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JLU Gießen WS 2010/2011

Fortgeschrittenenpraktikum Teil I

Protokoll zum Versuch


Stefan-Boltzmann-Gesetz

Daniel Schury
Daniel.Schury@physik.uni-giessen.de

08. Dezember 2010


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabenstellung 3
2. Grundlagen 4
2.1. Strahlungsgesetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.1.1. Schwarzer Körper und Hohlraumstrahlung . . . . . . . . . . . . . . 4
2.1.2. Abzählung der Hohlraumfrequenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2.1.3. Energiedichte nach Rayleigh-Jeans . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
2.1.4. Energiedichte nach Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
2.1.5. Energiedichte nach Planck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
2.1.6. Herleitung des Planck-Gesetzes nach Einstein . . . . . . . . . . . . . 7
2.1.7. Stefan-Boltzmann-Gesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2.2. Temperaturmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2.2.1. Temperatur als physikalische Größe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2.2.2. Temperaturmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
2.2.3. Temperaturskalen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
2.3. Pyrometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
2.3.1. Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
2.3.2. Verschiedene Pyrometerarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2.3.3. Störeinflüsse und atmosphärisches Fenster . . . . . . . . . . . . . . . 14
2.3.4. Vor- und Nachteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

3. Durchführung 16
4. Auswertung 17
4.1. Überprüfung Stefan-Boltzmann-Gesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4.2. Bestimmung der wahren Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

A. Messwerte 21

2
1. Aufgabenstellung

Im ersten Teil des Versuchs galt es, mit Hilfe eines Pyrometers die Temperaturkuve eines
Glühdrahtes in Abhängigkeit der zugeführten elektrischen Leistung aufzunehmen, um damit
das Stefan-Boltzmann-Gesetz S = σ T 4 zu überprüfen. Im zweiten Teil sollte mit Hilfe des
Kirchhoff’schen Strahlungsgesetzes die wahre Temperatur des Drahtes bestimmt werden.

3
2. Grundlagen

2.1. Strahlungsgesetze

2.1.1. Schwarzer Körper und Hohlraumstrahlung


Auf dem Weg zum Stefan-Boltzmann-Gesetz muss zunächst die Energiedichte in Abhängig-
keit der Frequenz und Temperatur bestimmt werden. Dazu ist es notwendig, die Zustands-
dichte der Strahlung eines schwarzen Körpers zu bestimmen. Ein schwarzer Körper ist dabei
ein Körper, welcher auf ihn auftreffende elektromagnetische Strahlung vollständig absorbiert.
Nach dem später noch zu behandelnden Kirchhoff’schen Gesetz ist er damit eine ideale Strah-
lungsquelle, dessen Emissionsvermögen bei jeder Wellenlänge maximal ist. Ein schwarzer
Strahler lässt sich idealisiert durch einen Hohlraumstrahler annähern.
Ein Hohlraumstrahler lässt sich durch einen evakuierten, innen mit ideal leitenden Wänden
ausgekleideten hohlen Körper umsetzen. Dieser besitzt ein Loch, dessen Größe sehr klein im
Vergleich zur Größe des Hohlraums ist. Diese Bedingung macht es unwahrscheinlich, dass
eine elektromagnetische Welle, die einmal durch das Loch in den Hohlraum geraten ist, den
Körper wieder durch das Loch verlässt. Dadurch verhält sich das Loch annähernd wie ein
schwarzer Körper. Gleichzeitig entspricht das Spektrum der Wärmestrahlung, welche im In-
neren des Hohlraumstrahlers bei einer gewissen Temperatur entsteht und durch das Loch ent-
weicht, dem Emissionspektrum eines schwarzen Strahlers. Dieses Spektrum zu bestimmen,
ist Ziel der folgenden Abschnitte.

