SCM600

Prozesse im Vertrieb
mySAP ERP Sales and Services

Stand Schulungszentrum Referenten SchulungsHomepage

Teilnehmerhandbuch
Version der Schulung: 81 Dauer der Schulung: 5 Tag(e) Materialnummer: 50088112

An SAP course - use it to learn, reference it for work

Copyright
Copyright © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Software-Produkte können Software-Komponenten auch anderer Software-Häuser enthalten.

Markenzeichen
• • • • • • Microsoft®, WINDOWS®, NT®, EXCEL®, Word®, PowerPoint® und SQL Server® sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM®, DB2®, OS/2®, DB2/6000®, Parallel Sysplex®, MVS/ESA®, RS/6000®, AIX®, S/390®, AS/400®, OS/390® und OS/400® sind eingetragene Marken der IBM Corporation. ORACLE® ist eine eingetragene Marke der ORACLE Corporation. INFORMIX®-OnLine for SAP und Informix® Dynamic ServerTM sind eingetragene Marken der Informix Software Incorporated. UNIX®, X/Open®, OSF/1® und Motif® sind eingetragene Marken der Open Group. Citrix®, das Citrix-Logo, ICA®, Program Neighborhood®, MetaFrame®, WinFrame®, VideoFrame®, MultiWin® und andere hier erwähnte Namen von Citrix-Produkten sind Marken von Citrix Systems, Inc. HTML, DHTML, XML, XHTML sind Marken oder eingetragene Marken des W3C®, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. JAVA® ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc. JAVASCRIPT® ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie. SAP, SAP Logo, R/2, RIVA, R/3, ABAP, SAP ArchiveLink, SAP Business Workflow, WebFlow, SAP EarlyWatch, BAPI, SAPPHIRE, Management Cockpit, mySAP.com Logo und mySAP.com sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und vielen anderen Ländern weltweit. Alle anderen Produkte sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Firmen.

• • • •

Verzichtserklärung
Bei der Zusammenstellung der Texte, Verweise und Abbildungen wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen; trotzdem ist ein vollständiger Fehlerausschluss nicht möglich. Die nachfolgende Dokumentation erfolgt daher ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben, für deren Verifizierung allein der Anwender die Verantwortung trägt. SAP übernimmt für aus der Verwendung dieser Dokumentation entstehende Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund, eine Haftung nur im Falle vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Handelns; im übrigen ist die Haftung von SAP ausgeschlossen. SAP übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte von Seiten Dritter, auf welche wir durch Links verweisen.

g2008182546

Über dieses Handbuch
Dieses Handbuch ergänzt die Präsentation des Schulungsreferenten und dient als Nachschlagewerk. Es ist nicht zum Selbststudium geeignet.

Typografische Konventionen
Die folgenden typografischen Konventionen werden in diesem Handbuch verwendet: Format Beispieltext Beschreibung Wörter oder Zeichen, die vom Bildschirmbild zitiert werden. Dazu gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge. Querverweise auf andere Dokumentationen Hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken und Tabellen Namen von Systemobjekten. Dazu gehören Reportnamen, Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt sind, z.B. SELECT und INCLUDE. Ausgabe auf dem Bildschirmbild. Dazu gehören Datei- und Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und Nicht-SAP-Software. Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie genau so in das System eingeben, wie es in der Dokumentation angegeben ist. Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor Sie sie in das System eingeben.

Beispieltext BEISPIELTEXT

Beispieltext

Beispieltext

<Beispieltext>

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

iii

Über dieses Handbuch

SCM600

Symbole im Text
Die folgenden Ikonen werden in diesem Handbuch verwendet: Symbol Bedeutung Für mehr Information, Hinweise oder Hintergründe Bemerkung oder weitere Erklärung zum vorangegangenen Punkt Ausnahme oder Gefahr Vorgehensweise

Gibt an, dass der Abschnitt in der Präsentation des Referenten angezeigt wird.

iv

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

Inhaltsverzeichnis
Überblick über die Schulung .......................................... vii
Ziele der Schulung .....................................................vii Lernziele der Schulung ................................................vii

Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb .................... 1
Vertriebsstrukturen allgemein .........................................2 Vertriebsstrukturen in SAP ERP ......................................6 Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG ........ 15

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick ......................... 35
Prozessübersicht...................................................... 36 Verkaufsabwicklung .................................................. 44 Versandabwicklung ................................................... 47 Fakturaabwicklung .................................................... 52

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen .............. 81
Kundenstamm ......................................................... 82 Materialstamm........................................................104 Kunden-Material-Infosatz ...........................................109 Konditionsstammdaten für die Preisfindung......................128 Weitere Stammdaten ................................................132

Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung..................................................................... 149
Bedeutung der Verkaufsbelegart...................................150 Werks-, Versandstellen- und Routenfindung .....................154 Versandterminierung ................................................160 Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen ................180

Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung ................................... 205
Grundlagen ...........................................................206 Beispielfälle ...........................................................213 Transportabwicklung.................................................237

Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung .. 253
Vorverkaufsabwicklung..............................................254 Bedeutung des Positionstyps ......................................258 Montageabwicklung .................................................272

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

v

Inhaltsverzeichnis

SCM600

Kapitel 7: Reklamationsabwicklung ................................ 293
Gutschriftsanforderung ..............................................294 Retoure................................................................298 Rechnungskorrekturanforderung ..................................301

Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen .......... 323
Listen und Reports...................................................324 Vertriebsinformationssystem .......................................341 Business Information Warehouse..................................358

Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM............. 367
Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld ...................368

Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“.......................................................... 377
Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst........................................................378

Kapitel 11: IMG Überblick ............................................. 391
Funktionsweise des IMG............................................392

Kapitel 12: Anhang ..................................................... 401
Anmeldung und Bildschirmdesign .................................402 Anwahl von Funktionen und Personalisierungen ................412 Möglichkeiten zur Hilfe ..............................................426

Index ....................................................................... 441

vi

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

Überblick über die Schulung
Diese Schulung gibt Ihnen einen Überblick über Prozesse, Organisationsstrukturen und Stammdaten im Vertrieb. Weiterhin werden verschiedene Analysemöglichkeiten der im Verlauf der Vertriebsprozesse entstehenden Daten aufgezeigt. Die Schulungsinhalte werden anhand von Beispielen erklärt und können durch themenbezogene Übungen aktiv umgesetzt werden. Dadurch machen Sie sich auch mit den entsprechenden Begrifflichkeiten vertraut, so dass Sie sich selbständig in weiterführenden Dokumentationen zurechtfinden können. Diese Schulung schafft somit auch die Voraussetzungen dafür, dass Sie sich in den Folgeschulungen auf die jeweiligen Schwerpunktthemen konzentrieren können.

Zielgruppe
Diese Schulung richtet sich an die folgenden Zielgruppen: • • Projektteamleiter Projektteammitglieder

Voraussetzungen für die Teilnahme
Erforderliche Vorkenntnisse
• • Grundkenntnisse im Umgang mit Microsoft Windows betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse der Vertriebsabwicklung

Empfohlene Vorkenntnisse
• • SAP01 – SAP Überblick SAPSCM – Überblick über die Lösung SAP SCM

Ziele der Schulung
Diese Schulung ermöglicht es Ihnen, • • die wesentlichen Geschäftsprozesse der Vertriebsabwicklung kennenzulernen die wichtigsten Funktionen in der Prozesskette „Vorverkaufsphase bis Zahlungseingang“ im System durchzuführen

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

vii

Überblick über die Schulung

SCM600

Lernziele der Schulung
Am Ende dieser Schulung können Sie • • • die wesentlichen Stammdaten des Vertriebs pflegen sowie die dafür erforderlichen Unternehmensstrukturen benennen mit den verschiedenen Belegen des Vertriebs arbeiten Berührungspunkte aus dem Vertrieb zu den Bereichen Materialwirtschaft, Produktion (am Beispiel Montageauftrag) und Finanzbuchhaltung beschreiben Auswertungen zu den Vertriebsprozessen durchführen

Informationen über die SAP-Softwarekomponenten
Die Informationen in dieser Schulung beziehen sich auf folgende SAP Softwarekomponenten und Releasestände:

viii

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

Kapitel 1
Unternehmensstrukturen im Vertrieb
Überblick über das Kapitel
Dieses Kapitel beschreibt, wie die Vertriebsstrukturen eines Unternehmens im System abgebildet werden können. Dies wird am Beispiel des Musterunternehmens IDES genauer veranschaulicht.

Lernziele des Kapitels
Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • den Aufbau von Vertriebsstrukturen beschreiben für den Vertrieb relevante Organisationseinheiten im System benennen wesentliche Charakteristika dieser Organisationseinheiten beschreiben die wesentlichen Abhängigkeiten der Organisationsstrukturen im Vertrieb erläutern Vertriebsstrukturen in der IDES AG beschreiben

Inhalt des Kapitels
Lektion: Vertriebsstrukturen allgemein ..........................................2 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP .......................................6 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG ......... 15 Übung 1: Organisationsstrukturen ........................................ 19

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

1

Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen allgemein Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird der allgemeine Aufbau von Vertriebsstrukturen behandelt und am Beispiel der IDES AG beschrieben. Vertriebsstrukturen allgemein Abbildung 1: Organisatorischer Aufbau der IDES-Holding AG 2 © 2008 SAP AG. Ihre Produkte werden üblicherweise über autorisierte Händler vertrieben. die ausschließlich Fahrzeuge Ihrer Firma verkaufen. Die IDES AG fertigt und verkauft Motorräder. Weiterhin bedient Ihre Firma den Markt auch mit Baugruppen und Zubehörteilen. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . Baugruppen werden aus Werken in Europa und Nordamerika geliefert. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • den Aufbau von Vertriebsstrukturen beschreiben Unternehmensszenario • • • • Ihre Firma IDES AG gehört zum weltweit operierenden IDES Konzern.

IDES steht für Internet Demonstration and Evaluation System. unterteilt sich in mehrere selbständig operierende Tochterunternehmen. Von Hamburg und Berlin aus werden Materialien unterschiedlicher Produktschienen. Der Gesamtkonzern. wie beispielsweise Motorräder oder Farben. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Dazu gehören die beiden für diese Schulung relevanten Unternehmen IDES AG mit Sitz in Frankfurt und IDES US INC mit Sitz in New York. Dafür ist eine genaue Analyse der Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen erforderlich. 3 . die IDES Holding AG. Abbildung 2: Vertriebsstrukturen der IDES AG Die IDES AG hat zwei Niederlassungen für ihre Vertriebstätigkeiten. über verschiedene Absatzschienen vertrieben. Sowohl die Systemdemonstrationen des Referenten als auch die Übungen zu dieser Schulung finden anhand von Beispielen mit dem Musterunternehmen IDES statt.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen allgemein Die Definition der Organisationsstrukturen ist ein wichtiger Schritt. Alle Rechte vorbehalten.

Alle Rechte vorbehalten. Um besonders eilige Kundenwünsche rechtzeitig erfüllen zu können. prüft sie zunächst. kann im Verteilzentrum in Hamburg auch eine Express-Auslieferung organisiert werden. verfügen über diese Möglichkeiten. zunächst noch unabhängig von der Abbildung im System (dargestellt mit allgemeinen betriebswirtschaftlichen Begriffen). 4 © 2008 SAP AG.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Abbildung 3: Die Auslieferung der IDES AG Hinweis: Diese Darstellung zeigt die Organisation der Auslieferung innerhalb der IDES AG. aus welchem Verteilzentrum das bestellte Material ausgeliefert werden soll und ob dort genügend Bestand vorhanden ist. Die Organisation der Auslieferung der Waren erfolgt üblicherweise an diesen Standorten. Nicht alle Standorte. Bevor die IDES AG einem Kunden einen Auftrag zusagt. an denen Produkte gefertigt werden. 2008/Q1 .

5 .SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen allgemein Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • den Aufbau von Vertriebsstrukturen beschreiben 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

Die IDES AG fertigt und verkauft Motorräder. Weiterhin bedient Ihre Firma den Markt auch mit Baugruppen und Zubehörteilen. Ihre Produkte werden üblicherweise über autorisierte Händler vertrieben. 2008/Q1 . Überblick Abbildung 4: Organisationseinheiten im Vertrieb 6 © 2008 SAP AG. die ausschließlich Fahrzeuge Ihrer Firma verkaufen. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • für den Vertrieb relevante Organisationseinheiten im System benennen wesentliche Charakteristika dieser Organisationseinheiten beschreiben die wesentlichen Abhängigkeiten der Organisationsstrukturen im Vertrieb erläutern Unternehmensszenario Ihre Firma IDES AG gehört zum weltweit operierenden IDES Konzern. Alle Rechte vorbehalten. Baugruppen werden aus Werken in Europa und Nordamerika geliefert.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die im System möglichen Organisationselemente zur Abbildung von Vertriebsstrukturen vorgestellt.

Eine Organisationseinheit kann eine organisatorische und/oder eine juristische Einheit in einem Unternehmen darstellen. wie z. SAP ERP nutzt eine Reihe von Organisationseinheiten. Andere Organisationseinheiten. B. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Um die Struktur einer Unternehmensorganisation abbilden zu können. in sich abgeschlossene. Verkaufsorganisation und Vertriebsweg. ein Unternehmen innerhalb eines Konzerns oder eine Tochtergesellschaft sein. stehen Ihnen im SAP-System Organisationseinheiten zur Verfügung.und Verlustrechnung. wie die Bilanz sowie die Gewinn. Verkauf Abbildung 5: Organisationseinheit Buchungskreis Als kleinste organisatorische Einheit des externen Rechnungswesens kann für einen Buchungskreis eine vollständige. wie z. der Buchungskreis oder das Werk. B. B. Alle Rechte vorbehalten. Ein Buchungskreis kann z. Dies beinhaltet die Erfassung aller buchungspflichtigen Vorgänge und die Erstellung aller Nachweise für einen gesetzlichen Einzelabschluss. Die dargestellten Organisationseinheiten bilden lediglich einen Auszug aus den für Vertriebsprozesse relevanten Organisationseinheiten Systems. Buchhaltung abgebildet werden. 7 . die ausschließlich zur Abbildung des Vertriebs vorgesehen sind. werden sowohl im Vertrieb wie auch in anderen Bereichen des Systems benötigt.

muss mindestens eine Verkaufsorganisation vorhanden sein. d. sind einer Verkaufsorganisation zugeordnet. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. Einem Buchungskreis können allerdings mehrere Verkaufsorganisationen zugeordnet werden. Somit trägt sie auch die Haftung für die verkauften Produkte und ist verantwortlich für Regreßansprüche der Kunden. h. Mit Hilfe der Verkaufsorganisation können Sie z.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Abbildung 6: Organisationseinheit Verkaufsorganisation Die Verkaufsorganisation ist eine organisatorische Einheit der Logistik. alle Aufträge. Alle Vertriebsbelege. eine regionale. 8 © 2008 SAP AG. Eine Verkaufsorganisation muss eindeutig einem Buchungskreis zugeordnet sein. B. Eine Verkaufsorganisation ist verantwortlich für den Vertrieb von Materialien und Leistungen. Auslieferungen und Fakturen. nationale oder internationale Untergliederung des Marktes berücksichtigen. die das Unternehmen nach den Erfordernissen des Vertriebs gliedert. Um die Vertriebsfunktionalitäten des Systems nutzen zu können. In den Vertriebsstatistiken ist die Verkaufsorganisation die höchste Summationsebene.

a. Verkaufsorganisationen können mehrere Vertriebswege zugeordnet werden. Alle Rechte vorbehalten. Dadurch lassen sich u. • • • Zuständigkeiten regeln Preise flexibel gestalten Vertriebsstatistiken differenzieren Abbildung 8: Organisationseinheit Sparte 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Um die Vertriebsfunktionalitäten des Systems nutzen zu können. benötigen Sie mindestens einen Vertriebsweg. wie Waren und Dienstleistungen vertrieben werden.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Abbildung 7: Organisationseinheit Vertriebsweg Der Vertriebsweg kennzeichnet die Art und Weise. 9 .

Er legt fest. Eine Sparte kann z. Jeder Vertriebsbeleg ist genau einem Vertriebsbereich zugeordnet. über welchen Vertriebsweg eine Verkaufsorganisation Produkte einer Sparte vertreiben kann. Darüber hinaus können Sie Verkaufsstatistiken auf Ebene der Sparten differenzieren. Ein Vertriebsbereich kann nur zu einem Buchungskreis gehören. 10 © 2008 SAP AG. Vertriebsweg und Sparte. Einer Verkaufsorganisation können mehrere Sparten zugeordnet werden. Die Verknüpfung erfolgt über die Zuordnung der Verkaufsorganisation. Diese Zuordnung kann nicht geändert werden. Hierdurch können Sie beispielsweise Preisvereinbarungen mit einem Kunden auf eine bestimmte Sparte beschränken. B. 2008/Q1 .Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Mit der Sparte können Sie Materialien und Dienstleistungen gruppieren. Abbildung 9: Vertriebsbereich Der Vertriebsbereich ist eine Kombination von Verkaufsorganisation. eine bestimmte Produktgruppe abbilden. Alle Rechte vorbehalten. Um die Vertriebsfunktionalitäten des Systems nutzen zu können. benötigen Sie mindestens eine Sparte.

Materialstammdaten. 11 . Der Wunsch nach detaillierten Auswertungen sollte nicht den Aufbau einer komplexen Organisationsstruktur auslösen. hierzu verwenden Sie besser die dafür vorgesehenen Felder in den Stammdaten und Belegen. eine Produktionsstätte im System abbilden. Hinweis: Eine einfache Organisationsstruktur hat oft Vorteile gegenüber einer komplexen Struktur. B. Versand Abbildung 10: Organisationseinheiten Werk und Lagerort Das Werk ist ein Ort mit Materialbestand und kann z. Kundenstammdaten. Weiterhin werden eine Reihe von Prüfungen bezüglich der Gültigkeit bestimmter Eingaben hinsichtlich des Vertriebsbereichs durchgeführt. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Beispielsweise kann sich hierdurch der Aufwand für die Pflege von Stammdaten begrenzen. B. Dazu gehören z. Preise und Rabatte.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Bei der Bearbeitung von Vertriebsbelegen wird abhängig vom Vertriebsbereich auf verschiedene Stammdaten zugegriffen. Alle Rechte vorbehalten.

Die Versandstelle kann z. In der Produktion kann ein Werk eine Fertigungseinrichtung abbilden. die von allen logistischen Bereichen des Systems genutzt werden können: • Die Materialwirtschaft konzentriert sich hauptsächlich auf den Materialfluss.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Werk und Lagerort sind organisatorische Einheiten. eine Lkw-Laderampe. 2008/Q1 . die (ausschließlich) für die Organisation von besonders eiligen Lieferungen zuständig ist. Die Versandstelle ist höchste organisatorische Einheit des Versands und ist für die Steuerung Ihrer Versandaktivitäten verantwortlich. 12 © 2008 SAP AG. von dem Materialien ausgeliefert und Dienstleistungen erbracht werden und entspricht somit einem Verteilzentrum. Hier werden auch die entsprechenden Bestände geführt. eine Poststelle oder ein Güterbahnhof sein. Im Vertrieb stellt das Werk denjenigen Ort dar. Aus Sicht der Materialwirtschaft ist ein Werk in erster Linie ein Ort mit Materialbestand. Jede Auslieferung wird von (genau) einer Versandstelle bearbeitet. Alle Rechte vorbehalten. Es kann sich aber auch um eine Gruppe von Mitarbeitern handeln. muss mindestens ein Werk angelegt werden Jedes Werk wird eindeutig einem Buchungskreis zugeordnet Ein Werk kann mehreren Kombinationen aus Verkaufsorganisation/Vertriebsweg zugeordnet werden und umgekehrt Die Ermittlung der Versandstelle hängt vom Werk ab Abbildung 11: Organisationseinheit Versandstelle Der Versand ist ein integrierter Baustein der Vertriebsabwicklung. • • Im Vertrieb spielt das Werk eine zentrale Rolle: • • • • Um die Vertriebsfunktionalitäten des Systems nutzen zu können. B.

2008/Q1 © 2008 SAP AG. 13 . was jedoch nur für räumlich nahe Werke sinnvoll ist. Es ist auch möglich. Alle Rechte vorbehalten. einer Versandstelle mehrere Werke zuzuordnen.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen in SAP ERP Die organisatorische Zuordnung der Versandstelle im System erfolgt über das Werk und einem Werk können mehrere Versandstellen zugeordnet werden.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • für den Vertrieb relevante Organisationseinheiten im System benennen • wesentliche Charakteristika dieser Organisationseinheiten beschreiben • die wesentlichen Abhängigkeiten der Organisationsstrukturen im Vertrieb erläutern 14 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 15 . Die Tochtergesellschaften der IDES Holding AG sind nach landesspezifischen Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten organisiert. Hierzu gehören in Deutschland die IDES AG mit Sitz in Frankfurt und in den USA die IDES US INC mit Sitz in New York.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die möglichen Organisationselemente im Vertrieb anhand der IDES AG mit Beispielen belegt. Vertriebsstrukturen der IDES AG Abbildung 12: Die IDES Holding AG im System Die IDES Holding AG ist ein weltweit operierender Konzern. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • Vertriebsstrukturen in der IDES AG beschreiben Unternehmensszenario Die Verwendung der vertriebsspezifischen Organisationselemente wird am Beispiel der IDES AG veranschaulicht.

Alle Rechte vorbehalten. Zur Abbildung der unterschiedlichen Vertriebskanäle wurden entsprechende Vertriebswege eingerichtet. In dieser Schulung werden Vertriebsbereiche der IDES AG verwendet. welche folgende Vertriebswege enthalten: • • 12 Wiederverkäufer 14 Service 16 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Abbildung im System: • • Buchungskreis 1000 IDES AG Buchungskreis 3000 IDES US INC Der Vertrieb der IDES AG in Deutschland wird an zwei unterschiedlichen Vertriebsstätten mit klar gegeneinander abgegrenzten Aufgabenbereichen organisiert. Abbildung im System: • • Verkaufsorganisation 1000 Frankfurt Verkaufsorganisation 1020 Berlin Abbildung 13: Vertriebsbereiche der IDES AG im System Vertriebsprozesse im System sind immer eindeutig einem Vertriebsbereich zugeordnet.

Sparte 08 Abbildung 14: Die Auslieferung der IDES AG im System Bevor die IDES AG einem Kunden einen Auftrag zusagt. Zu den Werken der IDES AG gehören unter anderem: • • • • Werk 1000 Hamburg Werk 1100 Berlin Werk 1300 Frankfurt Werk 1400 Stuttgart 2008/Q1 © 2008 SAP AG. welches Auslieferungswerk für das bestellte Material vorgesehen ist und ob der Bestand ausreicht. Vertriebsweg 12. in denen Vertriebsprozesse abzubilden sind. Dazu gehören • • • Verkaufsorganisation 1000. Vertriebswegen und Sparten wurden Vertriebsbereiche gebildet. Vertriebsweg 14. welche folgende Sparten enthalten: • • • 00 Spartenübergreifend 02 Motorräder 08 Dienstleistungen Aus diesen Verkaufsorganisationen.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Zur Abbildung der unterschiedlichen Produktlinien wurden entsprechende Sparten eingerichtet. Sparte 02 Verkaufsorganisation 1000. Sparte 00 Verkaufsorganisation 1000. Vertriebsweg 12. prüft sie zunächst. Alle Rechte vorbehalten. In dieser Schulung werden Vertriebsbereiche verwendet. wobei nur diejenigen Kombinationen vorgesehen wurden. 17 .

die den Auslieferungswerken zugeordnet sind: • • Die Versandstelle 1000 Hamburg bearbeitet Auslieferungen aus Werk 1000 Die Versandstelle 1100 Berlin bearbeitet Auslieferungen aus Werk 1100 18 © 2008 SAP AG. Werk 1100 Berlin ist Auslieferungswerk für Verkaufsorganisation 1020 und Vertriebsweg 20. Die Auslieferung selbst wird von verschiedenen Versandstellen organisiert. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Auslieferungswerke müssen zusätzlich Kombinationen aus Verkaufsorganisation und Vertriebsweg zugeordnet werden: • • • Werk 1000 Hamburg und Werk 1400 Stuttgart sind Auslieferungswerke für Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12. Werk 1300 Frankfurt ist nicht als Auslieferungswerk für den Vertrieb vorgesehen. 2008/Q1 .

1. Um die Struktur einer Unternehmensorganisation abbilden zu können.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Übung 1: Organisationsstrukturen Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • die für den Vertrieb relevanten Organisationseinheiten und ihre Abhängigkeiten erläutern • die Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG beschreiben Unternehmensszenario Das Musterunternehmen IDES AG ist ein weltweit operierender Konzern. die zur Abbildung des Vertriebs vorgesehen sind? 2. Diese und andere nicht selbst gefertigte Materialien werden von verschiedenen Vertriebsniederlassungen über unterschiedliche Absatzschienen vertrieben. 19 . Welche Organisationseinheiten kennen Sie. um eine Vertriebsstätte oder Verkaufsniederlassung abzubilden? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. Es werden Produkte unterschiedlicher Produktlinien an verschiedenen Orten produziert (zum Beispiel Motorräder und Ersatzteile). Alle Rechte vorbehalten. stehen Ihnen im System Organisationseinheiten zur Verfügung. Aufgabe 1: Organisationseinheiten im Vertrieb.

um verschiedene Produktlinien abzubilden und Materialien zu gruppieren (zum Beispiel Fahrzeuge. um eine rechtlich selbständige und bilanzierende Einheit im System abzubilden? Fortsetzung auf der nächsten Seite 20 © 2008 SAP AG. Welche Organisationseinheit können Sie in der Finanzbuchhaltung verwenden. Ein Konzern kann in mehrere Unternehmen oder Tochtergesellschaften unterteilt sein.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 3. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. um Auslieferungen an verschiedenen Orten zu organisieren und zu bearbeiten (zum Beispiel Lkw-Laderampe oder Bahnverladestation)? Aufgabe 2: Vertriebsübergreifende Organisationseinheiten 1. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. Alle Rechte vorbehalten. Zubehör oder Ersatzteile)? 5. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden.oder Einzelhandel)? 4. 2008/Q1 . um eine Absatzschiene oder einen Vertriebskanal abzubilden (zum Beispiel Werksverkauf. Groß.

SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG 2. Alle Rechte vorbehalten. Aus welchen Organisationseinheiten setzt sich ein Vertriebsbereich zusammen? 2. Welche Organisationseinheit können Sie verwenden. Können Sie einer Verkaufsorganisation mehrere Vertriebswege zuordnen? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Die Lagerung von Materialien innerhalb eines Werkes kann nach unterschiedlichen Orten oder Räumen unterteilt sein. 21 . um einen solchen Ort oder Raum im System abzubilden? Aufgabe 3: Zuordnungen von Organisationseinheiten 1. Die Produktion und Lagerung von Materialien kann in einem Unternehmen an verschiedenen Orten durchgeführt werden. Welche Organisationseinheit können Sie verwenden. um eine Produktionsstätte oder ein Verteilzentrum im System abzubilden? 3.

Welcher Organisationseinheit ist eine Verkaufsorganisation zugeordnet. um die Verbindung von Vertriebsprozessen zur Finanzbuchhaltung abzubilden? 5.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 3. Können Sie in einer Verkaufsorganisation Materialien aus verschiedenen Auslieferungswerken verkaufen? 7. Alle Rechte vorbehalten. Zu welcher Organisationseinheit wird eine Versandstelle zugeordnet? Fortsetzung auf der nächsten Seite 22 © 2008 SAP AG. Können Sie einen Vertriebsweg verschiedenen Verkaufsorganisationen zuordnen? 4. Können Sie eine Verkaufsorganisation mehreren Buchungskreisen zuordnen? 6. 2008/Q1 .

Können Sie eine Versandstelle auch mehreren Werken zuordnen? 9. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG 8. Die Tochtergesellschaften der IDES Holding AG sind nach landesspezifischen Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten organisiert. Zu welcher Organisationseinheit sind Lagerorte zusammengefasst? Aufgabe 4: Organisationseinheiten der IDES AG 1. Mit welcher Organisationseinheit und Nummer sind die beiden Vertriebsstätten im System abgebildet? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hierzu gehören in Deutschland die IDES AG und in den USA die IDES US INC. Der Vertrieb der IDES AG in Deutschland wird (für diese Schulung) von zwei Vertriebsstätten durchgeführt. Mit welcher Organisationseinheit und Nummer sind die beiden Tochtergesellschaften im System abgebildet? 2. 23 .

Welche Versandstelle bearbeitet (für diese Schulung) Auslieferungen aus dem Werk 1000 Hamburg? Aufgabe 5: Organisationseinheiten im System Fortsetzung auf der nächsten Seite 24 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 3. Welche Werke sind (für diese Schulung) dem Buchungskreis 1000 IDES AG zugeordnet? 6. Welche Vertriebswege werden (für diese Schulung) von der Verkaufsorganisation 1000 genutzt? 4. Alle Rechte vorbehalten. Welche Vertriebsbereiche wurden (für diese Schulung) für die Verkaufsorganisation 1000 gebildet? 5.

Notieren Sie drei Beispiele. Hinweis: Ein Kundenauftrag wird mit folgender Transaktion erfasst: Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen. Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für den Vertriebsweg und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. welche Sparten für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 vorhanden sind. Prüfen Sie am System. ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Notieren Sie drei Beispiele. Sparte) zugeordnet. Prüfen Sie am System. welche Verkaufsorganisationen bei der Kundenauftragserfassung für die USA vorhanden sind. Vertriebsweg. 25 . Prüfen Sie am System. Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für die Verkaufsorganisation und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Jeder Verkaufsbeleg wird immer einem Vertriebsbereich (Verkaufsorganisation. 1. Alle Rechte vorbehalten. ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 3. Notieren Sie drei Beispiele. Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für die Sparte und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. welche Vertriebswege für die Verkaufsorganisation 1000 vorhanden sind. ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 2.

Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. stehen Ihnen im System Organisationseinheiten zur Verfügung. um eine Vertriebsstätte oder Verkaufsniederlassung abzubilden? Antwort: Verkaufsorganisation 3. Welche Organisationseinheiten kennen Sie. 1.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Lösung 1: Organisationsstrukturen Aufgabe 1: Organisationseinheiten im Vertrieb. 2008/Q1 . 2. um verschiedene Produktlinien abzubilden und Materialien zu gruppieren (zum Beispiel Fahrzeuge. die zur Abbildung des Vertriebs vorgesehen sind? Antwort: Vertriebsbereich Verkaufsorganisation Vertriebsweg Sparte Versandstelle Die Kombination aus Verkaufsorganisation. Alle Rechte vorbehalten. Materialwirtschaft oder Produktion). Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. Außer diesen gibt es auch noch andere Organisationseinheiten. die für den Vertrieb verwendet werden. Werk oder Lagerort werden außer vom Vertrieb auch von anderen Bereichen genutzt (zum Beispiel Finanzbuchhaltung. Weitere Organisationseinheiten wie Buchungskreis. Groß.oder Einzelhandel)? Antwort: Vertriebsweg 4. Zubehör oder Ersatzteile)? Antwort: Sparte 5. um eine Absatzschiene oder einen Vertriebskanal abzubilden (zum Beispiel Werksverkauf. Um die Struktur einer Unternehmensorganisation abbilden zu können. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. Vertriebsweg und Sparte bildet einen Vertriebsbereich. Welche Organisationseinheit können Sie im System verwenden. um Auslieferungen an verschiedenen Orten zu organisieren und zu bearbeiten (zum Beispiel Lkw-Laderampe oder Bahnverladestation)? Antwort: Versandstelle Fortsetzung auf der nächsten Seite 26 © 2008 SAP AG.

2. Die Produktion und Lagerung von Materialien kann in einem Unternehmen an verschiedenen Orten durchgeführt werden. Können Sie einen Vertriebsweg verschiedenen Verkaufsorganisationen zuordnen? Antwort: Ja. Aus welchen Organisationseinheiten setzt sich ein Vertriebsbereich zusammen? Antwort: Eine Kombination aus Verkaufsorganisation. um die Verbindung von Vertriebsprozessen zur Finanzbuchhaltung abzubilden? Antwort: Dem Buchungskreis.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG Aufgabe 2: Vertriebsübergreifende Organisationseinheiten 1. Können Sie einer Verkaufsorganisation mehrere Vertriebswege zuordnen? Antwort: Ja. Welche Organisationseinheit können Sie verwenden. Sie können einen Vertriebsweg verschiedenen Verkaufsorganisationen zuordnen. um eine rechtlich selbständige und bilanzierende Einheit im System abzubilden? Antwort: Buchungskreis 2. Vertriebsweg und Sparte bildet einen Vertriebsbereich. 27 . Welche Organisationseinheit können Sie verwenden. Ein Konzern kann in mehrere Unternehmen oder Tochtergesellschaften unterteilt sein. 4. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sie können einer Verkaufsorganisation mehrere Vertriebswege zuordnen. 3. Welche Organisationseinheit können Sie in der Finanzbuchhaltung verwenden. um eine Produktionsstätte oder ein Verteilzentrum im System abzubilden? Antwort: Werk 3. Alle Rechte vorbehalten. Welcher Organisationseinheit ist eine Verkaufsorganisation zugeordnet. Die Lagerung von Materialien innerhalb eines Werkes kann nach unterschiedlichen Orten oder Räumen unterteilt sein. um einen solchen Ort oder Raum im System abzubilden? Antwort: Lagerort Aufgabe 3: Zuordnungen von Organisationseinheiten 1.

Der Vertrieb der IDES AG in Deutschland wird (für diese Schulung) von zwei Vertriebsstätten durchgeführt. Eine Versandstelle kann auch mehreren Werken zugeordnet sein. Hierzu gehören in Deutschland die IDES AG und in den USA die IDES US INC. Welche Vertriebswege werden (für diese Schulung) von der Verkaufsorganisation 1000 genutzt? Antwort: Vertriebsweg 12: Wiederverkäufer Vertriebsweg 14: Service Fortsetzung auf der nächsten Seite 28 © 2008 SAP AG. 6. Dies ist in der Regel jedoch nur sinnvoll. Die Tochtergesellschaften der IDES Holding AG sind nach landesspezifischen Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten organisiert. 8. 2008/Q1 . Mit welcher Organisationseinheit und Nummer sind die beiden Vertriebsstätten im System abgebildet? Antwort: Verkaufsorganisation 1000: Frankfurt Verkaufsorganisation 1020: Berlin 3. In einer Verkaufsorganisation können Sie Materialien aus verschiedenen Auslieferungswerken verkaufen. Zu welcher Organisationseinheit wird eine Versandstelle zugeordnet? Antwort: Die Versandstelle ist dem Werk zugeordnet. Eine Verkaufsorganisation können Sie immer nur einem Buchungskreis zuordnen. Alle Rechte vorbehalten. Aber einem Buchungskreis können mehrere Verkaufsorganisationen zugeordnet sein. Können Sie eine Verkaufsorganisation mehreren Buchungskreisen zuordnen? Antwort: Nein. Können Sie in einer Verkaufsorganisation Materialien aus verschiedenen Auslieferungswerken verkaufen? Antwort: Ja. wenn die Werke räumlich nahe beieinander liegen. Aufgabe 4: Organisationseinheiten der IDES AG 1. 7. Mit welcher Organisationseinheit und Nummer sind die beiden Tochtergesellschaften im System abgebildet? Antwort: Buchungskreis 1000: IDES AG Deutschland Buchungskreis 3000: IDES US INC USA 2. Zu welcher Organisationseinheit sind Lagerorte zusammengefasst? Antwort: Zum Werk.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 5. 9. Können Sie eine Versandstelle auch mehreren Werken zuordnen? Antwort: Ja.

Prüfen Sie am System. 1. Welche Versandstelle bearbeitet (für diese Schulung) Auslieferungen aus dem Werk 1000 Hamburg? Antwort: Versandstelle 1000: Hamburg Aufgabe 5: Organisationseinheiten im System Jeder Verkaufsbeleg wird immer einem Vertriebsbereich (Verkaufsorganisation. Sparte 02 Verkaufsorganisation 1000. Notieren Sie drei Beispiele. Vertriebsweg. Vertriebsweg 12. welche Verkaufsorganisationen bei der Kundenauftragserfassung für die USA vorhanden sind. Sparte 00 Verkaufsorganisation 1000. Hinweis: Ein Kundenauftrag wird mit folgender Transaktion erfasst: Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG 4. Alle Rechte vorbehalten. ____________________________________________ ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Welche Werke sind (für diese Schulung) dem Buchungskreis 1000 IDES AG zugeordnet? Antwort: Werk 1000: Hamburg Werk 1100: Berlin Werk 1300: Frankfurt Werk 1400: Stuttgart 6. Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für die Verkaufsorganisation und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. Vertriebsweg 14. 29 . Sparte 08 5. Welche Vertriebsbereiche wurden (für diese Schulung) für die Verkaufsorganisation 1000 gebildet? Antwort: Verkaufsorganisation 1000. Vertriebsweg 12. Sparte) zugeordnet.

Prüfen Sie am System. Notieren Sie drei Beispiele. 2008/Q1 . 3000 USA Philadelphia 3020 USA Denver R300 Retail USA S300 Service USA Prüfen Sie am System. welche Sparten für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 vorhanden sind.Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Verkaufsorganisationen für die USA: • • • • 2. ____________________________________________ ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 30 © 2008 SAP AG. Notieren Sie drei Beispiele. welche Vertriebswege für die Verkaufsorganisation 1000 vorhanden sind. Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für die Sparte und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ a) Vertriebswege für die Verkaufsorganisation 1000: • • • • • 01 Direktverkauf 10 Endkundenverkauf 12 Wiederverkäufer 14 Service 16 Werksverkauf 3. Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf das Eingabefeld für den Vertriebsweg und lassen Sie sich mit der F4-Wertehilfe die möglichen Eingabewerte anzeigen. Alle Rechte vorbehalten.

31 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Vertriebsstrukturen des Musterunternehmens IDES AG ____________________________________________ a) Sparten für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12: • • • • • 00 Spartenübergreifend 02 Motorräder 04 Beleuchtung 07 High Tech 10 Fahrzeuge 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Kapitel 1: Unternehmensstrukturen im Vertrieb SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Vertriebsstrukturen in der IDES AG beschreiben 32 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

SCM600

Zusammenfassung des Kapitels

Zusammenfassung des Kapitels
Nun können Sie • den Aufbau von Vertriebsstrukturen beschreiben • für den Vertrieb relevante Organisationseinheiten im System benennen • wesentliche Charakteristika dieser Organisationseinheiten beschreiben • die wesentlichen Abhängigkeiten der Organisationsstrukturen im Vertrieb erläutern • Vertriebsstrukturen in der IDES AG beschreiben

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

33

Zusammenfassung des Kapitels

SCM600

34

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

Kapitel 2
Vertriebsprozesse im Überblick
Überblick über das Kapitel
Innerhalb dieses Kapitels wird der Ablauf eines Vertriebsprozesses im System behandelt. Dabei geht es zunächst nur um einen ersten Überblick, während in den Folgekapiteln weitere Details behandelt werden.

Lernziele des Kapitels
Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • • die Prozesskette der Kundenauftragsabwicklung erläutern einen Kundenauftrag mit Bezug auf ein Angebot anlegen eine Auslieferung mit Bezug zu einem Kundenauftrag anlegen kommissionieren und den Warenausgang buchen eine Auslieferung in Rechnung stellen einen Zahlungseingang im System erfassen

Inhalt des Kapitels
Lektion: Prozessübersicht ...................................................... 36 Lektion: Verkaufsabwicklung ................................................... 44 Lektion: Versandabwicklung.................................................... 47 Lektion: Fakturaabwicklung .................................................... 52 Übung 2: Vertriebsprozess ................................................. 57

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

35

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

SCM600

Lektion: Prozessübersicht
Überblick über die Lektion
In dieser Lektion wird ein Überblick über den Ablauf von Vertriebsprozessen gegeben.

Lernziele der Lektion
Am Ende dieser Lektion können Sie • die Prozesskette der Kundenauftragsabwicklung erläutern

Unternehmensszenario
Sie möchten sich einen theoretischen Überblick über den Ablauf von Vertriebsprozessen verschaffen.

Prozessübersicht

Abbildung 15: Vorverkaufsaktivitäten

Gezielte Marketingmaßnahmen wie z. B. Mailingaktionen, Internetaktionen, Messekontakte oder Telefonaktionen können Vertriebsprozesse einleiten. Eine mögliche Folge solcher Aktivitäten kann eine unverbindliche Kundenanfrage oder der Wunsch nach einem Angebot sein. Anfragen und Angebote helfen Ihnen beim Ermitteln wichtiger verkaufsbezogener Daten und können als Belege gespeichert werden. Erteilt der Kunde daraufhin einen Auftrag, kann dann auf diese Daten zurückgegriffen werden.

36

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Prozessübersicht

Nutzen Sie diese Vorverkaufsinformationen zur Planung und Evaluierung Ihrer Marketing- und Verkaufsstrategien sowie als Grundlage für den Aufbau von langfristigen Geschäftsbeziehung mit Ihren Kunden, z. B. durch • • • die Verfolgung entgangener Aufträge, die Erfassung von Vorverkaufsdaten für die Aushandlung großer Kontrakte, den Verkauf von Waren und Dienstleistungen an Großunternehmen, die eine Dokumentation des gesamten Prozesses verlangen.

Abbildung 16: Auftragsbearbeitung

Ein Kundenauftrag ist ein elektronischer Beleg, in dem die von Ihren Kunden bestellten Waren oder Dienstleistungen erfasst werden. Der Kundenauftrag enthält alle relevanten Informationen für die Bearbeitung der Kundenbestellung im Rahmen der Kundenauftragsabwicklung. Dabei schlägt die Vertriebskomponente automatisch Daten aus zuvor von Ihnen hinterlegten Stammsätzen und Steuerungstabellen vor. Dadurch werden bei der Auftragsbearbeitung einerseits mögliche Eingabefehler und andererseits mehrfaches Erfassen redundanter Daten vermieden. Einen Kundenauftrag können Sie auch mit vielen Positionen auf einem einzigen Bildschrimbild erfassen.

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

37

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

SCM600

Abbildung 17: Beschaffung

Die Art und Weise, wie ein Material für einen Kundenauftrag beschafft wird, kann sowohl vom Material selbst als auch vom Verkaufsvorgang abhängen. Beispielsweise kann die Beschaffung • • • • • aus dem verfügbaren Bestand erfolgen durch Nachschub sichergestellt werden (z. B. Bestellanforderung oder Bestellung, Planauftrag oder Fertigungsauftrag) eine Einzelfertigung anstoßen die Auslieferung durch externe Lieferanten veranlassen (Streckengeschäft) die Auslieferung durch ein anderes Lager organisieren (Umlagerung).

38

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Prozessübersicht

Abbildung 18: Versand

Mit dem Anlegen des Lieferbelegs beginnt die Versandabwicklung im Vertrieb. Der Lieferbeleg steuert, unterstützt und überwacht sämtliche Teilprozesse der Versandabwicklung, wie • • • • das [optionale] Kommissionieren und Quittieren (Transportaufträge) das [optionale] Verpacken das [optionale] Planen und Überwachen des Transports (Transportbelege) die Buchung des Warenausgangs (Warenausgangsbelege)

Beim Anlegen des Lieferbelegs werden Daten, wie die Materialien und die bestätigten Mengen, aus dem Kundenauftrag übernommen. Beim Anlegen des Transportauftrags werden Daten aus der Auslieferung in den Transportauftrag übernommen und von der Lagerverwaltung weiterverarbeitet. Der Transportauftrag ist ein wichtiges Mittel für die Steuerung der Warenflüsse im Lager. Er basiert auf einem einfachen Prinzip: von welchem Ort im Lager werden die Waren genommen und an welchen Ort im Lager werden sie gebracht. Das Buchen des Warenausgangs kann sowohl eine mengenmäßige als auch wertmäßige Veränderung im Bestand bewirken. Wertmäßige Änderungen werden auf den entsprechenden Bestands- und Bestandsveränderungskonten in der Finanzbuchhaltung vorgenommen.

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

39

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

SCM600

Abbildung 19: Fakturierung

Beim Anlegen der Faktura werden Daten aus dem Kundenauftrag und der Auslieferung in die Faktura übernommen. Dabei können sowohl Lieferpositionen als auch Auftragspositionen (z. B. bei Dienstleistungen) Vorlagen für die Faktura sein. Die Faktura hat mehrere wichtige Funktionen: • • Sie ist der Vertriebsbeleg, der die Grundlage für die Erstellung von Rechnungspapieren darstellt. Sie dient als Datenquelle für das Finanzwesen, um Sie bei der Zahlungsüberwachung und -abwicklung zu unterstützen.

Wenn Sie eine Faktura anlegen, werden üblicherweise die Sachkonten automatisch ermittelt und die entsprechenden Daten fortgeschrieben. Dabei führt das System • • eine Sollbuchung auf dem Forderungskonto des Kunden eine Habenbuchung auf dem Erlöskonto

durch.

40

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Prozessübersicht

Abbildung 20: Zahlung

Wenn Sie einen Zahlungseingang buchen, werden üblicherweise Daten auf den entsprechenden Sachkonten automatisch fortgeschrieben. Dabei führt das System • • eine Sollbuchung auf dem Zahlungsmittelkonto eine Gutschrift auf dem Forderungskonto des Kunden

durch.

Abbildung 21: Belege in den Vertriebsprozessen

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

41

Kontrakte. • • Kontakte und Aktionen sind Belege der Vertriebsunterstützung innerhalb des Vorverkaufs. Der Warenausgangsbeleg beinhaltet die Bestandsveränderungen und ist Grundlage der zugehörigen Belege des Rechnungswesens. Verkaufsbelege sind Belege. wichtige Schnittstellen zwischen dem Vertrieb und dem Vertriebsinformationssystem. Anfragen. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. Angebote. • • • Die Abschnitte auf der rechten und linken Seite dieser Grafik stellen weitere.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 In der obigen Grafik werden die Teilprozesse der Kundenauftragsabwicklung des Systems miteinander in Beziehung gebracht. Die Kästen innerhalb der verschiedenen Blöcke stellen jeweils Belege des Vertriebs und des Finanzwesens dar. 42 © 2008 SAP AG. Auslieferungen. Die Faktura ist ein Beleg des Bereichs Fakturierung und ist Grundlage der zugehörigen Belege des Rechnungswesens. die während des Vorverkaufs und der Auftragsbearbeitung erfasst werden. der Materialwirtschaft und der Produktionsplanung dar. Die Reihenfolge der Blöcke von oben nach unten stellt den üblichen zeitlichen Ablauf im Vertriebsprozess dar. Lieferpläne und Terminaufträge sind Beispiele für Verkaufsbelegarten. Transportaufträge und Transporte sind Belege innerhalb der Versandabwicklung.

43 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Prozessübersicht Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Prozesskette der Kundenauftragsabwicklung erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Ebenso kann ein Angebot zu mehreren Aufträgen führen. 44 © 2008 SAP AG. Beispielsweise können eine oder mehrere Anfragen und/oder Angebote Vorlagebelege sein. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • einen Kundenauftrag mit Bezug auf ein Angebot anlegen Unternehmensszenario Sie lernen die Anlage eines Kundenauftrags mit Bezug auf ein Angebot kennen. 2008/Q1 . In diesem Fall werden die relevanten Daten vom System in den Auftrag kopiert. Alle Rechte vorbehalten. Verkaufsabwicklung Abbildung 22: Auftrag anlegen Ein Verkaufsbeleg wird immer innerhalb eines Vertriebsbereichs angelegt.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Lektion: Verkaufsabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Verkaufsbelege innerhalb eines Standardvertriebsprozesses behandelt. Ein Auftrag kann sich dabei auf einen bereits existierenden Geschäftsvorfall beziehen.

B. welche im weiteren Vertriebsprozess eine Auslieferung nach sich ziehen soll. • • Zur effizienten Bearbeitung von Verkaufsbelegen können die Daten des Verkaufsbelegs auf unterschiedlichen Sichten eingesehen und bearbeitet werden.SCM600 Lektion: Verkaufsabwicklung Abbildung 23: Struktur des Verkaufsbelegs Ein Verkaufsbeleg ist in die drei Ebenen Kopf. Die Sichten gruppieren sich in Übersichtsbilder. Sie kann auch mehrere Einteilungen haben. wobei die einzelnen Positionen wiederum unterschiedlich gesteuert sein können. Die Erfassung eines neuen Verkaufsbelegs findet in der Regel auf einem Übersichtsbild statt. z. Dienstleistungsposition. Kopfbilder und Positionsbilder. Beispiele sind Materialposition. Sie gehören eindeutig zu einer Position. B. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Einteilungen der Belegpositionen Einteilungen enthalten Liefermengen und Liefertermine. 45 . • Kopf des Verkaufsbelegs Die Daten des Belegkopfes gelten für den gesamten Beleg. muss mindestens eine Einteilung besitzen. Positionen des Verkaufsbelegs Jede Position im Verkaufsbeleg enthält eigene Daten. Position und Einteilung eingeteilt. Alle Rechte vorbehalten. B. Jede Position. kostenlose Position oder Textposition. Jeder Verkaufsbeleg kann mehrere Positionen haben. Entsprechend verteilen sich die Daten auf diesen Ebenen. kundenbezogene Daten. Angaben zum Material und zu den bestellten Mengen. Dazu gehören z. Dazu gehören z. wenn die bestellte Menge in mehreren Teillieferungen zu unterschiedlichen Terminen auszuliefern ist.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • einen Kundenauftrag mit Bezug auf ein Angebot anlegen 46 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

47 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Die relevanten Daten werden vom System aus dem Auftrag in die Auslieferung kopiert. die zur Auslieferung anstehen. Versandabwicklung Abbildung 24: Auslieferung anlegen Auslieferungen werden für Aufträge angelegt.SCM600 Lektion: Versandabwicklung Lektion: Versandabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Versandbelege innerhalb eines Standardvertriebsprozesses behandelt. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • eine Auslieferung mit Bezug zu einem Kundenauftrag anlegen kommissionieren und den Warenausgang buchen Unternehmensszenario Sie lernen verschiedene Teilschritte im Versand kennen. Alle Rechte vorbehalten.

Beispiele sind Materialpositionen. welcher außerhalb der Hauptbetriebszeiten ausgeführt wird. wobei die einzelnen Positionen wiederum unterschiedlich gesteuert sein können. Für eine erfolgreiche Zusammenführung müssen die Aufträge jedoch in den Merkmalen übereinstimmen. B. Weiterhin können Sie Positionen aus mehreren Aufträgen in eine Auslieferung zusammenführen. wie zum Beispiel: • • • Versandstelle Fälligkeitsdatum Versandanschrift Das System kann Auslieferungen entweder online oder z.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Sie können aus einem Auftrag eine oder mehrere Auslieferungen anlegen. Alle Rechte vorbehalten. Entsprechend verteilen sich die Daten auf diesen Ebenen. B. kostenlose Positionen oder Textpositionen. B. Position des Lieferbelegs Jede Position im Lieferbeleg enthält eigene Daten. Angaben zum Material. als Hintergrund-Job anlegen. Abbildung 25: Struktur des Lieferbelegs Ein Lieferbeleg ist in die beiden Ebenen Kopf und Position unterteilt. welche für die Versandabwicklung wesentlich sind. zu den lieferfälligen Mengen und Gewichten sowie Lagerinformationen. Daten zum Warenempfänger und zur Terminierung der Versandabwicklung. 2008/Q1 . Dazu gehören z. • Kopf des Lieferbelegs Die Daten des Belegkopfes gelten für den gesamten Beleg. • 48 © 2008 SAP AG. Dazu gehören z. Jeder Lieferbeleg kann mehrere Positionen haben.

Diese enthalten Materialien aus mehreren Auslieferungen. Die Selektion der Auslieferungen kann dann weiter eingeschränkt werden. Ein Transportauftrag wird für eine Lagernummer erstellt.SCM600 Lektion: Versandabwicklung Im Gegensatz zu Verkaufsbelegen gibt es in Lieferbelegen keine Einteilungen mehr. Abbildung 26: Kommissionieren Sie legen einen Transportauftrag für eine Auslieferung an. Jede Einteilung eines Verkaufsbelegs kann zu einer Position im Lieferbeleg werden. Zur effizienten Bearbeitung von Lieferbelegen können die Daten auf unterschiedlichen Sichten eingesehen und bearbeitet werden. Um die Kommissionierung zu optimieren. z. welcher außerhalb der Hauptbetriebszeiten ausgeführt wird. Dabei werden nur Auslieferungen berücksichtigt. B. Zur Erleichterung der Arbeit des Kommissionierers können Sie die Liste nach Lagerplatz und Material sortieren sowie die Mengen pro Material summieren. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 49 . Die Sichten gruppieren sich in Übersichtsbilder. Das System kann mehrere Auslieferungen in eine Gruppe von Transportaufträgen zusammenfassen. die zur Kommissionierung fällig sind. Alle Rechte vorbehalten. Das System übernimmt die relevanten Daten aus der Auslieferung. sofern die gleiche Lagernummer verwendet wird. Das System kann Transportaufträge entweder online oder als Hintergrund-Job anlegen. können Sie Kommissionierlisten erstellen. Kopfbilder und Positionsbilder. über das Kommissionierdatum und die Auswahl von bestimmten Versandstellen.

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Abbildung 27: Warenausgang buchen Beim Buchen des Warenausgangs wird automatisch • • die Menge in der Bestandsführung und der Lieferbedarf in der Disposition aktualisiert die Wertänderung in den Bestandskonten der Materialbuchhaltung verbucht (die im zugehörigen Buchhaltungsbeleg ausgewiesenen Buchungen basieren auf dem Verrechnungspreis des Materials) die Erstellung von weiteren Belegen für das Rechnungswesen vom System ausgelöst der Fakturavorrat erzeugt die Status in allen zugehörigen Vertriebsbelegen aktualisiert • • • 50 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Versandabwicklung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • eine Auslieferung mit Bezug zu einem Kundenauftrag anlegen • kommissionieren und den Warenausgang buchen 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 51 .

52 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • eine Auslieferung in Rechnung stellen einen Zahlungseingang im System erfassen Unternehmensszenario Sie lernen die Prozessschritte Fakturierung und Zahlungseingang kennen.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Bedeutung und Funktionsweise von Fakturabelegen innerhalb eines Standardvertriebsprozesses behandelt. 2008/Q1 . Fakturaabwicklung Abbildung 28: Faktura anlegen Sie können eine Rechnung für eine einzelne Auslieferung oder einen einzelnen Kundenauftrag anlegen.

