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14 INSIDE

music

Philipp Caspar Frederick, ein facetten- reicher Künstler aus Cloppenburg, hat sich in seinem Wirkungskreis Hamburg schon durch diverse, auch internationale Ausstellungen und Konzerte einen Namen gemacht. Bezie- hungsweise zwei Namen, denn der Installa- tions-, Video-, Fotografie- und Performance- Künstler Philipp Schewe und der Musiker Philipp Caspar Frederick sind eine Person. Die einzig zugelassene Hauptperson in den selbst inszenierten, mit religiöser Symbolik beladenen Videos, die eine fantastische Rei- se im zweckentfremdeten Leichenwagen zu sich selbst darstellen. So erklärt sich auch der Titel seiner ersten CD: „Riding Hearses“ – un- terwegs im Leichenwagen. In seinen zwei his- torischen Modellen fährt Philipp Caspar Fre- derick quer durch Europa, um sich inspirieren zu lassen. Kunst in jeder Form entsteht auf dem Weg.

zu lassen. Kunst in jeder Form entsteht auf dem Weg. 22. Juni 2007 Musikalisch ist dabei

22. Juni 2007

Kunst in jeder Form entsteht auf dem Weg. 22. Juni 2007 Musikalisch ist dabei ein tendenziell
Kunst in jeder Form entsteht auf dem Weg. 22. Juni 2007 Musikalisch ist dabei ein tendenziell
Kunst in jeder Form entsteht auf dem Weg. 22. Juni 2007 Musikalisch ist dabei ein tendenziell
Kunst in jeder Form entsteht auf dem Weg. 22. Juni 2007 Musikalisch ist dabei ein tendenziell
Kunst in jeder Form entsteht auf dem Weg. 22. Juni 2007 Musikalisch ist dabei ein tendenziell

Musikalisch ist dabei ein tendenziell düs- teres Werk herausgekommen, mit üppig ins- trumentierten Klavierballaden, die schon mal in nervöse Energie umschlagen. Stimme und Stimmungen erinnern an den Schauerroman- erzähler-Rock eines Nick Cave und an den David Bowie der Jahre 1976 bis 1980, gele- gentlich auch an Serge Gainsbourgs Lust- molch-Sprechgesang oder das giftzwergige Timbre eines Tim Fischer. Das Wahl-Englisch ist nicht ganz lupenrein, aber das macht mit denCharme aus. Schließlichweht bei aller Ro- mantik immer noch der Geist des Rock’n’Roll durch die gotischen Gemäuer dieser Platte. Die CD „Riding Hearses“ erscheint am 1. Juli beim eigenen Label Spitzweg Records und ist auch über den Online-Vertrieb (www.spitz- wegrecords.de) erhältlich. Release-Partys mit Konzert und „Autokino“ finden am 12. Juli und 9. August im Metropolis Kino in Hamburg

statt, mit begleitender Ausstellung nebenan im „Walk of Fame“, Dammtorstraße 30. Eine „Ri- ding Hearses“-Tour ist für den Herbst geplant, und auch die entsprechende DVD soll bis Jah- resende erscheinen. Mehr über Philipp Caspar Frederick unter www.philippschewe.de und www.myspace.com/philippcasparfrederick.

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R Riding iding Hearses Hearses Philipp Caspar Frederick SOUNDS   The White Rufus
Philipp Caspar Frederick
Philipp Caspar Frederick

SOUNDS

 
 

The White

Rufus

Stripes:

Wainwright:

Icky Thump

Release The Stars

Indie-Darling Jack White lässt es auf dem sechsten Al- bum der White Stri- pes wieder so rich- tig schön krachen. Und ob er sich nun an 70er-Radio- rock oder amerika- nischem 50er-Jah- re-Entertainment vergreift, die gute Meg bearbeitet ihr Schlagzeug unbe- irrt mit dem rauen Charme des ewigen Anfängers. So liebt man sie.

Rufus Wainwright hat seine opern- hafte Popmusik im Zufluchtsort Berlin zur Vollendung ge- bracht. Sehnsüch- tige, verschwende- risch instrumentierte Balladen, wagneri- anischer Bombast, Musical-Pomp, ver- spielter Rock, er lässt nichts aus. Dass Pet Shop Boy Neil Ten- nant mit produ- zieren durfte, fällt glücklicherweise nicht auf.

produ- zieren durfte, fällt glücklicherweise nicht auf. Rihanna: Good Girl Gone Bad Die Frage „Wer war
produ- zieren durfte, fällt glücklicherweise nicht auf. Rihanna: Good Girl Gone Bad Die Frage „Wer war

Rihanna:

Good Girl Gone Bad

Die Frage „Wer war noch mal Ri- hanna?“ wird sich künftig nicht mehr stellen, die erst 19- jährige Schönheit aus Barbados hat mit Album Nr. 3 ihre Meisterprüfung als neuer Star am R&B- Pophimmel abge- legt.Wer„Don’tStop The Music“ oder „Lemme Get That“ widerstehen kann, sollte bei Black-Mu- sic-Partys besser draußen bleiben.

sollte bei Black-Mu- sic-Partys besser draußen bleiben. Laith Al-Deen: Die Liebe zum Detail Was passiert, wenn

Laith Al-Deen:

Die Liebe zum Detail

Was passiert, wenn ein Schmuse-Sän- ger sich verliebt? Im Fall von Laith Al-Deen nichts, was man nicht gewohnt wäre. Das roman- tische Klavier ist allgegenwärtig, Streicher erklin- gen, und alles fühlt sich ganz leicht an. Bis auf vielleicht Textzeilen wie „Ich war auf den Gip- feln hoher Berge, und ich folgte je- der Spur“ …

Gip- feln hoher Berge, und ich folgte je- der Spur“ … Patrick Nuo: Nuo Sieht gut

Patrick Nuo:

Nuo

Sieht gut aus und tut keinem wirk- lich weh – der Wahl- Hamburger mit Schweizer Pass be- wegt sich auch auf seinem dritten Al- bum auf ausgetre- tenen Pfaden. Es reicht für gefällige Pop-Songs mit ge- legentlichen Rock- und Schlager-An- wandlungen, stets im Einklang mit sei- ner „Out of bed“- Frisur und demHer- zensbrecherblick.

ner „Out of bed“- Frisur und demHer- zensbrecherblick. Soundtrack: Shrek The Third Der bunte Hit- soundtrack

Soundtrack:

Shrek The Third

Der bunte Hit- soundtrack gehört zu Shrek wie der Esel und der ge- stiefelte Kater. Zum Filmstart des drit- ten Oger-Abenteu- ers gibt es wieder Altes (Led Zeppe- lin, Wings), Neues (Fergie, Macy Gray) und Shrekliches wie Sly Stones Klassiker „Thank You“, geco- vert von den Origi- nalsprechern Eddie Murphy und Anto- nio Banderas.