Sie sind auf Seite 1von 19

Informationen zum Zulassungsantrag und zum

Zulassungsverfahren für das 1. Fachsemester der


zulassungsbeschränkten Studiengänge der
Hochschule RheinMain – Sommersemester 2011

Architektur (Bachelor of Arts)

Media Management (Bachelor of Arts)

Business Administration (Bachelor of Arts)


International Business Administration (Bachelor of Arts)
Business & Law (Bachelor of Laws)
Insurance and Finance (Bachelor of Science)

Soziale Arbeit (Bachelor of Arts)

Maschinenbau (Bachelor of Engineering)


Umwelttechnik (Bachelor of Engineering)

Diese Information können Sie im Internet unter


http://www.hs-rm.de/vergabeverfahren aktuell herunterladen.
Impressum

Herausgeber Der Präsident der Hochschule RheinMain


Kurt-Schumacher-Ring 18
65197 Wiesbaden

Redaktion Abteilung I
Studentische und Internationale Angelegenheiten
Studienbüro

Druck Hochschule RheinMain

Stand: November 2011

1
Inhaltsverzeichnis

0 Vorbemerkung ........................................................................................................................3

1 Voraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums an der Hochschule RheinMain ......5

1.1 Schulische Vorbildungsnachweise ...................................................................................5


1.2 Praxisvoraussetzungen ....................................................................................................6
1.3 Berufliche Voraussetzungen.............................................................................................6

2 Bewerbung...............................................................................................................................7

2.1 Bewerbungsfristen sind Ausschlussfristen!......................................................................7


2.2 Der Antrag auf Zulassung................................................................................................7
2.3 Unterlagen und Nachweise ..............................................................................................8

3 Das Auswahlverfahren ...........................................................................................................8

3.1 Quoten im Auswahlverfahren ..........................................................................................8


3.2 Auswahl nach Qualifikation (Note)..................................................................................9
3.3 Auswahl nach Wartezeit.................................................................................................10
3.4 Auswahl nach Härtegesichtspunkten .............................................................................11
3.5 Bewerbung für ein Zweitstudium ...................................................................................12

4 Bescheid über den Zulassungsantrag..................................................................................12

4.1 Der Zulassungsbescheid ................................................................................................13


4.2 Der Ablehnungsbescheid ...............................................................................................13
4.3 Nachrückverfahren ........................................................................................................13
4.4 Abschluss des Vergabeverfahrens..................................................................................13
4.5 Vergabe der Reststudienplätze.......................................................................................13

5 Semesterbeitrag ....................................................................................................................13

6 Auswahlgrenzen der letzten Vergabeverfahren.................................................................14

7 Zeitplan und Termine ..........................................................................................................15

8 Informationen .......................................................................................................................15

8.1 Studien Informations Centrum - S!C und i-Punkt..........................................................15


8.2 Studienbüro....................................................................................................................16
8.3 Zentrale Studienberatung ..............................................................................................16

9 Benachrichtigung über die Speicherung personenbezogener Daten................................17

10 Anlagen zum Zulassungsantrag ......................................................................................18

A Härtefallregelungen

2
0 VORBEMERKUNG

Auf den folgenden Seiten finden Sie alle wichtigen Informationen, die Sie vor dem
Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für ein erstes Fachsemester der zulassungs-
beschränkten Studiengänge an der Hochschule RheinMain wissen möchten und sollten.
Diese Informationsschrift wird zu jedem Semester aktualisiert, damit Sie Nachteile für
sich vermeiden, lesen Sie diese Ausführungen bitte zunächst sorgfältig durch und achten
Sie darauf, dass Sie die aktuellste Version vorliegen haben.

Mit Fragen zu den einzelnen Studiengängen, wenden Sie sich bitte an die zentrale
Studienberatung. Fragen zum Zulassungs- und Vergabeverfahren beantwortet das
Studienbüro der Hochschule. Adressen und Telefonnummern finden Sie auf den Seiten
16 ff.

Die Antragstellung ist ausschließlich in elektronischer Form möglich. Den


Zugang zur Onlinebewerbung finden Sie auf der Internetseite der
Hochschule RheinMain http://www.hs-rm.de/onlineservices-studieninteressierte.
Die entsprechende Internetseite wird ab Dezember 2011 für das Sommersemester 2011
freigegeben. Bitte beachten Sie jedoch, die Internetseite der Hochschule wird am
Wochenende 11./12. Dezember 2010 wegen Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung
stehen!
Auf der Seite der Onlinebewerbung werden Sie zunächst zur Eingabe der Daten
aufgefordert, die die Hochschule für Ihre Teilnahme am Zulassungsverfahren benötigt.
Nach abgeschlossener Dateneingabe erhalten Sie die Bewerbernummer, unter der Ihr
Antrag in der Bewerberdatenbank gespeichert wurde.
Einen Ausdruck Ihrer Onlinebewerbung reichen Sie zusammen mit den geforderten
Nachweisen im Studienbüro am jeweiligen Studienort ein. Der Antrag muss spätestens
zum 15.01. (für das Sommersemester) oder zum 15.07. (für das Wintersemester) bei der
Hochschule vorliegen. Es handelt sich hierbei um Ausschlussfristen!
Für eventuelle Rückfragen ist es sinnvoll, einen zusätzlichen Ausdruck des
Zulassungsantrages zu erzeugen oder das PDF-Dokument abzuspeichern.
Über den jeweiligen Bearbeitungsstand Ihres Zulassungsantrages können Sie sich
jederzeit unter http://www.hs-rm.de/bewerberstatus informieren. Dort finden Sie
außerdem Angaben zu fehlenden und/oder nachzureichenden Antragsunterlagen.
Bitte beachten Sie die Bemerkungen unter der Rubrik Anträge. Nur dort werden
ggf. fehlende oder unzureichende Unterlagen für die gewählten Studiengänge
aufgelistet! Eine telefonische oder schriftliche Benachrichtigung erfolgt nicht!
Folgende Angaben benötigen Sie für die Statusabfrage:
Ihren Benutzername = Ihre Bewerbernummer
Ihr Kennwort = Ihr Geburtsdatum im Format TT.MM.JJJJ
Bei technischen Problemen mit der Onlinebewerbung hilft Ihnen Frau Esther Fauth,
Telefon 0611 9495-1566 weiter.