Daten zum Regulierer und das Fakturadatum.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Das System kann Auslieferungen zu einer Faktura zusammenfassen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Dazu gehören z. wie beispielsweise: • • • Regulierer Fakturadatum Empfangsland Das System kann Rechnungen entweder online oder im Rahmen eines Hintergrund-Jobs anlegen. Kopfbilder und Positionsbilder. B. Abbildung 29: Struktur des Fakturabelegs Ein Fakturabeleg ist in die beiden Ebenen Kopf und Position unterteilt. 53 . Dazu gehören z. sofern diese bei verschiedenen Merkmalen gleich ausgeprägt sind. Jeder Fakturabeleg kann mehrere Positionen haben. Alle Rechte vorbehalten. Position des Fakturabelegs Jede Position im Fakturabeleg enthält eigene Daten. die Fakturamengen sowie die Nettowerte der Positionen. • Zur effizienten Bearbeitung von Fakturabelegen können die Daten auf unterschiedenen Sichten eingesehen und bearbeitet werden. Die Sichten gruppieren sich in Übersichtsbilder. B. Angaben zum Material. Entsprechend verteilen sich die Daten auf diesen Ebenen. • Kopf des Fakturabelegs Die Daten des Belegkopfes gelten für den gesamten Beleg. welcher außerhalb der Hauptbetriebszeiten ausgeführt wird.

die auf die Preisfindung im Vertrieb zurückgehen. B. Dabei führt das System in der Buchhaltung eine Sollbuchung auf dem Forderungskonto des Kunden und eine Habenbuchung auf dem Erlöskonto durch. für die Komponenten Controlling und Marktsegment.und Fakturabelegen aktualisiert die Vertriebsstatistiken im Vertriebsinformationssystem aktualisiert die Informationen zur Ausschöpfung des Kreditlimits des Kunden fortgeschrieben 54 © 2008 SAP AG. Beim Sichern des Fakturabelegs können weitere Belege für das Rechnungswesen automatisch vom System erzeugt werden. z. Der Buchhaltungsbeleg weist alle erfolgten Buchungen in der Finanzbuchhaltung aus. Alle Rechte vorbehalten. z. 2008/Q1 . Liefer. Weiterhin werden beim Buchen des Fakturabelegs • • • die Status in allen zugehörigen Verkaufs-.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Abbildung 30: Auswirkungen der Faktura Beim Sichern eines Fakturabelegs erzeugt das System automatisch alle erforderlichen Belege für das Rechnungswesen. B. die Forderung auf dem Debitorenkonto oder die erzielten Umsatzerlöse und Steuern auf den entsprechenden Sachkonten.und Ergebnisrechnung .

Damit gewinnen Sie jederzeit einen schnellen Überblick über den Fortschritt Ihrer Vertriebsprozesse und können Kundenfragen schnell und sicher beantworten. Aus dieser Liste können Sie die jeweiligen Belege anzeigen oder Statusübersichten zu den Belegen aufrufen. Sie können sich den Belegfluss als Liste der miteinander verknüpften Belege anzeigen. 55 . Dadurch verfügen Sie jederzeit über die Historie und den augenblicklichen Stand Ihrer Vertriebsprozesse. Je nachdem von welchem Beleg aus Sie die Liste aufrufen. Alle Rechte vorbehalten. werden alle relevanten vorangegangenen und nachfolgenden Belege angezeigt.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Belegfluss Abbildung 31: Belegfluss im System Die Belege innerhalb eines Vertriebsprozesses sind über den Belegfluss miteinander verknüpft. Abbildung 32: Belegfluss auf Positionsebene 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

wird jede lieferfällige Einteilung zu einer eigenen Position in einem Lieferbeleg. 2008/Q1 . 56 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Der Belegfluss wird auf Ebene des Belegkopfes und der Belegpositionen fortgeschrieben. Einteilungen gibt es nur in Verkaufsbelegen. Da jede Einteilung einen eigenen Liefertermin enthält.

um die Bestände und Werte entsprechend fortzuschreiben. dass der Kunde bei Ihnen Materialien bestellt und Ihnen dafür einen Wunschliefertermin mitteilt. Danach legen Sie eine Faktura an und schicken dem Kunden die Rechnung.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Übung 2: Vertriebsprozess Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • einen einfachen Kundenauftrag anlegen • eine Auslieferung zum Kundenauftrag anlegen • die Kommissionierung durchführen und den Warenausgang zur Auslieferung buchen • eine Faktura zur Auslieferung anlegen • einen Zahlungseingang vom Kunden erfassen Unternehmensszenario Der Verkaufsprozess beginnt in der Regel damit. Um die Materialien im Lager kommissionieren zu können. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. wird abschließend in der Buchhaltung der Zahlungseingang verbucht. erstellen Sie eine Kommissionierliste. Sobald die Materialien das Haus verlassen haben. Mit diesen Informationen erfassen Sie einen Kundenauftrag. buchen Sie den Warenausgang. Sobald der Kunde die Materialien bezahlt hat. Zum gegebenen Zeitpunkt starten Sie dann die Versandaktivitäten. damit die Materialien rechtzeitig beim Kunden eintreffen. 57 . Alle Rechte vorbehalten.

Sparte 00). Vertriebsweg 12. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS2## T-S50A## 4-211 in 10 Tagen Menge 10 20 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Erfassen Sie für die folgende Bestellung des Kunden einen Terminauftrag (Verkaufsbelegart TA. Welche Tätigkeiten können die Vorverkaufsaktivitäten umfassen? Aufgabe 2: Erfassen Sie einen Kundenauftrag. ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 58 © 2008 SAP AG.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Aufgabe 1: Beschreiben Sie die Vorverkaufsaktivitäten. Verkaufsorganisation 1000. 1. An welcher Stelle stehen die Vorverkaufsaktivitäten bei der Abwicklung von Vertriebsprozessen? 2. Alle Rechte vorbehalten. 1. 2008/Q1 .

Aus welchem Werk wird die Position 10 ausgeliefert? Hinweis: Um das Werk für die Position 10 anzuzeigen. Alle Rechte vorbehalten. Notieren Sie sich. ____________________________________________ 2. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Auftrags? Hinweis: Um den Gesamtbearbeitungsstatus anzuzeigen. wenn Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts blättern. Welcher Nettopreis steht in der Position 10 und in der Position 20? Hinweis: Den Nettopreis zu einer Position können Sie beispielsweise sehen. ____________________________________________ 5. Welches Lieferdatum steht in der Einteilung zur Position 10? Hinweis: Um sich die Einteilungen zur Position anzuzeigen. ____________________________________________ 3. ____________________________________________ 4. selektieren Sie die Position 10 und wählen Einteilungen zur Position. 1.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Aufgabe 3: Zeigen Sie sich den Auftrag an und machen Sie sich mit dem Bildschirmaufbau vertraut. ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. wählen Sie Belegfluß anzeigen. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. blättern Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts. welche Zahlungsbedingung im Kopf des Auftrags steht. 59 .

Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag an. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. 2008/Q1 . Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie die Auslieferung. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. ____________________________________________ 2. 2. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Belegnummer. 1. In der Transaktion Auslieferung → Anzeigen wählen Sie Belegfluß. ____________________________________________ Aufgabe 5: Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Auslieferung an. ____________________________________________ ____________________________________________ 3. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 60 © 2008 SAP AG. 1. Wechseln Sie auf die Registerkarte Kommissionierung und notieren Sie die Liefermenge und komissionierte Menge der beiden Positionen. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Auftrags? Hinweis: Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss der Auslieferung. Alle Rechte vorbehalten.

wieviel Stück sich gesamt im frei verwendbaren Bestand befinden. 1. Hinweis: Öffnen Sie zur Verfolgung der Bestände einen weiteren Modus.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Aufgabe 6: Zeigen Sie sich die Bestandsführung zum Material an. Alle Rechte vorbehalten. Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Als Grundlage für die Warenbewegung im Lager und zum Drucken der Kommissionierliste legen Sie einen Transportauftrag an. Notieren Sie. ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Erfassen Sie den Transportauftrag für die Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe: Lagernummer Werk Ablauf Kommimenge übernehmen 010 1000 Dunkel 1 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Notieren Sie die Nummer des Transportauftrags. ____________________________________________ Aufgabe 7: Kommissionieren Sie die Auslieferung. zeigen Sie sich die Bestände zum Material T-AS1## im Werk 1000 an. Bevor die Materialien das Werk verlassen und der Warenausgang gebucht wird. 61 . Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. 1.

____________________________________________ 2. Notieren Sie zunächst die kommissionierten Mengen. In der Transaktion Auslieferung → Anzeigen wählen Sie Belegfluß. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 9: Zeigen Sie sich die Bestandsführung zum Material an. 1. ____________________________________________ Aufgabe 10: Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Auslieferung an.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Aufgabe 8: Nachdem die Kommissionierung durchgeführt wurde. wählen Sie die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Ändern Sie die Auslieferung. Notieren Sie. Falls Sie den zweiten Modus gelöscht haben. wieviel Stück sich jetzt noch gesamt im frei verwendbaren Bestand befinden. ____________________________________________ ____________________________________________ 2. 1. Nachdem die Materialien das Werk verlassen haben und der Warenausgang gebucht ist. die in der Auslieferung bei den beiden Positionen stehen. 1. Welche weiteren Belege wurden zur Auslieferung erstellt? Fortsetzung auf der nächsten Seite 62 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . zeigen Sie sich nochmals die Bestände zum Material T-AS1## im Werk 1000 an. Hinweis: Wechseln Sie in den zweiten Modus und wählen Sie Auffrischen. Hinweis: In der Transaktion Auslieferung ändern wählen Sie Warenausgang buchen. können Sie den Warenausgang buchen. Buchen Sie den Warenausgang. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? Hinweis: Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss der Auslieferung.

für welchen Buchungskreis in der Buchhaltung die Daten verbucht wurden. Hinweis: Der Buchungskreis steht im Kopf der Faktura bei den Buchhaltungsdaten. Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Sichern Sie die Faktura und notieren Sie die Belegnummer. Hinweis: Um sich den Buchhaltungsbeleg anzuzeigen. ____________________________________________ 2. Warum sind der Transportauftrag und der Warenausgang bereits erledigt? ____________________________________________ ____________________________________________ Aufgabe 11: Erfassen Sie die Faktura. Prüfen sie im Kopf der Faktura. Erfassen Sie die Faktura zur Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe. 1. Alle Rechte vorbehalten. 63 . wählen Sie in der Transaktion Faktura anzeigen: Übersicht Rechnungswesen und selektieren Buchhaltungsbeleg ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. welche Konten bebucht wurden. 1.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung ____________________________________________ 3. In der Transaktion Faktura → Anzeigen wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen. Warum ist der Status der Auslieferung noch in Arbeit? ____________________________________________ ____________________________________________ 4. ____________________________________________ Aufgabe 12: Zeigen Sie sich die Faktura an. Zeigen Sie sich den Buchhaltungsbeleg aus der Faktura an und notieren Sie.

Erfassen Sie den Zahlungseingang. Erfassen Sie für die Finanzbuchhaltung den Zahlungseingang vom Kunden. um zu prüfen. Prüfen Sie die Konditionen der Preisfindung im Kopf der Faktura. Der Kunde bezahlt den Endbetrag der Rechnung abzüglich Skonto. Wählen Sie Preiskonditionen Kopf. Zeigen Sie sich zunächst die Faktura an. Der Kunde bezahlt rechtzeitig. so dass er berechtigterweise den Skontoabzug in Anspruch nimmt. welcher Rechnungsbetrag vom Kunden bezahlt werden muss. Welcher weitere Beleg wurde beim Sichern der Faktura erzeugt? ____________________________________________ Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Buchhaltungsbelegs? ____________________________________________ Aufgabe 13: Der Kunde bezahlt die Rechnung. 1. Alle Rechte vorbehalten. Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Faktura an. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? ____________________________________________ 4. 2008/Q1 .Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 ____________________________________________ ____________________________________________ 3. ____________________________________________ ____________________________________________ 2. Wählen Sie die Transaktion Faktura → Anzeigen. 5. Notieren Sie sich den Endbetrag und den Skontobetrag. Der Zahlungseingang wird erfasst mit: Belegdatum: Buchungskreis: Buchungsdatum: Währung: heutiges Datum 1000 heutiges Datum EUR Fortsetzung auf der nächsten Seite 64 © 2008 SAP AG. Hinweis: Zeigen Sie sich die Faktura an.

dann können Sie diese durch Doppelklicken auf dem Betragsfeld deaktivieren. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Buchhaltungsbelegs? ____________________________________________ Aufgabe 14: Verständnisfragen zum Vertriebsprozess im Überblick. wählen Sie offene Posten bearbeiten. Die Buchung lässt sich nur erfolgreich abschließen. Zeigen Sie sich abschließend nochmals den Belegfluss zur Faktura an. 65 . 3. Wenn mehrere offene Posten vorhanden sein sollten. Aus welchen Prozessschritten setzen sich die Vertriebsprozesse zusammen? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Bankdaten: Konto: Betrag: 100009 siehe Aufgabe zuvor: Endbetrag abzüglich Skonto Auswahl der offenen Posten: Konto: T-S50A## Hinweis: In der Finanzbuchhaltung wird ein Zahlungseingang mit folgender Transaktion erfasst: Rechnungswesen → Finanzwesen → Debitoren → Buchung → Zahlungseingang Nachdem Sie oben stehende Eingaben gemacht haben. Alle Rechte vorbehalten. 1. wenn die Werte der beiden Felder unten rechts: erfasster Betrag und zugeordnet übereinstimmen.

6. Nennen Sie Auswirkungen vom Buchen eines Warenausgangs. Alle Rechte vorbehalten. In welche zwei Ebenen ist eine Auslieferung und eine Faktura unterteilt? 5. In welche drei Ebenen ist ein Kundenauftrag unterteilt? 4.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 2. Mit welcher Funktion können Sie im System den Gesamtbearbeitungsstatus und die Historie zu Belegen anzeigen? 3. Nennen Sie Auswirkungen vom Anlegen einer Faktura. 2008/Q1 . 66 © 2008 SAP AG.

Mailing-Aktionen. 1. 67 . An welcher Stelle stehen die Vorverkaufsaktivitäten bei der Abwicklung von Vertriebsprozessen? Antwort: Vorverkaufsaktivitäten wie Anfragen und Angebote stehen üblicherweise am Beginn der Vertriebsprozesse vor der Bearbeitung von Kundenaufträgen. Abwicklung von Kundenanfragen und Abwicklung von Angeboten.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung Lösung 2: Vertriebsprozess Aufgabe 1: Beschreiben Sie die Vorverkaufsaktivitäten. Verkaufsorganisation 1000. 1. Vertriebsweg 12. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 2: Erfassen Sie einen Kundenauftrag. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS2## T-S50A## 4-211 in 10 Tagen Menge 10 20 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sparte 00). Erfassen Sie für die folgende Bestellung des Kunden einen Terminauftrag (Verkaufsbelegart TA. Welche Tätigkeiten können die Vorverkaufsaktivitäten umfassen? Antwort: Die Vorverkaufsaktivitäten umfassen das • • • • Pflegen von Kundenkontakten. 2. Kundenkontakte wie zum Beispiel Besuche oder Telefonate können auch während der gesamten Dauer der Kundenbeziehungen erfolgen und entsprechend im System erfasst und verwaltet werden.

Die Zahlungsbedingung steht z. 2008/Q1 . Notieren Sie sich. Aufgabe 3: Zeigen Sie sich den Auftrag an und machen Sie sich mit dem Bildschirmaufbau vertraut. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Zahlungsbedingung: ZB01. 3. blättern Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts. wenn Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts blättern. Fortsetzung auf der nächsten Seite 68 © 2008 SAP AG. Das Auslieferungswerk für die Position sehen Sie zum Beispiel auf der Registerkarte Beschaffung oder auf der Registerkarte Verkauf.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. wenn Sie nach rechts blättern. ____________________________________________ a) Aus dem Werk 1000. 1. B. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. welche Zahlungsbedingung im Kopf des Auftrags steht. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. Aus welchem Werk wird die Position 10 ausgeliefert? Hinweis: Um das Werk für die Position 10 anzuzeigen. Alle Rechte vorbehalten. auf der Registerkarte Verkauf. 2. Welcher Nettopreis steht in der Position 10 und in der Position 20? Hinweis: Den Nettopreis zu einer Position können Sie beispielsweise sehen.

____________________________________________ a) Gesamtbearbeitungsstatus: offen Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss des Auftrags. Alle Rechte vorbehalten. 69 . Wählen Sie Belegfluß anzeigen. wenn Sie auf der Registerkarte Verkauf nach rechts blättern.SCM600 Lektion: Fakturaabwicklung ____________________________________________ a) Nettopreis Position 10: 60 Euro pro 1 Stück. Um sich die Einteilungen zur Position anzuzeigen. selektieren Sie die Position 10 und wählen Einteilungen zur Position. 5. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Auftrags? Hinweis: Um den Gesamtbearbeitungsstatus anzuzeigen. ____________________________________________ a) Lieferdatum: Entspricht dem Wunschlieferdatum in 10 Tagen. Welches Lieferdatum steht in der Einteilung zur Position 10? Hinweis: Um sich die Einteilungen zur Position anzuzeigen. Den Nettopreis zu einer Position können Sie beispielsweise sehen. wählen Sie Belegfluß anzeigen. 4. selektieren Sie die Position 10 und wählen Einteilungen zur Position. Nettopreis Position 20: 30 Euro pro 1 Stück.

Menge 0 0 Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Belegnummer. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. 2008/Q1 . ____________________________________________ a) Wählen Sie Sichern. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. 2. 1. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag an. Liefermenge Position 10 Position 20 3. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. ____________________________________________ ____________________________________________ a) Wählen Sie die Registerkarte Kommissionierung. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Wechseln Sie auf die Registerkarte Kommissionierung und notieren Sie die Liefermenge und komissionierte Menge der beiden Positionen. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Fortsetzung auf der nächsten Seite 70 © 2008 SAP AG.Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie die Auslieferung. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. 10 20 Kommiss.

SCM600

Lektion: Fakturaabwicklung

Aufgabe 5:
Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Auslieferung an. 1. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Auftrags? Hinweis: Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss der Auslieferung. In der Transaktion Auslieferung → Anzeigen wählen Sie Belegfluß. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß anzeigen Terminauftrag: Gesamtbearbeitungsstatus: erledigt 2. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? ____________________________________________ a) Auslieferung: Gesamtbearbeitungsstatus: offen

Aufgabe 6:
Zeigen Sie sich die Bestandsführung zum Material an. 1. Bevor die Materialien das Werk verlassen und der Warenausgang gebucht wird, zeigen Sie sich die Bestände zum Material T-AS1## im Werk 1000 an. Hinweis: Öffnen Sie zur Verfolgung der Bestände einen weiteren Modus. Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Notieren Sie, wieviel Stück sich gesamt im frei verwendbaren Bestand befinden. ____________________________________________ a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht Es befinden sich 100 Stück im Werk 1000 im frei verwendbaren Bestand. Fortsetzung auf der nächsten Seite

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

71

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

SCM600

Aufgabe 7:
Kommissionieren Sie die Auslieferung. 1. Als Grundlage für die Warenbewegung im Lager und zum Drucken der Kommissionierliste legen Sie einen Transportauftrag an. Erfassen Sie den Transportauftrag für die Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe: Lagernummer Werk Ablauf Kommimenge übernehmen 010 1000 Dunkel 1

Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Notieren Sie die Nummer des Transportauftrags. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.

Aufgabe 8:
Nachdem die Kommissionierung durchgeführt wurde, können Sie den Warenausgang buchen. 1. Ändern Sie die Auslieferung. Notieren Sie zunächst die kommissionierten Mengen, die in der Auslieferung bei den beiden Positionen stehen. ____________________________________________ ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg Kommiss. Menge Position 10 Position 20 10 20

Fortsetzung auf der nächsten Seite

72

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Fakturaabwicklung

2.

Buchen Sie den Warenausgang. Hinweis: In der Transaktion Auslieferung ändern wählen Sie Warenausgang buchen. a) Wählen Sie Warenausgang buchen.

Aufgabe 9:
Zeigen Sie sich die Bestandsführung zum Material an. 1. Nachdem die Materialien das Werk verlassen haben und der Warenausgang gebucht ist, zeigen Sie sich nochmals die Bestände zum Material T-AS1## im Werk 1000 an. Hinweis: Wechseln Sie in den zweiten Modus und wählen Sie Auffrischen. Falls Sie den zweiten Modus gelöscht haben, wählen Sie die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Notieren Sie, wieviel Stück sich jetzt noch gesamt im frei verwendbaren Bestand befinden. ____________________________________________ a) Wechseln Sie in den zweiten Modus und wählen sie Auffrischen. Es befinden sich 90 Stück im Werk 1000 im frei verwendbaren Bestand.

Aufgabe 10:
Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Auslieferung an. 1. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung? Hinweis: Den Gesamtbearbeitungsstatus sehen Sie im Belegfluss der Auslieferung. In der Transaktion Auslieferung → Anzeigen wählen Sie Belegfluß. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß Auslieferung: Gesamtbearbeitungsstatus: in Arbeit 2. Welche weiteren Belege wurden zur Auslieferung erstellt? Fortsetzung auf der nächsten Seite

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

73

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

SCM600

____________________________________________ a) 3. LVS-Transportauftrag und WL WarenausLieferung zur Auslieferung.

Warum ist der Status der Auslieferung noch in Arbeit? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Zur Auslieferung wurde der Folgebeleg Faktura noch nicht erfasst. Der Beleg behält den Status in Arbeit, bis der Prozess der Versandabwicklung mit der Erstellung der Faktura abgeschlossen wird.

4.

Warum sind der Transportauftrag und der Warenausgang bereits erledigt? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Der Transportauftrag und der Warenausgang gehören zur Auslieferung. Beide Prozessschritte sind abgeschlossen.

Aufgabe 11:
Erfassen Sie die Faktura. 1. Erfassen Sie die Faktura zur Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe. Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Sichern Sie die Faktura und notieren Sie die Belegnummer. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Wählen Sie Sichern. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

74

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Fakturaabwicklung

Aufgabe 12:
Zeigen Sie sich die Faktura an. 1. Prüfen sie im Kopf der Faktura, für welchen Buchungskreis in der Buchhaltung die Daten verbucht wurden. Hinweis: Der Buchungskreis steht im Kopf der Faktura bei den Buchhaltungsdaten. In der Transaktion Faktura → Anzeigen wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen Buchungskreis 1000 2. Zeigen Sie sich den Buchhaltungsbeleg aus der Faktura an und notieren Sie, welche Konten bebucht wurden. Hinweis: Um sich den Buchhaltungsbeleg anzuzeigen, wählen Sie in der Transaktion Faktura anzeigen: Übersicht Rechnungswesen und selektieren Buchhaltungsbeleg ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ a) Wählen Sie Übersicht Rechnungswesen selektieren Sie den Buchhaltungsbeleg Folgende Konten wurden bebucht: das Kundenkonto Motomarkt Heidelberg Umsatzerlöse Inland (pro Position) Ausgangssteuer 3. Zeigen Sie sich den Belegfluss zur Faktura an. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus der Auslieferung?

Fortsetzung auf der nächsten Seite

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

75

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

SCM600

____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß anzeigen Auslieferung: Gesamtbearbeitungsstatus: erledigt 4. Welcher weitere Beleg wurde beim Sichern der Faktura erzeugt? ____________________________________________ a) 5. Der Buchhaltungsbeleg wird automatisch beim Erstellen der Faktura im Hintergrund erzeugt.

Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Buchhaltungsbelegs? ____________________________________________ a) Buchhaltungsbeleg: Gesamtbearbeitungsstatus: nicht ausgeziffert

Aufgabe 13:
Der Kunde bezahlt die Rechnung. Erfassen Sie für die Finanzbuchhaltung den Zahlungseingang vom Kunden. 1. Zeigen Sie sich zunächst die Faktura an, um zu prüfen, welcher Rechnungsbetrag vom Kunden bezahlt werden muss. Der Kunde bezahlt rechtzeitig, so dass er berechtigterweise den Skontoabzug in Anspruch nimmt. Notieren Sie sich den Endbetrag und den Skontobetrag. Hinweis: Zeigen Sie sich die Faktura an. Prüfen Sie die Konditionen der Preisfindung im Kopf der Faktura. Wählen Sie die Transaktion Faktura → Anzeigen. Wählen Sie Preiskonditionen Kopf. ____________________________________________ ____________________________________________ a) 2. Endbetrag 1392 (entspricht dem Gesamtbetrag der Rechnung) Skonto 41,76Erfassen Sie den Zahlungseingang. Der Kunde bezahlt den Endbetrag der Rechnung abzüglich Skonto. Der Zahlungseingang wird erfasst mit:

Fortsetzung auf der nächsten Seite

76

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Fakturaabwicklung

Belegdatum: Buchungskreis: Buchungsdatum: Währung: Bankdaten: Konto: Betrag: 100009

heutiges Datum 1000 heutiges Datum EUR

siehe Aufgabe zuvor: Endbetrag abzüglich Skonto

Auswahl der offenen Posten: Konto: T-S50A## Hinweis: In der Finanzbuchhaltung wird ein Zahlungseingang mit folgender Transaktion erfasst: Rechnungswesen → Finanzwesen → Debitoren → Buchung → Zahlungseingang Nachdem Sie oben stehende Eingaben gemacht haben, wählen Sie offene Posten bearbeiten. Die Buchung lässt sich nur erfolgreich abschließen, wenn die Werte der beiden Felder unten rechts: erfasster Betrag und zugeordnet übereinstimmen. Wenn mehrere offene Posten vorhanden sein sollten, dann können Sie diese durch Doppelklicken auf dem Betragsfeld deaktivieren. a) zu zahlender Betrag (Endbetrag - Skonto): 1392 – 41,76 = 1350,24 Rechnungswesen → Finanzwesen → Debitoren → Buchung → Zahlungseingang 3. Zeigen Sie sich abschließend nochmals den Belegfluss zur Faktura an. Wie ist der Gesamtbearbeitungsstatus des Buchhaltungsbelegs? ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß anzeigen Buchhaltungsbeleg: Gesamtbearbeitungsstatus: ausgeziffert

Fortsetzung auf der nächsten Seite

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

77

Kapitel 2: Vertriebsprozesse im Überblick

SCM600

Aufgabe 14:
Verständnisfragen zum Vertriebsprozess im Überblick. 1. Aus welchen Prozessschritten setzen sich die Vertriebsprozesse zusammen? Antwort: Vorverkaufsaktivitäten Auftragsbearbeitung Beschaffung Versand Fakturierung Zahlung 2. Mit welcher Funktion können Sie im System den Gesamtbearbeitungsstatus und die Historie zu Belegen anzeigen? Antwort: Mit der Funktion Belegfluß anzeigen. 3. In welche drei Ebenen ist ein Kundenauftrag unterteilt? Antwort: Auftragskopf Position Einteilung 4. In welche zwei Ebenen ist eine Auslieferung und eine Faktura unterteilt? Antwort: Kopf Position 5. Nennen Sie Auswirkungen vom Buchen eines Warenausgangs. Antwort: Mengenfortschreibung der Bestände Wertfortschreibung in der Materialbuchhaltung Aktualisierung der Bedarfe Erzeugen weiterer Buchhaltungsbelege (z. B. für das Controlling) Fortschreibung des Fakturaindex (dadurch kann die Faktura zur Auslieferung erstellt werden) Aktualisieren der Status in allen zugehörigen Vertriebsbelegen 6. Nennen Sie Auswirkungen vom Anlegen einer Faktura. Antwort: Erzeugen des Buchhaltungsbeleges Erzeugen weiterer Belege für das Rechnungswesen Aktualisieren der Status in allen zugehörigen Vertriebsbelegen Fortschreibungen im Vertriebsinformationssystem Fortschreibung des Kreditkonto des Kunden

78

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Fakturaabwicklung

Zusammenfassung der Lektion
Nun können Sie • eine Auslieferung in Rechnung stellen • einen Zahlungseingang im System erfassen

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

79

2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • die Prozesskette der Kundenauftragsabwicklung erläutern • einen Kundenauftrag mit Bezug auf ein Angebot anlegen • eine Auslieferung mit Bezug zu einem Kundenauftrag anlegen • kommissionieren und den Warenausgang buchen • eine Auslieferung in Rechnung stellen • einen Zahlungseingang im System erfassen 80 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

...137 2008/Q1 © 2008 SAP AG.... Alle Rechte vorbehalten.................................................................. 111 Lektion: Konditionsstammdaten für die Preisfindung ............... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • • Kundenstammdaten pflegen Materialstammdaten pflegen einen Kunden-Material-Infosatz pflegen Konditionsstammdaten pflegen und Funktionen der Preisfindung erläutern Nachrichten für Vertriebsbelege ausgeben mit dem Unvollständigkeitsprotokoll arbeiten Inhalt des Kapitels Lektion: Kundenstamm............ 81 ................................109 Übung 4: Materialstamm und Kunden-Material-Infosatz .....................................104 Lektion: Kunden-Material-Infosatz................................................................................132 Übung 5: Weitere Stammdaten.Kapitel 3 Stammdaten in den Vertriebsprozessen Überblick über das Kapitel In diesem Kapitel werden die wichtigsten vertriebsrelevanten Stammdaten behandelt.......................................... 89 Lektion: Materialstamm .........128 Lektion: Weitere Stammdaten............................ 82 Übung 3: Kundenstamm.............

82 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Lektion: Kundenstamm Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden Aufbau und Bedeutung des Kundenstamms behandelt. Alle Rechte vorbehalten. Zu einem großen Teil handelt es sich dabei um Vorschlagswerte. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • Kundenstammdaten pflegen Unternehmensszenario • Die IDES AG erweitert Ihren Kundenkreis um neue Kunden. die gegebenenfalls im Vertriebsbeleg noch überschrieben werden können. Kundenstamm Abbildung 33: Herkunft von Daten in Verkaufsbelegen Es gibt verschiedene Quellen für Daten. die in einen Kundenauftrag oder einen anderen Vertriebsbeleg übernommen werden können.

Sie werden zentral (mandantenspezifisch) hinterlegt.SCM600 Lektion: Kundenstamm Diese sind zum Beispiel: • • • Kundenstammdaten Materialstammdaten Konditionsstammdaten (Diese Stammdaten werden in den Vertriebsstammdaten für die automatische Preisfindung angelegt und gepflegt. Vertriebsbereichs. ein Materialpreis oder ein Kundenrabatt. B. Sie gelten für alle Organisationseinheiten innerhalb eines Mandanten. B. Abhängig von den Tabelleneinstellungen kann der Vorschlag von verschiedenen Daten in den Vertriebsbelegen gesteuert werden. Alle Rechte vorbehalten. EDI oder Fax an den Kunden gesendet werden. Steuerungstabellen: Diese Tabellen können Sie im Customizing anlegen und pflegen.) • Nachrichten sind Informationen. um Datenredundanz zu vermeiden. Beispiele hierfür sind der Ausdruck eines Angebots oder einer Auftragsbestätigung. Auftragsbestätigungen per EDI oder Rechnungen per Fax. z. die über verschiedene Medien wie Mail.und Buchungskreisdaten. 83 . Abbildung 34: Kundenstamm Der Kundenstamm ist unterteilt in Allgemeine Daten. Es kann auch ein vorhergehender Verkaufsbeleg als Datenquelle für einen anderen Verkaufsbeleg dienen (z. ein Angebot für einen Auftrag). Die Allgemeinen Daten sind für den Vertrieb und die Buchhaltung relevant. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Rechnungen und Zahlungen erforderlich sind. Es gibt folgende Registerkarten: • • • • • • • Adresse Steuerungsdaten Zahlungsverkehr Marketing Abladestellen Exportdaten Ansprechpartner Durch Customizingeinstellungen können Sie innerhalb einer Registerkarte verschiedene Felder ausblenden oder zu Musseingabefeldern machen. 84 © 2008 SAP AG. Die Buchungskreisdaten sind für die Buchhaltung relevant und gelten jeweils für den Buchungskreis. 2008/Q1 . die zur Bearbeitung von Aufträgen. Auslieferungen. Abbildung 35: Daten der Registerkarten Allgemeine Daten Zur Pflege der für Vertrieb und Buchhaltung relevanten Kundenstammdaten sind die Datenfelder auf verschiedene Registerkarten aufgeteilt. Alle Rechte vorbehalten. Der Kundenstamm umfasst alle Daten. Vertriebsweg. Die Allgemeinen Daten werden unabhängig von Organisationseinheiten gepflegt. Sparte).Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Die Vertriebsbereichsdaten sind für den Vertrieb relevant und gelten jeweils für den Vertriebsbereich (Verkaufsorganisation.

Vertriebsweg. Alle Rechte vorbehalten. Es gibt die Registerkarten: • • • • Aufträge Versand Faktura Partnerrollen Durch Customizingeinstellungen können Sie innerhalb einer Registerkarte verschiedene Felder ausblenden oder zu Musseingabefeldern machen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Kundenstamm Abbildung 36: Daten der Registerkarten Vertriebsbereichsdaten Die Vertriebsbereichsdaten können Sie abhängig vom Vertriebsbereich (Verkaufsorganisation. Sparte) unterschiedlich pflegen. 85 .

• • • • Auftraggeber: erteilt den Auftrag. Warenempfänger. Diese können bei einer Kundenauftragsabwicklung voneinander abweichen oder identisch ein. Für eine Kundenauftragsabwicklung werden die obligatorischen Rollen: Auftraggeber.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 37: Partnerrollen zum Kundenstamm Die Partnerrollen zum Kundenstamm hinterlegen Sie im Kundenstamm bei den Vertriebsbereichsdaten (in der Registerkarte Partnerrollen). Warenempfänger: erhält die Ware oder Dienstleistung. 86 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Regulierer und Rechnungsempfänger benötigt. 2008/Q1 . Sie werden bei der Kundenauftragsabwicklung als Vorschlagsdaten in die Belege übernommen. Rechnungsempfänger: erhält die Rechnung für die Waren oder Dienstleistungen. Andere Partnerrollen wie zum Beispiel Ansprechpartner oder Spediteur sind für die Kundenauftragsabwicklung nicht zwingend erforderlich. Regulierer: ist für die Bezahlung der Rechnung zuständig.

87 . Alle Rechte vorbehalten. Die Buchungskreisdaten können Sie abhängig vom Buchungskreis unterschiedlich pflegen.SCM600 Lektion: Kundenstamm Abbildung 38: Daten der Registerkarten Buchungskreisdaten Zur Pflege der für die Buchhaltung relevanten Kundenstammdaten sind die Datenfelder auf verschiedene Registerkarten aufgeteilt. Zu den Buchungskreisdaten gibt es die Registerkarten: • • • • Kontoführung Zahlungsverkehr Korrespondenz Versicherung Durch Customizingeinstellungen können Sie innerhalb einer Registerkarte verschiedene Felder ausblenden oder zu Musseingabefeldern machen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Solche Änderungen müssen. 88 © 2008 SAP AG. Eine Ausnahme bildet die Anschrift des Kunden. welche in jedem Beleg immer aktuell gehalten wird. so hat dies keine Auswirkung auf die bereits erfassten Belege. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 39: Auswirkung von Änderungen zum Kundenstamm Wenn Sie die Stammdaten eines Kunden ändern. 2008/Q1 . nachträglich manuell in den Belegen durchgeführt werden. sofern erforderlich. zu welchem bereits Vertriebsbelege im System existieren.

Der Kunde teilt Ihnen mit. 1. erfassen Sie den Kundenstamm für den Auftraggeber mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anlegen → Gesamt. 89 .und buchhaltungsrelevante Daten vorliegen. Alle Rechte vorbehalten. für die Ihnen unten Angaben vorliegen. Während eines Telefonats mit dem neuen Kunden haben Sie sich folgende Informationen notiert. Zu einem späteren Zeitpunkt teilt Ihnen der Kunde eine Adressänderung mit. Sie erfassen den Kundenstamm mit der Nummer 234## für den Vertriebsbereich 1000. bevor Sie sie ausdrucken und an den Kunden verschicken. 00 und für den Buchungskreis 1000.SCM600 Lektion: Kundenstamm Übung 3: Kundenstamm Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • einen Kundenstammsatz pflegen • Auswirkungen der Kundenstammdaten auf die Belegbearbeitung in den Vertriebsprozessen nachvollziehen • Nachrichten zu Vertriebsbelegen am Bildschirm ausgeben Unternehmensszenario Ein neuer Kunde möchte Ihnen einen Auftrag erteilen und beabsichtigt. Notiz: Kontengruppe: 0001 Auftraggeber (verwenden Sie aus der Suchhilfe-Tabelle den ersten Eintrag für Auftraggeber) Debitor: 234## Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sie ändern deshalb den Kundenstamm. Hinweis: Da Ihnen bereits vertriebs. 12. Aufgabe 1: Legen Sie für den neuen Kunden einen Kundenstammsatz an. in Zukunft häufiger bei Ihnen zu bestellen. Nachdem Sie den Auftrag für den neuen Kunden bearbeitet haben. Erfassen Sie nur die Daten. dass er von Fall zu Fall die Ware an unterschiedliche Adressen geliefert bekommen möchte. Deshalb legen Sie für den Kunden einen Stammsatz an. möchten Sie sich einen Überblick über das Layout der Auftragsbestätigung verschaffen.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Adressdaten: Name: Miller Suchbegriff: SCM600-## Straße: Venusstr. Fortsetzung auf der nächsten Seite 90 © 2008 SAP AG. 12 Postleitzahl: 20111 Ort: Hamburg Land: Deutschland Transportzone: Gebiet Nord Sprache: Sprache des Kurses Steuerungsdaten: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE##1234567 Buchungskreisdaten: Abstimmkonto: 140000 Vertriebsbereichsdaten: Verkauf: Kundengruppe: Handelsunternehmen Versand: Versandbedingung: ## Standard (entspricht Gruppennummer + 50) Auslieferungswerk: 1000 Hamburg Faktura: Incoterms: CFR Hamburg Zahlungsbedingung: sofort zahlbar ohne Abzug Steuerklassifikation: steuerpflichtig Sichern Sie den Kundenstammsatz.

1.SCM600 Lektion: Kundenstamm Aufgabe 2: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Kundenstammsatz an. Sie sind sich unsicher. 2. Um die spätere Auftragsbearbeitung zu vereinfachen. der neben dem Auftraggeber selbst häufig die Ware geliefert bekommen soll. Erfassen Sie auf der Registerkarte Partnerrolle bei den Vertriebsbereichsdaten den zweiten Warenempfänger mit der Nummer T-S50B##. Wie können Sie sich am System Informationen dazu beschaffen. Ändern Sie den Kundenstamm des Auftraggebers der vorherigen Aufgabe. Die Felder befinden sich in den Vertriebsbereichsdaten auf der Registerkarte Faktura. Prüfen Sie bei den Vertriebsbereichsdaten die Registerkarte Partnerrollen. 91 . dass die Auftragsbestätigung für den Kunden in dieser Sprache ausgedruckt wird? ____________________________________________ Hinweis: Verwenden Sie die Feldhilfe mit F1 zu dem Feld Sprache bei den Allgemeinen Daten auf der Registerkarte Adresse. hinterlegen Sie den weiteren Warenempfänger im Kundenstamm des Auftraggebers. ob Sie die Felder Incoterms korrekt verwendet haben. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Für den Warenempfänger existiert bereits ein Kundenstammsatz (T-S50B##). Sie haben im Kundenstammsatz eine Sprache für die Kommunikation mit Ihrem Kunden gepflegt. um sich zu vergewissern? ____________________________________________ ____________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Kundenstamm an. Bedeutet dies. Verwenden Sie die Feldhilfe mit F1 zu den beiden Feldern zu Incoterms. Der Kunde teilt Ihnen einen weiteren möglichen Warenempfänger mit. ____________________________________________ Aufgabe 3: Ändern Sie den Kundenstammsatz. 1. welcher Kunde als Rechnungsempfänger angegeben ist. 3.

Alle Rechte vorbehalten. 1. Fortsetzung auf der nächsten Seite 92 © 2008 SAP AG. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. Bestellung Kunde: Warenempfänger: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS2## 2.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 4: Der neue Kunde bestellt zum ersten Mal. ____________________________________________ Aufgabe 5: Ändern Sie den Kundenstammsatz des Auftraggebers. Suchbegriff: SCM600-## T-S50B## 5-411 in 10 Tagen Menge 2 Im Auftrag werden die Incoterms vorgeschlagen. Hat die Änderung Auswirkungen auf den Kundenstammsatz? ____________________________________________ 3. Suchen Sie dabei den Auftraggeber über die F4-Suchhilfe. 1. 99 ein. Der Kunde teilt Ihnen eine Adressänderung mit. Hinweis: Die Incoterms im Auftrag befinden sich auf der Registerkarte Verkauf. Geben Sie die neue Straße Enjoystr. Bei diesem Auftrag sollen jedoch ausnahmsweise die Incoterms FOB Hamburg gelten. Ändern Sie diese entsprechend im Auftrag. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag für den neuen Kunden. wie sie im Kundenstammsatz gepflegt sind. 2008/Q1 .

setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Aufgabe 6: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag (siehe oben) an. Haben diese sich verändert. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits statt finden. Bevor Sie die Auftragsbestätigung ausdrucken und verschicken. Hat Sie sich verändert. Hinweis: Die Zahlungsbedingungen im Kundenstamm befinden sich bei den Vertriebsbereichsdaten auf der Registerkarte Faktura. 1. Nehmen Sie auch diese Änderung im Kundenstamm vor. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Zeigen Sie sich den Auftrag an und wählen Sie Ansicht Kopfnachricht. 93 . Alle Rechte vorbehalten. Notieren Sie die Kundennummer des Warenempfängers. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Aufgabe 8: Erfassen Sie die Auslieferung. 1. Prüfen Sie die Zahlungsbedingungen im Auftrag. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag (siehe oben) an. ____________________________________________ Hinweis: Verwenden sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Prüfen Sie die Warenempfängeradresse in der Auslieferung.SCM600 Lektion: Kundenstamm 2. wollen Sie das Layout der Auftragsbestätigung prüfen. nachdem Sie den Kundenstamm verändert haben? ____________________________________________ 2. nachdem Sie den Kundenstamm verändert haben? ____________________________________________ Aufgabe 7: Zeigen Sie sich die Auftragsbestätigung am Bildschirm an. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. 1. Prüfen Sie die Adresse des Auftraggebers im Auftrag. Weiterhin haben Sie mit dem Kunden neue Zahlungsbedingungen ZB02 vereinbart.

Wie können Sie am System prüfen. 1. Sie haben den neuen Kundenstammsatz nur für die Verkaufsorganisation 1000. Wie können Sie am System prüfen. 1. welche Felder im Kundenstamm von wem. Die Verkaufsorganisation 1020 möchte möglicherweise in Zukunft auch über den Vertriebsweg 12 und die Sparte 00 an diesen Kunden verkaufen. Vertriebsweg 12 und Sparte 00 angelegt. wann erfasst hat? ____________________________________________ ____________________________________________ 3. wann und wie verändert worden sind? ____________________________________________ ____________________________________________ 4. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. wer den Kundenstamm. Haben Sie die Möglichkeit im Kundenstammsatz für unterschiedliche Buchungskreise unterschiedliche Adressen für den Auftraggeber zu pflegen? ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 94 © 2008 SAP AG.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 9: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Kundenstammsatz zum Kunden Miller an. damit das möglich ist? ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ 2. Wie können Sie sich aus dem Kundenstamm eine Liste der Aufträge zum Kunden anzeigen? ____________________________________________ ____________________________________________ Aufgabe 10: Verständnisfragen zum Kundenstamm. Was müssten Sie tun. Wie können Sie am System prüfen. für welche Vertriebsbereiche der Kundenstammsatz gepflegt ist? ____________________________________________ ____________________________________________ 2.

Notiz: Kontengruppe: 0001 Auftraggeber (verwenden Sie aus der Suchhilfe-Tabelle den ersten Eintrag für Auftraggeber) Debitor: 234## Adressdaten: Name: Miller Suchbegriff: SCM600-## Straße: Venusstr. 12. Erfassen Sie nur die Daten. Sie erfassen den Kundenstamm mit der Nummer 234## für den Vertriebsbereich 1000. erfassen Sie den Kundenstamm für den Auftraggeber mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anlegen → Gesamt. Hinweis: Da Ihnen bereits vertriebs. 12 Postleitzahl: 20111 Ort: Hamburg Land: Deutschland Transportzone: Gebiet Nord Sprache: Sprache des Kurses Steuerungsdaten: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE##1234567 Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. für die Ihnen unten Angaben vorliegen. 00 und für den Buchungskreis 1000. 1.und buchhaltungsrelevante Daten vorliegen. Während eines Telefonats mit dem neuen Kunden haben Sie sich folgende Informationen notiert. 95 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Kundenstamm Lösung 3: Kundenstamm Aufgabe 1: Legen Sie für den neuen Kunden einen Kundenstammsatz an.

Alle Rechte vorbehalten. 1. Wie können Sie sich am System Informationen dazu beschaffen. 2008/Q1 .Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Buchungskreisdaten: Abstimmkonto: 140000 Vertriebsbereichsdaten: Verkauf: Kundengruppe: Handelsunternehmen Versand: Versandbedingung: ## Standard (entspricht Gruppennummer + 50) Auslieferungswerk: 1000 Hamburg Faktura: Incoterms: CFR Hamburg Zahlungsbedingung: sofort zahlbar ohne Abzug Steuerklassifikation: steuerpflichtig Sichern Sie den Kundenstammsatz. um sich zu vergewissern? ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 96 © 2008 SAP AG. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anlegen → Gesamt Aufgabe 2: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Kundenstammsatz an. Sie sind sich unsicher. ob Sie die Felder Incoterms korrekt verwendet haben.

in welcher Sprache das System Druckausgaben erstellt. Aufgabe 3: Ändern Sie den Kundenstammsatz. der neben dem Auftraggeber selbst häufig die Ware geliefert bekommen soll. Die Incoterms Teil 1 legen Regeln für den Versand fest. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb .SCM600 Lektion: Kundenstamm ____________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Kundenstamm an. Der Rechnungsempfänger ist der Auftraggeber selbst. Prüfen Sie bei den Vertriebsbereichsdaten die Registerkarte Partnerrollen. Verwenden Sie die Feldhilfe mit F1 zu den beiden Feldern zu Incoterms. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Registerkarte Faktura. 3. Die Incoterms Teil 2 enthalten zusätzliche Angaben zum ersten Teil. Der Sprachenschlüssel gibt unter anderem an. Die Felder befinden sich in den Vertriebsbereichsdaten auf der Registerkarte Faktura. 1. Ja. welcher Kunde als Rechnungsempfänger angegeben ist. 97 . Bedeutet dies. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb . Sie haben im Kundenstammsatz eine Sprache für die Kommunikation mit Ihrem Kunden gepflegt. Registerkarte Partnerrollen. Alle Rechte vorbehalten. 2. dass die Auftragsbestätigung für den Kunden in dieser Sprache ausgedruckt wird? ____________________________________________ Hinweis: Verwenden Sie die Feldhilfe mit F1 zu dem Feld Sprache bei den Allgemeinen Daten auf der Registerkarte Adresse. Registerkarte Adresse. Um die spätere Auftragsbearbeitung zu vereinfachen. hinterlegen Sie den weiteren Warenempfänger im Kundenstamm des Auftraggebers. Für den Warenempfänger existiert bereits ein Kundenstammsatz (T-S50B##). ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb . Gegebenenfalls könnten im Kundenstamm weitere mögliche Rechnungsempfänger hinterlegt werden. Der Kunde teilt Ihnen einen weiteren möglichen Warenempfänger mit.

a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb . 2008/Q1 . Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag für den neuen Kunden. Suchen Sie dabei den Auftraggeber über die F4-Suchhilfe. Ändern Sie diese entsprechend im Auftrag.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Ändern Sie den Kundenstamm des Auftraggebers der vorherigen Aufgabe. Alle Rechte vorbehalten. 1. Aufgabe 4: Der neue Kunde bestellt zum ersten Mal. 3. Bestellung Kunde: Warenempfänger: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS2## a) 2. Erfassen Sie auf der Registerkarte Partnerrolle bei den Vertriebsbereichsdaten den zweiten Warenempfänger mit der Nummer T-S50B##. Suchbegriff: SCM600-## T-S50B## 5-411 in 10 Tagen Menge 2 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Im Auftrag werden die Incoterms vorgeschlagen. Bei diesem Auftrag sollen jedoch ausnahmsweise die Incoterms FOB Hamburg gelten. Fortsetzung auf der nächsten Seite 98 © 2008 SAP AG. Hinweis: Die Incoterms im Auftrag befinden sich auf der Registerkarte Verkauf. wie sie im Kundenstammsatz gepflegt sind. Die Daten werden aus dem Kundenstamm im Auftrag vorgeschlagen und können dort gegebenenfalls überschrieben werden. ____________________________________________ a) Auftragsbelegnummer wird vom System vergeben. Registerkarte Partnerrollen. Hat die Änderung Auswirkungen auf den Kundenstammsatz? ____________________________________________ a) Nein. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer.

Der Kunde teilt Ihnen eine Adressänderung mit. Haben diese sich verändert. Alle Rechte vorbehalten. Geben Sie die neue Straße Enjoystr. Die einzige Ausnahme sind die Adressdaten. 2. 99 ein. nachdem Sie den Kundenstamm verändert haben? ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Wählen Sie die Registerkarte Verkauf Die Zahlungsbedingungen haben sich nicht verändert. Sie müssten gegebenenfalls. Nehmen Sie auch diese Änderung im Kundenstamm vor. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1. Prüfen Sie die Adresse des Auftraggebers im Auftrag. Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Ändern → Vertrieb bei Allgemeine Daten.SCM600 Lektion: Kundenstamm Aufgabe 5: Ändern Sie den Kundenstammsatz des Auftraggebers. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Ändern → Vertrieb. Hinweis: Die Zahlungsbedingungen im Kundenstamm befinden sich bei den Vertriebsbereichsdaten auf der Registerkarte Faktura. nachdem Sie den Kundenstamm verändert haben? ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen Wählen Sie die Registerkarte Partner Die Adresse ist auch im Auftrag geändert. Aufgabe 6: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag (siehe oben) an. Hat Sie sich verändert. Die neuen Zahlungsbedingungen im Kundenstamm wirken sich erst beim Anlegen neuer Kundenaufträge aus. nachdem sie im Kundenstamm verändert wurde. 1. Weiterhin haben Sie mit dem Kunden neue Zahlungsbedingungen ZB02 vereinbart. die sich sofort auch auf bestehende Aufträge auswirken. RegisterkarteFaktura. wenn dies erwünscht wäre. Registerkarte Adresse. a) 2. manuell im bereits erfassten Kundenauftrag nachträglich verändert werden. 99 . Prüfen Sie die Zahlungsbedingungen im Auftrag.

Wie können Sie am System prüfen. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 7: Zeigen Sie sich die Auftragsbestätigung am Bildschirm an. 2008/Q1 . ____________________________________________ Hinweis: Verwenden sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. 1. wollen Sie das Layout der Auftragsbestätigung prüfen. (Das Layout von Nachrichten kann mit den Funktionen von SAPScript verändert werden. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Warenempfänger: T-S50B## Aufgabe 9: Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Kundenstammsatz zum Kunden Miller an. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag (siehe oben) an. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Wählen Sie Ansicht Kopfnachricht. für welche Vertriebsbereiche der Kundenstammsatz gepflegt ist? ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 100 © 2008 SAP AG. 1. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Hinweis: Zeigen Sie sich den Auftrag an und wählen Sie Ansicht Kopfnachricht. Alle Rechte vorbehalten. 1. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits statt finden.) Aufgabe 8: Erfassen Sie die Auslieferung. Prüfen Sie die Warenempfängeradresse in der Auslieferung. Bevor Sie die Auftragsbestätigung ausdrucken und verschicken. Notieren Sie die Kundennummer des Warenempfängers.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Kundenstamm ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Gesamt Wählen Sie Vertriebsbereiche des Debitors 2. wer den Kundenstamm. welche Felder im Kundenstamm von wem. wann erfasst hat? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Gesamt Zusätze → Verwaltungsdaten 3. wann und wie verändert worden sind? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Gesamt Umfeld → Kontoänderungen → Alle Felder Stellen Sie den Cursor auf eine gewünschte Zeile und wählen Sie Auswählen. 101 . 4. Wie können Sie am System prüfen. Wie können Sie am System prüfen. Wie können Sie sich aus dem Kundenstamm eine Liste der Aufträge zum Kunden anzeigen? ____________________________________________ ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Gesamt Umfeld → Liste Belege → Aufträge Wählen Sie Enter Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

(Es können verschiedene Warenempfänger zu einem Auftraggeber zugeordnet werden). Sie haben den neuen Kundenstammsatz nur für die Verkaufsorganisation 1000. Die Adresse des Auftraggebers wird unabhängig von Organisationseinheiten gepflegt.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 10: Verständnisfragen zum Kundenstamm. 1. Alle Rechte vorbehalten. 2. Vertriebsweg 12 und Sparte 00 angelegt. 2008/Q1 . Haben Sie die Möglichkeit im Kundenstammsatz für unterschiedliche Buchungskreise unterschiedliche Adressen für den Auftraggeber zu pflegen? ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ a) Nein. Was müssten Sie tun. Die Verkaufsorganisation 1020 möchte möglicherweise in Zukunft auch über den Vertriebsweg 12 und die Sparte 00 an diesen Kunden verkaufen. 102 © 2008 SAP AG. damit das möglich ist? ____________________________________________ ____________________________________________ ____________________________________________ a) Sie müssten die Vertriebsbereichsdaten des Kunden auch für diesen entsprechenden Vetriebsbereich mit der Verkaufsorganisation 1020 anlegen.

Alle Rechte vorbehalten. 103 .SCM600 Lektion: Kundenstamm Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Kundenstammdaten pflegen 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Kalkulation. Alle Rechte vorbehalten. Sie gelten für alle Organisationseinheiten innerhalb eines Mandanten. Vertriebsdaten. 104 © 2008 SAP AG. Lagerverwaltung usw.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Lektion: Materialstamm Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden Aufbau und Bedeutung des Materialstamms behandelt. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • Materialstammdaten pflegen Unternehmensszenario • Von der IDES AG wird ein neues Material angeboten. Materialstamm Abbildung 40: Materialstamm Der Materialstamm ist mehrfach unterteilt: Grunddaten. das auch in Form eines Stammsatzes im System abgebildet werden soll. Buchhaltung. Die Grunddaten sind für alle Bereiche relevant. 2008/Q1 . verschiedene weitere Daten für Konstruktion. Einkaufsdaten.

/Werksdaten und die Außenhandels-Exportdaten gelten für das Auslieferungswerk. Abbildung 41: Daten der Registerkarten zum Vertrieb Zum Materialstamm gibt es mehrere Registerkarten mit für den Vertrieb relevanten Daten: • • • Die Grunddaten sind für alle Bereiche relevant. Für verschiedene andere Bereiche gibt es eine Reihe von weiteren Daten.SCM600 Lektion: Materialstamm Die Vertrieb-Verkaufsorganisationsdaten sind für den Vertrieb relevant und gelten jeweils für die Verkaufsorganisation und den Vertriebsweg. Alle Rechte vorbehalten. Die Daten von Vertrieb-VerkOrg1. die für unterschiedliche Organisationseinheiten gelten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Durch Customizingeinstellungen können Sie innerhalb einer Registerkarte verschiedene Felder ausblenden oder zu Musseingabefeldern machen. Sie werden unabhängig von Organisationseinheiten gepflegt. Vertrieb-VerkOrg2 und die Vertriebstexte gelten für die Verkaufsorganisation und den Vertriebsweg. 105 . Die Vertrieb allg. Die Vertrieb-Werksdaten sind ebenfalls für den Vertrieb relevant und gelten jeweils für das Auslieferungswerk.

