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Die 7 Säulen einer gesunden Ernährung Startseite

von Henning Müller-Burzler

Inhaltsverzeichnis
1. Raffinierter Zucker: Der wichtigste Darmflora-Killer
2. Vollkorngetreide plus raffinierter Zucker ist gleich Gift
3. Darmpilze durch Getreide oder Gemüse mit sauren Früchten
3.1 Warum sind Bananen so gesund?
4. Darmflorastörungen durch rohes Getreide oder rohe Nüsse mit Salz
5. Ohne Salz keine Magensäure
5.1 Wie Rohköstler den Salzbedarf abdecken
5.2 Kristallsalz aus dem Himalaya
6. Krank durch eine Verdauungsschwäche
6.1 Angekeimtes Getreide
6.2 Ratschläge für das Keimen von Getreide
7. Gesund durch lebendige Nahrung
7.1 Zusammenfassung der sieben Regeln
8. Saure und basische Lebensmittel
9. Alle Allergien sind heilbar!
10. Die Ernährungslehre Jesu
11. Altes Wissen neu entdeckt
11.1 Erhitzte Nahrung in der Makrobiotik
12. Die Ernährungslehre Jesu eine Fälschung?
13. Krank durch Zucker und Weißmehl
13.1 Raffinierter Zucker: ein Vitalstoffräuber
13.2 Raffinierter Zucker: der wichtigste Darmflorakiller
13.3 Karies und Osteoporose durch raffinierten Zucker
13.4 Keine guten Alternativen: brauner Zucker und Süßstoffe
13.5 Weißmehl und polierter Reis: leere Kohlenhydrate ohne Power
14. Magnesiummangel
15. Einige Ernährungstips gegen die Übersäuerung des Körpers
16. Entgiften durch Fasten

1. Raffinierter Zucker: Der wichtigste Darmflora-Killer Top

Zunächst einmal sollten wir keinen raffinierten Zucker (chem. Saccharose) oder
seine Nebenprodukte, wie Glukose (Traubenzucker) oder Glukosesirup
(Stärkezucker), zu uns nehmen. Aber auch der bereits auskristallisierte Rohzucker
beziehungsweise Rohrohrzucker, braune Zucker und Kandiszucker ist keineswegs
gesund. Vollraffinierter, weißer Zucker und etwas abgeschwächt auch der braune
Rohzucker übersäuern nämlich aufgrund des großen Vitamin- und
Mineralstoffmangels unser Blut und unseren Körper und führen zu mehr oder
weniger ausgeprägten Vitamin- und Mineralstoffmängeln. Außerdem schädigen sie
immer unsere Darmflora. Bereits ein bis zwei Teelöffel – das sind gerade 5 bis 10
Gramm – pro Tag reichen aus, damit die Darmflora erkrankt.

Je mehr voll- oder teilraffinierten Zucker wir daher zu uns nehmen, umso kränker
wird die Dünn- und Dickdarmflora. Einerseits verschiebt sich das mengenmäßige
Gleichgewicht der einzelnen Bakterienstämme und andererseits nimmt die
Gesamtmenge der gesunden Darmbakterien ab. Je weniger gesunde Bakterien jedoch
im Darm sind, umso intensiver können sich im Dünn- und Dickdarm verschiedene
ungesunde Pilzstämme höher entwickeln, deren niedrigentwickelter Urstamm
grundsätzlich physiologisch und damit immer vorhanden ist. Erst wenn die gesunden
Darmbakterien abnehmen, können sich aus diesem Urstamm die krankmachenden
Pilzstämmen weiter entwickeln. Eine gesunde Darmflora hält somit das Wachstum
aller pathologischen Pilzstämme in Schach.

Möchten wir eine gesunde Darmflora haben, sollten daher alle Faktoren gemieden
werden, die unsere gesunden Darmbakterien abtöten. Neben den Antibiotika und
Chemotherapeutika betrifft das vor allem den raffinierten und teilraffinierten Zucker.
Den getrockneten Vollrohrzucker (= getrockneter Zuckerrohrsaft) oder Vollzucker
(= getrockneter Zuckerrübensaft) aber auch andere natürliche Süßmittel, wie Honig,
Ahornsirup, Agavendicksaft, Apfel-Birnen-Dicksaft u.s.w., betrifft das hingegen
nicht, wenn diese Nahrungsmittel in normalen Mengen verzehrt und verdaut werden.

Was ich dabei lernte, und zuvor nicht wusste, da ich meinen Tee stets mit
Traubenzucker süßte war, dass Traubenzucker ein Monosaccharid ist und deshalb zu
den eher ungesunden Energiespendern gehört. Zucker und seine Namen

Anmerkung: Ich habe da eben etwas sehr interessantes gelesen. Scheinbar haben die
Zähne tatsächlich so etwas wie eine natürliche Selbstheilungsfunktion, die allerdings
wohl nicht recht zur Wirkung kommt, weil unser Körper viel zu übersäuert ist. Aber
lest einmal selbst.

"Der gesunde Speichel hat einen neutralen bis leichten pH-Wert und schwankt
zwischen 7 und 8. Ein basischer Speichel ist mineralüberschüssig und kann den
Zahnschmelz von außen remineralisieren. So wird der Zahnschmelz optimal vor
Karies geschützt. Ein saurer Speichel hingegen greift den Zahnschmelz an, wodurch
die Kariesanfälligkeit mit sinkendem pH-Wert deutlich zunimmt. Auch wenn der
optimale pH-Wert des Speichels bei 7 bis 8 liegt, kann man einen pH-Wert von 6 bis
7 noch als normal ansehen. Erst wenn der pH-Wert des Speichels für längere Zeit
unter 6 absinkt, wird der Zahnschmelz dadurch in der Regel zunehmend in
Mitleidenschaft gezogen."

Zahnschmerzen sind also eine Folge ungesunder Ernährung.

2. Vollkorngetreide plus raffinierter Zucker ist gleich Gift Top

In der zweiten Regel geht es ebenfalls um den weißen oder braunen Zucker und zwar
in Kombination mit anderen Nahrungsmitteln. Wenn man daher einmal weißen oder
braunen Zucker in irgendeinem Produkt zu sich nimmt oder in einem Essen
angeboten bekommt, sollte man zumindest darauf achten, dass der voll- oder
teilraffinierte Zucker nicht mit Vollkorngetreide, Nüssen oder Ölsamen, wie
Mandeln, Haselnüssen, Walnüssen, Sonnenblumenkernen oder Sesamsamen,
zusammen gegessen wird. Denn Vollkorngetreide sowie alle Nüsse und Ölsamen
vertragen sich im Magen-Darm-Trakt absolut nicht mit weißem oder braunem
Zucker. Durch solche Kombinationen kommt es zu messbaren bioelektrischen
Spannungen im Verdauungstrakt mit der Folge von Unwohlsein bis hin zu vielerlei
Magen-Darm-Beschwerden, wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Sodbrennen. Die
Darmflorastörungen, die durch solche Kombinationen entstehen, sind noch stärker
als vom raffinierten Zucker allein oder wenn er mit tierischen Nahrungsmitteln oder
anderen pflanzlichen Lebensmitteln, wie Obst oder Gemüse, kombiniert wird.

Meiden Sie daher möglichst Vollkornbrot mit Marmelade oder anderen Süßspeisen,
die raffinierten oder teilraffinierten Zucker enthalten, alle Vollkorn- und Nusskuchen
mit raffiniertem Zucker sowie zuckerhaltige Süßspeisen zu oder nach einem Essen
aus Getreide, Nüssen oder Ölsamen. Eine Weißmehlsemmel mit konventioneller
Marmelade oder ein Weißmehlkuchen mit raffiniertem Zucker sind zwar keineswegs
gesund, sie schädigen die Darmflora jedoch nicht so stark wie die Kombination von
raffiniertem Zucker mit Vollkorngetreide.

In meiner Bio-Marmelade wird statt reffiniertem Zucker Rohrohrzucker verwendet.


Also Zucker, der aus Zuckerrohr und nicht aus Zuckerrüben gewonnen wird. Ich
wollte wissen, ob Rohrohrzucker eigentlich auch zum raffinierten Zucker gehört.
Dazu wikipedia: Chemisch besteht kein Unterschied zwischen reinem Rohrzucker
und reinem Rübenzucker. Die Kreuzfahrer brachten den Zucker nach Europa. Der
Zucker galt damals als Luxusartikel, so dass der größte Teil der Bevölkerung die
Speisen weiterhin mit Honig süßte. Honigbienen waren einst der
„Hauptzuckerlieferant“ für weite Teile der Welt. Neben dem weißen Raffinade-
Zucker gibt es Roh-Rohrzucker (Muskovade) und Vollrohrzucker, der auch als
getrockneter Zuckerrohrsaft bezeichnet wird. Roh-Rohrzucker ist teilweise raffiniert
und enthält 0,3 bis 1 % Melasse (Melasse ist ein honigartiger dunkelbrauner
Zuckersirup, der als Nebenerzeugnis in der Zuckerproduktion anfällt. Melasse
enthält noch etwa 50 % Zucker, der aber nicht mehr kristallisiert werden kann.).
Vollrohrzucker ist unraffiniert und enthält alle im Zuckerrohr enthaltenen
Mineralien, insbesondere Eisen, Magnesium und Calcium, sowie B-Vitamine.
Charakteristisch für diesen Zucker ist der karamellartige Eigengeschmack. Eine
dunklere Version des Rohrohrzuckers mit großen Kristallen und ca. 2 bis 3 %
Melassegehalt nennt man Golden Brown oder Demerara.

Im Zöliakie-Treff fand ich:

Weißer Zucker übersäuert den Körper weitaus mehr als unraffinierter Zucker
(Rohzucker). Ich musste vor kurzem meine Darmbeschwerden alternativmedizinisch
behandeln lassen und die Diagnose war: starke Übersäuerung. Seit dem lasse ich
weißen Zucker ganz weg und mir geht es sowohl mit dem Magen als auch mit
meiner Neurodermitis weitaus besser!!

Den Rohrohrzucker von Alnatura benutzen wir auch (d.h. eigentlich nur noch). Wir
haben gar keinen raffinierten Zucker mehr im Haus - aus den bereits hier
beschriebenen Gründen. Da wir allesamt sehr empfindlich sind, sind wir damals auf
Rohrzucker umgestiegen und haben nur postive Veränderungen feststellen können.

3. Darmpilze durch Getreide oder Gemüse mit sauren Früchten Top

Wer bereits keinen raffinierten Zucker mehr isst, kann dennoch viele Fehler in der
Ernährung machen, da es einige Lebensmittelkombinationen gibt, die zu denselben
bioelektrischen Magen-Darm-Spannungen und Darmflorastörungen führen wie die
Kombination von raffiniertem Zucker mit Vollkorngetreide, Nüssen oder Ölsamen.
Lebensmittel, die überwiegend aus komplexen, das heißt langkettigen
Kohlenhydraten (z.B. Brot, Brötchen, Kartoffeln, Nudeln, Reis und
Getreidegerichten, Gemüse) bestehen, vertragen sich nämlich nicht mit sauren
Früchten (Äpfel (sortenabhängig), Zitrone, Zwetschgen, Pflaumen, Orangen,
Mandarinen, Nektarinen, Pfirsiche, Kiwis, Weintrauben, Ananas, Erdbeeren,
Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren, Sanddornbeeren,
Süßkirschen, Sauerkirschen, Acerolakirschen, saure Aprikosen und Pampelmusen) in
derselben Mahlzeit. Das betrifft vor allem alle Getreidesorten und deren Produkte,
wie Brot, Nudeln oder Kuchen, die getreideähnlichen Samen Quinoa, Amaranth und
Buchweizen sowie Kartoffeln, Maronen und sämtliche Gemüsesorten. Diese
Lebensmittel sollten daher nie mit fruchtsäurereichen Früchten (auch Rieslingweine)
oder Fruchtsäften zusammen gegessen werden.

Der Magen sollte wieder absolut leer sein, was je nach der verzehrten Mahlzeit
zwischen 30 Minuten und 6 Stunden dauern kann, bis man zum Beispiel nach einem
Getreidegericht saures Obst oder fruchtsäurereiche Säfte zu sich nehmen kann. Viel
gesünder ist es, saures Obst früh morgens zu essen, eine gewisse Zeit zu warten und
erst dann Brot oder ein Getreidemüsli zu sich zu nehmen. Ein morgendlicher
Obstsaft hat nach ungefähr 30 Minuten den Magen wieder verlassen. Nach zwei
Äpfeln und ein oder zwei Bananen sollte man hingegen schon 45 Minuten warten.
Isst man dazu jedoch auch Nüsse oder Ölsamen, kann sich die Wartezeit zur
nächsten Mahlzeit je nach der verzehrten Menge bereits auf zwei bis vier Stunden
ausdehnen, da die fett- und eiweißreichen Nüsse und Ölsamen wesentlich länger im
Magen liegen als das Obst für sich allein.

Ein Müsli sollte daher niemals saure Früchte enthalten. Dazu zählen auch Äpfel!
Fruchtsäurearme Früchte passen hingegen viel eher zum Vollkorngetreide. Dazu
gehören Bananen, süße Aprikosen, Birnen, Datteln, Feigen, Weinbeeren, süße
Rosinen, Papayas, reife Mangos, Avocados, Oliven, Jackfrucht und Melonen. Und
anstelle eines Apfel- oder Zwetschgenkuchens mit Vollkornmehl backen Sie besser
einen Bananen- oder Birnenkuchen. Wollen Sie dennoch einen Apfelkuchen backen,
verwenden Sie dafür kein Vollkornmehl, sondern ein 1050er Mehl, da sich dieses
schon besser mit Äpfeln verträgt.

Salate macht man aus demselben Grund nicht mit Zitronensaft an, sondern mit Essig
(Obstessig, Wein- und Branntweinessig). Denn Essigsäuren vertragen sich
grundsätzlich wesentlich besser mit Getreide und Gemüse in einer Mahlzeit als
Fruchtsäuren. Es gibt zwar auch einige fruchtsäurereichere Gemüsesorten, wie
Tomaten oder Blumenkohl, in der Kombination mit Getreide oder deren Produkten
wirken sich diese jedoch nicht negativ aus. Denken Sie bezüglich dieser
Kombinationsregel bitte auch daran, dass man keinesfalls Gemüsesäfte mit
Obstsäften mischen sollte, daher Vorsicht vor entsprechenden Fertigprodukten! oder
saure Früchte, wie zum Beispiel Äpfel, mit Karotten zusammen isst beziehungsweise
in einen Gemüsesalat schneidet.

3.1 Warum sind Bananen so gesund? Top


Bananen machen zwar satt, aber nicht dick. Der Grund: Sie enthalten kaum Fett,
dafür aber viele sattmachende Ballaststoffe. Dazu liefern sie noch jede Menge
Kohlenhydrate, die Power für Körper und Gehirn bringen. Das Besondere: In der
gelben Frucht stecken so genannte langkettige und kurzkettige Kohlenhydrate. Die
kurzkettigen Kohlenhydrate können vom Körper sehr schnell aufgenommen werden
und versorgen ihn sofort mit Energie. Deshalb helfen Bananen auch gegen akute
Schlappheit.

Für das Verarbeiten der langkettigen Kohlenhydrate dagegen braucht der Körper
Zeit. So werden nach und nach über einen längeren Zeitraum leere Energiedepots
gefüllt. Das sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und beugt z. B.
Heißhungerattacken vor. Aber nicht nur deshalb ist, so Ernährungsexperte Prof.
Hademar Bankhofer, die Banane ein echter Schlankmacher, durch das langsame
Verdauen der langkettigen Kohlenhydrate steigt auch der Blutzuckerspiegel nur
langsam an. Dadurch muss der Körper weniger Insulin produzieren. Die Folge: Man
nimmt schneller ab. Denn produziert der Körper zu viel Insulin hemmt die
Fettverbrennung, und die Pölsterchen bleiben auf den Hüften.

Aber nicht nur das: In der gelben Powerfrucht stecken auch z. B. viele Mineralstoffe,
die in anderen Obstsorten nur wenig enthalten sind, nämlich Kalium und
Magnesium. Kalium beugt Herz-Rhythmusstörungen vor und hat außerdem eine
blutdrucksenkende Wirkung. Magnesium dagegen schützt z. B. vor
Muskelkrämpfen. Die wichtigsten Vitamine, die in der Banane stecken sind: Vitamin
B6, Niacin und Folsäure. Vitamin B6 benötigt der Körper z. B. damit das
Glückshormon Seratonin seine volle Wirkung entwickeln kann. Außerdem fördert
B6 den Muskelaufbau. Niacin sorgt für eine weiche Haut und Folsäure fördert die
Bildung der roten Blutkörperchen, man fühlt sich dadurch fitter.

Welche Bananen sind gesünder: grüne, gelbe oder braune?

Jeder hat seine Vorliebe: Der eine isst lieber unreife grüne Bananen, der andere
schwört auf die fast schon braunen Exemplare. Prinzipiell gilt: Alle Bananen, egal
welche Marke, werden grün geerntet und reifen in einer Reiferei, im Handel oder zu
Hause nach, bis sie braun werden. Doch welche sind eigentlich gesünder und besser?
Professor Hademar Bankhofer und Fitnesspapst Dr. Ulrich Strunz verraten was
hinter dem Reifegrad steckt:

Geschmack: Hier gilt: Je reifer die Banane, desto intensiver und süßer schmeckt sie.
Während grünlich-gelbe Bananen nur einen geringen Zuckergehalt haben und darum
leicht säuerlich frisch schmecken, sind reife Bananen mit bräunlichen Flecken so
richtig süß und enthalten viel Zucker. Der Grund: Beim Nachreifen der Banane wird
die Stärke der Banane in Zucker umgewandelt, der Zuckergehalt nimmt also zu.

Kohlenhydrate: Unreife, noch grünliche Bananen enthalten viele langkettige


Kohlenhydrate, die lange satt machen, den Insulinspiegel niedrig halten und dadurch
nicht dick machen. Doch mit dem Reifegrad verändert sich auch die Art der
Kohlenhydrate. Je gelber die Banane ist, desto mehr langkettige Kohlenhydrate
(Stärke) werden in kurzkettige (Zucker) umgewandelt. Die Folge: Überreife Bananen
machen also dick, denn der hohe Zuckergehalt lässt den Insulinspiegel im Blut stark
ansteigen. Und das Insulin hemmt die Fettverbrennung im Körper. Nimmt der
Insulinspiegel wieder ab, folgen häufig Hungerattacken.
Vitamine und Mineralstoffe: Die Vitaminmenge nimmt beim Nachreifen zunächst
zu. Werden die Früchte aber zu Hause lange gelagert bis sie überreif sind, also
bereits braune Punkten haben, werden die Vitamine wieder abgebaut. Auch die
Menge der beruhigenden Pflanzenstoffe und glücklichmachenden Hormone wird
durch zu lange Lagerung abgebaut. Den Mineralstoffen dagegen macht die lange
Lagerung nichts. Magnesium, Kalium und Co. ist auch in überreifen bräunlichen
Bananen noch in großen Mengen enthalten.

Fazit: Am gesündesten sind, so unsere Studiogäste Professor Hademar Bankhofer


und Dr. Ulrich Strunz, nicht zu reife satt gelbe Bananen, die noch keine bräunlichen
Flecken haben. Denn sie haben den höchsten Vitaminanteil, viele langkettige und
nicht zu viele kurzkettige Kohlenhydrate. Sie machen also satt und nicht dick und
schmecken trotzdem schön süß nach Banane.

Gesunde Schlankmacher Bananen

4. Darmflorastörungen durch rohes Getreide oder rohe Nüsse mit Salz Top

Neben diesen drei schon etwas bekannteren Ernährungsrichtlinien gibt es noch eine
vierte, kaum bekannte Regel, die ebenfalls von großer Bedeutung für unsere
Darmflora und Gesundheit ist. Es handelt sich um die Kombination von rohem
Getreide (Müsli, Haferflocken, Frischkornbrei (Mischung aus Weizen, Roggen,
Hafer oder Gerste oder aus einer Mischung aller dieser Getreidesorten plus Hirse))
sowie rohen Nüssen und Ölsamen zusammen mit anorganischen (nicht pflanzlich
oder tierisch gebundenen) Salzen, insbesondere mit Kochsalz beziehungsweise
naturbelassenem Meer-, Stein- oder Siedesalz.

Frischkornbrei - Und so wird's gemacht: Das Korn grob mahlen, in einer


Getreidemühle oder einer alten Kaffeemühle, das Gemahlene mit soviel kaltem
Wasser anrühren, daß ein steifer Brei entsteht und nach dem Quellen nichts mehr
weggeschüttet werden muß. 5 bis 12 Stunden einweichen (außer bei Hafer: da
genügen 30 Minuten, er wird sonst leicht bitter, es sei denn, Sie weichen die ganzen
Körner ein.

Alle rohen Samen im ungekeimten und gekeimten Zustand vertragen sich nicht mit
anorganischen Salzen in einer Mahlzeit. Das betrifft alle rohen Getreidesorten
(Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Hirse, Naturreis, Buchweizen, Grünkern,
Mais) sowie getreideähnlichen Samen, alle rohen Nüsse und Ölsamen, alle rohen
Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Linsen, Sojabohnen, Erdnüsse,
Lupinen, Ginster, Klee, Wicken - Hülsenfrüchte enthalten neben den Eiweißen
außerdem Kohlenhydrate, unter denen einige Mehrfachzucker die bekannten
Blähungen verursachen.) aber auch kleinere Keimsaaten, wie Alfalfa, Senf- und
Kressesamen. Die Kombination von Salz oder anderen anorganischen Mineralsalzen,
wie zum Beispiel Natron, mit solchen Lebensmitteln kann ebenfalls starke Magen-
Darm-Störungen verursachen.

Die meisten im Handel befindlichen Getreideflocken (Flocken teilen sich einerseits


in die Art des Getreides wie Hafer, Weizen, Dinkel und Gerste, andererseits auch in
glutenfreie Sorten wie Reis, Soja, Buchweizen und Hirse auf.) kann man zwar nicht
gerade zur Rohkost zählen, da sie vor dem Walzen in der Regel mit Wasserdampf
behandelt werden. Jedoch sind sie noch so roh, dass sie sich nicht mit Salz in einer
Mahlzeit vertragen, es sei denn, Sie kochen daraus einen Getreidebrei.

Möchten Sie daher morgens ein Müsli essen, sollte es einerseits nur fruchtsäurearme
Früchte (Bananen, süße Aprikosen, Birnen, Datteln, Feigen, Weinbeeren, Rosinen,
Papayas und reife Mangos) enthalten und andererseits sollte nichts Salziges dazu
oder danach gegessen werden. Also keinesfalls ein Käsebrot nach einem Müsli.
Warten Sie mit salzigen Lebensmitteln immer so lange, bis der Magen wieder leer ist
und Sie wieder Hunger verspüren. Das sind nach einem nicht all zu großen Müsli
ungefähr vier Stunden. Umgekehrt sollten Sie zwischen den normalen Mahlzeiten
auch keine rohen Nüsse oder Ölsamen essen, wenn der Magen noch mit der
Verdauung von salzhaltigen Lebensmitteln beschäftigt ist. Geröstete oder im Brot
verbackene Nüsse, Sesamsamen, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne sind natürlich
ebenso wenig roh wie geröstete und gesalzene Erdnüsse oder Pistazienkerne.

