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Német: DUDEN Redewendungen:

A
bei jemandem gut/schlecht bei jemandem in gutem/schlechtem Ansehen stehen; jemand ist
angeschrieben sein beliebt/unbeliebt
mit Mühe und Not, gerade noch; etwas mit großen Schwierigkeiten
mit Ach und Krach
machen
jemanden über die Achsel o. Schulter
auf jemanden herabsehen, ignorieren; auf jemanden nicht achten
ansehen
kurz angebunden sein unfreundlich und abweisend sein; jemand ist sehr wortkarg
auf Anhieb (etwas tun können) sofort, gleich zu Beginn; etwas sofort machen können
etwas aus den Angeln heben etwas grundsätzlich verändern
Anstoß erregen bei jemandem (mit etw.) Missbilligung hervorrufen; verletzen
einen langen Arm haben weit reichenden Einfluss haben; große Macht haben
jemandem in den Arm fallen jemanden an etwas hindern
jemanden auf den Arm nehmen jemanden zum Besten haben, sich über jemanden lustig machen
jemandem unter die Arme greifen jemandem in einer Notlage helfen; unterstützen
etwas aus dem Ärmel (den Ärmeln)
etwas mit Leichtigkeit schaffen, besorgen; Kinderspiel
schütteln
jemandem bleibt der Atem weg überrascht sein, erstaunt sein
jemanden in Atem halten jemanden in Spannung halten, nicht zur Ruhe kommen lassen
jemanden/etwas wie seinen Augapfel
jemanden, etwas besonders sorgsam (be)hüten
hüten
jemandem etwas vor Augen halten jemandem etwas deutlich zeigen, klarmachen; erklären
mit einem blauen Auge davonkommen glimpflich davonkommen
übel ausgehen; schlimme Folgen haben; etwas kann schwierige Folgen
das geht ins Auge
haben
jemandem wird es schwarz vor den
jemand wird ohnmächtig; bewusstlos werden
Augen
etwas im Auge haben/ etwas ins Auge etwas im Sinn haben, vorhaben, anstreben; etwas erwägen; sich etwas
fassen vornehmen
den Ausschlag geben entscheidend für etwas sein; wichtig sein
sich benehmen wie die Axt im Walde ungehobelt sein
B
zu radikal vorgehen, mit dem Schlechten zugleich auch das Gute
das Kind mit dem Bade ausschütten
verwerfen
auf die schiefe Bahn geraten auf Abwege geraten, herunterkommen; einen falschen Weg gehen
aktiv bleiben; etwas weiterverfolgen; eine Tätigkeit energisch, ständig
am Ball bleiben
weitermachen
etwas auf die lange Bank schieben etwas nicht gleich erledigen; aufschieben
jemanden um den Bart gehen jemandem schmeicheln
jemandem mit heimlicher Freunde etwas Unwahres so erzählen, dass er
jemandem einen Bären aufbinden
es auch glaubt; jemandem etwas vormachen
jemandem einen Bärendienst jemandem einen schlechten Dienst erweisen; jemandem mehr schaden
erweisen/leisten als nutzen; jemandem ungewollt schaden
ohne lautes Murren nachgeben; leicht aufgeben; den Widerstand leicht
klein beigeben
aufgeben
sich kein Bein ausreißen sich nicht sonderlich anstrengen
sich auf die Beine (Socken, Strümpfe)
(schnell) weggehen; sich auf den Weg machen
machen
die Beine unter die Arme (in die Hand)
sich beeilen; schnell weglaufen
nehmen
die Beine unter den Tisch stecken nichts machen, faulenzen
sich eines Besseren besinnen und seinen Entschluss ändern; sich anders überlegen // jemandem zeigen,
jemanden eines Besseren belehren dass er im Irrtum ist, wie etwas sich wirklich verhält;
kein Blatt vor den Mund nehmen offen seine Meinung sagen; ehrlich, ohne Scheu sagen
das Blatt (Blättchen) hat sich gewendet die Situation hat sich verändert
ein unbeschriebenes Blatt sein unbekannt sein; noch ohne Kenntnisse, Erfahrungen sein
das Blaue vom Himmel (herunter)lügen jemandem ohne Hemmungen Unmögliches versprechen; ständig,
o. versprechen unverschämt lügen
etwas Wichtiges nicht sehen, nicht erkennen; unfähig, nicht fähig die
