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Ausgewählte klassische Lerntheorien Antje Thomi Susanne Wagner
Ausgewählte
klassische
Lerntheorien
Antje Thomi
Susanne Wagner

Gliederung

n

Einführung in die Lerntheorien

n

Behaviorismus

n

Kognitivismus

n

Konstruktivismus

n

Zusammenfassung

Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder
Der Begriff „Lernen“ Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder

Der Begriff „Lernen“

Lernen ist ein Prozess, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder im Verhaltenspotential führt und auf Erfahrungen aufbaut. Lernen ist nicht direkt zu beobachten. Es muss auf Veränderungen des beobachtbaren Verhaltens erschlossen werden.

(vgl. Zimbardo 1996, S. 263)

Der Begriff „Lernen“ Quelle: Hobmair 1993, S. 79
Der Begriff „Lernen“
Quelle: Hobmair 1993, S. 79
Der Begriff „Lerntheorien“ „Die von der Psychologie entwickelten Theorien zur systematischen Erklärung von nicht
Der Begriff „Lerntheorien“
„Die von der Psychologie entwickelten Theorien
zur systematischen Erklärung von nicht
beobachtbaren Lernprozessen werden
Lerntheorien genannt.“
(vgl. Hobmair 1993, S. 151)
Der Begriff „Lerntheorien“ Festzuhalten ist, dass sich die verschiedenen Ansätze unterscheiden durch: n die
Der Begriff „Lerntheorien“
Festzuhalten ist, dass sich die verschiedenen
Ansätze unterscheiden durch:
n
die Vorstellung des Lernens an sich
n
die Rolle von Lernen, Lehrer und den Einsatz von
Medien
n
den Grad an Selbstständigkeit und der
Eigenverantwortung im Bezug auf das Lernen

Klassische Lerntheorien

In der einschlägigen didaktischen Literatur werden im Allgemeinen drei Theorien unterschieden:

 
didaktischen Literatur werden im Allgemeinen drei Theorien unterschieden:   Quelle: Marder/Stöckl 1999, S. 12

Quelle: Marder/Stöckl 1999, S. 12

Behaviorismus Alle Ausprägungen dieser Theorie beruhen allein auf messbarem und beobachtbarem Verhalten. Prozesse
Behaviorismus
Alle Ausprägungen dieser Theorie beruhen allein auf
messbarem und beobachtbarem Verhalten. Prozesse
innerhalb des Individuums werden für nicht beobachtbar
gehalten.
Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S. 102
Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle: Edelmann 1996, S.59
Behaviorismus
Klassisches Konditionieren (Pawlow)
Quelle: Edelmann 1996, S.59
Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) führt zu Unbedingter Reiz Futter Speicherabsonderung Unbedingte
Behaviorismus
Klassisches Konditionieren (Pawlow)
führt zu
Unbedingter Reiz
Futter
Speicherabsonderung
Unbedingte Reaktion
führt zu
Keiner gesicherten
Neutraler Reiz
Glockenton
Reaktion
Unbedingter Futter
führt zu
führt zu
+
+
Glockenton Neutraler
Speichelabsonderung
Unbedingte Reaktion
Reiz
Reiz
führt zu
führt zu
Glockenton Bedingter
Speichelabsonderung
Bedingte Reaktion
Reiz
Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) „Klassisches Konditionieren oder Signallernen ist der Prozess, der
Behaviorismus
Klassisches Konditionieren (Pawlow)
„Klassisches Konditionieren oder Signallernen ist
der Prozess, der wiederholten Koppelung eines
neutralen Reizes mit einem unbedingten Reiz,
wobei der ursprünglich neutrale Reiz eine
Signalfunktion übernimmt und eine bedingte
Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153)
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:
eine bedingte Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle:

Behaviorismus

Klassisches Konditionieren (Pawlow)

Reaktion auslöst.“ (Hobmair 1993, S. 153) Behaviorismus Klassisches Konditionieren (Pawlow) Quelle: Hobmair 1993, S.157