Eine besonders bei Kindern beliebte Speise sind Pfannkuchen. Getreidefladen,


sogenannte Chapatis, isst man hingegen vor allem in fernöstlichen Ländern gerne.
Leider werden sowohl Pfannkuchen als auch Chapatis, vor allem wenn sie aus
Vollkornmehl zubereitet werden, häufig nicht lange genug erhitzt, so dass sie sich
nicht optimal mit Salz vertragen. Wenn Sie deshalb zu den Pfannkuchen oder
Getreidefladen Salz essen wollen, sollten Sie die Backzeiten bei etwas niedrigerer
Temperatur als üblich auf mindestens die doppelte Länge erhöhen.

Ein Tipp für Naschkatzen: Falls Sie ganz normal zu Abend gegessen haben und ein
oder zwei Stunden später noch etwas Gesundes naschen wollen, essen Sie bitte keine
Orangen oder andere saure Früchte (Äpfel, Zitronen, Pflaumen), sondern wählen Sie
lieber ein paar süße Feigen oder Datteln. Möchten Sie lieber ein paar Nüsse
knabbern, wählen Sie in diesem Fall anstelle von rohen Mandeln, Haselnüssen oder
Walnüssen ein paar geröstete Nüsse oder Ölsamen, die natürlich auch gesalzen sein
dürfen. Essen Sie nach einer normalen Brotzeit dennoch saure Früchte oder rohe
Nüsse und Ölsamen, müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie aufgrund der starken
Darmflora- und Stoffwechselstörungen, die dadurch entstehen, morgens mit
Kopfschmerzen, Zerschlagenheitsgefühlen, Rücken- oder Nackenverspannungen
aufwachen.

5. Ohne Salz keine Magensäure Top

Neben diesen vier Grundregeln einer gesunden Ernährung gibt es noch eine weitere
wichtige Voraussetzung für ein gesundes Leben: das Kochsalz beziehungsweise
Meer- oder Steinsalz. Unser gewöhnliches Salz ist in den letzten Jahrzehnten sowohl
unter vielen Medizinern als auch in bestimmten ernährungswissenschaftlichen
Kreisen in Verruf geraten. Einerseits liegt das vor allem daran, dass es sich
erfahrungsgemäß nicht mit rohem Getreide sowie rohen Nüssen und Ölsamen
zusammen in einer Mahlzeit verträgt. Andererseits hatte man lange Zeit geglaubt,
dass bereits normale Salzmengen von durchschnittlich drei bis fünf Gramm pro Tag
bei einer erwachsenen Person den Blutdruck erhöhen können und somit die
Entstehung von Arteriosklerose fördern. Letzteres ist mittlerweile in den USA
wissenschaftlich widerlegt worden, wenn auch vor einem zu hohen Kochsalzverzehr
nach wie vor gewarnt wird. Außer bei bestimmten Herz- und Nierenerkrankungen
gibt es also keine besonderen Indikationen für eine besonders salzarme Diät.

Oft werde ich gefragt, ob anorganische Salze wie Natriumchlorid (= Salz) überhaupt
vom Körper verwertet werden können. Es ist eine natur- und
erfahrungswissenschaftliche Tatsache, dass in Flüssigkeiten aufgelöstes Salz
hervorragend im Dünndarm resorbiert und auch im Stoffwechsel verwertet werden
kann. Das betrifft im Großen und Ganzen auch alle anderen wasserlöslichen
anorganischen Mineralsalze, wie das Kalziumkarbonat oder Eisen(II)sulfat. Würden
diese Mineralverbindungen nicht vom Körper verwertet werden, könnte man zum
Beispiel mit entsprechenden Eisenpräparaten nicht den Eisengehalt der roten
Blutkörperchen bei entsprechenden Eisenmangelanämien positiv beeinflussen! Es ist
aber auch eine Tatsache, dass alle organisch (pflanzlich oder tierisch) gebundenen
Mineralien besser vom Körper verwertet werden als die anorganischen (nicht
pflanzlich oder tierisch gebundenen) Salze.

Salz ist für unseren Stoffwechsel sehr wichtig. Warum, erklärt uns die Biochemie:
Kochsalz ist reines Natriumchlorid. Lösen wir das Salz in Wasser oder anderen
wässrigen Flüssigkeiten auf, zerfällt es in Natrium- und Chloridionen (Ionen sind
gelöste und elektrisch geladene Teilchen). Diese erfüllen nun viele wichtige
Funktionen in unserem Körper und sind für einen gesunden Stoffwechsel
unentbehrlich. Chloridionen spielen unter anderem eine entscheidende Rolle bei der
Magensaftproduktion. Aus ihnen entsteht nämlich in bestimmten Magendrüsenzellen
Salzsäure beziehungsweise Magensäure.

Die Magensäure ist nun entscheidend an der Zerlegung von Nahrungseiweißen im


Magen beteiligt. Sie leitet die Eiweißverdauung ein, indem sie die Eiweiße aus dem
Nahrungsbrei heraustrennt. Diesen ersten Verdauungsschritt der Eiweiße nennt man
daher Ausfällung der Proteine (Proteine = Eiweiße). Die eiweißspaltenden Enzyme
des Magens und der Bauchspeicheldüse zerlegen das ausgefällte Eiweiß dann in
seine Einzelbausteine, die sogenannten Aminosäuren. Diese werden schließlich im
Dünndarm ins Blut resorbiert und der Körper baut daraus dann sein eigenes Eiweiß
auf. Fehlt die Magensäure oder wird sie zu wenig gebildet, wird die
Eiweißverdauung bereits von Anfang an blockiert oder behindert.

Sobald wir jedoch zusätzlich eiweißreichere Lebensmittel essen, wie Getreide


(enthält bis zu 15 % Eiweiß) oder auch Nüsse und Ölsamen (enthalten bis zu 28 %
Eiweiß), werden je nach der verzehrten Menge mehr oder weniger starke
Verdauungsbeschwerden und Darmflorastörungen mit einer Vielzahl weiterer
Störungen entstehen. Nicht verdautes Eiweiß beginnt nämlich im Darm zu faulen,
wodurch die Darmflora erkrankt und das Pilzwachstum gefördert wird. Je intensiver
dieser Fäulnisprozess ist, desto stärker sind die Darmflorastörungen und der
Pilzbefall und desto mehr giftige Fäulnisprodukte entstehen im Darm, die eine
enorme Belastung für die Entgiftungsorgane Leber und Nieren darstellen und den
Stoffwechsel stark übersäuern.

Ich warne daher ausdrücklich vor einer salzlosen oder extrem salzarmen
Ernährungsweise, wenn man nicht regelmäßig größere Mengen relativ salzhaltiger
Gemüsesorten isst (Bleich-, Blatt- und Knollensellerie, Fenchel und Mangold). Sonst
werden Sie mit allen Vegetariern und Rohköstlern, die sich überwiegend von
salzarmen Lebensmitteln ernähren und Koch- oder Meersalz aus meist ideologischen
Gründen in ihrer Ernährung meiden, dasselbe Schicksal teilen: Eiweißreichere
Lebensmittel, und seien sie noch so gesund, werden Sie krank machen.

Wer daher eiweißreiche Lebensmittel (eiweißreiche Lebensmittel = Lebensmittel


tierischer Herkunft, wie Eier, Fisch, Fleisch, Milch, Käse, Wurst, Geflügel, Blut,
Fleischbrühwürfel, Gelatine, Krebse, Krabben, Muscheln, Austern, Tintenfische,
Fischmarinaden, Kaviar, Joghurt, Sahne, Kefir, Kondensmilch - pflanzliche
Produkte: Soja, Hefe, Miso, Natto, Lupinenquark, Tempeh, Tofu) verdauen will,
braucht auf jeden Fall viel Magensäure und somit eine entsprechende Menge Salz im
Körper. Ernähren wir uns hingegen von sehr eiweißarmen Lebensmitteln, wie Obst,
Gemüse oder Kartoffeln, benötigen wir indes kaum Magensäure, um diese
Lebensmittel zu verdauen. Problemlos könnten wir uns dann sogar ohne zusätzliches
Koch- oder Meersalz ernähren. Wir würden zwar nach wenigen Wochen bis
Monaten kaum noch Magensäure bilden, was jedoch bei einer konsequenten
Ernährung mit Obst und Gemüse keine gravierenden Störungen nach sich zieht.

Sobald wir jedoch zusätzlich eiweißreichere Lebensmittel essen, wie Getreide


(enthält bis zu 15 % Eiweiß) oder auch Nüsse und Ölsamen (enthalten bis zu 28 %
Eiweiß), werden je nach der verzehrten Menge mehr oder weniger starke
Verdauungsbeschwerden und Darmflorastörungen mit einer Vielzahl weiterer
Störungen entstehen. Nicht verdautes Eiweiß beginnt nämlich im Darm zu faulen,
wodurch die Darmflora erkrankt und das Pilzwachstum gefördert wird. Je intensiver
dieser Fäulnisprozess ist, desto stärker sind die Darmflorastörungen und der
Pilzbefall und desto mehr giftige Fäulnisprodukte entstehen im Darm, die eine
enorme Belastung für die Entgiftungsorgane Leber und Nieren darstellen und den
Stoffwechsel stark übersäuern.

Ich warne daher ausdrücklich vor einer salzlosen oder extrem salzarmen
Ernährungsweise, wenn man nicht regelmäßig größere Mengen relativ salzhaltiger
Gemüsesorten ißt. Zu den salzhaltigsten Gemüsesorten gehören Bleich-, Blatt- und
Knollensellerie, Fenchel und Mangold. Sonst werden Sie mit allen Vegetariern und
Rohköstlern, die sich überwiegend von salzarmen Lebensmitteln ernähren und Koch-
oder Meersalz aus meist ideologischen Gründen in ihrer Ernährung meiden, dasselbe
Schicksal teilen: Eiweißreichere Lebensmittel, und seien sie noch so gesund, werden
Sie krank machen. Salz ist somit nicht nur ein Gewürz, sondern auch ein wichtiges
Lebensmittel. Der Tagesbedarf einer erwachsenen Person von durchschnittlich 70 kg
Körpergewicht liegt bei ungefähr drei bis fünf Gramm. Das entspricht einem
gestrichenen bis leicht gehäuften Kaffeelöffel. Kinder benötigen natürlich
entsprechend ihres Körpergewichtes weniger. Nur wenn wir länger anhaltender Hitze
oder langen körperlichen Anstrengungen ausgesetzt sind und dadurch viel Salz über
den Schweiß verlieren, kann sich der Salzbedarf bis auf das Doppelte erhöhen.

Wer sich daher überwiegend von pflanzlichen Lebensmitteln ernährt, die mit
wenigen Ausnahmen kaum Salz (Natriumchlorid) enthalten, sollte ganz besonders
auf eine zusätzlich Salzzufuhr achten. Denn je geringer die Menge der Chloridionen
im Körper ist, desto weniger Magensäure wird gebildet! Neben der großen
Bedeutung der Magensäure für die Eiweißverdauung soll an dieser Stelle noch
erwähnt werden, dass sie noch drei weitere wichtige Funktionen erfüllt, weshalb es
durchaus erstrebenswert ist, eine optimale Magensäurebildung zu haben:
• Zum einen hat sie eine antibakterielle Wirkung im Magen,
• zum anderen aktiviert sie das eiweißspaltende Proenzym Pepsinogen des
Magens zu Pepsin.
• Und drittens erhöht sie schließlich die Resorption und Verwertung von
Kalzium, Eisen, Zink, Mangan, Chrom und Kupfer im oberen Dünndarm.

Ein abschließender Tipp: Verwenden Sie anstelle von normalem Kochsalz


unraffiniertes Meersalz. So führen Sie Ihrem Körper neben dem Natriumchlorid und
vielen weiteren Mineralien und Spurenelementen auch eine Menge Magnesium zu.
Denn Meersalz enthält zu 2 bis 3,8 Prozent Magnesium, das ebenso wie die Natrium-
und Chloridionen im Darm resorbiert werden kann. Mit fünf Gramm Meersalz
nimmt man dadurch 100 bis 190 mg Magnesium auf, eine beachtliche Menge, wenn
man von einem Tagesbedarf von 350 mg für eine erwachsene Person ausgeht. Da das
Magnesium außerdem ein Gegenspieler vom blutdruckerhöhenden Natrium ist,
können bei der Verwendung von Meersalz ebenso wie bei Meerwassertrinkkuren
sogar blutdrucksenkende Wirkungen beobachtet werden.

Nachtrag: Da das unraffinierte Steinsalz und ganz besonders das Kristallsalz


gegenüber dem raffinierten Kochsalz und auch dem Meersalz infolge der
jahrmillionenlangen tektonischen Einflüsse (Störungen und Faltungen in der
Erdkruste) nicht nur besser vom Körper verwertet wird, sondern auch den
Zellstoffwechsel positiv beeinflusst, muss man bei Verwendung dieses Salzes mit
anfänglichen Entgiftungsreaktionen bis hin zu mehr oder weniger intensiven
Leberstausituationen rechnen. Das bezieht sich sowohl auf das Trinken von
Salzsohle als auch auf die Verwendung von Stein- und Kristallsalz in der Küche. In
der Regel klingen die Symptome jedoch nach einigen Wochen bis Monaten wieder
ab, woraus man jedoch keinesfalls schlussfolgern sollte, dass der Körper dann
entgiftet ist. Dies bedeutet nur, dass die leichte Stoffwechselverbesserung, die durch
das Stein- bzw. Kristallsalz bewirkt wird, dann kaum noch Gifte und Schlacken löst.
Das Kristallsalz gehört daher neben dem unraffinierten Stein- und Meersalz
zweifelsohne zu den wichtigsten Bestandteilen einer gesunden Ernährung. Es stellt
jedoch keinen "Tiefenreiniger" für unseren Körper dar, weshalb die Aufbau und
Entgiftungstherapie mit der Nahrung dadurch nicht ersetzt werden kann.
5.1 Wie Rohköstler den Salzbedarf abdecken Top

Zu den salzhaltigsten Gemüsesorten gehören Bleich-, Blatt- und


Knollensellerie, Fenchel und Mangold. Ein Kilogramm dieser Gemüsesorten
enthält ungefähr zwei bis drei Gramm Salz, weshalb man mit dieser Menge
den Mindestbedarf an Chloridionen für eine relativ gute Magensäurebildung
durchaus abdecken kann, vorausgesetzt sie wird täglich verzehrt.

Wer diese Menge nicht täglich zu sich nimmt, sollte auf jeden Fall zusätzlich
Meersalz aufnehmen. Einen Teil des Tagesbedarfs von drei bis fünf Gramm
bei einer 70 kg schweren Person kann man mit Salaten oder Gemüse zu sich
nehmen, wozu natürlich weder rohes Getreide noch rohe Nüsse oder Ölsamen
gegessen werden sollten.

Den anderen Teil empfehle ich, in Form von Salzwasser zu trinken. Dafür löst
man einen gestrichenen bis leicht gehäuften Kaffeelöffel Meersalz (das
entspricht ungefähr drei Gramm Salz) in einem Liter Wasser auf und trinkt
davon einmal täglich mindestens einen halben Liter früh morgens auf
nüchternen Magen. Das Wasser sollte mild salzig schmecken. Ist es zu salzig,
wirkt es leicht abführend, wodurch natürlich auch ein Teil des Salzes wieder
verloren geht. Um dem vorzubeugen kann das Salzwasser warm getrunken
werden, weil es so erfahrungsgemäß besser im Darm resorbiert wird.

Obst oder Gemüse, das sich ja mit Salz problemlos verträgt, kann bereits
einige Minuten nach der Salzwasseraufnahme gegessen werden. Mit dem
Verzehr von rohen Nüssen und Ölsamen oder rohem Getreide sollte man
hingegen mindestens eine Stunde warten, da es sonst im Magen-Darm-Trakt
zu den beschriebenen Unverträglichkeitsreaktionen kommt.

Trennkost

Das Grundprinzip der Trennkost besteht nun darin, NIE kohlehydratreiche und
eiweissreiche Lebensmittel in einer Mahlzeit gleichzeitig zu sich zu nehmen.
Kohlehydratreiche Lebensmittel oder eiweissreiche Lebensmittel können jedoch
problemlos jeweils mit neutralen Lebensmitteln in einer Mahlzeit kombiniert
werden.
Kohlehydratreich Neutral Eiweissreich
• Kartoffeln • Gemüse • Fisch
• Nudeln (ohne • Gewürze • Fleisch
Ei) • Käse (> 45%Tr.) • Meeresfrüchte
• Süßungsmittel* • Nüsse • Obst
• Trockenfrüchte • Pilze • Magermilchprodukte
• Vollkornprodukte • Salate • Käse (< 45% i. Tr.)
• Vollmilchprodukte • Sojaprodukte

*Süßungsmittel (Zuckeraustaustauschstoffe): Süßstoffe, Roh-Rohrzucker,


Rübenzucker, Agavendicksaft, Ahornsirup, Honig, Malz, Stevia, Zuckerrüben,
Zuckerrübensirup, Olifrukt, Fructose.

5.2 Kristallsalz aus dem Himalaya Top

Kristallsalz (geologisch auch Halit genannt) ist etwas ganz anderes als das übliche
(Koch-, bzw. Speise-) Salz.

Kristallsalz enthält sämtliche Mineralien und Spurenelemente, aus denen der


menschliche Körper besteht. Unser Blut enthält übrigens die gleichen
Salzbestandteile und beinahe das gleiche Mischungsverhältnis wie das salzige
Meerwasser aus dem alles Leben entstanden ist.

Über viele Millionen Jahre sind die Salzkristalle im Himalaya unter starkem Druck
herangereift und waren keinen Verunreinigungen ausgesetzt. Die Energie des
Kristallsalzes hat sich im Laufe der Zeit in einer ganz bestimmten kristallinen
Struktur aufgebaut. Alle 84 Elemente darin sind kolloidal, d.h. sie sind so klein, daß
sie von der Zellmembrane aufgenommen und vom Körper verwendet werden
können. Das Zusammenspiel dieser natürlich vorkommenden Elemente im Salz ist
für unseren Körper sehr wichtig. Dies sehen wir zum Beispiel, wenn wir natürliches
Salz mit dem Koch-/Speisesalz vergleichen.

Beim "normalen" Kochsalz (dem handelsüblichen Speisesalz) handelt es sich um ein


künstliches, unter dem Einsatz von vielen chemischen Mitteln hergestelltes,
raffiniertes Produkt. Alle im ursprünglichen Salz enthaltenen Mineralien und
Spurenelemente wurden gewaltsam heraus genommen. So ist im Speise-, Koch-
"salz" nur noch reines Natriumchlorid enthalten, das für sich alleine ein aggressives
Mittel ist. (Genauso wird es in der Industrie benötigt. Deshalb wird auch der größte
Teil von dem Kunstsalz von der Industrie verwendet und nur ein kleiner Rest (ca. 5 -
7 % ) kommt als sogenanntes Koch- bzw. Speisesalz in den Lebensmittelhandel.)

Das angebotene Koch-/Speisesalz ist für unseren Körper aber ein aggressives
Zellgift. Kristallsalz dagegen ist, wie jedes natürliche Salz, nicht aggressiv, sondern
hat eine neutralisierende, ausgleichende Wirkung.

Koch-/Speisesalze düfen auch chemische Stoffe enthalten, die auf der Verpackung
nicht extra angegeben werden müssen. Um die Streu- und Rieselfähigkeit zu
erhöhen, kann beispielsweise auch Aluminiumhydroxid beigefügt werden.
Aluminium kann sich jedoch im Gehirn ablagern und dadurch zu Alzheimer führen.

Dem Koch-/Speisesalz wird häufig auch wieder künstlich Stoffe beigemischt. Diese
künstlich beigemischten Stoffe können aber vom Körper nicht verwendet werden
und stellen somit eine Belastung für unseren Organismus dar. Die künstliche
Beimischung von Jod und Fluor macht das Natriumchlorid noch schädlicher.

Kristallsalz ist für uns Menschen das beste natürliche Salz. Ein Vergleich mit den
anderen Salzen zeigt:

- Es enthält keine Rückstände aus Umweltbelastung. Alle enthaltenen Elemente


können von unserem Körper genutzt werden.

- Steinsalz hat zwar auch keine Rückstände aus Umweltbelastungen, aber die
enthaltenen Elemente sind nicht fein genug, um von unseren Zellen aufgenommen zu
werden.

- Meersalz enthält Rückstände aus Umweltbelastungen (zum Beispiel


Schwermetalle). Die kristalline Form ist teilweise vorhanden, aber es gibt immer
noch Elemente, die zu gross sind, um von unserem Körper genutzt zu werden.
Außerdem wird es von vielen Herstellern raffiniert und ist dann dadurch genauso
ungesund, wie das normale Koch-/Speisesalz.

Selbst beim Kristallsalz gibt es Unterschiede: Chemisch betrachtet unterscheiden sie


sich nur wenig. Biophysikalisch hat aber zum Beispiel das Kristallsalz aus dem
Himalaya eine viel höhere Struktur und dadurch einen noch höheren
Informationsgehalt und qualitative Verfügbarkeit, als das Kristallsalz aus
Berchtesgaden.
Untersuchungen haben übrigens gezeigt, dass die Qualität von Wasser und Salz
wichtiger ist, als die in der übrigen Ernährung. Vielleicht liegt es daran, dass
biophysikalisch im Wasser und natürlichem Salz bereits alles enthalten ist, was wir
brauchen.

Kristallsalz kommt im Salz nur gelegentlich vor. Zum Teil muss die hundertfache
Menge Steinsalz abgebaut werden, um das kostbare Kristallsalz zu bekommen.
Sollen auch noch die biophysikalischen Eigenschaften berücksichtigt werden, so
muss das Salz von Hand abgebaut werden. Dies macht den Salzabbau nochmals
unrentabler. So ist es kein Wunder, dass Kristallsalz teurer als die anderen Salze ist.
Nachdem der Mensch aber nur ganz wenig Salz pro Tag benötigt, kann sich trotzdem
jeder diese wichtige Qualität leisten.

Was beim Kauf von Kristallsalz zu beachten ist: Die Bearbeitung von Hand wirkt
sich auf den Preis aus. Das Kristallsalz ist somit um einiges teurer als die anderen
Salze. Dies lockt leider Geschäftemacher an, die Steinsalz oder eine Mischung aus
Stein- und Kristallsalz als echtes Kristallsalz verkaufen. Es ist daher sinnvoll den
Anbietern einige Fragen zu stellen: Beispielsweise nach dem Herkunftsgebiet (in
Norddeutschland und Polen konnte z.B. geologisch bedingt gar nicht die notwendige
Kristallstruktur entstehen) und ob dass Salz per Hand bearbeitet wurde. Wenn Du
sicher gehen willst, kannst Du Dir auch einen (wissenschaftlichen) Nachweis über
das Vorhandensein der natürlichen Elemente und ihre Zellverfügbarkeit zeigen
lassen.

Zur weiteren Vertiefung empfehlen wir Dir das Buch "Wasser & Salz - Urquell de
Lebens" von Dr. med Barbara Hendel und Peter Ferreira. Darin findest Du viele
interessante Informationen: Zum einen gibt es natürlich Infos zum Thema Salz und
Ratschläge zur Salzanwendung. Außerdem enthält es aber auch wichtige
Informationen zu den Themen Wasser, Biophysik und ganzheitlich Leben.

