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Werkstatthandbuch 2011 Werkstatthandbuch 2011 0312 1934
Werkstatthandbuch
2011
Werkstatthandbuch
2011
0312 1934

de

Hinweis für Druckerei Farbe: weiß Papier: Ikonofix 250 g/ Qm

Werkstatthandbuch

2011

0312 1934 de

Gegenüber Darstellungen und Angaben dieses Werkstatthandbuches sind tech- nische Änderungen, die zur Verbesserung der Motoren notwendig werden, vor- behalten. Nachdruck und Vervielfältigung jeglicher Art, auch auszugsweise, bedarf unserer schriftlichen Genehmigung.

vor- behalten. Nachdruck und Vervielfältigung jeglicher Art, auch auszugsweise, bedarf unserer schriftlichen Genehmigung.
The engine company. Deutz AG Service Informations Systems Deutz-Mülheimer Strasse 147-149 D - 51063 Köln

The engine company.

Deutz AG Service Informations Systems Deutz-Mülheimer Strasse 147-149 D - 51063 Köln Tel.: + 49 (0) 221-8 22-0 Fax: + 49 (0) 221-8 22-53 58 http://www.deutz.de

Printed in Germany Alle Rechte vorbehalten 1. Auflage, 11/2004 Best.-Nr. 0312 1934

2011 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort 2 Allgemein 3 Benutzerhinweise 3.1 Allgemeines 3.2 Vorschriften 3.2.1

2011

Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Allgemein

3 Benutzerhinweise

3.1

Allgemeines

3.2

Vorschriften

3.2.1

Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften

3.2.2

Entsorgungsvorschriften

3.3

Betriebsanleitung und Werkstatthandbuch

3.4

Arbeitskarten

3.5

Bildzeichenerklärung

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

4.2 Anziehvorschriften

5 Arbeitskartenübersicht

5.1 alphabetische Sortierung

5.2 numerische Sortierung

5.3 Arbeitskartenverweise

6 Arbeitskarten

7 Handelsübliche Werkzeuge

8 Spezialwerkzeuge

0

0

Inhaltsverzeichnis

2011

Notizen

0 Inhaltsverzeichnis 2011 Notizen © 11/2004 2/2 0312 1551 - 0138
1 2011 Vorwort 1 © 11/2004 1/4 0312 1550 - 0138

1

2011

Vorwort

1

1

1 Vorwort

2011

Notizen

1 1 Vorwort 2011 Notizen © 11/2004 2/4 0312 1550 - 0138
2011 1 Vorwort Lesen und beachten Sie die Informationen dieser Dokumentation. Sie vermeiden Unfälle, erhalten

2011

1 Vorwort

Lesen und beachten Sie die Informationen dieser Dokumentation. Sie vermeiden Unfälle, erhalten sich die Garantie des Herstellers und verfügen über einen funktionstüchtigen und einsatzbereiten Motor.

Dieser Motor ist ausschließlich für den dem Lieferumfang entsprechenden Verwendungszweck - definiert durch den Gerätehersteller - gebaut (bestimmungsgemäßer Gebrauch). Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht. Das Risiko hierfür trägt allein der Benutzer.

Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gehören auch die Einhaltung der vom Hersteller vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen. Der Motor darf nur von Personen genutzt, gewar- tet und instandgesetzt werden, die hiermit vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind.

Stellen Sie sicher, dass diese Dokumentation jedem am Betrieb, Wartung und Instandsetzung Beteiligten zur Verfügung steht und der Inhalt verstanden wird.

Die Nichtbeachtung dieser Dokumentation kann zu Funktionsstörungen und Motorschäden sowie Verletzungen von Personen führen, für die vom Hersteller keine Haftung übernommen wird.

Voraussetzung für die fachgerechte Wartung und Instandsetzung ist die Verfügbarkeit aller erforderlichen Ausrüstungen, Handelsüblichen- und Spezialwerkzeuge, sowie deren einwandfreier Zustand.

Motorteile wie Federn, Klammern, elastische Halteringe etc. beinhalten bei unsachgemäßer Behandlung erhöhte Verletzungsgefahr.

Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sowie sonstige allgemein anerkannte sicherheitstechni- sche und arbeitsmedizinische Regeln sind einzuhalten.

Höchste Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer ist nur bei Verwendung von DEUTZ-Ori- ginalteilen sichergestellt.

Die Instandsetzung des Motors muss der bestimmungsgemäßen Verwendung entsprechen. Bei Umbau- arbeiten dürfen nur vom Hersteller für den jeweiligen Verwendungszweck freigegebene Teile eingesetzt werden. Eigenmächtige Veränderungen am Motor schließen eine Haftung des Herstellers für daraus resul- tierende Schäden aus. Bei Nichtbeachtung erlischt die Gewährleistung!

Die Motoren der Marke DEUTZ sind für ein breites Anwendungsspektrum entwickelt. Dabei wird durch ein umfangreiches Angebot von Varianten sichergestellt, dass die jeweiligen speziellen Anforderungen erfüllt werden.

Der Motor ist dem Einbaufall entsprechend ausgerüstet, das heißt, nicht alle in dieser Dokumentation beschriebenen Bauteile und Komponenten sind an Ihrem Motor angebaut.

