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Elemente und Inhalte traditioneller und moderner Lyrik

Formaler Aufbau

Traditionell

Modern

Deutliche Strophen- und Zeilenbildung

Aufhebung der metrischen Bindung

Metrik, Rhythmus und Reimschemata als klar definierte Ordnungseinheiten Gedichte fester Bauart und wiederkehrender Form

Rhythmus häufig vorherrschend

Pointierungen

Aufhebung von Reimschemata häufig Reimlosigkeit

 

Verslängen variieren stark

„rythmisierte Prosa“

Inhalte und Weltbild

Geschlossenes, nach eindeutigen Werten ausgerichtetes Weltbild (Autonomie des Menschen, Humanität ect.)

Definition eines einheitlichen lyrischen Weltbilds nicht mehr möglich

Wertepluralismus

Offenheit, Komplexität

Transzendenz als Gegebenheit

Einbeziehung des Hässlichen, Krankhaften

Diesseitsbezogenheit

Streben nach Idealen, Betonung des Schönen/Harmonie

Naturmotive

Entpersonalisation

Idyllisch-Melancholisch

Auseinandersetzung mit unbewältigter Vergangenheit

Irrationalität

Sprachliche Darstellungsweise

Stilisierte Kunstsprache (grammatisch- rhetorisch durchgeformt)

Sprachauflösung (Neologismen, Sprachmontage)

Bildkräftige Metaphern

Agrammatische Sprache

Klare Beziehung von Bild- und Sachbereich

Abstrakte Metaphern, große Bildspanne Chiffre (Hermetik)

Sprachliche Reduktion (Lakonismus)

Typographie wird Bedeutung übertragen

Klangqualität von Sprache (Vokalmotive, Assonanzen, Anaphern)

Sprachliche Darstellung als sinnübertragendes Mittel

Satire:

Ironie:

Sarkasmus:

Klischee:

Literarische Form, die versucht mit ironischer Form Missstände und Mängel lächerlich zu machen.

Rhetorische Figur, bei der der Redner sich verstellt, die eigentliche Information aber trotzdem verständlich ist. (Gegenteil)

bitterer, subtiler Spott/Hohn

Vorgeprägte Vorstellung/Denkmuster (betrifft Eigenschaften von speziellen Gruppen und Personen)