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"Die Gesundheit eines Menschen ist eben Stress beherrscht das Leben der meisten Men-

nicht ein Kapital, das man aufzehren kann, schen in unserer Zeit. Herz-Kreislauf-Erkrankungen
sondern sie ist überhaupt nur dort vorhanden, stehen an der Spitze in der Todesursachenstatistik
wo sie in jedem Augenblick erzeugt wird. in den Industrieländern. Funktionelle (psychovege-
Wird sie nicht erzeugt, ist der Mensch bereits krank"
Viktor von Weizsäcker
tative) Störungen gehören zu den häufigsten Stö-
rungen, denen ein Arzt begegnet und können als
Vorstufe zu organischen Manifestationen einer
Erkrankung angesehen werden.

Besonders die Einwirkungen moderner Technik


Induktion veränderter tragen zur Stressgenese wesentlich bei:
Wachbewusstseinszustände (VWB) > die Redundanz der Abläufe nimmt ständig ab
über > der Input nimmt ständig zu
> sie schafft Möglichkeiten, die uns zwingen, sie zu nutzen
Mind-Machines, > Muskelarbeit und Körperbewegung werden minimiert
Craniale Elektrostimulation (CES) und > natürliche Kohärenztaktgeber werden überlagert
> elektromagnet. Störquellen nehmen in starkem Umfang zu
Systemische Vibrokymatik (SVK)
Der letzte Punkt der Aufzählung verdient besonde-
von Alexander Wunsch re Beachtung, da aufgrund fehlender spezifischer
Sinnesorgane diese Belastungen nicht direkt be-
Teil 1: merkt werden können. Allen Einwirkungen ist ge-
Allgemeine Vorbemerkungen meinsam, dass die Beeinflussung so langsam zu-
nimmt, dass sie durch Gewohnheitsbildung sich
Einführung unserer Wahrnehmung weitgehend entzieht. Die-
Gesundheit steht bei den meisten Menschen an ses Phänomen findet im Nervensystem dadurch
erster Stelle ihrer Wünsche an die persönliche Zu- eine weitere Entsprechung bzw. Erklärung, dass
kunft. Gesund sein, das bedeutet nicht nur, frei von sich hier viele Sensoren finden, die eine differen-
Krankheit zu sein. Gesundheit manifestiert sich zielle Charakteristik aufweisen. Dies führt dazu,
vielmehr in körperlich-seelischer Harmonie wie im dass kleine Veränderungen der überwachten Stell-
gelassenen Umgang mit der Körperenergie. Denn größe nicht registriert werden, wohingegen deutli-
viele organische Leiden haben ihre Ursache in che Änderungen eine starke Reaktion nach sich
seelischen Spannungszuständen, bei deren kausa- ziehen.
ler Therapie die herkömmliche Pharma- und Appa-
rate-Medizin meist versagt. So versteht sich die Systemischer Stress und Bewusstsein
Schulmedizin vornehmlich auf die Diagnose und Alle Stressoren rufen im Organismus das spezifi-
Behandlung von Störungen, die bereits strukturelle sche Reaktionsmuster der systemischen Stress-
Veränderungen im Organismus gezeitigt haben, reaktion hervor. Diese wird durch häufige Aktivie-
demgegenüber bleiben die funktionellen Störungen rung regelrecht gebahnt und konditioniert, so dass
oft unerkannt und werden daher höchstens symp- bald kleinste Reize genügen, um sie in Gang zu
tomatisch behandelt, obwohl sie in vielen Fällen setzen. Jeder Stressreaktion muss jedoch eine
das Prodromalstadium der morphologischen Er- kompensatorische Entspannungsreaktion folgen,
krankungen darstellen. Das Nervensystem arbeitet wenn die Homöostase erhalten bleiben soll. Diese
mit biochemischen und elektromagnetischen Sig- Entspannungsreaktion ist physiologisch, jedoch bei
nalen, die sich wechselseitig beeinflussen: eine den meisten Menschen verkümmert. Das Wieder-
Veränderung der biochemischen Vorgänge wirkt erlernen dieser fundamentalen Reaktionsform ist
sich auf die elektromagnetischen Abläufe aus und die Grundvoraussetzung für die Erzeugung von
umgekehrt. Über die Modulation der elektromagne- Gesundheit. Gesundheit entsteht im Organismus
tischen Funktionen kann man also gleichermaßen aus der Kohärenz seiner Substrukturen. Viele Stö-
auf die biochemischen Abläufe, z.B. auf Ebene der rungen von physiologischen Funktionen sind initial
Neurotransmitter, einwirken (Kirsch, Smith 2000). von Wahrnehmungen begleitet, die einen Signal-
charakter im Sinne von Warnhinweisen haben, die
Selbstwahrnehmung, Stress und Gesundheit wir von Körper und Seele erhalten, um unser Ver-
Jede Erkrankung lässt sich an der Wurzel darauf halten zu ändern und damit die Ursache der Stö-
zurückführen, dass die möglichen Reaktionsformen rung zu beseitigen. Das Erkennen von schädlichen
des Organismus eingeschränkt werden, die Regu- Verhaltensweisen, die sich allmählich in das alltäg-
lationsfähigkeit geht sukzessive verloren. Ursache liche Leben eingeschlichen haben, ist aus dem
für diese Regulationsstörung ist eine Überlastung Alltagsbewusstsein heraus oftmals schwer möglich,
(Stress) der betroffenen Regelkreise und Stellglie- da sich, besonders nach langfristiger Adaptations-
der, so dass sich der Organismus vom dynami- zeit, das Falsche richtig anfühlt und jede Verände-
schen Zustand der Homöostase immer mehr ent- rung des Alltäglichen zunächst zu Unbehagen
fernt, bis schließlich die Erkrankung manifest wird. führt. Diese Zusammenhänge erfordern einen ver-

