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Spezialreport

Ernährung

7 Schlank im Schlaf: Insulin-Trennkost-Diät nach Dr. Pape


7 6 Tipps: Nutzen Sie diese Schönheitsstoffe aus Ihrer Nahrung
7 Futtern Sie sich schlau: Essen und Getränke, die klug und fit machen
7 Beauty Food - Können Lebensmittel schön machen?
7 Fatburner Diät: Legenden und Wirklichkeit
7 Essgewohnheiten ändern: Die Diät, von der Sie gar nichts mitbekommen
Spezialreport Ernährung

Schlank im Schlaf:
Insulin-Trennkost-Diät nach Dr. Pape
Diese Diät ist in aller Munde. Ist das so einfach, wie es sich anhört? Was ist dran an der
Aussage, im Schlaf schlank zu werden, und vor allen Dingen, was müssen Sie tun?

Trennkost ist nichts Neues


Eine des bekanntesten ist die Hay‘sche Trennkost. Drei Mahlzeiten über den Tag verteilt, mit
mindestens 5 Stunden Essenspause sind dabei Pflicht. Kindern dürfen 4 Mahlzeiten zu sich nehmen
und 4 Stunden Pause einhalten. Haben Sie zwischendurch Hunger, können Sie mit Tee oder Wasser
den Hunger vertreiben. Das hat zur Folge: die Bauchspeicheldrüse wird entlastet und das Dickma-
cher „Insulin“ wird nicht vermehrt ausgeschüttet.

Bei der Insulin-Trennkost-Diät keine Snacks zwischendurch


Gerade die kleinen Snacks zwischendurch lassen den Insulinpegel nicht absinken, sondern halten
ihn konstant. Die Bauchspeicheldrüse arbeitet konstant auf Hochtouren und macht irgendwann mal
schlapp. Diabetes ist die Folge. Die Trennkost selbst ist keine Diät, sondern eine Ernährungsumstel-
lung. Eine Umstellung, die Sie Ihr ganzes Leben lang beibehalten sollten.

Errechnen Sie für die Insulin-Trennkost-Diät Ihren BMI


Rechen Sie zuerst Ihren BMI. Das ist die Grundlage, was Sie essen können. Im Internet bei Google
„BMI Rechner“ eingeben. Sie können Ihren BMI natürlich auch selbst ausrechnen: Körpergewicht
[kg] geteilt durch die Körpergröße im Quadrat [m²].

Beispiel: 90 kg geteilt durch Größe 1,65 = 54,545 geteilt Quadrat 1,65 m = 33,05. So ergibt sich
ein BMI von 33. Normalgewicht bei Frauen 19 bis 25 BMI - Männer 20 bis 25. Dr. Pape teilt „Noma-
de“ oder „Ackerbauer“ für den Verbrauch der Nahrung ein. Klar ist, dass ein Büroangestellter
weniger verbrennt als ein Bauarbeiter.

Bei der Insulin-Trennkost-Diät 3 Mahlzeiten am Tag


Grundprinzip dieser Diät: Drei Mahlzeiten am Tag aufgeteilt in Kohlenhydrate zum Frühstück,
Mischkost zum Mittagessen und nur Eiweiß Kost am Abend. 20 g Fett pro Mahlzeit sollten nicht
überschritten werden. Einfache Regeln und nicht mehr hungern, machen diese Diät zum Dauerbren-
ner. Durch den Verzicht der Kohlenhydrate am Abend und leichtem Sport kann der Stoffwechsel im

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Schlaf arbeiten und die Fettreserven verschwinden, zwar langsam aber stetig. Beschleunigen kann
man allerdings durch mehr Sport.

Tipp zur Insulin-Trennkost-Diät


Nahrungsmittel und einige Erklärungen gibt es auf Schlankschlafen.de.

