Sie sind auf Seite 1von 1

Presseerklärung - Die Linke.

SDS NRW wählt SprecherInnenrat

Am 1.Juni, wählte die Landesvollversammlung in Bielefeld den ersten LandessprecherInnenrat


des Landesverbandes Die Linke.SDS NRW. Der Landesverband des SDS wurde am 9. Februar
dieses Jahres in Wuppertal gegründet. Der 6-köpfige, geschlechtsparitätisch strukurierte
LandessprecherInnenrat setzt sich wie folgt zusammen: Gewählt worden Fatma Karacakurtoglu
(Duisburg-Essen), Karina Hartmann (Köln), Katharina Wiedmann (Duisburg-Essen), Nik Grün
(Mönchengladbach-Krefeld), Amid Rabieh (Bielfeld) und Hannes Draeger (Münster).

Zuvor wurde ausführlich über Ausrichtung, Organisation und Ziele diskutiert. Die Anwesenden
waren sich einig, dass der Hochschulverband auch über die Hochschulpolitik hinaus zu
gesellschaftlichen Themen Stellung beziehen soll. Das politische Programm des Landesverbandes
wird derzeit in einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe ausgearbeitet. Hannes Draeger, neu
gewähltes Mitglied im LandessprecherInnenrates des SDS NRW, erklärt dazu: "Der Einführung
der unsozialen Studiengebühren und die neoliberale Umstrukturierung der Hochschulen hängen
unmittelbar mit der Sozialabbau- und Kriegspolitik der letzten Jahre zusammen. Während sich
die Bundesrepublik an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt und Milliarden für Krieg
und Rüstung ausgibt, sind die deutschen Hochschulen massiv unterfinanziert."

Neben der Unterfinazierung der deutschen Hochschulen gibt es noch weitere Probleme im
deutschen Bildungssystem, die der SDS aufgreifen will. Fatma Karacakurtoglu, ebenfalls
Mitglied im LandessprecherInnenrates, ergänzt: "Es findet außerdem eine stärkere Selektierung
statt, da nicht jedem Bachelorstudenten auch ein Masterplatz angeboten wird und das trotz
Studiengebühren. Einer weiterer Grund die konsequente Abschaffung der Studiengebühren zu
fordern. Es stellt sich auch dort weiterhin die Frage nach einer gerechten Studienfinanzierung und
wer sich den Master überhaupt leisten kann. Wie es derzeit aussieht, können es sich wieder nur
die ohnehin schon Privilegierten leisten."