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Gefährdung der Mineralquellen

durch Stuttgart 21
Es werden 3 Milliarden Liter Grundwasser während der Bauzeit
abgepumpt.
Der Grundwasserspiegel wird dadurch um 12,5 m, beim Nesenbach-
Düker um 18,3 m abgesenkt.
Beim Nesenbachdüker verbleibt nur eine geringe poröse Deckschicht:
Gefahr, dass Mineralwasser aufsteigt.
710 Millionen Liter Trinkwasser aus dem Versorgungsnetz der Stadt
werden direkt in die Mineralwasser führenden Schichten eingeleitet.
Trogbauwerk wird mit 3.500 Betonpfählen verankert, je näher der
Staatsgalerie, desto näher an den Mineralquellen.

Sachschlichtung Stuttgart 21 – Gangolf Stocker / 20.11.2010


Gefährdung der Mineralquellen
durch Stuttgart 21
Auszüge aus dem Planfeststellungsbeschluss v. 28.1.2005:
• Im Ergebnis werden ein Mineralwasseraufstieg an der
Baustelle so weit wie möglich verhindert und die Risiken
eingegrenzt
• Alle Risiken sind dabei nicht vorhersehbar und ausschließbar
• Im Rahmen der ständigen Überwachung der Baumaßnahmen
und mit Blick auf die vorgesehen Notfallkonzepte kann davon
ausgegangen werden, dass die Auswirkungen auf das
technisch mögliche Mindestmaß reduziert wurden

Sachschlichtung Stuttgart 21 – Gangolf Stocker / 20.11.2010


Grundwassermanagement
• Wo sind die 55 Infiltrationsbrunnen und wie werden diese
angeschlossen?
• Wo liegen die Anschlussleitungen dieser
Infiltrationsbrunnen und warum sind diese nicht dem
Gemeinderat und der Öffentlichkeit bekannt gemacht?
• Wie lange muss das Grundwasser überwacht werden,
und wie lange liegen also diese Wasserröhren im Park?
• Wer überwacht das? Das Eisenbahnbundesamt? Hat es
die Fachleute dazu?

Sachschlichtung Stuttgart 21 – Gangolf Stocker / 20.11.2010


Sachschlichtung Stuttgart 21 – Gangolf Stocker / 20.11.2010