3
Die nachstehenden grundständigen Studiengänge werden an folgenden Studienorten
angeboten:

(Studiengänge in Fettdruck sind zulassungsbeschränkt)

Studienort Rüsselsheim
Informations- u. Elektrotechnik (Bachelor of Engineering)
Berufsintegrierter Studiengang Elektrotechnik (Diplom)1
Medientechnik (Bachelor of Engineering)
Maschinenbau (Bachelor of Engineering)
Berufsintegrierter Studiengang Maschinenbau (Diplom)1
Kooperatives Ingenieurstudium Systems Engineering (Bachelor of Science)1 2
Kooperatives Ingenieurstudium Elektrotechnik (Bachelor of Engineering)1 2
Internationales Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Engineering) 1
Kooperatives Ingenieurstudium Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Engineering)1 2
Umwelttechnik (Bachelor of Engineering)
Physikalische Technik (Bachelor of Science)

Studienort Wiesbaden
Architektur (Bachelor of Arts)
Angewandte Mathematik (Bachelor of Science) 1
Bauingenieurwesen (Bachelor of Engineering)
Kommunikationsdesign (Bachelor of Arts)3
Innenarchitektur (Bachelor of Arts) 1 3
Angewandte Informatik (Bachelor of Science in Informatik) 1
Media Management (Bachelor of Arts)
Medieninformatik (Bachelor of Science) 1
Business Administration (Bachelor of Arts)
Business Law (Bachelor of Laws)
Insurance and Finance (Bachelor of Science)
International Business Administration (Bachelor of Arts)
Soziale Arbeit (Bachelor of Arts)

Studienort Geisenheim
Gartenbau (Bachelor of Science) 1
Landschaftsarchitektur (Bachelor of Engineering) 1
Weinbau und Oenologie (Bachelor of Science)1
Weinbau und Getränketechnologie (Bachelor of Science)1
Internationale Weinwirtschaft (Bachelor of Science) 1

1
Studienbeginn nur zu einem Wintersemester möglich
2
zusätzliche Zulassungsvoraussetzung: Ausbildungsvertrag mit einem kooperierenden
Partnerunternehmen der Hochschule RheinMain
3
zusätzliche Zulassungsvoraussetzung: erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung zur Feststellung der
künstlerischen Begabung bzw.Eignungsprüfung.

4
1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE AUFNAHME EINES STUDIUMS AN DER
HOCHSCHULE RHEINMAIN
1.1 Schulische Vorbildungsnachweise
1.1.1 Bewerber mit in der Bundesrepublik Deutschland erworbenem Vorbil-
dungsnachweis
Zum Studium berechtigen folgende Vorbildungsnachweise (gemäß § 54 Hessisches
Hochschulgesetz):
1. Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife oder
2. Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife oder
3. Zeugnis der Fachhochschulreife
4. die Meisterprüfung
Wichtig
Ein Zeugnis der Fachoberschule ist in jedem Fall anerkannt!
Wenn Unsicherheit darüber besteht, ob das von Ihnen erworbene Zeugnis der fach-
gebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife zum Studium an einer
Fachhochschule in Hessen berechtigt, reichen Sie vorab eine Kopie des Zeugnisses zur
Prüfung bei der Hochschule ein. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass tel. Anfragen
zur Zeugnisanerkennung nicht beantwortet werden können.
Ob das von Ihnen in einem anderen Bundesland erworbene Zeugnis durch einen
Beschluss der Kultusministerkonferenz in Hessen anerkannt ist, geht in der Regel aus
einem entsprechenden Vermerk im Zeugnis hervor. Enthält das Zeugnis lediglich einen
Vermerk, wie z.B. ”...dieses Zeugnis berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule in
Baden-Württemberg...”, so reichen Sie Ihr Zeugnis bitte frühzeitig vor der Bewerbung
beim
Staatlichen Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg
und für die Stadt Darmstadt
Rheinstraße 95; 64295 Darmstadt
Tel. 06151/3682-2
ein und beantragen Sie eine Bescheinigung der Gleichstellung mit der hessischen Fach-
hochschulreife. In diesem Fall ist die Anerkennung mit den in dem Anerkennungsbe-
scheid genannten Unterlagen dem Zulassungsantrag beizufügen.

1.1.2 Studienbewerberinnen und -bewerber, die eine Hochschulreife im Ausland


erworben haben
Studienbewerberinnen und –bewerber, die eine Hochschulreife im Ausland erworben
haben, benötigen eine Anerkennung ihrer Hochschulreife. Sie bewerben sich mit dem
Bewerbungsvordruck des Akademischen Auslandsamtes. Anträge und Informationen
finden Sie im Internet unter http://www.hs-rm.de/international. Ihre Bewerbung richten Sie
an:
Hochschule RheinMain
c/o ASSIST
Helmholtzstraße 2-9
10587 Berlin

Die Anerkennung ist nicht erforderlich bei Studienbewerbern, die bereits eine Einstufung
und Bewertung ihrer Zeugnisse durch ein Studienkolleg oder durch ein Akademisches
Auslandsamt einer anderen Hochschule nachweisen können.

5
Neben der Anerkennung der im Ausland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung ist
für die Zulassung zum Vergabeverfahren der Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse
(PNdS- oder mind. DSH-2 Niveau) erforderlich (siehe auch 2.3).

1.2 Praxisvoraussetzungen
Für die nachstehenden Studiengänge ist vor Studienbeginn der Nachweis eines
fachbezogenen Praktikums erforderlich. Die Praktikumsbestätigung, bei laufendem
Praktikum Vorabbestätigung, ist mit der Bewerbung bis zum Bewerbungsschluss
einzureichen.
Architektur 2 Monate
Internationales Wirtschaftsingenieurwesen 8 Wochen
Gartenbaumanagement 8 Wochen
Landschaftsarchitektur 12 Wochen*
Weinbau u. Oenologie 26 Wochen
Weinbau u. Getränketechnologie 26 Wochen
Internationale Weinwirtschaft 26 Wochen

* Mindestens 6 Wochen des Vorpraktikums müssen bis zum Vorlesungsbeginn absolviert


und nachgewiesen werden. Die fehlenden Wochen können ausnahmsweise studienbe-
gleitend bis zu einem Jahr nach der Immatrikulation nachgeholt werden, sofern die
Immatrikulation im gleichen Jahr erfolgt in dem die Hochschulreife erworben wird, oder
sich ein freiwilliges soziales bzw. ökologisches Jahr direkt an den Erwerb der
Hochschulzugangsberechtigung anschließt.
Aus dem Praktikumsnachweis muss hervorgehen, welche Tätigkeiten in welchem Um-
fang in dem jeweiligen Praktikum durchgeführt wurden. Bitte lesen Sie hierzu
aufmerksam die Studieninformationen und die Praktikumsordnung des jeweiligen
Studienganges.
Studienbewerber, die zum Zeitpunkt der Bewerbung das Fachpraktikum noch nicht
vollständig abgeschlossen haben, müssen bei der Bewerbung zusätzlich durch eine Be-
scheinigung des Praktikumsbetriebes nachweisen, dass die fachpraktische Ausbildung
spätestens bis zum Beginn der Lehrveranstaltungen abgeschlossen sein wird.

