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I.

J&W
Rolf Schmolling
Bezirl<samt Spandau von Berlin
Abt. Jugend und Familie
Jugendgeschichtswerkstatt
Galenstraße 14 13597 Berlln
Tel.: 030/33607610 Fax: 030/33607620
eMail: Info@jgwspandau.de www.jgwspandau.de
KZ-Zwangsarbeit in Siemensstadt
KZ-Außenlager Haselhorst
Roll SdvnoIIing
Kl.Zwangsarbeit In Sieo:neflAtadl- HMeIhotst
KZ-Zwangsarbeit in Siemensstadt- Haselhorst
... Endlich wurden wir zur Arbeit auf dem FabrikgelAnde in Siemensstadt eingeteilt
und zwar zur Nachtschicht. weil am Tage in den gleichen Fabrikraumen franzOsische
Zwangsarbeiter arbeiteten. Ich hatte mit mehreren anderen Leidensgenossen einen
Arbeitsplatz im 5. Stock. Wir waren alle so entkräftet, daß wir uns mit MOhe, ans
Gelände geklammert, die Treppe hinaufsch!eppen konnten. Unsere Arbeitszeit
begann um 8 Uhr abends, aber mit fast fahrplanmaßig8f POnkt1ichkeit erschienen
täglich um 19 Uhr englische Flieger, und wir wurden wieder die Treppe hinunter in
den Luftschutzkell er gejagt. Dort verbrachten wir meist mehrere Stunden. Aber auch
sonst gab es nicht viel Arbeit, weil es meist an Material und Heizungsmaterial fehlte,
die Maschinen häufig stillstanden und überhaupt schon großes Chaos herrschte ... ."1
So beschreibt Nicholas Rosenberg, ein jOdischer Häftling des KZ-Außenlagers
Haselhorst, seine Arbeitssituation in den Siemens-Werken währand der letzten vier
Wochen des Lagers. Dieser chaotischen Situation kurz vor Kriegsende war aber ein
Jahr vorangegangen, in dem sich mit dem Häftlingseinsatz in Siemensstadt
betrtchtliche Hoffnungen Kir die Firma Siemens verbanden.
Ehrgeizigen ROstungszieien stand Ende 1943 ein sich verschärfender
ArbeilskrAftemangel gegenQber. Das Frühjahr 1944 brachle verstari(te Luftangriffe,
die schließlich in der Nacht vom 15.2.1944 zu massiven Schleien in fasl allen
Berliner Werken des Siemens-Konzerns und damit zum Erliegen der gesamten
Produktion führten. Da man auf einen der wichtigsten Zulieferer rur Marine- (u.a. U-
Bootmaschinen und -schaltanlagen, TOrpedomaschinen) und LufttOstung
(Flugzeugausroswng, Funkmeßgerät [=Radar), Fernsteuerungen etc.) nicht
verzichten konnte, wurde unmittelbar danach der .Einsatzstab Senker!" unter
Führung des Siemens-Direktors Hanns Benkert ror den .Wiederaufbau der Siemens-
Wer1te und der beschädigten Elektroindustrie In Berlin" eingesetzt.! Oie
,
VIII. NiclJolu ROiSt nbtr&, Zwangsaroeiter fOr Si.m"" .. Schuck.cn, Erl.bni .., cinel BLKlapeateT
j (l(\ischen [ngenieW"l 1933-1945, londoo o.D. [1941]. InstiM fllr Zeitguehlchte Mnnchen: Wi""".
Li lnry,p. llI.b.No.II64.
VIII. ,Referal da Difebon I..eiferzur Vorstand .. itZlDlll der SietMt\S ol Halske AO (SolII) .."
22.4.1944" Buncleoarchiv!Mi!itlrvclUv F",;bura (BAlMA): lU.314497; Kri .p:.buch RQmma; ..
kollUnllfldo [ (ßtrlin) 0111944. hi ... insbeJonck:", Eiotra& v. 16.2.19<104, BAIMA: RW 21.V7.
,
KZ-ZWingurbeIt In KZ-AuIloen""", H .. eloor.1
Verantwortlichen suchten energisch den .Gertlchlen° entgegenzutreten, die
Siemens-Werlte warden geschlossen und die AtbeitskrAfte auf andere Fertigungen
verteilt. Nachdem Versuche gescheitert waren, aus Polen und Italien Arbeitskräfte für
den Wiederaufbau anzuwerben, sollten .8auhitfskrAfte" vom ,.Amt BaU- bescham
werden. Worum es sich dabei handelte, wurde rasch deutlich: Siemens-Dl"ektor
Benkert verhandelte ab Ende Juni mit SS-SlandartenfOhrer Maurer vom SS-V'NHA
Ober ,.2000 ungarische Juden" - Siemens setzte also auf einen HäfUingseinsatz.
Angefotdert wurden aber nicht nur 2000 männliche Häftlinge fOr die Bauarbeiten
sondem auch 1000 Frauen; Siemens wollte im gleichen Zuge also auch den
grundsätzlichen Arbeitskräftemangel in seinen Werj(en beheben.3
FOr den Häftlingseinsatz befand sich obel SSW ein Lager bereits in VOrbereitung:
Das KZ-Außenlager Haselhorsl.
4
Das beim luftangriff vom 15.2.1944 ebenfalls
schwer beschAdigte Zwangsarbeitertager .Haselhorst-Nord" an der Paulslemslraße
wurde zum KZ-Außenlager umgebaut. Zusammen mil Monteuren der von Siemens
beauftragten Baufirma Röling & Co, Chartottenburg, errichtete das schon am
17,7.1944 eintreffende. erste Kontingent von 200 Häftlingen UnterkOnfte und eine
spAter dann vermullich auch unter Strom gesetzte Umzäunung, MAnner- und
Frauenlager wurden durch einen Maschendrahtzaun voneinander getrennt' An den
Ecken des Lagers standen Wachlürme, in denen SS-MAnner mit
Maschinengewehren das Lager Qberwachten. Der SS-Bereich mit Kommandetur,
UnterkOnften tor die Wachmannschaften, Häftlings- und SS·KOche befand sich im
sogenannten . Schlauch" VOf dem eigentlichen Häftlingslager. LagerfOhrer war der
,

,
Val I'r'orokolle E"1IlAIDbh BenUrt v. ]].6.]9-14 une!] ].1 ..... , An:hiv der l}niVCQitit Smnm.IIIStiM
lIlr ([SO): Siem...,.Kom.em; Pro!o/r;oll der Werksleittrbesprec:hUl\lInl 2 1.1. 1944 in
Bcrlin. landaan:lliv Berlin (LAB): FDGB 276.
SSW - Sicmens-Sclwckenwal:e AG. Zitat val.l"tvlokol! EinsatDUb IJcnhn 1].7 ..... , ISO:
Konzem. auch zum foigonden veraJelche Ame Hm,phooch. ßarw;l<enl .... Buelhont.Nord, in: .wbc.,
Die Siemens BarackCD-La,ger im Auflrq. der ZcntnJ.AbleilW\& ftlr Uaulen 11. Anlaacn der Siemens
A.G .. un'It:fÖff. Ma"'l$kripl, n,O.,nJ. [Ber]in ]979J S. 25-21, bier S. 25,.owie die darin enlhlllmCn
Übmichukartcn (1IlIpq.), in denen du I"lenllbcr dem 11)11 ..... " mil20 lIancken
erheblich einaeukhnet ist.
VI I. Vertnderufl&Smeldu:n. KL SachJenhau .. n v. [1.7.]944, R0-006.02' · 26 2286(54) Scite 256ff.;
Ei<Ie .. lI.n[iche Erl:[1Irung von Belrichsleittr Friodrich Il v. [4.3.1947 in Bcr[in, LAS R1200. Bericht
Wi[helm V .. v. 10.3.1947. LAB R7200 (Allel'ennnena!t&oben. die '"1 den Enninh'lIiovcrfahrm der
ZcnwJen Stelle. der Sv. Köln oder dem Entnazifiticrun&lverfalven leien HllUIl llenlen stammen,
lind .... dalcmcllutuechllichen Grilnden lMII)'miliert.); Eidcntlulicbe Etldll\l!li P,U[ Wemer P.,
24.2.19-17, UB R7200.

Roll SdmoIIing
Kl-lwangsal'llld i'I Siemenl.ltadl_ Huelhcnt
Hauptmann der Wehrmacht und dann von der SS Obemommene SS-
HauptstunnfOhrer Kar! Uetsch. II"vn untergeben waren der RapportfOhrer
Oberscharführer Heinrich P. und sein Stellvertreter Unterscharführer Gustav S.
sowie weitere SS-Unteroffiziere als Blockführer. Oie Bewachung bestand in der
Anfangszeit aus etwa 20 älteren S5-MAnnem, spater werden es velTTlutlich etwa 50
gewesen sein.'
Die Lebensbedingungen im Lager waren hart, WasdlmOglichkeiten zunAchst nur
improvisiert, später wie die Toiletten Außerst einfach gehalten. Als
Häftlingsuntef1<Onfte stellte man Baracken auf, welche nicht fOr die Behausung von
Menschen geeignet waren. Die Untef1<ünfte teilten sich in zwei große .Stuben" fOr
einfache Haftlinge und weitere kleinere RAume für FunklionshAftlinge wie
Blockalteste, Vorarbeiter und Stubendiensl. Sie waren außergewöhnlich kalt,
HelzungsmOglichkeiten gab es zwar, diese kamen Jedoch nur den
Funktionshäftlingen in Ihren abgetrennten Zimmern zugute. In den Baracken wurden
einfache drei stOCkige Holzpritschen mit StrohsAcken aufgestellt, deren Belegung
entsprechend der unterschiedlichen Zahl der Häftlinge im Lager schwankte. 7
Die Zahl der Häftlinge im Lager nahm rasch zu, am 10.6.1944 trefen weitere 500
MAMer aus Sachsenhausen ein und am 27.6.1944 die ersten 500 weiblichen
HAftlinge aus RavensblOck.' Die Männer zogen in den Lagertetl mit drei Baracken
um, die Frauen bezogen die beiden zuerst errichteten Baracken. Die Belegung des
Lagers erhöhte sich nun rasch, am 29.6.1944 kamen weitere 199 Frauen, am
,
,

