SCM600

Prozesse im Vertrieb
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Teilnehmerhandbuch
Version der Schulung: 81 Dauer der Schulung: 5 Tag(e) Materialnummer: 50088112

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Copyright © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Software-Produkte können Software-Komponenten auch anderer Software-Häuser enthalten.

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Verzichtserklärung
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Über dieses Handbuch
Dieses Handbuch ergänzt die Präsentation des Schulungsreferenten und dient als Nachschlagewerk. Es ist nicht zum Selbststudium geeignet.

Typografische Konventionen
Die folgenden typografischen Konventionen werden in diesem Handbuch verwendet: Format Beispieltext Beschreibung Wörter oder Zeichen, die vom Bildschirmbild zitiert werden. Dazu gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge. Querverweise auf andere Dokumentationen Hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken und Tabellen Namen von Systemobjekten. Dazu gehören Reportnamen, Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt sind, z.B. SELECT und INCLUDE. Ausgabe auf dem Bildschirmbild. Dazu gehören Datei- und Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und Nicht-SAP-Software. Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie genau so in das System eingeben, wie es in der Dokumentation angegeben ist. Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor Sie sie in das System eingeben.

Beispieltext BEISPIELTEXT

Beispieltext

Beispieltext

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Über dieses Handbuch

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Symbole im Text
Die folgenden Ikonen werden in diesem Handbuch verwendet: Symbol Bedeutung Für mehr Information, Hinweise oder Hintergründe Bemerkung oder weitere Erklärung zum vorangegangenen Punkt Ausnahme oder Gefahr Vorgehensweise

Gibt an, dass der Abschnitt in der Präsentation des Referenten angezeigt wird.

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Inhaltsverzeichnis
Überblick über die Schulung .......................................... vii
Ziele der Schulung .....................................................vii Lernziele der Schulung ................................................vii

Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb .................... 1
Vertriebsstrukturen allgemein .........................................2 Vertriebsstrukturen in SAP ERP ......................................6 Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG ........ 15

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick ......................... 35
Prozessübersicht...................................................... 36 Verkaufsabwicklung .................................................. 44 Versandabwicklung ................................................... 47 Fakturaabwicklung .................................................... 52

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen .............. 81
Kundenstamm ......................................................... 82 Materialstamm........................................................104 Kunden-Material-Infosatz ...........................................109 Konditionsstammdaten für die Preisfindung......................128 Weitere Stammdaten ................................................132

Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung..................................................................... 149
Bedeutung der Verkaufsbelegart...................................150 Werks-, Versandstellen- und Routenfindung .....................154 Versandterminierung ................................................160 Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen ................180

Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung ................................... 205
Grundlagen ...........................................................206 Beispielfälle ...........................................................213 Transportabwicklung.................................................237

Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung .. 253
Vorverkaufsabwicklung..............................................254 Bedeutung des Positionstyps ......................................258 Montageabwicklung .................................................272

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Inhaltsverzeichnis

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Kapitel 7: Reklamationsabwicklung ................................ 293
Gutschriftsanforderung ..............................................294 Retoure................................................................298 Rechnungskorrekturanforderung ..................................301

Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen .......... 323
Listen und Reports...................................................324 Vertriebsinformationssystem .......................................341 Business Information Warehouse..................................358

Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM............. 367
Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld ...................368

Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“.......................................................... 377
Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst........................................................378

Kapitel 11: IMG Überblick ............................................. 391
Funktionsweise des IMG............................................392

Kapitel 12: Anhang ..................................................... 401
Anmeldung und Bildschirmdesign .................................402 Anwahl von Funktionen und Personalisierungen ................412 Möglichkeiten zur Hilfe ..............................................426

Index ....................................................................... 441

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Überblick über die Schulung
Diese Schulung gibt Ihnen einen Überblick über Prozesse, Organisationsstrukturen und Stammdaten im Vertrieb. Weiterhin werden verschiedene Analysemöglichkeiten der im Verlauf der Vertriebsprozesse entstehenden Daten aufgezeigt. Die Schulungsinhalte werden anhand von Beispielen erklärt und können durch themenbezogene Übungen aktiv umgesetzt werden. Dadurch machen Sie sich auch mit den entsprechenden Begrifflichkeiten vertraut, so dass Sie sich selbständig in weiterführenden Dokumentationen zurechtfinden können. Diese Schulung schafft somit auch die Voraussetzungen dafür, dass Sie sich in den Folgeschulungen auf die jeweiligen Schwerpunktthemen konzentrieren können.

Zielgruppe
Diese Schulung richtet sich an die folgenden Zielgruppen: • • Projektteamleiter Projektteammitglieder

Voraussetzungen für die Teilnahme
Erforderliche Vorkenntnisse
• • Grundkenntnisse im Umgang mit Microsoft Windows betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse der Vertriebsabwicklung

Empfohlene Vorkenntnisse
• • SAP01 – SAP Überblick SAPSCM – Überblick über die Lösung SAP SCM

Ziele der Schulung
Diese Schulung ermöglicht es Ihnen, • • die wesentlichen Geschäftsprozesse der Vertriebsabwicklung kennenzulernen die wichtigsten Funktionen in der Prozesskette „Vorverkaufsphase bis Zahlungseingang“ im System durchzuführen

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Überblick über die Schulung

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Lernziele der Schulung
Am Ende dieser Schulung können Sie • • • die wesentlichen Stammdaten des Vertriebs pflegen sowie die dafür erforderlichen Unternehmensstrukturen benennen mit den verschiedenen Belegen des Vertriebs arbeiten Berührungspunkte aus dem Vertrieb zu den Bereichen Materialwirtschaft, Produktion (am Beispiel Montageauftrag) und Finanzbuchhaltung beschreiben Auswertungen zu den Vertriebsprozessen durchführen

Informationen über die SAP-Softwarekomponenten
Die Informationen in dieser Schulung beziehen sich auf folgende SAP Softwarekomponenten und Releasestände:

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Kapitel 1
Unternehmensstrukturen im Vertrieb
Überblick über das Kapitel
Dieses Kapitel beschreibt, wie die Vertriebsstrukturen eines Unternehmens im System abgebildet werden können. Dies wird am Beispiel des Musterunternehmens IDES genauer veranschaulicht.

Lernziele des Kapitels
Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • den Aufbau von Vertriebsstrukturen beschreiben für den Vertrieb relevante Organisationseinheiten im System benennen wesentliche Charakteristika dieser Organisationseinheiten beschreiben die wesentlichen Abhängigkeiten der Organisationsstrukturen im Vertrieb erläutern Vertriebsstrukturen in der IDES AG beschreiben

Inhalt des Kapitels
Lektion: Vertriebsstrukturen allgemein ..........................................2 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP .......................................6 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG ......... 15 Übung 1: Organisationsstrukturen ........................................ 19

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Ihre Produkte werden üblicherweise über autorisierte Händler vertrieben. Weiterhin bedient Ihre Firma den Markt auch mit Baugruppen und Zubehörteilen. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • den Aufbau von Vertriebsstrukturen beschreiben Unternehmensszenario • • • • Ihre Firma IDES AG gehört zum weltweit operierenden IDES Konzern. Alle Rechte vorbehalten. Vertriebsstrukturen allgemein Abbildung 1: Organisatorischer Aufbau der IDES-Holding AG 2 © 2008 SAP AG. Die IDES AG fertigt und verkauft Motorräder. die ausschließlich Fahrzeuge Ihrer Firma verkaufen. Baugruppen werden aus Werken in Europa und Nordamerika geliefert. 2008/Q1 .Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen allgemein Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird der allgemeine Aufbau von Vertriebsstrukturen behandelt und am Beispiel der IDES AG beschrieben.

3 . die IDES Holding AG.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen allgemein Die Definition der Organisationsstrukturen ist ein wichtiger Schritt. unterteilt sich in mehrere selbständig operierende Tochterunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 2: Vertriebsstrukturen der IDES AG Die IDES AG hat zwei Niederlassungen für ihre Vertriebstätigkeiten. Dafür ist eine genaue Analyse der Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen erforderlich. Dazu gehören die beiden für diese Schulung relevanten Unternehmen IDES AG mit Sitz in Frankfurt und IDES US INC mit Sitz in New York. über verschiedene Absatzschienen vertrieben. IDES steht für Internet Demonstration and Evaluation System. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sowohl die Systemdemonstrationen des Referenten als auch die Übungen zu dieser Schulung finden anhand von Beispielen mit dem Musterunternehmen IDES statt. Von Hamburg und Berlin aus werden Materialien unterschiedlicher Produktschienen. Der Gesamtkonzern. wie beispielsweise Motorräder oder Farben.

Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Abbildung 3: Die Auslieferung der IDES AG Hinweis: Diese Darstellung zeigt die Organisation der Auslieferung innerhalb der IDES AG. 2008/Q1 . Bevor die IDES AG einem Kunden einen Auftrag zusagt. an denen Produkte gefertigt werden. Nicht alle Standorte. kann im Verteilzentrum in Hamburg auch eine Express-Auslieferung organisiert werden. Alle Rechte vorbehalten. Um besonders eilige Kundenwünsche rechtzeitig erfüllen zu können. Die Organisation der Auslieferung der Waren erfolgt üblicherweise an diesen Standorten. verfügen über diese Möglichkeiten. 4 © 2008 SAP AG. aus welchem Verteilzentrum das bestellte Material ausgeliefert werden soll und ob dort genügend Bestand vorhanden ist. prüft sie zunächst. zunächst noch unabhängig von der Abbildung im System (dargestellt mit allgemeinen betriebswirtschaftlichen Begriffen).

Alle Rechte vorbehalten. 5 .SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen allgemein Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • den Aufbau von Vertriebsstrukturen beschreiben 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Alle Rechte vorbehalten. Überblick Abbildung 4: Organisationseinheiten im Vertrieb 6 © 2008 SAP AG. Ihre Produkte werden üblicherweise über autorisierte Händler vertrieben. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • für den Vertrieb relevante Organisationseinheiten im System benennen wesentliche Charakteristika dieser Organisationseinheiten beschreiben die wesentlichen Abhängigkeiten der Organisationsstrukturen im Vertrieb erläutern Unternehmensszenario Ihre Firma IDES AG gehört zum weltweit operierenden IDES Konzern. Weiterhin bedient Ihre Firma den Markt auch mit Baugruppen und Zubehörteilen.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die im System möglichen Organisationselemente zur Abbildung von Vertriebsstrukturen vorgestellt. 2008/Q1 . Die IDES AG fertigt und verkauft Motorräder. die ausschließlich Fahrzeuge Ihrer Firma verkaufen. Baugruppen werden aus Werken in Europa und Nordamerika geliefert.

B. Verkaufsorganisation und Vertriebsweg. werden sowohl im Vertrieb wie auch in anderen Bereichen des Systems benötigt. Alle Rechte vorbehalten. Andere Organisationseinheiten. Eine Organisationseinheit kann eine organisatorische und/oder eine juristische Einheit in einem Unternehmen darstellen. B. Ein Buchungskreis kann z. Verkauf Abbildung 5: Organisationseinheit Buchungskreis Als kleinste organisatorische Einheit des externen Rechnungswesens kann für einen Buchungskreis eine vollständige. wie z. in sich abgeschlossene. der Buchungskreis oder das Werk. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. B. Dies beinhaltet die Erfassung aller buchungspflichtigen Vorgänge und die Erstellung aller Nachweise für einen gesetzlichen Einzelabschluss.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Um die Struktur einer Unternehmensorganisation abbilden zu können. wie die Bilanz sowie die Gewinn. wie z. stehen Ihnen im SAP-System Organisationseinheiten zur Verfügung. ein Unternehmen innerhalb eines Konzerns oder eine Tochtergesellschaft sein. 7 . SAP ERP nutzt eine Reihe von Organisationseinheiten. die ausschließlich zur Abbildung des Vertriebs vorgesehen sind.und Verlustrechnung. Die dargestellten Organisationseinheiten bilden lediglich einen Auszug aus den für Vertriebsprozesse relevanten Organisationseinheiten Systems. Buchhaltung abgebildet werden.

B. Auslieferungen und Fakturen. nationale oder internationale Untergliederung des Marktes berücksichtigen. muss mindestens eine Verkaufsorganisation vorhanden sein. Alle Vertriebsbelege. die das Unternehmen nach den Erfordernissen des Vertriebs gliedert. 2008/Q1 . sind einer Verkaufsorganisation zugeordnet. Eine Verkaufsorganisation muss eindeutig einem Buchungskreis zugeordnet sein. Somit trägt sie auch die Haftung für die verkauften Produkte und ist verantwortlich für Regreßansprüche der Kunden. Alle Rechte vorbehalten. alle Aufträge. eine regionale. 8 © 2008 SAP AG. Um die Vertriebsfunktionalitäten des Systems nutzen zu können. Mit Hilfe der Verkaufsorganisation können Sie z.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Abbildung 6: Organisationseinheit Verkaufsorganisation Die Verkaufsorganisation ist eine organisatorische Einheit der Logistik. Einem Buchungskreis können allerdings mehrere Verkaufsorganisationen zugeordnet werden. d. In den Vertriebsstatistiken ist die Verkaufsorganisation die höchste Summationsebene. h. Eine Verkaufsorganisation ist verantwortlich für den Vertrieb von Materialien und Leistungen.

• • • Zuständigkeiten regeln Preise flexibel gestalten Vertriebsstatistiken differenzieren Abbildung 8: Organisationseinheit Sparte 2008/Q1 © 2008 SAP AG. a. Alle Rechte vorbehalten. 9 . wie Waren und Dienstleistungen vertrieben werden.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Abbildung 7: Organisationseinheit Vertriebsweg Der Vertriebsweg kennzeichnet die Art und Weise. Um die Vertriebsfunktionalitäten des Systems nutzen zu können. Verkaufsorganisationen können mehrere Vertriebswege zugeordnet werden. Dadurch lassen sich u. benötigen Sie mindestens einen Vertriebsweg.

Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Mit der Sparte können Sie Materialien und Dienstleistungen gruppieren. Vertriebsweg und Sparte. Alle Rechte vorbehalten. Um die Vertriebsfunktionalitäten des Systems nutzen zu können. Diese Zuordnung kann nicht geändert werden. 2008/Q1 . Hierdurch können Sie beispielsweise Preisvereinbarungen mit einem Kunden auf eine bestimmte Sparte beschränken. über welchen Vertriebsweg eine Verkaufsorganisation Produkte einer Sparte vertreiben kann. Eine Sparte kann z. Er legt fest. Darüber hinaus können Sie Verkaufsstatistiken auf Ebene der Sparten differenzieren. Ein Vertriebsbereich kann nur zu einem Buchungskreis gehören. B. Abbildung 9: Vertriebsbereich Der Vertriebsbereich ist eine Kombination von Verkaufsorganisation. Einer Verkaufsorganisation können mehrere Sparten zugeordnet werden. benötigen Sie mindestens eine Sparte. 10 © 2008 SAP AG. eine bestimmte Produktgruppe abbilden. Die Verknüpfung erfolgt über die Zuordnung der Verkaufsorganisation. Jeder Vertriebsbeleg ist genau einem Vertriebsbereich zugeordnet.

Kundenstammdaten. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Eine einfache Organisationsstruktur hat oft Vorteile gegenüber einer komplexen Struktur. Beispielsweise kann sich hierdurch der Aufwand für die Pflege von Stammdaten begrenzen. B. Preise und Rabatte. Der Wunsch nach detaillierten Auswertungen sollte nicht den Aufbau einer komplexen Organisationsstruktur auslösen.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Bei der Bearbeitung von Vertriebsbelegen wird abhängig vom Vertriebsbereich auf verschiedene Stammdaten zugegriffen. Weiterhin werden eine Reihe von Prüfungen bezüglich der Gültigkeit bestimmter Eingaben hinsichtlich des Vertriebsbereichs durchgeführt. eine Produktionsstätte im System abbilden. Dazu gehören z. 11 . B. hierzu verwenden Sie besser die dafür vorgesehenen Felder in den Stammdaten und Belegen. Versand Abbildung 10: Organisationseinheiten Werk und Lagerort Das Werk ist ein Ort mit Materialbestand und kann z. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Materialstammdaten.

Aus Sicht der Materialwirtschaft ist ein Werk in erster Linie ein Ort mit Materialbestand. die von allen logistischen Bereichen des Systems genutzt werden können: • Die Materialwirtschaft konzentriert sich hauptsächlich auf den Materialfluss. Hier werden auch die entsprechenden Bestände geführt. B. Im Vertrieb stellt das Werk denjenigen Ort dar. eine Poststelle oder ein Güterbahnhof sein.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Werk und Lagerort sind organisatorische Einheiten. In der Produktion kann ein Werk eine Fertigungseinrichtung abbilden. Es kann sich aber auch um eine Gruppe von Mitarbeitern handeln. Die Versandstelle ist höchste organisatorische Einheit des Versands und ist für die Steuerung Ihrer Versandaktivitäten verantwortlich. Die Versandstelle kann z. 12 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . eine Lkw-Laderampe. von dem Materialien ausgeliefert und Dienstleistungen erbracht werden und entspricht somit einem Verteilzentrum. Alle Rechte vorbehalten. die (ausschließlich) für die Organisation von besonders eiligen Lieferungen zuständig ist. • • Im Vertrieb spielt das Werk eine zentrale Rolle: • • • • Um die Vertriebsfunktionalitäten des Systems nutzen zu können. Jede Auslieferung wird von (genau) einer Versandstelle bearbeitet. muss mindestens ein Werk angelegt werden Jedes Werk wird eindeutig einem Buchungskreis zugeordnet Ein Werk kann mehreren Kombinationen aus Verkaufsorganisation/Vertriebsweg zugeordnet werden und umgekehrt Die Ermittlung der Versandstelle hängt vom Werk ab Abbildung 11: Organisationseinheit Versandstelle Der Versand ist ein integrierter Baustein der Vertriebsabwicklung.

Alle Rechte vorbehalten. Es ist auch möglich. einer Versandstelle mehrere Werke zuzuordnen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 13 . was jedoch nur für räumlich nahe Werke sinnvoll ist.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Die organisatorische Zuordnung der Versandstelle im System erfolgt über das Werk und einem Werk können mehrere Versandstellen zugeordnet werden.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • für den Vertrieb relevante Organisationseinheiten im System benennen • wesentliche Charakteristika dieser Organisationseinheiten beschreiben • die wesentlichen Abhängigkeiten der Organisationsstrukturen im Vertrieb erläutern 14 © 2008 SAP AG.

Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • Vertriebsstrukturen in der IDES AG beschreiben Unternehmensszenario Die Verwendung der vertriebsspezifischen Organisationselemente wird am Beispiel der IDES AG veranschaulicht. Alle Rechte vorbehalten. 15 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hierzu gehören in Deutschland die IDES AG mit Sitz in Frankfurt und in den USA die IDES US INC mit Sitz in New York.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die möglichen Organisationselemente im Vertrieb anhand der IDES AG mit Beispielen belegt. Die Tochtergesellschaften der IDES Holding AG sind nach landesspezifischen Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten organisiert. Vertriebsstrukturen der IDES AG Abbildung 12: Die IDES Holding AG im System Die IDES Holding AG ist ein weltweit operierender Konzern.

In dieser Schulung werden Vertriebsbereiche der IDES AG verwendet. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . welche folgende Vertriebswege enthalten: • • 12 Wiederverkäufer 14 Service 16 © 2008 SAP AG. Zur Abbildung der unterschiedlichen Vertriebskanäle wurden entsprechende Vertriebswege eingerichtet. Abbildung im System: • • Verkaufsorganisation 1000 Frankfurt Verkaufsorganisation 1020 Berlin Abbildung 13: Vertriebsbereiche der IDES AG im System Vertriebsprozesse im System sind immer eindeutig einem Vertriebsbereich zugeordnet.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Abbildung im System: • • Buchungskreis 1000 IDES AG Buchungskreis 3000 IDES US INC Der Vertrieb der IDES AG in Deutschland wird an zwei unterschiedlichen Vertriebsstätten mit klar gegeneinander abgegrenzten Aufgabenbereichen organisiert.

SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Zur Abbildung der unterschiedlichen Produktlinien wurden entsprechende Sparten eingerichtet. Vertriebsweg 12. prüft sie zunächst. Zu den Werken der IDES AG gehören unter anderem: • • • • Werk 1000 Hamburg Werk 1100 Berlin Werk 1300 Frankfurt Werk 1400 Stuttgart 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 17 . in denen Vertriebsprozesse abzubilden sind. welche folgende Sparten enthalten: • • • 00 Spartenübergreifend 02 Motorräder 08 Dienstleistungen Aus diesen Verkaufsorganisationen. welches Auslieferungswerk für das bestellte Material vorgesehen ist und ob der Bestand ausreicht. Vertriebsweg 12. In dieser Schulung werden Vertriebsbereiche verwendet. wobei nur diejenigen Kombinationen vorgesehen wurden. Vertriebsweg 14. Sparte 00 Verkaufsorganisation 1000. Dazu gehören • • • Verkaufsorganisation 1000. Sparte 02 Verkaufsorganisation 1000. Vertriebswegen und Sparten wurden Vertriebsbereiche gebildet. Alle Rechte vorbehalten. Sparte 08 Abbildung 14: Die Auslieferung der IDES AG im System Bevor die IDES AG einem Kunden einen Auftrag zusagt.

Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Auslieferungswerke müssen zusätzlich Kombinationen aus Verkaufsorganisation und Vertriebsweg zugeordnet werden: • • • Werk 1000 Hamburg und Werk 1400 Stuttgart sind Auslieferungswerke für Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12. Die Auslieferung selbst wird von verschiedenen Versandstellen organisiert. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. Werk 1300 Frankfurt ist nicht als Auslieferungswerk für den Vertrieb vorgesehen. die den Auslieferungswerken zugeordnet sind: • • Die Versandstelle 1000 Hamburg bearbeitet Auslieferungen aus Werk 1000 Die Versandstelle 1100 Berlin bearbeitet Auslieferungen aus Werk 1100 18 © 2008 SAP AG. Werk 1100 Berlin ist Auslieferungswerk für Verkaufsorganisation 1020 und Vertriebsweg 20.

die zur Abbildung des Vertriebs vorgesehen sind? 2. stehen Ihnen im System Organisationseinheiten zur Verfügung. 19 .SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Übung 1: Organisationsstrukturen Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • die für den Vertrieb relevanten Organisationseinheiten und ihre Abhängigkeiten erläutern • die Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG beschreiben Unternehmensszenario Das Musterunternehmen IDES AG ist ein weltweit operierender Konzern. Um die Struktur einer Unternehmensorganisation abbilden zu können. 1. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. Aufgabe 1: Organisationseinheiten im Vertrieb. Diese und andere nicht selbst gefertigte Materialien werden von verschiedenen Vertriebsniederlassungen über unterschiedliche Absatzschienen vertrieben. Welche Organisationseinheiten kennen Sie. Es werden Produkte unterschiedlicher Produktlinien an verschiedenen Orten produziert (zum Beispiel Motorräder und Ersatzteile). Alle Rechte vorbehalten. um eine Vertriebsstätte oder Verkaufsniederlassung abzubilden? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

um Auslieferungen an verschiedenen Orten zu organisieren und zu bearbeiten (zum Beispiel Lkw-Laderampe oder Bahnverladestation)? Aufgabe 2: Vertriebsübergreifende Organisationseinheiten 1. um eine Absatzschiene oder einen Vertriebskanal abzubilden (zum Beispiel Werksverkauf. Welche Organisationseinheit können Sie in der Finanzbuchhaltung verwenden. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. um eine rechtlich selbständige und bilanzierende Einheit im System abzubilden? Fortsetzung auf der nächsten Seite 20 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Ein Konzern kann in mehrere Unternehmen oder Tochtergesellschaften unterteilt sein. Zubehör oder Ersatzteile)? 5. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. Alle Rechte vorbehalten. um verschiedene Produktlinien abzubilden und Materialien zu gruppieren (zum Beispiel Fahrzeuge. Groß.oder Einzelhandel)? 4.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 3.

SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG 2. 21 . Alle Rechte vorbehalten. Können Sie einer Verkaufsorganisation mehrere Vertriebswege zuordnen? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. um eine Produktionsstätte oder ein Verteilzentrum im System abzubilden? 3. um einen solchen Ort oder Raum im System abzubilden? Aufgabe 3: Zuordnungen von Organisationseinheiten 1. Aus welchen Organisationseinheiten setzt sich ein Vertriebsbereich zusammen? 2. Die Produktion und Lagerung von Materialien kann in einem Unternehmen an verschiedenen Orten durchgeführt werden. Welche Organisationseinheit können Sie verwenden. Die Lagerung von Materialien innerhalb eines Werkes kann nach unterschiedlichen Orten oder Räumen unterteilt sein. Welche Organisationseinheit können Sie verwenden.

Können Sie in einer Verkaufsorganisation Materialien aus verschiedenen Auslieferungswerken verkaufen? 7. Können Sie einen Vertriebsweg verschiedenen Verkaufsorganisationen zuordnen? 4. Zu welcher Organisationseinheit wird eine Versandstelle zugeordnet? Fortsetzung auf der nächsten Seite 22 © 2008 SAP AG.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 3. Alle Rechte vorbehalten. Welcher Organisationseinheit ist eine Verkaufsorganisation zugeordnet. 2008/Q1 . Können Sie eine Verkaufsorganisation mehreren Buchungskreisen zuordnen? 6. um die Verbindung von Vertriebsprozessen zur Finanzbuchhaltung abzubilden? 5.

Der Vertrieb der IDES AG in Deutschland wird (für diese Schulung) von zwei Vertriebsstätten durchgeführt. Mit welcher Organisationseinheit und Nummer sind die beiden Vertriebsstätten im System abgebildet? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Die Tochtergesellschaften der IDES Holding AG sind nach landesspezifischen Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten organisiert. Mit welcher Organisationseinheit und Nummer sind die beiden Tochtergesellschaften im System abgebildet? 2. Können Sie eine Versandstelle auch mehreren Werken zuordnen? 9. Alle Rechte vorbehalten. 23 .SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG 8. Hierzu gehören in Deutschland die IDES AG und in den USA die IDES US INC. Zu welcher Organisationseinheit sind Lagerorte zusammengefasst? Aufgabe 4: Organisationseinheiten der IDES AG 1.

Welche Versandstelle bearbeitet (für diese Schulung) Auslieferungen aus dem Werk 1000 Hamburg? Aufgabe 5: Organisationseinheiten im System Fortsetzung auf der nächsten Seite 24 © 2008 SAP AG. Welche Vertriebsbereiche wurden (für diese Schulung) für die Verkaufsorganisation 1000 gebildet? 5. Welche Werke sind (für diese Schulung) dem Buchungskreis 1000 IDES AG zugeordnet? 6. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. Welche Vertriebswege werden (für diese Schulung) von der Verkaufsorganisation 1000 genutzt? 4.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 3.

welche Verkaufsorganisationen bei der Kundenauftragserfassung für die USA vorhanden sind. Hinweis: Ein Kundenauftrag wird mit folgender Transaktion erfasst: Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen. Sparte) zugeordnet. Prüfen Sie am System. Notieren Sie drei Beispiele. Prüfen Sie am System. Notieren Sie drei Beispiele. Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für die Sparte und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. welche Vertriebswege für die Verkaufsorganisation 1000 vorhanden sind.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Jeder Verkaufsbeleg wird immer einem Vertriebsbereich (Verkaufsorganisation. ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 2. Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für den Vertriebsweg und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 3. welche Sparten für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 vorhanden sind. 25 . Alle Rechte vorbehalten. Prüfen Sie am System. Notieren Sie drei Beispiele. Vertriebsweg. Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für die Verkaufsorganisation und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1.

Vertriebsweg und Sparte bildet einen Vertriebsbereich. Um die Struktur einer Unternehmensorganisation abbilden zu können. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. die zur Abbildung des Vertriebs vorgesehen sind? Antwort: Vertriebsbereich Verkaufsorganisation Vertriebsweg Sparte Versandstelle Die Kombination aus Verkaufsorganisation. Zubehör oder Ersatzteile)? Antwort: Sparte 5. stehen Ihnen im System Organisationseinheiten zur Verfügung. 2. um Auslieferungen an verschiedenen Orten zu organisieren und zu bearbeiten (zum Beispiel Lkw-Laderampe oder Bahnverladestation)? Antwort: Versandstelle Fortsetzung auf der nächsten Seite 26 © 2008 SAP AG. Außer diesen gibt es auch noch andere Organisationseinheiten. Groß. Welche Organisationseinheiten kennen Sie. Weitere Organisationseinheiten wie Buchungskreis. um eine Vertriebsstätte oder Verkaufsniederlassung abzubilden? Antwort: Verkaufsorganisation 3. 1. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. 2008/Q1 . um verschiedene Produktlinien abzubilden und Materialien zu gruppieren (zum Beispiel Fahrzeuge.oder Einzelhandel)? Antwort: Vertriebsweg 4. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Lösung 1: Organisationsstrukturen Aufgabe 1: Organisationseinheiten im Vertrieb. Materialwirtschaft oder Produktion). die für den Vertrieb verwendet werden. Werk oder Lagerort werden außer vom Vertrieb auch von anderen Bereichen genutzt (zum Beispiel Finanzbuchhaltung. um eine Absatzschiene oder einen Vertriebskanal abzubilden (zum Beispiel Werksverkauf. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden.

Welche Organisationseinheit können Sie verwenden. Welcher Organisationseinheit ist eine Verkaufsorganisation zugeordnet. Alle Rechte vorbehalten. Die Lagerung von Materialien innerhalb eines Werkes kann nach unterschiedlichen Orten oder Räumen unterteilt sein. Aus welchen Organisationseinheiten setzt sich ein Vertriebsbereich zusammen? Antwort: Eine Kombination aus Verkaufsorganisation. um die Verbindung von Vertriebsprozessen zur Finanzbuchhaltung abzubilden? Antwort: Dem Buchungskreis. 4. Die Produktion und Lagerung von Materialien kann in einem Unternehmen an verschiedenen Orten durchgeführt werden. um eine rechtlich selbständige und bilanzierende Einheit im System abzubilden? Antwort: Buchungskreis 2. Welche Organisationseinheit können Sie verwenden. um eine Produktionsstätte oder ein Verteilzentrum im System abzubilden? Antwort: Werk 3. 27 . Können Sie einen Vertriebsweg verschiedenen Verkaufsorganisationen zuordnen? Antwort: Ja. 3. Vertriebsweg und Sparte bildet einen Vertriebsbereich. Sie können einer Verkaufsorganisation mehrere Vertriebswege zuordnen. Welche Organisationseinheit können Sie in der Finanzbuchhaltung verwenden. um einen solchen Ort oder Raum im System abzubilden? Antwort: Lagerort Aufgabe 3: Zuordnungen von Organisationseinheiten 1.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Aufgabe 2: Vertriebsübergreifende Organisationseinheiten 1. Ein Konzern kann in mehrere Unternehmen oder Tochtergesellschaften unterteilt sein. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Können Sie einer Verkaufsorganisation mehrere Vertriebswege zuordnen? Antwort: Ja. Sie können einen Vertriebsweg verschiedenen Verkaufsorganisationen zuordnen. 2.

Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 5. Zu welcher Organisationseinheit wird eine Versandstelle zugeordnet? Antwort: Die Versandstelle ist dem Werk zugeordnet. Zu welcher Organisationseinheit sind Lagerorte zusammengefasst? Antwort: Zum Werk. Hierzu gehören in Deutschland die IDES AG und in den USA die IDES US INC. Aufgabe 4: Organisationseinheiten der IDES AG 1. In einer Verkaufsorganisation können Sie Materialien aus verschiedenen Auslieferungswerken verkaufen. 2008/Q1 . Dies ist in der Regel jedoch nur sinnvoll. Können Sie eine Verkaufsorganisation mehreren Buchungskreisen zuordnen? Antwort: Nein. Können Sie eine Versandstelle auch mehreren Werken zuordnen? Antwort: Ja. Eine Verkaufsorganisation können Sie immer nur einem Buchungskreis zuordnen. wenn die Werke räumlich nahe beieinander liegen. Alle Rechte vorbehalten. 7. Mit welcher Organisationseinheit und Nummer sind die beiden Vertriebsstätten im System abgebildet? Antwort: Verkaufsorganisation 1000: Frankfurt Verkaufsorganisation 1020: Berlin 3. 9. Welche Vertriebswege werden (für diese Schulung) von der Verkaufsorganisation 1000 genutzt? Antwort: Vertriebsweg 12: Wiederverkäufer Vertriebsweg 14: Service Fortsetzung auf der nächsten Seite 28 © 2008 SAP AG. Eine Versandstelle kann auch mehreren Werken zugeordnet sein. Mit welcher Organisationseinheit und Nummer sind die beiden Tochtergesellschaften im System abgebildet? Antwort: Buchungskreis 1000: IDES AG Deutschland Buchungskreis 3000: IDES US INC USA 2. 6. Der Vertrieb der IDES AG in Deutschland wird (für diese Schulung) von zwei Vertriebsstätten durchgeführt. Können Sie in einer Verkaufsorganisation Materialien aus verschiedenen Auslieferungswerken verkaufen? Antwort: Ja. Die Tochtergesellschaften der IDES Holding AG sind nach landesspezifischen Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten organisiert. 8. Aber einem Buchungskreis können mehrere Verkaufsorganisationen zugeordnet sein.

welche Verkaufsorganisationen bei der Kundenauftragserfassung für die USA vorhanden sind. Hinweis: Ein Kundenauftrag wird mit folgender Transaktion erfasst: Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen. Welche Versandstelle bearbeitet (für diese Schulung) Auslieferungen aus dem Werk 1000 Hamburg? Antwort: Versandstelle 1000: Hamburg Aufgabe 5: Organisationseinheiten im System Jeder Verkaufsbeleg wird immer einem Vertriebsbereich (Verkaufsorganisation. Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für die Verkaufsorganisation und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. Alle Rechte vorbehalten. Sparte 02 Verkaufsorganisation 1000. Welche Vertriebsbereiche wurden (für diese Schulung) für die Verkaufsorganisation 1000 gebildet? Antwort: Verkaufsorganisation 1000.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG 4. Vertriebsweg 12. Sparte 00 Verkaufsorganisation 1000. ____________________________________________ ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1. Vertriebsweg. Welche Werke sind (für diese Schulung) dem Buchungskreis 1000 IDES AG zugeordnet? Antwort: Werk 1000: Hamburg Werk 1100: Berlin Werk 1300: Frankfurt Werk 1400: Stuttgart 6. Prüfen Sie am System. Vertriebsweg 12. Sparte) zugeordnet. 29 . Sparte 08 5. Vertriebsweg 14. Notieren Sie drei Beispiele.

2008/Q1 . Notieren Sie drei Beispiele. welche Vertriebswege für die Verkaufsorganisation 1000 vorhanden sind.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Verkaufsorganisationen für die USA: • • • • 2. Notieren Sie drei Beispiele. ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ a) Vertriebswege für die Verkaufsorganisation 1000: • • • • • 01 Direktverkauf 10 Endkundenverkauf 12 Wiederverkäufer 14 Service 16 Werksverkauf 3. Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für den Vertriebsweg und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. 3000 USA Philadelphia 3020 USA Denver R300 Retail USA S300 Service USA Prüfen Sie am System. Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für die Sparte und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. ____________________________________________ ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 30 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. welche Sparten für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 vorhanden sind. Prüfen Sie am System.

SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG ____________________________________________ a) Sparten für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12: • • • • • 00 Spartenübergreifend 02 Motorräder 04 Beleuchtung 07 High Tech 10 Fahrzeuge 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 31 . Alle Rechte vorbehalten.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Vertriebsstrukturen in der IDES AG beschreiben 32 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

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Zusammenfassung des Kapitels

Zusammenfassung des Kapitels
Nun können Sie • den Aufbau von Vertriebsstrukturen beschreiben • für den Vertrieb relevante Organisationseinheiten im System benennen • wesentliche Charakteristika dieser Organisationseinheiten beschreiben • die wesentlichen Abhängigkeiten der Organisationsstrukturen im Vertrieb erläutern • Vertriebsstrukturen in der IDES AG beschreiben

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Zusammenfassung des Kapitels

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Kapitel 2
Vertriebsprozesse im Überblick
Überblick über das Kapitel
Innerhalb dieses Kapitels wird der Ablauf eines Vertriebsprozesses im System behandelt. Dabei geht es zunächst nur um einen ersten Überblick, während in den Folgekapiteln weitere Details behandelt werden.

Lernziele des Kapitels
Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • • die Prozesskette der Kundenauftragsabwicklung erläutern einen Kundenauftrag mit Bezug auf ein Angebot anlegen eine Auslieferung mit Bezug zu einem Kundenauftrag anlegen kommissionieren und den Warenausgang buchen eine Auslieferung in Rechnung stellen einen Zahlungseingang im System erfassen

Inhalt des Kapitels
Lektion: Prozessübersicht ...................................................... 36 Lektion: Verkaufsabwicklung ................................................... 44 Lektion: Versandabwicklung.................................................... 47 Lektion: Fakturaabwicklung .................................................... 52 Übung 2: Vertriebsprozess ................................................. 57

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Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

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Lektion: Prozessübersicht
Überblick über die Lektion
In dieser Lektion wird ein Überblick über den Ablauf von Vertriebsprozessen gegeben.

Lernziele der Lektion
Am Ende dieser Lektion können Sie • die Prozesskette der Kundenauftragsabwicklung erläutern

Unternehmensszenario
Sie möchten sich einen theoretischen Überblick über den Ablauf von Vertriebsprozessen verschaffen.

Prozessübersicht

Abbildung 15: Vorverkaufsaktivitäten

Gezielte Marketingmaßnahmen wie z. B. Mailingaktionen, Internetaktionen, Messekontakte oder Telefonaktionen können Vertriebsprozesse einleiten. Eine mögliche Folge solcher Aktivitäten kann eine unverbindliche Kundenanfrage oder der Wunsch nach einem Angebot sein. Anfragen und Angebote helfen Ihnen beim Ermitteln wichtiger verkaufsbezogener Daten und können als Belege gespeichert werden. Erteilt der Kunde daraufhin einen Auftrag, kann dann auf diese Daten zurückgegriffen werden.

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Lektion: Prozessübersicht

Nutzen Sie diese Vorverkaufsinformationen zur Planung und Evaluierung Ihrer Marketing- und Verkaufsstrategien sowie als Grundlage für den Aufbau von langfristigen Geschäftsbeziehung mit Ihren Kunden, z. B. durch • • • die Verfolgung entgangener Aufträge, die Erfassung von Vorverkaufsdaten für die Aushandlung großer Kontrakte, den Verkauf von Waren und Dienstleistungen an Großunternehmen, die eine Dokumentation des gesamten Prozesses verlangen.

Abbildung 16: Auftragsbearbeitung

Ein Kundenauftrag ist ein elektronischer Beleg, in dem die von Ihren Kunden bestellten Waren oder Dienstleistungen erfasst werden. Der Kundenauftrag enthält alle relevanten Informationen für die Bearbeitung der Kundenbestellung im Rahmen der Kundenauftragsabwicklung. Dabei schlägt die Vertriebskomponente automatisch Daten aus zuvor von Ihnen hinterlegten Stammsätzen und Steuerungstabellen vor. Dadurch werden bei der Auftragsbearbeitung einerseits mögliche Eingabefehler und andererseits mehrfaches Erfassen redundanter Daten vermieden. Einen Kundenauftrag können Sie auch mit vielen Positionen auf einem einzigen Bildschrimbild erfassen.

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Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

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Abbildung 17: Beschaffung

Die Art und Weise, wie ein Material für einen Kundenauftrag beschafft wird, kann sowohl vom Material selbst als auch vom Verkaufsvorgang abhängen. Beispielsweise kann die Beschaffung • • • • • aus dem verfügbaren Bestand erfolgen durch Nachschub sichergestellt werden (z. B. Bestellanforderung oder Bestellung, Planauftrag oder Fertigungsauftrag) eine Einzelfertigung anstoßen die Auslieferung durch externe Lieferanten veranlassen (Streckengeschäft) die Auslieferung durch ein anderes Lager organisieren (Umlagerung).

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Lektion: Prozessübersicht

Abbildung 18: Versand

Mit dem Anlegen des Lieferbelegs beginnt die Versandabwicklung im Vertrieb. Der Lieferbeleg steuert, unterstützt und überwacht sämtliche Teilprozesse der Versandabwicklung, wie • • • • das [optionale] Kommissionieren und Quittieren (Transportaufträge) das [optionale] Verpacken das [optionale] Planen und Überwachen des Transports (Transportbelege) die Buchung des Warenausgangs (Warenausgangsbelege)

Beim Anlegen des Lieferbelegs werden Daten, wie die Materialien und die bestätigten Mengen, aus dem Kundenauftrag übernommen. Beim Anlegen des Transportauftrags werden Daten aus der Auslieferung in den Transportauftrag übernommen und von der Lagerverwaltung weiterverarbeitet. Der Transportauftrag ist ein wichtiges Mittel für die Steuerung der Warenflüsse im Lager. Er basiert auf einem einfachen Prinzip: von welchem Ort im Lager werden die Waren genommen und an welchen Ort im Lager werden sie gebracht. Das Buchen des Warenausgangs kann sowohl eine mengenmäßige als auch wertmäßige Veränderung im Bestand bewirken. Wertmäßige Änderungen werden auf den entsprechenden Bestands- und Bestandsveränderungskonten in der Finanzbuchhaltung vorgenommen.

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Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

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Abbildung 19: Fakturierung

Beim Anlegen der Faktura werden Daten aus dem Kundenauftrag und der Auslieferung in die Faktura übernommen. Dabei können sowohl Lieferpositionen als auch Auftragspositionen (z. B. bei Dienstleistungen) Vorlagen für die Faktura sein. Die Faktura hat mehrere wichtige Funktionen: • • Sie ist der Vertriebsbeleg, der die Grundlage für die Erstellung von Rechnungspapieren darstellt. Sie dient als Datenquelle für das Finanzwesen, um Sie bei der Zahlungsüberwachung und -abwicklung zu unterstützen.

Wenn Sie eine Faktura anlegen, werden üblicherweise die Sachkonten automatisch ermittelt und die entsprechenden Daten fortgeschrieben. Dabei führt das System • • eine Sollbuchung auf dem Forderungskonto des Kunden eine Habenbuchung auf dem Erlöskonto

durch.

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Lektion: Prozessübersicht

Abbildung 20: Zahlung

Wenn Sie einen Zahlungseingang buchen, werden üblicherweise Daten auf den entsprechenden Sachkonten automatisch fortgeschrieben. Dabei führt das System • • eine Sollbuchung auf dem Zahlungsmittelkonto eine Gutschrift auf dem Forderungskonto des Kunden

durch.

Abbildung 21: Belege in den Vertriebsprozessen

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42 © 2008 SAP AG. Auslieferungen. Anfragen. Transportaufträge und Transporte sind Belege innerhalb der Versandabwicklung. Alle Rechte vorbehalten. die während des Vorverkaufs und der Auftragsbearbeitung erfasst werden. wichtige Schnittstellen zwischen dem Vertrieb und dem Vertriebsinformationssystem. Die Faktura ist ein Beleg des Bereichs Fakturierung und ist Grundlage der zugehörigen Belege des Rechnungswesens. der Materialwirtschaft und der Produktionsplanung dar. Verkaufsbelege sind Belege. • • Kontakte und Aktionen sind Belege der Vertriebsunterstützung innerhalb des Vorverkaufs. Die Reihenfolge der Blöcke von oben nach unten stellt den üblichen zeitlichen Ablauf im Vertriebsprozess dar. • • • Die Abschnitte auf der rechten und linken Seite dieser Grafik stellen weitere. 2008/Q1 . Angebote. Die Kästen innerhalb der verschiedenen Blöcke stellen jeweils Belege des Vertriebs und des Finanzwesens dar. Kontrakte. Lieferpläne und Terminaufträge sind Beispiele für Verkaufsbelegarten.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 In der obigen Grafik werden die Teilprozesse der Kundenauftragsabwicklung des Systems miteinander in Beziehung gebracht. Der Warenausgangsbeleg beinhaltet die Bestandsveränderungen und ist Grundlage der zugehörigen Belege des Rechnungswesens.

43 .SCM600 Lektion: Prozessübersicht Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Prozesskette der Kundenauftragsabwicklung erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

In diesem Fall werden die relevanten Daten vom System in den Auftrag kopiert. Alle Rechte vorbehalten. Verkaufsabwicklung Abbildung 22: Auftrag anlegen Ein Verkaufsbeleg wird immer innerhalb eines Vertriebsbereichs angelegt. 2008/Q1 . Ebenso kann ein Angebot zu mehreren Aufträgen führen. 44 © 2008 SAP AG. Beispielsweise können eine oder mehrere Anfragen und/oder Angebote Vorlagebelege sein.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Lektion: Verkaufsabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Verkaufsbelege innerhalb eines Standardvertriebsprozesses behandelt. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • einen Kundenauftrag mit Bezug auf ein Angebot anlegen Unternehmensszenario Sie lernen die Anlage eines Kundenauftrags mit Bezug auf ein Angebot kennen. Ein Auftrag kann sich dabei auf einen bereits existierenden Geschäftsvorfall beziehen.

Positionen des Verkaufsbelegs Jede Position im Verkaufsbeleg enthält eigene Daten. Einteilungen der Belegpositionen Einteilungen enthalten Liefermengen und Liefertermine. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. welche im weiteren Vertriebsprozess eine Auslieferung nach sich ziehen soll. Alle Rechte vorbehalten. Kopfbilder und Positionsbilder. • Kopf des Verkaufsbelegs Die Daten des Belegkopfes gelten für den gesamten Beleg. Sie gehören eindeutig zu einer Position. B. Jede Position. B. wenn die bestellte Menge in mehreren Teillieferungen zu unterschiedlichen Terminen auszuliefern ist. • • Zur effizienten Bearbeitung von Verkaufsbelegen können die Daten des Verkaufsbelegs auf unterschiedlichen Sichten eingesehen und bearbeitet werden. kundenbezogene Daten. B.SCM600 Lektion: Verkaufsabwicklung Abbildung 23: Struktur des Verkaufsbelegs Ein Verkaufsbeleg ist in die drei Ebenen Kopf. Die Sichten gruppieren sich in Übersichtsbilder. kostenlose Position oder Textposition. wobei die einzelnen Positionen wiederum unterschiedlich gesteuert sein können. Sie kann auch mehrere Einteilungen haben. Dazu gehören z. Dazu gehören z. Beispiele sind Materialposition. Angaben zum Material und zu den bestellten Mengen. Position und Einteilung eingeteilt. z. muss mindestens eine Einteilung besitzen. 45 . Jeder Verkaufsbeleg kann mehrere Positionen haben. Entsprechend verteilen sich die Daten auf diesen Ebenen. Die Erfassung eines neuen Verkaufsbelegs findet in der Regel auf einem Übersichtsbild statt. Dienstleistungsposition.

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • einen Kundenauftrag mit Bezug auf ein Angebot anlegen 46 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

SCM600 Lektion: Versandabwicklung Lektion: Versandabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Versandbelege innerhalb eines Standardvertriebsprozesses behandelt. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • eine Auslieferung mit Bezug zu einem Kundenauftrag anlegen kommissionieren und den Warenausgang buchen Unternehmensszenario Sie lernen verschiedene Teilschritte im Versand kennen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. die zur Auslieferung anstehen. Alle Rechte vorbehalten. Versandabwicklung Abbildung 24: Auslieferung anlegen Auslieferungen werden für Aufträge angelegt. 47 . Die relevanten Daten werden vom System aus dem Auftrag in die Auslieferung kopiert.

Weiterhin können Sie Positionen aus mehreren Aufträgen in eine Auslieferung zusammenführen. • 48 © 2008 SAP AG. wie zum Beispiel: • • • Versandstelle Fälligkeitsdatum Versandanschrift Das System kann Auslieferungen entweder online oder z. wobei die einzelnen Positionen wiederum unterschiedlich gesteuert sein können.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Sie können aus einem Auftrag eine oder mehrere Auslieferungen anlegen. B. Angaben zum Material. zu den lieferfälligen Mengen und Gewichten sowie Lagerinformationen. B. Entsprechend verteilen sich die Daten auf diesen Ebenen. Abbildung 25: Struktur des Lieferbelegs Ein Lieferbeleg ist in die beiden Ebenen Kopf und Position unterteilt. Jeder Lieferbeleg kann mehrere Positionen haben. Dazu gehören z. Für eine erfolgreiche Zusammenführung müssen die Aufträge jedoch in den Merkmalen übereinstimmen. Daten zum Warenempfänger und zur Terminierung der Versandabwicklung. Dazu gehören z. kostenlose Positionen oder Textpositionen. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . Beispiele sind Materialpositionen. als Hintergrund-Job anlegen. Position des Lieferbelegs Jede Position im Lieferbeleg enthält eigene Daten. • Kopf des Lieferbelegs Die Daten des Belegkopfes gelten für den gesamten Beleg. welcher außerhalb der Hauptbetriebszeiten ausgeführt wird. B. welche für die Versandabwicklung wesentlich sind.

Um die Kommissionierung zu optimieren. Diese enthalten Materialien aus mehreren Auslieferungen. Zur Erleichterung der Arbeit des Kommissionierers können Sie die Liste nach Lagerplatz und Material sortieren sowie die Mengen pro Material summieren. Kopfbilder und Positionsbilder. Jede Einteilung eines Verkaufsbelegs kann zu einer Position im Lieferbeleg werden. Dabei werden nur Auslieferungen berücksichtigt. welcher außerhalb der Hauptbetriebszeiten ausgeführt wird. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Zur effizienten Bearbeitung von Lieferbelegen können die Daten auf unterschiedlichen Sichten eingesehen und bearbeitet werden. Abbildung 26: Kommissionieren Sie legen einen Transportauftrag für eine Auslieferung an. die zur Kommissionierung fällig sind. Das System übernimmt die relevanten Daten aus der Auslieferung.SCM600 Lektion: Versandabwicklung Im Gegensatz zu Verkaufsbelegen gibt es in Lieferbelegen keine Einteilungen mehr. Die Selektion der Auslieferungen kann dann weiter eingeschränkt werden. Ein Transportauftrag wird für eine Lagernummer erstellt. Das System kann Transportaufträge entweder online oder als Hintergrund-Job anlegen. Die Sichten gruppieren sich in Übersichtsbilder. 49 . über das Kommissionierdatum und die Auswahl von bestimmten Versandstellen. sofern die gleiche Lagernummer verwendet wird. können Sie Kommissionierlisten erstellen. Das System kann mehrere Auslieferungen in eine Gruppe von Transportaufträgen zusammenfassen. Alle Rechte vorbehalten. B. z.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Abbildung 27: Warenausgang buchen Beim Buchen des Warenausgangs wird automatisch • • die Menge in der Bestandsführung und der Lieferbedarf in der Disposition aktualisiert die Wertänderung in den Bestandskonten der Materialbuchhaltung verbucht (die im zugehörigen Buchhaltungsbeleg ausgewiesenen Buchungen basieren auf dem Verrechnungspreis des Materials) die Erstellung von weiteren Belegen für das Rechnungswesen vom System ausgelöst der Fakturavorrat erzeugt die Status in allen zugehörigen Vertriebsbelegen aktualisiert • • • 50 © 2008 SAP AG.

SCM600 Lektion: Versandabwicklung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • eine Auslieferung mit Bezug zu einem Kundenauftrag anlegen • kommissionieren und den Warenausgang buchen 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 51 . Alle Rechte vorbehalten.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . 52 © 2008 SAP AG. Fakturaabwicklung Abbildung 28: Faktura anlegen Sie können eine Rechnung für eine einzelne Auslieferung oder einen einzelnen Kundenauftrag anlegen. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • eine Auslieferung in Rechnung stellen einen Zahlungseingang im System erfassen Unternehmensszenario Sie lernen die Prozessschritte Fakturierung und Zahlungseingang kennen.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Bedeutung und Funktionsweise von Fakturabelegen innerhalb eines Standardvertriebsprozesses behandelt.

• Kopf des Fakturabelegs Die Daten des Belegkopfes gelten für den gesamten Beleg. 53 . Dazu gehören z. Dazu gehören z. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. sofern diese bei verschiedenen Merkmalen gleich ausgeprägt sind. die Fakturamengen sowie die Nettowerte der Positionen. wie beispielsweise: • • • Regulierer Fakturadatum Empfangsland Das System kann Rechnungen entweder online oder im Rahmen eines Hintergrund-Jobs anlegen. welcher außerhalb der Hauptbetriebszeiten ausgeführt wird. Position des Fakturabelegs Jede Position im Fakturabeleg enthält eigene Daten. Abbildung 29: Struktur des Fakturabelegs Ein Fakturabeleg ist in die beiden Ebenen Kopf und Position unterteilt. Kopfbilder und Positionsbilder. • Zur effizienten Bearbeitung von Fakturabelegen können die Daten auf unterschiedenen Sichten eingesehen und bearbeitet werden.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Das System kann Auslieferungen zu einer Faktura zusammenfassen. Entsprechend verteilen sich die Daten auf diesen Ebenen. Die Sichten gruppieren sich in Übersichtsbilder. Jeder Fakturabeleg kann mehrere Positionen haben. B. Angaben zum Material. Daten zum Regulierer und das Fakturadatum. B. Alle Rechte vorbehalten.

B. Liefer.und Fakturabelegen aktualisiert die Vertriebsstatistiken im Vertriebsinformationssystem aktualisiert die Informationen zur Ausschöpfung des Kreditlimits des Kunden fortgeschrieben 54 © 2008 SAP AG.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Abbildung 30: Auswirkungen der Faktura Beim Sichern eines Fakturabelegs erzeugt das System automatisch alle erforderlichen Belege für das Rechnungswesen. Der Buchhaltungsbeleg weist alle erfolgten Buchungen in der Finanzbuchhaltung aus. 2008/Q1 . die Forderung auf dem Debitorenkonto oder die erzielten Umsatzerlöse und Steuern auf den entsprechenden Sachkonten. Weiterhin werden beim Buchen des Fakturabelegs • • • die Status in allen zugehörigen Verkaufs-. z. Alle Rechte vorbehalten. die auf die Preisfindung im Vertrieb zurückgehen.und Ergebnisrechnung . für die Komponenten Controlling und Marktsegment. Dabei führt das System in der Buchhaltung eine Sollbuchung auf dem Forderungskonto des Kunden und eine Habenbuchung auf dem Erlöskonto durch. B. Beim Sichern des Fakturabelegs können weitere Belege für das Rechnungswesen automatisch vom System erzeugt werden. z.

Sie können sich den Belegfluss als Liste der miteinander verknüpften Belege anzeigen. Damit gewinnen Sie jederzeit einen schnellen Überblick über den Fortschritt Ihrer Vertriebsprozesse und können Kundenfragen schnell und sicher beantworten. 55 . Dadurch verfügen Sie jederzeit über die Historie und den augenblicklichen Stand Ihrer Vertriebsprozesse. Aus dieser Liste können Sie die jeweiligen Belege anzeigen oder Statusübersichten zu den Belegen aufrufen. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 32: Belegfluss auf Positionsebene 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Je nachdem von welchem Beleg aus Sie die Liste aufrufen.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Belegfluss Abbildung 31: Belegfluss im System Die Belege innerhalb eines Vertriebsprozesses sind über den Belegfluss miteinander verknüpft. werden alle relevanten vorangegangenen und nachfolgenden Belege angezeigt.

2008/Q1 . Da jede Einteilung einen eigenen Liefertermin enthält. wird jede lieferfällige Einteilung zu einer eigenen Position in einem Lieferbeleg. Einteilungen gibt es nur in Verkaufsbelegen.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Der Belegfluss wird auf Ebene des Belegkopfes und der Belegpositionen fortgeschrieben. Alle Rechte vorbehalten. 56 © 2008 SAP AG.