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änderten Wachbewusstseinszustand (VWB), um Takte des Gehirns
die notwendigen Schritte einer Verhaltensänderung im Gehirn findet Informations-Übermittlung und –
zunächst über den Verstand erkennen zu können, Verarbeitung statt. Je nach Aufgabe, die das Ge-
um beim nachfolgenden Verlassen der Komfortzo- hirn zu lösen hat, treten bestimmte Frequenzbän-
ne das damit einhergehende Gefühl von Unbeha- der in den (meßbaren) Vordergrund, die offenbar
gen nicht als Signal zum Umkehren fehlzudeuten mit der jeweils zu lösenden Aufgabe des Gehirns
und in die gewohnten, aber schädlichen Verhal- zusammenhängen, ähnlich wie die Taktfrequenz
tensmuster zurückzufallen. eines Mikroprozessors mit der Arbeitsleistung des
Computers verknüpft ist. So werden bei der Ablei-
Psychologische Stimuli statt Pharmazie tung der Hirnstromkurven im EEG verschiedene
In alten Kulturen war die Induktion veränderter Frequenzbänder mit Buchstaben des griechischen
Wachbewusstseinszustände in mannigfaltiger Wei- Alphabetes bezeichnet, nämlich:
se über Rituale in das soziale Leben eingebettet,
z.B. über den schamanistischen Gebrauch von delta, theta, alpha, beta, gamma...
bewusstseinsverändernden Drogen, deren Wirkung
meist durch rhythmische Stimulation gesteuert und Die Zuordnung der Frequenzen zu den genannten
verstärkt wurde. Während die Anwendung psychot- Hirnwellenbereichen ist in der Literatur uneinheit-
roper Substanzen in den meisten modernen Ge- lich vorgenommen worden. So sind zum Beispiel
sellschaftsformen aufgrund restriktiver gesetzlicher die Grenzen der Bereiche nicht genau definierbar
Bestimmungen keine therapeutische Bedeutung und daher mehr oder weniger willkürlich festgelegt.
mehr hat, sind die rhythmischen Stimulationstech- Bei der hier verwendeten Einteilung kommen die
niken, z.B. in der Musiktherapie, erhalten geblie- Gesetze der Oberton-Harmonik zur Anwendung, so
ben. Mit der fortschreitenden Entwicklung der dass die Wellenbereiche im Oktav-Verhältnis zuei-
Elektrotechnik kamen in den vergangenen Jahr- nander stehen.
zehnten Methoden hinzu, die sich der Fähigkeit des
menschlichen Gehirns zunutze machen, mit äuße- Der Delta-Wellen-Bereich umfasst 3 Oktaven und
ren periodischen Vorgängen in Resonanz zu treten beginnt, ebenfalls willkürlich festgelegt, bei 0,5 Hz.
und darüber veränderte Wachbewusstseinszustän- Die folgenden Bereiche umfassen jeweils nur eine
de zu induzieren. Zur Taxonomie verschiedener Oktave. Somit ergibt sich folgende Einteilung der
nichtpharmakologischer Techniken zur Induktion Hirnwellenbereiche.
veränderter Wachbewusstseinszustände siehe
(Dittrich 1985). Hier wird ein zweidimensionales
System psychologischer Stimuli präsentiert, das Einteilung der Hirnwellenbereiche:
sich aus der Intensität des Wahrnehmungsfeldes Delta- Wellen 00,5 Hz bis 04,00 Hz
für die erste Dimension und der Variabilität des
Wahrnehmungsfeldes für die zweite Dimension Theta- Wellen 04,0 Hz bis 08,00 Hz
zusammensetzt. Damit lassen sich verschiedene
Techniken von der sensorischen Deprivation bis
Alpha- Wellen 08,0 Hz bis 16,00 Hz
hin zur Reizüberflutung durch rhythmisch-
monotone Stimulation entsprechend beschreiben.
Beta- Wellen 16,0 Hz bis 32,00 Hz
Frequenz-Folge-Reaktionen
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Techniken Gamma- Wellen 32,0 Hz bis 64,00 Hz
zur Beeinflussung der Hirnwellenmuster mittels
sogenannter Brain- oder Mind-Machines bezie-
hungsweise Medizingeräten zur Hirnwellenstimula- Bei der Ableitung von Hirnstromkurven im EEG
tion sowie der Systemischen Vibrokymatik (SVK) zeigt sich, dass eine erwachsene Versuchsperson
fußen auf dem Prinzip von Frequenz-Folge- im Tiefschlaf Delta-Wellen produziert, das heißt,
Reaktionen (FFR), wobei sich das Gehirn resonato- die elektrischen Impulse aller im Gehirn tätigen
risch in bestimmten Arealen auf äußere periodische Funktionseinheiten summieren sich dergestalt,
Stimuli einschwingt, was z.B. im EEG messbar in dass sich an den Ableitungselektroden Potential-
Erscheinung tritt (Michelson, Vincent 1975), (Aiken, schwankungen im Frequenzbereich 0,5 Hz bis 4 Hz
Picton 2008), (Carter 2008), . Diese Signalfolgen ergeben. Im Tiefschlaf finden Regenerations- und
können z.B. optischer, akustischer oder haptischer Erholungsprozesse auf physischer Ebene statt.
Natur sein (Galbraith et al. 2000), (Kelly et al.
1997), (Zygierewicz et al. 1998). Bei bestimmten In REM-Schlafphasen (REM = Rapid Eye Move-
Krankheiten wie Epilepsie, psychischen Störungen ment), also in traumaktiven Schlafphasen, produ-
oder Tragen eines Herzschrittmachers muss unbe- ziert das Gehirn Theta- Wellen, ebenso im Zustand
dingt ein Arzt konsultiert werden, der entscheidet, tiefer Entspannung, zum Beispiel bei Meditations-
ob solche Stimulationsformen angewendet werden übungen. Bei Kindern findet man Theta-Wellen im
dürfen. Wachzustand. Im Traumschlaf findet eine Regene-

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ration auf psychischer Ebene statt (Kommunikation elektromagnetische Stimulation und Craniale Elekt-
mit dem "Unbewussten"). Auch gibt es Hinweise rostimulation. Craniale Elektrostimulation und vib-
darauf, dass Menschen bei der Ausübung scham- rokymatische Stimulation wirken hierbei direkter auf
anistischer Techniken sich in diesem Bereich be- den Organismus ein als die Stimulation mit Licht-
finden. und Tonsignalen über Auge und Ohr, da die Fre-
quenzen unmittelbar auf körpereigene Prozesse
Ist die Versuchsperson bei geschlossenen Augen wirken. Bei der Stimulation über sekundäre Sin-
wach und entspannt, dominieren die Frequenzen nesorgane wie Auge und Ohr ist immer zu beach-
des Alpha-Bereiches das Bild der Gehirnstromkur- ten, dass es zu Interferenzen mit den Verarbei-
ven. tungstakten des jeweiligen Sinnesorgans kommt,
was die Reproduzierbarkeit der Effekte vermindert.
Im Wachzustand mit geöffneten Augen produziert So ist z.B. die Flimmerverschmelzungsfrequenz
das Gehirn bevorzugt Beta-Wellen, der obere Beta- des Auges abhängig vom Grad der Anspannung
Bereich geht meist mit irgendeiner Form von Stress bzw. Entspannung, wodurch ein und dieselbe Sti-
einher. mulationsfrequenz je nach individueller Ausgangs-
lage unterschiedliche Wirkungen entfalten kann.
Bei höchster Konzentration, erhöhter Reaktionsbe- Bei der Systemischen Vibrokymatik hingegen wer-
reitschaft, aber auch höchster Anspannung treten den primäre Sinnesorgane in Form der Tastkörper-
schließlich Gamma-Wellen auf. Die Stromnetzfre- chen in der Haut stimuliert. Diese haben die Eigen-
quenzen 50 Hz und 60 Hz, die in Europa, bezie- schaft, bei Reizung mit beispielsweise 70 Hz exakt
hungsweise in den USA üblich sind, liegen eben- 70 Aktionspotentiale pro Sekunde in das Projekti-
falls in diesem Bereich und können über die Fre- onsgebiet im Gehirn (Gyrus postcentralis) zu ent-
quenz-Folge-Reaktion zum Beispiel verstärkt zu senden, es kommt also nicht zu einer Frequenzver-
Muskelverspannungen führen. fälschung, die Signaltreue ist dementsprechend
hoch.
Zusammenfassend kann man sagen, dass mit zu-
nehmender Hirnfrequenz die Aufmerksamkeit und
die Aktivitäten in die "äußere Welt" verlagert wer-
den, niedrige Hirnfrequenzen gehen mit einer Aus-
richtung auf "innere Welten" einher.

