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Universität Bukarest - Fakultät für Fremdsprachen

Institut für Germanistik – Magisterlehrgang:


Interkulturelle Kommunikationsstrategien in Europa
Lehrveranstaltung: Rumäniendeutsche Literatur
Prof. Univ. Dr. George Guţu
SoSe 2009-2010
Masterandin:
Nicoleta-Claudia
Costea Marin
Paul Celan: Fadensonnen

FADENSONNEN
über der grauschwarzen Ödnis.
Ein baum-
hoher Gedanke
greift sich den Lichtton: es sind
noch Lieder zu singen jenseits
der Menschen.

Einleitung

Das Gedicht ,,Fadensonnen" wurde 1965 von Paul Celan veröffentlicht und thematisiert den
Wunsch, die Vergangenheit zu vergessen, und das Hoffen auf bessern Tagen.

Das Gedicht begründet sich vor allem im historischen Kontext: Paul Celan musste Krieges
Bitterkeit und Schmerz am eigenen Leib erfahren, durch den Tod seiner Eltern in einem
Vernichtungslager und durch seine eigene Verschleppung in ein rumänisches. Dieses Gedicht
repräsentiert also einen Schlussstrich zwischen dem schrecklichen Geschehenen und das neues Leben,
das Paul Celan jetzt, nach 20 Jahren, ohne diese Erinnerungen anfangen will.

Das Gedicht besteht nur aus einer Strophe, die wiederum sieben Verszeilen beinhaltet. Obwohl
es recht kurz ist, das Gedicht ist voll mit Enjambements und es verfügt über einen freien Rhythmus.

Struktur des Gedichts


Das Gedicht kann in drei Teile untergegliedert werden: Im ersten Teil wird die Situation des
Gedichtes gegeben: „Fadensonnen über der grauschwarzen Ödnis.“ Hier wird die statische Realität des
Gedichtes dargestellt.
Die ersten zwei Teile werden durch einen Akt der „Aneignung“, wo das Leben in einer toten
Situation auftritt, verknüpft: es existiert also eine bestimmte „Beziehung“ zwischen der gegriffene
Lichtton und den Fadensonnen.
Die Schlussfolgerung wird aus diesem Akt entwickelt. Es geht also um einen Dreischritt: der
erste Teil erklärt die Situation, der zweite Teil verändert die Situation und der dritter Teil stellt die
Schlussfolgerung dar.
Das Gedicht besitzt auch eine emblematische Struktur, dass von einem allegorischen Bild,
darüber ein Motto und darunter ein allgemeiner Spruch erstellt wird. Das Motto ist also die Überschrift;
das allegorische Bild ist der Griff des Gedankens und die Konklusion - die Lieder jenseits der
Menschen. Also, das Bild der erste Satz wird im zweiten Satz ergänzt und erweitert und dann in der
Synthese aufgelöst. Die strukturellen Elemente werden aber später wieder analysiert und vertieft.

Die formale Struktur des Gedichtes, das keinen Reim und keine deutbare metrische Struktur
besitzt, ist nicht sehr kompliziert. Die Überschrift, „über der grauschwarzen Ödnis“, ist isoliert aber
auch hervorgehoben. Der zweite Satz beinhaltet zwei Teilsätze die strukturell komplett sind, und durch
einen Doppelpunkt getrennt sind. Wichtig zu bemerken ist hier das Enjambement, das innerhalb des
Kompositums „baum/-hoch“, Attribut des Gedankens, erscheint. Einen anderen Kompositum,
„Lichtton“, begrenzt diese zweite Struktur durch den Doppelpunkt und bereitet die Konklusion vor.

Auf semantischer Ebene, beinhaltet das Gedicht auch drei festgestellte Teile. Die einzelnen
bedeutsamen Worte sollen erstmal präzis untersucht werden, um wichtige Interpretationen zu
entdecken und um die gesamte Wendung richtig betrachten zu können.