2008/Q1 . Aufgrund nicht anfallender Funktionen im Bereich Versand/Lagerung. sind allerdings nur vergleichsweise wenige Informationen zu pflegen. müssen auch diese in Form von Materialstammsätzen existieren. Es empfiehlt sich für Dienstleistungsmaterialien die Materialart DIEN zu verwenden (keine Bestandsführung).Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 42: Dienstleistungsmaterialien Um Dienstleistungen in Vertriebsprozessen verwenden zu können. Alle Rechte vorbehalten. Spartenbezogener und –übergreifender Verkauf Abbildung 43: Spartenübergreifender Verkauf Bei dieser Abwicklung haben Sie die Möglichkeit in einem Auftrag mehrere Materialien mit unterschiedlichen Sparten zu erfassen. 106 © 2008 SAP AG.

107 .SCM600 Lektion: Materialstamm Abhängig von der Verkaufsbelegart können Sie durchs Customizing steuern: • • • ob für einen Auftrag mehrere Materialien mit unterschiedlichen Sparten erfasst werden können. oder ob die Sparte aus dem Belegkopf auch für die Position übernommen wird. wie das System (mit oder ohne Fehler. Abhängig von der Verkaufsbelegart können Sie dies durchs Customizing steuern. 2008/Q1 © 2008 SAP AG./ Warnmeldung) reagieren soll. Alle Rechte vorbehalten. in einem Auftrag mehrere Materialien mit unterschiedlichen Sparten zu erfassen. ob die Sparte auf der Positionsebene aus dem Materialstammsatz übernommen wird. Abbildung 44: Spartenbezogener Verkauf Bei dieser Abwicklung haben Sie nicht die Möglichkeit.

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Materialstammdaten pflegen 108 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

Wenn zu einem Kunden und einem Material eine Kunden-Material-Info existiert. so werden die Vorschlagswerte bei der Belegbearbeitung (Auftrag.) denen aus dem Kunden. um Daten zu einem bestimmten Kunden und einem bestimmten Material festzuhalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 109 . Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • einen Kunden-Material-Infosatz pflegen Unternehmensszenario • Die IDES AG möchte für einen Kunden materialspezifische Informationen ablegen.oder Materialstamm vorgezogen.. ..SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Lektion: Kunden-Material-Infosatz Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden Aufbau und Bedeutung des Kunden-Material-Infosatzes behandelt. Kunden-Material-Infosatz Abbildung 45: Stammdaten zur Kunden-Material-Info Die Kunden-Material-Information verwenden Sie. Alle Rechte vorbehalten. Lieferung.

Über die Kunden-Material-Info findet das System den zugehörigen Materialstamm. Liefertoleranzen. oder den Vorschlagswert eines Auslieferungswerks). 2008/Q1 . Abbildung 46: Auftragserfassung mit Kunden-Material-Info Mit der Kunden-Material-Info haben Sie die Möglichkeit im Kundenauftrag auf der Registerkarte Besteller Positionen mit der Materialnummer des Kunden zu erfassen. ob Teillieferungen akzeptiert werden.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Sie können folgende Daten in der Kunden-Material-Info pflegen: • • Querverweis von der Materialnummer des Kunden auf Ihre Materialnummer und die Materialbezeichnung des Kunden. verschiedene Versanddaten zu diesem Kunden und Material (z. 110 © 2008 SAP AG. B. Alle Rechte vorbehalten.

Aufgabe 1: Legen Sie für das neue Material einen Materialstammsatz an. Um sich die Auftragserfassung zu vereinfachen. der dem vorhandenen Material T-AS1## ähnelt. 111 . arbeiten Sie mit Kunden-Material-Info. Um sich die Erfassung von Materialstammsätzen zu erleichtern. welche von Lieferanten eingekauft und an Kunden weiterverkauft wird. Für dieses möchten Sie die Wareneingänge in den Bestand buchen und Kundenaufträge erfassen.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Übung 4: Materialstamm und Kunden-Material-Infosatz Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • einen Materialstammsatz pflegen • eine Kunden-Material-Info pflegen • Auswirkungen von Materialstammdaten und Kunden-Material-Info auf die Belegbearbeitung in den Vertriebsprozessen nachvollziehen Unternehmensszenario Sie haben ein neues Material in Ihre Produktpalette aufgenommen. pflegen Sie den Materialstamm mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anlegen. Sie haben einzelne Großkunden. Sie erfassen den Materialstamm für das Werk 1000.) Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12. 1. Folgende Informationen liegen Ihnen zu dem neuen Scheinwerfer vor: (Außer den vorliegenden Informationen gelten die gleichen Ausprägungen. können Sie beim Anlegen die entsprechenden Vorlagedaten verwenden. Bei dem neuen Material handelt es sich um einen Scheinwerfer. wie sie zu dem Vorlagematerial T-AS1## vorgeschlagen werden. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Da es sich bei dem Material um eine Handelsware handelt. Bitte verwenden Sie diese Organisationseinheiten auch bei der Bezugnahme auf das Vorlagematerial. welche verschiedene Materialien üblicherweise mit ihren eigenen Materialnummern bestellen.

Alle Rechte vorbehalten. Materialkurztext: Gewicht: Scheinwerfer 'Einfach' noch nicht bekannt Achtung: Das Brutto.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Branche: Vorlagematerial: Handel T-AS1## Hinweis: Aufgrund der vorliegenden Informationen pflegen Sie zunächst die Sichten Grunddaten 1. Vertriebstext und Buchhaltung 1. sobald sie Ihnen vorliegen.und Nettogewicht zum neuen Material sind noch nicht bekannt. Da Sie den Materialstammsatz mit Vorlage zum Material T-AS1## anlegen. Ladegruppe: Vertriebstext: Kran „Material ist zerbrechlich“ Buchhaltungsdaten: Preissteuerung: Gleitender Preis: V 10 Sichern Sie den Materialstammsatz und notieren Sie die Nummer. 2008/Q1 . Vertrieb: allg. ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 112 © 2008 SAP AG./Werksdaten. Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1. Steuerklassifikation: Mindestauftragsmenge: Mindestliefermenge: Preis: ab 1 Stück: volle Steuer 10 5 20 EUR pro Stück Hinweis: Sie können den Materialpreis direkt bei Anlegen des Materialstammsatzes von der Registerkarte Vertrieb:VerkOrg1 über die Drucktaste Konditionen pflegen. werden die Gewichtsangaben vorgeschlagen. diese Vorschläge auf der Registerkarte Grunddaten1 zu löschen. Die Gewichtsangaben für das neue Material pflegen Sie später. Vergessen Sie nicht.

Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → Sonstige Erfassen Sie den Wareneingang mit der Bewegungsart 561 in das Werk 1000. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. Alle Rechte vorbehalten. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. 113 . die Sie dann später noch nachpflegen müssen. 1. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material Scheinwerfer Einfach (aus der vorherigen Aufgabe) 2. T-S50A## 5-1311 in 10 Tagen Menge 10 Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Es fehlen noch die Gewichtsangaben zum Material. sichern Sie ihn trotzdem.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Aufgabe 2: Erfassen Sie den Wareneingang. Erfassen Sie dafür den Wareneingang. wenn Sie Ihnen vorliegen. 1. dass zu dem neuen Scheinwerfer bereits 200 Stück angeliefert worden sind. Ihnen wird mitgeteilt. Sichern Sie den Wareneingang. _____________________________________ Hinweis: Obwohl der Auftrag noch unvollständig ist. Belegnummer: ____________________ Aufgabe 3: Sie erhalten den ersten Kundenauftrag für das neue Material. Lagerort 0001.

Ändern Sie den Materialstammsatz und erfassen Sie die Gewichtsangaben. 2008/Q1 . 1.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie die Auslieferung. Bruttogewicht: Nettogewicht: 1 KG 1 KG Hinweis: Die Gewichtsangaben können Sie auf der Registerkarte Grunddaten 1 erfassen. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Hat sich an dem vorher erfassten Kundenauftrag mit dem neuen Scheinwerfer etwas verändert. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 6: Den unvollständigen Auftrag ändern. Mittlerweile wurden Ihnen die Gewichtsangaben für den neuen Scheinwerfer mitgeteilt. damit Sie anschließend die Versandaktivitäten durchführen können. Ändern Sie den unvollständigen Terminauftrag und erfassen Sie die Gewichtsangaben für die Position mit dem Scheinwerfer. 1. nachdem Sie das Gewicht im Materialstammsatz verändert haben? _________________________________________________________ 2. Fortsetzung auf der nächsten Seite 114 © 2008 SAP AG. Hinweis: Verwenden sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits statt finden. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. 1. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Warum können Sie die Auslieferung nicht anlegen? _______________________________________________________________ Aufgabe 5: Materialstammsatz ändern. Sie müssen das Gewicht im unvollständigen Auftrag nachpflegen.

ob der Materialverkaufstext. 115 . der im Materialstammsatz gepflegt ist. auch in der Lieferposition erscheint? Hinweis: Die Texte zur Lieferposition befinden sich im Positionsdetail auf der Registerkarte Texte. Außerdem wurde speziell mit diesem Kunden für dieses Material eine Mindestliefermenge von 10 Stück vereinbart. Prüfen Sie. Aufgabe 7: Versuchen Sie nochmals die Auslieferung anzulegen. 1. dass er Materialien mit seinen eigenen Materialnummern bestellen kann. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Hinweis: Die Transaktion zum Anlegen einer Kunden-Material-Info finden Sie bei den Stammdaten unter Absprachen. Alle Rechte vorbehalten. Um sich die Auftragserfassung zu vereinfachen legen Sie dafür eine Kunden-Material-Info für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 an. 1. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits stattfinden. Mit einem Großkunden haben Sie vereinbart.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Bruttogewicht: Nettogewicht: 10 KG 10 KG Hinweis: Die Felder für Brutto. Für das neue Material (Scheinwerfer „Einfach“) verwendet der Kunde T-S50A## seine Kundenmaterialnummer K-4711-## und die Bezeichnung Scheinwerfer 4711.und Nettogewicht befinden sich im Positionsdetail auf der Registerkarte Versand. 2. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. Aufgabe 8: Legen Sie eine Kunden-Material-Info an. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können.

Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. 1. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Pos 1 2. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits stattfinden. Alle Rechte vorbehalten. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Um zu prüfen. 2008/Q1 . ____________________________________________ 2. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. _____________________________________ Aufgabe 10: Erfassen Sie die Auslieferung. zeigen Sie sich den Lieferschein am Bildschirm an.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 9: Erfassen Sie einen Kundenauftrag mit einer Kundenmaterialnummer. Hinweis: Um sich den Lieferschein am Bildschirm anzuzeigen verwenden Sie die Transaktion Auslieferung → Anzeigen und dann im Menü Auslieferung → Liefernachrichten ausgeben Wählen Sie Druckansicht Fortsetzung auf der nächsten Seite 116 © 2008 SAP AG. wie die Kundenmaterialnummer später auf dem Lieferschein ausgedruckt erscheint. 1. T-S50A## 5-1911 in 10 Tagen Kundenmaterialnummer K-4711-## Menge 10 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer.

Haben Sie die Möglichkeit. im Materialstamm abhängig von der Verkaufsorganisation und dem Vertriebsweg unterschiedliche Verkaufsmengeneinheiten zu pflegen? __________________________________________________________ 2. im Materialstamm abhängig von dem Werk unterschiedliche Ladegruppen zu pflegen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 3. im Materialstamm abhängig von der Sparte unterschiedliche Mindestauftragsmengen zu pflegen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sie möchten Ihre Materialien über verschiedene Verkaufsorganisationen verkaufen.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Aufgabe 11: Verständnisfragen zum Materialstamm 1. Haben Sie die Möglichkeit. 117 . Haben Sie die Möglichkeit. Alle Rechte vorbehalten. Sie möchten Ihre Materialien von unterschiedlichen Werken ausliefern.

Sie erfassen den Materialstamm für das Werk 1000.und Nettogewicht zum neuen Material sind noch nicht bekannt. Vertrieb: allg. Da Sie den Materialstammsatz mit Vorlage zum Material T-AS1## anlegen. Bei dem neuen Material handelt es sich um einen Scheinwerfer. Folgende Informationen liegen Ihnen zu dem neuen Scheinwerfer vor: (Außer den vorliegenden Informationen gelten die gleichen Ausprägungen. Vertriebstext und Buchhaltung 1. werden die Gewichtsangaben Fortsetzung auf der nächsten Seite 118 © 2008 SAP AG. pflegen Sie den Materialstamm mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anlegen.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Lösung 4: Materialstamm und Kunden-Material-Infosatz Aufgabe 1: Legen Sie für das neue Material einen Materialstammsatz an./Werksdaten. Hinweis: Da es sich bei dem Material um eine Handelsware handelt. Um sich die Erfassung von Materialstammsätzen zu erleichtern. 1. Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12.) Branche: Vorlagematerial: Handel T-AS1## Hinweis: Aufgrund der vorliegenden Informationen pflegen Sie zunächst die Sichten Grunddaten 1. 2008/Q1 . Bitte verwenden Sie diese Organisationseinheiten auch bei der Bezugnahme auf das Vorlagematerial. wie sie zu dem Vorlagematerial T-AS1## vorgeschlagen werden. können Sie beim Anlegen die entsprechenden Vorlagedaten verwenden. welche von Lieferanten eingekauft und an Kunden weiterverkauft wird. der dem vorhandenen Material T-AS1## ähnelt. Alle Rechte vorbehalten. Materialkurztext: Gewicht: Scheinwerfer 'Einfach' noch nicht bekannt Achtung: Das Brutto. Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1.

Aufgabe 2: Erfassen Sie den Wareneingang. Ihnen wird mitgeteilt. dass zu dem neuen Scheinwerfer bereits 200 Stück angeliefert worden sind. sobald sie Ihnen vorliegen. Vergessen Sie nicht. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anlegen Die Materialnummer wird intern vom System vergeben. Die Gewichtsangaben für das neue Material pflegen Sie später. 119 . 1. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Erfassen Sie dafür den Wareneingang. diese Vorschläge auf der Registerkarte Grunddaten1 zu löschen.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz vorgeschlagen. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → Sonstige Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Ladegruppe: Vertriebstext: Kran „Material ist zerbrechlich“ Buchhaltungsdaten: Preissteuerung: Gleitender Preis: V 10 Sichern Sie den Materialstammsatz und notieren Sie die Nummer. Steuerklassifikation: Mindestauftragsmenge: Mindestliefermenge: Preis: ab 1 Stück: volle Steuer 10 5 20 EUR pro Stück Hinweis: Sie können den Materialpreis direkt bei Anlegen des Materialstammsatzes von der Registerkarte Vertrieb:VerkOrg1 über die Drucktaste Konditionen pflegen.

Belegnummer: ____________________ a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → Sonstige Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Lagerort 0001. 2008/Q1 . _____________________________________ Hinweis: Obwohl der Auftrag noch unvollständig ist. Aufgabe 3: Sie erhalten den ersten Kundenauftrag für das neue Material. 1. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. wenn Sie Ihnen vorliegen. a) Sichern Sie. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material Scheinwerfer Einfach (aus der vorherigen Aufgabe) a) 2. Es fehlen noch die Gewichtsangaben zum Material. Sichern Sie den Wareneingang. Fortsetzung auf der nächsten Seite 120 © 2008 SAP AG. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen T-S50A## 5-1311 in 10 Tagen Menge 10 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Erfassen Sie den Wareneingang mit der Bewegungsart 561 in das Werk 1000. obwohl der Beleg noch unvollständig ist. Alle Rechte vorbehalten. sichern Sie ihn trotzdem. die Sie dann später noch nachpflegen müssen.

/Werksdaten pflegen. Alle Rechte vorbehalten. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits statt finden. Hinweis: Verwenden sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Warum können Sie die Auslieferung nicht anlegen? _______________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Die Auslieferung kann nicht angelegt werden. Ändern Sie den Materialstammsatz und erfassen Sie die Gewichtsangaben. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Ändern Sie können die Gewichtsangaben auf der Registerkarte Grunddaten 1 oder Vertrieb: allg. weil der auszuliefernde Auftrag auf Grund der fehlenden Gewichtsangaben noch unvollständig ist. 1.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz Aufgabe 4: Erfassen Sie die Auslieferung. Bruttogewicht: Nettogewicht: 1 KG 1 KG Hinweis: Die Gewichtsangaben können Sie auf der Registerkarte Grunddaten 1 erfassen. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an.) Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1. (Die Gewichtsdaten sind unabhängig von Organisationseinheiten. 121 . Mittlerweile wurden Ihnen die Gewichtsangaben für den neuen Scheinwerfer mitgeteilt. Aufgabe 5: Materialstammsatz ändern.

die neu erfasst werden. nachdem Sie das Gewicht im Materialstammsatz verändert haben? _________________________________________________________ a) Durch die Änderung des Materialstammsatzes ändert sich an dem bereits erfassten Kundenauftrag nichts. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits stattfinden. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Bruttogewicht: Nettogewicht: 10 KG 10 KG Hinweis: Die Felder für Brutto. 2008/Q1 . Aufgabe 7: Versuchen Sie nochmals die Auslieferung anzulegen. damit Sie anschließend die Versandaktivitäten durchführen können. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Ändern Wählen Sie Positionsdetail und die Registerkarte Versand. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an.und Nettogewicht befinden sich im Positionsdetail auf der Registerkarte Versand.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 6: Den unvollständigen Auftrag ändern. Ändern Sie den unvollständigen Terminauftrag und erfassen Sie die Gewichtsangaben für die Position mit dem Scheinwerfer. Alle Rechte vorbehalten. 2. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Die Auslieferung kann jetzt angelegt werden. Die Änderungen des Materialstammsatzes wirken erst in Aufträgen. 1. Sie müssen das Gewicht im unvollständigen Auftrag nachpflegen. 1. weil der auszuliefernde Auftrag jetzt vollständig ist. Fortsetzung auf der nächsten Seite 122 © 2008 SAP AG. Hat sich an dem vorher erfassten Kundenauftrag mit dem neuen Scheinwerfer etwas verändert.

a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Absprachen → Kunden-Material-Info → Anlegen Wählen Sie Detail Info. Für das neue Material (Scheinwerfer „Einfach“) verwendet der Kunde T-S50A## seine Kundenmaterialnummer K-4711-## und die Bezeichnung Scheinwerfer 4711. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Prüfen Sie. Mit einem Großkunden haben Sie vereinbart. Aufgabe 9: Erfassen Sie einen Kundenauftrag mit einer Kundenmaterialnummer. dass er Materialien mit seinen eigenen Materialnummern bestellen kann. Alle Rechte vorbehalten. 1. Bestellung Kunde: T-S50A## Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 123 . ob der Materialverkaufstext. Hinweis: Die Transaktion zum Anlegen einer Kunden-Material-Info finden Sie bei den Stammdaten unter Absprachen. um die Kundenmaterialbezeichnung und die Mindestliefermenge zu erfassen. auch in der Lieferposition erscheint? Hinweis: Die Texte zur Lieferposition befinden sich im Positionsdetail auf der Registerkarte Texte. der im Materialstammsatz gepflegt ist. Aufgabe 8: Legen Sie eine Kunden-Material-Info an. 1. Der Text wurde zunächst aus dem Materialstamm in den Kundenauftrag übernommen und anschließend aus dem Kundenauftrag in die Auslieferung kopiert. Um sich die Auftragserfassung zu vereinfachen legen Sie dafür eine Kunden-Material-Info für die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 an.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz 2. a) Wählen Sie Positionsdetail und die Registerkarte Texte. Außerdem wurde speziell mit diesem Kunden für dieses Material eine Mindestliefermenge von 10 Stück vereinbart.

Aufgabe 10: Erfassen Sie die Auslieferung. Alle Rechte vorbehalten. Die Auslieferung zum Kundenauftrag soll bereits stattfinden.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Pos 1 a) 5-1911 in 10 Tagen Kundenmaterialnummer K-4711-## Menge 10 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Wählen Sie die Registerkarte Besteller. 2008/Q1 . _____________________________________ a) Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. 2. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. 1. ____________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. um die Position mit der Kundenmaterialnummer erfassen zu können. Legen Sie die Auslieferung zum vorherigen Terminauftrag an. Fortsetzung auf der nächsten Seite 124 © 2008 SAP AG.

Alle Rechte vorbehalten. 3. 2. Sie möchten Ihre Materialien über verschiedene Verkaufsorganisationen verkaufen.SCM600 Lektion: Kunden-Material-Infosatz 2. wie zum Beispiel die Ladegruppe unterschiedlich pflegen. Um zu prüfen. im Materialstamm abhängig von dem Werk unterschiedliche Ladegruppen zu pflegen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) Ja. wie die Kundenmaterialnummer später auf dem Lieferschein ausgedruckt erscheint. im Materialstamm abhängig von der Verkaufsorganisation und dem Vertriebsweg unterschiedliche Verkaufsmengeneinheiten zu pflegen? __________________________________________________________ a) Ja. Sie können im Materialstamm abhängig von der Organisationseinheit Werk verschiedene Felder. Haben Sie die Möglichkeit. 125 . Sie möchten Ihre Materialien von unterschiedlichen Werken ausliefern. wie zum Beispiel die Verkaufsmengeneinheiten unterschiedlich pflegen. Haben Sie die Möglichkeit. Hinweis: Um sich den Lieferschein am Bildschirm anzuzeigen verwenden Sie die Transaktion Auslieferung → Anzeigen und dann im Menü Auslieferung → Liefernachrichten ausgeben Wählen Sie Druckansicht a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anzeigen → Auslieferung → Liefernachrichten ausgeben Wählen Sie Druckansicht Standardmäßig wird die Kundenmaterialnummer auf dem Lieferschein mit ausgegeben. (Das Layout von Nachrichten kann mit den Funktionen von SAPScript verändert werden. Haben Sie die Möglichkeit. zeigen Sie sich den Lieferschein am Bildschirm an. im Materialstamm abhängig von der Sparte unterschiedliche Mindestauftragsmengen zu pflegen? __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sie können im Materialstamm abhängig von den Organisationseinheiten Verkaufsorganisation und Vertriebsweg verschiedene Felder.) Aufgabe 11: Verständnisfragen zum Materialstamm 1.

2008/Q1 . Die Sparte ist im Materialstamm ein Feld. Alle Rechte vorbehalten. 126 © 2008 SAP AG. wovon abhängig Felder gepflegt werden könnten. womit das Material einer Sparte eindeutig zugeordnet wird. Die Sparte ist im Materialstamm keine Organisationseinheit.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 __________________________________________________________ a) Nein.

SCM600

Lektion: Kunden-Material-Infosatz

Zusammenfassung der Lektion
Nun können Sie • einen Kunden-Material-Infosatz pflegen

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

127

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen

SCM600

Lektion: Konditionsstammdaten für die Preisfindung
Überblick über die Lektion
In dieser Lektion werden die Konditionsstammdaten behandelt.

Lernziele der Lektion
Am Ende dieser Lektion können Sie • Konditionsstammdaten pflegen und Funktionen der Preisfindung erläutern

Unternehmensszenario
• • Für das neue Material legen Sie einen Preis fest, der für alle Kunden gültig ist Für einzelne Großkunden vereinbaren Sie Sonderpreise und spezielle Rabatte

Konditionsstammdaten

Abbildung 47: Konditionsstamm

Zu den Konditionsstammdaten gehören Preise, Zu- und Abschläge, Frachten und Steuern. Die Konditionsstammdaten (Konditionssätze) können Sie von unterschiedlichen Daten abhängig machen. Sie können zum Beispiel einen Materialpreis kundenindividuell pflegen oder einen Abschlag vom Kunden und der Materialgruppe abhängig machen.

128

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Konditionsstammdaten für die Preisfindung

Die Kriterien, von welchen abhängig Sie einen Preis, Zu- / Abschlag, die Fracht oder die Steuern pflegen möchten, können sie durch Customizingeinstellungen festlegen (Dabei können Sie Konditionen von beliebigen Belegfeldern abhängig machen). Die in der Praxis häufig vorkommenden Fälle sind bereits im Standardsystem eingestellt.

Abbildung 48: Konditionsstammsätze in der Preisfindung

Die Konditionsart legt unterschiedliche Verwendungen einer Kondition fest. Von der Konditionsart hängt ab, ob es sich beispielsweise um einen prozentualen, mengenabhängigen oder betragsabhängigen Zu- oder Abschlag handeln soll. Durch Angabe eines Gültigkeitszeitraums können Sie eine Preisvereinbarung auf einen Zeitraum beschränken. Sie können die Werte innerhalb eines Konditionssatzes (Preis, Zu- / Abschlag) in Abhängigkeit von einer Staffel pflegen. Die Anzahl der Staffelstufen ist nicht begrenzt.

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

129

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen

SCM600

Abbildung 49: Preisfindung im Auftrag

Mit der automatischen Preisfindung können Sie Preise, Zu-/Abschläge, Frachtkosten und Steuern (Konditionen) für einen Geschäftsvorfall automatisch finden lassen und haben zusätzlich die Möglichkeit diese Konditionen noch manuell zu beeinflussen. Die Preisfindung erfolgt über die Konditionstechnik.

130

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Konditionsstammdaten für die Preisfindung

Zusammenfassung der Lektion
Nun können Sie • Konditionsstammdaten pflegen und Funktionen der Preisfindung erläutern

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

131

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen

SCM600

Lektion: Weitere Stammdaten
Überblick über die Lektion
In dieser Lektion werden weitere wichtige Stammdatenthemen behandelt.

Lernziele der Lektion
Am Ende dieser Lektion können Sie • • Nachrichten für Vertriebsbelege ausgeben mit dem Unvollständigkeitsprotokoll arbeiten

Unternehmensszenario
• • Die IDES AG verwendet das Unvollständigkeitsprotokoll zur Kontrolle der Verkaufsbelege Die Kunden der IDES AG erhalten zu den einzelnen Prozessschritten Nachrichten aus dem System, wie beispielsweise Auftragsbestätigungen

Nachrichten

Abbildung 50: Nachrichten

132

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Weitere Stammdaten

Nachrichten sind Informationen, die über verschiedene Medien wie Mail, EDI oder Fax an den Kunden gesendet werden. Beispiele hierfür sind: der Ausdruck eines Angebots oder einer Auftragsbestätigung, Auftragsbestätigungen per EDI oder Rechnungen per Fax. Die Nachrichtenfindung erfolgt wie die Preisfindung über die Konditionstechnik. Nachrichten können für verschiedene Vertriebsbelege (Auftrag, Auslieferung, Faktura, ...) versendet werden. In den Nachrichtenstammdaten werden für eine Nachrichtenart das Sendemedium, der Zeitpunkt und die Partnerrolle festgelegt. Nachrichtenarten sind zum Beispiel: Angebot, Auftragsbestätigung, Rechnung. Partnerrollen sind zum Beispiel: Auftraggeber, Warenempfänger, Rechnungsempfänger. Sendemedien sind zum Beispiel: Drucker, Telex, Telefax, Mail, EDI. Zeitpunkte zu denen Nachrichten versendet werden, sind zum Beispiel: Sofort beim Sichern oder durch ein regelmäßig ablaufendes Standardprogramm (RSNAST00). Das Layout einer Nachricht wird durch ein Formular mit SAPScript definiert. Das Formular ist einer Nachrichtenart zugeordnet.

Unvollständigkeitsprüfung

Abbildung 51: Unvollständigkeitsprotokoll

Alle Vertriebsbelege enthalten Daten, die für den Beleg und für die weitere Verarbeitung notwendig sind.

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

133

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen

SCM600

Das System ermittelt, welche Felder im Unvollständigkeitsprotokoll erscheinen, wenn sie der Benutzer bei der Kundenauftragsbearbeitung unausgefüllt lässt. Das Unvollständigkeitsprotokoll erhalten Sie entweder a) automatisch beim Sichern oder Sie können es b) über die Menüleiste (Bearbeiten → Unvollständigkeitsprotokoll) aufrufen. Im Customizing können Sie einstellen, welche Felder zum Unvollständigkeitsprotokoll gehören sollen. Die Funktionen des Unvollständigkeitsprotokolls gibt es im Kundenauftrag und in der Lieferung.

Gemeinsame Stammdaten

Abbildung 52: Gemeinsame Stammdaten - Vertriebswege

Falls Sie keine Unterscheidung der Stammdaten (Kunden- / Material- und Konditionenstammdaten) nach Vertriebswegen benötigen, richten Sie einen repräsentativen Vertriebsweg ein. Die Stammdaten des repräsentativen Vertriebswegs sind in allen Vertriebswegen gültig, für die Sie diese Referenz im Customizing eingerichtet haben. Auf diese Weise minimieren Sie den Aufwand bei der Erfassung und Verwaltung der Stammdaten. Darüber hinaus können Sie Statistiken für Vertriebswege fortschreiben, ohne die Stammdaten für die verschiedenen Vertriebswege anlegen zu müssen.

134

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Weitere Stammdaten

Abbildung 53: Gemeinsame Stammdaten - Sparten

Falls Sie keine Unterscheidung der Stammdaten (Kunden- oder Konditionsstammdaten) nach Sparten benötigen, richten Sie eine repräsentative Sparte ein. Die Stammdaten der repräsentativen Sparte sind in allen Sparten gültig, für die Sie diese Referenz eingerichtet haben. Auf diese Weise minimieren Sie den Aufwand bei der Erfassung und Verwaltung der Stammdaten. Darüber hinaus können Sie Statistiken für Sparten fortschreiben, ohne die Stammdaten für die verschiedenen Sparten anlegen zu müssen.

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

135

Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 136 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

Da Sie nicht bei jeder Auftragserfassung diese Vereinbarungen manuell erfassen müssen. Erfassen Sie den Konditionsstammsatz für den kundenindividuellen Preis für die Verkaufsorganisation 1000. Aufgabe 1: Legen Sie einen Konditionsstammsatz für Preise an. 1. legen Sie den Konditionsstammsatz über folgenden Menüpfad an: Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart PR00 Schlüsselkombination Kunde/Material mit Freigabestatus Wählen sie Staffeln Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Mit Ihrem Kunden T-S50A## haben Sie vereinbart. Weiterhin soll einem Kunden ein prozentualer Abschlag in Abhängigkeit vom Bestellwert gewährt werden. Alle Rechte vorbehalten. wollen Sie die automatische Preisfindung des Systems nutzen und entsprechende Konditionsstammdaten anlegen. Diese Vereinbarungen sollen bis Ende des Jahres gültig sein. dass er ab sofort das Material T-AS1## zu einem mengenabhängig günstigeren Preis erhalten soll: ab 1 Stück: 29 EUR pro 1 ST ab 10 Stück: 28 EUR pro 1 ST ab 100 Stück: 27 EUR pro 1 ST. Hinweis: Da es sich um einen kundenindividuellen Preis handelt.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Übung 5: Weitere Stammdaten Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Konditionsstammdaten pflegen • die Preisfindung im Kundenauftrag beschreiben Unternehmensszenario Für einzelne Großkunden haben Sie bestimmte Preisvereinbarungen getroffen. 137 . Vertriebsweg 12. Da diese Kunden regelmäßig bei Ihnen bestellen. sollen diese für verschiedene Materialien mengenabhängig günstigere Preise erhalten.

Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. 2008/Q1 . wählen Sie Konditionen Pos. Welcher Preis pro Stück wurde gefunden? _______________________________________ 3. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 2: Nachdem Sie die Preisvereinbarungen mit dem Großkunden im System hinterlegt haben.. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## 2. erhalten Sie eine weitere Bestellung. Hinweis: Um die Preisfindung im Kundenauftrag nachvollziehen zu können. Erfassen sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. 1. dass er ab sofort für alle Materialien vom Positionswert abhängig einen prozentualen Abschlag erhalten soll: ab 100 EUR: -1% ab 500 EUR: -2% ab 1000 EUR: -3% Fortsetzung auf der nächsten Seite 138 © 2008 SAP AG. dass bei der automatischen Preisfindung die richtigen Preise ermittelt wurden. ______________________________________ Aufgabe 3: Legen Sie einen Konditionsstammsatz für Abschläge an. T-S50A## 5-2311 in 10 Tagen Menge 20 Sie wollen sich während der Auftragserfassung vergewissern. Mit Ihrem Kunden T-S50A## haben Sie vereinbart. 1.

______________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. prozentualen Abschlag handelt. Vertriebsweg 12. T-S50A## 5-2511 in 10 Tagen Menge 10 Sie wollen sich während der Auftragserfassung vergewissern. legen Sie den Konditionsstammsatz über folgenden Menüpfad an: Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart K007 Aufgabe 4: Nachdem Sie die Vereinbarungen über den Abschlag mit dem Großkunden im System hinterlegt haben. Alle Rechte vorbehalten. Welcher Kundenrabatt wurde gefunden? _______________________________________ 3. verzweigen Sie auf die Registerkarte Konditionen zum Auftragspositions-Detail.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Diese Vereinbarungen sollen bis Ende des Jahres gültig sein. Sparte 00. erhalten Sie eine weitere Bestellung. Erfassen sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## 2. Hinweis: Da es sich um einen kundenindividuellen. Erfassen Sie den Konditionsstammsatz für den kundenindividuellen Abschlag für die Verkaufsorganisation 1000. 139 . Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. dass bei der automatischen Preisfindung die richtigen Preise und Abschläge ermittelt wurden. Hinweis: Um die Preisfindung im Kundenauftrag nachvollziehen zu können. 1.

die Preise bei der Auftragserfassung noch manuell zu ändern? 4. Haben Sie die Möglichkeit. Alle Rechte vorbehalten. Um das mehrfache Pflegen von Konditionsstammdaten für unterschiedliche Sparten zu vermeiden. die Preise bei den Konditionsstammdaten abhängig vom Vertriebsweg unterschiedlich zu pflegen? 3. Haben Sie die Möglichkeit. 2008/Q1 . Sie möchten Ihre Materialien über unterschiedliche Vertriebswege verkaufen. Sie möchten jedoch grundsätzlich für alle Sparten mit den gleichen Konditionsstammdaten arbeiten.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 5: Verständnisfragen zu Konditionsstammdaten in der Preisfindung 1. Dabei wurden durch die automatische Preisfindung Preise ermittelt. wollen Sie das System so einstellen. Sie verwenden bei der Kundenauftragsbearbeitung verschiedene Sparten. Ist dies möglich? Fortsetzung auf der nächsten Seite 140 © 2008 SAP AG. Welche vier unterschiedliche Arten von Konditionsstammdaten können in der Preisfindung verwendet werden? 2. dass alle Konditionsstammdaten der Sparte 00 auch gleichzeitig für die Sparte 01 und 02 gelten. Sie haben einen Auftrag erfasst.

und Materialstammdaten eingestellt werden? 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 141 .SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten 5. Kann diese Einstellung für gemeinsame Stammdaten auch für Kunden.

den Kunden T-S50A## und das Material T-AS1## ein. Wählen Sie Staffeln Erfassen Sie Gültig.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 Lösung 5: Weitere Stammdaten Aufgabe 1: Legen Sie einen Konditionsstammsatz für Preise an. Mit Ihrem Kunden T-S50A## haben Sie vereinbart. Erfassen Sie den Konditionsstammsatz für den kundenindividuellen Preis für die Verkaufsorganisation 1000. Alle Rechte vorbehalten. legen Sie den Konditionsstammsatz über folgenden Menüpfad an: Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart PR00 Schlüsselkombination Kunde/Material mit Freigabestatus Wählen sie Staffeln a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart PR00 Schlüsselkombination Kunde/Material mit Freigabestatus Geben Sie die Verkaufsorganisation 1000. Diese Vereinbarungen sollen bis Ende des Jahres gültig sein. 1. 2008/Q1 . Vertriebsweg 12. Wählen Sie Sichern Fortsetzung auf der nächsten Seite 142 © 2008 SAP AG. dass er ab sofort das Material T-AS1## zu einem mengenabhängig günstigeren Preis erhalten soll: ab 1 Stück: 29 EUR pro 1 ST ab 10 Stück: 28 EUR pro 1 ST ab 100 Stück: 27 EUR pro 1 ST. Vertriebsweg 12.zeitraum Heute bis Ende des Jahres Geben sie die Werte aus der Übung ein. Hinweis: Da es sich um einen kundenindividuellen Preis handelt.

Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Aufgabe 2: Nachdem Sie die Preisvereinbarungen mit dem Großkunden im System hinterlegt haben. da im Preis-Konditionssatz ab 10 Stück ein Preis von 28 EUR pro Stück hinterlegt ist. erhalten Sie eine weitere Bestellung. Mit Ihrem Kunden T-S50A## haben Sie vereinbart. T-S50A## 5-2311 in 10 Tagen Menge 20 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Sie wollen sich während der Auftragserfassung vergewissern. Es wurde der Preis von 28 EUR pro Stück gefunden. ______________________________________ a) Wählen Sie Sichern. wählen Sie Konditionen Pos. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## a) 2.. Welcher Preis pro Stück wurde gefunden? _______________________________________ a) Wählen Sie Konditionen Pos. 143 . dass bei der automatischen Preisfindung die richtigen Preise ermittelt wurden. Aufgabe 3: Legen Sie einen Konditionsstammsatz für Abschläge an. Hinweis: Um die Preisfindung im Kundenauftrag nachvollziehen zu können. 1. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. dass er ab sofort für alle Materialien vom Positionswert abhängig einen prozentualen Abschlag erhalten soll: Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Erfassen sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. 1. Alle Rechte vorbehalten. 3.

Hinweis: Da es sich um einen kundenindividuellen. Wählen Sie Sichern Aufgabe 4: Nachdem Sie die Vereinbarungen über den Abschlag mit dem Großkunden im System hinterlegt haben.zeitraum Heute bis Ende des Jahres Geben sie die Werte aus der Übung ein.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 ab 100 EUR: -1% ab 500 EUR: -2% ab 1000 EUR: -3% Diese Vereinbarungen sollen bis Ende des Jahres gültig sein. Alle Rechte vorbehalten. legen Sie den Konditionsstammsatz über folgenden Menüpfad an: Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart K007 a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Konditionen → Selektion über Konditionsart → Anlegen Konditionsart K007 Geben Sie die Verkaufsorganisation 1000. Sparte 00. prozentualen Abschlag handelt. Vertriebsweg 12. 2008/Q1 . Erfassen sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: T-S50A## 5-2511 in 10 Tagen Fortsetzung auf der nächsten Seite 144 © 2008 SAP AG. Erfassen Sie den Konditionsstammsatz für den kundenindividuellen Abschlag für die Verkaufsorganisation 1000. 1. Sparte 00 und den Kunden T-S50A## ein. Vertriebsweg 12. erhalten Sie eine weitere Bestellung. Wählen Sie Staffeln Erfassen Sie Gültig.

dass bei der automatischen Preisfindung die richtigen Preise und Abschläge ermittelt wurden. Alle Rechte vorbehalten. 145 . Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Material T-AS1## a) 2. Welcher Kundenrabatt wurde gefunden? _______________________________________ a) Wählen Sie Details zur Position anzeigen. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 3. Welche vier unterschiedliche Arten von Konditionsstammdaten können in der Preisfindung verwendet werden? Antwort: Preise. ______________________________________ a) Wählen Sie Sichern. da im Abschlags-Konditionssatz ab 100 EUR ein Abschlag von -1% hinterlegt ist. Wählen Sie die Registerkarte Konditionen Es wurde der Kundenrabatt K007 mit -1% gefunden. Hinweis: Um die Preisfindung im Kundenauftrag nachvollziehen zu können. Zu. Steuern. verzweigen Sie auf die Registerkarte Konditionen zum Auftragspositions-Detail. Aufgabe 5: Verständnisfragen zu Konditionsstammdaten in der Preisfindung 1. Menge 10 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Sie wollen sich während der Auftragserfassung vergewissern. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer.und Abschläge. Frachten.

Sie haben einen Auftrag erfasst. wollen Sie das System so einstellen. 146 © 2008 SAP AG. 4. Kann diese Einstellung für gemeinsame Stammdaten auch für Kunden. Haben Sie die Möglichkeit. Ist dies möglich? Antwort: Ja.Kapitel 3: Stammdaten in den Vertriebsprozessen SCM600 2. wie z. die Preise bei der Auftragserfassung noch manuell zu ändern? Antwort: Ja. Sie können im Customizing die Sparte 00 als repräsentative Sparte einrichten und für die Sparten 01 und 02 darauf eine Referenz einstellen. Haben Sie die Möglichkeit. Damit gelten alle Konditionsstammdaten der Sparte 00 auch gleichzeitig für die Sparten 01 und 02. 3. B. Sie möchten jedoch grundsätzlich für alle Sparten mit den gleichen Konditionsstammdaten arbeiten. Für Materialstammdaten geht dies nur für Vertriebswege. die Preise bei den Konditionsstammdaten abhängig vom Vertriebsweg unterschiedlich zu pflegen? Antwort: Ja. Sie können üblicherweise den Preis bei der Auftragserfassung noch manuell überschreiben. Darüber hinaus kann der Preis auch abhängig von weiteren Kriterien. Dabei wurden durch die automatische Preisfindung Preise ermittelt. 5. Dies kann jedoch auch durch Einstellungen im Customizing oder im Konditionssatz eingeschränkt werden. Um das mehrfache Pflegen von Konditionsstammdaten für unterschiedliche Sparten zu vermeiden.und Materialstammdaten eingestellt werden? Antwort: Für Kundenstammdaten kann man auch gemeinsame Stammdaten für die Sparten einstellen. da die Sparte im Materialstamm nicht als Organisationseinheit verwendet wird. dass alle Konditionsstammdaten der Sparte 00 auch gleichzeitig für die Sparte 01 und 02 gelten. vom Kunden gepflegt werden. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. Sie verwenden bei der Kundenauftragsbearbeitung verschiedene Sparten. Sie möchten Ihre Materialien über unterschiedliche Vertriebswege verkaufen. Der Preis wird üblicherweise immer in Abhängigkeit der Verkaufsorganisation und des Vertriebsweges gepflegt. wovon abhängig Materialstammdaten gepflegt würden.

147 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Weitere Stammdaten Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Nachrichten für Vertriebsbelege ausgeben • mit dem Unvollständigkeitsprotokoll arbeiten 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • Kundenstammdaten pflegen • Materialstammdaten pflegen • einen Kunden-Material-Infosatz pflegen • Konditionsstammdaten pflegen und Funktionen der Preisfindung erläutern • Nachrichten für Vertriebsbelege ausgeben • mit dem Unvollständigkeitsprotokoll arbeiten 148 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

.. Versandstellen..........Kapitel 4 Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung Überblick über das Kapitel In diesem Kapitel werden unter anderem die Bedeutung der Verkaufsbelegart in Vertriebsprozessen und die Versandterminierung erläutert..........165 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen ............... 149 ................154 Lektion: Versandterminierung ........ Ein wichtiges Thema sind außerdem die Sammelverarbeitungsmöglichkeiten innerhalb der Vertriebsprozesse..und Routenfindung..180 Übung 7: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen ..........150 Lektion: Werks-..................................... Alle Rechte vorbehalten.. Versandstelle und Route erläutern die vom System automatisch ermittelten Liefertermine nennen und die Terminierung im Detail nachvollziehen in einem Arbeitsschritt zur Auslieferung fällige Kundenaufträge in Auslieferungen zusammenführen und verarbeiten in einem Arbeitsschritt zur Fakturierung anstehende Belege in Fakturen zusammenführen und verarbeiten Inhalt des Kapitels Lektion: Bedeutung der Verkaufsbelegart ........................ Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der geeigneten Verkaufsbelegart beginnen die automatische Ermittlung von Auslieferungswerk................189 2008/Q1 © 2008 SAP AG....160 Übung 6: Versandterminierung ...........................

150 © 2008 SAP AG. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der geeigneten Verkaufsbelegart beginnen Unternehmensszenario • Die IDES AG setzt verschiedene Verkaufsbelegarten zur Steuerung der Vertriebsprozesse ein Bedeutung der Verkaufsbelegart Abbildung 54: Verkaufsbelegarten Im Verkauf müssen in der Regel eine Vielzahl von Aktivitäten durchgeführt werden. Verschiedenartige Geschäftsprozesse können über die Verkaufsbelegart identifiziert und gesteuert werden. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lektion: Bedeutung der Verkaufsbelegart Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Bedeutung von Verkaufsbelegarten innerhalb der Vertriebsprozesse herausgestellt.

151 . Diese Funktionen werden direkt oder indirekt über die Verkaufsbelegart aktiviert bzw. B. deaktiviert. ohne Rechnung die Kostenlose Lieferung für den Vertrieb zu festen Lieferterminen und ohne Rechnung die Retoure für die Rücknahme reklamierter Ware und Gutschrift bzw. Ersatzlieferung Sie können diese Prozesse ohne weitere Veränderungen benutzen oder sie als Vorlage für die Abbildung Ihrer eigenen Prozesse nutzen. Abbildung 55: Funktionen des Verkaufsbelegs Abhängig vom Geschäftsvorfall werden bestimmte Funktionen automatisch ausgeführt. Analog hierzu steuern Sie mit der Lieferungsart die Belege im Versand und mit der Fakturaart die Belege in der Fakturierung. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. z.SCM600 Lektion: Bedeutung der Verkaufsbelegart Die Standardauslieferung des Systems stellt Ihnen bereits eine Reihe von Verkaufsbelegarten für häufig vorkommende Vertriebsprozesse zur Verfügung.: • • • • den Terminauftrag für den Verkauf zu festen Lieferterminen und gegen Rechnung Sofortauftrag und Barverkauf für den Verkauf ab Werk und mit bzw. Mit der Verkaufsbelegart steuern Sie die Belege im Verkauf.

. welche für die Bearbeitung von Kundenaufträgen relevant ist.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Beispiele • Für Ihren normalen Verkaufsprozess wünschen Sie. Sie definieren eine Gruppe von Nachrichten. eine Auftragsbestätigung. und eine weitere Gruppe von Nachrichten für Kontrakte. 2008/Q1 . • • 152 © 2008 SAP AG. Deshalb aktivieren Sie die Funktionen Versandterminierung und Verfügbarkeitsprüfung. Für Gutschriftsanforderungen hingegen sind diese Funktionen überflüssig. B. dass das System automatisch denjenigen Zeitpunkt ermittelt. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Nachrichten sind Informationen. ein Rechnungsformular. eine elektronische Nachricht an einen Ihrer Mitarbeiter. zu dem Ihr Kunde die bestellten Waren erhalten kann. . In Kostenlosen Lieferungen benötigen Sie keine Preisfindung.. die zwischen Geschäftspartnern ausgetauscht werden. z.

153 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Bedeutung der Verkaufsbelegart Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der geeigneten Verkaufsbelegart beginnen 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Alle Rechte vorbehalten. Versandstelle und Route erläutern Unternehmensszenario • Die Inhalte der Felder Werk. Versandstellen. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die automatische Ermittlung von Auslieferungswerk. 2008/Q1 .und Routenfindung innerhalb von Verkaufsbelegen erläutert.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lektion: Werks-. Versandstellen. 154 © 2008 SAP AG. Versandstelle und Route eines Verkaufsbelegs können automatisch ermittelt werden und dienen als Basis für die Versandterminierung Werksfindung Abbildung 56: Automatische Ermittlung des Auslieferungswerks Das Werk hat eine zentrale Funktion im Bereich der Logistik. Im Vertrieb übernimmt es die Funktion des Auslieferungswerks.und Routenfindung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Werks-.

die für die Abwicklung des Versands zuständig ist. es kann keine Verfügbarkeit geprüft und keine Auslieferung erstellt werden. Alle Rechte vorbehalten. ob es eine Festlegung in einem Kundenstammsatz des Warenempfängers gibt im dritten Suchschritt wird geprüft. Ohne Werk kann die Position in der Regel nicht weiterverarbeitet werden. Dabei geht das System nach folgender Suchstrategie vor: • • • im ersten Suchschritt wird geprüft. Versandstellen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Der Eintrag kann nachträglich manuell geändert werden. Beispielsweise versagt dann die automatische Ermittlung der Versandstelle sowie die automatische Steuerermittlung. ob es eine Festlegung im Materialstammsatz gibt Falls keiner der Suchschritte erfolgreich ist.SCM600 Lektion: Werks-.und Routenfindung Bei der Bearbeitung einer Position versucht das System aus den Stammdaten automatisch das zugehörige Auslieferungswerk zu ermitteln. wird kein Auslieferungswerk in der Position des Verkaufsbelegs eingestellt. ob es eine Festlegung in einem Kunden-Material-Infosatz gibt im zweiten Suchschritt wird geprüft. 155 . Versandstellenfindung Abbildung 57: Versandstelle Die Versandstelle ist diejenige organisatorische Einheit im System.

und Transportabwicklung berücksichtigen. Der automatische Vorschlagswert kann nachträglich manuell geändert werden. 2008/Q1 . eine Versandstelle zu ermitteln.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Um dem Kunden für ein bestelltes Material ein Lieferdatum nennen zu können. 156 © 2008 SAP AG. muss das System alle notwendigen Vorlaufzeiten für die unterschiedlichen Teilprozesse der Versand. Üblicherweise wird die Versandstelle im Verkaufsbeleg pro Belegposition automatisch ermittelt. falls Sie hierfür alternative Versandstellen vorgesehen haben. die Sie für das Richten und Verladen der Ware benötigen. Für die Versandstelle können Sie Zeiten hinterlegen. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 58: Automatische Ermittlung der Versandstelle Für jede auszuliefernde Position versucht das System.

Sie kann aus mehreren Abschnitten bestehen und besitzt einen Anfangsknoten und einen Endknoten. Routenfindung Abbildung 59: Route Die Route ist der Transportweg einer Auslieferung vom Auslieferungswerk bis zum Warenempfänger. Alle Rechte vorbehalten. Über die Route können Sie die eigentliche Transitzeit (Zeitraum. Üblicherweise werden diese Daten in folgenden Stammsätzen hinterlegt: • • • die Versandbedingung in den vertriebsspezifischen Daten des Auftraggebers (Sicht: Versand) die Ladegruppe in den vertriebsspezifischen Daten des Materials (Sicht: Vertrieb:allg./Werk) das Auslieferungswerk siehe Folie Automatische Ermittlung des Auslieferungswerks Hinweis: Mit der Versandbedingung können Sie die vom Kunden gewünschte Lieferart im System hinterlegen.SCM600 Lektion: Werks-. Versandstellen. 157 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. in dem die Ware unterwegs ist) und die Vorlaufzeit für die Transportdisposition hinterlegen.und Routenfindung Für die automatische Ermittlung einer Versandstelle verwendet das System drei Informationen des Verkaufsbelegs als Suchschlüssel.

Üblicherweise werden diese Daten in Stammsätzen und im Customizing hinterlegt: • • • • die Abgangszone im Customizing der Versandstelle die Versandbedingung in den vertriebsspezifischen Daten des Auftraggebers (Sicht: Versand) die Transportgruppe in den vertriebsspezifischen Daten des Materials (Sicht: Vertrieb:allg. 2008/Q1 ./Werk) die Transportzone in den allgemeinen Daten des Warenempfängers 158 © 2008 SAP AG. Abbildung 60: Automatische Ermittlung der Route Für jede auszuliefernde Position versucht das System. eine Route zu ermitteln.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Üblicherweise wird die Route im Verkaufsbeleg pro Belegposition automatisch ermittelt. Für die automatische Ermittlung einer Route verwendet das System vier Informationen des Verkaufsbelegs als Suchschlüssel. Alle Rechte vorbehalten. Dieser Vorschlagswert kann nachträglich manuell geändert werden. falls Sie hierfür alternative Routen vorgesehen haben.

159 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Werks-. Versandstellen. Versandstelle und Route erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG.und Routenfindung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die automatische Ermittlung von Auslieferungswerk.

zu dem das Eintreffen der Ware beim Kunden bestätigt werden kann (bestätigter Liefertermin). Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die vom System automatisch ermittelten Liefertermine nennen und die Terminierung im Detail nachvollziehen Unternehmensszenario • Kunden bestellen Waren zu verschiedenen Lieferterminen Versandterminierung Abbildung 61: Versandterminierung Bei der Versand. 2008/Q1 .Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lektion: Versandterminierung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird der Ablauf der Versandterminierung erklärt. Dabei werden verschiedene Vorlaufzeiten berücksichtigt: die Richtzeit. die Transportdispositionsvorlaufzeit und die Transitzeit. 160 © 2008 SAP AG. die Ladezeit.und Transportterminierung wird der Zeitpunkt festgelegt. Alle Rechte vorbehalten.

SCM600 Lektion: Versandterminierung Folgende Daten spielen bei der Versandterminierung eine Rolle: • • • Auftragsdatum: Datum. damit diese zum vereinbarten Zeitpunkt beim Kunden eintrifft Lieferdatum: Datum des Eintreffens der Ware beim Kunden. Alle Rechte vorbehalten. um Waren über eine Route zum Kunden zu liefern. bis zu dem eine ausreichende Menge der Ware für das Kommissionieren und Verpacken verfügbar sein muss Ladedatum: Datum. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. die erforderlich sind. • • Abbildung 62: Transportterminierung Wenn ein Lieferdatum ermittelt wird. zu dem der Kunde das Eintreffen der Ware wünscht bestätigtes Lieferdatum: Datum. können Sie auch die Zeiten berücksichtigen. damit das Laden rechtzeitig begonnen werden kann Warenausgangsdatum: das Datum. dabei wird unterschieden zwischen: – – Wunschlieferdatum: Datum. 161 . zu welchem dem Kunden das Eintreffen der Ware bestätigt wird. an dem die Ware das Auslieferungswerk verlassen muss. zu dem das Kommissionieren und Verpacken der Ware abgeschlossen sein (und der Verkehrsträger vor Ort sein) muss. zu dem der Auftrag erteilt wird Materialbereitstellungsdatum: Datum.

Zu dem früheren der beiden Termine muss die Auslieferung angelegt werden (Selektionsdatum der Auslieferung). dem Kunden für ein bestelltes Material ein Lieferdatum zu bestätigen. Deshalb versucht das System jetzt. die benötigt wird. um den Transport der Waren vorzubereiten Abbildung 63: Rückwärtsterminierung Ziel der Versand. kann dem Kunden das gewünschte Lieferdatum bestätigt werden. um die Waren zum Kunden zu transportieren Transportdispositionsvorlaufzeit: Zeit. kann eine Bestätigung des gewünschten Liefertermins nicht erfolgen. Zur Verkaufsbelegposition wird eine Einteilung erzeugt. Bei der Rückwärtsterminierung werden ausgehend vom Wunschlieferdatum des Kunden das Materialbereitstellungsdatum und das Transportdispositionsdatum berechnet. • Liegt einer der beiden Termine zeitlich vor dem Auftragsdatum. Das Datum der Einteilung weist das bestätigte Lieferdatum aus.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Die Gesamtzeit umfasst: • • die Transitzeit: Zeit. 162 © 2008 SAP AG.und Transportterminierung ist. den nächstmöglichen Termin zu bestimmen (Vorwärtsterminierung). • Liegen beide Termine zeitlich nach dem Auftragsdatum und ist das Material zum Materialbereitstellungsdatum verfügbar. welches dem Wunschlieferdatum des Kunden entspricht. Alle Rechte vorbehalten. die benötigt wird. 2008/Q1 .

setzt das System die Terminierung mit der Vorwärtsterminierung fort. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. wird das neue Materialbereitstellungsdatum. Der früheste Zeitpunkt. zu dem das Material verfügbar ist. 163 . Das Datum der zweiten Einteilung zeigt das bestätigte Lieferdatum und die bestätigte Menge. • Die Vorwärtsterminierung berücksichtigt ebenfalls die zeitliche Parallelität der Arbeitsabläufe von Transportdisposition und Bereitstellung des Materials.SCM600 Lektion: Versandterminierung Abbildung 64: Vorwärtsterminierung Falls das Ergebnis der Rückswärtsterminierung dazu führt. Alle Rechte vorbehalten. dass das vom Kunden gewünschte Lieferdatum nicht bestätigt werden kann. Das Selektionsdatum der Auslieferung ist wiederum das frühere Datum aus Materialbereitstellungsdatum und Transportdispositionsdatum. Der längere der beiden Zeiträume wird für die Terminierung relevant. Dieses ist Ausgangspunkt für eine neue Versandterminierung. • Zur Verkaufsbelegposition werden zwei Einteilungen generiert: • • Das Datum der ersten Einteilung weist das Wunschlieferdatum des Kunden aus und hat keine bestätigte Menge.

