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Berlin   – M

  nhck Eröffnung: 27. April, 18.00 Uhr

Un    v    ergessene  Lebensgeschichten
Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28/30, 10117 Berlin

Lange Nacht der Wissenschaften: 28. Mai


Ausstellung im Centrum Judaicum Humboldt-Universität zu Berlin am Hegelplatz,
27. April bis 26. Mai 2011 Foyer, 2. OG, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin
Am 14. November 1941 und am 24. Juni 1942 wurden insgesamt über 1.200 jüdische
Männer, Frauen und Kinder aus Berlin in das Ghetto von Minsk und das nahe
gelegene Vernichtungslager Malyj Trostenez deportiert. Die genaue Anzahl der Wir laden Sie herzlich zur Eröffnungsveranstaltung mit
Deportierten und Überlebenden, ihre Namen und Biographien sind unbekannt, Hermann Simon und Prof. Dr. Michael Wildt am 27. April
ihre Lebensgeschichten scheinen vernichtet und vergessen. um 18.00 Uhr in der Rotunde des Centrum Judaicums ein.
Seit 2009 erforschen Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin wissenschaft-
lich betreut von Prof. Dr. Michael Wildt, Lehrstuhl Deutsche Geschichte im
20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus, die Biographien der von Kontakt
Berlin nach Minsk deportierten Jüdinnen und Juden. Bei unserer Recherche ent- Humboldt-Universität zu Berlin
standen Kontakte zu Angehörigen, die von ihren unvergessenen Familienmitgliedern Institut für Geschichtswissenschaften, Lehrstuhl für Deutsche
Geschichte des 20. Jh. mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus
berichteten. Diese Ausstellung zeigt eine Auswahl der erlebten und geschilderten Patricia Pientka, Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Geschichten. Mit Ausstellung und Internetseite www.berlin-minsk.de wollen wir patricia.pientka@geschichte.hu-berlin.de
dazu beitragen, dass die Lebensgeschichten der verfolgten Jüdinnen und Juden auch Verkehrsanbindungen
einer breiteren Öffentlichkeit unvergessen bleiben. S-Bahn 1, 2, 25 (Oranienburger Straße) | S-Bahn 5, 7, 9, 75
(Hackescher Markt) | U-Bahn 6 (Oranienburger Tor)
Diese Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Centrum Judaicum, der U-Bahn 8 (Weinmeisterstraße) | Tram M1, M6 (Oranienburger Straße)
Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte Johannes Rau in Minsk, der Bitte planen Sie etwas Zeit für die Sicherheitskontrolle ein und
Geschichtswerkstatt Minsk und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden beachten Sie, dass keine Parkplätze zur Verfügung stehen.
Europas erarbeitet.

Gefördert durch den Solidaritätsfonds der Hans-Böckler-Stiftung sowie der


Abteilung der Sonderbeauftragten für Holocaust-Erinnerung, den Beziehungen
zu jüdischen Organisationen und Antisemitismusfragen beim Auswärtigen Amt