So finden zum Beispiel im Schlaf regenerative Pro-


zesse auf den unterschiedlichsten Ebenen statt,
von der zellulären Ebene in den Organen (Tief-
schlaf) bis hin zur Informationsintegration und
Archivierung im Gehirn (Traumschlaf). Diese Pro-
zesse werden durch Botenstoffe, so genannte Neu-
rotransmitter, die das Gehirn produziert und auch in
den Körperkreislauf einschleust, gesteuert bzw. Die Abbildung zeigt die Signaltreue primärer und
geregelt. sekundärer Sinnesorgane in Korrelation zu den
dominierenden Hirnwellenfrequenzen und den as-
Frequenzen und Neurotransmitter soziierten Bewusstseinszuständen. Die grüne Linie
Dem Gehirn steht eine ganze Palette dieser Neuro- bezeichnet eine bemerkenswerte Grenze: während
transmitter zur Verfügung, so dass die unterschied- die sekundären Sinnesorgane in Abhängigkeit vom
lichsten Funktionen sowohl im Gehirn als auch im Bewusstseinszustand „abgeschaltet“ werden kön-
Körper (über die elektrische Informationsübermitt- nen, bleiben die primären Sinnesorgane immer
lung hinaus) kontrolliert werden können. Die Fre- aktiv.
quenzen der Hirnwellenbereiche gehen mit der
Freisetzung bestimmter Neurotransmitter einher. Anwendung oktavanaloger natürlicher Fre-
Externe periodische bzw. rhythmische Impulse, die quenzen
auf den Körper einwirken, bringen das Gehirn in Wenn man mit Stimulationsfrequenzen arbeitet,
Resonanz und können die Ausschüttung von Bo- stellt sich irgendwann die Frage, nach welchen
tenstoffen begünstigen bzw. stimulieren und damit Kriterien diese gewählt werden sollen. Seit ca. 30
die Funktion bestimmter Gehirnareale sowohl elekt- Jahren existiert das Prinzip der „Kosmischen Okta-
risch als auch biochemisch verändern. ve“, das auf den Schweizer Mathematiker und Be-
wusstseinsforscher Hans Cousto zurückgeht. Die-
Hirnwellenstimulation durch Resonanz ser hat erstmals das pythagoreische Oktavgesetz
Bei der Hirnwellenstimulation unterscheidet man auf die Rhythmen von Erde, Mond und die Plane-
nach der Art der zur Anwendung kommenden Fre- ten unseres Sonnensystems angewandt. Später
quenz-Impulse in Licht- und Ton- Stimulation (so wurde das Prinzip auch auf chemische Elemente
genannte Mind Machines), Vibrationsstimulation, und Moleküle bezogen. Mit dem Prinzip der Oktav-

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analogie ist es z.B. möglich, Musik zu komponie- Wirkmechanismen
ren, die im Einklang mit den uns umgebenden Die Resonanzvorgänge auf der Ebene des zentra-
kosmischen Rhythmen steht. Auch kann man An- len Nervensystems sind ein Effekt der CES. Diese
wendungsfrequenzen für die Hirnwellenstimulation lösen nicht nur Ladungsverschiebungen und Kon-
oder Wellenlängen für spezifische Farben für die zentrationsänderungen von Botenstoffen aus, son-
Chromotherapie auf diese Art berechnen. Die em- dern spielen auch für den Grad der inneren Ver-
pirischen Ergebnisse, die in den letzten Jahrzehn- knüpfung des ZNS eine Rolle. Rhythmische elekt-
ten in diesem Bereich beobachtet werden konnten, romagnetische Signalzüge könnten einen Einfluss
zeigen, dass das Prinzip der Kosmischen Oktave auf die Plastizität ausüben (Braitenberg, Schüz
ein wichtiges Werkzeug für jeden sein kann, der mit 1989). Ein weiterer Wirkmechanismus entfaltet sich
Frequenzen aus dem Bereich von Farben, Tönen über die Akupunktur-Meridiane, die in ihrer elektri-
und Schwingungen therapeutisch arbeitet. Da sich schen Leitfähigkeit als merkfähige Diodenketten
die Chronobiologie mit den gleichen Grundrhyth- verstanden werden können. In dieser Betrach-
men beschäftigt, existiert hier ein weites Experi- tungsweise reagiert ein Meridian auf die Flussrich-
mentierfeld für ein Fachgebiet, das in den letzten tung elektrischer Impulse dergestalt, dass die übli-
Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung für die che Richtung, in der sich die körpereigenen elektri-
Gesundheit gewonnen hat. schen Impulse ausbreiten, abgespeichert wird. Das
Denkmodell, das hier Anwendung findet, versteht
Ein umfangreiches Tabellenwerk, das Brainmanual, einen Meridian als eine Anordnung vieler funktio-
das für die Anwendung der Cranialen Elektrostimu- neller Dioden, also Strukturen, die den Signalfluss
lation mit dem Brainman CES zusammengestellt nur in einer Richtung zulassen. Fließen nun die
wurde, ist im Internet abrufbar unter körpereigenen Impulse ausgeglichen einmal in die
www.brainmances.de eine Richtung, dann wieder in die entgegengesetz-
Ausführliche Literatur zu dem Prinzip der Kosmi- te Richtung, sind die funktionelle Dioden zu jeweils
schen Oktave ist in der Literaturliste im Anhang 50 % in beide Flussrichtungen gepolt. Kommt es z.
aufgeführt (Cousto 2004), (Cousto 2007b), (Cousto B. durch Blockaden im Netzwerk der Meridiane zu
2007a), (Cousto, Pauschel 1992), (Die heilsame disharmonischen, unbalancierten Verschiebungen,
Planetenton Klangmassage 2009). richten sich die funktionellen Dioden auf die verän-
derte Flussrichtung aus und spiegeln damit die
Störung des Systems durch eine Abweichung von
Teil 2: der 50/50-Verteilung wider. Durch die Applikation
Craniale Elektrostimulation (CES) von biphasischen Impulsen, die alternierend ihre
Richtung in einer bestimmten Frequenz ändern,
Bei der Cranialen Elektrostimulation, bei der elekt- können die gespeicherten Dysbalancen neutrali-
romagnetische Impulse im Frequenzbereich zwi- siert werden, indem sich die funktionellen Dioden
schen ca. 0,5 und 100 Hz mit einer Stromstärke wieder zu jeweils 50% in beide Richtungen positio-
unter 1 Milliampère z. B. über Schädeldecke, Ohr- nieren. Mehr zu der Halbleiter-Theorie des Aku-
läppchen oder Mastoidgrube über Hautelektroden punktursystems findet sich in (Berger et al.1992).
appliziert werden, kommt es zu Potentialschwan-
kungen in der applizierten Frequenz, die nicht nur Praktische Durchführung der Anwendung
auf der Hautoberfläche leicht messbar sind, son- Die Umgebungsbedingungen haben einen wesent-
dern die sich auch über den elektrolythaltigen Li- lichen Einfluss auf die Art der Wirkung, die erreicht
quor, der eine gute elektrische Leitfähigkeit auf- werden soll, ebenso die innere Einstellung des
weist, auf die inneren Strukturen des ZNS übertra- Anwenders (Set und Setting).
gen. Neuronale Schaltkreise, die in der Frequenz
der extern applizierten elektromagnetischen Perio- Frequenzbereich und Intensität sind wichtige Pa-
dizitäten arbeiten, können dadurch in Resonanz rameter der Stimulation, die vor einer Anwendung
geraten und ihre elektromagnetische wie auch bio- festgelegt werden müssen. Die weiter oben be-
chemische Aktivität verstärken. schriebenen Funktionen der Hirnwellenbereiche
geben hier die wesentlichen Hinweise, um zu er-
Anwendungsbereiche der CES kennen, in welchem Frequenzband die ursächliche
Die wichtigsten Anwendungsbereiche für die Störung liegt, die behandelt werden soll.
Craniale Elektrostimulation (CES) sind:
> psychovegetative Störungen Wenn also ermittelt ist, welches Frequenzband zur
> Schmerzzustände Anwendung kommt, wird die gewählte Frequenz
> Drogenabhängigkeit eingestellt. Hierbei ist zu beachten, dass folgender
> Schlafstörungen Zusammenhang mit der Intensitätseinstellung be-
> Depressionen steht: Je genauer die Stimulationsfrequenz mit der
> psychomotorische Optimierung geeigneten Individualfrequenz übereinstimmt, des-
> psychosomatische Integration to geringer muss die Intensität sein, um die er-
> chronobiologische Störungen wünschte Wirkung hervorzurufen (Resonanzprin-