Abbildung 2.1.: Aufbau Hohlraumstrahler

4
2. Grundlagen

2.1.2. Abzählung der Hohlraumfrequenzen


Zur Vereinfachung der Herleitung wird von einem idealen, würfelförmigen Hohlraum mit
Kantenlänge a ausgegangen. Aus der Eigenschaft der ideal leitenden Wände folgt, dass der
elektrische Teil der Welle an den Wänden gleich null sein muss. Daraus folgt, dass die Wellen
in jeder Dimension die Relation a = ni λ2 erfüllen müssen, die Kantenlänge also ein vielfaches
der halben Wellenlänge sein muss, mit i ∈ {x,y,z}. Gleichzeitig ergibt sich für die Kompo-
nenten ki des Wellenzahlvektors ~k = ωc = 2π 2π
λ : ki = λ . Bringt man die beiden Gleichungen
zusammen, folgt daraus ki = nai π . Weiter muss gelten ni ∈ N, da diese anschaulich angeben, wie
oft diese Welle in den Hohlraum passt. Diese Werte müssen auf Grund der Randbedingungen
ganzzahlig und nichtnegativ sein, da eine stehende Welle mit negativer Länge physikalisch
unsinnig wäre. Damit ergibt sich für den Betrag des Wellenvektors
~ πq 2
|k| = nx + n2y + n2z
a
beziehungsweise für die möglichen Frequenzen
πq 2
ω = c·k = c nx + n2y + n2z (2.1)
a
Um herauszufinden, welche und wie viele Eigenschwingungen der stehenden Welle bis zu ei-
ner Grenzfrequenz ωG auftreten, betrachtet man die Bedingungen für den Wellenzahlvektor
k im k-Raum. Dort bilden diese einen Kristall mit der Gitterkonstante πa , wobei jeder Punkt
in diesem Gitter, beschrieben durch den Tripel (nx , ny , nz ), eine Eigenschwingung repräsen-
tiert. Um die Anzahl der Eigenschwingungen zu erhalten, gilt es die Gitterpunkte abzuzählen,
welche die direkt aus Gleichung 2.1 folgende Bedingung erfüllen:
ωG2 a2
n2x + n2y + n2z =
c2 π 2
Ga
Diese stellt die Gleichung einer Kugel mit dem Radius R = ωcπ dar, über welche die Anzahl
der Gitterpunkte abgeschätzt werden kann. Für hinreichend kleine Wellenlängen ergeben sich
diese über das Verhältnis des Volumens der Kugel in diesem Oktanten VK = 81 4π 3
3 R und dem
Volumen der Einheitszelle VE = ( πa )3 :
VK π aωG 3
= ( )
VE 6 πc
Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass aus Gründen der Polarisation in jedem Zustand zwei
Eigenschwinungen auftreten, so dass sich mit ω = 2π f als Zahl der Eigenschwingungen pro
Volumeneinheit ergibt
8π fG3
n=
3c3
Die spektrale Modendichte ergibt sich als
dn 8π f 2 8π f 2
= 3 ⇔ nf d f = 3 d f
df c c

5
2. Grundlagen

Mit der Zustandsdichte n f als Zahl der Eigenschwingungen im Frequenzintervall pro Volu-
men.

2.1.3. Energiedichte nach Rayleigh-Jeans


Rayleigh und Jeans wählten zur Bestimmung der Energiedichte den klassischen Ansatz, nach
dem sich die Energiedichte ergibt als
w f ( f )d f = n f ( f )w f (T )d f
mit der spektralen Zustandsdichte n f ( f )d f und der mittleren Energie pro Eigenschwingung
R∞ − k ET
Ee B dE
0
w f (T ) = R∞ = kB T (2.2)
− k ET
e B dE
0
Damit ergibt sich für die Energiedichte
8π f 2
w f ( f )d f = n f ( f )w f (T )d f =kB T d f
c3
Diese Gleichung stellt eine gute Näherung für kleine Frequenzen dar. Für hohe Frequenzen
geht die Energiedichte jedoch gegen unendlich, es kommt zur sogenannten Ultraviolettkata-
strophe. Dieser Ansatz lieferte also kein über das gesamte Frequenzspektrum befriedigendes
Ergebnis.

2.1.4. Energiedichte nach Wien


Wien wählte zur Lösung einen empirischen Ansatz. Durch Fitten vorhandener Messdaten er-
hielt er die Funktion
8π f 3 − α f
w f ( f )d f = α 3 e kB T d f
c
mit durch Parameteroptimierung zu bestimmendem α. Diese Funktion lieferte eine gute Nä-
herung für große Frequenzen, wich jedoch bei kleinen stark ab.

2.1.5. Energiedichte nach Planck


Planck wählte zur Lösung des Problems einen Ansatz, nach dem die Energie nicht kontinuier-
lich verteilt sei, sondern diskret in Energiepaketen E0 vorliege. Planck nahm die Formel 2.2
und ging von den kontinuierlichen Integralen zu diskreten Summen über, womit sich die neue
mittlere Energiedichte ergibt als
∞ nE0
−k
∑ nE0 e BT
n=0 E0
w f (T ) = ∞ nE = E0
− k T0
∑ e B e kB T −1
n=0

6
2. Grundlagen

Planck bestimmte den Zusammenhang der Energiepakete mit der Frequenz als E0 = h f , mit
der von ihm eingeführten Hilfsgröße h, dem nach ihm benannten Planck’schen Wirkungsquan-
tum. Damit ergibt sich das Planck’sche Strahlungsgesetz als

8πh f 3 1
w f ( f )d f =
c3 hf
e kB T −1
Die Strahlungsgesetze von Rayleigh-Jeans und Wien ergeben sich als Grenzfälle des Planck’schen
Gesetzes für kleine beziehungsweise große Frequenzen. Wiens α entspricht hierbei h.

