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1/2011 22. Jahrgang Verlagspostamt 6050 Hall · P.b.b., Postzulassungsnummer: 02 Z 030211 M mit JAHRES­

1/2011

22. Jahrgang

Verlagspostamt 6050 Hall · P.b.b., Postzulassungsnummer: 02 Z 030211 M
Verlagspostamt 6050 Hall · P.b.b.,
Postzulassungsnummer: 02 Z 030211 M
mit JAHRES­ BERICHT 2010 zum Heraus­ nehmen!
mit
JAHRES­
BERICHT
2010
zum
Heraus­
nehmen!

64. Generalversammlung

am 20. März in Absam – Jahresberichte 2010

Tiroler Bläserwoche 2011

mit Tiroler Blasorchester am Grillhof: Eine Orchesterwoche, drei Konzerte!

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Thema Bläserwoche 2011 4-7 Aktuelles Neues in der BiT 9 Landeswettbewerb 9

Thema

Bläserwoche 2011

4-7

Aktuelles

Neues in der BiT

9

Landeswettbewerb

9

Kapellmeisterausbildung

10-11

Ehrungen 2010

12-13

Jugendreferententag

14

Jugend im Gespräch

14-15

Jugendblasorchester Wettbewerb

15

Promenatenkonzerte

16

Operngastspiel

16

Jahresbericht Bezirksmeldungen

19-28

Kapellenveranstaltungen

29

In memoriam Service

30

Termine

31

Ausschreibungen

32

Neue Noten

33

Kapellen suchen

34

EdIToRIAl und InHAlT

Geschätzte Leserinnen und Leser der BiT,

und InHAlT Geschätzte Leserinnen und Leser der BiT, wir schreiben schon März 2011, deshalb müsste, nach

wir schreiben schon März 2011, deshalb müsste, nach alter Gewohnheit, die BiT Nr. 1 schon längst aufliegen! Dass dem nicht so ist, hängt damit zusammen, dass das Wort NEU mittlerweile zu den häufig gebrauchten Adjek- tiven im Blasmusikverband Tirol gehört. NEU an dieser Ausgabe ist neben dem spä- teren Erscheinungstermin, eine ganze Menge. So enthält sie – zeitgerecht zur Generalversamm- lung des Verbandes – die Tätigkeitsberichte der Verbandsfunktionäre, in sehr ansprechender und geraffter Form aufbereitet (zum Herausnehmen). Damit hat nun jeder Musikant/jede Musikantin Gele- genheit sich selbst davon zu überzeugen, was gearbeitet wurde und wird.

Es ist mir ein ganz großes Bedürfnis, jenen Leserinnen und Lesern zu danken, die unsere Umfrage (in der letzten Ausgabe) beantwortet haben. Die hohe Akzeptanz der BiT und das überzeugende Votum von 78,66 % für die weitere Zusendung an jedes Mitglied des Blasmusikverbandes hat unserem Bestreben großen Aufrieb gegeben. Es werden alle Bemühungen dahin ge- hen, diese Direktzusendung auch für die Zukunft zu sichern. Bemerkenswert erscheint mir auch, dass 60,51 % der Einsendungen fest- stellen, die Verbandskapellen sollten mehr in ihrer Zeitschrift vertreten sein. Darin ist wohl ein starker Auftrag an Schriftführer und Pressereferenten manifestiert, öfter Beiträge an uns zu senden. Wir freuen uns sehr darüber, behalten uns natürlich vor, die Länge der Texte den Möglichkeiten anzupas- sen. NEU ist auch die Möglichkeit für Mitgliedskapellen des Verbandes, Ver- anstaltungen zu bewerben. Dazu bieten wir (siehe Seite 29) Inserate zu gün- stigen Konditionen an und laden ein, davon reichlich Gebrauch zu machen. „NEU“ gilt selbstverständlich auch für den Inhalt dieser BLASMUSIK in TIROL. Ich freue mich, eine schöne Ausgabe 1/2011 vorlegen zu dürfen und wünsche viel Vergnügen beim Lesen.

Euer Josef Wetzinger

wünsche viel Vergnügen beim Lesen. Euer Josef Wetzinger Die nächste BiT erscheint im Juni 2011 Redaktionsschluss:

Die nächste BiT erscheint im Juni 2011 Redaktionsschluss: 30. April 2011

IMPRESSUM:

Medieninhaber und Herausgeber: Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen | Redaktion: Josef Wetzinger | Redaktionsteam: Siegfried Knapp, Hermann Pallhuber, Michaela Mair, Ursula Strohal, Roland Mair, Wolfram Rosenberger | Produktion: Ablinger.Garber, Medienturm, 6060 Hall i. T., www.ablinger-garber.at | Für den Versand verantwortlich:

Roland Mair Verband: Klostergasse 1, A-6020 Innsbruck, Tel.: 0512/572333, Fax: 0512/572333-60, E-Mail: redaktionBiT@blasmusikverband-tirol.at oder presse@blasmusikverband-tirol.at, www.blasmusikverband-tirol.at | LV-Büro: office@blasmusikverband-tirol.at | Jahresabogebühr e 15,- (ins Ausland plus Porto)

THEmA | Bläserwoche 2011

Fotos: Archiv Blasmusikverband

Musizieren – Dirigieren – Komponieren – Arrangieren

Tiroler Bläserwoche vom 11. bis 15. Juli 2011 mit Tiroler Blasorchester (Neu) – am Grillhof: Eine Orchesterwoche, drei Konzerte!

V iele Neuerungen erwarten im Juli 2011 die Teil- nehmerinnen und Teil-

nehmer der Tiroler Bläserwoche 2011. Für die Instrumentalisten bildet diesmal das Tiroler Blas- orchester 2011 den Schwerpunkt. Dieser neue Klangkörper gibt ne- ben dem ersten Konzert am Grillhof (am Freitag, dem 15. Juli) noch zwei weitere Konzerte im Herbst: Kon- zert beim Kufsteiner Bläserherbst, Konzert beim Tiroler Kapellmei- stertag. Als Dirigent für alle drei Konzerte konnte der interna- tional tätige Tiroler Di- rigent Bernhard Sie- berer gewonnen werden.

Hervorragende Referentinnen und Referenten betreuen die einzelnen

Register individuell, wobei auch das Gruppenspiel nicht zu kurz kom- men wird. Daneben konnte der Weltstar Steven Mead für eine Masterclass

ACHTunG, nEuE BESondERHEIT:

Verschiedene Kurse und Angebote der Tiroler Bläserwoche 2011 wer­ den im Rahmen der neuen Kapell­ meisterausbildung „modell Tirol“ am Tiroler landeskonservatorium als Wahlpflichtfächer angerechnet!

Euphonium/Ba-

 

riton gewonnen

werden.

Die Angebote im Detail:

Aber

auch

Komponisten,

Kurs 1: Tiroler Blasorchester

Dirigenten

Montag, 11. Juli 2011 bis Freitag, 15. Juli 2011

undArrangeure

mit einer zweiten Phase im Herbst 2011

kommen

auf

ihre Rechnung.

wurden

spezielleAngebote entwickelt. Diese Bereiche werden Hermann Pallhuber, Bernhard Sieberer und Klemens Vereno leiten.

Für

sie

Das neue Tiroler Blasorchester 2011 (in Besetzung eines symphonischen Blasorche- sters) bildet das zentrale Element der Tiroler Bläserwoche 2011. Die Teilnehmer/innen werden am Grillhof diesen neuen Klangkör- per mit dem Dirigenten Bernhard Sieberer aus der Taufe heben. Für dieses Orchester suchen wir heuer sehr routinierte und ver- sierte Musikantinnen und Musikanten. Die

Plätze werden deshalb im Rahmen eines kurzen Vorspiels am 10. und 11. Juni 2011 im Vorfeld der Bläserwoche vergeben. Nach der Anmeldung für die Tiroler Bläserwoche auf der Homepage des Landesverbandes erhalten alle Angemeldeten das Notenmaterial für das Vorspiel zugesandt. Nach der Aufnahme sind die Teilnehmer/innen an der Grillhofwoche fixe Mitglieder des Tiroler Blasorchesters 2011 und für die Konzerte im Sommer und Herbst nominiert. Für diese Teilnahme wird auch ein Zertifikat ausgestellt.

ACHTunG! Das Orchester bleibt nach dem Grillhof bestehen und gibt zwei weitere Konzerte im Herbst 2011: Samstag, 5.11.2011:

Konzert beim Tiroler Kapellmeistertag im Veranstaltungszentrum Blaike in Völs; Frei- tag, 11.11.2011: Konzert beim Tiroler Bläser- herbst in Kufstein

Dirigent: Bernhard Sieberer

Bernhard Sieberer wurde in Kitzbühel geboren. Er studierte Dirigieren bei Edgar Seipenbusch und be- suchte Meisterkurse bei Sergiu Celibi- dache, Michael Gielen und bei Gustav Kuhn. 1986-1992 war er der musikalische Leiter des Europasommers in Fiecht. Aufführungen im Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz, beim Steirischen Herbst, bei den Salzburger Festspielen, den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck und den Tiroler Festspielen in Erl. Seine Arbeit mit verschiedenen Orche- stern und Chören ist in zahlreichen CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen doku- mentiert. Bernhard Sieberer unterrichtet re- gelmäßig bei Kursen als Referent für Chorlei- tung und Dirigieren, er war wiederholt Leiter der zweijährigen Chorleiterausbildung des Tiroler Sängerbundes.

Chorleiterausbildung des Tiroler Sängerbundes. Von 1995 bis 2001 war er bei den Salz- burger Festspielen

Von 1995 bis 2001 war er bei den Salz- burger Festspielen musikalischer Leiter der Bühnenmusik von Werner Pirchner zu Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ am Salz- burger Domplatz. 1990 bis 2008 leitete er den Kammerchor Collegium vocale Innsbruck. Seit 1990 leitet er das Vokalensemble Vocap- pella Innsbruck, ist ständiger Gastdirigent bei Jauna Muzika in Vilnius/Litauen und Kulturbeauftragter der Stadt Kufstein. 2008 – 2010 war er verantwortlich für nachhaltige musikalische Entwicklung in Sekem und der Heliopolis Akademie in Ägypten.

Fachreferenen für die einzelnen Instrumente:

Querflöte: Günther Handl, Schulleiter der Landes- musikschule Südöstliches Mittelgebirge; Dozent am Tiroler Landeskonserva- toriumQuerflöte:

Oboe: Ruth Unterkofler, Lehrtätigkeit im Tiroler Landesmusikschulwerk, an der Musikschule Re- gion Telfs und an der Musikschule der Stadt Erbach/D.Oboe:

Fagott: Daniele Muleri, Fagottist im Tiroler Sym- phonieorchester Inns- bruck; Dozent am Tiroler LandeskonservatoriumFagott:

Klarinette: Stefan Köhle, Lehrer im Tiroler Landes- musikschulwerkKlarinette:

Stefan Köhle, Lehrer im Tiroler Landes- musikschulwerk Bläserwoche 2011 | THEmA Klarinette: Stefan Matt, Lehrer
Stefan Köhle, Lehrer im Tiroler Landes- musikschulwerk Bläserwoche 2011 | THEmA Klarinette: Stefan Matt, Lehrer

Bläserwoche 2011 | THEmA

Klarinette: Stefan Matt, Lehrer im Tiroler Landes- musikschulwerkKlarinette:

Saxophon: Peter Girstmair, Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, Wiener Symphoniker, Wiener Philharmoniker, Lehrer an der Städtischen Musik- schule Hall in TirolSaxophon:

Lehrer an der Städtischen Musik- schule Hall in Tirol Trompete/Flügelhorn: Raimund Walder, Leiter der
Lehrer an der Städtischen Musik- schule Hall in Tirol Trompete/Flügelhorn: Raimund Walder, Leiter der
Lehrer an der Städtischen Musik- schule Hall in Tirol Trompete/Flügelhorn: Raimund Walder, Leiter der
Lehrer an der Städtischen Musik- schule Hall in Tirol Trompete/Flügelhorn: Raimund Walder, Leiter der
Lehrer an der Städtischen Musik- schule Hall in Tirol Trompete/Flügelhorn: Raimund Walder, Leiter der
Lehrer an der Städtischen Musik- schule Hall in Tirol Trompete/Flügelhorn: Raimund Walder, Leiter der
Lehrer an der Städtischen Musik- schule Hall in Tirol Trompete/Flügelhorn: Raimund Walder, Leiter der

Trompete/Flügelhorn:

Raimund Walder, Leiter der Landesmusik- schule Kematen

Trompete/Flügelhorn:

Manfred Lugger, Lehrer im Tiroler Musikschulwerk

Horn: Silvia Klingler, Lehrerin an der Musik- schule Hall in Tirol und an der Musikschule Telfs und Umgebung. Lehrauf- trag an der Kunstuniversi- tät Mozarteum Salzburg/ Außenstelle Innsbruck

Tenorhorn/Bariton: Hans Obermeyer, 1. Tenorist und Solist im Polizeiorchester Bayern; Tätigkeit als Musi- ker bei vielen CD-Einspie- lungen renomierter Kapel- len; Mitglied renommierter Bläserensembles und der Hinterberger Musikanten

Posaune: Craig Hansford, Mitglied im Tiroler Sym- phonieorchester Innsbruck, Lehrer an der Musikschule der Stadt Innsbruck

Tuba: Florian Trenk- walder, Lehrer im Tiroler Musikschulwerk

Schlagwerk: Stephan Mader, Lehrer im Tiroler Musikschulwerk

THEmA | Bläserwoche 2011

Das Programm des Tiroler Blasorchesters 2011 steht unter dem Motto „…die Lust, die Kraft und die Liebe am Leben“. Gespielt werden unter anderem klangpräch- tige Werke von C. Saint-Saëns, R. Soutul- lo & J. Vert , Leonard Bernstein und Aram Khachaturian

Kosten:

Kursbeitrag und vier Übernachtungen (Mon- tag bis Freitag) mit Vollpension am Grillhof:

€ 280,-

Zusatznacht von Freitag auf Samstag: € 30,- Kursbeitrag ohne Übernachtung (mit Mittag- und Abendessen): € 180,-

Vorspieltermin: Freitag, 10.6. und Samstag, 11.6.2011 (Ort und Details nach Anmeldung)

Kurs 2: Dirigieren mit Bernhard Sieberer

Montag, 11. Juli – Freitag, 15. Juli 2011

Für diesen Kurs werden engagierte Diri- gentinnen und Dirigenten ALLER Alters- stufen gesucht. Für Anfänger und leicht fortgeschrittene Teilnehmer (hospitierende Teilnehmer/innen) liegt der Schwerpunkt auf dem Dirigierunterricht und der Teilnahme an den Orchestersequenzen. Fortgeschrittene Teilnehmer (aktive Teilnehmer/innen) wer- den neben dem Dirigierunterricht auch in die praktische Orchesterleitung in der Woche eingebunden.

