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Architekturbesichtigung TEIL 1 ( 13 - 19 Uhr)

Stadt und Wasser

1. The National Maritime Museum (Nr. 26) 120 min.

Ein freispannendes Glasdach überdeckt den Innenhof zwischen dem berühmten


Queens House und den beiden flankierenden Gebäudeflügeln. In dem neu
dazugewonnenen Austellungsraum können jetzt auch sehr grosse Exponate
ausgestellt werden.

1999
Park Row www.nmm.ac.uk
Grenwich SE10 www.bdp.co.uk

Architektur: www.rickmather.com

Wird durch die U-Bahn DLR erreicht. Ist man in Greenwich, findet man das Museum
schwer. Am besten hat man eine Karte dabei! Ansonsten hilft die Polizei gerne. Wenn
man sie findet! Das Museum dreht sich um die Schifffahrt. Sie zeigt Uniformen der Marine-
führer und hat Gemälde, Karten und Schiffsteile ausgestellt. Ein Teil der Ausstellung
befasst sich mit der Natur und Wassergewalt selbst. Viel Spass!

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Architekturbesichtigung TEIL 1

2. Royal Victoria Dock Bridge (Nr. 44) 40 min.

Diese aufgestelzte Fussgängerbrücke wirkt extrem leicht und das trotz ihrer freien
Spannweite von über 120 Metern. Das um 15 Meter angehobene räumliche Tragwerk
ist von der Idee eines Brückenkrans abgeleitet. Wegen des starken Schiffsverkehrs
erschien diese Konstruktion hier sinnvoller als eine Klappbrücke.

1998
Royal Victoria Dock, Silvertown Way
Canning Town E16

Architektur: www.lifschutzdavidson.com

Diese Brücke würde ich eventuell gleich als erstes machen von diesem Programm. Am besten
nimmt man ein Taxi hier her und lässt sich dann zum Canary Wharf fahren. Denn diese Brücke
liegt aus der Zone 1+2 für die wir U-Bahn fahren können. Ausserdem ist man erstmals dort,
findet man schlecht ein Taxi für den Rückweg, wenn man nicht bereits eines hatte, wir hatten
nur verdammt viel Glück, dass uns gerade einer entgegen fuhr.
Auf jedenfall ist sie sehenswert, da sie eine so unglaublich Strecke überbrückt ohne zwischen
drin einen Stützpfahl zu haben. Die Konstruktion auf der Brücke ist genial, nimmt aber auch
Platz zum laufen weg, doch die Brücke ist breit genug, keine Sorge :)

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Architekturbesichtigung TEIL 1
3. Floating Bridge (Nr. 34) 40 min.

Die schlanke, knallbunte Fussgängerbrücke von Future Systems ähnelt einem


leuchtenden Insekt, das über das Wasser läuft. Durch die Verwendung von
Schwimmkörpern konnte auf Gründungsarbeiten unterhalb des Wasserspiegels
verzichtet werden.

1996
West India Quay
Canary Wharf E14

Architektur: www.future-systems.com

Auf dem Bild oben sieht es wie eine wahres Prachtstück aus. Heutzutage ist die Brücke jedoch
fast gelber als grün und sieht in sich schäbig aus. Das Schaukeln wird einem nur bewusst,
wenn man eine Weile stehen bleibt. Im eigenen Schritt ist es nicht wahrnehmbar. Da machen
einem die Brücken im Europapark mehr Spass.
Man muss eine Weile laufen und ein paar Leute fragen, bevor man begriffen hat, wo sie steht.
Aber schwierig zu Finden ist sie nicht.
Viele Menschen strömen über die Brücke. Sie dient wohl wirklich mehr dem Nutzen, als
ich annahm.

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Architekturbesichtigung TEIL 1
4. Churchill Place (Nr. 10) 30 min.

In den Docklands entsteht derzeit die 156 Meter hohe Zentrale der Barclays Bank PLC,
wo auf 33 Geschossen etwa 5000 Mitarbeiter Platz finden werden.
Eine gebäudehohe Atriumzone, die aus fünf aufeinandergestapelten Elementen
besteht, garantiert eine optimale, natürliche Belichtung der Arbeitsplätze.

2004
1 Churchill Place
Canary Wharf E14

Architektur: www.hok.com

Hier sieht man nun ein Originalbild des Bauwerks. Nun lässt es sich auch besser finden,
obwohl man im Bankenviertel umgeben ist mit den grossartigsten Glasbauten, die man
jemals gesehen hat. Hier darf man zwar kurz rein, aber man muss vorher seine Tasche scannen
lassen. Fotografieren war im inneren Raum nicht erlaubt und wenn man in Alltagskleidung
hier rein läuft, fühlt man sich etwas fehlplatziert. Nach kurzer Zeit verliessen wir das Gebäude.

