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So ein Theater

Queerer Saisonstart auf Hamburgs Bühnen

Premiere

Tim Fischer singt Hildegard Knef

Gastspiel

Geschwister Pfister in den Fliegenden Bauten

Abonnement

Kreuz & Queer mit der Hamburger Volksbühne

Liebe Leser, mit dem Besuch von Mariela Castro hatte die diesjährige CSD-Parade ihren kleinen Aufreger,

Liebe Leser,

mit dem Besuch von Mariela Castro hatte die diesjährige CSD-Parade ihren kleinen Aufreger, der auf hinnerk.de zu einer kontroversen Leser- debatte führte. Ausgangspunkt war die Frage, ob die Tochter des kubani- schen Staatspräsidenten die Demonstration als Gast von Schirmherr Cor- ny Littmann anführen solle oder nicht. hinnerk war der Meinung, sie soll- te nicht, da sie mit dem kubanischen Sozialismus ein System verteidigt, das keine Presse-, Meinungs- und Demonstrationsfreiheit kennt. Corny Littmann hielt dagegen: Mariela Castro setze sich wie keine andere in Kuba für die Rechte Homo- sexueller ein. Was wiegt schwerer? hinnerk hat sich mit dem Gast aus Havanna über dessen Engagement unterhalten und veröffent- licht das Interview in dieser Ausgabe (Seite 15, in voller Länge auf hinnerk.de). Denn dass Mariela Castro mit ihrem Einsatz eine wertvolle Arbeit für Homosexuelle leistet, ist unbestritten. In Ham- burg machte Fidels Nichte dann vom deutschen Demonstrationsrecht munter Gebrauch und forderte mit einem selbst beschrifteten T-Shirt Freiheit für fünf in den USA einsitzende Kubaner, die in einem umstrittenen Spionageprozess zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Hierzulande sind derartige Meinungsäußerungen schließlich kein Problem. Menschenrechte sind eine heikle Angelegenheit, weil hier moralischer Anspruch und politische Realität aufeinanderprallen. Ihre Einhaltung hat aber weltweit der Maßstab zu sein – nicht umsonst gründen die Vereinten Nationen auf einer entsprechenden Charta, auch wenn hier die sexuelle Iden- tität nicht benannt wird. Für die politische Praxis hat sich der offen schwule Bundesaußenminister nun etwas Neues einfallen lassen: Er wird seinen Partner künftig nicht mehr in Länder mitnehmen, in denen Homosexualität strafrechtlich verfolgt wird. „Wir wollen den Gedanken der Toleranz in der Welt befördern. Aber wir wollen auch nicht das Gegenteil erreichen, indem wir uns unüberlegt ver- halten“, argumentiert Guido Westerwelle. Man kann das auch anders ausdrücken: Vor den weltweit 75 Ländern, in denen Homosexuelle verfolgt und teils mit dem Tode bedroht werden, wird künftig offiziell gekuscht. Offenbar ist es wichtiger, Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Gastgeber zu neh- men, als diese offensiv darauf hinzuweisen, dass Menschenrechte unteilbar sind – für Homos wie für Heteros.

Viel Spaß beim Lesen!

Stefan Mielchen

Chefredakteur

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Titel

Tim Fischer verrät im Interview, was er an Hildegard Knef schätzt – und was er an ihr fürchtet.

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Hamburg

Hamburg strahlt: 100 000 Menschen demonstrieren beim CSD für „gleiche Rechte statt Blumen“.

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Portfolio

Intim, sexy, berührend: Fred Goudon setzt im Bildband „Cinq“ schöne Männer schlicht in Szene.

editorial

Leserbriefe/Impressum

4

Titel

6

Hamburg

12

Kultur

18

Mahlzeit

24

Beautiful People

26

Szene

28

Programm

32

City Guide

46

Kleinanzeigen

54

Portofolio

56

Reise

58

Schule und Bildung

60

Fernsehen

62

Verlosung

64

Lange Reihe

66

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Reise

Erst die royale Traumhochzeit, dann der CSD: Stockholm war in diesem Sommer ein echter Gay Hot Spot.

leserbriefe

Auftritt KÖNIG Der CSD feiert 30. Geburtstag DER HERZEN Abtritt Ein Comic-Denkmal wird 50 Ole
Auftritt
KÖNIG
Der CSD feiert
30. Geburtstag
DER HERZEN
Abtritt
Ein Comic-Denkmal wird 50
Ole von Beust
mag nicht mehr
Antritt
Hamburg rüstet
zum Ledertreffen

Zum Kommentar „Mariela Castro sollte den CSD nicht anführen“ auf hinnerk.de

Die Parade wird traditionell von den Schirmherren angeführt. In welcher Form, das bleibt wohl jedem selbst überlassen. Sich über meinen Gast auf- zuregen, der sich im übrigen wie kaum ein anderer für die Rechte von Schwu- len, Lesben und Transgendern auf Ku- ba einsetzt, und gleichzeitig demokra- tische Rechte auf Kuba einzufordern – das ist ein merkwürdiges Demokratie- verständnis. Ich war bisher der Mei- nung, dass die Wahl meiner Gäste auch ein demokratisches Grundrecht ist.

CORNY LITTMANN

redaktion@hinnerk.de

Zum CSD allgemein

Ein herzliches Dankeschön an die Polizei Hamburg, ins- besondere das PK 14, namentlich hervorzuheben PHK Brendling und PHK Pommering. Ich war als Ehrenamtli- cher Ordner eingesetzt im fünften Jahr und die Zusam- marbeit klappte wieder mal hervorragend. Im nächsten Jahr werde ich wieder dabei sein.

Wenn Mariela Castro die CSD à la BRD von heute ablehnt, so stimme ich darin völlig mit ihr überein. Dieser ganze Commerz-Scheiß dient niemandem außer den Profitmachern und entehrt die weltweiten queeren Opfer.

SASCHA FOTIADIS

Immerhin, dass Mariela Castro sich für Homosexuelle in Cuba einsetzt, ist klasse und deutlich zu begrüßen! Da- mit hat sie es sicher nicht leicht. Aber was bringt Mariela Castros Teilnahme am Hamburger CSD den kubanischen Schwulen? Vielleicht ändert sich ja nach der Teilnahme an der Parade ihre Meinung zu CSD-Paraden, Demonstra-

BERNHARD WIGGERS, BERLIN

tions- und Meinungsfreiheit

MARTIN

Inhaltlich befürworte ich Frau Castros Einsatz für Homosexuelle in Kuba aus- drücklich. Genauso ausdrücklich stehe ich der politischen Situation in Kuba und dem System, das Frau Castro ver-

tritt, kritisch gegenüber. Für mich sind Homo-Rechte und Menschenrechte wie Meinungs- und Versammlungsfrei- heit zwei Seiten einer Medaille. Das eine kann es nicht ohne das andere ge-

ben.

LARS PETERS, HAMBURG PRIDE

Wie schön sich immer über andere Länder aufzuregen, anstatt sich um den Dreck im eigenen Land zu küm-

mern. Wer gegen das System Kapita- lismus und BRD ist kann seine Meinung auch nicht frei sagen, ohne dass staat- liche Organe ein Auge drauf werfen.

MEINREISEPASSMACHTMICHNICHTFREI

Was die politische Situation in Kuba an- geht, lässt sich vielfältige Kritik üben. Nicht übersehen werden dürfen aber auch die sozialen Errungenschaften, die – im Gegensatz zu anderen Staaten in der Region – Kuba seinen BürgerInnen nach wie vor bietet. BÄRENKERL

Natürlich ist es nicht schlimm, einen solchen Kommentar zu schreiben, wie diesen in hinnerk. Es ist nie schlimm,

Natürlich ist es nicht schlimm, einen solchen Kommentar zu schreiben, wie diesen in hinnerk . Es

Unsinn als eigene Meinung zu verbrei- ten. Schlimm ist es nur, wenn er ge- glaubt wird. LEANDER SUKOV

Der hinnerk hat recht: Frau Castro ge- hörte nicht an die Spitze des diesjähri- gen CSD-Zuges. Sie hat sogar noch die Frechheit besessen, sich ein selbst ge- maltes T-Shirt überzuziehen, auf dem sie die Freiheit von fünf kubanischen Spionen aus amerikanischer Haft for- dert (Free Cuban 5). Damit instrumen- talisiert sie den Hamburger CSD zu ei- ner Demo gegen den „amerikanischen Imperialismus“. SEHR VERÄRGERT

Da wird in Bildzeitungsmanier mit Ka- nonen auf Spatzen geschossen, alles, was sie sagt (die Frau Castro) verdreht und falsch formuliert (was ein Faible der so genannten freien Presse ist), weiterhin wird den wirklich Homopho- ben in Politik und Gesellschaft zugeju- belt und keiner merkt es.ANTIFASCHISTA

Alle Vorwürfe an die Politik Kubas könnten genau so gut auch auf Deut- schland passen. Sitzen etwa bei uns keine Politischen im Knast? (RAF, Kur- den, Abschiebung). Werden und wur- den bei uns etwa nicht die Menschen-

rechte mit Füssen getreten?

PETER GUTZEIT

Salonrevolutionäre wie Corny Littmann flirten meiner Erfahrung nach gern mit

Diktaturen, vielleicht weil ihnen ihr Le- ben sonst so unsäglich langweilig vor-

ER ER

kommt.

Ein Meisterbeispiel für einen ideologi-

schen Lügenartikel! Fragt sich nur, wer der Auftraggeber für den Lügenschrei-

ber war?

MARIA

Ich hätte keine Einwände gehabt, wenn Frau Castro beim transgenialen CSD teil- genommen hätte und die Veranstaltung mit ihr nicht im Schmidt-Theater, son- dern in der Roten Flora stattgefunden

hätte, denn Gleiches gesellt sich zu Glei- chen. Dort gehört sie hin. Dort kann sie

bleiben.

CAMILLA JOYCE THIELE

Ich wusste gar nicht, wie viele Kom- munismus verherrlichende Schwule

und Lesben es (noch) gibt. Schön, dass die endlich auch mal wieder aus ihren Höhlen gelockt werden. Man hätte fast denken können, die Homos seien alle den bürgerlichen Grünen anheimge-

fallen.

HELMUT

alle den bürgerlichen Grünen anheimge- fallen. H ELMUT impressum hinnerk Verlag Steindamm 11, 20099 Hamburg ✆
alle den bürgerlichen Grünen anheimge- fallen. H ELMUT impressum hinnerk Verlag Steindamm 11, 20099 Hamburg ✆

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Herausgeber Peter Goebel (pege/-0)

Chefredakteur Stefan Mielchen, V.i.S.d.P. (sm/-22)

Redaktion Axel Schock (as)

Mitarbeiter dieser Ausgabe Björn Berndt, Torsten Bless, Ricardo M., Ulf Meyer, Bernd Müller, Björn Reinfrank, Andrey Dietzel (Foto), Claudia Schmidt (Foto), Sven Karl Mai (Foto), Martin Stiewe (Foto)

Cover: Frank Darius

Grafik und Layout (040) 284115- Linda Lorenzen (-51)

Anzeigenleitung Christian Kranz (-31)

Anzeigenberatung (040) 284115- Oliver Kahler (-33) Dennis Döhler (-92) Christopher Schnoor (Azubi) (-34)

Kleinanzeigen

Nick Schmidt (Azubi)

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Belichtung und Druck Media Print, Westerrönfeld

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Für hinnerk gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4 vom 01.01.2010.

Veranstaltungshinweise sind kostenlos. Alle Programmangaben sind ohne Gewähr. Für unverlangt eingesandtes Bild- und Text- material wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Vervielfältigung, Speiche- rung und Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages. Gerichtsstand ist Hamburg.

Redaktionsschluss 10/10: 13.09.2010 Anzeigenschluss 10/10: 13.09.2010

Gerichtsstand ist Hamburg. Redaktionsschluss 10/10: 13.09.2010 Anzeigenschluss 10/10: 13.09.2010 Auflage IVW-geprüft

Auflage IVW-geprüft

Foto: Jim Rakete

titel

Im Knef-Kosmos

Am 28. Dezember wäre Hildegard Knef 85 Jahre alt geworden. Für Tim Fischer ist es an der Zeit, die gefeierte Schauspielerin und Sängerin auch als Texterin zu würdigen. Das Programm feiert in Hamburg Premiere

Tim, Dein neues Programm, mit dem du imzu würdigen. Das Programm feiert in Hamburg Premiere St. Pauli-Theater Premiere feierst, trägt den etwas

St. Pauli-Theater Premiere feierst, trägt den etwas ungewöhnlichen Titel „Tim Fischer singt ein Knef-Konzert“. Hast du dir dafür die Lied- liste eines tatsächlichen Knef-Konzertes vor- genommen?

Der Titel ist bewusst schmucklos und vielleicht et- was missverständlich. Ich singe kein Originalkonzert von Knef nach, sondern will an diesem Abend aus- schließlich Lieder singen, deren Verse sie selbst ge- schrieben hat. Viele wissen gar nicht, dass sie selbst viel getextet hat und einige ihre größten Hits wie „Ich brauch’ Tapetenwechsel“ oder „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ von ihr selbst stammen. Man hat die Knef immer als Sängerin gefeiert, als Autorin aber ist sie bis heute unterschätzt.

Was macht denn ihre besondere Qualitätgefeiert, als Autorin aber ist sie bis heute unterschätzt. als Songtexterin für dich aus? Sie ist

als Songtexterin für dich aus?

Sie ist eine großartige Lyrikern, und für mich steht sie da in einer Reihe etwa mit Christian Morgenstern. Sie verstand es, in ihren Texten einen doppelten Bo- den einzuziehen, so dass sich beim Lesen der Sinn splittet und man auf flotte Weise eine ganze Vielzahl von Dingen geliefert bekommt. Das ist einfach groß- artig.

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Zuletzt hast du dich besonders intensiv

für die Kabarettlieder von Georg Kreisler ein-

gesetzt. Das erscheint im Vergleich zur Knef wie ein Paralleluniversum, oder?

Die Lieder der Knef sind so voller Wärme, tiefem menschlichen Verständnis und fern von Zynismus. Das ist für mich tatsächlich wie eine ganz neue Di- mension. Die Texte Kreislers sind zwar nicht gefühls- arm, als Mann geht Kreisler aber doch viel kopfiger an die Dinge heran. Auch Knef analysiert viele The- men mit ihrem Intellekt und ist politisch, aber man merkt ihren Songs auch ganz stark die weibliche Art des Schreibens an.

Was ist denn das besonders Weibliche anSongs auch ganz stark die weibliche Art des Schreibens an. ihren Texten? Sie hatte den Mut,

ihren Texten?

Sie hatte den Mut, zu ihren Gefühlen zu stehen, da läuft es mir manchmal immer noch heiß und kalt den Rücken runter. Es ist etwas anderes, die Pointen ab- zuschießen wie bei Kreisler. Das erfordert Tempo und eine Kunstfertigkeit, etwa in der Diktion. Aber dieses Gefühl, was bei der Knef im Vordergrund steht, ist eine echte Herausforderung!

Ohne allzu aufdringlich autobiografischKnef im Vordergrund steht, ist eine echte Herausforderung! zu sein, hat Knef stets schonungslos ihr Innerstes

zu sein, hat Knef stets schonungslos ihr Innerstes offenbar.

Ihre Tabletten- und Drogensucht, ihr Alkoholismus - alles, was sie da hat durchmachen müssen, spiegelt sich auch sehr in ihrem Schaffen. Sie hat sich selbst immer wieder in Frage gestellt hat, war nicht nur

selbstbewusst, sondern im gleichen Maße auch selbstkritisch. Und sie hat wahnsinnige Ängste aus- gestanden und Niederlagen einstecken müssen. Dar- aus hat sie allerdings auch immer wieder positiv ge- schöpft. Sie ist immer wieder aufgestanden und hat versucht, sich dem Publikum und auch ihren Gefüh- len zu stellen. Damit hat sie auch den Menschen viel Kraft gegeben.

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Man hört und spürt aus diesen Sätzen

deine Bewunderung für sie.

