Sie sind auf Seite 1von 135

Kanzlei-Rechnungswesen

Das Programm Kanzlei-Rechnungswesen ist ein System der DATEV für den Einsatz in der
Steuerberatungskanzlei.

Ziele

Kanzlei-Rechnungswesen unterstützt Sie bei den wichtigsten Aufgabengebieten der Kanzlei:


Die Abwicklung der laufenden Finanzbuchführung inkl. der Offenen-Posten-Buchführung
und die Jahresabschlusserstellung.
Kanzlei-Rechnungswesen wurde den organisatorischen Anforderungen einer Kanzlei
entsprechend konzipiert und ermöglicht Ihnen die Abwicklung, Verwaltung und Pflege des
gesamten Rechnungswesens und Jahresabschlusses am PC in sinnvoller Arbeitsteilung mit
dem DATEV Rechenzentrum.

Kanzlei-Rechnungswesen kombiniert die Stärken des DATEV-Rechenzentrums mit der


Flexibilität der Vor-Ort-Verarbeitung.

Weitere Informationen:

1. Voraussetzungen

Technische Voraussetzungen für die Programmnutzung


Hardware für ein PC-System

Aktuelle Hardware-Informationen finden Sie auf der Informations-Datenbank unter


Information zur Anschaffung neuer PC-Systeme / PC-Marktspiegel.

Speicherbedarf

Für das Programm Kanzlei-Rechnungswesen benötigen Sie ca. 920 MB verfügbaren


Festplattenspeicher.

Software für ein PC-System


Arbeitsplatz-Betriebssysteme

Folgende Betriebssysteme werden unterstützt:

Microsoft Windows 98 SE (Zweite Ausgabe)* mit durchgeführtem Systemplattform-Update


von der Support-CD/DVD 3.0 (Okt. 2003)

Achtung: Auf PCs mit dem Betriebssystem Windows 98 kann ab der Programm-CD/DVD
16.0 keine DATEV-Software mehr installiert werden!

- oder -

Microsoft Windows 2000 Professional** mit Service-Pack 4 und Internet Explorer 6 mit
Service-Pack 1

- oder -
Microsoft Windows XP Professional** mit Service-Pack 1 oder mit Service-Pack 2

- oder -

Microsoft Windows XP Home Edition*** mit Service-Pack 1* oder Service-Pack 2


Grundpaket Basis 1.7 oder kompatible Folgeversion

*: Die DATEV-Support- und Beratungszusage gilt bis zur Installation der Programm-
CD/DVD 16.0 im Herbst 2006.

**: Die DATEV-Support- und Beratungszusage gilt auch für die englischsprachigen Versionen
dieser Betriebssysteme.

***: Unterstützung als Einzelarbeitsplatz, auf dem die DATEV-Programme mit lokalen
Programm- und Datenpfaden installiert sind, d. h. unvernetzte PC-Systeme bzw.
ausschließliche Installation in lokale Pfade.

Programmeinsatz in einem Netzwerk

Die DATEV-Programme sind unabhängig von der Netzwerk-Hardware. Deshalb ist es für
DATEV unerheblich, welche Netzwerk-Hardware eingesetzt wird, sofern diese vom
gewünschten Server-Betriebssystem unterstützt wird.

Server-Betriebssysteme

Folgende Betriebssysteme werden unterstützt:

Microsoft Windows 2000 Server* (ohne und mit Terminaldiensten) in den Versionen
Standard- oder Advanced-Server mit Service-Pack 4

- oder -

Microsoft Windows Server 2003* (ohne und mit Terminaldiensten) in den Versionen
Standard- oder Enterprise-Edition (32-Bit) ohne Service-Pack oder mit Service-Pack 1

- oder -

Microsoft Windows Small Business Server 2003* in den Versionen Standard- oder Premium-
Edition ohne Service-Pack oder mit Service-Pack 1

*: Die DATEV-Support- und Beratungszusage gilt auch für die englischsprachigen Versionen
dieser Betriebssysteme.

Einrichtung für die Datenfernübertragung

Hardware

DATEV-ISDN-Karte oder DATEV-ISDN-Set (nur Einzelplatz)

Software
Grundpaket DFÜ 3.4 oder kompatible Folgeversion

Bei mehreren Netzarbeitsplätzen ohne eigene DFÜ-Einrichtung zu empfehlen:

Kommunikationsserver 3.4 oder kompatible Folgeversion

2. Inhalte

In Kanzlei-Rechnungswesen laufen alle Daten zentral am PC zusammen. Sie können sich also
jederzeit ein Bild über die aktuelle Lage im Mandantenbetrieb verschaffen und Ihre
Beratungskompetenz auf fundierte Informationen gründen.

Datenerfassung und Fehlerprüfung

Zur Erfassung und Pflege der Finanzbuchführung Ihrer Mandanten sowie der
Jahresabschlussdaten stellt Ihnen Kanzlei-Rechnungswesen ein einheitliches und
benutzerfreundliches Erfassungsschema zur Verfügung. Bei der Datenverarbeitung an Ihrem
PC werden alle Eingaben automatisch auf logische Fehler hin geprüft. Inhaltliche
Unstimmigkeiten lassen sich mit den zahlreichen Auswertungen transparent machen.
Änderungen und Ergänzungen können Sie durch einfaches Überschreiben des betroffenen
Buchungssatzes durchführen.

Um die Datenerfassung weiter zu rationalisieren, erzeugt das Programm aus elektronischen


Kontoauszügen bzw. aus elektronischen Kassenbüchern (Kassenbuch online oder Kassen im
Postversanddatenformat) automatisiert Buchungsvorschläge. Die elektronischen
Kontoauszüge können entweder über das DATEV-Rechenzentrum (RZ-Bankinfo), das
Programm Zahlungsverkehr oder über ein Bankprogramm übernommen werden. Die
Bereitstellung der Bankkontoumsätze erfolgt mit dem Buchungsdatum der Bank.

Offene-Posten-Buchführung

Im Buchführungsteil des Programms wird die gesamte Kontokorrent-Buchführung für Ihre


Buchungsmandate abgewickelt. Debitoren und Kreditoren werden zentral verwaltet sowie
offene und ausgeglichene Posten ausgewiesen. Mahnungen und Zahlungsbelege können von
Ihnen jederzeit erstellt werden.

Weitergabe der Daten an andere DATEV-Programme

Die automatische Datenweitergabe an andere DATEV-Programme wie

Zahlungsverkehr
Kostenrechnung
ANLAG
Unternehmenssteuern
Wirtschaftsberatung
Rechnungsschreibung und Kostenkontrolle

erleichtert Ihnen die zügige Bearbeitung der Finanzbuchführung und des Jahresabschlusses.
Sie ersparen sich hierdurch die Doppelerfassung.
Datenfluss-Schaubild

Auswertungen in der Finanzbuchführung

Kanzlei-Rechnungswesen stellt Ihnen unter anderem folgende Auswertungen zur Verfügung:

Konten
Summen- und Saldenliste
Betriebswirtschaftliche Auswertung
Journal
Offene-Posten-Liste
Umsatzsteuervoranmeldung und Sondervorauszahlung
EU-Auswertungen (z. B. Zusammenfassende Meldung)
Mahnungen
Zahlungsträger (in Verbindung mit dem Programm Zahlungsverkehr)
Saldenbestätigungen

Auswertungen im Bilanzteil

Das Aufgabengebiet Jahresabschluss von Kanzlei-Rechnungswesen stellt Ihnen folgende


Auswertungen zur Verfügung:

Handelsbilanz/Steuerbilanz bzw. IAS/IFRS-Abschluss


Deckblatt, Bescheinigungen
Bilanz, GuV für unterschiedliche SKR- und Gesellschaftsformen
Anlagenspiegel in Brutto- und Netto-Darstellung
Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG
Kapitalkontenentwicklung und Ergebnisverwendung für Personengesellschaften
Kontennachweise
Monats- und Quartalsauswertungen mit entsprechenden Grafiken

Jahresabschluss-Grafiken
Mehrjahresvergleiche für Bilanz, GuV und Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG
sowie Kennzahlen
Kennzahlen und Kennzahlendefinitionen
Kapitalflussrechnung

Nutzung des DATEV-Rechenzentrums zur ...

Sicherung, Speicherung
Archivierung über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum
Buchungssatzverarbeitung (damit weitere Anwendungs- und
Auswertungsmöglichkeiten)
UStVA per Datenübermittlung (DÜ); Abgabetermine werden überwacht, fristgerechte
Übermittlung an die Finanzämter
USt 1/11 per Datenübermittlung (DÜ)
Stammdatenanlage
Daten holen für Mandant
Sie senden die Daten zur Verarbeitung an das Rechenzentrum und können dadurch Arbeiten,
die Ihnen in der Kanzlei zu aufwändig oder zu arbeitsintensiv sind, an das Rechenzentrum
delegieren (Speichergebühr siehe Preisliste).

3. Weitere Informationen

Einarbeitung

Detaillierte Informationen zu unserem kompletten Anwenderseminarangebot (Seminarinhalte,


Zielgruppen, Voraussetzungen, Preise etc.) sowie alle Veranstaltungstermine in Ihrer Nähe
finden Sie im aktuellen Weiterbildungsangebot.

Nutzung, Pflege und Weiterentwicklung

Für das Programm Kanzlei-Rechnungswesen ist eine monatliche Überlassungsvergütung zu


entrichten. Diese beinhaltet auch neue Versionen bei gesetzlichen Anpassungen oder
Leistungserweiterungen.
Die Nutzung des Programms Kanzlei-Rechnungswesen ist auch in Österreich möglich.
Das Programm Kanzlei-Rechnungswesen unterliegt der Pflege und Weiterentwicklung.

Auslieferung

Die Auslieferung des Programms Kanzlei-Rechnungswesen erfolgt generell über Programm-


CD/DVD.

Schrittweise Anleitungen
1. Datenherkunft

1. a) Neuanlage

Mandant anlegen

So gelangen Sie zum Assistenten Mandant anlegen


1 Wählen Sie Bestand | Neu | Mandant.
--ODER--
Klicken Sie auf das Symbol (leeres Blatt)
Der Assistent Mandant anlegen wird geöffnet.

Ein Assistent führt Sie durch die Neuanlage des Mandanten.

Standarddaten vor der Neuanlage einspielen!

Für die Bearbeitung eines Mandanten müssen Standarddaten (Standardkontenrahmen,


Zuordnungstabelle und Auswertungssteuerungsdaten) hinterlegt sein. Diese Daten sollten Sie
vor der Neuanlage eines Mandanten am PC einspielen.

Standarddaten einspielen
Beschreibung der Standarddaten

Nach Eingabe der Pflichtfelder können Sie die Neuanlage beenden. Die Stammdaten, die Sie
hier nicht eingeben, können Sie im Bearbeitungsmenü des Mandanten unter Stammdaten |
Mandantendaten erfassen. Sie können dort auch die OPOS-Nutzung nachträglich schlüsseln.

Eingabe der Basiswährung (Euro oder beliebige Fremdwährung)

Sie können im Rahmen der Neuanlage auch eine vom Euro abweichende Basiswährung
eingeben. Die Eingabe erfolgt im Eingabefenster Mindestangaben des Rechnungswesens in
der Liste Basiswährung. Solange Sie noch keine Buchungssätze erfasst haben, können Sie
diesen Eintrag in der Bearbeitung des neu angelegten Mandanten unter Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten ändern. Eine
unterjährige Umstellung der Währung ist nicht möglich. Eine Umstellung der Basiswährung
kann dann erst mit dem nächsten Jahreswechsel erfolgen!

So legen Sie einen Mandanten an

1 Wählen Sie, für welchen Aufgabenbereich der Mandant bearbeitet werden soll.
2 Um für einen Mandanten eine Bilanz-Konsolidierung durchführen zu können,
aktivieren Sie den entsprechenden Schaltknopf, geben anschließend den Ordnungsbegriff ein
und klicken dann auf die Schaltfläche Stammdaten übernehmen.

Sie können dann im weiteren Verlauf die Stammdaten eines anderen Mandanten übernehmen;
über die Schaltfläche Fertig stellen beenden Sie die Neuanlage des
Konsolidierungsempfängermandanten.

3 Wählen Sie aus der Liste Nationales Recht die Rechtsgrundlage für die Bearbeitung
des Mandanten. Um den Mandanten für Österreich bearbeiten zu können, müssen Sie hier den
Eintrag AT wählen!
4 Geben Sie den Ordnungsbegriff des Mandanten ein.
5 Wählen Sie, ob der Mandant mit OPOS-Nutzung angelegt werden soll.

Wenn Sie Nein wählen, können Sie die Schlüsselung unter den Stammdaten auch nachträglich
vornehmen.

6 Um Daten aus der Mandantenverwaltung zu übernehmen, klicken Sie auf die


Schaltflächen Stammdaten-Abgleich und Stammdaten aus der Mandantenverwaltung
übernehmen.

Es wird geprüft, ob für den eingegebenen Ordnungsbegriff Stammdaten in der


Mandantenverwaltung existieren. Es findet ein Abgleich mit den Stammdaten in der
Mandantenverwaltung statt. Die Eingabefelder werden mit den Daten aus der
Mandantenverwaltung vorbelegt.

7 Klicken Sie auf Weiter.

Sie gelangen zum nächsten Fenster der Neuanlage.


8 Geben Sie in der Erfassungsmaske Mindesteingaben des Rechnungswesen den
Kontenrahmen und den Umsatzsteuerartenschlüssel ein. Sie legen hier auch die Basiswährung
fest.
9 Um die Datenübermittlung im Rechenzentrum zu schlüsseln, beachten Sie die
jeweiligen Eingabefelder.

Informationen zur Datenübermittlung

10 Um für den Mandanten einen Branchenschlüssel auszuwählen, klicken Sie neben dem
Feld Branchenschlüssel auf das Symbol .

Sie erhalten das Dialogfenster Branchenschlüssel-Auswahl, in dem Sie bei der Zuordnung der
Branche unterstützt werden.

Informationen zum Branchenschlüssel

11 Erfassen oder ändern Sie in den jeweiligen Erfassungsmasken die Daten, indem Sie in
den jeweiligen Feldern Eingaben tätigen oder aus den Listen Einträge wählen bzw. die
entsprechenden Schaltknöpfe und Kontrollkästchen aktivieren.
12 Wenn Sie alle Pflichtfelder erfasst haben, ist die Schaltfläche Fertig stellen aktiv. Sie
können die Neuanlage abschließen und die restlichen Daten zu einem späteren Zeitpunkt
unter Stammdaten | Mandantendaten erfassen.

13 Sie können die Neuanlage über die Schaltfläche Abbrechen jederzeit beenden.

Die erfassten Daten werden nicht gespeichert.

14 Um den Datenbestand in der Mandantenverwaltung zu aktualisieren, klicken Sie auf


die Schaltflächen Stammdaten-Abgleich und Stammdaten in die Mandantenverwaltung
zurückschreiben.

Der Datenbestand in der Mandantenverwaltung wird mit den Eingaben verglichen. Sie
können in einem weiteren Dialogfenster die Daten in der Mandantenverwaltung
überschreiben und somit aktualisieren.

15 Klicken Sie in der letzten Maske des Assistenten auf die Schaltfläche Fertig stellen.

Der Mandant wird angelegt und automatisch zur Bearbeitung geöffnet. Sie können den
Mandanten unter Bestand | Öffnen | Mandant oder mit dem Symbol zur Bearbeitung
auswählen.

Exkurs: Standarddaten einspielen

In folgenden Situationen kann es notwendig sein, aktuelle Standarddaten (z.B.


Standardkontenrahmen) am PC folgendermaßen einzuspielen:

Um Standarddaten, die sich noch nicht in Ihrem Bestand befinden (z.B. zu Jahresbeginn ein
neuer SKR), auf den PC zu übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Einspielen.
Wenn Sie Ihre am PC bereits vorhandenen Standarddaten aktualisieren möchten (z.B.
auf Grund einer Steuersatzänderung), wählen Sie im Kontextmenü (rechte Maustaste in der
Standarddatenauswahl) den Menüpunkt Standarddaten aktualisieren.
Wenn Sie ein Neuanwender des Programms sind, müssen Sie zwingend notwendige
Standarddaten (z.B. den SKR) über die Schaltfläche Einspielen übernehmen.

Aktuelle Programm-CD einlegen, falls Standarddaten nicht im Rahmen der Auslieferung einer
aktuellen Programmversion installiert wurden!

Die aktuellen Standarddaten werden bei Auslieferung einer Programmversion automatisch auf
die Festplatte kopiert. Die Aktualisierung und der Einspielvorgang für die Standarddaten
erfolgt daher von diesem Laufwerk. Falls Standarddaten ausgeliefert werden, ohne dass die
Programmversion sich ändert (z.B. wenn im Laufe des Jahres auf Grund einer gesetzlichen
Änderung eine Anpassung von SKR's notwendig ist), müssen diese Daten von der aktuellsten
Programm-CD eingespielt werden. Legen Sie daher in Ihr CD-Laufwerk eine der aktuellen
Programm-CDs ein.

Beschreibung der Standarddaten

So spielen Sie die Standarddaten von CD ein

1 Klicken Sie auf die Schaltfläche Einspielen.

Sie erhalten nach einem Hinweis, den Sie mit OK bestätigen, das Dialogfenster Ordner
suchen, in dem Sie alle Laufwerke Ihres Arbeitsplatzes sehen.

2 Markieren Sie in der Verzeichniswahl das Laufwerk, auf dem Sie eine aktuelle
Programm-CD für Windows eingelegt haben.
3 Öffnen Sie das Verzeichnis, indem Sie die -Taste betätigen oder einen Doppelklick auf
das Verzeichnis machen.

Sie erhalten eine Übersicht mit Ordnern, die auf der CD gespeichert sind.

4 Markieren Sie den Ordner Kr_std und klicken Sie auf OK.

Die Standarddaten werden von der CD gelesen; Sie erhalten das Dialogfenster Einspielen
Standard mit einer Übersicht aller verfügbaren Standarddaten.

5 Markieren Sie die Standarddaten, die Sie in Ihren Bestand übernehmen möchten, und
klicken Sie auf OK. Wie Sie mehrere Standarddaten gleichzeitig markieren, erfahren Sie unter
Mit Maus und Tastatur markieren.

Die gewünschten Standarddaten werden eingespielt. Sie erhalten einen Hinweis, sobald der
Einspielvorgang abgeschlossen ist. Sie können dann weitere Standarddaten auswählen oder
die Funktion abbrechen.

Exkurs: Beschreibung der Standarddaten

Für die Bearbeitung eines Mandanten benötigen Sie Standarddaten, die Sie in den Mandanten-
Programmdaten (MPD) bei der Neuanlage bzw. unter Stammdaten | Mandantendaten dem
Mandanten zugewiesen haben. Folgende Standarddaten sind zur Bearbeitung notwendig:

Standardkontenrahmen (SKR): Der SKR enthält die Kontenbeschriftungen und


Kontenfunktionen.
Zuordnungstabelle (ZOT): Die Zuordnungstabelle bestimmt den Aufbau und die
Gliederung des Jahresabschlusses. Die Auswahlmöglichkeiten für die Standard-ZOT werden
durch die Gesellschaftsform sowie den zu Grunde liegenden Standardkontenrahmen
bestimmt.
Auswertungssteuerungsdaten (ASD): Die Auswertungssteuerungsdaten bestimmen
den Auswertungsumfang und die Gestaltung der Jahresabschlussauswertungen im Rahmen
der Zuordnungstabelle. Die Auswahlmöglichkeiten für die Standard-ASD werden durch die
Zuordnungstabelle sowie die Gesellschaftsform bestimmt.

Alle für Ihren Mandanten benötigten Standarddaten können Sie am PC einspielen.

Standarddaten einspielen

1. Übersicht Standardkontenrahmen

SKR 00 Individueller Kontenrahmen


SKR 01 DATEV-Kontenrahmen
SKR 02 (bis 2005) Standardkontenrahmen
SKR 03 BiRiLiG Kontenrahmen (Prozessgliederungsprinzip)
SKR 04 BiRiLiG Kontenrahmen (Abschlussgliederungsprinzip)
SKR 07 Kontenrahmen für Österreich
SKR 14 Kontenrahmen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe
SKR 20 (bis 2002) Handwerks-Kontenrahmen
SKR 30 Einzelhandels-Kontenrahmen
SKR 45 Heime und soziale Einrichtungen
SKR 48 (bis 2002) Kommunale Betriebe
SKR 49 (ab 2003) Kontenrahmen für Vereine
SKR 53 Opel-Kontenrahmen
SKR 54 BMW-Kontenrahmen
SKR 55 Fiat-Kontenrahmen
SKR 57 Peugeot-Talbot-Kontenrahmen
SKR 58 (bis 2005) Renault-Kontenrahmen
SKR 61 VW AG Kontenrahmen
SKR 62 (bis 2005) VW-Konzern Kontenrahmen
SKR 63 (ab 2005) VW-Konzern Kontenrahmen (mit Sachkontenlänge 6)
SKR 70 Kontenrahmen für Hotels und Gaststätten
SKR 80 Kontenrahmen für Zahnärzte
SKR 81 Kontenrahmen für Arztpraxen
SKR 93 (ab 2003) Individueller Kontenrahmen
SKR 99 Individueller Kontenrahmen
2. Übersicht Auswertungssteuerungsdaten (ASD) und Zuordnungstabellen (ZOT)

Für die SKR 03 und 04 sind die folgenden ASD und ZOT vorgesehen:

Einzelunternehmen
S01 Darstellung an das HGB angelehnt mit Netto-Anlagenspiegel
S04 Darstellung an das HGB angelehnt mit Netto-Anlagenspiegel, erweiterte Gliederung
S41 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (analog S40 mit Ausnahme
Kapitalbereich)
S51 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-Anlagenspiegel
möglich), erweiterte Gliederung
Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG
S20 Für Freiberufler
S21 Für Gewerbe treibende
Personenhandelsgesellschaften
S02 Darstellung an das HGB angelehnt mit Netto-Anlagenspiegel
S05 Darstellung an das HGB angelehnt mit Netto-Anlagenspiegel, erweiterte Gliederung
S52 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-Anlagenspiegel
möglich), erweiterte Gliederung
S55 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-Anlagenspiegel
möglich), erweiterte Gliederung (KG)
S58 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-Anlagenspiegel
möglich), erweiterte Gliederung (OHG)
S95 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-Anlagenspiegel
möglich) und erweiterter Kapitaldarstellung in Bilanz, erweiterte Gliederung (KG)
S98 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-Anlagenspiegel
möglich) und erweiterter Kapitaldarstellung in Bilanz, erweiterte Gliederung (OHG)
Personenhandelsgesellschaften KapCoRiLiG
S70 Darstellung nach dem HGB (KapCoRiLiG) mit Brutto-Anlagenspiegel, für große
Personenhandelsgesellschaften, Mindestgliederung
S73 Darstellung nach dem HGB (KapCoRiLiG) mit Brutto-Anlagenspiegel, für
mittelgroße Personenhandelsgesellschaften, Mindestgliederung
S75 Darstellung nach dem HGB (KapCoRiLiG) mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-
Anlagenspiegel möglich), erweiterte Gliederung
S76 Darstellung nach dem HGB (KapCoRiLiG) mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-
Anlagenspiegel möglich), für kleine Personenhandelsgesellschaften, Mindestgliederung
S79 Darstellung nach dem HGB (KapCoRiLiG) mit Brutto-Anlagenspiegel, für große
Personenhandelsgesellschaften, Offenlegung, Mindestgliederung
Kapitalgesellschaften
S40 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel, für große
Kapitalgesellschaften, Mindestgliederung
S43 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel, für mittelgroße
Kapitalgesellschaften, Mindestgliederung
S46 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-Anlagenspiegel
möglich), für kleine Kapitalgesellschaften, Mindestgliederung
S49 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel, für mittelgroße
Kapitalgesellschaften, Offenlegung, Mindestgliederung
S50 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-Anlagenspiegel
möglich), erweiterte Gliederung
S60 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel für große
Kapitalgesellschaften, GuV nach Umsatzkostenverfahren, Mindestgliederung
S63 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel für mittelgroße
Kapitalgesellschaften, GuV im UKV (Umsatzkostenverfahren), Mindestgliederung
S66 Darstellung nach dem HGB mit Brutto-Anlagenspiegel (Netto-Anlagenspiegel
möglich) für kleine Kapitalgesellschaften, GuV im UKV (Umsatzkostenverfahren),
Mindestgliederung
S80 Darstellung nach IFRS/IAS, GuV nach Gesamtkostenverfahren, für
Kapitalgesellschaften
S81 Darstellung nach IFRS/IAS, GuV nach Umsatzkostenverfahren, für
Kapitalgesellschaften
Für die SKR 80 und 81 sind folgende ASD vorgesehen:
Einzelunternehmen
S01 Darstellung an das HGB angelehnt
Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG
S20 Für Freiberufler
S21 Für Gewerbe treibende
3. Informationen zum Aufbau der Zuordnungstabellen

Die Bezeichnung der Zuordnungstabelle ist 12-stellig aufgebaut und setzt sich aus den
Auswertungssteuerungsdaten (1. bis 3. Stelle) und dem Standardkontenrahmen (4. und 5.
Stelle) zusammen. Eine Kapitalgesellschaft mit SKR 03 und Darstellung nach dem HGB mit
Brutto-Anlagenspiegel könnte beispielsweise die Zuordnungstabelle S5003 verwenden. Die
11. und 12. Stelle beinhaltet die Altersversion der Zuordnungstabelle.
Die Zuordnungstabelle S0000 ist für die Aufbereitung von Kopfzeilen der
Jahresabschlussauswertungen vorgesehen.

Die entsprechenden Auswertungssteuerungsdaten und Zuordnungstabellen für andere SKR


können Sie der JAHR Kurzübersicht (Artikel-Nr. 11280) entnehmen.
Für die SKR 48/49, SKR 53-62 und SKR 93/99 benötigen Sie individuelle
Zuordnungstabellen, die Sie nicht direkt am PC einspielen können. Individuelle
Zuordnungstabellen können Sie von DATEV einrichten lassen.

Exkurs: Informationen zur Datenübermittlung

Für die Übermittlung der umsatzsteuerlichen Werte (UStVA, USt 1/11, konsolidierte USt-
Auswertungen) an die Finanzverwaltung stehen Ihnen zwei Wege zur Verfügung:

Datenübermittlung über das Rechenzentrum für Anwender mit Zugang zum Rechenzentrum:
Wenn Sie Ihre Buchführungsdaten regelmäßig und fristgerecht ins Rechenzentrum senden und
die Datenübermittlung im Rechenzentrum geschlüsselt ist, werden dort die
umsatzsteuerlichen Auswertungen automatisch zur Übermittlung an die Finanzverwaltung
bereitgestellt.

Ihr Vorteil: Das DATEV-Rechenzentrum als Drehscheibe für den Datenaustausch übernimmt
alles Weitere und übermittelt die Daten termingerecht.

Datenübermittlung über das Internet für Anwender ohne Zugang zum Rechenzentrum: Wenn
Sie die Bereitstellung der umsatzsteuerlichen Werte über das Rechenzentrum nicht nutzen,
können Sie über das Programm Telemodul DÜ Rechnungswesen die Daten an die
Finanzverwaltung per Internet übermitteln. Bei diesem Verfahren sind Sie selbst für eine
korrekte und rechtzeitige Übertragung der Umsatzsteuer-Voranmeldung verantwortlich. Es
können Voranmeldungszeiträume ab 2004 übermittelt werden.

Übermittlung der Daten über das Rechenzentrum

Anwender, die regelmäßig senden und die Datenübermittlung bereits nutzen

Falls Sie Ihre Buchführungsdaten regelmäßig ins Rechenzentrum senden und die
Datenübermittlung bereits nutzen, ergeben sich keine Änderungen. Bei der Jahresübernahme
können Sie ggf. weitere Stammdaten zur Datenübermittlung erfassen. Zur besseren Steuerung
und Verwaltung der Datenübermittlung steht Ihnen mit der Komponente Übersicht
Datenübermittlung Finanzverwaltung (aufrufbar unter Bestand | Daten holen
) eine Übersicht über die im Rechenzentrum gespeicherten umsatzsteuerlichen
Übermittlungsdaten (Umsatzsteuer-Voranmeldung, Sondervorauszahlung USt 1/11) zur
Verfügung. Sie sehen, welche USt-Daten wann zur Übermittlung bereitstehen und welche
bereits an die Finanzverwaltung übermittelt wurden. Sie können hier auch bestimmte
Übermittlungsdaten ändern und bearbeiten.

Anwender, die die Möglichkeiten der Datenübermittlung im Rechenzentrum bisher nicht


nutzen

- Jahresübernahme: Falls im Rahmen der Jahresübernahme festgestellt wird, dass Sie


die Datenübermittlung im Rechenzentrum nicht geschlüsselt haben, werden die
Erfassungsfelder für die Eingabe der notwendigen Stammdaten angezeigt. Sie können somit
die Stammdaten für die Datenübermittlung komfortabel einrichten.

Wenn Sie die Daten erstmalig an das Rechenzentrum senden und das Wirtschaftsjahr 2005 des
Mandanten wurde durch eine Jahresübernahme angelegt, ist die Neuanlage des Bestandes im
Rechenzentrum nötig. Nach Beendigung der Jahresübernahme sollten Sie daher unter Bestand
| Daten senden | Sendedaten
einen Vorlauf erzeugen, den Sie dann ins Rechenzentrum senden.

- Sie können die Stammdaten für die Datenübermittlung auch bei der Neuanlage eines
Mandanten bzw. nachträglich für einen Mandanten (unter Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Erfassungsmaske
Datenübermittlung/Fristverlängerung) schlüsseln.

Durchführung der Datenübermittlung

Eine Teilnahme an der Datenübermittlung ist nur möglich, wenn der Steuerpflichtige auf dem
amtlich vorgeschriebenen Vordruck Erklärung gemäß §6 Steuerdaten-
Übermittlungsverordnung (StDÜV) seine Einwilligung gegenüber dem Finanzamt erklärt hat.
Den Vordruck können Sie bei Ihrem Finanzamt oder bei DATEV im Programm Bestell-
Manager anfordern.

Sie können die Erklärung auch direkt aus dem Programm am Bildschirm ausfüllen und
drucken:

- Teilnahmeerklärung alle Bundesländer ohne Berlin


- Teilnahmeerklärung Berlin
- Teilnahmeerklärung Lastschrifteinzugsverfahren Berlin (nur Druck)

Falls der Adobe Reader nicht installiert ist, können Sie diesen von der DATEV-CD / -DVD
übernehmen.

Wenn Sie die Buchführungsdaten zu den Datenübermittlungsterminen termingerecht senden,


ist der Datenaustausch mit der Finanzverwaltung sichergestellt. Bei der Datenübermittlung
über das DATEV-Rechenzentrum werden die Umsatzsteuerwerte automatisch zu bestimmten
Zeitpunkten an die Finanzverwaltung übermittelt. Bereits bei der Verarbeitung der
Buchführungsdaten im Rechenzentrum werden die Daten auf Gültigkeit überprüft.

Übermittlung der Daten über das Internet (Telemodul)


Falls Sie den bewährten Weg über das DATEV-Rechenzentrum nicht nutzen (möchten),
können Sie die Daten über das Internet an die Finanzverwaltung übertragen. Beachten Sie,
dass Sie bei diesem Weg selbst für eine korrekte und rechtzeitige Übertragung der
Umsatzsteuerwerte verantwortlich sind.

Für die Anschaltung steht Ihnen das Programm Telemodul DÜ Rechnungswesen zur
Verfügung. Die Übermittlung erfolgt über eine durch die Finanzverwaltung bereitgestellte
Sendekomponente. Dieses Telemodul muss in einer aktuellen Version installiert sein. Die
jeweils aktuelle Version des Telemoduls finden Sie im Download-Bereich von www.datev.de.
Für die korrekte Anschaltung ist eine korrekte Konfiguration der Internetumgebung
erforderlich.

Weitere Informationen zum Telemodul finden Sie auf der Informations-Datenbank unter der
Dok.-Nr. 1034031.

Die Datenübermittlung muss auch hier beim zuständigen Finanzamt mit dem amtlich
vorgeschriebenen Vordruck angemeldet werden.

Die Bereitstellung der Daten erfolgt in den Auswertungen UStVA bzw. USt 1/11, indem Sie
mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die entsprechenden Menüpunkte
wählen:

ELSTER Datei übertragen: Sie starten die direkte Übermittlung der Werte der USt-Werte an
die Finanzverwaltung.
ELSTER Datei erzeugen: Die Umsatzsteuerwerte werden als Datei ausgegeben, um sie
dann zu einem späteren Zeitpunkt und ggf. für mehrere Mandanten gesammelt an die
Finanzverwaltung zu übermitteln.
Spezielle Druckeinstellungen: Wenn die Information fehlt, ob es sich um eine
berichtigte Voranmeldung handelt, können Sie hier das entsprechende Feld im Formular der
Anmeldung füllen. Ebenso können Sie die Verrechnung des Erstattungsbetrages oder den
Widerruf der Einzugsermächtigung in der Anmeldung schlüsseln. Diese Angaben werden
nicht gespeichert.

Detaillierte Informationen zum Thema finden Sie im Wegweiser Elektronische


Datenübermittlung an die Finanzverwaltung - Umsetzung in den DATEV-Programmen des
betrieblichen Rechnungswesens. Den Wegweiser bestellen Sie über den Bestell-Manager
(Art.-Nr. 10431) oder den Bestellkatalog unter www.datev.de. Sie finden ihn auch in der
Informations-Datenbank.

Exkurs: Informationen zum Branchenschlüssel

Das neue Branchenschlüsselverzeichnis zum Jahreswechsel 2005/2006 schafft das Fundament


für noch aktuellere, detailliertere und aussagekräftigere Branchenauswertungen bei DATEV.
In die Berechnung anonymisierter Branchendurchschnittswerte fließen schon heute alle im
DATEV-Rechenzentrum gespeicherten Finanzbuchführungen ein. Voraussetzung ist, dass die
Stammdaten einer Branche zugeordnet sind, sowie das Einverständnis des steuerlichen
Beraters für die Weiterverarbeitung der Daten.

Mit der Eingabe des Branchenschlüssels ordnen Sie Ihre Mandanten einer bestimmten
Branche zu. Auf Grundlage des Branchenschlüssels und der Finanzbuchführungsdaten werden
im DATEV-Rechenzentrum anonymisierte Branchenauswertungen berechnet. Mit der
Jahresübernahme nach 2006 wird dafür ein neues Branchenschlüsselverzeichnis verbindlich
für alle Mandanten eingeführt. Es ist weitestgehend identisch mit der aktuellen, offiziellen
Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes (WZ2003).

Im WZ 2003 werden auf mehreren Hierarchieebenen über 1000 verschiedene Branchen


aufgelistet. Sie wurde in einigen Branchen für den Einsatz bei DATEV ergänzt. So ist zum
Beispiel die Branche Fachärzte in Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie und Venerologie,
Frauenheilkunde, usw. gegliedert.
Ziel ist es, Ihnen zukünftig für alle Mandanten zeitnah Branchendurchschnittswerte anbieten
zu können. Durch den Vergleich des Unternehmens mit aktuellen Branchenkennzahlen
erkennen Sie sofort Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens und können zeitnah
reagieren.

Teilnehmerzahl

Nur eine hohe Teilnehmerzahl gewährleistet streng anonymisierte Vergleiche, ohne dass
Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen gezogen werden können. Gleichzeitig wird eine hohe
statistische Aussagefähigkeit erzielt. Wenn zukünftig weitere Kriterien herangezogen werden,
wie beispielsweise Gesellschaftsform (Personengesellschaften bzw. Kapitalgesellschaften),
regionale Herkunft des Unternehmens (z.B. Bundesland) und Berücksichtigung
unterschiedlicher Umsatzklassen, erhöht sich die Aussagekraft der Vergleiche signifikant.
Gleichzeitig setzen solche detaillierte Vergleiche sehr viele Teilnehmer voraus.

Der Vergleich mit dem Branchendurchschnitt ist direkt in diesem Programm möglich.

Erfassung des Branchenschlüssels

Mit der Einführung des neuen Verzeichnisses in der Jahresübernahme in das Wirtschaftsjahr
2006 vereinfacht sich die Zuordnung eines Mandanten zu einer Branche. Aus dem bereits
gespeicherten alten Branchenschlüssel (falls vorhanden), dem Unternehmensnamen oder dem
-gegenstand wird automatisch ein Vorschlag für die Branchenzuordnung generiert. Zudem
wird die Branchenzuordnung durch eine intelligente Suche (ca. 35.000 Stichwörter)
unterstützt. Ausführliche Beschreibungen erleichtern die Branchenzuordnung zusätzlich.

Im Feld Suchen nach können Sie Suchbegriffe oder - falls bekannt - den Branchenschlüssel
eingeben. Es werden die Branchenbezeichnungen, eine umfangreiche Stichwortliste und die
Erläuterungstexte zu jeder Branche durchsucht. Alternativ können Sie auch in der Übersicht
die Branchenzuordnung treffen. Die sachliche Branchenzuordnung sollte gemäß der
Haupttätigkeit erfolgen.

Auswertungen

Branchendurchschnittswerte auf Basis des neuen Verzeichnisses und der DATEV-Standard-


BWA (analog heutiger Branchenkennzahlen) sind ab dem zweiten Quartal 2006 abrufbar. Für
das dritte Quartal 2006 sind neue Auswertungen (beispielsweise regionale Auswertungen,
Auswertungen nach Rechtsformen und Zeitreihen) geplant. Grafiken und übersichtlich
gestaltete Tabellen erleichtern das Lesen der Vergleiche. Die Kernaussagen sind sofort
ersichtlich.
Informationen zum Thema neues Branchenschlüsselverzeichnis finden Sie auf der
Informations-Datenbank im Dokument- Nr. 1034379.
Stammdaten aus Mandantenverwaltung übernehmen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Stammdaten übernehmen / Abgleich


Voraussetzung

Das Programm Mandantenverwaltung muss installiert sein.

1 Um die Übernahme während einer Neuanlage durchzuführen, wählen Sie Bestand |


Neu | Mandant.

Sie erhalten den Assistenten für die Neuanlage.

2 Geben Sie den Ordnungsbegriff ein.


3 Wählen Sie in einer beliebigen Erfassungsmaske für die Neuanlage die Schaltflächen
Stammdaten-Abgleich und Stammdaten aus der Mandantenverwaltung übernehmen.

Sie erhalten das Dialogfenster Stammdaten übernehmen - Abgleich... .

4 Um einen Stammdaten-Abgleich nachträglich durchzuführen, öffnen Sie den


Mandanten zur Bearbeitung. Wählen Sie Stammdaten | Mandantendaten.

Sie erhalten das Register Mandantendaten.

5 Klicken Sie auf die Schaltflächen Stammdaten-Abgleich und Stammdaten aus der
Mandantenverwaltung übernehmen.

Sie erhalten das Dialogfenster Stammdaten übernehmen - Abgleich... .

Sie nehmen in diesem Fenster für den Mandanten, für den Sie eine Neuanlage bzw. eine
Aktualisierung der Stammdaten durchführen möchten, einen Abgleich dieser Daten zwischen
dem Programm Mandantenverwaltung und diesem Programm vor. Sie erhalten eine
Übersicht, in denen die Inhalte der Stammdaten gegenübergestellt werden. Sie können
entscheiden, welche Daten Sie in den Mandantenbestand übernehmen möchten und stoßen
dann die Übernahme an.

So führen Sie einen Abgleich durch und übernehmen die Stammdaten

1 Legen Sie in der Gruppe Anzeige fest, ob in der Übersicht alle oder nur die
abweichenden Werte (Voreinstellung) angezeigt werden sollen. Wählen Sie den
entsprechenden Schaltknopf.

Die Übersicht wird entsprechend aufgebaut. Bei Einstellung abweichenden Werte werden alle
Felder angezeigt, bei denen die Inhalte der Mandantenverwaltung von denen der installierten
Anwendung abweichen. Die Anzahl der Abweichungen sehen Sie im Anzeigefeld. Wenn Sie
alle Werte anzeigen, sehen Sie im Feld Anzahl der Abweichungen die Abweichungen sowie
die maximale Anzahl der übernehmbaren Felder.

2 Legen Sie fest, welche Inhalte Sie aus der Mandantenverwaltung übernehmen
möchten, indem Sie in der Spalte Bezeichnung das jeweilige Kontrollkästchen für ein Feld
aktivieren.
--ODER--

Um alle Felder zu übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Alle auswählen.

Die ausgewählten Daten sind markiert.

3 Um Felder, die in der Mandantenverwaltung keinen Wert besitzen, jedoch in der


Anwendung mit Werten vorbelegt sind, zu übernehmen, deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen Leere Datenfelder nicht übernehmen.
4 Um Felder nicht zu übernehmen, deaktivieren Sie das jeweilige Kontrollkästchen für
ein Feld oder klicken Sie auf die Schaltfläche Auswahl aufheben.
5 Um die Abgleichsliste am Drucker auszugeben, klicken Sie auf die Schaltfläche
Drucken.

Die Liste wird am Drucker ausgegeben.

6 Um die Stammdaten zu übernehmen, klicken Sie auf OK.

Kanzlei anlegen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Kanzlei anlegen:


Wählen Sie Bestand | Neu | Kanzlei.
Sie erhalten das Dialogfenster Kanzlei anlegen.

So legen Sie eine Kanzlei an

1 Geben Sie die Beraternummer und das Jahr ein.


2 Klicken Sie auf OK.

Die Kanzlei wird angelegt.

Um Kanzlei-Stammdaten zu bearbeiten, wählen Sie Bestand | Öffnen | Kanzlei.

1. b) Daten für Rechnungswesen und Jahresabschluss holen

Daten zum Holen aus dem Rechenzentrum auswählen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten holen


1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen, in dem Sie das Laufwerk sowie den Umfang der
zu holenden Daten festlegen.
--ODER--
Um Daten aus dem Rechenzentrum anwendungsübergreifend und zeitunabhängig zu holen,
rufen Sie das Programm RZ-Kommunikation auf, und wählen Sie DFÜ-Auftrag | Neu
(Holauftrag) | Anwendungsauftrag | <installierte Anwendung> | Anfordern von.

Sie legen fest, ob Sie Daten von einzelnen Mandanten bzw. Kanzlei- oder Standarddaten vom
Rechenzentrum an den PC übertragen möchten. Daneben können Sie auch Branchenlösungen
sowie die Finanzamtsadressdaten und RZ-Übersichten gesondert anfordern.
Wenn Sie die Daten von mehreren Mandanten erstmalig vom Rechenzentrum holen möchten,
wählen Sie den Schaltknopf Erstbereitstellung mehrerer Mandanten.

Falls Sie für mehrere Mandanten, die bereits am PC vorhanden sind, gleichzeitig bestimmte
Daten in einer ergänzenden Bereitstellung holen möchten, können Sie für Lohnbuchungen,
Belege aus Geschäftsbücher online, Kontoumsätze RZ-Bankinfo sowie Belege aus der
Belegverwaltung online einen mandantenübergreifenden Holauftrag erstellen (Schaltknopf
Daten mehrerer Mandanten Ergänzen).

Wenn Sie die Daten auf einem Laufwerk konvertieren und speichern möchten, das vom
eingestellten Standard-Datenpfad abweicht, können Sie diesen Datenpfad aus der Liste
auswählen bzw. direkt eingeben. Den Standard-Datenpfad haben Sie bei der Installation des
Programmes festgelegt.

So fordern Sie Daten aus dem Rechenzentrum an

1 Um die zu holenden Daten auf einem vom Standard-Datenpfad abweichenden


Laufwerk zu konvertieren, wählen Sie aus der Liste Ziel-Datenpfad ein anderes Laufwerk
bzw. geben den Datenpfad direkt ein.
2 Aktivieren Sie in der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf für die Daten, die Sie
aus dem Rechenzentrum holen möchten. Sie können einen Holauftrag für folgende Daten
definieren:

- Mandantendaten (vorbelegt): Sie fordern hier für einen einzelnen Mandanten alle im
Rechenzentrum gespeicherten Daten an. Beachten Sie, dass der Mandant nicht am PC
vorhanden sein darf.
- Kanzleidaten: Sie können die am PC vorhandenen Kanzleidaten mit im
Rechenzentrum gespeicherten Daten ergänzen und aktualisieren.
- Standarddaten: Sie können die am PC vorhandenen Standarddaten mit den im
Rechenzentrum gespeicherten Daten ergänzen und aktualisieren.