Kristallsalz aus dem Himalaya

Ich habe mir Kristallsalz bei bioinsel-shop.de gekauft.

Weitere Möglichkeiten bestehen bei:

http://www.kaffeesolo.de/naturisan-h...00g-p-307.html
http://www.einkaufen.rs-vital.de/lsh..._,,,,11758.htm
http://www.bodyworld.ch/de/shop/well...rprodukte.html
http://govinda-natur-gmbh.de/shop/hi...utel-p-77.html
http://www.yatego.com/vitalino/p,46a...a-kristallsalz
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6. Krank durch eine Verdauungsschwäche Top

Trotz Beachtung und Einhaltung der bisher aufgezeigten Erkenntnisse gibt es immer
mehr Menschen (Babys, Kinder und Erwachsene), die unter mehr oder weniger
starken Verdauungsbeschwerden, Darmflorastörungen und Darmpilzen, Allergien
toxische (giftige) Belastung des Körpers mit Umweltgiften, wodurch nicht nur
Allergien entstehen, sondern immer häufiger auch die Bauchspeicheldrüse in
Mitleidenschaft gezogen wird (siehe auch den Artikel " Alle Allergien sind heilbar").
Denn je stärker ein Organ mit Giften belastet ist, umso schlechter arbeitet es. Die
Folge ist eine zunehmende Funktionsschwäche, was sich natürlich negativ auf den
gesamten Stoffwechsel auswirkt. Auch wenn die Bauchspeicheldrüse zu den
sensibelsten Organen gehört, die relativ schnell auf toxische Umwelteinflüsse
reagieren, so betrifft dieses Problem natürlich unseren gesamten Körper,
insbesondere unsere genetisch bedingten Schwachstellen.

Welche Aufgaben erfüllt nun die Bauchspeicheldrüse und warum ist sie so
bedeutsam für unseren Stoffwechsel? Die Bauchspeicheldrüse liegt im linken
Oberbauch und hat im Wesentlichen zwei Funktionen: Die erste betrifft die
hormonelle Steuerung des Zuckerstoffwechsels, welche jedoch bei den meisten
Menschen infolge der toxischen Belastung des Körpers mit Umweltgiften oder
chemisch-pharmazeutischen Medikamenten weniger schnell erkrankt. Die
bekannteste Krankheit des Zuckerstoffwechsels ist der Diabetes mellitus, bei der das
Hormon Insulin nicht mehr ausreichend gebildet wird. Die zweite Funktionsstörung
der Bauchspeicheldrüse ist hingegen mittlerweile zu einer Massenerscheinung
geworden. Denn neben den Hormonen Insulin und Glukagon produziert sie auch
eine Menge Verdauungsenzyme für die Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydrataufspaltung,
die zusammen mit der Galle in den oberen Dünndarm abgegeben werden. Besonders
jene Zellen, welche die eiweißspaltenden Enzyme produzieren, reagieren äußerst
sensibel auf die toxischen Einflüsse unserer heutigen Zeit, weshalb immer mehr
Menschen unter einer Eiweißverdauungsschwäche leiden. Je stärker diese
Verdauungsschwäche ist, desto schlechter können natürlich eiweißreiche
Lebensmittel verdaut werden. Eiweiß ist in allen tierischen und, in kleinen Mengen,
auch in pflanzlichen Produkten enthalten. Zu den eiweißhaltigen Lebensmitteln
zählen Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Wurst, Milch, Joghurt, Quark und Sojaprodukte.
Es wird empfohlen, Eiweiß nur in Maßen zu sich zu nehmen, da zu große Mengen
leicht die Nieren belasten könnten.

Eiweißhaltige Lebensmittel

tierische Eiweißträger
Fleisch (Rind 21 %)
Fisch, Schalentiere 19 %
Fleischprodukte (Wurst) 18 %
Ei 12 %
Milch 3,5 %, Magermilch 4 %
Milchprodukte 4 %

pflanzliche Eiweißträger
Soja- Produkte (Sojabohnen 31 %)
Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen, Hirse, Reis) 24 %
Getreideprodukte (Gerste, Hafer, Weizen, Roggen, Mais, Hirse, Dinkel und Reis) 10
%
Kartoffeln 2 %

Quelle: Muskelaufbau
Dass mittlerweile mindestens jeder zweite Deutsche von einer derartigen
bauchspeicheldrüsenbedingten Verdauungsschwäche betroffen ist, wissen wir
aufgrund unserer privaten Statistik, da wir ein Untersuchungsverfahren entwickelt
haben, womit man solche Störungen eindeutig feststellen kann. Mindestens 80
Prozent der Betroffenen leiden daher unter einer Schwäche der Eiweißverdauung,
zirka 10 bis 20 Prozent weisen eine verminderte Kohlenhydratverdauung auf und bei
5 bis 10 Prozent ist die Fettverdauung gestört. Natürlich sind auch Mischformen
möglich. Die Folgen derartiger Verdauungsschwächen sind identisch mit dem bereits
beschriebenen Magensäuremangel: Wird mehr gegessen als verdaut werden kann,
fault (Eiweiße), gärt (Kohlenhydrate) oder verseift (Fette) die Nahrung im Darm. Die
Darmflora erkrankt, Pilze können entstehen und die Fäulnis- oder Gärungsprodukte
belasten und übersäuern den Körper. Da derartige Störungen die Wurzeln vieler
chronischer Krankheiten sind, ist eine gesunde Verdauungskraft des Magens und der
Bauchspeicheldrüse sowie eine normale Gallenbildung in der Leber von zentraler
Bedeutung für die Gesundheit des Menschen. Denn: Die gesündeste Nahrung kann
zu Gift werden, wenn sie nicht richtig verdaut wird!

Viele Jahre habe ich geforscht, um herauszufinden, wie man auf natürliche Art und
Weise solche Störungen des Stoffwechsels wieder normalisieren kann. 1992 stieß ich
schließlich auf die Aufbau- und Entgiftungskräfte von rohen Nüssen und Ölsamen,
sowie von rohem angekeimten Getreide, womit man nicht nur den ganzen Körper
von allen Umweltgiften, chemisch-pharmazeutischen Medikamenten und
Stoffwechselendprodukten befreien kann, sondern sich auch sämtliche
Verdauungsfunktionen des Magens, der Bauchspeicheldrüse und der Gallenbildung
in der Leber regulieren lassen. Wer daher mit dieser Methode den Körper entgiftet
und seine Verdauungskraft normalisiert hat, wird wieder alle gesunden Lebensmittel
in normalen Mengen essen können ohne mit irgendwelchen Symptomen darauf zu
reagieren. Die Darmflora regeneriert sich von ganz allein, denn es gibt keine
gesündere Nahrung für die Dünn- und Dickdarmflora als eine gut kombinierte,
überwiegend pflanzliche Nahrung, wenn diese verdaut werden kann.

6.1 Angekeimtes Getreide Top

Es eignen sich Roggen - Weizen (Dinkel) - Hafer in Sprießkomqualität. Roggen


fordert die Verdauung besonders. Zu lebhafte Personen sollten die Wirkung einmal
ausprobieren. Der hohe Kaliumgehalt hat eine positive Wirkung auf die Leber.
Weizen bildet beim Getreide die harmonische Mitte. Da sich bei ihm die
mineralischen Prozesse mit dem Eiweiß mehr auf die Randschichten beschränken, ist
es im besonderen Maße notwendig, das ganze Korn für die Ernährung zu verwenden.
Der Dinkel ist eine Urform des Weizens. Er ist nicht so ertragreich wie Weizen,
dafür aber resistenter gegen Krankheiten. Dinkel schmeckt anders und es wird ihm
eine noch größere gesundheitliche Verträglichkeit nachgesagt. Hafer ist bekannt für
die stark belebende Wirkung; das alte Sprichwort „den sticht der Hafer“ deutet zu
Recht daraufhin. Heute wissen das viele nur noch im Bezug auf Pferde zu schätzen.
Einen gestörten Eiweißstoffwechsel kann der Hafer wieder ins Gleichgewicht
bringen.

Zum Keimen ansetzen: Am Abend werden die Körner in einer Schüssel mit Wasser
einem Sieb gespült. An warmen Tagen wäscht man die Körner auch mittags, damit
sich die säuerlichen Hefebakterien lösen und das Getreide feucht bleibt. Bevor es
trocknet, etwas mit Wasser besprühen. Die Hefebakterien sind nicht giftig, sie
beeinträchtigen aber den Geschmack. Säuerlich schmeckende Körner sollten nicht
mehr gegessen werden. Jeden Abend wäscht man die Körner und setzt erneut eine
Schüssel an. Nach 3 Tagen sind es 3 Schüsseln und in der ersten Schüssel haben die
Körner bereits sichtbar zu Leben begonnen, wie man an den Wurzelfüßchen sieht.
Der Reifeprozess darf sich je nach Wärme oder Kälte der Zimmertemperatur um 1
bis 2 Tage verschieben. Roggen keimt etwas langsamer. Es empfiehlt sich Getreide
aus biologischem Anbau. Mit dem Durchbrechen der Wurzelfüßchen ist das Getreide
reif und das beste Frühstück. Nur im Lebenden ist alles enthalten, was man zum
Leben braucht. Das ist eigentlich logisch. Angekeimtes Getreide ist die natürlichste
pflanzliche Frischzellenkur.

Da für die heilkräftige Anwendung der rohen Samen, Nüsse und Früchte einiges
Hintergrundwissen notwendig ist, kann ich an dieser Stelle nur auf das Buch " Auf
den Spuren der Methusalem-Ernährung, Gesund und allergiefrei" hinweisen, in dem
ich diese Methode ausführlich in den Kapiteln 18 bis 21 beschrieben habe. Dennoch
wird es all jenen, die verdauungskraftbedingte Magen-Darm-Beschwerden haben,
schon deutlich besser gehen, wenn sie nicht zwei oder drei große Mahlzeiten pro Tag
zu sich nehmen, sondern fünf bis sechs kleinere. Die Fäulnis oder Gärung der
Nahrung wird dadurch auf jeden Fall verringert, was sich positiv auf die Darmflora
und das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. Eine zusätzliche Verbesserung des
Allgemeinbefindens kann aber auch mit einer überwiegend vegetarischen
Ernährungsweise erreicht werden, da das tierische Eiweiß von Fleisch, Fisch und
Eiern nicht nur stärker im Darm zur Fäulnis neigt als pflanzliches Eiweiß, sondern
weil diese Nahrungsmittel den Körper auch intensiver übersäuern als die meisten
pflanzlichen Lebensmittel.

6.2 Ratschläge für das Keimen von Getreide Top

In der Regel ist der menschliche Körper übersäuert und es braucht meist mehrere
Monate oder Jahre, um den Körper von den Säuren zu befreien. Aber es werden auch
basiche Gifte im Körper abgelagert. Dabei entgiftet das basenüberschüssige
angekeimte Getreide, diejenigen Gifte und Schlacken, die eine Säurebetonung haben.
Dazu gehören z.B. die meisten chemischen Substanzen aus allen Bereichen der
Industrie, die wir über die Nahrung, die Luft und in Form von Medikamenten
aufgenommen haben, aber auch die Cholesterinablagerungen in den Gefäßwänden.
Säureüberschüssige Nüsse*, Ölsamen und Früchte hingegen, entgiften uns vor allem
von den eher basenbetonten Ablagerungen, wozu unter anderem Schwermetalle,
einige Verbrennungsprodukte von fossilen (Erdöl, Erdgas und Kohle) und
pflanzlichen Energieträgern (Holz) und bestimmte Endprodukte aus dem
Eiweißstoffwechsel gehören.. In diesem Kapitel soll es aber ausschließlich um das
angekeimte Getreide gehen, welches wie gesagt, den Körper von den sürebetonten
Giften und Schlacken befreien kann.

*Die stärksten Aufbaukräfte von allen Nüssen und Ölsamen haben die süßen,
ungeschälten Mandeln. Daneben eignen sich jedoch ebenso gut Haselnüsse,
Walnüsse, Pekannüsse, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen, Zedernnüsse,
Cashewkerne, Macadamianüsse und Mohnsamen. Dennoch empfehle ich für die
Aufbau- und Entgiftungstherapie anfangs Sonnenblumenkerne, Sesamsamen oder
Walnüsse zu bevorzugen, da diese Samen bzw. Nüsse relativ viel von den Vitaminen
B1 und B6 enthalten und daher den Leberstoffwechsel besser in der Ausleitung der
Gifte und Schlacken unterstützt als die anderen Nüsse und Ölsamen. Dadurch kommt
es weniger zum Lebenstau (zur Ansammlung der ausgeschwemmten Giften und
Schlacken in der Leber). Die Sesam- und Mohnsamen kann man vor dem Verzehr in
einer Ölsamenmühle oder in einer Kaffemühle zerkleinern und zu einem festen
Nussmuss verarbeiten, wodurch sie leichter mit Obst gegessen werden können.

Die stärksten Aufbaukräfte hat das Getreide dann, wenn der Keimling gerade erst zu
wachsen beginnt und vier bis fünf Millimeter lang ist. Er ist dann zwei bis drei
Millimeter gewachsen, da seine Länge im trockenen Getreidekorn bereits zwei
Millimeter beträgt. Lässt man das Getreide länger keimen, enthält es zwar mehr
Vitamine und etwas weniger Phytinsäure, jedoch verringern sich durch diesen
Wachstumsprozess zunehmend die Aktivierungsenergien. (Bei den
Aktivierungsenergien handelt es sich um diejenigen Energien, die alle
Stoffwechselkatalysatoren und vermutlich auch alle Körperenzyme optimal
aktivieren können, so dass sie die Körperzellen maximal entgiften, die dann
wesentlich besser mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen versorgt werden können.
Dadurch kommt es zu einer deutlichen Verbesserung des Zellstoffwechsels.) Ist der
Keimling länger als das Korn selbst, kann das soweit angekeimte Getreide unsere
Darmflora keinesfalls mehr so gut aufbauen wie das nur kurz angekeimte Getreide.
Abgesehen davon schmeckt das kurz angekeimte Getreide wesentlich besser als das
eher süß schmeckende, länger gekeimte Getreide.

Weizen lässt sich von allen Getreidesorten am leichtesten keimen. Man weicht ihn 4
bis sechs 6 Stunden in frischem, ungechlorten Wasser ein und gießt das
Einweichwasser dann ab. Je mehr die Einweichzeit 7 Stunden überschreitet, um so
mehr nimmt die Keimfähigkeit der Körner ab. Lässt man Weizen länger als 12
Stunden im Wasser, keimt es fast gar nicht mehr. Um ein besonders schnelles und
vor allem gleichmäßiges Ankeimen aller Getreidesorten, insbesondere von Roggen,
zu erreichen, hat es sich als nützlich erwiesen, nach einer Einweichzeit von ca. einer
Stunde einen Wasserwechsel vorzunehmen. Dafür gießt man das Einweichwasser ab,
spült das Getreide ein- bis zweimal und füllt das Gefäß dann wieder mit frischem
Wasser auf. Nach diesem Wasserwechsel, den man nach ein bis zwei Stunden auch
noch einmal wiederholen kann, werden die bereits angequollenen Körner außerdem
gelockert und können sich im Einweichglas oder in der Schüssel nicht mehr
festsetzen.

Nach dem Einweichvorgang wird das Getreide wiederum ein paar Mal mit frischem
Wasser gespült, bis das Spülwasser klar bleibt. Man lässt das Getreide in einem Sieb
gut eintropfen und gibt es dann in eine Schüssel oder ein großes Glas und bedeckt
das Gefäß z.B. mit einem Teller, damit die gequollenen Körner nicht austrocknen.
Zweimal täglich sollte man das Getreide mit frischem Wasser spülen, damit es
einerseits feucht bleibt und sich andererseits keine Schimmelpilze bilden.

Aus praktischen Gründen lasse ich immer ein oder mehrere Kilogramm Getreide auf
einmal ankeimen. Als Keimgefäß dienten mir dafür lange Zeit große Einweckgläser
mit einem Volumen von 3 oder 5 Litern. Da das Getreide beim Einweichen stark
aufquillt, sollte ein Glas höchsten bis zu einem Viertel bzw. einem Drittel mit den
Körnern gefüllt werden. Die besten Keimergebnisse erzielt man mit dieser Methode,
wenn man in einem derart großem Glas nicht mehr als 800 Gramm Getreide
einweicht und ankeimen lässt. Das Einweichwasser sollte dann das ganze Glas
füllen. Durch ein Küchensieb, das genau auf die Glasöffnung passt, kann man das
Wasser hervorragend abgießen. Zum Abtropfen stellt man die Gläser einfach
umgekehrt auf die Siebe und lässt sie so 1 1/4 (30 Stunden) bis 2 Tage (48 Stunden)
bei einer Raumtemperatur von 18 bis 21 Grad Celsius (= optimale Keimtemperatur)
stehen. Zwischendurch sollte man das Getreide natürlich regelmäßig spülen. (Bei
Interesse für automatische Keimgeräte und weiteren Informationen zu dem Thema
"Keime und Sprossen" informieren sie sich bitte auf der Homepage
http://www.mueller-burzler.de bzw. unter http://www.keimautomat.de )

Wenn der Keimling eine Gesamtlänge von 4 bis 5 Millimetern erreicht hat, ist das
Getreide fertig angekeimt. In diesem Wachstumsstadium sind beim Weizen ein bis
drei Würzelchen (Wurzeln) gewachsen, wobei die mittlere Stammwurzel
durchschnittlich nicht länger als 1 Zentimeter sein sollte und die beiden
Nebenwurzeln etwas kürzer oder nur anlagenmäßig erkennbar sind. Würde man das
Getreide in diesem Wachstumsstadium nicht essen oder trocknen, so würde es in den
nächsten 12 bis 24 Stunden so schnell weiter wachsen, dass es für die dritte
Trennkoststufe zunehmend unbrauchbar wird. Es ist also wichtig, den richtigen
"Erntezeitpunkt" genau abzupassen. Ist die Raumtemperatur kühler als 18 Grad
Celsius, dann verlängert sich die Keimzeit. Bei einer Temperatur von über 24 Grad
Celsius kann das gequöllene Getreide dagegen leicht zu gären beginnen.

Man kann das Getreide so essen, wie es ist, oder man trocknet es, um es dadurch
haltbar zu machen. Aus alten Überlieferungen geht hervor, dass die Vorfahren
Israels vor einigen tausend Jahren das so angekeimte Getreide gequetscht und dann
in Form von Brotfladen an der Sonne getrocknet haben. In Deutschland ist das Klima
für diese Art des Trocknens jedoch zumeist ungeeignet. Daher habe ich es anfangs
im Heißluftherd bei 40 bis 45 Grad Celsius getrocknet. Auf drei Backblechen
verteilte ich das angekeimte Getreide und trocknete es auf der niedriegsten
Temperaturstufe. Je nach Dicke der Keimlingsschicht dauerte der
Trocknungsvorgang im Heißluftherd zwischen 8 und 24 Stunden. Das Getreide ist
erst dann fertig getrocknet, wenn es ebenso "knochentrocken" wie die ungekeimten
Getreidekörner ist. In späteren Jahren nutzten wir einen selbstgebauten
Trockenschrank, bei dem 9 bis 10 mit einer Kunststoffgaze (Fliegengitter) bespannte
Rahmen übereinander in einem Holzschrank liegen, der von unter mit einem
automatischem Heizlüfter erwärmt wird. (Im Internet nach Bauanleitungen für
Trockenschränke (Dörrautomaten) suchen. Oder im Backofen mit Umluft trocknen.)
Die feuchtwarme Luft entweicht dabei über einen Spalt direkt unter der
Abdeckplatte. Der wichtigste Vorteil des Trockenschrankes gegenüber dem
Heißluftherd, ist vor allem der, dass das Getreide aufgrund der dünnen Lagen
schneller trocknet und so weniger Strom (Energie) verbraucht. Das getrocknete
Getreide bewahre ich in luftdichten Dosen auf. Mit einer Getreidemühle mahle ich
mir dann meine jeweilige Menge, die mit etwas minaralarmes Wasser zu einem
festen Teig angemischt wird und schliesslich wie Brot gegessen werden kann.
Sonnengetrocknetes, angekeimtes Getreide soll noch gesünder als das im
Heißluftherd oder Trockenschrank getrocknete angekeimte Getreide sein.
Roggen lässt sich nicht ganz so leicht keimen, da es oft unregelmäßig, schnell
ankeimt und leichter zu gären beginnt als Weizen. Im Gegensatz zum Weizen sollte
die Ankeimzeit beim Roggen nur 3 1/2 bis 5 Stunden betragen und 6 Stunden nicht
überschreiten. Da sich beim Einweichen von Roggen relativ viele organische Säuren
aus den Randschichten lösen, ist es hier besonders wichtig, dass man das
Einweichwasser nach 1 bis maximal 2 Stunden wechselt. Sonst kann es passieren,
dass das Korn, insbesondere der Keimling, in der eigenen Säure "erstickt" und nicht
zu keimen beginnt. Wie ich zuvor schon sagte, empfiehlt sich dieser Wasserwechsel
aus demselben Grund auch beim Einweichen aller anderen Getreidesorten. Die
Keimzeit beträgt beim Roggen ebenfalls 1 bis 2 Tage. Ausschlaggebend ist jedoch
immer die Länge des Keimlings, der insgesamt 4 bis 5 Millimeter lang sein sollte. In
diesem Wachstumsstadium hat der Roggen bereits 3 oder mehr Wurzeln gebildet.

Nackthafer weicht man 2 bis 3 Stunden ein. Nacktgerste und Dinkel 4 bis 6
Stunden. Ähnlich wie beim Roggen lassen sich jedoch auch diese drei Getreidesorten
nicht so gut ankeimen wie Weizen. Oft keimen sie unregelmäßig schnell oder
manchmal auch gar nicht. Dieses schlechte Keimverhalten ist einerseits von der
Getreide- und Wasserqualität sowie der Raumtemperatur abhängig . Andererseits
spielen dabei möglicherweise auch die Mondphasen eine Rolle. Bei allen drei
Getreidesorten (Nackthafer, Nacktgerste, Dinkel) beträgt die Keimzeit nicht ein bis
zwei Tage, wie bei Weizen und Roggen, sondern zwei bis drei Tage. Der Hafer hat
im fertig angekeimtem Stadium, ebenso wie Roggen, neben der Stammwurzel
weitere Nebenwurzeln gebildet. Beim Dinkel und bei der Gerste sind die
Nebenwurzeln im fertig angekeimten Stadium hingegen nur ansatzweise erkennbar.
Reis, Mais und Hirse sind übrigens keine idealen Keimgetreide und eignen sich
daher auch weniger gut für die Aufbau- und Entgiftungstherapie und die Ernährung
in der dritten Trennkoststufe.