Kosten:

Kursbeitrag und 4 Übernachtungen (Mon-

tag bis Freitag) mit Vollpension am Grillhof:

€ 350,- (aktiv), € 300 (passiv)

Zusatznacht von Freitag auf Samstag: € 30,- Kursbeitrag ohne Übernachtung (mit Mit- tag- und Abendessen): € 260,- (aktiv), € 210,- (passiv)

Kurs 3: Komponieren mit Hermann Pallhuber „My first step“

Montag, 11. Juli – Freitag, 15. Juli 2011

first step“ Montag, 11. Juli – Freitag, 15. Juli 2011 Hermann Pallhuber ist Komponist, Dirigent und

Hermann Pallhuber ist Komponist, Dirigent und Musikpädagoge. Seit 2009 unterrichtet er Bla- sorchesterleitung und In- strumentation an der Mu- sikhochschule Stuttgart.

Seine Kompositionen für Blasorchester und Brass Band wurden mehr- fach ausgezeichnet und werden mittlerweile in ganz Europa gespielt. Pallhuber schreibt

mittlerweile in ganz Europa gespielt. Pallhuber schreibt ausschließlich auf Auftrag. Eine seiner in- ternational

ausschließlich auf Auftrag. Eine seiner in- ternational bekannten Kompositionen ist „Titan´s Progress“ (Teststück bei den British Open in Birmingham 2009), wofür er 2010 den britischen Award „Test Piece of the Year“ erhielt. Sein Werk „Elements of Nature“ ist heuer Pflichtstück beim österreichischen Blasmusikwettbewerb in Feldkirchen. Für den Jugendwettbewerb „Prima la Musica“ entstanden auf Auftrag von Schülerensem- bles viele kleine Stücke in verschiedensten Besetzungen. Seit 2007 ist Hermann Pallhu- ber Landeskapellmeister für Tirol.

Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer für diesen Kurs sind alle jene angesprochen, die in das Komponieren einsteigen wollen, viel- leicht schon einige Vorkenntnisse besitzen, aber bis jetzt noch nicht wirklich komponiert haben. Also weg mit der Schwellenangst – einfach ausprobieren! Als Einstieg dient ein unverbindlicher Informationstag mit Her- mann Pallhuber am 19. April (= Dienstag in den Osterferien) an der PH Tirol.

Kosten:

Kursbeitrag und 4 Übernachtungen (Mon- tag bis Freitag) mit Vollpension am Grillhof:

€ 350,- Zusatznacht von Freitag auf Samstag: € 30,- Kursbeitrag ohne Übernachtungen (mit Mit- tag- und Abendessen): € 260,-

Kurs 4: Masterclass Euphonium/ Bariton mit Steven Mead

Donnerstag, 14. Juli – Freitag, 15. Juli

Es ist wirklich gelungen! Am Donnerstag und Frei- tag wird der weltberühmte Solist Steven Mead sein Wissen für die besten Nach- wuchsmusiker auf Bariton und Euphonium zur Verfü- gung stellen. Voraussetzung für die Teilnahme: Leistungsabzeichen in Gold oder gleichwertige Qualifikation; Kurze Dar- stellung des musikalischen Lebenslaufes. Die Entscheidung über die Aufnahme in den Kurs trifft die Kursorganisation in Absprache mit Steven Mead. Gerne werden auch bestehende Ensembles (z.B. Tenorhornensembles, Tuba- quartett) in die Masterclass aufgenommen.

Tuba- quartett) in die Masterclass aufgenommen. Steven Mead in der Welt der Bläser zu be- schreiben,

Steven Mead in der Welt der Bläser zu be- schreiben, hieße Eulen nach Athen tragen. Er ist sowohl als Solist, Lehrer und Innovator in der Brass-Welt wirklich ein Weltstar. Im Rah- men eines Jahres bewältigt er in der Regel über 75 Solokonzerte. Dabei hat er inzwischen mit allen führenden Brass Bands Soloauftritte ab- solviert. Er war Mitglied in einigen der besten Brass Bands der Welt. Ebenso spielt er aber auch regelmäßig mit Symphonieorchestern (u.a. Trondheim Symphony Orchestra, Lahti

Symphoniy Orchestra, Capella Cracoviensis, Minneapolis Pops Orchestra) und Sympho- nischen Blasorchestern (The Central
Symphoniy Orchestra, Capella Cracoviensis, Minneapolis Pops Orchestra) und Sympho- nischen Blasorchestern (The Central

Symphoniy Orchestra, Capella Cracoviensis, Minneapolis Pops Orchestra) und Sympho- nischen Blasorchestern (The Central Band oft he RAF, The Italian Police Band, The US Army Band). Seit 1990 hat er circa 50 CDs produziert. Mead bemüht sich im Rahmen seiner Funktion als künstlerischer Leiter di- verser Vereinigungen (z.B. SoundInn Brass Austria) um die ständige Erneuerung im „Low Brass“ Bereich. Als Lehrer gibt er sein Wissen als Senior Tutor in Euphonium des Royal Northern College of Music in Manche-

ster UK und in vielen Lehrgängen, Kursen und Workshops in der ganzen Welt weiter.

Kosten:

Kursbeitrag und 1 (eine) Übernachtung (Donnerstag bis Freitag) mit Vollpension am Grillhof: € 350,- Zusatznacht von Freitag auf Samstag: € 30,- Kursbeitrag ohne Übernachtung (mit Mittag- und Abendessen): 300,-

Kurs 5: Abendkurs! 17:00 bis 20:00 Uhr

Arrangieren mit Klemens Vereno Montag, 11. Juli – Donnerstag, 14. Juli

Geboren 1957 in Salz- burg; Studium am Mozarte- um: Komposition (Cesar Bresgen) und Dirigieren; weiteres Kompositionsstu- dium bei Rudolf Kelterborn (Musikakademie Basel). Lehrtätigkeit (Tonsatz, In- strumentation, Partiturspiel, Gehörbildung, Analyse): seit 1978 Universität Mozarteum, 1978-85 auch Brucknerkonservatorium Linz, 2000-08 auch Richard-Strauss–Konservatori- um München; seit 2008 auch Internationale Sommerakademie Mozarteum. Seit 1978 Zusammenarbeit mit der Paul-Hofhaymer- Gesellschaft als Interpret und Komponist (seit 1981 Konzertreihe Alte & Neue Musik). 1988-93 Dirigent des Salzburger Adventsin- gens, für dieses auch kompositorische Bei- träge: neben vielen Bläser- und Chorsätzen vor allem die Oratorien „Sonst bliebe es ein Traum“ (1989-91, 1995, 2005), „Sie haben uns

es ein Traum“ (1989-91, 1995, 2005), „Sie haben uns Fotos: Hofer Bläserwoche 2011 | THEmA a
Fotos: Hofer
Fotos: Hofer

Bläserwoche 2011 | THEmA

a Botschaft bracht“ (2008) und „Wer klopfet an“ (2010). Seit 2000 Vizepräsident der IG Komponisten Salzburg, 2002 und 2005 Co- Intendant des Musikfest Salzburg Weitere Werkauswahl: Passionsoratori- um „Das Leben uns zu schenken“ (2001); Salzburger Domsinfonie für fünf Orgeln und Orchester (1996); Gesänge der Ferne (Hölderlin) für Tenor und 45 Soloinstru- mente (1999); Sinai für zwei Orgeln (1997); PfingstSzene für fünf Blechbläser, Percus- sion und Orgel (1995); Paracelsus–Musik für 6stg. Chor (1993); Piccolissima Sinfoniettina für Orchester (2003); Psalmenmesse (2002); Lieder, Chorwerke, Kammermusik.

Wie kann ich Stücke für mein Orchester anpassen? Wie kann ich aus einem vierstim- migen Satz ein Arrangement für Blasorchester machen? Wo liegen die Kriterien eines guten Arrangements? Wie kann ich z. B. auch ein Klavierstück in eine schöne und stilgerechte Bläserfassung bringen? Neben diesen Fragen werden viele weitere musikalische Fragen von Klemens Vereno mit den Teilnehmer/ innen in vorwiegend praktischer Arbeit be- antwortet. Die Kursorganisatoren wünschen sich viele Interessierte, die dieses Abendange- bot (ohne Übernachtung) wahrnehmen. An- gesprochen werden vor allem Kapellmeister und Interessierte. Gute Kenntnisse in der all- gemeinen Musiklehre müssen vorausgesetzt werden. Vorkenntnisse im Arrangieren und Komponieren werden NICHT erwartet.

Kosten:

Kursbeitrag: (ohne Übernachtung und Essen) Montag bis Freitag: € 100,-

Neben den Kursangeboten wird wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm auf dem Grillhof angeboten.

Die Teilnehmergebühren decken vor allem die Übernachtungs- und Verpflegungskosten auf dem Grillhof ab. Ein Großteil der weiteren Kosten (vor allem für die Referentinnen und Referenten) wird vom Blasmusikverband Ti- rol übernommen. Die Anmeldung zu allen Kursen erfolgt über die Homepage des Tiroler Blasmusik- verbandes www.blasmusikverband-tirol.at (online Formular) Anmeldezeitraum: Montag, 28. März bis Montag, 26. April 2011 Weitere Auskünfte: wernermayr61@gmail. com oder office@blasmusikverband-tirol.at Tel.: 0043(0)664 154 09 33 n

Gastlichkeit und Tradition am Unteren Stadtplatz • Uriges Bierverlies im Augustinerkeller mit eigener Speisekarte bis
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täglich von 11.00-14.00 & 18.00-23.00 Uhr
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täglich 10.00-01.00 Uhr
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Hotel RestauRant GoldeneR enGl, Pächter: Günter Oberhofer
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Neues in der BiT, Landeswettbewerb | AKTuEllES

Umfrage Ergebnisse – Neues in der BiT

U m alle Mitglieder mit unserer Ver-

teilweise:

73 (absolut)

23,25 %

bandszeitschrift zu erreichen, hat

nein:

2 (absolut)

00,64 %

sich der Blasmusikverband ent-

keine Antwort:

11 (absolut)

03,50 %

schlossen, jedem Musikanten und jeder Mu- sikantin die BiT zuzusenden. Wenn es die fi- nanzielle Situation zulässt, soll dies eine blei-

bende Einrichtung werden. Natürlich wollten

Gesamt:

314 (absolut)

Frage 4: Sind die Fachbeiträge und Be­ richte für dich interessant?

wir dazu auch die Meinungen der Musikant/

ja:

195 (absolut)

62,10 %

innen einholen.

teilweise:

101 (absolut) 32,17 %

nein:

4 (absolut)

01,27 %

Die Beantwortung der Fragen

keine Antwort:

14 (absolut)

04,46 %

aus Ausgabe 4/2010 der BiT ergab folgendes Ergebnis:

Gesamt:

314 (absolut)

Frage 5: Sind deiner meinung nach die

Frage 1: Hast du die „Blasmusik in Tirol“

musikkapellen genug in der BiT vertreten?

schon früher einmal gelesen?

ja:

228 (absolut)

29,30 %

oft:

151 (absolut)

48,09 %

könnte mehr sein: 190 (absolut)

60,51 %

manchmal:

115 (absolut)

36,62 %

nein:

22 (absolut)

07,01 %

nie:

38 (absolut)

12,10 %

keine Antwort:

10 (absolut)

03,18 %

keine Antwort:

10 (absolut)

03,18 %

Gesamt:

314 (absolut)

Gesamt:

314 (absolut)

Viele durchwegs positive Anregungen und Vorschläge wurden eingebracht. Eine 8-jährige Schülerin schrieb uns: Bin 8 Jahre alt, lerne seit heuer Klarinette und möchte ein eigenes Instrument gewinnen :) die Zeitung lese ich dann, wenn ich größer bin. Julia

Bei der Verlosung in der erweiterten Vorstandssitzung am Grillhof wurden folgende Preisträger ermittelt:

3. bis 8. Preis: eine CD „TIROL TERRA

FORTIS“ STMK Wilten Hermann Hainzer MK Scharnitz, Mira Angerer Knappenmusik Schwaz, Romed Ennemoser MK Sölden, Günter STMK Al-

lerheiligen, Christina Fritz BMK Kirchbichl, Sandra Würtenberger MK Absam, Daniel Nairz BMK Aldrans, Markus Pichler MK Prägraten

2. Preis: Notengutschein im Wert

 

Frage 6: liest du andere Blasmusik­

von € 200,- TSS Musikverlag Stubai

Frage 2: Ist es deiner meinung nach

Fachzeitschriften?

Herbert Eberl

wichtig, dass jede(r) musikant(in)

ja:

149 (absolut)

47,45 %

Thomas Happacher MK Sillian

in Tirol „seine (ihre) BiT“ erhält?

nein:

156 (absolut) 49,68 %

1.

Preis: 1 Klarinette im Wert von

ja:

247 (absolut)

78,66 %

keine Antwort:

9 (absolut)

02,87 %

€ 1.500,- Fa. Hammerschmidt

nein:

58 (absolut)

18,47 %

Gesamt:

314 (absolut)

Walter Stock BMK Tux

keine Antwort:

9 (absolut)

02,87 %

Gesamt:

314 (absolut)

Wir sehen das Ergebnis der Umfrage als

Wir gratulieren den Gewinnern!

Frage 3: Enthält die BiT für dich wis­ senswerte mitteilungen?

Auftrag, die Zeitung auch zukünftig an alle Mitglieder zu senden. Im Rahmen der Umfrage bestand auch

möglichkeit der Veranstaltungs­ ankündigung:

ja:

228 (absolut) 72,61 %

die Möglichkeit Anmerkungen zu machen.

Eine weitere Neuerung in der BiT ab der

Erster Landesbewerb „Musik in Bewegung“ Samstag 1. Oktober 2011, Fußballstadion Schwaz mit erlebnisreichen
Erster Landesbewerb
„Musik in Bewegung“
Samstag 1. Oktober 2011, Fußballstadion Schwaz
mit erlebnisreichen Rahmenprogramm
Der Blasmusikverband Tirol und der Musikbund Schwaz laden ein.
Die Teilnahme ist in den Stufen B bis E möglich.
Anmeldungen über die Homepage des Landesverbandes
Nachmeldungen noch möglich!

nächsten Ausgabe ist das Angebot an alle Mitgliedskapellen, ihre Veranstaltungen

(Konzerte, Feste,

zu können. Es werden genormte Kästchen (Größe 3,50 x 9,00 cm) um € 30,- an- geboten. Darin können ein Foto und die wichtigsten Daten angeführt werden. So soll ein Veranstaltungskalender der musi- kalischen Feste und Konzerte für ganz Tirol entstehen. Auf zahlreiche Einsendungen freut sich das BiT­Redaktionsteam!

