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Wissenserwerb

Cehulic, Haabs, Huebner, Lehner

Ceo. Einleitung

Jeder ca halbe bis dreiviertel Seite

Als erste und vermutlich auch stärkste Quelle zum Wissenserwerb können auf jeden
Fall Lektoren gesehen werden. Dabei gibt es sowohl fix angestellte Lektoren, die
den Großteil ihrer Arbeitszeit auf der Fachhochschule Krems verbringen und die
Studenten vor Ort unterrichten als auch externe Lektoren, die nur einen bestimmten
Teil ihrer Arbeitszeit auf der Fachhochschule Krems verbringen. Da dieser
Personenkreis in seinem eigenen Fachbereich meist Experte ist, können die
Studenten praktischer Weise Wissen bei Lektoren erwerben.

Gastlektoren, die eigentlich auf anderen Unis hauptberuflich unterrichten, sind eine
wichtige Möglichkeit für die Stundenten Wissen zu erwerben. Diese Vortragenden
haben meist ein sehr großes Wissen aufgebaut und geben das in Form von
Lehrveranstaltungen an Studenten weiter.

Der Management Dialog der Fachhochschule Krems ist eine tolle Möglichkeit
Praxiswissen aus erster Hand zu erwerben. Dabei kommen sehr interessante
Persönlichkeiten aus allen möglichen wirtschaftlichen Bereichen für einen Abend
nach Krems. Dabei gibt es meist einen Vortrag und anschließend eine Diskussion mit
den Studenten. Die Gastredner versuchen dabei immer auch ein wenig aus dem
„Nähkästchen zu plaudern“ und den Stunden wertvolle Tipps für die Praxis zu geben.
Der Management Dialog findet etwa zwei bis dreimal pro Semester statt.

Der Hochschulrat hat weitreichende Kompetenzen, die zuvor bei den


Landeswissenschaftsministerien lagen. Idealtypisch liegen nun strategische
Kompetenzen und Aufgaben bei dem Hochschulrat, operative bei der
Hochschulleitung und legislative bei dem (hochschulinternen) Senat. Das bedeutet,
daß auch die Experten des Hochschulrates wichtige Wissensquellen für die
Fachhochschule darstellen.

Eine spezielle Möglichkeit um Wissen zu erwerben bietet der Alumni Club der IMC
Fachhochschule Krems. Dieser wird mit Florian Ruhdorfer durch einen ehemaligen
Studierenden angeführt und bietet sowohl den derzeit Studierenden, als auch den
Absolventen Möglichkeiten zum Austausch und zum Kennenlernen. Besonders
hervorzuheben sind auch die Weiterbildungsmaßnahmen die geboten werden. Diese
können in Form von Vorträgen, Seminaren oder Podiumsdiskussionen stattfinden.
Als Beispiel ist hier das IMC Wirtschaftsboard Spring Reception zu nennen, bei
dem auch häufig Absolventen von ihren Erfahrungen berichten und Tips und
Hilfestellungen an die Studierenden geben.

Career Links ist eine Veranstaltung, die von der Fachhochschule Krems jährlich im
Frühjahr durchgeführt wird. Dabei werden national und international tätige Firmen
eingeladen um Unternehmen vorzustellen, sowie um Kontakte zu knüpfen und um
mögliche zukünftige Mitarbeiter werben. Besondere Services für Studierende sind
persönliche Feedbacks zu Bewerbungsunterlagen bzw. die Möglichkeit kostenlose
Passbilder für Bewerbungsschreiben etc. erstellen zu lassen.

Damit die Studierenden ihr in der Theorie erworbenes Wissen auch in der Praxis
anzuwenden, werden regelmäßige Exkursionen namhaften österreichischen
Partner-Unternehmen, wie beispielsweise der VÖST, Blaha Büromöbel oder aber
auch zu Hofer, durchgeführt. Dabei haben die Studenten die Möglichkeit hinter die
Kulissen zu sehen und die Produktionsprozesse, sowie die Unternehmensabläufe
besser kennenzulernen.

