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PPO: Prozess- und


projektorientierte Organisation

Grundlagen  |  Konzepte  |  Logik  +  Kon5iguration  


Januar  2011  
Anforderungen an die
Organisation der Zukunft.
Unsere Arbeitswelt hat sich verändert.

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Nur die Anpassungs- und
Lernfähigen werden überleben!
Die eindeutige, lineare Welt gehört
der Vergangenheit an.

Schwarz Weiß
Die Welt ist komplex, bunt,
unberechenbar, teilweise chaotisch.

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Organisationen müssen lernen, in
der “neuen Welt” zu bestehen.

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Und zwar schnell!


Die Organisation der Zukunft ist

lernfähig und innovativ,

flexibel und agil


und gleichzeitig

gut organisiert und effektiv


geführt.
Theoretische und konzeptionelle
Grundlagen der
Prozess- und projektorientierten
Organisation (PPO).
Theor
etisch
konze e und
ptione
Grund lle
lagen
.

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RÜEGG-STÜRM, Johannes (2003): Das neue St.
Galler Management-Modell. Haupt Verlag.
Konzept 1: Neues St. Galler Management Modell.
Konzept 2: EFQM-Modell

Befähiger Ergebnisse

Mitarbeiter-
Mitarbeiter bezogene
Ergebnisse

Kunden-
Politik und Schlüssel-
Führung Prozesse bezogene
Strategie ergebnisse
Ergebnisse

Partnerschaften Gesellschafts-
und bezogene
Ressourcen Ergebnisse

Innovation und Lernen


Konzept 3: Managementkybernetik und
lebensfähige, selbstorganisierte Systeme*

System 5: normatives Management: Werte,


Philosophie und Normen

System 4: strategisches Management:


Gestaltung strategischer Erfolgsfaktoren

System 3: operatives Management: Ziele,


Strukturen, operatives Management

System 2: Koordination und Abstimmung

System 1: Operative Wertschöpfung, TUN

pie n:
Prinzi
k u r s i on
Re ie
o n o m
Aut ä t
b i l it
Via
* Am Beispiel des Viable System Model
(VSM) nach Stafford Beer
Organisationslogik und -konfiguration:
Prozess- und projektorientierte
Organisation (PPO)
Logik der Organisationsgestaltung

Strategie

Business Prozesse
Modelling,
EKS Managementp.
Geschäftsp.
Struktur
Unterstützungsp. dezentral,
rekursiv,
Führung
teamorientiert Vertikal +
horizontal
PPO: Elemente der
Organisationsgestaltung

Führungs- und Managementprozesse

Geschäftsprozesse

Aufträge + Projekte

Kompetenzzentren und Teams

Unterstützungsprozesse
Beispiel-PPO

Führungs- und
Managementprozesse

Nutzen und Kundenzufriedenheit


Anforderungen und Bedürfnisse

Kompetenzzentren und Teams


Aufträge + Projekte

Geschäftsprozesse

Unterstützungsprozesse
Erläuterungen (1)
•  Markt- und Kundenorientierung: Organisation
wird “vom Markt her gedacht und gelebt”. Im
Fokus stehen wertschöpfende
Geschäftsprozesse und Projekte.
•  Komplexität: Marktverhältnisse und
Kundenbedürfnisse sind häufig komplex. Die
PPO kann dieser Komplexität durch
professionelles Projekt- und Teammanagement
entsprechen.
•  Kooperation und Zusammenarbeit: Die
Zusammenarbeit in PPO’s erfolgt
kommunikationsgetrieben, agil und nach klaren,
verbindlichen Spielregeln.
Erläuterungen (2)
•  Führung und Macht: In PPO’s wird Führung
horizontal und vertikal organisiert. Beispiele für
horizontale Führungsfunktionen sind Vertrieb,
Auftragsabwicklung und Projektmanagement.
Beispiele für vertikale Führungsfunktionen sind
die Geschäftsführung sowie die Leitung der
Kompetenzzentren.
•  Professionalität und Kernkompetenzen:
Kompetenzzentren agieren nach dem Prinzip
von “Professional Service Firms (PSF)”. Sie
beliefern die wertschöpfenden
Geschäftsprozesse und Projekte mit
professionellen Dienstleistungen und Produkten.
Das Konzept der “Professional Service Firms (PSF)” stammt ursprünglich von Tom Peters. (Buchtipp: Re-Imagine.)
Erläuterungen (3)
•  Aufträge: Standardisierbare Kundenbedürfnisse
werden in qualitätsgesicherten
Geschäftsprozessen abgewickelt.
•  Projekte: Komplexe Kundenbedürfnisse und
interne Vorhaben (z.B. Innovation) werden in
Form von interdisziplinären Projekten gelöst.
•  Agilität: Projektmanagement wird in PPO’s nach
agilen Prinzipien gelebt. Es existieren klare und
verbindliche Spielregeln; die Abwicklung
komplexer Projekte erfolgt in Phasen und
Iterationen.

Das Konzept der “Professional Service Firms (PSF)” stammt ursprünglich von Tom Peters. (Buchtipp: Re-Imagine.)
Erläuterungen (4)
•  Prozesse und Standardisierung: Je
individueller und komplexer ein
Kundenbedürfnis, umso weniger
standardisierbar ist der Prozess. In einer PPO
gibt es standardisierte, sequenzielle Prozesse
wie auch agile, iterativ-evolutionäre Prozesse,
die aber auf klaren und verbindlichen Regeln
basieren.
•  Kommunikation und Koordination: PPO’s sind
kommunikationsgetrieben. Kommunikation
erfolgt in persönlichen Gesprächen, effizient
moderierten Sitzungen und Workshops, ad hoc
aber auch IT-gestützt.
Erläuterungen (5)
•  IT-Systeme: PPO’s verfügen über eine
leistungsfähige IT-Infrastruktur, die vor allem die
Vernetzung nach innen und außen sowie
transparente Prozesse ermöglichen (vor allem
moderne Web-Technologien  “Enterprise 2.0”).

•  Management- und Führungsprozesse: Das


„General Management“ erfolgt im Rahmen von
Management- und Führungsprozessen.
Beispiele: Strategie, Personal, Controlling und
Finanzen.
Erläuterungen (6)
•  Unterstützungsprozesse: Funktionen, die für
eine effektive und effiziente Wertschöpfung
notwendig sind, werden als
Unterstützungsprozesse organisiert. Beispiele:
Administrative Aufgaben, IT Support,
Dokumentation etc.
•  Kultur*: Die Organisationskultur wird wesentlich
durch die Führungskräfte und deren Verhalten
geprägt. Die Führungskräfte vereint vor allem
eine gemeinsame Wertehaltung und
Philosophie. Diese wird regelmäßig reflektiert,
thematisiert und bewusst gestaltet.
* "Kultur ist der 'Charakter' eines sozialen Systems, d.h. die Art, wie es auf die großen und kleinen Fragen des Lebens antwortet. Sie
ist das Produkt der Entscheidungen, die es im Laufe seiner Entwicklung in Reaktion auf kritische Erfahrungen getroffen
hat.” (Winfried Berner: http://www.umsetzungsberatung.de/unternehmenskultur/unternehmenskultur.php)
PPO in großen Organisationen

Führungs- und
Managementprozesse

Unterstützungsprozesse
Vertrauenskultur in PPO’s
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