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Trauer

Vom schwulen Umgang mit dem Tod

Hamburg tut was

Aktionsmonat gegen Aids

Hamburg feiert

Winter-Pride in St. Georg

Liebe Leser, der November wird wieder zu einem wunderbaren Aktionsmonat: Die Aktion „Die Paten –

Liebe Leser,

der November wird wieder zu einem wunderbaren Aktionsmonat: Die Aktion „Die Paten – gemeinsam gegen Aids“ fordert die Hamburger Com- munity zum mittlerweile dritten Mal auf: „Tu was!“ (siehe Seite 12). Mit dem rein ehrenamtlich getragenen Projekt wird Geld für HIV-Positive und Aids-Kranke gesammelt, denen es finanziell nicht gut geht. Mal ins Kino zu gehen, eine extra Portion frisches Obst und Gemüse zu kaufen oder sich eine Fahrt mit dem HVV zu gönnen, um Freunde zu besuchen – das ist für viele Betroffene oft kaum möglich. Viele leben von einer minimalen Rente oder von Hartz IV, fühlen sich allein gelassen und von ihrer Umgebung ausgeschlossen. Notwendige, aber teure Vitamin- präparate oder Waschlotionen können sie sich nicht leisten. Die Hamburger Aidsseelsorge hat daher schon vor 16 Jahren den so genannten Patenschafts- fonds eingerichtet: Er unterstützt Menschen in schwierigen Situation. Aus diesem Pool werden Betrof- fene mit einer Geldspende unterstützt. Das Geld müssen sie sich persönlich bei Pastor Detlev Gause abholen. Das gibt ihnen die Gelegenheit, über ihre Sorgen und Nöte zu sprechen, außerdem kommen sie aus ihren vier Wänden raus und haben Kontakt mit anderen Betroffenen. Der Fonds existiert nur durch private Spenden. Das Engagement der Paten-Aktion trug reichlich Früchte: Seit November 2007 wurden 50 576,57 Euro an verschiedene Aidshilfe-Projekte in Hamburg übergeben. Die Aktion kann aber nur deshalb erfolgreich arbeiten, weil die Szene mitzieht. Bis Redaktions- schluss dieser Ausgabe hatten sich 28 Teilnehmer mit unterschiedlichen Aktionen angemeldet: Gas- tronomen, Geschäftsinhaber, Privatleute. Das macht Mut, denn es zeigt, dass der häufig strapazier- te Begriff der Community, der nicht selten doch nur eine Schimäre ist, hin und wieder mit Leben ge- füllt wird und seine Berechtigung hat. Dafür sorgt nicht zuletzt Paten-Initiator Micco Dotzauer, der unermüdlich um Teilnehmer wirbt, Klinken putzt und seine Freizeit für die gute Sache opfert. Ihm und seinen Unterstützern kann man gar nicht genug danken.

Viel Spaß beim Lesen!

Stefan Mielchen

Chefredakteur

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Titel

Das Leben schreibt schöne Geschich- ten. Aber der Tod? Er ist häufig ein Tabuthema – wir reden darüber.

1122
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Hamburg

Spendenmarathon: Hamburg tut was und sammelt einen Monat lang Geld für HIV-Positive und Aidskranke.

1199
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Kultur

Kim Wilde gehört zu den Pop-Ikonen der 80er. In hinnerk spricht sie über ihr Comeback in den besten Jahren.

editorial

Leserbriefe/Impressum

4

Titel

6

Hamburg

12

Kultur

16

Mahlzeit

22

Beautiful People

24

Szene

26

Programm

30

City Guide

44

Kleinanzeigen

52

Portfolio

54

Reise

56

Versicherungen

60

Fernsehen

62

Verlosung

64

Lange Reihe

66

5566
5566

Reise

Arosa feiert, Sölden rockt den Winter:

Schwule Skiwochen werden immer beliebter. Wir waren vor Ort.

leserbriefe

Verliebt Ole von Beust zeigt seinen Freund Verpartnert Dirigent Jeffrey Tate liebt einen Mann Verzaubert
Verliebt
Ole von Beust
zeigt seinen Freund
Verpartnert
Dirigent Jeffrey Tate
liebt einen Mann
Verzaubert
Das Fernsehen
feiert Rock Hudson
Ab ins Kino!
Der Herbst wird queer:
Lesbisch Schwule Filmtage

Zu „Fritten und Titten“, hinnerk 10/10

ich lese euer Magazin gerne und regel- mässig – nun muss ich aber Kritik an- bringen und zwar an eurem blauäugi- gen Bericht über Antwerpen! In Ant- werpen gibt es im Stadtrat eine starke rechtsradikale Partei namens „Vlaams Belang“, die regelmäßig 30 Prozent der Wählerstimmen holt. Es gibt dort eine Allparteien-Koalition durch die diese Partei vom Regieren abgehalten wer- den konnte (so der SPIEGEL) ! Angesichts der großen jüdischen Gemeinde in Ant-

werpen eigentlich unglaublich, dass die-

Ich

se Partei dort so erfolgreich ist

Zu „Nicht aus Liebe zurückgetreten“, hinnerk.de

Ole von Beust hat etwas getan, dass für die Schwulen- Bewegung von sehr großer Bedeutung ist. Dass es unter Schwulen wie auch bei Hetereos häufig ältere Männer gibt, die auf Jüngere stehen und umgekehrt, ist unbe-

stritten. Als erster Promi hat er dies öffentlich gemacht.

Wowereit würde so etwas nie tun.

FRANZ HÜPPE

fahre in keine Stadt in der es solche Wähler gibt, wiewohl ich mich auch als Schwuler dort nicht wohlfühlen würde

(denn die Faschisten sind doch meist ho-

mophob!)

Kärnten/Österreich so lange dort die Haider-Partei BZÖ regiert. Ich mache mir auch Sorgen um Holland, wo ein rechtsradikaler Irrer namens Wilders nun die Regierung unterstützt (Dieser setzte den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“ gleich – und wurde wegen Volks- verhetzung angeklagt!) Ja, ich weiß – auch Herr Sarrazin mit seinen zum Teil rechtsextremen Thesen findet in D-Land Beifall und sein Buch wurde schon

Ich boykottiere aber auch

ABER: Eine

These von mir dazu, da D-Land sich doch so gerne modern und fortschritt- lich gibt: Gebt den Ausländern das volle Wahlrecht und sie werden sich als voll- wertige Bürger dieses Landes fühlen und werden sich für das Land einsetzen! Lasst die Türkei endlich in die EU, so dass der latente oder auch offene Ras- sismus gegen diese Menschengruppe aufhört. Das ist meine Lehre aus Au- schwitz (die Jüngeren können damit nichts mehr anfangen? – einfach mal googeln „Vernichtungslager Ausch- witz“) Sind wir das nicht als Nachkom- men von homosexuellen Opfern des

400 000 Mal verkauft

leserbriefe@hinnerk.de

Holocausts den Opfern schuldig ? Ich bin nicht Mitglied irgendeiner Partei, be- nutze nur meinen „gesunden“ Men- schenverstand ! JÜRGEN MAYER

„Was erlaube Strunz?“, hinnerk 10/10

Wenn über Stilkritik bei Ole v. B. ge- schrieben wird, wird doch nur vom ei- gentlichen Skandal abgelenkt. Ein Skan- dal ist, dass der feine Herr ohne übliche An- und Abstandsregeln für Roland Ber- ger Unternehmensberatung anschaffen geht! Aber was ist schon von einem Herrn zu erwarten, der sich Leuten wie Schill und Kusch bediente und andiente und Leuchttürme in Hamburg bauen

von einem Herrn zu erwarten, der sich Leuten wie Schill und Kusch bediente und andiente und

ließ, die nur durch unser verbranntes Steuergeld hell erscheinen können.

KARSTEN BÖNNICHSEN

Zu „Streit um Raucherrazzia“, hinnerk.de

Mich nervt die schwule Haltung, bei al- lem immer gleich böse homophobe Übergriffe zu vermuten. Schwule sind weder Bürger erster noch zweiter Klas- se. Wenn schwule Gastronomen sogar dank der aufgestellten Aschenbecher fördern, dass gegen das Nichtraucher- gesetz verstoßen wird, dann müssen sie eben auch mit den gleichen Konsequen- zen rechnen wie jeder andere Kneipier auch. Wo also ist da das Problem? Und seit wann sind schwule Kneipen No-Go- Areas für Ordnungskräfte?

CHRISTIAN

Zu „Hamburger Pastor mag keine Homos“,hinnerk.de

Wenn ich den Kommentar von Herrn Rüß lese, wird mir einfach nur schlecht. Dass Menschen einen Glauben haben und ihn auch ausleben ist ja schön und gut, aber im Jahre 2010 immer noch sa- gen zu müssen, dass man bibeltreu leben soll/muss, ist für mich unver- ständlich. Die Bibel ist ein Buch welches

lange vor unserer Zeit geschrieben wur- de, auch wenn man sagt, es sei das Wort Gottes, so wurde es doch von Menschen zu Papier gebracht. In der heutigen Zeit sollte doch jeder Priester, ja jeder Mensch froh sein, dass ein Mensch noch in der Lage ist, einen anderen zu lieben! Und da ist es doch egal, ob Mann/Frau, Frau/Frau oder Mann/Mann liebt. Es geht um Liebe! Und um nichts anderes! Jede Art der Partnerschaft hat auch ihre Schattenseiten. Der Homosexuelle wird ja oft und gerne als Perverser hin- gestellt, der ja nur Analverkehr in dun- klen Ecken treibt. Dann frage ich mich, wie es denn sein kann, dass der Hetero- sexuelle dieselben Praktiken betreibt, wie es sein kann, dass Bordelle, Straßen- strich, Swingerclubs etc. existieren dür- fen. Nur, weil ein homosexuelles Paar nicht in der Lage ist den Bibelspruch „gehet hin und mehret euch“ zu erfül- len, sind sie doch fähig Liebe zu geben. Und das wird so oft vergessen. Ich bin es leid, dass immer und immer wieder die Bibel vorgeschoben wird. Wenn wir all das tun würden, was in der Bibel steht, dann würde die Welt doch ein we- nig anders aussehen. MICHAEL

impressum

hinnerk Verlag

Steindamm 11,

20099 Hamburg

(040) 284115-0

Fax (040) 284115-80 redaktion@hinnerk.de

anzeigen@hinnerk.de

ISDN (040)284115-55

Herausgeber Peter Goebel (pege/-0)

Chefredakteur Stefan Mielchen, V.i.S.d.P. (sm/-22)

Redaktion Axel Schock (as)

Mitarbeiter dieser Ausgabe Torsten Bless, Ricardo M., Ulf Meyer, Björn Reinfrank, Sven Karl Mai (Foto), Claudia Schmidt (Foto), Martin Stiewe (Foto)

Cover: istockphoto.com

Grafik und Layout (040) 284115- Linda Lorenzen (-51)

Anzeigenleitung Christian Kranz (-31)

Anzeigenberatung (040) 284115- Oliver Kahler (-33) Dennis Döhler (-92) Christopher Schnoor (Azubi) (-34)

Kleinanzeigen Nick Schmidt (Azubi)

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Buchhaltung (Di + Do 14-18 Uhr)

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Andrea Bremer (-42)

Belichtung und Druck Media Print, Westerrönfeld

Vertrieb Cartel X (040) 39 90 27 71, Eigenver- trieb. hinnerk wird an ca. 250 Stellen in Hamburg und Norddeutschland kostenlos verteilt.

Bankverbindung Hamburger Sparkasse, Konto 1251 124671, BLZ 20050550

Für hinnerk gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4 vom 01.01.2010.

Veranstaltungshinweise sind kostenlos. Alle Programmangaben sind ohne Gewähr. Für unverlangt eingesandtes Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernom- men. Namentlich gekennzeichnete Bei- träge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Vervielfältigung, Speicherung und Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages. Gerichtsstand ist Hamburg.

Redaktionsschluss 12/10: 15.11.2010 Anzeigenschluss 12/10: 15.11.2010

Gerichtsstand ist Hamburg. Redaktionsschluss 12/10: 15.11.2010 Anzeigenschluss 12/10: 15.11.2010 Auflage IVW-geprüft
Gerichtsstand ist Hamburg. Redaktionsschluss 12/10: 15.11.2010 Anzeigenschluss 12/10: 15.11.2010 Auflage IVW-geprüft

Auflage IVW-geprüft

Gerichtsstand ist Hamburg. Redaktionsschluss 12/10: 15.11.2010 Anzeigenschluss 12/10: 15.11.2010 Auflage IVW-geprüft

titel

Das Leben schreibt schöne Geschichten. Aber der Tod? Verlust und Trauer sind nicht zuletzt durch Aids zu einem wichtigen Thema für Schwule geworden. Reden wir also über ein Tabu

Abschied

Der Tod ist ein Aus- nahmezustand. Wie gehen schwule Män- ner damit um? hinnerk sprach mit dem Psy- chotherapeuten Mar- kus Straube.

sprach mit dem Psy- chotherapeuten Mar- kus Straube. Markus, trauern Schwule anders? Trauern ist immer kul-

Markus, trauernsprach mit dem Psy- chotherapeuten Mar- kus Straube. Schwule anders? Trauern ist immer kul- turspezifisch: Die

Schwule anders?

Trauern ist immer kul- turspezifisch: Die Grundthemen von Trauerprozes- sen sind immer gleich, die Ausformungen sind ge- prägt durch den kulturellen Hintergrund. Schwulen lässt sich hier aufgrund ihrer Lebenssituation und ihrer Geschichte eine eigene Kultur zuordnen.

Was sind die Grundthemen von Trauer?und ihrer Geschichte eine eigene Kultur zuordnen. Zum Beispiel die Bewältigungsstrategien, die sich in

Zum Beispiel die Bewältigungsstrategien, die sich in unterschiedlichen emotionalen Zuständen zei- gen: Traurigkeit, Wut, Nicht-Wahrhaben-Wollen. Oder das Bedürfnis, Frieden zu schließen und sich mit etwas abzufinden. Angst und Hoffnungslosigkeit bis hin zu Depressivität sind auch immer ein Thema. Diese Phasen laufen unterschiedlich, die beschrie- benen Zustände können alle auftauchen, Schwer- punkte haben oder zeitversetzt auftreten. Trauer- forscher gehen davon aus, dass man allen Zustän- den einen Raum gibt: Der eine braucht im Zustand von Traurigkeit zum Beispiel mehr Raum als im Zu- stand von Wut.

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Sind schwule Männer, gestärkt durch

das Coming-out, krisenfester im Falle eines Verlustes?

Die Frage ist: Wie gestalten Menschen Übergänge? Das Coming-out ist immer auch ein Übergang, der lebenslang an unterschiedlichen Punkten präsent ist. Dadurch haben Schwule eine größere Palette

an Verhaltensmustern, auf die sie zurückgreifen können, um eine Krisensituation zu gestalten.

Wie gestaltet man einen Trauerprozesskönnen, um eine Krisensituation zu gestalten. erträglich? Ein Verlust durch Tod ist ein Ausnahmezustand.

erträglich?

Ein Verlust durch Tod ist ein Ausnahmezustand. Er rechtfertigt alle Formen von Erleben. Wichtig ist, sich Räume zu schaffen, in denen man das, was man erlebt, auch durchleben kann. Sei es gemeinsam mit anderen Menschen des Vertrauens, oder auch mit professioneller Unterstützung und Selbsthilfe.

Oft sind Freunde oder Familienmitgliederauch mit professioneller Unterstützung und Selbsthilfe. überfordert. Wie begegnet man einem Trauernden?

überfordert. Wie begegnet man einem Trauernden?

Wertschätzend und akzeptierend! Ratschläge sind auch Schläge: Ein Trauernder braucht das Gefühl, angenommen zu sein und nicht das Gefühl, eine Lö- sung oder ein Patentrezept präsentiert zu bekom- men. Trauer ist sehr individuell geprägt. Die Schlüs- selfrage ist immer: Was würde dir helfen? Und nicht:

Wie kann ich dir helfen? Jeder Mensch ist der Exper- te seines Lebens und weiß selbst, was für ihn am besten ist. Er braucht jemand, der das mit ihm her- ausarbeitet.

Wenn das Thema Schwulsein im Leben

tabuisiert wurde, wie ist es dann in der Trauer?

Im Tod muss es häufig noch einmal ein Bekenntnis zu dieser Lebensform geben, das macht es bei Schwulen oft schwierig. Etwa, wenn die Eltern plötz- lich durchgreifen und den Lebenspartner oder die Wünsche des Verstorbenen ignorieren. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig vorzusorgen und eine Akzep- tanz herzustellen. Wenn man das nicht vorher ge- regelt hat, kann die Rechtslage äußerst schwierig werden.

