Einführung in MATLAB 5.

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Paul Weber 22.06.99

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Was ist MATLAB?
MATLAB steht für MATrix LABoratory und ist ursprünglich als Interface zu LINPACK/EISPACK entwickelt worden: • die Objekte, auf denen MATLAB arbeitet sind matrixorientiert, d.h.
- Matrizen sind Felder mit 2 Indizes - Vektoren sind Felder mit 1 Index, also 1 x N - Matrizen - Skalare sind 1 x 1 - Matrizen

• MATLAB ist ein interaktives Programm mit einem Kommandointerpreter, die Kommandos können auch in einer Datei stehen und im Batch abgearbeitet werden = M-Files • MATLAB rechnet rechnet numerisch, Schnittstellen zu Algebrasystemen wie MAPLE werden angeboten • 2D und 3D Grafik; über ein Handle Graphics System kann man sich u.a. eigene grafische Oberflächen konstruieren • Einbinden von eigenen FORTRAN- oder C-Routinen über sog. MEX-Files ist möglich.

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Toolboxen und SIMULINK
• Sammlungen von M-Files, die für bestimmte Aufgabenstellungen gemacht sind, werden als Toolboxen angeboten, z.B. in Karlsruhe:
Control Toolbox für Regelsysteme Neural Toolbox für neuronale Netze Optimization Toolbox für Optimierungsprobleme Signal Processing Toolbox für Signalverarbeitung PDE Toolbox für partielle Differentialgleichungen Fuzzy Logic Toolbox Statistics Toolbox Wavelet Toolbox Mapping Toolbox System Identification Toolbox Financial Toolbox

• SIMULINK ist ein grafisches, blockorientiertes System zur Modellierung und Simulation dynamischer Systeme. SIMULINK-Modelle können auch aus MATLAB direkt oder über M-Files gestartet werden.

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Verfügbarkeit
Unix-Version: Floating License, im HP-Pool (Raum -122) und IBM-Pool (Raum -101) und in allen vom RZ administrierten Pools verfügbar, auf Institutsrechnern gegen Kostenbeteiligung

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Aufruf
Unter Unix: matlab5 eingeben, es erscheint der Prompt >>

SIMULINK-Aufruf:

>> simulink

Toolbox-Aufrufe:

Eingabe der entsprechenden Kommandos

Beenden von MATLAB:

>> quit oder >> exit

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Hilfe
• Nach Aufruf von MATLAB:
>> >> >> >> >> >> >> >> intro tour demo ver help helpwin lookfor helpdesk startet eine kurze Demo Vorstellung der MATLAB Produktpalette startet die MATLAB EXPO zeigt alle installierten Toolboxen und die Versionen an übliches On-Line Helpsystem

Hypertext-Dokumentationssystem unter Netscape

• Von UNIX aus: matlabdoc • Handbücher zu MATLAB, SIMULINK und den Toolboxen beim Betreuer bzw. Online

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Weitere Informationen
WWW: MathWorks Homepage: http://www.mathworks.com/ Scientific Computers: RZ Uni Karlsruhe: http://www.scientific.de/ http://www.uni-karlsruhe.de/~MATLAB/

Newsgroup:

comp.soft_sys.matlab

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Einfache Operationen
Arithmetische Operatoren: Division von links: Potenzieren: Transposition und komplexe Konjugation: +, -, *, / \ ^ ´

Beispiel:

>> 3\6 ans = 2

>> 5^3 ans = 125 Priorität der Operationen und Regeln für Klammerung wie üblich. Rechenzentrum Universität Karlsruhe
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Allgemein haben MATLAB-Kommandos die Form: [variable=]expression[.] • Falls kein Variablenname angegeben wird. wird das Ergebnis nicht angezeigt. Beispiel: >> x=12*3 x = 36 >> 25/5 ans = 5 >> y=7^2. • Lebensdauer der Variablen: bis Ende der MATLAB-Sitzung >> who Your variables are: ans x y >> whos Name ans x y Size 1 by 1 1 by 1 1 by 1 Bytes 8 8 8 Class double array double array double array Grand total is 3 elements using 24 bytes Rechenzentrum Universität Karlsruhe 10 von 95 .5. am Kommandoende eingegeben wird. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 9 von 95 Workspace Variable werden im Workspace (Stack) gehalten. wird das Ergebnis der rechten Seite in die Variable ans geschrieben. • Falls ein .

. wird in der Datei matlab. werden die Daten im ASCII-Format (8 Zeichen) gesichert. Wird kein Dateiname angegeben. wenn zusätzlich -double angegeben wird. werden alle im Workspace befindlichen Variablen gesichert.mat gesichert.] • Kompaktifizieren des Workspace >> pack Beispiel: >> x x = 36 >> clear x >> x ??? Undefined function or variable ‘x‘. werden jeweils 16 Zeichen gesichert.][-ascii][-double][-tabs] [-append] sichert die angegebenen Variablen in der Datei name..] • Löschen des Workspace oder einzelner Variable: >> clear [var1 var2 . Falls keine Variablen angegeben werden.. Wenn -ascii gesetzt ist.extension]][var1 var2 . Mit -append wird an eine existierende Datei angehängt.mat.6418 • Sicherung des Workspace >> save [name][var1 var2 ... Rechenzentrum Universität Karlsruhe 11 von 95 • Zurückladen geschieht durch >> load [name[.. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 12 von 95 .• Abfrage der Variablen durch Eingabe des Namens: >> y y = 129. Mit -tabs werden die Daten durch Tabulatoren getrennt.

. a21 a22 . Die Matrixelemente bzw. Vektoren sein.. . . b n] beschrieben.. a2n . ann] Entsprechend wird ein Zeilenvektor durch >> V=[b1 b2 ........ Rechenzentrum Universität Karlsruhe 14 von 95 .. a2n... ann] oder >> A=[a11 a12 . an1 an2 .. a1n. an1 an2 ...Matrizen und Vektoren Eingabe von Matrizen und Vektoren: >> A=[a11 a12 . a1n a21 a22 ... Vektorkomponenten können • reelle oder komplexe Zahlen • Ausdrücke • oder Matrizen bzw. bn] und ein Spaltenvektor durch Rechenzentrum Universität Karlsruhe 13 von 95 >> VT=[b1 b2 .

Vektor Addition bzw.7321 8. 7 8 9].r] A = 1 4 7 10 2 5 8 11 3 6 9 12 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 15 von 95 Matrixoperationen + .3000 1.3 sqrt(3) 7/5*6] x= 1. >> B=A‘ B = 1 4 7 2 5 8 3 6 9 >> C=A+B C = 2 6 10 6 10 14 10 14 18 Transposition beziehen sich auf die komplette Matrix bzw. Subtraktion Rechenzentrum Universität Karlsruhe 16 von 95 . >> x=[-1.4000 >> r=[10 11 12]. 4 5 6.Beispiel: >> A = [1 2 3 4 5 6 7 8 9].* / \ ^ ‘ Beispiel: >> A=[1 2 3. >> A=[A.