VII. Eidesawllichc &Uan..a Paul WemerP .• LAß R 1200; Abtchh.ßbericll1 bell".
Nebenla&er - KL SacNcnbI_n, ZSIL IV406AR.ZI ssn I; AUSSIl;t von
Juna W., 12. 1. 1\170. ZSd. ebenda, S. 13\11f.
VII. OaubetclluibuJl& fDr lkbdfsbaulen der ,.Bail_iac OowaJr' lvon FL Sladler-Oimsbau) v.
LAB R7200, Baur.eichnlllli Bebel&t.u Typ RADI6 Obenicbt, Sladler·Binubail ßt;rlin Y.
1:100 LAß R7200; bespielsweite Beritht Friu;Ei., JO.12. 1946. LAßlBPA IV.UISI052,
Auuap Anion! P., 11.10.1971, ZSIl... lV406AR·ZI8Sm, S. SlOm Aussqe lIelen.o. Sdl .. IS.12.1969.
ZSIL ebendL Zu den UlSIICbcn der Kilte \'&1. Aussage: [8auleiter[ Pricdrieh R. y LA8,
RnOO, Vernehmu1\j Paul Wtmer P. v. IU.l,.1, LAB R 7200. ei"",",,ttliche Etkllrunj hul W=
P .• 2-4.2.1947. LAB cbenda. Zur M6blienmg ViI. Aussage In:n.o. H .• seb. Szy .. 17.4.1971, ZSIL IV 1,()6
AR-Zl um. S. 229ff: Aussase Helena Sth .• IS.12.1969. ZSlL •.•. 0 .• HSiemcns.KZ-HuclhOl'Sl"
{ßeJprcchung mit Iierm [Faul[ W. alH dem Vorstand del fDOB. ehcmallacri lltlllna} 2.12.1946, BPA
IVL-2.I6127011 .
Val. VetIodoerun&smcldUll& KL (M1nner) v. film RQ...006.02S'26
2286{26F); Verlndcrunpncldung s.:hsenhausen .,Konz...La&er SachJeMaulen I lJfl.linae Geld. und
Etrckcenk.ammct" (Frauen) v. 28.8.1\144 RG-006.02S'26 2287 (219).
,
Rol &!vnoIIing - Kl ...... 1lenI8gor
Verantwortlichen suchten energisch den .GerOchten· entgegenzutreten, die
Siemens.Werke würden geschlossen und die ArbeitskrAfte auf andere Fertigungen
verteilt. Nachdem Versuche gescheitert waren, aus Polen und Italien ArbeitskrAfte für
den Wiederaufbau anzuwerben, sollten .BauhilfskrAfte" vom ,Amt Bau" bescham
werden. Worum es sich dabei handelte, wurde rasch deutlich: Siemens-Direktor
Bankert verhandelte ab Ende Juni mit SS-Standartenführer Maurer vom SS-W\lHA
Ober ,2000 ungarische Juden" - Siemens setzte also auf einen Häftlingseinsatz.
Angefordert wurden aber nicht nur 2000 männliche Häftlinge für die Bauarbeiten
sorKIem auch 1000 Frauen; Siemens wollte im gleichen Zuge also auch den
grundsätzlichen Art>eitskrAftemangel in seinen Werken beheben.'
FOr den HAftiingseinsatz befand sich .bei SSW ein Lager bereits in Vorbereitung:
Das KZ-Außenlager Haselhorst.
4
Das beim Luftangriff vom 15.2.1944 ebenfalls
schwer beschädigte Zwangsarbeitertager . Haselhorst-Nord' an der Paulstemstraße
wurde zum KZ-Außenlager umgebaut. Zusammen mit Monteuren der von Siemens
beauftragten Baufirma Röling & Co, Charlottenburg, errichtete das schon am
17.7.1944 eintreffende, erste Kontingent von 200 Häftli ngen UnterkOnfte urKI eine
spater dann vermutlich auch unter Strom gesetzte UmzAunung. MAnner- urKI
Frauenlager wurden durch einen Maschendrahtzaun voneinander getrennt.
5
An den
Ecken des Lagers standen Wachtorme, in denen SS-MAnner mit
Maschinengewehren das Lager Der SS-Bereich mit Kommandatur,
Unterkünften für die Wachmannsdlaften, Häftlings. und SS-KOche befand sich im
sogenannten ,Schlauch" vor dem eigentlichen HAftj ingslager. LagerfOhrer war der
3 Val. Protokolle EimatDtab 8enbn v. IJ.6.1*4 und 11 .7.44, Archiv der Brancn, InstilUl
fIIr Sozial,,"",;clnc (150): Siemens-Konu:rn; Pmtokoll litt MI in
Imtin. Bulin (LAß): FOOB 276.
• SSW. Sitmen ... Schud:enwe,b AO. Z;w ViI. I'mulkoll EinMtDtab 6enli:en 11.7.4., ISO: Si .........
Konum, auch zum F(>Igmdet! vellI1eicbe Ame B.,.ucnlaaerHuelhclnl-Nonl, irI: dslbe.,
Siemens B ..... ken-Lq ... im Aultrq litt Ztntnl-Abtdlq ltIf ß,ute!l U. Anl,."" der Siemens
A.G .• unw,röff. Manuskript. (>.O .• (>J.[Berlm 1979] S. ZS-ZS, hier S. 25, lCIWie die dNin fnthalttncn
(unpag.). in 6enen das 1"(leßllber dem .plleren KZ-Aullcnlqer mit 20 ß.-ken
erheblich trllBe .... Zwangsart>eitcrlager eingcuichncc ill
5 Vgl. Verlodcnmg.smcldung KL SaclIJcnhausen v. R0.(106.02S·26 2286(54) Seite 256ff.:
Erl::11runi V<ln Betriebsleiter Fricdrieh R. v. 14.3.1947 In Berli ... LAB R7200, Bericht
Wilhclm V .. v. 10.3.1947, LAB R7200 (Alle Pmoocnanpbcn, die aus den Ennil1lungsverfahn=n der
Zenlnllen Stelle, der StA KIIln oder dem EntnazifIZielUlli,verflllwn gegen llanns Bc:nkert stammen,
lind aUI datcruchuun:oc:htJicben Grttnden aoonymisier\.); EidoeMIanlichc Erkllnm& Paul Wemer P.,
24.2. 1904 7. LAB R7200.

Roll SchmoIIing
Kl-Zwang-.rtM In H'Hlhoßt
Hauptmann der Wehrmacht und dann von der SS Ilbemommene SS-
HauptstunnfOhrer Kar! lietsch. II"vn untergeben waten der RapportfOhrer
OberscharfOhrer Heinrich P. und sein Stellvertreter UnterscharfOhrer Gustav S.
sowie weitere SS-UnterofflZiere als Blockführer. Oie Bewachung bestand i n der
Anfangszeit aus etwa 20 älteren S5-Milnnem, spater werden es vermutlich etwa 50
gewesen sein.'
Die Lebensbedingungen im Lager waren hart, Wasd1mOglichkeiien zunächst nur
improvisiert, später wie die Toiletten ilußerst einfach gehalten. Als
HAftli ngsunteri<Onfte stellte man Baracken auf. welche nicht tor die Behausung von
Menschen geeignet waren. Die Unteri<ünfte teilten sich in zwei große ,Stuben' für
einfache Häftlinge und weitere kleinere RAume fOr FunktionshAftlinge wie
BlockAlteste, Vorarbeiter und Stubendienst. Sie waren außergewöhnlich kalt.
HelzungsmOglichkeiten gab es zwar, diese kamen Jedoch nur den
FunktionshAftlingen in ihren abgetrennten Zimmem zugute. In den Baracken wurden
einfache dreistöckige Holzpritschen mit StrohsAcken aufgestellt , deren Belegung
entsprechend der unterschiedlichen Zahl der Häftl inge im Lager schwankte. 7
Oie Zahl der Häftlinge im Lager nahm rasch zu, am 10.6.1944 trafen weitere 500
Männer aus Sachsenhausen ein und am 27.6.1944 die ersten 500 weibUchen
HAftHnge aus RavensbrOck.
1
Oie MAnner zogen in den Lagerteil mit drei Baracken
um. die Frauen bezogen die beiden zuerst enichteten Baracken. Die Belegung des
Lagers erhöhte sich nun rasch, am 29.6.1944 kamen weitere 199 Frauen, am