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Weiter-Leben

„Wer denkt mit Mitte 30 übers Sterben nach?“ – Drei Geschichten von Abschied und Tod, Trauer und Überleben

Drei Geschichten von Abschied und Tod, Trauer und Überleben Acht Jahre, vier Monate, zwölf Tage. Keinen

Acht Jahre, vier Monate, zwölf Tage. Keinen einzigen Tag davon wolle er missen und für jeden einzelnen die- ser Tage müsse er von Herzen dankbar sein. „Ich muss lernen, mich zu freuen, dass uns diese gemeinsame Zeit vergönnt war, anstatt darüber zu trauern, dass Martin nicht mehr da ist“, sagt Philip. „Wenn ich nur wüsste, wie das geht “ Acht Jahre, vier Monate und zwölf Tage waren Phi- lip und Martin ein Paar. Kennengelernt hatten sie sich bei der Geburtstagsfeier eines gemeinsamen Freun- des. Nach wenigen Wochen waren sie zusammenge- zogen. Irgendwann wollten sie ihre Partnerschaft ein- tragen lassen, ganz ohne große Feier. Dazu ist es nicht mehr gekommen. Als Philip eines morgens von der Nachtschicht im Krankenhaus nach Hause kam, lag Martin tot im Bett. Plötzlicher Herztod. „Er sah aus, als ob er schliefe – und dabei war er im Schlaf einfach ge- gangen.“ Philip fällt es immer noch schwer über diesen einen Moment zu sprechen. Er muss es doch immer und immer wieder tun. Wie ihm diese Reglosigkeit des vermeintlich Schlafenden so sonderbar erschien. Wie er sich über ihn beugte. Wie die Erkenntnis durch den Kopf schoss, dass Martin nicht mehr lebt. „Das Erstaunliche war, dass ich nach diesem ersten Schock und allem, was da auf mich einbrach, wie ein Roboter funktionierte. Ganz emotionslos, aber zuver- lässig. Ich wundere mich heute, wie ich das alles gere-

gelt bekommen habe, diesen Behördenkram, diese vie- len Entscheidungen: Urnengrab oder Erdbestattung? Welcher Friedhof? Soll es eine Trauerfeier geben und wie soll sie aussehen?“ Er habe sich nie mit Martin über solche Dinge unterhalten. „Warum auch? Wer denkt mit Mitte 30 übers Sterben nach?“ Drei Monate nach Martins Tod hatte Philip einen Nervenzusammenbruch. Seither hilft ihm ein Thera- peut mit dem Verlust umzugehen. Wenn ihm die Sehn- sucht nach Martin unerträglich wird, schreibt er ihm Briefe. Er vergräbt sie zwischen den Sonnenblumen, die er auf dem Grab gepflanzt hat.

Am Ende war einfach zuviel zusammengekommen:

eine verschleppte Syphilis, die Trennung von seinem Lover. Die Erkenntnis, dass es mit der akademischen Karriere unwiderruflich vorbei sein würde. Im Dezem- ber vergangenen Jahres hat Carsten seinem Leben mit einer Kombination verschiedener Medikamente ein Ende gesetzt. Weil er ahnte, dass seine Eltern ihn in die nordhessische Provinz „heimholen“ würden, hatte er genaue Anordnungen hinterlassen, wo und wie er seine letzte Ruhe finden wollte. Die Angehörigen fühl- ten sich dadurch düpiert: Sie blieben der Beerdigung fern. Insgeheim hatte Carsten darauf wohl gehofft. Sein Freundeskreis kümmerte sich um alles – die Wohnungs-

auflösung, die Einäscherung und auch um die Großpackung Schaumgummi-Mäuse, die nach der Beisetzung gemeinsam ver- putzt werden sollte. Auf der Trauerfeier wurde, wie von ihm gewünscht, ein Lied von Anthony & The Johnsons sowie eines von Frankie Goes To Hollywood gespielt. Die Urne ließ Carsten auf einem anonymen Gräberfeld begraben. Er wollte unter dem Rasen einfach verschwinden, nichts sollte auf dem Friedhof an ihn erinnern. Einige der Freunde haben bei der Besetzung trotz- dem versucht, sich die Stelle zu merken.

Ein Jahr, neun Monate und zwei Tage sind vergangen, seit Karlheinz seinen Lebens- partner Friedhelm zu Grabe getragen hat. Fast 50 Menschen waren zur Beisetzung gekommen, darunter auch viele ehemalige Kollegen. Dabei war Karlheinz schon seit einigen Jahren pensioniert. Der engste Freundes- und Familienkreis hatte in den letzten Lebenstagen von Friedhelm per- sönlich Abschied nehmen können. Der Krebs war schon lange nicht mehr aufzuhalten. Zuletzt blieb nur, das Sterben so menschlich wie möglich zu gestalten. „Ich hatte in diesen letzten Wochen oft den Eindruck, dass Friedhelm um so vieles stär- ker war als ich. Er tröstete mich, und dabei

hätte es doch umgekehrt sein müssen“, er- zählt Karlheinz. Als Friedhelm wusste, dass ihm nicht mehr sehr viel Zeit bliebe, begann er mit großer Klarheit, sich darauf vorzubereiten. Er war nicht religiös, aber pragmatisch. Er wollte diese Welt geordnet verlassen. „Heu- te weiß ich, dass dies auch sein letzter gro- ßer Liebesbeweis war: Er wollte, dass ich durch seinen Tod so wenig Arbeit und Pro- bleme wie möglich haben sollte.“ Alle not- wendigen Briefe, etwa an Behörden und Versicherungen, hatte er bereits vorge- schrieben. Nur das Datum musste Karlheinz ergänzen. Das Grab auszusuchen blieb dem Le- bensgefährten allerdings ganz allein über- lassen. „Jetzt sind wir auf unsere alten Tage doch noch zu Grundstückbesitzern gewor- den“, sagt Karlheinz und zeigt mit einem gerührten Lächeln auf das Doppelgrab: bes- te Lage, Vormittagssonne, der nächste Was- serhahn keine zehn Meter entfernt. Seinen eigenen Namen hat Karlheinz schon auf den Grabstein eingravieren lassen. Und wenn er sich noch einmal in einen neuen Mann verlieben sollte? „Der müsste damit klarkommen, dass wir eine Dreierbeziehung hätten. Friedhelm wird der wichtigste Mensch in meinem Leben bleiben. Daran wird sich nichts ändern.“ AXEL SCHOCK

wird der wichtigste Mensch in meinem Leben bleiben. Daran wird sich nichts ändern.“ A XEL S
wird der wichtigste Mensch in meinem Leben bleiben. Daran wird sich nichts ändern.“ A XEL S

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Finale Entscheidung

Es gibt viele Wege für die letzte Reise. Man muss sie nur finden

viele Wege für die letzte Reise. Man muss sie nur finden I lieg am Rucken und

I lieg am Rucken und stier

mit zugmachte Augen in die Finsternis. Es is' so eng und so feucht um mi herum,

i denk an dich. I kann‘s noch gar net kapieren:

Du liegst heut Nacht net neben mir und i frier.

Wie lacht der Wind, wie weint der Regen,

i möchtet‘s so gern hören!

Du kannst dir‘s net vorstellen des beinharte Schweigen da, vier Meter unter der Erden.

(Ludwig Hirsch: „ I lieg am Rucken“)

So wie er gelebt hat, will er sich auch verabschieden. Corny Littmann ist zwar weit davon entfernt, seine ei- genes Begräbnis organisieren zu müssen. Eines hat er aber schon jetzt verfügt: „Alle meine Freunde wis- sen, dass bei meiner Trauerfeier schwarze Kleidung verboten ist“ erklärte Littmann unlängst in einem In- terview mit Zeit online. „Damit kommt keiner rein.“ Der Ausschluss hat für den 57-Jährigen einen einfa- chen Grund: „In einer Trauerfeier, in der alle Teilneh- mer farbige Kleider tragen, herrscht schon mal eine ganz andere Atmosphäre als dieses depressive

schwarze Gewand, das sonst getragen wird.“ Littmann findet, dass es unkonventioneller geht:

„Wir haben zum Beispiel vor Kurzem eine andere Form des Abschiednehmens für einen Freund gewählt. Die Trauerfeier fand in einem 100 Quadratmeter großen hellen Raum statt, der nicht an eine Kirche erinnerte. Der Sarg unseres Freundes, der schwuler Gastronom war, stand in der Mitte und drum herum saßen 40 Menschen, die ihn mehr oder weniger gekannt haben. In der Trauerfeier hatte jeder die Möglichkeit aufzuste- hen und eine Anekdote zu erzählen, irgendetwas, was man mit dem Verstorbenen erlebt hatte. Das waren sehr unterschiedliche Geschichten, die alle Facetten abgedeckt haben – Trauriges, Humorvolles. Es war kein Trauerredner dabei, aber viele sagten danach, je- der habe auf seine Art, aber ehrlich Abschied ge- nommen.“ Rein statistisch trauerten die Deutschen im ver- gangenen Jahr 854 545 mal. So viele Menschen star- ben 2009 in der Bundesrepublik. Die Mehrheit kam klassisch unter die Erde: 58 Prozent der Verstorbe- nen wurden im Sarg bestattet. Eine große Schweine- rei: Die Sargleichen produzieren etliche Millionen Liter

einer Flüssigkeit, die im Jargon der Totengräber „Ahnenbrühe“ heißt und problemlos als Sondermüll durchginge: von Medikamentenrückständen bis zu amalgamverplombten Zahnüberresten ist alles drin. Es ist also auch ein Beitrag zum Umweltschutz, wenn immer mehr Men- schen eine Feuerbestattung wählen. Häufig ist es eine bewusste Entschei- dung für das Abweichen von der Norm: Vor allem so genannte Friedwälder boomen. „So individuell wie Sie selbst sind die Möglichkeiten, in einem Fried- wald seinen letzten Ruheplatz zu finden“ wirbt ein Prospekt für die „Bestat- tung in der Natur“. Die Asche eines Verstorbenen wird hier an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. Auf Wunsch erinnert eine Namenstafel an den, der ging. Einen weiteren Vorteil preist die Broschüre: „Die Grabpflege über- nimmt später die Natur“. Preisbewusstes Ableben im „Ruhebiotop“. Sterben liegt voll im Trend. Schwule, die etwas auf sich halten, ziehen dennoch lieber in die Groß- stadt, auch final. Auf dem Alten St. Matthäus Kirchhof in Berlin-Schöneberg liegt nicht nur der Hamburger Schwulenaktivist und Historiker Hans-Georg- Stümke. Napoleon Seyfarth, Jürgen Baldiga, Hans-Peter Hauschild, And- reas Meyer-Hanno, Manfred Salzgeber – gäbe es eine schwule Geisterstunde zur Mitternacht, feierte die frühere Polit- und Kulturbewegung hier manch rauschende Party. Mit Ichgola Androgyn hat eine altgediente Berliner Polit- tunte das Friedhofscafé samt Blumenladen übernommen. Von dort ist es nicht weit zum Grab ihrer verstorbenen Freundin Ovo Maltine, die Ichgola täg- lich besucht, um zu ratschen oder ihr ein Lied vorzusingen. Für sie ist der Friedhof ein Ort der Kommunikation mit den Verstorbenen. Im Falle des Matthäus Kirchhofs ist er aber auch ein Ort, um Gutes zu tun: Wer hier eine Patenschaft übernimmt trägt dazu bei, wunderschöne Grabsteine oder Gruf- ten zu erhalten. Das eigene Nutzungsrecht lässt sich gleich mit erwerben. Illustre schwule Nachbarn inklusive. STEFAN MIELCHEN

Fotos: Stefan Mielchen
Fotos: Stefan Mielchen

Die Bilder entstanden auf dem Alten Matthäus Kirchhof in Berlin.

Ratgeber Erben

Für viele Menschen ist die Frage, was nach ihrem Tod von ihnen bleibt, schon zu Lebzeiten von großer Bedeutung. In Zusammenarbeit mit dem Erbschaftsinstitut Berlin hat die Hannchen- Mehrzweck-Stiftung einen Ratgeber rund ums Erben und Vererben für Lesben und Schwule zusammengestellt. Die informative Broschüre gibt zahlreiche Tipps, was man vor dem eige- nen Ableben lieber regeln sollte. Sie kann auf der Seite der Stiftung heruntergeladen werden:

hms-stiftung.de

Seite der Stiftung heruntergeladen werden: hms-stiftung.de www.trostwerk.de trostwerk -andere bestattungen
www.trostwerk.de trostwerk -andere bestattungen Weidenallee 21 / HHSchanze Erikastraße 42 / HHEppendorf Tel: 040 /
www.trostwerk.de
trostwerk -andere bestattungen
Weidenallee 21 / HHSchanze
Erikastraße 42 / HHEppendorf
Tel: 040 / 43 27 44 11
bestattungen Weidenallee 21 / HHSchanze Erikastraße 42 / HHEppendorf Tel: 040 / 43 27 44 11

hamburg

Hamburg tut was

Spenden, Spenden, Spenden:

ein Aktionsmonat gegen Aids

T u was! Die Aufforderung könn- te nicht unmissverständlicher sein. Die Initiative „ Die Paten

– gemeinsam gegen Aids“ macht den November wieder zum Aktionsmo- nat, um Geld für die Hamburger Aidsseelsorge zu sammeln. Bis Redaktionsschluss hatten sich 28 Gastrobetriebe, Einzelpersonen und Geschäftsleute gefunden, um Micco Dotzauer und sein Team zu un- terstützen. Zum dritten Mal findet die „Tu was!“-Aktion mittlerweile statt, die rein ehrenamtlich organisiert wird. Auch hinnerk ist dabei und stellt kos- tenlosen Anzeigenraum bereit. In den vier Wochen vor dem Welt-Aidstag soll das Thema HIV und Aids auf höchst unterschiedliche Weise ins Be- wusstsein gerückt werden. So veran- staltet das Restaurant „Das Dorf“ ein Charity-Dinner, das „Lagerhaus“ auf der Langen Reihe spendet für jeden Kunden, der am 1. Dezember einkauft, einen Euro, im „Bellini“ geht die glei- che Summe pro verkauftem Long- drink an den Freitagen und Samsta- gen des Novembers an die Paten-Ak- tion. Am 20. November findet in der „Sexplosion“ am Kleinen Pulverteich der zweite „Sex-Dance“ statt. Dort kann nicht nur zur Musik von DJ Porn-Oh-Rama getanzt werden, die Räumlichkeiten stehen darüber hin- aus für alles bereit, was zu zweit, dritt oder mehr besonders viel Vergnügen macht. Neben Mutter Madonna von den Schwestern der Perpetuellen In- dulgenz wird auch die Safety Crew von Hein & Fiete für die nötigen Sa- fer-Sexutensilien sorgen. Das gesammelte Geld geht an den

Patenschaftsfonds der Aidsseelsorge. Er unterstützt Menschen, die auf- grund ihrer Erkrankung von einer mi- nimalen Rente oder Hartz IV leben müssen. Sie können häufig zusätzli- chen medizinischen Bedarf an Vita- minpräparaten oder spezielle Wasch- lösungen nicht bezahlen. „Das Geld müssen sich diese Menschen jeden Monat persönlich im Büro der Aids- Seelsorge abholen. Damit ist garan- tiert, dass die Mitarbeiter um Pastor Detlev Gause mindestens einmal im Monat persönlichen Kontakt mit den Betroffenen haben“, betont Micco Dotzauer. „Dieser Fonds existiert nur von Spendengeldern.“ Einen anderen Blick auf das Thema gewährt eine Ausstellung, die im In- foladen von Hein & Fiete bis Ende No- vember gezeigt wird: „Männer wie wir“. Drei russische Starfotografen setzen Männer in Szene. Sie werben damit für Respekt gegenüber Schwu- len und geben dem Schutz vor HIV ein Gesicht. Sie zeigen Männer, die lieben, Männer, die Lust am Leben ha- ben, die manchmal alles fallen lassen und hinein springen in die Unbändig- keit. Die Männer auf den Fotos sind „Männer wie wir“. Diese Ausstellung ist eine Leihgabe der IWWIT-Kampa- gne der Deutschen AIDS-Hilfe. Das Fotoprojekt wurde von der russischen Präventionsorganisation LaSky initi- iert, mit der Hein & Fiete kooperiert. Zu sehen sind die Bilder während der Öffnungszeiten des Infoladens (Mo- Fr 16 bis 21 Uhr, Sa, 16 bis 19 Uhr). Alle Teilnehmer und Veranstaltun- gen der „Tu was“-Aktion finden sich unter die-paten.net

Candlelight-Walk

Zum Gedenken an die Verstorbenen und um auf HIV und AIDS aufmerksam zu machen, fin- det am 30. November anlässlich des Welt-Aids- tages wieder ein Candlelight-Walk statt. Um 18 Uhr beginnt in der Hauptkirche St. Jakobi der Aids-Gottesdienst mit Pastor Detlef Gause und Pröpstin und Hauptpastorin Kirsten Fehrs so- wie Pilger-Pastor Bernd Lohse. Die Schülerin- nen der Gewerbeschule für Gesundheitspflege werden den Gottesdienst ebenso begleiten wie der Chor „Capella Perigrina“ unter der Leitung von Ute Weitkämper. Im Anschluss startet um 19.30 Uhr der Candlelight- Walk. Mit dem Gang von St. Jakobi durch die Innenstadt und St. Georg soll an die Verstorbenen erinnert, Solidarität mit den Betroffenen gezeigt wer- den. Zum Ausklang gibt es Glühwein, Punsch und Gebäck bei Hein & Fiete.