Um zu diesem Gebäude zu gelangen nimmt man die U-Bahn bis zur Canary Wharf, dabei
empfiehlt es sich, diese Station genau anzuschauen. Innen ist es kalter Beton, der Eingang
hingegen ist schönes Glas, dass zu einer genialen Kuppel gebunden ist.

Auch im Bankenviertel fehlen die vielen kleinen Fleckchen Grün nicht. Schöne Parks mit
Wasserspielen verzieren hier und da die Stadt.

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Architekturbesichtigung TEIL 2 ( 11 - 19 Uhr)

Stadt und Business

1. The Daily Express Building (Nr. 16) 30 min.

Zu Beginn der Planung des Hauptquartiers für eine Investmentbank stand das
Verlagshaus aus den Dreissiger Jahren bereits geraume Zeit leer. Als integrierter
Bestandteil des 45.000 Quadratmeter grossen Projektes wurde der Klassiker umfassend
renoviert. So bleibt er auch weiterhin ein lebendiges Stück Stadt.

2000
118-120 Fleet Street
City of London EC4

Architektur: www.hra.co.uk

Das mächtige Gebäude streckt sich durch die ganze Breite zwischen zwei Strassen. Es ist
unglaublich gewaltig. Nur von weitem sieht man die Stufen, welche das Gebäude verzieren.
Leider darf man wie auch bei diesem Gebäude nicht hinein. Die Leute haben uns strickt
draussen gehalten. Ausserdem wollte uns ein Wächter verbieten zu fotografieren.

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Architekturbesichtigung TEIL 2
2. Puddledock (Nr. 15) 30 min.

Auf dem sehr prominenten Grundstück am Themseufer entsteht ein neues, in zwei
Baukörper unterteiltes Bürogebäude.
Die farbige, keramisch glänzende Office-Box wird von einem glatten, flächig
verglasten Lichtbalken begleitet. Er enthält den Empfang und die Zugänge zu den
Büros.

2006
2 Puddledock
Blackfriars EC4

Architektur: www.alsoparchitects.com

Wir waren nicht dort und leider habe ich auch keine Bilder aus Zufall davon geschossen.
Auf diesem Bild sieht man die Millennium Bridge und wenn ich mich nicht täusche ist der Turm
und das Gebäude mit dem blauen Dach auch auf dem oberen Bild zu erkennen. Von daher
ist die Annahme gross, dass sich das gesuchte Gebäude westlich des Tates befindet und zwar
auf der anderen Seite der Themse. Aber ich könnte schwören dort waren wir, leider haben
wir kein Bild, dass in diese Richtung schwenkt.

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Architekturbesichtigung TEIL 2

3. 88 Wood Street (Nr. 11) 40 min.

Ein aussen liegendes Tragwerk betont die drei abgestuften, miteinander


verbundenen Baukörper und verleiht den Fassaden Tiefe. Schlänke, flächig
verglaste Servicetürme unterstützen die vertikale Dynamik des Gebäudes. Durch
den geringen Anteil geschlossener Fassadenflächen entsteht grösstmöglichen
Transparenz.

1999
88 Wood Street
Barbican EC2

Architektur: www.richardrogers.co.uk

Hier machten wir nun einen kurzen Stopp und hüpften für ein paar Minuten aus dem Taxi.
Die Gegend ist mit hohen Gebäuden umstellt. Ich finde diese Hochhäuser nach dem
Bankenviertel lächerlich.

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Architekturbesichtigung TEIL 2
4. Lloyd's Register of Shipping Building (Nr. 13) 40 min.

Die neue Hauptverwaltung des Konzerns steht auf engstem Raum zwischen den
teils denkmalgeschützten Nachbargebäuden. Vor den Stirnseiten der scheiben-
artigen Büroelemente stehen transparente Erschliessungstürme. Die weithin sichtbare
Bewegung der Aufzüge belebt das Gebäude.

2000
71 Fenchurch Street
Broadgate EC3

Architektur: www.richardrogers.co.uk

Das Lloyds Gebäude ist von seiner seltsamen Art einzigartig in London. Hier kennt man vor
allem Stahl und Glas Konstruktionen. All die Wellen und seltsamen Formen machen Spass
zum Anschauen und geben dem Gebäude viele Winkel und Nischen. Ich frage mich nur, ob
das System praktisch ist zum Arbeiten. Die Glaslifte verlaufen ausserhalb des Gebäudes.
Ein absolut geniales Bauwerk.

