Sie sind auf Seite 1von 17

Die Wiederentdeckung des Rohrstocks

- Eine kleine Erziehungsfibel -

Kurze Einführung

Diese kleine Erziehungsfibel ist praxisnah. Ohne lange Vorreden beschränkt sie sich
auf das
praxisorientierte. Die Erläuterungen sollen ja leicht verständlich ein und den Leser
nicht langweilen.
Nur eines noch vorweg, ganz wichtig: Die Betrachtung der Rechtslage in den
einzelnen Staaten:
Die körperliche Züchtigung von Kindern/ Jugendlichen in Schulen, oder in Internaten
und Heimen, ist in
mehreren Ländern gesetzlich verboten. In einigen Ländern ist auch die körperliche
Züchtigung im
Elternhaus verboten worden. Den Lesern wird dringend empfohlen, sich an die in den
jeweiligen
Staaten geltenden gesetzlichen Verbote von körperlicher Züchtigung zu halten, um
nicht deswegen
belangt, verfolgt zu werden!
Gedanken und Forderungen zu artikulieren und auch für sie einzutreten ist indes
erlaubt.
Die Empfehlung der Erziehungsfibel, körperliche Züchtigung anzuwenden, bedeutet:

1. Eine Empfehlung der erzieherischen körperlichen Züchtigung in Staaten wo es


erlaubt ist (das sind die
meisten Staaten).
2. Ein gedanklicher Vorstoß zur Wiedereinführung der körperlichen Züchtigung in
Staaten in denen
sie verboten ist, allerdings mit dem dringenden Rat an die Leserschaft zur
Unterlassung der
körperlichen Züchtigung solange bis sie ggf. wieder eingeführt ist.
Das Ziel der Erziehungsfibel ist nicht, zu Rechtsbruch in einem Land aufzufordern.
Alles in Allem wendet sich die Erziehungsfibel insofern an ein internationales
Publikum, an Eltern,
Lehrer und Erzieher in aller Welt.

Inhaltsverzeichnis:

* Körperliche Züchtigung meint etwas anderes als Prügel im Affekt


* Erziehung mit Körperlicher Züchtigung meint nicht übertrieben strenge Erziehung
* Mit dem Rohrstock ruhig schon im Kleinkindalter ab 4 anfangen
* Eltern müssen bei der Bestrafung konsequent sein
* Nach der Tracht muss der Zögling wieder voll rehabilitiert sein
* Welches Züchtigungsinstrument ist das richtige?
* Die Striemen auf dem Gesäß
* Straf-Ritual muss ebenfalls sein
* Strafe muss ziemlich bald nach dem Vergehen erfolgen
* Das kindliche/jugendliche Verlangen nach dem Rohrstock
* Körperliche Züchtigung in anderen Staaten
„ Kinder- und Jugendlichen-Züchtigung ist fast weltweit üblich „
* Züchtigung in der Schule und in Heimen
* Die Anzahl der Schläge auf das Gesäß bzw. auf den Rücken
* Die sichtbare Präsenz des Züchtigungsinstruments
* Züchtigung vor anderen Kindern und Erwachsenen
* Das zu erwartende Ziel der körperlichen Züchtigung
* Der Rohrstock - bis zu welchem Alter?
* Verantwortungsbewusstes vernünftiges Augenmass
* Hohe Akzeptanz der Züchtigungsstrafe bei Kindern und Jugendlichen
* Strafe muss natürlich gerecht sein
* Strafgründe
* Der sexuelle Aspekt und Zweckentfremdung der körperlichen Züchtigung
* Der Aspekt der Kleidung
* Das Züchtigungsrecht muss im Gesetz untermauert sein
* Der Unterschied der körperlichen Züchtigung zum auspeitschen Erwachsener wie
man es in Filmen sieht

Körperliche Züchtigung meint etwas anderes als Prügel im Affekt

Es scheint, dass seit Mitte der 70er Jahre und heute, recht viele Kinder und
Jugendliche sehr wohl
noch Schläge auf das Gesäß bekommen, aber im Affekt, nicht mehr richtig in Form
einer Züchtigung.
Das hat wohl auch die Körperliche Züchtigung in der Öffentlichkeit in Misskredit
gebracht. Das ist
keine Erziehung mit Züchtigung, das ist einfach nur Prügel. Das schadet mehr als
das es nützt. Eine
erzieherische Strafe muss richtig angekündigt werden, und ein Zeitpunkt festgemacht
werden, und
dann muss sich das Kind die Hosen/ den Rock herunterziehen und sich bücken (bzw. ein
kleineres
wird übers Knie gelegt und die Mutter zieht das Höschen herunter).

Erziehung mit Körperlicher Züchtigung meint nicht übertrieben strenge Erziehung

Viele früher und heute ohne körperliche Züchtigung erzogene Kinder werden dennoch
sehr streng
erzogen, auch zu streng, mit Drill sozusagen, total einengend, und mit lang
anhaltenden erzieherischen
Strafen. Das ist eine Erziehung die für das Kind auch ohne Rohrstock rein psychisch
hart ist. Erziehung
von Jugendlichen und Kindern sollte gewissermaßen streng, aber nicht übermäßig
streng sein. Ein
Kind sollte auf die Eltern hören, aber nicht zu sehr eingeengt sein. Mit einer
gewissen Strenge,
Disziplin, Disziplinierung, und erzieherischer Strafe ist nicht Drill, Dressur,
Übertreibung gemeint. Das
wird nämlich viel verwechselt. Es wurde früher und wird z.T. noch in der Erziehung
übertriebener
Druck auf Kinder und auf Jugendliche ausgeübt, eine reine Willensbrechung,
Untergrabung jeglicher
Chance auf Persönlichkeitsentwicklung. Der Rohrstock macht dabei den Kohl nicht
fett, wie man sagt.
D.h., die richtige oder die verkehrte Erziehung, eine menschliche Erziehung oder eine
seelisch
grausame Erziehung, steht und fällt nicht mit der Züchtigungsfrage, steht und fällt
nicht mit dem
Rohrstock. Die körperliche Züchtigung ist, wenn sie gerecht angewandt wird, eine
kinder- und
jugendgerechte Erziehung.
Durch die in früheren Tagen so häufig praktizierte unsinnige Drillerziehung ist
auch die eigentliche
körperliche Züchtigung als Erziehungsmittel in Verruf geraten. Körperliche
Züchtigung ist Bestandteil
einer natürlichen Erziehung, auch wenn man den Rohrstock evtl. recht häufig
anwendet. Es kommt
eben auf das wie an! Das aber erfordert Wissen und Können und Finger spitzengefühl,
und das haben
einige Eltern leider nicht. Fingerspitzengefühl erfordert Erziehung aber auch an
sich schon. Drill,
blinder Kadavergehorsam, Willensbrechung - Nein Danke! Begründete erzieherische
Strafe mit dem
Rohrstock - Ja Bitte!