Schnelle Diäten und de Jojo-Effekt


Schnelle Diäten haben zwar den Effekt schnell ein paar Kilos zu verlieren, doch der Jojo-Effekt
sorgt dafür, dass man schnell mal 3 Kilo abnimmt und dann 4 Kilo wieder zu. Es hat den Anschein,
als sei das Trennen der Lebensmittel ein Urbedürfnis des Menschen, das er im Laufe seines Lebens
wieder verlernt hat. Wohl ist es aber eher so, dass durch Hungerzeiten alles zusammen gemischt
wurde, um satt zu werden.

Tipp zur Insulin-Trennkost-Diät


Überdenken Sie doch einmal Ihre Essgewohnheiten. Viele Erwachsene und Kinder sind übergewich-
tig. Tendenz zunehmend. Rund 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen bringen zu viel auf die Waa-
ge. Gründe sind falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Das Fatale daran: Wer schon als Kind
übergewichtig ist, bleibt es meist auch als Erwachsener.

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der Industrie?

Sie nehmen teure Medikamente? Sie haben Schmerzen? Sie laufen von Arzt zu Arzt? Sie leiden an
Arthritis, Diabetes, Bluthochdruck oder an einer der anderen „Volkskrankheiten“? Und nichts hilft?
Stattdessen Nebenwirkungen der Medikamente, weiter steigende Behandlungskosten, und die ge-
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6 Tipps: Nutzen Sie diese Schönheits-


stoffe aus Ihrer Nahrung
Ein jugendliches Aussehen ist der Wunsch vieler Menschen – bei manchen ist er so stark, dass
sie sich freiwillig unters Skalpell begeben. Aber das ist nicht nur teuer, sondern kann auch eine
Gefahr für Ihre Gesundheit sein. Dabei hält die Natur so viele Schönheitsmittel für Sie bereit,
und diese sind sogar recht preiswert. Wir zeigen Ihnen, wie auch Sie Ihren eigenen Jungbrunnen
in Ihrer Nahrung finden!

1. Carotin schützt Sie vor Sonnenschäden. Das ist seine ursprüngliche Aufgabe in der Natur: die
Blätter der Pflanzen vor UV-Strahlen zu schützen. Gerade wenn Sie hellhäutig sind, sollten Sie
besonders auf Ihren UV-Schutz achten. Fehlt Ihnen dieser Schutz, können Sie sich häufiger einen
Sonnenbrand zuziehen, der zu Hautkrebs führen kann.

Haben Sie zu wenig Carotin in Ihrem Körper, ist Ihre Vitamin-A-Produktion gestört. Dann kommt es
zu Rillen in den Nägeln, brüchigem Haar oder Hautausschlag. Carotin ist in jedem roten und grünen
Gemüse enthalten, wie zum Beispiel in Möhren, Paprika, Kürbis, Avocado, Tomaten, Petersilie oder
Grünkohl, aber auch in Melonen. 2 bis 4 mg Carotin brauchen Sie pro Tag – das sind zum Beispiel 2
Möhren, die Sie einfach nebenbei knabbern können.

2. Vitamin C hält Ihre Haut straff. Seine wichtigste Aufgabe ist das Verknüpfen von Eiweißfasern.
So entstehen unzerreißbare Kollagene. Fehlt Ihnen dagegen Vitamin C, werden die Kollagene nicht
so fest, Sie haben ein schwaches Bindegewebe. Schwarze Johannisbeeren, Acerolakirschen, Paprika,
Kiwis, Fenchel oder Papaya können das, was Sie mit den Produkten der Kosmetik-Industrie vergeb-
lich zu erreichen versuchen: Ihr Bindegewebe straffen.

3. Vitamin E kann Altersflecken verschwinden lassen. Altersflecken entstehen durch das Fett,
das sich unter Ihrer Haut eingelagert hat. Wenn es durch freie Radikale angegriffen wird, wird es
ranzig. Es entstehen braune Flecken. Vitamin E bietet Schutz vor diesen Radikalen und verhindert
somit die Oxidation. Enthalten ist es in Avocados, Mandeln oder Olivenöl. Tipp: Wenn Sie schon
von Altersflecken betroffen sind, kaufen Sie sich Vitamin-E-Kapseln. Brechen Sie diese auf und
tupfen Sie sich den Inhalt auf die betroffenen Stellen. So bleichen Sie die Altersflecken weg.