Analyse

Das Gedicht beginnt mit dem Neologismus ,,Fadensonnen", der ein erster Kontakt deutlich
macht. Hier hat man mit zwei Symbol-Ebenen zu tun: auf der eine Seite die Metaphorik des Lichts –
Neuanfang und gute Zeiten und auf der andere Seite die Sonne – Symbol fürs Leben und Sicherheit,
Spender der lebenswichtigen Wärme. Das Plural „Sonnen“ verkörpert eine Lichtfülle und verstärkt
also diese positive Grundhaltung.

Ein starker Gegensatz ist aber durch die leitende Stelle des Wortes „Faden“ spürbar: das Licht
kann sich nicht allseitig ausbreiten, statt hängt es an Fäden. Die Fäden sind aber meist dünner natur
und das zeigt den Wunsch, die alten negativen Erinnerungen und die schlimmen Erfahrungen des
zweiten Weltkrieges zu vergessen.

Die ersten Verszeilen werden über ein Enjambement verbunden und auf diese Weise erscheinen
erneute Kontraste: einerseits der Gegensatz zwischen ,,Sonnen" und der ,,grauschwarzen Ödnis" und
andererseits der Kontrast zwischen ,,oben" und „unten".

Trotz der ,,Ödnis" gibt es noch ,,Licht" und „Sonne“ – also die Hoffnung auf Besserung. Eine
weitere Verstärkung der positiven Stimmung wird durch die Trennung des Wortes ,,baum-/hoch"
erreicht.

In den letzten Verszeilen wird betont, dass die Menschen noch nicht bereit sind, ihren Ziele zu
folgen und selbst nach dem Licht zugreifen, um ein neues Leben zu beginnen und die schatten der
Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen, denn ,,Es gibt noch Lieder zu singen" (V.5-6), wenn auch
nur ,,jenseits der Menschen" (V.6-7).

Trotz dieser hoffnungsvollen Grundstimmung vermittelten diese letzten beiden Verszeilen auch
eine gewisse Bedrücktheit, die zum Nachdenken abregt: die „Lieder zu singen“ können nicht in
Deutschland gesungen werden, weil dort der Krieg fast nichts mehr Schönes gelassen hat. Es muss
noch einige Zeit vergehen, bevor die schreckliche Vergangenheit vollständig verarbeitet ist und die
Erinnerungen und Treiben, die der Krieg in den Seelen und Herzen der Menschen hinterlassen hat,
verheilt sind.

Also das Gedicht soll die Menschen zum Loslassen ermutigen; sie sollen sich aufmachen und
ihrer Zukunft eine Chance geben, die können sie aber nur, wenn sie die Vergangenheit endlich ruhen
lassen und wieder hoffnungsvoll dem Leben entgegentreten.

Teil I: ,,Fadensonnen über der grauschwarzen Ödnis"

Das Kompositum Fadensonnen ist eines der meist interpretierten und analysierten Worte des
Gedichtes. Die bildliche Vorstellung – die Sonnenfäden die auf die Erde durch die Wolkendecke fallen
- bleibt im Hintergrund vorhanden, die Metapher verwirft zugleich die Vorstellung einer dahinter
stehenden ganzen Sonne. Der Faden ist zwar dünn und fragil, jedoch zugleich auch verbindend: die
über der Erde stehenden ,,Sonnen" mit der Erde. Zugleich sind sie in dieser Verknüpfung aber fragil
und dünn geworden und widersprechen der Einzigartigkeit der Sonne in ihrer Vielheit. Diese Zerteilung
der einen Sonne, vielleicht auch des einen Himmels, ist ebenfalls in den Fadensonnen vorhanden. Man
kann also sagen, dass in den ersten Zeilen lediglich ein statisches Bild gegeben wird, in dem die
„Fadensonnen“ über „der grauschwarzen Ödnis sind“. Wie also ist der zweite Teil des Satzes zu
interpretieren?
Um das Verhältnis des über verstehen und interpretieren zu können, muss nun zunächst die
grauschwarze Ödnis erklärt werden. Deutlich ist, dass das grauschwarze Ödnis bestimmt ist: es ist
nicht über einer, sondern über der grauschwarzen Ödnis. Die grauschwarze Ödnis ist ein für wenige
Augen sichtbarer Teil der Wirklichkeit, was mit dem vorhin beschriebenen ,,in Streifen geschnittenen"
Auge einhergehen würde.