2008/Q1 .Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 164 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

165 . das Werk. Verwenden Sie hierzu Ihre Verkaufsbelegart Messe##-Auftrag. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.und Transportterminierung Unternehmensszenario Üblicherweise kennt der Vertrieb in Ihrem Unternehmen unterschiedliche Vertriebsprozesse. Dabei muss berücksichtigt werden. B. zu den Daten der Versand. die Transportroute zum Kunden und die Versandtermine der Positionen in den Kundenaufträgen Aufgabe 1: Erfassen Sie einen Kundenauftrag. ob das zugesagte Lieferdatum eingehalten werden kann. ob das Material aus dem Bestand geliefert oder zuerst gefertigt bzw. Hierzu gehören auch für die Beschaffung und Auslieferung relevante Informationen wie z. extern beschafft wird. Bestellt ein Kunde ein Material. Falls der gewünschte Liefertermin nicht bestätigt werden kann. die meisten Kundenaufträge aus dem Bestand zu beliefern. durch welchen Vertriebsprozess ein Kunde optimal bedient werden kann. aus dem die Ware ausgeliefert wird oder die Zuständigkeit für die Versandabwicklung. Erfassen Sie für folgende Bestellung einen Messeauftrag. Als Mitglied des Projektteams für die Kundenauftragsabwicklung testen Sie den Verkaufs. B.SCM600 Lektion: Versandterminierung Übung 6: Versandterminierung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der dafür vorgesehenen Verkaufsbelegart starten • wichtige Informationen für die Beschaffung und die Auslieferung in Verkaufsbelegen finden und die Quellen dieser Daten identifizieren • Ihren Kunden aus Verkaufsbelegen im Detail Auskunft geben. Bei der Auftragserfassung ermittelt der Mitarbeiter im Kundenservice.und den Beschaffungsprozess im System. Falls möglich werden Aufträge in eine Auslieferung zusammengeführt. wird dem Kunden der nächst mögliche Liefertermin angeboten. Sie erfassen Aufträge. überprüfen die Versandstelle des Materials. Die IDES AG versucht. Alle Rechte vorbehalten. Zu Beginn jedes Vertriebsprozesses entscheidet Ihr Sachbearbeiter. sind eine Reihe von Festlegungen für die gesamte Vertriebsabwicklung zu treffen. z. 1.

2008/Q1 .Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS2## T-S50B## 6-111 in 10 Tagen Menge 7 8 Hinweis: Benutzen Sie im Feld Auftragsart die Wertehilfe (F4-Hilfe). Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Alle Rechte vorbehalten. _______________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 166 © 2008 SAP AG.

Welche Versandstellen werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Aufgabe 3: Durch die Wahl der Verkaufsbelegart treffen Sie bereits wesentliche Festlegungen für den weiteren Vertriebsprozess. für welche ein automatisches Anlegen einer Auslieferung erreicht wird. Nennen Sie eine Verkaufsbelegart. 1. Nennen Sie eine Verkaufsbelegart zur Versendung von kostenlosen Warenmustern. 1. 2. 1. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. Nennen Sie Funktionen.SCM600 Lektion: Versandterminierung Aufgabe 2: Nennen Sie weitere Verkaufsbelegarten. Alle Rechte vorbehalten. Welche Auslieferungswerke werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Position 20: ___________________________________________ 2. Aufgabe 4: Identifizieren Sie wichtige Informationen für die Auslieferung. 167 . die abhängig von der Wahl der Verkaufsbelegart unterschiedlich ausfallen können.

zu einer Position im Verkaufsbeleg automatisch das Auslieferungswerk zu ermitteln.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Position 20: ___________________________________________ 3. Dabei überprüft das System drei Quellen. die Versandstelle und die Route auf dem Übersichtsbild Versand oder auf dem Detailbild Versand zur jeweiligen Belegposition überprüft und bearbeitet werden. Mit den schwarzen Pfeiltasten können Sie auf einfache Weise zwischen den Versand-Detailbildern der beiden Positionen navigieren. Wozu dient die Route? Aufgabe 5: Das System versucht. 2008/Q1 . Welche Routen werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Position 20: ___________________________________________ Hinweis: Im Verkaufsbeleg können das Auslieferungswerk. Alle Rechte vorbehalten. Welche Quellen sind dies? Fortsetzung auf der nächsten Seite 168 © 2008 SAP AG. in denen das Auslieferungswerk hinterlegt werden kann. 4. 1. Wozu dient die Versandstelle? 5.

Um welche Informationen handelt es sich dabei? 2. Im Verkaufsbeleg kann sie z. Welches Auslieferungswerk wird auf der Position eingestellt. falls in keiner dieser Quellen ein Eintrag vorhanden ist? 3. welche für die Versandabwicklung einer Position zuständig ist. Welche Werte wurden für die automatische Ermittlung der Versandstelle der Position 10 verwendet? ________________________________________________ ________________________________________________ ________________________________________________ Hinweis: Die Versandbedingung stammt üblicherweise aus dem Kundenstammsatz des Auftraggebers. Aus welchem Stammsatz stammt das Auslieferungswerk der Position 10? Aufgabe 6: Das System versucht. B. die Versandstelle. 1./Werk überprüft und bearbeitet werden. Die Ladegruppe stammt aus dem Materialstammsatz. Dort kann sie auf dem Detailbild Vertrieb: allg. 169 . Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Versandterminierung 2. Das System verwendet zur Ermittlung der Versandstelle drei Informationen. im Verkaufsbeleg automatisch zu ermitteln. auf dem Detailbild Versand des Belegkopfes überprüft und bearbeitet werden. welche im Kundenauftrag zusammenfließen. Im Verkaufsbeleg wird die Ladegruppe nicht angezeigt.

und Transportabwicklung jeweils beginnen müssen. Erfassen Sie für folgende Bestellung einen Terminauftrag. 2008/Q1 . zu welchen Terminen die einzelnen Arbeitsschritte der Versand. 1. Fortsetzung auf der nächsten Seite 170 © 2008 SAP AG. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS3## T-S50A## 6-411 heute Menge 5 1 Warenempfänger T-S50A## T-S50B## Versandstelle und Route sollen jeweils mit dem WE ermittelt werden. Alle Rechte vorbehalten. _______________________________________________ 2. Von dort wechseln Sie auf die Registerkarte Versand. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. Rufen Sie hierzu die Einteilung zur Position auf und verzweigen in das Detail derjenigen Einteilung mit der bestätigten Menge. damit ein bestelltes Material rechtzeitig bei Ihrem Kunden eintrifft. Ermitteln Sie die Versandtermine zur Position 10? Lieferdatum: _________________________________ Warenausgangsdatum: _________________________________ Ladedatum: _________________________________ Materialbereitstellungsdatum: _________________________________ Transportdispositionsdatum: _________________________________ Hinweis: Eine detaillierte Auflistung der Versandtermine können Sie sich zur bestätigten Einteilung einer Verkaufsbelegposition anzeigen lassen.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Aufgabe 7: Klären Sie.

Zu welchem Zeitpunkt muss die zuständige Versandstelle mit der Versandabwicklung beginnen.und Transportterminierung informieren. eine Auslieferung an.SCM600 Lektion: Versandterminierung 3. damit die Ware rechtzeitig bei Ihrem Kunden eintrifft? 4. den Sie im ersten Aufgabenteil dieses Kapitels angelegt haben. verwenden Sie jedoch das Materialbereitstellungsdatum als Selektionsdatum. Alle Rechte vorbehalten. Welche beiden Arbeitsschritte der Versand. Selektieren Sie für die zuständige Versandstelle. damit zum Verladedatum mit dem Verladen der Ware begonnen werden kann? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Hinweis: Sie können sich mit der F1-Hilfe nochmals über Aufgaben und den Einsatz der verschiedenen Daten in der Versand.und Transportabwicklung müssen abgeschlossen sein. Können Sie die Auftragsposition beliefern? Warum? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Können Sie den Auftrag beliefern? Warum? 2. 171 . Beschränken Sie die Auswahl auf die erste Position des Verkaufsbelegs. 1. Aufgabe 8: Legen Sie für die erste Position des Auftrags. Verwenden Sie als Selektionsdatum das Tagesdatum. Führen Sie die gleiche Selektion erneut durch.

Alle Rechte vorbehalten. löschen Sie diesen Vertriebsbeleg mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg → Auslieferung → Löschen 172 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Hinweis: Falls Sie die Auslieferung versehentlich gesichert haben.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Sichern Sie die Auslieferung NICHT.

Antwort: Sofortauftrag.SCM600 Lektion: Versandterminierung Lösung 6: Versandterminierung Aufgabe 1: Erfassen Sie einen Kundenauftrag. 1. Erfassen Sie für folgende Bestellung einen Messeauftrag. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-AS2## T-S50B## 6-111 in 10 Tagen Menge 7 8 Hinweis: Benutzen Sie im Feld Auftragsart die Wertehilfe (F4-Hilfe). Barverkauf 2. Nennen Sie eine Verkaufsbelegart zur Versendung von kostenlosen Warenmustern. für welche ein automatisches Anlegen einer Auslieferung erreicht wird. 173 . Aufgabe 2: Nennen Sie weitere Verkaufsbelegarten. _______________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag – Anlegen Wählen Sie Sichern. Alle Rechte vorbehalten. Verwenden Sie hierzu Ihre Verkaufsbelegart Messe##-Auftrag. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Nennen Sie eine Verkaufsbelegart. Antwort: Kostenlose Lieferung Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.

2008/Q1 . Nachrichten. Alle Rechte vorbehalten. Versandterminierung. Bedarfsübergabe. Verfügbarkeitsprüfung. Nennen Sie Funktionen. Fortschreibung im Vertriebsinformationssystem Aufgabe 4: Identifizieren Sie wichtige Informationen für die Auslieferung. 1. Welche Auslieferungswerke werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Position 20: ___________________________________________ a) 2. Position 10: 1000 Position 20: 1000 Welche Versandstellen werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Position 20: ___________________________________________ a) 3. Texte. Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an. Kreditprüfung.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Aufgabe 3: Durch die Wahl der Verkaufsbelegart treffen Sie bereits wesentliche Festlegungen für den weiteren Vertriebsprozess. Position 10: Z0## Position 20: Z0## Welche Routen werden für die beiden Positionen ermittelt? Position 10: ___________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 174 © 2008 SAP AG. 1. die abhängig von der Wahl der Verkaufsbelegart unterschiedlich ausfallen können. Antwort: Preisfindung.

zu einer Position im Verkaufsbeleg automatisch das Auslieferungswerk zu ermitteln. a) 4. Alle Rechte vorbehalten. deren Mitarbeiter für die komplette Versandabwicklung zuständig und verantwortlich sind. 3. Aus welchem Stammsatz stammt das Auslieferungswerk der Position 10? Antwort: Das Auslieferungswerk stammt aus dem Stammsatz des Warenempfängers. Welche Quellen sind dies? Antwort: Den Stammsatz der Kunden-Material-Info. Mit den schwarzen Pfeiltasten können Sie auf einfache Weise zwischen den Versand-Detailbildern der beiden Positionen navigieren. die Versandstelle und die Route auf dem Übersichtsbild Versand oder auf dem Detailbild Versand zur jeweiligen Belegposition überprüft und bearbeitet werden. falls in keiner dieser Quellen ein Eintrag vorhanden ist? Antwort: kein Auslieferungswerk Ausnahme: Im Feld Auslieferungswerk im Kopf des Verkaufsbelegs wurde manuell ein Vorschlagswert eingetragen. Weiterhin ist die Route ein wichtiges Kriterium bei der Selektion der Arbeitsvorräte des Versands Aufgabe 5: Das System versucht.SCM600 Lektion: Versandterminierung Position 20: ___________________________________________ Hinweis: Im Verkaufsbeleg können das Auslieferungswerk. Position 10: R00030 Position 20: R00030 Wozu dient die Versandstelle? Antwort: Die Versandstelle ist diejenige organisatorische Einheit. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. auf welchem Weg und mit welchem Verkehrsmittel eine Lieferposition zum Kunden gelangt. Welches Auslieferungswerk wird auf der Position eingestellt. den Stammsatz des Warenempfängers und den Materialstammsatz. Dabei überprüft das System drei Quellen. in denen das Auslieferungswerk hinterlegt werden kann. 1. 175 . Wozu dient die Route? Antwort: Die Route legt fest. 5. 2.

und Transportabwicklung jeweils beginnen müssen. auf dem Detailbild Versand des Belegkopfes überprüft und bearbeitet werden. B. Aufgabe 7: Klären Sie. Versandbedingung. a) Auslieferungswerk 1000. Ladegruppe 2. Dort kann sie auf dem Detailbild Vertrieb: allg. welche für die Versandabwicklung einer Position zuständig ist. 1. die Versandstelle. damit ein bestelltes Material rechtzeitig bei Ihrem Kunden eintrifft. im Verkaufsbeleg automatisch zu ermitteln. Die Ladegruppe stammt aus dem Materialstammsatz./Werk überprüft und bearbeitet werden. Im Verkaufsbeleg wird die Ladegruppe nicht angezeigt.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Aufgabe 6: Das System versucht. Erfassen Sie für folgende Bestellung einen Terminauftrag. Im Verkaufsbeleg kann sie z. Das System verwendet zur Ermittlung der Versandstelle drei Informationen. Alle Rechte vorbehalten. Um welche Informationen handelt es sich dabei? Antwort: Auslieferungswerk. B. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: T-S50A## 6-411 heute Fortsetzung auf der nächsten Seite 176 © 2008 SAP AG. 70 für Gruppe 20) und Ladegruppe 0003. 1. zu welchen Terminen die einzelnen Arbeitsschritte der Versand. Welche Werte wurden für die automatische Ermittlung der Versandstelle der Position 10 verwendet? ________________________________________________ ________________________________________________ ________________________________________________ Hinweis: Die Versandbedingung stammt üblicherweise aus dem Kundenstammsatz des Auftraggebers. Versandbedingung ##+50 (z. welche im Kundenauftrag zusammenfließen. 2008/Q1 .

Zeigen Sie sich den zuvor erfassten Auftrag an.SCM600 Lektion: Versandterminierung Material T-AS1## T-AS3## Menge 5 1 Warenempfänger T-S50A## T-S50B## Versandstelle und Route sollen jeweils mit dem WE ermittelt werden. Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag – Ändern → Position 10 markieren → Einteilung zur Position → Versand Zu welchem Zeitpunkt muss die zuständige Versandstelle mit der Versandabwicklung beginnen. Ermitteln Sie die Versandtermine zur Position 10? Lieferdatum: _________________________________ Warenausgangsdatum: _________________________________ Ladedatum: _________________________________ Materialbereitstellungsdatum: _________________________________ Transportdispositionsdatum: _________________________________ Hinweis: Eine detaillierte Auflistung der Versandtermine können Sie sich zur bestätigten Einteilung einer Verkaufsbelegposition anzeigen lassen. a) 3. Rufen Sie hierzu die Einteilung zur Position auf und verzweigen in das Detail derjenigen Einteilung mit der bestätigten Menge. Von dort wechseln Sie auf die Registerkarte Versand. 177 . Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. _______________________________________________ a) Auftrag anlegen Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag – Anlegen Wählen Sie Sichern. Alle Rechte vorbehalten. 2. damit die Ware rechtzeitig bei Ihrem Kunden eintrifft? Antwort: zum Materialbereitstellungsdatum Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer.

und Transportterminierung informieren. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . Verwenden Sie als Selektionsdatum das Tagesdatum. damit zum Verladedatum mit dem Verladen der Ware begonnen werden kann? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Hinweis: Sie können sich mit der F1-Hilfe nochmals über Aufgaben und den Einsatz der verschiedenen Daten in der Versand.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 4.und Transportabwicklung müssen abgeschlossen sein. eine Auslieferung an. Können Sie den Auftrag beliefern? Warum? Antwort: Nein. 1. sondern erst in einigen Tagen mit der Versandabwicklung begonnen werden muss. a) Das Richten (Kommissionieren und Verpacken) und die Transportdisposition Aufgabe 8: Legen Sie für die erste Position des Auftrags. Können Sie die Auftragsposition beliefern? Warum? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Sichern Sie die Auslieferung NICHT. den Sie im ersten Aufgabenteil dieses Kapitels angelegt haben. Zum Materialbereitstellungsdatum muss mit der Versandabwicklung begonnen werden. 178 © 2008 SAP AG. Führen Sie die gleiche Selektion erneut durch. Beschränken Sie die Auswahl auf die erste Position des Verkaufsbelegs. Selektieren Sie für die zuständige Versandstelle. Welche beiden Arbeitsschritte der Versand. Die Terminierung im Auftrag ergab. löschen Sie diesen Vertriebsbeleg mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg → Auslieferung → Löschen a) Ja. Hinweis: Falls Sie die Auslieferung versehentlich gesichert haben.und Transportterminierung die Ware zum bestätigten Lieferdatum beim Kunden eintrifft. verwenden Sie jedoch das Materialbereitstellungsdatum als Selektionsdatum. dass nicht bereits heute. damit gemäß Versand. 2.

179 .SCM600 Lektion: Versandterminierung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die vom System automatisch ermittelten Liefertermine nennen und die Terminierung im Detail nachvollziehen 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • in einem Arbeitsschritt zur Auslieferung fällige Kundenaufträge in Auslieferungen zusammenführen und verarbeiten in einem Arbeitsschritt zur Fakturierung anstehende Belege in Fakturen zusammenführen und verarbeiten Unternehmensszenario • Aufgrund des hohen Belegaufkommens möchte die IDES AG verschiedene Belege im Rahmen von Sammelverarbeitungen erstellen Lieferungserstellung Abbildung 65: Sammelgang im Versand 180 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Sammelverarbeitungsmöglichkeiten innerhalb von Vertriebsprozessen behandelt.

können Sie mit dem Liefervorrat arbeiten und dadurch mehrere Auslieferungen gleichzeitig anlegen. In der Liste können Sie Ihre Auswahl weiter präzisieren mit Funktionen wie z. die auf verschiedenen Registerkarten gruppiert sind. Entsprechend Ihrer Selektion erhalten Sie eine Liste der betroffenen Vorgänge. Hinweis: Mit dem Selektionsdatum legen Sie für den Sammellauf fest. Alle Rechte vorbehalten. Durch die Festlegung dieser Kriterien steuern Sie die Auswahl der versandfälligen Vorgänge. Das System führt dabei automatisch die Positionen der selektierten Kundenaufträge in möglichst wenige Auslieferungen zusammen. Sortieren und Filtern. Je nach Lieferszenario und Benutzerrolle unterscheiden sich die Möglichkeiten zur Selektion. Aus der Liste können Sie Auslieferungen im Dialog oder im Hintergrund anlegen und in die Belege verzweigen. bis zu welchem Datum versandfällige Positionen berücksichtigt werden. das Selektionsdatum und weitere Kriterien. B. Dies entspricht entweder dem Materialbereitstellungsdatum oder dem Transportdispositionsdatum. damit die Waren rechtzeitig zum bestätigten Zeitpunkt beim Kunden eintreffen.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Um die Versandabwicklung zu beschleunigen. Diese Funktion kann wie folgt verwendet werden: • • über Online-Verarbeitung des Liefervorrats über einen Hintergrund-Job (z. Abbildung 66: Möglichkeiten der Auslieferung 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 181 . B. Mit diesem Datum muss die Versandabwicklung spätestens beginnen. abends oder nachts) Das System steuert die Erstellung der Auslieferungen über die Versandstelle.

Wenn der Kunde eine Auftragszusammenführung erlaubt. Alle Positionen sollen zum gleichen Zeitpunkt voll beliefert werden. dass der Kunde Komplettlieferung wünscht. Können nicht alle Positionen des Auftrags mit der gesamten Auftragsmenge in die Auslieferung übernommen werden. entweder Materialbereitstellungsdatum oder Transportdispositionsdatum) Warenempfänger (die Auslieferungen haben das gleiche Ziel) Route (gleicher Transportweg und gleiches Transportmittel) Incoterms (internationale Regeln der „International Chamber of Commerce“ für die Auslegung der handelsüblichen Vertragsformeln) • • – – – Kommissionierung Abbildung 67: Kommissionieren in der Versandabwicklung 182 © 2008 SAP AG. die Sie mit Ihrem Kunden getroffen haben. soll der Auftrag durch eine einzige Auslieferung beliefert werden.: – – Versandstelle (Warenausgang an nur einer Stelle in Ihrem Unternehmen) Datum der Lieferfälligkeit (Datum. 2008/Q1 . können Sie die Teillieferungsvereinbarung hinterlegen. werden bei Verwendung des Liefervorrats Aufträge in Auslieferungen zusammengeführt.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 In den Stammdaten und im Verkaufsbeleg gibt es Felder. Wenn der Kunde keine Komplettlieferung fordert. in denen Sie Vorgaben des Kunden zur Liefererstellung festhalten können. an dem die Versandabwicklung beginnen muss. erhalten Sie eine Warnung. Die Zusammenführung von Positionen verschiedener Kundenaufträge ist nur dann erfolgreich. Alle Rechte vorbehalten. z. wenn die Positionen in bestimmten Eigenschaften übereinstimmen. • Wenn der Kunde Komplettlieferung wünscht. B.

Die Sammelverarbeitung kann dabei wie folgt eingesetzt werden: • • manuell (online) über einen Hintergrund-Job (Batch). z. welche den Liefermengen entsprechen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Abbildung 68: Sammelgang in der Kommissionierung Die Kommissionierung können Sie ebenfalls über eine Sammelverarbeitung einleiten. Entsprechend Ihrer Selektion erhalten Sie eine Liste der betroffenen Vorgänge. Die Kommissionierung erfolgt durch das Erzeugen von Transportaufträgen. dass eine Kommissionierung erforderlich ist. Die Positionen der Transportaufträge enthalten die Materialien und die zu kommissionierenden Mengen. In der Liste können Sie Ihre Auswahl weiter präzisieren mit Funktionen wie z.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Eine Position in einer Auslieferung können Sie so steuern. 183 . Die Rückmeldung der Kommissionierung kann automatisch oder in einem separaten Bearbeitungsschritt erfolgen. abends oder nachts Das System steuert die Erstellung der Auslieferungen über die Versandstelle. Sortieren und Filtern. Das System führt dabei automatisch die Auslieferungspositionen in möglichst wenige Transportaufträge zusammen. das Selektionsdatum und weitere Kriterien. Aus dem Transportauftrag können Sie die Kommissionierliste für das Lager drucken. mit denen Sie Lagerbewegungen anstoßen und überwachen. B. Sie selektieren hierbei aus allen zur Kommissionierung anstehenden Auslieferungen einen Arbeitsvorrat und legen daraus gleichzeitig mehrere Transportaufträge an. Alle Rechte vorbehalten. B.

können Sie die kommissionierten Mengen zur Überwachung und Kontrolle der Kommissionierung auch manuell quittieren. Abweichende Mengen können Sie ebenfalls bestätigen und den Grund hierfür mit einem Abweichungskennzeichen hinterlegen.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Abbildung 69: Möglichkeiten der Kommissionierung Aus dem Transportauftrag drucken Sie die Kommissionierliste(n) für das Lager. können Sie • • die offenen Mengen durch einen weiteren Transportauftrag kommissionieren die Liefermengen in der Auslieferung durch Kopie der kommissionierten Mengen reduzieren 184 © 2008 SAP AG. Dieser Schritt kann automatisch erfolgen. Anstelle des Drucks der Kommissionierliste können Sie die Daten des Transportauftrags beispielsweise auch über eine mobile Datenerfassung (MDE) an ein externes Warehouse Management System weiterleiten. Falls Sie keine automatische Rückmeldung durchführen. Kann nicht die gesamte Menge kommissioniert werden. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Warenausgang Abbildung 70: Sammelgang zur Buchung des Warenausgangs Die Buchung des Warenausgangs können Sie ebenfalls über eine Sammelverarbeitung durchführen. abends oder nachts Das System steuert die Erstellung der Auslieferungen über die Versandstelle. buchen Sie den Warenausgang. z. Alle Rechte vorbehalten. Die Sammelverarbeitung kann dabei wie folgt eingesetzt werden: • • manuell (online) über einen Hintergrund-Job (Batch). Nachdem Sie die Selektion abgeschlossen haben. In der Liste können Sie Ihre Auswahl weiter präzisieren mit Funktionen wie z. Entsprechend Ihrer Selektion erhalten Sie eine Liste der betroffenen Vorgänge. 185 . Spediteur oder Route. Sortieren und Filtern. B. Sie selektieren hierbei aus allen zur Warenausgangsbuchung anstehenden Auslieferungen einen Arbeitsvorrat und buchen gleichzeitig mehrere Warenauslieferungen. Bei Bedarf kann die Liste auch auf Positionsebene aufgelöst werden. das Selektionsdatum und weitere Kriterien wie z. B. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. B.

z. Dabei führt das System möglichst viele zur Fakturierung anstehende Positionen in möglichst wenige Fakturen zusammen. Diese Funktion können Sie wie folgt nutzen: • • manuelle Bearbeitung des Fakturavorrats (Online-Verarbeitung) Sammelverarbeitung über einen Hintergrund-Job (Batch) durchführen. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. B.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Fakturierung Abbildung 71: Sammelgang in der Fakturierung Um die Fakturaerstellung zu beschleunigen. können Sie mit Hilfe des Fakturavorrats mehrere Fakturen gleichzeitig verarbeiten. abends oder nachts 186 © 2008 SAP AG.

187 . für den zwei Auslieferungen erstellt werden. B. Alle Rechte vorbehalten. Aus diesen werden zwei Fakturen erzeugt. z. Sie können die Möglichkeit auswählen. Aus der Auslieferung werden mehrere Fakturen erzeugt. unterschiedliche Warenempfänger oder Teillieferung). Je nach Systemeinstellung können dies sowohl Auftragspositionen als auch Auslieferungspositionen sein. Hier sind Beispiele für die am meisten verwendeten Möglichkeiten: • Rechnungssplit: Sie haben einen Kundenauftrag. Aus den Auslieferungen wird eine Faktura erzeugt. Das Standardsystem enthält eine Reihe von Möglichkeiten zur Erstellung von Fakturen. für die drei Auslieferungen erstellt werden (z. gleiche Regulierer und gleiche Zahlungsbedingungen. • Sammelrechnung: Sie haben zwei Kundenaufträge. Für eine erfolgreiche Zusammenführung müssen Positionen bestimmte gemeinsame Eigenschaften haben. gleiches Fakturadatum. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. B. für den eine Auslieferung erstellt wurde.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Abbildung 72: Möglichkeiten der Fakturierung Bei der Bearbeitung des Fakturavorrats führt das System möglichst viele Positionen in möglichst wenige Fakturen zusammen. • Pro Auslieferung separate Fakturen: Sie haben einen Kundenauftrag. die Ihre Anforderungen am besten erfüllt. gleiche Rechnungsempfänger.

2. Mit dem Fakturavorrat verarbeiten Sie Auslieferungen (und ggf. auch Aufträge) zu Fakturen. Mit dem Arbeitsvorrat Warenausgang zu buchender Auslieferungen buchen Sie den Warenausgang. Auslieferungen werden hierbei nur dann berücksichtigt. 3. Alle Rechte vorbehalten. Vorgänge. 4. 1.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Abbildung 73: Arbeitsvorräte Diese Folie zeigt die Möglichkeiten zur Sammelverarbeitungen im Vertriebsprozess nochmals im Überblick. Mit dem Arbeitsvorrat der zu kommissionierenden Auslieferungen legen Sie Transportaufträge an. 188 © 2008 SAP AG. werden dabei nur nach erfolgreicher Kommissionierung berücksichtigt. wenn der Warenausgang bereits erfolgreich verbucht wurde. Mit dem Liefervorrat verarbeiten Sie Verkaufsbelege zu Auslieferungen. für die eine Kommissionierung erforderlich ist. 2008/Q1 .

bzw. Sie testen die Möglichkeiten zur gemeinsamen Verarbeitung von Arbeitspaketen. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Übung 7: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Arbeitsvorräte nutzen. Einzelrechnungen anlegen • Forderungen und Erlöse auf Grund von Fakturen ausweisen und auf den entsprechenden Konten in der Finanzbuchhaltung verbuchen Unternehmensszenario Während in der Auftragsbearbeitung jeder Auftrag mit dem Kunden abgestimmt und deshalb individuell bearbeitet wird. 189 . Vielmehr erfordert eine effiziente Vertriebsabwicklung. um gezielt aus allen zur Bearbeitung anstehenden Belegen zu selektieren und anschließend die selektierten Belege in einem Arbeitsschritt zu bearbeiten • Auslieferungen für einen Kunden zusammenfassen • Transportaufträge erstellen • Bestände und Bestandskonten nach erfolgter Auslieferung fortschreiben • Sammel. dass für diese Prozessschritte nach bestimmten Kriterien Arbeitspakete zusammengestellt und verarbeitet werden können. Häufig handelt es sich dabei immer um die gleichen Kriterien. die Kommissionierung. das Erstellen der Rechnungen und die Verbuchung von Forderungen und Erlösen in der Finanzbuchhaltung. Im Detail fallen im Verlauf der weiteren Vertriebsabwicklung folgende Aufgaben an: das Erstellen von Lieferscheinen. Selektieren Sie aus allen versandfälligen Kundenaufträgen diejenigen. Alle Rechte vorbehalten. 1. Aufgabe 1: Bearbeiten Sie den Liefervorrat für Ihre Versandstelle. ist die einzelne Verarbeitung der nachfolgenden Prozessschritte in der Versand. der Versand der Waren zum Kunden. so dass diese Schritte automatisiert und gezielt zu festen Zeitpunkten vom System ausgeführt werden können.und Fakturaabwicklung in der Regel nicht erforderlich.

Wieviele Auslieferungen wurden angelegt? Anzahl der Auslieferungen: _______________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 190 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . 6. welche aus den beiden Aufträgen stammen. 3. 7. Stoßen Sie die Verarbeitung des ausgewählten Arbeitsvorrats im Hintergrund an Hinweis: Wählen Sie hierzu Hintergrund. Gruppennummer: ________________________________________ Hinweis: Wählen Sie Protokoll Lieferungserstellung. Warum erscheint der zuletzt angelegte Auftrag zweimal in der Liste? 4. Lassen Sie sich das Protokoll der Sammelverarbeitung anzeigen. die Sie in den vorangegangenen Aufgaben zu diesem Kapitel angelegt haben. Über welche Routen erfolgt die Auslieferung der versandfälligen Vorgänge? _____________ _____________ Selektieren Sie diejenigen Zeilen. unter der das Protokoll im System verwaltet wird. Alle Rechte vorbehalten. die Sie selbst angelegt haben. Welche Verkaufsbelege werden als Arbeitsvorrat selektiert? Hinweis: Die Liste der versandfälligen Vorgänge sollte nur aus Aufträgen bestehen.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Lieferungserstellungsdatum: von Anfang dieser Woche bis heute in vier Wochen Warenempfänger: T-S50A## und T-S50B## Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Sammelverarbeitung versandfälliger Belege → Kundenaufträge 2. 5. Notieren Sie die Gruppennummer.

Selektieren Sie aus allen zur Kommissionierung anstehenden Auslieferungen diejenigen. 191 . ob die Kommissionierung erfolgreich durchgeführt wurde. Ermitteln Sie die Belegnummern der Auslieferungen.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen 8. Kommissionieren Sie diese Auslieferungen ohne in die Transportaufträge zu verzweigen und lassen Sie dabei vom System automatisch die kommissionierten Mengen in die Auslieferungsbelege schreiben. die für das Protokoll der Sammelverarbeitung des Liefervorrats vom System vergeben wurde. Alle Rechte vorbehalten. 2. 1. Vergleichen Sie hierzu die Liefermengen mit den kommissionierten Mengen in einer Ihrer Auslieferungen. Kommimenge übernehmen: 1 Kommimenge als Liefermenge in Lieferung übernehmen Hinweis: Wählen Sie hierzu TA dunkel. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Kommissionierdatum: von Anfang der Woche bis heute in vier Wochen Route: siehe Aufgabenteil Liefervorrat Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → über Auslieferungsmonitor Hinweis: Alternativ zu dieser Selektion können Sie auch die Gruppennummer vorgeben. Überprüfen Sie in der Auslieferung. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. Selektieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. _____________ _____________ _____________ Hinweis: Wählen Sie Belege Aufgabe 2: Kommissionieren Sie den soeben erstellten Vorrat an Auslieferungen durch Sammelverarbeitung. 3. Unterscheiden sich diese Mengen? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 . Überprüfen Sie die Gesamtstatus der Auslieferung Gesamtstatus Warenausgang: _________________________________ Hinweis: Lassen Sie sich die Auslieferung anzeigen und wählen Sie → Springen → Kopf → Abwicklung Fortsetzung auf der nächsten Seite 192 © 2008 SAP AG. Selektieren Sie aus allen zur Buchung des Warenausgangs anstehenden Auslieferungen diejenigen. 1. Überprüfen Sie in der Auslieferung. ob die Buchung des Warenausgangs erfolgreich durchgeführt wurde. 3.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 ____________________________________________________________ 4. Markieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Planwarenbew. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind.datum: von Anfang der Woche bis heute in vier Wochen Route: R00025 und R00030 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Buchung Warenausgang → Sammelverarbeitung über Auslieferungsmonitor 2. Buchen Sie den Warenausgang. Alle Rechte vorbehalten. Gesamtstatus Kommissionierung: ___________________________ Gesamtstatus WM-Aktivitäten: ___________________________ Gesamtstatus Warenausgang: ___________________________ Hinweis: Lassen Sie sich die Auslieferung anzeigen und wählen Sie → Springen → Kopf → Abwicklung Aufgabe 3: Buchen Sie den Warenausgang für Ihre Auslieferungen im Sammelgang. Überprüfen Sie weiterhin die Gesamtstatus der Auslieferung.

Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Selektieren Sie aus allen fakturafälligen Auslieferungen diejenigen. 5. Alle Rechte vorbehalten. Benutzen Sie hierzu den Belegfluss zur Faktura. Hinweis: Markieren Sie zwei Belege und wählen Sie Splitanalyse 4. welches Ergebnis die Verarbeitung des Fakturavorrats erzielen würde Hinweis: Wählen Sie Simulation. Selektieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Aufgabe 4: Bearbeiten Sie Ihren Fakturavorrat. Prüfen Sie exemplarisch für zwei Belege. Überprüfen Sie für eine der erzeugten Fakturen. 1. 6. Anzahl: __________________________________________ Notieren Sie die Nummern der Fakturen: _____________ _____________ _____________ 7. welche folgende Kriterien erfüllen: Fakturadatum: von Anfang dieser Woche bis heute in vier Wochen Verkaufsorganisation: 1000 Versandstelle: Z0## Auftraggeber: T-S50A## und T-S50B## Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Fakturavorrat bearbeiten 2. warum die Positionen dieser Auslieferungen nicht in eine Faktura zusammengeführt werden können. Testen Sie. 193 . ob dieser Vertriebsprozess wie vorgesehen abgeschlossen werden konnte. Gruppennummer: _________________________________________ Prüfen Sie im Protokoll. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. wieviele Fakturen erzeugt wurden. Kehren Sie in den Fakturavorrat zurück und erstellen Sie die Fakturen im Sammelgang Notieren Sie die Nummer des Protokolls für die Sammelverarbeitung. 3.

Prüfen Sie im Rechnungsdruck. Alle Rechte vorbehalten. 1. Wählen Sie die Nachrichtenart RD00 und den Drucker LP01 194 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Ist der Vertriebsprozess abgeschlossen? ____________________________________________________________ Warum? ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ Aufgabe 5: Geben Sie sich die Rechnung auf dem Bildschirm aus. ob auf dem Formular die Lieferbedingungen und Zahlungsbedingungen richtig ausgewiesen sind.

die Sie im Rahmen dieser Schulung angelegt haben 3. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Lieferungserstellungsdatum: von Anfang dieser Woche bis heute in vier Wochen Warenempfänger: T-S50A## und T-S50B## Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Sammelverarbeitung versandfälliger Belege → Kundenaufträge a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Sammelverarbeitung versandfälliger Belege → Kundenaufträge 2. a) Alle lieferfälligen Aufträge. Selektieren Sie aus allen versandfälligen Kundenaufträgen diejenigen. die Sie selbst angelegt haben. Über welche Routen erfolgt die Auslieferung der versandfälligen Vorgänge? _____________ _____________ a) R00025 und R00030 Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Warum erscheint der zuletzt angelegte Auftrag zweimal in der Liste? Antwort: Aufgrund der unterschiedlichen Warenempfänger (und Routen) müssen die beiden Positionen des Auftrags durch zwei separate Auslieferungen weiterverarbeitet werden. die den Selektionskriterien entsprechen: Es handelt sich dabei um die beiden Aufträge.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Lösung 7: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Aufgabe 1: Bearbeiten Sie den Liefervorrat für Ihre Versandstelle. 1. Alle Rechte vorbehalten. Welche Verkaufsbelege werden als Arbeitsvorrat selektiert? Hinweis: Die Liste der versandfälligen Vorgänge sollte nur aus Aufträgen bestehen. 195 . 4.

_____________ _____________ _____________ Hinweis: Wählen Sie Belege a) Wählen Sie Belege und notieren Sie die Belegnummern. Wählen Sie Protokoll Lieferungserstellung. 2008/Q1 . Selektieren Sie aus allen zur Kommissionierung anstehenden Auslieferungen diejenigen. welche aus den beiden Aufträgen stammen. 1. Selektieren Sie diejenigen Zeilen. Lassen Sie sich das Protokoll der Sammelverarbeitung anzeigen. Aufgabe 2: Kommissionieren Sie den soeben erstellten Vorrat an Auslieferungen durch Sammelverarbeitung. 6.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 5. Alle Rechte vorbehalten. Ermitteln Sie die Belegnummern der Auslieferungen. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Kommissionierdatum: von Anfang der Woche bis heute in vier Wochen Fortsetzung auf der nächsten Seite 196 © 2008 SAP AG. Gruppennummer: ________________________________________ Hinweis: Wählen Sie Protokoll Lieferungserstellung. unter der das Protokoll im System verwaltet wird. die Sie in den vorangegangenen Aufgaben zu diesem Kapitel angelegt haben. Wieviele Auslieferungen wurden angelegt? Anzahl der Auslieferungen: _______________________________ a) Es wurden drei Auslieferungen angelegt 8. a) Markieren Sie die relevanten Zeilen und wählen Sie Hintergrund. a) Die Gruppennummer wird im Protokoll angezeigt. Stoßen Sie die Verarbeitung des ausgewählten Arbeitsvorrats im Hintergrund an Hinweis: Wählen Sie hierzu Hintergrund. Notieren Sie die Gruppennummer. 7.

Überprüfen Sie in der Auslieferung. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. Kommimenge übernehmen: 1 Kommimenge als Liefermenge in Lieferung übernehmen Hinweis: Wählen Sie hierzu TA dunkel. Alle Rechte vorbehalten. ob die Kommissionierung erfolgreich durchgeführt wurde. Vergleichen Sie hierzu die Liefermengen mit den kommissionierten Mengen in einer Ihrer Auslieferungen. Gesamtstatus Kommissionierung: ___________________________ Gesamtstatus WM-Aktivitäten: ___________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Selektieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Route: siehe Aufgabenteil Liefervorrat Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → über Auslieferungsmonitor Hinweis: Alternativ zu dieser Selektion können Sie auch die Gruppennummer vorgeben. Unterscheiden sich diese Mengen? ____________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferungen → Anzeigen → Kommissionierung 4. a) 3. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → über Auslieferungsmonitor Routen: R00025 und R00030 2. Wählen Sie TA dunkel. Kommissionieren Sie diese Auslieferungen ohne in die Transportaufträge zu verzweigen und lassen Sie dabei vom System automatisch die kommissionierten Mengen in die Auslieferungsbelege schreiben. die für das Protokoll der Sammelverarbeitung des Liefervorrats vom System vergeben wurde. Überprüfen Sie weiterhin die Gesamtstatus der Auslieferung. 197 .

ob die Buchung des Warenausgangs erfolgreich durchgeführt wurde. 1. Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Buchung Warenausgang → Sammelverarbeitung über Auslieferungsmonitor Markieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind. Selektieren Sie aus allen zur Buchung des Warenausgangs anstehenden Auslieferungen diejenigen. 2008/Q1 . Buchen Sie den Warenausgang. welche folgende Kriterien erfüllen: Versandstelle: Z0## Planwarenbew.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Gesamtstatus Warenausgang: ___________________________ Hinweis: Lassen Sie sich die Auslieferung anzeigen und wählen Sie → Springen → Kopf → Abwicklung a) Gesamtstatus Kommissionierung: C voll kommissioniert Gesamtstatus WM-Aktivitäten: C WM-TA quittiert Gesamtstatus Warenausgang: A noch nicht begonnen Aufgabe 3: Buchen Sie den Warenausgang für Ihre Auslieferungen im Sammelgang.datum: von Anfang der Woche bis heute in vier Wochen Route: R00025 und R00030 Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Buchung Warenausgang → Sammelverarbeitung über Auslieferungsmonitor a) 2. Überprüfen Sie die Gesamtstatus der Auslieferung Fortsetzung auf der nächsten Seite 198 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. a) Markieren Sie die relevanten Auslieferungen und wählen Sie Warenausgang buchen 3. Überprüfen Sie in der Auslieferung.

1. Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Fakturavorrat bearbeiten Selektieren Sie aus der vom System erzeugten Liste diejenigen Auslieferungen. welche folgende Kriterien erfüllen: Fakturadatum: von Anfang dieser Woche bis heute in vier Wochen Verkaufsorganisation: 1000 Versandstelle: Z0## Auftraggeber: T-S50A## und T-S50B## Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Fakturavorrat bearbeiten a) 2. a) Wählen Sie Simulation. welche aus Ihrer Bearbeitung des Liefervorrats hervorgegangen sind.SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen Gesamtstatus Warenausgang: _________________________________ Hinweis: Lassen Sie sich die Auslieferung anzeigen und wählen Sie → Springen → Kopf → Abwicklung a) Gesamtstatus Warenausgang: C erledigt Aufgabe 4: Bearbeiten Sie Ihren Fakturavorrat. Testen Sie. Alle Rechte vorbehalten. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. welches Ergebnis die Verarbeitung des Fakturavorrats erzielen würde Hinweis: Wählen Sie Simulation. Selektieren Sie aus allen fakturafälligen Auslieferungen diejenigen. 199 .

7. Notieren Sie die Nummer des Protokolls für die Sammelverarbeitung.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 3. Wählen Sie Belege. 6. Prüfen Sie im Protokoll. ob dieser Vertriebsprozess wie vorgesehen abgeschlossen werden konnte. Gruppennummer: _________________________________________ a) Entnehmen Sie dem Protokoll die Gruppennummer . Kehren Sie in den Fakturavorrat zurück und erstellen Sie die Fakturen im Sammelgang a) Kehren Sie auf das Bild Fakturavorrat bearbeiten zurück und wählen Sie Sichern.und Zuordnungsnummer Umsatzsteuer – Identifikationsnummer Incoterms Teil 1 und Teil 2 4. Benutzen Sie hierzu den Belegfluss zur Faktura. Hinweis: Markieren Sie zwei Belege und wählen Sie Splitanalyse a) Markieren Sie zwei Belege und wählen Sie Splitanalyse. Folgende Beleginformationen können einen Fakturasplit bewirken: • • • • Auftraggeber und Regulierer Referenz. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . warum die Positionen dieser Auslieferungen nicht in eine Faktura zusammengeführt werden können. Überprüfen Sie für eine der erzeugten Fakturen. wieviele Fakturen erzeugt wurden. 5. Anzahl: __________________________________________ Notieren Sie die Nummern der Fakturen: _____________ _____________ _____________ a) Es wurden drei Fakturen angelegt. Prüfen Sie exemplarisch für zwei Belege. Ist der Vertriebsprozess abgeschlossen? ____________________________________________________________ Warum? ____________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 200 © 2008 SAP AG.

SCM600 Lektion: Sammelverarbeitung in den Vertriebsprozessen ____________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Wählen Sie Belegfluß. 1. 201 . Der Vertriebsprozess ist abgeschlossen. Prüfen Sie im Rechnungsdruck. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. weil die Buchhaltungsbelege bei der Verbuchung der Faktura automatisch von System erzeugt werden konnten. Wählen Sie die Nachrichtenart RD00 und den Drucker LP01 a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen Faktura → Ausgeben → Bildschirm Nachrichtenart: RD00 → Ausführen Zahlungsbedingungen und Lieferbedingungen werden oberhalb der Positionen in der Rechnung gedruckt. Die Auszifferung dieser Belege ist Teil des Prozesses in der Finanzbuchhaltung. ob auf dem Formular die Lieferbedingungen und Zahlungsbedingungen richtig ausgewiesen sind. Aufgabe 5: Geben Sie sich die Rechnung auf dem Bildschirm aus.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 4: Vertriebsprozesse – Findungen und Sammelverarbeitung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • in einem Arbeitsschritt zur Auslieferung fällige Kundenaufträge in Auslieferungen zusammenführen und verarbeiten • in einem Arbeitsschritt zur Fakturierung anstehende Belege in Fakturen zusammenführen und verarbeiten 202 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

Versandstelle und Route erläutern • die vom System automatisch ermittelten Liefertermine nennen und die Terminierung im Detail nachvollziehen • in einem Arbeitsschritt zur Auslieferung fällige Kundenaufträge in Auslieferungen zusammenführen und verarbeiten • in einem Arbeitsschritt zur Fakturierung anstehende Belege in Fakturen zusammenführen und verarbeiten 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 203 .SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • unterschiedliche Vertriebsprozesse durch die Wahl der geeigneten Verkaufsbelegart beginnen • die automatische Ermittlung von Auslieferungswerk.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Zusammenfassung des Kapitels SCM600 204 © 2008 SAP AG.

................................................................................ Alle Rechte vorbehalten..... Weiterhin wird ein kurzer Einblick in das Thema „Transportabwicklung“ gewährt......221 Lektion: Transportabwicklung ..................Kapitel 5 Verfügbarkeitsprüfung Überblick über das Kapitel Dieses Kapitel beschreibt die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung innerhalb von Vertriebsbelegen.........213 Übung 8: Verfügbarkeitsprüfung..............206 Lektion: Beispielfälle................................................ 205 ..... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • die Grundlagen und die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung beschreiben die Verfügbarkeitsprüfung im Rahmen der Auftragsabwicklung nutzen die Funktion des Transportbelegs erklären die Abrechnung von Frachtkosten an Kunden beschreiben die Überleitung aus der Faktura in den Buchhaltungsbeleg erklären Inhalt des Kapitels Lektion: Grundlagen ............................237 Übung 9: Transportabwicklung ...........241 2008/Q1 © 2008 SAP AG...................................

zu denen nicht genügend verfügbarer Bestand vorhanden ist. Alle Rechte vorbehalten. 206 © 2008 SAP AG. Dazu benötigen Sie eine Prüfung auf verfügbaren Bestand und gegebenenfalls Informationen für frühest mögliche Liefertermine./Werk in dem Feld Verfügbarkeitsprüfung eingeben.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Lektion: Grundlagen Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Grundlagen der Verfügbarkeitsprüfung vermittelt. Grundlagen Abbildung 74: Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag Im Materialstamm können Sie auf der Registerkarte Vertrieb: Allg. 2008/Q1 . Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die Grundlagen und die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung beschreiben Unternehmensszenario • • Sie wollen Aufträge zu Materialien erfassen. ob oder welche Art von Verfügbarkeitsprüfung für dieses Material bei der Auftragsbearbeitung ablaufen soll.

welche den Ablauf der Verfügbarkeitsprüfung beeinflussen. zum Laden und zum Transport der Waren benötigt wird. die zur Kommissionierung. Zu diesem Termin muss das Material in ausreichender Menge verfügbar sein. Das System rechnet die Zeit mit ein. 207 . Das Materialbereitstellungsdatum wird vom System errechnet. damit Sie es zum Lieferdatum rechtzeitig beim Kunden anliefern können.SCM600 Lektion: Grundlagen Weiterhin gibt es im Customizing verschiedene Einstellungen. Alle Rechte vorbehalten. wobei ausgehend vom Wunschlieferdatum des Kunden rückwärts gerechnet wird. Abbildung 75: Prüfung zum Materialbereitstellungsdatum Als Ergebnis der Versandterminierung wird das Materialbereitstellungsdatum ermittelt. zum Verpacken. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

208 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. In der Kunden-Material-Info können Sie für einen Kunden zu einem speziellen Material den Werksvorschlag pflegen.Org 1. Auslieferungswerk Im Kundenstamm befindet sich das Auslieferungswerk auf der Registerkarte Versand. indem es auf die Stammdaten in der folgenden Reihenfolge zugreift: 1. 2. 2008/Q1 . Im Materialstamm befindet sich das Auslieferungswerk auf der Registerkarte Vertrieb: Verg. so wird der Vorschlagswert von dieser Eingabe übersteuert. Kunden-Material-Info Kundenstammsatz des Warenempfängers Materialstammsatz. 3. Wenn Sie das Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung manuell eingeben.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Abbildung 76: Prüfung für das Werk Das Auslieferungswerk wird vom System vorgeschlagen.

um eingegangene Aufträge beliefern zu können. B. B. können über die Disposition z. Dabei legen Sie fest. Reicht die Verfügbarkeit nicht aus. B. Alle Rechte vorbehalten. Fertigungsauftrag) und welche Abgänge (z. die bei der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt werden sollen.SCM600 Lektion: Grundlagen Abbildung 77: Steuerung der Verfügbarkeitsprüfung Die Elemente. welche Bestände (z. Bestellung. über die Mengen. Das Produkt kann durch Eigenfertigung oder Fremdbeschaffung zur Verfügung gestellt werden. Kundenaufträge. Die Art der Bedarfsübergabe kann die Verfügbarkeitsprüfung beeinflussen. Abbildung 78: Bedarfsübergabe Die Kommunikation zwischen Vertrieb und Beschaffung erfolgt über Bedarfe. Bestellungen veranlasst werden. 209 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. B. welche Zugänge (z. Der für die Disposition zuständige Mitarbeiter erhält im System Informationen zu Aufträgen. Reservierungen aus der Materialwirtschaft) berücksichtigt werden sollen. können Sie über das Customizing einstellen. die der Vertrieb benötigt. Sicherheits-/ Umlagerungs-/Qualitätsprüfbestand).

Bei einer Komplettlieferung werden alle Positionen mit den Auftragsmengen ausgeliefert./ Teillieferung im Kundenauftrag können Sie den Auftrag durch eine Komplett. Alle Rechte vorbehalten. Abhängig von den Vereinbarungen zur Komplett. beeinflusst werden.oder mehrere Teillieferungen ausliefern. 2008/Q1 .Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Abbildung 79: Komplett. die mit dem Kunden getroffen wurde. Bei Teillieferungen können Sie einen Auftrag mit den Positionen oder Mengen auf mehrere Auslieferungen verteilen.und Teillieferungen Das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung kann auch von der Liefervereinbarung. Abbildung 80: Teillieferungsvereinbarung 210 © 2008 SAP AG.

wobei alle Positionen des Kundenauftrags gemeinsam geliefert werden müssen. Diese Kennzeichen können bei der Kundenauftragserfassung manuell geändert werden. 211 . können Sie für den gesamten Auftrag festlegen.SCM600 Lektion: Grundlagen Die Kennzeichen zur Steuerung von Komplett-/Teillieferungen werden aus dem Kundenstammsatz vorgeschlagen. Der Kunde wünscht zum Beispiel eine Komplettlieferung. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit eine Festlegung auf Positionsebene vorzunehmen. wenn dort eine Vereinbarung zum Kunden und Material gepflegt ist. Alle Rechte vorbehalten. Folgende Teillieferungsvereinbarungen existieren: • • • • • _ Teillieferung erlaubt A Eine Lieferung mit Menge ungleich null erzeugen B Nur eine Lieferung (auch mit Menge = 0) erzeugen C Lieferung darf nur vollständig erfolgen D Beliebige Nachlieferung 2008/Q1 © 2008 SAP AG. dass alle Positionen gemeinsam geliefert werden müssen. Wenn Sie Komplettlieferung wählen. Bei einer Teillieferungsvereinbarung kann ein Kundenauftrag möglicherweise aber auch durch mehrere Auslieferungen erfüllt werden. Der Vorschlag für die Positionsebene wird aus der Kunden-Material-Info vorgeschlagen. ob die Liefermengen gesplittet werden dürfen.

Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Grundlagen und die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung beschreiben 212 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

Fall: Bestätigung zum Wunschlieferdatum Im Anschluss an die Versandterminierung prüft das System. zu denen nicht genügend verfügbarer Bestand vorhanden ist Dazu benötigen Sie eine Prüfung auf verfügbaren Bestand und gegebenenfalls Informationen für frühest mögliche Liefertermine In Einzelfällen erlaubt der Kunde auch Teillieferungen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. ob die Ware zum ermittelten Materialbereitstellungsdatum verfügbar sein wird. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die Verfügbarkeitsprüfung im Rahmen der Auftragsabwicklung nutzen Unternehmensszenario • • • Sie wollen Aufträge zu Materialien erfassen. Alle Rechte vorbehalten. 213 . falls die komplette Menge nicht zum Wunschtermin geliefert werden kann Beispielfälle Abbildung 81: 1.SCM600 Lektion: Beispielfälle Lektion: Beispielfälle Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung anhand mehrerer Beispielfälle dargestellt. Außerdem wird die Rückstandsbehandlung erläutert.

bestehende Kundenaufträge. Im 1. Mit dieser Ausgangssituation erfassen Sie nun einen zusätzlichen Kundenauftrag mit 10 Stück. Auf Grund des Wunsch-Lieferdatums des Kunden führt das System die Versandterminierung (Rückwärtsterminierung) durch und ermittelt das Bereitstellungsdatum. 40 und 50 Stück. 2008/Q1 . 214 © 2008 SAP AG. Fall: Bestätigung Wunschlieferdatum Als Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung ergibt sich in diesem Fall. Bestellanforderungen. Zu diesem Termin wird nun die Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt. Abbildung 82: Ergebnis 1. B. Bestellungen. Lieferungen) berücksichtigt. Fall besteht zunächst folgende Ausgangssituation: Es gibt existierende Zugänge in folgenden Formen: • • Bestand: 100 Stück bestehende Bestellungen mit den Mengen 50 und 60 Stück Weiterhin gibt es bereits existierende. zukünftige Abgänge in folgenden Formen: • bestehende Kundenaufträge mit den Mengen 100. Planaufträge) die voraussichtlichen Abgänge (z. dass Sie die 10 Stück zum gewünschten Lieferdatum bestätigen können. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Bei der Verfügbarkeitsprüfung werden • • • der aktuelle Bestand die geplanten Zugänge (z. B.