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4. Apfelessig reinigt Ihren Körper. Trinken Sie morgens ein Glas Apfelessig, verdünnt mit 2 Tee-
löffeln Essig auf 200 ml Wasser. Sie können warmes oder kaltes Wasser nehmen, je nach Vorliebe.
Sie können den Geschmack durch einen Löffel Honig noch verfeinern, da das Getränk sonst sehr
sauer ist. Sie erhalten den Essig im Reformhaus oder Bioladen. Der Trank fördert Ihre Verdauung
und regt Ihren Stoffwechsel an. Übrigens: Er eignet sich auch als Gesichtswasser (dann allerdings
ohne Honig). Tupfen Sie ihn abends ab und zu auf Ihre Haut. Sie wird dadurch erfrischt und von
Bakterien gereinigt.

5. Papaya und Ananas enthalten Enzyme, die die Eiweißverdauung in Ihrem Körper verbessern.
Zudem verbessern sie den Abtransport von Abfallprodukten, die beim Eiweißstoffwechsel
entstehen. Ihre Haut bekommt dadurch ein frisches und rosiges Aussehen. Eine Scheibe Ananas
oder Papaya sollte jeden Tag auf Ihrem Speiseplan stehen.

6. Weizenkeime sind wahre Schönheitspillen. Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren,


B-Vitamine und zahlreiche Mineralstoffe und stärken so Ihre Haut und Haare. Streuen Sie sich täg-
lich einen Löffel dieser Keime über Ihr Müsli. Weizenkeime erhalten Sie zum Beispiel im Bioladen.

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Rückenschmerzen: Rosten Sie noch oder leben Sie schon?


Forscher geben bekannt: zwei Drittel der Deutschen leiden unter Rückenschmerzen. Betroffen sind
vor allem Menschen über 50, Übergewichtige und Frauen. Doch der Grundstein für das Leiden wird
schon früh gelegt: 40 Prozent aller Teenager haben bereits Rückenprobleme.
Ursache Nummer 1 für die Schmerzen sind schwache Rückenmuskeln. Deswegen gilt bei Rückenbe-
schwerden immer – egal ob akut oder chronisch: Raus aus dem Bett und aktiv bleiben! Bewegung
ist das oberste Gebot!

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Futtern Sie sich schlau: Essen und


Getränke, die klug und fit machen
Wie jedes andere Organ braucht auch das Gehirn die richtigen Stoffe, damit es gut arbeiten
kann. Diese Substanzen nehmen wir über die Nahrung auf – oder auch nicht. Wer also weiß,
was dem Gehirn gut tut, kann dessen Leistung und seine Konzentrationsfähigkeit steigern.

Broccoli schützt die Zellen


Kein anderes Organ benötigt so viel Sauerstoff wie das Gehirn. Bei der Aufnahme von Sauerstoff
entstehen aber so genannte freie Radikale. Diese Molekülteilchen schaden den Zellen und lassen
das Gehirn altern. Schutz vor solchen Stoffen bieten Radikalfänger, die so genannten Antioxidan-
zien. Dazu gehören z. B. die Vitamine C und E. Antioxidanzien stecken unter anderem in Trauben,
Oliven- und Rapsöl, Johannisbeeren, Tomaten, Zitrusfrüchten, Broccoli und Kaffee.

Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass Curry die Produktion von körpereigenen Antioxidan-
zien ankurbelt. Möglicherweise können wir mit Curry deshalb der Alzheimer-Krankheit vorbeugen.

Zucker ist ein Power-Stoff


Unter den Kohlenhydraten ist für die Leistungsfähigkeit vor allem Glukose entscheidend, eine Form
von Zucker. Dieser liefert dem Gehirn Energie. Dabei kommt es jedoch auf die Dosierung an: Der
Körper verträgt weder zu viel noch zu wenig Zucker.