So zusammengezogen stehen die Farben in einem widersprüchlichen Verhältnis, ist nun eine
Landschaft gemeint, die durch grau und schwarz gekennzeichnet ist. Zunächst müssen die
Konnotationen der beiden Farben untersucht werden: Grau steht zum einen für die Farbe der Asche,
zum anderen auch für den durchschnittlichen Alltag; schwarz ist die Farbe der Nacht, der Dunkelheit,
von Verbranntem. Beides gemeinsam in Verbindung mit dem Wort ,,Ödnis", ließe an eine verbrannte
schwarze Landschaft denken, die noch von Asche und zugleich vielleicht von Alltag durchsetzt ist.
Dabei denkt man zunächst an die Situation nach dem 2. Weltkrieg, nach dem Holocaust. Trotzdem, das
ist kein historisches Gedicht, es scheint keine reale Landschaft gemeint zu sein. Um die Beziehung
zwischen diese Ödnis und den vorhin beschriebenen Fadensonnen verstehen zu können, müssen nun
beide Stränge zusammengeführt werden.

Die Verbindung der beiden beschriebenen Elemente erfolgt durch das über. Die Fadensonnen
stehen über der grauschwarzen Ödnis. Dieses über impliziert zunächst eine höhere Ebene, genauso wie
die Sonne. Die Fadensonnen stehen über der grauschwarzen Ödnis, erleuchten sie nur, indem sie einen
Weg oder eine Möglichkeit heraus geben, eine Verbindung zur Sonne schaffen. Doch hier wird der
zweite Aspekt der Beziehung deutlich: Es gibt keine ganze Sonne mehr zu erreichen, es gibt nur noch
unzählige Fadensonnen. Zum einen sind die Fadensonnen somit eine sehr fragile Verbindung aus dieser
Ödnis heraus, zum anderen sind sie Abbild des Zustands der Ödnis selbst. Diese Fadensonnen könnten
eine Bewegung andeuten, diese wird jedoch im ersten Satz durch die enorme Statik (ohne Verb ist es
nur eine starre Situationsbeschreibung) negiert. Das Potential ist jedoch im Wort ,,Fadensonnen" bereits
impliziert. Die Aktion zur Überwindung der Passivität soll nun analysiert werden: ,,ein baum-/hoher
Gedanke greift sich den Lichtton".

Teil II: ,,Ein baum-/ hoher Gedanke greift sich den Lichtton"

In diesem Abschnitt soll der zweite logische Schritt des Gedichtes untersucht werden: die
Aktion, die über die gegebene Situation hinaus zur Lehre des Gedichts führt. Zunächst musst bei dieser
Wortgruppe, das besondere Beiwort ,,baumhoch" untersucht werden. In der Strukturanalyse wurde
bereits festgestellt, dass das Wort „baumhoch“ getrennt ist, um den Anschluss an den ersten Satz zu
schaffen: es wird ein Baum, der in der beschriebenen Ödnis steht, evoziert. Der Baum greift mit seinen
Ästen in den Himmel und verankert sich mit seinen Wurzeln in der Erde. Der Baum ist den
Fadensonnen entgegen gerichtet, wurzelt jedoch in der Ödnis; es ist herausgehobener Bestandteil des
Adjektives ,,baumhoch", das eine Neuschöpfung Celans ist, die jedoch an ähnliche Adjektive angelehnt
ist.

Vielleicht ist in der Realität der grauschwarzen Ödnis lediglich ein Gedanke, der gerade noch an
einem ursprünglichen Körper (dem Baum) messbar ist, mehr imstande diese zu überragen und zu
,,transzendieren", indem er den Lichtton greift. Doch wie kann ein Gedanke greifen?
Wichtig ist noch zu betonen, dass durch die Trennung von „baumhoch“, auf der anderen Zeile nur noch
,,hoher Gedanke" steht. Der baumhohe Gedanke steht hier ohne den Denkenden, ohne den Menschen,
es ist ein Gedanke, der seine Höhe daran misst, dass er aus der Ödnis herausragt, wie ein natürlicher
Baum und in den Himmel greift.