57 . Zum gegebenen Zeitpunkt starten Sie dann die Versandaktivitäten. dass der Kunde bei Ihnen Materialien bestellt und Ihnen dafür einen Wunschliefertermin mitteilt. damit die Materialien rechtzeitig beim Kunden eintreffen. Um die Materialien im Lager kommissionieren zu können. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. buchen Sie den Warenausgang. Danach legen Sie eine Faktura an und schicken dem Kunden die Rechnung. wird abschließend in der Buchhaltung der Zahlungseingang verbucht.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Übung 2: Vertriebsprozess Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • einen einfachen Kundenauftrag anlegen • eine Auslieferung zum Kundenauftrag anlegen • die Kommissionierung durchführen und den Warenausgang zur Auslieferung buchen • eine Faktura zur Auslieferung anlegen • einen Zahlungseingang vom Kunden erfassen Unternehmensszenario Der Verkaufsprozess beginnt in der Regel damit. Sobald der Kunde die Materialien bezahlt hat. Sobald die Materialien das Haus verlassen haben. um die Bestände und Werte entsprechend fortzuschreiben. Mit diesen Informationen erfassen Sie einen Kundenauftrag. erstellen Sie eine Kommissionierliste.

Welche Tätigkeiten können die Vorverkaufsaktivitäten umfassen? Aufgabe 2: Erfassen Sie einen Kundenauftrag. Alle Rechte vorbehalten. 1. An welcher Stelle stehen die Vorverkaufsaktivitäten bei der Abwicklung von Vertriebsprozessen? 2. Verkaufsorganisation 1000. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS2## T-S50A## 4-211 in 10 Tagen Menge 10 20 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 58 © 2008 SAP AG. Sparte 00). 1. Erfassen Sie für die folgende Bestellung des Kunden einen Terminauftrag (Verkaufsbelegart TA.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Aufgabe 1: Beschreiben Sie die Vorverkaufsaktivitäten. Vertriebsweg 12. 2008/Q1 .

Notieren Sie sich. blättern Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. wählen Sie Belegfluß anzeigen. Welches Lieferdatum steht in der Einteilung zur Position 10? Hinweis: Um sich die Einteilungen zur Position anzuzeigen.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Aufgabe 3: Zeigen Sie sich den Auftrag an und machen Sie sich mit dem Bildschirmaufbau vertraut. 59 . 1. ____________________________________________ 2. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Auftrags? Hinweis: Um den Gesamtbearbeitungsstatus anzuzeigen. Aus welchem Werk wird die Position 10 ausgeliefert? Hinweis: Um das Werk für die Position 10 anzuzeigen. welche Zahlungsbedingung im Kopf des Auftrags steht. Alle Rechte vorbehalten. wenn Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts blättern. ____________________________________________ 3. selektieren Sie die Position 10 und wählen Einteilungen zur Position. ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. ____________________________________________ 5. Welcher Nettopreis steht in der Position 10 und in der Position 20? Hinweis: Den Nettopreis zu einer Position können Sie beispielsweise sehen. ____________________________________________ 4.

____________________________________________ Aufgabe 5: Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Auslieferung an. 2008/Q1 . Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 60 © 2008 SAP AG. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Auftrags? Hinweis: Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss der Auslieferung. Wechseln Sie auf die Registerkarte Kommissionierung und notieren Sie die Liefermenge und komissionierte Menge der beiden Positionen. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. In der Transaktion Auslieferung → Anzeigen wählen Sie Belegfluß. ____________________________________________ 2. 1. Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag an. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Alle Rechte vorbehalten. 1.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie die Auslieferung. ____________________________________________ ____________________________________________ 3. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Belegnummer. 2.

Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. wieviel Stück sich gesamt im frei verwendbaren Bestand befinden. 1. Erfassen Sie den Transportauftrag für die Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe: Lagernummer Werk Ablauf Kommimenge übernehmen 010 1000 Dunkel 1 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Notieren Sie die Nummer des Transportauftrags. Alle Rechte vorbehalten. zeigen Sie sich die Bestände zum Material T-AS1## im Werk 1000 an. ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Als Grundlage für die Warenbewegung im Lager und zum Drucken der Kommissionierliste legen Sie einen Transportauftrag an. ____________________________________________ Aufgabe 7: Kommissionieren Sie die Auslieferung. Bevor die Materialien das Werk verlassen und der Warenausgang gebucht wird. 1. Notieren Sie. Hinweis: Öffnen Sie zur Verfolgung der Bestände einen weiteren Modus.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Aufgabe 6: Zeigen Sie sich die Bestandsführung zum Material an. 61 .

1. Aufgabe 9: Zeigen Sie sich die Bestandsführung zum Material an. wieviel Stück sich jetzt noch gesamt im frei verwendbaren Bestand befinden. ____________________________________________ 2. 1. die in der Auslieferung bei den beiden Positionen stehen. wählen Sie die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. zeigen Sie sich nochmals die Bestände zum Material T-AS1## im Werk 1000 an. Hinweis: In der Transaktion Auslieferung ändern wählen Sie Warenausgang buchen. 2008/Q1 . Nachdem die Materialien das Werk verlassen haben und der Warenausgang gebucht ist. Ändern Sie die Auslieferung. 1. können Sie den Warenausgang buchen. ____________________________________________ Aufgabe 10: Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Auslieferung an. Falls Sie den zweiten Modus gelöscht haben. Notieren Sie zunächst die kommissionierten Mengen. Buchen Sie den Warenausgang. Welche weiteren Belege wurden zur Auslieferung erstellt? Fortsetzung auf der nächsten Seite 62 © 2008 SAP AG. Hinweis: Wechseln Sie in den zweiten Modus und wählen Sie Auffrischen. In der Transaktion Auslieferung → Anzeigen wählen Sie Belegfluß. Notieren Sie. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? Hinweis: Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss der Auslieferung.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Aufgabe 8: Nachdem die Kommissionierung durchgeführt wurde. Alle Rechte vorbehalten. ____________________________________________ ____________________________________________ 2.

wählen Sie in der Transaktion Faktura anzeigen: Übersicht Rechnungswesen und selektieren Buchhaltungsbeleg ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Um sich den Buchhaltungsbeleg anzuzeigen. Zeigen Sie sich den Buchhaltungsbeleg aus der Faktura an und notieren Sie. ____________________________________________ 2. für welchen Buchungskreis in der Buchhaltung die Daten verbucht wurden. In der Transaktion Faktura → Anzeigen wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen. 63 . 1. Warum sind der Transportauftrag und der Warenausgang bereits erledigt? ____________________________________________ ____________________________________________ Aufgabe 11: Erfassen Sie die Faktura. 1. Alle Rechte vorbehalten. Erfassen Sie die Faktura zur Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe. Hinweis: Der Buchungskreis steht im Kopf der Faktura bei den Buchhaltungsdaten.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung ____________________________________________ 3. Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Sichern Sie die Faktura und notieren Sie die Belegnummer. ____________________________________________ Aufgabe 12: Zeigen Sie sich die Faktura an. welche Konten bebucht wurden. Prüfen sie im Kopf der Faktura. Warum ist der Status der Auslieferung noch in Arbeit? ____________________________________________ ____________________________________________ 4.

Erfassen Sie für die Finanzbuchhaltung den Zahlungseingang vom Kunden. Zeigen Sie sich zunächst die Faktura an. Welcher weitere Beleg wurde beim Sichern der Faktura erzeugt? ____________________________________________ Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Buchhaltungsbelegs? ____________________________________________ Aufgabe 13: Der Kunde bezahlt die Rechnung.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 ____________________________________________ ____________________________________________ 3. welcher Rechnungsbetrag vom Kunden bezahlt werden muss. 5. Der Zahlungseingang wird erfasst mit: Belegdatum: Buchungskreis: Buchungsdatum: Währung: heutiges Datum 1000 heutiges Datum EUR Fortsetzung auf der nächsten Seite 64 © 2008 SAP AG. Hinweis: Zeigen Sie sich die Faktura an. ____________________________________________ ____________________________________________ 2. Der Kunde bezahlt den Endbetrag der Rechnung abzüglich Skonto. um zu prüfen. 2008/Q1 . 1. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? ____________________________________________ 4. Notieren Sie sich den Endbetrag und den Skontobetrag. Der Kunde bezahlt rechtzeitig. Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Faktura an. Prüfen Sie die Konditionen der Preisfindung im Kopf der Faktura. Erfassen Sie den Zahlungseingang. so dass er berechtigterweise den Skontoabzug in Anspruch nimmt. Alle Rechte vorbehalten. Wählen Sie die Transaktion Faktura → Anzeigen. Wählen Sie Preiskonditionen Kopf.

Aus welchen Prozessschritten setzen sich die Vertriebsprozesse zusammen? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Buchhaltungsbelegs? ____________________________________________ Aufgabe 14: Verständnisfragen zum Vertriebsprozess im Überblick. Die Buchung lässt sich nur erfolgreich abschließen. 65 . Zeigen Sie sich abschließend nochmals den Belegfluss zur Faktura an. 3. 1.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Bankdaten: Konto: Betrag: 100009 siehe Aufgabe zuvor: Endbetrag abzüglich Skonto Auswahl der offenen Posten: Konto: T-S50A## Hinweis: In der Finanzbuchhaltung wird ein Zahlungseingang mit folgender Transaktion erfasst: Rechnungswesen → Finanzwesen → Debitoren → Buchung → Zahlungseingang Nachdem Sie oben stehende Eingaben gemacht haben. wenn die Werte der beiden Felder unten rechts: erfasster Betrag und zugeordnet übereinstimmen. dann können Sie diese durch Doppelklicken auf dem Betragsfeld deaktivieren. Alle Rechte vorbehalten. Wenn mehrere offene Posten vorhanden sein sollten. wählen Sie offene Posten bearbeiten.

In welche zwei Ebenen ist eine Auslieferung und eine Faktura unterteilt? 5. 6.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 2. Mit welcher Funktion können Sie im System den Gesamtbearbeitungsstatus und die Historie zu Belegen anzeigen? 3. Nennen Sie Auswirkungen vom Buchen eines Warenausgangs. In welche drei Ebenen ist ein Kundenauftrag unterteilt? 4. 2008/Q1 . 66 © 2008 SAP AG. Nennen Sie Auswirkungen vom Anlegen einer Faktura. Alle Rechte vorbehalten.

1. Aufgabe 2: Erfassen Sie einen Kundenauftrag. Vertriebsweg 12. Mailing-Aktionen. 67 .SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Lösung 2: Vertriebsprozess Aufgabe 1: Beschreiben Sie die Vorverkaufsaktivitäten. Welche Tätigkeiten können die Vorverkaufsaktivitäten umfassen? Antwort: Die Vorverkaufsaktivitäten umfassen das • • • • Pflegen von Kundenkontakten. Kundenkontakte wie zum Beispiel Besuche oder Telefonate können auch während der gesamten Dauer der Kundenbeziehungen erfolgen und entsprechend im System erfasst und verwaltet werden. An welcher Stelle stehen die Vorverkaufsaktivitäten bei der Abwicklung von Vertriebsprozessen? Antwort: Vorverkaufsaktivitäten wie Anfragen und Angebote stehen üblicherweise am Beginn der Vertriebsprozesse vor der Bearbeitung von Kundenaufträgen. 2. Abwicklung von Kundenanfragen und Abwicklung von Angeboten. Erfassen Sie für die folgende Bestellung des Kunden einen Terminauftrag (Verkaufsbelegart TA. Alle Rechte vorbehalten. 1. Sparte 00). Verkaufsorganisation 1000. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS2## T-S50A## 4-211 in 10 Tagen Menge 10 20 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Zahlungsbedingung: ZB01. ____________________________________________ a) Aus dem Werk 1000. 3. B. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Das Auslieferungswerk für die Position sehen Sie zum Beispiel auf der Registerkarte Beschaffung oder auf der Registerkarte Verkauf. 1. wenn Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts blättern. Welcher Nettopreis steht in der Position 10 und in der Position 20? Hinweis: Den Nettopreis zu einer Position können Sie beispielsweise sehen.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Aufgabe 3: Zeigen Sie sich den Auftrag an und machen Sie sich mit dem Bildschirmaufbau vertraut. blättern Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts. Aus welchem Werk wird die Position 10 ausgeliefert? Hinweis: Um das Werk für die Position 10 anzuzeigen. auf der Registerkarte Verkauf. welche Zahlungsbedingung im Kopf des Auftrags steht. Alle Rechte vorbehalten. 2. 2008/Q1 . Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. Fortsetzung auf der nächsten Seite 68 © 2008 SAP AG. Notieren Sie sich. Die Zahlungsbedingung steht z. wenn Sie nach rechts blättern.

selektieren Sie die Position 10 und wählen Einteilungen zur Position. 4. selektieren Sie die Position 10 und wählen Einteilungen zur Position. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung ____________________________________________ a) Nettopreis Position 10: 60 Euro pro 1 Stück. 69 . wenn Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts blättern. ____________________________________________ a) Gesamtbearbeitungsstatus: offen Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss des Auftrags. Welches Lieferdatum steht in der Einteilung zur Position 10? Hinweis: Um sich die Einteilungen zur Position anzuzeigen. wählen Sie Belegfluß anzeigen. Nettopreis Position 20: 30 Euro pro 1 Stück. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Auftrags? Hinweis: Um den Gesamtbearbeitungsstatus anzuzeigen. Alle Rechte vorbehalten. Wählen Sie Belegfluß anzeigen. 5. ____________________________________________ a) Lieferdatum: Entspricht dem Wunschlieferdatum in 10 Tagen. Um sich die Einteilungen zur Position anzuzeigen. Den Nettopreis zu einer Position können Sie beispielsweise sehen.

10 20 Kommiss. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. 2. 2008/Q1 . setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie die Auslieferung. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Fortsetzung auf der nächsten Seite 70 © 2008 SAP AG. Wechseln Sie auf die Registerkarte Kommissionierung und notieren Sie die Liefermenge und komissionierte Menge der beiden Positionen. Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Liefermenge Position 10 Position 20 3. Alle Rechte vorbehalten. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. ____________________________________________ ____________________________________________ a) Wählen Sie die Registerkarte Kommissionierung. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag an. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. 1. ____________________________________________ a) Wählen Sie Sichern. Menge 0 0 Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Belegnummer. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können.

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Lektion: Fakturaabwicklung

Aufgabe 5:
Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Auslieferung an. 1. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Auftrags? Hinweis: Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss der Auslieferung. In der Transaktion Auslieferung → Anzeigen wählen Sie Belegfluß. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß anzeigen Terminauftrag: Gesamtbearbeitungsstatus: erledigt 2. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? ____________________________________________ a) Auslieferung: Gesamtbearbeitungsstatus: offen

Aufgabe 6:
Zeigen Sie sich die Bestandsführung zum Material an. 1. Bevor die Materialien das Werk verlassen und der Warenausgang gebucht wird, zeigen Sie sich die Bestände zum Material T-AS1## im Werk 1000 an. Hinweis: Öffnen Sie zur Verfolgung der Bestände einen weiteren Modus. Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Notieren Sie, wieviel Stück sich gesamt im frei verwendbaren Bestand befinden. ____________________________________________ a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht Es befinden sich 100 Stück im Werk 1000 im frei verwendbaren Bestand. Fortsetzung auf der nächsten Seite

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Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

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Aufgabe 7:
Kommissionieren Sie die Auslieferung. 1. Als Grundlage für die Warenbewegung im Lager und zum Drucken der Kommissionierliste legen Sie einen Transportauftrag an. Erfassen Sie den Transportauftrag für die Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe: Lagernummer Werk Ablauf Kommimenge übernehmen 010 1000 Dunkel 1

Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Notieren Sie die Nummer des Transportauftrags. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.

Aufgabe 8:
Nachdem die Kommissionierung durchgeführt wurde, können Sie den Warenausgang buchen. 1. Ändern Sie die Auslieferung. Notieren Sie zunächst die kommissionierten Mengen, die in der Auslieferung bei den beiden Positionen stehen. ____________________________________________ ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg Kommiss. Menge Position 10 Position 20 10 20

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Lektion: Fakturaabwicklung

2.

Buchen Sie den Warenausgang. Hinweis: In der Transaktion Auslieferung ändern wählen Sie Warenausgang buchen. a) Wählen Sie Warenausgang buchen.

Aufgabe 9:
Zeigen Sie sich die Bestandsführung zum Material an. 1. Nachdem die Materialien das Werk verlassen haben und der Warenausgang gebucht ist, zeigen Sie sich nochmals die Bestände zum Material T-AS1## im Werk 1000 an. Hinweis: Wechseln Sie in den zweiten Modus und wählen Sie Auffrischen. Falls Sie den zweiten Modus gelöscht haben, wählen Sie die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Notieren Sie, wieviel Stück sich jetzt noch gesamt im frei verwendbaren Bestand befinden. ____________________________________________ a) Wechseln Sie in den zweiten Modus und wählen sie Auffrischen. Es befinden sich 90 Stück im Werk 1000 im frei verwendbaren Bestand.

Aufgabe 10:
Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Auslieferung an. 1. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? Hinweis: Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss der Auslieferung. In der Transaktion Auslieferung → Anzeigen wählen Sie Belegfluß. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß Auslieferung: Gesamtbearbeitungsstatus: in Arbeit 2. Welche weiteren Belege wurden zur Auslieferung erstellt? Fortsetzung auf der nächsten Seite

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Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

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____________________________________________ a) 3. LVS-Transportauftrag und WL WarenausLieferung zur Auslieferung.

Warum ist der Status der Auslieferung noch in Arbeit? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Zur Auslieferung wurde der Folgebeleg Faktura noch nicht erfasst. Der Beleg behält den Status in Arbeit, bis der Prozess der Versandabwicklung mit der Erstellung der Faktura abgeschlossen wird.

4.

Warum sind der Transportauftrag und der Warenausgang bereits erledigt? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Der Transportauftrag und der Warenausgang gehören zur Auslieferung. Beide Prozessschritte sind abgeschlossen.

Aufgabe 11:
Erfassen Sie die Faktura. 1. Erfassen Sie die Faktura zur Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe. Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Sichern Sie die Faktura und notieren Sie die Belegnummer. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Wählen Sie Sichern. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.

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Lektion: Fakturaabwicklung

Aufgabe 12:
Zeigen Sie sich die Faktura an. 1. Prüfen sie im Kopf der Faktura, für welchen Buchungskreis in der Buchhaltung die Daten verbucht wurden. Hinweis: Der Buchungskreis steht im Kopf der Faktura bei den Buchhaltungsdaten. In der Transaktion Faktura → Anzeigen wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen Buchungskreis 1000 2. Zeigen Sie sich den Buchhaltungsbeleg aus der Faktura an und notieren Sie, welche Konten bebucht wurden. Hinweis: Um sich den Buchhaltungsbeleg anzuzeigen, wählen Sie in der Transaktion Faktura anzeigen: Übersicht Rechnungswesen und selektieren Buchhaltungsbeleg ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ a) Wählen Sie Übersicht Rechnungswesen selektieren Sie den Buchhaltungsbeleg Folgende Konten wurden bebucht: das Kundenkonto Motomarkt Heidelberg Umsatzerlöse Inland (pro Position) Ausgangssteuer 3. Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Faktura an. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung?

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Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

SCM600

____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß anzeigen Auslieferung: Gesamtbearbeitungsstatus: erledigt 4. Welcher weitere Beleg wurde beim Sichern der Faktura erzeugt? ____________________________________________ a) 5. Der Buchhaltungsbeleg wird automatisch beim Erstellen der Faktura im Hintergrund erzeugt.

Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Buchhaltungsbelegs? ____________________________________________ a) Buchhaltungsbeleg: Gesamtbearbeitungsstatus: nicht ausgeziffert

Aufgabe 13:
Der Kunde bezahlt die Rechnung. Erfassen Sie für die Finanzbuchhaltung den Zahlungseingang vom Kunden. 1. Zeigen Sie sich zunächst die Faktura an, um zu prüfen, welcher Rechnungsbetrag vom Kunden bezahlt werden muss. Der Kunde bezahlt rechtzeitig, so dass er berechtigterweise den Skontoabzug in Anspruch nimmt. Notieren Sie sich den Endbetrag und den Skontobetrag. Hinweis: Zeigen Sie sich die Faktura an. Prüfen Sie die Konditionen der Preisfindung im Kopf der Faktura. Wählen Sie die Transaktion Faktura → Anzeigen. Wählen Sie Preiskonditionen Kopf. ____________________________________________ ____________________________________________ a) 2. Endbetrag 1392 (entspricht dem Gesamtbetrag der Rechnung) Skonto 41,76Erfassen Sie den Zahlungseingang. Der Kunde bezahlt den Endbetrag der Rechnung abzüglich Skonto. Der Zahlungseingang wird erfasst mit:

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Lektion: Fakturaabwicklung

Belegdatum: Buchungskreis: Buchungsdatum: Währung: Bankdaten: Konto: Betrag: 100009

heutiges Datum 1000 heutiges Datum EUR

siehe Aufgabe zuvor: Endbetrag abzüglich Skonto

Auswahl der offenen Posten: Konto: T-S50A## Hinweis: In der Finanzbuchhaltung wird ein Zahlungseingang mit folgender Transaktion erfasst: Rechnungswesen → Finanzwesen → Debitoren → Buchung → Zahlungseingang Nachdem Sie oben stehende Eingaben gemacht haben, wählen Sie offene Posten bearbeiten. Die Buchung lässt sich nur erfolgreich abschließen, wenn die Werte der beiden Felder unten rechts: erfasster Betrag und zugeordnet übereinstimmen. Wenn mehrere offene Posten vorhanden sein sollten, dann können Sie diese durch Doppelklicken auf dem Betragsfeld deaktivieren. a) zu zahlender Betrag (Endbetrag - Skonto): 1392 – 41,76 = 1350,24 Rechnungswesen → Finanzwesen → Debitoren → Buchung → Zahlungseingang 3. Zeigen Sie sich abschließend nochmals den Belegfluss zur Faktura an. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Buchhaltungsbelegs? ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß anzeigen Buchhaltungsbeleg: Gesamtbearbeitungsstatus: ausgeziffert

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Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

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Aufgabe 14:
Verständnisfragen zum Vertriebsprozess im Überblick. 1. Aus welchen Prozessschritten setzen sich die Vertriebsprozesse zusammen? Antwort: Vorverkaufsaktivitäten Auftragsbearbeitung Beschaffung Versand Fakturierung Zahlung 2. Mit welcher Funktion können Sie im System den Gesamtbearbeitungsstatus und die Historie zu Belegen anzeigen? Antwort: Mit der Funktion Belegfluß anzeigen. 3. In welche drei Ebenen ist ein Kundenauftrag unterteilt? Antwort: Auftragskopf Position Einteilung 4. In welche zwei Ebenen ist eine Auslieferung und eine Faktura unterteilt? Antwort: Kopf Position 5. Nennen Sie Auswirkungen vom Buchen eines Warenausgangs. Antwort: Mengenfortschreibung der Bestände Wertfortschreibung in der Materialbuchhaltung Aktualisierung der Bedarfe Erzeugen weiterer Buchhaltungsbelege (z. B. für das Controlling) Fortschreibung des Fakturaindex (dadurch kann die Faktura zur Auslieferung erstellt werden) Aktualisieren der Status in allen zugehörigen Vertriebsbelegen 6. Nennen Sie Auswirkungen vom Anlegen einer Faktura. Antwort: Erzeugen des Buchhaltungsbeleges Erzeugen weiterer Belege für das Rechnungswesen Aktualisieren der Status in allen zugehörigen Vertriebsbelegen Fortschreibungen im Vertriebsinformationssystem Fortschreibung des Kreditkonto des Kunden

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Lektion: Fakturaabwicklung

Zusammenfassung der Lektion
Nun können Sie • eine Auslieferung in Rechnung stellen • einen Zahlungseingang im System erfassen

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2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • die Prozesskette der Kundenauftragsabwicklung erläutern • einen Kundenauftrag mit Bezug auf ein Angebot anlegen • eine Auslieferung mit Bezug zu einem Kundenauftrag anlegen • kommissionieren und den Warenausgang buchen • eine Auslieferung in Rechnung stellen • einen Zahlungseingang im System erfassen 80 © 2008 SAP AG.

...................................................... Alle Rechte vorbehalten........... 81 .................109 Übung 4: Materialstamm und Kunden-Material-Infosatz ..............................................137 2008/Q1 © 2008 SAP AG...........................................................................................................Kapitel 3 Stammdaten in den Vertriebsprozessen Überblick über das Kapitel In diesem Kapitel werden die wichtigsten vertriebsrelevanten Stammdaten behandelt. Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • • Kundenstammdaten pflegen Materialstammdaten pflegen einen Kunden-Material-Infosatz pflegen Konditionsstammdaten pflegen und Funktionen der Preisfindung erläutern Nachrichten für Vertriebsbelege ausgeben mit dem Unvollständigkeitsprotokoll arbeiten Inhalt des Kapitels Lektion: Kundenstamm......132 Übung 5: Weitere Stammdaten.................128 Lektion: Weitere Stammdaten.... 89 Lektion: Materialstamm ...............................104 Lektion: Kunden-Material-Infosatz......... 82 Übung 3: Kundenstamm.............................. 111 Lektion: Konditionsstammdaten für die Preisfindung .........

Zu einem großen Teil handelt es sich dabei um Vorschlagswerte. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Lektion: Kundenstamm Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden Aufbau und Bedeutung des Kundenstamms behandelt. 2008/Q1 . die gegebenenfalls im Vertriebsbeleg noch überschrieben werden können. die in einen Kundenauftrag oder einen anderen Vertriebsbeleg übernommen werden können. Kundenstamm Abbildung 33: Herkunft von Daten in Verkaufsbelegen Es gibt verschiedene Quellen für Daten. 82 © 2008 SAP AG. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • Kundenstammdaten pflegen Unternehmensszenario • Die IDES AG erweitert Ihren Kundenkreis um neue Kunden.

) • Nachrichten sind Informationen. Es kann auch ein vorhergehender Verkaufsbeleg als Datenquelle für einen anderen Verkaufsbeleg dienen (z. Sie werden zentral (mandantenspezifisch) hinterlegt.und Buchungskreisdaten. EDI oder Fax an den Kunden gesendet werden. Sie gelten für alle Organisationseinheiten innerhalb eines Mandanten. 83 . ein Angebot für einen Auftrag). um Datenredundanz zu vermeiden. Auftragsbestätigungen per EDI oder Rechnungen per Fax. ein Materialpreis oder ein Kundenrabatt. Abhängig von den Tabelleneinstellungen kann der Vorschlag von verschiedenen Daten in den Vertriebsbelegen gesteuert werden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Kundenstamm Diese sind zum Beispiel: • • • Kundenstammdaten Materialstammdaten Konditionsstammdaten (Diese Stammdaten werden in den Vertriebsstammdaten für die automatische Preisfindung angelegt und gepflegt. B. Die Allgemeinen Daten sind für den Vertrieb und die Buchhaltung relevant. Alle Rechte vorbehalten. Steuerungstabellen: Diese Tabellen können Sie im Customizing anlegen und pflegen. Vertriebsbereichs. z. B. Abbildung 34: Kundenstamm Der Kundenstamm ist unterteilt in Allgemeine Daten. die über verschiedene Medien wie Mail. Beispiele hierfür sind der Ausdruck eines Angebots oder einer Auftragsbestätigung.

Sparte). Abbildung 35: Daten der Registerkarten Allgemeine Daten Zur Pflege der für Vertrieb und Buchhaltung relevanten Kundenstammdaten sind die Datenfelder auf verschiedene Registerkarten aufgeteilt. Auslieferungen. Die Buchungskreisdaten sind für die Buchhaltung relevant und gelten jeweils für den Buchungskreis. die zur Bearbeitung von Aufträgen. 2008/Q1 .Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Die Vertriebsbereichsdaten sind für den Vertrieb relevant und gelten jeweils für den Vertriebsbereich (Verkaufsorganisation. Es gibt folgende Registerkarten: • • • • • • • Adresse Steuerungsdaten Zahlungsverkehr Marketing Abladestellen Exportdaten Ansprechpartner Durch Customizingeinstellungen können Sie innerhalb einer Registerkarte verschiedene Felder ausblenden oder zu Musseingabefeldern machen. Alle Rechte vorbehalten. Der Kundenstamm umfasst alle Daten. Die Allgemeinen Daten werden unabhängig von Organisationseinheiten gepflegt. Rechnungen und Zahlungen erforderlich sind. 84 © 2008 SAP AG. Vertriebsweg.

Es gibt die Registerkarten: • • • • Aufträge Versand Faktura Partnerrollen Durch Customizingeinstellungen können Sie innerhalb einer Registerkarte verschiedene Felder ausblenden oder zu Musseingabefeldern machen. 85 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Kundenstamm Abbildung 36: Daten der Registerkarten Vertriebsbereichsdaten Die Vertriebsbereichsdaten können Sie abhängig vom Vertriebsbereich (Verkaufsorganisation. Vertriebsweg. Sparte) unterschiedlich pflegen.

Regulierer und Rechnungsempfänger benötigt. Für eine Kundenauftragsabwicklung werden die obligatorischen Rollen: Auftraggeber. Warenempfänger. Warenempfänger: erhält die Ware oder Dienstleistung. Sie werden bei der Kundenauftragsabwicklung als Vorschlagsdaten in die Belege übernommen. Alle Rechte vorbehalten. • • • • Auftraggeber: erteilt den Auftrag. Regulierer: ist für die Bezahlung der Rechnung zuständig. Andere Partnerrollen wie zum Beispiel Ansprechpartner oder Spediteur sind für die Kundenauftragsabwicklung nicht zwingend erforderlich. 2008/Q1 . Rechnungsempfänger: erhält die Rechnung für die Waren oder Dienstleistungen.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 37: Partnerrollen zum Kundenstamm Die Partnerrollen zum Kundenstamm hinterlegen Sie im Kundenstamm bei den Vertriebsbereichsdaten (in der Registerkarte Partnerrollen). Diese können bei einer Kundenauftragsabwicklung voneinander abweichen oder identisch ein. 86 © 2008 SAP AG.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Kundenstamm Abbildung 38: Daten der Registerkarten Buchungskreisdaten Zur Pflege der für die Buchhaltung relevanten Kundenstammdaten sind die Datenfelder auf verschiedene Registerkarten aufgeteilt. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 87 . Die Buchungskreisdaten können Sie abhängig vom Buchungskreis unterschiedlich pflegen. Zu den Buchungskreisdaten gibt es die Registerkarten: • • • • Kontoführung Zahlungsverkehr Korrespondenz Versicherung Durch Customizingeinstellungen können Sie innerhalb einer Registerkarte verschiedene Felder ausblenden oder zu Musseingabefeldern machen.

sofern erforderlich. Solche Änderungen müssen. 2008/Q1 . so hat dies keine Auswirkung auf die bereits erfassten Belege. welche in jedem Beleg immer aktuell gehalten wird. 88 © 2008 SAP AG.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 39: Auswirkung von Änderungen zum Kundenstamm Wenn Sie die Stammdaten eines Kunden ändern. Eine Ausnahme bildet die Anschrift des Kunden. Alle Rechte vorbehalten. nachträglich manuell in den Belegen durchgeführt werden. zu welchem bereits Vertriebsbelege im System existieren.

in Zukunft häufiger bei Ihnen zu bestellen. bevor Sie sie ausdrucken und an den Kunden verschicken. 89 . dass er von Fall zu Fall die Ware an unterschiedliche Adressen geliefert bekommen möchte. 12. möchten Sie sich einen Überblick über das Layout der Auftragsbestätigung verschaffen. Der Kunde teilt Ihnen mit. Zu einem späteren Zeitpunkt teilt Ihnen der Kunde eine Adressänderung mit. Während eines Telefonats mit dem neuen Kunden haben Sie sich folgende Informationen notiert. erfassen Sie den Kundenstamm für den Auftraggeber mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anlegen → Gesamt. Deshalb legen Sie für den Kunden einen Stammsatz an. Notiz: Kontengruppe: 0001 Auftraggeber (verwenden Sie aus der Suchhilfe-Tabelle den ersten Eintrag für Auftraggeber) Debitor: 234## Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. für die Ihnen unten Angaben vorliegen. Sie erfassen den Kundenstamm mit der Nummer 234## für den Vertriebsbereich 1000. Aufgabe 1: Legen Sie für den neuen Kunden einen Kundenstammsatz an. Erfassen Sie nur die Daten. Nachdem Sie den Auftrag für den neuen Kunden bearbeitet haben.und buchhaltungsrelevante Daten vorliegen. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Kundenstamm Übung 3: Kundenstamm Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • einen Kundenstammsatz pflegen • Auswirkungen der Kundenstammdaten auf die Belegbearbeitung in den Vertriebsprozessen nachvollziehen • Nachrichten zu Vertriebsbelegen am Bildschirm ausgeben Unternehmensszenario Ein neuer Kunde möchte Ihnen einen Auftrag erteilen und beabsichtigt. Hinweis: Da Ihnen bereits vertriebs. Sie ändern deshalb den Kundenstamm. 00 und für den Buchungskreis 1000. 1.

Alle Rechte vorbehalten. Fortsetzung auf der nächsten Seite 90 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Adressdaten: Name: Miller Suchbegriff: SCM600-## Straße: Venusstr. 12 Postleitzahl: 20111 Ort: Hamburg Land: Deutschland Transportzone: Gebiet Nord Sprache: Sprache des Kurses Steuerungsdaten: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE##1234567 Buchungskreisdaten: Abstimmkonto: 140000 Vertriebsbereichsdaten: Verkauf: Kundengruppe: Handelsunternehmen Versand: Versandbedingung: ## Standard (entspricht Gruppennummer + 50) Auslieferungswerk: 1000 Hamburg Faktura: Incoterms: CFR Hamburg Zahlungsbedingung: sofort zahlbar ohne Abzug Steuerklassifikation: steuerpflichtig Sichern Sie den Kundenstammsatz.

ob Sie die Felder Incoterms korrekt verwendet haben. hinterlegen Sie den weiteren Warenempfänger im Kundenstamm des Auftraggebers. 3. Alle Rechte vorbehalten. Ändern Sie den Kundenstamm des Auftraggebers der vorherigen Aufgabe. Um die spätere Auftragsbearbeitung zu vereinfachen. Wie können Sie sich am System Informationen dazu beschaffen. Prüfen Sie bei den Vertriebsbereichsdaten die Registerkarte Partnerrollen. 1. 1. Bedeutet dies. 91 . Der Kunde teilt Ihnen einen weiteren möglichen Warenempfänger mit. der neben dem Auftraggeber selbst häufig die Ware geliefert bekommen soll. welcher Kunde als Rechnungsempfänger angegeben ist. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. dass die Auftragsbestätigung für den Kunden in dieser Sprache ausgedruckt wird? ____________________________________________ Hinweis: Verwenden Sie die Feldhilfe mit F1 zu dem Feld Sprache bei den Allgemeinen Daten auf der Registerkarte Adresse. Die Felder befinden sich in den Vertriebsbereichsdaten auf der Registerkarte Faktura. 2. Verwenden Sie die Feldhilfe mit F1 zu den beiden Feldern zu Incoterms.SCM600 Lektion: Kundenstamm Aufgabe 2: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Kundenstammsatz an. Erfassen Sie auf der Registerkarte Partnerrolle bei den Vertriebsbereichsdaten den zweiten Warenempfänger mit der Nummer T-S50B##. Sie haben im Kundenstammsatz eine Sprache für die Kommunikation mit Ihrem Kunden gepflegt. Für den Warenempfänger existiert bereits ein Kundenstammsatz (T-S50B##). Sie sind sich unsicher. um sich zu vergewissern? ____________________________________________ ____________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Kundenstamm an. ____________________________________________ Aufgabe 3: Ändern Sie den Kundenstammsatz.

Geben Sie die neue Straße Enjoystr. Der Kunde teilt Ihnen eine Adressänderung mit.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 4: Der neue Kunde bestellt zum ersten Mal. wie sie im Kundenstammsatz gepflegt sind. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. Bei diesem Auftrag sollen jedoch ausnahmsweise die Incoterms FOB Hamburg gelten. Ändern Sie diese entsprechend im Auftrag. Alle Rechte vorbehalten. Hat die Änderung Auswirkungen auf den Kundenstammsatz? ____________________________________________ 3. Fortsetzung auf der nächsten Seite 92 © 2008 SAP AG. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag für den neuen Kunden. Bestellung Kunde: Warenempfänger: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS2## 2. ____________________________________________ Aufgabe 5: Ändern Sie den Kundenstammsatz des Auftraggebers. 1. Suchbegriff: SCM600-## T-S50B## 5-411 in 10 Tagen Menge 2 Im Auftrag werden die Incoterms vorgeschlagen. 1. Hinweis: Die Incoterms im Auftrag befinden sich auf der Registerkarte Verkauf. 2008/Q1 . 99 ein. Suchen Sie dabei den Auftraggeber über die F4-Suchhilfe.

Hat Sie sich verändert. Aufgabe 8: Erfassen Sie die Auslieferung. Prüfen Sie die Adresse des Auftraggebers im Auftrag. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits statt finden. Nehmen Sie auch diese Änderung im Kundenstamm vor. Weiterhin haben Sie mit dem Kunden neue Zahlungsbedingungen ZB02 vereinbart. nachdem Sie den Kundenstamm verändert haben? ____________________________________________ 2. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Hinweis: Zeigen Sie sich den Auftrag an und wählen Sie Ansicht Kopfnachricht. ____________________________________________ Hinweis: Verwenden sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. 1. Alle Rechte vorbehalten. Prüfen Sie die Zahlungsbedingungen im Auftrag. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Kundenstamm 2. wollen Sie das Layout der Auftragsbestätigung prüfen. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag (siehe oben) an. 93 . 1. 1. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Haben diese sich verändert. Hinweis: Die Zahlungsbedingungen im Kundenstamm befinden sich bei den Vertriebsbereichsdaten auf der Registerkarte Faktura. nachdem Sie den Kundenstamm verändert haben? ____________________________________________ Aufgabe 7: Zeigen Sie sich die Auftragsbestätigung am Bildschirm an. Notieren Sie die Kundennummer des Warenempfängers. Bevor Sie die Auftragsbestätigung ausdrucken und verschicken. Prüfen Sie die Warenempfängeradresse in der Auslieferung. Aufgabe 6: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag (siehe oben) an.

Alle Rechte vorbehalten. Wie können Sie sich aus dem Kundenstamm eine Liste der Aufträge zum Kunden anzeigen? ____________________________________________ ____________________________________________ Aufgabe 10: Verständnisfragen zum Kundenstamm. Wie können Sie am System prüfen. Haben Sie die Möglichkeit im Kundenstammsatz für unterschiedliche Buchungskreise unterschiedliche Adressen für den Auftraggeber zu pflegen? ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 94 © 2008 SAP AG. wann und wie verändert worden sind? ____________________________________________ ____________________________________________ 4. welche Felder im Kundenstamm von wem.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 9: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Kundenstammsatz zum Kunden Miller an. Wie können Sie am System prüfen. Was müssten Sie tun. 2008/Q1 . 1. für welche Vertriebsbereiche der Kundenstammsatz gepflegt ist? ____________________________________________ ____________________________________________ 2. damit das möglich ist? ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 2. Die Verkaufsorganisation 1020 möchte möglicherweise in Zukunft auch über den Vertriebsweg 12 und die Sparte 00 an diesen Kunden verkaufen. 1. Vertriebsweg 12 und Sparte 00 angelegt. Wie können Sie am System prüfen. Sie haben den neuen Kundenstammsatz nur für die Verkaufsorganisation 1000. wann erfasst hat? ____________________________________________ ____________________________________________ 3. wer den Kundenstamm.

erfassen Sie den Kundenstamm für den Auftraggeber mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anlegen → Gesamt. 1. Alle Rechte vorbehalten. 00 und für den Buchungskreis 1000. 95 . Während eines Telefonats mit dem neuen Kunden haben Sie sich folgende Informationen notiert.SCM600 Lektion: Kundenstamm Lösung 3: Kundenstamm Aufgabe 1: Legen Sie für den neuen Kunden einen Kundenstammsatz an. Erfassen Sie nur die Daten. 12. für die Ihnen unten Angaben vorliegen. Notiz: Kontengruppe: 0001 Auftraggeber (verwenden Sie aus der Suchhilfe-Tabelle den ersten Eintrag für Auftraggeber) Debitor: 234## Adressdaten: Name: Miller Suchbegriff: SCM600-## Straße: Venusstr. Hinweis: Da Ihnen bereits vertriebs.und buchhaltungsrelevante Daten vorliegen. 12 Postleitzahl: 20111 Ort: Hamburg Land: Deutschland Transportzone: Gebiet Nord Sprache: Sprache des Kurses Steuerungsdaten: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE##1234567 Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sie erfassen den Kundenstamm mit der Nummer 234## für den Vertriebsbereich 1000.

Sie sind sich unsicher. 1. ob Sie die Felder Incoterms korrekt verwendet haben. um sich zu vergewissern? ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 96 © 2008 SAP AG. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anlegen → Gesamt Aufgabe 2: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Kundenstammsatz an. Wie können Sie sich am System Informationen dazu beschaffen.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Buchungskreisdaten: Abstimmkonto: 140000 Vertriebsbereichsdaten: Verkauf: Kundengruppe: Handelsunternehmen Versand: Versandbedingung: ## Standard (entspricht Gruppennummer + 50) Auslieferungswerk: 1000 Hamburg Faktura: Incoterms: CFR Hamburg Zahlungsbedingung: sofort zahlbar ohne Abzug Steuerklassifikation: steuerpflichtig Sichern Sie den Kundenstammsatz. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

welcher Kunde als Rechnungsempfänger angegeben ist. Für den Warenempfänger existiert bereits ein Kundenstammsatz (T-S50B##). 2. Gegebenenfalls könnten im Kundenstamm weitere mögliche Rechnungsempfänger hinterlegt werden. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb . Der Kunde teilt Ihnen einen weiteren möglichen Warenempfänger mit. Um die spätere Auftragsbearbeitung zu vereinfachen. 3. 97 . Aufgabe 3: Ändern Sie den Kundenstammsatz. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Kundenstamm ____________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Kundenstamm an. Die Incoterms Teil 1 legen Regeln für den Versand fest. Registerkarte Partnerrollen. 1. Die Felder befinden sich in den Vertriebsbereichsdaten auf der Registerkarte Faktura. Registerkarte Adresse. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb . dass die Auftragsbestätigung für den Kunden in dieser Sprache ausgedruckt wird? ____________________________________________ Hinweis: Verwenden Sie die Feldhilfe mit F1 zu dem Feld Sprache bei den Allgemeinen Daten auf der Registerkarte Adresse. Prüfen Sie bei den Vertriebsbereichsdaten die Registerkarte Partnerrollen. hinterlegen Sie den weiteren Warenempfänger im Kundenstamm des Auftraggebers. Ja. Verwenden Sie die Feldhilfe mit F1 zu den beiden Feldern zu Incoterms. Sie haben im Kundenstammsatz eine Sprache für die Kommunikation mit Ihrem Kunden gepflegt. Der Rechnungsempfänger ist der Auftraggeber selbst. in welcher Sprache das System Druckausgaben erstellt. der neben dem Auftraggeber selbst häufig die Ware geliefert bekommen soll. Die Incoterms Teil 2 enthalten zusätzliche Angaben zum ersten Teil. Der Sprachenschlüssel gibt unter anderem an. Registerkarte Faktura. Bedeutet dies.

Fortsetzung auf der nächsten Seite 98 © 2008 SAP AG. Aufgabe 4: Der neue Kunde bestellt zum ersten Mal. Registerkarte Partnerrollen. 1. ____________________________________________ a) Auftragsbelegnummer wird vom System vergeben.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Ändern Sie den Kundenstamm des Auftraggebers der vorherigen Aufgabe. Bei diesem Auftrag sollen jedoch ausnahmsweise die Incoterms FOB Hamburg gelten. Hat die Änderung Auswirkungen auf den Kundenstammsatz? ____________________________________________ a) Nein. Hinweis: Die Incoterms im Auftrag befinden sich auf der Registerkarte Verkauf. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag für den neuen Kunden. Suchen Sie dabei den Auftraggeber über die F4-Suchhilfe. Bestellung Kunde: Warenempfänger: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS2## a) 2. wie sie im Kundenstammsatz gepflegt sind. Suchbegriff: SCM600-## T-S50B## 5-411 in 10 Tagen Menge 2 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Im Auftrag werden die Incoterms vorgeschlagen. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb . 2008/Q1 . 3. Alle Rechte vorbehalten. Erfassen Sie auf der Registerkarte Partnerrolle bei den Vertriebsbereichsdaten den zweiten Warenempfänger mit der Nummer T-S50B##. Ändern Sie diese entsprechend im Auftrag. Die Daten werden aus dem Kundenstamm im Auftrag vorgeschlagen und können dort gegebenenfalls überschrieben werden.

Weiterhin haben Sie mit dem Kunden neue Zahlungsbedingungen ZB02 vereinbart. Geben Sie die neue Straße Enjoystr. 2. Der Kunde teilt Ihnen eine Adressänderung mit. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Haben diese sich verändert. nachdem Sie den Kundenstamm verändert haben? ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Wählen Sie die Registerkarte Verkauf Die Zahlungsbedingungen haben sich nicht verändert. 99 ein. Aufgabe 6: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag (siehe oben) an. die sich sofort auch auf bestehende Aufträge auswirken. Hinweis: Die Zahlungsbedingungen im Kundenstamm befinden sich bei den Vertriebsbereichsdaten auf der Registerkarte Faktura. Die neuen Zahlungsbedingungen im Kundenstamm wirken sich erst beim Anlegen neuer Kundenaufträge aus. Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Ändern → Vertrieb bei Allgemeine Daten. manuell im bereits erfassten Kundenauftrag nachträglich verändert werden. 1. RegisterkarteFaktura. Sie müssten gegebenenfalls.SCM600 Lektion: Kundenstamm Aufgabe 5: Ändern Sie den Kundenstammsatz des Auftraggebers. 1. Alle Rechte vorbehalten. Die einzige Ausnahme sind die Adressdaten. Prüfen Sie die Adresse des Auftraggebers im Auftrag. Prüfen Sie die Zahlungsbedingungen im Auftrag. wenn dies erwünscht wäre. a) 2. Hat Sie sich verändert. Registerkarte Adresse. 99 . a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Ändern → Vertrieb. nachdem Sie den Kundenstamm verändert haben? ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen Wählen Sie die Registerkarte Partner Die Adresse ist auch im Auftrag geändert. nachdem sie im Kundenstamm verändert wurde. Nehmen Sie auch diese Änderung im Kundenstamm vor.

Prüfen Sie die Warenempfängeradresse in der Auslieferung. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 7: Zeigen Sie sich die Auftragsbestätigung am Bildschirm an. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. 1. Wie können Sie am System prüfen. ____________________________________________ Hinweis: Verwenden sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Notieren Sie die Kundennummer des Warenempfängers. Hinweis: Zeigen Sie sich den Auftrag an und wählen Sie Ansicht Kopfnachricht.) Aufgabe 8: Erfassen Sie die Auslieferung. 1. (Das Layout von Nachrichten kann mit den Funktionen von SAPScript verändert werden. wollen Sie das Layout der Auftragsbestätigung prüfen. 1. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag (siehe oben) an. Bevor Sie die Auftragsbestätigung ausdrucken und verschicken. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. 2008/Q1 . Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits statt finden. für welche Vertriebsbereiche der Kundenstammsatz gepflegt ist? ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 100 © 2008 SAP AG. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Wählen Sie Ansicht Kopfnachricht. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Warenempfänger: T-S50B## Aufgabe 9: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Kundenstammsatz zum Kunden Miller an.

welche Felder im Kundenstamm von wem. wann erfasst hat? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Gesamt Zusätze → Verwaltungsdaten 3. Wie können Sie am System prüfen. wann und wie verändert worden sind? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Gesamt Umfeld → Kontoänderungen → Alle Felder Stellen Sie den Cursor auf eine gewünschte Zeile und wählen Sie Auswählen. 4. 101 . Wie können Sie am System prüfen. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Kundenstamm ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Gesamt Wählen Sie Vertriebsbereiche des Debitors 2. wer den Kundenstamm. Wie können Sie sich aus dem Kundenstamm eine Liste der Aufträge zum Kunden anzeigen? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Gesamt Umfeld → Liste Belege → Aufträge Wählen Sie Enter Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

1. Sie haben den neuen Kundenstammsatz nur für die Verkaufsorganisation 1000. 102 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 10: Verständnisfragen zum Kundenstamm. 2. Die Verkaufsorganisation 1020 möchte möglicherweise in Zukunft auch über den Vertriebsweg 12 und die Sparte 00 an diesen Kunden verkaufen. Was müssten Sie tun. Haben Sie die Möglichkeit im Kundenstammsatz für unterschiedliche Buchungskreise unterschiedliche Adressen für den Auftraggeber zu pflegen? ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ a) Nein. damit das möglich ist? ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ a) Sie müssten die Vertriebsbereichsdaten des Kunden auch für diesen entsprechenden Vetriebsbereich mit der Verkaufsorganisation 1020 anlegen. Vertriebsweg 12 und Sparte 00 angelegt. (Es können verschiedene Warenempfänger zu einem Auftraggeber zugeordnet werden). 2008/Q1 . Die Adresse des Auftraggebers wird unabhängig von Organisationseinheiten gepflegt.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Kundenstamm Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Kundenstammdaten pflegen 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 103 .

Sie gelten für alle Organisationseinheiten innerhalb eines Mandanten. Kalkulation.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Lektion: Materialstamm Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden Aufbau und Bedeutung des Materialstamms behandelt. Materialstamm Abbildung 40: Materialstamm Der Materialstamm ist mehrfach unterteilt: Grunddaten. Alle Rechte vorbehalten. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • Materialstammdaten pflegen Unternehmensszenario • Von der IDES AG wird ein neues Material angeboten. das auch in Form eines Stammsatzes im System abgebildet werden soll. Lagerverwaltung usw. 2008/Q1 . Buchhaltung. Die Grunddaten sind für alle Bereiche relevant. Vertriebsdaten. Einkaufsdaten. 104 © 2008 SAP AG. verschiedene weitere Daten für Konstruktion.

Die Vertrieb-Werksdaten sind ebenfalls für den Vertrieb relevant und gelten jeweils für das Auslieferungswerk. die für unterschiedliche Organisationseinheiten gelten. Durch Customizingeinstellungen können Sie innerhalb einer Registerkarte verschiedene Felder ausblenden oder zu Musseingabefeldern machen. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 41: Daten der Registerkarten zum Vertrieb Zum Materialstamm gibt es mehrere Registerkarten mit für den Vertrieb relevanten Daten: • • • Die Grunddaten sind für alle Bereiche relevant./Werksdaten und die Außenhandels-Exportdaten gelten für das Auslieferungswerk. Vertrieb-VerkOrg2 und die Vertriebstexte gelten für die Verkaufsorganisation und den Vertriebsweg. Für verschiedene andere Bereiche gibt es eine Reihe von weiteren Daten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Die Vertrieb allg. Sie werden unabhängig von Organisationseinheiten gepflegt. Die Daten von Vertrieb-VerkOrg1.SCM600 Lektion: Materialstamm Die Vertrieb-Verkaufsorganisationsdaten sind für den Vertrieb relevant und gelten jeweils für die Verkaufsorganisation und den Vertriebsweg. 105 .

sind allerdings nur vergleichsweise wenige Informationen zu pflegen. Alle Rechte vorbehalten. müssen auch diese in Form von Materialstammsätzen existieren. Es empfiehlt sich für Dienstleistungsmaterialien die Materialart DIEN zu verwenden (keine Bestandsführung). Spartenbezogener und –übergreifender Verkauf Abbildung 43: Spartenübergreifender Verkauf Bei dieser Abwicklung haben Sie die Möglichkeit in einem Auftrag mehrere Materialien mit unterschiedlichen Sparten zu erfassen. Aufgrund nicht anfallender Funktionen im Bereich Versand/Lagerung. 2008/Q1 .Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 42: Dienstleistungsmaterialien Um Dienstleistungen in Vertriebsprozessen verwenden zu können. 106 © 2008 SAP AG.

oder ob die Sparte aus dem Belegkopf auch für die Position übernommen wird. Abhängig von der Verkaufsbelegart können Sie dies durchs Customizing steuern./ Warnmeldung) reagieren soll. ob die Sparte auf der Positionsebene aus dem Materialstammsatz übernommen wird. wie das System (mit oder ohne Fehler. in einem Auftrag mehrere Materialien mit unterschiedlichen Sparten zu erfassen.SCM600 Lektion: Materialstamm Abhängig von der Verkaufsbelegart können Sie durchs Customizing steuern: • • • ob für einen Auftrag mehrere Materialien mit unterschiedlichen Sparten erfasst werden können. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Abbildung 44: Spartenbezogener Verkauf Bei dieser Abwicklung haben Sie nicht die Möglichkeit. 107 . Alle Rechte vorbehalten.

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Materialstammdaten pflegen 108 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

Wenn zu einem Kunden und einem Material eine Kunden-Material-Info existiert. um Daten zu einem bestimmten Kunden und einem bestimmten Material festzuhalten. Alle Rechte vorbehalten.oder Materialstamm vorgezogen.. 109 .) denen aus dem Kunden.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Lektion: Kunden-Material-Infosatz Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden Aufbau und Bedeutung des Kunden-Material-Infosatzes behandelt. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • einen Kunden-Material-Infosatz pflegen Unternehmensszenario • Die IDES AG möchte für einen Kunden materialspezifische Informationen ablegen. . Kunden-Material-Infosatz Abbildung 45: Stammdaten zur Kunden-Material-Info Die Kunden-Material-Information verwenden Sie. so werden die Vorschlagswerte bei der Belegbearbeitung (Auftrag.. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Lieferung.

Über die Kunden-Material-Info findet das System den zugehörigen Materialstamm. ob Teillieferungen akzeptiert werden. 110 © 2008 SAP AG.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Sie können folgende Daten in der Kunden-Material-Info pflegen: • • Querverweis von der Materialnummer des Kunden auf Ihre Materialnummer und die Materialbezeichnung des Kunden. oder den Vorschlagswert eines Auslieferungswerks). Alle Rechte vorbehalten. B. verschiedene Versanddaten zu diesem Kunden und Material (z. Abbildung 46: Auftragserfassung mit Kunden-Material-Info Mit der Kunden-Material-Info haben Sie die Möglichkeit im Kundenauftrag auf der Registerkarte Besteller Positionen mit der Materialnummer des Kunden zu erfassen. Liefertoleranzen. 2008/Q1 .

der dem vorhandenen Material T-AS1## ähnelt. wie sie zu dem Vorlagematerial T-AS1## vorgeschlagen werden. Bei dem neuen Material handelt es sich um einen Scheinwerfer. Sie erfassen den Materialstamm für das Werk 1000.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Übung 4: Materialstamm und Kunden-Material-Infosatz Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • einen Materialstammsatz pflegen • eine Kunden-Material-Info pflegen • Auswirkungen von Materialstammdaten und Kunden-Material-Info auf die Belegbearbeitung in den Vertriebsprozessen nachvollziehen Unternehmensszenario Sie haben ein neues Material in Ihre Produktpalette aufgenommen. Sie haben einzelne Großkunden. 1. Aufgabe 1: Legen Sie für das neue Material einen Materialstammsatz an. Für dieses möchten Sie die Wareneingänge in den Bestand buchen und Kundenaufträge erfassen. Folgende Informationen liegen Ihnen zu dem neuen Scheinwerfer vor: (Außer den vorliegenden Informationen gelten die gleichen Ausprägungen. Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12.) Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. welche von Lieferanten eingekauft und an Kunden weiterverkauft wird. Um sich die Auftragserfassung zu vereinfachen. welche verschiedene Materialien üblicherweise mit ihren eigenen Materialnummern bestellen. pflegen Sie den Materialstamm mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anlegen. Bitte verwenden Sie diese Organisationseinheiten auch bei der Bezugnahme auf das Vorlagematerial. können Sie beim Anlegen die entsprechenden Vorlagedaten verwenden. 111 . Alle Rechte vorbehalten. Um sich die Erfassung von Materialstammsätzen zu erleichtern. Hinweis: Da es sich bei dem Material um eine Handelsware handelt. arbeiten Sie mit Kunden-Material-Info.