1

Wir haben uns bemüht, die Unterschiede deutlich herauszustellen, so dass Sie die für Ihren Motor relevan- ten Betriebs-, Wartungs- und Repararturhinweise leicht finden können.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

Ihre DEUTZ AG

1

1 Vorwort

2011

1 1 Vorwort 2011 © 11/2004 4/4 0312 1550 - 0138
2 2011 Allgemein 2 © 11/2004 1/4 0312 1549 - 0138

2

2011

Allgemein

2

2

2 Allgemein

2011

Notizen

2 2 Allgemein 2011 Notizen © 11/2004 2/4 0312 1549 - 0138
2011 2 Allgemein DEUTZ Motoren sind das Produkt jahrelanger Forschung und Entwicklung. Das dadurch gewonnene

2011

2 Allgemein

DEUTZ Motoren

sind das Produkt jahrelanger Forschung und Entwicklung. Das dadurch gewonnene fundierte Know-how in Verbindung mit hohen Qualitätsanforderungen ist die Garantie für die Herstellung von Motoren mit langer Le- bensdauer, hoher Zuverlässigkeit und geringem Kraftstoffverbrauch. Es ist selbstverständlich, dass auch die hohen Anforderungen zum Schutz der Umwelt erfüllt werden.

Wartung und Pflege

sind mit entscheidend, ob der Motor die an ihn gestellten Forderungen zufriedenstellend erfüllt. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Wartungszeiten und die sorgfältige Durchführung der Wartungs- und Pflegearbeiten sind daher unbedingt notwendig. Insbesondere sind vom normalen Betrieb abweichende, erschwerende Be- triebsbedingungen zu beachten.

DEUTZ AG

Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zuständigen Service-Vertretun- gen. Unser geschultes Fachpersonal sorgt im Schadensfall für eine schnelle und fachgerechte Instandsetzung unter Verwendung von Original Teilen. Original Teile der DEUTZ AG sind stets nach dem neuesten Stand der Technik gefertigt. Hinweise zu unserem Service finden Sie am Ende dieser Dokumentation.

2

Vorsicht bei laufendem Motor

Wartungsarbeiten oder Reparaturen nur bei stillgesetztem Motor durchführen. Evtl. entfernte Schutzvorrichtun- gen nach Abschluss der Arbeiten wieder montieren. Bei Arbeiten am laufenden Motor muss die Arbeitskleidung fest anliegen.

Sicherheit am laufenden Motor muss die Arbeitskleidung fest anliegen. Dieses Symbol finden Sie bei allen Sicherheitshinweisen.

Dieses Symbol finden Sie bei allen Sicherheitshinweisen. Beachten Sie diese sorgfältig. Geben Sie Sicherheitsanweisungen auch an Ihr Bedienungspersonal weiter. Darüber hinaus sind die "Allgemeinen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften" des Gesetzgebers zu beachten.

Hinweis

Dieses Symbol finden Sie bei Hinweisen allgemeiner Art. Beachten Sie diese sorgfältig.des Gesetzgebers zu beachten. Hinweis Asbest Bei diesem Motor verwendete Dichtungen sind

Asbest Hinweisen allgemeiner Art. Beachten Sie diese sorgfältig. Bei diesem Motor verwendete Dichtungen sind asbestfrei.

Bei diesem Motor verwendete Dichtungen sind asbestfrei. Bitte verwenden Sie bei Wartungs- und Reparaturarbeiten entsprechende Ersatzteile.

2

2 Allgemein

2011

Notizen

2 2 Allgemein 2011 Notizen © 11/2004 4/4 0312 1549 - 0138
3 2011 Benutzerhinweise 3 © 11/2004 1/8 0312 1548 - 0138

3

2011

Benutzerhinweise

3

3 2011 Benutzerhinweise 3 © 11/2004 1/8 0312 1548 - 0138

3

3 Benutzerhinweise

2011

Notizen

3 3 Benutzerhinweise 2011 Notizen © 11/2004 2/8 0312 1548 - 0138
2011 3 Benutzerhinweise 3.1 Allgemeines Die in der Betriebsanleitung und im Werkstatthandbuch vorgeschriebenen

2011

3 Benutzerhinweise

3.1 Allgemeines

Die in der Betriebsanleitung und im Werkstatthandbuch vorgeschriebenen Instandhaltungsarbeiten müssen fristgerecht und vollständig durchgeführt werden.

Das Instandhaltungspersonal muss die notwendigen Fachkenntnisse besitzen, um die Arbeiten durchzufüh- ren. Sicherheits- und Schutzeinrichtungen, die während der Instandhaltungsarbeiten eventuell abgebaut wer- den mussten, sind wieder zu montieren.

!
!

Achtung!

Die Unfallverhütungs- und Sicherheitsvorschriften sind während der Instandhaltungsarbeiten unbe- dingt einzuhalten.

Beachten Sie hierzu auch die speziellen Sicherheitsvorschriften zu den verschiedenen Instandhaltungsgrup- pen, welche ausführlich als Arbeitskarten im Kapitel Arbeitskarten aufgeführt werden (vgl. auch Abschnitt 1.2).

Die Instandhaltungsintervalle sind den Instandhaltungsplänen zu entnehmen. Sie informieren außerdem über die durchzuführenden Arbeiten.

Fachliche Hinweise über die Durchführung der Arbeiten geben die Arbeitskarten.

3

3.2 Vorschriften

3.2.1 Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften

Für verschiedene Instandhaltungsgruppen wurden ausführliche Sicherheitshinweise in Form von Arbeitskarten erstellt, sie sind den Arbeitskarten der jeweiligen Instandhaltungsgruppen vorangestellt.