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zip). Daher ist zur empirischen Selbstkontrolle ge oder in einem Stuhl montiert sind (Skille 1997),
wichtig, dass Sie die Minimalintensität, das heißt, arbeitet die Systemische Vibrokymatik mit speziel-
die Intensität, bei der gerade eine Wirkung eintritt, len Körperschall-Überträgersystemen. Die SVK
ermitteln. Hierzu eignen sich Frequenzen aus dem kann mit dem gesamten Spektrum therapeutischer
Alpha- oder Beta-Bereich besonders gut, weil sich Musik durchgeführt werden, wobei der Frequenz-
die gewünschte Wirkung hier sehr schnell einstellt. bereich bis 500 Hz nicht nur das Ohr, sondern auch
Suchen Sie nun in nachfolgenden Sitzungen nach den Tastsinn des Körpers stimuliert. Dabei werden
Frequenzen, die bei noch geringeren Intensitäten in Abhängigkeit von der Frequenz verschiedene
wirksam sind. Bei Verwendung kosmischer (plane- Muskelgruppen und Hohlräume bzw. Körperhöhlen
tarischer) Frequenzen werden Sie feststellen, dass in Resonanz versetzt und besonders das System
es hierfür offenbar spezielle „Kanäle“ gibt, womit der epikritischen Sensibilität stimuliert. Hierbei
deutlich geringere Intensitäten nötig sind, um die spielt die Haut als Sinnesorgan eine zentrale Rolle,
erwünschte Wirkung herbeizuführen. die dadurch besondere Bedeutung erlangt, dass
sie im Gegensatz zu dem eigentlichen akustischen
Um die Intensität so niedrig wie möglich halten zu Sinnesorgan Ohr über viele Millionen von primären
können, sollten sämtliche Metallteile (außer den Sinneszellen zur Weiterleitung von Reizqualitäten
Elektroden) vom Körper entfernt werden, da die wie Druck, Berührung und Vibration verfügt. Da
Impulse auf das Akupunktur-Meridiansystem ein- primäre Sinneszellen die Impulse 1:1 weiterleiten,
wirken und Akupunktur-Meridiane zum Beispiel stellen sie eine wichtige Eintrittspforte für Frequen-
durch Halsketten etc. kurzgeschlossen werden zen dar, die unmittelbar und unverändert in das
können (Blockierung des Informationsflusses). ZNS projiziert werden sollen. Da die SVK auf vielen
verschiedenen Ebenen auf den Körper einwirkt,
Trennen Sie möglichst sämtliche elektrischen Ge- zeigt sie tiefgreifende Wirkungen auf der psycho-
räte im Behandlungsraum vom Stromnetz, Selbst somatischen Ebene, da sie die Emotionalität und
unscheinbare Geräte, wie zum Beispiel netzbetrie- die Körperlichkeit zu verbinden hilft. Krankheitsbil-
bene Radiowecker neben dem Bett, können zu der, bei denen die Körperwahrnehmung gestört ist,
einer erheblichen elektromagnetischen Belastung z.B. bei chronischen Schmerzen oder Rückenprob-
führen. Denken Sie daran, dass die Störfelder nicht lemen, kann die SVK im Sinne einer Reprogram-
nur vom Verbraucher, sondern auch von der Zulei- mierung der haptischen Wahrnehmung eingesetzt
tung ausgehen und dass ELF-Wechselfelder zum werden. Auch hat sich die SVK gut bewährt, um die
Beispiel Mauern nahezu ungehindert durchdringen Entspannungsreaktion wiederzuerlernen und zu
können. Halten Sie daher zu allen Verbrauchern bahnen, was z.B. bei Störungen der sensorischen
und Zuleitungen, die nicht ausgeschaltet werden Integration, Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-
können (Kühlschrank, Fernseher des Nachbarn) Erkrankungen und chronischem Stress indiziert ist.
einen möglichst großen Abstand.
Schlüsselworte: Musiktherapie, Vibrokymatik,
Fazit Klangliege, Tastsinn, Haptik, Stress, Entspannung,
Die Technologie der Hirnwellenstimulation eröffnet Schlaf, Frequenztherapie
nicht nur dem Therapeuten eine Vielzahl von An-
wendungsmöglichkeiten, sondern sie setzt auch Einführung
neue Horizonte hinsichtlich mentaler Selbsterfor- Musik ist wahrscheinlich die höchste Form der
schung und Reprogrammierung. Sie lädt ein, zum Kommunikation, die der Mensch erschaffen hat.
Pionier des eigenen Universums zu werden und Jeder weiß aus eigener Erfahrung, wie eng die
teilzuhaben an der Entdeckung des interessantes- harmonikalen und rhythmischen Inhalte der Musik
ten und gleichsam am wenigsten erforschten Teils an unser emotionales Erleben angeknüpft sind.
des Menschen: Dem Gehirn. Stimmungen, Erinnerungen, Gefühle, all das ist in
Musik enthalten. Musik wird im Wesentlichen als
gestaltete Zeit beziehungsweise Ablauf von Zeit
Teil 3: erlebt, eignet sich aber auch sehr gut, um die Zeit
Körperhören - Erfahrungen mit der aufzulösen, z.B. indem sie Erinnerungen an lang
systemischen Vibrokymatik vergessene Ereignisse wachzurufen in der Lage
ist. Daher lässt sie sich auch sehr erfolgreich in der
Zusammenfassung Behandlung einer Vielzahl gesundheitlicher Stö-
Die Vibrokymatische Ganzkörper-Stimulation oder rungen einsetzen (Spintge, Droh 1992), was in
Systemische Vibrokymatik (SVK) ist eine Weiter- allen menschlichen Kulturen beobachtet wird. Ge-
entwicklung der Vibroakustischen Therapie (VAT). rade bei der Behandlung chronischer Krankheits-
Beide Systeme gehören in den Bereich der rezepti- bilder, bei denen der Zeitfaktor und der protrahierte
ven Musiktherapie, wobei die Musik nicht nur über zeitliche Verlauf ja sogar namensgebend ist, sollten
das Ohr, sondern großflächig am ganzen Körper ganzheitlich vorgehende Heilkundige an den ge-
appliziert wird. Während bei der VAT große Lauts- zielten Einsatz von therapeutisch wirksamer Musik
precher zum Einsatz kommen, die unter einer Lie- denken. Die Elemente, aus denen sich Musik zu-

