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U n t e r r i c h t e n m it n eu e n Me d i e n

http://www.lehrer-online.de/url/wahlplakate-weimar
Autor: Stefan Schuch

Parteipropaganda: Wahlplakate aus der Weimarer Republik


Wahlplakate illustrieren nicht nur die Ziele von Parteien. Sie geben gleichzeitig Einblick in
gesellschaftliche Fragen und die politische Kultur ihrer Zeit. Plakatpropaganda aus der Zeit
der Weimarer Republik ist im Internet gut dokumentiert. Der Online-Fundus ist umfangreicher
als die Auswahl in den meisten Schulbüchern.
Wahlplakate avancierten in der Weimarer Republik zum künstlerischen wie propagandisti-
schen Massenmedium. In dieser Unterrichtseinheit untersuchen Schülerinnen und Schüler
die Stilmittel der Plakate verschiedener Parteien und ihre programmatischen Aussagen. Die
quellenkritische Analyse wird zum Abschluss auf die Plakatwerbung im Bundestagswahl-
kampf 2002 übertragen.

Lernziele

Inhaltliche Ziele

Die Schülerinnen und Schüler sollen


§ die programmatischen Grundzüge der Parteien erarbeiten.
§ Besonderheiten einzelner politischer Gruppierungen erkennen.
§ Wahlwerbung in der Weimarer Republik mit heutiger Wahlwerbung vergleichen und da-
bei Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede erkennen.
§ ihre Fähigkeiten im Bereich der Bildanalyse und Bildinterpretation vertiefen.

Ziele aus dem Bereich Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler sollen


§ das Internet als Recherchemedium nutzen.
§ ihre Kompetenzen im Umgang mit der Textverarbeitung und gegebenenfalls mit Bild-
betrachtungs- und Bildbearbeitungsprogrammen schulen und vertiefen.

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Lehrer-Online

Kurzinformation

Thema Parteien der Weimarer Republik im Spiegel von Wahl-


plakaten
Autor Stefan Schuch
Fach Geschichte
Zielgruppe Klasse 9/10 in Realschule oder Gymnasium;
einsetzbar auch in der gymnasialen Oberstufe.
Zeitraum variabel je nach Sozialformen, Intensität der Erarbei-
tung und Einbeziehung von Hausaufgaben; bei Grup-
penarbeit circa 5 Stunden
Technische Voraussetzungen Multimedia-Rechner mit Internetzugang, Soundkarte
und CD-ROM-Laufwerk (zwei Personen pro Compu-
ter).
Aktuelle Browsersoftware wie Internet Explorer ab
Version 4; Netscape ab Version 3, Mozilla. Bildschirm-
einstellung mindestens 800x600, High Color.

Didaktisch methodischer Kommentar

Wahlplakate sind eine wichtige Quellengattung des Geschichtsunterrichts. Die Erarbeitung


der Charakteristika und Stilmittel dieser politischen Propagandamittel gehört zu den zentra-
len quellenkritischen Methoden, die Schülerinnen und Schülern vermittelt werden sollten. Ob
sie die Wahlplakate der einzelnen Parteien in Gruppen- oder Einzelarbeit analysieren, hängt
von der Entscheidung jeder Lehrkraft ab. Die Materialien dieser Unterrichtseinheit lassen
sich in Bezug auf die Auswahl der Inhalte und den Zeitumfang variieren und so individuell an
eine Lerngruppe anpassen.

Die Analyse von Wahlplakaten im Unterricht


Bei der inhaltlichen Analyse von Details können Bildbearbeitungsprogramme sehr hilfreich
sein.

