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Berufsfindung und Berufsausbildung

Ein Beruf ist eine freiwillig erlernte und fortlaufende Tätigkeit, mit der man seinen
Lebensunterhalt verdient.

Es gibt verschiedene Berufsfelder und die dazugehörigen Beispiele.


In der folgenden Grafik bekommt man einen allgemeinen Überblich über die Berufsfelder.

Berufsfelder Beispiele
Bauberufe Architekt, Maler, Maurer, Zimmerer
Bekleidung, Textilien Modedesigner, Textilreiniger, Schneider
Berufe im Umgang mit Tieren Tierarzt, Tierpfleger
Technische Berufe Datenverarbeitungskaufmann,
EDV und Medien IT-Systemelektroniker, Mediengestalter
Grafisches Gewerbe Fotograf, Grafikdesigner, Buchbinder
Metall- ,Maschinen- , Elektrotechnik Anlagenmechaniker, Fluggerätemechaniker,
Energieelektroniker
Gesundheitswesen Arzthelfer, Augenoptiker, Physiotherapeut
Gastgewerbe Hotelfachmann, Koch
Lebensmittelbereich Bäcker, Metzger, Brauer
Kaufm. Und Büroberufe Versicherungskaufmann, Bankkaufmann,
Industriekaufmann
Land-, Forstwirtschaft, Gärtnerei Florist, Landwirt, Gärtner
Verkauf und Dekoration Schauwerbegestalter, Einzelhandelskaufmann,
Buchhändler
Verkehr, Transport, Tourismus Speditionskaufmann, Reiseverkehrskaufmann,
Kaufmann für Verkehrsservice

Die Berufswahl ist eine Entscheidung, die sich über einen längeren Zeitraum
hinzieht.

Der Weg beginnt in der neunten Klasse mit dem Besuch eines
Berufsinformationszentrum (kurz BIZ), man meldet sich bei der Berufsberatung an und
informiert sich, welcher Beruf für einen am Besten geeignet ist.
Anschließend besucht man ein Betriebspraktikum und schaut, ob der gewählte Beruf für
einen der Richtige ist.
Nachdem man sich entschieden hat, welchen Beruf man erlernen will, macht man einen
Berufswahltest und besorgt sich Adressen von verschiedenen Ausbildungsbetrieben.
Man bereitet seine Bewerbungsunterlagen vor und schickt sie ab, danach informiert man
sich für die Anmeldetermine der jeweiligen Berufsschule.
Nach einer Einladung für ein Vorstellungsgespräch bereitet man sich darauf vor und dann
entscheidet sich, ob man einen Ausbildungsplatz bekommt.

Oftmals entscheiden sich Schüler für sogenannte Trendbranchen, diese wären:

IT-Branche (Informatik, Elektrotechnik, Telekommunikation, Industrieelektronik)


Medien und Design (Print- und elektronische Medien, Film, Foto, Fernsehen und
Kunsthandwerk)
Freizeit und Tourismus (Sport und Fitness, Hotel- und Gastgewerbe, Verkehrsservice,
Reiseveranstaltungen)
Anforderungsprofil
vorteilhaft wichtig sehr
wichtig
Freundlichkeit
Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Verantwortungsbewusstsein
gute Umgangsformen
Eigeninitiative
Zielstrebigkeit
Verschwiegenheit
gute mündliche/schriftliche
Ausdrucksfähigkeit
Gute Allgemeinbildung
Freude an der EDV

Man sollte abwägen ob die Anforderungen mit den eigenen Interessen


übereinstimmen. Dies kann man z.B. mit folgenden Fragen:

- was möchte ich tun?


- Womit möchte ich arbeiten?
- Wo möchte ich arbeiten?
- Wann und wie lange möchte ich arbeiten?

Nachdem man über diese Dinge nachgedacht hat, sollte man sich auch über die
Sachen wie die Begabungen, Schwächen, Stärken und Fähigkeiten machen.

- körperliche Fähigkeiten (z.B. Geschick, Kraft und Ausdauer)


- geistige Fähigkeiten (z.B. Denkvermögen und Gedächtnis)
- soziale und persönliche Fähigkeiten (z.B. Kreativität)

Beratungsgespräch beim Berufsberater

Wenn man sich selbst nicht richtig einschätzen kann, kann man fachmännische
Hilfe in Anspruch nehmen. In einem langen Gespräch mit einer Berufsberaterin
wird herausgefunden für welchen Beruf sich der Schüler eignet. Wenn es nicht
ganz klar ist für was er/sie sich eignet kann ein Berufswahltest gemacht werden.

Vorteile eines Betriebspraktikums:

- Kennen lernen der Arbeitswelt


- Praxisbezogene Einsicht in ein bestimmtes Berufsbild
- Kennen lernen eines Betriebes und seiner Organisation
- Bewusstwerden der eigenen Fähigkeiten
- Überprüfung der Eignung zu einem bestimmten Beruf
In einem Praktikum lernt man viele verschiedene Dinge, darf selbstständig kleinere
Tätigkeiten ausführen und bekommt einige Informationen.

Die körperliche Eignung muss durch eine gesetzlich


vorgeschriebene ärztliche Untersuchung zu Beginn
der Berufsausbildung festgestellt werden.

Ein paar Beispiele zu den Verhaltensregeln beim Betriebspraktikum

- angemessene Kleidung
- pünktlich sein
- gutes Benehmen
- Interesse zeigen
- usw.

Wege zum Ausbildungsplatz

Informationen in der Schule

Stellenanzeigen, Infos in Zeitungen


oder Internet Entscheidung über
das Berufsfeld bzw Bewerbungs-
verfahren Ausbildungs-vertrag
Infos vom Arbeitsamt
den Beruf

Anfrage bei IHK, Handwerkskammer

Berufsinformationsveranstaltungen

Gespräche mit Freunden, Eltern, Lehrern

Anfrage bei Firmen nach Bertriebserkundung


oder - Praktikum
Ausbildung im dualen System
Es geht darum welche Interessen man hat und welche
Anforderungen man an den Beruf stellt

Was möchte ich tun?


Womit möchte ich arbeiten?
Wo möchte ich arbeiten?
Wann und wie lange möchte ich arbeiten?
Du musst auch deine Fähigkeiten einschätzen können, z.B.
Körperliche Fähigkeiten(Ausdauer, Belastbarkeit, Sehkraft)
Geistige Fähigkeiten(Logisches Denken, Fremdsprachen)
Soziale Fähigkeiten(Selbstständigkeit, Teamfähigkeit)

Die Vorteile eines Betriebspraktikums

- Kennenlernen der Arbeitswelt


- Praxisbezogene Einsicht in den Beruf
- Bewusstwerden der eigenen Fähigkeiten
- Ob man für den Beruf geeignet ist
So komme ich zu einem Ausbildungsplatz:
-Berufsinformationsmesse
-Informationen in der schule
-Stellenanzeigen in der Zeitung/Internet
-Infos vom Arbeitsamt
-Anfrage bei den Firmen
-Gespräch mit den Eltern/Freunden