Quelle: Hobmair 1993, S.157

Behaviorismus Versuch und Irrtum (Thorndike) Versuchsaufbau: In diesem Käfig ist eine hungrige Katze eingesperrt. Um
Behaviorismus
Versuch und Irrtum (Thorndike)
Versuchsaufbau:
In diesem Käfig ist eine
hungrige Katze eingesperrt.
Um herauszukommen muss
sie eine Sperre lösen, einen
Hebel drücken oder eine
Schlaufe ziehen.
Quelle: Hobmair 1993, S.159
Behaviorismus Versuch und Irrtum (Thorndike) Stationen des Lernens durch Versuch und Irrtum sind: n Wahlloses
Behaviorismus
Versuch und Irrtum (Thorndike)
Stationen des Lernens durch Versuch und Irrtum sind:
n
Wahlloses Ausprobieren verschiedener Möglichkeiten
n
Ergebnislosigkeit der meisten Reaktionen
n
Zufällig richtige Reaktionen führen zum Erfolg Ë Katze
befreit sich aus dem Käfig und kommt ans Futter
n
Bei weiteren Durchführungen verschwinden Reaktionen
die nicht zum Erfolg führen nach und nach. Reaktionen
die zum Erfolg führen werden schneller gezeigt.
n
Die Katze hat gelernt die Tür zu öffnen und sich zu
befreien.
Behaviorismus Versuch und Irrtum (Thorndike) Quelle: Hobmair 1993, S.160
Behaviorismus
Versuch und Irrtum (Thorndike)
Quelle: Hobmair 1993, S.160
Behaviorismus Lernen durch Verstärkung (Skinner) Versuchsaufbau: Bei der 1. Versuchsanordnung wird eine hungrige
Behaviorismus
Lernen durch Verstärkung (Skinner)
Versuchsaufbau:
Bei der 1. Versuchsanordnung
wird eine hungrige Ratte in den
Käfig gesperrt, in dem sich am
Ende ein Hebel befindet. Nach
spontanen Verhaltensweisen
drückt sie den Hebel herunter und
bekommt Futter. Geschieht dies
wiederholt wird sie vermehrt den
Hebel drücken.
Quelle: Hobmair 1993, S.161
Behaviorismus Lernen durch Verstärkung (Skinner) Versuchsaufbau: Bei der 2. Versuchsanordnung wird das Gitter in der
Behaviorismus
Lernen durch Verstärkung (Skinner)
Versuchsaufbau:
Bei der 2. Versuchsanordnung
wird das Gitter in der Box unter
Storm gesetzt. Durch Drücken
des Hebels kann die Ratte den
Stromfluss für einige Sekunden
unterbrechen. Auch hier wird die
Ratte vermehrt den Hebel
drücken.
Quelle: Hobmair 1993, S.161
Behaviorismus Lernen durch Verstärkung (Skinner) „Lernen durch Verstärkung ist der Prozess, bei dem ein Verhalten,
Behaviorismus
Lernen durch Verstärkung (Skinner)
„Lernen durch Verstärkung ist der Prozess, bei dem
ein Verhalten, das angenehme Konsequenzen
herbeiführt oder unangenehme Situationen beseitigt,
vermehrt auftritt.“ (vgl.: Hobmair 1993, S. 162)
Behaviorismus Kritik n Geisteszustände des Individuums müssen sich nicht unbedingt in (einem bestimmten) Verhalten
Behaviorismus
Kritik
n
Geisteszustände des Individuums müssen sich nicht
unbedingt in (einem bestimmten) Verhalten zeigen
n
Keine Erklärung für komplexere Lernprozesse, die auf
Gesamtzusammenhang abzielen
n
Vernachlässigung individueller Faktoren
Behaviorismus Behavioristisch geprägte Didaktik Vier Prinzipien: n Unterricht wird auf die zu erzielenden