Meine Bewunderung ist groß! Sie hat sich aber auch wahnsinnig ausgepowert, bis zur Selbstaufgabe ge- arbeitet und ist ständig über ihre Grenzen gegan- gen. Ich finde das nicht gut oder gar empfehlens- wert, aber ich habe Hochachtung dafür. Schon des- halb hat sie diesen Abend verdient. Es ist durchaus nicht nur ein Abend zum Sinnieren, da ist auch or- dentlich Power dahinter, es geht ab. Meine Musiker überraschen mich selbst immer wieder mit ihren

Möglichkeiten; die ersetzten zum Teil ein komplettes

Orchester.

INTERVIEW: AXEL SCHOCK

Tim Fischer singt ein Knef-Konzert:

Vorpremiere: 25. 9., Syke, Theater Syke. Premiere am 29. 9., weitere Vorstellungen 30.9. und 1.10., jeweils 20 Uhr, St. Pauli Theater, Hamburg

www.st-pauli-theater.de www.timfischer.der

30.9. und 1.10., jeweils 20 Uhr, St. Pauli Theater, Hamburg www.st-pauli-theater.de www.timfischer.der hinnerk 09/10 7

titel

Ohne

Gnade

Die Geschwister Pfister begeben sich mit ihrer neuen Show in die Klinik

Ein Promileben kann auf Dauer einfach nicht gesund sein. Zumal, wenn es sich im Wesentlichen im Ram- penlicht und auf roten Teppichen abspielt. Irgend- wann hilft auch Botox nicht mehr, die Nerven drehen durch und selbst mit bunten Pillen lassen sich Kar- rieretiefs, peinliche Paparazzi-Fotos und Ehekrisen nicht mehr so einfach aus dem Bewusstsein beamen. Die Geschwister Pfister haben in diesem Bran- chenproblem eine Marktlücke gesehen und deshalb eine Art ,,Betty-Ford-Wellness-Entzugsklinik-Grand- Hotel-Anlage für Prominente“ eröffnet, wie das Ursli Pfister recht treffend bezeichnet. Zusammen mit Bruder Toni Pfister und Schwägerin Frl. Schneider betreiben sie ihren First-Class-Zauberberg im Allein-

gang, sind Pfleger, Therapeut, Arzt und Personal Coach in Personalunion. Lediglich für die musikali- sche Umrahmung und den Klinik-eigenen Masken- ball bekommen die Pfisters Unterstützung vom Jo Roloff Kurorchester. Soweit also das Setting der neuen Show von And- reja Schneider, Christoph Marti und Tobias Bonn. Die Vita der Entertainerfamilie wird damit um ein weite- res versponnenes Kapitel fortgeschrieben. Zunächst aber dient die Klinikkulisse, genau genommen das mondäne Kaminzimmer der Pfisterschen Edelab- steige, für gnadenloses Promobashing und bösar- tige Seitenhiebe auf (deutsche) Superstars der Ka- tegorien A-F.

Nach der Pause lädt die Klinikleitung ihre Patien- ten dann zum Räuberball, und der ist allein schon wegen der Kostüme (Ursli als Marie Antoinette, Frl. Schneider als Räuberin Hotzenplotza und Toni als Panzerknacker) ein Ereignis. Fürs Ohr gibt es dazu swingende American Classics und Schlagerschmalz, perfektionistische Interpretationen von Trude Herrs „In der Spelunke zur alten Unke“ bis zu Nat King Co- les „Lazy-hazy-crazy Days of Summer“. Die Show ist rezeptfrei und frei für alle Kassen. Unangenehme Nebenwirkungen sind bislang nicht bekannt. AS

Geschwister Pfister: In der Klinik. 1. bis 19. September www.fliegende-bauten.de

bekannt. A S Geschwister Pfister: In der Klinik. 1. bis 19. September www.fliegende-bauten.de 8 hinnerk 09/10
Marathon Die siebte Hamburger Theaternacht Alles auf eine Karte setzen: das Motto der siebten Hamburger

Marathon

Die siebte Hamburger Theaternacht

Alles auf eine Karte setzen: das Motto der siebten Hamburger Theaternacht ist am 11. September Programm. 42 Theater sind dabei, die mit 50 Shuttlebussen er- reicht werden können – die gesamte Bandbreite der Hamburger Bühnen. So prä- sentiert das Ballettzentrum John Neumeier Einblicke in die Probentätigkeit zu Choreografien aus dem aktuellen Spielplan, darunter „Illusionen – wie Schwa- nensee“. Schmidt Theater und Tivoli sind auf der Bühne am Spielbudenplatz da- bei, Gilla Cremer zeigt in den Kammerspielen Ausschnitte aus ihrem neuen Pro- gramm „An allen Fronten – Lili Marleen & Lale Andersen“ und die Geschwister Pfis- ter präsentieren sich mit Kostproben aus „In der Klinik“ in den Fliegenden Bau- ten. Und das sind nur einige von mehr als 300 Programmpunkten…

Hamburger Theaternacht: 11. September ab 19 Uhr www.hamburger-theaternacht.de

11. September ab 19 Uhr www.hamburger-theaternacht.de Uraufführung Neue Fernsehshow im Schmidt Theater Alles in

Uraufführung

Neue Fernsehshow im Schmidt Theater

Alles in 3D – aber ohne Brille! Das Schmidt Theater geht mit einer neuen Pro- duktion in die Spielzeit, die aus der Feder von TV-Sezierer Oliver Kalkofe und Schmidt-Musikchef Martin Lingnau stammt: „Volles Programm“. Derrick trifft auf Mutter Beimer, Bonanza auf die Rappelkiste, und endlich gibt es ein Wiederse- hen mit J. R. Ewing, Colt Seavers, Knight Rider, Professor Brinkmann, Skippy, Flipper und Mr. Ed sowie Klassikern wie der Hitparade in ihrem Zett-De-Eff, Disco oder dem Großen Preis. Corny Littmann führt Regie, mit dabei sind unter ande- rem Nik Breidenbach und Caroline Spieß, die Titelsong-Klassiker werden von der Band Energie St. Pauli gespielt. Natürlich alles live und in Farbe. Die Show hat nur einen Fehler – irgendwann wird definitiv Sendeschluss sein…

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10 Monate, Zinssatz: 0% eff., gebundener Sollzinssatz: 0%, monatl. Rate: 100 EUR, Nettokreditbetrag: 1.000 EUR, Gesamtbetrag: 1.000 EUR inkl. Bearbeitungsentgelt, Bonität vorausgesetzt, Kreditvermittlung erfolgt alleine für die CreditPlus Bank AG, die Angaben stellen zugleich das 2/3-Beispiel gemäß § 6a Abs. 3 PAngV dar. Die Angebotsbestimmungen erhalten Sie bei uns. Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. Aktion ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.

Foto: Oliver Fantitsch

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Kreuz und que(e)r

Auch in der kommenden Saison bieten hinnerk und

die Hamburger Volksbühne wieder ein Abo an

Es ist die Neuauflage des beliebten Angebotes von hinnerk und der Hamburger Volksbühne: Vier hoch- wertige Vorstellungen stehen ab Januar auf dem Plan:

Hansa Theater. Zum Auftakt bietet das Abo eine echte Hamburgensie auf: das Hansa Theater. 2001 geschlossen, erfüllten es Thomas Collien und Ulrich Waller mit neuem Leben. Ab Oktober gibt es dort wieder ein völlig neues Programm mit Juwelen der Variteékunst. hinnerk -Abonnenten erleben die Vor- stellung am 25. Januar. Die Vermessung der Welt. Das Altonaer Theater bringt in der kommenden Saison die Bühnenadaption des Erfolgsromans

von Daniel Kehlmann auf die Bühne. Darin geht es um den (schwulen) Wissenschaftler Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß: Beide wollen die Welt vermessen – jeder auf seine ganz eigene Weise. Das Stück verknüpft die Lebenswege der beiden Wis- senschaftler so geschickt, dass der Eindruck ent- steht, sie stünden im stetigen Austausch miteinander (5. März). Illusionen – wie Schwanensee. Ein weiterer Höhe- punkt am 12. Mai in der Staatsoper: John Neumeiers Ballett riss die Kritik zu Begeisterungsstürmen hin. Der Choreograf verknüpfte Tchaikowskys Klassiker mit Szenen aus dem Leben des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II „Si-

dem Leben des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II „Si- Kreuz & Que(e)r-Abo Vier Vorstellungen zu einem
dem Leben des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II „Si- Kreuz & Que(e)r-Abo Vier Vorstellungen zu einem

Kreuz & Que(e)r-Abo

Vier Vorstellungen zu einem günstigen Preis: Das gemeinsame Angebot von hinnerk und Hambur- ger Volksbühne geht in die mittlerweile dritte Spielzeit. Das Kreuz & Que(e)r-Abo kann direkt bei der Volksbühne gebucht werden. Es startet im Januar, umfasst die genannten vier Vorstellun- gen und kostet 111 Euro. Abonnenten erhalten das monatliche Magazin der Volksbühne sowie die je- weiligen Karten per Post. Außerdem sind weitere kostengünstige Tickets aus dem Volksbühnenan- gebot erhältlich. Wer das Abo für sich buchen oder an Freunde verschenken möchte, kann sich direkt an die Hamburger Volksbühne wenden:

22 70 06 42.

www.kulturinhamburg.de

cherlich eine der dramaturgisch komplexesten Bal- lettschöpfungen John Neumeiers, in der zudem psy- chologische Vielschichtigkeit und Tanzfreude ver- schmelzen“, urteilte „Die Welt“. Glorious. Ein wunderbares Stück mit einer wunder- baren Hauptdarstellerin: Johanna von Kozcian gibt auch in der kommenden Spielzeit wieder Florence Foster-Jenkins, die Mörderin des Hohen C. In „Glo- rious“ verkörpert sie die exaltierte US-Millionärin, die zwar nicht singen konnte, das aber besonders

schrecklich. Damit brachte es das Original bis in die New Yorker Carnegie Hall – und von Koczian am 3. Juni auf die Bühne der Komödie im Winterhuder

Fährhaus.

SM

Hall – und von Koczian am 3. Juni auf die Bühne der Komödie im Winterhuder Fährhaus.
Foto: Kerstin Schomburg
Foto: Kerstin Schomburg

Last der Jugend

Frühlings Erwachen im Deutschen Schauspielhaus

Die Eltern sind zu ihren Feinden geworden, der schulische Leistungsdruck macht ihnen das Leben zusätzlich schwer. Und dann sind da auch noch diese ersten sexuellen Gefühle, die ebenso verwirrend, beglückend und ver- störend sein können wie die Entdeckung sadomasochistischer wie auch schwuler Empfindungen. Hat sich in den 110 Jahren seit Erscheinen von Frank Wedekinds Drama „Frühlings Erwachen“ in Sachen Pubertät also im Grunde nicht wirklich etwas verändert? Im wilhelminischen Kaiserreich herrschte eine rigide und zugleich folgenreich verklemmte Sexualmoral. Heute wachsen Kinder und Jugendliche in einer übersexualisierten Gesellschaft auf, in der Sex kaum noch subversive Sprengkraft zu besitzen scheint. Der Schweizer Daniel Wahl, der seit der Spielzeit 2005/2006 kontinuier- lich am Deutschen Schauspielhaus arbeitet (u.a. inszenierte er „Träumer“, „Wer einmal aus dem Blecknapf frisst“ und zuletzt „Punk Rock“) will mit seiner Inszenierung des Dramenklassikers dessen Aktualität auf den Prüf-

stand stellen. In seiner sehr speziellen Adaption stehen jeweils 16 Jugend- liche und Menschen über 65 Jahren gemeinsam auf der Bühne. Auf diese Weise soll ein Dialog der Generationen über persönliche Lebens- und Lie- beserfahrungen, über Wünsche und Ängste, aber auch über die Erwartun- gen an die jeweils andere Generation in Gang gesetzt werden. Mit Daniel Wahls Bearbeitung von „Frühlings Erwachen“ eröffnet das Deutsche Schau-

spielhaus die neue Spielzeit.

Frühlings Erwachen: Premiere 29. August; 3. und 18. September, 20 Uhr www.deutsches-schauspielhaus.de

AS

September, 20 Uhr www.deutsches-schauspielhaus.de A S 6& 7 The Art of Dance & Artistic 30. 09.
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Wählen Sie ein Menü oder à la Carte
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für € ab
79,00
oder 2-Gänge-Menü
gastronomie

Foto: Stefan Mielchen

hamburg

Hamburg

CSD 2010

strahlt

GD|CK|HB

Fotos: Stefan Mielchen, Andrey Dietzel

GD|CK|HB Fotos: Stefan Mielchen, Andrey Dietzel Ein Kind, das habe ich schnell gelernt, ist wie eine
GD|CK|HB Fotos: Stefan Mielchen, Andrey Dietzel Ein Kind, das habe ich schnell gelernt, ist wie eine
GD|CK|HB Fotos: Stefan Mielchen, Andrey Dietzel Ein Kind, das habe ich schnell gelernt, ist wie eine
GD|CK|HB Fotos: Stefan Mielchen, Andrey Dietzel Ein Kind, das habe ich schnell gelernt, ist wie eine
GD|CK|HB Fotos: Stefan Mielchen, Andrey Dietzel Ein Kind, das habe ich schnell gelernt, ist wie eine
GD|CK|HB Fotos: Stefan Mielchen, Andrey Dietzel Ein Kind, das habe ich schnell gelernt, ist wie eine

Ein Kind, das habe ich schnell gelernt, ist wie eine offene Wunde. Man wird ständig darauf angesprochen, die Menschen kommen mit Ratschlägen und Hausrezepten. Freunde schlagen vor, es eine zeitlang nicht zu beachten und abzuwarten, ob es nicht von selbst in Ordnung kommt. Und alle beteuern, dass man daran nicht stirbt.

ob es nicht von selbst in Ordnung kommt. Und alle beteuern, dass man daran nicht stirbt.

www.maennerschwarm.de

Foto: Stefan Mielchen

Fotos: Martin Stiewe

hamburg

Sarah (links) und Line haben sich vor zwei Jahren auf dem Hamburger CSD kennengelernt. Im September wollen die beiden heiraten

RechteundBlumen

Der CSD als Hochzeitsbörse? Auch das! Und 100 000 Menschen fordern Gleichstellung

Heiratsantrag auf offener Bühne: der CSD ist offen- bar im gesellschaftlichen Mainstream angekommen. Ein junger Schwuler hielt am Nachmittag nach der diesjährigen Parade um die Hand seines Freundes an. Und zwar so öffentlich, dass der gar nicht anders konnte als „Ja“ zu sagen. Auch wenn am Mittag unter anderem noch dafür demonstriert wurde, erst ein- mal gleiche Rechte für Homos und Heteros zu schaf- fen – geheiratet wird trotzdem. Natürlich, in Anleh- nung an das diesjährige Motto, mit Blumen. „Bei uns kann man wenigstens nicht sagen, dass wir es steuerlichen Gründen machen“, sagt Sarah (27) ironisch, die im September ihre Freundin Line zum Standesamt führt. Die beiden hatten sich vor zwei Jahren kennengelernt – auf dem CSD-Straßen-

fest am Jungfernstieg. Es war Liebe auf den ersten Blick! Die Idee zur Hochzeit kam spontan, doch Sarah sieht neben dem persönlichen auch noch einen wei- teren Aspekt: „Je mehr es tun, desto stärker wird der Druck“, sagt sie mit Blick auf die ausstehende Steuerangleichung oder beim Thema Adoption. Die Verpartnerung findet in Bremen statt, „weil die das schönere Standesamt haben“, wie Line betont. Ob‘s der schönste Tag im Leben wird? „Bislang war das der Kennenlerntag“, strahlt die 25-Jährige. „Mal se- hen, ob‘s dann die Hochzeit ist…“ 1980, als in Hamburg erstmals eine „Stonewall- Demo“ stattfand und von der Polizei gewaltsam be- endet wurde, wären den Beteiligten solche Pläne noch undenkbar erschienen. Mit Blick auf die Ereig-

Pläne noch undenkbar erschienen. Mit Blick auf die Ereig- nisse von damals sagte der Vorsitzende von

nisse von damals sagte der Vorsitzende von Ham- burg Pride, Lars Peters, während einer Kundgebung auf der Mönckebergstraße: „Zusammen setzen wir ein deutliches Zeichen: Hamburg ist eine liberale Stadt, in der Homo-, Bi- und Transsexuelle toleriert und akzeptiert werden. Hier muss sich niemand ver- stecken oder verleugnen. Wir können frei und selbst- bewusst leben.“ Dieses Zeichen setzten deutlich mehr Menschen als im vergangenen Jahr: Die Polizei korrigierte im Laufe des Tages ihre Zahlen nach oben und sprach am Ende von 100 000 Menschen, die im Zug oder als Zuschauer an der Paradestrecke die Demonstration begleiteten. SM

www.hamburg-pride.de

Zug oder als Zuschauer an der Paradestrecke die Demonstration begleiteten. S M www.hamburg-pride.de 14 hinnerk 09/10
Foto: Martin Stiewe
Foto: Martin Stiewe

Mariela Castro und Corny Littmann führten die CSD-Parade im offenen Wagen an

„Vielkämpfen!“

Mariela Castro über Homosexualität, Revolution und gleiche Rechte

Auf Einladung von Corny Littmann hielt sich Mariela Castro für einige Tage in Hamburg auf. Die Tochter des kubanischen Staatspräsidenten ist Direktorin des Nationalen Zentrums für sexuelle Aufklärung (Cenesex) und engagiert sich für Homo-Rechte.