wie mit Blindheit geschlagen sein
Situation zu erkennen
etwas kommt wie ein Blitz aus heiterem ohne Vorbereitung; plötzlich; völlig unerwartet
Himmel
etwas durch die Blume sagen andeutungsweise, verhüllt sagen; nicht direkt etwas sagen
kaltes Blut bewahren sich beherrschen, kaltblütig bleiben; ruhig bleiben
einen kapitalen Bock schießen einen (großen) Fehler machen
jemanden ins Bockshorn jagen sich einschüchtern lassen; jemandem ängstlich machen
in einem (im gleichen) Boot mit gemeinsam eine schwierige Situation bewältigen müssen; in derselben
jemandem sitzen Situation sein
für jemanden in die Bresche springen für jemanden einspringen; eintreten
ein Brett vor dem Kopf haben begriffsstutzig sein
jemandem Brief und Siegel auf etwas
jemandem etwas fest versichern, garantieren
geben
alle Brücken hinter sich abbrechen sich von allen bisherigen Bindungen endgültig lösen
jemandem goldene Brücken bauen jemandem ein Eingeständnis seiner Schuld, das Nachgeben erleichtern
etwas absichtlich noch nicht mitteilen, aus taktischen Gründen für sich
hinter dem Busch/Berg halten mit etwas
behalten
C
sich die Nase zwischen Daumen und Zeigefinger ohne Taschentuch
einen Charlottenburger machen
schnäuzen
die Chemie stimmt es herrscht Harmonie, man kommt gut miteinander aus
ob/wenn in China ein Sach Reis umfällt ob/wenn etwas [für mich, uns] völlig Unwesentliches geschieht
D
etwas unter Dach und Fach bringen etwas glücklich zum Abschluss bringen; etwas beenden
(nicht) auf dem Damm sein (nicht) gesund und munter sein
mit jemandem unter einer Decke stecken mit jemandem insgeheim die gleichen schlechten Ziele verfolgen
mit wenig auskommen, sparsam sein müssen; man muss die Grenze
sich nach der Decke strecken müssen
seiner Möglichkeit nicht überschreiten
jemandem einen Denkzettel verpassen jemanden tadeln, so dass er es nie wieder vergisst
mit jemandem durch dick und dünn jemandem ein treuer Kamerad sein; in Gutem und Schlechtem Freund
gehen bleiben
das sind für jemanden
für jemanden unverständlich, unerklärlich, seltsam sein
böhmische/spanische Dörfer
jemandem ein Dorn im Auge sein jemanden stören und ihm deshalb verhasst sein
etwas auf den letzten Drücker tun etwas im letzten Augenblick tun
es geht drunter und drüber es herrscht heillose Unordnung
in einer aufzuklärenden Sache noch keinen Anhaltspunkt haben; etwas
im Dunkeln tappen
nicht genau wissen
E
es brennt an allen Ecken (und Enden) überall brennen; alles ist chaotisch
verschieben, vorläufig nicht weiter bearbeiten; sich mit etwas
etwas auf Eis legen
vorübergehend nicht beschäftigen
mehrere Eisen im Feuer haben mehr als eine Möglichkeit haben
das ist ein heißes Eisen das ist ein heikle, bedenkliche Sache; peinliche Angelegenheit
seine Ellenbogen gebrauchen sich rücksichtslos durchsetzen; streben; über Leiche gehen; alles ist egal
sich benehmen wie ein Elefant im
durch Ungeschicklichkeit Unheil anrichten
Porzellanladen
die unerwarteten größten Schwierigkeiten stehen noch bevor, das
das dicke Ende kommt noch/nach
Unangenehmste kommt zum Schluss
jemanden in die Enge treiben jemanden durch Fragen in Bedrängnis, in Verlegenheit bringen
Eulen nach Athen tragen etwas Überflüssiges tun
ein Exempel statuieren durch drastisches Vorgehen ein abschreckendes Beispiel geben
F
alle Fäden (fest) in der Hand haben o.
alles überschauen und lenken
halten
sich etwas zum Ziel setzen; etwas als Programm verkünden und für
etwas auf seine Fahne schreiben
dessen Verwirklichung kämpfen
Farbe bekennen seine wahre Meinung offenbaren
das schlägt dem Fass den Boden aus o.