Behaviorismus
Behavioristisch geprägte Didaktik
Vier Prinzipien:
n
Unterricht wird auf die zu erzielenden
Verhaltensweisen ausgerichtet
n
Komplexere Lerninhalte werden in kleine/kleinste
Schritte unterteilt
n
Lernschritte werden vom Lehrenden so gewählt, dass
der Lernende Erfolge erzielt. Lob folgt unmittelbar Ë
gewünschte Verhaltensweise festigt sich
n
Lernende steht unter ständiger Beobachtung des
Lehrenden Ë sofortiger Eingriff und Korrektur möglich
Behaviorismus Behavioristisch geprägte Didaktik Kritische Punkte: n Lehrer weiß, was der Lerner in Zukunft wissen
Behaviorismus
Behavioristisch geprägte Didaktik
Kritische Punkte:
n
Lehrer weiß, was der Lerner in Zukunft wissen soll/muss
n
Prozess wird durch den Lehrer gesteuert
n
Lehrer gibt Reihenfolge der Informationen als kleine
„Portionen“ vor
n
Lerner nimmt Portionen auf und muss sie bei Bedarf
reproduzieren
ËTräges, unvernetztes Wissen; nicht transferfähig
Nur sinnvoll für Lerninhalte die das reine Memorieren von Informationen
erfordern (Vokabeltraining, etc.)
Behaviorismus Der Programmierte Unterricht n 1958 entwickelt von Skinner n Beruht auf vier Prinzipien der
Behaviorismus
Der Programmierte Unterricht
n
1958 entwickelt von Skinner
n
Beruht auf vier Prinzipien der behavioristisch geprägten
Didaktik
n
Lerngegenstand wird in Abfolge von Fragen und
Antworten präsentiert
n
Wurde später auf Software übertragen
Behaviorismus Behavioristisch geprägte Software n „Paukmaschine“ Ë daher nur eingeschränkter Wirkungsgrad n
Behaviorismus
Behavioristisch geprägte Software
n
„Paukmaschine“ Ë daher nur eingeschränkter
Wirkungsgrad
n
Berechtigung da, wo es um das reine Memorieren von
Informationen geht
n
Zwar höherer Anreiz durch Computer, aber Einpauken
von Lernstoff Ë isoliertes, unvernetztes Wissen
n
Tiefgreifendes Verständnis wird nicht ermöglicht
n
Keine Einbindung individueller Voraussetzungen
Kognitivismus Definition „Kognition ist die Gesamtheit aller Prozesse, die mit dem Wahrnehmen und Erkennen
Kognitivismus
Definition
„Kognition ist die Gesamtheit aller Prozesse, die mit
dem Wahrnehmen und Erkennen zusammenhängen.“
(vgl.: Duden Bd. 5 Fremdwörter)
Kognitivismus Allgemeines n 60er Jahre: Entwicklung neuer Lerntheorien n Lerntheorien legten Wert auf Eigenaktivität
Kognitivismus
Allgemeines
n
60er Jahre: Entwicklung neuer Lerntheorien
n
Lerntheorien legten Wert auf Eigenaktivität und
Motivation der Lernenden
n
Kognitivismus ist Gegenposition des Behaviorismus
n
Kognitivismus betont Bedeutung der im Gehirn
ablaufenden Prozesse der Informationsverarbeitung
Ë Informationsverarbeitungsprozess
n
Mensch verarbeitet äußere Reize aktiv und selbstständig
n
Entwicklung von Methoden und Verfahren zur
Lösungsgewinnung Ë „Problemlösendes Lernen“
n
Lehrende werden Tutoren
n
70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105