)

in der BiT ankündigen

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, ein Inserat in der BiT zu schalten. Die verschiedenen Möglichkeiten der Schaltung sind auf der Homepage www.blasmusik- verband-tirol.at in der Tarif-Info zu finden. Mitgliedskapellen erhalten auf die Inse- ratschaltung eine 50%ige Ermäßigung!

n

AKTuEllES | Kapellmeisterausbildung

Gemeinsam in Tirol auf dem Weg zum Kapellmeister

Die Dirigentenausbildung für Blasorchesterleiter ab Herbst 2011 als neues „Modell Tirol“

S eit 2003 wird am Tiroler Landeskon- servatorium ein 6-semestriger Lehr- gang für angehende Blasorchesterdi-

rigenten angeboten. Beinahe ebenso lang steht an den Tiroler Landesmusikschulen ein

Basisangebot „Ensembleleitung – Blasorche- ster“ mit 4 Semestern zur Verfügung. Der Blasmusikverband Tirol wiederum bietet seit 2007 ebenfalls einen durchgängigen 4- bzw. 6-semestrigen Ausbildungskurs. Hinzu kom- men noch Weiterbildungsseminare, Fortbil- dungsmodule, Bläsertage und Bläserwochen in den verschiedenen Institutionen und Mu- sikbezirken. Auf Initiative des Landes Tirol und auf Wunsch unseres Präsidenten LH Günther Platter ist im vergangenen Jahr nun ein „Modell Tirol“ in der Blasorchesterdiri- genten- und Kapellmeisterausbildung dis- kutiert und entwickelt worden. Dabei sind alle Ausbildungsanbieter (TLK, TMSW und BVT) in Kooperation getreten, um die Ka- pellmeister- und Dirigieranwärter in Tirol in einem Ausbildungsmodell zu versam- meln und ein an den Bedürfnissen unserer Tiroler Musikkapellen und der allgemei- nen Blasmusikszene orientiertes Angebot zu schaffen. Dieses Angebot soll mehrere Einstiegsmöglichkeiten bieten und je nach den persönlichen Zielen der Kapellmeiste- raspiranten auch verschiedene öffentlich anerkannte Abschlüsse bieten. Das Motto lautet: Ausbildung von der Pieke auf und für die Basis, bis hin zum Lehrgangs- und Exzellenzdiplom des Tiroler Landeskonser- vatoriums – und das in einem gebündelten und für jeden Interessenten individuell ge- staltbaren Ausbildungsmodell. Die Kooperationspartner (Konservato- rium, Musikschulwerk und Blasmusikver- band) können dabei ihr bisheriges Profil beibehalten, sind aber an den Berührungs- punkten und inhaltlichen Überschneidungen auf einander abgestimmt und somit für alle

Teilnehmer in der Struktur transparent und in den Inhalten kompatibel. Derzeit nutzen rund 50 Musikschülerinnen und Musikschüler das Angebot einer Diri- giergrundausbildung an den Tiroler Musik- schulen. Am Tiroler Landeskonservatorium besuchen im Moment 11 Studierende den Lehrgang Blasorchesterleitung. Im Tiroler Blasmusikverband nehmen zurzeit über 50 Teilnehmer an den Fortbildungsmodulen für Kapellmeister und an den Schnuppermodulen für Einsteiger teil. Diese insgesamt weit über 100 angehenden Blasmusikfachleute sind in Zukunft nun im „Modell Tirol“ vereint und können die inhaltlichen Gemeinsamkeiten der bis jetzt getrennten Ausbildungsangebote nützen und – wenn gewünscht – zeitsparend miteinander kombinieren. Das Modell Tirol für Blasorchesterleitung ist im Kern ein Lehr- gangsmodell über sechs Semester und eröff-

net individuell sinnvolle Varianten von 4 bis maximal 10 Semestern Ausbildungszeit.

Basisausbildung an vier Tiroler Landesmusikschulen – Weiterfüh- rende Ausbildung am Tiroler Lan- deskonservatorium

Der Vorteil und der Nutzen der künftigen Kooperation liegen darin, dass die Basis- ausbildung (die Semester 1 und 2 des Lehr- ganges) in vier verschiedenen Tiroler Regi- onen an sogenannten „Schwerpunkt-Landes- musikschulen“ (Kufstein, Lienz, Landeck und Kematen-Völs) absolviert werden kann und dass durch eine direkte Anrechnung dieser Basisausbildung das Tiroler Landeskonser- vatorium diese Ausbildung weiterführt. Die Abschlussprüfung am Tiroler Musikschul- werk ist Voraussetzung für ein Weiterstudi- um am Tiroler Landeskonservatorium.

Tiroler Musikschul- werk ist Voraussetzung für ein Weiterstudi- um am Tiroler Landeskonservatorium. 1 0 BiT |

10 BiT | März

Direkter Einstieg am Konservato- rium nach wie vor möglich

Ein direkter Einstieg in den Lehrgang am Konservatorium ist wie bei allen Aus- bildungsfächern mittels Aufnahmeprüfung möglich. Die Teilnehmer absolvieren dann innerhalb von vier Semestern den Lehrgang Blasorchesterleitung und erhalten das Lehr- gangsdiplom des Tiroler Landeskonservato- riums. Bei besonderer Befähigung kann dann noch ein individuelles Exzellenzstudium an- geschlossen werden.

Die Rolle des Blasmusikverbandes Tirol im neuen Tiroler Ausbil- dungsmodell

Im Modell Tirol liegen für unseren Blas- musikverband die Aufgaben vor allem in den Wahlpflichtfächern des Ausbildungsringes:

Die bestehenden Fortbildungsangebote, wie die Tiroler Bläserwoche, der Kapellmeistertag oder die im letzten Jahr eingeführte Reihe der Ka- pellmeisterfortbildungen bleiben erhalten und können im Rahmen des neuen Ausbildungs- modelles für den Lehrgang im TLK/TMSW als verpflichtende Wahlfächer genützt werden. Natürlich kann jede und jeder alle Angebote des BVT auch weiterhin unabhängig vom neuen Lehrgang wie gewohnt besuchen. Das heißt weiterhin auch, dass zum Beispiel Kapell- meistertätigkeiten bei Musikkapellen für die Lehrgangsteilnehmer aus unseren Vereinen als Ausbildungseinheiten geltend gemacht werden können. Wichtig ist für den Tiroler Blasmusik- verband, wie bisher eine besonders praxisbezo- gene Ausbildung anbieten zu können, eine Aus- bildung, die auch die Tätigkeit aus der Praxis unserer Kapellmeister in Tirol miteinbezieht.

Blasorchesterleitung „Modell Tirol“:

Elemente: zusammenhängend, jedoch

auch unabhängig voneinander wählbar …

• Tiroler Musikschulwerk – Vier Schwerpunktschulen:

– 2 Semester Ensembleleitung

– 2 Semester Grundstudium Lehrgang „Blasorchesterleitung“

Abschluss: Musikschulabschlusszeugnis „Ensembleleitung-Blasorchester“

• Tiroler Landeskonservatorium:

– 4 Semester Hauptstudium „Blasorchesterleitung“ Abschluss: Lehrgangsdiplom Blasorchesterleitung des TLK

– 2 Semester Exzellenzstudium „Blasorchesterleitung“ Abschluss: Exzellenzdiplom Blasorchesterleitung des TLK

• Blasmusikverband Tirol: (Veranstal- tungen im Ausbildungsring)

– Fortbildungsmodule für Kapellmeister, Teilnahmezertifikat

– Schnuppermodule für Einsteiger, Teilnahmezertifikat

– Tiroler Bläserwoche / Tiroler Orchesterwoche, Teilnahmezertifikat

– Tiroler Kapellmeistertag, Teilnahmezertifikat

Das „Modell Tirol“ für Blasorchesterlei- tung bietet also ab Herbst 2011 die Möglich- keit, von den allerersten Dirigierversuchen bis zur Exzellenzphase einen 5-jährigen Weg zu durchlaufen und dabei mit vielen Lehrern, Institutionen und Persönlichkeiten aus der Blasmusikwelt in Kontakt zu kommen, um bestmöglich für die Arbeit als Kapellmeister in Tirol, als Dirigent für Ensembles und Blas- orchester über Tirols Grenzen hinaus gerüstet zu sein und sogar als Referent, Lehrer und Dozent für Blasmusik im Musikschulwesen oder in Blasmusikverbänden – ausgestattet mit einem besonderen Qualifikationsnach- weis – tätig zu werden.

n

besonderen Qualifikationsnach- weis – tätig zu werden. n Anmeldetermine: Tiroler musikschulwerk:

Anmeldetermine:

Tiroler musikschulwerk:

Ensembleleitung/Grundstudium „Blasorchseterleitung“ Eignungstest/Aufnahmeprüfung Schuljahr 2011/2012 (Information: www.tmsw.at)

Tiroler landeskonservatorium:

Aufnahmeprüfung Studienjahr

2011/2012

(Information: www.tirol.gv.at/themen/bil- dung/einrichtungen/konservatorium)

Blasmusikverband Tirol:

Tiroler Bläserwoche/Orchesterwoche 2011, Fortbildungsmodule (Information www.blasmusikverband-tirol.at)

Kapellmeisterausbildung | AKTuEllES

„Die qualitativen An- sprüche – musikalisch, didaktisch, organisa- torisch – an die Ka- pellmeister sind

„Die qualitativen An- sprüche – musikalisch, didaktisch, organisa- torisch – an die Ka- pellmeister sind stark gestiegen!

dr. nikolaus duregger, direktor des Tiroler landeskonservatorium

nikolaus duregger, direktor des Tiroler landeskonservatorium „Dieses Modell ist in seiner Qualität und mit den damit

„Dieses Modell ist in seiner Qualität und mit den damit geschaf- fenen Möglichkeiten österreichweit einzig- artig!“

Helmut Schmid, landesmusikschulin­ spektor Tiroler musikschulwerk

Schmid, landesmusikschulin­ spektor Tiroler musikschulwerk „Eine möglichst effizi- ente, auf die Bedürf- nisse

„Eine möglichst effizi- ente, auf die Bedürf- nisse unserer Musik- kapellen abgestimmte

Orchesterleiter-Ausbil-

dung soll die zukünfti- ge Kooperation in der Bündelung der Kräfte zwischen dem Tiroler Musikschulwerk, dem Blasmusikverband Tirol und dem Tiroler Landeskonservatorium bieten.“ Reg.­Rat Siegfried Knapp, obmann des Tiroler Blasmusikverbandes

Siegfried Knapp, obmann des Tiroler Blasmusikverbandes „Die Verantwortlichen des Landes Tirol mit ihren

„Die Verantwortlichen des Landes Tirol mit ihren Blasmusikinsti- tutionen haben durch die Institutionalisierung der Ausbildung zum Blasorchesterdirigenten von der Basis bis zur Spitze einen großen innovativen Zu- kunftsschriftt setzen können!“ mag. Thomas ludescher, landeskapellmeister Vorarlberg

mag. Thomas ludescher, landeskapellmeister Vorarlberg „Dieses neue Ausbil- dungsmodell soll mit- helfen, den

„Dieses neue Ausbil- dungsmodell soll mit- helfen, den steigenden Bedarf an Kapellmei- stern für die Musikka- pellen in Tirol mit gut ausgebildeten Persön- lichkeiten zu decken.“

mag. Hermann Pallhuber, landeskapellmeister Tirol

Fotos: Privat

AKTuEllES | Ehrungen

Wir gratulieren zur Ehrung

LV-Auszeichnungen 2010

Ehrenmitgliedschaft

Fischler Franz DR

Ehrenpräsident des Blasmusikverbandes Tirol

Ebenbichler Herbert DR

Ehrenlandesverbandsobmann

Verdienstzeichen Gold

Fleisch Martin

STMK Landeck-Perjen

Ehrenobmann

Frischmann Eugen

MK Imsterberg

60 Jahre aktives Mitglied

Guggenbichler Josef

STMK Rattenberg-Radfeld

60 Jahre aktives Mitglied

Gutternig Gottfried

STMK Igls-Vill

60 Jahre aktives Mitglied

Heiseler Karl

MK Ladis

60 Jahre aktives Mitglied

Höllrigl Karl

MK Zaunhof

60 Jahre aktives Mitglied

Kirchmair Sebastian

BMK Hinterthiersee

60 Jahre aktives Mitglied

Klingler Alfred

MK Götzens

60 Jahre aktives Mitglied

Köll Siegfried

MK Mieming

60 Jahre aktives Mitglied

Kudrnovsky Hans

MK Götzens

60 Jahre aktives Mitglied

Luxner Ferdinand

MK Strass i.Z.

60 Jahre aktives Mitglied

Mair Johann

BMK Münster

60 Jahre aktives Mitglied

Marthe Nikolaus

MK Wildermieming

60 Jahre aktives Mitglied

Oberkofler Hermann

MK Zams

60 Jahre aktives Mitglied

Pendl Heinrich

BMK Ried-Kaltenbach

60 Jahre aktives Mitglied

Schmid Helmut

Blasmusikverband Tirol

Landesjugendreferent des BVT

Stigger Siegfried

Blasmusikverband Tirol

Landestabführer des BVT

Troger Walter

MK St. Urlich a.P.

60 Jahre aktives Mitglied

Troppmair Ludwig

MK Fritzens

Bez.Obmann/Obmann

Übergänger Franz

MK Matrei-Mühlbachl-Pfons

60 Jahre aktives Mitglied

Waldhart Norbert

MK Flaurling

60 Jahre aktives Mitglied

Wilhelm Alfred

MK Ehrwald

60 Jahre aktives Mitglied

Wilhelm Richard

MK Biberwier

60 Jahre aktives Mitglied

Verdienstzeichen in Silber

Eberl Werner Grinsp

Polizeimusik Tirol

Kapellmeister

Eder Horst

BMK Ebbs

Schriftführer

Friesinger Rudolf

MK St. Johann i,T,

Jugendreferent

Ganglberger Ernst

MK Leutasch

Kapellmeister

Glanzer Hans-Peter

Hauger MK Leisach

Kapellmeister

Kirchmair Alois

MK Prägraten

Obmann

Kostner Peter Prof.Dr.

MK Hatting, STMK Wilten

Kapellmeister

Kröll Wilhelm

MK St. Johann i.T.

Kplm.Stv.

Lener Sepp

STMK Igls-Vill

Obmann

Lorenz Martin

MK Galtür

Kassier

Pedarnig Ludwig

MK Schlaiten

Kapellmeister

Perl Manfred

MK Elmen

Kapellmeister

Possenig Roman

MMK Nußdorf-Debant

Kapellmeister

Verdienstzeichen in Grün

Astl Christine

Knappenmusikkapelle Fieberbrunn

Kassier

Atzl Helmut

BMK Vorderthiersee

Jugendreferent

Außerhofer Oktavio

MK Stanzach

Zeugwart

Baumann Robert

MK Fügen

Obmann

Baumgartner Hansjörg

MK Oberlienz

Trachtenwart

Beirer Dietmar

MK Pflach

Kplm.Stv.

Bellinger Manfred

BMK Landl

Kapellmeister

Beyrer Günther

MK Pflach

Kapellmeister

Blassnig Eduard

MMK Nußdorf-Debant

Obmann

Bramböck Paul

STMK Amras

Kapellmeister

Eder Hansjörg

MK Hippach

Kassier

Friesenbichler Helfried

STMK Wilten

Trachtenwart

Ginther Richard

MK Stanzach

Stabführer

Großlercher Philipp

MK St.Veit i.Def.

Kapellmeister

Happ Arnold

MK Axams

Huber Andreas

MK Hatting

Kassier Stv.