Mariela, was sind die größtenAufklärung (Cenesex) und engagiert sich für Homo-Rechte. Schwierigkeiten, denen Homosexuelle in Kuba ausgesetzt sind?

Schwierigkeiten, denen Homosexuelle in Kuba ausgesetzt sind?

Um Homosexuellen die gleichen Rechte zu ge- währen wie Heterosexuellen müsste das Familien- gesetzbuch verändert werden. Das ist bisher nicht geschehen. Es kommt vor, dass Schwule und Les- ben Nachteile im Beruf haben, dass sie zum Bei- spiel keine Führungspositionen übernehmen dür- fen. Da müssen Schwule und Lesben noch viel kämpfen, so wie die Frauen, die sich für ihre Gleich- berechtigung eingesetzt haben.

In Kuba wird seit längerem über diedie sich für ihre Gleich- berechtigung eingesetzt haben. Legalisierung gleichgeschlechtlicher Part- nerschaften

Legalisierung gleichgeschlechtlicher Part- nerschaften diskutiert. Warum liegt der ent- sprechende Gesetzentwurf wieder auf Eis?

Das tut er nicht! Es wird darüber diskutiert, damit die Menschen sich über das Gesetz informieren und sich eine positive Meinung bilden können. Die Ab- geordneten, mit denen wir zusammenarbeiten, ha- ben uns versichert, dass das Gesetz im nächsten Jahr im Parlament diskutiert wird.

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Warum dauert dies so lange?

Es gibt eine Reihe von Gründen. Kuba befindet sich in einem Veränderungsprozess, vor allem wirt-

schaftlich. Und diese Themen haben bei uns Prio- rität. Aber es gibt auch zahlreiche Vorurteile und Menschen, die Fortschritte für Schwule und Lesben verhindern wollen. Der erste Vorschlag, eine gleich- geschlechtliche Ehe und das Adoptionsrecht für Homosexuelle zu schaffen, hat ein Chaos verur- sacht.

Steckt vielleicht eine besondere Form vonfür Homosexuelle zu schaffen, hat ein Chaos verur- sacht. Machismo dahinter? Fremdenfeindlichkeit und Homophobie haben

Machismo dahinter?

Fremdenfeindlichkeit und Homophobie haben ihre Grundlagen in Gesellschaften, in denen die Men- schen ausgebeutet werden. Solche Gesellschaften erzeugen Neid und Missgunst und sie brauchen Sündenböcke. Die kubanische Kultur hat starke spa- nische und afrikanische Wurzeln. Beide Kulturen waren sehr patriarchalisch, homophob und frem- denfeindlich. Es braucht viel Zeit, Fortschritte durch- zusetzen.

Hat ihr Gesellschaftssystem an dieser StelleEs braucht viel Zeit, Fortschritte durch- zusetzen. nicht eher versagt? Der Sozialismus hat in Bezug auf

nicht eher versagt?

Der Sozialismus hat in Bezug auf die Klassenfrage, in Bezug auf die Rechte der Frauen oder beim Ab- bau von Rassismus große Fortschritte gebracht. Nur beim Abbau der Diskriminierung von Homo- sexuellen hat man sich schwer getan: Homophobe Stereotype wurden lange Zeit aufrecht erhalten und wissenschaftlich gerechtfertigt, zum Beispiel als psychische Störung. INTERVIEW: STEFAN MIELCHEN

Das vollständige Interview: www.hinnerk.de

hamburg

Im Reservat

Im September treffen sich rund 60 queere Fußballfans in Hamburg. Sprecher Dirk Brüllau über Schwule im Stadion

Dirk, wie wichtig ist einein Hamburg. Sprecher Dirk Brüllau über Schwule im Stadion schwule Präsenz im Stadion? Für mich persönlich

schwule Präsenz im Stadion?

Für mich persönlich sehr wichtig. Durch die Gründung des schwulen Fan- clubs bin ich erst wieder zurück ins Sta- dion gekommen. Mich hatte es extrem genervt, dass die ganzen schwulen- feindlichen Sprüche akzeptiert zu wer- den schienen. Deshalb fühlte ich mich nicht mehr akzeptiert und unwohl in meiner Haut.

Sind Pauli-Fans nicht eigentlichich mich nicht mehr akzeptiert und unwohl in meiner Haut. politisch korrekt? Ich spreche hier gerne

politisch korrekt?

Ich spreche hier gerne vom Reservat des weißen, heterosexuellen Mannes, der im Stadion einfach mal die Sau raus- lassen kann.

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Muss man in diesem Reservat

jedes Wort auf die Goldwaage legen?

Ja! Und deshalb ist es auch wichtig, dass wir zu sehen sind. Wären wir das
Ja! Und deshalb ist es auch wichtig,
dass wir zu sehen sind. Wären wir das
nicht, würde man auch diese Sprüche
viel stärker hören.
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Was passiert bei Eurer
Konferenz in Hamburg?
Es werden 18 Fanclubs aus Deutsch-
Foto: Stefan Mielchen

land und der Schweiz vertreten sein. Aber an erster Stelle soll der Spaß ste- hen! Wir haben drei Tage angesetzt – und davon zweieinhalb Stunden inter- ner Arbeit.

Es wird eine Podiumsdiskussion

geben mit dem Titel: „Jung, homo- sexuell und Fußballspieler – geht das?“ Was ist Deine Antwort auf diese Frage?

Ich bin der Meinung, das geht gut. Ich

habe früher selber gespielt. Aber die Umstände für einen schwulen Fußbal- ler müssen stimmen. Ich habe aufge- hört, weil es mich irgendwann genervt hat, ständig Frauengeschichten erfin- den zu müssen, um in der Gruppe ak- zeptiert zu werden. Ich bin dann

Schiedsrichter geworden. Natürlich gibt es auch bei Profimannschaften Homo- sexualität. Aber wir sagen: Erst muss die Stimmung in der Kurve bei den Fans so sein, dass ein Spieler sich outen kann. So lange das noch nicht so ist, sollten sich die Spieler bedeckt halten.

INTERVIEW: STEFAN MIELCHEN

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Das ganze Interview: www.hinnerk.de www.queerfootballfanclubs.com

Erfolgreicher Auftritt bei den Gay Games

Der Auftritt von Team Hamburg bei den Gay Games in Köln wird von den beteiligten Startschuss-Sportlern als voller Erfolg gewertet. Die Ballboys Hamburg waren mit Platz fünf die bestplatzierte europäische Fußballmannschaft ihrer Di- vision. In den Disziplinen Radfahren, Volleyball und Bad- minton gingen Goldmedaillen in die Hansestadt – neben vie- len weiteren Medaillen. Eine Auszeichnung aber macht die Beteiligten ganz besonders stolz: die Sportlerinnen und Sportler in den blauen Matrosenhemden wurden für das beste Outfit der Spiele geehrt. Ein schöner Erfolg für das Team Hamburg, das nicht nur hiermit Werbung für seine Heimatstadt machte: Eigens für das Event angefertigte Postkarten, die Startschuss-Models vor markanten Moti- ven der Hansestadt zeigen, wurden an den Mann und die Frau gebracht. „Damit soll ein überregionales touristisches Interesse geweckt werden und die Offenheit und Toleranz der Hansestadt in alle Welt getragen werden“, erklärt Cars- ten Stock vom Team Hamburg.

Toleranz der Hansestadt in alle Welt getragen werden“, erklärt Cars- ten Stock vom Team Hamburg. 16

www.hinnerk.de

Foto: Stefan Mielchen
Foto: Stefan Mielchen

Schwuler Bankberater

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) geht neue Wege in der Kundenberatung: Seit dem 1. August ist Mitarbeiter Manuel M. Ehrich in der Filiale Lange Reihe offiziell Ansprechpartner für lesbische und schwule Kunden. Der Fachberater für Finanzdienstleistungen gehört zum Mitarbeiter-Netzwerk „Haspa Pride“, das die Idee ei- nes Beraters für die schwullesbische Kundengruppe entwickelt hat – eine Premiere in Deutschland. „Schwule und Lesben haben besondere Ansprüche, deshalb ist es wichtig, dass sie einen eigenen Ansprechpartner haben“, erklärt Ehrich. „Es gibt nach wie vor Kunden, die Probleme haben, offen über das Thema zu spre- chen, etwa wenn es um das Thema Vorsorge oder Absicherung geht oder die Frage von Erben und Verer- ben.“ Dort sind Fragen nach Kindern oder einer abzusichernden Ehefrau normal – für Schwule und Lesben aber häufig unangenehm, da hiermit stets ein Outing einhergeht. „Da bauen sich oft Probleme auf, die man ganz selbstverständlich umgehen kann“, findet Ehrich. „Ich bin selber schwul und kenne die Bedürf- nisse der Kunden.“ Der Regenbogenaufkleber an der Filialtüre ist daher mehr als ein Zugeständnis an das Publikum der Langen Reihe: „Wir wollen einen Mehrwert bieten für eine extrem wichtige Zielgruppe“, un- terstreicht Ehrich. „Und das soll von Dauer sein und nicht nur ein Testballon für einige Wochen.“ Der Bedarf scheint gegeben: Beim CSD verteilte die Haspa-Pride-Gruppe Flyer, um für das neue Angebot zu werben:

„Seit dem haben wir einen sehr guten Rücklauf.“

werben: „Seit dem haben wir einen sehr guten Rücklauf.“ Neuer Name. Die Lesbisch Schwulen Filmtage wollen

Neuer Name. Die Lesbisch Schwulen Filmtage wollen künftig auch nach außen demonstrieren, dass sie mehr sind als „nur“ homo: Mit dem Zu- satz „International Queer Film Festival“ gibt sich Hamburgs zweitgrößtes Filmfest zeitgemäßer und internationaler – mit einem neuen Logo. „Mit der moderaten Ergänzung unseres inzwischen 20 Jahre alten Namens behalten wir ein wichti- ges Stück unserer Geschichte“, erklärt Filmtage- Sprecher Christoph Reiffert.

www.lsf-hamburg.de

Filmtage- Sprecher Christoph Reiffert. www.lsf-hamburg.de KollegInnen gesucht. Man muss ja nicht gleich zu dem Outfit

KollegInnen gesucht. Man muss ja nicht gleich zu dem Outfit dieser jungen Dame greifen – und kann dennoch Gutes tun: Hamburgs schwuler In- foladen Hein & Fiete sucht wieder ehrenamtli- che Mitarbeiter, die in der Szene für Safer Sex werben und über HIV und Aids aufklären – ob im Infoladen oder bei Gruppen wie der Love Patrol (Foto). Im September startet eine neue Einfüh- rungsgruppe. Interessenten wenden sich an Phi- lipp Moskophidis (24 04 00) oder per Mail an philipp@heinfiete.de

rungsgruppe. Interessenten wenden sich an Phi- lipp Moskophidis ( ✆ 24 04 00) oder per Mail

Fotos: Arsenal Film

kultur: film

Schwangerschaftsurlaub

François Ozon erzählt in „Rückkehr ans Meer“ eine neu Variante schwuler Vaterschaft

Nicht mehr lange, und François Ozon hat sich durch alle Filmgenres durchinszeniert. Nach Farce („Sit- com“), Kostümschinken („Angel“), Musical („8 Frau- en“) und zuletzt Fantasy („Ricky“) ist der französi- sche Regisseur gerade mal wieder zum kleinen Kam- merspiel zurückgekehrt. Die ersten Szenen von „Rückkehr ans Meer“ ha- ben noch große Dramatik: Mousse und Louis, ein Paar aus offensichtlich besseren Verhältnissen, gerät beim Drücken an gepanschtes Heroin. Louis über- lebt diesen letzten großen Kick nicht und Mousse bleibt schwanger zurück. Die versnobte Familie des Toten drängt sie noch am Tag der Beisetzung zur Ab- treibung, die junge Frau aber zieht sich still und allein in ein Landhaus an der Côte d‘Azur. zurück. Dort be- kommt sie überraschend Besuch von Louis‘ schwu- lem Bruder Paul (sehr überzeugend: der Musiker Louis-Ronan Choisy in seinem Schauspieldebüt). Was sich zunächst noch wie der Auftakt zu einem Sozialdrama anlässt, wandelt sich nun unter dem warmen Licht des Südens in eine ungewöhnliche, zärtliche wie melancholische Geschichte über Lie- bende. Paul etwa beginnt, kaum bei Mousse angekom- men, eher beiläufig eine Affäre mit dem Nachbarn

Serge (Pierre Louis-Calixte). Er vermag aber all- mählich auch Mousse für sich zu gewinnen und ihre anfängliche Zurückhaltung und Skepsis zu beseiti- gen. Sie gänzlich zu verstehen wird ihm jedoch bis zuletzt nicht gelingen. Auch den Zuschauer hält Mousse (gespielt von der tatsächlich schwangeren Schauspielerin Isabelle Carré) auf Distanz zu ihrer Figur. Seltsam entrückt wirkt sie in vielen Momen-

zu ihrer Figur. Seltsam entrückt wirkt sie in vielen Momen- ten; sinnlich zwar, aber auch kühl

ten; sinnlich zwar, aber auch kühl und reserviert. Ihre neue Rolle als werdende Mutter hat Mousse noch nicht für sich annehmen können. Was in ihr tatsäch- lich vorgeht, bleibt ein Rätsel und erschließt sich allenfalls aus ihren Reaktionen bei überraschenden Situationen, mit denen Ozon sie wie die Zuschauer konfrontiert: Da sind die wildfremden Menschen, die ihrem Drang, den üppiger werdenden Leib von Mous- se berühren zu wollen, schamlos nachgeben. Oder dieser verheiratete Mann, der ihr nur wegen des Schwangerschaftsbauches unverblümt sexuelle Avancen macht. Ozon inszeniert dies alles souverän, verzichtet aber ganz und gar auf theatralische Momente. Die Sommerhitze scheint keine Kraft zu lassen für allzu große Emotionen. Erst mit den Schlussszenen, die hier nicht verraten sein sollen, setzt er noch einmal ganz neue Akzente und macht Paul überraschend zum Vater. Doch anders als das Kind in Ozons letztem Film „Ricky“ kann dieses Baby ausnahmsweise mal

nicht fliegen.