Wahlplakate als historische Quellen

Politik, Propaganda und Kunst


In der Weimarer Republik erlebte das politische Plakat - und hier primär das Wahlplakat - in
propagandistischer und künstlerischer Hinsicht seine Hoch- und Blütezeit. Bei der Mei-
nungsbildung der Wählerschaft galt es als das wichtigste Medium. Betrachtet man die Wahl-
plakate der zahlreichen Reichstagswahlen der Weimarer Republik, stellt man zum einen den
stets ausgeprägten Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen, zum anderen aber auch für das
heutige Betrachterauge ungewöhnliche Methoden fest, zum Beispiel die Diffamierung des
politischen Gegners.
Radikale Verunglimpfungen und versteckte Botschaften
Neben den teils radikalen Verunglimpfungen, den Lügen, Feindbildern und Schwarz-Weiß-
Malereien, die gerade bei den radikalen Parteien und hier insbesondere bei der NSDAP, ins
Auge des Betrachters springen, finden sich aber auch immer wieder programmatische Aus-
sagen, die entweder ganz offensichtlich oder auch zwischen den Zeilen erkennbar sind. Mit-

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tels einer eingehenden Analyse unterschiedlicher Plakate lässt sich so die ideologische Aus-
richtung der jeweils beworbenen Partei erarbeiten.

Einsatz neuer Medien: Mehrwert

Breiter Fundus im Internet


Eine Vielzahl an Plakaten stehen im Internet zur Analyse zur Verfügung. Andere Plakate
stehen gibt es als ZIP-Datei zum Download. Eventuelle Rechteinhaber, die Ihr Copyright
verletzt sehen, wenden sich bitte an die Redaktion von Lehrer-Online (siehe Feedback auf
der ersten Seite dieser Unterrichtseinheit).
Vergrößerungen mit Bildbearbeitungssoftware
Bei einigen Plakaten ist es sinnvoll, die entsprechende Bilddatei für die Zeit der intensive
Analyse auf den Rechner zu laden, so dass man das Plakat mithilfe einer Bildbetrachtungs-
oder Bildbearbeitungssoftware auch ausschnittweise vergrößert betrachten kann. So ist eine
bessere Analyse der Details möglich. Empfehlenswerte Programme hierzu sind die Free-
beziehungsweise Shareware-Version von ACDSee, Paint Pro, Picture-Publisher, Gimp und
andere Programme. Wo Sie diese Programme im Internet finden, zeigen die folgenden
Links.
ZDNet.de
http://www.zdnet.de/downloads/
In der Rubrik "Multimedia & Grafik" stehen verschiedene Programme (Gimp, ACDSee) zum
kostenlosen Download zur Verfügung.
winload.de
http://www.winload.de
Über die Rubrik "Grafik" geht es zu kostenloser Bildbearbeitungssoftware (JoJoThumb).
Auch kostenpflichtige Shareware wird angeboten.
Lehrer-Online: Medienkompetenz
http://www.lehrer-online.de/url/text-grafik-audio
In der Übersicht finden Sie Artikel zur Bildbearbeitung, zum Beispiel zu Gimp und IrfanView.

Der Unterrichtsverlauf
Informationen zu den einzelnen Phasen der Erarbeitung.
Arbeitsteilige Gruppenarbeit bietet sich an
Die Schülerinnen und Schüler können die Aufgaben entweder in Kleingruppen (arbeitsteilige
Gruppenarbeit) oder in Einzelarbeit erarbeiten. Der Nachteil der Einzelarbeit ist, abgesehen
vom fehlenden sozialen Lernen, dass mehr Zeit veranschlagt werden muss. Je nach Klas-
sengröße kann eine Gruppe auch mehrere Parteien erarbeiten. Insgesamt gibt es Material
zu acht verschiedenen Parteien.
Ergebnispräsentation per Beamer oder Overheadprojektor
Die Ergebnisse der Wahlplakatanalyse sollen mittels Textverarbeitung festgehalten werden.
Das Analyseraster ist bei allen Parteien identisch und in den Arbeitsaufträgen vorgegeben
(siehe Arbeitsblätter im Download). Werden die Aufgaben in Gruppen erarbeitet, stellen die
Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse anschließend der gesamten Klasse in einem
Kurzreferat vor. Denkbar ist hier, dass die Zusammenfassung mittels Beamer projiziert wird
oder die Gruppe eine Folie für den Overheadprojektor erstellt. Die analysierten Plakate kön-
nen so der ganzen Klasse gezeigt werden. Die programmatischen Elemente werden dann
direkt am Objekt dargestellt.