Intensität

Rayleigh-Jeans
Plan
Wien

Frequenz
Abbildung 2.2.: Grafische Gegenüberstellung der drei Strahlungsgesetze

2.1.6. Herleitung des Planck-Gesetzes nach Einstein


Zur Herleitung des Plank-Gesetzes nach Einstein nimmt man an, dass Licht aus Lichtquanten,
den Photonen, besteht. Jedem Photon der Frequenz f wird dabei die Energie E = h f zuge-
ordnet, mit h gleich dem Planck’schen Wirkungsquantum. Weiter wird angenommen, dass die
Energieniveaus in Atomen nach dem Bohrschen Atommodell diskret verteilt sind.
In einem Atom mit den zwei Energiezuständen E1 und E2 können nach Einstein drei unter-
schiedliche Arten von Wechselwirkung des Atoms mit elektromagnetischer Strahlung auftre-
ten. Bei der Absorption regt ein Photon der Energie h f = E2 − E1 ein Elektron vom Zu-
stand E1 in den energetisch höheren Zustand E2 an und wird dabei vollkommen absorbiert.

7
2. Grundlagen

Bei der spontanen Emission geht ein Elektron vom Zustand E2 in den energetisch niedri-
geren Zustand E1 über, wobei es den Energieunterschied in Form eines Photons der Energie
E2 − E1 = h f abstrahlt. Die Verweildauer im angeregten Zustand, nach der das Elektron im
Mittel wieder in den niederenergetischeren Zustand zurückfällt, wird dabei als natürliche Le-
bensdauer bezeichnet. Bei der induzierten Emission regt ein Photon der Energie h f = E2 −E1
ein sich im angeregten Zustand befindliches Elektron zum Zurückfallen in den niederenerge-
tischeren Zustand an. Dadurch entsteht ein zweites Photon mit der selben Energie.

Energie
E2 N2
B12wν

B21wν A21
E1 N1
Absorption Induzierte Emission Spontane Emission
Abbildung 2.3.: Wechselwirkung von elektromagnetischer Strahlung mit einem Atom

Betrachte man nun ein System im thermischen Gleichgewicht, dessen elektromagnetische


Wechselwirkung einzig über Absorption oder Emission erfolgt. Das elektromagnetische Strah-
lungsfeld habe die Energiedichte u( f , T ) und das System verfüge über N Atome, welche sich
in den Zuständen N1 oder N2 mit den zugehörigen Energien E1 und E2 befinden können. Da
sich das System im thermischen Gleichgewicht befindet, ist die Zahl der Übergänge pro Zeit
von E1 nach E2 gleich der von E2 nach E1
E1 → E2 E2 → E1
= (2.3)
Zeit Zeit
Die Zahl der Übergänge pro Zeit von E1 nach E2 ist dabei proportional zur Energiedichte
u( f , T ) und der Besetzungszahl B12 · N1 mit dem Einsteinkoeffizient B12 , welcher die Wahr-
scheinlichkeit des Überganges pro Zeit pro Energiedichte angibt
E1 → E2
= B12 · N1 · u( f , T )
Zeit

8
2. Grundlagen

Analog ergibt sich für die Übergänge durch spontane und induzierte Emission mit den Ein-
steinkoeffizienten B21 und A12
E2 → E1
= A21 · N2 + B21 · N2 · u( f , T )
Zeit
Durch Einsetzen in Gleichung 2.3 folgt daraus der Zusammenhang

B12 · N1 · u( f , T ) = A21 · N2 + B21 · N2 · u( f , T )

Diese Gleichung wird nun nach dem Verhältnis der Besetzungszahlen aufgelöst
N1 A21 + B21 · u( f , T )
= (2.4)
N2 B12 u( f , T )
Dieses Verhältnis lässt sich nach der Boltzmann-Statistik ebenfalls beschreiben als
N1 hf
= e kB T (2.5)
N2
Gleichsetzen der Gleichungen 2.4 und 2.5 sowie Auflösen nach u( f , T ) ergibt
A21
u( f , T ) = hf
B12 · e kB T − B21
Die Einsteinkoeffizienten ergeben sich über Grenzwertbetrachtungen. Für T → ∞ muss auch
die Energiedichte unendlich groß werden. Für endliches A21 ergibt sich
hf
e kB T −B21 ) ≡ 0
lim (B12 · |{z}
T →∞
→1

woraus folgt, dass B12 = B21 . Damit ergibt sich die Energiedichte als
A21 1
u( f , T ) = hf (2.6)
B21
e kB T −1
Zur Bestimmung des Verhältnisses von A21 zu B21 vergleichen wird das bisherige Ergebnis
mit dem Rayleigh-Jeans-Gesetz

8π f 2
u( f , T ) = kB T
c3
Zusätzlich ersetzen wir die e-Funktion durch ihre Reihendarstellung, unter der Annahme, dass
hf
kB T  1 und somit alle Terme der Ordnung 2 und höher vernachlässigbar sind. Damit ergibt
sich
A21 1 A21 kB T 8π f 2
u( f , T ) = = ≡ 3 kB T
B21 1 + h f − 1 B21 h f c
kB T