AXEL SCHOCK

„Rückkehr ans Meer“ (Le refuge), F 2009. Regie: François Ozon. Mit Isabelle Carré, Louis-Ronen Choisy, Pierre Louis-Calixte, Melvil Poupaud, Claire Ver- net, 88 min., Kinostart: 9. September

Nonnen

und

Spießer

Mit „Patrick 1,5“ und „Soeur Sourire“ beginnt die neue Saison der Filmnächte im CinemaxX

In Sachen Emanzipation ist die Schweden dem Rest Europas um einiges voraus. Einen Unterschied zwi- schen Hetero- und Homoehe gibt es nicht mehr, eine Adoption ist lesbischen und schwulen Paaren bereits seit acht Jahren möglich. Dementsprechend sind denn auch die schwulen Komödien im Land der Elche schon einen Dreh weiter. Während hierzulande noch warmherzig das queere Familienidyll herbeigekämpft wird, kann Ella Lemhagen in „Patrick 1,5“ das kleine schwule Spießerglück in Gestalt von Göran und Sven schon wieder demontieren. Eine Reihenhaussiedung mit ach wie toleranten Nachbarn hinter perfekt geschnittenen Hecken. Nur ein Kind fehlt dem Männerpaar noch zum perfekten Glück. Dafür gibt man sogar das Rauchen auf. Doch statt des von der Adoptionsbehörde versprochenen 1,5 Jahre alten Babys steht ein 15-jähriger Teenager vor der Tür: homophob, schwer erziehbar und klein- kriminell dazu. Da wird das traute Kleinfamilienheim schnell mal zur Nahkampfzone, und die Vorurteile werden auf beiden Seiten der Front hochgerüstet. Ella Lemhagen begnügt sich in ihrer Komödie aller- dings nicht vorschnell mit Pointen, die allein auf die- sen Gegensätzlichkeiten beruhen, vielmehr enthüllt

Foto: Salzgeber Medien
Foto: Salzgeber Medien

sie die Schattenseiten dieses vermeintlich gutbür- gerlichen Lebens. Sie verrät ihre Figuren dabei aber nicht für schlichte Comedygags, sondern verleiht ih- nen sogar tragische Größe. Auch in „Soeur Sourire“ verändert sich der er- zählerische Ton. Binnen zwei Filmstunden landet die zunächst charmante, sonderliche Geschichte sogar beim Drama um Liebe und Tod. Eine belgische Klein- stadt Ende der 50er Jahre. Jeannine glaubt ihre Er- füllung im Klosterleben finden zu können. Doch so ganz kann sie ihre Lebenslust nicht unterdrücken. Als singende Nonne mit dem Künstlernamen „Soeur Sourire“ und ihrem christlichen Schunkellied „Domi- nique“ wird sie über Nacht berühmt und zum welt- weiten Plattenstar. Sie bricht mit der Klosterleitung, steht zu ihrer Liebe zu einer Frau und versucht er- folglos, ihre Karriere ohne Schwesterntracht fortzu- setzen. 1969 wurde das Leben der Jeanine Deckers mit „Dominique – Die singende Nonne“ schon einmal ver- filmt. Damals musste die Geschichte aus rechtlichen Gründen allerdings stark verfremdet werden. Stijn Coninx ist in ihrem Biopic „Soeur Sourire“ nun weit- aus näher am tatsächlichen Leben der Jeanine

Deckers. Doch warum, fragt man sich, hat sie deren

Biografie so fälschend verkürzt, gerade um den tragi- schen Part ihrer für damalige Zeiten so mutig offen gelebten Liebe zu einer Frau und ihres jahrelangen Rechtsstreites mit der katholischen Kirche und den Finanzbehörden? Deshalb: Film genießen und die ganze Geschichte von Soeur Sourire im Internet

nachlesen!

AXEL SCHOCK

www.singingnun.net

Gay Filmnacht am 17. September: „Patrik 1,5“. Schwe- den 2008, Regie Ella Lemhagen. Mit Jacob Ericksson, Annika Hallin, Torkel Petersson, Marie Delleskog, Gustaf Skarsgård. 108 min.

L Filmnacht am 24.September: „Soeur Sourire“. F 2009, Regie Stijn Coninx. Mit Cecile de France, Sandine Blancke, Chris Lomme, Marie Kremer. 124 min,. regulärer Kinostart im Herbst.

Kinos: CinemaxX Bremen, Hamburg Wandsbek, Hannover Niko, Kiel, Oldenburg. Beginn jeweils 21 Uhr

hinnerk verlost 5 x 2 Tickets für die Gay-Filmnacht in Hamburg. Einfach eine eMail mit dem Stichwort „Patrick 1,5“ an verlosung@hinnerk.de Einsendeschluss: 10. September 2010

Einfach eine eMail mit dem Stichwort „Patrick 1,5“ an verlosung@hinnerk.de Einsendeschluss: 10. September 2010
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Einfach eine eMail mit dem Stichwort „Patrick 1,5“ an verlosung@hinnerk.de Einsendeschluss: 10. September 2010
Einfach eine eMail mit dem Stichwort „Patrick 1,5“ an verlosung@hinnerk.de Einsendeschluss: 10. September 2010

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kultur: musik

Rooney: „Eureka“ (California Dreamin'/Universal)

Zugegeben: Das gezeichnete Cover und der Labelname „California Drea- min‘“ weckt auf den ersten Blick Asso- ziationen zur Folk Music. Deswegen lag das Rooney-Album auch ein bis- schen länger in der Redaktion herum, bevor es im Probeplayer landete. Fehl-

einschätzung: Die vier Jungs aus L.A. spielen angenehm-freundlichen und absolut radiotauglichen Indie-Gitar- ren-Pop mit eingängigen Melodien, catchy-mehrstimmigen Refrains und einer durchgängigen Sommersonnen- Gute-Laune-Stimmung mit genau der

Skunk Anansie „Wonderlustre“ (Ear Music/Edel)

Wirklich gute Bands kann nichts zer- stören, weder Kreativpausen, Solo- ausritte einzelner Mitglieder oder feh- lende Plattenverträge. Skunk Anansie kann man wohl spätestens mit „Won- derlustre“ in diese Kategorie einsor- tieren, auch wenn es bereits elf Jahre

her ist, dass die Band ein neues Album aufnahm. Klar, die Energie ihrer frühen Jahre bekommen sie nicht mehr ganz eingefangen. Dennoch sind die zwölf Songs durchaus auf den Punkt ge- spielt, das Songwriting ist gut genug, und über Skins Stimme muss man

Robyn: „Body Talk Pt. 2” (Ministry of Sound)

Im September erscheint die zweite EP aus der auf drei Teile angelegten „Bo- dy Talk“-Reihe mit acht neuen Stü- cken, und Robyn versteht es erneut mühelos, kreative Maßstäbe zu set- zen. „In My Eyes” und „Love Kills“ klin- gen poppig, ohne sich zu sehr an den

Chart-Geschmack anzubiedern, die neue Single „Hang With Me” setzt die Melancholie des letzten Club-Hits „Dancing With Myself“ fort, und auch Snoop Dog findet als Feature in „U Should Know Better“ hörbar Gefallen an der gegen den Strich gebürsteten

Arbeit: „Fassbinder – Raben ” (DA Music)

Die Chansons von Peer Raben, einem der engsten Mitarbeiter und Freunde Rainer Werner Fassbinders, mögen beim ersten Hören ungewohnt sper- rig wirken. Interpreten wie Ingrid Ca- ven und Tim Fischer haben ihnen aber weltläufige Eleganz und kühlen Pathos

zu entlocken verstanden. Der Sänger Oliver Augst und der Experimentalmu- siker Marcel Daemgen, die sich als Duo den Namen Arbeit gegeben haben, kontrastieren Rabens Chansons mit elektronischen Klangpanoramen, und verfremdenden Stimmen. Die S/M-

genial ❚❚❚❚❚❚ ❚❚❚❚❚❚ mies

Ein Mann will nach oben

Mihalis will zu Griechenlands größtem Pop-Export seit Nana Mouskouri werden

Eigentlich sollte ihm schon sein Auftritt beim Eurovision Song Contest 1998 das Ticket in die weite Welt liefern. Der Zypriote Michais Hatzgiannis kam mit seinem Song „Yenesis“ ledig- lich auf einen respektablen

Platz 11 und musste sich vorerst damit begnügen, nach Athen zu ziehen und zum erfolgreichsten griechischen Pop-

star des Jahrzehnts zu werden. Mit

sexy

Dreitagebart, englischen Versionen sei- ner bisherigen Hits und dem ohrwurm- tauglichen neuen Song „More than Be- autiful“ will Mihalis nun auch weltweit zur Marke werden – Robbie Williams hat

richtigen Dosis Sehnsuchtsschmelz, um es nicht zu kitschig werden zu las- sen. Anspieltipp: die Single „I can‘t get enough“. Gutes kann manchmal so einfach sein! BJÖRN BERNDT

www.rooney-band.de

wohl kaum Worte verlieren. Große Überraschungen gibt es keine, den- noch: eine gelungene Platte, mit der sich eine Band zurückmeldet, die viel zu lange gefehlt hat.

BJÖRN REINFRANK

www.skunkanansie.net

Kollabo. Einen schlicht atemberau- benden Schlusspunkt setzt das rein akustische, geigengeschwängerte „In- destructible“. So kann es – voraus-

sichtlich im Dezember – gerne weiter-

gehen!

TORSTEN BLESS

www.robyn.com

Ballade „Alles aus Leder“ kollidiert mit knisternden Störgeräuschen, „Die gro- ßen weißen Vögel“ erheben sich wie- derum kitschverdächtig zu schwülsti- gen Heimorgelklängen – Kunstan- spruch garantiert. AS

www.textxtnd.de

sich mit Thake That versöhnt, da ist nun also ein Vakuum auf dem Musikmarkt zu füllen. Den besonderen Charme der griechischen Originalversionen hat Miha- lis konsequent mit eingängigen Hook-Li- nes auf Hit- und Radiotauglichkeit ge- trimmten Songs leider etwas verloren. Respekt fordert diese kühl kalkulierte strategische Fleißarbeit einem aber doch ab. Dieser Mann will definitiv nach oben.

AXEL SCHOCK

Mihalis: „Mihalis“ (Universal) www.mihalis.de

Gitarren- Pop ❚❚❚❚❚❚
Gitarren-
Pop
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Rock ❚❚❚❚❚❚
Rock
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Elektro ❚❚❚❚❚❚
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Chanson/ Elektronik ❚❚❚❚❚❚
Chanson/
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Foto: Billy & Hells
Foto: Billy & Hells

Neue Horizonte

„Wir sind Helden“: Neues Album nach Auszeit

Drei Jahre Auszeit von „Wir sind Helden“ ge- hen zu Ende. Sängerin Judith Holofernes hat ein zweites Kind bekommen und eine neue Innerlichkeit entdeckt. Jetzt erscheint das vierte Album „Bring mich nach Hause“.

Judith, mit Ausnahme von zweierscheint das vierte Album „Bring mich nach Hause“. Stücken ist euer neues Album wesent- lich ruhiger

Stücken ist euer neues Album wesent- lich ruhiger ausgefallen als der Vorgänger…

Die neue Platte kam aus einer ruhigen Zeit mit viel Nachdenklichem, auch so ein biss- chen des Wundenleckens, wo man nach sie- ben Jahren des Unterwegsseins seine Ver- luste zählt und seine Sachen zusammen- sammelt. Die Texte sind schon aus einer Er- schöpfung heraus entstanden, körperlicher wie seelischer gleichermaßen. Und dement- sprechend melancholisch ist das ganze Ding.

Hat das Kinderkriegen deine Art,Und dement- sprechend melancholisch ist das ganze Ding. Texte zu schreiben, verändert? Ja, bestimmt, ich denke,

Texte zu schreiben, verändert?

Ja, bestimmt, ich denke, dass garantiert mein Sendungsbewusstsein abgenommen hat. Kinder machen einen eher introvertier-

ter, da entsteht ein Rückzugsbedürfnis, ein Bedürfnis nach Ruhe und Zeiten und Orten für sich. Ohne Kinder könnte man auf einen Rockstar-Modus schalten, das kann man nicht machen, wenn man Kinder hat.

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Erweitert Kinderkriegen vielleicht

auch Horizonte?

Ja, das Gute ist, dass Kinder zu einer größe- ren Gradlinigkeit und Entschlossenheit zwin- gen. Mit Kindern merkt man, man hat nur ein gewisses Energiekontingent, ich bin ein Arbeitstier, kann auch mit sehr wenig Schlaf und mit sehr wenig Zeit für mich selbst aus- kommen, wenn die Sachen mich tragen, mich begeistern. Jetzt muss ich noch konse- quenter die Sachen auswählen, auf die ich Bock hab. Die Frage ist jetzt nicht mehr, passt es zu uns, können wir das machen, sondern ob genug zurückkommt für die Energie, die

ich da jetzt reingebe.

INTERVIEW: TORSTEN BLESS

Bring mich nach Hause“ (Columbia Berlin/Sony) Das komplette Interview: www.hinnerk.de

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kultur: buch
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Aufgeklärt

Schwule und Lesben in der „BRAVO“: Erwin In het Panhuis hat sich durch 2600 Ausgaben gearbeitet

In Liebesdingen musste Marie Louise Fischer sich aus- kennen. Schließlich erlangten ihre Herzschmerz- Schmonzetten mit so schönen Titeln wie „Susebill tut, was sie will“ und „Mädchen ohne Abitur“ Millionenauf- lagen. 1963 holte sie die Redaktion der Jugendzeit- schrift Bravo daher ins Boot, um unter den Pseudo- nymen Dr. Christoph Vollmer und Kirstin Lindstroem handfeste Ratschläge zu erteilen. Es war dies die erste Aufklärungskolumne dieser Art in der deutschen Pres- selandschaft und sie wurde – wie in der Studie „Fra- gen Sie Dr. Sex!“ aufschlussreich nachzulesen ist – zu einer Generationen prägenden Sittenschule. Auch Erwin In het Panhuis hat 50 Jahrgänge Bravo akribisch durchforstet, für sein Buch „Aufklärung und Aufregung“ allerdings gezielt nach den Beiträgen zu Homosexualität Ausschau gehalten. Rund 1 000 Arti- kel konnte der Kölner Bibliothekar und Mitarbeiter des Centrums Schwule Geschichte in den über 2600 ge- sichteten Bravo-Ausgaben der Jahre 1956-2006 zu- sammentragen: Starporträts zu offen schwulen Musi- kern wie Jimmy Somerville, Boy George und Andy Bell oder – in neuerer Zeit – Daniel Küblböck. Vor allem aber Aufklärungsreportagen und Leserbriefe in Sa-

chen gleichgeschlechtlicher Liebe und Sex. So man- ches aus der Frühzeit der Bravo, das sich nun in dem mit reichlich Beispielen gefütterten Band entdecken lässt, liest man heute eher amüsiert. „Ich ließ zu, dass er mein Glied anfasste – bin ich schwul?“ fragt da etwa ein junger Tramper besorgt. Ob die vielen Pickel im Gesicht vielleicht Hinweise aufs Schwulsein sein könn- ten, mutmaßte im Jahre 1992 ein vierzehnjähriger Dirk. Überraschend allerdings auch, welch konservativen Wertmaßstäbe und Klischee beladenen Bilder von Ho- mosexuellen in Bravo zumindest die 1960er Jahre hin- durch vermittelt wurden. Überall lauerte die Verfüh- rung durch Schwule, und Rettung für die zum Unglück- lichsein verdammten Homosexuellen gab es nur durch Psychiater und Hormontherapien. Mit der Reform des Paragrafen 175 änderte sich allmählich auch die Hal- tung der Bravo -Ratgeberredaktion, maßgeblich durch den Psychotherapeuten Dr. Martin Goldstein, der als Dr. Jochen Sommer für fortschrittlichere Akzente sorgte. Die Folge: Wegen zweier Aufklärungsreportagen über lesbischen und schwulen Sex wurden 1972 zwei Aus- gaben als jugendgefährdend auf den Index gesetzt. Für kurze Zeit musste das Blatt deshalb ums Überleben

kämpfen. Erwin In Het Panhuis belässt es glücklicher-

weise nicht allein bei der schlichten Präsentation sol- cher besonderer Bravo -Artikel, sondern setzt sie in kritischen wie analysierenden Zusammenhang. Ganz nebenbei ergibt sich so ein Spiegelbild des allmählich offeneren Umgangs mit Homosexualität in unserer Gesellschaft. Wirklich progressiv in Sachen Sexualauf- klärung, auch das zeigt das Buch, war die Bravo aller-

dings nie.

