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Computer CHIP July 2009

Computer CHIP July 2009

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Veröffentlicht vonRahul Pratap Singh Kaurav

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Published by: Rahul Pratap Singh Kaurav on Aug 14, 2010
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Die besten Tools
Das große CHIP Softwarepaket
Brandneue Top-Programme von Office bis Multimedia: Die komplette PC-Ausstattung zum Nulltarif! R 78

Retten, Reparieren, Partitionieren: 10 Programme, die jeder braucht R 42

100 Vollversionen
Virus oder Systemfehler?
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Egal, ob der PC verseucht ist oder nur spinnt: Diese Tools lösen das Problem

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Beiliegender Datenträger ist nicht jugendbeeinträchtigend

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 editorial 

am 7. Juni ist Europawahl, und ziemlich sicher verkündet abends der Mann im Fernsehen, dass die Deutschen europamüde sind. Oder wahlmüde. Und alle Wahlverlierer werden bedauern, dass sie ihre Anhänger nicht mobilisieren konnten und dass das Wetter zu gut war oder zu schlecht und dass amerikanische Verhältnisse drohen. Wahlen ohne Wähler.
Das Original. Amerikanische Verhältnisse? Die Beteiligung an der US-Wahl 2008 war so hoch wie seit 100 Jahren nicht mehr. Zwei Drittel der registrierten Wahlberechtigten stimmten ab. Politische Beobachter sagen, dass das vor allem am Kandidaten Barack Obama lag, der das Internet als effiziente Wahlkampf-Maschine nutzte. Facebook, E-Mail, Twitter, YouTube: Mit diesem Arsenal brachte Obama seine Anhänger dazu, Wahlzettel und Spendenvordrucke auszufüllen.

Roman Leipold Stellvertreter des  Chefredakteurs CHIP

Entscheidet das Web Wahlen?
Die KOpien. Deutsche Politiker wären keine Politiker, versuchten sie nicht, Obamas digitales Erfolgsrezept zu kopieren. Zumal eine neue Studie den Trend zum Wahlkampf 2.0 untermauert: Das Marktforschungsinstitut EArSandEYES hat im Auftrag von T-Online herausgefunden, dass für 83 Prozent der Erstwähler das Internet die wichtigste Informationsquelle ist. Also twittern und youtuben die Politiker, was das Zeug hält. Internetauftritte werden überarbeitet, Netzwerkprofile kosmetisch behandelt. Die CDU Hameln twittert vom Wahlkampfauftakt: „Kurz vorm Abschluss noch mal der Posaunenchor.“ Eine nervöse Grüne namens Nora reich bricht auf YouTube eine Lanze für die Sperrung von Internetsites. Der TricK. Um im Superwahljahr 2009 den User an die Urne zu kriegen, wird es nicht genügen, sich einen modernen Anstrich zu geben. Es bedarf auch einer substanziellen Botschaft. Obama hat es vorgemacht: Er bediente die Sehnsucht vieler Amerikaner nach einem Aufbruch mit dem berühmten „Change“. Für diese griffige Wechselbotschaft war das Internet das ideale und unverzichtbare Medium. Wer hingegen nur auf die digitale Fassade setzt, kann sich schon mal ein paar Ausreden für den Wahltag einfallen lassen. Wie wäre es damit: „Die Wähler waren internetmüde.“

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Schreiben Sie mir!

roman.leipold@chip.de oder http://blog.chip.de/chiplog

www.chip.de 07/2009 

07/2009 INHALT
TITEL TEST & TECHNIK
48 SIEBEN DIGICAMS FÜR JEDEN ZWECK CHIP verrät Ihnen, mit welchen Digitalkameras Sie die unterschiedlichsten Aufnahmesituationen perfekt meistern 52 WINDOWS 7 SOFORT UND GRATIS Unser Test zeigt: Windows 7 ist viel besser als Vista und XP. Hier gibt’s das neue Windows – gleich installieren und loslegen 56 TFTS MIT KINO POTENZIAL Die aktuelle Generation der 22-ZollFlachbildschirme kann viel mehr als nur Websites und Dokumente darstellen 60 BLOCKBUSTER PER INTERNET Video on Demand klingt so einfach. CHIP hat die neuen Videotheken im Netz getestet und sagt, wie gut sie sind

42 NIE WIEDER
DATENVERLUST!
Unverzichtbare FestplattenTools zum Retten, Reparieren, Partitionieren: So schützen Sie Ihre Harddisk nicht nur vor dem Crash, sondern machen sie auch schneller und stabiler als je zuvor

AKTUELL
14 STREIT UM INTERNETZENSUR Die Wirksamkeit von Netzsperren zur Bekämpfung von Kinderpornos ist umstritten 18 ZEHN.DE: ZEHN FAKTEN ÜBER HACKER Unterhaltsames und Skurriles aus der Welt der IT-Anarchisten und Techno-Gauner 20 BRENNPUNKT: DSL SCHNELL & GÜNSTIG Bis 2018 will die Regierung alle Haushalte mit 50 Mbit/s ausstatten – doch viele profitieren schon viel eher vom Highspeed-Web 22 WELTBILD SCHICKT E BOOK INS RENNEN Auch die Buchhandelskette Weltbild bringt jetzt ein E-Book auf den deutschen Markt 24 SICHERHEITSNEWS Wie Hacker Computer manipulieren und lahmlegen – und so Millionen verdienen 26 WEBABSTURZ WEGEN GOOGLE Wenn Google das Netz zum Absturz bringt: Diese Seiten waren vom Ausfall betroffen
TITEL: ISTOCKPHOTO/BEKIR GÜRGEN INHALT: GETTY IMAGES; ISTOCKPHOTO/IZABELA HABUR; MARTIN MILLER; MAGDALENA DEUTELMOSER

64 CHIP TIMELINE: PERSONAL COMPUTER Wie aus superteuren Rechnerungetümen günstige Computer für jedermann wurden – und was die PC-Zukunft bringt 66 PROGRAMME FÜR ALLE SMARTPHONES Mit diesen Werkzeugen für mobile Geräte kann jeder Widgets schreiben. Wir erklären die Grundlagen der Handy-Programmierung 70 MEGATEST FESTPLATTEN Die Wahl des richtigen Speichers ist nicht einfach. CHIP testet externe und interne Modelle und sagt, was Sie brauchen 88 CHIP GUIDE FÜR CPUS UND GPUS Der aktuelle Marktüberblick: Die besten Bausteine für PC und Notebook 96 EINZELTESTS HARD UND SOFTWARE 18 aktuelle Geräte, 11 neue Programme 110 CHIP TOP TEN Die besten Produkte aus 48 Kategorien

52 WINDOWS 7
HÄNGT ALLE AB
XP, Vista und Windows 7 im Leistungstest: Schon der Release Candidate 1 hängt seine Vorgänger ab. CHIP zeigt, wie Sie ganz einfach upgraden

PRAXIS
146 DIE 100 STÄRKSTEN JAVA TOOLS Von Office bis Multimedia: Top-Tools für jeden Einsatzzweck. Laufen auf allen Systemen und auf jedem Java-fähigen Gerät! 150 WLAN ENTSTÖREN Aussetzer, schwaches Signal, Sicherheitslücken – mit unseren Tipps & Tools beheben Sie die nervigen WLAN-Probleme 154 VIRUS ODER SYSTEMFEHLER? CHIP zeigt sieben typische Phänomene auf, die auf Virenbefall hindeuten und hat die Tools, die diese Probleme schnell beheben 158 FREEWARE UND OPEN SOURCE Coole Programme zum Nulltarif – jeden Monat neu für Sie recherchiert 164 TIPPS UND TRICKS Helfen garantiert: Die besten Kniffe für Windows, Anwendungen und Hardware 184 REPORT: DIE REVOLUTION AUF 4 RÄDERN Steigende Spritpreise machen alternative Antriebe interessant – wir stellen die neuesten Technologien vor

27 RECHTSSTRAFE FÜR INTEL EU-Kommission verhängt Kartellstrafe von 1,06 Milliarden Euro gegen Intel 29 ROAMINGGEBÜHREN Auslandsgespräche mit dem Handy: Gesenkte Preise – verwirrende Tarife 30 FULLHD CAMCORDER MIT 16 FACH ZOOM Der neue Sanyo-Camcorder überrascht mit guter Qualität bei handlichem Design 32 TECHNIK LEXIKON: INTERNET FERNSEHER CHIP erklärt, wie Fernsehen und Internet verschmelzen – und was es wirklich bringt 36 OFFICE TRENDS: HOMEPAGE BAUKÄSTEN Einfach und schnell zur Firmen-Homepage – bei diesen Anbietern klappt’s wirklich 38 CHIP PREISBAROMETER Preisprognosen für sieben Geräteklassen plus die heißesten Notebook-Empfehlungen

RUBRIKEN
3 Editorial, 12 Mailbox, 120 CHIP-Direktmarkt, 188 CHIP-Aktion, 189 Impressum, 190 Vorschau

150 SCHNELL & SICHER
WLAN ENTSTÖREN
Wenn’s mal wieder hakt oder der Nachbar dazwischenfunkt: Mit den WLAN-Tools von CD/DVD machen Sie Ihr Funknetz schnell, stabil & sicher

Heft-CD/DVD & Testindex auf Seite 10 k

WWW.CHIP.DE 07/2009

7

337 PRODUKTE IM TEST
HARDWARE
BLU RAY PLAYER 100 Panasonic DMP-BD80 111 Panasonic DMP-BD60, Sharp BD-HP21S 90 DESKTOP CPUS 50 Prozessoren von AMD und Intel 48 111 112 112 112 112 103 113 98 DIGITALKAMERAS Hersteller: Canon, Casio, Fujifilm, Panasonic, Samsung, Sony Hersteller: Panasonic, Pentax, Ricoh, Sony DIGITALE SPIEGELREFLEXKAMERA Olympus E-620 DRUCKER LASER FARBE Oki C5750n DRUCKER LASER S/W Oki B2200 DRUCKER TINTE FARBE HP OfficeJet Pro 8000 DRUCKER MULTIFUNKTION TINTE Brother DCP-165C Brother MFC-5490CN HP Photosmart Premium 115 MP3 PLAYER Creative Labs Mozaic, TrekStor i.Beat move M (2 GB), TrekStor i.Beat move M (8 GB) 101 MP3 VIDEOPLAYER Cowon O2PMP (16 GB) 115 NAVIGATIONSSYSTEM TomTom XL IQ Routes E. Tr. NETBOOKS 103 HP Pavilion dv2-1050eg 115 MSI Wind U110-Z5316XP, MSI Wind U115-Z53168XP 116 NOTEBOOKS BIS 13,3" Toshiba Portégé R600-11Q NOTEBOOKS 14" BIS 15,4" 97 Lenovo ThinkPad T400 (NM3TDGE) 116 MSI PX600-8443VHP NOTEBOOKS AB 16" 116 Asus G71V-7S036C, Dell Studio XPS 16 100 NOTEBOOK DTR Toshiba Qosmio X300-140 102 SPIELEKONSOLE Nintendo DSi 56 TFT MONITORE 22", BREITBILD Hersteller: Acer, BenQ, Eizo, Fujitsu Siemens, iiyama, LG, NEC, Samsung, ViewSonic TFT MONITORE 24", BREITBILD 98 Apple LED Cinema Display 116 iiyama ProLite B2409HDS 117 TFT MONITORE 25", BREITBILD ViewSonic VA2626wm

48 DIGITALKAMERAS
Urlaubszeit, Fotozeit: Das perfekte Modell für jeden Einsatzzweck – und die beste Allround-Kamera

DVD REKORDER MIT FESTPLATTE 102 Panasonic DMR-EH595 113 Panasonic DMR-EH495, Panasonic DMR-EX79 70 FESTPLATTEN EXTERN, BIS 2,5" Hersteller: Buffalo, EasyNova, Freecom, Fujitsu, LaCie, Maxtor, Memup, Plextor, Samsung, Seagate, Toshiba, TrekStor, Ultron, Verbatim 70 FESTPLATTEN EXTERN, 3,5" Hersteller: Buffalo, Conceptronic, Formac, Freecom, Maxtor, Seagate, Transcend, Verbatim, Western Digital 70 FESTPLATTEN INTERN, 2,5" Hersteller: Fujitsu, Hitachi, Samsung, Seagate, Toshiba, Western Digital 70 FESTPLATTEN INTERN, 3,5" Hersteller: Hitachi, Samsung, Seagate, Western Digital FESTPLATTEN NAS 97 Maxtor Central Axis (1 TB) 101 Synology Disk Station DS209+ FESTPLATTEN SOLID STATE DISKS 99 OCZ Vertex (OCZSSD2-1VTX120G) 113 Toshiba THNS128GE8BBDC 94 GPUS 50 Grafik-Prozessoren von ATI und nVidia 113 GRAFIKKARTEN Hersteller: Asus, BFG, EVGA, HIS HANDYS 102 HTC Touch Diamond2 97 Samsung S7220 Ultra Classic 114 Hersteller: HP, HTC, Nokia, Samsung, Sony 98 LAUTSPRECHER Edifier Luna 2 E20 92 MOBIL CPUS 50 Notebook-Prozessoren von AMD, Intel und VIA 114 MOTHERBOARDS DFI Blood Iron P45-T2RS, Gigabyte GA-MA770-UD3, Zotac GeForce 9300-ITX WiFi

60 ONLINEVIDEOS

Videotheken im Netz: Holen Sie sich mit wenigen Klicks Ihren Lieblingsfilm per Internet ins Wohnzimmer

100 TV GERÄT LCD, 32" Sharp Aquos LC-32DH77E 117 TV GERÄT LCD, 40/42" JVC LT-42R10BU

INTERNET
60 ONLINE VIDEOTHEKEN Apples iTunes, maxdome, Premiere Internet TV, Video Buster, Videoload

SOFTWARE
108 ALLESKONVERTIERER AVS Video Converter 6.2 105 BACKUP PROGRAMM VersionBackup Master 5.0 52 BETRIEBSSYSTEME Windows 7 RC1, Windows Vista SP2, Windows XP SP3 105 BILDOPTIMIERUNG PicShrink 2.0 104 DATENVERSCHLÜSSELUNG ArchiCrypt Live 6 108 FILTERSOFTWARE Kindersicherung 2009 104 FOTOTOOL Bling! It 106 MINDMAPPING MindVisualizer 3.8 106 REGISTRYTOOL Registry CleanUp 3 TUNINGTOOLS 104 Fix-It Utilities 9 Professional 106 XP Tools 6 108 WEBDESIGN web to date 6.0

70 FESTPLATTEN

Intern, extern, für Notebooks oder Desktop-PCs: In unserem Megatest finden Sie die richtige Festplatte

EXTRA _ DIE HEFT CD/DVD IM JULI: VOLLVERSIONEN UND MEHR
R Special: 50/100 Vollversionen Top-Programme aus den Kategorien System, Sicherheit, Office und Multimedia R Vollversion: ubuntu Linux 9.04 Mit ubuntu 9.04 bekommen Sie ein komplettes Betriebssystem, das sich auch optimal für Linux-Einsteiger eignet R Vollversion: Paragon Mit Drive Backup 9.5 PE und Partition Manager 9.5 PE von Paragon haben Sie Ihre Festplatte optimal im Griff und schützen Ihre Daten R Vollversion: FILEminimizer Office 5.0 Das praktische Tool verkleinert ausgewählte Office-Dateien auf Knopfdruck R Special: Video-Training, Teil 2 von 3 Mit dem Video-Training von Addison-Wesley bekommen Sie einen ausführlichen Überblick über die Funktionen von Word 2007 R Vollversion: ArchiCrypt NoSpam 2 NoSpam hält Ihren Posteingang frei von nervigen Werbemails
Kompletter CD/DVD-Inhalt ab Seite 78

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07/2009 WWW.CHIP.DE

mailbox 

Immer erreichbar
Editorial – Abhängig vom Handy? CHIP 6/2009 r Seite 3

Ich finde, dass Ihr Denkanstoß sehr schön geschrieben ist. Ich persönlich habe nur ein sehr altes Handy, aber selbst das brauche ich nicht unbedingt. Ich hätte nichts dagegen, wenn das Netz für eine Woche down wäre. Im Gegenteil: Mich interessiert, wie wir unser Leben regeln würden, wenn wir eine Weile ohne Handy auskommen müssten.
PASCAl ECkEl vIA MAIl

Kontodaten vor Angriffen schützen
„Vielen Dank für das Banking-System! Es ist wirklich ganz einfach einzurichten. Unter Windows weiß man ja nie, ob nicht doch ein Schädling auf dem Rechner ist.“
FrAnk SCHäFEr vIA MAIl

Die Abhängigkeiten heutzutage sind enorm. Bei uns im Ort ist vergangenes Jahr der Strom für eine Stunde komplett ausgefallen – und selbst diese kurze Zeit hat uns deutlich gemacht, wie sehr wir uns auf Elektrogeräte ein­ gelassen haben. Was würde erst bei einem Totalausfall von 24 Stunden passieren? Viel Spaß! Dagegen sind ein paar Stunden ohne Handy überhaupt nichts.
ECkArt SCHAPEr vIA MAIl 

Datenspuren löschen
Praxis – Windows entgiften CHIP 6/2009 r Seite 140

Ihre Grundsatzfrage im Editorial ist berechtigt! Für mich ähneln viele Handynutzer den Rauchern – denn sie befinden sich in einer gewissen Abhängigkeit und neigen zur Rücksichtslosigkeit. Es ist einfach traurig, dass sich Menschen so wichtig vorkommen und nicht mal für zwei Stunden ohne Handy sein können.
StEPHAn BrudEr vIA MAIl 

Windows aufzuräumen kann so einfach sein. Besonders interes­ sant finde ich, wie ich sämtliche Spuren mit dem BTF­Sniffer einfach per Mausklick entferne. Auch das Tool Decrapifier war sehr hilfreich, um den neuen PC meiner Frau von lästiger Demo­Software zu befreien.
CHrIStIAn MEIEr vIA MAIl

Cd/dvd auf eine Cd zu brennen.  Sollte der rechner nicht von der  Cd starten, überprüfen Sie, ob  das Medium fehlerfrei und das  laufwerk im BIoS als erstes Boot  device eingetragen ist.
rEdAktIon CHIP

Surfen ohne Werbung
Aktuell – das Ende des Gratis-Web CHIP 6/2009 r Seite 10

Sie haben recht! die Amiga Cd 32  ist die wohl erste echte konsole  mit eingebautem Cd-laufwerk.  Allerdings durfte sie aus lizenzrechtlichen Gründen nicht überall  verkauft werden, etwa in den  uSA. vor der Amiga Cd 32 gab es  bereits ähnliche Produkte, darunter das Cdtv von Commodore,  das Philips Cd-i und den Sega   Mega-Cd. All diese konzepte konnten sich jedoch nie behaupten. 
rEdAktIon CHIP

Sicheres Online-Banking
Praxis – Homebanking per live-Cd CHIP 6/2009 r Seite 42

Hotspots austricksen
Praxis – Gratis surfen unterwegs  CHIP 6/2009 r Seite 144

Ich habe das Banking­System wie von Ihnen beschrieben auf meinem USB­Stick eingerichtet. Trotzdem will das System nicht davon booten. Mache ich viel­ leicht doch etwas bei der Einrich­ tung falsch oder ist mein Rechner einfach zu alt? Das BIOS des PCs ist von 2002.
HAnS-HEInrICH StIEBElInG vIA MAIl

Wirklich erstaunlich, wie leicht es ist, sich in öffentliche Netze gratis einzuklinken! Ich habe mich schon öfter gefragt, wie die Internet­Verbindungen, etwa an Bahnhöfen und Flughäfen, technisch funktionieren.
JulIA koCH vIA MAIl

So alte PCs unterstützen in der  regel keinen Startvorgang von  uSB-Speichermedien. Sie haben  aber die Möglichkeit, das ISoImage etwa mit der Gratis-Software ImgBurn von unserer Heft-

Mit großer Aufmerksamkeit habe ich Ihren Artikel über kosten­ pflichtige Webangebote gelesen. Es ist kein Wunder, dass selbst die großen Internetmarken kaum bis gar kein Geld verdienen. Bis­ her finanzieren sich viele Netz­ seiten über penetrante Werbung. Wenn ich einen Werbeblocker wie Adblock einschalte, surfe ich zwar ungestört, aber die Betrei­ ber sehen keinen Cent. Gehe ich hingegen ungeschützt ins Internet, werde ich mit Werbe­ Pop­ups und Flash­Animationen zugeschüttet. Ich wäre bereit, eine Monatsgebühr für Inhalte zu bezahlen, wenn dafür die Qualität stimmt und die mehr als lästige Werbung wegfällt.
klAuS BrEIEr vIA MAIl

Info
Leserbriefe Redaktion CHIP Stichwort: Leserbrief Poccistraße 11 80336 München Fax: (089) 74 64 22 74 E­Mail: redaktion@chip.de Blog: http://blog.chip.de/chiplog TeChnisChe frAgen Hotline (1,86 Euro/Min.) Tel.: (0900) 1 23 24 47 frAgen zum hefT Unser Telefonservice ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr für Sie da! Tel.: (089) 74 64 21 28 AbonnemenT CHIP­Aboservice Postfach 225, 77649 Offenburg Tel.: (0781) 639 45 26 E­Mail: abo@chip.de Web: www.abo.chip.de CD/DVD- unD hefTnAChbesTeLLungen Styx Tel.: (089) 903 06 40 Fax: (089) 903 07 48 Web: www.chip.de/shop Alle weiteren Adressen finden Sie im Impressum.

Konsole mit CD-Laufwerk
test+technik – CHIP-timeline Spiele  CHIP 6/2009 r Seite 50

Chip ist in drei Versionen erhältlich:
mit DVD/mit CD/ohne CD

Die erwähnte Software zu den Beiträgen in diesem Heft finden Sie in der CHIP-Ausgabe mit CD/DVD

Ich habe die Computerspiele­ Timeline gelesen. Dabei ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen: Die erste Konsole mit einge­ bautem CD­Laufwerk war nicht die Sony PlayStation, sondern das 1993 veröffentlichte 32­Bit­ System Amiga CD32.
SASCHA HöFFkEn vIA MAIl

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07/2009 www.chip.de

AKTUELL

Augen zu und durch Ursula von der Leyen will Websites blockieren – BKA-Chef Jörg Ziercke (rechts) und die Provider (hier: TelekomChef René Obermann) helfen dabei

Websperre: Auftritt der Ahnungslosen
Die Bundesfamilienministerin will mit Netzsperren Kinderpornos im Web bekämpfen – mit der Hilfe von Providern und dem Bundeskriminalamt. Die Wirksamkeit dieser ZENSUR ist umstritten
VON JULIA FRÖHLICH

Untauglich: In 30 Sekunden ist die Websperre geknackt
Doch die DNS-Sperre kann umgangen werden – selbst mit geringstem technischen Sachverstand: Wer die IP-Adresse der gewünschten Seite kennt, kann sie direkt im Browser eingeben und so die Seite erreichen. Ein anderer Weg, die Sperre zu umschiffen, dauert kaum mehr als 30 Sekunden: In den Netzwerk-

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07/2009 WWW.CHIP.DE

COMPOSING: JÜRGEN BISCH FOTOS: CORBIS/HANNIBAL HANSCHKE/REUTERS; DPA/PICTURE ALLIANCE; DREAMSTIME/YURI ARCURS; ISTOCKPHOTO/DAVID GILDER;

E

s ist eine Idee, gegen die niemand etwas sagen kann: Kinderpornografie im Internet bekämpfen. Der Knackpunkt ist das Wie: Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen will den Zugriff auf einschlägige Seiten blockieren. Welche Sites das sind, legt allein das Bundeskriminalamt fest. Die Ministerin rechtfertigt das Vorgehen mit so drastischen wie plakativen Worten: „Ich zerstöre einen lukrativen Markt, der auf dem Rücken zerschundener Kinder aufgebaut ist.“ Mit den jetzt geplanten Mechanismen dürfte Ursula von der Leyen ihr Ziel allerdings ver-

fehlen. Geblockt werden die Sites über das Domain Name System (DNS) – eine Art Telefonbuch des Internets. Tippt ein User eine Webadresse ein, muss diese erst in die dazugehörige IP-Adresse übersetzt werden. Das erledigen DNS-Server, die in der Regel die Provider betreiben. Genau da setzt die Sperre an: Fragt der User eine gelistete Site nach, erhält er vom DNS-Server des Providers eine IP-Adresse, die ihn auf eine Stoppsite umleitet. Die eigentlich gewünschte Site wird also vor ihm versteckt – mehr nicht. Was die Bundesfamilienministerin nicht so offen sagt: Vom

Netz nimmt man die Seite nicht. Auch den Server, auf dem die Bilder und Videos liegen, schaltet man nicht ab. Lediglich einer von vielen Zugängen zu dem Angebot wird gesperrt.

einstellungen gibt man einfach freie DNS-Server ein. Da diese meist im Ausland stehen, unterliegen sie nicht den deutschen Regeln und können somit nicht blockiert werden. Neben dieser DNS-Sperre erlaubt der Gesetzesentwurf auch die direkte Sperrung von IPAdressen. Würde das umgesetzt, ließe sich die Blockade über das Eingeben der IP nicht mehr umgehen – genauso wenig durch die Verwendung eines ausländischen DNS-Servers. Doch zu solch einer Totalsperre wird es wohl nicht kommen: „Wir werden DNS-Sperren umsetzen“, sagt Ralf Sauerzapf, Pressesprecher Technik und

So will die Bundesregierung Kinderporno-Sites blockieren
Die Bundesfamilienministerin will Einträge im Domain Name System (DNS) sperren. Das System arbeitet als eine Art Telefonbuch des Internets und löst Site-Namen in die dazugehörigen IP-Adressen auf
1. User surft Der Nutzer tippt die Adresse einer Website in seinen Browser ein. Dieser schickt die Anfrage an den DNSServer des Providers 2. BKA-Sperrliste Auf einer Zensurliste, die das BKA erstellt, findet der DNS-Server die vom User gewünschte Website

STOPP!

PROVIDER

BKA

Porn

Suchen

USER

4. Stoppsite Der DNS-Server gibt eine falsche IPAdresse an den User zurück. Die geänderte IP führt nicht zum gewünschten Inhalt, sondern auf eine Stoppsite

3. Zensur Der Provider blockiert die Übersetzung des Site-Namens in die dazugehörige IP-Adresse

IT bei der Telekom. „Das ist die günstigste und am schnellsten umzusetzende Variante.“ Egal, welche Technik letztlich zum Einsatz kommt, es bleiben Probleme: Hinter einer blockierten IP verbirgt sich nicht nur eine einzelne Webseite, es kann ein komplettes Rechenzentrum sein, in dem Tausende Seiten liegen. Sie alle wären nach einer Sperrung nicht mehr erreichbar. Befände sich im gleichen Rechenzentrum, in dem eine Kinderporno-Seite gehostet wird, die Website einer KinderschutzOrganisation, wäre diese nicht mehr aufrufbar. Ein Beispiel aus der Praxis: Als im Sommer 2007 Arcor die Porno-Plattform Youporn sperren musste, waren einem Gutachten zufolge fast 3,5 Millionen Seiten nicht mehr erreichbar – ein riesiger Kollateralschaden. Juristisch verantwortlich für diese unrechtmäßige Sperre will niemand sein. Ein weiteres Problem am Plan der Ministerin ist die Verantwortlichkeit des BKA. Die Behörde erstellt, aktualisiert und verbreitet die Sperrlisten. Ein Richter bekommt sie nicht zu sehen und laut Gesetzesentwurf

auch möglichst wenige Mitarbeiter der TK-Anbieter. Den Providern wäre es am liebsten, wenn das BKA einen eigenen Server mit der Sperrliste betreiben würde, über den der DNS-Abgleich läuft. Das lehnt das BKA ab. Auch darüber, wie die Sperrlisten bei den Providern angeliefert werden sollen, herrscht noch keine Einigkeit: „Das BKA wollte uns einfach Excel-Tabellen geben“, sagt Sauerzapf. Dagegen verwehren sich

Telekom & Co.: „Stellen Sie sich vor, da unterläuft beim Einspielen in unser System ein Kopierfehler. Wer haftet dann dafür?“

Erfahrung: Sperren sind Kinderporno-Produzenten egal
Ungeachtet dieser Bedenken haben fünf Provider bereits im Vorfeld einen Vertrag mit dem BKA geschlossen und sich zur Sperrung der Seiten bereit erklärt. Die technische Umsetzung wird allerdings noch Monate

INFO So wird die Websperre umgangen
Die Sperre der Bundesregierung kann auch Websites unbedenklichen Inhalts blockieren. Mit wenigen Schritten können Sie in so einem Fall die Blockade aushebeln.

INTERNETPROTOKOLL:
Wählen Sie in der Registerkarte »Netzwerk« den Eintrag »Internetprotokoll TCP/IP« aus und klicken Sie auf »Eigenschaften«.

VERBINDUNGEN:
Suchen Sie im Menü »Verbindungen« den Eintrag für Ihren Internetprovider. Mit der rechten Maustaste wählen Sie im Kontextmenü nun »Eigenschaften« aus.

DNS SERVER UMSTELLEN:
Aktivieren Sie den Punkt »Folgende DNS-Server-Adressen verwenden«. Tragen Sie zum Beispiel die Open DNS-Server 208.67.222.222 und 208.67. 220.220 ein.

dauern. Widerstand gegen die Pläne der Bundesfamilienministerin regt sich indes im Web: Auf der Bundestagsseite fand eine E-Petition gegen die Sperren in den ersten vier Wochen über 85.000 Mitzeichner – eine der erfolgreichsten Petitionen überhaupt. Nun hat der Wirtschaftsausschuss eine öffentliche Anhörung angekündigt. Die von der Ministerin viel gelobten skandinavischen Länder setzen schon länger DNSSperren im Kampf gegen Kinderpornografie ein. Doch in den letzten Monaten gelangten immer wieder Sperrlisten ins Internet, die auch harmlose Websites enthielten. Ausgerechnet diese Listen sollen als Grundlage für das BKA dienen. Über den Erfolg der schwedischen Sperren von Kinderpornos äußerte sich Björn Sellström, Chef der Stockholmer Ermittlungsgruppe gegen Kinderpornografie, auch kritisch: „Unsere Sperrmaßnahmen tragen leider nicht dazu bei, die Produktion von Webpornografie zu vermindern.“ Vor dieser Tatsache sollte niemand die Augen verschließen.
JULIA.FROEHLICH@CHIP.DE

WWW.CHIP.DE 07/2009

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aktuell

kurz notiert
Pearl verkauft Minihandy für 17 euro
Mit dem simvalley Mobile RX80 Pico hat der Versandhändler Pearl das nach eigenen Angaben günstigste Mobiltelefon Deutschlands im Angebot. Ohne Vertrag kostet das scheckkartengroße Handy circa 17 Euro. Somit eignet es sich nicht nur als erstes Telefon für Kinder, sondern etwa auch als Vertretung für das Haupthandy im Urlaub. Info: www.pearl.de

Vista-nachfolger: Windows 7 im oktober in den Läden?
Noch in diesem Jahr will Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 7 veröffentlichen. Über einen möglichen Verkaufsstart zum Weihnachtsgeschäft war bereits spekuliert worden, der Blogger und Windows-Experte Paul Thurrott nennt nun ein konkretes Datum und beruft sich auf den aktuellen Zeitplan von Microsoft: „Die finale Version von Windows 7 wird ab dem 15. Oktober zu haben sein.“ Prophetisch war das zu dem Zeitpunkt freilich nicht mehr. Der PC-Hersteller Acer bestätigte eher unfreiwillig den Veröffentlichungszeitraum, als Bobby Watkins, der britische Marketing Director des Unternehmens, während eines Interviews ankündigte, einige Rechner ab Oktober mit Windows 7 auszuliefern. Die Entwicklung des Vista-Nachfolgers soll bereits im August abgeschlossen sein. Dann will Microsoft mit der Auslieferung an seine Partner beginnen. Mit Hochdruck arbeitet der Konzern auch an der neuen Bürosoftware Office 2010. Im Juli will das Unternehmen eine Vorabversion fertig haben. Nur ein ausgewählter Personenkreis wird aber die „Technical Preview“ genannte Version, die bereits auf BitTorrent-Seiten auftauchte, testen dürfen. Wann andere Nutzer die Software auf die Probe stellen können, ist nicht bekannt. Das Office-Paket kann mit Vista und Windows 7 verwendet werden. Unter XP läuft es nur, wenn mindestens das Service Pack 3 installiert ist. Für dieses Jahr ist nach der Technical Preview noch eine Betaversion von Office 2010 geplant. Info: www.microsoft.com

MicroSoft

Speach reduziert Handykosten
Shoppen und dadurch seine Handykosten verringern – das verspricht der Anbieter Speach Media seinen Kunden. Möglich wird das durch kostenlos zur Verfügung gestellte Gutscheine von über 300 Onlineshops und Versandhäusern. Löst man die Gutscheine ein, wird man gleichzeitig mit Bonusguthaben belohnt. Zusätzlich erhält man für jeden Einkauf 15 kostenlose Gesprächsminuten. Die Preise für den Prepaid-Tarif liegen bei 9 Cent je Minute bei einer Taktung von 60/60 und bei 24 Cent je MByte. Der Haken: Man muss sich auf der Seite mit seinen persönlichen Daten registrieren. Info: http://speach.de

Mobilfunk

ab 2010 ausfälle von navigationssysteMen
Im Jahr 2010 erreicht die aktuelle Generation von GPS-Satelliten das Ende ihrer Lebenszeit. Laut US-Rechnungshof drohen Ausfälle von Navigationssystemen oder GPS-Handys. Zwar ist der Start der folgenden Generation IIF für November dieses Jahres geplant, bislang ist aber unklar, ob die U. S. Air Force den Termin einhalten kann – die IIFSatelliten sollten bereits 2006 ins All geschossen werden. Info: www.aF.mil

hersteller von „duke nukeM forever“ Pleite
Spielehersteller 3D Realms ist pleite. Bekanntheit erlangte die Firma vor allem durch „Duke Nukem Forever“, ein Actionspiel das 1997 erscheinen sollte. Der ständig verschobene Erscheinungstermin machte das Spiel zur Legende. Nun sucht der Hersteller ein Studio, das das Projekt weiter finanziert. Rechtsstreitigkeiten mit dem alten Publisher erschweren dies. Info: www.3drealms.com

Sony optimiert seine DSLr-kameras für einsteiger
Sony hat seine seine Digital-Spiegelreflex-Reihe für Einsteiger überarbeitet. Verbesserungen gibt es vor allem bei der Handhabung: So sind die kompakten Kameras noch mal in den Abmessungen geschrumpft, vor allem der Griff ist schmaler. Außerdem hat Sony die Anzahl der Bedienelemente von 19 auf 13 verringert – dafür soll die Nutzerführung auf dem Display durch neue Icons und Reduzierung von Text zugänglicher sein. Von den Vorgängern bekannt sind die 10,2-MPixel-Sensoren der a230 und a330 sowie der 14,2-MPixelChip der a380. Ebenfalls geblieben ist der mechanische Bildstabilisator. Die 2,7-Zoll-Displays lösen mit geringen 230.000 Pixeln auf, die zwei größeren Modelle bringen einen Live-View-Modus mit. Die ISO-Empfindlichkeit reicht von 100 bis 3.200, die Serienbildgeschwindigkeit beträgt brauchbare 2,5 Bilder pro Sekunde. Eine Videoaufnahme bieten die Geräte weiterhin nicht. Gespeichert wird nur noch auf SD-Card oder Memory Stick, CompactFlash-Support ist passé. Die drei Geräte sind für circa 550, 600 und 750 Euro erhältlich. Info: www.sony.de

Sony AlphA

FullHD-Monitor mit srGP-Support
Zwei neue LCD-Monitore von Samsung kommen mit voller Unterstützung des sRGB-Farbraums – wichtig etwa für Fotobearbeitung. Der SyncMaster F2380 ist im 16:9-Format gehalten, bietet eine Diagonale von 23 Zoll und löst mit der FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Punkten auf. Der ebenfalls in 16:9 gefertigte SyncMaster F2080 stellt auf seinen 20 Zoll Bilddiagonale 1.600 x 900 Bildpunkte dar. Beide Monitore nutzen PVA-Panels, was einen hohen Blickwinkel von 178 Grad erlaubt. Das Kontrastverhältnis gibt Samsung mit ordentlichen 3.000:1 an. Zum Anschluss an den Rechner bieten beide Geräte je zwei DVI-Ports sowie einen VGA-Anschluss. Die Preise sind mit 230 Euro für den F2080 und 300 Euro für den F2380 fair. Info: www.samsung.de

SAMSung

verkauf von blu-rayProdukten steigt an
Der Absatz von Blu-ray-Filmen in Deutschland stieg laut Bundesverband Audiovisuelle Medien e. V. im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Im ersten Quartal explodierten die Verkaufszahlen um 400 Prozent auf 1,1 Millionen Stück – im gesamten letzten Jahr wurden nur 1,7 Millionen Discs verkauft. Info: www.bvv-medien.de

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07/2009 www.chip.de

Foto: warner bros aus „harry potter und der halbblutprinz“

aktuell top-Liste

Fakten über Hacker
Unterhaltsames und Skurriles aus der Welt der
von Niels Held

Die zehn erstaunlichsten
IT-AnArchIsTen, Techno-GAuner unD neuGIerIGen

1

apple freiPhone

Mit selbst gebauten Blueboxen zum Manipulieren der Telefonleitung (Phreaking) finanzierten „Berkeley Blue“ und „Oak Toebark“ in den 70er-Jahren die entwicklung ihres ersten Computers. Ihre bürgerlichen namen: Steve Jobs und Steve Wozniak. Die Bluebox erfand jedoch John „Captain Crunch“ Draper, der Telefonleitungen mit der Trillerpfeife aus einer Cornflakes-Packung knacken konnte.

2
3

killerspiel-Paranoia mal anders

Beim wohl wertvollsten Hack aller Zeiten luden Unbekannte im April 2009 von Pentagon­Rechnern mehrere Terabyte Entwicklungsdaten des Kampfjets „F­35 Lightning II“ herunter – mit 300 Milliarden Dollar das bislang kostspieligste US­Waffen­Programm.

7

Milliarden-Hack

Im Film WarGames hackt sich der Teenager David in einen Regierungscomputer und startet fast den dritten Weltkrieg. Der Film löste 1983 in den USA eine landesweite Hacker­Paranoia aus. So fragte man sich in den CBS­Abendnews, ob Eltern ihren Sprösslingen nicht den Kontakt mit der Außenwelt via PC verbieten sollten. Zeitungs­ artikel empfahlen, Modems wie Waffen im Safe einzusperren.

8

Hacker-anti-Oscar

2008 verliehen Hacker McAfee den Pwnie Award für die „peinlichste HerstellerReaktion“. Die Firma hatte Websites mit Cross-SiteScripting-Lücke als „Hacker-Safe“ zertifiziert und bei Bekanntwerden einfach die Gefahr bestritten.

Verkehrsmittel knacken I

In wochenlanger Programmierarbeit knackten Berliner Hacker ende 2003 das Mietfahrradsystem der Deutschen Bahn. Auf 200 DB-Bikes wurde der Hack später aufgespielt, eingeweihte konnten die Fahrräder per Geheimcode gratis nutzen.

4

Verkehrsmittel knacken II

Im Januar 2008 entgleiste in Lodz (Polen) eine Straßenbahn: ein 14-Jähriger hatte eine TV-Fernbedienung gehackt, sodass er damit die infrarotgesteuerten Weichen stellen konnte. er nutzte die Tram als Modelleisenbahn, im Schulheft notierte er Lieblingsstrecken.

Chaos-Computer-Club-Gründer Wau Holland († 2001) wies im Jahr 1984 Lücken im BTX-Online-Dienst nach. Mit im System gefundenen Nutzerdaten der Sparkasse rief er eine Nacht lang die eigene BTX-Seite ab – für 9,97 Mark pro Aufruf. Die so erbeuteten 135.000 Mark überwies er zurück.
Fotos: 20th cetury Fox aus „wargames“; archiv der wau holland stiFtung;  lockheed martin; wikipedia/tlbtlbtlb

9

ehrlicher Finder

Im Juli 1981 wird in den USA der erste Hacker fest­ genommen, weil er unter anderem mehrfach in Computer des Verteidigungsministeriums eindrang. Da es kein passendes Gesetz gab, wurde Pat „Captain Zap“ Riddle wegen Diebstahls von Waren und Telefon­ dienstleistungen inhaftiert. Der erste nach dem 1986 in den USA eingeführten „Computer Fraud and Abuse Act“ Verurteilte ist 1990 der Wurm­ Autor Robert „rtm“ Morris – heute Uni­Professor.

5

Fehlende Gesetze

10

Die Namensgebung

Mit „Hacker“ bezeichneten Studenten des Massachusetts Institute of Technology in den 60er-Jahren Kommilitonen, die Programme pfiffig optimierten. Der heute für Datendiebe verwendete Begriff meint eigentlich „Cracker“.

zehn.de: mehr Fakten
Diese und mehr Listen finden Sie auf zeHn.De, dem neuen Internetportal von CHIP Communications. nutzwertig, unterhaltsam, geschrieben von experten: die besten Listen Deutschlands. Info: www.zehn.de/hacker

6
18

„Offizielles“ Hacker-logo

Mit dem „Glider“, einer Figur aus dem mathematischen „Spiel des Lebens“, existiert ein offizielles Hacker-emblem. Das Logo findet sich als ASCII-Art in Signaturen, manche Hacker tragen es auf T-Shirts und einige gar als Tattoo.
07/2009 www.chip.de

AKTUELL

Schnelles Internet für alle
VON JULIA FRÖHLICH

Brennpunkt Breitbandausbau

Das Versprechen der Regierung klingt nicht schlecht: 50 Mbit/s für alle deutschen Haushalte bis 2018. Manche User profitieren aber schon viel früher vom GÜNSTIGEN HIGHSPEED WEB

Eigeninitiative: Waldstetten baut seine eigene Leitung
Wie beschwerlich der Ausbau ohne Fördermittel sein kann, zeigt das Beispiel Waldstetten. „200.000 Euro hätten wir für den Anschluß unseres Dorfes an die nächstgelegene Glasfaserleitung bezahlen müssen“ so

BREITBANDTECHNIKEN
Die verschiedenen Techniken ermöglichen unterschiedlich hohe Bitraten. Die derzeit schnellste Variante: Glasfasernetze

DSL: Die meisten deutschen Breitbandanschlüsse (über 90 %) werden via ADSL versorgt. Kupferleitungen ermöglichen theoretisch bis zu 16 Mbit/s, oft kommen aber nur 6 Mbit/s an

RICHTFUNK: Eine Bandbreite von etwa 7 Mbit/s erreicht man mithilfe von Richtfunk. Diese Technik wird oft mit anderen Funklösungen, zum Beispiel WLAN, kombiniert

UMTS: Eine Möglichkeit für Highspeed-Internet bietet die Mobilfunktechnik UMTS. Maximal 7,2 Mbit/s werden übertragen

20

07/2009 WWW.CHIP.DE

FOTOS: DEUTSCHE TELEKOM AG; FOTOLIA/DANIEL ETZOLD; ISTOCKPHOTO/IÑAKI ANTOÑANA PLAZA; KABEL DEUTSCHLAND; WIKIPEDIA/ANDREAS PRAEFCKE

M

it Modemgeschwindigkeit ins Internet: Für viele Gemeinden ist das noch immer bittere Surfrealität. Geschätzte 50 Milliarden Euro wird der Ausbau des Highspeed-Internets in Deutschland in den nächsten Jahren kosten, meint der Branchenverband Bitkom. Mit dem zweiten Konjunkturpaket will sich auch die Bundesregierung an der Beseitigung der „weißen Flecken“ beteiligen und in ländlichen Gebieten eine flächendeckende Breitbandversorgung garantieren – derzeit haben laut Bitkom nur rund 58 Prozent der deutschen Haushalte schnelles Internet. 18 Milliarden Euro will die Regierung in die Infrastruktur stecken, ein großer Teil davon geht in den

Breitbandausbau. Das ehrgeizige Ziel: Bis 2018 sollen für alle deutschen Haushalte 50 Mbit/s zur Verfügung stehen. Zudem hat die Bundesregierung einen Infrastuktur-Atlas geplant, der zum Beispiel Baustellen berücksichtigt. Beim Straßenbau könnten so gleich Leerrohre mitverlegt werden, die später für das Glasfasernetz genutzt werden könnten.

Ortsvorsteher Helmut Hartmann – zu viel für die Gemeindekasse. Kurzerhand nahmen die Dörfler Anfang des Jahres den Ausbau selbst in die Hand und verlegten in Eigeninitiative Leerrohre. Kostenersparnis: etwa 90.000 Euro. Wenn mindestens 115 Haushalte in Waldstetten bei der Telekom einen DSL-Vertrag unterschreiben, will der Anbieter die restlichen 110.000 Euro übernehmen. Obwohl mit den Förderprogrammen die Nachfrage der Kommunen stark gestiegen ist, will die Telekom ihre Investitionen von geplanten 300 Millionen auf nur noch 200 Millionen Euro für das Jahr 2009 senken. 400 Kooperationen seien für dieses Jahr geplant. Der Grund

des Abbaus: Gerade hat die Bundesnetzagentur die Gebühren gesenkt, die die Telekom für die „letzte Meile“ verlangen darf. Dem Anbieter entgehen dadurch nach eigenen Angaben zweistellige Millionenbeträge. „Es ist absehbar, dass im Jahresverlauf nicht alle Anfragen bedient werden können“, warnt Telekom-Sprecher Philipp Blank. Er appelliert an die Mitbewerber, die schließlich einen Marktanteil von rund 50 Prozent hielten und fordert von ihnen mehr finanzielles Engagement. Die Telekom könne das Breitbandziel der Bundesregierung nicht allein erfüllen. Der schleppende Ausbau beim klassischen DSL ist auch eine Chance für die Konkurrenz: Kabel Deutschland will

Rostock

Hamburg Bremen Berlin Magdeburg

BREITBANDANSCHLÜSSE*
Hannover

TENDENZ IN DEUTSCHLAND
Der Anteil der Haushalte, die über Breitband verfügen, soll 2009 auf 65 Prozent steigen

Am besten mit Breitbandanschlüssen versorgt ist Nordrhein-Westfalen

NRW Bayern

63 % 61 % 61 % 61 % 61 % 59 % 58 %
* KEINE DATEN FÜR BREMEN UND SAARLAND

58 % 50 % 37 % 27 %

65 %

Düsseldorf Erfurt Dresden

Berlin Niedersachsen

Frankfurt

bis 25 % bis 50 %
Nürnberg

Saarbrücken Stuttgart

bis 75 % bis 95 % über 95 %

Hamburg Hessen SchleswigHolstein Thüringen Meckl.Vorpommern Sachsen Sachsen-Anhalt

2005 2006 2007 2008 2009

58 % 58 % 51 % 45 % 44 % 42 % 40 %

DSL TOOLS
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München

Weiße Flecken Vor allem in Ostdeutschland gibt es noch immer zu wenige DSL-Leitungen

Brandenburg

„Die Telekom kann das Breitbandziel nicht allein erfüllen“
Philipp Blank, Corporate Communications Telekom

sogar mehr Geld investieren als die Telekom – im Geschäftsjahr 2009/2010 sollen über 300 Millionen Euro für den weiteren Ausbau des Kabelnetzes ausgegeben werden. Konkurrent Versatel mag keine Zahlen nennen. Die Bundesregierung will mit der Breitbandinitiative auch Funklösungen fördern. Vor allem die digitale Dividende, also analoge Rundfunkfrequenzen, die durch den Umstieg von Analog-

auf Digitalfernsehen freigeworden sind, soll für Breitbandinternet nutzbar gemacht werden. Erste Pilotprojekte gibt es schon: Mobilfunkanbieter E-Plus testet in Mecklenburg-Vorpommern Breitband über Rundfunkfrequenzen. Die Datenrate liegt – je nach Projekt – bei etwa 7 Mbit/s. Allerdings muss noch der Bundesrat dem Wechsel von Rundfunk- in Telekommunikationsfrequenzen zustimmen. Erst

dann kann die Bundesnetzagentur die Vergabe vornehmen. Laut Bundeswirtschaftsministerium „kann die digitale Dividende schnell effektiv genutzt werden“. Auch Philipp Blank von der Telekom ist der Meinung, dass „das vom Rundfunk genutzte Spektrum wichtig für eine ökonomisch vertretbare Breitbandversorgung von abgelegenen Gebieten ist“. Zu möglichen Investitionen der Telekom in die freigewordenen Frequenzen könne er momentan noch nichts sagen. An deren Vergabe will sich Kabel Deutschland erst gar nicht beteiligen: „Das ist für uns derzeit nicht

interessant“, sagt Pressereferentin Kathrin Wittmann.

Highspeed: Kabel BW und M-net bieten bald 100 Mbit/s
Schneller als die Bundesregierung mit ihren 50 Mbit/s bis 2018 sind einige Angebote, die noch dieses Jahr starten sollen. Kabel BW und M-net wollen in einigen Gebieten 100 Mbit/s bereitstellen – zu günstigen Preisen (M-net: ca. 35 Euro/Monat). „Selbstverständlich bringen wir die 100 Mbit/s auch in ländliche Regionen“, verspricht Kabel-BWChef Harald Rösch. Werden Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegt, sind Experten zufolge sogar Kapazitäten bis in den Gigabitbereich möglich.
JULIA.FROEHLICH@CHIP.DE

TV KABEL: Internet via Kabel hält in Deutschland einen Marktanteil von acht Prozent – mit Bitraten bis zu 32 Mbit/s (100 Mbit/s bereits im Test)

VDSL: Das leistungsstarke VDSL ist schon in rund 50 deutschen Städten eingerichtet und bietet Bandbreiten bis zu 50 Mbit/s. Noch 2009 sollen in manchen Gebieten 100 Mbit/s zur Verfügung stehen

WIMAX: Analoge Rundfunkfrequenzen für das mobile Web – erste Pilotprojekte zeigen, dass wenige Sendemasten eine große Fläche versorgen können. Bis zu 108 Mbit/s sind dabei möglich

GLASFASER: Bis in den Gigabitbereich, also 1.000 Mbit/s, können Glasfasernetze vordringen

hr AUF CD/DVD: Die Webbeschleuniger finden Sie unter CHIP-Code DSL TOOLS

WWW.CHIP.DE 07/2009

21

QUELLE: BITKOM

DSL-Verfügbarkeit

RheinlandPfalz BadenWürttemberg

AKTUELL

Konkurrenz für Sonys E-Book-Reader

WELTBILD UND CYBOOK

N

achdem Sony und die Buchhandelskette Thalia hierzulande den E-Book-Markt mit dem ersten Komplettangebot aus Reader und Shop eröffneten (CHIP 4/2009), steigt jetzt mit Weltbild ein weiteres Schwergewicht in den Ring. Die Verlagsgruppe verkauft ab sofort ein eigenes Sortiment mit rund 30.000 elektronischen Büchern von über 400 Verlagen inklusive des E-Readers Cybook von Bookeen. Das Buchangebot setzt sich vorrangig aus Sach- und Fachbüchern zusammen, rund 1.100 Titel sind Unterhaltungsliteratur, etwa „Die Geisha“ von Arthur Golden. Bis zum Jahresende will Weltbild jedoch insgesamt 100.000 Titel und damit auch ein breiteres Programm anbieten. Aktuell ergänzt dieses das Thalia-Angebot gut – dort ste-

hen vergleichsweise wenig Sachbücher zum Download bereit, die Belletristik dominiert. Als Dateiformat für die E-Books kommt das offene EPUB mit einem DRM-Schutz zum Einsatz – das ermöglicht das Lesen auf anderen E-Book-Readern, etwa dem Sony PRS-505, den Thalia anbietet. Zudem lassen sich die Bücher auch auf jedem PC oder Mac lesen, auf dem die kostenlose E-BookSoftware Adobe Digital Editions installiert ist. Gut: Das DRM erlaubt bei sämtlichen E-Books beliebig viele Ausdrucke auf Papier. Weniger ansprechend ist dagegen die Preisgestaltung. Statt die Ersparnis der wegfallenden Herstellung an den Kunden weiterzugeben und sich etwa an den Taschenbuchpreisen zu orientieren, verlangt Weltbild für seine E-Books fast so viel

Zweiter Nach Thalia steigt Weltbild mit Reader und Downloadshop in den deutschen E-Book-Markt ein

wie für die teuren gebundenen Varianten. Laut Verlag ist das aber den Verlagen geschuldet, die in Deutschland die Preise festlegen. Dafür ist das Lesegerät einigermaßen preiswert, zumindest im direkten Vergleich mit der Konkurrenz. Mit 270 Euro kostet das Cybook 30 Euro weniger als Thalias Sony-Reader. Die Ausstattung ist jedoch ähnlich: Auch beim Cybook dient als Lesefläche ein schwarz-

weißes 6-Zoll-E-Ink-Display, das nur Strom verbraucht, wenn sich der Seiteninhalt ändert. Rund 8.000 Seitenwechsel soll der Akku durchhalten. Der 512 MByte große interne Flash-Speicher reicht für 1.000 Bücher und lässt sich zudem per SD-Karte erweitern. Aufgespielt werden E-Books per PC, eine Mobilfunk-Abindung wie Amazons Kindle bietet das Cybook nicht. INFO: www.weltbild.de

CHIP IN DEN MEDIEN
Computerfehler Focus Online übernahm den CHIP-Report „Die größten SoftwareDesaster“. Darin zeigt Redakteur Markus Mandau, welche Auswirkungen fehlerhafte Programme nach sich ziehen können – von Raketenabstürzen, über Börsencrashs bis zu militärischen Fehlschlägen.

Hewlett-Packard ruft Akkus zurück
Hewlett-Packard hat einen Rückruf von rund 203.000 NotebookAkkus gestartet. Laut HP können die Batterien überhitzen – damit bestünde Brandgefahr. Betroffen sind diverse Modelle aus den Serien „HP“, „HP Compaq“, „HP Pavilion“ sowie „Compaq Presario“, die zwischen August 2007 und Januar 2008 gefertigt wurden. Auf seiner Homepage bietet der Hersteller ein Onlineformular an, über das Besitzer der Geräte mittels Seriennummer herausfinden können, ob ihr Stromspeicher getauscht werden muss. In diesem Fall schickt Hewlett-Packard kostenlos einen Austausch-Akku zu. INFO: www.hp.com/de

BRANDGEFAHR

Backup-Lösung Wie lassen sich Daten langfristig am besten sichern? Die Hamburger Morgenpost zitierte dazu einen entsprechenden CHIPArtikel, in dem die unterschiedlichen Speicherlösungen verglichen und bewertet werden.

Handydatenklau Eine Meldung zum CHIP-Interview mit TelekomVorstandsmitglied Dr. Manfred Balz schickte die Nachrichtenagentur ddp über den Ticker. Darin erklärt Balz, dass die Telekom als Reaktion auf den Diebstahl von Mobilfunk-Kundendaten nun verschärfte Sicherheitsvorkehrungen treffen werde.

Wetterstation mit Webanschluss
Die WF DNET4 von DNT ist eine IP-Wetterstation, die ohne PC auskommt. Ist der beiliegende Sender an den Router angeschlossen, hat die Station Zugriff auf kostenlose Foreca-Wetterprognosen für rund 20.000 Städte weltweit, davon 5.800 in Deutschland. Die aktuelle Wetterprognose sowie den Drei-Tage-Wettertrend zeigt die Station für die jeweilige Stadt auf einem großen LCD an. Ebenfalls aufgelistet werden Windstärke und -richtung, UV-Index, Luftdruck sowie die aktuelle Mondphase. Ein Outdoorsensor ermittelt zudem die Außentemperatur. Die WF DNET4 kostet rund 90 Euro. INFO: www.reichelt.de

WF DNET4

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07/2009 WWW.CHIP.DE

Googles Sternenkarte für Handys
Eine neue Google-Anwendung macht jetzt auch den Himmel durchsuchbar. Wird ein Handy mit der Software Sky Map auf Sterne, Planeten oder Sternbilder gerichtet, liefert es deren Bezeichnungen. Andersherum lässt sich auch nach beliebigen Himmelskörpern suchen – Sky Map leitet den Nutzer dann mit Pfeilen auf dem Telefonbildschirm in die entsprechende Blickrichtung. Zur Positionsbestimmung greift das Programm auf Kompass, Beschleunigungsmesser und GPS-Chip zu. Vorteil dieser Technik: Sie funktioniert auch am helllichten Tag und durch die Erde hindurch. Es lässt sich also auch herausfinden, welche Sterne gerade auf der anderen Erdseite liegen. Die Software soll alle von der Erde zu sehenden Sterne kennen und steht für Android-Geräte gratis bereit. Info: www.google.com

Sky MaP

Premiere wird abgeschafft
Der Pay-TV-Sender Premiere soll seinen Namen verlieren, die Marke in naher Zukunft komplett abgeschafft werden. Stattdessen wird das Unternehmen ab Juli ein neues Pay-TV-Programm namens Sky starten. Stimmt die Hauptversammlung der Aktionäre im Juni zu, soll auch die Bezeichnung des Unternehmens von Premiere AG in Sky Deutschland AG geändert werden. Weitergehende Informationen zum neuen Senderangebot sowie zu neuen Preisen gibt es noch nicht. Bestandskunden müssen sich aber keine Sorgen machen: Für sie bleiben vorerst sowohl Preise als auch Programmgestaltung gleich. Sie bekommen allerdings die Möglichkeit, zum Start im Juli in eines der neuen SkyPay-TV-Pakete zu wechseln. Der Namensänderung war eine Sanierung durch Großaktionär Rupert Murdoch vorangegangen. Info: www.premiere.de

Pay-TV

Aktuell sicherheitsnews

DATEn+fAKTEn
Gefahren-Barometer
im Monat Juni: hohes Risiko
Angreifer setzen oft auf Firmenattacken – trotzdem sollten Sie Privat-PCs mit einer aktuellen Antiviren-Software schützen

Angriffswelle der Top-Hacker
Sie stellen Gesundheitsdaten ins Web, legen Flugzeuge lahm, stehlen TOP SECRET PROJEKTE – und verdienen damit Millionen
VON FABIAN VON KEUDELL

mittleres Risiko

geringes Risiko

L

I

Hacker lieben PDFs
MICROSOFT WORD 34 % 39 % ADOBE READER 29 % 49 % MICROSOFT EXCEL 20 % 39 % MICROSOFT POWERPOINT 17 % 5% Hackerziele 2008 Hackerziele 2009
Quelle: G DATA

n der aktuellen Staffel der Fernsehserie „24“ manipulieren Hacker Kontrollsysteme von Kernkraftwerken, ändern Flugrouten von Flugzeugen und beschaffen sich geheime Regierungsinformationen. Im TV kann der Serienheld Jack Bauer das Schlimmste jedoch immer verhindern. Und genau den bräuchte die Welt jetzt, denn die Realität hat die Fiktion längst überholt. Laut einem aktuellen Bericht der US-Flugaufsichtsbehörde FAA (Federal Aviation Administration) sind in den vergangenen Jahren mehrfach Hacker in die FAA-Server eingedrungen. Zuletzt konnten sie nicht nur auf persönliche Daten von 48.000 Mitarbeitern

zugreifen, sondern auch die Server abschalten. Das dazu notwendige Administrator-Kennwort bekamen die Angreifer über ein Sniffer-Tool, das sie auf den Domain-Controllern installiert hatten. Laut den FAA-Sicherheitsexperten ist die Frage nicht mehr, ob die Hacker irgendwann ihre Macht ausnutzen, sondern wann – die Flugsicherheit wäre in einem solchen Fall mindestens beeinträchtigt. Selbst hochsensible Einrichtungen wie Kernkraftwerke sind angreifbar: Über eine Schwachstelle in der Software SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition) gelangte der Sicherheitsexperte Scott Lunsford an

die Steuersysteme der Kraftwerke (s. CHIP 12/2008 r S. 76). Gerade Firewalls von Regierungen sind für Hacker ein beliebtes Ziel: So berichtet das Pentagon, dass derzeit die Zahl der täglichen Scans und Angriffe auf die Server des US-Verteidigungsministeriums bei mehr als 300 Millionen liegt. Natürlich versuchen FBI und andere Behörden, Angreifern und Hintermännern auf die Schliche zu kommen – die meisten Täter bleiben jedoch unentdeckt. Mittlerweile betrifft die Angriffswelle aber auch Privatpersonen. So haben Hacker die Datenbank einer US-Behörde geknackt, die Rezeptinfos von über acht Millionen Patienten enthält. Die Datenbank haben die Angreifer verschlüsselt und fordern nun ein Lösegeld von 7,4 Millionen Euro für das Decodierungs-Kennwort. Andernfalls drohen sie, die Patientendaten im Internet zu veröffentlichen. Auch die Daten bei Jobbörsen sind nicht sicher: Informationen von etlichen Bewerbern auf der Website Monster.de sind unlängst in die Hände von Datenspionen gelangt.

Risiko Mensch: Hacker nutzen oft schwache Passwörter aus
Bei Flugsicherung und Militär setzt man nun auf neue EncryptionServer – doch die lassen sich nicht über Nacht installieren. Dass Hacker nur wenig Energie aufbringen müssen, um in die Systeme einzudringen, liegt oft an schwachen Kennwörtern und menschlichem Versagen: So sind unlängst Festplatten bei eBay aufgetaucht, die vertrauliche Daten von deutschen Botschaften und Daten der Raketenabwehr der USA enthalten. Jack Bauer hätte in der Realität viel zu tun. Info: www.faa.gov

Neue Präferenzen Innerhalb eines Jahres verschoben sich die Angriffsziele deutlich in Richtung PDF

Spammer nutzen Krise
17 % SONSTIGES 7 % DIÄT & GEWICHT 11 % POTENZ MITTEL 17 % MEDIKAMENTE 29 % KREDITANGEBOTE

Datenklau im großen Stil Hacker verdienen sich eine goldene Nase mit Spionageaufträgen und der Manipulation von Steuerungssoftware

Quelle: G DATA

KoMPLETT-SCHUTZ F-Secure Internet Security 2008
Mit Internet Security 2008 von F-Secure ist Ihr PC automatisch rundum sicher vor allen Gefahren aus dem Web – auch unter Vista! CHIP-Leser erhalten die Security Suite gratis auf Heft-CD/DVD. Info: www.f-secure.com Internet Security 2008 plus 2-Monats-Lizenz F-Secure AntiVirus F-Secure AntiSpy F-Secure Schutzschild F-Secure AntiSpam
FOTOS: U.S. AIR FORCE/SGT. KEN HAMMOND;  WIKIPEDIA/RAINER LIPPERT 

19 % REPLICAS

Q1/2009 Miese Kredite und gefakte Luxusartikel sind echte Spamrenner

L L L L L

Zahl des Monats

1.900.000
24

Rechner umfasste das größte bislang entdeckte Hackerbotnetz, das auf 77 Länder verteilt war

hr AUF CD/DVD: Details finden Sie unter
CHIP-Code F SECURE

07/2009 WWW.CHIP.DE

info Neue Sicherheitsrisiken
Symantec antiviruS
Über eine Lücke im LogViewer können Angreifer Schadcode ausführen. Dazu schleusen die Hacker ein manipuliertes JavaScript in den Rechner des Opfers ein. R Lösung: Die neuesten Updates der SymantecProdukte beheben das Problem. Info: www.symantec.de

Windows-Bugs
Ganze 23 Sicherheitslücken in Windows & Co. hat Microsoft beim letzten „Patchday“ geschlossen – die meisten davon stufen die Redmonder als kritisch ein. Sicherheitsexperten zufolge sind die Updates von Microsoft längst überfällig, denn mit den Fixes schließt der Softwarehersteller Lücken, die seit Monaten bekannt sind. Darunter mehrere Bugs im Internet Explorer: Angreifer konnten über eine manipulierte Webseite Schadcode auf den Rechner schleusen und ausführen. Auch eine kritische Lücke in Excel, über die Angreifer Zugriff auf den PC erlangen können, wurde erst sechs Wochen nach Bekanntwerden geschlossen. Mittlerweile haben Hacker den Programmierfehler bereits genutzt, um in Rechner einzudringen. Selbst in der eigenen Programmierschnittstelle WinHTTP musste der Hersteller eine Schwachstelle beheben. Info: www.microsoft.de

Microsoft

F-Secure
Durch einen Fehler in der Erkennungs-Engine der Antivirenprodukte von F-Secure identifiziert das Programm keine Schädlinge, die in ZIP- und RAR-Archiven stecken. R Lösung: Installieren Sie das Hersteller-Update! Info: www.f-secure.de

moziLLa FireFox
Die Vorgängerversion 3.0.9 hat bei manchen Usern zu Abstürzen des Rechners geführt. Grund dafür ist ein Speicherfehler, über den sich auch Schadcode einschleusen lässt. R Lösung: Mit der Version 3.0.10 kommt es nicht mehr zu Abstürzen und Speicherfehlern. Info: www.mozilla-europe.org/de/firefox

Viren-Browser
Der Suchmaschinenbetreiber Google hat zwei kritische Lücken bei seinem Webbrowser Chrome bereinigen müssen. Über die Schwachstellen können Angreifer Schadcode auf dem Rechner ausführen. Die erste Lücke betrifft den Render-Prozess: Hacker manipulieren Bitmap-Daten, indem sie falsche Angaben zur Pixelmenge der Files machen – damit können die Angreifer Code mit den aktuellen Benutzerrechten ausführen. Die zweite Lücke befindet sich in der Grafikbibliothek Skia 2D. Durch eine IntegerManipulation lassen die Angreifer Browser-Tabs abstürzen oder führen mit der Chrome-Sandbox Schadcode aus. Schlecht für Google: Skia 2D kommt auch bei der Handy-Plattform Android zum Einsatz. Google testet momentan, ob die Lücke auch auf den Mobiltelefonen funktioniert. Anwender von Chrome sollten auf die neue Version 1.0.154.64 updaten. Info: www.google.de

GooGle

Schutzsoftware infiziert
Über eine CSRF-Lücke (Cross-Site-Request-Forgery) im Sicherheitsportal „Secure“ von McAfee können Angreifer Zugriff zu den persönlichen Konten der Mitglieder erlangen. Das Secure-Portal von McAfee dient Websitebetreibern zur Prüfung ihrer eigene Seite auf Sicherheitslücken und vergibt bei positiver Prüfung ein Sicherheitssiegel. Normalerweise soll die Seite helfen, CSRF- und SQL-Schwachstellen im Webcode aufzudecken; die Ergebnisse protokolliert der Secure-Dienst dann im entsprechenden Account. Ist das Opfer im Dienst eingeloggt und surft gleichzeitig in einem zweiten Browserfenster auf eine manipulierte Hackerseite, können die Angreifer Informationen aus dem SecurePortal abrufen. Dabei bekommen sie aus erster Hand Informationen zu Schwachstellen auf deren Webseiten. Diese Infos verteilen sie dann an andere Hacker oder nutzen sie selbst für einen Angriff. McAfee hat die Sicherheitslücke mittlerweile geschlossen. Trotzdem gilt: Auch Websites mit Sicherheitssiegel können unsicher sein. Info: www.mcafee.de

Mcafee

AKTUELL

INTERNET

Ausfall: Wie mit Google das Web abstürzt
Am 14. Mai war Google wegen eines RoutingProblems knapp zwei Stunden lang kaum erreichbar – mit weitreichenden Folgen. Denn mit der Suchmaschine und all ihren Diensten stürzte praktisch das halbe Internet ab. Der Grund: Unzählige Websites binden Inhalte und Services von Google ein – darunter viele, die man als Nutzer gar nicht bemerkt. Unsere Übersicht zeigt, welche Dienste das sind und was passiert, wenn die Google-Zentrale einmal nicht erreichbar ist.

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LGs neuer FullHD-Fernseher LH5000 sorgt mit seiner Bildfrequenz von 200 Hertz und der Reaktionszeit von 2,2 Millisekunden für weichere und schärfere Bewegungsabläufe. Zum Anschluss von Blu-ray-Player oder Spielkonsole sind vier HDMI-Anschlüsse vorhanden, zudem können via USB-2.0-Port externe Datenträger mit dem Gerät verbunden werden. Gut: Der LH5000 gibt nicht nur die üblichen Verdächtigen wie MP3 und JPEG wieder, er spielt neben MPEG-Videos auch hochauflösende DivX-Dateien sowie das vor allem bei Filesharern beliebte MKV-Format ab. Auch am Sound hat LG gefeilt: So soll die Clear-VoiceII-Technologie dafür sorgen, dass die Stimmen von Schauspielern in lauten Film-Geräuschkulissen nicht untergehen. Weniger überzeu-

gend allerdings ist der Stromspar-Ansatz, der den Energieverbrauch um bis zu 70 Prozent reduzieren soll: Ein Sensor passt dabei das Hintergrundlicht des LCD an die Raumbeleuchtung an. Derartige Techniken führen oft zu störenden Helligkeitssprüngen im Bild. Der LH5000 ist in Diagonalen von 32 bis 47 Zoll erhältlich und kostet zwischen 800 und 1.500 Euro. INFO: www.lge.de

Zeigefreudig LGs neuer 200Hertz-Fernseher kann hochauflösende MKVVideos von USBDatenträgern wiedergeben

Die neue Version der kostenlosen Bürosoftware OpenOffice ist da. OpenOffice 3.1 enthält nun einige Funktionen, die zwar schon für die Vorgängerversion 3.0 angekündigt wurden, aber nicht mehr integriert werden konnten. Zur Verfügung steht den Anwendern jetzt Anti-Aliasing, durch das Objektkanten weniger hart erscheinen. Auch feine Linien in Grafiken und Diagrammen lassen sich so fehlerfrei darstellen. In der Notizfunktion der Textverarbeitung Writer lassen sich nun auch Antworten erstellen. Für eine bessere Übersicht sorgen Gliederungsebenen für Absätze und Absatzvorlagen. Die neue Version steht ab sofort zum Download bereit. INFO: de.openoffice.org

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FOTO: WARNER BROS AUS „HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZ“ ILLUSTRATION: HARALD FUCHSLOCH

200-Hertz-Fernseher für Film-Ripper

LG LH5000

OpenOffice 3.1 ist fertig

FREIE OFFICE SUITE

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Mega-Bußgeld: Intel muss über eine Milliarde Euro zahlen

KArtellStrAfe

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inen vergleichbaren Fall hat es in der Geschichte der Europäischen Union noch nicht gegeben: Weil Intel seine Monopolstellung mit 80 Prozent Marktanteil missbraucht haben soll, verhängte die EU-Kommission nun ein exorbitantes Bußgeld von rund 1,6 Milliarden Euro – rund 700 Millionen Euro mehr, als Microsoft im letzten Jahr aufgebrummt wurden. „Es ist das höchste Bußgeld, das wir je beschlossen haben“, sagte die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Neelie Kroes.

habe einer der unter Druck gesetzten Hersteller sogar AMDs Offerte von einer Million Gratis-Prozessoren ausgeschlagen, so die Kommission in ihrem Bericht. „Diese Behauptungen sind falsch“, erwidert Intels Chef-Jurist Bruce Sewell, „Intel hat nie unter Gewährung eines Rabatts von Händlern verlangt, auf Bestellungen bei AMD zu verzichten.“ Die gewährten Rabatte hätten die Produkte lediglich verbilligt. Darum will das Unternehmen auch in Berufung gegen das Urteil gehen. „Ich halte die Entscheidung für falsch“, ergänzt Paul Otellini, Chef des Unternehmens. Konkurrent AMD, der die Untersuchungen bereits im Jahr 2000 angestoßen hatte, hält den Kunden für den eigentlichen Gewinner des Prozesses: „Mit dieser Entneelie Kroes, eu-WettbeWerbsKommissarin scheidung wird der Monopolist in seine Schranken gewiesen. Nun Die Strafe berechnet sich anhand der Chipkann die Marktmacht dahin gehen, wo sie verkäufe des Prozessor-Herstellers in den eigentlich hingehört – zu den PC-Herstellern, knapp fünfeinhalb Jahren, in denen die Ver-Händlern und vor allem den Käufern“, sagt stöße laut Kommission stattfanden. In den der Europa-Präsident von AMD Giuliano Jahren zwischen 2002 und 2007 soll Intel Meroni. Das sieht Kommissarin Neelie PC-Herstellern und Händlern wie Acer, Dell Kroes genauso: „Indem Intel viele Jahre oder der Media-Saturn-Holding Rabatte geversuchte, Wettbewerbern den Zugang zum währt haben, wenn sie ausschließlich GeChipmarkt zu verwehren, hat es Millionen räte mit Intel-Prozessoren verkauften. Um von europäischen Verbrauchern geschadet.“ zu verhindern, dass die Händler CPUs des Intel muss das Geld innerhalb von drei MoHauptkonkurrenten AMD anboten, soll Innaten nach Verkündung des Urteils zahlen. tel sogar Geld gezahlt haben. In einem Fall Info: http://ec.europa.eu

„Intel hat Millionen von Verbrauchern geschadet“

Foto: europäisches parlament

FritzBox-Firmware hilft beim Stromsparen
Mit der neuesten Beta-Firmware 54.04.7414331 für die FritzBox Fon WLAN 7270 rüstet AVM unter anderem eine Stromsparfunktion in seinem Top-Router nach. Diese drosselt die Sendeleistung, sobald kein Gerät mehr mit der FritzBox verbunden ist, außerdem wird diese für jedes Gerät individuell angepasst. Verbessert wurde auch der NAS-Server: Er streamt neben Musik jetzt auch Videos und Bilder an UPnP-Geräte. Zudem können Dateien von Onlinespeichern, die den WebDAV-Standard unterstützen, jetzt wie lokale Festplatten freigegeben werden. Die Telefoniefunktion wurde ebenfalls optimiert. So lassen sich Faxe je nach Faxnummer an unterschiedliche E-Mail-Adressen weiterleiten sowie anonyme Anrufer abhängig von der angerufenen Nummer umleiten. Sinnvoll ist auch die Abmeldefunktion für die Benutzeroberfläche der Box. Das Update steht im Fritz-Labor auf der AVM-Homepage gratis zum Download bereit. FritzBoxen im Produktiveinsatz sollten allerdings erst auf die finale Version upgedatet werden. Info: www.avm.de

AVM

aktuell

kurz notiert
PlatzsParende tastatur zum sParPreis
Als Tastatur für WohnzimmerPCs oder Spielkonsolen eignet sich Media-Techs Milan Mini Keyboard. Das Gerät nimmt mit 30 x 16 Zentimetern kaum Platz weg, bietet sieben Mediaund Internettasten, aber keinen Ziffernblock. Der Preis: 10 Euro. Info: www.media-tech.eu

navigationssystem mit reiseführer und DVB-t-Fernsehen
Mit ungewöhnlichem Funktionsumfang setzt sich Navi-Hersteller Mio bei seiner neuen Geräteserie Moov Spirit von der Konkurrenz ab. Das größte Modell V735 bringt einen integrierten DVB-T-Empfänger mit, über den der Beifahrer auch während der Fahrt fernsehen kann. Aus Sicherheitsgründen muss jedoch eine Abfrage bestätigt werden, wenn das Auto in Bewegung ist, sonst schaltet sich die TV-Funktion ab. Beeindruckend: Filme lassen sich sogar auf eine SDSpeicherkarte aufzeichnen. Und der große 7-Zoll-Touchscreen mit 800 x 600 Pixeln sorgt auch für mehr Überblick bei der Navigation. Zudem hat Mio mit der Funktion Trumap eine übersichtlichere, da reduzierte Kartendarstellung eingeführt. Navigieren lässt sich nicht nur über eine Ortssuche – das V735 akzeptiert auch GPS-Tags in Fotos als Ziel. Dank TMCPro-Staumelder lassen sich Staus und andere Verkehrshindernisse rechtzeitig umfahren. Zusätzlich ist ein Reiseführer an Bord, der Infos zu Sehenswürdigkeiten, Hotels und Gaststätten in den wichtigsten europäischen Städten anzeigt. Über ein mittels Bluetooth verbundenes Handy kann man lokale Infos googeln, und eine WebWettervorhersage ist auch mit an Bord. Inklusive Europa-Karten kostet das Gerät rund 330 Euro. www.mio.com

Mio Moov Spirit

Samsung-Digicam mit oLeD-Display
Nach der NV24 HD Anfang des Jahres bringt Samsung mit der WB1000 nun eine zweite Kompaktkamera mit OLED-Display auf den Markt. Der 3-Zoll-Bildschirm der 12-MPixel-Cam löst mit 518.400 Pixeln auf, bietet deutlich kräftigere Farben, einen weit höheren Kontrast und einen niedrigeren Stromverbrauch als LCDs. Das Objektiv bietet einen ordentlichen BrennweitenBereich von 24 bis 120 mm, also 5-faches Zoom, das sinnvollerweise von einem mechanischen Bildstabilisator untersützt wird. Etwas skurril muten die beiden analogen Füllstandszeiger für Akku und Speicherkarte an. Guter Standard sind Gesichtserkennung, Motivautomatik und 720p-Video-Aufnahme. Die Kamera ist für 400 Euro erhältlich. Info: www.samsung.de

Wb1000

Bildstörungen in Canon HigH-end-KomPaKtCam
Bei Fotos, die mit Canons Flaggschiff-Kompaktkamera PowerShot G10 gemacht wurden, können in einigen Fällen störende Bildfehler in Form von unterschiedlich langen, dunklen Linien auftreten. Die betroffenen Geräte tragen in ihren Seriennummern an vierter und fünfter Stelle die Zahlen 50 bis 53 und 80 bis 83. Canon repariert diese Kameras kostenlos. Info: www.canon.de

neuartiges moleKül ermögliCHt suPerCHiP
Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie haben einen Chip entwickelt, der ein mit 170,8 Gbit/s übertragenes optisches Datensignal weiterverarbeiten kann. Möglich macht dies die Verwendung eines neuen organischen Moleküls, das in die Lichtleiter des Chips aufgedampft wird. Damit könnte der Chip laut Forschungsleiter Jürg Leuthold die Daten von 2,6 Millionen Telefonanrufern verarbeiten. Info: www.kit.edu

Mehr Verbraucherschutz bei telefonverträgen
Ein neues Gesetz macht Vertragsabschlüsse per Telefon sicherer. Das „Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen“ verbietet künftig Telefonwerbenden, ihre Rufnummer zu unterdrücken. Verstößt ein Callcenter gegen dieses Gesetz, drohen Geldstrafen von bis zu 10.000 Euro. Noch härter trifft es Unternehmen, die ohne Zustimmung des Verbrauchers Werbeanrufe tätigen: Sie müssen mit Geldbußen von bis zu 50.000 Euro rechnen. Zudem können Verbraucher auch von per Telefon abgeschlossenen Zeitungsoder Lotterie-Abos innerhalb von zwei Wochen zurücktreten. Vor einem Vertragsabschluss müssen Kunden schriftlich auf das Widerspruchsrecht hingewiesen werden. Und wer künftig zu einem neuen Anbieter von Strom, Gas oder Telefon wechseln beziehungsweise einen bestehenden Tarif ändern will, muss den alten Vertrag vorher schriftlich kündigen. Auch das Telekommunikationsgesetz wurde geändert: In Zukunft dürfen 0180Anbieter vom Handy aus maximal 42 Cent die Minute oder 60 Cent pro Anruf verlangen. Info: www.bundesrat.de

NeueS geSetz

notebook mit 512-GByte-SSD
Toshibas Portégé R600 ist laut Hersteller das erste Notebook mit 512-GByte-Solid-State-Disk. Die Toshiba-SSD besticht durch Datenraten von 230 MByte/s beim Lesen und 180 MByte/s beim Schreiben, der Stromverbrauch sinkt im Vergleich zu Festplatten um 50 Prozent. Angetrieben wird das R600 vom ultrastromsparenden Core 2 Duo SU9400 mit 1,4 GHz, unterstützt von Intels Onboard-Grafik GMA4500. So schafft das Portégé eine Akkulaufzeit von bis zu 9,5 Stunden – vorausgesetzt, man nutzt n-WLAN oder UMTS nicht oft. Die SSD schlägt sich im Preis nieder: 3.000 Dollar kostet das Gerät. Info: www.toshiba.de

toShiba portégé

interaKtiver stadtfüHrer für Handys
Qype, das nach eigenen Angaben führende Empfehlungsportal für Lokales, hat gemeinsam mit dem Startup Qiro einen interaktiven Stadtführer für Java-Handys herausgebracht. Das Programm lokalisiert dazu den Standort des Nutzers und zeigt dann die passenden QypeEinträge an, etwa in der Nähe befindliche Hotels oder Kneipen. Der Download ist gratis. Info: www.qiro.net

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Foto: Fotolia/contrastwerkstatt

Gesenkte Preise – verwirrende Tarife
Die Preise für AuslAndsgespräche mit dem Handy sinken. Den günstigsten Tarif bekommt man aber nicht automatisch
Von AndreAs HentscHel

ährt der Sohn von EU-Kommissarin Viviane Reding ins Ausland, nutzt er sein Handy kaum. „Zu teuer, mit seinem Taschengeld klappt das nicht“, sagte die Politikerin vor Kurzem in einem Interview mit teltarif.de. Damit die Mobilfunknutzung im Ausland günstiger wird, reguliert die EU nun die Roaminggebühren. Billig wird der Anruf aus dem Urlaub deshalb nicht. Für Tarifexperten sind die EU-Grenzen ein willkürlich anmutender Mischmasch: Bis zu 51 Cent pro Minute dürfen die Provider ab 1. Juli für ein Gespräch aus dem EUAusland nach Deutschland verlangen – gut dreimal mehr als ein durchschnittliches Inlandsgespräch hierzulande. Im Ausland ankommende Telefonate kosten 22 Cent pro Minute. Absurd: Eine SMS kostet aus dem Ausland 13 Cent – und liegt damit deutlich unter dem Marktpreis in Deutschland. So weit die Theorie. In der Praxis kann es doch teurer werden, wie unsere Tarifübersicht unten zeigt. Ein Rechenbeispiel:

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Vodafone bietet seinen Kunden die Tarifoption „Reiseversprechen“ an. Die kostet keine Grundgebühr und ist bei allen Verträgen aus den letzten vier Jahren voreingestellt. 29 Cent pro Minute für im Ausland abgehende Gespräche sind günstig. Aber: Jeder Gesprächsaufbau kostet pauschal 75 Cent – zusätzlich. Ein einminütiger „Hallo, es geht mir gut!“-Anruf schlägt mit 1,04 Euro zu Buche. Die 51-Cent-Grenze von Viviane Reding erreicht man mit dieser Tarifoption erst in der sechsten Minute. Das „Reiseversprechen“ lohnt sich also nur für Quasselstrippen. Wer sich eher kurz fasst, sollte auf den Tarif „Vodafone World“ umschwenken. Sparen kann also nur, wer sein Telefonierverhalten vorhersagen kann. Dass es durchaus anders geht, zeigt Vodafone in Großbritannien. Der Provider wird diesen Sommer einen neuen Tarif testen: Die Kunden telefonieren im europäischen Ausland zu den gleichen Konditionen wie zu Hause. Info: http://ec.europa.eu

PreisÜbersicht
Tarifoption
Grundkosten Abgehende Gespräche (Cent/min) Eingehende Gespräche (Cent/min) SMS (Cent) Datentarif (Cent/100 KB) Info

Weltweit
10 Euro 1) 51 22 13 19 t-mobile.de

Reiseversprechen
keine 29 3) einm. 75 Cent 4) 13 34 vodafone.de

My Europe Top
8 Euro 2) 39 39 13 70 o2online.de

Reisevorteil
keine 29 3) 29 29 60 eplus.de

1) Bereitstellungspreis enthält 30 Freiminuten 3) plus 75 cent pro VerBindung

2) inkl. 100 Freiminuten Für eingehende gespräche 4) aB 61. gesprächsminute zzgl. 20 cent/min

Foto: getty images

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aktuell

kurz notiert
Längere Laufzeit für iPhone und iPod
Kyoshos iWalk 800 lädt iPhone und iPod Touch unterwegs einmal vollständig auf. Der im Vergleich zu anderen Lösungen relativ schmale und nur 35 Gramm leichte Ersatzakku bietet 800 Milliampere und wird zum Laden an die Apple-Geräte angesteckt. Diese lassen sich währenddessen weiter nutzen. Eine Anzeige am iWalk zeigt, wann er selbst an die Steckdose muss. Der Preis: ca. 35 Euro. Info: www.iwalk.biz

kleiner FullHD-Camcorder mit 16-fach-zoom-objektiv
Einen gerade mal nur 300 Gramm schweren Camcorder bringt Sanyo mit der Xacti FH1 auf den Markt. Das Gerät beherrscht trotzdem die Aufnahme in FullHD, also mit 1.920 x 1.080 Pixel und das bei imponierenden 60 Bildern pro Sekunde, also ca. der doppelten Bildzahl vergleichbarer Geräte. So lassen sich Abläufe leicht verlangsamt zeigen und Filme künstlerischer gestalten. Die mit 240 oder 600 Bildern pro Sekunde arbeitende Zeitlupe klingt allerdings nur auf den ersten Blick beeindruckend – die Sanyo muss dazu nämlich die Auflösung auf 448 x 336 beziehungsweise 192 x 108 Pixel reduzieren. Aufgezeichnet wird im H.264-Format mit einer Datenrate von 9 Mbit/s auf SDHC-Karten. Die Xacti ist mit einem ordentlichen 16-fach-Zoom ausgestattet, das Brennweiten von 41,7 bis 667 Millimeter abdeckt – echte Weitwinkelaufnahmen sind damit wie bei den meisten Consumer-Camcordern nicht möglich. Der Autofokus kann Personen erkennen und scharfstellen, Parameter wie Fokus, Weißabgleich und Belichtung lassen sich jedoch auch manuell regeln. Zudem kann der Nutzer mit dem Gerät 8-MPixel-Fotos schießen, auch während der Aufnahme und sogar ein Blitzlicht findet sich am Gehäuse. Das 3Zoll-Display des Camcorders kann um 285 Grad gedreht werden. Der Sanyo ist in Schwarz und Silber für rund 650 Euro erhältlich. Info: www.sanyo.de

Sanyo Xacti FH1

nero: neues Backup-tool

Backitup & Burn

Ganz schön ärgerlich, wenn durch einen Systemabsturz all die schönen Urlaubsfotos futsch sind. Verhindern kann man den Totalverlust mit dem neuen BackItUp & Burn von Nero. Mit dem Programm lassen sich Daten nicht nur auf CD, DVD oder Blu-ray-Disc brennen, sondern auch von beschädigten oder gelöschten Speichermedien retten. Die Software stellt zudem fest, welche Dateien und Ordner seit dem letzten Backup geändert wurden und sichert nur diese. Info: www.nero.com

dVd-komPatibLe hoLodisk mit 500 gbyte
Der US-Konzern General Electric (GE) hat eine holografische Disk mit 500 Gigabyte Speicherplatz entwickelt, die in ihren Abmessungen einer DVD entspricht. Laut GE lassen sich somit holografische Laufwerke bauen, die abwärtskompatibel zu optischen Medien wie Blu-ray, DVD oder CD sind. Die Technik soll allerdings erst 2011 oder 2012 marktreif sein. Info: www.ge.com

netzwerkkarte spart Strom

MicroSoFt reSearcH

handyVerwanzung in zehn minuten mögLich
Im Rahmen eines Wettbewerbs des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik zeigte Benedikt Heinz von der Technischen Uni München, wie man jedes Handy innerhalb von zehn Minuten verwanzt. Dazu wird ein hauchdünner Chip zwischen SIM-Karte und Telefon geschoben – danach kann der Angreifer Position, PIN, Kontakte oder SMS des Handys auslesen und Gespräche abhören. Info: www.bsi.bund.de

trend: Flexible oLeD-Displays
Einen großen Schritt weiter in der Entwicklung biegsamer OLED-Displays sind Forscher der Universität Tokyo gekommen. Ein von ihnen entwickeltes leitfähiges Gummi auf Basis von Kohlenstoff-Nanoröhrchen kann organische Transistoren mit organischen Leuchtdioden verbinden. Das mit diesen Materialien gebaute flexible Display lässt sich auf das doppelte seiner ursprünglichen Größe ausdehnen. Solche OLED-Displays ließen sich zum Beispiel in Kleidung einnähen oder in faltbaren Handys verbauen. Genial: Alle Bauteile wie OLEDs, Leiterbahnen und Transistoren können auf das Material gedruckt werden – die Herstellung wird damit kostengünstig und schnell. Fertige Produkte soll es jedoch frühestens in fünf Jahren geben. Die britische Firma Polymertronics und das schottische Unternehmen Lumicure arbeiten ebenfalls an flexiblen OLED-Displays – als Wundpflaster. Sie sollen die Wirkung lichtsensitiver Salben beispielsweise zur Behandlung von Hautkrebs beschleunigen, ein Vorgang der bislang stationär mit speziellen Lampen durchgeführt werden muss. Die Wundpflaster selbst sollen bei Fertigstellung an Dritte lizensiert werden. Info: www.ntech.t.u-tokyo. ac.jp, www.polymertronics.com

ForScHung

Eine von Microsoft Research und der Universität Kaliforniern San Digeo entwickelte Netzwerkkarte soll dafür sorgen, dass der PC im Stand-by-Modus Daten übertragen kann. Dazu besitzt die Netzwerkkarte einen einfachen Prozessor samt EmbeddedBetriebssystem, das bei schla-

Jeder fünfte Verkaufte LaPtoP ist ein netbook
Dem Marktforscher DisplaySearch zufolge machten Netbooks im ersten Quartal 2009 knapp 20 Prozent der weltweit verkauften Notebooks aus. Von den rund sechs Millionen abgesetzten Minis stammen fast 31 Prozent von Acer. Info: www.displaysearch.com

fendem Rechner die Kontrolle über den Datenverkehr übernimmt. Ankommende Daten, etwa eine BitTorrent-Datei, speichert der Adapter auf einer SDKarte zwischen. Zudem kann die Netzwerkkarte den Rechner bei bestimmten Arten von Verkehr, etwa Voice-over-IP-Anrufe, wieder aufwecken. Ein mit dem Adapter ausgestatter PC soll im Stand-by kaum über 4 Watt kommen, wovon 0,2 bis 1,7 auf die Karte entfallen. Für die Synchronisierung der Netzwerkdaten sorgt ein Dienst auf dem PC. Info: research.microsoft.com

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Foto: polymertronics

WolframAlpha: Das kann die neue Suchmaschine

WiSSenSdienSt

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ie Idee hinter WolframAlpha klingt vielversprechend: Konkrete Antworten auf konkrete Fragen soll die neue Wissensmaschine des Mathematica-Erfinders Stephen Wolfram berechnen. Im Vorfeld erhielt sie deshalb den Titel „GoogleKiller“. In manchen Bereichen klappt es mit den Antworten schon ganz gut – in anderen

weniger. Vor allem mit naturwissenschaftlichen Themen kennt sich WolframAlpha aus. Anders als Google liefert das Programm keine Linkliste – auch Textbausteine à la Wikipedia sucht man vergebens. Alpha gibt schlicht Fakten aus, momentan nur auf Englisch; Deutsch spricht die Maschine noch nicht. Die Antworten holt sie aus einer Datenbank, die Wolfram-Mitarbeiter füttern. Immerhin scheint Alpha einfache Fragen zu verstehen. Nach dem Befinden gefragt, erwidert das Programm: „Mir geht’s gut. Danke.“ Fast schon eine Unterhaltung. Den Sinn des Lebens scheint Alpha auch zu kennen – die Antwort: „42“. Mit Wahlergebnissen, Politikern oder Künstlern kann sie aber eher wenig anfangen. Wie beispielsweise die Präsidentschaftswahl in den USA ausging, weiß Alpha nicht. Info: www.wolfram Ikosaeder  Vor allem bei naturwissenschaftlichen Themen alpha.com punktet WolframAlpha, etwa bei Infos zum Zwanzigflächner

Videoschnitt für Profi-Anwender
Magix hat ein Update seines ProfiVideoschnitt-Programms Video Pro X veröffentlicht. Die neue Version 1.5 wurde um einige Funktionen erweitert: So gibt es jetzt eine sekundäre Farbkorrektur, mit der sich Vordergrund- und Hintergrundfarben getrennt korrigieren oder verfremden lassen – etwa, wenn ein bunter Ball durch eine SchwarzWeiß-Szene hüpfen soll. Außerdem kann Video Pro X nun DVDs mit dem Standard Advanced Video Codec High Definition (AVCHD) brennen und unterstützt den Upload von HD-Videos auf YouTube direkt aus dem Programm. Besitzer von Magix Video Pro X kostet das Upgrade auf die neue Version nichts. Wer beim Kauf der Software nachweist, dass er ein beliebiges Magix-Programm oder ein kostenpflichtiges Videoschnitt-Tool eines anderen Herstellers besitzt (Kassenbon oder Software mitbringen), zahlt etwa 250 Euro – alle anderen 350 Euro. Info: www.magix.de

Magix Video Pro x

Festplatte spart bis zu 50 Prozent Strom
Mit seiner neuen Barracuda-LP-Festplatten-Reihe will Seagate Geldbeutel und Umwelt schonen. Die energieeffizienten 3,5-Zoll-SATA-Platten sollen vor allem dank niedrigerer Rotationsgeschwindigkeit von 5.900 Umdrehungen pro Minute bis zu 50 Prozent weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Festplatten. So benötigen das größte 2-TByte-Modell und die 1,5-TByte-Variante circa 6,8 Watt im Betrieb, die 1-GByte-Platte kommt mit 5,7 Watt aus. Die mit 32 MByte Cache ausgestattenen Disks erreichen eine stabile Datenrate von knapp 100 MByte/s bei einer Zugriffszeit von 5,5 Millisekunden. Die Preise liegen bei circa 100, 120 und 270 Euro. Info: www. seagate.com

Seagate

AKTUELL TECHNIK LEXIKON

Die neuen InternetFernseher
Sony, Samsung, Panasonic und Philips: Alle wichtigen TV-Hersteller bieten jetzt Flachbildfernseher und Set-Top-Boxen an, die INTERNET UND TV VERSCHMELZEN sollen. CHIP erklärt, wie’s funktioniert – und was es wirklich bringt
VON DANIEL WOLFF

PC im Fernseher: Intels CE 3100
Im Herbst kommen die ersten TV-Geräte mit Intels neuem „Medien-Prozessor“ auf den Markt
Intels CE 3100 ist ein nahezu kompletter PC: Als Kern dient ein mit 800 MHz getakteter Pentium-M. Dazu kommen unter anderem ein H.264-fähiger Audio/Video-Decoder, ein eigener „Security-Prozessor“ und eine kleine 3D-Engine (PowerVR). Dennoch ist der CE 3100 mit „nur“ 150 Millionen Transistoren ein Leichtgewicht unter den Prozessoren – ein aktueller Core 2 Duo E8200 etwa besteht aus rund 410 Millionen Schaltkreisen. Der Vorteil: Der CE 3100 „zieht“ unter Last lediglich zehn Watt und soll ohne Lüfter auskommen.