- Branchenlösungen: Sie können für einen Mandanten Branchenlösungen bzw.


individuelle Zuordnungstabellen für bestimmte Standardkontenrahmen aus dem
Rechenzentrum holen.
- Finanzamtsadressdaten, RZ-Übersichten: Sie können hier zur Aktualisierung der PC-
Daten die Finanzamtsadressdaten sowie RZ-Übersichten aus dem Rechenzentrum anfordern.
- Daten mehrerer Mandanten (Ergänzen): Sie können hier für am PC bereits
vorhandenen Mandanten Holaufträge für Lohnbuchungen, Belege aus Geschäftsbücher
online, Kontoumsätze RZ-Bankinfo
sowie Belege aus Belegverwaltung online erstellen und für mehrere Mandanten gleichzeitig
diese Daten aus dem Rechenzentrum holen.

- Erstbereitstellung mehrerer Mandanten: Sie können hier einen Holauftrag für mehrere
Mandanten erstellen, die Sie erstmalig vom Rechenzentrum holen möchten.

3 Klicken Sie auf OK.

In Abhängigkeit der gewählten Daten erhalten Sie ein weiteres Dialogfenster, in dem Sie den
Holauftrag näher präzisieren.
Einzelne Mandanten zum Holen auswählen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten holen Mandantenauswahl


1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Wählen Sie innerhalb der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Mandantendaten
(vorbelegt).
3 Klicken Sie auf OK.

Sie legen fest, welchen Mandanten Sie aus dem Rechenzentrum holen möchten, indem Sie
aus der Übersicht der RZ-Mandantendaten einen Mandanten auswählen oder direkt den
Ordnungsbegriff eingeben. Sie können für einen Holauftrag maximal einen Mandanten
auswählen. Sie erhalten dieses Fenster, wenn Sie noch keinen Mandanten zur Bearbeitung
ausgewählt haben.

 Mandant bereits am PC vorhanden

Wenn Sie einen bereits am PC vorhandenen Mandanten auswählen, können die am PC


vorhandenen Mandantendaten nur ergänzt werden (z.B. Holen von Lohnbuchungen).
Um den Mandanten komplett neu vom Rechenzentrum zu holen, schließen Sie dieses
Dialogfenster. Rufen Sie dann unter Bestand | Bestands-Manager | Mandant das
Dialogfenster Bestands-Manager Mandant auf und löschen Sie dort (ggfs. nachdem
Sie eine Mandantensicherung durchgeführt haben) den Mandanten.

i Übertragung Übersicht der RZ-Mandantendaten

In der Übersicht der RZ-Mandantendaten sehen Sie alle im DATEV-Rechenzentrum


für Ihre Beraternummer gespeicherten Mandanten. Die Übersicht wird automatisch bei
der ersten Anschaltung an das Rechenzentrum kostenlos an den PC übertragen. Ist dies
noch nicht erfolgt, besitzen alle Felder im Dialogfenster einen leeren Inhalt.

So wählen Sie einen Mandanten für die Übertragung aus dem Rechenzentrum aus

1 Wenn die Übersicht RZ-Mandantendaten bereits vor Ort gespeichert ist, wählen Sie
einen Mandanten aus, indem Sie auf den gewünschten Mandanten doppelklicken oder den
gewünschten Mandanten markieren und anschließend auf die Schaltfläche Übernehmen
klicken. Mit Hilfe der Suchfunktionen können Sie bei einer umfangreichen Übersicht schnell
den gewünschten Mandanten auswählen.

Der Ordnungsbegriff wird in die Eingabefelder Berater, Mandant, Jahr übernommen.

--ODER--

Geben Sie den Ordnungsbegriff direkt in die Eingabefelder Berater (max. 7 Stellen),
Mandant (max. 5 Stellen), Jahr (max. 4 Stellen) ein. So verfahren Sie auch, wenn die
Übersicht RZ-Mandantendaten nicht am PC gespeichert oder der Ordnungsbegriff nicht in der
Übersicht enthalten ist.

Nach der Eingabe des Ordnungsbegriffes findet eine Prüfung statt, ob der eingegebene
Ordnungsbegriff im Rechenzentrum vorhanden ist. Falls diese Prüfung ergibt, dass dies nicht
der Fall ist, erhalten Sie einen Hinweis. Sie können dann die Eingabe des Ordnungsbegriffs
überprüfen, um eine fehlerhafte Anschaltung zu vermeiden.

2 Um die Auswahl bzw. Eingabe für einen Ordnungsbegriff rückgängig zu machen,


klicken Sie auf die Schaltfläche Felder leeren oder löschen einzeln die Eingaben in den
Feldern Berater, Mandant, Jahr.

Die Eingabefelder werden geleert; die Schaltfläche OK für die weitere Präzisierung des
Holauftrags wird inaktiv gesetzt.

3 Klicken Sie auf OK.

Sie erhalten ein weiteres Dialogfenster, in dem Sie den Holauftrag für den Mandanten
inhaltlich vervollständigen. In Abhängigkeit einer weiteren Prüfung, ob der Mandant bereits
am PC vorhanden ist, können Sie den Mandanten entweder neu vom RZ anfordern
(Erstbereitstellung) oder den vorhandenen Bestand um weitere Daten ergänzen
(Ergänzungsbereitstellung).

Daten für einzelne Mandanten erstmalig holen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten holen <Mandant>


Voraussetzung
Sie können erstmalig Mandantendaten aus dem Rechenzentrum nur anfordern, solange Sie
keinen Mandanten oder Kanzlei für die Bearbeitung ausgewählt haben.
1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Wählen Sie innerhalb der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Mandantendaten
(vorbelegt).
3 Klicken Sie auf OK.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen Mandantenauswahl.
4 Wählen Sie einen Mandanten aus der Übersicht RZ-Mandantendaten oder geben Sie
den Ordnungsbegriff direkt ein.
5 Klicken Sie auf OK.

Sie legen hier fest, welche Buchführungs- und Jahresabschlussdaten bei der erstmaligen
Bereitstellung des Mandanten zusätzlich übertragen werden sollen. Der Mandant ist bisher am
PC nicht vorhanden. Die zur Bearbeitung des Mandanten notwendigen Stammdaten sowie die
Monatsverkehrszahlen werden automatisch aus dem Rechenzentrum übernommen.

So holen Sie Mandantendaten

1 Um Lohnbuchungen zu holen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen LOHN-Buchungen


für den Zeitraum. Wählen Sie anschließend aus den Listen den Zeitraum für die Bereitstellung
der Lohn-Buchungen (Monat von bis Monat). Beachten Sie, dass bei abweichendem
Wirtschaftsjahr nur Monate gemeinsam angefordert werden können, die im gleichen
Kalenderjahr liegen. Ansonsten sind für jedes Kalenderjahr zwei eigene Holaufträge zu
erstellen.
2 Um Buchungssätze aus Online-Anwendungen (z.B. Kassenbuch, Rechnungseingangs-
/-ausgangsbuch) zu holen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Belege aus Geschäftsbücher
online.
Nach erfolgter Übertragung aus dem Rechenzentrum stehen die Buchungen unter Buchen |
Stapelverarbeitung bzw. im Dialogbuchen in der Bearbeitung der Buchungsvorschlagsliste zur
Prüfung und Verarbeitung bereit.

3 Um die Kontoumsätze aus RZ-Bankinfo zu holen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen


Kontoumsätze RZ-Bankinfo. Für die weitere Präzisierung des Holauftrages klicken Sie auf
die Schaltfläche Details.
4 Um Konsolidierungskreise zu holen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Konsolidierungskreise.
5 Um für den Jahresabschluss individuelle oder Kanzleidaten zu holen, aktivieren Sie
das entsprechende Kontrollkästchen für ASD/ZOT/SSFP.

Die Liste für die Auswahl der Daten neben dem Kontrollkästchen ist aktiv. Die Listen
enthalten alle auswählbaren Kanzlei- und individuellen Daten, die für die Bearbeitung des
Mandanten zulässig sind. Sofern die RZ-Übersicht Kanzleidaten bzw. Mandantendaten am PC
vorhanden ist, können Sie einem Textzusatz die Information entnehmen, ob die Daten am PC
und/oder im RZ bereits gespeichert sind. Zusätzlich erscheint beim SSFP der Zusatz
"Jahresübernahme", wenn folgendes bekannt ist: der SSFP existiert im laufenden Jahr weder
am PC noch im RZ, aber im Vorjahr im RZ. Somit könnte er in das Folgejahr im RZ
übernommen und anschließend an den PC übertragen werden.

6 Wählen Sie aus der jeweiligen Liste (ASD/ZOT/SSFP) die gewünschten individuellen
bzw. Kanzleidaten.

Wenn eine Prüfung ergibt, dass die Daten bereits am PC existieren und/oder Änderungen
gemacht wurden, die noch nicht ins RZ gesendet wurden, werden Sie auf diesen Sachverhalt
hingewiesen.

7 Um den Zeitpunkt der DFÜ-Verarbeitung einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
DFÜ-Auftrag... (DFÜ-Auftragsdaten).

Sie erhalten das Dialogfenster DFÜ-Auftragsdaten ändern, in dem Sie die Einstellungen für
die Verarbeitung im Rechenzentrum (z.B. Termin, automatische Folgeverarbeitung,
Auftragsbezeichnung) temporär für diesen Auftrag ändern können.

8 Klicken Sie auf OK.

Der Holauftrag wird erstellt und in der Anwendung RZ-Kommunikation zur Verarbeitung
bereitgestellt.

i Einsatz des Programms RZ-Kommunikation

Holaufträge werden über das DATEV-Programm RZ-Kommunikation an das


Rechenzentrum gesendet. Im Programm RZ-Kommunikation stellen Sie den
Verarbeitungszeitpunkt sowie die Verarbeitungsregeln für die Daten ein, die Sie holen
möchten. Um diese Einstellungen dauerhaft für alle Holvorgänge festzulegen, rufen
Sie in der Windows-Startleiste über Start | Programme | DATEV | Basissoftware das
Programm RZ-Kommunikation auf und führen dort die weiteren Schritte durch.
Daten für mehrere Mandanten aus dem Rechenzentrum erstmalig holen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Erstbereitstellung mehrerer Mandanten


Voraussetzung

Sie können erstmalig Mandantendaten aus dem Rechenzentrum nur anfordern, solange Sie
keinen Mandanten oder Kanzlei für die Bearbeitung ausgewählt haben.

1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.

Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.

2 Wählen Sie innerhalb der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Erstbereitstellung
mehrerer Mandanten.
3 Klicken Sie auf OK.

Sie erhalten einen Hinweis, dass benötigte Standard- und Kanzleidaten nicht übertragen
werden und daher zuvor eingespielt oder geholt werden müssen.

4 Bestätigen Sie den Hinweis mit OK.

Es findet eine Prüfung statt, ob Mandanten existieren, die im Rechenzentrum angelegt sind,
nicht jedoch an den PC übertragen wurden. Dazu muss die RZ-Übersicht der Mandanten am
PC vorhanden sein.

Falls die Prüfung ergibt, dass die RZ-Übersicht nicht am PC vorhanden ist, erhalten Sie einen
Hinweis. Bestätigen Sie den Hinweis mit OK und erstellen Sie im Dialogfenster Daten holen
in der Gruppe Anfordern von / Schaltknopf Finanzamtsadressdaten/RZ-Übersichten einen
Holauftrag für die Übersicht.

Falls die Prüfung eine Abweichung zwischen PC- und RZ-Bestand ergibt, erhalten Sie das
Dialogfenster Erstbereitstellung mehrerer Mandanten mit einer Übersicht aller Mandanten,
die nicht am PC vorhanden sind.

Sie können hier in einem Holauftrag einen oder mehrere Mandanten aus dem Rechenzentrum
anfordern, die noch nicht am PC vorhanden sind. Sie wählen aus der Übersicht der RZ-
Mandantendaten den oder die Mandanten.

Bei der Übertragung werden für die ausgewählten Mandanten alle Einzelbuchungssätze
berücksichtigt. OPOS-Daten werden übertragen, sofern OPOS im Rechenzentrum
geschlüsselt wurde. Konsolidierungskreise werden angefordert, wenn diese am PC noch nicht
vorhanden sind.

i Benötigte Kanzlei- oder Standarddaten vorher einspielen!

Beachten Sie, dass bei der Erstbereitstellung mehrerer Mandanten keine Kanzlei- und
Standarddaten aus dem Rechenzentrum automatisch mit angefordert werden. Es muss
daher sichergestellt sein, dass die zur Bearbeitung der jeweiligen Mandanten
benötigten Standardkontenrahmen und Kanzleidaten (z.B. Kontenbeschriftungen,
BWA-Schemata, Kontenfunktionen) vorher in den PC-Bestand eingespielt wurden
bzw. dem Rechenzentrum geholt wurden.
Falls der SKR am PC fehlt, wird die Konvertierung abgebrochen. In diesem Fall
müssen Sie den benötigten SKR in einem eigenen Holauftrag vom RZ holen bzw. von
der aktuellen Programm-CD einspielen. Anschließend können Sie die Konvertierung
am PC nochmals durchführen.

So holen Sie mehrere Mandanten

1 Um den Umfang der angezeigten Mandanten einzugrenzen, klicken Sie auf das
Symbol (Filter mit Stift)

Sie erhalten das Dialogfenster Filter, in dem Sie Filterkriterien setzen.

2 Um zwischen der gefilterten und ungefilterten (alle Mandanten) Ansicht zu wechseln,


klicken Sie auf das Symbol (Filter) (Filter ein- bzw. ausschalten).
3 Um den/die Mandanten auszuwählen, aktivieren Sie für die gewünschten Mandanten
in der Übersicht vor der Spalte Mandantenname das jeweilige Kontrollkästchen.
4 Um den Zeitpunkt der DFÜ-Verarbeitung einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
DFÜ-Auftragsdaten.

Sie erhalten das Dialogfenster DFÜ-Auftragsdaten ändern, in dem Sie die Einstellungen für
die Verarbeitung im Rechenzentrum (z.B. Termin, automatische Folgeverarbeitung,
Auftragsbezeichnung) temporär für diesen Auftrag ändern können.

5 Um die Mandanten zu holen, klicken Sie auf die Schaltfläche Daten holen.

Der Holauftrag wird erstellt und in der Anwendung RZ-Kommunikation zur Verarbeitung
bereitgestellt.

i Einsatz des Programms RZ-Kommunikation

Holaufträge werden über das DATEV-Programm RZ-Kommunikation an das


Rechenzentrum gesendet. Im Programm RZ-Kommunikation stellen Sie den
Verarbeitungszeitpunkt sowie die Verarbeitungsregeln für die Daten ein, die Sie holen
möchten. Um diese Einstellungen dauerhaft für alle Holvorgänge festzulegen, rufen
Sie in der Windows-Startleiste über Start | Programme | DATEV | Basissoftware das
Programm RZ-Kommunikation auf und führen dort die weiteren Schritte durch.

Komplette Branchenlösungen holen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten holen Branchenlösungen


1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Aktivieren Sie in der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Branchenlösungen.
3 Klicken Sie auf OK.

Sie können für Ihre Berater-/Mandantennummer eine Branchenlösung direkt aus dem
Rechenzentrum übertragen.
Alle Branchenlösungen basieren auf einem speziell aufgebauten Kontenrahmen und
beinhalten individuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen und ggfs. eine individuelle
Zuordnungstabelle für den Jahresabschluss.

Falls Sie den Beginn des Wirtschaftsjahres ändern möchten, können Sie das Datum des
Wirtschaftsjahresbeginns eingeben.

Die Einrichtung der Branchenlösung erfolgt nach der aktuellen Preisliste.

! Mandantennummer

Holen Sie die Branchenlösung für ein neues Buchungsjahr für eine bereits vorhandene
Mandantennummer (keine Jahresübernahme durchführen!) oder unter einer neuen,
nicht verwendeten Mandantennummer.

So holen Sie komplette Branchenlösungen

Voraussetzung

Das betreffende Jahr oder der Ordnungsbegriff ist weder am PC noch im Rechenzentrum
angelegt.

 Keine Übernahme von OPOS-Stammdaten


Beachten Sie, dass OPOS-Stammdaten bei einer bereits vorhandenen
Mandantennummer aus dem Vorjahr nicht übernommen werden können!

1 Geben Sie den Ordnungsbegriff (Berater / Mandant / Jahr) ein, auf den die
Branchenlösung aus dem Rechenzentrum übertragen werden soll. Geben Sie eine nicht
vorhandene Mandantennummer ein.
2 Geben Sie ggf. das Datum des Wirtschaftsjahresbeginns ein.
3 Wählen Sie aus der Liste Branche eine verfügbare Lösung.
4 Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Zuordnungstabellen aus dem Rechenzentrum
übertragen?.

Falls für die gewählte Branchenlösung eine Standard-Zuordnungstabelle für die


Jahresabschlusserstellung benötigt wird, ist das Kontrollkästchen inaktiv.

5 Wählen Sie aus der Liste Gesellschaftsform die gewünschte Gesellschaftsform.


6 Um den Zeitpunkt der DFÜ-Verarbeitung einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
DFÜ-Auftrag... (DFÜ-Auftragsdaten).

Sie erhalten das Dialogfenster DFÜ-Auftragsdaten ändern, in dem Sie die Einstellungen für
die Verarbeitung im Rechenzentrum (z.B. Termin, automatische Folgeverarbeitung,
Auftragsbezeichnung) temporär für diesen Auftrag ändern können.

7 Klicken Sie auf OK.

Der Holauftrag wird erstellt und in der Anwendung RZ-Kommunikation zur Verarbeitung
bereitgestellt.
i Einsatz des Programms RZ-Kommunikation

Holaufträge werden über das DATEV-Programm RZ-Kommunikation an das


Rechenzentrum gesendet. Im Programm RZ-Kommunikation stellen Sie den
Verarbeitungszeitpunkt sowie die Verarbeitungsregeln für die Daten ein, die Sie holen
möchten. Um diese Einstellungen dauerhaft für alle Holvorgänge festzulegen, rufen
Sie in der Windows-Startleiste über Start | Programme | DATEV | Basissoftware das
Programm RZ-Kommunikation auf und führen dort die weiteren Schritte durch.

Einstellungen zum Daten Holen festlegen

So gelangen Sie zum Register Einstellungen


Wählen Sie Extras | Einstellungen.
Sie erhalten das Register Einstellungen mit verschiedenen Registerkarten.

Sie legen fest, ob und in welchem Zeitraum die RZ-Übersichten am PC aktualisiert werden
sollen.

Die RZ-Übersichten enthalten eine Aufstellung aller im Rechenzentrum gespeicherten


gültigen Standarddaten sowie Ihrer Kanzlei- und Mandantendaten. Wenn Sie im
Rechenzentrum Daten anfordern, werden bei der Bereitstellung von Mandanten die Standard-
und Kanzleidaten von Rechenzentrum und PC miteinander verglichen und gegebenenfalls am
PC aktualisiert (Durchführung eines Versionsabgleichs).

Die RZ-Übersicht Standarddaten enthält Informationen über alle Standarddaten im DATEV-


Rechenzentrum (z.B. Standardkontenrahmen, Finanzämter und Zuordnungstabellen). Die
Programmtabellen enthalten für den Programmablauf wichtige Daten (z.B.
Finanzamtsadressdaten) und werden im Rechenzentrum gewartet und aktualisiert.

Die RZ-Übersicht Kanzleidaten enthält Informationen zu den im RZ gespeicherten


Stammdaten Ihrer Kanzlei, die RZ-Übersicht Mandantendaten enthält alle im RZ
vorhandenen Mandanten.

Einstellungen können nur vom Administrator geändert werden!

Beachten Sie, dass die Einstellungen für die Aktualisierung der RZ-Übersichten nur
geändert werden können, wenn Sie Administrator-Rechte besitzen.

So legen Sie Einstellungen zum Daten holen fest

i Keine regelmäßige Aktualisierung der Übersichten gewünscht

Wenn Sie die Aktualisierung der RZ-Übersichten nicht wünschen, deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen.

1 Klicken Sie auf die Registerkarte Daten holen.


2 Um die RZ-Übersichten in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren, aktivieren Sie
das Kontrollkästchen Aktualisierung der Übersicht.

Die Eingabefelder für die Zeiträume werden aktiviert.


3 Geben Sie an, in welchen zeitlichen Abständen Sie die Übersichten vom
Rechenzentrum holen möchten. Sie können als Zeitraum 1 bis 365 Tage angeben.
4 Um die Eingaben zu speichern, klicken Sie auf Übernehmen oder OK.

Die Eingaben werden gespeichert. Die RZ-Übersichten werden in den angegebenen


Zeiträumen bei einer Anschaltung an das Rechenzentrum automatisch aktualisiert.

i RZ-Übersichten / Programmtabellen sofort aktualisieren

Unter Umständen sind die am PC vorhandenen Programmtabellen nicht mehr aktuell


(z.B. bei geänderten Finanzamts-Informationen). Um diese sofort zu aktualisieren,
schließen Sie die Bearbeitung des Mandanten und wählen Bestand | Daten holen.
Aktivieren Sie im Dialogfenster Daten holen den Schaltknopf Finanzamtsadressdaten /
RZ-Übersichten, und führen Sie dann eine Anschaltung ans Rechenzentrum durch.

1. c) Vorhandene Daten um weitere Daten aus dem RZ ergänzen (z. B.


Lohndaten holen)

Vorhandene Mandantendaten aus dem Rechenzentrum ergänzen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten holen Mandant ergänzen <Ordnungsbegriff>


1 Wenn Sie den Mandanten für die Bearbeitung bereits geöffnet haben, wählen Sie
Bestand | Daten holen | Mandant ergänzen.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen Mandant ergänzen.
--ODER--
Wenn Sie den Mandanten nicht für die Bearbeitung ausgewählt haben, wählen Sie Bestand |
Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Wählen Sie innerhalb der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Mandantendaten
(vorbelegt).
3 Klicken Sie auf OK.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen Mandantenauswahl.
4 Wählen Sie einen Mandanten aus der Übersicht RZ-Mandantendaten oder geben Sie
den Ordnungsbegriff direkt ein.
5 Klicken Sie auf OK.
Falls der Mandant bereits am PC vorhanden ist und bearbeitet werden kann, erhalten Sie das
Dialogfenster Daten holen Mandant ergänzen.

Sie legen fest, welche Buchführungs- bzw. Jahresabschlussdaten zusätzlich zu den


vorhandenen Daten aus dem Rechenzentrum übertragen werden sollen. Der Mandant ist
bereits am PC vorhanden.

So ergänzen Sie die vorhandenen Daten

1 Um den vorhandenen Buchungsbestand um Lohnbuchungen zu ergänzen, aktivieren


Sie das Kontrollkästchen LOHN-Buchungen für den Zeitraum. Wählen Sie anschließend aus
den Listen den Zeitraum für die Bereitstellung der Lohn-Buchungen (Monat von bis Monat).
Wenn für den Mandanten bereits Lohnbuchungen an den PC übertragen wurden, wird
automatisch der Folgemonat zur Datenanforderung vorgeschlagen. Beachten Sie, dass bei
abweichendem Wirtschaftsjahr nur Monate gemeinsam angefordert werden können, die im
gleichen Kalenderjahr liegen. Ansonsten sind für jedes Kalenderjahr zwei eigene Holaufträge
zu erstellen.

2 Um Buchungssätze aus DATEV online-Anwendungen (z.B. Kassenbuch,


Rechnungseingangs-/-ausgangsbuch) zu holen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Belege
aus Geschäftsbücher online.

Nach erfolgter Übertragung aus dem Rechenzentrum stehen die Buchungen unter Buchen |
Stapelverarbeitung bzw. im Dialogbuchen in der Bearbeitung der Buchungsvorschlagsliste zur
Prüfung und Verarbeitung bereit.

3 Um Belege aus der Belegverwaltung online zu holen, aktivieren Sie das


Kontrollkästchen Belege aus Belegverwaltung online. Für die weitere Präzisierung des
Holauftrages klicken Sie auf die Schaltfläche Details.

Nach erfolgter Übertragung aus dem Rechenzentrum stehen die Belege im Dialogbuchen zur
Prüfung und Verarbeitung bereit.

4 Um den Datenbestand um die Kontoumsätze aus RZ-Bankinfo zu ergänzen, aktivieren


Sie das Kontrollkästchen Kontoumsätze RZ-Bankinfo. Für die weitere Präzisierung des
Holauftrages klicken Sie auf die Schaltfläche Details.
5 Um Daten zu Konsolidierungskreisen zu holen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Konsolidierungskreise.
6 Um BWA-Planwerte zu holen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen BWA-Planwerte.
7 Um eine vorhandene Branchenlösung zu aktualisieren (z.B. durch Übertragung
individueller Kontenbeschriftungen), aktivieren Sie in der Gruppe Branchenlösung <Name
der Branchenlösung> das Kontrollkästchen Stammdaten. Falls für die
Jahresabschlusserstellung eine individuelle Zuordnungstabelle existiert, und Sie diese auch
aktualisieren möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Indiv. Zuordnungstabellen für
Gesellschaftsform und wählen aus der Liste die gewünschte Gesellschaftsform.

8 Markieren Sie in der linken Spalte jeweils die gewünschten ASD, ZOT oder SSFP, die
Sie im Rechenzentrum holen möchten. Diese Spalte enthält eine Liste mit allen auswählbaren
Kanzlei- und individuellen Daten, die für die Bearbeitung des Mandanten zulässig sind.
Sofern die RZ-Übersicht Kanzleidaten bzw. Mandantendaten am PC vorhanden ist, können
Sie einem Textzusatz die Information entnehmen, ob die Daten am PC und/oder im RZ bereits
gespeichert sind. Zusätzlich erscheint beim SSFP der Zusatz "Jahresübernahme", wenn
folgendes bekannt ist: der SSFP existiert im laufenden Jahr weder am PC noch im RZ, aber
im Vorjahr im RZ. Somit könnte er in das Folgejahr im RZ übernommen und anschließend an
den PC übertragen.

Die Schaltfläche Hinzufügen ist aktiv.

9 Um individuelle oder Kanzlei-ASD, -ZOT bzw. -SSFP in den Holauftrag zu


übernehmen, klicken Sie für die markierten Daten auf die Schaltfläche Hinzufügen oder
doppelklicken Sie auf die gewünschten Daten in der linken Spalte.

Die ausgewählten Daten werden in der rechten Spalte angezeigt. Wenn eine Prüfung ergibt,
dass die Daten bereits am PC existieren und/oder Änderungen gemacht wurden, die noch
nicht ins RZ gesendet wurden, werden Sie auf diesen Sachverhalt hingewiesen.
10 Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Daten, die Sie aus dem RZ holen möchten.
11 Um die getroffene Auswahl für Daten, die in der rechten Spalte stehen, rückgängig zu
machen, markieren Sie die Daten in der rechten Spalte. Klicken Sie auf die Schaltfläche
Entfernen oder doppelklicken Sie auf die gewünschten Daten in der linken Spalte.

Die ausgewählten Daten werden in der rechten Spalte nicht mehr angezeigt.

12 Um den Zeitpunkt der DFÜ-Verarbeitung einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
DFÜ-Auftrag... (DFÜ-Auftragsdaten).

Sie erhalten das Dialogfenster DFÜ-Auftragsdaten ändern, in dem Sie die Einstellungen für
die Verarbeitung im Rechenzentrum (z.B. Termin, automatische Folgeverarbeitung,
Auftragsbezeichnung) temporär für diesen Auftrag ändern können.

13 Klicken Sie auf OK.

Der Holauftrag wird erstellt und in der Anwendung RZ-Kommunikation zur Verarbeitung
bereitgestellt.

i Einsatz des Programms RZ-Kommunikation

Holaufträge werden über das DATEV-Programm RZ-Kommunikation an das


Rechenzentrum gesendet. Im Programm RZ-Kommunikation stellen Sie den
Verarbeitungszeitpunkt sowie die Verarbeitungsregeln für die Daten ein, die Sie holen
möchten. Um diese Einstellungen dauerhaft für alle Holvorgänge festzulegen, rufen
Sie in der Windows-Startleiste über Start | Programme | DATEV | Basissoftware das
Programm RZ-Kommunikation auf und führen dort die weiteren Schritte durch.

Kanzleidaten holen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten holen Kanzleidaten


Voraussetzung
Sie können Kanzleidaten aus dem Rechenzentrum anfordern, solange Sie keinen Mandanten
oder Kanzlei für die Bearbeitung ausgewählt haben.
1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Wählen Sie innerhalb der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Kanzleidaten.
3 Klicken Sie auf OK.

Sie können für Ihre Beraternummer die am PC bereits vorhandenen Kanzleidaten um


zusätzliche Daten ergänzen.

So fordern Sie Kanzleidaten aus dem Rechenzentrum an

1 Geben Sie Ihre Beraternummer sowie das Jahr ein, für das Sie Kanzleidaten holen
möchten. Diese Eingaben sind notwendig, um Kanzleidaten anfordern zu können.
2 Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die jeweiligen Kanzleidaten, die Sie holen
möchten (zur Auswahl stehen Kanzlei-Kontenbeschriftungen, - Anlagenspiegelfunktionen, -
Einschränkungen für Bescheinigungen, Kontenfunktionen und USt-Schlüssel, Ihre
Berateradressdaten sowie Kanzlei-BWA-Schemata).
3 Markieren Sie in der linken Spalte jeweils die gewünschten ASD, ZOT oder SSFP, die
Sie im Rechenzentrum holen möchten. Diese Spalte enthält eine Liste mit allen auswählbaren
Kanzleidaten, die für Ihre Beraternummer zulässig sind. Sofern die RZ-Übersicht
Kanzleidaten am PC vorhanden ist, können Sie einem Textzusatz die Information entnehmen,
ob die Daten am PC und/oder im RZ bereits gespeichert sind. Zusätzlich erscheint beim SSFP
der Zusatz "Jahresübernahme", wenn folgendes bekannt ist: der SSFP existiert im laufenden
Jahr weder am PC noch im RZ, aber im Vorjahr im RZ. Somit könnte er in das Folgejahr im
RZ übernommen und anschließend an den PC übertragen werden.

Die Schaltfläche Hinzufügen ist aktiv.

4 Um die ASD, ZOT bzw. SSFP in den Holauftrag zu übernehmen, klicken Sie für die
markierten Daten auf die Schaltfläche Hinzufügen oder doppelklicken Sie auf die
gewünschten Daten in der linken Spalte.

Die ausgewählten Daten werden in der rechten Spalte angezeigt. Wenn eine Prüfung ergibt,
dass die Daten bereits am PC existieren und/oder Änderungen gemacht wurden, die noch
nicht ins RZ gesendet wurden, werden Sie auf diesen Sachverhalt hingewiesen.

5 Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Daten, die Sie aus dem RZ holen möchten.
6 Um die getroffene Auswahl für Daten, die in der rechten Spalte stehen, rückgängig zu
machen, markieren Sie die Daten in der rechten Spalte. Klicken Sie auf die Schaltfläche
Entfernen oder doppelklicken Sie auf die gewünschten Daten in der linken Spalte.

Die ausgewählten Daten werden in der rechten Spalte nicht mehr angezeigt.

7 Um den Zeitpunkt der DFÜ-Verarbeitung einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
DFÜ-Auftrag... (DFÜ-Auftragsdaten).

Sie erhalten das Dialogfenster DFÜ-Auftragsdaten ändern, in dem Sie die Einstellungen für
die Verarbeitung im Rechenzentrum (z.B. Termin, automatische Folgeverarbeitung,
Auftragsbezeichnung) temporär für diesen Auftrag ändern können.

8 Klicken Sie auf OK.

Der Holauftrag wird erstellt und in der Anwendung RZ-Kommunikation zur Verarbeitung
bereitgestellt.

i Einsatz des Programms RZ-Kommunikation

Holaufträge werden über das DATEV-Programm RZ-Kommunikation an das


Rechenzentrum gesendet. Im Programm RZ-Kommunikation stellen Sie den
Verarbeitungszeitpunkt sowie die Verarbeitungsregeln für die Daten ein, die Sie holen
möchten. Um diese Einstellungen dauerhaft für alle Holvorgänge festzulegen, rufen
Sie in der Windows-Startleiste über Start | Programme | DATEV | Basissoftware das
Programm RZ-Kommunikation auf und führen dort die weiteren Schritte durch.

Standarddaten holen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten holen Standarddaten


Voraussetzung
Sie können Standarddaten aus dem Rechenzentrum anfordern, solange Sie keinen Mandanten
oder Kanzlei für die Bearbeitung ausgewählt haben.
1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Wählen Sie innerhalb der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Standarddaten.
3 Klicken Sie auf OK.

Sie können Ihren vorhandenen Standarddatenbestand am PC ergänzen oder aktualisieren.

So fordern Sie Standarddaten aus dem Rechenzentrum an

1 Geben Sie das Jahr ein, für das Sie die Standarddaten holen möchten.
2 Markieren Sie in der linken Spalte die gewünschten Standarddaten (SKR/ASD/ZOT),
die Sie holen möchten.

Die jeweilige Schaltfläche Hinzufügen ist aktiv.

3 Um die ASD, ZOT bzw. SSFP in den Holauftrag zu übernehmen, klicken Sie für die
markierten Daten auf die Schaltfläche Hinzufügen oder doppelklicken Sie auf die
gewünschten Daten in der linken Spalte.

Die ausgewählten Daten werden in der rechten Spalte angezeigt. Wenn eine Prüfung ergibt,
dass die Standarddaten bereits am PC existieren, werden Sie auf diesen Sachverhalt
hingewiesen.

4 Um Standard-Zuordnungstabellen zu holen, können Sie zur besseren Übersicht die


ZOT-Auswahlliste SKR- und versionsbezogen aufbauen. Sie können wählen, ob alle SKR
oder nur für einen speziellen SKR die dazugehörigen Zuordnungstabellen angezeigt werden
sollen. Es werden immer die aktuellsten Versionen der Zuordnungstabellen angezeigt. Um alle
im Rechenzentrum gültigen Versionen anzuzeigen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Alle
Versionen anzeigen.

Die Auswahlliste für die Zuordnungstabellen wird aufgebaut. Standardmäßig werden die
aktuellsten Versionen aller Zuordnungstabellen für alle SKR angezeigt.

5 Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Standarddaten, die Sie aus dem RZ holen
möchten.
6 Um die getroffene Auswahl für Daten, die in der rechten Spalte stehen, rückgängig zu
machen, markieren Sie die Daten in der rechten Spalte. Klicken Sie auf die Schaltfläche
Entfernen oder doppelklicken Sie auf die gewünschten Daten in der linken Spalte.

Die ausgewählten Daten werden in der rechten Spalte nicht mehr angezeigt.

7 Um den Zeitpunkt der DFÜ-Verarbeitung einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
DFÜ-Auftrag... (DFÜ-Auftragsdaten).

Sie erhalten das Dialogfenster DFÜ-Auftragsdaten ändern, in dem Sie die Einstellungen für
die Verarbeitung im Rechenzentrum (z.B. Termin, automatische Folgeverarbeitung,
Auftragsbezeichnung) temporär für diesen Auftrag ändern können.
8 Klicken Sie auf OK.

Der Holauftrag wird erstellt und in der Anwendung RZ-Kommunikation zur Verarbeitung
bereitgestellt.

i Einsatz des Programms RZ-Kommunikation

Holaufträge werden über das DATEV-Programm RZ-Kommunikation an das


Rechenzentrum gesendet. Im Programm RZ-Kommunikation stellen Sie den
Verarbeitungszeitpunkt sowie die Verarbeitungsregeln für die Daten ein, die Sie holen
möchten. Um diese Einstellungen dauerhaft für alle Holvorgänge festzulegen, rufen
Sie in der Windows-Startleiste über Start | Programme | DATEV | Basissoftware das
Programm RZ-Kommunikation auf und führen dort die weiteren Schritte durch.

Daten für mehrere Mandanten ergänzen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten mehrerer Mandanten ergänzen


1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Wählen Sie innerhalb der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Daten mehrerer
Mandanten (Ergänzen).
3 Klicken Sie auf OK.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten mehrerer Mandanten ergänzen.

Sie können Holaufträge für Lohnbuchungen, Belege aus Geschäftsbücher online,


Kontoumsätze RZ-Bankinfo sowie Belege aus Belegverwaltung online erstellen und für
mehrere Mandanten gleichzeitig Daten aus dem Rechenzentrum holen.

So erstellen Sie einen Holauftrag für Daten mehrerer Mandanten

Voraussetzung

Sie können einen Holauftrag für mehrere Mandanten nur erstellen, solange Sie keinen
Mandanten oder Kanzlei für die Bearbeitung ausgewählt haben.

1 Um festzulegen, welche Daten für alle Mandanten geholt werden sollen, aktivieren Sie
in der Gruppe Mandantenübergreifende Auswahl die Kontrollkästchen für die Daten, die bei
den Mandanten in den Holauftrag übernommen werden sollen.

Es werden in der Mandantenliste bei allen Mandanten, für welche diese Auftragsart gesetzt ist
(angezeigt durch die Klammern), Holaufträge angelegt (in die Klammern wird ein X gesetzt: (
X ) ). Holaufträge werden immer nur für das höchste Wirtschaftsjahr automatisch angelegt.

2 Um für einen Mandanten die Auftragsarten festzulegen, markieren Sie den jeweiligen
Mandanten und klicken Sie auf die Schaltfläche Auftragsart.

--ODER--

Öffnen Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü und wählen Sie Auftragsarten
festlegen.
Sie erhalten das Dialogfenster Auftragsarten festlegen.

Für Mandanten, für die keine Auftragsart festgelegt ist, wird das Dialogfenster Auftragsarten
festlegen automatisch geöffnet, wenn dieser markiert wird (aktiviertes Kontrollkästchen in der
Spalte Mandantenname
).

3 Um individuelle Festlegungen für einen Mandanten zu treffen, klicken Sie in die


jeweilige Spalten in die Klammern.

Sie sehen durch das vorhandene ( X ), dass für diesen Mandanten ein Holauftrag angelegt
wurde.

4 Um den Umfang der angezeigten Mandanten einzugrenzen, klicken Sie auf das
Symbol (=Trichter mit Stift)

Sie erhalten das Dialogfenster Filter, in dem Sie Filterkriterien setzen.

5 Um zwischen der gefilterten und ungefilterten (alle Mandanten) Ansicht zu wechseln,


klicken Sie auf das Symbol (Trichter) (Filter ein- bzw. ausschalten).
6 Um den Zeitpunkt der DFÜ-Verarbeitung einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
DFÜ-Auftrag... (DFÜ-Auftragsdaten).

Sie erhalten das Dialogfenster DFÜ-Auftragsdaten ändern, in dem Sie die Einstellungen für
die Verarbeitung im Rechenzentrum (z.B. Termin, automatische Folgeverarbeitung,
Auftragsbezeichnung) temporär für diesen Auftrag ändern können.

7 Um die Daten aus dem Rechenzentrum zu holen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Daten holen.

Der Holauftrag wird erstellt und in der Anwendung RZ-Kommunikation zur Verarbeitung
bereitgestellt.

i Einsatz des Programms RZ-Kommunikation

Holaufträge werden über das DATEV-Programm RZ-Kommunikation an das Rechenzentrum


gesendet. Im Programm RZ-Kommunikation stellen Sie den Verarbeitungszeitpunkt sowie die
Verarbeitungsregeln für die Daten ein, die Sie holen möchten. Um diese Einstellungen
dauerhaft für alle Holvorgänge festzulegen, rufen Sie in der Windows-Startleiste über Start |
Programme | DATEV | Basissoftware das Programm RZ-Kommunikation auf und führen dort
die weiteren Schritte durch.

Auftragsarten für Holauftrag festlegen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Auftragsarten festlegen


1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Wählen Sie innerhalb der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Daten mehrerer
Mandanten (Ergänzen).
3 Klicken Sie auf OK.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten mehrerer Mandanten ergänzen.
4 Markieren Sie den Mandanten, für den Sie die Auftragsart festlegen möchten, und
klicken Sie auf die Schaltfläche Auftragsart.
Sie erhalten das Dialogfenster Auftragsarten festlegen.

Sie legen in diesem Dialogfenster für den ausgewählten Mandanten fest, welche Auftragsarten
geholt werden sollen. Sie können durch Aktivierung der jeweiligen Kontrollkästchen
festlegen, ob Lohnbuchungen, Belege aus Geschäftsbücher online, Kontoumsätze RZ-
Bankinfo sowie Belege aus Belegverwaltung online geholt werden sollen.

So legen Sie die Auftragsarten für den Mandanten fest

1 Aktivieren bzw. deaktivieren Sie die jeweiligen Kontrollkästchen.


2 Wählen Sie bei Lohnbuchungen den Zeitraum.
3 Um die ausgewählten Auftragsarten zu übernehmen, klicken Sie auf OK.

Sie erhalten das Dialogfenster Daten mehrerer Mandanten ergänzen; die für den Mandanten
ausgewählten Daten sind in den jeweiligen Spalten mit ( ) markiert.

Finanzamtsadressdaten und RZ-Übersichten holen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten holen Finanzamtsadressdaten, RZ-Übersichten


Voraussetzung
Sie können die Finanzamtsadressdaten sowie RZ-Übersichten aus dem Rechenzentrum
anfordern, solange Sie keinen Mandanten oder Kanzlei für die Bearbeitung ausgewählt haben.
1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Aktivieren Sie in der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Finanzamtsadressdaten,
RZ-Übersichten.
3 Klicken Sie auf OK.

Unter Umständen sind die am PC gespeicherten Finanzamts-Informationen (Finanzamt-


Nummer, Steuernummer) nicht aktuell. Sie können die Finanzamtsadressdaten aus dem
Rechenzentrum holen.

Daneben können Sie die RZ-Übersichten für die im Rechenzentrum gespeicherten


Mandanten-, Kanzlei- und Standarddaten explizit anfordern. Mit Hilfe von aktuellen RZ-
Übersichten kann bereits bei der Eingabe am PC geprüft werden, ob z. B. der angeforderte
Mandant im Rechenzentrum existiert. Somit können Sie fehlerhafte Anschaltungen
vermeiden.

So holen Sie die Finanzamtsadressdaten und RZ-Übersichten

1 Geben Sie die Beraternummer ein.


2 Um den Holumfang zu bestimmen, deaktivieren / aktivieren Sie das/die jeweilige(n)
Kontrollkästchen.
3 Um den Zeitpunkt der DFÜ-Verarbeitung einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
DFÜ-Auftrag... (DFÜ-Auftragsdaten).

Sie erhalten das Dialogfenster DFÜ-Auftragsdaten ändern, in dem Sie die Einstellungen für
die Verarbeitung im Rechenzentrum (z.B. Termin, automatische Folgeverarbeitung,
Auftragsbezeichnung) temporär für diesen Auftrag ändern können.
4 Klicken Sie auf OK.

Der Holauftrag wird erstellt und in der Anwendung RZ-Kommunikation zur Verarbeitung
bereitgestellt.

i Einsatz des Programms RZ-Kommunikation

Holaufträge werden über das DATEV-Programm RZ-Kommunikation an das


Rechenzentrum gesendet. Im Programm RZ-Kommunikation stellen Sie den
Verarbeitungszeitpunkt sowie die Verarbeitungsregeln für die Daten ein, die Sie holen
möchten. Um diese Einstellungen dauerhaft für alle Holvorgänge festzulegen, rufen
Sie in der Windows-Startleiste über Start | Programme | DATEV | Basissoftware das
Programm RZ-Kommunikation auf und führen dort die weiteren Schritte durch.