1.2.1 Anerkannte Ausbildungsberufe


Bei einer abgeschlossenen Ausbildung in den aufgeführten Ausbildungsberufen ist ein
Praktikum vor Studienbeginn nicht mehr erforderlich. Näheres hierzu entnehmen Sie der
Praktikumsordnung des jeweiligen Studienganges.

Architektur Bauhauptgewerbe und Bauzeichner

Landschaftsarchitektur Gärtner im Garten- u. Landschaftsbau

1.3 Berufliche Voraussetzungen


Die Zulassung zum berufsintegrierten Studiengang Maschinenbau setzt die Ausbil-
dung zum Techniker oder Meister in einem dem Maschinenbau nahen Fach voraus. Vor-
aussetzung für die Aufnahme ist weiterhin, dass eine mindestens sechsmonatige Berufs-
erfahrung als Techniker oder Meister vor Studienaufnahme vorliegt und ein entsprechen-
des Beschäftigungsverhältnis mindestens halbtags während des Studiums fortgesetzt
wird.
Die Zulassung zum berufsintegrierten Studiengang Elektrotechnik setzt die Ausbil-
dung zum Techniker oder Meister in einem der Elektrotechnik nahen Fach voraus. Vor-
aussetzung für die Aufnahme ist weiterhin, dass eine mindestens sechsmonatige Berufs-
erfahrung als Techniker oder Meister vor Studienaufnahme vorliegt und ein entsprechen-
des Beschäftigungsverhältnis mindestens halbtags während des Studiums fortgesetzt
wird.

6
Ein Nachweis über die mindestens sechsmonatige Berufserfahrung als Techniker oder
Meister und über die derzeitige Tätigkeit ist mit dem Zulassungsantrag einzureichen.

2 BEWERBUNG
Die nachstehenden Regelungen gelten für deutsche Bewerberinnen und Bewerber sowie
für ausländische und staatenlose Bewerberinnen und Bewerber, die Deutschen
gleichgestellt sind und die ihre Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachhochschul-
reife, fachgebundene Hochschulreife) auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland
erworben haben sowie für Bewerberinnen und Bewerber aus EU-Mitgliedsstaaten.
Bewerberinnen und Bewerber mit einer erfolgreich abgelegten
Hochschulzugangsprüfung für besonders befähigte Berufstätige im Land Hessen können
sich nur für die benannte Fachrichtung bewerben.
In folgenden Fällen müssen Sie sich für das erste Fachsemester bewerben:
• Sie sind Studienanfänger, d.h. Sie sind oder waren in dem beantragten Studiengang
noch nicht an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland eingeschrieben.1
• Sie sind Zweitstudienbewerber, haben also bereits ein anderes Hochschulstudium er-
folgreich abgeschlossen.
Als Studienfachwechsler können Sie sich ebenfalls für das erste Fachsemester
bewerben.
Wenn Sie in dem gewählten Studiengang1 früher einmal an einer Hochschule in der Bun-
desrepublik Deutschland eingeschrieben waren, aber das Studium abgebrochen haben
(Studienunterbrecher), können Sie sich für ein höheres Fachsemester und gleichzeitig
auch für das erste Fachsemester bewerben. Bitte legen Sie bei der Wiederaufnahme
eines abgebrochenen Studiums in jedem Fall eine Bescheinigung der damaligen
Hochschule darüber vor, dass noch ein Prüfungsanspruch besteht, Sie in dem
gewünschten Studiengang also keine Vor-, Zwischen- oder Abschlussprüfung endgültig
nicht bestanden haben (Unbedenklichkeitsbescheinigung).

2.1 Bewerbungsfristen sind Ausschlussfristen!


Die Zulassungsanträge müssen form- und fristgerecht mit den geforderten Nachweisen
bei der Hochschule RheinMain eingegangen sein bis
15.01. für das Sommersemester
15.07. für das Wintersemester.
Maßgeblich ist der Tag des Eingangs bei der Hochschule, nicht das Datum des Post-
stempels. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Postzustellung in einzelnen Fällen bis zu
einer Woche betragen kann!
Anträge, die nicht innerhalb der Ausschlussfrist mit allen erforderlichen Unterlagen vor-
liegen, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Wird für die Zulassung zu einem Studiengang die Ableistung eines Praktikums vor Stu-
dienbeginn vorausgesetzt, müssen Sie bei der Antragstellung nachweisen, dass das
geforderte Praktikum bis zum Beginn der Lehrveranstaltungen abgeschlossen sein wird.

2.2 Der Antrag auf Zulassung


Bitte überprüfen Sie den Ausdruck Ihre Onlinebewerbung sorgfältig und verbessern Sie
evtl. enthaltene Fehler und vergessen Sie nicht die Unterschrift. Nicht unterschriebene
Anträge werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Die Daten werden zur Durchführung des Verfahrens gespeichert und verarbeitet; soweit
eine Zulassung erfolgt, werden die Daten für die Immatrikulation weiterverarbeitet. Ohne

1
Beachten Sie, dass ein Studiengang an einer Fachhochschule trotz eventuell gleicher
Bezeichnung nicht identisch ist mit einem Studiengang an einer Universität.

7
Ihre Einwilligung in die Datenverarbeitung ist die Bearbeitung Ihrer Bewerbung nicht
möglich; es werden von jedem Bewerber gespeichert: Name und Vorname(n), Geburts-
datum und -ort, Anschrift, Studiengang, Hochschulzugangsberechtigung, verfahrens-
steuernde Merkmale. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Bewerberdaten für ein
Sommersemester spätestens bis zum 30.09. des Folgejahres, für ein Wintersemester
spätestens bis zum 31.03. des Folgejahres gelöscht (§ 4 Abs. 2 Vergabeverordnung
Hessen).
Auf der Internetseite der Hochschule haben Sie die Möglichkeit den Eingang und
Bearbeitungsstand Ihrer Bewerbung zu verfolgen (vgl. hierzu die Vorbemer-
kungen). Dort werden auch ggf. fehlende Antragsunterlagen gekennzeichnet. Falls
Sie selbst nach der Absendung Ihres Zulassungsantrages feststellen, dass Sie eine
Angabe nicht oder nicht ordnungsgemäß belegt haben, kann die Hochschule diese
Angabe nur berücksichtigen, wenn Sie den entsprechenden Nachweis unter Angabe des
Studienganges und Ihres vollständigen Namens und Bewerbernummer rechtzeitig nach-
reichen.
Es genügt, wenn Sie für mehrere Studiengänge einen Antrag einreichen, markieren Sie
maximal 3 Studiengänge und reichen Sie Ihren Antrag rechtzeitig bei der Hochschule ein.
Sollten mehrere Anträge eingehen, wird der zuletzt bei der Hochschule eingegangene
Antrag und der darin vermerkte Studienwunsch berücksichtigt.
Zulassungsanträge, die per Email oder Fax bei der Hochschule eingehen, sind
ungültig.