Betroffenen gezeigt wer- den. Zum Ausklang gibt es Glühwein, Punsch und Gebäck bei Hein & Fiete.

heinfiete.de

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Betroffenen gezeigt wer- den. Zum Ausklang gibt es Glühwein, Punsch und Gebäck bei Hein & Fiete.
Betroffenen gezeigt wer- den. Zum Ausklang gibt es Glühwein, Punsch und Gebäck bei Hein & Fiete.
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Betroffenen gezeigt wer- den. Zum Ausklang gibt es Glühwein, Punsch und Gebäck bei Hein & Fiete.
Betroffenen gezeigt wer- den. Zum Ausklang gibt es Glühwein, Punsch und Gebäck bei Hein & Fiete.
Betroffenen gezeigt wer- den. Zum Ausklang gibt es Glühwein, Punsch und Gebäck bei Hein & Fiete.

hamburg

hamburg Winter-Pride! Aus einer Glühweinbude wird ein Weihnachtsmarkt: Hamburg-Pride-Chef Lars Peters erklärt, was sich
hamburg Winter-Pride! Aus einer Glühweinbude wird ein Weihnachtsmarkt: Hamburg-Pride-Chef Lars Peters erklärt, was sich

Winter-Pride!

Aus einer Glühweinbude wird ein Weihnachtsmarkt: Hamburg-Pride-Chef Lars Peters erklärt, was sich beim Winter Pride in St. Georg verändert

Lars, der Wintererklärt, was sich beim Winter Pride in St. Georg verändert Pride zieht um und wird größer:

Pride zieht um und wird größer: Was verändert sich?

Vor vier Jahren haben wir mit einem schwullesbischen Flashmob auf dem Weih- nachtsmarkt auf dem Jung- fernstieg angefangen, als es dieses Wort noch gar nicht gab. Dann kam unsere Glühweinbude vor dem Kyti Voo, die jedes Jahr be- liebter wurde. Jetzt machen wir den nächsten Schritt: Ein schwullesbischer Weihnachtsmarkt mit mehreren Buden und allem, was dazu gehört.

mit mehreren Buden und allem, was dazu gehört. Mit dem Titel „Pride“ bekommt der Weih- nachtsmarkt

Mit dem Titel „Pride“ bekommt der Weih-mit mehreren Buden und allem, was dazu gehört. nachtsmarkt einen quasi-politischen Touch. Mal ehrlich: Geht

nachtsmarkt einen quasi-politischen Touch. Mal ehrlich: Geht es nicht eigentlich nur ums Glühweintrinken?

In der kalten Jahreszeit bringt Warmes wie Glüh- wein die Leute zusammen. Das ist beim Winter Pride auch unser Gedanke: Lesben, Schwule, Bise- xuelle und Transgender kommen an einer zentralen Anlaufstelle zusammen und zeigen öffentlich Prä- senz. Bereits das ist politisch! Dass dort dann auch Heterosexuelle vorbeikommen, ist ein weiterer sehr wichtiger Effekt.

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Was erwartet die Besucher?

Zu allererst ein umfangreiches Angebot an Spei- sen und Getränken. Dazu kommen Buden mit den unterschiedlichsten Geschenkideen. Nach improvi- sierten Auftritten etwa von Ricardo M. in der

Glühweinbude haben wir jetzt für solche Aktionen auch richtig Platz: Auf unserer Bühne!

Was wird auf der Bühne geschehen?für solche Aktionen auch richtig Platz: Auf unserer Bühne! Gesangsauftritte, Gewinnspiele und andere At- traktionen.

Gesangsauftritte, Gewinnspiele und andere At- traktionen. Am konkreten Programm arbeiten wir noch, aber es wird in jedem Fall bunt, vielfältig und unterhaltsam. Das gilt übrigens auch für die DJs, die freitags musikalisch für die richtige Stimmung sorgen.

Wird die Community wieder einbezogen?die freitags musikalisch für die richtige Stimmung sorgen. Die Integration der Community bleibt für uns ein

Die Integration der Community bleibt für uns ein wichtiges Anliegen. Wie in den letzten Jahren wer- den schwullesbische Vereine und Gruppen an vor- her festgelegten Tagen Glühwein ausschenken und damit ihre Vereinskasse aufbessern. Welcher Verein an welchem Tag dran ist, wird im Internet auf csd- hamburg.de veröffentlicht.

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Wie wird der Winter-Pride aus der Masse

an Weihnachtsmärkten herausstechen?

Zum einen sind wir der Weihnachtsmarkt für St. Georg. Zum anderen sind wir der einzige Weih- nachtsmarkt, bei dem Homo-, Bi- und Transsexu- elle allgegenwärtig sind und man beim gleichge- schlechtlichen Flirt über einen Glühwein nicht schief angesehen wird. Und – so viel Klischee sei erlaubt – unsere Deko ist einzigartig und schafft eine gemüt- lich-cool-kitschige Atmosphäre.

INTERVIEW: STEFAN MIELCHEN

Winter Pride: ab 27. November, Lange Reihe/Kirchenallee

hinnerk.de

hinnerk.de Hoffnung LSVD-Sprecher Manfred Bruns ist optimistisch: Bald sind Homo-Paare steuerlich gleichgestellt Bis er 80

Hoffnung

LSVD-Sprecher Manfred Bruns ist optimistisch:

Bald sind Homo-Paare steuerlich gleichgestellt

Bis er 80 ist, kommt die Gleichstellung: LSVD-Sprecher Manfred Bruns (Foto oben) will bald endgültig in Pension und ist optimistisch, dass eingetragene Lebenspartner bis dahin nicht mehr steuerlich benachteiligt werden. Das sagte er am Rande einer Tagung des Lesben- und Schwulenverband in Ham- burg: Hier trafen sich im Oktober Vorstände aus 16 Bundesländern (Foto un- ten) mit Mitgliedern des Bundesvorstandes, um über die Perspektiven der Verbandsarbeit zu diskutieren. „Die letzte Entscheidung zum Erbschaftssteuerrecht sagt, dass Ehegatten und Lebenspartner gleichgestellt werden müssen. Und was in diesem Be- schluss steht, kann man eins zu eins auf das Einkommensteuerrecht über- tragen“, ist der Bundesanwalt a.D. überzeugt. „Man kann sagen, dass die Gleichstellung bei der Lebenspartnerschaft durch die Gerichte in absehbarer Zeit abgeschlossen ist, dann muss die Politik nachziehen“, so Bruns. „Wenn dann aber Lebenspartner und Eheleute gleichgestellt sind: warum noch zwei Rechtsinstitute? Das ist ein ungeheurer Aufwand, denn jedes Gesetz muss doppelt gemacht werden, für Ehe- und für Lebenspartner. Das kann man vereinfachen.“ Das vollständige Interview ist auf hinnerk.de erschienen. SM

lsvd.de

Fotos: Stefan Mielchen
Fotos: Stefan Mielchen
Nach sechzig Jahren im Showbusiness, veröffentlicht Welt- star Liza Minnelli nun das persönlichste Album ihrer
Nach sechzig Jahren im Showbusiness, veröffentlicht Welt-
star Liza Minnelli nun das persönlichste
Album ihrer Karriere: Confessions. Eine
einzigartige Sammlung amerikanischer Klassiker, ihre
persönliche Rückkehr zum Ursprung des Ganzen – eine
Stimme, ein Klavier und großartige Songs!
Ebenfalls Ebenfalls erhältlich: erhältlich:
Die Die DVD DVD und und
Blu-ray Blu-ray ihrer ihrer
Grammy Grammy nominierten nominierten
Broadway Broadway Show: Show:
Liza’s Liza’s At At The The Palace Palace
nominierten nominierten Broadway Broadway Show: Show: Liza’s Liza’s At At The The Palace Palace hinnerk 11/10

Foto: UIP

kultur: film

Moderne Familienverhältnisse: Mein Papa ist ein Samenspender, aber sonst ist alles okay.

Familienverhältnisse

Zwei Frauen, zwei Kinder, ein Samenspender: Lisa Cholodenkos Dramödie „The Kids Are All Right“

Es dürfte für die meisten Eltern schon peinlich genug sein, wenn die eigenen Kinder im Schlafzimmer über Pornos stolpern. Bei Nic und Jules ist die Sache aller- dings noch ein wenig komplizierter. Wie also nun dem 15-jährigen Sohn Laser erklären, dass seine beiden les- bischen Mamis sich gerne mal einen Schwulenporno in den DVD-Player schieben, wenn‘s im Bett mal wieder so richtig knistern soll? Weil es sich bei der toughen, gerne auch mal etwas kontrollsüchtigen Ärztin Nic (Annette Bening) und der mütterlichen Landschaftsgärtnerin Jules (Julianne Moore) um ein in vielerlei Hinsicht aufgeschlossenes Paar handelt, wissen sie sich auch aus dieser verfäng- lichen Situation herauszureden. Dass Laser (Josh Hut- cherson) und seine etwas ältere Schwester Joni (Mia Wasikowska) aber endlich jenen Mann kennenlernen wollen, dessen Samenspende sie ihr Dasein verdan- ken, können Nic und Lisa als überaus verständnisvol- les, allem und jedem aufgeschlossenes Mütterpaar („Du weißt, Du kannst immer mit uns reden!“) nicht verwehren. Als dann aber der selbstbewusste Auf- reißertyp Paul (Mark Ruffalo), Betreiber eines Biores- taurants, seinen neue unverhoffte Vaterrolle ernst zu nehmen beginnt und sich seine beiden Kinder bestens mit dem lässigen Motorradfahrer verstehen, gerät das

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hinnerk 11/10

hinnerk 10/10

lesbische Vorzeige-Familienmodell ins Wanken. Die Filmemacherin Lisa Cholodenko, die 1998 mit ihrem Debüt „High Art“ noch einen eher sperrigen les- bischen Arthouse-Film abgeliefert hatte, ist nun nach der Regie für einige Episoden „Six Feet Under“ und „The L-Word“ beim eher publikumsträchtigeren Feel- Good-Kino gelandet. In „The Kids Are All Right“ hat sie reichlich eigene Lebenserfahrung gepackt. Ge- meinsam mit ihrer Lebensgefährtin hat sie ebenfalls ein Kind von einem Samenspender. „Ich wollte aber keine hochdramatische Betroffenheitsnummer dar- aus machen“, erklärt die 46-Jährige im Interview. „Ich wollte ein Familienporträt kreieren, aber kein politi- sches Pamphlet.“ Dennoch geriet ihr Film in den USA durch die schwelende Debatte um die Homoehe eher unerwartet zu einem deutlichen politischen Statement. „The Kids Are All Right“, bei der diesjährigen Berli- nale als bester queerer Spielfilm mit dem Teddy Award ausgezeichnet, ist im Grunde nichts weiter als ein char- manter, unterhaltsamer, wenn auch nicht sonderlich tiefschürfender Film, bei dem es einiges zu lachen gibt und zwischendurch das eine oder andere zwischen- menschliche Problem aufgeworfen wird. Das Ganze wird für die Zuschauer umso angenehmer, da mit An- nette Bening und Julianne Moore zwei gleichermaßen

überzeugende wie herrlich aufgedreht agierende Hauptdarstellerinnen am Werk sind. Was diesen Film dann aber doch zu etwas Beson- derem macht, ist die schlichte Tatsache, dass wir es hier mit einem US-Mainstream-Produkt zu tun haben. Im Allerheiligsten des US-Kinos, dem Genre des Fami- lienfilms, tummelt sich nun also eine moderne queere Familie. Die wird weder in Frage gestellt, noch wird die- ses Leben zwischen Dildos, Samenbank und Joni Mit- chell-Platten der Lächerlich preisgegeben. Nic und Ju- les hadern mit dem richtigen Leben samt Biokompost, Kindererziehung und Partnerschaftsproblemen wie jedes andere x-beliebige Heteropaar der modernen Öko-Middleclass-Bohème. Mit „The Kids Are All Right“ wird das Lesbischsein nicht mehr erklärt, verteidigt, belacht oder entschuldigt, sondern das bürgerlich-ho- mosexuelle Leben ist nunmehr inmitten der gesell- schaftlichen Kino-Normalität angekommen.

Axel Schock

„The Kids Are All Right“. USA 2010. Regie Lisa Cholo- denko. Mit Annette Bening, Julianne Moore, Mark Ruffalo, Mia Wasikowska. Josh Hutcherson. 94 min. Kinostart 18.11.

the-kids-are-all-right.de

Per Anhalter durch den Sommer Die Gay Filmacht präsentiert die Vorabpremiere von Sébastien Lifshitz‘ „Plein

Per Anhalter durch den Sommer

Die Gay Filmacht präsentiert die Vorabpremiere von Sébastien Lifshitz‘ „Plein Sud“

Es ist Sommer, es ist heiß, es sind Ferien und sie sind jung. Da spielen schnell mal die Hormone verrückt. Sam ist mit seinem alten, klapprigen Ford auf dem Weg nach Südfrankreich, um eine alte Familienge- schichte zu klären. Doch das Geschwisterpaar Ma- thieu und Léa, das er unterwegs aufgelesen hat und das ebenfalls ein Geheimnis mit sich herumschleppt, macht die Fahrt auch zu einem sexuellen Abenteuer. Als dann Lea in einem Einkaufszentrum mit dem Hetero-Schönling Jéremie noch einen vierten Rei- segefährten aufgabelt, wird die ohnehin schon schwierige erotische Konstellation einer weiteren Be- lastungsprobe unterzogen. Im flirrenden Sommer- licht der Normandie entwickeln sich Verliebtheiten und Begehren, man treibt es unter der grell-heißen

Sonne, scheucht mit dem schrottigen Auto auch mal Kühe über die Weide. Doch immer wieder blitzen auch Erinnerungsfetzen aus Sams Vergangenheit auf. Und was sucht eigentlich die Knarre in seinem Auto? Fünf Jahre sind seit dem Transsexuellendrama „Wild Side“ vergangen, für das Sébastien Lifshitz auf der Berlinale 2004 mit dem Teddy Award ausge- zeichnet wurde. Bevor nun sein sommerlich-leichtes Roadmovie im Dezember regulär in die Kinos kommt, erlebt „Plein Sud – Auf dem Weg nach Süden“ im Rahmen der Gay Filmnacht eine exklusive Vorab- premiere. Die L Filmacht wiederum präsentiert im November ein abwechslungsreiches Programm aus sieben brandneuen Kurzfilmen, ein bunter Mix aus witzigen,

sieben brandneuen Kurzfilmen, ein bunter Mix aus witzigen, heißen, nachdenklichen und dramatischen Einblicken ins

sieben brandneuen Kurzfilmen, ein bunter Mix aus witzigen, heißen, nachdenklichen und dramatischen Einblicken ins

heißen, nachdenklichen und dramatischen Einblicken

ins lesbische Leben.

Gay Filmnacht am 19. 11., 21 Uhr „Plein Sud – Auf dem Weg nach Süden“, Regie Sébastien Lifshitz, Frankreich 2009, 87 Min., OmU.

L-Filmnacht am 26.11., 21 Uhr:

„L Kurzfilmacht“, Sieben Kurzfilme aus Norwegen, Kanada, Deutschland und den USA.