Der Zusatz "nackt" z.B. bei Nackthafer, bezeichnet eine besondere Zuchtform des
Getreides, die keine Spelzen aufweist. (Die Spelze ist eine trockene häutchenartige
Schale bzw. das Hüllblatt um die Fortpflanzungsorgane der Blüte.) Normalerweise
gehören Hafer und Gerste, ebenso wie der Dinkel, zu den sogenannten
Spelzgetreiden, bei denen die Körner von harten Hülsen umgeben sind. Da nun aber
alle Spelzgetreiede vor dem Verzehr entspelzt werden, kann es passieren, dass bei
diesem Vorgang die Keimanlagen der Körner verletzt werden. Das ist der Grund,
warum Dinkel in der Regel schlechter oder unregelmäßiger ankeimt als Weizen.
Nackthafer oder Nacktgerste enthalten daher, ebenso wie Weizen und Roggen, keine
Spelzen, wodurch das Entspelzen natürlich entfällt. Die Keimfähigkeit von
Nackthafer und Nacktgerste ist damit deutlich besser als von deren entspelzten
Sorten. Es können sich nur dann alle Energien optimal entfalten, wenn das Getreide
mindestens zu 90 bis 95 % ankeimt. Keimen 10 % der Körner nicht, schwächen
diese in zunehmendem Maße die Wirkung des angekeimten Getreides. Wegen dieser
Voraussetzung verwendet man für die Aufbau- und Entgiftungstherapie am besten
Weizen und Roggen, da sich diese beiden Getreidesorten am besten ankeimen
lassen.

7. Gesund durch lebendige Nahrung Top

Nun möchte ich noch auf die Qualität der Lebensmittel eingehen. Es ist zwar
wichtig, dass wir eine gesunde Verdauungskraft haben, möglichst keinen raffinierten
oder teilraffinierten Zucker essen und die gröbsten Kombinationsfehler meiden; das
alleine reicht jedoch nicht aus, um mit Hilfe der Nahrung hundertprozentig gesund
zu werden und zu bleiben. Die genannten Regeln bilden nämlich nur das Fundament,
worauf die eigentlichen Geheimnisse der Heilkräfte unserer Nahrung erst jetzt zur
Anwendung kommen können. Bei der groben Betrachtung der Qualität unserer
Nahrung sollte sie auf jeden Fall immer basenüberschüssig sein oder sich zumindest
im Säure-Basen-Gleichgewicht befinden, da in einem übersäuerten Stoffwechsel die
meisten Organe grundsätzlich schlechter funktionieren. Wir sollten daher von den
stark säureüberschüssigen oder säurebildenden Nahrungsmitteln so wenig wie
möglich essen. Dazu gehören Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Käse, Weiß- und
Mischbrot (Roggenmischbrot, Weizenmischbrot), die meisten Hülsenfrüchte
(Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Linsen, Sojabohnen, Erdnüsse, Lupinen, Ginster,
Klee, Wicken), Erdnüsse, raffinierte Öle und Fette, alkoholische Getränke, voll- und
teilraffinierter Zucker sowie die vielen Süßwaren, die ihn enthalten.

Die schwach säurebildende Wirkung der meisten Vollkorngetreidesorten, Nüsse und


Ölsamen kann man hingegen hervorragend mit dem überwiegend
basenüberschüssigen Gemüse und Obst ausgleichen. Dabei passt zum erhitzten
Vollkorngetreide am besten Gemüse und zu Nüssen und Ölsamen Obst.

Tiermilch ist zwar keinesfalls eine ideale Nahrung für Kinder und Erwachsene, da
sie zur optimalen Verdauung eigentlich einen Labmagen benötigt, den nur Säuglinge
und Kälber haben. Dennoch kann man sie recht gut mit Honig zusammen verzehren,
wenn keine Milchzuckerunverträglichkeit oder Milcheiweißallergie vorliegt.

Bitte bedenken Sie: Obst und Gemüse haben nur dann eine basenüberschüssige
Wirkung, wenn diese Lebensmittel nicht falsch kombiniert werden. So sind saure
Früchte, wie Zitronen, Orangen, Kiwis oder Johannisbeeren, grundsätzlich immer
basenüberschüssig, nachdem die Fruchtsäuren im Stoffwechsel verbrannt worden
sind. Falls Sie diese jedoch in einer Mahlzeit mit Brot oder Nudeln zusammen essen,
entstehen dadurch derart starke Stoffwechselstörungen, dass vom ursprünglichen
Basenüberschuss der Früchte nichts mehr übrig bleibt. Auf die krankmachende
Kombination von Obst und Gemüse oder deren Säfte habe ich ja bereits weiter oben
schon hingewiesen.

Wenn unser Körper wirklich gesund sein soll, müssen neben den wichtigsten
Organen auch alle Hormondrüsen optimal funktionieren. Nun gibt es jedoch einige
Drüsen, die mit zunehmendem Alter immer schlechter arbeiten. Die Thymusdrüse ist
beispielsweise bei den meisten Menschen bereits im Alter von 50 Jahren so weit
geschrumpft, dass Sie fast keine Hormone mehr produziert. Dabei spielt sie unter
anderem für das Immunsystem eine bedeutende Rolle.

Sucht man nach den Lebensmitteln, die sowohl unseren Körper optimal entgiften
und unsere Verdauungsorgane regenerieren können, als auch eine reaktivierende
Wirkung auf alle Hormondrüsen haben, stoßen wir wiederum auf Altbekanntes:

• rohe Nüsse, Ölsamen und Früchte


• rohes angekeimtes Getreide
• kaltgepresste Öle
• rohe Gemüsesorten sowie Kräuter und
• im gewissen Rahmen auch rohe Milch von Tieren mit etwas Honig.

Dabei ist es jedoch von großer Bedeutung, dass diese Lebensmittel natürlich
gewachsen sind beziehungsweise erzeugt wurden, wodurch sie wesentlich mehr
vitale Lebensenergien enthalten, als die mit Kunstdünger, Pestiziden und chemischen
Mastmitteln erzeugten Produkte. Neben konventionell erzeugten Nahrungsmitteln
haben jedoch auch alle erhitzten Lebensmittel sowie Fleisch, Fisch, Eier,
pasteurisierte, ultrahocherhitzte und homogenisierte Milch, Käse und Quark eine
deutlich schwächere Wirkung auf die optimalen Funktionen der Hormondrüsen, ganz
zu schweigen von den vielen unnatürlichen Produkten der Lebensmittelindustrie, die
womöglich im Mikrowellenherd dann noch der letzten Rest ihrer feinstofflichen
Lebenskräfte einbüßen.

Wenn wir daher nach dem Jungbrunnen für den Menschen in unserer Nahrung
suchen, finden wir ihn grundsätzlich nur bei den rohen, pflanzlichen Lebensmitteln,
die außerdem aus der biologischen Landwirtschaft stammen müssen oder wild
gewachsen sind. Einzige nicht pflanzliche Ausnahme ist die mit Honig gesüßte
Rohmilch.

Wer sich daher wirklich gesund ernähren will, sollte den Anteil roher, pflanzlicher
Lebensmittel nach und nach in seiner Ernährung erhöhen. Von einer sofortigen
Umstellung auf rohe Lebensmittel rate ich hingegen grundsätzlich ab, da der Körper
sonst zu stark entgiftet. Das kann sich ausgesprochen negativ auf das allgemeine
Wohlbefinden auswirken oder sogar zu gesundheitlichen Komplikationen führen.
Der Körper und die Seele brauchen in der Regel viel Zeit, bis man sich überwiegend
oder sogar ausschließlich von rohen Lebensmitteln ernähren kann, sofern man dieses
Ziel überhaupt anstrebt.

Darüber hinaus gehört zur reinen Rohkosternährung ein umfangreiches Wissen, um


einerseits nicht untergewichtig zu werden, keine Mangelerscheinungen zu
bekommen und in den kalten Jahreszeiten nicht ständig zu frieren und andererseits
mit der zunehmenden Sensibilisierung der Psyche und des Körpers umgehen zu
können.

7.1 Zusammenfassung der sieben Regeln Top

Eine gesunde Ernährung gehört zu den wichtigsten Grundlagen unserer Gesundheit.


Darüber hinaus kann sie zu unseren stärksten Heilmitteln werden und sie kann sogar
das Altern verlangsamen. Keinesfalls sollte sie jedoch zu einer Ersatzreligion
werden. Denn für die seelisch-geistige Entwicklung des Menschen bleibt sie immer
nur eine sekundäre Angelegenheit. Wenn wir deshalb erkannt haben, wie wir uns
gesund ernähren können, und wir möglicherweise durch die Anwendung dieses
Wissens unsere körperlichen Beschwerden verloren haben, sollten wir den wahren
Zielen des Lebens entgegenstreben: uns selbst zu finden und die gesamte Schöpfung
zu lieben.

Die sieben Ernährungsregeln im Überblick


Diese sieben Grundregeln sollten Sie kennen und beachten, wenn Sie sich
nicht nur optimal ernähren, sondern vielleicht sogar "gesund essen" möchten:

1. Nehmen Sie so wenig raffinierten Zucker wie möglich auf.


2. Vermeiden Sie die Kombination von raffiniertem Zucker mit
Vollkorngetreide, Nüssen oder Ölsamen.
3. Kombinieren Sie kein Getreide oder Gemüse mit sauren Früchten
(Apfel, Zitrone, Pflaume, Orange, Kiwi, Johannisbeere).
4. Essen Sie kein rohes Getreide oder rohe Nüsse zusammen mit Salz.
5. Für eine optimale Magensäurebildung benötigen Erwachsene drei bis
fünf Gramm Salz pro Tag.
6. Sorgen Sie für eine gesunde Verdauungskraft. Sie ist die Wurzel
unserer Gesundheit.
7. Achten Sie auf eine ausgewogene, vitalstoffreiche und lebendige
Nahrung. Denn "das Leben kommt nur vom Leben".

8. Lebensmitteltabelle - Saure und basische Lebensmittel Top

Basisch Sauer
Blumenkohl Artischocken
Butter Bohnen, weiss
Chicorée Buchweizen, geschält
Dill Eigelb
Endivien Eiweiss
Feld/Nüsslisalat Erbsen
Grünkohl/Kabis im Dezember Erdnüsse
Gurke Essig
Karotte Fisch: Aal
Kartoffel Hering
Kartoffelmehl Kabeljau
Kastanien Kaviar
Kichererbsen Lachs
Knoblauch Schellfisch
Kohlrabi, Knollen, Blätter, Stengel Fleisch
Kokosnuss Fleischextrakt
Kopfsalat Gerste, geschält
Kraut rot, weiss, Wirsing Gerstenmehl, weiss
Kresse Grünkohl, März
Kürbis Haselnüsse
Lauch, Knollen Hirse
Löwenzahn Honig
Margarine mit hohem Anteil an unges. Kaffee
Fettsäuren Kakao
Mohnsamen Käse: Hart-
Oele, kaltgepresst Mager-
Olive Parmesan-
Paprika, grün Emmentaler-
Pilze Edamer-
Radieschen Quark
Rahm Kefir
Reis Voll-, ungeschält Linsen
Rettich, schwarz u. weiss Mais
Rüben, rot Knolle u. Blätter Mandeln
Runkelrüben Margarine, normale mit
Schnittlauch gehärteten Fetten
Schwarzwurzel Maismehl
Sellerie, Wurzel, Blatt u. Stengel Milchprodukte, alle,
Soyabohnen ausser Butter u. Rahm in
Spinat kl. Mengen
Tee div. Kräuter ausser Schwarz- und Pommes Chips
Grüntee Reis, geschält
Zwiebeln Reismehl, weiss
Roggen, geschält
Früchte wirken nur basisch bei gesundem Roggenmehl, weiss
Darm. Alle Früchte sollten reif und sauber Rosenkohl
sein, unreife wirken sauer! Salz
Ananas Salzgebäck
Apfel, frisch u. getrocknet Schokolade
Aprikose Seitan
Banane Soyasauce
Birne frisch u. getrocknet Süssgebäck
Brombeere Tee, schwarz und grün
Dattel Tofu
Erdbeere Weizen, geschält
Feige, frisch u. getrocknet Weizenmehl, weiss
Hagebutte, frisch u. getrocknet Weizengriess, weiss
Heidelbeeren Yoghurt
Himbeeren Zucker
Johannisbeeren, rot, weiss, schwarz
Kirsche, süss u. sauer
Melone
Mirabelle
Orange
Pfirsich
Pflaume
Trauben
Zitrone

Quelle: Das Säure-Basen-Gleichgewicht

9. Alle Allergien sind heilbar! Top

Immer mehr Menschen haben Allergien. Davon sind jedoch nicht nur Babys und
Kinder betroffen, sondern auch Erwachsene in allen Altersstufen gehören zum stetig
wachsenden Kreis der Betroffenen. Nach dem Umweltrat in Berlin soll es bereits 24
bis 32 Millionen Allergiker in Deutschland geben. Ich persönlich bin sogar davon
überzeugt, dass mittlerweile über zwei Drittel aller Bundesbürger, also mehr als 50
Millionen Deutsche eine oder mehr Allergien haben. Will man dieser Situation Herr
werden, müssen die Ursachen, die zu dieser Entwicklung geführt haben, erkannt und
beseitigt werden. Aufgrund jahrelanger Erfahrung mit über 1.000 Allergikern wissen
wir, dass mindestens 98 % aller Allergien durch umweltschädliche Faktoren
beziehungsweise durch Ablagerungen von giftigen Chemikalien und Schwermetallen
im Körper verursacht werden.

Psyche und Allergien

Neben den umweltbedingten Allergien gibt es zwar auch noch einige andere
körperliche, seelische und ernährungsbedingte Möglichkeiten Allergien zu
bekommen, jedoch spielen diese bei der Allergieentstehung meistens nur eine
sekundäre Rolle. Man bedenke, dass Allergien vor allem in den letzten beiden
Jahrzehnten zu einer Massenerscheinung in den Industrienationen geworden sind
und dass es in diesen Ländern heute kaum noch einen Menschen gibt, der nicht
bereits ein durch lebensfeindliche Umweltfaktoren belastetes oder geschwächtes
Immunsystem aufweist. Somit können psychische Faktoren, wie Stress, Ängste,
Aversionen oder Antipathien, zwar an der Entstehung von Allergien beteiligt sein
und auch zu einer vorübergehenden Verstärkung der allergischen Reaktionen führen,
die primären Ursachen stellen sie hingegen nur äußerst selten dar. Wäre der Körper
nicht bereits durch die abgelagerten Umweltgifte oder chemischen Medikamente
geschwächt, würde er auf derartige seelischen Belastungen wenn überhaupt, dann
nur in abgeschwächter Form mit allergischen Symptomen reagieren!

Sind Allergien vererbbar?

Die aus schulmedizinischen Kreisen stammende Behauptung, dass Allergien


vererbbar sind, kann insofern eindeutig widerlegt werden, da alle Allergien heilbar
sind. Allergien werden somit immer im Leben erworben, sogar die der Babys. Echte
Erbkrankheiten sind hingegen gar nicht oder nur sehr schwer heilbar. Das einzige,
was hingegen seit Jahrtausenden von einer Generation zur nächsten vererbt wird,
sind die genetisch bedingten Schwachstellen (Krankheitsanlagen) des Körpers, die
leichter als andere Körperbereiche erkranken und an denen sich die allergischen
Reaktionen letztendlich äußern können. Zu diesen Schwachstellen kann natürlich
auch das Immunsystem selbst gehören, so dass diese Menschen dann eher zu
Allergien neigen oder eine immunologische Erkrankung bekommen als andere.

Wie entstehen Allergien?

Der wahre Grund für die rasante Zunahme von Allergien sind also die vielen
verschiedenen Umweltgifte und die lebensfeindlichen Strahlungen (Mobilfunk, UV-
Strahlung etc.), die unser Immunsystem derart schwächen können, dass es immer
häufiger nicht mehr in der Lage ist, alle körperfremden oder giftigen Substanzen
(Antigene), die wir über die Atemluft und den Verdauungstrakt aufnehmen, mit der
normalen Immunabwehr zu vernichten. Es ist dann gezwungen, zu einer Notlösung
zu greifen, und bildet vermehrt Abwehrkörper, sogenannte Antikörper, die sich dann
an die Antigene ankoppeln und diese so unschädlich machen. Findet beim nächsten
Kontakt mit einem Antigen eine überschießenden Antikörperbildung statt, spricht
man von einer Allergie. Die überschießende Bildung von Antikörpern geschieht
dabei aus Sicherheitsgründen, denn der Körper weiß ja nicht, wie viele von den zu
neutralisierenden Substanzen im Blut ankommen werden. Die allergischen
Symptome selbst werden dann vor allem vom gleichzeitig ausgeschütteten Hormon
Histamin und von bestimmten Prostaglandinen (hormonähnliche Substanzen)
ausgelöst.

Die häufigsten Allergiesymptome

Der Dreh- und Angelpunkt aller Allergien ist das Blut. Die allergischen Reaktionen
finden hingegen immer an den genetisch bedingten Schwachstellen, den sogenannten
allergischen Reaktionsorten statt, die jeder Mensch von seinen Eltern vererbt
bekommt und die immer erst dann in Erscheinung treten, wenn Allergien vorhanden
sind. Jeder Mensch hat also in der Regel einen oder mehrere allergische
Reaktionsorte vererbt bekommen, die je nach der körperlichen oder seelischen
Verfassung aktiviert werden. Das ist der Grund, warum viele Allergiker mit einer
Vielzahl von Symptomen zu kämpfen haben, wohingegen manch anderer nicht
weniger starke Allergiker keine oder kaum Beschwerden aufweist.

Zu den bekanntesten allergischen Reaktionen gehören zweifelsohne Neurodermitis,


Kontaktallergien, Heuschnupfen und Asthma. Die allergischen Reaktionsorte sich
dabei die Haut, die Schleimhäute der Nase und Augen sowie der Bronchien und
Bronchiolen (das sind die kleinsten Atemwegsäste direkt vor den Lungenbläschen).
Darüber hinaus gibt es jedoch noch eine Menge weiterer allergische
Reaktionsmöglichkeiten, die zum Teil völlig unbekannt sind (siehe: "Das unerkannte
Allergie-Syndrom" -weiter unten). Besonders Kinder sind häufig von der allergisch
bedingten Hyperaktivität betroffen. Die allergischen Reaktionsorte sind hierbei der
Nervus sympathicus und bestimmte Gehirnbereiche. Aber auch eine permanente
Müdigkeit, Kopfschmerzen und Migräne, Herzrhythmusstörungen und
Kreislaufbeschwerden, nervale Störungen und Nervenschmerzen, Muskelzuckungen
und Muskelkrämpfe, Geschmacks-, Riech- und Hörstörungen, Ohrensausen und
Schwindel, chronische Atemwegsbeschwerden, wie ständiger Schnupfen,
permanentes Räuspern oder chronischer Husten, sowie chronische Beschwerden des
Verdauungstraktes, der Blase oder Vaginalschleimhäute stehen immer häufiger mit
Allergien in Verbindung. Neben diesen körperlichen Beschwerden nehmen jedoch
auch die psychischen Allergiesymptome immer mehr zu. Dazu gehören vor allem
eine übersteigerte Sensibilität auf alle Außenreize, weshalb die Betroffenen oft
gereizt sind oder zur Aggressivität neigen, unerklärliche Stimmungsschwankungen
bis hin zu Depressionen, Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit sowie eine
starke seelische und körperliche Erschöpfung.

Heilung durch Ursachenbehandlung

Will man Allergien dauerhaft heilen, hat es nur wenig Sinn, das Immunsystem
ausschließlich mit der Bioresonanztherapie, einer Eigenblutbehandlung, mit
Phytotherapeutika, der Akupunktur oder der Rotationsdiät zu stärken oder den
Versuch zu unternehmen, den Körper gegen bestimmte allergieauslösende
Substanzen (Allergene) zu desensibilisieren. All diese Therapien können die
Symptome zwar häufig verringern oder auch für eine bestimmte Zeit beseitigen, in
der Regel sind die möglichen Therapieerfolge jedoch nie von Dauer. Erst wenn die
Ursachen, die zu den Allergien geführt haben, beseitigt werden, kann es zu einer
nachhaltigen Allergiefreiheit kommen. Um Allergien daher ursächlich zu heilen,
müssen alle allergieauslösenden Faktoren erkannt und behoben werden. Die
primären Ursachen der meisten Allergien habe ich ja bereits angesprochen. Das
betrifft die vielen verschiedenen Umweltgifte, die über die Nahrung und die Luft
aufgenommen und unter normalen Umständen teilweise im Körper abgelagert
werden. Dazu gehören alle giftigen Industrie- und Autoemissionen, insbesondere die
Verbrennungsprodukte der Müll- und Sondermüllverbrennungsanlagen, und
natürlich die vielen Pestizide und Chemikalien, die in der konventionellen
Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Aber auch das Quecksilber aus den
Amalgamfüllungen der Zähne und die vielen verschiedenen Raumgifte, wie zum
Beispiel die Holzschutzmittel Lindan und Pentachlorphenol (PCP) oder giftige
Lösungsmittel in Teppich- und Parkettklebern, sind häufig an der Entstehung von
Allergien beteiligt.

Bei immer mehr Menschen wird das Immunsystem jedoch auch durch den stetig
zunehmenden Konsum chemisch-pharmazeutischer Medikamente geschwächt, die
ebenfalls teilweise im Körper und so auch in den abwehrzellbildenden Organen, wie
den Lymphknoten, der Thymusdrüse und der Milz, abgelagert werden. Wären diese
Giftbelastungen des Körpers die einzigen Ursachen der Allergien, könnten sie mit
den unten beschriebenen Entgiftungstherapien relativ schnell geheilt werden. Leider
liegt vor allem bei den meisten stärkeren Allergikern noch ein weiterer
Entstehungsgrund für die Allergien vor. Ebenso wie die Schilddrüse oder die
Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke) gehört nämlich auch die Bauchspeicheldrüse zu
denjenigen Organen, die bei immer mehr Menschen infolge der Giftablagerungen in
Mitleidenschaft gezogen wird. Neben dem Insulin produziert sie eine Reihe von
Verdauungsenzymen, die bei zunehmender Belastung der enzymbildenden Zellen
mit Umweltgiften immer weniger gebildet werden. Die meisten stärkeren Allergiker
weisen daher auch eine umweltbedingte Verdauungsschwäche zumeist der
Eiweißverdauung auf, wodurch die allergische Gesamtsituation deutlich
verschlechtert wird. Eine erfolgreiche Allergietherapie muss daher bei derart
betroffenen Allergikern auch die Regeneration einer geschwächten Verdauungskraft
mit einschließen. Erst dann sind alle notwendigen Voraussetzungen für einen
umfassenden und dauerhaften Therapieerfolg gewährleistet.