9
2. Grundlagen

Daraus folgt
A21 8πh f 3
=
B21 c3
Einsetzen in 2.6 ergibt das Planck’sche Strahlungsgesetz

8πh f 3
u( f , T ) = hf
c3 (e kB T − 1)

2.1.7. Stefan-Boltzmann-Gesetz
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz, welches den Zusammenhang zwischen der Energiedichte ei-
nes schwarzen Strahlers sowie dessen Temperatur herstellt, ergibt sich durch Integration der
spektralen Energiedichte über alle Frequenzen
Z∞
8πh f3
U(T ) = 3 hf df
c kB T
0 e
hf
Nach der Substitution x = kB T ergibt sich

Z∞
8πk4 x3 8π 5 kB4 4
U(T ) 3 4B T 4 dx = T
c h ex − 1 30c3 h3
0

Mit der Relation P(T ) = 2c A ·U(T ) erhält man schließlich das Stefan-Boltzmann-Gesetz

P(T ) = σ A · T 4
2π 5 kB4
mit σ = 15c2 h3
= 6, 67 · 10−8 mW
2K4

2.2. Temperaturmessung

2.2.1. Temperatur als physikalische Gröÿe


Die Temperatur eines Körpers ist eine intensive stoffliche Größe, das heißt bei der Teilung des
Körpers bleibt sie in beiden Teilen gleich. Die Temperatur ist eine für den Menschen schwer
zugängliche Größe, so basiert zum Beispiel das Temperaturempfinden zusätzlich noch auf
dem Wärmestrom und der körperlichen Aktivität, so dass die gefühlte Temperatur sich stark
von der physikalischen unterscheiden kann. Klassisches Beispiel dafür ist, dass man spontan
nicht unterscheiden kann, ob einem eiskaltes oder kochend heißes Wasser über die Hände ge-
gossen wurde.
Physikalisch gesehen basiert die Temperatur auf den Geschwindigkeiten der Teilchen in einem
Körper, welche bei einer bestimmten Temperatur nicht alle über die gleiche Geschwindigkeit

10
2. Grundlagen

verfügen. Bei einem ruhenden Körper ist die Summe über alle Teilchengeschwindigkeiten
zwar null, die Summe über die Beträge oder Quadrate der Geschwindigkeiten ist jedoch in der
Regel ungleich null. Allgemein gilt: Je höher die Temperatur eines Körpers, desto größer ist
das mittlere Geschwindigkeitsquadrat aller Teilchen. Daraus folgt auch unmittelbar, dass am
absoluten Nullpunkt kein Teilchen mehr in Bewegung ist.
Im allgemeinen ist es alles andere als trivial, einen genauen Zusammenhang zwischen Tempe-
ratur und Geschwindigkeitsquadrat der Teilchen herzustellen. Sehr leicht wird das jedoch bei
einem idealem Gas, bei welchem die Temperatur direkt proportional zur mittleren kinetischen
Energie der Teilchen ist
3
Ekin = kB T (2.7)
2
Über die ideale Gasgleichung pV = NkB T ist sie zudem mit den makroskopischen Größen
Temperatur, Volumen und Druck verknüpft.

2.2.2. Temperaturmessung
Bei der Temperaturmessung über thermischen Kontakt ist es wichtig, dass dieser ausreichend
gegeben ist, also die Wärmeleitung beziehungsweise Konvektion stark genug sind und dass
genügend Zeit vorhanden ist, dass sich der Sensor an die Temperatur des Messobjektes an-
passen kann. Man unterscheidet hierbei vier verschiedene Methoden, welche durch die zu
Grunde liegende physikalische Größe, an welche die Temperatur gekoppelt ist, unterschie-
den werden. Man kann mechanisch die Auswirkungen des thermischen Ausdehnungskoef-
fizientens bestimmen, wie beim Gas-/Flüssigkeits- und Bimetallthermometer. Bei der Mes-
sung elektrischer Größen kann man die Temperaturabhängigkeit des elektrischen Widerstands
von (Halb-)Leitern, den Seebeck-Effekt (Thermoelement) oder unterschiedliche Bandlücken
(Peltier-Element) ausnutzen. Auch Zeit- beziehungsweise Frequenzmessungen können Rück-
schluss auf die Temperatur erlauben, wie zum Beispiel die Abklingrate fluoreszierender Stof-
fe oder der Raman-Effekt in Lichtwellenleitern. Schließlich lassen sich auch noch indirekte
Messungen verwenden, zum Beispiel die Verwendung von Temperaturmessfarben oder die
Beobachtung des Schmelzens oder Glühens eines Körpers. Die Temperatur kann zudem be-
rührungslos durch die von allen Körpern ausgestrahlte Wärmestrahlung bestimmt werden, wie
es zum Beispiel das später genauer erläuterte Pyrometer tut.