Es hilft also nichts, wenn wir Schokolade essen oder Cola trinken. Diese extrem süßen Nahrungsmit-
tel haben einen gegenteiligen Effekt. Sie führen zu Konzentrationsverlust. Der Grund: Gelangt zu
viel Zucker auf einmal ins Blut, reguliert der Körper den Blutzuckerspiegel sehr schnell nach unten.
Nach einem kurzen Energie-Schub fühlen wir uns bald wieder schlapp.

Ideale Kohlenhydrat-Lieferanten sind dagegen Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Obst.


Der Körper nimmt den enthaltenen Zucker viel langsamer auf; damit bleibt der Blutzuckerspiegel
länger konstant. Positiv auf die Konzentration wirkt sich auch Magnesium aus. Der Mineralstoff
steckt unter anderem in Getreide, Vollkornprodukten, Kartoffeln, Bananen und magnesiumhaltigem
Mineralwasser.

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Regelmäßig Fisch essen


Immer wieder hören wir, dass fettiges Essen ungesund ist. In den meisten Fällen stimmt das auch,
aber es gibt durchaus Fette, die für Körper und Geist unabdingbar sind. Denn damit das Gehirn gut
funktionieren kann, benötigt es – quasi als Schmiermittel – Fettsäuren. Aber nicht irgendwelche
Fette, sondern die so genannten ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Sie sorgen dafür, dass die
Wände der Gehirnzellen geschmeidig bleiben.

Omega-3-Fettsäuren stecken zum Beispiel in Algen, Avocados, Oliven-, Leinsamen- oder Rapsöl.
Aber auch Meeresfische, wie beispielsweise Makrele oder Lachs, enthalten diese wichtigen Stoffe.

Wasser trinken macht schlau


Wir sollten möglichst viel Wasser trinken, um unsere grauen Zellen auf Trab zu halten. Am besten
3 Liter am Tag. Das führt zu einer guten Durchblutung. So ist gewährleistet, dass das Gehirn aus-
reichend Sauerstoff und die notwendigen Nährstoffe erhält. Wer zu wenig trinkt, riskiert dagegen
Konzentrationsprobleme.

Vitamincocktail hilft beim Denken


Neben den genannten Vitaminen C und E sind auch die B-Vitamine bedeutend für die Arbeit der
kleinen grauen Zellen. B-Vitamine, wie B1, B2, B5, B6 und B12, sind gut für Nerven und Nervenbo-
tenstoffe, für den Energiehaushalt und andere Stoffwechselprozesse. Avocados, aber auch Vollkorn-
produkte, Hefe, Milchprodukte, Fleisch und Nüsse sind einige Lieferanten.

Voller B-Vitamine stecken auch Bananen: Essen Sie deshalb vor wichtigen Terminen eine Banane,
um geistig fit zu sein. Nicht umsonst trägt auch das „Studentenfutter“ seinen Namen. Die Mischung
aus getrockneten Früchten und verschiedenen Nüssen ist nämlich die ideale Ergänzungsnahrung für
all diejenigen, die geistige Höchstleistungen erbringen müssen. Neben B-Vitaminen liefert das
Studentenfutter unter anderem noch Eiweiße und Mineralstoffe – eine ideale Mischung.

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Beauty Food - Können Lebensmittel


schön machen?
Strahlend, jung und faltenfrei durch richtiges Essen? Das verspricht „Beauty Food“, ein neuer
Lebensmitteltrend. Was ist dran an solchen Verheißungen? Die Palette der erhältlichen Produkte
ist breit gefächert und reicht von der Anti-Falten-Marmelade bis zum vorbräunenden Trinkwas-
ser. All diese Produkte versprechen Ihnen den Traum von jugendlicher Schönheit in jedem Le-
bensalter und das ohne Anstrengung.