Mit dem Rohrstock ruhig schon im Kleinkindalter ab 4 anfangen

Konsequente Erziehung sollte schon im späten Kleinkindalter anfangen, im so


genannten Trotzalter,
so ab 4. Wenn das Kind ohne Grund schreit und trotzt, sich widerspenstig zeigt, mit
den Füssen
aufstampft usw., ist der Zeitpunkt gekommen, vorsichtig und einfühlsam mit dem
Rohrstöckchen
oder mit der Rute anzufangen.

Das Eltern ihrem Kleinen/ ihrer Kleinen mal was mit der flachen Hand auf den Po,
auf das
Gummihöschen geben, bei Trotz, ist ja sicher überall so. Aber dabei lachen viele
Kinder auch,
empfinden das zunächst als Späßchen. Dann wird von vielen Müttern/ Vätern eben
zuweilen auch
das Höschen bzw. Gummihöschen heruntergezogen, und was auf den Nackten verabreicht,
auch mit
dem Lederriemen oder mit der Rute, bzw. mit dem Bambusstock.

Zunächst sollte man dem Kind nur ein paar Klapse hinten vorgeben. Das wird
erfahrungsgemäß
nicht allzu viel nützen. Das Kind kann die Klapse auf das Höschen auch für Spa ß
halten und lachen.
Alsdann sollte man dem Kind den Rohrstock erst nur zeigen, und dann erst zwei-
dreimal mit dem
Rohrstock (oder der Rute, dem Riemen usw.) in die eigene Hand schlagen ... zip... zip...
zip ... um
dem Kind die zu erwartende Strafe zu demonstrieren, und es dann klassisch übers
Knie legen und
das Höschen herunterziehen (evtl. zu zweit, Vater und Mutter), und eine Tracht nicht
unter 6 Hiebe
auf das nackte Gesäß applizieren.
Nach der Tracht sollte man dem kleinen Kind den Rohrstock noch einmal nur zeigen.
Es wird beim
Anblick des Rohrstocks nach der Züchtigung sofort verstanden haben, dass es eben
diesen ab und
zu auf den blanken Po bekommt.

Des Weiteren sollte der Rohrstock auch für das Kind gut sichtbar offen bereit
liegen, sodass das Kind
bei jedem Blick zu dem Gelben Onkel daran erinnert wird, dass es damit im Prinzip
immer wieder
eine Tracht auf die Erziehungsfläche bekommen kann.

Man kann gut auch vor der Tracht erst zwei- dreimal mit dem Rohrstock oder der
Riemenpeitsche in
die eigene Hand schlagen um dem Kind zu verdeutlichen, dass es jetzt Strafe bekommen
wird.

Nach und nach wird das Kleinkind auch merken, wofür es den Rohrstock bekommt, es
wird merken,
dass die Strafe nicht einfach so erfolgt, sondern das die Strafe nur erfolgt bei
Unartigkeit und Trotz,
Übermut, freche Albernheit.
Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass die Bestrafung nicht mit der Hand erfolgt,
sondern mit dem
Züchtigungsinstrument.

Der Rohrstock dient bei einem Kind im Trotzalter nicht nur in erster Linie zur
Bestrafung, sondern
auch zur Disziplinierung an sich.

Eltern müssen bei der Bestrafung konsequent sein

Eltern/Erzieher müssen konsequent sein. Eine angekündigte Tracht mit dem Rohrstock
muss auch
durchgeführt werden. Eltern/ Erzieher dürfen auf keinen Fall von der angekündigten
Strafe Abstand
nehmen wenn das Kind/ der Jugendliche darum fleht. Eltern/ Erzieher dürfen auch
auf keinen Fall die
Höhe der verhängten Strafe, die Anzahl der Hiebe auf das Hinterteil oder den Rücken,
im laufe der
Tracht reduzieren weil das Kind/ der Jugendliche schreit oder fleht. Es kommt auf
die Konsequenz der
Durchführung an. Das Kind muss wissen, dass die angekündigte Strafe auch so
verhängt wird. Sonst
werden die Eltern unglaubwürdig und das Kind wird dann immer versuchen, eine
Vermeidung oder
eine Verringerung der Strafe zu erreichen.
Vater und Mutter müssen sich insbesondere einig sein. Der eine Elternteil darf nicht
die Strafe
absagen oder verringern die der andere Elternteil verhängt hat. Kann ein Elternteil
die Strafe nicht
alleine durchführen, muss der andere Elternteil mit helfen die Strafe so wie sie
verhängt ist
durchzuführen. Wenn also das Kind z.B. sich wehrt, so muss der andere Elternteil
mithelfen das Kind
festzuhalten, bzw. ihm die Hosen herunterzuziehen, so dass die Bestrafung vernünftig
und
konsequent stattfinden kann. Das Kind muss Einigkeit unter den Eltern erleben, sonst
werden die
Eltern und ebenso die Disziplinanforderung an das Kind unglaubwürdig.
Dies gilt auch für Erzieher und Lehrer.