Allergien infolge einer Verdauungsschwäche

Bei einem Großteil aller Allergiker liegt also auch eine durch Giftablagerungen
entstandene Funktionsschwäche der Bauchspeicheldrüse vor. Die Folge ist, dass die
Nahrung nicht mehr richtig verdaut wird und vermehrt im Darm fault oder gärt.
Daher leiden zunehmend mehr Menschen unter häufigen Blähungen, weichen
Stühlen bis Durchfällen aber auch Verstopfung, permanenten Darmflorastörungen
bis hin zu immer wiederkehrendem oder ständigem Pilzbefall des Darms. All diese
Beschwerden entstehen vor allem dann, wenn mehr gegessen wird, als von den
Verdauungssäften verdaut, das heißt zerlegt werden kann. Kleine Mahlzeiten werden
bei derart betroffenen Menschen daher in der Regel deutlich besser vertragen als
große. Ist die Darmflora längere Zeit erkrankt, verändert sich die Darmwand und
wird großporiger, so dass noch nicht richtig verdaute größere Eiweißmoleküle und -
bruchstücke vom Darm ins Blut übertreten können. Dort sind jedoch nur die kleinen
Bausteine der Eiweiße, die sogenannten Aminosäuren, erwünscht, aus denen der
Körper dann sein eigenes Eiweiß aufbaut. Ganze Eiweißmoleküle oder deren größere
Bruchstücke sind hingegen hochgradig giftig im Blut und müssen sofort vom
Immunsystem vernichtet werden. Ist das Abwehrsystem bereits zu stark geschwächt
oder wird es durch zu viele unverdaute Eiweiße überfordert, muss es die Notbremse
ziehen und bildet vermehrt Antikörper. Diese koppeln sich an die eingedrungenen
Fremdeiweiße an und machen sie so unschädlich. In der Regel merkt sich der Körper
diese erste Überbelastung und schüttet beim nächsten Kontakt mit demselben Eiweiß
sicherheitshalber eine noch größere Menge an Antikörpern aus, denn er weiß ja nicht
wie viel von dem unverdauten Eiweiß letztendlich im Blut ankommen wird.
Gleichzeitig werden das Histamin und die Prostaglandine freigesetzt, die dann
zusammen mit den Antigen-Antikörper-Komplexen für die allergischen Reaktionen
verantwortlich sind. Eine solche Überreaktion nennt man dann eine
verdauungskraftbedingte Nahrungsmittelallergie.

Zwei Gruppen umweltbedingter Allergiker

Grundsätzlich gibt es daher zwei Gruppen umweltbedingter Allergiker: Die erste


Gruppe hat ausschließlich ein durch giftige Substanzen geschwächtes Immunsystem,
weshalb die Betroffenen je nach der individuellen Immunschwäche Allergien auf
grundsätzlich alle körperfremden Substanzen entwickeln können. Das können
Allergien auf Hausstaub (genauer: der Kot der Hausstaubmilben), Blütenpollen,
Waschmittel, alle möglichen chemischen Substanzen, Metalle, Insektengifte oder
Tierhaare aber auch auf Nahrungsmittel sein. Bei der zweiten Gruppe liegt neben der
allgemeinen Schwächung des Abwehrsystems auch eine Verdauungsschwäche
zumeist der Bauchspeicheldrüse vor, wodurch die Nahrung nicht optimal verdaut
werden kann. Verdauungskraftbedingte Darmbeschwerden und eine Verstärkung
sowie Zunahme der Allergien sind die Folge. Wollen wir Allergien daher ursächlich
und dauerhaft heilen, muss der Körper einerseits entgiftet und andererseits eine
möglicherweise geschwächte Verdauungskraft wieder aufgebaut werden. Wer das
nicht tut, kann mit Hilfe rein symptomatischer Allergietherapien, die in der Regel
nur für eine relativ kurze Zeit das Immunsystem stärken, zwar eine Linderung der
Symptome jedoch nur selten eine Heilung erreichen.

Die Entstehung von Allergien bei Babys und Kleinkindern

Viele Eltern fragen sich heute, warum ihre Babys oder Kleinkinder zum Teil
hochgradig allergisch reagieren, obwohl sie doch nur relativ kurze Zeit Kontakt zur
Außenwelt gehabt hatten. Die Ursache für die Entstehung von Allergien bei Babys
und Kleinkindern sind wiederum die vielen verschiedenen Umweltgifte und
chemischen Medikamente. Denn in der Schwangerschaft löst sich unter dem Einfluss
der Schwangerschaftshormone ein Teil dieser chemischen Substanzen und
Schwermetalle neben den ganz normalen Stoffwechselablagerungen vermehrt aus
dem Bindegewebe und den Organen und gelangt über die Plazenta in das
heranwachsende Baby. Die immer häufiger vorkommende Schwangerschaftsübelkeit
lässt sich vor allem auf eine starke Leberbelastung durch diese Entgiftung
zurückführen, wenn die Leber mehr entgiften muss, als sie kann. Dabei stauen sich
die gelösten Gifte und Schlacken dann regelrecht vor der Leber im Blut. Und da der
Magen, die Bauchspeicheldrüse und der Darm ihr Blut direkt der Leber zuführen,
kann sich ein Rückstau natürlich primär in diesen Organen bemerkbar machen.
Übelkeit, Erbrechen, vermehrte Blähungen, Stuhlbeschwerden, Hämorrhoiden und
Venenstauungen in den Beinen bis hin zu stauungsbedingten Darmflorastörungen
und Pilzerkrankungen sind daher häufige Symptome für dieses Leiden. Alle
Maßnahmen, die den Leberstoffwechsel unterstützen, können diese Beschwerden
lindern oder beseitigen. Aber auch wenn der Leberstau durch eine geeignete
Lebertherapie kompensiert wird, befinden sich die Gifte im Blut und erreichen über
die Plazenta den Embryo beziehungsweise Fötus. Beim nicht kompensierten
Leberstau können das natürlich bedeutend mehr sein!

Das ungeborene Kind lagert nun diese Umweltgifte und chemischen Medikamente in
seinem Bindegewebe und in den Organen ab. Je nach der Affinität der Gifte zu
bestimmten Körperregionen und der genetischen Veranlagung können sie auch in die
abwehrzellbildenden Organe (Lymphknoten, Thymusdrüse, Milz etc.) gelangen,
wodurch das Immunsystem bereits im Mutterleib in Mitleidenschaft gezogen wird.
Immer häufiger sind von diesen Giftablagerungen aber auch die Bauchspeicheldrüse
oder der Magen betroffen, weshalb die Bildung der Verdauungssäfte schon ab der
Geburt mehr oder weniger geschwächt sein kann. In den meisten Fällen liegt dann
eine Eiweißverdauungsstörung vor. Das ist der Grund, warum in den letzten Jahren
immer mehr Babys mit einem stark geschwächten Immunsystem und einer durch
chemische Substanzen oder Schwermetalle bedingten Verdauungsschwäche geboren
werden. Manchmal weisen sie sogar nur ein Viertel oder Fünftel der normalen
Verdauungskraft auf. Die Verdauungskraft ist dann so gering, dass diese Babys nicht
einmal 200 ml Muttermilch mit nur 2,4 Gramm Eiweiß verdauen können. In weniger
starken Fällen reagieren sie darauf mit Blähungen, leichten Bauchschmerzen,
Durchfällen und Darmflorastörungen. In extremeren Fällen werden die sogenannten
Drei-Monats-Koliken hingegen zu Sechs-Monats-Koliken oder enden überhaupt
nicht mehr. Außerdem entstehen durch die vermehrte Eiweißfäulnis relativ häufig
zusätzliche Pilzerkrankungen (Candidapilze etc.) im Darm, die auch als weißer Soor
im Mund auftreten können. Und oft entwickeln sich schon in den ersten Tagen nach
der Geburt Allergien auf das nicht verdaute Muttermilcheiweiß oder auf
irgendwelche Inhaltsstoffe der adaptierten Flaschennahrung. Eine ursächliche und
dauerhafte Heilung von allen Allergien bei derart betroffenen Kindern ist nur
möglich, wenn der Körper zumindest teilweise entgiftet wird und sich im Verlauf der
Therapie auch die Verdauungskraft wieder normalisiert.

Die Rolle des Mobilfunks bei der Allergieentstehung

Dass wir besonders in den letzten Jahren eine deutliche Zunahmen von Allergien
beobachten können, hängt nicht nur mit der gleichbleibenden Schadstoffbelastung
unserer Umwelt zusammen, sondern steht auch mit der stetig intensiver werdenden
Mobilfunkstrahlung in Verbindung. Dabei scheint es regelrecht zu einem
Synergieeffekt zwischen den im Körper abgelagerten Chemikalien und
Schwermetallen und der völlig unnatürlichen Mobilfunkstrahlung zu kommen.
Würden wir uns ausschließlich an der Natur orientieren, dürften wir für den
Mobilfunk nur ungepulste Gleichstromfrequenzen verwenden. Bei der derzeitig
angewandten Mobilfunktechnologie handelt es sich hingegen um völlig naturfremde
gepulste Hochfrequenzen (periodisches Funken), die zudem noch auf Wechselstrom
basiert. Diese Strahlung ist vergleichbar mit der Wirkung eines Bohrhammers, die
bis ins Innerste unserer Körperzellen vordringen kann. Sie kann daher viel eher
genetische Veränderungen im Zellkern hervorrufen als eine ungepulste
Gleichstromstrahlung. Auf jeden Fall führt sie jedoch zu einer flächendeckenden
Schwächung des Immunsystems bei Mensch und Tier, wodurch nicht nur bereits
vorhandene Allergien verstärkt werden, sondern auch neue Allergien leichter
entstehen. Daneben werden aber auch viele andere Krankheiten und Symptome
durch den Mobilfunk negativ beeinflusst oder verursacht (siehe den Mobilfunk-
Report in der ZeitenSchrift Nr. 24/4. Quartal 1999).

Ursächliche Heilungswege für alle allergischen Erkrankungen

Viele Jahre hatte ich nach neuen Wegen und Mitteln gesucht, mit denen wir unser
Immunsystem stärken, den ganzen Körper von allen Umweltgiften und Schlacken
entgiften und eine möglicherweise geschwächte Verdauungskraft wieder aufbauen
können. Nach zehnjähriger Forschungszeit stieß ich 1992 schließlich auf eine an sich
uralte Ernährungsweise, mit der all dies möglich ist. In meinem Buch "Auf den
Spuren der Methusalem-Ernährung, Gesund und allergiefrei" habe ich sie
ausführlich beschrieben. Rohe Früchte, Nüsse und Ölsamen (Mandeln, Haselnüsse,
Sonnenblumenkerne, Sesamsamen etc.) sowie das rohe angekeimte Getreide sind in
der Lage, unseren gesamten Körper nicht nur von allen Umweltgiften, chemisch-
pharmazeutischen Medikamenten und Stoffwechselschlacken zu befreien, sondern
auch die gesamte Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettverdauung zu regenerieren.
Allerdings müssen diese Lebensmittel auf eine bestimmte Art kombiniert und
zusätzlich gründlich gekaut, ja regelrecht verflüssigt werden. Durch diese
Maßnahmen werden enorme Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt, wodurch das
Immunsystem auf unvergleichliche Weise gestärkt wird und alle Entgiftungsenzyme
und die sogenannten Stoffwechselkatalysatoren um ein Vielfaches intensiver
arbeiten als sonst. Die Entgiftung des Bindegewebes und aller Organe ist mit dieser
Methode stärker als bei jeder mir bekannten anderen Entgiftungstherapie, stärker
sogar als beim Fasten. Sie ist so stark, dass man diese Anwendung anfangs mit nur
kleinen Mengen von 10 bis 30 Gramm Nüssen oder Samen zwei- bis dreimal
wöchentlich beginnen sollte. Ich selbst heilte mit dieser Methode in den Jahren 1992
und 1993 meine eigenen Allergien.

Heute empfehle ich sie jedoch nicht nur bei Allergien, sondern auch bei allen
anderen umwelt- und stoffwechselbedingten Erkrankungen; denn es gibt kaum eine
Krankheit, die nicht durch sie gelindert oder geheilt werden kann. Wer daher Spaß
daran hat, sich gesund zu ernähren, und die Nahrung als Heilmittel nutzen möchte,
kann mit dieser Methode wahre "Wunder” erleben.Neben dieser Ernährungstherapie
habe ich in den letzten Jahren jedoch noch zwei weitere Heilmethoden entwickelt.
So wenden wir in unserer Praxis zur Behandlung von allergischen sowie anderen
chronischen und akuten Krankheiten bei Babys, Kindern und Erwachsenen eine
völlig neue homöopathische Therapievariante an. Im Prinzip bekommen alle unsere
Patienten individuell ausgesuchte Einzelmittel, mit denen der Körper dann ebenso
entgiftet und regeneriert wird wie mit der Anwendung der Früchte, Nüsse und
Samen.

Aber auch die dritte Heilmethode eignet sich hervorragend zur allgemeinen Stärkung
des Immunsystems und zur Therapie von allen allergischen Erkrankungen. Es
handelt sich dabei um die Kombination folgender fünf Vitamine: C, D, E, Carotin
und Coenzym Q10. Richtig angewandt wird dadurch ebenfalls der gesamte Körper
von allen chemischen Substanzen, Schwermetallen und Stoffwechselschlacken
entgiftet. Mit einer zwei- bis dreimaligen Anwendung pro Woche lassen sich damit
nicht nur umweltbedingte Allergien erfolgreich behandeln, sondern auch so manche
andere Krankheit, die mit einem geschwächten Abwehrsystem einhergeht. Die
wichtigste Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Methode ist jedoch, dass alle
fünf Vitamine natürlichen Ursprungs sein müssen. Sie funktioniert daher nur, wenn
ausschließlich reine Nahrungsextrakte oder -konzentrate beziehungsweise
100prozentig pflanzliche oder tierische Nahrungsergänzungsmittel verwendet
werden. Bei synthetischen Vitaminen in dieser Kombination konnte ich den
Entgiftungseffekt nicht beobachten. Eine weitere Bedingung ist, dass alle Vitamine
gleichzeitig zum Einsatz kommen müssen. Wie viel Sie oder Ihre Kinder von den
einzelnen Vitaminen für diese Entgiftungstherapie benötigen, wo Sie die Vitamine
beziehen können und was Sie sonst noch beachten müssen, habe ich ausführlich in
meinen Buch "Das Handbuch für Allergiker” beschrieben.

Schlusswort

Natürlich konnten in diesem Artikel nur die wichtigsten Punkte zu diesem


umfassenden Thema angesprochen werden. Falls Sie daher mehr über psychische
und ernährungsbedingte Allergieursachen, die Wirkung des raffinierten Zuckers als
Allergieverstärker sowie das "10-Punkte-Ernährungsprogramm für Allergiker”, das
Thema "Allergien durch Impfungen”, wichtige naturheilkundliche Erste-Hilfe-
Maßnahmen und hilfreiche symptomatische Allergietherapien erfahren wollen, kann
ich nur auf mein Buch "Das Handbuch für Allergiker” verweisen.Beenden möchte
ich meine Ausführungen mit zwei Zitaten aus meinen Büchern, die mir sehr am
Herzen liegen: "Die Natur wurde von unserem Schöpfer perfekt erschaffen und wir
Menschen dürfen sie für uns nutzen und von ihr leben. Wir haben jedoch kein Recht
dazu, sie auszubeuten oder zu zerstören. Denn wenn wir die Natur zerstören,
zerstören wir uns selbst!” – "Der einzig wahre Heilungsweg für uns und die Erde ist
daher, dass wir damit aufhören, Gifte zu produzieren und endlich die Naturgesetze
des Lebens beachten!”

Das unerkannte Allergie-Syndrom

Zunehmend mehr Menschen leiden unter anscheinend unerklärlichen


körperlichen und seelischen Beschwerden, die mit keiner typischen Krankheit
in Verbindung gebracht werden können oder häufig mit anderen Krankheiten
verwechselt werden. Kaum bekannt ist daher, dass man auf Allergien auch mit
ganz anderen körperlichen und seelischen Symptomen reagieren kann, als mit
den allgemein bekannten Haut- oder Atemwegsbeschwerden, wie
Neurodermitis, Asthma oder Heuschnupfen. Außerdem reagieren die meisten
Betroffenen nicht nur mit einem Symptom auf Allergien, sondern mit
mehreren, weshalb man heute vom Allergie-Syndrom spricht. Aus der
nachfolgenden Übersicht können Sie die häufigsten allergischen Erkrankungen
und Symptome entnehmen.

Allergiesymptome im Bereich von Haut, Schleimhäuten und inneren Organen

• Neurodermitis, Nesselsucht (Urtikaria), Kontaktallergien


• Heuschnupfen, chronischer Schnupfen, häufiges Nasenbluten
• Asthma, chronischer Husten, Pseudokrupp
• chronische Schleimbildung im Bereich der Atemwege, ständiges
Räuspern
• chronische Halsschmerzen, Schwellung der Gaumen- und
Rachenmandeln ("Polypen”), Heiserkeit
• chronische Nasennebenhöhlenbeschwerden
• chronische Entzündung der Augenbindehäute, Augenlidschwellungen,
permanenter Tränenfluss
• Ohrensausen, Schwindel, Schwerhörigkeit
• chronische Mittelohrbeschwerden, chronische Entzündung der
Ohrtrompete
• Ohrekzeme
• chronische Beschwerden in Mund, Speiseröhre, Magen und Darm, wie
Schmerzen, Brennen, Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle und
Verstopfung
• chronische Harnwegsbeschwerden (Nierenbecken, Blase, Harnröhre)
• chronische Vaginalbeschwerden

Allergiesymptome im Bereich von Nerven, Gehirn und Muskeln

• Hyperaktivität, Nervosität, Schlaflosigkeit


• chronische Müdigkeit, Benommenheit, großes Schlafbedürfnis
• epileptische Anfälle
• Kopfschmerzen, Migräne
• Ohrensausen und andere Hörstörungen (Halleffekte, verstärktes Hören
etc.), Schwindel, Schwerhörigkeit
• Geschmacks-, Riech- und Sehstörungen
• Herzrhythmusstörungen
• Kreislaufbeschwerden, Blutdruckschwankungen
• Nervenschmerzen, Kribbeln und Ziehen in den Gliedmaßen
• nervale Reizungen von Mund, Speiseröhre, Magen und Darm
• Kälte- und Hitzeempfindlichkeit
• Druckgefühl im Prostatabereich
• Muskelzuckungen und Muskelkrämpfe

Psychische Allergiesymptome

• übersteigerte Sensibilität auf alle Außenreize


• innere Gereiztheit, Neigung zu Aggressivität
• Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen
• Unkonzentriertheit und Vergesslichkeit
• seelische und körperliche Erschöpfung

Fallbeispiele

Neurodermitis im Kopfbereich

Anfang Dezember 1993 konsultierte uns eine Mutter mit ihrem vier Monate alten
Sohn, Franz M., der von Monat zu Monat immer schwerer an Neurodermitis im
Kopfbereich erkrankt war, bis diese schließlich in ein eitriges Ekzem übergegangen
ist (siehe erstes Foto). Er litt unter einer starken Schwäche der Eiweißverdauung,
hatte Darmflorastörungen und Darmpilze und war auf Muttermilch allergisch. Da er
ausschließlich gestillt wurde und die Mutter ebenfalls stärkere Darmflorastörungen
und Darmpilze aufwies, übertrug sie diese mit der Muttermilch auf das Baby. Das
Kopfekzem war letztendlich eine Mischung aus Neurodermitis, einer bakteriellen
Hautentzündung (Strepto- und Staphylokokken) sowie einem starken Pilzbefall
(Candida albicans und parapsilosis). In der Therapie wurde die Muttermilchallergie
mit der Bioresonanztherapie behandelt, die Darmflora regeneriert, die
Verdauungskraft aufgebaut und der Körper von Umweltgiften entgiftet. Daneben
kamen noch antibakterielle und pilzabbauende homöopathische Mittel zum Einsatz.
Außerdem wurde die Darmflora der Mutter saniert, damit die Candidapilze nicht
mehr mit der Muttermilch auf das Baby übertragen wurden. Aufgrund der Schwere
dieses Falls dauerte es knapp sechs Monate, bis das Ekzem langsam abheilte.
Weitere zwei Monate später waren auch die letzten Neurodermitisstellen im Gesicht
weitgehend verschwunden (siehe zweites Foto). Was noch wichtig zu erwähnen
wäre, ist, dass die betroffene Familie in der Nähe von Ingolstadt wohnt, umgeben
von drei Erdölraffinerien und Deutschlands größter Sondermüllverbrennungsanlage.
Außerdem führt nur wenige Kilometer vom Haus entfernt die sechsspurige Autobahn
A9 von Nürnberg nach München vorbei. Vielleicht fragen Sie sich, wie es denn den
anderen Familienmitgliedern dieses Kindes in Bezug auf Allergien ging. Der
mittlerweile sechsjährige Junge hat nämlich noch zwei Geschwister, die ebenso wie
die Mutter vor der homöopathischen Aufbau- und Entgiftungstherapie starke
Allergiker waren.

Starker Heuschnupfen

Im September 1997 suchte uns ein junger Mann (23 Jahre) aus Stammham bei
Ingolstadt auf, der seit sechs Jahren unter starkem Heuschnupfen litt. Allergisch
reagierte er vor allem im Bereich der Nasenschleimhäute und Augenbindehäute. Zu
den Hauptallergenen gehörten folgende Blütenpollen: Kiefer, Fichte, Roggen,
Wiesengräser und andere Gräser. Die Verdauungskraft und die Darmflora waren
weitgehend gesund. Mit einem individuell ausgesuchten homöopathischen
Konstitutionsmittel wurde der Körper entgiftet und das Immunsystem gestärkt. Nach
drei Monaten Therapiezeit konnten wir keine Allergien mehr nachweisen. Der
Patient war natürlich gespannt, ob er wirklich allergiefrei war, da er seine Allergien
ja im Winter verloren hatte. Das Frühjahr kam und die allergischen Reaktionen sind
bis heute (April 2000) ausgeblieben. Dauerhaft wird er jedoch nur dann allergiefrei
bleiben, wenn er seinen Körper in regelmäßigen Abständen von den neu
aufgenommenen Umweltgiften befreit.

Allergische Hyperaktivität mit Hautrötungen

Dieser Fall ist ein klassisches Beispiel für die allergische Hyperaktivität, von der
immer mehr Kinder aber auch Erwachsene betroffen sind. Ende Dezember 1997
behandelten wir einen neunjährigen Jungen aus Ingolstadt mit starker innerer
Unruhe, Nervosität und Ängsten, starken Einschlafstörungen und innerer Hitze,
sobald er im Bett lag, sowie allergisch bedingten Hautrötungen der Hände.
Allergisch reagierte er vor allem auf alle tierischen Nahrungsmittel, wie
Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier, aber auch auf Nüsse und Ölsamen und vor
allem auf raffinierten Zucker. Die allergischen Reaktionsorte waren der Nervus
sympathicus und die Haut. In der Therapie wurde vor allem der Körper entgiftet und
das Immunsystem gestärkt. Die Ängste behandelten wir zusätzlich mit individuell
ausgetesteten Bachblüten. Anfang Februar 1998 schlief der Junge bereits wieder
besser ein und im April 1998 ist er insgesamt schon deutlich ruhiger gewesen. Im
Juni 1998 konnten keine Allergien mehr nachgewiesen werden und alle anfänglichen
Symptome hatten sich normalisiert.