Von den Londoner selber kommt weniger Begeisterung dem Gebäude gegenüber. Unser Taxi-
fahrer fragte, ob wir schon da waren, also ist es ihnen wohl bekannt, aber er sagte auch, dass
es ein selten widerliches Haus sei.

Ins Gebäude kommt man leider nicht zwei riesige Türsteher fanden das keine gute Idee. Auf
einer Anhöhe erkannten wir jedoch, dass es im Erdgeschoss sowieso nur ein Grossraumbüro
zu geben scheint.

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Architekturbesichtigung TEIL 2

5. Swiss Re Headquarters (Nr. 14) 40 min.

Der 180 Meter hohe Swiss Re Tower ist einer der markantesten Neubauten in der
Skyline des Londoner Finanzzentrums. Die Bürogeschosse sind leicht gegeneinander
verdreht, dadurch entstehen um die innenliegenden Gärten vertikale "Dörfer". Die
Kuppel bietet Raum für ein Restaurant und Veranstaltungen.

2004
30 St. Mary Axe
City of London EC3

Architektur: www.fosterandpartners.com

Dieser Turm war der Orientierungspunkt schlecht hin für Marina und mich. Selbst als wir weit
draussen auf der Royal Victoria Bridge standen sahen wir ihn, auch wenn er nur noch ganz
winzig war.
Das faszinierende an diesem Gebäude ist eindeutig die Form. Mit vielen kleinen dreieckigen
Fenster wurde eine Art riesige Gurke in die Stadt gestellt.
Ich habe mich für meinen Teil in das Gebäude verliebt. Es befindet sich keine 5 Minuten von der
Lloyds Zentrale entfernt.

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Architekturbesichtigung TEIL 2
6. Great Eastern Hotel (Nr. 51) 40 min.

Terence Conran hat das Hotel in einen viktorianischen Gebäudekomplex direkt


neben dem Bahnhof integriert. Er drehte die interne Erschliessungsachse und setzte
eine Spiralrampe als zentralen Blickfang ein. Der respektvolle Umgang mit dem
Bestand und ein ausgeprägter Sinn für die Moderne prägen das Haus.

2000
Liverpool Street
Broadgate EC2 www.great-eastern-hotel.co.uk

Architektur: www.conranandpartners.com

Hier handelt es sich um ein gewöhnliches Hotel. Deshalb kann man sich als Gast einfach
seelenruhig durch die Gänge bewegen, als wäre es sowieso selbstverständlich. Von aussen
ist es ein ziegelrotes Bauwerk. Der Eingang ist im runden hervorstehenden Teil, wenn man der
Strasse neben der Liverpool Station entlang läuft.
Es ist wunderschön eingerichtet. Gebt euch wirklich nicht mit der Fassade zufrieden, die gibt
nicht viel her.

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Architekturbesichtigung TEIL 2

7. New Medical School Building (Nr. 22) 120 min.

Ein verglaster, dreigeschossiger Pavillon ist die Hülle für Forschungseinrichtungen der
medizinischen Fakultäten. Ueber den offenen Labors schweben Einbauten mit den
Nebennutzungen. Eine molekülartige Skulptur symbolisiert einen Zellkern; die
Installation informiert über aktuelle Forschungsergebnisse.

2004
Turner Street
Whitechapel E1 www.qmul.ac.uk

Architektur: www.alsoparchitects.com

Die Universität sieht heutzutage etwas anderst aus, als auf dem Foto. Und eine Tatsache ist,
dass auch wenn sie bis 15.15 Uhr die Kantine offen haben, gibt es um 15 Uhr kein Essen
mehr. Die Kantine ist ganz in orange und rot gehalten. Die Möbel sind modern und zum Teil
ziemlich lustig. Die Stundenten sind auch nicht scheu hier und da einen Spruch zu wagen. ;)
Geniesst es mal als Student durchzugehen.

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Architekturbesichtigung TEIL 3 ( 13 - 19 Uhr)

Stadt und Raum

1. British Airways London Eye (Nr. 48) 60 min.

Das BA London Eye gilt mit 135 Metern als das höchste Riesenrat der Welt.
Die 64 Speichen sind, wie bei einem Fahrrad, von der Felge zur Nabe gespannt.
Runde Passagierkapseln hängen nicht wie bei traditionellen Riesenrädern,
sondern sind mit zwei Befestigungsringen von aussen an der Hauptfelge befestigt.