2.3 Unterlagen und Nachweise


Eine einfache Kopie der Hochschulzugangsberechtigung legen Sie der Bewerbung bei.
Bei der Einschreibung muss dann das Originaldokument vorgelegt werden!
Die eingereichten Unterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.
Falls Sie die Rücksendung Ihrer Unterlagen wünschen, fügen Sie Ihrem Zulassungs-
antrag einen entsprechend großen, ausreichend frankierten und an Sie adressierten
Rückumschlag bei!
Wenn Sie mehrere Hochschulzugangsberechtigungen vorlegen, bezeichnen Sie bitte die-
jenige, auf die Sie Ihren Zulassungsantrag stützen. Im Übrigen wird die zuerst erworbene
Hochschulzugangsberechtigung Ihrem Antrag zugrunde gelegt.
Ausländische EU-Bürger müssen neben den im Ausland erworbenen Bildungsnachwei-
sen die Anerkennung durch das Studienkolleg und die Prüfung zum Nachweis der deut-
schen Sprache (PNdS- oder DSH-Prüfung) vorlegen.

3 DAS AUSWAHLVERFAHREN
Für die Studienplatzvergabe des Sommersemesters 2011 gelten noch die Regelungen
der Vergabeverordnung Hessen in der Fassung vom 03.07.2008 (GVBL II 70-253 vom
14.07.2008 Seite 772ff).
Bitte beachten Sie, dass dieses Auswahlverfahren sich evtl. zum Wintersemester
2011/12 ändern wird!

3.1 Quoten im Auswahlverfahren


3.1.1 Vorabauswahl
Sie werden unabhängig von den Quoten zugelassen, wenn Sie sich in einem früheren
Vergabeverfahren für diesen Studiengang beworben hatten und Ihnen ein Studienplatz
zugewiesen wurde, den Sie aber nicht annehmen konnten, weil Sie
• Wehrdienst, Zivildienst, Dienst im Bundesgrenzschutz (nur bis zu einer Dauer von drei
Jahren) abgeleistet haben
• einen mindestens zweijährigen Dienst als Entwicklungshelfer abgeleistet haben

8
• ein freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr abgeleistet haben
• ein Kind unter 18 Jahren oder einen pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen bis zu
einer Dauer von 3 Jahren betreut oder gepflegt haben
Der Studienplatz steht Ihnen jedoch nur dann zu, wenn
• die Hochschulzugangsberechtigung und ein eventuell für das Studium erforderliches
Praktikum zu Beginn des Dienstes vorgelegen haben
• Sie für den gewählten Studiengang zu Beginn oder während Ihres Dienstes von der
Hochschule RheinMain zugelassen worden waren – die Kopie des Zulassungsb-
escheides ist der Bewerbung beizufügen –
• für den beantragten Studiengang vor oder während Ihres Dienstes keine Zulassungs-
beschränkung bestand.
• und seit der Beendigung des Dienstes nicht mehr als ein Vergabeverfahren durch-
geführt wurde.
Soweit Sie die Zulassung während des Dienstes beantragen, müssen Sie nachweisen,
dass der Dienst bis 15.03. (für ein Sommersemester) und bis 01.10. (für ein Winter-
semester) abgeschlossen sein wird.

3.1.2 Zweitstudienbewerber
Bis 3 v.H. der Studienplätze werden an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die ein
Zweitstudium beantragen.

3.1.3 Außergewöhnliche Härte


Bis 5 v.H. der Studienplätze werden an Bewerberinnen und Bewerber mit anerkanntem
Härtefallantrag vergeben (siehe hierzu auch Auswahl nach Härtegesichtspunkten).

3.1.4 Quote für Ausländer (ohne ausländische EU-Bürger)


Bis 10 v.H. der Studienplätze werden an ausländische und staatenlose Bewerberinnen
und Bewerber vergeben, die keine deutsche Hochschulzugangsberechtigung im
Geltungsbereich des Staatsvertrages erworben haben.
Nach Berücksichtigung der Bewerberinnen und Bewerber nach 3.1.1 bis 3.1.4
werden die verbleibenden Studienplätze zu 80 v.H. nach dem Grad der
Qualifikation (Durchschnittsnote) und zu 20 v.H. nach Wartezeit vergeben.

3.2 Auswahl nach Qualifikation (Note)


Die Bewerber werden für jeden Studiengang in eine Rangliste nach dem Grad der
Qualifikation eingeordnet. Über die Rangfolge entscheidet die Durchschnittsnote. Unter
Bewerbern mit gleicher Durchschnittsnote wird die Rangfolge aufgrund der Zahl der
Halbjahre seit Erwerb der Qualifikation bzw. Hochschulzugangsberechtigung (=
Wartezeit, siehe 3.3 Auswahl nach Wartezeit) gebildet.
Haben mehrere Bewerber die gleiche Durchschnittsnote und die gleiche Wartezeit, wird
von diesen Bewerbern zunächst die Gruppe auf der Rangliste geführt, die bereits einen
Dienst (Wehrdienst, Zivildienst, Entwicklungsdienst, freiwilliges Soziales oder Ökolo-
gisches Jahr, Pflege eines Kindes oder eines nahen Angehörigen) abgeleistet hat oder
bis zum 1. Oktober bzw. 15. März vollständig ableisten wird.
Danach folgt die Gruppe der Bewerber, die keinen Dienst nachweist. Innerhalb beider
Gruppen entscheidet über die Rangfolge das Los.
Auf der Rangliste werden der Reihe nach so viele Bewerber ausgewählt, wie für diese
Rangliste Studienplätze vorhanden sind. Hat eine Bewerberin/ein Bewerber die Auswahl-
grenze nach dem ”Grad der Qualifikation” nicht erreicht, wird geprüft, ob er/sie nach der
Wartezeit ausgewählt werden kann.