jetzt ist es genug, das ist der Gipfel der Frechheit
das bringt das Fass zum Überlaufen
das o. etwas passt zu jemandem/etwas
1. überhaupt nicht passen 2. sehr gut, ganz genau passen
wie die Faust aufs Auge
nicht viel Federlesens machen mit
keine Umstände machen, nicht zaudern
jemandem/ etwas
sich mit fremden Federn schmücken Verdienste anderer als eigene ausgeben
das Feld behaupten eine Stellung gegen die Konkurrenz halten
das Fett o. den Rahm abschöpfen das Beste für sich nehmen
durch eine unbedachte, unkluge Äußerung o. Ä. jemandes Unwillen
bei jemandem ins Fettnäpfchen treten
erregen, einen Fauxpas begehen
den Finger auf eine offene Wunde legen auf ein Übel deutlich hinweisen
sich etwas an den fünf Fingern abzählen
sich etwas leicht denken können, etwas leicht voraussehen können
können
jemanden unter seine Fittiche nehmen jemanden beschützen, betreuen
sich ins eigene Fleisch schneiden sich selbst schaden
nicht vom Fleck kommen/rühren mit etwas nicht vorankommen
die Flinte ins Korn werfen den Mut verlieren
jemandem die Flügel stutzen jemandes Tatendrang einschränken
jemanden auf die Folter spannen jemanden in quälende Spannung versetzen
mit Fug und Recht mit voller Berechtigung
alle Fünf(e) gerade sein lassen etwas nicht so genau nehmen
ein Vorhaben aufgeben, weil man Bedenken hat, weil man Angst
kalte Füße bekommen
bekommen hat
in jemandes Fußstapfen treten jemandes Vorbild folgen
G
etwas ist gang und gäbe allgemein üblich/gebräuchlich sein
auf jeden Fall; bedingungslos, was auch Gutes oder Schlimmes
auf Gedeih und Verderb
geschehen mag
jemandem reißt die Geduld o. der
jemand wird ungeduldig und wütend; keine Geduld mehr haben
Geduldsfaden
sich etwas gefallen lassen etwas (Unangenehmes, Kränkendes) hinnehmen; etwas akzeptieren
das/etwas ist gehupft wie gesprungen das ist völlig gleich, das ist einerlei; eigentlich egal
Geld o. etwas auf die hohe Kante legen Ersparnisse machen, sparen
nicht für Geld und gute Worte um keinen Preis; auf keinen Fall etwas machen
das Geld zum Fenster hinauswerfen sein Geld leichtfertig ausgeben, verschwenderisch sein
etwas geht ins Geld auf die Dauer zu teuer werden; etwas wird teuer
die Gelegenheit beim Schopfe fassen eine Gelegenheit entschlossen nützen
aufs Geratewohl /auf gut Glück ohne zu wissen, was sich daraus ergibt
sich wie gerädert fühlen erschöpft, körperlich sehr ermüdet sein
jemanden ins Gerede bringen dafür sorgen, dass Nachteiliges über jemanden geredet wird
ein Gesicht machen wie drei (acht) Tage
verdrießlich dreinschauen; enttäuscht, traurig sein
Regenwetter
das Gesicht wahren so tun, als ob alles in Ordnung sei
von keiner Bedeutung sein/von großer Bedeutung sein; (nicht)
etwas fällt nicht/schwer ins Gewicht
ausschlaggebend sein
jemanden/(etwas) auf dem Gewissen an etwas schuld sein, etwas Böses getan haben; an jemandes Untergang,
haben Tod schuld sein
ernst und eindringlich mit jemandem reden, jemandem Vorhaltungen
jemandem ins Gewissen reden
machen
etwas an die große Glocke hängen etwas überall herumerzählen
jemandem/etwas den Gnadenstoß geben jemanden von seinen Qualen endgültig erlösen
ein Glückspilz (Glückskind) sein sehr glücklich sein, immer Glück haben
wie Gott in Frankreich leben im Überfluss leben
mit etwas bei jemandem keinen Erfolg haben; bei jemandem auf
auf Granit beißen (bei jemandem)
unüberwindlichen Widerstand stoßen
darüber ist (längst) Gras gewachsen eine unangenehme Sache gerät in Vergessenheit
etwas in den Griff bekommen und etwas etwas meistern; lernen, mit etwas gut umzugehen // etwas gut
im Griff haben beherrschen, mit etwas gut umgehen können
einen guten Griff tun eine gute Wahl treffen
aus dem Gröbsten heraus sein das Schwierigste überwunden haben
sich in Grund und Boden schämen sich völlig/zutiefst/sehr schämen
etwas (D) auf den Grund gehen den Sachverhalt klären, die wahren Ursachen einer Sache herausfinden
H
ein Haar in der Suppe o. in etwas finden etwas an einer Sache auszusetzen, zu kritisieren haben