Kathrein Erwin

MK Stanzach

Obmann

Klotz Werner

MK Huben i.Ötztal

Obmann

Knoll Christian

BMK Kramsach

Notenwart

Krabichler Hermann

MK Elbigenalp

lj.Funktionär

Kröll Robert

MK St. Jakob i.Def.

Obmann

Larcher Karl

Postmusik Imst

Kassier

Mair Alfons

MK Prägraten

Zeugwart

Mair Johann

MK Hopfgarten i.Def.

Kapellmeister

Mark Karl HR DR

Bürgermeistermusikkapelle

Kapellmeister

Megele Roland

MK Vils

Kapellmeister

Mladek Bernhard

STMK Wilten

Kassier

Moosbrugge Mario

MK Pians

Kapellmeister

Moser Franz jun.

MK Dölsach

Obmann

Oberladstätter Markus

MB Schwaz

Bez.Jugendreferent

Pallhuber Hermann Mag.

MK Fritzens

Kapellmeister

Pfeifer Hubert

MK Kappl

Kapellmeister

Possenig Hannes

MK Oberlienz

Notenwart

Rädler Dietmar

MK Schattwald

Jugendreferent

Raggl Manfred

MK Arzl i.P.

Kapellmeister Stv.

12 BiT | März

Salcher Reinhard

MK Bannberg

Kapellmeister/Stabführer

Scheiber Christoph

MK Ehenbichl

Obmann

Scheiber Ulrich

MK Elbigenalp

Notenwart

Schernthaner Helmut

BMK Mariatal

Jugendreferent

Schneeberger Peter

MK Oberlienz

Instrumentenwart

Schrattenthaler Hannes

BMK Kirchbichl

Obmann

Schreiner Mathias

MK Vils

Jugendreferent

Singer Martin

Bürgermusikkapelle Höfen

Chronist

Spiß Hermann

MK Hatting

Obmann Stv.

Spöck Martin

BMK Auffach

Kapellmeister

Stoll Harald Ing.

MK Arzl i.P.

Thaler Hermann

BMK Ebbs

Kassier

Walser Günther

MK Ischgl

Jugendreferent

Wechselberger Johann

MK Weißenbach a.L.

Obmann

Wiedemayr Ludwig

MK Heinfels

Obmann

Wieser Josef

BMK Erl

Kapellmeister

Wolf Max

MK Elbigenalp

Zeugwart

Verdienstmedaille 65 Jahre

Bletzacher Josef

MK Alpbach

Gapp Martin

MK Aldrans

Guggenberger Lorenz

STMK Hötting

Hausberger Anton

MK Kelchsau

Höllwarth Franz

Orig. Tiroler Kaiserjägermusik

Kirchmair Josef

MK Baumkirchen

Leitner Johann

STMK Rattenberg-Radfeld

Sembenotti Albert

STMK Pradl

Wolf Josef

MK Ladis

Verdienstmedaille 60 Jahre

Fleisch Martin

STMK Landeck -Perjen

Frischmann Eugen

MK Imsterberg

Guggenbichler Josef

STMK Rattenberg-Radfeld

Gutternig Gottfried

STMK Igls-Vill

Heiseler Karl

MK Ladis

Höllrigl Karl

MK Zaunhof

Hornbacher Anton

BMK Jenbach

Kichmair Sebastian

BMK Hinterthiersee

Klingler Alfred

MK Götzens

Köll Siegfried

MK Mieming

Kudrnovsky Hans

MK Kematen

Luxner Ferdinand

MK Strass i.Z.

Mair Johann

BMK Münster

Marthe Nikolaus

MK Wildermieming

Oberkofler Hermann

MK Zams

Pendl Heinrich

BMK Ried-Kaltenbach

Presslaber Albert

MK Matrei i.O.

Rainer Hansjörg

MK Matrei i.O.

Troger Walter

St. Ulrich a.P.

Übergänger Franz

MK Matrei-Mühlbachl-Pfons

Waldhart Norbert

MK Flaurling

Wilhelm Alfred

MK Ehrwald

Wilhelm Richard

MK Biberwier

Wimmer Kaspar

BMK Niederau

Verdienstmedaille 55 Jahre

Altenburger Winfried

STMK Rattenberg-Radfeld

Brunner Johann

BMK Niederau

Ebenbichler Herbert DR

Speckbacher STMK Hall

Egger Erich

MK Matrei i.O.

Eller Oswald

MK Matrei-Mühlbachl-Pfons

Enthofer Rudolf

BMK Münster

Etschberger Franz

STMK Lienz

Feyersinger Stefan

BMK Söll

Giuliani Anton

BMK Jenbach

Gratz Alois

MK Kals a.G.

Gschwenter Maximilian

MK Matrei-Mühlbachl-Pfons

Gürtler Norbert

BMK Stans

Gwiggner Alois

BMK Niederau

Handl Franz

MK Mils

Klaunzer Josef

MK Matrei i.O.

Kleinhans Kurt

MK Elmen

Klocker Manfred

MK Matrei i.O.

Lechner Andreas

Senseler MK Volders

Lindner Karl

MK Zell a.Z.

Mattle Josef

MK Pians

Mayr Josef

MK Aldrans

Melmer Anton

MK Flaurling

Mungenast Helmut

MK Grins

Neuner Hubert

MK Leutasch

Niederkofler Franz

MK Aldrans

Oppacher Rudolf

BMK Bruckhäusl

Ortner Johann

MK Abfaltersbach

Perkhofer Eduard

MK Wenns

Pfohl Siegfried

Speckbacher STMK Hall

Posch Josef

MK Völs

Reich Hermann

MK Tarrenz

Röck Ernst

MK Roppen

Seisl Peter

MK St. Jakob i.H.

Triendl Maximilian

Speckbacher MK Rinn

Unterberger Helmut

Speckbacher MK Gnadenwald

Unterkircher Otmar

MK St. Jakob i.Def.

Wachter Franz

MK Götzens

Walder Josef

MK Kartitsch

Wett Karl

MK Pfaffenhofen

Wörz Rudolf

MK Weißenbach am Lech

Verdienstmedaille 50 Jahre

Aigner Josef

MK Natters

Antretter Wenzel

MK Westendorf

Ascher Otto

BMK Münster

Auer Hugo

BMK Brandenberg

Daigl Karl

MK Uderns

Danzl Anton

MK Hochfilzen

Dreier Josef

MK Zöblen

Falschlunger Paul

MK Fulpmes

Fasser Friedl

MK Lermoos

Foidl Josef sen.

MK Oberndorf

Frank Johann

MK Gaimberg

Friesenbichler Helfried

STMK Wilten

Ganner Peter

MK Aldrans

Grässling Johann

BMK Tux

Haid Ewald

MK Musau

Haider Hansjörg

MK Sellrain

Haun Oswald

MK Uderns

Hechenberger Blasius

MK Kirchdorf

Hinteregger Philipp

MK Telfes i.St.

Hirnsberger Christian sen.

MK Oberndorf

Hochfilzer Josef

MK Oberndorf

Hölbling Franz

Bundesbahn MK Innsbruck

Hölzl Josef

MK Westendorf

Hörbiger Peter

BMK Auffach

Jumker Johann

Swarovski MK Wattens

Knoll Johann

BMK Kundl

Kollnig Karl

MK Gaimberg

Kreidl Kurt

Speckbacher STMK Hall

Larcher Karl

MK Wenns

Lechner Franz

MK Rum

Lichtmannegger Georg

MK Oberndorf

Lichtmannegger Michael

MK Oberndorf

Mair Hermann

MK Vals St. Jodok

Mair Roland

MK Pfaffenhofen

Maizner Josef

MK Ranggen

Mark Hugo

MK Kaunertal

Mauracher Hans

BMK Eben a.A.

Mittner Johann

MMK Brixlegg

Moser Georg

MK Abfaltersbach

Mühlmann Josef

MK Gaimberg

Müller Reinhard

MK Schattwald

Neuschwendter Jakob

MK Kelchsau

Niedertscheider Alois

MK Gaimberg

Oberkofler Hugo

MK Zams

Oppl Ernst

MK Tarrenz

Peer Josef

BMK Angath

Pressl Josef

MK Pinswang

Rappold Johann

BMK Kundl

Ruepp Werner

MK Nassereith

Salvenmoser Erich

Trad.Bergknappen MK Jochberg

Schönherr Johann

MK Neustift i.St.

Spiß Arthur

MK Fließ

Stadler Anton

BMK Oberau

Steffan Alfons

MK Aldrans

Steinbacher Peter

BMK Kundl

Steiner Franz

Orig. Tiroler Kaiserjägermusik

Steinlechner Ernst

MK Wattenberg

Stock Peter

BMK Tux

Stotter Hubert

MMK Nußdorf-Debant

Strasser Franz

MK Brixen i.T.

Thaler Ernst

MK Fritzens

Trenkwalder Jörg Ing.

STMK Innsbruck-Arzl

Trinkl Egon

MK Zell a.Z.

Tschuggmall Max

MK Serfaus

Tschurtschenthaler Paul

MK Gaimberg

Wahrstätter Franz

MK Westendorf

Zimmermann Karl

MK Uderns

Verdienstmedaille 40 und 25 Jahre siehe Homepage www.blasmusikverband­tirol.at

Ehrungen | AKTuEllES

ÖBV Auszeichnungen

Verdienstkreuz in Gold:

Haun Johann

MB Zillertal

Ehrenbezirksobmann

Schönherr Johann

BVT

Finanzreferent-Stv. BVT

Wasle Richard OSR

AMB

Ehrenbezirksobmann AMB,

LV-Obmann-Stv.

Verdienstkreuz in Silber:

Mayr Oswald

BMK Söll

Bezirkskapellmeister

Verdienstmedaille Gold:

Bletzacher Hansjörg

BMK Alpbach

Dellacher Peter

MB Lienzer-Talboden

Friesinger Rudolf

MK St. Johann i.T.

Glanzer Hans-Peter

MB Lienzer-Talboden

Greil Herbert

MK Pfunds

Greiter Josef

BMK Kramsach

Huber Hans

BMK Kramsach

Hubert Herbert

BMK Kramsach

Jaud Hans

BMK Kramsach

Jehle Johann

MK St.Jakob a.A.

Knoll Thomas

BMK Kramsach

Koller Karl

MK Tobadill

Kröll Wilhelm

MK St. Johann i.T.

Luchner Franz

BMK Kramsach

Messner Adolf

MK Gschnitz

Mühlmann Josef

MK Innervillgraten

Schaller Sebastian

MB Pustertal-Oberland

Schwarz Manfred

MK Karrösten

Schweinberger Christian

MK Hart i.Z.

Tiefnig Christian

MB Lienzer-Talboden

Weissbacher Peter

BMk Auffach

Wett Karl

MK Pfaffenhofen

Wimmer Johann

Knappenmusikkapelle

Fieberbrunn

Förderer der Tiroler Blasmusik

 

Alkin Herta

Achenkirch

BMK Achenkirch

Eisenkeil Andreas

Vomp

BMK Vomp

Hauser Balthasar

Stanglwirt

Going, MK Going

Huter Cilli

Piller, MK Piller

Kathrein Walter

Völs, MK Völs

Kleinhans Johann

Bgm.

Pettnau, MK Pettnau

Klimmer Jakob

St. Jakob a.A., MK St. Jakob a.A.

Ladinser Max

Kufstein, STMK Kufstein

Mangott Georg

Alt Bgm.

Serfaus, MK Serfaus

Neururer Siegfried

Bgm.

Arzl i. P., MK Arzl i.P.

Payr Robert

BMK Kirchbichl

Rimml Hans

Arzl i. P., MK Arzl i.P.

Schöser Fritz

Schwaz, Knappenmusik Schwaz

Schubert Karl-Josef

Bgm.

Vomp, BMK Vomp

Seethaler Helmut

Vorderthiersee, BMK Vorderthiersee

Unterpertinger Horst

Bgm.

Kematen, MK Kematen

Werner Adi

St. Christoph a.A., MK St. Jakob a.A.

Ehrenurkunden für musikkapellen

MK Pettnau

50 Jahre

Bürgermusikkapelle Absam

100 Jahre

MK Stanz b.L.

100 Jahre

BMK Walchsee

150 Jahre

BMK Gerlos

150 Jahre

MK Roppen

175 Jahre

MK Längenfeld

175 Jahre

MK Axams

200 Jahre

MK Arzl i, Pitztal

200 Jahre

BMK Kundl

225 Jahre

MK Schönwies

225 Jahre

AKTuEllES | Jugendreferententag, Jugend im Gespräch

AKTuEllES | Jugendreferententag, Jugend im Gespräch und wie sich das Ganze steigert – zum ge- meinsamen
AKTuEllES | Jugendreferententag, Jugend im Gespräch und wie sich das Ganze steigert – zum ge- meinsamen

und wie sich das Ganze steigert – zum ge- meinsamen Spiel von bekannten Melodien, mehrstimmig, mit verschiedenen Rhythmen, eingebauten Soli etc. Yamaha ist ein engagier- ter Sponsor des Modells „Bläserklasse“ und so durften wir auch von Seiten dieses Instru- mentenanbieters allerlei erfahren. Nach der gemeinsamen Mittagspause stell- ten uns drei frischdiplomierte Jugendreferen- tInnen ihre Projektarbeiten vor und Horst Lehner, Koordinator für schulische Gewalt- & Suchtprävention beim LKA Tirol, referierte

„Gratulation zum gelungenen ersten Jugendreferententag! Es hat echt Spaß gemacht und ich fände es toll, wenn die- ser zum Fixpunkt würde.“ Peter Glanzer, Bezirksjugendreferent lienzer Talboden

über Gewalt in Schulen und unter Jugend- lichen. Zum musikalisch-beeindruckenden Ende spielte das prämierte Saxophon-Quar- tett „Saxn Socks“, und so gingen wir wohl alle mit staunenden Gesichtern nach Hause. Ee war ein gelungener und informativer Tag, schön wäre, könnte er als Fixpunkt im Jahr eingeplant werden. Vielleicht könnte man dann auch einen Workshop machen. n Barbara Horngacher, Jugendreferentin Aschau bei Kirchberg

„Ein sehr interessanter Fortbildungstag für jeden, der von unseren Landesjugend- referenten Wolfram Rosenberger & Martin Rabl perfekt organisiert war. Eine derartige Veranstaltung sollte wiederholt werden!“ Schöpf michael, Bezirksjugendreferent mB landeck

Tiroler Jugendreferententag 2011 in Innsbruck und Lienz

Innsbruck, Lienz – Am 29. Jänner fand in Innsbruck und am 30. Jänner in Osttirol (Lienz) der 1. Tiroler Jugend- referententag statt.