Kinos: CinemaX Hamburg Wandsbek, Quarreestraße 8-10 sowie CinemeaxX Hannover Niko, Kiel, Oldenburg, Bremen, Kiel

AS

CinemeaxX Hannover Niko, Kiel, Oldenburg, Bremen, Kiel A S hinnerk verlost 5x2 Tickets für die Gay-Filmnacht

hinnerk verlost 5x2 Tickets für die Gay-Filmnacht in Hamburg. Einfach eine eMail mit dem Stichwort „Sommer- reise“ an verlosung@hinnerk.de Einsendeschluss: 10. November

Einfach eine eMail mit dem Stichwort „Sommer- reise“ an verlosung@hinnerk.de Einsendeschluss: 10. November

kultur: musik

genial ❚❚❚❚❚❚ ❚❚❚❚❚❚ mies

Halleluja! Sufjan Stevens sorgt für musikalsiche Reizüberflutung Ist der bekennend christliche Singer/Songwriter
Halleluja!
Sufjan Stevens sorgt für musikalsiche Reizüberflutung
Ist der bekennend christliche
Singer/Songwriter Sufjan Ste-
vens schwul? Er selbst mag
das weder dementieren noch
bestätigen. Fest steht, dass ihm
mittlerweile auch hierzulande
ein schwuler Fankreis zuge-
wachsen ist, allein schon dank solcher
Meisterwerke wie „Illinoise“ oder „Mi-
chigan“. Nach einer langen Schaffens-
krise hat er in kurzer Zeit zwei neue
Werke herausgebracht. Die zum
Schnäppchenpreis von umgerechnet
3,80 Euro auf der Labelseite asthma-
tickitty.com digital erhältliche, über eine
Stunde lange EP „All Delighted People“
enthält alles, wofür Stevens so geliebt
wird: Wunderbares Songwriting, ange-
reichert mit großem Orchester und
Chören oder ganz zurückgenommen.
Eine Zäsur markiert „The Age of Adz“.
Nach dem ungemein intimen, scheinbar
an einen Mann gerichteten „Futile Devi-
ces” werden die Synthies ausgepackt,
dass es nur so brodelt und zischt. Das
ist sehr gewöhnungsbedürftig, Stevens
benötigt eine zweite, dritte Hörchance,
bis sich das Genie offenbart. Die Platte
gipfelt im überbordenden, erfrischend
größenwahnsinnigen 25-Minüter „Im-
possible Soul“, der so leise endet wie das
ganze Album begonnen hat. Ganz, ganz
groß.
TORSTEN BLESS
„The Age of Adz” (beide Asthmatic Kitty)
sufjanstevens.bandcamp.com
❚❚❚❚❚❚

Liza Minnelli: „Confessions“ (Universal)

Künstliche Hüften und dritte Zähne halten ein Zirkuspferd wie Liza Min- nelli nicht auf. Ihr neues Studioalbum „Confessions“ geht sie ruhig und re- duziert an, wechselt in die Dinner- Jazz-Sparte. Bei Standards wie „I Got Lost In His Arms“ oder Klassikern wie

Ella Endlich: „Da“ (Teldec/Warner)

Zugegeben, Ella Endlich klingt nach Neue Deutsche Welle oder wahlweise nach einer Jungtunte mit Drang zur eigenen Playbackshow. Tatsächlich aber versucht die musicalerfahrene 26-jährige sich mit ihrem Debütalbum in die erste Riege des deutschen Neo-

„All The Way“ zischen die S-Laute bis- weilen durch den Zahnersatz, auch im Vibrato lässt sich das Alter nicht ver- bergen. Minnelli kompensiert das mit Emotionalität und Charisma. In ihrer Liveshow „Liza‘s at the Palace“ (Uni- versal) 2009 in Las Vegas zieht sie

Schlagers zu singen. Ganz ohne Hang

zu Trash und Ironie sind ihre kitschbe-

seelten Lieder, die sich nie in den Durchschnittsmüll á la Andrea Berg herablassen, der im Genre seit Jahren vorherrscht. Wenn Ella Endlich Humor und Discofox vereint, reimt zwar auch

zwei Stunden lang alle Register und singt sich mit kaum nachlassender En- ergie durch ihr klassisches Repertoire. Was für eine Entertainerin!

AXEL SCHOCK

officiallizaminnelli.com

sie „Meine beste Freundin ist ein

Mann, einer der sich Wimpern kleben kann“, und über Humor lässt sich be- kanntlich streiten. Doch dass diese Frau Potenzial hat, dürfte unbestrit- ten sein. AXEL SCHOCK

ellaendlich.de

Annette Humpe: „Das Beste von und für Annette Humpe“ (Universal)

Keine andere Frau hat die deutsche Musikszene so geprägt wie Annette Humpe seit mehr als 30 Jahren. Pünktlich zu ihrem 60. Geburtstag er- scheint eine bunt gemischte Dreifach- CD. CD 1 enthält die bekanntesten Songs aus Solo-Tagen, mit Ideal,

Shakira: „Sale el Sol“ (Sony)

Es gibt nur wenige internationale Pop- stars, deren Musik von New York bis in den Himalaya gehört wird. Shakira gehört definitiv in diese Liga. Und die- sen Status dürfte auch die clevere Soundmischung ihres siebten Studio- albums weiter ausbauen. Neben eini-

Humpe & Humpe und Ich + Ich. Auf

CD 2 gibt es neue Interpretationen zu

hören, darunter die House-Nummer „Berlin 2011“ von 2raumwohnung, auch „Sex in der Wüste“ von Peter (Plate) und der Ulf ist tanzbar. Klee ge- lingt es, „Monotonie“ einen sehr sanf-

gen handgemachten Songs hat sich

Shakira mit den Rappern Dizzee Ras-

cal, Pitbull und El Cate sowie dem Reg-

gaeton-Star Residente Calle 13 genug

angesagte Gäste an Bord geholt, um

so ziemlich alle Popgeschmäcker an-

zusprechen. Ein paar lateinamerika-

ten Touch zu verleihen. Der dritte Teil gilt den großen Hits, die sie für andere geschrieben hat. Dabei sind die Prin- zen ( Küssen verboten“) oder auch DÖF („Ich düse im Sauseschritt“). Ein Muss für jede Musiksammlung! NW

ich-und-ich.de

nische Beats hier, ein bisschen Rock- gitarre da und dazu die prägnante

Stimme von Shakira, fertig ist ein wei- terer Bestseller. Ein gewisser Qua- litätsstandard bleibt dabei immer ge-

wahrt.

BJÖRN REINFRANK

shakira.com

Jazz ❚❚❚❚❚❚
Jazz
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Schlager ❚❚❚❚❚❚
Schlager
❚❚❚❚❚❚
Pop ❚❚❚❚❚❚
Pop
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Pop ❚❚❚❚❚❚
Pop
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Rock Chick Kim Wilde: Comeback in den besten Jahren Foto: Christian Barz
Rock
Chick
Kim Wilde: Comeback
in den besten Jahren
Foto: Christian Barz

Am 18. November wird Kim Wilde 50 Jahre alt. Mit „Come Out and Play“ startet ihr Comeback, im Frühjahr geht sie auf Deutschland-Tour. Hits wie „Kids in America“, „You Came“ oder „You Keep Me Hangin On“ gehören auch zum persönlichen Lebenssoundtrack vieler Schwuler.

Kim, du bezeichnest dich alsauch zum persönlichen Lebenssoundtrack vieler Schwuler. „Rock Chick“. Ist das für eine Frau deines Alters nicht

„Rock Chick“. Ist das für eine Frau deines Alters nicht ein wenig mutig?

Ich glaube nicht, dass es eine Altersgrenze für ein „Rock Chick“ gibt. Ich mag die Vorstellung, noch mit 70 eines zu sein. Vielleicht ist da auch einiges an Wunschdenken dabei, aber ich denke, dass ich mir den Titel in den letzten fünf Jahren dank einer Menge von Live-Auftritten mit einer tollen Band ehrlich verdient habe. Ich wollte, dass die neuen Songs die Energie von Hits wie „Kids in America“ haben, ohne dabei zu retro zu sein.

Du bist mit 20 durchgestartet, danach„Kids in America“ haben, ohne dabei zu retro zu sein. ging es mit der Karriere steil

ging es mit der Karriere steil bergauf…

Es gab Zeiten, wo mir alles wirklich unerträglich schien. Schon die erste Single war auf Anhieb ein Riesenhit. Ich war ja gerade mal in den Zwanzigern, in meinem Privatleben ging es zu wie Kraut und Rüben, wie das in diesem Alter schon mal sein kann, aber ich musste raus und immer stark sein, toll aus- sehen. Ich verstand, dass das nun mal zum Deal gehörte, dachte, das sei ein angemessener Preis dafür, meinem Traum zu folgen. Nach 15 Jahren hatte ich das Popbusiness und auch mich selbst so satt, dass ich dachte, es wäre nun höchste Zeit, al- len und vor allem mir selbst einen Gefallen zu tun und auszusteigen. Dann lernte ich meinen späte- ren Ehemann kennen, wir gründeten eine Familie und mein Leben änderte sich dramatisch.

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Du hast gesagt, viel von der Musik der

Achtziger sei noch vom Punk der Endsiebzi-

ger geprägt gewesen. Als bewusste Abgren- zung von der konservativen Regierungs- chefin Margret Thatcher …

Das stimmt, Thatcher war schon eine sehr starke Persönlichkeit, die Widerstand provozierte. Aber auch die Politiker, die nach ihr kamen, haben unser Land im Stich gelassen. Man kann sich immer noch sehr leicht darüber aufregen, was sie getan und vor allem was sie nicht getan haben. Man kann aber bewusst viel Zeit auf diesen Zorn verwenden oder sich bewusst werden, dass man vieles nicht ändern kann.

Trotz des konservativen Klimas brachtensich bewusst werden, dass man vieles nicht ändern kann. die Achtziger viele schwule Musiker hervor! Ich

die Achtziger viele schwule Musiker hervor!

Ich fand all diese Künstler klasse, viele von ihnen hatten eine tolle Art, über ihre Sexualität zu spre- chen, das ging Hand in Hand mit einem großarti- gen Sinn für Humor. Sie waren clever genug, man- che Menschen mit ihren Vorurteilen ziemlich dumm aussehen zu lassen.

Für Popstars zählt heute vor allemmit ihren Vorurteilen ziemlich dumm aussehen zu lassen. das Image, siehe Lady Gaga. Setzt Dich das

das Image, siehe Lady Gaga. Setzt Dich das bei deiner Rückkehr unter Druck?

Nun, ich hab mich vor allem in den Achtzigern sehr unter Druck gesetzt gefühlt. Und ich denke auch, dass Image im Pop immer wichtig gewesen ist. Manchmal schüchtert mich dieser Druck noch ein wenig ein, aber nicht mehr so sehr wie in frühe-

ren Zeiten. Jetzt weiß jeder, dass ich Mutter, dass ich fast 50 bin und schon lange Zeit dabei. Mit ir- gendwelchen Normen von körperlicher Perfektion könnte ich nicht mithalten. Mir reicht schon der Druck, den eine Frau in meinem Alter mit sich her-

umschleppt.

INTERVIEW: TORSTEN BLESS

Das Album „Come Out and Play“ ist bei Columbia Music SevenOne/Sony erschienen. Live: 4. März, CCH. kimwilde.com

S Das Album „Come Out and Play“ ist bei Columbia Music SevenOne/Sony erschienen. Live: 4. März,

Fotos: Pro-Fun Media, Verlag Männerschwarm

kultur: buch

Zwei Männer und ihre Nachwuchs-Tunte: Szene aus Larie Lynds Verfilmung von „Frühstück mit Scot

Eine fast normale Familie

Michael Downings Wohlfühl-Roman „Frühstück mit Scot“

Selbst hartgesotten-tolerante Lehrkräfte dürften mit einem Schüler wie Scot überfordert sein. Seine Nylon- strumpfhosen trägt er mit der gleichen Selbstver- ständlichkeit wie seine Ohrclips (in Form von Butter- blumen). In der Schulpause legt er schnell mal zar- trosa Lippenstift und mintgrünen Lidschatten auf. Dabei ist Scot alles andere als ein Provokateur, der mit exzentri- schem Verhalten möglichst viel Aufsehen und Aufmerksamkeit er- zielen will. Der Elfjährige hat ein- fach nur einen besonderen Ge- schmack und ein Faible für Make- up, Parfum, stark riechende Pfle- geprodukte, grelle Farben und fum- melige Kleidung. Sein bester Freund ist folgerichtig ein ADS-ge- plagter Sonderling. Zusammen üben sie mit bauchfrei geknoteten T-Shirts Spagat, um ihre Chancen für die Aufnahme in die Cheerleadertruppe zu vergrößern. Kurzum: Scot ist für Lehrer wie Mitschüler eine Her- ausforderung, und noch mehr für seine Eltern. Seit seine Hippiemutter sich entschloss, ihr Leben zu been- den, sind seine schwulen Onkels Sam und Ed die Er- ziehungsberechtigten. Bereits vor über zehn Jahren hat der US-Autor Michael Dowing sich diesen reichlich aus der Art ge- schlagenen Jungen und seine queere Familie ausge- dacht. 2007 wurde „Frühstück mit Scot“ von der ka-

nadischen Regisseurin Larie Lynd verfilmt und bei den Lesbisch-Schwulen Filmtagen Hamburg als bester in- ternationaler Spielfilm mit der „Globola“ ausgezeich- net. Lynds Kinoadaption ist ein schöner, anrührender wie komischer Film geworden. Jetzt, da die Romanvorlage auch in deutscher Übersetzung vorliegt, wird einem allerdings besonders deutlich, wie allzu glatt und gradli- nig die Geschichte zurechtgebogen wurde. Sind Sam und Ed im Roman ein bürgerliches unauffälliges Mit- telschichts-Homopaar, das in die neue Vaterrolle hineinwächst, musste es in der Filmversion ein Profi-Eishockeyspieler-Papa sein, der über die unverhoffte Vater- schaft zum öffentlichen Coming-out gelangt. Das versprach wohl etwas mehr Dramatik und ver- schob die Akzente. Ed und Sam sind in Dowings Ro- man nämlich bereits durchaus offen lebende Schwule. Doch Scot in seiner traumwandlerisch Norm brechen- den Art fordert auch deren Toleranzgrenze immer wie- der heraus. Dass Dowing seine extravagante Familienbande mit recht sonderlichen, aber letztlich nur schemenhaft ge- zeichneten Nachbarn umgibt, ist die einzige Schwach- stelle diese Romans. Ansonsten beschert Downing sei- nen Lesern ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Mit

sei- nen Lesern ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Mit gehörigem Tempo springt er von einem Dialoggefecht

gehörigem Tempo springt er von einem Dialoggefecht zum nächsten und liefert, ganz lakonisch erzählt, im- mer wieder neue skurrile Details aus dem Alltag des kleinen Scot. Der ist nicht nur bunter Paradiesvogel, sondern ein für sein Alter recht reifer und vor allem feinfühliger Junge. Seine Konfrontationen mit der überforderten Umwelt führen immer wieder zu be- rührenden, traurigen Momenten. Ob es für Scot ein reales Vorbild gab und wie zu- frieden Dowing mit der Verfilmung seines Romans ist, kann man vom Autor demnächst persönlich erfahren. Am 25. November stellt er im Restaurant „Das Dorf“ im Rahmen einer Dinner-Lesung seinen Roman vor.

AXEL SCHOCK

Michael Downing: „Frühstück mit Scot“. Aus dem Amerikanischen von Joachim Bartholomae. Verlag Männerschwarm,Klappenbroschur, 224 Seiten, 16 Euro

Lesung am 25. Novemer, 18 Uhr, Restaurant „Das Dorf“, Lange Reihe 39. Vorverkauf im Buchladen Männerschwarm (436 093) und im „Dorf“.

Preis für Lesung und 3-Gänge-Menü (ohne Getränke) 28 Euro.

„Frühstück mit Scot“. Kanada 2007, Regie Laurie Lynd. Mit homas Cava- nagh, Ben Shenkman, Noah Bernett, Dylan Everett. 95 min. (Pro-Fun Media)

Lynd. Mit homas Cava- nagh, Ben Shenkman, Noah Bernett, Dylan Everett. 95 min. (Pro-Fun Media) 2020

Fegefeuer der Eitelkeiten

Fritz J. Raddatz‘ Tagebücher der Jahre 1982-2001

944 Seiten sind ein dicker Brocken! Allein 29 Seiten umfasst das Namens- register, das nicht ganz unwichtig ist, um zu den gewünschten „Stellen“ zu kommen. Denn, seien wir ehrlich, da- rum geht es uns doch im Wesentli- chen: Welchen Insidertratsch, welche boshaften, schamlosen oder auch er- kenntnisreichen Sottisen und Anek- doten weiß der Hamburger Ex-„Zeit“- Feuilletonchef, Ex-Rowohlt-Cheflektor und Schriftsteller über den deutschen Kulturbetrieb zu berichten? Eitel wa- ren bereits seine Memoiren, doch so- viel Selbstkritik hätte man dem sonst so selbstverliebten Raddatz nicht zu- getraut. Schonungslos ist er nicht nur gegenüber seinen Freunden und Fein- den. Aus seinen unmissverständlichen Urteilen (Henri Nannen: „grob, laut, kunstunsinnig“; Gräfin Dönhoff: „Inge Meysel des Journalismus“; Günter Grass: „pubertär-phantasielos“; Peter Handke: „ekelhaftes Insekt“; Harry Rowohlt: „verdreckt und verschwitzt“)

spricht gleichermaßen Größenwahn, Neid, galliger Hass und die Rache des Ungeliebten. Zunehmend peinlich er- scheint Raddatz‘ Selbststilisierung als linker Dandy mit Hang zu Champa- gner, Porsche, Luxussuiten und prah- lerischen Fickgeschichten. So etwa sein One-Night-Stand mit Rudolf Nu- rejew („Sex pur, aber voller Grazie“). Je länger man in diesen Notizen liest, desto tragischer, ja geradezu bedau- ernswert erscheint Raddatz. Wenn ihm das bewusst war: Müsste man ihn für diese rückhaltlose Selbstentblö- ßung eigentlich bewundern?