Zwischen Lebensmittel und Kosmetik


Eine ebenmäßige Haut, kraftvolles, glänzendes Haar und feste Fingernägel gelten seit jeher als
allgemeingültige Merkmale für gutes Aussehen. Ausstrahlung, Vitalität und Jugendlichkeit sind
weitere Attribute - doch erst alles zusammen macht uns für andere schön. Unabdingbar ist dafür
auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung, denn viele Vitamine und Spurenelemente in
unserer Nahrung sind wahre „Schönmacher“.

„Beauty Food“ verspricht Ihnen neben dem eigentlichen Nährwert einen weiteren zusätzlichen
Nutzen, nämlich genau das: „schön“ zu machen. Die neuen Produkte befinden sich somit im Grenz-
bereich zwischen Nahrungsmitteln und Kosmetika. Auch als „Nutricosmetics“ bezeichnet oder als
„phood“ (Kunstwort aus „Pharma“ und „Food“).

Tipp:
Bitte beachten Sie dabei, dass eine verbindliche Begriffsdefinition bislang nicht existiert. Es ist
also kein geschützter Begriff. Seien Sie solchen Versprechen gegenüber kritisch und investieren Sie
lieber in eine abwechslungsreiche und gesunde Kost.

Schönheit aus dem Nahrungsmittel-Kühlregal


Damit sind Nahrungsmittel gemeint, die einen besonders hohen Gehalt an „Schönmachern“ aufwei-
sen. Zu nennen sind hier die sogenannten „Schönheitsvitamine“ A, B, C und E, die Spurenelemente
Eisen, Zink und Kupfer sowie Carotinoide, die gelbe, orange oder rote „Farbe der Natur“.
Alle zusammen sorgen für einen intakten Stoffwechsel und sind unentbehrlich für einen gesunden,
fitten und schönen Körper.

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Außerdem sind diese Stoffe dafür verantwortlich, dass der Aufbau des Bindegewebes in Form von
Kollagen, Elastin und Keratin reibungslos funktioniert. So bleibt die Haut geschmeidig und
elastisch, die Nägel sind fest und widerstandsfähig und die Haare kräftig.

Besonders Joghurts tun sich hervor, beispielsweise, indem sie die Abwehrkräfte stärken oder den
Cholesterinspiegel senken. In Frankreich und einigen weiteren Ländern sind bereits sogenannte
„hautstraffende“ Milchprodukte im Supermarkt erhältlich. Auch Vitaminen, Mineralstoffen, Anti-
oxidantien oder andere Mikronährstoffen sollen die Haut vorbräunen und pickelfrei werden lassen.

Der lange Weg zum guten Aussehen


Natürlich haben viele Nährstoffe eine positive Wirkung auf Haut, Haare und andere schönheitsbe-
stimmende Merkmale. Aber nur ein kleiner Teil der Nährstoffe kommt nach einem langen Weg vom
Verdauungstrakt über die Blutbahn in der Haut auch wirklich an. Deshalb sollten sie täglich in
ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden.

Entsteht eine Mangel, so gehören trockene und sensible Haut, Haar ohne Spannkraft und brüchige
Fingernägel zu den Folgen. Wichtig zu wissen: Bei körperlicher und seelischer Belastung, bei Kin-
dern, Jugendlichen, Schwangeren und Stillenden sowie bei älteren Menschen besteht ein erhöhter
Vitaminbedarf. Ein Mangel an Spurenelementen, zum Beispiel Eisen, mindert die Leistungsfähigkeit
und führt zur Erschöpfung.

Tipp:
Ein Effekt kann, wenn überhaupt, nur eintreten bei kontinuierlicher Anwendung und über einen
längeren Zeitraum. Übrigens: Werbung für Lebensmittel und Kosmetika darf nicht irreführend sein.
Werbeaussagen zur Gesundheit müssen wissenschaftlich belegt werden. Noch ist nicht klar, ob
schönheitsbezogene Werbeversprechen genauso streng bewertet werden wie gesundheitsbezogene
Aussagen.