Vertrieb: allg. 2008/Q1 . Materialkurztext: Gewicht: Scheinwerfer 'Einfach' noch nicht bekannt Achtung: Das Brutto. Alle Rechte vorbehalten. Steuerklassifikation: Mindestauftragsmenge: Mindestliefermenge: Preis: ab 1 Stück: volle Steuer 10 5 20 EUR pro Stück Hinweis: Sie können den Materialpreis direkt bei Anlegen des Materialstammsatzes von der Registerkarte Vertrieb:VerkOrg1 über die Drucktaste Konditionen pflegen./Werksdaten. Vergessen Sie nicht.und Nettogewicht zum neuen Material sind noch nicht bekannt. ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 112 © 2008 SAP AG. Vertriebstext und Buchhaltung 1. sobald sie Ihnen vorliegen. diese Vorschläge auf der Registerkarte Grunddaten1 zu löschen. Da Sie den Materialstammsatz mit Vorlage zum Material T-AS1## anlegen. Ladegruppe: Vertriebstext: Kran „Material ist zerbrechlich“ Buchhaltungsdaten: Preissteuerung: Gleitender Preis: V 10 Sichern Sie den Materialstammsatz und notieren Sie die Nummer. Die Gewichtsangaben für das neue Material pflegen Sie später. werden die Gewichtsangaben vorgeschlagen. Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Branche: Vorlagematerial: Handel T-AS1## Hinweis: Aufgrund der vorliegenden Informationen pflegen Sie zunächst die Sichten Grunddaten 1.

Es fehlen noch die Gewichtsangaben zum Material. _____________________________________ Hinweis: Obwohl der Auftrag noch unvollständig ist. sichern Sie ihn trotzdem. wenn Sie Ihnen vorliegen. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. dass zu dem neuen Scheinwerfer bereits 200 Stück angeliefert worden sind. Belegnummer: ____________________ Aufgabe 3: Sie erhalten den ersten Kundenauftrag für das neue Material. Erfassen Sie dafür den Wareneingang. Alle Rechte vorbehalten. 1. Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. die Sie dann später noch nachpflegen müssen. T-S50A## 5-1311 in 10 Tagen Menge 10 Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. 113 . Ihnen wird mitgeteilt. Lagerort 0001. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → Sonstige Erfassen Sie den Wareneingang mit der Bewegungsart 561 in das Werk 1000. Sichern Sie den Wareneingang.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Aufgabe 2: Erfassen Sie den Wareneingang. 1. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material Scheinwerfer Einfach (aus der vorherigen Aufgabe) 2.

1. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. 1. Hat sich an dem vorher erfassten Kundenauftrag mit dem neuen Scheinwerfer etwas verändert. Bruttogewicht: Nettogewicht: 1 KG 1 KG Hinweis: Die Gewichtsangaben können Sie auf der Registerkarte Grunddaten 1 erfassen. Ändern Sie den Materialstammsatz und erfassen Sie die Gewichtsangaben. Fortsetzung auf der nächsten Seite 114 © 2008 SAP AG. Hinweis: Verwenden sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. damit Sie anschließend die Versandaktivitäten durchführen können. Alle Rechte vorbehalten. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits statt finden. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. 2008/Q1 . nachdem Sie das Gewicht im Materialstammsatz verändert haben? _________________________________________________________ 2. Sie müssen das Gewicht im unvollständigen Auftrag nachpflegen. Warum können Sie die Auslieferung nicht anlegen? _______________________________________________________________ Aufgabe 5: Materialstammsatz ändern. Aufgabe 6: Den unvollständigen Auftrag ändern. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie die Auslieferung. 1. Mittlerweile wurden Ihnen die Gewichtsangaben für den neuen Scheinwerfer mitgeteilt. Ändern Sie den unvollständigen Terminauftrag und erfassen Sie die Gewichtsangaben für die Position mit dem Scheinwerfer.

SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Bruttogewicht: Nettogewicht: 10 KG 10 KG Hinweis: Die Felder für Brutto. Aufgabe 8: Legen Sie eine Kunden-Material-Info an. Hinweis: Die Transaktion zum Anlegen einer Kunden-Material-Info finden Sie bei den Stammdaten unter Absprachen. Um sich die Auftragserfassung zu vereinfachen legen Sie dafür eine Kunden-Material-Info für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 an. ob der Materialverkaufstext. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits stattfinden. der im Materialstammsatz gepflegt ist. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 7: Versuchen Sie nochmals die Auslieferung anzulegen. dass er Materialien mit seinen eigenen Materialnummern bestellen kann. 1. 2. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Mit einem Großkunden haben Sie vereinbart. auch in der Lieferposition erscheint? Hinweis: Die Texte zur Lieferposition befinden sich im Positionsdetail auf der Registerkarte Texte. 1. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Prüfen Sie. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. Außerdem wurde speziell mit diesem Kunden für dieses Material eine Mindestliefermenge von 10 Stück vereinbart. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Für das neue Material (Scheinwerfer „Einfach“) verwendet der Kunde T-S50A## seine Kundenmaterialnummer K-4711-## und die Bezeichnung Scheinwerfer 4711.und Nettogewicht befinden sich im Positionsdetail auf der Registerkarte Versand. 115 .

2008/Q1 . Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Pos 1 2. zeigen Sie sich den Lieferschein am Bildschirm an. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Alle Rechte vorbehalten. 1. Hinweis: Um sich den Lieferschein am Bildschirm anzuzeigen verwenden Sie die Transaktion Auslieferung → Anzeigen und dann im Menü Auslieferung → Liefernachrichten ausgeben Wählen Sie Druckansicht Fortsetzung auf der nächsten Seite 116 © 2008 SAP AG. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. Um zu prüfen.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 9: Erfassen Sie einen Kundenauftrag mit einer Kundenmaterialnummer. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. wie die Kundenmaterialnummer später auf dem Lieferschein ausgedruckt erscheint. _____________________________________ Aufgabe 10: Erfassen Sie die Auslieferung. 1. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits stattfinden. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. T-S50A## 5-1911 in 10 Tagen Kundenmaterialnummer K-4711-## Menge 10 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. ____________________________________________ 2. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft.

Haben Sie die Möglichkeit. 117 . Haben Sie die Möglichkeit. Haben Sie die Möglichkeit. Sie möchten Ihre Materialien von unterschiedlichen Werken ausliefern. im Materialstamm abhängig von dem Werk unterschiedliche Ladegruppen zu pflegen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 3. im Materialstamm abhängig von der Sparte unterschiedliche Mindestauftragsmengen zu pflegen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Sie möchten Ihre Materialien über verschiedene Verkaufsorganisationen verkaufen. im Materialstamm abhängig von der Verkaufsorganisation und dem Vertriebsweg unterschiedliche Verkaufsmengeneinheiten zu pflegen? __________________________________________________________ 2.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Aufgabe 11: Verständnisfragen zum Materialstamm 1.

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Lösung 4: Materialstamm und Kunden-Material-Infosatz Aufgabe 1: Legen Sie für das neue Material einen Materialstammsatz an.) Branche: Vorlagematerial: Handel T-AS1## Hinweis: Aufgrund der vorliegenden Informationen pflegen Sie zunächst die Sichten Grunddaten 1. wie sie zu dem Vorlagematerial T-AS1## vorgeschlagen werden. welche von Lieferanten eingekauft und an Kunden weiterverkauft wird. Hinweis: Da es sich bei dem Material um eine Handelsware handelt. Materialkurztext: Gewicht: Scheinwerfer 'Einfach' noch nicht bekannt Achtung: Das Brutto. können Sie beim Anlegen die entsprechenden Vorlagedaten verwenden. Um sich die Erfassung von Materialstammsätzen zu erleichtern. Bei dem neuen Material handelt es sich um einen Scheinwerfer. Folgende Informationen liegen Ihnen zu dem neuen Scheinwerfer vor: (Außer den vorliegenden Informationen gelten die gleichen Ausprägungen./Werksdaten. Da Sie den Materialstammsatz mit Vorlage zum Material T-AS1## anlegen. Vertriebstext und Buchhaltung 1. der dem vorhandenen Material T-AS1## ähnelt. Bitte verwenden Sie diese Organisationseinheiten auch bei der Bezugnahme auf das Vorlagematerial. Vertrieb: allg. 1. 2008/Q1 . Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1. pflegen Sie den Materialstamm mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anlegen. werden die Gewichtsangaben Fortsetzung auf der nächsten Seite 118 © 2008 SAP AG.und Nettogewicht zum neuen Material sind noch nicht bekannt. Sie erfassen den Materialstamm für das Werk 1000. Alle Rechte vorbehalten. Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12.

sobald sie Ihnen vorliegen. Steuerklassifikation: Mindestauftragsmenge: Mindestliefermenge: Preis: ab 1 Stück: volle Steuer 10 5 20 EUR pro Stück Hinweis: Sie können den Materialpreis direkt bei Anlegen des Materialstammsatzes von der Registerkarte Vertrieb:VerkOrg1 über die Drucktaste Konditionen pflegen. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anlegen Die Materialnummer wird intern vom System vergeben. Die Gewichtsangaben für das neue Material pflegen Sie später. diese Vorschläge auf der Registerkarte Grunddaten1 zu löschen. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → Sonstige Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Ladegruppe: Vertriebstext: Kran „Material ist zerbrechlich“ Buchhaltungsdaten: Preissteuerung: Gleitender Preis: V 10 Sichern Sie den Materialstammsatz und notieren Sie die Nummer. dass zu dem neuen Scheinwerfer bereits 200 Stück angeliefert worden sind. 119 . Aufgabe 2: Erfassen Sie den Wareneingang. Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Vergessen Sie nicht.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz vorgeschlagen. Alle Rechte vorbehalten. 1. Erfassen Sie dafür den Wareneingang. Ihnen wird mitgeteilt.

Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen T-S50A## 5-1311 in 10 Tagen Menge 10 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material Scheinwerfer Einfach (aus der vorherigen Aufgabe) a) 2. Sichern Sie den Wareneingang. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. _____________________________________ Hinweis: Obwohl der Auftrag noch unvollständig ist. sichern Sie ihn trotzdem. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. a) Sichern Sie. 2008/Q1 . die Sie dann später noch nachpflegen müssen. 1. wenn Sie Ihnen vorliegen. Es fehlen noch die Gewichtsangaben zum Material. Fortsetzung auf der nächsten Seite 120 © 2008 SAP AG. obwohl der Beleg noch unvollständig ist.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Erfassen Sie den Wareneingang mit der Bewegungsart 561 in das Werk 1000. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 3: Sie erhalten den ersten Kundenauftrag für das neue Material. Lagerort 0001. Belegnummer: ____________________ a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → Sonstige Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.

SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Aufgabe 4: Erfassen Sie die Auslieferung. 1. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits statt finden. Bruttogewicht: Nettogewicht: 1 KG 1 KG Hinweis: Die Gewichtsangaben können Sie auf der Registerkarte Grunddaten 1 erfassen. Mittlerweile wurden Ihnen die Gewichtsangaben für den neuen Scheinwerfer mitgeteilt./Werksdaten pflegen. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. Alle Rechte vorbehalten. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Hinweis: Verwenden sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Aufgabe 5: Materialstammsatz ändern. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. (Die Gewichtsdaten sind unabhängig von Organisationseinheiten.) Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 121 . weil der auszuliefernde Auftrag auf Grund der fehlenden Gewichtsangaben noch unvollständig ist. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Warum können Sie die Auslieferung nicht anlegen? _______________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Die Auslieferung kann nicht angelegt werden. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Ändern Sie können die Gewichtsangaben auf der Registerkarte Grunddaten 1 oder Vertrieb: allg. 1. Ändern Sie den Materialstammsatz und erfassen Sie die Gewichtsangaben.

a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Ändern Wählen Sie Positionsdetail und die Registerkarte Versand. Aufgabe 7: Versuchen Sie nochmals die Auslieferung anzulegen. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. Bruttogewicht: Nettogewicht: 10 KG 10 KG Hinweis: Die Felder für Brutto. weil der auszuliefernde Auftrag jetzt vollständig ist.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 6: Den unvollständigen Auftrag ändern. 1. die neu erfasst werden. Sie müssen das Gewicht im unvollständigen Auftrag nachpflegen.und Nettogewicht befinden sich im Positionsdetail auf der Registerkarte Versand. Fortsetzung auf der nächsten Seite 122 © 2008 SAP AG. 1. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. 2008/Q1 . Hat sich an dem vorher erfassten Kundenauftrag mit dem neuen Scheinwerfer etwas verändert. Alle Rechte vorbehalten. damit Sie anschließend die Versandaktivitäten durchführen können. 2. nachdem Sie das Gewicht im Materialstammsatz verändert haben? _________________________________________________________ a) Durch die Änderung des Materialstammsatzes ändert sich an dem bereits erfassten Kundenauftrag nichts. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Die Auslieferung kann jetzt angelegt werden. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Ändern Sie den unvollständigen Terminauftrag und erfassen Sie die Gewichtsangaben für die Position mit dem Scheinwerfer. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits stattfinden. Die Änderungen des Materialstammsatzes wirken erst in Aufträgen.

SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz 2. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Bestellung Kunde: T-S50A## Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Aufgabe 9: Erfassen Sie einen Kundenauftrag mit einer Kundenmaterialnummer. 123 . Alle Rechte vorbehalten. ob der Materialverkaufstext. Prüfen Sie. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Absprachen → Kunden-Material-Info → Anlegen Wählen Sie Detail Info. Um sich die Auftragserfassung zu vereinfachen legen Sie dafür eine Kunden-Material-Info für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 an. auch in der Lieferposition erscheint? Hinweis: Die Texte zur Lieferposition befinden sich im Positionsdetail auf der Registerkarte Texte. Aufgabe 8: Legen Sie eine Kunden-Material-Info an. 1. a) Wählen Sie Positionsdetail und die Registerkarte Texte. der im Materialstammsatz gepflegt ist. Der Text wurde zunächst aus dem Materialstamm in den Kundenauftrag übernommen und anschließend aus dem Kundenauftrag in die Auslieferung kopiert. Außerdem wurde speziell mit diesem Kunden für dieses Material eine Mindestliefermenge von 10 Stück vereinbart. Hinweis: Die Transaktion zum Anlegen einer Kunden-Material-Info finden Sie bei den Stammdaten unter Absprachen. Für das neue Material (Scheinwerfer „Einfach“) verwendet der Kunde T-S50A## seine Kundenmaterialnummer K-4711-## und die Bezeichnung Scheinwerfer 4711. 1. Mit einem Großkunden haben Sie vereinbart. um die Kundenmaterialbezeichnung und die Mindestliefermenge zu erfassen. dass er Materialien mit seinen eigenen Materialnummern bestellen kann.

Fortsetzung auf der nächsten Seite 124 © 2008 SAP AG. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. 2008/Q1 . 2. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. um die Position mit der Kundenmaterialnummer erfassen zu können. 1.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Pos 1 a) 5-1911 in 10 Tagen Kundenmaterialnummer K-4711-## Menge 10 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Wählen Sie die Registerkarte Besteller. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 10: Erfassen Sie die Auslieferung. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits stattfinden. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. _____________________________________ a) Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.

Haben Sie die Möglichkeit. Sie möchten Ihre Materialien von unterschiedlichen Werken ausliefern. Um zu prüfen. Haben Sie die Möglichkeit. wie zum Beispiel die Verkaufsmengeneinheiten unterschiedlich pflegen. Sie können im Materialstamm abhängig von den Organisationseinheiten Verkaufsorganisation und Vertriebsweg verschiedene Felder. zeigen Sie sich den Lieferschein am Bildschirm an. im Materialstamm abhängig von der Verkaufsorganisation und dem Vertriebsweg unterschiedliche Verkaufsmengeneinheiten zu pflegen? __________________________________________________________ a) Ja. 2. Alle Rechte vorbehalten. Sie möchten Ihre Materialien über verschiedene Verkaufsorganisationen verkaufen. im Materialstamm abhängig von dem Werk unterschiedliche Ladegruppen zu pflegen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) Ja. wie zum Beispiel die Ladegruppe unterschiedlich pflegen. Haben Sie die Möglichkeit. wie die Kundenmaterialnummer später auf dem Lieferschein ausgedruckt erscheint. 125 . im Materialstamm abhängig von der Sparte unterschiedliche Mindestauftragsmengen zu pflegen? __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz 2. (Das Layout von Nachrichten kann mit den Funktionen von SAPScript verändert werden.) Aufgabe 11: Verständnisfragen zum Materialstamm 1. 3. Sie können im Materialstamm abhängig von der Organisationseinheit Werk verschiedene Felder. Hinweis: Um sich den Lieferschein am Bildschirm anzuzeigen verwenden Sie die Transaktion Auslieferung → Anzeigen und dann im Menü Auslieferung → Liefernachrichten ausgeben Wählen Sie Druckansicht a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anzeigen → Auslieferung → Liefernachrichten ausgeben Wählen Sie Druckansicht Standardmäßig wird die Kundenmaterialnummer auf dem Lieferschein mit ausgegeben.

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 __________________________________________________________ a) Nein. womit das Material einer Sparte eindeutig zugeordnet wird. Alle Rechte vorbehalten. wovon abhängig Felder gepflegt werden könnten. Die Sparte ist im Materialstamm ein Feld. 2008/Q1 . 126 © 2008 SAP AG. Die Sparte ist im Materialstamm keine Organisationseinheit.

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Lektion: Kunden-Material-Infosatz

Zusammenfassung der Lektion
Nun können Sie • einen Kunden-Material-Infosatz pflegen

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Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen

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Lektion: Konditionsstammdaten für die Preisfindung
Überblick über die Lektion
In dieser Lektion werden die Konditionsstammdaten behandelt.

Lernziele der Lektion
Am Ende dieser Lektion können Sie • Konditionsstammdaten pflegen und Funktionen der Preisfindung erläutern

Unternehmensszenario
• • Für das neue Material legen Sie einen Preis fest, der für alle Kunden gültig ist Für einzelne Großkunden vereinbaren Sie Sonderpreise und spezielle Rabatte

Konditionsstammdaten

Abbildung 47: Konditionsstamm

Zu den Konditionsstammdaten gehören Preise, Zu- und Abschläge, Frachten und Steuern. Die Konditionsstammdaten (Konditionssätze) können Sie von unterschiedlichen Daten abhängig machen. Sie können zum Beispiel einen Materialpreis kundenindividuell pflegen oder einen Abschlag vom Kunden und der Materialgruppe abhängig machen.

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Lektion: Konditionsstammdaten für die Preisfindung

Die Kriterien, von welchen abhängig Sie einen Preis, Zu- / Abschlag, die Fracht oder die Steuern pflegen möchten, können sie durch Customizingeinstellungen festlegen (Dabei können Sie Konditionen von beliebigen Belegfeldern abhängig machen). Die in der Praxis häufig vorkommenden Fälle sind bereits im Standardsystem eingestellt.

Abbildung 48: Konditionsstammsätze in der Preisfindung

Die Konditionsart legt unterschiedliche Verwendungen einer Kondition fest. Von der Konditionsart hängt ab, ob es sich beispielsweise um einen prozentualen, mengenabhängigen oder betragsabhängigen Zu- oder Abschlag handeln soll. Durch Angabe eines Gültigkeitszeitraums können Sie eine Preisvereinbarung auf einen Zeitraum beschränken. Sie können die Werte innerhalb eines Konditionssatzes (Preis, Zu- / Abschlag) in Abhängigkeit von einer Staffel pflegen. Die Anzahl der Staffelstufen ist nicht begrenzt.

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Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen

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Abbildung 49: Preisfindung im Auftrag

Mit der automatischen Preisfindung können Sie Preise, Zu-/Abschläge, Frachtkosten und Steuern (Konditionen) für einen Geschäftsvorfall automatisch finden lassen und haben zusätzlich die Möglichkeit diese Konditionen noch manuell zu beeinflussen. Die Preisfindung erfolgt über die Konditionstechnik.

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Lektion: Konditionsstammdaten für die Preisfindung

Zusammenfassung der Lektion
Nun können Sie • Konditionsstammdaten pflegen und Funktionen der Preisfindung erläutern

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Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen

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Lektion: Weitere Stammdaten
Überblick über die Lektion
In dieser Lektion werden weitere wichtige Stammdatenthemen behandelt.

Lernziele der Lektion
Am Ende dieser Lektion können Sie • • Nachrichten für Vertriebsbelege ausgeben mit dem Unvollständigkeitsprotokoll arbeiten

Unternehmensszenario
• • Die IDES AG verwendet das Unvollständigkeitsprotokoll zur Kontrolle der Verkaufsbelege Die Kunden der IDES AG erhalten zu den einzelnen Prozessschritten Nachrichten aus dem System, wie beispielsweise Auftragsbestätigungen

Nachrichten

Abbildung 50: Nachrichten

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Lektion: Weitere Stammdaten

Nachrichten sind Informationen, die über verschiedene Medien wie Mail, EDI oder Fax an den Kunden gesendet werden. Beispiele hierfür sind: der Ausdruck eines Angebots oder einer Auftragsbestätigung, Auftragsbestätigungen per EDI oder Rechnungen per Fax. Die Nachrichtenfindung erfolgt wie die Preisfindung über die Konditionstechnik. Nachrichten können für verschiedene Vertriebsbelege (Auftrag, Auslieferung, Faktura, ...) versendet werden. In den Nachrichtenstammdaten werden für eine Nachrichtenart das Sendemedium, der Zeitpunkt und die Partnerrolle festgelegt. Nachrichtenarten sind zum Beispiel: Angebot, Auftragsbestätigung, Rechnung. Partnerrollen sind zum Beispiel: Auftraggeber, Warenempfänger, Rechnungsempfänger. Sendemedien sind zum Beispiel: Drucker, Telex, Telefax, Mail, EDI. Zeitpunkte zu denen Nachrichten versendet werden, sind zum Beispiel: Sofort beim Sichern oder durch ein regelmäßig ablaufendes Standardprogramm (RSNAST00). Das Layout einer Nachricht wird durch ein Formular mit SAPScript definiert. Das Formular ist einer Nachrichtenart zugeordnet.

Unvollständigkeitsprüfung

Abbildung 51: Unvollständigkeitsprotokoll

Alle Vertriebsbelege enthalten Daten, die für den Beleg und für die weitere Verarbeitung notwendig sind.

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Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen

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Das System ermittelt, welche Felder im Unvollständigkeitsprotokoll erscheinen, wenn sie der Benutzer bei der Kundenauftragsbearbeitung unausgefüllt lässt. Das Unvollständigkeitsprotokoll erhalten Sie entweder a) automatisch beim Sichern oder Sie können es b) über die Menüleiste (Bearbeiten → Unvollständigkeitsprotokoll) aufrufen. Im Customizing können Sie einstellen, welche Felder zum Unvollständigkeitsprotokoll gehören sollen. Die Funktionen des Unvollständigkeitsprotokolls gibt es im Kundenauftrag und in der Lieferung.

Gemeinsame Stammdaten

Abbildung 52: Gemeinsame Stammdaten - Vertriebswege

Falls Sie keine Unterscheidung der Stammdaten (Kunden- / Material- und Konditionenstammdaten) nach Vertriebswegen benötigen, richten Sie einen repräsentativen Vertriebsweg ein. Die Stammdaten des repräsentativen Vertriebswegs sind in allen Vertriebswegen gültig, für die Sie diese Referenz im Customizing eingerichtet haben. Auf diese Weise minimieren Sie den Aufwand bei der Erfassung und Verwaltung der Stammdaten. Darüber hinaus können Sie Statistiken für Vertriebswege fortschreiben, ohne die Stammdaten für die verschiedenen Vertriebswege anlegen zu müssen.

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Lektion: Weitere Stammdaten

Abbildung 53: Gemeinsame Stammdaten - Sparten

Falls Sie keine Unterscheidung der Stammdaten (Kunden- oder Konditionsstammdaten) nach Sparten benötigen, richten Sie eine repräsentative Sparte ein. Die Stammdaten der repräsentativen Sparte sind in allen Sparten gültig, für die Sie diese Referenz eingerichtet haben. Auf diese Weise minimieren Sie den Aufwand bei der Erfassung und Verwaltung der Stammdaten. Darüber hinaus können Sie Statistiken für Sparten fortschreiben, ohne die Stammdaten für die verschiedenen Sparten anlegen zu müssen.

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Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 136 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

sollen diese für verschiedene Materialien mengenabhängig günstigere Preise erhalten. 137 . Diese Vereinbarungen sollen bis Ende des Jahres gültig sein. Da Sie nicht bei jeder Auftragserfassung diese Vereinbarungen manuell erfassen müssen. Alle Rechte vorbehalten. Erfassen Sie den Konditionsstammsatz für den kundenindividuellen Preis für die Verkaufsorganisation 1000. Aufgabe 1: Legen Sie einen Konditionsstammsatz für Preise an. legen Sie den Konditionsstammsatz über folgenden Menüpfad an: Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart PR00 Schlüsselkombination Kunde/Material mit Freigabestatus Wählen sie Staffeln Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. wollen Sie die automatische Preisfindung des Systems nutzen und entsprechende Konditionsstammdaten anlegen. Weiterhin soll einem Kunden ein prozentualer Abschlag in Abhängigkeit vom Bestellwert gewährt werden. Da diese Kunden regelmäßig bei Ihnen bestellen.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Übung 5: Weitere Stammdaten Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Konditionsstammdaten pflegen • die Preisfindung im Kundenauftrag beschreiben Unternehmensszenario Für einzelne Großkunden haben Sie bestimmte Preisvereinbarungen getroffen. Hinweis: Da es sich um einen kundenindividuellen Preis handelt. dass er ab sofort das Material T-AS1## zu einem mengenabhängig günstigeren Preis erhalten soll: ab 1 Stück: 29 EUR pro 1 ST ab 10 Stück: 28 EUR pro 1 ST ab 100 Stück: 27 EUR pro 1 ST. Mit Ihrem Kunden T-S50A## haben Sie vereinbart. Vertriebsweg 12. 1.

Hinweis: Um die Preisfindung im Kundenauftrag nachvollziehen zu können. dass bei der automatischen Preisfindung die richtigen Preise ermittelt wurden. 1.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 2: Nachdem Sie die Preisvereinbarungen mit dem Großkunden im System hinterlegt haben. Erfassen sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. ______________________________________ Aufgabe 3: Legen Sie einen Konditionsstammsatz für Abschläge an. Alle Rechte vorbehalten.. Mit Ihrem Kunden T-S50A## haben Sie vereinbart. T-S50A## 5-2311 in 10 Tagen Menge 20 Sie wollen sich während der Auftragserfassung vergewissern. Welcher Preis pro Stück wurde gefunden? _______________________________________ 3. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. erhalten Sie eine weitere Bestellung. 2008/Q1 . dass er ab sofort für alle Materialien vom Positionswert abhängig einen prozentualen Abschlag erhalten soll: ab 100 EUR: -1% ab 500 EUR: -2% ab 1000 EUR: -3% Fortsetzung auf der nächsten Seite 138 © 2008 SAP AG. wählen Sie Konditionen Pos. 1. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## 2.

dass bei der automatischen Preisfindung die richtigen Preise und Abschläge ermittelt wurden. Erfassen Sie den Konditionsstammsatz für den kundenindividuellen Abschlag für die Verkaufsorganisation 1000. Welcher Kundenrabatt wurde gefunden? _______________________________________ 3. Hinweis: Um die Preisfindung im Kundenauftrag nachvollziehen zu können. Alle Rechte vorbehalten. Vertriebsweg 12. legen Sie den Konditionsstammsatz über folgenden Menüpfad an: Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart K007 Aufgabe 4: Nachdem Sie die Vereinbarungen über den Abschlag mit dem Großkunden im System hinterlegt haben. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. ______________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. verzweigen Sie auf die Registerkarte Konditionen zum Auftragspositions-Detail. Sparte 00.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Diese Vereinbarungen sollen bis Ende des Jahres gültig sein. 139 . erhalten Sie eine weitere Bestellung. Erfassen sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## 2. prozentualen Abschlag handelt. Hinweis: Da es sich um einen kundenindividuellen. T-S50A## 5-2511 in 10 Tagen Menge 10 Sie wollen sich während der Auftragserfassung vergewissern. 1.

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 5: Verständnisfragen zu Konditionsstammdaten in der Preisfindung 1. Sie haben einen Auftrag erfasst. die Preise bei der Auftragserfassung noch manuell zu ändern? 4. die Preise bei den Konditionsstammdaten abhängig vom Vertriebsweg unterschiedlich zu pflegen? 3. Sie möchten jedoch grundsätzlich für alle Sparten mit den gleichen Konditionsstammdaten arbeiten. Haben Sie die Möglichkeit. Welche vier unterschiedliche Arten von Konditionsstammdaten können in der Preisfindung verwendet werden? 2. dass alle Konditionsstammdaten der Sparte 00 auch gleichzeitig für die Sparte 01 und 02 gelten. Um das mehrfache Pflegen von Konditionsstammdaten für unterschiedliche Sparten zu vermeiden. wollen Sie das System so einstellen. 2008/Q1 . Dabei wurden durch die automatische Preisfindung Preise ermittelt. Ist dies möglich? Fortsetzung auf der nächsten Seite 140 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Sie möchten Ihre Materialien über unterschiedliche Vertriebswege verkaufen. Haben Sie die Möglichkeit. Sie verwenden bei der Kundenauftragsbearbeitung verschiedene Sparten.

Kann diese Einstellung für gemeinsame Stammdaten auch für Kunden. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten 5. 141 .und Materialstammdaten eingestellt werden? 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Wählen Sie Staffeln Erfassen Sie Gültig. Vertriebsweg 12.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Lösung 5: Weitere Stammdaten Aufgabe 1: Legen Sie einen Konditionsstammsatz für Preise an. Mit Ihrem Kunden T-S50A## haben Sie vereinbart. Hinweis: Da es sich um einen kundenindividuellen Preis handelt. Wählen Sie Sichern Fortsetzung auf der nächsten Seite 142 © 2008 SAP AG. den Kunden T-S50A## und das Material T-AS1## ein.zeitraum Heute bis Ende des Jahres Geben sie die Werte aus der Übung ein. Diese Vereinbarungen sollen bis Ende des Jahres gültig sein. Erfassen Sie den Konditionsstammsatz für den kundenindividuellen Preis für die Verkaufsorganisation 1000. dass er ab sofort das Material T-AS1## zu einem mengenabhängig günstigeren Preis erhalten soll: ab 1 Stück: 29 EUR pro 1 ST ab 10 Stück: 28 EUR pro 1 ST ab 100 Stück: 27 EUR pro 1 ST. 2008/Q1 . 1. Vertriebsweg 12. Alle Rechte vorbehalten. legen Sie den Konditionsstammsatz über folgenden Menüpfad an: Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart PR00 Schlüsselkombination Kunde/Material mit Freigabestatus Wählen sie Staffeln a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart PR00 Schlüsselkombination Kunde/Material mit Freigabestatus Geben Sie die Verkaufsorganisation 1000.

Aufgabe 3: Legen Sie einen Konditionsstammsatz für Abschläge an.. dass bei der automatischen Preisfindung die richtigen Preise ermittelt wurden. ______________________________________ a) Wählen Sie Sichern. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. 143 . 1. T-S50A## 5-2311 in 10 Tagen Menge 20 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Sie wollen sich während der Auftragserfassung vergewissern. Mit Ihrem Kunden T-S50A## haben Sie vereinbart. Erfassen sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Alle Rechte vorbehalten. dass er ab sofort für alle Materialien vom Positionswert abhängig einen prozentualen Abschlag erhalten soll: Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1. Welcher Preis pro Stück wurde gefunden? _______________________________________ a) Wählen Sie Konditionen Pos. Hinweis: Um die Preisfindung im Kundenauftrag nachvollziehen zu können. Es wurde der Preis von 28 EUR pro Stück gefunden. da im Preis-Konditionssatz ab 10 Stück ein Preis von 28 EUR pro Stück hinterlegt ist. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. erhalten Sie eine weitere Bestellung. 3. wählen Sie Konditionen Pos. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## a) 2.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Aufgabe 2: Nachdem Sie die Preisvereinbarungen mit dem Großkunden im System hinterlegt haben.

Sparte 00.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 ab 100 EUR: -1% ab 500 EUR: -2% ab 1000 EUR: -3% Diese Vereinbarungen sollen bis Ende des Jahres gültig sein. Vertriebsweg 12. Vertriebsweg 12. prozentualen Abschlag handelt. Erfassen sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: T-S50A## 5-2511 in 10 Tagen Fortsetzung auf der nächsten Seite 144 © 2008 SAP AG. Wählen Sie Sichern Aufgabe 4: Nachdem Sie die Vereinbarungen über den Abschlag mit dem Großkunden im System hinterlegt haben. 1. Erfassen Sie den Konditionsstammsatz für den kundenindividuellen Abschlag für die Verkaufsorganisation 1000.zeitraum Heute bis Ende des Jahres Geben sie die Werte aus der Übung ein. Sparte 00 und den Kunden T-S50A## ein. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Da es sich um einen kundenindividuellen. Wählen Sie Staffeln Erfassen Sie Gültig. 2008/Q1 . legen Sie den Konditionsstammsatz über folgenden Menüpfad an: Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart K007 a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart K007 Geben Sie die Verkaufsorganisation 1000. erhalten Sie eine weitere Bestellung.

______________________________________ a) Wählen Sie Sichern. Welche vier unterschiedliche Arten von Konditionsstammdaten können in der Preisfindung verwendet werden? Antwort: Preise. da im Abschlags-Konditionssatz ab 100 EUR ein Abschlag von -1% hinterlegt ist. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 5: Verständnisfragen zu Konditionsstammdaten in der Preisfindung 1. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. Steuern. dass bei der automatischen Preisfindung die richtigen Preise und Abschläge ermittelt wurden. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. verzweigen Sie auf die Registerkarte Konditionen zum Auftragspositions-Detail. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Frachten.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Material T-AS1## a) 2. 3. 145 . Menge 10 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Sie wollen sich während der Auftragserfassung vergewissern.und Abschläge. Hinweis: Um die Preisfindung im Kundenauftrag nachvollziehen zu können. Zu. Wählen Sie die Registerkarte Konditionen Es wurde der Kundenrabatt K007 mit -1% gefunden. Welcher Kundenrabatt wurde gefunden? _______________________________________ a) Wählen Sie Details zur Position anzeigen.

4. wie z. da die Sparte im Materialstamm nicht als Organisationseinheit verwendet wird. Sie können üblicherweise den Preis bei der Auftragserfassung noch manuell überschreiben. Dies kann jedoch auch durch Einstellungen im Customizing oder im Konditionssatz eingeschränkt werden.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 2. wovon abhängig Materialstammdaten gepflegt würden. Haben Sie die Möglichkeit. B.und Materialstammdaten eingestellt werden? Antwort: Für Kundenstammdaten kann man auch gemeinsame Stammdaten für die Sparten einstellen. Dabei wurden durch die automatische Preisfindung Preise ermittelt. Darüber hinaus kann der Preis auch abhängig von weiteren Kriterien. wollen Sie das System so einstellen. 146 © 2008 SAP AG. Sie verwenden bei der Kundenauftragsbearbeitung verschiedene Sparten. die Preise bei der Auftragserfassung noch manuell zu ändern? Antwort: Ja. Damit gelten alle Konditionsstammdaten der Sparte 00 auch gleichzeitig für die Sparten 01 und 02. Sie können im Customizing die Sparte 00 als repräsentative Sparte einrichten und für die Sparten 01 und 02 darauf eine Referenz einstellen. 5. Für Materialstammdaten geht dies nur für Vertriebswege. dass alle Konditionsstammdaten der Sparte 00 auch gleichzeitig für die Sparte 01 und 02 gelten. vom Kunden gepflegt werden. Ist dies möglich? Antwort: Ja. Sie möchten jedoch grundsätzlich für alle Sparten mit den gleichen Konditionsstammdaten arbeiten. Kann diese Einstellung für gemeinsame Stammdaten auch für Kunden. Haben Sie die Möglichkeit. Sie möchten Ihre Materialien über unterschiedliche Vertriebswege verkaufen. Um das mehrfache Pflegen von Konditionsstammdaten für unterschiedliche Sparten zu vermeiden. Alle Rechte vorbehalten. Der Preis wird üblicherweise immer in Abhängigkeit der Verkaufsorganisation und des Vertriebsweges gepflegt. 2008/Q1 . 3. Sie haben einen Auftrag erfasst. die Preise bei den Konditionsstammdaten abhängig vom Vertriebsweg unterschiedlich zu pflegen? Antwort: Ja.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Nachrichten für Vertriebsbelege ausgeben • mit dem Unvollständigkeitsprotokoll arbeiten 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 147 .

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • Kundenstammdaten pflegen • Materialstammdaten pflegen • einen Kunden-Material-Infosatz pflegen • Konditionsstammdaten pflegen und Funktionen der Preisfindung erläutern • Nachrichten für Vertriebsbelege ausgeben • mit dem Unvollständigkeitsprotokoll arbeiten 148 © 2008 SAP AG.

........150 Lektion: Werks-....180 Übung 7: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen .........und Routenfindung..........165 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen .....................160 Übung 6: Versandterminierung .. Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der geeigneten Verkaufsbelegart beginnen die automatische Ermittlung von Auslieferungswerk......... Alle Rechte vorbehalten...................................... 149 .... Versandstellen...........Kapitel 4 Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung Überblick über das Kapitel In diesem Kapitel werden unter anderem die Bedeutung der Verkaufsbelegart in Vertriebsprozessen und die Versandterminierung erläutert.............. Ein wichtiges Thema sind außerdem die Sammelverarbeitungsmöglichkeiten innerhalb der Vertriebsprozesse............154 Lektion: Versandterminierung .................... Versandstelle und Route erläutern die vom System automatisch ermittelten Liefertermine nennen und die Terminierung im Detail nachvollziehen in einem Arbeitsschritt zur Auslieferung fällige Kundenaufträge in Auslieferungen zusammenführen und verarbeiten in einem Arbeitsschritt zur Fakturierung anstehende Belege in Fakturen zusammenführen und verarbeiten Inhalt des Kapitels Lektion: Bedeutung der Verkaufsbelegart ..........189 2008/Q1 © 2008 SAP AG.............

Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lektion: Bedeutung der Verkaufsbelegart Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Bedeutung von Verkaufsbelegarten innerhalb der Vertriebsprozesse herausgestellt. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der geeigneten Verkaufsbelegart beginnen Unternehmensszenario • Die IDES AG setzt verschiedene Verkaufsbelegarten zur Steuerung der Vertriebsprozesse ein Bedeutung der Verkaufsbelegart Abbildung 54: Verkaufsbelegarten Im Verkauf müssen in der Regel eine Vielzahl von Aktivitäten durchgeführt werden. Verschiedenartige Geschäftsprozesse können über die Verkaufsbelegart identifiziert und gesteuert werden. 2008/Q1 . 150 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

Diese Funktionen werden direkt oder indirekt über die Verkaufsbelegart aktiviert bzw. Abbildung 55: Funktionen des Verkaufsbelegs Abhängig vom Geschäftsvorfall werden bestimmte Funktionen automatisch ausgeführt. ohne Rechnung die Kostenlose Lieferung für den Vertrieb zu festen Lieferterminen und ohne Rechnung die Retoure für die Rücknahme reklamierter Ware und Gutschrift bzw.: • • • • den Terminauftrag für den Verkauf zu festen Lieferterminen und gegen Rechnung Sofortauftrag und Barverkauf für den Verkauf ab Werk und mit bzw. B. z. deaktiviert.SCM600 Lektion: Bedeutung der Verkaufsbelegart Die Standardauslieferung des Systems stellt Ihnen bereits eine Reihe von Verkaufsbelegarten für häufig vorkommende Vertriebsprozesse zur Verfügung. Ersatzlieferung Sie können diese Prozesse ohne weitere Veränderungen benutzen oder sie als Vorlage für die Abbildung Ihrer eigenen Prozesse nutzen. Analog hierzu steuern Sie mit der Lieferungsart die Belege im Versand und mit der Fakturaart die Belege in der Fakturierung. Alle Rechte vorbehalten. Mit der Verkaufsbelegart steuern Sie die Belege im Verkauf. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 151 .

dass das System automatisch denjenigen Zeitpunkt ermittelt.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Beispiele • Für Ihren normalen Verkaufsprozess wünschen Sie. In Kostenlosen Lieferungen benötigen Sie keine Preisfindung. die zwischen Geschäftspartnern ausgetauscht werden. Deshalb aktivieren Sie die Funktionen Versandterminierung und Verfügbarkeitsprüfung. . 2008/Q1 . welche für die Bearbeitung von Kundenaufträgen relevant ist. • • 152 © 2008 SAP AG. B. und eine weitere Gruppe von Nachrichten für Kontrakte.. z. eine elektronische Nachricht an einen Ihrer Mitarbeiter. ein Rechnungsformular. eine Auftragsbestätigung. zu dem Ihr Kunde die bestellten Waren erhalten kann. Alle Rechte vorbehalten. Für Gutschriftsanforderungen hingegen sind diese Funktionen überflüssig.. Sie definieren eine Gruppe von Nachrichten. Hinweis: Nachrichten sind Informationen.

SCM600 Lektion: Bedeutung der Verkaufsbelegart Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der geeigneten Verkaufsbelegart beginnen 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 153 . Alle Rechte vorbehalten.

und Routenfindung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Werks-. Versandstellen. Versandstelle und Route eines Verkaufsbelegs können automatisch ermittelt werden und dienen als Basis für die Versandterminierung Werksfindung Abbildung 56: Automatische Ermittlung des Auslieferungswerks Das Werk hat eine zentrale Funktion im Bereich der Logistik. Im Vertrieb übernimmt es die Funktion des Auslieferungswerks. 154 © 2008 SAP AG.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lektion: Werks-. Versandstellen. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die automatische Ermittlung von Auslieferungswerk. 2008/Q1 . Versandstelle und Route erläutern Unternehmensszenario • Die Inhalte der Felder Werk. Alle Rechte vorbehalten.und Routenfindung innerhalb von Verkaufsbelegen erläutert.

Der Eintrag kann nachträglich manuell geändert werden. Versandstellenfindung Abbildung 57: Versandstelle Die Versandstelle ist diejenige organisatorische Einheit im System. ob es eine Festlegung in einem Kundenstammsatz des Warenempfängers gibt im dritten Suchschritt wird geprüft.SCM600 Lektion: Werks-. Versandstellen. wird kein Auslieferungswerk in der Position des Verkaufsbelegs eingestellt. es kann keine Verfügbarkeit geprüft und keine Auslieferung erstellt werden. Dabei geht das System nach folgender Suchstrategie vor: • • • im ersten Suchschritt wird geprüft. Ohne Werk kann die Position in der Regel nicht weiterverarbeitet werden.und Routenfindung Bei der Bearbeitung einer Position versucht das System aus den Stammdaten automatisch das zugehörige Auslieferungswerk zu ermitteln. die für die Abwicklung des Versands zuständig ist. Alle Rechte vorbehalten. 155 . ob es eine Festlegung im Materialstammsatz gibt Falls keiner der Suchschritte erfolgreich ist. ob es eine Festlegung in einem Kunden-Material-Infosatz gibt im zweiten Suchschritt wird geprüft. Beispielsweise versagt dann die automatische Ermittlung der Versandstelle sowie die automatische Steuerermittlung. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Um dem Kunden für ein bestelltes Material ein Lieferdatum nennen zu können. Üblicherweise wird die Versandstelle im Verkaufsbeleg pro Belegposition automatisch ermittelt. die Sie für das Richten und Verladen der Ware benötigen. Für die Versandstelle können Sie Zeiten hinterlegen. eine Versandstelle zu ermitteln. Abbildung 58: Automatische Ermittlung der Versandstelle Für jede auszuliefernde Position versucht das System. Der automatische Vorschlagswert kann nachträglich manuell geändert werden. muss das System alle notwendigen Vorlaufzeiten für die unterschiedlichen Teilprozesse der Versand. falls Sie hierfür alternative Versandstellen vorgesehen haben. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. 156 © 2008 SAP AG.und Transportabwicklung berücksichtigen.

Sie kann aus mehreren Abschnitten bestehen und besitzt einen Anfangsknoten und einen Endknoten. 157 ./Werk) das Auslieferungswerk siehe Folie Automatische Ermittlung des Auslieferungswerks Hinweis: Mit der Versandbedingung können Sie die vom Kunden gewünschte Lieferart im System hinterlegen. Versandstellen. Routenfindung Abbildung 59: Route Die Route ist der Transportweg einer Auslieferung vom Auslieferungswerk bis zum Warenempfänger. Über die Route können Sie die eigentliche Transitzeit (Zeitraum. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Üblicherweise werden diese Daten in folgenden Stammsätzen hinterlegt: • • • die Versandbedingung in den vertriebsspezifischen Daten des Auftraggebers (Sicht: Versand) die Ladegruppe in den vertriebsspezifischen Daten des Materials (Sicht: Vertrieb:allg.SCM600 Lektion: Werks-. Alle Rechte vorbehalten. in dem die Ware unterwegs ist) und die Vorlaufzeit für die Transportdisposition hinterlegen.und Routenfindung Für die automatische Ermittlung einer Versandstelle verwendet das System drei Informationen des Verkaufsbelegs als Suchschlüssel.

Für die automatische Ermittlung einer Route verwendet das System vier Informationen des Verkaufsbelegs als Suchschlüssel.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Üblicherweise wird die Route im Verkaufsbeleg pro Belegposition automatisch ermittelt. 2008/Q1 . falls Sie hierfür alternative Routen vorgesehen haben./Werk) die Transportzone in den allgemeinen Daten des Warenempfängers 158 © 2008 SAP AG. Üblicherweise werden diese Daten in Stammsätzen und im Customizing hinterlegt: • • • • die Abgangszone im Customizing der Versandstelle die Versandbedingung in den vertriebsspezifischen Daten des Auftraggebers (Sicht: Versand) die Transportgruppe in den vertriebsspezifischen Daten des Materials (Sicht: Vertrieb:allg. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 60: Automatische Ermittlung der Route Für jede auszuliefernde Position versucht das System. eine Route zu ermitteln. Dieser Vorschlagswert kann nachträglich manuell geändert werden.

und Routenfindung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die automatische Ermittlung von Auslieferungswerk. Versandstelle und Route erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Werks-. 159 . Versandstellen.

Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lektion: Versandterminierung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird der Ablauf der Versandterminierung erklärt. Dabei werden verschiedene Vorlaufzeiten berücksichtigt: die Richtzeit. die Ladezeit. Alle Rechte vorbehalten.und Transportterminierung wird der Zeitpunkt festgelegt. die Transportdispositionsvorlaufzeit und die Transitzeit. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die vom System automatisch ermittelten Liefertermine nennen und die Terminierung im Detail nachvollziehen Unternehmensszenario • Kunden bestellen Waren zu verschiedenen Lieferterminen Versandterminierung Abbildung 61: Versandterminierung Bei der Versand. 160 © 2008 SAP AG. zu dem das Eintreffen der Ware beim Kunden bestätigt werden kann (bestätigter Liefertermin). 2008/Q1 .

die erforderlich sind. bis zu dem eine ausreichende Menge der Ware für das Kommissionieren und Verpacken verfügbar sein muss Ladedatum: Datum. 161 . um Waren über eine Route zum Kunden zu liefern. an dem die Ware das Auslieferungswerk verlassen muss. zu welchem dem Kunden das Eintreffen der Ware bestätigt wird. • • Abbildung 62: Transportterminierung Wenn ein Lieferdatum ermittelt wird. dabei wird unterschieden zwischen: – – Wunschlieferdatum: Datum. damit diese zum vereinbarten Zeitpunkt beim Kunden eintrifft Lieferdatum: Datum des Eintreffens der Ware beim Kunden. damit das Laden rechtzeitig begonnen werden kann Warenausgangsdatum: das Datum. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. zu dem der Kunde das Eintreffen der Ware wünscht bestätigtes Lieferdatum: Datum.SCM600 Lektion: Versandterminierung Folgende Daten spielen bei der Versandterminierung eine Rolle: • • • Auftragsdatum: Datum. Alle Rechte vorbehalten. zu dem das Kommissionieren und Verpacken der Ware abgeschlossen sein (und der Verkehrsträger vor Ort sein) muss. können Sie auch die Zeiten berücksichtigen. zu dem der Auftrag erteilt wird Materialbereitstellungsdatum: Datum.

Bei der Rückwärtsterminierung werden ausgehend vom Wunschlieferdatum des Kunden das Materialbereitstellungsdatum und das Transportdispositionsdatum berechnet. den nächstmöglichen Termin zu bestimmen (Vorwärtsterminierung). die benötigt wird. Das Datum der Einteilung weist das bestätigte Lieferdatum aus. um die Waren zum Kunden zu transportieren Transportdispositionsvorlaufzeit: Zeit.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Die Gesamtzeit umfasst: • • die Transitzeit: Zeit. 2008/Q1 . Deshalb versucht das System jetzt. kann dem Kunden das gewünschte Lieferdatum bestätigt werden.und Transportterminierung ist. Zur Verkaufsbelegposition wird eine Einteilung erzeugt. die benötigt wird. Zu dem früheren der beiden Termine muss die Auslieferung angelegt werden (Selektionsdatum der Auslieferung). Alle Rechte vorbehalten. um den Transport der Waren vorzubereiten Abbildung 63: Rückwärtsterminierung Ziel der Versand. kann eine Bestätigung des gewünschten Liefertermins nicht erfolgen. 162 © 2008 SAP AG. welches dem Wunschlieferdatum des Kunden entspricht. • Liegen beide Termine zeitlich nach dem Auftragsdatum und ist das Material zum Materialbereitstellungsdatum verfügbar. • Liegt einer der beiden Termine zeitlich vor dem Auftragsdatum. dem Kunden für ein bestelltes Material ein Lieferdatum zu bestätigen.

setzt das System die Terminierung mit der Vorwärtsterminierung fort. 163 . zu dem das Material verfügbar ist. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Dieses ist Ausgangspunkt für eine neue Versandterminierung. Das Selektionsdatum der Auslieferung ist wiederum das frühere Datum aus Materialbereitstellungsdatum und Transportdispositionsdatum. wird das neue Materialbereitstellungsdatum. • Zur Verkaufsbelegposition werden zwei Einteilungen generiert: • • Das Datum der ersten Einteilung weist das Wunschlieferdatum des Kunden aus und hat keine bestätigte Menge. Der früheste Zeitpunkt. Alle Rechte vorbehalten. dass das vom Kunden gewünschte Lieferdatum nicht bestätigt werden kann. Der längere der beiden Zeiträume wird für die Terminierung relevant. Das Datum der zweiten Einteilung zeigt das bestätigte Lieferdatum und die bestätigte Menge.SCM600 Lektion: Versandterminierung Abbildung 64: Vorwärtsterminierung Falls das Ergebnis der Rückswärtsterminierung dazu führt. • Die Vorwärtsterminierung berücksichtigt ebenfalls die zeitliche Parallelität der Arbeitsabläufe von Transportdisposition und Bereitstellung des Materials.

Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 164 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.und Transportterminierung Unternehmensszenario Üblicherweise kennt der Vertrieb in Ihrem Unternehmen unterschiedliche Vertriebsprozesse. Erfassen Sie für folgende Bestellung einen Messeauftrag. Als Mitglied des Projektteams für die Kundenauftragsabwicklung testen Sie den Verkaufs. B. die Transportroute zum Kunden und die Versandtermine der Positionen in den Kundenaufträgen Aufgabe 1: Erfassen Sie einen Kundenauftrag. Falls möglich werden Aufträge in eine Auslieferung zusammengeführt. z. ob das Material aus dem Bestand geliefert oder zuerst gefertigt bzw. Falls der gewünschte Liefertermin nicht bestätigt werden kann. wird dem Kunden der nächst mögliche Liefertermin angeboten. sind eine Reihe von Festlegungen für die gesamte Vertriebsabwicklung zu treffen. überprüfen die Versandstelle des Materials. Bestellt ein Kunde ein Material. B. Zu Beginn jedes Vertriebsprozesses entscheidet Ihr Sachbearbeiter. zu den Daten der Versand. 1. Die IDES AG versucht. Alle Rechte vorbehalten. extern beschafft wird. 165 . Dabei muss berücksichtigt werden.SCM600 Lektion: Versandterminierung Übung 6: Versandterminierung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der dafür vorgesehenen Verkaufsbelegart starten • wichtige Informationen für die Beschaffung und die Auslieferung in Verkaufsbelegen finden und die Quellen dieser Daten identifizieren • Ihren Kunden aus Verkaufsbelegen im Detail Auskunft geben. die meisten Kundenaufträge aus dem Bestand zu beliefern. Bei der Auftragserfassung ermittelt der Mitarbeiter im Kundenservice. ob das zugesagte Lieferdatum eingehalten werden kann. Verwenden Sie hierzu Ihre Verkaufsbelegart Messe##-Auftrag.und den Beschaffungsprozess im System. Sie erfassen Aufträge. das Werk. durch welchen Vertriebsprozess ein Kunde optimal bedient werden kann. aus dem die Ware ausgeliefert wird oder die Zuständigkeit für die Versandabwicklung. Hierzu gehören auch für die Beschaffung und Auslieferung relevante Informationen wie z.

Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS2## T-S50B## 6-111 in 10 Tagen Menge 7 8 Hinweis: Benutzen Sie im Feld Auftragsart die Wertehilfe (F4-Hilfe). Alle Rechte vorbehalten. _______________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 166 © 2008 SAP AG. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. 2008/Q1 .

Nennen Sie Funktionen. 2. Welche Versandstellen werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 4: Identifizieren Sie wichtige Informationen für die Auslieferung. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. 1. Welche Auslieferungswerke werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Position 20: ___________________________________________ 2. Nennen Sie eine Verkaufsbelegart. 1. 167 . Nennen Sie eine Verkaufsbelegart zur Versendung von kostenlosen Warenmustern.SCM600 Lektion: Versandterminierung Aufgabe 2: Nennen Sie weitere Verkaufsbelegarten. 1. Aufgabe 3: Durch die Wahl der Verkaufsbelegart treffen Sie bereits wesentliche Festlegungen für den weiteren Vertriebsprozess. für welche ein automatisches Anlegen einer Auslieferung erreicht wird. die abhängig von der Wahl der Verkaufsbelegart unterschiedlich ausfallen können.

1.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Position 20: ___________________________________________ 3. Mit den schwarzen Pfeiltasten können Sie auf einfache Weise zwischen den Versand-Detailbildern der beiden Positionen navigieren. Alle Rechte vorbehalten. 4. 2008/Q1 . Welche Quellen sind dies? Fortsetzung auf der nächsten Seite 168 © 2008 SAP AG. die Versandstelle und die Route auf dem Übersichtsbild Versand oder auf dem Detailbild Versand zur jeweiligen Belegposition überprüft und bearbeitet werden. in denen das Auslieferungswerk hinterlegt werden kann. zu einer Position im Verkaufsbeleg automatisch das Auslieferungswerk zu ermitteln. Wozu dient die Versandstelle? 5. Dabei überprüft das System drei Quellen. Wozu dient die Route? Aufgabe 5: Das System versucht. Welche Routen werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Position 20: ___________________________________________ Hinweis: Im Verkaufsbeleg können das Auslieferungswerk.