Eltern/Erzieher können z.B. auch eine Tracht Schläge bei geringfügigeren


Ungehorsamkeiten erst
mal nur ankündigen, vorwarnen, und erst bei einem weiteren Vergehen des Zöglings
zur
Durchführung der Strafe schreiten. Auch das ist eine Möglichkeit. Wenn eine Tracht
schon als
Vorwarnung angekündigt wurde, genügt dann allerdings schon ein geringfügigerer
Anlass, eine
geringfügigere Ungezogenheit, um die Tracht durchzuführen.

Nach der Tracht muss der Zögling wieder voll rehabilitiert sein

Nach der Tracht muss das Kind bzw. der Jugendliche aber wieder voll rehabilitiert
sein, dass heißt,
die Eltern/ Erzieher dürfen nicht nachtragend sein! Die Züchtigung muss die
„Atmosphäre bereinigt“
haben. Mit dem Kind nach der Strafe z.B. erst länger nicht zu reden, oder es
zurückzuweisen,
nachzutragen, Liebesentzug, wäre voll falsch. Das würde das Vertrauen des
Kindes/Jugendlichen zu
seinen Eltern/ zu seinem Erzieher stören.

Welches Züchtigungsinstrument ist das richtige?

Wenn an dieser Stelle hauptsächlich der Rohrstock als Züchtigungsinstrument genannt


ist, so aus
Gewohnheit, weil der Rohrstock offenbar das Züchtigungsinstrument Nummer Eins ist
oder war, aber
es kann im Prinzip auch der Gummi- oder Lederriemen sein, der Strafriemen, die Rute,
die
Birkenrute, oder die Peitsche, eine Lederpeitsche, Gummipeitsche, oder Riemenpeitsche.
Peitschen für Kinder werden auch Klopfpeitsche genannt (deutschsprachiger Raum)
oder Martinet
(Frankreich).
In den USA und in Großbritannien heißt der Rohrstock Bamboo, die Rute Rod oder
Switch, die
Peitsche Whip. Zusätzlich kennt man in den USA und in Großbritannien die
Züchtigungsinstrumente
Paddle und Cane.
Eine Reitpeitsche, Reitgerte, ist zu hart und sollte für Kinder eher nicht verwendet
werden, höchstens
evtl. für größere Jugendliche.
Haushaltsgegenstände sollten ebenfalls nicht zur Erziehung verwendet werden.
Teppichklopfer,
Kleiderbügel, Suppenkelle, Holzlöffel, Bürste, Handfeger, Pantoffel usw., sind
ungeeignete
Gegenstände, und sie wirken auch lächerlich, entwerten die erzieherische Züchtigung
nur.

Leicht merkbar:
Alles ist geeignet was mit R anfängt:
Rute, Riemen, Rohrstock, Riemenpeitsche;
und nur evtl. auch Reitpeitsche, Reitgerte.

Geeignete Kinderzüchtigungsinstrumente müssten in Geschäften zu kaufen sein. Das ist


sinnvoll,
damit Eltern nicht eventuell etwa zu Haushaltsgegenständen greifen wie Kleiderbügel
oder Kochlöffel
oder zur Bügeleisenschnur. In Frankreich kann man das Martinet, eine Riemenpeitsche,
in
Supermärkten, Baumärkten und Drogerien kaufen. Das Martinet wird nicht als
Ausstellungsstück,
als Zierrat verkauft, oder als SM-Artikel, sondern richtig als Züchtigungsinstrument.
Das kann Vorbild
für andere Länder sein. Zu kaufen sein sollte auch ein Strafriemen, aus Leder oder
aus Gummi,
sowie ein Striemer, eine Art biegsamer Rohrstock, aus Rattan, auch Spanisches Rohr
genannt,
sowie ein haltbarerer Striemer aus Kunststoff und mit Griff.

Die Striemen auf dem Gesäß bzw. auf dem Rücken

Striemen auf dem Gesäß sind Ausdruck der erfolgten körperlichen Züchtigung. Ohne
Striemen
auf der Erziehungsfläche wäre die Züchtigung zu minimal, wäre die körperliche
Züchtigung keine
richtige körperliche Züchtigung. Die Striemen sind notwendiger spürbarer und
sichtbarer Bestandteil
der Strafe. Die roten Erziehungsspuren bewirken die notwendige Nachhaltigkeit der
Strafe. Das
Kind/ der Jugendliche wird durch die Striemen noch einige Stunden oder Tage an die
Strafe, an die
Ermahnung zur Disziplin, erinnert.
Die Striemen dienen auch dazu, dem Kind/ dem Jugendlichem und anderen Kindern/
Jugendlichen
die vollzogene Strafe im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen zu führen. Die
Striemen auf dem
Gesäß oder Rücken erfüllen daher sogar eine Doppelfunktion, neben dem schmerzhaften
Strafzweck
für den Zögling, dienen sie zudem auch als Zeichen, als Ermahnung zur Disziplin bei
anderen
Kindern.

Straf-Ritual muss ebenfalls sein

Das Straf-Ritual in der Erziehung muss sein. Sonst artet das leicht in eine
Verprügelei aus. Denn
nur wohlüberlegt, mit etwas zeitlichem Abstand, nach Ankündigung, eben mit dem
Strafritual,
geschieht die Bestrafung mit Verstand und somit sachdienlich.
Es ist sinnvoll, die Tracht als solche richtig anzukündigen, und auch das Strafmass
(die Anzahl der
Hiebe) festzulegen.
Es ist sinnvoll, dem Kind/Jugendlichen zu geheißen, sich selbst die Hosen/ den Rock
herunterzuziehen, sich zu bücken, und still zu halten; und dann die Hiebe zügig
nacheinander
zu verabreichen und die Zahl der Hiebe nicht spontan zu erhöhen. Die Zahl der Hiebe
kann dann

erhöht werden, wenn der Zögling sich weigert den Po oder den Rücken freizumachen,
entgegen
Verbot zu sehr zappelt, oder den Vater/ Mutter, Lehrer oder sonstigen Erzieher mit
Worten tituliert.