,

Val. Ei<batllicbc &lJIrun&Paul Wemer P., 24.2.1947, LA8 R 7200; ... btchlu8bcriclll beIr.
Nebenlliff 8;ernen .. HuelhotstlBerlin KL Sachxnbluoen, ZStL rv406 ... R·ZI'sn I: "'-ac YUI
Juli. 12.1.197'0, ZSIL ebmda, S. 139fT.
Val. BaubedRibun& fIlr BdleJfsbwlell cIet ,)lau"",iM Oowal!" lvon FL Swller-Bimlbaul v.
24.'. 19«, LAB R1200. Bauztichnun& Bebel.r.t.u Typ RADI'6 Obeniclot, Swller-Binubau Be.lin v.
12.5. 19«, 1:100 l. ... B R7200; lkricl'rt FriuEi .• )(1.12.1946, LABIBPA IV. UIMl52.
"'"'sage ... mODi P., 11.10.1971, ZStL IV406AR-ZIISm. S. SlOff;"'ussaae Sd\" 15.12.1969,
7..5tL ebenda. Zu den U.-,hero der Kilte "gi. Aussage lUaukiter] Fricdricb R. v 14.3.1947 LAß .
R7200, VemchmunaPaul W= P. v. 18.3.1947. lAß R 7200, eideatatlUclie Erkllnm& P. ij) Werncr
P., 204.2.1947, LAB cbcnda. ZW"M6blicnmg VII. Aussaat II'tIllo H., ,eb. Szy .• 17..4.1971. ZStL IV 1,()6
... R-ZI8Y71, S. 229ff: ... ussage Helena Sclt., 1'.12. 1969. ZStL "LO., ,,Siemens-](2..Huelhont"
(ßespfOthuna .niliierrn [raul) W. alH dem Vorttand dn FOOß. ehemall&et IUIII)n&:) 2.12. 1946. DP'"
IVL·216.127()J1 .
Val. Veflnderun&smeld\l!\jl KL (Minne.) v. 11 .•. 1944. Film R0.006.02"26
2216(26F); Verln<lerua&smelduna Sachsenhausen .,Konz...La&er SachJenha\lRfl HBftiinae Geld. WId
Effektmb.mmer" (I'raUItD) v. 28.8. 1944 RG.006.02"26 2287 (219).
,
Ro/f ScIlmoIIing In Slemenulacll_ KZ-Aue.nlag«
31 ,8.1944 316 MAnner ins Lager.
8
Weitere grOßere Transporte erfolgten am
25.9.1944 (75 MAnner), am 20.12.1944 (751 MAnner), am 24,12.1944 (59 Frauen),
am 25.1.1944 (100 MAnner), am 6.2.1945 (164 Frauen) und am 21 .2.1945 (81 bzw.
88 Mllinner),10 Das Lager erreichte am 24.12.1944 mil2454 Häftlingen seine hOchste
Belegung, davon waren 1767 Manner und 687 Frauen. Entgegen den Planungen
des .Einsatzstabes Benkert", der im Sommer 1944 vor allem mit ungarischen Juden
und JOdinnen rechnete, waren unter den HAfUingen Vertreter nahezu aller LAnder,
die von Deutschland besetzt waren: Von Überlebenden werden neben einer
vermutlich eher kleinen Anzahl deutscher Häftlinge Bulgaren, Franzosen, Italiener,
Jugoslawen. NiederlAnder, Polen, Russen. Tschechen, Ukrainer, zum Teil beiderlei
Gesch\ecl1ts genannl.
11
Vermutlich bestand der kurz vor Weihnachten eintreffende
Trensporl von 751 Männem vor allem aus ungarischen Juden, die dann als
geschlossene Gruppe in eine der Stuben der Baracke 4 -In der vorher 400 HAftlinge
hausten - zusammengepfercht wurden,12 Mit den weiblichen Häftlingen kamen auch
SS-Aufseherinnen ins Lager, ihre Zahl wird mit 8, an anderer Stelle mit 30
angegeben, was mit der wechselnden Belegung des Lagers in Verbindung stehen
dOrfte.
13
Offensichtlich war der Einsatz ror Siemens von großer Bedeutung, deshalb
übernahm das Unternehmen neben dem Bau auch die Belieferung des Lagers mit
Lebeflsmitteln und steute sogar zwei Mitarbeiter dorthin ab, die Abrechnung und
Organisation erledigten.
14
Aufgrund systematischer Unterschlagungen durch SS und

"
"
"
"
"
val. KL. s.chxnho ....... Effekltnkammer [f .. uenJ Y.
Verlßdenm&smcldw!& KL. Sachxnha ....... Y. lU. I944 Ro.oo6.025" 26 2286(54). 2S6ff.
V$!. Verlnde""'&P"eldoma KL. SachsenhallSen fMlMcr] v. 25.9. 1944, 20.12.1944; v.
25.12. 1944; v. 25. 1. 1945 [MInDer); 6.2. 1<)01 5; 21.2.1 945 auf 4en fi Lmea R().006.02S· 26 22&6(54).
.. 2S6ff. ; R0.006.02S· 26 22&6(26F')- 2287 (219); JOWie GedcnQIIlle Saehs.enha..- DIA Band
1016. Zum TT1IIISpOf1 am "&I. auch Transpon!;tle "sim.enl" Y. ! 6.2. I<)oI S,
Oc<I<:nUIIlle a ... "",,wald (AB) Film .,A1oI.en
M

VJI. Protokoll 1 1.7.1944. HPA FOOB 276; Wctkleilerbespm:boma 2U .I944,
ebenda; Vernehmung Vcra Gregorejewna S., 1J. 1.191O, AUSSA&C Hel _
S<:h., I S. 12.1969, ZStl ebenda.
v 81. , Fre ie o.werl<lIChaft' MSiemm .. Konwnn tionsJaaer H .... l!>ont" LAB llPA 1VL-1I15IOS2, IUrioht
I'ranz 1'. ebenda, Vernehmung Poul W. v. 18,3. 1<)017 LAB R7200.
V.fj:1. AUJSajI:e \/(On Julil W .. 12. J.I970. ZStlIV406AR_ZIR5I71; toWi. AbKhlußberieht belr.
Nebenlogcr Siemellll-HuelborstlBerlin - KL. SachJenh.ouaen. ZStl ebenda.
VJI. lkrioht EL,lO.12.1946, BPA IV ..... 2115/052; Vemchmoma Wilhelm S<:h., LAB R7200;
eidcastottlicbe ErkIIruna K. v. 14.1. 1!M7 in 8erlin,1.AIl R7200.

j

I

,

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I

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Ralf Scm>o5og KZ·z ... In Siemensstadt- Hf,HI\OfR
wurden vielmehr in die Slarrmlager Sachsenhausen und Ravensbrtlck .verlagert".
Geflhrlich war IOr die Häftlinge deshalb auch der Aufenthalt im Revier des Lagers.
Ebenso einvemehmlich und eng war die Zusammenarbeit des Untemehmens mit der
SS bei der Organisation des Arbeitseinsatzes. Die Auswahl der Häftlinge erfolgte
dabei zumindest bei einem Teil der Gefangenen durch Angestellte der Firma Im
Außenlager.
1
' Entsprechend der Geoese des Häftlingseinsatzes mußten die
Häftlinge Bau- und Aufraumarbeiten verrichten und arbeiteten in der Produktion von
Kabel-, K1einbau- und Schaltwel1i:. Bereits am 24.8.1944 waren 250 für den
.Einsatzstab Benkert" .im Splitterschutzgrabeobau· tatig, insgesamt sollten ca. 750
zum Einsatz kommen.
20
Die Arbeit im Freien war für die unterernährten und gegen
die Witterung nur ungenOgend geschCrtzten Gefangenen schwer, die Kommandos
.Deckungsgraben I und 11" sowie die .Kahnentlader" wurden sogar als StTafkom-
mandos oder Strafkolonnen angesehen.
21
Nachdem es am 6.10,1944 zu einem
Bombenangriff mit erneuten sch'N8f8n Schäden bei Siemens gekommen war,
wurden auch die in der Produktion eingesetzten Häftlinge in den nächsten zwei
Wochen zur Behebung der Zerstörungen in den Wef1(en herangezogen.
22
Vertreter
der Betriebsleitungen lußerten sich insgesamt zufrieden Ober die Arbeitsleistung der
entkräfteten Hlftlinge.
23
Der mit 1250 Häftlingen (Anfang Januar 1945) zahlenmlßig größte Einsatz erfolgte
im Kabelwef1( der Siemens--Kabel-Gemeinschaft (SKG) in Gartenfeld. In kOrzester
Zeit wurden hier die ersten 900 Häftlinge (650 Frauen und 250 Männer) in die
"
"
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H_1bont. IV406AR.ZIIsnl, S. 71T., Vetlndenmpmc1duna(llfJckIenkammcr) 27.9.111-«,
""""ie ftlr den 31.3.1"5 und 1.<4. 1,.S •.•. O.
VII. Vcmehmuna raul w. 18.l.I"7, LAB R.7Z00.
Vp. Protokoll.,Ei1UWlllab Benl;ert" 2-'-1.111-« uod 10.9.111-«, I.J.B BPA FOOB 276.
In di_ Iwocn IIIRII ... die ,.acstohlcn Iwten'" oder ........ ..ail" .......
V""'w/"&""\IChI wurden. wwie IUftlin&e _der UdSSR. V&I. P .... Wemer P. in
.... enanpvahandl"", Huwl.lmkert, ZStL IV-406AR.·ZlIS17I, S. 163; VcmehmllQll PlI,,)
Wemer P. 11.3.1 "7, LAB R7200, Bericht Flitz Ei. 10. 12.'''' LAB BPA lVL-21IS.1052. S..4; A..waae
Darlllta Maria S:t)'., II"b. Zd. 9.4.1970, ZSIL ebenda.
VsJ. (SKO) Wochenberichte 1"'.1945, Wochenberichle vom 1.10.·
7.10.111-« und 8.10.·1<4.10.111-«. Siemen ... Archiv Akten (SAA) <49(7.
Va;!. Dr. MQhlhauer ".., s.tH lOWie der venntwurtlicbc BerichICl" des Kabcl,.m:.. Va;!. ProIoblII
.,EinsIItzIIIIb Iknl:err'. 10.9. 194-4, LAB BPA FDQD 216; SK<l vom 1. 10.·7. 10. 194<4
und 8.10.· 1<4.10. 111-«, SAA<4941; Sicmms (1. 10. 1"5) AS: XXXIxn., S. 30 .

I
... - "'.-.-.. _-"'_........ I
Produktion .eingeschleusr,2A die Frauen arbeiteten dort als ,Rechnerinnen der
maschinellen Abrechnung, als lackdrahtproferinnen, Spinnerinnen, Spulerinnen,
Bohrerinnen, Mootiererinnen, Gummientgratelinnen",H männliche Häftlinge wurden
,In der Gamiturenfertigung, als Gummimischer, Kunstharzpresser, Kabelvarseiler,
Kabelarmierer, DrahUackierer, Drahtverzinner" beschäftigl Die rund zwölfstOndige
Arbeit in zwei Schlchten
20
wurde von den Häftlingen meist als schwer bezeichnet.
Siemens bemühte sich um eine möglichst genaue Erfassung der individuellen
Arbeitsleistung und führte ein .pramiensystem" ein. Neben der 0.8 .
• Leislungsemährung" tOr gute Arbeitsleistungen wurden Gefangene tor nicht
ausreichende Leistungen im Betrieb durch 55 oder FirmenangehOrige verprogelt2l'
oder an das Lager gemeldet. was dort dann abgestufte Strafen wie Kostentzug,
stundenlanges Strafestehen oder ebenfalls Prügelstrafe bedeutete.
lI
Die erfolg-
reiche Flucht einer Gefangenen gleich zu Beginn des Einsatzes im Kabelwerk zog
ein Bündel an betrieblichen Maßnahmen nach sich: Für den Fall einer erneuten
Flucht wurde dem ,Ingenieur vom Diensr die sofortige Meldung an die Lagerführung
und die Mobilisierung von Werkschutz und Hilfswerbcllutz aufgetragen, mit denen
das Betriebsgelände zu umstellen sei.
20
Zusätzlich gab man den Marschkolonnen
der Häftlinge 8ektrokarren mit Scheinwerfern mit, um auf diese Weise Flucllten
während der dunklen Jahreszeit zu erschweren.
30
Der zusätzliche Aufwand rechnete
"