kein gutes Haar an jemandem/etwas
jemanden, etwas schlecht machen, völlig verreißen
lassen
Haare auf den Zähnen haben bissig (und bösartig) sein; schroff (und rechthaberisch) sein
sich o. einander in den Haaren liegen Streit miteinander haben
etwas an den Haaren herbeiziehen etwas anführen, was nicht oder nur entfernt zur Sache gehört
danach kräht kein Hahn niemand kümmert sich um jemanden, um etwas
etwas hat einen Haken o. der Haken
eine bestimmte Schwierigkeit haben
bei/an der Sache ist
den Hals o. den Kopf aus der Schlinge
sich im letzten Augenblick aus einer gefährlichen Lage befreien
ziehen
in jemandem Widerwillen, Abneigung gegen etwas, was zu lange dauert,
etwas hängt jemandem zum Hals heraus
immer wiederkehrt, hervorrufen
jemanden zum Besten halten jemanden necken, anführen
zwischen Hammer und Amboss sein zwischen zwei Fronten, zwei Parteien
mit Hand anlegen mithelfen
etwas von der Hand weisen etwas (als unzutreffend, unzumutbar, abwegig) zurückweisen
von der Hand in den Mund leben die Einnahmen sofort für Lebensbedürfnisse wieder ausgeben
etwas liegt auf der Hand offenkundig sein
für jemanden/etwas die Hand ins Feuer
für jemanden, für etwas bürgen
legen
etwas von langer Hand vorbereiten etwas (was gegen einen anderen gerichtet ist) gründlich vorbereiten
die Hände in den Schoß legen nichts tun, untätig sein
seine Hände in Unschuld waschen erklären, dass man unschuldig ist
etwas aus dem Handgelenk schütteln etwas ohne Mühe, leicht und schnell machen
im Handumdrehen mühelos und schnell; überraschend schnell
jemandem das Handwerk legen jemandes schlechtem Treiben ein Ende setzen
sich in einem Bereich betätigen, für den ein anderer zuständig ist; sich
jemandem ins Handwerk pfuschen
in die Angelegenheiten eines anderen einmischen
da liegt der Hase im Pfeffer da/hier ist die Ursache der Schwierigkeit
etwas über den Haufen werfen etwas umstoßen, vereiteln
ganz aus dem Häuschen sein (vor Freude) aufgeregt werden/aufgeregt sein, außer sich sein
jemand möchte nicht in jemandes Haut
nicht an jemandes Stelle, in jemandes Lage sein mögen
stecken
das Heft (fest) in der Hand haben die Leitung, die Initiative, die Macht haben; Herr der Lage sein
etwas nicht übers Herz bringen zu etwas nicht fähig sein
sich ein Herz fassen seinen ganzen Mut zusammennehmen
das Herz auf dem rechten Fleck haben eine vernünftige, richtige Einstellung haben; ein (prima) Kerl sein
jemandem etwas ans Herz legen jemanden bitten, sich um jemanden oder etwas besonders zu kümmern
das Herz auf der Zunge haben/tragen alles aussprechen, was einen bewegt; offenherzig, zu gesprächig sein
seinen inneren Widerstand überwinden und sich rasch zu etwas
seinem Herzen Stoß geben
entschließen
etwas auf dem Herzen haben ein Anliegen haben
etwas liegt jemandem am Herzen jemandes innerstes Anliegen sein
aus seinem Herzen keine Mördergrube
offen aussprechen, was man denkt und fühlt
machen
aus allen Himmeln o. Wolken
tief enttäuscht werden
fallen/stürzen
Himmel und Hölle in Bewegung setzen alles versuchen, um etwas zu ermöglichen
jemandem den Hof machen sich um die Gunst einer Frau bemühen, eine Frau umwerben
an zwei Veranstaltungen zugleich nicht teilnehmen; nicht überall dabei
nicht auf zwei Hochzeiten tanzen können
sein
auf dem Holzweg sein im Irrtum sein
da / bei jemandem ist Hopfen und Malz bei jemandem ist alle Mühe umsonst; jemand ändert sich trotz aller
verloren Ermahnungen nicht mehr
mit jemandem ein Hühnchen rupfen jemanden wegen etwas zur Rechenschaft ziehen
in Hülle und Fülle sehr viel, im Überfluss
auf den Hund kommen herunterkommen
vom Hundertsten ins Tausendste
mehr und mehr vom eigentlichen Thema abkommen
kommen
alle(s) unter einen Hut bringen alles in Übereinstimmung, in Einklang bringen
auf der Hut sein vorsichtig sein, sich in Acht nehmen
etwas behalten, weil der andere keinen Wert darauf legt; etwas behalten
sich etwas an den Hut stecken können können (weil der Sprecher es nicht haben will, es verächtlich
zurückweist o. Ä.)
