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Ausbau der Bahnhofstraße wird teuer Von Christa Beyer, Fraktionsvorsitzende, Gemeinderat Garstedt Dank der Entscheidung

Ausbau der Bahnhofstraße wird teuer

Von Christa Beyer, Fraktionsvorsitzende, Gemeinderat Garstedt

Dank der Entscheidung von UWG und CDU im Gemeinderat Garstedt, auf An - wohnerbeiträge zu verzichten, wird die seit Jahren überfällige Ausbesserung der Bahnhofstraße für die Gemeinde Garstedt ein teures „Vergnügen“.

Entgegen der Stimmen der SPD-Fraktion wurden die Grundsteuern von 325% auf 475% Punkte erhöht, um den Wegfall der Anliegerbeiträge der Bahnhofstra- ße über Steuergelder aller Garstedter Grundbesitzer auszugleichen. Das trifft, wegen des höheren Einheitswertes, in besonderem Maße die Besitzer neuer Häuser und damit auch junge Familien mit Kindern, die in Garstedt neu gebaut haben. Die Kostenschätzung des Planers für die Bahnhofstraße liegt zum jetzi - gen Zeitpunkt bei ca. 1,8 Mio. Euro für die gesamte Baumaßnahme.

Der Rat hat mit gro - ßer Mehrheit die jetzige 15. Variante der Planung beschlossen. Sie sieht ei - nen leicht verschwenk- ten Ausbau mit Pflaster- steinen und mit einem 2,5 m breiten Gehweg auf der linken Seite in Rich - tung Schule vor. Durch unsere Anregung wird auf der rechten Seite der geplante Grünstreifen so gestaltet, dass er grund - sätzlich eine Breite von mind. 1,5 m anstatt der ursprünglichen geplan- ten 0,7 m hat. Damit werden die Aus - fahrten aus den Grundstücken deutlich übersichtlicher. Die Anwohner sind durch die grund - sätzlichen Entscheidungen des Rates

Bahnhofstraße in Garstedt Foto: Marianne Ehmcke
Bahnhofstraße in Garstedt
Foto: Marianne Ehmcke

finanziell deutlich entlastet. Da wei - tere Wünsche nach teuren Extras alle Garstedter über die erhöhte Grundsteu - er noch über Jahre belasten würde, sind diese vorerst nicht realisierbar.

Aus dem Ortsverein Hohe Geest

Es ist soweit: Die „Hohe Geest“ ist da, die neue SPD-Zeitung soll ab sofort re- gelmäßig und vierteljährlich erscheinen. Wir möchten Sie über unsere Aktivitäten und unsere politischen Vorstellungen in- formieren. Und wir möchten berichten über die Arbeit der SPD in den Räten der Samtgemeinde Salzhausen.

Neuer Vorstand

Seit Anfang des Jahres hat der SPD-Orts- verein „Hohe Geest“ einen neuen Vor- stand. Die Mitglieder kommen aus fast allen Orten der Samtgemeinde und sind Ihre Ansprechpartner vor Ort:

Erste Vorsitzende ist Hella Hinsch aus Garlstorf. Dort ist sie für die SPD im Gemeinderat und zweite stellvertreten- de Bürgermeisterin, außerdem sitzt sie im Samtgemeinderat.

Stellvertretende Vorsitzende sind Christoph Schmiedebach aus Wulfsen und Gerhard Schwarze aus Toppenstedt. Christoph Schmiedebach vertritt die SPD darüber hinaus im Gemeinderat Wulfsen und im Samtgemeinderat. Schatzmeisterin ist Ursula Steinicke aus Wulfsen, die Schriftführung hat Dr. Ilka Göbel aus Toppenstedt. Sie ist Mit- glied des Samtgemeinderats und dort auch Vorsitzende des Finanzausschus- ses.

Die Beisitzer im Vorstand des SPD-Ortsvereins sind ebenfalls in ih- ren Gemeinden aktiv: Elsabe Rolle ist Bürgermeisterin von Salzhausen und stellvertretende Samtgemeindebür- germeisterin. Dr. Joachim Lewerenz aus Salzhausen gehört dem Gemeinde- und dem Samtgemeinderat an, ebenso wie Kurt Wenzel aus Vierhöfen. Christa Bey-

In dieser Ausgabe lesen Sie:

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Ausbau der Bahnhofstraße wird teuer

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Aus dem Ortsverein Hohe Geest

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Bundesregierung unterschreitet EU-Vorgaben zur Energieeinsparung

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Umgang mit Heidewasser:

Gerecht und ökologisch

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„Volksbegehren für gute Schulen“

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Integrierte Gesamtschule in Buchholz vor dem Start

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Prävention statt Einsatz von Waffen

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Y-Trasse: Endlich „Weichen“ für die Zukunft gestellt?