Fazit:
Letztlich kommt es auf die einzelnen Produkte an, die darin jeweils enthaltenen Wirkstoffe und die
Dosierung. Und auf die Frage, wie viel Geld die Verbraucher dafür ausgeben wollen. Die Alternati-
ve besteht in einer abwechslungsreichen, gesunden Kost, die sich aus reichlich Obst und Gemüse,
Fisch, magerem Fleisch, Vollkorn- und Milchprodukten zusammensetzt.

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Fatburner Diät:
Legenden und Wirklichkeit
Machen Sie einfach weiter wie bisher und nehmen Sie trotzdem ab. Das versprechen so genannte
„Fatburner“, die Ihre Fettpolster ohne Diät und Sportprogramm zum Schmelzen bringen sollen.
Fatburner sind der Renner auf dem Diätmarkt. Doch die Wahrheit ist: Ohne eine ausgewogene
Ernährung und ein vernünftiges Bewegungsprogramm ist ein dauerhaftes, gesundes Abnehmen
nicht möglich.

Abnehmen bedeutet: mehr Energie verbrauchen als aufgenommen wird Übergewicht hat nur
eine Ursache: Nehmen Sie mehr Energie zu sich als Sie verbrauchen, lagert sich dieses Mehr an
Kohlehydraten als Fettreserve ab. Sie haben also eine positive Energiebilanz. Um eine negative
Energiebilanz zu erzielen, hilft nur eines: verbrauchen Sie mehr Energie, als Sie aufnehmen.

Die Idee hinter dem Begriff „Fatburner“


Mit dem Begriff „Fatburner“ verbindet man die Idee, den Körper künstlich dazu zu bringen, mehr
Energie zu verbrauchen, sei es über eine erhöhte Körpertemperatur, einen beschleunigten Stoff-
wechsel oder die schnelle Ausscheidung von aufgenommenen Kalorien.

Renommierte Mediziner runzeln die Stirn. Denn im menschlichen Körper greifen unzählige Stoff-
wechselvorgänge ineinander. Das Drehen an einer dieser „Stell-Schrauben“ kann eine ganze
Kettenreaktion ungewollter und ungeahnter Ergebnisse nach sich ziehen.

Die Fatburner-Theorie unter der Lupe


Schauen Sie sich einige der häufigsten Fatburner-Theorien einmal näher an: Enzyme sind ein wich-
tiges Schlagwort, wenn es um die Fettverbrennung geht. Fruchtenzyme sollen die Fettzellen leeren.
Theoretisch.

Problematisch dabei ist die Magenpassage. Enzyme bestehen nämlich aus Eiweiß. Und die Magen-
säure zerlegt Eiweiß schon zu Beginn der Verdauung in ihre Bestandteile. Enzyme aus Lebensmit-
teln können also nicht im Körper wirken.

L-Carnitin ist eine Substanz, die im Körper für die Bereitstellung von Energie für Muskelarbeit eine
Rolle spielt. Sie regt die Kraftwerke der Zellen, die so genannten Mitochondrien, zu einer erhöhten

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Fettverbrennung an. Der Haken dabei, die Anzahl der Mitochondrien im Körper ist entscheidend für
die Wirkung. Die Anzahl der Mitochondrien lässt sich nur mit regelmäßigem Ausdauertraining stei-
gern.

Viele fertige Fatburn-Produkte werben mit „natürlichen“ Inhaltsstoffen. Beliebt sind Guarana- oder
Grüner-Tee-Extrakt. Schaut man genauer hin, sind es in den meisten Produkten vor allem die dem
Koffein ähnlichen Inhaltsstoffe, die als einzige nachweislich auf den Stoffwechsel wirken.

Manche diese Wirkstoffe können in hohen Dosen, nach Aussagen renommierter Ernährungswissen-
schaftler, zu Herzrasen, Zittern und Schweißausbrüchen führen. In diesem Zustand verbrennt der
Körper wirklich mehr Energie als sonst. Aber wer fühlt sich so schon wohl?
Sind Sie bereit, die gesundheitlichen Risiken für Herz und Kreislauf auf sich zu nehmen? Wer auf
fertige Fatburn-Produkte zurückgreift, sollte in jedem Fall die Inhaltsstoffe genau unter die Lupe
nehmen. Oft sind Allergie auslösende Konservierungsmittel enthalten.