SCM600 Lektion: Versandterminierung 2./Werk überprüft und bearbeitet werden. Um welche Informationen handelt es sich dabei? 2. Aus welchem Stammsatz stammt das Auslieferungswerk der Position 10? Aufgabe 6: Das System versucht. 1. Das System verwendet zur Ermittlung der Versandstelle drei Informationen. B. Die Ladegruppe stammt aus dem Materialstammsatz. Im Verkaufsbeleg kann sie z. im Verkaufsbeleg automatisch zu ermitteln. Welche Werte wurden für die automatische Ermittlung der Versandstelle der Position 10 verwendet? ________________________________________________ ________________________________________________ ________________________________________________ Hinweis: Die Versandbedingung stammt üblicherweise aus dem Kundenstammsatz des Auftraggebers. falls in keiner dieser Quellen ein Eintrag vorhanden ist? 3. Dort kann sie auf dem Detailbild Vertrieb: allg. auf dem Detailbild Versand des Belegkopfes überprüft und bearbeitet werden. welche für die Versandabwicklung einer Position zuständig ist. welche im Kundenauftrag zusammenfließen. Alle Rechte vorbehalten. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. die Versandstelle. 169 . Welches Auslieferungswerk wird auf der Position eingestellt. Im Verkaufsbeleg wird die Ladegruppe nicht angezeigt.

Ermitteln Sie die Versandtermine zur Position 10? Lieferdatum: _________________________________ Warenausgangsdatum: _________________________________ Ladedatum: _________________________________ Materialbereitstellungsdatum: _________________________________ Transportdispositionsdatum: _________________________________ Hinweis: Eine detaillierte Auflistung der Versandtermine können Sie sich zur bestätigten Einteilung einer Verkaufsbelegposition anzeigen lassen. Fortsetzung auf der nächsten Seite 170 © 2008 SAP AG. _______________________________________________ 2. Alle Rechte vorbehalten. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS3## T-S50A## 6-411 heute Menge 5 1 Warenempfänger T-S50A## T-S50B## Versandstelle und Route sollen jeweils mit dem WE ermittelt werden. damit ein bestelltes Material rechtzeitig bei Ihrem Kunden eintrifft. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Rufen Sie hierzu die Einteilung zur Position auf und verzweigen in das Detail derjenigen Einteilung mit der bestätigten Menge.und Transportabwicklung jeweils beginnen müssen. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. Von dort wechseln Sie auf die Registerkarte Versand. Erfassen Sie für folgende Bestellung einen Terminauftrag.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Aufgabe 7: Klären Sie. 2008/Q1 . zu welchen Terminen die einzelnen Arbeitsschritte der Versand. 1.

Können Sie die Auftragsposition beliefern? Warum? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Verwenden Sie als Selektionsdatum das Tagesdatum.und Transportterminierung informieren. Zu welchem Zeitpunkt muss die zuständige Versandstelle mit der Versandabwicklung beginnen. Führen Sie die gleiche Selektion erneut durch. Beschränken Sie die Auswahl auf die erste Position des Verkaufsbelegs.und Transportabwicklung müssen abgeschlossen sein. damit zum Verladedatum mit dem Verladen der Ware begonnen werden kann? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Hinweis: Sie können sich mit der F1-Hilfe nochmals über Aufgaben und den Einsatz der verschiedenen Daten in der Versand. verwenden Sie jedoch das Materialbereitstellungsdatum als Selektionsdatum. 1. Welche beiden Arbeitsschritte der Versand. eine Auslieferung an. Selektieren Sie für die zuständige Versandstelle. den Sie im ersten Aufgabenteil dieses Kapitels angelegt haben.SCM600 Lektion: Versandterminierung 3. Aufgabe 8: Legen Sie für die erste Position des Auftrags. damit die Ware rechtzeitig bei Ihrem Kunden eintrifft? 4. Können Sie den Auftrag beliefern? Warum? 2. 171 .

löschen Sie diesen Vertriebsbeleg mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg → Auslieferung → Löschen 172 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Falls Sie die Auslieferung versehentlich gesichert haben. 2008/Q1 .Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Sichern Sie die Auslieferung NICHT.

Nennen Sie eine Verkaufsbelegart. Antwort: Sofortauftrag. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Alle Rechte vorbehalten. für welche ein automatisches Anlegen einer Auslieferung erreicht wird. 173 . 1.SCM600 Lektion: Versandterminierung Lösung 6: Versandterminierung Aufgabe 1: Erfassen Sie einen Kundenauftrag. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS2## T-S50B## 6-111 in 10 Tagen Menge 7 8 Hinweis: Benutzen Sie im Feld Auftragsart die Wertehilfe (F4-Hilfe). _______________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag – Anlegen Wählen Sie Sichern. 1. Erfassen Sie für folgende Bestellung einen Messeauftrag. Barverkauf 2. Antwort: Kostenlose Lieferung Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Nennen Sie eine Verkaufsbelegart zur Versendung von kostenlosen Warenmustern. Aufgabe 2: Nennen Sie weitere Verkaufsbelegarten. Verwenden Sie hierzu Ihre Verkaufsbelegart Messe##-Auftrag.

Texte. Fortschreibung im Vertriebsinformationssystem Aufgabe 4: Identifizieren Sie wichtige Informationen für die Auslieferung. 1. 1.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Aufgabe 3: Durch die Wahl der Verkaufsbelegart treffen Sie bereits wesentliche Festlegungen für den weiteren Vertriebsprozess. Position 10: 1000 Position 20: 1000 Welche Versandstellen werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Position 20: ___________________________________________ a) 3. die abhängig von der Wahl der Verkaufsbelegart unterschiedlich ausfallen können. Nennen Sie Funktionen. Verfügbarkeitsprüfung. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. Bedarfsübergabe. Nachrichten. 2008/Q1 . Kreditprüfung. Position 10: Z0## Position 20: Z0## Welche Routen werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 174 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Welche Auslieferungswerke werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Position 20: ___________________________________________ a) 2. Versandterminierung. Antwort: Preisfindung.

Welches Auslieferungswerk wird auf der Position eingestellt. deren Mitarbeiter für die komplette Versandabwicklung zuständig und verantwortlich sind. 5. Position 10: R00030 Position 20: R00030 Wozu dient die Versandstelle? Antwort: Die Versandstelle ist diejenige organisatorische Einheit. zu einer Position im Verkaufsbeleg automatisch das Auslieferungswerk zu ermitteln.SCM600 Lektion: Versandterminierung Position 20: ___________________________________________ Hinweis: Im Verkaufsbeleg können das Auslieferungswerk. 3. falls in keiner dieser Quellen ein Eintrag vorhanden ist? Antwort: kein Auslieferungswerk Ausnahme: Im Feld Auslieferungswerk im Kopf des Verkaufsbelegs wurde manuell ein Vorschlagswert eingetragen. Weiterhin ist die Route ein wichtiges Kriterium bei der Selektion der Arbeitsvorräte des Versands Aufgabe 5: Das System versucht. Mit den schwarzen Pfeiltasten können Sie auf einfache Weise zwischen den Versand-Detailbildern der beiden Positionen navigieren. auf welchem Weg und mit welchem Verkehrsmittel eine Lieferposition zum Kunden gelangt. in denen das Auslieferungswerk hinterlegt werden kann. 1. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Dabei überprüft das System drei Quellen. 2. a) 4. 175 . Aus welchem Stammsatz stammt das Auslieferungswerk der Position 10? Antwort: Das Auslieferungswerk stammt aus dem Stammsatz des Warenempfängers. Welche Quellen sind dies? Antwort: Den Stammsatz der Kunden-Material-Info. Alle Rechte vorbehalten. die Versandstelle und die Route auf dem Übersichtsbild Versand oder auf dem Detailbild Versand zur jeweiligen Belegposition überprüft und bearbeitet werden. Wozu dient die Route? Antwort: Die Route legt fest. den Stammsatz des Warenempfängers und den Materialstammsatz.

welche im Kundenauftrag zusammenfließen. Alle Rechte vorbehalten. auf dem Detailbild Versand des Belegkopfes überprüft und bearbeitet werden. 1. B. die Versandstelle. Dort kann sie auf dem Detailbild Vertrieb: allg. welche für die Versandabwicklung einer Position zuständig ist.und Transportabwicklung jeweils beginnen müssen. im Verkaufsbeleg automatisch zu ermitteln. 1. zu welchen Terminen die einzelnen Arbeitsschritte der Versand. Erfassen Sie für folgende Bestellung einen Terminauftrag. B. Das System verwendet zur Ermittlung der Versandstelle drei Informationen. Ladegruppe 2. Versandbedingung ##+50 (z. Im Verkaufsbeleg wird die Ladegruppe nicht angezeigt. damit ein bestelltes Material rechtzeitig bei Ihrem Kunden eintrifft. Die Ladegruppe stammt aus dem Materialstammsatz. 70 für Gruppe 20) und Ladegruppe 0003. Aufgabe 7: Klären Sie. Im Verkaufsbeleg kann sie z. Versandbedingung. 2008/Q1 ./Werk überprüft und bearbeitet werden. Welche Werte wurden für die automatische Ermittlung der Versandstelle der Position 10 verwendet? ________________________________________________ ________________________________________________ ________________________________________________ Hinweis: Die Versandbedingung stammt üblicherweise aus dem Kundenstammsatz des Auftraggebers. a) Auslieferungswerk 1000. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: T-S50A## 6-411 heute Fortsetzung auf der nächsten Seite 176 © 2008 SAP AG. Um welche Informationen handelt es sich dabei? Antwort: Auslieferungswerk.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Aufgabe 6: Das System versucht.

_______________________________________________ a) Auftrag anlegen Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag – Anlegen Wählen Sie Sichern. damit die Ware rechtzeitig bei Ihrem Kunden eintrifft? Antwort: zum Materialbereitstellungsdatum Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. a) 3. Von dort wechseln Sie auf die Registerkarte Versand. Ermitteln Sie die Versandtermine zur Position 10? Lieferdatum: _________________________________ Warenausgangsdatum: _________________________________ Ladedatum: _________________________________ Materialbereitstellungsdatum: _________________________________ Transportdispositionsdatum: _________________________________ Hinweis: Eine detaillierte Auflistung der Versandtermine können Sie sich zur bestätigten Einteilung einer Verkaufsbelegposition anzeigen lassen. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. 2. Rufen Sie hierzu die Einteilung zur Position auf und verzweigen in das Detail derjenigen Einteilung mit der bestätigten Menge. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. 177 . Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag – Ändern → Position 10 markieren → Einteilung zur Position → Versand Zu welchem Zeitpunkt muss die zuständige Versandstelle mit der Versandabwicklung beginnen. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Versandterminierung Material T-AS1## T-AS3## Menge 5 1 Warenempfänger T-S50A## T-S50B## Versandstelle und Route sollen jeweils mit dem WE ermittelt werden.

Können Sie die Auftragsposition beliefern? Warum? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Sichern Sie die Auslieferung NICHT.und Transportterminierung informieren. 2. Zum Materialbereitstellungsdatum muss mit der Versandabwicklung begonnen werden. 1. Verwenden Sie als Selektionsdatum das Tagesdatum.und Transportterminierung die Ware zum bestätigten Lieferdatum beim Kunden eintrifft. Hinweis: Falls Sie die Auslieferung versehentlich gesichert haben. 2008/Q1 . damit gemäß Versand. damit zum Verladedatum mit dem Verladen der Ware begonnen werden kann? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Hinweis: Sie können sich mit der F1-Hilfe nochmals über Aufgaben und den Einsatz der verschiedenen Daten in der Versand. Alle Rechte vorbehalten. Können Sie den Auftrag beliefern? Warum? Antwort: Nein.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 4. a) Das Richten (Kommissionieren und Verpacken) und die Transportdisposition Aufgabe 8: Legen Sie für die erste Position des Auftrags. 178 © 2008 SAP AG. löschen Sie diesen Vertriebsbeleg mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg → Auslieferung → Löschen a) Ja. eine Auslieferung an. Führen Sie die gleiche Selektion erneut durch. Die Terminierung im Auftrag ergab. sondern erst in einigen Tagen mit der Versandabwicklung begonnen werden muss. Beschränken Sie die Auswahl auf die erste Position des Verkaufsbelegs. Selektieren Sie für die zuständige Versandstelle. den Sie im ersten Aufgabenteil dieses Kapitels angelegt haben. Welche beiden Arbeitsschritte der Versand. dass nicht bereits heute.und Transportabwicklung müssen abgeschlossen sein. verwenden Sie jedoch das Materialbereitstellungsdatum als Selektionsdatum.

179 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Versandterminierung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die vom System automatisch ermittelten Liefertermine nennen und die Terminierung im Detail nachvollziehen 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • in einem Arbeitsschritt zur Auslieferung fällige Kundenaufträge in Auslieferungen zusammenführen und verarbeiten in einem Arbeitsschritt zur Fakturierung anstehende Belege in Fakturen zusammenführen und verarbeiten Unternehmensszenario • Aufgrund des hohen Belegaufkommens möchte die IDES AG verschiedene Belege im Rahmen von Sammelverarbeitungen erstellen Lieferungserstellung Abbildung 65: Sammelgang im Versand 180 © 2008 SAP AG.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Sammelverarbeitungsmöglichkeiten innerhalb von Vertriebsprozessen behandelt.

das Selektionsdatum und weitere Kriterien. B. Je nach Lieferszenario und Benutzerrolle unterscheiden sich die Möglichkeiten zur Selektion. Das System führt dabei automatisch die Positionen der selektierten Kundenaufträge in möglichst wenige Auslieferungen zusammen. Abbildung 66: Möglichkeiten der Auslieferung 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 181 . In der Liste können Sie Ihre Auswahl weiter präzisieren mit Funktionen wie z.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Um die Versandabwicklung zu beschleunigen. B. Durch die Festlegung dieser Kriterien steuern Sie die Auswahl der versandfälligen Vorgänge. Hinweis: Mit dem Selektionsdatum legen Sie für den Sammellauf fest. die auf verschiedenen Registerkarten gruppiert sind. Diese Funktion kann wie folgt verwendet werden: • • über Online-Verarbeitung des Liefervorrats über einen Hintergrund-Job (z. Mit diesem Datum muss die Versandabwicklung spätestens beginnen. bis zu welchem Datum versandfällige Positionen berücksichtigt werden. Aus der Liste können Sie Auslieferungen im Dialog oder im Hintergrund anlegen und in die Belege verzweigen. damit die Waren rechtzeitig zum bestätigten Zeitpunkt beim Kunden eintreffen. abends oder nachts) Das System steuert die Erstellung der Auslieferungen über die Versandstelle. Entsprechend Ihrer Selektion erhalten Sie eine Liste der betroffenen Vorgänge. Alle Rechte vorbehalten. können Sie mit dem Liefervorrat arbeiten und dadurch mehrere Auslieferungen gleichzeitig anlegen. Dies entspricht entweder dem Materialbereitstellungsdatum oder dem Transportdispositionsdatum. Sortieren und Filtern.

entweder Materialbereitstellungsdatum oder Transportdispositionsdatum) Warenempfänger (die Auslieferungen haben das gleiche Ziel) Route (gleicher Transportweg und gleiches Transportmittel) Incoterms (internationale Regeln der „International Chamber of Commerce“ für die Auslegung der handelsüblichen Vertragsformeln) • • – – – Kommissionierung Abbildung 67: Kommissionieren in der Versandabwicklung 182 © 2008 SAP AG. können Sie die Teillieferungsvereinbarung hinterlegen. soll der Auftrag durch eine einzige Auslieferung beliefert werden. Wenn der Kunde eine Auftragszusammenführung erlaubt. • Wenn der Kunde Komplettlieferung wünscht.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 In den Stammdaten und im Verkaufsbeleg gibt es Felder. dass der Kunde Komplettlieferung wünscht. erhalten Sie eine Warnung. z.: – – Versandstelle (Warenausgang an nur einer Stelle in Ihrem Unternehmen) Datum der Lieferfälligkeit (Datum. Alle Rechte vorbehalten. an dem die Versandabwicklung beginnen muss. Die Zusammenführung von Positionen verschiedener Kundenaufträge ist nur dann erfolgreich. B. 2008/Q1 . Wenn der Kunde keine Komplettlieferung fordert. werden bei Verwendung des Liefervorrats Aufträge in Auslieferungen zusammengeführt. die Sie mit Ihrem Kunden getroffen haben. wenn die Positionen in bestimmten Eigenschaften übereinstimmen. Alle Positionen sollen zum gleichen Zeitpunkt voll beliefert werden. in denen Sie Vorgaben des Kunden zur Liefererstellung festhalten können. Können nicht alle Positionen des Auftrags mit der gesamten Auftragsmenge in die Auslieferung übernommen werden.

abends oder nachts Das System steuert die Erstellung der Auslieferungen über die Versandstelle. Die Sammelverarbeitung kann dabei wie folgt eingesetzt werden: • • manuell (online) über einen Hintergrund-Job (Batch). welche den Liefermengen entsprechen. dass eine Kommissionierung erforderlich ist. Entsprechend Ihrer Selektion erhalten Sie eine Liste der betroffenen Vorgänge. das Selektionsdatum und weitere Kriterien. Die Positionen der Transportaufträge enthalten die Materialien und die zu kommissionierenden Mengen. Sortieren und Filtern. Die Rückmeldung der Kommissionierung kann automatisch oder in einem separaten Bearbeitungsschritt erfolgen. Sie selektieren hierbei aus allen zur Kommissionierung anstehenden Auslieferungen einen Arbeitsvorrat und legen daraus gleichzeitig mehrere Transportaufträge an. In der Liste können Sie Ihre Auswahl weiter präzisieren mit Funktionen wie z. mit denen Sie Lagerbewegungen anstoßen und überwachen. Alle Rechte vorbehalten. Die Kommissionierung erfolgt durch das Erzeugen von Transportaufträgen. B. B. 183 . z. Abbildung 68: Sammelgang in der Kommissionierung Die Kommissionierung können Sie ebenfalls über eine Sammelverarbeitung einleiten. Aus dem Transportauftrag können Sie die Kommissionierliste für das Lager drucken. Das System führt dabei automatisch die Auslieferungspositionen in möglichst wenige Transportaufträge zusammen.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Eine Position in einer Auslieferung können Sie so steuern. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 .Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Abbildung 69: Möglichkeiten der Kommissionierung Aus dem Transportauftrag drucken Sie die Kommissionierliste(n) für das Lager. Anstelle des Drucks der Kommissionierliste können Sie die Daten des Transportauftrags beispielsweise auch über eine mobile Datenerfassung (MDE) an ein externes Warehouse Management System weiterleiten. Alle Rechte vorbehalten. können Sie • • die offenen Mengen durch einen weiteren Transportauftrag kommissionieren die Liefermengen in der Auslieferung durch Kopie der kommissionierten Mengen reduzieren 184 © 2008 SAP AG. Falls Sie keine automatische Rückmeldung durchführen. Kann nicht die gesamte Menge kommissioniert werden. Dieser Schritt kann automatisch erfolgen. Abweichende Mengen können Sie ebenfalls bestätigen und den Grund hierfür mit einem Abweichungskennzeichen hinterlegen. können Sie die kommissionierten Mengen zur Überwachung und Kontrolle der Kommissionierung auch manuell quittieren.

Die Sammelverarbeitung kann dabei wie folgt eingesetzt werden: • • manuell (online) über einen Hintergrund-Job (Batch). In der Liste können Sie Ihre Auswahl weiter präzisieren mit Funktionen wie z. Entsprechend Ihrer Selektion erhalten Sie eine Liste der betroffenen Vorgänge. Alle Rechte vorbehalten. B. Sie selektieren hierbei aus allen zur Warenausgangsbuchung anstehenden Auslieferungen einen Arbeitsvorrat und buchen gleichzeitig mehrere Warenauslieferungen. z. Bei Bedarf kann die Liste auch auf Positionsebene aufgelöst werden. das Selektionsdatum und weitere Kriterien wie z. B. 185 . Sortieren und Filtern. Spediteur oder Route. Nachdem Sie die Selektion abgeschlossen haben. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Warenausgang Abbildung 70: Sammelgang zur Buchung des Warenausgangs Die Buchung des Warenausgangs können Sie ebenfalls über eine Sammelverarbeitung durchführen. B. buchen Sie den Warenausgang. abends oder nachts Das System steuert die Erstellung der Auslieferungen über die Versandstelle.

abends oder nachts 186 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . z. Diese Funktion können Sie wie folgt nutzen: • • manuelle Bearbeitung des Fakturavorrats (Online-Verarbeitung) Sammelverarbeitung über einen Hintergrund-Job (Batch) durchführen. Dabei führt das System möglichst viele zur Fakturierung anstehende Positionen in möglichst wenige Fakturen zusammen. können Sie mit Hilfe des Fakturavorrats mehrere Fakturen gleichzeitig verarbeiten. B. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Fakturierung Abbildung 71: Sammelgang in der Fakturierung Um die Fakturaerstellung zu beschleunigen.

187 . Hier sind Beispiele für die am meisten verwendeten Möglichkeiten: • Rechnungssplit: Sie haben einen Kundenauftrag. Aus den Auslieferungen wird eine Faktura erzeugt. Sie können die Möglichkeit auswählen.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Abbildung 72: Möglichkeiten der Fakturierung Bei der Bearbeitung des Fakturavorrats führt das System möglichst viele Positionen in möglichst wenige Fakturen zusammen. unterschiedliche Warenempfänger oder Teillieferung). • Pro Auslieferung separate Fakturen: Sie haben einen Kundenauftrag. gleiche Rechnungsempfänger. gleiches Fakturadatum. B. gleiche Regulierer und gleiche Zahlungsbedingungen. für die drei Auslieferungen erstellt werden (z. Je nach Systemeinstellung können dies sowohl Auftragspositionen als auch Auslieferungspositionen sein. • Sammelrechnung: Sie haben zwei Kundenaufträge. Das Standardsystem enthält eine Reihe von Möglichkeiten zur Erstellung von Fakturen. Für eine erfolgreiche Zusammenführung müssen Positionen bestimmte gemeinsame Eigenschaften haben. B. Aus der Auslieferung werden mehrere Fakturen erzeugt. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. für den eine Auslieferung erstellt wurde. die Ihre Anforderungen am besten erfüllt. für den zwei Auslieferungen erstellt werden. z. Alle Rechte vorbehalten. Aus diesen werden zwei Fakturen erzeugt.

für die eine Kommissionierung erforderlich ist.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Abbildung 73: Arbeitsvorräte Diese Folie zeigt die Möglichkeiten zur Sammelverarbeitungen im Vertriebsprozess nochmals im Überblick. auch Aufträge) zu Fakturen. Mit dem Fakturavorrat verarbeiten Sie Auslieferungen (und ggf. 1. 4. 3. werden dabei nur nach erfolgreicher Kommissionierung berücksichtigt. Mit dem Arbeitsvorrat Warenausgang zu buchender Auslieferungen buchen Sie den Warenausgang. 2. Vorgänge. 188 © 2008 SAP AG. Mit dem Arbeitsvorrat der zu kommissionierenden Auslieferungen legen Sie Transportaufträge an. Mit dem Liefervorrat verarbeiten Sie Verkaufsbelege zu Auslieferungen. wenn der Warenausgang bereits erfolgreich verbucht wurde. 2008/Q1 . Auslieferungen werden hierbei nur dann berücksichtigt. Alle Rechte vorbehalten.

und Fakturaabwicklung in der Regel nicht erforderlich. Aufgabe 1: Bearbeiten Sie den Liefervorrat für Ihre Versandstelle. Alle Rechte vorbehalten.bzw.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Übung 7: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Arbeitsvorräte nutzen. um gezielt aus allen zur Bearbeitung anstehenden Belegen zu selektieren und anschließend die selektierten Belege in einem Arbeitsschritt zu bearbeiten • Auslieferungen für einen Kunden zusammenfassen • Transportaufträge erstellen • Bestände und Bestandskonten nach erfolgter Auslieferung fortschreiben • Sammel. Häufig handelt es sich dabei immer um die gleichen Kriterien. Im Detail fallen im Verlauf der weiteren Vertriebsabwicklung folgende Aufgaben an: das Erstellen von Lieferscheinen. der Versand der Waren zum Kunden. Vielmehr erfordert eine effiziente Vertriebsabwicklung. Einzelrechnungen anlegen • Forderungen und Erlöse auf Grund von Fakturen ausweisen und auf den entsprechenden Konten in der Finanzbuchhaltung verbuchen Unternehmensszenario Während in der Auftragsbearbeitung jeder Auftrag mit dem Kunden abgestimmt und deshalb individuell bearbeitet wird. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. dass für diese Prozessschritte nach bestimmten Kriterien Arbeitspakete zusammengestellt und verarbeitet werden können. 1. das Erstellen der Rechnungen und die Verbuchung von Forderungen und Erlösen in der Finanzbuchhaltung. 189 . Selektieren Sie aus allen versandfälligen Kundenaufträgen diejenigen. ist die einzelne Verarbeitung der nachfolgenden Prozessschritte in der Versand. so dass diese Schritte automatisiert und gezielt zu festen Zeitpunkten vom System ausgeführt werden können. Sie testen die Möglichkeiten zur gemeinsamen Verarbeitung von Arbeitspaketen. die Kommissionierung.

die Sie in den vorangegangenen Aufgaben zu diesem Kapitel angelegt haben. welche aus den beiden Aufträgen stammen. Alle Rechte vorbehalten. 6. Lassen Sie sich das Protokoll der Sammelverarbeitung anzeigen. Welche Verkaufsbelege werden als Arbeitsvorrat selektiert? Hinweis: Die Liste der versandfälligen Vorgänge sollte nur aus Aufträgen bestehen. 3. Über welche Routen erfolgt die Auslieferung der versandfälligen Vorgänge? _____________ _____________ Selektieren Sie diejenigen Zeilen.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lieferungserstellungsdatum: von Anfang dieser Woche bis heute in vier Wochen Warenempfänger: T-S50A## und T-S50B## Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Sammelverarbeitung versandfälliger Belege → Kundenaufträge 2. die Sie selbst angelegt haben. 5. unter der das Protokoll im System verwaltet wird. 7. Gruppennummer: ________________________________________ Hinweis: Wählen Sie Protokoll Lieferungserstellung. Notieren Sie die Gruppennummer. Wieviele Auslieferungen wurden angelegt? Anzahl der Auslieferungen: _______________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 190 © 2008 SAP AG. Warum erscheint der zuletzt angelegte Auftrag zweimal in der Liste? 4. 2008/Q1 . Stoßen Sie die Verarbeitung des ausgewählten Arbeitsvorrats im Hintergrund an Hinweis: Wählen Sie hierzu Hintergrund.

Selektieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Kommissionierdatum: von Anfang der Woche bis heute in vier Wochen Route: siehe Aufgabenteil Liefervorrat Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → über Auslieferungsmonitor Hinweis: Alternativ zu dieser Selektion können Sie auch die Gruppennummer vorgeben. Selektieren Sie aus allen zur Kommissionierung anstehenden Auslieferungen diejenigen. _____________ _____________ _____________ Hinweis: Wählen Sie Belege Aufgabe 2: Kommissionieren Sie den soeben erstellten Vorrat an Auslieferungen durch Sammelverarbeitung. 2. Unterscheiden sich diese Mengen? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Ermitteln Sie die Belegnummern der Auslieferungen. Kommimenge übernehmen: 1 Kommimenge als Liefermenge in Lieferung übernehmen Hinweis: Wählen Sie hierzu TA dunkel. 1.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen 8. 191 . die für das Protokoll der Sammelverarbeitung des Liefervorrats vom System vergeben wurde. Kommissionieren Sie diese Auslieferungen ohne in die Transportaufträge zu verzweigen und lassen Sie dabei vom System automatisch die kommissionierten Mengen in die Auslieferungsbelege schreiben. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. 3. Überprüfen Sie in der Auslieferung. Vergleichen Sie hierzu die Liefermengen mit den kommissionierten Mengen in einer Ihrer Auslieferungen. ob die Kommissionierung erfolgreich durchgeführt wurde. Alle Rechte vorbehalten.

welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Planwarenbew. Buchen Sie den Warenausgang. 2008/Q1 . Überprüfen Sie die Gesamtstatus der Auslieferung Gesamtstatus Warenausgang: _________________________________ Hinweis: Lassen Sie sich die Auslieferung anzeigen und wählen Sie → Springen → Kopf → Abwicklung Fortsetzung auf der nächsten Seite 192 © 2008 SAP AG. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. Gesamtstatus Kommissionierung: ___________________________ Gesamtstatus WM-Aktivitäten: ___________________________ Gesamtstatus Warenausgang: ___________________________ Hinweis: Lassen Sie sich die Auslieferung anzeigen und wählen Sie → Springen → Kopf → Abwicklung Aufgabe 3: Buchen Sie den Warenausgang für Ihre Auslieferungen im Sammelgang. Markieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. ob die Buchung des Warenausgangs erfolgreich durchgeführt wurde. Überprüfen Sie weiterhin die Gesamtstatus der Auslieferung.datum: von Anfang der Woche bis heute in vier Wochen Route: R00025 und R00030 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Buchung Warenausgang → Sammelverarbeitung über Auslieferungsmonitor 2. 3. Überprüfen Sie in der Auslieferung. Alle Rechte vorbehalten. 1. Selektieren Sie aus allen zur Buchung des Warenausgangs anstehenden Auslieferungen diejenigen.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 ____________________________________________________________ 4.

SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Aufgabe 4: Bearbeiten Sie Ihren Fakturavorrat. Kehren Sie in den Fakturavorrat zurück und erstellen Sie die Fakturen im Sammelgang Notieren Sie die Nummer des Protokolls für die Sammelverarbeitung. Benutzen Sie hierzu den Belegfluss zur Faktura. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Gruppennummer: _________________________________________ Prüfen Sie im Protokoll. 193 . Hinweis: Markieren Sie zwei Belege und wählen Sie Splitanalyse 4. Alle Rechte vorbehalten. Selektieren Sie aus allen fakturafälligen Auslieferungen diejenigen. Selektieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. Überprüfen Sie für eine der erzeugten Fakturen. ob dieser Vertriebsprozess wie vorgesehen abgeschlossen werden konnte. welches Ergebnis die Verarbeitung des Fakturavorrats erzielen würde Hinweis: Wählen Sie Simulation. wieviele Fakturen erzeugt wurden. Prüfen Sie exemplarisch für zwei Belege. 1. 6. Anzahl: __________________________________________ Notieren Sie die Nummern der Fakturen: _____________ _____________ _____________ 7. warum die Positionen dieser Auslieferungen nicht in eine Faktura zusammengeführt werden können. welche folgende Kriterien erfüllen: Fakturadatum: von Anfang dieser Woche bis heute in vier Wochen Verkaufsorganisation: 1000 Versandstelle: Z0## Auftraggeber: T-S50A## und T-S50B## Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Fakturavorrat bearbeiten 2. 3. 5. Testen Sie.

ob auf dem Formular die Lieferbedingungen und Zahlungsbedingungen richtig ausgewiesen sind. 1. Alle Rechte vorbehalten. Prüfen Sie im Rechnungsdruck. 2008/Q1 .Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Ist der Vertriebsprozess abgeschlossen? ____________________________________________________________ Warum? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Aufgabe 5: Geben Sie sich die Rechnung auf dem Bildschirm aus. Wählen Sie die Nachrichtenart RD00 und den Drucker LP01 194 © 2008 SAP AG.

SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Lösung 7: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Aufgabe 1: Bearbeiten Sie den Liefervorrat für Ihre Versandstelle. 195 . Selektieren Sie aus allen versandfälligen Kundenaufträgen diejenigen. die Sie selbst angelegt haben. Welche Verkaufsbelege werden als Arbeitsvorrat selektiert? Hinweis: Die Liste der versandfälligen Vorgänge sollte nur aus Aufträgen bestehen. die den Selektionskriterien entsprechen: Es handelt sich dabei um die beiden Aufträge. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Lieferungserstellungsdatum: von Anfang dieser Woche bis heute in vier Wochen Warenempfänger: T-S50A## und T-S50B## Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Sammelverarbeitung versandfälliger Belege → Kundenaufträge a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Sammelverarbeitung versandfälliger Belege → Kundenaufträge 2. 4. a) Alle lieferfälligen Aufträge. Alle Rechte vorbehalten. die Sie im Rahmen dieser Schulung angelegt haben 3. Warum erscheint der zuletzt angelegte Auftrag zweimal in der Liste? Antwort: Aufgrund der unterschiedlichen Warenempfänger (und Routen) müssen die beiden Positionen des Auftrags durch zwei separate Auslieferungen weiterverarbeitet werden. Über welche Routen erfolgt die Auslieferung der versandfälligen Vorgänge? _____________ _____________ a) R00025 und R00030 Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1.

_____________ _____________ _____________ Hinweis: Wählen Sie Belege a) Wählen Sie Belege und notieren Sie die Belegnummern. a) Markieren Sie die relevanten Zeilen und wählen Sie Hintergrund. welche aus den beiden Aufträgen stammen. Wählen Sie Protokoll Lieferungserstellung. die Sie in den vorangegangenen Aufgaben zu diesem Kapitel angelegt haben. unter der das Protokoll im System verwaltet wird. Wieviele Auslieferungen wurden angelegt? Anzahl der Auslieferungen: _______________________________ a) Es wurden drei Auslieferungen angelegt 8. Selektieren Sie aus allen zur Kommissionierung anstehenden Auslieferungen diejenigen. Aufgabe 2: Kommissionieren Sie den soeben erstellten Vorrat an Auslieferungen durch Sammelverarbeitung. Stoßen Sie die Verarbeitung des ausgewählten Arbeitsvorrats im Hintergrund an Hinweis: Wählen Sie hierzu Hintergrund.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 5. Notieren Sie die Gruppennummer. 6. 7. 2008/Q1 . Lassen Sie sich das Protokoll der Sammelverarbeitung anzeigen. a) Die Gruppennummer wird im Protokoll angezeigt. Gruppennummer: ________________________________________ Hinweis: Wählen Sie Protokoll Lieferungserstellung. Alle Rechte vorbehalten. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Kommissionierdatum: von Anfang der Woche bis heute in vier Wochen Fortsetzung auf der nächsten Seite 196 © 2008 SAP AG. Selektieren Sie diejenigen Zeilen. Ermitteln Sie die Belegnummern der Auslieferungen. 1.

welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. Selektieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. Kommimenge übernehmen: 1 Kommimenge als Liefermenge in Lieferung übernehmen Hinweis: Wählen Sie hierzu TA dunkel. 197 . ob die Kommissionierung erfolgreich durchgeführt wurde. Vergleichen Sie hierzu die Liefermengen mit den kommissionierten Mengen in einer Ihrer Auslieferungen. die für das Protokoll der Sammelverarbeitung des Liefervorrats vom System vergeben wurde. Überprüfen Sie in der Auslieferung. a) 3. Unterscheiden sich diese Mengen? ____________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferungen → Anzeigen → Kommissionierung 4. Überprüfen Sie weiterhin die Gesamtstatus der Auslieferung. Wählen Sie TA dunkel.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Route: siehe Aufgabenteil Liefervorrat Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → über Auslieferungsmonitor Hinweis: Alternativ zu dieser Selektion können Sie auch die Gruppennummer vorgeben. Alle Rechte vorbehalten. Kommissionieren Sie diese Auslieferungen ohne in die Transportaufträge zu verzweigen und lassen Sie dabei vom System automatisch die kommissionierten Mengen in die Auslieferungsbelege schreiben. Gesamtstatus Kommissionierung: ___________________________ Gesamtstatus WM-Aktivitäten: ___________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → über Auslieferungsmonitor Routen: R00025 und R00030 2.

Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Gesamtstatus Warenausgang: ___________________________ Hinweis: Lassen Sie sich die Auslieferung anzeigen und wählen Sie → Springen → Kopf → Abwicklung a) Gesamtstatus Kommissionierung: C voll kommissioniert Gesamtstatus WM-Aktivitäten: C WM-TA quittiert Gesamtstatus Warenausgang: A noch nicht begonnen Aufgabe 3: Buchen Sie den Warenausgang für Ihre Auslieferungen im Sammelgang. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . Überprüfen Sie in der Auslieferung. Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Buchung Warenausgang → Sammelverarbeitung über Auslieferungsmonitor Markieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Planwarenbew. Buchen Sie den Warenausgang. ob die Buchung des Warenausgangs erfolgreich durchgeführt wurde.datum: von Anfang der Woche bis heute in vier Wochen Route: R00025 und R00030 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Buchung Warenausgang → Sammelverarbeitung über Auslieferungsmonitor a) 2. Selektieren Sie aus allen zur Buchung des Warenausgangs anstehenden Auslieferungen diejenigen. Überprüfen Sie die Gesamtstatus der Auslieferung Fortsetzung auf der nächsten Seite 198 © 2008 SAP AG. a) Markieren Sie die relevanten Auslieferungen und wählen Sie Warenausgang buchen 3. 1.

Testen Sie. welches Ergebnis die Verarbeitung des Fakturavorrats erzielen würde Hinweis: Wählen Sie Simulation.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Gesamtstatus Warenausgang: _________________________________ Hinweis: Lassen Sie sich die Auslieferung anzeigen und wählen Sie → Springen → Kopf → Abwicklung a) Gesamtstatus Warenausgang: C erledigt Aufgabe 4: Bearbeiten Sie Ihren Fakturavorrat. Selektieren Sie aus allen fakturafälligen Auslieferungen diejenigen. Alle Rechte vorbehalten. 199 . Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. a) Wählen Sie Simulation. 1. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Fakturavorrat bearbeiten Selektieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. welche folgende Kriterien erfüllen: Fakturadatum: von Anfang dieser Woche bis heute in vier Wochen Verkaufsorganisation: 1000 Versandstelle: Z0## Auftraggeber: T-S50A## und T-S50B## Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Fakturavorrat bearbeiten a) 2.

Anzahl: __________________________________________ Notieren Sie die Nummern der Fakturen: _____________ _____________ _____________ a) Es wurden drei Fakturen angelegt. 2008/Q1 . Folgende Beleginformationen können einen Fakturasplit bewirken: • • • • Auftraggeber und Regulierer Referenz. Prüfen Sie im Protokoll. Kehren Sie in den Fakturavorrat zurück und erstellen Sie die Fakturen im Sammelgang a) Kehren Sie auf das Bild Fakturavorrat bearbeiten zurück und wählen Sie Sichern. Alle Rechte vorbehalten. Prüfen Sie exemplarisch für zwei Belege. 6. Wählen Sie Belege. ob dieser Vertriebsprozess wie vorgesehen abgeschlossen werden konnte. Überprüfen Sie für eine der erzeugten Fakturen.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 3. Benutzen Sie hierzu den Belegfluss zur Faktura. wieviele Fakturen erzeugt wurden. warum die Positionen dieser Auslieferungen nicht in eine Faktura zusammengeführt werden können. Gruppennummer: _________________________________________ a) Entnehmen Sie dem Protokoll die Gruppennummer . Notieren Sie die Nummer des Protokolls für die Sammelverarbeitung. Ist der Vertriebsprozess abgeschlossen? ____________________________________________________________ Warum? ____________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 200 © 2008 SAP AG. 5. Hinweis: Markieren Sie zwei Belege und wählen Sie Splitanalyse a) Markieren Sie zwei Belege und wählen Sie Splitanalyse. 7.und Zuordnungsnummer Umsatzsteuer – Identifikationsnummer Incoterms Teil 1 und Teil 2 4.

Wählen Sie die Nachrichtenart RD00 und den Drucker LP01 a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Faktura → Ausgeben → Bildschirm Nachrichtenart: RD00 → Ausführen Zahlungsbedingungen und Lieferbedingungen werden oberhalb der Positionen in der Rechnung gedruckt. ob auf dem Formular die Lieferbedingungen und Zahlungsbedingungen richtig ausgewiesen sind. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen ____________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß. 1. Aufgabe 5: Geben Sie sich die Rechnung auf dem Bildschirm aus. weil die Buchhaltungsbelege bei der Verbuchung der Faktura automatisch von System erzeugt werden konnten. Der Vertriebsprozess ist abgeschlossen. Die Auszifferung dieser Belege ist Teil des Prozesses in der Finanzbuchhaltung. 201 . Prüfen Sie im Rechnungsdruck. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • in einem Arbeitsschritt zur Auslieferung fällige Kundenaufträge in Auslieferungen zusammenführen und verarbeiten • in einem Arbeitsschritt zur Fakturierung anstehende Belege in Fakturen zusammenführen und verarbeiten 202 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

Versandstelle und Route erläutern • die vom System automatisch ermittelten Liefertermine nennen und die Terminierung im Detail nachvollziehen • in einem Arbeitsschritt zur Auslieferung fällige Kundenaufträge in Auslieferungen zusammenführen und verarbeiten • in einem Arbeitsschritt zur Fakturierung anstehende Belege in Fakturen zusammenführen und verarbeiten 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 203 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der geeigneten Verkaufsbelegart beginnen • die automatische Ermittlung von Auslieferungswerk.

2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 204 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

...... Weiterhin wird ein kurzer Einblick in das Thema „Transportabwicklung“ gewährt...213 Übung 8: Verfügbarkeitsprüfung........221 Lektion: Transportabwicklung ....................................... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • die Grundlagen und die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung beschreiben die Verfügbarkeitsprüfung im Rahmen der Auftragsabwicklung nutzen die Funktion des Transportbelegs erklären die Abrechnung von Frachtkosten an Kunden beschreiben die Überleitung aus der Faktura in den Buchhaltungsbeleg erklären Inhalt des Kapitels Lektion: Grundlagen ...........................Kapitel 5 Verfügbarkeitsprüfung Überblick über das Kapitel Dieses Kapitel beschreibt die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung innerhalb von Vertriebsbelegen..... 205 ...............................................206 Lektion: Beispielfälle.....237 Übung 9: Transportabwicklung .............................................................................241 2008/Q1 © 2008 SAP AG....................... Alle Rechte vorbehalten...................

206 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Lektion: Grundlagen Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Grundlagen der Verfügbarkeitsprüfung vermittelt. ob oder welche Art von Verfügbarkeitsprüfung für dieses Material bei der Auftragsbearbeitung ablaufen soll. 2008/Q1 . Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die Grundlagen und die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung beschreiben Unternehmensszenario • • Sie wollen Aufträge zu Materialien erfassen. zu denen nicht genügend verfügbarer Bestand vorhanden ist./Werk in dem Feld Verfügbarkeitsprüfung eingeben. Grundlagen Abbildung 74: Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag Im Materialstamm können Sie auf der Registerkarte Vertrieb: Allg. Dazu benötigen Sie eine Prüfung auf verfügbaren Bestand und gegebenenfalls Informationen für frühest mögliche Liefertermine.

SCM600 Lektion: Grundlagen Weiterhin gibt es im Customizing verschiedene Einstellungen. welche den Ablauf der Verfügbarkeitsprüfung beeinflussen. Alle Rechte vorbehalten. Das Materialbereitstellungsdatum wird vom System errechnet. wobei ausgehend vom Wunschlieferdatum des Kunden rückwärts gerechnet wird. damit Sie es zum Lieferdatum rechtzeitig beim Kunden anliefern können. zum Laden und zum Transport der Waren benötigt wird. Abbildung 75: Prüfung zum Materialbereitstellungsdatum Als Ergebnis der Versandterminierung wird das Materialbereitstellungsdatum ermittelt. 207 . zum Verpacken. die zur Kommissionierung. Zu diesem Termin muss das Material in ausreichender Menge verfügbar sein. Das System rechnet die Zeit mit ein. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

208 © 2008 SAP AG. 3. Auslieferungswerk Im Kundenstamm befindet sich das Auslieferungswerk auf der Registerkarte Versand. indem es auf die Stammdaten in der folgenden Reihenfolge zugreift: 1. Kunden-Material-Info Kundenstammsatz des Warenempfängers Materialstammsatz. 2008/Q1 . In der Kunden-Material-Info können Sie für einen Kunden zu einem speziellen Material den Werksvorschlag pflegen. Im Materialstamm befindet sich das Auslieferungswerk auf der Registerkarte Vertrieb: Verg.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Abbildung 76: Prüfung für das Werk Das Auslieferungswerk wird vom System vorgeschlagen. 2. Wenn Sie das Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung manuell eingeben.Org 1. Alle Rechte vorbehalten. so wird der Vorschlagswert von dieser Eingabe übersteuert.

können über die Disposition z. Bestellung. Abbildung 78: Bedarfsübergabe Die Kommunikation zwischen Vertrieb und Beschaffung erfolgt über Bedarfe. welche Bestände (z. Bestellungen veranlasst werden. B. Das Produkt kann durch Eigenfertigung oder Fremdbeschaffung zur Verfügung gestellt werden. Alle Rechte vorbehalten. Fertigungsauftrag) und welche Abgänge (z. Reservierungen aus der Materialwirtschaft) berücksichtigt werden sollen. Die Art der Bedarfsübergabe kann die Verfügbarkeitsprüfung beeinflussen.SCM600 Lektion: Grundlagen Abbildung 77: Steuerung der Verfügbarkeitsprüfung Die Elemente. B. die bei der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt werden sollen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. um eingegangene Aufträge beliefern zu können. Sicherheits-/ Umlagerungs-/Qualitätsprüfbestand). B. B. 209 . Reicht die Verfügbarkeit nicht aus. Der für die Disposition zuständige Mitarbeiter erhält im System Informationen zu Aufträgen. über die Mengen. welche Zugänge (z. können Sie über das Customizing einstellen. Dabei legen Sie fest. die der Vertrieb benötigt. Kundenaufträge.

Abbildung 80: Teillieferungsvereinbarung 210 © 2008 SAP AG. Bei Teillieferungen können Sie einen Auftrag mit den Positionen oder Mengen auf mehrere Auslieferungen verteilen. Bei einer Komplettlieferung werden alle Positionen mit den Auftragsmengen ausgeliefert. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Abbildung 79: Komplett.und Teillieferungen Das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung kann auch von der Liefervereinbarung.oder mehrere Teillieferungen ausliefern. 2008/Q1 . die mit dem Kunden getroffen wurde. beeinflusst werden. Abhängig von den Vereinbarungen zur Komplett./ Teillieferung im Kundenauftrag können Sie den Auftrag durch eine Komplett.

Weiterhin haben Sie die Möglichkeit eine Festlegung auf Positionsebene vorzunehmen. 211 .SCM600 Lektion: Grundlagen Die Kennzeichen zur Steuerung von Komplett-/Teillieferungen werden aus dem Kundenstammsatz vorgeschlagen. Der Vorschlag für die Positionsebene wird aus der Kunden-Material-Info vorgeschlagen. ob die Liefermengen gesplittet werden dürfen. Alle Rechte vorbehalten. Bei einer Teillieferungsvereinbarung kann ein Kundenauftrag möglicherweise aber auch durch mehrere Auslieferungen erfüllt werden. Der Kunde wünscht zum Beispiel eine Komplettlieferung. dass alle Positionen gemeinsam geliefert werden müssen. wenn dort eine Vereinbarung zum Kunden und Material gepflegt ist. Wenn Sie Komplettlieferung wählen. wobei alle Positionen des Kundenauftrags gemeinsam geliefert werden müssen. können Sie für den gesamten Auftrag festlegen. Folgende Teillieferungsvereinbarungen existieren: • • • • • _ Teillieferung erlaubt A Eine Lieferung mit Menge ungleich null erzeugen B Nur eine Lieferung (auch mit Menge = 0) erzeugen C Lieferung darf nur vollständig erfolgen D Beliebige Nachlieferung 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Diese Kennzeichen können bei der Kundenauftragserfassung manuell geändert werden.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Grundlagen und die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung beschreiben 212 © 2008 SAP AG.

Außerdem wird die Rückstandsbehandlung erläutert. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die Verfügbarkeitsprüfung im Rahmen der Auftragsabwicklung nutzen Unternehmensszenario • • • Sie wollen Aufträge zu Materialien erfassen. Fall: Bestätigung zum Wunschlieferdatum Im Anschluss an die Versandterminierung prüft das System. Alle Rechte vorbehalten. 213 . zu denen nicht genügend verfügbarer Bestand vorhanden ist Dazu benötigen Sie eine Prüfung auf verfügbaren Bestand und gegebenenfalls Informationen für frühest mögliche Liefertermine In Einzelfällen erlaubt der Kunde auch Teillieferungen.SCM600 Lektion: Beispielfälle Lektion: Beispielfälle Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung anhand mehrerer Beispielfälle dargestellt. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. ob die Ware zum ermittelten Materialbereitstellungsdatum verfügbar sein wird. falls die komplette Menge nicht zum Wunschtermin geliefert werden kann Beispielfälle Abbildung 81: 1.

Auf Grund des Wunsch-Lieferdatums des Kunden führt das System die Versandterminierung (Rückwärtsterminierung) durch und ermittelt das Bereitstellungsdatum. Fall besteht zunächst folgende Ausgangssituation: Es gibt existierende Zugänge in folgenden Formen: • • Bestand: 100 Stück bestehende Bestellungen mit den Mengen 50 und 60 Stück Weiterhin gibt es bereits existierende. Im 1. 214 © 2008 SAP AG. Bestellanforderungen.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Bei der Verfügbarkeitsprüfung werden • • • der aktuelle Bestand die geplanten Zugänge (z. Planaufträge) die voraussichtlichen Abgänge (z. 40 und 50 Stück. Fall: Bestätigung Wunschlieferdatum Als Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung ergibt sich in diesem Fall. B. B. Mit dieser Ausgangssituation erfassen Sie nun einen zusätzlichen Kundenauftrag mit 10 Stück. Abbildung 82: Ergebnis 1. Zu diesem Termin wird nun die Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt. 2008/Q1 . bestehende Kundenaufträge. Alle Rechte vorbehalten. zukünftige Abgänge in folgenden Formen: • bestehende Kundenaufträge mit den Mengen 100. Lieferungen) berücksichtigt. dass Sie die 10 Stück zum gewünschten Lieferdatum bestätigen können. Bestellungen.

Auf Grund des Wunsch-Lieferdatums des Kunden führt das System die Versandterminierung (Rückwärtsterminierung) durch und ermittelt das Bereitstellungsdatum. Zu diesem Termin wird nun die Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt. Fall: Bestätigung zum späteren Termin Im 2.SCM600 Lektion: Beispielfälle Abbildung 83: 2. Fall verlangt der Kunde jedoch eine “Komplettlieferung”. 215 . zukünftige Abgänge in folgenden Formen: • bestehende Kundenaufträge mit den Mengen 100. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Fall: Es gibt existierende Zugänge in folgenden Formen: • • Bestand: 100 Stück bestehende Bestellungen mit den Mengen 50 und 60 Stück Weiterhin gibt es bereits existierende. Fall besteht zunächst die gleiche Ausgangssituation wie im 1. 40 und 50 Stück Im 2. Mit dieser Ausgangssituation erfassen Sie nun einen zusätzlichen Kundenauftrag mit 20 Stück. Alle Rechte vorbehalten.

Fall: Bestätigung zum späteren Termin Im Fall der Unterdeckung ermittelt das System unter Berücksichtigung der Verfügbarkeitssituation und der Versandterminierung den nächstmöglichen Termin.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Abbildung 84: Ergebnis 2. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. Sie können die 20 Stück also erst zu einem späteren Termin bestätigen. 216 © 2008 SAP AG. Ausgehend vom ermittelten Bereitstellungstermin wird mittels der Versandterminierung (Vorwärtsterminierung) das Bestätigungsdatum für die 20 Stück vom System errechnet. Wegen der Vereinbarung “Komplettlieferung” kann keine Aufteilung der Menge vorgenommen werden. zu dem die Waren dem Kunden bestätigt werden können.

kann die gewünschte Auftragsmenge in mehrere Teillieferungen gesplittet werden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Im 3. Fall besteht zunächst die gleiche Ausgangssituation wie im 1. und 2. Fall: Es gibt existierende Zugänge in folgenden Formen: • • Bestand: 100 Stück bestehende Bestellungen mit den Mengen 50 und 60 Stück Weiterhin gibt es bereits existierende. Zu diesem Termin wird nun die Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt. 217 . 40 und 50 Stück Im 3. Alle Rechte vorbehalten. zukünftige Abgänge in folgenden Formen: • bestehende Kundenaufträge mit den Mengen 100.SCM600 Lektion: Beispielfälle Abbildung 85: 3. Auf Grund des Wunschlieferdatums des Kunden führt das System die Versandterminierung (Rückwärtsterminierung) durch und ermittelt das Bereitstellungsdatum. Mit dieser Ausgangssituation erfassen Sie nun einen zusätzlichen Kundenauftrag mit 20 Stück. Fall verlangt der Kunde schnellstmögliche Lieferung und erlaubt gegebenenfalls eine Aufteilung der Liefermengen (Teillieferungen). Fall: Teillieferungen Sofern der Kunde und die Verkaufsbelegart es zulassen.

218 © 2008 SAP AG. Ausgehend von den ermittelten Bereitstellungsterminen werden mittels der Versandterminierung (Vorwärtsterminierung) die Bestätigungstermine für die beiden Teillieferungen mit jeweils 10 Stück vom System errechnet. Alle Rechte vorbehalten. Sie können die 20 Stück also zu späteren Terminen mit jeweils 10 Stück bestätigen. Fall: Teillieferungen Im Fall der Unterdeckung ermittelt das System unter Berücksichtigung der Verfügbarkeitssituation und der Versandterminierung die nächstmöglichen Termine.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Abbildung 86: Ergebnis 3. Wegen der Vereinbarung „Teillieferungen erlaubt“ kann eine Aufteilung der Menge vorgenommen werden. 2008/Q1 . zu denen die Waren dem Kunden bestätigt werden können.

Fertigmaterial: Eigenfertigungszeiten. 219 . dann können sie die 20 Stück bereits zum gewünschten Zeitpunkt bestätigen. Alle Rechte vorbehalten. dann erhalten Sie das gleiche Ergebnis wie im 2. Es wird davon ausgegangen. Fall. eine Verfügbarkeitsprüfung nur bis zum Ende der Wiederbeschaffungszeit durchzuführen. Die Verfügbarkeitsprüfung wird nur bis zum Ende der Wiederbeschaffungszeit durchgeführt. Handelsware: Planlieferzeit + Wareneingangsbearbeitungszeit. Der Kunde verlangt Komplettlieferung. Wenn Sie im 4. • • z. Fall ohne Einbeziehung der Wiederbeschaffungszeit die Verfügbarkeit prüfen. Sie könnten die 20 Stück erst zu dem Zeitpunkt bereitstellen.SCM600 Lektion: Beispielfälle Abbildung 87: 4. Wenn sie jedoch mit Einbeziehung der Wiederbeschaffungszeit die Verfügbarkeit prüfen. B. Es empfiehlt sich jedoch. dass das Material spätestens am Ende der Wiederbeschaffungszeit zur Verfügung steht. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.und Abgänge zu berücksichtigen. alle Zu. Die Wiederbeschaffungszeit kann je Material festgelegt werden. Fall: Prüfung mit Wiederbeschaffungszeit Es ist möglich. zu dem die letzte Bestellung mit den 60 Stück (Zugang) eintrifft.