2.2.3. Temperaturskalen
Die Festlegung einer Temperaturskala erfolgt im Prinzip willkürlich, ist jedoch wichtig um
Temperaturen vergleichen zu können. Eine Temperaturskala wird durch mindestens zwei Fix-
punkte, die in der Natur vorkommen und möglichst einfach reproduzierbar sein sollten, fest-
gelegt und der Abstand zwischen diesen beiden Fixpunkten gleichmäßig aufgeteilt. Durch-
gesetzt haben sich weltweit drei unterschiedliche Temperaturskalen: Die Celsius-Skala, die
Fahrenheit-Skala und die Kelvin-Skala.

11
2. Grundlagen

Abbildung 2.4.: Thermografische Aufnahme eines Elefantens


[4]

Bei der Celsius-Skala wurde der Abstand zwischen dem Siede- (100 ◦ C) und dem Gefrier-
punkt (0 ◦ C) von Wasser bei Normaldruck (101.325 Pa) in 100 Teile geteilt. Die Fahrenheit-
Skala verwendet sogar drei Fixpunkte (0◦ F entsprechen Eis-Wasser-Salmiak-Gemisch, 32◦ F
dem Gefrierpunkt von Wasser und 96◦ F der Körpertemperatur des Menschen). Bei der Kelvin-
Skala wurden als Fixpunkte der absolute Nullpunkt (0 K) und der Tripelpunkt von Wasser
gewählt (273,16 K). Der Tripelpunkt beschreibt den Punkt eines Stoffes im Phasendiagramm,
an dem die feste, die flüssige und die gasförmige Phase miteinander im Gleichgewicht sind.
In der Physik wird meist die Kelvin-Skala, die zu den SI-Basiseinheiten gehört, verwendet.
Jedoch sind die Abstände der Celsius und der Kelvin-Skala gleich groß gewählt, sodass sich
die Skalen leicht ineinander umrechnen lassen und die lineare Verschiebung von 273,16 Grad
bei sehr hohen Temperaturen, wie sie z.B. im Inneren der Sonne herrschen, ohne Probleme
vernachlässigt werden kann.

2.3. Pyrometer

2.3.1. Grundlagen
Die wohl direkteste und gleichzeitig eleganteste Möglichkeit die Temperatur eines Materials
zu messen, ist die Pyrometrie. Bei dieser Methode wird die elektromagnetische Strahlung

12
2. Grundlagen

Druck
221 bar Kritischer
Punkt
Wasser

1 bar
Eis
0,006 bar Tripelpunkt Wasser-
dampf

0,01 °C 100 °C 374 °C Temperatur

Abbildung 2.5.: Phasendiagramm von Wasser mit Tripelpunkt

gemessen, die jeder Körper abhängig von seiner Temperatur gemäß dem Stefan-Boltzmann-
Gesetz abstrahlt. Jedoch muss das Stefan-Boltzmann-Gesetz noch um den Emissionsgrad ε
erweitert werden, da das Stefan-Boltzmann-Gesetz zuvor für einen idealen schwarzen Strahler
hergeleitet wurde, der in der Realität jedoch nicht gegeben ist:

P(T ) = σ Aε(λ )T 4 (2.8)

Reale Objekte zeigen Materialeigenschaften, die durch Begriffe wie Reflexion, Absorption
und Transmission beschrieben werden, während bei einem idealen schwarzen Strahler einzig
die vollständige Absorption angenommen wird. Zusätzlich kann z.B. die Reflexion noch ge-
richtet oder diffus auftreten, je nachdem wie die Oberfläche eines Materials beschaffen ist.
Hierdurch ist der Emissionsgrad einerseits abhängig von dem Material, aber auch von der
Wellenlänge, die gemessen wird. Um trotzdem die Temperatur mithilfe eines Pyrometers zu
ermitteln, kann man auf experimentell ermittelte Tabellen für den Emissionsgrad zurückgrei-
fen, die für viele Materialen verfügbar sind. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, in das
zu untersuchende Material ein schmales und tiefes Loch zu bohren und dadurch die Messung
an einem nahezu idealen schwarzen Strahler durchzuführen. Alternativ kann auch ein Klebe-
streifen, dessen Emissionsgrad bekannt ist, auf das zu untersuchende Objekt geklebt werden
und die Temperaturmessung am Klebestreifen durchgeführt werden. Auf keinen Fall sollte je-
doch einfach der Emissionsgrad vernachlässigt werden, da dieser gerade bei Metallen je nach
Wellenlänge sehr stark variiert.