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sammensetzt, sind z.B. Tonabfolge und Rhythmus, sengekoppelte Systeme brauchen wesentlich we-
Harmonie und Dynamik, aber auch Luftschall und niger Energie, während ein Leben neben dem
Körperschall. Nach G. Hildebrandt sind diese musi- Rhythmus mit einem erhöhten Energiebedarf sowie
kalischen Parameter sehr gut geeignet, um auf die systemischem Stress einhergeht.
rhythmischen Transport- und Verteilungssysteme
im Körper dergestalt Einfluss zu nehmen, dass sie Systemischer Stress
für eine Harmonisierung von metabolischem Sys- Die systemische Stressreaktion kann noch viele
tem und Informationssystem des Körpers sorgen. weitere Ursachen haben, daher sind auch so viele
Die Abbildung 1 (nachgezeichnet nach G. Hildeb- Patienten davon betroffen. Die Folgen von negati-
randt) zeigt, nach welcher Logik das individuelle vem Stress zeigen sich z.B. in Form von Bluthoch-
informationsverarbeitende System druck, der wiederum für die meisten Herz-Kreislauf-
Erkrankungen verantwortlich ist. Für die Ganz-
heitsmedizin ist es wichtig, zu verstehen, dass der
systemische Stress ein grundlegendes Blockade-
system für alle Therapiemethoden darstellt, die auf
eine gute Funktion des Vegetativums (bzw. der
Selbstheilungskräfte) angewiesen sind. Daher soll-
te bei allen therapeutischen Überlegungen im
Rahmen der Behandlung chronischer Erkrankun-
gen die Reduktion der systemischen Stressbelas-
tung zunächst im Vordergrund stehen. Da keine
chronische Erkrankung direkt in Gesundheit über-
führt werden kann, muss der Verlauf über eine
Akutphase gehen. Dazu ist eine gute Durchblutung
genauso essentiell wie die gute Funktion des Im-
munsystems, das ja einen Abbau auf Zellebene
immer nur durch wohldosierte Entzündungsreaktio-
nen verhindern kann. Hohe Konzentrationen von
Ketecholaminen und Cortisol wirken somit kontra-
produktiv, stattdessen sind Regeneration und Re-
laxation gefragt. Hier kann Musik als nebenwir-
kungsfreies Medikament schon sehr viel erreichen,
Abbildung 1: Hierarchische Gliederung der allerdings lässt sich die Musikwirkung noch stei-
Rhythmen beim Menschen (nachgezeichnet nach gern, wenn neben dem Luftschall auch die Kompo-
Hildebrandt, aus (Hildebrandt 1997) nente des Körperschalls hinzukommt. Es gibt gute
Gründe, therapeutische Musik nicht nur über Kopf-
(unterer weißer Kreis) mit dem nicht-individuellen hörer und Raumlautsprecher, sondern wirklich sys-
Stoffwechselsystem (oberer weißer Kreis) verbun- temisch mit Wirkung auf den gesamten Körper zu
den ist. Vermittler der beiden Systeme ist das Herz- applizieren. Dies ist natürlich keine neue Erkenn-
Kreislauf-System mit Puls- und Atemrhythmus, hier tnis, was man leicht feststellen kann, wenn man
mit Rhythmischem System bezeichnet. Das Stoff- sich den Gebrauch der Musik zur Trance-
wechselsystem wird beim modernen Menschen Erzeugung und andere prähistorische und histori-
oftmals individualisiert, steht also nicht mehr mit sche Musiktherapie-Methoden betrachtet. Fast jede
den invarianten kosmischen Rhythmen unserer Kultur hat eigene Methoden entwickelt, um mit
Umgebung in Resonanz, sondern ist der Individua- Musik den ganzen Körper zu massieren: Trom-
lität des Denkens bzw. dem modernen Lebensstil meln, Gongs, Orgeln, Orchester, Chöre, Ganzkör-
einer 24/7-Gesellschaft untergeordnet: Alles muss per- Monochorde, Krugflöten, Klangschalen usw.
rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche mög- Die meisten dieser Methoden sind zwar sehr gut
lich sein. Die heutige Gesellschaft läuft Gefahr, wirksam, aber entweder nicht mehr zeitgemäß oder
immer mehr natürliche Rhythmen zu verlieren, was im Praxisbetrieb zu unhandlich: Klangschalen er-
viele Ergebnisse chronobiologischer Forschung schrecken diejenigen Patienten, die eine Abnei-
bestätigen. Während die Chronobiologie darauf gung gegen Esoterik haben und können vor allem
hinweist, dass der Verlust von Rhythmizität ein kleineren Patienten schwer auf dem Magen liegen;
bedeutender Schritt in Richtung Krankheit ist, ste- Trommeln stören diejenigen, die noch im Warte-
hen wir durch Kunstlicht, Tankstellen-Shops und zimmer sitzen und Chöre, Orchester und die Kir-
andere ubiquitäre Konsummöglichkeiten in ständi- chenorgel brauchen zuviel Platz. Aber auch das
ger Versuchung, wider besseres Wissen unsere Ganzkörper-Monochord hat gerade im Praxisbe-
Freiheit und Individualität auch auf vegetative Pe- trieb nicht nur Vorteile: Da es im Widerspruch zum
riodizitäten auszudehnen und diese damit aufzulö- Namen meist über viele Saiten verfügt, muss es
sen. Das Ausbrechen aus einer Resonanzkopplung vor einer Anwendung oft aufwendig gestimmt wer-
muss jedenfalls teuer erkauft werden, denn pha- den, die Liegefläche, weil aus Holz, ist besonders