Zu diesem Termin wird nun die Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 215 . Fall: Bestätigung zum späteren Termin Im 2.SCM600 Lektion: Beispielfälle Abbildung 83: 2. Mit dieser Ausgangssituation erfassen Sie nun einen zusätzlichen Kundenauftrag mit 20 Stück. zukünftige Abgänge in folgenden Formen: • bestehende Kundenaufträge mit den Mengen 100. Fall verlangt der Kunde jedoch eine “Komplettlieferung”. Auf Grund des Wunsch-Lieferdatums des Kunden führt das System die Versandterminierung (Rückwärtsterminierung) durch und ermittelt das Bereitstellungsdatum. Fall: Es gibt existierende Zugänge in folgenden Formen: • • Bestand: 100 Stück bestehende Bestellungen mit den Mengen 50 und 60 Stück Weiterhin gibt es bereits existierende. 40 und 50 Stück Im 2. Fall besteht zunächst die gleiche Ausgangssituation wie im 1.

Fall: Bestätigung zum späteren Termin Im Fall der Unterdeckung ermittelt das System unter Berücksichtigung der Verfügbarkeitssituation und der Versandterminierung den nächstmöglichen Termin. Wegen der Vereinbarung “Komplettlieferung” kann keine Aufteilung der Menge vorgenommen werden. 216 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . zu dem die Waren dem Kunden bestätigt werden können. Sie können die 20 Stück also erst zu einem späteren Termin bestätigen. Ausgehend vom ermittelten Bereitstellungstermin wird mittels der Versandterminierung (Vorwärtsterminierung) das Bestätigungsdatum für die 20 Stück vom System errechnet.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Abbildung 84: Ergebnis 2.

SCM600 Lektion: Beispielfälle Abbildung 85: 3. Zu diesem Termin wird nun die Verfügbarkeitsprüfung durchgeführt. kann die gewünschte Auftragsmenge in mehrere Teillieferungen gesplittet werden. Mit dieser Ausgangssituation erfassen Sie nun einen zusätzlichen Kundenauftrag mit 20 Stück. und 2. 217 . Alle Rechte vorbehalten. Fall verlangt der Kunde schnellstmögliche Lieferung und erlaubt gegebenenfalls eine Aufteilung der Liefermengen (Teillieferungen). Fall: Es gibt existierende Zugänge in folgenden Formen: • • Bestand: 100 Stück bestehende Bestellungen mit den Mengen 50 und 60 Stück Weiterhin gibt es bereits existierende. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Auf Grund des Wunschlieferdatums des Kunden führt das System die Versandterminierung (Rückwärtsterminierung) durch und ermittelt das Bereitstellungsdatum. 40 und 50 Stück Im 3. zukünftige Abgänge in folgenden Formen: • bestehende Kundenaufträge mit den Mengen 100. Fall besteht zunächst die gleiche Ausgangssituation wie im 1. Im 3. Fall: Teillieferungen Sofern der Kunde und die Verkaufsbelegart es zulassen.

2008/Q1 . Ausgehend von den ermittelten Bereitstellungsterminen werden mittels der Versandterminierung (Vorwärtsterminierung) die Bestätigungstermine für die beiden Teillieferungen mit jeweils 10 Stück vom System errechnet. 218 © 2008 SAP AG. Sie können die 20 Stück also zu späteren Terminen mit jeweils 10 Stück bestätigen. zu denen die Waren dem Kunden bestätigt werden können. Fall: Teillieferungen Im Fall der Unterdeckung ermittelt das System unter Berücksichtigung der Verfügbarkeitssituation und der Versandterminierung die nächstmöglichen Termine. Wegen der Vereinbarung „Teillieferungen erlaubt“ kann eine Aufteilung der Menge vorgenommen werden.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Abbildung 86: Ergebnis 3. Alle Rechte vorbehalten.

dann können sie die 20 Stück bereits zum gewünschten Zeitpunkt bestätigen. eine Verfügbarkeitsprüfung nur bis zum Ende der Wiederbeschaffungszeit durchzuführen. alle Zu. • • z.und Abgänge zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich jedoch.SCM600 Lektion: Beispielfälle Abbildung 87: 4. Fall. zu dem die letzte Bestellung mit den 60 Stück (Zugang) eintrifft. Wenn sie jedoch mit Einbeziehung der Wiederbeschaffungszeit die Verfügbarkeit prüfen. B. dann erhalten Sie das gleiche Ergebnis wie im 2. Sie könnten die 20 Stück erst zu dem Zeitpunkt bereitstellen. Fertigmaterial: Eigenfertigungszeiten. Wenn Sie im 4. Fall ohne Einbeziehung der Wiederbeschaffungszeit die Verfügbarkeit prüfen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Die Verfügbarkeitsprüfung wird nur bis zum Ende der Wiederbeschaffungszeit durchgeführt. Der Kunde verlangt Komplettlieferung. 219 . Die Wiederbeschaffungszeit kann je Material festgelegt werden. Es wird davon ausgegangen. Fall: Prüfung mit Wiederbeschaffungszeit Es ist möglich. dass das Material spätestens am Ende der Wiederbeschaffungszeit zur Verfügung steht. Handelsware: Planlieferzeit + Wareneingangsbearbeitungszeit. Alle Rechte vorbehalten.

Dabei können ATP-Mengen neu zugeordnet und Fehlmengen ausgeglichen werden. • Über die Rückstandsbearbeitung können zu Materialien Verkausbelege aufgelistet und bezüglich der Bestätigung manuell bearbeitet werden. 220 © 2008 SAP AG. über die Neuterminierung • Bei der Neuterminierung können Sie die Lieferpriorität (wird aus dem Kundenstammsatz im Auftrag vorgeschlagen) als Sortierkriterium verwenden. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Rückstandsbehandlung Abbildung 88: Rückstandsbehandlung Die Rückstandsbehandlung kann auf zwei Arten erfolgen: manuell über die Rückstandsbearbeitung. 2008/Q1 .

Auf der Registerkarte Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1 ist in dem Feld Auslieferungswerk angegeben.SCM600 Lektion: Beispielfälle Übung 8: Verfügbarkeitsprüfung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Aufträge bei nicht genügend verfügbarem Bestand bearbeiten • den verfügbaren Bestand prüfen Unternehmensszenario Sie haben vor zwei Monaten damit begonnen. Vertriebsweg 12 aus dem Materialstamm T-AS5## vorgeschlagen wird. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung für die Verkaufsorganisation 1000. Sie wollen feststellen./Werk ist in dem Feld Verfügbarkeitsprüfung angegeben. ob für das Material mit der Nummer T-AS5## bei der Auftragserfassung im Werk 1000 eine Verfügbarkeitsprüfung stattfindet. ein neues Produkt zu vermarkten. Die Nachfrage nach diesem Produkt ist größer als ursprünglich angenommen wurde. für welches Auslieferungswerk die Verfügbarkeitsprüfung bei der Auftragserfassung statt findet. 221 . Aufgabe 1: Findet eine Verfügbarkeitsprüfung abhängig vom Material statt? 1. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung aus dem Materialstamm vorgeschlagen wird. Prüfen Sie. Hinweis: Zeigen Sie sich den Materialstamm an. Alle Rechte vorbehalten. ob oder welche Art der Verfügbarkeitsprüfung für dieses Material bei der Auftragserfassung abläuft. 1. so dass es nun zu Unterdeckungen kommt. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. ___________________________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Materialstamm an. Aufgabe 2: Sie wollen feststellen. Auf der Registerkarte Vertrieb: Allg.

Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 2. 2008/Q1 . In welcher Reihenfolge wird bei der Auftragserfassung für den Werksvorschlag auf die Stammdaten zugegriffen? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ 4. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Alle Rechte vorbehalten. Sparte 00 aus dem Kundenstamm T-S50B## vorgeschlagen wird. Bestellung: Kunde: T-S50B## Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: 7-311 in 5 Tagen T-AS5## 10 Fortsetzung auf der nächsten Seite 222 © 2008 SAP AG. als dem vorgeschlagenen Werk durchgeführt werden? ___________________________________________________________ Aufgabe 3: Sie erhalten eine Bestellung. Prüfen Sie. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung für die Verkaufsorganisation 1000. 3. Kann die Verfügbarkeitsprüfung auch in einem anderen. Auf der Registerkarte Versand ist in dem Feld Auslieferungswerk angegeben. 1. Vertriebsweg 12. ___________________________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Kundenstamm an. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung aus dem Kundenstamm vorgeschlagen wird.

Wieviel Zeilen mit Einteilungen werden angezeigt? ___________________________________________________________ Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. Aufgabe 4: Sie erhalten eine weitere Bestellung. 4. bleibt das System zunächst bei der Auftragserfassung auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle stehen. Wieviel Stück können zum Wunschliefertermin bestätigt werden? ___________________________________________________________ Bis wann könnte die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ Warum kann zu diesem Datum die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ Sie entscheiden sich. und übernehmen die vollständige Lieferung. Alle Rechte vorbehalten. können Sie ihn erneut aufrufen. Für welches Werk wird in diesem Fall die Verfügbarkeit geprüft? ___________________________________________________________ 3. 1. 223 . 6. 5.SCM600 Lektion: Beispielfälle 2. Da zum Wunschliefertermin nicht ausreichend Material vorhanden ist. Zeigen Sie sich die Einteilungen zur Position 10 an. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen weiteren Terminauftrag. prüfen wählen. indem Sie Verfügbarkeit Pos. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: T-S50B## 7-411 in 5 Tagen Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 7. dem Kunden die Materialien entsprechend zum späteren Termin zu bestätigen. Hinweis: Falls Sie den Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle bereits verlassen haben. ___________________________________________________________ 8.

Fortsetzung auf der nächsten Seite 224 © 2008 SAP AG. dass dieses Material auch im Werk 1400 in Stuttgart geführt wird.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Material: Menge: 2. Alle Rechte vorbehalten. können Sie diesen erneut aufrufen. ___________________________________________________________ 4. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. 3. Hinweis: Falls Sie den Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle bereits verlassen haben. Hinweis: Um die Verfügbarkeit für ein anderes Werk zu prüfen wählen Sie Andere Werke auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle. 5. T-AS5## 15 Da zum Wunschliefertermin wieder keine ausreichende Menge vorhanden ist. indem Sie Verfügbarkeit Pos. Sie wissen. Wieviel Stück können zum Wunschliefertermin aus Werk 1400 bestätigt werden? ___________________________________________________________ Warum kann zum Wunschlieferdatum aus Werk 1400 die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ Sie entscheiden sich dem Kunden die Materialien aus Werk 1400 zu liefern und übernehmen die vollständige Lieferung fürs Werk 1400. ob Sie das Material möglicherweise dort früher verfügbar haben. bleibt das System bei der Auftragserfassung wieder auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle stehen. prüfen wählen. Prüfen Sie die Verfügbarkeit für das Werk 1400. Deshalb möchten Sie versuchen. 2008/Q1 .

die bei dieser Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt wurden. Sie wollen wissen. 2. Hinweis: Den Prüfungsumfang können Sie sich im Kundenauftrag aus dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle oder Verfügbarkeitsübersicht anzeigen. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Akt. 1. Zeigen Sie sich den vorherigen Auftrag an und prüfen Sie die Elemente für Zu-/Abgänge. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: T-S50A## 7-621 in 10 Tagen T-AS4## 25 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. ob die Wiederbeschaffungszeit bei der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt wurde. Aufgabe 6: Sie erhalten eine weitere Bestellung für ein anderes Material. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Beispielfälle Aufgabe 5: Sie wollen sich den Prüfungsumfang aus dem vorherigen Auftrag anzeigen.Liste. 1. Weiterhin wollen Sie dabei auch feststellen. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Sie wollen sich zunächst einen Überblick über die aktuelle Bestands. Notieren Sie wieviel Stück sich im Bestand von Werk 1000 befinden.und Bedarfssituation zu diesem anderen Material verschaffen. 225 . Zeigen Sie die aktuelle Bedarfs. 2.Bed. ___________________________________________________________ Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Wählen Sie Prüfungsumfang. Alle Rechte vorbehalten./Best. ob beim vorherigen Auftrag bei der Verfügbarkeitsprüfung auch mögliche im System erfasste Bestellungen berücksichtigt wurden.und Bestandsliste zum Material T-AS4## an.

___________________________________________________________ 4.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 ___________________________________________________________ 3. Wann wird für eine Auftragsposition eine Rückstandsbehandlung durchgeführt? ___________________________________________________________ 2. 3. Welche beiden Arten der Rückstandsbehandlung werden unterschieden? Welches Feld aus dem Kundenstamm kann bei der Neuterminierung als Sortierkriterium verwendet werden? ___________________________________________________________ Aufgabe 8: Verständnisfragen zur Verfügbarkeitsprüfung.und Bestandsliste zum Material T-AS4## an. wieviel Stück an Bedarf aus dem Kundenauftrag übergeben wurden.und Bedarfssituation zu diesem Material im Werk 1000 verschaffen. Sie wollen sich einen Überblick über die aktuelle Bestands. 1. Warum kann das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag abhängig von einer Teillieferungsvereinbarung unterschiedlich ausfallen? ___________________________________________________________ 2. Warum läuft nach der Verfügbarkeitsprüfung nochmals eine Versandterminierung ab. Mit welchem Datum wurde der Bedarf übergeben? Welchem Datum im Kundenauftrag entspricht dieses Datum? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ Aufgabe 7: Wann erfolgt Rückstandsbehandlung? 1. Notieren Sie. Warum muss als Voraussetzung für die Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag bereits eine Versandterminierung abgelaufen sein? ___________________________________________________________ 3. Alle Rechte vorbehalten. Zeigen Sie sich dazu die aktuelle Bedarfs. wenn die Position nicht zum Wunschlieferdatum bestätigt werden konnte? ___________________________________________________________ 226 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

Hinweis: Zeigen Sie sich den Materialstamm an./Werk ist in dem Feld Verfügbarkeitsprüfung angegeben. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung für die Verkaufsorganisation 1000.SCM600 Lektion: Beispielfälle Lösung 8: Verfügbarkeitsprüfung Aufgabe 1: Findet eine Verfügbarkeitsprüfung abhängig vom Material statt? 1. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anzeigen Wählen Sie die Sicht Vertrieb: allg. Alle Rechte vorbehalten. 227 . Vertriebsweg 12 aus dem Materialstamm T-AS5## vorgeschlagen wird. 1. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. für welches Auslieferungswerk die Verfügbarkeitsprüfung bei der Auftragserfassung statt findet. Prüfen Sie. Aufgabe 2: Sie wollen feststellen. ob oder welche Art der Verfügbarkeitsprüfung für dieses Material bei der Auftragserfassung abläuft. Sie wollen feststellen./Werksdaten Werk 1000 Für dieses Material wird eine Verfügbarkeitsprüfung (Prüfgruppe 01 Tagesbedarf) statt finden. ob für das Material mit der Nummer T-AS5## bei der Auftragserfassung im Werk 1000 eine Verfügbarkeitsprüfung stattfindet. Auf der Registerkarte Vertrieb: Allg.

Prüfen Sie.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 ___________________________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Materialstamm an. 2. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Produkte → Material → Handelswaren → Anzeigen Wählen Sie die Sicht Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung aus dem Materialstamm vorgeschlagen wird. In welcher Reihenfolge wird bei der Auftragserfassung für den Werksvorschlag auf die Stammdaten zugegriffen? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 228 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung aus dem Kundenstamm vorgeschlagen wird. Sparte 00 aus dem Kundenstamm T-S50B## vorgeschlagen wird. Vertriebsweg 12. 3. Alle Rechte vorbehalten. Auf der Registerkarte Versand ist in dem Feld Auslieferungswerk angegeben. Verkaufsorganisation 1000 Vertriebsweg 12 Für dieses Material wird das Auslieferungswerk 1400 aus dem Materialstamm vorgeschlagen. welches Auslieferungswerk bei der Auftragserfassung für die Verkaufsorganisation 1000. a) Logistik → Vertrieb → Stammdaten → Geschäftspartner → Kunde → Anzeigen → Vertrieb Wählen Sie die Registerkarte Vertriebsbereichsdaten: Versand. Für diesen Kunden wird das Auslieferungswerk 1000 aus dem Kundenstamm vorgeschlagen. ___________________________________________________________ Hinweis: Zeigen Sie sich den Kundenstamm an. Auf der Registerkarte Vertrieb: VerkaufsorgDaten 1 ist in dem Feld Auslieferungswerk angegeben.

SCM600 Lektion: Beispielfälle ___________________________________________________________ a) Bei der Auftragserfassung wird beim Werksvorschlag in folgender Reihenfolge auf die Stammdaten zugegriffen: 1. Weiterhin haben Sie im Rahmen der Verfügbarkeitsprüfung die Möglichkeit in anderen Werken zu prüfen. 229 . Kunden-Material-Info Kundenstamm Materialstamm Wenn in den Stammdaten verschiedene Auslieferungswerke hinterlegt sind. Bestellung: Kunde: T-S50B## Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: a) 7-311 in 5 Tagen T-AS5## 10 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Aufgabe 3: Sie erhalten eine Bestellung. dann wird der Vorschlag entsprechend dieser Reihenfolge in die Positionen des Kundenauftrags übernommen. 3. 1. Alle Rechte vorbehalten. Kann die Verfügbarkeitsprüfung auch in einem anderen. als dem vorgeschlagenen Werk durchgeführt werden? ___________________________________________________________ a) Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit den Vorschlag im Kundenauftrag manuell zu überschreiben. 4. 2. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag.

und übernehmen die vollständige Lieferung. Sie entscheiden sich. die Auftragsmenge und die bestätigte Menge 0. Es existieren zwei Einteilungszeilen. dem Kunden die Materialien entsprechend zum späteren Termin zu bestätigen. Für welches Werk wird in diesem Fall die Verfügbarkeit geprüft? ___________________________________________________________ a) Werk 1000 3. prüfen wählen. Warum kann zu diesem Datum die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) Da zu diesem Datum die Wiederbeschaffungszeit endet. Fortsetzung auf der nächsten Seite 230 © 2008 SAP AG. 5. können Sie ihn erneut aufrufen. 6. indem Sie Verfügbarkeit Pos. 8. Wieviel Zeilen mit Einteilungen werden angezeigt? ___________________________________________________________ a) Wählen Sie Einteilungen zur Position. Bis wann könnte die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) Erst zu dem späteren Termin. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. 7. Da zum Wunschliefertermin nicht ausreichend Material vorhanden ist. der unter vollständige Lieferung / Liefervorschlag vorgeschlagen wird. Die zweite Einteilungszeile zeigt das bestätigte Lieferdatum und die bestätigte Menge. a) Vollständige Lieferung: wählen Sie Übernehmen. Die erste zeigt das Wunschlieferdatum. Wieviel Stück können zum Wunschliefertermin bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) Zum Wunschliefertermin kann nichts bestätigt werden. Hinweis: Falls Sie den Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle bereits verlassen haben. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 2. 2008/Q1 . bleibt das System zunächst bei der Auftragserfassung auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle stehen. 4. Zeigen Sie sich die Einteilungen zur Position 10 an.

dass dieses Material auch im Werk 1400 in Stuttgart geführt wird. Deshalb möchten Sie versuchen. 231 . T-S50B## 7-411 in 5 Tagen T-AS5## 15 Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: a) 2.SCM600 Lektion: Beispielfälle ___________________________________________________________ a) → Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Prüfen Sie die Verfügbarkeit für das Werk 1400. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Falls Sie den Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle bereits verlassen haben. 1. Aufgabe 4: Sie erhalten eine weitere Bestellung. ob Sie das Material möglicherweise dort früher verfügbar haben. Hinweis: Um die Verfügbarkeit für ein anderes Werk zu prüfen wählen Sie Andere Werke auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle. prüfen wählen. bleibt das System bei der Auftragserfassung wieder auf dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle stehen. a) Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle Wählen Sie Andere Werke → Werk 1400 → Werke prüfen. Sie wissen. Alle Rechte vorbehalten. können Sie diesen erneut aufrufen. indem Sie Verfügbarkeit Pos. Aus dem Werk 1400 kann die vollständige Menge zum Bedarfstermin bestätigt werden. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen weiteren Terminauftrag. Da zum Wunschliefertermin wieder keine ausreichende Menge vorhanden ist.

Wählen Sie Sichern. die bei dieser Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt wurden. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Wählen Sie Prüfungsumfang. Zeigen Sie sich den vorherigen Auftrag an und prüfen Sie die Elemente für Zu-/Abgänge. 1. Neben anderen Zu. 5. Warum kann zum Wunschlieferdatum aus Werk 1400 die vollständige Menge bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) Da im Werk 1400 ausreichend Bestand verfügbar ist und die Wiederbeschaffungszeit kürzer ist. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 3. Sie entscheiden sich dem Kunden die Materialien aus Werk 1400 zu liefern und übernehmen die vollständige Lieferung fürs Werk 1400. Wieviel Stück können zum Wunschliefertermin aus Werk 1400 bestätigt werden? ___________________________________________________________ a) 15 Stück 4.und Abgängen wurde in diesem Fall auch mit Bestellungen geprüft. Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. Wählen Sie Verfügbarkeitssituation anz. Alle Rechte vorbehalten. Wählen Sie Prüfungsumfang. Fortsetzung auf der nächsten Seite 232 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Hinweis: Den Prüfungsumfang können Sie sich im Kundenauftrag aus dem Bildschirm Verfügbarkeitskontrolle oder Verfügbarkeitsübersicht anzeigen. ob beim vorherigen Auftrag bei der Verfügbarkeitsprüfung auch mögliche im System erfasste Bestellungen berücksichtigt wurden. Sie wollen wissen. Aufgabe 5: Sie wollen sich den Prüfungsumfang aus dem vorherigen Auftrag anzeigen. ___________________________________________________________ a) Wählen Sie Werk übernehmen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.Liste. Aufgabe 6: Sie erhalten eine weitere Bestellung für ein anderes Material. Bestellung: Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material: Menge: T-S50A## 7-621 in 10 Tagen T-AS4## 25 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Nummer. in der Spalte Verfügbare Menge. ___________________________________________________________ Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Alle Rechte vorbehalten. Weiterhin wollen Sie dabei auch feststellen.Bed. Zeigen Sie die aktuelle Bedarfs.Liste./Best. Sie wollen sich zunächst einen Überblick über die aktuelle Bestands. 233 . Das bedeutet. 1.und Bestandsliste zum Material T-AS4## an. ob die Wiederbeschaffungszeit bei der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt wurde. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. ___________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen → Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.und Bedarfssituation zu diesem anderen Material verschaffen. a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Akt./Best. a) Beim Prüfungsumfang anzeigen ist das Feld ohne WBZ prüfen nicht angekreuzt. Notieren Sie wieviel Stück sich im Bestand von Werk 1000 befinden. 2.Bed.SCM600 Lektion: Beispielfälle 2. dass in diesem Fall die Wiederbeschaffungszeit berücksichtigt wurde. Den Werksbestand sehen Sie in der Zeile mit dem Dispoelement W-BEST. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Akt.

Alle Rechte vorbehalten. ___________________________________________________________ a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Akt.Liste.Bed. Zeigen Sie sich dazu die aktuelle Bedarfs. wieviel Stück an Bedarf aus dem Kundenauftrag übergeben wurden. 2008/Q1 . Aufgabe 7: Wann erfolgt Rückstandsbehandlung? 1. Fortsetzung auf der nächsten Seite 234 © 2008 SAP AG. Welches Feld aus dem Kundenstamm kann bei der Neuterminierung als Sortierkriterium verwendet werden? ___________________________________________________________ a) Die Lieferpriorität wird aus dem Kundenstamm in den Kundenauftrag übernommen und kann bei der Neuterminierung als Sortierkriterium für Aufträge verwendet werden. Wann wird für eine Auftragsposition eine Rückstandsbehandlung durchgeführt? ___________________________________________________________ a) Eine Rückstandsbehandlung kann durchgeführt werden. Den Bedarf aus dem Kundenauftrag sehen Sie in der Zeile mit dem Dispoelement K-AUFT. Notieren Sie. 25 Stück 4. 2. Welche beiden Arten der Rückstandsbehandlung werden unterschieden? a) 3. in der Spalte Zugang/Bedarf. Mit welchem Datum wurde der Bedarf übergeben? Welchem Datum im Kundenauftrag entspricht dieses Datum? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ a) Der Bedarfstermin (Datum in der ersten Spalte) entspricht dem Materialbereitstellungsdatum aus dem Kundenauftrag. wenn eine Auftragsposition rückständig ist.und Bestandsliste zum Material T-AS4## an. Eine Auftragsposition ist rückständig.und Bedarfssituation zu diesem Material im Werk 1000 verschaffen. wenn die Auftragsmenge nicht vollständig oder der Wunschliefertermin nicht rechtzeitig bestätigt werden kann. Sie wollen sich einen Überblick über die aktuelle Bestands./Best.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 3. Eine Rückstandsbehandlung kann durch eine Rückstandsbearbeitung oder eine Neuterminierung durchgeführt werden.

bis zum Wunschlieferdatum zu haben.SCM600 Lektion: Beispielfälle Aufgabe 8: Verständnisfragen zur Verfügbarkeitsprüfung. wenn die Position nicht zum Wunschlieferdatum bestätigt werden konnte? ___________________________________________________________ a) Wenn die Position nicht zum Wunschlieferdatum bestätigt werden konnte. dann kann die komplette Menge erst zu einem späteren Termin bestätigt werden. um das Lieferdatum (Bestätigungsdatum) zu ermitteln. Deswegen muss im Kundenauftrag vor der Verfügbarkeitsprüfung durch die Versandterminierung zunächst das Materialbereitstellungsdatum ermittelt worden sein. Alle Rechte vorbehalten. 235 . 1. Wenn der Kunde in diesem Fall keine Teillieferung zulässt. Versenden usw. 2. Warum muss als Voraussetzung für die Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag bereits eine Versandterminierung abgelaufen sein? ___________________________________________________________ a) Die Verfügbarkeitsprüfung findet zum Materialbereitstellungsdatum statt. Warum kann das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung im Kundenauftrag abhängig von einer Teillieferungsvereinbarung unterschiedlich ausfallen? ___________________________________________________________ a) Wenn die gewünschte Menge zum Wunschlieferdatum nur teilweise verfügbar ist und der Kunde eine Teillieferung zulässt. Die Materialien werden bereits zu diesem Termin benötigt. dann macht das System ausgehend vom frühest möglichen verfügbaren Termin eine Versandterminierung (Vorwärtsterminierung). dann könnte ein Liefersplit vorgenommen und eine Teilmenge bereits zum Wunschlieferdatum bestätigt werden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 3. Warum läuft nach der Verfügbarkeitsprüfung nochmals eine Versandterminierung ab. um anschließend noch die benötigte Zeit für das Verpacken. Verladen.

2008/Q1 .Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Verfügbarkeitsprüfung im Rahmen der Auftragsabwicklung nutzen 236 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • die Funktion des Transportbelegs erklären die Abrechnung von Frachtkosten an Kunden beschreiben die Überleitung aus der Faktura in den Buchhaltungsbeleg erklären Unternehmensszenario • • • Sie wollen die Materialien mehrerer Auslieferungen auf einem LKW transportieren Aus dem Transport ergeben sich Frachtkosten. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Transportabwicklung Lektion: Transportabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird ein kurzer Überblick über die Möglichkeiten der Transportabwicklung gegeben. 237 . welche Konten bebucht wurden Transportabwicklung Abbildung 89: Belegfluss mit ausgehendem Transport 2008/Q1 © 2008 SAP AG. die Sie den Kunden in Rechnung stellen In dem zur Faktura gehörenden Buchhaltungsbeleg wollen Sie prüfen.

Sie legen den Transport üblicherweise an. Die Reihenfolge der Lieferungen innerhalb eines Transports bestimmt die Reihenfolge der Auslieferung.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Die Transportfunktion ist optional. Route oder Verkehrsträger) zusammenzufassen. 238 © 2008 SAP AG. Zielort. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 90: Anlegen von Transporten Mit der Funktion „"Transport anlegen"“ werden die transportfälligen Lieferungen ermittelt und die erforderlichen Transporte angelegt. Ebenfalls optional ist die Abrechnung der Frachtkosten aus dem Transport. Die einzelnen Lieferungen können manuell auf verschiedene Transporte verteilt werden. um Lieferungen mit den gleichen Transportbedingungen (Spediteur. bevor Sie den Warenausgang buchen. Sie verwenden die Transportfunktion. 2008/Q1 .

Im Gegensatz zum Verpacken in der Lieferung unterstützt die Transportabwicklung ein lieferungsübergreifendes Verpacken. Alle Rechte vorbehalten. h. 239 . Positionen. Grundsätzlich steht hierfür die gleiche Funktionalität wie beim Verpacken in der Lieferung zur Verfügung. Allerdings können keine Positionen für eine Bestandsführung/Fakturierung generiert oder manuell erfasst werden. B. LKW) zugeordnet werden. Abbildung 92: Fakturierung der Frachtkosten an den Kunden 2008/Q1 © 2008 SAP AG. die in der Lieferung noch nicht verpackt wurden) können unter Verwendung von Versandhilfsmitteln in Versandelemente verpackt werden. Versandelemente aus der Lieferung werden übernommen und sind nicht mehr änderbar. Verpackte Positionen können den entsprechenden Transportmitteln (z.SCM600 Lektion: Transportabwicklung Abbildung 91: Verladen und Verpacken beim Transport Unverpackte Positionen (d.

Sie können die Kontenfindung von unterschiedlichen Kriterien im Customizing abhängig machen. Gut. B. um entsprechende Konten zu ermitteln. B. Abbildung 93: Anschluss an die Finanzbuchhaltung Das System leitet Fakturadaten in Rechnungen.und Frachtkostenabwicklung zur Abrechnung mit dem Spediteur errechnet wurden. in Dienstleistungen und Handelswaren möglich) • Kontoschlüssel (damit ist eine Unterteilung von unterschiedlichen Preis-.und Lastschriften an die Finanzbuchhaltung weiter und bucht diese auf die ermittelten Konten. Alle Rechte vorbehalten. die auf den effektiven Frachtkosten beruhen. 2008/Q1 .Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Sie können dem Kunden Frachtkosten in Rechnung stellen. 240 © 2008 SAP AG. Zu. in Kunden Inland und Kunden Ausland möglich) • Kontierungsgruppe des Materials (damit ist eine Unterteilung von Materialien z. die im Bereich der Transport. Die Frachtkosten erscheinen dann als zusätzlicher Eintrag in der Kundenfaktura.und Abschlagselementen möglich) Die Einstellung der Kontenfindung erfordert aus den oben genannten Gründen eine Abstimmung mit der Finanzbuchhaltung und der Kostenrechnung. Im Standard sind die folgenden Kriterien definiert: • • • Kontenplan Verkaufsorganisation Kontierungsgruppe des Regulierers (damit ist eine Unterteilung von Kunden z.

Da am Tag der Auslieferung weitere Auslieferungen für Kunden fällig werden.SCM600 Lektion: Transportabwicklung Übung 9: Transportabwicklung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Teillieferungen bearbeiten • die Transportabwicklung beschreiben • die Kontenfindung zur Faktura im Buchhaltungsbeleg nachvollziehen Unternehmensszenario Obwohl Sie dem Kunden zu einem Auftrag die komplette Menge zu seinem Wunschlieferdatum bestätigen könnten. 1. Alle Rechte vorbehalten. die sich auf der Strecke zu dem Kunden befinden. Nachdem die Prozesse abgeschlossen und die Rechnungen angelegt sind. führen Sie mehrere Auslieferungen zu einem Transport zusammen. dass in der Buchhaltung die richtigen Konten bebucht wurden. Stellen Sie fest. 241 . ob der Auftrag teilgeliefert werden könnte. Zeigen Sie sich den Terminauftrag aus der letzten Übung am Bildschirm an. Aufgabe 1: Ein Kundenauftrag soll teilgeliefert werden. wollen Sie sicher stellen. möchte der Kunde zunächst doch nur einen Teil der Wunschliefermenge geliefert bekommen. __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Welche Vereinbarung bezüglich Komplettlieferung steht im Auftragskopf? Hinweis: Das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf finden Sie im Übersichtsbild Verkauf und auf der Registerkarte Versand.

die Menge einer Auftragsposition auf verschiedene Auslieferungen zu verteilen.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 2. Alle Rechte vorbehalten./Pos. einzelne Auftragspositionen (mit der jeweiligen gesamten Positions-Auftragsmenge) auf verschiedene Auslieferungen zu verteilen. wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist? 4. Welche Vereinbarungen bezüglich Teillieferungen stehen in der Position 10 des Auftrags? ___________________________________________________________ Hinweis: Das Feld Teillief. wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist? 5. 6. zur Auftragsposition finden Sie auf der Registerkarte Versand. Welche Stammdaten sind beim Vorschlag des Kennzeichens für Komplettlieferung im Auftragskopf beteiligt? 3. Welche Stammdaten sind beim Vorschlag des Kennzeichens für Teillieferungen in der Auftragsposition beteiligt? __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 242 © 2008 SAP AG. Haben Sie die Möglichkeit. 2008/Q1 . Haben Sie die Möglichkeit.

ob die vorher erfasste Auslieferung (aus Aufgabe 1-7) für einen Transport verarbeitet werden kann. ob diese Lieferung für einen Transport verarbeitet werden kann. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag (aus Aufgabe 6-2). 243 . Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Welchen Transport Dispo Status hat die Lieferung? Hinweis: Zeigen Sie sich die Auslieferung am Bildschirm an. _______________________________________________ Aufgabe 2: Sie möchten den möglichen Transport zur Auslieferung untersuchen 1. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Auf der Registerkarte Transport können Sie an dem Feld TransDispoStat erkennen. um die Bedeutung der verschiedenen Status nachzuvollziehen. Verwenden Sie die Feldhilfe F1. Prüfen Sie. Es sollen in dieser Auslieferung allerdings zunächst nur 10 Stück von den insgesamt 25 Stück geliefert werden. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Transportabwicklung 7. Ändern Sie die Liefermenge auf 10 Stück Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. ________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

in Container verladen. welche Konten im Buchhaltungsbeleg gefunden wurden. Haben Sie die Möglichkeit dies im Transportbeleg zu machen und anzugeben. Was ist der Unterschied zwischen einem Transportbeleg und einem Transportauftrag? Aufgabe 3: Sie wollen Ihre Auslieferung kommissionieren. Alle Rechte vorbehalten. 3. Sie wollen mehrere Positionen aus verschiedenen Lieferungen. ________________________________ 2.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 2. Buchen Sie zu der Auslieferung den Warenausgang. Anschließend prüfen Sie. 1. die Speditionskosten auf die Kunden abhängig von dem Gewicht ihrer Positionen aufzuteilen? 4. Haben Sie die Möglichkeit. Erfassen Sie zu der Auslieferung die Faktura und notieren Sie sich die Belegnummer. Erfassen Sie zunächst zur vorherigen Auslieferung zur Kommissionierung den Transportauftrag für die Lagernummer 010 im Werk 1000. welche Positionen in welche Container verladen werden? 3. Warenausgang buchen und fakturieren. Notieren Sie sich die Belegnummer. ________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 244 © 2008 SAP AG. die alle den gleichen Warenempfänger haben. 2008/Q1 . Sie haben mehrere Lieferungen für verschiedene Kunden aus Hamburg in einem Transportbeleg für eine LKW-Ladung zusammengefasst.

welche Konten mit welchen Beträgen bebucht wurden Hinweis: Den Buchhaltungsbeleg zur Faktura können Sie sich mit der Transaktion Anzeigen Faktura: Wählen Sie Übersicht Rechnungswesen und selektieren Sie den Buchhaltungsbeleg. 245 . _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Transportabwicklung 4. Alle Rechte vorbehalten. Zeigen Sie sich den Buchhaltungsbeleg zur Faktura an und notieren Sie.

Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Lösung 9: Transportabwicklung Aufgabe 1: Ein Kundenauftrag soll teilgeliefert werden. Zeigen Sie sich den Terminauftrag aus der letzten Übung am Bildschirm an. ob der Auftrag teilgeliefert werden könnte. Das Feld Komplettlieferung ist nicht angekreuzt. einzelne Auftragspositionen (mit der jeweiligen gesamten Positions-Auftragsmenge) auf verschiedene Auslieferungen zu verteilen. dass einzelne Positionen auf verschiedene Auslieferungen verteilt werden können. 3. Haben Sie die Möglichkeit. __________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Wählen Sie die Registerkarte Versand. Das bedeutet. die Menge einer Auftragsposition auf verschiedene Auslieferungen zu verteilen. Welche Vereinbarungen bezüglich Teillieferungen stehen in der Position 10 des Auftrags? Fortsetzung auf der nächsten Seite 246 © 2008 SAP AG. Welche Stammdaten sind beim Vorschlag des Kennzeichens für Komplettlieferung im Auftragskopf beteiligt? Antwort: Das Kennzeichen für die Komplettlieferung im Auftragskopf wird aus dem Kundenstamm vorgeschlagen. wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist? Antwort: Wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist. Stellen Sie fest. hängt es noch von der Teillieferungsvereinbarung auf Positionsebene ab. 2. 5. Alle Rechte vorbehalten. Es können einzelne Positionen auf verschiedene Auslieferungen verteilt werden 4. 1. Welche Vereinbarung bezüglich Komplettlieferung steht im Auftragskopf? Hinweis: Das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf finden Sie im Übersichtsbild Verkauf und auf der Registerkarte Versand. 2008/Q1 . ob die Menge einer Auftragsposition auf verschiedene Auslieferungen verteilt werden kann. Haben Sie die Möglichkeit. wenn das Feld Komplettlieferung im Auftragskopf nicht angekreuzt ist? Antwort: Ja.

Welche Stammdaten sind beim Vorschlag des Kennzeichens für Teillieferungen in der Auftragsposition beteiligt? __________________________________________________________ a) Der Vorschlag für das Feld Teillief. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag (aus Aufgabe 6-2). _______________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Auftrag Liefermenge auf 10 Stück ändern. dann hat dieser Vorschlag Vorrang vor dem aus dem Kundenstamm 7. 247 . → Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. dass Teillieferungen erlaubt sind. Es sollen in dieser Auslieferung allerdings zunächst nur 10 Stück von den insgesamt 25 Stück geliefert werden. in der Auftragsposition kommt aus dem Kundenstamm. zur Auftragsposition finden Sie auf der Registerkarte Versand./Pos. Das bedeutet./Pos.SCM600 Lektion: Transportabwicklung ___________________________________________________________ Hinweis: Das Feld Teillief. Alle Rechte vorbehalten. ob die vorher erfasste Auslieferung (aus Aufgabe 1-7) für einen Transport verarbeitet werden kann. 6. Ändern Sie die Liefermenge auf 10 Stück Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. a) Auf der Registerkarte Versand der Position 10 ist das Feld Teillief. leer (Teillieferungen erlaubt). Wenn zu dem Kunden und dem Material eine Kunden-Material-Info existiert und dort etwas anderes steht als im Kundenstamm. Prüfen Sie. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Aufgabe 2: Sie möchten den möglichen Transport zur Auslieferung untersuchen 1. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG./Pos. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können.

um die internen Materialbewegungen zu steuern Fortsetzung auf der nächsten Seite 248 © 2008 SAP AG. dass eine Lieferung gar nicht für den Transport relevant ist (abhängig von der Lieferart). 2. Er wird für eine Auslieferung angelegt. Zum Beispiel in Form einer LKW-Fuhre. Sie haben mehrere Lieferungen für verschiedene Kunden aus Hamburg in einem Transportbeleg für eine LKW-Ladung zusammengefasst. in Container verladen. Dabei können Sie auch Positionen verschiedener Lieferungen zusammen in einen Container verladen 3. Im Feld TransDispoStat steht A. Haben Sie die Möglichkeit dies im Transportbeleg zu machen und anzugeben. Was ist der Unterschied zwischen einem Transportbeleg und einem Transportauftrag? Antwort: Der Transportbeleg wird angelegt und verwendet. welche Positionen in einen Container zusammen verladen werden. Verwenden Sie die Feldhilfe F1. ________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anzeigen Wählen Sie die Registerkarte Transport. Das bedeutet. die Speditionskosten auf die Kunden abhängig von dem Gewicht ihrer Positionen aufzuteilen? Antwort: Ja. 2008/Q1 . 4. Es kann auch sein . Sie wollen mehrere Positionen aus verschiedenen Lieferungen. Der Transportauftrag dient als Grundlage für die Kommissionierung. ob diese Lieferung für einen Transport verarbeitet werden kann.Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 Welchen Transport Dispo Status hat die Lieferung? Hinweis: Zeigen Sie sich die Auslieferung am Bildschirm an. Auf der Registerkarte Transport können Sie an dem Feld TransDispoStat erkennen. Haben Sie die Möglichkeit. Alle Rechte vorbehalten. die alle den gleichen Warenempfänger haben. welche Positionen in welche Container verladen werden? Antwort: Im Transportbeleg können Sie hinterlegen. dass die Auslieferung noch nicht in einem Transport bearbeitet ist. um mehrere Auslieferungen zu einem Transport zu Kunden zusammen zu fassen. um die Bedeutung der verschiedenen Status nachzuvollziehen. Sie können die Frachtkosten zu einem Transport in einem Frachtkostenbeleg erfassen und entsprechend dem Gewicht auf verschiedene Kunden verteilen.

Erfassen Sie zunächst zur vorherigen Auslieferung zur Kommissionierung den Transportauftrag für die Lagernummer 010 im Werk 1000. Notieren Sie sich die Belegnummer. 2. ________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen wählen Sie Ausführen → Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. welche Konten im Buchhaltungsbeleg gefunden wurden. _________________________________________________________ _________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Transportabwicklung Aufgabe 3: Sie wollen Ihre Auslieferung kommissionieren. welche Konten mit welchen Beträgen bebucht wurden Hinweis: Den Buchhaltungsbeleg zur Faktura können Sie sich mit der Transaktion Anzeigen Faktura: Wählen Sie Übersicht Rechnungswesen und selektieren Sie den Buchhaltungsbeleg. 249 . 4. Buchen Sie zu der Auslieferung den Warenausgang. Zeigen Sie sich den Buchhaltungsbeleg zur Faktura an und notieren Sie. 1. Erfassen Sie zu der Auslieferung die Faktura und notieren Sie sich die Belegnummer. Alle Rechte vorbehalten. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg wählen Sie Warenausgang buchen 3. ________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Anschließend prüfen Sie. Warenausgang buchen und fakturieren.

und ggf. 250 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Erlösschmälerungs. 2008/Q1 .Kapitel 5: Verfügbarkeitsprüfung SCM600 _________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anzeigen wählen Sie Rechnungswesen selektieren Sie den Buchhaltungsbeleg Es werden für das Kundenkonto und für die Erlösschmälerungen die Soll. Die Gegenbuchungen erfolgen auf die Erlös-. Die Sollbuchungen erfolgen auf dem Konto des Regulierers.und für die Konten Umsatzerlöse und Ausgangssteuer die Habenbuchung gebucht. auf die Ausgangssteuerkonten.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Transportabwicklung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Funktion des Transportbelegs erklären • die Abrechnung von Frachtkosten an Kunden beschreiben • die Überleitung aus der Faktura in den Buchhaltungsbeleg erklären 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 251 .

Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • die Grundlagen und die Funktionsweise der Verfügbarkeitsprüfung beschreiben • die Verfügbarkeitsprüfung im Rahmen der Auftragsabwicklung nutzen • die Funktion des Transportbelegs erklären • die Abrechnung von Frachtkosten an Kunden beschreiben • die Überleitung aus der Faktura in den Buchhaltungsbeleg erklären 252 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

...................................................272 Übung 11: Montageabwicklung ......... Alle Rechte vorbehalten....................279 2008/Q1 © 2008 SAP AG..................................... sowie ein Beispielprozess zum Thema Kundenauftragsfertigung veranschaulicht.............254 Lektion: Bedeutung des Positionstyps ..261 Lektion: Montageabwicklung ..........258 Übung 10: Vorverkaufsprozesse und Positionstyp........... 253 .................... Anschließend werden die Vorverkaufsbelege Anfrage / Angebot behandelt.. Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • die Vorverkaufsaktivitäten beschreiben Anfragen und Angebote nutzen einige Funktionen der Positionstypen erläutern den Status von Montageaufträgen für Kundeneinzelfertigungsaufträge verfolgen Positionen in einer Auslieferung verpacken Inhalt des Kapitels Lektion: Vorverkaufsabwicklung ..............Kapitel 6 Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung Überblick über das Kapitel In diesem Kapitel wird zunächst die Bedeutung des Positionstyps herausgestellt................

Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Lektion: Vorverkaufsabwicklung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Bedeutung von Anfragen und Angeboten herausgestellt. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • die Vorverkaufsaktivitäten beschreiben Anfragen und Angebote nutzen Unternehmensszenario • • • Bevor es zur Auftragserteilung kommt. möchte sich der Kunde über Preise und Lieferzeiten zu Materialien informieren Sie machen dem Kunden ein Angebot zu den angefragten Materialien Der Kunde nimmt das Angebot an und erteilt darauf hin einen Auftrag Vorverkaufsabwicklung Abbildung 94: Aufgaben der Vertriebsunterstützung 254 © 2008 SAP AG.

Folgende Aufgaben können Sie im Rahmen des Vertriebsunterstützungssystems durchführen: • • • • Bereitstellung von Informationen über Kunden.SCM600 Lektion: Vorverkaufsabwicklung Unterstützung der Mitarbeiter in Vertrieb und Marketing bei allen Aktivitäten im Rahmen der Akquisition und Kundenbetreuung. 255 . B. Abbildung 96: Belegfluss in der Vorverkaufsphase 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Mit einem Angebot (die Bezugnahme zu einer Anfrage ist optional) können Sie Ihren Kunden die entsprechenden Informationen zur Verfügung stellen. Abbildung 95: Vorverkaufsbelege Sie können von Ihren Kunden Anfragen nach Materialpreisen oder Lieferzeiten erhalten. über Auftragseingangs. z. B. Alle Rechte vorbehalten.und Umsatzzahlen. von Telefonaten und Kundenbesuchen Durchführung von Mailing-Aktionen Direkter Zugang zum Vertriebsinformationssystem (VIS) mit zahlreichen Auswertungen. Interessenten. Ansprechpartner. Wettbewerber und deren Produkte Verwaltung von Kontakten. z.

bis die volle Menge oder das Gültigkeitsdatum erreicht ist. ohne dass eine Anfrage vom Kunden vorausgegangen ist. 256 © 2008 SAP AG.Angebot zusammensetzen.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 In der Standardauslieferung des Systems wird eine Anfrage als vollständig referenziert betrachtet. Wenn der Kunde das Angebot akzeptiert. Auf ein Angebot kann so lange referenziert werden. Sie können auch Angebote erstellen. Der Belegfluss in der Vorverkaufsphase kann sich aus Anfrage . sobald der Kunde ein Angebot mit Bezug auf die Anfrage erhält. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. kann daraufhin der Auftrag folgen.

257 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Vorverkaufsabwicklung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Vorverkaufsaktivitäten beschreiben • Anfragen und Angebote nutzen 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

258 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • einige Funktionen der Positionstypen erläutern Unternehmensszenario • Der Positionstyp ist ein wichtiges Instrument zur Steuerung der Vertriebsprozesse Bedeutung des Positionstyps Abbildung 97: Positionstypen Positionstypen bieten zusätzliche Steuerungsfunktionen für Verkaufsbelege. Diese Lektion gibt einen entsprechenden Überblick.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Überblick über die Lektion Der Positionstyp ist ein sehr wichtiges Steuerungsinstrument. Alle Rechte vorbehalten.

welche Textarten sollen der Position zugehören. soll die Position auf einer Lieferung erscheinen. Für ein Material mit der Positionstypengruppe 'NORM' wird in der Anfrage zum Beispiel ein anderer Positionstyp gefunden als im Terminauftrag. 259 . welche Felder sollen im Unvollständigkeitsprotokoll erscheinen. für die Position Einteilungen zu erfassen. soll die Position auf einer Rechnung erscheinen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 98: Positionstypenfindung Normalposition Der Positionstyp im Verkaufsbeleg wird unter anderem in Abhängigkeit der Verkaufsbelegart und der Positionstypengruppe des Materialstamms gefunden. welche Partnerrollen sollen der Position zugehören. Die Positionstypengruppe ist im Materialstamm in der Registerkarte Vertrieb: VerkaufsorgDaten 2 gepflegt. soll es erlaubt sein.SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Mit dem Positionstyp kann zum Beispiel folgendes beeinflusst werden: • • • • • • • soll eine automatische Preisfindung durchgeführt werden. falls sie nicht erfasst wurden.

260 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Abbildung 99: Positionstypenfindung im Terminauftrag Für ein Material mit der Positionstypengruppe 'NORM' wird im Terminauftrag zum Beispiel ein anderer Positionstyp gefunden als für ein Material mit der Positionstypengruppe '0001'. Alle Rechte vorbehalten.

Aufgabe 1: Erfassen Sie eine Anfrage. Erfassen Sie die Anfrage und notieren Sie die Nummer. Sie möchten. Wir sind daran interessiert. Sie erhalten von einem Kunden eine schriftliche Anfrage zu einem Motorrad. wie Preise und Lieferbedingungen sind verbindlich und für einen festgelegten Zeitraum gültig. Die in den Angeboten hinterlegten Informationen. Bei der Anfrageerfassung kann das Feld Gültig bis als Bearbeitungsfrist eingegeben werden und später für die Angebotsbearbeitung verwendet werden. Auf diese Anfragen hin erstellen Sie Angebote für die Kunden.SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Übung 10: Vorverkaufsprozesse und Positionstyp Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Anfragen und Angebote bearbeiten • die Positionstypenfindung nachvollziehen Unternehmensszenario Sie erhalten Anfragen von Kunden zu Motorrädern. wieder 3 Stück zu kaufen. 1. Würden Sie uns bitte ein Angebot machen. ___________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. dass die Anfrage bis zum Ende des Monats bearbeitet wird. 261 . Alle Rechte vorbehalten. wieviel das Motorrad kostet? Hinweis: Anfragen legen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anlegen an. Anfrage Kunde: T-S50A## Motomarkt Heidelberg Wir hatten bereits letztes Jahr das Motorrad T-AS3## von Ihnen eingekauft.

Das Angebot soll ab heute bis zum Ende des übernächsten Monats gültig sein. ___________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 262 © 2008 SAP AG. ___________________________________ Hinweis: Erfassen Sie das Angebot (Belegart AG) mit Referenz auf die Anfrage mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Angebot → Anlegen.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 2: Erstellen Sie ein Angebot. 1. Alle Rechte vorbehalten. Bestellung zum Angebot Kunde: T-S50A## Bestellnummer: 8-131 Wunschlieferdatum: in 10 Tagen Material T-AS3## Menge 1 Erfassen sie dazu den Terminauftrag und notieren Sie die Nummer. Da Sie momentan viel Nachfrage nach diesem Motorrad haben. Erfassen Sie ein Angebot zu der Anfrage. Hinweis: Listen zu Anfragen erstellen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Anfragen → Liste Anfragen 2. Sie erstellen sich zunächst eine Liste aller Anfragen zu Ihrem Kunden T-S50A## . Aufgabe 3: Erfassen Sie einen Auftrag mit Bezug auf das Angebot. Der Kunde T-S50A## bestellt auf Grund des Angebots zunächst 1 Stück von dem Motorrad T-AS3##. die bis Ende des Monats bearbeitet werden müssen. 1. 2008/Q1 . Wählen Sie Anlegen mit Bezug. Erfassen sie dazu das Angebot und notieren Sie die Nummer. Am nächsten Tag bearbeiten Sie die vorliegenden Anfragen. möchten Sie dem Kunden nur 2 Stück anbieten.

Zeigen Sie sich den Referenzstatus der Position zur Anfrage an. bevor ein Angebot angelegt werden kann? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 3.SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Aufgabe 4: Ermitteln Sie den Referenzstatus zu den Positionen der Anfrage und des Angebots aus den vorherigen Aufgaben. Findet bei der Anfrage. 2. 1. Hinweis: Die Statusübersicht zu den einzelnen Belegen können Sie sich aus dem Belegfluss anzeigen. in einer Anfrage oder einem Angebot eine Verfügbarkeitsprüfung wie im Kundenauftrag durchzuführen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. __________________________________________________ Aufgabe 5: Verständnisfragen zu den Vorverkaufsbelegen. 1. Nennen Sie betriebswirtschaftliche Unterschiede zwischen einer Anfrage und einem Angebot? __________________________________________________________ __________________________________________________________ __________________________________________________________ 2. Haben Sie die Möglichkeit. Alle Rechte vorbehalten.oder Angebotserfassung eine automatische Preisfindung statt? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 4. __________________________________________________ Zeigen Sie sich den Referenzstatus der Position zum Angebot an. 263 . Muss zuerst eine Anfrage erstellt werden.

__________________________________________________________ 2. welcher Positionstyp gefunden wurde. Kann vom Positionstyp abhängig eingestellt werden. dass eine Position einer Anfrage nicht fakturarelevant und eine Position im Kundenauftrag fakturarelevant ist? __________________________________________________________ 264 © 2008 SAP AG. Können in einem Terminauftrag mehrere Positionen mit unterschiedlichen Positionstypen erfasst werden? __________________________________________________________ 4. 2008/Q1 . Abhängig von welchen Kriterien wird der Positionstyp im Verkaufsbeleg in der Regel gefunden? __________________________________________________________ __________________________________________________________ 3. Zeigen Sie sich die zuletzt bearbeitete Anfrage an und notieren Sie.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 6: Wie wird der Positionstyp im Verkaufsbeleg gefunden? 1. Alle Rechte vorbehalten.

wieder 3 Stück zu kaufen. Sie möchten. dass die Anfrage bis zum Ende des Monats bearbeitet wird. Bei der Anfrageerfassung kann das Feld Gültig bis als Bearbeitungsfrist eingegeben werden und später für die Angebotsbearbeitung verwendet werden. Erfassen Sie die Anfrage und notieren Sie die Nummer. 265 .SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Lösung 10: Vorverkaufsprozesse und Positionstyp Aufgabe 1: Erfassen Sie eine Anfrage. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 1. Sie erhalten von einem Kunden eine schriftliche Anfrage zu einem Motorrad. ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anlegen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. wieviel das Motorrad kostet? Hinweis: Anfragen legen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anlegen an. Anfrage Kunde: T-S50A## Motomarkt Heidelberg Wir hatten bereits letztes Jahr das Motorrad T-AS3## von Ihnen eingekauft. Würden Sie uns bitte ein Angebot machen. Wir sind daran interessiert.

