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"Herzgeräusche"

In diesem Video werden wir uns mit den Herzgeräuschen beschäftigen. Zunächst muss man
die Herzgeräusche von den Herztönen unterscheiden.

http://www.metacafe.com/watch/6123074

Herztöne entstehen physiologisch bei der Herztätigkeit. Da gibt es den leisen, ersten Ton
zu Beginn der Systole und den lauten, zweiten Ton zum Beginn der Diastole.
Herzgeräusche dagegen liegen zwischen diesen beiden Herztönen und sind pathologisch.

Man unterscheidet

- systolische Geräusche, die man auch Systolikum nennt und die treten während der
Systole auftreten,

- diastolische Geräusche, oder Diastolikum genannt, die während der Diastole auftreten

- und es gibt kontinuierliche Geräusche wie zum Beispiel das Perikardreiben, die sowohl
während der Systole als auch während der Diastole auftreten.

Wir werden uns vor allen Dingen die systolischen und diastolischen Geräusche anschauen.

Zunächst werden wir aber einen Blick auf die Herztöne. Der erste, leise Herzton entsteht
durch die Anspannung der Kammermuskulatur zu Beginn der Systole. Der zweite, laute
Herzton entsteht durch den Schluss der Taschenklappen zu Beginn der Diastole. Schauen
wir uns kurz an, wie das aussieht.

Heilpraktikerausbildung24 - Stefan Barres


Nun wollen wir das mit den Herzgeräuschen vergleichen. Zunächst: Wie sieht ein
Systolikum aus? Das Systolikum findet während der Systole, also zwischen dem ersten und
dem zweiten Herzton statt. Schauen wir uns jetzt zunächst ein solches Systolikum an.

Vergleicht man nun das Systolikum mit den normalen Herztönen, dann kann man jetzt sehr
schön sehen, wie zwischen dem ersten und dem zweiten Herzton das systolische Geräusch
erscheint.

Hält man beide Bilder nebeneinander kann man es ebenfalls sehr deutlich erkennen. Das
gleiche machen wir nun für das Diastolikum, also das Herzgeräusch, das während der
Diastole zwischen dem zweiten und dem ersten Herzton auftritt. Schauen wir uns auch hier
zunächst ein Beispiel an.

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Vergleicht man die beiden Bilder miteinander kann man auch hier schön sehen wie das
diastolische Geräusch sich zwischen dem zweiten und ersten Herzton zeigt. Auch wenn
man beide Bilder nebeneinander hat, kann man den Unterschied wieder sehr deutlich
erkennen.

Wie kommt es nun zu welchen Herzgeräuschen? Und wie kommt es überhaupt zu


Herzgeräuschen? Ein Herzgeräusch entsteht, wenn eine Herzklappe nicht das tut, was sie
soll. Dabei unterscheidet man zwei Möglichkeiten wie eine Herzklappe geschädigt sein
kann. Zum einen gibt es die Klappeninsuffizienz. Eine Herzklappe, die geschlossen sein
soll, schließt nicht vollständig. Im Unterschied dazu gibt es die Herzklappenstenose. Davon
spricht man, wenn eine Herzklappe offen sein soll, sie sich aber nicht vollständig öffnen
kann. Diese beiden Störungen sind jetzt der Hintergrund dafür, ob es zu einem diastolischen
oder einem systolischen Geräusch kommt. Wenn man wissen möchte, wie es zu welchem
Geräusch kommt, muss also die Frage immer zunächst sein, was die bestimmten Klappen
physiologisch tun.

Schauen wir uns das einmal an. In der Systole sollen die Taschenklappen physiologisch
geöffnet sein und die Segelklappen physiologisch geschlossen. Wenn es jetzt also zu einem
Systolikum kommt, dann bedeutet das, dass entweder die Taschenklappen nicht offen sind.
Das heißt wir haben eine Taschenklappenstenose, also entweder ist die Aortenklappe
stenosiert oder die Pulmonalklappe. Oder es können die Segelklappen, die in der Systole
eigentlich geschlossen sein sollten nicht richtig schließen, und wir haben eine Segel-
klappeninsuffizienz, also eine Mitralklappeninsuffizienz oder eine Trikuspidal-
klappeninsuffizienz.

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Immer dann, wenn eine Klappe nicht das tut, was sie sollte, bekommt man ein Herzgeräusch.

Schauen wir das für die Diastole an. In der Diastole sollen die Taschenklappen
physiologisch geschlossen sein, die Segelklappen geöffnet. Wenn es also zu einem
Diastolikum kommt, sind entweder die Taschenklappen nicht richtig geschlossen, d.h. wir
haben eine Taschenklappeninsuffizienz. Oder die Segelklappen, die physiologisch geöffnet
sein sollten, sind stenosiert. Wir haben eine Segelklappenstenose.

Wir sehen also, dass wir sowohl für das Systolikum als auch für das Diastolikum jeweils zwei
Möglichkeiten haben. Entweder sind die Taschenklappen betroffen, oder die Segelklappen.
Welche dieser beiden Möglichkeiten zutrifft kann man allein durch das Abhören kaum
unterscheiden.

Also noch einmal. Die entscheidende Frage ist: Welche Klappe tut nicht das, was sie soll?

Nehmen wir an, wir haben eine Aortenklappeninsuffizienz, also eine Taschenklappen-
insuffizienz. Die Frage muss sein, wann sollen die Taschenklappen geschlossen sein. Das
ist in der Diastole der Fall. Also würde eine Aortenklappeninsuffizienz ein Diastolikum
machen.

Ich hoffe das Prinzip, wie man herausfinden kann, was für ein Herzgeräusch wir haben und
was dahintersteckt ist deutlich geworden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Mein Name ist Stefan Barres

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Stefan Barres, Heilpraktiker

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