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Dietlinde Hachmann

Teil 2: Im Land meiner


Träume
Eine biografische Liebes-
Reise-Dokumentation über
die Gründerin der Deutsch-
Indischen-Gesellschaft in
Hamburg e.V.

ISBN: 978-3-941404-72-4
VKP: 17,90 EUR
324 Seiten
Klappenbroschur mit
heraustrennbaren
Lesekärtchen
16 x 22 cm
Erscheinungsdatum:
25.11.2010

Acabus Verlag 2010, Imprint der Diplomica Verlag GmbH


Hermannstal 119k, 22119 Hamburg
www.acabus-verlag.de, info@acabus.de
Tel.: 040 – 655 99 20, Fax: 040 – 655 99 222
Das Buch
Endlich geht die Reise weiter …
Der zweite Teil der spannenden Liebesgeschichte um Lieselotte, Deboo und Hans
verspricht viel Gefühl, Herzschmerz und atemberaubende Einblicke ins Land der
Träume!

Drei Tage ist Lieselotte nun schon im Zug unterwegs von Bombay nach Kalkutta, wo
ihre große Liebe auf sie wartet. Je näher sie der Erfüllung ihres Wunsches kommt,
Deboo endlich wiederzusehen, desto größer wird auch die Angst vor einer möglichen
Entfremdung. Doch das Wiedersehen der beiden übertrifft alle Erwartungen. Es
folgen aufregende Wochen voller Gefühle und Erlebnisse. Der Höhepunkt ist eine
gemeinsame Reise durch den Himalaya.
Trotz ihres Glücks mit Deboo fühlt sich Lieselotte durch die vorwurfsvollen Briefe
ihres Ehemannes Hans immer zerrissener. Als sie sich schweren Herzens von
Deboo verabschieden muss, um ihre Reise durch Indien fortzusetzen, drehen sich
ihre Gedanken ständig um den Verlust ihrer großen Liebe und ihre Familie in
Deutschland. Die gedrückte Stimmung trübt viele Erlebnisse ihrer Indien-Reise. Von
Sehnsucht getrieben, entschließt sie sich schließlich doch noch einmal ihrem Herzen
zu folgen und nach Kalkutta zurückzukehren. Eine Entscheidung, die sie nie bereuen
wird.

Denn zurück in Deutschland fällt Lieselotte die Gewöhnung an ihr altes Zuhause
schwer und ein schreckliches Ereignis ereilt die Familie. Wird Lieselotte Deboo je
wiedersehen?

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Die Autorin
Dietlinde Hachmann:
Die französische Schriftstellerin und Philosophin
Simone de Beauvoir sagt:
„Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt
und doch wie kein anderer zu sein.“

Ich versuchte es, aber ich bin wie ich bin:

Fantasievoll, warmherzig, gewissenhaft, unauffällig,


hilfsbereit, ausdauernd, gefühlsbetont, idealistisch,
einfühlsam, harmoniebedürftig, verletzlich,
teilnehmend, kompliziert, inspirierend,
unaufdringlich, empfindlich, friedliebend, engagiert.

Wichtiger als das ist jedoch meine Liebe zum Erzählen, zum Schreiben, was ich seit
meiner frühesten Kindheit gemacht habe und nicht missen möchte.

Außerdem:

1951 in Lüneburg geboren,


verheiratet, 4 bewundernswerte Kinder,
vielfach begabt,
in der Nähe von Stuttgart lebend

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Leseprobe
„Du hast mir einmal, vor langen Zeiten, als wir noch nicht verlobt waren, etwas gesagt, was noch
heute wirkt und eigentlich ist es mir noch heute unverständlich. Vielleicht erinnerst du dich an
Sylvester 1940/41? Damals hatten wir einen Streit über einen ganz nichtigen Anlass. Es hing mit
Fliegeralarm und unserem morgendlichen gemeinsamen Weg zu Junkers zusammen. Jedenfalls
war dieser völlig unwichtige Zwischenfall Ursache, dass du fürchterlich aufgebracht warst und zu
dessen Höhepunkt du mir drohtest, dich erschießen zu wollen. Du erinnerst dich sicher noch an
die Einzelheiten. Damals war eben auch die fixe Idee in dir, ich wolle plötzlich nichts von dir
wissen, oder was auch immer du gedacht haben magst, ich weiß es nicht.
Aber so ist es kein guter Weg, eine Liebe auszudrücken. Bedenke, in welchem Alter ich damals
war und es ist noch heute wie ein Menetekel.
Viele, viele glückliche Stunden ließen mich diesen schwarzen Tag vergessen, aber nun plötzlich
ist er wieder da. Dein Brief hat alles wieder aufgeweckt und die schwarze Hand ist zurück. Hast
du solche Äußerungen nötig? Heute würden sie mich nicht schrecken und beeinflussen, damals
aber war es solch ein Schock, dass er ein Leben lang wirkt.