I nteressante Vorträge – musikalische Entwicklung von Kindern und Jugend- lichen, Aufgaben eines Jugendreferenten,

Österreichische Blasmusik und Musikschul- wesen, Yamaha Bläserklassen-System, Arbeit mit Jugendlichen in schwierigen Situationen – rundeten den Informationstag ab. Gerne folgten wir der Einladung, am 1. Tiroler Jugendreferenten-Tag in Innsbruck teilzunehmen. Allein aus dem Brixentaler Musikbezirk waren neun interessierte Ju- gendreferentinnen und -referenten sowie Stellvertreter anwesend. Der Vortragssaal der Ursulinensäle bot einen optimalen Rahmen. Eingestimmt wurden wir mit einem in- teressanten Einblick in die Tätigkeitsfelder eines Jugendreferenten und dem Fallbeispiel „Molzbichler Bläserschlümpfe“ von Mag. Hans Brunner. Die jungen Musikschüler wa- ren sogar selbst anwesend und führten ihre Leistungen nach nur fünf Lernmonaten vor. Brunner und seine Schützlinge demonstrier- ten beeindruckend, wie man nach nur einer Lernstunde schon zusammenspielen kann

Jugend im Gespräch

 

Julian Ritsch

Hobbies: Trompete spielen, Ski fahren, Freunde treffen und Computerspiele Beruf: Schüler am AGI Was gefällt dir an deiner musikkapelle:

Spaß am Musizieren! Die Arbeit mit unserem Kapellmeister Martin Rainer Was magst du dort nicht so gern:

Peas, Rihanna, Linking Park, Cee Lo Green und hin und wieder Opernmusik! Trägst du gerne deine Tracht:

Die Speckbachertracht ja, die „Graue“ nicht so gern; Bist du noch bei anderen Vereinen:

Alter: 12 Jahre Wohnort: Innsbruck Blasmusikkapelle:

STMK Innsbruck Arzl Instrumente:

Alter: 12 Jahre Wohnort: Innsbruck Blasmusikkapelle: STMK Innsbruck Arzl Instrumente:

Trompete mein (hoffentlich) erreichbares Idol:

Dass ich keine gleichaltrigen Kolleginnen bei der Musikkapelle habe Welche musik spielst du am liebsten:

Nein Wenn du allmächtig wärst, was würdest du ändern auf der Welt:

Mein Trompetenlehrer Mag. Thomas Steinbrucker, kurz Tom mein unerreichbares Idol: Meine Kusine Irina Ritsch (18)

Brass Band, Alte Musik, Stücke wie Buglers Holiday Was liebst du sonst noch für musik:

Ich würde die Einhaltung der Kinder- rechte durchsetzen. Was macht dir Angst: Gewalt Was macht dir mut: Gemeinschaft

Songs von David Guetta, Black Eyed

14 BiT | März

Jugendblasorchester Wettbewerb 2011 B eim 5. Landeswettbewerb für Jugend- blasorchester, der in Kooperation zwischen dem

Jugendblasorchester Wettbewerb 2011

B eim 5. Landeswettbewerb für Jugend- blasorchester, der in Kooperation zwischen dem Landesverband der

Tiroler Blasmusikkapellen und dem Land Tirol-Tiroler Musikschulwerk in Tarrenz und in St. Johann in Tirol am 9. und 10. April 2011 durchgeführt wird, nehmen 33 Jugend- blasorchester mit insgesamt rund 1500 Jung- musikanten und Jungmusikantinnen teil. Beide Tage geben ein deutliches Zeichen ei- ner begeisterten und leistungsbereiten Tiro- ler Blasmusikjugend. Hinter einer erfolgreichen Darbietung eines Jugendorchesters stehen viele Stun- den an pädagogisch anspruchsvoller und musikalisch wertvoller Nachwuchsarbeit, welche in vielen Fällen von den Vereinen selber oder von den Tiroler Musikschulen wahrgenommen wird. Vom vereinseigenen Jugendorchester bis hin zu großen und ver- einsübergreifenden Musikschulorchestern werden alle Möglichkeiten der Besetzung genützt. Bewertet wird nach den üblichen Kriterien der Konzertwertungsspiele (Ma- ximum 100 Punkte für 10 Kriterien), wo- bei die teilnehmenden Orchester in sechs möglichen Altersstufen antreten: AJ Durch-

schnittsalter bis 13 Jahre, BJ bis 14 Jahre, CJ bis 15 Jahre, DJ bis 16 Jahre, EJ bis 17 Jahre und SJ (Sonderklasse) bis 18 Jahre. In Tarrenz ist die Musikkapelle Tarrenz mit ihren Musiker/innen für die organisatorische Abwicklung Vorort zuständig, sowie in St.

Johann der Bezirksverband St. Johann mit Bez.-JRF Josef Hetzenauer und LJR-Stellv. Martin Rabl. Alle Musikant/innen sind zum Wettbewerb eingeladen. Die musikalische Jugend Tirols freut sich über zahlreiches Publikum. n

5. Jugendblasorchesterwettbewerb 2011 Samstag, 9. APRIL 2011 TARRENZ Sonntag, 10. APRIL 2011 ST. JOHANN IN
5. Jugendblasorchesterwettbewerb 2011
Samstag, 9. APRIL 2011
TARRENZ
Sonntag, 10. APRIL 2011
ST. JOHANN IN TIROL
09:30
Groovin Kids
09:30
SBO Pillersee Connection - LMS St. Johann
09:45
JBO der LMS SÖM/Stubaital
09:45
JBO Jochberg-Aurach
10:00
JBO der LMS Wipptal
10:00
JBO Zukunftsmusik der MS Hall
10:30
Brassband der Musikschule Innsbruck
10:15
SBO der LMS St. Johann i. T.
10:45
Hauptschulorchester HS Serfaus-Fiss-Ladis
10:30
JBO Brandenberg-Mariatal-Kramsach-Rattenberg-Radfeld
11:00
Jugendmusik Wildermieming
11:00
Schulorchester der MHS Nußdorf-Debant
11:15
MHS-Paznaun
11:15
JBO I der LMS Brixental
11:30
Schülerblasorchester Tannheimertal
11:30
Rasselbande JO der LMS Zillertal
11:45
Jugendkapelle Wildermieming
11:45
Die jungen Erben
12:00
Schulorchester St. Anton
12:00
JBO Lienz
12:15
Kidsclub der Stadtmusikkapelle Amras
12:45
Ergebnisbekanntgabe & Urkundenverleihung
13:00
Ergebnisbekanntgabe & Urkundenverleihung
14:00
JBO der LMS St. Johann i. T.
14:00
Magic Sound
14:15
Jugendmusik Kufstein und Umgebung
14:15
aufWind - Fließ
14:30
JBO II der LMS Brixental
14:30
JBO Haiming
15:00
JBO der LMS Untere Schranne
15:00
Landeck Wind JBO der LMS Landeck
15:15
Kaiserwind Söllandl
15:15
Jugendorchester Mötz
16:00
Ergebnisbekanntgabe & Urkundenverleihung
15:30
projekt_2011
15:45
JBO Reutte - Außerfern
16:30
Ergebnisbekanntgabe & Urkundenverleihung
Eintritt frei!
Änderungen vorbehalten!

Jugend im Gespräch

 

Anna Mayr

 

(Reformpädagoge) Hobbies: musizieren, Ski fahren, lesen;

Brass Band, Klassik; Trägst du gerne deine Tracht:

Alter: 22

Wohnort: Ellbögen Blasmusikkapelle: BMK Ellbögen, STMK Innsbruck-Amras; Instrumente: Oboe (Klarinette, Gitarre);

Wohnort: Ellbögen Blasmusikkapelle:

BMK Ellbögen, STMK Innsbruck-Amras; Instrumente: Oboe (Klarinette, Gitarre); mein erreichbares Idol: Mein Vater Dr. Werner Mayr mein unerreichbares Idol: Armin Krenz

Beruf: Kindergartenpädagogin Was gefällt dir an deiner musikkapelle:

Kameradschaft, die Möglichkeit zu mu- sizieren; Was magst du dort nicht so gern:

Sonntagsausrückungen :-) Welche musik spielst du am liebsten:

Ja, das gehört dazu Bist du noch bei anderen Vereinen:

Chor und Landesjugendblasorchester Wenn du allmächtig wärst, was würdest du ändern auf der Welt: Frieden auf Erden und Bildung für alle! Was macht dir Angst: Neid und Hass Was macht dir mut: Familie und Freunde

Sinfonische Blasmusik Was liebst du sonst noch für musik:

AKTuEllES | Promenatenkonzert, Operngastspiel

17. Innsbrucker Promenadenkonzerte

7. bis 31. Juli 2011, Innenhof der kaiserlichen Hofburg, bei jedem Wetter, freie Platzwahl (freiwillige Spenden erbeten)

jedem Wetter, freie Platzwahl (freiwillige Spenden erbeten) S chon seit der Wiener Klassik ist es üblich,
jedem Wetter, freie Platzwahl (freiwillige Spenden erbeten) S chon seit der Wiener Klassik ist es üblich,
jedem Wetter, freie Platzwahl (freiwillige Spenden erbeten) S chon seit der Wiener Klassik ist es üblich,

S chon seit der Wiener Klassik ist es üblich, die berühmtesten Werke der Kunst- und Unterhaltungsmusik dem

Publikum bei abendlichen Freiluftserena- den in Bläserfassung darzubieten. Die welt- bekannte Militärmusik der k.u.k. Monarchie hat diese Tradition fortgesetzt. Ihr fühlen sich, unter Einschluss von Werken der klas- sischen Moderne, auch die Innsbrucker Pro- menadenkonzerte verpflichtet. Die Promenadenkonzerte sollen zudem eine Brücke bauen, um ein breites Publi- kum im erlesenen Ambiente einer barocken

Residenz bei freiem Eintritt und exzellenten akustischen Bedingungen an die „klassische“ Musik heran zu führen. Die besten Blasor- chester und Bläserensembles Österreichs und seiner Nachbarländer präsentieren alljährlich im Juli im Innenhof der Innsbrucker Hofburg 350 verschiedene Werke bei 30 Konzerten in Bläserfassung. Dabei steht 2011 der Marsch im Mittel- punkt des Interesses: über 100 verschiedene Opernmärsche, Festmärsche, Huldigungs- märsche und Militärmärsche sind in die Pro- gramme eingebaut, um auf diese Art die Viel-

Fotos: Innsbrucker Promenadenkonzerte/Erich Wolf

falt und den Reichtum eines Genres zu doku- mentieren, das durch politischen Missbrauch in Misskredit geraten ist, zugleich jedoch durch seinen Einfalls- und Melodienreich- tum zum festen Bestand des musikalischen Weltkulturerbes gehört. Weitere Information und das genaue Programm: www.promenadenkonzerte.at n

„Die Sennenpuppe“ zu Gast in Tirol

Ernst Ludwig Leitners Oper wird am 17. Mai als Gastspiel im Tiroler Landestheater gezeigt

D ie Sennenpuppe“ von Ernst Ludwig Leitner ist die Vertonung einer der berühmtesten Sagen des Alpenraums

und zugleich die erste Oper mit symphonischer Bläserbesetzung. Autor des Librettos ist der Schriftsteller und Journalist Alois Schöpf. Das Werk ist von der Bläserphilharmonie Mozarte- um Salzburg unter der Leitung von Hansjörg Angerer im Sommer 2008 im Rahmen der Gmundner Festwochen uraufgeführt worden und kommt auch in dieser Besetzung nach Ti- rol. Gesangssolisten sind Gotho Griesmeier, Jan Patryka, Matthias Helm und Martin Achrainer. Regie führte der Tiroler Film- und Theaterre- gisseur Erich Hörtnagl. Die Handlung: Drei Sennen fühlen sich auf ihrer Alm einsam und beschließen, eine weibliche Puppe zu schnitzen. Womit sie al-

16 BiT | März

Foto: Michael Hitzenberger
Foto: Michael Hitzenberger

lerdings nicht gerechnet haben: Die Puppe erwacht zum Leben … Musikalisch wechseln bei Leitner gefühl- volle Klänge mit dramatischen Aufschwün- gen. Volksliedmotive werden zitiert, ver- wandelt und variiert. Das bläserdominierte Orchester passt wunderbar zur sinnlichen und rauen Alpenwelt, die Instrumentierung ist phantasievoll und atmosphärisch. Leitners Werk umfasst fast alle Gattungen. Er schreibt

komplexe Musik, die dennoch gut hörbar und verständlich bleibt. Karten im Tiroler Landestheater (kassa@ landestheater.at). Für Mitglieder der Tiroler Blasmusikkapellen ermäßigte Preise unter dem Kennwort „Tiroler Blasmusikkapellen“. Sonderkonditionen für Schüler/Lehrlinge bis 21 Jahre und Studierende bis 27 Jahre: 40% Ermäßigung im Vorverkauf, ab 19.00 Uhr Restkarten um 9,- Euro.

n

Euregio | BEzAHlTE AnzEIGE

Euregio | BEzAHlTE AnzEIGE Das 7. Euregio Musikfestival 2011 mit kulturellen Schwerpunkten Teilnehmende Orchester aus

Das 7. Euregio Musikfestival 2011

mit kulturellen Schwerpunkten

Teilnehmende Orchester aus ganz Europa kommen ins Euregio-Gebiet zum 7. Euregio
Teilnehmende Orchester aus ganz Europa kommen
ins Euregio-Gebiet zum 7. Euregio
aus ganz Europa kommen ins Euregio-Gebiet zum 7. Euregio I m Jahr 2011 findet unter dem
aus ganz Europa kommen ins Euregio-Gebiet zum 7. Euregio I m Jahr 2011 findet unter dem

I m Jahr 2011 findet unter dem Dach „Euregio Musikfestival“ wieder ein Rei- gen von beispielgebenden Konzerten und Veranstaltungen statt. Ein wirklich umfas- sendes Programm bietet Interessantes, Neu- es, Außergewöhnliches, Begeisterndes und Kreatives für jeden Musikgeschmack. Viele Veranstaltungsorte aus der Region Allgäu/ Außerfern/Kleinwalsertal sind das ganze Jahr hinweg mit eingebunden. Es kommen Musikgruppen und Teilnehmer aus ganz Eu- ropa. Hier wird das Motto grenzenlos wieder einmal eindrucksvoll gelebt.

Eine Kulturplattform der besonderen Art – Schwerpunkte des EuREGIo musikfe­ stivals 2011:

Konzerte mit renommierten Blasorchestern in der gesamten Region Hochrangige Konzerte macht die EUREGIO via salina möglich. Erfahren Sie erlebnisrei- che und herausfordernde Orchestermusik gepaart mit herausragenden Solisten. Hier finden Begriffe wie „Professionalität“ und „Musikvielfalt“ ihre Verwirklichung. Im Fe- stivaljahr mit dabei sind die „Ernst Hutter und die Original Egerländer Musikanten“, Bayerische Polizeiorchester, Militärorchester aus der Schweiz, Deutschland und Öster- reich, das „Sinfonische Blasorchester (SBO) St. Johann im Pongau“, das EUREGIO-Bla-

sorchester (EBO) und viele andere herausra- gende Orchester.

12. Europäische meisterschaft der böh­ misch­mährischen Blasmusik Die 12. Europäischen Meisterschaften der

böhmisch-mährischen Blasmusik finden vom

2. bis 5. Juni 2011 in der Marktgemeinde

Nesselwang mit fünf Nationen und mit mehr als 20 teilnehmenden Orchestern an drei Tagen, verbunden mit Wertungsspielen und einer „Böhmischen Musikanten-Nacht“ am

4. Juni 2011, in Nesselwang statt. An dieser

Musikantennacht wirken die Gruppe „Berthold Schick und seine allgäu6“, „Blech & Co. Und

das Ensemble „Schabernack“ mit.