Alle Rechte vorbehalten. ___________________________________ Hinweis: Erfassen Sie das Angebot (Belegart AG) mit Referenz auf die Anfrage mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Angebot → Anlegen. Erfassen sie dazu das Angebot und notieren Sie die Nummer. Das Angebot soll ab heute bis zum Ende des übernächsten Monats gültig sein. Sie erstellen sich zunächst eine Liste aller Anfragen zu Ihrem Kunden T-S50A## . die bis Ende des Monats bearbeitet werden müssen. 1. Fortsetzung auf der nächsten Seite 266 © 2008 SAP AG. möchten Sie dem Kunden nur 2 Stück anbieten. Hinweis: Listen zu Anfragen erstellen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Anfragen → Liste Anfragen a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Anfrage → Liste Anfragen Auftraggeber T-S50A## 2. Wählen Sie Anlegen mit Bezug. Am nächsten Tag bearbeiten Sie die vorliegenden Anfragen. 2008/Q1 . a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Angebot → Anlegen Wählen Sie Anlegen mit Bezug Geben Sie die Anfragenummer ein Wählen Sie Positionsauswahl Ändern Sie die Menge auf 2 Stück Wählen Sie Übernehmen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 2: Erstellen Sie ein Angebot. Erfassen Sie ein Angebot zu der Anfrage. Da Sie momentan viel Nachfrage nach diesem Motorrad haben.

___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Wählen Sie Anlegen mit Bezug Geben Sie die Angebotsnummer ein Wählen Sie Positionsauswahl Ändern Sie die Menge auf 1 Stück Wählen Sie Übernehmen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben Aufgabe 4: Ermitteln Sie den Referenzstatus zu den Positionen der Anfrage und des Angebots aus den vorherigen Aufgaben. Zeigen Sie sich den Referenzstatus der Position zur Anfrage an. Bestellung zum Angebot Kunde: T-S50A## Bestellnummer: 8-131 Wunschlieferdatum: in 10 Tagen Material T-AS3## Menge 1 Erfassen sie dazu den Terminauftrag und notieren Sie die Nummer. 1. 1. 267 . Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Die Statusübersicht zu den einzelnen Belegen können Sie sich aus dem Belegfluss anzeigen. Der Kunde T-S50A## bestellt auf Grund des Angebots zunächst 1 Stück von dem Motorrad T-AS3##. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Aufgabe 3: Erfassen Sie einen Auftrag mit Bezug auf das Angebot.

1. obwohl von der Anfragemenge (3 Stück) nur ein Teil (2 Stück) in das Angebot übernommen wurde. 2. da von der Angebotsmenge (2 Stück) wurde nur ein Teil (1 Stück) in den Auftrag übernommen wurde. Zeigen Sie sich den Referenzstatus der Position zum Angebot an. Im Standard wird eine Anfrageposition als voll referiert gekennzeichnet. __________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Angebot → Anzeigen → Umfeld → Belegfluß anzeigen den Cursor auf Angebot stellen → wählen Sie Statusübersicht Position 10 expandieren Referenzstatus: teilweise referiert Der Referenzstatus für das Angebot steht auf teilweise referiert. Im Standard wird eine Angebotsposition erst bei Übernahme der vollen Menge als voll referiert gekennzeichnet. Nennen Sie betriebswirtschaftliche Unterschiede zwischen einer Anfrage und einem Angebot? __________________________________________________________ __________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 268 © 2008 SAP AG. Aufgabe 5: Verständnisfragen zu den Vorverkaufsbelegen. sobald zumindest eine Teilmenge dieser Position in ein Angebot übernommen wurde. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 __________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anzeigen → Umfeld → Belegfluß anzeigen den Cursor auf Anfrage stellen → wählen Sie Statusübersicht Position 10 expandieren Referenzstatus: voll referiert Der Referenzstatus für die Anfrage steht auf voll referiert.

4. Alle Rechte vorbehalten. Es können auch Angebote ohne Bezug auf eine Anfrage erstellt werden. usw. Zeigen Sie sich die zuletzt bearbeitete Anfrage an und notieren Sie. Findet bei der Anfrage. Lieferdatum. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Bei der Anfrage. Bei Anfragen wird im System das Gültigkeitsdatum als Bearbeitungsfrist für eine Antwort auf die Anfrage verwendet. Angebote sind während des Gültigkeitszeitraums dem Kunden gegenüber rechtlich bindend.und Angebotserfassung findet eine automatische Preisfindung (abhängig vom Customizing) statt. Bei der Anfrage. Über Angebote werden dem Kunden die entsprechenden Informationen mitgeteilt. 2. welcher Positionstyp gefunden wurde. Aufgabe 6: Wie wird der Positionstyp im Verkaufsbeleg gefunden? 1. in einer Anfrage oder einem Angebot eine Verfügbarkeitsprüfung wie im Kundenauftrag durchzuführen? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) Ja. Muss zuerst eine Anfrage erstellt werden. bevor ein Angebot angelegt werden kann? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) 3.oder Angebotserfassung eine automatische Preisfindung statt? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) Ja. 269 .und Angebotserfassung kann eine Verfügbarkeitsprüfung in der gleichen Art und Weise wie bei der Kundenauftragserfassung (abhängig vom Customizing) durchgeführt werden. Haben Sie die Möglichkeit. Nein.).SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps __________________________________________________________ a) Anfragen sind Nachfragen eines Kunden nach den Vertriebskonditionen eines Materials (Preis.

. 3. Es können in einem Auftrag verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Positionstypen erfasst werden. Abhängig von welchen Kriterien wird der Positionstyp im Verkaufsbeleg in der Regel gefunden? __________________________________________________________ __________________________________________________________ a) Der Positionstyp wird in der Regel in Abhängigkeit der Verkaufsbelegart (Anfrage. .. Alle Rechte vorbehalten. 2. 2008/Q1 . Unvollständigkeitssteuerung usw. im Customizing eingestellt werden. Lieferrelevanz. Terminauftrag. Angebot.) und der Positionstypengruppe aus dem Materialstamm gefunden. 270 © 2008 SAP AG. dass eine Position einer Anfrage nicht fakturarelevant und eine Position im Kundenauftrag fakturarelevant ist? __________________________________________________________ a) Ja. Können in einem Terminauftrag mehrere Positionen mit unterschiedlichen Positionstypen erfasst werden? __________________________________________________________ a) Ja. Kann vom Positionstyp abhängig eingestellt werden. Preisfindung. 4. Abhängig vom Positionstyp können zum Beispiel die Fakturarelevanz.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 __________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Anfrage → Anzeigen Der Positionstyp AFN für Anfrageposition steht auf der Registerkarte Verkauf.

Alle Rechte vorbehalten. 271 .SCM600 Lektion: Bedeutung des Positionstyps Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • einige Funktionen der Positionstypen erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Lektion: Montageabwicklung Überblick über die Lektion Diese Lektion beschreibt ein mögliches Zusammenspiel von Vertrieb und Produktion anhand eines Beispielprozesses zur Montageabwicklung. welcher nur auf spezielle Kundenbedarfe hin einzelgefertigt wird Dies erfordert die Zusammenarbeit zwischen dem Vertrieb und der Fertigung Bevor der Benzintank ausgeliefert wird. sondern direkt für einen Kundenauftrag gefertigt wird. dass nicht anonym auf Lager. 272 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . soll er noch verpackt werden Montageabwicklung Abbildung 100: Ablauf einer Kundenauftragsfertigung Kundenauftragsfertigung ist dadurch charakterisiert. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • den Status von Montageaufträgen für Kundeneinzelfertigungsaufträge verfolgen Positionen in einer Auslieferung verpacken Unternehmensszenario • • • Der Kunde bestellt einen Benzintank.

Wenn das Produkt gefertigt ist.SCM600 Lektion: Montageabwicklung Aus der Kundenauftragsposition wird ein Kundeneinzelbedarf erzeugt und an die Disposition übergeben. Aus dem Fertigungsauftrag wird die bestätigte Menge und das bestätigte Lieferdatum an den Kundenauftrag zurückgemeldet. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 101: Einzelfertigung ohne Montageabwicklung Aus dem Kundenauftrag werden die Bedarfsmenge (Primärbedarf). 273 . Abschließend erfassen Sie im Vertrieb die Faktura. Dabei findet eine Stücklistenauflösung statt und es werden die Sekundärbedarfe der Baugruppen / Komponenten erzeugt. Anschließend planen Sie mit der Disposition den Materialbedarf und es wird in der Fertigung produziert. Mit dem Dispositionslauf erzeugen Sie daraus einen Planauftrag. buchen Sie es per Wareneingang in einen Kundenauftragsbestand speziell für diese Kundenauftragsposition. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. erzeugen Sie aus dem Planauftrag einen Fertigungsauftrag. können Sie im Vertrieb die Lieferung erfassen und den Warenausgang buchen. das Lieferdatum und Angaben zur Konfiguration als Kundeneinzelbedarf an die Disposition übergeben. Sobald dann die Lieferung fällig wird. Sobald die Produktion beginnen kann. Der Warenausgang reduziert den Kundenauftragsbestand.

Abbildung 103: Kostenverwaltung pro Position 274 © 2008 SAP AG. Veränderungen hinsichtlich bestätigter Einteilungen oder des Lieferdatums werden im Kundenauftrag bzw.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Abbildung 102: Einzelfertigung mit Montageabwicklung Bei der Einzelfertigung mit Montageabwicklung haben Sie die einzelnen Komponenten des Endproduktes bereits vorgefertigt. im Fertigungsauftrag sofort sichtbar. Alle Rechte vorbehalten. Das bedeutet. Deshalb brauchen Sie nur eine einstufige Stücklistenauflösung und kein Erzeugen von Sekundärbedarfen. 2008/Q1 . Aus dem Fertigungsauftrag wird die bestätigte Menge und das bestätigte Lieferdatum in die Einteilungen des Kundenauftrags zurückgemeldet. Sie können sich direkt aus dem Kundenauftrag heraus einen Fertigungsauftrag erzeugen lassen. dass Sie bei der Einzelfertigung mit Montageabwicklung an dieser Stelle keinen Dispositionslauf benötigen. Entsprechend dem Kundenwunsch brauchen Sie die Komponenten dann nur noch zu montieren.

SCM600 Lektion: Montageabwicklung Bei der Kundenauftragsfertigung werden die Kosten und Erlöse für eine Auftragsposition auf einem zur Kundenauftragsposition gehörendem Controlling-Objekt gesammelt und an die Ergebnisrechnung abgerechnet. Die Planerlöse werden durch die Preisfindung im Kundenauftrag (Nettowert 2) ermittelt und die Isterlöse bei der Faktura verbucht. Die Abrechnung der angefallenen Isterlöse und der Istkosten erfolgt an die Ergebnisrechnung. Internen Leistungsverrechnungen und Zuschlägen. Einzelkalkulation oder aus dem Bewertungspreis des Materialstamms (Standardpreis oder gleitender Durchschnittspreis).bzw. Die Istkosten ergeben sich aus Materialentnahmen. 275 . Die dadurch entstehenden Handling Units können dann in weitere Packmittel verpackt werden. Den Planerlösen stehen die Plankosten gegenüber. Alle Rechte vorbehalten. um den Erfolg zu ermitteln. Abbildung 104: Verpacken Beim Verpacken können Lieferpositionen zu Packmitteln zugeordnet werden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Fertigungsaufträgen. Diese stammen aus einer Erzeugnis.

Abbildung 106: Montageabwicklung mit Variantenkonfiguration . Bei dem Kundenauftragsbestand handelt es sich um einen Sonderbestand.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Abbildung 105: Auslieferung aus Kundenauftragsbestand Nachdem die Fertigung das Material produziert hat. der nur für den speziellen Kundenauftrag verwendet werden kann. wird es in den Kundenauftragsbestand Wareneingang gebucht.Beispiel Wenn die Eigenschaften eines Materials nicht fest vorgegeben sind und viele Variationsmöglichkeiten bestehen. Beim Warenausgang zur Auslieferung wird entsprechend der Kundenauftragsbestand reduziert. können diese im Rahmen einer Variantenkonfiguration im Kundenauftrag festgelegt werden. Alle Rechte vorbehalten. 276 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

Mit diesem werden bestimmte Eigenschaften der Konfiguration definiert. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Für Merkmalswerte können Zu-/Abschläge gepflegt werden. Zu jedem Merkmal können die möglichen Werte (Merkmalsausprägungen) festgelegt werden. welche die variablen Eigenschaften des Materials darstellen.SCM600 Lektion: Montageabwicklung Zu jedem konfigurierbaren Material muss dazu ein Konfigurationsprofil existieren. 277 . Jede Klasse enthält ein oder mehrere Merkmale. welche Auswirkungen auf die Preisfindung haben. Im Konfigurationsprofil oder im Materialstamm wird das Material einer oder mehreren Klassen zugeordnet.

Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 278 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

Aufgabe 1: Bearbeiten Sie eine Kundenauftragsfertigung. der zunächst noch bei Ihnen entsprechend dem Kundenwunsch lackiert und montiert werden muss. eine Stückliste und ein Arbeitsplan angelegt. Für den Benzintank wurden im Vorfeld bereits der Materialstamm T-FS1##. 279 . Die einzelnen Materialien sollen für den Versand in einer Kiste verpackt werden.SCM600 Lektion: Montageabwicklung Übung 11: Montageabwicklung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • den Ablauf einer Kundenauftragsfertigung nachvollziehen • Lieferpositionen in der Auslieferung verpacken Unternehmensszenario Ein Kunde bestellt bei Ihnen einen speziell nach seinem Wunsch lackierten Benzintank. Der Kunde bestellt einen Benzintank für sein Motorrad. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Bestellung Kunde: T-S50A## Bestellnummer: 8-311 Wunschlieferdatum: in 10 Tagen Material T-FS1## Menge 1 Hinweis: Sichern Sie den Auftrag noch nicht! Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Zusätzlich schicken Sie ihm kostenlos eine Montageanleitung und Zierstreifen mit. Alle Rechte vorbehalten. 1.

und dann Beschaffung. Welcher Nettopreis steht bei den drei Positionen? 5. Notieren Sie die Nummer des Montageauftrags. Überprüfen Sie die Beschaffungsdaten für den Benzintank T-FS1## der Einteilung zu Position 10. Dazu geben Sie bei den untergeordneten Positionen im Feld üb. 3. Hinweis: Um zu den Beschaffungsdaten der Einteilung zu gelangen wählen Sie im Kundenauftrag Einteilung zur Pos.Pos 10 ein. erfassen Sie die beiden Positionen zu der übergeordneten Position 10. ______________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 280 © 2008 SAP AG. Hinweis: Da Sie im Kundenauftrag deutlich machen wollen. 2008/Q1 . Sichern Sie den Kundenauftrag und notieren Sie die Nummer. Alle Rechte vorbehalten. ________________________________________ Aufgabe 2: 1. Zeigen Sie sich den Kundenauftrag aus der vorherigen Aufgabe an. Sie geben die Montageanleitung T-AS7## und die Zierstreifen T-AS8## kostenlos mit zum Benzintank dazu. Erfassen Sie deshalb die beiden Materialien zusätzlich im obigen Kundenauftrag.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 2. Welche Positionstypen haben die drei Positionen? 4. dass die beiden Materialien zu dem Benzintank T-FS1## gehören.

______________________________________ ______________________________________ 3. _______________________________________________________ Hinweis: Um sich den Montageauftrag aus dem Kundenauftrag anzuzeigen wählen Sie im Kundenauftrag Einteilung zur Pos. wie sich der Endetermin verändert hat. Zeigen Sie sich den Kopf des Montageauftrags an. dass er den Benzintank T-FS1## erst 8 Tage später geliefert bekommen möchte. Notieren Sie die Auswirkungen auf das Wunschlieferdatum der zugeordneten Positionen 11 und 12. Notieren Sie die Ecktermine für Ende und Start des Montageauftrags. Notieren Sie. 1. _________________________________________________________ _________________________________________________________ 2. Welchem Datum im Kundenauftrag entspricht das Endedatum aus dem Montageauftrag? Aufgabe 3: Der Kunde teilt Ihnen mit. 281 .SCM600 Lektion: Montageabwicklung 2. Ändern Sie dementsprechend das Wunschlieferdatum für die Position 10 im Kundenauftrag. Alle Rechte vorbehalten. Zeigen Sie sich den Kopf des Montageauftrags zum Benzintank T-FS1## (Position 10) an. → Beschaffung → Kopf Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Lagerort 0001. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. Hinweis: Die Bestandsübersicht in der Materialwirtschaft zeigen Sie sich mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht an.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie den Wareneingang. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag und verpacken Sie die Positionen. Aus der Fertigung wird die Fertigstellung der Montage des Benzintanks gemeldet. Fortsetzung auf der nächsten Seite 282 © 2008 SAP AG. Verpacken Sie die drei Positionen in das Packmittel PK-096. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Den Wareneingang in der Materialwirtschaft erfassen Sie mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → zum Auftrag Bewegungsart 101 Auftrag Montageauftragsnummer (siehe Aufgabe 2-1) Werk 1000 Lagerort 0001 2. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Zeigen Sie sich den Kundenauftragsbestand in der Bestandsübersicht zum Material T-FS1## im Werk 1000 an. Wieviel Stück befinden sich im Kundenauftragsbestand? __________________________ Aufgabe 5: Bearbeiten Sie den Versand. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. 1. Erfassen Sie dafür in der Materialwirtschaft den Wareneingang zum Montageauftrag in den Kundenauftragsbestand im Werk 1000. 2008/Q1 . 1.

SCM600 Lektion: Montageabwicklung _______________________________________________ 2. 283 . Wieviel Stück befinden sich im Kundenauftragsbestand? ___________________________ Hinweis: Die Bestandsübersicht in der Materialwirtschaft zeigen Sie sich mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht an. Kommissionieren Sie die Lieferung und buchen Sie den Warenausgang. 3. (Lagernummer 010) Zeigen Sie sich abschließend nochmals den Kundenauftragsbestand in der Bestandsübersicht zum Material T-FS1## im Werk 1000 an. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Pos 10 ein. eine Stückliste und ein Arbeitsplan angelegt. erfassen Sie die beiden Positionen zu der übergeordneten Position 10. 2008/Q1 . Hinweis: Da Sie im Kundenauftrag deutlich machen wollen. der zunächst noch bei Ihnen entsprechend dem Kundenwunsch lackiert und montiert werden muss. a) Unterpositionen erfassen. Dazu geben Sie bei den untergeordneten Positionen im Feld üb. Erfassen Sie deshalb die beiden Materialien zusätzlich im obigen Kundenauftrag. Für den Benzintank wurden im Vorfeld bereits der Materialstamm T-FS1##. Fortsetzung auf der nächsten Seite 284 © 2008 SAP AG. Bestellung Kunde: T-S50A## Bestellnummer: 8-311 Wunschlieferdatum: in 10 Tagen Material T-FS1## Menge 1 Hinweis: Sichern Sie den Auftrag noch nicht! a) 2. Alle Rechte vorbehalten. Geben Sie bei den Unterpositionen im Feld üb. Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Sie geben die Montageanleitung T-AS7## und die Zierstreifen T-AS8## kostenlos mit zum Benzintank dazu.Pos 10 ein. 1. Erfassen Sie auf Grund der vorliegenden Bestellung einen Terminauftrag. Der Kunde bestellt einen Benzintank für sein Motorrad.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Lösung 11: Montageabwicklung Aufgabe 1: Bearbeiten Sie eine Kundenauftragsfertigung. dass die beiden Materialien zu dem Benzintank T-FS1## gehören.

Welcher Nettopreis steht bei den drei Positionen? Antwort: Pos. 11: 0 Pos. Zeigen Sie sich den Kopf des Montageauftrags an. 12: 0 5. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Um zu den Beschaffungsdaten der Einteilung zu gelangen wählen Sie im Kundenauftrag Einteilung zur Pos. 10: Einzelfertigung TAK Pos. Überprüfen Sie die Beschaffungsdaten für den Benzintank T-FS1## der Einteilung zu Position 10. Notieren Sie die Ecktermine für Ende und Start des Montageauftrags. 11: Kostenlose Position TANN Pos. Welche Positionstypen haben die drei Positionen? Antwort: Pos. 10: 297 Pos. ______________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Pos 10: wählen Sie Einteilung zur Pos. 285 . ________________________________________ a) Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. wählen Sie Beschaffung Die Belegnummer für den Montageauftrag wurde intern vom System vergeben. Sichern Sie den Kundenauftrag und notieren Sie die Nummer. Notieren Sie die Nummer des Montageauftrags. und dann Beschaffung.SCM600 Lektion: Montageabwicklung 3. Zeigen Sie sich den Kundenauftrag aus der vorherigen Aufgabe an. ______________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 2. 12: Kostenlose Position TANN 4. Aufgabe 2: 1.

Ändern Sie dementsprechend das Wunschlieferdatum für die Position 10 im Kundenauftrag. Notieren Sie. Aufgabe 3: Der Kunde teilt Ihnen mit. Zeigen Sie sich den Kopf des Montageauftrags zum Benzintank T-FS1## (Position 10) an. Welchem Datum im Kundenauftrag entspricht das Endedatum aus dem Montageauftrag? Antwort: Das Endedatum des Montageauftrags entspricht dem Materialbereitstellungsdatum aus dem Kundenauftrag. Fortsetzung auf der nächsten Seite 286 © 2008 SAP AG. 1. 3. wie sich der Endetermin verändert hat. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 ______________________________________ a) Wählen Sie Kopf Die Ende. Es wird eine Rückwärtsterminierung des Montageauftrags auf Grund der zum Material (Benzintank) gehörenden Arbeitspläne durchgeführt. dass er den Benzintank T-FS1## erst 8 Tage später geliefert bekommen möchte. Notieren Sie die Auswirkungen auf das Wunschlieferdatum der zugeordneten Positionen 11 und 12. 2. da sie dieser untergeordnet sind. Es wird ausgehend vom Materialbereitstellungsdatum des Kundenauftrags rückwärts terminiert. _________________________________________________________ _________________________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Ändern Pos 10: Wunschlieferdatum um 8 Tage später in die Zukunft ändern Das Wunschlieferdatum für Position 11 und 12 ändert sich entsprechend dem der Position 10.und Starttermine wurden vom System errechnet.

Auf Grund der Änderung des Wunschlieferdatums in der vorherigen Aufgabe. → Beschaffung → Kopf a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anzeigen Pos 10: Wählen Sie Einteilung zur Pos. Wählen Sie Beschaffung.SCM600 Lektion: Montageabwicklung _______________________________________________________ Hinweis: Um sich den Montageauftrag aus dem Kundenauftrag anzuzeigen wählen Sie im Kundenauftrag Einteilung zur Pos. Wählen Sie Kopf. wurde ein neues Materialbereitstellungsdatum im Kundenauftrag ermittelt. 287 . Alle Rechte vorbehalten. Dieses neue Materialbereitstellungsdatum wurde an den Montageauftrag als neuer Endtermin übergeben Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Erfassen Sie dafür in der Materialwirtschaft den Wareneingang zum Montageauftrag in den Kundenauftragsbestand im Werk 1000. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Den Wareneingang in der Materialwirtschaft erfassen Sie mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → zum Auftrag Bewegungsart 101 Auftrag Montageauftragsnummer (siehe Aufgabe 2-1) Werk 1000 Lagerort 0001 a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Warenbewegung → Wareneingang → zum Auftrag Bewegungsart 101 Auftrag Montageauftragsnummer (siehe Aufgabe 2-1) Werk 1000 Lagerort 0001 wählen Sie Übernehmen + Detail wählen Sie Sichern 2. Zeigen Sie sich den Kundenauftragsbestand in der Bestandsübersicht zum Material T-FS1## im Werk 1000 an. Wieviel Stück befinden sich im Kundenauftragsbestand? __________________________ a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht 1 Stück befindet sich im Kundenauftragsbestand. Aus der Fertigung wird die Fertigstellung der Montage des Benzintanks gemeldet. 1. Hinweis: Die Bestandsübersicht in der Materialwirtschaft zeigen Sie sich mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht an.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 Aufgabe 4: Erfassen Sie den Wareneingang. Lagerort 0001. Fortsetzung auf der nächsten Seite 288 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

Zeigen Sie sich abschließend nochmals den Kundenauftragsbestand in der Bestandsübersicht zum Material T-FS1## im Werk 1000 an. 1. _______________________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Auftrag Wählen Sie Verpacken Packmittel PK-096 Das Versandelement und die zu verpackenden Positionen selektieren Wählen Sie Verpacken Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 289 . Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Nummer. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Montageabwicklung Aufgabe 5: Bearbeiten Sie den Versand. Kommissionieren Sie die Lieferung und buchen Sie den Warenausgang. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag und verpacken Sie die Positionen. Verpacken Sie die drei Positionen in das Packmittel PK-096. Hinweis: Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. 2. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. (Lagernummer 010) a) Kommissionieren: Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Die Belegnummer wird intern vom System vergeben Warenausgang: Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Ändern → Einzelbeleg wählen Sie Warenausgang buchen 3. Wieviel Stück befinden sich im Kundenauftragsbestand? Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht Es gibt keinen Kundenauftragsbestand mehr. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . 290 © 2008 SAP AG.Kapitel 6: Vertriebsprozesse mit Kundenauftragsfertigung SCM600 ___________________________ Hinweis: Die Bestandsübersicht in der Materialwirtschaft zeigen Sie sich mit der Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht an.

Alle Rechte vorbehalten. 291 .SCM600 Lektion: Montageabwicklung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • den Status von Montageaufträgen für Kundeneinzelfertigungsaufträge verfolgen • Positionen in einer Auslieferung verpacken 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • die Vorverkaufsaktivitäten beschreiben • Anfragen und Angebote nutzen • einige Funktionen der Positionstypen erläutern • den Status von Montageaufträgen für Kundeneinzelfertigungsaufträge verfolgen • Positionen in einer Auslieferung verpacken 292 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

........305 2008/Q1 © 2008 SAP AG........ Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • eine Reklamation mit Bezug auf einen vorangehenden Vertriebsprozess bearbeiten einen Gutschriftsprozess ausführen und im Detail erläutern einen Prozess der Retourenabwicklung ausführen und im Detail erläutern eine Rechnungskorrekturanforderung verwenden und den Prozess im Detail erläutern eine Faktura stornieren Inhalt des Kapitels Lektion: Gutschriftsanforderung ......... Alle Rechte vorbehalten......................................................298 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung .294 Lektion: Retoure ...... 293 ...........Kapitel 7 Reklamationsabwicklung Überblick über das Kapitel In diesem Kapitel stehen die Möglichkeiten der Reklamationsabwicklung innerhalb von Vertriebsprozessen im Vordergrund......................................................301 Übung 12: Reklamationsabwicklung...................................

Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Lektion: Gutschriftsanforderung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Abwicklung eines Gutschriftsprozesses behandelt. Hierbei muss sichergestellt werden. dass der korrekte Betrag auf dem Kundenkonto gutgeschrieben wird Bevor eine Gutschrift erteilt wird. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • eine Reklamation mit Bezug auf einen vorangehenden Vertriebsprozess bearbeiten einen Gutschriftsprozess ausführen und im Detail erläutern Unternehmensszenario • • Beschädigte oder schadhafte Ware oder fehlerhafte Rechnungen führen zu Reklamationen Kunden erhalten bei berechtigten Reklamationen eine Gutschrift. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . ist die Genehmigung durch einen autorisierten Sachbearbeiter erforderlich • Überblick Abbildung 107: Prozesse in der Reklamationsabwicklung 294 © 2008 SAP AG.

oder Mengenabweichung vor. Gutschrifts-/ Lastschriftsanforderung oder Rechnungskorrekturanforderung erfolgt die Fakturierung nach Prüfung und Genehmigung durch das Erstellen einer Gutschrift oder Lastschrift. legen Sie eine Retoure an. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. eine Gut-/ Lastschrift oder eine Rechnungskorrekturanforderung an. eine Gutschrifts-/ Lastschriftsanforderung. Liegen in der Faktura Preis.SCM600 Lektion: Gutschriftsanforderung Sie legen eine Retoure. Alle Rechte vorbehalten. Die Retoure. Bei der Retoure. nachdem Sie • • einen Kundenauftrag angelegt haben die Waren an den Kunden ausgeliefert und dem Kunden die Waren in Rechnung gestellt haben Wenn der Kunde die reklamierte Ware an Sie zurückschickt. Abwicklung Abbildung 108: Abwicklung von Gut. Die Rechnungskorrekturanforderung oder Gut-/ Lastschrift (ohne Gut-/Lastschriftsanforderung) legen Sie mit Bezug auf die Faktura an.und Lastschriften Der Prozess der Gutschriftsabwicklung läuft analog zu dem der Lastschriftsabwicklung ab. 295 . Gut.oder Lastschriftsanforderung können Sie mit Bezug auf einen Auftrag oder eine Faktura anlegen. legen Sie eine Rechnungskorrekturanforderung an.

Die Gut. Hierzu wird die Fakturasperre entfernt. 2008/Q1 . • Die Verkaufsbelegarten Retoure. Alle Rechte vorbehalten. Dadurch werden dem Kundenkonto die korrekten Beträge gutgeschrieben bzw.und Lastschriftsanforderungen können Sie mit Bezug auf eine Faktura oder einen Auftrag anlegen. Nachdem alle Positionen geprüft wurden. stehen jedoch für Auswertungen zur Verfügung.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Gut. Abgelehnte Positionen werden nicht in Fakturen übernommen. sieht der Prozess einen Genehmigungsschritt oder Prüfschritt vor. Dadurch kann das System den korrekten Betrag aus dem Vorgängerbeleg übernehmen. kann der Beleg zur Fakturierung freigegeben werden. die Lastschriftsanforderung und die Rechnungskorrekturanforderung enthalten eine entsprechende Fakturasperre. Lastschriftsanforderung enthält eine Fakturasperre. Dieser ist durch eine Fakturasperre realisiert. Unberechtigte Reklamationen werden abgewiesen. Nach Prüfung des Vorgangs kann dieser mit der Entfernung der Fakturasperre genehmigt werden. Abbildung 109: Genehmigung einer Gutschrift Bevor eine Gutschrift erstellt werden kann. Lastschrift) werden automatisch die erforderlichen Buchhaltungsbelege erzeugt. 296 © 2008 SAP AG. Diese Belege werden von einem Mitarbeiter mit der entsprechenden Berechtigung geprüft. die Gutschriftsanforderung. Zu Auswertungszwecken geben Sie einen Auftragsgrund ein. in dem für die betroffenen Positionen ein Absagegrund eingegeben wird.bzw. belastet. die ein sofortiges Fakturieren verhindert. Beim Verbuchen der Fakturen (Gutschrift bzw.

SCM600 Lektion: Gutschriftsanforderung Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • eine Reklamation mit Bezug auf einen vorangehenden Vertriebsprozess bearbeiten • einen Gutschriftsprozess ausführen und im Detail erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 297 . Alle Rechte vorbehalten.

dass der korrekte Betrag auf dem Kundenkonto gutgeschrieben wird Bevor eine Gutschrift erteilt wird. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • einen Prozess der Retourenabwicklung ausführen und im Detail erläutern Unternehmensszenario • • Beschädigte oder schadhafte Ware oder fehlerhafte Rechnungen führen zu Reklamationen Bei wertvollen Gütern ist im Falle einer Reklamation eine Rücklieferung der beanstandeten Ware erforderlich.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Lektion: Retoure Überblick über die Lektion Diese Lektion gibt einen Überblick über einen Retourenprozess. Hierbei muss sichergestellt werden. Das beschädigte Material muss zunächst geprüft werden. wofür es in einem bestimmten Bereich eingelagert wird Kunden erhalten bei berechtigten Reklamationen eine Gutschrift. Alle Rechte vorbehalten. ist die Genehmigung durch einen autorisierten Sachbearbeiter erforderlich • • 298 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

Dieser Schritt kann unabhängig von der Anlieferung der reklamierten Ware erfolgen. h. sondern in einen separaten Retourenbestand. Diese Buchung kann entweder vor oder nach Anlegen der Gutschrift erfolgen. Mengen und Preisvereinbarungen aus dem ursprünglichen Beleg. B. Dadurch erhält das System alle erforderlichen Informationen über z. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Normalerweise erfolgt dies nicht in den freien Bestand. 299 . Dabei wird der korrekte Betrag automatisch dem Kundenkonto gutgeschrieben. Alle Rechte vorbehalten. der durch eine automatische Fakturasperre realisiert ist.SCM600 Lektion: Retoure Retoure Abbildung 110: Abwicklung von Retouren Sie können Retouren mit Bezug auf eine Faktura oder einen Auftrag anlegen. Zu Auswertungszwecken geben Sie einen Auftragsgrund ein. Nach der Genehmigung der Retoure (d. buchen Sie auf der Basis einer Retourenanlieferung den Wareneingang. Die Retourenabwicklung sieht einen Genehmigungsschritt vor. Wenn die reklamierte Ware in Ihrem Lager eintrifft. Auf diese Weise kann der korrekte Betrag weiterverarbeitet werden. die Fakturasperre wurde entfernt) werden die Gutschrift und die erforderlichen Buchhaltungsbelege durch die Fakturierung des Vorgangs erstellt.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • einen Prozess der Retourenabwicklung ausführen und im Detail erläutern 300 © 2008 SAP AG.

301 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Eine Rechnungskorrekturanforderung wird immer mit Bezug auf die fehlerhafte Faktura angelegt.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Funktionsweise einer Rechnungskorrekturanforderung erläutert Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • eine Rechnungskorrekturanforderung verwenden und den Prozess im Detail erläutern eine Faktura stornieren Unternehmensszenario • • Beschädigte oder schadhafte Ware oder fehlerhafte Rechnungen führen zu Reklamationen Bei Fehlern auf dem Fakturabeleg sind entsprechende Korrekturmaßnahmen durchzuführen Rechnungskorrekturanforderung Abbildung 111: Abwicklung von Rechnungskorrekturen Mit Hilfe der Rechnungskorrektur führen Sie Korrekturen an Mengen oder Werten durch. die dem Kunden bereits fakturiert wurden. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1 . Abbildung 112: Ablauf der Rechnungskorrektur Für jede Position der fehlerhaften Faktura wird in der Rechnungskorrekturanforderung eine Gutschriftsposition und eine Lastschriftsposition erzeugt. der dem Kundenkonto gutgeschrieben bzw. Gut. dann alle Lastschriftspositionen aufgeführt.und Lastschriftpositionen. Im Beleg werden zuerst alle Gutschriftpositionen. Sie können alle nicht geänderten Positionspaare löschen. Zu Beginn der Bearbeitung ist deshalb der Nettowert des Belegs Null.und Lastschriftpositionen werden immer nur paarweise gelöscht.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Der Kunde erhält einen Beleg. Änderungen können nur an Lastschriftpositionen vorgenommen werden. die korrekte Menge und der korrekte Preis sowie der Betrag. mit dem das Kundenkonto belastet wird. 302 © 2008 SAP AG. der folgendes aufführt: die ursprünglich berechnete Menge und der ursprünglich berechnete Preis. Alle Rechte vorbehalten. Die gutzuschreibenden Nettowerte ergeben sich jeweils aus der Differenz zwischen Gut.

Alle Rechte vorbehalten. wenn sich die Zahlungsbedingungen oder die Adresse des Regulierers geändert hat. notwendig werden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Dabei werden eine eigene Faktura (Storno Faktura) und ein neuer Buchhaltungsbeleg erzeugt. 303 . in dem jede Buchungszeile erneut mit dem umgekehrten Vorzeichen gebucht wird. Dieser revidiert alle Buchungen durch die fehlerhafte Faktura.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Stornierung einer Faktura Abbildung 113: Stornieren einer Faktura Die Stornierung einer Faktura kann z. B.

2008/Q1 .Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 304 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

Als der Kunde erneut einen Scheinwerfer reklamiert. dass er den Scheinwerfer an Sie zurück schickt. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-S50A## 9-111 in 10 Tagen Menge 10 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. Alle Rechte vorbehalten. die Auslieferung und die Faktura. 1. ___________________________________ 3. dass er den bereits bezahlten Betrag dafür gutgeschrieben bekommt. Erfassen Sie dafür den Kundenauftrag. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag. da einer der Scheinwerfer nicht funktioniert.und Gutschriftsabwicklungen bearbeiten Unternehmensszenario Ein Kunde hat bei Ihnen Scheinwerfer gekauft. ___________________________________ 2. Nachdem Sie dem Kunden die Scheinwerfer ausgeliefert haben und er bereits bezahlt hat. Erfassen Sie den Transportauftrag für die Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe: Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Kommissionieren Sie die Auslieferung und buchen Sie den Warenausgang. Sie einigen sich mit dem Kunden. möchten Sie. 305 . Aufgabe 1: Sie verkaufen Scheinwerfer. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Belegnummer.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Übung 12: Reklamationsabwicklung Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Retouren. meldet sich der Kunde mit einer Reklamation. um diesen zu prüfen. Erfassen Sie für die folgende Bestellung des Kunden einen Terminauftrag. Als Grundlage für die Warenbewegung im Lager und zum Drucken der Kommissionierliste legen Sie einen Transportauftrag an.

dass ein Scheinwerfer defekt ist.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Lagernummer Werk Ablauf 010 1000 Dunkel Kommimenge übernehmen 2 (Kommimenge übernehmen und WA buchen) Notieren Sie die Nummer des Transportauftrags. Sie stellen fest. dass er den Scheinwerfer behalten kann und den bezahlten Betrag gutgeschrieben bekommt. Wählen Sie Anlegen mit Bezug auf Auftrag. ___________________________________ 4. Sichern Sie die Gutschriftsanforderung und notieren Sie die Belegnummer. Alle Rechte vorbehalten. Sichern Sie die Faktura und notieren Sie die Belegnummer. Wählen Sie dann Positionsauswahl. dass es sich wohl um einen Transportschaden handelt. stellt er fest. 2008/Q1 . Sie führen eine Gutschriftsabwicklung durch. Hinweis: Eine Gutschriftsanforderung erfassen Sie mit der gleichen Transaktion wie einen Kundenauftrag. ___________________________________ Aufgabe 2: Nachdem der Kunde die Materialien erhalten und bezahlt hat. 1. Erfassen Sie die Faktura zur Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe. ändern die Menge auf 1 Stück ab und wählen Sie übernehmen. 3. Legen Sie eine Gutschriftsanforderung (Auftragsart G2) mit Bezug auf den Terminauftrag der ersten Übung dieses Kapitels für einen Scheinwerfer an. ___________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 306 © 2008 SAP AG. Sie einigen sich mit dem Kunden. 2. Geben Sie auf der Registerkarte Verkauf den Auftragsgrund Transportschaden ein.

Aufgabe 4: Nachdem die Gutschriftsanforderung freigegeben ist. 2. Wählen Sie dann Positionsauswahl und ändern die Menge auf 1 Stück ab. Hinweis: Ändern Sie die Gutschriftsanforderung und entfernen Sie die Fakturasperre auf der Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht. dass ein weiterer Scheinwerfer defekt ist. Geben Sie die Gutschriftsanforderung zum Fakturieren frei. 1. Geben Sie auf der Registerkarte Verkauf den Auftragsgrund Retoure ein. Hinweis: Eine Retoure erfassen Sie mit der gleichen Transaktion wie einen Kundenauftrag. indem Sie aus der F4-Wertehilfe den leeren Eintrag (letzte Zeile) selektieren. indem Sie die Fakturasperre entfernen. 3. Legen Sie eine Retoure (Auftragsart RE) mit Bezug auf den Terminauftrag aus der ersten Übung dieses Kapitels für einen Scheinwerfer an. ___________________________________ Aufgabe 5: Zu einem späteren Zeitpunkt reklamiert der Kunde erneut. 1. Sichern Sie die Retoure und notieren Sie die Belegnummer. um den Schaden zu untersuchen. 2. dass er den Scheinwerfer zurückschickt und Sie ihm den bezahlten Betrag gutschreiben. Sichern Sie die Gutschrift und notieren Sie die Belegnummer. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 3: Die Gutschriftsanforderung wird von dem verantwortlichen Kollegen geprüft und genehmigt. Sie führen eine Retourenabwicklung durch 1. Dieses Mal möchten Sie den defekten Scheinwerfer zurück haben. kann sie fakturiert und die Gutschrift erstellt werden. 307 . Alle Rechte vorbehalten. Sie einigen sich mit dem Kunden. Legen Sie die Gutschrift zur Gutschriftsanforderung an. Wählen Sie Anlegen mit Bezug auf Auftrag. Hinweis: Zum Anlegen von Gutschriften verwenden Sie die gleiche Transaktion wie zum Anlegen von Fakturen.

Wählen Sie Wareneingang buchen. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 7: Die Retoure wird von dem verantwortlichen Kollegen geprüft und genehmigt. 2008/Q1 .Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 ___________________________________ Aufgabe 6: Der defekte Scheinwerfer ist eingetroffen. Geben Sie die Retoure zum Fakturieren frei. Legen Sie die Retourenanlieferung zur Retoure für den zurückgegebenen Scheinwerfer an. um sicher zu stellen. ____________________________ Hinweis: Den Wareneingang buchen Sie in der Transaktion Lieferung anlegen/ändern. 1. Hinweis: Ändern Sie die Retoure und entfernen Sie die Fakturasperre auf der Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht. indem Sie die Fakturasperre entfernen. Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. indem Sie aus der F4-Wertehilfe den letzten Eintrag (leere Zeile) selektieren. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Fortsetzung auf der nächsten Seite 308 © 2008 SAP AG. Hinweis: Eine Retourenanlieferung erfassen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Bearbeiten Sie die Anlieferung und den Wareneingang. Prüfen Sie die Bestandsübersicht zu dem Scheinwerfer in dem Werk 1000. Buchen Sie den Wareneingang und notieren Sie die Belegnummer für die Retourenanlieferung. 2. dass sich das eine Stück in einem separaten Bestand für Retouren befindet. 1. 3. Wählen Sie das Werk 1000 aus.

und Gutschriftsabwicklung 1. ___________________________________ Aufgabe 9: Verständnisfragen zur Retouren. Können Sie eine Rechnungskorrekturanforderung auch mit Bezug auf einen Kundenauftrag anlegen? ___________________________________________________________ 6. Welchen Beleg würden Sie anlegen. Warum würden Sie eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure mit Bezug auf einen Kundenauftrag anlegen? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ 4. Sichern Sie die Retourengutschrift und notieren Sie die Belegnummer. 309 . Gutschrifts. Um welches Feld handelt es sich dabei? ___________________________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 2.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 8: Nachdem die Retoure freigegeben ist. kann ein Genehmigungsschritt für die Gutschriftsanforderung erforderlich sein. 1. kann sie fakturiert und die Retourengutschrift erstellt werden. 2. Legen Sie die Retourengutschrift zur Retoure an.oder Lastschriftsanforderung einen Auftragsgrund ein? ___________________________________________________________ 7. Alle Rechte vorbehalten. Bevor eine Gutschrift durch die Fakturierung erstellt werden kann. Können Sie für eine Gutschriftsanforderung eine Auslieferung anlegen? ___________________________________________________________ Müssen Sie eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure mit Bezug auf einen Kundenauftrag oder eine Faktura anlegen? ___________________________________________________________ 3. wenn in der Faktura eine Mengen. Hinweis: Zum Anlegen von Gutschriften verwenden Sie die gleiche Transaktion wie zum Anlegen von Fakturen. Zu welchem Zweck geben Sie bei der Retoure.oder Preisabweichung vorliegt? ___________________________________________________________ 5.

2008/Q1 . dass die Zahlungsbedingung falsch ist. Alle Rechte vorbehalten. Welche Schritte sind notwendig.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 8. Nachdem Sie eine Faktura angelegt haben stellen Sie fest. um diesen Fehler zu korrigieren? ___________________________________________________________ 310 © 2008 SAP AG.

Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Erfassen Sie den Transportauftrag für die Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe: Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. setzen Sie das Selektionsdatum um 20 Tage in die Zukunft. 3. Bestellung Kunde: Bestellnummer: Wunschlieferdatum: Material T-AS1## T-S50A## 9-111 in 10 Tagen Menge 10 Sichern Sie den Auftrag und notieren Sie die Belegnummer. ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Um die Auslieferung früher als fällig erfassen zu können. Als Grundlage für die Warenbewegung im Lager und zum Drucken der Kommissionierliste legen Sie einen Transportauftrag an. 311 . Erfassen Sie dafür den Kundenauftrag. die Auslieferung und die Faktura. Alle Rechte vorbehalten. Sichern Sie die Auslieferung und notieren Sie die Belegnummer. Erfassen Sie die Auslieferung zum vorherigen Kundenauftrag. 2. Erfassen Sie für die folgende Bestellung des Kunden einen Terminauftrag. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Kommissionieren Sie die Auslieferung und buchen Sie den Warenausgang. 1.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Lösung 12: Reklamationsabwicklung Aufgabe 1: Sie verkaufen Scheinwerfer.

Fortsetzung auf der nächsten Seite 312 © 2008 SAP AG. ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Kommissionierung → Transportauftrag anlegen → Einzelbeleg Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 2008/Q1 .Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Lagernummer Werk Ablauf 010 1000 Dunkel Kommimenge übernehmen 2 (Kommimenge übernehmen und WA buchen) Notieren Sie die Nummer des Transportauftrags. Erfassen Sie die Faktura zur Auslieferung aus der vorherigen Aufgabe. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Sichern Sie die Faktura und notieren Sie die Belegnummer. Alle Rechte vorbehalten. ___________________________________ a) Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Wählen Sie Sichern. 4.

Wählen Sie Positionsauswahl Ändern sie die offene Menge auf 1 Stück. Wählen Sie die Registerkarte Auftrag und geben Sie die Auftragsnummer ein. Sichern Sie die Gutschriftsanforderung und notieren Sie die Belegnummer. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. Sie stellen fest.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 2: Nachdem der Kunde die Materialien erhalten und bezahlt hat. Wählen Sie Anlegen mit Bezug. Wählen Sie Übernehmen. dass er den Scheinwerfer behalten kann und den bezahlten Betrag gutgeschrieben bekommt. ___________________________________ a) Wählen Sie Sichern. Wählen Sie Anlegen mit Bezug auf Auftrag. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Eine Gutschriftsanforderung erfassen Sie mit der gleichen Transaktion wie einen Kundenauftrag. dass es sich wohl um einen Transportschaden handelt. 1. Sie einigen sich mit dem Kunden. Sie führen eine Gutschriftsabwicklung durch. Wählen Sie die Registerkarte Verkauf und geben Sie in dem Feld Auftragsgrund Transportschaden ein. dass ein Scheinwerfer defekt ist. ändern die Menge auf 1 Stück ab und wählen Sie übernehmen. stellt er fest. a) 3. Wählen Sie dann Positionsauswahl. 313 . a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Auftragsart Gutschriftsanforderung. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 2. Geben Sie auf der Registerkarte Verkauf den Auftragsgrund Transportschaden ein. Legen Sie eine Gutschriftsanforderung (Auftragsart G2) mit Bezug auf den Terminauftrag der ersten Übung dieses Kapitels für einen Scheinwerfer an.

Legen Sie die Gutschrift zur Gutschriftsanforderung an. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Ändern Wählen Sie die Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht und selektieren Sie für das Feld Fakturasperre aus der F4-Wertehilfe den letzten Eintrag (leer). Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Sichern Sie die Gutschrift und notieren Sie die Belegnummer. 1. 1. indem Sie aus der F4-Wertehilfe den leeren Eintrag (letzte Zeile) selektieren. Hinweis: Zum Anlegen von Gutschriften verwenden Sie die gleiche Transaktion wie zum Anlegen von Fakturen. kann sie fakturiert und die Gutschrift erstellt werden. Fortsetzung auf der nächsten Seite 314 © 2008 SAP AG. Geben Sie die Gutschriftsanforderung zum Fakturieren frei. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 2008/Q1 . a) 2. Aufgabe 4: Nachdem die Gutschriftsanforderung freigegeben ist.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Aufgabe 3: Die Gutschriftsanforderung wird von dem verantwortlichen Kollegen geprüft und genehmigt. ___________________________________ a) Wählen Sie Sichern. indem Sie die Fakturasperre entfernen. Hinweis: Ändern Sie die Gutschriftsanforderung und entfernen Sie die Fakturasperre auf der Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht. Alle Rechte vorbehalten.

Sie einigen sich mit dem Kunden. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Anlegen Auftragsart Retoure Wählen Sie Anlegen mit Bezug Wählen Sie die Registerkarte Auftrag und geben Sie die Auftragsnummer ein Wählen Sie Positionsauswahl Ändern sie die offene Menge auf 1 Stück Wählen Sie Übernehmen 2. dass er den Scheinwerfer zurückschickt und Sie ihm den bezahlten Betrag gutschreiben. a) 3. Geben Sie auf der Registerkarte Verkauf den Auftragsgrund Retoure ein. Wählen Sie Anlegen mit Bezug auf Auftrag. Hinweis: Eine Retoure erfassen Sie mit der gleichen Transaktion wie einen Kundenauftrag. Alle Rechte vorbehalten. ___________________________________ a) Wählen Sie Sichern Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 315 . um den Schaden zu untersuchen.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 5: Zu einem späteren Zeitpunkt reklamiert der Kunde erneut. Wählen Sie dann Positionsauswahl und ändern die Menge auf 1 Stück ab. Sichern Sie die Retoure und notieren Sie die Belegnummer. Wählen Sie die Registerkarte Verkauf und geben Sie in dem Feld Auftragsgrund Retoure ein. dass ein weiterer Scheinwerfer defekt ist. Dieses Mal möchten Sie den defekten Scheinwerfer zurück haben. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Legen Sie eine Retoure (Auftragsart RE) mit Bezug auf den Terminauftrag aus der ersten Übung dieses Kapitels für einen Scheinwerfer an. Sie führen eine Retourenabwicklung durch 1.

Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Aufgabe 6: Der defekte Scheinwerfer ist eingetroffen. Verwenden Sie Ihre Versandstelle Z0##. Hinweis: Bestandsführung wird in der Materialwirtschaft durchgeführt. Legen Sie die Retourenanlieferung zur Retoure für den zurückgegebenen Scheinwerfer an. a) 3. Wählen Sie Wareneingang buchen. Es befindet sich 1 Stück im Retourenbestand. a) Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Fortsetzung auf der nächsten Seite 316 © 2008 SAP AG. a) Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag Geben Sie in dem Feld Auftrag die Nummer der Retoure ein. dass sich das eine Stück in einem separaten Bestand für Retouren befindet. 2. Wählen Sie Wareneingang buchen. Alle Rechte vorbehalten. 1. Wählen Sie das Werk 1000 aus. Prüfen Sie die Bestandsübersicht zu dem Scheinwerfer in dem Werk 1000. um sicher zu stellen. 2008/Q1 . Bearbeiten Sie die Anlieferung und den Wareneingang. ____________________________ Hinweis: Den Wareneingang buchen Sie in der Transaktion Lieferung anlegen/ändern. Wählen Sie deshalb die Transaktion Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld → Bestand → Bestandsübersicht. Hinweis: Eine Retourenanlieferung erfassen Sie mit der Transaktion Logistik → Vertrieb → Versand und Transport → Auslieferung → Anlegen → Einzelbeleg → mit Bezug auf Kundenauftrag. Wählen Sie das Werk 1000 aus. Buchen Sie den Wareneingang und notieren Sie die Belegnummer für die Retourenanlieferung. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben.

___________________________________ a) Wählen Sie Sichern. Hinweis: Zum Anlegen von Gutschriften verwenden Sie die gleiche Transaktion wie zum Anlegen von Fakturen. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Auftrag → Ändern Wählen Sie die Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht und selektieren Sie für das Feld Fakturasperre aus der F4-Wertehilfe den letzten Eintrag (leer). Alle Rechte vorbehalten. Bei der Gutschriftsabwicklung finden keine Auslieferungen und Warenbewegungen statt. Aufgabe 8: Nachdem die Retoure freigegeben ist. kann sie fakturiert und die Retourengutschrift erstellt werden. indem Sie aus der F4-Wertehilfe den letzten Eintrag (leere Zeile) selektieren.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung Aufgabe 7: Die Retoure wird von dem verantwortlichen Kollegen geprüft und genehmigt. 317 .und Gutschriftsabwicklung 1. Geben Sie die Retoure zum Fakturieren frei. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. a) 2. Die Belegnummer wird intern vom System vergeben. 1. Logistik → Vertrieb → Fakturierung → Faktura → Anlegen Sichern Sie die Retourengutschrift und notieren Sie die Belegnummer. Hinweis: Ändern Sie die Retoure und entfernen Sie die Fakturasperre auf der Registerkarte Verkauf oder Positionsübersicht. Legen Sie die Retourengutschrift zur Retoure an. indem Sie die Fakturasperre entfernen. Aufgabe 9: Verständnisfragen zur Retouren. 1. Können Sie für eine Gutschriftsanforderung eine Auslieferung anlegen? ___________________________________________________________ a) Nein.

Müssen Sie eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure mit Bezug auf einen Kundenauftrag oder eine Faktura anlegen? ___________________________________________________________ a) Nein. 4. dann erhält das System alle erforderlichen Informationen wie z.oder Preisabweichung vorliegt? ___________________________________________________________ a) Eine Rechnungskorrekturanforderung wird verwendet. 6. 7. wieviel Reklamationen aus welchen Gründen angelegt wurden. Zu welchem Zweck geben Sie bei der Retoure. um später Auswertungen machen zu können. Können Sie eine Rechnungskorrekturanforderung auch mit Bezug auf einen Kundenauftrag anlegen? ___________________________________________________________ a) Nein. Preise aus dem ursprünglichen Beleg. Kundendaten. Um welches Feld handelt es sich dabei? Fortsetzung auf der nächsten Seite 318 © 2008 SAP AG. Welchen Beleg würden Sie anlegen. Es ist auch möglich eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure ohne Bezug auf einen anderen Beleg anzulegen.oder Lastschriftsanforderung einen Auftragsgrund ein? ___________________________________________________________ a) Den Auftragsgrund geben sie ein. Bevor eine Gutschrift durch die Fakturierung erstellt werden kann. 3.Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 2. B. Gutschrifts. kann ein Genehmigungsschritt für die Gutschriftsanforderung erforderlich sein. 2008/Q1 . um Korrekturen für Fakturen bezüglich Mengen oder Werten durchzuführen. Menge. Alle Rechte vorbehalten. 5. Warum würden Sie eine Gutschriftsanforderung oder eine Retoure mit Bezug auf einen Kundenauftrag anlegen? ___________________________________________________________ ___________________________________________________________ a) Wenn Sie sich beim Anlegen einer Gutschriftsanforderung oder einer Retoure auf einen Kundenauftrag beziehen. Eine Rechnungskorrekturanforderung wird immer mit Bezug auf eine Faktura angelegt. wenn in der Faktura eine Mengen. Materialdaten.

