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„Die schöne gnädige Frau“ S. 8 unten / S.

24 §1

F: Über was wollen Sie reden?

S: Lasst uns über Gott und die Welt sprechen mein Herr

F: Was haltet Ihr von der im Buch beschriebenen Beziehung?

S: Welche Beziehung meint ihr?

F: Die Beziehung zwischen dem jungen Mann, der durch ein Zufalls auf dem Schloss anreiste
und der schönen gnädigen Frau.

S: Ach diese Beziehung meint ihr. Nun ich weiß nicht so recht ich würde viel lieber eure
Meinung dazu hören.

F. Ich war noch nicht in der Lage mir ein Bild von den beiden zu machen. Alles was ich weiß
ist, dass der junge Mann fleißig und pflichtbewusst seine Gartenarbeiten erfüllt.

S: Ah, dann wisst ihr mehr als ich.

F: Was wissen sie denn?

S: Lassen sie mich mal scharf nachdenken. Ich glaube nichts.

F: Okay, was halten sie denn generell von Liebe zwischen einem Bauer und einer adeligen?

S: Nun die Beantwortung dieser Frage ist relativ einfach. Ich denke wenn sie sich wirklich
lieben, dann sollen sie doch glücklich werden oder was meint ihr dazu?

F: Ist er nur von ihrem äußerem fasziniert oder kennt er auch ihren inneren Charakter.

S: Also wenn ich mich noch recht erinnere, könnte man den Anfang der Liebe vom
Taugenichts zu der gnädigen schönen Frau als Liebe auf den ersten Blick bezeichnen und
daher kann man nicht sagen, dass er ihren inneren Charakter kennt, sondern nur auf das
äußere fixiert ist.

F: Nachher endet er noch wie der hoch geehrte Herr Werther

S: Das wäre zwar traurig, aber könnte so passieren.