Zusammenfassung UNO Steiner

Allgemein
• • • • • Gründung am 26. Juni 1945 durch Unterzeichnen der Charta (Verfassung) von den 50 Gründungsmitgliedern (Gründungsmitglied Nr. 51, Polen, unterzeichnet erst später) Nachfolgeorganisation des Völkerbundes (1946 aufgelöst) Sitze in New York (Hauptsitz), Genf, Nairobi und Wien Heute 192 Mitgliedsstaaten o Beitritt Österreich 1955 Bekannte Nicht-Mitglieder sind: o Vatikanstaat (Beobacherstatus) o Nicht von allen Ländern anerkannte Staaten (Kosovo, Taiwan, Palästina, …) Generalsekretär ist Ban Ki moon

Neuzugänge

Blauhelme
• • • Friedenssoldaten der EU Blauer Helm und UNO Abzeichen mit Flagge des Herkunftslandes auf der Uniform Einsatz nicht in der Charta geregelt

• Dürfen sich nur verteidigen, nicht angreifen

Aufgaben der UNO
• • • Sicherung des Weltfriedens Einhaltung des Völkerrechts o Verbot von Angriffskriegen Schutz der Menschenrechte o Universalität: Die Menschenrechte sollen überall und zu jeder Zeit, für jeden Menschen gelten. Akzeptanz der Menschenrechte seiner Mitmenschen. o Egalität: Vor dem Gesetz ist jeder Mensch gleich und im Geschlecht gleichberechtigt. o Unteilbarkeit: Ist eine Ergänzung zur Universalität und schreibt vor, dass Gesetzespassagen als Ganze gelten müssen. Förderung der internationalen Zusammenarbeit o Lösung von internationalen Problemen wirtschaftlicher, sozialer und humanitärer Art o Z. Bsp. Kampf gegen den Terror

Hauptorgane
Generalversammlung
• • • • Tritt jährlich im September zusammen Jeder Staat darf bis zu fünf Mitglieder entsenden, hat aber nur eine Stimme Jede Stimme ist gleich viel wert Abstimmung über o Empfehlungen bezüglich Aufrechterhaltung des Weltfriedens o Wahl der nicht ständigen Mitglieder der Organe o Aufnahme neuer Mitglieder o Ausschluss von Mitgliedern o Budgetfragen (Mitgliedsbeitrag, …) o Änderungen der Charta

Sekretariat
• • • • Administrative Aufgaben (Führen der Tagesgeschäfte, Organisation von Konferenzen) Aufstellen des Haushaltsplanes Verfassen von Studien Höchster Beamte ist Generalsekretär o Gewählt auf 5 Jahre von Generalversammlung o Administrative und politische Aufgaben o Durch Medienpräsenz oft als „Kopf“ der UNO bezeichnet

Sicherheitsrat
• 15 Mitglieder o 5 Ständige (China, Russland, Frankreich, Vereinigtes Königreich, USA) o 10 Nichtständige (jedes Jahr werden 5 Mitglieder für 2 Jahre gewählt) Verhängt Sanktionen bei nicht einhalten der Charta (z. Bsp. Embargos, …) Zum Durchsetzten von Beschlüssen braucht es 9 Stimmen, darunter alle fünf ständigen Mitglieder

• •

Wirtschafts- und Sozialrat
• Aufgaben sind o Hebung des allgemeinen Lebensstandards o Formulierung von Lösungsvorschlägen für wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Probleme o Förderung der Menschenrechte o Koordination der 19 Sonderorganisationen (Internationaler Währungsfond, Weltgesundheitsorganisation, …) 54 Mitglieder, 1/3 davon wird jedes Jahr für drei Jahre neu gewählt Präsident wird mit einfacher Mehrheit jährlich gewählt

• •

Internationaler Gerichtshof
• • Zuständig für Rechtssprechung auf Staatlicher Ebene 15 Richter o Unterschiedliche Nationalität o Gewählt für 9 Jahre von Generalversammlung und Sicherheitsrat Beschlüsse sind Bindend

Treuhandrat
• • War bis 1994 zuständig für die Verwaltung von Kolonien Derzeit nicht aktiv, da es keine Treuhandgebiete (Kolonien mehr gibt)

Nebenorgane
• • • • • Dienen der genaueren Abdeckung von Aufgaben Erstatten ihren übergeordneten Hauptorganen Bericht Agieren weitestgehend Selbstständig Werden von der UNO finanziell unterstützt Wichtige Nebenorgane sind o Kinderhilfswerk (UNICEF) o Menschenrechtsrat (HRC) o Katastrophenhilfe (UNDRO)

Finanzierung und Budget
Pflichtbeiträge
• • • • Dienen der Finanzierung des ordentlichen Haushaltes Wird mithilfe eines Beitragsschlüssels auf Basis des BIP errechnet Ein Staat muss mindestens 0,001% und höchstens 25% beitragen Größte Zahler sind o USA mit 22% o Japan mit 19,5% o Deutschland mit 8,7%

Pflichtbeitragsumlagen • Dienen der Finanzierung von Friedensmissionen • Höhe des Beitrages o Bei Entwicklungsländern 10 – 20% des Pflichtbeitrages o Bei Industrieländern der volle Pflichtbeitrag o Bei den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der volle Pflichtbeitrag plus Einnahmeverluste durch Entwicklungsländer

Freiwillige Beitragsleistungen
• Verwendung für Finanzierung von Nebenorganen

Versagen der UNO
Ruanda Krise (1994)
• • Völkermord von Hutu an Tutsi mit 800.000 Todesopfern Blauhelmsoldaten mussten tatenlos zusehen weil o Zu wenige Soldaten vor Ort o Kein Mandat dass ein Eingreifen erlaubte

Bosnien Krise (1995)
• • NATO Bombardement löst Sturm auf UNO Sicherheitszonen aus Blauhelme werden als Geiseln genommen und zur Schau gestellt

Erfolge der UNO
• • • Gründung des Staates Israel (1947-1949) Entschärfen der Kuba Krise (1962) Entschärfen der Berlin Krise (1948-1949)

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