0000 -14.3333 20. >> x*y‘ ans = 2 >> y*x‘ ans = 2 Matrixmuliplikation NxM.6667 -4.3333 >> x=A\y‘ x = 9.6667 24.3333 0.0000 -8.6667 5.0000 x ist die Lösung des Gleichungssystems A*x = y‘ Rechenzentrum Universität Karlsruhe 18 von 95 .0000 -8.6667 -15.0000 X ist die Lösung von A*X = B -7.>> A*B ans = 14 32 50 32 77 122 50 122 194 >> x=[-1 0 1].mit MxK-Matrix inneres Produkt >> x*y ??? Error using ==> * Inner matrix dimensions must agree.6667 -11.6667 -8.3333 11.3333 6.6667 0 >> X=C/B X = 5. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 17 von 95 >> X=A\B X = -0.3333 -15.0000 X*B = C -9.3333 22. y=x-2.

gibt die Potenz an. λn) Dann folgt A^p = v * diag( λ1p λ2p .0000 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 20 von 95 .\ . wie oft A mit sich multipliziert wird. D=diag( λ1 λ2 . λnp) / v Rechenzentrum Universität Karlsruhe 19 von 95 Operationen auf Feldelementen in MATLAB-Bezeichnung: array operations . wird intern zunächst das Eigenwertproblem gelöst A*v=v*D wobei D die Diagonalmatrix der Eigenwerte ist und v der Eigenvektor.>> A^2 ans = 30 36 42 66 81 96 102 126 150 Potenzieren von Matrizen A^p. Beipiel: >> x=[1 2 3].\y z = 4. Falls p irgendeine andere Zahl ist. A muß quadratisch sein und p ein Skalar Falls p eine positive ganze Zahl ist.*y z = 4 10 18 >> z=x.../ .^ Array Operatoren Diese Operatoren wirken bei Matrizen und Vektoren gleicher Dimension elementweise. y=[4 5 6].. >> z=x.0000 2.* .5000 2..

/ .0000 3. Rechtsdivision 2.5000 1.5000 3.>> z=x.5000 >> B/2 ans = 0.^y z = 1 32 729 >> z=x.5000 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 22 von 95 .0000 4.0000 1.\} Beispiel: >> A-5 ans = -4 -1 2 Addition bzw. Hier unterscheiden sich einige der Array-Operatoren nicht von den Matrix-Operatoren: {* / \} entspricht jeweils {.5000 4.^[x y] z = 2 4 8 16 32 64 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 21 von 95 Falls ein Operand ein Skalar ist.0000 2.^2 z = 1 4 9 >>[x y] ans = 1 2 3 4 5 6 >>z=2.* .bzw. erfolgt die Operationen ebenfalls elementweise. Subtraktion einer Konstanten -3 0 3 -2 1 4 Links.

bzw.5000 1.5000 4.>> 2\B ans = 0. nxm .bzw.m) >> randn(n) >> randn(n. nxm .Matrix mit gleichförmig verteilten Zufallszahlen zwischen 0 und 1 erzeugt eine nxn.Einheitsmatrix erzeugt eine nxm .m) >> zeros(n) >> zeros(n.m) >> rand(n) >> rand(n.0000 3.0000 1.0000 4.m) erzeugt eine nxn .m) >> ones(n) >> ones(n.Matrix mit 1 erzeugt eine nxn .5000 3.5000 Multiplikation mit einer Konstanten >> A*5 ans = 5 20 35 10 25 40 15 30 45 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 23 von 95 Matrix-Erzeugung >> eye(n) >> eye(n.bzw.5000 2.Matrix mit 1 auf der Diagonalen und sonst 0 erzeugt eine nxn .bzw. nxm . nxm-Matrix mit Zufallszahlen aus einer Normalverteilung mit Mittelwert 0 und Varianz 1.0000 2. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 24 von 95 .Matrix mit 0 erzeugt eine nxn .

7078 -1.0668 0.9304 0.6711 0. dann wird durch >> eye(size(A)). jeweils ebenfalls eine nxm .0668 0. rand(size(A)).3887 0.1010 -1.3407 0.318 2.5964 1. zeros(size(A)).0077 0.8462 Darüberhinaus gibt es eine Reihe von weiteren Funktionen.677 -1.Sei A eine nxm .6711 0.4175 0.3834 0. die spezielle Matrizen erzeugen.6711 0 0 >> tril(A) ans = 0.9304 0.Matrix.Matrix erzeugt mit dem entsprechenden durch das Kommando gefordertem Aussehen. >> ones(size(A)).8462 Inverse Matrix >> B=inv(A) B = 1.349 -1.3834 Diagonalmatrix aus einem Vektor Obere Dreiecksmatrix von A 0.5890 0.C=diag(x) C = 1 0 0 0 2 0 0 0 3 >> triu(A) ans = 0.6711 0 0 0.4175 0.8462 Untere Dreicksmatrix von A 0 0. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 26 von 95 .0077 0.5890 0. Beispiel: >> A=rand(3) A = 0.0777 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 25 von 95 >> x=[1 2 3].4175 0 0.6868 0.

D ist eine Diagonalmatrix mit den Eigenwerten erzeugt einen Spaltenvektor y mit den Eigenwerten >> y=eig(A) • Determinante. der die Diagonale von A enthält Rechenzentrum Universität Karlsruhe 27 von 95 >> poly(A) erzeugt einen Zeilenvektor. charakteristisches Polynom und Spur >> det(A) >> trace(A) >> diag(A) errechnet die Determinante errechnet die Spur erzeugt einen Spaltenvektor. Alternativ ist M die Anzahl der Zeilen und N die Anzahl der Spalten. deren Spalten die Eigenvektoren enthalten.D]=eig(A) V ist eine Matrix. gibt die Länge eines Vektors x aus gibt den Rang von A an • Matrixeigenschaften >> D=size(A) >> [M. der die Koeffizienten des charakterischen Polynoms enthält D ist ein Zeilenvektor der Länge 2. dessen Komponenten die Anzahl der Zeilen und Spalten von A sind.N]=size(A) >> length(x) >> rank(A) • viele weitere Matrixfunktionen Rechenzentrum Universität Karlsruhe 28 von 95 .Matrixfunktionen • Eigenwerte und -vektoren einer quadratischen Matrix A: >> [V.