I
das ist eine Idee von Schiller das ist ein guter Vorschlag
fixe Idee Zwangsvorstellung
passen wie der Igel zum Taschentuch überhaupt nicht (zu jemandem, zu etwas) passen
(auf) immer und ewig für alle Zeit
ein Gedächtnis wie ein indischer Elefant
ein sehr gutes Gedächtnis haben, sich lange an etwas erinnern
haben
sich von innen begucken schlafen
reif für die Insel sein urlaubsreif, zivilisationsmüde sein
bis auf den I-Punkt / bis auf das I-
bis ins Letzte, ganz genau
Tüpfelchen
J
zu allem ja und amen sagen mit allem einverstanden sein
jemandem die Jacke ausklopfen jemandem eine Tracht Prügel geben
in die ewigen Jagdgründe eingehen sterben
der wahre Jakob sein das Richtige sein
nicht (um) ein Jota nicht im Geringsten
K
alle(s) über einen Kamm scheren alles gleich behandeln und dabei wichtige Unterschiede nicht beachten
mit Kanonen auf Spatzen schießen auf Geringfügigkeiten mit zu großem Aufwand reagieren
alles auf eine Karte setzen bei einer einzigen Chance alles riskieren
die Kastanien aus dem Feuer holen eine unangenehme Aufgabe für jemanden übernehmen
wie die Katze um den heißen Brei
sich nicht an eine heikle Sache wagen
(herum)schleichen
die Katze aus dem Sack lassen seine wahre Absicht zu erkennen geben; ein Geheimnis preisgeben
etwas o. alles ist (war) für die Katz umsonst, vergebens, nutzlos sein; nichts nützen
in dieselbe Kerbe hauen o. schlagen die gleiche Auffassung vertreten und dadurch jemanden unterstützen
sich bei jemandem lieb Kind machen sich bei jemandem einschmeicheln
mit Kind und Kegel mit der ganzen Familie
etwas steckt (noch) in den
am Anfang der Entwicklung stehen
Kinderschuhen
die Kirche im Dorf lassen etwas im vernünftigen Rahmen belassen, nicht übertreiben
mit der Kirche ums Dorf laufen o. fahren unnötige Umwege machen
deutlich erkennen; wissen, welche Folgen eine Entscheidung oder
sich über etwas im Klaren sein
Tätigkeit haben wird
jemanden über den grünen Klee loben jemanden, etwas über Gebühr, übermäßig loben
etwas übers Knie brechen etwas übereilt erledigen, tun
jemanden bis auf die Knochen blamieren jemanden völlig/durch und durch blamieren
wie auf (glühenden) Kohlen sitzen in einer bestimmten Situation voller Unruhe sein
nichts auf jemanden kommen lassen jemandem nichts Schlechtes nachsagen lassen
jemanden aus dem Konzept o. aus der
jemanden verwirren
Fassung bringen
den Kopf oben behalten nicht den Mut verlieren
sich etwas durch den Kopf gehen lassen etwas erwägen, über etwas nachdenken
den Kopf in den Sand stecken eine Gefahr nicht wahrhaben wollen, der Realität ausweichen
sein Vorhaben trotz offensichtlich unüberwindbarer Hindernisse
mit dem Kopf durch die Wand wollen
(gewaltsam) durchsetzen wollen
jemandem den Kopf zurechtsetzen /
jemanden zur Vernunft bringen
zurechtrücken/waschen
jemandem etwas auf den Kopf zusagen jemandem etwas unverblümt, direkt sagen
1. jemanden, etwas scharf beobachten, sich für jemanden, etwas
jemanden aufs Korn nehmen interessieren; 2. jemanden, etwas scharf kritisieren; 3. mit jemandem
etwas vorhaben
ein Kreuz über etwas machen sich bekreuzigen, das Kreuzzeichen machen
das ist unter aller Kritik das ist sehr schlecht
eine ruhige Kugel schieben sich (bei der Arbeit) nicht sonderlich anstrengen müssen
da stehen wie die Kuh o. der Ochs vorm
völlig ratlos sein, sich nicht zu helfen wissen
neuen Tor
L
sich in die Länge ziehen etwas länger dauern lassen, als vorgesehen war
jemandem zur Last fallen jemandem Mühe, Kosten oder Unannehmlichkeiten verursachen
mit seinem Latein am Ende sein nicht mehr weiterwissen
jemandem den Laufpass geben 1. die Beziehungen zu jemandem abbrechen; 2. jemanden hinauswerfen
etwas läuten hören etwas in Andeutungen erfahren
frei o. frisch von der Leber weg reden ohne Umschweife, ungehemmt sagen, was man denkt
über Leichen gehen skrupellos vorgehen
jemandem auf den Leim gehen auf jemanden, auf jemandes List hereinfallen