Eiweißriegel - oft zu teuer


Als Diätergänzung werden auch Eiweißriegel mit Vitaminen und Spurenelementen angeboten. Sie
sollen den Heißhunger auf Süßes lindern und die Fettverbrennung ankurbeln. Eiweiß sättigt wirk-
lich rasch, auch sind viele Riegel vernünftig zusammengesetzt. Allerdings sind fast alle Produkte
unverhältnismäßig teuer. Der Rat, den Riegel zusammen mit 2-3 Litern Wasser oder Fruchtsaft
täglich zu kombinieren. Kühles Wasser trägt wirklich zur Kalorienverbrennung bei, da der Körper
Energie benötigt, um es aufzuwärmen.

Der körpereigene „Fatburner“?


Eine äußerst wichtige Rolle bei der Entstehung und dem Abbau von Fettpolstern spielen die
Hormone Insulin und Glukagon. Insulin ist dafür zuständig, Zucker aus dem Blut in die Körperzellen
zu schleusen, wo er entweder verbrannt oder als Reserve gelagert werden kann. Glukagon bewirkt
die Bereitstellung gespeicherter Energie, indem es Fett aus den Zellen löst und Speicherzucker zu
verbrennbarer Glukose umwandelt.

Glukagon wird als körpereigener Fatburner verkauft. Die Einnahme soll Ihrem Körper vortäuschen,
dass alle freien Reserven aufgebraucht sind und so Fett aus den Zellen lösen. Der Nachteil dabei:
wird diese bereitgestellte Energie nicht verbraucht, lagert sie sich wieder ab.

Und wieder ist Bewegung gefragt, um die gelösten Fettreserven aus dem Körper zu schaffen.
Bewegen Sie sich und vor allem machen Sie Krafttraining, um Muskeln aufzubauen. Muskeln ver-
brauchen die meiste Energie, sogar im Liegen oder Sitzen.

Fatburner mit Nebenwirkungen


Bis vor kurzem waren noch genannte MCT-Fette (Medium Chain Triglycerides) in Mode. Sie sollen
verhindern, dass das Nahrungsfett erst gar nicht in den Körper gelangt. Diese MCT-Fette können
vom Körper nicht aufgenommen werden und werden unverdaut wieder ausgeschieden. Der Nach-
teil: Ihr Körper gewöhnt sich nach rund zwei Wochen auch an diese Fette, sodass sie genauso dick
machen wie gewöhnliches Fett. Zudem kam es häufig zu Durchfällen, Übelkeit und anderen unange-
nehmen Nebenwirkungen.

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Fatburner - Fett binden und unverdaut ausschütten


Um den Körper auf andere Weise zu überlisten, wurden Fett bindende Substanzen generiert.
Sie sollen das Nahrungsfett binden und unverdaut der Ausscheidung zuführen.

Bei den Fettblockern besteht aber eher die Gefahr, dass lebenswichtige fettlösliche Vitamine wie A
und E mit dem gebundenen Fett ausgeschieden werden. Ärzte warnen auch, dass manche Bestand-
teile von Fettblockern die Wirksamkeit mancher Medikamente vermindern können. Unter anderem
kann die Wirksamkeit der Anti-Baby-Pille betroffen sein.

Fazit zum Thema Fatburner


Abnehmen ist und bleibt also eine Sache der vernünftigen Ernährung, kombiniert mit leichtem und
regelmäßigem Sport. Fatburner-Produkte helfen als Ihren Geldbeutel zu schmälern.
Ihre Taille verkleinern können sie wohl kaum.