"
"
"
"
"
l1s d,a ... n.. nur ci". Woche, bi. aUe HlfIlinge der tQlCn Gruppe im w=n. Viil. SKO
Wochenberichl v. 17.I.-2.9.19-44. SM 4941.
Wie.uc:h da folpnde Ziw val. Ra:hlfertipnpxhritl Siemens 11.10. I94SI LLO. S. 291'[
Vgl. dq Schreiben der SSW/SKO..An die lI ..... n IngenieuR! vom Dienst bete. EinSW'. von
v. 31.8.1944, aUl dtm eine l:IInkhst elfslllndigt Dazu bm dann noch ci". etwa
elD5dInd:iae Mitlapploll'lC.. ISO Bremen: Siem .... AG 80 Si 1 Nr. SS9S.
Vgl. AuSS&IIc Heleno. Seil., IS. 12.1969, ZSLl.IV406AR-ZI8Sm, S. 209, 2 10; Aussage Melania
Ellbiet.l No., gcb. Z •. 7.10. 1969. ZSLl. eilend., S. 31S; VemchmWlj Vcr. Gresorejewna S., 13. 1.1910,
ZS1l ebcDda. s. 231.
Vgl. VemchmWlj Unu>o 1'01 .. 18.3. 1941, LAB R12OO; A .... U""'" 1'01 .. 12.3.1947. ebenda;
VcmchmungPaul W .• 18.J.I9-t1ebenda.
Val. Wocbenbcric:hte SKG 21.8.-2.9.19-44, SM 49-t7, Schreiben SKG MI,.die Hern:n Ingeniwre vom
Diemt v. ) 1.1.1 betr.: Eimatt von 1-IIIII'nam.
VtI. LAU BPA IVL·21151OS2,BcricJ>t Wilhelm V. 10.3.1947,
VomehmUl\& Paul W. 18.3. 19-47. LAB R7200. NIICb bei fcldenkirchom bert<:hnete der Iletrieb
KosIco von 4000 KM fIlr .Jk&Ie'tun& der IllfIJiDp """ und mm 1....,- H_lhorsI". 0. Si........,. !leIber
teine Bewach ....... eilte. die erfolgte dwdI die SS. könnm damit .... die \'On Siemens
gestellten Elektrolarren gemein! ""in. Val. wilfried feldenkirchcn, SierMns 1911_1'145, Mllnchcn
S. 210.
,
sich, da es Siemens durch die Beschäftigung von Konzentrationslagerhiliftlingen
möglich war, eine zusätzliche zweite Schichi einzufOhren und so die Maschinen
entsprechend der Auftragslage beS&9( auszulaslen.
l1
Energie- und Materialmangel verringerten den ArbeitskrAftebedarf im Frfihjahr 1945,
und Siemens wollte sich der kompromittierenden Gegenwart der KZ-HAftlinge in
seinen Werlten wieder entledigen: Der HäftJingseinsatz wurde und
die HAftlinge der Stadt fOr Aufrtiumarbeiten zur VerfOgung gestellt. Ein Luftangriff in
der Nacht vom 27.3.1945 zerstörte das Lager und tOtete eine großen Teil der
Wachmannschaften sowie drei weibliche HAftlinge. Die Gefangenen wurden
zunlllchst in ein nahe gelegenes ZwangsarbeltBflager und dann nach
Sachsenhausen und RavensbrOcl\ verbracht.
32
"
7......s.:m rnn6&Iichte der IWllinpein-. andere BeIchlfliatc im Sinne einer ProduI;uvitl!Uleil"fUllll
Ul1\Zl.IXhichlen. Im lIericht der ",blei lWti fIlr Schwachstromkobel SK.2 wr "'ultra,.lage Im Oktober
19-44 ...,illl eJ: ,.Der ManacJ an Arboilllkrlflen. ..... elchet l'roduktiOll wIh",nd des z.IIrtlcldlCjcnden
o-hlftJjahra lWk ei...,.""hrtnIet iII. dun:b Elnsau. von Hl fIlift&CG Jemildcrt ......-cIm.. EI
bnIc'- ... USJicht, daS ..ac.b DurdlftlIna der crfOfderlidll:'l UIlUleIlU/II von ArboitIkrtfI,::Q der
in Ballk ...... den taMllarildlcn AuCsrelhlllF" der Arbeiubfift.1YCh
... bltcIlUOi""- die Teil der Wochenbcriehtc oind, pht auch die ... uslast...,.. cIea Kabelwt"tkJ hervor. In
vielen Abltcilun""", In denen dann .uch HJftlinac eingcKU1 wurden. beU\Ia di.,.
S. ll Monaten. SicM. hlen;u .uch cl.. einamis :rlticrte StUck.us dem ßcricht R.oocnbetp. ViiJ. Ikric:hL
der SIO [d.L AblcilU/11 fIlr Scb.....c:hJtrombbdl_ Auf\rqJla&e f\lrMoow Oktober v •
• . SAA 49-41:..,......;e Wochenbcrichle SKG. Woche vom ll.a ••
RoRnbet& HZ: ..... 0 .
Val. AbEhluf!bericht bm. Nebenllict Siemcns-HllJCthotstJIktliD - KL kh5mhou_, ZStL
rV.06AR-zI8snl, KI ..... i., den clpnp utiert<:n ßcricht von Nicbol ... ROICIlbers. LLO.
"
...........
Zeichnung du weiblichen KZ-H.ftliogs Marguerite Metayer auf d..- Rllcbeite eine.
Formu!atl der Firma Siemens.
"
\
,
Roll SdmoIng
literatur zu Siemens und Hasaihorst:
Dar jOd ische KZ-Häftling Erlch Altmann hat kurz nach Kriegsende einen sehr
differenzierten und ausführlichen Bericht Ober seine Haftzait in den Konzentrations-
lagern Auschwitz, Auschwitz-Bobrek, Buchenwald, Sachsenhausen und eben auch
HaselhotSt vetfaßt,31 Hengsbach verlaBte im Auftrag der Siemens AG detaillierte
Baugeschichten von allen mit dem Unternehmen In Siemensstadt in Verbindung
stehenden Gebäuden und zahlreichen Lagern, :w gewissermaßen eine Fortsetzung
ist die aktuelle Obertlticksdarstellung Kubatzkis zu den Zwangsarbeitslagem und KZ
in Berlin.
35
Roth vergleicht eine Reihe von Häftlingseinsätzen filr den Siemens-
Konzern,lI! wertvoU ist seine strukturierende Typologie der HAfUingszwangs-
arbeitseinsätze fOr das Unternehmen, deren Gültigkeit auch fOr das Lager Haselhorst
in der Magisterarbeit des Verfassers
31
nachgewiesen werden konnte. Rolh geht
allerdings fälschlich davon aus, daß bereits 1943 ein Häftlingseinsatz im Kabelwerit
Gartenreid stattfand. Die Monographie des ehern. Direktors des SIemensarchivs,
Feldenkirchen, erschien zum 150-jAhrigen JubiLäum der Siemens AG.lI
Hervorzuheben sind neben einer unübersehbaren apologetischen Tendenz vor attem
der umfangreiche Anmeritungsapparat, in dem auch Quellen des Siemensarchivs
auszugsweise zitiert werden, die sonst als . unverzeichnete Quellen Zwisc:henarchiv"
nicht öffenttich zugänglich sind. Für die Integration unfreier, unqualifizierter
Arbeitskräfte in einen modemen kapitalistischen Industriebetrieb sind die Aspekte
Modemisierung, sowie technische und soziale RationaliSierung von außerordentlich
D

"

"

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großer Relevanz. Die Standardwerke von Homburg, Sachse, SiegetIFreiberg sowie
Hachtmann
11
behandeln daher die unumgAnglich notwendige Vorgeschichte zu allen
HAftlingszwangsarbeitselnsätzen im Produktionsbereich des bedeutendsten
deutschen Etektrouniversaluntemehmen und gehen dabei explizit auf den
Stellenwert voo Frauenarbeit ein.
"
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"

.

II64. die Maschinen häufig stillstanden und überhaupt schon großes Chaos herrschte .Roll SdvnoIIing Kl.Kl... Da man auf einen der wichtigsten Zulieferer rur Marine. daß wir uns mit MOhe.) (Flugzeugausroswng.. Endlich wurden wir zur Arbeit auf dem FabrikgelAnde in Siemensstadt eingeteilt und zwar zur Nachtschicht.Einsatzstab Senker!" unter Führung des Siemens-Direktors Hanns Benkert ror den . weil am Tage in den gleichen Fabrikraumen franzOsische Zwangsarbeiter arbeiteten.Referal da Difebon I.cn. . Stock. . und wir wurden wieder die Treppe hinunter in den Luftschutzkeller gejagt.1944" Buncleoarchiv!Mi!itlrvclUv F".! Oie . Aber auch sonst gab es nicht viel Arbeit. Ehrgeizigen ROstungszieien stand Ende 1943 ein sich verschärfender ArbeilskrAftemangel gegenQber. itZlDlll der SietMt\S ol Halske AO (SolII) . insbeJonck:". kollUnllfldo [ (ßtrlin) 0111944. ..u~ HMeIhotst KZ-Zwangsarbeit in Siemensstadt. Fernsteuerungen nicht verzichten konnte. seine Arbeitssituation in den Siemens-Werken währand der letzten vier Wochen des Lagers.2. Wir waren alle so entkräftet.p:. Funkmeßgerät TOrpedomaschinen) [=Radar). die schließlich in der Nacht vom 15. Li lnry..1944 zu massiven Schleien in fasl allen Berliner Werken des Siemens-Konzerns und damit zum Erliegen der gesamten Produktion führten. die Treppe hinaufsch!eppen konnten.."1 So beschreibt Nicholas Rosenberg..buch RQmma.bni..4.KZ~Außenlager Haselhorst ~ . londoo o. hi . aber mit fast fahrplanmaßig8f POnkt1ichkeit erschienen täglich um 19 Uhr englische Flieger.(u." 22... und LufttOstung etc.llI. Dort verbrachten wir meist mehrere Stunden. [1941].No..Zwangsarbeit In Sieo:neflAtadl. Ich hatte mit mehreren anderen Leidensgenossen einen Arbeitsplatz im 5..Wiederaufbau der SiemensWer1te und der beschädigten Elektroindustrie In Berlin" eingesetzt.D. UBootmaschinen und -schaltanlagen.. . Erl. Kri.. Dieser chaotischen Situation kurz vor Kriegsende war aber ein Jahr vorangegangen..19<104.. Unsere Arbeitszeit begann um 8 Uhr abends. .2. VIII.t.m"". Eiotra& v.Schuck.314497.bura (BAlMA): lU. VIII.. in dem sich mit dem Häftlingsein satz in Siemensstadt betrtchtliche Hoffnungen Kir die Firma Siemens verbanden. Zwangsaroeiter fOr Si. Das Frühjahr 1944 brachle verstari(te Luftangriffe. 16.a. InstiM fllr Zeitguehlchte Mnnchen: Wi""".eiferzur Vorstand . cinel BLKlapeateT j(l(\ischen [ngenieW"l 1933-1945. wurde unmittelbar danach der .b.p.V7.. weil es meist an Material und Heizungsmaterial fehlte. ans Gelände geklammert. ein jOdischer Häftling des KZ-Außenlagers Haselhorst. BAIMA: RW 21. NiclJolu ROiStnbtr&.