Ich schrieb schon einmal, aus der Furcht, du könntest wieder aus meinen Äußerungen etwas
heraushören, was in keinem Fall beabsichtigt ist, habe ich die Gewohnheit entwickelt, lieber gar
nichts zu sagen, dann gibt es wenigstens keinen Anlass für Missverständnisse. Auch jetzt habe
ich wieder die unergründliche Angst etwas zu schreiben, was du vielleicht in falschem Lichte
siehst. Du versuchst zu ergründen, wo es nichts zu ergründen gibt. Du hältst mich für
geheimnisvoll, ich bin es nicht.

Dein großes Übel aber ist deine Rechthaberei, was man dir schon einmal schrift-lich gegeben hat.
Damals habe ich es nicht geglaubt, aber die Erfahrung lehrte mich, dass es so ist. Daher habe ich
oft geschwiegen, wenn ich über dieses und jenes anderer Meinung war, nur um diese
Eigenschaft nicht herauszufordern. Wenn ich so nachdenke, kommen mir Erinnerungen, die
besser vergessen blieben.

Du weißt vielleicht gar nicht, wie oft du mich manchmal ganz schwer verletzt hast. Genau, wie du
manches Mal in dieser so wundervollen Stimmung warst und wir beisammen saßen und
erzählten, ohne auf die Zeit zu achten, auch noch in letzter Zeit. So warst du hin und wieder
derart ungnädig, das ich dir lieber aus dem Wege ging, um dir Zeit zu lassen, dich zu beruhigen.
Freilich ist jeder Mensch Stimmungen unterworfen, du, ich und alle anderen. Aber muss jeder
alles vom anderen wissen? Du willst es, ich mag es nicht so gern.
Ich habe dir mit aller Offenheit alles von hier erzählt und nun muss ich erkennen, dass auch
das noch nicht genug ist. Liebesbriefe, wie du sie schreibst, wirst du niemals von mir bekommen,
da muss ich dich enttäuschen. So kann ich nicht schreiben, es liegt mir nicht oder möchtest du
etwa gezwungene Briefe? Sicherlich nicht. Und doch, wenn du mich wirklich kennen würdest,
dann müsstest du wissen, dass im Grunde in jedem Ozean von blauer Tinte mehr Liebe

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verborgen ist, als du ahnst. Warum spürst du das nicht? Du musst Tatsachen und Sätze vor
Augen sehen, hast du denn hierfür kein Gefühl

mehr? In dieser Hinsicht sind wir sehr verschieden, darüber besteht kein Zweifel; so wie du
schreibst, so willst du es auch hören. Vielleicht hast du ja auch Recht.

Wenn ich aber auch nicht dauernd überschwänglich schreibe: Ich liebe dich, so musst du es
wenigstens jetzt richtig hören, wenn ich sage: Wir gehören zusammen und ich sehne mich oft
nach dir, eben weil ich dich liebe, mit ganz klarem Kopf und mit aller Kraft möchte ich dich
glücklich machen, heute und immer.

Dein Dott

P.S.: Der Tag geht hin, ich sitze seit Stunden bei diesem Brief, der bis hierher geschrieben war,
lese deine Briefe hin und her und komme ins Grübeln.

Ich könnte dir vom gestrigen Filmbesuch berichten und bin jetzt doch nur in der Lage zu sagen:
Mit Ajoy und Deboo an meiner Seite habe ich doch nur an dich gedacht, denn ich habe eine
riesige Angst in mir, die mich nicht mehr loslässt.