! Regelmäßige automatische Aktualisierung der RZ-Übersichten

Wenn Sie regelmäßig aus dem Rechenzentrum Daten holen, können Sie die
Aktualisierung der RZ-Übersichten automatisieren. Sie aktivieren dazu unter Extras |
Einstellungen in der Registerkarte Daten holen das Kontrollkästchen Aktualisierung
der Übersicht und geben dann in den jeweiligen Feldern 1 (=täglich) ein.

Individuelle Jahresabschlusstabellen (Zuordnungstabellen) für Branchenlösungen holen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Daten holen Branchenlösungen


1 Wählen Sie Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss.
Sie erhalten das Dialogfenster Daten holen.
2 Aktivieren Sie in der Gruppe Anfordern von den Schaltknopf Branchenlösungen.
3 Klicken Sie auf OK.

Sie können für einen Ordnungsbegriff individuelle Zuordnungstabellen für bestimmte


Standardkontenrahmen aus dem Rechenzentrum holen. Wenn Sie bereits eine Branchenlösung
ohne individuelle Zuordnungstabelle eingerichtet bzw. einen Mandanten mit einem
Standardkontenrahmen angelegt haben, für den eine individuelle Tabelle angeboten wird
(BMW, Fiat, Opel, Peugeot, Renault, Volkswagen AG und Volkswagen Konzern), können Sie
diese Tabellen aus dem Rechenzentrum holen.

Die Einrichtung der individuellen Zuordnungstabellen erfolgt in diesem Fall kostenlos.

So holen Sie individuelle Zuordnungstabellen

Voraussetzung

Im Rechenzentrum darf für diesen Mandanten noch keine individuelle Tabelle gespeichert
sein; andernfalls müssen Sie diese vor der Einrichtung der neuen Tabelle löschen.

1 Geben Sie einen vorhandenen Ordnungsbegriff (Berater / Mandant / Jahr) ein.

In der Liste Branche wird die bereits eingerichtete Branchenlösung bzw. der
Standardkontenrahmen angezeigt.
2 Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Zuordnungstabellen aus dem Rechenzentrum
übertragen?.

Falls für die Branchenlösung bzw. bei den übrigen Standardkontenrahmen eine Standard-
Zuordnungstabelle für die Jahresabschlusserstellung benötigt wird, ist das Kontrollkästchen
inaktiv.

3 Wählen Sie aus der Liste Gesellschaftsform die gewünschte Gesellschaftsform.


4 Um den Zeitpunkt der DFÜ-Verarbeitung einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
DFÜ-Auftrag... (DFÜ-Auftragsdaten).

Sie erhalten das Dialogfenster DFÜ-Auftragsdaten ändern, in dem Sie die Einstellungen für
die Verarbeitung im Rechenzentrum (z.B. Termin, automatische Folgeverarbeitung,
Auftragsbezeichnung) temporär für diesen Auftrag ändern können.

5 Klicken Sie auf OK.

Der Holauftrag wird erstellt und in der Anwendung RZ-Kommunikation zur Verarbeitung
bereitgestellt.

i Einsatz des Programms RZ-Kommunikation

Holaufträge werden über das DATEV-Programm RZ-Kommunikation an das


Rechenzentrum gesendet. Im Programm RZ-Kommunikation stellen Sie den
Verarbeitungszeitpunkt sowie die Verarbeitungsregeln für die Daten ein, die Sie holen
möchten. Um diese Einstellungen dauerhaft für alle Holvorgänge festzulegen, rufen
Sie in der Windows-Startleiste über Start | Programme | DATEV | Basissoftware das
Programm RZ-Kommunikation auf und führen dort die weiteren Schritte durch.

1. d) Daten importieren

Stammdaten und Buchungsdaten aus LAWI übernehmen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Importieren aus LAWI


1 Legen Sie die Diskette mit den aus LAWI exportierten Daten ein.
2 Wählen Sie Bestand | Importieren | LAWI.

Sie übernehmen Stamm- und Buchungsdaten aus LAWI.

Standardkontenrahmen 99 muss vorhanden sein

Mandanten aus LAWI benutzen als Standarddaten den Standardkontenrahmen 99. Der
SKR muss für jedes zu bearbeitende Kalenderjahr eingespielt werden.

Beschreibung der auf CD verfügbaren Standarddaten

LAWI-Zuordnungstabelle nötig
Zum SKR 99 existieren keine Standardzuordnungstabellen. Für die Erstellung des
Jahresabschlusses ist deshalb eine individuelle Zuordnungstabelle oder eine Kanzlei-
Zuordnungstabelle nötig.

Es stehen Ihnen fünf Kanzlei-Zuordnungstabellen (K-ZOTs) als Musterbestände für


die unterschiedlichen Gesellschaftsformen bzw. Gewinnermittlungsarten zur
Verfügung. Die Zuordnungstabellen sind jahresunabhängig.

LAWI-Zuordnungstabellen einspielen (= Link)

Die Kanzlei-Zuordnungstabellen sind unter der Beraternummer 28300 angelegt.

Musterbestände der Kanzlei-Zuordnungstabellen

LAWI-Zuordnungstabellen unter Beraternummer Ihres Mandanten speichern

Für die Nutzung der LAWI-Zuordnungstabelle ist es erforderlich, dass die LAWI-Kanzlei-
ZOT unter der Beraternummer bzw. Mandantennummer Ihres Mandanten gespeichert wird.
Die kopierte Zuordnungstabelle kann anschließend unter Stammdaten | Mandanten-
Stammdaten | Registerkarte BILANZ dem Mandanten zugeordnet werden.

Übersicht: alle Dialogelemente im Dialogfenster Importieren aus LAWI

Dialogelement Zweck und Besonderheiten

Quelldatenpfad WIN-LAWI (Liste)Zeigt die Quell-Laufwerke an, die für den Import von
Datenbeständen zur Verfügung stehen
(Diskettenlaufwerke und das Laufwerk, auf dem
Kanzlei-Rechnungswesen bzw. BILANZ installiert ist).
Zieldatenpfad Kanzlei-Rechnungswesen (Liste) Zeigt die Ziel-Laufwerke, die für den
Import von Datenbeständen zur Verfügung stehen.
(Symbol Ordner) Öffnet das Dialogfenster Datenpfad-Verwaltung, in dem
Sie die Datenpfade (Verzeichnisse) konfigurieren, die
Ihr Programm zum Speichern Ihrer Daten benutzt.
Suchen in Spalte (Liste) Zeigt die Spaltenbezeichnungen der Liste (z. B. Name,
Berater, Mandant).
Suchen nach (Eingabefeld) Hier erfassen Sie den Suchbegriff (z. B. Name des
Mandanten). Der Balkencursor springt zum ersten
Eintrag, der der eingegebenen Zeichenkette entspricht.
Liste Zeigt die Datenbestände, die sich auf dem gewählten
Datenträger befinden.
Übernehmen (Schaltfläche) Startet die Übernahme des markierten
Datenbestandes.
Abbrechen (Schaltfläche) Schließt das aktuelle Dialogfenster. Wurden Daten
geändert, wird auf den ursprünglichen Zustand
zurückgesetzt.
Löschen (Schaltfläche) Löscht den markierten Datenbestand. Die Schaltfläche
ist nur aktiv, wenn der Datenbestand auf einem
Festplattenlaufwerk gespeichert ist.
So übernehmen Sie die Stammdaten und die Buchungsdaten aus LAWI

1 Wählen Sie in der Liste Quelldatenpfad WIN-LAWI das Laufwerk, auf dem sich die
aus LAWI exportierten Daten befinden.

Es werden alle Mandanten angezeigt, die sich auf dem gewählten Datenträger befinden.

2 Markieren Sie den Mandanten, dessen Daten Sie übernehmen wollen.


3 Klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen.

Es erscheint eine Meldung, dass die Mandantendaten übernommen wurden.

Wenn sich auch die Exportdatenbestände des Vorjahres auf dem Datenträger befinden,
erscheint die Abfrage, ob der Vorjahresbestand ebenfalls importiert werden soll.

4 Bestätigen Sie die Meldung mit OK.

2. Bestand auswählen
2. a) Mandant öffnen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Mandant öffnen


1 Wählen Sie Bestand | Öffnen | Mandant.
--ODER--
Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Symbol (=Ordner m. Pfeil)
Sie erhalten eine Übersicht aller für die Bearbeitung zur Verfügung stehender Mandanten, die
auf dem eingestellten Laufwerk vorhanden sind. Das eingestellte Laufwerk entnehmen Sie der
Liste für den Datenpfad. Wenn Sie mittels der Filterfunktion den Listenumfang eingeschränkt
haben, sehen Sie nur die nach dem Selektionskriterium für die Bearbeitung zulässigen
Mandanten. Der zuletzt bearbeitete Mandant ist durch eine Markierung hervorgehoben.

Im Dialogfenster Mandant öffnen wählen Sie einen Mandanten für ein bestimmtes Jahr zur
weiteren Bearbeitung.

> So öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung

Markieren Sie in der Liste den gewünschten Mandanten für das entsprechende Jahr, das Sie
bearbeiten möchten, und klicken Sie auf OK.

Sie erhalten das Dialogfenster Bearbeitung auswählen <Ordnungsbegriff>, in dem Sie sich für
einen Bearbeitungsteil sowie die Bearbeitungsform entscheiden können.

2. b) Kanzlei öffnen

So gelangen Sie zum Dialogfenster Kanzlei öffnen


Wählen Sie Bestand | Öffnen | Kanzlei.
Sie erhalten eine Übersicht aller für die Bearbeitung zur Verfügung stehender Kanzleien, die
auf dem eingestellten Laufwerk vorhanden sind. Das eingestellte Laufwerk entnehmen Sie der
Liste für den Datenpfad.
Im Dialogfenster Kanzlei öffnen wählen Sie eine Kanzlei für ein bestimmtes Jahr zur
Bearbeitung.

So öffnen Sie eine Kanzlei zur Bearbeitung

Markieren Sie in der Liste die gewünschte Kanzlei für das entsprechende Jahr, das Sie
bearbeiten möchten, und klicken Sie auf OK.

Das Kanzlei-Bearbeitungsmenü wird geöffnet.

3. Stammdaten
3. a) Mandantendaten (Adress- und Programmdaten) bearbeiten

3. a) – 1 Mandantendaten erfassen

So gelangen Sie zum Register Mandantendaten


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Mandantendaten.
Sie erhalten das Register Mandantendaten, in dem Sie die Stammdaten des Mandanten
bearbeiten.

In den Mandantendaten ändern Sie die Stammdaten des gerade bearbeiteten Mandanten. Sie
können Stammdaten aus der Mandantenverwaltung übernehmen bzw. dorthin
zurückschreiben.

So ändern Sie die Mandanten-Stammdaten

1 Klicken Sie auf die Bezeichnung der Registerkarte, in der Sie Stammdaten bearbeiten
möchten (z.B. FIBU).

Sie erhalten eine Übersicht mit Ordnern der gewählten Registerkarte.

2 Um die einzelnen Erfassungsmasken des Ordners (z.B. Finanzamtsangaben)


anzuzeigen, klicken Sie auf die -Taste oder doppelklicken Sie auf den Ordner.
3 Doppelklicken Sie auf die Bezeichnung der Erfassungsmaske (z.B. Finanzamt/ USt-
ID).

Sie erhalten die Erfassungsmaske, in der Sie die Daten eingeben.

4 Um die Stammdaten zu erfassen oder zu ändern, geben Sie in den jeweiligen Feldern
die Daten ein oder wählen Sie aus den Listen die Einträge bzw. aktivieren die entsprechenden
Schaltknöpfe und Kontrollkästchen.
5 Um Daten aus der Mandantenverwaltung zu übernehmen bzw. geänderte Daten in die
Mandantenverwaltung zurückzuschreiben, klicken Sie auf die Schaltflächen Stammdaten-
Abgleich und Stammdaten aus der Mandantenverwaltung übernehmen bzw. Stammdaten in
die Mandantenverwaltung zurückschreiben.

Sie erhalten das Dialogfenster Stammdaten übernehmen - Abgleich..., in dem Sie einen
Abgleich der Daten durchführen und die Aktualisierung für den kompletten Datenbestand
oder selektiv für abweichende Daten vornehmen.
6 Um ein Protokoll für die Eingaben auszugeben, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

7 Um die Eingaben für eine Erfassungsmaske zu speichern, klicken Sie auf die
Schaltfläche Übernehmen.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten bleibt geöffnet.

8 Um die Bearbeitung der Stammdaten abzuschließen, klicken Sie auf OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten wird geschlossen.

3. a) – 2 Mandanten-Adressdaten (MAD)

Mandanten-Adressdaten (MAD) ändern

So gelangen Sie zur Registerkarte Adressdaten


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Mandantendaten.
Sie erhalten ein Register mit verschiedenen Registerkarten.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte Adressdaten.
Sie erhalten in der linken Bildschirmhälfte eine Übersicht mit einem Ordner für die Erfassung
der Adressdaten.

In der Registerkarte Adressdaten machen Sie Angaben zum gerade bearbeiteten Mandanten
(MAD).

Die Adressdaten untergliedern sich in die drei Bereiche Name und Anrede, Anschrift und
Einstellungen.

Nähere Informationen zu den Eingabebereichen für die Adressdaten erhalten Sie unter
Informationen zur Registerkarte Adressdaten (s. u.)

So geben Sie die Mandanten-Adressdaten ein

1 Öffnen Sie im Ordner Adressdaten die jeweilige Erfassungsmaske, für die Sie
Adressdaten eingeben möchten.

Sie erhalten die Eingabemasken mit den jeweiligen Eingabefeldern.

2 Erfassen oder ändern Sie die Stammdaten, indem Sie in den jeweiligen Eingabefeldern
Daten eingeben oder aus den Listen Einträge wählen bzw. die entsprechenden Schaltknöpfe
und Kontrollkästchen aktivieren.
3 Um ein Protokoll für die Eingaben auszugeben, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.
Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

4 Um die Eingaben für eine Erfassungsmaske zu speichern, klicken Sie auf die
Schaltfläche Übernehmen.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten bleibt geöffnet.

5 Um die Bearbeitung der Stammdaten abzuschließen, klicken Sie auf OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten wird geschlossen.

Informationen zur Registerkarte Adressdaten

Die Adressdaten (MAD) enthalten Angaben zum Mandanten.


Die Adressdaten untergliedern sich in folgende Bereiche:

Name und Anrede

Sie machen hier Angaben zum Namen des Mandanten (Name kurz, Name lang oder
erweiterter Name) sowie weiteren unternehmensrelevanten Merkmalen wie
Unternehmensart und Gesellschaftsform.

Anschrift

Sie erfassen hier die Anschriftsdaten des Mandanten (z.B. Straße, Ort, Telefon).

Übersicht Nationalitätskennzeichen (=Link)

Einstellungen

Sie legen hier für den Mandanten allgemeine Einstellungen (z.B. Länderschlüssel) und
Steuerungsdaten für die Nutzung des Rechenzentrums als Datendrehscheibe (z.B. für den
Branchenvergleich oder den Datenaustausch mit Finanzämtern) fest.

Informationen zum Branchenschlüssel (Link; s.o. Exkurs)

Informationen zum Branchenschlüssel

(s. o. Exkurs)

Übersicht Nationalitätskennzeichen

Die folgenden Aufstellung enthält eine Gegenüberstellung der im Programm verwendeten


Nationalitätskennzeichen (angelehnt an das Kfz-Kennzeichen) sowie dem entsprechenden
ISO-Code.
Das Kennzeichen entsprechend dem Kfz-Kennzeichen wird in den Mandanten-Adressdaten
und bei den Personenkonten genutzt. Der ISO-Code wird bei allen Bankverbindungen
verwendet.
Land Nat.-Kz. ISO-Code
Afghanistan AFG AF
Ägypten ET EG
Albanien AL AL
Algerien DZ DZ
Amerikanisch-Samoa AS AS
Amerikanische Jungferninseln AJ VI
Andorra AND AD
Angola AGO AO
Anguilla ANG AI
Antarktis AT AQ
Antigua und Barbuda ANT AG
Äquatorialguinea AQU GQ
Argentinien RA AR
Armenien ARM AM
AserbeidschanASE AZ
Äthiopien ETH ET
Australien AUS AU
Bahamas BS BS
Bahrain BRN BH
Bangladesch BD BD
Barbados BDS BB
Belgien B BE
Belize BH BZ
Benin DY BJ
Bermuda BER BM
BhutanBHT BT
Bolivien BOL BO
Bosnien und Herzegowina BIH BA
Botsuana RB BW
Brasilien BR BR
Britische Jungferninseln BJ VG
Brunei Darussalam BRU BN
Bulgarien BG BG
Burkina Faso HV BF
Burundi RU BI
Chile RCH CL
China TJ CN
Cookinseln COI CK
Costa Rica CR CR
Cote d'Ivoire CI CI
Dänemark DK DK
Deutschland D DE
Dominica WD DM
Dominikanische Republik DOM DO
Dschibuti DSC DJ
Ecuador EC EC
El Salvador ES SV
Eritrea ERI ER
Estland EST EE
FalklandinselnFAL FK
Färöer FR FO
FidschiFJI FJ
Finnland FIN FI
Frankreich F FR
Französisch-Guayana FG GF
Französisch-Polynesien FP PF
Gabun GAB GA
Gambia WAG GM
Georgien GEO GE
Ghana GH GH
Gibraltar GIB GI
Grenada WG GD
Griechenland GR GR
Grönland GRO GL
Großbritannien GB GB
Guadeloupe GUA GP
Guam GUM GU
Guatemala GCA GT
GuineaRG GN
Guinea-BissauGUB GW
Guyana GUY GY
Haiti RH HT
Honduras HCA HN
Hongkong HOK HK
Indien IND IN
Indonesien RI ID
Irak IRQ IQ
Iran IR IR
Irland IRL IE
Island IS IS
Israel IL IL
Italien IT IT
Jamaika JA JM
Japan J JP
Jemen YEM YE
Jordanien JOR JO
Kaimaninseln KAI KY
Kambodscha K KH
Kamerun CAM CM
Kanada CDN CA
Kap Verde CV CV
Kasachstan KAS KZ
Katar QAT QA
Kenia EAK KE
Kirgisistan KIS KG
Kiribati KIB KI
Kolumbien CO CO
Komoren KOM KM
Kongo RCB CG
Kongo, Demokratische Republik ZRE CD
Korea, Demokratische Volksrepublik KOR KP
Korea, Republik ROK KR
Kroatien HR HR
Kuba C CU
KuwaitKWT KW
Laos, Demokratische Volksrepublik LAO LA
Lesotho LS LS
Lettland LV LV
Libanon RL LB
LiberiaLB LR
Libysch-Arabische Dschamahirija LAR LY
Liechtenstein FL LI
Litauen LT LT
Luxemburg L LU
Macau MAC MO
Madagaskar RM MG
Malawi MW MW
Malaysia MAL MY
Malediven BIO MV
Mali RMM ML
Malta M MT
Marokko MA MA
Marshallinseln MAR MH
Martinique MAT MQ
Mauretanien RIM MR
Mauritius MS MU
Mayotte MAY YT
Mazedonien MK MK
Mexiko MEX MX
Mikronesien, Föderierte Staaten von MIK FM
Moldawien MD MD
Monaco MC MC
Mongolei MON MN
Montserrat MOT MS
Mosambik MOZ MZ
Myanmar MYA MM
Namibia SWA NA
Nauru NAU NR
Nepal NEP NP
Neukaledonien NKA NC
Neuseeland NZ NZ
Nicaragua NIC NI
Niederlande NL NL
Niederländische Antillen NLA AN
Niger RN NE
Nigeria WAN NG
Niue NIU NU
Nördliche Marianen NMA MP
Norwegen N NO
Oman MAO OM
Österreich A AT
Pakistan PK PK
Palau PAL PW
Panama PA PA
Papua-Neuguinea PNG PG
Paraguay PY PY
Peru PE PE
Philippinen RP PH
Pitcairninseln PIT PN
Polen PL PL
Portugal P PT
Puerto Rico PRI PR
Réunion REU RE
Ruanda RWA RW
Rumänien RO RO
Russland RUS RU
Salomonen SOL SB
Sambia Z ZM
Samoa WS WS
San Marino RSM SM
Sao Tomé und Principe STP ST
Saudi-ArabienSAU SA
Schweden S SE
Schweiz CH CH
Senegal SN SN
Serbien und Montenegro YU CS
Seychellen SY SC
Sierra Leone WAL SL
Simbabwe ZW ZW
Singapur SGP SG
Slowakei SK SK
Slowenien SLO SI
Somalia SP SO
Spanien E ES
Sri Lanka CL LK
St. Helena HEL SH
St. Kitts und Nevis SCN KN
St. Lucia WL LC
St. Pierre und Miquelon PIE PM
St. Vincent und die Grenadinen WV VC
Südafrika ZA ZA
Sudan SUD SD
Suriname SME SR
Swasiland SD SZ
Syrien, Arabische Republik SYR SY
Tadschikistan TAD TJ
TaiwanRC TW
Tansania, Vereinigte Republik EAT TZ
Thailand T TH
Togo TG TG
Tokelau TOK TK
Tonga TON TO
Trinidad und Tobago TT TT
Tschad CHD TD
Tschechische Republik CZ CZ
Tunesien TN TN
Türkei TR TR
Turkmenistan TUR TM
Turks- und Caicosinseln TUC TC
Tuvalu TUV TV
Uganda EAU UG
Ukraine UA UA
Ungarn H HU
Uruguay ROU UY
Usbekistan USB UZ
Vanuatu VAN VU
Vatikanstadt V VA
Venezuela YV VE
Vereinigte Arabische EmirateUAE AE
Vereinigte Staaten von Amerika USA US
Vietnam VN VN
Weißrussland BY BY
Zentralafrikanische Republik RCA CF
ZypernCY CY
Canton und Enderbury CUE --
Insel Man MAN --
Kanalinseln KAN --
Pazifische Inseln PIN --
Amerikanisch-Ozeanien --- UM
Aruba --- AW
Bouvetinseln --- BV
Britisches Territorium im Indischen Ozean --- IO
Französische Süd- und Antarktisgebiete --- TF
Norfolkinsel --- NF
Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln --- GS
Svalbard und Jan Mayen --- SJ
Wallis und Futuna --- WF
Weihnachtsinsel --- CX
Westsahara --- EH

3. a) – 3 FIBU-Daten

FIBU-Daten ändern

So gelangen Sie zur Registerkarte FIBU


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Mandantendaten.
Sie erhalten ein Register mit verschiedenen Registerkarten.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte FIBU.
Sie erhalten in der linken Fensterhälfte eine Übersicht mit Ordnern für die Erfassung der
FIBU-Programmdaten.

Mit Hilfe der FIBU-Programmdaten legen Sie die Regeln und Kriterien für die Verarbeitung
der Buchführungsdaten sowie für die Auswertungssteuerung fest. Die FIBU-Programmdaten
sind jahresbezogen und können durch die Funktion der Jahresübernahme am PC und im
Rechenzentrum in das Folgejahr übernommen werden.

So geben Sie die FIBU-Programmdaten ein

1 Doppelklicken Sie innerhalb der Ordner in der linken Fensterhälfte auf die jeweilige
Erfassungsmaske, für die Sie FIBU-Programmdaten eingeben möchten.

Sie erhalten die Eingabemaske.

2 Erfassen oder ändern Sie die Stammdaten, indem Sie in den jeweiligen Eingabefeldern
Daten eingeben oder aus den Listen Einträge wählen bzw. die entsprechenden Schaltknöpfe
und Kontrollkästchen aktivieren.
3 Um ein Protokoll für die Eingaben auszugeben, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

4 Um die Eingaben für eine Erfassungsmaske zu speichern, klicken Sie auf die
Schaltfläche Übernehmen.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten bleibt geöffnet.

5 Um die Bearbeitung der Stammdaten zu beenden, klicken Sie auf OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten wird geschlossen.

i Eingabefelder in der Erfassungsmaske Basisprogrammdaten

Beachten Sie insbesondere in der Erfassungsmaske Basisprogrammdaten die Pflicht-


Eingabefelder (Kontenrahmen, Umsatzsteuerartenschlüssel , Wirtschaftsjahr ) sowie
weitere buchungssteuernde Daten wie Verwendung von Kontenbeschriftungen,
Kontenfunktionen und Anlagenspiegelfunktionen.

Exkurs: Umsatzsteuerartenschlüssel
Beachten Sie folgende Hinweise:

1. Umsatzsteuerartenschlüssel A

Wenn Sie den Umsatzsteuerartenschlüssel A erfasst haben, erfolgt sowohl in der PC-
Anwendung als auch im Rechenzentrum keine Steuerberechnung. Für ein Konto mit
automatischer Steuerrechnung erfolgt im Gegensatz zu anderen Umsatzsteuerartenschlüsseln
keine Umsatzsteuerermittlung.

2. Ausgabe der UStVA am PC und des Zahlungsträgers im RZ

Sie lassen sich Ihre UStVA am PC ausgeben und möchten nur den Zahlungsträger aus dem
Rechenzentrum erhalten. In diesem Fall hinterlegen Sie den Umsatzsteuerartenschlüssel C
(Soll-Versteuerung und UStVA auf Abruf) bzw. E (Ist-Versteuerung und UStVA auf Abruf).
3. Änderung des Umsatzsteuerartenschlüssels am PC

Sie können den Umsatzsteuerartenschlüssel am PC nur ändern, wenn Sie noch keine
Buchungen erfasst haben (Buchungssätze, die Sie über Generallöschung gelöscht haben,
gelten am PC als vorhanden) bzw. wenn Sie bereits erfasste Vorläufe festgeschrieben oder
gesendet haben.
Wenn Sie Ihre Daten auch im Rechenzentrum bearbeiten, senden Sie alle Vorläufe, bevor Sie
den Umsatzsteuerartenschlüssel ändern. Die Änderung des Umsatzsteuerartenschlüssels darf
erst eine Verarbeitung später an das Rechenzentrum gesendet werden.

4. Buchungssatzbezogene Änderung des Umsatzsteuerartenschlüssels am PC

Sie haben den Umsatzsteuerartenschlüssel am PC geändert (z.B. von Soll- nach Ist-
Versteuerung bzw. von Ist- nach Soll-Versteuerung). Sie stellen nun fest, dass noch einige
Nachbuchungen zum ursprünglichen Umsatzsteuerartenschlüssel vorgenommen werden
müssen (z.B. Rechnungen für den vorhergehenden Zeitraum oder Zahlungen mit Skonto für
Ausgangsrechnungen müssen mit dem ursprünglichen Umsatzsteuerartenschlüssel gebucht
werden).

Sie können mit Hilfe der Tastenkombination Strg + S für den in der Buchungszeile
eingegebenen Buchungssatz die Umsatzsteuerart wechseln. Dieser Wechsel gilt nur für den
gerade bearbeiteten Buchungssatz.

Alternativ gehen Sie wie unter Punkt 5. (Fall 1 oder 2) beschrieben vor.

5. Umstellung des Umsatzsteuerartenschlüssels von Ist- auf Soll-Versteuerung

Sie möchten den Umsatzsteuerartenschlüssel von Ist-Versteuerung auf Soll-Versteuerung


umstellen.

Fall 1: USt-Artenschlüssel ist auf Ist-Versteuerung geschlüsselt (Schlüssel D, E, H oder L)

So schlüsseln Sie bei Ist-Versteuerung um

1 Buchen Sie im Dialogbuchen eine Ausgangsrechnung.


2 Erfassen Sie eine fiktive Zahlungseingangsbuchung über alle Außenstände.

Die entsprechende Umsatzsteuer wird von nicht fällig auf fällig umgebucht und fließt so in
die UStVA ein.

3 Falls Sie das Rechenzentrum nutzen, senden Sie die entsprechenden Vorläufe ins
Rechenzentrum (unter Bestand | Daten senden | Sendedaten).

--ODER--

Falls Sie das Rechenzentrum nicht nutzen, schreiben Sie alle Vorläufe am PC fest (unter
Buchen | Vorlauf festschreiben).

4 Ändern Sie jetzt unter Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner


Basisprogrammdaten in der Erfassungsmaske für die Basisprogrammdaten den USt-
Artenschlüssel.
5 Führen Sie im Dialogbuchen eine Generalumkehrbuchung der fiktiven
Zahlungseingangsbuchung durch, um die Buchführung wieder in den ursprünglichen Zustand
zu bringen.

Fall 2: USt-Artenschlüssel ist bereits auf Soll-Versteuerung geschlüsselt (Schlüssel B, C, G


oder K)

So schlüsseln Sie bei Soll-Versteuerung um

Aktivieren Sie im Dialogbuchen ein Erlöskonto (ohne AM-Funktion) und führen Sie eine
Buchung für alle noch nicht in der UStVA ausgewiesenen Umsätze durch.

Programmtechnisch wird nur aus dem Haben-Betrag des Erlöskontos die Umsatzsteuer
errechnet.

Exkurs: Wirtschaftsjahr

Beachten Sie folgende Hinweise zum Thema abweichende Jahre und Rumpfwirtschaftsjahre:

Rumpfwirtschaftsjahr

Liegt ein Rumpfwirtschaftsjahr vor, geben Sie im Eingabefeld Beginn das tatsächliche Datum
der Gründung der Unternehmung ein (z.B. 17.03.). Schlüsseln Sie gleichzeitig im Feld Ende
das Ende des Rumpfwirtschaftsjahres (z.B. 31.12). Wenn das Rumpfwirtschaftsjahr am 31.12.
endet, wird durch die Funktion der Jahresübernahme am PC und im Rechenzentrum das
Folgejahr automatisch auf ein Kalenderjahr umgestellt (Beginn 01.01.).
Eine Jahresübernahme am PC und im RZ ist auch dann möglich, wenn das
Rumpfwirtschaftsjahr ein abweichendes Wirtschaftsjahr ist. Wenn das Rumpfwirtschaftsjahr
innerhalb eines Wirtschaftsjahres beginnt und endet oder zum Wirtschaftsjahr beginnt, aber
vorher endet, ist die Jahresübernahme nicht möglich.

Schlüsselung vor der Verarbeitung

Die Schlüsselung des Eingabefeldes Beginn bei abweichendem Wirtschaftsjahr oder


Rumpfwirtschaftsjahr ist vor der Erfassung von Bewegungsdaten (Buchführung bzw.
Saldenvorträge bei Jahresübernahme) notwendig. Ohne diesen Eintrag wird sonst auf den
Jahresabschlussauswertungen 01.01. als Beginn des Wirtschaftsjahres gedruckt.

Nachträgliche Änderung Wirtschaftsjahr Beginn

Am PC werden die Monatsverkehrszahlen (MVZ) gespeichert. Um diese Monatswerte korrekt


zu speichern, können Sie eine Änderung des Eingabefeldes Wirtschaftsjahr Beginn nur vor
der Erfassung Ihrer Buchführung durchführen. Sobald Sie am PC bereits gebucht haben, kann
das Eingabefeld Wirtschaftsjahr Beginn nicht mehr geändert werden. Eine Änderung können
Sie noch im Rechenzentrum vornehmen, solange dort keine Buchführung eingereicht wurde.
Sollte im Rechenzentrum noch keine Buchführung des Mandanten gespeichert sein, reichen
Sie über die freie Kennziffer-Wert-Erfassung unter Daten senden einen Korrekturvorlauf für
die Mandanten-Programmdaten ein und berichtigen Sie die entsprechende Kennziffer zum
Wirtschaftsjahresbeginn. Reichen Sie diesen Vorlauf in das Rechenzentrum ein und senden
Sie danach die erfasste Buchführung an das Rechenzentrum. Löschen Sie nach erfolgter
Verarbeitung Ihren Bestand am PC und holen Sie diese Daten neu aus dem Rechenzentrum.
Vorlaufdatum

Das Vorlaufdatum Datum bis darf bei abweichendem Wirtschaftsjahr kein anderes
Kalenderjahr enthalten, als das Vorlaufdatum Datum von. Somit kann das gesamte
Wirtschaftsjahr nicht unter einem Vorlauf erfasst werden, sondern Sie müssen mindestens
zwei Vorläufe erfassen (für jedes Kalenderjahr mindestens einen Vorlauf).
Beispiel: Sie buchen für Ihren Mandanten das abweichende Wirtschaftsjahr mit Beginn
01.07.01 und mit Ende 30.06.02. Wenn Sie am PC die Buchführung dieses Mandanten
erfassen, müssen Sie mindestens einen Vorlauf mit dem Datum von 01.07.01 und dem Datum
bis 31.12.01 sowie einen neuen Vorlauf mit dem Datum von 01.01.02 und dem Datum bis
30.06.02 anlegen.

Abweichendes Wirtschaftsjahr

Falls ein abweichendes Wirtschaftsjahr vorliegt, geben Sie als Wirtschaftsjahr immer das Jahr
ein, in dem das abweichende Wirtschaftsjahr beginnt.

Informationen zur Registerkarte FIBU

In den FIBU-Programmdaten legen Sie die Regeln und Kriterien für die Verarbeitung der
Buchführungsdaten fest und steuern die Ausgabe der Auswertungen am PC und im
Rechenzentrum. Die FIBU-Programmdaten sind jahresbezogen und können durch die
Funktion der Jahresübernahme am PC und im Rechenzentrum in das Folgejahr übernommen
werden.
Wenn Sie nachträglich Änderungen bei den FIBU-Stammdaten vornehmen, sollten Sie diese
ins Rechenzentrum senden. Da die FIBU-Programmdaten jahresabhängig sind, sind
Änderungen, die Sie bei den Stammdaten vornehmen, nicht automatisch für andere
Wirtschaftsjahre wirksam. Sie müssen daher diese Änderungen für alle Buchungsjahre separat
durchführen.

Übersicht RZ-Kennziffern FIBU-Programmdaten

i FIBU-Auswertungen auf Abruf schlüsseln

Wenn Sie FIBU-Auswertungen aus dem Rechenzentrum nicht automatisch bei der
Verarbeitung der Buchungssätze im Rechenzentrum erstellen lassen möchten, müssen
diese Auswertungen in den Mandanten-Stammdaten auf Abruf geschlüsselt werden.
Dadurch werden die Auswertungen im Rechenzentrum nur erstellt, wenn Sie sie
gesondert anfordern.

Protokolle dienen als Nachweis für die Verarbeitung im Rechenzentrum. Sie erhalten
diese automatisch und können daher diese nicht auf Abruf schlüsseln. Die Zahl der zu
druckenden Exemplare können Sie wählen.

Übersicht Stammdaten RZ-Protokolle rückübertragen (=Link)

Die folgenden Aufstellung enthält eine Auflistung der Protokolle, die im Rechenzentrum
ausgegeben werden können. Sie sehen die dazugehörige Kennziffer in den Mandanten-
Programmdaten bzw. die Abrechnungsnummer sowie die Programmstelle, an der Sie die
Schlüsselung vornehmen können. Sie erfassen diese in der Regel unter Stammdaten |
Mandantendaten in der Registerkarte FIBU.

Bezeichnung MPD-Kennziffer, Abr.-Nummer Programmstelle


Bereitstellungsprotokoll UStE Kz. 124 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung (PC und RZ) | Datenübermittlung /
Fristverlängerung
Bestätigung individuelle Kontenbeschriftungen Kz. 315 Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
Datenübermittlungsprotokoll UStVA Kz. 124 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung (PC und RZ) | Datenübermittlung /
Fristverlängerung
Datenübermittlungsprotokoll Zusammenfassende Meldung Kz. 164 Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Angaben zur EU (PC und RZ) |
Zusammenfassende Meldung
Differenzprotokoll UStE Kz. 124 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung (PC und RZ) | Datenübermittlung / Fristverlängerung
EG-Fehlerprotokoll Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
EG-Journal Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner
Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Eingabeprotokoll UStE Kz. 124 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung (PC und RZ) | Datenübermittlung / Fristverlängerung
Ergänzungs-FIBU (Verarbeitungs- und Fehlerprotokoll) Kz. 304 Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Fehlerprotokoll Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Fehlerprotokoll UStE - Eingabewerte Kz. 124 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung (PC und RZ) | Datenübermittlung /
Fristverlängerung
Fehlerprotokoll Funktionen Kz. 315 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
Fehlerprotokoll Konto Abruf 115/116 Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Fehlerprotokoll Konto Abruf keine Werte Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Fehlerprotokoll / Journalabschluss Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Funktionsplan per Einreichung und bei Jahresübernahme Kz. 315 Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
Hinweis Konto Ausgabe Kennziffer 200 Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Kennziffer 26/29 der UStVA Kz. 124 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung (PC und RZ) | Datenübermittlung / Fristverlängerung
Mandanten-Programmdaten Kz. 315 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
Protokoll Konsolidierungsstammdaten Kz. 315 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
unvollständige Buchungen Kz. 164 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Angaben zur EU (PC und RZ) | Zusammenfassende Meldung
Verarbeitungs-Protokoll Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Werte zur UStVA Kz. 124 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Umsatzbesteuerung (PC und RZ) | Datenübermittlung / Fristverlängerung
Schlüsselung der Rückübertragung über Abrufvorläufe
Löschprotokoll zur Datenübermittlung Zusammenfassende Meldung Abr. 1109
Bestand | Daten senden | Rechnungswesenabrufe | Europäische Union | Meldungen
Prüfprotokoll zur Konsolidierung Abr. 72 Freie Kennziffer-/Werterfassung oder
Stammdaten | Konsolidierungskreis | Erfassen Konsolidierungskreise
BWA
BWA-Hinweis-/Fehlerprotokoll Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Hinweis-/Fehlerprotokoll zur konsolidierten BWA Kz. 304 Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Prognose-BWA Hinweisprotokoll Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Prüfprotokoll Konsolidierte BWA Kz. 304 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/Journal
Prüfprotokoll individuelle BWA Kz. 315 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
Vorgabewerte BWA Kz. 315 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
OPOS
OPOS-MPD-Bestätigungsprotokoll Kz. 315 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
JAHR-RZ
Schlüsselung der Rückübertragung über Stammdaten
Bilanzstammdaten-Protokoll Kz. 315 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
Brutto-Anlagenspiegel Abstimmprotokoll Kz. 315 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen RZ | Protokolle
Zuordnungstabelle Update-Protokoll - Stammdaten | Zuordnungstabelle | Extras
Schlüsselung der Rückübertragung über Abrufvorläufe
Erweiterter Mandantenname generelle Rückübertragung -
Fehlerprotokoll Archivierung Kontennachweise generelle Rückübertragung -

Übersicht FIBU-Auswertungen auf Abruf

Auswertung Programmstelle
Umsatzsteuervoranmeldung Ordner Basisprogrammdaten | Erfassungsmaske
Basisprogrammdaten | Liste Umsatzsteuerartenschlüssel | Einträge C oder E
JournalOrdner Grundauswertungen | Erfassungsmaske Fehler- /Verarbeitungsprotokolle |
Gruppe Journal | Liste Ausgabezeitpunkt | Eintrag 2
Summen- und Saldenliste Ordner Grundauswertungen | Erfassungsmaske Summen- und
Saldenliste | Gruppe Ausgabezeitpunkt SUSA | jeweilige Liste | Eintrag 3
KontenOrdner Kontenausgabe | Erfassungsmaske Konten | Gruppe Ausgabesteuerung Konten
| jeweilige Liste Ausgabezeitpunkt | Eintrag 2 oder 3
Die FIBU-Programmdaten untergliedern sich in die folgenden Bereiche:

Basisprogrammdaten (PC und RZ)


In den Basisprogrammdaten steuern Sie die Verarbeitung der FIBU-Daten für den PC und im
Rechenzentrum. Solange Sie keine Buchungen erfasst haben, können Sie eventuell folgende
buchungssteuernde Daten nachträglich ändern oder zusätzlich definieren:

- Basisprogrammdaten

Verwendung des Kontenrahmens

Umsatzsteuerartenschlüssel (=Link, s. o. Exkurs)

Wirtschaftsjahresbeginn und –ende (= Link; s. o. Informationen zum Wirtschaftsjahr)

Basiswährung

Länge der Sachkonten

Verwendung des Kontenrahmens des höheren Wirtschaftsjahres (bei abweichendem


Wirtschaftsjahr)

- Kontenstammdaten

Nutzung von Kanzlei-Kontenbeschriftungen sowie Ausgabe der Kontenbeschriftung (Groß-


/Kleinschreibung)

Verwendung von Kanzlei- und/oder individuellen Kontenfunktionen

Verwendung von Anlagenspiegelfunktionen (auf Basis von Standard-/Kanzlei-/individueller


Ebene); die Erfassung von individuellen bzw. Kanzlei-Anlagenspiegelfunktionen ist begrenzt
auf die Eingabe von Zu- und Abschreibungsfunktionen.

Nutzung der Kontenüberleitung im Falle eines SKR-Wechsels (Vorjahreskontenüberleitung)


bzw. bei Verwendung eines Alternativ-Kontenrahmens

Alternativ-Kontenrahmen nutzen (= Link)

Exkurs: Alternativ-Kontonummer nutzen


Falls Sie einen von DATEV abweichenden Kontenrahmen bzw. einen individuellen
Kontenrahmen verwenden, können Sie die Fremdkonten auf einen DATEV-
Standardkontenrahmen (z.B. SKR 03, SKR 04 oder SKR 07 für Österreich) überleiten. Die
Konten aus diesen Systemen können Sie z.B. in der Summen- und Saldenliste (pro Monat)
oder in den Jahresabschlussauswertungen zusätzlich anzeigen. Über den ASCII-Export ist es
auch möglich, die Konten anschließend wieder in das Fremdsystem überzuführen.

Stammdaten

Um diese Funktionen nutzen zu können, aktivieren Sie unter Stammdaten | Mandantendaten |


Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Erfassungsmaske Kontenstammdaten das
Kontrollkästchen Alternativ-Kontonummer nutzen.

ASCII-Import
Im Rahmen des ASCII-Imports übernehmen Sie Daten (Buchungssätze, Summen und Salden)
aus Fremdbuchführungssystemen. Wenn Sie feststellen, dass die Konten des
Fremdbuchführungssystems mit dem DATEV-Kontenrahmen nicht übereinstimmen, können
Sie die Kontenüberleitung direkt aus dem ASCII-Import für Summen und Salden und
Buchungssätzen aufrufen.

Kontenüberleitung

Sie können unter Stammdaten | Kontenüberleitung | Alternativkonten die Zuordnung von


Fremdkonten zu DATEV-Konten durchführen. Die Kontenüberleitung ist jahresbezogen und
kann ab 2003 durchgeführt werden.

Anzeige der Fremdkontonummern in der Summen- und Saldenliste

Im Register Eigenschaften Summen- und Saldenliste steht Ihnen die Registerkarte Alternativ-
Kontenrahmen zur Verfügung. Hier können Sie für die Summen- und Saldenliste (pro Monat)
festlegen, ob der Alternativ-Kontenrahmen ausgegeben werden soll. Wenn Sie das
Kontrollkästchen Alternativ-Kontonummern ausgeben aktivieren, wird die Summen- und
Saldenliste mit den Alternativ-Kontonummern anstelle der DATEV-Kontonummern
ausgegeben. Die Sortierung entspricht jedoch dem DATEV-Kontenplan. Sie können die
Sortierung weiterhin beeinflussen, indem Sie weitere Kontrollkästchen aktivieren:

Sortierung nach Alternativ-Kontenrahmen: Damit wird die Sortierung hergestellt, die der
aufsteigenden Folge der Alternativ-Konten entspricht. Je nachdem, ob die Alternativ-
Kontonummern als numerische oder alphanumerische Zeichenketten erfasst wurden, kann
dies im Einzelfall die Sortierfolge beeinflussen. Ein Hinweis darauf wird in der Überschrift
angezeigt.
mit DATEV-Konto: Bei dieser Auswahl wird die Alternativ-Konto gemeinsam mit der
DATEV-Kontonummer ausgegeben. Die Spaltenfolge von Kontonummer/Kontobeschriftung
ist abhängig von der Aktivierung des Kontrollkästchens Sortierung nach Alternativ-
Kontenrahmen. Falls dieses aktiv ist, beginnt die Anzeige mit Alternativ-Konto/Alternativ-
Kontenbeschriftung, im anderen Fall wird zunächst das DATEV-Konto/DATEV-
Kontenbeschriftung ausgegeben.