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für ältere Menschen unbequem und die Saiten Anatomische Grundlagen
wollen ständig vom Therapeuten bearbeitet wer- Die Haut ist ein universelles Sinnesorgan, das für
den, damit sich die klangliche Wirkung entfaltet. eine eine Reihe verschiedenster Reizqualitäten
Die automatische Klangliege empfänglich ist. Hierbei findet man deutliche Unter-
Neue Entwicklungen in der Elektrotechnik haben schiede, je nachdem, ob man die unbehaarte oder
die Konstruktion von Ganzkörper-Applikatoren für die behaarte Haut betrachtet (Abbildung 3).
die systemische Vibrokymatik ermöglicht, die keine
bestimmte Klangcharakteristik vorgeben, sondern
an jede beliebige Musikquelle angeschlossen wer-
den können und damit jede Art von Klang oder
Musik körperlich erfahrbar machen. Da es hierbei
wesentlich darauf ankommt, den Anteil des Körper-
schalls gegenüber den Luftschall-Komponenten zu
verstärken, haben sich konventionelle Lautspre-
cher-Systeme als ungeeignet erwiesen, da sehr
hohe Schalldrucke erforderlich sind, um das Erle-
ben von Körperschall-Vibrationen zu ermöglichen.
Stattdessen kommen spezielle Körperschall-
Wandler zum Einsatz, die in geeigneter Weise an
die Unterseite der Liegefläche angebracht werden,
so dass eine gleichmäßige Verteilung der Vibratio-
nen gewährleistet ist. Dabei kann die Liegefläche
entweder bequem gepolstert sein oder auch aus
einer Wasserauflage (Abbildung 2) bestehen, was
zu einer optimalen Impulsübertragung führt.

Abbildung 3: Aufbau der menschlichen Haut

Während die behaarte Haut nur über drei Sensor-


systeme verfügt, existieren in der unbehaarten
Haut vier verschiedene Detektorsysteme. In der
unbehaarten Haut, wie wir sie z.B. an den Innenflä-
chen der Hände oder im Mund haben, finden wir
folgende Mechanosensoren für Druck, Berührung
und Vibration: Meissner-Zellkomplexe, Merkel-
Zellen, Ruffini-Körperchen und Pacini-Körperchen.
In der behaarten Haut gibt es nur Merkel-Zellen
Abbildung 2: Elektrisch höhenverstellbare Klang- und Pacini-Körperchen, die Aufgabe der Meissner-
liege mit Wasserauflage Zellkomplexe wird hier von Haarfollikelsensoren
übernommen, die auf Haarverbiegungen reagieren.
Hierbei behält der Körper auch seine Fähigkeit zur Die spindelförmigen Ruffini-Kolben reagieren auf
Eigenschwingung, da er nicht an den Auflagezonen Druck und spielen für die Wahrnehmung von Kör-
von Kopf, Schulter und Becken fixiert wird. Um perschall eine untergeordnete Rolle. Die Merkel-
elektromagnetische Störungen auszuschließen, Zellen reagieren auf schnelle Druckänderungen
sollten die verwendeten Verstärkersysteme mit und sind damit an der Detektion von Schwingungs-
Gleichstrom betrieben werden, wobei eine Versor- ereignissen wechselnder Intensität schon stärker
gung mit Akkustrom als optimal anzusehen ist. Die beteiligt. Meissner-Zellkomplexe und Haarfollikel-
vibroakustische Therapie mit derartigen automati- sensoren detektieren Berührungen und Vibrationen
schen Klangliegen erweitert das Spektrum der Mu- im Frequenzbereich von 10 bis 100 Hz, aus-
sikwirkungen um den körperlich- ganzheitlichen schließliche Vibrationssensoren hingegen sind die
Aspekt und lässt sich in idealer Weise mit anderen Pacini-Körperchen, deren Frequenzbereich zwi-
Formen der Körperarbeit kombinieren (z.B. Reiki, schen 100 und 400 Hz liegt. Wenn die Haut als
Craniosacral- Arbeit, Akupunktur, Massage), da Sinnesorgan für klangliche Frequenzeinkopplung
nicht nur die Durchblutung gesteigert und schnell verwendet werden soll, liegt ein besonderes Ge-
eine tiefe Entspannung schnell erreicht wird, son- wicht auf einem Frequenzbereich, der sich von 10
dern auch der Energiefluss im Körper aktiviert und bis max. 500 Hz erstreckt. Diese Frequenzen wer-
harmonisiert wird. Viele Therapeuten berichten von den hierbei, anders als die Schallereignisse, die
einer erheblichen Arbeitserleichterung, wenn Be- unser Ohr treffen, von primären Sinneszellen ver-
handlungen auf der automatischen Klangliege arbeitet. Das bedeutet, dass eine Vibration auf der
durchgeführt werden. Haut mit einer Frequenz von 100 Hz sowohl von
Merkel-Zellen, Pacini-Körperchen als auch von