AXEL SCHOCK

Erwin In het Panhuis: „Aufklärung und Aufregung:

50 Jahre Schwule und Lesben in der Bravo“, Archiv der Jugendkulturen, geb., 195 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, 28 Euro

Erwin In het Panhuis präsentiert „Aufklärung und Aufregung: 50 Jahre Schwule und Lesben in der Bravo“ mit einer Bild- und Tonshow am 19. September um 18 Uhr im Magnus Hirschfeld Centrum, Borgweg 8.

Peter-Paul Bänziger u.a.: „Fragen Sie Dr. Sex! Ratgeber- kommunikation und die mediale Konstruktion des Sexuel- len“. Suhrkamp Taschenbuch Verlag, 376 S., 15 Euro

Bis 2. 10. 2010 ist in der Christuskirche Köln eine gleich- namige Ausstellung zum Buch zu sehen, die voraussicht- lich 2011 auch in Berlin gezeigt wird.

Überhitzt

Forrest Ganders Beziehungsdrama „Als es dich gab“

Les schreibt zwar auch Gedichte, ist aber deshalb noch lange kein intro- vertierter Sonderling. Im Gegenteil:

Charmant umgarnt er die Menschen und profiliert sich als begnadeter Ge- wohnheitslügner. Seine Ehefrau be- trügt er mit der Geliebten Sarah, und diese wiederum mit diversen anderen Affären. Und auch Clay ist der unwi- derstehlichen Ausstrahlung seines bes- ten Freundes hoffnungslos verfallen, wissend, dass sein Begehren unerfüllt bleiben muss. „Er war unser Rausch- gift“ bringt Clay die zuletzt tatsächlich zerstörende Wirkung des vor Testos- teron und Selbstbewusstsein strot- zenden Les auf den Punkt. „Als es dich gab“ ist der erste Ro- man des US-Lyrikers Forrest Gander und seine aufs Wesentliche ver- knappte, dadurch treibende Prosa lässt den Leser diese zunehmende Über- hitzung in dieser gefährlichen, eroti- schen Dreieckskonstellation förmlich erspüren. Kapitel um Kapitel ändert

sich die Perspektive und mündet schließlich in einem großen Schlus- smonolog von Les, mit dem sich der geradezu als Überwesen Begehrte wie Verehrte als egozentrischer Schwät- zer entzaubert. Liebe kann manchmal eben auch blind machen und man- chem sogar den Verstand rauben. Dass die Geschichte ein reales Vor- bild hat, den 1978 durch Freitod aus dem Leben geschiedenen Lyriker Frank Stanford, ist ein interessanter Nebenaspekt, für die Lektüre aber letztlich nicht entscheidend. AS

Forrest Gander:

„Als es dich gab“. Deutsch von Ron Winkler, Nach- wort von Jean- nette Winterson. Luxbooks, geb., 150 S., 19.80 Euro

Jean- nette Winterson. Luxbooks, geb., 150 S., 19.80 Euro Affären und Amouren Wolfgang Kemps deutsch-britische

Affären und Amouren

Wolfgang Kemps deutsch-britische Kulturgeschichte

Engländern wird gemeinhin ja ein ge- wisser Hang zur Exzentrizität zuge- sprochen. Die auffällige Germanophilie insbesondere in intellektuellen und besseren Kreisen Großbritanniens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dürfte allerdings auch ganz pragmati- sche Gründe gehabt haben. In Deutsch- land herrschten nicht nur freiere Sit- ten; wer neugierig genug war, erlebte eine pulsierende Avantgarde und dank des gut stehenden britischen Pfunds konnte man es hier auch preisgünstig krachen lassen. „Berlin ist der Tag- traum des Homosexuellen“, schrieb der Dichter W. H. Auden entsprechend beglückt seinen Freunden nach Lon- don. Er gehörte mit Stephen Spender und Christopher Isherwood zu einer Literatenclique, die fern der spießigen Heimat ausgiebig die sexuelle Freizü- gigkeit genossen. Wolfgang Kemp, Professor für Kunstgeschichte an der Uni Hamburg, widmet sich in seinem Buch „Foreign

Affairs“ ausführlich auch diesen le- benshungrigen Sextouristen. Mit ei- nem locker dahinparlierendem Ton und reichlich britischem Humor erzählt er diese immer wieder überraschende Kulturgeschichte der deutsch-briti- schen Beziehungen. Und nebenbei gibt es reichlich Anekdoten und sonderli- che Fundstücke. Etwa W. H. Audens bemühte Versuche auf Deutsch zu dichten, wie sein Loblied auf einen deutschen Lover: „ Er hat zwei nette Eier/Ein fein Schwanz auch dazu/

Wenn wir ins Bett uns liegen/Dann gibt

AS

es da kein Ruh.“

Wolfgang Kemp

„Foreign Affairs.

Die Abenteuer

einiger Engländer

in Deutschland

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Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Texte und Fotos: Claudia Schmidt

mahlzeit

Kochen, kochen, kochen!

Oliver Trific wechselte aus der Foodredaktion zurück hinter den Herd – mit Erfolg

Endlich wieder kochen, die unmittelbare Rückmeldung durch den Gast erleben: Das war für Koch Oliver Trific der Hauptgrund, dem Redaktionsalltag in Foodmaga- zinen und Foodstyling-Jobs in der Industrie den Rücken zu kehren und mit Frau Tanja das Restaurant „Trific“ in Eimsbüttel zu eröffnen. „Wir machen alles selbst – zum Beispiel auch das Aioli“, erklärt Trific. Auf die Karte kommt, was gerade Saison und möglichst keine weiten Wege hinter sich hat. Als „neo-gutbürgerlich – aber nicht dogmatisch deutsch“ bezeichnet der Mittvierziger seine Küche. Und so treffen Scholle mit Büsumer Krabben, Zitrone und Petersilie mit Bratkartoffeln (16,50 Euro) auf haus- gemachte Taglionlini mit frischen Steinpilzen und Tomaten in Sahne (15 Euro). Bei den Vorspeisen dürfen

in Polentakruste gebackene Sardinenfilets mit Fenchel- Orangen-Salat und Safran-Aioli (8,50) mediterranes Flair verbreiten, der Norden steuert Lachstatar mit ro- ter Bete und Meerrettich (9 Euro) bei. Die ersten Wochen nach der Eröffnung im März wa- ren hart, denn da stand Oliver Trific allein in der Küche – eine Meisterleistung, wenn abends das modern- schlicht gehaltene Lokal mit fast 40 Plätzen voll be- setzt war. Aber genau deshalb wollte Trific ja wieder in die Küche: Kochen, kochen, kochen und den Adrenalin- Kick verspüren, wenn alles geklappt hat und die Gäste glücklich den Heimweg antreten.

Restaurant Trific, Eppendorfer Weg 170, 21 99 69 27 Mo-Sa 12-15 und 18-24 Uhr, sonntags geschlossen www.trific.de

Weg 170, ✆ 21 99 69 27 Mo-Sa 12-15 und 18-24 Uhr, sonntags geschlossen www.trific.de 24
Weg 170, ✆ 21 99 69 27 Mo-Sa 12-15 und 18-24 Uhr, sonntags geschlossen www.trific.de 24
Ur-britisch Tee in Lounge-Atmosphäre: New Earl „Warum bekommt man eigentlich keinen guten Tee in Hamburg“,

Ur-britisch

Tee in Lounge-Atmosphäre: New Earl

„Warum bekommt man eigentlich keinen guten Tee in Hamburg“, fragte sich And- reas Moring, als er gemütlich bei einer gepflegten Tasse Tee in Paris saß. Das war der Anfang vom Tearoom New Earl, der im Juni – direkt neben dem Eiscafé „Eiszeit“ – in Winterhude eröffnete. Als „Casual Tea“ bezeichnet Moring seine Vorstellung von einem modernen Teehaus. Ein neues Zuhause für die ur-britische Tea-Time möchte er mit seinen Kompagnons schaffen. So gibt es ganz klassisch Sandwiches, Petit Fours und selbst gebackene Scones mit Clotted Cream zum Tee, der aus losen Teeblättern in einer Kanne aufge- gossen wird. Obligatorisch: die Eieruhr, damit der Tee nicht zu kurz und nicht zu lange zieht. Die bisweilen plüschig-steife Atmosphäre des britischen Five-o-Clock-Tees sucht man aber vergeblich, hier darf man seinen Tee ganz entspannt in Lounge-Atmos- phäre genießen. Wer sich mit Tees nicht so gut auskennt, darf gern nachfragen, bei Bedarf wird ei- nem auch der Unterschied zwischen „first“ und „second flush“ erklärt. Und wer mit Tee nichts anfangen kann, der bekommt im New Earl natürlich auch Kaffee.

New Earl, Mühlenkamp 48, 85 10 40 64, Mo-So 10 bis (mindestens) 20 Uhr www.trific.de

Festival für den Gaumen

Gipfeltreffen der Spitzenköche: das Schleswig-Holstein Gourmet-Festival

Liebe geht durch den Magen, und dies hier ist ein Festival der Liebe: das Schles- wig-Holstein Gourmet-Festival bietet vom 5. September an heimische Küche und neue Kochstile. Bis März 2011 zeigen 18 ausgezeichnete Top-Köche ihr Können. Zum Auftakt strahlen gleich vier Michelin-Sterne (und 50 Gault-Millau-Punkte) über dem Parkhotel Ahrensburg im Hamburger Norden. Es ist Ausrichter der diesjährigen Auftaktgala, bei der fünf Gänge mit begleitenden Getränken zu 135 Euro serviert werden. Hier gehen allerdings auch exzellente Meister ihres Faches zu Werke, etwa Hamburgs Gourmet-Liebling Ali Güngörmus (Le Canard Nou- veau), der französische und mediterrane Küche mit Akzenten seiner türkischen Heimat mixt. Auch der Nachwuchs hat seine Chance, denn mit Jan Michael Stüm- pert (Foto) geht Schleswig-Holsteins Landesjugendmeister an den Start. Außer- dem dabei: Thomas Kammeier (Hugos, Interconti Berlin) und Wolfgang Becker (Hotel Becker‘s, Trier). Insgesamt bietet das Festival 30 Galaabende quer durch Schleswig Holstein zu je 135 Euro (Nachwuchs-Gourmets zwischen 18 und 35

Jahren zahlen 70 Euro).

www.schleswig-holstein-gourmetfestival.de

zwischen 18 und 35 Jahren zahlen 70 Euro). www.schleswig-holstein-gourmetfestival.de hinnerk 09/10 25
zwischen 18 und 35 Jahren zahlen 70 Euro). www.schleswig-holstein-gourmetfestival.de hinnerk 09/10 25

beautiful people

beautiful people Miss Holly Day & Laetitia Snake @ CSD-Opening Basti & Tim @ CSD/Edelfettwerk J

Miss Holly Day & Laetitia Snake @ CSD-Opening

people Miss Holly Day & Laetitia Snake @ CSD-Opening Basti & Tim @ CSD/Edelfettwerk J ö

Basti & Tim @ CSD/Edelfettwerk

Snake @ CSD-Opening Basti & Tim @ CSD/Edelfettwerk J ö r g @ B ä r

Jörg @ Bärenparty

J ö r g @ B ä r e n p a r t y Basti

Basti @ Walk For Money

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Mathias & André @ CSD/Edelfettwerk

@ Walk For Money Mathias & André @ CSD/Edelfettwerk P i o t r & N

Piotr & Nils @ CSD-Opening

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Alexander @ Hein & Fiete-Gartenfest

O p e n i n g Alexander @ Hein & Fiete-Gartenfest Mila & Ben @

Mila & Ben @ Bärenparty

@ Hein & Fiete-Gartenfest Mila & Ben @ Bärenparty Arne & John @ CSD/Edelfettwerk Janick &

Arne & John @ CSD/Edelfettwerk

& Ben @ Bärenparty Arne & John @ CSD/Edelfettwerk Janick & Marc @ CSD/Edelfettwerk Sven @

Janick & Marc @ CSD/Edelfettwerk

John @ CSD/Edelfettwerk Janick & Marc @ CSD/Edelfettwerk Sven @ Hein & Fiete-Gartenfest Jörg & Tim

Sven @ Hein & Fiete-Gartenfest

Marc @ CSD/Edelfettwerk Sven @ Hein & Fiete-Gartenfest Jörg & Tim @ CSD-Opening Hauke & Alexander

Jörg & Tim @ CSD-Opening

@ Hein & Fiete-Gartenfest Jörg & Tim @ CSD-Opening Hauke & Alexander @ Hein & Fiete-Gartenfest

Hauke & Alexander @ Hein & Fiete-Gartenfest

mehr partypics auf www.hinnerk.de

mehr partypics auf www.hinnerk.de Harald, Detlev & Micco @ Walk For Money Sebastian & Simon @

Harald, Detlev & Micco @ Walk For Money

www.hinnerk.de Harald, Detlev & Micco @ Walk For Money Sebastian & Simon @ CSD-Opening Gernot @

Sebastian & Simon @ CSD-Opening

Micco @ Walk For Money Sebastian & Simon @ CSD-Opening Gernot @ Bärenparty Denny & Kai

Gernot @ Bärenparty

Sebastian & Simon @ CSD-Opening Gernot @ Bärenparty Denny & Kai @ CSD/Edelfettwerk Phillip, Lukas &

Denny & Kai @ CSD/Edelfettwerk

Gernot @ Bärenparty Denny & Kai @ CSD/Edelfettwerk Phillip, Lukas & Simon @ CSD-Opening Philip @

Phillip, Lukas & Simon @ CSD-Opening

@ CSD/Edelfettwerk Phillip, Lukas & Simon @ CSD-Opening Philip @ Hein & Fiete-Gartenfest Arne & Eike

Philip @ Hein & Fiete-Gartenfest

Simon @ CSD-Opening Philip @ Hein & Fiete-Gartenfest Arne & Eike @ Bärentanzen Wolfgang, Wanja &

Arne & Eike @ Bärentanzen

@ Hein & Fiete-Gartenfest Arne & Eike @ Bärentanzen Wolfgang, Wanja & Barbara @ WFMoney Todde

Wolfgang, Wanja & Barbara @ WFMoney

Eike @ Bärentanzen Wolfgang, Wanja & Barbara @ WFMoney Todde & Maik @ CSD/Edelfettwerk Jonas @

Todde & Maik @ CSD/Edelfettwerk

& Barbara @ WFMoney Todde & Maik @ CSD/Edelfettwerk Jonas @ Hein & Fiete-Gartenfest Karsten &

Jonas @ Hein & Fiete-Gartenfest

Maik @ CSD/Edelfettwerk Jonas @ Hein & Fiete-Gartenfest Karsten & Uwe @ Bärentanzen Fotos: www.karl-mai.de

Karsten & Uwe @ Bärentanzen

Fotos: www.karl-mai.de (13), Martin Stiewe (12)
Fotos: www.karl-mai.de (13), Martin Stiewe (12)

Alex & Ulf @ CSD/Edelfettwerk

Foto: Martin Stiewe

szene

Electric Circus

Manege

frei!

Was‘n das für‘n Motto? „Discopimmel, dingerlinger- ling“ heißt es beim nächsten Electric Circus – und eine entsprechende Deko verspricht Partymacher Dominik Kreitz noch obendrauf! Muss man sich jetzt auf Atzenmusik für untenrum gefasst machen? Der Discopogo hält mit dieser kleinen schwulen Ab- wandlung am 25. September im Hühnerposten Ein- zug. „Alle drei Tanzmanegen werden geöffnet, fünf

Ein- zug. „Alle drei Tanzmanegen werden geöffnet, fünf DJs sind am Start“ verspricht Chefdompteur Domi- nik.

