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2010

Dipl.Kfm. Jörg Becker

www.beckinfo.de

[ WIRTSCHAFTSFÖRDERER- U. STANDORTENTSCHEIDER-TOOLS]

Standortmanagement
Wirtschaftsförderung und
Standortanalyse
Wirtschaftsförderer- und Standortentscheider-Tools

von
Jörg Becker
www.beckinfo.de
Denkanstösse für neue Planungswege

BoD Verlag
ISBN 978 3 8370 9038 3

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Wirtschaftsförderung und Standortanalyse sind eng miteinander
verzahnt, keine der beiden Seiten dieses Begriffspaares ist jeweils
ohne die andere richtig handlungsfähig. Beide Funktionen bedingen
und befruchten sich gegenseitig. Beide Seiten begründen sich auf
dem gemeinsamen Fundament der Standortfaktoren. Standortprozes-
se sind komplex und werden von zahlreichen, manch-mal nur schwer
oder nur indirekt wahrnehmbaren Faktoren beein-flusst, die gele-
gentlich nicht vorhergesehene oder einkalkulierte Konsequenzen mit
sich bringen.

Unmöglich, dies alles ohne Transparenz schaffende Hilfen zu über-


schauen und quasi nur „aus dem Bauch“ zu steuern. Die Elemente
aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die
Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Standortgeschehen ablei-
tet und entwickelt. Es kommt darauf an, diese komplexen Elementar-
teile und -energien des Standortes ausfindig zu machen, genau zu
lokalisieren, möglichst detailliert quantifizierbar zu machen und die
vielfältigen Wirkungs- und Kräftebeziehungen untereinander offen-
zulegen. Hierbei wird auf den bereits erschienenen Büchern „Non
Financial Standortbilanzen für Wirtschaftsförderer und Standortent-
scheider“ und „Die Vermessung der Standorte – Arbeitsbuch“ auf-
gebaut. Es sollen sich weitere Themen-Bücher anschließen, die sich
weiterführend mit Bewertungs- und Analyseaspekten der Standort-
faktoren beschäftigen.

Positionierung im Gesamtzusammenhang

- Im Gesamtzusammenhang der Standort-Bücher


- Im Gesamtzusammenhang des Arbeitsprogramms
- Im Gesamtzusammenhang der Standortbilanz

Identifizieren der Standortfaktoren


- Gemeinsamer Nenner der Standortfaktoren
- Liste der Standortfaktoren
- Vielfalt der Standortfaktoren erfragen und erfassen

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Segmentieren und Bündeln der Standortfaktoren

- Grundzüge der Segmentierung


- Rasterung von Standort-Aktionsfeldern
- Makro- und Mikrosegmentierung
- Regelkreis Segmentierung
- Standortfaktoren-Fundament mit Cluster-Zuordnung
- Kurzbeschreibung Standortfaktoren-Cluster
- Demo-Beispiel: Cluster am Computer-Bildschirm

Gewichten der Standortfaktoren

- Standortfaktoren-Cluster gewichten
- Faktoren innerhalb Gesamt-Standort gewichten
- Faktoren innerhalb ihrer Cluster gewichten

Gewichtete Standortvergleiche

- Hintergrund für Standortvergleiche


- Merkmale für Gewichtungsverfahren
- Bewertungsschema nach Prozenten oder Punkten
- Bewerten ohne Gewichte
- Standortvergleich mit einfacher Gewichtung
- Standortvergleich mit zweifacher Gewichtung

Ausblick

- Standort-Bewertungsprofil
- Wirkungsbeziehungen und Potenziale
- Standort-Indikatoren
- Standort-Focus auf Einzelfaktoren

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Listen, d.h. auch solche von Standortfaktoren, üben auf ihren Be-
trachter häufig eine unerklärliche Faszination aus (z.B. die Liste der
größten Deutschen, die Liste der besten Ärzte usw.). Eine Liste der
Standortfaktoren bietet Anreize zur Vollständigkeit. Eine weitere
Konsequenz besteht darin, alle Standortfaktoren einmal genau zu
hinterfragen und eine Meinung über sie zu artikulieren. Viel Trans-
parenz bei Standortfaktoren sorgt für eine bessere Qualität als nur ein
unausgesprochenes Bauchgefühl. In unruhigen Zeiten bleibt auch
unter Entscheidungsdruck immer der Rückhalt eines sicheren Fun-
daments, von dem ausgehend Standortanalysen aufgebaut werden
können. Die vollständige Definition der Standortfaktoren ist nicht
nur der erste, sondern auch größte Schritt, um hieraus eine Standort-
bilanz entwickeln zu können. Mit der gleichzeitigen Gewichtung
wird sichergestellt, dass man sich die unterschiedliche Bedeutung
einzelner Standortfaktoren vor Augen führt und bewusst macht. Mit
der mehrstufigen Gewichtung lässt sich vermeiden, dass auf einen
kurzen ersten Blick vielleicht falsche Eindrücke entstehen und man
in die Falle einer statistischen Fehlinterpretation gerät.