alles über einen Leisten schlagen alles gleich behandeln und dabei wichtige Unterschiede nicht beachten
schwer begreifen; schwerfällig und langsam im Denken sein; schwer
eine lange Leitung haben
von Begriff sein
jemandem die Leviten lesen jemanden gehörig tadeln, zurechtweisen
jemanden hinters Licht führen jemanden täuschen
sich ins rechte Licht rücken jemanden, etwas möglichst vorteilhaft erscheinen lassen
sich etwas hinter die Löffel o. die Ohren
sich etwas gut merken
schreiben
sich auf seinen Lorbeeren ausruhen sich nach Erfolgen nicht weiter anstrengen
(mit jemandem, mit etwas) sehr viel Glück haben; eine gute
das große Los gezogen haben
Entscheidung getroffen haben
etwas wieder ins Lot bringen etwas bereinigen, wieder in Ordnung bringen
(wieder) Luft haben das Dringendste erledigt haben, wieder Zeit haben
etwas ist aus der Luft gegriffen frei erfunden, nicht stichhaltig sein
Luftschlösser bauen unrealistische Pläne machen
Lunte riechen eine Gefahr frühzeitig bemerken
etwas unter die Lupe nehmen jemanden, etwas (scharf) kontrollieren, beobachten
M
wie die Made im Speck leben im Überfluss leben
seinen Mann stehen sich bewähren, tüchtig sein
sich Manns genug fühlen o. Manns genug
genug Mut und Kraft haben, etwas zu tun
sein
den Mantel nach dem Wind hängen o. sich stets der herrschenden Meinung, den herrschenden
drehen (Macht)verhältnissen anpassen
da beißt die Maus keinen Faden ab das ist unabänderlich, dagegen ist nichts zu machen
da möchte ich Mäuschen sein o. spielen bei etwas im Verborgenen zuhören, zusehen mögen
etwas steht auf des Messers Schneide in einer sehr knappen Entscheidung so oder so ausgehen können
gute Miene zum bösen Spiel machen etwas wohl oder übel hinnehmen, sich den Ärger nicht anmerken lassen
keine Miene verziehen sich nichts anmerken lassen, ein unbewegtes Gesicht behalten
sich ins Mittel legen für jemanden schlichtend eingreifen, für jemanden zu vermitteln suchen
die Möglichkeit sehen, einen Vorteil zu erlangen, aus einer ungünstigen
Morgenluft wittern
Lage herauszukommen
den Mund zu voll nehmen (zu)viel versprechen, angeben
nicht auf den Mund gefallen sein schlagfertig sein, gut reden können
etwas für bare Münze nehmen/halten etwas ernsthaft glauben
jemandem etwas mit gleicher Münze
jemandem etwas auf die gleiche (üble) Weise vergelten
heimzahlen
N
sich die Nacht um die Ohren schlagen die ganze Nacht aufbleiben, nicht zum Schlafen kommen
etwas an den Nagel hängen etwas aufgeben, etwas künftig nicht mehr machen
den Nagel auf den Kopf treffen den Kernpunkt einer Sache (in einer Äußerung) erfassen
einen Narren an jemandem gefressen jemanden, etwas sehr gern haben; sich in jemanden, in etwas vernarrt
haben haben
jemanden an der Nase herumführen jemanden täuschen, irreführen
mit jemandem machen, was man will; jemandes Gutmütigkeit
jemandem auf der Nase herumtanzen
ausnutzen
jemanden, etwas gering schätzen, auf jemanden, auf etwas verächtlich
über jemanden/ etwas die Nase rümpfen
herabsehen
etwas geht zur Neige bald aufgebraucht sein, zu Ende gehen
mir nichts, dir nichts ohne Umstände, ganz einfach so
aus der Not eine Tugend machen einer unangenehmen Sache noch etwas Gutes abgewinnen
im Nu ganz schnell
O
Oberwasser haben o. behalten im Vorteil sein, (wieder) in einer günstigen Lage sein
jemanden übers Ohr hauen jemanden betrügen
jemandem sein Ohr leihen jemandem zuhören
es faustdick hinter den Ohren haben durchtrieben, gerissen sein
jemandem in den Ohren liegen jemandem durch ständiges Bitten, Jammern o. Ä. zusetzen
die Ohren steif halten nicht den Mut verlieren
viel um die Ohren haben sehr viel zu tun haben
wenn Ostern und Pfingsten
niemals
zusammenfallen
Öl ins Feuer gießen einen Streit noch verschärfen, jemandes Erregung verstärken
P
wie Pech und Schwefel zusammenhalten unerschütterlich zusammenhalten
jemandem fällt keine Perle/kein Zacken
jemand vergibt sich nicht
aus der Krone
das Pferd am Schwanz/von hinten
eine Sache ganz verkehrt anfangen
