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Sigrid Ebert, in fo@spasslerndenk-verlag.de

Wie unterscheiden sich die Gehirne von „intelligenten“ und „dummen“


Menschen?

Lange Zeit vermutete man, Quantität bedeute auch Qualität – je mehr graue
Zellen, desto schlauer der Mensch. Doch ausgerechnet Einsteins Gehirn war
allenfalls durchschnittlich groß. Die schiere Hirnmasse ist nicht verantwortlich
für den Intelligenzquotienten eines Menschen.

Wenn die Forschung auch noch am Anfang steht, so scheint es stattdessen


Besonderheiten im Gehirn selbst zu geben, die Menschen überdurch-
schnittlich intelligent machen.

Eine genauere Untersuchung von Einsteins Gehirn ergab, dass manche


Zonen wie der Scheitellappen bis zu 15 Prozent mehr entwickelt waren als
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bei anderen Menschen. Offenbar sorgt dieser Umstand für eine bessere
neuronale Vernetzung. Anders ausgedrückt: Ungewöhnliche Gehirne sorgen
für ungewöhnliches Denken.

Das amerikanische Institute of Mental Health veröffentlichte eine Studie über


die Hirnentwicklung von Kindern. Sie besagt, dass bei intelligenten Kindern
zwischen sechs und sieben Jahren die Hirnrinde dünner war als bei anderen
Kindern – eine weitere Anomalie, die aus noch ungeklärten Gründen die
Kleinen im Denken bevorteilt. Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen sind
ebenfalls in der Hirnentwicklung anormal; ihr Okzipitalhirn bildet sic später
aus als bei normalen Kindern. Beruhigend, dass Zappelphilippe spätestens
mit 16 Jahren aufschließen.

Ein weiteres Merkmal intelligenter Menschen: Sie setzen ihre beiden


Gehirnhälften besser und gleichmäßiger ein. Nicht von ungefähr sind viele
große Denker auch künstlerisch begabt. Logik plus Phantasie ist die
Gleichung für Intelligenz. Das Gehirn muss also nicht größer sein – es reicht,
die Kapazitäten beider Hälften optimal zu nutzen.
P.M. Juli 2008

Bis zum nächsten Mal und viel Spaß beim Lesen

Ihr Spaßlerndenk - Verlag

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