Quelle: Allergiereport

10. Die Ernährungslehre Jesu Top

Ich bin auf einen Text gestoßen, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Er
stellt unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten ziemlich in Frage. So soll Jesus
davon abgeraten haben, die Lebensmittel zu kochen, zu braten, zu backen oder in
irgendeiner anderen Weise zu erhitzen. Auch riet er davon ab, Lebensmittel
einzufrieren, weil auch dadurch das Leben in den Lebensmittel zerstört wird.
Lebensmittel sollten grundsätzlich nur durch Wasser, Luft und die Sonne zubereitet
werden. Das mag ja im Vorderen Orient noch möglich sein, wo die Sonne den
ganzen Tag entsprechend scheint. Wie aber sollen solche Ernährungsgewohnheiten
in Europa möglich sein? Die Tendenz in der Aussage Jesus geht aber dahin, sich
möglichst von den Früchten der Bäume, von den Kräutern der Felder zu ernähren
und sie dabei möglichst so zu verzehren (lebend), dass die Vitamine, Mineralien und
Spurenelement möglichst nicht durch Hitze, Kälte oder Fäulnis zerstört werden. Da
Jesus jegliches Töten von Tieren ablehnte, darf man davon ausgehen, dass er
Vegetarier war. Da er aber Milch als Lebensmittel guthieß, war er vermutlich kein
Veganer, die auch auf Eier und Milch verzichten.

Im Buch Heliand - Evangelium des vollkommenden Lebens hat Jesus hat uns genaue
Ernährungsempfehlungen gegeben. Die vollständige Originalausgabe erschien unter
dem Titel „Das Friedensevangelium der Essener“. Dabei handelt es sich um einen
Auszug eines Evangeliums, das angeblich vom Jesusjünger Johannes stammt, sowie
es der Autor in seinem Vorwort einer englischen Fassung behauptet. Ursprünglich
hatte der ungarische Professor, Arzt und Wahrheitssucher Dr. Edmond Bordeaux
Szekeley in der königlichen Bibliothek der Habsburger in Wien dieses Evangelium
in altslawischer Sprache gefunden. Er schrieb den Inhalt ab und übersetzte ihn
teilweise ins Englische, damit möglichst viele Menschen diese Wahrheit erfahren
konnten. Später hatte er jedoch Gelegenheit, in der Bibliothek des Vatikans in Rom
festzustellen, daß der altslawische Text eine wörtliche Übersetzung einer dort
aufbewahrten Handschrift in aramäischer Sprache war. Da Jesus Muttersprache
ebenfalls Aramäisch war, wird damit zumindest die Authentizität dieses
Evangeliums unterstrichen.

Und Jesus sprach weiter: „Gott gebot euern Vorvätern: „Du sollst nicht töten.“ Doch
ihre Herzen waren hart und sie töteten. Da wünschte Moses, dass die Menschen
zumindest keine Menschen töten sollten und Gott erlaubte ihnen, Tiere zu töten.
Doch da wurden die Herzen eurer Vorväter noch härter und sie töteten Menschen
ebenso wie Tiere. Ich aber sage euch: Tötet weder Menschen noch Tiere, ja nicht
einmal die Nahrung, die ihr in euren Mund führt. Denn esst ihr lebende Nahrung, so
wird sie euch beleben, doch tötet ihr eure Nahrung, so wird die tote Nahrung auch
euch töten. Das Leben kommt nur vom Leben und vom Tod kommt immer nur Tod.
Denn alles, was eure Nahrung tötet, tötet auch eure Leiber. Und alles, was eure
Leiber tötet, tötet auch eure Seelen. Und eure Leiber werden, was eure Nahrung ist,
gleich wie euer Geist wird, wie eure Gedanken sind. Esst daher nichts, was durch
Feuer (gekocht, gebraten, gebacken, etc.), Frost (gekühlt) oder Wasser (faule
Lebensmittel) zerstört wurde. Denn erhitzte, erstarrte und faule Nährstoffe werden
auch euren Leib erhitzen, zur Erstarrung und Fäulnis bringen. Seid nicht wie der
dumme Bauer, der gekochte, gefrorene und gefaulte Saat in seine Äcker sähte. Und
als der Herbst kam, da trugen seine Felder nichts. Und groß war seine Not. Seid
vielmehr wie jener Bauer, der lebendige Saat in seinen Acker säte und dessen Acker
lebendige Weizenähren trug, hundertfach in der Zahl der gesäten Körner. Denn ich
sage euch wahrlich, lebet nur durch das Feuer des Lebens und bereitet eure Nahrung
nicht mit dem Feuer des Todes, dass eure Nahrung, euren Leib und eure Seelen
tötet.“

„Meister, wo ist das Feuer des Lebens, fragte einige.“


„In euch, in eurem Blute und in euren Leibern.“
„Und das Feuer des Todes, fragten andere.“

„Es ist das Feuer, das außerhalb eures Leibes brennt und das heißer ist als euer Blut.
Mit diesem Todesfeuer kocht ihr eure Nahrung in euren Heimen und auf euren
Feldern. Ich sage euch wahrlich, es ist das gleiche Feuer, dass eure Nahrung und
eure Leiber zerstört, gleich wie das Feuer der Bosheit eure Gedanken, wie auch
euren Geist verwüstet. Denn euer Leib ist, was ihr esst, und euer Geist ist, was ihr
denkt. Esst daher nicht, daß durch ein stärkeres Feuer als das Feuer des Lebens
getötet wurde. Bereitet und esst daher alle Früchte der Bäume und alle Kräuter des
Feldes und alle Milch von Tieren, soweit sie sich zur Ernährung eignen. Denn sie
alle werden durch das Feuer des Lebens (Erde, Wasser, Luft, Sonne) genährt und
gereift. Alle sind Gaben der Engel unserer Erdenmutter. Esst daher nichts, dem erst
das Feuer des Todes (gekocht, gebraten, gebacken, gefroren, gefault, usw.)
Geschmack verleiht, denn solches ist von Satan.“

„Wie sollen wir denn unser täglich Brot ohne Feuer bereiten, fragten einige in
großem Erstaunen.“

„Lasst die Engel Gottes euer Brot bereiten. Befeuchtet euren Weizen, damit der
Wasserengel in ihn eintrete. Dann setzt ihn der Luft aus, damit auch der Luftengel
ihn umarme. Und lasst ihn vom Morgen bis zum Abend in der Sonne stehen, damit
der Sonnenengel in ihn herabsteige. Und der Segen der drei Engel wird bald den
Lebenskeim in eurem Weizen zum Sprießen bringen. Zerquetscht nun eure Körner
und macht dünne Waffeln (Oblaten), wie eure Vorväter getan, als sie aus Ägypten,
dem Hause der Knechtschaft, auszogen. Legt bei Sonnenaufgang diese Oblaten
wieder in die Sonne und wenn sie am höchsten steht, so wendet die Teigscheiben,
damit auch die untere Seite vom Sonnenengel umarmt werden kann. Bei
Sonnenuntergang ist euer Brot gebacken. Denn die Engel des Wassers, der Luft und
der Sonne haben den Weizen auf dem Felde genährt und gereift, und ebenso müssen
auch sie euer Brot bereiten. Und die gleiche Sonne, die mit dem Lebensfeuer den
Weizen wachsen und reifen machte, muss auch euer Brot mit dem gleichen Feuer
backen. Denn das Feuer der Sonne gibt dem Weizen, dem Brot und dem Leib das
Leben. Doch das Feuer des Todes tötet den Weizen, das Brot und den Leib. Und die
lebendigen Engel des lebendigen Gottes dienen nur lebendigen Menschen. Denn
Gott ist der Gott der Lebenden und nicht der Gott des Todes.

So esset immer vom Tische Gottes: die Früchte der Bäume, die Körner und Kräuter
der Felder, die Milch der Tiere und den Honig der Biene. Denn alles, was darüber
hinausgeht, ist von Satan, und es führt über Sünden und Krankheiten zum Tode. Die
Nahrung dagegen, die ihr von der reichen Tafel Gottes eßt, gibt eurem Leibe Kraft
und Jugend, und Krankheit wird euch fern bleiben. Denn die Tafel Gottes speiste den
alten Methusalem, und ich sage euch wahrlich, lebt ihr so, wie er lebte, so wird der
Gott der Lebenden auch euch, wie ihm, ein langes Erdenleben schenken.
(Methusalem ist im Alten Testament ein Urvater vor der Sintflut, der gemäß der
Bibel 969 Jahre alt wurde.) Denn wahrlich, ich sage euch, der Gott der Lebenden ist
reicher als die Reichen dieser Erde, und seine übervolle Tafel ist reicher als die
reichsten Festgelage aller Reichen dieser Welt. Eßt daher all euer Leben lang am
Tische unserer Erdmutter, und nie werdet ihr Not zu leiden haben. Und eßt ihr an
ihrem Tische, so eßt alle Dinge so, wie sie sich auf dem Tische der Erdmutter
vorfinden. Kochet sie nicht, noch mischt sie miteinander, damit eure Eingeweide
nicht dampfende Sümpfe werden. Denn ich sage euch wahrlich, dies ist in den
Augen des Herrn ein Greuel.

Und seid nicht wie der gierige Knecht, der am Tische seines Herrn immer auch das
aufaß, was den anderen gehörte. Alles verschlang er in seiner Unersättlichkeit
durcheinander. Als der Herr das sah, wurde er böse und jagte ihn vom Tische. Als
nun alle ihr Mahl beendet hatten, mischte er alles, was auf der Tafel übrig geblieben
war, zusammen, rief den gierigen Knecht zu sich und sagte: »Nimm und iß nun alles
mit den Schweinen; denn dort ist dein Platz und nicht an meinem Tische.« Gebt
daher acht und beschmutzt den Tempel eures Leibes nicht mit Greueln aller Art. Seid
mit zwei oder drei Speisen, die ihr auf dem Tische eurer Erdmutter findet, zufrieden.
Und laßt euch nicht gelüsten, alles zu verschlingen, was ihr rund um euch sehen
könnt. Denn ich sage euch wahrlich, mischt ihr in eurem Leibe vielerlei Speisen, so
geht der Frieden eures Leibes verloren, und ein endloser Krieg beginnt in euch zu
wüten. Und der Leib wird zerstört, gleich wie Heime und Reiche sich zerstören,
sobald sie sich entzweien. Denn euer Gott ist der Gott des Friedens, und nie hilft er
bei Entzweiungen. Weckt daher nie den Zorn Gottes gegen euch, damit er euch nie
von seinem Tische jage und ihr gezwungen seid, an Satans Tisch zu gehen, wo das
Feuer der Sünden, der Krankheiten und des Todes euren Leib verderben wird.

Und wenn ihr eßt, so füllt euch nie ganz. Flieht Satans Versuchungen und lauscht der
Stimme von Gottes Engeln. Denn Satan und seine Macht verlocken euch, immer
mehr zu essen. Lebet daher im Geiste und widersteht den Begierden des Leibes. Und
immer erfreut euer Fasten die Engel Gottes. So gebt acht, wie viel ihr eßt, bis ihr
ganz satt seid, und dann eßt immer ein Drittel weniger. Das Gewicht eurer täglichen
Nahrung sei nicht weniger als ein Mina (etwa 500 Gramm), soll jedoch nicht über
zwei Mina gehen. Dann werden euch die Engel Gottes immer dienen, und ihr werdet
nie in die Knechtschaft des Satans und seiner Krankheiten fallen. Stört das Werk der
Engel in eurem Leibe nicht durch häufiges Essen. Denn ich sage euch wahrlich, wer
mehr als zweimal täglich ißt, dient Satans Werk. Und die Engel Gottes verlassen
seinen Leib, und bald wird Satan von ihm Besitz ergreifen. Eßt nur, wenn die Sonne
am höchsten steht und dann wieder, wenn sie untergegangen ist. Und nie werdet ihr
krank werden; denn solches Tun ist Gott wohlgefällig. Eßt nur, wenn die Tafel
Gottes vor euch bereitet ist, und eßt nur, was ihr auf ihr findet. Denn ich sage euch
wahrlich, Gott weiß, was euer Leib braucht und wann er es braucht.

Von Beginn des Monat Jiar (nach dem jüdischen Kalender: Mitte April bis Mitte
Mai, Sternzeichen: Stier) an eßt Gerste, vom Monat Sivan (Mitte Mai bis zum ersten
Juni-Drittel, Zwillinge) an eßt Weizen, die Frucht des vollkommensten aller
samentragenden Gräser. Und laßt euer täglich Brot aus Weizen bestehen, damit der
Herr sich eures Leibes annimmt. Von Tammuz (vom ersten Juni-Drittel bis Anfang
Juli, Krebs) an eßt die saure Weintraube, damit euer Leib abnehme und Satan aus
ihm entweiche. Im Monat Elul (Mitte August bis Mitte September, Jungfrau)
sammelt die Trauben und trinkt ihren Saft. Sammelt im Monat Marcheshvan
(Anfang Oktober bis Anfang November, Skorpion) die süße Weintrauben gesüßt und
getrocknet durch den Sonnenengel, damit sie euren Leib wieder zunehmen
mache;denn die Engel des Herrn wohnen in ihm.

Eßt in den Monaten Shebat (letztes Dezember-Drittel bis Mitte Januar, Wasserman)
und Ab (Anfang Februar bis Anfang März, Fische ?) saftige Feigen, und was übrig
bleibt, laßt den Sonnenengel für euch haltbar machen. Eßt sie mit dem Kern der
Mandeln in all den Monaten, da die Bäume keine Früchte tragen. Im Monat Theber
(Ende November bis Mitte Dezember, Steinbock) eßt die Kräuter, die nach der
Regenzeit kommen, damit euer Blut von all euren Sünden reingewaschen werde.
Und im gleichen Monat beginnt auch die Milch eurer Tiere zu trinken; denn der Herr
gab die Kräuter und Gräser der Felder allen milchgebenden Tieren, damit ihre Milch
den Menschen nähre. Denn ich sage euch wahrlich, selig sind jene, die nur am
Tische Gottes essen und alle Greuel Satans meiden. Eßt keine unreinen Speisen, die
aus fernen Ländern kommen, sondern eßt die Früchte eurer Bäume. Denn euer Gott
weiß wohl, was ihr braucht und von wo und wann. Und er gibt allen Völkern aller
Reiche als Nahrung, was für sie am besten ist. Eßt nicht wie die Wilden, die in Hast
sich vollstopfen und ihren Leib mit Greueln aller Art beschmutzen.

Denn die Kraft der Engel Gottes tritt mit der lebendigen Nahrung, die euch der Herr
von seinem königlichen Tische reicht, in euch. Und wenn ihr eßt, so habt über euch
den Luftengel und unter euch den Wasserengel. Atmet während des ganzen Mahles
lang und tief, damit der Luftengel es segnen möge. Und kauet die Speise gut mit
euren Zähnen, damit sie zu Wasser werde und der Wasserengel sie in eurem Leibe in
Blut verwandeln kann. Und eßt langsam, als wäre es ein Gebet zu Gott. Denn ich
sage euch wahrlich, wer in dieser Art an Gottes Tafel ißt, in den tritt Gottes Kraft
ein. Satan dagegen wandelt den Leib in einen dampfenden Sumpf, den die Engel der
Luft und des Wassers meiden. Und diese Menschen duldet der Herr nicht mehr an
seinem Tische. Denn die Tafel des Herrn ist ein Altar, und wer dort ißt, befindet sich
in einem Tempel. Denn ich sage euch wahrlich, in einen Tempel wird der Leib der
Menschenkinder verwandelt und ihr Inneres in einen Altar, wenn sie Gottes Gebote
halten. Setzt daher nichts auf den Altar des Herrn, wenn euer Geist sich ärgert oder
plagt, noch denkt im Tempel Gottes an jemanden im Zorn. Und betretet das
Heiligtum des Herrn nur, wenn ihr in euch den Ruf der Engel fühlt; denn alles, was
ihr in Sorge oder in Zorn, oder ohne Verlangen eßt, wird in eurem Leib zu Gift.
Denn Satans Atem beschmutzt all dies.

Legt eure Gaben freudig auf den Altar eures Leibes und weist alle bösen Gedanken
von euch, wenn ihr die Kraft Gottes von seinem Tische in euch aufnehmt. Und nie
setzt euch zum Essen, wenn nicht der Hungerengel euch ruft. Freut euch daher
immer mit Gottes Engeln an ihrer königlichen Tafel; denn dies ist dem Herrn
wohlgefällig. Und euer Leben auf dieser Erde wird lange währen; denn der edelste
aller Diener Gottes wird euch alle Tage dienen: der Engel der Freude. Und vergeßt
nicht, daß jeder siebente Tag heilig und gottgeweiht ist. An sechs Tagen nährt euren
Leib mit den Gaben der Erdmutter; doch am siebenten Tage weiht euren Leib eurem
Himmelvater. Und am siebenten Tage eßt keine irdische Speise, sondern lebt allein
von den Worten Gottes. Verbringt den ganzen Tag mit den Engeln des Herrn im
Reiche des Himmelvaters. Und am siebenten Tage laßt die Engel Gottes in eurem
Leibe das Himmelreich bauen, wie ihr sechs Tage im Reiche der Erdmutter arbeitet.
Und laßt keine Nahrung am siebenten Tage das Werk der Engel in eurem Leibe
stören. Und Gott wird euch auf Erden ein langes Leben geben, damit ihr im
Himmelreich das ewige Leben erlangt. Denn ich sage euch wahrlich, seht ihr auf
Erden keine Krankheiten mehr, so werdet ihr auf ewig im Reiche der Himmel leben

Und Gott wird euch jeden Morgen den Sonnenengel senden, um euch aus dem
Schlafe zu wecken. Gehorchet daher dem Zeichen eures Himmelvaters und bleibt
nicht müssig liegen, denn schon warten im Freien die Engel der Luft und des
Wassers auf euch. Und arbeitet den ganzen Tag zusammen mit den Engeln der
Erdmutter, damit ihr sie und ihre Werke immer besser kennenlernt. Doch wenn die
Sonne untergegangen ist und euch euer Himmelvater seinen köstlichsten Engel
schickt, den Schlaf, dann legt euch hin und verweilt die ganze Nacht bei ihm. Und
dann wird euer Himmelvater euch seine unbekannten Engel schicken, damit sie die
Gottes lehren, gleich wie die Engel der Erdmutter euch ins irdische Reich einführen.
Denn ich sage euch wahrlich, so ihr die Gebote des Himmelvaters haltet, werdet ihr
jede Nacht Gäste in seinem Reiche sein. Wenn ihr am Morgen erwacht, so werdet ihr
in euch die Kraft der unbekannten Engel spüren. Und euer Himmelvater wird sie
euch jede Nacht senden, damit sie euren Geist aufbauen, gleich wie jeden Tag die
Erdmutter euch ihre Engel schickt, damit sie euren Leib aufbauen. Denn ich sage
euch wahrlich, hält euch tagsüber die Erdmutter in ihren Armen, und küßt euch in
der Nacht der Atem des Himmelvaters, dann werden die Menschenkinder
Gotteskinder werden.

Wehret Tag und Nacht Satans Versuchungen ab. Wachet nicht in der Nacht, noch
schlaft am Tage, da sonst die Engel Gottes euch verlassen. Laßt euch nicht berücken
von Satans Getränken (Alkokol) und Räuchereien (Fleisch), die euch nachts wachen
und tags schlafen machen. Denn ich sage euch wahrlich, Satans Trünke und Räuche
sind Greuel in den Augen eures Gottes. Treibt nicht Hurerei, weder bei Nacht noch
bei Tage; denn wer hurt, ist wie ein Baum, aus dessen Stamm der Lebenssaft rinnt.
Und dieser Baum wird vor seiner Zeit verdorren, und nie wird er Frucht tragen. Laßt
daher das Huren, damit nicht Satan euren Leib austrockne und der Herr euren Samen
unfruchtbar mache. Meidet alles, was zu heiß und zu kalt ist. Denn es ist der Wille
eurer Erdmutter, daß weder Hitze noch Kälte euren Leib schädigen sollen.

Und wenn ihr die Gebote der Erdmutter haltet, und euer Leib wird zu heiß, dann
wird sie euch den Engel der Kühle senden, damit er euch kühle. Und wird der Leib
zu kalt, so wird der Engel der Hitze ihn wieder wärmen. Folgt dem Beispiel all der
Engel des Himmelvaters und der Erdmutter, die Tag und Nacht, ohne Unterbruch, an
den Reichen der Himmel und der Erde arbeiten. Empfangt daher auch in euch selber
den stärksten der Engel Gottes, den Tatengel, und arbeitet mit ihm zusammen am
Reiche Gottes. Folgt dem Beispiel des fließenden Wassers, des wehenden Windes,
der auf- und untergehenden Sonne, der wachsenden Pflanzen und Bäume, der
laufenden und fröhlich hüpfenden Tiere, des schwindenden und wachsenden
Mondes, der Sterne, wie sie kommen und gehen: alle bewegen sich und erfüllen ihr
Tage- und Nachtwerk. Denn alles, was lebt, bewegt sich, nur das Tote ruht. Und Gott
ist der Gott des Lebens und Satan der des Todes.

11. Altes Wissen neu entdeckt Top

Es gibt selten wirklich neue Dinge auf der Welt. Oft gerät uraltes Wissen in
Vergessenheit, bis es eines Tages wiederentdeckt wird. Oberflächlich betrachtet
scheint es neu zu sein, weil es in einem anderen Gewand erscheint und vielleicht
eine andere Sprache spricht. Jedoch ist es dasselbe uralte Wissen. Jesus sprach
davon, dass nur die lebendige unerhitzte* Nahrung den Körper und die Seele ideal
ernährt und das erhitzte Nahrungsmittel uns schwächen und krank machen können.
Ist es nicht erstaunlich, dass Jesus ebenfalls das angekeimte Getreide empfahl?
(„Und der Segen der drei Engel (Wasser, Luft und Sonne) wird bald den Lebenskeim
in eurem Weizen zum Sprießen bringen.“) Da auch die Vorfahren Israels diese
Nahrung gegessen haben, muss es sich um eine wirklich uralte Ernährungsweise
handeln. Er sagte, dass die menschliche Nahrung nur aus den Früchten der Bäume,
den Körnern (Weizen, Hafer, Roggen, Gerste) und Kräutern (Küchenkräuter,
Heilkräuter, Wildkräuter) des Feldes, der Milch der Tiere und dem Honig der Biene
bestehen sollte. Darunter würden dann alle Früchte, Nüsse und Ölsamen, alle
Getreidesorten, alle getreideähnlichen Samen (Kräuter), Milch und Honig fallen.

Können wir für den Begriff „Kräuter“ auch Gemüse einsetzen? Im gewissen Sinne
schon. Ihr müsst jedoch bedenken, dass es vor 2.000 Jahren wesentlich weniger
Gemüsesorten gab als heute. Die vielen Kohlsorten, die es heute gibt, wurden erst
viele Jahrhunderte später aus der Urkohlsorte gezüchtet. Ebenso verhält es sich mit
den vielen Salatsorten. Außerdem kannten und aßen die Menschen nur das Gemüse
der jeweiligen Region. Erst in den letzten Jahrhunderten brachten die Weltreisenden
hin und wieder Gemüse aus anderen Ländern mit. So wurden die Kartoffeln vor etwa
500 Jahren aus Südamerika nach Europa geschifft und dienten Anfangs als Nahrung
der Armen. Ich persönlich glaube daher, dass mit dem Begriff „Kräuter“ (sowohl
Gemüse, als) auch Wildkräuter gemeint sind.

