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Die schöne gnädige Dame – Ein Gespräch von den großartigen Menschen Kai und Reimer

C: Ich möchte Ihnen mitteilen, dass der Text mich zu tiefst zum einschlafen nötigt.

K: Es ist durchaus einer der Texte, bei dem man denkt, man hätte dieses Buch am liebsten gar
nicht erst erstanden.

C: Ich glaube das der nichtsnützige Mensch von "Taugenichts" keinerlei Chance besitzt sich
seiner Holdenmaid zu nähern und sie mit seiner Liebe zu erobern.

K: Da stimme ich Euch voll und ganz zu. Er versucht mit allen sich bietenden Mitteln, sich als
Kavalier darzustellen, jedoch denke ich auch, dass er keinerlei Chancen hat.

C: Man kann es schon im ersten text erahnen in dem der Taugenichts seine "schöne, gnädige
Dame" das erste Mal erblickt. Dieses Rumgerede und um die Dame führt zu nichts und bringt
ihnen nur in Tagträumerei, die ihn wiederum von seinen eigentlichen Tätigkeiten abhält.
wenn ein Mann in einem Baum sitzt und die Frau seines Herzens, ich entschuldige den
Ausdruck, begafft, dann sollte er sich über seine Gefühle und deren Ausdruck klar werden.

K: Ich denke jedoch, dass es kein wirkliches begaffen war, eher ein bewundern und
beobachten. Er versucht die Frau seines Herzens mit seinen Worten zu verzaubern, ihr Herz mit
seinen romantischen Worten zu erweichen. Mir erscheint es als völlig normal, dass ein
verliebter junger Romantiker diesen Weg wählt, um seine Herzensdame zu erweichen.

C: Also denken Sie, dass ein Romantiker in Bäumen zu sitzen hat und sie zu begaffen? Er
schafft es ja nicht einmal die Dame wirklich anzusprechen.
Aus Ihren Erläuterungen geht eigentlich nur eine Schlussfolgerung hervor, die ein normal
denkender Mensch ziehen kann, nämlich dass ein Romantiker auf gut-deutsch einen Schaden
hat und der polizeilichen Tatbestand des „Stalkings“.