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Nicht alle Träume reifen

er vertritt die SPD im Gemeinderat von Garstedt. Klaus Petersen sitzt für die SPD im Gemeinderat von Wulfsen, und

Fortsetzung auf 4

Fortsetzung von 1 Kurt Haupt und Manuela Putensen sind Mitglieder des Toppenstedter Gemein- derats. Mitmachen
Fortsetzung von 1 Kurt Haupt und Manuela Putensen sind Mitglieder des Toppenstedter Gemein- derats. Mitmachen
Fortsetzung von 1 Kurt Haupt und Manuela Putensen sind Mitglieder des Toppenstedter Gemein- derats. Mitmachen
Fortsetzung von 1 Kurt Haupt und Manuela Putensen sind Mitglieder des Toppenstedter Gemein- derats. Mitmachen
Fortsetzung von 1 Kurt Haupt und Manuela Putensen sind Mitglieder des Toppenstedter Gemein- derats. Mitmachen

Fortsetzung von 1

Kurt Haupt und Manuela Putensen sind Mitglieder des Toppenstedter Gemein- derats.

Mitmachen bei der SPD

Im Herbst nächsten Jahres sind wieder Kommunalwahlen. Dann können Sie als Wähler über die Zukunft Ihrer Gemein- den und der Samtgemeinde Salzhausen mitentscheiden. Noch mehr bewirken können Sie, wenn Sie bei uns mitmachen und politische Verantwortung in Ihrem Wohnort übernehmen. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ihr Engage- ment. Wir brauchen Sie.

Veranstaltungen

Am 1. Mai haben SPD-Mitglieder mit Freunden, Bekannten und Interessier-

Foto: Robin Hinsch
Foto: Robin Hinsch

Das Bild vom Vorstand zeigt zweite Reihe: Jutta Petersen, Manuela Putensen, Beneikt Dudda, Klaus Petersen, Evelyn Glensk, erste Reihe: Kurt Wenzel, Elsabe Rolle, Ursula Steinecke, Christoph Schmiedebach, Hella Hinsch, Gerhard Schwarze, Christa Beyer, Hannelore Knobe

ten eine Fahrradtour durch die Samt- gemeinde unternommen. Dabei wur- den in Wulfsen, Toppenstedt, Garstedt, Gödenstorf oder Salzhausen auch ak- tuelle kommunalpolitische Probleme diskutiert, wie zum Beispiel die Bahn-

hofsstraße in Garstedt oder Umbau des Edekamarktes. Anfang August wird die SPD ein Sommerfest veranstalten. Hella Hinsch, 1.Vorsitzende Ilka Göbel

Nicht alle Träume reifen

Die Samtgemeinde Salzhausen plant die Fortschreibung ihres Flächennutzungs- planes (F-Plan). Dabei sind neben den Vorschlägen der einzelnen Mitgliedsge- meinden auch wieder viele Vorschläge von Bürgern der Samtgemeinde ein- gegangen, welche die Aufnahme ihrer Grundstücksflächen als Bauland in den Flächennutzungsplan beantragen. Auch wenn die Samtgemeinde noch mitten in der Planung ist, ist heute bereits vor- hersehbar, dass sich die diesbezüglichen Erwartungen häufig nicht erfüllen wer- den. Der Ausschuss für Bauleitplanung und ihm folgend der Samtgemeinderat haben in Abstimmung mit dem Planer beschlossen, die Ausweisung neuer Bau- flächen in den Gemeinden nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte durchzuführen. Es kommt also weder darauf an, ob jemand zum sechsten Mal seine Flächen als Bauland andient noch, ob vor zehn Jahren der Nachbar Flächen als Bauland ausgewiesen bekommen hat. Entscheidend ist ausschließlich, ob

in dem Bereich, in dem neue Flächen aus- gewiesen werden sollen, die erforderli- chen Grundversorgungsmöglichkeiten in fuß- oder fahrradläufiger Entfernung vorhanden sind. Es macht keinen Sinn, neue Bauflächen in einer Gemeinde aus- zuweisen, in der für jeden Liter zu kau- fender Milch erst mehrere Kilometer mit dem Pkw zurückgelegt werden müssen Dies bedeutet auch, dass die Flächenaus- weisungen in den einzelnen Gemeinden zwangsläufig unterschiedlich ausfallen werden. Mit dieser Ungleichbehandlung werden Bürgerinnen und Bürger – und Ratsmitglieder – leben müssen. Letztlich kann auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Landkreis Harburg als Genehmigungsbehörde des F–Planes heute den Flächenverbrauch für Bauland viel kritischer sieht, als dies noch bei der letzten F-Planfortschreibung der Fall war. Hier werden noch viele Baulandträume wie Luftballons platzen

Jürgen Beyer Vorsitzender des Ausschusses für Bauleitplanung der Samtgemeinde Salzhausen

Impressum:

SPD Ortsverein Hohe Geest Zur Pinnekuhle 36, 21376 Garlstorf

Seite 1+4 Redaktion: Hella Hinsch (verantwortl.),

Seite 2+3, Unterbezirk Landkreis Harburg Steinbekerstr. 24 21244 Buchholz

Redaktion: Dr. Manfred Lohr (verantwortl.) Jens Feldhusen, Ilka Göbel, Melf-Carsten Hansen, Hella Hinsch, Birgit Riege, Gunda Rohde Layout: Seite: 1+4 Melf-Carsten Hansen Seite: 2+3 Tini Feldhusen

Auflage: 6.000 Exemplare Druck:

Druckerei Peter Brückenstr. 13 21423 Jesteburg

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Ausgabe Juni 2010

Ausgabe an alle Haushalte verteilt