DJs sind am Start“ verspricht Chefdompteur Domi- nik. Und schickt seine besten Pferde unter die Zirkus- kuppel: DJ Pasha wird mit RnB und HipHop die Meute der Tanzartisten bändigen. In der Electro- und Hou- semanege treibt DJ Dajimm die Menschen in den zir- zensischen Wahnsinn, als Newcomer geht DJ Nu an den Start und The Bearded Lady Roberta Jones setzt dem ganzen Treiben noch die Krone auf. „Unter dem

Gefühlsecht

London is still calling

Bei London Calling im Berliner SchwuZ geht‘s schon lange locker zu. Da wird den süßen Indie-Jungs halt mal kurz in die Buxe geguckt und nicht lange gefa- ckelt. Ob sich das mit hanseatischer Steifheit ver- trägt? Tut es, sonst würde London Calling nicht schon zum dritten Mal in Hamburg gastieren. Am 25. Sep- tember bringen die Hauptstädter Gast DJane Sheila Chipperfield aus London mit, außerdem gehen Resi- dent Desolation Disko King und Johannes D. Täufer (Mis-Shapes) an den Start. Mal sehen, wann in dieser Nacht die erste Buxe im Grünspan in der Großen Frei- heit fällt.

London Calling: 25. September, 23 Uhr, Grünspan, Große Freiheit 58 www.mspace.com/desolationdiskoking

Motto ‚Discopimmel‘ müssen natürlich Discohits ge- spielt werden“, findet Dominik Kreitz. Konsequent, dass DJ Olli hierfür die Plattenteller mit dem Besten der 80er- und 90er dreht.

Electric Circus: 25. September, 23 Uhr, Hühnerposten www.electric-circus-info

80er- und 90er dreht. Electric Circus: 25. September, 23 Uhr, Hühnerposten www.electric-circus-info 28 hinnerk 09/10

Gefühlsecht

Schiff ahoi! Pink Inc. gastiert einen Tag nach Erscheinen dieser hinnerk- Ausgabe auf der MS Stubnitz. DJ Pop O Lectric aus dem Berliner SchwuZ (Foto) heuert auf dem ehemaligen Fischtrawler ebenso an wie die Fachkräf- te Discofamily, Shari Who? und Alex B. Und weil nicht alle Tunten den Stadt- plan im Kopf haben, fährt ein kostenloser Shuttlebus von der Langen Reihe über die Reeperbahn zur MS Stubnitz.

Pink Inc. auf der MS Stubnitz: 28. August, 22 Uhr, Baakenhafen/Versmannstraße www.pinkinc.de

Foto: Martin Stiewe
Foto: Martin Stiewe

Gesangssprechstunde. Castingshows, soweit das Auge blickt – und jeder will der Beste sein. Doch um ein echter Mehrzad oder Menowin zu werden, muss man weder über Migrationshintergrund noch Knasterfahrung verfügen – es reicht eine geeignete Stimme. Diese Eignung kann in Dr. Winters Gesangs- sprechstunde in der Wunderbar unter Beweis gestellt werden. Wer von der Bühne gebuht wird, kriegt ‘nen Schnaps. Fairer Deal!

Dr. Winters Gesangssprechstunde: 29. September, 22 Uhr, Wunderbar, Talstraße 14 www.wunderbar-hamburg.de

Gesangssprechstunde: 29. September, 22 Uhr, Wunderbar, Talstraße 14 www.wunderbar-hamburg.de hinnerk 09/10 29
Gesangssprechstunde: 29. September, 22 Uhr, Wunderbar, Talstraße 14 www.wunderbar-hamburg.de hinnerk 09/10 29
szene Foto: Martin Stiewe Love Shack Im Kir geht‘s freitags zurück in die musikalische Zukunft

szene

Foto: Martin Stiewe
Foto: Martin Stiewe

Love Shack

Im Kir geht‘s freitags zurück in die musikalische Zukunft

Im Grunde ist es doch so: Am Freitagabend schleppt man sich nicht mehr mühsam vom Sofa runter und von den Talkshows weg, weil man eh zu alt ist. Wäre da nicht diese hübsche kleine Tanzparty, bei der sie immer die Lieder spielen, die wir schon hörten, als wir noch nicht auf dem Sofa saßen, um die Freitagstalkshows über uns ergehen zu lassen. Clubclassics der 70er, 80er, 90er – hübsch aufbereitet von Sven Enzelmann und Herrn Grundmann. Also rappeln wir uns doch auf, machen die Haare schön und fahren ins Kir: Love Shack, Baby, Love Shack. Geht doch!

Love Shack: 24. September, 23 Uhr, Kir, Barnerstraße 16 www.kir-hamburg.de

23 Uhr, Kir, Barnerstraße 16 www.kir-hamburg.de FSM. Gut, dass es beim Lesen von Printprodukten keinen

FSM. Gut, dass es beim Lesen von Printprodukten keinen Spamfilter im Hirn gibt. Denn sonst würde das Wort Fickstutenmarkt an dieser Stelle mit Si- cherheit von irgendwelchen geheimnisvollen Mäch- ten geschluckt. Weil dem aber nicht so ist, benutzen wir es vor lauter Freude gleich noch einmal: Am 18. September ist wieder Fickstutenmarkt im Slut. Freunde des gepflegten Reitsports wissen, was zu tun ist.

FSM im Slut: 18. September, 17.30 Uhr Stuten, 19 Uhr Hengste

FSM im Slut: 18. September, 17.30 Uhr Stuten, 19 Uhr Hengste Sexplosion. In dem pittoresken Geschlechtsver-

Sexplosion. In dem pittoresken Geschlechtsver- kehrkeller am Kleinen Pulverteich hat Micco Dotz- auer eine Reihe von Partys etabliert, die allwöch- entlich für spritziges Vergnügen sorgen. Donners- tags „Horny“ (Underwear, Sportsgear), freitags „Nackt!“ (Naked Sex), sonntags „Tatort“ (min. freier Oberkörper). Am 4. September gibt‘s obendrauf noch „Incognito“, die schwule Maskenparty ab 20 Uhr.

Sexplosion, Eintritt jeweils 10 Euro (inkl. 2 Getränken)

Gute Bilanz Das 37. Ledertreffen zieht wieder mehr Besucher an Die Spike Leatherparty kann eine

Gute Bilanz

Das 37. Ledertreffen zieht wieder mehr Besucher an

Die Spike Leatherparty kann eine positive Bilanz ziehen: Das Ledertreffen war deutlich besser be- sucht als im Vorjahr. Es hat sich herumgesprochen, dass Hamburg wieder mit einem Partyschiff auf- warten kann. Bereits am Donnerstag platzte Toms Saloon aus allen Nähten. Die Freitagsparty im Ca- tonium hatte doppelt so viele Besucher wie 2008, als diese Location ihre Premiere beim Ledertref- fen erlebte. Die Hauptparty auf der MS Stubnitz besuchten in der Samstagnacht über 1200 Leder- und Fetischmänner. Auch wenn der Liegeplatz bei

weitem nicht so spektakulär war wie etwa an der Überseebrücke, war die Stimmung dort sehr gut. Auch Szeneläden wie Toms Saloon, Slut Club, Stric- tly Men oder Sexplosion konnten sich über einen wesentlich besseren Zulauf als im Vorjahr freuen. Gut sichtbar waren die steigenden Besucherzah- len im Verlauf des Wochenendes auf der Langen Reihe: Während das Ledertreffen 2009 fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatte, war der Anteil schwarzen Leders in diesem Jahr in St. Georg wieder deutlich größer. PEGE

Places to be

St. Georg wieder deutlich größer. P E G E Places to be ✓ Blätterrauschen. Stadtparkfeeling im

Blätterrauschen. Stadtparkfeeling im Keller: Das Toms wird am 24. September bei seiner Herbstparty wieder zum rauschenden Deko-Wald.

Karaoke-Party. Jeder darf ans Mikro! Bei der Karaokeparty in der Generation Bar geht‘s am

24. September ab 21 Uhr wieder hoch und schrill her!

Porno-Glücksrad. Im 136 Grad drehen Valery Pearl und Mr. Leather David Schneider am

25. September am Glücksrad – zu Gunsten von Hein & Fiete. DJ Maringo liefert den pas-

senden Sound.

Tante Paul. Geburtstag im Komet: die schwulesbischqueere Kiezparty wird eins und feiert am 25. September wieder in der Erichstraße.

Geburtstag im Komet: die schwulesbischqueere Kiezparty wird eins und feiert am 25. September wieder in der

hinnerk Programm

September

Vier Wochen Programm in Hamburg

Geburtstagsgala

Zum 37. Geburtstag präsentiert das Pulverfass Caba- ret auf der Reeperbahn ab September seine neue Re- vue-Show „Starlight Night“ – eine Reise durch die Welt der Stars. Mann oder Frau, wer weiß es genau, wenn hier Tina Turner, Lady Gaga und Amy Winehouse, Whitney Houston, Madonna und Cher, Liza Minnelli, Diana Ross, Shirley Bassey und Dolly Parton und viele andere von internationalen Travestiekünstlern darge- stellt werden? Am 5. September begrüßt das Pulver-

darge- stellt werden? Am 5. September begrüßt das Pulver- Hölleland Ein Ausflug in Kreuzbergs alternative Subkultur

Hölleland

Ein Ausflug in Kreuzbergs alternative Subkultur An- fang der 90er: Michael Stocks „Prinz in Hölleland“ zeigt die Erlebnisse dreier Wagenburg-Bewohner im Spannungsfeld von Drogen, Sex, schwuler Punkknei- penkultur und Gewalt. Die Q-Movie-Bar zeigt erst den Film, danach gibt‘s Cocktails satt.

4. September, 22 Uhr, B-Movie, Brigittenstraße 5

fass zudem einen prominenten Gaststar: Schlager- sängerin Mary Roos soll mit ihren größten Erfolgen für Stimmung sorgen. Selbige dürfte auch auf einen Höhepunkt getrieben werden, wenn die „Crazy Boys“ beim Men-Strip-Total alles zeigen, was sie zu bieten haben. 2001 eröffnete das Pulverfass auf der Reeper- bahn und verbreitet dort seiter plüschige Atmosphäre mit goldenen Spiegeln und rotem Samt. Heinz-Diego Leers hatte sein Haus zuvor 27 Jahre lang am Pul-

Leers hatte sein Haus zuvor 27 Jahre lang am Pul- Heimatliebe Istanbul! Mario Rispo kombiniert eigene

Heimatliebe

Istanbul! Mario Rispo kombiniert eigene und mo- derne Stücke mit traditionsreichen türkischen Lie- dern und zeichnet am Beispiel dieser faszinierenden Stadt ein völlig neues Bild der Türkei. Begleitet von fünf Musikern singt er verschiedene türkische Musik- stile – von der Klassik bis zur modernen Ballade.

19. September, 19 Uhr, Schmidt Theater

verteich in St. Georg geführt, sah sich aber durch zu- nehmende Drogenprobleme und Kriminalität im Vier- tel zum Umzug gezwungen. Am neuen Standort wer- den die Gäste im Theaterrestaurant mit deutsch-fran- zösischer Küche beglückt.

Pulverfass Cabaret, Reeperbahn 147, täglich Shows um 20.30 Uhr und 23.30 Uhr, Fr und Sa auch um 2.30 Uhr. Am 5. Sep- tember „Starlight Night“ mit Gaststar Mary Roos www.pulverfass-cabaret.de

Night“ mit Gaststar Mary Roos www.pulverfass-cabaret.de Künstlerleben Der Dokumentarfilm „Daniel Schmid – Le

Künstlerleben

Der Dokumentarfilm „Daniel Schmid – Le chat qui pen- se“ zeigt das Leben des Schweizer Künstlers, der von der Abgeschiedenheit der Provinz in die Metropolen der Welt zog, zu den Künstlercliquen rund um Rainer Werner Fassbinder, Werner Schroeter und Ingrid Ca- ven bis in den Kosmos der von ihm hochverehrten Oper.

Ab 2. September, u.a. CinemaxX, Metropolis

hinnerk Programm

hinnerk Programm Kunsthüpfen Die größte Kunstinstallation der Welt für einen Innenraum ist schneeweiß und noch bis

Kunsthüpfen

Die größte Kunstinstallation der Welt für einen Innenraum ist schneeweiß und noch bis zum 12. September in den Deichtorhallen zu erleben. Mit dem White Boncy Castle haben William Forsythe und Dana Caspersen einen choreografi- schen Raum konzipiert, indem es nur Teilnehmer, aber keine Zuschauer gibt, denn jeder Besucher ist Tänzer, Choreograf und Beobachter zugleich. Das Kamp- nagel Sommerfestival und die Deichtorhallen laden alle Hamburger zum Hüp- fen ein – rein ins Vergnügen, alles im Sinne der Kunst natürlich…

Bis 12. September: Di-So, 10-13.30 Uhr und 14.30-20 Uhr, Deichtorhallen, Deichtorstr. 1-2

Quatsch!

Die Sommerpause ist vorbei: Anfang September startet auch der Quatsch Co- medy Club auf der Reeperbahn wieder in eine neue Spielzeit. Der schwule Köl- ner Comedien Sascha Korf, der an der Seite von Kim Fisher die Hamburger CSD-Gala 2009 moderierte, wird drei Abende lang Gastgeber im Café Keese sein: Vom 9. bis 11. September begrüßt er seine Kollegen Robbi Pawlik, Hans Gerzlich, Kerim Pamuk und Dittmar Bachmann auf der Showbühne. Zum Start am 2. September moderiert Desimo aus Hannover den Clubmix.

Ab 2. September: Donnerstag bis Samstag, jeweils 20 Uhr

Start am 2. September moderiert Desimo aus Hannover den Clubmix. Ab 2. September: Donnerstag bis Samstag,
22 hinnerk Programm
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hinnerk Programm

Krimistunde

Ein heimlicher Verehrer verwickelt die junge Sektretärin Louis in einen Auto- unfall, dann lernt sie auf geheimnisvolle Weise ihre tot geglaubte Mutter kennen und schließlich bekommt sie eine Stel- lung angeboten, von der sie bislang nur zu träumen wagte. Doch dies entpuppt sich schon bald als wahrer Altptraum… Das Imperial-Theater bringt Bühnenadap- tion von „Die seltsame Gräfin“ von Edgar Wallace auf die Bühne. Und dies den gan- zen September hindurch jeweils donners- tags bis samstags zur besten Krimizeit um 20 Uhr.

Do-Sa, jeweils 20 Uhr, Imperial-Theater www.imperial-theater.de

Museen, Galerien, Theater, Musicals

Paul Graham - Fotografien 1981 bis 2006 Das Haus der Photographie zeigt die erste Retrospektive des britischen Fotografen Paul Graham mit einer reprä- sentativen Auswahl seiner Arbeit.

24.9. bis 9.1.2011, Deichtorhallen, Haus der Photografie www.deichtorhallen.de www.deichtorhallen.de

www.imperial-theater.deDeichtorhallen, Haus der Photografie www.deichtorhallen.de Do-Sa, 20 Uhr, Imperial-Theater Die seltsame Gräfin

Do-Sa, 20 Uhr, Imperial-Theater

Die seltsame Gräfin Spannung zur besten Krimizeit: Das Imperial-Theater bringt die Bühnenadaption von „Die seltsame Gräfin“ von Edgar Wallace auf die Bühne.

www.pulverfass-cabaret.de„Die seltsame Gräfin“ von Edgar Wallace auf die Bühne. Starlight Night Zum 37. Geburtstag präsentiert das

Starlight Night Zum 37. Geburtstag präsentiert das Pulverfass Cabaret auf der Reeperbahn seine neue Revue-Show „Starlight Night“ - eine Reise durch die Welt der Stars. Am 5.9. mit Mary Roos.

täglich 20.30 Uhr, 23.30 Uhr, Fr und Sa auch um 2.30 Uhr

Di, Do, Fr 20 Uhr, Mi 19 Uhr, Sa 15 Uhr und 20 Uhr www.tivoli.de www.tivoli.de

Tarzan Die Geschichte des Affenmenschen als Musical, nacher- zählt von Disney, durchkomponiert von Phil Collins. Wer keinen Schmusepop mag, kommt dank spektakulärer Artistik auf seine Kosten.Tarzan

Heiße Ecke Seit 2003 begeisterte „Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical“ schon weit über 800.000 Gäste und ist die erfolgreichste deutschsprachige Musiktheater-Produktion.