wird jede Spalte als Vektorargument genommen.. Median der Komponenten Mittelwert. in Vektor. Matrixform gelistete Daten zu analysieren. Falls sie auf Matrizen angewendet werden. eine N-fache Messung einer Zufallsvariablen • einer Matrix mit N Zeilen und M Spalten. das Ergebnis ist ein Zeilenvektor. std sum.Vektorfunktionen Funktionen. cumprod sort diff Maximal-. min.bzw. median mean. Kovarianzmatrix bei Matrizen Matrix der Korrelationskoeffizienten Die aufgelisteten Funktionen sind also dazu geeignet. prod cumsum.. die auf Vektoren operieren. eine N-fache Stichprobe von M Zufallsvariablen Rechenzentrum Universität Karlsruhe 30 von 95 . Produkt Sortieren in aufsteigender Reihenfolge Vektor aus den Differenzen benachbarter Komponenten: [x(2)-x(1) x(3)-x(2) . Die wichtigsten sind: max. x(n)-x(n-1)] Rechenzentrum Universität Karlsruhe 29 von 95 hist cov corrcoef Histogramm der Verteilung der Komponenten Varianz bei Vektoren. Dabei • entspricht einem Vektor der Länge N. Minimalwert bzw. Standardabweichungen aus den Komponenten Summe und Produkt der Komponenten kumulierte Summe bzw.

Imaginärteil. wirkt die Funktion auf jedes einzelne Element des Vektors oder der Matrix.4177 0. die auf einzelne skalare Variable wirken. Arccos und Arctangens hyperbolische Funktionen und deren Umkehrfunktionen Wurzel.7273 0. konjugiert komplexe einer Zahl Rechenzentrum Universität Karlsruhe 32 von 95 . log.2992 >> cov(x) ans = 0. exp. tanh asinh. nat.0009 0. Tangens Arcsin. atanh sqrt. cosh. Kosinus. atan sinh. cos. (y(3)+y(4))/2 Standardabweichung Varianz = std(x)^2 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 31 von 95 Skalare Funktionen Skalare Funktionen sind Funktionen. dekadischer Logarithmus Absolutwert. imag. Real.3192 0. tan asin.bzw.4868 >> median(x) ans = 0.6825 Mittelwert von 6 Meßwerten y = sort(x). acosh.5501 >> std(x) ans = 0.6) x = 0. sin.Beispiel: >> x=rand(1.7734 >> mean(x) ans = 0. real. Exponentialfunktion. acos. Falls ein Vektor oder eine Matrix als Argument vorkommt. log10 abs. bzw. conj Sinus.0895 0.

floor. je nach dem Nachkommateil einer Dezimalzahl fix sign. lcm fix.7 9. Modulofunktion Rechenzentrum Universität Karlsruhe 33 von 95 Beispiel: y = -2. round größter gemeinsamer Teiler. kleinstes gemeinsames Vielfaches Rundungsfunktionen: kappt den Nachkommateil einer Dezimalzahl floor rundet auf die nächst niedere ganze Zahl ceil rundet auf die nächst höhere ganze Zahl round rundet entsprechend nach oben oder unten.gcd. rem Signum-.8 9 3 9 3 10 4 9 4 1 1 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 34 von 95 .1 -0.4 >> fix(y) ans = -2 0 6 >> floor(y) ans = -3 -1 6 >> ceil(y) ans = -2 0 7 >> round(y) ans = -2 0 7 >> sign(y) ans = -1 -1 1 6. ceil.3 3.

Bei Vergleichen einer Matrix oder eines Vektors mit einem Skalar. Das Ergebnis ist eine Matrix. ein Vektor oder Skalar mit Elementen 0 oder 1. Vektoren oder Skalare sein bzw. je nach dem. ob das Ergebnis falsch oder wahr ist.Vergleichsoperationen In MATLAB gibt es 6 Vergleichsoperatoren: < <= > >= == ~= kleiner als kleiner oder gleich größer als größer oder gleich gleich ungleich Die Operatoren können Matrizen. wird jedes Element mit dem Skalar verglichen. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 35 von 95 Beispiel: A = 5 8 0 A>=B ans = 1 1 0 A > 5 ans = 0 1 0 0 5 6 0 3 0 B = 4 6 5 9 8 5 0 6 4 0 0 1 1 0 0 0 0 1 0 0 0 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 36 von 95 . Der Vergleich findet elementweise statt. entsprechend zugelassene Ausdrücke davon.

all Falls das Argument ein Vektor (oder Skalar) ist. Die logische Operation wird elementweise durchgeführt. falls mind. wenn beide Elemente 0 sind Ein Element von B ist 1. falls alle Elemente ungleich 0 sind In allen anderen Fällen ist das Ergebnis Null. falls das Argument ein Vektor ist. Falls das Argument eine Matrix ist. wird diese als Spaltenvektor aus den aneinandergehängten Spalten aufgefaßt. find Rechenzentrum Universität Karlsruhe 38 von 95 . ein Element ungleich 0 ist all 1. wird jede Spalte als Vektor behandelt und das Ergebnis ist eine Reihenvektor aus 0 und 1. wo das Element von A ungleich 0 ist. ist das Ergebnis ein Vektor mit den Indizes der Elemente.und logischen Operationen stellt MATLAB einige Funktionen zur Verfügung. any. Falls das Argument eine Matrix ist. ist das Ergebnis bei any 1. es ist 0. wenn beide Elemente ungleich 0 sind 0. wenn eines der beiden ungleich 0 ist 0. wenn eines der beiden Elemente 0 ist | 1. wo das entsprechende Element von A gleich 0 ist. die ungleich Null sind. & B= ~A Rechenzentrum Universität Karlsruhe 37 von 95 Logische Funktionen Im Zusammenhang mit Vergleichs. C ist dann eine Matrix aus 0 und 1. 1.Logische Operationen Die logischen Operationen sind & | ~ and or not C=A lop B A und B müssen Matrizen gleicher Dimension sein oder einer der beiden kann auch ein Skalar sein.

Elemente mit logarithmischen Abstand. 1/0) falls die Matrix X leer ist.B.n) Rechenzentrum Universität Karlsruhe 40 von 95 . Weitere Funktionen sind: exist finite Testet. x=start:end y=linspace(x1. ein M-File.b. ob eine Variable (im Workspace).bzw.bzw. die den Reihen. eine SIMULINK. die ungleich Null sind. i und j sind dann Spaltenvektoren.x2. wird n=100 angenommen. sonst isempty(X) = 1 =0 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 39 von 95 Generierung von Vektoren Zur Generierung von Vektoren gibt es • die Doppelpunkt-Methode • die linspace Funktion • die logspace Funktion x=start:inkrement:end erzeugt einen n-komponentigen Vektor mit n-1=(end-start)/inkrement das Inkrement ist 1 erzeugt einen n-komponentigen Vektor mit den Elementen gleichverteilt zwischen x1 und x2.[i. Falls n fehlt. Entdeckt undefinierte Elemente (z. Spaltenindex der Elemente von X enthalten.j]=find(X) wobei X eine Matrix ist. MATLAB-Funktion existiert.n) y=logspace(a.