9
Weist eine Bewerberin/ein Bewerber die Durchschnittsnote nicht nach, wird sie oder er
hinter die letzte Bewerberin oder den letzten Bewerber mit nachgewiesener
Durchschnittsnote eingeordnet. Weist eine Bewerberin/ein Bewerber nach, dass sie/er
aus in seiner Person liegenden, von ihm nicht zu vertretenden Gründen daran gehindert
war, eine bessere Durchschnittsnote zu erreichen, wird auf Antrag eine bessere
Durchschnittsnote berücksichtigt (siehe hierzu auch Antrag auf Nachteilsausgleich, Ver-
besserung der Durchschnittsnote).
Die Auswahlgrenzen des jeweiligen Verfahrens sind abhängig von der Anzahl der Bewer-
ber und den nachgewiesenen Durchschnittsnoten; aus diesem Grund können keine Vor-
hersagen bezüglich der Zulassungschancen einzelner Bewerber getroffen werden. Unter
6. finden Sie eine Übersicht der Auswahlgrenzen der letzten Semester.

3.3 Auswahl nach Wartezeit


Alle Bewerber für den betreffenden Studiengang werden auch auf einer Rangliste nach
Wartezeit geführt. Unter Bewerbern mit gleicher Wartezeit entscheiden der Reihe nach
folgende Kriterien über die Rangplätze: Grad der Qualifikation, geleisteter Dienst und
Los. Die Wartezeit wird nach der Zahl der Halbjahre berechnet, die vom Erwerb Ihrer
Qualifikation bzw. Ihrer Hochschulzugangsberechtigung bis zum Beginn des Semesters,
für das Sie sich bewerben wollen, in vollem Umfang verstrichen sind. Ein Halbjahr dauert
vom 1. März bis 31. August und vom 1. September bis zum 28. Februar. Das Halbjahr,
in dem Sie Ihre Qualifikation bzw. Ihre Hochschulzugangsberechtigung erworben
haben, wird bei der Berechnung nicht berücksichtigt.
Wenn Sie beispielsweise Ihr Abitur im Juni 2009 abgelegt haben (d.h. während des
Sommersemesters 2009) beginnt die Zählung der Halbjahre mit dem Wintersemester
2009/2010.
Die Wartezeitberechnung erfolgt unabhängig davon, ob und wie oft Sie sich seit Erwerb
der Qualifikation bzw. der Hochschulzugangsberechtigung bei einer Hochschule bewor-
ben haben. Bisherige Studienzeiten vermindern die anrechenbare Wartezeit und
verschlechtern damit Ihre Zulassungschance nach Wartezeit.
Unter nachfolgenden Voraussetzungen wird die Zahl der tatsächlich verstrichenen Halb-
jahre zu Ihren Gunsten erhöht und verbessert somit Ihre Zulassungschancen nach
Wartezeit.
Für Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die ihre
Hochschulzugangsberechtigung (HZB) vor dem 16.07.2008 erworben haben, wird
die Zahl der Wartehalbjahre zusätzlich erhöht um:
• eins für je sechs Monate Berufsausbildung, höchstens jedoch um zwei Halbjahre (bei
HZB-Erwerb ab dem 16.07.2004), wenn der Bewerber damit vor dem Erwerb der
Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb
der Hochschule erlangt hat; dies gilt entsprechend, wenn der Bewerber wegen
Erfüllung von Unterhaltspflichten, der Erfüllung von Wehr- oder Zivildienst, der
Ableistung einer mindestens zweijährigen Tätigkeit als Entwicklungshelfer, der
Ableistung eines freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahres, einer Krankheit
oder aus sonstigen nicht zu vertretenden Gründen daran gehindert war, vor dem Er-
werb der Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss
außerhalb der Hochschule zu erlangen (Nachweise sind beizufügen),
• eins für je sechs Monate Berufsausbildung, höchstens jedoch um vier Halbjahre (bei
HZB-Erwerb vor dem 16.07.2004), wenn der Bewerber damit vor dem Erwerb der
Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb
der Hochschule erlangt hat; dies gilt entsprechend, wenn der Bewerber wegen
Erfüllung von Unterhaltspflichten, der Erfüllung von Wehr- oder Zivildienst, der
Ableistung einer mindestens zweijährigen Tätigkeit als Entwicklungshelfer, der
Ableistung eines freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahres, einer Krankheit
oder aus sonstigen nicht zu vertretenden Gründen daran gehindert war, vor dem Er-
werb der Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss
außerhalb der Hochschule zu erlangen (Nachweise sind beizufügen),

10
• Ein berufsqualifizierender Abschluss oder die Berufstätigkeit von 3 Jahren nach
Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung werden mit einem zusätzlichen
Wartesemester berücksichtigt, wenn diese Berufstätigkeit oder -ausbildung vor dem
16.Januar 1998 begonnen wurde. Bitte machen Sie entsprechende Angaben in
einem gesonderten Anschreiben und fügen Sie die Nachweise über die Ausbildung
oder Berufstätigkeit bei. Der berufsqualifizierende Abschluss ist durch das
Prüfungszeugnis sowie eine Bescheinigung über Beginn und Ende der Ausbildung,
eine Berufstätigkeit durch eine Bescheinigung über die Dauer der Berufstätigkeit
nachzuweisen.
Ein berufsqualifizierender Abschluss liegt vor bei
• Ausbildungsberufen, die in dem Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe
des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 in der jeweils gültigen Fassung
enthalten sind,
• Nachweis einer Berufsausbildung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten
Berufsfachschule oder Fachschule oder
• einer abgeschlossenen Ausbildung im einfachen oder mittleren Dienst der öf-
fentlichen Verwaltung,
• einer nach Art. 37 Abs. 1 oder 3 des Einigungsvertrages gleichzustellenden Be-
rufsausbildung.
Ein berufsqualifizierender Abschluss mit zweijähriger Ausbildungsdauer vor dem Erwerb
der Hochschulzugangsberechtigung gilt als nachgewiesen, wenn die Bewerberin/ der
Bewerber die Hochschulzugangsberechtigung an einem Abendgymnasium, an einem
Institut zur Erlangung der Hochschulreife (Kolleg) oder aufgrund einer in der Bun-
desrepublik Deutschland abgelegten Prüfung über die Befähigung zum Hochschul-
studium ohne Reifezeugnis oder für den Hochschulzugang beruflich Qualifizierter er-
worben hat.
Weist die Bewerberin/der Bewerber den Zeitpunkt des Erwerbs der Hochschulzugangs-
berechtigung nicht nach, wird die Zahl der Wartehalbjahre seit dem Erwerb der
Hochschulzugangsberechtigung nicht berücksichtigt.
Weist der Bewerber nach, dass er aus in seiner Person liegenden, von ihm nicht zu ver-
tretenden Gründen daran gehindert war, zu einem früheren Zeitpunkt die Hochschul-
zugangsberechtigung zu erwerben, wird auf Antrag der frühere Zeitpunkt der Ermittlung
der Wartezeit zugrunde gelegt (siehe hierzu auch 3.4.2 Antrag auf Nachteilsausgleich,
Verbesserung der Wartezeit).