Ein kleines Kind kann man nur klassisch über das Knie legen. Dies kann
normalerweise eine Person
alleine durchführen. Wenn das Kind so sehr zappelt das es nicht zu halten ist, muss
eine weitere
Person das Kind festhalten (Vater, Mutter, ein Bruder oder Schwester).

Wenn das sich selbst die Hosen/ den Rock herunterzuziehen, sich bücken, und still
halten, bei dem
Zögling nicht durchführbar ist, muss man ihn klassisch über das Knie legen. Wenn
der Zögling dabei
strampelt oder weglaufen will, müssen beide Eltern, bzw. ein Lehrer und ein anderer
Schüler, bzw.
zwei Erzieher, den Zögling festhalten.

Strafe muss ziemlich bald nach dem Vergehen erfolgen

Schon nach kürzester Zeit hat ein Kind keinen Bewusstseinszusammenhang mehr
zwischen der Tat
und der Strafe. Das hat mit dem Zeitgefühl zu tun. Es überblickt keine längeren
Zeiträume, weder
vorwärts gerichtet, noch im Nachhinein. Bei einem ganz kleinen Kind muss die Strafe
deshalb wirklich
sofort, bzw. innerhalb der nächsten Minuten erfolgen, beim größeren Kind innerhalb
der nächsten
Minuten oder nach wenigen Stunden, und beim Jugendlichen auf jedem Fall noch am
selben Tag.

Das kindliche/jugendliche Verlangen nach dem Rohrstock

Eltern erinnern ihre Sprösslinge an Gehorsam oft mit den Worten: „Du hast wohl
Verlangen nach
einer Tracht?“ „Du hast wieder Verlangen nach dem Rohrstock!“ Das eigenartige,
sprichwörtliche
Verlangen vieler Kinder und Jugendlicher nach dem Rohrstock oder nach der Peitsche
ist ein
Phänomen für sich. Eltern ist eben dies bekannt. Es ist wohl eine Lex Natura,
erziehungspraktisch,
wie auch psychologisch. Kinder/ Jugendliche verlangen ja nicht real nach der Tracht
auf die
Erziehungsfläche, sie vermeiden ja meistens ein Verhalten das Strafe nach sich zieht,
und sie
versuchen ja oftmals auch, sich einer angekündigten Tracht zu entziehen, doch
irgendwie liegt da
etwas in der Luft, etwas Unterbewusstes, wonach sie dennoch nach dem Rohrstock, der
Rute, oder
der Peitsche verlangen. Es ist schwer beschreibbar, es ist eine atmosphärisch-
psychologische
Sache.
Das mag evtl. daran liegen, dass die Kinder/ Jugendlichen wissen, dass die Tracht auf
das Gesäß die
Wirkung eines „reinigenden Gewitters“ hat, dass nach dem versohlen „die Luft
bereinigt ist“.
Außerdem mag es daran liegen, dass die Kinder/ Jugendliche wissen, dass die Strafe
keine Prügel
im Affekt ist wie Ohrfeigen oder blindes zuschlagen, sondern eine überlegte und
gezielte
Strafmassnahme ist die allgemein anerkannt ist. Da die Kinder und Jugendlichen so
nach dem
Rohrstock „verlangen“, sollte man ihnen den Rohrstock auch nicht vorenthalten.

Körperliche Züchtigung in anderen Staaten

„ Kinder- und Jugendlichen-Züchtigung ist fast weltweit üblich „

Früher hier bei uns, und im Ausland sowieso, werden Kinder und Jugendliche mit dem
Rohrstock
oder mit einem Riemen o.ä. körperlich bestraft, in südlichen Ländern, und in
Osteuropa und in
Asien, sowie in Afrika und Südamerika. Und in sehr vielen in Westeuropa lebenden aus
anderen
Staaten zugezogene Familien wird der Nachwuchs noch mit Rohrstock und Riemen
erzogen.
Sofern man Kontakt mit den von auswärts zugezogenen Familien hat, kann es ja sein,
dass sie
auch davon erzählen, bzw. man kann sie ja danach fragen. Das ist ja weit mehr als
ein dreiviertel
der Welt, eigentlich fast 90%.

Die Strafe auf das Hinterteil wird vermutlich in vielen US-Bundesstaaten wieder
eingeführt werden -
es wird dort ein sog. Paddle vorgeschlagen.
In den USA ist die Prügelstrafe für Kinder in den Bundesstaaten einzeln geregelt.
Man hört immer,
dass es die Strafe auf das Hinterteil ganz offiziell in vielen Bundesstaaten noch
gibt, und zwar, je

nach Bundesstaat, nur im Elternhaus, oder nur in der Schule, oder nur in
Erziehungsheimen etc.;
oder auch zwei oder alle drei Varianten zusammen.
Es ist zu vernehmen, dass eine Reihe derjenigen Bundesstaaten die die körperliche
Züchtigung
ganz oder teilweise abgeschafft hatten, sie wieder einführen wollen, vor allem an
Schulen. Und
einige dieser Bundesstaaten haben sogar Pläne für die Beschaffenheit des
Züchtigungsinstrumentes
vorgestellt, die Rede ist von einem sog. Paddle, was eine Art flacher Stock mit einer
gewissen
Ähnlichkeit mit einem Paddel eines Paddelbootes sein soll. Ein Rohrstock ist hart, ein
Paddle sicher
noch härter. Lederriemen und Riemenpeitsche hört sich immer nach etwas ganz
schlimmes an.
Und die Rute wird gerne verlacht. Am üblichsten ist landauf landab der Rohrstock.
Aber Lederriemen,
Riemenpeitsche, und die Rute sind keine harten Gegenstände, und sie machen sogar
viel besser
Striemen, welche man auch noch länger sieht. Deshalb sind Lederriemen,
Riemenpeitsche, Rute,
in der Wirkung genauso gut, ja besser.
Das Züchtigungsrecht soll sich gemäß den Plänen der Bundesstaaten auf Jugendliche
bis zum 21
Lebensjahr erstrecken.

