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Fachbereich Bauingenieurwesen

(Wasserwirtschaft und Umwelttechnik)

Verw.-Prof. Dipl. Geogr. Mariele Evers


Umweltmanagement, Umweltinformatik
Prof. Dr. Ing. Artur Mennerich
Einführung in die Regeln des Zitierens Siedlungswasserwirtschaft, Abfallwirtschaft

1) Quellenangaben

Quellenangaben werden im Text fortlaufend gesetzt:


• bei sinngemäßem Zitieren:
Nach Dettmer (1997) kann ein Wasserwirtschaftlicher Rahmenplan als Grundlage für
den Bewirtschaftungsplan nach EU WRRL genutzt werden.
• bei wörtlichem Zitieren:
kann ein Wasserwirtschaftlicher Rahmenplan als Grundlage für den
Bewirtschaftungsplan nach EU WRRL genutzt werden. (Dettmer 2002, S. 107).
• bei sinngemäßen Zitaten im Text, die sich auf denselben Sachverhalt beziehen, die
Chronologie beachten (Müller 1999, Evers 2003), da die jüngeren Quellen sich i. d. R.
auf die älteste beziehen;
• mehrere Quellen in Klammern sind durch Komma/ta oder Semikolon/s zu trennen,
z. B. (Urban 1997, Mennerich 2003) oder (Urban 1997; Mennerich 2003);
mehrere Werke von gleichen Autorinnen und/oder Autoren sind wie folgt anzuführen:
Urban und Mennerich 1993 und 1995;
• mehrere Werke von derselben Autorin/demselben Autor aus dem gleichen Jahr werden
mit Kleinbuchstaben kenntlich gemacht, z. B. Cord-Landwehr 1995b;
• Sekundärquellen: Autor/in Jahr, zit. in Autor/in Jahr (Seitenzahl optional)
z. B. Müller 1997, zit. in Heinze 1999,(S. 19)

2) Tabellen und Abbildungen

Tabellen erhalten eine Überschrift, und Abbildungen bekommen eine Unterschrift:


z. B.: Tab. 1: Relevante Fachplanungen für die vorliegende Arbeit
z. B.: Tab. 4: Betrachtungsweisen wasserwirtschaftlicher Planungen nach Jessel & Tobias 2002,
S. 29
z. B.: Abb. 2: Ablauf eines Flurbereinigungsverfahrens mit integrierten landschaftsplanerischen
Fachbeiträgen (Jessel & Tobias 2002, S. 97)

Nummern werden erst bei Vorkommen von 2 und mehr Tabellen bzw. Abbildungen vergeben.
Verweise auf Tabellen und Abbildungen im Text erfolgen mit „siehe“.
3) Literaturverzeichnis
(als Verzeichnis mit der Überschrift „Literatur“ hinter den Text
stellen):
Angabeweise von Monografien:
• BBR, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Hg.) (2000):
Raumordnungsbericht 2000. Berichte, Bd. 7. Bonn.
• Fehr, G. (Hg.) (2000): Nährstoffbilanzen für Flusseinzugsgebiete. Ein Beitrag zur
Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Braunschweig, Wiesbaden.
• Erdmann, K-H. und L. Spandau (1997): Naturschutz in Deutschland. Ulmer.
Angabeweise von Buchbeiträgen:
• Evers, M. (2005): Konzepte zur umsetzungsorientierten
Entwicklungsplanung. In: Evers, M., S. Kofalk & M. Weber (Hrsg,):
Management und Renaturierung von Auen. Weißenseeverlag, Berlin,
S. 57 - 63
Angabeweise von Zeitschriftenbeiträgen: Zeitschriften(ober)titel voll ausschreiben!
• Seidl, I. & J. Gowdy (1999): Monetäre Bewertung von Biodiversität. Grundannahmen,
Schritte, Probleme und Folgerungen. In: GAIA, Jg. 8, H. 2, S. 102-112.
Angabeweise von Gesetzen:
• BauGB, Baugesetzbuch. In der Fassung vom 18. August 1997 (BGB1. I S. 2141, ber.
BGB1. 1998 I S. 137). Zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Juli 2002 (BGB1. I S.
2850) m. W. v. 1. August 2002. FNA 213-1
• ROG, Raumordnungsgesetz. Vom 18. August 1997 (BGBl. I S. 2081). Zuletzt geändert
durch Gesetz vom 15. Dezember 1997 (BGB1. I S. 2902). BGBl. III/FNA 2301-1.
Angabeweise von Internetdokumenten:
aus dem Internet zitierte Seiten am Ende des Literaturverzeichnisses anführen und den Pfad
bis hin zum eigentlichen htm(l)-Dokument auflisten sowie das Datum des Downloads
ergänzen:
• _ www.elbe-insel.de/, 8. Nov. 2002
• _ www.umweltbundesamt.de/wasser/veroeffentlich/download/nachhaltigewasserwirt
schaft.pdf, 28. Okt. 2002
oder bei Aufsätzen und veröffentlichten Beiträgen im Internet:
• SDWW, Woman in Development Service (2002): Woman and Water
Resources. S. u.: www.fao.org/sd/fsdirect/fbdirekt/FSP003.htm, 5. Mai 2003
Nummerierung
Ebenso ist es möglich im Text für die Quelle eine Nummer zu vergeben (z.B. 1). Die Angabe
erfolgt dann entweder in der Fußnote oder auch zusammengefasst am Ende unter dem
Literaturverzeichnis.