Das ,,Sich-Greifen" erinnert zum einen an eine archaische Geste, vielleicht an ein Schnappen,
zum anderen an eine Aneignung, an ein Besitz-Ergreifen. Beides sollten zusammengedacht werden, es
ist zugleich bewusst und archaisch und geht gemeinsam in die dritte Bedeutung des Greifens über. Die
ersten bezogen sich auf die Geste und die Intention, die letzte sieht die Konsequenz, sie sieht den
Lichtton und das mögliche Lied. ,,Greifen" bedeutet in diesem Sinne auch eine Saite greifen und somit
einen Ton erzeugen.

„Lichtton“ ist wiederum ein semantischer Neologismus Celans. Es besitzt eine starke
Ähnlichkeit zu dem Wort Liedton und ist mit großer Wahrscheinlichkeit diesem auch nachgebildet.
,,Lichtton" ist die adäquate Umsetzung der Vorstellung, auf den Sonnenfäden oder Fadensonnen ein
Lied zu spielen, es ist der Wortbildung der Fadensonnen jedoch entgegengesetzt. Warum jedoch der
Lichtton? Wäre es bei vielen Fadensonnen nicht eher ein Lichtton, der ergriffen wird? Es geht um die
Gestimmtheit des Lichts, die Gestimmtheit der Fadensonnen. Diese sind durch das grauschwarze Licht
der Ödnis gekennzeichnet. Dieses Licht ist allen Fadensonnen gemein, daher ist der zu greifende
Lichtton bestimmt, ist allem Greifen eingegeben. Mit dieser Bestimmtheit einher geht jedoch auch der
Gedanke, dass es nur ein Lied sein könnte, was der Gedanke mit dem Lichtton anstimmen kann.

Der Gedanke ist unbestimmt: Er ist einer unter vielen. Er ist lediglich in seiner Qualität
bestimmt, er ist baumhoch. Der Gedanke könnte für das Gedenken stehen. Hinzu kommt, dass der
Lichtton bestimmt und gestimmt ist durch die grauschwarze Ödnis, die der menschlichen,
geschichtlichen Gegenwart entspricht, und die Fadensonnen der nicht mehr ganzen Sonne über der
Ödnis entsprechen.

Diese Deutung soll und kann hier nicht ausschließlich vertreten werden, denn es ging Celan
offensichtlich in der Konsequenz der noch zu singenden Lieder auch um die Möglichkeit des eigenen
Dichtens, um die Möglichkeit überhaupt Gedichte zu schreiben. Es ist damit ein hoch poetologisches
Gedicht und auch ein erinnerndes Gedicht. Diese These ist jedoch noch weiter zu entwickeln. Zunächst
stellt sich die Frage, ob denn das ,,Greifen des Lichttons" schon einen Klang erzeugt, respektiv einen
Liedton erzeugt.

Schlussfolgerung: „Es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen"

Bereits nach der bisherigen Analyse dürfte klar sein, dass nach Celan noch Lieder zu singen
sind. Das dargestellte Greifen des Lichttons korrespondiert mit dem Greifen eines Instruments, eines
Liedtons. Das ,,es sind" steht zum einen anspruchsvoll auf der gleichen Zeile, als wäre das Greifen
noch nicht genug, als müsse die Melodie des Liedes erst entwickelt werden, zum anderen feststellend,
mit einem absoluten Gültigkeitsanspruch an die Gegenwart. Dieser Indikativ des ,,es sind" ist in seinem
Anspruch zunächst auf die Gegenwart ausgerichtet, erst in der nächsten Zeile wird durch die
Weiterführung des ,,noch" deutlich, dass es sich auch um einen zukünftigen Anspruch handelt. Der
Teilsatz ,,es sind noch Lieder zu singen" bereitet damit jedoch kaum Schwierigkeiten, lediglich wäre zu
untersuchen, welche Bedeutung den Liedern zukommt. Lieder stehen hier wohl zum einen für die
Dichtung, somit im poetologischen Sinne, zum anderen aber auch für die Kunst an sich, also jegliche
Art der künstlerischen Bearbeitung der erlebten Wirklichkeit.