Es sind die gesetzlich vorgeschriebenen Unfallverhütungsvorschriften (erhältlich bei Fachverbänden oder im Fachhandel)
Es sind die gesetzlich vorgeschriebenen Unfallverhütungsvorschriften (erhältlich bei Fachverbänden oder im
Fachhandel) zu beachten. Diese sind vom Aufstellungsort, der Betriebsart und den verwendeten Betriebs- und
Hilfsstoffen abhängig.
Besondere, von den jeweiligen Arbeiten abhängige Schutzmaßnahmen sind in der Arbeitsbeschreibung ange-
geben und gekennzeichnet.
Allgemein gilt u.a.:
für das Personal:
- Nur eingewiesenes Personal darf den Motor bedienen oder warten. Unbefugte dürfen den Maschinenraum
nicht betreten.
- Im Maschinenraum bei Motorbetrieb enganliegende Kleidung und Gehörschutz tragen.
- Für Reparaturen oder Instandsetzungsmaßnahmen nur Fachpersonal einsetzen.
!
für den Maschinenraum:
- Ausreichende Be- und Entlüftung sicherstellen (Lüftungsschächte nicht abdecken).
- Verbandskasten und geeignete Feuerlöscher anbringen. Füllung bzw. Betriebsbereitschaft regelmäßig
überprüfen.
- Brennbare Stoffe nur dann im Maschinenraum lagern, wenn sie zum Betrieb der Anlage erforderlich sind.
- Rauchen und offene Flammen sind im Maschinenraum verboten.
für Betrieb und Instandhaltung des Motors:
- Motor nur starten, wenn alle Schutzvorrichtungen angebaut sind. Darauf achten, dass sich niemand im
Gefahrenbereich aufhält.
- Reinigungs-, Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten nur ausführen, wenn der Motor stillgesetzt und
gegen Anlassen gesichert ist.

3 Benutzerhinweise

2011

3.2.2

Entsorgungsvorschriften

3 Benutzerhinweise 2011 3.2.2 Entsorgungsvorschriften Die in der Betriebsanleitung und im Werkstatthandbuch beschriebenen

Die in der Betriebsanleitung und im Werkstatthandbuch beschriebenen Arbeiten machen u. a. ein Erneuern von Teilen und Betriebsstoffen notwendig. Diese erneuerten Teile / Betriebsstoffe müssen vorschriftsmäßig gelagert, transportiert und entsorgt werden. Hierfür ist der Betreiber selbst verantwortlich.

Die Entsorgung umfasst die Verwertung, sowie die Beseitigung von Teilen / Betriebsstoffen, wobei die Verwer- tung Vorrang hat.

Einzelheiten zur Entsorgung und deren Überwachung regeln regionale, nationale und internationale Gesetze und Verordnungen, welche vom Anlagenbetreiber in eigener Verantwortung zu beachten sind.

3.3 Betriebsanleitung und Werkstatthandbuch

Um den Informationsaufbau anwendergerecht zu strukturieren, ist die Servicedokumentation in Betriebsanlei- tung und Werkstatthandbuch aufgeteilt.

Die Betriebsanleitung beinhaltet u.a. eine allgemeine Beschreibung sowie Anweisungen zu allen notwendi- gen Wartungsarbeiten.

3 Sie enthält folgende Kapitel:

1. Allgemeines, Inhaltsverzeichnis

2. Motorbeschreibung

3. Bedienung

4. Betriebsstoffe

5. Wartung

6. Pflege- und Wartungsarbeiten

7. Störungen, Ursachen und Abhilfen

8. Motorkonservierung

9. Technische Daten

10. Service

Das Werkstatthandbuch setzt die Kenntnis des Inhalts der Betriebsanleitung voraus, insbesondere gilt dies für die Sicherheitsvorschriften. Es sind leichte Reparaturen und Notmaßnahmen an Bauteilen beschrieben, deren Durchführung mehr Aufwand sowie entsprechend qualifiziertes Fachpersonal erfordern.

2011 3 Benutzerhinweise 3.4 Arbeitskarten Die Arbeitskarten werden unterschieden nach Arbeitskarten des

2011

3 Benutzerhinweise

3.4

Arbeitskarten

Die Arbeitskarten werden unterschieden nach Arbeitskarten des Werkstatthandbuches z. B. W 04-05-01 und der Instandsetzungsanleitung I 04-05-01.

Nummerierung der Arbeitskarten

Dokumentationsart • Der führende Buchstabe steht für die Art der Dokumentation. W = Werkstatthandbuch I
Dokumentationsart
Der
führende Buchstabe steht für die Art der Dokumentation.
W
= Werkstatthandbuch
I
= Instandsetzungsanleitung
Instandhaltungsgruppe (für alle Motoren gleich)
00 Allgemein / übergreifende Tätigkeiten
07 Kraftstoffsystem
01 Zylinderkopf
08 Schmierölsystem
02 Triebwerk
09 Kühlflüssigkeitssystem
03 Kurbelgehäuse
10 Druckluftsystem
04 Motorsteuerung
11 Überwachungssystem
05 Drehzahlregelung
12 Sonstige Bauteile
06 Abgasanlage / Aufladung
13 Elektrische Anlage
Teilsystem (Bauteil)
• Die Teilsysteme unterscheiden sich je Instandhaltungsgruppe.
• Allgemein gültig:
00 Teilsysteme-übergreifend bzw. Sicherheitsvorschriften (SV)
01 Systemparameter bzw. generelle Kontrollen
Fortlaufende Nummer
• Zählend je Teilsystem (Bauteil)
• Verschiedene Tätigkeiten je Teilsystem (Bauteil)
• Versions-Unterschiede
W 03-03-03
©
80301
3

3

3

3 Benutzerhinweise

2011

Aufbau einer Arbeitskarte

3 3 Benutzerhinweise 2011 Aufbau einer Arbeitskarte 1 2 3 Kurbelgehäuse W 00-00-00 4 13 12
1 2 3 Kurbelgehäuse W 00-00-00 4 13 12 11 5 6 10 6 9
1
2
3
Kurbelgehäuse
W 00-00-00
4
13
12
11
5
6
10
6
9
7
8
©
39744
1

1. DEUTZ, Herausgeber der Servicedokumentation

8.