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Überprüfung mit LeMo-Recherche


Fakultativ schließt sich ein Vergleich der Darstellung der Schülerinnen und Schüler mit den
Informationen an, die sie im Lebendigen Museum Online (LeMO) des Deutschen Histori-
schen Museums finden können. Die Gruppen sollen ihre Ergebnisse gegebenenfalls korrigie-
ren, ergänzen und überarbeiten. Notwendige Korrekturen werden von den Schülerinnen und
Schülern selbstständig in ihr Handout, auf ihre Folie oder in ihre Präsentation übernommen.
Mit diesem Vergleich lassen sich zugleich eine Wiederholung und Vertiefung erreichen. Die
jeweiligen Darstellungen der Gruppen können dann ausgedruckt, kopiert und an die Mitschü-
ler verteilt werden. Diese Ausdrucke sind als "Hefteintrag" Lernstoff für die Folgestunde, und
der Inhalt kann Grundlage einer Abfrage sein. Zur abschließenden Ergebnissicherung nach
den Referaten bietet sich eine MindMap an. Ein Beispiel finden Sie als Download (Weimarer-
Parteien-MindMap.gif).
Vergleich mit dem Wahlkampf 2002
Zur Abrundung besuchen die Schülerinnen und Schüler in der Folgestunde die virtuelle Aus-
stellung von Wahlplakaten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), wo sie die Wahl-
plakate der Bundestagswahl von 2002 ansehen. Anhand dieses Materials sollen sie Unter-
schiede zu den Plakaten von vor 1933 erarbeiten. Mögliche Ergebnisse wären zum Beispiel
die Personalisierung in der Politik, die Tatsache, dass andere Aufgaben des Staates im Vor-
dergrund stehen, dass die Bundesrepublik 2002 ein gefestigter Staat und eine stabile Demo-
kratie ist, in der von Seiten der Parteien keine Angriffe auf den Staat erfolgen und alle Par-
teien verfassungskonform agieren. Bei einigen der Punkte sollte die Lehrkraft den Vergleich
noch thematisch vertiefen, zum Beispiel auf die Verfassungskonformität der Parteien, auf
das gewandelte Demokratieverständnis und eine gewisse Fairness im Wahlkampf hinwei-
sen.

Unterrichtsmaterialien: Wahlplakate
Alle Links und Materialien zur Unterrichtseinheit im Überblick. Auf der Startseite dieser Un-
terrichtseinheit im Internet finden Sie die Arbeitsblätter und Dateien komprimiert im Bereich
"Download".

KPD

LeMO: Schluß mit diesem System


http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/pli04600/index.html
Wahlplakat aus dem Jahr 1932
Zwei weitere Wahlplakate finden Sie in der komprimierten Datei Weimarer-Parteien-KPD.zip.

SPD

Friedrich Ebert Stiftung


http://www.fes.de
Im Archiv geht es über die "Bestände" zur Abteilung VI "Sammlungen und audiovisuelles
Archivgut". Hier gibt es eine Datenbank (Achtung: Eingang), über die man unter anderem zur
Plakatsammlung gelangt.
Alle folgenden Plakate stammen aus dem Archiv der Friedrich Ebert Stiftung:

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Schütze die junge deutsche Republik


http://www.fes.de/archiv/_weimar/3279.htm
Plakat zur Reichtagswahl 1918
Gleiche Rechte! Gleiche Pflichten!
http://www.fes.de/archiv/_weimar/5188.htm
Plakat zur Reichtagswahl 1919
Bahn frei!
http://www.fes.de/archiv/_weimar/2158.htm
Plakat zur Reichtagswahl 1930

Zentrum

Wer schützt Familie-Heimat-Arbeit?


http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/pli01104/index.html
Wahlplakat aus dem Jahr 1930 aus den Beständen des Deutschen Historischen Museums
Drei weitere Plakate der Zentrums-Partei finden Sie in der komprimierten Datei Weimarer-
Parteien-Zentrum.zip.