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Essgewohnheiten
ändern: Die Diät,
von der Sie gar nichts
mitbekommen
Wer kennt sie nicht, die gedankenlosen Essgewohnheiten
– und den Ärger, der sich beim Blick auf die Waage ein-
stellt? Brian Wansink, Professor für Marketing und Direk-
tor des Food and Brand Lab an der Cornell University, hat
anhand von originellen Experimenten herausgefunden:
Mit wenig Aufwand können Sie Ihre Essgewohnheiten so
verändern, dass Sie automatisch weniger und gesünder
essen. Sein Motto: Die beste Diät ist die, von der Sie gar
nichts merken.

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So einfach ändern Sie Ihre Essgewohnheiten


Beobachten Sie in den nächsten Tagen, in welchen Situationen Sie zu viel (Ungesundes) essen: bei
den täglichen Mahlzeiten, beim Naschen zwischendurch, wenn Sie auf Festen feiern, im Restaurant
essen oder vor lauter Stress nicht richtig zum Essen kommen und sich stattdessen „irgendwie“
ernähren. Am wirkungsvollsten sind Veränderungen, die genau dort ansetzen.

Augen statt Magen


Das Sprichwort „Die Augen sind größer als der Magen“ stimmt nicht. Ihr optischer Eindruck ist eine
gute Kontrolle für Ihre Essmenge. Geben Sie Ihren Augen die Möglichkeit, auf einen Blick die
Gesamtmenge Ihrer Mahlzeit zu sehen. Stellen Sie nicht Schüsseln und Platten auf den Tisch,
sondern bereiten Sie den Teller mit Ihrer Gesamtportion in der Küche vor. Essen Sie Kekse & Co.
nicht direkt aus der Packung, sondern platzieren Sie die Menge, die Sie essen möchten, auf einem
Teller.

Ändern Sie die Größenverhältnisse


Je größer die Verpackung, aus der Sie sich bedienen, desto mehr essen Sie. Das Gleiche gilt auch
für Teller (je größer) und Gläser (je bauchiger). Wenn Sie Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Cornflakes
oder Zucker in Familienpackungen kaufen, füllen Sie sie in kleinere Behältnisse um.

Verzichten Sie auf riesige Teller und bauchige Alkoholgläser. Wenn Sie nicht in neues Geschirr
investieren möchten: Verwenden Sie für Ihre alltägliche Mahlzeit die nächstkleinere Größe, also für
die warme Mahlzeit den Abendbrotteller.

Essensbarrieren
Je leichter zugänglich das Essen ist, umso mehr konsumieren Sie, unabhängig vom Hunger. Tipp:
Platzieren Sie Schüsseln und Platten zum Nachnehmen mindestens zwei Meter vom Esstisch
entfernt. Machen Sie umgekehrt alles gesunde Essen zum leicht erreichbaren Blickfang (z.B. präch-
tige Obstschalen in der Tischmitte, geputzte Karotten zum Knabbern am Arbeitsplatz etc.)

Neue Essgewohnheiten
Wenn sich Menschen in Gesellschaft befinden, folgen viele dem Muster: „Ich esse so lange, bis alle
fertig sind oder kein Essen mehr da ist.“ Oder: „Im Restaurant bestelle ich so viele Gänge wie die
anderen am Tisch.“ Finden Sie lieber neue Muster für sich, etwa „Ich fange stets als letzter an zu
essen.“ oder „Ich nehme erst wieder nach, wenn sich einer der Langsam-Esser ebenfalls erneut be-
dient hat. „Ich nehme beim zweiten Mal nur noch Gemüse, nicht mehr Fleisch, Soßen und Nudeln.“

Kleine Schritte, große Wirkung


Am leichtesten nehmen Sie ab, wenn Sie auf Dauer nur 100 bis 200 Kalorien weniger am Tag konsu-
mieren. Diese Reduzierung werden Sie kaum bemerken - außer beim Gewicht.

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Fragen an die Redaktion: redaktion@vnr.de
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Herausgeber: Dr. Harald Feldkamp (V.i.S.d.P.)
Chief Content Managerin: Sabine Olthof
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