[2 4]) Rechenzentrum Universität Karlsruhe 42 von 95 .7854 >> z=6:-1:1 z= 6 5 4 3 1. und 4.x(v(2)). da die Indizes von Vektoren und Matrizen selbst wieder als Vektoren aufgefaßt werden können. ist die 3.pi.. nämlich [x(v(1)).Beispiel: >> x=1:5 x= 1 2 3 4 5 >> y=0:pi/4:pi y= 0.0000 0.4) k= -3.. A(n1:n2.m1:m2) bezeichnet die Teilmatrix von A.1416 -1. dann ist x(v) ebenfalls ein Vektor. Ein “ :“ alleine bezeichnet den gesamten Bereich.x(v(n))] Die Elemente von v müssen jedoch positive ganze Zahlen sein. die aus den Zeilen von n1 bis n2 und den Spalten von m1 bis m2 bestehen..3562 3.5708 2.0472 3.3) A(:.0472 1.1416 2 1 >> k=linspace(-pi. ist die 2.1416 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 41 von 95 Teilfelder und Indizierung Die Doppelpunkt-Notation wird intensiv bei der Spezifikation von Teilfeldern von Vektoren oder Matrizen verwendet. Spalte von A. Seien x und v Vektoren. Spalte A(:..

kehrt die Reihenfolge der Spalten um Ein weiteres nützliches Konstrukt mit “ : “ ist A(:).7665 0.4777 1 2 3 4 5 6 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 44 von 95 . eine Matrix oder ein Teilfeld.[2 5 10])=B(:.4364 x= 0. • rechts von einer Zuweisung bedeutet A(:) ein Spaltenvektor. der alle Spalten von A hintereinander verkettet. A(3. die die rechte Seite vorgibt • steht dagegen links ein Teilfeld (einer Matrix oder eines Vektors).5 6] b=A(:) dann folgt b=[1 3 5 2 4 6]‘ • wenn A schon existiert.n:-1:1) ersetzt die 2. 5. so nimmt die linke Seite den Typ und die Größe an.7) Grundsätzliches zu Zuweisungen: • steht links von der Zuweisung eine Variable. Beispiel: A = 0.B.3 4. Vektor oder eine Matrix bezeichnet und rechts ein Skalar.1:3) A(:..A(:. Spalte von A durch die erste 3 Spalten von B.2727 0. wobei A eine Matrix ist. x(4). A=[1 2. Vektor. dann bedeutet A(:) links von einer Zuweisung eine Umformung eines Vektors in die Form der Matrix A. A(:)=11:16 ergibt dann A= 11 14 12 15 13 16 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 43 von 95 Individuelle Elemente werden durch Angabe der Indizes ausgewählt. Also z. und 10. so muß die rechte Seite der Zuordnung die gleiche Größe haben. die einen Skalar.

die aus den Reihen von A besteht. Spalte hat. Eine leere Matrix ist eine 0x0 Matrix.2727 0. der nur 0 und 1 als Komponenten enthält und A eine mxn Matrix. die kleiner als 3*std(x) sind. deren Entsprechung in X eine Zahl größer als 100 in der 3.0000 0.:) x=[] erzeugt eine leere Matrix. dann ist A(L.:) = B.0000 0. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 45 von 95 Sei L ein Vektor der Länge m. v=(x<=3*std(x)) v enthält dort 1. die durch die Einsen in L bestimmt werden.0000 4.4777 >> C=x(2:4) C= 2 3 4 >> A(1.3)>100 L ist ein Spaltenvektor mit 1 in der Reihe.4364 3 4 5 6 >> A(1. an denen L eine 0 hat X=X(L.7665 0.:)=x(3:4) A= 3. Beide Anweisungen können zu einer zusammengefaßt werden: x=x(x<=3*std(x)) L=X(:. wo der Vergleich richtig ist x=x(v) x wird zu einem Vektor zusammengeschoben. entfernt die Zeilen aus X. 46 von 95 Rechenzentrum Universität Karlsruhe .4364 4.:)=x 0.4364 0.4777 >>A(2.:) eine Matrix.4777 ??? In an assignment A(matrix.0000 0.>> B=x B= 1 2 >> B=A B= 0. the number of columns in A and B must be the same.1)=x(6) A= 6. der nur Elemente enthält.

Ausgabe erfolgt mit weniger Leerzeilen. standardmäßig auf 5 Ziffern genau. Gleitkomma beste Darstellung von short oder short e beste Darstellung von long oder long e Hex-Darstellung auf 2 Dezimalstellen gerundet Darstellung als rationale Zahl setzt für positive Zahlen ein +. für Nullen ein Blank ein.^2 one(size(A))] eine 2nx2n Matrix. und die 4. Spalte von A.Beispiel: A(:. Festkomma (Default) 15 Ziffern. Dann ist C=[A A‘. um dadurch größere Matrizen bzw. also kompakter. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 47 von 95 Ausgabeformate Zahlen in MATLAB werden im IEEE-Format dargestellt. für negative Zahlen ein -. Beispiel: A sei eine nxn Matrix. Die Anweisung A(:.[2 4])=[] eliminiert die 2.A. Festkomma 5 Ziffern. und 4. Gleitkomma 15 Ziffern. Vektoren zu erzeugen. Mit dem format Kommando lassen sich verschiedene Formen und Genauigkeiten wählen: format format format format format format format format format format short long short e long e short g long e hex bank rat + 5 Ziffern. Spalte aus A.[2 4]) bezeichnet die 2. format compact Rechenzentrum Universität Karlsruhe 48 von 95 . Vektoren und Matrizen können zusammengesetzt werden.