AXEL SCHOCK

Fritz J. Raddatz:

„Tagebücher.

Jahre 1982-2001“.

Rowohlt Verlag,

944 S.,

34,95 Euro

Jahre 1982-2001“. Rowohlt Verlag, 944 S., 34,95 Euro Freunde & Feinde Markus Dullins Krimi „Tödliche

Freunde & Feinde

Markus Dullins Krimi „Tödliche Aussicht“

Dass Agatha Christie, die Grande Da- me des Whodunnit-Kriminalromans, die Namensgeberin eben jenes Kri- mipreises ist, für den Markus Dullin unlängst nominiert wurde, passt nur zu gut. Denn Markus Dullins erster klassischer Krimi (nach Romanen wie „Der Fremde in mir“ und „Schwarz- licht“) ist genau das: ein Krimi, der we- der aufgesetzte gesellschaftskritische oder andere höhere literarische Am- bitionen verfolgt, sondern nichts wei- ter will, als dass der Leser mit Span- nung die Ermittlung des Täters ver- folgt. Tote gibt es hier gleich zwei, und beide gehörten sie zu einer Gruppe schwuler Männer, die gemeinsam Ur- laub in den USA machte. Fällt der ers- te immerhin noch vor malerischer Ku- lisse in den Grand Canyon, stürzt der andere von einem eher tristen Hoch-

haus. Weil die beiden ganz offen- sichtlich nicht ganz freiwillig die Schwerkraft austesteten, muss sich Kommissarin Monika Seyfahrt nicht nur mit dieser auf vielfältige Weise in Lügen, Abhängigkeiten und Intrigen verwickelten Clique herumschlagen. Auch ihr pubertierender Sohn, der sich mit seinem Coming-out herum- quält, macht ihr Sorgen. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben. Markus Dullin wird Kommissarin Seyfarth si- cherlich bald wieder zum Einsatz schicken. AS

Markus Dullin:

„Tödliche Aus- sicht“. 238 S., 12,90 Euro

Dullin: „Tödliche Aus- sicht“. 238 S., 12,90 Euro CLIFF RICHARD CLIFF RICHARD B OY BOY GEORGE
Dullin: „Tödliche Aus- sicht“. 238 S., 12,90 Euro CLIFF RICHARD CLIFF RICHARD B OY BOY GEORGE
CLIFF RICHARD CLIFF RICHARD B OY BOY GEORGE GEORGE KID KID CREOLE CREOLE & &
CLIFF RICHARD
CLIFF RICHARD
B OY
BOY
GEORGE
GEORGE
KID KID CREOLE CREOLE & &
THE THE COCONUTS COCONUTS
HAMBURGHAMBURG
OO 22 WORLDWORLD HAMBURGHAMBURG
LICHTMOND LICHTMOND
SA,SA, 4.4. DEZDEZ 2020 UHRUHR
SO,SO, 5.5. DEZDEZ 1818 UHRUHR
JOHN JOHN
MILES MILES
CHARLIE CHARLIE SIEM SIEM
MODERATIONMODERATION UWEUWE BAHNBAHN
TelefonTelefon Ticket-Hotline:Ticket-Hotline: 00 1818 05.66305.663 661*661*
VIP-KartenVIP-Karten erhältlicherhältlich unterunter 089.9089.9 4545 2828 1010
AlleAlle InfosInfos unterunter www.notp.comwww.notp.com
DatenDaten unterunter VorbehaltVorbehalt
Produktion:Produktion:
ELECTRICELECTRIC BANDBAND || FINEFINE FLEURFLEUR
ROBERTROBERT GROSLOTGROSLOT || ILIL NOVECENTONOVECENTO
PP.S.E GermanyGermany GmbHGmbH Feldkirchen/MünchenFeldkirchen/München
S.E.
örtlicheörtliche Veranstaltung:Veranstaltung:
FunkeFunke MediaMedia GmbHGmbH HamburgHamburg
KLASSIK TRIFFT POP

Texte und Fotos: Claudia Schmidt

mahlzeit

Kein „auf, an, um“

Unprätentiös: Der „Juwelier“ in Eimsbüttel macht seinem Namen alle Ehre

Stationen bei Heinz Wehmann im Landhaus Scherrer und in Rachs Tafelhaus an der Elbe deuten in punkto Kochen schon auf eine gute Kinderstube hin. Nach ei- niger Zeit im Weinhandel zog es Lutz Bornhöft 2006 zurück in die Küche. Von Anfang an hatte Eimsbüttel im „Juwelier“ ein kulinarisches Schmuckstück gefun- den. Der Name lag nahe: die Räumlichkeiten in der Weidenallee dienten vorher einem Goldschmied als Laden. Ein paar Hausnummern weiter gab es Platz für ein kleines Delikatessengeschäft inklusive Espresso- bar, das von Bornhöfts Geschäftspartnerin Katja Die- trich betrieben wird. Das Restaurantkonzept stand für den 37-Jährigen schnell fest: frische Produkte der jeweiligen Jahres- zeit und eine offene Küche, die schnell Vertrauen schafft: Irgendwelche Fertigprodukte würden den kri-

tischen Blicken der kreativen Klientel nicht standhalten. Von diesem Ausgangspunkt ist es zu einer modernen Interpretation der deutschen Küche nicht mehr weit. Damit keine Langeweile aufkommt, gestaltet der Koch die Speisekarte alle zwei Wochen neu. Selbtbewusst verzichtet die Karte auf verschwur- belte Speisetitel mit „auf, an, um“, die einzelnen Be- standteile werden einfach aufgelistet, denn die Zutaten sind die Rohdiamanten, die der Koch in ansprechende Tellerkreationen verwandelt. Die Vorspeise „Makrele / Rote Bete / Schwarzkümmel / Joghurt“ (9,50 Euro) lässt ein appetitliches Farbenspiel ahnen und gibt grob die Geschmacksrichtung vor. „Entenbrust / Steckrü- ben / Chili / Shi Take Pilze“ (19,50 Euro) sagt eine asia- tische Spielerei mit deutschen Klassikern voraus. Wer es bodenständiger mag, entscheidet sich für

„Spanferkel / Kohlrabi / Röstzwiebeln“ (18,50 Euro) oder „Saibling / Sauerkraut / Kartoffeln“ (19,50 Euro). Ebenfalls klasse: Neben einem obligatorischen Käse- brett mit fünf verschiedenen Käsesorten und Brot gibt es auch eine Variante mit nur einem Käse und Frucht:

„Roche Baron / Birne / Blätterteig / Safran“ (8,50) – für alle, die sich nicht zwischen einem süßen und herz- haften Abschluss entscheiden können. Bei Entscheidungsschwierigkeiten hilft die Bedie- nung: ein charmanter Franzose erklärt die Karte gern, gibt Wein-Tipps und verrät vielleicht auch seinen Fa- voriten. Notfalls hilft auch ein Blick auf den Nachbar- teller – die Tische stehen dicht beieinander – oder über die Theke in die Küche.

Juwelier, Weidenalle 27 (Eimsbüttel), 25 48 16 78

täglich ab 18 Uhr

juwelier-restaurant.de

Juwelier, Weidenalle 27 (Eimsbüttel), ✆ 25 48 16 78 täglich ab 18 Uhr juwelier-restaurant.de 22 hinnerk
Asiatisch-vegan Erfrischend knackig: die Sommerrollen im Loving Hut Für Passanten, die am Restaurant vorbeigehen, hat

Asiatisch-vegan

Erfrischend knackig: die Sommerrollen im Loving Hut

Für Passanten, die am Restaurant vorbeigehen, hat sich auf den ersten Blick nichts verändert. Doch in der Markusstraße befindet sich seit Sommer kein Vietnamese mehr, sondern ein veganes Asia- Restaurant. Frau Pham kocht in der Küche ohne Fleisch, tierische Produkte und Geschmacksverstärker. Die Umwelt sei ihr wichtig gewesen – und frisch zubereitetes Essen lässt die junge Frau von ihrem Mitarbeiter Herrn Nguyen übersetzen. Das Mittagsmenü gibt es für 6,90 Euro. Das Hauptgericht wählt man aus 17 Gerichten selbst aus, dazu gibt es eine Vorspeise des Tages sowie eine Beilage. Abends erfreuen sich als Vorspeise die Saigon Sommerollen großer Beliebtheit. Sie schmecken erfrischend knackig und sind der frit- tierten Frühlingsrolle haushoch überlegen.

Loving Hut, Markusstraße 2 (Neustadt), 57 22 10 29 Mo-Fr 11.30-15, 17.30-21 Uhr, Sa 17.30 -22 Uhr lovinghut.com

11.30-15, 17.30-21 Uhr, Sa 17.30 -22 Uhr lovinghut.com Auf der Jacobsleiter Mit dem Küchenchef in den

Auf der Jacobsleiter

Mit dem Küchenchef in den kulinarischen Himmel

Kulinarisch steht Thomas Martin im Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee ziemlich weit oben auf der Leiter. Die großen Restaurantführer be- lohnen seine Küche jedes Jahr erneut mit Spit- zenbewertungen. Mit „Meine Jacobsleiter“ möchte der Koch Hobbyköche inspirieren, selbst ein paar Stufen der kulinarischen Leiter zu er- klimmen. Das Buch schafft den Spagat zwischen Sterneküche, die selbst für ambitionierte Laien nicht immer mach- bar ist, und Hobby- küche. Für 20 seiner Lieblingszutaten bietet der Chef de Cuisine jeweils drei Rezepte. Von „Raffi- niert – Einfach“ über „Gehobene Küche“ bis zur Kür „Mit An- spruch“ kann man die eigenen Fähigkeiten steigern. So gehört der „Wildlachs im Kräutermantel mit Crème fraîche und Kaviar d‘Aquitaine“ zu den schwierigeren Rezepten, während eine „Poularde mit Knob- lauch, Kräutern und Oliven“ sicherlich auch An- fängern gelingt – wenn man vorher das Huhn vom Fachmann zerlegen lässt. Die Desserts sind in der Mehrzahl für mehr als vier Personen ausgelegt. Eine Notwendigkeit, wenn man sich an Gourmandisen wie den „Gâ- teau von Schokoladenganache“ heranwagt – so etwas lässt sich kaum für vier Personen zube- reiten. Das Buch für einen Hauch Louic C. Jacob in der eigenen Küche.

Meine Jacobsleiter: Stufenweise in den kulinari- schen Himmel mit dem Küchenchef des Hotel Louis C. Jacob. 160 Seiten, hardcover, 24,95 Euro

des Hotel Louis C. Jacob. 160 Seiten, hardcover, 24,95 Euro PINK MONDAY American Continental Box Spring
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beautiful people

beautiful people Axel, Olivia & Corny @ Sportplatz Knut & Frederick @ 136 Grad Phil &

Axel, Olivia & Corny @ Sportplatz

beautiful people Axel, Olivia & Corny @ Sportplatz Knut & Frederick @ 136 Grad Phil &

Knut & Frederick @ 136 Grad

& Corny @ Sportplatz Knut & Frederick @ 136 Grad Phil & Sebastian @ Gay Factory

Phil & Sebastian @ Gay Factory

Frederick @ 136 Grad Phil & Sebastian @ Gay Factory Markus & Jonas @ Sportplatz Michael,

Markus & Jonas @ Sportplatz

Sebastian @ Gay Factory Markus & Jonas @ Sportplatz Michael, Marie & Stefan @ Fundbureau Stefan

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Jonas @ Sportplatz Michael, Marie & Stefan @ Fundbureau Stefan @ 136 Grad Florian @ Electric

Stefan @ 136 Grad

Michael, Marie & Stefan @ Fundbureau Stefan @ 136 Grad Florian @ Electric Circus Christian @

Florian @ Electric Circus

@ Fundbureau Stefan @ 136 Grad Florian @ Electric Circus Christian @ Gay Factory Sören &

Christian @ Gay Factory

@ 136 Grad Florian @ Electric Circus Christian @ Gay Factory Sören & Simon @ Sportplatz

Sören & Simon @ Sportplatz

Christian @ Gay Factory Sören & Simon @ Sportplatz Michael @ Electric Circus Djalma & Achim

Michael @ Electric Circus

Sören & Simon @ Sportplatz Michael @ Electric Circus Djalma & Achim @ Gay Factory Felix

Djalma & Achim @ Gay Factory

Michael @ Electric Circus Djalma & Achim @ Gay Factory Felix @ 136 Grad Steffi &

Felix @ 136 Grad

Circus Djalma & Achim @ Gay Factory Felix @ 136 Grad Steffi & Malte @ Fundbureau

Steffi & Malte @ Fundbureau

Gay Factory Felix @ 136 Grad Steffi & Malte @ Fundbureau Finn & Daniel @ Gay

Finn & Daniel @ Gay Factory

& Malte @ Fundbureau Finn & Daniel @ Gay Factory Henry & Alex @ 136 Grad

Henry & Alex @ 136 Grad

Fotos: Martin Stiewe (18), karl-mai.de (12)
Fotos: Martin Stiewe (18), karl-mai.de (12)

Dirk & Jenny @ Fundbureau

Pooy & Louis @ Gay Factory Caro & Thomas @ Fundbureau Matthias & Christian @

Pooy & Louis @ Gay Factory

Pooy & Louis @ Gay Factory Caro & Thomas @ Fundbureau Matthias & Christian @ Sportplatz

Caro & Thomas @ Fundbureau

Pooy & Louis @ Gay Factory Caro & Thomas @ Fundbureau Matthias & Christian @ Sportplatz

Matthias & Christian @ Sportplatz

Thomas @ Fundbureau Matthias & Christian @ Sportplatz Sebastian, Axel & Max @ Gay Factory Marius

Sebastian, Axel & Max @ Gay Factory

@ Sportplatz Sebastian, Axel & Max @ Gay Factory Marius & Martin @ Electric Circus Christian

Marius & Martin @ Electric Circus

Max @ Gay Factory Marius & Martin @ Electric Circus Christian & Anthony @ Sportplatz Michael

Christian & Anthony @ Sportplatz

@ Electric Circus Christian & Anthony @ Sportplatz Michael & Rüdiger @ Fundbureau Matze & Robert

Michael & Rüdiger @ Fundbureau

Anthony @ Sportplatz Michael & Rüdiger @ Fundbureau Matze & Robert @ Electric Circus Martin @

Matze & Robert @ Electric Circus

Rüdiger @ Fundbureau Matze & Robert @ Electric Circus Martin @ Sportplatz Momme & Till @

Martin @ Sportplatz

Matze & Robert @ Electric Circus Martin @ Sportplatz Momme & Till @ Gay Factory mehr

Momme & Till @ Gay Factory

mehr partypics auf hinnerk.de

& Till @ Gay Factory mehr partypics auf hinnerk.de Ralf & Nico @ Electric Circus Ivan

Ralf & Nico @ Electric Circus

partypics auf hinnerk.de Ralf & Nico @ Electric Circus Ivan @ 136 Grad Alvo & Rob

Ivan @ 136 Grad

hinnerk.de Ralf & Nico @ Electric Circus Ivan @ 136 Grad Alvo & Rob @ Fundbureau

Alvo & Rob @ Fundbureau

Ralf & Nico @ Electric Circus Ivan @ 136 Grad Alvo & Rob @ Fundbureau David

David @ 136 Grad

szene

Schiff ahoi!

Die Wäscherei feiert auf der Cap San Diego

Wenn, dann richtig: Die Wäscherei, Hamburgs schwulstes Möbelhaus, lässt es im November wieder tüchtig krachen! Für seine legendäre Party hat sich Mich- ael Eck diesmal die Cap San Diego als Location ausgesucht. Und hier dürfte die Partygemeinde viel Spaß haben. Headliner des Abends wird ein musikalischer Wirbelwind: Eddie Thoneik (Foto) hat sich nicht nur als Produzent einen Namen gemacht. Groß geworden ist er als DJ, heute tourt er von Kontinent zu Kontinent, um Dancefloor-House und Electro Beats an Mann und Frau zu bringen. Wer die Wäschereipartys kennt weiß, dass dies längst noch nicht alles sein kann: auf- wändige Dekos gehören hier genauso zum Standard wie sehenswerte Gogos und Drags. Und damit es noch mehr zu schauen gibt, wird auch ein Stripper an

Bord des ehemaligen Bananendampfers sein. Auf die Ohren gibt‘s außerdem etwas von Hamburgs Lieblingsmuckemachern: die Discofamily hat für die Nacht angeheuert, außerdem sind noch DJ DaJimm und Ellen Pitches mit am Start. Und um das name dropping komplett zu machen: Die Chris Geary Dancers fliegen aus London ein, die Deliceboys aus Paris und Madrid werden ebenfalls lecker anzuschauen sein. Nur feiern muss man noch selber. Das sollte bei dem fetten Angebot kein Problem sein.