DEUTZ interne Teilenummer der Arbeitskarte und technische Ordnungsnummer

2. Motortyp (z. B. 914)

9.

Ausgabe-Datum der Arbeitskarte

3. Instandhaltungsgruppe

10.

Arbeitsfolge

4. Arbeitskartennummer

11.

Sicherheits- und allgemeine Hinweise

5. Verweis auf weitere Arbeitskarten, Vorschriften u.ä.

12.

notwendige Werkzeuge, Hilfsmittel und Ersatzteile

6. erläuternde Grafiken

13.

Titel der Arbeitskarte

7. Seitenzahl

Grafiken 13. Titel der Arbeitskarte 7. Seitenzahl Hinweis Bei Rückfragen zur Arbeitskarte bitte immer den

Hinweis

Bei Rückfragen zur Arbeitskarte bitte immer den Motortyp (2), die Arbeitskartennummer (4), die Seitenzahl (7), das Ausgabe-Datum (9) bzw. alternativ die DEUTZ interne Teilenummer (8) angeben.

2011 3 Benutzerhinweise 3.5 Bildzeichenerklärung Achtung! Hilfsmittel zum Beispiel: Hebezeug, Klebstoff Werkzeug zum

2011

3 Benutzerhinweise

3.5

Bildzeichenerklärung

Achtung! 2011 3 Benutzerhinweise 3.5 Bildzeichenerklärung Hilfsmittel zum Beispiel: Hebezeug, Klebstoff Werkzeug zum Beispiel:100

Hilfsmittel

zum Beispiel: Hebezeug, Klebstoff3.5 Bildzeichenerklärung Achtung! Hilfsmittel Werkzeug zum Beispiel:100 400 - Messuhr Hinweis zum

Werkzeug Achtung! Hilfsmittel zum Beispiel: Hebezeug, Klebstoff zum Beispiel:100 400 - Messuhr Hinweis zum Beispiel:

zum Beispiel:100 400 - Messuhr

Hinweis

zum Beispiel: Zylinderkopf ist zerlegt.Klebstoff Werkzeug zum Beispiel:100 400 - Messuhr Hinweis zum Beispiel: Dichtungen Beim Zusammenbau immer erneuern

zum Beispiel: Dichtungen- Messuhr Hinweis zum Beispiel: Zylinderkopf ist zerlegt. Beim Zusammenbau immer erneuern Verweise zum Beispiel:

Beim Zusammenbau immer erneuern

Verweise zum Beispiel: Dichtungen Beim Zusammenbau immer erneuern zum Beispiel: Arbeitskarte Nr. W xx-yy-zz Zeilenhinweis, zum

zum Beispiel: Arbeitskarte Nr. W xx-yy-zz

Zeilenhinweis, zum Beispiel: "01 61 - Ventilspiel (Einlass)"erneuern Verweise zum Beispiel: Arbeitskarte Nr. W xx-yy-zz Siehe technische Daten (Prüf- und Einstelldaten) Siehe

Siehe technische Daten (Prüf- und Einstelldaten)

Siehe technische Daten (Anziehvorschriften)

Zeilenhinweis, zum Beispiel: "01001 - Zylinderkopf an Kurbelgehäuse"Daten (Prüf- und Einstelldaten) Siehe technische Daten (Anziehvorschriften) 3 © 11/2004 7/8 0312 1548 - 0138

3

3

3 Benutzerhinweise

2011

Notizen

3 3 Benutzerhinweise 2011 Notizen © 11/2004 8/8 0312 1548 - 0138
2011 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 4 © 11/2004 1/22 0312 1542 -

2011

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

4

4

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

2011

Notizen

4 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 2 0 1 1 Notizen © 11/2004 2/22
2011 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 00 00 Motor allgemein Kenn-    

2011

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

00 00

Motor allgemein

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Bemerkung

Wert

Einheit

00

04

Motorgewicht nach DIN 70020-A

F2L-Motor

 

175

 
 

F3L-Motor

 

217

F4L-Motor

 

256

F2M-Motor

 

169

F3M-Motor

 

210

F4M-Motor

 

248

kg

BF3L-Motor

 

222

BF4L-Motor

 

257

BF3M-Motor

 

215

BF4M-Motor

 

250

00

10

Arbeitsweise

 

Viertakt - Diesel

 

00

20

Verbrennungsverfahren

 

Direkteinspritzung

 

00

31

Bohrung

Durchmesser

 

94

mm

00

32

Hub

   

112

mm

00

40

Verdichtungsverhältnis

FL/M-Motoren

 

19:1

 
 

BFL/M-Motoren

17,5:1

 

00

50

Drehrichtung

auf Schwungrad gese- hen

 

links

 

00

51

Kompressionsdruck

FL/M-Motoren

25

bis 30

bar

 

BFL/M-Motoren

22

bis 27

bar

00

70

Zündabstand

2 - und 4 - Zylinder

 

180

°

 

3 - Zylinder

 

120

°

4

4

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

2011

4 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 2 0 1 1 Kenn- Nr. 00 71

Kenn-

Nr.