Es ist auch möglich. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 8.SCM600 Lektion: Rechnungskorrekturanforderung ___________________________________________________________ a) Es handelt sich dabei um das Feld Fakturasperre. Welche Schritte sind notwendig. Nach Genehmigung der Gutschriftsanforderung kann die Fakturasperre entfernt und der Beleg fakturiert werden. Durch eine Einstellung im Customizing bei der Verkaufsbelegart Gutschriftsanforderung kann der Vorschlag der Fakturasperre ausgeschaltet werden. Die Gutschriftsanforderung erhält eine Fakturasperre. korrigieren die Zahlungsbedingung im Kundenauftrag und fakturieren erneut. um diesen Fehler zu korrigieren? ___________________________________________________________ a) Sie stornieren die Faktura. auf diesen Schritt zu verzichten. die ein sofortiges oder automatisches Fakturieren verhindert. Nachdem Sie eine Faktura angelegt haben stellen Sie fest. 319 . dass die Zahlungsbedingung falsch ist. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1 .Kapitel 7: Reklamationsabwicklung SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • eine Rechnungskorrekturanforderung verwenden und den Prozess im Detail erläutern • eine Faktura stornieren 320 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

321 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • eine Reklamation mit Bezug auf einen vorangehenden Vertriebsprozess bearbeiten • einen Gutschriftsprozess ausführen und im Detail erläutern • einen Prozess der Retourenabwicklung ausführen und im Detail erläutern • eine Rechnungskorrekturanforderung verwenden und den Prozess im Detail erläutern • eine Faktura stornieren 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 322 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

..... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • mit Hilfe der Listverarbeitung Informationen finden und auswerten Vertriebsinformationen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem (VIS) auswerten Informationsstrukturen erläutern die Funktionsweise des SAP Business Information Warehouse beschreiben Inhalt des Kapitels Lektion: Listen und Reports ....... 323 ............................................................. Alle Rechte vorbehalten....363 2008/Q1 © 2008 SAP AG...........................358 Übung 15: Business Information Warehouse...............349 Lektion: Business Information Warehouse .........................Kapitel 8 Auswertungen zu den Vertriebsprozessen Überblick über das Kapitel Innerhalb dieses Kapitels werden verschiedene Auswertungsmöglichkeiten von Vertriebsdaten dargestellt............................................341 Übung 14: Vertriebsinformationssystem..324 Übung 13: Listen und Reports ......331 Lektion: Vertriebsinformationssystem .....................................

Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Lektion: Listen und Reports Überblick über die Lektion In dieser Lektion werden die Möglichkeiten der Listauswertung behandelt. die Sie bei strategischen Unternehmensentscheidungen unterstützen. Eine effiziente Kundenauftragsabwicklung erfordert die schnelle Identifizierung offener Vorgänge und die gezielte Auflistung von Detailinformationen aus den Belegen. 2008/Q1 . Listen und Reports Abbildung 114: Quellen von Vertriebsinformationen Das Vertriebsinformationssystem (VIS) gehört zur Anwendungskomponente Vertrieb. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • mit Hilfe der Listverarbeitung Informationen finden und auswerten Unternehmensszenario • • Die IDES AG überprüft alle Bereiche des Unternehmens. Mit dem VIS können Sie Daten aus Verkaufsbelegen verdichten und Informationen gewinnen. Alle Rechte vorbehalten. um Möglichkeiten zur Kostenreduzierung und Steigerung der Effizienz zu erkennen. Das VIS umfasst Standardanalysen und flexible Analysen zur Auswertung statistischer Daten. 324 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 © 2008 SAP AG. die den gesamten Prozess der Kundenauftragsabwicklung unterstützen. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 115: Listen und Reports Im System stehen Listen zur Verfügung. mit Hilfe von SAÜ-Queries Informationen aus der Datenbank abzurufen und in einem Bericht zusammenzustellen. besteht weiterhin die Möglichkeit. flexible Analysen und eigene Reports zusammenzuführen. 325 . Falls die Standardreports nicht alle Ihre Anforderungen abdecken können. Kommissionierung und Fakturierung. Sie können die Info-Bibliothek Ihren Anforderungen entsprechend strukturieren und erweitern. Auslieferung. Die Logistikinformationsbibliothek ermöglicht es Ihnen. Standardanalysen.SCM600 Lektion: Listen und Reports Das SAP-System umfasst Listenfunktionen für die Erstellung von Arbeitsvorräten für Verkauf.

Abhängig vom Aufgabenbereich erfolgt die Auswahl der Arbeitspakete auf unterschiedlichen Selektionskriterien (wie z. auf dem Selektionsbild ein. Verkaufsbelege. Andere Online-Listen zeigen Belege mit bestimmtem Status an. • Online-Listen: Online-Listen zeigen z. Organisationselement oder Kunde). bestimmte Aufgabenpakete innerhalb des Vertriebs in einem ersten Schritt zu selektieren und anschließend zu verarbeiten. Datum. der eine Aktion erfordert • Arbeitsvorräte: (zum Beispiel alle Belege. die für die Auslieferung gesperrt sind) Arbeitsvorräte helfen. Abbildung 116: Beispiel: Liste Aufträge Geben Sie die Daten. 2008/Q1 . B. zeigt Ihnen das System eine Liste aller entsprechenden Belege an.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Dabei kann grundsätzlich zwischen zwei Arten von Listen unterschieden werden.und Summierungsfunktionen das Hinzufügen oder Löschen von weiteren Feldern (Spalten) 326 © 2008 SAP AG. ein Material oder eine Kombination von beiden an. Auslieferungen oder Fakturen für einen Kunden. mit denen Sie die Auswahl einschränken. B. Die Liste können Sie weiterbearbeiten durch: • • Filter-. Alle Rechte vorbehalten. Nachdem Sie die Selektion ausgeführt haben. Sortier.

in denen noch wichtige Informationen für die nachfolgenden Prozeßschritte fehlen 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Listen und Reports Weiterhin können Sie aus der Liste: • • einen Kundenauftrag anzeigen lassen oder ändern und zur Liste zurückkehren Statusinformationen (Gesamtstatus. Alle Rechte vorbehalten.) pro Beleg anzeigen lassen Abbildung 117: Beispiel: Belege mit einem bestimmten Status Sie können sich Beleglisten auf der Grundlage des Datums und anderer Selektionskriterien anzeigen lassen. Beispielsweise können Sie: • • • Listen aller Anfragen oder alle Angebote anzeigen lassen. für die noch keine Auslieferung erfolgt ist Listen unvollständiger Vertriebsbelege anzeigen lassen. Lieferstatus usw. 327 . die innerhalb einer bestimmten Frist bearbeitet werden müssen Listen aller Aufträge anzeigen lassen.

328 © 2008 SAP AG. mit denen Sie verschiedene Arbeitsvorräte bearbeiten können.B. . Im zweiten Schritt bearbeitet das System diesen Arbeitsvorrat. Auf diese Weise können Sie die noch offenen Aktivitäten Ihren Geschäftsanforderungen entsprechend organisieren. Dabei können sowohl Aufgaben aus verschiedenen Vorlagebelegen sinnvoll zusammengefaßt werden als auch verschiedene Aufgaben eines Vorgängerbelegs in mehrere Belege gesplittet werden. Der Liefervorrat und der Fakturavorrat sind nur zwei Beispiele für Arbeitsvorräte. . . Im ersten Schritt selektieren Sie gezielt mit bestimmten Kriterien (z. zuständige Organisationseinheit. Datum.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 118: Arbeitsvorräte bearbeiten Im System stehen Werkzeuge zur Verfügung. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .) aus allen zur Bearbeitung anstehenden Belegen.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Listen und Reports Abbildung 119: Belegfluß Der Belegfluß ist eine weitere Online-Listenfunktion. Der Belegfluß verfolgt den Fortschritt eines Kundenauftrags. Er zeigt die Historie aufeinanderfolgender Belege an. Sie können einen Beleg auswählen und ihn sich anzeigen lassen und dann in den Belegfluß zurück-kehren. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 329 . die mit dem Kundenauftrag verknüpft sind. so daß entsprechende Kundenfragen beantwortet werden können. Er führt alle Belege an. Sie können sich auch den Status des gesamten Belegs und jeder einzelnen Position anzeigen lassen.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 330 © 2008 SAP AG.

die kommissioniert und versandt werden können. Benutzen Sie hierzu eine geeignete Liste Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion: Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Aufträge → Liste Aufträge Wählen Sie offene Aufträge. 1. Prüfen Sie. wenn beispielsweise die Belegnummer nicht bekannt ist. Aufgabe 1: In den Vertriebsabteilungen sind monatliche Auswertungen zu den aktuellen Vertriebsprozessen auf Belegebene erforderlich. Listen der Auslieferungen. 2. Alle Rechte vorbehalten. dass alle Schritte der Kundenauftragsabwicklung effizient und effektiv ablaufen.SCM600 Lektion: Listen und Reports Übung 13: Listen und Reports Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Auswertungswerkzeuge des Vertriebs einsetzen und auf Ihre Belange abstimmen • mit Hilfe von Listen gezielt Informationen zu aktuellen Geschäftsprozessen zusammenstellen Unternehmensszenario Die Vertriebsprozesse der IDES AG erfordern. im Versand und in der Rechnungsbearbeitung erforderlich. Listen werden auch zur Auffindung wichtiger Informationen herangezogen. Aufträgen. die gesondert bearbeitet werden müssen. und Listen der gesperrten Belege. zum Beispiel Listen der Kundenaufträge. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 331 . Listen der bearbeiteten Auslieferungen. ob offene Aufträge für das Material T-AS3## für den laufenden und den letzten Monat existieren. Jede Abteilung verwendet ihre eigenen Listen. Lassen Sie sich eine Liste aller Aufträge anzeigen. Die Mitarbeiter der IDES AG müssen außerdem Kundenfragen zu Angeboten. die fakturiert werden können. Daher ist ein schneller Zugriff auf Listen und Online-Reports für die Aktivitäten im Kundenservice. für die eine Auslieferung erstellt werden kann. Auslieferungen und Fakturen beantworten. die diesen Monat für das Material T-AS1## erstellt wurden.

Alternativ hierzu können Sie das Verschieben auch mit der Drag & Drop-Technik durchführen. Ermitteln Sie den Nettowert. Hinweis: Sie können in einen Auftrag verzweigen. Hinweis: Wählen Sie Aktuelle (oder über das Menü → Einstellungen → Anzeigevariante → Aktuelle). 1. Beschränken Sie die Liste auf Terminaufträge. Kehren Sie anschließend in die Liste zurück. Alle Rechte vorbehalten. 3. 4. 2. Verzweigen Sie in einen Auftrag und ergänzen Sie die Mitarbeiterin Melanie Mayer (Personalnummer 1701) als Vertriebsbeauftragte. Fortsetzung auf der nächsten Seite 332 © 2008 SAP AG. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Auftraggeber und wählen Sie Sortieren aufsteigend. Verschieben Sie die Spalte Belegnummer an das linke Ende der Liste und löschen Sie die Bestellnummer aus der Liste.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 3. Hinweis: Wählen Sie Einstellungen → Anzeigevarianten → Auswählen Aufgabe 2: Bereiten Sie die Liste gemäß der Anforderungen Ihres Managements auf. Markieren Sie den Eintrag Vertriebsbeleg und wählen Sie mehrmals Markierte Zeile Aufwärts. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Nettowert und wählen Sie Werte summieren. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Verkaufsbelegart und wählen Sie Filter setzen. Wählen Sie die Anzeigevariante Auftragsposition aus. in dem Sie den Eintrag durch einen Doppelklick aufrufen. der mit diesem Material im vorgegebenen Zeitraum erzielt wurde. Beschränken Sie die Verkaufsbelegart auf TA. 2008/Q1 . 4. Sortieren Sie die Liste nach aufsteigenden Auftraggebernummern.

SCM600 Lektion: Listen und Reports 5. wählen Sie Voreinstellung setzen und dann sichern. 7. 333 . wählen Sie selektierte Felder einblenden und dann Übernehmen 6. Kehren Sie in die Liste der Aufträge zurück. Optimieren Sie die Spaltenbreite. Markieren Sie die letzte Zeile. Alle Rechte vorbehalten. 11. Werk und Versandstelle am Ende der Liste auf Hinweis: Wählen Sie Aktuelle. Setzen Sie Ihre Anzeigevariante als Einstiegsvariante. Lassen Sie sich für jeden Auftraggeber Zwischensummen anzeigen Hinweis: Markieren Sie die Spalte Auftraggeber und wählen Sie Zwischensumme. Hinweis: Wählen Sie → Liste → Sichern → Office. 10. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante → Sichern 9. Rufen Sie die Liste mit Ihrem Material T-AS2## auf. Nehmen Sie die weiteren Informationen Auftragsmenge. 8. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Geben Sie als Empfänger den Benutzernamen des gewünschten Kursteilnehmers und Ihren eigenen an. Sichern Sie sich Ihre Aufbereitung der Liste als benutzerspezifische Anzeigevariante: Layout SCM600-## mit der Bezeichnung Auftragsliste ##. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante → Verwaltung. Markieren Sie Ihre Variante. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Spalten → Breite optimieren. Schicken Sie die Liste an einen anderen Kursteilnehmer und an Sie selbst als Kopie mit einer kurzen Nachricht zu. Markieren Sie in der rechten Tabelle die entsprechenden Einträge.

Alle Rechte vorbehalten. 4. Welche generellen Bearbeitungsmöglichkeiten haben Sie bei der Bearbeitung und Darstellung von Listen? 3.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 3: Verständnisfragen zu Listen und Reports 1. die Sie in diesem Kurs erzeugt haben. Nennen Sie zwei Arten von Arbeitsvorräten. 2. Nennen Sie Beispiele für Standard-Reports. Was ist eine Anzeigevariante? 334 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

1. Alle Rechte vorbehalten. Lassen Sie sich eine Liste aller Aufträge anzeigen. 2. Wählen Sie die Registerkarte Partner. Kehren Sie anschließend in die Liste zurück. 335 . Geben Sie die Materialnummer T-AS1## ein. die diesen Monat für das Material T-AS1## erstellt wurden. in dem Sie den Eintrag durch einen Doppelklick aufrufen. a) 3. a) Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Aufträge → Liste Aufträge Es existieren offene Aufträge. Benutzen Sie hierzu eine geeignete Liste Hinweis: Verwenden Sie die Transaktion: Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Aufträge → Liste Aufträge Wählen Sie offene Aufträge. ob offene Aufträge für das Material T-AS3## für den laufenden und den letzten Monat existieren. a) Doppelklick auf den Auftrag Wählen Sie Details zum Belegkopf anzeigen. Partnerrolle: Vertriebsbeauftragter Personalnummer: 1701 Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Sie können in einen Auftrag verzweigen. Prüfen Sie.SCM600 Lektion: Listen und Reports Lösung 13: Listen und Reports Aufgabe 1: In den Vertriebsabteilungen sind monatliche Auswertungen zu den aktuellen Vertriebsprozessen auf Belegebene erforderlich. Verzweigen Sie in einen Auftrag und ergänzen Sie die Mitarbeiterin Melanie Mayer (Personalnummer 1701) als Vertriebsbeauftragte.

der mit diesem Material im vorgegebenen Zeitraum erzielt wurde. Beschränken Sie die Liste auf Terminaufträge. Geben Sie die Verkaufsbelegart TA vor Ermitteln Sie den Nettowert. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Nettowert und wählen Sie Werte summieren. Wählen Sie Werte summieren. Wählen Sie Filter setzen. a) 3. Markieren Sie die Spalte Auftraggeber. a) 2. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Auftraggeber und wählen Sie Sortieren aufsteigend. Hinweis: Wählen Sie Einstellungen → Anzeigevarianten → Auswählen a) Einstellungen → Anzeigevarianten → Auswählen Aufgabe 2: Bereiten Sie die Liste gemäß der Anforderungen Ihres Managements auf. Alle Rechte vorbehalten. Fortsetzung auf der nächsten Seite 336 © 2008 SAP AG.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 4. a) Markieren Sie die Spalte Nettowert. Wählen Sie die Anzeigevariante Auftragsposition aus. Wählen Sie Sortieren aufsteigend. 2008/Q1 . Beschränken Sie die Verkaufsbelegart auf TA. Markieren Sie die Spalte Verkaufsbelegart. Sortieren Sie die Liste nach aufsteigenden Auftraggebernummern. 1. Hinweis: Markieren Sie die Spalte Verkaufsbelegart und wählen Sie Filter setzen.

Werk und Versandstelle am Ende der Liste auf Hinweis: Wählen Sie Aktuelle. Wählen Sie Zwischensumme. Markieren Sie die letzte Zeile. Markieren Sie in der rechten Tabelle die entsprechenden Einträge. 337 . Alternativ hierzu können Sie das Verschieben auch mit der Drag & Drop-Technik durchführen. a) → Einstellungen → Spalten → Breite optimieren. 8. Verschieben Sie die Spalte Belegnummer an das linke Ende der Liste und löschen Sie die Bestellnummer aus der Liste. 7. Alle Rechte vorbehalten. 6. Markieren Sie die letzte Zeile. wählen Sie selektierte Felder einblenden und dann Übernehmen a) Wählen Sie Aktuelle. a) Markieren Sie die Spalte Auftraggeber. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Spalten → Breite optimieren. Nehmen Sie die weiteren Informationen Auftragsmenge. Markieren Sie den Eintrag Vertriebsbeleg. Markieren Sie die entsprechenden Einträge in der rechten Tabelle. Sichern Sie sich Ihre Aufbereitung der Liste als benutzerspezifische Anzeigevariante: Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hinweis: Wählen Sie Aktuelle (oder über das Menü → Einstellungen → Anzeigevariante → Aktuelle).SCM600 Lektion: Listen und Reports 4. Optimieren Sie die Spaltenbreite. Wählen Sie mehrmals Markierte Zeile Aufwärts 5. Wählen Sie selektierte Felder einblenden und dann Übernehmen. Lassen Sie sich für jeden Auftraggeber Zwischensummen anzeigen Hinweis: Markieren Sie die Spalte Auftraggeber und wählen Sie Zwischensumme. Markieren Sie den Eintrag Vertriebsbeleg und wählen Sie mehrmals Markierte Zeile Aufwärts. a) Wählen Sie Aktuelle.

Setzen Sie Ihre Anzeigevariante als Einstiegsvariante. Hinweis: Wählen Sie → Liste → Sichern → Office. Antwort: Liste Aufträge. Angebote.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Layout SCM600-## mit der Bezeichnung Auftragsliste ##. Die Liste wird mit Ihrer Anzeigenvariante aufgerufen. . Alle Rechte vorbehalten. Listen unvollständiger Belege.. 2008/Q1 . → Sichern. Rufen Sie die Liste mit Ihrem Material T-AS2## auf. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante → Sichern a) Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante. Fakturen. 11. Listen gesperrter Belege. Logistik → Vertrieb → Verkauf → Infosystem → Aufträge → Liste Aufträge. Anfragen. a) Wählen Sie Einstellungen → Anzeigevariante → Verwaltung. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Anzeigevariante → Verwaltung. Auslieferungen. wählen Sie Voreinstellung setzen und dann sichern. Markieren Sie Ihre Variante. 9. Fortsetzung auf der nächsten Seite 338 © 2008 SAP AG. Kehren Sie in die Liste der Aufträge zurück. Aufgabe 3: Verständnisfragen zu Listen und Reports 1. Wählen Sie Voreinstellung 10. Nennen Sie Beispiele für Standard-Reports. Markieren Sie Ihre Variante. Schicken Sie die Liste an einen anderen Kursteilnehmer und an Sie selbst als Kopie mit einer kurzen Nachricht zu.. a) a) Wählen Sie Liste → Sichern → Office. Geben Sie als Empfänger den Benutzernamen des gewünschten Kursteilnehmers und Ihren eigenen an. Markieren Sie das Feld Benutzerspezifisch.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Listen und Reports 2. die Sie in diesem Kurs erzeugt haben. die jedesmal mit Daten gefüllt werden. Jede Variante enthält unterschiedliche Felder. Nennen Sie zwei Arten von Arbeitsvorräten. 339 . sortieren. Außerdem können Sie Felder zur Liste hinzufügen oder Felder aus der Liste löschen. 4. Welche generellen Bearbeitungsmöglichkeiten haben Sie bei der Bearbeitung und Darstellung von Listen? Antwort: Sie können die Daten filtern (einschränken). 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 3. die entweder mit dem Standard ausgeliefert wird oder die Sie erstellt und gesichert haben. Antwort: Liefervorrat und Fakturavorrat Was ist eine Anzeigevariante? Antwort: Eine Variante ist eine Abwandlung eines Reports. summieren und subsummieren. wenn Sie den Report aufrufen.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • mit Hilfe der Listverarbeitung Informationen finden und auswerten 340 © 2008 SAP AG.

SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Lektion: Vertriebsinformationssystem Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird gezeigt. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • Vertriebsinformationen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem (VIS) auswerten Informationsstrukturen erläutern Unternehmensszenario • Auf Verlangen des Managements der IDES AG muss das Team der Kundenauftragsabwicklung Berichte zu Kennzahlen und Vorgängen vorlegen Vertriebsinformationssystem Abbildung 120: Informationsquellen im System Das System ermöglicht es Ihnen. Alle Rechte vorbehalten. 341 . wie man mit Hilfe des Vertriebsinfosystems strategische Analysen durchführen kann. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Daten aus verschiedenen geschäftlichen Perspektiven zu betrachten.

Kennzahlen der gesamten Logistik im System zu überprüfen und zu analysieren. Das Logistikinformationssystem (LIS) dient dazu. a. 2008/Q1 . die sich entweder speziell auf eine Anwendung oder auf mehrere Anwendungen beziehen. die mit einer standardisierten Oberfläche ausgestattet sind und ähnliche Grundfunktionen bieten. Abbildung 121: Logistikinformationssystem Im Bereich des LIS steht eine Reihe anwendungsspezifischer Informationssysteme zur Verfügung.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Entscheidungsträger können mehrstufige Analysen mit Daten ausführen. In der Logistik gibt es u. Alle Rechte vorbehalten. folgende Informationssysteme: • • • • • • • VIS Vertriebsinformationssystem EKS Einkaufsinformationssystem BCO Bestandscontrolling TIS Transportinformationssystem FIS Fertigungsinformationssystem QMIS Qualitätsmanagementsinformationssystem PMIS Instandhaltungsinformationssystem 342 © 2008 SAP AG.

Dabei können die Daten sowohl qualitativ als auch quantitativ verdichtet werden: • • quantitative Reduktion durch Verdichtung auf Periodenebene qualitative Reduktion durch die Auswahl bestimmter Kennzahlen Zur Analyse der verdichteten Informationen können Sie die Werkzeuge im VIS verwenden.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Abbildung 122: Data-Warehouse-Konzepte Wenn Sie die Transaktionen in den Anwendungen der Logistik benutzen. Sie können auch Daten aus anderen Systemen im LIS fortschreiben. Das LIS verdichtet und speichert diese Informationen im Data Warehouse. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. werden für das LIS relevante Informationen fortgeschrieben. Alle Rechte vorbehalten. 343 . Durch die Verdichtung verbessern sich sowohl die Antwortzeiten und als auch die Qualität der resultierenden Berichte.

die Sie angeben. eine Woche. • 344 © 2008 SAP AG. B. Im Vertrieb beispielsweise sind der Auftragseingang. Alle Rechte vorbehalten. Im Vertrieb benötigen Sie üblicherweise Vertriebsinformationen zu Verkaufsorganisationen. das in Informationsstrukturen verwendet wird. Verkaufsbüros. z. Kennzahlen sind Maßzahlen für die erbrachten Leistungen. der Umsatz und die Retouren wichtig. um Daten zu einem bestimmten Objekt fortzuschreiben. einen Monat oder eine Buchungsperiode. Kunden und Materialien. Informationsstrukturen bestehen aus drei grundlegenden Informationsarten: • Merkmale sind Kriterien. 2008/Q1 . Sie können Daten für eine bestimmte Periode fortschreiben. Sie stellen wichtige Geschäftsinformationen bezüglich eines bestimmten Merkmals zur Verfügung.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 123: Aufbau von Informationsstrukturen Das Vertriebsinformationssystem basiert auf sogenannten Informationsstrukturen. für einen Tag. die mit Daten aus den Prozessen der unterschiedlichen Anwendungen versorgt werden. Dabei handelt es sich um spezielle statistische Tabellen. • Die Zeiteinheit ist ein weiteres Kriterium. Diese Daten werden vom System kontinuierlich erfasst und fortgeschrieben.

Im Standardsystem stehen außerdem Informationsstrukturen für den internen Gebrauch zur Verfügung. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. ohne zusätzliche Einstellungen im Customizing vornehmen zu müssen. Dazu gehören unter anderem Informationsstrukturen für das Kreditmanagement. Alle Rechte vorbehalten. die Vertriebsunterstützung oder für die Abwicklung von Verträgen. die Bonusabwicklung. Mit den Standardanalysen können Sie Daten auswerten. S001 bis S006). der dafür vorgesehene Namensbereich liegt zwischen S501 und S999. B.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Abbildung 124: Informationsstrukturen im Vertrieb In der Standardauslieferung des Systems stehen bereits verschiedene Informationsstrukturen für den Vertrieb zur Verfügung (z. 345 . Sie können auch Ihre eigenen Informationsstrukturen im Customizing anlegen.

Stammdaten oder Beleginformationen anzeigen zu lassen. Zeitreihen. Diese Daten werden zunächst in einer Grundliste angezeigt. Anschließend können Sie sich die Daten in grafischer Form anzeigen lassen. um sich z. die nach den verschiedenen Merkmalen weiter aufgerissen werden kann. B. ABC-Analysen. Korrelationen. Im ersten Schritt selektieren Sie den gewünschten Datenumfang abhängig von den Merkmalen und der Periode der Infostruktur. Hierzu gehören z. Darüber hinaus können sie die Ergebnisse der Auswertungen • • • • drucken als Datei auf Ihren lokalen PC herunterladen in ein Tabellenkalkulationsprogramm herunterladen über die Bürokomponente des Systems einem oder mehreren Mitarbeitern zusenden 346 © 2008 SAP AG. Die Analyse basiert auf den Informationsstrukturen. Alle Analysen können archiviert werden. 2008/Q1 . Weiterhin können Sie direkt aus der aktuellen Auswertung Standardtransaktionen aus den Anwendungen aufrufen. Für weitere Auswertungen der selektierten Daten und zur Präsentation der Ergebnisse stehen Ihnen vielfältige Werkzeuge zur Verfügung. Top-N Bewertungen und weitere Vergleichsmöglichkeiten. B. Summenkurven.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 125: Standardanalysen Standardanalysen bieten umfangreiche Funktionen. Alle Rechte vorbehalten. um anspruchsvolle Präsentationen und Analysen zur Datenbasis im LIS zu erstellen.

welche Daten in welcher Form in einem individuellen Bericht zusammengeführt werden. die Sie durch eigene Formeln auf Basis der vorhandenen Kennzahlen berechnen lassen.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Abbildung 126: Flexible Analysen Mit Flexiblen Analysen im LIS können Sie bestimmen. Dieses Verfahren bietet Ihnen zusätzliche Möglichkeiten: • • • Sie können Merkmale und Kennzahlen aus verschiedenen Informationsstrukturen in eine Liste zusammenzuführen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. und auf Knopfdruck wird für Sie im Hintergrund das entsprechende Programm generiert. Die daraus resultierende Liste bietet aber diverse Möglichkeiten zur interaktiven Bearbeitung im Dialog. Hierzu definieren Sie menügeführt Form und Inhalt Ihrer gewünschten Liste. Sie können neue Kennzahlen erzeugen. 347 . Sie können zwischen verschiedenen Layoutvarianten wählen. Alle Rechte vorbehalten.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 348 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

dass im Feld Sparte nichts eingetragen ist. Verwenden Sie die Transaktion: Logistik → Vertrieb → Vertriebsinfosystem → Standardanalysen → Kunde Eine Selektionsversion speichert die von Ihnen vorgenommene Eingrenzung der Daten für die weitere Auswertung. Zur Planung und Budgetierung analysiert die IDES AG den Verkaufswert nach Sparten sowie den Verkaufswert nach Kunde und Material. Stellen Sie sicher. Hinweis: Sichern Sie Ihre Analyse als Selektionsversion KA-##.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Übung 14: Vertriebsinformationssystem Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Vertriebsprozesse belegübergreifend analysieren • Periodische Auswertungen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem durchführen • Auswertungswerkzeuge für Standardanalysen einsetzen Unternehmensszenario Das Management der IDES AG benötigt regelmäßig Analysen zum Kaufverhalten und Geschäftsvolumen pro Kunde. Aufgabe 1: Selektion für eine Standardanalyse 1. Die IDES AG beurteilt die Gesamtleistung des Vertriebs durch die Auswertung des Kaufverhaltens innerhalb jeder Verkaufsorganisation. indem Sie eine Kundenanalyse für alle Kunden in Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12 durchführen. Überprüfen Sie die Verkaufshistorie dieses Monats. Auf dieser Basis können die Produktionsanforderung geplant werden. Alle Rechte vorbehalten. ob das System die Anforderungen des IDES-Managements erfüllt. Als Mitglied des Projektteams für den Vertrieb überprüfen Sie. Die Projektleitung verlangt. 349 . Dabei interessieren hauptsächlich der Gesamtwert des Auftragseingangs und der Umsatz pro Kunde. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. dass präzise und schnell auf diese Anforderungen reagiert werden kann. Hierzu werden Sie mit dem Vertriebsinformationssystem Standardanalysen ausführen und die verschiedenen Auswertungen erproben.

Notieren Sie die Kriterien. stellen Sie den Cursor auf eine Zeile der linken Spalte und wählen Detail. Ändern Sie die Einstellungen. Fortsetzung auf der nächsten Seite 350 © 2008 SAP AG. 5. Bleiben Sie in der Analyse. Hinweis: Wählen Sie Zusätze → Standardaufriß. 2. Auftragseingang T-S50A##: ______________________________ Aufgabe 3: Merkmale und Standardaufriß 1. Vergleichen Sie die oben notierte Folge mit dem Standardaufriss zu dieser Analyse. um Kundennummer und Kundenname anzuzeigen. Notieren Sie den Wert des Auftragseingangs für Kunde T-S50A##. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Merkmalsdarstellung → Schlüssel und Bezeichnung. 3. 4.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 2: Führen Sie Ihre Kundenanalyse aus. 2. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . 6. 1. Reißen Sie die Analyse bis zur untersten Ebene auf. 2. nach welchen dabei ausgewertet wird. 1. Hinweis: Um die jeweils nächste Stufe des Aufrisses zu erreichen.

Aufgabe 5: Auswertungen zu Standardanalyse 1. die nicht in Ihrer Anzeige enthalten sind (z. Vergleichen Sie die beiden Kennzahlen Umsatz und Umsatz (VW) (Verrechnungswert). 1. Notieren Sie zwei Kennzahlen mit Werten. Lassen Sie sich eine Liste aller möglichen Kennzahlen für Ihren Kunden T-S50A## anzeigen. ___________________: _________________________ ___________________: _________________________ Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf einen Wert für eine Kennzahl des Kunden. Wählen Sie → Bearbeiten → Vergleiche → zwei Kennzahlen → Umsatz (VW) Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Aufgabe 4: Kennzahlen Kehren Sie zur Grundliste zurück. B. Fügen Sie Ihrer Standardanalyse die für Ihre Auswertungen wichtigen Kennzahlen Auftragseingangsmenge und Fakturamenge hinzu. Alle Rechte vorbehalten. Notieren Sie die Summen für diese beiden Werte und die prozentuale Differenz aus beiden Kennzahlen. Zum Hinzufügen von Kennzahlen verfahren Sie wie beim Hinzufügen von Feldern zu Listen im vorigen Thema. Notieren Sie die Anzahl der fakturierten Einheiten für Ihren Kunden. Fakturamenge: _________________________ Hinweis: Wählen Sie Kennzahlen auswählen. 351 . für den Sie die entsprechenden Informationen benötigen. Wählen Sie → Zusätze → Alle Kennzahlen (Alternative: Doppelklick auf die Kennzahl) 2. Umsatz: ____________________________________________ Umsatz (VW): ____________________________________________ %: ______________________________________________ Hinweis: Markieren Sie das Feld Umsatz. Verrechnungswerte zu Auftragseingang und Umsatz).

. Alle Rechte vorbehalten. → Material 3. Hinweis: Wählen Sie Top N → 3 Wählen Sie → Einstellungen → Wertdarstellung → Prozentual 352 © 2008 SAP AG. Schließen Sie den Vergleich. Erstellen Sie eine Top 3-Liste nach Umsatz für Ihre Materialien und stellen Sie das Ergebnis prozentual dar und lassen Sie sich das Ergebnis grafisch darstellen.. 2008/Q1 . Hinweis: Wählen Sie Aufriß wechseln . Wechseln Sie den Aufriss. in dem Sie sich die Daten aufgeschlüsselt nach Materialien darstellen lassen.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 2.

1. Ändern Sie die Einstellungen. um Kundennummer und Kundenname anzuzeigen. Führen Sie die Analyse aus und Sichern Sie. dass im Feld Sparte nichts eingetragen ist. Hinweis: Sichern Sie Ihre Analyse als Selektionsversion KA-##.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Lösung 14: Vertriebsinformationssystem Aufgabe 1: Selektion für eine Standardanalyse 1. Verwenden Sie die Transaktion: Logistik → Vertrieb → Vertriebsinfosystem → Standardanalysen → Kunde Eine Selektionsversion speichert die von Ihnen vorgenommene Eingrenzung der Daten für die weitere Auswertung. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe 2: Führen Sie Ihre Kundenanalyse aus. Auftragseingang T-S50A##: ______________________________ a) Wert in der Zeile Summe und der Spalte Auftragseingang Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. a) Logistik → Vertrieb → Vertriebsinfosystem → Standardanalysen → Kunde Geben Sie die Verkaufsorganisation 1000 und den Vertriebsweg 12 vor. Stellen Sie sicher. a) 2. Überprüfen Sie die Verkaufshistorie dieses Monats. Bleiben Sie in der Analyse. Einstellungen → Merkmalsdarstellung → Schlüssel und Bezeichnung Notieren Sie den Wert des Auftragseingangs für Kunde T-S50A##. indem Sie eine Kundenanalyse für alle Kunden in Verkaufsorganisation 1000 und Vertriebsweg 12 durchführen. Hinweis: Wählen Sie → Einstellungen → Merkmalsdarstellung → Schlüssel und Bezeichnung. 353 .

nach welchen dabei ausgewertet wird. Auftraggeber 2. Sparte 6. Notieren Sie die Kriterien. Notieren Sie zwei Kennzahlen mit Werten. stellen Sie den Cursor auf eine Zeile der linken Spalte und wählen Detail. 1. Verkaufsorganisation 4. 2008/Q1 . Aufgabe 4: Kennzahlen Kehren Sie zur Grundliste zurück. Verrechnungswerte zu Auftragseingang und Umsatz). ___________________: _________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 354 © 2008 SAP AG. Lassen Sie sich eine Liste aller möglichen Kennzahlen für Ihren Kunden T-S50A## anzeigen. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Wählen Sie Zusätze → Standardaufriß. 1. die nicht in Ihrer Anzeige enthalten sind (z. Material Hinweis: Um die jeweils nächste Stufe des Aufrisses zu erreichen. Vertriebsweg 5.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Aufgabe 3: Merkmale und Standardaufriß 1. B. Reißen Sie die Analyse bis zur untersten Ebene auf. a) Zusätze → Standardaufriß Der Aufriss entspricht dem Standardaufriss. Vergleichen Sie die oben notierte Folge mit dem Standardaufriss zu dieser Analyse. a) 2. Monat 3.

Notieren Sie die Summen für diese beiden Werte und die prozentuale Differenz aus beiden Kennzahlen. Notieren Sie die Anzahl der fakturierten Einheiten für Ihren Kunden.(Hinzufügen von Kennzahlen analog zum Thema Listen) Aufgabe 5: Auswertungen zu Standardanalyse 1. Zum Hinzufügen von Kennzahlen verfahren Sie wie beim Hinzufügen von Feldern zu Listen im vorigen Thema. Vergleichen Sie die beiden Kennzahlen Umsatz und Umsatz (VW) (Verrechnungswert). 355 .SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem ___________________: _________________________ Hinweis: Stellen Sie den Cursor auf einen Wert für eine Kennzahl des Kunden. Wählen Sie → Zusätze → Alle Kennzahlen (Alternative: Doppelklick auf die Kennzahl) a) Stellen Sie den Cursor auf einen Wert für eine Kennzahl des Kunden. Fakturamenge: _________________________ Hinweis: Wählen Sie Kennzahlen auswählen. a) Wählen Sie Kennzahlen auswählen. Fügen Sie Ihrer Standardanalyse die für Ihre Auswertungen wichtigen Kennzahlen Auftragseingangsmenge und Fakturamenge hinzu. → Zusätze → Alle Kennzahlen (Alternative: Doppelklick auf die Kennzahl) 2. Alle Rechte vorbehalten. für den Sie die entsprechenden Informationen benötigen. Umsatz: ____________________________________________ Umsatz (VW): ____________________________________________ Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Markieren Sie das Feld Umsatz. → Material a) 3. 2008/Q1 . Wählen Sie → Bearbeiten → Vergleiche → zwei Kennzahlen → Umsatz (VW) a) 2.. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 %: ______________________________________________ Hinweis: Markieren Sie das Feld Umsatz. 356 © 2008 SAP AG. in dem Sie sich die Daten aufgeschlüsselt nach Materialien darstellen lassen. Wählen Sie Aufriß wechseln→ Material Erstellen Sie eine Top 3-Liste nach Umsatz für Ihre Materialien und stellen Sie das Ergebnis prozentual dar und lassen Sie sich das Ergebnis grafisch darstellen.. Hinweis: Wählen Sie Top N → 3 Wählen Sie → Einstellungen → Wertdarstellung → Prozentual a) Wählen Sie Top N → 3 → Einstellungen → Wertdarstellung → Prozentual Wählen Sie Grafik. Bearbeiten → Vergleiche → zwei Kennzahlen → Umsatz (VW) Schließen Sie den Vergleich. Wechseln Sie den Aufriss. Hinweis: Wählen Sie Aufriß wechseln .

357 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Vertriebsinformationssystem Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Vertriebsinformationen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem (VIS) auswerten • Informationsstrukturen erläutern 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

358 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird das SAP Business Information Warehouse mit den Möglichkeiten für Vertriebsanalysen vorgestellt.und Anwendungsplattform SAP NetWeaver . Technisch gesehen bildet das SAP BWden Bereich Business Intelligence (BI) innerhalb der Integrations. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die Funktionsweise des SAP Business Information Warehouse beschreiben Unternehmensszenario • Sie wollen sich über die Möglichkeiten des SAP Business Information Warehouse informieren Business Information Warehouse Abbildung 127: Integration des SAP BW Diese Folie vermittelt einen Überblick über die Integration des SAP Business Information Warehouse in eine heterogene Systemlandschaft.

und Bewegungsdaten abgelegt sind. 359 . andere SAP Business Information Warehouses. Eine dritte Ebene bildet der Business Explorer mit seinen flexiblen Reporting-Tools. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Im SAP BW werden die Daten in sogenannten Info Cubes (vergleichbar mit den Informationsstrukturen des LIS) verwaltet und dienen dann als Datenbasis für die im Business Explorer zu erstellenden Queries (Abfragen. werden auch hier die Daten aus Quellsystemen extrahiert und dabei verdichtet. welche das Durchführen von stategischen Analysen ermöglichen. Im zentralen Server befinden sich die Datenbanktabellen. sowie weitere SAP. Abbildung 128: Anwendung des klassischen Data-Warehouse Konzeptes Dem klassischen Data-Warehouse Konzept folgend. Reporting.und Designwerkzeug. Analysen).SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Die untere Ebene zeigt Quellsysteme. in welchen die für Analysen bereitstehenden Stamm. Weiterhin werden hier die Datenbeschaffungsprozesse gepflegt.oder Nicht-SAP-Systeme. Alle Rechte vorbehalten. gesteuert und überwacht. Dies können sein: Komponenten wie SAP R/3 oder SAP ERP. Der Business Explorer Analyzer ist ein Analyse-. welches in Microsoft Excel integriert ist.

Beispiel Eine Dimensionstabelle umfasst die Merkmale. Menge).Beispiel Der Infocube in der Grafik enthält 3 Dimensionen: Zeit. die sachlogisch zueinander gehören (Kundenname und Region gehören beispielsweise zur Kundendimension). Alle Rechte vorbehalten. 360 © 2008 SAP AG. die sogenannten Fakten (Umsatz. Kunde. 2008/Q1 . Weiterhin enthält der Infocube Informationen. Abbildung 130: Dimensionstabelle im Vertrieb .Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Abbildung 129: Infocube im Vertrieb . Hierbei wird für jede Dimension eine eigene Dimensionstabelle geführt. Material. welche abhängig von den Dimensionen analysiert werden können.

Beispiel Die Faktentabelle enthält die Kennzahlen des Infocubes. Die Daten im Infocube sind folgendermaßen gruppiert: es gibt eine (große) Faktentabelle. wodurch die Kennzahlen des Infocubes auf die Merkmale der Dimensionen bezogen werden. Die Fakten. die die Kennzahlen enthält. in denen die Merkmale abgelegt sind. sowie mehrere sie umgebende (kleinere) Dimensionstabellen.SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Abbildung 131: Faktentabelle im Vertrieb .und Dimensionstabellen sind miteinander verknüpft. Alle Rechte vorbehalten. 361 . Abbildung 132: Business Content Entwicklung 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten. 362 © 2008 SAP AG. die die Einführung des SAP BW vereinfachen und den Aufbau eines effektiven Berichtswesens beschleunigen.und Non-SAP-Systeme sind vorhanden und verkürzen damit den Einführungsaufwand erheblich Der Business Content wird in Arbeitsgruppen laufend von der SAP in enger Zusammenarbeit mit den Kunden erweitert Vordefinierte Analysen und Berichte können in den Projekten angewandt werden • • Die Inhalte des Business Content sind nach Applikationen strukturiert und somit bestens an die Lösungen der SAP Business Suite angepasst. Dies sind unter anderem: • Alle notwendigen technischen und inhaltlichen Voraussetzungen zur Anbindung an SAP.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Der Business Content enthält zahlreiche Objekte.

Sortieren Sie die Liste absteigend nach dem Nettowert. Melden Sie sich zunächst über den Common Training WTS am Mandanten 800 des Schulungssystems an. Erweitern Sie deswegen Ihre Analyse um das Merkmal Material. 2. Lassen Sie sich die Daten in Form einer Grafik anzeigen. Hinweis: Die dafür notwendigen Informationen erhalten Sie von Ihrem Kursleiter. 3.SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Übung 15: Business Information Warehouse Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • eine Query des Business Information Warehouse für eine Web-Analyse nutzen Unternehmensszenario Sie wollen sich über die Möglichkeiten des SAP Business Information Warehouse informieren und führen eine Web-Analyse durch. 4. Sie sind auch an den Werten zu den einzelnen Materialien interessiert. 1. 363 . 5. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 6. Starten Sie die Analysis of order values (Web) in Ihrem Benutzermenü im Ordner Analytics. Alle Rechte vorbehalten. Aufgabe: Sie möchten sich die Auftragseingangswerte der verschiedenen Auftraggeber in einer Web-Analyse genauer betrachten. Schauen Sie sich abschließend noch die Druckansicht an.

a) 6. Erweitern Sie deswegen Ihre Analyse um das Merkmal Material. Wählen Sie im oberen Bereich des Analysefensters Anzeigen als. dürfen nur maximal zwei Merkmale in der Analyse vorhanden sein. a) Übernehmen Sie das freie Merkmal Material per Drag-and-Drop in Ihre Analyse. auf den unteren Pfeil.. 1. a) 2. a) 4.. a) Lassen Sie sich per Klick auf den Button Druckversion die entsprechende Darstellung anzeigen. Melden Sie sich zunächst über den Common Training WTS am Mandanten 800 des Schulungssystems an. Schauen Sie sich abschließend noch die Druckansicht an. Verwenden Sie die von Ihrem Kursleiter bekanntgegebenen Anmeldedaten. Hinweis: Die dafür notwendigen Informationen erhalten Sie von Ihrem Kursleiter. Lassen Sie sich die Daten in Form einer Grafik anzeigen. 2008/Q1 . 364 © 2008 SAP AG.Grafik. a) Starten Sie die Funktion per Doppelklick und melden sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort an.. Klicken Sie dazu im Kopf der Spalte Nettowert.. Verschieben Sie deswegen bei Bedarf ein Feld (Material oder Kalendertag) per Drag-and-Drop zu den freien Merkmalen. Starten Sie die Analysis of order values (Web) in Ihrem Benutzermenü im Ordner Analytics. Sortieren Sie die Liste absteigend nach dem Nettowert. 3. 5.Kapitel 8: Auswertungen zu den Vertriebsprozessen SCM600 Lösung 15: Business Information Warehouse Aufgabe: Sie möchten sich die Auftragseingangswerte der verschiedenen Auftraggeber in einer Web-Analyse genauer betrachten. Sie sind auch an den Werten zu den einzelnen Materialien interessiert. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Um eine sinnvolle Legende für die Grafik zu bekommen.

365 .SCM600 Lektion: Business Information Warehouse Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Funktionsweise des SAP Business Information Warehouse beschreiben 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • mit Hilfe der Listverarbeitung Informationen finden und auswerten • Vertriebsinformationen mit den Werkzeugen des Vertriebsinformationssystem (VIS) auswerten • Informationsstrukturen erläutern • die Funktionsweise des SAP Business Information Warehouse beschreiben 366 © 2008 SAP AG.

..... 367 .... Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 9 Integration von SAP ERP und SAP CRM Überblick über das Kapitel Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Lösung SAP CRM im Vertriebsumfeld... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • die Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld beschreiben Inhalt des Kapitels Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld ........368 2008/Q1 © 2008 SAP AG..

Alle Rechte vorbehalten. langanhaltende Beziehungen mit Kunden aufzubauen. zu erhalten und zu erweitern. 2008/Q1 . Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • die Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld beschreiben Unternehmensszenario Das Projektteam möchte sich einen Überblick über die Bedeutung von SAP CRM verschaffen. CRM ist darauf ausgelegt. 368 © 2008 SAP AG. Der Kunde wird dabei zum Mittelpunkt des Unternehmens und seiner Geschäftsprozesse gemacht. Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Abbildung 133: Was ist CRM? Kundenbeziehungsmanagement ist zum entscheidenden Erfolgsfaktor geworden.Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM SCM600 Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird die Lösung SAP CRM und ihre Bedeutung für die Vertriebsabwicklung näher erläutert.

2008/Q1 © 2008 SAP AG.und Kontaktinformationen. dass wertvolle Kundeninformationen verloren gehen.SCM600 Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Abbildung 134: Traditioneller Direktverkauf Der traditionelle Direktverkauf ist durch dezentrale Informationen über Kunden gekennzeichnet. Typischerweise werden Informationen innerhalb des Unternehmens nicht gemeinsam genutzt. Alle Rechte vorbehalten. In manchen Fällen hat nur ein einziger Mitarbeiter Kenntnisse über die Kunden. Durch Mitarbeiterfluktuation kommt es dazu. Wenn Informationen weitergegeben werden. 369 . sind sie oft begrenzt und fehlerhaft.

2008/Q1 . 370 © 2008 SAP AG.Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM SCM600 Abbildung 135: Direktverkauf heute mit CRM Mit CRM kann heute jeder Mitarbeiter. Alle Rechte vorbehalten. So kann die Firma Serviceleistungen verbessern. Anfragen schneller bearbeiten. der Informationen über Kundenkontakte benötigt. Beziehungen vertiefen und Kunden stärker an sich binden. Durch die Analyse von Informationen erlangt ein Unternehmen ein breites Wissen über den Kunden. sofort auf alle Kontaktinformationen zugreifen.

Ihre Kundenbeziehungen in allen Phasen zu optimieren . Alle Rechte vorbehalten.und Serviceprozesse über alle Kontaktkanäle hinweg und liefert präzise Analysen als Basis für Entscheidungen. Die SAP Business Suite enthält folgende SAP-Lösungen: • • • • • • • SAP CRM (Customer Relationship Management) SAP SCM (Supply Chain Management) SAP PLM (Product Lifecycle Management) SAP Human Ressources SAP Financials SAP Mobile Business SAP NetWeaver Die Lösung SAP CRM unterstützt Marketing-.angefangen bei der Kundenakquisition.SCM600 Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Abbildung 136: SAP CRM als Teil der SAP Business Suite Die SAP Business Suite umfasst verschiedene Anwendungen sowie Anwendungsund Integrationsplattformen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Sie ermöglicht Unternehmen. ihre gesamte Wertschöpfungskette Geschäftsnetz umspannend zu verwalten und sorgt so für eine größere Flexibilität. 371 . so dass es sich von Anfang an nahtlos in Ihre bestehende IT-Landschaft integrieren lässt. dem Verkauf über sämtliche Vertriebswege und Interaktionskanäle bis hin zum Kundenservice. SAP CRM basiert auf der Technologieplattform SAP NetWeaver. Vertriebs. Mit SAP CRM verfügen Sie über erstklassige Voraussetzungen.

Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM SCM600 Abbildung 137: Abteilungen eines Unternehmens mit Kundenkontakt Die Lösung SAP CRM gliedert sich in die funktionalen Schlüsselbereiche Sales. Alle Rechte vorbehalten. Der Schlüsselbereich Marketing stellt Ihnen ein breites Spektrum an Marketing-Tools zur Verfügung. Zielgruppenmodellierung. den gesamten Serviceprozess effizient und intelligent durchzuführen. Produktempfehlungen und komplexen Marktanalysen unterstützen. Dadurch werden alle Abteilungen Ihres Unternehmens mit Kundenkontakt systemseitig bestens unterstützt. Weiterhin wird die Organisation und Strukturierung Ihrer Verkaufsgebiete und eine konsequente Verfolgung von Verkaufschancen (Opportunities) unterstützt. Service. welche Sie bei Themen wie beispielsweise Kampagnenplanung. Der Schlüsselbereich Service ermöglicht es Ihnen. alle relevanten Daten zu Ihren Kunden zu sammeln und daraus ermittelte Erkenntnisse als Grundlage für operative und strategische Entscheidungen zu nutzen. 372 © 2008 SAP AG. Dabei werden unter anderem die Bereiche Einsatzplanung. Der Schlüsselbereich Analytics bietet Ihnen auf Grundlage des SAP Business Information Warehouse Möglichkeiten. Vertragswesen und Garantieabwicklung unterstützt. 2008/Q1 . Der Schlüsselbereich Sales ermöglicht Ihnen eine durchgängige Gestaltung der Vertriebsabläufe. Marketing und Analytics. von der Anfrage über das Angebot und den Auftrag bis hin zur Rechnungsstellung.

Der Bereich E-Commerce bietet eine Plattform. die es Ihrem Unternehmen ermöglicht. Der Bereich Interaction Center integriert alle Arbeitsvorgänge und Aufgaben in Ihrem Contact Center. Der Bereich Field Applications ermöglicht es Ihnen. die im Außendienst unterwegs sind. 373 . Alle Rechte vorbehalten. Marketing-. das Internet in einen profitablen Vertriebs.und Servicebeauftragte einzusetzen. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Salesund Service-Funktionalitäten in einer Offline-Umgebung für Vertriebs.und Interaktionskanal sowohl für Geschäftskunden als auch Konsumenten zu verwandeln.SCM600 Lektion: Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld Abbildung 138: Kundenkontaktkanäle SAP CRM unterstützt Ihre Kundenbeziehungen über alle Kontaktkanäle.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Kapitel 9: Integration von SAP ERP und SAP CRM SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld beschreiben 374 © 2008 SAP AG.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • die Bedeutung von SAP CRM im Vertriebsumfeld beschreiben 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 375 .

Zusammenfassung des Kapitels SCM600 376 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.

Kapitel 10 Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ Überblick über das Kapitel Dieses Kapitel erläutert die Philosophie sowie den Funktionsumfang der portalbasierten SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“..... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • die Grundstruktur und den Aufbau der SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ beschreiben die Vorteile von Persönlichen Arbeitsvorräten erläutern Inhalt des Kapitels Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst ............. 377 .............378 2008/Q1 © 2008 SAP AG.................................. Alle Rechte vorbehalten.........

2008/Q1 . ist eine intuitive und anwenderorientierte Benutzeroberfläche von zentraler Bedeutung um die anfallenden Arbeiten effizient und zielorientiert erledigen zu können. Alle Rechte vorbehalten. Nachfolgend sind in der Abbildung diverse Tätigkeiten und Aufgaben gelistet.Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ SCM600 Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Überblick über die Lektion In dieser Lektion wird eine Einführung in die SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ gegeben. Ein Vertriebsmitarbeiter im Innendienst unterstützt und berät das Vertriebsteam in allen Bereichen des Vertriebs. Der Vertriebsmitarbeiter muss dabei alle wichtigen Verkaufsinformationen schnell und einfach finden können sowie die Daten bearbeiten können. Mit Hilfe der portalbasierten SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ wird dieser Anforderung Rechnung getragen. Aufgaben eines Vertriebsmitarbeiters im Innendienst Die Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ ist eine Rolle innerhalb der Verkaufsorganisation. die den Arbeitsalltag eines Vertriebsmitarbeiters im Innendienst bestimmen: 378 © 2008 SAP AG. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • die Grundstruktur und den Aufbau der SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ beschreiben die Vorteile von Persönlichen Arbeitsvorräten erläutern Unternehmensszenario Gerade für Vertriebsmitarbeiter im Innendienst. die teilweise nur sporadisch im System arbeiten.und rollenbasierten Bearbeitung im Gegensatz zur SAP GUI basierten Bearbeitung vorgestellt. die für den Verkaufsprozess relevant sind. Dabei werden die Unterschiede und Möglichkeiten dieser portal.

Die Portalrolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ bietet hierbei folgende Vorteile für die Endanwender: • • • • Erhöhte Anwenderproduktivität durch eine einfach zu bedienende und intuitive Benutzeroberfläche Schneller Zugang zu personalisierten Arbeitsvorräten Optimierte Betreuung von Kunden am Telefon. ausgerollt werden 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Abbildung 139: Vertriebsmitarbeiter im Innendienst: Typische Aufgaben Das für die Portalnutzung vorbereitete Business Package for Internal Sales Representative enthält zahlreiche Funktionen für die alltäglichen Arbeiten eines Vertriebsmitarbeiters im Innendienst. Alle Rechte vorbehalten. 379 . was wiederum zu erhöhter Kundenzufriedenheit führt Rasche Vorbereitung und Verteilung von Vertriebs-Auswertungen Aber auch für Ihre IT-Abteilung lassen sich hierdurch diverse Vorteile ableiten: • • • • • Die Benutzeroberfläche für die Vertriebsabwicklung kann auf die speziellen Bedürfnisse und Prozesse Ihrer Firma angepasst werden Erhöhte Anwenderakzeptanz Geringere Kosten für Endanwender-Schulungen Keine Installation und Wartung von SAP GUI Front-Ends erforderlich Inhalte der Portalrolle können auch für andere Anwendergruppen wie Vertriebsleiter etc.

0.) Basierend auf einer Web-Benutzungsoberfläche optimieren mehrere Worksets (Arbeitsbereiche) mit Persönlichen Arbeitsvorräten Ihre Arbeitsweise und vielfältige Services und Berichte vereinfachen und beschleunigen den Verkaufsprozess. Die von SAP ausgelieferte Rolle ist dabei ein Beispiel und kann von Ihnen konfiguriert und angepasst werden. Von hier gelangt man auf alle anderen Worksets der Rolle. Das übergeordnete Workset ist hierbei Vertriebsabwicklung (Sales Processing). Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ SCM600 Abbildung 140: SAP Rollen Philosophie Aufbau und Elemente der SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Die verschiedenen Arbeitsbereiche eines Vertriebsmitarbeiters sind im Portal als Worksets definiert.0 SP12 SAP NetWeaver 7. 2008/Q1 . Folgende technischen Voraussetzungen sind für die Nutzung der Rolle erforderlich: • • • • • SAP ECC 6. Sie enthalten Seiten.0 BI Content Add-On SP06 Weitere Komponenten zur Bearbeitung PDF-basierter Formulare (Adobe Reader etc. Dieses Workset ist als Registerkarte verfügbar und dient als Einstieg für die tägliche Arbeit. 380 © 2008 SAP AG. Enhancement Package 2 Aktivierung der Business Function SD_01 Logistics SD Simplification (über Transaktion SFW5) SAP NetWeaver 7. die die aufzurufenden iViews festlegen.