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Haarfollikelsensoren gleichermaßen aufgenommen kohärente Impulse und Reize eher zu einer Dämp-
und ohne Veränderung der Frequenz als Aktions- fung der Signalweiterleitung. Betrachten wir nun
potentiale mit 100 Hz im Gehirn ankommt. Der das Zusammenspiel zwischen Gehör und Haut-
Großteil der sensorischen Meldungen, die aus dem empfinden, so bedeutet dies eine nachhaltige Stö-
Oberflächensensibilitätssystem der Haut stammen, rung der Kohärenz, wenn Luftschall und Körper-
werden in den somatosensorischen Kortex, den schall unterschiedlichen Informationsgehalt aufwei-
Gyrus postcentralis, projiziert. Alle sensorischen sen. Während die akustische Abstrahlung von ech-
Zuflüsse zum Kortex können hierbei auf allen Um- ten Orchestern, Kirchenorgeln, singenden Men-
schaltstationen durch absteigende Bahnen ge- schen im Raum usw. zu einer synchronen Wahr-
hemmt werden, was der Schwellenverstellung, nehmung von Luftschall und Körperschall führen
Änderung rezeptiver Felder sowie Filterung dient. und damit sowohl Ohr als auch Hautwahrnehmung
Damit wird klar, dass jede Form der Körperwahr- schulen, lässt z.B. der längere Gebrauch von Kopf-
nehmung immer auch mit Lern- und Anpassungs- hören die akustische Kohärenz nach und nach
vorgängen verbunden ist, was sich besonders im verkümmern. Wenn jemand im Bus sitzt und dabei
Fall chronischer Schmerzen und Störungen der Musik aus einem MP3-Spieler über Kopfhörer hört,
sensorischen Integration negativ bemerkbar macht. so blendet das Gehirn die Körperschallereignisse
aus der Umgebung schließlich aus, da sie in kei-
Kohärente Wahrnehmung nem sinnvollen Zusammenhang mit den über
Wenn wir die Filtervorgänge im zentralen Nerven- Kopfhörer dargebotenen Klängen stehen. Dadurch,
system genauer betrachten, so dienen sie eigent- aber z.B. auch durch das Tragen von Kleidung, die
lich der Unterscheidung von wichtigen von unwich- ja auch Reize auf die Sensoren der Haut ausübt,
tigen Signalen, wobei die letzteren schließlich fal- wird das überaus wichtige System der Oberflä-
lengelassen bzw. nicht weiterverarbeitet werden. chensensibilität in einen permanenten Dämpfungs-
Wahrnehmungsvorgänge wie Lauschen oder Spä- zustand gebracht, der schließlich zum funktionellen
hen sind offensichtliche Beispiele für solche aktiven Verkümmern des größten menschlichen Sinnesor-
Filterprozesse, die dem Heraussuchen wichtiger gans führt. Dies zieht vielgestaltige negative Kon-
Inhalte dienen. Wie nun kann das ZNS bei der Flut sequenzen mit sich, denn dadurch sinkt z.B. die
von Informationen herausfinden, welche Signale Lebensqualität: Die Haut hat schließlich die Fähig-
wichtig und welche unwichtig sind, besonders wenn keit, ausgeprägtes Wohlgefühl zu vermitteln, wenn
diese Signale aus unterschiedlichen Detektorsys- sie richtig behandelt wird. Dabei ist hier natürlich
temen stammen? Die Erfahrung zeigt, dass das nicht die Rede von Körperpflegemiteln, sondern
Moment der Gleichzeitigkeit hierbei eine dominante von der wohldosierten mechanischen Reizung, wie
Rolle spielt: Treten verschiedene Stimuli zeitlich sie sich z.B. beim Streicheln der Haut vollzieht.
gekoppelt auf, so ist dies für unser Gehirn ein Indi- Wenn die Haut adäquat stimuliert wird, kann dies
kator dafür, dass sie auch eine gemeinsame Ursa- z.B. zum Abbau von Stresshormonen und zur ver-
che haben, also inhaltlich zusammenhängen. Auf stärkten Ausschüttung von Oxytocin führen, einer
dieser Basis funktioniert z.B. die klassische Kondi- körpereigenen Wohlfühl-Substanz, die mitunter
tionierung, wie sie beim Pawlow´schen Hund beo- auch als Kuschelhormon bezeichnet wird, weil sie
bachtet wurde, aber auch das Erlernen vieler Reiz- beruhigende und euphorisierende Wirkungen auf-
Reaktions-Muster beim Menschen. Unsere moder- weist.
ne Umwelt ist voll von Körperschall-Ereignissen
maschinellen Ursprungs: Automotoren, Antriebe Gibt es ein Erleben vor der Geburt?
von Bussen und Bahnen, Lüftungssysteme und Beschäftigt man sich eingehender mit den Veröf-
Klimaanlagen, Kühlschränke, Kompressoren - die fentlichungen von S. Grof, begegnet man zwang-
Liste der Vibrationsquellen ließe sich fast endlos släufig dem Begriff der prä- und perinatalen
fortsetzen, selbst der Netzstrom, der eine Stromlei- Grundmatritzen, die vier für die Persönlichkeitsent-
tung durchfließt, hinterlässt eine messbare Vibrati- wicklung essentielle Phasen vor und während der
ons-Signatur im Gemäuer. Da die Wahrnehmung Geburt beschreiben (Grof 2001). In unserem Kon-
der meisten dieser genannten Schall- und Vibrati- text des Körperhörens ist die erste vorgeburtliche
onsereignisse keinen Sinn hat, werden sie über Phase von besonderem Interesse, da sie das Ge-
neuronale Filtervorgänge aus der bewussten fühl des Einsseins (mit der Mutter) und ein "ozeani-
Wahrnehmung ausgeblendet, was dem Nervensys- sches Glücksgefühl" ohne räumliche Einschrän-
tem umso leichter fällt, wenn die Vibrationen kaum kungen beschreibt. Dieser Zustand wurde von den
hörbar sind. So werden besonders die akustisch allermeisten Menschen als paradiesisch und zu-
schwer wahrnehmbaren sinusförmigen Schwin- tiefst befriedigend erlebt, zu diesem Schluss kommt
gungsvorgänge, deren Frequenzen niedriger sind zumindest die Prä- und Perinatalpsychologie. Da
als 100 Hz, von unserem Nervensystem eliminiert, der Embryo im Fruchtwasser schwimmt, wirken von
bevor sie in unser Bewusstsein treten können. Anfang an Körperschallwellen auf ihn ein, die in
Während also zeitlich kohärente Reize die Wahr- erster Linie von dem schlagenden Herzen der Mut-
nehmung schulen sowie Lernvorgänge ermögli- ter stammen. Dieser dominierende allgegenwärtige
chen, führen wiederholt auftretende nicht- Rhythmus des Herzens ist somit eine fundamentale

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Urerfahrung, die jeder Mensch gemacht hat. Diese Anwendungen
Urerfahrung von Rhythmus prägt frühzeitig die Während der vergangenen zwölf Jahre wurden bei
Wahrnehmung und Bedeutung dessen, was wir den Kongressen der Gesellschaft für biologische
später, also nach der Geburt, als Musik erleben. Krebsabwehr (GfbK) ein Wellnessraum angeboten,
Vergleicht man die Schlagzahlen, die man bei ei- in dem die Kongressteilnehmer verschiedene Be-
nem Metronom einstellen kann, mit dem Frequenz- handlungen wahrnehmen konnten. Zu dem Ange-
umfang des menschlichen Herzens, so kann man bot zählte auch eine Klangliege für die systemische
eine weitgehende Übereinstimmung feststellen. Die Vibrokymatik.
Haptikforschung beschreibt den Tastsinn als den
ersten Sinn, der beim Embryo seine Funktion auf- Dieses Angebot wurde von den Kongressteilneh-
nimmt und damit schon ab der 8. Schwanger- mern sehr gut aufgenommen, so dass die Klanglie-
schaftswoche die weitere Entwicklung des Nerven- ge praktisch ständig in Betrieb war, eine Anwen-
systems dadurch beeinflusst, dass von ihm erste dung war auf ca. 12 Minuten begrenzt. Eigentlich
neuronale Impulse ausgehen. Die Voraussetzun- sollte eine derartige Anwendung in einem ruhigen
gen für das körperliche Erleben von Klängen ist Raum durchgeführt werden, in dem keine weitere
demnach schon intrauterin gegeben, und zwar vor Betriebsamkeit herrscht, das war jedoch aus Platz-
der Entwicklung eines funktionsfähigen Hörorga- gründen bei keinem der Kongresse der Fall. Damit
nes. Diese Aspekte lassen besser verstehen, war- möglichst viele Teilnehmer in den Genuss einer
um die Anwendung von rhythmischer, eher mono- Session kommen konnten, mussten die Termine im
toner Musik, die auf den gesamten Körper einwirkt, Viertelstundentakt vergeben werden, woraus die
bei vielen Patienten sehr schnell zu einem trance- relativ kurze Anwendungsdauer resultierte.
artigen Zustand tiefer körperlicher Entspannung bei
gleichzeitig wachem Geist führt. Die Anwendung Trotz dieser eher ungünstigen Rahmenbedingun-
der systemischen Vibrokymatik scheint in der Lage gen zeigte die Auswertung von 188 Fragebögen
zu sein, eine emotionale Rückerinnerung an die aus den Jahren 2000, 2002 und 2004, dass 172
vorgeburtliche, intrauterine Umgebung zu induzie- Anwender die Erfahrung gerne wiederholt hätten,
ren, die von einer deutlichen Mehrzahl der Anwen- was einer Akzeptanz von über 90% entspricht.
der als sehr beglückend empfunden wird (Abbil- Ebenfalls für 172 Personen war es die erste Be-
dung 4). gegnung mit der systemischen Vibrokymatik.