33 0.225073858507201e-308 1.3333 1.00 4/3 1/810045 3ff5555555555555 3eb4b6231abfd271 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 49 von 95 MATLAB stellt Konstante zur Verfügung.33333333333333 0. größte darstellbare Gleitkommazahl: 2.00000123450000 1.3333e+00 1.333333333333333e+00 1.2204e-16 kleinste bzw. Für IEEE-Format ist eps = 2. ans enthält immer das letzte Resultat.2345e-06 1. die eine vorgegebene Bedeutung oder einen vorgegebenen Zahlenwert haben.3333 0. das nicht expilzit einer Variablen zugewiesen wurde ist die Maschinengenauigkeit.33333333333333 0.234500000000000e-06 1.0000 1. im Gegensatz zu format compact.2345e-6] short short e short g long long e long g bank rat hex 1.format loose Beispiel: Ausgabe erfolgt aufgelockerter.NaN flops Rechenzentrum Universität Karlsruhe 50 von 95 .j inf. der Abstand von 1 zur nächst größeren Gleikommazahl.2345e-06 1.1416 stehen bei komplexen Zahlen für √−1 IEEE Darstellung für ∞ und für Not-a-Number kumulierte Anzahl der Floating Point Operationen eps realmin realmax pi i.797693134862316e+308 3.00000123450000 1. Default x=[4/3 1.

Man kann sich eine eigene definieren. a und b können Skalare oder auch Vektoren und Matrizen gleicher Größe sein.clock.B. z=3+4*ii Rechenzentrum Universität Karlsruhe 52 von 95 . ii=sqrt(-1). daß nach einer Zuweisung an i.10183(R11) Rechenzentrum Universität Karlsruhe 51 von 95 Komplexe Zahlen z=a+b*i z=a+b*j z=a+bi z=a+bj conj(z) real(z) imag(z) angle(z) abs(z) sind alles gleichberechtigte Darstellung von komplexen Zahlen. HP700) MATLAB-Version: 5.date Uhrzeit.B. Man beachte. so daß z=abs(z)*exp(i*angle(z)) ist. z.0. diese nicht mehr die Bedeutung der imaginären Einheit hat.3. Datum computer version Computertyp (z. der Winkel bei der Polardarstellung von z liefert den Absolutwert. liefert die komplex Konjugierte von z liefert den Realteil von z liefert den Imaginärteil von z ist atan(b/a).

der Ausdruck anxn + an-1xn-1 +.r]=deconv(p3. Z. >> r=roots(coeff) r = -1 -1 >> poly(r) ans = 1 2 1 p1 und p2 seien 2 Vektoren. der die Nullstellen des Polynoms enthält p ist ein Zeilenvektor. der aus r wieder die Polynomkoeffizienten berechnet (p=coeff) Rechenzentrum Universität Karlsruhe 53 von 95 Beispiel: >> coeff=[1 2 1]. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 54 von 95 .Polynome Darstellung von Polynomen durch einen Reihenvektor..p2) [p2.y. Dann ist p3=conv(p1.bzw.+ a1x + a0 entspricht dem Vektor [an an-1 . y-Koordinaten von Punkten.p1) q=polyder(p) p=polyfit(x. der die Koeffizienten in absteigender Reihenfolge der Potenzen der Variablen enthält.n) das Produkt der beiden Polynome der Quotient p2 und der Rest r Ableitung des Polynoms p x und y sind Vektoren der x.. polyfit erzeugt ein fittendes Polynom n-ter Ordnung p.B. die Polynome repräsentieren... a1 a0] Sei coeff ein Zeilenvektor (der ein Polynom repräsentieren soll): r=roots(coeff) p=poly(r) r ist ein Spaltenvektor.

x). plot(x. square diamond 56 von 95 Rechenzentrum Universität Karlsruhe .y) wird dann ein Plot des Polynoms erzeugt. x=-3:0. y=polyval(p.x) y ist ein Vektor. Beispiel: >> >> >> >> >> >> >> >> p=[1 -3 -6 8]. Zusätzlich kann ein Linientyp und die Farbe eingegeben werden.y sind Vektoren linetype ist eine Kombination aus -(Def) y yellow -m magenta : c cyan -.y.1:8. Durch plot(x.‘linetype‘) x. Dessen Elemente sollen Auswertestellen des Polynoms sein: y=polyval(p. plot(x. Die Argumente sind Vektoren gleicher Länge. deren Komponenten paarweise einen Datenpunkt in der xy-Ebene definieren.Sei p ein Polynom und x ein Vektor. r red x g green + b blue (Default) o w white * k black .y) grid xlabel(‘x‘) ylabel(‘y‘) title(‘y=x^3-3x^2-6x+8‘) Rechenzentrum Universität Karlsruhe 55 von 95 2D-Grafik plot erzeugt xy-Plots. der die Werte des Polynoms enthält.

>> plot(x.1:5.y2) Bei verschiedenen Skalen wird eine gemeinsame Skala gewählt. Beispiel: plot(x. werden die Komponenten von y gegen den Index geplottet. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 57 von 95 Beispiel: Die Funktion y = 1/(1+x2) soll im Intervall [-5.y) Rechenzentrum Universität Karlsruhe 58 von 95 .y) plot(x. in der alle Kurven dargestellt werden können.5] geplottet werden.y2) plot(x1.x.^ > < v pentagram hexagram Um mehrere Kurven in einem Diagramm darzustellen. >> y=1. >> x=-5:0. können mehrere Argumentsätze eingegeben werden./(1+x.‘c+‘.^2).x2.y1. plot(y) Falls nur ein Argument vorkommt.y1.

‘text‘) (x.n) es werden n Balken ausgegeben Rechenzentrum Universität Karlsruhe 60 von 95 .Weitere Plotkommandos sind: loglog semilogx semilogy polar title xlabel ylabel erzeugt xy-Plots mit logarithmischer x.B. dann wird durch hist(y) ein Histogramm erzeugt.y. text(x. y-Achse erzeugt Polarplots. dieses Kommando hat kein Argument aufeinanderfolgende Plots werden überlagert Histogramme Sei y ein Vektor. z. Das Argument dieser Kommandos besteht aus einem Text in Hochkomma. versieht den Plot mit einem Titel einer x-Achenbeschriftung und einer y-Achsenbeschriftung. wobei das erste Argument als Winkel und das zweite Argument als Radius interpretiert wird.und y-Achse erzeugt Plot mit logrithmischer x.bzw.y) sind die Koordinaten im Diagramm legend text Rechenzentrum Universität Karlsruhe 59 von 95 gtext grid hold on hold off wie text. hist(y. nur die Position wird durch Cursor festgelegt gtext(‘text‘) erzeugt ein Gitternetz. title(‘Dies ist eine Überschrift‘) fügt eine Legende in die Grafik ein Fügt einen Text in den Plot an beliebiger Stelle ein. in dem die Komponenten der Größe nach sortiert werden und 10 Balken ausgegeben werden.