• Über die Rückstandsbearbeitung können zu Materialien Verkausbelege aufgelistet und bezüglich der Bestätigung manuell bearbeitet werden.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Rückstandsbehandlung Abbildung 88: Rückstandsbehandlung Die Rückstandsbehandlung kann auf zwei Arten erfolgen: manuell über die Rückstandsbearbeitung. Dabei können ATP-Mengen neu zugeordnet und Fehlmengen ausgeglichen werden. Alle Rechte vorbehalten. über die Neuterminierung • Bei der Neuterminierung können Sie die Lieferpriorität (wird aus dem Kundenstammsatz im Auftrag vorgeschlagen) als Sortierkriterium verwenden. 220 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung aus dem Materialstamm vorgeschlagen wird. Aufgabe 1: Findet eine Verfügbarkeitsprüfung abhängig vom Material statt? 1./Werk ist in dem Feld Verfügbarkeitsprüfung angegeben. 1. Alle Rechte vorbehalten. 221 . ob oder welche Art der Verfügbarkeitsprüfung für dieses Material bei der Auftragserfassung abläuft. ob für das Material mit der Nummer T-AS5## bei der Auftragserfassung im Werk 1000 eine Verfügbarkeitsprüfung stattfindet. Die Nachfrage nach diesem Produkt ist größer als ursprünglich angenommen wurde. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung für die Verkaufsorganisation 1000. Vertriebsweg 12 aus dem Materialstamm T-AS5## vorgeschlagen wird. Sie wollen feststellen. ein neues Produkt zu vermarkten. für welches Auslieferungswerk die Verfügbarkeitsprüfung bei der Auftragserfassung statt findet. Auf der Registerkarte Vertrieb: Allg. so dass es nun zu Unterdeckungen kommt. Auf der Registerkarte Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1 ist in dem Feld Auslieferungswerk angegeben. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Zeigen Sie sich den Materialstamm an. ___________________________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Materialstamm an. Prüfen Sie.SCM600 Lektion: Beispielfälle Übung 8: Verfügbarkeitsprüfung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Aufträge bei nicht genügend verfügbarem Bestand bearbeiten • den verfügbaren Bestand prüfen Unternehmensszenario Sie haben vor zwei Monaten damit begonnen. Aufgabe 2: Sie wollen feststellen.

2008/Q1 . 3. Vertriebsweg 12. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung aus dem Kundenstamm vorgeschlagen wird. Alle Rechte vorbehalten. Prüfen Sie. In welcher Reihenfolge wird bei der Auftragserfassung für den Werksvorschlag auf die Stammdaten zugegriffen? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ 4. Sparte 00 aus dem Kundenstamm T-S50B## vorgeschlagen wird. ___________________________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Kundenstamm an. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Auf der Registerkarte Versand ist in dem Feld Auslieferungswerk angegeben. Kann die Verfügbarkeitsprüfung auch in einem anderen.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 2. als dem vorgeschlagenen Werk durchgeführt werden? ___________________________________________________________ Aufgabe 3: Sie erhalten eine Bestellung. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung für die Verkaufsorganisation 1000. 1. Bestellung: Kunde: T-S50B## Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: 7-311 in 5 Tagen T-AS5## 10 Fortsetzung auf der nächsten Seite 222 © 2008 SAP AG.

5. 4. Zeigen Sie sich die Einteilungen zur Position 10 an. Wieviel Zeilen mit Einteilungen werden angezeigt? ___________________________________________________________ Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. und übernehmen die vollständige Lieferung. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen weiteren Terminauftrag. 1. dem Kunden die Materialien entsprechend zum späteren Termin zu bestätigen. bleibt das System zunächst bei der Auftragserfassung auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle stehen. Alle Rechte vorbehalten. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: T-S50B## 7-411 in 5 Tagen Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. können Sie ihn erneut aufrufen. prüfen wählen. 223 . 6. Aufgabe 4: Sie erhalten eine weitere Bestellung. Hinweis: Falls Sie den Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle bereits verlassen haben.SCM600 Lektion: Beispielfälle 2. Wieviel Stück können zum Wunschliefertermin bestätigt werden? ___________________________________________________________ Bis wann könnte die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ Warum kann zu diesem Datum die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ Sie entscheiden sich. indem Sie Verfügbarkeit Pos. Da zum Wunschliefertermin nicht ausreichend Material vorhanden ist. Für welches Werk wird in diesem Fall die Verfügbarkeit geprüft? ___________________________________________________________ 3. 7. ___________________________________________________________ 8.

2008/Q1 . indem Sie Verfügbarkeit Pos. Fortsetzung auf der nächsten Seite 224 © 2008 SAP AG.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Material: Menge: 2. dass dieses Material auch im Werk 1400 in Stuttgart geführt wird. Sie wissen. können Sie diesen erneut aufrufen. 3. bleibt das System bei der Auftragserfassung wieder auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle stehen. Wieviel Stück können zum Wunschliefertermin aus Werk 1400 bestätigt werden? ___________________________________________________________ Warum kann zum Wunschlieferdatum aus Werk 1400 die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ Sie entscheiden sich dem Kunden die Materialien aus Werk 1400 zu liefern und übernehmen die vollständige Lieferung fürs Werk 1400. Alle Rechte vorbehalten. Prüfen Sie die Verfügbarkeit für das Werk 1400. Hinweis: Um die Verfügbarkeit für ein anderes Werk zu prüfen wählen Sie Andere Werke auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle. ob Sie das Material möglicherweise dort früher verfügbar haben. Hinweis: Falls Sie den Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle bereits verlassen haben. Deshalb möchten Sie versuchen. 5. ___________________________________________________________ 4. T-AS5## 15 Da zum Wunschliefertermin wieder keine ausreichende Menge vorhanden ist. prüfen wählen. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer.

Sie wollen sich zunächst einen Überblick über die aktuelle Bestands.und Bedarfssituation zu diesem anderen Material verschaffen. Aufgabe 6: Sie erhalten eine weitere Bestellung für ein anderes Material./Best. Zeigen Sie sich den vorherigen Auftrag an und prüfen Sie die Elemente für Zu-/Abgänge. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Alle Rechte vorbehalten. ob die Wiederbeschaffungszeit bei der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt wurde. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: T-S50A## 7-621 in 10 Tagen T-AS4## 25 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer.Bed. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. ob beim vorherigen Auftrag bei der Verfügbarkeitsprüfung auch mögliche im System erfasste Bestellungen berücksichtigt wurden. ___________________________________________________________ Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. 2.Liste. Sie wollen wissen.SCM600 Lektion: Beispielfälle Aufgabe 5: Sie wollen sich den Prüfungsumfang aus dem vorherigen Auftrag anzeigen. Wählen Sie Prüfungsumfang. 1. 2. die bei dieser Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt wurden. Notieren Sie wieviel Stück sich im Bestand von Werk 1000 befinden.und Bestandsliste zum Material T-AS4## an. 1. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Akt. Weiterhin wollen Sie dabei auch feststellen. 225 . Hinweis: Den Prüfungsumfang können Sie sich im Kundenauftrag aus dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle oder Verfügbarkeitsübersicht anzeigen. Zeigen Sie die aktuelle Bedarfs.

Warum läuft nach der Verfügbarkeitsprüfung nochmals eine Versandterminierung ab.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 ___________________________________________________________ 3. wenn die Position nicht zum Wunschlieferdatum bestätigt werden konnte? ___________________________________________________________ 226 © 2008 SAP AG. Warum kann das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag abhängig von einer Teillieferungsvereinbarung unterschiedlich ausfallen? ___________________________________________________________ 2. Welche beiden Arten der Rückstandsbehandlung werden unterschieden? Welches Feld aus dem Kundenstamm kann bei der Neuterminierung als Sortierkriterium verwendet werden? ___________________________________________________________ Aufgabe 8: Verständnisfragen zur Verfügbarkeitsprüfung. Mit welchem Datum wurde der Bedarf übergeben? Welchem Datum im Kundenauftrag entspricht dieses Datum? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ Aufgabe 7: Wann erfolgt Rückstandsbehandlung? 1. Zeigen Sie sich dazu die aktuelle Bedarfs. ___________________________________________________________ 4. wieviel Stück an Bedarf aus dem Kundenauftrag übergeben wurden. 2008/Q1 . Sie wollen sich einen Überblick über die aktuelle Bestands.und Bestandsliste zum Material T-AS4## an. 1. Wann wird für eine Auftragsposition eine Rückstandsbehandlung durchgeführt? ___________________________________________________________ 2. Warum muss als Voraussetzung für die Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag bereits eine Versandterminierung abgelaufen sein? ___________________________________________________________ 3. Alle Rechte vorbehalten. 3. Notieren Sie.und Bedarfssituation zu diesem Material im Werk 1000 verschaffen.

227 . ob oder welche Art der Verfügbarkeitsprüfung für dieses Material bei der Auftragserfassung abläuft. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anzeigen Wählen Sie die Sicht Vertrieb: allg. Hinweis: Zeigen Sie sich den Materialstamm an./Werksdaten Werk 1000 Für dieses Material wird eine Verfügbarkeitsprüfung (Prüfgruppe 01 Tagesbedarf) statt finden. ob für das Material mit der Nummer T-AS5## bei der Auftragserfassung im Werk 1000 eine Verfügbarkeitsprüfung stattfindet. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Auf der Registerkarte Vertrieb: Allg./Werk ist in dem Feld Verfügbarkeitsprüfung angegeben.SCM600 Lektion: Beispielfälle Lösung 8: Verfügbarkeitsprüfung Aufgabe 1: Findet eine Verfügbarkeitsprüfung abhängig vom Material statt? 1. Sie wollen feststellen. für welches Auslieferungswerk die Verfügbarkeitsprüfung bei der Auftragserfassung statt findet. 1. Aufgabe 2: Sie wollen feststellen. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung für die Verkaufsorganisation 1000. Prüfen Sie. Alle Rechte vorbehalten. Vertriebsweg 12 aus dem Materialstamm T-AS5## vorgeschlagen wird.

welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung für die Verkaufsorganisation 1000. Für diesen Kunden wird das Auslieferungswerk 1000 aus dem Kundenstamm vorgeschlagen. 2008/Q1 . Vertriebsweg 12. 2. 3. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung aus dem Kundenstamm vorgeschlagen wird. ___________________________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Kundenstamm an. Auf der Registerkarte Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1 ist in dem Feld Auslieferungswerk angegeben. Alle Rechte vorbehalten. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung aus dem Materialstamm vorgeschlagen wird. Auf der Registerkarte Versand ist in dem Feld Auslieferungswerk angegeben.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 ___________________________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Materialstamm an. Verkaufsorganisation 1000 Vertriebsweg 12 Für dieses Material wird das Auslieferungswerk 1400 aus dem Materialstamm vorgeschlagen. Prüfen Sie. In welcher Reihenfolge wird bei der Auftragserfassung für den Werksvorschlag auf die Stammdaten zugegriffen? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 228 © 2008 SAP AG. Sparte 00 aus dem Kundenstamm T-S50B## vorgeschlagen wird. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb Wählen Sie die Registerkarte Vertriebsbereichsdaten: Versand. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anzeigen Wählen Sie die Sicht Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1.

2. 3. Bestellung: Kunde: T-S50B## Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: a) 7-311 in 5 Tagen T-AS5## 10 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 3: Sie erhalten eine Bestellung. dann wird der Vorschlag entsprechend dieser Reihenfolge in die Positionen des Kundenauftrags übernommen. 4. Kann die Verfügbarkeitsprüfung auch in einem anderen. Kunden-Material-Info Kundenstamm Materialstamm Wenn in den Stammdaten verschiedene Auslieferungswerke hinterlegt sind. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. als dem vorgeschlagenen Werk durchgeführt werden? ___________________________________________________________ a) Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit den Vorschlag im Kundenauftrag manuell zu überschreiben. Weiterhin haben Sie im Rahmen der Verfügbarkeitsprüfung die Möglichkeit in anderen Werken zu prüfen. 1.SCM600 Lektion: Beispielfälle ___________________________________________________________ a) Bei der Auftragserfassung wird beim Werksvorschlag in folgender Reihenfolge auf die Stammdaten zugegriffen: 1. 229 .

a) Vollständige Lieferung: wählen Sie Übernehmen. Es existieren zwei Einteilungszeilen. Hinweis: Falls Sie den Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle bereits verlassen haben. Wieviel Stück können zum Wunschliefertermin bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) Zum Wunschliefertermin kann nichts bestätigt werden. Da zum Wunschliefertermin nicht ausreichend Material vorhanden ist. können Sie ihn erneut aufrufen. Sie entscheiden sich. Die zweite Einteilungszeile zeigt das bestätigte Lieferdatum und die bestätigte Menge. Wieviel Zeilen mit Einteilungen werden angezeigt? ___________________________________________________________ a) Wählen Sie Einteilungen zur Position. 4. die Auftragsmenge und die bestätigte Menge 0. Warum kann zu diesem Datum die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) Da zu diesem Datum die Wiederbeschaffungszeit endet. Fortsetzung auf der nächsten Seite 230 © 2008 SAP AG. dem Kunden die Materialien entsprechend zum späteren Termin zu bestätigen. und übernehmen die vollständige Lieferung. 6. Die erste zeigt das Wunschlieferdatum. der unter vollständige Lieferung / Liefervorschlag vorgeschlagen wird. 7. prüfen wählen. 5. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. indem Sie Verfügbarkeit Pos. Bis wann könnte die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) Erst zu dem späteren Termin. Zeigen Sie sich die Einteilungen zur Position 10 an. Für welches Werk wird in diesem Fall die Verfügbarkeit geprüft? ___________________________________________________________ a) Werk 1000 3. Alle Rechte vorbehalten. bleibt das System zunächst bei der Auftragserfassung auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle stehen. 2008/Q1 . 8.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 2.

Prüfen Sie die Verfügbarkeit für das Werk 1400. prüfen wählen. 231 . Da zum Wunschliefertermin wieder keine ausreichende Menge vorhanden ist. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen weiteren Terminauftrag. T-S50B## 7-411 in 5 Tagen T-AS5## 15 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen. Deshalb möchten Sie versuchen. können Sie diesen erneut aufrufen. indem Sie Verfügbarkeit Pos. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: a) 2. a) Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle Wählen Sie Andere Werke → Werk 1400 → Werke prüfen. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Falls Sie den Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle bereits verlassen haben. Sie wissen. bleibt das System bei der Auftragserfassung wieder auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle stehen. Hinweis: Um die Verfügbarkeit für ein anderes Werk zu prüfen wählen Sie Andere Werke auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle. 1. dass dieses Material auch im Werk 1400 in Stuttgart geführt wird. ob Sie das Material möglicherweise dort früher verfügbar haben.SCM600 Lektion: Beispielfälle ___________________________________________________________ a) → Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Aus dem Werk 1400 kann die vollständige Menge zum Bedarfstermin bestätigt werden. Aufgabe 4: Sie erhalten eine weitere Bestellung.

___________________________________________________________ a) Wählen Sie Werk übernehmen. Aufgabe 5: Sie wollen sich den Prüfungsumfang aus dem vorherigen Auftrag anzeigen. Alle Rechte vorbehalten. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. Warum kann zum Wunschlieferdatum aus Werk 1400 die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) Da im Werk 1400 ausreichend Bestand verfügbar ist und die Wiederbeschaffungszeit kürzer ist.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 3.und Abgängen wurde in diesem Fall auch mit Bestellungen geprüft. 5. Neben anderen Zu. Hinweis: Den Prüfungsumfang können Sie sich im Kundenauftrag aus dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle oder Verfügbarkeitsübersicht anzeigen. 1. ob beim vorherigen Auftrag bei der Verfügbarkeitsprüfung auch mögliche im System erfasste Bestellungen berücksichtigt wurden. Wählen Sie Sichern. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen. 2008/Q1 . Fortsetzung auf der nächsten Seite 232 © 2008 SAP AG. Wählen Sie Verfügbarkeitssituation anz. Zeigen Sie sich den vorherigen Auftrag an und prüfen Sie die Elemente für Zu-/Abgänge. die bei dieser Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt wurden. Wieviel Stück können zum Wunschliefertermin aus Werk 1400 bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) 15 Stück 4. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Sie wollen wissen. Wählen Sie Prüfungsumfang. Sie entscheiden sich dem Kunden die Materialien aus Werk 1400 zu liefern und übernehmen die vollständige Lieferung fürs Werk 1400. Wählen Sie Prüfungsumfang.

Notieren Sie wieviel Stück sich im Bestand von Werk 1000 befinden.Bed. 2. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: T-S50A## 7-621 in 10 Tagen T-AS4## 25 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer./Best. Weiterhin wollen Sie dabei auch feststellen. a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Akt. Aufgabe 6: Sie erhalten eine weitere Bestellung für ein anderes Material. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. 1. a) Beim Prüfungsumfang anzeigen ist das Feld ohne WBZ prüfen nicht angekreuzt.und Bestandsliste zum Material T-AS4## an./Best. Zeigen Sie die aktuelle Bedarfs. 233 . Den Werksbestand sehen Sie in der Zeile mit dem Dispoelement W-BEST. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Akt. Alle Rechte vorbehalten. ___________________________________________________________ Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. dass in diesem Fall die Wiederbeschaffungszeit berücksichtigt wurde.Bed. Sie wollen sich zunächst einen Überblick über die aktuelle Bestands. in der Spalte Verfügbare Menge. ___________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen → Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.und Bedarfssituation zu diesem anderen Material verschaffen.SCM600 Lektion: Beispielfälle 2.Liste.Liste. ob die Wiederbeschaffungszeit bei der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt wurde. Das bedeutet.

Wann wird für eine Auftragsposition eine Rückstandsbehandlung durchgeführt? ___________________________________________________________ a) Eine Rückstandsbehandlung kann durchgeführt werden. Welches Feld aus dem Kundenstamm kann bei der Neuterminierung als Sortierkriterium verwendet werden? ___________________________________________________________ a) Die Lieferpriorität wird aus dem Kundenstamm in den Kundenauftrag übernommen und kann bei der Neuterminierung als Sortierkriterium für Aufträge verwendet werden.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 3. wenn eine Auftragsposition rückständig ist. in der Spalte Zugang/Bedarf. Mit welchem Datum wurde der Bedarf übergeben? Welchem Datum im Kundenauftrag entspricht dieses Datum? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ a) Der Bedarfstermin (Datum in der ersten Spalte) entspricht dem Materialbereitstellungsdatum aus dem Kundenauftrag. Eine Auftragsposition ist rückständig. Welche beiden Arten der Rückstandsbehandlung werden unterschieden? a) 3.Bed. Eine Rückstandsbehandlung kann durch eine Rückstandsbearbeitung oder eine Neuterminierung durchgeführt werden. 25 Stück 4. Sie wollen sich einen Überblick über die aktuelle Bestands.und Bestandsliste zum Material T-AS4## an. Aufgabe 7: Wann erfolgt Rückstandsbehandlung? 1. Fortsetzung auf der nächsten Seite 234 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2.Liste. Zeigen Sie sich dazu die aktuelle Bedarfs. wenn die Auftragsmenge nicht vollständig oder der Wunschliefertermin nicht rechtzeitig bestätigt werden kann. Den Bedarf aus dem Kundenauftrag sehen Sie in der Zeile mit dem Dispoelement K-AUFT. 2008/Q1 . Notieren Sie. wieviel Stück an Bedarf aus dem Kundenauftrag übergeben wurden.und Bedarfssituation zu diesem Material im Werk 1000 verschaffen. ___________________________________________________________ a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Akt./Best.

um anschließend noch die benötigte Zeit für das Verpacken. Warum kann das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag abhängig von einer Teillieferungsvereinbarung unterschiedlich ausfallen? ___________________________________________________________ a) Wenn die gewünschte Menge zum Wunschlieferdatum nur teilweise verfügbar ist und der Kunde eine Teillieferung zulässt. 235 . Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1. dann macht das System ausgehend vom frühest möglichen verfügbaren Termin eine Versandterminierung (Vorwärtsterminierung). Die Materialien werden bereits zu diesem Termin benötigt. 2. wenn die Position nicht zum Wunschlieferdatum bestätigt werden konnte? ___________________________________________________________ a) Wenn die Position nicht zum Wunschlieferdatum bestätigt werden konnte. Versenden usw. Deswegen muss im Kundenauftrag vor der Verfügbarkeitsprüfung durch die Versandterminierung zunächst das Materialbereitstellungsdatum ermittelt worden sein. um das Lieferdatum (Bestätigungsdatum) zu ermitteln. dann kann die komplette Menge erst zu einem späteren Termin bestätigt werden. 3. dann könnte ein Liefersplit vorgenommen und eine Teilmenge bereits zum Wunschlieferdatum bestätigt werden. Verladen. Warum läuft nach der Verfügbarkeitsprüfung nochmals eine Versandterminierung ab.SCM600 Lektion: Beispielfälle Aufgabe 8: Verständnisfragen zur Verfügbarkeitsprüfung. bis zum Wunschlieferdatum zu haben. Warum muss als Voraussetzung für die Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag bereits eine Versandterminierung abgelaufen sein? ___________________________________________________________ a) Die Verfügbarkeitsprüfung findet zum Materialbereitstellungsdatum statt. Wenn der Kunde in diesem Fall keine Teillieferung zulässt.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Verfügbarkeitsprüfung im Rahmen der Auftragsabwicklung nutzen 236 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

die Sie den Kunden in Rechnung stellen In dem zur Faktura gehörenden Buchhaltungsbeleg wollen Sie prüfen. 237 . welche Konten bebucht wurden Transportabwicklung Abbildung 89: Belegfluss mit ausgehendem Transport 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • die Funktion des Transportbelegs erklären die Abrechnung von Frachtkosten an Kunden beschreiben die Überleitung aus der Faktura in den Buchhaltungsbeleg erklären Unternehmensszenario • • • Sie wollen die Materialien mehrerer Auslieferungen auf einem LKW transportieren Aus dem Transport ergeben sich Frachtkosten.SCM600 Lektion: Transportabwicklung Lektion: Transportabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird ein kurzer Überblick über die Möglichkeiten der Transportabwicklung gegeben. Alle Rechte vorbehalten.

Die Reihenfolge der Lieferungen innerhalb eines Transports bestimmt die Reihenfolge der Auslieferung. Zielort. Die einzelnen Lieferungen können manuell auf verschiedene Transporte verteilt werden. Route oder Verkehrsträger) zusammenzufassen. Sie verwenden die Transportfunktion. Ebenfalls optional ist die Abrechnung der Frachtkosten aus dem Transport. bevor Sie den Warenausgang buchen. um Lieferungen mit den gleichen Transportbedingungen (Spediteur. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Die Transportfunktion ist optional. Sie legen den Transport üblicherweise an. 2008/Q1 . Abbildung 90: Anlegen von Transporten Mit der Funktion „"Transport anlegen"“ werden die transportfälligen Lieferungen ermittelt und die erforderlichen Transporte angelegt. 238 © 2008 SAP AG.

Verpackte Positionen können den entsprechenden Transportmitteln (z. Grundsätzlich steht hierfür die gleiche Funktionalität wie beim Verpacken in der Lieferung zur Verfügung. h. B. LKW) zugeordnet werden. Abbildung 92: Fakturierung der Frachtkosten an den Kunden 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Positionen. Versandelemente aus der Lieferung werden übernommen und sind nicht mehr änderbar. Allerdings können keine Positionen für eine Bestandsführung/Fakturierung generiert oder manuell erfasst werden.SCM600 Lektion: Transportabwicklung Abbildung 91: Verladen und Verpacken beim Transport Unverpackte Positionen (d. 239 . die in der Lieferung noch nicht verpackt wurden) können unter Verwendung von Versandhilfsmitteln in Versandelemente verpackt werden. Im Gegensatz zum Verpacken in der Lieferung unterstützt die Transportabwicklung ein lieferungsübergreifendes Verpacken.

Im Standard sind die folgenden Kriterien definiert: • • • Kontenplan Verkaufsorganisation Kontierungsgruppe des Regulierers (damit ist eine Unterteilung von Kunden z. die auf den effektiven Frachtkosten beruhen. um entsprechende Konten zu ermitteln.und Frachtkostenabwicklung zur Abrechnung mit dem Spediteur errechnet wurden. 2008/Q1 . Sie können die Kontenfindung von unterschiedlichen Kriterien im Customizing abhängig machen.und Abschlagselementen möglich) Die Einstellung der Kontenfindung erfordert aus den oben genannten Gründen eine Abstimmung mit der Finanzbuchhaltung und der Kostenrechnung. Zu.und Lastschriften an die Finanzbuchhaltung weiter und bucht diese auf die ermittelten Konten. in Dienstleistungen und Handelswaren möglich) • Kontoschlüssel (damit ist eine Unterteilung von unterschiedlichen Preis-. Abbildung 93: Anschluss an die Finanzbuchhaltung Das System leitet Fakturadaten in Rechnungen.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Sie können dem Kunden Frachtkosten in Rechnung stellen. Die Frachtkosten erscheinen dann als zusätzlicher Eintrag in der Kundenfaktura. 240 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. in Kunden Inland und Kunden Ausland möglich) • Kontierungsgruppe des Materials (damit ist eine Unterteilung von Materialien z. die im Bereich der Transport. B. B. Gut.

führen Sie mehrere Auslieferungen zu einem Transport zusammen. 241 . Aufgabe 1: Ein Kundenauftrag soll teilgeliefert werden.SCM600 Lektion: Transportabwicklung Übung 9: Transportabwicklung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Teillieferungen bearbeiten • die Transportabwicklung beschreiben • die Kontenfindung zur Faktura im Buchhaltungsbeleg nachvollziehen Unternehmensszenario Obwohl Sie dem Kunden zu einem Auftrag die komplette Menge zu seinem Wunschlieferdatum bestätigen könnten. Zeigen Sie sich den Terminauftrag aus der letzten Übung am Bildschirm an. 1. __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. wollen Sie sicher stellen. die sich auf der Strecke zu dem Kunden befinden. ob der Auftrag teilgeliefert werden könnte. Stellen Sie fest. dass in der Buchhaltung die richtigen Konten bebucht wurden. Nachdem die Prozesse abgeschlossen und die Rechnungen angelegt sind. Alle Rechte vorbehalten. Da am Tag der Auslieferung weitere Auslieferungen für Kunden fällig werden. Welche Vereinbarung bezüglich Komplettlieferung steht im Auftragskopf? Hinweis: Das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf finden Sie im Übersichtsbild Verkauf und auf der Registerkarte Versand. möchte der Kunde zunächst doch nur einen Teil der Wunschliefermenge geliefert bekommen.

die Menge einer Auftragsposition auf verschiedene Auslieferungen zu verteilen.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 2. Welche Vereinbarungen bezüglich Teillieferungen stehen in der Position 10 des Auftrags? ___________________________________________________________ Hinweis: Das Feld Teillief. wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist? 5. Haben Sie die Möglichkeit. zur Auftragsposition finden Sie auf der Registerkarte Versand. Haben Sie die Möglichkeit. einzelne Auftragspositionen (mit der jeweiligen gesamten Positions-Auftragsmenge) auf verschiedene Auslieferungen zu verteilen. 6. Welche Stammdaten sind beim Vorschlag des Kennzeichens für Teillieferungen in der Auftragsposition beteiligt? __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 242 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 ./Pos. Alle Rechte vorbehalten. Welche Stammdaten sind beim Vorschlag des Kennzeichens für Komplettlieferung im Auftragskopf beteiligt? 3. wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist? 4.

Welchen Transport Dispo Status hat die Lieferung? Hinweis: Zeigen Sie sich die Auslieferung am Bildschirm an. ________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. _______________________________________________ Aufgabe 2: Sie möchten den möglichen Transport zur Auslieferung untersuchen 1. Prüfen Sie. ob diese Lieferung für einen Transport verarbeitet werden kann. Alle Rechte vorbehalten. Verwenden Sie die Feldhilfe F1.SCM600 Lektion: Transportabwicklung 7. Auf der Registerkarte Transport können Sie an dem Feld TransDispoStat erkennen. Es sollen in dieser Auslieferung allerdings zunächst nur 10 Stück von den insgesamt 25 Stück geliefert werden. ob die vorher erfasste Auslieferung (aus Aufgabe 1-7) für einen Transport verarbeitet werden kann. 243 . Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag (aus Aufgabe 6-2). setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. um die Bedeutung der verschiedenen Status nachzuvollziehen. Ändern Sie die Liefermenge auf 10 Stück Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer.

die alle den gleichen Warenempfänger haben. welche Konten im Buchhaltungsbeleg gefunden wurden. ________________________________ 2. Haben Sie die Möglichkeit dies im Transportbeleg zu machen und anzugeben.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 2. Erfassen Sie zu der Auslieferung die Faktura und notieren Sie sich die Belegnummer. 2008/Q1 . Sie haben mehrere Lieferungen für verschiedene Kunden aus Hamburg in einem Transportbeleg für eine LKW-Ladung zusammengefasst. Anschließend prüfen Sie. in Container verladen. welche Positionen in welche Container verladen werden? 3. Sie wollen mehrere Positionen aus verschiedenen Lieferungen. ________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 244 © 2008 SAP AG. Warenausgang buchen und fakturieren. Notieren Sie sich die Belegnummer. die Speditionskosten auf die Kunden abhängig von dem Gewicht ihrer Positionen aufzuteilen? 4. Buchen Sie zu der Auslieferung den Warenausgang. 3. 1. Was ist der Unterschied zwischen einem Transportbeleg und einem Transportauftrag? Aufgabe 3: Sie wollen Ihre Auslieferung kommissionieren. Alle Rechte vorbehalten. Haben Sie die Möglichkeit. Erfassen Sie zunächst zur vorherigen Auslieferung zur Kommissionierung den Transportauftrag für die Lagernummer 010 im Werk 1000.

welche Konten mit welchen Beträgen bebucht wurden Hinweis: Den Buchhaltungsbeleg zur Faktura können Sie sich mit der Transaktion Anzeigen Faktura: Wählen Sie Übersicht Rechnungswesen und selektieren Sie den Buchhaltungsbeleg. Zeigen Sie sich den Buchhaltungsbeleg zur Faktura an und notieren Sie. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Transportabwicklung 4. _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 245 .

2008/Q1 . wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist? Antwort: Wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist. dass einzelne Positionen auf verschiedene Auslieferungen verteilt werden können. ob der Auftrag teilgeliefert werden könnte. Zeigen Sie sich den Terminauftrag aus der letzten Übung am Bildschirm an.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Lösung 9: Transportabwicklung Aufgabe 1: Ein Kundenauftrag soll teilgeliefert werden. die Menge einer Auftragsposition auf verschiedene Auslieferungen zu verteilen. 5. Es können einzelne Positionen auf verschiedene Auslieferungen verteilt werden 4. Stellen Sie fest. __________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Wählen Sie die Registerkarte Versand. Welche Vereinbarungen bezüglich Teillieferungen stehen in der Position 10 des Auftrags? Fortsetzung auf der nächsten Seite 246 © 2008 SAP AG. Welche Stammdaten sind beim Vorschlag des Kennzeichens für Komplettlieferung im Auftragskopf beteiligt? Antwort: Das Kennzeichen für die Komplettlieferung im Auftragskopf wird aus dem Kundenstamm vorgeschlagen. 1. hängt es noch von der Teillieferungsvereinbarung auf Positionsebene ab. 3. Alle Rechte vorbehalten. ob die Menge einer Auftragsposition auf verschiedene Auslieferungen verteilt werden kann. Haben Sie die Möglichkeit. einzelne Auftragspositionen (mit der jeweiligen gesamten Positions-Auftragsmenge) auf verschiedene Auslieferungen zu verteilen. Haben Sie die Möglichkeit. wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist? Antwort: Ja. Welche Vereinbarung bezüglich Komplettlieferung steht im Auftragskopf? Hinweis: Das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf finden Sie im Übersichtsbild Verkauf und auf der Registerkarte Versand. Das Feld Komplettlieferung ist nicht angekreuzt. 2. Das bedeutet.

zur Auftragsposition finden Sie auf der Registerkarte Versand. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. → Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können./Pos. Das bedeutet.SCM600 Lektion: Transportabwicklung ___________________________________________________________ Hinweis: Das Feld Teillief. ob die vorher erfasste Auslieferung (aus Aufgabe 1-7) für einen Transport verarbeitet werden kann. 6. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Prüfen Sie. in der Auftragsposition kommt aus dem Kundenstamm. Ändern Sie die Liefermenge auf 10 Stück Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. Aufgabe 2: Sie möchten den möglichen Transport zur Auslieferung untersuchen 1. Welche Stammdaten sind beim Vorschlag des Kennzeichens für Teillieferungen in der Auftragsposition beteiligt? __________________________________________________________ a) Der Vorschlag für das Feld Teillief. 247 . Es sollen in dieser Auslieferung allerdings zunächst nur 10 Stück von den insgesamt 25 Stück geliefert werden. dann hat dieser Vorschlag Vorrang vor dem aus dem Kundenstamm 7. leer (Teillieferungen erlaubt). Wenn zu dem Kunden und dem Material eine Kunden-Material-Info existiert und dort etwas anderes steht als im Kundenstamm. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##./Pos. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag (aus Aufgabe 6-2). dass Teillieferungen erlaubt sind. _______________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Auftrag Liefermenge auf 10 Stück ändern. Alle Rechte vorbehalten. a) Auf der Registerkarte Versand der Position 10 ist das Feld Teillief./Pos.

4. dass die Auslieferung noch nicht in einem Transport bearbeitet ist. dass eine Lieferung gar nicht für den Transport relevant ist (abhängig von der Lieferart). Was ist der Unterschied zwischen einem Transportbeleg und einem Transportauftrag? Antwort: Der Transportbeleg wird angelegt und verwendet. in Container verladen. die Speditionskosten auf die Kunden abhängig von dem Gewicht ihrer Positionen aufzuteilen? Antwort: Ja. Zum Beispiel in Form einer LKW-Fuhre. Der Transportauftrag dient als Grundlage für die Kommissionierung. Sie wollen mehrere Positionen aus verschiedenen Lieferungen. die alle den gleichen Warenempfänger haben. um mehrere Auslieferungen zu einem Transport zu Kunden zusammen zu fassen. Verwenden Sie die Feldhilfe F1. Sie haben mehrere Lieferungen für verschiedene Kunden aus Hamburg in einem Transportbeleg für eine LKW-Ladung zusammengefasst. 2. Haben Sie die Möglichkeit. Haben Sie die Möglichkeit dies im Transportbeleg zu machen und anzugeben. 2008/Q1 . Dabei können Sie auch Positionen verschiedener Lieferungen zusammen in einen Container verladen 3. um die Bedeutung der verschiedenen Status nachzuvollziehen. Alle Rechte vorbehalten. welche Positionen in einen Container zusammen verladen werden. welche Positionen in welche Container verladen werden? Antwort: Im Transportbeleg können Sie hinterlegen. Das bedeutet. Auf der Registerkarte Transport können Sie an dem Feld TransDispoStat erkennen. Im Feld TransDispoStat steht A.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Welchen Transport Dispo Status hat die Lieferung? Hinweis: Zeigen Sie sich die Auslieferung am Bildschirm an. Er wird für eine Auslieferung angelegt. ob diese Lieferung für einen Transport verarbeitet werden kann. Sie können die Frachtkosten zu einem Transport in einem Frachtkostenbeleg erfassen und entsprechend dem Gewicht auf verschiedene Kunden verteilen. ________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anzeigen Wählen Sie die Registerkarte Transport. Es kann auch sein . um die internen Materialbewegungen zu steuern Fortsetzung auf der nächsten Seite 248 © 2008 SAP AG.

Erfassen Sie zunächst zur vorherigen Auslieferung zur Kommissionierung den Transportauftrag für die Lagernummer 010 im Werk 1000. Notieren Sie sich die Belegnummer. Zeigen Sie sich den Buchhaltungsbeleg zur Faktura an und notieren Sie. Alle Rechte vorbehalten. Warenausgang buchen und fakturieren. ________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 4. Erfassen Sie zu der Auslieferung die Faktura und notieren Sie sich die Belegnummer. Buchen Sie zu der Auslieferung den Warenausgang. 1. welche Konten im Buchhaltungsbeleg gefunden wurden. Anschließend prüfen Sie. _________________________________________________________ _________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Transportabwicklung Aufgabe 3: Sie wollen Ihre Auslieferung kommissionieren. ________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen wählen Sie Ausführen → Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. welche Konten mit welchen Beträgen bebucht wurden Hinweis: Den Buchhaltungsbeleg zur Faktura können Sie sich mit der Transaktion Anzeigen Faktura: Wählen Sie Übersicht Rechnungswesen und selektieren Sie den Buchhaltungsbeleg. 249 . a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg wählen Sie Warenausgang buchen 3. 2.

Alle Rechte vorbehalten.und ggf. 2008/Q1 .und für die Konten Umsatzerlöse und Ausgangssteuer die Habenbuchung gebucht. 250 © 2008 SAP AG.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 _________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen wählen Sie Rechnungswesen selektieren Sie den Buchhaltungsbeleg Es werden für das Kundenkonto und für die Erlösschmälerungen die Soll. Die Gegenbuchungen erfolgen auf die Erlös-. auf die Ausgangssteuerkonten. Erlösschmälerungs. Die Sollbuchungen erfolgen auf dem Konto des Regulierers.

Alle Rechte vorbehalten. 251 .SCM600 Lektion: Transportabwicklung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Funktion des Transportbelegs erklären • die Abrechnung von Frachtkosten an Kunden beschreiben • die Überleitung aus der Faktura in den Buchhaltungsbeleg erklären 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • die Grundlagen und die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung beschreiben • die Verfügbarkeitsprüfung im Rahmen der Auftragsabwicklung nutzen • die Funktion des Transportbelegs erklären • die Abrechnung von Frachtkosten an Kunden beschreiben • die Überleitung aus der Faktura in den Buchhaltungsbeleg erklären 252 © 2008 SAP AG.

............................258 Übung 10: Vorverkaufsprozesse und Positionstyp..................................272 Übung 11: Montageabwicklung ..................... Alle Rechte vorbehalten...................... sowie ein Beispielprozess zum Thema Kundenauftragsfertigung veranschaulicht.............. Anschließend werden die Vorverkaufsbelege Anfrage / Angebot behandelt....Kapitel 6 Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung Überblick über das Kapitel In diesem Kapitel wird zunächst die Bedeutung des Positionstyps herausgestellt....................................... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • die Vorverkaufsaktivitäten beschreiben Anfragen und Angebote nutzen einige Funktionen der Positionstypen erläutern den Status von Montageaufträgen für Kundeneinzelfertigungsaufträge verfolgen Positionen in einer Auslieferung verpacken Inhalt des Kapitels Lektion: Vorverkaufsabwicklung ...............................279 2008/Q1 © 2008 SAP AG......261 Lektion: Montageabwicklung . 253 ....254 Lektion: Bedeutung des Positionstyps .

möchte sich der Kunde über Preise und Lieferzeiten zu Materialien informieren Sie machen dem Kunden ein Angebot zu den angefragten Materialien Der Kunde nimmt das Angebot an und erteilt darauf hin einen Auftrag Vorverkaufsabwicklung Abbildung 94: Aufgaben der Vertriebsunterstützung 254 © 2008 SAP AG.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Lektion: Vorverkaufsabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Bedeutung von Anfragen und Angeboten herausgestellt. 2008/Q1 . Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • die Vorverkaufsaktivitäten beschreiben Anfragen und Angebote nutzen Unternehmensszenario • • • Bevor es zur Auftragserteilung kommt. Alle Rechte vorbehalten.

z. Alle Rechte vorbehalten. Wettbewerber und deren Produkte Verwaltung von Kontakten.und Umsatzzahlen. 255 .SCM600 Lektion: Vorverkaufsabwicklung Unterstützung der Mitarbeiter in Vertrieb und Marketing bei allen Aktivitäten im Rahmen der Akquisition und Kundenbetreuung. Mit einem Angebot (die Bezugnahme zu einer Anfrage ist optional) können Sie Ihren Kunden die entsprechenden Informationen zur Verfügung stellen. Folgende Aufgaben können Sie im Rahmen des Vertriebsunterstützungssystems durchführen: • • • • Bereitstellung von Informationen über Kunden. Interessenten. Abbildung 95: Vorverkaufsbelege Sie können von Ihren Kunden Anfragen nach Materialpreisen oder Lieferzeiten erhalten. Ansprechpartner. z. über Auftragseingangs. von Telefonaten und Kundenbesuchen Durchführung von Mailing-Aktionen Direkter Zugang zum Vertriebsinformationssystem (VIS) mit zahlreichen Auswertungen. B. B. Abbildung 96: Belegfluss in der Vorverkaufsphase 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

kann daraufhin der Auftrag folgen. sobald der Kunde ein Angebot mit Bezug auf die Anfrage erhält.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 In der Standardauslieferung des Systems wird eine Anfrage als vollständig referenziert betrachtet. bis die volle Menge oder das Gültigkeitsdatum erreicht ist. Auf ein Angebot kann so lange referenziert werden. 256 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . ohne dass eine Anfrage vom Kunden vorausgegangen ist.Angebot zusammensetzen. Sie können auch Angebote erstellen. Der Belegfluss in der Vorverkaufsphase kann sich aus Anfrage . Wenn der Kunde das Angebot akzeptiert.

257 .SCM600 Lektion: Vorverkaufsabwicklung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Vorverkaufsaktivitäten beschreiben • Anfragen und Angebote nutzen 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

Alle Rechte vorbehalten. 258 © 2008 SAP AG. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • einige Funktionen der Positionstypen erläutern Unternehmensszenario • Der Positionstyp ist ein wichtiges Instrument zur Steuerung der Vertriebsprozesse Bedeutung des Positionstyps Abbildung 97: Positionstypen Positionstypen bieten zusätzliche Steuerungsfunktionen für Verkaufsbelege. Diese Lektion gibt einen entsprechenden Überblick.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Überblick über die Lektion Der Positionstyp ist ein sehr wichtiges Steuerungsinstrument. 2008/Q1 .

SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Mit dem Positionstyp kann zum Beispiel folgendes beeinflusst werden: • • • • • • • soll eine automatische Preisfindung durchgeführt werden. welche Partnerrollen sollen der Position zugehören. Abbildung 98: Positionstypenfindung Normalposition Der Positionstyp im Verkaufsbeleg wird unter anderem in Abhängigkeit der Verkaufsbelegart und der Positionstypengruppe des Materialstamms gefunden. 259 . soll die Position auf einer Rechnung erscheinen. welche Textarten sollen der Position zugehören. Alle Rechte vorbehalten. soll es erlaubt sein. soll die Position auf einer Lieferung erscheinen. welche Felder sollen im Unvollständigkeitsprotokoll erscheinen. falls sie nicht erfasst wurden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Für ein Material mit der Positionstypengruppe 'NORM' wird in der Anfrage zum Beispiel ein anderer Positionstyp gefunden als im Terminauftrag. für die Position Einteilungen zu erfassen. Die Positionstypengruppe ist im Materialstamm in der Registerkarte Vertrieb: VerkaufsorgDaten 2 gepflegt.

Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Abbildung 99: Positionstypenfindung im Terminauftrag Für ein Material mit der Positionstypengruppe 'NORM' wird im Terminauftrag zum Beispiel ein anderer Positionstyp gefunden als für ein Material mit der Positionstypengruppe '0001'. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . 260 © 2008 SAP AG.

SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Übung 10: Vorverkaufsprozesse und Positionstyp Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Anfragen und Angebote bearbeiten • die Positionstypenfindung nachvollziehen Unternehmensszenario Sie erhalten Anfragen von Kunden zu Motorrädern. ___________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. wie Preise und Lieferbedingungen sind verbindlich und für einen festgelegten Zeitraum gültig. Würden Sie uns bitte ein Angebot machen. wieder 3 Stück zu kaufen. Aufgabe 1: Erfassen Sie eine Anfrage. wieviel das Motorrad kostet? Hinweis: Anfragen legen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anlegen an. Wir sind daran interessiert. 261 . Erfassen Sie die Anfrage und notieren Sie die Nummer. Auf diese Anfragen hin erstellen Sie Angebote für die Kunden. Bei der Anfrageerfassung kann das Feld Gültig bis als Bearbeitungsfrist eingegeben werden und später für die Angebotsbearbeitung verwendet werden. 1. dass die Anfrage bis zum Ende des Monats bearbeitet wird. Die in den Angeboten hinterlegten Informationen. Alle Rechte vorbehalten. Sie erhalten von einem Kunden eine schriftliche Anfrage zu einem Motorrad. Sie möchten. Anfrage Kunde: T-S50A## Motomarkt Heidelberg Wir hatten bereits letztes Jahr das Motorrad T-AS3## von Ihnen eingekauft.

1. ___________________________________ Hinweis: Erfassen Sie das Angebot (Belegart AG) mit Referenz auf die Anfrage mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Angebot → Anlegen. Alle Rechte vorbehalten. Erfassen Sie ein Angebot zu der Anfrage. 2008/Q1 . Der Kunde T-S50A## bestellt auf Grund des Angebots zunächst 1 Stück von dem Motorrad T-AS3##. ___________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 262 © 2008 SAP AG. Das Angebot soll ab heute bis zum Ende des übernächsten Monats gültig sein. die bis Ende des Monats bearbeitet werden müssen. möchten Sie dem Kunden nur 2 Stück anbieten. Hinweis: Listen zu Anfragen erstellen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Anfragen → Liste Anfragen 2.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 2: Erstellen Sie ein Angebot. Sie erstellen sich zunächst eine Liste aller Anfragen zu Ihrem Kunden T-S50A## . Erfassen sie dazu das Angebot und notieren Sie die Nummer. Am nächsten Tag bearbeiten Sie die vorliegenden Anfragen. Bestellung zum Angebot Kunde: T-S50A## Bestellnummer: 8-131 Wunschlieferdatum: in 10 Tagen Material T-AS3## Menge 1 Erfassen sie dazu den Terminauftrag und notieren Sie die Nummer. Wählen Sie Anlegen mit Bezug. Aufgabe 3: Erfassen Sie einen Auftrag mit Bezug auf das Angebot. 1. Da Sie momentan viel Nachfrage nach diesem Motorrad haben.

bevor ein Angebot angelegt werden kann? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 3. Hinweis: Die Statusübersicht zu den einzelnen Belegen können Sie sich aus dem Belegfluss anzeigen. __________________________________________________ Aufgabe 5: Verständnisfragen zu den Vorverkaufsbelegen. Nennen Sie betriebswirtschaftliche Unterschiede zwischen einer Anfrage und einem Angebot? __________________________________________________________ __________________________________________________________ __________________________________________________________ 2. Alle Rechte vorbehalten. 263 . __________________________________________________ Zeigen Sie sich den Referenzstatus der Position zum Angebot an. Haben Sie die Möglichkeit. Zeigen Sie sich den Referenzstatus der Position zur Anfrage an. Findet bei der Anfrage.oder Angebotserfassung eine automatische Preisfindung statt? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 4. in einer Anfrage oder einem Angebot eine Verfügbarkeitsprüfung wie im Kundenauftrag durchzuführen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1.SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Aufgabe 4: Ermitteln Sie den Referenzstatus zu den Positionen der Anfrage und des Angebots aus den vorherigen Aufgaben. 1. Muss zuerst eine Anfrage erstellt werden. 2.

Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 6: Wie wird der Positionstyp im Verkaufsbeleg gefunden? 1. Zeigen Sie sich die zuletzt bearbeitete Anfrage an und notieren Sie. Kann vom Positionstyp abhängig eingestellt werden. Alle Rechte vorbehalten. dass eine Position einer Anfrage nicht fakturarelevant und eine Position im Kundenauftrag fakturarelevant ist? __________________________________________________________ 264 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . welcher Positionstyp gefunden wurde. __________________________________________________________ 2. Abhängig von welchen Kriterien wird der Positionstyp im Verkaufsbeleg in der Regel gefunden? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 3. Können in einem Terminauftrag mehrere Positionen mit unterschiedlichen Positionstypen erfasst werden? __________________________________________________________ 4.

Alle Rechte vorbehalten. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anlegen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Sie erhalten von einem Kunden eine schriftliche Anfrage zu einem Motorrad. 265 . Bei der Anfrageerfassung kann das Feld Gültig bis als Bearbeitungsfrist eingegeben werden und später für die Angebotsbearbeitung verwendet werden. wieder 3 Stück zu kaufen. wieviel das Motorrad kostet? Hinweis: Anfragen legen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anlegen an. Würden Sie uns bitte ein Angebot machen.SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Lösung 10: Vorverkaufsprozesse und Positionstyp Aufgabe 1: Erfassen Sie eine Anfrage. Wir sind daran interessiert. Erfassen Sie die Anfrage und notieren Sie die Nummer. Sie möchten. 1. Anfrage Kunde: T-S50A## Motomarkt Heidelberg Wir hatten bereits letztes Jahr das Motorrad T-AS3## von Ihnen eingekauft. dass die Anfrage bis zum Ende des Monats bearbeitet wird.

Hinweis: Listen zu Anfragen erstellen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Anfragen → Liste Anfragen a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Anfrage → Liste Anfragen Auftraggeber T-S50A## 2. 1. ___________________________________ Hinweis: Erfassen Sie das Angebot (Belegart AG) mit Referenz auf die Anfrage mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Angebot → Anlegen. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Angebot → Anlegen Wählen Sie Anlegen mit Bezug Geben Sie die Anfragenummer ein Wählen Sie Positionsauswahl Ändern Sie die Menge auf 2 Stück Wählen Sie Übernehmen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 2008/Q1 . Wählen Sie Anlegen mit Bezug. Fortsetzung auf der nächsten Seite 266 © 2008 SAP AG. die bis Ende des Monats bearbeitet werden müssen. Das Angebot soll ab heute bis zum Ende des übernächsten Monats gültig sein. Sie erstellen sich zunächst eine Liste aller Anfragen zu Ihrem Kunden T-S50A## .Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 2: Erstellen Sie ein Angebot. Alle Rechte vorbehalten. Da Sie momentan viel Nachfrage nach diesem Motorrad haben. Am nächsten Tag bearbeiten Sie die vorliegenden Anfragen. Erfassen Sie ein Angebot zu der Anfrage. möchten Sie dem Kunden nur 2 Stück anbieten. Erfassen sie dazu das Angebot und notieren Sie die Nummer.

___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Wählen Sie Anlegen mit Bezug Geben Sie die Angebotsnummer ein Wählen Sie Positionsauswahl Ändern Sie die Menge auf 1 Stück Wählen Sie Übernehmen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben Aufgabe 4: Ermitteln Sie den Referenzstatus zu den Positionen der Anfrage und des Angebots aus den vorherigen Aufgaben. Zeigen Sie sich den Referenzstatus der Position zur Anfrage an. 1.SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Aufgabe 3: Erfassen Sie einen Auftrag mit Bezug auf das Angebot. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 267 . Hinweis: Die Statusübersicht zu den einzelnen Belegen können Sie sich aus dem Belegfluss anzeigen. Bestellung zum Angebot Kunde: T-S50A## Bestellnummer: 8-131 Wunschlieferdatum: in 10 Tagen Material T-AS3## Menge 1 Erfassen sie dazu den Terminauftrag und notieren Sie die Nummer. Alle Rechte vorbehalten. Der Kunde T-S50A## bestellt auf Grund des Angebots zunächst 1 Stück von dem Motorrad T-AS3##. 1.

Zeigen Sie sich den Referenzstatus der Position zum Angebot an. Im Standard wird eine Angebotsposition erst bei Übernahme der vollen Menge als voll referiert gekennzeichnet. Alle Rechte vorbehalten. obwohl von der Anfragemenge (3 Stück) nur ein Teil (2 Stück) in das Angebot übernommen wurde. Nennen Sie betriebswirtschaftliche Unterschiede zwischen einer Anfrage und einem Angebot? __________________________________________________________ __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 268 © 2008 SAP AG. da von der Angebotsmenge (2 Stück) wurde nur ein Teil (1 Stück) in den Auftrag übernommen wurde. __________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Angebot → Anzeigen → Umfeld → Belegfluß anzeigen den Cursor auf Angebot stellen → wählen Sie Statusübersicht Position 10 expandieren Referenzstatus: teilweise referiert Der Referenzstatus für das Angebot steht auf teilweise referiert. 2.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 __________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anzeigen → Umfeld → Belegfluß anzeigen den Cursor auf Anfrage stellen → wählen Sie Statusübersicht Position 10 expandieren Referenzstatus: voll referiert Der Referenzstatus für die Anfrage steht auf voll referiert. Im Standard wird eine Anfrageposition als voll referiert gekennzeichnet. 1. Aufgabe 5: Verständnisfragen zu den Vorverkaufsbelegen. 2008/Q1 . sobald zumindest eine Teilmenge dieser Position in ein Angebot übernommen wurde.

Muss zuerst eine Anfrage erstellt werden.). Aufgabe 6: Wie wird der Positionstyp im Verkaufsbeleg gefunden? 1. Haben Sie die Möglichkeit. Lieferdatum. Zeigen Sie sich die zuletzt bearbeitete Anfrage an und notieren Sie.SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps __________________________________________________________ a) Anfragen sind Nachfragen eines Kunden nach den Vertriebskonditionen eines Materials (Preis. Es können auch Angebote ohne Bezug auf eine Anfrage erstellt werden. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 2.und Angebotserfassung kann eine Verfügbarkeitsprüfung in der gleichen Art und Weise wie bei der Kundenauftragserfassung (abhängig vom Customizing) durchgeführt werden. in einer Anfrage oder einem Angebot eine Verfügbarkeitsprüfung wie im Kundenauftrag durchzuführen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) Ja. usw. Über Angebote werden dem Kunden die entsprechenden Informationen mitgeteilt.und Angebotserfassung findet eine automatische Preisfindung (abhängig vom Customizing) statt. Angebote sind während des Gültigkeitszeitraums dem Kunden gegenüber rechtlich bindend. Bei der Anfrage.oder Angebotserfassung eine automatische Preisfindung statt? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) Ja. Findet bei der Anfrage. 269 . Bei der Anfrage. Nein. Bei Anfragen wird im System das Gültigkeitsdatum als Bearbeitungsfrist für eine Antwort auf die Anfrage verwendet. welcher Positionstyp gefunden wurde. bevor ein Angebot angelegt werden kann? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) 3. Alle Rechte vorbehalten. 4.

. 270 © 2008 SAP AG. 4. Alle Rechte vorbehalten. Unvollständigkeitssteuerung usw. 2008/Q1 . Können in einem Terminauftrag mehrere Positionen mit unterschiedlichen Positionstypen erfasst werden? __________________________________________________________ a) Ja. Angebot. Es können in einem Auftrag verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Positionstypen erfasst werden. dass eine Position einer Anfrage nicht fakturarelevant und eine Position im Kundenauftrag fakturarelevant ist? __________________________________________________________ a) Ja. Lieferrelevanz. Preisfindung. Abhängig von welchen Kriterien wird der Positionstyp im Verkaufsbeleg in der Regel gefunden? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) Der Positionstyp wird in der Regel in Abhängigkeit der Verkaufsbelegart (Anfrage. 3. Terminauftrag. Abhängig vom Positionstyp können zum Beispiel die Fakturarelevanz.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 __________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anzeigen Der Positionstyp AFN für Anfrageposition steht auf der Registerkarte Verkauf. im Customizing eingestellt werden..) und der Positionstypengruppe aus dem Materialstamm gefunden. 2. Kann vom Positionstyp abhängig eingestellt werden. .

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • einige Funktionen der Positionstypen erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 271 .

Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • den Status von Montageaufträgen für Kundeneinzelfertigungsaufträge verfolgen Positionen in einer Auslieferung verpacken Unternehmensszenario • • • Der Kunde bestellt einen Benzintank. sondern direkt für einen Kundenauftrag gefertigt wird. 2008/Q1 . welcher nur auf spezielle Kundenbedarfe hin einzelgefertigt wird Dies erfordert die Zusammenarbeit zwischen dem Vertrieb und der Fertigung Bevor der Benzintank ausgeliefert wird.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Lektion: Montageabwicklung Überblick über die Lektion Diese Lektion beschreibt ein mögliches Zusammenspiel von Vertrieb und Produktion anhand eines Beispielprozesses zur Montageabwicklung. dass nicht anonym auf Lager. Alle Rechte vorbehalten. 272 © 2008 SAP AG. soll er noch verpackt werden Montageabwicklung Abbildung 100: Ablauf einer Kundenauftragsfertigung Kundenauftragsfertigung ist dadurch charakterisiert.

buchen Sie es per Wareneingang in einen Kundenauftragsbestand speziell für diese Kundenauftragsposition. Mit dem Dispositionslauf erzeugen Sie daraus einen Planauftrag. Sobald die Produktion beginnen kann. 273 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Montageabwicklung Aus der Kundenauftragsposition wird ein Kundeneinzelbedarf erzeugt und an die Disposition übergeben. Anschließend planen Sie mit der Disposition den Materialbedarf und es wird in der Fertigung produziert. Abschließend erfassen Sie im Vertrieb die Faktura. Abbildung 101: Einzelfertigung ohne Montageabwicklung Aus dem Kundenauftrag werden die Bedarfsmenge (Primärbedarf). Aus dem Fertigungsauftrag wird die bestätigte Menge und das bestätigte Lieferdatum an den Kundenauftrag zurückgemeldet. Wenn das Produkt gefertigt ist. Der Warenausgang reduziert den Kundenauftragsbestand. Alle Rechte vorbehalten. können Sie im Vertrieb die Lieferung erfassen und den Warenausgang buchen. Dabei findet eine Stücklistenauflösung statt und es werden die Sekundärbedarfe der Baugruppen / Komponenten erzeugt. das Lieferdatum und Angaben zur Konfiguration als Kundeneinzelbedarf an die Disposition übergeben. erzeugen Sie aus dem Planauftrag einen Fertigungsauftrag. Sobald dann die Lieferung fällig wird.

Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Abbildung 102: Einzelfertigung mit Montageabwicklung Bei der Einzelfertigung mit Montageabwicklung haben Sie die einzelnen Komponenten des Endproduktes bereits vorgefertigt. Aus dem Fertigungsauftrag wird die bestätigte Menge und das bestätigte Lieferdatum in die Einteilungen des Kundenauftrags zurückgemeldet. Abbildung 103: Kostenverwaltung pro Position 274 © 2008 SAP AG. Das bedeutet. Entsprechend dem Kundenwunsch brauchen Sie die Komponenten dann nur noch zu montieren. dass Sie bei der Einzelfertigung mit Montageabwicklung an dieser Stelle keinen Dispositionslauf benötigen. im Fertigungsauftrag sofort sichtbar. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . Sie können sich direkt aus dem Kundenauftrag heraus einen Fertigungsauftrag erzeugen lassen. Deshalb brauchen Sie nur eine einstufige Stücklistenauflösung und kein Erzeugen von Sekundärbedarfen. Veränderungen hinsichtlich bestätigter Einteilungen oder des Lieferdatums werden im Kundenauftrag bzw.

Abbildung 104: Verpacken Beim Verpacken können Lieferpositionen zu Packmitteln zugeordnet werden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Die Istkosten ergeben sich aus Materialentnahmen. Internen Leistungsverrechnungen und Zuschlägen. um den Erfolg zu ermitteln. Fertigungsaufträgen.SCM600 Lektion: Montageabwicklung Bei der Kundenauftragsfertigung werden die Kosten und Erlöse für eine Auftragsposition auf einem zur Kundenauftragsposition gehörendem Controlling-Objekt gesammelt und an die Ergebnisrechnung abgerechnet. Alle Rechte vorbehalten. Die Planerlöse werden durch die Preisfindung im Kundenauftrag (Nettowert 2) ermittelt und die Isterlöse bei der Faktura verbucht. 275 .bzw. Die Abrechnung der angefallenen Isterlöse und der Istkosten erfolgt an die Ergebnisrechnung. Einzelkalkulation oder aus dem Bewertungspreis des Materialstamms (Standardpreis oder gleitender Durchschnittspreis). Diese stammen aus einer Erzeugnis. Den Planerlösen stehen die Plankosten gegenüber. Die dadurch entstehenden Handling Units können dann in weitere Packmittel verpackt werden.

können diese im Rahmen einer Variantenkonfiguration im Kundenauftrag festgelegt werden.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Abbildung 105: Auslieferung aus Kundenauftragsbestand Nachdem die Fertigung das Material produziert hat. 276 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Bei dem Kundenauftragsbestand handelt es sich um einen Sonderbestand. Beim Warenausgang zur Auslieferung wird entsprechend der Kundenauftragsbestand reduziert.Beispiel Wenn die Eigenschaften eines Materials nicht fest vorgegeben sind und viele Variationsmöglichkeiten bestehen. der nur für den speziellen Kundenauftrag verwendet werden kann. wird es in den Kundenauftragsbestand Wareneingang gebucht. Abbildung 106: Montageabwicklung mit Variantenkonfiguration . Alle Rechte vorbehalten.

SCM600 Lektion: Montageabwicklung Zu jedem konfigurierbaren Material muss dazu ein Konfigurationsprofil existieren. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 277 . Für Merkmalswerte können Zu-/Abschläge gepflegt werden. Mit diesem werden bestimmte Eigenschaften der Konfiguration definiert. Jede Klasse enthält ein oder mehrere Merkmale. Im Konfigurationsprofil oder im Materialstamm wird das Material einer oder mehreren Klassen zugeordnet. Zu jedem Merkmal können die möglichen Werte (Merkmalsausprägungen) festgelegt werden. welche Auswirkungen auf die Preisfindung haben. welche die variablen Eigenschaften des Materials darstellen. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1 .Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 278 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

Der Kunde bestellt einen Benzintank für sein Motorrad. der zunächst noch bei Ihnen entsprechend dem Kundenwunsch lackiert und montiert werden muss. Für den Benzintank wurden im Vorfeld bereits der Materialstamm T-FS1##. Zusätzlich schicken Sie ihm kostenlos eine Montageanleitung und Zierstreifen mit. eine Stückliste und ein Arbeitsplan angelegt. Aufgabe 1: Bearbeiten Sie eine Kundenauftragsfertigung. Die einzelnen Materialien sollen für den Versand in einer Kiste verpackt werden. Bestellung Kunde: T-S50A## Bestellnummer: 8-311 Wunschlieferdatum: in 10 Tagen Material T-FS1## Menge 1 Hinweis: Sichern Sie den Auftrag noch nicht! Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Montageabwicklung Übung 11: Montageabwicklung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • den Ablauf einer Kundenauftragsfertigung nachvollziehen • Lieferpositionen in der Auslieferung verpacken Unternehmensszenario Ein Kunde bestellt bei Ihnen einen speziell nach seinem Wunsch lackierten Benzintank. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Alle Rechte vorbehalten. 279 . 1.

Welcher Nettopreis steht bei den drei Positionen? 5. und dann Beschaffung. Überprüfen Sie die Beschaffungsdaten für den Benzintank T-FS1## der Einteilung zu Position 10. Notieren Sie die Nummer des Montageauftrags. erfassen Sie die beiden Positionen zu der übergeordneten Position 10. Sichern Sie den Kundenauftrag und notieren Sie die Nummer. Dazu geben Sie bei den untergeordneten Positionen im Feld üb. Sie geben die Montageanleitung T-AS7## und die Zierstreifen T-AS8## kostenlos mit zum Benzintank dazu. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Um zu den Beschaffungsdaten der Einteilung zu gelangen wählen Sie im Kundenauftrag Einteilung zur Pos. dass die beiden Materialien zu dem Benzintank T-FS1## gehören. Zeigen Sie sich den Kundenauftrag aus der vorherigen Aufgabe an. ________________________________________ Aufgabe 2: 1.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 2.Pos 10 ein. Hinweis: Da Sie im Kundenauftrag deutlich machen wollen. Welche Positionstypen haben die drei Positionen? 4. ______________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 280 © 2008 SAP AG. Erfassen Sie deshalb die beiden Materialien zusätzlich im obigen Kundenauftrag. 2008/Q1 . 3.

Notieren Sie. 1. dass er den Benzintank T-FS1## erst 8 Tage später geliefert bekommen möchte. Ändern Sie dementsprechend das Wunschlieferdatum für die Position 10 im Kundenauftrag. ______________________________________ ______________________________________ 3. Welchem Datum im Kundenauftrag entspricht das Endedatum aus dem Montageauftrag? Aufgabe 3: Der Kunde teilt Ihnen mit.SCM600 Lektion: Montageabwicklung 2. wie sich der Endetermin verändert hat. 281 . Zeigen Sie sich den Kopf des Montageauftrags an. Notieren Sie die Ecktermine für Ende und Start des Montageauftrags. Zeigen Sie sich den Kopf des Montageauftrags zum Benzintank T-FS1## (Position 10) an. _______________________________________________________ Hinweis: Um sich den Montageauftrag aus dem Kundenauftrag anzuzeigen wählen Sie im Kundenauftrag Einteilung zur Pos. Notieren Sie die Auswirkungen auf das Wunschlieferdatum der zugeordneten Positionen 11 und 12. → Beschaffung → Kopf Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. _________________________________________________________ _________________________________________________________ 2.

Fortsetzung auf der nächsten Seite 282 © 2008 SAP AG. Hinweis: Die Bestandsübersicht in der Materialwirtschaft zeigen Sie sich mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht an. Hinweis: Den Wareneingang in der Materialwirtschaft erfassen Sie mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → zum Auftrag Bewegungsart 101 Auftrag Montageauftragsnummer (siehe Aufgabe 2-1) Werk 1000 Lagerort 0001 2. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag und verpacken Sie die Positionen. Zeigen Sie sich den Kundenauftragsbestand in der Bestandsübersicht zum Material T-FS1## im Werk 1000 an. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. 1. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie den Wareneingang. Verpacken Sie die drei Positionen in das Packmittel PK-096. Erfassen Sie dafür in der Materialwirtschaft den Wareneingang zum Montageauftrag in den Kundenauftragsbestand im Werk 1000. Wieviel Stück befinden sich im Kundenauftragsbestand? __________________________ Aufgabe 5: Bearbeiten Sie den Versand. Lagerort 0001. 1. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Aus der Fertigung wird die Fertigstellung der Montage des Benzintanks gemeldet.

Wieviel Stück befinden sich im Kundenauftragsbestand? ___________________________ Hinweis: Die Bestandsübersicht in der Materialwirtschaft zeigen Sie sich mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht an. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. (Lagernummer 010) Zeigen Sie sich abschließend nochmals den Kundenauftragsbestand in der Bestandsübersicht zum Material T-FS1## im Werk 1000 an. 3. Kommissionieren Sie die Lieferung und buchen Sie den Warenausgang.SCM600 Lektion: Montageabwicklung _______________________________________________ 2. 283 .

Dazu geben Sie bei den untergeordneten Positionen im Feld üb. erfassen Sie die beiden Positionen zu der übergeordneten Position 10. a) Unterpositionen erfassen. Geben Sie bei den Unterpositionen im Feld üb. 1. Hinweis: Da Sie im Kundenauftrag deutlich machen wollen. der zunächst noch bei Ihnen entsprechend dem Kundenwunsch lackiert und montiert werden muss. dass die beiden Materialien zu dem Benzintank T-FS1## gehören. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Bestellung Kunde: T-S50A## Bestellnummer: 8-311 Wunschlieferdatum: in 10 Tagen Material T-FS1## Menge 1 Hinweis: Sichern Sie den Auftrag noch nicht! a) 2. Der Kunde bestellt einen Benzintank für sein Motorrad. Erfassen Sie deshalb die beiden Materialien zusätzlich im obigen Kundenauftrag. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. Für den Benzintank wurden im Vorfeld bereits der Materialstamm T-FS1##.Pos 10 ein.Pos 10 ein. eine Stückliste und ein Arbeitsplan angelegt. Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Sie geben die Montageanleitung T-AS7## und die Zierstreifen T-AS8## kostenlos mit zum Benzintank dazu.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Lösung 11: Montageabwicklung Aufgabe 1: Bearbeiten Sie eine Kundenauftragsfertigung. Fortsetzung auf der nächsten Seite 284 © 2008 SAP AG.

______________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Pos 10: wählen Sie Einteilung zur Pos. ______________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. wählen Sie Beschaffung Die Belegnummer für den Montageauftrag wurde intern vom System vergeben. Notieren Sie die Nummer des Montageauftrags. 12: Kostenlose Position TANN 4. 11: Kostenlose Position TANN Pos. Notieren Sie die Ecktermine für Ende und Start des Montageauftrags. und dann Beschaffung. Zeigen Sie sich den Kopf des Montageauftrags an. Aufgabe 2: 1. Sichern Sie den Kundenauftrag und notieren Sie die Nummer. Überprüfen Sie die Beschaffungsdaten für den Benzintank T-FS1## der Einteilung zu Position 10. ________________________________________ a) Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 285 . 2. 11: 0 Pos. Hinweis: Um zu den Beschaffungsdaten der Einteilung zu gelangen wählen Sie im Kundenauftrag Einteilung zur Pos. Zeigen Sie sich den Kundenauftrag aus der vorherigen Aufgabe an. 10: 297 Pos. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Montageabwicklung 3. 12: 0 5. Welcher Nettopreis steht bei den drei Positionen? Antwort: Pos. Welche Positionstypen haben die drei Positionen? Antwort: Pos. 10: Einzelfertigung TAK Pos.

2. 2008/Q1 . Ändern Sie dementsprechend das Wunschlieferdatum für die Position 10 im Kundenauftrag. 1. _________________________________________________________ _________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Ändern Pos 10: Wunschlieferdatum um 8 Tage später in die Zukunft ändern Das Wunschlieferdatum für Position 11 und 12 ändert sich entsprechend dem der Position 10.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 ______________________________________ a) Wählen Sie Kopf Die Ende. Zeigen Sie sich den Kopf des Montageauftrags zum Benzintank T-FS1## (Position 10) an. Notieren Sie die Auswirkungen auf das Wunschlieferdatum der zugeordneten Positionen 11 und 12. Fortsetzung auf der nächsten Seite 286 © 2008 SAP AG.und Starttermine wurden vom System errechnet. Alle Rechte vorbehalten. dass er den Benzintank T-FS1## erst 8 Tage später geliefert bekommen möchte. wie sich der Endetermin verändert hat. Notieren Sie. Welchem Datum im Kundenauftrag entspricht das Endedatum aus dem Montageauftrag? Antwort: Das Endedatum des Montageauftrags entspricht dem Materialbereitstellungsdatum aus dem Kundenauftrag. 3. Aufgabe 3: Der Kunde teilt Ihnen mit. Es wird ausgehend vom Materialbereitstellungsdatum des Kundenauftrags rückwärts terminiert. da sie dieser untergeordnet sind. Es wird eine Rückwärtsterminierung des Montageauftrags auf Grund der zum Material (Benzintank) gehörenden Arbeitspläne durchgeführt.

287 . wurde ein neues Materialbereitstellungsdatum im Kundenauftrag ermittelt. Auf Grund der Änderung des Wunschlieferdatums in der vorherigen Aufgabe.SCM600 Lektion: Montageabwicklung _______________________________________________________ Hinweis: Um sich den Montageauftrag aus dem Kundenauftrag anzuzeigen wählen Sie im Kundenauftrag Einteilung zur Pos. Wählen Sie Beschaffung. Dieses neue Materialbereitstellungsdatum wurde an den Montageauftrag als neuer Endtermin übergeben Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. → Beschaffung → Kopf a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Pos 10: Wählen Sie Einteilung zur Pos. Wählen Sie Kopf. Alle Rechte vorbehalten.

Erfassen Sie dafür in der Materialwirtschaft den Wareneingang zum Montageauftrag in den Kundenauftragsbestand im Werk 1000. 2008/Q1 . Fortsetzung auf der nächsten Seite 288 © 2008 SAP AG. Zeigen Sie sich den Kundenauftragsbestand in der Bestandsübersicht zum Material T-FS1## im Werk 1000 an. Wieviel Stück befinden sich im Kundenauftragsbestand? __________________________ a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht 1 Stück befindet sich im Kundenauftragsbestand. Hinweis: Die Bestandsübersicht in der Materialwirtschaft zeigen Sie sich mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht an.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie den Wareneingang. Alle Rechte vorbehalten. Lagerort 0001. 1. Hinweis: Den Wareneingang in der Materialwirtschaft erfassen Sie mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → zum Auftrag Bewegungsart 101 Auftrag Montageauftragsnummer (siehe Aufgabe 2-1) Werk 1000 Lagerort 0001 a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → zum Auftrag Bewegungsart 101 Auftrag Montageauftragsnummer (siehe Aufgabe 2-1) Werk 1000 Lagerort 0001 wählen Sie Übernehmen + Detail wählen Sie Sichern 2. Aus der Fertigung wird die Fertigstellung der Montage des Benzintanks gemeldet.

Verpacken Sie die drei Positionen in das Packmittel PK-096. 289 . Alle Rechte vorbehalten. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Kommissionieren Sie die Lieferung und buchen Sie den Warenausgang. 1. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Wieviel Stück befinden sich im Kundenauftragsbestand? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Montageabwicklung Aufgabe 5: Bearbeiten Sie den Versand. (Lagernummer 010) a) Kommissionieren: Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Die Belegnummer wird intern vom System vergeben Warenausgang: Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg wählen Sie Warenausgang buchen 3. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Zeigen Sie sich abschließend nochmals den Kundenauftragsbestand in der Bestandsübersicht zum Material T-FS1## im Werk 1000 an. _______________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Auftrag Wählen Sie Verpacken Packmittel PK-096 Das Versandelement und die zu verpackenden Positionen selektieren Wählen Sie Verpacken Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 2. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag und verpacken Sie die Positionen.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 ___________________________ Hinweis: Die Bestandsübersicht in der Materialwirtschaft zeigen Sie sich mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht an. 290 © 2008 SAP AG. a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht Es gibt keinen Kundenauftragsbestand mehr. 2008/Q1 .

Alle Rechte vorbehalten. 291 .SCM600 Lektion: Montageabwicklung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • den Status von Montageaufträgen für Kundeneinzelfertigungsaufträge verfolgen • Positionen in einer Auslieferung verpacken 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • die Vorverkaufsaktivitäten beschreiben • Anfragen und Angebote nutzen • einige Funktionen der Positionstypen erläutern • den Status von Montageaufträgen für Kundeneinzelfertigungsaufträge verfolgen • Positionen in einer Auslieferung verpacken 292 © 2008 SAP AG.

.............................Kapitel 7 Reklamationsabwicklung Überblick über das Kapitel In diesem Kapitel stehen die Möglichkeiten der Reklamationsabwicklung innerhalb von Vertriebsprozessen im Vordergrund..................... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • eine Reklamation mit Bezug auf einen vorangehenden Vertriebsprozess bearbeiten einen Gutschriftsprozess ausführen und im Detail erläutern einen Prozess der Retourenabwicklung ausführen und im Detail erläutern eine Rechnungskorrekturanforderung verwenden und den Prozess im Detail erläutern eine Faktura stornieren Inhalt des Kapitels Lektion: Gutschriftsanforderung ..... Alle Rechte vorbehalten.................305 2008/Q1 © 2008 SAP AG.301 Übung 12: Reklamationsabwicklung........................................................................294 Lektion: Retoure .. 293 .....................298 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung ..................

Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • eine Reklamation mit Bezug auf einen vorangehenden Vertriebsprozess bearbeiten einen Gutschriftsprozess ausführen und im Detail erläutern Unternehmensszenario • • Beschädigte oder schadhafte Ware oder fehlerhafte Rechnungen führen zu Reklamationen Kunden erhalten bei berechtigten Reklamationen eine Gutschrift. Hierbei muss sichergestellt werden.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Lektion: Gutschriftsanforderung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Abwicklung eines Gutschriftsprozesses behandelt. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . dass der korrekte Betrag auf dem Kundenkonto gutgeschrieben wird Bevor eine Gutschrift erteilt wird. ist die Genehmigung durch einen autorisierten Sachbearbeiter erforderlich • Überblick Abbildung 107: Prozesse in der Reklamationsabwicklung 294 © 2008 SAP AG.

Alle Rechte vorbehalten. legen Sie eine Rechnungskorrekturanforderung an.SCM600 Lektion: Gutschriftsanforderung Sie legen eine Retoure. Abwicklung Abbildung 108: Abwicklung von Gut. Die Rechnungskorrekturanforderung oder Gut-/ Lastschrift (ohne Gut-/Lastschriftsanforderung) legen Sie mit Bezug auf die Faktura an.und Lastschriften Der Prozess der Gutschriftsabwicklung läuft analog zu dem der Lastschriftsabwicklung ab. eine Gutschrifts-/ Lastschriftsanforderung. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.oder Mengenabweichung vor. Gut. Liegen in der Faktura Preis. eine Gut-/ Lastschrift oder eine Rechnungskorrekturanforderung an. Gutschrifts-/ Lastschriftsanforderung oder Rechnungskorrekturanforderung erfolgt die Fakturierung nach Prüfung und Genehmigung durch das Erstellen einer Gutschrift oder Lastschrift. Die Retoure. Bei der Retoure. 295 .oder Lastschriftsanforderung können Sie mit Bezug auf einen Auftrag oder eine Faktura anlegen. legen Sie eine Retoure an. nachdem Sie • • einen Kundenauftrag angelegt haben die Waren an den Kunden ausgeliefert und dem Kunden die Waren in Rechnung gestellt haben Wenn der Kunde die reklamierte Ware an Sie zurückschickt.

kann der Beleg zur Fakturierung freigegeben werden. Nach Prüfung des Vorgangs kann dieser mit der Entfernung der Fakturasperre genehmigt werden.und Lastschriftsanforderungen können Sie mit Bezug auf eine Faktura oder einen Auftrag anlegen. 2008/Q1 . die Lastschriftsanforderung und die Rechnungskorrekturanforderung enthalten eine entsprechende Fakturasperre. Unberechtigte Reklamationen werden abgewiesen. sieht der Prozess einen Genehmigungsschritt oder Prüfschritt vor. Lastschrift) werden automatisch die erforderlichen Buchhaltungsbelege erzeugt. belastet. Hierzu wird die Fakturasperre entfernt. Dadurch kann das System den korrekten Betrag aus dem Vorgängerbeleg übernehmen. Abbildung 109: Genehmigung einer Gutschrift Bevor eine Gutschrift erstellt werden kann. in dem für die betroffenen Positionen ein Absagegrund eingegeben wird. Zu Auswertungszwecken geben Sie einen Auftragsgrund ein. Abgelehnte Positionen werden nicht in Fakturen übernommen. Lastschriftsanforderung enthält eine Fakturasperre. Die Gut. Dieser ist durch eine Fakturasperre realisiert. • Die Verkaufsbelegarten Retoure. Beim Verbuchen der Fakturen (Gutschrift bzw. stehen jedoch für Auswertungen zur Verfügung. Dadurch werden dem Kundenkonto die korrekten Beträge gutgeschrieben bzw. Alle Rechte vorbehalten. 296 © 2008 SAP AG. Nachdem alle Positionen geprüft wurden. die ein sofortiges Fakturieren verhindert. die Gutschriftsanforderung.bzw. Diese Belege werden von einem Mitarbeiter mit der entsprechenden Berechtigung geprüft.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Gut.

SCM600 Lektion: Gutschriftsanforderung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • eine Reklamation mit Bezug auf einen vorangehenden Vertriebsprozess bearbeiten • einen Gutschriftsprozess ausführen und im Detail erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 297 . Alle Rechte vorbehalten.

Das beschädigte Material muss zunächst geprüft werden. dass der korrekte Betrag auf dem Kundenkonto gutgeschrieben wird Bevor eine Gutschrift erteilt wird. Hierbei muss sichergestellt werden. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • einen Prozess der Retourenabwicklung ausführen und im Detail erläutern Unternehmensszenario • • Beschädigte oder schadhafte Ware oder fehlerhafte Rechnungen führen zu Reklamationen Bei wertvollen Gütern ist im Falle einer Reklamation eine Rücklieferung der beanstandeten Ware erforderlich. 2008/Q1 . ist die Genehmigung durch einen autorisierten Sachbearbeiter erforderlich • • 298 © 2008 SAP AG. wofür es in einem bestimmten Bereich eingelagert wird Kunden erhalten bei berechtigten Reklamationen eine Gutschrift. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Lektion: Retoure Überblick über die Lektion Diese Lektion gibt einen Überblick über einen Retourenprozess.

B. Dieser Schritt kann unabhängig von der Anlieferung der reklamierten Ware erfolgen. buchen Sie auf der Basis einer Retourenanlieferung den Wareneingang. Diese Buchung kann entweder vor oder nach Anlegen der Gutschrift erfolgen. Nach der Genehmigung der Retoure (d. Mengen und Preisvereinbarungen aus dem ursprünglichen Beleg. Alle Rechte vorbehalten. sondern in einen separaten Retourenbestand. Dadurch erhält das System alle erforderlichen Informationen über z. der durch eine automatische Fakturasperre realisiert ist. die Fakturasperre wurde entfernt) werden die Gutschrift und die erforderlichen Buchhaltungsbelege durch die Fakturierung des Vorgangs erstellt. h. Wenn die reklamierte Ware in Ihrem Lager eintrifft. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Die Retourenabwicklung sieht einen Genehmigungsschritt vor.SCM600 Lektion: Retoure Retoure Abbildung 110: Abwicklung von Retouren Sie können Retouren mit Bezug auf eine Faktura oder einen Auftrag anlegen. Auf diese Weise kann der korrekte Betrag weiterverarbeitet werden. Normalerweise erfolgt dies nicht in den freien Bestand. Dabei wird der korrekte Betrag automatisch dem Kundenkonto gutgeschrieben. Zu Auswertungszwecken geben Sie einen Auftragsgrund ein. 299 .

Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • einen Prozess der Retourenabwicklung ausführen und im Detail erläutern 300 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

301 . Eine Rechnungskorrekturanforderung wird immer mit Bezug auf die fehlerhafte Faktura angelegt. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Funktionsweise einer Rechnungskorrekturanforderung erläutert Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • eine Rechnungskorrekturanforderung verwenden und den Prozess im Detail erläutern eine Faktura stornieren Unternehmensszenario • • Beschädigte oder schadhafte Ware oder fehlerhafte Rechnungen führen zu Reklamationen Bei Fehlern auf dem Fakturabeleg sind entsprechende Korrekturmaßnahmen durchzuführen Rechnungskorrekturanforderung Abbildung 111: Abwicklung von Rechnungskorrekturen Mit Hilfe der Rechnungskorrektur führen Sie Korrekturen an Mengen oder Werten durch. die dem Kunden bereits fakturiert wurden.

und Lastschriftpositionen werden immer nur paarweise gelöscht. mit dem das Kundenkonto belastet wird. Sie können alle nicht geänderten Positionspaare löschen. Gut. die korrekte Menge und der korrekte Preis sowie der Betrag. 2008/Q1 . Die gutzuschreibenden Nettowerte ergeben sich jeweils aus der Differenz zwischen Gut. Zu Beginn der Bearbeitung ist deshalb der Nettowert des Belegs Null. dann alle Lastschriftspositionen aufgeführt. der folgendes aufführt: die ursprünglich berechnete Menge und der ursprünglich berechnete Preis. Alle Rechte vorbehalten. 302 © 2008 SAP AG.und Lastschriftpositionen. Abbildung 112: Ablauf der Rechnungskorrektur Für jede Position der fehlerhaften Faktura wird in der Rechnungskorrekturanforderung eine Gutschriftsposition und eine Lastschriftsposition erzeugt. Änderungen können nur an Lastschriftpositionen vorgenommen werden. der dem Kundenkonto gutgeschrieben bzw. Im Beleg werden zuerst alle Gutschriftpositionen.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Der Kunde erhält einen Beleg.

notwendig werden. Dabei werden eine eigene Faktura (Storno Faktura) und ein neuer Buchhaltungsbeleg erzeugt. B.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Stornierung einer Faktura Abbildung 113: Stornieren einer Faktura Die Stornierung einer Faktura kann z. Alle Rechte vorbehalten. in dem jede Buchungszeile erneut mit dem umgekehrten Vorzeichen gebucht wird. wenn sich die Zahlungsbedingungen oder die Adresse des Regulierers geändert hat. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Dieser revidiert alle Buchungen durch die fehlerhafte Faktura. 303 .

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 304 © 2008 SAP AG.

___________________________________ 2. Erfassen Sie den Transportauftrag für die Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe: Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.und Gutschriftsabwicklungen bearbeiten Unternehmensszenario Ein Kunde hat bei Ihnen Scheinwerfer gekauft. um diesen zu prüfen. da einer der Scheinwerfer nicht funktioniert. Kommissionieren Sie die Auslieferung und buchen Sie den Warenausgang. die Auslieferung und die Faktura. dass er den bereits bezahlten Betrag dafür gutgeschrieben bekommt. dass er den Scheinwerfer an Sie zurück schickt.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Übung 12: Reklamationsabwicklung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Retouren. Nachdem Sie dem Kunden die Scheinwerfer ausgeliefert haben und er bereits bezahlt hat. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 1: Sie verkaufen Scheinwerfer. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-S50A## 9-111 in 10 Tagen Menge 10 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Als der Kunde erneut einen Scheinwerfer reklamiert. ___________________________________ 3. Sie einigen sich mit dem Kunden. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Belegnummer. möchten Sie. meldet sich der Kunde mit einer Reklamation. Als Grundlage für die Warenbewegung im Lager und zum Drucken der Kommissionierliste legen Sie einen Transportauftrag an. Erfassen Sie dafür den Kundenauftrag. 1. Erfassen Sie für die folgende Bestellung des Kunden einen Terminauftrag. 305 .

Alle Rechte vorbehalten. Erfassen Sie die Faktura zur Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe. dass ein Scheinwerfer defekt ist. 2. 2008/Q1 . dass es sich wohl um einen Transportschaden handelt. Legen Sie eine Gutschriftsanforderung (Auftragsart G2) mit Bezug auf den Terminauftrag der ersten Übung dieses Kapitels für einen Scheinwerfer an. Sie stellen fest. Hinweis: Eine Gutschriftsanforderung erfassen Sie mit der gleichen Transaktion wie einen Kundenauftrag. dass er den Scheinwerfer behalten kann und den bezahlten Betrag gutgeschrieben bekommt. Sie führen eine Gutschriftsabwicklung durch. Wählen Sie dann Positionsauswahl. 1. stellt er fest. ___________________________________ 4. ___________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 306 © 2008 SAP AG. Wählen Sie Anlegen mit Bezug auf Auftrag. Sichern Sie die Gutschriftsanforderung und notieren Sie die Belegnummer. 3. Geben Sie auf der Registerkarte Verkauf den Auftragsgrund Transportschaden ein. Sichern Sie die Faktura und notieren Sie die Belegnummer. ändern die Menge auf 1 Stück ab und wählen Sie übernehmen. Sie einigen sich mit dem Kunden.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Lagernummer Werk Ablauf 010 1000 Dunkel Kommimenge übernehmen 2 (Kommimenge übernehmen und WA buchen) Notieren Sie die Nummer des Transportauftrags. ___________________________________ Aufgabe 2: Nachdem der Kunde die Materialien erhalten und bezahlt hat.

indem Sie die Fakturasperre entfernen. 1. kann sie fakturiert und die Gutschrift erstellt werden. 1. dass er den Scheinwerfer zurückschickt und Sie ihm den bezahlten Betrag gutschreiben. indem Sie aus der F4-Wertehilfe den leeren Eintrag (letzte Zeile) selektieren. Geben Sie auf der Registerkarte Verkauf den Auftragsgrund Retoure ein. Wählen Sie dann Positionsauswahl und ändern die Menge auf 1 Stück ab. Hinweis: Eine Retoure erfassen Sie mit der gleichen Transaktion wie einen Kundenauftrag. Wählen Sie Anlegen mit Bezug auf Auftrag. 307 . Legen Sie die Gutschrift zur Gutschriftsanforderung an. Sie führen eine Retourenabwicklung durch 1. Sie einigen sich mit dem Kunden.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 3: Die Gutschriftsanforderung wird von dem verantwortlichen Kollegen geprüft und genehmigt. dass ein weiterer Scheinwerfer defekt ist. um den Schaden zu untersuchen. Hinweis: Ändern Sie die Gutschriftsanforderung und entfernen Sie die Fakturasperre auf der Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht. Aufgabe 4: Nachdem die Gutschriftsanforderung freigegeben ist. Alle Rechte vorbehalten. 3. Geben Sie die Gutschriftsanforderung zum Fakturieren frei. Hinweis: Zum Anlegen von Gutschriften verwenden Sie die gleiche Transaktion wie zum Anlegen von Fakturen. 2. Legen Sie eine Retoure (Auftragsart RE) mit Bezug auf den Terminauftrag aus der ersten Übung dieses Kapitels für einen Scheinwerfer an. ___________________________________ Aufgabe 5: Zu einem späteren Zeitpunkt reklamiert der Kunde erneut. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Dieses Mal möchten Sie den defekten Scheinwerfer zurück haben. 2. Sichern Sie die Retoure und notieren Sie die Belegnummer. Sichern Sie die Gutschrift und notieren Sie die Belegnummer.

Buchen Sie den Wareneingang und notieren Sie die Belegnummer für die Retourenanlieferung. ____________________________ Hinweis: Den Wareneingang buchen Sie in der Transaktion Lieferung anlegen/ändern. Bearbeiten Sie die Anlieferung und den Wareneingang. 1. Wählen Sie Wareneingang buchen. 2. indem Sie die Fakturasperre entfernen.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 ___________________________________ Aufgabe 6: Der defekte Scheinwerfer ist eingetroffen. 1. 2008/Q1 . Wählen Sie das Werk 1000 aus. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. um sicher zu stellen. Alle Rechte vorbehalten. dass sich das eine Stück in einem separaten Bestand für Retouren befindet. Geben Sie die Retoure zum Fakturieren frei. Prüfen Sie die Bestandsübersicht zu dem Scheinwerfer in dem Werk 1000. indem Sie aus der F4-Wertehilfe den letzten Eintrag (leere Zeile) selektieren. Legen Sie die Retourenanlieferung zur Retoure für den zurückgegebenen Scheinwerfer an. Hinweis: Eine Retourenanlieferung erfassen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Aufgabe 7: Die Retoure wird von dem verantwortlichen Kollegen geprüft und genehmigt. Hinweis: Ändern Sie die Retoure und entfernen Sie die Fakturasperre auf der Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Fortsetzung auf der nächsten Seite 308 © 2008 SAP AG. 3.

Hinweis: Zum Anlegen von Gutschriften verwenden Sie die gleiche Transaktion wie zum Anlegen von Fakturen. kann sie fakturiert und die Retourengutschrift erstellt werden. ___________________________________ Aufgabe 9: Verständnisfragen zur Retouren. wenn in der Faktura eine Mengen. Sichern Sie die Retourengutschrift und notieren Sie die Belegnummer. Können Sie für eine Gutschriftsanforderung eine Auslieferung anlegen? ___________________________________________________________ Müssen Sie eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure mit Bezug auf einen Kundenauftrag oder eine Faktura anlegen? ___________________________________________________________ 3. 309 . Zu welchem Zweck geben Sie bei der Retoure. Gutschrifts. Bevor eine Gutschrift durch die Fakturierung erstellt werden kann.und Gutschriftsabwicklung 1. 1. Können Sie eine Rechnungskorrekturanforderung auch mit Bezug auf einen Kundenauftrag anlegen? ___________________________________________________________ 6. Alle Rechte vorbehalten. Um welches Feld handelt es sich dabei? ___________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 2. 2.oder Preisabweichung vorliegt? ___________________________________________________________ 5. Legen Sie die Retourengutschrift zur Retoure an.oder Lastschriftsanforderung einen Auftragsgrund ein? ___________________________________________________________ 7. Welchen Beleg würden Sie anlegen. kann ein Genehmigungsschritt für die Gutschriftsanforderung erforderlich sein.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 8: Nachdem die Retoure freigegeben ist. Warum würden Sie eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure mit Bezug auf einen Kundenauftrag anlegen? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ 4.

Welche Schritte sind notwendig. um diesen Fehler zu korrigieren? ___________________________________________________________ 310 © 2008 SAP AG.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 8. dass die Zahlungsbedingung falsch ist. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . Nachdem Sie eine Faktura angelegt haben stellen Sie fest.

3. ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Kommissionieren Sie die Auslieferung und buchen Sie den Warenausgang. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-S50A## 9-111 in 10 Tagen Menge 10 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Belegnummer. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Erfassen Sie für die folgende Bestellung des Kunden einen Terminauftrag. ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 2. 311 . die Auslieferung und die Faktura. Erfassen Sie den Transportauftrag für die Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe: Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Als Grundlage für die Warenbewegung im Lager und zum Drucken der Kommissionierliste legen Sie einen Transportauftrag an. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Lösung 12: Reklamationsabwicklung Aufgabe 1: Sie verkaufen Scheinwerfer. Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. 1. Erfassen Sie dafür den Kundenauftrag. Alle Rechte vorbehalten.

Erfassen Sie die Faktura zur Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Lagernummer Werk Ablauf 010 1000 Dunkel Kommimenge übernehmen 2 (Kommimenge übernehmen und WA buchen) Notieren Sie die Nummer des Transportauftrags. 2008/Q1 . ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 4. Alle Rechte vorbehalten. Sichern Sie die Faktura und notieren Sie die Belegnummer. Fortsetzung auf der nächsten Seite 312 © 2008 SAP AG. ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Wählen Sie Sichern. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.

Geben Sie auf der Registerkarte Verkauf den Auftragsgrund Transportschaden ein. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. dass ein Scheinwerfer defekt ist. 1. Sie stellen fest. Wählen Sie dann Positionsauswahl. ändern die Menge auf 1 Stück ab und wählen Sie übernehmen. a) 3. stellt er fest. Hinweis: Eine Gutschriftsanforderung erfassen Sie mit der gleichen Transaktion wie einen Kundenauftrag. Wählen Sie die Registerkarte Auftrag und geben Sie die Auftragsnummer ein. Wählen Sie die Registerkarte Verkauf und geben Sie in dem Feld Auftragsgrund Transportschaden ein. Sie einigen sich mit dem Kunden. Legen Sie eine Gutschriftsanforderung (Auftragsart G2) mit Bezug auf den Terminauftrag der ersten Übung dieses Kapitels für einen Scheinwerfer an. Sichern Sie die Gutschriftsanforderung und notieren Sie die Belegnummer. Sie führen eine Gutschriftsabwicklung durch. 313 . 2. ___________________________________ a) Wählen Sie Sichern. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Wählen Sie Anlegen mit Bezug auf Auftrag. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 2: Nachdem der Kunde die Materialien erhalten und bezahlt hat. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Auftragsart Gutschriftsanforderung. Wählen Sie Positionsauswahl Ändern sie die offene Menge auf 1 Stück. dass es sich wohl um einen Transportschaden handelt. Wählen Sie Übernehmen. dass er den Scheinwerfer behalten kann und den bezahlten Betrag gutgeschrieben bekommt. Wählen Sie Anlegen mit Bezug.

Hinweis: Zum Anlegen von Gutschriften verwenden Sie die gleiche Transaktion wie zum Anlegen von Fakturen. Fortsetzung auf der nächsten Seite 314 © 2008 SAP AG. Aufgabe 4: Nachdem die Gutschriftsanforderung freigegeben ist. Legen Sie die Gutschrift zur Gutschriftsanforderung an. 1. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Ändern Wählen Sie die Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht und selektieren Sie für das Feld Fakturasperre aus der F4-Wertehilfe den letzten Eintrag (leer). Hinweis: Ändern Sie die Gutschriftsanforderung und entfernen Sie die Fakturasperre auf der Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht. 1. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. a) 2. Alle Rechte vorbehalten. ___________________________________ a) Wählen Sie Sichern. 2008/Q1 . kann sie fakturiert und die Gutschrift erstellt werden. Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Sichern Sie die Gutschrift und notieren Sie die Belegnummer.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Aufgabe 3: Die Gutschriftsanforderung wird von dem verantwortlichen Kollegen geprüft und genehmigt. indem Sie aus der F4-Wertehilfe den leeren Eintrag (letzte Zeile) selektieren. indem Sie die Fakturasperre entfernen. Geben Sie die Gutschriftsanforderung zum Fakturieren frei.

315 . Legen Sie eine Retoure (Auftragsart RE) mit Bezug auf den Terminauftrag aus der ersten Übung dieses Kapitels für einen Scheinwerfer an. Dieses Mal möchten Sie den defekten Scheinwerfer zurück haben. Sichern Sie die Retoure und notieren Sie die Belegnummer. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Eine Retoure erfassen Sie mit der gleichen Transaktion wie einen Kundenauftrag. Wählen Sie dann Positionsauswahl und ändern die Menge auf 1 Stück ab. um den Schaden zu untersuchen.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 5: Zu einem späteren Zeitpunkt reklamiert der Kunde erneut. Geben Sie auf der Registerkarte Verkauf den Auftragsgrund Retoure ein. Sie führen eine Retourenabwicklung durch 1. ___________________________________ a) Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. dass ein weiterer Scheinwerfer defekt ist. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Auftragsart Retoure Wählen Sie Anlegen mit Bezug Wählen Sie die Registerkarte Auftrag und geben Sie die Auftragsnummer ein Wählen Sie Positionsauswahl Ändern sie die offene Menge auf 1 Stück Wählen Sie Übernehmen 2. Sie einigen sich mit dem Kunden. dass er den Scheinwerfer zurückschickt und Sie ihm den bezahlten Betrag gutschreiben. a) 3. Wählen Sie Anlegen mit Bezug auf Auftrag. Wählen Sie die Registerkarte Verkauf und geben Sie in dem Feld Auftragsgrund Retoure ein. Alle Rechte vorbehalten.

a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Geben Sie in dem Feld Auftrag die Nummer der Retoure ein. 2. Wählen Sie das Werk 1000 aus. ____________________________ Hinweis: Den Wareneingang buchen Sie in der Transaktion Lieferung anlegen/ändern. Prüfen Sie die Bestandsübersicht zu dem Scheinwerfer in dem Werk 1000. Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Wählen Sie Wareneingang buchen. 1. 2008/Q1 . Wählen Sie Wareneingang buchen. dass sich das eine Stück in einem separaten Bestand für Retouren befindet. Es befindet sich 1 Stück im Retourenbestand. Bearbeiten Sie die Anlieferung und den Wareneingang. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. um sicher zu stellen. Wählen Sie das Werk 1000 aus. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Aufgabe 6: Der defekte Scheinwerfer ist eingetroffen. Buchen Sie den Wareneingang und notieren Sie die Belegnummer für die Retourenanlieferung. Legen Sie die Retourenanlieferung zur Retoure für den zurückgegebenen Scheinwerfer an. a) 3. Fortsetzung auf der nächsten Seite 316 © 2008 SAP AG. Hinweis: Eine Retourenanlieferung erfassen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##.

Legen Sie die Retourengutschrift zur Retoure an. 1. Aufgabe 8: Nachdem die Retoure freigegeben ist. Alle Rechte vorbehalten.und Gutschriftsabwicklung 1. Können Sie für eine Gutschriftsanforderung eine Auslieferung anlegen? ___________________________________________________________ a) Nein. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Ändern Wählen Sie die Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht und selektieren Sie für das Feld Fakturasperre aus der F4-Wertehilfe den letzten Eintrag (leer). Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. indem Sie aus der F4-Wertehilfe den letzten Eintrag (leere Zeile) selektieren. Hinweis: Ändern Sie die Retoure und entfernen Sie die Fakturasperre auf der Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 7: Die Retoure wird von dem verantwortlichen Kollegen geprüft und genehmigt. Hinweis: Zum Anlegen von Gutschriften verwenden Sie die gleiche Transaktion wie zum Anlegen von Fakturen. Geben Sie die Retoure zum Fakturieren frei. indem Sie die Fakturasperre entfernen. 317 . Aufgabe 9: Verständnisfragen zur Retouren. Bei der Gutschriftsabwicklung finden keine Auslieferungen und Warenbewegungen statt. a) 2. ___________________________________ a) Wählen Sie Sichern. 1. Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Sichern Sie die Retourengutschrift und notieren Sie die Belegnummer. kann sie fakturiert und die Retourengutschrift erstellt werden.

Bevor eine Gutschrift durch die Fakturierung erstellt werden kann. Können Sie eine Rechnungskorrekturanforderung auch mit Bezug auf einen Kundenauftrag anlegen? ___________________________________________________________ a) Nein. Preise aus dem ursprünglichen Beleg. um später Auswertungen machen zu können. Es ist auch möglich eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure ohne Bezug auf einen anderen Beleg anzulegen. Um welches Feld handelt es sich dabei? Fortsetzung auf der nächsten Seite 318 © 2008 SAP AG. Welchen Beleg würden Sie anlegen. Menge. Eine Rechnungskorrekturanforderung wird immer mit Bezug auf eine Faktura angelegt. 6. wieviel Reklamationen aus welchen Gründen angelegt wurden. um Korrekturen für Fakturen bezüglich Mengen oder Werten durchzuführen. Kundendaten. Alle Rechte vorbehalten. kann ein Genehmigungsschritt für die Gutschriftsanforderung erforderlich sein. Gutschrifts.oder Preisabweichung vorliegt? ___________________________________________________________ a) Eine Rechnungskorrekturanforderung wird verwendet.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 2. 5. Zu welchem Zweck geben Sie bei der Retoure. Müssen Sie eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure mit Bezug auf einen Kundenauftrag oder eine Faktura anlegen? ___________________________________________________________ a) Nein. 3. 7. Warum würden Sie eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure mit Bezug auf einen Kundenauftrag anlegen? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ a) Wenn Sie sich beim Anlegen einer Gutschriftsanforderung oder einer Retoure auf einen Kundenauftrag beziehen. Materialdaten. dann erhält das System alle erforderlichen Informationen wie z. wenn in der Faktura eine Mengen. B.oder Lastschriftsanforderung einen Auftragsgrund ein? ___________________________________________________________ a) Den Auftragsgrund geben sie ein. 4. 2008/Q1 .

Die Gutschriftsanforderung erhält eine Fakturasperre. um diesen Fehler zu korrigieren? ___________________________________________________________ a) Sie stornieren die Faktura. korrigieren die Zahlungsbedingung im Kundenauftrag und fakturieren erneut. 319 . die ein sofortiges oder automatisches Fakturieren verhindert. Durch eine Einstellung im Customizing bei der Verkaufsbelegart Gutschriftsanforderung kann der Vorschlag der Fakturasperre ausgeschaltet werden. Es ist auch möglich. Alle Rechte vorbehalten. auf diesen Schritt zu verzichten. Nach Genehmigung der Gutschriftsanforderung kann die Fakturasperre entfernt und der Beleg fakturiert werden. Welche Schritte sind notwendig. dass die Zahlungsbedingung falsch ist. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung ___________________________________________________________ a) Es handelt sich dabei um das Feld Fakturasperre. Nachdem Sie eine Faktura angelegt haben stellen Sie fest. 8.

Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • eine Rechnungskorrekturanforderung verwenden und den Prozess im Detail erläutern • eine Faktura stornieren 320 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • eine Reklamation mit Bezug auf einen vorangehenden Vertriebsprozess bearbeiten • einen Gutschriftsprozess ausführen und im Detail erläutern • einen Prozess der Retourenabwicklung ausführen und im Detail erläutern • eine Rechnungskorrekturanforderung verwenden und den Prozess im Detail erläutern • eine Faktura stornieren 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 321 .

2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 322 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

....... 323 ..341 Übung 14: Vertriebsinformationssystem......363 2008/Q1 © 2008 SAP AG...331 Lektion: Vertriebsinformationssystem .....................................349 Lektion: Business Information Warehouse ...................................................358 Übung 15: Business Information Warehouse..........324 Übung 13: Listen und Reports ...............Kapitel 8 Auswertungen zu den Vertriebsprozessen Überblick über das Kapitel Innerhalb dieses Kapitels werden verschiedene Auswertungsmöglichkeiten von Vertriebsdaten dargestellt.............................................................................. Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • mit Hilfe der Listverarbeitung Informationen finden und auswerten Vertriebsinformationen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem (VIS) auswerten Informationsstrukturen erläutern die Funktionsweise des SAP Business Information Warehouse beschreiben Inhalt des Kapitels Lektion: Listen und Reports ............... Alle Rechte vorbehalten.........

die Sie bei strategischen Unternehmensentscheidungen unterstützen. Das VIS umfasst Standardanalysen und flexible Analysen zur Auswertung statistischer Daten. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • mit Hilfe der Listverarbeitung Informationen finden und auswerten Unternehmensszenario • • Die IDES AG überprüft alle Bereiche des Unternehmens. 324 © 2008 SAP AG. um Möglichkeiten zur Kostenreduzierung und Steigerung der Effizienz zu erkennen. 2008/Q1 . Mit dem VIS können Sie Daten aus Verkaufsbelegen verdichten und Informationen gewinnen. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Lektion: Listen und Reports Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Möglichkeiten der Listauswertung behandelt. Eine effiziente Kundenauftragsabwicklung erfordert die schnelle Identifizierung offener Vorgänge und die gezielte Auflistung von Detailinformationen aus den Belegen. Listen und Reports Abbildung 114: Quellen von Vertriebsinformationen Das Vertriebsinformationssystem (VIS) gehört zur Anwendungskomponente Vertrieb.

flexible Analysen und eigene Reports zusammenzuführen. Kommissionierung und Fakturierung. mit Hilfe von SAÜ-Queries Informationen aus der Datenbank abzurufen und in einem Bericht zusammenzustellen. Auslieferung. Alle Rechte vorbehalten. die den gesamten Prozess der Kundenauftragsabwicklung unterstützen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sie können die Info-Bibliothek Ihren Anforderungen entsprechend strukturieren und erweitern. Die Logistikinformationsbibliothek ermöglicht es Ihnen. Falls die Standardreports nicht alle Ihre Anforderungen abdecken können. Abbildung 115: Listen und Reports Im System stehen Listen zur Verfügung. Standardanalysen. 325 . besteht weiterhin die Möglichkeit.SCM600 Lektion: Listen und Reports Das SAP-System umfasst Listenfunktionen für die Erstellung von Arbeitsvorräten für Verkauf.

Abbildung 116: Beispiel: Liste Aufträge Geben Sie die Daten. Auslieferungen oder Fakturen für einen Kunden. auf dem Selektionsbild ein. zeigt Ihnen das System eine Liste aller entsprechenden Belege an. B. Abhängig vom Aufgabenbereich erfolgt die Auswahl der Arbeitspakete auf unterschiedlichen Selektionskriterien (wie z. Sortier. ein Material oder eine Kombination von beiden an. bestimmte Aufgabenpakete innerhalb des Vertriebs in einem ersten Schritt zu selektieren und anschließend zu verarbeiten. B.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Dabei kann grundsätzlich zwischen zwei Arten von Listen unterschieden werden. Datum. Verkaufsbelege. Andere Online-Listen zeigen Belege mit bestimmtem Status an. mit denen Sie die Auswahl einschränken. 2008/Q1 . der eine Aktion erfordert • Arbeitsvorräte: (zum Beispiel alle Belege.und Summierungsfunktionen das Hinzufügen oder Löschen von weiteren Feldern (Spalten) 326 © 2008 SAP AG. Nachdem Sie die Selektion ausgeführt haben. Alle Rechte vorbehalten. Die Liste können Sie weiterbearbeiten durch: • • Filter-. die für die Auslieferung gesperrt sind) Arbeitsvorräte helfen. Organisationselement oder Kunde). • Online-Listen: Online-Listen zeigen z.

Lieferstatus usw. Beispielsweise können Sie: • • • Listen aller Anfragen oder alle Angebote anzeigen lassen. die innerhalb einer bestimmten Frist bearbeitet werden müssen Listen aller Aufträge anzeigen lassen. 327 .SCM600 Lektion: Listen und Reports Weiterhin können Sie aus der Liste: • • einen Kundenauftrag anzeigen lassen oder ändern und zur Liste zurückkehren Statusinformationen (Gesamtstatus. für die noch keine Auslieferung erfolgt ist Listen unvollständiger Vertriebsbelege anzeigen lassen. Alle Rechte vorbehalten.) pro Beleg anzeigen lassen Abbildung 117: Beispiel: Belege mit einem bestimmten Status Sie können sich Beleglisten auf der Grundlage des Datums und anderer Selektionskriterien anzeigen lassen. in denen noch wichtige Informationen für die nachfolgenden Prozeßschritte fehlen 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

) aus allen zur Bearbeitung anstehenden Belegen. Datum. Im zweiten Schritt bearbeitet das System diesen Arbeitsvorrat.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 118: Arbeitsvorräte bearbeiten Im System stehen Werkzeuge zur Verfügung. Auf diese Weise können Sie die noch offenen Aktivitäten Ihren Geschäftsanforderungen entsprechend organisieren. 2008/Q1 . Dabei können sowohl Aufgaben aus verschiedenen Vorlagebelegen sinnvoll zusammengefaßt werden als auch verschiedene Aufgaben eines Vorgängerbelegs in mehrere Belege gesplittet werden. Der Liefervorrat und der Fakturavorrat sind nur zwei Beispiele für Arbeitsvorräte. mit denen Sie verschiedene Arbeitsvorräte bearbeiten können. zuständige Organisationseinheit.B. Alle Rechte vorbehalten. . . 328 © 2008 SAP AG. . Im ersten Schritt selektieren Sie gezielt mit bestimmten Kriterien (z.

2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Er zeigt die Historie aufeinanderfolgender Belege an. so daß entsprechende Kundenfragen beantwortet werden können.SCM600 Lektion: Listen und Reports Abbildung 119: Belegfluß Der Belegfluß ist eine weitere Online-Listenfunktion. Sie können einen Beleg auswählen und ihn sich anzeigen lassen und dann in den Belegfluß zurück-kehren. Er führt alle Belege an. Sie können sich auch den Status des gesamten Belegs und jeder einzelnen Position anzeigen lassen. Der Belegfluß verfolgt den Fortschritt eines Kundenauftrags. 329 . die mit dem Kundenauftrag verknüpft sind.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 330 © 2008 SAP AG.

Prüfen Sie. die diesen Monat für das Material T-AS1## erstellt wurden. Benutzen Sie hierzu eine geeignete Liste Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion: Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Aufträge → Liste Aufträge Wählen Sie offene Aufträge. dass alle Schritte der Kundenauftragsabwicklung effizient und effektiv ablaufen. Alle Rechte vorbehalten. ob offene Aufträge für das Material T-AS3## für den laufenden und den letzten Monat existieren. die gesondert bearbeitet werden müssen. die kommissioniert und versandt werden können. Die Mitarbeiter der IDES AG müssen außerdem Kundenfragen zu Angeboten. Jede Abteilung verwendet ihre eigenen Listen. Lassen Sie sich eine Liste aller Aufträge anzeigen. Aufträgen. für die eine Auslieferung erstellt werden kann. die fakturiert werden können. wenn beispielsweise die Belegnummer nicht bekannt ist. Listen der Auslieferungen.SCM600 Lektion: Listen und Reports Übung 13: Listen und Reports Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Auswertungswerkzeuge des Vertriebs einsetzen und auf Ihre Belange abstimmen • mit Hilfe von Listen gezielt Informationen zu aktuellen Geschäftsprozessen zusammenstellen Unternehmensszenario Die Vertriebsprozesse der IDES AG erfordern. Daher ist ein schneller Zugriff auf Listen und Online-Reports für die Aktivitäten im Kundenservice. 1. Listen der bearbeiteten Auslieferungen. Listen werden auch zur Auffindung wichtiger Informationen herangezogen. und Listen der gesperrten Belege. zum Beispiel Listen der Kundenaufträge. Auslieferungen und Fakturen beantworten. im Versand und in der Rechnungsbearbeitung erforderlich. Aufgabe 1: In den Vertriebsabteilungen sind monatliche Auswertungen zu den aktuellen Vertriebsprozessen auf Belegebene erforderlich. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 331 . 2.

Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 3. Markieren Sie den Eintrag Vertriebsbeleg und wählen Sie mehrmals Markierte Zeile Aufwärts. der mit diesem Material im vorgegebenen Zeitraum erzielt wurde. Beschränken Sie die Verkaufsbelegart auf TA. Wählen Sie die Anzeigevariante Auftragsposition aus. Alternativ hierzu können Sie das Verschieben auch mit der Drag & Drop-Technik durchführen. Fortsetzung auf der nächsten Seite 332 © 2008 SAP AG. Hinweis: Wählen Sie Einstellungen → Anzeigevarianten → Auswählen Aufgabe 2: Bereiten Sie die Liste gemäß der Anforderungen Ihres Managements auf. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Verkaufsbelegart und wählen Sie Filter setzen. Verschieben Sie die Spalte Belegnummer an das linke Ende der Liste und löschen Sie die Bestellnummer aus der Liste. Ermitteln Sie den Nettowert. Sortieren Sie die Liste nach aufsteigenden Auftraggebernummern. Verzweigen Sie in einen Auftrag und ergänzen Sie die Mitarbeiterin Melanie Mayer (Personalnummer 1701) als Vertriebsbeauftragte. 2008/Q1 . Hinweis: Markieren Sie die Spalte Nettowert und wählen Sie Werte summieren. 1. 4. Hinweis: Sie können in einen Auftrag verzweigen. in dem Sie den Eintrag durch einen Doppelklick aufrufen. 4. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Auftraggeber und wählen Sie Sortieren aufsteigend. Kehren Sie anschließend in die Liste zurück. Beschränken Sie die Liste auf Terminaufträge. 2. Hinweis: Wählen Sie Aktuelle (oder über das Menü → Einstellungen → Anzeigevariante → Aktuelle). Alle Rechte vorbehalten. 3.

7. Sichern Sie sich Ihre Aufbereitung der Liste als benutzerspezifische Anzeigevariante: Layout SCM600-## mit der Bezeichnung Auftragsliste ##. Markieren Sie Ihre Variante.SCM600 Lektion: Listen und Reports 5. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante → Verwaltung. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante → Sichern 9. Markieren Sie in der rechten Tabelle die entsprechenden Einträge. Alle Rechte vorbehalten. Nehmen Sie die weiteren Informationen Auftragsmenge. wählen Sie selektierte Felder einblenden und dann Übernehmen 6. Hinweis: Wählen Sie → Liste → Sichern → Office. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Spalten → Breite optimieren. Rufen Sie die Liste mit Ihrem Material T-AS2## auf. wählen Sie Voreinstellung setzen und dann sichern. 10. 8. Geben Sie als Empfänger den Benutzernamen des gewünschten Kursteilnehmers und Ihren eigenen an. Setzen Sie Ihre Anzeigevariante als Einstiegsvariante. Lassen Sie sich für jeden Auftraggeber Zwischensummen anzeigen Hinweis: Markieren Sie die Spalte Auftraggeber und wählen Sie Zwischensumme. Schicken Sie die Liste an einen anderen Kursteilnehmer und an Sie selbst als Kopie mit einer kurzen Nachricht zu. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Optimieren Sie die Spaltenbreite. Werk und Versandstelle am Ende der Liste auf Hinweis: Wählen Sie Aktuelle. 333 . Markieren Sie die letzte Zeile. 11. Kehren Sie in die Liste der Aufträge zurück.

Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 3: Verständnisfragen zu Listen und Reports 1. Nennen Sie Beispiele für Standard-Reports. Welche generellen Bearbeitungsmöglichkeiten haben Sie bei der Bearbeitung und Darstellung von Listen? 3. 2. 4. 2008/Q1 . die Sie in diesem Kurs erzeugt haben. Nennen Sie zwei Arten von Arbeitsvorräten. Was ist eine Anzeigevariante? 334 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2. a) 3. Geben Sie die Materialnummer T-AS1## ein.SCM600 Lektion: Listen und Reports Lösung 13: Listen und Reports Aufgabe 1: In den Vertriebsabteilungen sind monatliche Auswertungen zu den aktuellen Vertriebsprozessen auf Belegebene erforderlich. Kehren Sie anschließend in die Liste zurück. Lassen Sie sich eine Liste aller Aufträge anzeigen. Prüfen Sie. in dem Sie den Eintrag durch einen Doppelklick aufrufen. Hinweis: Sie können in einen Auftrag verzweigen. die diesen Monat für das Material T-AS1## erstellt wurden. a) Doppelklick auf den Auftrag Wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen. Wählen Sie die Registerkarte Partner. 1. Benutzen Sie hierzu eine geeignete Liste Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion: Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Aufträge → Liste Aufträge Wählen Sie offene Aufträge. 335 . Verzweigen Sie in einen Auftrag und ergänzen Sie die Mitarbeiterin Melanie Mayer (Personalnummer 1701) als Vertriebsbeauftragte. Partnerrolle: Vertriebsbeauftragter Personalnummer: 1701 Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. ob offene Aufträge für das Material T-AS3## für den laufenden und den letzten Monat existieren. Alle Rechte vorbehalten. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Aufträge → Liste Aufträge Es existieren offene Aufträge.

Beschränken Sie die Verkaufsbelegart auf TA. Beschränken Sie die Liste auf Terminaufträge. Wählen Sie Sortieren aufsteigend. Alle Rechte vorbehalten. Wählen Sie Werte summieren. a) Markieren Sie die Spalte Nettowert. Hinweis: Wählen Sie Einstellungen → Anzeigevarianten → Auswählen a) Einstellungen → Anzeigevarianten → Auswählen Aufgabe 2: Bereiten Sie die Liste gemäß der Anforderungen Ihres Managements auf. der mit diesem Material im vorgegebenen Zeitraum erzielt wurde. 2008/Q1 . Hinweis: Markieren Sie die Spalte Nettowert und wählen Sie Werte summieren. Fortsetzung auf der nächsten Seite 336 © 2008 SAP AG. Markieren Sie die Spalte Verkaufsbelegart. Sortieren Sie die Liste nach aufsteigenden Auftraggebernummern.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 4. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Verkaufsbelegart und wählen Sie Filter setzen. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Auftraggeber und wählen Sie Sortieren aufsteigend. 1. a) 3. Wählen Sie die Anzeigevariante Auftragsposition aus. Markieren Sie die Spalte Auftraggeber. Wählen Sie Filter setzen. Geben Sie die Verkaufsbelegart TA vor Ermitteln Sie den Nettowert. a) 2.

Optimieren Sie die Spaltenbreite. Alle Rechte vorbehalten. Markieren Sie in der rechten Tabelle die entsprechenden Einträge. a) Markieren Sie die Spalte Auftraggeber.SCM600 Lektion: Listen und Reports 4. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Spalten → Breite optimieren. 7. wählen Sie selektierte Felder einblenden und dann Übernehmen a) Wählen Sie Aktuelle. Hinweis: Wählen Sie Aktuelle (oder über das Menü → Einstellungen → Anzeigevariante → Aktuelle). Markieren Sie die letzte Zeile. 337 . a) → Einstellungen → Spalten → Breite optimieren. Alternativ hierzu können Sie das Verschieben auch mit der Drag & Drop-Technik durchführen. Wählen Sie Zwischensumme. Markieren Sie den Eintrag Vertriebsbeleg. Markieren Sie die letzte Zeile. Wählen Sie mehrmals Markierte Zeile Aufwärts 5. Verschieben Sie die Spalte Belegnummer an das linke Ende der Liste und löschen Sie die Bestellnummer aus der Liste. Wählen Sie selektierte Felder einblenden und dann Übernehmen. Lassen Sie sich für jeden Auftraggeber Zwischensummen anzeigen Hinweis: Markieren Sie die Spalte Auftraggeber und wählen Sie Zwischensumme. Markieren Sie den Eintrag Vertriebsbeleg und wählen Sie mehrmals Markierte Zeile Aufwärts. Nehmen Sie die weiteren Informationen Auftragsmenge. Markieren Sie die entsprechenden Einträge in der rechten Tabelle. Werk und Versandstelle am Ende der Liste auf Hinweis: Wählen Sie Aktuelle. 6. Sichern Sie sich Ihre Aufbereitung der Liste als benutzerspezifische Anzeigevariante: Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 8. a) Wählen Sie Aktuelle.

Listen unvollständiger Belege. Alle Rechte vorbehalten. Listen gesperrter Belege.. Markieren Sie Ihre Variante. Die Liste wird mit Ihrer Anzeigenvariante aufgerufen. Anfragen. Schicken Sie die Liste an einen anderen Kursteilnehmer und an Sie selbst als Kopie mit einer kurzen Nachricht zu. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante → Verwaltung. Aufgabe 3: Verständnisfragen zu Listen und Reports 1. Nennen Sie Beispiele für Standard-Reports. 9. Fakturen. wählen Sie Voreinstellung setzen und dann sichern. Antwort: Liste Aufträge. 11.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Layout SCM600-## mit der Bezeichnung Auftragsliste ##. . Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante → Sichern a) Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante. a) a) Wählen Sie Liste → Sichern → Office. Kehren Sie in die Liste der Aufträge zurück. Setzen Sie Ihre Anzeigevariante als Einstiegsvariante. Auslieferungen. Angebote. 2008/Q1 . Fortsetzung auf der nächsten Seite 338 © 2008 SAP AG. Wählen Sie Voreinstellung 10. Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Aufträge → Liste Aufträge. → Sichern. Markieren Sie Ihre Variante.. Rufen Sie die Liste mit Ihrem Material T-AS2## auf. Geben Sie als Empfänger den Benutzernamen des gewünschten Kursteilnehmers und Ihren eigenen an. a) Wählen Sie Einstellungen → Anzeigevariante → Verwaltung. Hinweis: Wählen Sie → Liste → Sichern → Office. Markieren Sie das Feld Benutzerspezifisch.

Jede Variante enthält unterschiedliche Felder. Antwort: Liefervorrat und Fakturavorrat Was ist eine Anzeigevariante? Antwort: Eine Variante ist eine Abwandlung eines Reports. die entweder mit dem Standard ausgeliefert wird oder die Sie erstellt und gesichert haben. Nennen Sie zwei Arten von Arbeitsvorräten. wenn Sie den Report aufrufen. 4. Welche generellen Bearbeitungsmöglichkeiten haben Sie bei der Bearbeitung und Darstellung von Listen? Antwort: Sie können die Daten filtern (einschränken). Alle Rechte vorbehalten. summieren und subsummieren. die Sie in diesem Kurs erzeugt haben. 3. Außerdem können Sie Felder zur Liste hinzufügen oder Felder aus der Liste löschen. sortieren.SCM600 Lektion: Listen und Reports 2. 339 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. die jedesmal mit Daten gefüllt werden.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • mit Hilfe der Listverarbeitung Informationen finden und auswerten 340 © 2008 SAP AG.

wie man mit Hilfe des Vertriebsinfosystems strategische Analysen durchführen kann. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • Vertriebsinformationen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem (VIS) auswerten Informationsstrukturen erläutern Unternehmensszenario • Auf Verlangen des Managements der IDES AG muss das Team der Kundenauftragsabwicklung Berichte zu Kennzahlen und Vorgängen vorlegen Vertriebsinformationssystem Abbildung 120: Informationsquellen im System Das System ermöglicht es Ihnen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Daten aus verschiedenen geschäftlichen Perspektiven zu betrachten. 341 .SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Lektion: Vertriebsinformationssystem Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird gezeigt. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1 . Das Logistikinformationssystem (LIS) dient dazu. In der Logistik gibt es u. folgende Informationssysteme: • • • • • • • VIS Vertriebsinformationssystem EKS Einkaufsinformationssystem BCO Bestandscontrolling TIS Transportinformationssystem FIS Fertigungsinformationssystem QMIS Qualitätsmanagementsinformationssystem PMIS Instandhaltungsinformationssystem 342 © 2008 SAP AG.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Entscheidungsträger können mehrstufige Analysen mit Daten ausführen. Abbildung 121: Logistikinformationssystem Im Bereich des LIS steht eine Reihe anwendungsspezifischer Informationssysteme zur Verfügung. die sich entweder speziell auf eine Anwendung oder auf mehrere Anwendungen beziehen. Kennzahlen der gesamten Logistik im System zu überprüfen und zu analysieren. die mit einer standardisierten Oberfläche ausgestattet sind und ähnliche Grundfunktionen bieten. Alle Rechte vorbehalten. a.

SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Abbildung 122: Data-Warehouse-Konzepte Wenn Sie die Transaktionen in den Anwendungen der Logistik benutzen. werden für das LIS relevante Informationen fortgeschrieben. Dabei können die Daten sowohl qualitativ als auch quantitativ verdichtet werden: • • quantitative Reduktion durch Verdichtung auf Periodenebene qualitative Reduktion durch die Auswahl bestimmter Kennzahlen Zur Analyse der verdichteten Informationen können Sie die Werkzeuge im VIS verwenden. Durch die Verdichtung verbessern sich sowohl die Antwortzeiten und als auch die Qualität der resultierenden Berichte. Alle Rechte vorbehalten. Das LIS verdichtet und speichert diese Informationen im Data Warehouse. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sie können auch Daten aus anderen Systemen im LIS fortschreiben. 343 .

2008/Q1 . einen Monat oder eine Buchungsperiode. die mit Daten aus den Prozessen der unterschiedlichen Anwendungen versorgt werden. Informationsstrukturen bestehen aus drei grundlegenden Informationsarten: • Merkmale sind Kriterien. für einen Tag. um Daten zu einem bestimmten Objekt fortzuschreiben. das in Informationsstrukturen verwendet wird. Sie können Daten für eine bestimmte Periode fortschreiben. Sie stellen wichtige Geschäftsinformationen bezüglich eines bestimmten Merkmals zur Verfügung. • Die Zeiteinheit ist ein weiteres Kriterium.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 123: Aufbau von Informationsstrukturen Das Vertriebsinformationssystem basiert auf sogenannten Informationsstrukturen. Verkaufsbüros. die Sie angeben. Im Vertrieb beispielsweise sind der Auftragseingang. Diese Daten werden vom System kontinuierlich erfasst und fortgeschrieben. Im Vertrieb benötigen Sie üblicherweise Vertriebsinformationen zu Verkaufsorganisationen. Dabei handelt es sich um spezielle statistische Tabellen. Kennzahlen sind Maßzahlen für die erbrachten Leistungen. B. • 344 © 2008 SAP AG. Kunden und Materialien. z. eine Woche. der Umsatz und die Retouren wichtig. Alle Rechte vorbehalten.

Mit den Standardanalysen können Sie Daten auswerten. S001 bis S006). die Bonusabwicklung. Im Standardsystem stehen außerdem Informationsstrukturen für den internen Gebrauch zur Verfügung. die Vertriebsunterstützung oder für die Abwicklung von Verträgen. Sie können auch Ihre eigenen Informationsstrukturen im Customizing anlegen. ohne zusätzliche Einstellungen im Customizing vornehmen zu müssen. der dafür vorgesehene Namensbereich liegt zwischen S501 und S999. Dazu gehören unter anderem Informationsstrukturen für das Kreditmanagement. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Abbildung 124: Informationsstrukturen im Vertrieb In der Standardauslieferung des Systems stehen bereits verschiedene Informationsstrukturen für den Vertrieb zur Verfügung (z. B. Alle Rechte vorbehalten. 345 .

ABC-Analysen. die nach den verschiedenen Merkmalen weiter aufgerissen werden kann. Hierzu gehören z. Summenkurven. B. Korrelationen. Weiterhin können Sie direkt aus der aktuellen Auswertung Standardtransaktionen aus den Anwendungen aufrufen. B. Alle Analysen können archiviert werden. Im ersten Schritt selektieren Sie den gewünschten Datenumfang abhängig von den Merkmalen und der Periode der Infostruktur. Alle Rechte vorbehalten. Zeitreihen. Darüber hinaus können sie die Ergebnisse der Auswertungen • • • • drucken als Datei auf Ihren lokalen PC herunterladen in ein Tabellenkalkulationsprogramm herunterladen über die Bürokomponente des Systems einem oder mehreren Mitarbeitern zusenden 346 © 2008 SAP AG. Top-N Bewertungen und weitere Vergleichsmöglichkeiten. Stammdaten oder Beleginformationen anzeigen zu lassen. Anschließend können Sie sich die Daten in grafischer Form anzeigen lassen.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 125: Standardanalysen Standardanalysen bieten umfangreiche Funktionen. Die Analyse basiert auf den Informationsstrukturen. um anspruchsvolle Präsentationen und Analysen zur Datenbasis im LIS zu erstellen. Diese Daten werden zunächst in einer Grundliste angezeigt. Für weitere Auswertungen der selektierten Daten und zur Präsentation der Ergebnisse stehen Ihnen vielfältige Werkzeuge zur Verfügung. 2008/Q1 . um sich z.

Die daraus resultierende Liste bietet aber diverse Möglichkeiten zur interaktiven Bearbeitung im Dialog. die Sie durch eigene Formeln auf Basis der vorhandenen Kennzahlen berechnen lassen. und auf Knopfdruck wird für Sie im Hintergrund das entsprechende Programm generiert. Dieses Verfahren bietet Ihnen zusätzliche Möglichkeiten: • • • Sie können Merkmale und Kennzahlen aus verschiedenen Informationsstrukturen in eine Liste zusammenzuführen. Hierzu definieren Sie menügeführt Form und Inhalt Ihrer gewünschten Liste. Sie können neue Kennzahlen erzeugen. Alle Rechte vorbehalten. Sie können zwischen verschiedenen Layoutvarianten wählen. 347 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. welche Daten in welcher Form in einem individuellen Bericht zusammengeführt werden.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Abbildung 126: Flexible Analysen Mit Flexiblen Analysen im LIS können Sie bestimmen.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 348 © 2008 SAP AG.

Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Die IDES AG beurteilt die Gesamtleistung des Vertriebs durch die Auswertung des Kaufverhaltens innerhalb jeder Verkaufsorganisation. Verwenden Sie die Transaktion: Logistik → Vertrieb → Vertriebsinfosystem → Standardanalysen → Kunde Eine Selektionsversion speichert die von Ihnen vorgenommene Eingrenzung der Daten für die weitere Auswertung. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Übung 14: Vertriebsinformationssystem Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Vertriebsprozesse belegübergreifend analysieren • Periodische Auswertungen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem durchführen • Auswertungswerkzeuge für Standardanalysen einsetzen Unternehmensszenario Das Management der IDES AG benötigt regelmäßig Analysen zum Kaufverhalten und Geschäftsvolumen pro Kunde. Auf dieser Basis können die Produktionsanforderung geplant werden. ob das System die Anforderungen des IDES-Managements erfüllt. dass präzise und schnell auf diese Anforderungen reagiert werden kann. Dabei interessieren hauptsächlich der Gesamtwert des Auftragseingangs und der Umsatz pro Kunde. Hierzu werden Sie mit dem Vertriebsinformationssystem Standardanalysen ausführen und die verschiedenen Auswertungen erproben. Zur Planung und Budgetierung analysiert die IDES AG den Verkaufswert nach Sparten sowie den Verkaufswert nach Kunde und Material. Aufgabe 1: Selektion für eine Standardanalyse 1. Stellen Sie sicher. Hinweis: Sichern Sie Ihre Analyse als Selektionsversion KA-##. indem Sie eine Kundenanalyse für alle Kunden in Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12 durchführen. Die Projektleitung verlangt. Überprüfen Sie die Verkaufshistorie dieses Monats. dass im Feld Sparte nichts eingetragen ist. Als Mitglied des Projektteams für den Vertrieb überprüfen Sie. 349 .

2. 3. Alle Rechte vorbehalten. Bleiben Sie in der Analyse. nach welchen dabei ausgewertet wird. 5. 4. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Merkmalsdarstellung → Schlüssel und Bezeichnung. um Kundennummer und Kundenname anzuzeigen. 2. 2. Ändern Sie die Einstellungen. Hinweis: Wählen Sie Zusätze → Standardaufriß. 6. Hinweis: Um die jeweils nächste Stufe des Aufrisses zu erreichen. 1. 1.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 2: Führen Sie Ihre Kundenanalyse aus. Vergleichen Sie die oben notierte Folge mit dem Standardaufriss zu dieser Analyse. Auftragseingang T-S50A##: ______________________________ Aufgabe 3: Merkmale und Standardaufriß 1. Reißen Sie die Analyse bis zur untersten Ebene auf. 2008/Q1 . stellen Sie den Cursor auf eine Zeile der linken Spalte und wählen Detail. Notieren Sie die Kriterien. Notieren Sie den Wert des Auftragseingangs für Kunde T-S50A##. Fortsetzung auf der nächsten Seite 350 © 2008 SAP AG.

Vergleichen Sie die beiden Kennzahlen Umsatz und Umsatz (VW) (Verrechnungswert). Aufgabe 5: Auswertungen zu Standardanalyse 1. B. Lassen Sie sich eine Liste aller möglichen Kennzahlen für Ihren Kunden T-S50A## anzeigen. für den Sie die entsprechenden Informationen benötigen. Zum Hinzufügen von Kennzahlen verfahren Sie wie beim Hinzufügen von Feldern zu Listen im vorigen Thema. Fügen Sie Ihrer Standardanalyse die für Ihre Auswertungen wichtigen Kennzahlen Auftragseingangsmenge und Fakturamenge hinzu. Fakturamenge: _________________________ Hinweis: Wählen Sie Kennzahlen auswählen. Wählen Sie → Zusätze → Alle Kennzahlen (Alternative: Doppelklick auf die Kennzahl) 2. Notieren Sie die Summen für diese beiden Werte und die prozentuale Differenz aus beiden Kennzahlen. Alle Rechte vorbehalten. ___________________: _________________________ ___________________: _________________________ Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf einen Wert für eine Kennzahl des Kunden. Umsatz: ____________________________________________ Umsatz (VW): ____________________________________________ %: ______________________________________________ Hinweis: Markieren Sie das Feld Umsatz. Notieren Sie die Anzahl der fakturierten Einheiten für Ihren Kunden. die nicht in Ihrer Anzeige enthalten sind (z. Notieren Sie zwei Kennzahlen mit Werten. 351 . 1. Wählen Sie → Bearbeiten → Vergleiche → zwei Kennzahlen → Umsatz (VW) Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Verrechnungswerte zu Auftragseingang und Umsatz).SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Aufgabe 4: Kennzahlen Kehren Sie zur Grundliste zurück.

Hinweis: Wählen Sie Aufriß wechseln . in dem Sie sich die Daten aufgeschlüsselt nach Materialien darstellen lassen. Erstellen Sie eine Top 3-Liste nach Umsatz für Ihre Materialien und stellen Sie das Ergebnis prozentual dar und lassen Sie sich das Ergebnis grafisch darstellen.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 2.. Wechseln Sie den Aufriss. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Wählen Sie Top N → 3 Wählen Sie → Einstellungen → Wertdarstellung → Prozentual 352 © 2008 SAP AG.. → Material 3. Schließen Sie den Vergleich.

Auftragseingang T-S50A##: ______________________________ a) Wert in der Zeile Summe und der Spalte Auftragseingang Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Sichern Sie Ihre Analyse als Selektionsversion KA-##. indem Sie eine Kundenanalyse für alle Kunden in Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12 durchführen. a) 2.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Lösung 14: Vertriebsinformationssystem Aufgabe 1: Selektion für eine Standardanalyse 1. Überprüfen Sie die Verkaufshistorie dieses Monats. 353 . dass im Feld Sparte nichts eingetragen ist. 1. Aufgabe 2: Führen Sie Ihre Kundenanalyse aus. Einstellungen → Merkmalsdarstellung → Schlüssel und Bezeichnung Notieren Sie den Wert des Auftragseingangs für Kunde T-S50A##. a) Logistik → Vertrieb → Vertriebsinfosystem → Standardanalysen → Kunde Geben Sie die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 vor. Bleiben Sie in der Analyse. um Kundennummer und Kundenname anzuzeigen. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Merkmalsdarstellung → Schlüssel und Bezeichnung. Verwenden Sie die Transaktion: Logistik → Vertrieb → Vertriebsinfosystem → Standardanalysen → Kunde Eine Selektionsversion speichert die von Ihnen vorgenommene Eingrenzung der Daten für die weitere Auswertung. Stellen Sie sicher. Führen Sie die Analyse aus und Sichern Sie. Ändern Sie die Einstellungen. Alle Rechte vorbehalten.

die nicht in Ihrer Anzeige enthalten sind (z. 1. stellen Sie den Cursor auf eine Zeile der linken Spalte und wählen Detail. 2008/Q1 . Aufgabe 4: Kennzahlen Kehren Sie zur Grundliste zurück.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 3: Merkmale und Standardaufriß 1. Monat 3. Auftraggeber 2. 1. Vergleichen Sie die oben notierte Folge mit dem Standardaufriss zu dieser Analyse. Verkaufsorganisation 4. Notieren Sie zwei Kennzahlen mit Werten. Hinweis: Wählen Sie Zusätze → Standardaufriß. Alle Rechte vorbehalten. ___________________: _________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 354 © 2008 SAP AG. a) Zusätze → Standardaufriß Der Aufriss entspricht dem Standardaufriss. Material Hinweis: Um die jeweils nächste Stufe des Aufrisses zu erreichen. Sparte 6. B. Lassen Sie sich eine Liste aller möglichen Kennzahlen für Ihren Kunden T-S50A## anzeigen. Verrechnungswerte zu Auftragseingang und Umsatz). a) 2. Notieren Sie die Kriterien. nach welchen dabei ausgewertet wird. Reißen Sie die Analyse bis zur untersten Ebene auf. Vertriebsweg 5.

Fügen Sie Ihrer Standardanalyse die für Ihre Auswertungen wichtigen Kennzahlen Auftragseingangsmenge und Fakturamenge hinzu. Notieren Sie die Anzahl der fakturierten Einheiten für Ihren Kunden. Vergleichen Sie die beiden Kennzahlen Umsatz und Umsatz (VW) (Verrechnungswert). a) Wählen Sie Kennzahlen auswählen. Zum Hinzufügen von Kennzahlen verfahren Sie wie beim Hinzufügen von Feldern zu Listen im vorigen Thema. Fakturamenge: _________________________ Hinweis: Wählen Sie Kennzahlen auswählen. Umsatz: ____________________________________________ Umsatz (VW): ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Notieren Sie die Summen für diese beiden Werte und die prozentuale Differenz aus beiden Kennzahlen. für den Sie die entsprechenden Informationen benötigen. → Zusätze → Alle Kennzahlen (Alternative: Doppelklick auf die Kennzahl) 2.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem ___________________: _________________________ Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf einen Wert für eine Kennzahl des Kunden. 355 .(Hinzufügen von Kennzahlen analog zum Thema Listen) Aufgabe 5: Auswertungen zu Standardanalyse 1. Wählen Sie → Zusätze → Alle Kennzahlen (Alternative: Doppelklick auf die Kennzahl) a) Stellen Sie den Cursor auf einen Wert für eine Kennzahl des Kunden.

→ Material a) 3. in dem Sie sich die Daten aufgeschlüsselt nach Materialien darstellen lassen. Markieren Sie das Feld Umsatz.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 %: ______________________________________________ Hinweis: Markieren Sie das Feld Umsatz. Wählen Sie → Bearbeiten → Vergleiche → zwei Kennzahlen → Umsatz (VW) a) 2.. Bearbeiten → Vergleiche → zwei Kennzahlen → Umsatz (VW) Schließen Sie den Vergleich.. Hinweis: Wählen Sie Top N → 3 Wählen Sie → Einstellungen → Wertdarstellung → Prozentual a) Wählen Sie Top N → 3 → Einstellungen → Wertdarstellung → Prozentual Wählen Sie Grafik. 2008/Q1 . Wählen Sie Aufriß wechseln→ Material Erstellen Sie eine Top 3-Liste nach Umsatz für Ihre Materialien und stellen Sie das Ergebnis prozentual dar und lassen Sie sich das Ergebnis grafisch darstellen. Alle Rechte vorbehalten. Wechseln Sie den Aufriss. 356 © 2008 SAP AG. Hinweis: Wählen Sie Aufriß wechseln .

SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Vertriebsinformationen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem (VIS) auswerten • Informationsstrukturen erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 357 . Alle Rechte vorbehalten.

358 © 2008 SAP AG. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die Funktionsweise des SAP Business Information Warehouse beschreiben Unternehmensszenario • Sie wollen sich über die Möglichkeiten des SAP Business Information Warehouse informieren Business Information Warehouse Abbildung 127: Integration des SAP BW Diese Folie vermittelt einen Überblick über die Integration des SAP Business Information Warehouse in eine heterogene Systemlandschaft.und Anwendungsplattform SAP NetWeaver .Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird das SAP Business Information Warehouse mit den Möglichkeiten für Vertriebsanalysen vorgestellt. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . Technisch gesehen bildet das SAP BWden Bereich Business Intelligence (BI) innerhalb der Integrations.

Reporting.oder Nicht-SAP-Systeme. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Analysen). Im zentralen Server befinden sich die Datenbanktabellen. welche das Durchführen von stategischen Analysen ermöglichen. Alle Rechte vorbehalten. welches in Microsoft Excel integriert ist. werden auch hier die Daten aus Quellsystemen extrahiert und dabei verdichtet. Dies können sein: Komponenten wie SAP R/3 oder SAP ERP.und Designwerkzeug.und Bewegungsdaten abgelegt sind. andere SAP Business Information Warehouses. Im SAP BW werden die Daten in sogenannten Info Cubes (vergleichbar mit den Informationsstrukturen des LIS) verwaltet und dienen dann als Datenbasis für die im Business Explorer zu erstellenden Queries (Abfragen. Abbildung 128: Anwendung des klassischen Data-Warehouse Konzeptes Dem klassischen Data-Warehouse Konzept folgend. 359 . gesteuert und überwacht. Eine dritte Ebene bildet der Business Explorer mit seinen flexiblen Reporting-Tools. Weiterhin werden hier die Datenbeschaffungsprozesse gepflegt.SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Die untere Ebene zeigt Quellsysteme. Der Business Explorer Analyzer ist ein Analyse-. in welchen die für Analysen bereitstehenden Stamm. sowie weitere SAP.

360 © 2008 SAP AG.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 129: Infocube im Vertrieb . Hierbei wird für jede Dimension eine eigene Dimensionstabelle geführt. Alle Rechte vorbehalten. Kunde. welche abhängig von den Dimensionen analysiert werden können. Material.Beispiel Eine Dimensionstabelle umfasst die Merkmale. 2008/Q1 . Menge). Weiterhin enthält der Infocube Informationen.Beispiel Der Infocube in der Grafik enthält 3 Dimensionen: Zeit. die sachlogisch zueinander gehören (Kundenname und Region gehören beispielsweise zur Kundendimension). die sogenannten Fakten (Umsatz. Abbildung 130: Dimensionstabelle im Vertrieb .

sowie mehrere sie umgebende (kleinere) Dimensionstabellen. Die Daten im Infocube sind folgendermaßen gruppiert: es gibt eine (große) Faktentabelle. wodurch die Kennzahlen des Infocubes auf die Merkmale der Dimensionen bezogen werden. die die Kennzahlen enthält. Alle Rechte vorbehalten.und Dimensionstabellen sind miteinander verknüpft.Beispiel Die Faktentabelle enthält die Kennzahlen des Infocubes. in denen die Merkmale abgelegt sind. Die Fakten.SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Abbildung 131: Faktentabelle im Vertrieb . Abbildung 132: Business Content Entwicklung 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 361 .

2008/Q1 . 362 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Dies sind unter anderem: • Alle notwendigen technischen und inhaltlichen Voraussetzungen zur Anbindung an SAP.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Der Business Content enthält zahlreiche Objekte. die die Einführung des SAP BW vereinfachen und den Aufbau eines effektiven Berichtswesens beschleunigen.und Non-SAP-Systeme sind vorhanden und verkürzen damit den Einführungsaufwand erheblich Der Business Content wird in Arbeitsgruppen laufend von der SAP in enger Zusammenarbeit mit den Kunden erweitert Vordefinierte Analysen und Berichte können in den Projekten angewandt werden • • Die Inhalte des Business Content sind nach Applikationen strukturiert und somit bestens an die Lösungen der SAP Business Suite angepasst.

Lassen Sie sich die Daten in Form einer Grafik anzeigen. Erweitern Sie deswegen Ihre Analyse um das Merkmal Material. Sie sind auch an den Werten zu den einzelnen Materialien interessiert. Starten Sie die Analysis of order values (Web) in Ihrem Benutzermenü im Ordner Analytics. Melden Sie sich zunächst über den Common Training WTS am Mandanten 800 des Schulungssystems an. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 3. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Die dafür notwendigen Informationen erhalten Sie von Ihrem Kursleiter.SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Übung 15: Business Information Warehouse Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • eine Query des Business Information Warehouse für eine Web-Analyse nutzen Unternehmensszenario Sie wollen sich über die Möglichkeiten des SAP Business Information Warehouse informieren und führen eine Web-Analyse durch. Schauen Sie sich abschließend noch die Druckansicht an. Sortieren Sie die Liste absteigend nach dem Nettowert. 4. 5. Aufgabe: Sie möchten sich die Auftragseingangswerte der verschiedenen Auftraggeber in einer Web-Analyse genauer betrachten. 2. 6. 1. 363 .

Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Lösung 15: Business Information Warehouse Aufgabe: Sie möchten sich die Auftragseingangswerte der verschiedenen Auftraggeber in einer Web-Analyse genauer betrachten. 2008/Q1 . Wählen Sie im oberen Bereich des Analysefensters Anzeigen als. Klicken Sie dazu im Kopf der Spalte Nettowert. a) 4. 364 © 2008 SAP AG. Verschieben Sie deswegen bei Bedarf ein Feld (Material oder Kalendertag) per Drag-and-Drop zu den freien Merkmalen. Hinweis: Die dafür notwendigen Informationen erhalten Sie von Ihrem Kursleiter. auf den unteren Pfeil. Sie sind auch an den Werten zu den einzelnen Materialien interessiert. a) Lassen Sie sich per Klick auf den Button Druckversion die entsprechende Darstellung anzeigen. a) 6.Grafik. a) Starten Sie die Funktion per Doppelklick und melden sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort an. Schauen Sie sich abschließend noch die Druckansicht an.. Sortieren Sie die Liste absteigend nach dem Nettowert.. 1. Melden Sie sich zunächst über den Common Training WTS am Mandanten 800 des Schulungssystems an. a) 2. Lassen Sie sich die Daten in Form einer Grafik anzeigen. 5. Alle Rechte vorbehalten. Starten Sie die Analysis of order values (Web) in Ihrem Benutzermenü im Ordner Analytics. Erweitern Sie deswegen Ihre Analyse um das Merkmal Material.. a) Übernehmen Sie das freie Merkmal Material per Drag-and-Drop in Ihre Analyse. dürfen nur maximal zwei Merkmale in der Analyse vorhanden sein.. 3. Verwenden Sie die von Ihrem Kursleiter bekanntgegebenen Anmeldedaten. Hinweis: Um eine sinnvolle Legende für die Grafik zu bekommen.

Alle Rechte vorbehalten. 365 .SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Funktionsweise des SAP Business Information Warehouse beschreiben 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • mit Hilfe der Listverarbeitung Informationen finden und auswerten • Vertriebsinformationen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem (VIS) auswerten • Informationsstrukturen erläutern • die Funktionsweise des SAP Business Information Warehouse beschreiben 366 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

.Kapitel 9 Integration von SAP ERP und SAP CRM Überblick über das Kapitel Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Lösung SAP CRM im Vertriebsumfeld..... 367 ..... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • die Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld beschreiben Inhalt des Kapitels Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld .....368 2008/Q1 © 2008 SAP AG..... Alle Rechte vorbehalten..

CRM ist darauf ausgelegt. zu erhalten und zu erweitern. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. langanhaltende Beziehungen mit Kunden aufzubauen. Der Kunde wird dabei zum Mittelpunkt des Unternehmens und seiner Geschäftsprozesse gemacht. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld beschreiben Unternehmensszenario Das Projektteam möchte sich einen Überblick über die Bedeutung von SAP CRM verschaffen. 368 © 2008 SAP AG.Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM SCM600 Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Lösung SAP CRM und ihre Bedeutung für die Vertriebsabwicklung näher erläutert. Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Abbildung 133: Was ist CRM? Kundenbeziehungsmanagement ist zum entscheidenden Erfolgsfaktor geworden.

369 .SCM600 Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Abbildung 134: Traditioneller Direktverkauf Der traditionelle Direktverkauf ist durch dezentrale Informationen über Kunden gekennzeichnet. Alle Rechte vorbehalten. sind sie oft begrenzt und fehlerhaft. In manchen Fällen hat nur ein einziger Mitarbeiter Kenntnisse über die Kunden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. dass wertvolle Kundeninformationen verloren gehen. Wenn Informationen weitergegeben werden. Durch Mitarbeiterfluktuation kommt es dazu. Typischerweise werden Informationen innerhalb des Unternehmens nicht gemeinsam genutzt.und Kontaktinformationen.

Durch die Analyse von Informationen erlangt ein Unternehmen ein breites Wissen über den Kunden. Beziehungen vertiefen und Kunden stärker an sich binden.Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM SCM600 Abbildung 135: Direktverkauf heute mit CRM Mit CRM kann heute jeder Mitarbeiter. 2008/Q1 . sofort auf alle Kontaktinformationen zugreifen. 370 © 2008 SAP AG. Anfragen schneller bearbeiten. der Informationen über Kundenkontakte benötigt. Alle Rechte vorbehalten. So kann die Firma Serviceleistungen verbessern.

SAP CRM basiert auf der Technologieplattform SAP NetWeaver. so dass es sich von Anfang an nahtlos in Ihre bestehende IT-Landschaft integrieren lässt. Sie ermöglicht Unternehmen.SCM600 Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Abbildung 136: SAP CRM als Teil der SAP Business Suite Die SAP Business Suite umfasst verschiedene Anwendungen sowie Anwendungsund Integrationsplattformen.angefangen bei der Kundenakquisition. Die SAP Business Suite enthält folgende SAP-Lösungen: • • • • • • • SAP CRM (Customer Relationship Management) SAP SCM (Supply Chain Management) SAP PLM (Product Lifecycle Management) SAP Human Ressources SAP Financials SAP Mobile Business SAP NetWeaver Die Lösung SAP CRM unterstützt Marketing-.und Serviceprozesse über alle Kontaktkanäle hinweg und liefert präzise Analysen als Basis für Entscheidungen. ihre gesamte Wertschöpfungskette Geschäftsnetz umspannend zu verwalten und sorgt so für eine größere Flexibilität. Mit SAP CRM verfügen Sie über erstklassige Voraussetzungen. 371 . Alle Rechte vorbehalten. dem Verkauf über sämtliche Vertriebswege und Interaktionskanäle bis hin zum Kundenservice. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Ihre Kundenbeziehungen in allen Phasen zu optimieren . Vertriebs.

2008/Q1 . von der Anfrage über das Angebot und den Auftrag bis hin zur Rechnungsstellung. Dabei werden unter anderem die Bereiche Einsatzplanung.Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM SCM600 Abbildung 137: Abteilungen eines Unternehmens mit Kundenkontakt Die Lösung SAP CRM gliedert sich in die funktionalen Schlüsselbereiche Sales. Produktempfehlungen und komplexen Marktanalysen unterstützen. Der Schlüsselbereich Sales ermöglicht Ihnen eine durchgängige Gestaltung der Vertriebsabläufe. Marketing und Analytics. Zielgruppenmodellierung. Der Schlüsselbereich Marketing stellt Ihnen ein breites Spektrum an Marketing-Tools zur Verfügung. Weiterhin wird die Organisation und Strukturierung Ihrer Verkaufsgebiete und eine konsequente Verfolgung von Verkaufschancen (Opportunities) unterstützt. 372 © 2008 SAP AG. Der Schlüsselbereich Service ermöglicht es Ihnen. Vertragswesen und Garantieabwicklung unterstützt. alle relevanten Daten zu Ihren Kunden zu sammeln und daraus ermittelte Erkenntnisse als Grundlage für operative und strategische Entscheidungen zu nutzen. Dadurch werden alle Abteilungen Ihres Unternehmens mit Kundenkontakt systemseitig bestens unterstützt. welche Sie bei Themen wie beispielsweise Kampagnenplanung. Service. Alle Rechte vorbehalten. den gesamten Serviceprozess effizient und intelligent durchzuführen. Der Schlüsselbereich Analytics bietet Ihnen auf Grundlage des SAP Business Information Warehouse Möglichkeiten.

Marketing-. die im Außendienst unterwegs sind. 373 . die es Ihrem Unternehmen ermöglicht.SCM600 Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Abbildung 138: Kundenkontaktkanäle SAP CRM unterstützt Ihre Kundenbeziehungen über alle Kontaktkanäle. Der Bereich E-Commerce bietet eine Plattform.und Servicebeauftragte einzusetzen. das Internet in einen profitablen Vertriebs. Der Bereich Field Applications ermöglicht es Ihnen. Alle Rechte vorbehalten. Salesund Service-Funktionalitäten in einer Offline-Umgebung für Vertriebs.und Interaktionskanal sowohl für Geschäftskunden als auch Konsumenten zu verwandeln. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Der Bereich Interaction Center integriert alle Arbeitsvorgänge und Aufgaben in Ihrem Contact Center.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld beschreiben 374 © 2008 SAP AG.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • die Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld beschreiben 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 375 .

2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 376 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

...378 2008/Q1 © 2008 SAP AG............................. Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • die Grundstruktur und den Aufbau der SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ beschreiben die Vorteile von Persönlichen Arbeitsvorräten erläutern Inhalt des Kapitels Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst ....... 377 ..........................Kapitel 10 Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ Überblick über das Kapitel Dieses Kapitel erläutert die Philosophie sowie den Funktionsumfang der portalbasierten SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“........ Alle Rechte vorbehalten.

die den Arbeitsalltag eines Vertriebsmitarbeiters im Innendienst bestimmen: 378 © 2008 SAP AG. ist eine intuitive und anwenderorientierte Benutzeroberfläche von zentraler Bedeutung um die anfallenden Arbeiten effizient und zielorientiert erledigen zu können. Dabei werden die Unterschiede und Möglichkeiten dieser portal. die für den Verkaufsprozess relevant sind.Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ SCM600 Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird eine Einführung in die SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ gegeben. Alle Rechte vorbehalten. Nachfolgend sind in der Abbildung diverse Tätigkeiten und Aufgaben gelistet. die teilweise nur sporadisch im System arbeiten. Mit Hilfe der portalbasierten SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ wird dieser Anforderung Rechnung getragen. Der Vertriebsmitarbeiter muss dabei alle wichtigen Verkaufsinformationen schnell und einfach finden können sowie die Daten bearbeiten können.und rollenbasierten Bearbeitung im Gegensatz zur SAP GUI basierten Bearbeitung vorgestellt. Ein Vertriebsmitarbeiter im Innendienst unterstützt und berät das Vertriebsteam in allen Bereichen des Vertriebs. 2008/Q1 . Aufgaben eines Vertriebsmitarbeiters im Innendienst Die Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ ist eine Rolle innerhalb der Verkaufsorganisation. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • die Grundstruktur und den Aufbau der SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ beschreiben die Vorteile von Persönlichen Arbeitsvorräten erläutern Unternehmensszenario Gerade für Vertriebsmitarbeiter im Innendienst.

379 .SCM600 Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Abbildung 139: Vertriebsmitarbeiter im Innendienst: Typische Aufgaben Das für die Portalnutzung vorbereitete Business Package for Internal Sales Representative enthält zahlreiche Funktionen für die alltäglichen Arbeiten eines Vertriebsmitarbeiters im Innendienst. ausgerollt werden 2008/Q1 © 2008 SAP AG. was wiederum zu erhöhter Kundenzufriedenheit führt Rasche Vorbereitung und Verteilung von Vertriebs-Auswertungen Aber auch für Ihre IT-Abteilung lassen sich hierdurch diverse Vorteile ableiten: • • • • • Die Benutzeroberfläche für die Vertriebsabwicklung kann auf die speziellen Bedürfnisse und Prozesse Ihrer Firma angepasst werden Erhöhte Anwenderakzeptanz Geringere Kosten für Endanwender-Schulungen Keine Installation und Wartung von SAP GUI Front-Ends erforderlich Inhalte der Portalrolle können auch für andere Anwendergruppen wie Vertriebsleiter etc. Die Portalrolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ bietet hierbei folgende Vorteile für die Endanwender: • • • • Erhöhte Anwenderproduktivität durch eine einfach zu bedienende und intuitive Benutzeroberfläche Schneller Zugang zu personalisierten Arbeitsvorräten Optimierte Betreuung von Kunden am Telefon. Alle Rechte vorbehalten.

Von hier gelangt man auf alle anderen Worksets der Rolle.Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ SCM600 Abbildung 140: SAP Rollen Philosophie Aufbau und Elemente der SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Die verschiedenen Arbeitsbereiche eines Vertriebsmitarbeiters sind im Portal als Worksets definiert.0 BI Content Add-On SP06 Weitere Komponenten zur Bearbeitung PDF-basierter Formulare (Adobe Reader etc. Die von SAP ausgelieferte Rolle ist dabei ein Beispiel und kann von Ihnen konfiguriert und angepasst werden. 2008/Q1 . die die aufzurufenden iViews festlegen. Folgende technischen Voraussetzungen sind für die Nutzung der Rolle erforderlich: • • • • • SAP ECC 6.0 SP12 SAP NetWeaver 7. 380 © 2008 SAP AG. Das übergeordnete Workset ist hierbei Vertriebsabwicklung (Sales Processing). Alle Rechte vorbehalten. Dieses Workset ist als Registerkarte verfügbar und dient als Einstieg für die tägliche Arbeit. Enhancement Package 2 Aktivierung der Business Function SD_01 Logistics SD Simplification (über Transaktion SFW5) SAP NetWeaver 7.) Basierend auf einer Web-Benutzungsoberfläche optimieren mehrere Worksets (Arbeitsbereiche) mit Persönlichen Arbeitsvorräten Ihre Arbeitsweise und vielfältige Services und Berichte vereinfachen und beschleunigen den Verkaufsprozess.0. Sie enthalten Seiten.

Service Map der gewünschte Bereich ausgewählt werden. In der zweistufigen Menüführung erfolgt der Einstieg über das Workset Vertriebsabwicklung (Sales Processing). Fakturierung/Reklamation und Preise Workset Analysen mit Verkaufsanalysen sowie Auswertungen zur Auftragserfüllung Abbildung 141: SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst: Übersicht Worksets Nachfolgend wird in einem exemplarischen Bildschirmabgriff der generelle Aufbau dargestellt. 381 .SCM600 Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Für den Vertriebsmitarbeiter stehen die nachfolgenden Worksets zur Verfügung: • • Workset Übersicht mit den Unterkategorien Arbeitsübersicht. Verkauf. Alle Rechte vorbehalten. Auftragserfüllung. Offene Aufgaben (Worklists) wie auch Analysen werden im Arbeitsbereich abhängig von Ihren Anforderungen und Einstellungen zur Anzeige gebracht: 2008/Q1 © 2008 SAP AG. In der zweiten Navigationsebene kann dann zwischen den Worksets Übersicht. Durch den rollenbasierten Einstieg hat der Anwender einen Single Point of Entry. Analysen bzw. Kunden.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. der Vertriebsmitarbeiter im Innendienst beim Anruf eines Kunden in dessen Stammdaten verzweigen und von dort aus über das Kunden-Cockpit wichtige Informationen wie z. Über diesen Weg kann bspw. die letzten 10 Verkaufsbelege oder unbezahlte Fakturen an zentraler Stelle aufrufen: 382 © 2008 SAP AG. Fakturierung/Reklamation sowie Preise verzweigt werden. Auftragserfüllung.B.Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ SCM600 Abbildung 142: Workset „Übersicht“ Innerhalb des Worksets Übersicht kann mittels der Feinnavigation in die Teilbereiche Arbeitsübersicht. Kunden. Verkauf.

383 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Vertriebsbeauftragten angepasst werden.SCM600 Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Abbildung 143: SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst: Beispiel Kunden-Cockpit Die Vorbereitung von Analysen für den Vertriebsleiter ist eine weitere wichtige Aufgabe für den internen Vertriebsmitarbeiter. Dabei können bereits vorhandene Analysen verwendet und diese über verschiedene Selektionskriterien an die Wünsche des Vertriebsleiters bzw. Alle Rechte vorbehalten.

Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“

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Abbildung 144: Workset „Analysen“

Grundsätzlich erfolgt hierbei eine Aufteilung in Analysen und Berichte, die einerseits den Bereich Verkauf unterstützen sowie andererseits in auftragserfüllungsorientierte Analysen. Beispiele für Verkaufsanalysen sind die Angebotsverfolgung pro Monat der Top-n-Kunden, den Auftragseingang pro Monat der Top-n-Kunden, die Umsatz- und Kostenanalyse sowie die Produktprofitabilität. Berichte im Umfeld der Auftragserfüllung sind bspw. Lieferverzug per 6 Monate, Lieferverzug pro Monat (Top-n-Kunden) sowie Rückstandsbearbeitung. Technisch gesehen werden die den Analysen zugrundeliegenden Daten aus dem Business Intelligence (OLAP/BW) gezogen.

Persönlicher Arbeitsvorrat
Um die Vertriebsmitarbeiter im Innendienst optimal in ihrem Arbeitsumfeld zu unterstützen bieten persönliche Arbeitsvorräte die Möglichkeit eines zentralen, personalisierten Einstiegs und Zugang zu allen relevanten Arbeitsvorräten und -listen. Die persönlichen Arbeitsvorräte werden auch als POWL (Personal Object Worklist) bzw. POWER List (Personal Object Work Entity Repository) bezeichnet. Jeder Arbeitsvorrat bietet hierbei ganz spezielle Funktionen, mit denen selektierte Geschäftsobjekte bearbeitet und in nachfolgende Geschäftsprozesse integriert werden können. Beispielsweise können unvollständige Vertriebsbelege geändert werden, um die fehlenden Preisdaten zu ergänzen.

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Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst

In der klassischen und bisherigen Menüführung (z.B. SAP R/3) muß ein Vertriebsmitarbeiter zur Abarbeitung seiner Arbeits- und Tageslast diverse unterschiedliche Transaktionen aufrufen (Pull-Mechanismus). Diese Vorgehensweise ist vorrangig für erfahrene und Professional User ausgelegt, da der Vertriebsmitarbeiter Transaktionscodes oder Menüpfade sowie Reportvarianten kennen muß. Hieraus abgeleitet ist in der Regel ein entsprechendes Endanwender-Training erforderlich. Die nachfolgende Abbildung demonstriert den oben geschilderten Ablauf ohne Verwendung von persönlichen Arbeitsvorräten:

Abbildung 145: Situation ohne Verwendung von persönlichen Arbeitsvorräten

Die Philosophie der im Rahmen der SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst in SAP ERP (ECC) verwendeten persönlichen Arbeitsvorräte baut sich auf den nachfolgenden Aspekten und Vorteilen auf: • • • • • Die Vertriebsmitarbeiter haben einen zentralen und personalisierten Zugang zu allen relevanten Arbeitslisten Die Arbeitslisten können zur Strukturierung nach Kategorien gruppiert werden Die Anzahl bzw. der Umfang der anstehenden Arbeitsaufgaben ist direkt ersichtlich Push-Mechanismus Ausgelegt für Gelegenheits- sowie Professional User

Die folgende Abbildung stellt anhand eines exemplarischen Bildschirmabgriffs diese Philosophie dar:

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Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“

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Abbildung 146: Situation mit Verwendung von persönlichen Arbeitsvorräten

Nach Auswahl eines gewünschten Arbeitsvorrates (z.B. Liste der zur Lieferung gesperrten Aufträge) erhalten Sie eine Arbeitsliste in einer tabellenartigen Struktur. Die Zeilen enthalten die einzelnen Geschäftsobjekte, die für eine weitere Bearbeitung selektiert werden können. Die Spalten enthalten die Geschäftsdaten zu einem Geschäftsobjekt (z.B. Verkaufsbeleg, Auftraggeber, Nettopreis). Der Datenumfang kann an die aktuelle Arbeitsaufgabe angepasst werden. Weiterhin kann bspw. die Arbeitsliste in eine Excel-Datei exportiert werden. Das System überträgt alle Spaltenüberschriften und den Inhalt der Tabellenfelder in die Excel-Datei. Anschließend kann die Liste lokal bearbeitet werden, z.B. ein Kommentar hinzugefügt werden. Daneben kann auch für eine Arbeitsliste eine Druckversion erstellt werden.

Abbildung 147: Persönlicher Arbeitsvorrat: Von offenen Aufgaben zur Belegbearbeitung

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Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst

Die Vertriebsmitarbeiter haben des weiteren die Möglichkeit einfach und effizient eigene weitere persönliche Arbeitsvorratslisten zu erstellen. Diese Erstellung von eigenen Abfragen (Queries) wird über einen strukturierten und geführten Ablauf unterstützt:

Abbildung 148: Erstellung eigener Abfragen

Im ersten Schritt muß hierbei der gewünschte Objekttyp für die eigenerstellte Abfrage ausgewählt werden (z.B. Unvollständige Verkaufsbelege). In Schritt 2 erfolgt anschließend die Eingabe der Kriterien, die für die Abfrage verwendet werden sollen. Im abschließenden Schritt der Fertigstellung wird die Beschreibung der Abfrage festgelegt sowie die Aktivierung derselbigen durchgeführt. Eine Gesamtübersicht und Zusammenfassung aller Services, die Vertriebsmitarbeiter im Innendienst in allen Worksets aufrufen können ist in dem Workset Service Map ersichtlich.

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Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“

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Abbildung 149: Workset „Service Map“

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Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst

Zusammenfassung der Lektion
Nun können Sie • die Grundstruktur und den Aufbau der SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ beschreiben • die Vorteile von Persönlichen Arbeitsvorräten erläutern

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Zusammenfassung des Kapitels

SCM600

Zusammenfassung des Kapitels
Nun können Sie • die Grundstruktur und den Aufbau der SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ beschreiben • die Vorteile von Persönlichen Arbeitsvorräten erläutern

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Kapitel 11
IMG Überblick
Überblick über das Kapitel
Dieses Kapitel vermittelt einen kurzen Überblick über den SAP Solution Manager, sowie über mögliche Customizing-Einstellungen im Vertrieb und die Verwendung des IMG.

Lernziele des Kapitels
Am Ende dieses Kapitels können Sie • den IMG zur Einführung von SAP ERP beschreiben

Inhalt des Kapitels
Lektion: Funktionsweise des IMG ............................................392

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Kapitel 11: IMG Überblick

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Lektion: Funktionsweise des IMG
Überblick über die Lektion
In dieser Lektion wird ein Überblick über den SAP Solution Manager und ein kleiner Ausblick auf das Thema Customizing im Vertrieb gegeben.

Lernziele der Lektion
Am Ende dieser Lektion können Sie • den IMG zur Einführung von SAP ERP beschreiben

Unternehmensszenario
Das Projektteam analysiert den SAP Solution Manager und den IMG, um die Einführung des SAP-Systems zu erleichtern.

SAP Solution Manager

Abbildung 150: Der SAP Solution Manager

Der SAP Solution Manager unterstützt Sie während der gesamten Implementierung und des Betriebs von SAP-Lösungen. Es handelt sich um eine Plattform, die den Lebenszyklus von Branchenlösungen vom Business Blueprint über die Konfiguration bis zum Produktivbetrieb begleitet. Der SAP Solution Manager bietet zentralen Zugriff auf vorkonfigurierte Inhalte, Tools und Methoden, die Sie bei der Auswertung und Implementierung Ihrer Systeme einsetzen können.