Jahresabschlussauswertungen

Sie können die Alternativ-Kontonummern auch bei den Jahresabschlussauswertungen


anzeigen, in dem Sie in der Registerkarte Übergreifende Gestaltung die Kategorie Alternativ-
Kontenrahmen schlüsseln. Sie können auch hier eine Sortierung nach Alternativ-Konten
vornehmen.

ASCII-Export

Sie können Buchungen und Kontenbeschriftungen mit Alternativ-Kontonummer exportieren,


um diese anschließend wieder in das Fremdbuchführungssystem zu übernehmen.

Für den ASCII-Export mit alternativer Kontonummer stehen Ihnen die Datenformate
Kontenwerte, Kontenbeschriftungen und Buchungsprotokoll zur Verfügung.
Beachten Sie, dass das Exportieren mit alternativen Kontonummern nur möglich ist, wenn
allen bebuchten/beschrifteten DATEV-Konten eine Alternativ-Kontonummer zugeordnet
wurde.

i Keine Ausgabe und Export bei Mehrfachüberleitung möglich!

Wenn Sie mehrere Fremdkonten auf ein DATEV-Konto übergeleitet haben, können die
Summen- und Saldenliste sowie die Jahresabschlussauswertungen nicht mit den
Alternativ-Kontonummern ausgegeben werden. Auch der ASCII-Export ist dann nicht
möglich.

- Naturalbuchführung: Falls Sie den SKR 14 für land- und forstwirtschaftliche Betriebe
geschlüsselt haben, können Sie eine Naturalbuchführung für Vorräte und Tiere (reine
Mengenrechnung) schlüsseln. Die Menüpunkte Buchen | Naturalvorgänge sowie die
Naturalauswertungen (Naturalkonto, Vieh- und Vorrätebericht) sind anschließend aktiv.

Naturalbuchführung einrichten (=Link)

Exkurs: Naturalbuchführung einrichten

Sie schlüsseln die Naturalbuchführung, indem Sie unter Stammdaten | Mandantendaten in der
Registerkarte FIBU in der Erfassungsmaske Naturalbuchführung das Kontrollkästchen
Naturalbuchführung
aktivieren.
Anschließend stehen unter Buchen der Menüpunkt Naturalvorgänge sowie unter
Auswertungen | Naturalauswertungen die Menüpunkte Naturalkonto und Vieh- und
Vorrätebericht zur Verfügung.
Aus der laufenden Buchführung bzw. des Abschlusses werden für die Naturalbuchführung
relevante Buchungssätze mit Mengen und Bewegungsart gebildet. Unter Buchen |
Naturalvorgänge ergänzen Sie die mengenmäßigen Bestandsveränderungen, die sich nicht im
Umsatz ausdrücken (z.B. Erntemengen, Versetzungen).

Eine eingerichtete Naturalbuchführung können Sie während des Buchungsjahres nicht


aufheben; eine geänderte Schlüsselung kann erst im Rahmen der Jahresübernahme erfolgen.

Finanzamtsangaben (PC und RZ):

Bei den Angaben zum Finanzamt hinterlegen Sie Nummer und Name des Finanzamts sowie
die Steuernummer des Mandanten. Gegebenenfalls machen Sie hier auch Angaben zur
Umsatzsteuer-ID (Land und Nummer). Sie können eine Aktualisierung der Finanzamts-
Informationen vornehmen, indem Sie im Programm Institutionsverwaltung eine Anschaltung
ans Rechenzentrum durchführen und dort die aktuellen Daten abrufen.

Finanzamtsangaben aktualisieren (Link)

Exkurs: Finanzamtsangaben aktualisieren

Unter Umständen sind die im Programm gespeicherten Finanzamtsinformationen


(Finanzamtsnummer, Steuernummer) nicht aktuell. Sie erhalten ggfs. einen Hinweis, dass
diese Daten aktualisiert werden sollen.
Die Aktualisierung dieser Daten führen Sie im Programm Institutionsverwaltung durch
(Aufruf erfolgt im Windows-Startmenü unter Programme | Datev | Eigenorganisation bzw.
Basissoftware | Institutionsverwaltung | Institutionsverwaltung). Dort können Sie unter dem
Menüpunkt Aktualisierung eine einmalige oder termingesteuerte Aktualisierung von
deutschen Institutionsarten (z.B. Finanzämtern) einstellen und durchführen.

Es ist empfehlenswert, eine termingesteuerte Aktualisierung einzurichten. Die


termingesteuerte Aktualisierung ermöglicht eine automatische Aktualisierung Ihrer
erstbestückten, deutschen Institutionsarten. Zu von Ihnen festgelegten Terminen wird über das
Programm RZ-Kommunikation ein Aktualisierungsauftrag für Ihren Institutionsdatenbestand
in das DATEV-Rechenzentrum geschickt. Dort werden die Änderungen ermittelt, an Ihren PC
zurückgeschickt und über die Folgeverarbeitung in Ihren Bestand eingearbeitet. Diese stehen
dann automatisch auch in der Anwendung für Rechnungswesen und Jahresabschluss zur
Verfügung.

Österreichische Institutionsarten können nicht über das Rechenzentrum aktualisiert werden.


Weitere Hinweise zur Vorgehensweise bei der Aktualisierung finden Sie im Hilfesystem des
Programms Institutionsverwaltung.

Umsatzbesteuerung (PC und RZ):

Sie steuern hier die Ausgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung sowie des Zahlungsträgers am
PC und im Rechenzentrum. Zusätzlich können Sie hier die Konsolidierung, die
Datenübermittlung und die Fristverlängerung der UStVA festlegen.

Datenübermittlung für UStVA schlüsseln (=Link; s. o. Exkurs Informationen z.


Datenübermittlung)

Konsolidierte Umsatzsteuervoranmeldung anlegen (= Link)

Exkurs: Konsolidierte Umsatzsteuervoranmeldung im Rechenzentrum anlegen

Die Konsolidierung der Umsatzsteuer-Voranmeldung (UStVA) kann im Rechenzentrum


durchgeführt werden.
Für alle in die Konsolidierung einfließenden Mandantennummern (= abgebende Mandanten)
ist in den MPD das Konsolidierungs-Kennzeichen zur UStVA zu schlüsseln.

i Begriffserklärung

Abgebende Mandanten sind Mandanten, die ihre Werte (z.B. USt-Werte) an den
Empfänger übergeben, damit dieser eine konsolidierte Auswertung erstellen kann.
Empfänger ist der Mandant, der die Einzelwerte der abgebenden Mandanten
zusammenfasst und die konsolidierte Auswertung erstellt. Wenn auch seine
Buchführungsdaten in die Konsolidierung einfließen, ist er gleichzeitig Abgebender.

i Konsolidierte Umsatzsteuer-Voranmeldung am PC

Sie können die Konsolidierung auch am PC durchführen, indem Sie unter Stammdaten
| Konsolidierungskreis zunächst die abgebenden Mandanten festlegen und dann unter
Auswertungen | Konsolidierung | Konsolidierte Umsatzsteuer-Voranmeldung die
konsolidierte UStVA erstellen.
i Konsolidierte UStVA bei abweichendem Wirtschaftsjahr bzw. Rumpfwirtschaftsjahr
am PC

Mandanten mit abweichendem Wirtschaftsjahr und mit unterschiedlichem


Wirtschaftsjahresbeginn können konsolidiert werden, soweit ihr
Wirtschaftsjahresbeginn auf einen Monatsersten fällt. Empfänger und abgebende
Mandanten mit einem Wirtschaftsjahresbeginn ungleich einem Monatsersten können
nicht konsolidiert werden.

So legen Sie die konsolidierte UStVA an

Voraussetzung

Sie bearbeiten die FIBU-Stammdaten des Mandanten unter Stammdaten | Mandantendaten |


Registerkarte FIBU.

1 Doppelklicken Sie auf den Ordner Umsatzbesteuerung (PC und RZ) und anschließend
auf den Eintrag Konsolidierte UStVA.

Sie erhalten die Erfassungsmaske für die konsolidierte UStVA.

2 Wählen Sie aus der Liste Konsolidierungskennzeichen den Eintrag Teilnahme(1).


3 Geben Sie im Feld Berater-Nr. Empfänger die Beraternummer des Empfängers ein,
unter der die UStVA-Werte konsolidiert werden sollen.
4 Geben Sie im Feld Mandanten-Nr. Empfänger die Mandantennummer des Empfängers
ein, unter der die UStVA-Werte konsolidiert werden sollen.
5 Wenn Sie die Ausgabe der Einzel-UStVA unterdrücken möchten, wählen Sie aus der
Liste Unterdrückung Einzel-UStVA den Eintrag Ja.

6 Speichern Sie die Eingaben über die Schaltfläche OK bzw. Übernehmen.

i Teilnahme an der Konsolidierung beenden

Wenn Sie die Teilnahme eines Mandanten an der Konsolidierung der UStVA beenden
möchten, wählen Sie aus der Liste Konsolidierungskennzeichen Nein/Aufhebung der
Teilnahme.

Konsolidierungs-Stammdaten zur UStVA festlegen (Konsolidierungskreis festlegen)

Für den Empfängermandanten, auf den alle UStVA-Werte zusammengefasst werden sollen,
schlüsseln Sie einen Konsolidierungskreis. Sie wählen alle Mandanten (auch den abgebenden
Mandanten) aus, die an der Konsolidierung teilnehmen sollen. Den Konsolidierungskreis
schlüsseln Sie unter Stammdaten | Konsolidierungskreis.

Als Konsolidierungskreis für die UStVA steht die Nummer 10 zur Verfügung, d.h. Sie können
je Empfänger einen Konsolidierungskreis festlegen. Die Konsolidierungs-Stammdaten gelten
für alle bebuchbaren Jahre ab dem Jahr, in dem sie definiert werden. Eine Jahresübernahme ist
nicht erforderlich.

Abruf der konsolidierten UStVA durch den Empfänger aus dem Rechenzentrum
Die konsolidierte UStVA wird nicht automatisch aus dem Rechenzentrum übertragen. Sie
müssen dazu einen einmaligen Abruf (alternativ Monatsabruf) unter Bestand | Daten senden |
Rechnungswesen-Abrufe über die Registerkarte Einzelabrufe, Schaltfläche Neu, Ordner
Finanzbuchführung und Umsatzsteuer, Eintrag Konsolidierte Umsatzsteuer-Voranmeldung
erstellen.

i Konsolidierte UStVA per Datenübermittlung an die Finanzverwaltung übertragen

Im Rechenzentrum besteht die Möglichkeit, die konsolidierte Umsatzsteuer-


Voranmeldung per Datenübermittlung an die Finanzverwaltung zu übertragen.
Voraussetzung hierfür ist, dass ...

- die Konsolidierung der UStVA fehlerfrei ist (Sie erkennen dies im


Konsolidierungsprotokoll).
- die Einverständniserklärung zum Datenübermittlung in den FIBU-Programmdaten
des einreichenden Mandanten hinterlegt ist.

Angaben zur EU (PC und RZ)

Bei Bedarf machen Sie Eingaben zur Zusammenfassenden Meldung (ZM) für die Ausgabe am
PC und im Rechenzentrum. Die Datenübermittlung ist nur über das Rechenzentrum möglich.
Hierzu senden Sie Ihre Buchführung zu bestimmten Terminen an das RZ.

Kontenrahmen/Buchungsvereinfachung (RZ)

Sie können hier für die Verarbeitung im Rechenzentrum buchungsvereinfachende Tätigkeiten


wie die Verarbeitung von wiederkehrenden Buchungen sowie die automatische Übernahme
von Lohnbuchungen steuern.

Kontenausgabe (RZ)

Sie legen hier den Inhalt und die Ausgabe der Konten und Arbeitskonten ausschließlich für
das Rechenzentrum fest.

Grundauswertungen

In den Angaben zu den Grundauswertungen legen Sie im Rechenzentrum den Inhalt und die
Ausgabe der Summen- und Saldenliste, der konsolidierten Summen- und Saldenliste, der
Eingabe-, Fehler- und Verarbeitungsprotokolle sowie des Journals fest.

Konsolidierte Summen- und Saldenliste anlegen (=Link)

Exkurs: Konsolidierte Summen- und Saldenliste im Rechenzentrum anlegen

Die Konsolidierung der Summen- und Saldenliste kann im Rechenzentrum durchgeführt


werden.
Für alle in die Konsolidierung einfließenden Mandantennummern (= abgebende Mandanten)
ist in den MPD das Konsolidierungs-Kennzeichen zur Summen- und Saldenliste zu
schlüsseln.
i Konsolidierte Summen- und Saldenliste am PC

Sie können die Konsolidierung auch am PC durchführen, indem Sie unter Stammdaten
| Konsolidierungskreis zunächst die abgebenden Mandanten festlegen und dann unter
Auswertungen | Konsolidierung | Konsolidierte Summen- und Saldenliste die
konsolidierte Summen- und Saldenliste erstellen.

So legen Sie die konsolidierte Summen- und Saldenliste an

Voraussetzung

Sie bearbeiten die FIBU-Stammdaten des Mandanten unter Stammdaten | Mandantendaten |


Registerkarte FIBU.

1 Doppelklicken Sie auf den Ordner Grundauswertungen (RZ) und anschließend auf den
Eintrag Konsolidierte SUSA/Werteentwicklung.

Sie erhalten die Erfassungsmaske für die konsolidierte Summen- und Saldenliste.

2 Wählen Sie aus der Liste Konsolidierungskennzeichen den Eintrag Teilnahme (1).
3 Geben Sie im Feld Berater-Nr. Empfänger die Beraternummer des Empfängers ein,
unter der die Werte konsolidiert werden sollen.
4 Geben Sie im Feld Mandanten-Nr. Empfänger die Mandantennummer des Empfängers
ein, unter der die Werte konsolidiert werden sollen.

i Teilnahme an der Konsolidierung beenden

Wenn Sie die Teilnahme eines Mandanten an der Konsolidierung in der Summen- und
Saldenliste beenden möchten, wählen Sie aus der Liste Konsolidierungskennzeichen
Nein/Aufhebung der Teilnahme.

Konsolidierungs-Stammdaten zur Summen- und Saldenliste festlegen

Für den Empfängermandanten, auf den alle Werte zusammengefasst werden sollen, schlüsseln
Sie einen Konsolidierungskreis. Sie wählen alle Mandanten aus, die an der Konsolidierung
teilnehmen sollen. Den Konsolidierungskreis schlüsseln Sie unter Stammdaten |
Konsolidierungskreis.

Als Konsolidierungskreise für die Summen- und Saldenliste stehen die Nummern 20 - 24 zur
Verfügung, d.h. Sie können je Empfänger fünf Konsolidierungskreise festlegen. Die
Konsolidierungs-Stammdaten gelten für alle bebuchbaren Jahre ab dem Jahr, in dem sie
definiert werden. Eine Jahresübernahme ist nicht erforderlich.

Da ein Empfänger mit eigener Buchführung gleichzeitig Abgebender ist, muss er ebenfalls in
die Liste der abgebenden Mandanten aufgenommen werden.

Abruf der konsolidierten Summen- und Saldenliste durch den Empfänger aus dem
Rechenzentrum

Sie erstellen einen einmaligen Abruf für die konsolidierte Summen- und Saldenliste unter
Bestand | Daten senden | Rechnungswesen-Abrufe über die Registerkarte Einzelabrufe,
Schaltfläche Neu, Ordner Finanzbuchführung und Summen- und Saldenliste, Eintrag
Konsolidierte Summen- und Saldenliste.

Datenübermittlung an externe Partner (RZ) veranlassen (= Link)

Exkurs: Datenübermittlung an externe Partner (RZ) veranlassen

Bei der Datenübermittlung werden die Daten des Mandanten zur Erstellung von
Betriebsvergleichen direkt vom DATEV-Rechenzentrum an den jeweiligen externen Partner
(Kfz-Hersteller oder andere Organisationen) übermittelt. Es können nur Daten übermittelt
werden, die im Rechenzentrum zur Verfügung stehen.
Sie können an der Datenübermittlung teilnehmen, wenn Sie zu einem der externen Partner
gehören, die in der Liste Partner-ID aufgezählt sind.
Für die Datenübermittlung an die oben genannten externen Partner ist überwiegend die
Nutzung einer DATEV-Branchenlösung Voraussetzung. Diese muß schriftlich bei DATEV
beantragt werden.

So veranlassen Sie die Datenübermittlung

1 Schlüsseln Sie in der Liste Teilnahmeerklärung die Teilnahme mit 1 Teilnahme bzw.
heben Sie ggfs. die Teilnahme auf mit 9 Nein/Aufhebung der Teilnahme.
2 Wählen Sie aus der Liste Partner-ID den gewünschten externen Partner.
3 Geben Sie im Feld ID des abgebenden Partners die Ihnen von dem externen Partner
zugewiesene Identifikationsnummer ein. Je nach ausgewähltem externen Partner bestimmt
sich der Umfang der bereitgestellten und zu übertragenden Daten.

Informationen zur Datenübermittlung

(s. o. Exkurs)

Alternativ-Kontonummer nutzen

(s. o. Exkurs)

Finanzamtsinformationen aktualisieren

Unter Umständen sind die im Programm gespeicherten Finanzamtsinformationen


(Finanzamtsnummer, Steuernummer) nicht aktuell. Sie erhalten ggfs. einen Hinweis, dass
diese Daten aktualisiert werden sollen.
Die Aktualisierung dieser Daten führen Sie im Programm Institutionsverwaltung durch
(Aufruf erfolgt im Windows-Startmenü unter Programme | Datev | Eigenorganisation bzw.
Basissoftware | Institutionsverwaltung | Institutionsverwaltung). Dort können Sie unter dem
Menüpunkt Aktualisierung eine einmalige oder termingesteuerte Aktualisierung von
deutschen Institutionsarten (z.B. Finanzämtern) einstellen und durchführen.

Es ist empfehlenswert, eine termingesteuerte Aktualisierung einzurichten. Die


termingesteuerte Aktualisierung ermöglicht eine automatische Aktualisierung Ihrer
erstbestückten, deutschen Institutionsarten. Zu von Ihnen festgelegten Terminen wird über das
Programm RZ-Kommunikation ein Aktualisierungsauftrag für Ihren Institutionsdatenbestand
in das DATEV-Rechenzentrum geschickt. Dort werden die Änderungen ermittelt, an Ihren PC
zurückgeschickt und über die Folgeverarbeitung in Ihren Bestand eingearbeitet. Diese stehen
dann automatisch auch in der Anwendung für Rechnungswesen und Jahresabschluss zur
Verfügung.

Österreichische Institutionsarten können nicht über das Rechenzentrum aktualisiert werden.


Weitere Hinweise zur Vorgehensweise bei der Aktualisierung finden Sie im Hilfesystem des
Programms Institutionsverwaltung.

Übersicht RZ-Kennziffern FIBU-Programmdaten

Die folgenden Aufstellung enthält eine Auflistung der Kennziffern für die im Rechenzentrum
vorhandenen Mandanten-Programmdaten und deren Zuordnung im Programm. Sie erfassen
diese - soweit dies für die zentralen Programmdaten nicht bei der Neuanlage erfolgte - unter
Stammdaten | Mandantendaten in der Registerkarte FIBU.

Kz. Bezeichnung Programmstelle


101 Neuanlage / Änderung wird vom Programm gesetzt
102 Umsatzsteuerartenschlüssel Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Basisprogrammdaten | Liste
Umsatzsteuerartenschlüssel
103 Standardkontenrahmen (SKR) Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Basisprogrammdaten | Liste
Kontenrahmen
180 Kontonummernlänge Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Basisprogrammdaten | Feld Länge der Sachkonten
110 Beginn abweichendes Wirtschaftsjahr Neuanlage bzw. Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Basisprogrammdaten |
Feld Wirtschaftsjahr Beginn
109 Ende des Rumpfwirtschaftsjahres Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Basisprogrammdaten | Feld
Wirtschaftsjahr Ende
400 Währung Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Basisprogrammdaten | Basisprogrammdaten | Liste Basiswährung
112 Finanzamtsnummer Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Finanzamtsangaben | Finanzamt/USt-ID | Feld Nummer bzw. Liste
113 SteuernummerNeuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Finanzamtsangaben | Finanzamt/USt-ID | Feld Steuernummer
120 Konsolidierungskennzeichen UStVAStammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Konsolidierte UStVA/ Druck Berater-Adressdaten |
Gruppe Konsolidierte UStVA
121 Unterdrücken Einzel-UStVA Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Umsatzbesteuerung | Konsolidierte UStVA/ Druck Berater-Adressdaten | Liste
Unterdrückung Einzel-UStVA
115 FIBU-Zahlungsträger zur UStVA Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | BFG/UStVA-Zahlungsträger | Liste Zahlungsträger zur
UStVA
122 FIBU-Zahlungsträger mit Differenzbetrag Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | BFG/UStVA-Zahlungsträger | Liste Art des
Betrages
116 Bankleitzahl des USt-Pflichtigen Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Bankverbindungen | Gruppe Bankverbindungen USt-
Pflichtiger (Zuordnung der Bank; Bankverbindungen werden erfasst unter Stammdaten |
Banken).
117 Kontonummer des USt-Pflichtigen Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Bankverbindungen | Gruppe Bankverbindungen USt-
Pflichtiger (Zuordnung der Bank; Bankverbindungen werden erfasst unter Stammdaten |
Banken).

118 Scheck mit Ausstellungsort und Name Stammdaten | Mandantendaten |


Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | BFG/UStVA-Zahlungsträger | Liste
Ausstellungsort und Name
126 Bankleitzahl des Finanzamts Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Umsatzbesteuerung | Bankverbindungen | Gruppe Bankverbindung Empfänger-
Finanzamt
127 Kontonummer des Finanzamts Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Bankverbindungen | Gruppe Bankverbindung Empfänger-Finanzamt
119 Kassenfinanzamtsnummer Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Umsatzbesteuerung | BFG/UStVA-Zahlungsträger | Liste Kassenfinanzamt
130 Fristverlängerung bei Datenübermittlung Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Datenübermittlung/Fristverlängerung |
Liste Fristverlängerung bei Datenübermittlung UStVA und ZM
131 Datenübermittlung UStVA und USt 1/11 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Datenübermittlung/Fristverlängerung |
Liste Einverständnis zur Datenübermittlung
132 Sofortige UStVA-Datenübermittlung bei Guthaben Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Datenübermittlung/Fristverlängerung |
Feld Sofortige Datenübemittlung bei Guthaben ab
133 Verrechnungswunsch/Abtretung bei Überschuss UStVA-Datenübermittlung
Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung |
Datenübermittlung/Fristverlängerung | Liste Verrechnungswunsch/Abtretung bei Guthaben
134 Unterdrücken Formularausgabe UStVA, USt 1/11 und ZM bei Nicht-Übermittlung
Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung |
Datenübermittlung/Fristverlängerung | Liste Unterdrücken des amtl. Formulars
137 Protokolle zur Datenübermittlung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Datenübermittlung/Fristverlängerung | Liste Protokolle
zur Datenübermittlung
124 Rückübertragung DÜ-Protokoll Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Datenübermittlung/Fristverlängerung | Liste
Rückübertragung DÜ-Protokoll
160 USt-Id-Nummer des Mandanten Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Finanzamtsangaben | Finanzamt/USt-ID | Feld Nummer
161 Zusammenfassende MeldungStammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Angaben zur EU | Zusammenfassende Meldung | Liste Meldezeitraum
162 ZM-Datenübermittlung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Angaben zur EU | Zusammenfassende Meldung | Liste Teilnahmeerklärung
164 Rückübertragung Protokoll Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Angaben zur EU | Zusammenfassende Meldung | Liste Ausgabemedium
165 Anzahl Auswertungen / Protokolle zur ZM Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Angaben zur EU | Zusammenfassende Meldung | Liste Anzahl
(1-9)
107 Kanzlei-Kontenbeschriftung Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Kontenstammdaten | Kontrollkästchen
Kanzleibeschriftungen
240 Übernahme Debitoren-/Kreditoren-Beschriftung nach OPOS Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Kontenrahmen/Buchungsvereinfachung |
Kontenbeschriftung/... | Liste Übernahme Debitoren-/Kreditorenbeschriftungen nach OPOS
260 Kontenbeschriftungen in Groß-/Kleinschreibung Neuanlage bzw. Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Kontenstammdaten |
Kontrollkästchen Groß-/Kleinschreibung
261 Bestätigung der eingereichten individuellen Kontenbeschriftungen Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Kontenrahmen/Buchungsvereinfachung |
Kontenbeschriftung/... | Liste Bestätigung eingereichter individueller Beschriftungen
204 Eingabe individueller oder/und Zugriff auf Kanzleifunktionen Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Kontenstammdaten |
Kontrollkästchen Kontenfunktionen Kanzlei / Individuell
108 Verdichtung von Buchungszeilen auf Konten Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Kontenausgabe | Konten | Listen Geldkonten, Wareneinkauf,
Warenverkauf
200 Kontenausgabe Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner
Kontenausgabe | Konten | Listen Ausgabezeitpunkt Sachkonten, Debitoren, Kreditoren
338 Ausgabeformat von Konten Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Kontenausgabe | Konten | Liste Kontenformat
327 Ausgabe von Konten auf Papier Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Kontenausgabe | Konten | Listen Anzahl Sachkonten, Debitoren, Kreditoren
271 Anzahl Arbeitskonten auf Papier Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Kontenausgabe | Arbeitskonten | Listen Anzahl Papier Sachkonten, Debitoren,
Kreditoren
272 Ausgabeform Arbeitskonten Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Kontenausgabe | Arbeitskonten | Listen Ausgabeform Sachkonten, Debitoren,
Kreditoren
280 - 289 Anforderung Arbeitskonten je Einreichung Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Kontenausgabe | Arbeitskonten je Einreichung | max. 10
Eingabefelder mit Verdichtung/ Raffung
304 Verarbeitungsprotokoll/Fehlerprotokolle Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen | Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/ Journal |
Listen Ausgabemedium Fehlerprotokolle / Verarbeitungsprotokolle
315 Stammdaten-Protokolle Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Grundauswertungen | Protokolle | Listen Ausgabemedium
111 Inhalt Summen- und Saldenliste Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Grundauswertungen | Summen- und Saldenliste | Listen Inhalt SUSA für
Sachkonten, Debitoren, Kreditoren
325 Ausgabezeitpunkt der Summen- und Saldenliste Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen | Summen- und Saldenliste | Listen
Ausgabezeitpunkt SUSA für Sachkonten, Debitoren, Kreditoren
317 Werte-Entwicklung der Summen und Salden Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen | Konsolidierte SUSA/Werteentwicklung |
Listen Werteentwicklung
318 Konsolidierungs-Kennzeichen SUSA Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen | Konsolidierte SUSA/Werteentwicklung |
Listen Konsolidierte SUSA
320 Ausgabezeitpunkt Journal Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Grundauswertungen | Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/ Journal | Liste
Ausgabezeitpunkt Journal
322 Anzahl Journal Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner
Grundauswertungen | Fehler-/Verarbeitungsprotokolle/ Journal | Liste Anzahl Journal
323 Anzahl Stammdaten-Protokolle (Duplikatsteuerung) Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen | Protokolle | Listen
Anzahl
324 Anzahl USt-Auswertungen (Duplikatsteuerung) Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Anzahl | Listen Anzahl USt-Auswertungen
326 Anzahl Grundauswertungen (Duplikatsteuerung) Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Grundauswertungen | Fehler-/ Verarbeitungsprotokolle | Listen
Anzahl sowie Summen- und Saldenliste | Liste Anzahl SUSA
170 Lohnübernahme Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner
Kontenrahmen/Buchungsvereinfachung | Kontenbeschriftung/... | Feld Automatische
Lohnübernahme
203 Wiederkehrende Buchungen Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Ordner Kontenrahmen/Buchungsvereinfachung | Kontenbeschriftung/... | Liste
Wiederkehrende Buchungen
208 Anlagenspiegel Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
FIBU | Ordner Basisprogrammdaten | Kontenstammdaten | Kontrollkästchen ANSP-
Funktionen
152 Datenübermittlung an externe Partner Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Datenübermittlung | Liste Teilnahmeerklärung, Liste Partner-ID, Feld
Kürzel
153 ID des abgebenden Partners Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Datenübermittlung | Feld ID des abgebenden Partners
154 Umfang der Bereitstellung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU |
Datenübermittlung | Felder Bereitstellung
129 Abweichende Anrechnung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Sondereinstellungen |
Liste Abweichende Anrechnung ...
182 Belegdatumsprüfung für Ausgangsrechnungen Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte FIBU | Ordner Umsatzbesteuerung | Sondereinstellungen | Liste
Belegdatumsprüfung für Ausgangsrechnungen.

3. a) – 4 OPOS-Daten

OPOS-Daten ändern

So gelangen Sie zur Registerkarte OPOS


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Mandantendaten.
Sie erhalten das Register Mandantendaten mit verschiedenen Registerkarten.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte OPOS.
Sie erhalten in der linken Bildschirmhälfte eine Übersicht mit Ordnern für die Erfassung der
OPOS-Programmdaten.

Mit Hilfe der OPOS-Programmdaten steuern Sie die Offene-Posten-Buchführung am PC und


im Rechenzentrum.
Übersicht RZ-Kennziffern OPOS-Programmdaten (=Link)

Exkurs: Übersicht RZ-Kennziffern OPOS-Programmdaten

Die folgenden Aufstellung enthält eine Auflistung der Kennziffern für die im Rechenzentrum
vorhandenen OPOS-Programmdaten und deren Zuordnung im Programm. Sie erfassen diese
- soweit dies für die zentralen Programmdaten nicht bei der Neuanlage erfolgte - unter
Stammdaten | Mandantendaten in der Registerkarte OPOS.

Kz. Bezeichnung Programmstelle


101 Neuanlage / Änderung wird vom Programm gesetzt
103 Offene-Posten-Bereich Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Offene-Posten-Bereiche | jeweiliges
Kontrollkästchen Kontengruppe
104 Offene-Posten-Duplikat Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner RZ-Auswertungen | Offene-Posten-Duplikat/Fälligkeitsliste/... | jeweiliges
Kontrollkästchen Kontengruppe
105 Kleindifferenzen Betrag Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Kleindifferenzen/OP-Ausgleich | Feld
Kleindifferenzen Betrag
106 Kleindifferenzen in % Neuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Kleindifferenzen/OP-Ausgleich | Feld
Kleindifferenzen in %
107 OP-Ausdrucktermin Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
RZ-Auswertungen | Debitoren bzw. Kreditoren | Liste OP-Ausdrucktermin
108 OP-Ausdruckumfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
RZ-Auswertungen | Debitoren bzw. Kreditoren | Liste OP-Ausdruckumfang
109 OP-Formularart Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
RZ-Auswertungen | Debitoren bzw. Kreditoren | Liste OP-Formularart
110 Groß-/Kleinschreibung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner RZ-Auswertungen | Offene-Posten-Duplikat/Fälligkeitsliste/... | Liste Groß-
/Kleinschreibung der Kontenbeschriftungen
111 AP-Ausgabe Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner RZ-
Auswertungen | Debitoren bzw. Kreditoren | Liste Ausgeglichene Postenausgabe
113 AP-Duplikatssteuerung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner RZ-Auswertungen | Offene-Posten-Duplikat/Fälligkeitsliste/... | Liste Ausgeglichene-
Posten-Duplikat
114 OP/AP-BetragStammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner RZ-
Auswertungen | Debitoren bzw. Kreditoren | Liste OP-Betrag
116 OP-Ausdruck trotz NullsaldoNeuanlage bzw. Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Kleindifferenzen/OP-Ausgleich | Listen
OP-Ausgleich bei Konten-Nullsaldo
115 Debitoren-Kreditorenstammdaten-Bestätigung Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner RZ-Auswertungen | Debitoren bzw. Kreditoren | Liste
Debitoren- /Kreditorensatzbestätigung
117 FälligkeitslisteStammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner RZ-
Auswertungen | Offene-Posten-Duplikat/Fälligkeitsliste ... | Liste Unterdrückung der
Fälligkeitsliste
118 Format Rechnungs- und Belegnummer Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Raffung/Groß-/Kleinschreibung/... |
Liste Groß-/Kleinschreibung der Belegfelder
120 Mahnschlüssel Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Liste Mahnschlüssel
121 Kontoauszug Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Liste Kontoauszug
122 Fälligkeit in Tagen Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
Basisprogrammdaten | Zahlungskonditionen | Feld Fälligkeit in Tagen
123 Mahnlimit Betrag Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Feld Mahnlimit Betrag
124 Mahnlimit % Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Feld Mahnlimit in Prozent
125 Mahnfrist in Tagen 1. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Feld Mahnfrist 1.
Mahnung
126 Mahnfrist in Tagen 2. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Feld Mahnfrist 2.
Mahnung
127 Mahnfrist in Tagen 3. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Feld Mahnfrist 3.
Mahnung
128 Mahnfrist in Tagen Letzte Frist Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Feld Letzte Frist
129 Mahntexte 1. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahntext, indiv. Text | Feld 1. Mahnung
130 Mahntexte 2. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahntext, indiv. Text | Feld 2. Mahnung
131 Mahntexte 3. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahntext, indiv. Text | Feld 3. Mahnung
132 Mahngebühren 1. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Feld Mahngebühren 1.
Mahnung
133 Mahngebühren 2. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Feld Mahngebühren 2.
Mahnung
134 Mahngebühren 3. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnschlüssel/-limit/... | Feld Mahngebühren 3.
Mahnung
136 Zinssätze für Mahnungen 1. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnzinssatz, Mahnzinsstaffel |
Feld Zins ab 1. Mahnung
137 Zinssätze für Mahnungen 2. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnzinssatz, Mahnzinsstaffel |
Feld Zins ab 2. Mahnung
138 Zinssätze für Mahnungen 3. Mahnung Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner Mahnungen - Kontoauszüge | Mahnzinssatz, Mahnzinsstaffel |
Feld Zins ab 3. Mahnung
119 Individuelle Texte Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
Mahnungen - Kontoauszüge | Mahntext, indiv. Text | Liste Individuelle Mahntexte im RZ
140 Debitorenanalyse Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
RZ-Auswertungen | Debitorenanalyse | Liste Debitorenanalyse
141 Durchschnittliches Zahlungsziel Staffel 1 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner RZ-Auswertungen | Debitorenanalyse | Feld Staffel 1
142 Durchschnittliches Zahlungsziel Staffel 2 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner RZ-Auswertungen | Debitorenanalyse | Feld Staffel 2
143 Durchschnittliches Zahlungsziel Staffel 3 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner RZ-Auswertungen | Debitorenanalyse | Feld Staffel 3
144 Durchschnittliches Zahlungsziel Staffel 4 Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner RZ-Auswertungen | Debitorenanalyse | Feld Staffel 4
145 Zinnsatz für Überschreitung des Zahlungsziels Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner RZ-Auswertungen | Debitorenanalyse | Feld Zinssatz bei
Zahlungsüberschreitung
146 Veränderungsrate positiv Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner RZ-Auswertungen | Debitorenanalyse | Feld Veränderung positiv in Prozent
147 Veränderungsrate negativ Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner RZ-Auswertungen | Debitorenanalyse | Feld Veränderung negativ in Prozent
152 Lastschriftverfahren mit Einzugsermächtigung Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte OPOS | Ordner Zahlungsvorschlag | Zahlungen, Lastschriften | Liste
Lastschriftverfahren mit Einzugsermächtigung
154 Anlage zur Lastschrift Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner RZ-Auswertungen | Debitoren | Liste Anlage zur Lastschrift
158 Überweisungen, Schecks Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner Zahlungsvorschlag | Zahlungen, Lastschriften | Liste Zahlungsträger
157 Anlage zur Überweisung Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner RZ-Auswertungen | Kreditoren | Liste Anlage zur Überweisung
162 Scheckschreibung ab Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
Zahlungsvorschlag | Zahlungen, Lastschriften | Feld Scheckschreibung
164 Ausstellername/-ort auf Scheck Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Zahlungsvorschlag | Zahlungen, Lastschriften | Liste Ausstellername /
Ausstellungsort auf Scheck
165 Zahlungskonditionen Ziel/Skonto 1 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Zahlungskonditionen | Zahlungsart 1, Felder Ziel in
Tagen und Skonto in Prozent
166 Zahlungskonditionen Ziel/Skonto 2 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Zahlungskonditionen | Zahlungsart 2, Felder Ziel in
Tagen und Skonto in Prozent
167 Zahlungskonditionen Ziel/Brutto (3) Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Zahlungskonditionen | Zahlungsart 1, Feld Ziel in
Tagen
168 Zahlungskonditionen Ziel/Skonto 4 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Zahlungskonditionen | Zahlungsart 4, Felder Ziel in
Tagen und Skonto in Prozent
169 Zahlungskonditionen Ziel/Skonto 5 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
OPOS | Ordner Basisprogrammdaten | Zahlungskonditionen | Zahlungsart 5, Felder Ziel in
Tagen und Skonto in Prozent
160 Zahlungsart Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
Basisprogrammdaten | Zahlungskonditionen | Liste Zahlungskondition
159 Zahlungsverkehr auf Abruf Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS |
Ordner RZ-Auswertungen | Debitoren bzw. Kreditoren | Liste Zahlungsverkehr auf Abruf
170, 172,173 Bank 1 mit Bankbezeichnung, Kontonummer, Bankleitzahl Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Bankverbindungen | Bankverbidnungen |
Anzeige der Bank 1Hinweis: Die Erfassung der Bank erfolgt unter Stammdaten | Banken.
175, 177, 178 Bank 2 mit Bankbezeichnung, Kontonummer, Bankleitzahl Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Bankverbindungen | Bankverbidnungen |
Anzeige der Bank 2Hinweis: Die Erfassung der Bank erfolgt unter Stammdaten | Banken.
180, 182, 183 Bank 3 mit Bankbezeichnung, Kontonummer, Bankleitzahl Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Bankverbindungen | Bankverbidnungen |
Anzeige der Bank 3Hinweis: Die Erfassung der Bank erfolgt unter Stammdaten | Banken.
185, 187, 188 Bank 4 mit Bankbezeichnung, Kontonummer, Bankleitzahl Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Bankverbindungen | Bankverbidnungen |
Anzeige der Bank 4Hinweis: Die Erfassung der Bank erfolgt unter Stammdaten | Banken.
190, 191,192 Bank 5 mit Bankbezeichnung, Kontonummer, Bankleitzahl Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Bankverbindungen | Bankverbidnungen |
Anzeige der Bank 5Hinweis: Die Erfassung der Bank erfolgt unter Stammdaten | Banken.
200, 201...218, 219 Bankenstaffel Konto von/bis und Banknummer(Banken 1 bis 10)
Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Bankverbindungen |
Bankenstaffel | Listen Kontenbereich und Bank
401 Einverständnis zur Datenübermittlung Lastschriften Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Datenübermittlung | Datenübermittlung |
Liste Lastschrift
402 Einverständnis zur Datenübermittlung Überweisungen Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Datenübermittlung | Datenübermittlung |
Liste Überweisung
411-415 Länge des Verwendungszwecktextes LastschriftenBank 1 bis 5 Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Datenübermittlung | Datenübermittlung |
Listen Länge des Verwendungszwecktextes Lastschrift Bank 1 bis 5
421-425 Länge des Verwendungszwecktextes ÜberweisungenBank 1 bis 5 Stammdaten
| Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Datenübermittlung | Datenübermittlung |
Listen Länge des Verwendungszwecktextes Überweisung Bank 1 bis 5

i Nutzung der OPOS-Funktionen für Kontengruppen

Für die Nutzung der OPOS-Funktionen schlüsseln Sie im Ordner Basisprogrammdaten


in der Erfassungsmaske Offene Posten Bereiche diejenigen Kontengruppen, für deren
Personenkonten Sie die OPOS-Funktionen nutzen möchten. Für jedes Personenkonto
einer neu geschlüsselten Kontengruppe wird der Gesamtsaldo des jeweiligen
Personenkontos nach OPOS übernommen. Programmseitig wird dabei automatisch die
Jahreszahl des Vorjahres als fiktive Rechnungsnummer vergeben.

So geben Sie die OPOS-Programmdaten ein

1 Öffnen Sie innerhalb der Ordner in der linken Fensterhälfte die jeweilige
Erfassungsmaske, für die Sie OPOS-Programmdaten eingeben möchten.

Sie erhalten die Eingabemasken mit den jeweiligen Eingabefeldern.

2 Erfassen oder ändern Sie die Stammdaten, indem Sie in den jeweiligen Eingabefeldern
Daten eingeben oder aus den Listen Einträge wählen bzw. die entsprechenden Schaltknöpfe
und Kontrollkästchen aktivieren.
3 Um ein Protokoll für die Eingaben auszugeben, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.
Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

4 Um die Eingaben für eine Erfassungsmaske zu speichern, klicken Sie auf die
Schaltfläche Übernehmen.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten bleibt geöffnet.

5 Um die Bearbeitung der Stammdaten zu beenden, klicken Sie auf OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten wird geschlossen.

i Mindest-Schlüsselung in den OPOS-Basisprogrammdaten

Für die Nutzung der OPOS-Funktionen schlüsseln Sie im Ordner Basisprogrammdaten


in der Erfassungsmaske Offene Posten Bereiche mindestens eine Kontengruppe.

Offene-Posten-Buchführung neu einrichten

Sie können eine Offene-Posten-Buchführung jederzeit einrichten (zu Beginn oder während
des laufenden Wirtschaftsjahres).

1. Umstellung auf OPOS zu Wirtschaftsjahresbeginn

Der beste Zeitpunkt, eine Offene-Posten-Buchführung einzurichten, ist jeweils der


Wirtschaftsjahresbeginn. Wenn der Mandant bereits im Vorjahr als FIBU-Mandant
gespeichert ist, führen Sie zunächst eine Jahresübernahme durch. Für den Saldenvortrag der
offenen Posten haben Sie drei Möglichkeiten:

a) Einzelner Vortrag der offenen Posten (EB-Werte)

Hinterlegen Sie zunächst die Debitoren- und Kreditoren-Kontengruppen, für die Sie OPOS
nutzen möchten.
Für eine korrekte Anwendung der Offenen-Posten-Buchführung tragen Sie die einzelnen
offenen Posten mit der jeweiligen Rechnungsnummer und dem tatsächlichen
Rechnungsdatum vor. Dazu können Sie die jeweiligen Offene-Posten-Vortragskonten des
Standardkontenrahmens verwenden.
Beispiel: Konto 9097 = offene Posten aus dem Jahr 1997; die letzten beiden Stellen stehen für
das Buchungsjahr, um das das Belegdatum ergänzt wird. Das Gegenkonto ist das jeweilige
Personenkonto.

Diese Vorgehensweise hat folgende Vorteile:

Auf der OPOS-Liste werden die offenen Posten bereits mit der ursprünglichen
Rechnungsnummer, dem ursprünglichen Rechnungsdatum und der richtigen Fälligkeit
ausgewiesen.
Der Zahlungsausgleich kann über die ursprüngliche Rechnungsnummer erfolgen.
Sie können sofort das Mahnwesen nutzen.

b) Gesamter Vortrag der offenen Posten (EB-Werte)


Um den Gesamt-Vortrag der offenen Posten zu nutzen, müssen Sie einen Saldenvortrag der
Personenkonten durchführen.

So führen Sie den Saldenvortrag für Personenkonten durch

1 Öffnen Sie den Mandanten für das Vorjahr zur Bearbeitung (unter Bestand | Öffnen |
Mandant).
2 Wählen Sie Bestand | Jahresübernahme | Fibu-Salden übergeben.

Sie erhalten das Dialogfenster Fibu-Salden übergeben, in dem Sie die Salden der
Personenkonten automatisch für das Folgejahr bereitstellen können.

3 Wählen Sie aus der Liste der bebuchten Konten alle Personenkonten, für die Sie die
Salden übergeben möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche Starten.

Die Saldenübergabe für die Personenkonten wird durchgeführt.