• Val I'r'orokolle E"1IlAIDbh BenUrt v. Köln oder dem Entnazifiticrun&lverfalven leien HllUIl llenlen stammen. . in denen du I"lenllbcr dem 11)11. Bericht Wi[helm V .. 25-21. 10..1944 eintreffende..n[iche Erl:[1Irung von Belrichsleittr Friodrich Il v.1 Verantwortlichen suchten energisch den ..Sicmens-Sclwckenwal:e AG. der ZcntnJ. errichtete das schon am 17..rlager einaeukhnet ist.em. An:hiv der l}niVCQitit Smnm.3..l"tvlokol! EinsatDUb IJcnhn 1]. Die Siemens BarackCD-La. Angefotdert wurden aber nicht nur 2000 männliche Häftlinge fOr die Bauarbeiten sondem auch 1000 Frauen. die '"1 den Ennin h'lIiovcrfahrm der ZcnwJen Stelle.eloor.. R0-006.8auhitfskrAfte" vom .7. Häftlings.Gertlchlen° entgegenzutreten. 25. wurde rasch deutlich: Siemens-Dl"ektor Benkert verhandelte ab Ende Juni mit SS-SlandartenfOhrer Maurer vom SS-V'NHA Ober .. Der SS-Bereich mit Kommandetur. 1944 in Bcrlin. un'It:fÖff.1944 ebenfalls schwer beschAdigte Zwangsarbeitertager .und Frauenlager wurden durch einen Maschendrahtzaun voneinander getrennt' An den Ecken des Lagers standen Wachlürme.1..3. H. Chartottenburg. LAB R7200 (Allel'ennnena!t&oben. Zitat val..nJ.lI..ger im Auflrq. auch zum foigonden veraJelche Ame Hm.]944.U[ Wemer P..KZ-AuIloen""". lind . SSW .owie die darin enlhlllmCn Übmichukartcn (1IlIpq.2000 ungarische Juden" . n....6. sollten .1947 in Bcr[in. • . ISO: Si~ Konzem. [4.1947. v..19-17. ßarw. Buelhont.Amt BaU.G . die Siemens-Werlte warden geschlossen und die AtbeitskrAfte auf andere Fertigungen verteilt. MAnner.7. Eidcntlulicbe Etldll\l!li P. Nachdem Versuche gescheitert waren.AbleilW\& ftlr Uaulen 11. UB R7200.2. Anlaacn der Siemens A. .RDIf~ KZ-ZWingurbeIt In ~.7..1..oll der Werksleittrbesprec:hUl\lInl 2 1. KL SachJenhau. LagerfOhrer war der . bier S. [1 . Siemens wollte im gleichen Zuge also auch den grundsätzlichen Arbeitskräftemangel in seinen Werj(en beheben. LAS R1200. Pro!o/r. Worum es sich dabei handelte.und SS·KOche befand sich im sogenannten .bescham werden.. UnterkOnften tor die Wachmannschaften...02'· 26 2286(54) Scite 256ff.. 24.O.2.Schlauch" VOf dem eigentlichen Häftlingslager. in: .Haselhorst-Nord" an der Paulslemslraße wurde zum KZ-Außenlager umgebaut.IIIStiM lIlr So:Ual~hithll: ([SO): Siem...phooch.l<enl.Nord.. Ei<Ie. der Sv. in denen SS-MAnner mit Maschinengewehren das Lager Qberwachten. n v.. VI I. [Ber]in ]979J S. 4 Das beim luftangriff vom 15..Siemens setzte also auf einen HäfUingseinsatz. aus Polen und Italien Arbeitskräfte für den Wiederaufbau anzuwerben.]9-14 une!] ]. ]]. dalcmcllutuechllichen Grilnden lMII)'miliert.. Ma"'l$kripl.wbc. landaan:lliv Berlin (LAB): FDGB 276... " KZ-A~llicr mil20 lIancken erheblich &rlIßereZw~it.). . Zusammen mil Monteuren der von Siemens beauftragten Baufirma Röling & Co.3 FOr den Häftlingseinsatz befand sich obel SSW ein Lager bereits in VOrbereitung: Das KZ-Außenlager Haselhorsl.. Vertnderufl&Smeldu:n.. erste Kontingent von 200 Häftlingen UnterkOnfte und eine spAter dann vermullich auch unter Strom gesetzte Umzäunung.)..Kom..

Die Untef1<ünfte teilten sich in zwei große .rlin Y.1\144 RG-006.2.". S. am 10.Konz.1944 trefen weitere 500 MAMer aus Sachsenhausen ein und am 27. 1\170.. 7 Die Zahl der Häftlinge im Lager nahm rasch zu. LAB R7200.12. VII. I ~4. ZSIL ebendL Zu den UlSIICbcn der Kilte \'&1.c~usen (M1nner) v. BPA IVL-2. deren Belegung entsprechend der unterschiedlichen Zahl der Häftlinge im Lager schwankte. Oie Bewachung bestand in der Anfangszeit aus etwa 20 älteren S5-MAnnem. 0 . 2-4.12.1946. 11.1944 kamen weitere 199 Frauen. und Etrckcenk.l.02S'26 2287 (219). Vorarbeiter und Stubendiensl.:hsenhausen .• seb. Vernehmu1\j Paul Wtmer P.1969. und sein Stellvertreter Unterscharführer Gustav S.1971.02S'26 2286{26F). film RQ.I612701 1.ttliche Etkllrunj hul W= P. Aussage: [8auleiter[ Pricdrieh R. Aussage In:n.• IS. Auuap Anion! P. Als Häftlingsuntef1<Onfte stellte man Baracken auf. am 29. welche nicht fOr die Behausung von Menschen geeignet waren.1971. Sdl . IS. Szy .. • Val.1~4.La&er SachJeMaulen I lJfl.• 2-4.o. RnOO. später wie die Toiletten Außerst einfach gehalten.ammct" (Frauen) v.. LAßlBPA IV.()6 AR-Zl S. S. &Uan.ltadl_ Kl~ Huelhcnt ehema~ge Hauptmann der Wehrmacht und dann von der SS Obemommene SSKar! Uetsch. diese kamen Jedoch nur den Funktionshäftlingen in Ihren abgetrennten Zimmern zugute.Stuben" fOr einfache Haftlinge und weitere kleinere RAume für FunklionshAftlinge wie Blockalteste. IU.t von Juna W. Sie waren außergewöhnlich kalt.4.. ZSIL IV406AR. WasdlmOglichkeiten zunAchst nur improvisiert. SlOm Aussqe lIelen. . 11 . Nebenla&er S~HueLhorslllkrlin . y 14.l.Roll SdmoIIing Kl-lwangsal'llld i'I Siemenl. Abtchh. OaubetclluibuJl& fDr lkbdfsbaulen der . In den Baracken wurden einfache drei stOCkige Holzpritschen mit StrohsAcken aufgestellt.linae Geld..6. 1:100 LAß R7200. 1946. Verlndcrunpncldung s.S. ZSd. JO. II"vn untergeben waren der RapportfOhrer HauptstunnfOhrer Oberscharführer Heinrich P. Baur. ehcmallacri lltlllna} 2. sowie weitere SS-Unteroffiziere als Blockführer.o. Zur M6blienmg ViI. 28.). VetIodoerun&smcldUll& KL s.ZI ssn I.• HSiemcns.eichnlllli Bebel&t. lV406AR·ZI8Sm. ei"".KZ-HuclhOl'Sl" {ßeJprcchung mit Iierm [Faul[ W.•. LAB R 7200.UISI052..1. spater werden es velTTlutlich etwa 50 gewesen sein.Bail_iac OowaJr' lvon FL Sladler-Oimsbau) v. bespielsweite Beritht Friu. 12. 1 2.• 24.006. . 17.Ei. . 13\11f. v.8.. Sladler·Binubail ßt.ßbericll1 bell". Eidesawllichc Paul WemerP .a um.6..1969. AUSSIl.KL SacNcnbI_n.1944 die ersten 500 weiblichen HAftlinge aus RavensblOck. 1.. ZSIL IV 1. H .. Die Belegung des Lagers erhöhte sich nun rasch. LAB cbenda.1947....12. HelzungsmOglichkeiten gab es zwar. die Frauen bezogen die beiden zuerst errichteten Baracken. ZSIl.10.12. ZSlL •.' Die Lebensbedingungen im Lager waren hart. 229ff: Aussase Helena Sth . VII. alH dem Vorstand del fDOB.1. am .8. LAß R 1200.1~7 LA8..1~7.u Typ RADI6 Obenicbt. 1 ~4. ebenda.6..' Die Männer zogen in den Lagertetl mit drei Baracken um..