Züchtigung in der Schule und in Heimen

Es spricht nichts dagegen, den Rohrstock auch in der Schule wieder einzuführen, und
sowieso in
Internaten und Heimen.
In der Schule könnte der Rohrstock ja genauso wie der Zeigestock neben der Tafel
liegen oder
stehen.
Die Strafe sollte auch in der Schule und in den Heimen sinnvollerweise auf das
entblößte Gesäß
erfolgen.

Die Anzahl der Schläge auf das Gesäß bzw., auf den Rücken

Was sicher nichts nützt, sind einzelne Hiebe. Die Tracht mit der Riemenpeitsche oder
mit dem
Rohrstock muss eine organisierte sein, niemals unter 10 Hiebe, aber auch nicht nach
oben hin zu viel
(je nach Alter und Anlass). Wegen der Wirkung und wegen des notwendigen Rituals der
Bestrafung
sollte die Tracht, wenn sie auf das Gesäß erfolgt, stets auf das entblößte Gesäß
appliziert werden.
Die Schläge können auch auf den Rücken verabreicht werden, bei Jungen und bei
Mädchen, dann
allerdings nicht mit dem Bambusstock, Rohrstock, auch nicht mit dem Striemer.
Schläge auf den
Rücken sollten niemals mit einem harten, oder mit einem wenig flexiblem
Züchtigungsinstrument
ausgeführt werden. Die Tracht Hiebe auf den Rücken kann man nur mit der Rute, dem
Riemen, oder
mit der Peitsche verabreichen.

Die sichtbare Präsenz des Züchtigungsinstruments

Die Peitsche, der Riemen oder die Rute, je nach dem, gehört offen sichtbar
aufbewahrt, sodass der
Jugendliche/ das Kind stets an die Möglichkeit einer Strafe erinnert wird, was die
Disziplin fördert.
Das Züchtigungsinstrument sollte daher stets optisch präsent sein. Der auf dem Regal
liegende oder
im Schirmständer stehende Rohrstock oder der an der Garderobe hängende Lederriemen
sollte zur
Normalität gehören in jeder Familie. Das Züchtigungsinstrument kann im Flur bei der
Garderobe
stehen oder liegen, oder im Kinderzimmer/ Jungendzimmer auf einem Regal, je nach
belieben.
Wichtig ist nur, dass das Züchtigungsinstrument auch liegen bleibt wenn Besuch da
ist, auch wenn
Schulfreunde/ Schulfreundinnen kommen.

Züchtigung vor anderen Kindern und Erwachsenen

Ein Kind/ Jugendlicher kann z.B. „unter vier Augen“ seine Strafe empfangen, in
seinem Zimmer
oder in einem anderen Raum. Es spricht aber nichts dagegen, Kinder und Jugendliche
auch dann
zu züchtigen, wenn die Geschwister oder Besucher dabei sind. Eine Züchtigung muss
auch nicht
abgebrochen werden wenn gerade ein Schulfreund hereinkommt. Die Erziehung, mithin
die
körperliche Züchtigung, ist an sich etwas ganz normales, in den Familien gewohntes,
und muss
deshalb nicht verheimlicht werden. Und in der Schule und in den Heimen bekommen
dann die
Zöglinge ja auch vor allen anderen die Schläge auf das Hinterteil.

Das zu erwartende Ziel der körperlichen Züchtigung

Die körperliche Züchtigung bewirkt sicherlich keine von Kinderstreichen,


Jugendstreichen, Rowdytum
und Kriminalität völlig freie Gesellschaft, die hat es nie gegeben, auch nicht in
Zeiten wo ganz
selbstverständlich der Rohrstock benutzt wurde (und in den meisten Ländern noch
wird!). Aber die
körperliche Züchtigung ist gegenüber Taschengeldentzug, Stubenarrest, Liebesentzug,
Ausgehverbot,
einfach schneller erledigt („reinigendes Gewitter“), für das Kind unmittelbarer und
daher besser
einsehbar, und besitzt durch das optisch sichtbare bereitliegen des
Züchtigungsinstruments eine
vorbeugende Wirkung die die anderen Strafarten nicht haben können (man kann ja
schlecht ein
entzogenes Taschengeld offen bereit liegen lassen, oder ein Ausgehverbot).
Hinzu kommt die Aktion, das Ritual der Züchtigung, was bei anderen Strafarten
ebenfalls fehlt und
deshalb ihren erzieherischen Wert mindert.
Die körperliche Züchtigung ist einfach die kindgerechtere und jugendgerechtere
Strafe.
Die körperliche Züchtigung sollte auch in den Schulen, Internaten, Erziehungsheimen
etc. und in
Jugendhaftanstalten selbstverständlich sein.
Ja es gibt in verschiedenen Staaten Überlegungen, die körperliche Züchtigung auch
bei jungen
Erwachsenen als Strafe zuzulassen.

Der Rohrstock - bis zu welchem Alter?