4 Beenden Sie die Bearbeitung des Mandanten für das Vorjahr.


5 Öffnen Sie den Mandanten für die Bearbeitung des aktuellen Jahres.
6 Schreiben Sie den erzeugten Vorlauf unter Buchen | Vorlauf festschreiben fest.
7 Hinterlegen Sie unter Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner
Basisprogrammdaten | Offene-Posten-Bereiche die Debitoren- und Kreditoren-
Kontengruppen, für die Sie OPOS nutzen möchten.

Durch die Speicherung der OPOS-Stammdaten wird der Gesamtsaldo des jeweiligen
Personenkontos nach OPOS übernommen. Vom Programm wird dabei automatisch das
Vorjahr als fiktive Rechnungsnummer vergeben.

Beispiel: Sie richten OPOS für das Wirtschaftsjahr 2002 ein. Als Rechnungsnummer wird
2001 vergeben.

In der Offenen-Posten-Liste können Sie dies an dem Text "automatische Saldenübernahme"


erkennen. Für diese offenen Posten können grundsätzlich keine Mahnungen und
Zahlungsbelege erstellt werden.

Ausgleich offener Posten

Beachten Sie, dass Sie Zahlungen, die diese Saldenvorträge betreffen, ebenfalls mit
dieser fiktiven Rechnungsnummer bebuchen müssen. Sonst werden die offenen Posten
nicht ausgeglichen. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass sich die offenen
Posten erst dann ausgleichen, wenn die gesamte fiktive Rechnung bezahlt ist und nicht
nach und nach, wie es bei den einzelnen Posten der Fall ist.

c) Manueller Sammelvortrag der offenen Posten (EB-Werte) aus dem alten Jahr

Wenn Sie die Debitoren- und Kreditoren-Kontengruppen, für die Sie OPOS nutzen möchten,
hinterlegt haben, können Sie die Salden der Personenkonten manuell vortragen. Verwenden
Sie hierzu die jeweiligen Vortragskonten des DATEV-Standardkontenrahmens.

Beispiel für SKR 03:


Vortragskonto 9008 (Saldenvorträge Debitoren)

Vortragskonto 9009 (Saldenvorträge Kreditoren)

Vergabe fiktiver Rechnungsdaten

Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass Sie ein fiktives Rechnungsdatum sowie eine
fiktive Rechnungsnummer vergeben müssen. Beachten Sie, dass Sie Zahlungen, die
diese Saldenvorträge betreffen, ebenfalls mit dieser fiktiven Rechnungsnummer
bebuchen müssen. Die offenen Posten gleichen sich erst dann aus, wenn die gesamte
fiktive Rechnung bezahlt ist und nicht nach und nach, wie es bei den einzelnen Posten
der Fall ist.

2. Umstellung auf OPOS während des Wirtschaftsjahres

Bei der Umstellung auf OPOS während des Wirtschaftsjahres haben Sie zwei Möglichkeiten:

a) Automatische Saldenübernahme

Wenn Sie bereits einige Monate Ihre Buchführung am PC abgewickelt haben, können Sie die
automatische Saldenübernahme nutzen. Diese spezielle Saldenübernahme erreichen Sie durch
die Schlüsselung der Debitoren- und Kreditoren-Kontengruppen, für die Sie OPOS nutzen
möchten. Durch die Speicherung der OPOS-Stammdaten wird der Gesamtsaldo des
jeweiligen Personenkontos nach OPOS übernommen. Vom Programm wird dabei automatisch
das Vorjahr als fiktive Rechnungsnummer sowie der jeweilige Verarbeitungstag der OPOS-
Einrichtung als Rechnungstag vergeben.

Beispiel: Sie richten OPOS für das Wirtschaftsjahr 2002 am 12.02. ein. Als
Rechnungsnummer wird 2001 vergeben. Das Rechnungsdatum lautet auf den 12.02.

In der Offenen-Posten-Liste können Sie dies an dem Text "automatische Saldenübernahme"


erkennen. Für diese offenen Posten können keine Mahnungen und Zahlungsbelege erstellt
werden.

Ausgleich offener Posten

Beachten Sie, dass Sie Zahlungen, die diese Saldenvorträge betreffen, ebenfalls mit
dieser fiktiven Rechnungsnummer bebuchen müssen. Sonst werden die offenen Posten
nicht ausgeglichen. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass sich die offenen
Posten erst dann ausgleichen, wenn die gesamte fiktive Rechnung bezahlt ist und nicht
nach und nach, wie es bei den einzelnen Posten der Fall ist.

b) Einzelner Vortrag der offenen Posten

Wenn Sie den Saldovortrag mit den tatsächlichen Rechnungsnummern vornehmen möchten,
gehen Sie folgendermaßen vor:

So nehmen Sie den Saldovortrag vor


1 Stellen Sie die Personenkonten, für die Sie OPOS nutzen möchten, auf den Wert Null.
Dies erreichen Sie, indem Sie die Jahresverkehrszahlen Soll und Haben mit Generalumkehr
auf das Summenvortragskonto (SKR 03 = 9090) zurückbuchen.
2 Geben Sie die Debitoren- und Kreditoren-Kontengruppen ein, für die Sie OPOS
nutzen möchten.
3 Tragen Sie die ausgeglichenen Buchungen im Soll und Haben mit dem
Summenvortragskonto (SKR 03 = 9090) vor.
4 Geben Sie die EB-Werte (auch wenn sie im aktuellen Jahr in Folge der
Berücksichtigung bei den Jahresverkehrszahlen zum Teil bereits ausgeglichen sind) über die
jeweiligen Offenen-Posten-Vortragskonten (z.B. SKR 03 = 9097) ein.

5 Tragen Sie die tatsächlich noch offenen Beträge (JVZ-Soll/Haben) über das
Gegenkonto (z.B. SKR 03 = 9090) mit der jeweiligen Rechnungsnummer vor.

Diese Vorgehensweise hat folgende Vorteile:

Auf der OPOS-Liste werden die offenen Posten bereits mit der ursprünglichen
Rechnungsnummer, dem ursprünglichen Rechnungsdatum und der richtigen Fälligkeit
ausgewiesen.
Der Zahlungsausgleich kann über die ursprüngliche Rechnungsnummer erfolgen.
Sie können sofort das Mahnwesen nutzen.

i Vergrößerung / Verkleinerung der Offenen-Posten-Bereiche

Eine nachträgliche Vergrößerung des Offenen-Posten-Bereiches ist sowohl am PC als


auch im Rechenzentrum jederzeit möglich. Beachten Sie hierzu die Hinweise für die
Neueinrichtung.

Eine Verkleinerung des Offenen-Posten-Bereiches ist am PC nicht möglich. Sie


können den Bereich jedoch über das Rechenzentrum verkleinern. In diesem Fall
beachten Sie Folgendes:

Die Verkleinerung des Offenen-Posten-Bereiches schlüsseln Sie über die OPOS-


Programmdaten (Abr.-Nr. 181). Die Verkleinerung erreichen Sie erst durch eine
Buchung auf ein Personenkonto, das nach der Änderung des OPOS-Schlüssels noch in
die OPOS-Verarbeitung einfließt.

Beispiel: Sie haben bisher die Debitoren und Kreditoren im Offenen-Posten-Bereich.


Durch eine Verkleinerung des Offenen-Posten-Bereiches möchten Sie nur noch die
Debitoren in das OPOS-Programm einbeziehen. So bewirkt erst eine Buchung auf ein
Debitorenkonto (denn dieses fließt noch in das OPOS-Programm ein), dass der
Offene-Posten-Bereich für Kreditoren gelöscht wird.

Nach der Verkleinerung des Offenen-Posten-Bereiches im Rechenzentrum holen Sie


den Bestand neu an den PC.

Eine gesamte Löschung des Offenen-Posten-Bereiches können Sie durch eine gezielte
Steuerung bei der Jahresübernahme erreichen (oder durch schriftlichen Antrag bei
DATEV). Über das Rechenzentrum können Sie das OPOS-Programm auch während
des laufenden Wirtschaftsjahres löschen lassen. Nach der Löschung müssen Sie den
Bestand neu an den PC holen.
Informationen zur Registerkarte OPOS

Mit Hilfe der OPOS-Programmdaten steuern Sie die Offene-Posten-Buchführung am PC und


im Rechenzentrum.
Sie können die Kontokorrentbuchführung nur einrichten, wenn entweder noch keine
Buchungsvorläufe angelegt wurden oder die vorhandenen Buchungsvorläufe gesendet bzw.
festgeschrieben sind. Sie schlüsseln dazu im Ordner Basisprogrammdaten in der
Erfassungsmaske Offene Posten Bereiche die Kontengruppen, für die Sie OPOS nutzen
möchten. Für die in OPOS genutzten Kontengruppen werden vor Ort die
Personenkontenbeschriftungen als Debitoren- bzw. Kreditorenstammsätze angelegt.
Gleichzeitig wird für das RZ ein Vorlauf zur Stammdaten-Übernahme von RZ-FIBU nach
RZ-OPOS erzeugt.

i Nutzung der OPOS-Funktionen für Kontengruppen

Für die Nutzung der OPOS-Funktionen schlüsseln Sie im Ordner Basisprogrammdaten


in der Erfassungsmaske Offene Posten Bereiche diejenigen Kontengruppen, für deren
Personenkonten Sie die OPOS-Funktionen nutzen möchten. Für jedes Personenkonto
einer neu geschlüsselten Kontengruppe wird der Gesamtsaldo des jeweiligen
Personenkontos nach OPOS übernommen. Programmseitig wird dabei automatisch die
Jahreszahl des Vorjahres als fiktive Rechnungsnummer vergeben.

Übersicht RZ-Kennziffern OPOS-Programmdaten (Link, s.o. Exkurs)

i OPOS-Auswertungen auf Abruf schlüsseln

Wenn Sie OPOS-Auswertungen aus dem Rechenzentrum nicht automatisch bei der
Verarbeitung der Buchungssätze im Rechenzentrum erstellen lassen möchten, müssen diese
Auswertungen in den Mandanten-Stammdaten auf Abruf geschlüsselt werden. Dadurch
werden die Auswertungen im Rechenzentrum nur erstellt, wenn Sie sie gesondert anfordern.
Sie schlüsseln dazu im Ordner RZ-Auswertungen in den Erfassungsmasken Debitoren bzw.
Kreditoren in der Liste OP-Ausdrucktermin jeweils 2 (Ausdruck, wenn Abrufvorlauf).

Die Registerkarte OPOS besteht aus folgenden Ordnern:

Basisprogrammdaten (PC und RZ)

In den Basisprogrammdaten schlüsseln Sie bei der Festlegung der Offene-Posten-Bereiche,


für welche Debitoren- bzw. Kreditoren-Kontengruppen eine OPOS-Buchführung eingerichtet
werden soll. Ferner legen Sie die Höhe der Kleindifferenzen sowie den Offene-Posten-
Ausgleich bei Konten-Nullsaldo und die Zahlungskonditionen für Debitoren und Kreditoren
fest.

Zahlungskonditionen für Debitoren bzw. Kreditoren festlegen (=Link)

Exkurs: OPOS-Fälligkeiten und Zahlungskonditionen festlegen

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Fälligkeiten und Zahlungskonditionen für Debitoren


und Kreditoren festzulegen. Diese werden mit jeweils unterschiedlicher Priorität
übernommen.
Erfassungsmöglichkeiten und ihre Priorität

Mandantendaten

Unter Stammdaten | Mandantendaten definieren Sie in der Registerkarte OPOS, Ordner


Basisprogrammdaten in der Erfassungsmaske Zahlungskonditionen übergreifend für
Debitoren und Kreditoren die Zahlungskonditionen.

Debitoren-/Kreditorenstammdaten

In den Debitoren- bzw. Kreditorenstammdaten (unter Stammdaten | Kontenplan | Debitoren


bzw. Kreditoren | Schaltfläche Details können Sie im Register Debitoren bzw. Kreditoren in
den Registerkarte Übergreifend abweichend von den Mandantendaten individuelle
Einstellungen für einzelne Kunden bzw. Lieferanten vornehmen.

Diese Einstellungen haben Vorrang vor der allgemein gültigen Schlüsselung in den
Mandantendaten.

Belegfeld 2

Beim Buchen können Sie im Feld Belegfeld 2 für jede Buchung abweichend von den
Mandantendaten und den Debitoren-/Kreditorenstammdaten individuelle Einstellungen für
eine einzelne Rechnung festlegen. Für die Eingabe in diesem Feld besitzen Sie verschiedene
Möglichkeiten, die unter Belegfeld 2 –Erfassung (=Link, s. u. Exkurs) näher erläutert sind.

Im Programm werden die vorgenommenen Einstellungen mit folgenden Prioritäten


verwendet:

1. Belegfeld 2

2. Debitoren-/Kreditorenstammdaten

3. Mandantendaten

Änderung von Fälligkeit oder Zahlungskonditionen

Für die Ermittlung der Fälligkeit sowie eine spätere Skontoprüfung ist bei der
Rechnungsbuchung die zum Verbuchungszeitpunkt zugeordnete Zahlungskondition von
Bedeutung. Wenn Sie die Fälligkeit oder Zahlungskonditionen nach der Rechnungserfassung
ändern, hat dies nur Auswirkungen auf Rechnungen, die Sie neu einbuchen. Bei bereits
gebuchten Rechnungen wird die Fälligkeit nicht geändert. Änderungen an bestehenden
Skontoangaben werden dagegen bei der Skontoprüfung berücksichtigt.

Falls die Fälligkeit bei einer bereits gebuchten Rechnung geändert werden soll, löschen bzw.
stornieren Sie diese Rechnung und buchen Sie diese nach der Änderung der
Fälligkeit/Zahlungskondition neu ein.

Zahlungskonditionen für Debitoren festlegen


Für die Erfassung der Zahlungskondition bei den Debitoren wählen Sie einen Eintrag aus der
Liste Zahlungsbedingung oder geben in den Feldern Fälligkeit in Tagen und Skonto in
Prozent Werte ein. Wenn Sie beide Varianten hinterlegen, hat die Zahlungsbedingung Vorrang.
Wenn Sie einen nachträglichen Wechsel auf die Variante Zahlungsbedingungen vornehmen,
werden diese Angaben auch sofort bei der Skontoprüfung verwendet.

Aus der Liste Zahlungsbedingung wählen Sie einen Eintrag aus der
Zahlungsbedingungstabelle. Dazu legen Sie eine Zahlungsbedingung unter Stammdaten |
Zahlungsbedingungen mit Netto- und Skontofälligkeit an, die Sie dann hier zuordnen. Damit
legen Sie die Zahlungsbedingung fest, die bei den Debitoren generell herangezogen werden
soll. Der Inhalt in den vorhergehenden Feldern Fälligkeit in Tagen bzw. Skonto in Prozent ist
dann ohne Bedeutung. Abweichungen hierzu können Sie entweder im Debitorensatz (unter
Stammdaten | Kontenplan Debitoren) oder direkt bei der Buchung im Feld Belegfeld 2
eingeben.

Im Feld Fälligkeit in Tagen geben Sie das Zahlungsziel ein, das Sie den Kunden generell
gewähren. Sie legen fest, nach wie viel Tagen ab Rechnungsdatum die Rechnung fällig ist.
Sie können eine individuelle Abweichung beim einzelnen Debitor treffen, oder im
Buchungssatz einen Fälligkeitstag eingeben. Wenn keine Eingabe erfolgt, wird das
Rechnungsdatum als Fälligkeitsdatum ausgewiesen.

Wenn Sie das Lastschriftverfahren nutzen, erfassen Sie im Feld Skonto in Prozent einen
Prozentsatz. Sie legen damit für alle Debitoren fest, welcher Prozentsatz bei
Lastschriftbelegen als Skonto in Abzug gebracht werden soll. Eine individuelle Änderung des
Prozentsatzes pro Debitor können Sie im jeweiligen Debitorensatz hinterlegen.

Zahlungskonditionen für Kreditoren festlegen

Für die Erfassung der Zahlungskondition bei den Kreditoren können Sie über die Liste
Zahlungskondition die Zuordnung einer Zahlungsbedingung vornehmen bzw. die Felder Ziel
in Tagen und Skonto nutzen.

Sie haben die Möglichkeit, bis zu fünf Zahlungsarten für Kreditoren zu hinterlegen. Die
Angaben gelten für alle Kreditoren, solange Sie im Kreditorensatz keine abweichenden Daten
festgelegt haben. Für jede der fünf Zahlungsarten geben Sie im Feld Ziel in Tagen die Tage
ein, nach denen die Eingangsrechnungen für die jeweilige Zahlungsart fällig sind. Bei
Zahlungsart 3 geben Sie die Tage ein, nach denen die Rechnungen ohne Abzug von Skonto
fällig sind. Im Feld Skonto in Prozent geben Sie die jeweiligen Skontosätze ein.

In der Liste Zahlungskondition können Sie eine der fünf Zahlungsarten zuordnen oder einen
Eintrag aus der Zahlungsbedingungstabelle auswählen. Dazu legen Sie eine
Zahlungsbedingung unter Stammdaten | Zahlungsbedingungen mit der Definition der
Nettofälligkeit und bis zu zwei Skontofristen an, die Sie dann hier zuordnen. Die ausgewählte
Zahlungsbedingung wird dann bei der Ermittlung der Fälligkeit bzw. beim Erstellen der
Kreditoren-Zahlungsbelege vewendet. Abweichungen hierzu können Sie entweder im
Kreditorensatz (unter Stammdaten | Kontenplan Kreditoren) oder direkt bei der Buchung im
Feld Belegfeld 2 angeben.

Exkurs: Belegfeld 2- Erfassung


Das Feld Belegfeld 2 benötigen Sie für die Offene-Posten-Buchführung (OPOS). Sie können
in diesem Feld für eine Buchung zusätzliche Angaben zur Fälligkeitsermittlung oder zur
Banksteuerung im Zahlungsvorschlag oder eine Belegnummer erfassen. Für die
Hauptbuchführung ist dieses Feld ohne Bedeutung.
Die Erfassung einer Belegnummer ist zulässig, wenn eine Zahlungseingangs- oder
Zahlungsausgangsbuchung bzw. eine Gutschrift vorliegt. Dazu können Sie einen
alphanumerischen Wert eingeben (Ziffern, Groß- und Kleinbuchstaben sowie folgende
Sonderzeichen: $ & % * + - / ). Andere Zeichen sind unzulässig (insbesondere Leerzeichen,
Umlaute, Punkt, Komma, Semikolon und Doppelpunkt).

Folgende Eingaben können Sie im Belegfeld 2 vornehmen:

Ausgangsrechnung (Debitor-Soll-Buchung)

Ein abweichendes Fälligkeitsdatum im Format TTMMJJ.

Hinweis: Erfassen einer Fälligkeit, die vor dem Belegdatum liegt

Das Erfassen einer Fälligkeit, die vor dem Belegdatum liegt, ist für Korrekturbuchungen (z.
B. geplatzte Lastschrift) möglich. Voraussetzung ist, dass die Buchung auf ein Gegenkonto
mit der Funktion Geldkonto erfolgt.

Bei Nutzung des Zahlungsvorschlags geben Sie einen Schlüssel ein, bestehend aus 1 bis 4
Stellen:

Zwei Stellen von rechts: Festlegen der Zahlungsbedingungen 10-97: bei Nutzung der
zentralen Zahlungsbedingungen z.B. Eingabe 15 für ZB 15

Dritte und vierte Stelle von rechts: Mandantenbank 1 bis 99, z.B. Bank 4: Eingabe 400

Die Schlüssel können miteinander kombiniert werden, z.B. Rechnung soll von Bank 44 mit
der Zahlungsbedingung 15 beglichen werden: Eingabe 4415.

Ausschluss aus dem Zahlungsvorschlag bzw. Mahnwesen: Eingabe einer 9.

Eingangsrechnung (Kreditor-Haben-Buchung)

Ein abweichendes Fälligkeitsdatum im Format TTMMJJ.

Hinweis: Erfassen einer Fälligkeit, die vor dem Belegdatum liegt

Das Erfassen einer Fälligkeit, die vor dem Belegdatum liegt, ist für Korrekturbuchungen (z.
B. geplatzter Scheck) möglich. Voraussetzung ist, dass die Buchung auf ein Gegenkonto mit
der Funktion Geldkonto erfolgt.

Bei Nutzung des Zahlungsvorschlags geben Sie einen Schlüssel ein bestehend aus 1 bis 4
Stellen:

Zwei Stellen von rechts: 1. Stelle Zahlungsartenschlüssel 1 bis 5 (aus MPD oder
Kreditorensatz) oder bei Nutzung der zentralen Zahlungsbedingungen Eingabe 10-97.
Dritte und vierte Stelle von rechts: Mandantenbank 1 bis 99, z.B. Bank 4: Eingabe 400.

Die Schlüssel können miteinander kombiniert werden, z.B. Rechnung soll von Bank 44 mit
der Zahlungsbedingung 12 beglichen werden: Eingabe 4412.

Ausschluss aus dem Zahlungsvorschlag: Eingabe einer 9.

Zahlungsein- bzw. -ausgang oder Gutschrift (Debitor-Haben- bzw. Kreditor-Soll-Buchung)

Eine beliebige bis zu 12 Stellen lange Belegnummer, z.B. Bankauszugsnummer,


Kassenbuchseite etc.

Ausnahme: Unter Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner


Basisprogrammdaten | Erfassungsmaske Fälligkeit bei Gutschriften haben Sie der Eintrag 1
Fälligkeit ermitteln geschlüsselt. In diesem Fall werden Gutschriften wie Ein- und
Ausgangsrechnungen behandelt (siehe folgenden Hinweis).

Ausnahme: Ausschluss aus dem Zahlungsverkehr bzw. Mahnwesen: Eingabe einer 9.

i Erfassen einer Fälligkeit bei Gutschriften

Gutschriften können analog zu Ausgangs- oder Eingangsrechnungen mit den Angaben


zur Fälligkeitsermittlung, zur Banksteuerung im Zahlungsvorschlag oder als
Ausschlusskriterium erfasst werden. Andere Eingaben werden als Belegnummer
interpretiert. Die Eingabe einer Banksteuerung ist nur in Verbindung mit einer
Zahlungskondition möglich.

Voraussetzung dafür ist, dass Sie für Debitoren bzw. Kreditoren unter Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte OPOS | Ordner Basisprogrammdaten |
Erfassungsmaske Fälligkeit bei Gutschriften den Eintrag 1 Fälligkeit ermitteln wählen.

Als Gutschriften gelten alle Guthaben-Posten, die im Gegenkonto kein Geldkonto


betreffen. Gutschriften, die als Generalumkehr gebucht werden, können ebenfalls mit
einer Fälligkeit versehen werden.

Wenn Sie eine Gutschrift ohne Eingabe im Feld Belegfeld 2 oder mit einer
Belegnummer erfassen, wird keine Fälligkeit ermittelt.

Diese Funktion gilt ausschließlich für die OPOS-Auswertungen am PC (nicht für die
Auswertungen im Rechenzentrum).

Mahnungen-Kontoauszüge (PC und RZ)

In diesen Programmdaten steuern Sie das Mahnwesen am PC sowie die Ausgabe der
Kontoauszüge im Rechenzentrum. Sie definieren mit dem Mahnschlüssel, in welcher Form
Sie das Mahnwesen einsetzen wollen, und legen dann das Mahnlimit, die Mahnfristen sowie
die Mahngebühren fest. In einem weiteren Bereich geben Sie Mahnzinssätze sowie Mahntexte
ein.

Zahlungsvorschlag (PC und RZ)


Für die Erstellung des Zahlungsvorschlags legen Sie die Art des Lastschriftverfahrens der
Debitoren sowie die Ausstellungsform von Überweisungen oder Schecks bei Kreditoren fest.

Bankverbindungen (PC und RZ)

Sie sehen - für bis zu fünf Banken - die Bankbezeichnung, die Bankleitzahl und die
Kontonummer. Sie erfassen diese und weitere Daten unter Stammdaten | Banken. Die ersten
fünf Banken aus dieser Bankenliste werden in die Bankverbindungen übernommen und
angezeigt.

Ferner können Sie in der Bankenstaffel individuelle Zuordnungen zwischen Kontenbereichen


und Bankverbindungen hinterlegen.

RZ-Auswertungen (RZ)

Mit diesen Daten steuern Sie für die Debitoren und Kreditoren die Auswertungen im
Rechenzentrum. Sie legen unter anderem Termin, Umfang und Formularart Ihrer Offene-
Posten-Buchführung fest und schlüsseln die Anlagen zur Lastschrift oder Überweisung.
Ferner treffen Sie Festlegungen zur Erzeugung von Duplikaten von Offenen Posten.
Schließlich können Sie Angaben zur Debitorenanalyse schlüsseln.

Datenübermittlung (RZ)

Für die Datenübermittlung von Lastschriften bzw. Überweisungen über das Rechenzentrum
schlüsseln Sie das Einverständnis und die Länge des Verwendungszwecktexts.

Übersicht RZ-Kennziffern OPOS-Programmdaten

(s.o. Exkurs)

3. a) – 5 BWA-Stammdaten

Basisdaten erfassen

So gelangen Sie zur Registerkarte BWA


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Mandantendaten.
Sie erhalten ein Register mit verschiedenen Registerkarten.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte BWA.
Sie erhalten in der linken Bildschirmhälfte eine Strukturansicht mit zehn Ordnern für die
BWA-Nummern zur Erfassung der BWA-Stammdaten. Außerdem können Sie hier die
Konsolidierung sowie die Unterdrückung der Berater-Adressdaten und die Groß-
/Kleinschreibung veranlassen.

Die BWA-Basisdaten sind die Voraussetzung zur Ausgabe einer BWA und müssen daher für
jede BWA-Nummer erfasst werden.

So erfassen Sie die Basisdaten:

1 Öffnen Sie in der Strukturansicht den Ordner zu der gewünschten BWA-Nummer.


2 Öffnen Sie die Eingabemaske durch Doppelklick auf Basisdaten und schlüsseln Sie die
Kennziffern wie folgt:

- A. Wenn Sie die Ausgabe der Betriebswirtschaftlichen Auswertungen nur am PC


wünschen, dann ...

... schlüsseln Sie die BWA-Form (=Link) und den Wareneinsatz (=Link)

Exkurs: BWA-Formen

Die BWA-Form gehört zu den Basisdaten. Ohne Angabe der BWA-Form können Sie keine
BWA-Nummer definieren.
Bei den BWA-Formen handelt es sich um Standard-Lösungen der Betriebswirtschaftlichen
Auswertungen, bei denen die BWA-Werte automatisch vom Programm nach festen
Wertermittlungsvorschriften, wie Kontenabfragen und Rechenoperationen, ermittelt werden.
In Abhängigkeit vom jeweils verwendeten Standardkontenrahmen stehen die folgenden
Standardformen der BWA zur Verfügung:

BWA-Standard-Formen

BWA-Form Bezeichnung
1 DATEV-BWAam häufigsten verwendete allgemeine BWA-Form, weil unabhängig
von Art und Größe des UnternehmensDATEV-BWA für land- und forstwirtschaftliche
Betriebe (zu SKR 14)eine auf die Belange land- und forstwirtschaftlicher Betriebe
zugeschnittene BWA
2 Kurzfristige Erfolgsrechnung nach AktG, alte Fassungan der Gliederung der
aktienrechtlichen G.u.V. (vor Einführung des BiRiLiG) orientierte BWA-FormKurzfristige
Erfolgsrechnung für Ärzte (zu SKR 80/81)speziell auf die Informationsbedürfnisse von
Ärzten und Zahnärzten zugeschnittene BWA-Form
3 Institut für Handelsforschung, IfH-BWABWA-Form, die es dem Anwender
ermöglicht, am Betriebsvergleich des Instituts für Handelsforschung teilzunehmen
4 Controllingreport-BWABWA-Form, die im Wesentlichen als Basis für den
Controllingreport dient und sich in erster Linie an dessen Nutzer wendet
5 Gesamtkostenverfahren-BWAam G.u.V.-Schema nach § 275 Abs. 2 HGB orientierte
BWA-Form
6 Umsatzkostenverfahren-BWAam G.u.V.-Schema nach § 275 Abs. 3 HGB orientierte
BWA-Form
10 Steuerberater-BWAspeziell auf die Informationsbedürfnisse einer
Steuerberatungskanzlei zugeschnittene BWA-Form
11 DATEV-BWA bei Kontenrahmenwechselvon SKR 01 nach SKR 03 bzw. SKR 04
12 DATEV-BWA bei Kontenrahmenwechselvon SKR 02 nach SKR 03 bzw. SKR 04
15 Kapitaldienstgrenze-BWAbeinhaltet Aussagen kreditwirtschaftlicher und
finanzwirtschaftlicher Relevanz (Cashflow, nicht ausgeschöpfte Kapitaldienstgrenze etc.)
20 Handwerks-BWAspeziell auf die Bedürfnisse von Handwerksbetrieben abgestimmte
BWA-Form
31* Einzelhandels-BWAabgestimmt auf den speziellen Informationsbedarf des
Einzelhandels
40 BWA für soz. Einrichtungen nach PBV mit Kennzahlenan den speziellen
Bedürfnissen von Einrichtungen im sozialen Bereich ausgerichtete BWA-Form nach PBV
(Pflege-Buchführungsverordnung)
41 BWA für soz. Einrichtungen nach PBV ohne Kennzahlenwie BWA-Form 40, jedoch
ohne Kennzahlen-Teil
42 BWA für ambulante Einrichtungen nach PBVBWA-Form, die die besonderen
Regelungen zur Finanzierung der Pflegedienste berücksichtigt
43 Einnahmen-/Ausgaben-BWABWA-Form für alle Mandanten, die ihren Gewinn nach
§ 4 Abs. 3 EStG ermittelnEinnahmen-/Ausgaben-BWA für land- und forstwirtschaftliche
Betriebe (zu SKR 14)eine auf die Belange land- und forstwirtschaftlicher Betriebe
zugeschnittene Einnahmen-/Ausgaben-BWA
44 Rechtsanwalts-BWAauf die Belange einer Rechtsanwaltskanzlei abgestimmte BWA-
Form
51 KapitalflussrechnungBWA-Form, die Auskunft über Herkunft und Verwendung der
liquiden Mittel während einer Abrechnungsperiode gibt
70 Hotel- und Gaststätten-BWABWA-Form, die den Besonderheiten des Hotel- und
Gaststättengewerbes Rechnung trägt
*nur aus dem Rechenzentrum erhältlich

Exkurs: Wareneinsatz

Der Wareneinsatz gehört zu den Basisdaten. Ohne Schlüsselung des Wareneinsatzes können
Sie keine BWA-Nummer definieren.
Sie können zwischen folgenden Wareneinsätzen wählen:

1. Wareneinkauf

Der Wareneinsatz entspricht dem Wareneinkauf.


Diese Methode wird angewendet, wenn die genaue Ermittlung des Warenverbrauchs nicht
möglich ist. Man geht davon aus, dass die eingekauften Waren einer Abrechnungsperiode
auch in derselben wieder verkauft werden.
Der in der BWA ausgewiesene Wert für den Wareneinsatz enthält alle gebuchten Waren- und
Materialeinkäufe, zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten sowie der Fremdleistungen,
vermindert um erhaltene Skonti und andere Preisnachlässe. Außerdem wird der
Wareneinkaufswert um den Eigenverbrauch und die Sachbezüge an Waren vermindert.

Dieses Vorgehen entspricht den Vorschriften des steuerpflichtigen Gewinns nach


Gewinnermittlungsrichtsätzen der Finanzverwaltungen (Oberfinanzdirektion).

i Keine Berücksichtigung von Warenverbrauchskonten

Bei der Wareneinsatzermittlung Wareneinkauf werden Warenverbrauchskonten bei d


er Ermittlung des Wareneinsatzes nicht berücksichtigt. Falls dennoch Waren-
verbrauchskonten bebucht sind, werden Sie in einem BWA-Hinweis-/-Fehlerprotokoll
auf diesen Sachverhalt hingewiesen.

Der Hinweistext lautet: "Bebuchte Warenverbrauchskonten (<Angabe der Konten>)


sind in aktuellem Mat.-/Wareneinsatz für BWA <BWA-Nummer(n)> nicht
berücksichtigt."

Verwendung der Methode Wareneinkauf

Die Wareneinsatzermittlung nach der Methode Wareneinsatz gleich Wareneinkauf ist


nur zu empfehlen, wenn (z.B. bei kleinen Betrieben) die genaue Ermittlung zu
aufwändig ist und Wareneinkauf und Warenverbrauch keinen größeren Schwankungen
unterliegen.

2. Warenverbrauch (Umbuchung)

Der Warenverbrauch wird exakt ermittelt und umgebucht.

Bei dieser Methode wird der tatsächliche Warenverbrauch genau ermittelt (z.B. mit einer
Lagerbuchhaltung) und der ermittelte Wert auf die Konten für den Warenverbrauch
umgebucht (Materialverbrauch an verrechnete Stoffkosten).

Als Wareneinsatz werden der gebuchte Verbrauch sowie die Fremdleistungen herangezogen.
Erhaltene Preisnachlässe (Skonti, Boni, Rabatte) müssen von Ihnen bei der Umbuchung
selbst berücksichtigt werden. Der Wert des Eigenverbrauchs und der Sachbezüge an Waren
wird automatisch vom Umbuchungswert abgezogen.

Verwendung der Methode Warenverbrauch

Um in der BWA ein möglichst genaues Ergebnis zu erzielen, ist es empfehlenswert,


den Warenverbrauch auf diesem Weg zu ermitteln.

3. Prozent

Bei dieser Methode wird der Wareneinsatz mit einem vorgegebenen Prozentsatz vom Umsatz
bzw. von der Gesamtleistung errechnet (Prozentwert).

Der Prozentwert wird bei den folgenden BWA-Form-/SKR-Kombinationen von der


Gesamtleistung ermittelt:

BWA-Form 01 (DATEV-BWA) zu den SKR 03, 04, 07 und 14.


BWA-Form 02 (Kurzfristige Erfolgsrechnung nach AktG, alte Fassung) zu den SKR
03 und 04.
BWA-Form 15 (Kapitaldienstgrenze-BWA) zu den SKR 03 und 04.

Für alle übrigen BWA-Form/SKR-Kombinationen erfolgt bei Anwendung der Methode


Wareneinsatz in Prozent die Berechnung des Prozentwertes vom Umsatz.

Geben Sie den Prozentsatz immer mit einer Nachkommastelle ein. Bei Werten ohne
Nachkommastelle wird die rechte Ziffer vom Programm als Nachkommastelle interpretiert
und entsprechend umgesetzt (z.B.: Eingabe 10 wird umgesetzt zu 1,0).

Bei der Ermittlung des Prozentsatzes sollten Sie bereits die betriebsüblichen Preisnachlässe
(Skonti, Boni, Rabatte) sowie die Fremdleistungen, den Eigenverbrauch und die Sachbezüge
an Waren berücksichtigen. Nur dann kann der prozentual errechnete Wareneinsatz, der
Rohertrag und damit auch das vorläufige Ergebnis einen annähernd genauen Wert darstellen.

Anwendung der Wareneinsatzermittlung nach der Methode "Wareneinsatz in Prozent"


Ist der Wareneinsatz monatlich nicht genau zu ermitteln oder zu wenig aussagefähig,
dann sollten Sie ihn nach der Methode Wareneinsatz in Prozent ermitteln.

In der Praxis wird häufig ein aus der Bilanz abgeleiteter Prozentsatz für die
Errechnung des Wareneinsatzes verwendet.

Wareneinsatz bei Verwendung des SKR 14 für land- und forstwirtschaftliche Betriebe.

Die Wareneinsatzart Wareneinkauf wird in der Landwirtschaft als Regelfall


angenommen, d.h. der Einkauf entspricht dem Verbrauch. Der Einkauf wird direkt in
die Kontenklasse 5 gebucht.

Soll dagegen in der BWA der tatsächliche Verbrauch ausgewiesen werden, dann muss
der Einkauf in die Klasse 1 (Bestandskonto), der Verbrauch in der Klasse 5 (gegen
Klasse 1) gebucht werden. Als Wareneinsatzart wird dann Warenverbrauch gewählt.

Die beiden Kennziffern sind ausreichend zur Ausgabe der BWA am PC.

- B. Wenn Sie die Ausgabe der Betriebswirtschaftlichen Auswertungen im


Rechenzentrum (und am PC) wünschen, dann ...

... schlüsseln Sie zusätzlich zur BWA-Form und zum Wareneinsatz noch die Vorjahres-
Wertermittlung (=Link) und den Ausgabezeitpunkt (=Link)

Exkurs: Vorjahres-Wertermittlung

Bei der Vorjahres-Wertermittlung wird unterschieden, ob die Betriebswirtschaftlichen


Auswertungen am PC oder im Rechenzentrum erstellt werden.

1. BWA-Erstellung am PC

Die Ermittlung der Planwerte zur Erstellung des Soll-/Ist-Vergleiches erfolgt grundsätzlich
nach der Methode Standard.
Sie brauchen daher die Kennziffer Vorjahres-Wertermittlung in den Basisdaten nicht zu
schlüsseln.

2. BWA-Erstellung im Rechenzentrum

Mit der Vorjahres-Wertermittlung bestimmen Sie die Methode, nach welcher die
Vorjahreswerte zur Erstellung des Vorjahresvergleichs ermittelt werden sollen. Die Vorjahres-
Wertermittlung schlüsseln Sie in den Basisdaten zur jeweiligen BWA-Nummer.
Die folgenden Methoden zur Vorjahres-Wertermittlung stehen Ihnen zur Verfügung:

a) Standard

Die Ermittlung der Vorjahreswerte zur Erstellung des Standard-Vorjahresvergleiches ist durch
folgende Merkmale gekennzeichnet:
Die Wertermittlung des aktuellen Jahres und des Vorjahres erfolgt nach dem BWA-Schema
des aktuellen Buchungsjahres.
Die Vergleichbarkeit der aktuellen Werte mit den Vorjahreswerten wird vom
Programm überprüft.
Die Ausgabe des Vorjahresvergleich erfolgt nur dann, wenn die aktuellen Werte und
die Vorjahreswerte vergleichbar sind. Dies ist immer dann gewährleistet, wenn im
Vergleichszeitraum kein SKR-Wechsel erfolgt ist. Ein Wechsel der BWA-Form ist möglich.

Wechsel von SKR / BWA-Form

Der gleichzeitige Wechsel von SKR und BWA-Form bei der Vorjahres-Wertermittlung
Standard ist nur bei den folgenden Kombinationen von SKR und BWA-Form zulässig, wobei
die neue BWA-Form im aktuellen Jahr zu schlüsseln ist.

Tabelle SKR / BWA-Form-Wechsel

Alt:SKR/BWA-Form Neu:SKR/BWA-Form
1/1 3/114/11
2/1 3/124/12
3/1 4/1
3/11 4/11
3/12 4/12
4/1 3/1
4/11 3/11
4/12 3/12
b) Nach jahresbezogenem Schema

Die Ermittlung der Vorjahreswerte zur Erstellung des Vorjahresvergleiches nach


jahresbezogenem Schema
ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

Die Wertermittlung des aktuellen Buchungsjahres erfolgt nach dem aktuellen BWA-Schema,
die des Vorjahres nach dem entsprechenden Vorjahresschema.
Die Vergleichbarkeit der aktuellen Werte mit den Vorjahreswerten wird vom
Programm nicht überprüft.
Der Vorjahresvergleich wird immer ausgegeben, unabhängig von der Vergleichbarkeit
der aktuellen Werte mit den Vorjahreswerten.
Ein BWA-Form-Wechsel im Vergleichszeitraum ist immer möglich.

c) Nach aktuellem Schema

Die Ermittlung der Vorjahreswerte zur Erstellung des Vorjahresvergleiches nach aktuellem
Schema ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

Die Wertermittlung des aktuellen Jahres und des Vorjahres erfolgt nach dem BWA-Schema
des aktuellen Buchungsjahres.
Die Vergleichbarkeit der aktuellen Werte mit den Vorjahreswerten wird vom
Programm nicht überprüft.
Der Vorjahresvergleich wird immer ausgegeben, unabhängig von der Vergleichbarkeit
der aktuellen Werte mit den Vorjahreswerten.
Ein SKR-/BWA-Form-Wechsel im Vergleichszeitraum ist immer möglich.
i Wechsel des SKR

Ein SKR-Wechsel kann nur zusammen mit der Jahresübernahme erfolgen.

Verwendung der Methoden zur Vorjahres-Wertermittlung

In der Regel ist die Methode Standard (0) zur Wertermittlung Vorjahr ausreichend.
Die Methoden Nach jahresbezogenem Schema (1) und Nach aktuellem Schema (2)
können dann sinnvoll eingesetzt werden, wenn Sie beispielsweise einen nicht
unterstützten Kontenrahmenwechsel durchführen (siehe Tabelle). Hierbei betreffen die
Abweichungen die Auswertungen nicht, weil die abweichenden Konten nicht bebucht
werden. Auch bei individuellen BWA-Schemata kann der Fall auftreten, dass sich die
Schemata nicht unterscheiden. Der Einsatz der Methoden Nach jahresbezogenem
Schema (1) und Nach aktuellem Schema (2) könnte dann sinnvoll sein.

BWA-Name vergeben für Individuelle BWA bzw. Englische BWA am PC

Es besteht die Möglichkeit, sowohl für die Individuelle BWA als auch für die Englische BWA,
abweichend von der Standardbezeichnung, einen Namen Ihrer Wahl zu vergeben. Tragen Sie
den max. 25-stelligen Namen im Eingabefeld BWA-Name ein. Im Programm wird zukünftig
statt der Standardbezeichnung der von Ihnen vergebene Name verwendet.

3 Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

4 Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.

5 Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, klicken Sie dazu auf die
Schaltfläche OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

Kein Wareneinsatz bei Individueller BWA

Wenn Sie die BWA-Formen Individuelle BWA (BWA), Kanzlei-BWA (KAN) oder
Englische BWA (ENG) nutzen, dann schlüsseln Sie keinen Wareneinsatz.

i Kennziffer Prozent

Die Kennziffer Prozent (Link: Wareneinsatz) schlüsseln Sie nur dann mit einem Prozentsatz,
wenn Sie in der Kennziffer Wareneinsatz die Alternative Prozent (3) gewählt haben.
Prozentspaltenbeschriftung in der Individuellen BWA anpassen

Zur Kurzfristigen Erfolgsrechnung können Sie, abweichend von der


Standardbezeichnung, die Prozentspalten nach Ihren Erfordernissen beschriften.

Exkurs: Prozentspalten beschriften

Im Fenster Prozentspalten beschriften können Sie die Prozentspalten zur Kurzfristigen


Erfolgsrechnung einer Individuellen BWA bzw. einer Kanzlei-BWA nach Ihren
Erfordernissen beschriften.
Jede der vier Prozentspalten kann mit einer individuellen Spaltenüberschrift versehen
werden.

Wenn Sie keine individuelle Beschriftung eingeben, dann ...

... werden die Prozentspalten mit den Standard-Beschriftungen versehen.

Möglicher Handlungsablauf

Prozentspalten individuell beschriften (Link)

So gelangen Sie zum Fenster Prozentspalten beschriften


Voraussetzung
Ein individuelles BWA-Schema ist geöffnet.
Klicken Sie im Fenster BWA-Schema - Bearbeiten auf die Schaltfläche Prozentspalten.
Das Fenster Prozentspalten bearbeiten wird geöffnet.

Im Fenster Prozentspalten beschriften geben Sie Ihre individuellen Bezeichnungen der


Prozentspalten ein.

So beschriften Sie die Prozentspalten

Voraussetzung

Die Prozentspalten können Sie nur für die Kurzfristige Erfolgsrechnung einer Individuellen
BWA oder Kanzlei-BWA am PC ändern

1 Geben Sie die Beschriftung der Prozentspalten in die entsprechenden Eingabefelder


ein. Die Eingabe erfolgt zweizeilig, dh., je Prozentspalte stehen zwei Eingabefelder zu je
acht Zeichen zur Verfügung.
2 Klicken Sie auf die Schaltfläche OK um Ihre Eingaben abzuschließen.