v. im Aultrq litt Ztntnl-Abtdlq ltIf ß.3.6.ucnlaaerHuelhclnl-Nonl...-ken erheblich trllBe .. Nachdem Versuche gescheitert waren.Schlauch" vor dem eigentlichen HAftjingslager.. MAnner... hier S.. Sitmen.). 4 Das beim Luftangriff vom 15..7. Zwangsart>eitcrlager eingcuichncc ill Vgl.[Berlm 1979] S.8. (>. Häftlings..)....w ViI.1*4 und 11 ...verflllwn gegen llanns Bc:nkert stammen. Pmtokoll litt Wcr1<slci~q MI 21.Siemens setzte also auf einen Häftlingseinsatz. errichtete das schon am 17. 1 8. ~iy Bulin (LAß): FOOB 276.1947.02S·26 2286(54) Seite 256ff.. Bericht Wilhclm V. irI: dslbe.. 10.. Unterkünften für die Wachmannsdlaften..clnc (150): Siemens-Konu:rn.G . B.bei SSW ein Lager bereits in Vorbereitung: Das KZ-Außenlager Haselhorst. • 5 • . 1~... Oi~ Siemens B.. lind aUI datcruchuun:oc:htJicben Grttnden aoonymisier\. LagerfOhrer war der 3 Val."". ZS-ZS.• unw. IJ. LAB R7200..plleren KZ-Aullcnlqer mit 20 ß. A.Amt Bau" bescham werden...2. R0. 5 An den Ecken des Lagers standen Wachtorme. Manuskript.. EidoeMIanlichc Erkllnm& Paul Wemer P. LAB R7200 (Alle Pmoocnanpbcn. Angefordert wurden aber nicht nur 2000 männliche Häftlinge für die Bauarbeiten sorKIem auch 1000 Frauen. die Siemens.7.4.3.GerOchten· entgegenzutreten.. Konum.2. Protokolle EimatDtab 8enbn v.BauhilfskrAfte" vom . InstilUl fIIr Sozial..smcldung KL SaclIJcnhausen v. der StA KIIln oder dem EntnazifIZielUlli.. und SS-KOche befand sich im sogenannten . Worum es sich dabei handelte. Schud:enwe. Charlottenburg.Rol &!vnoIIing Kl~" ~ . Der SS-Bereich mit Kommandatur. in denen SS-MAnner mit Maschinengewehren das Lager überwach~. SSW . Haselhorst-Nord' an der Paulstemstraße wurde zum KZ-Außenlager umgebaut. LAB R7200. ISO: Si .1944 ebenfalls schwer beschädigte Zwangsarbeitertager ."" der Siemens .1944 eintreffende. 14.Kl.. ken-Lq. in 6enen das 1"(leßllber dem . 1~4 in Imtin. Verlodcnmg. Siemens wollte im gleichen Zuge also auch den grundsätzlichen Art>eitskrAftemangel in seinen Werken beheben.2000 ungarische Juden" .Werke würden geschlossen und die ArbeitskrAfte auf andere Fertigungen verteilt. erste Kontingent von 200 Häftlingen UnterkOnfte urKI eine spater dann vermutlich auch unter Strom gesetzte UmzAunung. 25. Zusammen mit Monteuren der von Siemens beauftragten Baufirma Röling & Co.1lenI8gor ~oehnt Verantwortlichen suchten energisch den .. aus Polen und Italien ArbeitskrAfte für den Wiederaufbau anzuwerben.ute!l U Anl.röff. wurde rasch deutlich: Siemens-Direktor Bankert verhandelte ab Ende Juni mit SS-Standartenführer Maurer vom SS-W\lHA Ober ..• (>J.b AO. die aus den Ennil1 lungsverfahn=n der Zenlnllen Ste lle. Archiv der Uqj~itlt Brancn.1947 In Berli .urKI Frauenlager wurden durch einen Maschendrahtzaun voneinander getrennt.nli~hc Erl::1 1runi V<ln Betriebsleiter Fricdrieh R. lCIWie die dNin fnthalttncn Obcni~htKanen (unpag. auch zum F(>Igmdet! vellI1eicbe Ame H ~II.O . I'mulkoll EinMtDtab 6enli:en 11. sollten .7.. Z.' FOr den HAftiingseinsatz befand sich .: Eideuu..7..44.(106... v. 24. 1904 7.

die Frauen bezogen die beiden zuerst enichteten Baracken.."'ussaae lIel~1\& Sd\" 15.. S. Die Belegung des Lagers erhöhte sich nun rasch. Zu den U. Vorarbeiter und Stubendienst.1947. • IVL·216.2.. 1969.) v..'. ZStL IV406AR-ZIISm. In den Baracken wurden einfache dreistöckige Holzpritschen mit StrohsAcken aufgestellt. 19«.' Die Lebensbedingungen im Lager waren hart. DP'" "'"'sage . LA8 R 7200.. 229ff: .1....12. Ei<batllicbc &lJIrun&Paul Wemer P.Roll SchmoIIing Kl-Zwang-. mODi P. btchlu8bcriclll beIr.1947. später wie die Toiletten ilußerst einfach gehalten.12.. Val.1971. BaubedRibun& fIlr BdleJfsbwlell cIet . II"vn untergeben waten der RapportfOhrer OberscharfOhrer Heinrich P. 1944 RG.6... LAB cbcnda.niliierrn [raul) W.. LABIBPA IV..lin v.1 Oie MAnner zogen in den Lagerteil mit drei Baracken um.u Typ RADI'6 Obeniclot.197'0. Val. ZSIL ebmda.• 17. Die Unteri<ünfte teilten sich in zwei große .006.)lau"". S. ZW"M6blicnmg VII.HuelhotstlBerlin ~ KL Sachxnbluoen.. sowie weitere SS-UnterofflZiere als Blockführer.•.eb.. Aussage lUaukiter] Fricdricb R.~I~iM lkricl'rt FriuEi . ij) Werncr P. . Wasd1mOglichkeiien zunächst nur improvisiert. Verln<lerua&smelduna Sachsenhausen .10. 1:100 l.Huelhont" (ßespfOthuna .r. Sie waren außergewöhnlich kalt.12. deren Belegung entsprechend der unterschiedlichen Zahl der Häftlinge im Lager schwankte.3.4. spater werden es vermutlich etwa 50 gewesen sein.rtM In ~_ Kl~ H'Hlhoßt ehema~ge Hauptmann der Wehrmacht und dann von der SS Ilbemommene SS- HauptstunnfOhrer Kar! lietsch. eideatatlUclie Erkllnm& P..1944 die ersten 500 weibUchen HAftHnge aus RavensbrOck.• )(1. 139fT.. welche nicht tor die Behausung von Menschen geeignet waren. Szy ..1947 LAß .3. alH dem Vorttand dn FOOß.()6 . v 14. 18. lAß R 7200. Film R0. .. besp..1971. ussage Helena Sclt.R-ZI8Y71.UIMl52. ZStL IV 1.1969. v.2. 24. R7200. 7 Oie Zahl der Häftlinge im Lager nahm rasch zu.. 204. am 10.5..1946. 28.8.1944 trafen weitere 500 Männer aus Sachsenhausen ein und am 27.. 12. 1944.hero der Kilte "gi. HelzungsmOglichkeiten gab es zwar.mmer" (I'raUItD) v. S.1947.Stuben ' für einfache Häftlinge und weitere kleinere RAume fOr FunktionshAftlinge wie BlockAlteste. am 29. B R7200. W~ 12. . 1'. Bauztichnun& Bebel..02"26 2216(26F).ernen.La&er SachJenha\lRfl HBftiinae Geld. Swller-Binubau Be.02"26 2287 (219). WId Effektmb. R·ZI'sn I: "'-ac YUI Juli..6. Val. 11 .t.iM Oowal!" lvon FL Swller-Bimlbaul v.6. LAB R1200. ZStL rv406 . ehemall&et IUIII)n&:) 2.-. 7. ZStL "LO. Aussaat II'tIllo H.. VemchmunaPaul W= P.127()J1. 19«. und sein Stellvertreter UnterscharfOhrer Gustav S. .1944 kamen weitere 199 Frauen .1946.Konz. Als HAftlingsunteri<Onfte stellte man Baracken auf. am • .. 24. Veflnderun&smeld\l!\jl KL ~n (Minne. 11. SlOff.006.Siemens-](2. Nebenlliff 8. diese kamen Jedoch nur den FunktionshAftlingen in ihren abgetrennten Zimmem zugute.12. Oie Bewachung bestand in der Anfangszeit aus etwa 20 älteren S5-Milnnem. .5tL ebenda.