3.3.1 Verminderung der Wartezeit


Zeiten eines Studiums an einer Hochschule auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutsch-
land wirken sich auf die Wartezeit vermindernd aus.

3.4 Auswahl nach Härtegesichtspunkten


Die Studienplätze der Härtequote werden auf Antrag an Bewerber vergeben, für die die
Nichtzulassung in einem im Zulassungsantrag genannten Studiengang eine außerge-
wöhnliche Härte bedeuten würde. Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn beson-
dere soziale oder familiäre Gründe in der Person des Bewerbers die sofortige Aufnahme
des Studiums zwingend erfordern. Der Antrag auf Härtefallregelung ist mit dem Zulas-
sungsantrag zu stellen. Für den Härtefallantrag müssen Sie in einer ausführlichen,
schlüssigen Begründung Ihre besondere Ausnahmesituation darlegen und
entsprechende Nachweise beifügen (siehe auch Auswahl nach Härtegesichtspunkten im
Anhang). Die Rangfolge der Bewerber wird durch den Grad der außergewöhnlichen
Härte bestimmt.

11
3.4.1 Nachteilsausgleich - Verbesserung der Durchschnittsnote
Ein Antrag auf Verbesserung der Durchschnittsnote kann dann gestellt werden, wenn
von Ihnen nicht zu vertretende Gründe Sie daran gehindert haben, beim Erwerb der
Hochschulzugangsberechtigung eine bessere Durchschnittsnote zu erzielen. Zweitstu-
dienbewerber können diesen Antrag nicht stellen.

3.4.2 Nachteilsausgleich - Verbesserung der Wartezeit


Ein Antrag auf Verbesserung der Wartezeit kann dann gestellt werden, wenn von Ihnen
nicht zu vertretende Gründe Sie daran gehindert haben, die Hochschulzugangsberechti-
gung zu einem früheren Zeitpunkt zu erwerben. Zweitstudienbewerber können diesen
Antrag nicht stellen.

3.5 Bewerbung für ein Zweitstudium


In den Studiengängen des Auswahlverfahrens ist die Zulassung von Zweitstudienbe-
werbern auf eine Quote von 3 % der Studienplätze beschränkt. Dies geschieht mit Rück-
sicht auf die Studienbewerber, die noch keinen Studienabschluss haben.
Sie sind Zweitstudienbewerber, wenn Sie bereits ein Studium an einer staatlichen oder
staatlich anerkannten Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossen ha-
ben. Hochschulen sind z.B. Universitäten, Fachhochschulen einschl. der Fachhochschu-
len für öffentliche Verwaltung, Kunsthochschulen, Musikhochschulen, Bundeswehr-
hochschulen, Kirchliche Hochschulen. Vorgängereinrichtungen der Fachhochschulen
(z.B. Ingenieurschulen) zählen nicht dazu. Die Anrechnung von Vorstudienzeiten an
Berufsakademien wird z.Z. vom Hess. Ministerium für Wissenschaft und Kunst geprüft.
Das Studium ist abgeschlossen, wenn es mit einem Diplom, Staatsexamen, einer Magi-
sterarbeit, Promotion oder einer Graduierung beendet wurde.
Die Auswahl der Bewerber für ein Zweitstudium wird durch eine Messzahl bestimmt, die
aus dem Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums und der Bedeutung der
Gründe für das Zweitstudium gebildet wird.

3.5.1 Ermittlung der Meßzahl für ein Zweitstudium

Für das Prüfungsergebnis des Erststudiums gibt es folgende Punkte:


Noten ausgezeichnet und sehr gut 4 Punkte
Noten gut und voll befriedigend 3 Punkte
Note befriedigend 2 Punkte
Note ausreichend 1 Punkt
Note nicht nachgewiesen 1 Punkt
Für die Gründe des Zweitstudiums gibt es folgende Punkte:
Zwingende berufliche Gründe 9 Punkte
Besondere berufliche Gründe 7 Punkte
Sonstige berufliche Gründe 4 Punkte
Sonstige Gründe 1 Punkt.
Fügen Sie bitte das Abschlusszeugnis Ihres Erststudiums in einfacher Kopie sowie eine
schriftliche formlose Begründung für Ihr Zweitstudium bei. Außerdem müssen Sie -
soweit zutreffend - den Nachweis über das fachbezogene Praktikum vorlegen.

4 BESCHEID ÜBER DEN ZULASSUNGSANTRAG


Sie erhalten mit dem Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid auch die Entscheidung über
einen eventuellen Härtefallantrag und die Nachteilsausgleichsanträge.

12
4.1 Der Zulassungsbescheid
Im Zulassungsbescheid wird Ihnen die Frist mitgeteilt, innerhalb derer Sie sich bei der
Hochschule einschreiben müssen. Ihr Zulassungsbescheid wird unwirksam, wenn Sie
sich nicht binnen der darin genannten Frist einschreiben. Der Studienplatz wird dann im
Nachrückverfahren wieder vergeben.
Stellen Sie daher sicher, dass der Zulassungsbescheid Sie erreicht!

4.1.1 Einschreibung
Zur Einschreibung müssen Sie persönlich erscheinen und die im Zulassungsbescheid
geforderten Unterlagen vorlegen.
Falls Sie sich nicht persönlich einschreiben können, beauftragen Sie einen Bevollmäch-
tigten, dies für Sie vorzunehmen; erteilen Sie dazu eine formlose schriftliche Vollmacht,
die bei der Einschreibung vorgelegt werden muss. Der/ die Bevollmächtigte muss sich
durch seinen/ ihren Personalausweis oder Reisepass ausweisen, der Ausweis des
Bewerbers/ der Bewerberin ist in diesem Fall nicht erforderlich!