EuRo musik 2011 – Facetten der Interna­ tionalen Polizei­ und militär­musik im Klein­ walsertal/Vorarlberg Hier haben sich bereits namhafte Polizei- und Militärorchester aus ganz Europa angekün- digt. Erleben Sie ein Eröffnungskonzert mit der „Bayerischen Polizeimusik“, tagsüber Open Air Konzerte an verschiedenen Plätzen mit beglei- tenden Sicherheits-Veranstaltungen und einem internationalen Galakonzert. Zum Abschluss findet ein Festgottesdienst mit anschließendem Festmarsch durch das Dorf statt sowie eine Musik-Gemeinschaftsdemo mit sechs Musik- kapellen statt. Bereits angemeldet haben sich

die „Bayerische Polizeimusik“, „Militärmusik Vorarlberg“, „Polizeimusik Rheinland-Pfalz“, „Rainer Musik Salzburg“, „Polizeimusik St. Gallen“, „Musikkapelle Memhölz“ und die „Gemeinschaftskapelle Kleinwalsertal“.

EuRo Chor „Singen + musizieren“ Treffen der Landfrauen- und Bäuerinnenchö- re aus dem Alpenraum am 23. und 24. Juli 2011 in Oberstaufen

EBo­Projekt „TRIColoRE“ mit dem mira­ phone Tuba­Quartett Erstmalig wurde zum 1. EUREGIO- Musikfe- stival ’99 das grenzübergreifende EBO (EURE- GIO-BLASORCHESTER) geformt. Unter dem Motto „TRICOLORE“ trifft im Kleinwalstertal (26. November) und am nächsten Tag in Nesselwang (27. November) das Auswahlor- chester auf das Miraphone Tuba-Quartett aus Frankreich. Ziel ist es Klassik und Moderne zu verbinden. Gemeinsam mit dem EBO zeigen sie unter der Gesamtleitung von Professor Jo- hann Mösenbichler die beeindruckende Viel- falt der klanglichen Möglichkeiten auf. n

Weitere Informationen zum Veranstaltungs- programm des EUREGIO Musikfestivals 2011 erhalten Sie im Internet unter www.euregio­ festival.de oder fordern Sie unseren Informa- tionsflyer an unter euregio@azv.de.

Klingt nach Heimat! (Abb. Holzgauer Wetterspitze, 2895 m ü. M.) Starkenberger Bier. Natürlich nur aus
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18 BiT | März

Mustertext | AKTuEllES

64. Generalversammlung

des Landesverbandes der Tiroler Blasmusikkapellen

20. März 2011 in Absam

Jahresberichte

Vereinsjahr 2010

landesverbandsgeschäftsführer

landesverbandsobmann

landeskapellmeister

landesjugendreferent

landesstabführer

landesverbandsfinanzreferent

JAHRESBERICHT | Landesverbandsgeschäftsführer

Bericht des LV-Geschäftsführers

Zusammenfassung der Jahresberichte und der Verbandstätigkeiten

Mitgliederbewegung

Der Landesverband umfasst derzeit 303 Mitgliedskapellen, davon zwei Jugendkapel- len (Schülerkapelle LLA Rotholz, Jugendka- pelle HS Prutz/Ried). Derzeit ruht die MK Bschlabs. Mit 21. 7. 2010 wurde die neu gegründete BMK Ramsau, MB Zillertal, in den BVT auf- genommen. Der Mitgliederstand bei den Musikkapel- len hat sich gegenüber dem Vorjahr nur ge- ringfügig geändert. Unsere Musikkapellen haben lt. Datener- fassung 16.180 aktive Mitglieder (inkl. Mar- ketenderinnen, Stabführer, Fähnriche), da- von sind 14.790 aktiv musizierend. Durch die Mehrfachmitgliedschaft vieler Musikant/innen ergibt das einen tatsäch- lichen Stand von 14.134 Musikern, das heißt ca. 650 Musiker sind bei zwei oder mehreren Musikkapellen.

Die Probentätigkeit

2010 wurde um 340 Mal weniger geprobt als im Vorjahr. Der Trend an Probentätigkeit ist stetig rückläufig – Probentätigkeit 2005:

19.714, ergibt ein Minus von 770 Proben.

 

Vollproben Teilproben Gesamt

musikkapelle

10.542

4.345

14.887

musik in kleinen Gruppen

2.483

354

2.837

Jugendorchester 1.515

103

1.618

Gesamte

Probentätigkeit

18.942

2

Konzerte, Feste, Feiern

12.389 Mal rückten die Musikkapellen zu den verschiedensten Anlässen aus (Gesamt- orchester, Ensemble, Jugendorchester) – Pro- ben und Ausrückungen zusammen ergeben 31.331 musikalische Verpflichtungen, das bedeutet wiederum einen Schnitt von 103 Verpflichtungen pro Kapelle im Musikjahr 2010. Nicht enthalten sind die vielen Arbeits- stunden bei Festen und Feiern sowie die zu- sätzlichen Funktionärstätigkeiten.

Feiern sowie die zu- sätzlichen Funktionärstätigkeiten. LV-Geschäftsführer Roland Mair Grafische darstellung lt.

LV-Geschäftsführer Roland Mair

Funktionärstätigkeiten. LV-Geschäftsführer Roland Mair Grafische darstellung lt. Jahresbericht Derzeit besuchen

Grafische darstellung lt. Jahresbericht Derzeit besuchen 7.451 Jugendliche eine Musikschule, 226 ein Konservatorium und 629 werden von Privatlehrern ausgebildet. Insgesamt stehen 8.306 Jugendliche in Ausbildung.

Funktionärsänderungen in den Bezirken und Musikkapellen

In den Musikkapellen gab es wieder zahl- reiche Funktionärswechsel, unter anderem wurden viele Obmänner, Kapellmeister, Ju- gendreferenten und Stabführer neu gewählt. Gerade diese Funktionäre sind vorrangig un- sere Ansprechpersonen, deshalb die BITTE:

Name, Adresse, Telefonnummer sowie die E-Mail-Adresse in das EDV-Programm un- bedingt eingeben.

Bemerkenswert ist die Verschiebung der Funktionsdauer der Obmänner und Jugend- referenten – diese sind bis zu 5 bzw. 10 Jahre aktiv tätig – Langzeitfunktionäre werden im- mer seltener. Zurzeit ist Sebastian Neureiter mit 27 Jahren der längst dienende Obmann – MK Söll. Der Trend bei der Kapellmeistertätigkeit geht in Richtung längere Funktionsdauer (siehe Statistik). Längst dienende Kapellmei- ster: 42 Jahre Jörg Ebster - MK Uderns, 42 Jahre Josef Kerber - MK Vorderhornbach, 36 Jahre Oswald Mayr - BMK Söll, 36 Jahre Paul Kaiser - MK Grän, 35 Jahre Richard Wasle - MK Namlos

den ausgeschiedenen Funktionären gilt dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit.

Finanzen

Ausgaben Im Jahr 2010 wurde von den Musikkapellen für Instrumente inkl. Reparaturen, Bekleidung, Notenmaterial, Probelokalneubau bzw. -ein- richtungen, AKM-Gebühren – ohne Pauscha- le, Steuern und sonstige Ausgaben ein Betrag von 8,2 Mio. € (8,0 Mio. € 2009) ausgegeben.

die Finanzierung der Ausgaben erfolgte durch folgende Einnahmen:

Förderung des Landes Tirol: Das sind Subventionen für leistungsorientierte Ju- gendförderung – Verbandsarbeit in den Bezirken – sowie Beschaffung von Instru- menten, Trachten und Probelokaleinrich- tungen, finanzielle Zuwendungen durch die Gemeinden und vor allem die Aufbringung von Eigenmitteln durch die Musikkapellen. Das ergibt wieder einen Betrag von 8,2 Mio. €

Landesverbandsgeschäftsführer | JAHRESBERICHT

Mio. € Landesverbandsgeschäftsführer | JAHRESBERICHT Ausrückungen Aktivzeitstatistik der Funktionäre (in

Ausrückungen

Aktivzeitstatistik der Funktionäre (in Jahren)
Aktivzeitstatistik der Funktionäre (in Jahren)
Ausrückungen Aktivzeitstatistik der Funktionäre (in Jahren) Wie lange sind Funktionäre im Amt? (in Jahren) 3
Ausrückungen Aktivzeitstatistik der Funktionäre (in Jahren) Wie lange sind Funktionäre im Amt? (in Jahren) 3

Wie lange sind Funktionäre im Amt? (in Jahren)

3

JAHRESBERICHT | Landesverbandsgeschäftsführer

Ca. 2/3 der Einnahmen haben die Musik- kapellen durch Eigenleistung selbst erwirt- schaftet. Das sind im Schnitt pro Kapelle 18.760,- € Die Landesförderung setzt sich wie folgt zusammen: Anschaffung von Instrumenten, Trachten und Probelokaleinrichtungen; AKM-Kopfquote; leistungsorientierte Ju- gendförderung; Sondersubventionen an Ka- pellen.

Geförderte Aus­ und Fortbildungen in den Bezirken

Von der Kulturabteilung wurden 32 Aus- und Fortbildungsveranstaltungen mit 21.000,- € gefördert, z. B. Jungbläser-, Bläser-, Kapell- meister-, Stabführerseminare oder sonstige Funktionärsfortbildungen.

Subventionsansuchen (Trachten, Instru- mente und Probelokaleinrichtungen) Im Jahr 2010 wurden 199 Anträge bearbeitet,

welche mit einem Gesamt­ betrag von € 205.000,– subventioniert wurden.

An dieser Stelle herzlichen Dank dem Land Tirol für die finanzielle Unterstützung – besonderer Dank gebührt unserem Präsi- denten, Herrn LH Günther Platter, für die erstmals gewährte Sondersubvention zur Abdeckung der AKM- Kopfquote für unsere 302 Musikkapellen. Dank auch an Frau Landesrätin Dr. Beate Palfrader und Herrn Dr. Thomas Juen von der Kulturabteilung für die wohlwollende Unterstützung.

Der Generalversammlung kann die er- freuliche Mitteilung gemacht werden, dass für das Jahr 2011 trotz Kürzung des Kultur- budgets die selbe Summe der Förderungs- mittel wie im Jahr 2010 für die Verbands- arbeit, für die Beihilfen an die Kapellen zur Anschaffung von Trachten, Instrumenten sowie für Probelokaleinrichtungen, für die Arbeit in den Bezirken und die leistungso- rientierte Jungmusikerförderung zur Verfü- gung steht.

rientierte Jungmusikerförderung zur Verfü- gung steht. AnSuCHEn zuTEIlunG 38 Probelokal Einrichtung
rientierte Jungmusikerförderung zur Verfü- gung steht. AnSuCHEn zuTEIlunG 38 Probelokal Einrichtung

AnSuCHEn

zuTEIlunG

38 Probelokal Einrichtung

37.000,- €

87 Instrumente

97.213,- €

74 Trachten bzw. Uniformen

70.787,- €

Verbandsarbeit der Bezirke

12.040,- €

Veranstaltungen des Landesverbandes

• Blasmusik im Wettbewerb – Landeswertungsspiel und Dirigentenwettbewerb „con brio“

• Teilnahme der Tiroler Jugendbrassband an der „EUROPEAN BRASS-BAND- CHAMPIONSHIP“ in Linz

• Teilnahme des Landesjugendblasorchesters bei „MODERN CLASSICS“ in Innsbruck und Kufstein

• Teilnahme des Landesjugendblasorchesters bei der „LANDECKER KLANGWOLKE“

• Tiroler Bläserwoche – Grillhof

• Treffen der Funktionäre des Südtiroler und Tiroler Blasmusikverbandes

• Landesbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ in Innsbruck

• Teilnahme am Bundesbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ in Tulln

• Kapellmeisterlehrgang – Musikschule Hall

• Tiroler Kapellmeistertag – Blaike Völs

• Tiroler Jugendreferententag in Innsbruck und Lienz

4

Landesverbandsgeschäftsführer | JAHRESBERICHT

Tätigkeit der Verbandsorgane

63

medaillen des ÖBV für besondere Verdienste

 

Durchgeführt wurden:

Gold 23

 

• 1 Generalversammlung

Silber 27

• 1 Sitzung des erweiterten Vorstandes

 

• 5 Sitzungen des Gesamtvorstandes

Bronze 13

 

• 1 Klausurtagung

• 2 Sitzung des kleinen Vorstandes

88

Verdienstzeichen des lV

 

• 1 Finanzausschusssitzung

11

Ehrenzeichen „Förderer der Tiroler Blasmusik“

• 6 Musikbeiratsitzungen

Verdienstkreuz Land Tirol

1

• 1 Informationstreffen mit Präsident LH Platter

 

• 1 Tagung der Bezirksstabführer

Verdienstmedaille Land Tirol

9

 

• 1 Tagung der Bezirksobmänner

Verdienstkreuz in Gold – ÖBV

3

• 1 Tagung der Bezirksjugendreferenten

Verdienstkreuz in Silber – ÖBV

1

• 1 Bewerterschulung für Marschmusikbewertungen

Verdienstzeichen in Gold – Blasmusikverband Tirol

23

• 5 Redaktionssitzungen und Herausgabe von 4 Ausgaben der BiT

 

• Schulungen: EDV-Mitgliederverwaltungsprogramm

Verdienstzeichen in Silber – Blasmusikverband Tirol

13

• Div. Verbandsvertretungen in den Gremien des ÖBV, im Traditions- forum Tirol, in den Bezirken und bei den Musikkapellen

Verdienstzeichen in Grün – Blasmusikverband Tirol

52

Ehrenzeichen Förderer der Tiroler Blasmusik

11

Ehrungen

Ehrungen über Vorschlag des lV durch das Amt der Tiroler landesregierung:

Verdienstkreuz des landes Tirol

Eberl Herbert

MB Wipptal-Stubai

Verdienstmedaille des landes Tirol

Ehrungen aus Anlass der zugehörigkeit zur Blasmusik:

522 Medaillen und Urkunden für 25, 40, 50, 55, 60, 65, 70 Jahre

25

Jahre: 230

40

Jahre: 151

50

Jahre: 67

55

Jahre: 40

60

Jahre: 25

65

Jahre: 9

Eine Jubiläumsurkunde wurde vom landesverband an

Deiser Alois

BB-Musikkapelle Innsbruck

11

musikkapellen verliehen.

Gramshammer Karl

BMK Vomp

Somit wurden vom Verbandsbüro 684 Ehrenurkunden,

Hauser Otto

MB Rattenberg und Umgebung

1.432 JMLA und 80 MLA-Urkunden ausgestellt.

Mair Hans

BMK Münster

Es wurden ca. 4.000 E-Mails bearbeitet und 11.000 Briefe

Meister Josef

BMK Eben am Achensee

bzw. Pakete versendet.