Bliebe noch die Frage, bis zu welchem Alter Kinder gezüchtigt werden sollten. Bis
über das 14.
Lebensjahr hinaus war auch wohl früher schon seltener. Richtig wäre es aber. Man
sollte Mädchen
und Jungen, gerade die Kids wie sie sich selber nennen, auch gut und gerne bis zum
18. Lebensjahr
einigermaßen streng erziehen und ihnen auch den Rohrstock nicht vorenthalten. Der
Rohrstock,
appliziert auf das nackte Gesäß, sollte gut und gerne bis zum 18. Lebensjahr durchaus
die Regel
sein. Dies gilt aber erst recht in Einrichtungen, also in Erziehungsheimen und in
sonstigen Heimen.
Es gibt vielerorts Überlegungen, die körperliche Züchtigung auch bei jungen
Erwachsenen als Strafe
zuzulassen.

Verantwortungsbewusstes vernünftiges Augenmass

Ein Motiv der Züchtigungsgegner ist die Tatsache, dass seit eh und je viele
Erziehende gelegentlich
oder häufig die körperliche Strafe maßlos übertreiben, sodass das weit über das was
man
volkstümlich unter körperlicher Züchtigung oder Rohrstockerziehung versteht,
hinausgeht - obschon
die meisten Länder der Erde gesetzlich von Erziehern bei der Anwendung von
körperlicher Züchtigung
ein verantwortungsbewusstes vernünftiges Augenmass einfordern.
Die Anwendung des Gummiriemens oder des Bambusstocks erfordert eben auch von den
Eltern und
Erziehern ein hohes Maß an Selbstdisziplin.

Hohe Akzeptanz der Züchtigungsstrafe bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche und Erwachsene hören von anderen Kindern und Jugendlichen
ziemlich oft,
dass sie Schläge auf das Hinterteil als Strafe durchaus richtig fänden. Kinder und
Jugendliche meiden
das Thema häusliche Strafe und Rohrstock. Aber sie stellen die körperliche Strafe
mit
Rohrstockhieben auf das Hinterteil meist nicht als solches in Frage. Und wenn das
Thema mal dran
war, weil z.B. einer sagte dass er zu Hause eine Tracht erwartet, oder gerade eine
Tracht erhalten
hat, wird trotz der Angst vor der Strafe und trotz des schmerzenden Gesäßes oft
erkennbar, dass
sie es in der Sache richtig finden. Sehr viele Kinder und Jugendliche sagen
untereinander und ggf.
gegenüber Erwachsenen, das sie körperliche Strafe in der Erziehung befürworten. Und
durchaus
einige Kinder und Jugendliche stehen sogar ganz direkt dazu. Letzteres ist
insbesondere bei vielen
Jugendlichen und jungen Erwachsenen festzustellen.

Strafe muss natürlich gerecht sein

Jugendliche als auch Kinder haben selbstverständlich ein Gefühl für Ungerechtigkeit.
Kinder und
Jugendliche lehnen genau wie Erwachsene eine Strafe ab, wenn sie ungerecht/
ungerechtfertigt ist.

Die erzieherische Tracht Schläge auf den Rücken oder Po wird von Kindern und
Jugendlichen als das
empfunden was sie ist, nämlich als Strafe für ein Vergehen. Das geht logischerweise
einher mit Angst
vor der Strafe, mit weinen, einer mehr oder weniger großen Beschämung nach der
Strafe, und
natürlich mit dem Bemühen, Anlässe zu vermeiden die zu einer Strafe führen. Vergehen
von Kindern
und Jugendlichen und Disziplinierungsgründe sind logischerweise der Anlass der zur
erzieherischen
Strafe führt. Das Bemühen der Kinder und Jugendlichen, Anlässe zu vermeiden die zu
einer Strafe
führen, also Vergehen bzw. Undiszipliniertheit zu vermeiden, ist logischerweise das
Erziehungsziel.

Strafgründe

Die Strafgründe, also das Strafwürdige, sind die Verhaltensweisen der Kinder und
Jugendlichen, die
gemeinhin als Strafgründe in der Erziehung anerkannt sind: Ungehorsam,
Disziplinlosigkeit, Lügen,
prahlen, stehlen, Schlamperei, trotz Ermahnung Zimmer nicht aufräumen, Faulheit,
trotz Ermahnung
laut herumschreien, sich mit anderen Kindern schlagen, Eltern, Verwandte, Nachbarn
beleidigen,
Übermut, freche Albernheit, usw.
Strafgründe sollten aber nicht sein: Unvermögen zu Dingen, Unvermögen zu gutem
lernen in der
Schule, Versagen. Denn dafür kann ein Kind/Jugendlicher nichts. Das berühmte Angst
haben vor
einem schlechten Zeugnis weil der Vater/ die Mutter den Jungen/ das Mädchen dafür
zur Rede stellt
und mit einer Tracht auf das Hinterteil bestraft, sollte also nicht sein, außer in
begründeten
Ausnahmen.
Das Essen sollte ebenfalls kein Strafgrund sein, das berühmte Dilemma am
Mittagstisch. Die Gründe
wenn ein Kind/Jugendlicher nicht essen will, oder bestimmte Speisen nicht essen will,
oder die
Speisen nicht in einer bestimmten Menge essen will, können mannigfaltig sein. Es
können
Krankheitsfaktoren vorliegen, Unverträglichkeiten, oder auch nur eine Abneigung
gegen, und eine
Zuneigung zu bestimmten Speisen und Speisemengen. Jeder Mensch bevorzugt bestimmte
Speisen,
und mag andere bestimmte Speisen überhaupt nicht. Das ist etwas ganz normales.
Ebenso das
essen großer Mengen liegt nicht jedem, und ist auch nicht gesund. Auf all dies sollte
man bei
Kindern/ Jugendlichen nicht bestehen. Das nicht essen bestimmter Speisen usw. ist
kein Strafgrund.

Insgesamt sollte die Erziehung streng, aber nicht übermäßig streng sein. Ein Kind
soll gehorchen,
aber nicht zu sehr eingeengt sein. Mit Strenge, Disziplin, Disziplinierung und
erzieherischer Strafe ist
nicht Drill, Dressur, Übertreibung gemeint. Das wird nämlich viel verwechselt.