Students4Students (SFS) ist eine gemeinnützige Organisation die von Studenten


im Jahr 2008 gegründet wurde. Die Aktivitäten sind ausschließlich auf die Studenten
gerichtet und dienen unter anderem auch der Betreuung der Austauschstudenten.
Dabei werden von lokalen Studierenden Veranstaltungen und außerstudentische
Aktivitäten geplant, die es den ankommenden Studenten ermöglicht die Universitäts-
bzw. die Landes-Kultur besser kennen zu lernen.

Eine Besonderheit der FH wird den berufsbegleitenden Studierenden zu Teil. Pro


Semester werden einwöchige Internationale Blockwochen durchgeführt. Dabei
erhalten die Studierenden Vorlesungen und Seminare an internationalen
Universitäten, wie zum Beispiel an der Universität in Dubai, oder aber auch an
namhaften Hochschulen in den USA. Dabei werden neben dem theoretischen
Wissenserwerb an den Universitäten auch Unternehmen besucht, um die
Arbeitsabläufe dieser Betriebe kennen zu lernen.
Partnerunternehmen der Fachhochschule werden im FH-Wirtschaftsboard gelistet.
Diese Unternehmen bieten große Möglichkeiten externes Wissen zu erwerben. Dies
kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass Gastlektoren Vorträge abhalten.
Andererseits kann der Wissenserwerb aber auch dadurch erfolgen, dass
Partnerunternehmen Praktikumsplätze anbieten, wodurch Studenten neues Wissen
erwerben können, welches die FH wiederum indirekt nutzen kann. Der
Wissenserwerb kann aber auch einfach durch die Zurverfügungstellung von Daten
erfolgen. Wenn beispielsweise ein Unternehmen aktuelle Produktionsdaten
bereitstellt, kann dieses Wissen in Projekte der FH einfließen.

Auch Partnerschaften mit anderen Universitäten im In- und Ausland ermöglichen


den Erwerb von externem Wissen. Einerseits besteht die Möglichkeit, dass
Gastlektoren Vorträge halten. Andererseits können andere Hochschulen unter
Umständen Erfahrungsberichte mit verschiedenen Bildungsmaßnahmen oder
Projekten zur Verfügung stellen. Zusätzlich ermöglichen Partneruniversitäten einen
Auslandstudiums bzw. können Studenten von Partneruniversitäten an der
Fachhochschule studieren und auch dadurch externes Wissen erworben werden.

Derzeit ganz aktuell sind die International Master Days, heuer erstmals an der
Fachhochschule abgehalten werden. Diese bieten allen Master-Studenten die
Möglichkeit, neues Wissen bei Vorträgen durch Gastlektoren, sowie bei diversen
Workshops zu erwerben.

Auch Studenten dürfen nicht als Wissensquelle für die Fachhochschule vergessen
werden. Sowohl Vollzeit-Studenten als auch berufsbegleitende können ihr Wissen
und ihre Erfahrungen in die Vorlesungen miteinbringen. Zusätzlich kann dieses
Wissen bzw. die Erfahrungen durch Umfragen bzw. Diskussionen, beispielsweise im
Rahmen eines Director´s Corners, gewonnen und so für die FH nützlich gemacht
werden.

Die Österreichische Hochschülerschaft ist eine weitere Möglichkeit neues Wissen


zu erwerben. Als Verbindungsstelle der Fachhochschule zu den Studenten steht sie
bereit um die Bedürfnisse der Studenten zu vertreten. Die ÖH ist damit der zentrale
Ansprechpartner, wenn die FH Fragen zu den Bedürfnissen und Interessen aller
Studenten in Krems hat.
Das für Universitäten und Fachhochschulen zuständige Wissenschaftsministerium
ist eine weitere wesentliche Quelle für externes Wissen. Stammen von diesem doch
zahlreiche Vorgaben und Regeln die die Fachhochschule zu beachten hat.