Wichtiger als diese Bestimmung ist jedoch der zweite Teil des Satzes, der den Inhalt und den
Ort dieser zu singenden Lieder als ,,jenseits der Menschen" bestimmt. Wie ist das zu verstehen: Lieder
jenseits der Menschen? Im Gedicht selbst war dies bereits angedeutet, mit dem personifizierten
Gedanken, der in der grauschwarzen (menschenleeren?) Ödnis einen Ton ergreift. In der Allegorie der
geschichtlichen Landschaft ist es die vom Menschen geschaffene Ödnis, die zum Anspruch eines
Jenseits führt. Die geschichtliche Landschaft ist das Diesseits der Menschen, die Idee des Jenseits tritt
erst in Form des ,,baumhohen Gedanken" auf, der sich über diese Landschaft erhebt, eine Vertikale zu
dieser bildet. Im Sinne einer Prämisse stellt der erste Satz die diesseitige Voraussetzung für die
Möglichkeit eines jenseitigen Liedes dar.
Versuch einer Deutung des Gedichts Fadensonnen

Man kann die Metapher ,,Fadensonnen" zweiteilig aufschlüsseln: zum einen im Sinne der
verlorenen Ganzheit der Sonne; durch die schrecklichen Geschehnisse kann es keine eine Sonne mehr
geben, die diesem ,,gerecht wird": sie wird in Fadensonnen zerteilt. Auf der anderen Seite, stellen diese
Fadensonnen die Abhängigkeit zur Sonne dar, geben die Möglichkeit einer Überwindung der
grauschwarzen Ödnis. Diese Ödnis stellt die Situation der schrecklichen Gegenwart dar, die aber aus
einer verbrannten Vergangenheit kommt. Aus dieser Gegenwart erheben sich einige Gedanke: sie
greifen sich den Lichtton. Der Gedanke des Singens oder des Erinnerung hat für Celan eine
Eigenmacht, eine eigene Energie. Gleichzeitig ist in dem unbestimmten Artikel auch die Möglichkeit
anderer solcher großen Gedanken angehängt. Der Lichtton ist aber einzeln; er ist mit dem Licht der
Ödnis vereinigt und ist allen Fadensonnen zu Eigen. Die Gesamtheit des Lichttons hat zur Folge, dass
die Einfassung immer auch in der Erinnerung der Toten stattfindet, immer aus der grauschwarzen Ödnis
besteigen muss und durch eine Verbindung zum Himmel zum Klingen kommt. ,,Lieder jenseits der
Menschen" sind somit Lieder, die die Vergangenheit noch beilegen, aber auch in Zukunft gerichtet sind,
die mit der Vergangenheit jenseits der Menschen sich anstellen, um wieder zu den künftigen Menschen
vordringen zu können.

Literaturverzeichnis

Celan, Paul (1986): Gesammelte Werke in fünf Bänden: Bd.1 Gedichte (GW I). Bd. 2 Gedichte (GW
II), Bd. 3 Gedichte, Prosa, Reden (GW III), Frankfurt/M.: Suhrkamp
Firges, Jean (1999): Den Acheron durchquert ich. Einführung in die Lyrik Paul Celans, Tübingen:
Stauffenburg-Verlag, S. 269-271
Gadamer, Hans Georg (1973): Wer bin ich und wer bist du? Ein Kommentar zu Paul Celans
Gedichtfolge Atemkristall, Frankfurt: Suhrkamp, S.86-88
Janz, Marlies (1984): Vom Engagement absoluter Poesie. Zur Lyrik und Ästhetik Paul Celans,
Königstein/Ts. : Athenäum
Speier, Hans-Michael (Hrsg.): Interpretationen. Gedichte von Paul Celan, Stuttgart: Reclam, S. 121-
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