00

71

Kenn- Nr. 00 71 00 81 Benennung Zündfolge Zylinderanordnung 2-Zylinder A = Krümmerseite B = Bedienseite
Kenn- Nr. 00 71 00 81 Benennung Zündfolge Zylinderanordnung 2-Zylinder A = Krümmerseite B = Bedienseite

00 81

Kenn- Nr. 00 71 00 81 Benennung Zündfolge Zylinderanordnung 2-Zylinder A = Krümmerseite B = Bedienseite
Kenn- Nr. 00 71 00 81 Benennung Zündfolge Zylinderanordnung 2-Zylinder A = Krümmerseite B = Bedienseite

Benennung

Zündfolge

Kenn- Nr. 00 71 00 81 Benennung Zündfolge Zylinderanordnung 2-Zylinder A = Krümmerseite B = Bedienseite
Kenn- Nr. 00 71 00 81 Benennung Zündfolge Zylinderanordnung 2-Zylinder A = Krümmerseite B = Bedienseite

Zylinderanordnung

2-Zylinder

A = Krümmerseite

B = Bedienseite

Zylinderanordnung

3-Zylinder

A = Krümmerseite

B = Bedienseite

Zylinderanordnung

4-Zylinder

A = Krümmerseite

B = Bedienseite

Bemerkung

2 - Zylinder

3 - Zylinder

4 - Zylinder

A

1
1
2
2

B

Wert

1 - 2

1 - 2 - 3

1 - 3 - 4 - 2

© 39617 0

A 123 B © 39618 0
A 123 B © 39618 0
A 123 B © 39618 0
A 123 B © 39618 0
A 123 B © 39618 0

A

123
123

B

A 123 B
A 123 B
A 123 B © 39618 0
A 123 B © 39618 0
© 39618 0
© 39618 0

© 39618 0

 
     

A

1
1

B

2
2

34

A 1 B 2 34

©

39619 0

 
 

Einheit

B © 39618 0         A 1 B 2 34 © 39619 0
B © 39618 0         A 1 B 2 34 © 39619 0
B © 39618 0         A 1 B 2 34 © 39619 0
B © 39618 0         A 1 B 2 34 © 39619 0
B © 39618 0         A 1 B 2 34 © 39619 0
B © 39618 0         A 1 B 2 34 © 39619 0

01 00

Zylinderkopf

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

01

01

Bohrungsdurchmesser für Ventilsitz- rings (Einlass)

Standard

42,590 - 42,615

mm

01

02

Bohrungsdurchmesser für Ventilsitz- rings (Auslass)

Standard

36,010 - 36,015

mm

01

03

Bohrungsdurchmesser für Ventilsitz- rings (Einlass)

1. Übermaßstufe

42,800 - 42,825

mm

2011 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten Kenn-         Nr. Benennung

2011

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

01

04

Bohrungsdurchmesser für Ventilsitz- rings (Auslass)

1.

Übermaßstufe

37,200 - 37,225

mm

01

05

Bohrungsdurchmesser für Ventilführung

Standard

8,000 - 8,025

mm

01

06

Bohrungsdurchmesser für Ventilführung

• 1. Übermaßstufe

   
 

• Reparatur

12,000 - 12,018

mm

• Passung H7

01

08

Höhe des Zylinderkopfes

Standard

118,00 ±0,1

mm

01

09

Höhe des Zylinderkopfes

Untermaß

117,96 ±0,1

mm

01

10

Ventilführung

     

01

12

Außendurchmesser der Ventilführung

• 1. Übermaßstufe

   
 

• Reparatur

12,025 - 12,035

mm

01

16

Innendurchmesser der Ventilführung (Einlass)

• Reparatur

   
 

• Passung E7

8,025 - 8,040

mm

01

17

Innendurchmesser der Ventilführung (Auslass)

• Reparatur

8,025 - 8,040

 
 

• Passung E7

mm

01

20

Ventilsitzring

     

01

21

Außendurchmesser des Ventilsitzrings (Einlass)

Standard

42,680 ±0,006

mm

01

22

Außendurchmesser des Ventilsitzrings (Auslass)

Standard

37,075 ±0,006

mm

01

23

Außendurchmesser des Ventilsitzrings (Einlass)

Reparatur-Standard

42,67 ±0,005

mm

01

24

Außendurchmesser des Ventilsitzrings (Auslass)

Reparatur-Standard

37,07 ±0,005

mm

01

27

Außendurchmesser des Ventilsitzrings (Einlass)

1. Übermaßstufe

42,87 ±0,005

mm

01

28

Außendurchmesser des Ventilsitzrings (Auslass)

1. Übermaßstufe

37,27 ±0,005

mm

01

30

Ventil

     

4

4

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

2011

4 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 2 0 1 1 Kenn-      

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

01

31

Ventilschaftdurchmesser (Einlass)

Standard

7,98

-0,015

mm

01

32

Ventilschaftdurchmesser (Auslass)

Standard

7,96

-0,015

mm

01

33

Ventilschaftspiel (Einlass)

Verschleißgrenze

0,5

mm

01

34

Ventilschaftspiel (Auslass)

Verschleißgrenze

1,3

mm

01

35

Ventilrandstärke am Ventilteller (Ein- lass)

• Verschleißgrenze

   
 

• FL/M-Motoren

0,8

mm

 

• Verschleißgrenze

   

• BFL/M-Motoren

1,4

mm

01

36

Ventilrandstärke am Ventilteller (Aus- lass)

• Verschleißgrenze

   
 

• FL/M-Motoren

1,2

mm

 

• Verschleißgrenze

   

• BFL/M-Motoren

1,2

mm

01

37

Ventiltellerdurchmesser (Einlass)

 

41,5 ±0,1

mm

01

38

Ventiltellerdurchmesser (Auslass)

 

35,4 ±0,1

mm

01 40

Ventilsitz

     

01

41

Ventilsitzbreite am Ventilsitzring (Ein- lass)

FL/M-Motoren

1,7 ±0,4

mm

 

B/FL/M-Motoren

1,58 ±0,4

mm

01

42

Ventilsitzbreite am Ventilsitzring (Aus- lass)

FL/M-Motoren

1,7 ±0,4

mm

 

B/FL/M-Motoren

1,7 ±0,4

mm

01

45

Ventilrückstehmaß (Einlass)

• Verschleißgrenze

   
 

• FL/M-Motoren

1,53

mm

• Verschleißgrenze

   