Die Spaltenbeschriftungen werden übernommen und Sie kehren zum Fenster BWA-Schema
- Bearbeiten zurück.

i Standard-Auswertungspaket zur BWA im Rechenzentrum (RZ)

Die Eingabe der Basisdaten zu einer BWA-Nummer reicht, um für die entsprechende
BWA-Nummer im RZ das Standard-Auswertungspaket zu erhalten.
Der Umfang des Standard-Auswertungspaketes ist abhängig vom gewählten
Ausgabezeitpunkt. (=Link) Wenn Sie den Ausgabezeitpunkt Je Einreichung
(Schlüssel 0) gewählt haben, erhalten Sie die Grundauswertungen. Bei allen anderen
Ausgabezeitpunkten erhalten Sie die Grundauswertungen und die Vergleichs-BWA.
Das Standard-Auswertungspaket wird zweifach erstellt in der Wertedarstellung voller
Wert (3).

Exkurs: Ausgabezeitpunkt
Für den Ausgabezeitpunkt ist zu unterscheiden, ob die Betriebswirtschaftlichen
Auswertungen am PC oder im Rechenzentrum erstellt werden.

1. BWA-Erstellung am PC:

Wenn Sie die Basisdaten zu einer BWA-Nummer geschlüsselt haben, stehen Ihnen die
Betriebswirtschaftlichen Auswertungen jederzeit zur Verfügung. Ausgabezeitpunkte wie im
Rechenzentrum sind am PC nicht zu berücksichtigen.
Die Kennziffer Ausgabezeitpunkt brauchen Sie deshalb nicht zu schlüsseln. Der
Ausgabezeitpunkt wird vom Programm automatisch mit 5 Nur auf Abruf ( Abruf mit MPD-
Bezug ) vorbelegt, was eine automatische Ausgabe der Auswertungen im Rechenzentrum
unterdrückt. Für die Ausgabe im Rechenzentrum können Sie den Ausgabezeitpunkt jederzeit
anpassen.

2. BWA-Erstellung im Rechenzentrum:

Für die Ausgabe der Betriebswirtschaftlichen Auswertungen im Rechenzentrum legen Sie


die Zeitintervalle fest, zu denen Ihnen die Auswertungen bereitgestellt werden.
Es stehen die folgenden Ausgabezeitpunkte zur Verfügung:

Ausgabezeitpunkt Die BWA-Auswertungen werden erstellt ...


Je Einreichung (0) ... mit jeder Einreichung von Buchungen in das Rechenzentrum.
Monatlich (1) ... automatisch zum Ende eines jeden Monats.
Vierteljährlich (3) ... automatisch zum Ende des letzten Vierteljahresmonats.
Halbjährlich (4) ... automatisch zum Ende des letzten Halbjahresmonats.
Nur auf Abruf (5) ... über den Abruf mit MPD-Bezug (Abr.-Nr. 5540).

Ausgabezeitpunkt für Grafiken

Der Ausgabezeitpunkt für die Grafiken wird nicht in den Basisdaten bestimmt,
sondern direkt bei der Anforderung der Grafiken.

Der Ausgabezeitpunkt der Grafiken ist wie folgt abhängig von dem für die BWA-
Nummer in den Basisdaten geschlüsselten Ausgabezeitpunkt:

Ausgabezeitpunkt in Basisdaten ist geschlüsselt mit ... Grafik:


monatl. viertelj. halbj. jährlich
monatlich X X X X
vierteljährlich X X X
halbjährlich X X
nur auf Abruf*
* Grafiken sind nur auf Abruf erhältlich
! Automatische Ausgabe der BWA

Bei Verwendung der Ausgabezeitpunkte Monatlich, Vierteljährlich und Halbjährlich


werden Ihre Betriebswirtschaftlichen Auswertungen automatisch vom RZ-Programm
BWA ausgegeben. Sie selbst brauchen danach nicht mehr aktiv zu werden.

Weitere Informationen zum Ausgabezeitpunkt und zum Abruf mit MPD-Bezug erhalten Sie
im BWA Handbuch, Art.-Nr. 10108.

i PC-Bestand im Rechenzentrum (RZ) sichern

Falls Sie den PC-Bestand im Rechenzentrum sichern und der Ausgabezeitpunkt ist
nicht geschlüsselt, wird automatisch der im RZ-Programm vorbelegte Wert 0 Je
Einreichung gesetzt.

BWA-Grundauswertungen und Vergleichs-BWA anlegen

So gelangen Sie zur Registerkarte BWA


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Mandantendaten.
Sie erhalten ein Register mit verschiedenen Registerkarten.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte BWA.
Sie erhalten in der linken Bildschirmhälfte eine Strukturansicht mit zehn Ordnern für die
BWA-Nummern zur Erfassung der BWA-Stammdaten. Außerdem können Sie hier die
Konsolidierung sowie die Unterdrückung der Berater-Adressdaten und die Groß-
/Kleinschreibung veranlassen.

Die Grundauswertungen sind:

Kurzfristige Erfolgsrechnung
Bewegungsbilanz
Statische Liquidität

Die Vergleichs-BWA sind:

Vorjahresvergleich
Vorgabevergleich (am PC: Soll-/Ist-Vergleich)

So erhalten Sie die Grundauswertungen und die Vergleichs-BWA

Voraussetzung

Die Basisdaten (=Link) müssen für die BWA-Nummer angelegt sein.


Für den Vorjahresvergleich sind Vergleichswerte aus dem Vorjahr vorhanden (diese
werden aus den FIBU-Daten des Vorjahres ermittelt).
Für den Vorgabevergleich (Soll-/Ist-Vergleich) sind Planwerte angelegt.
1 Grundauswertungen und Vergleichsauswertungen am PC:
Wenn Sie die Basisdaten (=Link) in der Registerkarte BWA zu einer BWA-Nummer
geschlüsselt haben, stehen Ihnen die Grundauswertungen und die Vergleichs-BWA zur
Ausgabe am PC zur Verfügung(Standard-Auswertungspaket), (=Link zu Basisdaten) falls
Vorjahreswerte bzw. Planwerte vorhanden sind. Die Kennziffern zu den Grundauswertungen
und den Vergleichs-BWA brauchen Sie nicht zu schlüsseln.

2 Grundauswertungen und Vergleichs-BWA aus dem RZ:

Wenn Sie die Basisdaten in der Registerkarte BWA geschlüsselt haben, erhalten Sie
automatisch das Standard-Auswertungspaket zur BWA.

Die Kennziffern zu den Grundauswertungen und den Vergleichs-BWA schlüsseln Sie nur
dann, wenn Sie für eine Auswertung die Wertedarstellung (Link) bzw. die Anzahl
Auswertungen ändern möchten:

Exkurs: Wertedarstellung

In Abhängigkeit von der Betriebswirtschaftlichen Auswertung können Sie die Zahlenwerte


wie folgt darstellen:

1 = Werte in Tausend, z.B.:

51300,- = 51,3 Tausend

400,- = 0,4 Tausend

80,- = 0,1 Tausend (es wird auf volle Hundert aufgerundet)

40,- = 0,0 Tausend (es wird auf volle Hundert abgerundet)

2 = Werte ab 100 in Tausend

Wie Schlüssel 1, jedoch mit der Ausnahme, dass statistische Werte bzw. Prozentsätze (weil
kleiner oder gleich 100) nicht umgewandelt oder gerundet werden, sondern als volle Werte
dargestellt werden. Der Vorteil dieser Wertausgabe besteht darin, dass statistische Werte
nichts von ihrem Informationsgehalt verlieren.

3 = Voller Wert

Die Werte werden unverändert mit zwei Nachkommastellen augegeben. Es wird nicht
gerundet.

i Besonderheiten in der Wertedarstellung

Prozentsätze, die den Wert +999,99 bzw -999,99 über- bzw. unterschreiten, werden in
der Auswertung als Stern (*) ausgegeben.

Der Wert einer Division durch Null (0) wird mit zwei Sternen (**) dargestellt, da
diese Operation mathematisch nicht zulässig ist.

1. Öffnen Sie in der Strukturansicht den Ordner zu der gewünschten BWA-Nummer.


2. Öffnen Sie die Eingabemaske durch Doppelklick auf Grundauswertungen, Vergleichs-BWA
und wählen Sie zu der jeweiligen Auswertung im ersten Feld aus der Liste die gewünschte
Wertedarstellung.

3. Geben Sie im zweiten Feld die Anzahl (maximal 9 Exemplare) für die jeweilige
Auswertung ein.

4. Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche Protokoll.

5. Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken; die
Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.

6. Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, in dem Sie auf die Schaltfläche OK
klicken; die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

i Abschlüsseln / Löschen einer Grundauswertung bzw. einer Vergleichs-BWA im RZ

Grundauswertungen bzw. Vergleichs-BWA, die Sie nicht automatisch mit der


Schlüsselung der Basisdaten erhalten möchten, schlüsseln Sie im ersten Eingabefeld
zu der entsprechenden Auswertung mit Keine Auswertung (0).

Chefübersichten anlegen

Die BWA-Chefübersichten sind:

Jahresübersicht
Entwicklungsübersicht
Vergleichsanalyse Vorjahr*
Vergleichsanalyse Vorgabe*
3-Jahresvergleich*

* Auswertungen, die nur im RZ erhältlich sind.

So fordern Sie die Chefübersichten an:

Voraussetzung

Die Basisdaten müssen für die BWA-Nummer angelegt sein, für die Sie die Chefübersichten
anfordern.
Es sind mindestens zwei Monate bebucht.
Für die Vergleichsanalyse Vorjahr sind Vorjahreswerte vorhanden.
Für die Vergleichsanalyse Vorgabe sind Vorgabewerte vorhanden.
Für den 3-Jahresvergleich wurden mindestens 3 Wirtschaftsjahre bebucht und pro
Wirtschaftsjahr sind mindestens zwei Monate bebucht.

1 Jahresübersicht und Entwicklungsübersicht zur Ausgabe am PC anlegen:

Wenn Sie die Basisdaten zu einer BWA-Nummer geschlüsselt haben, stehen Ihnen die
Jahresübersicht und die Entwicklungsübersicht zur Ausgabe am PC zur Verfügung. Die
Kennziffern zu den beiden Auswertungen in der Erfassungsmaske Chefübersichten brauchen
Sie zur Ausgabe am PC nicht zu schlüsseln.

2 Chefübersichten zur Ausgabe im Rechenzentrum (RZ) anlegen:

- Öffnen Sie im Dialogfenster Mandantendaten in der Strukturansicht den Ordner zu der


gewünschten BWA-Nummer.
- Öffnen Sie die Eingabemaske durch Doppelklick auf Chefübersichten.
- Wählen Sie zu der entsprechenden Auswertung im ersten Eingabefeld aus der Liste die
gewünschte Wertedarstellung .
- Geben Sie im zweiten Eingabefeld die Anzahl (maximal 9 Exemplare) für die
jeweilige Auswertung ein. Die Anzahl ist zwingend erforderlich.

- Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.
- Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.

- Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, indem Sie auf die Schaltfläche OK
klicken.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

i Abschlüsseln/Löschen einer Chefübersicht im RZ

Chefübersichten, die Sie nicht mehr wünschen, schlüsseln Sie im ersten Eingabefeld
für die entsprechende Auswertung mit Keine Auswertung (0).

Grafiken anlegen

Grafiken können sowohl am PC erstellt als auch im RZ angefordert werden.

So fordern Sie die Grafiken an

Voraussetzung

Die Basisdaten müssen für die BWA-Nummer angelegt sein, für die Sie die Grafiken
anfordern.
Es sind mindestens zwei Monate bebucht (Ausnahme Balken- und Kreisdiagramm: ein
Monat ist bereits ausreichend).
Für das Balkendiagramm sind Vergleichswerte aus dem Vorjahr vorhanden.
Für das Liniendiagramm über 3 Jahre wurden mindestens 3 Wirtschaftsjahre bebucht
und pro Wirtschaftsjahr sind mindestens zwei Monate bebucht.

1 Grafiken zur Ausgabe am PC anlegen

Wenn Sie die Basisdaten zu einer BWA-Nummer geschlüsselt haben, können Sie zu der
angelegten BWA unter Auswertungen | Betriebswirtschaftliche Auswertung ... | Eigenschaften
Betriebswirtschaftliche Auswertung die folgenden Grafiken am PC erstellen: Grafik
Kurzfristige Erfolgsrechnung, Grafik Vorjahresvergleich, Grafik Jahresübersicht und Grafik
Entwicklungsübersicht. Irgendwelche Kennziffern zur Erstellung der BWA-Grafiken am PC
brauchen Sie in der Erfassungsmaske Grafikart, Grafiken (RZ) der Mandantendaten nicht zu
schlüsseln.

Ist eine Individuelle Grafik zu einer Standard-BWA gewünscht, so ist vorab unter Stammdaten
| BWA-Schema ein Individuelles Grafikschema zu der gewünschten BWA-Nummer
anzulegen. Im Dialogfenster Eigenschaften Betriebswirtschaftliche Auswertung kann dann in
der Registerkarte Gestaltung Grafik über einen Schaltknopf zwischen der Standardgrafik und
der Individuellen Grafik gewählt werden.

Bei einer Grafik zu einer Individuellen BWA legen Sie zuerst unter Stammdaten | BWA-
Schema das Grafikschema an, bevor Sie die Grafik am PC abrufen können.

Bei der Grafik zur Kanzlei-BWA handelt es sich um eine Individuelle Grafik, zu der vorab ein
entsprechendes Kanzlei-Grafikschema unter Stammdaten | BWA-Schema angelegt sein muss.

2 Grafiken zur Ausgabe im Rechenzentrum (RZ) anlegen

- Öffnen Sie unter Stammdaten | Mandantendaten in der Registerkarte BWA die


Eingabemaske Grafikart, Grafiken (RZ).
- Wählen Sie aus der Liste die Grafikart:

- S = Standard

Eine Standard-Grafik wird zu einer Standard-BWA erstellt.

- I = Individuell

Eine Individuelle Grafik wird zu einer Standard-BWA erstellt.

oder

Eine Individuelle Grafik wird zu einer Individuellen BWA oder einer Kanzlei-BWA erstellt.

Wenn Sie Individuell wählen, müssen Sie unter Stammdaten | BWA-Schema ein individuelles
Grafik-Schema anlegen.

Die Grafikart müssen Sie schlüsseln, um Grafiken aus dem RZ anzufordern.

- Wählen Sie die im RZ zu erstellenden Grafiken, indem Sie im ersten Eingabefeld für die
gewünschte Grafik aus der Liste den Ausgabezeitpunkt und die Darstellung (farbig bzw.
schwarz/weiß) bestimmen.

Die folgenden Grafiken können Sie anfordern:

- Liniendiagramm über 15 Monate


- Balkendiagramm
- Liniendiagramm über 3 Jahre
- Flächendiagramm
- Kreisdiagramm
- Geben Sie im zweiten Feld die Anzahl (maximal 9 Exemplare) für die jeweilige Grafik
ein. Die Anzahl ist zwingend erforderlich.
- Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.
- Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken;
die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.
- Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, in dem Sie auf die Schaltfläche OK
klicken; die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

i Standard-Grafik und Individuelle Grafik zu einer Standard-BWA

Wurde zu einer Standard-BWA ein Individuelles Grafikschema an das RZ gesendet,


so ist durch den Wechsel der Grafikart ein Umschalten zwischen Standard-Grafik und
Individueller Grafik möglich. Das abgewählte Grafikschema wird nicht gelöscht, d.h.,
zu einer Standard-BWA ist sowohl eine Individuelle Grafik als auch eine Standard-
Grafik möglich.

i Abschlüsseln / Löschen einer Grafik im RZ

Wenn Sie die Auswahl für eine Grafik aufheben möchten, schlüsseln Sie im ersten
Eingabefeld den Ausgabezeitpunkt zu der entsprechenden Auswertung mit Keine
Auswertung (0).

Auswertungen zum Betriebswirtschaftlichen Kurzbericht (BKB) anlegen

Die Auswertungen zum Betriebswirtschaftlichen Kurzbericht (BKB) sind ...

BKB und
Vergleichs-BKB

Beide Auswertungen können Sie sowohl am PC als auch aus dem Rechenzentrum (RZ)
erhalten.

So fordern Sie die Auswertungen zum Betriebswirtschaftlichen Kurzbericht (BKB) an

Voraussetzung

- Die Basisdaten müssen für die BWA-Nummer angelegt sein, für die Sie die BKB-
Auswertungen anfordern.
- Für den Vergleichs-BKB sind Vorjahreswerte gespeichert.
- Sie nutzen eine für den BKB zulässige Kombination von SKR und BWA-Form.

Exkurs: zulässige Kombinationen von SKR und BWA-Form

Um die Auswertungen zum Betriebswirtschaftlichen Kurzbericht nutzen zu können, müssen


Sie eine der folgenden Kombinationen von SKR und BWA-Form nutzen:

Form SKR 01 SKR 02 SKR 03 SKR 04 SKR 07


1 X X X X X
2 X X X
5 X X
11 X X
12 X X
31* X X
40
41
43 X X X X X
51 X X
* nur im RZ

1 Auswertungen zur Ausgabe am PC anlegen:

Wenn Sie die Basisdaten zu einer BWA-Nummer geschlüsselt haben, stehen Ihnen die
Auswertungen zum Betriebswirtschaftlichen Kurzbericht zur Ausgabe am PC zur Verfügung.
Die Kennziffern zum BKB und zum Vergleichs-BKB in der Erfassungsmaske Auswertungen
zum BKB brauchen Sie zur Ausgabe am PC nicht zu schlüsseln.

2 Auswertungen zur Ausgabe im Rechenzentrum (RZ) anlegen:

- Wählen Sie im Dialogfenster Mandantendaten in der Strukturansicht die gewünschte


BWA-Nummer.
- Öffnen Sie die Eingabemaske durch Doppelklick auf BKB, BWA-Report, BWA-
Betriebsvergleich, Prognose-BWA.
- Wählen Sie die im RZ zu erstellenden Auswertungen zum BKB, in dem Sie im ersten
Eingabefeld für die gewünschte Auswertung aus der Liste eine Alternative zum
Vorläufigkeitsvermerk wählen:

- Mit Vorläufigkeitsvermerk

bzw.

- Ohne Vorläufigkeitsvermerk

- Geben Sie im zweiten Feld die Anzahl (maximal 9 Exemplare) für die jeweilige
Auswertung zum BKB ein. Die Anzahl ist zwingend erforderlich.
- Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.
- Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken;
die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.
- Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, in dem Sie auf die Schaltfläche OK
klicken; die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

i Wertedarstellung

Zur Art der Wertedarstellung besteht keine Wahlmöglichkeit. Die Wertedarstellung


erfolgt grundsätzlich in der Form voller Wert.

i Abschlüsseln / Löschen einer Auswertung zum BKB im RZ


Wenn Sie die Auswahl für den BKB aufheben möchten, schlüsseln Sie im ersten
Eingabefeld die Angabe zum Vorläufigkeitsvermerk zu der entsprechenden
Auswertung mit Keine Auswertung (0).
BWA-Report anfordern

Der BWA-Report kann nur im Rechenzentrum (RZ) erstellt werden.

Der BWA-Report besteht aus den folgenden Auswertungsteilen:

Hauptteil
Hinweise
Berichtswerte

So fordern Sie den BWA-Report an

Voraussetzung

Die Finanzbuchhaltung wird nach den Standardkontenrahmen (SKR) 03 oder 04 abgewickelt.


Die Basisdaten für die BWA-Nummer, für die der BWA-Report angefordert wird, sind
folgendermaßen geschlüsselt:

- Die BWA-Form ist mit DATEV-BWA (1) geschlüsselt.

- Der Ausgabezeitpunkt ist mit Monatlich (1) oder Vierteljährlich (2) oder Halbjährlich
(3) geschlüsselt.

Es sind Vorjahreswerte vorhanden.


1 Öffnen Sie im Dialogfenster Mandantendaten in der Strukturansicht den Ordner zu der
gewünschten BWA-Nummer.
2 Öffnen Sie die Eingabemaske durch Doppelklick auf BKB, BWA-Report, BWA-
Betriebsvergleich, Prognose-BWA.
3 Wählen Sie im ersten Eingabefeld zum BWA-Report aus der Liste den
Auswertungsumfang.
4 Geben Sie im zweiten Eingabefeld die Anzahl (maximal 9 Exemplare) für den BWA-
Report ein. Die Anzahl ist zwingend erforderlich.

5 Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

6 Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.

7 Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, durch Klicken auf die Schaltfläche
OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.


i Wertedarstellung

Die Wertedarstellung erfolgt grundsätzlich in der Form voller Wert ohne


Nachkommastellen. Prozentsätze enthalten eine Nachkommastelle.

i Abschlüsseln / Löschen eines BWA-Reports

Wenn Sie den BWA-Report löschen wollen, dann schlüsseln Sie das erste Eingabefeld
mit 0 = Keine Auswertung.

BWA-Betriebsvergleich / Branchenvergleich anfordern

Den BWA-Betriebsvergleich können Sie sowohl im Rechenzentrum (RZ) anfordern als auch
am PC unter der Bezeichnung Branchenvergleich erstellen.

So fordern Sie den BWA-Betriebsvergleich/Branchenvergleich an

Voraussetzung

Anfordern können Sie den BWA-Betriebsvergleich/Branchenvergleich, wenn Sie ...

... die BWA-Form 01 (DATEV-BWA) zu den SKR 03 bzw. 04 oder die BWA-Form
04 (Controllingreport-BWA) zu den SKR 03, 04, 80 oder 81 einsetzen und ...
... unter Adressdaten | Einstellungen einen unterstützten Branchenschlüssel gespeichert
haben.

1 Branchenvergleich zur Ausgabe am PC anlegen:

Wenn Sie die Basisdaten zu einer BWA-Nummer geschlüsselt haben, steht Ihnen der
Branchenvergleich zur Ausgabe am PC zur Verfügung. Die Schlüsselung weiterer
Kennziffern zum Branchenvergleich sind zur Ausgabe am PC nicht erforderlich.

Um den Branchenvergleich anzufordern, wählen Sie Auswertungen | Betriebswirtschaftliche


Auswertungen. Im Register Eigenschaften Betriebswirtschaftliche Auswertungen wählen Sie
die Registerkarte Allgemein. Klicken Sie unter Auswertungsart auf Vergleichsauswertung und
wählen Sie aus der Liste den Branchenvergleich.

2 BWA-Betriebsvergleich zur Ausgabe im Rechenzentrum (RZ) anlegen:

- Öffnen Sie im Dialogfenster Mandantendaten in der Strukturansicht den Ordner zu der


gewünschten BWA-Nummer.
- Öffnen Sie die Eingabemaske durch Doppelklick auf BKB, BWA-Report, BWA-
Betriebsvergleich, Prognose-BWA.
- Wählen Sie im ersten Eingabefeld zum BWA-Betriebsvergleich aus der Liste die
gewünschte Wertedarstellung
.
- Geben Sie im zweiten Eingabefeld die Anzahl (maximal 9 Exemplare) für den BWA-
Betriebsvergleich ein. Die Anzahl ist zwingend erforderlich.
- Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

- Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.

- Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, durch klicken auf die Schaltfläche
OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

i Abschlüsseln / Löschen des BWA-Betriebsvergleiches im RZ

Um den BWA-Betriebsvergleich zu löschen, schlüsseln Sie im ersten Feld Keine


Auswertung (0).

Prognose-BWA anfordern

Die Prognose-BWA kann nur im Rechenzentrum erstellt werden.

Die Prognose-BWA besteht aus den folgenden Auswertungsteilen:

Wirtschaftsjahresübersicht
12-Monatsprognose
Grafik Wirtschaftsjahresübersicht

So fordern Sie die Prognose-BWA an

Voraussetzung

- Sie nutzen eine für die Prognose-BWA zulässige Kombination von SKR und BWA-
Form .
- Die Basisdaten müssen für die BWA-Nummer angelegt sein, für die Sie die
Prognose-BWA anfordern.
- Es sind mindestens 25 Monate aktuell bebucht.
- Der Zeitraum zwischen Auswertungsmonat und aktuellem Kalenderdatum beträgt
nicht mehr als elf Monate (z.B. beträgt der Zeitraum zwischen aktuellem
Kalenderdatum 15. August 1999 und Auswertungsmonat September 1998 elf
Monate).

Die zentralen Positionen Ihrer Auswertung weisen keinen negativen Jahressaldo auf.

Exkurs: Zentrale Positionen der Prognose-BWA

Die folgenden zentralen Positionen sollen keinen negativen Jahressaldo aufweisen:


Form SKR 03/04 SKR 80/81
1 Gesamtleistung
Wareneinsatz
Personalkosten
Summe übrige Kosten*
2 Summe Praxiseinnahmen
Personalaufwendungen
Praxis- /Laborbedarf
Summe übrige Kosten*
5 Gesamtleistung
Wareneinsatz
Personalaufwand
Summe restl. Aufwendungen*
11 Erlöse
Wareneinsatz
Personalkosten
Summe übrige Kosten*
12 Gesamtumsatz
Wareneinsatz
Personalkosten
Summe übrige Kosten*
43 Einnahmen
Wareneinsatz
Personalkosten
Summe übrige Kosten*
* ohne AfA

1 Öffnen Sie im Dialogfenster Mandantendaten in der Strukturansicht den Ordner zu der


gewünschten BWA-Nummer.
2 Öffnen Sie die Eingabemaske durch Doppelklick auf BKB, BWA-Report, BWA-
Betriebsvergleich, Prognose-BWA.
3 Wählen Sie im ersten Eingabefeld der Prognose-Auswertungen
Wirtschaftsjahresübersicht bzw. 12-Monatsprognose aus der Liste den Eintrag
Auswertungserstellung. Für die Grafik Wirtschaftsjahresübersicht wählen Sie aus der Liste
den Eintrag Schwarz-Weiß-Grafik bzw. Farb-Grafik.

4 Geben Sie im zweiten Eingabefeld die Anzahl (maximal 9 Exemplare) für die
jeweilige Prognose-Auswertung ein.
5 Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

6 Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.

7 Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, durch Klicken auf die Schaltfläche
OK.
Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

i Wertedarstellung

Die Art der Wertedarstellung erfolgt grundsätzlich in der Form Werte in Tausend.

i Abschlüsseln / Löschen einer Prognose-BWA

Wenn Sie die Auswahl für eine Prognose-BWA aufheben möchten, schlüsseln Sie das
erste Eingabefeld zu der entsprechenden Auswertung mit Keine Auswertung (0).

BWA-Nachweise anfordern

Unter den BWA-Nachweisen werden die folgenden Betriebswirtschaftlichen Auswertungen


zusammengefasst:

Wertenachweis
Kontenzuordnung (nur im RZ)

Die Kontenzuordnung kann nur im Rechenzentrum (RZ) erstellt werden, den Wertenachweis
hingegen erhalten Sie sowohl am PC als auch aus dem RZ.

So fordern Sie die BWA-Nachweise an

Voraussetzung

Die Basisdaten müssen für die BWA-Nummer angelegt sein, zu der Sie die BWA-Nachweise
anfordern.

1 Wertenachweis am PC anfordern:

Wenn Sie die Basisdaten zu einer BWA-Nummer geschlüsselt haben, steht Ihnen der
Wertenachweis zu dieser BWA-Nummer zur Ausgabe am PC zur Verfügung.

Die Kennziffern zum Wertenachweis in der Erfassungsmaske BWA-Nachweise, weitere


Kennziffern in der Registerkarte BWA brauchen Sie zur Ausgabe am PC nicht zu schlüsseln.

2 BWA-Nachweise zur Ausgabe im Rechenzentrum (RZ) anlegen:

- Wählen Sie im Dialogfenster Mandantendaten in der Strukturansicht die gewünschte


BWA-Nummer.
- Öffnen Sie die Eingabemaske durch Doppelklick auf BWA-Nachweise, weitere
Kennziffern.
- Wählen Sie im ersten Eingabefeld zum gewünschten BWA-Nachweis aus der Liste
den Eintrag Auswertungserstellung (0)
- Geben Sie im zweiten Feld die Anzahl (maximal 9 Exemplare) für den jeweiligen
Nachweis ein. Die Anzahl ist zwingend erforderlich.

- Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.
- Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken;
die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.
- Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, in dem Sie auf die Schaltfläche OK
klicken; die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

i Wertedarstellung

Die Art der Wertedarstellung erfolgt grundsätzlich in der Form voller Wert sowohl im
RZ als auch am PC.

i Abschlüsseln / Löschen eines BWA-Nachweises im RZ

Wenn Sie die Auswahl für einen BWA-Nachweis aufheben möchten, schlüsseln Sie
das erste Eingabefeld zu der entsprechenden Auswertung mit Keine Auswertung (0).

Ausgabe des Vorläufigkeitsvermerks veranlassen

Die Ausgabe des Vorläufigkeitsvermerks können Sie nur auf im Rechenzentrum erstellten
Auswertungen veranlassen.

So veranlassen Sie die Ausgabe des Vorläufigkeitsvermerkes

1 Öffnen Sie im Dialogfenster Mandantendaten in der Strukturansicht den Ordner zu der


gewünschten BWA-Nummer.
2 Öffnen Sie die Eingabemaske durch Doppelklick auf BWA-Nachweise, weitere
Kennziffern.
3 Wählen Sie im Eingabefeld zum Vorläufigkeitsvermerk aus der Liste Mit
Vorläufigkeitsvermerk (1).
4 Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

5 Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.

6 Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, durch Klicken auf die Schaltfläche
OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

i Vorläufigkeitsvermerk aufheben

Wenn Sie die Ausgabe des Vorläufigkeitsvermerkes zu einer BWA-Nummer aufheben


möchten, schlüsseln Sie das Eingabefeld zum Vorläufigkeitsvermerk mit Ohne
Vorläufigkeitsvermerk (0).
i Kein Vorläufigkeitsvermerk

Der Vorläufigkeitsvermerk wird nicht ausgegeben auf dem

- Kontennachweis, (Link: BWA-Nachweise anfordern)


- Wertenachweis. (dito)

Konsolidierte BWA im Rechenzentrum anlegen

Die Konsolidierung der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) kann im Rechenzentrum


durchgeführt werden. Für alle in die Konsolidierung einfließenden Mandantennummern (=
abgebende Mandanten) ist in den MPD das Konsolidierungs-Kennzeichen zur BWA zu
schlüsseln.

i Konsolidierte BWA am PC

Sie können die Konsolidierung auch am PC durchführen, indem Sie unter Stammdaten
| Konsolidierungskreis zunächst die abgebenden Mandanten festlegen und dann unter
Auswertungen | Konsolidierung | Konsolidierte Betriebswirtschaftliche Auswertung
die konsolidierte BWA erstellen.

So schlüsseln Sie die konsolidierte BWA zur Ausgabe im RZ

1 Doppelklicken Sie in der Registerkarte BWA am Ordnerende auf den Eintrag


Konsolidierte BWA (RZ).

Sie erhalten die Erfassungsmaske für die konsolidierte BWA.

2 Wählen Sie aus der Liste Einverständniserklärung den Eintrag Teilnahme (1).
3 Geben Sie im Feld Berater-Nr. Empfänger die Beraternummer des Empfängers ein,
unter der die BWA-Werte konsolidiert werden sollen.
4 Geben Sie im Feld Mandanten-Nr. Empfänger die Mandantennummer des Empfängers
ein, unter der die BWA-Werte konsolidiert werden sollen.

i Teilnahme an der Konsolidierung beenden

Wenn Sie die Teilnahme eines Mandanten an der Konsolidierung in der BWA
beenden möchten, wählen Sie aus der Liste Einverständnis zur Konsolidierung
Nein/Aufhebung der Teilnahme.

i Konsolidierungs-Stammdaten zur BWA festlegen (Konsolidierungskreis festlegen)

Für den Empfängermandanten, auf den alle BWA-Werte zusammengefasst werden sollen,
schlüsseln Sie einen Konsolidierungskreis. Sie wählen alle Mandanten aus, die an der
Konsolidierung teilnehmen sollen. Den Konsolidierungskreis schlüsseln Sie unter
Stammdaten | Konsolidierungskreis.

Als Konsolidierungskreise für die BWA stehen die Nummern 30 - 39 zur Verfügung, d.h. Sie
können je Empfänger 10 Konsolidierungskreise festlegen. Die Konsolidierungs-Stammdaten
gelten für alle bebuchbaren Jahre ab dem Jahr, in dem sie definiert werden. Eine
Jahresübernahme ist nicht erforderlich.
Da ein Empfänger mit eigener Buchführung gleichzeitig Abgebender ist, muss er ebenfalls in
die Liste der abgebenden Mandanten aufgenommen werden.

Alternative Erstellungsmethode im Daten senden

Für den Empfängermandanten, auf den alle BWA-Werte zusammengefasst werden sollen,
schlüsseln Sie einen Konsolidierungskreis. Sie geben alle Mandantennummern ein, die an der
Konsolidierung teilnehmen sollen. Den Konsolidierungskreis schlüsseln Sie unter Bestand |
Daten senden | Sendedaten, indem Sie in der Übersicht der Sendedaten mit der rechten
Maustaste das Kontextmenü öffnen und den Eintrag Freie Kennziffer-/Werterfassung wählen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu und geben Sie dann in der Vorlauferfassung die
Anwendung 13 sowie die Abrechnungsnummer 72 ein.

Folgende Kennziffern müssen Sie in der Kennziffer- / Werterfassung angeben:

Kennziffer 101 (dreistellig numerisch): Eingabe der Stammdaten:

- 1. Ziffer: 1 = Neuanlage; 2 = Änderung; 9 = Löschung


- 2. und 3. Ziffer: Konsolidierungskreis (Eingabe 30-39 für BWA)

Beispiel: 130 = Neuanlage eines Konsolidierungskreises für BWA

Kennziffer 105 : Beraternummer


Kennziffer 106 : Mandantennummer

Erfassen Sie die Kennziffern 105 und 106 für alle Berater- und Mandantennummern, deren
Werte in der konsolidierten BWA berücksichtigt werden sollen.

Da ein Empfänger mit eigener Buchführung gleichzeitig Abgebender ist, sind für ihn ebenfalls
die Konsolidierungs-Stammdaten (KSD-Kennziffern 105 und 106) zu schlüsseln.

Für weitere mandantengenutzte Beraternummern ist bei Eingabe der Abr.-Nr. 72 ein
Nutzungskennwort notwendig.

Als Konsolidierungskreise für die BWA stehen die Nummern 30 - 39 zur Verfügung, d.h. Sie
können je Empfänger 10 Konsolidierungskreise festlegen. Je Konsolidierungskreis sind die
Konsolidierungsstammdaten über einen separaten Abruf mit Abr.-Nr. 72/JJ zu schlüsseln.

Die Konsolidierungs-Stammdaten mit Abrechnungsnummer 72JJ gelten für alle bebuchbaren


Jahre ab dem Jahr, mit dem Sie die Abrechnungsnummer 72JJ kombiniert haben. Eine
Jahresübernahme ist nicht erforderlich.

i Abruf der konsolidierten BWA (beim Empfänger)

Sie erstellen einen einmaligen Abruf für die konsolidierte BWA unter Bestand | Daten
senden | Rechnungswesen-Abrufe über die Registerkarte Einzelabrufe, Schaltfläche
Neu, Ordner Betriebswirtschaftliche Auswertung, Eintrag Konsolidierte
Betriebswirtschaftliche Auswertung. Der Abruf der konsolidierten BWA ist erst einen
Tag nach der Verarbeitung der Finanzbuchführung möglich.
! Alternative Erstellungsmethode für die konsolidierte BWA

Sie können die konsolidierte BWA alternativ erstellen, indem Sie einen
Konsolidierungsbestand anlegen. Nähere Informationen erhalten Sie in der
Informations-Datenbank (direkt aufrufbar über die Schaltfläche Info-DB) unter dem
Dokument BWA - Konsolidierung.

Ausgabe der Berater-Adressdaten steuern

ür im Rechenzentrum erstellte Auswertungen haben Sie die Möglichkeit, die Ausgabe der
Berater-Adressdaten zu steuern.

Im Kopf der folgenden Auswertungen können Sie die Ausgabe der Berater-Adressdaten
unterdrücken:

BWA-Report
Betriebswirtschaftlicher Kurzbericht (BKB)
Vergleichs-BKB
Prognose-BWA

- Wirtschaftsjahresübersicht
- 12-Monatsprognose
- Grafik zur Wirtschaftsjahresübersicht

Die Ausgabesteuerung der Berater-Adressdaten gilt für alle BWA-Nummern und alle Abrufe,
mit denen die genannten Auswertungen abgerufen werden können, inklusive der
konsolidierten BWA.

So steuern Sie die Ausgabe der Berater-Adressdaten

1 Öffnen Sie in der Strukturansicht des Dialogfensters Mandantendaten die


Erfassungsmaske durch Doppelklick auf Unterdrückung Berater-Adressdaten / Groß-
Kleinschreibung.
2 Wählen Sie im Eingabefeld Druck der Berater-Adressdaten aus der Liste die
gewünschte Alternative.
3 Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

4 Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.

5 Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, durch Klicken auf die Schaltfläche
OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.


Groß- / Kleinschreibung bei individuellen BWA-Texten veranlassen

Bei im Rechenzentrum erstellten Individuellen BWA können Sie wählen zwischen Groß-
/Kleinschreibung und nur Großschreibung.

Groß-/Kleinschreibung bedeutet, dass Sie Ihre Auswertungen in der im Protokoll bestätigten


Schreibweise erhalten.

So veranlassen Sie die Groß-/Kleinschreibung

1 Öffnen Sie in der Strukturansicht des Dialogfensters Mandantendaten die


Erfassungsmaske durch Doppelklick auf Unterdrückung Berater-Adressdaten / Groß-
Kleinschreibung.
2 Wählen Sie im Eingabefeld Groß-/Kleinschreibung aus der Liste die gewünschte
Alternative.
3 Um ein Protokoll über die Eingaben zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

4 Speichern Sie die Stammdaten, in dem Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt für weitere Eingaben
geöffnet.

5 Schließen Sie die Bearbeitung der Stammdaten ab, durch Klicken auf die Schaltfläche
OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.

Individuelle oder Kanzlei-BWA anlegen

Sie können eine Individuelle oder Kanzlei-BWA anlegen, um diese als Basis für eigene
betriebswirtschaftliche Auswertungen verwenden zu können. Um das BWA-Schema
bearbeiten zu können, müssen Sie die BWA-Form definieren.

So legen Sie eine individuelle oder Kanzlei-BWA an

1 Öffnen Sie den Ordner für eine BWA-Nr. und Doppelklicken Sie auf die
Erfassungsmaske Basisdaten.

Sie erhalten die Erfassungsmaske für die Basisdaten der BWA.

2 Wählen Sie aus der Liste BWA-Form den Eintrag BWA (= Individuelle BWA) bzw.
KAN (= Kanzlei-BWA).
3 Klicken Sie auf OK.

Die individuelle bzw. Kanzlei-BWA steht jetzt zur Bearbeitung als BWA-Schema zur
Verfügung.
Sie können unter Stammdaten | BWA-Schema (in der Bearbeitung des Mandanten oder der
Kanzlei) ein individuelles bzw. Kanzlei-Schema erstellen.

! BWA-Name vergeben für Individuelle BWA am PC

Es besteht die Möglichkeit, für die Individuelle BWA, abweichend von der
Standardbezeichnung, einen Namen Ihrer Wahl zu vergeben. Tragen Sie den max. 25-
stelligen Namen im Eingabefeld BWA-Name ein. Im Programm wird zukünftig statt
der Standardbezeichnung der von Ihnen vergebene Name verwendet.

Englische BWA anlegen

ei der Englischen BWA handelt es sich um eine Sonderform der Individuellen BWA.

Die Englische BWA aus dem Rechenzentrum (RZ) erhalten Sie mit englischen Zeilen- und
Spaltenüberschriften, sowie englischen Kopfzeilen. Die Englische BWA am PC enthält
dagegen nur englische Zeilenbeschriftungen, die Spaltenüberschriften und die Kopfzeilen sind
in deutsch.

So legen Sie eine Englische BWA an

1 Erfassen Sie die Basisdaten:

- Wählen Sie im Dialogfenster Mandantendaten das Registerblatt BWA. In der


Strukturansicht wählen Sie die gewünschte BWA-Nummer, unter der Sie die Englische BWA
einrichten möchten. Doppelklicken Sie auf die Erfassungsmaske Basisdaten.

Die Erfassungsmaske zur Eingabe der Basisdaten wird geöffnet.

- Wählen Sie aus der Liste im Feld BWA-Form den Eintrag ENG (= Englische BWA).
- Schlüsseln Sie die Felder Vorjahres-Wertermittlung und Ausgabezeitpunkt nach Ihren
Erfordernissen.
- Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit Übernehmen.

Ihre Eingaben werden gespeichert; das Fenster Mandantendaten bleibt zur weiteren Erfassung
geöffnet.

Standard-Auswertungspaket und weitere Auswertungen im RZ

Die Erfassung der Basisdaten ist ausreichend, um das Standard-Auswertungspaket zur BWA
im Rechenzentrum zu erhalten.

Wünschen Sie weitere Auswertungen wie Chefübersichten, Grafiken, etc., dann schlüsseln Sie
diese in den Feldern der entsprechenden Erfassungsmasken der für die Englische BWA
gewählten BWA-Nummer. Für die Nutzung der Englischen BWA am PC sind diese Angaben
nicht erforderlich.

2 Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit OK.

Die Eingaben werden gespeichert, das Fenster Mandantendaten wird geschlossen.


3 Senden Sie alle bereitstehenden Änderungsdaten des Mandanten über Bestand | Daten
senden | Sendedaten an das Rechenzentrum zur Verarbeitung.
4 Beantragen Sie bei DATEV die Einspielung eines englischen BWA-Schemas per Fax
(Fax-Nr. 0911/319-5920) oder per DATEV-Briefkasten an die Adresse FIBU mit den
Informationen zu Beraternummer, Mandantennummer, Wirtschaftsjahr, Englische BWA auf
Basis SKR 03 oder SKR 04 und BWA-Nummer.

Nach Bereitstellung des englischen BWA-Schemas im Rechenzentrum erhalten Sie eine


Bestätigung sowie ein Prüfprotokoll Ihrer Eingaben.

5 Falls Sie das im Rechenzentrum bereitgestellte englische BWA-Schema am PC nutzen


möchten, können Sie es mit Bestand | Daten holen | Rechnungswesen und Jahresabschluss aus
dem RZ an den PC übertragen.

"Daten holen" bereits am PC angelegter Mandanten

Möchten Sie einen Mandanten aus dem Rechenzentrum holen, darf der entsprechende
Ordnungsbegriff (Berater, Mandant und Jahr) nicht auf dem PC vorhanden sein. Um die
Daten neu zu holen, sichern Sie den Mandanten und löschen ihn anschließend am PC. Vor Ort
erfasste Änderungen sollten vorher ins Rechenzentrum gesendet werden.

Nach der Verarbeitung im Rechenzentrum und dem Löschen am PC kann der Mandant (incl.
englischem BWA-Schema) neu geholt werden.

i Englische BWA am PC direkt anlegen

Ein englisches BWA-Schema am PC können Sie ohne Umweg über das RZ anlegen,
wenn Sie ein BWA-Schema individuell anpassen, d.h. mit englischen
Zeilenbezeichnungen versehen bzw. ein englisches BWA-Schema neu aufbauen. (s.u.
Exkurs) Englische Spaltenüberschriften und Kopfzeilen lassen sich am PC jedoch
nicht erzeugen.

! BWA-Name vergeben für Englische BWA am PC

Es besteht die Möglichkeit, für die Englische BWA, abweichend von der
Standardbezeichnung, einen Namen Ihrer Wahl zu vergeben. Tragen Sie den max. 25-
stelligen Namen im Eingabefeld BWA-Name ein. Im Programm wird zukünftig statt
der Standardbezeichnung der von Ihnen vergebene Name verwendet.

Exkurs: BWA-Schema individuell anpassen


BWA-Schema zu einer Individuellen BWA anlegen
So gelangen Sie zum Dialogfenster Eigenschaften BWA-Schema
1 Öffnen Sie einen Mandanten oder eine Kanzlei zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | BWA-Schema.
Das Dialogfenster Eigenschaften BWA-Schema öffnet sich.

