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Regel-Vorschläge für die Saison 2011/2012

nach der Fusion aus „Die Siegertüppen“ und „KC & Friends“

Bitte lesen und dann an der Pinnwand zu jeder Frage die eigene Stimme abgeben.

1.

Soll die Höhe eines Transfers bekanntgegeben werden? Ja – Nein. Mein Vorschlag: Ja, weil es für mehr Unterhaltung sorgt, wenn man sich über verrückte Angebote lustig machen kann.

2.

Nach wie vielen Tagen sollen Gebote verfallen und der Computer Angebote annehmen? 1-9. Mein Vorschlag: 1, Grund: Mehr Aktivität und die Möglichkeit am Donnerstag noch einen Spieler zu verpflichten.

3.

Wie viele Spieler vom Computer sollen auf dem Transfermarkt sein? 0-13. Mein Vorschlag: 13, Grund: mehr Dynamik.

4.

Wie viele Fußballer darf jeder Mitspieler auf den Transfermarkt setzen? 0-20 oder unlimitiert. Mein Vorschlag: unlimitiert. Da kann ich aber auch mit allem leben, was 5 oder höher ist…

5.

Nach wie vielen Tagen dürfen Mitspieler ihre gekauften Fußballer wieder auf den Transfermarkt setzen? 0-365. Mein Vorschlag: 0. Ab 3-4 Tagen vernichtet das meiner Meinung nach das Spiel.

Vorteil bei größerer Zahl an Tagen: Es ist schwieriger möglich, durch den ständigen Kauf und Verkauf von Billigspielern (160.000er) an Geld zu kommen. Die sogenannte „Flaschen-Sammlerei“ wird somit zumindest erschwert. Eine bessere Lösung für das 160er-Problem biete ich später noch an (Stichwort:

Phantom).

Hintergrund zum Problem der 160er (160.000 ist der niedrigste mögliche Marktwert): Wenn ich einen 160er heute kaufe und morgen wieder draufstelle, dann kann ich problemlos Gewinn mit ihm machen, ohne dass sein Marktwert gestiegen ist – weil es Glück ist ob der Computer mir für ihn 151.000 oder 169.000 bietet. Bei teureren Spielern geht das nicht so einfach, weil immer das Risiko eines Marktwert- Verlustes dabei ist.

Nachteil bei größerer Zahl an Tagen: Die Comunio verliert an Dynamik, weil weniger Transfers stattfinden. Man muss viel vorsichtiger sein, was das Spiel lähmt. Beispiel: Heute ist Dienstag. Ich brauche fürs kommende Wochenende noch einen Mittelfeldspieler und es stehen Tiffert sowie Josue auf dem Transfermarkt. Weil ich einen von beiden haben möchte, aber davon ausgehe, dass es Anderen ähnlich geht, biete ich auf beide Spieler. Dann aber stelle ich am Mittwoch fest, dass ich beide bekommen habe, dadurch aber im Minus bin. Es ist zwar erst Mittwoch, aber weil ich den Spieler nicht gleich wieder verkaufen darf, bedeutet das bereits jetzt, dass ich am Wochenende im Minus bin und keine Punkte holen kann. Konsequenz: Ich biete nicht mehr auf so viele Spieler und dadurch gehen immer mehr Spieler für den Marktwert weg, weil die „Bieter-Konkurrenz“ geringer wird.

6.

Wie starten wir in die Saison? Kein Team & 40 Mio. oder Neues Team zulosen & 20 Mio. Mein Vorschlag: Kein Team & 40 Mio., Grund: Reduzierung des Glück-Faktors. In der vergangenen Saison wäre es sonst z.B. möglich gewesen, dass ein Mitspieler Leute wie Götze im Kader hatte, ohne etwas dafür zu tun.

7.

Ab wann darf eingekauft werden? Der 1. Spieltag beginnt am 5. August. Mein Vorschlag: Spätestens 1. Juli (5 Wochen vor Liga-Start).Gerne aber auch schon deutlich früher.1. Juni?

8.

Wollen wir eine maximale Kadergröße einführen – und wenn ja, wie groß soll der Kader sein dürfen? Mein Vorschlag: Ja, 23 Spieler. Je mehr Mitspieler wir haben, desto weniger gute Spieler sind auf dem Transfermarkt. Wenn dann auch noch jeder 30 Mann hortet, dann passiert gar nichts mehr. Zu niedrig sollte die Kadergröße aber auch nicht sein, weil man dann nicht mehr mit billigen Jungspielern experimentieren kann und ein frühes Vertrauen in Spieler wie Götze diese Saison nicht möglich gewesen wäre.

9.

Und nun abschließend die Lösung aller Probleme: das Phantom. Sollen wir es einführen? Mein Vorschlag: Ja, auf jeden Fall. Das Phantom sorgt erstens dafür, dass mehr gute Spieler auf dem Transfermarkt stehen, weil die Flaschen in seinem Kader verschwinden, und zweitens löst es das Problem, dass man mit 160.000ern problemlos Geld machen kann.

Kennengelernt hab ich das Phantom in unserer 14-Mann-Comunio unter den Münchener Sportstudenten - und es funktioniert perfekt. Das Phantom ist ein fiktiver Mitspieler, der durch einen (oder mehrere) reale(n) Mitspieler gesteuert wird. Es bietet täglich genau 10.000 mehr als den Marktwert auf alle Fußballer, die auf dem Transfermarkt stehen, dem Computer gehören und unter einer gewissen Grenze liegen – also z.B.: alle Computer-Spieler mit einem Wert von bis zu 250.000. Dadurch sammelt das Phantom alle „Billig-Spieler“ vom Computer in seinem Kader, der quasi als „Transfermarkt der Billigspieler“ betrachtet werden kann.

Wenn ich als Mitspieler jetzt einen Spieler haben möchte, den das Phantom bereits gekauft hat, dann schreibe ich einfach auf die Pinnwand: „Phantom, ich hätte gern den Spieler Broghammer (VfB Stuttgart / Marktwert: 160.000).“ Das Phantom stellt dann unverzüglich diesen Spieler wieder auf den Transfermarkt und verkauft ihn für Marktwert (zum Zeitpunkt der Forderung auf der Pinnwand – falls es dazwischen einen Zeitverzug geben sollte, weil das Phantom an dem Tag nicht mehr online kam) + 10.000 an mich. (Und an niemand Anderen! Wer zuerst auf die Pinnwand geschrieben hat, der bekommt den Spieler auch. Es sei denn er bietet nicht, bevor der Spieler wieder vom Transfermarkt verschwindet, was ja 2 Tage dauert.)

Durch die 10.000, die das Phantom über Marktwert für Computer-Spieler zahlt und auch von realen Mitspielern fordert, löst sich das 160er-Flaschen-Sammel-Problem von selbst. Denn ich kann jetzt keine 160er mehr für 160.000 kaufen, sondern muss auch für sie mindestens 170.000 zahlen. Das ist mehr als mir der Computer jemals für einen 160er bieten wird. Somit kaufe ich 160er nicht mehr einfach so mal schnell um Geld zu machen, sondern nur wenn ich sie wirklich will. Wenn der 160er dann im Marktwert steigt, dann hab ich den Gewinn schließlich auch verdient.