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Packliste Trekkingtour

Beim Packen für eine Trekkingtour, bei der alles eine Woche lang (oder auch länger) im eigenen Rucksack transportiert werden soll, gibt es einiges zu beachten:

Gewichtslimit: 13 kg inkl. Wasser, aber ohne Lebensmittel und Zelt (ja, mehr braucht man nicht)! Beim Packen des Rucksacks daran denken, dass alles, was eingepackt wird, die ganze Zeit getragen werden muss! Am besten geeignet sind grundsätzlich Materialien, die wenig wiegen (Alu statt Stahl, Milchpulver statt Trinkmilch, Wanderführer-Seiten statt komplette Bücher, Reis statt Kartoffeln etc.) und Kleidung, die schnell trocknet (z.B: Fleece und Mikrofaser). Jeanshosen sind hingegen äußerst unpraktisch.

Dinge, die bei jedem als Grundausrüstung am Körper sein müssen:

Knöchelhohe, wasserdichte Wanderschuhe mit gutem Profil

Wandersocken

Guter Tourenrucksack mit Hüftgurt

Dinge, die in den Rucksack bei jedem rein müssen:

Schlafsack (möglichst kompressierbar und möglichst geringes Gewicht bei guter Wärmeisolierung – empfehlenswert ist eine Komforttemperatur von 3 Grad und Extremtemperatur von leicht unter 0 Grad)

Isomatte (keine Luftmatratze, möglichst leicht und handlich, z.B. Bundeswehr-Klappmatte)

Tiefer Teller aus Plastik oder Alu (praktisch ist auch eine flache Tupper-Dose)

Tasse aus Plastik oder Alu/Edelstahl

Messer, Gabel und großer Löffel

Taschenlampe, besser Stirnlampe, vorwiegend LED

Taschenmesser

Trinkflasche bzw. PET-Flaschen (für 3 Liter Wasser)

Regenjacke und ggf. Regenhose

Große Mülltüte oder Regenüberzug für den Rucksack; oder ein Poncho, unter den auch der Rucksack passt

Badeanzug bzw. Badehose

Handtücher, möglichst leicht und schnell trocknend, z.B. Travel-Towel oder alte, dünne Handtücher (ein kleines, ein größeres)

2 lange Hosen (1 davon anziehen), 2 kurze Hosen (oder insgesamt 2 Zip-Hosen

1 warmer Pullover, vorwiegend aus Fleece oder Polar-Loft

2-3 T-Shirts, eins davon zum Schlafen

Socken (Wandersocken, bzw. dicke Socken) und Unterwäsche

evtl. leichtes Paar Schuhe zur Erholung von dicken Wanderschuhen

Hut oder Cappi, Sonnenbrille

3 Wäscheklammern (um gewaschene Kleidung am Rucksack oder auf einer Leine zu trocknen)

persönlicher Hygiene-Bedarf (Shampoo, Rasierschaum, Insektenschutz, Deo etc. gibt es alles in Kleinportionen im Drogeriemarkt)

Gültigen Kinder- bzw. Personalausweis, Krankenkassenkarte (Auslandskrankenversicherung), Impfausweis-Kopie, Geld), evtl. gegen Verlust: Kopie des Ausweises im Rucksack der anderen unterbringen, oder Papiere scannen und an die eigene, jederzeit abrufbare Email-Adresse schicken

)

Trillerpfeife für Notsignale und Orientierungshilfe bei größeren Gruppen

Wichtige Telefonnummern und Adressen (wasserdicht im Deckelfach)

Dinge, die in den Rucksack bei nur manchen rein müssen:

Wanderkarten (1:50.000 oder 1:25.000)

Wanderführer, bzw. Auszüge daraus (jeder zehnte)

Kompass (jeder zehnte), evtl. GPS

Erste-Hilfe-Set (jeder zehnte, oder insgesamt 2 bei kleineren Gruppen)

Nadel und Faden (1 x pro Gruppe)

Feuerzeug / Streichhölzer / Grillanzünder (jeder zehnte, oder mind. 2 bei kleineren Gruppen)

Mülltüten, um nichts in der Natur zu hinterlassen (jeder fünfte eine Rolle)

Zelt-Reparatur-Set (jeder zehnte)

Klopapier (jeder fünfte)

Trockentuch (jeder zweite)

Sonnencreme & Lippenschutz, da in Bergen hohe UV-Strahlung (jeder dritte)

Rei in der Tube (jeder fünfte)

Kochgeschirr (1 Set für 4-5 Personen)

Brotmesser mit Schutzhülle (1 pro Gruppe)

Campingkocher zzgl. Gaskartusche, Spiritus etc. (2 Kocher für 4-5 Personen)

Insgesamt 2 Handys, um im Notfall erreichbar zu sein, oder um sich bei Trennung der Gruppe abzusprechen (verschiedene Netze, aber gleiches Ladegerät!)

Dinge, die in den Rucksack können (Vorsicht, jedes Gramm zählt!):

Fahrradhelm (falls Mountainbike- oder Höhlentour geplant)

Bahncard (falls vorhanden, für verfrühte Abfahrt)

ggf. Halstuch oder Schal, möglichst wasserdichte Handschuhe (für Schnee im Sommer)

ggf. Medikamente

Handschuhe und Mütze (je nach Gebirgshöhe, aber trotzdem auch im Sommer)

Bei Wildcampen und Selbstverpflegung: Lebensmittel, die verteilt werden sowie ggf. ein Zelt(anteil) von max. 2 kg pro Person.

Dinge, die in den Rucksack nicht sollten:

Das kleine Schwarze

Porzellangeschirr / dicke Stahltöpfe etc.

Packtechnik:

Ganz unten befindet sich der Schlafsack, darüber die schweren Dinge (schwer unten, leicht darüber), wobei die schweren Teile möglichst nah am Rücken liegen sollten (Hebelwirkung). Eine Garnitur Wechselsachen sowie der Schlafsack gehören jeweils in eine eigene Plastik- oder Mülltüte, um unvorhersehbar eindringendes Wasser zumindest vor dieser „Aufwärmausrüstung“ abzuhalten. Vorsicht: Oft saugt sich das Wasser von unten in den Rucksack (z.B. beim Abstellen)!