Rechenzentrum Universität Karlsruhe 62 von 95 .B. Die Auswahlpunkte können als Überlagerung geplottet werden. wird jede Spalte als eigene Balkengruppe geplottet. x die Positionen der Balken. Falls y eine Matrix mit m Spalten ist. mit explodierten Anteilen Polardarstellung von komplexen Zahlen Rechenzentrum Universität Karlsruhe 61 von 95 Funktionenplot Sei fun eine Funktion. das Argument wird als Winkelvariable aufgefaßt erzeugt Balkendiagramme.[xmin xmax ymin ymax]. Als Marker kann eine der Linientypen gewählt werden (Default: ‘-‘). Es werden Werte aus dem Definitionsbereich gewählt und von der Funktion ausgewertet. ‘-o‘ .[n.‘marker‘. 2D und 3D erzeugt Balkendiagramme ohne interne Linien XY-Plots. Die Anzahl hängt von der Fehlertoleranz tol ab (Default: 1e-3). n enthält die Häufigkeiten. unterliegende Fläche wird eingefärbt Tortengrafik. ggf. z. in dem zwei Linientypen kombiniert werden. fplot(‘fun‘. rose bar bar3 stairs area pie compass erzeugt ein Winkelhistogramm.tol) plottet die Funktion im angegebenen Intervall. entweder intrinsisch oder vom Benutzer definiert.x]=hist(y) es wird keinPlot ausgegeben.

[-10 10].cos(t). y und z jeweils einen Punkt in 3D bedeuten. Dann erzeugt plot3(x.z.‘-+‘) >> title(‘y=sin(x)/x‘) Rechenzentrum Universität Karlsruhe 63 von 95 3D-Grafik Linienplots Seien x. bei dem äquivalente Komponenten von x.t) Überlagerungen von Plots sind möglich. Beispiel: >> t=0:pi/50:10*pi. y.y. >> plot3(sin(t).‘linetype‘) einen Linienplot im dreidimensionalen Raum. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 64 von 95 .Beispiel: >> fplot(‘sin(x)/x‘. z 3 Vektoren gleicher Länge.

Y]=meshgrid(x. die die Werte entlang der x.y. view). Bei mesh(Z) werden als x.1:2].^2) mesh(x.und ySchnittebenen meshc meshz Fabverläufe.Z) erzeugt 2 Matrizen X und Y.Y. Es werden dann die Tripel (xi.Z) erzeugt zusätzlich noch Kontourplots auf der xy-Ebene erzeugt zusätzlich Referenzebenen an den x.y=x.und y-Achse die Vektorindizes verwendet. [X.y) Z=f(X. Z=(X.yj.^2-Y.y).Y) mesh(X.Gitternetze Darstellung von z-Koordinaten oberhalb der Punkte eines rechteckigen Gitters in der xy-Ebene. Funktion von X und Y erzeugt den Gitternetz-Plot Man kann auch statt der Matrizen X und Y. [X. dazu mesh. Der Farbverlauf der Fläche entspricht dem Z-Wert.bzw.Y]=meshgrid(x. y-Achse enthalten. axis. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 65 von 95 Beispiel: >> >> >> >> x=[-2:0. die Vektoren x und y als Argumente verwenden. surf.Zij) geplottet. surfc und surfl erzeugen schattierte Flächenplots Rechenzentrum Universität Karlsruhe 66 von 95 . die die Werte der xy-Ebene enthalten Z ist eine Matrix. x und y seien 2 Vektoren. Achsenskalierung und Ansichten können durch zusätzliche Kommandos kontrolliert werden (s.

die im Vektor v stehen contour3(X. Default Gouraud Shading shading flat shading faceted shading interp Die Standardansicht ist die Draufsicht auf die xy-Ebene. Die Umrandung fällt weg. >> contour3(X. jedes Zij wird entsprechend seinem Wert als farbiges Rechteck eingefärbt.Z.Z. Die Farbwerte werden aus einer Farbtabelle entnommen.n) erzeugt 3D Kontourplots Beispiel: >> Z=sqrt(X.5. Defaultwert für n: 5 erzeugt Kontourplot mit Kontourlinen an den Werten.y.el) view(2) view(3) view([x y z]) az ist der Azimuthwinkel um die z-Achse el ist der Höhenwinkel az=0.Z.n) contour(x. Jede Zelle ist schwarz umrandet. el=90 az=-37. el=30 Winkel in kartesischen Koordinaten Rechenzentrum Universität Karlsruhe 68 von 95 .Y.y.Z.Y.v) erzeugt Kontourplots mit n Kontourlinien.^2).20)+3 Rechenzentrum Universität Karlsruhe 67 von 95 Oberflächen-Plots pcolor(x. Sie kann durch view geändert werden: view(az.Y.Kontourplots contour(x.^2 + Y.y.Z) pcolor(X.Z) pcolor(Z) Kontourplots mit Farbverläufen.

image(x. Die m Farben werden bei den Plots.Z) image(X.Z) image(Z) Ansonsten ähnlich wie pcolor. die entweder im Workspace bereitsteht oder eine von MATLAB bereitgestellte Farbtabelle ist. pcolor und image erzeugt werden auf die Werte der Matrix abgebildet. schreibt die aktive Farbtabelle in die Matrix Map Map=colormap Von MATLAB werden 14 Farbtabellen zur Verfügung gestellt: hsv Standardtabelle hot cool jet colorcube pink flag copper gray lines spring summer autumn winter Rechenzentrum Universität Karlsruhe 70 von 95 . colormap(colm) aktiviert die Farbtabelle colm . deren Elemente den Indizes einer (eigenen) Farbtabelle entsprechen. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 69 von 95 Farbtabellen Eine Farbtabelle (Color Lookup Table) ist eine mx3-Matrix. wobei die 3 Spalten in jeder Reihe den RGB-Anteil der Farbe festlegt. die durch mesh. surf.Y.Ein Image ist eine Matrix.y.

findet man im Handbuch Using MATLAB Graphics. Über surf(Z. Dazu definiert man eine mxnx3 . Kameraposition.Matrix C. über das geplottet werden soll. Andere Aspekte der 3D Grafik wie Texturen. Die 3 Matrizen C(:. d. Bei 8-Bit Grafik wird der Truecolor Modus simuliert.:. Projektionen etc. Auf 24-Bit grafikfähigen Rechner kann MATLAB auch im TruecolorModus arbeiten. Die Farbzuweisung geschieht dann über den Index in der Farbtabelle.i) enthalten jeweils einen der 3 RGB-Anteile. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 71 von 95 Achsenskalierung axis([xmin xmax ymin ymax zmin zmax])skaliert die Achsen axis(‘auto‘) axis(axis) axis(‘ij‘) axis(‘xy‘) axis(‘square‘) axis(‘equal‘) axis(‘off‘) axis(‘on‘) automatische Skalierung „friert“ die aktuelle Skalierung ein skaliert im Matrixkoordinatensystem skaliert nach Matrixwerten Plotbereich ist quadratisch Skalenfaktoren und Abstand der Skalenstriche sind gleich schaltet die Achsen aus schaltet die Achsen an Rechenzentrum Universität Karlsruhe 72 von 95 .h. Pseudocolors). wobei nxm die Dimension des Gitternetzes ist. Beleuchtung. 224 Farben ausgeben.Farben Standardmäßig verwendet MATLAB 256 Farben (indexed Colors.C) wird dann die Truecolor-Matrix ausgewertet.