Wäscherei-Party: 20. November, 23 Uhr, Cap San Diego, Überseebrücke, Eintritt: 10 Euro die-waescherei.de

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Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtürmer und technische Änderungen vorbehalten.

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Wolfsrudel Der Electric Circus rockt den Spätherbst „Tanz mir den Wolf“ heißt die Aufforderung, wenn

Wolfsrudel

Der Electric Circus rockt den Spätherbst

„Tanz mir den Wolf“ heißt die Aufforderung, wenn die Dompteure am 13. No- vember wieder die Tanzmanege des Electric Circus freigeben. Nichts leichter als das: Wenn das Partyrudel einfällt, wird nicht lange der Mond angeheult. Da legt der Wolf selbst in der ungemütlichsten Spätherbstnacht den Schafspelz ab, um leicht bekleidet den Hühnerposten zu rocken. In diesem Monat ist wie- der eine interessante Mischung am Start, um die Nacht so richtig heiß zu ma- chen: Neben DJ DaJimm bringen DJ Pasha und DJ Olli jeweils noch einen special guest mit. Und das heißt mit anderen Worten: Soul, RnB und HipHop, aber auch Electro, Minimal und Vocal Pop. Wer sich da nicht den Wolf tanzt, hat nichts verstanden.

Electric Circus: 13. November, 23 Uhr, Hühnerposten electric-circus.info

13. November, 23 Uhr, Hühnerposten electric-circus.info Indie-Meute Special Needs und London Calling im Grünspan Im

Indie-Meute

Special Needs und London Calling im Grünspan

Im Grünspan wird der November mal wieder ein doppeltes Fest für Freunde der gepflegten queeren Unterhaltungsmusik. Denn gleich zwei Partys gehen dort in diesem Monat an den Start, um dem musikalischen Einheitsbrei Beine zu machen und alternative Geschmäcker zu bedienen: „Special Needs“ holt am 13. November wieder die gute alte Rockmusik aus dem Plattenschrank, DJ Das-K hat außerdem Metal, Britpop und Electronica im Gepäck. Zwei Wochen später versüßt uns Berlin-Import „London Calling“ die Freitagnacht ganz in- die-viduell. Hier gehen am 26. November drei DJs ins Rennen: Drew (London Calling/Berlin), Karina (Search&Destroy/Berlin) und Martha Hari (Mis-Sha- pes/Hamburg).

Special Needs: 13. November; London Calling: 26. November, jeweils 23 Uhr, Grünspan gruenspan.de

szene Die Familie tut’s Die Wunderbar-Party zum Welt-Aidstag Zum Welt-Aidstag hat die Wunderbar wieder den

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szene

Die Familie tut’s Die Wunderbar-Party zum Welt-Aidstag
Die Familie tut’s
Die Wunderbar-Party zum Welt-Aidstag

Zum Welt-Aidstag hat die Wunderbar wieder den schwulen Familienrat zusammengetrommelt:

Am 26. November heißt es einmal mehr „Die Familie tut was“! Alle Löhne, Eintritte, Trinkgelder und Spenden des Abends gehen an die von Micco Dotzauer und Harald Gressl ins Leben gerufene Pa- ten-Aktion (siehe Seite 12). Farid Müller, Kult-Transe Kaey, Clubmacher Michael Schröder und die süßen Jungs vom 136 Grad arbeiten für umme und den guten Zweck. Für die musikalische Unter- stützung steht an diesem Abend Beverly Boyer hinter dem Mischpult – und mit so lustiger Musik fühlt sich helfen gleich noch viel besser an!

Die Familie tut was: 26. November, 22 Uhr, Wunderbar, Talstraße 14, Eintritt (Spende): 5 Euro wunderbar-hamburg.de

Freistoß Neue Sexparty im Sportplatz
Freistoß
Neue Sexparty
im Sportplatz

Jetzt, wo die Tage wieder kürzer und die Nächte um so kälter werden, steigt das Kuschelbedürf- nis wieder auf Höchstwerte. Gut, dass passend hierzu auch die Zahl der Kuschelbedürfnisanstal- ten größer wird. Der „Sportplatz“ in der Talstraße, Hamburgs neueste Cruisingbar, hat sich für den Sonntagnachmittag ein Motto ausgedacht, dass keine Fragen offen lässt: „Ficken statt Omma besuchen“ heißt die Devise der Sexparty, die „Freistoß“ heißt und mit dem Dresscode Sportswear oder oben ohne dafür sorgt, dass unten ohne Befriedigung niemand heimgehen soll. Der Eintritt zu dieser Sportschau ist frei.

Freistoß: Sportswearparty im Sportplatz, Talstraße 10-12, sonntags ab 16 Uhr

hamburg-sportplatz.de

Sex-Places to be ✓ Club be Fetish 69. Im Kleinen Pulverteich 25 (neben der Sex-

Sex-Places to be

Club be Fetish 69. Im Kleinen Pulverteich 25 (neben der Sex- plosion) startet eine neue Partyreihe für Schwule, Bis, Trans, Frauen und Fetischisten, jeweils ab 20 Uhr. Donnerstags: „Be in Fuck Party“; freitags „Be Voyeur Party“; samstags „Be 69 Fuck Party“.

Fickstutenmarkt. Im Slut Club wird wieder geritten. 20. Novem- ber, Einlass Stuten: 17.30 - 18.30 Uhr, Einlass Hengste: 19 - 20 Uhr.

Incognito. Maskensexparty in der Sexplosion. Dresscode: nackt mit Maske. 6. November, 20 Uhr.

Sexdance. Benefizparty in der Sexplosion für die Paten-Aktion gegen Aids (siehe Seite 12) mit DJ Porn-Oh-Rama. Dresscode:

mindestens freier Oberkörper. 20. November, 22 Uhr.

Code Yellow. Pissparty im Slut Club, Leder, Harness, Boots, Mas- ken, Fesseln erwünscht. 28. November, 18 Uhr.

Nie mehr alleine

Ricardo M. verkuppelt Singles bei „Härtsplatt“

„Und nun, lieber Hamburger, musst Du Dich entscheiden!“ Am 12. Novem- ber verkuppelt Top!-Moderator Ricardo M. im Festplatz Nord Menschen, die nicht mehr länger Single sein wollen: „Härtsplatt“ heißt die Kuppelshow, die sich an Heteros wie Homos richtet Nach dem Motto „als Single kommen, verkuppelt gehen“ ist das Publikum Teil der Show. Unter liebe@dreiundsiebzig.de oder an der Abendkasse kann sich ein jeder Noch-Single auf einen der heiß be- gehrten Kandidaten-Stühle bewerben. Bei der Premiere im Haus 73 fan- den sich zwar nicht die Kandidaten, die nach dem Lüften der legendä- ren Herzblatt- Wand füreinander bestimmt schienen – dafür aber andere Konstellationen. Um dies zu erleichtern, startet nach der Show die Poptrash-Bad-Taste-Party „Entdeck The Dreck“ mit DJ Dreck + DJ Party.

Härtsplatt mir Ricardo M.: 12. November, 21 Uhr, Festplatz Nord. Anschließend 90er-Single-Party. Eintritt: 6 Euro ricardo-m.com

November, 21 Uhr, Festplatz Nord. Anschließend 90er-Single-Party. Eintritt: 6 Euro ricardo-m.com hinnerk 11/10 29
November, 21 Uhr, Festplatz Nord. Anschließend 90er-Single-Party. Eintritt: 6 Euro ricardo-m.com hinnerk 11/10 29

hinnerk Programm

November

Schräge Comedians, großartige Musiker und tollkühne Akrobaten – als prall geschnürtes Weihnachtspaket

präsentiert sich „Die große Schmidt-Wintergala“ 2010! Aber Weihnachtszeit, du friedvolle Zeit? Denkste! Nicht bei Deutschlands schrägstem (und beliebtesten) Co-

Statt in aller Be-

medypärchen Emmi & Willnowsky

sinnlichkeit das Jahr ausklingen zu lassen, hat der schönste öffentlich gelebte Ehekrach seit Elizabeth

der schönste öffentlich gelebte Ehekrach seit Elizabeth Krippenspiel Weihnachten wird in diesem Jahr schon im

Krippenspiel

Weihnachten wird in diesem Jahr schon im November eingeläutet: Am 20. November präsentiert das Ham- burg Ballett das Weihnachtoratorium. Zur Komposi- tion von Johann Sebastian Bach erzählt John Neumeier die biblische Geschichte des Oratoriums um einen Vater und eine Mutter, Maria und Joseph.

20. November, 19.30 Uhr, hamburg-ballett.de

Vier Wochen Programm in Hamburg

Taylor und Richard Burton zur Jahresendfeier eine il- lustre Gästeschar um sich versammelt: Die Tanzakro- baten von Fette Moves haben sich angekündigt – drei Augenweiden, die nicht nur Frau Emmi ergötzen wer- den –, der Musikcomedian Gabor Vosteen zeigt, dass man mit seinen Körperöffnungen mehr als nur eine Blockflöte virtuos spielen kann, die Sängerin Caroline Kiesewetter bietet den Moderatoren stimmstark Pa-

Caroline Kiesewetter bietet den Moderatoren stimmstark Pa- Glam-Pop Adam Lambert hatte ganz klare Vorstellungen von

Glam-Pop

Adam Lambert hatte ganz klare Vorstellungen von seinem Debütalbum:. „Ich wollte, dass es Dance wird. Ich wollte, dass es Pop wird. Ich wollte, dass es inter- national wird. Ich wollte wirklich eine neue Art von Glam-Pop schaffen.“ Er wollte ganz schön viel. Am 14. November gastiert er im Grünspan.

14. November, 20 Uhr, Grünspan, adamofficial.com

roli und Schmidt-Hausgrantler Wolfgang Trepper prä- sentiert seinen mittlerweile traditionellen gnadenlo- sen Jahresrückblick. Dazu gesellen sich Artisten wie Tigris im Luftring und der Strapatenakrobat Rostik, Comedians wie Sascha Korf, Hannes Ringlstetter, Heino Trusheim und Hans Krüger oder die Gedankenmagier

Sonambul.

tivoli.de

Schmidt-Wintergala: 17.-21., 23.-28. und 30. November

d e Schmidt-Wintergala: 17.-21., 23.-28. und 30. November Ballettfilm Dass er zum Balletttänzer ausgebildet wird, ist

Ballettfilm

Dass er zum Balletttänzer ausgebildet wird, ist für den elfjährigen Li Cunxin keine Freude. Als er als jun- ger Mann die Möglichkeit hat, sich in den USA abzu- setzen, ergreift er die Chance. Bruce Beresford hat in der außergewöhnlichen Lebensgeschichte „Maos letzter Tänzer“ kein Klischee gescheut.

Kinostart: 4. November, maosletztertaenzer-film.de

In gemeiner Mission Hamburgs Schwuler Männerchor „Schola Cantorosa“ feiert im November die Hamburg-Premiere seines

In gemeiner Mission

Hamburgs Schwuler Männerchor „Schola Cantorosa“ feiert im November die Hamburg-Premiere seines neuen Programmes. Die Herren befinden sich darin „In gemeiner Mission“ – James Bond lässt grüßen. Die Agentur für Arbeit schickt sie mangels besserer Alternativen zur Fortbildung: Agenten werden schließlich immer gebraucht. Doch ehe sie sich versehen, sind die Chorsänger in die Fänge des bösen „Dr. Hete“ geraten. Warum schwule Busfahrer plötzlich zu Revue- girls mutieren und was genau es mit der geheimnisvollen roten Handtasche auf sich hat: Das alles erfahren die Zuschauer am 19. und 20. November in der Markt- halle. Als Gastchor sind die Kölner Rheintöchter eingeladen, die Lieder aus ihrem Programm „Ach, da steh‘n sie schon wieder!?“ präsentieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Beverly Boyer, am Samstagabend schließt sich die „Schola-Danceparty“ mit DJ Holger an das Konzert an.

„In gemeiner Mission“; Konzert der Schola Cantorosa, 19. und 20. November, 20 Uhr, Markthalle. Mit anschließender Schola-Danceparty am Samstag

schola-cantorosa.de

feiert
feiert

Baladin

Die Tanzschule Baladin feiert mit einem Geburtstags-Spektakel am 6. No- vember ihr fünfzehnjähriges Be- stehen: Das Baladin war von Anfang an queer. „Als offen schwul le- bender Mann war mir das wichtig“, erklärt Inhaber Reinhard Wilkens. Zum Kursangebot gehören die klas- sischen Standard/Lateintänze, Tango Argentino, Salsa, Irischer Tanz, Histori- scher Tanz und Lindy Hop. Am Jubiläumstag können Interessierte fast alle Tänze ausprobieren. Ab 19.30 Uhr in einer Show und später in Showspots zei- gen Schüler und Lehrer, was sie können, um 20.30 Uhr beginnt der Tanzabend mit open end!

6. November: ab 14.30 Uhr Probestunden, ab 20.30 Uhr Tanzabend baladin.de

Tanzabend mit open end! 6. November: ab 14.30 Uhr Probestunden, ab 20.30 Uhr Tanzabend baladin.de hinnerk
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Endzeitstimmung

Er kämpft für ein „Recht auf Selbstbe- stimmung bis zum letzten Atemzug“. Vor zwei Jahren verhalf er einer Rentnerin sehr öffentlichkeitswirksam, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Roger Kusch nennt das „Autonomie am Lebensende“, Spiegel online unterstellte dem Juristen einen „grotesken Feldzug“. Hamburgs ehemaliger Justizsenator hat mit seiner Sterbehilfe ein Tabuthema besetzt. Nun holt er sich einen Tabubrecher an die Sei- te: Mit dem ehemaligen Zeit-Feuilleton- chef Fritz J. Raddatz spricht er öffentlich über das Thema „Das Ende denken“.

4. November, 19.30 Uhr, Radisson Blu Hotel, Dammtor sterbehilfedeutschland.de

Museen, Galerien, Theater, Musicals

Paul Graham - Fotografien 1981 bis 2006 Das Haus der Photographie zeigt die erste Retrospektive des britischen Fotografen Paul Graham mit einer reprä- sentativen Auswahl seiner Arbeit.Paul Graham - Fotografien 1981 bis 2006

24.9. bis 9.1.2011, Deichtorhallen, Haus der Photografie deichtorhallen.de

Die seltsame Gräfin Spannung zur besten Krimizeit: Das Imperial-Theater bringt die Bühnenadaption von „Die seltsame Gräfin“ von Edgar Wallace auf die Bühne.Die seltsame Gräfin

Do-Sa, 20 Uhr, Imperial-Theater

imperial-theater.de

This Is How It Goes Liebe und political correctness stehen im Mittelpunkt des Stückes von US-Autor Neil LaBute um ein farbig-weißes Paar im Beziehungsstress.This Is How It Goes

Bis 13. November Mo-Sa, 19.30 Uhr

www.englishtheatre.de

Heiße Ecke Seit 2003 begeisterte „Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical“ schon weit über 800.000 Gäste und ist die erfolgreichste deutschsprachige Musiktheater-Produktion.Heiße Ecke

Di, Do, Fr 20 Uhr, Mi 19 Uhr, Sa 15 Uhr und 20 Uhr tivoli.de

Tarzan Die Geschichte des Affenmenschen als Musical, nacher- zählt von Disney, durchkomponiert von Phil Collins. Wer keinen Schmusepop mag, kommt dank spektakulärer Artistik auf seine Kosten.Tarzan

Neue Flora, Stresemannstr. 163, U/S Holstenstraße. Di, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhr

Marc Chagall: Lebenslinien Die Ausstellung präsentiert die Chagall-Sammlung des Israel Museums in Jerusalem zum ersten Mal in Deutschland. Ein besonderer Fokus liegt auf Chagalls Beschäftigung mit seinem künstlerischen Selbstverständnis.Marc Chagall: Lebenslinien

Bucerius Kunstforum, Mo-So 11-19 Uhr, Do bis 21 Uhr buceriuskunstforum.de

König der Löwen Der Dauerbrenner im Theater im Hafen: Dank der Musik von Elton John und perfekter Disney-Inszenierung läuft das Ethno-Tier-Musical noch immer im „Ewigen Kreis“

Theater im Hafen, Norderelbstr. 6, U Landungsbrücken. Di, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhrdas Ethno-Tier-Musical noch immer im „Ewigen Kreis“ Montag 1 Party 17.00 Generation Bar Happy

Montag 1 Party 17.00 Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70 € (bis 21

Montag

1

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70 (bis 21 Uhr)

21.00

Strictly Men SmallTalk & More

(bis 21 Uhr) 21.00 Strictly Men SmallTalk & More 22.00 Toms Saloon The New Monday@Toms. 2-4-1

22.00

Toms Saloon The New Monday@Toms. 2-4-1 all night long mit David (German Mr. Leather 2010)

22.00

Wunderbar “Ficken” zwei Euro. Start in die Woche

Kultur

19.30

Hamburgische Staatsoper Parzival – Episoden und Echo. Ballett von John Neumeier nach Chrétien de Troyes und Wolfram von Eschenbach

20.00

Schmidts Tivoli Männerabend. Eine lustvolle Geisterbahnfahrt durch das Wesen Mann

21.15

Metropolis Berlin Calling. Film über den Berliner Elektro-Komponisten DJ Ickarus, Kunst, Wahnsinn, Rausch und Ekstase

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Blowing Monday. Bis 5 Uhr

55
55

5 Jahre Mis-Shapes

Am 5. November 2005 fand die erste Mis-Shapes in Hamburg statt. Auf den Tag genau fünf Jahre später feiert die Indie-Party Geburtstag. Die kanadische Queer-Band The Hidden Cameras wird hierzu einen exklusiven Live-Gig spielen. Die Kult-Band, die schon an den skurrils- ten Orten wie Kirchen oder bei Mehmet Scholls Abschiedsfeier in der Allianz- Arena aufgetreten ist, wird mitten auf der Party spielen, so gegen Mitternacht. Vor- her und nachher: Musik von den Resi- dent-DJs Martha Hari & Johannes D. Täufer, die auch nach fünf Jahren noch die Fetzen fliegen lassen.