4.2 Der Ablehnungsbescheid


Im Ablehnungsbescheid werden Ihnen die Auswahlgrenzen nach Note und Wartezeit und
der von Ihnen jeweils erreichte Rangplatz mitgeteilt. Soweit Ihnen auch im Nachrückver-
fahren kein Studienplatz zugewiesen werden kann, haben Sie die Möglichkeit, auf der
Internetseite des Hochschulkompass nach freien Studienplätzen im gewünschten
Studiengang an anderen Hochschulen zu recherchieren und sich für die
Reststudienplatzvergabe zu bewerben (vgl. hierzu Punkt 4.5).
Gegen den Ablehnungsbescheid der Hochschule können Sie innerhalb eines Monats
Widerspruch einlegen.

4.3 Nachrückverfahren
Nach Ablauf der ersten Einschreibfrist werden die nicht angenommenen Studienplätze im
Nachrückverfahren an noch nicht zugelassene Bewerber vergeben. Die Auswahl im
Nachrückverfahren erfolgt nach den gleichen Kriterien wie im Hauptverfahren.

4.4 Abschluss des Vergabeverfahrens


Das Vergabeverfahren ist in dem gewählten Studiengang dann abgeschlossen, wenn die
Hochschule alle Bewerber für diesen Studiengang auswählen konnte oder alle verfügba-
ren Studienplätze vergeben hat.

4.5 Vergabe der Reststudienplätze


Sind nach Abschluss des Vergabeverfahrens in einem Studiengang noch Studienplätze
verfügbar, werden diese Studienplätze der Studienplatzbörse gemeldet. Für die Vergabe
der Reststudienplätze können sich deutsche und ausländische Studienbewerber jeweils
bis 1. Oktober für das jeweilige Wintersemester und bis 15. März für das jeweilige
Sommersemester an der entsprechenden Hochschule schriftlich bewerben. Es genügt
ein formloser Antrag mit Lebenslauf, die Hochschulzugangsberechtigung ist in Form
einer einfachen Kopie beizufügen.
Nicht ausgeloste Bewerber im Losverfahren erhalten keinen Ablehnungsbescheid.

5 SEMESTERBEITRAG
Bei der Immatrikulation erhalten Sie einen vorbereiteten Überweisungsträger für den
Semesterbeitrag. Der Semesterbeitrag beinhaltet den Beitrag für die Studentenschaft,
das Studentenwerk sowie den ÖPNV-Anteil. Der Betrag ist innerhalb von 3 Tagen zu
überweisen.

13
Auf der Internetseite der Hochschule http://www.hs-rm.de finden Sie Erläuterungen zur
Höhe und den Bestandteilen des Semesterbeitrages, die in jedem Semester geringfügig
abweichen.

6 AUSWAHLGRENZEN DER LETZTEN VERGABEVERFAHREN


SS 2009 WS 2009/10 SS 20010 WS 2010/11
Studiengang Note/WZ Note/WZ Note/WZ Note/ WZ
Medieninformatik - 2,7 / 4 - 2,5 / 4
Architektur Alle zugelassen Alle zugelassen Alle zugelassen 3,2 / 0
Business 2,7/ 7 2,3 / 7 2,8 / 7 2,3 / 6
Administration
Business Law 3,0/ 3 2,7 / 4 3,0 / 2 2,8 / 4
International 2,3/ 7 2,0 / 8 2,7 / 6 2,1 / 6
Business
Administration
Innenarchitektur 2,6/ 5 Alle zugelassen - -
Insurance and 3,2/ 1 2,8 / 3 3,6 /0 3,0 / 2
Finance
Kommunikations- Alle zugelassen Alle zugelassen Alle zugelassen -
design
Media Management 2,0/ 1 1,8 / 9 2,2 / 9 1,8 / 10
Soziale Arbeit - 2,3 / 9 2,5 / 9 2,3 / 9
Maschinenbau - 3,3 / 2 Alle zugelassen 3,0 / 2
BIS-Elektrotechnik - 2,4 / 10 - Alle zugelassen
BIS-Maschinenbau - 2,0 / 22 - 2,1 / 15
Int. Wirtschaftsing. - 3,0 / 2 - Alle zugelassen
Umwelttechnik - - - Alle zugelassen
Landschafts- - Alle zugelassen - Alle zugelassen
architektur

14
7 ZEITPLAN UND TERMINE

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungstermine immer Ausschlussfristen sind! Ihre Unterla-
gen müssen bis zu diesem Termin bei der Hochschule vollständig vorliegen, maßgeblich
ist nicht der Tag der Absendung! Zu spät eingegangene Bewerbungen werden im
Vergabeverfahren nicht berücksichtigt!

WS 2010/11 SS 2011
Bewerbung zum Eignungstest Innenarchitektur
01.06.2010 01.12.2010
Bewerbung zum Eignungstest Kommunikationsdesign
01.06.2010 01.12.2010

Studienplatzbewerbung 15.07.2010 15.01.2011


Ab Anfang Februar
Versand der Zulassungsbescheide Ab Mitte August 2010 2011
Ab Mitte Februar
Einschreibtermine2 Ab Ende August 2010 2011
Beginn der Lehrveranstaltungen 04.10.2010 14.03.2011

Ende der Lehrveranstaltungen 04.02.2011 15.07.2011

8 INFORMATIONEN
8.1 Studien Informations Centrum - S!C und i-Punkt
Das S!C ist der zentrale Ort für Studieninteressierte, Bewerberinnen und Bewerber sowie
Studierende. Sie erhalten hier Informationen rund um das Studium an der Hochschule
RheinMain.

Im Foyer des Gartengeschosses am Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden betreibt das


S!C als Erstanlaufstelle den i-Punkt. Hier können einfache Fragen ohne lange
Wartezeiten geklärt werden.