Security-Prozessor

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arald Schmidt, Loriot oder Monty Python bis zum Abwinken – wer YouTube kennt, weiß, wie viel Spaß man mit Videos aus dem Internet haben kann. Wer das Ganze auf dem Wohnzimmersofa genießen will, musste bislang allerdings entweder einen teuren Mediacenter-PC oder zumindest eine Spielekonsole mit Browser neben seinen Fernseher stellen. Beides ist relativ teuer, nicht sonderlich einfach zu bedienen – und die Zusatzgeräte verbrauchen viel Strom. Das können wir besser, sagen nun die großen Unterhaltungselektronik-Konzerne und bieten dieses Frühjahr neue TV-Geräte an, die auch ohne Zusatzgerät internetfähig sind. Geschmückt mit Logos wie „AppliCast“, „Net TV“ oder „Internet@TV“ schicken Sony, Philips, Samsung & Co. neue, internettaugliche Fernseher in die Elektronikmärkte. Als erwiesenermaßen webkompetenten Partner hat man sich dabei den Internetriesen Yahoo ins Boot geholt: Er hält die wichtigsten Informationen wie News-Feeds, Wetter- oder

Börsendaten auf seiCPU-Kern (Pentium-M/800 MHz) nen Servern bereit. Grafikeinheit (mit 3D-Kern) Die neuen InterBildprozessor (1.080p-fähig) netfernseher rufen diese Infos per LAN oder W LAN ab und stellen sie in sogenannten „Widder Internetfernseher nutzt eingets“ dar (siehe Abbildungen fach den internen Bildprozessor nächste Seite). für die nötigen Berechnungen. Das hat den Vorteil, dass das InWidgets versus Browser: Was ternetfeature das Gerät kaum ist der Königsweg ins Netz? teurer macht. Allerdings beErste Praxistests mit den neuen schränkt es das „neue InternetWeb-TVs fielen jedoch ernücherlebnis“ auf eine Art hübschere ternd aus: Auf den LED-FernseTeletext-Funktionalität – die mit hern der Modellreihe 7090 von der Internet-Erfahrung, wie man Samsung etwa liefen die Yahoosie vom PC her kennt, recht weWidgets nur mit angezogener nig zu tun hat. Handbremse: Sie erschienen Größere Freiheiten vererst nach mehreren Sekunden spricht da schon das Konzept Wartezeit auf dem TV-Schirm – von Philips: Auf den „Net TV“meist erst dann, wenn man die Fernsehern läuft ein kompletter Fernbedienung genervt erneut Opera-Browser. So lässt sich das ein paarmal gedrückt hatte. Das Potenzial des Internets schon Interneterlebnis gestaltete sich eher anzapfen – nur müssen die quälend langsam. Inhalte-Anbieter, ähnlich wie Das liegt sicher an den noch bei den für Mobilgeräte optiim Aufbau befindlichen Sermierten Internetseiten, ihre Webvern, die Yahoo für die TVsites auch so aufbereiten, dass tauglichen Daten bereithält, man sie vom Sofa aus bequem aber auch an der Hardware. mit der Fernbedienung genieDenn die aktuelle Generation ßen kann (etwa nach dem CE-

Audio/Video-Decoder

Intels CE 3100: Mehr Rechenpower für Internetfernseher
Doch schon zur IFA im September soll alles besser werden: Dann werden, angeführt von Samsung und Toshiba, die ersten Geräte mit Intels neuem „Media Processor“ CE 3100 aus-

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ILLUSTRATION: HARALD FUCHSLOCH FOTO: RTL II/JACK HUNTER UND DIE SUCHE NACH DEM GRAB DES PHARAO

HTML-Standard). Websites wie YouTube, TomTom, Bild.de, tagesschau.de, kicker online oder wetter.de lassen sich auf einem „Net TV“ bereits ausgezeichnet lesen und bedienen. Aber das ist nur ein winziger Ausschnitt des kompletten Internet-„Programms“. Und auch bei Philips muss man noch performancebedingt deutliche funktionale Abstriche machen: Bislang laufen noch keine JavaApplikationen, und auf die Darstellung von Flash-Inhalten oder PDF-Dokumenten muss man ebenfalls verzichten.

Börsenticker Der Fernseher zeigt vorab ausgewählte Börsenkurse im Überblick – aktuell aus dem Internet

Mini-PC für TV-Geräte In manchen neuen Internet-TVs arbeitet demnächst auch Intels „Medien-Prozessor“ CE 3100 Flickr-Client Damit können sich Fotofans die schönsten Flickr-Bilder aus dem Web auf den Flachbildschirm holen

Wetterbericht Das „Weather“-Widget zeigt Wetterdaten für den TV-Standort an, inklusive Wettervorhersage

geliefert: Den Kern des CE 3100 stellt ein Pentium-M-Prozessor (800 MHz), der mit einigen TVspezifischen Zusatzeinheiten ausgestattet ist (siehe Grafik links): Er beherrscht das hochauflösende 1.080p-Format sowie 7.1-Sound und kann die Codecs MPEG-2 und H.264 in Hardware dekodieren. Zudem sind ein Memory-Controller und sogar ein einfacher 3D-Kern integriert – als „System on a Chip“ (SoC) implementiert man sozusagen einen kompletten PC in den Fernseher. Nächstes Jahr soll mit „Sodaville“ eine noch schnellere und stromsparendere Variante mit Atom-Innenleben folgen. Damit das neue Internet-TV
Internet per Knopfdruck Eine neue Taste auf der Fernbedienung startet die Widgetleiste auf dem TV

auch auf älteren Fernsehern ausprobiert werden kann, wird der CE 3100 vermutlich ab Herbst auch in preiswerten Zusatz-Set-Top-Boxen angeboten – sowie in „aufgebohrten“ DVDoder Blu-ray-Playern.

Updates & Viren: Neue Chancen und Gefahren für TV-Geräte
Die Internetanbindung der neuen Fernseher hat noch einen weiteren großen Vorteil: Die TVHersteller können ihr Angebot an Widget-Channels oder CEHTML-Seiten ständig erweitern. Der Internetfernseher beschert also auch nach dem Kauf einen ständig größeren Blickwinkel ins World Wide Web. Grundlegende funktionale Erweiterungen, zum Beispiel der Support von Flash-Applikationen, dürften aber oft nur über ein FirmwareUpdate möglich sein. Ob eine derartige Prozedur vom traditionell etwas weniger technikaffinen Wohnzimmerpublikum angenommen wird, muss sich erst noch zeigen. Und mit den PC-Fähigkeiten kommt ein weiteres,

bislang für Fernseher unbekanntes Problem hinzu: die Sicherheit. Wer beispielsweise seine Kreditkartendaten mithilfe der Infrarot-Fernbedienung eingibt, funkt sie eventuell auch gleich an einen technisch versierten Nachbarn. Auch für Virenschreiber eröffnen die aktuellen TV-Geräte ein komplett neues Betätigungsfeld – nicht umsonst hat Intel seinem CE-3100-Prozessor einen eigenen „Security Processor“ spendiert. Das ist auch deshalb wichtig, weil sich die ContentProvider vermutlich von der neuen Technik abschrecken lassen, wenn sie hören, dass man auf gehackten CE-3100-Boxen irgendwann einmal Hollywoodfilme gratis ansehen könnte.

FAZIT
Das Internet auf dem Fernseher steckt noch in den Kinderschuhen. Es lohnt sich daher, auf die IFA 2009 und die ersten Geräte mit Intels CE-3100-Chip zu warten. Richtig Spaß machen wird die Sache auf jeden Fall erst, wenn die populärsten Websites ihre Inhalte per „Widget Channel“ oder auch CE-HTML fernbedienungstauglich gemacht haben.

Ausblick: Wie kann man InternetZuschauern Geld abknöpfen?
Der Schlüssel für den Erfolg des Internetfernsehens liegt in der Attraktivität des Angebots, über das die Anbieter der Inhalte wie Fernsehsender, Hollywoodstudios und Verlage bestimmen. Sie müssen sich allerdings schnell entscheiden: Denn wenn die

Fernsehzuschauer auf preiswerten, gut bedienbaren Internet-TVs erst einmal den massenhaft im Netz vorhandenen (legalen oder illegalen) GratisContent entdecken, könnte der Markt für die Bezahlinhalte schnell eng werden. Alles liegt also daran, auf dem Fernseher einen Bedienkomfort zu entwickeln, wie ihn Apple mit iTunes für die Musikindustrie geschaffen hat. Vielleicht steckt Intels CE-3100-Prozessor ja auch in der nächsten Version der „Apple TV“-Set-Top-Box.
DANIEL WOLFF, AUTOR@CHIP.DE

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Gigabit-Funk für Heimnetze
Knapp 20 IT-Unternehmen, darunter Microsoft, Nokia und Intel, haben sich in der Wireless Gigabit Alliance zusammengeschlossen, um bis 2010 einen WLAN-Nachfolger zu entwickeln. Wireless Gigabit, kurz WiGig, soll Daten mit bis zu 6 Gbit/s übertragen, zwanzigmal schneller als n-WLAN. Das Problem der genutzten 60-GHz-Frequenz: Die Daten lassen sich nur über Entfernungen von fünf bis zehn Metern übertragen – für längere Strecken bleibt WLAN das Mittel der Wahl. Info: wirelessgigabitalliance.org

neuer standard

Spiele steuern per 3D-Kamera
Dem Wall Street Journal zufolge entwickelt Microsoft derzeit eine Kamera für seine Spielekonsole Xbox 360, mit der sich Videogames allein durch Körperbewegung steuern lassen. Anders als etwa bei Nintendos Wii müsste der Spieler nicht einmal einen Controller in der Hand halten, die Kamera erfasst Bewegungen von Händen und Füßen. Offiziell äußert sich Microsoft zu dem Gerücht nicht. Die Firma hat jedoch kürzlich einen Spezialisten für 3D-Kameras übernommen. Info: www.microsoft.com

Heisses gerüCHt

Intel forscht an Cloud Computing für Handys
Intels Forschungsabteilung in Berkeley will Cloud Computing auch vom Handy aus nutzbar machen. CloneCloud, so der Name des Projekts, schlägt dabei einen besonderen Weg ein: Alle Daten und Anwendungen vom Telefon werden auf Servern in einem Datenzentrum repliziert, ressourcenhungrige Operationen wie Spiele auf der leistungsstarken Hardware berechnet und die Ergebnisse per Breitband-Mobilfunk auf das Telefon gesendet. Vorteil: Die Laufzeit und Anwendungsmöglichkeiten von Smartphones erhöhen sich, ohne dass die Architektur grundsätzlich geändert werden muss. Info: berkeley.intel-research.net

CloneCloud

Kabel Deutschland mit NDS-Verschlüsselung
Der hierzulande größte Kabelfernsehund Internetanbieter Kabel Deutschland wird sein Fernsehprogramm in Zukunft auch mit dem System NDS verschlüsseln. Parallel wird das Unternehmen jedoch an der NagravisionVerschlüsselung festhalten. Neue Empfangsgeräte werden damit für Kunden nicht nötig – eine gute Nachricht vor allem für Zuschauer, die keine externe Set-Top-Box verwenden, sondern den Receiver in ihrem TV-Gerät mittels CAM-Modul nutzen. Diese nicht von Kabel Deutschland zertifizierten Module beherrschen nämlich bislang lediglich Nagravision. In Zukunft soll NDS vor allem für neue interaktive Dienste verwendet werden. Info: www.kabeldeutschland.de

digital-tV

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Charme-Offensive bei Internetprovidern

KUNDENZUFRIEDENHEIT

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chwere Zeiten für DSLProvider: Der Markt ist gesättigt, das Wachstum gering. Wie soll man da Kunden gewinnen? 1&1, Versatel und Alice versuchen es nun mit Service-Offensiven. Eigentlich ist Service selbstverständlich. Aber da redet sich 1&1Sprecherin Ingrun Senft nicht raus: „Bisher gab es Probleme.“ Das soll sich mit der „1&1 Qualitäts-Garantie“ ändern. So verspricht der Provider, Anschlüsse innerhalb von 14 Tagen zu schalten. Wer länger wartet, bekommt eine Monatsgrundgebühr gutgeschrieben. Ebenfalls neu: Lässt sich die gewünschte Bandbreite an einem Anschluss nicht schalten, bietet 1&1 dem Kunden einen anderen Tarif oder die Auftrags-Stornierung an. Ähnlich offensiv geht der Hamburger Provider Alice das Thema mit seinem „Serviceversprechen“ an: So werden Providerwechslern alle Moda-

litäten kostenlos abgenommen. Klappt der Wechsel nicht reibungslos, wird eine Monatsgebühr erstattet. Beim Anbieter Versatel können Kunden für sechs Euro im Monat das Paket „Service Plus“ buchen. Dafür gibt es das gehobene Servicelevel, das bis jetzt nur Geschäftskunden hatten – mit Geld-zurück-Garantie. Ein anderer Service hat schon fast altruistische Züge: So ruft Versatel Kunden an, deren Vertrag ausläuft. Natürlich, um ihnen einen neuen Tarif anzubieten. Pressesprecherin Jana Wessel räumt ein: „Das kann natürlich schiefgehen und der Kunde wird erst durch uns darauf aufmerksam, dass er kündigen kann.“ Doch wenn die Rechnung der Provider aufgeht, ist dem Kunden die Lust daran ja schnell vergangen. INFO: www.1und1.de www.alice.de www.versatel.de

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HP bringt Home-Server mit Atom
Auch Hewlett-Packard setzt jetzt bei Windows-Home-Servern auf Netbook-Technologie. Im MediaSmart LX195 steckt ein Atom 230 mit 1,6 GHz sowie 1 GByte RAM. Als Festspeicher dient eine 640-GByte-Festplatte, weitere Harddisks lassen sich nur extern über USB nachrüsten. RAID-Systeme oder Diskwechsel im Betrieb sind im Gegensatz zu den früheren HP-Home-Servern nicht mehr möglich. Dafür ist der LX195 mit knapp 400 Dollar inklusive Windows Home Server recht preiswert. INFO: www.hp.com/de

MEDIASMART

AKTUELL OFFICE TRENDS

1BLU, 1&1, STRATO & CO.

Die besten HomepageBaukästen
Einfach und schnell zur FIRMEN HOMEPAGE – das versprechen Provider wie 1blu, 1&1 oder Strato. CHIP nennt Ihnen die attraktivsten Angebote
VON ANDREAS VOGELSANG

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hne Webauftritt verschwindet eine Firma in der Bedeutungslosigkeit. Denn der erste Schritt zur Kontaktaufnahme durch den Kunden ist das Ansteuern der firmeneigenen Website. Beim Aufbau einer ansprechenden Homepage für Selbstständige, Freiberufler und Kleinbetriebe helfen die meisten bekannten Webhoster. Nicht jeder kann schließlich auf professionelle Dienste von Webdesignern zurückgreifen. Dabei verfolgen die Provider unterschiedliche Ansätze. BRANCHEN WEBSEITEN: 1&1 etwa wartet mit weit über 100 fertig konfigurierten Branchen-Websites

auf, bei denen Sie nur noch das Layout auswählen und Inhalte einfügen. Die 1&1 Branchen-Homepage ist die ideale Lösung für alle, die mit ihrer Firmen-Homepage möglichst wenig Arbeit haben wollen. Nach Auswahl der passenden Branche geben Sie Ihre Firmendaten ein – und die Site kann bereits online gehen. Änderungen an Design und Text sind jederzeit möglich. Die BranchenHomepage kostet 9,99 Euro im Monat (Info: www.1und1.info). Auch Strato bietet in seinem Hostingpaket PowerPlus einen komfortablen Homepage-Baukasten an. Mit LivePages lässt sich eine Fir-

men-Homepage ähnlich schnell gestalten. Zudem können Sie mit PowerPlus auch noch verschiedene Profi-Features wie PHP oder MySQL-Datenbanken aktivieren. Das PowerPlus-Paket gibt es derzeit sechs Monate lang kostenlos, danach sind 6,90 pro Monat fällig (Info: www.strato.de): OPENSOURCE PAKETE: Andere Provider, etwa 1blu, beschränken sich auf wenige Themen-Websites – darunter die „Business-Homepage“. Diese Themensites setzen auf dem extrem flexiblen OpenSource-CMS Joomla auf. Hauptvorteile dieses freien Content Management Systems: Design und

Inhalt lassen sich jederzeit völlig individuell ändern, und es stehen nahezu alle Zusatzfunktionen aus der OpenSource-Szene bereit. Sollte einmal ein Umzug der Homepage anstehen, ist die Investition nicht verloren – der Besitzer nimmt seine Website einfach mit. Auch das Paket myPage XL kostet 6,90 Euro monatlich (Info: www.1blu.de). Noch mehr Freiheit beim Homepage-Design haben die Nutzer des WebPack XL 2.0 von Host Europe: Für 9,99 Euro im Monat gibt es jetzt 4.000 MByte Webspace und jede Menge OpenSource-Tools (Informationen unter www.hosteurope.de).

Papierloses Büro
Alles spricht von Green IT – und meint dabei vor allem Stromsparen und Reduzieren des CO2-Ausstoßes. Nuance, Hersteller der verbreiteten OCR- und Scan-Software Omnipage, setzt den Fokus dagegen auf das papierlose Büro. In der neuen Version 17 soll Omnipage Dokumente deutlich präziser und schneller erfassen und damit für erhebliche Einsparungen an Arbeitskosten sorgen. Ebenfalls neu ist die Option, Texte unterwegs erfassen zu können. Die Unterstützung des iPhones und von Kamerahandys ab zwei Megapixel macht das Konvertieren von Dokumenten jetzt überall möglich. Weiterer Clou: Gescannte Dokumente lassen sich auch an ein E-Book wie Amazons Kindle 2 senden. INFO: www.nuance.com

OMNIPAGE 17

Webportal für Kleinbetriebe
Mit dem neuen Onlineportal LexLive setzt Lexware ganz auf das SaaS-Prinzip („Software as a Service“). LexLive richtet sich gezielt an Kleinbetriebe mit bis zu fünf Mitarbeitern, in denen sich der Chef höchstpersönlich um das Controlling kümmern muss. Zum Startangebot von LexLive gehören ein extrem einfach zu handhabendes Rechnungsformular, ein Reportingtool, Artikel-, Kunden- und Forderungsübersichten sowie eine Schnittstelle zum Steuerberater. Bis Ende des Jahres ist LexLive gratis, ab ersten Januar 2010 kostet die Nutzung des Online-Portals 4,99 Euro pro Monat. Lexware prognostiziert für LexLive ein Kundenpotenzial von knapp zwei Millionen Kleinbetrieben. INFO: https:// www.lexlive.de

LEXWARE

Profi-Shopsystem
E-Commerce ist weiter im Aufwind, denn immer mehr Deutsche kaufen im Internet ein. Data Becker wendet sich mit seiner Onlineshop-Lösung Shop to date 6.0 pro besonders an Einsteiger. Um das System einzurichten, sind keine technischen und betriebswirtschaftlichen Vorkenntnisse nötig. Das Anlegen und Pflegen des Webshops geschieht auf dem heimischen Windows-PC. Neu in Shop to date 6.0 pro sind etwa eine onlinebasierte Kunden- und Bestellverwaltung, die Möglichkeit, konfigurierbare Produkte wie bedruckte T-Shirts oder Artikel mit Gravuren anzubieten, ein Gutscheinsystem und ein Affiliate-Tracking-Modul. Shop to date 6.0 pro kostet 499,80 Euro. INFO: www.databecker.de

DATA BECKER

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07/2009 WWW.CHIP.DE

FOTO: ISTOCKPHOTO

Zeit sparen mit cRM 5
Die Pflege und Verwaltung von Kundenkontakten sind für jedes Unternehmen überlebenswichtig, aber auch sehr zeitund kostenintensiv. Durch zahlreiche neue Filter-, Such- sowie ReportingFunktionen hilft der combit Relationship Manager 5 dabei, die Kundenbetreuung effizienter zu gestalten. Weiterer Vorteil: Der cRM 5 kann auf bestehende SQL-Server-Datenbanken aufsetzen und spart damit auch Geld. Wer nicht mit dem Microsoft SQL Server arbeitet, kann den cRM 5 mit dem Open-Source-Datenbanksystem PostgreSQL nutzen. Zusätzlichen finanziellen Spielraum für die Kunden bietet die Möglichkeit, den cRM 5 für 29 Euro pro Monatslizenz zu mieten. Interessenten können alle Funktionen des neuen CRM-Tools 45 Tage lang kostenlos ausprobieren. INFO: www.combit.net/testversion

COMBIT

INTERVIEW

„SAP drückt bald den Reset-Button“
Joachim Zepelin schreibt für die „Financial Times Deutschland“ Ludwig Siegele arbeitet für den „Economist“, London

Auch SAP, viertgrößter SoftwareKonzern der Welt, kämpft mit der Krise. CHIP sprach mit den Wirtschaftsjournalisten Joachim Zepelin und Ludwig Siegele über SAPs Ziele und Visionen. Bei der Vermarktung der Mittelstandssoftware „Business byDesign“ bleibt SAP weit hinter seinen Zielen zurück. Woran liegt’s? Sicher spielt die derzeitige Krise eine Rolle bei den Einbrüchen, etwa im Lizenzgeschäft von SAP. Aber die Gründe für das bisherige Desaster bei „Business ByDesign“ sind vor allem hausgemacht. SAP hat das Konzept für dieses Programmpaket mehrmals radikal geändert. Haben unsere Quellen in Walldorf recht, muss das Unternehmen nach fünf oder mehr Entwicklungsjahren wahrscheinlich sogar bald den Reset-Button drücken und von vorn anfangen. SAP scheint vor allem die Kosten für das Single-Tenant-Hosting unterschätzt zu haben, das vorsieht, dass jeder Kunde seinen eigenen Server im SAPDatenzentrum bekommt. „Business ByDesign“ gibt es lediglich im Internet. Hat SAP den Trend „Software as a Service“ (SaaS) zu spät als neues Geschäftsfeld erkannt? Ja, SAP hat spät auf den SaaSTrend reagiert und muss jetzt Erfahrungen nachholen, die andere längst gemacht haben. Allerdings muss man auch sehen, dass sich die riesigen ERP-Pakete von SAP nicht einfach zum Internet-Service umbauen lassen. Vielleicht

Comeback der Internettelefonie

AUERSWALD

R

asantes Wachstum wurde der Internettelefonie schon einmal prophezeit – als Skype 2004 seinen Siegeszug auf den PCs dieser Welt antrat. Auch im Office-Bereich erhielt Voice over IP jede Menge Vorschusslorbeeren – bis einige Nachteile von VoIP die Euphorie trübten: Hohe Investitionskosten, viel Administrationsaufwand und die komplizierte Konfiguration einer auf VoIP basierenden TK-Anlage ließen viele Unternehmen mit dem Umstieg zögern. Auch Klagen über schlechte Gesprächsqualität, hohen Stromverbrauch und geringe Betriebssicherheit bremsten den VoIP-Hype zunächst. Die Negativ-Schlagzeilen gehören endlich der Vergangenheit an, seit Hersteller wie Auerswald diese Probleme gelöst haben. Die Systemtelefone und TK-Anlagen aus dem niedersächsischen Cremlingen sind nicht teurer als vergleich-

bare ISDN-Geräte und können mit ebenso niedrigem Stromverbrauch und einer gleich hohen Sprachqualität aufwarten. Speziell für Freiberufler und kleine Bürolandschaften ist die TKAnlage Auerswald COMpact 3000 konzipiert, die es bereits als analoge und ISDN-Version gibt. Die demnächst erscheinende VoIP-Variante (ca. 200 Euro) fungiert als Nachrichtenzentrale für Voice und Fax für maximal acht Teilnehmer und lässt sich sehr komfortabel auch ohne PC in Betrieb nehmen. Ein Highlight der COMpact 3000 VoIP: Anstatt mit der AuerswaldFirmware lässt sich die TK-Anlage mit der ganz nach Belieben konfigurierbaren Asterisk-Distribution Askozia PBX betreiben, ohne dass die Gewährleistung erlischt. In den USA haben Open-Source-Telefonanlagen wie Asterisk bereits die Marktführerschaft erobert. INFO: www.auerswald.de

INTERNETTELEFONIE VOR DEM DURCHBRUCH
QUELLE: TOPLINK/INTERACTIVE INTELLIGENCE

2% 22 % 46 % 30 %

46 Prozent der für den VoIP-Report 2009 befragten Experten erwarten die komplette Ablösung der FestnetzTelefonie. Weitere 30 Prozent rechnen damit, dass zumindest die Wirtschaft vollständig auf VoIP umsteigt, Privathaushalte nur teilweise. 22 Prozent gehen davon aus, dass ausschließlich Großkonzerne auf Internettelefonie migrieren werden.
FIRMEN STEIGEN AUF IP TELEFONIE UM DERZEIT KEINE PROGNOSE

war eben auch schon der Anspruch, dies mit dem kleineren, aber dennoch extrem komplexen Mittelstandspaket „Business ByDesign“ zu probieren, zu hoch. Leo Apotheker, der neue SAPChef, will das absolut transparente Unternehmen schaffen. Wie lässt sich das mit dem Datenschutz vereinbaren? Die Vision des „Clear Enterprise“ ist der Traum jedes Unternehmens. Alles – betriebswirtschaftliche Daten, der E-Mail-Verkehr eines Unternehmens, die Marktsituation der Zulieferer und die der Kunden, die Abhängigkeit der Nachfrage von Faktoren wie dem Wetter, der Werbung oder sogar den Suchanfragen bei Google – wird berechenbar, erfassbar und für den Verwertungsprozess nutzbar. Das bedeutet? Schon heute lässt sich erkennen, dass Unternehmen künftig viel direkter vom Markt getrieben werden. Das bedeutet letztlich, dass vom Verbraucher mehr Daten erfasst werden müssen, um unmittelbar auf Veränderungen reagieren zu können. Natürlich werden sich in dieser digital verdoppelten Welt Fragen des Datenschutzes in einer ganz neuen Qualität stellen, für die es noch keine ausreichende politische Sensibilität gibt. Wie die Lösungen aussehen könnten, muss sich aus einer politischen Debatte über das ergeben, was im ersten Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts als „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ definiert wurde.

„MATRIX DER WELT“
Wie SAP, Europas größter Software-Konzern, die Globalisierung forciert und wie die Konsequenzen aussehen, beschreiben Joachim Zepelin und Ludwig Siegele in ihrem neuen Buch. Campus Verlag, 24,90 Euro

VOIP LÖST FESTNETZ KOMPLETT AB NUR GROSSKONZERNE WERDEN VOIP NUTZEN

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AKTUELL

CHIP Preisbarometer
DIE BESTEN SCHNÄPPCHEN DES MONATS Jetzt zuschlagen oder besser warten? Für Ihre Kaufentscheidung zeigt CHIP Ihnen die aktuellen Preistrends in sieben Gerätekategorien. Zusätzlicher Service: die heißesten Notebook-Kaufempfehlungen aus drei Preisklassen

HARDWARE GUIDE

Der Notebook-Kaufcheck
Mobile Rechner für jeden Zweck: Lesen Sie hier, wie teuer Ihr Wunsch-Laptop wirklich sein darf

So entwickeln sich die Preise
Wo sich Warten lohnt: Unsere Prognose zeigt die Preisentwicklung für PC-Zubehör und Consumer Electronics
Blu-ray-Player
320 € 265 € 210 € 155 € 04/09 130 € 110 € 90 € 70 € 04/09 530 € 475 € 420 € 365 € 04/09 310 € 275 € 240 € 205 € 04/09 360 € 320 € 280 € 240 € 04/09 950 € 865 € 780 € 695 € 04/09 430 € 395 € 360 € 325 € 04/09

EINSTEIGER
Preis ca. 490 €
Name Prozessor RAM Grafikchipsatz Display Betriebssystem Festplatte Akkulaufzeit * Lenovo 3000 N500 Core 2 Duo T3200 (2 x 2,00 GHz) 1 GByte (max. 4 GByte) Intel GMA X4500HD 15,4", 1.280 x 800 Pixel Win Vista Home Basic 160 GByte 1:23/3:47 Stunden

Prognose

Philips BDP7200 Festplatte extern (2,5 Zoll)

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Prognose

ALLROUNDER
Preis ca. 1.100 €
Name Prozessor RAM Grafikkarte Display Betriebssystem Festplatte Akkulaufzeit * LG Electronics S510-X.CBCHG Core 2 Duo P8400 (2 x 2,26 GHz) 3 GByte (max. 8 GByte) nVidia GeForce 9600M GT 15,4", 1.280 x 800 Pixel Win Vista Business + XP Prof. 250 GByte 1:28/3:47 Stunden

Fujitsu HandyDrive-IV (MMG2400UB) Digitalkamera

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Prognose

Sony Cyber-shot DSC-HX1 TFT (24 Zoll)

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Prognose

MULTIMEDIA
Preis ca. 1.400 €
Name Prozessor RAM Grafikkarte Display Betriebssystem Festplatte Akkulaufzeit * Asus G71V-7S122K Core 2 Duo P8600 (2 x 2,26 GHz) 4 GByte (max. 8 GByte) nVidia GeForce FX 9700M 17", 1.440 x 900 Pixel Win Vista Home Premium 2 x 320 GByte 0:60/4:11 Stunden

BenQ M2400HD Netbook

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Prognose

Fujitsu Siemens Amilo mini Ui 3520 TV-Gerät (LCD, 40 Zoll)

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Prognose

* Volllast/Office

TOPSELLER NOTEBOOKS AUF CHIP ONLINE
1 2 3 4 5 6 7 Lenovo Ideapad S10e (Netbook) Acer Aspire One D150 (Netbook) HP 2140 Mini-Note (Netbook) Fujitsu Amilo Xi 3650 Fujitsu Amilo Pa 3553 Samsung NC10-anyNet N270W Lenovo 3000 N200 mit Grafik ca. 220 € ca. 300 € ca. 400 € ca. 820 € ca. 560 € ca. 360 € ca. 330 € cyberport.de atelco.de notebooksbilliger.de titoco.de t-online-shop.de hardwareversand.de cyberport.de

Sony KDL-40W4000 Grafikkarte (PCI-Express)

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Prognose

MSI Radeon HD 4870 X2 OC 2048MB

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Preise für Basiskonfiguration

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TiTel Festplatten-tuning

Nie wieder Datenverlust
Vollversionen und Gratis-Tools: Die Besten tools für Ihre festplatte machen die Harddisk schneller, sicherer und stabiler als je zuvor. CHIP zeigt, wie einfach das ist
Von markus hermannsdorfer

E  

Foto: istockphoto/izabela habur

ndlich sind wir mal nicht selbst schuld: Laut einer Studie des Datenrettungs-Spezialisten DeepSpar gehen nur zwölf Prozent aller Festplattenprobleme auf vom Benutzer verursachte Fehler zurück (www.deepspar.com/wpdata-loss.html). Aufatmen können Sie deshalb aber noch lange nicht. Denn wie die Studie auch zeigt, drohen den Festplatten zahlreiche andere Gefahren. So sorgen in 38 Prozent aller Fälle Hardware-Fehlfunktionen für Festplattenausfälle. Bei 30 Prozent ist eine schlechte Magnetbeschichtung schuld. Software-Bugs und Virenbefall haben zu 13 Prozent den Crash der Platte verursacht. Das heißt konkret, dass Sie keinesfalls die Hände in den Schoß legen sollten. Handeln Sie jetzt, bevor es zu spät ist! Wir sagen, wie Sie sich gegen den Festplattenausfall schützen und Datenverlust verhindern können. Und wir haben die besten Tools dafür. Auf unserer Heft-CD/DVD finden Sie nicht nur Share- und Freeware-Programme, sondern sogar zwei topaktuelle Vollversionen der bewährten Paragon-Tools Drive Backup und Partition Manager.

Platten-Check: Datenträger prüfen
Als ersten Schritt sollten Sie immer Ihre Festplatte auf physikalische Fehler überprüfen – und die gefundenen dann beheben. Läuft die Festplatte bis jetzt einwandfrei,

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07/2009 www.chip.de

INFO Absturz? Kein Problem
Partitionieren ist nicht ungefährlich. Unsere Vollversionen Paragon Drive Backup und Partition Manager 9.5 bieten deshalb das Anlegen einer Rettungs-CD an.

ReTTUnGs-DisK AnFeRTiGen:
Klicken Sie direkt nach dem Start eines der Paragon-Tools in der Warnmeldung auf den Link »Rettungs-CD«. Alternativ aktivieren Sie im Menü »Allgemein | Rettungs-Disk Konfigurator«. Wählen Sie im Assistenten »CD/DVD« und die Einstellung »Typisch«. Damit erhalten Sie eine Standard-RettungsDisk mit von Paragon ausgesuchten Tools.

DATen ReTTen LeiCHT GeMACHT:
Ist das Malheur passiert, booten Sie den PC mit der Rettungs-Disk. Dann wählen Sie »Normalmodus | Boot Corrector« oder »Wiederherstellungsassistent« und folgen den Anweisungen des Programms. Nach einem Neustart ist der Normalzustand wiederhergestellt.

HEFT CD/DVD Festplatten-Checkup
CCleaner R entrümpelt die Festplatte Drive Fitness Test R findet Festplattenfehler Disk Optimizer R defragmentiert die platte Defraggler R defragmentiert auch einzelne Dateien HDD Health R überwacht die platte permanent HDDlife
DVD

R warnt frühzeitig vor Datenverlust

SilentDrive R bringt laute platten zum schweigen MHDD R zeigt wirklich alle infos über die Harddisk HDiskPerf R misst die geschwindigkeit der platte

Zwei Vollversionen nur bei CHip: auf der Heft-CD/DVD finden sie Drive Backup 9.5 personal edition und partition Manager 9.5 personal edition von paragon

checken Sie diese mit CheckDrive 2009 (zu finden auf www.chip.de). Dieses Tool benötigt Microsoft NET-Framework 2.0. Falls dieses auf Ihrem Rechner nicht vorhanden ist, lädt CheckDrive es während der Installation herunter und richtet es selbstständig ein. Windows-Kennern fällt schnell auf, dass es sich bei diesem Tool um eine grafische Benutzeroberfläche für das Windows-Tool »chkdsk.exe « handelt, das erfahrene Nutzer natürlich alternativ verwenden können. Nach dem Setup müssen Sie nur noch beim Hersteller einen kostenlosen Freischalt-Code anfordern. Anschließend können Sie durch Anklicken einer vorhandenen Festplatte die Fehlerprüfung durchführen. Um die Festplatte »C:« zu überprüfen, müssten Sie zum Beispiel »Check C:« anklicken. Werden Fehler gefunden, klicken Sie im folgenden Dialog auf »Fehlermeldungen ansehen«. Über einen Dialog können Sie gefundene »Fehler bei Systemstart beheben«. Kämpfen Sie bereits mit Lesefehlern, benutzen Sie alternativ das DOS-Tool Drive Fitness Test von der Heft-CD/DVD. Dieses Programm wird von einer Diskette gestartet und funktioniert auch, wenn Windows nicht mehr hochfährt. Dazu müssen Sie im BIOS das Diskettenlaufwerk als »First Boot Device« angeben. Falls Sie kein Diskettenlaufwerk haben, können Sie das Tool alternativ auch auf eine CD brennen und dann das CDLaufwerk als »First Boot Device« definieren. Nach dem Start fragt das Tool zunächst nach dem vorhandenen Festplatten-Controller. Kennen Sie den nicht, bestätigen Sie die beiden Fragen einfach mit der Eingabetaste. Sie erhalten nun eine Handvoll Fehlermeldungen, am Ende startet der Drive Fitness Test und sucht automatisch nach dem Festplatten-Controller. Die Prüfung selbst läuft dann ähnlich ab wie beim CheckDrive-Tool. In den meisten Fällen genügt der »Quick Check«. Den sehr langwierigen »Advanced Check« sollten Sie nur bei massiven Leseund Schreibproblemen verwenden. Ist Ihre Festplatte von Hitachi oder IBM, erhalten Sie noch einen »Disposition Code«. Der hilft weiter, wenn Sie zusammen mit einem Support-Mitarbeiter versuchen, die Platte wieder zum Laufen zu bringen.

Datenträger wahlweise optimieren oder defragmentieren. CHIP empfiehlt das Optimieren, denn in diesem Fall werden die Dateien automatisch auch defragmentiert. Nun befindet sich die Festplatte im optimalen Zustand. Damit das so bleibt, fertigen Sie im nächsten Schritt ein Backup an.

Rückfahrkarte: Festplatte sichern
Mit der Vollversion Paragon Drive Backup 9.5 PE von unserer Heft-CD/DVD geht das Anfertigen von Backups schnell und komfortabel. Viele Vorteile rechtfertigen den Aufwand: Fällt die Festplatte aus, verlieren Sie keine Daten. Ist Windows durch ständiges Installieren neuer Tools verhunzt, stellen Sie einfach den Ausgangszustand wieder her. Auch dieses Programm verlangt eine Registrierung. Der Vorgang läuft genauso ab, wie beim eingangs erwähnten CheckDrive. Ist die Installation abgeschlossen, starten Sie Drive Backup per Doppelklick. Aus Sicherheitsgründen bietet das Tool jetzt die Anfertigung einer Rettungs-CD an. Das können Sie sofort erledigen, oder später nach dem Installieren des Partition Managers (siehe InfoKasten links oben). Die Sicherung der Windows-Partition ist ganz einfach: Wählen Sie »Partition oder Festplatte sichern« und folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Wichtig ist nur, dass die gesicherten Dateien nicht auf der gleichen Festplatte landen. Fällt diese nämlich aus, ist auch das Backup verloren. Besser ist eine externe Festplatte. Gute, preisgünstige Modelle finden Sie in unserem Hardware-Megatest auf r s. 70. Möchten Sie Ihre Daten online sichern, beispielsweise auf dem mit 25 GByte ausreichend großen Windows Live SkyDrive (http: //skydrive.live.com), wählen Sie im Assistenten unbedingt »Sicherungseinstellungen ändern«. Dadurch können Sie im folgenden Dialog nicht nur einen »Passwortschutz« einrichten, sondern auch über »Sicherungsarchive« die Backup-Datei stärker komprimieren lassen – was bei teurem Online-Speicherplatz Kosten spart.

Komfortabel: Automatische Backups
Wenn Sie Ihre Daten zum ersten Mal sichern, wissen Sie es spätestens jetzt: Backups sind nervig, zeitraubend und langweilig. Das Gegenmittel: Lassen Sie Ihren Rechner diesen Job in Zukunft vollautomatisch erledigen. Dazu wählen Sie in Drive Backup »Sicherung planen«. Der jetzt startende Assistent ähnelt dem für normale Backups. Möchten Sie die Festplatte während der Arbeitszeit sichern, wählen Sie »Sicherungseinstellungen ändern« und im folgenden Schritt k
www.chip.de 07/2009

Platte aufräumen: Ballast abwerfen 
Nach dem Beseitigen der Lesefehler entrümpeln Sie die Festplatte am besten mit einem Tool wie CCleaner. Und anschließend sollten Sie die Platte mit dem Disk Optimizer defragmentieren. Beide Tools finden Sie auf unserer Heft-CD/DVD. Nach dem Starten des Tools wählen Sie Ihre Festplatten aus und können jetzt den

hr AUF CD/DVD: alle aufgeführten tools finden
sie unter chiP-code RETTUNG
DVD

exklusiv auf dVd

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TiTel Festplatten-tuning

»Hot Processing | Hot Processing aktivieren | Paragon Hot Processing«. Dank dieser Technologie wird die Platte im Hintergrund gesichert, auch wenn sie von Windows gesperrt wurde. Damit das klappt, verlangt Drive Backup noch die Angabe eines temporären Laufwerks, wohin es kurzzeitig Daten auslagern kann. Haben Sie keine geeignete Partition, ziehen Sie den nächsten Arbeitsschritt vor („Speed“) und richten eine Partition ein. Nach dem Partitionieren kehren Sie zu Drive Backup zurück und geben die frisch angelegte Müllpartition als temporäres Laufwerk an. Zuletzt müssen Sie im Assistenten noch angeben, wann und wie oft die Daten gesichert werden sollen. Dafür gibt es eine einfache Regel: Je häufiger Sie neue Anwendungen installieren, desto kürzer sollten die Sicherungsintervalle ausfallen. Vor allem bei der zuletzt genannten Methode sollten Sie mit inkrementiellen Backups arbeiten. In diesem Fall werden nur die Dateien gesichert, die sich seit dem letzten Backup verändert haben. Das spart Zeit und Speicherplatz. Fertigen Sie zuerst ein Vollbackup der Festplatte an. Drive Backup benötigt das, um Daten zu vergleichen. Anschließend wählen Sie »Programmassistenten | Erweitert | Inkrementelle Datensicherung erstellen«. Im Assistenten wählen Sie zunächst die bei der Vollsicherung angefertigte Archivdatei. Anschließend sehen Sie alle gesicherten Ordner in einer Liste. Klicken Sie nun diejenigen an, die beim inkrementellen Backup berücksichtigt werden sollen. Die restlichen Schritte sind selbsterklärend.

Speed: Festplatte optimal einrichten
Nachdem Ihre Daten gesichert sind, können Sie sich der gefährlichsten Aufgabe zuwenden: Teilen Sie die Festplatte geschickt in mehrere Partitionen auf. Das hält Windows

sauber und persönliche Daten bleiben erhalten, wenn das Betriebssystem mal nicht mehr startet. Das Einrichten der Festplatte übernimmt die zweite Vollversion von unserer Heft-CD/DVD: der Paragon Partiton Manager 9.5 PE. Nach dem Starten des Tools wählen Sie »Erweiterte Partitionierung und Festplattenverwaltung«. Haben Sie noch keine Rettungs-CD erstellt, sollten Sie das unbedingt jetzt erledigen. Anschließend können Sie die Festplatte nach Ihren Bedürfnissen einrichten. Dazu sollten Sie Folgendes wissen: Die im Bootsektor der Festplatte liegende Partitionstabelle erlaubt nur vier Einträge. Betriebssysteme liegen grundsätzlich in einer Primärpartition, denn sie können nur aus dieser heraus starten. Das bedeutet: Sie können maximal drei Betriebssysteme unterbringen, den vierten Platz in der Partitionstabelle verwenden Sie für eine erweiterte Partition. In dieser können Sie bis zu 24 logische Laufwerke anlegen, die Windows wie separate Festplatten behandelt. In diese logischen Laufwerke lagern Sie Anwendungen, persönliche Daten, Filme und, wenn Sie möchten, sogar den Datenmüll aus. Die sinnvolle Einteilung einer handelsüblichen 300 GByte-Platte könnte so aussehen wie in unserer Grafik oben auf dieser Seite: 100 GByte für Windows XP oder Vista plus Anwendungen, 150 GByte für Musik, Filme und Dokumente, 10 GByte für Datenmüll, der so schneller gelöscht werden kann, und die restlichen 40 GByte für Dinge, die nicht jeder sehen soll. Diese Geheimparti-

300 GByTe PerfekT aufGeTeilT
150 GByte filme, musik und dokumente 100 GByte WindoWs und anWendunGen

sicher vor dem Daten-GaU fällt Windows aus, verlieren sie dabei keine persönlichen daten
40 GByte Geheim-Partition 10 GByte datenmüll

tion verschlüsseln Sie mit einem Tool wie TrueCrypt (von www.chip.de). Sie können die 40 Gigabyte aber auch für andere Zwecke verwenden. Auf unserem Testrechner nutzen wir die Partition zum Beispiel für das Testen von neuen Linux-Distributionen. 40 GByte reichen für Linux, inklusive Swap-Datei und Anwendungen locker aus. Der Partition Manager zeigt alle Festplatten in einer Übersicht an. Haben Sie nur eine einzige, die aus der Partition »C:\« besteht, klicken Sie diese mit der rechten Maustaste an und wählen »Partition verschieben/ Partitionsgröße ändern«. In unserem Beispiel reduzieren Sie die Größe von »C:\« auf 100 GByte. Im restlichen Bereich der Festplatte, der jetzt als »Unpartitionierter Speicherplatz« angezeigt wird, richten Sie über »Partition erstellen« eine neue Sektion ein. Möchten Sie mehrere Betriebssysteme betreiben, wählen Sie im Assistenten »Primäre Partition«. Für das Auslagern von Dateien genügt ein »Logisches Laufwerk«. Haben Sie die Festplatte im Partition Manager eingeteilt, prüfen Sie über »Änderungen anzeigen«, ob das daraus resultierende Partitions-Layout korrekt ist. Anschließend klicken Sie auf »Ausführen«. Dabei wird der PC neu gestartet, denn das Paragon-Tool ar-

leistung messen hdiskPerf zeigt die Zugriffszeit und den durchschnittlichen datentransfer

Vorbereitung Wählen sie im sicherungsassistenten von drive Backup das Quell- und das Ziellaufwerk

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07/2009 www.chip.de

beitet in einer Art DOS-Modus, um den Windows-Systemdateischutz zu umgehen. Erst nach einem Neustart sind die neuen Partitionen tatsächlich vorhanden. Hinweis: Haben Sie auf »C:\« bereits Anwendungen installiert, können Sie mithilfe eines Assistenten den freien Speicherplatz umverteilen. Wählen Sie zuerst eine Partition, die vergrößert werden soll, und anschließend diejenige, die den freien Speicher bereitstellen soll. Diese Änderung wird ohne PC-Neustart ausgeführt.

Auslagern: Windows wird schlank 
Auf die neuen Partitionen lagern Sie nun Daten aus – mit Windows-Bordmitteln. Um etwa das Verzeichnis »Eigene Dateien« in Windows XP zu verschieben, klicken Sie den Ordner mit der rechten Maustaste an und wählen »Eigenschaften«. Jetzt im Register »Ziel« auf »Verschieben« klicken, eine Partition angeben, fertig. In Vista hat Microsoft die Ordnerstruktur leicht verändert. Klicken Sie dort im Startmenü auf Ihren Benutzernamen. Jetzt sehen Sie Ihre Ordner für Bilder, Dokumente und Ähnliches. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen dieser Ordner und wählen Sie »Eigenschaften«. Im Register »Pfad« geben Sie die frisch angelegte Datenpartition an und wählen »Verschieben«. Auf ähnliche Weise werden Sie lästige temporäre Dateien los. Legen Sie auf der Müllpartition einen neuen Ordner »Temp« an. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf den »Arbeitsplatz« (XP) beziehungsweise »Computer« (Vista) und wählen Sie »Eigenschaften«. In XP gelangen Sie über »Erweitert | Umgebungsvariablen« zu den Dateipfaden der temporären Ordner. Unter Vista lautet die Menübefehlsfolge »Erweiterte Systemeinstellungen | Fortsetzen | Erweitert |
Dringend reparieren nach der überprüfung bietet checkdrive an, gefundene fehler beim nächsten systemstart zu beheben – dieses angebot sollten sie unbedingt annehmen

Schlaue Tools melden sich per E-Mail
Umgebungsvariablen«. Ändern Sie nun die Dateipfade für die Variablen »Temp« und »Tmp« so ab, dass sie auf den Ordner auf der Müllpartition zeigen. Durch Formatieren der Partition entsorgen Sie die temporären Dateien schneller. Hinweis: Die meisten temporären Dateien produziert der Webbrowser. Weil der vom Internet Explorer benutzte Ordner „Temporary Internet Files“ ein Unterordner von „Temp“ ist, haben Sie das Problem für diesen Browser schon gelöst. Firefox-Nutzer geben in die Adresszeile »about:config« ein und legen per Rechtsklick einen neuen String-Wert mit dem Namen »browser.cache.disk.parent _directory« an. Diesem weisen Sie den Pfad zur Müllpartition zu. Dabei gibt es zwei Besonderheiten: Beim Laufwerk müssen Sie einen doppelten Backslash angeben, etwa »D:\\firefox-temp«. Ein Unterordner »Cache« wird automatisch angelegt. In unserem Beispiel erhalten Sie somit das Verzeichnis »D:\ firefox-temp\cache«.

tunen der disk optimizer optimiert und defragmentiert die festplatte

Sicherheit: Festplatte überwachen 
Zu guter Letzt richten Sie ein Alarmsystem ein, das die Festplatte permanent überwacht und Sie benachrichtigt, sobald Gefahr droht. Auch für diesen Zweck haben wir Ihnen Tools auf die Heft-CD/DVD gepackt. XP-Nutzer installieren das ältere, aber immer noch zuverlässige HDD Health. Das Gratis-Tool zeigt die Temperatur und den Gesundheitszustand des Datenträgers. Diese

Daten können Sie abrufen, indem Sie den Mauszeiger auf das Symbol des Tools in der Taskleiste bewegen. Ein Rechtsklick bringt Sie zu den Optionen. Dort können Sie zum Beispiel festlegen, dass HDD Health Ihnen bei drohenden Problemen eine Benachrichtigung per E-Mail schickt. Unter Vista verwenden Sie besser die Shareware HDDlife. Eine 15 Tage lang voll funktionsfähige Demoversion finden Sie auf unserer Heft-DVD. Über »Datei | Optionen | Warnungen« erhalten Sie auch von diesem Tool eine Alarmierung per E-Mail. Alternativ zur Taskleiste können Sie in Vista auch die Anzeige der Festplatten-Infos als Sidebar-Gadget wählen. Möchten Sie auch noch wissen, wann und warum die Festplatte langsamer wird, dann ziehen Sie HDiskPerf (auf Heft-CD/DVD) hinzu. Dieses Programm zeigt Ihnen Auslastung, Blockgröße, Zugriffszeit sowie den durchschnittlichen Datentransfer in MByte/s an. Das Tool startet ohne Installation. Wählen Sie ein Laufwerk, etwa »C:\« aus und bestätigen Sie mit »OK«. Arbeiten Sie nun eine Weile am PC. Sie erhalten Durchschnittswerte für die Zugriffszeit und den Datentransfer. Vergleichen Sie die Werte mit den Angaben des Plattenherstellers. Läuft sie zu langsam, sollten Sie die Platte defragmentieren. Hilft das nicht, könnte ein Treiberproblem vorliegen. Rufen Sie den Geräte-Manager auf und öffnen Sie dort »Laufwerke«. Dann klicken Sie Ihre Festplatte mit der rechten Maustaste an und wählen »Eigenschaften«. Gibt Windows unter »Gerätestatus« eine Fehlermeldung aus, beheben Sie dieses Problem und messen noch einmal mit HDiskPerf. Ansonsten führen Sie über das Register »Treiber« ein Update des Treibers aus. Schon ist die Platte wieder perfekt in Schuss – und bleibt es auch.
markus.hermannsdorfer@chiP.de

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TEST+TECHNIK KAUFBERATUNG DIGITALKAMERAS

Sieben Digicams für jeden Zweck
Sommerurlaub haben alle, aber bei den Urlaubsmotiven gibt es Riesenunterschiede. CHIP verrät Ihnen, mit welchen Kameras Sie die UNTERSCHIEDLICHSTEN AUFNAHMESITUATIONEN meistern – und welche Digicam mit beinahe jedem Motiv perfekt klarkommt
VON DANIEL WOLFF

D

ie Gesichter auf den Urlaubsporträts in heller Sonne sind völlig überbelichtet, auf den Aufnahmen vom Formel-1-Rennen sind nur verwischte Schemen zu erkennen, und Unterwasser-Aufnahmen konnte man gar nicht erst machen, weil die Kamera nicht wasserdicht war. Jedes Motiv hat nun mal seine Tücken – doch wenn man diese Erkenntnis erst nach dem Urlaub daheim am

PC gewinnt, ist es zu spät. Wer dagegen schon vorher weiß, welche Ansprüche an die Urlaubsdigicam gestellt werden, kann mit der richtigen Kamera optimale Voraussetzungen für gelungene Urlaubsbilder schaffen. CHIP stellt Ihnen in diesem Artikel eine Auswahl von Digitalkameras vor, die sich in bestimmten Motivsituationen besonders auszeichnen – oder sich ideal als Ersatz für einen HD-Camcorder eignen.

Schließlich präsentieren wir auch noch eine Digicam, die (fast) alles kann – also die derzeit beste Allround-Kamera. Wer sich für die exakten Wertungspunkte in sämtlichen Testkategorien oder für die technischen Daten zu den vorgestellten Kameras interessiert, kann diese in den CHIP-Bestenlisten auf r S. 111 nachschlagen – oder auch in den aktuellen Digicam-Bestenlisten bei CHIP Online (www.chip.de/digicams).

HIGH SPEED
Ob beim Formel-1-Rennen oder auf dem Sportplatz: Mit Casios EX-FC100 gelingen erstmals auch einer handlichen Style-Kamera famose High-Speed-Aufnahmen: Ihr CMOS-Sensor schafft (bei reduzierter 6-Megapixel-Auflösung) bis zu 30 Fotos pro Sekunde und filmt Zeitlupen-Videos mit 210, 420 oder sogar 1.000 Bildern pro Sekunde. Großen Spaß macht der High-Speed-Modus »30–210«: Ist er aktiviert, kann man während der Aufnahme zwischen 30 Bildern (normale Geschwindigkeit) und 210 Bildern pro Sekunde (Zeitlupe) hin- und herwechseln. Auch wenn man dabei ohne Ton und optisches Zoom auskommen muss: Die resultierenden Zeitlupen-Aufnahmen sind absolut sehenswert – wie zahlreiche Videos bei YouTube zeigen. HD-Filme im 720p-Format sind für die EX-FC100 ebenfalls kein Problem. Klasse ist auch das Tempo: Die Auslöseverzögerung für Einzelaufnahmen mit voller Auflösung liegt bei rasanten 0,35 Sekunden.

Preis Maximale Auflösung Brennweite/Zoom Besonderheiten

CASIO EX FC100

Top 10 Style-Digicams

ca. 270 Euro 3.456 x 2.592 (9 Megapixel) 37–185 mm/5,0-fach High-Speed-Videomodus mit bis zu 1.000 Bilder/s Platz 2 von 18

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NACHT AUFNAHME
FOTOS: DREAMSTIME/ORLANDO FLORIN ROSU, EDWARD WESTMACOTT; F1ONLINE/BLAINE HARRINGTON/AGE; FLICKR/DORKSTAR; ISTOCKPHOTO/AMY HARRIS, MARK KOLBE

Panasonics FX550 bietet extrem lange Belichtungszeiten von bis zu 60 Sekunden. So können besonders an belebten Plätzen stimmungsvolle Nachtaufnahmen entstehen – auch wenn man anschließend weitere 60 Sekunden benötigt, um das Bild zu speichern. Der Brennweitenbereich der 12-MegapixelKamera reicht vom 25-Millimeter-Weitwinkel bis hin zum leichten Tele mit 125 Millimetern. Die berührungsempfindliche Oberfläche des LCD reagiert schnell und zuverlässig. Als weiteres Highlight bietet die FX550 Videoaufnahmen in HD-Qualität (720p) mit Ton – allerdings ohne Zoom. Die Bildqualität ist gut, das Rauschen erfreulich gering. Der Akku hält bis zu 490 Aufnahmen durch, was auch für ausdauernde Nachtschwärmer reichen sollte.

Preis Maximale Auflösung Brennweite/Zoom Besonderheiten

PANASONIC FX550

Top 10 Allround-Digicams

ca. 300 Euro 4.000 x 3.000 (12 Megapixel) 25–125 mm/5,0-fach Belichtungszeiten von bis zu 60 Sekunden pro Aufnahme Platz 2 von 16

UNTERWASSER
Wer im Urlaub auf Tauchgang gehen will, für den ist Canons Outdoor-Spezialistin D10 erste Wahl: Sie bewältigt problemlos Einsätze in bis zu zehn Meter Wassertiefe und liefert die mit Abstand beste Bildqualität unter den Outdoor-Kameras: Sogar bei ISO 800 schafft die Canon D10 noch eine ausgezeichnete Auflösung von knapp 2.200 Zeilen, bei ISO 100 sogar fast 2.700 Zeilen. Zudem bietet sie einen optischen Bildstabilisator, der sich besonders bei den speziellen Lichtverhältnissen unter Wasser bewährt. Canon hat der D10 große Bedienelemente spendiert, sodass man die Kamera auch mit Handschuhen unkompliziert bedienen kann. Die Akkulaufzeit von minimal 150 Bildern dürfte locker für mehrere Tauchgänge reichen (maximal 470 Bilder). Unterwasserfans werden der etwas rundlich geratenen D10 gerne verzeihen, dass sie außerhalb des Wassers ziemlich klobig wirkt.

Preis Maximale Auflösung Brennweite/Zoom Besonderheiten

CANON D10

Top 10 Allround-Digicams

ca. 350 Euro 4.000 x 3.000 (12 Megapixel) 35–105 mm/3,0-fach wasserdicht bis zehn Meter, ausgezeichnete Bildqualität Platz 5 von 16

k

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TEST+TECHNIK KAUFBERATUNG DIGITALKAMERAS

HD VIDEOS
Dass man heute im Urlaub keinen digitalen Camcorder mehr mit sich herumschleppen muss, beweist Panasonics handliche TZ7: Sie kann hochauflösende Videos im 720pFormat aufzeichnen – inklusive Stereoton. Panasonic erleichtert Video-Aufnahmen mit feinen Details: So fährt etwa das Objektiv der TZ7 sehr langsam aus, damit werden hastige Perspektivenänderungen und störende Zoomgeräusche verhindert. Im Menü lässt sich außerdem ein Filter für das Mikrofon aktivieren, der Windgeräusche minimiert. Der eigentliche Clou ist aber die sehr gut gelungene Codierung im AVCHD-Lite-Format. Wer also bevorzugt bewegte Eindrücke aus dem Urlaub mitbringen will, wird auch über kleinere Schwächen bei der Foto-Bildqualität und die recht langsame Auslöseverzögerung (0,72 s) hinwegsehen.

Preis Maximale Auflösung Brennweite/Zoom Besonderheiten

PANASONIC TZ7

Top 10 Style-Digicams

ca. 350 Euro 3.648 x 2.736 (10 Megapixel) 25–300 mm/12,0-fach Aufzeichnung von HD-Videos in ausgezeichneter Qualität Platz 16 von 18

WEITWINKEL
Wer besonders viel Motiv aufs Bild bannen möchte, für den empfiehlt sich Samsungs „Ultra-Weitwinkel“-Kamera WB500: Ihre Brennweite beginnt bereits bei 24 Millimeter – das ist derzeit ungeschlagen. So fallen Aufnahmen etwa von großen Gebäuden oder Gruppenporträts auch aus kürzeren Distanzen relativ leicht. Wie es sich für eine gute Digicam gehört, bietet auch die WB500 einen optischen Bildstabilisator, der hilft, verwackelte Aufnahmen zu vermeiden. Auch sonst kann die schicke, gut verarbeitete WB500 mit insgesamt guter Bildqualität, flotter Geschwindigkeit (Auslöseverzögerung mit Autofokus: 0,5 Sekunden) und einfacher Bedienung überzeugen. Allerdings lässt sich der Akku der WB500 nur in der Kamera aufladen. Nicht mehr in diesen Test geschafft hat es übrigens die Nachfolgerin WB550, die eine Auflösung von 12 Megapixeln und eine HDMI-Schnittstelle mitbringen wird.

Preis Maximale Auflösung Brennweite/Zoom Besonderheiten

SAMSUNG WB500

Top 10 Style-Digicams

ca. 250 Euro 3.648 x 2.736 (10,2 Megapixel) 24–240 mm/10,0-fach derzeit „weitester“ Weitwinkel (ab 24 Millimeter) Platz 13 von 18

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HOHE DYNAMIK
Wer schon mal im sonnigen Süden zur Mittagszeit Aufnahmen gemacht hat, kennt das Problem: Die Sonne scheint oft so hell, dass Objekte im Sonnenschein überbelichtet sind – während im Schatten alles „absäuft“. Nicht so bei Fujifilms F200EXR mit ihrem erfreulich hohen Dynamikumfang. Besonders ausgeglichen belichtete Bilder ermöglicht der »EXR«-Modus, der mit 6 Megapixeln arbeitet: Die Pixel des neu entwickelten Sensors nehmen abwechselnd ein heller und ein dunkler belichtetes Bild auf, und die Kamera fügt die beiden Aufnahmen zu einem einzigen Bild zusammen. Die im »EXR«-Modus geschossenen Fotos lieferten im CHIP-Testlabor ausgesprochen gute Messwerte mit geringem Bildrauschen. Auch die übrige Ausstattung kann sich sehen lassen: 5-faches Weitwinkelzoom, Bildstabilisator und ein scharfes 3-Zoll-Display.

Preis Maximale Auflösung Brennweite/Zoom Besonderheiten

FUJIFILM F200EXR

Top 10 Allround-Digicams

ca. 310 Euro 4.000 x 3.000 (12 Megapixel) 28–140 mm/5,2-fach Spezieller »EXR -Modus für besonders hohe Dynamik Platz 6 von 16

ALLROUNDER
Spezialisten schön und gut – es gibt auch Digicams, die in fast allen Disiplinen hervorragend abschneiden – etwa Sonys brandneue Cyber-shot DSC-HX1: Ihre Bildqualität gefällt mit hoher Auflösung, geringem Rauschen bis ISO 400 und guter Farbtreue. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten enttäuscht sie auch beim Tempo nicht: 0,43 Sekunden Auslöseverzögerung sind ein guter Wert. Der Clou: Anstatt des bei Kompaktkameras üblichen CCD-Sensors steckt in der DSC-HX1 ein CMOSBildwandler (9,1 Megapixel). Damit kann sie zehn Bilder pro Sekunde schießen und Filme in HD aufnehmen – sogar in 1.080p (1.440 x 1.080 Pixel) inklusive Stereoton. Ganz neu ist die »Sweep-Panorama«-Funktion, hier macht die Kamera bei Druck auf den Auslöser im Schwenk mehrere Aufnahmen und rechnet sie zu einem Panoramafoto zusammen. Einziges Manko im Urlaub: Für Unterwasseraufnahmen eignet sich die DSC-HX1 nicht.

ALLROUNDER

Preis Maximale Auflösung Brennweite/Zoom Besonderheiten

ca. 510 Euro 3.456 x 2.592 (9 Megapixel) 28–560 mm/20,0-fach FullHD-Videoaufnahme mit Ton, Panorama-Funktion Top 10 Mega-Zoom-Digicams Platz 1 von 18

SONY DSC HX1

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TesT+Technik BetrieBssysteme

Windows 7 hängt alle ab
Das ist das Windows, auf das wir gewartet haben! Unser Test zeigt: Windows 7 ist viel besser als Vista und XP. Und das Beste: Sie können das neue System Schon jetzt völlig koStenloS und legal auf Ihren PC holen. CHIP verrät, was Sie erwartet
Von Markus Mandau

S

tellen Sie sich vor, es gibt ein Windows, das genauso schnell ist wie XP und ebenso sicher wie Vista. Nicht nervig, aber schlank und stabil – und auch noch kostenlos. Ein Wunschtraum? Nein. Im CHIP-Test zeigte sich: Schon jetzt hängt Windows 7 alle seine Vorgänger ab, obwohl es erst als Release Candidate erhältlich ist, also in einer letzten öffentlichen Testversion vor dem endgültigen Marktstart im Herbst/Winter diesen Jahres. Das Beste: Jeder kann den Release Candidate jetzt schon auf seinen Rechner spielen. Er ist komplett kostenlos und stellt erst am 1. März 2010 seine Arbeit ein (siehe Info-Kasten rechts). Genug Zeit, um alle Vorzüge des neuen Windows kennenzulernen und dann in Ruhe auf die fertige Version umzusteigen:

fazit
Ob PC, Net- oder Notebook, das neue Windows 7 macht auf allen Rechnern das Rennen. Es ist schneller als Vista, sicherer als XP und flexibler als beide zusammen. Seit langer Zeit oder vielleicht sogar zum ersten Mal präsentiert Microsoft ein Betriebssystem, das schon vor dem ersten Service Pack einwandfrei funktioniert. Mehr noch: Schon der erste Release Candidate ist richtig gut.

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Foto: getty images

Obwohl es sich immer noch um eine Testversion handelt, läuft der Release Candidate 1 so stabil, dass ein Crash eine absolute Ausnahme wäre. Sie können Windows 7 also schon jetzt beispielsweise als Zweitsystem neben XP oder Vista auf Ihrem Arbeitsrechner installieren – und das neue Betriebssystem mit seinen Vorgängern vergleichen, ohne dass es Sie einen Cent kostet. Nun aber zu unserem Test. Darin haben wir den Release Candidate, XP und Vista einem Leistungstest unterzogen und die Ergebnisse miteinander verglichen.

Performance: Windows 7 ist so flink wie XP und schlanker als Vista
Anscheinend hat Microsoft aus dem überfrachteten Vista gelernt und der Version 7 eine Diät verpasst: Es ist das erste Windows, das kleiner ist als sein Vorgänger und dank technischer Verbesserungen auch auf schwächeren PCs gut läuft. Auf unserem Testsystem mit Quadcore-CPU und 2 GByte RAM verbraucht Windows 7 zwar mehr Plattenplatz als XP, doch ohne die Dateien, die nicht zum eigentlichen Betriebssystem gehören wie hiberfil.sys und pagefile.sys, kommen beide auf rund fünf GByte. Vista hingegen benötigt doppelt so viel. Nur beim RAM-Verbrauch liegt XP mit 315 MByte im Leerlauf deutlich vorne, Windows 7 verlangt fast 100 MByte mehr. Auf einem typischen Netbook mit 1 GByte RAM macht das aber kaum einen Unterschied. Sollten mal nur 500 MByte zur Verfügung stehen, passt sich Windows 7 an und reduziert die RAM-Belegung auf 250 MByte. Vista hat da keine Chance und verbraucht für sich allein fast 500 MByte. Das überrascht kaum, schließlich führt es beim Start fast 60 Dienste aus, während sich Windows 7 und XP mit 45 beziehungsweise 40 begnügen. Windows 7 hat zwar alle Vista-Dienste an Bord, doch viele davon starten erst, wenn das Betriebssystem sie benötigt. Von der Ressourcenbelastung fühlt sich Windows 7 wie ein frisches XP an. Den subjektiven Eindruck spiegelt auch die Dauer des Bootvorgangs wider: Wir haben die Zeit von der Bootmenü-Auswahl bis zum Autostart des Microsoft-Tools Process Explorer (von http://technet.microsoft.com) gemessen. Im Process Explorer haben wir zusätzlich nachgeschaut, wann das System alle wichtigen Dienste nachgeladen hat, denn dann geht die CPU-Auslastung wieder gegen null. Das Ergebnis: Ein frisches XP startet immer noch am schnellsten. Doch Windows 7 hat zuerst alle Dienste geladen und stellt wieder die volle Systemleistung zur Verfügung. Vista hinkt beide Male hinterher.

Zusätzlich haben wir drei Benchmarks über die Systeme laufen lassen und miteinander verglichen. Beim PassMark 7 liegen alle fast gleich auf. Allerdings misst dieser Benchmark direkt die Schnelligkeit von CPU und Arbeitsspeicher und führt keine Systemoperationen durch. Anders sieht es beim PCMark05 und dem PCMark Vantage aus. Sie liefern detaillierte Ergebnisse zu einzelnen Teilbereichen wie 2D- sowie 3D-Performance, Encoding und Komprimierung. Leider läuft der neuere Vantage nicht unter Windows XP, sodass lediglich der PCMark05 für einen direkten Vergleich aller Systeme infrage kommt. Wir haben jeweils drei Testläufe mit dem PCMark05 durchgeführt und die durchschnittliche Punktzahl ermittelt. Bei jedem Durchlauf lag Windows 7 knapp 40 Punkte vor XP, während Vista deutlich abfiel. Der Grund für den Rückstand von rund 1.000 Punkten liegt in einem bestimmten Teilbereich: Beim Test „Transparent Windows“ checkt der PCMark, wie schnell das Betriebssystem Fenster öffnet, verschiebt und transparent schaltet. Vista schneidet dabei unterirdisch schlecht ab, XP liegt im Durchschnitt, während Windows 7 selbst im Onlinevergleich mit schnelleren PCs Spitzenwerte erzielt. Dafür verantwortlich ist das neue Windows Display Driver Model 1.1, bei dem Fensteroperationen nur durch die Grafikkarte berechnet werden, wodurch die CPU entlastet wird. Je mehr Fenster gleichzeitig offen sind, desto stärker macht sich das bemerkbar. Entsprechende Treiber bringt Windows 7 schon mit. Voraussetzung ist aber eine Grafikkarte, die DirectX 10 unterstützt. Beim neueren PCMark Vantage fällt der Unterschied zwischen Windows 7 und Vista geringer aus. Die Schwächen beider Systeme werden vor allem in den Detailergebnissen sichtbar. Bei Tests, die mit der Prozessor-Performance auf Multikernen zu tun haben wie die Video- oder Audio-Encodierung, liegt Windows 7 klar vorn. Geht es aber darum, Daten auf die Festplatte zu schreiben, dann verliert es. Dieser Befund passt zu den Datentransfermessungen, die wir durchgeführt haben. Immer lag Vista vorne, knapp gefolgt von XP, während Windows 7 ein paar Sekunden länger brauchte – bis zur finalen Version sollte Microsoft hier nachbessern. Insgesamt sind die Performance-Unterschiede erstaunlich, denn Windows 7 und Vista setzen auf dieselben Technologien: Beide Systeme nutzen die Aero-Oberfläche und dasselbe Treibermodell. So laufen fast alle Vista-Anwendungen unter Windows 7. Offenbar hat Microsoft versucht, Vista so weit zu renovieren, dass es so genügsam k

Benutzerkontensteuerung Wie viele Warnungen die uaC in Windows 7 ausspuckt, bestimmt der anwender per schieberegler selbst

Mini-anwendungen die sidebar ist in Windows 7 verschwunden. die Widgets legt der anwender stattdessen direkt auf den desktop

info Windows 7 für jeden
DownloaD  Den Release Candidate von Windows 7 gibt es kostenlos unter www. microsoft.de. Der Download geht bis Ende Juni, der RC1 läuft bis zum 1. März 2010. insTallaTion  Sie erhalten Windows 7 in der Form eines ISO-Images, das Sie auf DVD brennen müssen, beispielsweise mit Nero. Danach booten Sie den PC von der DVD. UpgraDe  Haben Sie die Betaversion von Windows 7, ist das Upgrade nur mit einem Trick möglich: Kopieren Sie die DVD auf Festplatte. Öffnen Sie im Ordner »sources« die Datei »cversion.ini« in einem Texteditor. Ändern Sie die zweite Zeile »MinClient=7077.0« in »MinClient=6999.0«. Dann starten Sie die Installation von der Platte. Version  Normalerweise installiert sich der RC1 als Ultimate. Um das zu ändern, löschen Sie im Ordner »sources« die Datei »ei.cfg«. Bei der Installation können Sie nun die Version auswählen, die Sie möchten. Die Methode funktioniert nicht beim Beta-Upgrade. Hier können Sie die Version nicht wechseln.

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TesT+Technik BetrieBssysteme

und flott wird wie XP, ohne bei den Features irgendwelche Abstriche zu machen – das Resultat ist Windows 7.