Neue Flora, Stresemannstr. 163, U/S Holstenstraße. Di, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhr

TUI Operettenhaus, Spielbudenplatz 1, U St. Pauli. Di, Do, Fr 20, Mi 18.30, Sa 15 und 20, So 14.30 und 19 UhrDi, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhr Ich

Ich war noch niemals in New York Die Ohrwürmer von Udo Jürgens verpackt in eine hafen- stadtgerechte Musical-Story. Immerhin mit schwuler Nebenhandlung – denn dies ist ja ein ehrenwertes Operettenhaus!

Theater im Hafen, Norderelbstr. 6, U Landungsbrücken. Di, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhr– denn dies ist ja ein ehrenwertes Operettenhaus! König der Löwen Der Dauerbrenner im Theater im

König der Löwen Der Dauerbrenner im Theater im Hafen: Dank der Musik von Elton John und perfekter Disney-Inszenierung läuft das Ethno-Tier-Musical noch immer im „Ewigen Kreis“

Mittwoch 1 Party 17.00 Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70 € (bis 21

Mittwoch

1

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70 (bis 21 Uhr)

20.00

Slut Club Cheap and sexy wednesday.

22.00

Wunderbar Time for Party!

23.00

Kir Love Pop. Schwul-lesbische Party mit DJ Sven Enzelmann (Pop, Charts, Black, Indiepop und Rock)

Kultur

19.00

Schmidt Theater Karamba! Die 70er Jahre Schlager-Revue

19.00

Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

Lust

13.00

Dragon Sauna „40 up“. Ermäßigter Eintritt für Gäste über 40

20.00

Strictly Men Die 1 Euro Sexy-Party

Community

 

11.00

Aids-Hilfe Regenbogen-Kantine. Kochen und Essen in Gemeinschaft (mit Voranmeldung, bis 13 Uhr). NachTisch – Nachmittagstreff. Unternehmungen nach Lust, Laune und Wetterlage

17.00

MHC Lesbenberatung. 2790049 (bis 19 Uhr)

18.30

MHC Dancing Deerns. Susanne (0172) 4167069

18.30

MHC-Café FrauenLesben-Stammtisch

55
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Opernklassiker

Im entlegensten Winkel eines Theaters

spielen vergessene Gestalten aus der Welt des Belcanto die Rollen, die ihr Schicksal sind, und setzen sich nachts

ihrem Stück noch einmal aus: Mit „Lucia

di Lammermoor“ zeigt die Hamburgi-

sche Staatsoper einen Klassiker des ita- lienischen Repertoires und wohl bekann- teste tragische Oper Gaetano Donizettis. Sie wird von Sandra Leupold inszeniert. Berühmt geworden ist besonders Lucias Wahnsinns-Arie – sie gilt noch immer als eine der größten Herausforderungen für Koloratursoprane.

5. und 17.9., 19 Uhr, 11.9. 18 Uhr, Staatsoper www.hamburgische-staatsoper.de

19.00

Cafee mit Herz Spieltreff für Menschen mit HIV und Aids

19.00

MHC Schwulenberatung. 2790069 (bis 21 Uhr)

Sonstiges

 

20.00

Tanzsalon Schwullesbischer Standardtanz. Infos bei Eike. 30036686

TV

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3679) (Serie, D ‘10)

19.05

RTL Alles was zählt (1003) (Serie, D ‘10)

22.35

Comedy Central Friends:

RasendeTräume (Sitcom, USA

‘94-‘04)

23.20

SWR Das Mädchen, das die Seiten umblättert (Spielfilm, F ‘06)

00.00

HR Lautlose Waffen (Spielfilm, D/F ‘66)

Donnerstag

2

HR Lautlose Waffen (Spielfilm, D/F ‘66) Donnerstag 2 Party 19.00 Bellini Pink Donnerstag. Stammtisch Toom

Party

19.00

Bellini Pink Donnerstag. Stammtisch Toom Peerstall Beta Bar. Ladies Night Generation Bar Blond am Donnerstag Wunderbar Schrill, schräg und sexy

 

19.00

21.00

22.00

Kultur

20.00

Cafe Keese Quatsch Comedy Club. Club-Mix u.a. mit Desimo (Moderation), Don Clarke, Astrid Gloria, Vicki Vomit, Achim Knorr Fliegende Bauten Die Geschwister Pfister – in der Klinik. Die Betty-Ford-Wellness-

Entzugsklinik-Grand-Hotel-

20.00

Anlage für Prominente und

20.00

etwas weniger Prominente. Mit Ursli &Toni Pfister, Frl. Schnei- der und dem Jo Roloff Terzett Schmidt Theater Karamba!

20.00

Die 70er Jahre Schlager-Revue Schmidts Tivoli

Lust

Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

13.00

Dragon Sauna Mix-Tag. Wellness und Erotik für gay, bi, hetero und Paare (bis 24 Uhr)

und Erotik für gay, bi, hetero und Paare (bis 24 Uhr) 20.00 Sexplosion Horny! Underwear-Party. Dresscode:

20.00

Sexplosion Horny!

Underwear-Party. Dresscode:

Underwear, Jocks, SportsGear

20.00

Slut Club Sleazy and Easy. Naked Sex-Party bis 0 Uhr (Einlass 20-22 Uhr, ab 0 Uhr Barbetrieb)

21.00

Strictly Men Skin & Punk Sex

Community

10.00

Aids-Seelsorge Frauenfrühstück für HIV- positive Frauen

16.30

Lesbenverein Intervention Das Lesbentreff-Café. Klönen, Kennen lernen und Infos bekommen bei Kaffee,Tee und

Keksen

19.00

Café Leben Süd-Gays.

Harburger Freizeitgruppe

19.30

Café Gnosa Treffen der

schwulen Lehrergruppe

19.30

MHC Kulturbeutel. Schwule Theatergruppe

Sonstiges

16.00

Hein&Fiete Beratung zu HIV/AIDS, Hepatitis, Syphilis, Tripper und Chlamydien. Ohne Voranmeldung, anonym und

kostenlos (bis 18 Uhr)

TV

16.30

EinsFestival Schwule Sau – Der neue Hass auf Homosexuelle (Doku, D ‘10)

Uhr) TV 16.30 EinsFestival Schwule Sau – Der neue Hass auf Homosexuelle (Doku, D ‘10) 34

programm@hinnerk.de

22.00 Wunderbar Queer Beats. Mit DJ Sunshine. Ab 23 Uhr 3 € Eintritt!

22.00

Wunderbar Queer Beats. Mit DJ Sunshine. Ab 23 Uhr 3Eintritt!

22.30

La Strada Musik istTrumpf. Schlager und mehr mit Mister Philly

22.30 La Strada Musik istTrumpf. Schlager und mehr mit Mister Philly

23.00

Molotow Schwul, lesbisch, scheißegal – queere Indie-Pop- Elektro-Party mit DJs Martha Hari und Johannes D. Täufer

Kultur

20.00

Cafe Keese Quatsch Comedy Club. Club-Mix u.a. mit Desimo (Moderation), Don Clarke, Astrid Gloria, Vicki Vomit, Achim Knorr

20.00

Deutsches Schauspiel- haus Frühlingserwachen. Nach Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Daniel Wahl

23.00

136°

136° –The Club. Schwule Houseparty mit DJ Ron Stewart & DJ SuperZandy Astoria Frühclub (mixed)

20.00

Fliegende Bauten

05.00

 

05.00

Location 1 Frühclub (mixed)

 

Die Geschwister Pfister – in der Klinik. Die Betty-Ford-Wellness-

Entzugsklinik-Grand-Hotel-

Anlage für Prominente - und etwas weniger Prominente. Mit Ursli &Toni Pfister, Frl. Schnei- der und dem Jo Roloff Terzett

Kultur

15.00

Museum für Kunst und Gewerbe Body & Soul: Vom Idol zum Objekt. Frauenbildnis- se von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Öffentliche Führung Schmidt Theater Das Dschungelbuch. Familien- musical von und mit Christian Berg Hamburgische Staatsoper Ein Abend für Rolf Liebermann. Diskussion mit Weggefährten Liebermanns und musikali- sches Programm mit der NDR Big Band für Rolf Liebermann, dem langjährigen Intendanten der Hamburgischen Staatsoper, der im September 100 Jahre

20.00

Schmidt Theater Karamba! Die 70er Jahre Schlager-Revue

15.00

20.00

Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

22.15

Planetarium Dark Side of the Moon. Perfor- mance mit Bildern, 3-D-Welten, Sternen und Lasereffekten in Echtzeit als Ausflug ins Universum von Pink Floyd

18.00

00.00

Schmidts Tivoli Kay Ray Late Night.

Lust

10.00

Erotixx Hamburg BI-Day. Bis 5 Uhr

 

alt geworden wäre.

19.30

Hamburger Engelsaal Ganz Paris träumt von der Liebe. Die Schlager-Revue der famosen 60er

13.00

Dragon Sauna Partnertag

13.00 Dragon Sauna Partnertag 20.00 Sexplosion

20.00

Sexplosion

20.00

Cafe Keese Quatsch Comedy Club. Club-Mix u.a. mit Desimo (Moderation), Don Clarke, Astrid Gloria, Vicki Vomit, Achim Knorr

20.00

Fliegende Bauten Die Geschwister Pfister – in der Klinik. Die Betty-Ford-Wellness-

Nackt! Naked-Sex-Party

Community

 

Entzugsklinik-Grand-Hotel-

Anlage für Prominente – und etwas weniger Prominente. Mit Ursli &Toni Pfister, Frl. Schnei- der und dem Jo Roloff Terzett

16.00

Lesbenverein Intervention Golden Girls.

17.00

MHC Boyfriends. Schwule Jugendgruppe für Jungs bis 19

20.00

Schmidt Theater Karamba! Die 70er Jahre Schlager-Revue Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical B-Movie Prinz in Hölleland. Dokumentarfilm von Michael Stock über eine Berliner WG, Drogen, Sex und schwule Punkkneipenkultur (D ‘93). Anschließend Q-Movie-Bar Schmidt Theater Schmidt Mitternachtsshow

17.00

MHC Trans*normal.Trans*- Jugendgruppe (bis 26). Kon- takt: franzi@mhc-hamburg.de

20.00

22.00

19.00

MHC Belle Alliance. Schwullesbischer Chor

20.00

Frauencafé endlich Thanks Venus – It’s friday

Sonstiges

 

20.00

Frauencafé endlich Singletresen

00.00

20.00

Tanzsalon Schwullesbischer Standardtanz. Infos bei Eike. 30036686

Lust

TV

20.00

20.00

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3681) (Serie, D ‘10)

20.15

Arte Mama ist beim Friseur (Spielfilm, CDN ‘08)

23.15

03.05

WDR Zeugin der Anklage (Spielfilm, USA ‘57)

3sat Gustav Peter Wöhler Band: „Across the Universe“ (Konzert, D ‘05)

21.30

Sexplosion Incognito! Masken-Sexparty. Dresscode: Nackt mit Maske

Strictly Men The Fetisch Night

Slut Club FrühFickClub. Kein Dresscode Dragon Sauna Kostenloses Frühstück. Bis 8 Uhr

Samstag

4

05.00

Party

19.00

Bellini Gay Happening. Warm Up für die Samstag Nacht

06.00

21.00

Generation Bar Big City Beats. Das Beste aus Rock, Pop, und R’n’B mit DJ Arno von Dannen

Community

16.00

Hein&Fiete OffenerTreff für Männer jeden Alters

16.00 Hein&Fiete OffenerTreff für Männer jeden Alters

22.00

Daniel‘s Dance-Party mit Kult-DJ Matthias

22.00

Factory Hasselbrook Absolute Disco Party. Mit DJ Marcue-s

22.00

Slut Club Slut Club Non Stop. Die Gay Fetish-Party

22.00

Toms Saloon Men4Men Cruising-Night

 

20.00

Hein&Fiete Golden Boys.Thema heute:

22.00

Toom Peerstall Pop-Hits und Indie-Perlen der 80er. Mit DJ Syd

„Er steht im Tor und ich dahin- ter.“ – Schwule und Fußball

TV

05.15

Sat.1 Will & Grace: Das Weihnachtsschaufenster

(Sitcom, USA ‘98)

05.35

Sat.1

Will & Grace: Der Deckhengst (Sitcom, USA ‘01)

14.10

HR Meine Tante – Deine Tante (Spielfilm, D ‘56)

21.45

EinsFestival Kirschrot (Kurzfilm, D ‘07)

21.45

ZDF Der Alte: Himmel und Hölle (Serie, D ‘05)

00.05

RBB The Mexican – Eine heiße Liebe (Spielfilm, USA ‘01)

03.00

Comedy Central Auf schlimmer und ewig: Ring frei (Sitcom, USA ‘95-‘99)

Sonntag

5

Party

17.00

Generation Bar

Happy Hour. Jeder Cocktail für

4,70(bis 21 Uhr)

22.00

Wunderbar Reste finden

Kultur

11.00

Hamburger Kunsthalle Segeln, was das Zeug hält. Niederländische Gemälde des Goldenen Zeitalters – Ästhetik

und Symbolik niederländischer Wasserdarstellung im 17. Jahr- hundert. Vortrag von Dr. Marvin Altner

12.00

Hamburger Kunsthalle Segeln, was das Zeug hält. Niederländische Gemälde des Goldenen Zeitalters – Ästhetik und Symbolik niederländischer Wasserdarstellung im 17. Jahr- hundert. Öffentliche Führung

19.00

Hamburgische Staatsoper Lucia di Lammermoor. Tragi- sche Oper von Gaetano Doni-

zetti mit der berühmten Wahn- sinns-Arie – eine der größten Herausforderungen für Koloratursoprane.

20.00

Indra Sängerknaben & Sirenen. Song- writer präsentieren ihre Musik

20.30

Pulverfass Cabarett 37 Jahre Pulverfass Cabaret.

Große Jubiläumsgala „Starlight Night“ mit Star-Parodien, Live- Gesang, aufwendigen Revue- nummern, den Crazy Boys und Stargast Mary Roos (55EUR inkl. kalter und warmer Platten)

Lust

14.00

Erotixx Hamburg

Sunday Cruising

Platten) Lust 14.00 Erotixx Hamburg Sunday Cruising 17.00 Sexplosion Sonntags-Sex-Party. Einlass von 17 bis

17.00

Sexplosion Sonntags-Sex-Party. Einlass von 17 bis 18 Uhr. Dresscode:

mind. freier Oberkörper, Underwear oder nackt

Dresscode: mind. freier Oberkörper, Underwear oder nackt 18.00 Slut Club Cocksucker Club. Dresscode: Nackt (ab 23

18.00

Slut Club Cocksucker Club. Dresscode:

Nackt (ab 23 Uhr Barbetrieb)

19.00

Strictly Men

FFisten mit Klasse

Community

 

18.00

Basisgemeinde MCC

Gottesdienst

Sonstiges

 

09.00

Frauencafé endlich Frühstücksbuffet. Bis 14 Uhr

18.00

Medienbunker Feldstraße Schwul-lesbischer HipHop- Tanzkurs. Im Tanzstudio Saba Pedük (bis 19.15 Uhr)

TV

22.15

Comedy Central Little BRITAIN (20) (Comedy, GB ‘03-‘07)

22.45

ZDFtheater P!nk: Funhouse (Konzert, AUS ‘09)

22.50

Comedy Central Jeff Dunham: Genie gegen

hinnerk Programm
hinnerk Programm
22.50 Comedy Central Jeff Dunham: Genie gegen hinnerk Programm Programmadressen Seite 45 hinnerk 09/10 3535
YÄ|v~xÇáv{|ÄwàYÄ|v~xÇáv{|Äwà Theaterlokal täglich ab 17.00 Uhr Montag Ruhetag Mundsburger Damm 63 22087
YÄ|v~xÇáv{|ÄwàYÄ|v~xÇáv{|Äwà
Theaterlokal
täglich ab 17.00 Uhr
Montag Ruhetag
Mundsburger Damm 63
22087 Hamburg
040/220 51 52
Fax 040/22 75 77 93
hinnerk Programm

Wir outen uns

Wir outen uns

Wir outen uns Wir outen uns zur zur Premium Premium Gastronomie! Gastronomie! Pfi ff ist der
Wir outen uns Wir outen uns zur zur Premium Premium Gastronomie! Gastronomie! Pfi ff ist der

zur zur Premium Premium Gastronomie! Gastronomie!

