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Das :"lediulIl dl'r i\lalerl'i ist die Farbe,

Dil'~er s,'heinhar sdbstvl'rst:illdliche Sach\'erh'lh wurde


.1l'n :..I.tlern zu einem zentr.llen Problem. seitdem der
ir.lIlzi;~ische Impressionismus in ZU\'OI' unbekanllleJ'
\\'l'i~e Ei~em\'l:rte der Elrbe freigesetzt h.me,
Seit CI \\',1 I SS5 W,lr n.lhczu vier jahrzehllle lang die Aus-
l'ill.ln.!l'r~etzung mit den \'ieischicilligen Ph:inomcncn
de~ Kolorit~ ein entscheidender Faktor für die Geschich-
Ie: ,ier .. kl.h~i~chen :-'Ioderne- in ihren ullterschiedlichen
Stlllk Ilinendl.'llZell,
\'ide :..I.tler diöes Zeitr.lul1le:~ Il.lben über ihre: Erfahrun-
g,'n mit ,k'r Farbe und die: dar.1l1s folgenden bildneri-
",hell bmcheidungen Rechenschaft gegeben, sei es in
Brieil'n. Aufuidlnungen und Gespr~chen (z, B,
C':z.1I1Ile. G.llIguin. nn Gogh. die Fau\'es, Noldc:, die
Kllbi~tell). in Abhandlungen (7.. B, !\1.nisse. Kirchner,
:.I.trc. :'londri,1II), in lehr\'er.1I1st.lltungen (Klee) oder in
'y ~ll·Ill.1ti~chell F.lrbe:nthc.:orie:n (N eoill1pres~iol1iste:ll,
Sc'nl,il'r. Ikl,lIIl1ar. Hodzd. K.lIldinskv),
I )il'~l' Z"lIglli~s,' bildll"rischen Denkell~ in ihrer Bedell-
tU!l~ für .1,1\ \'er~t:il1dlli~ ,Il'r Kumt im 20, j,t!lrhundert
;<ul'r"hlid;"I1. i~t d.ls Zid da ~1I,'r't 11):'>3 er,dlicilenen.
,,'il 1.11I~"11l \'l·tgriii,'netl 1111,1 ,dl\\'l'r 7l1g,lnglidll:n
l;IlI,'1 '1I,lll;n~. ,li,' hirr in nThl'''l'lla und im bilio-
";I,lphi,,'h"!l Tl'il ,11wl.lli~i,·r tl'f Furm l'rlleut \'orgdt'gl
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Sie \"':!111hl d,l' Probll'l1\ bi, ,'IW.I 11)2;: ~inl' Weitl'r-
w!::un,: bi, in ,li,· t;"~l'n\\'.ln \\':Ü~, :\\Ii~.lh<· neu ,111-
"'I/"lhkr Studil'n, di.: glc:idl\\'ohl die G':Sdlichte: d,~s
Prublcrm J.:r F.trbe: in Je:n j.lhrzc:hntcn J.:r Iriiht:n und
.. LJ.ls,j,chen .. :-'Iodcrnc: zur V()r.lus~elzung hättcn, Ihs
Bnol\llc:n: ,Iincs Zeitr.\Ul11e~ br:steht ehen auch ger.llle
,brin • .1.11; Jie :-'blcr ,dbst ~ich zu ilm:m Umgang mit
d<T brbe ~o \'idsr:ili~ ~e:äufh:rt habl'n wie nie: zu\'or und
wie: wohl auch seither nicht mehr,