5. November 23 Uhr, Molotow mis-shapes.de

13.00

Mens Heaven Spa Bärentag (bis 1 Uhr)

19.00

Dragon Sauna Kostenloses Pastabuffett (bis 21 Uhr)

20.00

Sportplatz Cocky Friends

Community

 

10.00

Kleiner Saal Offenes Frühstück der Aids-Seelsorge

18.00

Lesbenverein Intervention Projektwerkstatt.Thema heute:

19.00

Coming Out MHC Die Kunstgruppe. Florian 42913755 MHC Schwulenberatung. 2790069 (bis 21 Uhr) MHC Selbsthilfegruppe schwuler Alkoholiker

 

19.00

19.30

19.30

MHC Gruppe für Schwule und

Lesben mit Kinderwunsch

19.30

MHC-Café Schachgruppe

19.30

MHC-Café Montagstreff. Freizeitgruppe für Schwule ab 30. Constantin 55583694

20.00

Oase Leder Positiv Offener Stammtisch für Schwule aus der Lederszene

20.00

Willi‘s am Rathaus Leder-Positiv. Stammtisch

TV

14.15

SWR Neuschwanstein und die Bergwelt des Märchenkönigs (Dokumentation, D ‘02) BR Schick mir keine Blumen (Komödie, USA ‘64)

23.45

02.15

3sat Mythos Marlene – Die Dietrich und das Dritte Reich (Dokumentation, D ‘01)

Dienstag

2

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70 (bis 21 Uhr) Strictly Men SmallTalk & More

21.00

22.00

Wunderbar Zauberhaft. Selten. Schön. Blond

Kultur

19.30

Hamburgische Staatsoper Parzival – Episoden und Echo. Ballett von John Neumeier nach

19.30

Chrétien de Troyes und Wolfram von Eschenbach The English Theatre of

U.a. mit Dominique Horwitz

20.00

Hamburg This Is How It Goes. Komödie von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle Hamburger Kammer-

spiele Wie es so läuft. Komö- die von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle.

20.00

Schmidt Theater Volles Programm. Erinnerungen an viele Jahrzehnte besterTV- Unterhaltung von Oliver Kalkofe und Martin Lingnau mit belieb-

tenTitelsong-Klassikern und

der Band Energie St. Pauli

Lust

09.00

Erotixx Hamburg BI-Day. Bis 5 Uhr

13.00

Dragon Sauna Single-Tag

13.00

Mens Heaven Spa Doppeldecker. Partnertag 2 for 1 (bis 1 Uhr)

20.00

Sportplatz Come Inside

Community

10.00

Ambulanzzentrum UKE

16.00

Regenbogencafé. Frühstück der Aids-Seelsorge Lesbenverein Intervention

18.30

Offener Junglesbentreff (bis 20 Uhr) Aids-Hilfe

19.30

Informationsabend für Freiwilligen-Engagement Sternchance Die Motorboys.

20.00

Oldtimerenthusiast? Young- timerfetischist? Neuwagen- liebhaber? Stammtisch MHC Gayandgray. Gruppen- treff für Schwule über 40

Sonstiges

16.00 Hein&Fiete Beratung zu HIV/AIDS, Hepatitis, Syphilis, Tripper und Chlamydien. Ohne Voranmeldung, anonym und kostenlos (bis 18 Uhr)

Mittwoch

3

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70(bis 21 Uhr)

20.00

Slut Club Cheap and sexy wednesday.

(bis 21 Uhr) 20.00 Slut Club Cheap and sexy wednesday. 21.00 Daniel‘s 70er, 80er, 90er- Party.

21.00

Daniel‘s 70er, 80er, 90er- Party. Alle Schnäpse 1

22.00

Wunderbar Time for Party!

23.00

Kir Love Pop. Schwul-lesbische

Party mit DJ Sven Enzelmann (Pop, Charts, Black, Indiepop

und Rock)

Kultur

19.00

Schmidt Theater Volles Programm. Erinnerungen an viele Jahrzehnte besterTV- Unterhaltung von Oliver Kalkofe

und Martin Lingnau mit

beliebtenTitelsong-Klassikern und der Band Energie St. Pauli

19.30

The English Theatre of

Hamburg This Is How It Goes. Komödie von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung,

Alltagsrassismus und eine Ehehölle

19.30

Theater an der Mar-

schnerstraße „Doubt: A Parable“.Theaterstück von John Patrick Shanley über Moral und Sittenstrenge im Brooklyn der

60er Jahre. Mit dem Ensemble The Hamburg Players e.V.

20.00

Alma Hoppes Lustspiel- haus Theatersport. Impro-

theater: Steife Brise Hamburg vs. Die Spontanos, Krefeld

20.00

Hamburger Kammers- piele Wie es so läuft. Komödie von Neil LaBute über eine

Krefeld 20.00 Hamburger Kammers- piele Wie es so läuft. Komödie von Neil LaBute über eine 32

programm@hinnerk.de

 

Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle. U.a. mit Dominique Horwitz

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Relax’n Sex. Bis 5 Uhr

 

13.00

Dragon Sauna „40 up“. Ermäßigter Eintritt für Gäste über 40

17.00

Be Fetisch69 Wichsen –Sexfun mit Jarda

20.00

Sportplatz Suck It Up

 

20.00

Strictly Men Sex-Party. Oben oder unten ohne

Community

 

11.00

Aids-Hilfe Regenbogen- Kantine. Kochen und Essen in Gemeinschaft (mit Voran- meldung, bis 13 Uhr) Anschlie- ßend: NachTisch

17.00

MHC Lesbenberatung.

 

2790049 (bis 19 Uhr)

18.00

MHC Dancing Deerns. Susanne (0172) 4167069

19.00

Aids-Hilfe

 

Veranstaltungsreihe „Gesund-

heit ist mehr

“.Thema:

„Män-

nermedizin im Fokus“ mit HIV- Schwerpunktarzt Dr. Axel Adam

19.00

Cafee mit Herz Spieltreff für Menschen mit HIV und Aids

19.00

MHC Schwulenberatung.

2790069 (bis 21 Uhr)

 

19.00

MHC-Café

 

Bikerinnen-Stammtisch

 

19.30

MHC-Café

 

FrauenLesben-Stammtisch

Sonstiges

 

20.00

Tanzsalon Schwullesbischer Standardtanz. Infos bei Eike.

30036686

TV

15.05

Kabel eins Rules of Engagement: Mein schwuler Freund (Sitcom, USA ‘09)

22.05

Arte Und wenn’s ein Junge ist? (Dokumentation, F/CDN ‘09)

23.00

Arte Führer Ex (Spielfilm, D ‘02, s. auch S. 62/63)

Donnerstag

 

4

Party

 

18.00

Bellini Pink Donnerstag. Stammtisch

21.00

Generation Bar Blond am Donnerstag

 

22.00

Wunderbar Schrill, schräg und sexy

Kultur

 

15.00

Amsinckstr. 22 Ausstellungseröffnung „Coming Out – Homosexuelles Leben in Hamburg 1969 bis heute“ mit Bezirksamtsleiter Schreiber u.a. (Ausstellung mind. bis Ende Januar 2011

Schreiber u.a. (Ausstellung mind. bis Ende Januar 2011 19.30 Hamburger Engelsaal Die Zitronenjette. Hamburger

19.30

Hamburger Engelsaal Die Zitronenjette. Hamburger Singspiel

19.30

Theater an der Mar- schnerstraße “Doubt: A Parable”.Theaterstück von John Patrick Shanley über Moral und Sittenstrenge im Brooklyn der 60er Jahre. Mit dem Ensemble The Hamburg Players e.V.

20.00

Cafe Keese Quatsch Comedy Club. Club-Mix u.a. mit Ole Lehmann (Moderation)

20.00

Hamburger Kammer- spiele Wie es so läuft. Komö- die von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle. U.a. mit Dominique Horwitz

20.00

Schmidt Theater Volles Programm. Erinnerungen an viele Jahrzehnte besterTV- Unterhaltung von Oliver Kalkofe und Martin Lingnau mit

20.00

beliebtenTitelsong-Klassikern und der Band Energie St. Pauli Thalia in der Gaußstraße Invasion! Wer bin ich? Und wie viele?Theater über die Identi- tätssuche zwischen den Kultu- ren. Von Jonas Hassen Khemiri Thalia Theater Woyzeck. Nach Georg Büchner. Songs und LiedtexteTom Waits und Kathleen Brennan

20.00

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Cruising and more (bis 5 Uhr)

13.00

Dragon Sauna Mix-Tag. Wellness und Erotik für gay, bi, hetero und Paare (bis 24 Uhr)

13.00

Mens Heaven Spa Sparfuchstag. Reduzierter Eintritt 10EUR (bis 1 Uhr)

20.00

Be Fetisch69 Be In – Fuck

Party. Sexparty für Bi-Männer, Frauen, Gays,Transen und Fetischisten. Kein Dress-Code

(bis 5 Uhr)

 
und Fetischisten. Kein Dress-Code (bis 5 Uhr)   20.00 Sexplosion Horny!   Underwear-Party.

20.00

Sexplosion Horny!

 

Underwear-Party. Dresscode:

Underwear, Jocks, SportsGear

20.00

Slut Club Sleazy and Easy. Naked Sex-Party bis 0 Uhr (Einlass 20-22 Uhr, ab 0 Uhr Barbetrieb)

20.00

Sportplatz I come to Play

21.00

Strictly Men Skin & Punk Sex

Community

 

16.30

Lesbenverein Intervention Das Lesbentreff-Café. Klönen, Kennen lernen und Infos bekommen bei Kaffee,Tee und Keksen MHC Lesbenberatung. 2790049 (bis 20 Uhr) Café Leben Süd-Gays. Harburger Freizeitgruppe Lesbenverein Intervention Politische Aktionsgruppe Café Gnosa Treffen der schwulen Lehrergruppe MHC Kulturbeutel. Schwule Theatergruppe

18.00

19.00

19.00

19.30

19.30

19.30

MHC Gesprächskreis für LesBi- Queere Frauen mit Psychiatrie/ Therapie-Erfahrung

Sonstiges

 

16.00

Hein&Fiete Beratung zu HIV/AIDS, Hepatitis, Syphilis, Tripper und Chlamydien. Ohne Voranmeldung, anonym und kostenlos (bis 18 Uhr)

TV

17.05

RTL 2 Hinterm Sofa an der Front: Alles nervt (Sitcom, USA ‘05-’07)

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3724) (Serie, D ‘10)

20.15

Das Erste Wie liebt Deutschland? (Show,

D

‘10, s. auch S. 62/63)

00.10

RTL 2 Law & Order: New York: Aus- gestoßen (Serie, USA ‘99-’09)

Freitag

5

Party

 

18.00

Bellini Gay Happening. Warm Up für die Freitag Nacht

21.00

Generation Bar Big City Beats Das Beste aus Rock, Pop, und R’n’B mit DJ Arno von Dannen

22.00

Daniel‘s Dance-Party mit Kult-DJ Matthias

22.00

Hasenschaukel Café Bukarest. For Queer Dreamers mit Eklezistisches Plattendrehen:Tanz, Indie, Soul, Disco, Homohop, Electro Slut Club Community Friday. Stammtisch der Slut Club- Community bei Gay Romeo

22.00

22.00

Toms Saloon Men4Men. Cruising-Night

22.00

Wunderbar Bauch, Beine, Po. Mit DJ Frau Hoppe

22.30

Toom Peerstall The Sound

of

Philadelphia. Soul &

Popspezialitäten mit Radiomoderator Mr. Philly

& Popspezialitäten mit Radiomoderator Mr. Philly 23.00 Molotow 5 Jahre Mis-Shapes-Geburts- tagsparty mit

23.00 Molotow 5 Jahre Mis-Shapes-Geburts- tagsparty mit Liveact der Hid- den Cameras. Schwul, lesbisch, scheißegal – queere Indie-Pop-

Elektro-Party

Kultur

11.00

Thalia in der Gaußstraße

19.00

Invasion! Wer bin ich? Und wie viele?Theater über die Identi- tätssuche zwischen den Kultu- ren. Von Jonas Hassen Khemiri Metropolis Die Hamburg-

19.30

Rolle. Film von Horst König- stein. Momentaufnahme von Hamburger Orten wie Wil- helmsburg, dem Spielbuden- platz u.a. zur Vorwendezeit. Mit Aufnahmen aus dem ehema- ligen Archiv der Hamburger Landesbildstelle (BRD ‘89) Hamburger Engelsaal

19.30

Die Zitronenjette. Hamburger Singspiel Hamburgische Staatsoper

19.30

Parzival – Episoden und Echo. Ballett von John Neumeier nach Chrétien de Troyes und Wolfram von Eschenbach The English Theatre of

19.30

Hamburg This Is How It Goes. Komödie von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle Theater an der Mar-

20.00

schnerstraße „Doubt: A Parable“.Theaterstück von John Patrick Shanley über Moral und Sittenstrenge im Brooklyn der 60er Jahre. Mit dem Ensemble The Hamburg Players e.V. Cafe Keese Quatsch Comedy

20.00

Club. Club-Mix u.a. mit Ole Lehmann (Moderation) Hamburger Kammer-

20.00

spiele Wie es so läuft. Komö- die von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle. U.a. mit Dominique Horwitz Saalbau Elmshorn

20.00

(Adenauerdamm 2, Elmshorn) Winterreise-Lieder. Oper mit Christoph v. Weitzel (Bariton) Schmidt Theater Volles

00.00

Programm. Erinnerungen an viele Jahrzehnte besterTV- Unterhaltung von Oliver Kalkofe und Martin Lingnau mit beliebtenTitelsong-Klassikern und der Band Energie St. Pauli Schmidts Tivoli Kay Ray Late Night

Lust

13.00

Dragon Sauna Partnertag

13.00

Mens Heaven Spa Nackte Tatsachen. FKK-Tag (bis 3 Uhr)

20.00

Be Fetisch69 Be Voyeur – Fuck-Party. Party für Bi-Männer, Frauen, Gays,Transen und Fetischisten. Kein Dress-Code (bis 5 Uhr)

Gays,Transen und Fetischisten. Kein Dress-Code (bis 5 Uhr) 20.00 Sexplosion 20.00 Nackt! Naked-Sex-Party

20.00

Sexplosion

20.00

Nackt! Naked-Sex-Party Sportplatz Creampie Surprise

22.00

Strictly Men Fuck or Cruising

Community

17.00

MHC Boyfriends. Schwule

17.00

Jugendgruppe für Jungs bis 19 MHC Trans*normal.Trans*-

19.00

Jugendgruppe (bis 26). Kon- takt: franzi@mhc-hamburg.de MHC Belle Alliance. Schwullesbischer Chor

20.00

Frauencafé endlich

Thanks Venus – It’s friday

20.00

Willi‘s am Rathaus Gay-Trekk Stammtisch

Programmadressen Seite 43 • Programminfos bitte an: programm@hinnerk.de

Willi‘s am Rathaus Gay-Trekk Stammtisch Programmadressen Seite 43 • Programminfos bitte an: programm@hinnerk.de
Willi‘s am Rathaus Gay-Trekk Stammtisch Programmadressen Seite 43 • Programminfos bitte an: programm@hinnerk.de
hinnerk Programm
hinnerk Programm
hinnerk Programm „Immer noch brauchen Aidskranke unsere Hilfe. Deshalb ist auch deine Spende wichtig!” Micco Welt
hinnerk Programm „Immer noch brauchen Aidskranke unsere Hilfe. Deshalb ist auch deine Spende wichtig!” Micco Welt
hinnerk Programm „Immer noch brauchen Aidskranke unsere Hilfe. Deshalb ist auch deine Spende wichtig!” Micco Welt
hinnerk Programm „Immer noch brauchen Aidskranke unsere Hilfe. Deshalb ist auch deine Spende wichtig!” Micco Welt
hinnerk Programm „Immer noch brauchen Aidskranke unsere Hilfe. Deshalb ist auch deine Spende wichtig!” Micco Welt
hinnerk Programm „Immer noch brauchen Aidskranke unsere Hilfe. Deshalb ist auch deine Spende wichtig!” Micco Welt
„Immer noch brauchen Aidskranke unsere Hilfe. Deshalb ist auch deine Spende wichtig!” Micco Welt Aids
„Immer noch brauchen
Aidskranke unsere Hilfe.
Deshalb ist auch
deine Spende wichtig!”
Micco
Welt
Aids
Tag
2010
Spendenaktion vom 1. bis 30. November
für den Patenschaftsfonds
powered by
der Aids-Seelsorge.
www.die-paten.net

Sexbeziehung

 
66
66

Ein Coiffeur gabelt einen jungen Skin auf und sperrt ihn ein, um ihn zu vernaschen. Der brutal wirkende Rohling wird schon bald das Opfer einer erstaunlichen Sex- beziehung. Er entwischt, nur um kurz da- rauf seiner militant-lesbischen Schwes-

ter in die Hände zu fallen, die ihn vor ihren halbnackten Kumpaninnen demütigt und als Darsteller für ihre Amateurfilme miss- braucht. Scheu stiehlt sich der Geschun-

dene wieder zurück

„No Skin Off My

Ass“ von Bruce La Bruce (Foto) ist ein Undergroundklassiker. Die Q-Movie-Bar zeigt erst den Film, dann gibt‘s Cocktails.