Zu einer Individuellen BWA müssen Sie ein BWA-Schema erstellen, was Sie ...

a) durch Abänderung eines Standard-BWA-Schemas


b) durch komplette Neuerstellung
erreichen.

So legen Sie ein individuelles BWA-Schema an

1 Im Dialogfenster Eigenschaften BWA-Schema wählen Sie im Eingabefeld BWA-


Auswahl aus der Liste die Individuelle BWA, zu der Sie das Schema erstellen möchten. Im
Eingabefeld Schema wählen Sie das gewünschte BWA-Schema.

BWA-Name ändern

Wenn Sie auf die Schaltfläche BWA-Name... im Fenster Eigenschaften BWA-Schema


klicken, können Sie dem individuellen BWA-Schema einen von der Standardbezeichnung
abweichenden individuellen Namen geben.

2 Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

Das Dialogfenster Vorlagenauswahl wird geöffnet.

3 Wählen Sie im Eingabefeld Vorlage aus der Liste die gewünschte BWA-Form und
klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

Das BWA-Schema wird im Fenster BWA-Schema - Bearbeiten geöffnet und steht zur
Bearbeitung bereit.

oder

Wählen Sie im Eingabefeld Vorlage aus der Liste Keine Vorlage und klicken Sie auf die
Schaltfläche OK.

Das Fenster BWA-Schema - Bearbeiten wird mit einer leeren Eingabemaske geöffnet, in der
Sie ein individuelles BWA-Schema komplett neu definieren können.

BWA-Schema bearbeiten

Sie können ein Schema zu einer Individuellen BWA oder Kanzlei-BWA im Fenster BWA-
Schema - Bearbeiten nach Ihrer Wahl erstellen und aufbereiten (siehe Beispiel Individuelle
Grafik).

Prozentspaltenbeschriftung bei der Kurzfristigen Erfolgsrechnung

Sie können, abweichend von der Standardbezeichnung (%-Zeichen), eine


Prozentspaltenbeschriftung Ihrer Wahl vergeben.

Das BWA-Schema besteht aus BWA-Zeilen mit den folgenden Feldern:

Zeilennummern (BWA-Zeile),
Zeilenbeschriftung
Basis(-schlüssel),
Prozent(-schlüssel).
Funktionsschlüssel,
Konten abfragen (von/bis),
Abzufragende Kontenseite steuern (Soll/Haben),
Zeilen erfassen (von/bis).

So bearbeiten Sie ein individuelles bzw. Kanzlei-BWA Schema

1 Klicken Sie mit der linken Maustaste im Fenster BWA-Schema - Anzeigen auf die
Schaltfläche Bearbeiten.

Das Fenster BWA-Schema - Bearbeiten wird geöffnet; das BWA-Schema kann bearbeitet
werden.

2 Platzieren Sie den Cursor mit der Maus oder den Pfeiltasten in das zu bearbeitende
Feld der Schema-Zeile und geben Sie die Änderungen über die Tastatur ein. In den Spalten
Basis, Prozent und Funktionsschlüssel haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, die Eingabe
mittels der Maus aus einer sich öffnenden Liste auszuwählen, sobald Sie den Curser in eines
dieser Felder platziert haben.

Geänderte Schema-Zeilen werden am linken Spaltenrand mit einem Symbol gekennzeichnet

Sie möchten Zeilen einfügen

- Gehen Sie zur letzten Zeile des Schemas. Diese ist mit einem Stern (*)
gekennzeichnet.
- Füllen Sie die Zeile aus. Jede neu eingegebene Zeile wird zunächst automatisch als
Leerzeile definiert, die Sie entsprechend Ihren Erfordernissen anpassen. Mit schließen Sie
die Eingabe ab und gelangen in die nächste freie Eingabezeile.

Die neue Zeile wird entsprechend der vergebenen Zeilennummer in das BWA-Schema
eingeordnet.

Sie möchten Zeilen löschen

- Platzieren Sie den Cursor in ein beliebiges Feld der zu löschenden Zeile.
- Öffnen Sie durch klicken der rechten Maustaste das Kontextmenü. Wählen sie aus
dem Kontextmenü Zeile löschen.

Die BWA-Zeile wird gelöscht und das BWA-Schema nach den verbliebenen Zeilennummern
sortiert.

3 Um das geänderte BWA-Schema auf Korrektheit zu prüfen, klicken Sie im Fenster


BWA-Schema - Bearbeiten auf die Schaltfläche Prüfen.

Das BWA-Schema wird geprüft. Sie erhalten einen Hinweis mit dem Ergebnis der Prüfung.
Falls das Schema fehlerhaft sein sollte, bekommen Sie ein Fehlerprotokoll im Fenster BWA-
Schema - Fehlerliste mit den fehlerhaften BWA-Zeilen und einem Hinweis auf die
Fehlerursachen.

4 Sichern Sie das BWA-Schema, indem Sie im Fenster BWA-Schema - Bearbeiten auf
die Schaltfläche Speichern klicken.
- War das geänderte BWA-Schema fehlerfrei, dann erhalten Sie eine Abfrage, ob Sie
das bisherige Schema mit den durchgeführten Änderungen überschreiben möchten.
Bestätigen Sie die Abfrage.
- War das geänderte BWA-Schema nicht fehlerfrei, dann erhalten Sie eine Abfrage, ob
Sie das fehlerhafte BWA-Schema als Arbeitsbestand sichern wollen. Mit dem Arbeitsbestand
können Sie keine Auswertungen erstellen, jedoch die Änderungen für eine spätere
Bearbeitung speichern. Das Ausgangsschema wird nicht geändert.

Klicken Sie auf ...

- ... Ja, der Arbeitsbestand wird angelegt.


- ... Nein, die Änderungen gehen verloren.

BWA löschen

So löschen Sie eine BWA

1 Öffnen Sie den Ordner für eine BWA-Nr. und Doppelklicken Sie auf die
Erfassungsmaske Basisdaten.

Sie erhalten die Erfassungsmaske für die Basisdaten der BWA.

2 Wählen Sie aus der Liste BWA-Form den Eintrag Keine Angabe.

Sie erhalten eine Sicherheitsabfrage.

3 Bestätigen Sie die Abfrage mit OK.

Die BWA wird gelöscht.

Bei einer individuellen BWA wird auch das angelegte Schema gelöscht!

Wenn Sie eine individuell angelegte BWA löschen, wird auch das vorhandene BWA-
Schema gelöscht. Bei einer Kanzlei-BWA bleibt das Schema erhalten; es wird nur die
BWA-Definition gelöscht.

Übersicht RZ-Kennziffern BWA-Programmdaten

Die folgenden Aufstellung enthält eine Auflistung der Kennziffern für die im Rechenzentrum
vorhandenen BWA-Programmdaten und deren Zuordnung im Programm. Sie erfassen diese
unter Stammdaten | Mandantendaten in der Registerkarte BWA.

Kz. Bezeichnung Programmstelle


104 BWA-Form BWA Nr.1 Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner BWA Nr.1 | Basisdaten | Liste BWA-Form
105 Wareneinsatz Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA | Ordner BWA Nr.1
| Basisdaten | Liste Wareneinsatz
106 Wertermittlung Vorjahr / Ausgabezeitpunkt Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte BWA | Ordner BWA Nr.1 | Basisdaten | Listen VJ-Wertermittlung und
Ausgabezeitpunkt
210-212 BWA Nr. 2 analog BWA Nr. 1
213-215 BWA Nr. 3 analog BWA Nr. 1
215-218 BWA Nr. 4 analog BWA Nr. 1
219-221 BWA Nr. 5 analog BWA Nr. 1
222-224 BWA Nr. 6 analog BWA Nr. 1
225-227 BWA Nr. 7 analog BWA Nr. 1
228-230 BWA Nr. 8 analog BWA Nr. 1
231-233 BWA Nr. 9 analog BWA Nr. 1
234-236 BWA Nr. 10 analog BWA Nr. 1
340 Grundauswertungen Umfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | Grundauswertungen/Vergleichs-BWA | Listen <Grundauswertungen>
440 Grundauswertungen Anzahl Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | Grundauswertungen/Vergleichs-BWA | Listen Anzahl
<Grundauswertungen>
341 Vergleichs-BWA Umfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | Grundauswertungen/Vergleichs-BWA | Listen <Vergleichs-BWA>
441 Vergleichs-BWA Anzahl Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | Grundauswertungen/Vergleichs-BWA | Listen Anzahl <Vergleichs-
BWA>
328 Chefübersichten Umfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | Chefübersichten | Listen <Chefübersichten>
428 Chefübersichten Anzahl Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | Chefübersichten | Listen Anzahl <Chefübersichten>
330 Standardgrafiken Umfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | Grafikart/Grafiken | Grafikart S, Listen <Grafiken>
430 Standardgrafiken Anzahl Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | Grafikart/Grafiken | Grafikart S, Listen Anzahl <Grafiken>
331 Individuelle Grafiken Umfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
BWA | Ordner <BWA Nr.> | Grafikart/Grafiken | Grafikart I, Listen <Grafiken>
431 Individuelle Grafiken AnzahlStammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | Grafikart/Grafiken | Grafikart I, Listen Anzahl <Grafiken>
332 Auswertungen zum BKB Umfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
BWA | Ordner <BWA Nr.> | BKB, BWA-Report ... | Listen <Auswertungen zum BKB>
432 Auswertungen zum BKB Anzahl Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
BWA | Ordner <BWA Nr.> | BKB, BWA-Report ... | Listen Anzahl <Auswertungen zum
BKB>
342 BWA-Report UmfangStammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA | Ordner
<BWA Nr.> | BKB, BWA-Report ... | Liste BWA-Report
442 BWA-Report Anzahl Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA | Ordner
<BWA Nr.> | BKB, BWA-Report ... | Listen Anzahl BWA-Report
344 BWA-Betriebsvergleich Umfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
BWA | Ordner <BWA Nr.> | BKB, BWA-Report ... | Liste BWA-Betriebsvergleich
444 BWA-Betriebsvergleich Anzahl Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
BWA | Ordner <BWA Nr.> | BKB, BWA-Report ... | Listen Anzahl BWA-Betriebsvergleich
345 Prognose-BWA Umfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | BKB, BWA-Report ... | Listen <Prognose BWA>
445 Prognose-BWA Anzahl Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | BKB, BWA-Report ... | Listen Anzahl <Prognose BWA>
348 BWA-Nachweise Umfang Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | BWA-Nachweise, weitere Kennziffern | Listen <Nachweise>
448 BWA-Nachweise Anzahl Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | BWA-Nachweise, weitere Kennziffern | Listen Anzahl <Nachweise>
350 Vorläufigkeitsvermerk Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BWA |
Ordner <BWA Nr.> | BWA-Nachweise, weitere Kennziffern | Liste Vorläufigkeitsvermerk
360 Groß-/Kleinschreibung bei individuellen BWA-Texten Stammdaten |
Mandantendaten | Registerkarte BWA | Unterdrückung der Berater-Adressdaten / Groß-
/Kleinschreibung | Liste Groß-/Kleinschreibung
361 Unterdrückung der Berater-Adressdaten Stammdaten | Mandantendaten |
Registerkarte BWA | Unterdrückung der Berater-Adressdaten / Groß-/Kleinschreibung | Liste
Druck der Berater-Adressdaten
365 Konsolidierungs-Kennzeichen BWA Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte
BWA | Konsolidierte BWA | Liste und Felder

3. a) – 6 Bilanz-Stammdaten

Stammdaten Bilanz ändern

So gelangen Sie zur Registerkarte BILANZ


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Mandantendaten.
Sie erhalten ein Register mit verschiedenen Registerkarten.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte BILANZ.
Sie erhalten die Eingabemaske(n) mit den Eingabefeldern.

In der Registerkarte BILANZ geben Sie die für die Jahresabschlusserstellung notwendigen
Bilanz-Stammdaten ein (ggfs. getrennt für Handels- und Steuerbilanz bzw. andere
Abschlusszwecke).

Erstellung von Steuerbilanzen

Exkurs: Erstellung von Steuerbilanzen

Sie können für einen Mandanten parallel eine Handels- und eine Steuerbilanz erstellen.
Grundlage für die Steuerbilanz bilden die Werte der Handelsbilanz (Buchungen des
laufenden Geschäftsbetriebes und Abschlussbuchungen). Die zur Handelsbilanz
abweichenden Steuerbilanzbuchungen werden im Vorlauf Steuerbilanzbuchungen erfasst
und wirken sich nur auf die entsprechenden Steuerbilanz-Auswertungen aus. Zur
Unterscheidung sind die Steuerbilanz-Auswertungen am Bildschirm durch einen blauen
Balken am linken Rand gekennzeichnet. Die Programmverbindungen können wahlweise mit
Handels- oder Steuerbilanzwerten durchgeführt werden.

Um die Erstellung der Steuerbilanz festzulegen, klicken Sie unter Stammdaten |


Mandantendaten | Registerkarte BILANZ auf die Schaltfläche Handels- und Steuerbilanz.
Anschließend können Sie im Dialogbuchen gesonderte Vorläufe für Steuerbilanzbuchungen
anlegen und somit die entsprechenden steuerbilanziellen Auswertungen ausgeben. Beachten
Sie, dass diese Einstellung nicht rückgängig gemacht werden kann.
Bei der Saldenübergabe können Sie EB-Werte für die Handelsbilanz oder für die
Steuerbilanz übergeben.
Checkliste Erstellung Handels- und Steuerbilanz (Link, separate doc-Datei)

Erfassung von Steuerbilanzbuchungen

Im Dialogbuchen können Sie die Steuerbilanzbuchungen in eigenen Vorläufen erfassen. Sie


legen dazu im Dialogfenster Vorlauf anlegen Vorläufe für den Buchungstyp
Steuerbilanzbuchungen an. Diese Buchungen werden dann auch in Auswertungen gesondert
ausgewiesen. Entsprechend werden auch beide Bilanzposten (handelsrechtlicher und
steuerrechtlicher Posten) angezeigt. In der Anzeige des Kontoblatts werden die Buchungen
des Steuerbilanzvorlaufs zusätzlich zu den handelsrechtlichen Buchungen angezeigt.

Im Dialogfenster Dialogbuchen erkennen Sie den Buchungstyp an der Vorlaufbezeichnung


SB..., am Symbol sowie am blauen Balken am linken Rand des Dialogfensters.

Kennzeichnung bei den Steuerbilanzauswertungen

Für die Jahresabschlussauswertungen Bilanz, Kontennachweis zur Bilanz, Bilanz nach


Konten können Sie einen individuellen Text erfassen, der statt des Textes Bilanz erscheint.
Die Erfassung erfolgt unter Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BILANZ im
Ordner Bestimmung des Abschlusses im Feld Beschreibender Text für Bilanz.
Sie können analog der handelsbilanziellen Auswertungen auch steuerbilanzielle
Jahresabschlussauswertungen ausgeben. Unter Auswertungen | Steuerbilanz finden Sie die
entsprechenden Menüpunkte. Die Auswertungen selbst sind durch einen blauen Balken am
linken Rand des Dialogfensters als steuerbilanzielle Auswertungen gekennzeichnet.

Erstellung von Jahresabschlüssen für unterschiedliche Abschlusszwecke

Exkurs: Erstellung von Jahresabschlüssen für unterschiedliche Abschlusszwecke


Sie können bei der Jahresabschlusserstellung parallel zwei Abschlüsse für unterschiedliche
Zwecke definieren (z.B. aufbauend auf der Handelsbilanz zusätzlich einen IAS/IFRS-
Abschluss erstellen). Sie legen für Abschlusszweck 1 und Abschlusszweck 2 die fachliche
Bedeutung fest.
Der Abschlusszweck 1 beinhaltet die Buchungen des laufenden Geschäftsbetriebes sowie
die allgemeinen Abschlussbuchungen.

Der Abschlusszweck 2 beinhaltet die Werte des Abschlusszweckes 1. Zusätzlich werden die
Werte des Buchungstyps Buchungen Abschlusszweck 2 berücksichtigt. Diese Buchungen
sind für Sachverhalte vorgesehen, die aus den unterschiedlichen
Rechnungslegungsvorschriften resultieren. Umsatzsteuerrelevante Buchungen und
Buchungen auf Geld- und Personenkonten sind bei den speziellen Buchungen für den
Abschlusszweck 2 nicht möglich.

Grundlage für den Abschlusszweck 2 bilden die Werte, die für den Abschlusszweck 1
erfasst wurden (Buchungen des laufenden Geschäftsbetriebes und Abschlussbuchungen).
Die zum Abschlusszweck 1 abweichenden Buchungen Abschlusszweck 2 werden im
Vorlauf SB erfasst und wirken sich nur auf die entsprechenden Auswertungen
Abschlusszweck 2 aus. Zur Unterscheidung sind die Auswertungen für Abschlusszweck 2
am Bildschirm durch einen blauen Balken am linken Rand gekennzeichnet. Die
Programmverbindungen können wahlweise mit den Werten für beide Abschlusszwecke
durchgeführt werden.
Um mehrere Abschlusszwecke festzulegen, klicken Sie unter Stammdaten | Mandantendaten
| Registerkarte BILANZ auf die Schaltfläche andere Abschlusszwecke. Anschließend
können Sie im Dialogbuchen gesonderte Vorläufe für Buchungen für den Abschlusszweck 2
anlegen und somit die entsprechenden Auswertungen ausgeben.

Beachten Sie, dass diese Einstellung nicht rückgängig gemacht werden kann.

Erfassung von Buchungen Abschlusszweck 2

Im Dialogbuchen können Sie die Buchungen für Abschlusszweck 2 in eigenen Vorläufen


erfassen. Sie legen dazu im Dialogfenster Vorlauf anlegen Vorläufe für den Buchungstyp SB
an. Diese Buchungen werden dann auch in Auswertungen gesondert ausgewiesen.
Entsprechend werden auch beide Bilanzposten angezeigt. In der Anzeige des Kontoblatts
werden die Buchungen des Vorlaufs für Abschlusszweck 2 zusätzlich zu den Buchungen für
Abschlusszweck 1 angezeigt.

Im Dialogfenster Dialogbuchen erkennen Sie den Buchungstyp an der Vorlaufbezeichnung


SB..., am Symbol sowie am blauen Balken am linken Rand des Dialogfensters.

Kennzeichnung bei den Auswertungen

Für die Jahresabschlussauswertungen Bilanz, Kontennachweis zur Bilanz, Bilanz nach


Konten können Sie einen individuellen Text erfassen, der statt des Textes Bilanz erscheint.
Die Erfassung erfolgt unter Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte BILANZ im
Ordner Bestimmung des Abschlusses im Feld Beschreibender Text für Bilanz.

Sie können getrennt für beide Abschlusszwecke die Jahresabschlussauswertungen ausgeben.


Unter Auswertungen | Abschlusszweck 1 und Auswertungen | Abschlusszweck 2 finden Sie
die entsprechenden Menüpunkte. Die Auswertungen für den Abschlusszweck 2 sind durch
einen blauen Balken am linken Rand des Dialogfensters gekennzeichnet.

i Wichtiger organisatorischer Hinweis zur Hilfe

In der Hilfe werden die Begriffe Abschlusszweck 1 und 2 in der Regel nicht
verwendet. Wenn Sie andere Abschlusszwecke geschlüsselt haben, wird im Hilfetext
anstelle "Abschlusszweck 1" der Begriff "Handelsbilanz", anstelle "Abschlusszweck
2" der Begriff "Steuerbilanz" verwendet.

Informationen zur Registerkarte BILANZ

Exkurs: Informationen zur Registerkarte BILANZ

In der Registerkarte BILANZ überprüfen oder geben Sie die Stammdaten für die
Jahresabschlusserstellung ein. Die Daten sind erforderlich, um für den Mandanten eine
Bilanz aufstellen zu können.
Wenn Sie neben der Handelsbilanz auch die Steuerbilanz erstellen, klicken Sie auf die
Schaltfläche Handels- und Steuerbilanz. Sie können dann getrennt für Handels- und
Steuerbilanz in zwei Erfassungsmasken die Bestimmung und die Grundlagen des
Abschlusses festlegen.
Erstellung von Steuerbilanzen (=Link)
Checkliste zur Erstellung von Handels- und Steuerbilanz (=Link)
Sie können auch parallel zwei Abschlüsse für unterschiedliche Zwecke erstellen (z.B.
aufbauend auf der Handelsbilanz einen IAS/IFRS-Abschluss). Dazu klicken Sie auf die
Schaltfläche andere Abschlusszwecke.
Erstellung von Jahresabschlüssen für unterschiedliche Abschlusszwecke(=Link)
Die Eingabefelder besitzen folgende Bedeutung:

Art der Abschlussarbeiten:

Die Abschlussart bestimmt, wie im Jahresabschluss die Saldobildung erfolgt. In der


standardmäßig eingestellten Schlussbilanz wird das gesamte Wirtschaftsjahr berücksichtigt.
Bei der Eröffnungsbilanz werden nur die Konten mit den Eröffnungsbilanzwerten
berücksichtigt. Für die Erstellung einer Zwischenbilanz werden die Monate bis einschließlich
dem Monat berücksichtigt, wie er im Feld Grundlage ist Buchführung bis Monat festgelegt
ist. Bei letzterer Einstellung ist der Zwischenbilanz-Monatsletzte die im Belegdatum
höchstmögliche Datumseingabe. Alle Buchungen werden diesem Monat zugeordnet.

Das Deckblatt für Abschlussauswertungen wird in Abhängigkeit der Abschlussart


entsprechend voreingestellt.

i BMELV-Jahresabschluss bei SKR 14

Beim BMELV-Jahresabschluss ist bei Erstellung einer Eröffnungs- oder


Zwischenbilanz die Ausgabe des Anlagenspiegels möglich. Der Auswertungsumfang
umfasst hier alle möglichen Auswertungen.

Grundlage ist Buchführung bis Monat

Wenn als Art der Abschlussarbeiten die Zwischenbilanz gewählt wurde, muss in diesem Feld
der Monat festgelegt werden, bis zu dem Buchungen berücksichtigt werden sollen. Der
Zwischenbilanz-Monatsletzte ist die im Belegdatum höchstmögliche Datumseingabe. Alle
Buchungen werden diesem Monat zugeordnet. Der höchste bebuchte Monat wird bei der
Eingabe vorbelegt.

Bei abweichendem Wirtschaftsjahr und bei Monatsbeginn ungleich Monatserstem werden die
Monate um eine Jahresangabe ergänzt.

Vorjahreswerte

Für die Anzeige der Auswertungen im Jahresabschluss werden als Vergleichswerte die Werte
des Vorjahres benötigt. Die Vorjahreswerte werden grundsätzlich aus dem integrierten
Bestand des Vorjahres ermittelt. Wenn im Vorjahr die Jahresabschlusserstellung mit
getrennten Beständen erfolgt und diese Buchungen nicht in die Buchführung übergeben
werden sollen (z.B. bei Erstellung von Zwischenbilanzen), können Sie festlegen, dass die
Vorjahresvergleichswerte aus dem getrennten Bestand des Vorjahres verwendet werden.

Beschreibender Text für Bilanz

Wenn Sie Handels- und Steuerbilanz (bzw. Abschlusszweck 1 und 2) geschlüsselt haben,
können Sie getrennt für die Abschlusszwecke einen Text erfassen, der dann auf den
Jahresabschluss-Auswertungen (Bilanz, Kontennachweis zur Bilanz, Bilanz nach Konten)
gedruckt wird. Der Text Bilanz wird durch einen individuell erfassten Text ersetzt.

Gesellschaftsform

Über die Gesellschaftsform werden die Auswahlmöglichkeiten für weitere bilanzrelevante


Eingabefelder gesteuert. Dies sind die passende Zuordnungstabelle sowie die
Auswertungssteuerungsdaten. Daneben werden durch die Gewinnermittlungsart die
Einstellungen für die Schnittstellen zu den Programmen für die Steuerermittlung sowie zum
Programm Rechnungsschreibung und Kostenkontrolle ermittelt.

Ein Freiberufler sollte hier auch tatsächlich "Freiberufler" wählen, insbesondere wenn mit
individuellen oder Kanzlei-Zuordnungstabellen gearbeitet wird. Eine
Partnerschaftsgesellschaft wird bei individuellen bzw. Kanzlei-Zuordnungstabellen als
Freiberufler interpretiert.

Wenn für die Gesellschaftsform keine Eingabe erfolgt, wird im Folgenden ein
Einzelunternehmen unterstellt. Wenn ein Wechsel zwischen Kapital- und
Nichtkapitalgesellschaft vorgenommen wird, werden nicht passende Einträge in den
Zuordnungstabellen und Auswertungssteuerungsdaten geleert.

Zuordnungstabelle

Die Zuordnungstabelle (ZOT) bestimmt den Aufbau und die Gliederung des
Jahresabschlusses. Individuelle Anpassungen können über die Schlüsselung einer
individuellen ZOT bzw. Kanzlei-ZOT vorgenommen werden. Eine individuelle oder Kanzlei-
ZOT legen Sie unter Stammdaten | Zuordnungstabelle an.

Die Auswahlmöglichkeiten für die Standard-ZOT werden durch die Gesellschaftsform sowie
den zu Grunde liegenden Standardkontenrahmen bestimmt.

i Alle Versionen anzeigen

Im Regelfall werden nur die aktuellen Zuordnungstabellen angezeigt (höchste


Versionsnummer). Wenn Sie mit einer älteren Version der Zuordnungstabelle arbeiten
möchten, müssen Sie das Kontrollkästchen Alle Versionen anzeigen aktivieren. Es
werden dann in der Liste alle am PC vorhandenen Versionen der Zuordnungstabelle
zur Auswahl angeboten. Dieses Kontrollkästchen muss auch aktiviert werden, wenn
Sie in der Mandantenverwaltung eine Zuordnungstabelle mit älterer Versionsnummer
gewählt haben (es wird automatisch immer die aktuellste Version verwendet!).

Auswertungssteuerungsdaten

Die Auswertungssteuerungsdaten (ASD) bestimmen den Auswertungsumfang und die


Gestaltung der Jahresabschlussauswertungen im Rahmen der Zuordnungstabelle. Individuelle
Anpassungen können über die Schlüsselung von individuellen ASD bzw. Kanzlei-ASD
vorgenommen werden. Einen individuellen oder Kanzlei-ASD legen Sie unter Stammdaten |
Auswertungssteuerungsdaten an.

Die Auswahlmöglichkeiten für die Standard-ASD werden durch die Wahl der
Zuordnungstabelle sowie der Gesellschaftsform bestimmt.
Schnittstellenfunktionsplan

Der Schnittstellenfunktionsplan (SSFP) steuert die Wertübergaben zu den Steuerprogrammen


sowie zum Programm Rechnungsschreibung und Kostenkontrolle. Individuelle Anpassungen
können über die Schlüsselung von individuellen SSFP bzw. Kanzlei-SSFP vorgenommen
werden. Einen individuellen oder Kanzlei-SSFP legen Sie unter Stammdaten |
Schnittstellenfunktionsplan an.

Die Wahl des SSFP ist abhängig vom zu Grunde liegenden SKR. Für die SKR 01, 02, 03, 04,
07 (Österreich), 14 (Land- und Forstwirtschaft, ab Buchungsjahr 2004), 45 (ab Buchungsjahr
2002), 80 und 81 stehen Standard-Schnittstellenfunktionspläne zur Verfügung.

Bei Verwendung von anderen SKR's (z.B. bei Verwendung von SKR 00, SKR 99 oder
speziellen Kontenrahmen für Branchenlösungen) muss ein individueller SSFP angelegt
werden.

So geben Sie die Bilanzstammdaten ein

1 Um für steuerbilanzielle Auswertungen Buchungen erfassen zu können, klicken Sie


auf die Schaltfläche Handels- und Steuerbilanz.

Sie erhalten getrennte Erfassungsmasken für die Handels- und Steuerbilanz und können in
den Ordnern Bestimmung des Abschlusses und Grundlagen des Abschlusses die Stammdaten
erfassen.

2 Um für unterschiedliche Zwecke (z.B. IAS/IFRS) einen Abschluss erstellen zu


können, klicken Sie auf die Schaltfläche andere Abschlusszwecke.

Sie erhalten das Dialogfenster Abschlusszwecke festlegen.

3 Wählen Sie aus der Liste Art der Abschlussarbeiten:, wie im Jahresabschluss die
Saldobildung erfolgen soll (Eröffnungsbilanz, Zwischenbilanz, Schlussbilanz). Vorbelegt ist
die Schlussbilanz.
4 Wenn Sie als Abschlussart die Zwischenbilanz gewählt haben, legen Sie in der Liste
Grundlage ist Buchführung bis Monat: den Monat fest, für den die Zwischenbilanz aufgestellt
werden soll. Voreingestellt ist der höchste bebuchte Monat des Wirtschaftsjahres.
5 Wählen Sie aus der Liste Vorjahreswerte, ob und auf welcher Basis (getrennter oder
integrierter Bestand) die Vorjahreswerte für die Erstellung von Auswertungen verwendet
werden sollen.

6 Wählen Sie aus der Liste die Gesellschaftsform bzw. die Gewinnermittlungsart des
Mandanten. Sie dient als Basis für die Auswahlmöglichkeiten der folgenden Stammdaten
(Zuordnungstabelle, Auswertungssteuerungsdaten, von der Gewinnermittlungsart abhängige
Einstellungen bei Programmschnittstellen und der Bilanzpostenanzeige). Erfolgt in diesem
Feld keine Eingabe, wird ein Einzelunternehmen angenommen.
7 Wählen Sie die gewünschte Zuordnungstabelle (ZOT) aus der Liste. Die
Versionsübersicht wird in Abhängigkeit des für den Mandanten ausgewählten SKRs sowie
gegebenenfalls der angegebenen Gesellschaftsform aufgebaut. Wenn Sie das Feld Alle
Versionen anzeigen aktiv setzen, werden neben der aktuellsten Version der ZOT auch ältere
Versionen zur Auswahl angeboten. Zur Anzeige kommen nur solche Zuordnungstabellen, die
am PC gespeichert sind.

8 Wählen Sie die gewünschten Auswertungssteuerungsdaten (ASD) aus der Liste. Wenn
Sie vorher eine Standard-ZOT ausgewählt haben, wird nur derjenige ASD angezeigt, der zur
vorher eingegebenen ZOT passt. Bei Auswahl von individuellen oder Kanzlei-ASD findet der
Abgleich ZOT/ASD nicht statt.
9 Wählen Sie den gewünschten Schnittstellenfunktionsplan (SSFP) aus der Liste. Da der
SSFP vom ausgewählten Standardkontenrahmen (SKR) abhängt, werden nur die zum
jeweiligen SKR passenden Schnittstellenfunktionspläne zur Auswahl angeboten.

10 Um ein Protokoll für die Eingaben auszugeben, klicken Sie auf die Schaltfläche
Protokoll.

Sie erhalten das MAD/MPD-Protokoll mit den Stammdaten des Mandanten, das Sie auch
drucken können.

11 Um die Eingaben für eine Erfassungsmaske zu speichern, klicken Sie auf


Übernehmen.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten bleibt geöffnet.

12 Um die Bearbeitung der Stammdaten abzuschließen, klicken Sie auf OK.

Die Eingaben werden gespeichert; das Register Mandantendaten wird geschlossen.

Informationen zur Registerkarte BILANZ

(s. o. Exkurs)

Erstellung von Steuerbilanzen

(s. o. Exkurs)

Checkliste zur Erstellung der Handels- und Steuerbilanz

(s. separate doc-Datei)

Erstellung von Jahresabschlüssen für unterschiedliche Abschlusszwecke

(s. o. Exkurs)

3. b) Banken / Zahlungsbedingungen

Bankenliste bearbeiten

So gelangen Sie zur Bankenübersicht


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Banken.
Sie erhalten die Übersicht Banken, in der Sie die Bankverbindungen des Mandanten
bearbeiten.
In der Bankenliste werden alle Bankverbindungen (max. 99 Banken) des Mandanten
angezeigt. Diese werden mit einer Bankennummer, die Sie ändern können, verwaltet.

Sie können für die Bearbeitung der Liste die allgemeinen Funktionen Bildschirmanzeige und
Export in die Windows-Zwischenablage nutzen.

So bearbeiten Sie die Bankenübersicht

1 Um eine neue Bankverbindung anzulegen, geben Sie im Feld Banken-Nr. eine noch
nicht verwendete Bankennummer ein.

--ODER--

Klicken Sie auf die Schaltfläche Zeile leeren.

Es wird die nächste, nicht verwendete Bankennummer vorgeschlagen.

2 Geben Sie in den Feldern Bankleitzahl, Bankbezeichnung und Bankkontonummer die


Bankverbindung ein.

--ODER--

Klicken Sie neben dem Feld Bankleitzahl auf das Symbol (Pfeil nach unten mit Strich)

Sie erhalten das Dialogfenster Kreditinstitut auswählen. Sie können dort nach der
gewünschten Bank suchen und diese mit der Bankleitzahl und Bankbezeichnung übernehmen.

3 Wählen Sie ggfs. in der Liste ein Länderkennzeichen, wenn die Bankverbindung vom
Nationalen Recht abweicht.
4 Um für eine Bankverbindung weitere Bankstammdaten zu erfassen, markieren und
übernehmen Sie die Bank und klicken auf die Schaltfläche Details.

--ODER--

Doppelklicken Sie in der Liste auf die Bankverbindung.

Sie erhalten das Register Bankstammdaten, in dem Sie in den Registerkarten Bankangaben
und Zahlungsvorschlag weitere Angaben tätigen können.

5 Um für eine vorhandene Bankverbindung die Daten zu ändern, markieren Sie in der
Liste die Bankverbindung.

Die Daten stehen in der Erfassungszeile und können geändert werden. Sie können auch die
Bankennummer ändern.

6 Um eine vorhandene Bankverbindung zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche


Bank löschen.

Alle Angaben zur Bank werden gelöscht.


7 Um eine erfasste oder geänderte Bankverbindung zu speichern, klicken Sie auf die
Schaltfläche Übernehmen.

Exkurs: Auswertungen am Bildschirm anzeigen und individuell gestalten

Für die Anzeige der ausgewählten Auswertung auf dem Bildschirm stehen Ihnen
Hilfsfunktionen zur Verfügung: Einsatz der Bildlaufpfeile, Suchfunktionen,
Spaltenbearbeitung (Veränderung der Spaltenbreite und Reihenfolge, Ausblenden von
Spalten).

So zeigen Sie die Auswertung an und konfigurieren Sie die Spalten

1 Um Informationen zu sehen, die sich nicht im sichtbaren Bildschirmbereich befinden,


betätigen Sie in den Bildlaufleisten die entsprechenden Bildlaufpfeile bzw. Bildlauffelder.
Sie können auch die Pfeiltasten der Tastatur verwenden.

Die Bildschirmansicht wird dynamisch angepasst.

2 Um ein bestimmtes Anzeigefeld zu suchen, wählen Sie Bearbeiten | Suchen oder


rufen Sie über die Tastenkombination Strg + U bzw. mit dem Symbol (=Fernglas) eine
Suchfunktion auf.

Sie erhalten das Dialogfenster Suchen, in dem Sie aus einer Liste die Suchspalte und
anschließend einen Suchbegriff auswählen.

--ODER--

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle des Namens einer
Spaltenbeschriftung.

Es öffnet sich ein Kontextmenü mit den Einträgen Suche starten und Weitersuchen.

3 Wählen Sie Suche starten.

Sie erhalten ein Fenster, in dem Sie den Suchbegriff eingeben. Bestätigen Sie die Eingabe
mit OK.

Die Auswertungszeile mit dem eingegebenen Suchbegriff der jeweiligen Spalte ist markiert.

4 Um die Spaltenbreite zu ändern, bewegen Sie den Cursor mit der Maustaste an den
Rand des Namens einer Spaltenbeschriftung, bis sich das Aussehen der Cursors ändert.
Ziehen Sie dann mit der linken Maustaste den Cursor nach rechts oder links, bis die
Spaltenbreite Ihren Vorstellungen entspricht.
5 Um in der Auswertung die Spaltenreihenfolge zu ändern oder Spalten auszublenden,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle des Namens einer
Spaltenbeschriftung.

Sie erhalten das Kontextmenü.

6 Wählen Sie im Kontextmenü Einstellungen Liste.


Sie erhalten das Register Einstellungen Liste, in dem Sie in der Registerkarte Liste
formatieren die Spaltenreihenfolge ändern oder vorhandene Spalten ausblenden können.

--ODER--

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Spaltenbeschriftung. Halten Sie die linke
Maustaste gedrückt und schieben Sie den Mauscursor, der nun ein zusätzliches Symbol
erhält, bis zur Spalte, vor der Sie die Spalte wieder einfügen möchten. Lassen Sie die linke
Maustaste los.

Die Spalte wird an die neue Stelle verschoben.

7 Um die getroffenen Listen- und Spalteneinstellungen aufzuheben, öffnen Sie mit der
rechten Maustaste an einer beliebigen Stelle der Spaltenbeschriftung das Kontextmenü und
wählen Sie Einstellungen zurücksetzen.

Die Spalten werden in ihrer ursprünglichen Breite und Reihenfolge angeordnet.

Exkurs: Inhalt von Auswertungen in die Windows-Zwischenablage bereitstellen

Sie können den Inhalt der Auswertung für die weitere Bearbeitung in die Windows-
Zwischenablage kopieren. Sie können den Inhalt über Einfügen in einem anderen Windows-
Programm (z.B. EXCEL) bereitstellen und dort weiterbearbeiten.

So stellen Sie den Inhalt der angezeigten Auswertung bereit


Voraussetzung

Um die Daten einer Auswertung in die Windows-Zwischenablage stellen zu können, müssen


Sie für den Mandanten im Bearbeitungsmenü die gewünschte Auswertung am Bildschirm
anzeigen.

1 Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Auswertung auf eine beliebige Stelle.

Sie erhalten ein Kontextmenü mit verschiedenen Einträgen.

2 Um den kompletten Inhalt der Auswertung in die Windows-Zwischenablage für die


weitere Bearbeitung bereitzustellen, wählen Sie Kopieren | Alles.

Der komplette Inhalt der angezeigten Auswertung wird in die Zwischenablage kopiert.

3 Um nur den Inhalt des am Bildschirm sichtbaren Bereichs der Auswertung in die
Windows-Zwischenablage für die weitere Bearbeitung bereitzustellen, wählen Sie Kopieren
| sichtbaren Bereich.

Der Inhalt des am Bildschirm sichtbaren Bereichs der angezeigten Auswertung wird in die
Zwischenablage kopiert.

4 Um nur den markierten Datensatz der Auswertung (z.B. markierte Zeile) in die
Windows-Zwischenablage für die weitere Bearbeitung bereitzustellen, wählen Sie Kopieren
| aktuellen Datensatz.
Der Inhalt des markierten Datensatzes der angezeigten Auswertung wird in die
Zwischenablage kopiert.

5 Um die markierten Datensätze der Auswertung (z.B. markierte Zeilen) in die


Windows-Zwischenablage für die weitere Bearbeitung bereitzustellen, wählen Sie Kopieren
| Ausgewählte Sätze. Diese Option steht nur bei Listen zur Verfügung, in denen eine
Mehrfachauswahl möglich ist.

Der Inhalt der markierten Datensätze der angezeigten Auswertung wird in die
Zwischenablage kopiert.

Bankstammdaten erfassen

So gelangen Sie zum Register Bankstammdaten


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Banken.
Sie erhalten die Übersicht Banken, in der Sie die Bankverbindungen des Mandanten
bearbeiten.
3 Markieren Sie eine Bankverbindung und klicken Sie auf die Schaltfläche Details.
--ODER--
Doppelklicken Sie in der Liste auf eine Bankverbindung.
Sie erhalten das Register Bankstammdaten, in dem Sie in den Registerkarten Bankangaben
und Zahlungsvorschlag weitere Angaben tätigen können.

Im Register Bankstammdaten machen Sie weitere Angaben zu den Bankverbindungen des


Mandanten.

So erfassen Sie weitere Bankstammdaten

1 Geben Sie in der Registerkarte Bankangaben in den Feldern IBAN, SWIFT/BIC und
Kundennummer ggfs. Daten ein.

Diese Angaben sind zur Nutzung des Zahlungsverkehrs relevant.

2 Geben Sie im Feld FIBU-Konto das Sachkonto der Bankverbindung ein.

--ODER--

Klicken Sie neben dem Feld auf das Symbol .

Sie erhalten das Dialogfenster Kontenauswahl, in dem Sie das gewünschte Konto suchen und
auswählen können.

3 Um Einstellungen zu Bankkontoumsätzen festzulegen, klicken Sie auf die Schaltfläche


Einstellungen Bankkontoumsätze.

Sie erhalten das Register Einstellungen Bankkontoumsätze.

4 Um Angaben für den Zahlungsvorschlag zu erfassen, klicken Sie auf die Registerkarte
Zahlungsvorschlag und geben in den Feldern die entsprechenden Daten ein.
5 Um für die Felder Transitkonto Debitor bzw. Transitkonto Kreditor ein Bankkonto der
Bankverbindung auszuwählen, geben Sie das Konto ein oder klicken Sie neben dem
jeweiligen Feld auf das Symbol .

Sie erhalten das Dialogfenster Kontenauswahl, in dem Sie das gewünschte Konto suchen und
auswählen können.

6 Um die Bankangaben zu speichern, klicken Sie auf OK.

Zahlungsbedingungsliste bearbeiten

So gelangen Sie zur Übersicht Zahlungsbedingungen


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Zahlungsbedingungen.
Sie erhalten die Übersicht Zahlungsbedingungen, in der Sie die Zahlungsbedingungen des
Mandanten mit ihrer Bezeichnung und dem Fälligkeitstyp bearbeiten.

In der Zahlungsbedingungsliste werden alle Zahlungsbedingungen des Mandanten mit ihrer


Bezeichnung und dem Fälligkeitstyp angezeigt. Die Zahlungsbedingungen werden über eine
laufende Nummer verwaltet. Sie können Bedingungen von Nummer 10 bis 97 anlegen.

Sie können für die Bearbeitung der Liste die allgemeinen Funktionen Bildschirmanzeige und
Export in die Windows-Zwischenablage nutzen.

So bearbeiten Sie die Zahlungsbedingungsliste

1 Um eine neue Zahlungsbedingung anzulegen, geben Sie im Feld Zahlungsbedingungs-


Nr. eine noch nicht verwendete Nummer (zwischen 10 und 97) ein.

--ODER--

Klicken Sie auf die Schaltfläche Zeile leeren.

Es wird die nächste, nicht verwendete Nummer vorgeschlagen.

2 Geben Sie die Bezeichnung für die Zahlungsbedingung ein.


3 Wählen Sie aus der Liste Fälligkeitstyp, ob die Zahlungsbedingung in Tagen oder mit
Datum erstellt werden soll.
4 Klicken Sie auf die Schaltfläche Details.

--ODER--

Doppelklicken Sie in der Liste auf die Zahlungsbedingung.

Sie erhalten das Dialogfenster Zahlungsbedingungen, in dem Sie weitere Angaben machen.

5 Um für eine vorhandene Zahlungsbedingung die Daten zu ändern, markieren Sie die
Zahlungsbedingung.

Die Daten stehen in der Erfassungszeile und können geändert werden bzw. über die
Schaltfläche Details weiter bearbeitet werden.
6 Um eine vorhandene Zahlungsbedingung zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Zahlungsbedingung löschen.

Alle Angaben werden gelöscht.

7 Um eine erfasste oder geänderte Zahlungsbedingung zu speichern, klicken Sie auf die
Schaltfläche Übernehmen.

Zahlungsbedingung mit Typ Fälligkeit in Tagen erfassen

Eine Zahlungsbedingung als Typ Fälligkeit in Tagen ermittelt die Fälligkeit über die Angabe
von Tagewerten.

Beispiel: Als Tagewert für die Nettofälligkeit geben Sie 14 Tage ein, 5,00 % Skonto wird 7
Tage gewährt. Eine Rechnung mit Datum 10.07. ist somit am 24.07. nettofällig, am 17.07.
skontofällig.