DDP

Am Neubau
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/pl007162/index.html
Wahlplakat zur Wahl 1919 aus den Beständen des Deutschen Historischen Museums
Schützt die Familie!
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/pli01103/index.html
Wahlplakat aus dem Jahr 1929 aus den Beständen des Deutschen Historischen Museums

DVP

Kriegsteilnehmer!
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/pli12184/index.html
Plakatentwurf von 1919 aus den Beständen des Deutschen Historischen Museums
Wenn der Schornstein wieder rauchen soll
http://www.cla.calpoly.edu/~mriedlsp/History437/Zeitungen/2001/DVP1927.htm
Plakatabbildung zu einem Referat auf der Homepage der California Polytechnic State Uni-
versity, San Luis Obispo

BVP

Zwei Plakate des BVP finden Sie komprimiert in der Datei Weimarer-Parteien-BVP.zip

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DNVP

Wählt Schwarz-Weiß-Rot!
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/pl004515/index.html
Wahlplakat (um 1924) aus den Beständen des Deutschen Historischen Museums
Wer rettet Preußen vor dem Untergange?
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/pli03416/index.html
Plakat von 1919 aus den Beständen des Deutschen Historischen Museums

NSDAP

Calvin College: "German Propaganda Archive"


http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/
Veröffentlicht werden zahlreiche Propagandamaterialien aus der Zeit des Nationalsozialis-
mus (Zusatzinformationen auf Englisch).
Alle folgenden Plakaten stammen von den Seiten des "Calvin College":
Arbeiter erwacht
http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/posters/liste2a.jpg

Ein Mann
http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/posters/1932a.jpg

Arbeiter der Stirn, der Faust


http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/posters/1932b.jpg

Tod der Lüge


http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/posters/luge.jpg

Wahlplakate heute

bpb: Plakate der vergangenen 50 Jahre


http://www.bpb.de/methodik/W57CAA,,0,Plakate_der_vergangenen_50_Jahre.html
Wahlkampfplakate von 1949 bis 2002

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Internetressourcen
Ausgewählte Links für die Recherche im Unterricht.

Allgemeine Links

Weimarer Republik: Innenpolitik

LeMO: Innenpolitik 1918-1933


http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/innenpolitik/index.html
Im Lebendigen Museum Online (LeMO) des Deutschen Historischen Museums gibt es um-
fassende und fundierte Informationen zu den Parteien der Weimarer Republik.
Informationen zur politischen Bildung: Weimarer Republik
http://www.bpb.de/publikationen/P8C5HC,,0,Weimarer_Republik.html
Das Heft 261 aus der bekannten Reihe der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in-
formiert über alle Phasen der Weimarer Republik von der Revolution 1918 bis zur Zerstörung
der Demokratie 1930-1933.
Informationen zur politischen Bildung: Parteiendemokratie
http://www.bpb.de/publikationen/P8C5HC,,0,Weimarer_Republik.html
Die Online-Ausgabe zu der Publikation der bpb informiert über die Entwicklung des Parteien-
systems und die Parteien in der Bundesrepublik Deutschland.
gonschior.de: Wahlen in der Weimarer Republik
http://www.gonschior.de/weimar/index.htm
Viele statistische Informationen zu den Wahlen und zum Wahlsystem in der Weimarer Re-
publik gibt es auf dieser privaten Seite. Leider fehlt ein Impressum.
Louise-Schroeder-Gymnasium München: Parteienlandschaft der Weimarer Republik
http://www.lsg.musin.de/gesch/geschichte/lkg/parteienlandschaft_WR.htm#DNVP
Auf der Schulhomepage stehen Materialien für den Geschichtsunterricht zur Verfügung.
Stichpunktartig werden die wichtigsten Informationen zu den Parteien und Wahlergebnissen
zusammengestellt.