1999
Jubilee Gardens, York Road
South Bank SE1 www.londoneye.com

Architektur: www.marksbarfield.com

Dieses Riesenrad ist sehr speziell. Es läuft ununterbrochen, dafür so langsam, dass es 20
Minuten braucht für eine Umdrehung. Das Aus- und Einsteigen ist problemlos machbar.
Bei diesem Riesenrad fiel mir auf, dass die Mitte nicht von beiden Seiten gestützt wird, sondern
nur von der Landseite. Es ist wahnsinnig wie viel Gewicht diese Konstruktion wohl halten muss.
Eine kleine Touristenattraktion die sich wirklich lohnt, wobei mir ein Aussichtsturm fast lieber
gewesen wäre, denn nach ein paar Minuten hat man es gesehen und man will ja vor allem
endlich am höchsten Punkt sein.

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Architekturbesichtigung TEIL 3
2. Tate Modern (Nr. 25) 90 min.

Das zuvor lange Zeit ungenutzte Bankside Kraftwerk in Southwark beherbergt heute
die Tate Modern. Die kraftvolle Industriearchitektur beeindruckt mit ihrer entkernten
Turbinenhalle, in der eine abgehängte Glasbox schwebt. Die Architekten haben die
ehemalige "Kathedrale der Energie" in eine Galerie des Lichts umgewandelt.

2000
Bankside
Southwark SE1 www.tate.org.uk

Architektur: Herzog & de Meuron

Die Galerien sind voll mit interessieren Leute. Sie stehen vor den Bilder und diskutieren dessen
bedeutung. In der Halle dagegen kann man die Menschen fast an der Hand abzählen. Das ist
ein riesiger Raum der nicht genutzt wird. Eine einsame Dame sass mitten im grossen Raum als
Marina und ich da ankamen. Das Licht strahlt in Streifen an die Wand, an der die grünen
Glasboxen herausragen. Ein beeindruckendes Gebäude mit mehr Potenzial als genutzt wird,
scheint mir. Der hohe Kamin der früher als Orientierungpunkt diente, wurde wohl längst von
anderen bedeutenden Gebäuden, die sich höher in die Luft heben abgelöst.

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Architekturbesichtigung TEIL 3

3. Millennium Bridge (Nr. 49) 20 min.

Die Millennium Bridge verbindet die Tate Modern Galerie mit der City of London.
Wie ein Seil spannt sich die flache, 350 Meter lange Fussgängerbrücke über den
Fluss. Auflager in Y-Form und vier Zugbänder je Seite stabilisieren die Konstruktion.
Nachträglich eingebaute Dämpferelemente absorbieren die auftretenden
Schwingungen.

2002
Bankside, Queen Victoria Street
Southwark SE1

Architektur: www.fosterandpartners.com

Diese Brücke schauckelt gar nicht. Sie ist stabil. Leute laufen oder nehmen das Rad und
überqueren die Themse auf dieser starken Brücke. Unter der Auflagestelle an den Enden wird
die Brücke auf starke Federn gelegt, diese erlauben eine kleine Erschütterung. Auf der Brücke
geniesst man höchste Ruhe von Verkehr. Die einzigen Geräusche kommen von den Menschen
selbst oder vom fliessenden Wasser bzw. den vorbeiziehenden Schiffen. Auf dem Tate waren
Street Arts angebracht. Darunter ein riesiger Mann der mit der Kamera auf uns "schoss". Die
Street Arts schmücken die ganze Fassade. Von diesem Ereignis haben wir schon in der
Schweiz gelesen und waren froh, es hier nochmal in ganzer Grösse miterleben zu können.

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Architekturbesichtigung TEIL 3
4. London City Hall (Nr. 19) 40 min.

Die City Hall steht für Demokratie und Zugänglichkeit. Die öffentlich zugängliche
Rampe windet sich durch alle zehn Geschosse. Aus dem Cafe im Erdgeschoss
gelangt man durch den Sitzungssaal zu einem Aussichtsbalkon. Am Ende der Rampe
befindet sich eine Galerie, die den Beinamen "Londons Wohnzimmer" erhalten hat.

2002
The Queen's Walk
Southwark SE1 www.london.gov.uk/gla/city_hall

Architektur: www.fosterandpartners.com

Wie bereits das Swiss Re Gebäude, fällt auch dieses kleinere Gebilde auf. Wenn man hinein
will muss man sich scannen lassen und die Tasche wird durchsucht. Ist man sauber darf man
ein paar Stockwerke hoch laufen. Irgendwann kommt eine Barriere auf der klar gemacht wird,
dass der öffentliche Bereich zuende ist. In der Mitte des Gebäudes sieht man in den Sitzungs-
saal hinein. Wir fanden es aufregend im Kreis die Rampe hoch zu gehen. Keine Ahnung warum.

