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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

sagt Ihnen der Name Herman Van Rompuy etwas? Mancher wird ihn
irgendwo mal gehört haben. Viele werden keine
Ahnung haben, wer das ist. Nur wenige dürften wissen...

Der Mann ist Präsident des Europarates! Ihr Präsident! Der Präsident von
500 Millionen Europäern!

Und jetzt raten Sie mal, wer dem Präsidenten Europas die folgenden
deutlichen Worte sagte, und wo:

»Man erzählte uns, wenn wir einen Präsidenten bekämen, dann würde das
eine grosse, international bekannte politische Figur sein. Der Mann wäre
der politische Führer von 500 Millionen Europäern. Er würde uns
alle auf der Weltbühne vertreten. Der Job ist so wichtig, dass wir ihm
natürlich ein höheres Gehalt zahlen als
Präsident Obama.

Ich fürchte, was wir bekommen haben, sind Sie!

Entschuldigung, aber nach dieser Vorstellung, die Sie vorhin gaben, ich
will ja nicht unhöflich sein, aber wissen
Sie, also wirklich ...

... Sie haben das Charisma eines feuchten Putzlappens und das Auftreten
eines kleinen Bankangestellten. Die Frage,
die ich Ihnen stellen will, die sich jeder stellt, diese Frage ist: »Wer sind
Sie?«

Ich habe nie von Ihnen gehört. Niemand in Europa hat von Ihnen gehört.
Ich möchte Sie fragen, Präsident, wer hat
eigentlich für Sie gestimmt?

Und welchen Mechanismus, oh ich weiss, Demokratie ist bei Ihnen nicht
sehr beliebt, welchen Mechanismus haben die
Bürger Europas, um Sie wieder loszuwerden? Ist das europäische
Demokratie?

Ich spüre, dass Sie ... gefährlich sind, und ich habe keinen Zweifel, dass
es Ihre Absicht ist, dass Sie der heimliche Mörder der europäischen
Demokratie und der europäischen Nationalstaaten sind.

Sie scheinen einen Ekel zu haben vor dem Konzept und der Existenz der
Nationalstaaten. Vielleicht liegt das daran, dass Sie aus Belgien kommen,
was ja nicht wirklich was von einem richtigen Land hat.
Seit Sie im Amt sind, haben wir gesehen, wie Griechenland auf nicht mehr
als ein Protektorat reduziert wurde.

Sir, Sie haben nicht die geringste Legitimierung für diesen Job. Ich kann
mit Sicherheit im Namen der Mehrheit der britischen Bevölkerung sagen:
Wir kennen Sie nicht! Wir wollen Sie nicht! Und je schneller Sie
verschwinden, desto besser!

Deutliche Worte, wie man sie selten hört. Erst recht im Europäischen
Parlament, wo sich der weitgehend unbekannte
Präsident Europas diese Vorwürfe anhören musste.

Sein Kritiker ist der britische Europa-Abgeordnete Nigel Farage von der
Unabhängigen Partei, Mitglied der
Parlamentsgruppe »Europa der Freiheit und Demokratie«.

Andere Abgeordnete waren empört. Martin Schulz von den Sozialisten


forderte, den Mann zur Ordnung zu rufen:
»Es kann nicht sein, dass ein Parlamentarier den Präsidenten einen nassen
Lappen nennt!«

Sie können sich dieses Panoptikum auf Video ansehen. Mit deutschen
Untertiteln unter dem Link:

www.youtube.com/v/bypLwI5AQvY&hl=de_DE&fs=1&color1=0x006699&c
olor2=0x54abd6

Synchronisiert sehen Sie die Rede hier:

www.youtube.com/watch?v=uNXGmBVazZ8&feature=related

Nigel Farage ist dafür bekannt, dass er immer wieder mal die Wahrheit
sagt. Schade nur, dass seine Auftritte nicht die geringste Konsequenz
haben. Das Parlament, in dem er sitzt, ist nun leider mal nur ein
Scheinparlament. Sie lassen ihn reden, weil das den Schein noch
verstärkt, dass wir es in Brüssel mit einer Demokratie zu tun hätten.

»Würden Sie von dieser Kommission einen Gebrauchtwagen kaufen?«


fragte er, nachdem er jeden einzelnen der
Kommissare in die Mangel genommen hatte. Das Parlament lachte nur
dazu.

Angenehm erfrischend und unterhaltsam sind Nigel Farages Auftritte


immer. Es ist eben schön, die Wahrheit zu
hören, auch wenn es nichts bringt. Weiter unten sage ich Ihnen noch
einige Links, unter denen Sie seine schönsten
Reden sehen. Seine Kritik an Frau Merkel, sein Urteil über den Euro, seine
Abrechnung mit der Europäischen
Kommission. Im Fernsehen zeigt man Ihnen sowas nicht, kein Wunder.

Tja wie gesagt: Schade dass es in der EU keine Konsequenzen hat, wenn
einer die Wahrheit sagt.

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