Der sexuelle Aspekt und Zweckentfremdung der körperlichen Züchtigung

Die ab Mitte des 19. Jahrhunderts aufgekommene Bewegung zur Abschaffung der
körperlichen
Züchtigung des Nachwuchses diente und dient nicht nur dem Zweck, den Jungen und
Mädchen die
Tracht auf das Gesäß zu ersparen, sondern dient zum Großen Teil dem Zweck, die sehr
oft auch
erotisch geprägte Züchtigungs-Atmosphäre zu vermeiden. Die Argumentation diente also
dem
Zweck der Unterbindung von sexueller Erregung des Erziehers/ der Erzieherin, als
auch der
präsexuellen Erregung von gezüchtigten Kindern und der sexuellen Erregung von
gezüchtigten
Jugendlichen.
Der nackte Körper gilt irgendwie als erotisch oder unterschwellig erotisch. Neben
den
Geschlechtsteilen und sonstigen erogenen Zonen stellt auch der entblößte Rücken,
ganz
besonders aber der Po, vor allem aber der entblößte Po, eine erogene Zone dar.
Körperliche Züchtigung auf Po und Rücken ist irgendwie erotisch besetzt. Und
dementsprechend
empfinden ausgesprochen viele Menschen, wenn nicht sogar die meisten, die Bestrafung
mit der
flachen Hand oder dem Rohrstock, Riemen, Rute, oder der Peitsche auf den Po sehr
erotisch und
werden dadurch sexuell erregt.
Die Abneigung der erklärten Züchtigungsgegner beruht u.a. auf der Tatsache, dass sie
eben wissen,
dass die erzieherische körperliche Züchtigung bei sehr vielen Erziehern und
Erzieherinnen erotisch
besetzt ist, und dass die Züchtigung bei vielen Kindern und Jugendlichen bald schon
oder später,
ebenfalls sexuelle Erregung und erotisches Interesse an körperlicher Züchtigung
auslöst. Die
Abneigung der erklärten Züchtigungsgegner gründet sich also eher auf eine
Abneigung gegen
Sexuelles, auf eine Abneigung gegen sexuelle Stimulationen. Das dürfte ein Hauptmotiv
der
Züchtigungsgegner sein - auch wenn sie das nicht alle zugeben.
Außerdem entwickeln bekanntlich auch viele Menschen sexuell motiviertes
Züchtigungsinteresse,
die nie als Kind oder Jugendlicher körperlich gezüchtigt wurden. Man kann die
körperliche Züchtigung
also nicht für andere Dinge die es im Leben gibt verantwortlich machen.

Jungen bekommen gelegentlich vor, während, oder nach einer Tracht auf das Gesäß
eine Erektion.
Bei größeren Jungs ist dies meist Zeichen einer sexuellen Erregung, die ausgelöst
sein kann durch
das Nacktsein, oder durch die Tracht auf den Hintern selbst. Das ist völlig normal.
Das sollte für
die Eltern/ Erzieher kein Grund sein die Zahl der Hiebe zu erhöhen! Man ignoriert
das am besten
einfach! Auch kleinere Jungen können bei einer Tracht auf den Po eine Erektion
bekommen. Das
kommt bei den Kleineren durch eine nervale und muskuläre Reizung zustande, ganz
automatisch,
ohne erotische Erregung. Diese Erektion kann aber auch bei kleinen Jungen schon
durch eine Art
sexuelle Erregung zustande kommen, eine Art prä-sexuelle Erregung, eine Libido. Auch
das ist
absolut natürlich und sollte kein Grund zur Strafverschärfung sein. Mädchen können
bei einer
Züchtigung ebenfalls sexuell erregt sein. Eltern und Erziehern ist zu empfehlen, das
nicht zu
dramatisieren, sondern es am besten einfach ganz zu übergehen. Am besten ist es, wenn
der
Vater/ die Mutter oder sonstige Erzieher dazu dann überhaupt nichts sagt!

Viele Jugendliche und auch einige größere Kinder kennen den Zusammenhang zwischen
erzieherischer körperlicher Züchtigung und sexuell motivierten so genannten
Erziehungsspielen,
dem so genannten Spanking. Wenn das Thema Erziehung und Rohrstock mal dran ist,
kann
schon sein das ein größeres Kind sagt: "Is' ja echt pervers!" Oder wenn ein
Erwachsener sagt:
"Du müsstest mal ordentlich den Hintern voll kriegen!", kommt schon vor, dass ein
Junge sagt:
"Sie sind wohl pervers!" Der Zusammenhang ist also durchaus vielen „Kids“ bekannt.
Die
Jugendlichen und größeren Kinder kennen zwar meist die genauen Begriffe und
Einzelheiten nicht,
aber der Zusammenhang im Großem und Ganzen ist ihnen schon klar. Auch das sollten
Eltern/
Erzieher berücksichtigen, und die Kinder und Jugendlichen nicht für total naiv
halten.

In der Kinderzüchtigung sollte selbstredend nur der reine Strafzweck/


Disziplinierungszweck das
Ziel sein, wenngleich auch für den Erzieher/ Erzieherin dies mit einer sexuellen
Erregung
einhergehen kann. Letzteres wäre dann nur Beiwerk, nicht der eigentliche Grund für
die
Strafausführung. Aber es kommt wie es kommt. Das sowieso Unvermeidliche mit allen
Mitteln
vermeiden zu wollen, ist unsinnig, und auch nicht notwendig. Missbräuchliche
Züchtigung in der
Erziehung wäre, wenn der Erzieher/ Erzieherin (Vater/ Mutter oder sonstiger
Erzieher) die Schläge
auf den Rücken oder Po ohne Strafanlass, nur zur sexuellen Anregung, also nur zur
eigenen

Erbauung durchführen würde. Es ist logisch, liegt schon in der Sache selbst, dass
erzieherische
Strafe, also auch eine erzieherische Tracht auf den Po oder Rücken, eine
erzieherische körperlicher
Züchtigung, eben eine Strafe ist, bzw. der Disziplinierung dient, und nichts anderes.
Die eventuelle
sexuelle Erregung des Erziehers durch die Züchtigung ist dann dabei nur Beiwerk.
Dieses „Beiwerk“,
diese sexuelle Erregung, ist nicht schlimm, aber sie ist bei der Durchführung einer
erzieherischen
körperlichen Strafe eben nur Beiwerk. Dieser Unterschied ist wichtig. Und
Jugendliche als auch
Kinder haben selbstverständlich ein Gefühl für Ungerechtigkeit. Kinder und
Jugendliche lehnen
genau wie Erwachsene eine Strafe ab, wenn sie ungerecht/ ungerechtfertigt ist.