Im Erdgeschoss befindet sich das angesprochene Cafe. Trotz des Namens empfehlen wir dort
keinen Kaffee zu bestellen. Das ist vielleicht ein grässliches Gebräu. Nehmt euch lieber ein Eis
bevor ihr über die Tower Bridge zur U-Bahn lauft.

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Architekturbesichtigung TEIL 3

5. Palestra (Nr. 18) 40 min.

Die "Palestra" befindet sich im Banksideviertel südlich der Themse, das sich immer
mehr zu einem der belebtesten Bezirke der Stadt entwickelt. Das Gebäude erscheint
als angehobene "Glaskiste". Im Erdgeschoss befinden sich Läden und Restaurants.

2005
197 Blackfriars Road www.blackfriars-uk.com
Southwark SE1 www.palestra-london.com

Architektur: www.alsoparchitects.com

Das Gebäude baut sich schreg vom Boden bis vorne auf Stützen auf. Der Effekt ist auf jedenfall
da. Im Original sieht ist das Gebäude ein wenig breiter aus als auf der Visualisierung.

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Architekturbesichtigung TEIL 3
6. International Terminal Waterloo (Nr. 43) 30 min.

Das Waterloo International Terminal ist einer der längsten Bahnhöfe der Welt.
Die 400 Meter langen Bahnsteige schweben zwei Geschosse über dem Parkplatz.
Das Dach überdeckt die Eurostarzüge auf den fünf neuen Gleise vollständig und
passt sich sowohl an die Kurve, als auch an die sich verändernde Breite der
Bahnsteige an.

1993
Waterloo Station
Southwark SE1

Architektur: www.grimshaw-architects.com

Viel können wir dazu nicht sagen, denn leider war dieser berühmte Teil des Bahnhofs
geschlossen. Wikipedia meint dazu:

Seit Fertigstellung des Channel Tunnel Rail Link im Jahr 2007 verkehren die Eurostar-Züge zum
Bahnhof St Pancras, womit Waterloo International überflüssig wurde. Der Bahnhof fiel in die
Zuständigkeit des britischen Verkehrsministeriums, das über die weitere Verwendung
entscheiden wird. Mögliche Varianten sind die Umwandlung in ein Büro- und Einkaufszentrum
oder die Übergabe an South West Trains für die Schnellzüge nach Weymouth.

Aufgrund der Länge der Empfangshalle und der einfahrenden Eurostar-Züge sah man sich
veranlasst, die Struktur der Überdachung flexibel zu gestalten, um den Luftdruck auszugleichen.
Daher sind an den äußeren Widerlagern der Überdachung Elemente angebracht, die das Dach
segmentartig bis zu 20 cm vertikal heben und senken lassen.

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Architekturbesichtigung TEIL 3

7. bfi London IMAX Cinema (Nr. 24) 180 min.

Das IMAX steht auf einer von dichtem Verkehr umflossenen Insel, zu der ein
Fussgängertunnel führt. Es hüllt sich in eine gläserne Galerie, die den Strassenlärm
abhalten, aber auch den Gebäudeinhalt vermitteln soll. Für ihre Gestaltung wird
alljährlich ein Künstlerwettbewerb ausgeschrieben.

1999
1 Charlie Chaplin Walk
South Bank SE1 www.bfi.org.uk

Architektur: www.avery-architects.co.uk

Das I-MAX muss man unbedingt von innen gesehen haben. Durch den Nachmittag hindurch
spielen sie meistens 3D Filme. Da bekommt man am Anfang eine spezielle Brille, die man
nicht sofort aufsetzten sollte. Eine Person lädt uns persönlich zum Film ein und weist daraufhin,
dass die Brillen erst dann gebraucht werden, wenn es angesagt wird.
Nach der Werbung, kommt eine kleine Einleitung in was für einem Kino man hier sitzt.
Dieser Teil ist der geilste. Da machen sie den Raum finster und schalten hinter der Leinwand
das Licht an. Somit wird das Leintuch durchsichtig und man kriegt einen Einblick in die Technik.
Jede Boxe wird kurz angestrahlt und erklärt, dass von vorne mindestens 6-8 Boxen für guten
Sound liefern und die zwei Boxen hinter uns, lassen uns in den Film schlüpfen. Dieser Teil
fand ich war der Eintrittspreis bereits wert.

Die Dokumentation über Dinosauerier war nicht der Brüller, auch wenn er in 3D war.

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