So erfassen Sie eine Zahlungsbedingung mit Fälligkeitstyp in Tagen

Voraussetzung

In der Regel sind die Felder Zahlungsbedingungs.-Nr., Bezeichnung sowie Fälligkeit durch
die Eingaben in der Liste Zahlungsbedingungen bereits korrekt vorbelegt.

1 Ändern Sie ggfs. die Zahlungsbedingungs-Nr., die Bezeichnung sowie aktivieren Sie
den Schaltknopf Fälligkeit in Tagen.
2 Geben Sie im Feld ohne Abzug fällig innerhalb von einen Tagewert zur Festlegung
der Nettofälligkeit ein.

Dieses Feld kann maximal dreistellig sein.

3 Erfassen Sie eine erste und ggfs. eine zweite Skontofälligkeit. Geben Sie jeweils einen
Prozentsatz und einen Tagewert für die Skontoziehung ein.

Für den Tagewert stehen drei Stellen zur Verfügung. Die Anzahl der Tage für Skontofälligkeit
1 muss kleiner sein als die Tage für Skontofälligkeit 2. Den Prozentsatz geben Sie mit
maximal zwei Vorkomma- und zwei Nachkommastellen an.

4 Um die Eingaben zu speichern, klicken Sie auf OK.

Sie erhalten die Liste der Zahlungsbedingungen.

Zahlungsbedingung mit Typ Fälligkeit mit Datum erfassen

Eine Zahlungsbedingung als Typ Fälligkeit mit Datum ermittelt die Fälligkeit auf Grund von
festen Datumsangaben. Dabei stehen bis zu drei Fälligkeitszeiträume (Fälligkeit 1-3) zur
Verfügung, mit denen abhängig vom Rechnungsdatum Skonto- und Nettofälligkeit als
Datumsangabe definiert werden können.

Beispiel:
Als Fälligkeit 1 legen Sie fest, dass eine Rechnungsbuchung mit einem Rechnungsdatum bis
zum 15. des Monats am 15. des Folgemonats nettofällig ist, am 31. des aktuellen Monats mit
5,00 % skontofällig.

Unter Fälligkeit 2 sind Posten, die mit einem Rechnungsdatum bis zum 31. des Monats
eingebucht werden, am 31. des Folgemonats nettofällig, am 15. des Folgemonats skontofällig.

i Datum wird automatisch korrigiert

Beachten Sie, dass Datumsangaben auf einen Monatsletzten, die für einen Monat nicht
gültig sind, automatisch auf den korrekten Monatsletzten datiert werden. Der 31. im
Monat April wird automatisch auf den 30. April datiert.

So erfassen Sie eine Zahlungsbedingung mit Fälligkeitstyp mit Datum

Voraussetzung

In der Regel sind die Felder Zahlungsbedingungs.-Nr., Bezeichnung sowie Fälligkeit durch
die Eingaben in der Liste Zahlungsbedingungen bereits korrekt vorbelegt.

1 Ändern Sie ggfs. die Zahlungsbedingungs-Nr., die Bezeichnung sowie aktivieren Sie
den Schaltknopf Fälligkeit mit Datum.
2 Wählen Sie aus der Liste Fälligkeit 1 und geben Sie im Feld Rechnung bis zum ein
Tagesdatum (01-31) ein.
3 Geben Sie im Feld ohne Abzug fällig am ein Tagesdatum ein und wählen Sie aus der
Liste den passenden Monat (aktueller, nächster bzw. übernächster Monat).

Die Nettofälligkeit muß dabei größer sein als das Rechnungsdatum.

4 Erfassen Sie eine erste und ggfs. eine zweite Skontofälligkeit. Geben Sie jeweils einen
Prozentsatz und ein Tagesdatum mit Monatswahl für die Skontoziehung ein.

Das Datum für Skontofälligkeit 1 muss kleiner sein als das Datum für Skontofälligkeit 2. Den
Prozentsatz geben Sie mit maximal zwei Vorkomma- und zwei Nachkommastellen an. Dieser
ist auch für die Fälligkeitszeiträume 2 und 3 gültig.

5 Um einen zweiten Fälligkeitszeitraum zu erfassen, wählen Sie aus der Liste Fälligkeit
2. Geben Sie im Feld Rechnung bis zum wieder ein Tagesdatum ein.

Dieses Tagesdatum muss größer sein als das Rechnungsdatum unter Fälligkeit 1.

6 Erfassen Sie analog zu Fälligkeit 1 eine erste und zweite Skontofälligkeit. Dazu
müssen Sie nur noch ein Tagesdatum mit Monatswahl eingeben.

Der gültige Prozentsatz wurde bereits unter Fälligkeit 1 festgelegt.

7 Um einen dritten Fälligkeitszeitraum zu erfassen, wählen Sie aus der Liste Fälligkeit 3.
Geben Sie im Feld Rechnung bis zum ein Tagesdatum ein.

Dieses Tagesdatum muss größer sein als das Rechnungsdatum unter Fälligkeit 2.
8 Erfassen Sie analog zu Fälligkeit 1 eine erste und zweite Skontofälligkeit, indem Sie
ein Tagesdatum mit Monatswahl eingeben.

Der gültige Prozentsatz wurde bereits unter Fälligkeit 1 festgelegt.

9 Um die Eingaben zu speichern, klicken Sie auf OK.

Sie erhalten die Liste der Zahlungsbedingungen.

3. c) Kontenüberleitung

Eigenschaften Kontenüberleitung bei Alternativkontenrahmen festlegen

Eigenschaften Kontenüberleitung

Im Register Eigenschaften Kontenüberleitung legen Sie die Kriterien für die Bearbeitung der
Kontenüberleitung bei Verwendung eines Alternativ-Kontenrahmens fest. Es besteht aus
folgenden Registerkarten:

Allgemein: In der Gruppe Bezeichnung der Überleitungstabelle können Sie eine Kurz- und
Langbezeichnung für die Überleitungstabelle erfassen. Für die Kurzbezeichnung wird
programmseitig ein Vorschlag angeboten (enthält u. a. den Ordnungsbegriff). In der Gruppe
Vorlage sehen Sie, welche Überleitungstabelle als Vorlage eingestellt ist. Wenn keine Vorlage
vorhanden ist bzw. wenn Sie eine andere Vorlage als Basis verwenden möchten, können Sie
über die Schaltfläche Vorlage einlesen eine Standardüberleitungstabelle oder eine andere
bereits bestehende Überleitungstabelle als Basis auswählen.

Alternativ-Kontenrahmen: In dieser Registerkarte machen Sie Angaben zum Alternativ-


Kontenrahmen. Sie wählen den DATEV-Kontenrahmen, auf dem der Alternativ-
Kontenrahmen basiert. Zusätzlich legen Sie die maximale Länge der Alternativ-Konten fest.
Die maximale Länge ist von Bedeutung, wenn Sie im Rahmen der
Jahresabschlussbearbeitung neue Alternativ-Konten anlegen möchten.

In der Gruppe Sortierung der Kontonummern legen Sie fest, ob der Alternativ-Kontenrahmen
numerisch oder alphanumerisch sortiert werden soll. Bei einem weniger häufig genutzten
DATEV-Kontenrahmen ist Numerisch empfehlenswert. Für die Ausrichtung der
Kontonummern können zwischen rechts- und linksbündig wählen. Wenn Sie die
alphanumerische Sortierung der Konten gewählt haben, sollten Sie bei der Ausrichtung der
Kontonummern linksbündig wählen. Dadurch werden Unternummern zu einer
Hauptkontonummer an der richtigen Stelle aufgelistet.

Details zur Überleitung: In dieser Registerkarte treffen Sie weitere Festlegungen für die
Überleitung der Alternativ-Konten. Sie legen jeweils getrennt für Sach- und Personenkonten
fest, ob die Alternativ-Beschriftungen übernommen werden und ob die Alternativ-
Kontonummern an die Beschriftung angehängt werden sollen. Wenn alle 40 Stellen der
Kontenbeschriftung genutzt sind, werden die letzten Stellen mit der Kontonummer
überschrieben. Sie können auch mehrere Alternativ-Konten auf dasselbe DATEV-Konto
überleiten. Beachten Sie hierbei, dass für die Jahresabschlusserstellung mit Alternativ-
Kontonummer eine 1:1-Beziehung zwischen Alternativ-Kontonummer und DATEV-
Kontonummer erforderlich ist.
Ansicht: Sie treffen hier Festlegungen für die Bildschirmanzeige der Kontenüberleitung, um
diese für Ihre Belange übersichtlich darzustellen. In der Gruppe Spalten anzeigen legen Sie
fest, ob die DATEV-Kontonummern und/oder Alternativ-Kontonummern sowie die
Sortiernummer der Einlesereihenfolge angezeigt werden soll. In der Gruppe Sortierung
Alternativ-Kontenrahmen nach legen Sie fest, nach welchem Sortierkriterium die Liste
aufgebaut werden soll. Wählen Sie Sortiernummer der Einlesereihenfolge, wenn die
Alternativ-Kontonummer nicht der Logik der DATEV-Kontonummern entspricht. Wenn Sie
das Kontrollkästchen Abschlussgliederung/Kontenrahmen automatisch mit Vorschlägen
synchronisieren aktivieren, werden die angezeigten Kontenvorschläge sofort mit der
Abschlussgliederung synchronisiert. Dies ist vorteilhaft, wenn die Vorschläge überwiegend
zum richtigen Ergebnis führen. Sie können dann mit der Return-Taste die Zuordnung sofort
durchführen.

Tipp: Wenn Sie mehrere Konten nacheinander dem gleichen Posten zuordnen möchten,
schalten Sie diesen Automatismus ab, damit der zuletzt zugeordnete
Abschlussgliederungsposten geöffnet bleibt und Sie mit Drag & Drop weitere Konten
zuordnen können.

In der Liste Abschlussgliederung nach wählen Sie das Gliederungsprinzip.

Wörterbuch / Sprache

Wenn die Konten, die eingelesen werden, häufig Begriffe enthalten, die zu keinen sinnvollen
Vorschlägen für das Zielkonto führen, können Sie in dieser Registerkarte ein Wörterbuch als
Vorlage festlegen. Als Wörterbücher können vorhandene Kontenüberleitungstabellen
verwendet werden. Wenn Sie fremdsprachliche oder branchenspezifische Begriffe öfters
überleiten möchten, ist es sinnvoll, einen Mandanten für ein Wörterbuch anzulegen und diese
Vorlage dann zu verwenden.

Im Rahmen der Kontenüberleitung werden nur die Begriffe übernommen, nicht die Konten
selbst.

Mögliche Handlungsabläufe

1. Eigenschaften für die Kontenüberleitung auf der Registerkarte Allgemein festlegen


2. Eigenschaften für die Kontenüberleitung auf der Registerkarte Alternativ-Kontenrahmen
festlegen
3. Eigenschaften für die Kontenüberleitung auf der Registerkarte Details zur Überleitung
festlegen
4. Eigenschaften für die Kontenüberleitung auf der Registerkarte Ansicht festlegen
5. Eigenschaften für die Kontenüberleitung auf der Registerkarte Wörterbuch/Sprache
festlegen

So gelangen Sie zum Register Eigenschaften Kontenüberleitung


Voraussetzung

Die Kontenüberleitung ist unter Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner


Basisprogrammdaten | Erfassungsmaske Kontenstammdaten | Kontrollkästchen Alternativ-
Kontonummer nutzen geschlüsselt.
1 Wählen Sie Stammdaten | Kontenüberleitung | Alternativkonten.
--ODER--
Falls Sie die Kontenüberleitung bereits bearbeiten, öffnen Sie im Dialogfenster
Kontenüberleitung das Kontextmenü und wählen Sie Eigenschaften.
Das Register Eigenschaften Kontenüberleitung öffnet sich.
Hinweis: Der Aufruf der Kontenüberleitung kann auch im Rahmen des ASCII-Imports in der
Stapelerfassung bzw. Stapelverarbeitung erfolgen. Hierzu klicken Sie auf die Schaltfläche
ASCII-Import und wählen im Dialogfenster ASCII-Daten importieren in der Liste
Datenformat den Eintrag Summen und Salden. Geben Sie den Importdatenpfad und den
Namen der ASCII-Datei ein, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kontenüberleitung
durchführen und klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten.

zu 1.:
Im Register Eigenschaften Kontenüberleitung legen Sie die Kriterien für die Bearbeitung der
Kontenüberleitung bei Verwendung eines Alternativ-Kontenrahmens fest.

In der Registerkarte Allgemein erfassen Sie in der Gruppe Bezeichnung der


Überleitungstabelle eine Kurz- und Langbezeichnung für die Überleitungstabelle. Für die
Kurzbezeichnung wird programmseitig ein Vorschlag angeboten (enthält u. a. den
Ordnungsbegriff). In der Gruppe Vorlage sehen Sie, welche Überleitungstabelle als Vorlage
eingestellt ist. Wenn keine Vorlage vorhanden ist bzw. wenn Sie eine andere Vorlage als Basis
verwenden möchten, können Sie über die Schaltfläche Vorlage einlesen eine
Standardüberleitungstabelle oder eine andere bereits bestehende Überleitungstabelle als Basis
auswählen.

So legen Sie die allgemeine Eigenschaften für die Kontenüberleitung fest

1 Klicken Sie im Register Eigenschaften Kontenüberleitung auf die Registerkarte


Allgemein.
2 Erfassen Sie in der Gruppe Bezeichnung der Überleitungstabelle eine Kurz- und
Langbezeichnung für die Überleitungstabelle.

Sie können den Programmvorschlag für die Kurzbezeichnung auch ändern.

3 Um als Basis für die neue Kontenüberleitungstabelle eine Standardüberleitungstabelle


oder eine andere, bereits vorhandene Überleitungstabelle zu verwenden, klicken Sie auf die
Schaltfläche Vorlage einlesen.

Sie erhalten das Dialogfenster Auswahl der Vorlage.

4 Um die Einstellungen zu speichern und das Register zu schließen, klicken Sie auf OK.

zu 2.:

Im Register Eigenschaften Kontenüberleitung legen Sie die Kriterien für die Bearbeitung der
Kontenüberleitung bei Verwendung eines Alternativ-Kontenrahmens fest.

In der Registerkarte Alternativ-Kontenrahmen machen Sie Angaben zum Alternativ-


Kontenrahmen. Sie wählen den DATEV-Kontenrahmen, auf dem der Alternativ-
Kontenrahmen basiert. Zusätzlich legen Sie die maximale Länge der Alternativ-Konten fest.
Die maximale Länge ist von Bedeutung, wenn Sie im Rahmen der
Jahresabschlussbearbeitung neue Alternativ-Konten anlegen möchten.
In der Gruppe Sortierung der Kontonummern legen Sie fest, ob der Alternativ-Kontenrahmen
numerisch oder alphanumerisch sortiert werden soll. Bei einem weniger häufig genutzten
DATEV-Kontenrahmen ist Numerisch empfehlenswert. Für die Ausrichtung der
Kontonummern können zwischen rechts- und linksbündig wählen. Wenn Sie die
alphanumerische Sortierung der Konten gewählt haben, sollten Sie bei der Ausrichtung der
Kontonummern linksbündig wählen. Dadurch werden Unternummern zu einer
Hauptkontonummer an der richtigen Stelle aufgelistet.

So legen Sie die Eigenschaften auf der Registerkarte Alternativ-Kontenrahmen fest

1 Klicken Sie im Register Eigenschaften Kontenüberleitung auf die Registerkarte


Alternativ-Kontenrahmen.
2 Wählen Sie in der Gruppe Kontenrahmen in der Liste Kontenrahmen, auf dem der
Alternativ-Kontenrahmen basiert den gewünschten DATEV-Kontenrahmen.
3 Wählen Sie aus der Liste Maximale Länge der Alternativ-Kontonummer die
gewünschte Länge.
4 Legen Sie in der Gruppe Sortierung der Kontennummern fest, ob die diese numerisch
oder alphanumerisch sortiert werden sollen.

5 Legen Sie in der Gruppe Ausrichtung der Kontennummern fest, ob die diese
rechtsbündig oder linksbündig angezeigt werden sollen.
6 Um die Einstellungen zu speichern und das Register zu schließen, klicken Sie auf OK.

zu 3.)

Im Register Eigenschaften Kontenüberleitung legen Sie die Kriterien für die Bearbeitung der
Kontenüberleitung bei Verwendung eines Alternativ-Kontenrahmens fest.

In der Registerkarte Details zur Überleitung treffen Sie weitere Festlegungen für die
Überleitung der Alternativ-Konten. Sie legen jeweils getrennt für Sach- und Personenkonten
fest, ob die Alternativ-Beschriftungen übernommen werden und ob die Alternativ-
Kontonummern an die Beschriftung angehängt werden sollen. Wenn alle 40 Stellen der
Kontenbeschriftung genutzt sind, werden die letzten Stellen mit der Kontonummer
überschrieben. Sie können auch mehrere Alternativ-Konten auf dasselbe DATEV-Konto
überleiten. Beachten Sie hierbei, dass für die Jahresabschlusserstellung mit Alternativ-
Kontonummer eine 1:1-Beziehung zwischen Alternativ-Kontonummer und DATEV-
Kontonummer erforderlich ist.

So legen Sie die Eigenschaften auf der Registerkarte Details zur Überleitung fest

1 Klicken Sie im Register Eigenschaften Kontenüberleitung auf die Registerkarte


Details zur Überleitung.
2 Um die Alternativ-Beschriftung zu übernehmen, aktivieren Sie getrennt für
Sachkonten und Personenkonten jeweils das entsprechende Kontrollkästchen.
3 Um die Alternativ-Kontonummer an die Beschriftung anzuhängen, aktivieren Sie
getrennt für Sachkonten und Personenkonten jeweils das entsprechende Kontrollkästchen.
4 Um mehrere Alternativ-Konten auf dasselbe DATEV-Konto überzuleiten, aktivieren
Sie getrennt für Sachkonten und Personenkonten jeweils das entsprechende Kontrollkästchen.
- Bei aktivierten Kontrollkästchen werden die Alternativ-Beschriftungen in den
Beschriftungsvorlauf übernommen.
- Bei nicht aktivierten Kontrollkästchen werden die Beschriftungen nicht in den Vorlauf
übernommen. Sie können jedoch die nachträgliche Übernahme (einzeln oder bereichsweise)
im Rahmen der Kontenüberleitung durchführen.

Die individuellen Beschriftungen sind erst nach Verarbeitung des Vorlaufs vorhanden und
werden dann unter den DATEV-Beschriftungen auf der rechten Seite angezeigt.

5 Um die Einstellungen zu speichern und das Register zu schließen, klicken Sie auf OK.

zu 4.:
Im Register Eigenschaften Kontenüberleitung legen Sie die Kriterien für die Bearbeitung der
Kontenüberleitung bei Verwendung eines Alternativ-Kontenrahmens fest.

In der Registerkarte Ansicht treffen Sie Festlegungen für die Bildschirmanzeige der
Kontenüberleitung, um diese für Ihre Belange übersichtlich darzustellen. In der Gruppe
Spalten anzeigen legen Sie fest, ob die DATEV-Kontonummern und/oder Alternativ-
Kontonummern sowie die Sortiernummer der Einlesereihenfolge angezeigt werden soll. In der
Gruppe Sortierung Alternativ-Kontenrahmen nach legen Sie fest, nach welchem
Sortierkriterium die Liste aufgebaut werden soll. Wählen Sie Sortiernummer der
Einlesereihenfolge, wenn die Alternativ-Kontonummer nicht der Logik der DATEV-
Kontonummern entspricht. Wenn Sie das Kontrollkästchen
Abschlussgliederung/Kontenrahmen automatisch mit Vorschlägen synchronisieren aktivieren,
werden die angezeigten Kontenvorschläge sofort mit der Abschlussgliederung synchronisiert.
Dies ist vorteilhaft, wenn die Vorschläge überwiegend zum richtigen Ergebnis führen. Sie
können dann mit der -Taste die Zuordnung sofort durchführen.

! Mehrere Konten dem gleichen Posten zuordnen

Wenn Sie mehrere Konten nacheinander dem gleichen Posten zuordnen möchten,
schalten Sie diesen Automatismus ab, damit der zuletzt zugeordnete
Abschlussgliederungsposten geöffnet bleibt und Sie mit Drag & Drop weitere Konten
zuordnen können.

In der Liste Abschlussgliederung nach wählen Sie das Gliederungsprinzip.

So legen Sie die Eigenschaften auf der Registerkarte Ansicht fest

1 Klicken Sie im Register Eigenschaften Kontenüberleitung auf die Registerkarte


Ansicht.
2 Aktivieren Sie in der Gruppe Spalten anzeigen das entsprechende Kontrollkästchen für
die Spalten, die Sie anzeigen möchten.
3 Wählen Sie in der Gruppe Sortierung Alternativ-Kontenrahmen nach das gewünschte
Sortierkriterium.
4 Um die Anzeige der Abschlussgliederung bzw. des Kontenrahmens mit den
Vorschlägen zu synchronisieren, aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen.

5 Wählen Sie aus der Liste Abschlussgliederung nach eine Struktur für die
Abschlussgliederung.
6 Um die Einstellungen zu speichern und das Register zu schließen, klicken Sie auf OK.
zu 5.:
Im Register Eigenschaften Kontenüberleitung legen Sie die Kriterien für die Bearbeitung der
Kontenüberleitung bei Verwendung eines Alternativ-Kontenrahmens fest.

Wenn die Konten, die eingelesen werden, häufig Begriffe enthalten, die zu keinen sinnvollen
Vorschlägen für das Zielkonto führen, können Sie in der Registerkarte Wörterbuch/Sprache
ein Wörterbuch als Vorlage festlegen. Als Wörterbücher können vorhandene
Kontenüberleitungstabellen verwendet werden. Wenn Sie fremdsprachliche oder
branchenspezifische Begriffe öfters überleiten möchten, ist es sinnvoll, einen Mandanten für
ein Wörterbuch anzulegen und diese Vorlage dann zu verwenden.

Im Rahmen der Kontenüberleitung werden die Begriffe aus dem Wörterbuch genutzt, um den
entsprechenden Namen in den DATEV-Konten zu finden.

So legen Sie die Eigenschaften auf der Registerkarte Wörterbuch/Sprache fest

1 Klicken Sie im Register Eigenschaften Kontenüberleitung auf die Registerkarte


Wörterbuch/Sprache.
2 Klicken Sie auf das Symbol für die gewünschte Tabelle.

Es werden in der Liste die auf dem eingestellten Datenpfad vorhandenen Vorlagen angezeigt.

3 Markieren Sie in der Liste die vorhandene Kontenüberleitungstabelle, die Sie als
Wörterbuch verwenden möchten, und klicken Sie auf OK.
4 Um die markierte Überleitungstabelle als Wörterbuch zu verwenden, aktivieren Sie
das Kontrollkästchen als Wörterbuch verwenden.
5 Um die Einstellung zu speichern und das Register zu schließen, klicken Sie auf OK.

Eigenschaften Kontoüberleitung bei SKR-Wechsel festlegen

(siehe voriger Abschnitt)

Kontoüberleitung durchführen

Kontenüberleitung (Dialogfenster)

Mit Hilfe der Kontenüberleitung können Sie Konten von einem Kontenrahmen auf einen
anderen überführen und auf die Belange des Mandanten anpassen. In der Überleitungstabelle
wird der Zusammenhang zwischen den beiden Kontenrahmen verwaltet.
Sie können die Kontenüberleitung in folgendem Zusammenhang nutzen:

Sie haben für den Mandanten im Rahmen der Jahresübernahme einen Kontenrahmenwechsel
durchgeführt. Die Kontenüberleitungstabelle stellt beim SKR-Wechsel den Kontenrahmen des
vorhergehenden Jahres in Beziehung zum Kontenrahmen des Folgejahres. Sie benötigen die
Kontenüberleitung, um z.B. in Auswertungen die Vorjahreswerte anzeigen zu können
(Vorjahreskontenüberleitung).

Informationen zur Jahresübernahme mit Kontenrahmenwechsel

Sie arbeiten mit einer Fremdbuchhaltung und haben die Konten im Rahmen des ASCII-
Imports übernommen. Sie möchten nun in Auswertungen die Alternativ-Konten anzeigen und
ggf. nach Abschluss der Bearbeitung (z.B. nach der Erstellung des Jahresabschlusses) die
Werte im Rahmen des ASCII-Exports wieder in die Fremdbuchhaltung zurückgeben
(Alternativ-Kontenüberleitung).

Alternativ-Kontonummern nutzen

Sie möchten einen Branchenkontenrahmen auf einen DATEV-Kontenrahmen überleiten.

Sie führen in diesem Dialogfenster die Kontenüberleitung durch. In der Liste links finden Sie
eine Gegenüberstellung der ursprünglichen Konten (Vorjahres- bzw. Alternativ-Konten) mit
den Konten des neuen Kontenrahmens. Falls Sie aus der Liste Ansicht den Eintrag Nicht
zugeordnete Konten gewählt haben, werden nur die ursprünglichen Konten angezeigt. In der
Liste Vorschläge rechts oben finden Sie Programmvorschläge für die Überleitung im Rahmen
einer Standardkontenüberleitung. Es werden DATEV-Konten angezeigt, die im DATEV-
Kontenrahmen eine ähnliche Beschriftung haben. Falls ein Programmvorschlag nicht Ihren
Vorstellungen entspricht, können Sie im darunter liegenden Register in den Registerkarten für
die Abschlussgliederung bzw. dem Zielkontenrahmen das gewünschte Konto suchen und über
diesen Weg die Zuordnung vornehmen. Die Zuordnung der Konten kann über die
Schaltflächen Zuordnen, Erweitert ..., = erfolgen, aber auch durch Doppelklick, das
Kontextmenü sowie die üblichen Windows-Techniken (Drag & Drop). Im Register rechts
wird der Zielkontenrahmen nach unterschiedlichen Kriterien angezeigt (nach dem
Abschlussgliederungsprinzip oder als Auflistung der Kontenklassen). Sie finden dort die
bereits zugeordneten Konten wieder (gekennzeichnet durch das Symbol T mit rotem
Rechteck). In der Registerkarte Kontrollansicht können Sie prüfen, ob allen Positionen der
Bilanzgliederung Konten zugeordnet wurden.

Wenn einer der Vorschläge Ihren Vorstellungen entspricht, markieren Sie diesen und
übernehmen ihn. Wenn kein Vorschlag dem bisherigen Konto entspricht bzw. keiner gemacht
wurde, suchen Sie in der rechten Liste auf der Registerkarte Abschlussgliederung bzw.
Kontenrahmen (DATEV) nach dem gewünschten Konto. Wenn Sie das richtige Konto
gefunden haben, markieren und übernehmen Sie es. Es wird auf der Registerkarte
Abschlussgliederung bzw. Kontenrahmen (DATEV) und im Bereich Vorschläge mit dem
Symbol (T mit rotem Rechteck) markiert. Auf der linken Seite mit der Ansichtsauswahl Alle
Konten wird das neue Konto unter DATEV-Konto bzw. -Beschriftung angezeigt.

In der Registerkarte Bebuchte Konten werden alle DATEV-Konten angezeigt, die in einem
Bestand bebucht sind. Wenn Sie mit Alternativ-Konten arbeiten, können hier zusätzliche
Konten enthalten sein, die im Rahmen der Abschlussbearbeitung erst neu entstanden sind
(z.B. Rückstellung für Jahresabschlusserstellung). Solche Konten werden in Auswertungen
mit Alternativ-Kontonummer mit ????????? <DATEV-Konto NNNNN> dargestellt. Wenn Sie
auf die Spaltenüberschrift für die Kontosymbolspalte klicken, können Sie die noch nicht
zugeordneten Konten nach oben sortieren. Anschließend müssen für diese DATEV-Konten
neue Alternativ-Konten angelegt werden.

In der Registerkarte Kontrollansicht wird angezeigt, auf welchen Posten Sie das Konto
übergeleitet haben.

Wenn das Kontrollkästchen Direkterfassung aktivieren aktiv ist, können Sie die vorhandenen
Kontenbeschriftungen ändern sowie direkt eine andere Kontonummer erfassen. Die Nutzung
der Direkterfassung ist sinnvoll, wenn Sie bestimmte Endziffern der DATEV-Kontonummer
zuordnen möchten. Dies ist z.B. bei Gesellschafterkonten notwendig.
Im Rahmen der Abschlussarbeiten kann es erforderlich werden, dass Sie zusätzlich zu den
Konten, die Sie eingelesen haben, weitere einzelne Alternativ-Konten benötigen. Alternativ-
Konten entsprechen nicht zwingend der DATEV-Logik für Kontonummern, sondern können
auch alphanumerisch sein oder einer Nummernlogik mit Unterkontensystem entsprechen. Es
ist daher notwendig, dass Sie neben der eigentlichen Kontonummer und der
Kontobeschriftung auch die Position des Kontos angeben. Bei einer Sortierung der Alternativ-
Konten nach Eingabereihenfolge wird die angegebene Position an der richtigen Stelle
berücksichtigt.

i Aktive Kontenbeschriftung festlegen

Im Rahmen der Alternativ-Kontenüberleitung können Sie über den Kontextmenüpunkt


Aktive Kontenbeschriftung festlegen, ob die Alternativ-Beschriftung in den
Kontenbeschriftungsvorlauf übernommen werden soll. Durch die Verarbeitung des
Vorlaufs werden die Alternativ-Beschriftungen unter dem Kontenplan zur Verfügung
gestellt. Im Register Eigenschaften Kontenüberleitung können Sie in der Registerkarte
Details zur Überleitung eine Voreinstellung vornehmen.

i Sortierung und Position eines Kontos ändern

Durch Klicken mit der linken Maustaste auf die Spaltenüberschrift können Sie die
Sortierung des Kontenrahmens ändern. Ein nochmaliger Klick auf die gleiche
Überschrift wechselt zwischen aufsteigender und absteigender Sortierung.

Nutzen Sie diese Funktion auch, um die Position eines Kontos zu verändern, indem
Sie das Konto an der alten Position löschen und an der neuen Position neu anlegen.

i Kontenüberleitung für alle Konten durchführen

Um nach der Überleitung mit dem neuen Kontenrahmen weiterarbeiten zu können,


sollten Sie für alle Konten eine Zuordnung vornehmen. Sie erhalten entsprechende
Hinweise, wenn z.B. im Rahmen von Jahresabschlussauswertungen Vorjahreswerte
oder Alternativ-Konten wegen fehlender Zuordnung nicht ermittelt werden können.

i Kontenzuordnung fachlich prüfen!

Sie erhalten programmseitig Vorschläge zur Kontenzuordnung. Da nicht immer eine


eindeutige Zuordnung von Konten erfolgen kann (z.B. bei einer individuellen
Einrichtung), sollten Sie eine Prüfung der übergeleiteten Konten auf fachliche
Korrektheit vornehmen. Stellen Sie sicher, dass die übergeleiteten Konten richtig
bebucht werden, damit es zu keinen unerwünschten Auswirkungen bei der
Jahresabschlusserstellung oder Übernahme der EB-Werte kommt.

Sie können eine bereits angelegte Überleitungstabelle als Ausgangsbasis für weitere
Überleitungstabellen nutzen.

Möglicher Handlungsablauf:
Kontenüberleitung bearbeiten (=link)

So gelangen Sie zur Kontenüberleitung


Voraussetzung

Die Kontenüberleitung ist unter Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner


Basisprogrammdaten | Erfassungsmaske Kontenstammdaten geschlüsselt:

Kontrollkästchen Vorjahreskonten überleiten ist aktiv (dieses ist automatisch aktiviert, wenn
Sie bei der Jahresübernahme einen SKR-Wechsel durchgeführt haben)

und / oder

Kontrollkästchen Alternativ-Kontonummer nutzen ist aktiv


1 Um die Kontenüberleitungstabelle im Rahmen des SKR-Wechsels zu bearbeiten,
öffnen Sie den Mandanten für die Bearbeitung des höheren Jahres und wählen Sie
Stammdaten | Kontenüberleitung | Vorjahr.

--ODER--

Um die Kontenüberleitungstabelle im Rahmen der Bearbeitung von Alternativ-Konten zu


bearbeiten, wählen Sie Stammdaten | Kontenüberleitung | Alternativkonten.

Das Register Eigenschaften Kontenüberleitung öffnet sich. Falls Sie die Kontenüberleitung
bereits bearbeitet haben, wird das Dialogfenster Kontenüberleitung sofort geöffnet.

2 Legen Sie im Register Eigenschaften Kontenüberleitung die Kriterien für die


Bearbeitung der Kontenüberleitungstabelle fest und klicken Sie auf OK.

Sie erhalten das Dialogfenster Kontenüberleitung.

Hinweis: Der Aufruf kann auch im Rahmen des ASCII-Imports in der Stapelerfassung bzw.
Stapelverarbeitung erfolgen. Hierzu klicken Sie auf die Schaltfläche ASCII-Import und
wählen im Dialogfenster ASCII-Daten importieren in der Liste Datenformat den Eintrag
Summen und Salden. Geben Sie den Importdatenpfad und den Namen der ASCII-Datei ein,
aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kontenüberleitung durchführen und klicken Sie auf die
Schaltfläche Bearbeiten.

Mit Hilfe der Kontenüberleitung können Sie Konten von einem Kontenrahmen auf einen
anderen überführen und auf die Belange des Mandanten anpassen. In der Überleitungstabelle
wird der Zusammenhang zwischen den beiden Kontenrahmen verwaltet.

So führen Sie die Kontenüberleitung durch

1 Wählen Sie in der Liste Ansicht des Kontenrahmens <Vorjahr> (bzw. Alternativ-
Kontenrahmes), ob Sie in der linken Liste Alle Konten oder nur die Konten ohne Zuordnung
anzeigen möchten.

Die Liste wird entsprechend aufgebaut.

2 Markieren Sie für ein Konto die entsprechende Zeile und prüfen Sie in der Liste
Vorschläge den Programmvorschlag.
3 Um einen Vorschlag zu übernehmen, markieren Sie diesen und klicken Sie auf die
Schaltfläche Zuordnen.
--ODER--

Doppelklicken Sie auf den Vorschlag.

Das Konto wird übernommen und in der Liste angezeigt.

4 Um ein Konto 1:1 zu übernehmen, markieren Sie in der linken Liste das Konto und
klicken Sie auf die Schaltfläche =
.
5 Um für ein oder mehrere Konto/Konten weitergehende Zuordnungen vorzunehmen,
markieren Sie das/die Konto/Konten und klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert....

Sie erhalten das Dialogfenster Erweitertes Zuordnen, in dem Sie für diese Konten spezifische
Einstellungen für die Übernahme vornehmen können.

6 Um die aktive Kontenbeschriftung festzulegen, wählen Sie Bearbeiten | Aktive


Kontenbeschriftung festlegen.

Bei Standard wird die DATEV-Kontobeschriftung übernommen; bei Individuell wird die
individuelle Beschriftung im Rahmen des ASCII-Imports übernommen (Voreinstellung).

7 Um die Direkterfassung von Konten durchzuführen, aktivieren Sie das


Kontrollkästchen Direkterfassung aktivieren.

Sie können nun für ein bestimmtes Konto direkt die Beschriftung ändern.

8 Um ein neues Konto anzulegen, öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Neues
Konto anlegen.

Im unteren Teil des Bildschirms wird eine Erfassungszeile angezeigt, in der Sie die
Kontonummer und die Beschriftung eingeben können. In der Gruppe Einfügen legen Sie fest,
ob das neue Konto am Anfang, vor bzw. hinter dem markierten Konto oder am Ende eingefügt
werden soll.

9 Um die bisher übernommenen Konten zu speichern, klicken Sie auf die Schaltfläche
Speichern.
10 Um eine bereits getroffene Zuordnung rückgängig zu machen, markieren Sie die
entsprechende Zeile und klicken Sie auf die Schaltfläche Aufheben.

Die Kontenzuordnung für das entsprechende Konto wird gelöscht.

3. d) Kontenplan / Geschäftspartnerliste

Eigenschaften für den Kontenplan festlegen

So gelangen Sie zum Register Eigenschaften Kontenplan


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Kontenplan.
Das Register Eigenschaften Kontenplan wird geöffnet.
In der Registerkarte Allgemein legen Sie anhand des Kontenbereiches und des
Kontenumfangs die Kriterien für die Ausgabe des Kontenplans fest. In der Registerkarte
Ausgabeziele machen Sie Angaben zum Druck bzw. der Bildschirmanzeige.

So legen Sie die Eigenschaften für den Kontenplan fest

1 Wählen Sie, ob Sie für Sachkonten, Debitoren oder Kreditoren den Kontenplan
erstellen möchten. Aktivieren Sie den entsprechenden Schaltknopf.
2 Geben Sie den Kontenbereich ein, wenn Sie eine selektive Anzeige erstellen möchten.
3 Aktivieren Sie den gewünschten Schaltknopf für die Anzeige des Kontenumfangs.
4 Klicken Sie auf OK.

Der Kontenplan für die Sachkonten bzw. der Kontenplan für die Kreditoren oder Debitoren
wird erstellt und angezeigt.

Kontenplan Sachkonten bearbeiten

So gelangen Sie zum Dialogfenster Kontenplan Sachkonten


1 Öffnen Sie einen Mandanten zur Bearbeitung.
2 Wählen Sie Stammdaten | Kontenplan.
Das Register Eigenschaften Kontenplan wird geöffnet.
3 Aktivieren Sie den Schaltknopf Sachkonten. Geben Sie ggfs. den Kontenbereich ein
und wählen Sie den Kontenumfang.
4 Klicken Sie auf OK.
Der Kontenplan Sachkonten wird angezeigt.

Im Kontenplan Sachkonten werden alle Sachkonten mit ihren Beschriftungen und hinterlegten
FIBU- und Anlagenspiegelfunktionen angezeigt. Es werden die Standardbeschriftungen des
Standardkontenrahmens sowie die eventuell benutzten Kanzlei- bzw. individuelle
Kontenbeschriftungen angezeigt.

Sie können für die Bearbeitung des Kontenplans die allgemeinen Funktionen
Bildschirmanzeige, Druck und Export in die Windows-Zwischenablage nutzen.

So bearbeiten Sie den Kontenplan Sachkonten

1 Um den Kontenplan für andere Kriterien anzuzeigen, klicken Sie in der Symbolleiste
auf das Symbol .

--ODER--

Wählen Sie im Kontextmenü Eigenschaften.

--ODER--

Wählen Sie Bearbeiten | Eigenschaften.

Sie erhalten das Register Eigenschaften Kontenplan, in dem Sie andere Kriterien eingeben.

2 Um für das Konto Notizen anzulegen oder zu ändern, klicken Sie auf das Symbol
(Notiz ohne Daten) bzw. (Notiz mit Daten).
Sie erhalten das Dialogfenster Konto-Notiz (mit oder ohne Inhalt).

3 Um individuelle Funktionen bzw. Kontenbeschriftungen zu vergeben oder zu ändern,


doppelklicken Sie auf das Konto und klicken Sie auf die Schaltfläche Details.

Sie erhalten das Dialogfenster Sachkonten.

Individuelle Kontenbeschriftungen erfassen

Sie können individuelle Kontenbeschriftungen erfassen, ändern oder löschen. Die Änderung
einer Kontenbeschriftung erfolgt durch Überschreiben des vorhandenen Textes.

Da die Kontenbeschriftung auf manchen Auswertungen zweizeilig ausgegeben wird, teilt sich
die Erfassung in zwei Felder von je 20 Stellen auf. Wenn Sie für die zweizeilige Darstellung
einen Trennstrich benötigen, geben Sie im ersten Erfassungsfeld als letztes Zeichen ein
Gleichheitszeichen ("=") ein.

Sie können die Kontenbeschriftung direkt durch Eingabe in der Erfassungszeile oder über die
Schaltfläche Details im Dialogfenster Sachkonten ändern. Dort können Sie auch individuelle
Funktionen vergeben.

i Kanzlei-Kontenbeschriftungen erfassen

Kanzlei-Kontenbeschriftungen erfassen Sie, indem Sie eine Kanzlei unter Bestand |


Öffnen | Kanzlei zur Bearbeitung öffnen und dann Stammdaten | Kontobeschriftung
wählen.

So erfassen, ändern oder löschen Sie individuelle Kontenbeschriftungen

1 Geben Sie im Feld Konto die Kontonummer ein, deren Kontenbeschriftung Sie ändern
möchten.

--ODER--

Doppelklicken Sie im Kontenplan auf das Konto, dessen Beschriftung Sie ändern möchten.

Die Felder Konto und Beschriftung werden in der Eingabezeile mit dem aktuellen Inhalt
vorbelegt.

2 Überschreiben Sie die Kontenbeschriftung.


3 Um das Konto mit seiner Beschriftung aus der Eingabezeile zu entfernen, klicken Sie
auf die Schaltfläche Zeile leeren.
4 Klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen.

Die Beschriftung wird in den Kontenplan übernommen.

5 Um für ein Konto die individuelle Beschriftung zu löschen, klicken Sie auf die
Schaltfläche Text löschen.
Die individuelle Beschriftung wird gelöscht; Standard- und Kanzlei-Kontenbeschriftungen
können nicht gelöscht werden.

6 Um individuelle Funktionen für das Konto zu vergeben, klicken Sie auf die
Schaltfläche Details.

Das Dialogfenster Sachkonten wird geöffnet, in dem Sie individuelle Funktionen anlegen
können.

Individuelle Funktionen und Beschriftungen für Sachkonten anlegen

Sie können hier für Sachkonten individuelle FIBU-Funktionen sowie Beschriftungen anlegen.
Zusätzlich können Sie Anlagenspiegelfunktionen (Abschreibung, Zuschreibung) vergeben.

i Individuelle Funktionen schlüsseln

Für Sachkonten können Sie individuelle Funktionen nur anlegen, wenn Sie unter
Stammdaten | Mandantendaten | Registerkarte FIBU | Ordner Basisprogrammdaten
(PC und RZ) | Erfassungsmaske Kontenstammdaten für den ausgewählten Mandanten
individuelle Funktionen geschlüsselt haben.

So erfassen Sie individuelle Funktionen und individuelle Kontenbeschriftungen für


Sachkonten

1 Um die Kontenbeschriftung zu ändern, überschreiben Sie in den entsprechenden


Feldern die Beschriftung.
2 Um eine individuelle Kontenfunktion anzulegen, wählen Sie aus den Listen
Zusatzfunktion, Hauptfunktionstyp
, Hauptfunktion und Funktionsergänzung die gewünschten Einträge. Beachten Sie auch die
Prüfungen.
3 Um für die Faktor-2-Buchung den Prozentsatz und die Konten festzulegen, geben Sie
in den Feldern Prozentsatz, Konto 1 und Konto 2 die entsprechenden Werte ein.

4 Um eine Anlagenspiegelfunktion zu vergeben, wählen Sie die gewünschte Funktion.


Falls eine Funktionsvergabe nicht möglich ist, beachten Sie die Prüfungen.
5 Um eine FIBU- oder ANSP-Funktion zu löschen, klicken Sie auf die jeweilige
Schaltfläche Funktion löschen.
6 Klicken Sie auf OK.

Die angelegten individuellen Funktionen werden gespeichert; sie werden im Kontenplan


Sachkonten angezeigt.

Kontenplan Debitoren bzw. Kreditoren bearbeiten

3. e) Funktionsplan / Steuerschlüssel
3. f) Änderungsprotokolle / Infodaten
3. g) BWA-Schema
3. h) Kanzlei-Stammdaten
3. i) Konsolidierungsstammdaten

4. Buchen

5. Auswertungen

6. Mahnwesen/Saldenbestätigung/Zahlungsvorschlag

7. Daten senden und Abrufe erstellen

8. Funktionen im Jahresabschluss

9. Jahresübernahme

10. Bestand verwalten

11. Programmverbindungen

12. Daten exportieren

13. Bearbeitung land- und forstwirtschaftlicher Buchführungen

14. Besonderheiten bei österreichischen Mandanten

15. Checklisten