Pfiff ist der Premiumpartner im Gastronomie Personal Service. Und stetig auf der Suche nach gutem Personal. Wir suchen:

RESTAURANTFACHLEUTE m/w SERVICEKRÄFTE m/w CHEF DE PÂTISSIER m/w KOCH m/w FRÜHSTÜCKSKOCH m/w KÜCHENHILFE m/w

Wir bieten Top Konditionen und einen sicheren Arbeitsplatz im Voll- oder Teilzeitbereich. FS Kl. 3 wäre von Vorteil. Auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen oder auf einen Anruf freuen wir uns ab Montag 10 Uhr. Pfiff Gastronomie Personal Service GmbH, Petra Wöhrmann, Ebelingplatz 1, 20537 Hamburg, 040 / 25 30 45 50. Weitere Informationen:

www.pfiff-gps.de

36 hinnerk 09/10
36
hinnerk 09/10
99
99

Schlagerreise

Mit „Ganz Paris träumt von der Liebe“ geht der Hamburger Engelsaal auf eine vergnüglich-musikalische Reise durch die gute alte Zeit der deutschsprachigen Musik. Ein Wiederhören mit den Schla- gerstars von damals wie Caterina Valen- te, Vico Torriani, Peter Alexander, Corne- lia Froboess, Gitte Haenning oder Peter Kraus und ihren großen Hits wie: „Ganz in Weiß“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Merci Chérie“, „Peppermint-Twist“, „Küsse unterm Regenbogen“, „Pigalle“, „Mein Freund der Baum“ oder den „Babysitter-Boogie“…

4., 9. und 17.9., 19.30 Uhr, 25.9. Uhr, Hamburger Engelsaal www.engelsaal.de

 

Wahnsinn (Stand Up-Comedy, USA ‘06-‘08)

04.25

ProSieben The Story of a Bad Boy (Spielfilm, USA ‘99)

Montag

6

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70(bis 21 Uhr)

21.00

Strictly Men SmallTalk & More

(bis 21 Uhr) 21.00 Strictly Men SmallTalk & More 22.00 Toms Saloon The New Monday@Toms. 2-4-1

22.00

Toms Saloon The New Monday@Toms. 2-4-1 all night long mit David (German Mr. Leather 2010)

22.00

Wunderbar „Ficken“ Zwei Euro. Start in die Woche

Lust

10.00

Erotixx Hamburg Blowing Monday. Bis 5 Uhr

19.00

Dragon Sauna Kostenloses Pastabuffett (bis 21 Uhr)

Community

 

10.00

Kleiner Saal Offenes Frühstück der Aids-Seelsorge

18.00

Lesbenverein Intervention Offener Ü-20Treff. Selbstorga- nisierterTreff für alle Jungles- ben zwischen 20 und 25

19.00

MHC Die Kunstgruppe. Florian 42913755

19.00

MHC Schwulenberatung. 2790069 (bis 21 Uhr)

19.30

MHC Selbsthilfegruppe schwuler Alkoholiker

19.30

MHC Schola Cantorosa. Männerchorprobe

19.30

MHC-Café Schachgruppe

20.00

Oase Leder Positiv Offener Stammtisch für Schwule aus der Lederszene

20.00

Willi‘s am Rathaus Leder-Positiv. Stammtisch

TV

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3682) (Serie, D ‘10)

23.10

Vox Boston Legal Dicke (Serie, USA ‘05)

23.25

BR Tracks: Kwaito House – Der Sound von Südafrika (Kulturmagazin, D ‘10)

00.50

Das Erste Unser Mann aus Istanbul (Spielfilm, E/I/F ‘64)

02.40

Comedy Central Auf schlimmer und ewig: Ring frei (Sitcom, USA ‘95-‘99)

Dienstag

7

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70(bis 21 Uhr)

21.00

Strictly Men SmallTalk & More

22.00

Wunderbar Zauberhaft. Selten. Schön. Blond

Kultur

20.00

Alma Hoppes Lustspiel- haus LaLeLu. Pech im Unglück, die a-cappella-Lebensberatung. Gesang, Komik, Satire, Parodie, Pop und Klassik

20.00

Polittbüro Political Science. Eine Ode an Randy Newman von und mit Hermann L. Grem- liza, Lisa Politt und Band (Gunter Schmidt, Jo Jacobs und Hendrik Lorenzen)

Lust

13.00

Dragon Sauna Single-Tag

Community

 

10.00

Ambulanzzentrum UKE Regenbogencafé. Frühstück der Aids-Seelsorge Lesbenverein Intervention Offener Junglesbentreff (bis 20 Uhr) MHC Single-Tanzkurs Stan- dard und Latein.Tanzkurz für Anfänger. Anmeldung bei uta.grafelmann@gmx.de MHC Lesben Gesprächsrunde

16.00

18.15

19.00

19.30

Sternchance Die Motorboys. Oldtimerenthu- siast? Youngtimerfetischist? Neuwagenliebhaber? Stammtisch

20.00

MHC Gayandgray. Gruppentreff für

Schwule über 40

20.00

MHC Single-Tanzkurs Stan- dard und Latein.Tanzkurs für Fortgeschrittene. Anmeldung bei uta.grafelmann@gmx.de

Sonstiges

 

16.00

Hein&Fiete Beratung zu HIV/AIDS, Hepatitis, Syphilis, Tripper und Chlamydien. Ohne Voranmeldung, anonym und

kostenlos (bis 18 Uhr)

TV

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3683) (Serie, D ‘10)

19.05

RTL Alles was zählt (1006)

(Serie, D ‘10)

Mittwoch

8

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70(bis 21 Uhr) Slut Club Cheap and sexy wednesday. Wunderbar Time for Party! Kir Love Pop. Schwul-lesbische Party mit DJ Sven Enzelmann (Pop, Charts, Black, Indiepop und Rock)

20.00

22.00

23.00

Kultur

20.00

Alma Hoppes Lustspiel- haus LaLeLu. Pech im Unglück, die a-cappella-Lebensberatung. Gesang, Komik, Satire, Parodie, Pop und Klassik

20.00

Imperial Theater Morden im Norden. Improkrimi mit demTheater Steife Brise

20.00

Polittbüro Political Science. Eine Ode an Randy Newman von und mit Hermann L. Grem- liza, Lisa Politt und Band (Gunter Schmidt, Jo Jacobs und Hendrik Lorenzen)

Lust

13.00

Dragon Sauna „40 up“. Ermäßigter Eintritt für Gäste über 40

20.00

Strictly Men Die 1 Euro Sexy-Party

 

Community

11.00

Aids-Hilfe Regenbogen- Kantine. Kochen und Essen in Gemeinschaft (mit Voranmel- dung, bis 13 Uhr). NachTisch – Nachmittagstreff. Unterneh- mungen nach Lust, Laune und

Wetterlage

 

17.00

MHC Lesbenberatung.

2790049 (bis 19 Uhr)

18.30

MHC Dancing Deerns. Susanne (0172) 4167069

18.30

MHC andersrumTreff. Gruppe für schwule Männer mit psychischenThemen

18.30

MHC-Café FrauenLesben-Stammtisch

19.00

Cafee mit Herz Spieltreff für Menschen mit HIV und Aids

19.00

MHC Schwulenberatung.

2790069 (bis 21 Uhr)

Sonstiges

 

19.00

Aids-Hilfe Gesundheit ist mehr?! Neues aus der HIV- Welt. Bericht vom Aids-Kon- gress in Wien mit HIV-Schwer- punktarzt Dr. Thomas Buhk

20.00

Tanzsalon Schwullesbischer

Standardtanz. Infos bei Eike.

30036686

TV

08.45

ProSieben How I Met Your Mother: Im Pärchen-Koma (Sitcom, USA ‘06) Vox Die Nanny: Mein Date mit Elton John (Sitcom, USA ‘97) EinsFestival Talk 2000: Forever Young – Hildegard Knef und Sophie Rois (Talk/Satire, D ‘00) Vox Criminal Intent – Verbre- chen im Visier: Gottlos (Serie, USA ‘01-‘07) Sat.1 Pastewka: Die Hochzeit (Comedyserie, D ‘06)

11.45

20.15

21.15

22.45

00.15

Sat.1 Hausmeister Krause – Ordnung muss sein: Frau wider Willen (Sitcom, D 2007)

Donnerstag

9

Party

 

19.00

Bellini Pink Donnerstag. Stammtisch Toom Peerstall Beta Bar. Ladies Night

19.00

21.00

Generation Bar Blond am Donnerstag

 

22.00

Wunderbar Schrill, schräg und sexy

Kultur

 

19.30

Hamburger Engelsaal Ganz Paris träumt von der Liebe. Die Schlager-Revue der famosen 60er The English Theatre of Hamburg This Is How It Goes. Komödie von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltagsrassismus und eine Ehehölle

19.30

20.00

Alma Hoppes Lustspiel- haus LaLeLu. Pech im Unglück, die a-cappella-Lebensberatung.

Programmadressen Seite 45

hinnerk Programm

 

Gesang, Komik, Satire, Parodie, Pop und Klassik

20.00

Cafe Keese Quatsch Comedy Club. Club-Mix u.a. mit Sascha Korf (Moderation), Robbie Pawlik, Hans Gerzlich, Kerin Pamuk, Dittmar Bachmann

20.00

Fliegende Bauten Die Geschwister Pfister – in der

Klinik. Die Betty-Ford-Wellness-

Entzugsklinik-Grand-Hotel-

Anlage für Prominente - und etwas weniger Prominente. Mit Ursli &Toni Pfister, Frl. Schnei- der und dem Jo Roloff Terzett

20.00

Polittbüro Political Science. Eine Ode an Randy Newman von und mit Hermann L. Grem- liza, Lisa Politt und Band (Gunter Schmidt, Jo Jacobs und Hendrik Lorenzen)

20.00

Schmidt Theater Volles Programm. Erinnerun- gen an viele Jahrzehnte bester TV-Unterhaltung von Oliver Kalkofe und Martin Lingnau mit beliebtenTitelsong-Klassikern und der Band Energie St. Pauli

20.00

Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

Lust

13.00

Dragon Sauna Mix-Tag. Wellness und Erotik für gay, bi, hetero und Paare (bis 24 Uhr)

und Erotik für gay, bi, hetero und Paare (bis 24 Uhr) 20.00 Sexplosion Horny! Underwear-Party. Dresscode:

20.00

Sexplosion Horny!

Underwear-Party. Dresscode:

Underwear, Jocks, SportsGear

20.00

Slut Club Sleazy and Easy. Naked Sex- Party bis 0 Uhr (Einlass 20-22 Uhr, ab 0 Uhr Barbetrieb)

21.00

Strictly Men Skin & Punk Sex

Community

 

16.30

Lesbenverein Intervention Das Lesbentreff-Café

19.00

Café Leben Süd-Gays. Harburger Freizeitgruppe

19.30

MHC Kulturbeutel. Schwule Theatergruppe

Sonstiges

 

16.00

Hein&Fiete Beratung zu HIV/AIDS, Hepatitis, Syphilis, Tripper und Chlamydien. Ohne Voranmeldung, anonym und kostenlos (bis 18 Uhr)

TV

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3685) (Serie, D ‘10)

22.30

BR Aus Lust und Leidenschaft (6) (Serie, GB ‘08)

Freitag

10

Lust und Leidenschaft (6) (Serie, GB ‘08) Freitag 10 Party 17.00 Generation Bar Disco Night. Das

Party

17.00

Generation Bar Disco Night. Das Beste aus Rock, Pop, und RnB mit DJ Arno von Dannen

19.00

Bellini Gay Happening. Warm Up für die Freitag Nacht

22.00

Daniel‘s Dance-Party. Mit Kult-DJ Matthias

22.00

Slut Club Community Friday. Stammtisch der Slut Club Community bei Gay Romeo

22.00

Strictly Men Good evening for all

22.00

Toms Saloon Hot&Horny

22.00

Toom Peerstall Von Puhdys bis Prodigy. Mit DJ Biggo

22.00

Wunderbar Never Stop the Music. Mit DJ Sunshine. Ab 23 Uhr 3Eintritt!

23.00

Kir Love Pop Weekend. Lesbisch- schwule Party. Pop, Charts, Dance, Rock und Classics mit DJ’s Sven Enzelmann und Nils Grundmann

Kultur

Kultur

19.30

Hamburger Engelsaal Die Haifischbar. Die Legende lebt – Folge 2 The English Theatre of Hamburg This Is How It Goes. Komödie von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltagsrassismus und eine Ehehölle Alma Hoppes Lustspiel- haus LaLeLu. Pech im Unglück, die a-cappella-Lebensberatung. Gesang, Komik, Satire, Parodie, Pop und Klassik Cafe Keese Quatsch Comedy Club. Club-Mix u.a. mit Sascha Korf (Moderation), Robbie Pawlik, Hans Gerzlich, Kerin Pamuk, Dittmar Bachmann

19.30

20.00

20.00

23.00

136° 136° –The Club. Schwule Houseparty mitTom Shark feat. Kaey

23.00 136° 136° –The Club. Schwule Houseparty mitTom Shark feat. Kaey

20.00

Fliegende Bauten

Die Geschwister Pfister – in der Klinik. Die Betty-Ford-Wellness-

Entzugsklinik-Grand-Hotel-

Anlage für Prominente - und etwas weniger Prominente. Mit Ursli &Toni Pfister, Frl. Schnei-

23.00

Grünspan Special Needs.

Schwul-lesbisch-Bi-Hetero-

der und dem Jo Roloff Terzett

party. Rock, Britpop, metal,

20.00

Polittbüro Political Science. Eine Ode an Randy Newman von und mit Hermann L. Grem- liza, Lisa Politt und Band (Gunter Schmidt, Jo Jacobs und Hendrik Lorenzen) Schmidt Theater Volles Programm. Erinnerun- gen an viele Jahrzehnte bester TV-Unterhaltung von Oliver Kalkofe und Martin Lingnau mit beliebtenTitelsong-Klassikern und der Band Energie St. Pauli Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical Planetarium Dark Side of the Moon. Perfor- mance mit Bildern, 3-D-Welten, Sternen und Lasereffekten in Echtzeit als Ausflug ins Universum von Pink Floyd

Electronica (mixed)

05.00

Astoria Frühclub (mixed)

05.00

Location 1 Frühclub (mixed)

Kultur

15.00

Schmidt Theater Das Dschungelbuch. Familien- musical von und mit Christian Berg Hamburgische Staatsoper Lucia di Lammermoor. Tragi- sche Oper von Gaetano Doni- zetti mit der berühmten Wahn- sinns-Arie - eine der größten Herausforderungen für Koloratursoprane. Lichthof Theater Improshow und Impro-Turbo- Workshops. Im Rahmen der HamburgerTheaternacht mit demTheater Steife Brise (weiterer Workshop um 20 Uhr, Show ab 23 Uhr) The English Theatre of Hamburg This Is How It Goes. Komödie von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltagsrassismus und eine Ehehölle Cafe Keese Quatsch Comedy Club. Club-Mix u.a. mit Sascha Korf (Moderation), Robbie Pawlik, Hans Gerzlich, Kerin Pamuk, Dittmar Bachmann Polittbüro Political Science. Eine Ode an Randy Newman von und mit Hermann L. Grem- liza, Lisa Politt und Band (Gunter Schmidt, Jo Jacobs und Hendrik Lorenzen) Schmidt Theater Volles Programm. Erinnerun- gen an viele Jahrzehnte bester TV-Unterhaltung von Oliver Kalkofe und Martin Lingnau mit beliebtenTitelsong-Klassikern

und der Band Energie St. Pauli

Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

20.00

18.00

20.00

21.30

19.00

Lust

10.00

Erotixx Hamburg BI-Day. Bis 5 Uhr Dragon Sauna Partnertag

19.30

13.00

20.00 20.00

20.00

20.00

20.00

Sexplosion

Nackt! Naked-Sex-Party

Community

 

16.00

Lesbenverein Intervention Golden Girls. MHC Boyfriends. Schwule Jugendgruppe für Jungs bis 19