2.3.2. Verschiedene Pyrometerarten


Die Einteilung von Pyrometern in einzelne Gruppen wird anhand des Wellenlängenbereichs
durchgeführt, in dem diese die Strahlung messen. Als Detektor für die Strahlung kommen
jedoch bei allen Pyrometern entweder Photodioden, meist jedoch Thermoelemente zum Ein-
satz: Kurz gefasst wird bei einer Photodiode am pn-Übergang über den inneren Photoeffekt
das einfallende Licht in einen messbaren Strom umgewandelt, während Thermoelemente aus

13
2. Grundlagen

Abbildung 2.6.: Beispielkurve des Emissionsgrads eines realen Strahlers

zwei unterschiedlichen, an der Spitze zusammen geschweißten Metallen bestehen. Zwischen


den beiden Enden der Metalle kann aufgrund des Seebeck-Effekts, der durch die Temperatur-
differenz zwischen der Spitze des Thermoelements und dessen Ende hervorgerufen wird, eine
Spannung abgegriffen werden und diese in eine Temperatur umgerechnet werden.
Häufig verwendet werden Bandstrahlungspyrometer, welche durch einen Filter nur einen
Teil der emittierten Strahlung messen, wodurch die Signalauswertung sehr erleichtert wird.
Spektralpyrometer basieren auf demselben Prinzip, jedoch messen diese die Strahlung auf
einem wesentlich stärker eingeschänktem Bereich, quasi fast bei einer Wellenlänge. Dies hat
den Vorteil, dass diese Art von Pyrometern sehr schnell auf Temperaturänderungen reagieren
kann und die Kosten für den Detektor aufgrund des sehr stark eingeschränkten Wellenlängen-
bereichs besonders niedrig sind. Als Gesamtstrahlpyrometer bezeichnet man Pyrometer, die
mindestens 90 % des gesamten Spektrums zur Temperaturbestimmung heranziehen. Diese Py-
rometer sind aufgrund der großen Informationsmenge sehr genau, jedoch meist auch aufgrund
des Detektors recht kostspielig. Als letzte große Gruppe sind die Quotientenpyrometer zu
nennen. Diese besitzen den Vorteil, dass sie das Verhältnis zwischen zwei Wellenlängen zur
Temperaturbestimmung nutzen, wodurch sich der Emisionsgrad des Materials herauskürzt,
falls dieser nicht oder nur in sehr geringem Maße wellenlängenabhängig ist.

2.3.3. Störeinüsse und atmosphärisches Fenster


Da bei einem Pyrometer die Strahlung zur Temperaturmessung genutzt wird, die in den De-
tektor gelangt, muss man sicherstellen, dass man wirklich nur die Strahlung des gewünsch-

14
2. Grundlagen

ten Objekts misst und nicht noch zusätzlich Strahlung aus der Umgebung. Daher sollte man
sich immer möglichst nah am Messobjekt befinden, um Störeinflüsse zu minimieren. Jedoch
kann nicht nur zusätzliche Strahlung aus der Umgebung die Temperaturmessung verfälschen,
sondern natürlich auch der gegenteilige Effekt: Da unsere Atmosphäre wie alle anderen Ma-
terialien auch Strahlung in bestimmten Wellenlängenbereichen absorbiert, kann es passieren,
dass nicht alle vom Messobjekt emittierte Strahlung bis zum Pyrometer gelangt. Daher mes-
sen die meisten Pyrometer die Strahlung in sogenannten atmosphärischen Fenstern, also den
Wellenlängenbereichen, in denen die Transmission 100 % beträgt.

Abbildung 2.7.: Darstellung der Transmission von Luft

2.3.4. Vor- und Nachteile


Die berührungslose Temperaturmessung bietet gegenüber konventionellen Methoden eine Rei-
he an Vorteilen: Die Messung erfolgt sehr schnell, bei einigen Pyrometern innerhalb von µs.
Außerdem haben Pyrometer einen sehr großen Messbereich, der einige 1000 ◦ C umfassen
kann. Besonders bei sehr hohen Temperaturen wird die berührungslose Temperaturmessung
angewendet, da es hier keine geeigneten Materialen gibt, die solch hohe Temperaturen unbe-
schadet aushalten. Da kein direkter Kontakt zum Messobjekt besteht, können außerdem sehr
leicht Objekte gemessen werden, die sich bewegen, aber auch chemisch aggressive Materialen
oder Materialen, die unter sehr hohen elektrischen Spannungen stehen.
Der größte Nachteil der berührungslosen Temperaturmessung besteht darin, den Emissions-
grad des Messobjekts möglichst genau kennen zu müssen, da die Messung sonst sehr leicht
falsche Ergebnisse liefert. Außerdem muss, wie bereits erläutert, natürlich immer darauf ge-
achtet werden, dass die Störeinflüsse möglichst gering gehalten werden, also z.B. keine Strah-
lung aus der Umgebung die Messung verfälscht.

15
3. Durchführung

Zunächst wurde der Steuerkreis gemäß der Versuchsanleitung verkabelt.