Bisher war es mir eine Freude, bis in die kleinsten Einzelheiten gehende Berichte, die in meinen
Augen Plaudereien für dich sein sollten, mit Geduld und Ausdauer zu schreiben. Schon seit
Montag kann ich es nicht mehr. Die vielen Stunden, die ich mir allein überlassen bin und die ich
sonst nutzbringend angewandt habe, vergehen mit Sinnieren und ziemlich trostlosen
Grübeleien. In den ersten Tagen hier in Kalkutta, nachdem diese unheimlich angespannte
glückhafte Stimmung herrschte, habe ich mich selbst einmal gefragt: ‚Liebst du das Leben jetzt
mehr als vorher? Würdest du jetzt auch immer noch sagen, es ist mir ganz gleich, wie lange ich
lebe?‘
Die Antwort, die ich mir gab, war: ‚Und wenn ich in diesem Augenblick sterben müsste, es täte
mir nicht leid.‘"

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Dietlinde Hachmann

Teil 1: Zwischen zwei Welten


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Gründerin der Deutsch-
Indischen-Gesellschaft in
Hamburg e.V.

ISBN: 978-3-941404-12-0
VKP: 17,90 EUR
288 Seiten
Klappenbroschur mit
heraustrennbaren
Lesekärtchen
16 x 22 cm
Erscheinungsdatum:
27.05.2010

Acabus Verlag 2010, Imprint der Diplomica Verlag GmbH


Hermannstal 119k, 22119 Hamburg
www.acabus-verlag.de, info@acabus.de
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Was geschah im 1. Teil von „Mein Wunscherbe – Zwischen zwei Welten?
15 Jahre hat es gedauert bis Dietlinde Hachmann das Erbe ihrer Mutter öffnen
konnte. Ein großes Paket, in Plastikfolie verpackt, mit Paketband verklebt.

Fotoalben kamen zum Vorschein, Unterlagen darüber, dass die Mutter 1954 in
Hamburg die Deutsch-Indische Gesellschaft gegründet hatte, und Briefe, Briefe,
Briefe. Von der Gründung hatte die Tochter gewusst, auch, dass die Mutter 1956 in
Indien war, aber alles andere? Vielleicht hatte es jemand vermutet, aber gewusst
hatte das niemand.
Denn das Paket enthielt die Antwort auf die Frage nach dem Bild an der Wand im
Schlafzimmer ihrer Mutter. Es war die Fotografie von Onkel Deboo, jedenfalls hatten
Dietlinde und ihre Schwestern ihn immer so genannt. Er stand an einer Straße im
Himalayagebirge, lässig die Hand in der Hosentasche.

Eine fast unglaubliche Geschichte offenbarte sich: spannend, interessant,


bemerkenswert, traurig, lehrreich, gefühlvoll, dramatisch, anziehend – das sind nur
einige der Attribute, die diese Lebensgeschichte charakterisieren.

1937 beschließt die 19jährige Lieselotte in Schottland zu studieren. Dort lernt sie die
„Liebe ihres Lebens“ kennen, einen Studenten aus Indien. Der 2. Weltkrieg beendet
jäh, was noch gar nicht begonnen hatte. In Deutschland heiratet sie ihren deutschen
Verehrer Hans und wird bis 1951 Mutter von 4 Töchtern. Nach dem Krieg und der
Flucht ist die Familie plötzlich bettelarm und auf Hilfe angewiesen.
Ist es Schicksal, dass Lieselotte in Hamburg auf indische Studenten trifft, die sie in
der Deutsch-Indischen Gesellschaft zusammenführt? Dass sie den
Ministerpräsidenten Indiens, Nehru, kennenlernt? Dass sie, einer plötzlichen
Eingebung folgend, ihren Freund aus Schottland in Indien ausfindig macht, einen
intensiven Briefwechsel mit ihm pflegt und schließlich, mit Hilfe ihres Ehemannes,
eine mehrmonatige Reise nach Indien plant, ohne Familie?

Eine, nein zwei ergreifende Liebesgeschichten und den Beginn einer


ungewöhnlichen Reise erzählen die Briefe aus Dietlinde Hachmanns „Wunscherbe“.
Um ihren eigenen Kindern und Geschwistern die unbekannte und faszinierende
Geschichte ihrer Mutter zu erzählen, beschloss Dietlinde Hachmann, ein Buch
darüber zu schreiben.

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