Man kann aber auch Teilbereiche davon abbilden. kann man der Ausgabe von help print entnehmen.ext geschrieben. den Drucker an. Davon wird das i-te aktiviert. Welche „Devices“ zulässig sind.dps für schwarz-weiß Bilder teilt das aktive Fenster auf in eine mxn-Matrix aus Teilfenstern.Farbskalierung Üblicherweise wird das komplette Wertespektrum auf die Farbtabelle abgebildet. falls dieses nicht existiert. wird es neu angelegt Standard Rechenzentrum Universität Karlsruhe 73 von 95 Subplots subplot(m.i) Hardcopies print plotdata -device Das aktive Fenster wird in die Datei plotdata. Beispiel: print meshdata -dps erzeugt ein PostScript-File meshdata. Als Device gibt man das Grafikformat bzw. Die geschieht durch caxis([cmin cmax]) wobei cmin (cmax) jeweils die untere (obere) Grenze des Wertebereichs ist Verdeckungen hidden on hidden off mehrfache Fenster figure(n) aktiviert das n-te Fenster. Davon ist auch die Dateinamenserweiterung ext abhängig. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 74 von 95 .n.

in dem nacheinenander jede Spalte von expression der Variable var zugewiesen wird und die statements ausgeführt werden. . Meistens liegen Vergleichsoperationen vor: while n>1 n=n-1 .Programmieren von M-Files Kontrollstrukturen FOR Loops for var=expression statements end expression ist im allgemeinen eine Matrix. end WHILE Loops while expression statements end Die WHILE Loop wird solange durchlaufen. wahr sind. Üblicherweise ist expression ein Zeilenvektor und die Spalten sind Skalare: index=1:n. end Rechenzentrum Universität Karlsruhe 75 von 95 Es gilt aber auch die bekannte Form der FOR Loop: for i=1:n statements. Die FOR Loop wird durchlaufen. for var=index statements. wie alle Komponenten der expression ungleich Null bzw. end Rechenzentrum Universität Karlsruhe 76 von 95 .

oder WHILE-Loop ab: while 1 n=n-1 if n<=0.end statements end Rechenzentrum Universität Karlsruhe 77 von 95 SWITCH verzweigt in Abhängigkeit vom Wert eines Ausdrucks switch expression case value1 statements case value2 statements .. else statements end BREAK bricht FOR..IF if expression-1 statements elseif expression-2 statements . .break. otherwise statements end Rechenzentrum Universität Karlsruhe 78 von 95 .

d. • die erste Kommentarzeile (H1-Zeile) wird von lookfor nach dem geforderten Stichwort durchsucht. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 80 von 95 . werden die einzelnen Anweisungen in dem M-File ausgeführt. hier sollte die Function dokumentiert werden. Stadtstrasse 11 % y=sin(pi*x/180). die MATLAB-Kommandos enthalten. Diese Dateien haben Namen der Form filename.m Gibt man >> filename ein. Aufruf: >> alpha=[0:1:90]. werden diese nach Eingabe von help sind am Bildschirm ausgegeben.h. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 79 von 95 function y = sind(x) % SIND(X) Sinuswerte der Elemente von X in Grad % Autor: Helmut Huber % Karlsruhe. die mit Namen aufgerufen und dann ausgeführt werden. bei denen Parameter mitübergeben werden. sind M-Files.Skripts und Functions M-Files sind Dateien. >> beta=sind(alpha) • die Variablen x und y in der Function sind lokal • % leitet eine Kommentarzeile ein. Falls die 2. Skripts Functions sind M-Files. Zeile beginnt mit dem Wort function. Die 1. bis m-te Zeile Kommentarzeilen sind.

02 [t.0. Beispiel: function yp=lotka(t. pause(n) unterbricht die Funktion für n Sekunden Rechenzentrum Universität Karlsruhe 82 von 95 .y) pause unterbricht die Abarbeitung eines M-Files bis der Benutzer eine Eingabetaste betätigt.10. Nützliche Features input n = input(‘text‘) gibt text am Bildschirm aus.y)=ode23(‘lotka‘.BETA ALPHA=0. Subfunctions sind lokal. Primary (aufrufende) Function und Subfunctions stehen hintereinander im selben M-File.01 BETA=0. kann als Sammlung für eigene Funktionen dienen. Help-Funktion und lookup durchsuchen nur Primary Functions.1]] plot(t. wartet auf eine Eingabe und speichert diese in der Variablen n Rechenzentrum Universität Karlsruhe 81 von 95 global globalisiert Variable. Beim Aufruf von Funktionen und M-Files im Arbeitsverzeichnis wird auch das private Verzeichnis durchsucht.[1. Private Functions Ein Unterverzeichnis des Arbeitsverzeichnisses mit dem Namen private.Subfunctions Functions können selbst wieder Functions aufrufen.y) %LOTKA Lotka-Volterra Modell global ALPHA BETA yp=[ y(1)-ALPHA*y(1)*y(2) -y(2)+BETA*y(1)*y(2)]. >> >> >> >> >> global ALPHA.

Ist der Name im MATLAB Suchpfad? P-Code Files MATLAB erzeugt beim Aufruf von M-Files und Functions einen Pseudocode (P-Code) . so arbeitet der Interpreter folgendermaßen: 1.m wird dann auch als mfile. sind. Erweitern des Suchpfades path addpath pfad zeigt den gesamten MATLAB Suchpfad an hängt ein Verzeichnis vor den MATLAB Suchpfad Rechenzentrum Universität Karlsruhe 83 von 95 Suchreihenfolge von Functions Wird ein Function-Name aufgerufen. Durchsucht alle Verzeichnisse. ein. entweder direkt oder in einem MFile. Gibt es eine Datei sind.m im aktuelle Arbeitsverzeichnis? 4.eval(‘string‘) wertet das Textargument aus.B.p gespeichert.m. Ist der Name eine Variable? 2. die im MATLAB Suchpfad eingetragen sind nach der Datei sind. der im Hauptspeicher verbleibt bis er durch clear function_name gelöscht wird. Ist der Name eine Subfunktion? 3. Ist sind eine Variable? 2. P-Codes Files können gesichert werden durch pcode mfile mfile. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 84 von 95 . z. ist die Reihenfolge 1. Ist der Name im private Verzeichnis? 4. z. Ist sind eine intrinsische MATLAB-Funktion? 3. >> y=‘sin(x)‘ >> eval(y) Suchreihenfolge von M-Files Gibt man den Namen eines M-Files.B.