• B/FL/M-Motoren

1,3

mm

01

46

Ventilrückstehmaß (Auslass)

• Verschleißgrenze

   
 

• FL/M-Motoren

1,53

mm

• Verschleißgrenze

   

• B/FL/M-Motoren

1,3

mm

2011 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten Kenn-         Nr. Benennung

2011

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

01

47

Ventilsitzwinkel (Einlass)

FL/M-Motoren

45

°

 

B/FL/M-Motoren

30

°

01

48

Ventilsitzwinkel (Auslass)

FL/M-Motoren

45

°

 

BFL/M-Motoren

45

°

01

50

Ventilfeder

     

01

51

Ventilfederlänge (ungespannt normal)

Drahtdurchmesser 3,35 mm

38,9

mm

 

Drahtdurchmesser 3,40 mm

39,3

mm

01

60

Ventilspiel

     

01

61

Ventilspiel (Einlass)

• nach einer Abkühlzeit von min. 0,5 h (Öltemperatur < 80 °C)

0,3 ±0,05

 
 

• Prüf- und Einstellwerte bei Inspektionen ab einer Laufzeit von

 

50

Betriebsstunden des

mm

Motors oder Gebrauchs- dauer der Zylinderkopf- dichtung (siehe Wartungsplan)

(0,4 ±0,05)

• Einstellwerte bei Wech- sel der Zylinderkopfdich- tung

01

62

Ventilspiel (Auslass)

• nach einer Abkühlzeit von min. 0,5 h (Öltemperatur < 80 °C)

0,5 ±0,05

 
 

• Prüf- und Einstellwerte bei Inspektionen ab einer Laufzeit von

 

50

Betriebsstunden des

mm

Motors oder Gebrauchs- dauer der Zylinderkopf- dichtung (siehe Wartungsplan)

(0,6 ±0,05)

• Einstellwerte bei Wech- sel der Zylinderkopfdich- tung

4

4

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

2011

4 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 2 0 1 1 Kenn- Benennung Zusatzinformation Wert
Kenn- Benennung Zusatzinformation Wert Einheit Nr. 01 63 Ventilspieleinstellschema • Motor bis zum Erreichen
Kenn-
Benennung
Zusatzinformation
Wert
Einheit
Nr.
01 63
Ventilspieleinstellschema
Motor bis zum Erreichen der Ventilüberschneidung Zyl. Nr. 1 durchdrehen.
Hinweis
Nach der unten genannten Reihenfolge (siehe Tabelle) ist die Ventilspieleinstellung mit
2 Kurbelwellenumdrehungen á 360° möglich.
Kurbelwellenstellung 1
Zyl. Nr. 1 = Überschneidung
weiß
= nicht einstellbar
schwarz = einstellbar
Kurbelwellenstellung 2
weiß
= nicht einstellbar
Kurbelwelle eine Umdrehung (360°)
weiterdrehen.
schwarz = einstellbar
2011 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten Kenn-         Nr. Benennung

2011

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

01

70

Kipphebel / Kipphebelbock

     

01

72

Kipphebelbohrung für Kipphebelachse (Auslass)

 

18

±0,27

mm

01

73

Kipphebelbohrung für Kipphebelachse (Einlass)

 

18

±0,27

mm

01

74

Durchmesser der Kipphebelachse

 

17,97 ±0,01

mm

01

93

Rauheit der Dichtfläche

 

15 - 18

Rz

01

98

Länge der Zylinderkopfschraube

Standard

150,000 + 0,8

- 0,8

mm

4

02 00

Triebwerk

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

02

02

Hauptlagerzapfen

     

02

03

Durchmesser des Hauptlagerzapfens

Standard

69,970 - 69,990

mm

02

04

Untermaßstufung für Hauptlagerzapfen

1. Stufe

0,25

mm

 

2. Stufe

0,50

mm

02

05

Grenzwert für Untermaßstufung des Hauptlagerzapfens

 

69,47

mm

02

06

Unrundheit des Hauptlagerzapfens

Verschleißgrenze

0,008

mm

02

07

Oberflächenhärte des Hauptlagerzap- fens

Standard

58

+4

HRC

02

10

Passlagerzapfen

     

02

11

Breite des Passlagerzapfens

 

35

+0,04

mm

02

12

Untermaßstufung für Passlagerzapfen

1.

Stufe

0,4

mm

02

13

Grenzwert für Untermaßstufung des Passlagerzapfens (Breite)

 

35,44

mm

4

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

2011

4 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 2 0 1 1 Kenn-      

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

02

20

Hubzapfen

     

02

21

Breite des Hublagerzapfens

 

31 +0,2

mm

02

22

Durchmesser des Hublagerzapfens

Hub 112 mm

54,970 - 54,990

mm

02

23

Untermaßstufung für Hublagerzapfens

1. Stufe

0,25

 
 

2. Stufe

0,50

mm

02

24

Grenzmaß für Untermaßstufung des Hublagerzapfens

 

54,47

mm

02

25

Unrundheit des Hublagerzapfens

Verschleißgrenze

0,01

mm

02

26

Rundlauf der Kurbelwelle

max. Abweichung

0,05

mm

02

27

Hohlkehlenradius Hub- und Haupt- lagerzapfen

• Hohlkehle beim Nachbe- arbeiten nicht beschädi- gen!

• Hub 112 mm

1,9

+ 0,5

mm

   

02

30

KW-Hauptlager

     

02

31

Innendurchmesser der Hauptlagerscha- len

Standard

70,020 - 70,055

mm

02

32

Untermaßstufung für Hauptlagerschalen

1. Stufe

0,25

 
 

2. Stufe

0,50

mm

02

34

Axialspiel der Kurbelwelle

Standard

0,100 - 0,273

mm

 

Verschleißgrenze

0,4

mm

02

35

Stärke der Anlaufringe

Standard

2,4

+ 0,05

mm

02

36

Stärke der Anlaufringe

1.