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(1) Jessel, Beate & Kai Tobias (2002): Ökologisch orientierte Planung. Eine Einführung in
Theorien, Daten und Methoden. Stuttgart-Hohenheim.
(2) Mohr, H. (1990): Mensch und Natur – Aus der Sicht des Biologen. In: Dembowski, H.
(Hg.): Natur und Mensch. München, Zürich, S. 10-22.
...
4) Allgemein gilt für das Literaturverzeichnis:

• die Angaben enden immer mit einem Punkt


• Angabe von Institutionen: Abk., ausgeschriebener Name, z. B. BBR, Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung
• Abkürzung von Herausgeber: „Hg.“; aber herausgegeben: Hrsg. vom/von der ...
• mehrere Werke von derselben Autorin/demselben Autor aus dem gleichen Jahr werden
alphabetisch mit Kleinbuchstaben gekennzeichnet,
z. B. Harding, S. (1995a); Harding, S. (1995b); Harding, S. (1995c)
• tritt der Name einer Autorin/eines Autors mehrfach auf, nach Anfangsbuchstaben des
Vornamens sortieren:
• gibt es verschiedene Autorinnen/Autoren mit gleichem Namen und dem gleichen
Anfangsbuchstaben des Vornamens, ist letzterer zu erweitern:
z. B.: Müller, Sabine wird zu Hofmeister, Müller, „Sa.“, Silke zu Müller, „Si.“
• mehrere Orte werden durch Komma/ta getrennt
• Verlage können angegeben werden, dann aber durchgängig im ganzen
Literaturverzeichnis
• bei Nachdrucken alter Werke: hinter Erscheinungsort(en) „(Orig. 1XXX)“ anführen,
z. B. Tübingen (Orig. 1885).
• Häufig verwendete Abkürzungen:
Herausgeber = Hg.
Editor = Ed., Plural: Eds.
eingetragener Verein = e. V.
Heft = H.
ohne Ort = o. O.
ohne Jahr = o. J.
Original = Orig.
Seite = S.
siehe unter = s. u.
Sonderheft = Sonderh.
unveröffentlicht = unveröff.
Veröffentlichung = Veröff.
• die Angaben sind in aufsteigender Weise alphabetisch zu sortieren

3
5) Häufig verwendete Abkürzungen im Text:

• zw. Abkürzungen, die aus 2 Wörtern bestehen, kommt ein Leerzeichen (z. B.)
• folgende Worte können wie angeführt abgekürzt werden:
Abbildung = Abb.
beispielsweise = bspw.
beziehungsweise = bzw.
das heißt = d. h.
Ergänzung = Erg.
et alii = et al. (und andere)
etc.
folgende = f.
fortfolgende = ff.
oben genannt/e = o. g.
siehe = s.
Tabelle = Tab.
und so weiter = usw.
unter anderem = u. a.
vergleiche = vgl.
zitiert in = zit. in
zum Beispiel = z. B.
zum Teil = z. T.
• Andere Abkürzungen sind im Text einzuführen, d. h. an der ersten vorkommenden Stelle
sind die vollständigen Bezeichnungen zu nennen, dahinter ist die Abkürzung in
Klammern anzufügen, die danach nur noch abgekürzt verwendet wird, z. B.
Nichtregierungsorganisationen (NROs).
Abkürzungen für Wörter im Plural sind gemäß Duden (21. u. 22. Aufl.) mit angehängtem
kleinen „s“ zu schreiben, z. B. FCKWs, FHs, NROs

M. Evers / A. Mennerich 05/03