89 der 188 Teilnehmer der Befragung hatten bei


der Frage, ob sie gesund sind, angekreuzt "ich bin
nicht gesund, und zwar habe ich... ", was sich in
der überwiegenden Zahl der Fälle auf eine Krebs-
erkrankung bezog. Für die folgenden Fragen wurde
ein Schulnotenraster von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr
schlecht) vorgegeben (Tabelle 1).

Es gab eine Rubrik im Fragebogen, die die Teil-


nehmer aufforderte, mit eigenen Worten das ge-
machte Erlebnis zu beschreiben. Die Antworten
sind eine Bestätigung für den Umstand, dass bei
statistischen Untersuchungen die wichtigsten indi-
viduellen Aspekte unter den Tisch zu fallen drohen:

• "Sehr entspannend, es funktioniert sehr schnell,


Abbildung 4: Cranio-Sacral-Therapie auf der mein Körper kam in feine Schwingungen"
Klangliege • "Sehr entspannend, sanft massierend, zeitweise
das Gefühl, zu schweben"
• "Sehr angenehm, bin fast eingeschlafen"
• "Entspannend, erleichternd, je länger die An-
wendung dauert"
• "Ganz allmählich in die Entspannung gleitend,
Tabelle 1: wohltuend"

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• "Ich spürte Leichtigkeit im ganzen Körper" auf die Hälfte und weniger der ursprünglichen In-
• "Ich konnte nach wenigen Minuten einschlafen, tensität berichtete, während bei einem weiteren
was sonst in der Mittagszeit nicht möglich ist" Drittel entweder keine Änderung oder sogar eine
• "Entspannende Vibrationen im Rumpfbereich, leichte Intensivierung der Schmerzen zu verzeich-
leichtes Einschlafen, kein Zeitgefühl" nen war. Daraus folgt, dass in weiteren Untersu-
• "Eine unendliche Leichtigkeit" chungen ein Augenmerk darauf gelegt werden
• "Es war für mich angenehm, wie der Körper die sollte, entsprechende Auswahlkriterien zu erarbei-
Schwingungen aufgenommen hat" ten, die eine Selektion derjenigen Schmerzpatien-
• " Man kommt zu einer Körperwahrnehmung, für ten ermöglichen, die von der Systemischen Vibro-
die man sich sonst kaum Zeit nimmt" kymatik besonders profitieren.
• "Als innere Entspannung. Ganz eindeutig!
Nachlassen meines Herzdruckes"
• "Entspannung tiefer als wortgeleitete Meditation, Die ideale Musik
Gefühle lösend, Gedanken ziehen vorbei oder Da die Klangliege ein intensives körperliches Musi-
sind glasklar" kerleben vermittelt, sollte man bei der Auswahl der
• "Die Vibrationen machten auf bestimmte Kör- Musik besondere Sorgfalt walten lassen und die
perzonen aufmerksam" verwendeten Stücke möglichst auch selbst auspro-
• "Ich befand mich in einer anderen Welt, Berge biert haben. So ist klassische Orchestermusik auf-
mit Wasserfall" grund der hohen Dynamik nur bedingt geeignet, da
• "Ein Vibrieren hinter dem Sternum, Wärmege- bei sehr leisen Passagen fast keine Vibrationen
fühl im ganzen Körper, sehr entspannend, ein- spürbar sind, wohingegen bei Paukenschlägen ein
schläfernd" unerwünschtes Schreckmoment auftreten kann.
• "Es ist einfacher, mit dieser Musik zu entspan- Die besten Erfahrungen wurden mit meditativer
nen, als in totaler Stille" Musik, Aufnahmen von Klangschalen und beson-
• "Fühlte mich leicht und schwebend, innerlich ders mit Musikstücken, die nach dem pythagorei-
sehr ausgeglichen, im Einklang mit mir selbst" schen Prinzip der Oktave komponiert wurden, ge-
• "Erwartung - Zulassen - Entspannung - Frieden" macht (Berendt 2007), (Die heilsame Planetenton
• Klangmassage Meditation - Die Klangapotheke.
Die vorstehenden Antworten wurden ausschließlich 6er-CD-Set mit 18 Planetenfrequenzen, 2009).
aus der Gruppe von Teilnehmern ausgewählt, die Dabei macht es nach den über 12-jährigen Erfah-
"nicht gesund" angekreuzt hatten. Bemerkenswert rungen des Autors keinen Unterschied, ob Auf-
ist außerdem, dass eine Reihe von Teilnehmern nahmen von natürlichen Instrumenten wie dem
unter den genannten Bedingungen in der Kürze der Monochord oder elektronische Musik zur Anwen-
zur Verfügung stehenden Zeit während der An- dung kommt. Vielfach ist elektronische Musik sogar
wendung eingeschlafen sind. besonders gut geeignet, da sie die Möglichkeit
beinhaltet, bestimmte Frequenzen sehr gezielt zu
Körperhören bei Schmerzen erzeugen. Da als Klangquelle auch ein Synthesizer
In der Schmerztagesklinik des Diakonissenkran- angeschlossen werden kann, ist die Anwendung
kenhauses in Speyer wurde im Zusammenhang mit von monochromatischen Klängen und Intervallen
einer geplanten Studie mit chronischen Schmerz- möglich. Gute Erfahrungen wurden auch mit An-
patienten eine Voruntersuchung (n=17) durchge- wendungen auf der Basis einer Stimmanalyse der
führt, die vergleichbare Ergebnisse mit der Daten- Patienten gemacht, wobei eine Computersoftware
erhebung bei den GfbK-Kongressen lieferte. Das die Frequenzanteile der Stimme spektralanalytisch
untersuchte Kollektiv setzte sich zu etwa gleichen auswertet und daraus ein kompensatorisches Fre-
Teilen aus Patienten mit chronischen Kopfschmer- quenzgemisch errechnet und erzeugt, das dann in
zen (n=8) und solchen mit chronischen Rücken- reiner Form oder gemischt mit geeigneter Musik
schmerzen (n=9) zusammen. Von den 17 Patienten appliziert wird.
wollten 15 die Erfahrung mit der Vibrokymatischen
Therapie gerne wiederholen, was ebenfalls einer
Akzeptanz von etwa 90% entspricht. Wie die dritte
Spalte der obigen Tabelle 1 zeigt, sind auch die Weitere Informationen beim Verfasser.
sonstigen Ergebnisse weitgehend in Übereinstim-
mung. Zusätzlich zu dem Fragebogen, der auch bei Anschrift
der Datenerhebung während der GfbK-Kongresse
Verwendung fand, wurde in Speyer auch die indivi- Alexander Wunsch
duelle Schmerzstärke vor und nach der Anwen- Bergheimer Strasse 116
dung erfragt, wobei diese im Mittel nur um eine 69115 Heidelberg
Einheit (auf einer Skala von 0 = kein Schmerz bis www.klangliege.de
10 = stärkste vorstellbare Schmerzen) abnahm. www.brainmances.de
Was jedoch auffällig war, ist das Faktum, dass ein Audio-visueller Vortrag "Körperhören" von Alexan-
Drittel der Patienten über eine Schmerzreduktion der Wunsch ist auf DVD erhältlich.

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