Oberkofler Hermann

MK Zams

Reiter Stefan

MB Brixental

Abschließend gilt noch mein persönlicher dank:

Rief Wolfgang

MK Ehenbichl

im Besonderen Präsident LH Günther Platter, LV-Obmann RegR Sieg-

Wett Karl

MK Pfaffenhofen

fried Knapp sowie allen Mitgliedern des Verbandsvorstandes, für die

Ehrungen durch den BVT und ÖBV

angenehme Zusammenarbeit während des abgelaufenen Jahres.

namentlich erwähnen darf ich:

BVT­ Ehrenmitgliedschaften:

DI Dr. Franz Fischler

Ehrenpräsident

Dr. Herbert Ebenbichler

Ehrenobmann

ÖBV Verdienstkreuz in Gold:

Johann Schönherr Richard Wasle und Obmann-Stv. im BVT Johann Haun

ÖBV Verdienstkreuz in Silber:

Finanzreferent-Stv. Blasmusikverband

Ehrenobmann Außerferner Musikbund

Ehrenobmann MB Zillertal

Dank unseren beiden Damen Judith Stauber und Michaela Mair für die gewissenhafte und umsichtige Arbeit im Verbandsbüro

Dank allen Funktionären in den Bezirken und Musikkapellen für euren tatkräftigen Einsatz zum Wohle der Tiroler Blasmusik.

n

tatkräftigen Einsatz zum Wohle der Tiroler Blasmusik. n Oswald Mayr Bezirkskapellmeister Unterinntaler Roland
tatkräftigen Einsatz zum Wohle der Tiroler Blasmusik. n Oswald Mayr Bezirkskapellmeister Unterinntaler Roland
tatkräftigen Einsatz zum Wohle der Tiroler Blasmusik. n Oswald Mayr Bezirkskapellmeister Unterinntaler Roland

Oswald Mayr

Bezirkskapellmeister Unterinntaler

Roland Mair

Musikbund

Geschäftsführer

 

5

JAHRESBERICHT | Landesverbandsobmann

JAHRESBERICHT | Landesverbandsobmann Bericht des Landesverbandsobmannes Am 7. März 2010 wurde ich in Innsbruck zum neuen

Bericht des Landesverbandsobmannes

Am 7. März 2010 wurde ich in Innsbruck zum neuen Landesverbandsobmann des Blasmusikverbandes Tirol gewählt. Das erste Jahr der neuen Funktionsperiode ist zu Ende, in diesem abgelaufenen Musikjahr hat sich viel getan.

M ein großer Dank für die ausge- zeichnete Zusammenarbeit und Unterstützung gilt unserem Herrn

Präsidenten, LH Günther Platter, dem Vor- stand des Landesverbandes, den Bezirksver- bänden sowie den Musikkapellen unseres Verbandes.

Ein paar Neuerungen und beson- dere Ereignisse des abgelaufenen Musikjahres möchte ich in meinem Jahresbericht erwähnen:

Eine große Entlastung und Unterstützung für die Musikkapellen wird die Übernahme

6

Unterstützung für die Musikkapellen wird die Übernahme 6 LV-Obmann Siegfried Knapp der AKM-Kopfquote durch das Land

LV-Obmann Siegfried Knapp

der AKM-Kopfquote durch das Land Tirol auf Initiative unseres Präsidenten. Vielleicht gibt es schon 2011 einen Tag der

Blasmusik: Ebenfalls auf Initiative des Herrn Landeshauptmannes sollen künftig in einem Festakt im Landhaus verdiente Persönlichkeiten besonders geehrt werden. Musikanten mit einer Mitgliedschaft von 60 Jahren werden mit dem Verdienstzeichen in Gold des Landesverbandes ausgezeichnet, lang gedienten Obleuten und Kapellmeistern wird der dafür vorgesehene Ehrenring des Landesverbandes überreicht. Bei diesem Festakt wird künftig wahrscheinlich auch ein Förderungspreis und ein Würdigungs- preis für Tiroler Musikkapellen übergeben. Am 7. Juni trafen sich auf Einladung des Präsidenten die Bezirksobleute sowie einige

Vertreter des Vorstandes zu einem Gedan- kenaustausch im Landhaus . Beim anschlie- ßenden Abendessen kam

Vertreter des Vorstandes zu einem Gedan- kenaustausch im Landhaus. Beim anschlie- ßenden Abendessen kam es zu angeregten Gesprächen und Diskussionen. Das jährliche Treffen der Bezirksobleute mit Präsident LH Günther Platter soll zu einer bleibenden Einrichtung werden. Aufgrund der überarbeiteten Statuten nach einem Beschluss der vorjährigen General- versammlung ergeben sich doch einige Än-

Landesverbandsobmann | JAHRESBERICHT

derungen im Verbandsgeschehen. So wurde beispielsweise ein eigenes Landesjugendre- ferat (§17) gegründet, der Musikbeirat (§18) setzt sich in erster Linie aus dem Landeska- pellmeister und seinen Stellvertretern sowie den Bezirkskapellmeistern als Fixmitglieder zusammen. Der Landesobmann, der Landes- kapellmeister, der Landesjugendreferent und der Landesstabführer haben mindestens ein- mal jährlich mit den jeweiligen Bezirksfunk- tionären eine Tagung abzuhalten. Eine noch stärkere Einbindung der Bezirksverbände als wichtiges Bindeglied zu den Musikkapellen soll dadurch gewährleistet werden.

Enormes Echo hat die Zusendung der Aus- gabe 4/2010 unseres Mitteilungsblattes „Blas- musik in Tirol“, kurz BiT, an alle Musikant/ innen hervorgerufen. Die Rückmeldungen bestätigen, dass ein Fachblatt mit guten Bei- trägen und wichtigen Informationen jedes Mitglied erreichen soll. Die BiT wird dadurch mehr zum Forum für alle Kapellen und Be- zirksverbände. Wir sind bemüht, die Finan- zierung durch Sponsoren und Inserenten sicher zu stellen, sodass wir auch in Zukunft die BiT jedem/jeder Musikant/in zur Verfü- gung stellen können. Zudem sollen günstige Werbeeinschaltungen für Kapellen (nur Mit- gliedskapellen) ermöglicht werden. Näheres dazu wird noch bekannt gegeben.

ermöglicht werden. Näheres dazu wird noch bekannt gegeben. Im Laufe des Jahres 2010 wurde auch un-

Im Laufe des Jahres 2010 wurde auch un- sere Homepage, zu finden unter www.blas- musikverband-tirol.at, von Johannes Schuster, dem EDV-Beauftragten des Landesverbandes, vollkommen neu eingerichtet. Nun besteht auch die Möglichkeit für Bezirksverbände, Informationen der Kapellen aus den eigenen Bezirken bekannt zu geben. Die Homepage zeigt sich sehr kundenorientiert und über- sichtlich. Für weitere Vorschläge und Verbes- serungen sind wir dankbar.

In mehreren Gesprächen und Bespre- chungen zwischen dem Tiroler Musikschul- werk, dem Blasmusikverband und dem Lan- deskonservatorium konnte man sich prin- zipiell auf eine effizientere Ausbildung für Blasorchesterleitung einigen. Dem BVT bleibt vor allem in der Weiter- und Fortbildung eine große Aufgabe.

allem in der Weiter- und Fortbildung eine große Aufgabe. Bezirksobleutetagung 2010 – heuer findet sie am

Bezirksobleutetagung 2010 – heuer findet sie am 24. September in Strass statt.

7

JAHRESBERICHT | Landesverbandsobmann

Bei der am 11. September 2010 durchge- führten Bezirksobleutekonferenz in Strass im Zillertal wurden besonders die neue Home- page sowie das Subventionswesen in den Mit- telpunkt gestellt.

Dem Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie einem besseren Kennenlernen und der Vertiefung der Kameradschaft dient das alle zwei Jahre stattfindende Treffen der Landes- verbände aus Tirol und Südtirol. In diesem Musikjahr wurde das Treffen am 25. Septem- ber 2010 mustergültig von Landesstabführer Gerald Embacher im Raum Kitzbühel orga- nisiert. Danke allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben! In einer Klausurtagung des Vorstandes des Tiroler Blasmusikverbandes am 26. und 27. November 2010 mit einer übervollen Tages- ordnung wurden nach intensiver Arbeit viele Ideen und Visionen geboren sowie ein Arbeits- und Aufgabenkatalog für die Zukunft erstellt.

In der erweiterten Vorstandssitzung am 5. Feber 2011 im Bildungsheim Grillhof unter der Leitung unseres Präsidenten LH Günther Platter wurden von den Delegierten, zusam- mengesetzt aus den Vorstandsmitgliedern des Blasmusikverbandes und allen Bezirksobleu- ten, Bezirkskapellmeistern, Bezirksjugendre- ferenten und Bezirksstabführern, wieder in interessanten Vorträgen und engagierten Dis- kussionen im Plenum sowie in den einzelnen Arbeitsgruppen die Weichen für die Zukunft gestellt. Ebenso wurde einstimmig beschlos- sen, verschiedene Anträge für die Abstim- mung bei der Generalversammlung am 20. März vorzubereiten. Die 10 Preise nach der Umfrage in der letzten Ausgabe der BiT wur- den auch in dieser Sitzung verlost. Die CDs werden den Gewinnern per Post zugesandt, die Gewinner des 2. und 1. Preises erhalten ihren Gewinn bei der Generalversammlung überreicht. Die neu gegründete Bundesmusikkapelle Ramsau i. Z. wurde 2010 als 302. Mitglieds- kapelle in den Blasmusikverband Tirol aufge- nommen, sie gehört dem Bezirksverband der Zillertaler Blasmusikkapellen an. Ein herz- liches Willkommen im Landesverband, viel musikalischen Erfolg und Kameradschaft für die Zukunft!

Viele großartige Veranstaltungen und Pro- jekte der Musikkapellen, Bezirksverbände und des Landesverbandes zeugen von guter Arbeit zum Wohle der Tiroler Blasmusik, von einem lebendigen Miteinander im Vereinsleben.

Blasmusik, von einem lebendigen Miteinander im Vereinsleben. Danke! Ein besonderer Dank gilt dem Land Tirol, namentlich

Danke!

Ein besonderer Dank gilt dem Land Tirol, namentlich unserem Präsidenten LH Günther Platter, unserer Kulturlandesrätin Dr. Beate Palfrader sowie dem Vorstand der Kultur- abteilung, HR Dr. Thomas Juen, und seinen Mitarbeiter/innen. Wir danken auch unseren Sponsoren, die viel dazu beitragen, dass unse- re vielfältige Arbeit möglich ist. Alle im Musikjahr 2010/11 durchge- führten Veranstaltungen des Blasmusik- verbandes mit näheren Details kann man den Berichten der einzelnen Fachbereiche und des Geschäftsführers entnehmen. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal ganz besonders bei den Leitern der Fachbe- reiche: bei den Kapellmeistern, dem Jugend- referat und beim Referat Musik in Bewegung für die ausgezeichnete Arbeit. Mein großer Dank, auch im Namen der Bezirksverbände und der Musikkapellen, gilt dem Büroleiter, Geschäftsführer Roland Mair, dem Medien- referenten Josef Wetzinger und den beiden Sekretärinnen Judith Stauber und Michae- la Mair für ihre kompetente Mitarbeit und Hilfsbereitschaft.

Nach den großartigen Leistungen beim Lan- deswertungsspiel 2010 in Innsbruck möchte ich noch besonders auf einen Höhepunkt 2011 hinweisen. In Sportzentrum Schwaz wird am 1. Oktober 2011 der 1. Landesbewerb „Musik in Bewegung“ durchgeführt. Ich lade herzlich ein, am Bewerb teilzunehmen.

Mit einer Bitte schließe ich meinen Bericht ab: Möge es auch zukünftig motivierte, mu- sikbegeisterte Funktionäre auf Bezirksebe- ne und in den Musikkapellen geben, die die Tradition der Tiroler Blasmusik pflegen und auch neue Herausforderungen und Ideen an- nehmen und einbringen.

Auf eine gute, harmonische Zukunft des Blasmusikverbandes Tirol, es lebe unsere Blasmusik!

des Blasmusikverbandes Tirol, es lebe unsere Blasmusik! n Euer LV-Obmann Siegfried Knapp

n

Euer LV-Obmann Siegfried Knapp siegfried.knapp@blasmusikverband-tirol.at

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Landesverbandskapellmeister | JAHRESBERICHT

Landesverbandskapellmeister | JAHRESBERICHT Landeskapellmeister Hermann Pallhuber mit seinen beiden Stellvertretern

Landeskapellmeister Hermann Pallhuber mit seinen beiden Stellvertretern Werner Mayr und Rudi Pascher.

Bericht des Landeskapellmeisters

Tiroler Bläserwoche vom 12. bis 16. Juli 2010

Die Tiroler Bläserwoche bot im Jahr 2010 die wiederholte Auflage einer besonderen Ausrichtung an: Nach der Dreiteilung in Holz, Blech und Weisenblasen im Jahr 2009 hat sich seit damals eine neue Dimension die- ser Fortbildungswoche ergeben: Bläserun- terricht, Weisenblasen, Dirigieren, Kom- ponieren und Orchesterspiel. Die Holz- und Blechbläserensembles er- arbeiteten neue Literatur und boten ein für alle interessantes Klang- und Ensembleerleb- nis, das beim Abschlusskonzert am Grillhof hörbar wurde. Mit dem Weisenbläserseminar berührten wir wieder eine spezifische Tiroler Komponente des Musizierens. Peter Moser und Peter Kostner führten einmal mehr in die „Kunst“ des Weisenblasens ein. Die Blä- sergruppen hatten sichtlich Freude daran. Alle Ensembles wurden wieder von einem bewährten Referenten-Team instrumental betreut. Diese individuelle Betreuung ist ja der Kern unserer Bläserwoche. Als Fortführung des dreijährigen Brass- Band-Projektes aus dem Jahr 2008/2009

konnte die Tiroler Jugendbrassband un- ter Dir. Hannes Buchegger im Mai 2010 im Rahmenprogramm der EBBC 2010 in Linz teilnehmen und dieses Projekt in einem au- ßergewöhnlichen Rahmen höchst erfreulich abschließen. Die Möglichkeit, unter Anleitung zu diri- gieren und zu komponieren und das Neuge- schaffene als Ergebnis der Woche dann mit Blasorchester gleich auszuprobieren, hat sich offenbar bewährt und wurde für das Jahr

2010 beibehalten. Der „Triangel“-Gedanke dieser drei zusammenhängenden Kompo- nenten wurde wiederum gerne angenommen und zeigte im Abschlusskonzert die Früchte dieses neuen Angebotes mit verschiedenen Uraufführungen der neuen Kompositionen der Teilnehmer. Dass manche der neuen Werke bereits Einzug in das Spielgut und die Wettbewerbsliteratur für Tiroler Musikkapel- len gehalten haben, ist in kurzer Zeit ein für uns alle schöner Erfolg dieser Neuausrich-

für Tiroler Musikkapel- len gehalten haben, ist in kurzer Zeit ein für uns alle schöner Erfolg

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JAHRESBERICHT | Landesverbandskapellmeister

tung der Tiroler Bläserwoche. Mit den Refe- renten Thomas Doss und Jan Van der Roost konnte ein zweites Mal allen Teilnehmern ein professioneller Input gegeben werden. Das Haus am Grillhof hat dafür einmal mehr für beste Rahmenbedingungen gesorgt – Herz- lichen Dank! Ich möchte allen danken, die diese Woche Anfang Juli 2010 zu einem schönen frühsom- merlichen Blasmusik-Treff mit kreativem Fe- riencharakter und musikalischer Lagerstim- mung haben werden lassen. Mein Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, die ihre Inhalte und ihre Seminare kurzweilig und humorvoll an die TeilnehmerInnen brach- ten. Dadurch war es möglich, in Einzel- und Gruppenunterricht in Kleinensembles, beim Dirigieren und Komponieren abwechslungs- reich und unterhaltsam zu musizieren. Da- rüber hinaus war die Triangel-Idee dadurch ein zweites Mal möglich. Das fröhliche Leben am Grillhof hat uns begeistert. Die organisa- torische und koordinative Leitung lag in den Händen der beiden Lkpm-Stellvertreter Dr. Werner Mayr und Dr. Rudi Pascher. Erst ihre umsichtige und pädagogisch kompetente Ar- beit hat ermöglicht, dass die inhaltliche Pla- nung in die Praxis umgesetzt werden konnte. Vielen Dank!