6. November, 22 Uhr, B-Movie

 

b-movie.de

Sonstiges

 

23.00

Waagenbau Global Flow pres. We Funk. HipHop-, Rap-, Funk&Soul-Party mit DJs Buzz- T, Eloquent&Delicious, Lewis Parker&John Robinson u.a. (mixed) Astoria Frühclub (mixed)

20.00

Sportplatz Fuck Factory

20.00

Tanzsalon Schwullesbischer

 

21.30

Strictly Men The Fetisch Night

 

Standardtanz. Infos bei Eike. 30036686

05.00

Slut Club FrühFick Club

TV

06.00

Dragon Sauna Kostenloses Frühstück. Bis 8 Uhr

22.30

Arte Between the Lines – Indiens drittes Geschlecht (Dokumentation, D ‘05, s. auch S. 62/63) 3sat Kay Ray: „Solo-Show“ – Hart an der Scherzgrenze (Comedy, D ‘06)

 

05.00

05.00

Location 1 Frühclub (mixed)

Kultur

Community

16.00

Hein&Fiete Der Männertreff.

Offene Gruppe für vielseitig

03.55

15.00

Hamburger Engelsaal Die Zitronenjette. Hamburger Singspiel (auch 19.30 Uhr) The English Theatre of Hamburg This Is How It Goes. Komödie von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltagsrassismus und eine Ehehölle Theater an der Mar- schnerstraße “Doubt: A Parable”.Theaterstück von John Patrick Shanley über Moral und Sittenstrenge im Brooklyn der 60er Jahre. Mit dem EnsembleThe Hamburg Players e.V. Cafe Keese Quatsch Comedy Club. Club-Mix u.a. mit Ole Lehmann (Moderation), Hans Gerzlich, Michael Schönen, Hieronymus undThomas Nicolai & Robert Neumann Hamburger Kammer- spiele Wie es so läuft. Komö- die von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle. U.a. mit Dominique Horwitz MHC „Liebe und andere Katastrophen“. Mit der schwulenTheatergruppe Kulturbeutel Hamburg Saalbau Elmshorn (Adenauerdamm 2, Elmshorn) Haydn-Orchester. Mit Brahms, Strauß und Mozart Schmidt Theater Volles Programm. Erinnerungen an viele Jahrzehnte besterTV- Unterhaltung von Oliver Kalkofe und Martin Lingnau mit beliebtenTitelsong-Klassikern und der Band Energie St. Pauli Thalia Theater Hamlet. Von William Shakespeare B-Movie No Skin Off My Ass. Underground-Film von Bruce LaBruce über einen homo- phoben Machoskin (D/CAN ‘91). Anschließend Q-Moviebar

 

interessierte in lockerer Runde.

TV

 

19.30

05.25

Sat.1 Will & Grace: Steife Brise (Sitcom, USA ‘03)

Sat.1 Will & Grace: Sex und Ex (Sitcom, USA ‘03)

Comedy Central Ellen: Die gute Samariterin, Das Outing

Samstag

6

 

05.45

Party

14.30

Tanzschule Baladin Baladins Geburtstags-Spekta- kel. Mit zweiTanzflächen, kostenlose Probestunden, Showprogramm undTanzabend mit Standard/Latein, Salsa, Tango und Disco

02.15

19.30

(1), Das Outing (2), Wie erzähl’ ich‘s meinen Eltern? (Sitcom, USA ‘94-’98)

Sonntag

7

18.00

Bellini Gay Happening. Warm Up für die Samstag Nacht

18.00 Bellini Gay Happening. Warm Up für die Samstag Nacht

20.00

Willi‘s am Rathaus Disco-Night. Mit den besten Hits der Achtziger Jahre. Remember the good times

20.00

  20.00
 

20.00

20.00

20.00

Party

12.00

M&V Gaststätte

Weißwurst – Bayerisches Frühstück: Weißwurst, Brezn,

20.00

Obatzda, Radi

All you can eat

21.00

Generation Bar Disco Night. Das Beste aus Rock, Pop, und RnB mit DJ Arno von Dannen

22.00

für 8

Wunderbar Reste finden

Kultur

 

22.00

Daniel‘s Dance-Party. Mit Kult-DJ Matthias

11.00

Hamburger Kunsthalle Radikal und ausdrucksstark.

22.00

Factory Hasselbrook Absolute Disco Party. Mit DJ Marcue-s

 

20.00

Ernst Ludwig Kirchner und Meister Franke. Vortrag

22.00

12.00

Hamburger Kunsthalle Ernst Ludwig Kirchner. Seine wichtigsten Schaffensphasen. Öffentliche Führung

22.00

Slut Club Slut Club Non Stop. Die Gay Fetish-Party

 

22.00

Toms Saloon Hot & Fun

22.00

Toom Peerstall Feel the Music. Das Schönste aus 3 Generationen mit DJ Silvano

 

15.00

Hamburger Engelsaal Ganz Paris träumt von der Liebe. Die Schlager-Revue der famosen 60er

00.00

Schmidt Theater Schmidt Mitternachtsshow

22.00

Wunderbar Never Stop the Music. Mit DJ Sunshine

 

Lust

13.00

Mens Heaven Spa Langer Samstag. (bis 3 Uhr)

18.00

MHC „Liebe und andere Katastrophen“. Mit der

22.30

La Strada Musik ist Trumpf.

 

Schlager und mehr mit Mister Philly

20.00

Be Fetisch69 Be 69 – Fuck-

schwulenTheatergruppe

Kulturbeutel Hamburg

Party. Party für Bi-Männer, Frauen, Gays,Transen und Fetischisten. Kein Dress-Code (bis 5 Uhr) 19.00 Hamburger

Party. Party für Bi-Männer, Frauen, Gays,Transen und Fetischisten. Kein Dress-Code (bis 5 Uhr)

Party. Party für Bi-Männer, Frauen, Gays,Transen und Fetischisten. Kein Dress-Code (bis 5 Uhr)

19.00

Hamburger Kammer- spiele Wie es so läuft. Komö- die von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle. U.a. mit Dominique Horwitz

19.00

Schmidt Theater Mars & Venus – Crashkurs Liebe. Nach John Grays Bestseller „Männer sind anders. Frauen auch“

19.30

Hamburger Engelsaal Komm ein bißchen mit nach

20.00

Sexplosion Incognito!

Italien. Heitere Musikrevue der großen, alten Zeit des deutschen Schlagers

23.00

136° 136° –The Club. Schwule Houseparty mit DJ De La Torre

Masken-Sexparty. Dresscode:

Nackt mit Maske

20.00

Indra Sängerknaben & Sire- nen. Songwriter präsentieren ihre Musik. Einlass 19 Uhr

20.00

Laeiszhalle Konzert des Haydn Orchesters Hamburg. Mit Werken von Johannes Brahms, Richard Strauss und W. A. Mozart

20.00

Stage Club Suzanne Vega. Konzert

21.15

Metropolis Die Hamburg- Rolle. Film von Horst Königstein. Momentaufnahme von Hambur- ger Orten wie Wilhelmsburg. dem Spielbudenplatz u.a. zur Vorwendezeit. Mit Aufnahmen aus dem ehemaligen Archiv der Hamburger Landesbildstelle (BRD ‘89)

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Sonntagsverkehr (bis 5 Uhr

13.00

Mens Heaven Spa Kaffee und Kuchenbufett. (bis 1 Uhr)

Mens Heaven Spa Kaffee und Kuchenbufett. (bis 1 Uhr) 16.00 Sportplatz Freistoss. Sexparty. Dresscode: Sports-

16.00

Sportplatz Freistoss. Sexparty. Dresscode: Sports- wear oder Oberkörper frei

Sexparty. Dresscode: Sports- wear oder Oberkörper frei 17.00 Sexplosion Sonntags-Sex- Party. Einlass von 17 bis

17.00

Sexplosion Sonntags-Sex- Party. Einlass von 17 bis 18 Uhr. Dresscode: mind. freier Ober- körper, Underwear oder nackt

Dresscode: mind. freier Ober- körper, Underwear oder nackt 18.00 Slut Club Cocksucker Club. Dresscode: Nackt (ab

18.00

Slut Club Cocksucker Club. Dresscode:

Nackt (ab 23 Uhr Barbetrieb)

19.00

Strictly Men FFisten mit Klasse

Community

 

18.00

Basisgemeinde MCC

Gottesdienst

Sonstiges

 

13.00

Mr. Chaps „Shoppen und Schlürfen“. Sonntagsverkauf (bis 18 Uhr)

09.00

Frauencafé endlich Frühstücksbuffet (bis 14 Uhr)

09.50

Hauptbahnhof (Wandelhalle Ausgang Kirchenallee) Rosa Radler. Wanderung von Boberg zum Sachsenwald

18.00

Medienbunker Feldstraße Schwul-lesbischer HipHop- Tanzkurs. Im Tanzstudio Saba Pedük (bis 19.15 Uhr)

Montag

8

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70 (bis 21 Uhr)

21.00

Strictly Men SmallTalk & More

(bis 21 Uhr) 21.00 Strictly Men SmallTalk & More 22.00 Toms Saloon The New Monday@Toms. 2-4-

22.00

Toms Saloon The New Monday@Toms. 2-4- 1 all night long mit David (German Mr. Leather 2010)

22.00

Wunderbar „Ficken“ zwei Euro. Start in die Woche

Kultur

19.00

Café Gnosa „Brautschmaus“ Vernissage der Ausstellung der Heidel- berger Malerin Anita Buchholz (Ausstellung bis 12.12.) Hamburger Engelsaal Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Die Engelsaal- Revue Schmidt Theater Mars & Venus – Crashkurs Liebe. Nach John Grays Bestseller „Männer sind anders. Frauen auch”

19.30

20.00

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Blowing Monday (bis 5 Uhr) Mens Heaven Spa Bärentag. (bis 1 Uhr) Dragon Sauna Kostenloses Pastabuffett (bis 21 Uhr) Sportplatz Cocky Friends

13.00

19.00

20.00

Community

 

10.00

Kleiner Saal Offenes Frühstück der Aids-Seelsorge

18.00

Lesbenverein Intervention Projektwerkstatt.Thema heute:

19.00

Coming Out MHC Die Kunstgruppe. Florian 42913755 MHC Schwulenberatung. 2790069 (bis 21 Uhr) MHC Selbsthilfegruppe schwuler Alkoholiker MHC Schola Cantorosa. Männerchorprobe MHC-Café Schachgruppe Oase Leder Positiv Offener Stammtisch für Schwule aus der Lederszene

19.00

19.30

19.30

19.30

20.00

20.00

Willi‘s am Rathaus Leder-Positiv. Stammtisch

TV

11.45

Vox Die Nanny: Unter Schwes- tern (Sitcom, USA ‘95)

12.15

Vox The Guardian – Retter mit Herz: Eine peinliche Geschichte (Serie, USA ‘03-’04)

17.05

RTL 2 Hinterm Sofa an der Front: Ich bin nicht schwul! (Sitcom, USA ‘05-’07)

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3726) (Serie, D ‘10, s. auch S.

62/63)

Dienstag

9

(3726) (Serie, D ‘10, s. auch S. 62/63) Dienstag 9 Party 17.00 Generation Bar Happy Hour.

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70 (bis 21 Uhr) Strictly Men SmallTalk & More Wunderbar Zauberhaft.

21.00

22.00

Selten. Schön. Blond

Kultur

14.00

St. Georgskirche Kulturzeit der Aidsseelsorge.Thema heute: „Der 9. November – ein geschichtsträchtiges Datum“. Diavortrag mit Bernd Leichauer Hamburger Engelsaal Die Haifischbar. Maritime Melodien und Geschichten aus Hamburg und der weiten Welt Hamburgische Staatsoper Fließende Welten. Zwei japanisch inspirierte Ballette von John Neumeier The English Theatre of Hamburg This Is How It Goes. Komödie von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle Deutsches Schauspiel- haus Frühlingserwachen. Nach Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Daniel Wahl Schmidt Theater Volles Programm. Erinnerungen an viele Jahrzehnte besterTV- Unterhaltung von Oliver Kalkofe und Martin Lingnau mit beliebtenTitelsong-Klassikern und der Band Energie St. Pauli Thalia Theater Andersen –Trip zwischen

19.30

19.30

19.30

20.00

20.00

20.00

 

Welten. Auf den Spuren des Künstlers und Nomaden Hans Christian Andersen

Lust

09.00

Erotixx Hamburg BI-Day (bis 5 Uhr) Dragon Sauna Single-Tag Mens Heaven Spa Doppeldecker. Partnertag 2 for 1 (bis 1 Uhr) Sportplatz Come Inside

13.00

13.00

20.00

Community

 

10.00

Ambulanzzentrum UKE Regenbogencafé. Frühstück der Aids-Seelsorge Lesbenverein Intervention Offener Junglesbentreff (bis 20 Uhr) MHC Switch.TS-Gruppe MHC Gayandgray. Gruppen-

16.00

19.00

20.00

treff für Schwule über 40

Sonstiges

 

16.00

Hein&Fiete Beratung zu HIV/AIDS, Hepatitis, Syphilis, Tripper und Chlamydien. Ohne Voranmeldung, anonym und kostenlos (bis 18 Uhr)

TV

15.05

Kabel eins Rules of Engagement: Finger weg! (Sitcom, USA ‘09)

Mittwoch

10

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70 (bis 21 Uhr)

20.00

Slut Club Cheap and sexy wednesday.

(bis 21 Uhr) 20.00 Slut Club Cheap and sexy wednesday. 21.00 Daniel‘s 70er, 80er, 90er- Party.

21.00

Daniel‘s 70er, 80er, 90er- Party. Alle Schnäpse 1

22.00

Wunderbar Time for Party!

23.00

Kir Love Pop. Schwul-lesbische Party mit DJ Sven Enzelmann (Pop, Charts, Black, Indiepop und Rock)

Kultur

17.00

Polittbüro Aus der schönen neuen Welt. Niedriglohn und Zeitarbeit. Günther Wallraff liest aus seinem neuesten Buch und berichtet aus seiner Zeit als Niedriglöhner Metropolis Comedian Harmo- nists. Film über Aufstieg und Fall des legendären Ensembles Comedian Harmonists im Berlin der 20er und 30er Jahre Schmidt Theater Volles Programm. Erinnerungen an viele Jahrzehnte besterTV- Unterhaltung von Oliver Kalkofe und Martin Lingnau mit beliebtenTitelsong-Klassikern und der Band Energie St. Pauli

19.00

19.00

19.30

Hamburger Engelsaal Heimweh nach St. Pauli. Operette von Lotar Olias

19.30

The English Theatre of Hamburg This Is How It Goes. Komödie von Neil LaBute über eine Dreiecksbeziehung, Alltags- rassismus und eine Ehehölle

19.30

Theater an der Mar- schnerstraße “Doubt: A Parable”.Theaterstück von John Patrick Shanley über Moral und Sittenstrenge im Brooklyn der 60er Jahre. Mit dem Ensemble The Hamburg Players e.V.

20.00

Fabrik Joe Jackson. Konzert

20.00

Imperial Theater Improkrimi. Morden im Norden mit demTheater Steife Brise

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Relax’n Sex (bis 5 Uhr) Dragon Sauna „40 up”. Ermäßigter Eintritt für Gäste über 40

13.00

17.00

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17.00

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