1,24 Ώ

12 V 3,2 A
Ώ V

Abbildung 3.1.: Schaltplan des Aufbaus

Anschließend wurden vier Messreihen aufgenommen. Einmal von 2,2 A bis 3,2 A, von 3,3
bis 1,9 A, von 2 A bis 3,2 A und von 3,3 A bis 2,1 A, immer jeweils in 0,2 A-Schritten.
An jedem Messpunkt wurde die zugehörige Spannung und Temperatur notiert. Die Spannung
konnte direkt vom Voltmeter abgelesen werden. Für die Temperatur galt es, mit dem Pyrometer
den zu messenden Glühdraht mit dem Glühfaden des Pyrometers in Deckung zu bringen und
anschließend die Helligkeit des Glühfadens an die des Glühdrates anzugleichen. Bei höheren
Temperaturen erwies es sich als zweckmäßig, den Rotfilter des Pyrometers zu verwenden, um
die Helligkeit besser anpassen zu können. Nach dem Angleichen konnte die Temperatur am
Pyrometer abgelesen werden.
S L G GF L F B

S: Strahler
L: Linse
G: Graufilter
GF: Glühfaden
F: Rotfilter
B: Blende
Abbildung 3.2.: Anschluss und Verwendung des Pyrometers

16
4. Auswertung

4.1. Überprüfung Stefan-Boltzmann-Gesetz

Bei der Messung wurden die Temperaturen


in ◦ C bestimmt. Für die weiteren Berechnun-
700 800 900 1.000 1.100 1.200 1.300 1.400 1.500
gen werden diese jedoch in Kelvin benötigt. 10 10
Die Umrechnung geschieht über die Formel
TK = TC + 273, 15K. Es wurde angenom-
8 8
men, dass die Leistung, also das Produkt aus
Stromstärke und Spannung, welche durch
6 6
P (W)

die Lampe fließt, gleich der Leistung ist, wel-


che die Lampe auch wieder abgibt. Damit er-
gaben sich dann die zu jeder Temperatur ge- 4 4

hörenden Ordinatenwerte. Durch bloßes Be-


trachten lässt sich die T 4 -Abhängigkeit noch 2 2

nicht direkt ablesen. Man erkennt jedoch,


dass die Steigung wie erwartet zu höheren 700 800 900 1.000 1.100 1.200 1.300 1.400 1.500
T (°C)
Temperaturen hin zunimmt. Außerdem lie-
gen die Messpunkte recht nahe beisammen, 1.000 1.100 1.200 1.300 1.400 1.500 1.600 1.700 1.800
10 10
es gibt keine größeren Ausreißer, was für ei-
ne konsistente Messung spricht.
8 8
Ein Fit der Messdaten in Kelvin mit der
Funktion P = a · T b ergab folgende Parame-
terwerte: a = 4, 686 · 10−10 ± 4, 539 · 10−10 ; 6 6
P (W)

−1
b = 3, 17 ± 1, 315 · 10 .
Wie man sieht, weicht die Abhängigkeit mit 4 4
der Potenz 3,17 stark von der erwarteten Vier
ab, was aber nicht weiter verwunderlich ist.
2 2
Bisher wurde angenommen, dass die gesam-
te gemessene elektrische Leistung direkt in 1.000 1.100 1.200 1.300 1.400 1.500 1.600 1.700 1.800
T (K)
die Erwärmung des Glühdrates eingeht. Für
genauere Werte müssen also noch Verluste
Abbildung 4.1.: Plot der Messdaten in ◦ C und
durch zum Beispiel die Leiterbahnen oder
Kelvin
Wärmeverluste berücksichtigt werden.
Zur Bereinigung der Messwerte um diese
Verluste trägt man die Leistung P gegen T 4 auf und führt einen linearen Fit durch.

17
4. Auswertung

1.000 1.100 1.200 1.300 1.400 1.500 1.600 1.700 1.800


10 10

9 9

8 8

7 7

6 6
P (W )

5 5

4 4

3 3

2 2

1 1
1.000 1.100 1.200 1.300 1.400 1.500 1.600 1.700 1.800
T (K)

Abbildung 4.2.: Fit der Messdaten

Würden 100% der elektrischen Leistung 0 2e+12 4e+12 6e+12 8e+12 1e+13
10 10
in den Draht gelangen, so würde bei einer
zugeführten Leistung von 0 Watt die Tempe- 9 9
ratur des Drahtes ebenfalls 0 K betragen, die 8 8
Daten ergäben eine Gerade durch den Koor-
7 7
dinatenursprung. Der Fit ergab aber ein Off-
set von 0, 933W ± 0, 178W . Das bedeutet, 6 6
P (W)

dass von der zugeführten Leistung ungefähr 5 5


1 Watt abhanden kommen. Trägt man nun P’
4 4
= P - 0,933 W gegen T auf und führt erneut
0
einen Fit der Form P = a0 · T b durch, erge- 3 3
0
ben sich folgende Fitparameter: a = 1, 884 · 2 2
10−12 ± 2, 559 · 10−12 ; b0 = 3, 896 ± 1, 84 ·
10−1 . Die Anpassung der Leistung hat, wie 1
0 2e+12 4e+12 6e+12 8e+12
1
1e+13
man sieht, zu einer deutlichen Verbesserung T⁴ (K⁴)

des Ergebnisses geführt, der Exponent b’ liegt bei nahezu Vier.