Sicherheit: Nur Windows 7 und Vista haben ein stimmiges Konzept
Mit Vista hat Microsoft eine neue Sicherheitsarchitektur eingeführt. Deren Herzstück ist die bei den Usern umstrittene Benutzerkontensteuerung UAC. Sie sorgt dafür, dass Programme nicht unbemerkt im Hintergrund starten können. Stattdessen wird der User als Administrator gefragt, ob sie das dürfen. Doch das ewige Nachfragen, ob ein Programm starten darf, hat viele Anwender dazu veranlasst, die UAC unter Vista einfach wieder abzuschalten. Deshalb hat Microsoft die UAC in Windows 7 überarbeitet, sodass sie von vornherein 30 Prozent weniger Meldungen ausgibt. Zusätzlich lässt sie sich jetzt konfigurieren: Per Schieberegler kann der User die UAC entweder ausschalten, nur Änderungen an der Festplatte melden lassen oder zusätzlich noch alle Änderungen am System abfragen. Zudem erreicht er die UAC-Einstellungen relativ einfach über das neue Wartungscenter, das sich per Klick in das entsprechende Symbol auf der Taskleiste aufrufen lässt. Im Wartungscenter hat der Anwender einen zentralen Zugriff auf alle sicherheitsrelevanten Einstellungen. Gegenüber Vista und besonders XP spart das eine Menge Zeit. Zumal sich auch die Backup-Optionen samt

Insgesamt bieten sowohl Windows 7 als auch Vista ein ausgereiftes Sicherheitskonzept. Vergleichbare Features sind unter XP nur mit externen Tools zu verwirklichen.

ausstattung: Windows 7 hat weniger Funktionen – aber die sind besser
Microsoft hat bei Windows 7 Ballast wie den MovieMaker, Messenger oder Mail über Bord geworfen. Wem die Funktionen fehlen, kann sie über das Internet nachladen. Aber in den meisten Fällen gibt es bessere Alternativen. Dafür wurden wichtige Aufgaben überarbeitet: Dank der Homegroup-Funktion lassen sich andere Rechner automatisch mit Windows 7 vernetzen. Bei der ersten Konfiguration des Heimnetzes erhält der User einen Key, mit dem andere Rechner einfach der Homegroup beitreten können. Etwas ähnlich Praktisches hat sich Microsoft für externe Geräte ausgedacht: Die Device Stage erkennt Geräte und bietet passende Funktionen an. Leider müssen diese das Feature auch unterstützen, bisher sind das nur ein paar Handys und Drucker. Die vollständige Liste finden Sie unter www.micro
soft.com/windows/windows-7/devices.aspx.

Wartungscenter Ein Blick ins Menü des neuen Wartungscenters von Windows 7 genügt, und der user weiß, wie gut sein rechner geschützt ist

der Systemwiederherstellung dort ansteuern lassen. Den Zugriff auf die Backup-Funktionen hat Microsoft stark vereinfacht: Per Assistent legt der Anwender seine Dateisicherungen an und kann dabei auch noch ein Systemimage integrieren. Zudem brennt Windows 7 auf Knopfdruck eine Disk mit Reparaturfunktionen. Allerdings stehen andere zentrale Sicherheits-Features wieder mal nur der Enterpriseund Ultimate-Version zur Verfügung – die beide kaum in die Hände von Privatanwendern gelangen werden. Der überarbeitete BitLocker, der ganze Festplatten verschlüsselt und auch vom USB-Stick startet, bleibt Windows 7 ebenso verwehrt wie die Software-Virtualisierung für inkompatible XP-Programme.

Die Liste der Neuerungen unter Windows 7 ist lang, umfasst eine überarbeitete Oberfläche ebenso wie den optimierten Windows Explorer. Microsoft hat aus seinen VistaFehlern gelernt. Deshalb gilt: Mit „7“ lohnt sich Windows wieder. Endlich!
Markus.Mandau@CHIP.dE

07/2009

TesTsieger

info Neue Technik in Win 7
BlU-raY Windows 7 kann Blu-ray-Rohlinge ohne zusätzliche Software beschreiben. Allerdings nur die Datenscheiben. Blu-ray für Filme beherrscht das Betriebssystem nicht. coDecs  H.264, MPEG4 und AAC ergänzen die bisher vorhandenen Decoder. Die neuen nutzen die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte und belasten kaum die CPU. Minwin Microsoft hat in Windows 7 den Kernel umorganisiert. Das 25 MByte große Herzstück MinWin arbeitet unabhängig vom restlichen Betriebssystem. Flash-plaTTen Windows 7 erkennt eine im Rechner eingebaute SSD-Platte. Dann schaltet das System Funktionen aus, die unnötig Schreibvorgänge auf der Platte verursachen. Das erhöht die Lebensdauer der SSD.

ÜBERSICHT
produkt gesamtwertung pcMark 05 pcMark Vantage passMark 7 raM-auslastung (nach 5 Min. laufzeit) größe des Betriebssystems  (nach einspielen aller Updates) Bootzeit (bis start des process explorers) Bootzeit (bis alle Dienste aktiv sind) Dateien kopieren  (550 MByte, 6.200 Dateien) anzahl gestarteter Dienste  (ermittelt per „net start“-Befehl) anzahl gestarteter Threads/prozesse intergrierte sicherheits-Features integrierte Backup-Features Multimediaformate (Video/audio)

1. PLATZ
winDows 7 rc1
93,0

2. PLATZ
winDows Xp sp3
81,0

3. PLATZ
winDows VisTa sp2
69,0

9.013 5.593
1.411,7 410 MByte 8,86 GByte (Page- und Hiberfile: 3,7 GByte) 28 Sekunden 42 Sekunden

8.977 nicht möglich 1.416,3

7.972 5.453 1.410,9 495 MByte 14,3 GByte (Page- und Hiberfile: 4,5 GByte) 37 Sekunden 61 Sekunden 38 Sekunden

315 MByte
7,22 GByte (Pagefile: 2,1 GByte) 25 Sekunden 44 Sekunden 42 Sekunden 40 332/23 Firewall Systemwiederherstellung WMV/ MP3, WMA
wert wert

48 sekunden
45 388/28 Benutzerkontensteuerung, Defender, Firewall Reparatur-Disk, Image, Backup, Systemwiederherstellung H.264, MPEG4, MPEG2, WMV/ AAC, MP3, WMA

58 556/39
Benutzerkontensteuerung, Defender, Firewall Daten-Backup, Systemwiederherstellung MPEG2, WMV/ MP3, WMA

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07/2009 www.chip.de

Spitzenklasse (100-90,0) Oberklasse (89,9-75,0) ● ja Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100) ■ nein

Bester Wert Schlechtester Wert

TEST+TECHNIK 22 ZOLL TFT MONITORE

TFTs mit Kino-Potenzial
Die aktuelle Generation der 22 ZOLL FLACHBILDSCHIRME kann viel mehr als nur Webseiten und Dokumente darstellen. CHIP hat ein Dutzend Geräte zu Preisen von 160 bis 550 Euro getestet – und eine Überraschung erlebt
VON THOMAS LITTSCHWAGER

CHIP EXPRESSTEST
ALLE FAKTEN KURZ & PRÄGNANT

F

rüher hatte der Monitor nur eine Aufgabe: das Bild vom PC ohne Flimmern darzustellen. Heute muss ein TFT-Bildschirm viel mehr können und mehr mitbringen: zahlreiche Video-Eingänge – auch für einen HD-Player, schnelle Reaktionszeiten, die PCSpieler überzeugen, und einen geringen Stromverbrauch. Nebenbei soll der optimale TFT auch noch richtig schick aussehen. Harte Anforderungen – ob die aktuellen 22-Zöller sie erfüllen, hat CHIP getestet.

im Test enttäuscht mit schlechter Bildqualität – egal zu welchem Preis. Für überraschte Gesichter im Testlabor sorgte der iiyama ProLite B2206WS: Das mit 180 Euro zweitgünstigste Gerät überzeugt mit Top-Ergebnissen und fährt den Testsieg ein. Für 20 Euro weniger gibt es zwar noch den BenQ E2200HD, der sogar FullHD-Auflösung samt HDMI bietet – bei Bildqualität und Ergonomie fällt er aber hinter den iiyama zurück.

FAZIT
Wirklich schlecht ist kein Monitor in diesem Test. Der iiyama ProLite B2206WS (ca. 180 Euro) sticht aber heraus: Das beste Gerät zum fast günstigsten Preis – das gibt’s selten. Wer FullHD-Auflösung und HDMI will, sollte zum BenQ E2200HD greifen.

Preise rutschen – Qualität steigt
Noch vor Kurzem waren gute 22-Zoll-TFTs nicht gerade günstig und die billigen taugten nichts. Das ist jetzt anders: Kein Gerät

Nur wer auf dem TFT Blu-ray-Filme anschauen möchte, ist mit dem BenQ besser bedient – und profitiert auch vom geringsten Stromverbrauch im Testfeld. Wer dagegen einen Top-PC-Monitor sucht, greift zum Testsieger. Zwei Ausnahmen in diesem Test bilden die teuersten Geräte: der Eizo FlexScan S2231WH und der ViewSonic VLED 221wm.

07/2009

PREISTIPP TESTSIEGER

07/2009

ÜBERSICHT
Produkt
Preis (ca.) Gesamtwertung Bildqualität (50 %) Ergonomie (25 %) Ausstattung (10 %) Service (5 %) Dokumentation (5 %) Energieeffizienz (5 %) Preis/Leistung

1. PLATZ
iiyama ProLite B2206WS
180 Euro 90,1 Punkte

2. PLATZ
NEC Display Solutions MultiSync EA221WM
250 Euro 87,4 Punkte

3. PLATZ
ViewSonic VP2250wb
260 Euro 85,4 Punkte

4. PLATZ
Eizo FlexScan S2231WH
550 Euro 85,2 Punkte

5. PLATZ
LG Flatron W2242PM
190 Euro 85,0 Punkte

6. PLATZ
BenQ M2200HD
190 Euro 85,0 Punkte

• •
sehr gut

• • • •

96 90 69 85 100 74

• • •
befriedigend

• •

• 100
86 85 75 72

84

• • •
befriedigend

• • •

89 87 76 77 88 66

• • •
mangelhaft

• • •

94 74 93 69 88 51 gut

• •

• • • •

86 90 68 85 100 65 gut

• •

• • • •

91 67 97 100 88 71

Daten und Messwerte
Display-Technik/Auflösung Videoeingänge Lautsprecher Anschlüsse (Kopfhörer/Mikrofon/USB-Ports) Höhenverstellbar Reaktionszeit (Grau – Grau) Maximale Helligkeit Maximaler Kontrast (Schachbrettmuster) Maximaler Blickwinkel (vertikal/horizontal) Stromverbrauch (Aus/Stand-by/max. Helligkeit) TN/1.680 x 1.050 1 x D-Sub, 1 x DVI-D ● / / ● 4 ms
■ ■ ■

289 cd/m²
151:1 174°/176° 0,1/0,4/34,5 Watt

TN/1.680 x 1.050 1 x D-Sub, 1 x DVI-D ● / /4 ● 12 ms 251 cd/m² 151:1 161°/160° 0,1/0,2/35,7 Watt
■ ■

TN/1.680 x 1.050 1 x D-Sub, 1 x DVI-D
■ ■ ■

/ /4 ● 4 ms

PVA/1.680 x 1.050 1 x D-Sub, 1 x DVI-D ● ●/ /2 ● 11 ms

289 cd/m²
148:1 136°/170° 0,2/0,3/39,2 Watt

225 cd/m² 163:1
174°/176°

0,1/<0,1/51 Watt
Wert Wert

TN/1.680 x 1.050 1 x D-Sub, 1 x DVI-D ● / / ● 13 ms 238 cd/m² 150:1 174°/176° 0,3/0,5/39,1 Watt
■ ■ ■

TN/1.920 x 1.080 1 x D-Sub,1 x DVI, 1 x HDMI ● ●/ /2
■ ■

12 ms 279 cd/m² 93:1 174°/176° 0,1/0,3/36,3 Watt

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Spitzenklasse (100-90,0) Oberklasse (89,9-75,0) ● ja Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100) ■ nein

Bester Wert Schlechtester Wert

INFO
FOTOS: ISTOCKPHOTO; 2009 DREAMWORKS ANIMATION L.L.C. AUS „MONSTERS VS. ALIENS“

Die wichtigsten Kauftipps für 22-Zoll-Monitore
VIDEO ANSCHLÜSSE:
Ein 22-Zoll-TFT sollte mindestens einen DVI-Eingang besitzen. Der VGA-Port ist nur für Notfälle, die hohen Auflösungen sehen mit DVI deutlich besser aus. Wer HD-Videos, etwa Blu-ray-Filme, ansehen möchte, braucht entweder einen DVIEingang, der HDCP-fähig ist, oder gleich einen HDMI-Port. In unserem Test beherrscht jedes Gerät mit DVI auch HDCP. anschauen, ist diese Auflösung Pflicht, ansonsten können bei der Darstellung Verzerrungen auftreten. Vor allem für Spiele sind aber derzeit noch 16:10-Displays besser, da nicht jedes Game auf dem Markt die FullHD-Auflösung unterstützt.

INTEGRIERTE LAUTSPRECHER:
Auch wenn viele Hersteller die kleinen Speaker als Feature anpreisen – für mehr als einfache Windows-Sounds sind die meisten Lautsprecher nicht geeignet. Praktisch ist es, wenn die Geräte einen Soundeingang und -ausgang besitzen. Dann braucht man Lautsprecher oder Kopfhörer nicht hinten am PC anzuschließen, sondern steckt die Kabel einfach am Monitor ein.

BILDSCHIRM AUFLÖSUNG:
Bei TFTs setzt sich immer mehr ein Bildformat von 16:9 durch, was bei den meisten 22-Zoll-Geräten zu einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel führt – die FullHDAuflösung. Wollen Sie häufig HD-Filme

Sie unterstützen einen erweiterten Farbraum zur exakteren Darstellung von Farben. Das ist zwar für die meisten Anwender unwichtig, freut aber Grafiker und Fotografen.

Feature-Schlacht der Hersteller
In Sachen Bildqualität, Video-Anschlüsse, Auflösung und Preis unterscheiden sich die

meisten Monitore kaum. Also müssen andere Gadgets das Gerät verkaufen. Besonders beliebt sind Lautsprecher – die aber meist schwach klingen. Praktischer ist da schon ein eingebauter USB-Hub: Er erspart das Einstecken eines USB-Sticks in den PC unterm Schreibtisch. Langsam im Kommen sind eingebaute Webcams: Der BenQ M2200HD

und der Samsung SyncMaster 2263UW etwa bringen eine solche mit. Gut gelöst ist das aber nur beim BenQ: Hier wird die Kamera auf den Monitor gesteckt. Beim Samsung ist sie ins Gehäuse integriert, was die Bedienung unkomfortabel macht. Ihre Preisaufschläge sind jedoch beide Webcams nicht wert.
THOMAS.LITTSCHWAGER@CHIP.DE

07/2009

ENERGIETIPP

7. PLATZ
BenQ E2200HD
160 Euro 82,8 Punkte

8. PLATZ
ViewSonic VLED 221WM
350 Euro 82,1 Punkte

9. PLATZ
LG Flatron L227WTP
180 Euro 82,0 Punkte

10. PLATZ
Samsung SyncMaster 2263UW
250 Euro 81,6 Punkte

11. PLATZ
Acer P224W
190 Euro 80,9 Punkte

12. PLATZ
Fujitsu Siemens Amilo XL3220T
190 Euro 80,6 Punkte

ZUM VERGLEICH: Testsieger 2007
Acer AL2223W
100 Euro* 73,3 Punkte

• • • •


gut

89 67 83 100 88 75

• 100 • • • •
55 65 85 88 65

• • • •
befriedigend

• •

98 62 60 69 88 75

• • •
befriedigend

• • •

87 69 92 77 88 74

• •
ausreichend

• • • •

93 58 84 77 88 65

• •
befriedigend

• • •

92 65 77 46 88 74

• •

• •

83 65 66 39 75 67

Leistung: Der alte Testsieger kommt nicht mehr an aktuelle Modelle heran – in der Gesamttabelle würde er nur noch auf Platz 37 landen

ausreichend TN/1.680 x 1.050 1 x D-Sub, 1 x DVI-D ● / /
■ ■ ■ ■

ungenügend TN/1.680 x 1.050 1 x D-Sub, 1 x DVI-D ● ●/ /
■ ■ ■

TN/1.920 x 1.080 1 x D-Sub,1 x DVI, 1 x HDMI ● ●/ /
■ ■ ■

TN/1.680 x 1.050 1 x D-Sub, 1 x DVI-D
■ ■ ■ ■

/ / ●

TN/1.680 x 1.050 1 x D-Sub,1 x DVI, 1 x HDMI ● ●/ /2
■ ■

TN/1.920 x 1.080 1 x D-Sub, 2 x HDMI ● ●/ /
■ ■ ■

TN/1.920 x 1.080 1 x D-Sub, 2 x HDMI ● / /
■ ■ ■ ■

Auflösung: Schon damals war die 16:10Auflösung Standard – heute wird sie langsam durch 16:9 ersetzt

14 ms
275 cd/m² 92:1 174°/176°

3 ms
245 cd/m² 154:1 176°/176° 0,1/<0,1/40 Watt

3 ms
270 cd/m² 108:1 176°/176° 0,1/0,4/34,1 Watt

0,1/0,3/34,4 Watt

12 ms 275 cd/m² 77:1 174°/176° 0,1/<0,1/35,3 Watt

3 ms
255 cd/m² 141:1 166°/173° 0,2/0,6/39,2 Watt

4 ms 271 cd/m²

57:1
176°/176° 0,0/<0,1/35,3 Watt

9 ms 223 cd/m² 123:1 154°/158° 0,1/<0,1/39,0 Watt

Blickwinkel: Hier haben die Panel-Hersteller nachgebessert. Die Blickwinkel sind seit 2007 deutlich weiter geworden

*Aktueller eBay-Preis
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TEST+TECHNIK VIDEO ON DEMAND PORTALE

Blockbuster per Internet
VON DOMINIK HOFERER

Video on Demand klingt so einfach. CHIP hat die neuen VIDEOTHEKEN IM NETZ getestet und sagt, wie gut sie sind

D

er Blick in die Fernsehzeitschrift ist mal wieder eine herbe Enttäuschung: Zwischen „Wetten, dass ...?“ und „Schlag den Raab“ nur Wiederholungen. Doch Sie müssen nicht spätabends in der Dunkelheit und womöglich noch bei Regen aus dem Haus gehen. Holen Sie sich doch mit wenigen Klicks Ihren Lieblingsfilm per Internet ins Wohnzimmer. Das zumindest versprechen diverse Video-on-Demand-Anbieter (VoD) wie Videoload, maxdome, Video Buster, Apples iTunes und Premieres VoD-Portal. Wie gut sie wirklich sind, haben wir getestet. Außerdem zeigen wir, wo und wie Sie kostenlos und völlig legal Spielfilme im Netz erhalten.

Angebot: Zu wenig neue Filme
Sind die normalen Videotheken durch den Breitbandanschluss überflüssig geworden? Im ersten Moment könnte man die Frage mit einem Ja beantworten. Denn während in der Videothek oft ausgerechnet der Wunschfilm bereits verliehen ist, bekommt man ihn im Web immer und jederzeit. Theoretisch zumindest. Auch die weiteren Vorteile hören sich gut an: Meist sind die Filme mit Trailern, Infomaterial, Bewertungen und Kritiken garniert. Mit Geräten wie einer Set-Top-Box oder der iTunes-Hardware Apple TV laufen die Filme auch problemlos am Fernseher. Selbst die Bildqualität ist auf DVD-Niveau. Das T-Online-Angebot Videoload schickt bereits einige Filme in HD durch das Netz. Ein flotter DSL-Anschluss ist da Voraussetzung. Wer unter 2 Mbit/s liegt, kann auf iTunes zu-

rückgreifen, das einen progressiven Download anbietet. Der Film wird lokal gespeichert und man kann ihn während des Herunterladens anschauen – lange Wartezeiten und Ruckeln entfallen glücklicherweise. Zudem locken die VoD-Anbieter mit einer Vielzahl an Filmen und Videos. Würde man etwa das Angebot des Testsiegers maxdome voll ausnutzen und jeden Tag einen Streifen ansehen, wären die Filmabende für rund 50 Jahre gesichert. Doch leider ist alles tatsächlich nur Theorie. Das Angebot ist nämlich größtenteils eine Enttäuschung. Aktuelle Blockbuster aus den Kinos suchen wir vergebens – die erscheinen erst nach Veröffentlichung der KaufDVD im Verleih. Das ist noch verständlich. Doch selbst etwas ältere Spitzenfilme wie „Keinohrhasen“ oder „Das Leben der Anderen“ findet man nicht in den virtuellen Regalen. Schlechtes Angebot, möchte man denken, doch den VoD-Betreibern sind die Hände gebunden. „Die Verwertungskette der großen Verleihfirmen wie Universal Pictures, Twentieth Century Fox und früher auch Warner Bros. sieht es vor, dass die Filme etwa vier Monate nach der Kinovorführung auf DVD gepresst werden“, sagt Tim van Dyk, der für die digitale Distribution bei Warner Bros. zuständig ist. „Die Verleiher versorgen erst den Handel und reale Videotheken, die VoD-Portale erhalten die Filme oft drei Monate später.“ Doch das ist nicht die einzige Beschränkung, die den Seiten auferlegt wird, so van Dyk. „Die Filme müssen nach etwa zwölf Wochen wieder aus dem Digitalverleih ver-

FAZIT
Die Video-on-Demand-Portale sind eine gute Ergänzung zu den realen Videotheken. Komplett ersetzen können sie diese aber noch nicht, dafür fehlt die Auswahl vor allem an ganz neuen Filmen. Gesamtsieger maxdome punktet mit Angebot und Optik, Premiere besticht durch sein Sportpaket. Sparfüchse melden sich am besten bei allen Seiten an – und mieten dann beim jeweils günstigsten Anbieter.

schwinden – und das für zwei Jahre. Die Offlinevideothek wird weiter bevorzugt, denn sie darf diese Filme immer noch verleihen. Einzige Möglichkeit der VoD-Portale ist die Kaufversion als Download. Ansonsten herrscht für die Filme ein Streamingverbot. Erst nachdem sie im Free-TV ein Millionenpublikum erreicht haben, finden sie wieder den Weg in die Onlinedienste.“ Für den User sind das dann aber olle Kamellen. Er fragt sich zu Recht, warum er diese

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INFO Kostenlose Spielfilme im Web
Denkt man an Filme aus dem Internet, fallen einem sofort YouTube, MyVideo oder Clipfish.de ein. Doch das Netz bietet weitaus mehr Möglichkeiten als wackelige Haustiervideos oder Partyclips. Auf den richtigen Seiten finden Sie Spielfilme in voller Länge und guter Qualität – oder auch Fernsehsendungen, die Sie verpasst haben. Alles völlig legal versteht sich.

GRATIS FILMANBIETER:
Vodafone: www.videothek. vodafone.de MSN: www.video.msn.com maxdome: www.maxdome.de/ special/gratis RTL: http://rtl-now.rtl.de MySpass: www.myspass.de ZDF: www.mediathek.zdf.de ARTE: http://plus7.arte.tv 3sat: www.3sat.de/mediathek Videoload: http://free. videoload.de

Filme noch leihen soll, wenn sie schon gratis auf ProSieben, RTL oder im ZDF gelaufen sind. Diese Restriktion ist aus Zuschauersicht kaum nachzuvollziehen, zeugt aber von einer Angst der Verleiher. Denen scheint das Internet offensichtlich immer noch suspekt. Sie vermuten wohl, dass das Onlinegeschäft den DVD-Absatz negativ beeinflussen könnte. Warner Bros. hingegen geht seit April 2008 einen anderen Weg, unterscheidet nicht mehr zwischen Kauf-DVD, Verleih oder

Streaming. Das Unternehmen veröffentlicht die Werke auf allen drei Wegen gleichzeitig. Erst wenn die anderen Studios nachziehen, können VoD-Portale mit den realen Videotheken mithalten. Zurzeit ist das jedoch nicht der Fall, denn unser Angebots-Check, bei dem wir ein Paket von 20 Filmen bei den Anbietern gesucht haben, fiel ernüchternd aus. Zu unseren Wunschfilmen gehörten Klassiker wie „Shining“, „Pulp Fiction“ und „Das Boot“, aber auch DVD-Erscheinungen

aus dem Herbst 2008 wie etwa „Funny Games U. S.“ oder „Shine a Light“. Letztere müssten sich derzeit in der digitalen Verleihphase befinden. Doch lediglich Videoload hatte sechs der Filme im Angebot, maxdome nur vier. Bei Video Buster und Premiere fanden wir gerade einen der Blockbuster aus unserem Paket. Momentan füllen die Webanbieter ihr Angebot lieber mit jeder Menge TV-Produktionen von Sat1, ProSieben, RTL oder ZDF. Also vor allem mit Serien wie „Friends“ oder „Stromberg“, Shows wie „Die Harald Schmidt Show“ oder „Germanys next Topmodel“ sowie Kindersendungen wie „Alice im Wunderland“ oder „Tabaluga“. Vor allem maxdome und iTunes bieten für TV-Fans ein großes Angebot von über 10.000 Clips aus der Fernsehlandschaft an. Zählt man bei maxdome auch Blockbuster hinzu, kommt man auf 18.000 Filme. Videoload hat nicht ganz so viel zu bieten, der User kann nur aus etwa 4.500 Werken wählen. Loggt man sich bei Video Buster ein, sieht man auf den ersten Blick etwa 1.000 Filme. Doch der größte Teil des Archivs hält sich hier im Verborgenen. Hintergrund: Die Seite entstand aus einem Erotikportal und bietet daher ein großes Angebot pikanter Streifen, aber auch Action und Horror – Zutritt erst ab 18 Jahren. Nur wer sich als Erwachsener legitimiert hat, kann hier auf alle 5.000 Videos zugreifen. Deutlich weniger Filme bietet das Videoon-Demand-Portal von Premiere (Premiere Internet TV): Hier gibt es nur 180 Spielfilme, aber die Stärke des Dienstes liegt eindeutig k
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TEST+TECHNIK VIDEO ON DEMAND PORTALE

im Sportbereich: Premiere überträgt dort Live-Streams der UEFA Champions League, des UEFA-Pokals oder von anderen internationalen Fußballligen. Sogar Übertragungen aus der Bundesliga gibt es ab der kommenden Saison 2009/2010 – zwar nicht kostenlos, aber ganz ohne Premiere-TV-Abo. Auch andere Sportarten wie Eishockey, Golf oder Formel 1 stehen zum Abruf bereit.

Kosten: Nach Angeboten suchen
Für Live-Events lässt sich Premiere gut bezahlen. Pro Champions-League-Spiel legt man als Nicht-Abonnent zehn Euro hin, Rennen der Formel 1 kosten fünf Euro. Die Preise für die Filme hingegen unterscheiden sich kaum von den übrigen Anbietern. Deshalb gilt generell: Vergleichen lohnt sich. Während Videoload beispielsweise für das moderne Märchen „Tintenherz“ etwa fünf Euro verlangt, bietet es Apples iTunes für vier und maxdome gar für zwei Euro in einem Spezialangebot an. Wer sparen möchte, legt sich bei allen Anbietern einen Account an – die sind überall kostenlos – und schaut, wo der Film am günstigsten ist. Praktisch: Videoload und Video Buster verteilen Fünf-Euro-Gutscheine bei der Anmeldung, mit denen man das Portal testen kann. Apple und Premiere hingegen sind knausrig und stellen kein Willkommensguthaben zur Verfügung. Anders maxdome: Hier können Neukunden vier Wochen lang gratis das Premium-Paket testen – dieses Abo-Modell, bei dem man Videos aus einem Pool auswählen und unbegrenzt ansehen kann, kostet sonst 20 Euro pro Monat.
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Nur Videoload bietet ein ähnlich umfangreiches Abo-Paket an. Bei den übrigen Teilnehmern des Tests gibt es nur die Abrechnung pro Einzelabruf. Nach der Bezahlung und dem Aufruf des Filmes kann man ihn innerhalb von 24 Stunden so oft anschauen, wie man möchte – bei Apple beträgt die Zeitspanne sogar 48 Stunden. Für Einsteiger in die Video-on-Demand-Welt und als Test, ob DSL-AnWeb-TV im Wohnzimmer Mit einer Set-Top-Box schluss und Hardware zu Hause überschauen Sie die Filme komfortabel am Fernseher an haupt ausreichen, stellen maxdome und Videoload 500 bis 600 Filme kostenlos ins Netz. Das meiste davon sind natürpaar Tage und kostet sogar zehn Euro. Die lich keine aktuellen Streifen, sondern erinnern werden aber ab einem Umsatz von 30 Euro eher an die Filme, die es oft bei Fernsehzeitauf dem Videoportal gutgeschrieben. schriften als DVD-Beilage gibt. Dennoch sind Ganz ohne Unkosten lösen alle übrigen einige Perlen darunter wie „American HistoAnbieter den Vorgang. maxdome etwa arry X“ oder „Rush Hour“. Eine weitere Auswahl beitet mit dem Anbieter verify-U zusaman Gratis-Anbietern von Spielfilmen finden men. Anhand Ihrer Kontoverbindung und Sie im Info-Kasten ( r S. 53 ). eines zweistufigen Verfahrens, bei dem der Anbieter einen Cent auf dem Bankkonto Jugendschutz: Alter nachweisen gutschreibt und sofort wieder abbucht, Während man in der realen Videothek bei führt er eine Art digitale Ausweiskontrolle der Anmeldung einfach seinen Ausweis vordurch. Daraufhin schalten Sie entweder per legt, ist es im Netz komplizierter in den „ErHandy oder Software sowie mittels einer zuwachsenen-Bereich“ zu kommen. Denn nach sätzlichen PIN die Erwachsenenfilme frei. dem Registrieren hat man lediglich Zugriff Auf ähnliche Weise handhabt es Videoload, auf das Familiensegment. Bei Action-, Hordas auf den Anbieter x-check setzt. ror- oder Erotikangeboten erscheint ein Aber egal, ob Erotik, Horror oder FamiStoppschild oder die Streifen werden gar lienfilm – die Video-on-Demand-Portale stenicht in der Übersicht angezeigt. Um etwa cken noch in den Kinderschuhen. Immerhin bei Video Buster an die altersbeschränkten sind sie aber jetzt schon eine gute AlternaFilme zu gelangen, muss man sich per Posttive, wenn man die Fernsehzeitschrift mal ident-Verfahren bei einer Filiale der Deutwieder enttäuscht zur Seite legt. schen Post ausweisen. Das dauert immer ein DOMINIK.HOFERER@CHIP.DE

TESTSIEGER

ÜBERSICHT
Produkt Internet Gesamtwertung Anzahl an Videos Angebots-Check * kostenlose Videos Nutzungsdauer (Stunden) Abo-Modell Bandbreitenerkennung Merkzettel Zahlungsarten Download auf Festplatte Software (Player) Alters-Check verfügbare Hardware

1. PLATZ
maxdome maxdome.de 78,7

2. PLATZ
Videoload videoload.de 72,7

3. PLATZ
Apples iTunes apple.de 58,7

4. PLATZ
Video Buster videobuster.de 58,0

5. PLATZ
Premiere Internet TV vod.premiere.de 47,0

18.000
4/20 500 24
● ● ●

4.500 6/20

10.500 2/20 0

5.000 1/20 0 24
■ ■

400 1/20 0 24
■ ■

600
24

48

nicht nötig

in Planung Telekom-Rechnung, Kredikarte, T-Pay, ClickandBuy, MicroMoney

in Planung Kreditkarte, Lastschrift

Lastschrift

Kreditkarte

Kreditkarte, Lastschrift

Internet Explorer verify-U Set-Top-Box

Internet Explorer, Firefox Telekom AG, x-Check Set-Top-Box

iTunes Kreditkarte Apple TV

Internet Explorer Postident Set-Top-Box

Internet Explorer nicht nötig

* Anzahl der gefundenen Filme aus dem Testpaket (20 Stück)

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Spitzenklasse (100-90,0) Oberklasse (89,9-75,0) Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100)

● ja

nein

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TesT+Technik Wissen

CHIP-Timeline: Personal Computer
Aus superteuren Rechnerungetümen entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten günstige Computer für jedermann. Aber wissen Sie, wie weit die Wurzeln des PCs wirklich zurückreichen?
 Von Peter KrajewsKi

A

m Anfang war die Trägheit: Menschen, die mit Zahlen umgehen müssen – Kaufleute etwa oder Verwaltungsbe­ amte – suchten nach Hilfsmitteln, um Addition und Subtraktion möglichst einfach zu bewältigen. Die bekannteste dieser frü­

hen Rechenhilfen ist der „Abakus“. Die vier Grundrechenarten sowie Quadrat­ und ein­ fache Wurzelberechnungen beschleunigte er schon vor 3.000 Jahren. Ein erster Schritt in Richtung Automati­ sierung ließ lange auf sich warten: Erst im

17. Jahrhundert entwickelten findige Köpfe Rechenmaschinen mit komplizierten und fehleranfälligen Mechanismen. Am be­ kanntesten wurde Blaise Pascals „Pascaline“, von der der Philosph Dutzende von Ver­ sionen baute. Eine wichtige theoretische

Die Geschichte des PCs
Abakus
Als eine der ersten mechanischen Rechenhilfen ist der Abakus schon vor 3.000 Jahren in China und Indien bekannt – und wird dort noch heute oft genutzt

Durchbruch für den PC-Gedanken: Der erste Mikroprozessor geht in preisgünstige Serienfertigung und bleibt in Variationen fast 15 Jahre am Markt

Intel 4004

Charles Babbage

Babbages „Analytical Engine“ gilt als echter Vorläufer des PC. Das dampfgetriebene Ungetüm wird nie gebaut – hätte aber nachweislich funktioniert

PDP-1

Mit Transistor-Technik schafft DEC den ersten „Kleinrechner“: Der PDP-1 passt in ein mittleres Büro und erreicht eine stattliche Auflage von 55 Stück

1100 v. Chr.

1642

1837

1941 1943

1960

1971

1975

Eine der ersten Rechenmaschinen basiert auf einem komplizierten Zahnräderwerk und beherrscht Addition und Subtraktion

Die Z3 ist nicht Konrad Zuses erster Computer – aber der erste, der weitgehend reibungslos funktioniert

Z3

Mit dem Altair 8800 steht der erste Heimcomputer zur Verfügung – 1975 noch als Bausatz für 400 Dollar, knapp 1.000 Mark

Altair 8800

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Fotos: Computer History museum, Corbis/bettmann,   istoCkpHoto/elena solodoVnikoVa, Wikipedia/boFFy b,   miCHael Holley, daVid monniaux, Venusianer, marCin WiCHary

Pascaline

Mark I

Der 35-Tonnen-Rechner arbeitet ausschließlich mit elektromagnetischen Bauteilen und dient beim US-Militär bis 1959

Grundlage lieferte 1837 Charles Babbage. Sein Konzept der „Analytical Engine“ basier­ te auf der Idee, den Rechenvorgang in mög­ lichst viele Unterschritte aufzulösen und diese von der Maschine per Lochkarte abar­ beiten zu lassen – der erste Algorithmus der Rechnergeschichte.

kompakt – er wog „nur“ eine Tonne. Tech­ nische Neuerungen zielten seither auf Ver­ kleinerung bei steigender Leistung.

Noch kleiner, noch mobiler
Ein Meilenstein war 1971 Intels 4004 – der erste Mikroprozessor in Massenfertigung. Er und seine Nachfolger boten die Basis für Computer, die für jedermann erschwinglich waren. Zunächst wurden Baupläne oder Bausätze angeboten. Die CES 1977 eröffnete abermals eine neue Ära: Der Home Computer als Fertigpro­ dukt wurde seither in großen Stückzahlen gefertigt – darunter der oft kopierte Apple II. Dessen Prinzip eines modularen und offenen Systems kopierte IBM mit seinem Modell

Je kleinteiliger, desto besser
Der Durchbruch zur Minimalisierung der Arbeitsschritte gelang mehr als 100 Jahre später Konrad Zuse. Seine Z1 kannte nur die beiden Ziffern 0 und 1 – allerdings hat sie nie richtig funktioniert. Erst 1941 war mit dem Nachfolger Z3 der erste elektrisch ange­ triebene, programmierbare Digitalrechner in Betrieb – auf der Basis von 2.000 Relais. Der Z3 war im Vergleich zu ähnlichen Pro­ jekten der Vierzigerjahre bereits relativ

5150 – ein überwältigender wirtschaftlicher Erfolg, der lange den Begriff des PC definierte. Fast parallel dazu – und für die Gegen­ wart wegweisend – erschien der erste Mobil­ rechner: Der GriD Compass 1100 mit CGA­ Display wog nur fünf Kilo und schaffte es bis ins Space Shuttle. Zunächst sehr schleppend, seit den Neunzigerjahren aber immer ra­ santer, gewinnen Notebooks dank schrump­ fender Gehäuse und wachsender Vergleich­ barkeit mit den großen Vettern an Boden: 2008 wurden erstmals mehr Notebooks als Desktops verkauft. Der Erfolg der noch mo­ bileren Netbooks verstärkt diesen Trend. Und welche Vielfalt an Funktionen in ein Mobilgerät passt, zeigt seit 2007 das iPhone – kein klassischer PC, aber ein Modell für die mögliche zukünftige Entwicklung.
Peter.KrajewsKi@ChiP.de

zukunft

Quantencomputer

Zeitgleich werden mehrere PC-Fertigmodelle für Heimanwender präsentiert, darunter Apple II, Tandy Radio Shack TRS80 und Commodore PET 2001 – bald folgen zahllose Clones

Apple II

Der PC wird mobil – als Urahn aller Note- und Netbooks gilt das 5-Kilo-Modell Compass 1100. Noch ohne Laufwerke, aber schon mit Modem und Flachbildschirm

GRiD Compass 1100

Mit einer einfachen Formel werden Netbooks zu einem Leitthema im IT-Markt: billig, leicht, abgespeckte Technik

Netbooks

Computer auf Silizium-Basis haben ihre Grenzen – bei der Miniaturisierung und wegen der Wärmeentwicklng. Ein theoretisch aussichtsreicher Kandidat, diese Grenzen zu sprengen, ist der Quantencomputer. Ein herkömmliches Bit kennt nur zwei Zustände: 1 oder 0. Ein Quantenbit auf atomarer Ebene nimmt den Gesetzen der Quantenphysik zufolge alle Zustände dazwischen an – und zwar gleichzeitig. So wäre ein Quantencomputer aus nur einer Handvoll Quantenbits um ein Vielfaches leistungsstärker als heutige Supercomputer. Mit einer Realisierung rechnen Wissenschaftler aber erst in den nächsten zehn bis 20 Jahren.

1977 1978

1981 1982

1995

2007 2008

2020

„Jedem sein Computer“ fordert 1978 Chefredakteur Henning Wriedt in der ersten Ausgabe von CHIP, dem ältesten deutschen PC-Magazin

CHIP

iPhone Windows 95
Das erste 32-Bit-System von Microsoft erweist sich als deutlich erfolgreicher als das konkurrierende IBM OS/2. Das Erfolgsrezept: erstes Multitasking und die Kompatibilität zu alten Windows- und DOS-Programmen

IBM 5150

Mit innovativem Bedienkonzept und explosionsartig wachsendem Softwareangebot baut Apple die Brücke zwischen Handy und mobilem Internetrechner – und damit den Hype des Jahres 2007

Intel betritt den Heimcomputermarkt mit seinem IBM 5150 auf Basis des MicrosoftBetriebssystem MS-DOS – der Beginn einer langen, Standards setzenden Kooperation

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TesT+Technik Programmieren

Programme für alle Smartphones
Software-Entwicklung ist nur was für Profis? Falsch! Für mobile Geräte gibt es passende Werkzeuge, mit denen jeder Hobbybastler Widgets schreiben kann. Wir stellen die EntwicklEr-kits vor und erklären die Grundlagen der Handy-Programmierung
Von Manuel Schreiber

D  

as iPhone hat den Smartphone­ Markt ordentlich aufgemischt – die intuitive Bedienung war zunächst einmalig. Wirklich reizvoll ist aber der App Store, in dem Drittanbieter ihre Software für das Apple­Telefon vertrei­ ben. Über die Mini­Anwendungen kann der User sein Gerät nach Belieben mit neuen Funktionen ausstatten. Die Nachfrage ist riesig: Das Portal verbuchte mehr als eine Milliarde Downloads in weniger als einem Jahr. Kein Wunder, dass die Konkurrenz nachziehen will, allen voran Google mit dem Smartphone­Betriebssystem Android (etwa im G1 von T­Mobile) und Palm mit sei­ nem webOS (im kommenden Palm Pre). Aber ohne Entwickler gibt es auch keine Tools. Deshalb wollen die Hersteller mit niedrigen Einstiegshürden zahlreiche Pro­ grammierer anlocken. So findet sich für je­ des System das passende Entwicklerpaket. CHIP erklärt, wie diese Kits funktionie­ ren, und zeigt Ihnen anhand einer einfachen Anwendung, wie die Handyprogramme auf­ gebaut sind. Einige der Entwickler­Tools da­ zu finden Sie auf der Heft­CD/DVD.

SDK: Das richtige Grundgerüst 
Damit der Programmierer überhaupt eine Anwendung für eine Umgebung entwickeln kann, muss er wissen, wie das System funk­ tioniert, in welcher Sprache es geschrieben ist und welche Schnittstellen vorhanden sind. Diese Arbeit übernimmt das Software Development Kit (SDK): Ein SDK stellt die Entwicklungsumgebung mit allen nötigen Komponenten bereit. Dazu gehören Tools, Bibliotheken, Dokumentationen sowie Bei­ spielanwendungen und oft ein Emulator. Um für die mobilen Geräte programmie­ ren zu können, ist ein Framework nötig, das im Prinzip die Rahmenstruktur des Zielsys­ tems vorgibt. Ein Framework besteht also

aus vordefinierten Mustern, die das spätere Programm an ein be­ stimmtes Betriebssystem anpas­ sen. Der Code wird in einen kom­ patiblen Editor eingegeben, der die Entwicklungsumgebung dar­ stellt und als IDE (Integrated Development Environment) be­ zeichnet wird. Die Entwicklungs­ umgebung ist quasi ein Aufsatz für das SDK, um das Programmie­ ren – etwa durch eine Projekt­ verwaltung –, automati­ sches Anlegen von Standardcode und Syntax­ Highlighting zu erleichtern. Parallel zur Entwicklung kann der Programmierer dank eines Debuggers (von Englisch „bug“, Synonym für Programmfehler) feh­ lerhaften Code schnell ausfindig machen, indem dieser den gesamten Programmab­ lauf beobachtet und bei nicht interpretier­ baren Befehlen sofort Alarm schlägt. Das Ausbügeln der Codeschnitzer wird daher auch als „Bugfix“ bezeichnet. Eine Software zu entwickeln wäre aber immer noch extrem aufwendig, wenn keine fertigen Module bereitstünden: die Biblio­ theken. Denn sie bieten dem Entwickler vor­ definierte Funktionen an, die sich diverse Programme teilen können. Unter Windows sind etwa die Bibliotheken mit der Endung .dll (Dynamic Link Library) bekannt. Damit der Code von dem Betriebssystem als Programm erkannt wird, ist ein Compiler nötig, der den Quelltext analysiert, verarbei­ tet und in eine für das Zielsystem verständ­ liche Sprache übersetzt. Abschließend lässt sich die Software in einem Emulator testen,

um den Code nicht auf einem Produktivsys­ tem aufspielen zu müssen. Er ist aber auch für einen Probelauf praktisch. So stellt ein Emulator etwa die bei Handys oft genutzte Chip­Architektur ARM samt System bereit.

iPhone: Der Objective-C-Code
Um für das iPhone oder den iPod touch zu entwickeln, kann der Programmierer zwei Wege benutzen, die sich durch die Firmen­ politik Apples ergeben haben. Ursprünglich stellte Apple kein SDK für native Anwen­ dungen bereit, die Entwicklung war nur für Widgets über den Safari­Browser möglich. Erst nachdem Hacks zeigten, wie die Schran­ ken zu umgehen sind, erlaubte Apple die Entwicklung nativer Tools. Das SDK ist frei erhältlich, aber nur auf einem Mac mit X86­ Architektur lauffähig. Programmierer arbei­ ten in der Entwicklungsumgebung Xcode.

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  hr Auf CD/DVD: Alle Tools finden Sie unter CHIP-Code Smartphone

illustration: harald fuchsloch

die develoPMent KitS iM ÜberblicK Produkt Lizenz Programmiersprache Lauffähig unter Download und Tutorials bestandteile (u. a.) iPhone-sDk (Apple) kostenlos, aber mit Folgekosten beim Vertrieb Objective-C Mac OS X mit X86-Architektur http://developer.apple.com Xcode IDE, Interface Builder, Frameworks, Debugging- und Compiler-Werkzeuge (gdb/gcc), Emulator ab 99 US-Dollar pro Jahr für signierte Software App Store ( iTunes) webos-sDk (Palm) voraussichtlich kostenlos HTML, CSS, JavaScript Windows, Linux, Mac OS X http://developer.palm.com android-sDk (Google) kostenlos Java Windows, Linux, Mac OS X http://developer.android.com/sdk

info Die Konkurrenz holt auf
Die Rivalen von Apple, Palm und Google haben den Trend verschlafen, ihre Plattformen für Drittanbieter attraktiver zu gestalten. Das soll sich mit den kommenden Versionen ändern.

Tools fürs signierte Packaging, Application Framework, Android Dokumentationen, Debugger, Runtime, Dokumentationen, Mojo-Framework (mit JavaScript- Bibliotheken, Emulator Bibliotheken), Emulator voraussichtlich keine App Catalog keine Android Market

WindoWs Mobile
Bisher ist die Programmierung sehr aufwendig und für Hobbybastler kaum machbar. Mit der Version 6.5 soll laut Microsoft aber erstmals das Schreiben von Widgets in HTML, CSS und JavaScript möglich sein. Die Programme werden vom Internet Explorer Mobile gesteuert. http://msdn.microsoft.com

Vertriebskosten Vertriebskanal

Geschrieben wird in Objective­C, das im We­ sentlichen aus einer mit objektorientierten Komponenten erweiterten Sprache C be­ steht. Als Systemschnittstelle (API) dient Co­ coa touch. Neben dem SDK nutzen viele Entwickler alternative Werkzeuge, um Software zu schreiben, etwa das freie Framework iPhone User Interface (iUI). Mit den Kits lassen sich zwar nur Tools bauen, die den Browser als Schnittstelle nutzen, dafür sind die Editoren unabhängig von Mac OS X. Apples Lizenzbestimmungen sind sehr restriktiv und haben daher oft zu Kritik ge­ führt. So ist es etwa den Programmierern nicht erlaubt, Hintergrundprozesse einzu­ bauen. Auch der Vertrieb birgt einige Hür­ den: Damit ein selbst geschriebenes Tool nicht nur im Emulator, sondern auch auf dem iPhone oder iPod touch läuft, muss ein

digitales Zertifikat eingefügt werden – das aber erst nach einer kostenpflichtigen Anmeldung am Developer Program (ab 99 US­Dollar pro Jahr) erhältlich ist. Für den Vertrieb auf dem App Store müssen die An­ bieter außerdem 30 Prozent der Einnahmen an Apple abgeben. Um dies zu umgehen, gibt es im Netz zahlreiche Jailbreak­Anlei­ tungen, die Apples Sicherheitsmechanismen aushebeln, sodass auch nicht signierte Pro­ gramme auf dem iPhone laufen. Allerdings setzen sich die User dieser gehackten Syste­ me einem erhöhten Sicherheitsrisiko aus.

syMbian os
Obwohl das Betriebssystem auf vielen Handys läuft, sind Drittprogramme kaum verbreitet. Denn bisher ist Symbian ein geschlossenes System gewesen. Handyhersteller Nokia hat aber bereits damit begonnen, einzelne Komponenten unter eine quelloffene Lizenz zu stellen, um die Entwicklung attraktiver zu gestalten. http://developer.symbian.com

J2Me
Die „Java Plattform, Micro Edition“ ist kein eigenständiges Handysystem, sondern ein abgespecktes Java-Paket, das für mobile Geräte optimiert wurde. Da die Hardware immer leistungsfähiger wird, soll diese Variante in den nächsten Jahren durch die Standardedition abgelöst werden. Eine Einführung in die Java-Programmiersprache finden Sie unter: http://de.wikibooks.org/wiki/Java_Micro

webOS: Der HTML-Code
Über das SDK des neuen webOS von Palm ist noch kaum etwas bekannt, denn bisher ist das Entwicklerpaket nicht frei erhältlich. Fest steht aber, dass die Nutzer mit den gängigen Websprachen programmieren können: k

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TesT+Technik Programmieren

eclipse: so schreiben entwickler ihre android-Tools
Das Android-SDK ist die perfekte Spielwiese für Programmierer. Im Onlinestore können die Nutzer bereits Hunderte von nützlichen Tools für ihr Handy herunterladen. Wir zeigen Ihnen anhand eines einfachen Beispiels, wie die Software entsteht. ablen« hinter den bestehenden Einträgen ein Semikolon und dann den Pfad zum SDK-Ordner ein, zum Beispiel »;C:\Sun\SDK\ bin«. Das Android-SDK wird nicht installiert, sondern nur entpackt. Setzen Sie hier ebenfalls eine Systemvariable, diesmal zum Ordner »tools«. Im Prinzip könnten Sie bereits mit der Programmierung beginnen, allerdings ist das Entwickeln ohne komfortablen Editor kaum benutzerfreundlich. Die meisten Programmierer setzen daher die frei erhältliche Java-Entwicklungsumgebung Eclipse ein. Das Tool ist sehr übersichtlich aufgebaut und hilft etwa dabei, Fehler schneller zu finden und den Quelltext kompilieren zu lassen. Damit Eclipse den Android-Code versteht, müssen Sie das Google-Plug-in ADT (Android Development Tools) einbinden. Öffnen Sie dazu das Programm und klicken Sie auf »Help | Software Updates«. Im Pop-up-Fenster geben Sie unter »Available Software | Add Site | Archive« den Pfad zum gepackten ADT-Archiv an und klicken auf »installieren«. Die Tools sind nun in Eclipse verfügbar. Um das Android-SDK beziehungsweise den darin enthaltenen Emulator mit Eclipse zu verbinden, tragen Sie den Pfad des Software Development Kits unter »Window | Preferences | Android« in das Feld »SDK Location« ein. »File | New | Other« für die Entwicklungsumgebung »Android« auswählen. Im darauf erscheinenden Menü müssen Sie nur noch den Namen für das Projekt, für die Klasse (»Activity«) und für das fertige Paket angeben. Eclipse legt jetzt das Android-Gerüst der Applikation im Source-Ordner (»src«) ab. Mit an diesem Quellcode vorgenommenen Veränderungen bestimmen Sie die Funktionen und Oberflächengestaltung des Programms. Das Beispielscript in der Grafik unten ist eine schnell geschriebene Anwendung, um die Funktionalität der Entwicklungsumgebung auszuprobieren. Unsere »Test-Anwendung« besteht aus einem kleinen CodeSchnipsel, der ein Textfeld in Android darstellen kann und den grundlegenden Aufbau der Widgets zeigt.

VOrbErEiTunG: SDKS EinriCHTEn
Bevor Sie anfangen, Ihr erstes Tool zu basteln, sind einige Vorbereitungen nötig: Zunächst müssen Sie das freie Entwicklerkit für Java, das JDK6 (Java Development Kit) installieren und anschließend dessen »bin«-Ordner als Systemvariable setzen. Die Einstellungen finden Sie bei Vista unter » Systemsteuerung | System | Erweiterte Systemeinstellungen | Umgebungsvariablen«. Dort klicken Sie unter »Systemvariable« auf »Path« und tippen bei »Wert der Vari-

DEr TEST: PrOjEKT AnLEGEn
Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, lassen sich die ersten Applikationen entwickeln. Das für die Plattform optimierte Java-Grundgerüst wird automatisch angelegt, sobald Sie unter

So wird eine Anwendung in Eclipse programmiert
Per Android-Emulator lassen sich die eigenen Programme schnell testen. Den Quellcode legt der User in der Entwicklungsumgebung Eclipse an

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Die Entwicklungsumgebung Eclipse Das Projekt unseres Tools besteht aus dem Hauptordner »Test-Anwendung« und einigen Unterordnern. Der zu bearbeitende Quellcode des Programms liegt in »Test.java« - hier nimmt der User alle Anpassungen der Android-Anwendung vor

Eclipse legt für das Package automatisch ein Gerüst an Die importierten AndroidElemente: Das Widget »TextView« muss der Anwender selbst hinzufügen Zur vorher definierten Klasse (»Test«) legt Eclipse automatisch die AndroidActivity an Die Instanz, die sich auf das »TextView«-Widget bezieht: Der Abschnitt »Die TestAnwendung ...« ist der Inhalt des »TextView«-Elements

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07/2009 www.chip.de

Sollten Sie sich bei der Eingabe des Quellcodes vertippen, ist das kein Problem: Eclipse zeigt bei nicht erkannten Eingaben sofort eine Warnmeldung und dazugehörige Tipps an. Wenn der Source-Code bereit für den ersten Testlauf ist, klicken Sie auf »File | Save« und starten Ihr Projekt unter »Run | Run Configuration | Android Application«. Abschließend wählen Sie noch einen Namen und das eben erstellte Projekt aus. Unter »Launch Action« klicken Sie auf »Launch« und geben die angelegte Activity ein. Mit »Run« öffnet sich nun automatisch der Android-Emulator, mit dem Sie Ihr Tool testen. Das „AndroidHandy“ enthält auch eine Reihe von mitgelieferten Widgets – inklusive Source-Code, der sich mit Eclipse ansehen und beliebig modifizieren lässt.

HTML, CSS und JavaScript. Ein guter HTML­ Editor sollte daher ausreichen. Wer sein Tool aber testen möchte, wird kaum ohne Emula­ tor auskommen. Außerdem ist es wohl nur mit dem SDK namens Mojo möglich, die Programme als signiertes Paket anzubieten. Wann die Entwicklertools freigegeben wer­ den, ist noch unklar, bisher ist lediglich eine Anmeldung unter http://developer.palm.com für die Beta­Version möglich. Palm will die SDK­Freigaben vorerst je nach vorgeschla­ gener Programmart, Entwicklungsplattform und Sprache verteilen. Signierte Tools sollen über einen eigenen Store, den App Catalog, vertrieben werden. Ausgangspunkt der Applikationen ist ei­ ne index.html, in der etwa Buttons und Gra­ fiken definiert werden. Ein systemweites Stylesheet sorgt für die nötigen Anpas­ sungen ans Gesamtsystem. Im Hintergrund arbeitet die Programmbibliothek SQLite, die sich über JavaScript­APIs ansprechen lässt. Einen direkten Zugriff auf das Kernsystem, das Core OS, ist bisher nicht vorgesehen. Laut Palm kommunizieren die Applikatio­ nen über das Mojo­Framework mit dem User Interface (UI) System Manager. Der Ma­ nager dient als Schnittstelle für die webOS Services, die den Zugriff auf Systemdienste wie Netzwerk oder Audio­Controller regeln.

Android: Der java-Code
Android ist ein System, das von der Open Handset Alliance entwickelt wurde, die aus Google sowie 33 weiteren Mitgliedern be­

steht – dennoch ist Google eindeutige die treibende Kraft hinter der Allianz. Da die Plattform unter der Apache­2.0­Lizenz steht, ist sie frei verfügbar und damit im Prinzip auf beliebige mobile Geräte portierbar. Dementsprechend viele Anbieter arbeiten gerade an eigenen „Google­Handys“. Die An­ droid­Basis ist ein Linux­Kernel, der grund­ legende Module wie zum Beispiel die Netz­ werkunterstützung, Audio­, Tastatur­ und Kameratreiber mitbringt. Als Schnittstelle zwischen der Hardware und den einzelnen Applikationen dient die Dalvik Virtual Ma­ chine, die im Wesentlichen auf der Java­Lauf­ zeitumgebung basiert (siehe Grafik unten). Das SDK besteht aus dem Application Framework, Bibliotheken, der Android Run­ time sowie einem Emulator in Handy­Optik. Der Quelltext wird in Java geschrieben und kompiliert. Damit die Anwendung auf dem Android läuft, wird sie mit einem Cross­As­ sembler an das System angepasst. Wer grundlegende Java­Kenntnisse besitzt, wird daher schnell in die Entwicklung von Andro­ id­Tools einsteigen können. Ein einfaches Beispiel finden Sie im Kasten links. Die Programmierung ist also bei allen SDKs und Plattformen recht komfortabel, ganz ohne Grundlagenkenntnisse kommt der Nutzer indes nicht aus. Dank der gerin­ gen Einstiegshürden und der großen Com­ munity gibt es aber erstmals ein riesiges Angebot, das für jeden User das passende Widget bereithält.
mAnUEl.SCHrEIbEr@CHIP.DE

2
Das geöffnete tool Die selbst geschriebene Anwendung besteht aus einem Textfeld

So ist eine Android-Anwendung aufgebaut
Das Grundgerüst einer Applikation setzt sich immer aus den gleichen Bestandteilen zusammen. Je nach Einsatzzweck des Tools holen sich die Programme die nötigen Komponenten

Bibliotheken

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Der Emulator Das Tool lässt sich per mausklick auf den button starten

Vordefinierte Funktionen, auf die jede Anwendung zurückgreifen kann

Application Framework
Legt die Gestaltung und Funktionalität fest

Android Runtime
Die Runtime besteht aus Kernbibliotheken und der Dalvik VM

Kernbibliotheken
Grundlegende Funktionen in Java

Virtuelle Maschine Die Dalvik VM ist die Schnittstelle zum System
Zentrales Element ist das Application Framework. Die Software kommuniziert mit dem AndroidSystem über die virtuelle maschine (Dalvik Vm)

Linux-Kernel Stellt die Basiskomponenten des Systems bereit

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TesT+Technik Festplatten aller Klassen

So finden Sie die perfekte
Von Thomas LiTTschwager

Festplatte
Ob intern oder extern, für Notebooks oder Desktop-PCs – die Wahl des richtigen speichers ist alles andere als einfach. CHIP hat die aktuellen Modelle getestet und sagt, was Sie brauchen

M  

ehr Speicher soll es sein. Für Filme, Fotos, Software und Musik. So viel ist klar. Doch dann wird’s meist kompliziert. Denn der Markt der Festplatten ist riesig und auch die Wahl zwischen extern oder intern, supermobil oder extragroß wird schnell zur Qual. Doch Sie haben ja CHIP. In einem umfangreichen Megatest haben wir die besten aktuell erhältlichen Festplatten getestet – und verraten Ihnen auch, welche Speicherart die richtige für Ihre Bedürfnisse ist. Das Wichtigste gleich vorweg: Riesiger Speicherplatz allein genügt schon lange nicht mehr. Lärmentwicklung, Stromverbrauch, Transferraten und Zuverlässigkeit sind die Kriterien, an denen man Festplatten heute misst. Die Kapazität und der Preis müssen trotzdem stimmen. Immerhin haben so ziemlich alle Hersteller diesen Trend erkannt, denn die aktuelle Generation der Massenspeicher lässt kaum noch Wünsche offen – aber eben nur, wenn Ihnen auch bewusst ist, was Sie wirklich brauchen.

Extern oder intern: Die Unterschiede
Will man einfach viel mehr Speicherplatz für Fotos, Filme oder MP3s, greift man zu einer externen 3,5-Zoll-Festplatte. Sie lässt sich per USB-Schnittstelle ganz einfach mit dem PC verbinden. Auch als Backup-Medium taugen die großen Externen. Allerdings eher mit eSATA-Port, da die Transfergeschwin-

digkeit deutlich höher sowie das Backup schneller erledigt ist. Wollen Sie Ihre Daten aber mitnehmen und vielleicht an Bekannte weitergeben, taugt eine 3,5-Zoll-Festplatte nur bedingt: Sie ist groß, schwer, empfindlich und benötigt zudem ein eigenes Netzteil. Für solche Zwecke gibt es externe Modelle mit 2,5-Zoll oder kleiner, in denen Notebook-Platten stecken. Sie beziehen ihren Strom direkt über die USB-Schnittstelle und kommen somit ohne Netzteil aus. Dafür sind hohe SpeicherKapazitäten im 2,5-Zoll-Format deutlich teurer als bei 3,5-Zoll-Geräten. Können Sie auf Mobilität verzichten und suchen Sie lediglich ein Modell, mit dem sich der heimische PC aufrüsten lässt, weil der alte 160-GByte-Speicher langsam knapp wird? Dann ist eine interne Platte im 3,5Zoll-Format erste Wahl: Der Einbau ist bei den meisten PC-Gehäusen einfach. In der Regel kann man die neue Platte zusätzlich zur alten einstecken und muss nicht gleich das ganze System neu installieren. Nach wenigen Minuten hat man mehr Platz für seine Daten. Und: Ein Terabyte Speicher bekommen Sie bereits ab 75 Euro. Benutzer von Notebooks, die mehr Speicherplatz brauchen, haben keine Wahl: Fast kein Mobil-PC lässt sich mit einer zweiten Platte aufrüsten. Also muss die alte raus und eine neue rein. Glücklicherweise gestaltet sich der handwerkliche Teil des Wechsels bei

fazit
Bei den 3,5-Zoll-Modellen hat Seagate die Nase vorn – sowohl bei internen als auch bei externen Geräten: Die FreeAgent Xtreme (ca. 120 Euro) und die Barracuda 7200.12 mit 500 GByte (ca. 50 Euro) lassen der Konkurrenz keine Chance. Bei den externen Festplatten in 2,5-ZollBauweise siegt die Samsung S1 Mini mit 120 GByte – Mobilität pur, allerdings zu einem hohen Preis (ca. 110 Euro). Für Notebook-Aufrüster kommt fast nur die Western Digital Scorpio Blue mit 500 GByte in Frage: Mit einem Preis von 80 Euro ist sie Testsieger und Preistipp.

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07/2009 www.chip.de

Foto: martin miller

den meisten Modellen recht einfach – und ein neuer Speicher ist mittlerweile sogar ziemlich günstig: Für 500 GByte muss man nicht mal mehr 80 Euro auf den Tisch legen.

Praktisch: Externe 3,5-Zoll-Platten
Festplatten mit Gehäuse und ein paar Schnittstellen sind schon seit Jahren der Renner in Elektromärkten. Die externen Speicher sind aber auch wirklich sehr praktisch: kaufen, auspacken, Strom- und USBKabel anschließen, Daten kopieren. Treiberinstallationen gehören schon seit Jahren der Vergangenheit an, und Kompatibilitätsprobleme sind ohnehin ein Fremdwort. Noch besser: Auch die Preise sind heute kein

Thema mehr: Unsere zweitplatzierte Platte, die Verbatim External Hard Drive eSATA & USB 2.0 mit 1.000 GByte Speicherplatz, kostet lediglich 95 Euro – und bringt sogar eine eSATA-Schnittstelle mit. Ein eSATA-Port ist immer gut, denn wer die externe Platte häufig nutzt und zahlreiche Daten bewegt, wird bei USB- oder Firewire-400-Schnittstellen von den langsamen Übertragungsraten bald genervt sein. USB 2.0 schafft theoretisch gerade mal etwa 35 MByte/s, Firewire 400 kommt auf einen Wert von rund 40 MByte/s. Die eSATASchnittstelle trumpft dagegen mit Transferraten von bis zu 90 MByte/s auf – fast so schnell, als wäre die Platte im PC eingebaut.

Der einzige Haken: Man braucht eine eSATABuchse am PC. Viele aktuelle Mainboards besitzen zwar eine eSATA-Buchse, allerdings führen manche Hersteller eine interne SATASchnittstelle nach außen. So wird bei vielen Mainboards die Festplatte nicht per Plug & Play ins System eingebunden, sondern erst nach einem Neustart. Tipp: Klicken Sie im Geräte-Manager mit der rechten Maustaste auf »Nach geänderter Hardware suchen« Die eSATA-Platte wird daraufhin vom System erkannt und eingebunden. Anschließend lässt sie sich ohne Windows-Neustart nutzen. Wer sich keine Gedanken über vorhandene oder fehlende Schnittstellen machen k
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TesT+Technik Festplatten aller Klassen

möchte und maximale Transferleistung wünscht, kauft sich unseren Testsieger, die Seagate FreeAgent Xtreme für 120 Euro. Ihr fehlt lediglich der unbedeutende Firewire800-Anschluss. Wer auch den braucht, greift zur drittplazierten Platte, der Western Digital My Book Studio Edition 1TB für 140 Euro. Zweiter großer Trend neben der schnellen eSATA-Schnittstelle: weniger Umdrehungen pro Minute. Denn schnelle Festplatten sind gerade bei USB- und Firewire-Modellen Verschwendung. Das haben mittlerweile auch die Hersteller erkannt und verbauen langsamer drehende Platten. Diese erzeugen weniger Hitze und begnügen sich auch mit weniger Strom.

Mobil: Externe 2,5-Zoll-Platten
Sollen Ihre Daten möglichst mobil sein, ist eine externe Festplatte mit 2,5-Zoll-Innenleben bestens geeignet. Einfacher lassen sich bis zu 500 GByte Fotos, MP3s und Filme nicht transportieren. Waren die kleinen Brü-

der der 3,5-Zoll-Modelle aufgrund ihrer schwachen Transferraten als Backup-Medium früher weniger beliebt, können sie heute mit den großen mithalten. Man muss nicht einmal auf den eSATA-Anschluss verzichten – richtig schnelle Datentransfers inklusive. Ideal für gute Transferzeiten sind die beiden Modelle von plextor, die pXpH320US mit 320 GByte und die 500-GByteVariante pX-pH500US, die beide per eSATA Daten mit einer Geschwindigkeit von beinahe 60 MByte/s transferieren können. Wer es noch handlicher haben möchte, kommt um unseren Testsieger nicht herum. In der Samsung S1 Mini rotiert eine 1,8-ZollFestplatte, die deutlich weniger Strom verbraucht als ein 2,5-Zoll-Modell, viel weniger Platz in Anspruch nimmt, spürbar leichter ist und per USB keine schlechteren Übertragungswerte liefert als die Konkurrenz – allerdings zu einem saftigen Preis. Für die 110 Euro, die die 120 GByte große Samsung kostet, bekommt man schon die zweitplat-

zierte – die zugleich Preistipp ist – die Ultron BlackSafe UEG-250 mit 500 GByte. Wirklich kleine, ultramobile Festplatten gehen somit also richtig ins Geld. Noch teurer ist nur das zweite 1,8-ZollModell im Test, die LaCie Skwarim mit nur 60 GByte Kapazität: Sie kostet 100 Euro – exakt so viel wie die achtmal mehr Speicherplatz bietende Verbatim portable Hard Drive premium Edition mit 500 GByte!

Sparsam: Interne 3,5-Zoll-Platten
Bei internen Festplatten geht der Trend derzeit klar in Richtung Stromsparen. Die Hersteller packen immer mehr Daten auf immer weniger Magnetscheiben. Der aktuelle Stand liegt bei 500 GByte auf einer Scheibe. Der Vorteil: Bei diesen Platten lassen sich kleinere und leichtere Drehmotoren einbauen – schließlich müssen statt drei oder vier Platten nur eine oder zwei bewegt werden. Resultat: weniger Stromverbrauch, geringere Hitzeentwicklung, kaum Lärm. k

Festplatten eXtern Bis 3,5 ZOll
Le no ist Le sfe mi (4: Lau u ist Ab ne 1 L the Au ngsa (sc rrat me lle for (Zu ungs Ge ufn hr e ( La eer it ( ssta Pr ka ssu sa ma eib ø i ut gr au Fir Fir lau ø in ttu ah eis Pr pa mt ng iff fna ew ew nc en n M hei Pr me eis f/Z so ng /Le zit we en e( eis /G ät (10 in W hme ire ire UsB ist es rtu (m 30 /Lese B/s) t (30 ugr ne) (20 By (ca (G 40 80 att un AT m) ng %) iff) %) %) %) n) B) te .) A 0 0 2.0 g ) Pe r Tra n

Rang

Produkt

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Seagate FreeAgent Xtreme (ST310005FPD2E3-RK) Verbatim External Hard Drive eSATA & USB 2.0 (1000 GB) Western Digital My Book Studio Edition 1TB (WDH1Q10000E) Freecom Hard Drive Pro USB 2.0/eSATA (1000GB) Buffalo DriveStation Combo 4 (HD-HS500Q) Verbatim External Hard Drive eSATA & USB 2.0 (500 GB) Seagate FreeAgent Pro (ST305004FPD1E3-RK) Western Digital My Book Essential 2.0 (WDH1U5000E) Seagate FreeAgent Desk (ST306404FDD2E1-RK) Verbatim Mediastation Pro Wireless Freecom Network MediaPlayer-450 WLAN Transcend StoreJet 35 Ultra (TS500GSJ35U-EU) Conceptronic CHD3UES GrabnGO Formac disk maxi (FBUO30500) Maxtor OneTouch 4 Plus (STM310004OTD3E5-RK) Freecom Hard Drive Pro USB2.0/eSATA (500 GB) Freecom Hard Drive (1 TB) Verbatim External Hard Drive (640 GB) Seagate FreeAgent Desk (ST305004FDD2E1-RK) Buffalo JustStore Desktop (HD-E500U2-EU) Freecom Hard Drive Pro USB 2.0/FireWire 400/800 (500 GB) Freecom Network MediaPlayer-45 Buffalo DriveStation HD-CE1.0TU2 Buffalo DriveStation (HD-CE500U2) Maxtor OneTouch 4 Plus (STM305004OTD3E5-RK)

84,8 76,8 74,9 74,1 73,5 72,7 68,1 66,8 66,6 66,0 65,6 65,2 65,2 64,0 63,8 62,8 62,7 62,5 61,8 61,2 61,2 60,9 60,4 59,8 59,5

120 € 95 € 140 € 180 € 130 € 95 € 100 € 70 € 75 € 220 € 260 € 100 € 100 € 110 € 110 € 120 € 120 € 75 € 65 € 70 € 130 € 200 € 95 € 60 € 90 €

0,12 € 0,10 € 0,14 € 0,18 € 0,26 € 0,19 € 0,20 € 0,14 € 0,12 € 0,44 € 0,52 € 0,20 € 0,20 € 0,22 € 0,11 € 0,24 € 0,12 € 0,12 € 0,13 € 0,14 € 0,26 € 0,40 € 0,10 € 0,12 € 0,18 €

sehr gut 95 85,8 98 sehr gut 80 72,3 94 gut 76 66,1 75 befriedigend 80 69,0 94 befriedigend 72 62,8 89 gut 88 74,5 81 befriedigend 67 52,3 73 gut 43 29,6 93 gut 42 30,3 96 mangelhaft 41 27,0 82 mangelhaft 38 27,9 78 befriedigend 100 88,1 46 befriedigend 78 66,6 65 befriedigend 74 56,4 50 gut 45 29,4 75 ausreichend 71 62,1 69 befriedigend 41 30,3 100 gut 42 28,7 85 gut 45 30,3 77 gut 42 30,2 100 ausreichend 71 58,5 53 mangelhaft 38 27,5 78 gut 43 29,7 89 gut 44 29,3 74 befriedigend 45 29,8 66

0,8 0,8 1,3 0,9 1,1 1,2 1,4 0,8 0,7 1,2 1,3 2,2 1,5 2,0 1,3 1,4 0,5 1,2 1,3 0,6 1,9 1,3 0,9 1,2 1,5

62 53 85 59 77 47 77 41 41 94 100 53 47 71 65 59 35 41 41 24 77 77 29 35 65

61 50 53 37 30 37 53 100 84 36 40 32 29 30 81 27 52 66 78 60 26 40 69 94 62

10,7/12,0 8,7/9,7 5,6/11,4 9,3/11,8 11,4/13,8 10,1/11,3 4,3/16,8 5,3/8,3 8,3/9,4 8,7/15,3 7,6/14,1 10,6/14,4 12,1/14,1 11,6/14,2 10,8/11,7 12,6/15,7 6,4/9,3 4,6/8,6 8,7/10,1 5,5/8,2 12,8/16,5 8,4/11,4 5,3/7,7 7,6/9,4 10,6/12,9

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teCHniSCHe Daten                    

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172 x 34 x 175 202 x 114 x 40 165 x 138 x 54 150 x 180 x 50 228 x 37 x 128 202 x 114 x 40 160 x 75 x 190 137 x 54 x 166 172 x 34 x 175 213 x 46 x 153 152 x 55 x 185 198 x 125 x 49 218 x 110 x 33 197 x 121 x 33 150 x 52 x 170 178 x 150 x 54 200 x 115 x 40 202 x 114 x 38 172 x 34 x 175 156 x 45 x 175 150 x 180 x 50 152 x 55 x 185 156 x 45 x 175 156 x 45 x 175 150 x 52 x 170

Platz 1 Seagate FreeAgent Xtreme

07/2009

TesTsieGeR

Viele Schnittstellen, sehr gute Performance, sehr leiser Betrieb, 1 TByte Speicherplatz Preis: ca. 120 Euro

Platz 2 Verbatim eSATA & USB 2.0

07/2009

PReisTiPP

Gute Transferraten über eSATA, 1 TByte Speicherplatz, aber kein Firewire-Anschluss Preis: ca. 95 Euro

Platz 8 WD My Book Essential 2.0

07/2009

eneRGieTiPP

Extrem geringer Stromverbrauch, aber schwache Performance, nur USB-Anschluss Preis: ca. 70 Euro

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07/2009 www.chip.de

TesT+Technik Festplatten aller Klassen

Obendrein sind die Transferraten aufgrund der deutlich höheren Datendichte auf einer Scheibe höher als bei älteren Modellen. Zwar setzen noch nicht alle Hersteller die dicht gepackten 500-GByte-Platten in ihren Harddisks ein, das wird sich aber bald ändern. Denn beim Testsieger, der Barracuda 7200.12 von Seagate, in der nur eine 500-GByte-Platte steckt, sieht man die Vorteile sofort. Eine Verbesserung bei den Magnetscheiben ist nicht die einzige Neuerung, mit der die Hersteller Strom sparen wollen. Der neueste Trick ist eigentlich schon ziemlich alt: Wie bei den Externen reduziert man die Drehzahl der Festplatten vom aktuellen Standard 7.200 Umdrehungen/Min. (rpm) wieder auf ehemals übliche Werte wie 5.400 rpm. Denn bei vielen Anwendungen sind hohe Transferleistungen nicht so wichtig – etwa in Netzwerkspeichern oder USB-Gehäusen. Aufgrund der langsameren Drehzahlen gibt es also in der Praxis kaum Einschränkungen, sondern nur Vorteile – wie geringere k

INFO Externe Festplatte selbst bauen
Mitterweile bekommt man zwar externe 3,5-Zoll-Festplatten, die kaum mehr kosten als die darin verbaute Platte. Dennoch kann ein Eigenbau viel interessanter sein. Man weiß dann genau, welche Platte im Inneren steckt, und kann sich bei der Auswahl auf Stromsparen, Transferrate oder Lärmentwicklung fokussieren. Auch wenn es das Wunschmodell gerade nicht mit der richtigen Schnittstelle gibt – also etwa Firewire oder eSATA fehlen –, ist die Selbstbau-Lösung ideal. Umdrehungen/Min. braucht sie wenig Strom, erzeugt kaum Hitze und Lärm und ist trotzdem schnell genug. Als Hülle bietet sich die icy Box iB-351StUES2 von Raid Sonic (ca. 50 Euro) an: Im schicken, schwarzen Alumantel findet man einen Anschluss für eine SATA-Festplatte. Als Verbindung zum PC stehen zwei Firewire-Ports, ein USB-2.0-Anschluss und eine eSATA-Schnittstelle zur Verfügung.

DiE BESTEN KOMpONENTEN:
Optimal geeignet für eine externe 3,5-ZollFestplatte Marke Eigenbau ist die Western Digital Caviar Green (WD10EADS) mit 1 TByte Speicher (ca. 80 Euro): Dank 5.400

Festplatten eXtern Bis 2,5 ZOll
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Samsung S1 Mini (HXSU012BA) Ultron BlackSafe UEG-250 (500 GB) Plextor PX-PH320US Plextor PX-PH500US Freecom ToughDrive Pro mobile (250 GB) Freecom ToughDrive Pro mobile (500 GB) Seagate FreeAgent Go (ST902503FGD2E1-RK) Verbatim Portable Hard Drive Premium Edition (500 GB) Seagate FreeAgent Go (ST903203FDD2E1-RK) TrekStor DataStation pocket x.u (160 GB) Buffalo MiniStation DataVault (HDS-PH320U2) Plextor PX-PH160US Maxtor OneTouch 4 Mini (STM902503OTD3E1-RK) Freecom ToughDrive Custom Toshiba Portable External Hard Drive (HDDR400E03X) Memup Mini Kwest Evolution Toshiba Portable External Hard Drive (HDDR160E03X) Toshiba Portable External Hard Drive (HDDR250E03) LaCie Skwarim (60 GB) Freecom Mobile Drive XXS Toshiba Portable External Hard Drive (HDDR320E03X) Seagate FreeAgent Go (ST905003FAD2E1-RK) EasyNova PRO-25SUE-250 RFID Samsung S2 Portable (HXMU050DA) Fujitsu HandyDrive-IV (MMG2400UB)

83,5 81,0 78,8 78,6 76,9 76,2 76,0 75,8 75,7 75,3 75,2 74,6 74,5 73,6 72,1 72,0 71,2 70,8 70,7 70,4 70,3 70,1 70,1 69,9 69,6

110 € 110 € 90 € 140 € 120 € 190 € 70 € 100 € 75 € 70 € 110 € 70 € 75 € 100 € 110 € 90 € 60 € 65 € 100 € 80 € 70 € 100 € 90 € 130 € 130 €

0,92 € 0,22 € 0,28 € 0,28 € 0,48 € 0,38 € 0,28 € 0,20 € 0,23 € 0,44 € 0,34 € 0,44 € 0,30 € 0,31 € 0,28 € 0,36 € 0,38 € 0,26 € 1,67 € 0,25 € 0,22 € 0,20 € 0,36 € 0,26 € 0,33 €

ausreichend sehr gut sehr gut gut befriedigend befriedigend sehr gut sehr gut sehr gut befriedigend befriedigend befriedigend gut gut gut gut befriedigend gut mangelhaft gut sehr gut sehr gut befriedigend gut befriedigend

100 75 76 74 69 68 80 75 83 82 75 77 80 74 80 73 81 81 95 85 80 82 80 79 71

46 58 94 100 65 68 57 57 57 57 56 87 60 58 57 79 56 56 36 57 56 56 59 59 54

23,6 28,4 53,8 57,1 32,0 33,4 30,1 28,6 30,2 27,8 27,9 49,3 29,5 29,2 28,9 43,7 28,2 28,2 17,9 29,1 28,2 28,0 29,8 30,1 27,3

100 100 100 100 100 100 100 98 100 94 100 94 100 100 100 100 100 100 73 100 100 100 98 100 94

0,3 0,6 0,6 0,4 0,3 0,3 0,4 0,9 0,5 1,1 0,5 1,1 1,0 0,4 0,6 0,8 0,4 0,6 1,4 0,4 0,6 0,6 1,0 0,4 1,1

100 92 36 32 71 70 67 87 62 69 81 35 50 71 59 29 55 54 74 49 52 36 38 45 65

1,5 1,5 3,8 3,9 1,9 1,9 1,5 1,6 1,5 2,8 1,7 3,8 4,0 1,9 2,2 4,6 2,9 3,0 2,5 3,0 3,1 3,7 3,5 3,0 2,8

•/–/– •/–/– •/–/• •/–/• •/•/– •/•/– •/–/– •/–/– •/–/– •/–/– •/–/– •/–/• •/–/– •/–/– •/–/– •/–/• •/–/– •/–/– •/–/– •/–/– •/–/– •/–/– •/–/– •/–/– •/–/–

120 500 320 500 250 500 250 500 320 160 320 160 250 320 400 250 160 250 60 320 320 500 250 500 400

1,8 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 1,8 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5

85 219 220 232 267 281 168 171 167 170 171 215 175 207 152 219 147 150 100 148 155 160 185 170 215

87 x 62 x 15 135 x 81 x 16 130 x 80 x 15 130 x 81 x 17 155 x 82 x 19 155 x 82 x 19 85 x 61 x 30 135 x 85 x 21 130 x 80 x 12 124 x 75 x 14 127 x 84 x 23 130 x 81 x 14 124 x 81 x 15 140 x 80 x 19 127 x 81 x 17 129 x 84 x 19 127 x 81 x 17 127 x 81 x 17 85 x 85 x 13 110 x 80 x 14 81 x 17 x 127 130 x 80 x 13 131 x 81 x 13 111 x 82 x 18 143 x 82 x 22

WertUnGen/meSSWerte 

teCHniSCHe Daten                 

07/2009

TesTsieGeR eneRGieTiPP

Platz 1 Samsung S1 Mini

07/2009

Supermobil mit 1,8-Zoll-Festplatte, braucht nur einen USB-Anschluss, unhörbar. Topwert bei der Leistungsaufnahme, auch beim Stromsparen spitze Preis: ca. 110 Euro

Platz 2 Ultron BlackSafe UEG-250
07/2009

PReisTiPP

500 GByte Speicher, sehr geringer Stromverbrauch, allerdings nur USB-Schnittstelle Preis: ca. 110 Euro

74

07/2009 www.chip.de

TesT+Technik Festplatten aller Klassen

Lärmentwicklung und weniger Stromverbrauch. Das beste Beispiel ist die CaviarGreen-Serie von Western Digital, etwa die WD20EADS mit 2 TByte Speicher; die 1TByte-Version setzt sogar den Bestwert beim Stromverbrauch. Tipp: Wollen Sie Ihre wertvollen Daten besonders sicher verwahren, greifen Sie zu RAID- oder Server-Versionen. Die sind zwar meist deutlich teurer, bieten dafür aber sehr lange Garantiezeiten (Samsung F1 RAiD: sieben Jahre). Außerdem trumpfen sie auch mit einem höheren MTBF-Wert (mean time between failure) auf – bis zu 1,4 Millionen Stunden (ca. 160 Jahre).

INFO Platte verschlüsseln
Eines der größten Risiken für einen Notebook-Benutzer ist der Verlust seines Mobilrechners. Bei Privatleuten ist in der Regel nur der Zeitwert verloren, bei Firmen-Notebooks sind darüber hinaus auch sensible Daten betroffen.

SEAGATE MOMENTUS FDE:
Die FDE-Serie von Seagate kann diese Daten schützen: Auf der Platine der Festplatte steckt ein Chip, der alle Daten automatisch mit AES verschlüsselt. Zugriff auf die Harddisk erhält man erst, nachdem man sein Passwort eingegeben hat. Aber Vorsicht, niemals vergessen! Denn ohne dieses Passwort gibt es keine Möglichkeit mehr, auf die Daten zuzugreifen – allerdings schafft das auch kein Fremder mit bösen Absichten.