Übermaßstufe

2,6

+ 0,05

mm

02

40

Pleuelstange

     

02

41

Parallelität der Pleuelstange zum Kol- benbolzen

bei einem Abstand von 100 mm

0,03

mm

2011 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten Kenn-         Nr. Benennung

2011

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

02

42

Parallelität der Pleuelstange zum Kol- benbolzen

bei einem Abstand von 100 mm max. zul. Abweichung

0,03

mm

02

43

Innendurchmesser der Kolbenbolzen- buchse

• Standard

   
 

• FL/M-Motoren

26,025 - 26,035

 

• Standard

 

mm

• BFL/M-Motoren

30,025 - 30,035

02

45

Theoretisches Spiel zwischen Kolbenbolzenbuchse (Pleuel) und Kol- benbolzen

Verschleißgrenze

0,08

mm

02

48

Spiel zwischen Kolben und Kolbenbol- zen

Verschleißgrenze

0,004 - 0,015

mm

02

50

Pleuellager

     

02

52

Innendurchmesser der Pleuellagerscha- len (im eingebauten Zustand)

 

55,024 - 55,055

mm

02

53

Grenzwert für Untermaßstufung der Pleuellagerschalen

 

54,524 - 54,555

mm

02

54

Untermaßstufung der Pleuellager

 

0,25

mm

02

55

Pleuellagerbohrung in Pleuelstange

 

58,500 - 58,520

mm

02

56

Theoretisches Spiel zwischen Pleuella- ger und Hubzapfen

 

0,014 - 0,07

mm

02

57

Pleuellagerspiel

Verschleißgrenze

0,12

mm

02

60

Kolbenbolzen

     

02

61

Durchmesser des Kolbenbolzens

FL/M-Motoren

25,995 - 26,000

 
 

BFL/M-Motoren

29,995 - 30,000

mm

02

62

Kolbenbolzenspiel zwischen Pleuel und Kolbenbolzen

 

0,025 - 0,04

mm

02

70

Kolben

     

4

4

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

2011

4 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 2 0 1 1 Kenn-      

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

02

71

Durchmesser des Kolbens

• Messpunkt 1 bei Höhe 22 mm

93,920

 
 

• FL/M-Motoren

• Messpunkt 1 bei Höhe 25 mm

93,900

• BFL/M-Motoren

mm

• Messpunkt 1 bei Höhe 25 mm

 

• BFL-Motoren ohne Kühl- kanal

93,880

02

72

Durchmesser des Kolbens

• Messpunkt 2 bei Höhe 44,5 mm

93,856

 
 

• FL/M-Motoren

• Messpunkt 2 bei Höhe 47 mm

93,840

• BFL/M-Motoren

mm

• Messpunkt 2 bei Höhe 47 mm

 

• BFL-Motoren ohne Kühl- kanal

93,820

02

73

Durchmesser des Kolbens

• Messpunkt 3 bei Höhe 69,7 mm

93,670

 
 

• FL/M-Motoren

• Messpunkt 3 bei Höhe 66,5 mm

93,720

• BFL/M-Motoren

mm

• Messpunkt 3 bei Höhe 66,5 mm

 

• BFL-Motoren ohne Kühl- kanal

93,700

02

74

Übermaßstufung

 

0,5

mm

02

75

Kolbenüberstand für Zylinderkopfdich- tung

1 Kerbe

0,514 - 0,69

mm

02

76

Kolbenüberstand für Zylinderkopfdich- tung

2 Kerben

0,691 - 0,76

mm

02

77

Kolbenüberstand für Zylinderkopfdich- tung

3 Kerben

0,761 - 0,83

mm

2011 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten Kenn-         Nr.  

2011

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

Kenn-

       

Nr.

 

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

02

78

Kolbenbolzenbohrung

FM-Motoren

26,004 - 26,010

mm

 

BFL/M-Motoren

30,004 - 30,010

mm

20

79

Kolbenklasse bestimmen

• Kolbenklasse A

   
 

• Hub 112 mm

196,380 - 196,490

mm

• nur bei FL/M-Motoren

• Kolbenklasse B

   

• Hub 112 mm

196,491 - 196,690

mm

• nur bei FL/M-Motoren

02 80

Kolbenringe

     

02

81

Kolbenring 1. Ring

• Außendurchmesser/ Innendurchmesser x Höhe

• FL/M-Motoren

   
 

Rechteckring

 

94,0 x 2,0 x 3,9

Kolbenring 1. Ring

• Außendurchmesser/ Innendurchmesser x Höhe

• BF3/4L/M-Motoren

 

mm

Doppelseitiger Trapezring

 

94,0 x 3,0 x 3,9

02

82

Kolbenring 2. Ring

Außendurchmesser/ Innendurchmesser x Höhe

   
 

Minutenring

94,0 x 1,99 x 4,05

 

Außendurchmesser/ Innendurchmesser x Höhe

91,0 x 2,5 x 3,8

mm

02

83

Kolbenring 3. Ring

Außendurchmesser/ Innendurchmesser x Höhe

   
 

Dachfasenring

94,0 x 3,0 x 3,73

Kolbenring 3. Ring

Außendurchmesser/ Innendurchmesser x Höhe

 

mm

Ölschlitzring

94,0 x 2,99 x 2,9

02

84

Kolbenringstoßspiel des 1. Kolbenrings

• Doppelseitiger Trapez- ring

   
 

BFL/M-Motoren

0,3 - 0,5

 