Abschluss des Kapellmeisterlehr- ganges des BVT

Drei Jahre im Kapellmeisterlehrgang mit nun insgesamt 27 diplomierten Kapellmei- stern für Tirol.

Viele positive Faktoren haben mitgespielt, dass mit dem vollständigen Durchlauf des 3-jährigen Kapellmeisterlehrgangs im Mai 2010 weitere elf Kapellmeisterkandidaten haben abschließen können: Die inhaltliche und finanzielle Unterstützung durch den Blasmusikverband, die Bereitstellung der Un- terrichtsräumlichkeiten durch die Städtische Musikschule Hall, die Flexibilität und die Bereitschaft der Lehrpersonen, sich über ihre anderen Lehrtätigkeiten hinaus für unseren Kapellmeisterkurs einzusetzen, der admini- strativen Leitung des Lehrganges durch Mag. Florian Scharmer – und nicht zuletzt, die Energie und die positive Kraft aller Kursteil- nehmer, diesen berufsbegleitenden Lehrgang mit großem Zeitaufwand (viele Teilnehmer kommen aus Osttirol oder dem Außerfern) Wirklichkeit werden zu lassen. Sie und ihre Leistungen waren unsere größte Freude in den letzten drei Jahren und sie stehen auch weiterhin im Zentrum unseres Interesses. Unser Lehrgang gliederte sich in einen

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Interesses. Unser Lehrgang gliederte sich in einen 10 Die Absolventen des Lehrganges „ Diplomierter

Die Absolventen des Lehrganges Diplomierter Kapellmeister 2010

zweisemestrigen Grundkurs und einen vier- semestrigen Hauptkurs. Am Ende eines je- den Jahres stand als Etappenziel eine Prüfung aus Dirigiertechnik, Dirigierpraktikum und Theorie. Alle drei Prüfungsfächer sind in ih- ren Anforderungen dem jeweiligen Lernziel unseres Lehrplans angepasst. Im Fach Diri- giertechnik geht es um das „technische“ Di- rigieren – um die „Schlag“technik –, um die Bewegungsarten der Arme, die Koordinati- onen, die Tempi, um Mimik und Gestik usw. In der Praktikumsprüfung sind vor allem me- thodische und psychologische Komponenten gefragt – die Kapellmeisterpersönlichkeit also. Der Theorieteil verlangt den Prüflingen das nötige blasmusikspezifische Rüstzeug an Musiklehre, Tonsatz, Instrumentationskun- de, Werkkunde, Musikgeschichte usw. ab. Der Lehrgang sollte schrittweise bis zur Di- plomprüfung letztlich diese drei Komponen- ten im Diplomkandidaten zusammenführen. Der 6-semestrige Lehrgang ist auf die Praxis unserer Kapellmeister ausgerichtet und ver- langt den Kandidaten einiges an Engagement und zeitlichem Aufwand ab. Umso mehr ist allen 27 Absolventen der letzten beiden Jahre zu gratulieren und für ihre musikalische Zu- kunft das Beste zu wünschen. Ganz beson- ders freut es uns, dass unsere Absicht, über die Kenntnisvermittlung hinaus ein Zunftbe- wusstsein und eine freundschaftliche Clique der Kapellmeister zu bewirken, nun Realität wurde – die jährlichen „Alumni“-Treffen der Absolventen beweisen es.

Hier die Absolventen unseres Lehr- ganges. Diplomierte Kapellmeister des BVT sind somit:

Aus dem Abschlussjahr 2009: Bartl Bern- hard, Beyrer Harald, Hofmann Lukas, Klotz Florian, Marth Hubert, Mösinger Thomas, Müller Klaus, Nolf Josef, Oberladstätter

Markus, Pittl Norbert, Pitterl Erich, Posse- nig Roman, Schlierenzauer Ronald, Sporer Manuel, Widmann Hannes und Wildauer Roland.

Aus dem Abschlussjahr 2010: Erler Flo- rian, Hollaus Bernhard, Hörtnagl Johann, Kärle Angelika, Keiler Josef, Klausner Daniela, Pitterle Gerhard, Probst Erwin, Schreier Mathias, Waldner Andreas und Werth Robert

Kapellmeisterfortbildung des BVT – neue Modulreihe seit Herbst 2010

Im Herbst 2010 hat eine neue Reihe von einzelnen Fortbildungsmodulen und Schnupperkursen des BVT begonnen, in de- nen sich einerseits bereits tätige Kapellmei- ster neue Anregungen für ihre Arbeit holen können, und andererseits ein „Schnupper- kurs“ für Kapellmeister-Aspiranten ange- boten wird, wo die Teilnehmer einen ersten Einblick in die „Welt des Kapellmeisterns“ gewinnen können. Das Echo und das Interesse waren enorm:

Insgesamt nehmen 53 Teilnehmer von die- sem neuen Angebot Gebrauch. Unterrichtet wird Literatur- und Musikkunde, Dirigieren und Ensembleleitung. Außerdem steht den Teilnehmern an jedem Termin das Kursbla- sorchester zur Verfügung, um die Realsituati- on vor einer Musikkapelle üben zu können. Viele bekannte Tiroler Blasmusikexperten geben ihr Wissen und ihre Erfahrung weiter:

Hannes Buchegger, Peter Kostner, Wolfgang Kostner, Stefan Köhle, Florian Pranger, Flo- rian Scharmer, Gerhard Guggenbichler, Mar- kus Oberladstätter, Wolfgang Schnirzer und Lkpm. Hermann Pallhuber. Erste Modultage waren der 30. Oktober 2010, der 4. Dezember 2010, der 15. Jänner 2011 und der 26. Februar 2011. Es folgen

Landesverbandskapellmeister | JAHRESBERICHT

noch der 26. März 2011 und der 18. Juni 2011. Der Unterricht findet von 9 bis 16.30 Uhr in der Städtischen Musikschule Hall bzw. in Rattenberg statt.

Konzertwertungen 2010

• Samstag, 11. April 2010 – Unterinntaler Musikbund – Gemeindesaal Unterlang- kampfen – 8 Musikkapellen

• Samstag, 18. April 2010 – MB Silz – Saal EZ in Ötz – 8 Musikkapellen

• Sonntag, 19. April 2010 – MB Brixental – Kulturhaus Reith b. Kitzbühel – 9 Musikka- pellen

• Samstag, 25. April 2010 – MB Rattenberg – Gemeindesaal Kundl – 8 Musikkapellen

• Sonntag, 30. Mai 2010 – MB St. Johann – Mehrzwecksaal in St. Ulrich a. P. – 7 Musik- kapellen

Herzlichen Dank an Lkpm-Stv. Mag. Rudi Pascher für die Organisation!

Landeswertungsspiel am 10. Oktober 2010 mit dem Dirigenten- wettbewerb „Con brio“ im Congress Innsbruck

Beim Landeswertungsspiel, das nur alle fünf Jahre stattfindet, haben die teilneh- menden Musikkapellen ein besonders pro- minentes Ziel erreicht, nämlich vor einer in- ternationalen Jury mit erfahrenen Blasmusik- experten ihren musikalischen Leistungsstand zu präsentieren. Es war ein in vieler Hinsicht für alle er- folgreicher Tag und wir konnten wichtige Erlebnisse und Erfahrungen für die Zukunft gewinnen. Die positive Stimmung und die Freude über die Konzertauftritte haben sich offen-

sichtlich auf alle übertragen und haben die- sen Tag wohl einzigartig werden lassen. An den Punkteergebnissen ist zu bemerken, wie hoch der Leistungsstand aller teilnehmenden Musikkapellen war, wobei die Kapellen, die bereit sind, sich einer Wertung zu stellen, und sich dafür aufwändig vorbereiten, für einen Verband zu den „Spitzenkapellen“ des Landes zu zählen sind – unhabhängig vom erreichten Punkteergebnis. Das Punktespektrum der Bewertungen deckte sich beim heurigen Landeswertungs- spiel mit den Ergebnissen unserer Bezirks- wertungen. Bezirks- und Landeswertungen sind somit auch bei wechselnden Jurymit- gliedern kompatibel. Dass sich damit die vor einigen Jahren eingeführte Marke mit 85-Punkten für eine sehr gute Leistung allge- mein durchgesetzt hat, auch gut verstanden wurde und nun auch von den Teilnehmern und Juroren akzeptiert ist, ist besonders er- freulich. Ebenso erfreulich war, dass mit der BMK St. Margarethen eine Musikkapelle aus der Stufe B die Tageshöchstpunktezahl er- reichte (93,92 Punkte)!

Der erste Tiroler Dirigentenwettbewerb „Con brio“ hat ebenso seine Feuertaufe be- standen und brachte beim Finale im Gala- konzert ein wenig „Internationalität“ auf die Bühne des Congress Innsbruck, was meiner Meinung nach nicht schadet, sondern über den berühmten Tellerrand hinausblicken lässt. Der Erfolg und auch das Medienecho, das dieser Wettbewerb hervorgerufen hat, kommen letztlich der ganzen Tiroler Blas- musikwelt zu gute und lassen aufhorchen, was in der Blasmusikwelt mit etwas Coura- ge und Fantasie dann doch machbar ist. Mit 32 Bewerbungen und 16 qualifizierten Teil-

nehmern, war die Beteiligung für den Wett- bewerb enorm. Die Durchführung war gut organisiert und daher problemlos. Durch die gute Kooperation mit dem ORF-Tirol hat der Wettbewerb und hat das Landeswertungs- spiel auch entsprechend medial positioniert werden können. Auch wenn die Beteiligung beim Landes- wertungsspiel ruhig etwas höher ausfallen hätte können (24 Kapellen von ursprünglich 30 angemeldeten traten letztlich zur Wertung an), so sind die organisatorischen Kapazitäten und die zeitlichen Rahmenbedingungen für eine Tagesveranstaltung mit diesem Aufkom- men bereits an der Grenze der Belastbarkeit. Herzlichen Dank an Rudi Pascher für die Organisation, herzlichen Dank und Gratu- lation an alle Kapellen, die teilgenommen haben – sie gehören zu den Gewinnern für unser blasmusikalisches Land Tirol!

Stufe A – 3 Musikkapellen Stufe B – 8 Musikkapellen Stufe C – 7 Musikkapellen Stufe D – 6 Musikkapellen

Blasmusik in Gottes Dienst

Nachdem die Aufgaben für unsere Musik- kapellen während des Jahres zu einem we- sentlichen Teil im kirchlichen Bereich und in der Mitgestaltung der liturgischen Feiern liegen, war es für uns im Blasmusikverband Tirol wohl eine Notwendigkeit und Pflicht, unseren Kapellmeisterinnen und Kapell- meistern eine kirchenmusikalische Handrei- chung, ein „Vademecum“, mit auf den Weg zu geben. Das Wichtige daran – so meine ich – ist, dass es ein praxisnaher Leitfaden geworden ist, ein Leitfaden, der die Grundre- geln klar macht, der Orientierung bietet und

Leitfaden geworden ist, ein Leitfaden, der die Grundre- geln klar macht, der Orientierung bietet und Fotos:
Fotos: Hofer
Fotos: Hofer

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JAHRESBERICHT | Landesverbandskapellmeister

JAHRESBERICHT | Landesverbandskapellmeister gleichzeitig auch die nötigen Freiräume und Alternativen aufzeigt. Nicht

gleichzeitig auch die nötigen Freiräume und Alternativen aufzeigt. Nicht jeder Ka- pellmeister kann ein ausgebildeter Kirchen- musiker sein. Deshalb war es für uns not- wendig, einen Expertenkreis zu installieren, der das weite Gebiet der Kirchenmusik für unsere Anwendungsbereiche im blasmusi- kalischen Umfeld zur Gestaltung der Liturgie im Jahreskreis verständlich aufbereitete. Es ist mir ein Anliegen, dem Referatsleiter des Referates für Kirchenmusik im Tiroler Blas- musikverband, Herrn Hans Eller, und seinen Fachleuten für die Erstellung dieser Handrei- chung zu danken. Es liegen in diesem Kom- pendium viele Arbeitsstunden, große Liebe zur Kirchenmusik und nicht zuletzt enormes „Know-How“, das dem Blasmusikverband und unseren Kapellmeistern damit zur Ver- fügung gestellt wurde.

Tiroler Kapellmeistertag 2010

Der Tiroler Kapellmeistertag fand tradi- tionellerweise Anfang November statt, und

zwar am Samstag, dem 6. November 2010, im VZ BLAIKE in Völs. Das Tagesthema war AUFgespürt und AUF- gegriffen – Tiroler Blas- musik im AUFwind „ AUFgeschlagen“:

Was ist drin und dran an unseren Schlaginstru- menten? Norbert Raban- ser gab eine Einführung in die geheimnisvolle Welt des Schlagwerkre- gisters. „AUFgespielt“:

Tirolerisch-Böhmisch-Mährische Blas- musik – was die Faszination dieser Musik ausmacht, mit Norbert Rabanser. „AUFge- tischt“: Round-Table-Gespräch mit Mathias Rauch, Florian Pranger, Norbert Rabanser, Engelbert Wörndle. „AUFbereitet“ – ein Weg zur richtigen Gottesdienstgestaltung. Die Plansee Werkskapelle stellte einige Blas- musiksätze aus der neuen Handreichung des Tiroler Blasmusikverbandes vor. Herzlichen Dank an die Kapelle unter der Leitung von Kpm. Richard Wörle. „AUFgeschrieben“:

Notieren am Computer“ – Tricks und Kniffe für das beste Ergebnis, Literatur-Tipps“ für die Stufen A, B und C mit Lkpm. Hermann Pallhuber und „Komponieren in Tirol“ – Jun- ge Tiroler Komponisten stellen sich und ihre Werke vor.

Vorausschau 2011

Tiroler Blasmusik-Wochen 2011 – Orche- sterwoche „Tyrolean Winds“ am Tiroler Bildungsinstitut Grillhof, Vill, vom 11. bis 15. Juli 2011