Günstig: Interne 2,5-Zoll-Platten
Die kleinen Speicherplatten für Notebooks sind in den letzen Jahren sehr viel günstiger geworden. Die meisten Notebook-Hersteller bauen ihre Gehäuse inzwischen so, dass ein Wechseln der Harddisk auch für technisch unbegabte Anwender nicht zum Problem

wird. Somit sind 2,5-Zoll-Festplatten ein beliebtes Aufrüstelement geworden. Selbst das früher noch recht lahme Tempo hat sich deutlich gesteigert: Mit der Seagate Barracuda 7200.3 erobern gerade die Modelle mit 7.200 rpm den 2,5-Zoll-Markt – ohne nennenswerte Nachteile bei Stromverbrauch und Lärmentwicklung. Unsere uneingeschränkte Empfehlung ist jedoch die Western Digital Scorpio Blue mit 500 GByte: Sie sichert sich nicht nur eindeutig den Testsieg, sondern holt sich bei einem Preis von 80 Euro auch noch das begehrte PreistippLogo von CHIP. Tipp: Achten Sie beim Upgrade darauf, dass die neue Festplatte auch wirklich in Ihr Notebook passt. Die Standardbauhöhe einer 2,5-Zoll-Festplatte beträgt 0,95 cm, was in keinem Notebook zu Problemen führen sollte. Manche Platten sind aber deutlich dicker und reduzieren eventuell das Platzangebot in Ihrem Notebook.
Thomas.LiTTschwager@chiP.De

Festplatten intern Bis 3,5 ZOll Ges
Rang Produkt

Le ist un gs Le (ef a Zu istu fek no sfe (3: gr (3: Lau (2: ufna ng tiv mi Tra 1 L the Zu 2 L iffs 1 L hm (sc rrate sa Dr e k nel ns ee it ( gr ese zei uf ee e eh hr (ø La ap le k Pr fer rla ø iffs n/ t ( na rla (ø eib in ut za am eis az ap Pr rat hl uf/ in s ze sch ø in hm uf/ in W Pr en M hei itä a eis /Le tw (U e( eis Zu at /Le B/s t (3 Zu on it (1 re m e (1 t in zitä /G er /m ist 30 By tun (ca se ) 0 % grif e) 5 % iben s) 0 % grif t) un GB t in. %) n) te f) f) .) g g ) ) ) ) ) ) Tra n

07/2009

TesTsieGeR

Platz 1 Seagate 7200.12 (500 GByte)
Sehr schnell, nur eine Magnetscheibe  Preis: ca. 50 Euro

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Seagate Barracuda 7200.12 (ST3500418AS) WD VelociRaptor (WD3000HLFS) Seagate 7200.12 (ST3750528AS) WD Caviar Black (WD6401AALS) Seagate Barrac. 7200.12 (ST31000528AS) Seagate Barrac. 7200.11 (ST3320613AS) Seagate Barrac. 7200.10 (ST3250410AS) Samsung SpinPoint F1 (HD322HJ) Hitachi P7K500 (HDP725050GLA360) Seagate Barrac. 7200.10 (ST3250310AS) Hitachi 7K1000.B (HDT721032SLA360) WD Caviar Green (WD20EADS)

82,4 50 € 82,4 240 € 80,3 75 € 79,2 65 € 78,6 85 € 78,5 40 € 78,4 40 € 77,1 40 € 76,3 50 € 76,2 35 € 75,7 40 € 75,7 260 €

0,11 € 0,86 € 0,11 € 0,11 € 0,09 € 0,13 € 0,17 € 0,13 € 0,11 € 0,15 € 0,13 € 0,14 €

sehr gut mangelh. sehr gut sehr gut sehr gut gut gut gut sehr gut gut gut ausreich.

95 100 96 88 94 89 83 85 73 83 85 78

101,0 106,8 103,0 93,4 100,4 95,2 88,4 90,3 78,5 88,6 90,8 83,3

88 57 88 80 81 96 96 86 100 90 78 92

1,2 1,9 1,1 1,4 1,3 1,1 1,1 1,2 1,0 1,2 1,4 1,2

48 100 36 53 42 32 50 54 39 50 40 51

11,5 5,5 15,2 10,4 13,1 17,1 11,0 10,2 14,4 11,0 13,7 10,8

67 75 67 62 63 86 64 78 61 59 82 82

5,8 5,2 5,8 6,3 6,2 4,5 6,1 5,0 6,4 6,6 4,7 4,8

500 (465,8) 300 (279,5) 750 (698,6) 640 (596,2) 1.000 (931,5) 320 (298,1) 250 (232,9) 320 (298,1) 500 (465,8) 250 (232,9) 320 (298,1) 2.000 (1.863)

7.200 10.000 7.200 7.200 7.200 7.200 7.200 7.200 7.200 7.200 7.200 5.400

07/2009

PReisTiPP

Platz 5 Seagate 7200.12 (1.000 GByte)
1 TByte Speicher für wenig Geld Preis: ca. 85 Euro

07/2009

eneRGieTiPP

WertUnGen/meSSWerte 

teCHniSCHe Daten

Platz 6 Seagate 7200.11

Nur 4,5 Watt Leistungsaufnahme Preis: ca. 40 Euro

Festplatten intern Bis 2,5 ZOll Gesa
Rang Produkt

(ef fek tiv Tra Zu ek ns gr ufn gs La Tra if ap k Pr Zu fe a ah eis gr az ap Pr mt (ø Lau rrat (ø i nsfe fsze (ø ufnauthe Pr me itä a eis /Le we in th e ( n M rra it ( (ø i iffsz in hm it ( eis t in zitä /G (30 ist so eit 20 Wa e 30 rtu te 10 n m eit By (ca un GB t ne ng tt) %) B/s ) %) %) %) te s) .) g ) ) gs a Le ist un

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07/2009

TesTsieGeR

e

/m

in)

07/2009

PReisTiPP

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Western Digital Scorpio Blue (WD5000BEVT) Seagate Barracuda 7200.3 (ST9320421AS) Toshiba MK4058GSX Hitachi 5K500 (HTS545050KTA300) Seagate Barrac. 5400.5 (ST9320320AS) Western Digital Scorpio Black (WD3200BEKT) Samsung SpinPoint M6 (HM500LI) Toshiba MK3252GSX Samsung SpinPoint M6 (HM400LI) Samsung SpinPoint M80 (HM160JC) Fujitsu Hornet J100H (MHX2300BT) Toshiba MK2051GSY

90,6 87,6 86,8 80,9 80,3 77,6 75,2 74,6 74,2 74,2 74,0 73,9

80 € 65 € 90 € 100 € 55 € 65 € 85 € 50 € 80 € 50 € 85 € 70 €

0,18 € 0,22 € 0,25 € 0,22 € 0,19 € 0,22 € 0,18 € 0,17 € 0,21 € 0,34 € 0,30 € 0,38 €

sehr gut gut befried. befried. gut befried. gut gut befried. mangelh. ausreich. mangelh.

81 73 87 69 82 59 61 76 61 100 93 62

1,5 1,6 1,4 1,8 1,4 2,1 2,1 1,7 2,1 1,3 1,4 2,0

100 93 100 100 95 76 74 64 74 56 63 65

0,9 1,1 1,0 0,7 1,1 1,3 1,4 1,6 1,4 1,8 1,6 1,5

90 100 69 74 79 92 85 74 81 52 53 79

61,6 68,4 47,2 50,3 53,9 62,6 58,2 50,8 55,1 35,7 36,5 54,3

90 85 80 72 50 92 79 80 79 85 84 100

13,0 13,7 14,5 16,2 23,2 12,6 14,8 14,5 14,6 13,8 13,9 11,7

500 (454,8) SATA 300 5.400 320 (291,1) SATA 300 7.200 400 (363,4) SATA 300 5.400 500 (454,8) SATA 300 5.400 320 (291,1) SATA 300 5.400 320 (291,1) SATA 300 7.200 500 (465,8) SATA 300 5.400 320 (298,1) SATA 300 5.400 400 (372,6) SATA 300 5.400 160 (149,0) UDMA 133 5.400 300 (279,5) SATA 150 4.200 200 (186,3) SATA 300 7.200
teCHniSCHe Daten     

Sehr leise, sehr schnell, sehr günstig. Nur 18 Cent pro GByte – das ist kaum zu toppen  Preis: ca. 80 Euro

Platz 1 WD Scorpio Blue (500 GByte)

07/2009

eneRGieTiPP

Platz 10 Samsung SpinPoint M80

WertUnGen/meSSWerte 

Nur 1,3 Watt Leistungsaufnahme  Preis: ca. 50 Euro

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07/2009 www.chip.de

CD/DVD INHALT

Highlights der Heft-CD/DVD
TOP SOFTWARE FÜR IHREN PC Jeden Monat

packen wir ausgesuchte Vollversionen, geniale Tools und brandaktuelle Freeware auf die CHIP-Heft-CD und -DVD
VON ANJA LAUBSTEIN UND TIMO KOCH

50/100 VOLLVERSIONEN

Top-Programme für alle
CHIP SPECIAL Auf der Heft-DVD finden Sie 100 Programme, auf der Heft-CD 50 Programme aus den Kategorien System, Sicherheit, Office und Multimedia. Ein Großteil der vorgestellten Software läuft auf allen Systemen, auf denen die Java-Runtime installiert ist. PLUS: das brandneue OpenOffice 3.1.0 für Windows. R Artikel auf S. 146

2 VOLLVERSIONEN VON PARAGON

Festplatten-Tools
VOLLVERSIONEN

3D FÜHRERSCHEIN TRAINER 2009

Mit Drive Backup 9.5 PE und Partition Manager 9.5 PE von Paragon haben Sie nicht nur Ihre Festplatte optimal im Griff, sondern schützen auch Ihre Daten 100-prozentig vor Datenverlust. Doch das ist noch lange nicht alles; neben den beiden leistungsstarken Vollversionen von Paragon finden Sie auch wichtige Freeware-Tools auf der Heft-CD/DVD. R Artikel auf S. 42

Mailen ohne Werbemüll
VOLLVERSION Die Anzahl der versendeten Werbemails nimmt ständig zu. Mit NoSpam sorgen Sie dafür, dass Ihr Posteingang frei von nervigen Werbeangeboten bleibt. Darüber hinaus schützen Sie sich vor Phishing-Attacken. R Win 2000/XP/Vista R Keine Registrierung nötig R Artikel auf S. 82

ARCHICRYPT NOSPAM 2

Multimedialer Fahrlehrer
VOLLVERSION Diese Software macht Sie fit für die theoretische Führerscheinprüfung. Allen langjährigen Autofahrern zeigt sie, ob sie sich noch mit der Straßenverkehrsordnung auskennen. Das Paket enthält alle amtlichen Prüfungsfragen für jede Führerscheinklasse. R Win XP/Vista R Keine Registrierung nötig R Artikel auf S. 80

Schlanke Office-Files
VOLLVERSION FILEminimizer macht Schluss mit riesigen Word-, Excel-und PowerPoint-Dokumenten. Das Tool verkleinert ausgewählte Office-Dateien auf Knopfdruck, ohne dass die Qualität darunter leidet. R Win 2000/XP/Vista R Online-Registrierung nötig R Artikel auf S. 83

FILEMINIMIZER OFFICE 5.0

Schnellübersetzer
VOLLVERSION

POWERTRANSLATOR 11 PRO

Power Translator 11 Professional übersetzt Ihre Texte in sieben unterschiedliche Sprachen und eignet sich hervorragend für private und berufliche Korrespondenz. Das Tool lässt sich direkt in MS Office nutzen und spart so wertvolle Zeit. R Win 2000/XP R Online-Registrierung nötig

Komfort-Betriebssystem
VOLLVERSION Mit ubuntu 9.04 bekommen Sie ein komplettes Linux-Betriebsssystem, dass sich auch hervorragend für Linux-Einsteiger eignet. Die Version 9.04 bietet zahlreiche optische und funktionale Verbesserungen und besticht durch eine besonders kurze Bootzeit. R Keine Registrierung nötig R Artikel auf S. 84

UBUNTU LINUX 9.04

Word 2007 leicht gemacht
CHIP SPECIAL Mit dem Video-Training von Addison-Wesley bekommen Sie einen ausführlichen Überblick über die Funktionen von Word 2007. R Win 2000/XP/Vista R Keine Registrierung nötig

VIDEO TRAINING, TEIL 2 VON 3

Mehr Leistung für alle
VOLLVERSION WinPerfect ist ein schlauer Systemoptimierer. Es entfernt etwa überflüssigen Ballast von der Festplatte, optimiert den Speicher, beschleunigt die Internetverbindung – und kann noch viel mehr. R Win 2000/XP/Vista R Online-Registrierung nötig R Artikel auf S. 86

WINPERFECT

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07/2009 WWW.CHIP.DE

Eine DVD mehr
ABO DVD Neben der Heft-CD/DVD bieten wir Ihnen die DVD »CHIP digital« (7,45 Euro monatlich im Abo) an. Die Inhalte der aktuellen Ausgabe: CHIP, CHIP FOTO VIDEO digital und Test & Kauf als ePaper sowie die Vollversion Haushaltsbuch 2009 – mit der Sie Ihre Ausgaben perfekt verwalten.

CHIP DIGITAL

Programme im Überblick (Auswahl)
VOLLVERSIONEN R CHIP CODE: VOLLVERSION
3D Führerschein Trainer 2009 ArchiCrypt NoSpam 2 ArtStudio Pro Volume 1 FILEminimizer Office 5.0 Paragon Drive Backup 9.5 Personal Edition Partition Manager 9.5 Personal Edition PowerTranslator Ubuntu „Jaunty Jackalope“ 9.04 WebSite X5 Smart 8 WinPerfect 5.9 Notepad++ 5.3.1 OpenOffice 3.1.0 uSbuntu Live Creator 1.5.1

PRAXIS R CHIP CODE: PRAXIS07
FirmTools Shell Extension 2.0 Power Defragmenter 3.0 Songbird 1.1.2

PRINTERIA R CHIP CODE: PRINTERIA
DigitalPrintLab3 3.2.405

DIAGNOSE TOOLS R CHIP CODE: BÖSE ANTIMALWARE PAKET
CCleaner 2.19.901 CurrPorts (32-Bit) 1.65 F-Secure Internet Security 2008 Gmer 1.0.15 HijackThis 2.0.2 NoScript 1.9.2 Recuva 1.26.416 SiSoft Sandra Lite 2009 v15.97 SP3 SpyBot – Search & Destroy 1.6.2 System Explorer 1.5

QR CODES R CHIP CODE: QRCODES
CHIP-PDF: Technik-Lexikon QR-Codes Kaywa Reader 1.31

Virus oder Systemfehler?
CHIP SPECIAL Wenn Ihr Rechner seltsame Dinge tut, gibt es zwei mögliche Ursachen: Sie haben sich einen Virus eingefangen oder Ihr System ist fehlerhaft. Mit unseren Tools und Tipps beheben Sie die Mängel und bringen Ihren PC wieder perfekt zum Laufen. R Artikel auf S. 154

FESTPLATTEN TOOLS R CHIP CODE: RETTUNG
Defraggler 1.09 Disk Optimizer 1.6 Drive Fitness Test 4.13 HDD Health 3.3 Beta HDDlife 3.1 HDiskPerf 1.2 MHDD 4.6 SilentDrive 2.4

CD /DVD COVER R CHIP CODE: COVER
CD/DVD-Hülle zum Ausdrucken

DSL POWER PACK R CHIP CODE: DSL TOOLS
DFÜ-Speed 2.2 FireTune 1.2 Speed Dial 0.9.0.3 Windows XP Optimizer 2.2 Wise Registry Cleaner 4.24 Build 184 Yatt! 1.0

SCENEO TC CENTRAL R CHIP CODE: SCENEO
Sceneo TV Central 4

SMARTPHONE BOX R CHIP CODE: SMARTPHONE
Eclipse 3.4.2 iUI Release 0.20 Beta 1 Java SDK 6.0 Update 13

Bessere Porträtbilder
E BOOKLET Dieses E-Booklet verrät Ihnen, wie Sie Ihren Porträtaufnahmen ein Styling am Computer verpassen. Machen Sie mit wenigen Klicks das Beste aus Ihren Fotos – mit acht ganz einfachen Tricks, die jeder Digitalfotograf kennen sollte.

KOMPLETTES E BOOKLET

FREEWARE DE LUXE R CHIP CODE: FREEWARE
DiskDigger 0.6.3 Express Burn 4.26 Freeraser 1.0.0.23 Freeraser Portable 1.0.0.22 Gmote 1.41 JPEG & PNG Stripper 1.5.0.34 meGUI 0.3.1 SView5 0.92 Vista Services Optimizer 1.1.42.2

T HOME R CHIP CODE: T HOME
Meine Software

VIDEO TRAINING R CHIP CODE: VIDEOTRAINING
Video-Training: Word 2007 Profiwissen, Teil 2 von 3

WLAN OPTIMIZER R CHIP CODE: WLAN
DHCP Find 1.2 Easy WiFi Radar 1.0 Firefox 3.0.10 Network Share Browser 1.0 PuTTY 0.60 RouterControl 1.92 Wlandscape 0.4

OPENSOURCE TOOLS R CHIP CODE: OPENSOURCE
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INFO
CD/DVD NACHBESTELLEN:
Diese CHIP-Ausgabe gibt es in drei Versionen: R mit CD für 3,99 Euro R mit DVD für 4,99 Euro R ohne CD/DVD für 1,99 Euro Sie können die CD oder DVD jederzeit einzeln nachbestellen, sie wird Ihnen jeweils für 3,50 Euro inklusive Versandkosten zugeschickt. Bestellungen richten Sie bitte an: R CHIP-Shop Telefon: (089) 9 03 06 40 (Montag bis Freitag, von 9 bis 12 Uhr) E-Mail: chipshop@styxpost.de Internet: www.chip.de/shop

Störungsfreies WLAN
CHIP SPECIAL Die meisten Funknetze bieten deutlich weniger Tempo als die Hersteller versprechen. Ebenso ärgerlich: Aussetzer, die das Surfvergnügen schmälern oder Downloads unterbrechen. Doch egal, wie Ihr Funknetz konfiguriert ist oder wie viele Funknetze in Ihrer Nachbarschaft vorhanden sind: Mit den Tipps und Tricks im Artikel sowie den leistungsstarken WLAN-Tools bekommen Sie deutlich mehr Leistung und Reichweite für Ihr WLAN. Und Sie können sich außerdem den Kauf neuer Hardware sparen. So surfen Sie in Zukunft deutlich schneller und störungsfrei durchs Internet. R Artikel auf S. 150

WLAN TOOLS

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CD/DVD INHALT

Die perfekte Vorbereitung auf den Führerschein
VOLLVERSION Der 3D Führerschein Trainer 2009 macht Sie mit allen offiziellen Fragebögen und einer 3D-Simulation fit für Ihre theoretische Führerscheinprüfung

Beachten Sie, dass bei vielen Fragen mehrere richtige Antworten anzukreuzen sind. Im Prüfungsmodus müssen Sie alle Fragen beantworten und erhalten danach die Auswertung. Neben dem Üben mit den Fragebögen, können Sie die Fragen auch nach Themengebieten geordnet durchgehen. Diese Möglichkeit wartet unter dem Hauptmenü-Button »Themen üben«. Die Fragen sind hier in Grund- und Zusatzstoff gegliedert. Der erste Teil jeder Prüfung besteht aus Fragen des Grundstoffs, der zweite aus Fragen des Zusatzstoffs.

3. 3D-Trainer verwenden

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ollen Sie herausfinden, ob Sie nach Jahren des Autofahrens noch fit für eine theoretische Prüfung sind? Oder stehen Sie womöglich kurz vor einer Führerscheinprüfung und möchten sich perfekt vorbereiten? Der 3D Führerschein Trainer bietet Ihnen alle amtlichen Prüfungsfragen für jede Führerscheinklasse, praktische Übungen anhand eines 3D-Simulators und jede Menge Zusatzinformationen rund um den Straßenverkehr. Zudem können Sie sich pro Klasse alle 60 Prüfungsbögen ausdrucken – das Programm versichert Aktualität bis mindestens Juli 2010. Ein Statistikmenü gibt Aufschluss über erledigte Fragen und zeigt, welche Themenbereiche noch Schwierigkeiten bereiten. So entgeht Ihnen keine Frage und Sie können sich perfekt vorbereiten.

Praktische Themenwahl Sie können ganz unkompliziert Ihren eigenen Fragenkatalog erstellen, indem Sie schwierige Themen markieren

Hilfreicher 3D-Simulator Eine 3D-Engine zeigt aus verschiedenen Perspektiven, wie man sich im Straßenverkehr verhalten muss

Der 3D-Simulator veranschaulicht schwierige Verkehrssituationen. Insgesamt stehen einhundert verschiedene Szenen zur Verfügung, die Sie sich mithilfe des Buttons »Szenenauswahl« aussuchen können. Wählen Sie gezielt Themen, die Ihnen Schwierigkeiten bereiten, oder haken Sie einfach alle Verkehrssituationen der Reihe nach ab. Sobald eine Szene angezeigt wird, können Sie die Situation mit dem Button auf der rechten Fensterseite aus mehreren Perspektiven betrachten.

4. Ergebnisse auswerten
Unter »Statistik« zeigt eine Übersicht alle Fehlerquoten in den verschiedenen Bereichen an. Durch das Anklicken eines Themas können Sie direkt Fragen aus dem jeweiligen Bereich beantworten und so Ihren Fehlerquotienten nach und nach verbessern.

1. Klasse auswählen
Um nur die relevanten Prüfungsbögen bearbeiten zu können, wählen Sie zunächst unter dem Menüpunkt »Führerscheinklasse« die Klasse aus, für die Sie trainieren möchten. Bestätigen Sie mit »Übernehmen«. talog für alle Führerscheinklassen. Um die Prüfungsbögen durchzuarbeiten, wechseln Sie in die Rubrik »Fragebögen«. In einer Liste erscheinen alle Bögen, die zu bearbeiten sind. Bestimmen Sie einen und wählen Sie unten in der Leiste, ob Sie den Bogen lesen, üben, prüfen oder drucken möchten.

Statistische Auswertung Prüfen Sie schnell und einfach, welche Fragen Sie noch bearbeiten müssen und welche Ihnen bisher Schwierigkeiten bereiteten

5. Zusatzmaterial nutzen
Über »Wissenswertes« im Hauptmenü gelangen Sie an alle Informationen, die für Autofahrer interessant sind. Die Rubrik bietet ein Technik-ABC, das unklare Begriffe definiert, den Bußgeldkatalog, die komplette Straßenverkehrsordnung in digitaler Form und einiges mehr.
R Windows XP/Vista R Keine Registrierung nötig

2. Fragebögen bearbeiten
Das Programm bietet Ihnen den gesamten offiziellen Fragenka-

Der Lesemodus zeigt alle bereits erledigten Bögen und die richtigen Antworten noch einmal an. Wenn Sie den Übungsmodus auswählen, können Sie die Fragen einzeln beantworten und sich nach dem Ankreuzen sofort die richtige Lösung anzeigen lassen. Korrekte Antworten werden grün, falsche rot markiert.

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CD/DVD INHALT

Schluss mit Phishing und Werbemüll in E-Mails
VOLLVERSION ArchiCrypt NoSpam 2 befreit Sie von unerwünschten Werbemails. Das Tool entlarvt außerdem Phishing-Attacken und warnt vor potenziell gefährlichen E-Mails

die Automatische Abfrage beim Programmstart und alle X Minuten deaktivieren – in Outlook Express z. B. unter »Optionen«.

3. Freund-Feind-Liste erstellen
Klicken Sie unter »Regeln & Filter« auf »Freund-Feind-Liste« und importieren Sie alle Kontakte Ihres Adressbuches in die Freund-Liste. Natürlich können Sie auch einzelne Kontakte der Freund- oder Feind-Liste hinzufügen. Legen Sie abschließend am unteren Fensterrand fest, ob Mails von „Feinden“ nur als Spam markiert oder gleich gelöscht werden sollen.

4. Inhaltsfilter konfigurieren

F

rüher oder später gerät nahezu jedes Mail-Postfach in die Hände der Spammer. Rund 90 Prozent aller versendeten E-Mails sind mittlerweile Spam. Immer schwieriger wird es, den Überblick zu behalten und nicht versehentlich wichtige Nachrichten zu übersehen. ArchiCrypt NoSpam 2 sortiert Ihre E-Mails und zeigt Ihnen nur wirklich wichtige Nachrichten. Der Inhaltsfilter stellt sich dafür auf Ihre Vorlieben ein und lernt laufend hinzu. Zudem enttarnen Sie über eine sichere Vorschau gefahrlos Viren, Trojaner und Phishing-Versuche.

Sortierte Übersicht Das Programm ordnet alle Mails in Kategorien. Sie sehen auf einen Blick und löschen mit einem Klick, was Spam ist Lernfähiger Inhaltsfilter Sagen Sie der Software, wenn sie sich mal irrt. Sie lernt hinzu und wird schnell zum verlässlichen Assistenten im Kampf gegen Werbemüll

Die vorgegebenen »Regeln« und Einstellungen des Inhaltsfilters sollten Sie als NoSpam-Einsteiger zunächst nicht ändern. Fällt Ihnen nach einiger Zeit auf, dass NoSpam 2 manche Begriffe nicht als Werbehinweise erkennt, obwohl Sie definitiv auf Spam hindeuten, können Sie neue Regeln hinzufügen.

5. E-Mails sortieren
Klicken Sie auf »Prüfe Konten« der Registerkarte »Emails«, um neue Mails abzurufen. NoSpam 2 ordnet alle Nachrichten in Kategorien ein. An den ersten Tagen sollten Sie noch prüfen, welche Mails als Spam erkannt werden. Lag das Programm bei einer Mail falsch, klicken Sie diese mit rechts an, wählen »Lerne« und danach, um welche Art von Nachricht es sich handelt. NoSpam 2 lernt auf diese Weise hinzu und wird schon nach kurzer Zeit fehlerlos alle Mails sortieren. Über das Icon »Lösche Spam« werden alle als Spam deklarierten Mails vom Server entfernt, in »Einstellungen | Quarantäne« verschoben und nach fünf Tagen gelöscht. Nach der Vorsortierung mit NoSpam 2 rufen Sie die jetzt noch verbleibenden wichtigen E-Mails in Ihrem Mail-Programm ab.
R Win 2000/XP/Vista R Keine Registrierung nötig

1. Internetzugang ermöglichen
NoSpam 2 arbeitet mit jedem EMail-Client zusammen, da es sich nicht ins Programm integriert, sondern parallel dazu läuft. Aus diesem Grund gibt es auch keine Kompatibilitätsprobleme mit anderen Filtern oder Virenscannern. Falls Ihre Firewall beim ersten Programmstart fragt, ob NoSpam 2 ins Internet darf, erteilen Sie die Erlaubnis. Denn die Software kann Ihre Mails verständlicherweise nur abholen und sortieren, wenn sie nicht geblockt wird.

E-Mail-Analyse Mit der Vorschaufunktion des Kontextmenüs lassen sich zweifelhafte E-Mails in drei verschiedenen Ansichten gefahrlos betrachten und analysieren

2. Konten hinzufügen
Outlook- und Thunderbird-Nutzer können ihre Konten mit ei-

nem Klick auf die jeweiligen Buttons unter »Email-Konten« automatisch einbinden lassen. Alle anderen klicken auf »Konto hinzufügen« und wählen ihren Anbieter aus. NoSpam 2 kann keine Mails von Servern abrufen, die eine sichere Verbindung erfordern. Tippen Sie anschließend Ihr Kennwort in das ent-

sprechende Feld und wählen Sie einen Farbcode. Anhand unterschiedlicher Farben erkennen Sie bei mehreren Konten schon am System-Tray-Icon, für welches Konto neue E-Mails eingegangen sind. Setzen Sie ein Häkchen neben »Aktiv«, um das Konto zu aktivieren. In Ihrem EMail-Programm sollten Sie nun

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Intelligente Schrumpfkur für OfficeDokumente
VOLLVERSION FILEminimizer Office 5.0 verkleinert Ihre Office-Dateien auf Knopfdruck, ohne dass Sie dafür Einbußen in der Qualität in Kauf nehmen müssen

möchten, und gehen Sie auf »Optimiere Dateien«. Legen Sie nun im unteren Fensterbereich unter »Komprimierung« fest, wie stark die Dateien geschrumpft werden sollen. Geben Sie im Feld »Speichere optimierte Dateien in Ordner« den gewünschten Speicherort auf der Festplatte an und starten Sie den Optimierungsprozess mit einem Klick auf »Optimiere Dateien«. Übrigens: Sie können die gewünschten Dateien auch über »Datei | Öffne Dateien« ins Programm laden und dann wie beschrieben verkleinern.

3. Programm richtig einstellen

R

riesige Word-, Excel- oder PowerPoint-Dokumente verstopfen nicht nur den Posteingang des Empfängers: Sind die Dateien zu groß, werden Sie im schlimmsten Fall gar nicht erst zugestellt. Gegen solche Mailbomben hilft FILEminimizer Office 5.0. Das clevere Tool reduziert auf Knopfdruck die Größe Ihrer MS-Office-Dokumente um bis zu 98 Prozent, die Qualität des Originaldokuments bleibt dabei nahezu erhalten. Unterstützt werden die Versionen Office 97 bis 2007. Genial: Beim Verkleinern bleibt das Originalformat erhalten, die Dokumente lassen sich also direkt bearbeiten, ohne dass sie vorher entpackt werden müssen.

Übersichtlich FILEminimizer listet alle auf der Festplalte vorhandenen Office-Dateien übersichtlich in einem Fenster auf

Damit Sie nicht versehentlich Ihre Orignaldokumente überschreiben, sollten Sie festlegen, dass FILEminimizer die verkleinerte Datei als neue Datei abspeichert. Gehen Sie dafür auf »Optionen | Einstellungen« und aktivieren Sie die Option »Neue optimierte Dateien erstellen«.

4. Power-Schrumpfkur
Richtig viel Größe sparen Sie ein, wenn Sie eingebettete Objekte, also zum Beispiel Excel-Diagramme in PowerPoint-Präsentationen, zu einem Bild reduzieren. In der Regel lässt sich die Größe eines Word,- Excel- oder PowerPoint-Dokuments erheblich verringern. Beachten Sie aber, dass die auf diese Weise reduzierten Objekte sich in dem neuen Dokument nicht mehr bearbeiten lassen.

Optimierung auf Klick Dateien auswählen, Speicherort festlegen – den Rest übernimmt FILEminimizer für Sie

1. Office-Dateien finden
FILEmiminizer spürt ganz bequem alle Word-Texte, PowerPoint-Präsentationen und Excel-Listen auf, die bereits auf der Festplatte vorhanden sind. Gehen Sie dafür auf »Datei | Suchen ...« oder klicken Sie auf den entsprechenden Button in der Symbolleiste. Markieren Sie dann wahlweise ganze Laufwerke oder nur einzelne Ordner, in denen FILEminimizer nach Office-Dateien suchen soll, und klicken Sie in der Symbol-Leiste auf »Suche starten«. Die Suche lässt sich übrigens noch etwas
Schlanke Dokumente Nach der Optimierung zeigt das Programm an, um wie viel Prozent die Dateien verkleinert wurden

5. Daten per Mail versenden
Nach dem Optimierungsvorgang können Sie die Dokumente sofort aus dem Programm heraus versenden. Markieren Sie dafür alle Dateien, die Sie verschicken wollen, und klicken Sie auf »Dateien e-mailen«. Es öffnet sich nun automatisch Ihr Mailprogramm, alle Dokumente sind bereits als Attachement an Ihre Mail angehängt.
R Win 2000/XP/Vista R Online-Registrierung nötig
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verfeinern. Über den Befehl »Größen-Filter“ bietet FILEminimizer die Möglichkeit, nur Dateien anzuzeigen, die eine bestimmte Größe haben. Mit dem Befehl »Datum-Filter« suchen Sie Dokumente, die in einem bestimmten Zeitraum erstellt worden sind. Und über den »Format-Filter« wählen Sie den

gewünschten Dateityp aus, der verkleinert werden soll.

2. Dokumente verkleinern
FILEminimizer verkleinert auf Wunsch auch mehrere Dateien auf einmal – das spart richtig Zeit. Markieren Sie dafür einfach in den Suchergebnissen diejenigen Dateien, die Sie verkleinern

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CD/DVD INHALT

Kostenloses Betriebssystem als Windows-Alternative
VOLLVERSION Die brandneue Version 9.04 der einsteigerfreundlichen Linux-Distribution ubuntu läuft sogar problemlos auf einem USB-Stick
Bereiche Office, Sicherheit, Internet sowie Multimedia und vieles mehr bereit. len starten Sie die Installation vom ubuntu-Desktop aus und entscheiden, ob ubuntu Linux einziges oder zusätzliches Betriebssystem wird. nativ gibt’s das Tool zum Download: www.u3.com/support. Vom Stick lässt sich ubuntu Linux auf drei Arten starten, interessant sind die Boot- und die Windows-Variante. Erstere bietet fast die gleichen Möglichkeiten wie eine Festplatteninstallation. Um vom Stick booten zu können, müssen Sie eventuell die Boot-Reihenfolge im BootMenü oder im BIOS ändern. Die zweite Variante startet ubuntu Linux aus Windows heraus in einer virtuellen Maschine.
R Keine Registrierung nötig

S

ie haben die Nase voll von Windows? Dann ist es Zeit für eine bedienerfreundliche Alternative: ubuntu Linux. Die neue Version bietet zahlreiche optische und funktionale Verbesserungen. Außerdem bootet ubuntu Linux schneller als Windows, ist stabil und übersichtlich. Das Komfort-Betriebssytem enthält übrigens alle wichtigen Programme für die

1. Testen ohne zu installieren
Legen Sie die aktuelle CHIP-DVD ein und starten Sie den PC neu. Läuft Ihr DVD-Laufwerk als »Boot Device«, startet das ubuntu-Set-up. Wenn nicht, müssen Sie das Laufwerk als First-BootDevice im BIOS festlegen. Wählen Sie nach dem Start von DVD »ubuntu ausprobieren«, wenn Sie das Linux-System zuerst einmal testen möchten. Bei Gefal-

2. ubuntu auf dem USB-Stick
Mit dem uSbuntu Live Creator (von Heft-DVD) installieren Sie ubuntu Linux inklusive Speicheroption auf einem bootfähigen USB-Stick, der über mindestens ein GByte Speicher und keine U3-Funktionalität verfügen sollte. Die meisten U3-Sticks enthalten ein U3-Uninstall-Utility. Alter-

Professionellen Webauftritt in nur fünf Schritten erstellen
VOLLVERSION WebSite X5 Smart 8 ist das Tool für alle, die ohne lange Einarbeitung in kürzester Zeit eine tolle Website basteln wollen
digen Infos ein. Nach der Wahl des Designs können Sie die Banner noch individuell anpassen. zufügen, die über das Menü Ihrer Website aufgerufen werden.
3. EINZELNE SEITEN GESTALTEN 2. SITEMAP ANLEGEN

ein Objekt lassen sich dort weitere Inhalte einfügen.
4. GRAFISCHEN STIL ANPASSEN

D

ie Zeiten sind vorbei, als nur gelernte Webdesigner ansprechende Internetseiten kreieren konnten. Mit WebSite X5 Smart 8 basteln selbst Computerlaien ohne Programmierkenntnisse professionell anmutende Homepages und sogar Business-Websites.
1. PROJEKT UND DESIGN WÄHLEN

Bauen Sie nun die Struktur Ihrer Homepage, indem Sie Seiten hin-

Ziehen Sie zum Beispiel Textoder Bildobjekte auf die jeweilige Seite. Per Doppelklick auf

Unter »Erweiterte Einst.« ändern Sie Form, Farben, Hintergrund und Schrift des Hauptmenüs.
5. EXPORT INS INTERNET

Klicken Sie im Hauptmenü auf »Start«, wählen Sie „Neues Projekt“ und geben Sie alle notwen-

Einfache Bedienung Per Drag & Drop ziehen Sie Objekte auf die einzelnen Seiten. Über das »Test«-Icon oben rechts können Sie sich jederzeit eine Vorschau Ihrer Homepage ansehen

Abschließend wird Ihre Homepage per FTP veröffentlicht. TIPP: Das Videotutorial im Hauptmenü hilft, einige der erklärten Funktionen sind aber nicht in die Smart-Version integriert.
R Win 98/ME/2000/XP/Vista R Produktcode: E1IA-Z2L5-P9L3, Online-Registrierung nötig

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CD/DVD INHALT

Versteckten Ballast entfernen und Systemleistung erhöhen
VOLLVERSION WinPerfect optimiert den Speicher, säubert Festplatte sowie Systemregistrierung und entfernt bremsende Prozesse
notfalls alle Änderungen Schritt für Schritt rückgängig machen. wird jede Änderung in einer Backup-Datei gespeichert und lässt sich rückgängig machen. Einträge der Windows-Systemregistrierung anzeigen. Markieren Sie die Einträge mit gedrückter [Umschalt]-Taste, klicken Sie rechts und auf »Markierte Einträge auswählen«. Ein abschließender Klick auf »Löschen« sorgt bereits in vielen Fällen für ein deutlich stabileres System. Arbeitsspeicher wird im Menü Ressourcen freigegeben. Unter »Prozesse« entfernen Sie das System bremsende Prozesse sowie Programme, die bei jedem Windows-Start geladen werden.
R Win 2000/XP/Vista R Online-Registrierung nötig

D

1. Zustand sichern
Klicken Sie beim ersten Programmstart auf »Systemsicherung«. Sie können Ihren PC dann im Notfall auf den Zustand vor der ersten WinPerfect-Änderung zurücksetzen. Der Wiederherstellungspunkt wird in Windows angelegt unter »Start | Programme | Zubehör | Systemprogramme | Systemwiederherstellung«. Beachten Sie außerdem, dass der Sicherungs-Button des Programms stets gedrückt ist. Dann

as Tuning-Kit WinPerfect bringt Ihren PC auf Vordermann und entfesselt seine volle Leistung. Es findet und löscht alle überflüssigen Dateien, räumt die Registry auf und säubert den Arbeitsspeicher. WinPerfect beschleunigt die Internetverbindung und entfernt nicht benötigte Software, AutostartAnwendungen sowie bremsende Prozesse. Dank einer automatischen Sicherung lassen sich

2. Platte putzen
Im Menü »Dateien« findet das Tool alle unnützen Dateien und entfernt Sie per Knopfdruck, unter »Software« deinstallieren Sie nicht benötigte Programme und der Festplatten-Optimierer in der Rubrik »Optimierer« verbessert Zugriffszeiten auf Dateien.

3. System bereinigen
Im Menü »Registrierung« lassen Sie sich alle nicht benötigten

HINWEISE ZUR HEFT CD/DVD
INSTALLIEREN DER SOFTWARE
Die Heft-CD/DVD startet automatisch. Ist die »Autorun«-Funktion auf Ihrem PC deaktiviert, starten Sie bitte »autostart.exe« im Hauptverzeichnis der CD/DVD. Zu jedem Tool finden Sie auf der jeweiligen Infoseite ausführliche Beschreibungen und bei Vollversionen wichtige Hinweise zur Registrierung. Alle im Heft abgedruckten CHIPCodes öffnen Sie über den Menüpunkt »Software zum Heft«. Mit einem Klick auf »Datei kopieren« speichern Sie die Datei auf der Festplatte ab, mit »Setup starten« beginnt die Installation der Software. Eine ausführliche Anleitung zu allen Funktionen der HeftCD/DVD erhalten Sie über einen Klick auf »Service | Hilfe«.

HINWEIS ZU DEN TOOLS AUF CD/DVD
Bezeichnungen und Logos sind zugunsten der Hersteller als Warenzeichen und eingetragene Warenzeichen geschützt. Die Software der CD/DVD wird von den Herstellern zur Verfügung gestellt. CHIP übernimmt keinen Support. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte den jeweiligen Hersteller. Im Kaufpreis des Hefts, dem die CD/DVD beiliegt, sind keine Lizenzgebühren für Freeware und Shareware oder Demos an die Programm-Autoren/Hersteller/Distributoren enthalten.

SERVICE AUF CHIP ONLINE
CHIP bietet Ihnen einen kostenlosen Informationsservice: Können Sie zum Beispiel die Seriennummer einer Vollversionen nicht finden oder kommen Sie mit einem Programm nicht klar? Die Lösung für diese und andere Probleme erfahren Sie wie immer auf www.chip.de/heftcd.

Komfortabel Die Oberfläche der Heft-CD/DVD macht Ihnen die Installation der enthaltenen Software jetzt noch einfacher

Außerdem erhalten Sie auf CHIP Online jederzeit ausführliche Informationen über die aktuellen Top-Vollversionen und FreewareHighlights der jeweils neuen CHIP-Ausgabe.

Fragen zur Installation der CD/DVD klärt der CHIP-Leserservice: Tel. (089) 74 64 21 28 (Mo–Fr, 9 bis 12 Uhr) Defekte und fehlende CDs oder DVDs ersetzen wir: Tel. (089) 903 06 40 (Mo–Fr, 9 bis 12 Uhr) oder über chipcd@styxpost.de
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TEST+TECHNIK GUIDE FÜR PROZESSOREN

CHIP-Guide für CPUs & GPUs
Planen Sie den Kauf eines neuen Desktop-PCs oder Notebooks? Möchten Sie Ihr System aufrüsten? Für den nötigen Durchblick auf dem Markt der PROZESSOREN UND GRAFIKCHIPS sorgt der CHIP-Guide – Monat für Monat topaktuell
VON ANDREAS VOGELSANG

F

ür echte AMD-Fans klang es zu schön, um wahr zu sein: Fast vier Prozent Marktanteil hat der kriselnde Chip-Hersteller dem übermächtigen Gegner Intel im letzten Quartal abgenommen und erreicht nun fast 21 Prozent. Dumm nur, dass der CPU-Markt insgesamt um mehr als neun Prozent geschrumpft ist – was auch für AMDs Quartalergebnis nicht folgenlos geblieben ist: weniger Umsatz, noch größerer Verlust, pessimistischer Ausblick. Inwieweit Intels umstrittene Rabattpraxis Einfluss auf AMDs Geschäftsentwicklung hatte, lässt sich noch gar nicht abschätzen.

Neue Phenom-II-CPUs: Die Top 10 gehören nicht mehr Intel allein
Trotzdem gibt es auch gute Nachrichten von AMD – in Gestalt von neuen Vierkern-CPUs. War die Spitzengruppe unserer Top 50 lange Zeit eine Exklusivveranstaltung von Intel, sorgen nun der Phenom II X4 945 auf Platz 13 und der 955 BE auf Platz 7 für Abwechslung. Letzterer – das neue Topmodell von AMD – lässt immerhin den kleinsten Core-i7-Chip klar hinter sich und hat dank eines offenen Multiplikators viel Übertaktungspotenzial. Der neue Sockel AM3 erlaubt den Einsatz von DDR3-Speicher. Negativ ins Gewicht fällt der hohe Stromverbrauch mit 125 Watt maximaler Verlustleistung – fast doppelt so viel wie die in der letzten CHIP-Ausgabe

getesteten Intel-Vierkerner Core 2 Quad Q9550s und Q9400s. Aus der Core-2-QuadFamilie stammt auch unsere Kaufempfehlung des Monats. Der Q6700 ist im Vergleich zum Vormonat 30 Euro billiger geworden. Ein Vierkerner aus der Spitzengruppe für 150 Euro – das ist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das kann man von unserer neuen Nummer 1, dem Core i7 975 XE, nicht behaupten. Getaktet mit 3,33 GHz setzt er in allen Benchmarks Bestmarken. Zur Spitzengruppe zählt er aber auch in Sachen Stromverbrauch (130 Watt) und Preis (1.100 Euro). Nur einen Neuzugang gibt es bei den Notebook-Prozessoren: Der Intel Core 2 Duo T6400 ist ein flotter Midrange-Chip für Notebooks der 700-Euro-Klasse, mit denen auch Spieler gut bedient sind. Fast identisch bei den Leistungswerten, aber mit 110 Euro fast 30 Prozent billiger ist der Core 2 Duo T5800 – die Kaufempfehlung des Monats.

ATi Radeon HD 4770: Die erste Grafikkarte in 40-nm-Technologie
Kaum auf dem Markt, gibt es auch schon Konkurrenz für die ATi Radeon HD 4890. nVidias GeForce GTX 275 richtet sich eben-

Tipp: Die Kaufempfehlungen des Monats
DesktopCPU
INTEL CORE 2 QUAD Q6700
Vierkern-Power zum günstigen Preis – besonders interessant für Overclocking-Aktionen

MobilCPU
INTEL CORE 2 DUO T5800
Nach wie vor die beste Empfehlung im oberen Mittelfeld – schnell und sparsam

Grafikchip
ATI RADEON HD 4770
Spieletauglicher und sparsamer Neuzugang in 40-nm-Technologie

Preis: ca. 150 Euro INFO: www.intel.de

Preis: ca. 110 Euro INFO: www.intel.de

Preis: ca. 100 Euro INFO: www.ati.de

falls an die Midrange-Zielgruppe und hat trotz niedrigerem Chip- und Speichertakt die Nase vorn – dank der besseren Architektur und der breiteren Speicheranbindung. Erheblich spektakulärer gibt sich der zweite neue Grafikchip in diesem Monat, aus mehreren Gründen. Die ATi Radeon HD 4770 ist die erste GPU in unseren Top 50, die im neuen 40-nm-Fertigungsprozess gebaut wird. Gegenüber der 65- und 55-nmTechnologie ermöglicht der feinere 40-nmFertigungsprozess besonders unter Last eine deutlich geringere Leistungsaufnahme. 80 Watt maximale Verlustleistung sind in der oberen Mittelklasse ein Topwert. Der gegenüber dem noch dominierenden GDDR3 doppelt so schnelle GDDR5-Grafikspeicher sorgt trotz lediglich 128 Bit Speicheranbindung für ordentlich Tempo bei 3D-Spielen. Ein wichtiges Argument für die HD 4770 dürfte schließlich der Preis sein: Für 100 Euro bekommen Sie eine schnelle, absolut spieletaugliche und in dieser Leistungsklasse konkurrenzlos günstige Grafikkarte. Und auch Filmfans können sich freuen: Mit dem Unified Video Decoder 2.0 kann die HD 4770 Standard-DVD-Filme auf HD-Auflösung (1.080p) skalieren – das sind alles in allem genügend Argumente für die Kaufempfehlung des Monats. TIPP: Bei Erscheinen dieser Ausgabe dürfte die bereits angekündigte HD-4770-Grafikkarte von HIS zu haben sein. Der Kaufpreis soll bei knapp 90 Euro liegen.
ANDREAS.VOGELSANG@CHIP.DE

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TEST+TECHNIK GUIDE FÜR PROZESSOREN

Überblick Desktop-CPUs
Diese Tabelle spiegelt den Gesamtmarkt der 50 wichtigsten CPUs wider. Sie reicht vom 30-Euro-Modell für günstige Einsteiger- und Office-PCs bis hin zum 1.400-Euro-Boliden für Hardcore-Spielerechner und professionelle Workstations. Welcher Prozessor für Sie der richtige ist, hängt vom Einsatzgebiet, dem Leistungsanspruch und dem Budget ab. Für Office-Aufgaben und Internet reicht ein Leistungsindex unter 50 aus. Heimkino-PCs werden idealerweise von CPUs mit einem Index zwischen 50 und 70 angetrieben. Spieler und Videofans greifen hingegen zu einem Prozessor aus dem oberen Leistungsdrittel.

INFO Preis-Leistungs-Index
CPUs verteuern sich mit steigender Leistung oft unverhältnismäßig. Je länger der grüne Balken in dieser Tabelle, desto besser ist das PreisLeistungs-Verhältnis des jeweiligen Desktop-Prozessors.

Rang

Prozessor

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NEU r 1 Intel Core i7 975 XE

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Intel Core i7 965 XE Intel Core 2 Extreme QX9770 Intel Core i7 940 Intel Core 2 Extreme QX9650 Intel Core 2 Quad Q9550s AMD Phenom II X4 955 BE Intel Core 2 Quad Q9550 Intel Core 2 Extreme QX6850 Intel Core i7 920 Intel Core 2 Quad Q9400s Intel Core 2 Quad Q9400 AMD Phenom II X4 945 Intel Core 2 Duo E8600 AMD Phenom II X4 940 BE Intel Core 2 Quad Q6700 Intel Core 2 Quad Q9300 Intel Core 2 Duo E8500 AMD Phenom II X4 920 Intel Core 2 Quad Q8300 Intel Core 2 Duo E8400 Intel Core 2 Quad Q6600 Intel Core 2 Quad Q8200 AMD Phenom X4 9950 BE Intel Core 2 Duo E7500 AMD Phenom X4 9850 BE AMD Phenom II X4 810 AMD Phenom II X4 805 AMD Phenom II X3 720 BE AMD Phenom X4 9750 Intel Core 2 Duo E7300 AMD Phenom II X3 710 AMD Phenom X4 9650 Intel Core 2 Duo E4700 Intel Pentium E5300 AMD Phenom X3 8750 AMD Athlon X2 7750 BE Intel Pentium E5200 AMD Athlon 64 X2 6000+ AMD Phenom X3 8650 AMD Athlon 64 X2 5600+ Intel Pentium E2220 AMD Phenom X3 8450 AMD Athlon 64 X2 5000+ Intel Pentium E2200 AMD Athlon X2 5050e AMD Athlon X2 4850e Intel Celeron E1400 AMD Athlon 64 LE-1640 AMD Sempron 64 LE-1250

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1.100 1366 940 1366 1.400 775 510 1366 940 775 330 775 230 AM3 240 775 1.050 775 260 1366 270 200 220 250 180 150 190 170 160 170 140 180 140 150 130 130 160 130 130 130 110 110 110 130 70 90 55 60 75 75 60 60 75 45 55 55 50 40 35 30 775 775 AM3 775 AM2+ 775 775 775 AM2+ 775 775 775 775 AM2+ 775 AM2+ AM3 AM3 AM3 AM2+ 775 AM3 AM2+ 775 775 AM2+ AM2+ 775 AM2 AM2+ AM2 775 AM2+ AM2 775 AM2 AM2 775 AM2 AM2

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45 45 45 45 45 45 45 45 65 45 45 45 45 45 45 65 45 45 45 45 45 65 45 65 45 65 45 45 45 65 45 45 65 65 45 65 65 45 90 65 90 65 65 65 65 65 65 65 65 65

731 731 820 731 820 820 758 820 582 731 820 820 758 410 758 582 820 410 758 820 410 582 820 463 410 463 758 758 758 463 410 758 463 167 410 463 463 410 227 463 227 167 463 221 167 154 221 167 81,1 81,1

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11.013 10.899 10.307 8.362 9.699 9.223 9.722 9.167 9.697 7.614 8.625 8.562 9.131 8.538 9.131 8.450 8.066 8.120 8.443 7.962 7.674 7.727 7.522 7.597 7.508 7.388 7.554 7.636 7.121 7.096 6.770 6.903 6.874 6.463 6.410 6.452 6.307 6.248 6.146 6.179 5.732 6.123 5.639 5.480 5.589 5.298 5.121 5.094 3.819 3.299

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203 206 243 231 249 238 242 269 275 248 257 258 257 199 269 303 301 248 291 324 260 331 340 315 281 327 327 338 309 339 302 321 365 330 332 342 319 341 333 356 343 354 385 374 387 377 385 440 547 697

9,0 9,8 14,6 13,1 15,2 14,8 16,0 15,1 15,6 14,5 16,2 16,1 17,3 22,7 17,5 17,9 17,3 23,7 19,2 17,8 25,1 19,0 18,5 20,4 25,6 21,5 21,5 21,9 26,3 22,4 28,3 26,8 23,8 31,0 29,3 28,3 35,1 30,6 33,3 30,0 35,5 34,5 32,3 37,9 37,6 40,1 39,6 43,4 71,1 84,8

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07/2009 WWW.CHIP.DE

TEST+TECHNIK GUIDE FÜR PROZESSOREN

Überblick Mobil-CPUs
Auch wenn man einige Mobil-CPUs als Upgrade-Komponente kaufen kann – üblicherweise ersteht man sie in einem Notebook verpackt. Daher können Sie diese Tabelle auch als Notebook-Einkaufsführer nutzen. In Subnotebooks und Einsteigermodellen werden Sie meist CPU-Typen aus den beiden unteren Abschnitten finden. Typische Allround-Notebooks, die sich auch für 3D-Spiele und Bildbearbeitung eignen, bedienen sich gern aus dem Mittelfeld. Portable Gamingmaschinen und Multimedia-DTRs rechnen mit dem leistungsstarken Spitzenfeld – meist ohne große Rücksichtnahme auf die Akkulaufzeit.

INFO Preis-Leistungs-Index
CPUs verteuern sich mit steigender Leistung oft unverhältnismäßig. Je länger der grüne Balken in dieser Tabelle, desto besser ist das PreisLeistungs-Verhältnis des jeweiligen Mobil-Prozessors.

Rang

Prozessor

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PREIS/LEISTUNG AUF 100 NORMIERT
59,1 63,9 40,7 55,8 39,0 79,4 67,6 83,0 74,8 37,8 48,0 100,0 96,9 80,0 55,0 79,4 53,4 53,9 45,3 52,3 66,8 89,0 17,3 62,0 44,9 69,8 64,9 51,3 25,2 41,1 34,2 20,7 12,5 13,0 22,1 13,2 24,2 25,1 7,9 6,7 22,5 24,6 25,4 24,8 4,4 18,2 3,3 4,1 3,3 1,4
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Intel Core 2 Extreme QX9300 Intel Core 2 Quad Q9100 Intel Core 2 Extreme X9000 Intel Core 2 Duo T9600 Intel Core 2 Extreme X7900 Intel Core 2 Duo P9500 Intel Core 2 Duo T9500 Intel Core 2 Duo T9400 Intel Core 2 Duo T9300 Intel Core 2 Extreme X7800 Intel Core 2 Duo T7800 Intel Core 2 Duo P8600 Intel Core 2 Duo P8400 Intel Core 2 Duo T8300 Intel Core 2 Duo T7700 Intel Core 2 Duo T8100 Intel Core 2 Duo T7500 Intel Core 2 Duo T7350 Intel Core 2 Duo T7300 AMD Turion X2 Ultra ZM-86 Intel Core 2 Duo T5800 Intel Core 2 Duo T7600 AMD Turion X2 Ultra ZM-82 Intel Core 2 Duo T7250 AMD Turion X2 Ultra ZM-80 Intel Core 2 Duo T7100 Intel Pentium Dual T3200 Intel Core 2 Duo T7400 Intel Core 2 Duo T7200 Intel Core 2 Duo T5670 Intel Core 2 Duo T5500 Intel Core 2 Duo L7500 (LV) Intel Core 2 Duo L7300 (LV) AMD Athlon X2 RM-72 Intel Core Duo L2400 (LV) AMD Athlon X2 RM-70 Intel Celeron M 560 Intel Core 2 Duo SU9300 (ULV) Intel Core 2 Duo U7700 (ULV) AMD Athlon X2 QL-62 Intel Celeron M 550 AMD Athlon X2 QL-60 Intel Celeron M 540 Intel Core 2 Duo SL7100 AMD Athlon Neo MV-40 Intel Atom N280 VIA Nano U2250 Intel Atom N270 Intel Atom Z520

Penryn Penryn Penryn Penryn Merom Penryn Penryn Penryn Penryn Merom Merom Penryn Penryn Penryn Merom Penryn Merom Penryn Merom Griffin Penryn Merom Merom Griffin Merom Griffin Merom Merom Merom Merom Merom Merom Merom Merom Griffin Yonah Griffin Merom Penryn Merom Griffin Merom Griffin Merom Merom Lima

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FSB1066 FSB1066 FSB800 FSB1066 FSB800 FSB1066 FSB800 FSB1066 FSB800 FSB800 FSB800 FSB1066 FSB1066 FSB800 FSB800 FSB800 FSB800 FSB1066 FSB800 HT1800 FSB800 FSB800 FSB667 HT1800 FSB800 HT1800 FSB800 FSB667 FSB667 FSB667 FSB800 FSB667 FSB667 FSB800 HT1800 FSB667 HT1800 FSB533 FSB800 FSB533 HT1800 FSB533 HT1800 FSB533 FSB667 HT1800 FSB667 FSB800 FSB533 FSB533

45 45 44 35 44 25 35 35 35 44 35 25 25 35 35 35 35 35 35 35 35 35 34 35 35 32 35 35 34 34 35 34 17 17 31 15 31 30 10 10

120 120 123 154 123 216 154 154 154 123 154 216 216 154 154 154 154 154 154 154 154 154 159 154 154 169 154 154 159 159 154 159 318 318 174 360 174 180 540 540

8.029 7.726 6.993 6.564 7.054 6.514 6.867 6.435 6.455 6.487 6.455 5.793 5.745 5.805 5.942 5.433 5.420 5.372 5.325 4.300 4.934 5.307 5.382 4.200 5.070 4.100 4.673 4.934 5.231 4.755 4.533 4.274 3.682 3.581 2.008 3.708 1.918 3.525 3.322 3.309 1.600 3.411 1.550 3.308 3.049 2.150 1.551 1.588 1.491 1.018

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1.975 1.950 1.050 1.600 1.020 1.550 930 1.500 960 910

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1.100 100,0 900 96,0 750 77,7 510 75,9 700 74,9 340 74,6 390 74,0 310 73,4 310 70,9 550 68,4 430 200 200 240 310 200 240 220 240 200 150 110 560 150 200 120 120 150 300 150 170 210 325 280 150 250 120 100 300 350 100 85 80 75 350 80 40 30 35 30 68,2 67,5 66,8 66,6 64,0 62,5 58,2 56,7 55,1 54,4 53,6 53,2 53,0 52,3 51,7 50,5 49,3 49,1 48,8 45,6 44,7 40,6 39,7 38,3 37,1 37,0 35,5 33,8 33,2 33,0 32,6 31,8 31,5 30,6 28,8 28,2 12,6 12,4 12,1 8,6

KAUFTIPP

9.223 910 3.800 5.800 10.006 1.400 3.900 5.900 10.360 1.350 3.900 5.900 8.533 960 4.000 6.000 8.136 890 3.500 5.500 8.261 960 4.000 6.000 7.464 870 3.200 5.200 7.203 850 3.000 5.000 6.992 850 3.000 5.000 8.750 920 3.200 5.200 6.855 6.600 5.203 8.500 6.366 8.171 6.420 5.350 4.833 4.621 4.512 4.125 5.352 5.189 5.002 4.085 4.822 2.825 3.566 3.512 4.912 2.712 4.802 2.634 2.486 4.951 1.086 655 1.071 693 800 700 550 900 830 880 830 510 540 530 520 510 780 770 500 410 480 420 395 395 450 420 430 420 704 386 174 102 174 150 2.800 — 2.300 3.000 2.800 2.800 2.800 — 2.200 2.100 — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — 4.800 — 4.100 5.000 4.800 4.800 4.800 — 4.000 3.900 — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —

NEU r 21 Intel Core 2 Duo T6400 KAUFTIPP

100 85 80 75 350 80 Diamondville 40 Isaiah 30 Diamondville 35 Silverthorne 30 Lancaster Dothan

35 154 30 180 35 154 30 180 17 318 15 360 2,5 1.080 5 750 2,5 1.080 2 1.350

NUR IN CHIP

ZUM VERGLEICH: TOP MOBILPROZESSOREN DES JAHRES 2006 UND IHRE THEORETISCHE EINORDNUNG
44 AMD Turion ML-37 46 Intel Pentium M 750 50 1 2.000 1.024 HT1600 35 160 2.628 291 291 3.008 50 1 1.866 2.048 FSB533 27 211 2.787 263 263 3.323 480 1.300 2.450 220 1.240 2.340 50* 50* 30,7 30,3 37,6 36,2

1 Mobil-CPUs sind meist nur in Verbindung mit einem Notebook erhältlich 2 Typische Laufzeit bei Shared-Memory-Grafik, leistungsstärkere Grafikchips reduzieren die Laufzeit um bis zu 40 %

* Aktueller eBay-Preis 0

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07/2009 WWW.CHIP.DE

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TEST+TECHNIK GUIDE FÜR PROZESSOREN

Überblick Grafikchips
Fast schon im Wochentakt erscheinen neue Spiele mit zahlreichen atemberaubenden Effekten, die immer neue Anforderungen an 3D-Grafikkarten und damit auch an unser Testverfahren stellen. Dem haben wir Rechnung getragen und eine Reihe neuer Messwerte und Benchmarks in unsere GPU-Tests integriert. Die Testkriterien sollen ein exaktes und ein gemitteltes Bild der 3D-Fähigkeiten der Grafikchips liefern. Statt mit „Unreal Tournament 3“ testen wir die neuen Grafikkarten jetzt mit „Enemy Territory: Quake Wars“, da hier die Leistungsunterschiede der neuesten Karten deutlicher sichtbar werden.
En x. Ve rl us tle em

INFO Preis-Leistungs-Index
Der grüne Balken verrät sofort, welche Grafikkarte die günstigste 3D-Leistung liefert. Je länger der Balken, desto besser das PreisLeistungs-Verhältnis – also mehr Bilder pro Sekunde fürs gleiche Geld.

Rang

Grafikchip

Co ito tig ry Wor mpa kt he Sp :Q un Tran Sh (no ran ist eic ua ld in ny o Un g ad Pr C (M he mi fH bin k ifie spro sisto ung C eis hipt er B) rg ne tak du (T Cry e W onf er ak r z dS ca. un rö ll) ng t (M d - ße ha ess ( en (M DP) sis ( ars ( lict ( oes ( (Eu t (M (M (Bi nm typ de fps fps fps fps (W Hz Hz Hz io.) ro) t) r ) ) ) ) ) ) ) ) ) rta Sp eic Fe r

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de x

PREIS LEISTUNG AUF 100 NORMIERT
31,6 20,6 31,9 35,1 36,7 31,1 45,2 30,7 51,3 53,4 50,9 28,0 42,7 53,7 61,4 27,8 61,4 85,4 56,4 60,1 54,7 50,7 51,9 47,9 80,4 58,1 44,3 72,5 66,9 45,3

1 2 3 4 5 6 NEU r 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

nVidia GeForce GTX 295 ATi Radeon HD 4870 X2 ATi Radeon HD 4870 X2 nVidia GeForce GTX 285 nVidia GeForce GTX 285 nVidia GeForce GTX 280 nVidia GeForce GTX 275 nVidia GeForce GTX 280 ATi Radeon HD 4890 nVidia GeForce GTX 260 ATi Radeon HD 4870 nVidia GeForce 9800 GX2 nVidia GeForce GTX 260 ATi Radeon HD 4870 ATi Radeon HD 4850 ATi Radeon HD 3870 X2 ATi Radeon HD 4850 ATi Radeon HD 4770 ATi Radeon HD 4850 nVidia GeForce GTS 250 nVidia GeForce 9800 GTX+ nVidia GeForce GTS 250 nVidia GeForce 9800 GTX nVidia GeForce 9800 GT ATi Radeon HD 4830 nVidia GeForce 8800 GT nVidia GeForce 9800 GT ATi Radeon HD 3870 ATi Radeon HD 3870 nVidia GeForce 9600 GT ATi Radeon HD 3850 nVidia GeForce 8800 GTS ATi Radeon HD 4670 ATi Radeon HD 3850 ATi Radeon HD 4650 ATi Radeon HD 2600 XT nVidia GeForce 9500 GT nVidia GeForce 8600 GTS ATi Radeon HD 3650 ATi Radeon HD 4550 nVidia GeForce 9400 GT nVidia GeForce 8500 GT nVidia GeForce 7300 GT ATi Radeon HD 2400 XT ATi Radeon HD 3450 ATi Radeon X1550 ATi Radeon HD 2400 Pro nVidia GeForce 8400 GS ATi Radeon X1300 Pro nVidia GeForce 7300 GS

2 x 896/GDDR3 2 x 1.024/GDDR5 2 x 1.024/GDDR5 1.024/GDDR3 1.024/GDDR3 1.024/GDDR3 896/GDDR3 1.024/GDDR3 1.024/GDDR5 896/GDDR3 1.024/GDDR5 2 x 512/GDDR3 896/GDDR3 512/GDDR5 512/GDDR3 2 x 512/GDDR3 1.024/GDDR3 512/GDDR5 512/GDDR3 1.024/GDDR3 512/GDDR3 1.024/GDDR3 512/GDDR3 512/GDDR3 512/GDDR3 512/GDDR3 512/GDDR3 1.024/GDDR4 512/GDDR3 512/GDDR3 512/GDDR3 320/GDDR3 512/GDDR3 256/GDDR3 512/DDR2 512/GDDR3 512/GDDR3 256/GDDR3 256/GDDR3 512/GDDR3 512/DDR2 256/DDR3 256/DDR2 256/DDR3 256/DDR2 256/DDR2 256/DDR2 256/DDR2 256/DDR2 256/DDR2 256/DDR3 256/DDR3

450 660 400 350 330 380 260 380 220 200 210 380 230 180 150 330 140 100 150 140 150 160 150 160 95 130 150 85 90 130 100 280 75 50 55 55 55 40 55 45 45 40 35 40 25 16 30 30 25 30 30 40

576 800 750 702 702 700 702 602 850 655

1.242 — — 1.584 1.512 1.400 1.512 1.296 — 1.404

1.998 2 x 448 240 4.000 2 x 256 800 3.600 2 x 256 800 2.664 512 240 2.592 512 240 2.300 512 240 2.520 448 240 2.214 512 240 3.900 256 800 2.250 448 216 800 256 216 800 800 640 800 640 800 128 128 128 128 112 640 112 112 320 320 64 320 96 320 320 320 120 32 32 120 80 16 16 4 40 40 2 40 16 2 3 8 8

55 55 55 55 55 65 55 65 55 65

2.800 1.912 1.912 1.400 1.400 1.400 1.400 1.400 959 1.400

289 314 314 183 183 236 216 236 190 182

87 71 66 63 62 50 59 53 54 52 50 38 46 37 38 28 34 33 33 38 32 36 32 30 31 27 27 21 20 21 18 17 20 17 11 10 8 8 6 7 4 4 3 2 3 1 1 0 1 1 2 2

88 116 97 78 76 96 72 92 83 64 79 87 57 76 67 69 62 54 62 43 60 41 41 57 52 56 37 40 39 44 33 46 32 35 17 13 9 15 14 11 9 9 3 3 3 2 1 4,1 1 1 3 3

90 86 84 92 91 92 90 91 80 86 79 92 84 82 78 85 73 71 74 82 81 80 82 74 67 76 69 67 65 58 65 59 51 60 30 23 27 29 22 19 13 11 10 8 6 6 6 6 5 4 6 6

56 56 57 55 54 55 54 50 53 49 50 53 45 47 44 52 43 49 41 36 33 35 33 31 37 33 28 27 28 26 25 22 22 17 16 9 10 4 8 8 5 5 5 4 2 1 1 0 1 0 2 1

450 100,0 660 95,8 400 89,8 350 86,4 330 85,2 380 83,1 260 82,6 380 81,9 220 79,3 200 75,1 210 380 230 180 150 330 140 100 150 140 150 160 150 160 95 130 150 85 90 130 100 280 75 50 55 55 55 40 55 45 45 40 35 40 25 16 30 30 25 30 30* 40* 75,1 74,8 69,0 67,9 64,7 64,5 60,4 60,0 59,5 59,2 57,7 57,0 54,8 53,8 53,7 53,1 46,7 43,3 42,3 41,4

NEU KAUFTIPP

780 — 4.000 256 600 1.500 2.000 2 x 256 575 1.242 1.998 448 750 — 3.600 256 675 — 2.300 256 825 — 1.800 2 x 256 625 — 1.986 256 750 — 3.200 128 625 — 1.986 256 750 1.890 2.300 256 738 738 755 700 575 720 600 775 775 650 1.836 1.836 1.840 1.700 — 1.782 1.500 — — 1.625 2.200 2.200 2.350 2.000 1.800 2.000 1.800 2.250 1.800 1.800 256 256 256 256 256 256 256 256 256 256 256 320 128 256 128 128 128 128 128 64 128 128 128 64 64 128 64 64 128 64 256 256

55 956 157 65 1.508 250 65 1.400 182 55 965 157 55 956 114 55 1.332 200 55 956 114 40 826 80 55 956 114 55 754 141 55 55 65 65 55 65 65 55 55 65 55 90 55 55 55 65 65 80 55 55 754 330 754 754 956 754 754 666 666 505 141 141 156 110 80 110 110 106 106 95

KAUFTIPP

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730 — 1.900 575 1.350 1.700 750 — 2.000 690 — 1.680 600 — 1.000 830 — 1.860 550 1.375 1.600 745 1.620 2.290 800 — 1.800 600 — 1.800 550 1.350 450 900 400 800 700 — 600 — 550 — 525 — 450 900 600 — 550 550 625 600 — — 800 400 375 750 800 400 400 800 400 270 725 900

666 100 681 143 514 59 666 100 514 48 390 60 314 50 289 71 378 75 242 25

39,4 56,0 38,7 19,7 35,8 67,9 35,1 100,0 21,3 55,0 16,0 41,3 15,9 41,0 15,3 54,6 13,5 35,0 12,9 40,9 8,6 7,9 6,1 4,9 4,2 2,7 2,5 2,2 2,1 1,7 3,7 3,4 27,3 28,0 24,6 17,3 23,7 23,9 11,6 10,4 12,1 8,1 17,5 12,0

55 314 50 55 1.400 314 55 1.400 314 55 1.400 314 55 181 50 90 105 33 65 180 33 65 210 50 90 105 30 90 112 40 90 110 384 302 109 81

NUR IN CHIP

ZUM VERGLEICH: TOP GRAFIKKARTEN DES JAHRES 2005 UND IHRE THEORETISCHE EINORDNUNG
46 ATi X1900 XT 47 nVidia GeForce 7800 GTX

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07/2009 WWW.CHIP.DE

TesT+Technik EinzEltEsts

neue Produkte im test
Der mOnatLiche streiFZuG durch hard- und software. ChIP testet lange, berichtet kurz und nennt gute alternativen
VON peter KrajewsKi & martin michl

Inhalt
                       

HARDWARE

97 handy   Samsung S7220 Ultra Classic notebook (14 zoll bis 15,6 zoll)   Lenovo ThinkPad T400 festplatte (nas)   Maxtor Central Axis (1 TB) 98 TfT-Monitor (24 zoll)   Apple LED Cinema Display drucker (Multifunktion Tinte)   HP Photosmart Premium lautsprecher   Edifier Luna 2 E20 99 festplatten (solid state disk)   OCZ Vertex (OCZSSD2-1VTX120G) TfT-Monitor (22 zoll)   Samsung SyncMaster 2263DX notebook (dTr über 2.000 euro) Toshiba Qosmio X300-140 TV-gerät (lCd, 32 zoll) Sharp Aquos LC-32DH77E Blu-ray-Player Panasonic DMP-BD80 MP3-Videoplayer Cowon O2PMP (16 GB) festplatte (nas) Synology Disk Station DS209+ spielekonsole Nintendo DSi dVd-rekorder (mit festplatte) Panasonic DMR-EH595 handy (Business) HTC Touch Diamond2 drucker (Multifunktion Tinte) Brother DCP-165C netbook HP Pavilion dv2-1050eg.

             

100            

101             filmfernseher: Der Tsharp aquos lC-32dh77e ist bei tV, DVD oder Blu-ray so gut wie unschlagbar r s. 100. origineller Monitor: Der samsung 2263dX ist nicht nur ein guter Bildschirm, er glänzt auch mit einem pfiffigen extra r s. 99. traumrekorder: Panasonics dMr-eh 595 zeigt, was in einem DVD-rekorder stecken kann r s. 102. Multifunktionskonsole: Mit der dsi von nintendo kann man viel mehr als nur spielen r  102.   s. peter.KrajewsKi@chip.de aushängeschild: Das neue web to date 6.0 von data Becker erstellt einen attraktiven Internetauftritt und unterstützt jetzt auch eine reihe von Web-2.0-features r s. 108. Blitzschloss: archiCrypt live 6 verschlüsselt festplatteninhalte sicher, stellt die Daten bei Bedarf aber blitzschnell bereit r s. 104. Werkzeugschrank: fix-it Utilities 9 Professional bringt jetzt auch eine rettungs-CD und einen Malwareschutz mit r s. 104. martin.michl@chip.de       102            

103            

SOFTWARE

INFO

so bewertet cHip
In den einzeltests bewertet ChIP brandneue oder besonders interessante Produkte. Die tests sind praxisorientiert und zeigen schonungslos etwaige schwachstellen auf. ChIP ermittelt, wie das jeweilige Produkt im Vergleich zur Konkurrenz positioniert ist, nennt die wichtigsten Daten und funktionen und sagt Ihnen schließlich, ob der Kandidat wirklich sein geld wert ist.

     

104            

Tuningtool Fix-It 9 Professional fototool Bling! It datenverschlüsselung ArchiCrypt Live 6 Backup-Programm VersionBackup Master 5.0 Bildoptimierung PicShrink 2.0 Tuningtool XP Tools 6 Mindmapping Mindvisualizer 3.8 registrytool Registry CleanUp 3 Webdesign web to date 6.0 filtersoftware Kindersicherung 2009 alleskonvertierer AVS Video Converter 6.2.5

105                         106             108            

QUaliTÄTsWerTUng
sehr gut   gut   befriedigend   ausreichend   mangelhaft   ungenügend                 100–90,0 Punkte   89,9–75,0 Punkte   74,9–60,0 Punkte   59,9–45,0 Punkte   44,9–20,0 Punkte   19,9–0 Punkte 

Preis-leisTUngs-WerTUng
sehr gut       gut       befriedigend      ausreichend      mangelhaft      ungenügend      100–90,0 Punkte   89,9–75,0 Punkte   74,9–60,0 Punkte   59,9–45,0 Punkte   44,9–20,0 Punkte   19,9–0 Punkte 

mehr infos auf www.chip.de. in den top 10 ab r s. 110 und r s. 118 sowie auf der heft-cd/dvd finden sie zum vergleich die beste hard- und software gängiger Kategorien.

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07/2009 www.chip.de

HaNdy
samsung s7220 uLTra cLassic

Notebook (14 Zoll bis 15,6 Zoll)
Lenovo ThinkPad T400

Festplatte (Nas)
maxTor cenTraL axis (1 TB)

GesamtwertunG Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
gsM-standards 850, 900, 1.800, 1.900 MHz (Quadband) Mindestsprechzeit (bei max. sendeleistung) 3:55 h Max. stand-by-zeit (laut hersteller) 16,7 Tage sar-Wert (strahlenbelastung) 1,08 Watt/kg datenfunktionen Bluetooth, USB, seriell, GPRS, UMTS, EDGE display (größe/auflösung) 3,3 x 4,6 cm/240 x 320 Pixel speicher (intern/erweiterung) 107 MByte/microSD Maße (B x h x T)/gewicht 4,7 x 11,4 x 1,5 cm/85 g Top 10 handys Platz 20 von 100

GesamtwertunG www.samsung.de ca. 250 euro befriedigend Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
CPU/raM Intel Core 2 Duo P8600 (2,4 GHz)/2 GByte grafik Mobility Radeon HD 3470 (256 MByte) display (größe/auflösung) 14,1 Zoll/1.440 x 900 Pixel laufwerke Festplatte 250 GByte/DL-DVD-Brenner (8-fach) schnittstellen 3 x USB, Firewire, VGA, Modem, (W)LAN, Bluetooth, UMTS (HSDPA), GPS, Cardreader akkulaufzeit (min./max.) 1:45/4:22 h Maße (B x h x T)/gewicht 33,5 x 3,2 x 23,8 cm/2,1 kg Top 10 notebooks (14 zoll bis 15,6 zoll) Platz 5 von 73

GesamtwertunG www.lenovo.de ca. 1.250 euro gut Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
Kapazität 1 TByte schnittstelle LAN (100/1.000 MBit) anschluss USB-Host Transferrate (lesen/schreiben) 20,6/14,0 MByte/s lautheit (ruhemodus/Betrieb) 0,8/0,9 Sone stromverbrauch (ruhemodus/Betrieb) 15,1/16,3 Watt sonstiges 5 Jahre Hersteller-Garantie Maße (B x h x T) 6,3 x 15,0 x 17,2 cm Top 10 festplatten (nas) Platz 8 von 20

www.maxtor.de ca. 190 euro sehr gut

Viel handy fürs geld: In Samsungs UltraReihe ist das S7220 Classic das Einstiegsmodell mit der einfachsten Ausstattung. Gemessen am Preis von 250 Euro hat es aber sehr viel zu bieten – vor allem in Sachen Multimedia: Die 5-Megapixel-Kamera etwa macht scharfe Fotos, bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten und ist mit 0,9 Sekunden Auslöseverzögerung für eine Handykamera sogar relativ fix. Der MP3-Player mit satten, sauberen Klängen macht ebenso viel Spaß. Zur Unterhaltung trägt auch GPS bei – aber nur fürs Geotagging. Navigation beherrscht das S7220 nicht. Abgesehen von WLAN stehen die üblichen Transferwege offen – inklusive UMTS zum Surfen. Allerdings stellt der Browser einige Seiten nur als weiße Fläche dar, und der PCHandy-Austausch verläuft eher schleppend. Sonst erlaubt sich das schlanke 85-GrammHandy keine nennenswerten Schwächen. Im Gegenteil: Es glänzt mit einem ausgezeichneten Display, schlägt sich im Akkutest mit fast vier Stunden Sprechzeit sehr achtbar – und es ist höflich: Im Modus »Etikette« bleibt das Handy stumm.
peter.KrajewsKi@chip.de

BezahlBares MoBil-high-end: Das neueste ThinkPad-Modell T400 gehört in der Notebook-Spitzengruppe mit 1.250 Euro zu den günstigeren Modellen. Dabei hat es interessante Ausstattungsdetails zu bieten wie UMTS oder GPS. Auch das Wechseln zwischen starker Grafikkarte und stromsparender Onboard-Grafik ist eine gute Idee. Die Akku-Laufzeit erhöht sich damit auf immerhin 4:22 Stunden. Für ein 14-Zoll-Modell ist das Notebook leicht und kompakt – die Mobilität stimmt also. Sparsamer ist Lenovo beim Prozessor: Der P8600 gehört nicht zur neuesten Generation, bietet aber ein gutes Preis-LeistungsVerhältnis. Insgesamt kommt das T400 auf die Leistungsnote „gut“. Das reicht für 95 Prozent aller Programme – für Spiele ist das Display ohnehin zu reaktionsschwach. Die Stärke des T400 liegt wie bei allen ThinkPads in der Ergonomie: solides Gehäuse, hervorragende Tastatur mit Touchpad und Trackpoint. Zudem lässt sich das Innenleben leicht mit Extra-Speicher oder neuer CPU bestücken. Und mit 0,3 bis 0,8 Sone ist der Mobilrechner auch noch flüsterleise.
Klaus.Baasch@chip.de

sPar-sysTeM: Wenn Ihnen die Luxus-NAS   s. von Synology ( r  101 )zu teuer ist oder Sie ihre zahlreichen Funktionen nicht brauchen, ist Maxtors Central Axis eine gute Alternative: In der 1-TByte-Variante kostet sie nur 190 Euro, soviel Speicherplatz gibt es in der Regel nicht unter 250 Euro. Als Ein-Platten-System bietet die Central Axis allerdings keine RAID-Option für besonders sicheres und/oder schnelles Speichern. Weitere Ausstattungslücken bei der Software: Es fehlt etwa ein Webserver – das Maxtor-Modell ist also nichts für Internetbastler. Als Backup-Server oder Zentralspeicher im Netzwerk eignet sich die Central Axis ohne Einschränkungen. Vor allem die Performance stimmt: Rund 20 MByte/s beim Lesen und 14 MByte/s im Schreibzugriff sind für einen LAN-gebundenen Speicher recht gut. Andere Zugriffswege gibt es nicht, der USB-Slot ist ein Host-Port. Hier lässt sich etwa ein Netzwerkdrucker anschließen. Da die Central Axis ohne Lüfter arbeitet, ist sie sehr leise (unter 1,0 Sone). Allerdings kann sie sich deshalb auch stark aufheizen. Suchen Sie ihr besser ein kühles Plätzchen.
christoph.Giese@chip.de

Fazit R ein gediegenes, ausdauerndes handy mit einem guten Preis-leistungs-Verhältnis – zum Komplettpaket fehlt nur die navigation. alternative R nokia n82 (ca. 280 euro): etwas teurer und schwerer, aber mit gPs-navigation und noch längerer sprechzeit (4:20 h).

Fazit R das T400 gehört – abgesehen vom display – zur notebook-luxusklasse und bleibt trotzdem bezahlbar. alternative R dell latitude e6400 (ca. 1.050 euro): schlechtere leistung und weniger ausstattung, aber günstiger und stärkerer akku.