aufzäumen
sich auf jemanden absolut verlassen können, mit jemandem alles
mit jemandem Pferde stehlen können
mögliche unternehmen können
dazu bringen mich keine zehn Pferde jemand geht keinesfalls irgendwohin/tut keinesfalls etwas
fehl am Platze sein falsch eingesetzt, nicht angebracht sein
jemanden an den Pranger stellen jemanden öffentlich beschuldigen, etwas öffentlich anprangern
energisch, rasch, ohne große Bedenken und ohne Rücksicht auf
kurzen Prozess mit jemandem machen
Einwände (mit jemandem, mit etwas) verfahren
der springende Punkt das Entscheidende, Ausschlaggebende, die Hauptschwierigkeit sein
ein wunder Punkt ein Bereich, in dem jemand sehr empfindlich, sehr anfällig ist
Q
im Quadrat springen vor Wut außer sich geraten
es ist oft nicht leicht, sich für eine von mehreren Möglichkeiten zu
wer die Wahl hat, hat die Qual
entscheiden
getretener Quark wird breit, nicht stark ein Schwächling wird auch dann nicht mutig, wenn man ihn bedrängt
Quasselwasser getrunken haben ununterbrochen reden
Quecksilber im Leib haben sehr lebhaft, unruhig sein
etwas unmittelbar, ohne Schwierigkeiten erfahren oder beziehen
an der Quelle sitzen
können
1. jemanden. stören, jmds. Pläne durchkreuzen; 2. jemandem. zufällig
jemandem in die Quere kommen
begegnen, in den Weg geraten
R
das fünfte Rad am Wagen sein in einer Gruppe überflüssig, nur geduldet sein
jemandem den Rang ablaufen jemanden übertreffen
in dieser Angelegenheit ist schwer zu raten, da gibt es kaum einen
da/hier ist guter Rat teuer
Ausweg
mit etwas Raubbau betreiben etwas zu stark beanspruchen, im Übermaß ausbeuten
die Rechnung geht (nicht) auf etwas führt (nicht) zu dem gewünschten Ergebnis
auf sein Recht pochen mit Nachdruck auf seinem Recht bestehen
jemandes gutes Recht sein (etwas zu tun) jemandem zustehen
der langen Rede kurzer Sinn kurz gesagt
jemandem Rede und Antwort stehen sich jemandem gegenüber rechtfertigen
aus einer unangenehmen Lage in einer andere (noch unangenehmere)
vom Regen in die Traufe kommen
geraten
aus der Reihe tanzen sich nicht einordnen, eine vorgegebene Ordnung o. Ä. nicht einhalten
etwas Revue passieren lassen etwas in Gedanken oder Worten (noch einmal) nacheinander vorführen
große Rosinen im Kopf haben hochfliegende Pläne, Ideen haben
sich die Rosinen aus dem Kuchen picken das Beste für sich herausholen
jemandem in den Rücken fallen sich gegen jemanden wenden, der sich auf einen verlassen hat
jemandem den Rücken stärken jemandem Mut machen; jemanden unterstützen
viel Kritik vertragen; sich durch Kritik, Anfeindungen o. Ä. nicht aus
einen breiten Rücken haben
dem inneren Gleichgewicht bringen lassen
ans Ruder kommen an die Macht kommen
etwas mit großer Energie in Angriff nehmen; etwas mit großem Einsatz,
sich ins Ruder legen
Eifer machen
jemanden über die Runden bringen jemandem helfen, etwas durchzustehen
S
auf Sand bauen sich auf etwas höchst Unsicheres verlassen
jemandem Sand in die Augen streuen jemandem etwas vormachen, jemanden täuschen
in Saus und Braus leben ein üppiges, verschwenderisches Leben führen
etwas ist Schall und Rauch vergänglich, eitel, nichtig sein
sein Schäfchen ins Trockene bringen sich (auf Kosten anderer) großen Gewinn, große Vorteile verschaffen
geschiedene Leute sein nichts mehr miteinander zu tun haben (wollen)
etw. im Schilde führen etwas (Unrechtes, Böses) vorhaben
ein Schlag ins Wasser sein ergebnislos, ein Misserfolg (sein)
etwas den letzten Schliff geben abschließende kleine Verbesserungen an etwas machen; vollenden
jemanden auf den Schlips treten jemandem zu nahe treten; jemanden kränken, beleidigen
etwas geht o. läuft wie am Schnürchen reibungslos vonstatten gehen, genau nach Plan ablaufen
jemanden in die Schranken weisen jemanden zurechtweisen; jemanden dazu veranlassen, sich zu mäßigen
jemand ist von echtem Schrot und Korn von aufrechtem Charakter
umgekehrt wird ein Schuh daraus die Sache verhält sich gerade umgekehrt