Kognitivismus

Modell

Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105
Tutoren n 70er Jahre: Umsetzung der Erkenntnisse im Unterricht Kognitivismus Modell Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105

Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.105

Kognitivismus Kritik n Die geringe Rolle des Körpers n Die Sichtweise des menschlichen Geistes
Kognitivismus
Kritik
n
Die geringe Rolle des Körpers
n
Die Sichtweise des menschlichen Geistes
Kognitivismus Kognitivistisch geprägte Didaktik n Ziel des Unterrichts: Lernende sollen die reale Welt verstehen n
Kognitivismus
Kognitivistisch geprägte Didaktik
n
Ziel des Unterrichts: Lernende sollen die reale Welt
verstehen
n
Lernen durch aktives Handeln und Denken fördern
n
Günstige Lernatmosphäre regt Denkprozesse an
n
Lernende sollen individuelle Lernstrategien entwickeln
Kognitivismus Kognitivistisch geprägte Software n Theorie der Bedeutungsstrukturen n Theorie der Doppelkodierung n
Kognitivismus
Kognitivistisch geprägte Software
n
Theorie der Bedeutungsstrukturen
n
Theorie der Doppelkodierung
n
Theorie der mentalen Modelle
Konsequenzen:
n
Aktiv handelnde Auseinandersetzung mit dem Problem
darf nicht ersetzt werden
n
Computerunterstützte Medien ergänzen die direkten
Erfahrungen der Kinder mit einem Gegenstand
n
Verschiedene Zugänge zu den Ergebnissen müssen
ermöglicht werden.
Kognitivismus Umsetzung in Lernsoftware n Geeignetsten Lernprogramme sind ATS (Adaptive Tutorielle Systeme) und ITS
Kognitivismus
Umsetzung in Lernsoftware
n
Geeignetsten Lernprogramme sind ATS (Adaptive
Tutorielle Systeme) und ITS (intelligente Tutorielle
Systeme)
n
Sie lassen sich den Bedürfnissen des Benutzers
anpassen
Beispiele:
n
Goethe in Weimar
n
Virtueller Bauernhof (www.bauernhof.net)
n
Ausbildung von Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG
n
Adobe PhotoShop
Kognitivismus Beispiel „Virtueller Bauernhof“ Quelle: http://www.bauernhof.net, 2003-11-20
Kognitivismus
Beispiel „Virtueller Bauernhof“
Quelle: http://www.bauernhof.net, 2003-11-20
Kognitivismus Beispiel „Adobe PhotoShop“
Kognitivismus
Beispiel „Adobe PhotoShop“
Konstruktivismus n Wissen wird durch das Individuum konstruiert n Wissen = interne, subjektive Interpretation und
Konstruktivismus
n
Wissen wird durch das Individuum
konstruiert
n
Wissen = interne, subjektive
Interpretation und Konstruktion
von Sinneswahrnehmungen
n
Lernen ist eine aktive
Wissenskonstruktion im Gehirn
n
Lernen heißt: im Gehirn gebildete
Wissenskonstruktionen aktivieren,
anpassen, überarbeiten, erweitern
Quelle: Baumgartner/Payr 1994, S.108
n
Vorwissen spielt entscheidende
Rolle, da „neues“ Wissen im
Bezug darauf konstruiert wird.
Konstruktivismus Konstruktivistisch geprägte Didaktik n Ist näher am Lerner als am Lehrer n Instruktion wird
Konstruktivismus
Konstruktivistisch geprägte Didaktik
n
Ist näher am Lerner als am Lehrer
n
Instruktion wird kritisch betrachtet
n
Prozess des Lernens beginnt mit Anregung der richtigen
Fragen
n
Lehrer ist Trainer / Coach und kann den Lernprozess nur
anstoßen und unterstützen
n
Lehrer hilft durch Anregungen, Hinweise, Fragen und
Feedback
n
Lehrer kann Lernumgebung schaffen, die anregt,
Probleme mit anderen zu bearbeiten
Konstruktivismus Situiertes Lernen n Kombiniert kognitivistischen und konstruktivistischen Ansatz n Konkrete
Konstruktivismus
Situiertes Lernen
n
Kombiniert kognitivistischen und konstruktivistischen
Ansatz
n
Konkrete Situation spielt eine wichtige Rolle
(Realitätsbezug)
n
Ausgangspunkt ist Wechselbeziehung zwischen internen
und externen Faktoren
n