Plakatpropaganda

Sammlungen zu Wahlplakaten

LeMO: Die Wahlen zur Nationalversammlung


http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/innenpolitik/wahlen/index.html
Am Ende der Seite werden "Weitere Objekte zu den Wahlen der Nationalversammlung"
1918-1933 verlinkt. Außerdem ist über die LeMO-Startseite die Suche nach Plakaten einzel-
ner Parteien in den Rubriken "Dokumente" oder "Exponate" möglich (über den Parteienamen
und das Suchwort Plakat).
Das Bundesarchiv: Öffentlich angeschlagen - Politische Plakate
http://www.bundesarchiv.de/aktuelles/aus_dem_archiv/galerie/00038/index.html
In der Rubrik "Galerien" stellt das Bundesarchiv Bildquellen zu verschiedenen Themen zu-
sammen. Einen Schwerpunkt der Plakatsammlung bilden Plakate politischer Parteien seit
1918. Per Klick auf das Plakat einer Partei öffnet sich eine weitere Unterseite mit Materialien.

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Louise-Schroeder-Gymnasium München: Geschichtsseiten


http://www.lsg.musin.de/Geschichte/
Beim Material für den Unterricht finden Sie unter der Rubrik "Plakate" ausführliche Unter-
richtsanregungen und einen interessanten Materialpool zu Wahlplakaten der Weimarer Re-
publik. Auch die Anforderungen an eine Plakatanalyse werden erläutert.

Plakate einzelner Parteien

Calvin College: "German Propaganda Archive"


http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/
Hier gibt es zahlreiche Propagandamaterialien aus der Zeit des Nationalsozialismus und der
DDR (Zusatzinformationen allerdings auf Englisch).
Schulserver Hessen: Die DNVP- Wirken und Einfluss
http://www.schulserver.hessen.de/frankfurt/ziehen/12geschichte_weimar/dnvp/dnvp_tobi_ger
m.htm
Auf dem Schulserver Hessen findet sich eine sehr ausführliche und materialreiche Darstel-
lung (Grafiken, Plakate, Fotos) zur Geschichte der DNVP .

Wahlplakate heute

bpb: Plakate der vergangenen 50 Jahre


http://www.bpb.de/methodik/W57CAA,,0,Plakate_der_vergangenen_50_Jahre.html
Wahlkampfplakate von 1949 bis 2002. Für das Jahr 2002 gibt es auch eine spezielle Zu-
sammenstellung von den Plakaten der einzelnen Parteien.

Literatur
Bohrmann, Hans (Hrsg.): Politische Plakate, Dortmund 1987 (3. Aufl.).
Rademacher, Hellmut/Grohnert, René (Hrsg.): Kunst! Kommerz! Visionen! Deutsche Plakate
1888 - 1933, Berlin 1992.
Schoch, Rainer u.a.: Politische Plakate der Weimarer Republik 1918 - 1933, Darmstadt
1980.
Wenisch, Siegfried: Plakate als Spiegel der politischen Parteien in der Weimarer Republik,
Neustadt a.d. Aisch 1996.

CD-ROM
Lux-Althoff, Stefanie: Die Plakatpropaganda der Weimarer Parteien zu den Wahlen und
Volksabstimmungen von 1924 bis 1933. Dargestellt am Plakatbestand des Landesverbandes
Lippe - Institut für Lippische Landeskunde, Lemgo 2000.
Klett Verlag: Plakatpropaganda der Weimarer Parteien
http://www.klett-verlag.de
Die CD-ROM eignet sich zur Vorbereitung des Unterrichts, weniger zum Einsatz im Unter-
richt. Zu jedem Plakat gibt es erläuternde Informationen, die immer einsehbar sind, so dass
Schülerinnen und Schüler in einer Erarbeitungsphase die Interpretation eines Plakates gleich
mitgeliefert würde.

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