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PChemie Klausur

Galvanisches Element

In diesen Zellen laufen Redoxreaktionen freiwillig ab (Gegenteil: Elektrolyse):


Donator-Halbzelle: Zn –> Zn2+ + 2e- (Oxidation); Anode
Akzeptor-Halbzelle: Cu2+ + 2e- –> Cu (Reduktion); Katode
–> bei Elektrolyse ist Anode der Pluspol und Katode der Minuspol (ansonsten
umgekehrt)

Redoxreaktion: Cu2+ (aq) + Zn (s) –> Zn2+ (aq) + Cu (s)


Es lässt sich eine Spannung von 1,1 V messen.

U= UH 0 (Cu2+/Cu) - UH 0 (Zn/Zn2+) = 0,35 V - (- 0,76 V) = 1,11 V

Redoxreaktion

Oxidation: Teilreaktion mit Elektronenabgabe, OZ steigt


Reduktion: Teilreaktion mit Elektronenaufnahme, OZ sinkt
Oxidationsmittel: Elektronenakzeptor
Reduktionsmittel: Elektronendonator
korrespondierendes Redoxpaar: RM/OM nach der Gleichung RM –> OM + 2e-

Regeln zur Ermittlung von Oxidationszahlen:


• Metalle haben positive Oxidationszahlen
• Wasserstoff hat die Oxidationszahl I
• Sauerstoff hat die Oxidationszahl -II
• bei Verbindungen ist die Summe aller Oxidationszahlen 0
• bei Ionen ist die Summe der Oxidationszahlen aller Atome gleich der
Ionenladung
Spannungsreihe

Man erhält eine sog. Spannungsreihe, wenn man alle Redoxpaare ordnet. Es wird hier
die Reduktions- bzw. Oxidationswirkung der Redoxpaare erfasst. Je kleiner das
Standard-Eleltrodenpotential ist, desto stärker reduzierend wirkt das Redoxsystem; je
größer dieses ist, desto stärker oxidierend wirkt das Redoxsystem.
Man kann also in der Gesamtbetrachtung der Redoxpaare Aussagen darüber treffen,
in welche Richtung die Redoxreaktion vorwiegend verläuft.