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Wolfgang. Vernunft. Frankfurt: Suhrkamp.

1996

"die Totalität ist in der höchsten Lebendigkeit nur durch Wiederherstellung aus der
höchsten Trennung möglich."
"Die Vernunft setzt sich gegen das absolute Fixieren der Entzweiung" welche vom
Verstand betrieben wird
die Vernunft stellt sich dem Verstand um so mehr entgegen als "die absolut
Entgegengesetzten selbst aus der Vernunft entsprungen sind."
aus: Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems der Philosophie. 21

Überwachen und Strafen


"Den Weg der Überschreitung sieht Foucault nicht mehr, nur noch das kritisch-vernünftige
Operieren inmitten der rationalen Machtstrukturen. "
Rationalität lässt sich nicht heilen, man muss in ihr sich bewegen
"Die Reflexe des Wahns beleuchten die Vernunft"
"Vernunft tritt als Wahrheit hervor und ent-hospitalisiert sich" (Welsch 1996: 168)
Foucaults Spriel der Kräfte steht dem Denken Habermas entgegen (Welsch 1996: 173)
Macht begrenzt das Wissen, aber auf bestimmte Weise wird das Wissen von Macht auch
entgrenzt (Welsch 1996: 174)
Vernunft ist Foucault zufolge nichts anderes als universelle Überwachung, d.h. auch, dass
jenes, was lange Zeit als Seele verstanden wurde, zum Gefängnis des Körpers wird, da
die allgegenwärtige Kontrolle sich als Selbstkontrolle des Subjekts manifestiert. (Welsch
1996: 176)

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