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Spaghetti für 2

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Published by: Millie Adamik on Jun 26, 2011
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10/16/2013

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Spaghetti für 2: INHALTSANGABE UND ANALYSE!

Die Geschichte „Spaghetti für zwei" wurde von Federica de Cesco geschrieben. In ihr geht es um einen 14-jährigen Jungen namens Heinz, der mittags nach der Schule immer in ein nahegelegenes Selbstbedienungsrestaurant geht. An diesem Tag bestellt sich Heinz eine italienische Gemüsesuppe und setzt sich an einen freien Tisch. Doch dann holt er sich noch einen Löffel, denn den hat er vergessen. Als Heinz zurückkehrt, sieht er einen Schwarzen an seinem Platz seine Suppe löffeln. Nach kurzem Überlegen setzt sich Heinz schließlich dazu, obwohl er fassungslos und entsetzt ist, und sie teilen sich stumm die Suppe. Heinz ist ein wenig verunsichert, da er nicht weiß, wie er reagieren soll. Plötzlich steht der Afrikaner auf und stellt sich zum Bestellen wieder an. Er kommt mit einem Teller Spaghetti und zwei Gabeln zurück. Den Teller stellt er in die Mitte des Tisches und fordert Heinz somit stumm zum Essen auf. Heinz nimmt an und denkt nun, dass es eine Entschädigung wegen der Gemüsesuppe sei. Wieder stumm, teilen sie sich die Spaghetti. Noch immer weiß Heinz nicht, was er sagen soll, und ist verwirrt. Doch dann bemerkt er die auf dem freien Nebentisch stehende Gemüsesuppe und begreift, dass er am falschen Tisch sitzt. Am Schluss bricht der Schwarze in schallendes Gelächter aus und als er in guter deutscher Sprache bekannt gibt, dass er jeden Tag in dem Restaurant isst, verabreden sie sich am nächsten Tag zum Essen. Frederica de Cesco hat die Kurzgeschichte in der personale Erzählerperspektive geschrieben, wodurch man sich besser in die Rolle der Hauptperson Heinz, einem rassistischen, eigentlich eher selbstbewussten, sich von keinem etwas sagen lassendem Jungen, hineinversetzen kann. Die Erzählung spielt in der jetzigen Zeit, in der viele ähnliche Denker existieren. Für den Ort wurde ein Selbstbedienungsrestaurant ausgewählt. Heinz hat anfangs Vorurteile gegenüber dem Afrikaner und wird schnell sehr wütend, aber auch verwirrt, als er denkt, dass derjenige seine Suppe ihm wegisst, doch als er merkt, dass er sich so getäuscht hat, entschuldigt er sich und am Schluss freunden sich die beiden ein wenig an, weil sie beide über die unangenehme Situation lachen müssen. Typisch für die Kurzgeschichte ist unter anderem einerseits, dass über einen Ausschnitt aus dem Leben eines Menschen erzählt wird, aber andererseits auch, dass der Höhepunkt hinausgezögert und durch unzählige innere Monologe verlängert wird. Durch die jugendliche, kurze, abgehackte Sprache wird es lebhafter aber auch spannender.

der dunkelhäutige Junge. . der sich über die falschen Gedanken von Heinz nicht aufregt oder kränkt.Die andere Hauptfigur in dem Text ist Marcel. sondern im Gegenteil sogar amüsiert.

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