Jesus spricht sogar die Trennkost an. So empfiehlt er in den verschiedenen Monaten
nur bestimmte Getreidesorten, Früchte, Milch oder getrocknete Feigen mit Mandeln
zu essen. Meinte Jesus damit, dass wir die ganze Zeit nur dasselbe essen sollten? Auf
der anderen Seite sagt er auch, dass wir nicht mehr als zwei bis drei Lebensmittel pro
Mahlzeit mischen sollten, um nicht den Frieden in unserm Körper zu stören. Daraus
kann man doch schließen, dass man generell mehr als ein Lebensmittel pro Mahlzeit
esen kann?“

Bei den monatsbezogenen Zuordnungen der verschiedenen Lebensmittel handelt es


sich nach meiner Ansicht eher um einzelne Grundnahrungsmittel, die Jesus in der
Region, in der er damals lebte, dem Klima und der Jahreszeit entsprechend
schwerpunktmäßig zu essen empfahl. Ihr müsst bedenken, dass Jesus die
Ernährungslehre nicht selber aufgeschrieben hat, so dass von ihr nur die Essenz
überliefert wurde, mit der heute aber kaum jemand etwas anfangen kann, da das
gesamte Hintergrundwissen und die praktischen Anleitungen dazu fehlen. Wenn man
die höchsten Ebenen der Trennkoststufe kennt, handelt es sich keineswegs mehr um
einen Widerspruch. Tatsächlich ist es so, dass die optimalen
Lebensmittelkombinationen der höchsten Ebene der dritten Trennkoststufe aus ganz
bestimmten Nuss- und Ölsamensorten mit einer Fruchtsorte, wie zum Beispiel
Mandeln mit Feigen oder auch nur aus einer Fruchtsorte sowie aus einer Sorte
sonnengetrocknetem, angekeimten Getreide mit kaltgepresstem, sortenreinen
Olivenöl bestehen. Darüber hinaus gibt es noch eine weitere, etwas mystische
Kombination, die aus roher Tiermilch mit Honig besteht. Bei diesen optimalen
Lebensmittelkombinationen handelt es sich also immer um zwei verschiedene
Lebensmittel, mit Ausnahme der für sich allein gegessenen Fruchtsorten. Zählen wir
jetzt noch das Wasser als drittes Lebensmittel hinzu, kommen wir auf drei
Lebensmittel pro Mahlzeit.

Wenn man nun auschließlich eine dieser Lebensmittelkombinationen zwei bis


dreimal täglich zu sich nimmt, optimal sind tatsächlich nur zwei Mahlzeiten pro Tag,
und darüber hinaus mineralarmes Wasser trinkt, entsteht eine enorme Harmonie und
seelisch-geistige Kraft im Körper, vorausgesetzt man entgiftet durch diese
Ernährungsweise nicht mehr. Diese Harmonie und seelisch-geistige Kraft ist absolut
vergleichbar mit der geistigen Klarheit und den Hochgefühlen, die man während
einer Fastenkur haben kann. Die Ying-Yang-Energien und die Kapha-, Pitta- und
Vata-Energien (Kapha, Pitta und Vata sind Lebensenergien) spielen bei dieser
Ernährungsweise übrigens nur eine untergeordnete Rolle, da hier ganz bestimmte
Phänomene auftreten, wodurch der Körper trotz „einseitiger“ Ernährungsweise
einereits von allen Giften und Schlacken befreit wird und andererseits auch ein
Ausgleich der Lebensenergien stattfindet.

*Anmerkung zu unerhitzter Nahrung: Die chinesische Ying-Yang-Philosophie


empfiehlt (Kranken), sich überwiegend von gekochtem Vollkorngetreide (z.B.
blütenzarte Haferflocken, aber auch Hirse, Gerste, Dinkel, Roggen oder Reis) mit
Meersalz zu ernähren und nur wenig Flüssigkeit in Form von Getränken wie Wasser
oder Tee zusätzlich zum gekochten Getreide aufzunehmen. Ihm zufolge hat das
Wasser nämlich eine relativ starke Yin-Betonung (säuernde Wirkung). Gekochtes
Vollkorngetreide und Meersalz sind hingegen yang-überschüssig (basisch), weshalb
eine überwiegende Ernährung mit gekochtem Getreide und Meersalz (unraffiniertes
Meersalz enthält mehr Mineralien als Kochsalz) den Menschen relativ schnell
yangisieren und von vielen Yin-Giften (Säuren) befreien kann.

11.1 Erhitzte Nahrung in der Makrobiotik Top

Grundlage der Makrobiotik ist die Lehre des chinesischen Taoismus, bei dem die
Prinzipien von Yin und Yang eine zentrale Rolle spielen. Georges Ohsawa (1893–
1966) bezeichnete die von ihm daraus abgeleitete Philosophie mit den zugehörigen
Ernährungsregeln als Makrobiotik und machte sie zunächst vor allem in Asien
bekannt. Nach Ohsawas Tod entwickelten seine Schüler die Makrobiotik weiter,
ergänzten sie und passten sie vor allem stärker an die westlichen Lebensverhältnisse
in Europa und den USA an. Während die Ernährungslehre der Essener davon
ausging, dass der Mensch möglichst nichts Gekochtes essen soll, empfiehlt die
Makrobiotik besonders ungesunden Menschen das Essen von gekochten
Getreideprodukten (Reis, Weizen, Gerste, Hafer, Roggen, Hirse, Dinkel, Mais).

Die Makrobiotik empfiehlt Kranken, sich überwiegend, zu etwa 50 Prozent, von


gekocktem Vollkorngetreide mit Meersalz (Meersalz enthält mehr Mineralien als
Kochsalz (Natriumchlorid)) zu ernähren und nur wenig Flüssigkeit, in Form von
Getränken wie Wasser oder Tee, zusätzlich zum Gekochten Getreide aufzunehmen.
Als Getreide wird fast ausschließlich das ganze Korn (Vollkorn) verwendet (nicht
poliert, geschält oder ausgesiebt). Ohsawa zufolge hat Wasser eine relativ starke
säuernde Wirkung (Yin), Vollkorngetreide und Salz sind dagegen basenüberschüssig
(Yang). Deshalb kann eine überwiegende Ernährung mit Vollkorngetreide und Salz
den Menschen relativ schnell entsäuern und von vielen Schlacken befreien.

Die Ernährung von Gesunden sieht in der Makrobiotik allerdings reichhaltiger aus.
Das erhitzte Getreide bleibt jedoch immer Hauptnahrungsmittel, das nun mit
möglichst gering säure-überschüssigen Lebensmitteln ergänzt wird. Dazu zählen
bestimmte Gemüsesorten, die in der Regel gekocht oder gedünstet werden, gekochte
Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Nieren- bzw. Kidneybohnen, Linsen, weiße Bohnen,
Azukibohnen, etc.) und deren Produkte, wie Miso oder Tofu, geröstete Nüsse und
Ölsamen (Leinsaat, Sesam, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, süße Mandeln,
Erdnüsse, Aprikosenkerne, Haselnüsse, Wallnüsse) und in geringen Mengen einige
kaltgepresste, pflanzliche Öle und Algen. Letztere gelten als gute Quelle für
Mineralstoffe. Das Erhitzen der Lebensmittel spielt in der Makrobiotik also eine
große Rolle, da man damit die Nahrung zusätzlich zu entsäuern versucht.
Ohsawas Ernährungsempfehlungen sind daher grundsätzlich mehr oder weniger
basen-überschüssig und entbehren darüber hinaus, aufgrund der konsequenten
Erhitzung der meisten Lebensmittel fast jeder Lebendigkeit. Das die überwiegende
Getreideernährung einem Europäer in einer säurebetonten Ernährungsweise große
Probleme bereiten kann, ist in makrobiotischen Kreisen sehr wohl bekannt. So kann
durch die intensive Entsäuerung des Körpers durch das Getreide starke
Entgiftungsreaktionen (die genau so intensiv sein können, wie
Vergiftungsreaktionen) und zahlreiche körperliche und seelische Beschwerden
auftreten, die jedoch nach einigen Wochen oder Monaten wieder vergehen, sobald
sich der Körper an die Nahrung angepasst hat. Aufgrund dieser Probleme haben die
Schüler und Nachfoger Ohsawas einen gemäßigteren Weg eingeschlagen.

Anmerkung: Die Makrobiotik ist allerdings nicht ganz unumstritten. Sie kann u.a.
aufgrund der geringen Trinkmenge, die von der Makrobiotik empfohlen wird, zu
gesundheitlichen Problemen führen. Daher ist auf eine ausreichende
Flüssigkeitszufuhr zu achten. Näheres zur Kritik an der Makrobiotik unter
Makrobiotik. Ich denke allerdings, dass die Ernährung mit gekochtem
Vollkorngetreide besonders für Kranke sehr zu empfehlen ist.

Mit den Yang-Energien (den basischen Energien) des gekochten Getreides, lassen
sich vor allem die Yin-Gifte (sauren Schlacken) aus dem Körper entfernen, die einen
wichtigen Teil der allgemeinen Verschlackung des Körpers ausmachen. Um jedoch
die Yang-Gifte (die basischen Gifte) und Schlacken, wie z.B. Schwermetalle,
organische Verbrennungsprodukte, abgelagerte Eiweisse und bestimmte
Endprodukte aus dem Eiweissstoffwechsel, mit Hilfe der Nahrung zu lösen, benötigt
man Lebensmittel mit qualitativ hochwertigen (sauren) Yin-Energien, die zugleich
auch die Stoffwechselkatalysatoren maximal aktivieren können. Diese Funktion
erfüllen alle rohen Obstsorten, sowie alle rohen Nüsse und Ölsamen (siehe oben).

12. Die Ernährungslehre Jesu eine Fälschung? Top

In einigen Beiträgen zuvor hatte ich von der Ernährungslehre Jesu berichtet. Nun bin
ich auf die Webseite von Ulf Gerkan gestoßen, der behauptet, das Essener
Friedensevangelium, in der die Ernährungslehre Jesu steht, sei eine Fälschung.

Ulf Gerkan schreibt über das Friedensevangelium der Essener: Die "Evangelien der
Essener" hat Szekely 1933 und fortführend in den 70er Jahren des 20. Jh
veröffentlicht. Das Evangelien der Essener kann meines Erachtens nicht als
authentisch gelten. Einmal wollte Szekely nicht mit dem aramäischen Original
herausrücken (das er angeblich in der Bibliothek des Vatikans entdeckt hatte), und er
hat dessen Alter nicht untersucht, zumindest nicht öffentlich.

Zum Anderen gibt es inhaltliche Gründe: Jesu angebliche Empfehlungen im


Friedensevangelium, nichts Gekochtes zu essen und Weizen angekeimt zu
verspeisen, passen vielleicht als Gesundheitslehre in das letzte Jahrhundert, Szekely
war ja Arzt, aber ob sie auch zu den Essenern passen? In den Qumran-Texten, den
Schriftrollen an Toten Meer, die 1947 entdeckt wurden, ist mir derartiges jedenfalls
nicht begegnet. Josephus kennt bei den Essenern Koch und Bäcker, und Philo spricht
von Hefebrot, das die Essener essen würden.

Nun habe ich bei "diealternativen.de" noch etwas gefunden, dass besagt, dass einige
der Aussagen des Essener Friedensevangeliums doch richtig sein könnten:

http://www.diealternativen.de/gesundheitrohkost.htm

Daß Jesus den Essenern angehörte, wird von manchem Kirchenmann bestritten, um
nicht zugeben zu müssen, daß die vegetarische Ernährung von Jesus empfohlen
wurde. Die Tatsache, daß beim Pascha-Mahl ein Mann zum Brunnen ging und
Wasser holte, weist jedoch eindeutig darauf hin, daß dies stimmt. Denn bei allen
anderen Gemeinschaften der damaligen jüdischen Gesellschaft war das Wasserholen
eine Aufgabe der Frau.

Nicht nur Jesus hat die vegetarische Rohkost propagiert, auch Clemens von
Alexandrien (150 - 220 n. Chr.), der Stifter der theologischen Schule von
Alexandrien wies darauf hin: Unter den Nahrungsmitteln sind diejenigen
vorzuziehen, welche ohne die Anwendung des Feuers unmittelbar genossen werden
können, denn sie sind stets bereit und die einfachsten. Demgemäß lebte der Apostel
Matthäus von Samenkörnern, hartschaligen Früchten und Gemüse ohne Fleisch. Und
Johannes, der die Mäßigkeit im äußersten Grade übte, aß Blattknospen und wilden
Honig.

Von seiner ganzen Körperstruktur (schwerpunktartig Kau- und Verdauungsorgane)


ist der Mensch ... den Menschenaffen, die sich hauptsächlich von Früchten ernähren,
äußerst ähnlich bzw. sogar vollkommen gleich. Daß diese Früchte möglichst roh
gegessen werden sollten, folgt daraus, daß kein Tier kocht, und das Kochen erst für
einen relativ kurzen Zeitraum der Evolution bekannt ist (ca. 10.000 - 100.000 Jahre).

13. Krank durch Zucker und Weißmehl Top

13.1 Raffinierter Zucker: ein Vitalstoffräuber Top

Raffinierter Zucker und seine Nebenprodukte, wie Glukose (auch Traubenzucker


oder Dextrose genannt) und Glukosesirup (Stärkesirup, Bonbonsirup, Isoglucose,
Corn Sirup, Maissirup, Maiszucker - Glukosesirup wird vorwiegend in der
industriellen Lebensmittelproduktion zum Süßen von Speisen und Getränken
verwendet), gehören zu den am stärksten industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln
und enthalten außer dem Zweifachzucker Saccharose (Haushalts- oder
Kristallzucker) oder den Einfachzucker Glukose so gut wie keine anderen
Mineralstoffe mehr. (Die Mineralstoffe wurden durch die Verarbeitung ausgefällt.)
Somit handelt es sich bei ihnen um reine Nahrungsextrakte (latein. ex-trahere:
„herausziehen“; ex-tractum: „das Herausgezogene“), so genannte isolierte
Kohlenhydrate. Unser Stoffwechsel funktioniert jedoch nur dann reibungslos, wenn
er auch sämtliche Begleitstoffe bekommt, die normalerweise in allen vollwertigen
Lebensmitteln enthalten sind. Je mehr raffinierten Zucker wir essen, als Raffination
bezeichnet man dabei im allgemeinen ein Verfahren zur Reinigung oder Veredlung
von Rohstoffen, umso stärker verursacht er ein Defizit an bestimmten Vitaminen und
Mineralstoffen, die beim Abbau des Zuckers zu Energie beteiligt sind. Er ist daher
ein regelrechter Vitamin-B- und Mineralstoffräuber für unseren Stoffwechsel.

An diesem Kohlehydratabbau (Im Allgemeinen wird unter Kohlenhydraten Zucker


verstanden.) sind vor allem die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6 und Biotin beteiligt.
Sie müssen ständig mit der Nahrung zugefügt werden, weil sie nicht lange im Körper
gespeichert werden und wir einige dieser B-Vitamine schon nach acht Stunden
wieder aus dem Urin ausgeschieden haben. Besonders Vitamin-B-reich sind unter
anderem alle Vollkorngetreidesorten, Nüsse, Ölsamen (Ölsamen sind Samen mit
hohem Ölgehalt. Dazu zählen z.B. Erdnüsse, Aprikosenkerne, Sojabohnen,
Sonnenblumenkerne, Sesamsamen, Mandeln, Haselnuß- und Walnußkerne. Aus
ihnen werden pflanzliche Öle gewonnen.), Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen,
Kichererbsen, Linsen, Sojabohnen, Erdnüsse, Lupinen, Ginster, Klee, Wicken) und
vor allem die Bier- und Melassehefe. Natürlicher Vollrohrzucker oder Vollzucker,
bei denen es sich um den getrockneten Saft aus Zuckerrohr bzw. Zuckerrüben
handelt, enthält noch einen Großteil der im Pflanzensaft vorkommenden B-
Vitamine, vor allem dann, wenn das Trocknungsverfahren vitaminschonend
geschieht.

Bei einem Vitamin-B-Mangel entstehen alle möglichen Störungen im Körper und


viele Krankheiten können dadurch verschlimmert oder sogar erst ausgelöst werden.
Die ersten Warnzeichen sind fast immer dieselben: Konzentrations- und
Nervenschwäche, Gereiztheit, innere Unruhe, Müdigkeit, Leistungsschwäche,
Kopfschmerzen, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Schwindelgefühle,
Herzrhythmusstörungen, Haut- und Schleimhautbeschwerden sowie
Wachstumsstörungen von Haaren und Nägeln. Da einige B-Vitamine unentbehrlich
für eine gute Verdauungsfunktion sind, können bei einem stärkerem Mangel mehr
oder weniger starke Verdauungsbeschwerden hinzukommen. Das kann mit einem
Appetitmangel aufgrund eines Vitamin-B1-Mangels beginnen und sich auf einige
Funktionsstörungen des Magens und der Bauchspeicheldrüse ausweiten, wodurch
Verdauungsstörungen mit Blähungen, Durchfällen und Verstopfung, aber auch
hormonelle Erkrankungen, wie Diabetis mellitus, das übrignes nicht heilbar ist,
entstehen können. Sobald die Verdauungskraft erst einmal geschwächt ist, entwickelt
sich mit der Zeit ein Rattenschwanz von vielen weiteren Störungen und Krankheiten.

Die Wirkungen der Vitamine in den Zellen sind aber auch von der Anwesenheit
einiger Mineralstoffe abhängig. Daber müssen wir diese mit der Nahrung zuführen.
Ganz bestimmte Mengen- und Spurenelemente arbeiten besonders eng mit den B-
Vitaminen zusammen. Das sind vor allem Magnesium, Zink und Mangan.
Vollrohrzucker und Vollzucker enthalten alle Mineralien und Spurenelemente noch
genau in der Menge, wie sie im ursprünglichen Pflanzensaft vorkommen. Dieser Saft
ist besonders kaliumreich, enthält aber auch nicht unbedeutende Mengen an Zink,
Mangan und Chrom.

13.2 Raffinierter Zucker: der wichtigste Darmflorakiller Top

Weder Vitamintabletten noch irgendein Wundermittel kann die Schäden, die der
Zucker anrichtet, jemals vollständig korrigieren. Wenn es nur die Vitamine und
Mineralirn wären, die wir durch den Verzehr von raffiniertem Zucker weniger
aufnehmen, dann wären die gesundheitlichen Folgen sicherlich nicht ganz so
schlimm. Die möglichen Defizite könnte man mit einer allgemein gesunden
Ernährung oder mit vitaminreichen Hefepräperaten einigermaßen gut kompensieren.
Der raffinierte Zucker verursacht jedoch noch weitere Schäden und die lassen sich
nicht mehr so leicht ausgleichen. Der Verzehr von nur einem oder zwei
Kaffeelöffeln raffiniertem Zucker pro Tag reicht schon aus, um bei einer
erwachsenen Person die gesunde Darmflora zu schwächen. Bei Babys und bei
kleinen Kindern ist die entsprechende Menge etwas geringer. Das betrifft
selbstverständlich auch den versteckten Zucker in Süßigkeiten, Kuchen und anderen
Nahrungsmitteln. Je mehr raffinierten Zucker wir zu uns nehmen, um so kränker
wird die Darmflora und um so weniger kann sie ihre natürlichen Aufgaben und
Funktionen erfüllen. Die gesunde Dünndarmflora bildet nämlich einige der
lebensnotwendigen B-Vitamine. Dazu gehören Vitamin B12, Biotin und
Paraaminibenzoesäure (PABA). Die Dickdarmflora synthetisiert (Synthese =
Vereinigung von zwei oder mehr Elementen) unter anderem Vitamin K, das nicht
nur für die Blutgerinnung notwendig ist, sondern auch eine bedeutende Rolle im
gesamten Zellstoffwechsel der Organe und des Bindegewebes spielt.

Die Folge einer erkrankten Darmflora ist jedoch nicht nur eine verminderte
Produktion dieser Vitamine, sondern es entsteht bei jeder Darmflorastörung auch ein
Missverhältnis aller Bakterienstämme zueinander. Allein das kann schon
krankmachende Auswirkungen auf den Körper haben. Daneben nehmen ganz
bestimmte Pilzstämme, deren niedrig entwickelter Urstamm normal und gesund ist,
höhere, krankmachende Formen an und können schließlich über das
Bakterienstadium zu Darmpilzen heranwachsen. Es gibt eine Menge dieser
Darmpilze und die meisten Krankheiten werden durch diese krankmachenden
Pilzformen mitverursacht. Es beginnt mit arteriellen und venösen
Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose, Krampfadern, etc.), geht über viele Organ-,
Stoffwechsel- und Gelenkerkrankungen und kann letztendlich bei Krebs enden. Die
Candidapilze im Dickdarm lieben den raffinierten Zucker ganz besonders. Sie
können den Menschen sogar regelrecht süchtig auf ihn machen. So stark ist ihr
Drang zu überleben.

13.3 Karies und Osteoporose durch raffinierten Zucker Top

Manche nehmen zum Süßen raffinierten Zucker (Haushaltszucker oder


Traubenzucker). Andere verwenden lieber natürliche Süßmittel wie Honig,
Trockenfrüchte, Zuckerrübensirup, Vollrohrzucker, Vollzucker, eingedickte
Fruchtsäfte, Agavendicksaft oder Ahornsirup. Trotz der gesundheitlichen Vorteile
der natürlichen Süßmittel, sollte man jedoch nicht vergessen, dass auch die
natürlichen Süßmittel aufgrund ihres hohen Zuckeranteils den Zahnschmelz
angreifen und so die Entstehung von Karies fördern. Allerdings sind die natürlichen
Süßmittel, bis auf den Honig, alle basenüberschüssig und übersäuern, im Gegensatz
zum raffinierten Zucker, den Stoffwechsel nicht.

Je übersäuerter unser Blut ist, um so eher werden zur Neutralisierung der Säuren die
Knochen entkalkt. Der raffinierte Zucker gehört daher zu den Hauptverursachern
von Osteoporose (Knochenschwund) und vielen anderen Muskel- und
Gelenkerkrankungen. Da die Zähne die härtesten Knochen im Körper sind, bleiben
auch sie von der allgemeinen Entkalkung nicht verschont.
Die allgemeine Übersäuerung des Körpers bewirkt auch ein Absinken des pH-
Wertes unseres Speichels. (Der pH-Wert ist ein Maß für die Stärke der sauren bzw.
basischen Wirkung einer wässrigen Lösung.) Der gesunde Speichel hat
normalerweise einen neutralen bis leicht basischen pH-Wert von 7 bis 8. Er ist dann
besonders mineralreich und greift den Zahnschmelz nicht an. Dadurch wird der
Zahnschmelz am besten geschützt und genährt. Bei den meisten Erwachsenen liegt
jedoch ein pH-Wert des Speichels von 5 oder 6 vor, der sogar bis auf 4 absinken
kann. Dieser saure Speichel entsteht infolge der allgemeinen Blut- und
Stoffwechselübersäuerung durch unsere übersäuerte Ernährungsweise, durch zu viel
Stress und durch eine geschwächte Verdauungskraft.

Der saure Speichel enthält nicht nur weniger Kalzium-, Phosphat- und Fluorid-Ionen,
die zur Remineralisierung des Zahnschmelzes von großer Bedeutung sind, sondern
greift auch den Zahnschmelz von sich aus an, da er sauer ist. Dazu kommt noch, dass
sich in einem ungesunden Speichel bestimmte kariesauslösende Bakterien und
Pilzstämme (Steptokokken, Milchsäurebakterien, Candidapilze, u.a.) sehr wohl
fühlen. Erst wenn der Körper weitgehend entgiftet und entsäuert ist, verbessert sich
auch der pH-Wert und die Zusammensetzung des Speichels wieder, in dem die
kariesauslösenden Keime dann kaum noch eine Überlebenschanche haben.