Abbildung 4.3.: Fit der Leistung gegen T 4

18
4. Auswertung

Anschließend wurden die korrigierten Messdaten doppelt-logarithmisch aufgetragen. Die For-


mel P = a · T b geht also über in ln(P) = ln(a) + b · ln(T ).

6,9 7 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5


2,5 2,5

2 2

1,5 1,5
ln(P')

1 1

0,5 0,5

0 0

-0,5 -0,5
6,9 7 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5
ln(T)

Abbildung 4.4.: Doppelt-logarithmische Auftragung der korrigierten Messwerte

Ein linearer Fit ergab dabei ln(a) = −30, 917±1, 454, b = 4, 43±0, 2. Die doppelt-logarithmische
Darstellung ist also eine weitere Methode, den Exponenten sowie den Vorfaktor des Stefan-
Boltzmann-Gesetzes zu bestimmen.

4.2. Bestimmung der wahren Temperatur

Bisher wurde angenommen, dass der Glühdraht sich wie ein schwarzer Strahler verhält, die
Temperatur also der sogenannten schwarzen Temperatur entspricht. Realistischerweise ist aber
anzunehmen, dass es sich bei dem Versuch um einen grauen Strahler handelte, die wahre Tem-
peratur also von der schwarzen Temperatur abweicht.
Die wahre Temperatur soll für T = 1600 K und λ = 655 nm bestimmt werden. Dazu wird zu-
nächst angenommen, dass der Draht sich im thermischen Gleichgewicht befand, das Emissi-
onsvermögen also dem Absorptionsvermögen entspricht. Das Emissionsvermögen von Wolf-
ram beträgt unter diesen Bedingungen 0,445 [1]. Zur Vereinfachung der Berechnung wird das
Kirchhoff’sche Gesetz mit dem Wien’schen Strahlungsgesetz kombiniert, welches in diesem
Wellenlängenbereich hinreichend genau ist. Es folgt
8π 3 − k hνT 8π 3 − k hνT
α hν e B W = hν e B S
c3 c3

19
4. Auswertung

α ≡ ε ≡ Emissionskoeffizient, TW ≡ wahre Temperatur, TS ≡ schwarze Temperatur. Umstellen


nach TW liefert
1
TW = 1 k
B
TS + hν lnα
Einsetzen der Werte liefert TW = 1700,28 K = 1427,13 ◦ C.

20
A. Messwerte

I (A) U (V) T (◦ C) I (A) U (V) T (◦ C)


2,2 1,165 890 2,0 0,890 780
2,4 1,419 1010 2,2 1,158 950
2,6 1,692 1130 2,4 1,414 1060
2,8 2,005 1270 2,6 1,697 1140
3,0 2,287 1370 2,8 1,987 1260
3,2 2,598 1440 3,0 2,290 1400
3,3 2,789 1480 3,2 2,605 1440
3,1 2,460 1360 3,3 2,774 1490
2,9 2,139 1300 3,1 2,472 1330
2,7 1,879 1150 2,9 2,163 1230
2,5 1,589 1070 2,7 1,870 1130
2,3 1,310 1010 2,5 1,576 1040
2,1 1,057 960 2,3 1,337 940
1,9 0,832 790 2,1 1,075 840

Tabelle A.1.: Die aufgenommenen Messwerte

21
Literaturverzeichnis

[1] http://www.ieap.uni-kiel.de/surface/ag-berndt/lehre/aprakt/teil-1/tempstr.pdf

[2] Skript zu EDV und Messtechnik von Dr. Thomas Göddenhenrich im SS 2010; Kapitel
3: Temperaturmessung

[3] www.kleiberinfrared.com/pdf/Pyrometerhandbuch.pdf

[4] http://www.astrographics.com/GalleryPrints/Display/GP4294.jpg]

22
Abbildungsverzeichnis

2.1. Aufbau Hohlraumstrahler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4


2.2. Strahlungsgesetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
2.3. Zustandsübergänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
2.4. Thermografische Aufnahme eines Elefantens . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
2.5. Phasendiagramm von Wasser mit Tripelpunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2.6. Beispielkurve des Emissionsgrads eines realen Strahlers . . . . . . . . . . . 14
2.7. Darstellung der Transmission von Luft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

3.1. Schaltplan des Aufbaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16


3.2. Anschluss und Verwendung des Pyrometers . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

4.1. Plot der Messdaten in ◦ C und Kelvin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17


4.2. Fit der Messdaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
4.3. Fit der Leistung gegen T 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
4.4. Doppelt-logarithmische Auftragung der korrigierten Messwerte . . . . . . . . 19

23