1~7 ebenda. zum Teil beiderlei Gesch\ecl1ts genannl. J.1 944. auch Transpon!. Tschechen.1946. Konwnn tionsJaaer H. Verlßdenm&smcldw!& KL. ZStl ebenda.. HPA FOOB 276. die dann als geschlossene Gruppe in eine der Stuben der Baracke 4 -In der vorher 400 HAftlinge hausten .oo6. Vemchmoma Wilhelm S<:h.12.... I944 Ro.2. A~hiv Oc<I<:nUIIlle a .8 Weitere grOßere Transporte erfolgten am 25. Jugoslawen.12. ihre Zahl wird mit 8. • .enM • VJI. NiederlAnder.025" 26 2286(54).1945 (81 bzw. 1<)01 5. 12.. Ukrainer. ~iI~ 2S6ff.14 Aufgrund systematischer Unterschlagungen durch SS und • " " " " " val. v~1dung KL.::i~Benkort".F. SachsenhallSen fMlMcr] v.12 Mit den weiblichen Häftlingen kamen auch SS-Aufseherinnen ins Lager. 20. Nebenlogcr Siemellll-HuelborstlBerlin .~ v.2. 1~5 "&I. s. an anderer Stelle mit 30 angegeben..Ro/f ScIlmoIIing KZ. 1.I944. 88 Mllinner). die Abrechnung und Organisation erledigten. Zum TT1IIISpOf1 am 21...2287 (219).2.. v....006. BPA IV. die von Deutschland besetzt waren: Von Überlebenden werden neben einer vermutlich eher kleinen Anzahl deutscher Häftlinge Bulgaren.. Sachxnha.02S· 26 22&6(54).1944 (75 MAnner). deshalb übernahm das Unternehmen neben dem Bau auch die Belieferung des Lagers mit Lebeflsmitteln und steute sogar zwei Mitarbeiter dorthin ab. ... 2115/052.1.1944 mil2454 Häftlingen seine hOchste Belegung.1.nlag« H~ 31 . am 24. am 25.1944 (751 MAnner).wald (AB) Film . AbKhlußberieht belr. am 6... Y. 18. 1944... 1945 [MInDer). lkrioht Fri~ EL. ebenda.191O..1944 (100 MAnner). 1J.DIA Band 1016.1. 25. eidcastottlicbe ErkIIruna Fri~ K.. am 20... Fre ie o. toWi. 11 Vermutlich bestand der kurz vor Weihnachten eintreffende Trensporl von 751 Männem vor allem aus ungarischen Juden. der im Sommer 1944 vor allem mit ungarischen Juden und JOdinnen rechnete. Siemm.12. SachJenh... ZStl ebenda. v..fj:1.7.. 2S6ff. waren unter den HAfUingen Vertreter nahezu aller LAnder.1 2. JOWie GedcnQIIlle Saehs.. 1<)017 LAB R7200. davon waren 1767 Manner und 687 Frauen.1944 316 MAnner ins Lager. R0.1 945 auf 4en fi Lmea R().13 Offensichtlich war der Einsatz ror Siemens von großer Bedeutung. ZStlIV~06AR-ZIUI7I.Einsatzstabes Benkert". V.9.3. "".I970..006. .. I <)oI~ : .8...KL. 1!M7 in 8erlin.1. v. I S.tle "sim. Effekltnkammer [f.A1oI..zusammengepfercht wurden.uenJ Y 29.2.02S· 26 22&6(26 F'). 1. 5. was mit der wechselnden Belegung des Lagers in Verbindung stehen dOrfte. 6. ~ i .werl<lIChaft' M I'ranz 1'. Protokoll '. 25. 14... VJI.. Franzosen... 25. 1944.12. Entgegen den Planungen des . 11. 2 1. ! 6.2.9. 12.. Vernehmung Vcra Gregorejewna S.1 944..chxnho . LAB R7200. Wctkleilerbespm:boma 2U .enl" Y. V$!.. Italiener. AUJSajI:e \/(On Julil W.z~ In Slemenulacll_ KZ-Aue. Verlnde""'&P"e ldoma KL.1944 (59 Frauen).1969.10 Das Lager erreichte am 24. l!>ont" LAB llPA 1VL-1I15IOS2. ZStlIV406AR_Z IR 5I71. Vernehmung Poul W.. lU. Russen.2.enha. Polen.lO. I<)oI S. IUrioht v 81. AUSSA&C Hel_ S<:h.ouaen.1945 (164 Frauen) und am 21 .AIl R7200.2.12.

I f I • .j I .

9... . II"b.I"7. 194<4 und 8..... 12..10.1970.~J-OemeiMChaR (SKO) Wochenberichte 1"'. " " " " ~ VII.im Splitterschutzgrabeobau· tatig.'''' LAB BPA lVL-21IS.. R<chtfen~R Sicmms (1. 30.m:. 9.. .1945....I~S.10.1~5 """"ie ftlr den 31..4. 750 zum Einsatz kommen.und Aufraumarbeiten verrichten und arbeiteten in der Produktion von Kabel-.. Ebenso einvemehmlich und eng war die Zusammenarbeit des Untemehmens mit der SS bei der Organisation des Arbeitseinsatzes.) . .3.5IrafabWl~ Iwocn IIIRII.lmkert. 20 Die Arbeit im Freien war für die unterernährten und gegen die Witterung nur ungenOgend geschCrtzten Gefangenen schwer..3. Va. S. VcmehmllQll PlI.8. die . A. 1.·ZlIS17I. V&I.4 .111-« uod 10.1' Entsprechend der Geoese des Häftlingseinsatzes mußten die Häftlinge Bau. 10. Protokoll.S •. Vp.waae Darlllta Maria S:t)'.•. wurden auch die in der Produktion eingesetzten Häftlinge in den nächsten zwei Wochen zur Behebung der Zerstörungen in den Wef1(en herangezogen.Deckungsgraben I und 11" sowie die .Ei1UWlllab Benl.Einsatzstab Benkert" . ProIoblII . In kOrzester Zeit wurden hier die ersten 900 Häftlinge (650 Frauen und 250 Männer) in die H_1bont.. SAA<4941. 71T... ZStL IV-406AR.· 7. I..tH lOWie der venntwurtlicbc BerichICl" des Kabcl.9.Ralf Scm>o5og KZ·z. SK<l Wocl>enbmdl~ vom 1.111-« und 8. Dr..10.. P. • .KZ~ Hf..1.. Zd. insgesamt sollten ca.und Schaltwel1i:.· 1<4. 10.J. LAB R.acstohlcn Iwten'" oder ..·1<4.·7. ZSIL ebenda.1052.10.111-«.HI\OfR wurden vielmehr in die Slarrmlager Sachsenhausen und Ravensbrtlck . VsJ.7Z00. IV406AR.. 21 Nachdem es am 6. S.Kahnentlader" wurden sogar als StTafkommandos oder Strafkolonnen angesehen.!. 11.1 "7.. in ~r enanpvahandl"". 9. Bericht Flitz Ei.B BPA FOOB 276.. 194-4. die Kommandos .. s. Siemen . In di_ .. Bereits am 24. V""'w/"&""\IChI wurden. SiemroJ-K. ~ In Siemensstadt.111-«. Wemer P. 163.verlagert".3.ail" V~ .111-«.1944 waren 250 für den . LAB BPA FDQD 216.10. Wemer P...9. 1l.. Huwl. 23 Der mit 1250 Häftlingen (Anfang Januar 1945) zahlenmlßig größte Einsatz erfolgte im Kabelwef1( der Siemens--Kabel-Gemeinschaft (SKG) in Gartenfeld. 10. 111-«...ert" 2-'-1. K1einbau. 10.. MQhlhauer ". Wochenberichle vom 1. Vcmehmuna raul w. LAB R7200.EinsIItzIIIIb Iknl:err'.1"5 und 1.. Geflhrlich war IOr die Häftlinge deshalb auch der Aufenthalt im Revier des Lagers. Die Auswahl der Häftlinge erfolgte dabei zumindest bei einem Teil der Gefangenen durch Angestellte der Firma Im Außenlager.1"5) AS: XXXIxn... Va. 22 Vertreter der Betriebsleitungen lußerten sich insgesamt zufrieden Ober die Arbeitsleistung der entkräfteten Hlftlinge. S. 18.l.!. Archiv Akten (SAA) <49(7. wwie ~ IUftlin&e _der UdSSR. Vetlndenmpmc1duna(llfJckIenkammcr) 27. O.<4.10.10.Z IIsnl.1944 zu einem Bombenangriff mit erneuten sch'N8f8n Schäden bei Siemens gekommen war.. 10. S.

Kabelarmierer.9. 2 10. Gresorejewna S.. etwa elD5dInd:iae Mitlapploll'lC. Drahtverzinner" beschäftigl Die rund zwölfstOndige Arbeit in zwei Schlchten 20 wurde von den Häftlingen meist als schwer bezeichnet. IS .1947. als lackdrahtproferinnen..3.3. VtI.. 19-47. S. I94 SI LLO.Ingenieur vom Diensr die sofortige Meldung an die Lagerführung und die Mobilisierung von Werkschutz und Hilfswerbcllutz aufgetragen.. aUe HlfIlinge der tQlCn Gruppe im Eitl$llL~ w=n.2A die Frauen arbeiteten dort als . ISO Bremen: Siem.I .. AG 80 Si 1 Nr. LAB R7200. 17. ZSLl. 30 Der zusätzliche Aufwand rechnete " ~ l1s d.l No. Ra:hlfertipnpxhritl Siemens 11.10.8 . .... 31. 0.. SS9S.pramiensystem" ein.eingeschleusr.. Z•.1947. NIICb ~ bei fcldenkirchom bert<:hnete der Iletrieb KosIco von 4000 KM fIlr . n IngenieuR! vom Dienst bete.I. n. VemchmWlj Vcr.. Woche.a . Vgl.. 231. 1941...die Hern:n Ingeniwre vom " " " Diemt v.BcricJ>t Wilhelm V. mit denen das Betriebsgelände zu umstellen sei. .. Spulerinnen. 12. gcb. Mootiererinnen. 18... die \'On Siemens gestellten Elektrolarren gemein! ""in. _-"'_.-.: Eimatt von 1 -IIIII'nam. SKO Wochenberichl v.. . Si. LAB R12OO.8. VomehmUl\& Paul W.. Aussage Melania Ellbiet.-2. 10. S.... s. 291'[ Vgl.9. "'.8. Val.. .-2 ... 210.H männliche Häftlinge wurden . um auf diese Weise Flucllten während der dunklen Jahreszeit zu erschweren. nur ci". 13. DrahUackierer.. Neben der 0.. 18..3. . 1.. ZS1l ebcDda.1910. dq Schreiben der SSW/SKO. bi.. eilte. aUl dtm eine l:IInkhst elfslllndigt A.-.3. könnm damit . Val. S.uc:h da folpnde Ziw val. 209.1. 12.. lI Die erfolgreiche Flucht einer Gefangenen gleich zu Beginn des Einsatzes im Kabelwerk zog ein Bündel an betrieblichen Maßnahmen nach sich: Für den Fall einer erneuten Flucht wurde dem ..I9-t1ebenda..10...1969.1 ~ betr.Rechnerinnen der maschinellen Abrechnung. EinSW'..19-44.. 7. wilfried feldenkirchcn... Gummientgratelinnen".IV406AR-ZI8Sm. SM 4941.. Siemens bemühte sich um eine möglichst genaue Erfassung der individuellen Arbeitsleistung und führte ein ..Jk&Ie'tun& der IllfIJiDp """ und mm 1. !leIber teine Bewach.• 18. Kabelvarseiler. Seil.f~ie~lI' 11. von Hlfl!ingen~ v...An die lI . VcmchmungPaul W . . Viil. Spinnerinnen.. Dazu bm dann noch ci". Wie.. Schreiben SKG MI.. Bohrerinnen.J. die _Beglei~ erfolgte dwdI die SS.In der Gamiturenfertigung. 20 Zusätzlich gab man den Marschkolonnen der Häftlinge 8ektrokarren mit Scheinwerfern mit.H_lhorsI". was dort dann abgestufte Strafen wie Kostentzug. SM 49-t7. S. 1969.. Mllnchcn L~S.. A.1944. als Gummimischer. eilend..witsuil~. •Leislungsemährung" tOr gute Arbeitsleistungen wurden Gefangene tor nicht ausreichende Leistungen im Betrieb durch 55 oder FirmenangehOrige verprogelt2l' oder an das Lager gemeldet. I Produktion .9. VemchmWlj Unu>o 1'01 . stundenlanges Strafestehen oder ebenfalls Prügelstrafe bedeutete. ) 1. AuSS&IIc Heleno. Wocbenbcric:hte SKG 21. SierMns 1911_1'145. Kunstharzpresser. ZSLl... U""'" 1'01 . " " Vgl.1~ LAU BPA IVL·21151OS2. 31S. ebenda.19-44..