Fazit R Maxtors Central axis liefert günstigen speicherraum und die grundfunktionen eines recht flotten nas-systems. alternative R Buffalo linkstation Mini (ca. 310 euro): ebenso viel speicher und Tempo in einem deutlich kompakteren gehäuse.
www.chip.de 07/2009

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TesT+Technik EinzEltEsts

tFt-MoNitor (24 Zoll)
aPPLe Led cinema disPLay

drucker (MultiFuNktioN tiNte)
hP PhoTosmarT Premium

lautsprecHer
edifier Luna 2 e20

PLATZ 3
07/2009

TOP 10

GesamtwertunG Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
auflösung 1.920 x 1.200 Pixel displaytechnik S-IPS (Glaretype) Maximaler Kontrast (schachbrettmuster) 48:1 Maximale helligkeit 371 cd/m2 reaktionszeit (grau-grau) 11 ms Max. Blickwinkel (horizontal/vertikal) 172°/172° anschlüsse Mini-Display-Port, USB-Hub (3 Buchsen) Maße (B x h x T) 57,5 x 48,0 x 20,0 cm Top 10 TfT-Monitore (24 zoll) Platz 31 von 31

GesamtwertunG www.apple.de ca. 770 euro ungenügend Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
Maximale druckauflösung 9.600 x 2.400 dpi Maximale scanauflösung 4.800 x 4.800 ppi schnittstellen USB 2.0, LAN, WLAN, Bluetooth, Cardreader druckkosten a4-seite (Text/foto) 3 Cent / 1,37 Euro Mittlere lautheit 4,3 Sone stromverbrauch (stand-by-Modus) 6,4 Watt sonstiges Farbfax Maße (B x h x T) 47 x 28 x 58 cm Top 10 drucker (Multifunktion Tinte) Platz 3 von 23

GesamtwertunG www.hewlett-packard.de ca. 270 euro befriedigend Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
Boxentyp 2 x 2-Wege-Aktivboxen Maximale Verstärkerleistung 50 Watt anschlüsse USB, S/PDIF, 3,5 mm Stereo eingangsempfindlichkeit 1200 mV Bedienelemente Sensorfeld für Lautstärke und Quellenwahl stromversorgung externes Netzteil sonstiges Steuerung von Media-Player-Software gesamtgewicht 4,9 kg Maße (B x h x T) 19 x 19 x 12 cm (pro Lautsprecher)

www.edifier.com ca. 200 euro ausreichend

MaC-MoniTor: Das Cinema Display bringt Glanz an Ihren Arbeitsplatz. Das bezieht sich nicht nur auf die passable Helligkeit des 24Zöllers (371 cd/m²). Vielmehr spiegelt das Display mit Glaretype-Oberfläche extrem stark; so ist es besonders schwierig, den passenden Standort zu finden. Und man braucht den richtigen Rechner: Per Mini-Display-Port lässt sich der Apple nämlich nur an Mac Pro, Mac mini und iMac anschließen, für ältere Macs und Standard-PCs sind Adapter nötig. Wegen des guten Displays mit LED-Technik und beeindruckend brillanter Farbdarstellung scheint diese Option durchaus verlockend. Nicht zuletzt wegen des Preises von rund 770 Euro. Andere LED-Modelle dieser Größe, etwa von Samsung oder HP, kosten weit mehr als das Doppelte. Aber es gibt auch gewichtige Argumente gegen den Apple: Der Monitor ist mit seinem starren Standfuß unflexibel, besonders ärgerlich wegen der starken Spiegeleffekte. Zudem gibt es kein Bedienelement am Gerät selbst – das sieht schick aus, drückt aber die Ergonomienote. Und schließlich sind 212,3 Watt im Normalbetrieb auch kein Ruhmesblatt.
stephan.hartmann@chip.de

KoMforTaBler allesKönner: Hohen Ansprüchen soll der Photosmart Premium von HP gerecht werden – das verdeutlichen der Name und der zweithöchste Preis in der CHIP-Top 10. Tatsächlich sprintet er bei Druck- und Kopiergeschwindigkeit an allen anderen Tinten-Multifunktionsgeräten vorbei und bietet die üppigste Ausstattung im Testfeld. Beim Scannen schwächelt er jedoch: Das Scan-Tempo verdient nur die Note „ausreichend“, die Qualität ein „Befriedigend“. Scannt der HP eine A4-Seite in 16,6 Sekunden (Graustufen, 200 ppi), benötigt der Canon Pixma MP630 (ca. 130 Euro) nur 9,5 Sekunden – und liefert bessere Qualität. Wer selten scannt, kann aber damit leben. Die Druckqualität ist ausgezeichnet, viele Komfortfunktionen erleichtern die Arbeit. Per automatischem Vorlageneinzug scannt oder kopiert der HP bis zu 50 Seiten auf einmal. Das duplexfähige Gerät kann ohne Fummelei Dokumente beidseitig bedrucken, scannen und faxen. Aber: Trotz separater Farbpatronen sind die Druckkosten mit drei Cent pro Textseite kaum günstiger als beim Durchschnitt des Testfeldes.
christoph.schmidt@chip.de

KonTaKTfreUdige BoXen: Wem mausgraue Standardlautsprecher zu langweilig aussehen und zu schlecht klingen, dem könnten die Aktivboxen Edifier Luna 2 E20 gefallen. Sie machen einen hochwertigen Eindruck und liefern guten Sound. Ein nettes Gimmick ist das Sensor-Bedienfeld: Neben der Lautstärke und der Quellenwahl steuert es PC-Medienplayer wie iTunes, Winamp oder Windows Media Player. Durch Hin- und Herstreichen springt man durch die Playliste, eine Berührung mit der ganzen Handfläche unterbricht die Wiedergabe. Drei Sekunden Handauflegen versetzen die Boxen in den Stand-by-Modus. Nach kurzer Eingewöhnung gelingt die Bedienung zuverlässig. Der Klang wirkt im Vergleich zu Subwoofer-Systemen zunächst ziemlich dünn. Wegen der fehlenden Höhen-/Tiefenregelung der Boxen ist der einzige Ausweg, im Equalizer des Medienplayers die Bässe aufzudrehen. Das sorgt für ein sauberes, differenziertes Klangbild – auch bei hohen Lautstärken. Schade: Der Sound von Programmen oder Hardware-Audioquellen ohne Klangsteuerung klingt nach wie vor zu piepsig.
christoph.schmidt@chip.de

Fazit R ein günstiger led-Monitor für spitzenfarbdarstellungen; hoher stromverbrauch und ergonomische Tücken sprechen gegen ihn. alternative R dell 2408 WfP (ca. 580 euro): kein led, dafür günstiger, mit standardbuchsen und oberklassenqualität.
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07/2009 www.chip.de

Fazit R der komfortable hP Photosmart Premium druckt schön und schnell. flinke scans in Top-Qualität kann er aber nicht liefern. alternative R Canon Pixma MX860 (ca. 240 euro): scannt schneller und besser, druckt aber langsamer. ebenfalls duplexfähig.

Fazit R die edifier luna 2-Boxen punkten mit edlem Äußeren und differenziertem Klang. allerdings sind 200 euro ein sehr stolzer Preis. alternative R Teufel Concept e 200 (ca. 220 euro): 5.1-system mit vollem surroundsound – aber mit deutlich größerem Platzbedarf.

Festplatte (solid state drive)
ocZ verTex (ocZssd2-1vTx120g)

tFt-MoNitor (22 Zoll)
samsung syncmasTer 2263dx

GesamtwertunG Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
Kapazität (nominell/formatiert) 120/119,2 GByte speichertyp Flashspeicher (MLC) interface SATA 300 Transferrate (lesen/schreiben) 248,8/187,4 MByte/s zugriffszeit (lesen/schreiben) 0,09/0,17 ms stromverbrauch (ruhemodus) 1,9 Watt Preis/gByte 3,17 Euro Baugröße 2,5 Zoll Top 10 festplatten (solid state drive) Platz 5 von 16

GesamtwertunG www.ocztechnology.com ca. 380 euro sehr gut Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
auflösung/formate 1.680 x 1.050 Pixel displaytechnik TN Maximaler Kontrast (schachbrettmuster) 143:1 Maximale helligkeit 294 cd/m2 reaktionszeit (grau-grau) 12 ms Max. Blickwinkel (horizontal/vertikal) 176°/174° anschlüsse VGA, DVI-D, HDMI Maße (B x h x T) 51 x 43 x 22 cm Top 10 TfT-Monitore (22 zoll) Platz 7 von 47

www.samsung.de ca. 300 euro ausreichend

aUsgeWogene ssd: Die Zeiten, als SSD-Platten entweder schnell und indiskutabel teuer oder billig und langsam waren, scheinen nun endgültig vorbei zu sein. Dafür ist die Vertex-Platte von OCZ ein weiterer Beleg: Das 2,5-Zoll-Modell überträgt Daten mit durchschnittlich 218 MByte/s. Das ist nur unwesentlich langsamer als der schnellste Konkurrent Kingston SSDNow (225 MByte/s) – und das mit Speicher vom Typ MLC, der bisher den teureren SLC-Modulen weit unterlegen war. Nur die Zugriffszeiten sind bei der OCZ-Platte merklich länger. Dafür ist sie wesentlich günstiger: 3,17 Euro pro GByte statt 12,81 Euro wie bei der Kingston. 120 GByte Gesamtkapazität sind zwar noch nicht das SSD-Maximum, für die meisten Mobilanwendungen sollte das jedoch ausreichen. Die einzige Schlappe muss OCZ in Sachen Energie hinnehmen: 1,9 Watt im Ruhemodus ist fast der schlechteste Wert in den Top 10. Normal sind knapp über 1 Watt, eine Samsung-Platte haben wir sogar mit 0,5 Watt gemessen. Trotz der Leistungsaufnahme bleibt die Hitzeentwicklung unproblematisch: 23 Grad an der wärmsten Stelle sind normal.
christoph.Giese@chip.de

MUlTifUnKTionsMoniTor: Mit einer umfangreichen Ausstattung hebt sich der Samsung SyncMaster 2263DX von der Masse der 22-Zoll-TFT-Monitore ab. Auffällig ist das sieben Zoll große Extra-Display im Widescreen-Format, das sich rings um den Hauptbildschirm frei anordnen lässt und auf dem sich zum Beispiel ein Messenger- oder Mailprogramm platzieren lässt. Der Anschluss erfolgt per USB, so wird kein DVI- oder VGAPort belegt. HD-Videos oder Spiele lassen sich auf dem zweiten Display allerdings kaum ruckelfrei abspielen. Zur weiteren Ausstattung gehören eine gute 3-Megapixel-Webcam, für einen Monitor klangstarke Lautsprecher sowie ein dreh- und kippbarer Standfuß. Auch die Bildqualität gefällt – der Samsung liefert das viertbeste Bild der CHIP Top 10 mit guter Helligkeit, starken Schachbrettkontrasten und realistischen Farben. Bei flotten Spielen lahmt das TN-Panel mit 12 ms Reaktionszeit (Grau-Grau) allerdings und zeigt leichte Schlieren. Zwei Design-Sünden nerven: Der glänzende Displayrahmen spiegelt stark, und die Sensortasten für das Menü reagieren nicht immer zuverlässig.
christoph.schmidt@chip.de

Fazit R die oCz Vertex ist eine der ersten praxistauglichen flash-Platten und dabei für eine ssd vergleichsweise preisgünstig. alternative R intel X25-M (ca. 360 euro): nur 80 gByte Kapazität und langsamer beim Transfer, dafür deutlich bessere zugriffszeiten.

Fazit R Mit seinen features spart der 2263dX im office-Bereich geld und vermeidet Kabelsalat. für spieler gibt es schnellere displays. alternative R lg M2294d (ca. 270 euro): mit TV-Tuner und uneingeschränkt spieletauglich, aber weder zweitdisplay noch Webcam.

TesT+Technik EinzEltEsts

Notebook (dtr über 2.000 euro)
ToshiBa Qosmio x300-140

tv-Gerät (lcd, 32 Zoll)
sharP aQuos Lc-32dh77e

blu-ray-player
Panasonic dmP-Bd80

PLATZ 1
07/2009

TOP 10

GesamtwertunG Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
CPU/raM Intel Core 2 Extreme QX9300 (4 x 2,53 GHz)/4 GByte grafik GeForce 9800 M GTS (+ GeForce 9400 M G) Bildschirm (größe/auflösung) 17 Zoll/ 1.440 x 900 Pixel laufwerke HDD 320 GB, SSD 128 GB, DL-DVD-Brenner (16-fach) schnittstellen 4 x USB, VGA, HDMI, Infrarot, eSATA, Display-Port, Modem, (W)LAN, Bluetooth, S/P-DIF, Line-out, Kartenleser laufzeit (max./min.) 2:10/0:24 h Maße (B x h x T)/gewicht 41,2 x 5,3 x 30,6 cm/4,4 kg sonstiges Subwoofer

GesamtwertunG www.toshiba.de ca. 2.900 euro ausreichend Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
auflösung 1.920 x 1.080 Pixel displaytechnik S-PVA Maximaler Kontrast (schachbrettmuster) 64:1 Maximale helligkeit 418 cd/m2 reaktionszeit (grau-grau) 11,1 ms Max. Blickwinkel (horizontal/vertikal) 176°/176° anschlüsse 3 x HDMI, VGA, 4 x SCART Maße (B x h x T) 76 x 57 x 24 cm Top 10 TV-geräte (lCd, 32 zoll) Platz 6 von 16

GesamtwertunG www.sharp.de ca. 900 euro ausreichend Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
Bildformate 480p, 720p, 1.080i, 1.080p dateiformate DivX, MP3, JPEG Blu-ray-Profil 2.0 signal PAL, NTSC lautheit (min./max.) 0,3/0,6 Sone stromverbrauch (stand-by-Modus) 0,1 Watt anschlüsse YUV, Video, Audio digital/analog, USB, SDHC-Slot Maße (B x h x T) 43,0 x 5,5 x 25,0 cm Top 10 Blu-ray-Player Platz 1 von 12

www.panasonic.de ca. 340 euro befriedigend

UnsChlagBar sChnell: Toshibas jüngstes Qosmio-Modell X300-140 setzt neue Standards in puncto Leistung. Mit 8.029 CPUPunkten im PCMark05-Test lässt es die Konkurrenz um Längen hinter sich. Die einfache Erklärung: In dem 4-Kilo-Klotz werkelt die derzeit stärkste Mobil-CPU, Intels Core 2 Extreme QX9300 – Stückpreis 1.200 Euro. Gemessen daran ist das Qosmio mit 2.900 Euro nicht mal so teuer. Zumal noch jede Menge Ausstattung dazukommt: 4 GByte RAM, top Lautsprecher mit Subwoofer, viele Schnittstellen (darunter eSATA, HDMI, Display-Port) und neben der Standardfestplatte ein SSDModul mit 128 GByte. Auch das Display ist überdurchschnittlich. Insgesamt wäre das Platz 1 in den Top 10 – wenn das Qosmio nicht die Preisgrenze überschreiten würde. Trotzdem hat uns das Gerät nicht restlos überzeugt. Das liegt unter anderem an dem billig wirkenden Hochglanzplastik, das in kürzester Zeit völlig verschmiert – selbst die Tasten. Außerdem hätte zu einem 2.900Euro-Multimediaboliden ein Blu-ray-Combo gehört. Hauptmanko ist aber die nervtötende Lautstärke von 3,0 bis 3,4 Sone.
Klaus.Baasch@chip.de

fasT PerfeKT: Wer auf der Suche nach dem idealen TV-Bild ist, kommt seinem Ziel beim Sharp Aquos LC-32DH77E sehr nahe. Das 100-Hz-Modell zeigt in allen Modi bis zur FullHD-Auflösung Bewegtbilder in Spitzenqualität – vorausgesetzt, man ändert die Werkseinstellungen ein wenig. Wir empfehlen die Option »dynamisch«. Auch das Deinterlacing, das bei TV-Produktionen eine wichtige Rolle spielt, funktioniert ausgezeichnet – ein weiteres „Sehr gut“ für Qualität. Mit DVDs und Blu-ray-Filmen kommt der Sharp ebenso gut zurecht, und selbst Spiele machen Spaß: Die gemessene Reaktionszeit von 11,1 ms ist zwar kein Top-Wert, es sind aber nie Schlieren erkennbar. Standbilder leiden aber unter dem etwas schwachen Schachbrettkontrast (64:1) – der beste Monitorersatz ist der Sharp deshalb nicht. Zu einem Ideal-Fernseher fehlt dem Sharp eigentlich nur ein besseres Energiemanagement – mit 140,6 Watt im Normalbetrieb schluckt er unter allen 32-Zöllern den meisten Strom. Und er könnte billiger sein, denn vergleichbare Qualität bekommt man anderswo wesentlich günstiger.
martin.jaeGer@chip.de

sPiTzen-Player: Der Panasonic DMP-BD80 lässt in Sachen Ausstattung die gesamte Konkurrenz um Längen hinter sich. Er unterstützt alle relevanten DVD/BD-Formate und -Standards bis Dolby Digital TrueHD, das aktuelle Blu-ray-Profil 2.0 sowie 24p. An Anschlussmöglichkeiten fehlt es ebenfalls nicht, auch ein SD-Slot ist vorhanden – sogar eine 1-GByte-Speicherkarte hat Panasonic spendiert. Internen Speicher gibt’s dafür nicht, auch WLAN wäre schön gewesen. Die Verbindung zum Heimnetz läuft also via LAN-Kabel. Per Knopfdruck lässt sich der Online-Modus aktivieren. Über das VieraCast-Programm kann man so etwa auf YouTube-Videos beider Formate zugreifen. Die Bildqualität ist in jeder Situation erstklassig, bei Blu-ray-Filmen sogar unübertroffen – insgesamt die beste Darstellungsleistung in den CHIP Top 10. Das Filmvergnügen bleibt von Störgeräuschen stets ungetrübt: Betriebsgeräusche zwischen 0,3 und 0,6 Sone sind vernachlässigbar. Und selbst an Kleinigkeiten hat der Hersteller gedacht: Das Frontdisplay lässt sich verdunkeln, sodass nichts vom Filmgenuss ablenkt.
stephan.hartmann@chip.de

Fazit R Wenn leistung alles bedeutet, ist das Qosmio X300-140 die erste Wahl – unter ergonomie-aspekten ist es weniger empfehlenswert. alternative R schenker notebook mysn CXg7 (ca. 2.000 euro): weniger modern ausgestattet, aber kaum schwächer und dabei leiser.
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07/2009 www.chip.de

Fazit R erstklassiges gerät für TV, dVd und Blu-ray – zum allrounder fehlt dem aquos ein besseres standbild für den PC-Betrieb. alternative R samsung le32a659a1f (ca. 610 euro): ähnliche TV-Qualität, dazu bessere standbilder und günstiger.

Fazit R Viel besser kann man derzeit einen Blu-ray-Player nicht bauen – dafür zahlt man den vergleichsweise hohen Preis des dMP-Bd80 gerne. alternative R Panasonic dMP-Bd60 (ca. 270 euro): etwas weniger ausstattung, dafür günstiger und ebenso erstklassige Bildqualität.

Mp3-videoplayer
cowon o2PmP (16 gB)

Festplatte (Nas)
synoLogy disk sTaTion ds209+

PLATZ 1
07/2009

TOP 10

GesamtwertunG Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
speichergröße/-typ 16 GByte/Flash formate MP3, WMA, WAV, OGG, FLAC, MPEG4, DivX, XviD, AVI display (größe/auflösung) 9,5 x 5,4 cm/480 x 272 Pixel anschlüsse USB 2.0 Klirrfaktor 0,056 % stromversorgung interner Lithium-Ionen-Akku akkulaufzeit (audio/Video) 19:40/7:05 h Maße (B x h x T)/gewicht 12,1 x 7,4 x 1,8 cm/202 g Top 10 MP3-Videoplayer Platz 8 von 17

GesamtwertunG www.cowon-germany.de ca. 280 euro befriedigend Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
Kapazität 2 x 750 GByte (Obergrenze: 2 x 1.000 GByte) anschlüsse LAN (Gbit), eSATA, USB-Hub Transferrate (lesen/schreiben) 47,8/33,4 MByte/s lautheit (ruhemodus/Betrieb) 1,8/2,6 Sone stromverbrauch(ruhemodus/Betrieb) 31,7/34,1 Watt Verwendete festplatten Seagate ST3750330AS sonstiges Raid 0 oder 1, 3-Stufen-Lüfter Maße (B x h x T) 8,8 x 21,8 x 16,1 cm Top 10 festplatten (nas) Platz 1 von 20

www.synology.com/deu ca. 520 euro gut

VideoPlayer für drinnen: An der Klangqualität des Cowon O2PMP gibt es absolut nichts auszusetzen. Alle Messwerte liegen im Spitzenklassenbereich: 90,8 dBr etwa sind für den Signal-Rausch-Abstand ein herausragender Wert. Für den Zuhörer bedeutet das in jeder Situation einen klaren, völlig störungsfreien Klang. Das Display kommt da nicht ganz mit. Zwar fallen die Messergebnisse auch hier zufriedenstellend aus, in der Praxis zeigen sich aber starke Spiegelreflexe – oft bis zur Unbrauchbarkeit. 202 Gramm sind für ein 4,3-Zoll-Modell nicht zu schwer und der Akku hält bei Videos sehr gute sieben Stunden durch – viele Konkurrenten schaffen nur vier bis fünf Stunden. 19:40 Stunden Audiospielzeit sind nicht ganz so toll, aber noch im grünen Bereich. Dazu kommt eine vorbildliche Bedienung. Die Cowon-Preisgestaltung hat uns weniger gefallen: Für 280 Euro gibt es nur 16 GByte. Zudem fehlen Oberklasse-Features wie WLAN oder Bluetooth und selbst so banale Dinge wie Radioempfang oder Befestigungsmöglichkeiten. Und: Kopiergeschützte DRMDateien lassen sich nicht abspielen.
stephan.hartmann@chip.de

einfaChes, sChnelles nas: Die Synology Disk Station DS209+ bedeutet einen Quantensprung in puncto NAS-Performance. Mit eSATA-Schnittstelle bringt sie es auf Transferraten zwischen 33,4 MByte/s (Lesen) und 47,8 MByte/s (Schreiben). Damit ist sie mehr als doppelt so schnell wie die QNAP Turbo Station TS-109 Pro, dem bis dato einzigen NAS-System mit eSATA. Die Handhabung des Zwei-Platten-Systems ist nicht minder attraktiv: Es arbeitet zwar mit Linux, die Bedienung ist aber weitgehend an WindowsStandards angepasst. Die durchdachte, überwiegend selbsterklärende Navigation durch die Vielfalt der Funktionen erleichtert gerade Einsteigern den Umgang sehr. Zur Ausstattung gehören die komplette Palette der NAS-Module (FTP-, HTTP-Backupund Medienserver) und neben dem eSATAauch ein Gbit-LAN-Anschluss. Wichtig für Unternehmen: Das Gerät beherrscht Active Directory Services und unterstützt damit Rechtestrukturen im Firmennetz – eine große Erleichterung für Administratoren. Zu der großen Leistungsfähigkeit gehört ein großer Stromhunger: üblicherweise 30 Watt.
christoph.Giese@chip.de

Fazit R Bild und Ton sind an sich erstklassig. aber das spiegeldisplay und auch einige ausstattungsmängel hätten nicht sein müssen. alternative R archos 5 (60 gByte, ca. 280 euro): etwas schwerer, weniger Videospielzeit, aber mehr speicher und brauchbares 4,8"-TfT.

Fazit R das synology ist eine überzeugende, aber teure Kombination aus leistungsstärke und Benutzerfreundlichkeit. alternative R Buffalo linkstation Mini ls-Ws1.oTgl (1 TByte, ca. 310 euro): weniger Performance, aber günstiger und stromsparender.

TesT+Technik EinzEltEsts

spielekoNsole
ninTendo dsi

dvd-rekorder (Mit Festplatte)
Panasonic dmr-eh595

HaNdy (busiNess)
hTc Touch diamond2

PLATZ 1
07/2009

TOP 10

PLATZ 3
07/2009

TOP 10

GesamtwertunG Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
CPU raM interner speicher akkulaufzeit Bildschimdiagonale auflösung (Kamera) schnittstellen Maße gewicht (inklusive akku und stift) ARM (133 MHz) 16 MByte 256 MByte maximal 14 Stunden 3,25 Zoll 0,3 Megapixel WLAN, AV 1,9 x 13,7 x 7,5 cm 214 Gramm

GesamtwertunG www.nintendo.de ca. 170 euro sehr gut Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
festplattenkapazität 250 GByte aufnahmedauer (max./min. Qualität) 55/441 Stunden aufnahmemedien DVD+R/RW, DVD9+R, DVD-RAM Unterstützte formate MP3, JPEG, DivX anschlüsse (S)-Video, SCART, USB, YUV, HDMI, Audio digital/optisch TV-Tuner analog stromverbrauch (stand-by-Modus/Betrieb) 0,5/18,7 Watt Maße (B x h x T) 43,0 x 5,9 x 28,6 cm Top 10 dVd-rekorder (mit festplatte) Platz 1 von 13

GesamtwertunG www.panasonic.de ca. 320 euro gut Info PreIs ohne Vertrag PreIs/LeIstung technische Daten
gsM-standards 850, 900, 1.800, 1.900 MHz (Quadband) Mindestsprechzeit (bei max. sendeleistung) 2:35 h Max. stand-by-zeit (laut hersteller) 15 Tage sar-Wert (strahlenbelastung) 0,6 Watt/kg datenfunktionen Bluetooth, USB, WLAN, HSDPA, GPRS, EDGE display (größe/auflösung) 4,2 x 6,9 cm/480 x 800 Pixel speicher (intern/erweiterung) 288 MByte/microSD Maße (B x h x T)/gewicht 10,8 x 5,4 x 1,4 cm/119 g Top 10 handys (Business) Platz 3 von 23

www.htc.com/de ca. 460 euro befriedigend

Professionelles sPielzeUg: Schon die Nintendo DS war mit Headset-Anschluss und Chatprogramm mehr als nur eine simple Spielekonsole. Die Nachfolgerin DSi bietet jetzt noch mehr Einsatzmöglichkeiten: So sind in dem kompakten Klappgehäuse Mikrofon und zwei Kameras integriert, mit denen Sie Klang, Fotos und Videos aufnehmen können. Die DSi hält für alle Bild- und Tonaufnahmen auch Bearbeitungstools bereit. Das Display ist jetzt größer (3,25 Zoll) und von hervorragender Qualität. Der Handheld ist also eine geniale Konsole – und ein Musikplayer: Via SD-Kartenslot lässt sich die DSi mit Sound versorgen. Ärgerlich ist nur, dass sie nur das AAC-Format kennt, MP3-Dateien müssen Sie konvertieren. Ein weiterer Wermutstropfen ist der fehlende GBA-Slot. Er ermöglichte bei den Vorgängern DS und DS lite den Einsatz der beliebten Game-Boy-Advance-Spiele. Ein Ersatz soll der neue DSi-Shop sein, in dem man Spiele und Anwendungen online erwerben kann. Um den Shop zu nutzen, müssen Sie „Nintendo-Points“ kaufen, die Internet-Verbindung ist per WLAN kein Problem.
david wichter, autor@chip.de

MUsTer-reKorder: Panasonics DMR-EH595 ist in jeder Hinsicht ein vorbildlicher DVDRekorder. Die Bildqualität ist spitze: Selbst in der niedrigsten Aufnahmequalität sind alle Videos überraschend ansehnlich. Und in der höchsten Qualitätsstufe überraschte er mit brillanten, natürlichen Farben und unerreichter Schärfe. Die Aufnahme-Kapazität der 250-GByte Platte sinkt dabei von 441 auf immer noch beachtliche 55 Stunden. Für die Praxis fast ebenso wichtig ist die Bandbreite der Aufnahmemedien, und auch in dieser Disziplin schlägt sich der Panasonic sehr gut: Alle Rohlinge unterschiedlichster Herkunft verarbeitete er problemlos. Zahlreiche Schnittstellen bringen das Bildmaterial auf den Schirm, darunter HDMI für eine 1.080-Zeilen-Darstellung (progressiv). Der USB-Port dient als zusätzliche Quelle für MPEG2- und MP3-Daten. Die Bedienung profitiert von einer übersichtlichen, intuitiven Menüführung. Videoschnitt und Aufnahmeprogrammierung per EPG sind in wenigen Schritten erledigt. Und wie man das von einem Spitzen-Rekorder erwartet, arbeitet der Panasonic leise und stromsparend.
stephan.hartmann@chip.de

ToUCh-handy: Im Gegensatz zum Großteil der Business-Konkurrenz setzt HTC bei seinem Touch Diamond2 konsequent auf den Touchscreen – eine Volltastatur fehlt. Die vermisst man aber kaum, denn die Steuerung auf dem großen 3,2-Zoll-Display mit hoher Auflösung funktioniert hervorragend, wenn man nicht gerade lange Texte tippt. Dann kommt man kaum um den Eingabestift herum. Sonst ist die Praxistauglichkeit hoch. Das 119-Gramm-Handy liegt gut in der Hand, wirkt sehr solide und sammelt jede Menge Ausstattungspunkte: Ob WLAN oder HSDPA, Office Mobile oder Umgebungsprofile – das Diamond2 bietet in fast jedem Bereich erstklassige Business-Tools. Ein Navigationsprogramm fehlt jedoch: Das eingebaute GPS-Modul taugt nur für Google Maps. Daneben kommt auch der Spaß nicht zu kurz: Die 5-Megapixel-Kamera schießt sehr ansehnliche Bilder, und auch der MP3-Player gehört zur Oberklasse. Eine Stärke des Diamond2 ist seine Webtauglichkeit: Die Seiten sind fix geladen und werden mit Opera sehr korrekt angezeigt. Die Akkuleistung dagegen fällt mager aus: nur 2:35 Stunden.
peter.KrajewsKi@chip.de

Fazit R die nintendo dsi ist die fast perfekte hosentaschen-Konsole zum moderaten Preis – das angebot an spielen ist allerdings noch mager. alternative Rsonys Playstation Portable (ca. 160 euro): bessere Multimedia-funktionen, aber weniger spielevergnügen.
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07/2009 www.chip.de

Fazit R der Panasonic dMr-eh595 ist in jeder hinsicht ein ausgezeichneter dVd-rekorder, bei dem man einfach nichts kritisieren kann. alternative R sony rdr-hX780 (ca. 250 euro): günstiger, aber leichte abstriche bei der Qualität und hörbar lauter.

Fazit R Touchscreen-fans kommen beim hTC Touch diamond2 auf ihre Kosten – wenn sie keine dauergespräche führen wollen. alternative R hTC Touch Pro (ca. 500 euro): nicht ganz so mobil (162 g) und teurer, aber neben Touchscreen auch echte Tastatur.

drucker (MultiFuNktioN tiNte)
BroTher dcP-165c

Netbook
hP PaviLion dv2–1050eg

GesamtwertunG Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
Maximale druckauflösung 6.000 x 1.200 dpi Maximale scanauflösung 1.200 x 2.400 ppi schnittstellen USB 2.0, PictBridge, Cardreader druckkosten (Text/a4-foto) 4,9 Cent/1,42 Euro Mittlere lautheit 3,1 Watt stromverbrauch (stand-by-Modus) 2,8 Watt sonstiges kein Faxmodul Maße (B x h x T) 45 x 15 x 39 cm Top 10 drucker (Multifunktion Tinte) Platz 23 von 23

GesamtwertunG www.brother.de ca. 75 euro befriedigend Info PreIs PreIs/LeIstung technische Daten
CPU/raM AMD Athlon Neo MV-40 (1,6 GHz)/2 GByte grafik ATI Mobility Radeon HD 3410 display (größe/auflösung) 12,1 Zoll/1.280 x 800 Pixel laufwerk Festplatte 320 GByte schnittstellen 3 x USB, VGA, HDMI, LAN, WLAN, Bluetooth, Line-out, Cardreader akkulaufzeit (min./max.) 2:19/2:32 h Maße (B x h x T)/gewicht 29,2 x 3,3 x 24,0 cm/1,7 kg Top 10 netbooks Platz 14 von 34

www.hewlett-packard.de ca. 700 euro ausreichend

BilligsT-drUCKer: 75 Euro für ein neues Multifunktionsgerät – günstiger geht’s kaum. Dafür liefert der Brother DCP-165C gar nicht mal so schlechte Qualität, beim Scannen verdient er sich wegen hoher Vorlagentreue sogar ein „Sehr gut“. Das Arbeitstempo ist dagegen nur für geduldige Menschen erträglich: Über acht Minuten dauert der Druck eines A4-Fotos. Bei dem Preis ist das aber fast ebenso selbstverständlich wie die spartanische Ausstattung ohne Fax und mit mickriger 100-Blatt-Zufuhr. Immerhin bringt der Kandidat PictBridge-Anschluss und Cardreader mit – zudem ist er angenehm kompakt und fällt akustisch kaum auf. Ärgerlich sind dafür die Druckkosten: 1,42 Euro für ein seitenfüllendes Foto – das lohnt sich im Vergleich mit einem Fotoservice einfach nicht, und 4,9 Cent pro Textseite liegen weit über dem Durchschnitt. Ein sparsamer Drucker liefert das zum halben Preis. Dagegen steht immerhin eine vorbildliche Energiebilanz. Mit 2,8 Watt im Standby-Modus ist der DCP-165C das Multifunktionsgerät mit dem bei Weitem geringsten Stromverbrauch in den CHIP Top 10.
tomasz.czarnecKi@chip.de

TeUres neTBooK: Netbooks sind beliebt, weil sie klein sind, leicht – und vor allem billig. Da wirkt das 700-Euro-Netbook HP Pavilion DV2 wie ein Fremdkörper. Immerhin: Es ist das erste Modell mit einem Athlon-Neo-Prozessor, der ihm die bei Weitem beste Performance aller Netbooks einbringt: über 2.100 Zähler im CPU-Test des PCMark05 statt der sonst üblichen rund 1.500 Punkte. Hinzu kommt statt lausiger Onboard-Grafik eine HD-taugliche Grafikkarte – das reicht fast an Subnotebook-Niveau heran. Der Spaß dauert allerdings nicht lange: Nach maximal 2:32 Stunden ist der Akku am Ende – genau das will man von einem Netbook nicht. Mit dem 12-Zoll-Display (recht gut übrigens) und 1,7 Kilo Gewicht fällt das DV2 auch sonst aus dem Rahmen. Positive Kehrseite der Medaille ist die relativ große Tastatur, die annähernd normales Tippen erlaubt. Als Pluspunkt ist auch die gute Ausstattung zu verbuchen, die neben einer großen Festplatte (320 GByte) und der HDMI-Schnittstelle einen Cardreader für überdurchschnittlich viele Speicherkartenformate umfasst. Ein optisches Laufwerk fehlt dagegen.
Klaus.Baasch@chip.de

Fazit R nur wer großen Wert auf ein stromsparendes Multifunktionsgerät im Privateinsatz legt, liegt beim Brother dCP-165C richtig. alternative R Canon Pixma MX300 (ca. 90 euro): fast so hohe Verbrauchskosten, aber schneller und bessere druck- und scanqualität.

Fazit R das hP dV2 könnte ein günstiger, wenn auch leistungsschwacher subnotebook-ersatz sein – dazu gehört dann aber ein besserer akku. alternative R Msi Wind U115 (ca. 550 euro): nur netbooktypische leistung und 10-zoll-TfT, dafür über fünf stunden laufzeit.

test+technikEinzEltEsts

TuningTool
Fix-it Utilities 9 ProFessional

FoToTool
Bling! it

DaTenverschlüsselung
archicryPt live 6

GesamtwertunG SyStem anbieter PreiS PreiS/LeiStung    

GesamtwertunG SyStem anbieter PreiS PreiS/LeiStung    

GesamtwertunG SyStem anbieter PreiS PreiS/LeiStung WindowsXP/Vista www.archicrypt.com ca. 35 euro befriedigend 

WindowsXP/Vista www.avanquest.de ca. 40 euro befriedigend

WindowsXP/Vista www.franzis.de ca. 30 euro befriedigend

tuning mit rettungSAnKer: Neben den üblichen Optimierungswerkzeugen enthalten die neuen Fix-It Utilities einen MalwareScanner. Ob der in eine Tuning-Suite gehört, sei dahingestellt. Das ist nicht der einzige Unterschied zu den vielen Konkurrenzprodukten: Mit den Fix-It Utilities kann man eine Rettungs-CD erstellen und den PC damit im Notfall booten und reparieren. Wer die Software in der Box kauft, nutzt die Installations-CD als Boot-Medium. Funktional haben die Utilities viel zu bieten: Leicht erreicht man versteckte Windows-Einstellungen, defragmentiert Datenträger oder löscht überflüssige Dateien – auch automatisch. Zudem kann der User Schnappschüsse des Systems anlegen, um es im Ernstfall wiederherzustellen, Daten unwiderruflich vernichten oder gelöschte Dateien retten. Weniger gefallen hat uns die Oberfläche: Während das Startcenter noch übersichtlich ist, wird es unschön, wenn man in die Tiefen einzelner Tools hinabsteigt. So erklärt der System-Monitor kaum, welche Einstellung wofür gedacht ist. Und die Beschreibungen im StartupCommander, mit dem der Anwender Autostarteinträge aussortiert, sind nur englisch. Gerade User, die mit den Details des Betriebssystems nicht vertraut sind, dürfte das verwirren. Außerdem machen die Maßnahmen zur Beschleunigung des Systems – zum Beispiel die Optimierung von Arbeitsspeicher und Registry – einen modernen Rechner kaum schneller. 
christianLanzerath,autor@chip.de

SAuBer FreiSteLLen: Ausgemistete Gegenstände vom Dachboden verkauft man rasch per eBay – und die Fotosoftware Bling! It von Vertus hilft, die Dinge ins richtige Licht zu rücken. Denn mit wenigen Klicks stellt sie per automatischer Randerkennung etwa eine Gitarre frei, die man vor der hässlichen Bretterwand fotografiert hat. Die Bedienung ist so einfach, dass sogar BildbearbeitungsEinsteiger problemlos einwandfreie Ergebnisse erzielen. Hebt sich das Objekt deutlich vom Hintergrund ab, gelingt das Freistellen weitgehend automatisch. Wenn das Objekt jedoch fast mit dem Hintergrund verschmilzt und die Automatik der Software versagt, helfen Handwerkzeuge weiter. Das funktioniert wie bei Malen nach Zahlen: Ein Algorithmus erkennt unterschiedliche Farbbereiche im Bild und legt ein Raster darüber. Per Pinsel markiert der User dann die Hintergrund-Segmente und löscht sie. Die anspruchsvolle Technik stammt aus der Profi-Software Fluid Mask (ca. 180 Euro). Die Entwickler haben Bling! It allerdings so verschlankt, dass die Ausgabequalität der Fotos kaum fürs Familienalbum genügt: Die Software komprimiert auch hochaufgelöste Fotos derart, dass sie nur für eBay taugen. Um dort die Produkte schicker zu präsentieren, kann man im Handumdrehen dem Objekt einen Schlagschatten hinzufügen oder Lichter setzen. Ein weiterer Bonus: Das Paket enthält eine Zusatz-CD mit über 300 alternativen Hintergrundbildern. 
dominik.hoferer@chip.de

Bequeme Sicherheit: ArchiCrypt Live ist eine Verschlüsselungs-Software, die genau das leistet, was der Anwender erwartet: Einmal installiert und eingerichtet, arbeitet sie ganz unauffällig im Hintergrund. Die ArchiCryptContainer sind in jeder Anwendung wie ein normales Windows-Laufwerk ansprechbar und schützen die hier abgelegten Daten mit einer praktisch unknackbaren 384-Bit-XSXAES-Verschlüsselung. Den Zugang erlaubt ein Passwort, dessen Sicherheit die Software gleich anzeigt, wenn es der User vergibt. Als Alternativen empfiehlt ArchiCrypt eine SmartCard oder ein Security-Token. Hinsichtlich der Performance ergaben sich im Test keine spürbaren Einschränkungen: Verschlüsselte Dateien ließen sich ebenso unmittelbar öffnen wie unverschlüsselte – quasi „on the fly“. Die Software blendet dabei die Rate ein, mit der sie die Daten bereitstellt: Auf aktuellen Mehrkern-Rechnern (Core 2 Duo oder Athlon X2) waren es rund 130 MByte pro Sekunde. Die größte Neuerung in der aktuellen Version 6 ist jedoch neben der klarer strukturierten Benutzeroberfläche die auf ein ganzes Terabyte gestiegene maximale Größe der ContainerDateien. So lässt sich nun die gesamte digitale Bildersammlung auf einem Laufwerk speichern. Besonders sinnvoll ist das Programm für Notebooks oder externe Festplatten, denn dann sind wenigstens die Daten gesichert und unbenutzbar, wenn die Hardware abhanden kommt. 
gunnar.troitsch@chip.de

Fazit R Die Fix-it utilities bieten zahlreiche Funktionen und sogar eine rettungs-cD, aber es hapert an Benutzerfreundlichkeit. alternative R Die tuneup utilities 2009 (ca. 40 euro) sind ebenfalls umfangreich, zwar ohne rettungs-cD, aber einsteigerfreundlicher.
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07/2009 www.chip.de

Fazit R Bling! it ist ein leicht bedienbarer Freisteller für die optimale Präsentation von Produkten im internet. alternative R Knockout 2.0 (ca. 50 euro, auch bei Franzis) kann noch mehr und speichert die Fotos in höherer Auflösung.

Fazit R Archicrypt Live 6 ist die ideale Kombination aus professionellem Schutz und intuitiver Bedienbarkeit. alternative R Das kostenlose truecrypt verwendet „nur“ eine 256-Bit-Verschlüsselung, verwaltet aber Volumes bis zu einem Petabyte.

Backup-programm
versionBackUP Master 5.0

BilDopTimierung
Picshrink 2.0

GesamtwertunG SyStem anbieter PreiS PreiS/LeiStung Windows2000/XP/Vista www.sb-aw.de ca. 80 euro befriedigend

GesamtwertunG SyStem Windows98/nt/2000/XP/Vista anbieter www.topbytelabs.com PreiS ca. 25 euro befriedigend PreiS/LeiStung

ZeitmASchine: Wer eine wichtige Datei aus Versehen löscht, würde am liebsten die Zeit zurückdrehen. Genau das kann VersionBackup: Es macht jeden Tag eine Sicherung von ausgewählten Dateien und Ordnern und erlaubt den Zeitsprung zurück auf eine frühere Version. Einsteiger brauchen eine gewisse Einarbeitungszeit, denn als Erstes muss der Nutzer einen Sicherungsauftrag erstellen – vorgefertigte Profile oder eine Ein-Klick-Sicherung gibt es nicht. Der Assistent hilft dabei mehr schlecht als recht: So schlägt er vor, die Sicherung im gleichen Verzeichnis abzulegen wie das Original. Nicht besonders clever, denn bei einem Festplattendefekt sind dann beide futsch. Alternativ funktionieren als Backup-Speicher alle in Windows erreichbaren Medien, etwa USBFestplatten oder Netzlaufwerke. Neu ist die Funktion, USB-Festplatten über ihre Seriennummer zu identifizieren. Der Vorteil: Die Backups landen unabhängig vom Laufwerksbuchstaben auf der passenden Platte. Das Programm arbeitete im Test schnell und genau. Der Zeitsprung erfolgt denkbar einfach: im Backup-Browser auf die Datei klicken und das Datum auswählen. Praktisch auch die Archiv-Verwaltung: Mit wenigen Klicks lassen sich Backups auf DVD oder einen FTP-Server speichern. Die Option, eine Mini-Version für den USB-Stick zu basteln, klappte im Test erst nach dem Umbenennen einer veralteten DLL-Datei – der Hersteller hat den Fehler per Update behoben.
Jörggeiger,autor@chip.de

FotowerKStAtt: Der Pixel-Tuner PicShrink bearbeitet einzelne Fotos oder per Stapelverarbeitung gleich komplette Verzeichnisse mit wenigen Klicks. Im Test komprimierten wir rasch und ohne lange Einarbeitungszeit ein Bildarchiv mit etwa 100 Fotos. Dabei änderten wir die Größe der Fotos, reduzierten die Druckauflösung, passten Kontrast, Helligkeit und Intensität per Schieberegler an und drehten die Aufnahmen in die richtige Postition. Eine Zwei-Fenster-Ansicht zeigt das Original und eine Vorschau der Änderungen. Führt man dann die Verarbeitung durch, landen die Fotos als Kopie in einem Ordner. Dafür ist es nützlich, dass PicShrink den Dateien automatisch einen Namenszusatz anhängen oder sie durchnummerieren kann. Ebenso praktisch: Die Einstellungen lassen sich in Profilen speichern. So braucht der User die Konfiguration – etwa für Bildergalerien im Netz – nur einmal vorzunehmen. Um die Fotos aufzuhübschen, kann die Software einen Rahmen um sie legen, aber leider nur in einer Farbe und ohne jegliche Verläufe, Konturen oder Schattierungen. Etwas mehr Möglichkeiten wie Texturen oder eine Bilderrahmen-Optik würden dem Tool nicht schaden. Ebenso ist die Funktion, die Aufnahmen mit Wasserzeichen zu versehen, zwar leicht und intuitiv bedienbar, aber zusätzliche Optionen wie die exakte Positionierung des Stempels gibt es nicht. Auch fehlt der Import über die Zwischenablage, um etwa Screenshots zu optimieren.
dominik.hoferer@chip.de

Fazit R ist VersionBackup erst einmal eingerichtet, kann der Benutzer sehr einfach frühere Dateiversionen restaurieren. alternative R Acronis true image home 2009 (ca. 50 euro) bietet mehr Funktionen und sichert auch die komplette Festplatte.

Fazit R PicShrink ist zwar ideal für die Stapelverarbeitung einfacher Bildänderungen, gehobenen Ansprüchen genügt das tool nicht. alternative R Die Freeware irfanView ist nicht ganz so übersichtlich und intuitiv, hat aber einen ähnlichen umfang.

test+technikEinzEltEsts

TuningTool
xP tools 6

minDmapping
MindvisUalizer 3.8

regisTryTool
registry cleanUP 3

GesamtwertunG SyStem anbieter PreiS PreiS/LeiStung WindowsXP www.loadstreet.de ca. 20 euro ausreichend

GesamtwertunG SyStem anbieter PreiS PreiS/LeiStung Windows2000/XP/Vista www.nobox.de ca. 70 euro sehrgut

GesamtwertunG SyStem anbieter PreiS PreiS/LeiStung    

WindowsXP/Vista www.my-sad.com ca. 15 euro gut

VieL hiLFt mAnchmAL wenig: Windows XP ist wie ein Anzug von der Stange – man kann problemlos reinschlüpfen, richtig passen tut er aber selten. Für den perfekten Sitz wollen die XP Tools von Systerac sorgen. Die Macher setzen dabei klar auf Masse: In der Suite stecken 20 Tuningtools, außerdem sind über die Programmoberfläche rund 80 Windows-eigene Werkzeuge erreichbar. Das ist unübersichtlich, für Einsteiger fehlt eine 1-Klick-Optimierung oder ein Assistent, der aufgabenbasiert vorgeht. Gut jedoch sind nützliche Abkürzungen, etwa um das Kontextmenü anzupassen. Da das Programm nur unter XP läuft, ist ein eigener Defragmentierer Pflicht, der die Festplatte wieder in Schuss bringt. Die Variante „zügig“ geht wirklich schnell und fegt bei den Test-PCs in drei bis fünf Minuten über die Platte, die Leistung steigert das aber nicht messbar. Die Variante „exakt“ räumt gründlicher auf, und danach laufen Anwendungs-Benchmarks auf zuvor unordentlichen Rechnern um 3 bis 5 Prozent schneller. Paging-File oder Master-File-Table defragmentieren die XP Tools nicht. Leider arbeitet das Programm auch mit Tricks, die nachweislich nichts bringen: Das Freiräumen des Arbeitsspeichers erledigt Windows selbst besser. Und von einer Beschleunigung der Internetverbindung ist im Test nichts zu spüren. Statt wirksamer Methoden wie Traffic Shaping schrauben die XP Tools nur an einigen Registry-Einstellungen.
Jörggeiger,autor@chip.de

iDeen inS BiLD SetZen: Wer Informationen oder Pläne optisch aufbereiten will, kann das mit dem Stift auf einem Blatt Papier tun – oder ein Mindmapping-Programm nutzen. Der MindVisualizer erfasst und organisiert zusammengehörige Daten und Fakten auf sehr schnelle und einfache Weise in einem Schaubild, das der User in wenigen Schritten ergänzen und erweitern kann. Anschaulich wird die Grafik durch die automatisch gesetzten Farben sowie durch Bilder und Symbole, die man aus den mitgelieferten Bibliotheken oder von Windows einfügt. Außerdem lassen sich Hyperlinks zu Internetseiten, Office-Dokumenten oder Outlook setzen. So entwarfen wir im Test sehr flott ansprechende Maps zu den verschiedensten Themen, sei es zur privaten Umzugsplanung oder zur betrieblichen Projektarbeit. Für den Export der fertigen Mindmaps stehen PDF, RTF, JPG und HTML zur Verfügung sowie die gängigen Formate der MSOffice-Anwendungen. Alternativ lässt sich die Map auf einer oder mehreren Seiten ausdrucken. Der MindVisualizer ist auch für Einsteiger zu empfehlen, da man sofort loslegen kann und die Software viele Gestaltungsschritte automatisiert abarbeitet. Wer allerdings im Beruf ständig Daten mit Kollegen austauschen muss, ist unter Umständen mit einem umfangreicheren Programm wie MindManager 8 besser bedient, das Arbeitsbereiche mit differenzierten Zugriffsrechten für die Gruppenarbeit einrichtet.
rainerLeverenz,autor@chip.de

SchneLLer SAuBer: Verwaiste Registry-Einträge können zu Software- oder Treiberkonflikten führen, die im Extremfall das gesamte System lahmlegen. Registry CleanUp hält Windows sauber, indem es die Datenbank durchfegt. Das macht die neue Version ziemlich gut: CleanUp 3 findet auf einem Testrechner 533 überflüssige Einträge, während die Vorgängerversion nur 387 aufspürt. Nicht nur die Scan-Engine hat sich verbessert, auch das Tempo: Die Registry-Analyse läuft mit 25 Sekunden fast doppelt so schnell, und das Tool legt dabei sogar zusätzlich einen Systemwiederherstellungspunkt an. Wirklich sinnvoll ist der allerdings nicht, denn die Software speichert ohnehin ein Registry-Backup – und bei einem Totalschaden hilft selbst der Wiederherstellungspunkt nicht weiter. Auch die anderen neuen Funktionen sind kaum mehr als Zierde. Der Button »Windows Tools« enthält nur die systemeigenen Säuberungsroutinen wie »Bereinigen des Datenträgers« oder die Festplattendefragmentierung. Ebenfalls wenig nützlich für ein Registry-Tool ist der Passwortschutz des Programms. Abgesehen von der optimierten Suche fehlen der Version 3 daher echte Verbesserungen. So ist die Übersicht der gefundenen Einträge nach wie vor nicht sehr benutzerfreundlich, denn der User muss durch zahlreiche Kategorien klicken. Außerdem kann er die Registry-Schlüssel weder genauer untersuchen noch verändern.
manueL.schreiber@chip.de

Fazit R Die XP tools sind für einsteiger zu unübersichtlich. in der masse verstecken sich auch einige nutzlose Funktionen. alternative R Die tuneup utilities 2009 von S.A.D. (ca. 40 euro) kombinieren einfache Bedienung mit guten Funktionen.
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07/2009 www.chip.de

Fazit R Der mindVisualizer macht das erstellen von mindmaps schnell und einfach – zu einem günstigen Preis. alternative R mindmanager 8 (ca. 300 euro) ist das richtige Produkt für Anwender, die mehr Funktionen benötigen.

Fazit R cleanup 3 säubert die registry schnell und unkompliziert, lässt jedoch fortgeschrittene Funktionen vermissen. alternative R wesentlich mehr hilfestellung sowie zahlreiche Funktionen bietet registry First Aid 7 von Avanquest (ca. 30 euro).

test+technikEinzEltEsts

weBDesign
weB to date 6.0

FilTersoFTware
kindersicherUng 2009

alleskonverTierer
avs video converter 6.2

GesamtwertunG SyStem anbieter PreiS PreiS/LeiStung Windows2000/XP/Vista www.databecker.de ca. 180 euro gut

GesamtwertunG SyStem Windows9x/me/2000/XP/Vista anbieter www.salfeld.de PreiS ca. 40 euro gut PreiS/LeiStung

GesamtwertunG SyStem anbieter PreiS PreiS/LeiStung WindowsXP/Vista www.avs4you.com ca. 45 euro befriedigend

moDerne weBSeiten: Das Content-Management-System web to date 6.0 richtet sich an Privatanwender und Kleinunternehmer, die schnell und mit wenig technischem Hintergrundwissen eine ansehnliche Internetpräsenz erstellen wollen. Zeit zum Einarbeiten sollten sie sich trotzdem nehmen, denn der Funktionsumfang ist gewaltig. Die Entwickler haben dem durch ein ausführliches Handbuch und Schritt-für-Schritt-Assistenten Rechnung getragen. So klickt sich der Anwender aus Elementen wie Bildern, Tabellen, Infokästen oder RSS-Feeds die Website zusammen und wird zum Schluss mit einem professionell und nicht von der Stange wirkenden Internetauftritt belohnt, der obendrein noch zeitgemäß ist. Denn die Software bietet eine Reihe neuer Features, die vor allem den Web-2.0-Hype bedienen. So lassen sich Videos von YouTube oder Karten aus Google Maps einfach und ohne Programmierkenntnisse in die Seite einbauen, manche Module wie die für eigene Wikis und große Foren kosten jedoch extra. Weitere interaktive und multimediale Inhalte sind Feedback-Formulare, mit denen Besucher Beiträge kommentieren, ein Zeitstrahl, der Ereignisse übersichtlich darstellt, und Diashows mit ansprechenden Leuchttischoder Zoom-Effekten. Eigene Skripte – etwa HTML- oder PHP-Code – bauen erfahrene Webdesigner manuell ein. An aussagekräftige URLs für die Suchmaschinenoptimierung haben die Entwickler ebenfalls gedacht.
christianLanzerath,autor@chip.de

KiDS Am Pc SchütZen: Gerade bei kleineren Kindern ist es ratsam, zu kontrollieren, was sie so am Computer treiben. Salfelds Kindersicherung kann ziemlich alles rund um den PC mit Passwörtern schützen – sämtliche Programme, Ordner und Systemeinstellungen – sowie strikte Zeitlimits vergeben. Darüber hinaus lässt sich mit einem Webfilter der Internetverkehr über schwarze Listen einschränken oder gleich komplett sperren. Sinnvoller ist es, eine begrenzte Anzahl von Seiten freizugeben – das Tool liefert bereits ein Verzeichnis kindgerechter Websites mit. Angebote wie Wikipedia etwa lassen sich weiterhin ungestört benutzen. Neu in der aktuellen Version: Die Eltern können die Software auch über das Internet fernsteuern. Dazu legen sie einen Benutzerzugang auf der Herstellerwebsite an, den das Programm mit den lokalen Einstellungen synchronisiert. Von nun an lassen sich die Einstellungen auch auf der Salfeld-Website vornehmen. Die Nachteile: Der PC braucht eine ständige DSL-Anbindung und muss neu starten, bevor die Software geänderte Vorgaben aus dem Web holt. Praktisch: Die Kindersicherung zeichnet detailliert auf, wann der Sprössling welche Programme gestartet und welche Internetseiten besucht hat. Optional lassen sich die Protokolle auch per Mail zuschicken. Wenn der Sohnemann nicht gewieft genug ist, von externen Laufwerken zu booten, lässt sich so sein Nutzungsverhalten genau nachvollziehen.
Janeibicht,autor@chip.de

FLinKer KoPierer: Wer nur gelegentlich Videos in andere Formate umwandelt, möchte sich nicht mit technischen Details auseinandersetzen, sondern nur auf einen Knopf drücken. Den Rest erledigt dann eine Software wie der AVS Video Converter. Und das klappt ziemlich gut, wenn das Tool die Filme für mobile Geräte wie iPod oder PSP konvertieren soll, denn die voreingestellten Profile passen exakt. Auch die Ausgabe als DVD bereitet keine Probleme. Allerdings fehlt der Software ein AC3-Encoder, um Tonspuren in Dolby Digital auszugeben, und MehrkanalSound sucht man ebenfalls vergeblich – beides ist bei Konkurrenten wie dem kostenlosen MediaCoder mittlerweile Standard. Um Filme in MPEG4 zu konvertieren, nutzt AVS die Open-Source-Encoder XviD und x264 – das garantiert im Prinzip eine gute Ausgabequalität und eine hohe Geschwindigkeit. Beide Encoder bieten mehr als einen Durchlauf, um die Bildqualität zu optimieren, aber der Converter enthält leider nur Profile, die auf einen Durchlauf eingestellt sind. Zwar kann der User das in den Experten-Einstellungen der Encoder ändern, aber für ein Ein-Klick-Tool ist dieser Weg schlicht zu umständlich. Bei der Datei-Ausgabe schwächelt die Software ebenfalls, denn das moderne MKV-Format fehlt komplett, und bei MP4 gibt es keine Profile für High-Definition-Filme. Die finden sich nur in Formaten, die bislang noch kein Standalone-Player beherrscht. 

markus.mandau@chip.de

Fazit R mit web to date 6.0 erstellt man ohne Programmierkenntnisse eine attraktive website, braucht aber etwas einarbeitungszeit. alternative R Das ähnlich umfangreiche netobjects Fusion 11 (ca. 200 euro) setzt ebenfalls auf das Baukastenprinzip.
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07/2009 www.chip.de

Fazit R ein vielseitiges, aber auch komplexes tool, mit dem man Kinder durchaus auch alleine an den Pc lassen kann. alternative R Das kostenlose Parents Friend hat ähnliche Funktionen und ist etwas simpler gestrickt.

Fazit R wer Filme für mobilgeräte konvertiert, liegt hier richtig. Doch für high-Definition ist das tool nicht ausgelegt. alternative R Die Freeware mediacoder ist vielseitiger, dafür allerdings nicht so einfach in der Bedienung.

TEST+TECHNIK TOP 10

Inhalt
HARDWARE
h
Blu-ray-Brenner 111 Blu-ray-Player h Digital-Camcorder (bis 1.000 €) h Digital-HD-Camcorder h Digitalkameras (Einsteiger) 111 Digitalkameras (Allrounder) 111 Digitalkameras (Mega-Zoom) 111 Digitalkameras (Style) 112 112 112 112 Digitalkameras (SLR bis 1.000 €) Drucker (Laser Farbe) Drucker (Laser S/W) Drucker (Tintenstrahler)

h h

Drucker (Multifunktion Farblaser) 113 Drucker (Multifunktion Tinte) DVD-Brenner 113 DVD-Rekorder (mit Festplatte) h Festplatten (SATA/3,5 Zoll) h Festplatten (Notebook 2,5 Zoll) h Festplatten (extern, bis 2,5 Zoll) h Festplatten (extern, 3,5 Zoll) h Festplatten (NAS) 113 Festplatten (Solid State Drive) 113 Grafikkarten (PCI-Express) 114 Handys (Business) 114 Handys h Heimkinoprojektoren 114 Motherboards AMD (AM2+) 114 Motherboards Intel (Sockel 775) 115 115 115 115 MP3-Player MP3-Videoplayer Navigationssysteme Netbooks

Je geringer, desto besser Neben der Druck-, Scan- und Kopierqualität sowie der Lautheit der Multifunktionsgeräte ermittelt Tester Marek Grzybowski auch die Energieverbrauchswerte

CHIP Top 10
Der aktuelle Überblick über den gesamten IT-Markt: Nutzen Sie die CHIP Top 10 als unbestechlichen Ratgeber

Ü

ber 1.500 Geräte durchlaufen Jahr für Jahr das CHIP Testcenter. Jedes davon nehmen wir unter die Lupe – so entsteht eine riesige Datensammlung, von der Sie profitieren. In derzeit 48 Hardwarekategorien listen wir die Produkte auf, und ständig kommen neue Rubriken hinzu. Unsere Top10-Tabellen enthalten alle Messwerte und technischen Daten, die Sie für Ihre Kaufentscheidung brauchen. Plus: Die Top 10 des Monats mit speziellen Kaufkriterien. DREI KLASSEN: CHIP teilt jede Top 10 ein in ■ Spitzenklasse (100 – 90,0 Punkte), ■ Oberklasse (89,9 –75,0 Punkte) und ■ Mittelklasse (74,9 – 45,0 Punkte) Über die Platzierung der Geräte entscheidet die Gesamtwertung. Bei Punktgleichstand ziehen wir zusätzlich die Preis-Leistungs-Wertung * heran, deren Noten dem Schulnotensystem entsprechen. Die Produktkategorien sind alphabetisch sortiert. Haben Sie Ihr Gerät

entdeckt, finden Sie in der Tabelle die jeweilige CHIP-Ausgabe, in der ein Einzel- oder Vergleichstest veröffentlicht ist. Legen Sie Wert auf eine eigene Gewichtung, nutzen Sie einfach die interaktiven Top 10 mit mehr als 800 Geräten auf unserer Heft-CD/DVD oder auf CHIP Online. Unser spezielles Layout und ein großer Funktionsumfang zur individuellen Sortierung helfen Ihnen jederzeit, Ihr Wunschgerät schnell zu finden. TOP 10 AUFS HANDY: CHIP bietet Handynutzern einen exklusiven Service: Sie können den jeweils zur Tabelle gehörenden QR-Code aufs Handy laden und haben so die aktuellen Daten für Ihre Kaufentscheidung immer und überall dabei. Wie das geht? Alle Infos dazu finden Sie im Technik-Lexikon auf der Heft-CD/DVD. CHIP-Code hQRCODES

116 Notebooks (bis 13,3 Zoll) 116 Notebooks (14 Zoll bis 15,6 Zoll) 116 Notebooks (ab 16 Zoll) h Scanner h TFT-Monitore (19 Zoll, 4:3) h TFT-Monitore (19 Zoll) h TFT-Monitore (22 Zoll) 116 TFT-Monitore (24 Zoll) 117 TFT-Monitore (ab 25 Zoll) h TV-Geräte (LCD, 32 Zoll) h TV-Geräte (LCD, 37 Zoll) h TV-Geräte (LCD, 40/42 Zoll) 117 TOP 10 DES MONATS: TV-Geräte (LCD, 40/42 Zoll) unter 1.000 €

FOTO: JAKUB BAUKE

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h r AUF CD/DVD: TOP 10
110

r WWW.CHIP.DE/TOPTEN
07/2009 WWW.CHIP.DE

* Die Preise der Hardware Top 10 basieren auf Daten des Online-Preisvergleichs (chip.de/preisvergleich) mit ca. 400.000 Angeboten der wichtigsten Online-Shops.

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auf CD/DVD

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Rang

Produkt

ze it i E (W Leist Au Au Au ns La ner Au Bi att un dio dio dio (P sst ldq Ergo (R uthe giee Pr lay Ru gsa Bl CH att ua no Div dig dig ana uh it eis C he uf HDM er/ mt IPe/B in ffizie un litä mi /Le X-S ital ital log U ard- u-ra /B na I-V BD we Prei Au g( t( e( So D/ hm D/ n nz ist ers /D s( sg Vid upp opti koax 5.1/ SB-P Rea y-Pr rtu 30 30 30 DV e (5 DV e un ab VD ca. ofi ion YUV eo or sch ia 7.1 or de ng %) %) %) %) D) D) g* e r ) t t ) l l

Sta rt

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Panasonic DMP-BD80 Panasonic DMP-BD60 Sony BDP-S550 Sony BDP-S350 Samsung BD-P2500 Panasonic DMP-BD35 Sony PlayStation 3 80 GB Samsung BD-P1500 Onkyo DV-BD606

97,6 93,2 93,1 89,4 86,3 85,0 83,6 83,0 79,8

340 € 270 € 320 € 220 € 270 € 220 € 350 € 140 € 400 €

befried. befried. befried. gut befried. befried. ausreich. sehr gut mangelh.

100 84 86 75 81 74 89 69 68

100 100 94 94 89 92 94 89 81

96 95 100 98 96 88 79 94 91

24/29/23 25/31/23 20/26/22 20/28/26 36/28/24 28/33/28 14/36/34 35/27/23 23/49/20

0,3/0,6/0,6 0,3/0,8/0,6 0,5/0,6/0,5 0,6/0,7/0,6 0,7/0,9/0,9 0,4/1,1/0,6 1,1/1,2/1,2 0,4/1,3/0,5 0,6/0,7/0,9

91 100 84 94 44 87 21 61 53

0,1/15,1/14,3 0,1/13,9/11,9 0,2/14,1/15,8 0,1/13,8/12,3 0,2/33,4/26,2 0,1/14,2/14,7 0,9/126,2/148,5 0,1/22,7/20,4 0,1/25,1/23,5

1.3a 1.3a 1.3a 1.3a 1.3a 1.3a 1.3a 1.3a 1.3a

12 Sharp BD-HP21S

66,7 200 € ausreich. 58 64 77 26/34/32 0,6/0,8/0,6 65 0,3/21,5/18,4 1.3
WERTUNGEN/MESSWERTE

• • • • • • • • • •

• • • • • • • • • •

• • • • – • – • • • • • • • • • • • – •

• • • – – • • • • • – • – • •

SDHC SDHC – – – – – – SDHC – – • – – – • – • – – SDHC – –

BD 2.0 BD 2.0 BD 2.0 BD 2.0 BD 2.0 BD 2.0 BD 2.0 BD 2.0 BD 1.1

S. 100 (7/09)¹ (2/09)¹ (2/09)¹ (2/09)¹ (2/09)¹ (2/09)¹ (2/09)¹ (3/09)¹

Sharp BD-HP21S
Leiser und noch günstiger Player mit altem BD-1.1-Profil-Standard, mäßige Wiedergabe von DVDs und BDs sowie lange Ladezeiten Gesamtwertung: 66,7 (Platz 12) Preis: ca. 200  (ausreichend)
Die kompletten Top 10 Blu-ray-Player mit 12 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/BD-Player und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

– BD 1.1 (7/09)¹

TECHNISCHE DATEN

r ALLROUNDER
Rang Produkt

DIGITALKAMERAS

5B nz Ge Au Int ild ah sch slö er ern Eff lB wi sev Br oh ek er Sp Ge dq Ha Au ild Ak en Bil nd ne tiv erz Pr Sp eic CH sa ua nd sst er ku nw ds igk /m eis eM eic Ge ög mt IPhe litä lin at mi la tab Pr eit it B /Le eru he wi ufz eit eg we Au rm eis t (4 g ( tun n./m e e( ilis c (15 ng litz r( ist ap sg ed rtu mm (ca 0 % 40 % g/ ato MB ht (g ax it un ixe ab ien (s) ng %) (s) .) .) g e r ) ) ) ) ) l (A Bil

1 2 3 4 5 6 7 8 10

Canon PowerShot G10 Panasonic Lumix DMC-FX550 Ricoh Caplio GX200 Panasonic Lumix DMC-LX3 Canon PowerShot D10 Fujifilm FinePix F200EXR Sony Cyber-shot DSC-W300 Canon PowerShot G9 Ricoh CX1

82,1 75,2 74,4 74,2 73,0 72,8 69,5 69,5 69,1

440 € 300 € 360 € 420 € 350 € 310 € 220 € 350 € 290 €

ausreich. 99 68 240/2.120 81 befried. 96 60 150/490 60 ausreich. 89 64 160/490 60 ausreich. 88 75 150/480 41 ausreich. 100 48 150/470 72 ausreich. 99 52 140/400 62 befried. 86 50 150/530 80 ausreich. 78 69 150/1.330 50 ausreich. 78 55 150/510 78 86 52 170/550

0,41 0,50 0,58 0,75 0,50 0,48 0,33 0,60 0,43

7,3/12,2 10,6/17,5 8,3/15,4 8,1/13,8 8,3/14,8 9,0/14,0 7,1/14,7 10,8/18,6 5,9/9,4 8,2/15,6

14,6 12,0 12,0 10,0 12,0 12,0 13,4 12,0 9,0

28–140 25–125 24–72 24–60 35–105 28–140 35–105 35–210 28–200

12 Sony Cyber-shot DSC-W290

67,9 230 € befried.

62 0,42

12,0 28–140

• • • • • • • • • •

SD-Card SD-Card SD-Card SD-Card SD-Card SD/xD-Card Memory Stick Duo SD-Card SD-Card Memory Stick Duo

0 40 54 50 0 48 15 0 88

400 166 235 255 220 197 187 350 201

2/09 (7/09)² 11/08 (11/08)² (7/09)² 5/09 (9/08)² (12/07)² (6/09)² (6/09)²

Panasonic Lumix DMC-FX550 Weitwinkelkamera, 12 Megapixel, sehr gute Bildqualität, Touchscreen, umfangreiche Einstellmöglichkeiten, leicht (166 g) Gesamtwertung: 75,2 (Platz 2) Preis: ca. 300  (befriedigend)
Die kompletten Top 10 Digitalkameras mit 105 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Digicam und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

11 173

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN

r MEGA ZOOM
Rang Produkt

DIGITALKAMERAS

5B nz Ge Au Int ild ah sch slö er ern Eff lB wi sev Br oh ek er Sp Ge dq Ha Au ild Ak en Bil nd ne tiv erz Pr Sp eic CH sa ua nd sst er ku nw ds igk /m eis eM eic Ge ög mt IPhe litä lin at mi lau tab eit it B /Le he wi eg we Prei Au rm t (4 g (4 tun n./m fze eit (1 erun e( ilis c litz r( ist ap s( sg ed rtu mm 0 % 0 % g/ 5% g( ato MB ht (g ax it un ixe ab ca. ien (s) ng s) .) g e ) r ) ) ) ) ) ) l Bil

(A

1 2 3 4 5 6 7 8

Sony Cyber-shot DSC-HX1 Fujifilm FinePix S100FS Panasonic Lumix DMC-FZ50 Panasonic Lumix DMC-FZ28 Canon PowerShot SX10 IS Casio Exilim EX-FH20 Canon PowerShot SX1 IS Casio Exilim EX-F1

91,3 90,2 89,3 87,3 87,0 86,4 85,7 84,5

510 € 450 € 430 € 290 € 320 € 450 € 490 € 740 €

befried. 98 93 230/920 79 0,43 befried. 100 91 130/410 66 0,56 befried. 90 92 150/520 91 0,40 sehr gut 90 96 210/740 63 0,55 gut 82 100 450/1.480 74 0,47 befried. 92 93 280/1.070 62 0,54 ausreich. 83 96 270/920 72 0,51 mangelh. 87 91 350/1.230 68 0,52 82 94 79 68 110/330 120/390 23 0,77 46 0,72

6,0/7,6 7,2/10,0 5,0/7,5 8,5/8,7 7,7/10,3 6,4/7,2 5,8/15,8 5,8/6,6 15,1/16,1 8,1/10,6

9,0 11,1 10,0 10,0 10,0 9,0 10,0 5,9

28–560 28–400 35–420 27–486 28–560 26–520 28–560 36–432

11 Pentax X70 16 Panasonic Lumix DMC-TZ7

77,5 400 € ausreich. 68,8 350 € ausreich.

12,0 26–624 10,0 25–300

• • • • • • • • • •

Memory Stick SD/xD-Card SD-Card SD-Card SD-Card SD-Card SD-Card SD-Card SD-Card SD-Card

11 25 0 50 0 32 0 32

520 965 734 410 675 605 675 760

(7/09)² (6/08)² 11/06 (12/08)² (4/09)² 5/09 4/09 8/08 (6/09)² (6/09)²

Sony Cyber-shot DSC-HX1 20-fach-Zoom, Weitwinkel, relativ schnell, sehr gute Bildqualität, bewegliches Display, Video in HD, Stereomikro, aber nur 9 MPixel Gesamtwertung: 91,3 (Platz 1) Preis: ca. 510  (befriedigend)
Die kompletten Top 10 Digitalkameras mit 105 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Digicam und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

34 410 40 231

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN

r STYLE
Rang

DIGITALKAMERAS
Produkt

5B A G Int ild ufz esch uslös er ern Eff Br oh ek eit win ev er Sp Ge dq Ha Au (A ( en Bil ne tiv erz Pr Sp eic CH sa ua nd sst nz mi dig nw ds /m eis eM eic Ge ög mt IPhe litä lin at ah n/ ke tab eit it B /Le he wi eg we Prei Au rm t (4 g (4 tun l Bi ma it (1 erun e( ilis c litz r( ist ap s( sg ed rtu mm 5% g( 0 % 0 % g/ lde x) ato MB ht (g un ixe ab ca. ien (s) ng r) s) g e ) r ) ) ) ) ) ) l Bil ku la

Ak

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Canon Digital Ixus 110 IS Casio Exilim EX-FC100 Canon Digital Ixus 100 IS Canon Digital Ixus 980 IS Sony Cyber-shot DSC-T500 Panasonic Lumix DMC-FT1 Canon Digital Ixus 960 IS Sony Cyber-shot DSC-T700 Canon Digital Ixus 970 IS Sony Cyber-shot DSC-T300

74,6 74,5 73,2 72,5 71,3 71,2 70,3 69,4 68,9 68,9

280 € 270 € 240 € 310 € 250 € 340 € 240 € 240 € 210 € 250 €

befried. befried. befried. ausreich. befried. ausreich. befried. befried. befried. befried.

99 91 98 93 96 91 90 80 83 79

49 58 49 53 52 50 52 52 52 52

120/370 160/430 130/1.050 140/1.100 80/250 120/420 150/1.150 110/320 190/1.820 130/390

81 79 76 75 61 73 68 90 80 91

0,33 0,35 0,41 0,43 0,51 0,46 0,54 0,26 0,35 0,26

9,1/16,9 6,5/16,3 9,2/16,0 8,5/15,1 8,8/21,4 7,6/10,1 9,1/17,6 7,5/10,7 8,6/20,9 7,6/15,7

12,0 9,0 12,0 14,6 10,0 12,0 12,0 10,0 10,0 10,0

28–112 37–185 33–100 36–133 33–165 28–130 36–133 35–140 37–185 33–165

• • • • • • • • • •

SD-Card 0 162 6/09 SD-Card 32 175 6/09 SD-Card 0 132 (6/09)² SD-Card 0 183 1/09 Memory Stick Duo 4 160 3/09 SD-Card 40 185 (7/09)² SD-Card 0 188 (1/08)² Memory Stick 4.000 160 (11/08)² SD-Card 0 184 (7/08)² Memory Stick Duo 15 175 (6/08)²

Panasonic Lumix DMC-FT1 Unterwasserkamera (dicht bis 3 m), stoßgeschützt, HDMI-Ausgang, Video in HD (720p), aber teuer und nur maximal 3 Bilder in Serie Gesamtwertung: 71,2 (Platz 6) Preis: 340  (ausreichend)
Die kompletten Top 10 Digitalkameras mit 105 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Digicam und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

WERTUNGEN/MESSWERTE Spitzenklasse (100-90,0) Oberklasse (89,9-75,0)

TECHNISCHE DATEN

Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100)

1) Kein Testbericht veröffentlicht Die Preisangaben basieren auf Daten von CHIP Online 2) Testbericht veröffentlicht in CHIP FOTO-VIDEO digital

WWW.CHIP.DE 07/2009

111

TEST+TECHNIK TOP 10

r SLR BIS 1.000 EURO

DIGITALKAMERAS

Rang

Produkt

Se rie nz Ge Au nb ah sch slö ild Eff lB s Ge dq Ha Au ilde Ak wind eve An er ( ektiv Pr sa rzö ua nd sst r ku za Bil eis mt litä lin at mi lau igke hl de e Me ge /Le we Prei it ( in r/s ga r t (4 g (4 tun n./m fze ist s( Fo )/ rtu 15 ung g/ pix 0% 0% ax it un ca. lge ng %) (s) el .) g ) ) ) (A Bil

ISO

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Sony Alpha 700 Canon EOS 50D Nikon D90 Olympus E-30 Canon EOS 40D Pentax K20D Sony Alpha 350 Samsung GX-20 Olympus E-620 Canon EOS 450D

93,6 93,2 92,4 92,1 91,0 87,7 87,1 87,1 86,4 86,1

800 € 950 € 800 € 900 € 690 € 680 € 500 € 690 € 670 € 530 €

befried. ausreich. ausreich. ausreich. befried. befried. gut befried. befried. befried.

93 95 99 86 91 84 95 84 87 97

98 90 96 100 89 99 89 97 89 80

– 560 / 1.210 770 / 1.230 1.250 / 1.850 650 / 1.230 1.190 / 2.340 730 / 1.580 570 / 970 830 / 1.440 450 / 970 730 / 1.510

Sp Bil Sen eic CH ds sor Ge IPhe tab re wi Au rm ilis inig ch sg -W ed t (g ato un ab ien er g e r ) t

91 99 70 86 100 73 61 71 75 73

0,31 0,30 0,50 0,39 0,28 0,28 0,35 0,50 0,41 0,34

4,9 / 17 6,2 / 17 2,9 / 9 5,0 / 14 6,0 / 28 2,2 / 16 2,3 / 5 2,8 / 14 3,9 / 5 3,4 / 5

12,2 100–6.400 • 15,1 100–12.800 – 12,2 100–6.400 – 12,2 100–3.200 • 10,1 100–3.200 – 14,5 100–6.400 • 14,0 100–3.200 • 14,5 100–6.400 • 12,2 100–3.200 • 12,2 100–1.600 –

• • • • • • • • • •

CF I/II, MS CF I/II SD-Card CF I/II, xD-Card CF I/II SD-Card CF I/II SD-Card CF I/II, xD-Card SD-Card

770 820 710 745 820 800 680 806 520 525

(12/07)² (12/08)² 11/08 4/09 7/08 (5/08)² (4/08)² (7/08)² (7/09)² (6/08)²

Olympus E-620 12,2 Megapixel, Bildstabilisator, bewegliches Display (dreh- und schwenkbar), relativ leicht (520 g), ansonsten Durchschnittswerte Gesamtwertung: 86,4 (Platz 9) Preis: ca. 670  (befriedigend)
Die kompletten Top 10 Digitalkameras (SLR bis 1.000 €) mit 26 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/DSLR und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN

r LASER FARBE
Rang

DRUCKER

Produkt

M ( No G 10 G Dr Le onoc m. US Dr esch S. Te esch u Ge (St istun hrom B2 uc w xt wi Aus ck/ Ha sch Ge kq ind /1 nd st Sta an gs e S Au Pr Ma .0 rd CH sa ua ig S. ig att eis wa (H nd Lau d-b auf /Fa eit SW/ win flö ga mt litä ke Gr ke un igh /Le -by tst y na rb enp F ( dig su zin IP-A rewe Prei ng Pa t (2 it ( afik it P g (2 ärk in W hm e ( re S./ ke ist Du Sp (So s( rtu 20 Ce is mi it CL ral L (Bla usga (dp un ee ple 0 % % in 0% n e att e ca. nt) n.) ng be g* d) lel AN tt) e) i) x ) ) ) ) ) s)

Oki C5750n
Etabliertes Modell mit sehr guter Druckqualität, Fast-Ethernet-Karte, umfangreiche Treiberfunktion, aber groß und laut Gesamtwertung: 76,0 (Platz 8) Preis: ca. 420  (gut)
Die kompletten Top 10 Drucker (Laser Farbe) mit 41 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Drucker_Farblaser und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Kyocera FS-C5200DN Dell 3130cn Konica Minolta magicolor 5650EN Epson AcuLaser C3800DN Oki C5950n Oki C5850n Epson AcuLaser C3800N Oki C5750n Konica Minolta magicolor 4650EN Oki C5650n

85,8 82,5 81,2 79,3 78,5 78,4 77,7 76,0 75,9 75,1

690 € 540 € 560 € 690 € 530 € 440 € 530 € 420 € 260 € 270 €

sehr gut sehr gut gut befried. gut gut befried. gut sehr gut sehr gut

98 99 97 94 87 89 94 93 95 87

77 66 94 76 91 100 76 85 79 88

41/14 92 9,9/1,8 20,0 1,2/6,7 34/16 80 10,1/0,7 13,4 1,3/7,7 32/14 100 14,8/3,3 43,8 1,8/8,9 39/12 100 9,2/0,7 28,4 1,9/9,0 35/13 92 13,8/1,7 21,8 1,4/8,8 30/11 88 13,8/1,7 19,3 1,5/8,8 39/12 92 9,2/0,7 28,4 1,9/9,0 38/14 92 13,9/1,7 21,0 1,5/11,4 36/13 98 10,6/3,2 41,1 1,9/11,0 37/13 88 12,6/1,8 19,3 1,5/11,4

21/21 9.600 x 600 • 30/25 600 x 600 – 30/30 2.400 x 600 – 25/20 1.200 x 1.200 • 32/26 1.200 x 600 – 32/26 1.200 x 600 – 25/20 1.200 x 1.200 nur manuell 32/22 1.200 x 600 – 24/24 2.400 x 600 – 32/22 1.200 x 600 –

• • • • • • • • • •

• • • • •

– – –

• • • • • • • • • •

650 5/09 400 3/09 600 (3/09)¹ 700 (8/08)¹ 400 (6/08)¹ 400 (8/08)¹ 700 (8/08)¹ 400 (7/09)¹ 350 (10/08)¹ 400 (6/08)¹

* Druckkosten einbezogen

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN

r LASER S/W
Rang

DRUCKER

Produkt

No m. (B Ma G etr Ge xim Le S esch Dr ieb Dr sch Dru ist ei wi uc ale Au / (St un te nd uc wi ck Ha kz sst Erg Stan Ge kq an gs npr ig Au Pr Ma nd zei eit rd CH sa att ua eis d a k flö wa ga mt litä igke t Tex Gra un onom -by Lau d-by ufn eis A eit /Le su zin IP-A rewe Prei fik g ( it ( in th in ahm 4 ( (S./ ng Pa t t (3 ist u Du (B s( rtu 10 ie (5 Son eit Wa e Ce mi 30 (10 ( (dp un ple US rall LA lat sgab 5% ca. nt) n.) S.) 1 S.) %) ng tt) %) g* e) i) e x B el N t) ) ) %)

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Lexmark E460dn Xerox Phaser 3435V/DN Samsung ML-3471ND Konica Minolta pagepro 4650EN Brother HL-5250DN Oki B4600n HP LaserJet P3005 Oki B4600 Samsung ML-3051N

88,9 88,7 86,6 86,4 86,2 85,9 85,7 85,6 85,2

480 € 410 € 350 € 240 € 250 € 340 € 380 € 250 € 220 €

befried. gut gut sehr gut sehr gut befried. befried. gut sehr gut

89 97 98 91 100 96 100 96 100 87

95 85 73 81 69 77 70 77 71

21 s 24 s 29 s 24 s 27 s 32 s 27 s 32 s 29 s

10 s 10 s 11 s 11 s 15 s 8s 14 s 8s 12 s

100 88 84 96 96 96 92 92 88

100 88 82 88 94 88 94 88 82 71

8,5/0,0 8,5/1,2 8,9/0,1 7,6/0,6 11,8/1,4 6,8/2,6 7,4/0,1 6,8/2,6 7,5/2,6 8,3/0,0

10,7 10,3 6,4 17,1 7,1 6,9 8,3 6,9 6,8

1,43 1,30 1,30 1,23 1,37 1,69 1,34 1,69 1,39

38 33 33 34 28 26 33 26 28

1.200 x 1.200 600 x 600 1.200 x 1.200 1.200 x 1.200 1.200 x 1.200 600 x 600 1.200 x 1.200 1.200 x 600 1.200 x 1.200 600 x 600

50 Oki B2200
* Druckkosten einbezogen

64,0 110 € befried.