Soziale Prozesse stehen im Vordergrund
Konstruktivismus Situiertes Lernen Anforderungen an die Lernumgebung: n Realitätsbezug n Einbindung des sozialen
Konstruktivismus
Situiertes Lernen
Anforderungen an die Lernumgebung:
n
Realitätsbezug
n
Einbindung des sozialen Kontextes
n
Komplexe Ausgangsprobleme und Perspektiven
® Große Anzahl an Einflussfaktoren
® Starke Vernetztheit
® Geringe Transparenz der Situation
® Notwendig des vernetzten Denkens zur Problemlösung
Konstruktivismus Kritik n „Beliebigkeit der Wissensbildung“ n Hohe Komplexität (Überforderung?) n
Konstruktivismus
Kritik
n
„Beliebigkeit der Wissensbildung“
n
Hohe Komplexität (Überforderung?)
n
Eigenverantwortung des Lerners für Auswahl,
Reihenfolge und Tiefe
n
Kompetenz und Motivation des Lerners erforderlich
n
Tradiertes Wissen
n
Fundament für komplexe Konstruktionen sind gewisse
kognitive Strukturen, die durch Instruktion des Lehrers
aufgebaut werden können
n
Zeitaufwand
Ë aber: ermöglicht Aufbau vernetzter Denkstrukturen
Konstruktivismus Konstruktivistisch geprägte Software n Programme haben keine führende und anleitende Funktion mehr
Konstruktivismus
Konstruktivistisch geprägte Software
n
Programme haben keine führende und anleitende
Funktion mehr
n
Bieten Anlässe, Anregungen und Hilfen
n
„nur“ noch Begleiter, Berater bei individueller
Wissenskonstruktion
n
Stellt komplexe Umgebung Ë ganzheitliches Lernen
möglich
n
Inszeniert authentische Erfahrungen und Begegnungen
n
Hohes Maß an Freiheit und Eigenverantwortung
Ë Hohe Anforderungen an den Lerner
Zusammenfassung Kategorie Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus Informationsver- Informationell Hirn ist ein
Zusammenfassung
Kategorie
Behaviorismus
Kognitivismus
Konstruktivismus
Informationsver-
Informationell
Hirn ist ein
Passiver Behälter
arbeitendes„Gerät “
geschlossenes System
Wissen wird
abgelagert
verarbeitet
konstruiert
Wissen ist
eine korrekte Input -
Output Relation
ein adäquater interner
Verarbeitungsprozess
mit einer Situation
operieren können
komplexe Situationen
Lernziele
richtige Antworten
richtige Methoden zur
Antwortfindung
bewältigen
Paradigma
Stimulus Response
Problemlösung
Konstruktion
Strategie
lehren
beobachten und helfen
kooperieren
Lehrer ist
Autorität
Tutor
Coach (Spieler) Trainer
Feedback
extern vorgegeben
extern modelliert
intern modelliert
Zusammenfassung Kategorie Behaviorismus Kognitivismus Konstruktivismus Dynamisch in selbstreferentiell, starr
Zusammenfassung
Kategorie
Behaviorismus
Kognitivismus
Konstruktivismus
Dynamisch in
selbstreferentiell,
starr vorgegeben
Interaktion
Abhängigkeit des
zirkulär, struktur-
externen Lernmodells
determiniert (autonom)
Dynamisch gesteuerter
Dynamisch komplex
Programm-
Starrer Ablauf,
quantitative Zeit- und
Antwortstatistik
Ablauf, vorgegebene
vernetzte Systeme,
Problemstellung,
keine vorgegebene
merkmale
Antwortanalyse
Problemstellung
Software-
Sozio-technische
Lernmaschine
Künstliche Intelligenz
Umgebung
Paradigma
„idealer
Simulationen,
Tutorielle Systeme,
Software-
Adaptive Systeme, ITS
Mikrowellen,
Drill&Practice
Hypermedia
typus“
Schlussbemerkung n Keine Existenz einer allumfassenden, universellen Theorie des Lernens in allen denkbaren
Schlussbemerkung
n
Keine Existenz einer allumfassenden, universellen
Theorie des Lernens in allen denkbaren Lernsituationen
n
Jede Theorie hat in bestimmten Situationen ihre
Berechtigung (Prüfung im Einzelfall)
n
Außerdem: ein schlecht geplanter / durchgeführter
Unterricht wird nicht durch den bloßen Einsatz des
Computers aufgewertet oder besser (Prüfung im
Einzelfall)