. SicM.... Woche vom ll... beU\Ia di.. Nebenllict Siemcns-HllJCthotstJIktliD ....1945 zerstörte das Lager und tOtete eine großen Teil der Wachmannschaften sowie drei weibliche HAftlinge. pht auch die . ll Monaten.uch cl..ac...1YCh ..~ ... uslast. .. den clpnp utiert<:n ßcricht von Nicbol . 1 ~..blei lWti fIlr Schwachstromkobel SK..e Wochenbcrichle SKG...06AR-z I8 snl....::Q der A~ in Ballk _~ winL . EI bnIc'..uch taUlchli~h HJftlinac eingcKU1 wurden.... bltcIlUOi""... andere BeIchlfliatc im Sinne einer ProduI. ViiJ. elchet d~ l'roduktiOll wIh"..-cIm..:m rnn6&Iichte der IWllinpein-. und Siemens wollte sich der kompromittierenden Gegenwart der KZ-HAftlinge in seinen Werlten wieder entledigen: Der HäftJingseinsatz wurde zurfi~efahren und die HAftlinge der Stadt fOr Aufrtiumarbeiten zur VerfOgung gestellt. Ein Luftangriff in der Nacht vom 27..uvitl!Uleil"fUllll Ul1\Zl.. dun:b Elnsau..lage Im Oktober 19-44 ..2 wr "'ultra.c:hJtrombbdl_ Auf\rqJla&e f\lrMoow Oktober I~ v• • .. Il.sich. einamis :rlticrte StUck.. LLO. den taMllarildlcn AuCsrelhlllF" der Arbeiubfift..Der ManacJ an Arboilllkrlflen.. l1 Energie.L AblcilU/11 fIlr Scb. KI . RoRnbet& HZ: .. ZStL rV..ben S..die Teil der Wochenbcriehtc oind. Die Gefangenen wurden ZwangsarbeltBflager Sachsenhausen und RavensbrOcl\ verbracht.3. da es Siemens durch die Beschäftigung von Konzentrationslagerhiliftlingen möglich war. AbEhluf!bericht bm. Val. In denen dann ...USJicht.KL kh5mhou_...s.. von Hl fIlift&CG Jemildcrt . " .0 ....u .""hrtnIet Iw~ iII.und Materialmangel verringerten den ArbeitskrAftebedarf im Frfihjahr 1945.us dem ßcricht R.IXhichlen. Im lIericht der "... 32 zunlllchst in ein nahe gelegenes und dann nach " 7.b DurdlftlIna der ~ crfOfderlidll:'l UIlUleIlU/II von ArboitIkrtfI.....IIrtlcldlCjcnden o-hlftJjahra lWk ei... daS ..nd des z...1. cIea Kabelwt"tkJ hervor.. eine zusätzliche zweite Schichi einzufOhren und so die Maschinen entsprechend der Auftragslage beS&9( auszulaslen. i. hlen..illl eJ: .. SAA 49-41:.. Ikric:hL der SIO [d.a •• 19.l~. ROICIlbers.cbaIda.oocnbetp.... ~i... In vielen Abltcilun""".

Zeichnung du weiblichen KZ-H... Formu!atl der Firma Siemens. " .....ftliogs Marguerite Metayer auf d.......Rllcbeite eine.\ . .

Wilfried Feldenkirdlcn.19045. Arne Hen. in dem auch Quellen des Siemensarchivs auszugsweise zitiert werden. Feldenkirchen.. Lw:embura 1947. M. . RavenJbrGc:l<. Barackcrul.. Rainer Kubam.lI Hervorzuheben sind neben einer unübersehbaren apologetischen Tendenz vor attem der umfangreiche Anmeritungsapparat...... S.IUkripe. SitmensA.-anparbcit im Simlcnl-Konurn (1938-19045): I'aktca .O.unverzeichnete Quellen Zwisc:henarchiv" nicht öffenttich zugänglich sind.. Oraroie~bura.)... Anla&en . MQncben 1995..Kontrovcnen .... Für die Integration unfreier. Z.8erlin-Foncb""llender Hiotoriotbcn KommW... Die Sitmcnl6&ncl:e.. RDIh. KAt! Heim.lin&c:n in der lcu:uoI PhaJe des Z~i\e&l Wcltkriejes: o. unqualifizierter Arbeitskräfte in einen modemen kapitalistischen Industriebetrieb sind die Aspekte Modemisierung.. 5. Direktors des SIemensarchivs..Probleme.lbe •..31 Hengsbach verlaBte im Auftrag der Siemens AG detaillierte Baugeschichten von allen mit dem Unternehmen In Siemensstadt in Verbindung stehenden Gebäuden und zahlreichen Lagern....cion. deren Gültigkeit auch fOr das Lager Haselhorst in der Magisterarbeit des Verfassers 31 nachgewiesen werden konnte. 35 Roth vergleicht eine Reihe von Häftlingseinsätzen filr den SiemensKonzern... Rolh geht allerdings fä lschlich davon aus.... Lqcr im Auflraa der Zentn1-AbteiIWll Illr ßfouten u. Sl4ndone und Topn&raJIhie in Berlin und im l:nt>denbuf&jlChea Umland 1939 bio 1904 S.lqcrhlft.F lluclbont-Nord.und Kri~fangenenl"11er...O~ llllverllff...lI! wertvoU ist seine strukturierende Typologie der HAfUingszwangsarbeitseinsätze fOr das Unternehmen. Manusbipl: Ma&imrarbeit TccbnllCbe UnivcBillt) ßcrlin 1997.. RnlfScltmollin&.1lIond I)... Z. Eine Dokumwl. (. " ~ " ~ " .... Sachsenhausen und eben auch HaselhotSt vetfaßt..Roll SdmoIng KZ-Z~klSIemenutacl_KZ~~ literatur zu Siemens und Hasaihorst: Dar jOd ische KZ-Häftling Erlch Altmann hat kurz nach Kriegsende einen sehr differenzierten und ausführlichen Bericht Ober seine Haftzait in den Konzentrationslagern Auschwitz. daß bereits 1943 ein Häftlingseinsatz im Kabelwerit Gartenreid stattfand. o. in: d. erschien zum 150-jAhrigen JubiLäum der Siemens AG. Auschwitz-Bobrek. sowie technische und soziale RationaliSierung von außerordentlich D ~ Erich Alunann.pbroch. (unvcfl'lff. in: HtrnIaIIlI "Iienbura (HI.. ]ßeflin 1979].wil VOll K.. Die Monographie des ehern. ß ucheaWlld. Buchenwald. Bcrlin 2001... Zw~i\er. Opladen 1\196. :w gewissermaßen eine Fortsetzung ist die aktuelle Obertlticksdarstellung Kubatzkis zu den Zwang sarbeitslagem und KZ in Berlin. 149·168. Konzenlralionol"llcr und dcuwhe Wirtxhaf\. ~i Jahra in ~ Konunlnti~em: AuJChwilz. Im AJ!&eSichtdes TDdcI.oJ .ion 1>1 Bcrlin.s Beispiel Sinnens IIIIlcr ~ BerlIclaichlill""& der Au8entA&cr SictnCl& 1I_1hont und .... die sonst als ... 1939-1945... 5iemml 191."tnl l.

ienlnj unter dem Nltion... " .oIo&~ us und KIaac. im Produktionsbereich und gehen des bedeutendsten Etektrouniversaluntemehmen dabei explizit auf den " Ueidrun Hombw). VorttI&e _ der Berliner Oe. F"""'furtIM. lOWie lUldi..ohn· und Arboilsbcdi"&WI&"D in ~lIuchlond 1933. "lIChlmlM.gel.. EW"OplII"'.).. s.oantroune. und Weltbiqsforxhuna. MlItIer wucres Volkes'"'...Neo.ttnchafl: im Sicmens-Konzem Berlin 1900-1939....RlI/v. 1933 bis 19-4 5 im S .. unpfcld von !Waiomus.. Industrielle ErweobsIIli&koit VOOlI'nI . Rlotiooali .artgemIIlcr ArboitMill$lott der joeWgen und >. II.. AJt>e.. 1992·1996. Jslutounclert. Sachse.....a. Götti1ljlefl1989.KZ-AuIJ... Balin 1996. in Siemenllt8dl. 1991. ... S. ~ . Die Standardwerke von Homburg..lIi<ßnni"".. B. Rlotioaalisierun& und IndustriW'beit: Arl>titsmaM.. 8rigine ßerl""*"'9 (Ha."bura 1990... CamIa Sicmcm.lIunut.RcMf~lng KZ·Zwangurbeil. Thomu VOOlI'~ IndUJlriell. in: Wem. T~1a S.. UnlenucblUli"'" ZU den l.."ilie. ~nt..lbchaft flIr Fuchi .ol_l.walen lWiomIisierulla in Dwtsc:hlllld Im 20.. Eine UntmuehlUli _. 2l1·2n. """htmann..en1ager Hllelhorlt großer Relevanz.. die lIIO<kme I'...19-45. derNationabozialismus . SiegetIFreiberg sowie Hachtmann 11 behandeln daher die unumgAnglich notwendige Vorgeschichte zu allen HAftlingszwangsarbeitselnsätzen deutschen Stellenwert voo Frauenarbeit ein. Berlin 1991.. RDdigto" "lndustriW'beit im Dritten Reich~.

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