Der Aspekt der Kleidung

Der Aspekt der Kleidung spielt sicherlich auch eine große Rolle, das befürworten
einer etwas
konservativeren Kleidung. Dann hört das Katze und Maus Spiel wegen teurer
Markenkleidung
auf den Schulhöfen und auf der Strasse auf, und auch das rauchen, was für Kinder/
Jugendliche
und Eltern nerven- und geldbeutelschonender ist. Rein psychologisch hat das den
Vorteil, von den
Zöglingen das übertriebene modebewusste und cliquenbewusste Denken fernzuhalten und
sie auf
Normalität zurück zu besinnen.
Man muss ja in der Kleidung nicht gleich nach Anno Dazumal zurück, es gibt ja auch
heute
angemessene normale Jugendbekleidung.
In Regionen wo Lederhosen getragen werden, in der Schweiz, in Gegenden Norditaliens
(Südtirol),
Deutschlands und Österreichs, kann man die Jungs auch kurze oder halblange
Lederhosen anziehen
lassen. Man erinnere sich, dass es Ende der 60er Jahre sogar Lederhosen für Mädchen
gegeben hat,
in schwarz und in rot. Für kleine Knaben gab es ebenfalls rote Lederhöschen.
Für größere Mädchen kann auch das tragen eines Mieder, einer Art Korsett, angedacht
werden.
Natürlich kein normales Korsett von annodazumal, das beengt und einquetscht, sondern
nur etwas
vergleichbares, etwas zeitgemäßes. Das bewirkt eine bessere Körperhaltung, eine
geradere Haltung,
was gesundheitlich von Vorteil ist.

Das Züchtigungsrecht muss im Gesetz untermauert sein

So könnte ein entsprechendes Gesetz aussehen:

¤ ...
Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
erziehungsübliche
Strafen zu verhängen und auszuführen. Körperliche Züchtigungen müssen in der Form
einer
besonnenen erzieherischen Strafe durchgeführt werden. Handlungen die anhaltende
Verletzungen
verursachen, Affekthandlungen, und schlagen an den Kopf, sind unzulässig.

Der Unterschied der körperlichen Züchtigung zum auspeitschen Erwachsener wie


man es in Filmen sieht

Das auspeitschen Erwachsener, wie man es in Filmen sieht, und wie es früher überall
üblich war,
und in einigen Ländern noch heute üblich ist, ist mit der normalen Kinderzüchtigung
nicht zu
vergleichen, denn das ging und geht an Heftigkeit und körperlicher
Verletzungsgefahr weit über
häusliche erzieherische Peitschenhiebe hinaus. Eine so genannte Bullenpeitsche wie in
dem Karl
May Film Die Sklavenkarawane, oder in Western, kann einen Menschen umbringen. Das
ist schon
oft vorgekommen. Die Bullenpeitsche kann auch schnell schon die Nieren zertrümmern.
Das war in
Amerika auch vor 100 Jahren schon bekannt. Deshalb verwendete man dort zeitweilig,
wie heute
in verschiedenen Ländern auch, einen Nierenschutz. Auf Schiffen wurde ja die so
genannte
Siebenschwänzige verwendet. Auch die kann einen Menschen umbringen. Etliche Seeleute
starben
daran, wenn die Anzahl der Hiebe zu hoch festgesetzt war. In arabischen Ländern
wird ein Rohrstock
verwendet, aber kein normaler", sondern ein dickes Teil, daumendick. Das führt zu
Blutungen und
zu gebrochenen Knochen. Im Römischen Reich konnten Leute verurteilt werden, zu Tode
gepeitscht
zu werden, vor allem Sklaven. Das alles sind harte Kaliber. Solche Strafformen, mit
einer

Bullenpeitsche oder Seemannspeitsche oder mit einem knüppeldicken Stock, sind ein
Straf-Exzess.
In Ländern in denen kraft Gesetz und per Gerichtsurteil Personen auf diese
verheerende Weise
abgestraft werden können, endet das sehr oft mit Knochenbrüchen und Prellungen und
mit
Organversagen, sodass die Betreffenden in ein Spital eingeliefert werden müssen.

Peitschen, wo die Betreffenden (Jugendliche und Kinder) halt ausgepeitscht, aber


nicht großartig
verletzt werden, sind die normalen Peitschen die man üblicherweise kennt, normale
Lederpeitschen

u.a. Da bleibt das im Rahmen. Und natürlich ein normaler dünner Rohrstock, die Rute,
der Leder-
oder Gummiriemen, oder der Striemer (Striemer = biegsamer dünner Stock aus Rattan
oder aus
Kunststoff). Das sind kindererziehungsübliche Strafinstrumente.
Insoweit kraft Gesetz und Gerichtsurteil als Strafe auch junge Erwachsene
ausgepeitscht werden
können, sollten tunlichst keine anderen Züchtigungsinstrumente angewendet werden als
die in der
Kindererziehung üblichen!

Claudine Schürnimann (CH)


Juli 2002
© by Claudine Schürnimann 2002
(Weitergabe/Verbreitung zu privaten Zwecken erlaubt)