for t=0:0.a. end • Präallokierung nutzt den Workspace besser aus und vermeidet Fragmentierung Rechenzentrum Universität Karlsruhe 85 von 95 Numerische Integration MATLAB stellt 2 Funktionen zur numerischen Integration von analytischen Funktionen bereit: q= quad(‘fun‘. Fehlertoleranz (1e-3) trace falls ≠ 0. Matrixoperationen statt for oder while verwenden (Vektorisierung): i=0. nicht jedesmal zu vergrößern: y=zeroes(1.Performance-Aspekte • wo immer möglich. dann braucht der Interpreter den Vektor.100).1:10 y=sin(t).b Integrationsintervall tol Rel. wird ein Plot mit den Berechnungspunkten ausgegeben quad8 Integration nach dem adaptiven Newton-Coates Verfahren Rechenzentrum Universität Karlsruhe 86 von 95 . for i=1:100 y(i)=det(X^i).trace) Integration nach dem adaptiven Simpson-Verfahren fun Name der Funktion a. Vektor. end • Vektoren vorallokieren. in den geschrieben wird.tol. i=i+1.1:10. y(i)=sin(t).bzw. t=0:0.b.

rad‘ >> gtext(‘y=sin(x)‘) >> gtext(‘Integral von sin(x)‘) Rechenzentrum Universität Karlsruhe 87 von 95 Trapezregel MATLAB stellt dazu sie Funktion trapz zur Verfügung. muß man andere Integrationsalgorithmen verwenden. >> yint=cumsum(y)*pi/60. der die Simpson-Integration durchführt. >> x=0:pi/60:2*pi. Dann ist q=trapz(x. Euler-Verfahren Hier bietet sich die MATLAB-Funktion cumsum an. y=fun(x) ein Vektor mit den Funktionswerten.x. Davon soll hier abgesehen werden. >> y=sin(x). Es folgt der Kern einer Funktion.y) das Integral nach der Trapezregel. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 88 von 95 . wird die zu integrierende Funktion jeweils an drei Stützstellen durch Parabeln approximiert. Sei x ein Vektor. Man kann die Funktion noch komfortabler und funktionaler machen.Falls die analytische Form der zu integrierenden Funktion nicht bekannt ist oder man die Stammfunktion plotten möchte.y. Simpsonregel Im Simpsonverfahren.yint) >> grid >> xlabel(‘x. >> plot(x.

2)==0 error(‘Ungerade Anzahl an Intervallen‘) end dx=diff(x).Y) Simpson Integration der Funktion y(x).y]=odenn(‘name‘. for i=1:2:(n-2) if(abs(dx(i)-dx(i+1)))>0. das die Funktion definiert. X % und Y sind Zeilenvektoren der gleichen Länge. 2. [n. Die % Integrationsintervalle sind konstant.Ordnung Adams-Bashfort-Moulton Solver Für beide Verfahren ist die Syntax: [t. Ordnung für Runge-Kutta 4. Differentialgleichungen mit dem Runge-KuttaVerfahren. 1.tf y0 ist der Name des M-Files.[t0 tf].y0) name t0.function z=simp(x.0001 error(‘Ungleiche Intervalle‘) end z=z+(y(i)+4*y(i+1)+y(i+2))*dx(i)).y) % SIMP(X. und 5.z=0.m]=size(y). und 3. ausgewertet zu jedem Zeitpunkt t Rechenzentrum Universität Karlsruhe 90 von 95 . if length(x)~=n error(‘Die Eingabevektoren müssen die gleiche Länge haben‘) end if rem(n. end z=z/3. Je nach Ordnung heißen die MATLAB-Files ode23 ode45 ode113 für Runge-Kutta 2.und Endzeitpunkt der Integration Spaltenvektor mit den Anfangsbedingungen Ausgabe: y ist der Zustandsvektor. Argument muß t. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 89 von 95 Differentialgleichungen MATLAB löst gew. Argument muß y sein Anfangs.

title(‘Pendel‘). Rechenzentrum Universität Karlsruhe 92 von 95 .1].theta]=ode23(‘pendel‘.[0 2].x) dx=[-9. [t.y.t. Ordnung: Anfangsbedingungen: Definiere Funktion: sinΘ ≈ Θ Θ(1)‘= Θ(2)‘= Θ(1) = Θ(2) = -glsinΘ(2) Θ(1) 0 1 function dx=pendel(t.Beispiel: Physikalisches Pendel Θ‘‘= -glsinΘ übliche Schulnäherung: Auflösen in 2 DGLen 1. y=cos(a*t). gtext(‘THETA‘).81).x(1)]. plot(t. a=sqrt(9.81*sin(x(2)). >> >> >> >> >> theta0=[0. gtext(‘y‘).theta) Rechenzentrum Universität Karlsruhe 91 von 95 >> >> >> >> xlabel(‘TIME‘).theta0).

>> y0=[1.g.y]=ode23(‘stiff‘..-999 -1999].0]. >> [t. daß ode23s etwa dreimal schneller ist als ode23s Weitere Informationen speziell zur Steigerung der Performance von ODE Solver findet man im Handbuch Using MATLAB. Das System ist ein sog. dy=a*y. a=[998 1998.[0 1. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 93 von 95 Berechnungen von steifen Systemen mit üblichen ODE Solvern können sehr lange dauern oder auch scheitern. ode15s und ode23s sind 2 Solver speziell für steife Systeme Eine Zeitmessung des o.0]. Problems zeigt. Rechenzentrum Universität Karlsruhe 94 von 95 .y0).y). die exakte Lösung y1=2e-t-e-1000t y2=-e-t+e-1000t zeigt sehr unterschiedliche Zeitskalen.Steife Systeme function dy=stiff(t.h. d. steifes System.

• Bildbearbeitung • 3D Modellierung • Handle Graphics System Rechenzentrum Universität Karlsruhe 95 von 95 . insbesondere Felder und Strukturen Definition von Klassen und Objekte Ein-/Ausgabe von Daten Einbindung von eigenen C.oder Fortran-Routinen Im Grafikbereich • 3D Grafik: Beleuchtung.Was hier nicht behandelt wurde • • • • • • • • • Debugger Fourier Analyse und FFT Vertiefte Behandlung der ODE Solver Sparse Matrizen M-File Programmierung Daten Typen. Projektionen etc.

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