43 57 s 14 s 48

4,7 2,19 20

• • • • • • • • • • • • – • • • • • • • – • • • – • • – – • • – – • • • – • – –

Oki B2200
Bewährter Drucker mit guter Druckqualität, preisgünstig, geringer Stand-by-Stromverbrauch, aber langsam und magere Ausstattung Gesamtwertung: 64,0 (Platz 50) Preis: 110  (befriedigend)
Die kompletten Top 10 Drucker (Laser S/W) mit 50 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Drucker_Laser und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

250 5/09 300 (6/09)¹ 300 (5/08)¹ 700 (7/08)¹ 250 (9/07)¹ 250 (4/08)¹ 600 (10/07)¹ 250 (1/08)¹ 250 9/06 150 (7/09)¹

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN

r TINTENSTRAHLER

DRUCKER

Rang

Produkt

Se Ge Ge Qu Ma S i sch Au ali Ge sch xim L ten eite s Qu tät G schw wind wind statt (Seistu prei npr ale s A eis ali raf n u Ge Au Pr tät ik indi igke igke ng/ tand gsa 4 T A4 sa eis flö D -b u e it F mt Te /Fo gke it T /Le su Pr oto oku y in fnah xt (C Foto xt ex to we ng eis ist (25 (25 it (15 t (5 (15 W me en (€ rtu (1 (dp un (ca att t)* )** S.) ng %) %) %) S.) %) ) g* i) .) * *

Ha r Dir Digi dwar CHIP -Au ek cam e-D Pa tdr sg US ralle LA uc -Por uple ab N B k x e t l

HP OfficeJet Pro 8000
Neues Design, sehr gute Druckqualität, geringe Druckkosten, Duplexer, schneller Textdruck, aber langsam bei Fotos, groß und laut Gesamtwertung: 91,8 (Platz 1) Preis: ca. 130  (sehr gut)
Die kompletten Top 10 Drucker (Tintenstrahler) mit 17 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Drucker_Tinte und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

HP OfficeJet Pro 8000 HP Photosmart D7260 Epson B-500DN Canon Pixma iP4600 Epson B-300 Epson Stylus Photo R800 Canon Pixma iP3600 HP OfficeJet Pro K5400dn HP DeskJet 6980 Epson Stylus Photo R285

91,8 86,3 85,7 85,2 84,8 84,7 84,2 83,7 82,7 82,4

130 € 120 € 600 € 85 € 180 € 320 € 65 € 140 € 130 € 80 €

sehr gut 96 91 befried. 96 94 mangelh. 92 85 gut 100 99 befried. 92 85 mangelh. 96 99 gut 100 100 befried. 92 75 befried. 96 85 befried. 92 100

86 75 97 63 100 52 52 76 64 64

36 s 70 s 24 s 62 s 25 s 138 s 65 s 36 s 51 s 73 s

229 s 97 2,9 0,8 122 s 80 3,7 3,8 100 s 83 6,6 0,8 138 s 94 3,0 1,8 93 s 74 5,3 0,8 302 s 97 1,7 4,0 244 s 83 2,7 1,7 242 s 100 6,9 1,5 209 s 90 2,6 2,5 315 s 78 2,7 2,0

0,91 1,79 1,01 1,29 1,02 1,82 1,29 1,08 1,31 1,82

4.800 x 1.200 4.800 x 1.200 5.760 x 1.440 9.600 x 2.400 5.760 x 1.440 5.760 x 1.440 9.600 x 2.400 4.800 x 1.200 4.800 x 1.200 5.760 x 1.440

• • • • • • • • • •

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• • •
– – – –

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• •

– – – – –

– – –

• •

• – - • • - -

• • • -

(7/09)¹ (8/08)¹ (3/09)¹ (3/09)¹ (3/09)¹ 4/04 6/09 (8/07)¹ 5/06 4/08

* inkl. Druckkosten ** ohne Papier; *** inkl. Papier

WERTUNGEN/MESSWERTE Spitzenklasse (100-90,0)

TECHNISCHE DATEN Oberklasse (89,9-75,0) Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100)

112

07/2009 WWW.CHIP.DE

1) Kein Testbericht veröffentlicht 2) Testbericht veröffentlicht in CHIP FOTO-VIDEO digital Die Preisangaben basieren auf Daten von CHIP Online

r MULTIFUNKTION TINTE
Ge sa

DRUCKER

Rang

Produkt

Se Ma Se G ite ite xim Le esch np np i ale rei rei Erg (Stastun wind Aus sA sA Au Pr ali ono nd- gsau igk stat eis 4F flö 4T tät mt by fn eit tun m /Le su oto Pr ex we ø ( ie ( in ahm ø ( g ( ng eis t (C ist (Eu rtu 30 20 Wa e 15 10 (dp un (ca en ro ng %) %) %) %) tt) g* t) i) .) ) Qu

Sch

nit

CH tst ell en Fa x

IPAu sg ab

e

Brother MFC-5490CN
Farbe 12/08 – (8/08)¹ Farbe S. 98 Farbe (9/07)¹ – (12/08)¹ – (4/08)² – (8/08)¹ Farbe (8/08)¹ Farbe – (7/09)¹ S. 103 Farbfax, Pictbridge, Cardreader, leise, sehr gute Druckqualität, gute Scaneigenschaft, aber schlechte Kopierqualität Gesamtwertung: 70,3 (Platz 18) Preis: 130  (befriedigend)
Die kompletten Top 10 Drucker (Multifunktion Tinte) mit 23 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Mufu und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8

Canon Pixma MX700 Canon Pixma MP970 HP Photosmart Premium HP OfficeJet Pro L7580 Canon Pixma MP630 HP Photosmart C8180 Epson Stylus Photo RX685 HP Photosmart C7280

89,9 85,6 84,2 83,8 83,1 81,5 81,3 79,8

180 € 250 € 270 € 210 € 130 € 350 € 150 € 230 €

sehr gut befried. befried. gut gut befried. gut befried.

97 91 84 84 91 84 92 82 76 85

89 6,2 85 5,1 79 6,4 74 13,1 100 4,7 82 8,4 89 9,4 84 6,7 64 59 4,7 2,8

76 90 83 76 81 60 78 57 54 52

86 93 100 94 71 86 66 97 80 51

2,8 2,8 3,0 2,9 3,8 4,2 2,8 3,4 3,5 4,9

1,15 1,45 1,37 1,15 1,68 1,47 1,90 1,65 1,58 1,42

4.800 x 1.200 USB 2.0, LAN 9.600 x 2.400 USB 2.0, LAN 9.600 x 2.400 USB 2.0, LAN, WLAN 4.800 x 1.200 USB 2.0, LAN 9.600 x 2.400 USB 2.0 4.800 x 1.200 USB 2.0, LAN, WLAN 5.760 x 1.440 USB 2.0 4.800 x 1.200 USB 2.0, Parallel, W/LAN 6.000 x 1.200 6.000 x 1.200 USB 2.0, LAN USB 1.1

18 Brother MFC-5490CN 23 Brother DCP-165C
* Druckkosten einbezogen

70,3 130 € befried. 66,4 75 € befried.

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN

r MIT FESTPLATTE
Ge sa

DVD REKORDER

Rang

Produkt

Fe La stp uth ei A Au T lat ( St dq usst Ergo Stan rom La t Pla onq tenk fna Pr ua att no d- ve ut yb ua hm eis mt litä un m by rb he ac litä apaz Pr e-M /Le we eis t (3 g ( ie (2 in W rau it (1 k (S t (1 ität ist ed rtu 0 % 20 % 0 % at ch 5 % on 0 % (GB un ien ng (ca.) e) g ) t) ) ) ) ) ) Bil

CH IPS-V S-Vi Au i d Div U D deo- eo-o Vide SCAR YU HDM sga SB V in ut o T V I be X

Panasonic DMR-EH495
Günstigere Version des EH595 (160- statt 250-GB-Festplatte), sehr gute Bildqualität, sehr guter Signal-Rausch-Abstand, leise Gesamtwertung: 90,7 (Platz 3) Preis: 260  (sehr gut)
Die kompletten Top 10 DVD-Rekorder mit 13 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/DVD-Recorder und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Panasonic DMR-EH595 Panasonic DMR-EX79 Panasonic DMR-EH495 Philips DVDR-5570H Panasonic DMR-EX71S Sony RDR-HX780 Sony RDR-HX1080 LG RH-388H Samsung DVD-HR777 Sony RDR-HX980

95,9 92,1 90,7 83,4 82,2 80,1 79,5 79,3 78,1 77,8

320 € 410 € 260 € 350 € 340 € 250 € 350 € 290 € 270 € 280 €

gut 97 88 befried. 94 91 sehr gut 95 83 befried. 100 97 befried. 94 86 sehr gut 91 90 befried. 94 100 gut 98 79 gut 85 86 gut 94 91

99 100 100 80 79 84 67 85 81 67

0,5 0,4 0,5 5,8 2,8 3,1 1,6 2,5 1,9 1,7

100 77 77 27 42 31 26 30 33 26

0,3 0,5 0,5 1,3 0,9 1,1 1,4 1,2 1,2 1,4

98 98 97 96 99 89 98 81 94 98

250 250 160 250 160 160 500 250 320 250

DVD±R/RW, DVD9±R, RAM • DVD±R/RW, DVD9±R, RAM • DVD±R/RW, DVD9±R, RAM • DVD±R/RW, DVD9±R • DVD±R/RW, DVD9±R, RAM – DVD±R/RW, DVD9±R • DVD±R/RW, DVD9±R, RAM • DVD±R/RW, RAM • DVD±R/RW, DVD9±R, RAM • DVD±R/RW, DVD9±R, RAM •

• • • • • • • • • •

• • • • • • • • • •

• • • • – • • • • • – •

• • • • • • • – • – – • • • • • •

• • • •

• • • • • • •

• • • • • • • • • •

• • • • • • • • • •

S. 102 (7/09)¹ (7/09)¹ (8/08)¹ (1/09)¹ (8/08)¹ (3/09)¹ (8/08)¹ (3/09)¹ (3/09)¹

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN

FESTPLATTEN

r SOLID STATE DRIVE
Rang Produkt

Le ist un gs (ef Le rif a ist PC fsz sfe un (3 ufna fekti Nom Ma eit Tra (L rra Z ve in rk0 gsa :2 L hm Fo ns ese te ( ugr Schr Pra Ge rm 5 H ufn eer e (ø Kap elle Pr fer n/ Ø iff ei xi sa ah lau in Sch a K fak eis Sp CHIP DD mt rat Sch in M sze be ste Pr me f/ W zitä apa eic /Le tor ni Pr we e( eis Zu at rei B/ it (3 n (in st (3 (Pu t in zit he Ausg eis (10 g t ist 30 (Zo ttste rtu nk ät be s) 0 (ca rty un ab GB /G te) %) n) ng lle %) ms) 0 %) %) riff) ) ll) .) B e p g ) Tra n Zu g

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Intel X25-E (SSDSA2SH032G1GN) Kingston SSDNow E-Series (SNE125-S2) Intel X25-M (SSDSA2MH080G1GN) Kingston SSDNow M-Series (SNM125-S2) OCZ Vertex (OCZSSD2-1VTX120G) Samsung MMDOE56G5MXP-0VB Samsung MCCOE64G5MPP-OVA OCZ OCZSSD2-1APX250G Transcend TS32GSSD25S-S

94,2 94,2 66,0 66,0 63,4 53,2 32,3 31,0 30,5

400 € 12,50 € ausreich. 100 225 100 0,05 100 54.488 42 1,2 32 (29,8) 2,5 SATA 300 410 € 12,81 € ausreich. 100 225 100 0,05 100 54.488 42 1,2 32 (29,8) 2,5 SATA 300 360 € 4,50 € befried. 70 158 84 0,08 51 27.851 42 1,2 80 (74,5) 2,5 SATA 300 370 € 4,62 € befried. 70 158 84 0,08 51 27.851 42 1,2 80 (74,5) 2,5 SATA 300 380 € 3,17 € sehr gut 97 218 39 0,2 68 37.149 22 2,3 120 (119,2) 2,5 SATA 300 650 € 2,54 € gut 89 200 15 0,8 53 28.692 63 0,8 256 (238,5) 2,5 SATA 300 460 € 7,19 € ungenüg. 38 86 3 6,8 33 18.150 100 0,5 64 (59,6) 2,5 SATA 300 610 € 2,38 € mangelh. 69 155 0 193 29 15.849 15 3,4 256 (234,4) 2,5 SATA 300 280 € 8,75 € ungenüg. 56 125 1 82 30 16.119 48 1,1 32 (29,8) 2,5 SATA 300 3,12 € ungenüg. 29 66 3 1,2 15 7.919 83
WERTUNGEN/MESSWERTE TECHNISCHE DATEN

SLC SLC MLC MLC MLC MLC SLC MLC SLC

(4/09)¹ (4/09)¹ (4/09)¹ (4/09)¹ S. 99 5/09 (4/09)¹ (4/09)¹ (4/09)¹

Toshiba THNS128GE8BBDC
Wird derzeit nur in Toshiba-Produkten verbaut, 128 GB, geringer Stromverbrauch, aber langsam bei Transfer und Zugriffszeit Gesamtwertung: 22,5 (Platz 14) Preis: ca. 400  (ungenügend)
Die kompletten Top 10 Festplatten (Solid State Drive) mit 16 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/SSD und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

14 Toshiba THNS128GE8BBDC

22,5 400 €

0,6 128 (119,2) 2,5 SATA 300 MLC (7/09)¹

r PCI EXPRESS
Rang Produkt

GRAFIKKARTEN

La uth La eit L Au uth a sst Ge -Sp Pr eit st 2D tag sa att eis mt La /3 un e( Pr /Le iele ( st we g( Pu eis 65 (25 D (So ist rtu 10 nk (ca un ne %) te) %) ng %) .) g * ) 3D 3D M Va n

Ta k Gr afi

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MH

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CH IP/-A Au da S-V sg pte ide ab DV e o r I

1 2 3 4 5 6 7 8

Zotac GeForce GTX 285 AMP! Edition EVGA e-GeForce GTX 295 Asus ENGTX295 Zotac GeForce GTX 295 (ZT-295E3MA-FSP) Zotac GeForce GTX 280 AMP! Edition Gigabyte GeForce (GV-N295-18I-B) Sapphire Toxic Radeon (11133-14-40R) BFG GeForce (BFGRGTX2851024OCXE)

85,6 82,3 81,6 81,2 79,9 79,4 79,1 78,9

340 € 500 € 440 € 440 € 360 € 450 € 200 € 370 €

befried. 90 12.339 85 0,9/1,2 58 GeForce GTX 285 ausreich. 100 15.115 32 4,2/4,1 95 GeForce GTX 295 befried. 99 14.945 31 4,1/4,2 95 GeForce GTX 295 befried. 100 15.087 25 4,4/5,1 100 GeForce GTX 295 befried. 85 11.065 72 1,6/2,2 67 GeForce GTX 280 befried. 100 15.142 25 4,4/5,1 86 GeForce GTX 295 gut 79 9.587 87 0,6/1,6 64 Radeon HD 4870 befried. 91 12.470 55 2,6/3,2 61 GeForce GTX 285 72 54 9.425 6.283 73 0,0/5,6 75 1,6/1,6 61 Radeon HD 4870 58 Radeon HD 4830

702/2.592 576/1.998 576/1.998 576/1.998 700/2.300 576/1.998 780/4.000 702/2.664 770/3.680 575/1.800

1.024 2 x 896 2 x 896 2 x 896 1.024 2 x 896 1.024 1.024 512 512

2 2 2 2 2 2 2 2 2 2

–/• •/– •/– •/– –/• •/– –/• –/•

– – – –

EVGA e-GeForce GTX 295
Schnelle Grafikkarte mit zwei GPUs, viel Speicher, sehr gute Leistung und Ausstattung, 10 Jahre Garantie, aber sehr lauter Lüfter Gesamtwertung: 82,3 (Platz 2) Preis: ca. 500  (ausreichend)
Die kompletten Top 10 Grafikkarten PCIe mit 60 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Grafikkarte_PCIE und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

20 Asus EAH4870 MATRIX/HTDI/512M 71,1 210 € gut * Getestet mit AMD Athlon 64 FX-57 35 HIS Radeon HD 4830 IceQ 4 (H483QS512P) 59,4 120 € gut
* Getestet mit AMD Athlon 64 FX-57

• • –/• • –/• •

(5/09)¹ (7/09)¹ 5/09 (6/09)¹ (9/08)¹ (6/09)¹ (6/09)¹ (7/09)¹ (7/09)¹ (7/09)¹

WERTUNGEN/MESSW. Oberklasse (89,9-75,0)

TECHNISCHE DATEN

Spitzenklasse (100-90,0)

Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100)

1) Kein Testbericht veröffentlicht 2) Testbericht veröffentlicht in CHIP FOTO-VIDEO digital Die Preisangaben basieren auf Daten von CHIP Online

WWW.CHIP.DE 07/2009

113

TEST+TECHNIK TOP 10

HANDYS

r BUSINESS

Rang

Produkt

(oh ne UM Dis D S Dis Sp Au peic Fre pla igic TS Erg O pla /H rec ss he ie B Ge y-A am SAR rga Int Lauf W Pr C sa yg hz tat rka r Sp etri To eis onom ni ern zei ufl (M -We GS SDPA LAN Ge HIP mt eit tun rt e eb rö uc Pr tA ze /Le ös eg rt Mwi -Au ie we ße eis r ( et (2 kk GS g ( e in iche ssy hsc (P un ap (W Bän (MB (802 c (25 2 ist rtu (m ixe g ixe /k d it/ ree (ca 0 % 0 % u (h M (h 10% MB r ste .11 GP ht (g sgab un m) ng %) g) er s) m l) l) .) g e n ) ) ) ) S ) ) ) )

HTC Touch 3G
Gut verarbeitet, leicht (101 g) und kompakt, HSDPA, WLAN, 3,1-MPixel-Kamera, aber mäßiger Touchscreen und lange Sync-Zeit Gesamtwertung: 77,4 (Platz 14) Preis: ca. 370  (befriedigend)
Die kompletten Top 10 Business-Handys mit 23 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Handy_B und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8

Nokia E90 Communicator Nokia E71 HTC Touch Diamond2 HTC Touch Pro HTC Touch HD Sony Ericsson Xperia X1 Samsung SGH-i780 RIM BlackBerry Storm 9500

87,8 86,4 85,9 85,3 84,8 84,5 82,1 81,3

590 € 290 € 460 € 500 € 560 € 480 € 320 € 410 €

befried. sehr gut befried. befried. befried. befried. gut befried.

100 100 83 98 87 70 93 94 96 99 87 90 73 98 100 92 86 95 96 77 80 88 91 79

12:05 19:00 2:50 3:20 3:25 3:55 7:00 4:05

4:25 4:35 2:35 3:15 3:00 3:30 6:00 3:35

93 100 70 86 90 82 98 82

133 110 320 202 7.926 210 785 811

Sym. 9.2 – 91 x 40 800 x 352 Sym. 9.3 – 48 x 36 320 x 240 WM. 6.1 • 42 x 69 480 x 800 WM. 6.1 • 42 x 56 640 x 480 WM. 6.1 • 49 x 82 480 x 800 WM. 6.1 • 39 x 65 480 x 800 WM. 6.0 • 45 x 45 320 x 320 proprietär • 49 x 65 360 x 480

3,1 3,1 4,0 3,1 5,0 3,1 1,9 3,1

0,6 1,3 0,6 0,6 0,7 0,8 0,5 0,6

4 4 4 3 4 4 3 4

14 HTC Touch 3G 20 HP iPAQ Data Messenger

77,4 370 € befried. 83 86 83 3:35 3:50 59 141 WM. 6.1 70,9 540 € mangelh. 81 80 75 3:15 3:10 61 90 WM. 6.1
WERTUNGEN/MESSWERTE

• •

42 x 55 320 x 240 3,1 0,6 4 42 x 57 320 x 240 3,1 0,6 4
TECHNISCHE DATEN

•/3,6 •/3,6 •/7,2 •/7,2 •/7,2 •/7,2 •/3,6 •/7,2 •/7,2 •/7,2

g g g g g g g – g g

• • • • • • • • • •

215 130 119 162 146 160 122 158

(9/08)¹ (10/08)¹ S. 102 (1/09)¹ (2/09)¹ (1/09)¹ (7/08)¹ (2/09)¹

101 (7/09)¹ 161 (7/09)¹

HANDYS
Rang

Be Au Me so Te flö ssa nd lef su ere on gin Erg ng Dig Ge ltim fun g/ Dis Fu on Pr sa Da Mu icam nk eis kti om pla Ge mt ed Pr sta on /Le sik (M wi ten i ia y( we nd ch (30 (25 e (25 (2 ist Pix rtu eis (c U pl P ard un el) MTS ayer ixel) a.) %) %) t (g) 0 %) ng %) g s Produkt Mu

Da te

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CH tio ne n

IPAu sg ab

e

1 2 3 4 5 6 7

Nokia 5800 XpressMusic Samsung i8510 innov8 Nokia N96 Sony Ericsson C905 Nokia N95 (8 GB) Samsung i7110 Pilot Nokia N95

94,9 94,7 92,3 92,2 91,1 90,5 90,3

300 € 460 € 410 € 370 € 370 € 310 € 310 €

befried. 100 96 ausreich. 95 93 ausreich. 93 98 ausreich. 95 93 ausreich. 92 94 befried. 89 92 ausreich. 92 100 92 79 78 92 96 83

83 92 83 86 85 88 76 80 84 88

114 100 Quadband, GPRS, HSCSD 141 100 Quadband, GPRS 125 97 Quadband, GPRS, HSCSD 135 95 Quadband, GPRS, HSCSD 132 94 Quadband, GPRS 129 94 Quadband, GPRS 121 93 Quadband, GPRS 123 93 87 93 85 58

640 x 360 240 x 320 240 x 320 240 x 320 240 x 320 240 x 320 240 x 320

11 Samsung S8300 U. Touch 89,3 380 € ausreich. 22 Sony Ericsson C510 85,6 160 € gut 57 Nokia 5130 XpressMusic 77,8 100 € sehr gut

Quadband, GPRS 240 x 400 Quadband, GPRS, HSCSD 240 x 320 Quadband, GPRS, HSCSD 240 x 320 –

• • • • • • • • •

• • • • • • • • • •

3,1 8,0 5,0 8,0 5,0 4,9 5,0

E-Mail/Bluetooth/USB E-Mail/Bluetooth/USB E-Mail/Bluetooth/USB E-Mail/Bluetooth/USB E-Mail/Bluetooth/IR/USB E-Mail/Bluetooth/USB E-Mail/Bluetooth/IR/USB

(4/09)¹ (1/09)¹ 12/08 12/08 (2/08)¹ 6/09 7/07 (7/09)¹ (7/09)¹ (7/09)¹

Samsung S8300 Ultra Touch
Edel und hochwertig, mit Touchscreen und Handytastatur, 8-MPixel-Kamera, MP3-Player, aber mäßige Akustik und kein WLAN Gesamtwertung: 89,3 (Platz 11) Preis: ca. 380  (ausreichend)
Die kompletten Top 10 Handys mit 100 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Handy und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

8,0 E-Mail/Bluetooth/USB 3,1 E-Mail/Bluetooth/USB 1,9 E-Mail/Bluetooth/USB

WERTUNGEN/MESSW.

TECHNISCHE DATEN

MOTHERBOARDS
r AMD AM2+
Rang
Ge sa mt we r tun g Pr eis Pr eis (ca .)

Produkt

Ha Au nd sst Le ha att ist bu un un /Le ng g( g( (25 ist 35 40 un %) %) %) g

Ch

ips

atz

IDE Gr in /SA Fire A RA afikk tegr TA wir udi CH o -A e M/ IPart ier PC te Gb nsc (int -Aus Au hlü ./e I-S en-S Gr gä itsg LA ab lot lot afi sse xt. nge N k e s s )

Gigabyte GA-MA770-UD3
Günstiges, passiv gekühltes Board mit DualBIOS-Funktion, zwei externe Firewire- und acht USB-Anschlüsse, aber nur ein Grafik-Slot Gesamtwertung: 91,7 (Platz 9) Preis: ca. 75  (sehr gut)
Die kompletten Top 10 Motherboards (AMD AM2+) mit 21 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/MB_AM2_P und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Asus Crosshair II Formula Foxconn Destroyer Asus M3N-HT Deluxe Gigabyte GA-MA790GP-DS4H MSI K9N2 Diamond MSI K9N2 SLI Platinum (MS-7374) MSI K9A2 Platinum Foxconn A79A-S Gigabyte GA-MA770-UD3 Gigabyte GA-MA78G-DS3H

98,3 96,4 95,6 94,6 93,3 92,7 92,5 91,9 91,7 90,8

160 € 170 € 130 € 140 € 180 € 100 € 120 € 160 € 75 € 80 €

ausreich. ausreich. befried. ausreich. mangelh. gut befried. ausreich. sehr gut sehr gut

98 100 96 89 92 90 92 93 85 89

99 99 100 98 97 99 98 99 99 94

98 88 89 100 91 89 86 81 92 89

nVidia nForce 780a SLI nVidia nForce 780a SLI nVidia nForce 780a SLI AMD 790GX nVidia nForce 780a SLI nVidia nForce 750a SLI AMD 790FX AMD 790FX AMD 770 AMD 780G

4/2 4/1 4/2 4/2 4/2 4/2 4/2 4/1 4/2 4/2

3 4 3 2 3 2 4 4 1 2

• • • • • •
– – –

2 2 1 1 2 1 1 2 1 1

1/6 1/8 1/7 1/6 2/8 2/8 1/8 1/8 1/6 1/6

1/1 1/1 2/– 2/1 1/1 1/1 1/1 1/1 1/2 2/1

7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1

(6/09)¹ (6/09)¹ (6/09)¹ (6/09)¹ (6/09)¹ (6/09)¹ (6/09)¹ (6/09)¹ (7/09)¹ (6/09)¹

WERTUNGEN

TECHNISCHE DATEN

MOTHERBOARDS
r INTEL 775
Rang
Ge sa mt we r tun g Pr eis Pr eis (ca .)

Produkt

Ha Au nd sst Le ha att ist bu un un /Le ng g( g( (25 ist 35 40 un %) %) %) g

Ch

ips

atz

IDE Gr /SA USB- Fire w Au 2 RA afikk TA CH -A .0-An ire ( dio-A M/ ar IPPC ten Gb nsc Au u sch int. I-S sg -Sl it-L hlü lüs /ex sgän ab lot sse ots AN ge t.) se e s

1 2 3 4 5 6 7 8

Asus Rampage Extreme Asus Striker II Extreme Asus Maximus Extreme Foxconn BlackOps Gigabyte GA-EP45T Extreme Asus P5Q Premium Asus Maximus II Formula Asus P5Q Deluxe

DFI Blood Iron P45-T2RS
98,2 97,2 95,6 94,2 93,2 93,2 92,9 92,6 76,0 63,7 290 € 260 € 210 € 270 € 150 € 160 € 190 € 160 € mangelh. ausreich. ausreich. mangelh. befried. befried. ausreich. befried. 100 96 96 87 86 100 91 93 66 48 100 98 99 98 98 94 96 97 95 95 94 98 90 100 98 81 91 86 66 46 Intel X48 nVidia nForce 790i Ultra SLI Intel X38 Intel X48 Intel P45 Intel P45 Intel P45 Intel P45 Intel P45 nVidia GeForce 9300 4/2 4/2 4/2 4/3 4/3 4/2 4/2 4/2 2 3 3 3 3 4 2 3 2 2 2 2 2 2 2 2 1 1 1/9 1/8 1/8 1/8 1/6 1/10 1/9 1/9 1/6 –/3 12 10 12 12 12 14 12 10 1/1 1/2 1/1 1/1 3/– 2/– 1/1 1/1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 (4/09)¹ (8/08)¹ (8/08)¹ (4/09)¹ (4/09)¹ (6/09)¹ (4/09)¹ (9/08)¹ (7/09)¹ (7/09)¹ ATI-Crossfire-taugliches Einsteigerboard, preisgünstig, passiv gekühlt (lautlos), aber magere Ausstattung und kein Firewire Gesamtwertung: 76,0 (Platz 26) Preis: ca. 110  (ausreichend)
Die kompletten Top 10 Motherboards (Intel 775) mit 30 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/MB_775 und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

26 DFI Blood Iron P45-T2RS 31 Zotac GeForce 9300-ITX WiFi

110 € ausreich. 130 € mangelh.

4/2 2 2/0 1

12 –/– 7.1 12 –/– 5.1

WERTUNGEN

TECHNISCHE DATEN Oberklasse (89,9-75,0) Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100)

114

07/2009 WWW.CHIP.DE

Spitzenklasse (100-90,0)

1) Kein Testbericht veröffentlicht

Die Preisangaben basieren auf Daten von CHIP Online

MP3 PLAYER
Ge sa mt we r

Rang

Produkt

tun

g

Pr eis

Pr eis (ca .)

S Se Au Erg igna rv sst lqu Sp on ice att La bil ali eic om ufz un /Le itä tät /Dok he ie g( t (2 eit ist rg u( (25 (20 25 un rö MP 5% 5% %) %) %) ße g* 3 ) ) Mo

Ab Ge wi

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CH xB xT )

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IPAu sg ab

e

1 2 3 4 5 6 7

Cowon S9 Curve (16 GB) Sony NWZ-S639FB Cowon D2 DAB (8 GB) Cowon S9 Curve (8 GB) Cowon iAudio 7 (16 GB) Sony NWZ-S638F Samsung YP-Q1JEB

TrekStor i.Beat move M (8 GB)
90,6 89,9 89,7 89,4 88,8 88,7 87,2 77,9 66,6 64,3 270 € 150 € 210 € 230 € 130 € 110 € 130 € ausreichend sehr gut ausreichend ausreichend sehr gut sehr gut sehr gut 88 100 92 88 96 100 89 85 60 60 36:05 h 38:30 h 45:15 h 36:05 h 46:40 h 38:30 h 31:00 h 26:50 h 11:35 h 11:35 h 93 72 91 89 77 68 76 56 59 50 97 100 84 97 93 100 94 77 57 57 81 93 91 81 87 93 97 99 92 92 96 66 96 96 100 66 68 68 80 80 16 GB 16 GB 8 GB 8 GB 16 GB 8 GB 16 GB 2 GB 8 GB 2 GB 77 g 45 g 92 g 77 g 52 g 45 g 63 g 43 g 34 g 34 g 108 x 57 x 13 mm 43 x 89 x 8 mm 78 x 56 x 17 mm 108 x 57 x 13 mm 76 x 35 x 19 mm 43 x 89 x 8 mm 49 x 98 x 10 mm 40 x 80 x 12 mm 41 x 84 x 8 mm 41 x 84 x 8 mm (5/09)¹ 2/09 (5/08)¹ (6/09)¹ (5/08)¹ (1/09)¹ (3/09)¹ (7/09)¹ (7/09)¹ (7/09)¹ Leichtgewicht (34 g), unterstützt DRM, Mini-SD-Erweiterung, Radio, Voicerekorder, aber mäßige Akkulaufzeit und Verarbeitung Gesamtwertung: 66,6 (Platz 45) Preis: ca. 55  (befriedigend)
Die kompletten Top 10 MP3-Player mit 54 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/MP3 und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

27 Creative Labs Mozaic (2 GB) 45 TrekStor i.Beat move M (8 GB) 46 TrekStor i.Beat move M (2 GB)
* Speichergröße einbezogen

50 € gut 55 € befriedigend 35 € ausreichend

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN

MP3 VIDEOPLAYER
Ge sa

Rang

Produkt

Sp Bil Dis pla A Kla eic ds Au yq Ergo Mo Lauf usst ngq herk chir flö Pr m ze ua no ua eis su Ge mt litä m bilitä it V attun litä apaz grö Pr ng /Le wi ie we ide g ( t ( itä ße eis t (2 ( (P ch ist rtu 20 t (20 15 t (G (Zo o ( 15 ixe (ca t (g 5% un ng %) %) h) B) ll) .) l) g ) %) %) )

CH IPA WM M WM DR A Rad usga AV OV A M AC io be I V

Archos 705 WiFi (80 GB)
Sehr gute Displayqualität, 7-Zoll-Display, als Videorekorder einsetzbar, Internet, Dockingstation mit HDMI (optional) Gesamtwertung: 87,0 (Platz 1) Preis: 320  (sehr gut)
Die kompletten Top 10 MP3-Videoplayer mit 17 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/MP3_Video und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Archos 705 WiFi (80 GB) Archos 5 (250 GB) Archos 5 (60 GB) Cowon S9 Curve (16 GB) Cowon S9 Curve (8 GB) Cowon Q5W (80 GB) Cowon Q5W (40 GB) Cowon O2PMP (16 GB) Apple iPod touch 2G (32 GB) Apple iPod touch 2G (8 GB)

87,0 86,0 85,4 84,8 84,4 82,2 81,6 80,2 79,2 78,0

320 € 350 € 280 € 270 € 230 € 560 € 470 € 280 € 350 € 260 €

sehr gut 100 99 58 4:40 88 86 80 7,0 800 x 480 619 sehr gut 77 98 73 4:55 93 98 250 4,8 800 x 480 305 sehr gut 77 98 77 4:55 84 98 60 4,8 800 x 480 260 gut 70 98 100 5:10 66 85 16 3,3 480 x 272 77 gut 70 100 100 5:10 60 85 8 3,3 480 x 272 77 ausreich. 65 96 61 5:20 100 97 80 5,0 800 x 480 385 ausreich. 65 96 61 5:20 96 97 40 5,0 800 x 480 385 befried. 59 99 85 7:05 61 97 16 4,3 480 x 272 202 befried. 64 87 93 3:40 67 98 32 3,5 320 x 480 110 befried. 64 87 93 3:40 59 98 8 3,5 320 x 480 110
WERTUNGEN/MESSWERTE

• • • • • • • •
– –

• • • • • • • •
– –

– – – – – – – –

• •

• • • • • • • •
– –

• • • • • • •

– – – – – – –

– – –

• •

• • •

• • • •

– – –

8/08 2/09 (2/09)¹ (5/09)¹ (6/09)¹ (12/08)¹ (6/08)¹ S. 101 (1/09)¹ (1/09)¹

TECHNISCHE DATEN

NAVIGATIONSSYSTEME Ro

Rang

Produkt

Ab R Nav me Ka Na ute oute igat ssu rte Sta vig nb nb io Fre ng ere er ns nm u-U Dis en Sp isp Au atio c e fu E Mi eic ate (L pla ss mf Ge rec n hn ch nk rg n Pr xB he CH sa ah ria yg he eis tattu spra ung nung tion onom . Ak rk mt IPru rö lb xT inr Pr /Le ng xis Fe Na en ie kul art ng we ße Au eig eis ich Chi in au (25 rnz hz (20 (2 (25 ist en sg (TM rtu (m ele mm tun psa (ca 0 % fze iel un slo ab m) ng %) %) iele gt C) tz .) it e %) g e g t ) )

1 2 3 4 5 6 7 8 9

TomTom Go 930 Traffic TomTom Go 940 Live Blaupunkt TravelPilot 700 Navigon 8110 Medion GoPal P5430 TomTom Go 630 Traffic Navigon 7210 Garmin nüvi 865Tpro Falk F10

93,6 91,5 91,3 91,0 89,0 87,6 87,2 86,4 86,3

340 € 390 € 520 € 330 € 210 € 240 € 260 € 410 € 280 €

gut befried. ausreich. gut sehr gut gut gut ausreich. befried.

92 82 100 88 81 79 81 72 80

100 98 94 93 92 95 98 84 97

21 s 57 s 7s 9s 13 s 29 s 9s 50 s 13 s

3s 4s 5s 5s 6s 3s 6s 5s 7s

100 99 90 94 87 100 89 97 82

96 100 78 92 91 87 80 98 85

2:36 h Europa* • SD, SDHC, MMC 2:41 h Europa* opt. microSD 2:21 h Europa • SD, SDHC, MMC 2:47 h Europa • SD, SDHC 3:50 h Europa • (mini)SD, MMC 2:30 h Z/O-Eur. • SD, MMC 1:57 h Europa • (micro)SD, MMC 2:58 h Europa • microSD 2:47 h Europa • SD, MMC Europa

• • • • • • • • •

TomTom XL IQ Routes Europe Traffic
Fahrspurassistent, Streckeninterpolation bei GPS-Ausfall, IQ-Routes, aber träge Fernzielberechnung und teils knapp gehaltene Ansagen Gesamtwertung: 81,0 (Platz 23) Preis: ca. 200  (gut)
Die kompletten Top 10 Navigationssysteme mit 46 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Navi und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

GLH 119 x 85 x 26 andere 122 x 85 x 23 Sirf Titan 123 x 90 x 20 Sirf III 134 x 84 x 22 Sirf Titan 141 x 94 x 19 GLH 119 x 85 x 26 Sirf III 116 x 75 x 19 k. A. 125 x 78 x 19 andere 118 x 82 x 18

95 x 54 96 x 54 95 x 54 106 x 61 110 x 62 95 x 54 95 x 55 96 x 55 95 x 54

7/08 4/09 6/09 9/08 (4/09)¹ (3/09)¹ (3/09)¹ 6/09 (3/09)¹

23 TomTom XL IQ Routes E. Tr.
* Zusätzlich USA, Hawaii, Kanada

81,0 200 € gut

65 86 71 s 5 s 97 90 2:55 h
WERTUNGEN/MESSWERTE

nein

– andere 120 x 82 x 26 95 x 54 (7/09)¹

TECHNISCHE DATEN

NETBOOKS
Rang Produkt

Ge sa

Pr oz A es (V kku Auss L Erg so Mo Pr ide lau tat eis on r( bil eis om Ta o/ fze tun tun mt itä Pr kt /Le Int it we g ( g ( ie ( eis t (3 in ern (h ist rtu 25 15 10 GH (ca 5% ) un et) ng %) %) %) z) .) g )

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Fe Spe stp i lat cher C te/ gr Gew HIPAu SS öße ich D( (M t (k sga TF GB be B) g) T )

MSI Wind U115-Z53168XP
160-GB-Festplatte und 8-GB-SSD (für OS), sehr gutes Display, gute Akkulaufzeit 5:36/5:34 h), aber billig wirkendes Gehäuse Gesamtwertung: 73,9 (Platz 2) Preis: ca. 550  (befriedigend)
Die kompletten Top 10 Netbooks mit 34 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/netbook und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9

HP Mini 2140 MSI Wind U115-Z53168XP Asus EeePC S101 Dell Inspiron Mini 12 MSI Wind U110-Z5316XP HP Mini 1099eg Vivienne Tam Dell Inspiron Mini 9 Asus Eee PC 901 12G HP Compaq Mini 701EG

74,6 73,9 71,0 70,7 70,5 70,2 69,9 69,5 69,5

500 € 550 € 470 € 510 € 450 € 590 € 330 € 310 € 380 €

gut befried. befried. befried. gut ausreich. sehr gut sehr gut gut

53 85 87 79 78 74 88 100 70

2:05 / 2:02 5:36 / 5:34 3:58 / 3:58 4:31 / 4:35 4:50 / 4:57 2:20 / 2:18 3:22 / 3:20 5:49 / 5:48 2:16 / 2:15

99 76 68 69 74 66 57 58 63

48 41 51 39 37 45 43 45 45

99 64 78 81 64 88 76 48 89

Atom N270 (1,60) Atom Z530 (1,60) Atom N270 (1,60) Atom Z530 (1,60) Atom Z530 (1,60) Atom N270 (1,60) Atom N270 (1,60) Atom N270 (1,60) Atom N270 (1,60)

Intel 945GME Intel US15W Intel 945GME Intel US15W Intel US15W Intel 945GME Intel 945GME Intel 945GME Intel 945GME
TECHNISCHE DATEN

10,1" 10,2" 10,2" 12,1" 10,2" 10,2" 8,9" 8,9" 10,2"

160 168 16 80 160 60 16 12 60

2.048 1.024 1.024 1.024 1.024 1.024 1.024 1.024 1.024

1,2 1,3 1,1 1,3 1,3 1,1 1,1 1,1 1,1

(6/09)¹ (7/09)¹ (4/09)¹ (4/09)¹ (7/09)¹ (6/09)¹ 12/08 11/08 (5/09)¹

14 HP Pavilion dv2-1050eg

68,5 700 € ausreich. 23 2:32 / 2:19 96 100 79 AMD A. Neo MV-40 (1,60) ATI RS690/SB600
WERTUNGEN/MESSW.

12,1" 320 2.048 1,7 S. 103

Spitzenklasse (100-90,0)

Oberklasse (89,9-75,0)

Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100)

1) Kein Testbericht veröffentlicht

Die Preisangaben basieren auf Daten von CHIP Online

WWW.CHIP.DE 07/2009

115

TEST+TECHNIK TOP 10

NOTEBOOKS
r BIS 13,3 ZOLL
Rang Produkt
Ge sa

Pr oz Ak A es E so Mo (W kula ussta Le rgo Pr r( bil or uf eis ttu istu nom Ta mt d/ ze itä kt /Le we Prei Vo it ng ( ng ( ie ( t (3 in ist s( llla (h) rtu 25 15 10 GH 5% un ca. st) ng %) %) %) z) g ) )

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Sp e Fe iche stp rg Ge CHIP lat röß wic -Au te h e s TF (GB (MB t (kg gab T e ) ) )

Toshiba Portégé R600-11Q
12,1"-Notebook, extrem leicht (1,1 kg) und mobil, optisches Laufwerk, aber dunkles und kontrastarmes Display, nerviger Lüfter Gesamtwertung: 71,9 (Platz 15) Preis: ca. 1.600  (ausreichend)
Die kompletten Top 10 Notebooks (bis 13,3 Zoll) mit 45 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Subnotebook und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Sony Vaio VGN-Z21ZN/X Samsung X360 Prem. (AA02DE) Fujitsu Siemens Lifebook P8010 HP EliteBook 2530p LG P300-U.ABRAG Panasonic Toughbook CF-W8 LG P310-S.CBRAG Tarsia Sony Vaio VGN-TT11LN/B Lenovo ThinkPad X301

86,0 81,1 80,8 79,7 76,5 76,4 75,2 74,2 74,2

2.700 € 1.400 € 2.050 € 1.500 € 1.250 € 2.750 € 1.450 € 1.500 € 2.050 €

befried. gut befried. gut gut mangelh. befried. befried. ausreich.

73 96 91 89 66 98 55 85 67

6:28 / 1:42 9:03 / 2:45 8:02 / 2:37 7:48 / 3:00 5:22 / 2:00 8:26 / 3:41 3:41 / 1:31 6:25 / 3:01 4:35 / 1:53

99 88 89 80 87 79 92 78 79

100 74 38 72 27 81 46 96 66 82 34 80 84 80 27 78 63 100

Core 2 Duo P9500 (2,53) Core 2 Duo SU9300 ULV (1,20) Core 2 Duo SL7100 (1,20) Core 2 Duo SL9400 (1,87) Core 2 Duo T8300 (2,40) Core 2 Duo SU9300 ULV (1,20) Core 2 Duo P9500 (2,53) Core 2 Duo SU9300 ULV (1,20) Core 2 Duo SU9400 ULV (1,40)

Intel PM45 Intel GM45 Intel 965GM Intel GM45 Intel 965PM Intel GM45 Intel PM45 Intel GM45 Intel GM45

13,1" 13,3" 12,1" 12,1" 13,3" 12,1" 13,3" 11,1" 13,3"

128 120 160 120 250 120 320 160 128

4.096 4.096 4.096 2.048 3.072 3.072 4.096 2.048 2.048

1,5 1,4 1,3 1,7 1,6 1,3 1,6 1,3 1,4

(3/09)¹ 2/09 10/08 (4/09)¹ 8/08 (5/09)¹ 5/09 (4/09)¹ (6/09)¹

15 Toshiba Portégé R600-11Q

71,9 1.600 € ausreich. 77 6:09 / 2:15 90 40 82 Core 2 Duo SU9400 ULV (1,40) Intel PM45
WERTUNGEN/MESSW. TECHNISCHE DATEN

12,1" 320 3.072 1,1 (7/09)¹

NOTEBOOKS

r 14 ZOLL BIS 15,6 ZOLL �
Rang Produkt

Pr oz A es ku uss L Ergo so Ge Mo Pr r( lau tat eis no sa bil eis Ta mt (W fze tun tun mi itä Pr kt /Le we or it ( g ( g ( e ( eis t (2 in ist d/ h) 25 20 15 rtu GH (ca 5% un 3D %) %) %) ng z) .) g ) ) Ak

Gr afi

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he

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MB

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Sp e Fe iche CH stp rg Ge lat röß wic IP-A te e ( ht ( usg ab TF (GB GB kg e T ) ) )

1 2 3 4 5 6 7 8 9

HP EliteBook 8530w Panasonic Toughbook CF-F8 Dell Latitude E6400

76,3 76,3 75,7 Fujitsu Siemens Celsius Mobile H270 75,6 Lenovo IBM T400 (NM3TDGE) 75,5 Samsung X460 Premium 74,3 Apple MacBook Pro (T9400) 74,3 Lenovo IBM T500 (NL34DGE) 73,7 Panasonic Toughbook CF-52 71,8 65,9

2.350 € 2.750 € 1.050 € 3.500 € 1.250 € 1.300 € 2.000 € 1.150 € 1.550 €

ausreich. 52 ausreich. 100 sehr gut 80 mangelh. 36 gut 71 gut 70 ausreich. 63 gut 67 befried. 96

4:59 / 1:08 6:49 / 3:08 5:37 / 2:03 3:11 / 0:52 4:22 / 1:45 3:54 / 1:28 5:05 / 0:50 4:23 / 2:05 9:36 / 3:45

67 100 91 Core 2 Duo T9600 (2,80) 63 64 85 Core 2 Duo SP9300 (2,27) 64 70 86 Core 2 Duo P8400 (2,27) 100100 77 Core 2 Quad Q9100 (2,27) 66 79 100 Core 2 Duo P8600 (2,40) 71 75 72 Core 2 Duo P8600 (2,40) 69 86 65 Core 2 Duo T9400 (2,53) 64 67 98 Core 2 Duo P8400 (2,27) 47 50 86 Core 2 Duo T7100 (1,80)

Quadro FX 770M (1.792) Intel GMA X4500 Intel GMA X4500 Quadro FX 770M (512) Mobility Radeon HD 3470 GeForce 9200M GS (1.536) GeForce 9600M GT (512) Intel GMA X4500 Intel GMA X3100
TECHNISCHE DATEN

15,4" 14,1" 14,1" 15,4" 14,1" 14,1" 15,4" 15,4" 15,4"

320 160 160 320 250 320 320 160 80

2,0 3,0 2,0 8,0 2,0 4,0 4,0 2,0 1,0

2,9 1,6 2,3 3,1 2,1 1,9 2,5 2,7 3,3

4/09 (5/09)¹ (12/08)¹ (6/09)¹ S. 97 (5/09)¹ (1/09)¹ 2/09 (2/08)¹

MSI PX600-8443VHP
Notebook mit Leder-Display-Deckel, 15,4"-Display (16:10), aber Einsteigergrafik und geringe Akkulaufzeit (3:21 h/1:13 h) Gesamtwertung: 65,9 (Platz 28) Preis: ca. 930  (befriedigend)
Die kompletten Top 10 Notebooks (14 bis 15,6 Zoll) mit 73 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Notebook und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

28 MSI PX600-8443VHP

930 € befried. 47 3:21 / 1:13 72 80 57 Core 2 Duo P8400 (2,27) GeForce 9300M GS (256)
WERTUNGEN/MESSW.

15,4" 320 4,0 2,7 (7/09)¹

NOTEBOOKS
r AB 16 ZOLL
Rang Produkt

Pr oz Au es E so Ge Le ssta rgon D Pr r( sa ist tt i eis Ta mt un un omi spla kt /Le we Prei g( g( e( y( in ist s( rtu 40 30 10 10 GH un ca. ng %) %) %) %) z) g )

Gr afi

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MB

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Sp e Fe iche CH G stp r lat größ ewic IP-A us te ht e( ga (G TF be B) MB) (kg) T

Dell Studio XPS 16
Fairer Preis, gutes Display (16") und Gehäuse, für DTR-Notebook sehr mobil, kompakt und leicht (3,0 kg), aber nur Mittelklasse-Grafik Gesamtwertung: 88,7 (Platz 1) Preis: ca. 1.550  (sehr gut)
Die kompletten Top 10 Notebooks (ab 16 Zoll) mit 20 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/Notebook_DTR und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Dell Studio XPS 16 Acer Aspire 8930G-944G64BN Fujitsu Siemens Amilo Xi 3650 Schenker Notebook mySN CXG7 Sony Vaio VGN-FW11ZU Toshiba Qosmio G50-10V Asus G71V-7S036C Acer TravelMate 7730G-864G64BN Sony Vaio VGN-FW21Z MSI Megabook GX720-8443VHP

88,7 88,1 88,1 86,0 85,9 85,4 85,3 84,2 82,7 80,3

1.550 € 1.600 € 1.650 € 2.000 € 1.350 € 1.650 € 1.350 € 1.150 € 1.300 € 1.100 €

sehr gut 86 84 98 96 Core 2 Duo T9400 (2,53) sehr gut 89 100 75 87 Core 2 Duo T9400 (2,53) gut 84 97 89 86 Core 2 Duo T9400 (2,53) befried. 100 78 78 88 Core 2 Duo P9600 (2,67) sehr gut 76 94 93 100 Core 2 Duo T9400 (2,53) gut 78 95 77 95 Core 2 Duo T9400 (2,53) sehr gut 79 90 91 98 Core 2 Duo P8400 (2,27) sehr gut 78 94 85 88 Core 2 Duo P8600 (2,40) gut 69 90 92 99 Core 2 Duo T9400 (2,53) sehr gut 78 89 70 93 Core 2 Duo P8400 (2,27)
WERTUNGEN

Mob. Radeon HD 3670 (512) 16,0" GeForce 9700M GT (512) 18,4" GeForce 9600M GT (512) 18,4" 2x M. Radeon HD 3870 (1.024) 17,0" Mob. Radeon HD 3650 (256) 16,4" GeForce 9600M GT (512) 18,4" GeForce 9700M GT (512) 17,0" GeForce 9600M GT (512) 17,0" Mob. Radeon HD 3650 (512) 16,4" GeForce 9600M GT (512) 17,0"
TECHNISCHE DATEN

320 640 1.000 500 300 640 320 640 640 320

4.096 4.096 4.096 2.048 4.096 4.096 4.096 4.096 4.096 4.096

3,0 4,0 4,1 4,5 3,0 4,9 3,9 3,6 3,0 3,2

(7/09)¹ 2/09 (4/09)¹ (4/09)¹ (11/08)¹ (4/09)¹ (7/09)¹ (2/09)¹ (4/09)¹ (4/09)¹

TFT MONITORE
r 24 ZOLL
Rang
Ge sa mt we r tun Pr eis Pr eis (ca .)

Produkt

g

Le i Dis E ( stu pla Gr Reak rgon Stan ngsa Auflö CH ua yte ale br K au ti o d-b u VG IPlitä ett on -G on mi y fna sun rK ch A ( DVI/Le Au mu tra rau sze e ( in hm g (P t (5 no on D ist sg log D-Su /DV HD ste st (m it 25 Wa e tra ixe 0% un ab %) tt) MI b) I-I s) ie st r) l) g e ) Bil dq Ma xim (Sc ha ch

iiyama ProLite B2409HDS
Preiswert, geringe Gammaabweichung, deckt SRGB-Farbraum ab, weite Blickwinkel, Lautsprecher, aber geringer Schachbrettkontrast Gesamtwertung: 82,5 (Platz 8) Preis: ca. 230  (sehr gut)
Die kompletten Top 10 TFTMonitore (24 Zoll, Breitbild) mit 31 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/TFT24 und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Eizo FlexScan HD2442W Eizo FlexScan SX2461W Dell 2408WFP HP w2448hc Samsung SyncMaster 245T Eizo FlexScan S2431W LG Flatron W2442PA iiyama ProLite B2409HDS Hyundai IT W241D

88,0 1.100 € mangelh. 89 87,1 1.100 € mangelh. 100 86,7 580 € mangelh. 93 84,9 390 € befried. 82 84,7 720 € mangelh. 83 84,7 800 € mangelh. 91 82,6 260 € gut 84 82,5 230 € sehr gut 77 81,9 460 € ausreich. 90 58,5 770 € ungenüg. 83

1.206:1 1.029:1 1.207:1 3.087:1 1.571:1 1.342:1 12.330:1 16.410:1 1.162:1 967:1

154:1 149:1 150:1 64:1 92:1 155:1 110:1 57:1 162:1 48:1

8 7 7 5 19 5 3 10 9 11

91 4,2 1.920 x 1.200 S-PVA 76 3,0 1.920 x 1.200 S-PVA 83 <0,1 1.920 x 1.200 S-PVA 100 0,3 1.920 x 1.200 TN 96 6,1 1.920 x 1.200 S-PVA 83 <0,1 1.920 x 1.200 S-PVA 92 0,6 1.920 x 1.080 TN 92 0,9 1.920 x 1.080 TN 79 <0,1 1.920 x 1.200 S-PVA 20 0,4 1.920 x 1.200 S-IPS

1 – 1 1 1 1 1 1 1 –

1/– –/2 2/– 1/– 1/– –/1 1/– 1/– 1/– –/–

2 – 1 1 1 – 1 1 1 –

12/08 (6/08)¹ (6/08)¹ 5/09 (1/09)¹ 11/07 3/09 (7/09)¹ 7/08 S. 98

31 Apple LED Cinema Display

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN Oberklasse (89,9-75,0) Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100)

116

07/2009 WWW.CHIP.DE

Spitzenklasse (100-90,0)

1) Kein Testbericht veröffentlicht

Die Preisangaben basieren auf Daten von CHIP Online

TFT MONITORE
r AB 25 ZOLL
Rang Produkt

eo ein Le g i HD äng Dis Bil (Sch Erg (St stun D Au MI e ( pla Ge dq ach Pr Dis Gr Reak on an gsa ia flö /Y DV CH sa ua eis yte br K au ti o d-b u go pla UV I/D su mt IPlitä et on -G on mi y fn na /Le Pr ch ng /S- -S y-F we Au eis t (5 tmu tra rau sze e (2 in W ahm le no ist Vid ub/ (P sg rtu log un ste st (m it ixe (ca 5 % at e (Zol orm 0% ab eo ng g* at s) ie r) t) l) .) l) e ) ) )

Vid

ViewSonic VA2626wm
Günstig, SRGB-Farbraum, hoher Kontrast, aber niedriger Schachbrettkontrast (66:1), eingeschränkte Blickwinkel, bedingt spieletauglich Gesamtwertung: 78,5 (Platz 6) Preis: 290  (sehr gut)
Die kompletten Top 10 TFTMonitore (ab 25 Zoll) mit 11 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/TFT26 und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Eizo FlexScan SX2761W NEC Display Sol. Multisync EA261WM HP w2558hc ViewSonic VP2650wb LG Flatron W2600HP ViewSonic VA2626wm Fujitsu Siemens Amilo SL3260W LG M2794D Hanns.G HG281DJ iiyama E2607WS-1

94,9 1.500 € befried. 89,0 610 € sehr gut 88,0 510 € gut 84,3 490 € sehr gut 81,9 540 € gut 78,5 290 € sehr gut 78,0 300 € sehr gut 78,0 390 € sehr gut 77,6 390 € sehr gut 76,7 310 € gut

100 89 94 86 92 87 91 90 91 85

163:1 159:1 77:1 80:1 92:1 66:1 77:1 118:1 125:1 77:1

9 24 2 2 20 13 5 9 2 6

100 0,8 100 0,6 83 0,3 96 0,4 80 0,7 71 0,3 55 <0,1 58 1,7 67 <0,1 59 0,3

27 26 25 26 26 26 26 27 28 26

16:10 16:10 16:10 16:10 16:10 16:10 16:10 16:9 16:10 16:10

1.920 x 1.200 S-PVA 1.920 x 1.200 TN 1.920 x 1.200 TN 1.920 x 1.200 TN 1.920 x 1.200 S-IPS 1.920 x 1.200 TN 1.920 x 1.200 TN 1.920 x 1.080 TN 1.920 x 1.200 TN 1.920 x 1.200 TN
TECHNISCHE DATEN

•/–/–/–/– •/•/–/–/– •/–/•/–/– •/•/–/–/– •/•/–/–/– •/•/•/–/– •/•/–/–/– •/•/•/•/– –/•/•/–/– •/•/•/–/–

(3/09)¹ (3/09)¹ (6/09)¹ (3/09)¹ (3/09)¹ (7/09)¹ 6/09 (3/09)¹ (3/09)¹ (3/09)¹

* Displaygröße einbezogen

WERTUNGEN/MESSWERTE

TOP 10 DES MONATS r DIE BESTEN TV GERÄTE LCD, 40/42 ZOLL UNTER 1.000 EURO
Toshiba 42ZV555D
Sehr gute TV-Video-Bildqualität, 100-HzDisplay, Lichtsensor, Lautsprechersystem mit zweistufiger Bass-Anhebung Rang: 1 (5) Preis: ca. 900 Euro
TV -Vi d

Sony KDL-40V5500
200-Hz-Monitor, sehr gute Bildqualität, gute TV-Video-Bildqualität und hoher Schachbrettkontrast, Lichtsensor Rang: 4 8 Preis: ca. 930 Euro

Samsung LE40A557P
Preiswert, sehr gute Bildqualität, gute TVVideo-Bildqualität, feine Synchronisation, aber geringe Gesamtlautstärke, wackliger Fuß Rang: 5 (11) Preis: ca. 700 Euro

Ge sa

Rang*

Produkt

Le eo (Sc i -Bi He Er (St stun ldq Bild hac llig go an gsa Aufl Pr ua qua hbr K k ös no d-b u eis mt u litä lit ett on eit m Pr y fn /Le we eis t (3 ät ( mu tra (cd ie (2 in W ahm ng (P ist rtu ixe (ca 0 % 25% ste st /m 2 0 % at e un ng r) t) .) l) g ) ) ) )

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CH IPAu Ssg HD SCA YU VIDE VG ab MI RT O A V e

1 (5) 2 (6) 3 (7) 4 (8) 5 (11) 6 (13) 7 (14) 8 (18) 9 (19) 10 (21)

Toshiba 42ZV555D Sony KDL-40W4000 Samsung LE40A659A Sony KDL-40V5500 Samsung LE40A557P Philips 42PFL7603D Toshiba 42XV556D Medion MD 36040 JVC LT-42R10BU Zepto Pantheon A42

83,9 83,8 83,4 83,2 81,5 80,2 80,0 77,0 75,3 69,5

900 € 830 € 890 € 930 € 700 € 930 € 740 € 800 € 910 € 720 €

gut sehr gut gut gut sehr gut befried. gut befried. befried. befried.

95 88 94 87 86 71 84 80 86 75

82 90 88 93 93 92 80 75 76 79

130:1 175:1 165:1 172:1 184:1 183:1 153:1 70:1 71:1 136:1

465 465 580 481 437 458 463 373 502 397

77 74 65 66 62 84 79 70 62 58

< 0,1 < 0,1 0,5 < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 0,4 < 0,1 < 0,1

1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080

100 x 70 x 31 98 x 69 x 28 100 x 70 x 30 98 x 68 x 31 100 x 69 x 30 104 x 72 x 26 110 x 98 x 54 98 x 74 x 28 102 x 70 x 28 104 x 73 x 28

3 3 4 4 4 4 3 1 3 2

2 2 2 2 2 2 2 2 2 2

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

1 – 1 1 1 1 1 1 – –

1 (6/09)¹ 1 (7/08)¹ 1 (1/09)¹ 1 (6/09)¹ 1 10/08 – (10/08)¹ 1 (1/09)¹ – (1/09)¹ – (7/09)¹ 1 (10/08)¹

* in Klammern Rang in Gesamttabelle

WERTUNGEN/MESSWERTE

TECHNISCHE DATEN

Philips 42PFL7603D
Sehr guter Schachbrettkontrast, sehr gute Bildqualität, aber zum Spielen ungeeignet und unbefriedigende TV-Video-Bildqualität, kein VGA-Anschluss Rang: 6 (13) Preis: ca. 930 Euro

Zepto Pantheon A42
Preisgünstig, ansonsten nur befriedigende Werte, keine S-Video-Buchse, VGA interpoliert, unruhiges PC-Bild, deutliche Bewegungsunschärfen Rang: 10 (21) Preis: ca. 720 Euro

r N DRAFT

WLAN ROUTER
Ge sa mt we r tun Pr eis Pr eis (ca .)

Rang

Produkt

g

1-K Le is lic 2,4 W Au k-V Erg An /5 Si (St tun (P LA Dur sst e za GH CH att Leist rax N-Du chsa E ono cher and- gsau AD hl z/D WP rschl is) rc tz the m IPby fn h un un LA /Le US ü Au (M hs (M rn ie ( eit ( in ahm SL-M A/ ua g( g( B-P ist sg WP ssel lBa Bit atz Bit et- 20 Wa e od N-Po 40 15 25 un un ab em or /s) rts A2 nd %) %) %) tt) %) /s) g e g t

Linksys WRT610N
Stylishes Gehäuse, Dualband, Gigabit-LAN, hohe Transferraten, zuverlässig, einfach zu konfigurieren (vorbildliche Benutzerführung) Gesamtwertung: 80,0 (Platz 1) Preis: 150  (ausreichend)
Die kompletten Top 10 WLAN-Router n-Draft mit 33 Geräten finden Sie auf chip.de/bl/WLAN_N und auf der Heft-CD/DVD. Mobile Infos: QR-Code mit dem Handy decodieren!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Linksys WRT610N AVM Fritz!Box Fon WLAN 7270 D-Link DIR-655 D-Link DIR-855 T-Home Speedport W 920V Buffalo WZR-AGL300NH-EU DrayTek Vigor 2820Vn SMC WGBR14-N Buffalo WZR-AG300N Asus RT-N15

80,0 78,0 76,6 74,7 74,2 73,6 73,4 72,8 72,2 71,1

150 € 180 € 90 € 160 € 210 € 100 € 290 € 100 € 180 € 110 €

ausreich. 70 mangelh. 100 befried. 62 mangelh. 70 mangelh. 96 befried. 55 mangelh. 81 ausreich. 66 mangelh. 61 ausreich. 49

100 52 85 85 53 96 56 74 96 93

114,7 61,9 73,8 88,4 77,7 140,6 101,8 70,2 110,6 119,9

957 116 1.276 1.033 116 995 118 1.046 1.052 949

62 66 82 59 55 69 62 70 49 72

98 79 94 92 77 92 96 92 94 92

7,4 7,8 5,5 9,5 9,1 6,4 8,7 6,8 13,0 5,4

– – – – – – –

• • •

4 4 4 4 4 4 4 4 4 4

1 1 1 1 1 – 1 1 – -

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(1/09)¹ (4/08)¹ (4/08)¹ (1/09)¹ 1/09 6/09 (12/08)¹ (12/08)¹ (4/08)¹ (6/09)¹

WERTUNGEN/MESSWERTE Spitzenklasse (100-90,0) Oberklasse (89,9-75,0)

TECHNISCHE DATEN

Mittelklasse (74,9-45,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100)

1) Kein Testbericht veröffentlicht

Die Preisangaben basieren auf Daten von CHIP Online

WWW.CHIP.DE 07/2009

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TEST+TECHNIK TOP 10

Die beste Software
Die aktuellen Programme im CHIP-Überblick: Hier finden Sie stets die richtige Software für Ihre Zwecke – vom cleveren Datenretter bis zur kompletten Office-Suite
OFFICE PAKETE
Rang Anbieter Produkt
Ge sa mt we r Pr eis tun g /Le ist un g

Pr eis

(ca

.)

CH

REGISTRY CLEANER
IP
Rang Anbieter Produkt

Ge sa

mt

1 2 3 4

Microsoft Sun Corel SoftMaker

Office Professional 2007 StarOffice 9 WordPerfect Office X3 SoftMaker Office 2008

92,0 90,1 80,6 70,4

befried. sehr gut gut sehr gut

650 € 4/07 20 € 11/08 200 € 8/06 70 € 3/08

we r

Pr eis tun g

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g

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.)

CH

IP

1 2 3 4 5 6

Avanquest WiseCleaner.com S.A.D. Lavasoft Eusing Software PC Tools

Registry First Aid 7 Platinum Wise Registry Cleaner Registry CleanUp 3 Lavasoft Registry Tuner Eusing Free Registry Cleaner Registry Mechanic 8

92,9 75,6 70,1 60,9 58,9 48,4

gut 40 € 4/09 sehr gut – 4/09 gut 15 € S.XXX ausreich. 30 €/J. 6/09 sehr gut – 4/09 mangelh. 30 € 4/09

BRENNSUITEN
Rang Anbieter Produkt

Ge sa

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Pr eis

(ca

.)

CH

IP

1 2 3 4

Nero Roxio CyberLink Ashampoo

Nero 9 WinOnCD 2009 DVD Suite 7 Pro Burning Studio 8

85,5 81,3 78,0 76,2

gut sehr gut befried. gut

70 € 1/09 50 € 12/08 90 € 2/09 50 € 10/08

Registry CleanUp 3 In der neuen Version des Registry-Cleaners von S.A.D. haben sich sowohl die Scan-Engine als auch die Geschwindigkeit verbessert. Registry CleanUp 3 findet weit mehr überflüssige Einträge, und die Registry-Analyse läuft fast doppelt so schnell wie in der Vorgängerversion. Gesamtwertung: 70,1 (Platz 3) Preis: ca. 15 

DATENSHREDDER PDF TOOLS
Rang Anbieter Produkt
Ge sa

Ge sa

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Rang
mt we r Pr eis tun g /Le ist un Pr eis

Anbieter

Produkt

tun

g

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(ca

.)

CH

IP

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.)

CH

IP

1 2 3 4 5 6 7

Adobe Nuance Broadgun bhv Avanquest Data Becker S.A.D.

Acrobat 9 Pro PDF Create 5 pdfMachine 12 PDF Konvertierer Pro 2 PDF Experte 6 Professional PDF Professionell 4 PDF-XChange Professional 4

94,6 90,1 82,2 76,0 74,1 70,9 58,8

befried. sehr gut gut sehr gut gut ausreich. ausreich.

660 € 50 € 50 € 20 € 40 € 70 € 50 €

9/08 6/08 3/08 4/08 3/09 4/09 8/08

1 2 3 4 5 6 7

zoneLink abylonsoft ArchiCrypt Heidi Computers O&O Software Franzis P. Hollerbach

SystemUp Eraser 2009 abylon Shredder ArchiCrypt Shredder Eraser O&O SafeErase Disk Doctors Data Shredder Space Eraser

98,8 98,7 98,2 97,6 94,1 90,8 90,5

30 € 25 € 25 € – 30 € 30 € –

5/09 5/09 5/09 5/09 5/09 5/09 5/09

SPURENVERNICHTER ALLESKONVERTIERER G
Rang Anbieter Produkt
es a mt we r Pr eis tun g

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mt

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Rang
/Le ist un g

Anbieter

Produkt

tun

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CH

IP

Pr eis

(ca

.)

CH

IP

1 2 3 4 5 6 7

Stanley Huang Sebastian Dörfler eRightSoft Online Media Technol. Movavi S.A.D. Formatoz

MediaCoder 0.6.2 XMedia Recode 2.1 SUPER 2009 AVS Video Converter 6.2 Video Converter 7.0 Formatwandler 2 Format Factory 1.65

86,6 73,8 70,8 63,4 59,4 46,8 45,2

sehr gut sehr gut sehr gut befried. ausreich. mangelh. sehr gut

– 4/09 – 4/09 – 4/09 45 € S. 108 25 € 4/09 50 € 4/09 – 4/09

1 2 3 4 5

Wedigo.net AlMiSoft Kurt Zimmermann Hesron HoverDesk

CCleaner TraXEx HDCleaner Hesron Privacy Suite RegSeeker

94,0 85,3 76,3 60,1 57,0

– – – – –

1/09 1/09 1/09 1/09 1/09

ANTISPYWARE
AVS Video Converter 6.2 Wer Filme für mobile Geräte wie iPod und PSP konvertieren will, liegt beim AVS-Tool richtig: Die voreingestellten Profile passen exakt. Auch die Ausgabe auf DVD bereitet keine Probleme. Für High Definition ist das Tool aber nicht ausgelegt. Gesamtwertung: 63,4 (Platz 4) Preis: ca. 45 
Rang Anbieter Produkt

Ge sa

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(ca

.)

CH

IP

1 2 3 4 5 6

Symantec Webroot Lavasoft PC Tools Safer-Networking Ashampoo

Norton AntiVirus 2009 Webroot Spy Sweeper Ad-Aware 2008 Plus Spyware Doctor 6 SpyBot – Search & Destroy AntiSpyWare 2
Mittelklasse (74,9 - 45,0)

91,0 67,1 56,1 55,9 52,2 50,3

sehr gut befried. ausreich. ausreich. gut ausreich.

30 € 30 € 25 € 30 € – 30 €

3/09 3/09 3/09 3/09 3/09 3/09

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07/2009 WWW.CHIP.DE

Spitzenklasse (100 - 90,0) Oberklasse (89,9 - 75,0) Alle Wertungen in Punkten (max. 100)

Nicht empfehlenswert (44,9 - 0)

BILDBEARBEITUNGEN
Rang Anbieter Produkt

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mt

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Pr eis

(ca

.)

CH

SECURITY SUITEN
IP
Rang Anbieter Produkt

Ge sa

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1 2 3 4 5 6 7

Adobe Corel Corel Avanquest Adobe Computerinsel bhv

Photoshop CS4 Paint Shop Pro Photo X2 Ulead PhotoImpact X3 Serif PhotoPlus X2 Photoshop Elements 7 PhotoLine v13 ArcSoft PhotoStudio 5.5

95,3 82,6 80,8 78,2 77,7 75,0 69,1

gut gut sehr gut gut gut gut gut

1.100 € 90 € 50 € 80 € 100 € 70 € 50 €

11/08 12/07 6/08 10/08 12/08 2/07 5/08

Pr ei Pr we s/Le eis is rtu (ca ng tung .)

CH

IP

1 2 3 4 5 6 7

Symantec Kaspersky F-Secure G Data BitDefender Panda Avira

Norton Internet Security 2009 Kaspersky Internet Security 2009 F-Secure Internet Security 2009 G Data InternetSecurity 2009 BitDefender Internet Security 2009 Panda Internet Security 2009 AntiVir Premium Security Suite 2008

89,0 88,2 86,4 84,4 75,1 71,3 65,0

gut gut gut gut befried. befried. ausreich.

40 € 40 € 40 € 40 € 40 € 35 € 40 €

12/08 12/08 12/08 12/08 12/08 12/08 12/08

BILDERVERWALTER
Rang Anbieter Produkt

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Pr eis

(ca

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CH

IP

1 2 3 4 5 6 7 8

Adobe ACD Systems IDimager ACD Systems Canto Magix Cerious Software Google

Photoshop Lightroom 2 ACDSee Pro 2 IDimager Pro 4.0 ACDSee Foto-Manager 2009 MediaDex 2 Digital Foto Maker 8 ThumbsPlus 7x Picasa 2

91,7 81,1 79,0 76,6 64,4 51,3 51,1 36,0

gut gut gut sehr gut befried. befried. mangelh. sehr gut

300 € 11/08 100 € 8/08 100 € 8/08 40 € 2/09 80 € 8/08 40 € 8/08 100 € 8/08 – 8/08

Norton Internet Security 2009 Die Sicherheitslösung von Symantec punktet durch die beste Erkennung im Testfeld, eine verbesserte Performance sowie eine durchdachte Benutzeroberfläche. Der Virenscanner leistete sich im Test als einziger keinen Fehlalarm, und der Hersteller liefert mit Abstand die meisten Signatur-Updates. Gesamtwertung: 89,0 (Platz 1) Preis: ca. 40 

DATENRETTER VIDEOBEARBEITUNGEN
Rang Anbieter Produkt Rang
Ge sa mt we r Pr eis tun g /Le

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Anbieter

Produkt

ist un

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(ca

.)

CH

IP

ist un

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(ca

.)

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IP

1 2 3 4 5 6

Magix Pinnacle Systems Corel CyberLink Sony Creative Softw. Adobe

Video deluxe 15 Plus Studio Ultimate 12 VideoStudio Pro X2 Ultimate PowerDirector 7 Ultra Vegas Movie Studio 9 Platinum Premiere Elements 7

88,2 86,4 84,8 80,0 79,1 78,6

gut befried. befried. befried. gut befried.

100 € 130 € 130 € 100 € 80 € 100 €

12/08 12/08 12/08 12/08 12/08 12/08

1 2 3 4 5 6 7 8 9

ToolHouse GetData Stellar Phoenix Diskeeper Piriform zoneLink Convar O&O Software Franzis

ToolStar filerecovery Pro 3.5 Recover My Files 3.9 Windows Data Recovery 3.0 Undelete 2009 Professional Recuva 1.14 SystemUp Undelete 2009 PC Inspector File Recovery 4.0 O&O UnErase 4.1 Disk Doctors Undelete

87,3 82,2 78,2 72,8 70,0 67,7 60,0 58,4 58,2

befried. gut befried. befried. sehr gut befried. sehr gut befried. befried.

100 € 60 € 90 € 60 € – 30 € – 30 € 40 €

8/08 8/08 8/08 12/08 8/08 4/09 8/08 8/08 8/08

BACKUP UND IMAGE
Rang Anbieter Produkt

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.)

CH

IP

ONLINE BANKEN
Rang Anbieter Website

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Acronis Symantec O&O Software Avanquest StorageCraft Paragon Softw. NovaStor

Acronis True Image Home 2009 Norton Ghost 14 O&O DiskImage 3.5 Professional Perfect Image 12 ShadowProtect Desktop Edition 3.3 Paragon Drive Backup 9.0 Prof. NovaBackup 10 Professional

95,0 91,0 90,5 87,5 87,0 85,5 71,0

sehr gut sehr gut sehr gut gut befried. gut befried.

50 € 50 € 30 € 50 € 70 € 50 € 50 €

6/09 6/09 6/09 6/09 6/09 6/09 6/09

ist un

g

CH

IP

Acronis True Image Home 2009 Obwohl das Programm ursprünglich ein Image-Tool für Systemkopien war, besitzt es inzwischen ein fast perfektes Backup-Modul für Datensicherungen. Acronis bietet hier dank seiner One-Click-Protection den besten Komfort, und auch der Scheduler für regelmäßige Backups ist vorbildlich. Gesamtwertung: 95,0 (Platz 1) Preis: ca. 50 

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Deutsche Postbank Dresdner Bank Deutsche Bank Sparda-Bank Baden-Württ. Ing-DiBa 1822direkt comdirect bank Deutsche Kreditbank norisbank Commerzbank netbank Santander Consumer Bank Berliner Volksbank Volkswagen Bank HypoVereinsbank Citibank GE Money Bank SEB DAB bank

www.postbank.de www.dresdner-bank.de www.deutsche-bank.de www.sparda-bw.de www.ing-diba.de www.1822direkt.de www.comdirect.de www.dkb.de www.norisbank.de www.commerzbank.de www.netbank.de www.santander.de www.berliner-volksbank.de www.volkswagenbank.de www.hypovereinsbank.de www.citibank.de www.gemoneybank.de www.seb-bank.de www.dab-bank.de

91,1 88,2 87,3 83,3 82,4 81,8 81,6 80,4 79,0 78,5 77,1 76,5 76,4 75,0 73,3 70,0 69,1 63,3 59,1

gut gut befried. gut gut gut gut gut gut befried. gut befried. befried. gut gut gut befried. befried. befried.

7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08 7/08

WWW.CHIP.DE 07/2009

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PRAXIS JAVA PROGRAMME

ie 100 s D

sten J rk A ä t

So unverzichtbar wie Kaffee: Diese Tools LAUFEN AUF ALLEN SYSTEMEN, egal ob Windows, Linux oder Mac OS. Und auf jedem Java-fähigen Gerät, vom Laptop bis zum Smartphone
VON MARKUS HERMANNSDORFER

-Tools VA

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07/2009 WWW.CHIP.DE

W

ohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! So bestraft Gott die Menschheit für den Turmbau zu Babel. Die moderne Variante: Menschen wie Bill Gates, Steve Jobs und Linus Torvalds erfinden Betriebssysteme, die nur speziell für sie entwickelte Anwendungen akzeptieren. Aus gutem Grund: Nur so lassen sich Nutzer dauerhaft an Windows, Linux oder Mac OS binden. Akzeptieren müssen Sie diesen Zustand nicht. Ist das Java Runtime Environment von Sun installiert, können Sie unsere 100 Tools von der Heft-DVD (CD: 50 Tools) nutzen, ohne sich vorher Gedanken zu machen, welches Betriebssystem vorhanden ist. CHIP zeigt, wie das geht und welche Anwendungen Sie in den fünf Kategorien System, Sicherheit, Office, Multimedia und Internet erwarten.

»fileexplorer.0.1.0.a9.jar« von der CD/DVD auf den Desktop und starten das Tool per Doppelklick. Installiert wird dabei meistens nichts, die Programme laufen in einer virtuellen Umgebung (Java Virtual Machine). Der Vorteil: Die Registry bleibt sauber. ZIP ARCHIV: Windows-User können Dateien mit der Endung ZIP problemlos entpacken; in Linux tippen Sie einfach
unzip Programmname.zip

HEFT CD/DVD Voller Systemkomfort
AppExplorer R listet alle Anwendungen auf Areca Backup R sichert alle Festplatten Champollion Explorer R zeigt Dateien in einer Zeitleiste DataCleaner R erfasst, prüft und vergleicht Daten Dirsync Pro R legt inkrementelle Backups an DocSearcher R bearbeitet mehrere Texte zugleich Filebot R tauft mehrere Dateien auf einmal um FileExplorer R ersetzt den Windows-Explorer File Synchronizator R aktualisiert Verzeichnisse Jemfis R ist ein dreidimensionaler Dateimanager Mad Dog Backup System R fertigt Online-Backups an Mediasort R sortiert Bilder, Musik und Filme Python Cron R automatisiert lästige Aufgaben Qdu R findet Ordner, die Speicher verschwenden Regex R sucht und ersetzt blitzschnell SolCalc R bietet mehr als der Windows-Rechner TightVNC R steuert andere Rechner fern TinyScan R zeigt, wann welche Daten benutzt werden Webconference R ermöglicht multiple Zugriffe Xena R archiviert Dateien dauerhaft und sicher

Vorbereitung: Fit für Java werden
Das Java Runtime Environment haben wir aus zwei Gründen nicht auf die Heft-CD/ DVD gepackt: Erstens wissen wir nicht, mit welchem Gerät und Betriebssystem Sie arbeiten, zweitens wird es ständig aktualisiert. Die neueste Version ist immer die beste. Besuchen Sie zunächst die Website www. java.com/de/download. In den meisten Fällen erkennt diese Ihr Betriebssystem automatisch. Ist das nicht der Fall, klicken Sie auf »Alle Java Downloads« und wählen die richtige Version per Hand. Nach dem Herunterladen und Installieren des Runtime Environment überspringen Sie noch eine weitere Hürde: Die Anwendungen auf unserer Heft-CD/DVD tragen verschiedene Dateiendungen, die für Java-Programme typisch sind. SOFORT AUSFÜHRBAR: Die Endung JAR entspricht dem von Windows bekannten EXE. Möchten Sie beispielsweise den FileExplorer starten, kopieren Sie einfach die Datei

in ein Shell-Fenster. Ist das Archiv geöffnet, suchen Sie darin nach der ausführbaren Datei mit der Endung JAR und starten diese. TAR ARCHIV: Gepackte Dateien mit den Endungen TAR.GZ oder TAR.BZ2 sind in der Linux-Szene weit verbreitet. Um diese Dateien in Windows zu öffnen, verwenden Sie am besten das kostenlose IzArc, zu finden auf www.chip.de. Auch im TAR-Archiv suchen Sie nach der ausführbaren JAR-Datei und starten das Tool per Doppelklick. SONDERFÄLLE: Klappt das Starten per Doppelklick nicht, versuchen Sie das Tool mit dem Kommando
java -jar Pfad\Programmname.jar

ILLUSTRATION: ISTOCKPHOTO/NIHAT DURSUN

über die Windows-Eingabeaufforderung beziehungsweise die Linux-Shell zu starten. Wichtig dabei: Sie müssen den kompletten Dateipfad und die Endung JAR mit angeben. Erhalten Sie eine Fehlermeldung wie »Failed to load Mainclass-Manifest«, fehlt im JAR-File eine Datei mit dem Namen »Manifest«, die den Start per Doppelklick ermöglicht. Oft hilft das Herunterladen einer für Ihr Betriebssystem entwickelten Version von der Seite http://sourceforge.net. Bei dieser wird eine EXE- (Windows), beziehungsweise SH-Datei (Linux) mitgeliefert, die die JARDatei startet. Hier wurde also einfach das Manifest durch etwas Vertrauteres ersetzt. HINWEIS: Solche Fehler können auch auftreten, wenn das Tool eine Java-Laufzeitumgebung für ein bestimmtes Gerät, etwa ein Handy, voraussetzt und Sie versuchen, das Tool am PC zu starten. Hat der Start geklappt, können Sie ...

Maximale Sicherheit
Data Encrypter R arbeitet mit drei Schlüsseln HDIV R sichert webbasierte Anwendungen ab JAP R ermöglicht anonymes Surfen im Web Java Passwordsafe R verwaltet alle Passwörter Java Talk R verschlüsselt Messenger-Gespräche JCaptcha R sichert die eigene Homepage Jmrtd R fertigt individuelle E-Pässe an KisKis R dient als Tresor für Ihre Passwörter MaxPortScanner R findet offen stehende Türen NeverKnow R verschlüsselt Chat-Gespräche Nixory R entfernt Spyware von der Festplatte Open Stego R fügt Geheimnisse in Bilder ein Penny Post R lässt Spammer für ihre Post bezahlen Portable PGP R verschlüsselt vom USB-Stick aus

Nach Dokumenten suchen r
Tool: DocSearcher
Arbeiten Sie vor allem mit OfficeDateien, sollten Sie anstelle der Windows-Suche einen Spezialisten wie DocSearcher einsetzen. Dieses Programm findet benötigte Dokumente wesentlich schneller. Nach dem Starten des Tools geben Sie hinter »Search for« eines k

Spürhund DocSearcher findet benötigte Dokumente anhand von Wörtern, die im Text enthalten sind

hr AUF CD/DVD: Die Java-Tools finden Sie
auf Heft-CD WWW.CHIP.DE 07/2009

unter CHIP-Code 50VV beziehungsweise 100VV
auf Heft-DVD

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PRAXIS JAVA PROGRAMME

HEFT CD/DVD
Fortsetzung Maximale Sicherheit R
Portecle R erstellt eigene Zertifikate und Schlüssel Pruefsumme R überprüft heruntergeladene Dateien SIP Proxy VoIP Security R sichert VoIP-Gespräche TCP-File R ermöglicht anonymen Dateitausch Universal Password Manager R sichert Passwörter Virushammer R entfernt digitale Schädlinge

oder mehrere Schlüsselwörter ein. Alternativ aktivieren Sie »Phrase« und geben Teile eines Satzes ein. Sie können auch, wie in einer Internet-Suchmaschine, bestimmte Begriffe ausschließen, beispielsweise
"Herr Klein" - "Frau Klein"

In diesem Fall werden Dokumente gesucht, in denen „Herr Klein“ vorkommt. „Frau Klein“ wird ausgeschlossen. Wildcards versteht das Tool ebenfalls. Wissen Sie nicht genau, wie der Begriff lautet, schreiben Sie einfach
Chip*

Cleveres Office
Archimedes CAD R übertrifft das teure Auto-CAD Borg Calendar R stellt Termine übersichtlich dar DavMail R verbindet verschiedene Mailclients Franklin Math R ersetzt das teure Microsoft Math Gantt Project R hilft beim Planen großer Projekte GTD free R hilft bei der Planung von Aufgaben Jataka CRM R pflegt die Beziehung zu Ihren Kunden jBudget R verwaltet Ihre häuslichen Finanzen JStock R erleichtert internationalen Börsenhandel LogicalDOC R verwaltet Dokumente webbasiert Mind Raider R ordnet Pläne und Ideen PDF Split and Merge R teilt PDF-Dateien auf PekiLine R übersetzt Wörter und lernt dabei PHP Todo List Manager R verwaltet To-do-Listen Pooter R verwaltet Kontakte und Termine Rapid Miner R erfasst und analysiert Daten Teamwork R unterstützt teambasierte Projekte Text Editor++ R konvertiert auch nach PDF Text Trix R schreibt mit Firefox-Komfort Text Zap R filtert und manipuliert Texte

DocSearcher durchsucht nun alle HTML-, Word-, Excel-, RTF-, PDF-, OpenOffice- und Staroffice-Dokumente nach Wörtern, die mit dem Begriff „Chip“ beginnen.