13.4 Keine guten Alternativen: brauner Zucker und Süßstoffe Top

Brauner Zucker beziehungsweise Kandiszucker stellt meist ein teilraffiniertes


Produkt aus Zuckerrüben- oder Zuckerrohr-Saft dar. Allerdings hat es den letzten
Raffinationsschritt und somit die letzte Bleichung mit schwefliger Säure noch nicht
erfahren, weshalb es noch eine leichte Braunfärbung aufweist. Neben dieser
klassischen Herstellung des braunen Zuckers werden jedoch noch andere Verfahren
angewandt, bei denen braune Zuckerkristalle durch so genanntes "Impfen" des
bereits eingedickten Saftes mit weißem Zucker gewonnen werden. In jedem Fall
enthält der braune Zucker im Verhältnis zum getrockneten Zuckerrüben- oder
Zuckerrohr-Saft (Vollzucker oder Vollrohrzucker) höchstens ein Fünftel der
ursprünglichen Mineralien und Vitamine und für die Darmflora ist er fast genau so
schädlich wie der weiße, vollraffinierte Zucker. Auch bei den anderen Zuckersorten,
wie Milchzucker (Milchzucker = Laktose, Milchzucker wird aus Milch gewonnen,
Milch enthält etwa 1,5 bis 8 Prozent Zucker), Fruchtzucker (Fruchtzucker =
Fructose, Fructose kommt in der Natur vor allem in Früchten und im Honig vor)
oder Traubenzucker, die im Handel in Form von Tabletten, Pulver oder Bonbons
erhältlich sind, handelt es sich um isolierte Kohlenhydrate, die so gut wie keine
natürlichen Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Sie übersäuern den Stoffwechsel
daher auf ähnliche Art und Weise wie raffinierter Zucker. Jedoch wirken sie nicht
ganz so negativ auf die Darmflora wie raffinierten Zucker. Milchzucker kann die
Darmflora sogar aufbauen. Wirklich empfehlenswert sind dennoch auschließlich die
vollwertigen Süßmittel (Honig, Trockenfrüchte, Zuckerrübensirup, Vollrohrzucker,
Vollzucker, eingedickte Fruchtsäfte, Agavendicksaft oder Ahornsirup). Sie schonen
den Darm, sind aber für die Zähne nicht unbedenklich. Man sollte sich also nach
ihrem Verzehr gründlich die Zähne putzen.

Bezüglich der chemisch hergestellten Süßstoffe, wie Saccharin, Cyclamat und


Sorbit, sowie der gentechnisch erzeugten Zuckeraustauschstoffe, wie zum Beispiel
Aspartam, sei noch erwähnt, dass sie generell gesundheitsbedenklich oder sogar
gefährlich sind. Einerseits handelt es sich um künstlich hergestellte Produkte und
andererseits kommen sie in den Mengen, wie sie üblicherweise verzehrt werden, in
keinem natürlichen Lebensmittel vor. Tatsache ist, dass nicht nur Saccharin und
Cyclamat Krebs erzeugen können, sondern dass auch Saccharin in Verbindung mit
dem Rauchen krebsfördernd ist. Noch gefährlicher ist allerdings das Aspartam, das
durch Mikroorganismen und den beiden Aminosäuren L-Asparaginsäure und L-
Phenylalanin hergestellt wird und 200 mal süßer als raffinierter Zucker ist. Es kann
die vielfältigsten körperlichen Störungen und Krankheiten auslösen oder verstärken.
Auf jeden Fall belasten all diese künstlichen Süßstoffe unseren Stoffwechsel, der auf
den Abbau dieser Substanzen nicht optimal eingestellt ist. Man sollte sie daher so
weit wie möglich meiden.

13.5 Weißmehl und polierter Reis: leere Kohlenhydrate ohne Power Top

Auch wenn raffinierter Zucker und ausgesiebtes Mehl zwei völlig unterschiedliche
Nahrungsmittel sind, so haben sie doch einige Gemeinsamkeiten: Beide übersäuern
den Stoffwechsel und können zu Vitaminmangelkrankheiten führen. Allerdings sind
diese Wirkungen beim Mehl vom Aussiebungsgrad abhängig. Beim Getreidemehl
(Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Hirse, Mais, Reis) unterscheidet man nämlich
verschiedene Ausmahlungsgrade bzw. Mehltypen. Je höher der Ausmahlungsgrad,
desto höher ist der Schalenanteil und damit der Nährwert des Mehles. Die Schale
enthält viel Mineralstoffe, viele Ballaststoffe und viele Vitamine. Die
Typenbezeichnung des Mehles steht in einem direkten Zusammenhang zum
Ausmahlungsgrad und gibt den Mineralstoffgehalt an. Da die Mineralien und
Vitamine im Getreide überwiegend in den Randschichten vorkommen, enthält ein
Mehl mit einem hohen Ausmahlungsgrad und einer höheren Typenbezeichnung auch
mehr Vitamine und Mineralien. Vollkornmehl hat den Ausmahlungsgrad 100
Prozent und bekommt die Typenbezeichnung 1800, was einem Mineralgehalt von
ca. 1800 mg in 100 Gramm Mehl entspricht. Es enthält den vollen Nährwert des
ganzen Getreidekorns.

Das am meisten ausgesiebte Mehl ist das Weißmehl mit der Typenbezeichnung 405.
Der Ausmahlungsgrad von Weißmehl ist 40 Prozent und das bedeutet, dass so gut
wie alle Vitamine und Mineralien, die in den Randschichten enthalten sind
ausgesiebt wurden. Dieses Mehl enthält durchschnittlich nur noch 20 Prozent aller
Nährstoffe des Vollkorngetreides. 80 Prozent aller Vitamine, Mineralien und
Spurenelememte gehen also verloren. Andere Mehltypen, wie zum Beispiel die
Typen 815 oder 1050, liegen daher zwischen den Nährwerten von Vollkornmehl
und Weißmehl.

Bei der Herstellung von geschältem und poliertem Reis (wie er normalerweise
verkauft wird) werden die vitamin- und mineralstoffreichen Randschichten sowie
der Keimling durch ein gezieltes Schälverfahren entfernt. (Zuerst wird Reis geschält,
d. h. von seiner Strohhülse oder Spelze befreit. Anschließend werden in einem
Polierverfahren der Keim und das sogenannte Silberhäutchen entfernt. Man spricht
von geschliffenem Reis. Das Abschleifen des Silberhäutchens hat aber den großen
Nachteil, dass dabei der größte Teil der Vitamine und des wertvollen Eiweißes
verloren gehen.) Alles, was über das Weißmehl gesagt wurde, trifft daher im Großen
und Ganzen auch auf den polierten Reis und andere geschälte Getreidesorten, wie
z.B. Gerstengraupen, zu. Somit können die Wirkungen von poliertem Reis oder
Gerstengraupen auf unseren Organismus mehr oder weniger mit denen des
Weißmehls gleichgesetzt werden. Weißmehl- und Mischmehl-Brote (z.B.
Weizen/Roggen, Weizen/Dinkel) und natürlich auch Weißmehlnudeln weisen daher
immer einen mehr oder weniger großen Mineral- und Vitamin-Mangel auf. Auf diese
Weise werden sie zu säurebildenden Nahrungsmitteln und führen bei regelmäßigem
Verzehr zu einem übersäuertem Stoffwechsel und vor allem zu einem Vitamin-B-
Mangel. Der Faserstoffmangel (Ballaststoffmangel) dieser Produkte verursacht eine
geringere Darmbewegung, wodurch es zu Darmträgheit und Verstopfung kommen
kann. Bleibt die verdaute Nahrung länger als 24 Stunden im Darm, werden vermehrt
Fäulnisprodukte aus dem Dickdarm ins Blut resorbiert (aufgenommen) und können
den Körper zusätzlich übersäuern.

14. Magnesiummangel Top

Ernährt man sich von der üblichen Mischkost mit Fleisch, Fisch und Eiern,
Getreideprodukten (Weissbrot, Nudeln, Kuchen) aus den ausgesiebten Mehlen und
dem geschälten Reis, Kartoffeln, Gemüse, Obst und den raffinierten Produkten aus
der Zucker- und Ölindustrie, kann es neben den in diesen Lebensmitteln weniger
enthaltenen Vitaminen B und E auch zu Mangelsituationen im Bereich einiger
Spurenelemente kommen. Am häufigsten tritt bei einer solchen Ernährung, ein
Magnesiummangel auf, denn die besten Magnesiumquellen sind Vollkorngetreide,
Nüsse und Ölsamen sowie Hülsenfrüchte. Wer daher neben tierischen Produkten
überwiegend geschälten Reis oder Produkte aus ausgesiebten Mehlen isst, kann
relativ schnell einen Magnesium- und möglicherweise auch einen Vitamin-B-Mangel
entwickeln, denn diese Nahrungsmittel, dazu gehört auch die Milch, enthalten nur
sehr wenig Magnesium. Da der Mensch jedoch relativ viel Magnesium zum Leben
benötigt, deutet dieser Bedarf eindeutig auf eine menschengerechte Ernährung mit
den eher pflanzlichen, magnesiumreicheren Lebensmitteln hin.

Auf Fleisch, Fisch, Eier, raffinierten Zucker, ausgesiebte Mehle und geschältem Reis
sollte man möglichst verzichten, da sie den Körper übersäuern. Außemdem sollte
man möglichst Vollkornmehl statt ausgesiebte Mehle verwenden und ungeschälten
Reis statt geschälten Reis essen, da sowohl im ausgesiebten Mehl als auch im
geschälten Reis kaum noch Ballaststoffe enthalten sind. Gerade die Ballaststoffe
enthalten wertvolle Vitamine, Mineralien und Spurenelememnte.

Ich selber litt viele Jahre lang unter Magnesiummangel und nahm täglich
Magnesiumtabletten. Dabei war ich sogar relativ hoch dosiert. Nachdem ich begann,
jeden Morgen (blütenzarte) Haferflocken mit gekochter Milch und Meersalz zu
essen, verschwanden die Magnesiumprobleme innerhalb weniger Tage. Man
verwendet Meersalz statt Kochsalz, da Meersalz mehr Vitamine und Mineralien als
Kochsalz enthält. Bei der Verwendung von Salz sollte man jedoch einige Punkte
beachten, die unter Punkt 4. und 5. aufgeführt sind. Selbstverständlich achtete ich
seitdem auch mehr auf meine Ernährung und verzichtete neben den oben
aufgeführten Lebensmittel auch auf Tiefkühlkost und ernährte mich mit
Vollkornprodukten, sowie frischem Obst, Salaten und Gemüse.

Die Symptome des Magnesiummangels sind in unserer Stressgeplagten Gesellschaft


regelrecht zu einer Zeiterscheinung geworden. Einerseits enthält die eben
beschriebene Mischkost und vor allem die Fastfoodnahrung nur wenig Magnesium
und anrererseits führt Stress unter anderem zu einem erhöhten Magnesiumverlust
über den Urin. Da Magnesium allgemein entkrampfend und entspannend wirkt,
indem es die Zellen wie ein Schlüssel für die Sauerstoffaufnahme öffnet und den
Zellstoffwechsel verbessert, kann es bei einem Mangel dieses Mineralstoffs zu
Muskelkrämpfen oder Muskelzuckungen, Überkeit, Durchblutungsstörungen im
Gehirn mit Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen oder Schwindel und zu
nervösen Herzbeschwerden, bis hin zur Herzenge (Angina pectoris) kommen.
Magnesium ist jedoch, zusammen mit einigen anderen Spurenelementen und
Vitaminen, an der Bildung von über 300 Enzymen in unserem Körper beteiligt.
Daneben dienen die meisten Vitamine und Mineralstoffe, so auch das Magnesium,
den Enzymen als Co-Faktoren für ihre Arbeit. Als Cofaktor bezeichnet man eine
niedermolekulare Substanz, die zum Ablauf einer (bio)chemischen Reaktion beiträgt.
Ein Magnesiummangel kann daher schwerwiegende Folgen für unseren gesamten
Stoffwechsel nach sich ziehen, zumal die Enzyme durch die vielen Umweltgifte und
schädlichen Strahlen (Handystrahlen oder radioaktive Strahlung) oder durch einen
übersäuerten Stoffwechsel ebenfalls in ihrer Bildung und ihren Funktionen behindert
oder blockiert werden.

Der Magnesiummangel ist wahrscheinlich weiter verbreitet als man glaubt. Er kann
mehrere Ursachen haben. Es kann einerseits sein, dass man zu wenig Magnesium
durch die Nahrung aufnimmt oder der Magnesiummangel kann erblich oder
krankheitlich bedingt sein. Dies äußert sich darin, dass die Nieren oder der Darm das
mit der Nahrung aufgenommene Magnesium nicht richtig resorbiert (aufnimmt).
Dann kommt es zu einer chronischen Unterversorgung des Körpers mit Magnesium.
Das kann vielfältige negative Folgen für die Gesundheit des Menschen haben. Hier
einige typische Symptome, die bei Magnesiummangel auftreten:
Reizbarkeit
Müdigkeit
Rasche Erschöpfbarkeit
Innere Unruhe
Kalte Füße
Kopfschmerzen
Mattigkeit / Energielosigkeit
Geräuschempfindlichkeit
Grübeleien
Taubheitsgefühl in den Händen und Füßen
Übermäßiges Schlafbedürfnis
Herzklopfen, Herzjagen
Schwächegefühl
Kreuz- und Rückenschmerzen
Muskelkrämpfe (u.a. Wadenkrämpfe, Krämpfe der Kaumuskulatur, Lidzucken) - das
sogenannte Leitsymptom.
Im Erwachsenenalter treten rasche Erschöpfbarkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis,
Ängste, Depressionen, Muskelkrämpfe (in der Wadenmuskulatur, in den Gefäß- und
Eingeweidemuskeln), Kopfschmerzen, Migräne (diffuse und/oder migräneartige
Kopfschmerzen sind die Regel), unklare Oberbauchbeschwerden und Koliken auf.
Ab ca. dem 30. Lebensjahr kommen typische tetanische Verkrampfungen
(Pfötchenstellung) und ab ca. dem 40. Lebensjahr auch neurologische Ausfälle, sog.
TIA`s (transiente ischämische Attacken), die zur zeitweiligen
Sauerstoffunterversorgung des Gehirns führen, hinzu.
Was kann man gegen Magnesiummangel tun? Man kann einerseits
Magnesiumtabletten nehmen, man kann aber auch seine ernährungsweise so
umstellen, dass man besonders magnesiumhaltige Lebensmittel isst. Dabei sind
einerseits magnesiumreiche Minaralwässer zu empfehlen. Bestimmte, aber relativ
wenige, Mineralwässer sind sehr gute Magnesium-Quellen für die menschliche
Ernährung. Zwar gelten nach deutschen Vorschriften bereits Mineralwässer mit 50
mg/Liter als magnesiumreich, aber vom praktischen Standpunkt sollten als
magnesiumreich nur Mineralwässer mit mehr als 100 mg/Liter empfohlen werden.

Darunter befindet sich


Fuldataler Mineralbrunnen (Quellort Malsfeld) mit 119 mg Magnesium pro Liter
(bei 147 mg Natrium pro Liter) (erhältlich z.B. bei NORMA).
Magnesiumreich sind insbesondere die Mineralwässer aus der Vulkaneifel:

Gerolsteiner (z.B. KAUFLAND, KAISERS),


Appollinaris (z.B. PENNY. KAISERS),
Nürburgquelle (besonders im Gebiet der Vulkaneifel zu kaufen) und
Vulkania (besonders im Gebiet der Vulkaneifel zu kaufen).
(Diese Aufzählungen erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.)

Der Vorteil der Mineralwässer besteht in der effektiven Aufnahme der


Magnesiumionen aus dem Darm (Absorption bzw. Bioverfügbarkeit), ohne daß der
Kalorienhaushalt belastet wird.

Alle übrigen sehr guten Magnesium-Quellen haben den Nachteil, daß sie leider
zugleich sehr energiereich sind: Schokolade, Kakao und Nüsse.

Vom Getreide können Haferflocken, Weizenkleie und Reis als magnesiumreich


empfohlen werden. Die meisten Hersteller vergessen aber leider die entsprechende
Kennzeichnung dieser Produkte. Besonders Weizenkleie ist sehr magnesiumreich.
Weizenkleie besteht aus den unverdaulichen Ballaststoffen, den Randschichten des
Weizenkorns. Ballaststoffe binden im hohen Maße Flüssigkeiten. Dadurch wird die
Darmtätigkeit angeregt und die natürlichen Verdauungsfunktionen gefördert. Man
kann Weizenkleie sehr gut dem Müsli, geriebenem Obst oder Gemüse (Äpfel,
Birnen, Pfirsich, Wurzel, Banane, Mango,...), Suppen, Soßen, Säften oder
Milchprodukten, untermischen.

Von den Früchten sind Bananen relativ magnesiumreich.

Von den grünen Gemüsesorten (Magnesium ist Bestandteil des grünen


Blattfarbstoffes, des Chlorophylls) kommt Magnesium besonders häufig vor in
Spinat, Mangold, Brokkoli, Bohnen und Erbsen.

Außerdem seien noch Schwarzwurzeln, Kartoffeln und Rhabarber genannt.

Magnesium in 100 g Lebensmittel:

Haferflocken: 140 mg
Weizenkeime: 285 mg
Weizenkleie: 490 mg
Mehrkornbrot: 70 mg
Sojabohnen 220 mg
Bohnen, weiß: 140 mg
Cashewnüsse: 270 mg
Sesam-Samen: 340 mg
Sonnenblumenkerne: 420 mg

Magnesiumhilfe
Magnesium in Lebensmitteln

15. Einige Ernährungstips gegen die Übersäuerung des Körpers Top

Hier noch ein paar Anregungen zur gesunden Ernährung:

1. Anfangs möglichst eine basenüberschüssige Mahlzeit pro Tag. Erhöhen sie nach
einer gewissen Zeit auf zwei Mahlzeiten pro Tag. Wenigstens sollte die letzte
Mahlzeit des Abends basisch sein, dies garantiert nachts einen gesunden
Stoffwechsel.

2. Essen Sie einen Tag in der Woche nur rohe (ungekochte) Nahrung. Wer dies
bereits tut, nur Obst oder frischgepreßte Säfte. Im Sommer sehr empfehlenswert nur
Wassermelonen.

3. viel rohe Nahrung: außer Kartoffeln, Sellerie, Möhren und Rote Bete sind nach
dem Kochen alle Lebensmittel sauer. Alle Getreidesorten außer Buchweizen, Hirse
und Dinkel sind sauer, ebenso alle Hülsenfrüchte außer Lima- und Azukibohnen

4. weichen Sie Getreide, Nüsse und Samen ein, dadurch werden die Enzymhemmer
entfernt. Außerdem bewirkt das Wässern die Umwandlung von Fett in Fettsäuren,
von Eiweiß in Aminosäuren und von Kohlehydraten in Zucker, sobald die Enzym-
Reaktionen in Gang gesetzt sind. Das ist eine Art der Vorverdauung und erleichtert
den Körper die Verdauung.

5. Überwiegend vegetarische und vitalstoffreiche Nahrung, zusätzlich Algen,


Keimlinge, Pflanzenpreßsäfte, Einnahme von speziellen Mineralstoffmischungen,
die aus Pflanzen gewonnen werden, Weizengras, Gerstengras, Karotte, Wildkräuter,
Obst und Gemüse aus kontrolliert biolog. Anbau, Verzicht auf bestrahltes unreifes
Obst.

6. Achtung: Es ist für viele Menschen wichtig nicht gleich zuviel rohe Nahrung zu
Essen. Am Anfang ist es gut, nur circa 1/3 Drittel der Nahrung roh zu sich zu
nehmen. Der Darm muß sich erst an die Nahrungsumstellung gewöhnen. Deshalb ist
es gut die erste Zeit viel Gemüse zu dünsten. Nach einer Darmreinigung oder
Fastenkur können Sie ihren Darm problemlos soviel rohe Nahrung zuführen wie Sie
möchten.

7. Weiterhin ist die richtige Kombination bei der Zusammenstellung des Essens zu
beachten. Einige grundlegende Fehler sind:
*Vollkorngetreide + raffinierter Zucker = Gift (meiden Sie zu allen Nüssen u.
Vollkorngetreide Marmelade oder andere Süßspeisen, die raffinierten oder
teilraffinierten Zucker enthalten, alle Vollkorn-und Nußkuchen mit raffinierten
Zucker sowie zuckerhaltige Süßspeisen zu oder nach einem Essen aus rohem
Getreide, Nüssen oder Ölsamen). Eine Weißmehlsemmel mit Marmelade oder
Kuchen sind zwar keineswegs gesund, aber schädigen die Darmflora nicht so stark
wie die Kombination von raffinierten Zucker mit Vollkorngetreide.

*Getreide oder Gemüse mit sauren Früchten (ein Müsli sollte niemals saure Früchte
enthalten - dazu zählen auch Äpfel). Besser passen fruchtsaurearme Früchte wie
Bananen, süße Aprikosen, Birnen, Datteln, Feigen, Weinbeeren u. Rosinen, Papayas
und reife Mangos. Anstelle eines Apfel- oder Zwetschgenkuchens mit Vollkornmehl
backen Sie besser einen Bananen- oder Birnekuchen.

*Salate macht man aus denselben Grund nicht mit Zitronensaft an, sondern mit
Essig. (Salate und Getreide bestehen größtenteils aus Kohlehydraten.) Essigsäuren
vertragen sich grundsätzlich wesentlich besser mit Getreide, Gemüse oder Salaten in
einer Mahlzeit als Fruchtsäuren.

*mischen Sie keineswegs Gemüsesäfte mit Obstsäften, deshalb Vorsicht bei


Fertigprodukten.

*keine sauren Früchte im Gemüsesalat (z.B. Apfel, Karotte, Zitrone, Pflaume,


Orange, Kiwi, Johannisbeere)

*trinken Sie nach Möglichkeit nicht zum Essen, sondern kauen langsam und
speicheln richtig ein

*essen Sie Obst immer mind. ½ Stunde vor den Mahlzeiten, niemals danach!!!

*Trinken Sie kein Wasser zum Obst

Das Säure und Basengleichgewicht

16. Entgiften durch Fasten Top

Am leichtesten entgiftet der Körper beim Fasten. Das liegt vor allem daran, dass
dabei das Körperfett "verbrannt" wird, das ja eines der Hauptdepots für die
abgelagerten Stoffwechselschlacken und Gifte ist. Zuerst werden beim Fasten
diejenigen Gifte und Schlacken gelöst, die bei der Verbrennung des
Unterhautfettgewebes frei werden. Erst wenn der Körper einen Großteil des
Unterhautfettgewebes abgebaut hat, werden auch tiefere Schichten, wie die
Knochen, Sehnen und Organe, entgiftet. Bei unserer heutigen Belastung des
Bindegewebes mit den vielen chemischen Substanzen und Schwermetallen aus der
Umwelt und der Nahrung, sowie den chemisch-pharmazeutischen Medikamenten,
sollte man jedoch häufiger fasten, damit der Körper einigermaßen gereinigt wird.

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