Öffnungszeiten des i-Punkts:

Montag bis Mittwoch 9 Uhr bis 15 Uhr

Donnerstag 9 Uhr bis 17 Uhr

Freitag 9 Uhr bis 13 Uhr

Telefon: 0611 9495-1555


Email: ipunkt@hs-rm.de

2
Den Antrag auf Immatrikulation und die Einschreibtermine für das jeweilige Semester finden Sie
im Internet unter: http://www.hs-rm.de

15
8.2 Studienbüro
Information und Beratung zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren und zur
Anerkennung von Hochschulzugangsberechtigungen, Bearbeitung von Bewerbungen
und Anträgen auf Immatrikulation, Zulassung zum Studium, Einschreibung am
Studienort Wiesbaden Frau Alt
Frau Paatsch
Frau Ruttert
Frau Römer
Frau Sand
Frau Zollmann
Telefon: 0611 9495-1560
Sonderanträge zum Vergabeverfahren: Frau Zollmann
Telefon: 0611 9495-1565
Beurlaubungs-/Teilzeitanträge: Frau Besier
Tel. 0611 9495-1558
Gebührenverbuchung und Erstattung
Tel. 0611 9495-1567 Frau Leuschner
Gebührenverbuchung, Onlinebewerbung und Onlineeinschreibung
Tel. 0611 9495-1566 Frau Fauth

Studienort Rüsselsheim
Am Brückweg 26
65428 Rüsselsheim Frau Korsch /Fr. Schmitt
Tel. 06142 898-4114

Telefon- und Öffnungszeiten: Mo. – Do. 09:00 – 11:00 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr

Studienort Geisenheim
Von-Lade-Str. 1 Frau Bühler Tel. 06722 502-712
65366 Geisenheim

Telefon- und Öffnungszeiten: Mo. – Do. 09:00 Uhr – 12:00 Uhr


Bitte beachten: Freitags sind die Mitarbeiterinnen nicht erreichbar!

8.3 Zentrale Studienberatung


Information zum Studium an der Hochschule RheinMain und zu den Studiengängen,
Beratung bei Fragen der Studiengangswahl und der Studienverlaufsplanung
Frau Fink Tel. 0611 9495-1590

Beratungszeiten:

Studienort Wiesbaden – Petra Witt und Chantal Mommertz


Mittwoch 09:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag 14:00 - 17:00 Uhr

Studienort Rüsselsheim – Carmen Polaczek


Mittwoch 13:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr

Studienort Geisenheim – Chantal Mommertz


Mittwoch 14:00 - 16:00 Uhr (nur während der Vorlesungszeiten)

und mit Anmeldung nach persönlicher Terminabsprache

16
9 BENACHRICHTIGUNG ÜBER DIE SPEICHERUNG PERSONENBEZOGENER
DATEN

Aufgrund § 18 Abs. 2 des Hessischen Datenschutzgesetzes vom 7. Januar 1999 (GVBl I.


S. 98) ist die Hochschule RheinMain verpflichtet, die Bewerberinnen und Bewerber über
die Speicherung personenbezogener Daten in einer automatisierten Datei zu informieren.
Im Rahmen des automatisierten Zulassungsverfahrens werden personenbezogene
Daten der Bewerberinnen und Bewerber verarbeitet und gespeichert.
Die Bearbeitung Ihrer Bewerbung ist ohne Ihre Einwilligung in diese Datenverarbeitung
und -speicherung nicht möglich.
Es werden folgende Daten gespeichert (§ 4 Vergabeverordnung Hessen in der jeweils
gültigen Fassung):
Name und Vorname(n), Geburtsdatum und -ort
Geschlecht
Anschrift, Staatsangehörigkeit
verfahrenssteuernde Merkmale
Die Löschung der Daten erfolgt gemäß § 4 Abs. 2 Vergabeverordnung Hessen für ein
Sommersemester spätestens bis zum 30. September, für ein Wintersemester bis zum 31.
März des Folgejahres.
Zweck der Datenverarbeitung ist die Vergabe von Studienplätzen und die Erstellung von
Zulassungs- und Ablehnungsbescheiden im Rahmen des jeweiligen Verfahrens (§ 13
Hessisches Datenschutzgesetz).

17
10 ANLAGEN ZUM ZULASSUNGSANTRAG
Die nachstehenden Zeugnisse und Nachweise sind Bestandteil Ihres Zulassungsantra-
ges. Der Antrag ist eigenhändig zu unterschreiben. Zulassungsanträge die per Fax oder
Email eingehen sind ungültig.

1. Hochschulzugangsberechtigung (Zeugnis der Allgemeinen oder fachgebundenen Hoch-


schulreife, Zeugnis der Fachhochschulreife - ggf. mit Nachweis des schulischen und beruf-
lichen Teils der FH-Reife, Meisterprüfungszeugnis)
2. Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung vor Erwerb der Hochschulzugangs-
berechtigung (Prüfungszeugnis) - falls zutreffend
3. Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung oder 3-jährigen Berufstätigkeit nach
Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, nur wenn diese vor dem 16.01.1998
begonnen wurde (Bescheinigung über Beginn und Ende der Ausbildung oder
Berufstätigkeit; bei Berufsausbildung: zusätzlich Prüfungszeugnis) - falls zutreffend
4. Studiengänge Architektur, Internationales Wirtschaftsingenieurwesen, Landschaft-
sarchitektur und Internationale Weinwirtschaft : Praktikumsbestätigung mit Angabe der
Praktikumsinhalte (bei laufendem Praktikum: Vorabbestätigung der Praktikumsstelle mit
Angabe der Praktikumsinhalte) in deutscher oder englischer Sprache.
5. Berufsintegrierte Studiengänge für Techniker und Meister:
Nachweis der mindestens sechsmonatigen Berufserfahrung und der beruflichen Tätigkeit
nach Erwerb des Meister-/ Technikerabschlusses sowie eine aktuelle Tätigkeits-
beschreibung.
6. Nachweis Ihrer abgeschlossenen Berufsausbildung - falls zutreffend
7. Ausdruck des Zulassungsantrages mit Auswertungsbogen (vollständig ausgefüllt und unter-
schrieben)
8. Tabel. Lebenslauf mit schulischem u. beruflichem Werdegang (lückenlose Verlaufs-
darstellung)
9. Personalausweis oder Reisepass (Kopie)
10. Nachweis eines abgeleisteten Dienstes – falls zutreffend
11. Nachweis aller bisherigen Studienzeiten in der Bundesrepublik Deutschland – falls
zutreffend
12. bei Studienunterbrechung oder Hochschulwechsel: Bescheinigung über noch vorhandenen
Prüfungsanspruch
13. frankierte und an Sie adressierte Postkarte für die Eingangsbestätigung – falls gewünscht
14. ausreichend frankierter und adressierter Briefumschlag (DIN A 4) für die Rücksendung
Ihrer Unterlagen nach Abschluss des Vergabeverfahrens – falls gewünscht

Zweitstudienbewerber benötigen zusätzlich:


Diplom-/ Bachelorzeugnis mit Angabe der Durchschnittsnote
Begründung für das Zweitstudium
Nachweis des Praktikums – soweit erforderlich

Bitte die Unterlagen nicht in einer Bewerbungsmappe einreichen, die Mappen können aus
Platz- und Kostengründen nicht aufbewahrt und zurückgegeben werden!

18