Mailkonto Tragen Sie in diesem KisKis-Dialog Ihre Zugangsdaten für den Mailaccount ein

Passwörter sicher verwalten r
Tool: KisKis
Dank KisKis müssen Sie sich nicht länger Dutzende von Passwörtern merken. Legen Sie alle in einen Tresor und schützen Sie diesen mit einem besonders sicheren MasterSchlüssel. Bei Bedarf holen Sie sich das benötigte Kennwort aus dem Tresor. Klicken Sie nach dem Starten des Tools auf »Bearbeiten | Neues Konto«. Im folgenden Dialog wählen Sie entweder »BankKonto«, »Kreditkarte«, »Netzwerk-Konto« oder »Datei« und bestätigen mit »Erstellen«. Damit öffnen Sie eine auf den gewählten Kontotyp zugeschnittene Eingabemaske. Beim Netzwerk-Konto beispielsweise geben Sie Ihren Benutzernamen, die URL und – falls es sich um einen Mailaccount handelt – Ihre E-Mail-Adresse ein. Tragen Sie neben »Bezeichnung« einen schlüssigen Namen wie »Yahoo Mail Account« ein. In die Zeile darunter kommt das Passwort für diesen Zugang. Über »Zuweisen« legen Sie die Zugangsdaten für den Mailaccount in den Tresor. Richten Sie anschließend entweder weitere Konten ein oder wählen Sie im Menü »Datei | Speichern unter«. Geben Sie als Dateiname etwas Harmloses wie »Meier« ein. Eine Bezeichnung wie „Meine Passwortsammlung“ zieht Hacker nämlich magisch an. In der Liste »Verschlüsselungsmodus« wählen Sie einen von drei Algorithmen, etwa »Open PGP – Blowfish« und klicken auf »Auswählen«. Im nächsten Schritt müssen Sie ein Master-Passwort eingeben. Das Tool gibt dabei Tipps, wie ein sicheres Kennwort aussehen sollte. Beachten Sie auch den Hinweis, dass alles, was im Tresor liegt, verloren ist, wenn Sie das Master-Passwort vergessen. Nicht einmal das FBI könnte Ihnen in die-

sem Fall helfen. Nach dem Bestätigen des Kennworts lagern Ihre Daten sicher.

Texte über Register ansteuern r
Tool: Text Trix
Word, so schnell und komfortabel wie Firefox. So lässt sich Text Trix am einfachsten beschreiben. Über Tabs können Sie mehrere Texte gleichzeitig bearbeiten, und die Line Dance -Funktion ermöglicht ein schnelles Springen in langen Texten. Genügt Ihnen die Ausstattung des Tools nicht, erweitern Sie seinen Umfang mit zahlreichen Plug-ins. Beim ersten Start wird Text Trix in den gleichen Ordner entpackt, in dem die JARDatei des Tools liegt. Das gilt allerdings nicht für Vista, denn hier spielt Ihnen das Sicherheits-Feature „Vista Data Redirection“ einen kleinen Streich: Es leitet die Ausgabe des verwendeten Packprogramms Ajar in Ihr Benutzerverzeichnis um. Möchten Sie Text Trix woanders speichern, suchen Sie nach dem Entpacken über die Suchzeile danach und kopieren das Verzeichnis »texttrix-0.9.2« an einen Ort Ihrer Wahl. Auf die Funktionstüchtigkeit des Tools hat das keinen Einfluss, denn die Textverarbeitung schreibt keine Werte in die Registry. Nach dem Starten von Text Trix können Sie, wie von Word gewohnt, Texte verfassen. Neue Reiter fügen Sie über »File | New Tab« hinzu. Haben Sie mehrere ähnliche Texte, können Sie diese mit »File | New Tab Group« zu einer Gruppe zusammenfassen. Automatisches Zwischenspeichern, wie es auch Word bietet, können Sie über »Edit | It’s your preference | Save changed files automatically«. Geben Sie hier an, nach wie vielen Minuten gesichert werden soll. Die getroffenen

Multimedia mit Pfiff
Art of Illusion R rendert 3D-Modelle fotorealistisch Catchup R produziert und optimiert Podcasts Data Crow R organisiert alle Multimedia-Dateien FScape R optimiert und verändert Musikdateien iTunes Genre Art Manager R individualisiert iTunes Jajuk R organisiert Ihre Musiksammlung

hr AUF CD/DVD: Die Java-Tools finden Sie
auf Heft-CD auf Heft-DVD 07/2009 WWW.CHIP.DE

unter CHIP-Code 50VV beziehungsweise 100VV

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HEFT CD/DVD
Fortsetzung Multimedia mit Pfiff R
JTag R fügt Meta-Infos zu mehreren MP3s hinzu Krut R zeichnet Audio- und Videostreams auf Mediathek View R zeigt die ZDF-Mediathek MeDs Movie Manager R benennt Filme richtig MidiQuickFix R repariert defekte Midi-Sequenzen mp3DJ R versorgt das Netzwerk mit Musik Multicast Monitoring Tool R optimiert Multi-Streams Phormer R macht Bilder-Websites zum Hingucker
Achtung, Aufnahme! Ursprünglich wurde Krut zum Anfertigen von Lernvideos entwickelt. Doch das Tool zeichnet auch Audio- und Videostreams im Internet auf

PhotoScale R wandelt mehrere Bilder auf einmal um SlideProject R erstellt tolle Diashows Subsonic R greift auf große Musiksammlungen zu TV-Browser R zeigt, was im Fernsehen läuft WebWallpaper (Beta) R wechselt das Wallpaper Yaass R streamt übers Netzwerk

Einstellungen lassen sich auf andere Rechner im Netzwerk exportieren. Haben Sie Ihren Text geschrieben, speichern Sie ihn wahlweise als Webdatei, RTF, Source Code oder einfachen Text.

Gestreamte Filme aufzeichnen r
Tool: Krut
Entwickelt wurde Krut eigentlich für das Anfertigen von Lernvideos (Tutorials). Sie gelangen damit aber auch unkompliziert an aktuelle Filme und Musik. Damit Krut den Ton direkt von der Soundkarte beziehungsweise dem Soundchip abgreift, muss in deren Einstellungen die Funktion »Wave-out« aktiviert sein. Gelegentlich wird Wave-out auch als »Stereo-Mix« bezeichnet. Das war auf unserem Testrechner mit installiertem SoundMax-Tool der Fall. Möchten Sie Filme aufzeichnen, deaktivieren Sie zusätzlich die Videobeschleunigung

Lesezeichen Mit der Line Dance -Funktion navigieren Sie schnell durch große Dokumente

der Grafikkarte. Dafür gibt es im Eigenschaften-Dialog der Karte entweder direkt eine Option (etwa »Enable/Disable VideoAcceleration«) oder Sie schieben im Register »Problembehandlung« den Regler »Hardwarebeschleunigung« auf »Keine«. Starten Sie nun Krut und wählen Sie »Menu | Settings/Save Files«. Geben Sie an, wohin das Tool Filme und Musik speichern soll und stellen Sie die »Sample frequency« auf »44100«. Möchten Sie kein Lernvideo erstellen, deaktivieren Sie »Show mouse«. Unter »Video« geben Sie für Aufzeichnung und Wiedergabe jeweils 25 Bilder pro Sekunde (fps) an. Um die Aufzeichnung zu kontrollieren, wählen Sie im Krut-Hauptfenster noch »Menu | Preview Window«. Die Wiedergabe des Films wird in diesem Fenster etwas langsamer sein, für einen ersten Eindruck reicht das aber aus. Rufen Sie jetzt die Website mit dem Film auf, etwa www.youtube.de. Geben Sie in den »Krut-Settings« unter »Capture Area« an, wo sich das Fenster mit dem Film befindet, und starten Sie mit »Rec« eine Probeaufnahme. Stimmen die angegebenen Koordinaten nicht genau, sehen Sie das sofort im Preview-Fenster. Korrigieren Sie, bis alles passt, und zeichnen Sie den Film auf. Sobald Sie auf »Stop« klicken, beendet Krut die Aufnahme, encodiert den Film und speichert ihn in das vorgegebene Verzeichnis. Ist der Film im Kasten, schalten Sie die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte wieder an.
MARKUS.HERMANNSDORFER@CHIP.DE

Mehr Luxus im Internet
ANts P2P R ermöglicht anonymes Filesharing AutoFeed R empfängt RSS-Feeds ohne Abonnement Express Download Manager R lädt Dateien herunter FeedRider R zeigt abonnierte RSS-Feeds im Browser Geotag R verbindet Fotos mit GPS-Koordinaten Heritrix R findet Websites im Internetarchiv Hiitch free R baut eigene Social Communitys auf JChirp R twittert über mehrere Konten gleichzeitig Jupload R lädt Verzeichnisse blitzschnell hoch JXTA R kommuniziert über P2P-Netzwerke Magnolia CMS R unterstützt zahlreiche Standards Net-C R chattet überall und mit jedem Protokoll OpenP2M R tauscht Dateien via E-Mail Pebble R bloggt effektiver als Wordpress & Co. SIP Audio Feeding Agent R überträgt Musik über VoIP Siruna R optimiert die Homepage für Handys Spider Talks R chattet mit Web-2.0-Protokollen Synarcher R sucht in Wikipedia nach Synonymen Torrent Episode Downloader R lädt US-Fernsehserien herunter, sobald eine neue Folge läuft Xnap R ist ein Messenger mit Gnutella-Client Yacy R sucht mithilfe von P2P-Technologie

hr AUF CD/DVD: Die Java-Tools finden Sie
auf Heft-CD WWW.CHIP.DE 07/2009

unter CHIP-Code 50VV beziehungsweise 100VV
auf Heft-DVD

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praxis WLAN-TroubLeshooTiNg

WLAN entstören  
Aussetzer, schwaches Signal, Sicherheitslücken – wenn Ihr Funknetzwerk mal wieder nervt,  haben wir die Lösung. Unsere Tools, Tipps und Tricks helfen sofort und kosten keinen Cent 
Von FAbIAN voN KeudeLL

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LAN-Netzwerke sind so schnell wie ihre kabelgebundenen Pendants und kinderleicht zu installieren – versprechen die Hersteller. Die Wahrheit sieht anders aus: In der Praxis sind die Router nur halb so schnell wie auf den Packungen angepriesen. Vielfach kommt es sogar zu Verbindungsabbrüchen und einer dramatisch verringerten Performance, bei der die Daten nur noch tröpfeln. Und wer sein WLAN richtig absichern will, muss wissen, was sich hinter den Begriffen AES, RC4 und MAC-Filterung versteckt. Zwar gibt es mittlerweile Einrichtungsassistenten – doch die funktionieren nur, wenn alle Komponenten vom gleichen Hersteller stammen. Aber keine Panik! Wir zeigen, wie Sie Funklöcher stopfen, die Reichweite Ihres WLANs erhöhen, die maximale Geschwindigkeit aus Ihrem Router kitzeln und Ver-

HEft-cd/dvd WLAN-Optimizer
DHCP Find R findet DhCP-server im Netzwerk Firefox
DVD

R Webbrowser mit vielen sicherheitsfeatures

Putty R Telnet-Tool zum Fernsteuern von routern Easy WiFi Radar R zeigt Details zu WLAN-Netzen an RouterControl R kontrolliert den online-status Network Share Browser R findet Windows-Freigaben Wlandscape R zeigt Landkarte mit WLAN-hotspots   hr Auf CD/DVD: WLAN-Tools finden
Sie unter CHIP-Code WLAN
DVD

exklusiv auf dvd

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bindungsprobleme lösen. Dass wir Ihr Netz auch noch stromsparend (siehe Kasten rechts unten) und hackersicher machen, versteht sich von selbst. Gleichzeitig liefern wir Ihnen auf Heft-CD/DVD die besten WLAN-Optimizer – die Tools, die Ihnen beim Optimieren Ihres Funknetzwerkes helfen.

Sicherheit: Das Passwort entscheidet
Anfang des Jahres waren sich die Experten noch einig: Wer auf die aktuelle WLAN-Verschlüsselung WPA-AES setzt, muss keinen Hacker fürchten. Vor knapp drei Monaten hat ein Forscherteam aber gezeigt, wie es den vermeintlich sicheren Key knacken kann. Letztendlich kam vor zwei Monaten das erste Tool auf den Markt, das mit der Rechenleistung von Grafikkarten das Passwort findet (s. CHIP 06/2009 r  16).   s.

Machen Sie Ihr Netz schneller!

Trotzdem können Sie Ihr Funknetz weiterhin hackersicher machen. Sie brauchen dazu nur eines: viel Geduld beim Eintippen des WLAN-Schlüssels. Der sollte mindestens 20 Zeichen lang sein und aus einer Kombination von willkürlich zusammengewürfelten Buchstaben und Ziffern bestehen. Jede Annäherung an ein existierendes Wort aus irgendeiner Sprache erkennt die Software. Hacker-Anfänger können Sie zusätzlich per MAC-Filterung draußen halten. Dabei lässt der Router nur Komponenten ins Netz, deren interne Netzwerkadresse freigegeben ist. Diese Filterung können gewiefte Angreifer leicht umgehen, die Sicherheit des Funknetzes steht und fällt daher mit dem WPAKey. Manche Router unterscheiden bei WPA zwischen der Verschlüsselung nach dem RC4-Algorithmus und dem AES-Verfahren. Verwenden Sie nach Möglichkeit die AES-Variante – Hacker haben den RC4-Modus bereits mehrfach geknackt. Wir zeigen anhand der FritzBox, wie Sie einen sicheren Schlüssel einstellen. Bei Modellen anderer Hersteller können Sie oft analog vorgehen. Bei der FritzBox geben Sie in die Adresszeile Ihres Browsers »http:// fritz.box« ein. Danach fragt das Gerät nach dem Admin-Kennwort. Lassen Sie »Benutzername« leer und geben Sie als Kennwort »admin« ein. Diese Login-Daten sollten Sie schnell ändern, da Hacker sonst nur das Standardkennwort eintippen müssen. Klicken Sie dazu auf »Einstellungen | Erweiterte Einstellungen | System« und auf »Fritz-BoxKennwort«. Markieren Sie das Kästchen vor »Kennwortschutz für diese FritzBox aktivieren« und tippen Sie ein neues Passwort ein. Es sollte mindestens sechs Zeichen lang sein, aus Buchstaben und Zahlen bestehen und kein echtes Wort als Basis haben. Mit »Übernehmen« speichern Sie die Einstellungen.

Nun zum eigentlichen Netzkennwort: Öffnen Sie das Menü »Einstellungen | Erweiterte Einstellungen | WLAN«. Unter »Sicherheit« aktivieren Sie »WPA-Verschlüsselung aktivieren« und wählen als »WPA Modus« den Punkt »WPA2 (CCMP)« aus. Tragen Sie unter »WPA-Netzwerkschlüssel« ein sicheres Passwort ein und aktivieren Sie die Einstellungen mit »Übernehmen«.

Mehr Power: Ein Bänderwechsel hilft
Das 2,4-GHz-Frequenzband, das die meisten WLAN-Netze nutzen, ist übersät mit Störquellen: Mikrowellenherde, DECT-Telefone, Bluetooth-Handys. Die schlechte Nachricht: Fürs deutsche WLAN stehen offiziell 13 Kanäle zur Verfügung (2,412 GHz bis 2,472 GHz), die jeweils eine Bandbreite von 20 MHz haben. Allerdings können nur drei Kanäle parallel genutzt werden, ohne sich gegenseitig zu stören. Als Faustregel gilt: Bei Netzwerken, die räumlich dicht aneinanderstehen, sollte zwischen zwei benutzten Kanälen ein Abstand von mindestens fünf Kanälen liegen. Mit dem Tool „Easy WiFi Radar“ von der Heft-CD/DVD finden Sie heraus, welche Kanäle die Funker in Ihrer Umgebung nutzen. Die FritzBox sucht automatisch nach dem besten Kanal – bei Modellen anderer Hersteller stellen Sie den besten Kanal selbst ein. tipp: Sind alle Kanäle belegt, nutzen Sie den Kanal, auf dem sich die stärksten Nachbarnetze tummeln. Das hört sich zuerst mal absurd an, hat aber einen praktischen Hintergrund: Diese deutlichen Signale kann Ihr Router besser von den eigenen trennen, als schwache Pakete. Bringt die Auswahl des besten WLAN-Kanals am Ende keinen großen Geschwindigkeits- und Reichweitenvorteil, sollten Sie das Frequenzband wechseln – von 2,4 GHz auf 5 GHz. Ein Dualband-Router (etwa AVM k

info Geld sparen mit dem Stromsparmodus
illustration und Foto: magdalena deutelmoser

Ein durchschnittlicher Router verbraucht  rund 9 Watt. Mit ein paar Tricks können Sie  den Verbrauch leicht um 15 Prozent senken.

die gewünschte Zeit eingeben, zu der sich  die FritzBox abschaltet.

Mit neuer FirMware sparen:
Aktuelle Router lassen sich per Firmware   in einen Stromsparmodus versetzen. Wir  zeigen anhand der FritzBox, wie das geht:  Gehen Sie auf die Konfigurationsseite des  Routers. Im Menü »Einstellungen« klicken  Sie auf »System« und gehen dann zum  Punkt »Nachtschaltung«. Dort können Sie 

alte Geräte brauchen hilFe:
Komponenten, die sich nicht per Firmware  in einen Stromsparmodus versetzen lassen,  schalten Sie einfach per elektronischer  Zeitschaltuhr ab, die Sie zwischen Steckdose  und Router schalten. Damit können Sie in  der Nacht das Gerät, ohne einen Schalter zu  bewegen, automatisch vom Netz nehmen.  Info: www.conrad.de, ca. 5 Euro

www.chip.de 07/2009

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praxis WLAN-TroubLeshooTiNg

FritzBox 7270 oder die aktuelle Nummer 1 der CHIP-Bestenliste, der Linksys WRT610N) setzt auf beide Bänder. Er bindet alte 2,4GHz-Geräte ein und funkt störungsfrei auf dem noch weitgehend ungenutzten 5-GHzBand. Voraussetzung ist ein 5-GHz-Adapter am PC, der auf der neuen Frequenz funken kann (D-Link DWA-140, www.dlink.de, 30 Euro, aktuelle Centrino-Notebooks).

Reichweite: Die MiMo-technik nutzen
Um den perfekten Ort für Ihren Access Point herauszufinden, bedarf es ein wenig Geduld – Probieren geht über Studieren. Diese Tipps helfen beim Aufstellen: Am besten ist eine Montage an der Wand, möglichst weit oben. Hier stören keine PCs oder andere elektrische Geräte wie DECT-Telefon oder Mikrowellenherd. Richten Sie die Antennen dann schräg nach unten, so bekommen Sie die größtmögliche Abdeckung. Ist das nicht möglich, achten Sie darauf, dass der Access Point nicht genau hinter einem PC oder einem anderen Gerät steht, das stark strahlt oder durch ein Metallgehäuse abschirmt. Wenn trotzdem nach ein paar Metern Funkstrecke die Datenverbindung abreißt, kann das auch andere Gründe haben. Die Funkwellen des Routers werden reflektiert und interferieren: Die Wellen löschen sich gegenseitig aus, wenn ein Wellental auf einen Wellenberg trifft. Abhilfe schaffen hier Router mit MiMo-Technik (Multiple Input Multiple Output) nach dem aktuellen IEEE802.11n-Standard. Sie haben mehrere Antennen und machen aus der Not eine Tugend: Die MiMo-Technik nutzt Reflexionen
Energieeffizient die Fritzbox verfügt über einen automatischen Sparmodus

aktiv für die Übertragung. Damit das funktioniert, müssen die Antennen mindestens eine Wellenlänge auseinanderstehen. Die Wellenlänge erhält man, wenn man die Ausbreitungsgeschwindigkeit (also die Lichtgeschwindigkeit) durch die Frequenz teilt – bei WLAN sind das rund zwölf Zentimeter. Allerdings stören nicht nur Funklöcher, sondern auch dicke Betondecken und vor allem Rigipswände. Rigips enthält Feuchtigkeit. Schlecht, weil die Frequenz von WLAN auch die Erregerfrequenz von Wasser ist. Das nutzt jede Mikrowelle. Während diese aber mit etwa 800 Watt heizt, sendet ein WLAN-Router mit nur 0,1 Watt. Das Erwärmen der Wand entzieht dem Funksignal Energie und Reichweite. Eine Lösung ist eine Richtantenne. Diese bündelt die Funkstrahlen und sendet auch durch schwierige Materialien. Damit Sie nicht viel Geld für teure Spezialantennen ausgeben müssen, nutzen Sie doch einfach

eine unserer Do-it-yourself-Modelle (siehe Kasten unten). Ein Manko gibt es aber: Durch die gerichtete Strahlung verringert sich die Abdeckungsbreite. Bei einem standortgebundenen PC ist das kein Problem. Wollen Sie ein Notebook in das Netz einbinden, sollten Sie einen zusätzlichen Access Point einsetzen. Das geht per Wireless Distribution System (WDS). Die meisten neuen Geräte beherrschen diese Technik. Zwei FritzBoxen verbinden Sie, indem Sie im Menü »Einstellungen | Erweiterte Einstellungen« auf »WLAN | Funkeinstellungen« klicken. Im Punkt »Repeater« wählen Sie »Unterstützung für WLAN-Repeater (WDS) aktivieren«. Beim Router an der DSL-Leitung markieren Sie »Basisstation« und geben die MACAdresse der anderen FritzBox ein. Diese finden Sie auf der Unterseite des Gerätes. Bei »Repeater« geben Sie die MAC-Adresse der Basisstation ein – fertig.
FAbIANvoNKeudeLL@CHIP.de

info Mehr WLAN-Leistung mit selbst gebastelten Richtantennen
Die richtige Antenne bringt mehr Reichweite und Geschwindigkeit fürs WLAN – und kann ein  dickes Loch in den Geldbeutel reißen. Die Lösung: Diese cleveren Modelle Marke Eigenbau

Diese aufsteckbare Parabolantenne richtet  die Signale gezielter in eine Richtung als die  Standardantennen der Hersteller. Besonders  bei Hindernissen bringt das mehr Datendurchsatz. Die Bastelanleitung dazu finden  Sie unter www.chip.de/wlanbooster.

Mit dem Rundstrahler von Vallstedt-Networks  (www.vallstedt-networks.de) bekommen   Sie bei alten Routern einen Gewinn von 10 dB  – auf Basis einer alten CD-Spindel. Aktuelle  Routermodelle nach dem 802.11n-Standard  funktionieren mit dieser Antenne nicht.

Für Router mit zwei Antennenanschlüssen  basteln Sie eine Doppel-Parabolantenne. Sie  sendet die Signale gebündelt in eine Richtung. Als Baumaterial dient Pappe, die Sie  mit Metallfolie bekleben. Die Bauanleitung  finden Sie unter www.freeantennas.com.

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praxis anti-malware

Die 7 Zeichen des

Ob der PC verseucht ist oder nur spinnt, ist oft schwer zu sagen. CHIP zeigt sieben typische Phänomene auf, die auf Virenbefall hindeuten, und sagt, wie Sie die Probleme schnell beheben
Von Claudio Müller

Virus oder systemfehler?

 

er Wurm Conficker treibt seit Ende letzten Jahres sein Unwesen und hat in­ zwischen Millionen von Rechnern befallen. Und das, obwohl Microsoft schon im Oktober 2008 die entsprechende Sicherheitslücke per Update geschlossen hat! Viele User un­ terschätzen eben immer noch die Gefahren durch Malware für den eigenen Rechner (und Geldbeutel!) und schützen ihren PC unzureichend. Eine Security Suite reicht nämlich nicht aus, ohne regelmäßige Up­ dates des Betriebssystems und des Viren­ scanners landet Malware trotzdem auf dem

PC stürzt ständig ab

Mehr oder weniger schwere Systemfeh­ ler zwingen Windows immer wieder mal in die Knie. Die Folgen: Meldungen über

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illustration: james allred

PC. Wie Sie sich effektiv vor Viren schützen, erfahren Sie im Info­Kasten „Tipps zur Vor­   S. 156  . ) beugung“ ( r  Ist der Schädling erst mal auf dem Rech­ ner, tarnt er sich vielleicht mit einem Root­ kit vor dem Virenscanner – oder legt die Schutzmechanismen gleich ganz lahm. Dann hat etwa Spyware freie Bahn, beliebig viele Daten an den Hacker zu senden oder andere Schädlinge aus dem Netz herunter­ zuladen. Die Anzeichen für Virenbefall sind dabei mehr oder weniger subtil: lahmer Rechner, ungewöhnliche Pop­ups, eine ver­ änderte Startseite im Browser, permanente Abstürze. Besonders fies: Windows und auch Software verursachen zum Teil dieselben Probleme. Wir klären auf, was hinter den größten Ärgernissen steckt und wie Sie herausfinden, ob ein Virus oder Windows schuld ist. Tools dafür finden Sie auf der Heft­CD/DVD. Was zu tun ist, wenn Sie wirk­ lich einen Virus entdecken, steht im Info­   S. 157  . ) Kasten „Tipps für den Notfall“ ( r 

 

fehlende oder beschädigte Dateien, das Sys­ tem friert ein oder – besonders ärgerlich – der Rechner startet ständig neu. Schuld an diesen Problemen kann schlecht program­ mierte Malware sein, die Konflikte im Datei­ system verursacht. Das passiert, da manche Virenschreiber nicht die Zeit und die Mittel haben, ihre Viren ausgiebig zu testen. Nur selten steckt aber Absicht dahinter, Malware arbeitet schließlich nur im Verborgenen wirklich effektiv. Doch auch ganz normale Anwendungen sind zum Teil fehlerhaft pro­ grammiert und verursachen Abstürze. Eine weitere mögliche Ursache sind Hardware­ probleme: Insbesondere Bluescreens sowie automatische Neustarts des PCs sind oft ein Zeichen für überhitzte oder defekte CPUs, Grafikkarten oder Speicherbausteine. ViruS  oder  WindoWS? Um Hardwarepro­ bleme auszuschließen, sollten Sie zunächst den Rechner öffnen und ihn vom Staub be­ freien. Dann checken Sie, ob sämtliche Steck­ verbindungen fest sitzen und sich die Lüfter ohne Widerstand drehen. Im Windows­Ge­ räte­Manager unter »Start | Einstellungen | Systemsteuerung | System | Hardware« se­ hen Sie mögliche Hardwarekonflikte, die Sie eventuell mit einer Neuinstallation der Ge­

Verwirrung die Windows-Firewall lässt den anwender mit ihren Warnungen oft allein, denn sie blockt auch mal ein gutartiges Flash-Programm

fenster-spuk Wenn Windows den desktop mit Fehlermeldungen pflastert, kann das System, ein Programm oder aber ein Virus schuld sein

rätetreiber beheben können. Zur allgemei­ nen Überwachung des Systems eignet sich ein Analysetool wie SiSoft Sandra Lite – das zeigt zum Beispiel, ob eine Komponente überhitzt. Haben Sie kürzlich ein neues Pro­ gramm installiert, könnte auch das der Grund für die Probleme sein. Eine einfache Deinstallation reicht aber nicht immer aus, weil dabei oft Dateileichen oder Registry­ Einträge übrig bleiben. Hier hilft dann das Reinigungstool CCleaner oder eine System­ wiederherstellung zu einem Zeitpunkt vor der Installation des fraglichen Programms.

Ungewöhnlicher Netztraffic
Wenn die Firewall Warnmeldungen ausspuckt, ist das immer nervig. Merkwürdig wird es, wenn Sie gerade gar nicht surfen. Auch Datenverkehr über die Internetverbindung – dieser wird im Win­ dows Task­Manager unter »Netzwerk« an­ gezeigt –, obwohl man gar nicht im Web surft, sollte einem zu denken geben. Denn Malware beschränkt sich immer seltener darauf, das Dateisystem zu schädigen. Viel häufiger senden die Spionageprogramme sensible Userdaten an den Virenschreiber, laden weitere Schädlinge aus dem Netz nach

oder verschicken von Ihrem PC aus Spam­ mails. Die Spyware KeyProwler beispielswei­ se schneidet Ihre Tastatureingaben mit und sendet sie an den Hacker – schon sind Pass­ wörter und Log­in­Daten in falschen Hän­ den. Manchmal sind aber auch harmlose Programme oder Windows selbst für den Netztraffic verantwortlich – wenn gerade ein Update im Hintergrund aktuelle Pro­ grammversionen herunterlädt. ViruS oder WindoWS? Das kleine Tool Curr­ Ports listet sämtliche Dienste auf, die eine Internetverbindung aufbauen. Mit der Tas­ tenkombination [Strg]+[F6] blenden Sie alle Systemdienste von Windows aus. Sehen Sie unter den übrig gebliebenen Prozessen mehr als nur Ihren Browser, könnte das ein Spion sein. Unter »Remote Address« sehen Sie die angefunkten IP­Addressen. Wer dahintersteckt, erfahren Sie, wenn Sie die IP­Addresse mit dem Webdienst http://net  work-tools.com überprüfen.

HEft-cd/dvd Anti-Malware-Paket
CCleaner R räumt Festplatte und registry auf CurrPorts R analysiert netzverkehr und findet Spione DriveImage XML R erstellt Backups zur Datensicherung Gmer R findet und entfernt rootkits HijackThis R schützt gegen Browser-weiterleitungen NoScript R blockiert gefährliche Java-Skripts Recuva R stellt gelöschte Daten wieder her SiSoft Sandra Lite
DVD

R umfangreiches Systemanalyse-tool
DVD

Spamihilator R sortiert nervige Spammails aus Spybot Search & Destroy R effektiver Spywarejäger System Explorer R umfangreicher task-manager Wise Registry Cleaner R säubert die registry F-Secure Security Suite R die komplette Security-Suite schützt vor Viren, würmern und Spionage-Programmen
DVD

Der Rechner lahmt
Ein Phänomen, das viele Windows­ User kennen: Mit der Zeit verliert der PC an Geschwindigkeit. Das Booten dau­ ert länger, und Windows lädt nach dem k

r    Auf CD/DVD: anti-Malware-Tools finden Sie unter CHiP-Code Böse
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exklusiv auf dVd

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praxis anti-malware

info Tipps zur Vorbeugung
Einen hundertprozentigen Schutz vor Viren und Spionageprogrammen gibt es nicht. Wenn Sie aber diese einfachen Regeln befolgen, bleibt das Risiko minimal. 3  Aktivieren Sie die automatische Updatefunktion Ihres Virenscanners – ohne aktuelle Virensignaturen nützt er wenig. 3  Lassen Sie den Scanner regelmäßig das komplette System durchchecken. 3  Aktivieren Sie immer den Hintergrundwächter des Virenscanners. 3  Aktivieren Sie unbedingt auch die Updatefunktionen Ihrer Browser und von Windows. 3  Legen Sie regelmäßig Backups an. 3  Erstellen Sie eine bootfähige CD – für den Fall, das Windows überhaupt nicht mehr startet. 3  vor allem: Öffnen Sie keine Und unbekannten Mailanhänge und surfen Sie mit Bedacht, vor allem auf Seiten, die Sie nicht kennen.

untergrund Spüren Sie im System explorer Prozesse auf, die heimlich auf dem rechner laufen manipulation Schadsoftware verändert mit Vorliebe die einstellungen in der registry

Start immer mehr kleine Programme, bevor man anfangen kann zu arbeiten. Und ist der Rechner dann soweit, braucht er auch im­ mer mehr Zeit, um Programme zu starten und Daten zu laden. Klar ist: Jede aktive Mal­ ware verbraucht Ressourcen und belastet das System. Aber im Laufe eines PC­Lebens sammeln sich auch viele Programme an, und die bremsen den Rechner. Sie verstop­ fen die Registry, fragmentieren die Festplat­ te und nisten sich im Autostart­Ordner ein. ViruS oder WindoWS? Systembremsen und unerwünschte Besucher entdecken Sie am ehesten in einem Task­Manager. Wir emp­ fehlen den System Explorer, der deutlich in­ formativer ist als sein Windows­Pendant. Unter dem Reiter »Autoruns | Startups« se­ hen Sie alle beim Windows­Start geladenen Programme, unter »Monitoring | Prozesse« listet das Tool alle aktiven Dienste auf. Die als „sicher“ markierten Einträge sind meist notwendige Windows­Dienste. Aber Ach­ tung: Einige Schädlinge tarnen sich auch als originale Windows­Dienste, der Wurm Net­ sky.AB etwa unter dem Namen »csrss.exe«. Der Unterschied: Der Wurm liegt im Ver­ zeichnis »C:\Windows«, der Windows­Dienst in »C:\Windows\System32«. Wenn Sie in der Übersicht des System Ex­ plorers einen unbekannten oder verdächti­ gen Prozess markieren, dann erscheint sein

Stammverzeichnis. Mit einem Rechtsklick und der Kontextmenü­Option »Datei prü­ fen lassen durch | hochladen zu VirusTotal. com« können Sie die Datei auch gleich che­ cken. Auf keinen Fall sollten Sie vor der Ana­ lyse einen Prozess einfach beenden – es könnte ein wichtiger Systemdienst sein!

Extrem ärgerlich ist es, wenn man ins Internet will, und der Browser tut nicht das, was er soll: Er öffnet plötzlich eine andere Startseite, Toolbars tauchen in der Symbolleiste auf, und ständig poppen lästige Werbefenster auf. Die Malware ver­ sucht mit diesen Mitteln, den User auf prä­ parierte Seiten zu locken, um Log­in­Daten zu klauen oder weitere Malware auf den PC zu schleusen. Die Adware MyCentria zum Beispiel installiert eine Toolbar als Browser­ Plug­in, die Suchanfragen des Users abfängt und manipulierte Suchergebnisse ausgibt, die zum Suchwort passen. Toolbars sind aber zum Teil auch in harmlose Programme integriert. Wer bei deren Installation nicht aufpasst und das Häkchen neben der Tool­ bar stehen lässt, findet sie anschließend in der Symbolleiste des Browsers. ViruS  oder  WindoWS? Oft reicht es nicht, die falsche Startseite einfach nur in den In­ ternetoptionen zu ändern, da die Hijacker

 

Der Browser spielt verrückt

diese Einträge immer wieder überschreiben. Hier hilft ein Blick in die Windows­Registry, die Sie in »Start | Ausführen« mit dem Be­ fehl »regedit« öffnen. Unter dem Schlüssel »HKEY_LOCAL_MACHINE/Software/Micro soft/InternetExplorer/Main« etwa finden Sie unter »Start Page« die Startseite des In­ ternet Explorers. Eine unbekannte URL an dieser Stelle deutet meist auf Adware hin. Das Tool HijackThis spürt solche Angrei­ fer ebenfalls auf. Dazu erstellt es ein Logfile, das Sie auf www.hijackthis.de analysieren können. Im Forum dieser Seite helfen Ihnen auch Experten bei der Interpretation der Daten und sagen Ihnen, ob Sie einen Virus auf dem Rechner haben und welche Einträ­ ge Sie entfernen müssen.

Auch das kennen viele User: Der Rechner fängt plötzlich an zu rattern, und die LED­Lampe der Festplatte blinkt wie wild, obwohl man nichts macht und kein Programm läuft. Möglicherweise ist dann gerade ein Virus aufgewacht, der die Fest­ platte nach Kontodaten und Passwörtern durchsucht. Oder der Angreifer lädt sich Verstärkung aus dem Netz herunter und ins­ talliert gerade weitere Malware. Meist haben diese Aktivitäten aber harmlosere Ursachen:

  

Seltsame   Festplatten-Aktivitäten

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Panikmache der Virus Blusod jagt dem user einen gehörigen Schrecken ein, indem er den gefürchteten Bluescreen erzeugt – aber es ist nur eine harmlose Fälschung

Verdächtig: Der Virenscanner tut nichts mehr
Windows und andere Programme nutzen Ruhephasen des Rechners oft für automa­ tische Systemdienste wie die Defragmentie­ rung der Festplatte, die Indizierung von Dateien oder automatische Updates und Backups. Eventuell führt Ihr Virenscanner auch gerade eine routinemäßige System­ überprüfung durch. ViruS oder WindoWS? Öffnen Sie Ihr Anti­ viren­Programm über das kleine Tray­Icon in der Taskleiste und schauen Sie nach, ob der Scanner das System überprüft. Ob gera­ de ein Windows­Dienst aktiv ist, finden Sie in der Systemsteuerung unter »Geplante Tasks« (XP) beziehungsweise »Verwaltung | Aufgabenplanung« (Vista) heraus. Dort se­ hen Sie auch, wann die Wartungsdienste starten. Automatische Updater anderer Pro­ gramme listet das Tool System Explorer un­ ter »Autoruns | Startups« auf. der Lage, Virenscanner lahmzulegen oder deren Zugriff auf die Updateserver ins Leere laufen zu lassen. Einige Schädlinge gehen sogar so weit, dass sie Suchanfragen – etwa über Google – zu Stichwörtern wie „Schutz“, „Virus“ oder „Antivirus“ erkennen und die Suchergebnisse blockieren oder manipulie­ ren. Allerdings verursachen auch fehlerhaft übermittelte Dateien beim Update oder ein­ fach Störungen und Überlastungen des Up­ date­Servers solche Probleme. ViruS oder WindoWS? Zunächst sollten Sie umgehend versuchen, das Update manuell zu starten. Diese Option finden Sie in Ihrem Schutzprogramm meist unter »Update« oder unter »Optionen«. Infos über mögliche Serverprobleme oder ­ausfälle veröffentli­ chen die Virenschutz­Hersteller in der Regel auch auf ihren Supportseiten im Internet. Doch da die Gefahr einer Infektion steigt, je länger Sie das Schutzprogramm nicht aktu­ alisiert haben, sollten Sie vorsorglich mit einem Online­Virenscanner den PC durch­ checken. Der Scanner von Trend Micro (http:  //housecall.trendmicro.com) verwendet eine leistungsstarke Engine und funktioniert mit Firefox und dem Internet Explorer. Die On­ linedienste scannen den Rechner bis auf den Arbeitsspeicher und Bootsektor kom­ plett und verwenden dafür auch die aktu­ ellsten Virensignaturen.

Gefälschte Fehlermeldungen mit „lus­ tigen“ Sprüchen, veränderte Icons, Zei­ chen­Wirrwar auf dem Monitor – nicht jeder Virus soll zerstören oder spionieren. Man­ che Virenschreiber wollen einfach nur ärgern und ihre Macht demonstrieren. Der Virus Blusod etwa generiert gefälschte Blue­ screens und jagt Usern so einen Schrecken ein. Wer jetzt panisch reagiert und vorschnell ein Backup­Image aufspielt oder Windows neu installiert, macht sich unnötige Mühe. ViruS oder WindoWS? In der Regel verursa­ chen Viren diese Phänomene, allerdings rich­ tet solche Malware kaum dauerhaften Scha­ den an. Das Ziel der wirklich gefährlichen Viren ist schließlich, möglichst lange unent­ deckt zu bleiben. Die nervigen Schädlinge graben sich meist auch nicht tief ins System ein, sodass Antiviren­Tools sie schnell entfer­ nen. Oft genügt dafür ein Online­ oder Free­ ware­Scanner. Leider sind nicht alle Viren so harmlos. Um nicht Opfer von Cyberkrimi­ nellen zu werden, sollten Sie daher stets auf umfassenden Schutz achten.
Claudio.Mueller@CHiP.de

 

Veränderte Benutzeroberfläche

info Tipps für den Notfall
Was tun, wenn sich wirklich ein Virus auf dem Rechner eingenistet hat? Wer jetzt panisch wird und irgendwelche Dateien oder Ordner löscht, kann mehr Schaden anrichten als der Virus selbst. Mit diesen sieben Tipps werden Sie den Schädling ohne Kollateralschäden los. 3  Zunächst: keine voreiligen Aktionen. 3  Installieren und/oder updaten Sie den Virenscanner. 3  Trennen Sie die Internetverbindung, indem Sie das Netzwerkkabel herausziehen – so kann Malware keine Daten versenden oder weitere Schädlinge herunterladen. 3  Schalten Sie den PC aus und starten Sie ihn neu. Beim normalen Neustart können Viren im Arbeitsspeicher bleiben, beim Ausschalten nicht. 3  Sichern Sie wichtige Daten auf einem leeren Datenträger, um nicht bestehende Backup-Laufwerke zu infizieren. Den Datenträger sollten Sie außerdem vor einer späteren Wiederherstellung auf Viren checken. 3  Starten Sie den Virenscan und entfernen Sie die Angreifer. 3  Installieren Sie zusätzliche Schutzprogramme und checken Sie auch damit den PC, zum Beispiel mit dem RootkitEntferner Gmer (von der Heft-CD/DVD).

 

Fehlerhafter Virenscanner

Jeden Tag tauchen 30.000 neue Viren auf. Das heißt: Ohne aktuellen Viren­ scanner wird es gefährlich. Trotzdem neh­ men es viele User nicht ernst, wenn der Vi­ renscanner nicht mehr startet oder keine Updates einspielt. Das sind aber keine harm­ losen Probleme, sondern zum Teil gezielte Angriffe einzelner Viren auf die Schutzme­ chanismen. Immer häufiger ist Malware in

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praxis freeware

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1 2 3 1 BetrieBssystem sPrache diSkdiGGer 2000/XP/vista englisch 2 BetrieBssystem sPrache pOwerGUi windows XP/vista englisch 4 5 6 7 8 DiskDigger R rettet gelöschte Dateien PowerGUI R kontrolliert Windows fideAS file private R verschlüsselt Daten GPU-Z R analysiert die Grafikkarte Express Burn R brennt CD, DVD und BD Vista Services Optimizer R tunt Vista SView5 R konvertiert und optimiert Fotos Freeraser R vernichtet Dateien sicher

Gründlicher Datenretter
Datei gelöscht, Papierkorb geleert, und schon ist es geschehen: Aus Versehen haben Sie Daten vernichtet, die Sie noch brauchen. In dem Fall hilft ein gewöhnlicher Datenretter weiter, denn Windows markiert in der Par­ titionstabelle das File nur als gelöscht, es ist also durch einfaches Scannen der Tabelle wieder aufzufinden. DiskDigger hingegen geht noch einen Schritt weiter: Das Tool scannt den eigentlichen Inhalt der Festplatte nach gelöschten Dateien und findet sogar Files, deren Einträge in der Partitionstabelle schon überschrieben sind. Das betrifft vor allem Dateien, die Sie schon vor längerer Zeit gelöscht haben. Der RAW­Scan arbeitet mit einer Signatur, anhand der DiskDigger die entsprechenden Dateien aufspüren kann. Die wichtigsten Bild­, Office­ und Multimedia­Formate bringt das Tool mit. Bei exotischen Dateien muss DiskDigger allerdings passen. TIPP 1 r DiskDigger scannt immer nur ganze Datenträger – das kann bei einer Festplatte eine Weile dauern. Aber das Tool durchkämmt auch USB­Sticks und Speicher­ karten, und das geht wesentlich schneller. TIPP 2 r Wenn Sie wissen, nach welchen Dateitypen Sie scannen wollen, dann können Sie das angeben. Nach der Wahl des Datenträgers setzen Sie die entsprechenden Häkchen unter »File types to search«. http://dmitrybrant.com/

Steuerung für Windows
Wenn Profis ihr Windows konfigurieren, nutzen sie nicht nur die vom System bereit­ gestellten Optionen. Sie steuern Windows mit zusätzlichen, besseren Tools, über die Kommandozeile oder gar eigene Skripte. Einen guten Einstieg in diese Profi­Welt ermöglicht PowerGUI, eine Programmober­ fläche für die mit Vista eingeführte Windows PowerShell. Diese müssen Sie sich zusätzlich von Microsoft herunterladen und installieren. Sie ersetzt die bekannte Kommandozeile und erweitert sie beispielsweise um den Zugriff auf Dienste und Prozesse. PowerGUI bringt zwar auch einen eigenen Skripteditor mit, doch für den Einstieg können Sie das Programm einfach als Informationszentrale über die ablaufenden Windows­Prozesse heranziehen. Die Software listet diese plus Services und Ereignisse auf und bietet zudem einen Registry­Editor. TIPP 1 r Einen Download­Link zur aktuellen Windows PowerShell finden Sie unter www. powergui.org/downloads.jspa. Auf der Site gibt es zusätzlich eine deutsche Sprachdatei zum Herunterladen. Bevor Sie diese aber installieren, sollten Sie PowerGUI schließen. TIPP 2 r Auf der Homepage steht auch eine Liste mit vorgefertigten Skripten, die den Funktionsumfang von PowerGUI erweitern. Falls erforderlich, finden Sie dort zusätzlich eine Installationsanleitung. www.powergui.org

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TOOL DEs MONaTs

MeGUI R konvertiert Filme und Musik mit Profi-Funktionen in optimaler Qualität

10 gMote R erstellt neue Mausgesten 11 JPEG & PNG Stripper R löscht Meta-Infos 12 File & Folder Unlocker R schaltet Files frei

Webdienste des Monats
1 2 JuicyDrop R Nachbau von Winamp Picfont R verziert Fotos mit Text und Rahmen

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4 5 6

UrL DEs MONaTs

Zoho Writer R Texteditor – so gut wie MS Word AlternativeTo R findet Software-Alternativen playlist.io R speichert Songlisten nicetranslator R übersetzt Texte in 34 Sprachen

  hr AUF CD/DVD: Alle Tools, die uns die

Hersteller zur Verfügung stellen, finden Sie auf unserer CD/DVD unter dem CHIP-Code FREEWARE
auf Heft-CD auf Heft-DVD

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07/2009 www.chip.de

uPdates
Immer aktuell: Hier finden Sie Infos zu neuen Versionen bekannter Tools und spannenden Freeware­Projekten.

VLC media pLayer 0.9.9
Der VideoLAN Client ist einer der viel­ seitigsten Mediaplayer, es gibt kaum ein Format, das er nicht abspielen kann. Neu in dieser Version sind die Unterstützung von Real Video 3 und 4 sowie verbesserte Streaming­Fähigkeiten. www.videolan.org

3

fideaS file priVate windows 2000/XP/vista deutsch

4 BetrieBssystem sPrache

GpU-z windows 2000/XP/vista englisch

BetrieBssystem sPrache

Dateien verschlüsseln
Wichtige Dokumente und private Daten sollten gut geschützt sein, sodass sie nicht jeder einsehen oder manipulieren kann. Das Tool file private bietet den entsprechenden Schutz, indem es Dateien on the Fly per 256­ Bit­AES verschlüsselt. Der User braucht sich um nichts zu kümmern, alles läuft automatisch. TIPP r Zuerst sollten Sie definieren, welche Ordner Sie verschlüsseln. Dazu gehen Sie in der Taskleiste über das Kontextmenü des Programms in die »Konfiguration«. Per Rechtsklick auf »meine privat geschützt« legen Sie ein »Neues Verzeichnis« fest. www.apsec.de

Grafikkarte analysieren
Die Bezeichnung einer Grafikkarte verrät selten etwas darüber, was sie genau leisten kann. So ist beispielsweise der Leistungs­ unterschied zwischen einer nVidia 9400 GT und einer 9800 GTX enorm. GPU­Z analysiert den Prozessor der Karte und zeigt Details über die Shader und den Videospeicher. Das Tool liefert auch spezielle Informationen über Speicherfrequenz und Busbreite. TIPP r Experten können per GPU­Z das BIOS der Grafikkarte speichern und daran Än­ derungen vornehmen. Dazu genügt ein Klick auf den Button unter dem Kartenlogo. www.techpowerup.com

iTunes 8.1.1
iPod­Besitzer sind auf iTunes angewiesen, um ihre Musikdateien zu verwalten. Die neue Version bietet eine schnellere Synchronisation sowie das Rippen von Audio­CDs im besseren iTunes­Plus­Format. www.apple.de

imgBurn 2.4.3
Wer Images erstellt oder brennt, sollte zu ImgBurn greifen. Nach langer Pause bietet das überfällige Update mehr Funktionen zum sicheren Brennen von Blu­rays. www.imgburn.com

5

expreSS BUrn windows 2000/XP/vista englisch

6

ViSta SerViceS Optimizer windows vista/7 englisch

7 BetrieBssystem sPrache

SView5 windows XP/vista englisch

BetrieBssystem sPrache

BetrieBssystem sPrache

Schnell-Brenner
Um zwischendurch mal einen Rohling zu beschreiben, ist eine große Brennsuite wie Nero kaum geeignet. Ein schlankes Tool wie Express Burn erledigt die Aufgabe ebenso gut und kommt mit allen bekannten Scheiben wie CD, DVD und Blu­ray klar. Zusätzlich beherrscht die Freeware auch Spezialfälle wie Video­DVDs und Audio­CDs. TIPP r Wollen Sie Filme als Video­DVD brennen, ziehen Sie die Dateien vom Explorer aus per Drag and Drop ins Hauptfenster. Genauere Einstellungen nehmen Sie dann unter »Encoder Settings« vor. www.nch.com.au

Tuning mit Profil
Vista ist auf schwachen PCs mit weniger als zwei GByte RAM oder einer etwas älteren CPU eine Zumutung. Da lohnt sich ein wenig Tuning. Vista Services Optimizer erledigt das automatisch auf Knopfdruck oder mit einem voreingestellten Profil. Das können Sie hinzu­ schalten, bevor Sie etwa ein Spiel starten, das die höchstmögliche Rechenpower verlangt. Voraussetzung ist .NET Framework 3.5. TIPP r Ein Tuning­Profil legen Sie im Haupt­ fenster unter »Services Profiles« an. Akti­ vieren Sie dort die gewünschten Optionen und drücken Sie danach auf »Create«. http://smartpcutilities.bravehost.com

Bilder umwandeln
Wollen Sie Fotos für das Web optimieren oder in ein anders Format umwandeln, be­ nötigen Sie dazu keine ausgewachsene Bild­ bearbeitung. Schneller erledigt das SView5. Damit das Programm läuft, brauchen Sie das .NET Framework 3.5 und das Visual C++ Redistributable Package von Microsoft. Links dazu gibt es auf der Hompage des Tools. TIPP r Mit SView5 erstellen Sie neben Dia­ shows auch schnell und unkompliziert einen Snapshot vom Desktop. Drücken Sie dazu im Hauptfenster einfach auf »Grab«. Der Snap­ shot wird direkt in das Tool geladen. www.ar-kleinert.de
www.chip.de 07/2009

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praxis freeware

tool des monats Profi-Konvertierer für Filme in Top-Qualität
und meldet, wie viele Updates verfügbar Tools zum Filmekonvertieren gibt es sind. Um sie zu installieren, klicken Sie dann viele. Die meisten erledigen ihren Job or­ auf den »Update«­Button. dentlich, mehr aber auch nicht. MeGUI dage­ TIPP 2 r Vor dem Encodieren müssen Sie in gen bündelt alle Programme und Funktionen MeGUI ein Avisynth­Skript erzeugen. Im Zu­ unter einer Oberfläche, die auch Profis nut­ ge dieses Prozesses analysiert die Software zen. Es verlangt Einarbeitung, doch kaum das Quellmaterial und bereitet Zuschnitt und Vorwissen, was Encoder­Einstellungen an­ Skalierung vor. Über »Tools | AVS Script geht. Der User muss nur ein Profil wählen und Creator« laden Sie den Film. Dann erstellt erhält das gewünschte Resultat, etwa einen die Software das DivX­Film für den Skript weitgehend DVD­Player in erst­ automatisch und lädt klassiger Bildqualität. es in das Hauptmenü. TIPP 1 r MeGUI Zum Schluss wählen besteht zunächst nur Sie das gewünschte aus der Programm­ Encoder­Profil. zentrale, alle anderen TIPP 3 r Vor dem Bestandteile aktua­ Konvertieren müssen lisiert es auf Knopf­ Sie über »Workers | druck. Gehen Sie auf Create new Worker« »Options | Update«, einen Scheduler anle­ um diese erstmals gen, nur dann startet 9 meGUi herunterzuladen. das Encodieren. Daraufhin sucht das windows nt/2000/XP/vista BetrieBssystem http://sourceforge. Tool im Web nach den sPrache englisch net/projects/megui neuesten Versionen

8 BetrieBssystem sPrache

freeraSer windows XP/vista deutsch

Datenspuren vernichten
Wenn Sie Files im Papierkorb löschen, kann ein Recovery­Programm wie DiskDigger ( r  158 ) sie immer noch aufspüren. Wollen   s. Sie Daten vernichten, brauchen Sie ein Tool wie Freeraser, welches diese überschreibt. Dazu werfen Sie die Dateien einfach in den Freeraser­Papierkorb. TIPP r Die portable Version des Tools haben wir ebenfalls auf die Heft­DVD gepackt. Schließen Sie einen USB­Stick an und starten Sie per Doppelklick die Installationsroutine, die das Tool auf den Stick spielt. So haben Sie den Datenvernichter unterwegs immer parat. www.codyssey.com

10 BetrieBssystem sPrache

GmOte windows XP/vista englisch

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JpeG & pnG Stripper win 9X/me/nt/2000 /XP/ vista englisch

12

file & fOlder UnlOcker windows 2000/XP englisch

BetrieBssystem sPrache

BetrieBssystem sPrache

Mit Gesten steuern
Windows lässt sich mit Mausgesten manchmal angenehmer steuern als mit Klicks. gMote stattet Windows­Programme wie Media Player und Browser mit dieser Funk­ tion aus. Im Tool können Sie beliebigen Ges­ ten verschiedene Anwendungen zuweisen. TIPP r Nach dem Start von gMote aus der Taskleiste definieren Sie zunächst im rechten Fenster eine Geste. Im linken Fenster sehen Sie dann den entsprechenden Eintrag. Per Doppelklick darauf weisen Sie dieser Geste ein Programm oder auch eine Windows­ Funktion zu, wie etwa »maximize window«. www.handform.net/gmote.php

Meta-Tags entfernen
Bilddateien im JPEG­ oder PNG­Format enthalten neben dem Bild noch Zusatzinfor­ mationen wie etwa die EXIF­Daten oder eine Thumbnail­Ansicht. Der Stripper entfernt die Informationen auf Knopfdruck, von denen Sie nicht wollen, dass jeder Surfer sie einsehen kann, der Ihr Bild im Web aufruft. Im Haupt­ menü können Sie einstellen, welche Daten Sie genau entfernen wollen. TIPP r Klicken Sie nach dem Programmstart auf »Add to explorer«, integriert sich das Tool zum schnelleren Arbeiten in das Kontextmenü des Windows­Dateimanagers. www.steelbytes.com

Gesperrte Files nutzen
XP ist zwar unter Usern beliebter als Vista, aber einige seiner Funktionen können einem den letzten Nerv rauben – etwa die Meldung, dass eine Datei sich nicht löschen oder ver­ schieben lässt, weil ein anderes Programm sie noch verwendet. File & Folder Unlocker macht Schluss damit. Es beendet Prozesse und schaltet Dateien frei, die von einem an­ deren Prozess genutzt werden. TIPP r Im oberen Teil des Hauptfensters listet das Tool alle laufenden Prozesse. Per Doppelklick auf einen Prozess sehen Sie, wel­ che Objekte er in Beschlag genommen hat. www.diamondcs.com.au

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07/2009 www.chip.de

url des monats

1 Kategorie sPrache

JUicydrOp audioPlayer englisch

2 Kategorie sPrache

picfOnt BildBearBeitung englisch 3 zOhO writer teXteditor deutsch Kategorie sPrache

Winamp im Web 2.0
Zu seiner Zeit war Winamp 2 der beste Audioplayer – schlank, schick und mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet. Wie der Player als Web­2.0­Applikation aussehen könnte, demonstriert JuicyDrop. Optischer Leckerbissen ist die Visualisierung MilkDrop, die im linken Fenster läuft. TIPP r Die Website zeigt Ajax­Code auf hohem Niveau, und das kann nicht jeder Browser. Am besten funktioniert JuicyDrop in Googles Chrome, auch die neueste Firefox­ Version 3.5, Opera oder Safari sind möglich. Der Internet Explorer muss hier passen. www.nihilogic.dk/labs/juicydrop

Bilder beschreiben
Picfont kümmert sich um einen Randbereich der Bildbearbeitung: die Beschriftung von Bildern. Hier haben Sie die Möglichkeit, Größe, Farbe sowie Font der Schrift frei zu wählen. Darüber hinaus können Sie eine Sprechblase um den Schriftzug bauen oder einen zusätzlichen Rahmen für das hoch­ geladene Foto auswählen. TIPP r Nachdem Sie ein Foto eingefügt haben, sehen Sie die Programmpoberfläche. Unter »Font« wählen Sie die Schriftart, und mit der »Rotation« geben Sie an, in welchem Winkel der Text eingefügt wird. http://picfont.com

Top-Alternative zu Word
Der wohl beste Word­Klon im Web 2.0 hat eine neue Oberfläche bekommen, die der ak­ tuellen Word­Version 2007 angepasst ist. Ent­ sprechend können Sie Ihre Dokumente jetzt auch im neuen DOCX­Format exportieren. TIPP r Wollen Sie ein PDF erstellen, klicken Sie auf das Zahnrad­Symbol neben dem Doku­ ment und gehen dann auf »Export as | PDF«. http://writer.zoho.com

4 Kategorie sPrache

alternatiVetO softwareKatalog englisch

5 Kategorie sPrache

playliSt.iO audio-sharing englisch

6 Kategorie sPrache

nicetranSlatOr ÜBersetzung deutsch

Gute Software finden
Nero und Photoshop kennt wohl jeder, aber nur wenige brauchen auch den riesigen Funktionsumfang dieser Standardanwen­ dungen. AlternativeTo findet genau das, was der Name verspricht: eine schlanke und preiswerte Alternative zu den kommerziellen Platzhirschen. Sie können die Software­ Alternativen auch betriebssystemspezifisch suchen oder nach Online­Anwendungen. TIPP r Klicken Sie im Hautpfenster auf »OMG Fail!«, listet die Website all die Programme auf, zu denen es einfach keine vernünftige Alternative gibt. http://alternativeto.net

Musik zusammenstellen
Der Dienst drop.io sorgt normalerweise dafür, dass Sie Dateien mit Ihren Freunden online austauschen können. Das neue Feature „play­ list“ erlaubt es nun, eine Wiedergabeliste mit Ihren Lieblingssongs zusammenzustellen und sie nach drop.io hochzuladen. Dann können Sie die Lieder überall abspielen, nicht nur an Ihrem Computer zu Hause. TIPP r Klicken Sie auf »Use a drop.io temp­ late« und wählen Sie dort »playlist« aus, um das Feature zu aktivieren. Unter »Additional settings« legen Sie ein Passwort fest und wie lange die Playlist verfügbar sein soll. http://drop.io/?code=playlist

Echtzeit-Übersetzer
In nicetranslator schreiben Sie einfach einen Satz und die Website übersetzt ihn beim Tippen in die Sprache, die Sie vorher eingestellt haben. Bequemer können Sie natürlich per Copy and Paste auch einen kompletten Text einfügen. Der Übersetzer beherrscht insgesamt 34 Sprachen. TIPP r Gehen Sie ganz unten auf »NT in Your Language« und wählen Sie im Aufklapp­ menü »German«, dann wird nicetranslator auf die deutsche Sprache umgestellt. Die Sprache, in die Sie Ihren Text übersetzen wollen, wählen Sie dann bei »Übersetzer«. www.nicetranslator.com
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tipps+tricks WindoWs

Tipps + Tricks
WINDOWS NOCH SCHNELLER Die besten Tipps, um Ihr System zu beschleunigen. Außerdem Tricks für Word, Excel, Thunderbird, Photoshop, Hardware und vieles mehr

Inhalt
WiNDOWs
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R SEITE 164

1. Windows Vista nachrichten in der Sidebar häufiger aktualisieren
Über die Anzeige von Nachrichten in der Sidebar möchten Sie stets auf dem Laufenden bleiben. Allerdings sind die gezeigten Informationen beim morgendlichen Start noch vom Vortag.

2. Windows XP, Vista Systemtempo durch dateidefragmentierung optimieren
Die bereits stark gefüllte Festplatte stellt Daten nur noch im Schneckentempo bereit. Eine komplette Defragmentierung dauert wegen der Größe halbwegs aktueller Festplatten schon mal einige Stunden – diese Zeit haben Sie nicht. Es muss schneller gehen.

Vista: nachrichten in der sidebar häufiger aktualisieren XP, Vista: Mehr systemtempo durch datei-defragmentierung XP, Vista: Windows script Host per option an-/ausschalten XP, Vista: datenklau per UsB-stick ganz einfach verhindern Quick-tipps: iE, Anmeldeversuche überwachen, Exploreranzeige gliedern, Vista ohne sidebar, schnellstartordner öffnen XP, Vista: schnelle Bildvorschau ins Kontextmenü integrieren Vista: Gesamtes system an zentraler stelle überwachen XP, Vista: Festplattenleistung mit Bordmitteln optimieren XP, Vista: nervige Meldung zum schreiben von daten auf Cd loswerden CHiP-Forum: Kann ich einen Account anlegen, ohne mich vorher in Windows einzuloggen? Vista: Bildschirmfotos mit integriertem systemtool aufnehmen XP: nach dem start aktive sondertasten selbst bestimmen XP, Vista: Wechselnder desktop-Hintergrund mit Flickr-Bildern XP: nTFs-Partition schnell und sicher löschen

ANWENDUNGEN

R SEITE 170

15 Outlook 2007: Ausgesuchte Tage nebeneinander anzeigen 16 Word XP, 2003, 2007: Textpassagen für spätere Verwendung speichern 17 itunes: Farbstich von der oberfläche entfernen 18 Songbird: den Freeware-Player mit iPod synchronisieren 19 Profi-tipp: Excel – Mehrteilige namen korrekt zerlegen

DiGitALE FOtOGrAFiE

R SEITE 172

Stets aktuell In diesem Dialog bestimmen Sie, wie häufig die Nachrichten in der Sidebar von Vista aktualisiert werden sollen

20 Foto-tipp des Monats: Konturbereiche scharfzeichnen 21 Photoshop: Bilder einer Aufnahmereihe für die Bildgestaltung nutzen 22 Fotografie: Perfekte Fotos bei widrigem Wetter machen 23 Fotolia: Geld verdienen mit selbst gemachten Aufnahmen
Patchwork Sie können vier Dateien festlegen, die die Freeware Power Defragmenter gezielt defragmentieren soll

kOMMUNikAtiON

R SEITE 174

r Daten in der Sidebar aktualisiert Windows eher selten. Schuld daran haben die Voreinstellungen. Die können Sie aber in den Internetoptionen anpassen. Zur Korrektur klicken Sie in der Systemsteuerung doppelt auf das Symbol »Internetoptionen«. Dann wechseln Sie zum Register »Inhalte« und klicken dort im Bereich »Feeds« auf »Einstellungen«. Im folgenden Dialog muss die Option »Feeds automatisch auf Aktualisierungen prüfen« aktiviert sein. Im zugeordneten Kombinationsfeld »Häufigkeit« ist das Intervall standardmäßig auf einen Tag eingestellt. Das ist für Nachrichten natürlich viel zu selten. Ändern Sie den Wert auf »1 Stunde« und bestätigen Sie die offenen Dialoge jeweils mit »OK«. Künftig sind die Nachrichten im Gadget auch tatsächlich aktuell. Bevor der erste Abruf erfolgt, müssen Sie allerdings noch das neu eingestellte Intervall abwarten. Alternativ starten Sie die Sidebar neu.

TiPP

TiPP r Einen vergleichbaren Leistungsgewinn wie bei einer kompletten Defragmentierung erreichen Sie durch das Aufräumen einzelner großer und häufig verwendeter Dateien, zum Beispiel der PST-Datei (Personal Store) von Outlook. Dies übernimmt das Freeware-Tool Power Defragmenter. Es basiert auf dem kostenlosen Kommandozeilen-Tool »Contig« von Microsoft Sysinternals und erweitert dieses um eine leicht bedienbare grafische Oberfläche. Das Tool Power Defragmenter finden Sie auf unserer Heft-CD/DVD. Sie laden das Archiv herunter, entpacken es und starten das Programm. Wenn Power Defragmenter die Datei »contig.exe« nicht auf dem System findet, bietet es an, die Datei selbst herunterzuladen. Es ruft dazu die Website http:// technet.microsoft.com/de-de/sysinternals auf und lädt das nur 100 KByte kleine Programm

24 Outlook XP, 2003, 2007: standardnachrichten schnell adressieren 25 thunderbird 1.x, 2.x: Links in E-Mails schnell programmintern prüfen 26 kaspersky internet Security: Konfigurationssperre von sicherheits-Plug-ins lösen 27 ie7: Tab-Browsing wieder ohne Einschränkung nutzen 28 CHiP-Forum: Maximaler WLAn-speed mit n-standard 29 BlackBerry Pearl 8110: nervige Unterbrechungen durch E-Mail-Empfang verhindern 30 internet: Kontaktdaten einer deutschen Website ermitteln 31 internet: screenshots von Websites in voller Länge machen 32 Quick-tipps: iE, Word, iTunes, Excel, PowerPoint

HArDWArE

R SEITE 178

33 Xbox-360-tuning: neue Platte für die Xbox 34 MacBook dVd-Brenner: Bei Lese- und schreibfehlern hilft meist eine gründliche Reinigung 35 aHCi unter XP nachrüsten: Moderner sATA-standard macht ihre Festplatten schneller 36 PC-Maus flott machen: sinnvolles Zubehör für ihr altgedientes Gerät Bug des Monats: Wenn’s der northbridge zu heiß wird

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auf Ihren Rechner. Danach startet Power Defragmenter problemlos und ein Assistent führt Sie durch die Defragmentierung. Im ersten Schritt legen Sie fest, ob Sie einzelne Dateien, Verzeichnisse oder ein ganzes Laufwerk optimieren wollen. Wählen Sie für die hier beschriebene Aufgabe »Defragment files«. Dann klicken Sie auf die Schaltfläche »Next« und wählen im folgenden Dialog bis zu vier Dateien für die Optimierung aus. Ein Klick auf »Defragment« und das Tool beginnt mit seiner Arbeit. Zu empfehlen ist neben der Defragmentierung von PST-Dateien eine Optimierung aller Office-Dokumente. Mediendateien wie Fotos und Musikdaten werden hingegen meist nur selten verändert – und fragmentieren deshalb nicht. Das Kommandozeilen-Tool Contig können Sie auch ohne den grafischen Überbau verwenden. Dazu öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und wechseln mit dem DOSBefehl »cd« (change directory) zum Ordner der zu optimierenden Datei. Wenn das Tool gleichzeitig mehrere Dateien bearbeiten soll, navigieren Sie hingegen zum Stammordner des Laufwerks. Als Befehl geben Sie nun »contig« ein, gefolgt von möglichen Optionen und dem Dateinamen. Der Parameter »-a« sorgt für die Analyse der Fragmentierung ohne Bearbeitung, »-s« für die rekursive Bearbeitung von Unterordnern. Mit der Option »-v« gibt das Tool ausführliche Informationen aus, »-q« versetzt es in den Hintergrundbetrieb. Die zu bearbeitenden Dateien können Sie als Klartext oder mithilfe von Platzhaltern bestimmen. Damit lässt sich die Auswahl zum Beispiel auf einen bestimmten Dateityp beschränken. Sinnvoll ist es, die Fragmentierung zuerst durch einen Befehlsauf-

ruf mit der Option »-a« zu testen. Dann können Sie leichter entscheiden, welche Dateien zu bearbeiten sind. Zum Untersuchen aller PST-Dateien unterhalb des aktuellen Ordners führen Sie etwa
contig -a -s *.pst

aus. Die tatsächliche Optimierung starten Sie mit
contig -s *.pst

Eine laufende Defragmentierung stoppen Sie mit der Tastenkombination [Strg]+[C].

tippen Sie den Namen »Enabled« ein und drücken die Eingabetaste. Zum Bearbeiten klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag, setzen seinen Wert auf »0« und bestätigen mit »OK«. Die Einstellung ist ohne Neustart sofort wirksam. Sobald Sie ein VBS-Skript starten, erscheint die Fehlermeldung, dass Windows Script Host für diesen Computer deaktiviert ist. Zum Einschalten setzen Sie den neuen Wert wieder auf »1«. UmsCHalTer einBaUen: Um einen Umschalter in die Ordneroptionen des Windows Explorers zu integrieren, öffnen Sie Notepad und geben die unten stehenden Zeilen ein. Sie können diese auch direkt aus der Listings-Datei von der Heft-CD/DVD kopieren.
Windows Registry Editor Version 5.00 [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft \Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced \Folder\EnableScriptHost] "Type"="checkbox" "Text"="Windows Script Host aktivieren" "HKeyRoot"=dword:80000001 "RegPath"="SOFTWARE\\Microsoft\\ Windows Script Host\\Settings" "ValueName"="Enabled" "CheckedValue"=dword:00000001 "UncheckedValue"=dword:00000000 "DefaultValue"=dword:00000000

3. Windows XP, Vista Windows Script Host per Option an- und ausschalten
Der Windows Scipt Host ist ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Da Sie die Funktion ohnehin kaum nutzen, möchten Sie ihn abschalten. Zum Ausführen des einen oder anderen Skripts soll er aber trotzdem schnell zu reaktivieren sein.

inFo
aCHTUng
In den Listings trennt die graue Linie eine Programmzeile von der nächsten. Geben Sie immer die komplette Befehlszeile bis zu dieser Linie ohne Absatz ein. Achten Sie auf Leerzeichen: Diese sind im Listing mit einem roten Punkt (» «) gekennzeichnet.

Eigenbau Ein Häkchen vor dieser selbst integrierten Option aktiviert bei Bedarf den Windows Script Host

Tools & lisTings aUf Cd/dVd
Befehle, Weblinks und Listings haben wir in »Listings.txt« zusammengefasst. Die Textdatei finden Sie, ebenso wie Tools und Programme, auf der Heft-CD/DVD.

hr AUF CD/DVD: Listings, URLs,

Software unter CHIP-Code PRAXIS07

TiPP r Das Deaktivieren des Windows Script Host erfolgt über einen Registry-Eintrag. Wenn Sie die Systemfunktion öfter an- und ausschalten wollen, lohnt sich der einmalige Mehraufwand für das Integrieren einer neuen Einstellung in die Ordneroptionen des Windows Explorers. wsH aUssCHalTen: Zunächst erklären wir hier die grundlegende Vorgehensweise: Zum Ausschalten öffnen Sie »Ausführen« im Startmenü, geben »regedit« ein und klicken auf »OK«. Dann navigieren Sie zum Schlüssel »HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Windows Script Host\Settings«, klicken in den rechten Teil des Fensters und öffnen »Bearbeiten | Neu | Zeichenfolge«. Nun

Speichern Sie den Inhalt als »Scripthost-op tion.reg« und schließen Sie den Editor. Dann starten Sie die REG-Datei per Doppelklick. Bestätigen Sie mit »Ja« und klicken Sie auf »OK« – Windows integriert die Daten automatisch in die Registry. wsH per opTion aKTiVieren: Im Windows Explorer wählen Sie den Befehl »Extras | Ordneroptionen« und wechseln zum Register »Ansicht«. Im Bereich »Erweiterte Einstellungen« finden Sie nun am Ende die neue Option »Windows Script Host aktivieren«, die standardmäßig zunächst ausgeschaltet ist. Künftig steuern Sie die Einstellung bequem von hier aus.

4. Windows XP, Vista datenklau per uSB-Stick ganz einfach verhindern
Kopieren Mitarbeiter Daten am Arbeitsplatz auf einen USB-Stick und nehmen ihn mit nach Hause, machen Sie sich unter Umständen strafbar – möglicherweise sogar unbewusst. Das wollen Sie in Ihrem Kleinbetrieb verhindern. Doch wie?

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tipps+tricks WindoWs

TiPP r Ein Registry-Eintrag unterbindet den Schreibzugriff auf USB-Sticks. Damit das in Windows XP funktioniert, muss mindestens Service Pack 2 installiert sein. Starten Sie den Registry-Editor mit »Start | Ausführen«, »regedit« und »OK«. In Vista tippen Sie »regedit« in das Suchfeld im Startmenü und drücken die Eingabetaste. In jedem Fall müssen Sie an einem Benutzerkonto mit Administratorrechten angemeldet sein. Öffnen Sie in der Baumstruktur des Editors den Schlüssel »HKEY_LOCAL_MACHINE \System\CurrentControlSet\Control\Storage DevicePolicies«. Sollte dieser nicht existieren, erzeugen Sie ihn mit »Bearbeiten | Neu | Schlüssel«. Danach klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle im rechten Bereich des Fensters und wählen den Kontextbefehl »Neu | DWORD-Wert« oder »DWORD-Wert (32-Bit)«. Diesmal überschreiben Sie den von Windows vorgeschlagenen Namen mit »WriteProtect«. Öffnen Sie den neuen Eintrag und setzen Sie im Dialog »DWORD-Wert (32-Bit) bearbeiten« seinen Wert auf »1«. Abschließend bestätigen Sie die Änderungen mit »OK« und verlassen den Registry-Editor mit »Datei | Beenden«. Zum Aktivieren des Schreibschutzes starten Sie abschließend den Rechner neu.

Hinweis: Wenn Sie später das Schreiben auf einen USB-Stick wieder zulassen möchten, belegen Sie den Schlüssel »WriteProtect« im Registry-Editor mit »0«.

7. Windows Vista gesamtes System an zentraler Stelle überwachen
Bei der Problemsuche interessieren Sie sich für aktuell laufende Tasks, Festplattenzugriffe und Netzwerkaktivitäten. Diese Informationen soll Ihnen Windows mit Bordmitteln übersichtlich präsentieren.

6. Windows XP, Vista Blitzschnelle Bildvorschau ins kontextmenü integrieren
Im Windows Explorer arbeiten Sie lieber mit der Listen- oder Detaildarstellung als mit der Miniaturansicht, wollen aber dennoch eine bequeme Vorschaumöglichkeit für Bilddateien haben.

Blickfang Eine kostenlose ShellExtension erweitert das Kontextmenü im Windows Explorer um eine Vorschau für Bilddateien

Überblick Neben dem Status von CPU, Netzwerk und Speicher informiert der Ressourcenmonitor auch über Dateizugriffe

5. Quick-Tipps
Browser sCHneller einsTellen
Viele Optionen versteckt der Internet Explorer in der Menüleiste. Zum Sichtbarmachen drücken Sie [Alt] oder klicken »Organisieren | Layout« und »Menüleiste«.

anmeldeVersUCHe ÜBerwaCHen
In »Verwaltung | Lokale Sicherheitsrichtlinien | Lokale Richtlinien | Überwachungsrichtlinien« können Sie Anmeldeversuche am System überwachen.

exploreranZeige gliedern
Eine gegliederte Übersicht der jeweiligen Anordnung erhalten Sie mit der Befehlsfolge »Ansicht | Symbole anordnen | In Gruppen anzeigen«.

VisTa oHne sideBar sTarTen
Windows bootet schneller, wenn Sie im Kontextmenü der Sidebar »Eigenschaften« wählen und dort »Sidebar beim Start von Windows starten« deaktivieren.

sCHnellsTarTordner Öffnen
Zum Öffnen des Verzeichnisses der Schnellstartleiste klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Leiste und wählen »Ordner öffnen«.

TiPP r Die Freeware FirmTools ShellExtension von unserer Heft-CD/DVD bietet eine interessante Lösung für diesen Zweck. Sie zeigt eine Miniaturvorschau im Kontextmenü der jeweiligen Bilddatei. Zur Installation starten Sie »shext.exe« und folgen dem Assistenten durch das Setup. Das Tool ist sofort verfügbar. Die ShellExtension ergänzt das Kontextmenü abhängig vom Grafikdateityp um zwei weitere Befehle und eine Miniaturvorschau. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Bilddatei, um die Vorschau zu sehen. Zusätzlich ist vor allem der Kontextbefehl »Convert to« interessant. Damit lassen sich gängige Grafikformate sehr schnell umwandeln. Wählen Sie im gezeigten Dateidialog im Feld »Dateityp« das gewünschte Ausgangsformat und klicken Sie auf »Speichern«. Schon liegt die Datei im neuen Format vor. Detaillierter steuern lässt sich Konvertieren leider nicht. Über Aufruf des Befehls »Alle Programme | FirmTools | ShellExtension | Configure ShellExtension« im Startmenü können Sie einige Einstellungen konfigurieren – das ist aber nicht nötig. Hinweis: Hilfreich ist die Vorschaufunktion auch dann, wenn Sie im Dateidialog »Öffnen« einer Anwendung keine andere Vorschaumöglichkeit haben.

TiPP r Mit dem Ressourcenmonitor hat Vista ein leistungsfähiges Werkzeug an Bord, welches die Systeminformationen übersichtlicher präsentiert als der Task-Manager. Zum Starten öffnen Sie zuerst den TaskManager und klicken dann im Register »Leistung« auf »Ressourcenmonitor«. Diese Aktion müssen Sie durch Auswahl eines Kontos mit Administrationsrechten und Eingabe des passenden Kennworts autorisieren. Der Ressourcenmanager stellt die Daten auf einer einzigen Seite übersichtlich dar. Der Monitor ist in fünf Abschnitte unterteilt. Der erste, die »Ressourcenübersicht«, informiert den Anwender in vier nebeneinanderliegenden Diagrammen über den aktuellen Status von »CPU«, »Datenträger«, »Netzwerk« und »Speicher«. Die nächsten vier Abschnitte liefern in tabellarischer Form detaillierte Systemdaten wie schreibende und lesende Datenträgerzugriffe oder die CPU-Nutzung durch einzelne Prozesse. Sie öffnen und schließen diese Abschnitte, indem Sie entweder auf die Titelleiste des jeweiligen Abschnitts oder das dazugehörige Diagramm klicken. Der letzte Abschnitt »Weitere Informationen« enthält Links, die zu verschiedenen Hilfethemen des Werkzeugs verzweigen.

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Hinweis: Der Ressourcenmonitor ist auch Bestandteil des Bordwerkzeugs »Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung«, das über die Systemstabilität von Vista Auskunft gibt. Dieses Werkzeug starten Sie, indem Sie unter »Start | Suche starten« den Begriff »perfmon.exe« eintragen, mit der rechten Maustaste auf das Suchergebnis klicken und im Kontextmenü »Als Administrator ausführen« öffnen. Außerdem erreichen Sie das Tool über »System und Wartung | Verwaltung«. Sie klicken mit der rechten Maustaste auf »Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung« und wählen ebenfalls »Als Administrator ausführen«.

meldet sein. Vista meldet sich dagegen mit seiner Benutzerkontensteuerung. Wählen Sie im Dialog ein Administratorkonto und geben Sie das Kennwort ein. In dem folgenden Dialog aktivieren Sie die Optionen »Dateisystem automatisch korrigieren« und »Fehlerhafte Sektoren suchen /wiederherstellen«. Abschließend klicken Sie noch auf »Starten«. Das Betriebssystem kann nur Datenträger überprüfen, wenn sie nicht in Benutzung sind. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, bietet Windows an, die Überprüfung beim nächsten Systemstart nachzuholen. Akzeptieren Sie in diesem Fall mit »Datenträgerüberprüfung planen«.

Update
PC-Start in 0,8 Sekunden, auSgaBe 02/2009, Seite 40:
Leser Harald Täuschel aus Darmstadt hat noch einen Tipp, wie Sie sich die Klickorgie ersparen, um den PC in den Stand-by-Modus zu versetzen. Zunächst erzeugen Sie eine Verknüpfung auf dem Desktop. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen »Neu | Verknüpfung«. Unter »Geben Sie den Speicherort des Elementes an« tippen Sie folgende Zeichenfolge ein:
%windir%\system32\rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState

8. Windows XP, Vista Festplattenleistung allein mit Bordmitteln optimieren
Die Systemfestplatte lahmt. Zeit, sie auf mögliche Fehler zu überprüfen und diese zu korrigieren. Dafür wollen Sie aber nicht extra Software kaufen.

9. Windows XP, Vista nervige Meldung zum Schreiben von daten auf Cd loswerden
Sie haben versehentlich ein paar Dateien auf das CD-Laufwerks-Symbol gezogen, die Sie jedoch gar nicht brennen möchten. Seitdem erhalten Sie im Infobereich regelmäßig den Hinweis »Es sind Dateien zum Schreiben auf CD vorhanden«.

TiPP r Müssen Sie auch nicht, Windows hat passende Tools an Bord. Öffnen Sie »Start | Arbeitsplatz« oder unter Vista »Start | Computer«. Im Windows Explorer klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol der Festplatte, die Sie überprüfen möchten und wählen im Kontextmenü »Eigenschaften«. Auf dem Register »Extras« oder »Tools« bei Vista klicken Sie im Bereich »Fehlerprüfung« auf die Schaltfläche »Jetzt prüfen«. Bei XP müssen Sie dazu an einem Konto mit Administrationsrechten ange-

Im nächsten Feld legen Sie einen Namen fest, etwa »Stand-by« und klicken »Fertig stellen«. Nach einem Rechtsklick auf die neu angelegte Verknüpfung können Sie über »Eigenschaften« noch ein anderes Symbol und eine Tastenkombination zuordnen. Damit der Ausschalter immer verfügbar ist, ziehen Sie ihn in die Schnellstartleiste.

TiPP r Wenn Sie Dateien im Windows Explorer auf das CD-Laufwerk ziehen, kopiert Windows sie zunächst in einen versteckten Ordner. Die hartnäckige Meldung werden Sie los, indem Sie die Dateien aus diesem Verzeichnis wieder löschen. Öffnen Sie dazu den Windows Explorer und darin »Extras | Ordneroptionen«. Im nächsten Dialog wechseln Sie zum Register

10. Aus dem CHiP-Forum _ WindoWs

kann ich einen neuen account anlegen, ohne mich vorher in Windows einzuloggen?
max payne:
Über ein parallel installiertes Windows 2000 habe ich mit dem Tool »chkdsk.exe« die XPPartition untersucht, und so die Benutzerkontendatenbank (SAM) im Verzeichnis »system32\config« repariert. Jetzt startet XP normal, aber es ist kein User-Account mehr da. Ich kann mich nicht anmelden. Gibt es eine Möglichkeit, einen Account anzulegen, ohne sich unter XP angemeldet zu haben? liegenden Dateien »SAM«, »Security«, »Software«, »Default« und »System« löschen. Jetzt suchst du im Ordner »System Volume Information« den aktuellsten »_restore«-Ordner und öffnest ihn. Darin einen der mit »RP« beginnenden Wiederherstellungspunkte anklicken und aus dem Unterordner »snapshot« die Dateien »_REGISTRY_USER_.DEFAULT«, »_REGISTRY_MACHINE_SECURITY«, »_REGISTRY _MACHINE_SOFTWARE«, »_REGISTRY_MACHINE _SYSTEM« und »_REGISTRY_MACHINE_SAM« nach »system32\config« kopieren. Gib ihnen dort die ursprünglichen Namen und starte den PC neu. Jetzt sollte die Anmeldung eigentlich wieder klappen.