• Verschleißgrenze

Kolbenringstoßspiel des 1. Kolbenrings

Rechteckring

0,3 - 0,5

mm

FL/M-Motoren

 

Verschleißgrenze

0,8

4

4

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

2011

4 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 2 0 1 1 Kenn-      

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

02

85

Kolbenringstoßspiel des 2. Kolbenrings B/FL/M-Motoren

Minutenring

1,5 - 2,0

 
 

Verschleißgrenze

2,5

mm

02

86

Kolbenringstoßspiel des 3. Kolbenrings

Dachfasenring

0,4 - 0,7

 
 

• Verschleißgrenze

 

• FL/M-Motoren

1,2

mm

• Ölschlitzring

 

• B/FL/M-Motor

0,3 - 0,6

02

87

• Axialspiel des 1. Kolbenrings

• Verschleißgrenze

   
 

• Rechteckring

• FL/M-Motoren

0,2

Axialspiel des 1. Kolbenrings

• Verschleißgrenze

Trapeznutver-

mm

• BFL/M-Motoren

schleißlehre Kon- takt mit Kolben

02

88

Axialspiel des 2. Kolbenrings

Verschleißgrenze

0,2

mm

02

89

Axialspiel des 3. Kolbenrings

Verschleißgrenze

0,15

mm

02

91

Kolbenringhöhe 1. Kolbenring

Rechteckring

1,975 - 1,990

 
 

Doppelseitiger Trapez- ring

3,0

mm

02

92

Kolbenringhöhe 2. Kolbenring

Minutenring

1,975 - 1,990

mm

02

93

Kolbenringhöhe 3. Kolbenring

• Dachfasenring

   
 

• Verschleißgrenze

2,975 - 2,990

• Ölschlitzring

 

mm

• Verschleißgrenze

2,975 - 2,990

02

95

Lage der Kolbenringstöße

Verdrehwinkel zueinan- der

90 - 120

°

02

96

Lage der Kolbenringstöße Dachfasen- ring

Verdrehwinkel des Federstoßes zum Kol- benringstoß

180

°

20

97

Kompressionshöhe

Kolbenklasse A

51,67

mm

 

Kolbenklasse B

51,77

mm

2011 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten Kenn-         Nr. Benennung

2011

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

02

99

Kolbenringhöhe 3. Kolbenring

Dachfasenring

2,975 - 2,990

mm

03 00

Kurbelgehäuse

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

03

10

Nockenwellenlager

     

03

11

Bohrungsdurchmesser für Nockenwel- lenlagerbuchse im Kurbelgehäuse

Passung H7

58 +0,030

mm

03

12

Außendurchmesser der Nockenwellen- lagerbuchse

Standard

58,075 +0,045

mm

03

13

Innendurchmesser der Nockenwellenla- gerbuchse

im eingebauten Zustand

54,000 - 54,054

mm

03

14

Nockenwellenlagerbuchse

Verschleißgrenze

54,08

mm

03

20

Bohrung für Kurbelwellenhauptlager

     

03

21

Durchmesser der Hauptlagerbohrung

• Standard

75,000 +0,019

 
 

• Passung H6

mm

03

27

Passlagerbreite am Kurbelgehäuse

 

30

- 0,033

mm

03

30

Zylinder

     

03

31

Bohrungsdurchmesser des Zylinders

Standard

94,000 + 0,020

mm

03

32

Bohrungsdurchmesser des Zylinders

Verschleißgrenze

94,1

mm

03

41

Bohrungsdurchmesser des Zylinders

Übermaßstufe

94,500 + 0,020

mm

03

42

Bohrungsdurchmesser des Zylinders

Verschleißgrenze der Übermaßstufe

94,6

mm

4

4

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

2011

04 00

Motorsteuerung

4.1 Prüf- und Einstelldaten 2 0 1 1 04 00 Motorsteuerung Kenn-        

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

04

10

Steuerzeiten bei 1 mm Ventilspiel

     

04

11

Einlass öffnet nach OT

 

3°12’

°

04

12

Einlass schließt nach UT

 

16°48’

°

04

13

Auslass öffnet vor UT

 

27°48’

°

04

14

Auslass schließt vor OT

 

4°12’

°

04

20

Nockenwelle

     

04

21

Nockenhub (Einlass)

 

6,6 ± 0,08

mm

04

22

Nockenhub (Auslass)

 

6,8 ± 0,08

mm

04

31

Durchmesser des Nockenwellen- lagerzapfens

Standard

53,045 - 53,060

mm

05 00

Drehzahlregelung

Kenn-

       

Nr.

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

05

00

Drehzahlregelung

     

05

04

Einstellschraube für Volllastanschlag

 

12

±0,5

mm

05

05

Einstellschraube für Mindestdrehzahl

 

23

±0,1

mm

05

06

Einschraubtiefe der Angleichkapsel

 

6,4 ±0,5

mm

05

41

Volllastanschlag (ladedruckabhängig) in Kraftstoff-Filterkonsole

Anschlagschraube

18

±1

mm

2011 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 07 00 Kraftstoffsystem Kenn-      

2011

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

07 00

Kraftstoffsystem

Kenn-

       

Nr.

 

Benennung

Zusatzinformation

Wert

Einheit

07

01

Förderpumpe

     

07

02

Fabrikat/Typ

 

keine Angabe

 

07

10

Einspritzpumpe

     
 
  Hinweis    

Hinweis

   

Pro Motor dürfen nur Einspritzpumpen mit der gleichen Klassifizierung montiert sein.

07

11

Fabrikat/Typ (Motorpal)

PCIM9F2071

   
 

PCIM9F2073

   

Fabrikat/Typ (Bosch)

PF 30 V, siehe Typen- schild

   

PF 30 V, siehe Typen- schild