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Praktische Anwendungen der Theologie in und durch unsere

Gemeindekultur

• Kurz gesagt heißt dies: Wir sind eine Gemeinde “für” die Stadt / Kultur / Menschen, wo Gott
uns eingesetzt hat, nämlich Stralsund, und von dort aus für die ganze Welt.
• Manche Gemeinden sind “von” der Kultur und nehmen diese dermaßen an, sodaß sie
schließlich ihre Unterschiedlichkeit verlieren.
• Manche Gemeinden sind dermaßen “gegen” die Kultur, sodaß sie ihre Relevanz verlieren.
• Manche Gemeinden stehen “über” der Kultur und nehmen das Leben dermaßen
“übergeistlich”, sodaß sie den Anknüpfungspunkt zur Welt verlieren.
• Anderseits wird eine Gemeinde, die “für” die Kultur da ist, sich für sie engagieren und
schließlich transformieren.

Unsere “Hingaben” an die Stadt


* sprechen * zuhören * leben * kooperieren

1. Wir entschließen uns die Sprache unserer Kultur zu lernen und zu sprechen.

Wir entschließen uns...

• kein “Christlinesisch”, heilige Geheimsprache, fromme Gebetssprache, In-Haus-Jargon oder


übergeistlich zu sprechen.
• technische theologische Begriffe zu vermeiden, es sei denn, wir erklären sie.
• keine “wir-sie” Sprache zu benutzen, die andere Leute, die in verschiedenen politischen,
geistlichen und sozialen Positionen sind, klein macht.
• autentisch und transparent zu leben, indem wir demütig unsere Schwachheiten und unser
Versagen vor den Menschen zugeben, damit der Unterschied, den das Evangelium ausmacht,
erkannt wird.
• so zu sprechen als wenn Nicht-Christen gegenwärtig wären.
• uns nicht aus einer Evangelisationsstrategie heraus zu benehmen, sondern, aus dem Herzen,
das die Frucht des Evangeliums trägt (inklusiv, einschließend).

2. Wir entschließen uns, ernsthaft anderen Leuten und ihren 'Geschichten' zuzuhören.

• Wir entschließen uns sie zu verstehen, bedingungslos zu lieben, zu respektieren und ihnen zu
dienen. Dadurch zeigen wir ihnen, daß durch das Evangelium ihren Herzensbedürfnissen
begegnet wird.
• Um dies tun zu können, entschließen wir uns ihre Filme, Musik, u.s.w. kennen und schätzen
zu lernen, wodurch wir ihre wir ihre Hoffnungen, Träume, Geschichten und Ängste verstehen
lernen. Auch werden wir ihnen zeigen, daß nur durch Jesus ihre Herzensbedürfnisse gestillt
werden.


3. Wir entschließen uns eine christliche Gemeinschaft zu sein, welche eine Gegenkultur
ist.

• Wir entschließen uns der Welt zu zeigen wie drastisch anders eine christliche Gesellschaft im
Umgang mit Geld, Macht, Sex und Beziehungen ist.

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• Beziehungen: Wir entschließen uns, unsere Vielfältigkeit zu feiern und die Einheit zu
kultivieren. Einander auf drastische Weise zu lieben, sodaß die Welt erkennt welchen
Unterschied Jesus ausmacht. Wir entschließen uns Konflikte nicht zu ignorieren, sondern
Versöhnung aktiv zu suchen.
• Sex: Wir entschließen uns, die Extremen, wie z.B. Sex-Vergötterung und Angst vor Sex, zu
meiden. Anstatt dessen, eine herrliche Sicht über die Ehe haben, welche die Intimität mit
Jesus zeigt. Wir entschließen uns, Liebe statt Feindlichkeit und Angst zu zeigen, wenn Leute
einen anderen sexuellen Lebensstil führen.
• Geld: Wir entschließen uns, auf drastische Weise großzügig mit unserer Zeit, unserem Geld,
unseren Fähigheiten und Beziehungen zu sein, um Menschen in der Stadt zu dienen.
• Macht: Wir entschließen uns, Macht zu teilen und Freundschaften mit verschiedensten
Menschengruppierungen zu schließen.

4. Wir entschließen uns, unser Christ-Sein in Arbeit und Freizeit zu leben.

Wir entschließen uns...

• zusammen zu lernen was es bedeutet sich eindeutig wie ein Christ zu benehmen - im Denken
sowie im Handeln.
• zu lernen: a) was in unserer Kultur gut ist, genossen und gefeiert werden kann, b) was in
unserer Kultur Anti-Evangelium ist und abgelehnt werden muß, c) was in unserer Kultur
erneuert und zu guten Zwecken umgestellt werden kann.
• anderen Christen, die das “Reicht Gottes” öffentlich fördern, zu ermutigen und zu feiern.
• biblische Liebe (Evangeliums-Liebe) und Toleranz zu zeigen mit denen, die anderer Meinung
sind. Da wir aus Gnade errettet sind, sollten wir die demütigsten und tolerantesten Menschen
in unserer Gesellschaft sein.

5. Wir entschließen uns, die Einheit der Gemeinde in der Stadt zu demonstrieren.

Wir entschließen uns...

• was Gott in anderen Gemeinden tut zu feiern, anstatt diese zu kritisieren.


• Beziehungen mit anderen Gemeinden, die gleichgesinnt sind, zu entwickeln, um gemeinsam
unserer Stadt zu dienen.
• über das hinaus auch mit Gemeinden, die nicht gleichgesinnt sind, bedeutsame Beziehungen
zu entwickeln und zu kooperieren. Obwohl es Spannungen geben wird, bleiben wir in der
Richtung der Kooperation.

Wir versuchen alles auf der Basis der Wahrheit zu tun. Hiob 38,2, Psalmen 37,3, Johannes
17,17
Wir entschließen uns, niemals Jesus von unseren biblischen Perspektiven (und wie wir sie
umsetzen) zu trennen. Die Basis unseres Lebens und Dienstes ist es wahnsinnig
Evangeliumszentriert zu sein.
Wir versuchen Gott in allem, was wir tun, zu ehren. Ein Leben zu führen, das unserer Berufung
würdig ist. Epheser 1,4. Das bedeutet, daß wir so groß träumen wie Gott träumt, daß unsere
Vision so groß ist wie Gott,... daß unser Filter Gottes Fähigkeit ist,... daß wir Resulte erwarten,
die so groß sind wie Gottes Pläne. Epheser 3,20. Wir dienen mit der absoluten Zuversicht, daß
Jesus Seine Gemeinde baut, viele errettet und Menschenleben sowie die Kultur transformiert
werden.

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Wir entschließen uns, in unserer christlichen Arbeit uns nie zufrienden zu geben, und immer
die Frage zu stellen: “Wo ist der nächste Ort, den wir mit dem Evagelium beeinflussen
werden?”

Wir geben dem FUNdamentalismus FUN (Spaß)! Ok...Witz