»Ansicht«, suchen bei den erweiterten Einstellungen den Abschnitt »Versteckte Dateien und Ordner« und aktivieren die Option »Alle Dateien und Ordner anzeigen«. Dann bestätigen Sie die Einstellung mit »Übernehmen« sowie »OK«. Anschließend geben Sie in der Adresszeile »%userprofile%« ein und drücken die Eingabetaste. Navigieren Sie zu dem Unterordner »Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten \Microsoft\CD Burning«. Löschen Sie alle darin gespeicherten Inhalte. Ab sofort verkneift sich Windows den nervigen Hinweis. Unter Vista sind die Daten in einem anderen Ordner gespeichert. Öffnen Sie hier im Windows Explorer den Ordner »%userprofile%« und navigieren Sie dann weiter zum Unterordner »AppData\Local\Microsoft \Windows\Burn«.

11. Windows Vista Bildschirmfotos mit integriertem Systemtool aufnehmen
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deshalb wollen Sie einen bestimmten Desktop-Bereich fotografieren. Vista bietet dafür das Snipping-Tool. Beim Startversuch erscheint aber der Hinweis, erst den Computer neu zu starten. Gesagt, getan. Doch das Problem bleibt bestehen.

dorfHeiliger:
Leider nein. Du kannst aber über Windows 2000 auf die XP-Partition zugreifen und dort die im Ordner »windows\system32\config«

k
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tipps+tricks WindoWs

Artfremd Über diese eigentlich für Tablet-PCs vorgesehene Option aktivieren Sie in Vista die praktische Screenshot-Funktion

TiPP r Mit einem Eingriff in die Registry lösen Sie dieses Problem – und zwar ganz flexibel. Starten Sie den Registry-Editor mit »Start | Ausführen«, »regedit« und »OK«. Im Editor navigieren Sie zum Schlüssel »HKEY_ USERS\.DEFAULT\Control Panel\Keyboard«. Den REG_SZ-Wert »InitialKeyboardIndica tors« darunter öffnen Sie per Doppelklick. Mit acht verschiedenen Werten von »0« bis »7« legen Sie fest, welche Sondertasten Windows beim Systemstart aktivieren soll. Die Tabelle zeigt eine Übersicht. Tragen Sie den für Sie passenden Wert ein und bestätigen Sie mit »OK«. Ab dem nächsten Systemstart hält sich Windows an Ihre Vorgaben.
Indikator 0 1 2 3 4 5 6 7 Sondertastenkombination Alle Funktionen deaktiviert Caps Lok aktiviert Num aktiviert Caps Lock und Num aktiviert Scroll aktiviert Caps Lock und Scroll aktiviert Num und Scroll aktiviert Alle Funktionen aktiviert

r Auf Ihrem System ist die für das Snipping-Tool zuständige Windows-Option deaktiviert. Um die Screenshot-Funktion zu nutzen, müssen Sie die Komponente zuerst in der Systemsteuerung einschalten. Öffnen Sie die Systemsteuerung und darin den Unterpunkt »Programme und Funktionen«. Dann folgen Sie auf der linken Seite dem Link »Windows-Funktionen ein- oder ausschalten« und bestätigen die Nachfrage der Benutzerkontensteuerung mit »Fortsetzen«. In der folgenden Liste aktivieren Sie das Kontrollkästchen vor »Optionale Tablet PC-Komponenten«. Den Dialog bestätigen Sie mit »OK«. Zum Schluss müssen Sie noch den Rechner neu starten. Das Snipping-Tool nistet sich im Startmenü unter »Alle Programme | Zubehör« ein. Beim ersten Start bietet es an, sich in die Schnellstartleiste zu integrieren. Wählen Sie »Ja«, damit Sie das Tool immer schnell zur Hand haben. Im Programmdialog klicken Sie auf den Pfeil neben dem Symbol »Neu«. Dort legen Sie den zu erfassenden Bereich fest, zum Beispiel »Fenster ausschneiden«. Ein roter Rahmen kennzeichnet die aktuelle Auswahl. Bewegen Sie den Cursor, bis das gewünschte Fenster markiert ist und klicken Sie es an. Mit »Datei | Speichern unter« können Sie das Bild nun als GIF, JPG-, PNG- oder HTML-Datei sichern. Außerdem steht der Inhalt in der Zwischenablage bereit.

TiPP

»Rotate every« stellen Sie ein, wie oft das Bild gewechselt werden soll. Die Vorgabe ist zwei Stunden. Im Bereich »Search Options« definieren Sie die Eigenschaften für die Bildauswahl. Im Feld »Tags« können Sie durch Komma getrennt beliebige Suchbegriffe eingeben. Wenn Sie nur eigene Bilder oder Fotos einer bestimmten Person verwenden möchten, tragen Sie bei »User Name« den jeweiligen Benutzernamen ein. Per Mausklick auf den Link »Rotate Now« testen Sie die Einstellung und führen den ersten Tapetenwechsel durch. Sofern das Tool keine Treffer erzielt, bleibt das bisherige Bild erhalten. Das System wird durch das Tool kaum belastet. Wählen Sie aber die Wechselzeit nicht zu kurz, da alle verwendeten Bilder in einem Unterordner des Programms gespeichert bleiben. Hinweis: Wenn Sie das Tool regelmäßig nutzen, erzeugen Sie im Autostartordner des Startmenüs eine neue Verknüpfung zur Programmdatei »WallpaperFlickr.exe«.

13. Windows XP, Vista Flickr-Bilder als wechselnden desktop-Hintergrund einsetzen
Statt eines starren Hintergrundbildes sollen abwechselnde Fotos den Desktop schmücken. Da Sie viele Ihrer Fotos bei Flickr speichern, wäre ein Zugriff auf diesen Datenbestand eine schöne Sache.

14. Windows XP ntFS-Partition schnell und sicher löschen
Irgendwann ist es soweit: Der alte Rechner wird ausrangiert. Die Daten auf der alten, mit FAT, FAT32 oder NTFS formatierten Festplatte wollen Sie vor dem Verschrotten natürlich unlesbar machen.

Tapetenwechsel Das Tool Flickr Wallpaper Rotator sorgt für einen regelmäßigen Wechsel des Bildschirmhintergrunds

12. Windows XP nach dem Hochfahren aktive Sondertasten selbst bestimmen
Die Funktionen Caps Lock, Num und Scroll sind nach dem Systemstart von Windows standardmäßig deaktiviert. Das möchten Sie schnellstmöglich ändern.

TiPP r Die Freeware Flickr Wallpaper Rotator von www.rushfrisby.com/apps/flickr_wall paper_rotator.aspx macht genau das. Entpacken Sie das Zip-Archiv in einen leeren Ordner und starten Sie das Programm. Es erscheint ein neues Symbol im Infobereich. Nun klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen den Kontextbefehl »Show Window«. In der ersten Zeile

TiPP r Was viele nicht wissen: Das Löschen oder Formatieren einer Partition allein reicht nicht aus, um die Daten auf einer Festplatte wirklich zu löschen. Auf Nummer sicher gehen Sie mit dem Freeware-Programm KillDisk von Active@, das Sie von www.killdisk. com herunterladen können. Folgen Sie auf der Website »Download Free Version« und klicken Sie »Download KillDisk Suite«. Dieses Paket enthält ein Hilfsprogramm zum Erstellen einer Bootdiskette. Alternativ ist auf der Website auch ein ISO-Image erhältlich, mit dem sich eine Start-CD erstellen lässt. Booten Sie den Rechner von der Diskette oder CD. Sobald das DOS-Prompt erscheint, tippen Sie »killdisk« ein und drücken die Eingabetaste. Danach startet das DOS-Programm. Wählen Sie darin mit den Pfeiltasten die Festplatte sowie die darauf befindliche Partition aus, die unwiederbringlich gelöscht werden soll. Die Taste [F10] öffnet einen Dialog zur Auswahl der Löschmethode. Mit »Confirm and Erase« und dem Bestätigen der Sicherheitsabfrage leiten Sie das Zerstören aller Daten ein.
Lesen Sie weiter auf Seite 170 k

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tipps+tricks Anwendungen

15. outlook 2007 Selbst ausgesuchte Tage im Kalender nebeneinander anzeigen
Der Kalender verfügt über vordefinierte  Ansichten zur Anzeige einzelner Tage,  einer Woche oder eines ganzen Monats.  Sie möchten unabhängig von diesen  Ansichten eine persönliche Auswahl von  Tagen nebeneinander darstellen.

Zeitplan Nicht jeder Tag ist mit Terminen belegt. Mit einem Trick können Sie sie ausblenden und so mehr Übersicht schaffen

tipp r Starten Sie Outlook und wählen Sie den Menübefehl »Wechseln zu | Kalender«. Stellen Sie sicher, dass das Programm nur einen einzelnen Tag zeigt – das erreichen Sie mit »Ansicht | Tagesansicht«. Dann drücken Sie [Strg], halten die Taste gedrückt und klicken im Monatskalender mit der rechten Maustaste auf die Tage, die Outlook nebeneinander darstellen soll. Die Taste [Strg] lassen Sie erst wieder los, nach­ dem Sie alle Tage ausgewählt haben. Out­ look präsentiert die Auswahl nun in chrono­ logischer Reihenfolge im mittleren Bereich.

tipp r Das geht ganz einfach – zumindest unter Windows XP. Zuerst verkleinern Sie das Programmfenster, sodass auf dem Mo­ nitor beispielsweise auf der rechten Seite ein freier Bereich des Desktops zu sehen ist. Markieren Sie nun die zu speichernde Text­ passage und ziehen Sie diese per Drag & Drop auf den sichtbaren Bereich des Desktops. Windows erzeugt dabei eine neue Datei mit dem Namen »Datenauszug aus Dokument«, gefolgt von den ersten Worten des Auszugs. Sie brauchen sich nicht weiter um diese Da­ tei zu kümmern, sondern können sich gleich wieder auf den ursprünglichen Text konzen­ trieren. Der Textauszug bleibt auf jeden Fall erhalten, auch wenn Sie Word schließen oder Windows beenden. Sobald Sie doppelt auf das Symbol kli­ cken, startet Word und zeigt den Auszug an. Um ihn in ein anderes Dokument einzu­ fügen, ziehen Sie das Symbol einfach per Drag & Drop vom Desktop an die gewünsch­ te Textstelle im neuen Dokument. HINWEIS: Falls Sie viele Textpassagen spei­ chern, wird der Desktop schnell unüber­ sichtlich. Anstelle des Desktops können Sie auch ein für diesen Zweck angelegtes Ver­ zeichnis im Windows Explorer verwenden.

aktivieren Sie das Register »Einstellungen«. Im Kombinationsfeld »Farbqualität« ändern Sie den Wert auf »Höchste (32 Bit)«. Bestäti­ gen Sie die Änderung mit »Übernehmen« sowie »OK«. Danach müssen Sie die geänder­ ten Systemeinstellungen erneut bestätigen. Die Änderung wirkt sich sofort aus, sogar auf ein laufendes iTunes. Unter Vista klicken Sie ebenfalls mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen dann den Kontext­ befehl »Anpassen«. Im folgenden Dialog kli­ cken Sie auf den Link »Anzeige« und ändern die »Farbtiefe« in gleicher Weise.

18. Songbird Freeware-Player Songbird mit iPod synchronisieren
Statt des funktionsüberladenen und eng  mit dem Online-Shop verzahnten iTunes  möchten Sie den Freeware-Musikplayer  Songbird ausprobieren. Und natürlich auch  den eigenen iPod damit verwalten.

17. itunes Merkwürdigen Farbstich von der Oberfläche entfernen
Nach einem Update sind Textbereiche des  Programms plötzlich magentafarbig dargestellt. Sie finden keine Option für diese  Farbeinstellung. Auch wenn alles weiterhin lesbar ist, möchten Sie lieber wieder  zur normalen Darstellung zurückkehren.

16. Word Xp, 2003, 2007 Textpassagen für spätere Verwendung speichern
Nicht nur für Angebote benötigt man  häufig gleichlautende Abschnitte. Es wäre  praktisch, die Auszüge schnell zwischenspeichern zu können, um sie in anderen  Dokumenten verwenden zu können. 
Vertiefung iTunes benötigt in der aktuellen Version für eine fehlerfreie Darstellung eine Farbtiefe von 32 Bit

Singvogel Der Freeware-Mediaplayer Songbird eignet sich auch zur Verwaltung der eigenen Musik auf einem iPod

Auszug Textpassagen, die Sie noch häufiger verwenden möchten, lassen sich schnell auf dem Desktop zwischenspeichern

tipp r Der überraschende Farbeffekt ist keine fehlerhafte Einstellung im Programm, sondern beruht auf einer unzureichenden Farbtiefe des Systems. Zur Korrektur ändern Sie die Windows­Einstellung. Dazu klicken Sie unter XP mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen den Kontextbefehl »Eigenschaften«. Dann

tipp r Tatsächlich lässt sich der iPod mit Songbird nutzen. Zunächst müssen Sie aber die feste Verzahnung mit iTunes lockern. Dazu schließen Sie den iPod am Computer an, starten iTunes und synchronisieren Play­ er und Software. Danach klicken Sie im Pro­ gramm auf das iPod­Symbol und wechseln zum Register »Übersicht«. Deaktivieren Sie die Option »iTunes öffnen, wenn dieser iPod angeschlossen wird« und wählen Sie »Ver­ wendung als Festplatte aktivieren«. Um den iPod später mit beiden Programmen nutzen zu können, müssen Sie zudem die Option »Manuell verwalten« aktiviert haben. Kli­ cken Sie dann auf »Anwenden«. Anschließend beenden Sie iTunes und installieren den Mediaplayer Songbird von der Heft­DVD. Beim Start wählen Sie als Sprache »Deutsch« und klicken dann auf

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»Continue«. Im folgenden Dialog »Medien importieren« lassen Sie die Option »Ver­ zeichnisse durchsuchen« ausgewählt, navi­ gieren zum Musikordner und klicken auf »Weiter«. Bestätigen Sie die Installation emp­ fohlener Add­ons mit »Weiter«. Damit Songbird den iPod unterstützt, müssen Sie noch ein weiteres Add­on instal­ lieren. Dazu klicken Sie in der linken Seiten­ leiste auf »Songbird Add­ons« und auf der folgenden Website weiter unten auf den

Link »Playback & Management«. In der nächs­ ten Auflistung klicken Sie links vom »iPod Device Support« auf das Symbol »Install«. Bestätigen Sie die Installation mit einem Klick auf »Install now« und starten Sie Song­ bird abschließend neu. Aber Vorsicht, verwen­ den Sie keine ältere Version der Erweiterung, da diese möglicherweise Daten vom iPod löscht! Schließen Sie nun den iPod an und warten Sie die automatische Installation des Geräts in Songbird ab. Die weitere Bedie­

nung ähnelt der von iTunes. Daten zwischen Songbird und dem iPod lassen sich per Drag & Drop oder über den Kontextbefehl »Dem Gerät hinzufügen« austauschen. Wenn Sie die automatische Synchronisie­ rung des iPods nutzen wollen, sollten Sie sich für einen der Mediaplayer – iTunes oder Songbird – entscheiden. Anderenfalls ver­ sucht jedes der Programme, den kompletten Inhalt des iPod bei einem Wechsel wieder zu überschreiben. k

19. profi-tipp _ ExcEl xP, 2003, 2007

Mehrteilige Namen korrekt zerlegen
Sie haben Kontaktdaten in einer Tabelle erfasst und dabei  die Namen komplett in eine Zelle getippt. Für einen   Serienbrief benötigen Sie jedoch die einzelnen Bestandteile

mit folgender Formel ohne den Vornamen zusammensetzen:
=GLÄTTEN(F2&"  "&RECHTS  (A2;(LÄNGE(A2)-B2)))

Z

Die Formel verbindet die Titel und Nach­ namen mit einem Leerzeichen. Ist kein Titel in der Zelle vorhanden, entfernt sie führende Leerzeichen.

eichenketten lassen sich in einzelne Wörter zerlegen und auf verschiedene Zellen verteilen. Schwierig wird es allerdings bei doppelten Vornamen oder Titeln. Für deren Trennung hat Excel keine Funktion an Bord. Mit einer geschickten Kombination der vorhandenen Textfunk­ tionen lässt sich diese Aufgabe aber trotz­ dem lösen. Sie benötigen dafür lediglich einige Hilfsspalten.

funktion »RECHTS«. Geben Sie dazu in Zelle »C2« folgende Formel ein:
=RECHTS(A2;(LÄNGE(A2)-B2))

Adelstitel verarbeiten
Einen Sonderfall stellen adelige Namen dar: Hier gehört zum Beispiel noch ein »von« zum Nachnamen. Die bisherige Zerlegung interpretiert diesen Namenszu­ satz als Bestandteil des Vornamens. Hier behelfen Sie sich mit weiteren Hilfsspal­ ten, in denen Sie jeweils die Position des Namenszusatzes bestimmen. Erneut hilft eine Matrixformel, alternativ funktioniert auch die Funktion »SUCHEN« mit an­ schließender Fehlerauswertung. Die Posi­ tion eines »von« bestimmen Sie in Zelle »G2« mit der Formel:
=WENN(ISTFEHLER(SUCHEN  ("von  ";A2));0;SUCHEN("von  ";A2))

Nachnamen abtrennen
Angenommen, die vollständigen Namen stehen in Spalte »A«. Geben Sie in diesem Fall in Zelle »B2« folgende Formel ein:
=MAX((TEIL(A2;ZEILE(A:A);1)="  ")  *ZEILE(A:A))

Die Formel übernimmt das Ende des Textes in »A2«, wobei Sie für die Zeichen­ anzahl die ermittelte Position von der Gesamtlänge abziehen. In ähnlicher Weise ergibt sich der Vorname durch die Formel »=LINKS(A2;B2)«, die Sie zum Beispiel in Spalte »D« ansetzen können.

Akademikertitel zuordnen
Nach dem gleichen Prinzip trennen Sie auch vorangestellte Titel wie »Prof.« oder »Dr. med.« ab. Sie lassen sich dann leich­ ter dem Nachnamen zuordnen. Hier er­ mitteln Sie allerdings den letzten Punkt im Namen. Geben Sie dazu in Zelle »D2« folgende Formel ein:
=MAX((TEIL(A2;ZEILE(A:A);1)=".")  *ZEILE(A:A))

Beenden Sie die Eingabe unbedingt mit der Tastenkombination [Strg]+[Umsch]+ [Eingabe], um daraus eine Matrixformel zu erzeugen. Die erkennen Sie später an den umschließenden geschweiften Klammern, die Excel dafür einfügt. Diese Funktion sucht in »A2« nach Leerzeichen. Dabei ist »ZEILE(A:A)« nur ein virtuelles Argument, das der Definition der Matrix dient. Diese enthält genau an den Stellen mit einem Leerzeichen einen Wert, der der aktuellen Position entspricht. Von diesen Werten er­ mitteln Sie das Maximum. Zum Abtren­ nen des Nachnamens nutzen Sie die Text­

Andere Zusätze wie »van« oder »zur« er­ mitteln Sie in weiteren Hilfsspalten. Bei Verwendung der drei Hilfsspalten »G«, »H« und »I« geben Sie im nächsten Schritt in »J2« folgende Formel ein:
=WENN(MAX(G2;H2;I2)>0;  MAX(G2;H2;I2)-1;B2)

Schließen Sie die Eingabe wieder mit der Tastenkombination [Strg]+[Umsch]+ [Ein­ gabe] ab. Jetzt können Sie in Spalte »F« den Titel abtrennen, indem Sie in der ersten Zeile in »F2« die Formel »=LINKS(A2;E2)« eingeben. Abhängig vom weiter geplanten Verwendungszweck können Sie Titel und Nachnamen nun getrennt abrufen oder

Damit testen Sie zunächst, ob ein Adels­ zusatz enthalten ist. Wenn ja, verwenden Sie dessen Anfangsposition. Anderenfalls die zuvor schon in Zelle »B2« bestimmte Startposition des Nachnamens.

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tipps+tricks FOTOgRAFIe

VORHER

21. photoshop Bilder einer Aufnahmereihe für die Bildgestaltung nutzen
Bei Fotoshootings werden viele Bilder  geschossen. Und doch ist die eine, die  besondere Aufnahme oft nicht dabei.  Mal stimmt die Haltung des Models, doch  die Augen sind nicht weit genug geöffnet.  Mal ist der Gesichtsausdruck perfekt,  dafür sind die Arme zu sehr verdreht.

NACHHER

Gemischtes Doppel Mithilfe von Ebenen können Sie per Bildbearbeitung Details aus einem Hilfsbild ins Hauptmotiv integrieren

20. foto-tipp DES MONATS

Konturbereiche scharfzeichnen
Bei der Makro-Fotografi  e zählen die Details. Schade, wenn genau diese  in den Aufnahmen untergehen. Doch mit Photoshop & Co. lassen sich auch  aus unterbelichteten Fotos wichtige Feinheiten herauskitzeln
DAS PROBLEM:
Diese Makro-Aufnahme aus der CHIP Fotowelt (www.chip-fotowelt.de) ist interessant,  da nicht gleich klar wird, um was es sich  handelt. Den Blickfang bilden die Wassertropfen, die an der Orchideenblüte herunterperlen. Leider ist das Innere der Blüte  unterbelichtet, sodass die Tropfen gar nicht  richtig zur Geltung kommen. Außerdem  fehlt es dem gesamten Bild an Schärfe.
FOTOS: FOTOWELT/HANS-JOACHIM BARTELS; ISTOCKPHOTO; MARIO WÜSTENBERG

ANDERS FOTOGRAFIEREN:
Besonders bei Makro-Aufnahmen ist eine  gute Ausleuchtung des Motivs das A und O.  Wenn das Tageslicht nicht ausreichen  sollte, setzen Sie zusätzliche Leuchten ein –  möglichst Tageslichtlampen, die eine  definierte Farbtemperatur haben. Das hilft,  Farbstiche zu vermeiden. Auch ein Blitzgerät eignet sich als Aufheller. Für die  Makro-Fotografie sind besonders Ringblitze geeignet. Auf das Objektiv gesteckt,  beleuchten sie das Motiv aus der Blickrichtung praktisch schattenfrei.

AM PC OPTIMIEREN:
Wenn Sie im RAW-Format fotografiert  haben, ziehen Sie im Konverterprogramm – 

zum Beispiel Lightroom – den Belichtungsregler auf, sodass das Bild insgesamt heller  wird. Damit schaffen Sie eine gute Grundlage für weitere Optimierungen. Laden Sie  es in Photoshop und öffnen Sie »Bild |  Anpassen | Tiefen/Lichter«. Klicken Sie im  Dialog auf »Weitere Optionen einblenden«.  Für das Beispielbild haben wir unter »Tiefen« die »Stärke« auf »70«, die »Tonbreite«  auf »45« und den »Radius« auf »90«  gestellt, um die dunklen Bereiche stark aufzuhellen. Die unterschiedlichen Farbtöne  können Sie anschließend über die »Selektive Farbkorrektur« aneinander anpassen –  dadurch wirkt das Bild in sich stimmiger.  Die Funktion finden Sie ebenfalls unter  »Bild | Anpassen«. Gleichen Sie die schwarzen, grauen, roten und gelben Töne an. Nun  geht es an die Detailarbeit: Damit sich die  Wassertropfen deutlicher von der Blüte  abheben, setzen Sie den Hochpassfilter ein.  Erzeugen Sie zunächst eine Ebenenkopie  und rufen Sie dann »Filter | Sonstige Filter |  Hochpassfilter« auf. Im Bearbeitungsfenster  legen Sie einen passenden Radius fest – im  Beispiel war »4« der richtige Wert. Abschließend stellen Sie in der Ebenen-Palette  als Füllmethode »Überlagern« ein.

tipp r Bildbearbeitungs­Programme ma­ chen es möglich: Setzen Sie doch die per­ fekte Aufnahme einfach aus mehreren Ein­ zelfotos zusammen. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch gleich noch leichte Makel beseitigen, etwa Augenringe, kleine Leber­ flecken oder Pickelchen. Um ausdrucksstarke Fotos herzustellen, dürfen Sie bei der Ver­ wendung der Bildbearbeitungs­Funktionen auch gerne übertreiben. Hauttöne profitie­ ren zum Beispiel oft von einer zusätzlichen Sättigung. Erlaubt ist, was gefällt. Zunächst wählen Sie die Einzelmotive aus, die Sie zum Aufpeppen des Hauptbildes heranziehen möchten. Achten Sie dabei we­ niger auf das ganze Bild als auf die verwert­ baren Details. Legen Sie dann das erste Bild als Ebene über das Hauptmotiv. Am besten gewöhnen Sie sich gleich an, jede Ebene verständlich zu benennen. Das erleichtert das Arbeiten mit mehreren Bearbeitungs­ schichten erheblich. Bei der Organisation der Ebenen hilft außerdem die Funktion »Neue Gruppe erstellen«. Zum Ausbessern der Details verringern Sie zunächst die Deckkraft der oben liegen­ den Vorlagenebene, damit Sie diese passge­ nau auf dem Hintergrundbild positionieren können. Das neue Foto lässt sich nicht nur verschieben, sondern über »Transformieren | Drehen« auch rotieren. Sobald die Bilder sich genau decken – wichtig ist nur der Be­ reich, der optimiert werden soll – setzen Sie die Transparenz wieder auf »100 %«. Unter »Ebene | Ebenenmaske | Alles ausblenden«

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legen Sie nun eine Ebenenmaske an und stellen anschließend mit einem weichen Pinsel die Bereiche des Bildes frei, die Sie in das Original einfügen möchten. Nach dem Freistellen im vorherigen Schritt fügen Sie die Schichten mit »Ebenenoptio­ nen | Auf eine Ebene reduzieren«, oder kurz mit [Strg]+[E], zu einem Bild zusammen. Mithilfe des Stempels und des Reparatur­ pinsels können Sie Details, falls nötig, noch nachbearbeiten. Da alle Bilder denselben Hintergrund haben, ist das relativ einfach. So macht dieser Schritt nicht viel Mühe, er­ zielt aber eine große Wirkung. Falls noch weitere Details zu bearbeiten sind, können Sie mit weiteren Hilfsfotos auf die gleiche Weise verfahren. Danach ist die Komposition des Bildes abgeschlossen, nun geht es an die Feinarbeit. Störende Elemente im Bild lassen sich mit dem Reparaturpinsel oder dem Kopierstempel sehr schnell ent­ fernen. Haarsträhnen, die ins Gesicht hän­ gen, oder Augenringe sind auf diese Weise schnell retuschiert. Selbst eine Gänsehaut lässt sich über »Filter | Störungsfilter | Staub und Kratzer« effektiv entfernen.

22. fotografie Perfekte Fotos bei widrigem Wetter machen
Es ist wie beim Joggen: Bei schönem  Wetter macht das Fotografieren einfach  mehr Spaß, und man kann sich besser  motivieren. Ist es draußen hingegen  nasskalt und nebelig, überlegt man zweimal, sich die Kamera zu greifen und Fotos  zu machen. Schade eigentlich.

Beispiel Wald: Direkt nach einem Regenguss ist die beste Zeit, Blätter und Bäume in Sze­ ne zu setzen. Da es meist noch wolkig und damit etwas dunkler ist, wirkt das Grün sehr satt und die Regentropfen auf den Pflanzen vermitteln Frische und Leben. Wie von Makro­ Aufnahmen gewohnt, empfiehlt es sich, nah an das Objekt heranzugehen oder zu zoomen. Regengüsse in der warmen Jahreszeit lassen oft ein Phänomen von besonderem fotogra­ fischen Reiz entstehen: einen Regenbogen. Mithilfe eines Polfilters können Sie die Far­ ben wunderbar herausarbeiten. Drehen Sie so lange an der vorderen Filterscheibe, bis die Farben des Regenbogens am brillantes­ ten leuchten. Reißt der wolkenbehangene Himmel auf, lässt der Polfilter das Blau be­ sonders intensiv wirken. Auch tiefhängende Wolken oder Nebel können eine Landschaft in atemberaubende Stimmung tauchen. Geduld wird dabei oft belohnt: Wenn sich die Sonne durch die Nebelwand arbeitet oder durch die Wolken bricht, entstehen oft herrliche Lichtstreifen. In diesem Moment sollte man nicht lange Zögern – er ist schnell vorbei. Holen Sie die Kamera hervor und führen Sie eine Belich­ tungsmessung durch. Im manuellen Modus erhöhen Sie die Belichtung dann um eine Blendenstufe. Durch diese Überbelichtung wird die Aufnahme freundlicher und die graue Wand wirkt weicher. Im Gebirge ge­ lingt es an manchen Nebeltagen, Felsforma­ tionen zwischen aufsteigenden Schwaden zu fotografieren – ein bombastisches Motiv. Ein früher Aufstieg zum Gipfel wird beson­ ders belohnt, weil man sich oft oberhalb der Nebeldecke befindet. Häufig sorgt die aufge­ hende Sonne darüber hinaus noch für eine besondere Lichtstimmung. Gewitter hingegen sollte man möglichst meiden. Wird man unterwegs jedoch von einem überrascht, kann man die Situation ausnutzen. Denn wenn sich kurz vor dem Losbrechen des Naturspektakels dunkel dro­ hende Wolkenberge am Himmel auftürmen und die Sonne noch für einen kurzen Augen­ blick durchbricht, ist dies ein tolles Motiv für ein ausdrucksstarkes Foto.

Fotovertrieb Über Microstock-Bildagenturen wie zum Beispiel Fotolia.com lassen sich die eigenen Aufnahmen leicht zu Geld machen

tipp r Verdienen Sie Geld damit! Dazu müssen Sie kein Profi­Fotograf sein. Es gibt mittlerweile Online­Fotoagenturen, die sich auf den Vertrieb guter Amateurfotos spezia­ lisiert haben. Der Fachbegriff dafür lautet Microstock­Fotografie. Ein bekannter Ver­ treter dieses Genres ist www.fotolia.com. Alle Bilder auf Fotolia sind lizenzfrei. Sie dürfen weltweit für gewerbliche oder private Doku­ mente und Layouts genutzt werden. Der Be­ darf für solche Fotos wächst rasant. Um den Service nutzen zu können, müs­ sen Sie sich registrieren. Dazu klicken Sie auf »Mitglied werden«, tippen einen Benut­ zernamen und ein Passwort ein. Nach dem Akzeptieren der AGB folgen zwei weitere Schritte, in denen Sie unter anderem einige persönliche Daten eingeben. Die Anmel­ dung und Mitgliedschaft ist kostenlos, kann jederzeit gekündigt werden und beinhaltet keine Abnahmeverpflichtung. Danach kön­ nen Sie loslegen und Ihre Bilder hochladen. Wichtig: Damit Ihre Bilder im großen Fotopool gefunden werden, versehen Sie sie mit vielen aussagekräftigen Schlagwörtern, etwa »Frau, attraktiv, lächelnd, fröhlich, Gar­ tenstuhl, Garten, Notebook, Business«. Da der Grundpreis pro verkauftem Foto gering ist, zählt neben der Klasse die Masse. Ver­ diente Credits – so heißt die virtuelle Wäh­ rung auf Fotolia – können Sie über ein Pay­ Pal­Konto in Euro überweisen lassen. k

Mystisch Nebel wirkt als Diffusor und weicht hartes Sonnenlicht auf. Dadurch entsteht nach einem Regen eine mystische Stimmung

23. fotolia Geld verdienen mit selbst gemachten Aufnahmen
Mit Ihrem Fotoapparat haben Sie mittlerweile ausreichende Erfahrungen gesammelt und einige sehr schöne Aufnahmen  gemacht. Nun fristen diese Fotos ein  nahezu nutzloses Dasein auf der Festplatte.  Was kann man damit anfangen?

foto-ViDEo DiGitAL
Natur pur erwartet Sie in  der neuen Ausgabe von  CHIP FOTO-VIDEO digital.  digital. Dazu ein Test der  neuesten Spiegelreflexkameras, 50 brandneue  Plug-ins für Photoshop  und jede Menge Tipps. JETZT am Kiosk

tipp r Jedes Wetter hat seine Vorzüge. Selbst unangenehme Witterungslagen bie­ ten überwältigende Motive für Fotografen. Man muss nur den inneren Schweinehund überwinden und raus in die Natur gehen.

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tipps+tricks KOMMunIKATIOn und InTeRneT

24. outlook Xp, 2003, 2007 Standardnachrichten schnell adressieren
Mehrmals in der Woche schreiben Sie  Nachrichten mit dem gleichen Betreff an  einen bestimmten Empfängerkreis. Beispielsweise, um Kollegen an Termine zu  erinnern oder Auswertungen zu verteilen. 

Beschleuniger Mithilfe dieses Add-ins erzeugt Outlook fertig adressierte und mit einem Betreff versehene E-Mails

tipp r Das kostenlose Add­in »SmartTools QuickMail 2.00 für Outlook« von der Web­ site www.add-in-world.com erweitert Outlook um die Möglichkeit, wiederkehrende Nach­ richten schnell zu adressieren. Nutzen Sie »zum Online­Katalog« und verwenden Sie im Abschnitt »Add­ins für Microsoft Outlook« den Link »SmartTools QuickMail 2.00 für Outlook«. Die Liste ist alphabetisch sortiert. Klicken Sie auf das Symbol »Download Vollversion« am unteren Rand der Seite, ge­ ben Sie auf der folgenden Seite Ihren Namen und eine E­Mail­Adresse an. Danach klicken Sie »Registrieren«. Mit »Download« laden Sie die Datei »olqmail.exe« schließlich herun­ ter. Dann beenden Sie Outlook und starten die heruntergeladenene Datei. Das Setup fordert zur Eingabe der bei der Registrierung verwendeten E­Mail­Adresse und des zuge­ sendeten Codes auf. Es ist wichtig, dass Sie das Add­in von Ih­ rem normalen Benutzerkonto aus installie­ ren – sonst funktioniert es nicht darunter. Wenn Sie Windows Vista nutzen, müssen Sie Ihrem Benutzerkonto daher zur Installation vorübergehend Administrationsrechte ertei­ len. Nach der Installation erscheint automa­

tisch die Dokumentation des Add­ins auf dem Bildschirm. Später finden Sie diese jederzeit unter »Start | Alle Programme | SmartTools | QuickMail für Outlook | Erste Schritte – SmartTools QuickMail«. Wenn Sie nun Outlook starten, enthält das Programm die neue Symbolleiste »Smart­ Tools Add­ins« mit einer Schaltfläche und einer Kombinationsbox. Sie können die Leis­ te mit »Ansicht | Symbolleisten | SmartTools Add­ins« an­ und ausschalten. Klicken Sie auf die Schaltfläche, um den Dialog »SmartTools QuickMail/Gratis v2.00« zu öffnen. Über »Neu« können Sie eine neue Vorlage definieren. Im nächsten Dialog ge­ ben Sie eine aussagekräftige Bezeichnung ein und bestätigen mit »OK«. Anschließend erscheint dieser Name in der Liste »Defi­ nierte Empfänger«. Markieren Sie ihn und tragen Sie unter der Liste in den Feldern »Empfängername«, »E­Mail­Adresse« und »Betreff vorgeben« die gewünschten Infor­ mationen ein. Klicken Sie abschließend auf »Speichern«. Um eine definierte Vorlage umzubenennen oder zu löschen, markieren Sie den Eintrag und verwenden die entspre­ chende Schaltfläche. Beenden Sie den Dialog dann mit »Schließen«. Wenn Sie nun auf die Kombinationsbox klicken, erscheint eine Liste der definierten Vorlagen. Sobald Sie eine dieser Vorlagen auswählen, erscheint eine bereits adressier­ te und mit einem Betreff versehene Nach­ richt. Sie müssen nur Text einfügen und auf »Senden« klicken.

25. thunderbird 1.x, 2.x Links in E-Mails schnell programmintern prüfen
Viele E-Mails enthalten Links auf Websites.  Der Start aus der Nachricht heraus ist  ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Daher  möchten Sie die Linkziele vorher schnell  einsehen und prüfen können.

ACHTUNG:
In den Listings trennt die graue Linie eine  Programmzeile von der nächsten. Geben Sie  immer die komplette Befehlszeile bis zu  dieser Linie ohne Absatz ein. Achten Sie auf  Leerzeichen. Diese sind im Listing mit einem  roten Punkt (» «) gekennzeichnet.

Direktaufruf Thunderbrowse öffnet Links direkt in der Nachrichtenansicht und bietet eine bequeme Tab-Verwaltung ohne Browser

tipp r Die kostenlose Erweiterung Thun­ derbrowse integriert einen Minibrowser in das E­Mail­Programm, sodass Sie alle Links direkt in den Nachrichten testen können. Das geht wesentlich schneller, als erst den Standardbrowser zu starten und die Seite darin zu laden. Das Programm finden Sie auf unserer Heft­CD/DVD. Speichern Sie als Erstes die XPI­Datei auf dem Desktop oder der Festplatte Ihres Systems. Anschließend starten Sie Thunderbird und klicken auf »Extras | Add­ons«. Im gleichna­ migen Dialogfenster klicken Sie im unteren Bereich auf die Schaltfläche »Installieren«. Navigieren Sie zur heruntergeladenen XPI­ Datei, markieren und öffnen Sie diese. Nun müssen Sie die Software­Installation noch per Mausklick auf »Jetzt installieren« bestä­ tigen. Nach einem Neustart des Browsers ist die Erweiterung startklar. Nun geht es ans Konfigurieren. Dazu star­ tet automatisch der Thunderbrowse­Einrich­ tungsassistent. Aus dem Kombinationsfeld »Wofür möchten Sie Thunderbrowse nut­ zen?« wählen Sie die Einstellung »Internet­ seiten aufrufen« und klicken auf »Weiter«. Mit der Option »Ja« aktivieren Sie die Tab­ Unterstützung und legen darunter fest, ob Links im aktuellen oder in einem neuen Tab geöffnet werden sollen. Bestätigen Sie alle weiteren Schritte. Klicken Sie mit der rech­ ten Maustaste auf das neue Symbol in der Statusleiste und wählen Sie den Kontextbe­ fehl »Einstellungen«. Wechseln Sie zum Re­ gister »Inhalt« und wählen Sie die Optionen »SmartJavascript aktivieren« sowie »Smart­ Plugins aktivieren«. Die Option »Grafikein­ stellungen für E­Mails verwenden« sollten Sie immer ausgeschaltet lassen, um das La­ den der Grafiken nicht zu blockieren. Prüfen Sie die anderen Einstellungen und bestäti­ gen Sie mit »OK«. Schließlich benötigen Sie noch die Um­ schaltung zu einer Art Vollbildmodus, damit die Webseite auch erkennbar ist. Dazu kli­ cken Sie mit der rechten Maustaste in die Symbolleiste von Thunderbird und wählen den Kontextbefehl »Anpassen«. Suchen Sie das neue Symbol »Ansicht vergrößern«, wel­ ches Sie am grünen Pluszeichen links oben erkennen. Ziehen Sie es mit gedrückter lin­ ker Maustaste auf die Symbolleiste und schließen Sie den Dialog mit »OK«. Künftig schalten Sie mit einem Mausklick auf dieses Symbol zwischen der normalen Mailanzeige und der größeren Browseransicht um. HINWEIS: Um Links mit dem Standardbrow­ ser aufzurufen, klicken Sie einmal auf das Thunderbrowse­Symbol in der Statusleiste, sodass es durchgestrichen dargestellt wird.

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26. Kaspersky internet Security Konfigurationssperre von Sicherheits-Plug-ins lösen
Merkwürdig: Die Anti-Spam- und AntiVirus-Komponenten funktionieren zwar in  Outlook oder Outlook Express, lassen sich  aber nicht konfigurieren. 

look Express nachstehende Anweisung:
regsvr32  -u  "C:\Programme\Kaspersky  Lab\ Kaspersky  Internet  Security  2009\oeas.dll

Schließlich können Sie die DLL­Datei für Anti­Spam in Outlook mit folgendem Befehl entfernen und neu registrieren:
regsvr32  -u  "C:\Programme\Kaspersky  Lab\ Kaspersky  Internet  Security  2009\mcouas.dll

27. internet Explorer 7 Tab-Browsing wieder ohne Einschränkungen nutzen
Im Browser lassen sich mehrere Websites  per Tab nebeneinander verwalten. Obwohl  Sie an den Voreinstellungen nichts geändert  haben, ist der Befehl »Neue Registerkarte«  im Dateimenü aber nicht verfügbar. 

Registriert Durch erneutes Registrieren bestimmter DLL-Dateien können Sie wieder auf die Kaspersky-Einstellungen zugreifen

tipp r Das Problem lässt sich durch erneu­ tes Registrieren der zuständigen DLL­Kom­ ponenten lösen. Dafür benötigen Sie Admi­ nistratorrechte. Unter Vista melden Sie sich am System an und öffnen eine Eingabeauf­ forderung mit Administratorrechten. Das E­Mail­Programm darf nicht gestartet sein. Für die Anti­Virus­Komponente in Out­ look Express oder Windows Mail verwenden Sie nun die folgenden Befehle:
regsvr32  -u  "C:\Programme\Kaspersky  Lab\ Kaspersky  Internet  Security  2009\kloehk.dll"

Richtungsweisend In diesem Richtliniendialog wird das Registerbrowsen im Internet Explorer aktiviert oder deaktiviert

tipp r Möglicherweise verhindern andere Systemeinstellungen das Registerbrowsen mit dem Internet Explorer. Unter XP Professio­ nal lösen Sie das Problem mit dem Gruppen­ richtlinien­Editor. Dazu wählen Sie im Startmenü »Ausfüh­ ren«, geben »gpedit.msc« ein und drücken die Eingabetaste. Navigieren Sie jetzt links in der Struktur zu »Benutzerkonfiguration | Administrative Vorlagen | Windows­Kom­ ponenten | Windows Explorer«. Suchen Sie rechts »Klassische Shell aktivieren«. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, verhindert sie die Anzeige von Tabs im Internet Explorer. Zur Korrektur klicken Sie doppelt darauf und ändern die Einstellung in »Deaktiviert« oder »Nicht konfiguriert«. Navigieren Sie weiter in der Struktur nach »Benutzerkonfigura­ tion | Administrative Vorlagen | Windows­ Komponenten | Internet Explorer«. Suchen Sie rechts im unteren Teil der Liste die Richt­ linie »Tabbed Browsing deaktivieren«. Diese stellen Sie gegebenenfalls auch auf »Deakti­ viert« oder »Nicht konfiguriert«. Unter XP Home müssen Sie die korres­ pondierenden Registry­Einträge suchen und ändern. Dazu wählen Sie im Startmenü »Aus­ führen«, geben »regedit« ein und klicken auf »OK«. Dann navigieren Sie im Registry­ Editor zum Schlüssel »HKEY_CURRENT_USER \Software\Microsoft\Windows\CurrentVer sion\Policies\Explorer«. Suchen Sie rechts den DWORD­Wert »ClassicShell«. Wenn er vorhanden ist, entfernen Sie ihn mit »Bear­ beiten | Löschen« und bestätigen die Sicher­ heitsabfrage mit »Ja«. Navigieren Sie dann weiter zu dem Schlüssel »HKEY_CURRENT_ USER\Software\Policies\Microsoft\«. Prüfen Sie hier, ob die Unterschlüssel »Internet k

regsvr32  "C:\Programme\Kaspersky  Lab\ Kaspersky  Internet  Security  2009\kloehk.dll"

28. AUS DEM CHip-forUM _ INTERNET

Beide Befehle unterscheiden sich nur durch die Option »­u«. Im ersten Aufruf löscht sie die Registrierung, die ohne diese Option neu eingetragen wird. Ebenso können Sie auch die zuständige Bibliotheksdatei für Outlook neu einbinden. Wir geben nachfolgend jeweils nur noch den ersten Befehl an. Wiederholen Sie das Kom­ mando ohne die Option »­u«.
regsvr32  -u  "C:\Programme\Kaspersky Lab\ Kaspersky  Internet  Security  2009\mcou.dll"

Maximaler WLAN-Speed mit n-Standard
DER TIM:
Ich habe seit ein paar Wochen Internet über  Kabel Deutschland mit einer FritzBox 7270.  Nun habe ich mir ein neues Notebook gekauft, das den WLAN-n-Standard unterstützt.  Ich habe dann einen Speedtest gemacht,  um zu kontrollieren, welche Verbindungsgeschwindigkeit möglich ist. Mit WLAN  erreiche ich etwa 20 Mbit/s, mit einem LANKabel fast die maximale Geschwindigkeit  von 32 Mbit/s. Den WLAN-Test habe ich aus  kurzer Entfernung gemacht. Ist dieser Unterschied normal? Ich dachte erst schon, dass  bei Kabel Deutschland etwas nicht stimmt,  aber man sieht ja an der Kabel-Version das  der versprochene Speed erreicht wird. 

GERMANY 2:
Die Verbindung per WLAN mit n-Standard  müsste die 32 Mbit/s locker erreichen. Prüfe  in den Einstellungen des Notebook-WLANAdapters und bei der FritzBox, ob beide  überhaupt im n-Standard arbeiten. Aus Kompatibilitätsgründen ist oft der alte g-Standard  eingestellt. Bei der FritzBox »WLAN | Funkeinstellungen« aufrufen und kontrollieren,  ob »802.11n+g« oder »802.1n+a« eingestellt ist. Im zweiten Fall arbeitet der Router  im 5-GHz-Band, womit theoretische Datenraten bis 300 Mbit/s möglich sind. Im  2,4-GHz-Band, das normalerweise in  Deutschland verwendet wird, sind mit dem  n-Standard bis zu rund 130 Mbit/s möglich.

Sollte der Zugriff auf die Komponente Anti­ Spam nicht funktionieren, können Sie diese nach dem gleichen Prinzip reparieren. Dazu verwenden Sie für die Komponente in Out­

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Explorer\TabbedBrowsing« vorhanden sind. Ist dies der Fall, löschen Sie den Schlüssel »TabbedBrowsing«. Dann schließen Sie die Registry. Nach einem Neustart sollte der IE wieder richtig funktionieren.

29. BlackBerry pearl 8110 Nervige Unterbrechungen durch E-Mail-Empfang verhindern
Die rot blinkende LED als Zeichen neu  eingegangener Nachrichten übt auf manche  BlackBerry-Benutzer eine magische  Anziehungskraft aus. Das ständige  Nachschauen lenkt häufig von anderen,  meist wichtigeren Aufgaben ab.

tipp r Bei der Domainregistrierung ist die Angabe einer verantwortlichen Person er­ forderlich. Diese Angaben können Sie auch direkt im Internet abfragen, und zwar auf www.denic.de. Geben Sie rechts oben im Suchfeld den Domainnamen ohne vorange­ stelltes »www« sowie ohne die Top­Level­ Domain »de« ein und klicken Sie auf die Schaltfläche daneben. Auf der nächsten Sei­ te müssen Sie die Nutzungsbedingungen per Mausklick »Akzeptieren«. Damit stim­ men Sie zum Beispiel ausdrücklich zu, die Adressdaten nicht für Werbezwecke zu ver­ wenden. Die folgende Seite liefert dann um­ fangreiche Informationen zum Inhaber der jeweiligen Website.

32. Quick-tipps
SPUREN IM BROWSER LÖSCHEN
Mit dem Befehl »Extras | Browserverlauf  löschen« haben Sie im Internet Explorer  direkten Zugriff auf alle Optionen zum  Löschen gespeicherter privater Daten.

WORD TEXT FORMATIEREN
Mit der Tastenkombination [Strg]+[Umsch]  +[F] formatieren Sie einen markierten  Textabschnitt fett oder wieder normal.  Mit [K] funktioniert das auch für kursiv.

ITUNES MINIPLAYER EINSCHALTEN
Mit der Tastenkombination [Strg]+[M]  schalten Sie von der vollständigen  Programm  berfläche schnell zum Minio player und wieder zurück.

tipp r Schalten Sie den Nachrichtenemp­ fang gezielt an und ab. Die dafür zuständige Einstellung ist allerdings gut versteckt. Zunächst drücken Sie auf die Pfeiltaste rechts neben dem Trackball, markieren den Menüpunkt »E­Mail« und öffnen ihn. Dann wählen Sie mit der BlackBerry­Taste links neben dem Trackball das Kontextmenü für den Posteingang, scrollen weit nach unten und öffnen per Druck auf den Ball »Optio­ nen« und anschließend »E­Mail­Einstellun­ gen«. Im folgenden Dialog ist die aktuelle Einstellung für »E­Mail an Smartphone sen­ den« bereits markiert. Nun drücken Sie er­ neut auf den Ball und wählen im nächsten Menü entweder »Nein« zum Abschalten des Nachrichtenempfangs oder »Ja«, um ihn wieder zu aktivieren. Danach drücken Sie die BlackBerry­Taste und wählen »Speichern«.

31. internet Screenshots von Websites in voller Länge machen
Viele Websites sind sehr lang, der Browser  kann nur einen Teil davon darstellen. Für  eine Präsentation wollen Sie jedoch den  gesamten Inhalt der Site als Grafik in ein  Dokument einfügen.

TAGESDATUM IN EXCEL EINTRAGEN
Die Funktion »=heute()« zeigt in einer  Zelle immer das aktuelle Tagesdatum an.  Mit [Strg]+[.] schreiben Sie dieses Datum  fest in eine Zelle.

DATUM IN POWERPOINT EINFÜGEN
Am schnellsten öffnen Sie in Microsoft  PowerPoint den Dialog »Datum und  Uhrzeit« mit der Tastenkombination  [Alt]+[Shift]+[D] oder [T].

ABSATZ IN WORD SCHATTIEREN
Mit »Format | Rahmen und Schattierung«  können Sie im Register »Schattierung«  den aktuellen Absatz oder auch mehrere  markierte Absätze hervorheben.

30. internet Kontaktdaten einer deutschen Website ermitteln
Die Angabe eines Impressums mit Informationen zur verantwortlichen Person  für eine Website ist zwar in Deutschland  Pflicht, trotzdem fehlen diese Daten  manchmal noch oder sind im Seitenaufbau  nur schwer zu finden. 

Schnappschuss Ein Klick auf »Grab now«, und IESnapshot speichert die geladene Website in voller Länge als Grafik oder PDF

Auskunft Als zentrale Registrierungsstelle für .de-Top-Level-Domains kennt Denic alle Verantwortlichen für deutsche Websites

tipp r Dafür benötigen Sie Hilfsmittel wie das kostenlose IESnapshot von www.accalio. com. Klicken Sie dort auf »Downloads«, laden Sie das Programm »IESnapshot.exe« herunter und installieren Sie es. Ein Assis­ tent führt Sie durch das Setup. Das englischsprachige IESnapshot arbei­ tet als unabhängiger Minibrowser. Passen Sie das Programm zunächst an Ihre Anfor­ derungen an. Dazu öffnen Sie den Einstel­ lungsdialog über »Configuration | Settings«. Auf dem Register »Selection settings« akti­ vieren Sie »Manually set the selection« – so können Sie im Minibrowser ein Rechteck aufziehen und damit genau den Bereich festlegen, den Sie als Grafik speichern wol­ len. Auf dem nächsten Register, »Outputfile

settings«, legen Sie das Verzeichnis fest, in das IESnapshot seine Daten ablegen soll. Unter »File format« wählen Sie »JPG« oder »BMP« als Grafikformat. Alternativ kann das Tool Websites auch als »PDF« exportie­ ren. Sinnvoll ist außerdem die Einstellung »Automatically« im Bereich »Filename se­ lection«. Auf dem Reiter »Advanced« legen Sie noch die Bildqualität per Schieberegler fest. Hier lässt sich auch das Seitenformat für den PDF­Export bestimmen. Im Hauptfenster tippen Sie in das Feld »Address« die URL der gewünschten Website und klicken auf »Go«. IESnapshot zeigt links die Website in normaler Größe, links die ver­ kleinerte Gesamtdarstellung. Ziehen Sie hier mit der Maus ein Auswahlrechteck über dem Bereich auf, den das Tool exportieren soll. Dann klicken Sie auf »Grab now«. Per Maus­ klick auf die Schaltfläche »Save« erzeugen Sie schließlich die neue Grafikdatei nach Ihren Vorgaben und mit einem automatisch vergebenen Namen.
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tipps+tricks Hardware

33. profi-tipp _ XboX-360-tuning

Neue Platte für die Xbox
Die 120-GByte-Platte für die Xbox 360 ist teuer. CHIP zeigt, wie Sie beim Upgrade einiges an Geld sparen können

1. Hardware-Vorbereitung

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box spielen macht süchtig. Und so kommen schnell jede Menge Set-ups, Spielstände und gespeicherte Spiele zusammen. Die 20-GByte-Platte, von der Sie beim Kauf gedacht haben, dass sie locker ausreicht, ist chronisch überfüllt, und mit dem letzten Dashboard-Update wurde die Lage geradezu ausweglos. Microsoft bietet für solche Fälle natürlich eine 120-GBytePlatte an. Allerdings hätten Sie nach dem Kauf ein 130-Euro-Loch in der Haushaltskasse. CHIP zeigt, wie einfach Sie eine preiswerte 120-GByte-Notebookplatte in Ihr vorhandenes Xbox-Festplattengehäuse bekommen und mit ein wenig Bastelei fast 100 Euro gegenüber der Kauflösung einsparen.

Das brauchen Sie Eine Western Digital Scorpio Blue WD1200BEVS, 2,5-Zoll-SATAFestplatte (derzeit ca. 30 Euro), einen PC mit SATA-Controller, zwei Torx-Schraubendreher T5 und T10 sowie einen bootfähigen USB-Stick mit MS-DOS Startdateien. Gegebenenfalls müssen Sie sich einen solchen Stick mit dem „HP USB Disk Storage Format Tool“ herstellen. Das Tool gibt es zum Download bei www.chip.de

2. Software-Vorbereitung

Tools aus dem Netz Folgende Tools sind zur Vorbereitung der Platte nötig: Erstens der Xbox 360 Explorer Xtreme2, zweitens der HDDHackr 0.91 und drittens der 120GB HDD Key. Nach diesen Tools muss man ein wenig suchen – mit Google hat man jedoch alles schnell zusammen

Nicht ganz risikolos – aber sehr reizvoll
Bevor Sie anfangen loszuschrauben, möchten wir Sie ausdrücklich auf ein paar Gefahren hinweisen. Es ist nicht auszuschließen, dass Microsoft gegen diese Form des Eigenbau-Upgrades vorgehen wird. Im Moment funktionieren alle auf diese Weise behandelten Xboxen aber tadellos. Es ist jedoch möglich, dass der Konsolen-Hersteller irgendwann via Live-Verbindung die Seriennummer der Festplatte abfragt und mit einer Whitelist vergleicht. In der Folge könnte eine nicht von Microsoft verkaufte Festplatte zur Sperrung des Live-Accounts führen. Von Microsoft selbst war zu diesem Thema keine Stellungnahme zu bekommen. Auch kann die Hardware bei unvorsichtigem Vorgehen beschädigt werden, sodass die Konsole nicht mehr funktioniert. Sie handeln also auf eigene Gefahr! Aber: Der preisliche Vorteil wiegt die Risiken mehr als auf und der Spaß an der Bastelei und das zufriedene Gefühl, wenn man nach dem Mod die Box zum ersten Mal startet, sind nur schwer zu toppen. In diesem Sinne: Frisch an die Xbox und her mit der neuen, riesigen Festplatte.

3. Neue firmware für die platte

Flash! Kopieren Sie die Datei hddhackr.com auf den USBStick, fahren Sie den PC herunter. Schließen Sie die WDPlatte an den PC an, stecken Sie alle anderen Platten ab. Booten Sie den PC vom Stick. Nachdem MS-DOS gestartet ist, geben Sie »hddhackr -f« ein und beantworten »Want to flash [...] with sector 16?« und die Frage nach dem Backup mit »y«. Nach einem Reboot rufen Sie erneut hddhackr -f auf und lesen die Erfolgsmeldung

4. Xbox-festplattengehäuse öffnen

Einfach auf Das Öffnen des Festplattengehäuses der Xbox ist einfach, lediglich vier Schrauben müssen gelöst werden. Sind diese entfernt und das Gehäuse behutsam auseinandergeklappt, halten nur noch vier Torx-Schrauben die Festplatte am Deckel. Nehmen Sie nach dem Lösen der Schrauben den Deckel ab, ziehen Sie den SATA-Stecker und entnehmen Sie die HDD von hinten

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5. platten-tausch

34. MacBook DVD-Brenner Bei Lese- und Schreibfehlern hilft meist eine gründliche Reinigung
Einfach rein und zu Bauen Sie die neue 120-GB-Festplatte in umgekehrter Reihenfolge zu Schritt 4 in das Gehäuse ein. Schließen Sie die fertige Festplatte an die Xbox an und starten Sie die Konsole

Sie haben ein MacBook oder MacBook Pro mit schickem Slot-in-Multibrenner-Laufwerk. Seit einiger Zeit liest und beschreibt Ihr Laufwerk jedoch keine DVDs mehr. CDs hingegen funktionieren tadellos.

6. Ersteinrichtung der festplatte

Das macht die Box Über »Meine X-BOX« | »Konsoleneinstellungen« | »Systeminformation« | »Systemeinstellungen« sollten Sie zunächst die eigene Seriennummer notieren. Anschließend können Sie über »Speicher« | »Formatieren« die neue HDD automatisch einrichten lassen

Retter in der Not Das Reinigungskit für DVDLaufwerke bürstet den Staub erfolgreich von der Pick-up-Linse des Brenners

7. Sicherung

Backup Stecken Sie die 20-GByte-Festplatte an den SATA-Controller des PCs an und starten Sie Windows. Nachdem das Programm XPlorer360 gestartet wurde (unter Windows Vista zwingend mit administrativen Rechten) wählen Sie aus dem Menü »Drive« | »Open« | »Harddrive or Memcard« aus, um den Inhalt der Festplatte zu öffnen. Nun kann ein Backup ausgeführt werden. Die Partition 3 müssen Sie via »Extract.Funktion« sichern

8. rücksicherung

Restore Starten Sie Ihren Rechner nun mit der 120er Platte und sichern Sie die Daten zurück. Die Dateien der Partition 3 bekommen Sie mit der Funktion »Inject Folder« an ihren Platz. Wenn alles geklappt hat, haben Sie eine große Festplatte an Ihrer Xbox 360 – und fast 100 Euro gespart

tipp r Slot-in-Laufwerke in Notebooks sind besonders anfällig für verschmutzungsbedingte Ausfälle, da der Unterdruck, den der Notebooklüfter im System erzeugt, zu einem guten Teil auch über den Slot des optischen Laufwerks ausgeglichen wird. Das heißt: Auch über den Laufwerksschlitz wird (staubbehaftete) Luft eingesaugt. Da die meisten Slot-in-Laufwerke in AppleNotebooks verbaut werden, ist das Thema Dauergast in den einschlägigen Foren. Geschäftstüchtige Firmen bieten Laufwerksinstandsetzung, Austauschlaufwerke oder Ersatz-Pick-ups zu teils horrenden Preisen an. Je nach Grad der Verschmutzung kann dies nötig sein – muss es aber nicht: CHIP empfielt den Einsatz eines preiswerten DVDReinigungssets (etwa von Hama). Das ist im Wesentlichen eine DVD, die mit einer kleinen, weichen Brürste beklebt ist. Diese Bürste fegt bei der Anwendung mehrfach über die Pick-up-Linse und sorgt dafür, dass sich der Laser wieder unbehindert fokussieren kann. Sollte die Trockenreinigung nicht ausreichen, liegt dem Reinigungskit auch ein Reinigungsfluid bei, welches auch fest anhaftenden Schmutz (etwa Rauchablagerungen) von der Linse löst. Das Kit kostet weniger als 10 Euro und ist damit deutlich preiswerter als jedes „Reparaturangebot“. Übrigens wird es mit der fortschreitenden Verbreitung der Blu-ray-Disc auch eine Renaissance der Linsenreinigersets geben. Denn je kleiner die zu lesenden und zu schreibenden Strukturen, desto anfälliger sind die optischen Systeme für Störungen durch Staubpartikel. k
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35. AHCi unter Xp nachrüsten Moderner SATA-Standard macht Ihre Festplatten schneller
Obwohl AHCI schon seit mehr als zwei Jahren Standard ist, drehen noch immer SATA-Platten außerhalb dieses Standards ihre Runden. Sie bleiben deshalb deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Ergebnis Wenn der Treiberwechsel richtig funktioniert hat, sollten die AHCI-konformen Controller korrekt erkannt werden

tipp r Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, AHCI auf dem eigenen XP-System „nachzurüsten“. Einen sehr einfachen Weg stellen wir hier vor. Sichern Sie zuerst Ihre wichtigen Dateien. Dass es bei diesem Tipp zu Datenverlust kommt, ist unwahrscheinlich – aber man weiß ja nie ... Stellen Sie zuerst sicher, dass im BIOS Ihres Rechners weder RAID noch AHCI akti-

viert ist. Laden Sie nun von der Intel-Homepage (www.intel.com) das „32-bit Floppy Configuration Utility“ herunter. Entpacken Sie das Archiv in ein Verzeichnis auf dem Desktop. Öffnen Sie dannn den Gerätemanager. Unter dem Knoten »IDE ATA/ATAPI Controller« aktualisieren Sie die Treiber aller Controller, die mit »INTEL« beginnen. Gehen Sie dazu im Kontextmenü des Controllers (rechte Maustaste) auf »Treibersoftware aktualisieren«. Lehnen Sie die Angebote auf Online-Aktualisierung und Suche ab und geben Sie stattdessen den Ort des Treibers selbst an (Verzeichnis auf dem Desktop). Wählen Sie nun den AHCI-Controller aus. Nachdem Sie diese Prozedur mit allen Controllern wiederholt haben, schließen Sie alle Fenster und fahren das System herunter. Verhindern Sie beim anschließenden Bootvorgang in jedem Fall den WindowsStart und gehen Sie ins BIOS (oft mit der Entf-Taste oder F2). Dort aktivieren Sie im SATA-Menü die Option AHCI und starten den Rechner anschließend neu. Wenn’s geklappt hat, erkennt Windows die neue AHCIHardware, und Ihre SATA-Platten bekommen dank des nun verfügbaren NCQ (Native Command Queuing) einen gehörigen Leistungsschub und werden deutlich schneller. Wer sichergehen will, dass seine Festplatte(n) auch weiterhin optimal funktionieren und immer den aktuellsten Treiber nutzen, kann den „Intel Matrix-Storage-Manager“ installieren. Das praktische Diagnosetool findet sich ebenfalls im Downloadbereich der Intel-Homepage.

36. pC-Maus Sinnvolles Zubehör für Ihr altgedientes Eingabegerät
Sie lieben Ihre alte Maus, weil Sie sich so aneinander gewöhnt haben. Eigentlich funktioniert sie auch noch. Aber sie lässt sich nur noch schwer und kratzend über den Tisch bewegen. Säubern hilft nicht mehr.

tipp r Kaufen Sie Ihrer Maus doch neue Schuhe! Eigentlich für High-End-Gaming entwickelt, bieten sich Teflon-Tapes auch für schnöde Office-Mäuse an. Eine große Fangemeinde haben die Teflon-Tapes von www. maustapes.com. Hier bekommt man für 6,49 Euro einen ganzen Meter Teflon-Klebeband, von dem man kleine Stücke über die vorhandenen Gleitpads klebt. Der Effekt ist beeindruckend: Die Maus gleitet fast von allein über den Tisch oder das Mauspad – kratzende Geräusche sind Schnee von gestern. An den glatten Oberflächen der Tapeschnipsel finden Dreck und Staub keinen Halt, sodass das regelmäßige Säubern der Mausunterseite ab jetzt auch entfallen kann. Natürlich ist ein Meter Teflonband viel zu viel für eine Maus. Selbst wenn man verschwenderisch ist, benötigt man nur fünf Zentimeter des Hightech-Klebestreifens, sodass rein rechnerisch noch 19 weitere Mäuse „verarztet“ werden könnten. Wer also noch Freunde und Kollegen ins Boot holt, beschert seiner Lieblingsmaus für nur 33 Cent einen zweiten Frühling.

bug DES MonAtS Wenn’s der Northbridge zu heiß wird
proBLEM R Schon wieder ein Bluescreen! Dabei hat CHIP-Leser Olaf C. doch schon alles versucht: Sämtliche Systemdiagnosetools der letzten zehn CHIP-Heft-CDs hat er über seinen Rechner gejagt. Diese haben am Anfang auch einiges gefunden und gefixt. Die sporadischen Systemabstürze blieben aber erhalten. Zum Schluss machte Herr C. sogar sein gesamtes System platt und installierte nur Windows. Doch schon beim vierten Neustart sah er wieder den nur allzu bekannten Bluescreen mit dem Hinweis, dass ein schwerer Systemfehler seine Windows-Sitzung beendet habe. Olaf C. ist ratlos und wendet sich an das CHIP-Testcenter.
Verantwortungsvoll Auch kleine, preiswerte Bauteile wie dieser Chipsatzlüfter können die Ursache großer, nerviger Probleme sein

ein Softwarefehler auszuschließen ist. Wir starten einen RAM-Test, der keine Auffälligkeiten zutage fördert. Auch das S.M.A.R.T.Festplatten-Überwachungs-Tool meldet, dass alles in Ordnung ist.

DiAGNoSE R Nachdem wir das Innenleben des Midi-Towers gecheckt haben, installieren wir abermals ein frisches Windows und einige Benchmarks, um das System gezielt an seine Leistungsgrenzen treiben zu können. Doch so weit kommen wir gar nicht: Schon nach dem zweiten Start, nach der Windows-Installation sehen auch wir einen Bluescreen. Nicht, dass wir Herrn C. nicht glauben würden – aber nun wissen wir, dass

LÖSUNG R Ungefähr zu diesem Zeitpunkt fällt einem Kollegen auf, dass sich der kleine Lüfter auf dem Chipsatzkühler überhaupt nicht dreht. Ein unbedachter Griff an den Kühler klärte den Kollegen gleichzeitig darüber auf, dass man potenziell heiße Dinge vorsichtig anfassen und dass sich dieser Lüfter unbedingt drehen sollte – auch oder gerade wenn er temperaturgesteuert ist. Die Northbridge des AsusBoards verursachte also hitzebedingte Ausfälle! Nachdem ein neuer Lüfter installiert war, absolvierte der Rechner sämtliche Benchmarkläufe ohne Ausfall.
GUNNAR.TROITSCH@CHIP.DE

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REPORT

Die Revolution auf vier Rädern
Die Autoindustrie hat den Umweltschutz entdeckt. Vor allem, weil steigende Spritpreise ALTERNATIVE ANTRIEBE interessanter machen. CHIP zeigt nicht nur Prototypen, sondern sagt auch, welche Lösungen jetzt schon funktionieren
VON MICHAEL SPECHT

E

in leichter Tritt aufs „Gaspedal“ reicht aus, und leise surrend schießt der kleine Citystromer wie ein Sportwagen davon. Immer wieder genießt man den Kick beim Beschleunigen und freut sich, sauber unterwegs zu sein, weil weder Lärm noch Abgase anderen die Lebensqualität rauben. Im Mitsubishi i Miev lässt sich die Mobilität von morgen schon heute erfahren. Der japanische Autobauer scheint derzeit bei den Elektroautos die Nase vorn zu haben, denn von dem pfiffigen Kleinwagen sollen noch dieses Jahr 2.000 Exemplare abgasfrei durch Tokio fahren, 2010 sind die USA und Europa dran. Die Euphorie unter den Autoherstellern ist groß, geht es um das Thema Elektroantrieb. Keine andere Maschine setzt die ihr zugeführte Energie wirkungsvoller in Bewegung um als der Elektromotor. Doch erst die heutige Batterietechnik macht es möglich, alltagstaugliche Reichweiten zu erzielen. Die

Lithium-Ionen-Zellen haben bereits Karriere in Mobiltelefonen, Laptops und Bohrschraubern gemacht. Für VW-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn „gehört dem Elektroantrieb die Zukunft – mit Strom aus der Steckdose“. In Anzeigen (Slogan: „Aus Volt werden Kilometer.“) bewirbt Volkswagen den emissionsfreien Antrieb. BMW-Entwicklungsvorstand Dr. Klaus Draeger spricht vom „Beginn einer neuen Ära in der Automobilgeschichte“ und Daimler-Boss Dr. Dieter Zetsche will schlicht „das Automobil noch einmal erfinden“. Trotz Krise: Hier herrscht Aufbruchstimmung. Und – wie immer in Boomzeiten – gibt es kreative Vordenker wie etwa den Ex-VWDesignchef Murat Günak, die es abseits der Großkonzerne versu-

chen. Von dem mit Günaks Hilfe in der Schweiz entwickelten mindset fuhr bereits ein Prototyp. Ob er tatsächlich in Serie gehen wird, ist ungewiss. Da haben wohl die Großkonzerne die besseren Karten.

Elektroautos: Wann kommen die ersten Serienflitzer auf die Straße?
Als Termin des Serienstarts für Elektroautos wird meist „noch 2010“ genannt. Am weitesten lehnt sich General Motors aus dem Fenster. Der einst größte Autokonzern der Welt will mit dem Chevrolet Volt schon sehr bald

i Miev Sport Air Diesen kleinen Elektroflitzer von Mitsubishi gibt es sogar als Cabrio – bisher aber nur als Prototyp

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Schweizer mindset-Prototyp Das Auto wirkt, als sei es einem Science-Fiction-Film der 70er-Jahre entsprungen – mit Technik aus dem Jahr 2009

auf dem Markt sein – wenn es GM dann überhaupt noch gibt. Zurzeit kämpft der Autoriese ums nackte Überleben. Der viersitzige Volt ist ausgelegt, 64 Kilometer mit Strom zu fahren. „Dies deckt die tägliche Strecke für 80 Prozent aller Autofahrer ab“, sagt der Projektleiter Frank Weber. Zur Sicherheit erhält der Chevy aber noch einen kleinen Verbrennungsmotor, der im Notfall als Stromversorger einspringt und die Batterien des Volt auflädt. Elektromotoren besitzen den unschlagbaren Vorteil, schon im Stand das volle Drehmoment parat zu haben, weshalb sie ohne Getriebe auskommen. Zudem benötigen sie kein Öl, kein Kühlwasser, keinen Aus-

FOTOS: BMW AG; CHRYSLER AG; DAIMLER AG; GM CORP.; MINDSET AG; MITSUBISHI AG; TOYOTA; VOLKSWAGEN AG

puff. Ein Alltagsnachteil der Elektroautos ist ihre geringe Reichweite. Sie wird vom Autofahrer ein Umdenken erfordern, denn er kann nicht mehr in zwei Minuten volltanken und dann die Fahrt fortsetzen. Für den i Miev verspricht Mitsubishi immerhin schon 130 Kilometer Fahrstrecke, danach geht es entweder für acht Stunden an die Steckdose oder an eine spezielle Schnellladestation. Sie schafft 80 Prozent der Kapazität in nur 25 Minuten. Die Betankung für die

„Dem Elektroantrieb gehört die Zukunft “

gleiche Reichweite wie beim Benziner soll nicht mehr als zwei Euro kosten, sagt Mitsubishi – lediglich rund ein Viertel von dem, was dieser benötigt. Einen Strich durch die Rechnung wird dem E-Auto nur sein immens hoher Preis machen. Ursache: die Batterie. Lithium-Ionen-Zellen schlagen derzeit mit rund 1.200 Euro pro Kilowattstunde (kWh) zu Buche. Im Mitsubishi i Miev stecken 16 kWh, ebenso im Chevy Volt. „An den hohen Kosten wird sich so schnell auch nichts ändern“, sagt Wolfgang Hatz, Leiter der Antriebstechnik im Volkswagen-Konzern. „Ein batteriebetriebener Golf würde heute rund 40.000 Euro kosten. Das ist alles andere als kundenfreundlich.“ Ob es gelingt, günstigere Batterien mit mehr k Prof. Dr. Martin Winterkorn, VW-Chef
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REPORT

Kapazität in großen Mengen herzustellen, wird also entscheidend für die Zukunft der Elektroautos sein.

Brennstoffzelle: Für das mobile Kraftwerk sieht es schlecht aus
Noch düsterer sieht es bei der Brennstoffzelle aus. Die Kosten sind exorbitant hoch. Ein Fuel-Cell-Fahrzeug würde mit mehr als dem Zwanzigfachen eines gut ausgestatteten Mittelklassewagens zu Buche schlagen. Dennoch entwickeln Daimler und General Motors, Honda und Volkswagen, Mazda und Toyota diese Antriebstechnik weiter. Prinzipiell ist das Brennstoffzellen-Auto ein Elektroauto mit eigenem Kraftwerk an Bord. Strömen Wasserstoff und Luft durch die Membranen der Brennstoffzellen, entsteht Strom, der den Elektromotor antreibt. Als „Abgas“ bleibt statt des verrufenen Treibhausgases CO2 nur Wasser zurück. Es tröpfelt aus dem Auspuff. Honda hat in Amerika bereits eine Kleinserie des FCX Clarity an Promis und VIPKunden wie Hollywoodstar Jamie Lee Curtis verleast, um die Alltagsfähigkeit zu testen. Im FCX ist die komplette Brennstoffzelleneinheit (136 PS) nur so groß wie ein PC und passt unter die Mittelkonsole zwischen die Vordersitze. Vier Personen mit Gepäck können im FCX entspannt reisen – ohne die Umwelt mit Emissionen zu belasten. So leise und angenehm sich ein Brennstoffzellen-Auto auch fährt, Fachleute rechnen nicht vor 2025 mit nennenswerten Stückzahlen. Und sollte die Batterietechnik bis dahin so viele Fortschritte gemacht haben, dass Reichweiten von mehreren Hundert Kilometern möglich sind, „ist die Brennstoffzelle tot“, sagt Dr. Ingo Scholz, Forschungsleiter bei Volkswagen. Denn eine Wasserstoff-Infrastruktur aufzubauen, ist erheblich aufwendiger und teurer als Ladestationen für Elektroautos zu installieren.

Jeep Renegade Concept Die Designstudie für einen offenen ElektroJeep fährt mit Strom, hat aber noch einen Dieselmotor. Ob sie je auf die Straße kommt, ist aber fraglich

teile ausspielen und helfen, den Verbrauch zu senken. Wenn Power benötigt wird, hilft der E-Motor als „Booster“. Der Prius kann sich aber auch auf ganz leisen Sohlen davonschleichen, um morgens die Nachbarn nicht zu wecken. Die Batterie kann Strom für einige Kilometer liefern. Technisch gilt der Prius als Vollhybrid. Honda setzt bei seinem Civic Hybrid und auch im neuen Insight Hybrid auf das Prinzip des milden Hybrids. Hier kann der E-Motor nur bei der Beschleunigung helfen, hat aber zu wenig Kraft, um das Auto allein zu bewegen. Dennoch ist der Verbrauchsvorteil bei dieser Methode fast gleich dem des Prius.

Mild-Hybrid: Der erste Mercedes kommt noch in diesem Sommer
Als erster deutscher Autobauer wird im Sommer Mercedes-Benz mit einem MildHybrid in Serie gehen: Den S 400 BlueHybrid treibt zusätzlich ein 20 PS starker E-Motor an, der wie ein Ring zwischen Verbrennungsmotor

Hybrid-Technologie: Toyota und Honda fahren voraus
Einen möglichen Zwischenschritt sehen die Autohersteller daher in der Hybridtechnik, der Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor. Dass schon beim Wort Hybrid jeder an Toyota und den Prius denkt, ist für die Japaner von unschätzbarem Wert. Seit zehn Jahren ist der Öko-Toyota im Markt und fährt bereits in der dritten Generation. Die europäischen Autohersteller haben bislang noch nicht einmal ein Modell dieser Art. Besonders im Stadtverkehr kann der Hybridantrieb seine Vor-

und Getriebe sitzt. Und es funktioniert auf beeindruckende Weise: Das ganze System arbeitet derart geschmeidig und souverän, dass man meint, nicht mit einem Sechs-, sondern mit einem laufruhigen Achtzylinder unterwegs zu sein. Der Verbrauch allerdings liegt auf Vierzylinder-Niveau: 7,9 Liter machen den S 400 BlueHybrid zur weltweit sparsamsten Luxuslimousine mit Benzinmotor. Mit einer S-Klasse lautlos an der Ampel zu stehen, weil die Start-Stopp-Automatik alles auf null gestellt hat, ist eine völlig neue Erfahrung. Nie war automobiler Luxus leiser. In wenigen Jahren wird diese Technik so zum Alltag gehören wie heute die Klimaanlage oder elektrische Fensterheber. Mit der Hybrid-Technik der S-Klasse rollt im Herbst dieses Jahres auch der neue Siebener-BMW zu den Kunden – die Konkurrenten haben den milden Hybrid aus Kostengründen zusammen entwickelt. Gleiches gilt für das Two-Mode-Hybridgetriebe, das Ende 2009 zuerst im BMW X6 zum Einsatz kommt, kurz danach im Mercedes ML 450

„Für den Elektroantrieb erfinden wir das Auto neu “
Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG

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KNOW HOW Grüne Lösungen der Autohersteller
BLUETEC
Der neue Prius Kaum verändert hat sich das Design des Toyota-Hybridautos, das nun schon in der dritten Generation hergestellt wird

Dreifach-Katalysator-Abgasreinigungssystem für Dieselmotoren von Mercedes-Benz zur Beseitigung der Stickoxide (NOx). Neben dem Oxidations-Kat fängt ein Stickoxid-Speicherkat NOx-Moleküle ein. Ist der Kat voll, wird zusätzlicher Kraftstoff eingespritzt, sodass das gespeicherte NOx abbrennt. Zusätzlich eingespritzer Harnstoff („AdBlue“) lässt Ammoniak entstehen – verbleibende Stickoxide werden so zu Stickstoff (N2) reduziert.

TWINDRIVE
Opel Flextreme Das Konzeptauto aus Rüsselsheim hat eine Reichweite von rund 55 Kilometer mit Elektromotor. Danach springt ein Diesel ein

BlueHybrid. Die beiden allradgetriebenen SUVs können kurze Strecken sogar rein elektrisch bewältigen.

Benzinmotor: Der alte Bekannte ist noch lange nicht am Ende
Doch bei aller Elektrifizierung ist der Verbrennungsmotor längst noch nicht am Ende. VW-Motorenmann Hatz sieht Diesel und Benziner auch die nächsten Jahrzehnte die dominante Rolle spielen. Sie werden sauberer und sparsamer. Das Zauberwort heißt Downsizing, also Schrumpfen im Hubraum. Die fehlende Leistung wird mit Turboaufladung kompensiert. Diesen Trend hat Volkswagen mit den TSI-Motoren eingeleitet. Bei nur 1,4 Litern Hubraum leistet der Vierzylinder-BenzinDirekteinspritzer bis zu 160 PS und liefert das Drehmoment eines Zweiliter-Saugmotors. Gleichzeitig sinkt der Verbrauch auf den Wert eines Kleinwagens: 6,4 Liter. Der nächste Polo wird mit einem 1,2-Liter-Turbomotor eine 5 vor dem Komma schaffen. Sparrekorde soll der künftige Polo als BlueMotion-Diesel brechen. Unter „BlueMotion“ versteht Volkswagen ein Paket an Verbrauchsoptimierungen, wozu unter anderem aerodynamisches Feintuning oder eine längere Getriebeübersetzung zählen. Intern wird ein CO2-Ausstoß von 87 g/km als Zielwert genannt, 3,3 Liter Diesel/100 km sollen verbraucht werden. Auch der neue Golf in der BlueMotion-Version soll auf unter 100 Gramm (3,8 Liter/100 km) kommen. Ver-

kaufsstart ist im Sommer. Leider lassen sich Hersteller die Spartechnik oft extra bezahlen – Firmen sowie Flotten- und Fuhrparkbetreiber werden da eher nicht anspringen. Nicht nur über effiziente Motoren und Getriebe machen sich die Hersteller Gedanken, auch in neuen Kraftstoffen steckt Potenzial. So entwickelt das Unternehmen Choren im sächsischen Freiberg aus Pflanzenabfällen „SunFuel“, einen synthetischen Dieselkraftstoff, der frei von Schwefel und Aromaten ist. Für den Ottomotor könnten zwei Energiequellen das Benzin ersetzen: Ethanol und Erdgas. Alkohol macht jedoch nur Sinn, wenn er nicht in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln steht. Daher werden Verfahren entwickelt, die statt Maiskolben oder Getreide ganze Pflanzen verwerten.

In der Stadt mit Strom, über Land als Diesel, so das Motto der VW-Entwickler. Im Golf TwinDrive sitzt ein serieller Hybridantrieb. Bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h treibt den Golf ein 82 PS starker Elektromotor an. Bei höheren Geschwindigkeiten kuppelt der Zweiliter-Diesel (95 PS) direkt in den vierten Gang ein. Anders als in anderen Hybridautos arbeiten im TwinDrive nie beide Antriebe gemeinsam.

BLUEMOTION
Mit einem Maßnahmenpaket reduziert VW Verbrauch und CO2-Ausstoß: innermotorische Änderungen, Software-Anpassung für den Ladedruck, den Einspritzzeitpunkt und die Abgasrückführrate, Optimierung der Aerodynamik, Verkleidung des Unterbodens, Tieferlegung der Karosserie, Änderung der Getriebeübersetzung (Gänge 4, 5 und 6 länger übersetzt), Gewichtsreduzierung, Reifen mit geringerem Rollwiderstand und Schaltanzeige.

EFFICIENTDYNAMICS
BMW nennt es „EfficientDynamics“ , Mercedes-Benz „BlueEfficiency“: Die Autobauer verstehen darunter ein Maßnahmenpaket an Optimierungen und, je nach Baureihe, auch ein Start-Stopp-System. BMW bietet das Paket bis hin zum 7er und X6 (Foto) in allen Modellen an.

Erdgasantrieb: Nur bei hohen Treibstoffpreisen eine Alternative
Großflächig und noch viele Jahrzehnte verfügbar ist Erdgas. Doch Fahrten mit Erdgasautos wie VW Touran, Opel Zafira oder Fiat Panda hinterließen einen eher müden Eindruck. Diesem Negativimage wollen die Wolfsburger und Rüsselsheimer Autobauer nun per Turbolader begegnen. Aber: Beim Spritpreisschock des vergangenen Sommers mag das deutlich günstigere Erdgas noch interessant gewesen sein. Heute sind Benzin und Diesel wieder so billig wie vor vier Jahren. Ein Hamburger Fiat-Händler: „Nach Erdgas fragt kein Mensch mehr.“
MICHAEL SPECHT, AUTOR@CHIP.DE

TWO MODE SYSTEM
Ein Verbrennungsmotor und ein Getriebe mit zwei Elektromotoren arbeiten zusammen. Die Elektromotoren befinden sich innerhalb des Getriebes und stehen mit drei PlanetenGetriebesätzen sowie vier Nasskupplungen in Verbindung. Das erlaubt zwei stufenlose Fahrmodi für Stadt- und Überlandverkehr sowie vier feste Gänge. Das System wurde von Daimler, BMW und General Motors entwickelt; es wird vor allem in deren SUVs eingesetzt.

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Ja

Nein 12/2007 WWW.CHIP.DE

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ILLUSTRATION: HARALD FUCHSLOCH FOTO: 20TH CETURY FOX AUS „ICE AGE III“

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