wissen (sich denken können), wo
wissen welchen Kummer jemand hat
jemanden der Schuh drückt
jemanden etwas in die Schuhe schieben jemandem die Schuld an etwas geben
jemandem die kalte Schulter zeigen sich gegenüber jemandem abweisend verhalten
es fällt jemandem wie Schuppen von den
jemandem wird etwas plötzlich klar
Augen
mit der gleichen Methode, mit der man angegriffen wird, seinerseits
den Spieß umdrehen
angreifen
jemandem auf die Sprünge helfen jemandem (durch Hinweise, Zureden o. Ä.) weiterhelfen
den Stab über jemanden brechen jemanden verdammen, verurteilen
bei der Stange bleiben weitermachen, nicht aufgeben
aus dem Stegreif ohne Vorbereitung, ohne (Text)vorlage
bei jemandem einen Stein im Brett haben bei jemandem (große) Sympathien genießen
Stein und Bein schwören etwas ganz fest behaupten, versprechen oder glauben
auf der Strecke bleiben scheitern, unterliegen
einen Streit vom Zaun brechen einen Streit beginnen, provozieren
wenn alles andere nicht klappt, wenn es keine andere Möglichkeit mehr
wenn alle Stricke reißen
gibt
leeres Stroh dreschen viel Unnötiges reden
sich an einen Strohhalm klammern seine Hoffnung in jede noch so geringe Chance auf Rettung setzen
T
auf dem Teppich bleiben vernünftig bleiben; Maß halten; sich nicht überschätzen
etwas fällt unter den Tisch nicht berücksichtigt werden
1. seine Reserven aufgebraucht haben; handlungsunfähig sein, nicht
auf dem Trock(e)nen sitzen
mehr weiter wissen; 2. nichts mehr zu trinken haben
das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein viel zu wenig sein
einen Trumpf in der Hand haben einen Vorteil für sich haben
vor der eigenen Tür kehren sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern
mit großem Engagement für etwas eintreten, was (von jemandem)
offene Türen einrennen
ohnehin befürwortet wird
U
nicht viel o. wenig für etwas übrig haben an etwas (kein) Interesse haben
1. keinen großen Aufwand verursachen; 2. keinen großen Aufwand
sich keine Umstände machen mit etw.
treiben
Unkraut vergeht nicht mir/ihm/ihr usw. passiert nichts
nicht von ungefähr sein nicht zufällig sein
V
blau sein wie ein Veilchen völlig betrunken sein
ein teueres Vergnügen sein übermäßig hohe Kosten/großen Schaden verursachen
mit wem habe ich das Vergnügen? wer sind Sie, wie heißen Sie?
in Verruf kommen/geraten einen schlechten Ruf bekommen
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser man soll sich nur auf das verlassen, was man nachgeprüft hat
den Vogel abschießen den größten Erfolg haben
einen Vogel haben nicht recht bei Verstand sein
W
den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen weil es so viele Möglichkeiten gibt, das Nahe liegende nicht erkennen
sich/jemanden über Wasser halten jemandes, seine eigene Existenz (in wirtschaftlicher Hinsicht) erhalten
bis dahin läuft noch viel Wasser den Berg
das dauert noch eine lange Zeit
hinunter
hier o. bei jemandem wird auch nur mit hier/dort/bei dem/bei denen geht es auch nicht anders zu als überall,
Wasser gekocht werden auch keine Wunder vollbracht
etwas anbahnen (und in seiner künftigen Entwicklung mehr oder
die Weichen stellen für etwas
weniger festlegen)
eine weiße (saubere, reine) Weste haben nichts Unehrenhaftes getan haben
etw. in den Wind schlagen etwas (Gutgemeintes) nicht beachten
etwas in den Wind schreiben können etwas als verloren ansehen (können)
die Wogen glätten beruhigend wirken, die Erregung, Empörung o. Ä. dämpfen
jemandem das Wort im Mund jemandes Aussage ins Gegenteil verkehren
herumdrehen
X
jemandem. ein X für ein U vormachen jemanden täuschen
anno X frühere Zeiten; in früheren Zeiten
Z
jemandem auf den Zahn fühlen jemanden ausforschen, überprüfen
sich (tüchtig) ins Zeug legen sich anstrengen
weit über das Ziel hinausschießen mit zuviel Eifer handeln (und dabei zu weit gehen)
mit gespaltener Zunge reden lügen, zweideutig reden
das Zünglein an der Waage sein den Ausschlag geben; maßgeblich sein