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Abbildung 151: Gründe für den SAP Solution Manager Der SAP Solution Manager ist die Kundenplattform für effiziente Implementierung und effizienten Betrieb von SAP-Lösungen. Geschäftsprozessen und Softwarekomponenten arbeiten. verwalten und überwachen. 393 . Alle Rechte vorbehalten. Sie können mit umfassenden Lösungen oder mit einzelnen Systemen. • • • • Plattform. mit der wichtige Aufgaben bei der Implementierung vor Ort ausgeführt werden können umfasst wichtige ASAP-Konzepte verbesserte Konzepte. Sie können auch einen eigenen Lösungssupport einrichten. die die Besonderheiten bei der Implementierung von SAP-Lösungen berücksichtigen integrierte Plattform zur Unterstützung der Implementierung und des Betriebs von SAP-Lösungen 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Funktionsweise des IMG Mit SAP Solution Manager Operations können Sie Systeme und Geschäftsprozesse für eine Lösung konfigurieren.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 11: IMG Überblick SCM600 Abbildung 152: Verwendung bei der Implementierung 394 © 2008 SAP AG.

um Informationen zum Projektstatus und zum Fortschritt bei Tests oder bei der Konfiguration zu erhalten. h. und überwachen Sie ihren Status. Stammdaten. Sie können Tests organisieren. d. 3. Sie können die Projektanalyse jederzeit während des Projekts durchführen. Überwachen und verwalten Sie Ihre Systeme mit Echtzeitwarnungen. Realisierung: Sie konfigurieren Ihre Geschäftsszenarien im Entwicklungssystem. die für die Implementierung der Lösung in der Projektvorbereitungsphase erforderlich ist. wie z. 5. erstellen Ihre eigene Projektdokumentation und weisen Vorgängen einzelne Projektschritte zu. 2. Zunächst definieren Sie das Projekt in SAP Solution Manager.und Implementierungsprojekt ausführen: • 1. Business Blueprint: Sie definieren einen Business Blueprint. Projektvorbereitung: Die Roadmaps enthalten Informationen und Verfahren für alle Phasen des Implementierungsprojekts. indem Sie die Organisationseinheiten. Details zu den Projektterminen und Ressourcen. mit wöchentlichen SAP EarlyWatch Alert Reports und Aufgaben der zentralen Systemverwaltung. ob die unterschiedlichen Anwendungskomponenten einheitlich angepasst wurden. Während der Definition der Business Blueprint lesen Sie die von SAP und ihren Partnern bereitgestellte Dokumentation. Sie führen eine Konsistenzüberprüfung für das Customizing der Geschäftsprozesse durch. Die Arbeit mit SAP Solution Manager beginnt eigentlich nach der Auswertungsphase. Sie überprüfen die Testfälle. Alle Rechte vorbehalten. und weisen einzelnen Prozessen und Prozessschritten weitere Testfälle zu. die in einer Systemgrafik angezeigt werden. 395 . Produktionsvorbereitung.SCM600 Lektion: Funktionsweise des IMG SAP Solution Manager unterstützt Sie in allen Phasen der Auswertung und Implementierung. Sie überprüfen. Hierzu geben Sie administrative Daten für den Projektverwaltungsvorgang ein. Mit SAP Solution Manager können Sie die folgenden Aktivitäten in einem Auswertungs. Go Live & Support: Führen Sie Remote-SAP-Services aus. Sie synchronisieren das Customizing mit der Customizing-Verteilung. B.. Sie legen den Projektumfang fest und definieren die Systemlandschaft. die für die Implementierung der Lösung erforderlich sind. • • • 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sie können die bei der Konfiguration ausgewählten Testfälle wiederverwenden. 4. Geschäftsszenarien und Prozesse dokumentieren. die mit Ihrer Lösung geliefert wurden.

mit deren Hilfe die Einführung strukturiert und verwaltet wird. Sie können einen separaten IMG für jedes Projekt erstellen. 396 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . Auf der Grundlage eines Projekt-IMGs können Sie an Customizing-Transaktionen. Sie können projektübergreifende Dokumentation anlegen und speichern. Sie können im SAP-System Customizing-Projekte erstellen. Projektdokumentation.Kapitel 11: IMG Überblick SCM600 IMG Überblick Abbildung 153: IMG: Aufgaben Der IMG enthält alle Customizing-Aktivitäten für die Einführung von Anwendunungskomponenten. projektübergreifender Dokumentation und Informationen zum Projektmanagement arbeiten.

die Customizing-Aktivitäten in einer systematischen Reihenfolge abzuarbeiten. Über den Projekt-IMG können Sie Customizing-Aktivitäten. Über die Sichten können analog zum Projekt-IMG Customizing-Transaktionen. die ein Unternehmen zur Einführung eines SAP-Systems vornehmen sollte. Die Struktur des IMG und die Werkzeuge zur IMG-Verwaltung (wie z. Der IMG ist hierarchisch strukturiert.SCM600 Lektion: Funktionsweise des IMG Abbildung 154: Kundenspezifische Konfiguration des IMG Der IMG stellt eine Checkliste für die Customizing-Aktivitäten dar. Ressourcenverwaltung und die Schnittstelle zu Microsoft Project) helfen dem Projektteam.und projektübergreifende Dokumentation sowie relevante Informationen zum Projektmanagement bearbeitet werden. Für die Realisierung kann der Umfang des Referenz-IMG in verschiedene Projekte unterteilt werden. Projekt. B. Projekt. Zur besseren Strukturierung können Sichten zu den Projekt-IMGs angelegt werden. denen wiederum Projekt-IMGs zugeordnet werden. 397 . Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.und projektübergreifende Dokumentation sowie relevante Informationen zum Projektmanagement bearbeiten.

Kapitel 11: IMG Überblick SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • den IMG zur Einführung von SAP ERP beschreiben 398 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

399 .SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • den IMG zur Einführung von SAP ERP beschreiben 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Zusammenfassung des Kapitels SCM600 400 © 2008 SAP AG.

............409 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen.................421 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe............................... 401 ....................426 Übung 18: Möglichkeiten zur Hilfe ....................................412 Übung 17: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen .........431 2008/Q1 © 2008 SAP AG...........Kapitel 12 Anhang Überblick über das Kapitel Dieses Kapitel gibt Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten der Navigation innerhalb des Systems.............. Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • • • • • • sich erfolgreich am System anmelden die Elemente eines SAP-GUI-Bildschirms benennen und nutzen sich erfolgreich vom System abmelden Favoriten anlegen Funktionen des SAP-Systems auf verschiedenen Wegen aufrufen die Standardmenüs System und Hilfe beschreiben verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten des SAP-Systems nutzen die Grundfunktionen der F1–Hilfe nutzen die F4–Hilfe verwenden die Informationen der Online-Dokumentation abrufen Inhalt des Kapitels Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign ................ Alle Rechte vorbehalten.................402 Übung 16: Anmeldung am System......

braucht – mit Ausnahme weniger plattformspezifischer GUI-Eigenschaften – nicht umzudenken. 402 © 2008 SAP AG. So hat zum Beispiel das SAP Business Information Warehouse (SAP BW) den sogenannten Business Explorer (BEx) als spezifisches Frontend.Kapitel 12: Anhang SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Überblick über die Lektion In dieser Lektion lernen Sie neben dem Anmelden am System auch die Bedeutung der verschiedenen Bildschirmelemente des SAP GUI kennen. 2008/Q1 . Es orientiert sich primär am Windows-Style-Guide und wird auf verschiedenen Plattformen mit weitestgehend gleicher Funktionalität angeboten. sich anzeigen lassen. Alle Rechte vorbehalten. wie sich ein Benutzer am SAP-System anmelden kann und welche Bedeutung die verschiedenen Bildschirmelemente des SAP GUI haben? Anmeldung am System Mit Hilfe der Präsentationsschnittstelle. Folgenden SAP GUI Typen werden angeboten: • • • SAP GUI for the Windows Environment SAP GUI for the Java Environment SAP GUI for HTML Für die weitere Beschreibung wird die Verwendung des SAP GUI für die Windows-Umgebung angenommen. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • sich erfolgreich am System anmelden die Elemente eines SAP-GUI-Bildschirms benennen und nutzen sich erfolgreich vom System abmelden Unternehmensszenario Sie möchten sich informieren. Auf bestimmte SAP-Systeme kann auch über speziell gestaltete Frontend-Programme zugegriffen werden. dem SAP Graphical User Interface (SAP GUI). kann der Anwender in Interaktion mit dem SAP-System treten und Daten eingeben bzw. die die jeweilige Präsentationsumgebung zur Verfügung stellt. Wer die Bedienung des SAP GUI auf der einen Plattform erlernt. Für fast alle SAP-Lösungen stellt der SAP GUI den Standardzugang dar. Das SAP GUI realisiert die grafische Bedienoberfläche mit Hilfe der Mittel. wenn auf eine andere Umgebung gewechselt wird.

Alle Rechte vorbehalten. für die der Anmeldeprozess gestartet werden kann. Abbildung 155: SAP Logon SAP Logon bietet nach seinem Aufruf eine Liste mit SAP-Systemen an.SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Das Programm SAP GUI verbindet den Frontend-Rechner mit einem bestimmten SAP-System. Abbildung 156: Anmeldebild eines SAP-Systems 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Das Programm SAP Logon ermöglicht zudem bei der Anmeldung an ein System eine sogenannte „Logon-Lastverteilung“ über die vom gewählten System zur Verfügung gestellten Ressourcen. Diese Liste stammt aus einer Datei auf dem Frontend: saplogon. 403 .ini. Diese Datei wird typischerweise von zentraler Stelle vorkonfiguriert und für Endanwender zur Verfügung gestellt. Für die Anmeldung an einem SAP-System stellt SAP ein weiteres Programm zur Verfügung: SAP Logon.

informieren Sie sich bitte bei Ihrem Systemverwalter. Kennwort Für die Erstanmeldung am System erhalten Sie von Ihrem Systemverwalter ein erstes Kennwort (Initialkennwort). d. am Mandanten 100 Ihres Systems anmelden. Die Daten zu einem Benutzer innerhalb eines Mandanten werden auch „Benutzerstammsatz“ genannt.h. aber für den eventuell vorhandenen Mandanten 200 keinen Benutzer haben. Des weiteren haben Sie bei der Anmeldung die Möglichkeit. Von einem Mandanten aus können nur auf Daten genau dieses Mandanten zugegriffen werden. Danach verwenden Sie bei jedem Anmelden Ihr persönliches Kennwort. einen bestimmten Mandanten und eine Anmeldesprache anzugeben. Sie können sich z. müssen Sie auf dem Anmeldebild des gewählten Systems unter anderem Benutzer und Kennwort eingeben. hängt von der Anzahl der installierten Sprachen ab. und zwar immer mindestens Englisch und eine gewählte weitere Sprache. Welche Sprachen Ihr System unterstützt. Der Mandant hat eine Entsprechung als Schlüsselfeld in den Tabellen der vom SAP-System verwendeten Datenbank. 404 © 2008 SAP AG. Sprache Sie können bei der Anmeldung eine der von Ihrem System unterstützten Anmeldesprachen auswählen. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 12: Anhang SCM600 Wenn Sie den Anmeldeprozess für ein System gestartet haben. 2008/Q1 . Benutzer Benutzerdaten sind im System mandantenabhängig abgelegt. Das heißt in einem SAP-System mit mehreren Mandanten können mehrere Unternehmen abgebildet und parallel tätig sein. Installierte SAP-Systeme können eine große Zahl von Sprachen unterstützen.) Auf dem Anmeldebild haben Sie außerdem die Möglichkeit. (In Ihrer Firma wird eventuell anders verfahren. maximal einmal täglich Ihr Kennwort über die Drucktaste Neues Kennwort zu ändern.B. Mandant Ein Mandant entspricht in der Regel der Abbildung eines Unternehmens in einem SAP-System. Während der Erstanmeldung am System müssen Sie sich ein eigenes Kennwort geben. Beim Einsatz einer SingleSignOn (SSO)-Lösung können diese Eingaben entfallen. der Mandant ist meistens schon passend vorbelegt. Somit entsprechen Mandanten betriebswirtschaftlich eigenständigen Entitäten.

Beachten Sie aber.com/notes Nach erfolgreicher Anmeldung gelangen Sie auf das Einstiegsbild des SAP-Systems. Bildaufbau Das Bild SAP Easy Access ist das Standardeinstiegsbild in SAP-Systeme. Dieses Logo wird von Ihrer Systemverwaltung zentral zur Verfügung gestellt. die dem Benutzer drei Möglichkeiten bietet: • • • Beenden der bestehenden Sitzung(en) und Neuanmeldung Vorhandene Sitzung(en) bestehen lassen. dass Mehrfachanmeldungen ab SAP R/3 Release 4. im rechten Bildbereich können Sie sich ein Logo anzeigen lassen. sechs Fenster ist die Standardeinstellung. Das Anmeldebild kann von Ihrer Systemadministration mit einem zusätzlichen Text versehen werden. und ist nicht benutzerindividuell einstellbar. wie viele Modi pro Anmeldung am SAP-System möglich sind. Folgen Sie hierfür dem SAP Hinweis 205487. 405 . Der Parameter kann nicht benutzerspezifisch gesetzt werden.B. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: SAP-Hinweise sind weiterführende Informationen zu bestimmten Funktionen oder auch Korrekturen zu bekannten Fehlern in SAP-Produkten. Hinweis: Dieser Parameter rdisp/max_alt_modes kann auf Werte zwischen Zwei und Neun eingestellt werden. Im linken Bildbereich erhalten Sie eine Baumdarstellung der Ihnen zur Verfügung stehenden Menüs des SAP-Systems. Über einen Systemparameter kann Ihre Systemadministration vorgeben. Dies hat sowohl sicherheitsbedingte als auch lizenzrechtliche Gründe.SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Sie können sich mit einem Benutzer auch mehrfach an einem SAP-System anmelden. können Sie im Rahmen einer Anmeldung an einem System parallel in mehreren Modi (Bearbeitungsfenster des SAP-Systems) arbeiten. über den SAP Service Marketplace unter Angabe eines gültigen Benutzers mit Kennwort im Internet zureifen: http://service. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. zusätzlich neu anmelden (wird protokolliert) Neuanmeldung abbrechen Wenn Sie weitere Bearbeitungsfenster verwenden wollen.6 protokolliert werden. Bei einer zweiten und jeder weiteren Anmeldung des gleichen Benutzers erscheint eine Hinweismeldung. Auf SAP-Hinweise können Sie z. sondern gilt für alle Benutzer des Systems.sap. das auch SAP Easy Access genannt wird.

Dann erhalten Sie dieses Ihrem Benutzer entsprechende Bild: 406 © 2008 SAP AG. System → Benutzervorgaben → Eigene Daten wählen und dort die Registerkarte Festwerte wählen. dass das Bild im System hinterlegt wird und bei jeder Anmeldung auf das Frontend transportiert wird. Ein typisches Bildschirmbild (mit verschiedenen Elementen) erhalten Sie. Alle Rechte vorbehalten. wenn Sie z. jedoch sollte das Einstiegslogo nicht größer als etwa 20 KB sein. Sie können den Aufruf dieses Bildes auch unterbinden. indem Sie entweder im Programm SAP Logon die Einstellung „Low Speed Connection“ wählen (siehe SAP-Hinweis 161053) oder unter Zusätze → Einstellungen den Aufruf des Bildes ausschalten. Beachten Sie. Diese Übertragung findet zwar komprimiert statt.Kapitel 12: Anhang SCM600 Abbildung 157: SAP Easy Access Die Konfiguration des Logos im SAP Easy Access finden Sie (falls Sie die entsprechende Berechtigung haben) unter Zusätze → Information zur Administration detailliert beschrieben. 2008/Q1 .B.

SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Abbildung 158: Pflege eigener Benutzervorgaben 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 407 .

mit dem Namen bzw. die sogenannte Quick-Info. Die hier angezeigten Menüs sind von der jeweiligen Anwendung abhängig. Das Kommandofeld kann ein. Anwendungsfunktionsleiste: Hier sind Drucktasten sichtbar. der Bedeutung der jeweiligen Drucktaste. Wenn Sie den Cursor einen Moment auf einer Drucktaste stehen lassen. in der Wenn Sie nur einen Modus geöffnet haben. folgende Bildelemente: • Befehlsfeld (Kommandofeld): Im Befehlsfeld (Kommandofeld) können Sie Anwendungen direkt über die Eingabe des Transaktionscodes anwählen. indem Sie einfach den Kartentitel anklicken. Den Transaktionscode einer Anwendung finden Sie entweder im Übersichtsbaum des Bildes SAP Easy Access. Register / Registerkarte: Register fassen mehrere Eingabebilder einer Anwendung auf einem Bild zusammen. die in Ihrer momentanen Anwendung genutzt werden können. Sie habe dafür unter anderem folgende Möglichkeiten: • • Wählen Sie in der Menüleiste System → Abmelden. z. Hier können Sie sich durch die entsprechende Anzeigeauswahl auch z. Titelleiste: Die Titelleiste benennt die Funktion. erscheint ein kleines Fähnchen.B. den Transaktionscode Ihrer gegenwärtigen Anwendung anzeigen lassen. Alle Rechte vorbehalten. Ankreuzfelder (check boxes): Innerhalb einer Feldgruppe können Sie bei Ankreuzfeldern mehrere Optionen gleichzeitig auswählen. Abmelden Sie können sich von jedem Bildschirmbild des SAP-Systems aus abmelden. in der Sie gerade arbeiten. Statusleiste: Die Statusleiste zeigt Informationen zum momentanen Systemstatus. • • • • • • • • Weitere Elemente sind Eingabefelder und Drucktasten.B. Auswahlknöpfe (radio buttons): Sie können jeweils genau eine Option auswählen. Systemfunktionsleiste oder 408 © 2008 SAP AG. Systemfunktionsleiste: Die Drucktasten in der Systemfunktionsleiste sind auf jedem SAP-Bildschirmbild vorhanden. Menüleiste: Die Menüleiste ist die oberste Zeile jedes Dialogfensters im SAP-System.Kapitel 12: Anhang SCM600 Ein SAP-Bildschirmbild beinhaltet z.B. wählen Sie oben rechts in der Menüleiste.oder ausgeblendet werden. 2008/Q1 . Warnungen und Fehler. Auf die einzelnen Registerkarten greifen Sie zu. in der Statusleiste (siehe unten) oder in der jeweiligen Anwendung unter System → Status. die Ihnen gerade angezeigt wird. Hier sehen Sie gegebenenfalls auch die entsprechende Funktionstastenbelegung. Die nicht nutzbaren Drucktasten sind je nach Anwendung ausgegraut.

in das Sie ein selbstgewähltes neues Kennwort doppelt eingeben müssen. Beim erstmaligen Anmelden erscheint ein Fenster. Wählen Sie die Drucktaste Logon. Wie viele Modi (Fenster des SAP-Systems) können Sie über System → Erzeugen Modus maximal parallel öffnen? 2008/Q1 © 2008 SAP AG. den Benutzernamen.SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Übung 16: Anmeldung am System Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • sich am SAP-System anmelden Unternehmensszenario Sie wollen am SAP-System arbeiten. 1. 2. Starten Sie das Programm SAP Logon und wählen Sie den Eintrag des Ihnen vom Kursleiter benannten SAP-Systems aus. das Initialkennwort und die Anmeldesprache. Benutzen Sie den Mandanten. Aufgabe: Anmeldung am System Melden Sie sich am Schulungssystem an und führen Sie erste Schritte im System aus. die Ihnen der Kursleiter vorgibt. Alle Rechte vorbehalten. Die Menüpfade beziehen sich auf das SAP-Standardmenü. 409 .

Kapitel 12: Anhang SCM600 Lösung 16: Anmeldung am System Aufgabe: Anmeldung am System Melden Sie sich am Schulungssystem an und führen Sie erste Schritte im System aus. 2008/Q1 . Beim erstmaligen Anmelden erscheint ein Fenster. Folgen Sie den Anweisungen der Übungsbeschreibung. 1. Wie viele Modi (Fenster des SAP-Systems) können Sie über System → Erzeugen Modus maximal parallel öffnen? a) Je nach Einstellung des entsprechenden Systemparameters können Sie zwischen 2 und 9 Modi öffnen. 410 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. in das Sie ein selbstgewähltes neues Kennwort doppelt eingeben müssen. die Ihnen der Kursleiter vorgibt. den Benutzernamen. das Initialkennwort und die Anmeldesprache. In diesem Schulungssystem sollte das Öffnen von 6 Modi möglich sein. a) 2. Benutzen Sie den Mandanten. Starten Sie das Programm SAP Logon und wählen Sie den Eintrag des Ihnen vom Kursleiter benannten SAP-Systems aus. Wählen Sie die Drucktaste Logon. Die Menüpfade beziehen sich auf das SAP-Standardmenü.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 411 .SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • sich erfolgreich am System anmelden • die Elemente eines SAP-GUI-Bildschirms benennen und nutzen • sich erfolgreich vom System abmelden Weiterführende Informationen • Weitere Informationen finden Sie in der Online-Dokumentation unter Hilfe → SAP-Bibliothek → Einführung in das SAP-System.

Benutzermenü. 412 © 2008 SAP AG. SAP-Menü. Die Einträge des Favoritenbereiches werden vom Benutzer selber angelegt. Favoriten Nach erfolgreicher Anmeldung steht Ihnen im linken Bildbereich (Navigationsbereich) eine übersichtliche Baumstruktur zur Funktionsanwahl zur Verfügung. des Benutzermenüs werden zentral vom Systemadministrator vorgegeben. rollenbasiertem Benutzmenü und Favoriten kennen. Daran anschließend werden verschiedene Möglichkeiten zur Anwahl von Funktionen in SAP-Systemen behandelt. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • • Favoriten anlegen Funktionen des SAP-Systems auf verschiedenen Wegen aufrufen die Standardmenüs System und Hilfe beschreiben verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten des SAP-Systems nutzen Unternehmensszenario Sie möchten wissen. 2008/Q1 . Diese Struktur wird in Favoriten und SAP Menü bzw. Favoriten und rollenbasiertes Benutzermenü unterteilt. Alle Rechte vorbehalten. wie der Navigationsbereich in einem SAP-System aufgebaut ist und wie Sie Funktionen im SAP-System starten können.Kapitel 12: Anhang SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Überblick über die Lektion In dieser Lektion lernen Sie die Unterscheidung zwischen SAP Menü. Die Einträge des SAP-Menü bzw.

Zusätzlich zu Transaktionen kann der Endanwender Links zu Internetadressen und Dateien seines Frontend-Rechners als Favoriten hinterlegen. kann er mit seinem Benutzermenü und den damit verbundenen Berechtigungen im SAP-System arbeiten. Alle Rechte vorbehalten. Das Benutzermenü wird vom Systemverwalter im Rahmen von Rollen für Benutzergruppen angelegt. Berichten und Internet-Adressen bestehen. Wenn einem Benutzer eine Rolle zugeordnet wird. Zur besseren Strukturierung lassen sich die Favoriten in eigenen Ordnern sortieren. Zur Bearbeitung der Favoriten stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Außerdem können Sie die Namen von Favoriten ändern und Favoriten wieder aus der Liste löschen. das eine begrenzte Auswahl aufgabenspezifischer Funktionen enthält. Es entspricht dem Arbeitsumfeld eines Benutzers. Je nach Systemeinstellung können Sie zwischen rollenbasiertem Benutzmenü und SAP Menü umschalten. Die anfangs leere Favoritenliste ist von jedem Endanwender individuell editierbar und nur für diesen sichtbar. Am Beispiel „Transaktion aus dem SAP Menü 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Grundsätzlich können Sie Favoriten im SAP Easy Access über das Menü Favoriten bearbeiten. Dazu wählen Sie im SAP Easy Access über die Menüleiste Menü → SAP Menü bzw. 413 . Benutzermenü stehen Ihnen auch Funktionen im Favoritenbereich zur Verfügung. Es kann aus Transaktionen. Menü → Benutzermenü. Neben dem SAP Menü bzw.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Abbildung 159: Favoritenliste und rollenbasiertes Benutzermenü Benutzermenü und Favoriten Das Benutzermenü ist ein Menü.

Kapitel 12: Anhang SCM600 der Favoritenliste hinzufügen“ sollen Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt werden. Die Menüs „System“ und „Hilfe“ Die beiden Menüs System und Hilfe stehen Ihnen auf jedem Bildschirmbild in einem SAP-System stets in gleicher Form zur Verfügung. Wählen Sie in der Menüleiste Favoriten → Transaktion einfügen und geben Sie den Transaktionscode der Transaktion ein. dass der Menübaum bis zur gewünschten Transaktion geöffnet ist. steht jedem Benutzer in verschiedenen Systemen möglicherweise eine andere Sammlung von Favoriten zur Verfügung. Markieren Sie die Transaktion und wählen Sie in der Anwendungsfunktionsleiste mit Quick-Info Zu den Favoriten hinzufügen.und Upload von einem SAP-System zum anderen kopieren. (Mit Ausnahme der letzten Variante. Abbildung 160: Menüs System und Hilfe Im Menü System sind Zugriffe auf verschiedenste Systemfunktionen hinterlegt. Ebenso beinhaltet dieses Menü auch Funktionen. Da die Daten zu den Favoriten innerhalb des SAP-Systems abgelegt werden. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. lassen sich jedoch leicht per Down. Die heruntergelandenen Favoritenmenüs werden dabei auf dem Frontend-PC zwischengespeichert. Komplette Favoritenmenüs. Über den Pfad System → Abmelden 414 © 2008 SAP AG.) • • • • • Ziehen Sie die Transaktion per Drag & Drop in die Favoritenliste. Klicken Sie mit der sekundären Maustaste auf die Transaktion und wählen Sie aus dem Kontextmenü Zu den Favoriten hinzufügen. die nur über dieses Menü (und auf keinem anderen Weg) erreichbar sind. wird immer davon ausgegangen. inklusive der Ordnerstrukturen. Markieren Sie die Transaktion und wählen Sie in der Menüleiste Favoriten → Hinzufügen.

B. Zumeist werden Sie jedoch an dieser Stelle den kontextsensitiven Sprung in den für Ihre momentane Arbeit relevanten Teil der Online-Dokumentation nutzen. Alle Rechte vorbehalten. Über das Menü Hilfe haben Sie Zugriff auf die Online-Dokumentation. Das Werkzeug für den Zugriff auf die Online-Dokumentation ist die sogenannte „SAP-Bibliothek“. Außerdem können Sie sich die sogenannten „Release-Infos“ anzeigen lassen oder auch die Standardeinstellungen Ihrer F4–Hilfe konfigurieren.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen können Sie Ihre Sitzung beenden und über System → Status Informationen über Ihr System und die gerade in Ausführung befindliche Funktion erhalten. wie z. Die kontextsensitive Hilfe wird auch „Hilfe zur Anwendung“ genannt. SAP-Menüs 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Funktionen anwählen In SAP-Systemen können Sie auf unterschiedliche Weise navigieren: • • • über die Eingabe von Transaktionscodes im Befehlsfeld über die Einträge der Menüs in der Menüleiste über Einträge der Favoriten oder des Benutzer.bzw. 415 . den zugehörigen Transaktionscode.

verwenden Sie folgende Tasten: • • • TAB: springt innerhalb einer Feldgruppe von einem Feldelement zum nächsten Strg + TAB: springt von einer Feldgruppe zum ersten Element der jeweils nächsten Feldgruppe Strg + /: springt direkt ins Kommandofeld Die Menüs in der Menüleiste erreichen Sie einfach über die Tastenkombination Alt + <unterstrichener Buchstabe des gewählten Menüpunktes> oder Alt und Cursornavigation über die Pfeiltasten der Tastatur.Kapitel 12: Anhang SCM600 Abbildung 161: Navigationsmöglichkeiten Hinweis: Um über die Tastatur im System zu navigieren. Alle Rechte vorbehalten. 416 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Weitere Shortcuts finden Sie unter der Drucktaste Anpassung des lokalen Layouts (Alt+F12) → Hilfe zur SAP GUI.

Unter anderem können Sie: • • • das Aussehen des Einstiegsbildes SAP Easy Access beeinflussen das lokale Layout anpassen benutzerspezifische Parameter vorbelegen 2008/Q1 © 2008 SAP AG. search_user_menu im Kommandofeld eingeben. wie Sie die gefundenen Funktionen per Menü oder Transaktionscode erreichen können. /i zum Löschen des aktuell aktiven Modus. 417 .SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Wenn das Kommandofeld (Befehlsfeld) eingabebereit ist. • • • • • Den Transaktionscode XXXX einer Anwendung finden Sie entweder im Übersichtsbaum des Bildes SAP Easy Access. Notiz: Ausnahmsweise nimmt man für das Kommandofeld (Befehlsfeld) nicht die F4–Hilfe. Die F4–Hilfe des Kommandofeldes listet nur die letzten 15 unterschiedlichen Eingaben im Kommandofeld auf. Ohne den Präfix funktioniert der Aufruf von XXXX nur aus dem SAP Easy Access. Folgende Eingaben sind möglich: • • /n zum Abbrechen der gegenwärtigen Transaktion /nXXXX zum Aufrufen der Transaktion XXXX aus einer anderen Transaktion heraus. können Sie sich mit der F1–Taste über die Feldhilfe Eingabemöglichkeiten zu diesem Feld anzeigen lassen. /o zum Anzeigen der eigenen Modi /oXXXX zum Aufrufen der Transaktion XXXX in einem neuen Modus aus einer anderen Transaktion heraus. die Ihnen zeigt. Alle Rechte vorbehalten. in der Statusleiste oder in der jeweiligen Anwendung unter System → Status. /nend zum Beenden der Anmeldesitzung mit Rückfrage. Diese Liste liegt in der Registry auf dem Frontend und ist für alle Modi eines Frontends (unabhängig vom genutzten System) gültig. /nex zum Beenden der Anmeldesitzung ohne Rückfrage. Als Ergebnis erhalten Sie eine Liste aller Treffer. Notiz: Indem Sie search_sap_menu bzw. Personalisierungen der Benutzungsoberfläche Im System stehen Ihnen vielfältige Personalisierungsmöglichkeiten zur Verfügung. können Sie wahlweise das SAP-Standardmenü oder Ihr Benutzermenü nach einem beliebigen String oder auch Transaktionscode durchsuchen. um die Eingabehilfe zu erhalten.

2008/Q1 . wählen Sie Zusätze → Einstellungen. ob: • • • • die Favoriten vor oder nach dem Menü erscheinen sollen überhaupt ein Menü zusätzlich zu den Favoriten angezeigt werden soll die technischen Namen (Transaktionscodes) der Menüeinträge im Navigationsbereich erscheinen sollen das Startlogo im rechten Bildabschnitt zu sehen sein soll Anpassung des lokalen Layouts Die Möglichkeit zur Anpassung des lokalen Layouts finden Sie mit folgender Drucktaste aus der Systemfunktionsleiste: 418 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Sie gelangen auf ein Dialogfenster in dem Sie festlegen können.Kapitel 12: Anhang SCM600 Abbildung 162: Zwei Personalisierungsmöglichkeiten Einstellungen zum SAP Easy Access Um Systemeinstellungen für das SAP Easy Access vorzunehmen.

. So können Sie z. wenn sie aktiviert ist.. Über Anpassung des lokalen Layouts → Optionen.. über dass Sie verschieden Funktionen anwählen können.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Abbildung 163: Anpassung des lokalen Layouts Über die Drucktaste Anpassung des lokalen Layouts wird ein Kontextmenü geöffnet. welche Nachrichten (Erfolgsmeldung. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.. Den Wert für „x“ können Sie selbst vorgeben.. Die Eingabehistorie arbeitet mit einer gewissen Verzögerung. Diese Eingaben werden Ihnen als Eingabehilfe bei entsprechend deklarierten Feldern angeboten.. können Sie unter anderem: • auf der Registerkarte Optionen die Anzeigegeschwindigkeit der Quick-Info festlegen und angeben. und ob die Einträge nach Schlüssel oder Bezeichnung sortiert werden. über Farbe im System setzen.) • • Hinweis: Detaillierte Informationen zu diesen Einstellungen entnehmen Sie bitte der SAP-Dokumentation: Einführung in das SAP-System → Arbeiten mit dem SAP GUI → Einstellungen der Anzeigeoptionen. (Eine Dropdown-Liste erkennen Sie an rechts im Eingabefeld.B.. 419 . ein anderes Farbschema für Ihr GUI-Erscheinungsbild auswählen oder über Neues Design. Die Eingabehistorie baut. Warnmeldung. Fehlermeldung) in ein Dialogfenster ausgegeben werden sollen. die für Eingabefelder in Transaktionen die letzten x Eingaben beinhaltet. → Lokale Daten → Historie → Sofort minimieren. Alle Rechte vorbehalten. auf der Registerkarte Lokale Daten die Eingabehistorie verwalten. auf der Registerkarte Cursor das Cursorverhalten beeinflussen. ein neues Farbschema definieren. diese Verzögerung können Sie durch die Wahl Optionen. eine kleine Datenbank auf dem Frontend auf. • auf der Registerkarte Experte festlegen. dass in Dropdown-Listen zusätzlich zur Bezeichnung auch der Schlüssel eines Eintrages angezeigt wird..

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 12: Anhang SCM600 Parametervorbelegung Unter System → Benutzervorgaben → Eigene Daten können Sie persönliche Vorgabewerte einstellen. das unter dem Punkt Feld-Daten die entsprechende Parameter-Id anzeigt (sofern dem Feld eine Parameter-Id zugeordnet ist). z. 2008/Q1 . Um eine Parameter-Id zu finden. Daraufhin anschließend wird ein Dialogfenster geöffnet. positionieren Sie den Cursor in dem vorzubelegende Eingabefeld. Voraussetzung dafür ist allerdings. In der Folge werden alle Felder. Dazu können Sie die Registerkarten Adresse. „BUK“ für Buchungskreis und ordnen ihr in Ihren Benutzervorgaben auf der Registerkarte Parameter den gewünschten Wert zu.B. wählen die F1–Hilfe und mit Quick-Info Technische Informationen. Festwerte und Parameter wählen. deren Parameter-Id auf BUK weist. Sie nehmen diese Parameter-Id. dass dem entsprechenden Eingabefeld eine sogenannte Parameter-Id zugeordnet ist. mit dem von Ihnen vorgegebenen Wert vorbelegt. 420 © 2008 SAP AG. Hinweis: Mit Parametern können Sie häufig verwendete Eingabefelder mit Vorschlagswerten vorbelegen.

wer gerade am Schulungssystem angemeldet ist? 1. ohne auf das SAP Easy Access zurückzukehren. außer nach Eingabe von /nend. Tragen Sie benutzen oder indem Sie anschießend im Befehlsfeld sm04 ein. und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Enter. und notieren Sie Ihre Beobachtungen. 2. Sie erreichen direkt die Benutzerübersicht. Hier wählen Sie bitte Nein. Tragen Sie nacheinander. Das jeweilige Ergebnisbild brauchen Sie nicht näher zu betrachten. folgende Eingaben im Kommandofeld ein. Ermitteln Sie den Transaktionscode der Transaktion. indem Sie entweder die F3-Taste mit Quick-Info Beenden wählen. Beginnen Sie diese Übung im Bild SAP Easy Access.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Übung 17: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Funktionen auf verschiedenen Wegen aufrufen und im System navigieren • einfache Personalisierungsmöglichkeiten im SAP-System nutzen. um die Transaktion auszuführen. 421 . Unternehmensszenario keines Aufgabe 1: Verschiedene Wege zur Benutzerübersicht Ermitteln Sie. Eingabe su3 sm04 /nsm04 /nend Fortsetzung auf der nächsten Seite Resultat 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Verlassen Sie die Benutzerübersicht. Alle Rechte vorbehalten. 3. Rufen Sie die Transaktion zur Anzeige der angemeldeten Benutzer auf. Folgen Sie hierzu dem Pfad (bezogen auf das SAP-Standardmenü) Werkzeuge → Administration → Monitor → Systemüberwachung → Benutzerübersicht. Aufgabe 2: Einige Eingaben im Kommandofeld Welche Eingaben sind im Kommandofeld möglich? 1.

Testen Sie anschließend diese Einstellung. dass die technischen Namen im Menü angezeigt werde. 422 © 2008 SAP AG. als auch in der Statuszeile den Transaktionscode anzeigen. 2. Wählen Sie im SAP Easy Access Bild Zusätze → Einstellungen und aktivieren Sie. Jetzt können Sie für die Benutzerübersicht direkt den Transaktionscode SM04 aus dem Menü entnehmen.Kapitel 12: Anhang SCM600 Aufgabe 3: Einfache Personalisierungsmöglichkeiten Lassen Sie sich sowohl im Menü. Alle Rechte vorbehalten. 1. und lassen Sie sich in der Statuszeile den Transaktionscode der Transaktion anzeigen. 2008/Q1 . Rufen Sie die Benutzerübersicht auf. indem Sie wieder Werkzeuge → Administration → Monitor → Systemüberwachung wählen.

3. um die Transaktion auszuführen. ohne auf das SAP Easy Access zurückzukehren. Folgen Sie hierzu dem Pfad (bezogen auf das SAP-Standardmenü) Werkzeuge → Administration → Monitor → Systemüberwachung → Benutzerübersicht. Hier wählen Sie bitte Nein. und notieren Sie Ihre Beobachtungen. außer nach Eingabe von /nend.. a) 2. und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Enter.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Lösung 17: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Aufgabe 1: Verschiedene Wege zur Benutzerübersicht Ermitteln Sie. Tragen Sie benutzen oder indem Sie anschießend im Befehlsfeld sm04 ein. indem Sie entweder die F3-Taste mit Quick-Info Beenden wählen. Alle Rechte vorbehalten. Schließend Sie das Dialogfenster. a) Lösung siehe Aufgabenstellung Aufgabe 2: Einige Eingaben im Kommandofeld Welche Eingaben sind im Kommandofeld möglich? 1. Rufen Sie die Transaktion zur Anzeige der angemeldeten Benutzer auf. Beginnen Sie diese Übung im Bild SAP Easy Access. folgende Eingaben im Kommandofeld ein. 423 . Verlassen Sie die Benutzerübersicht.. Tragen Sie nacheinander. Lösung siehe Aufgabenstellung Ermitteln Sie den Transaktionscode der Transaktion. Das jeweilige Ergebnisbild brauchen Sie nicht näher zu betrachten. wer gerade am Schulungssystem angemeldet ist? 1. Der Transaktionscode lautet SM04. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. a) b) Wählen Sie System → Status. Sie erreichen direkt die Benutzerübersicht. .

h. und lassen Sie sich in der Statuszeile den Transaktionscode der Transaktion anzeigen. 424 © 2008 SAP AG. Wählen Sie Nein. 2008/Q1 . als auch in der Statuszeile den Transaktionscode anzeigen. Sie könnten das System nun verlassen. Eine Transaktion kann nur vom Bild SAP Easy Access aus direkt (d. a) Verwenden Sie in der Statuszeile die Drucktaste zum Auswählen der Anzeigemöglichkeiten und wählen Sie Transaktion. Testen Sie anschließend diese Einstellung. Lösung siehe Aufgabenstellung Rufen Sie die Benutzerübersicht auf. Erfolgreicher Aufruf der Benutzerliste. indem Sie wieder Werkzeuge → Administration → Monitor → Systemüberwachung wählen. dass die technischen Namen im Menü angezeigt werde. /n beendet zuerst die bestehende Transaktion und ruft dann die angegebene Transaktion auf. a) 2. Wählen Sie im SAP Easy Access Bild Zusätze → Einstellungen und aktivieren Sie. 1. /nsm04 /nend Aufgabe 3: Einfache Personalisierungsmöglichkeiten Lassen Sie sich sowohl im Menü. Jetzt können Sie für die Benutzerübersicht direkt den Transaktionscode SM04 aus dem Menü entnehmen. Für jede von Ihnen ab jetzt aufgerufene Transaktion wird in der Statuszeile dieses Modus auch der zugehörige Transaktionscode angezeigt.Kapitel 12: Anhang SCM600 Eingabe su3 sm04 /nsm04 /nend a) Resultat Eingabe su3 sm04 Resultat Aufruf der Funktion Pflege eigener Benutzervorgaben Erfolgloser Aufruf der Benutzerübersicht. ohne Präfix) aufgerufen werden. Alle Rechte vorbehalten. Eine Abmeldungsabfrage erscheint.

Alle Rechte vorbehalten. Hierfür wählen Sie im SAP Easy Access Hilfe → Hilfe zur Anwendung. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Favoriten anlegen • Funktionen des SAP-Systems auf verschiedenen Wegen aufrufen • die Standardmenüs System und Hilfe beschreiben • verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten des SAP-Systems nutzen Weiterführende Informationen • Online-Dokumentation: Erweiterte Hilfe zum SAP Easy Access. 425 .

426 © 2008 SAP AG. Dort finden Sie z. die Bedeutung des Feldes und welche Werte dort eingegeben werden können. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • die Grundfunktionen der F1–Hilfe nutzen die F4–Hilfe verwenden die Informationen der Online-Dokumentation abrufen Unternehmensszenario Sie möchten weitere Informationen über eingabebereite Felder sammeln. Funktionen und Meldungen. 2008/Q1 . Feldhilfe (F1–Hilfe) Mit der F1–Taste erhalten Sie Erläuterungen zu Feldern.B. Über die Feldhilfe gelangen Sie auch zu technischen Informationen zum jeweiligen Feld. auch die Parameter-Id. die Sie für Ihren Benutzer zur wertmäßigen Vorbelegung von Eingabefeldern nutzen können. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 12: Anhang SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Überblick über die Lektion Diese Lektion macht Sie mit den Hilfemöglichkeiten vertraut.B. die Ihnen durch die F1–Taste und die F4–Taste angeboten werden. wie z. Menüs.

Eine der wichtigsten weiterführenden Informationen ist neben dem Link zur kontextsensitiven Hilfe zur Anwendung der Verweis auf die sogenannte Technische Information. Die Eingabehilfe für ein Feld können Sie alternativ über die Drucktaste direkt rechts neben einem gewählten Feld aufrufen. Hier erhalten Sie weitergehende Informationen wie z.oder Bildvarianten sowie über Customizingeinstellungen als eingabepflichtig (Muss) oder optional (Kann) gekennzeichnet oder ausgeblendet werden.SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Abbildung 164: Feldhilfe (F1-Hilfe) Auf dem Dialogfenster des sogenannten Performance Assistant erhalten Sie weitere über Drucktasten erreichbare Angaben zum ausgewählten Feld. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.B. die dem Feld zugeordnete Parameter-Id. 427 . Notiz: Den Performance-Assistant müssen Sie unter Umständen erst über das Menü Hilfe → Einstellungen → F1–Hilfe aktivieren. können Sie in der jeweiligen Anwendung nur nach Eingabe eines zugelassenen Wertes fortfahren (Musseingabe). Eingabehilfe (F4–Hilfe) Mit der F4–Taste erhalten Sie Informationen zu möglichen Eingabewerten. Wenn Felder mit einem „Haken“-Symbol belegt sind. Hinweis: Viele Felder einer Anwendung können über Transaktions.

wird ein weiteres Selektionsbild „zwischengeschaltet“. SAP-Bibliothek (Online-Dokumentation) Die SAP-Bibliothek ist eine wertvolle Hilfe beim Kennenlernen von Systemfunktionen. Alle Rechte vorbehalten. Die dort abgelegten Informationen beschreiben nicht nur die Nutzung von Systemfunktionen. Häufig finden sich in der Online-Dokumentation auch Tipps und Tricks.Kapitel 12: Anhang SCM600 Abbildung 165: Eingabehilfe (F4-Hilfe) Die Eingabehilfe bietet zu einem Feld eine Liste von Eingabemöglichkeiten an. Der Defaultwert hierfür ist 500. Die Eingabehilfe zeigt bei einer großen Ergebnisliste nur so viele Einträge an. 2008/Q1 . die die alltägliche Arbeit mit dem System erleichtern und beschleunigen. sondern erklären auch Konzepte der Systemarchitektur. Sie bietet den Zugriff auf die sogenannte Online-Dokumentation. geben Beispiele für mögliche sinnvolle Konfigurationen verschiedenster Prozesse und warnen vor möglichen Bedienungsfehlern und deren Folgen. 428 © 2008 SAP AG. Falls es sehr viele Eingabemöglichkeiten gibt. wie vom Endanwender unter Hilfe → Einstellungen auf der Registerkarte F4–Hilfe vorgegeben wurde.

429 .SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Abbildung 166: Die SAP-Bibliothek Hinweis: Auf die SAP-Bibliothek kann auch im Internet zugegriffen werden. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.sap. Rufen Sie hierfür die Adresse http://help. Dort ist der Zugriff auf die Dokumentation aller Produkte in verschiedenen Releases und mittels einer Volltextsuche (pro Solution) möglich.com auf.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 12: Anhang SCM600 430 © 2008 SAP AG.

SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Übung 18: Möglichkeiten zur Hilfe Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • die F1– und F4–Hilfe verwenden Unternehmensszenario Sie möchten nähere Informationen zu einem Feld auf Ihrem Bildschirmbild. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Finden Sie über Technische Informationen die Parameter-Id zum Feld Anmeldesprache. Rufen Sie entweder über das Systemmenü oder über den Transaktionscode SU3 die Pflege der eigenen Benutzerdaten auf. Rufen Sie dort für verschiedene Eingabefelder die F1–Hilfe auf. Verwenden Sie hierfür die Anzeige im Performance Assistant. Aufgabe: Nutzung der F1– und F4–Hilfe Testen Sie innerhalb der Transaktion SU3 die F1– und die F4–Hilfe. 1. Welches Sprachkürzel steht für „Ukrainisch“? 2. Rufen Sie die F4–Hilfe für das Feld Anmeldesprache auf. 431 . Alle Rechte vorbehalten.

Welches Sprachkürzel steht für „Ukrainisch“? a) Positionieren Sie den Cursor auf dem Feld Anmeldesprache und wählen Sie dieF4-Taste. Rufen Sie dort für verschiedene Eingabefelder die F1–Hilfe auf. Positionieren Sie den Cursor auf den Feld Anmeldesprache und wählen mit Quick-Info Hilfe (F1). 1. a) b) c) Starten Sie die Transaktion SU3. Das Sprachkürzel für Ukrainisch lautet UK. Die Parameter-Id für das Feld Anmeldesprache lautet SPR. d) 432 © 2008 SAP AG. Um die technischen Informationen zu diesem Feld anzuzeigen. Wählen Sie die Registerkarte Festwerte. z. wählen Sie mit Quick-Info Technische Informationen. Der Performance Assistant wird Sie geöffnet. 2.Kapitel 12: Anhang SCM600 Lösung 18: Möglichkeiten zur Hilfe Aufgabe: Nutzung der F1– und F4–Hilfe Testen Sie innerhalb der Transaktion SU3 die F1– und die F4–Hilfe. Finden Sie über Technische Informationen die Parameter-Id zum Feld Anmeldesprache. Verwenden Sie hierfür die Anzeige im Performance Assistant. 2008/Q1 . Rufen Sie die F4–Hilfe für das Feld Anmeldesprache auf. durch Eingabe des Transaktionscodes im Befehlsfeld. Rufen Sie entweder über das Systemmenü oder über den Transaktionscode SU3 die Pflege der eigenen Benutzerdaten auf. Alle Rechte vorbehalten.B.

com.SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Grundfunktionen der F1–Hilfe nutzen • die F4–Hilfe verwenden • die Informationen der Online-Dokumentation abrufen Weiterführende Informationen • Weiterführende Informationen finden Sie unter http://help.sap. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 433 .

Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • sich erfolgreich am System anmelden • die Elemente eines SAP-GUI-Bildschirms benennen und nutzen • sich erfolgreich vom System abmelden • Favoriten anlegen • Funktionen des SAP-Systems auf verschiedenen Wegen aufrufen • die Standardmenüs System und Hilfe beschreiben • verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten des SAP-Systems nutzen • die Grundfunktionen der F1–Hilfe nutzen • die F4–Hilfe verwenden • die Informationen der Online-Dokumentation abrufen 434 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

□ □ □ □ □ □ 4. Man kann in einem SAP-System immer nur in einem Fenster (Modus) arbeiten. Geben Sie an. Sie können eine persönliche Eingabehistorie auf Ihrem Frontend nutzen. A B C D E F /nend /nex ?SM04 /nsm04 vom SAP Easy Access aus: SM04 vom SAP Easy Access aus: search_sap_menu Folgende Personalisierungsmöglichkeiten stehen Ihnen im SAP GUI zur Verfügung: Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en). Alle Rechte vorbehalten. ob diese Aussage richtig oder falsch ist. □ □ 2. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Er entspricht einem Kunden. Er hat eine eigene Datenbank. Sie können sich Systemmeldungen in einem Dialogfenster anzeigen lassen. Sie können die Größe von Eingabefeldern variieren. Richtig Falsch Welche Aussagen treffen auf einen Mandanten in einem SAP-System zu? Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en). □ □ □ □ □ □ A B C D E F Sie können die Schriftgröße im SAP GUI in einem gewissen Rahmen ändern. Sie können die Anzeige von Bildern im SAP GUI unterdrücken. 435 . Ein Mandant kann die Abbildung eines kompletten Unternehmens sein. 3. Jeder Benutzer kann im SAP Easy Access ein eigenes Bild einbinden. Folgende Eingaben im Kommandofeld veranlassen das System zu einer sinnvollen Aktion: Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).SCM600 Überprüfen Sie Ihr Wissen Überprüfen Sie Ihr Wissen 1. □ □ □ □ A B C D Er bildet eine betriebswirtschaftlich vollkommen eigenständige Einheit.

. um . Die kontextsensitive SAP-Bibliothek steht Ihnen auch über die F1–Taste zur Verfügung. Sie können die F1–Taste benutzen. □ □ Richtig Falsch 436 © 2008 SAP AG.. Geben Sie an. A B C D E die Bedeutung eines Feldes erklärt zu bekommen eine Liste möglicher Eingabewerte zu erhalten Ihre Benutzerdaten (wie z.Überprüfen Sie Ihr Wissen SCM600 5.. □ □ □ □ □ A B C D E einen weiteren Modus zu öffnen technische Detailinformationen zu einem Programm zu erhalten die SAP-Bibliothek aufzurufen mögliche Eingabewerte zu einem Eingabefeld genannt zu bekommen einen Druckauftrag des gegenwärtigen Bildschirmbildes zu erzeugen 7. Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en). Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en). Alle Rechte vorbehalten. die Anmeldesprache) zu ändern den aktuellen Modus zu beenden technische Detailinformationen zu einem Feld zu erhalten Sie verwenden die F4-Taste. 2008/Q1 . um . ob diese Aussage richtig oder falsch ist.B.. □ □ □ □ □ 6.

D. parallel in bis zu 6 Fenstern (Modi) zu arbeiten. D Die Daten aller Mandanten eines SAP-Systems liegen innerhalb einer gemeinsamen Datenbank. sind zahlreiche Personalisierungsmöglichkeiten gegeben. E. F Über den Menüpunkt Zusätze und die Drucktaste Anpassung des lokalen Layouts sowie über die Statuszeile und Hilfe → Einstellungen. E. F Vom SAP Easy Access aus können sinnvolle Transaktionscodes direkt eingegeben werden. Eingabefeldgrößen können allerdings nicht von Endanwendern beeinflusst werden. sodass in verschiedenen Mandanten auch verschiedene Unternehmen verwaltet und gesteuert werden können. Von anderen Funktionen des Systems aus ist das Voranstellen von/n erforderlich. 4. Folgende Personalisierungsmöglichkeiten stehen Ihnen im SAP GUI zur Verfügung: Antwort: A. Diese Daten sind dennoch stark voneinander getrennt. Ein eigenes Bild im SAP Easy Access ist ebenfalls nicht mit den Mitteln des SAP GUI erreichbar. Antwort: Falsch Für eine Anmeldung ist es möglich. search_sap_menu ist eine zulässige Eingabe. Folgende Eingaben im Kommandofeld veranlassen das System zu einer sinnvollen Aktion: Antwort: A.SCM600 Überprüfen Sie Ihr Wissen Antworten 1. C. Ein Mandant ist kein „Kunde“ innerhalb eines SAP-Systems. ?SM04 ist keine sinnvolle Eingabe.. Alle Rechte vorbehalten. 437 .. 3. sie erzeugt eine Suchmaske für Einträge im SAP-Menü. /nend und /nex sind unterschiedliche Abmeldemöglichkeiten. Man kann in einem SAP-System immer nur in einem Fenster (Modus) arbeiten. Welche Aussagen treffen auf einen Mandanten in einem SAP-System zu? Antwort: A. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 2. B.

6. 7. Antwort: D Die F4–Taste stellt eine Liste mit Eingabemöglichkeiten zu einem ausgewählten Feld zur Verfügung..Überprüfen Sie Ihr Wissen SCM600 5. Sie verwenden die F4-Taste. Sie können die F1–Taste benutzen. 2008/Q1 . Die kontextsensitive SAP-Bibliothek steht Ihnen auch über die F1–Taste zur Verfügung. Antwort: Richtig Im Fenster der F1–Hilfe können Sie über die Drucktaste Hilfe zur Anwendung die kontextsensitive Hilfe aufrufen.. um . um .. Antwort: A. E Die F1-Hilfe bietet Ihnen Felddokumentation und Technische Informationen zu diesem Feld an.. Alle Rechte vorbehalten. 438 © 2008 SAP AG.

SCM600 Zusammenfassung der Schulung Zusammenfassung der Schulung Nun können Sie • • • die wesentlichen Stammdaten des Vertriebs pflegen sowie die dafür erforderlichen Unternehmensstrukturen benennen mit den verschiedenen Belegen des Vertriebs arbeiten Berührungspunkte aus dem Vertrieb zu den Bereichen Materialwirtschaft. Produktion (am Beispiel Montageauftrag) und Finanzbuchhaltung beschreiben Auswertungen zu den Vertriebsprozessen durchführen • 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 439 .

2008/Q1 .Zusammenfassung der Schulung SCM600 440 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

408 D Drucktasten. 441 . 408 S SAP Easy Access. 417 C Customizing. 406 Eingabefelder. 419 Anwendungsfunktionsleiste. 427 R Register. 405 SAP GUI. 426 Performance Assistant. 427 Eingabehistorie. 417 U URL: SAP Help Portal. 427 B Befehlsfeld. 427 Titelleiste. 428 SAP-Hinweis. 427 K Kommandofeld. 403 SAP-Bibliothek.Index A Ankreuzfelder. 419 F Favoriten. 417 Statusleiste. 420. 414 Menüleiste. 405 Menü Hilfe. 413 Benutzerstammsatz. 408 Eingabehilfe. 408 Auswahlknöpfe. 413 Feldhilfe. 408 Systemfunktionsleiste. 408 Kommandofeld (Befehlsfeld). 405 Musseingabe. 414 Menü System. 408 E Eigene Daten. 405 search_sap_menu. 417 search_user_menu. 408 Transaktionscode. 408 Benutzermenü. 402 SAP Logon. 404 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 426 T Technische Information. Alle Rechte vorbehalten. 408 Registerkarte. 427 Personalisierung. 408 Anpassung des lokalen Layouts. 404 P Parameter-Id. 408 Mehrfachanmeldung. 408 H Hilfe zur Anwendung. 429 M Mandant. 408 Modus.

Index SCM600 442 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

Feedback Die SAP AG hat sich bei der Erstellung dieser Schulung um Genauigkeit und Vollständigkeit bemüht. Wenn Sie Korrekturwünsche oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Schulung haben. notieren Sie diese bitte an der entsprechenden Stelle auf dem Schulungsbewertungsbogen. 443 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

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