Alle Rechte vorbehalten. Service Map der gewünschte Bereich ausgewählt werden. Durch den rollenbasierten Einstieg hat der Anwender einen Single Point of Entry. Offene Aufgaben (Worklists) wie auch Analysen werden im Arbeitsbereich abhängig von Ihren Anforderungen und Einstellungen zur Anzeige gebracht: 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Verkauf. Fakturierung/Reklamation und Preise Workset Analysen mit Verkaufsanalysen sowie Auswertungen zur Auftragserfüllung Abbildung 141: SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst: Übersicht Worksets Nachfolgend wird in einem exemplarischen Bildschirmabgriff der generelle Aufbau dargestellt. Kunden. In der zweistufigen Menüführung erfolgt der Einstieg über das Workset Vertriebsabwicklung (Sales Processing). Analysen bzw. Auftragserfüllung. In der zweiten Navigationsebene kann dann zwischen den Worksets Übersicht.SCM600 Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Für den Vertriebsmitarbeiter stehen die nachfolgenden Worksets zur Verfügung: • • Workset Übersicht mit den Unterkategorien Arbeitsübersicht. 381 .

Alle Rechte vorbehalten. Verkauf. der Vertriebsmitarbeiter im Innendienst beim Anruf eines Kunden in dessen Stammdaten verzweigen und von dort aus über das Kunden-Cockpit wichtige Informationen wie z. Über diesen Weg kann bspw. Kunden. 2008/Q1 .Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ SCM600 Abbildung 142: Workset „Übersicht“ Innerhalb des Worksets Übersicht kann mittels der Feinnavigation in die Teilbereiche Arbeitsübersicht. Auftragserfüllung.B. die letzten 10 Verkaufsbelege oder unbezahlte Fakturen an zentraler Stelle aufrufen: 382 © 2008 SAP AG. Fakturierung/Reklamation sowie Preise verzweigt werden.

Vertriebsbeauftragten angepasst werden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Dabei können bereits vorhandene Analysen verwendet und diese über verschiedene Selektionskriterien an die Wünsche des Vertriebsleiters bzw. 383 . Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst Abbildung 143: SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst: Beispiel Kunden-Cockpit Die Vorbereitung von Analysen für den Vertriebsleiter ist eine weitere wichtige Aufgabe für den internen Vertriebsmitarbeiter.

Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“

SCM600

Abbildung 144: Workset „Analysen“

Grundsätzlich erfolgt hierbei eine Aufteilung in Analysen und Berichte, die einerseits den Bereich Verkauf unterstützen sowie andererseits in auftragserfüllungsorientierte Analysen. Beispiele für Verkaufsanalysen sind die Angebotsverfolgung pro Monat der Top-n-Kunden, den Auftragseingang pro Monat der Top-n-Kunden, die Umsatz- und Kostenanalyse sowie die Produktprofitabilität. Berichte im Umfeld der Auftragserfüllung sind bspw. Lieferverzug per 6 Monate, Lieferverzug pro Monat (Top-n-Kunden) sowie Rückstandsbearbeitung. Technisch gesehen werden die den Analysen zugrundeliegenden Daten aus dem Business Intelligence (OLAP/BW) gezogen.

Persönlicher Arbeitsvorrat
Um die Vertriebsmitarbeiter im Innendienst optimal in ihrem Arbeitsumfeld zu unterstützen bieten persönliche Arbeitsvorräte die Möglichkeit eines zentralen, personalisierten Einstiegs und Zugang zu allen relevanten Arbeitsvorräten und -listen. Die persönlichen Arbeitsvorräte werden auch als POWL (Personal Object Worklist) bzw. POWER List (Personal Object Work Entity Repository) bezeichnet. Jeder Arbeitsvorrat bietet hierbei ganz spezielle Funktionen, mit denen selektierte Geschäftsobjekte bearbeitet und in nachfolgende Geschäftsprozesse integriert werden können. Beispielsweise können unvollständige Vertriebsbelege geändert werden, um die fehlenden Preisdaten zu ergänzen.

384

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst

In der klassischen und bisherigen Menüführung (z.B. SAP R/3) muß ein Vertriebsmitarbeiter zur Abarbeitung seiner Arbeits- und Tageslast diverse unterschiedliche Transaktionen aufrufen (Pull-Mechanismus). Diese Vorgehensweise ist vorrangig für erfahrene und Professional User ausgelegt, da der Vertriebsmitarbeiter Transaktionscodes oder Menüpfade sowie Reportvarianten kennen muß. Hieraus abgeleitet ist in der Regel ein entsprechendes Endanwender-Training erforderlich. Die nachfolgende Abbildung demonstriert den oben geschilderten Ablauf ohne Verwendung von persönlichen Arbeitsvorräten:

Abbildung 145: Situation ohne Verwendung von persönlichen Arbeitsvorräten

Die Philosophie der im Rahmen der SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst in SAP ERP (ECC) verwendeten persönlichen Arbeitsvorräte baut sich auf den nachfolgenden Aspekten und Vorteilen auf: • • • • • Die Vertriebsmitarbeiter haben einen zentralen und personalisierten Zugang zu allen relevanten Arbeitslisten Die Arbeitslisten können zur Strukturierung nach Kategorien gruppiert werden Die Anzahl bzw. der Umfang der anstehenden Arbeitsaufgaben ist direkt ersichtlich Push-Mechanismus Ausgelegt für Gelegenheits- sowie Professional User

Die folgende Abbildung stellt anhand eines exemplarischen Bildschirmabgriffs diese Philosophie dar:

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

385

Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“

SCM600

Abbildung 146: Situation mit Verwendung von persönlichen Arbeitsvorräten

Nach Auswahl eines gewünschten Arbeitsvorrates (z.B. Liste der zur Lieferung gesperrten Aufträge) erhalten Sie eine Arbeitsliste in einer tabellenartigen Struktur. Die Zeilen enthalten die einzelnen Geschäftsobjekte, die für eine weitere Bearbeitung selektiert werden können. Die Spalten enthalten die Geschäftsdaten zu einem Geschäftsobjekt (z.B. Verkaufsbeleg, Auftraggeber, Nettopreis). Der Datenumfang kann an die aktuelle Arbeitsaufgabe angepasst werden. Weiterhin kann bspw. die Arbeitsliste in eine Excel-Datei exportiert werden. Das System überträgt alle Spaltenüberschriften und den Inhalt der Tabellenfelder in die Excel-Datei. Anschließend kann die Liste lokal bearbeitet werden, z.B. ein Kommentar hinzugefügt werden. Daneben kann auch für eine Arbeitsliste eine Druckversion erstellt werden.

Abbildung 147: Persönlicher Arbeitsvorrat: Von offenen Aufgaben zur Belegbearbeitung

386

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst

Die Vertriebsmitarbeiter haben des weiteren die Möglichkeit einfach und effizient eigene weitere persönliche Arbeitsvorratslisten zu erstellen. Diese Erstellung von eigenen Abfragen (Queries) wird über einen strukturierten und geführten Ablauf unterstützt:

Abbildung 148: Erstellung eigener Abfragen

Im ersten Schritt muß hierbei der gewünschte Objekttyp für die eigenerstellte Abfrage ausgewählt werden (z.B. Unvollständige Verkaufsbelege). In Schritt 2 erfolgt anschließend die Eingabe der Kriterien, die für die Abfrage verwendet werden sollen. Im abschließenden Schritt der Fertigstellung wird die Beschreibung der Abfrage festgelegt sowie die Aktivierung derselbigen durchgeführt. Eine Gesamtübersicht und Zusammenfassung aller Services, die Vertriebsmitarbeiter im Innendienst in allen Worksets aufrufen können ist in dem Workset Service Map ersichtlich.

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

387

Kapitel 10: Einführung in die SAP-Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“

SCM600

Abbildung 149: Workset „Service Map“

388

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

SCM600

Lektion: Einführung in die SAP Rolle Vertriebsmitarbeiter im Innendienst

Zusammenfassung der Lektion
Nun können Sie • die Grundstruktur und den Aufbau der SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ beschreiben • die Vorteile von Persönlichen Arbeitsvorräten erläutern

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

389

Zusammenfassung des Kapitels

SCM600

Zusammenfassung des Kapitels
Nun können Sie • die Grundstruktur und den Aufbau der SAP Rolle „Vertriebsmitarbeiter im Innendienst“ beschreiben • die Vorteile von Persönlichen Arbeitsvorräten erläutern

390

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

Kapitel 11
IMG Überblick
Überblick über das Kapitel
Dieses Kapitel vermittelt einen kurzen Überblick über den SAP Solution Manager, sowie über mögliche Customizing-Einstellungen im Vertrieb und die Verwendung des IMG.

Lernziele des Kapitels
Am Ende dieses Kapitels können Sie • den IMG zur Einführung von SAP ERP beschreiben

Inhalt des Kapitels
Lektion: Funktionsweise des IMG ............................................392

2008/Q1

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

391

Kapitel 11: IMG Überblick

SCM600

Lektion: Funktionsweise des IMG
Überblick über die Lektion
In dieser Lektion wird ein Überblick über den SAP Solution Manager und ein kleiner Ausblick auf das Thema Customizing im Vertrieb gegeben.

Lernziele der Lektion
Am Ende dieser Lektion können Sie • den IMG zur Einführung von SAP ERP beschreiben

Unternehmensszenario
Das Projektteam analysiert den SAP Solution Manager und den IMG, um die Einführung des SAP-Systems zu erleichtern.

SAP Solution Manager

Abbildung 150: Der SAP Solution Manager

Der SAP Solution Manager unterstützt Sie während der gesamten Implementierung und des Betriebs von SAP-Lösungen. Es handelt sich um eine Plattform, die den Lebenszyklus von Branchenlösungen vom Business Blueprint über die Konfiguration bis zum Produktivbetrieb begleitet. Der SAP Solution Manager bietet zentralen Zugriff auf vorkonfigurierte Inhalte, Tools und Methoden, die Sie bei der Auswertung und Implementierung Ihrer Systeme einsetzen können.

392

© 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1

Geschäftsprozessen und Softwarekomponenten arbeiten. verwalten und überwachen. die die Besonderheiten bei der Implementierung von SAP-Lösungen berücksichtigen integrierte Plattform zur Unterstützung der Implementierung und des Betriebs von SAP-Lösungen 2008/Q1 © 2008 SAP AG.SCM600 Lektion: Funktionsweise des IMG Mit SAP Solution Manager Operations können Sie Systeme und Geschäftsprozesse für eine Lösung konfigurieren. mit der wichtige Aufgaben bei der Implementierung vor Ort ausgeführt werden können umfasst wichtige ASAP-Konzepte verbesserte Konzepte. 393 . Sie können mit umfassenden Lösungen oder mit einzelnen Systemen. Sie können auch einen eigenen Lösungssupport einrichten. • • • • Plattform. Alle Rechte vorbehalten. Abbildung 151: Gründe für den SAP Solution Manager Der SAP Solution Manager ist die Kundenplattform für effiziente Implementierung und effizienten Betrieb von SAP-Lösungen.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 11: IMG Überblick SCM600 Abbildung 152: Verwendung bei der Implementierung 394 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

die mit Ihrer Lösung geliefert wurden. Die Arbeit mit SAP Solution Manager beginnt eigentlich nach der Auswertungsphase. h. Details zu den Projektterminen und Ressourcen. Sie überprüfen. und weisen einzelnen Prozessen und Prozessschritten weitere Testfälle zu. Go Live & Support: Führen Sie Remote-SAP-Services aus.SCM600 Lektion: Funktionsweise des IMG SAP Solution Manager unterstützt Sie in allen Phasen der Auswertung und Implementierung. Stammdaten. Sie überprüfen die Testfälle. Realisierung: Sie konfigurieren Ihre Geschäftsszenarien im Entwicklungssystem. die in einer Systemgrafik angezeigt werden. und überwachen Sie ihren Status.. Sie können die bei der Konfiguration ausgewählten Testfälle wiederverwenden. 395 . ob die unterschiedlichen Anwendungskomponenten einheitlich angepasst wurden. Mit SAP Solution Manager können Sie die folgenden Aktivitäten in einem Auswertungs. Sie führen eine Konsistenzüberprüfung für das Customizing der Geschäftsprozesse durch. Geschäftsszenarien und Prozesse dokumentieren. 2. Alle Rechte vorbehalten. Während der Definition der Business Blueprint lesen Sie die von SAP und ihren Partnern bereitgestellte Dokumentation. 5. Überwachen und verwalten Sie Ihre Systeme mit Echtzeitwarnungen.und Implementierungsprojekt ausführen: • 1. d. Sie können Tests organisieren. Sie können die Projektanalyse jederzeit während des Projekts durchführen. Produktionsvorbereitung. Sie synchronisieren das Customizing mit der Customizing-Verteilung. Zunächst definieren Sie das Projekt in SAP Solution Manager. Hierzu geben Sie administrative Daten für den Projektverwaltungsvorgang ein. wie z. die für die Implementierung der Lösung in der Projektvorbereitungsphase erforderlich ist. B. Projektvorbereitung: Die Roadmaps enthalten Informationen und Verfahren für alle Phasen des Implementierungsprojekts. • • • 2008/Q1 © 2008 SAP AG. indem Sie die Organisationseinheiten. 3. erstellen Ihre eigene Projektdokumentation und weisen Vorgängen einzelne Projektschritte zu. Business Blueprint: Sie definieren einen Business Blueprint. 4. Sie legen den Projektumfang fest und definieren die Systemlandschaft. die für die Implementierung der Lösung erforderlich sind. mit wöchentlichen SAP EarlyWatch Alert Reports und Aufgaben der zentralen Systemverwaltung. um Informationen zum Projektstatus und zum Fortschritt bei Tests oder bei der Konfiguration zu erhalten.

Sie können im SAP-System Customizing-Projekte erstellen. 396 © 2008 SAP AG. Sie können projektübergreifende Dokumentation anlegen und speichern. Auf der Grundlage eines Projekt-IMGs können Sie an Customizing-Transaktionen. Alle Rechte vorbehalten. Sie können einen separaten IMG für jedes Projekt erstellen. 2008/Q1 .Kapitel 11: IMG Überblick SCM600 IMG Überblick Abbildung 153: IMG: Aufgaben Der IMG enthält alle Customizing-Aktivitäten für die Einführung von Anwendunungskomponenten. projektübergreifender Dokumentation und Informationen zum Projektmanagement arbeiten. Projektdokumentation. mit deren Hilfe die Einführung strukturiert und verwaltet wird.

Alle Rechte vorbehalten. denen wiederum Projekt-IMGs zugeordnet werden. die ein Unternehmen zur Einführung eines SAP-Systems vornehmen sollte. die Customizing-Aktivitäten in einer systematischen Reihenfolge abzuarbeiten.SCM600 Lektion: Funktionsweise des IMG Abbildung 154: Kundenspezifische Konfiguration des IMG Der IMG stellt eine Checkliste für die Customizing-Aktivitäten dar. Zur besseren Strukturierung können Sichten zu den Projekt-IMGs angelegt werden. Über die Sichten können analog zum Projekt-IMG Customizing-Transaktionen. 397 .und projektübergreifende Dokumentation sowie relevante Informationen zum Projektmanagement bearbeitet werden.und projektübergreifende Dokumentation sowie relevante Informationen zum Projektmanagement bearbeiten. B. Die Struktur des IMG und die Werkzeuge zur IMG-Verwaltung (wie z. Ressourcenverwaltung und die Schnittstelle zu Microsoft Project) helfen dem Projektteam. Der IMG ist hierarchisch strukturiert. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Projekt. Über den Projekt-IMG können Sie Customizing-Aktivitäten. Für die Realisierung kann der Umfang des Referenz-IMG in verschiedene Projekte unterteilt werden. Projekt.

2008/Q1 .Kapitel 11: IMG Überblick SCM600 Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • den IMG zur Einführung von SAP ERP beschreiben 398 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • den IMG zur Einführung von SAP ERP beschreiben 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 399 . Alle Rechte vorbehalten.

2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Zusammenfassung des Kapitels SCM600 400 © 2008 SAP AG.

...........................................................431 2008/Q1 © 2008 SAP AG......Kapitel 12 Anhang Überblick über das Kapitel Dieses Kapitel gibt Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten der Navigation innerhalb des Systems................421 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe.......... 401 .... Alle Rechte vorbehalten....412 Übung 17: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen ..................... Lernziele des Kapitels Am Ende dieses Kapitels können Sie • • • • • • • • • • sich erfolgreich am System anmelden die Elemente eines SAP-GUI-Bildschirms benennen und nutzen sich erfolgreich vom System abmelden Favoriten anlegen Funktionen des SAP-Systems auf verschiedenen Wegen aufrufen die Standardmenüs System und Hilfe beschreiben verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten des SAP-Systems nutzen die Grundfunktionen der F1–Hilfe nutzen die F4–Hilfe verwenden die Informationen der Online-Dokumentation abrufen Inhalt des Kapitels Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign ..............426 Übung 18: Möglichkeiten zur Hilfe .............402 Übung 16: Anmeldung am System............409 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen..............................

2008/Q1 . So hat zum Beispiel das SAP Business Information Warehouse (SAP BW) den sogenannten Business Explorer (BEx) als spezifisches Frontend. Das SAP GUI realisiert die grafische Bedienoberfläche mit Hilfe der Mittel. Auf bestimmte SAP-Systeme kann auch über speziell gestaltete Frontend-Programme zugegriffen werden. Alle Rechte vorbehalten. Folgenden SAP GUI Typen werden angeboten: • • • SAP GUI for the Windows Environment SAP GUI for the Java Environment SAP GUI for HTML Für die weitere Beschreibung wird die Verwendung des SAP GUI für die Windows-Umgebung angenommen. die die jeweilige Präsentationsumgebung zur Verfügung stellt. sich anzeigen lassen. Für fast alle SAP-Lösungen stellt der SAP GUI den Standardzugang dar. Es orientiert sich primär am Windows-Style-Guide und wird auf verschiedenen Plattformen mit weitestgehend gleicher Funktionalität angeboten. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • sich erfolgreich am System anmelden die Elemente eines SAP-GUI-Bildschirms benennen und nutzen sich erfolgreich vom System abmelden Unternehmensszenario Sie möchten sich informieren. Wer die Bedienung des SAP GUI auf der einen Plattform erlernt. braucht – mit Ausnahme weniger plattformspezifischer GUI-Eigenschaften – nicht umzudenken. wie sich ein Benutzer am SAP-System anmelden kann und welche Bedeutung die verschiedenen Bildschirmelemente des SAP GUI haben? Anmeldung am System Mit Hilfe der Präsentationsschnittstelle. dem SAP Graphical User Interface (SAP GUI).Kapitel 12: Anhang SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Überblick über die Lektion In dieser Lektion lernen Sie neben dem Anmelden am System auch die Bedeutung der verschiedenen Bildschirmelemente des SAP GUI kennen. 402 © 2008 SAP AG. wenn auf eine andere Umgebung gewechselt wird. kann der Anwender in Interaktion mit dem SAP-System treten und Daten eingeben bzw.

Abbildung 156: Anmeldebild eines SAP-Systems 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Abbildung 155: SAP Logon SAP Logon bietet nach seinem Aufruf eine Liste mit SAP-Systemen an. Diese Datei wird typischerweise von zentraler Stelle vorkonfiguriert und für Endanwender zur Verfügung gestellt.SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Das Programm SAP GUI verbindet den Frontend-Rechner mit einem bestimmten SAP-System. 403 . Das Programm SAP Logon ermöglicht zudem bei der Anmeldung an ein System eine sogenannte „Logon-Lastverteilung“ über die vom gewählten System zur Verfügung gestellten Ressourcen. Für die Anmeldung an einem SAP-System stellt SAP ein weiteres Programm zur Verfügung: SAP Logon. Diese Liste stammt aus einer Datei auf dem Frontend: saplogon.ini. für die der Anmeldeprozess gestartet werden kann. Alle Rechte vorbehalten.

Somit entsprechen Mandanten betriebswirtschaftlich eigenständigen Entitäten. Die Daten zu einem Benutzer innerhalb eines Mandanten werden auch „Benutzerstammsatz“ genannt. Sie können sich z. informieren Sie sich bitte bei Ihrem Systemverwalter. 404 © 2008 SAP AG. der Mandant ist meistens schon passend vorbelegt. (In Ihrer Firma wird eventuell anders verfahren. Benutzer Benutzerdaten sind im System mandantenabhängig abgelegt. müssen Sie auf dem Anmeldebild des gewählten Systems unter anderem Benutzer und Kennwort eingeben. Alle Rechte vorbehalten. am Mandanten 100 Ihres Systems anmelden.) Auf dem Anmeldebild haben Sie außerdem die Möglichkeit.h. Der Mandant hat eine Entsprechung als Schlüsselfeld in den Tabellen der vom SAP-System verwendeten Datenbank. Welche Sprachen Ihr System unterstützt. d. hängt von der Anzahl der installierten Sprachen ab. maximal einmal täglich Ihr Kennwort über die Drucktaste Neues Kennwort zu ändern. Sprache Sie können bei der Anmeldung eine der von Ihrem System unterstützten Anmeldesprachen auswählen.Kapitel 12: Anhang SCM600 Wenn Sie den Anmeldeprozess für ein System gestartet haben. Installierte SAP-Systeme können eine große Zahl von Sprachen unterstützen. Von einem Mandanten aus können nur auf Daten genau dieses Mandanten zugegriffen werden. Danach verwenden Sie bei jedem Anmelden Ihr persönliches Kennwort. aber für den eventuell vorhandenen Mandanten 200 keinen Benutzer haben. Beim Einsatz einer SingleSignOn (SSO)-Lösung können diese Eingaben entfallen. Das heißt in einem SAP-System mit mehreren Mandanten können mehrere Unternehmen abgebildet und parallel tätig sein. Während der Erstanmeldung am System müssen Sie sich ein eigenes Kennwort geben. 2008/Q1 . Des weiteren haben Sie bei der Anmeldung die Möglichkeit.B. einen bestimmten Mandanten und eine Anmeldesprache anzugeben. Mandant Ein Mandant entspricht in der Regel der Abbildung eines Unternehmens in einem SAP-System. Kennwort Für die Erstanmeldung am System erhalten Sie von Ihrem Systemverwalter ein erstes Kennwort (Initialkennwort). und zwar immer mindestens Englisch und eine gewählte weitere Sprache.

können Sie im Rahmen einer Anmeldung an einem System parallel in mehreren Modi (Bearbeitungsfenster des SAP-Systems) arbeiten.sap. die dem Benutzer drei Möglichkeiten bietet: • • • Beenden der bestehenden Sitzung(en) und Neuanmeldung Vorhandene Sitzung(en) bestehen lassen. Dies hat sowohl sicherheitsbedingte als auch lizenzrechtliche Gründe. Über einen Systemparameter kann Ihre Systemadministration vorgeben. sechs Fenster ist die Standardeinstellung. Bei einer zweiten und jeder weiteren Anmeldung des gleichen Benutzers erscheint eine Hinweismeldung. Hinweis: SAP-Hinweise sind weiterführende Informationen zu bestimmten Funktionen oder auch Korrekturen zu bekannten Fehlern in SAP-Produkten. das auch SAP Easy Access genannt wird.B. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Auf SAP-Hinweise können Sie z. Der Parameter kann nicht benutzerspezifisch gesetzt werden. Dieses Logo wird von Ihrer Systemverwaltung zentral zur Verfügung gestellt. im rechten Bildbereich können Sie sich ein Logo anzeigen lassen. Im linken Bildbereich erhalten Sie eine Baumdarstellung der Ihnen zur Verfügung stehenden Menüs des SAP-Systems.SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Sie können sich mit einem Benutzer auch mehrfach an einem SAP-System anmelden. 405 .6 protokolliert werden. Das Anmeldebild kann von Ihrer Systemadministration mit einem zusätzlichen Text versehen werden. und ist nicht benutzerindividuell einstellbar. Hinweis: Dieser Parameter rdisp/max_alt_modes kann auf Werte zwischen Zwei und Neun eingestellt werden. dass Mehrfachanmeldungen ab SAP R/3 Release 4. Alle Rechte vorbehalten. Folgen Sie hierfür dem SAP Hinweis 205487.com/notes Nach erfolgreicher Anmeldung gelangen Sie auf das Einstiegsbild des SAP-Systems. wie viele Modi pro Anmeldung am SAP-System möglich sind. Bildaufbau Das Bild SAP Easy Access ist das Standardeinstiegsbild in SAP-Systeme. zusätzlich neu anmelden (wird protokolliert) Neuanmeldung abbrechen Wenn Sie weitere Bearbeitungsfenster verwenden wollen. Beachten Sie aber. sondern gilt für alle Benutzer des Systems. über den SAP Service Marketplace unter Angabe eines gültigen Benutzers mit Kennwort im Internet zureifen: http://service.

Kapitel 12: Anhang SCM600 Abbildung 157: SAP Easy Access Die Konfiguration des Logos im SAP Easy Access finden Sie (falls Sie die entsprechende Berechtigung haben) unter Zusätze → Information zur Administration detailliert beschrieben. Diese Übertragung findet zwar komprimiert statt. wenn Sie z. Ein typisches Bildschirmbild (mit verschiedenen Elementen) erhalten Sie. Dann erhalten Sie dieses Ihrem Benutzer entsprechende Bild: 406 © 2008 SAP AG. dass das Bild im System hinterlegt wird und bei jeder Anmeldung auf das Frontend transportiert wird. System → Benutzervorgaben → Eigene Daten wählen und dort die Registerkarte Festwerte wählen. indem Sie entweder im Programm SAP Logon die Einstellung „Low Speed Connection“ wählen (siehe SAP-Hinweis 161053) oder unter Zusätze → Einstellungen den Aufruf des Bildes ausschalten. 2008/Q1 .B. Beachten Sie. Alle Rechte vorbehalten. Sie können den Aufruf dieses Bildes auch unterbinden. jedoch sollte das Einstiegslogo nicht größer als etwa 20 KB sein.

407 .SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Abbildung 158: Pflege eigener Benutzervorgaben 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

in der Statusleiste (siehe unten) oder in der jeweiligen Anwendung unter System → Status. Die hier angezeigten Menüs sind von der jeweiligen Anwendung abhängig. Statusleiste: Die Statusleiste zeigt Informationen zum momentanen Systemstatus. Anwendungsfunktionsleiste: Hier sind Drucktasten sichtbar. in der Sie gerade arbeiten. z. Auswahlknöpfe (radio buttons): Sie können jeweils genau eine Option auswählen. wählen Sie oben rechts in der Menüleiste. die in Ihrer momentanen Anwendung genutzt werden können.Kapitel 12: Anhang SCM600 Ein SAP-Bildschirmbild beinhaltet z. Register / Registerkarte: Register fassen mehrere Eingabebilder einer Anwendung auf einem Bild zusammen.B. • • • • • • • • Weitere Elemente sind Eingabefelder und Drucktasten. Wenn Sie den Cursor einen Moment auf einer Drucktaste stehen lassen. der Bedeutung der jeweiligen Drucktaste.oder ausgeblendet werden. Systemfunktionsleiste oder 408 © 2008 SAP AG. Das Kommandofeld kann ein. Hier können Sie sich durch die entsprechende Anzeigeauswahl auch z. Hier sehen Sie gegebenenfalls auch die entsprechende Funktionstastenbelegung. 2008/Q1 . die Ihnen gerade angezeigt wird. Systemfunktionsleiste: Die Drucktasten in der Systemfunktionsleiste sind auf jedem SAP-Bildschirmbild vorhanden. Auf die einzelnen Registerkarten greifen Sie zu. Warnungen und Fehler. Abmelden Sie können sich von jedem Bildschirmbild des SAP-Systems aus abmelden. die sogenannte Quick-Info. Titelleiste: Die Titelleiste benennt die Funktion. mit dem Namen bzw.B. Alle Rechte vorbehalten. Sie habe dafür unter anderem folgende Möglichkeiten: • • Wählen Sie in der Menüleiste System → Abmelden. Ankreuzfelder (check boxes): Innerhalb einer Feldgruppe können Sie bei Ankreuzfeldern mehrere Optionen gleichzeitig auswählen.B. den Transaktionscode Ihrer gegenwärtigen Anwendung anzeigen lassen. folgende Bildelemente: • Befehlsfeld (Kommandofeld): Im Befehlsfeld (Kommandofeld) können Sie Anwendungen direkt über die Eingabe des Transaktionscodes anwählen. Den Transaktionscode einer Anwendung finden Sie entweder im Übersichtsbaum des Bildes SAP Easy Access. Die nicht nutzbaren Drucktasten sind je nach Anwendung ausgegraut. erscheint ein kleines Fähnchen. in der Wenn Sie nur einen Modus geöffnet haben. indem Sie einfach den Kartentitel anklicken. Menüleiste: Die Menüleiste ist die oberste Zeile jedes Dialogfensters im SAP-System.

1. Starten Sie das Programm SAP Logon und wählen Sie den Eintrag des Ihnen vom Kursleiter benannten SAP-Systems aus.SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Übung 16: Anmeldung am System Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • sich am SAP-System anmelden Unternehmensszenario Sie wollen am SAP-System arbeiten. 2. den Benutzernamen. Wie viele Modi (Fenster des SAP-Systems) können Sie über System → Erzeugen Modus maximal parallel öffnen? 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. die Ihnen der Kursleiter vorgibt. Beim erstmaligen Anmelden erscheint ein Fenster. Benutzen Sie den Mandanten. in das Sie ein selbstgewähltes neues Kennwort doppelt eingeben müssen. Wählen Sie die Drucktaste Logon. das Initialkennwort und die Anmeldesprache. Die Menüpfade beziehen sich auf das SAP-Standardmenü. 409 . Aufgabe: Anmeldung am System Melden Sie sich am Schulungssystem an und führen Sie erste Schritte im System aus.

Alle Rechte vorbehalten. a) 2. Folgen Sie den Anweisungen der Übungsbeschreibung. Starten Sie das Programm SAP Logon und wählen Sie den Eintrag des Ihnen vom Kursleiter benannten SAP-Systems aus. die Ihnen der Kursleiter vorgibt. in das Sie ein selbstgewähltes neues Kennwort doppelt eingeben müssen. 1. Wie viele Modi (Fenster des SAP-Systems) können Sie über System → Erzeugen Modus maximal parallel öffnen? a) Je nach Einstellung des entsprechenden Systemparameters können Sie zwischen 2 und 9 Modi öffnen. Die Menüpfade beziehen sich auf das SAP-Standardmenü. den Benutzernamen. 410 © 2008 SAP AG. das Initialkennwort und die Anmeldesprache. 2008/Q1 .Kapitel 12: Anhang SCM600 Lösung 16: Anmeldung am System Aufgabe: Anmeldung am System Melden Sie sich am Schulungssystem an und führen Sie erste Schritte im System aus. Beim erstmaligen Anmelden erscheint ein Fenster. Benutzen Sie den Mandanten. Wählen Sie die Drucktaste Logon. In diesem Schulungssystem sollte das Öffnen von 6 Modi möglich sein.

SCM600 Lektion: Anmeldung und Bildschirmdesign Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • sich erfolgreich am System anmelden • die Elemente eines SAP-GUI-Bildschirms benennen und nutzen • sich erfolgreich vom System abmelden Weiterführende Informationen • Weitere Informationen finden Sie in der Online-Dokumentation unter Hilfe → SAP-Bibliothek → Einführung in das SAP-System. Alle Rechte vorbehalten. 411 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

wie der Navigationsbereich in einem SAP-System aufgebaut ist und wie Sie Funktionen im SAP-System starten können. 412 © 2008 SAP AG. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • • Favoriten anlegen Funktionen des SAP-Systems auf verschiedenen Wegen aufrufen die Standardmenüs System und Hilfe beschreiben verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten des SAP-Systems nutzen Unternehmensszenario Sie möchten wissen. Die Einträge des Favoritenbereiches werden vom Benutzer selber angelegt. SAP-Menü. des Benutzermenüs werden zentral vom Systemadministrator vorgegeben. Daran anschließend werden verschiedene Möglichkeiten zur Anwahl von Funktionen in SAP-Systemen behandelt. Alle Rechte vorbehalten. Favoriten Nach erfolgreicher Anmeldung steht Ihnen im linken Bildbereich (Navigationsbereich) eine übersichtliche Baumstruktur zur Funktionsanwahl zur Verfügung. Die Einträge des SAP-Menü bzw. rollenbasiertem Benutzmenü und Favoriten kennen. 2008/Q1 . Favoriten und rollenbasiertes Benutzermenü unterteilt. Benutzermenü.Kapitel 12: Anhang SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Überblick über die Lektion In dieser Lektion lernen Sie die Unterscheidung zwischen SAP Menü. Diese Struktur wird in Favoriten und SAP Menü bzw.

kann er mit seinem Benutzermenü und den damit verbundenen Berechtigungen im SAP-System arbeiten.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Abbildung 159: Favoritenliste und rollenbasiertes Benutzermenü Benutzermenü und Favoriten Das Benutzermenü ist ein Menü. Das Benutzermenü wird vom Systemverwalter im Rahmen von Rollen für Benutzergruppen angelegt. Dazu wählen Sie im SAP Easy Access über die Menüleiste Menü → SAP Menü bzw. Außerdem können Sie die Namen von Favoriten ändern und Favoriten wieder aus der Liste löschen. Zur Bearbeitung der Favoriten stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Am Beispiel „Transaktion aus dem SAP Menü 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Zusätzlich zu Transaktionen kann der Endanwender Links zu Internetadressen und Dateien seines Frontend-Rechners als Favoriten hinterlegen. Benutzermenü stehen Ihnen auch Funktionen im Favoritenbereich zur Verfügung. Es entspricht dem Arbeitsumfeld eines Benutzers. Zur besseren Strukturierung lassen sich die Favoriten in eigenen Ordnern sortieren. das eine begrenzte Auswahl aufgabenspezifischer Funktionen enthält. Berichten und Internet-Adressen bestehen. 413 . Menü → Benutzermenü. Die anfangs leere Favoritenliste ist von jedem Endanwender individuell editierbar und nur für diesen sichtbar. Grundsätzlich können Sie Favoriten im SAP Easy Access über das Menü Favoriten bearbeiten. Wenn einem Benutzer eine Rolle zugeordnet wird. Neben dem SAP Menü bzw. Es kann aus Transaktionen. Je nach Systemeinstellung können Sie zwischen rollenbasiertem Benutzmenü und SAP Menü umschalten.

) • • • • • Ziehen Sie die Transaktion per Drag & Drop in die Favoritenliste. Ebenso beinhaltet dieses Menü auch Funktionen. (Mit Ausnahme der letzten Variante. lassen sich jedoch leicht per Down.Kapitel 12: Anhang SCM600 der Favoritenliste hinzufügen“ sollen Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt werden. dass der Menübaum bis zur gewünschten Transaktion geöffnet ist. Da die Daten zu den Favoriten innerhalb des SAP-Systems abgelegt werden. wird immer davon ausgegangen. Komplette Favoritenmenüs. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 . die nur über dieses Menü (und auf keinem anderen Weg) erreichbar sind. Über den Pfad System → Abmelden 414 © 2008 SAP AG. Wählen Sie in der Menüleiste Favoriten → Transaktion einfügen und geben Sie den Transaktionscode der Transaktion ein. Klicken Sie mit der sekundären Maustaste auf die Transaktion und wählen Sie aus dem Kontextmenü Zu den Favoriten hinzufügen. Abbildung 160: Menüs System und Hilfe Im Menü System sind Zugriffe auf verschiedenste Systemfunktionen hinterlegt. Markieren Sie die Transaktion und wählen Sie in der Anwendungsfunktionsleiste mit Quick-Info Zu den Favoriten hinzufügen.und Upload von einem SAP-System zum anderen kopieren. Die Menüs „System“ und „Hilfe“ Die beiden Menüs System und Hilfe stehen Ihnen auf jedem Bildschirmbild in einem SAP-System stets in gleicher Form zur Verfügung. Markieren Sie die Transaktion und wählen Sie in der Menüleiste Favoriten → Hinzufügen. steht jedem Benutzer in verschiedenen Systemen möglicherweise eine andere Sammlung von Favoriten zur Verfügung. inklusive der Ordnerstrukturen. Die heruntergelandenen Favoritenmenüs werden dabei auf dem Frontend-PC zwischengespeichert.

415 . Die kontextsensitive Hilfe wird auch „Hilfe zur Anwendung“ genannt. Funktionen anwählen In SAP-Systemen können Sie auf unterschiedliche Weise navigieren: • • • über die Eingabe von Transaktionscodes im Befehlsfeld über die Einträge der Menüs in der Menüleiste über Einträge der Favoriten oder des Benutzer.bzw.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen können Sie Ihre Sitzung beenden und über System → Status Informationen über Ihr System und die gerade in Ausführung befindliche Funktion erhalten. SAP-Menüs 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Über das Menü Hilfe haben Sie Zugriff auf die Online-Dokumentation. Außerdem können Sie sich die sogenannten „Release-Infos“ anzeigen lassen oder auch die Standardeinstellungen Ihrer F4–Hilfe konfigurieren. Alle Rechte vorbehalten. wie z. Das Werkzeug für den Zugriff auf die Online-Dokumentation ist die sogenannte „SAP-Bibliothek“.B. Zumeist werden Sie jedoch an dieser Stelle den kontextsensitiven Sprung in den für Ihre momentane Arbeit relevanten Teil der Online-Dokumentation nutzen. den zugehörigen Transaktionscode.

Weitere Shortcuts finden Sie unter der Drucktaste Anpassung des lokalen Layouts (Alt+F12) → Hilfe zur SAP GUI. 2008/Q1 . Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 12: Anhang SCM600 Abbildung 161: Navigationsmöglichkeiten Hinweis: Um über die Tastatur im System zu navigieren. 416 © 2008 SAP AG. verwenden Sie folgende Tasten: • • • TAB: springt innerhalb einer Feldgruppe von einem Feldelement zum nächsten Strg + TAB: springt von einer Feldgruppe zum ersten Element der jeweils nächsten Feldgruppe Strg + /: springt direkt ins Kommandofeld Die Menüs in der Menüleiste erreichen Sie einfach über die Tastenkombination Alt + <unterstrichener Buchstabe des gewählten Menüpunktes> oder Alt und Cursornavigation über die Pfeiltasten der Tastatur.

um die Eingabehilfe zu erhalten. Alle Rechte vorbehalten. /nend zum Beenden der Anmeldesitzung mit Rückfrage. search_user_menu im Kommandofeld eingeben. Personalisierungen der Benutzungsoberfläche Im System stehen Ihnen vielfältige Personalisierungsmöglichkeiten zur Verfügung. /o zum Anzeigen der eigenen Modi /oXXXX zum Aufrufen der Transaktion XXXX in einem neuen Modus aus einer anderen Transaktion heraus. Ohne den Präfix funktioniert der Aufruf von XXXX nur aus dem SAP Easy Access. 417 . Notiz: Indem Sie search_sap_menu bzw. wie Sie die gefundenen Funktionen per Menü oder Transaktionscode erreichen können. Die F4–Hilfe des Kommandofeldes listet nur die letzten 15 unterschiedlichen Eingaben im Kommandofeld auf. /i zum Löschen des aktuell aktiven Modus. Notiz: Ausnahmsweise nimmt man für das Kommandofeld (Befehlsfeld) nicht die F4–Hilfe. /nex zum Beenden der Anmeldesitzung ohne Rückfrage.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Wenn das Kommandofeld (Befehlsfeld) eingabebereit ist. können Sie sich mit der F1–Taste über die Feldhilfe Eingabemöglichkeiten zu diesem Feld anzeigen lassen. können Sie wahlweise das SAP-Standardmenü oder Ihr Benutzermenü nach einem beliebigen String oder auch Transaktionscode durchsuchen. Unter anderem können Sie: • • • das Aussehen des Einstiegsbildes SAP Easy Access beeinflussen das lokale Layout anpassen benutzerspezifische Parameter vorbelegen 2008/Q1 © 2008 SAP AG. die Ihnen zeigt. in der Statusleiste oder in der jeweiligen Anwendung unter System → Status. Diese Liste liegt in der Registry auf dem Frontend und ist für alle Modi eines Frontends (unabhängig vom genutzten System) gültig. Als Ergebnis erhalten Sie eine Liste aller Treffer. Folgende Eingaben sind möglich: • • /n zum Abbrechen der gegenwärtigen Transaktion /nXXXX zum Aufrufen der Transaktion XXXX aus einer anderen Transaktion heraus. • • • • • Den Transaktionscode XXXX einer Anwendung finden Sie entweder im Übersichtsbaum des Bildes SAP Easy Access.

Sie gelangen auf ein Dialogfenster in dem Sie festlegen können. wählen Sie Zusätze → Einstellungen. ob: • • • • die Favoriten vor oder nach dem Menü erscheinen sollen überhaupt ein Menü zusätzlich zu den Favoriten angezeigt werden soll die technischen Namen (Transaktionscodes) der Menüeinträge im Navigationsbereich erscheinen sollen das Startlogo im rechten Bildabschnitt zu sehen sein soll Anpassung des lokalen Layouts Die Möglichkeit zur Anpassung des lokalen Layouts finden Sie mit folgender Drucktaste aus der Systemfunktionsleiste: 418 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 12: Anhang SCM600 Abbildung 162: Zwei Personalisierungsmöglichkeiten Einstellungen zum SAP Easy Access Um Systemeinstellungen für das SAP Easy Access vorzunehmen. 2008/Q1 .

(Eine Dropdown-Liste erkennen Sie an rechts im Eingabefeld. Die Eingabehistorie arbeitet mit einer gewissen Verzögerung. Den Wert für „x“ können Sie selbst vorgeben. Diese Eingaben werden Ihnen als Eingabehilfe bei entsprechend deklarierten Feldern angeboten. So können Sie z.B. die für Eingabefelder in Transaktionen die letzten x Eingaben beinhaltet..SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Abbildung 163: Anpassung des lokalen Layouts Über die Drucktaste Anpassung des lokalen Layouts wird ein Kontextmenü geöffnet. wenn sie aktiviert ist. welche Nachrichten (Erfolgsmeldung.. → Lokale Daten → Historie → Sofort minimieren.. können Sie unter anderem: • auf der Registerkarte Optionen die Anzeigegeschwindigkeit der Quick-Info festlegen und angeben. über Farbe im System setzen.. Warnmeldung. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Über Anpassung des lokalen Layouts → Optionen.. Fehlermeldung) in ein Dialogfenster ausgegeben werden sollen. Alle Rechte vorbehalten. diese Verzögerung können Sie durch die Wahl Optionen. eine kleine Datenbank auf dem Frontend auf. ein neues Farbschema definieren. dass in Dropdown-Listen zusätzlich zur Bezeichnung auch der Schlüssel eines Eintrages angezeigt wird. • auf der Registerkarte Experte festlegen.. und ob die Einträge nach Schlüssel oder Bezeichnung sortiert werden. über dass Sie verschieden Funktionen anwählen können.. Die Eingabehistorie baut. auf der Registerkarte Lokale Daten die Eingabehistorie verwalten.) • • Hinweis: Detaillierte Informationen zu diesen Einstellungen entnehmen Sie bitte der SAP-Dokumentation: Einführung in das SAP-System → Arbeiten mit dem SAP GUI → Einstellungen der Anzeigeoptionen.. auf der Registerkarte Cursor das Cursorverhalten beeinflussen. ein anderes Farbschema für Ihr GUI-Erscheinungsbild auswählen oder über Neues Design. 419 .

dass dem entsprechenden Eingabefeld eine sogenannte Parameter-Id zugeordnet ist. In der Folge werden alle Felder. „BUK“ für Buchungskreis und ordnen ihr in Ihren Benutzervorgaben auf der Registerkarte Parameter den gewünschten Wert zu. Festwerte und Parameter wählen. Alle Rechte vorbehalten. Voraussetzung dafür ist allerdings.B. z. 2008/Q1 . Hinweis: Mit Parametern können Sie häufig verwendete Eingabefelder mit Vorschlagswerten vorbelegen. Sie nehmen diese Parameter-Id. das unter dem Punkt Feld-Daten die entsprechende Parameter-Id anzeigt (sofern dem Feld eine Parameter-Id zugeordnet ist). mit dem von Ihnen vorgegebenen Wert vorbelegt. Dazu können Sie die Registerkarten Adresse. Daraufhin anschließend wird ein Dialogfenster geöffnet. wählen die F1–Hilfe und mit Quick-Info Technische Informationen.Kapitel 12: Anhang SCM600 Parametervorbelegung Unter System → Benutzervorgaben → Eigene Daten können Sie persönliche Vorgabewerte einstellen. 420 © 2008 SAP AG. Um eine Parameter-Id zu finden. deren Parameter-Id auf BUK weist. positionieren Sie den Cursor in dem vorzubelegende Eingabefeld.

und notieren Sie Ihre Beobachtungen. ohne auf das SAP Easy Access zurückzukehren. Unternehmensszenario keines Aufgabe 1: Verschiedene Wege zur Benutzerübersicht Ermitteln Sie. indem Sie entweder die F3-Taste mit Quick-Info Beenden wählen. Eingabe su3 sm04 /nsm04 /nend Fortsetzung auf der nächsten Seite Resultat 2008/Q1 © 2008 SAP AG. um die Transaktion auszuführen. 3. Alle Rechte vorbehalten. Hier wählen Sie bitte Nein. Rufen Sie die Transaktion zur Anzeige der angemeldeten Benutzer auf. 2. Beginnen Sie diese Übung im Bild SAP Easy Access. Ermitteln Sie den Transaktionscode der Transaktion. Das jeweilige Ergebnisbild brauchen Sie nicht näher zu betrachten. außer nach Eingabe von /nend. Aufgabe 2: Einige Eingaben im Kommandofeld Welche Eingaben sind im Kommandofeld möglich? 1. und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Enter.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Übung 17: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • Funktionen auf verschiedenen Wegen aufrufen und im System navigieren • einfache Personalisierungsmöglichkeiten im SAP-System nutzen. Tragen Sie benutzen oder indem Sie anschießend im Befehlsfeld sm04 ein. Verlassen Sie die Benutzerübersicht. 421 . Sie erreichen direkt die Benutzerübersicht. Folgen Sie hierzu dem Pfad (bezogen auf das SAP-Standardmenü) Werkzeuge → Administration → Monitor → Systemüberwachung → Benutzerübersicht. Tragen Sie nacheinander. folgende Eingaben im Kommandofeld ein. wer gerade am Schulungssystem angemeldet ist? 1.

Rufen Sie die Benutzerübersicht auf. als auch in der Statuszeile den Transaktionscode anzeigen. 1. Wählen Sie im SAP Easy Access Bild Zusätze → Einstellungen und aktivieren Sie.Kapitel 12: Anhang SCM600 Aufgabe 3: Einfache Personalisierungsmöglichkeiten Lassen Sie sich sowohl im Menü. Jetzt können Sie für die Benutzerübersicht direkt den Transaktionscode SM04 aus dem Menü entnehmen. dass die technischen Namen im Menü angezeigt werde. 2008/Q1 . 422 © 2008 SAP AG. und lassen Sie sich in der Statuszeile den Transaktionscode der Transaktion anzeigen. 2. Alle Rechte vorbehalten. indem Sie wieder Werkzeuge → Administration → Monitor → Systemüberwachung wählen. Testen Sie anschließend diese Einstellung.

Der Transaktionscode lautet SM04.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Lösung 17: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Aufgabe 1: Verschiedene Wege zur Benutzerübersicht Ermitteln Sie. Tragen Sie nacheinander. Schließend Sie das Dialogfenster. Tragen Sie benutzen oder indem Sie anschießend im Befehlsfeld sm04 ein. Sie erreichen direkt die Benutzerübersicht. Beginnen Sie diese Übung im Bild SAP Easy Access. a) b) Wählen Sie System → Status. . indem Sie entweder die F3-Taste mit Quick-Info Beenden wählen. Alle Rechte vorbehalten. a) 2. wer gerade am Schulungssystem angemeldet ist? 1. a) Lösung siehe Aufgabenstellung Aufgabe 2: Einige Eingaben im Kommandofeld Welche Eingaben sind im Kommandofeld möglich? 1. und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Enter. 423 . außer nach Eingabe von /nend. Verlassen Sie die Benutzerübersicht.. Rufen Sie die Transaktion zur Anzeige der angemeldeten Benutzer auf. Fortsetzung auf der nächsten Seite 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Hier wählen Sie bitte Nein. Das jeweilige Ergebnisbild brauchen Sie nicht näher zu betrachten. Lösung siehe Aufgabenstellung Ermitteln Sie den Transaktionscode der Transaktion. und notieren Sie Ihre Beobachtungen.. Folgen Sie hierzu dem Pfad (bezogen auf das SAP-Standardmenü) Werkzeuge → Administration → Monitor → Systemüberwachung → Benutzerübersicht. ohne auf das SAP Easy Access zurückzukehren. 3. folgende Eingaben im Kommandofeld ein. um die Transaktion auszuführen.

Für jede von Ihnen ab jetzt aufgerufene Transaktion wird in der Statuszeile dieses Modus auch der zugehörige Transaktionscode angezeigt. Eine Abmeldungsabfrage erscheint. a) Verwenden Sie in der Statuszeile die Drucktaste zum Auswählen der Anzeigemöglichkeiten und wählen Sie Transaktion. 424 © 2008 SAP AG. als auch in der Statuszeile den Transaktionscode anzeigen.Kapitel 12: Anhang SCM600 Eingabe su3 sm04 /nsm04 /nend a) Resultat Eingabe su3 sm04 Resultat Aufruf der Funktion Pflege eigener Benutzervorgaben Erfolgloser Aufruf der Benutzerübersicht. und lassen Sie sich in der Statuszeile den Transaktionscode der Transaktion anzeigen. indem Sie wieder Werkzeuge → Administration → Monitor → Systemüberwachung wählen. a) 2. /nsm04 /nend Aufgabe 3: Einfache Personalisierungsmöglichkeiten Lassen Sie sich sowohl im Menü. Wählen Sie im SAP Easy Access Bild Zusätze → Einstellungen und aktivieren Sie. Eine Transaktion kann nur vom Bild SAP Easy Access aus direkt (d. Alle Rechte vorbehalten. dass die technischen Namen im Menü angezeigt werde. Sie könnten das System nun verlassen.h. Lösung siehe Aufgabenstellung Rufen Sie die Benutzerübersicht auf. Erfolgreicher Aufruf der Benutzerliste. Jetzt können Sie für die Benutzerübersicht direkt den Transaktionscode SM04 aus dem Menü entnehmen. Testen Sie anschließend diese Einstellung. 2008/Q1 . 1. Wählen Sie Nein. ohne Präfix) aufgerufen werden. /n beendet zuerst die bestehende Transaktion und ruft dann die angegebene Transaktion auf.

Hierfür wählen Sie im SAP Easy Access Hilfe → Hilfe zur Anwendung. Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Lektion: Anwahl von Funktionen und Personalisierungen Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • Favoriten anlegen • Funktionen des SAP-Systems auf verschiedenen Wegen aufrufen • die Standardmenüs System und Hilfe beschreiben • verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten des SAP-Systems nutzen Weiterführende Informationen • Online-Dokumentation: Erweiterte Hilfe zum SAP Easy Access. 425 . 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

die Bedeutung des Feldes und welche Werte dort eingegeben werden können.Kapitel 12: Anhang SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Überblick über die Lektion Diese Lektion macht Sie mit den Hilfemöglichkeiten vertraut. Menüs. Über die Feldhilfe gelangen Sie auch zu technischen Informationen zum jeweiligen Feld. Funktionen und Meldungen. die Sie für Ihren Benutzer zur wertmäßigen Vorbelegung von Eingabefeldern nutzen können. Lernziele der Lektion Am Ende dieser Lektion können Sie • • • die Grundfunktionen der F1–Hilfe nutzen die F4–Hilfe verwenden die Informationen der Online-Dokumentation abrufen Unternehmensszenario Sie möchten weitere Informationen über eingabebereite Felder sammeln. Dort finden Sie z. 426 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.B. die Ihnen durch die F1–Taste und die F4–Taste angeboten werden. Feldhilfe (F1–Hilfe) Mit der F1–Taste erhalten Sie Erläuterungen zu Feldern. 2008/Q1 . wie z. auch die Parameter-Id.B.

Die Eingabehilfe für ein Feld können Sie alternativ über die Drucktaste direkt rechts neben einem gewählten Feld aufrufen. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Viele Felder einer Anwendung können über Transaktions. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Eingabehilfe (F4–Hilfe) Mit der F4–Taste erhalten Sie Informationen zu möglichen Eingabewerten. die dem Feld zugeordnete Parameter-Id. Hier erhalten Sie weitergehende Informationen wie z.B. Wenn Felder mit einem „Haken“-Symbol belegt sind. können Sie in der jeweiligen Anwendung nur nach Eingabe eines zugelassenen Wertes fortfahren (Musseingabe).oder Bildvarianten sowie über Customizingeinstellungen als eingabepflichtig (Muss) oder optional (Kann) gekennzeichnet oder ausgeblendet werden. 427 . Eine der wichtigsten weiterführenden Informationen ist neben dem Link zur kontextsensitiven Hilfe zur Anwendung der Verweis auf die sogenannte Technische Information. Notiz: Den Performance-Assistant müssen Sie unter Umständen erst über das Menü Hilfe → Einstellungen → F1–Hilfe aktivieren.SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Abbildung 164: Feldhilfe (F1-Hilfe) Auf dem Dialogfenster des sogenannten Performance Assistant erhalten Sie weitere über Drucktasten erreichbare Angaben zum ausgewählten Feld.

Der Defaultwert hierfür ist 500. SAP-Bibliothek (Online-Dokumentation) Die SAP-Bibliothek ist eine wertvolle Hilfe beim Kennenlernen von Systemfunktionen. wird ein weiteres Selektionsbild „zwischengeschaltet“. die die alltägliche Arbeit mit dem System erleichtern und beschleunigen. Sie bietet den Zugriff auf die sogenannte Online-Dokumentation. 428 © 2008 SAP AG. wie vom Endanwender unter Hilfe → Einstellungen auf der Registerkarte F4–Hilfe vorgegeben wurde. Die Eingabehilfe zeigt bei einer großen Ergebnisliste nur so viele Einträge an. Falls es sehr viele Eingabemöglichkeiten gibt. geben Beispiele für mögliche sinnvolle Konfigurationen verschiedenster Prozesse und warnen vor möglichen Bedienungsfehlern und deren Folgen.Kapitel 12: Anhang SCM600 Abbildung 165: Eingabehilfe (F4-Hilfe) Die Eingabehilfe bietet zu einem Feld eine Liste von Eingabemöglichkeiten an. Alle Rechte vorbehalten. Häufig finden sich in der Online-Dokumentation auch Tipps und Tricks. sondern erklären auch Konzepte der Systemarchitektur. 2008/Q1 . Die dort abgelegten Informationen beschreiben nicht nur die Nutzung von Systemfunktionen.

Dort ist der Zugriff auf die Dokumentation aller Produkte in verschiedenen Releases und mittels einer Volltextsuche (pro Solution) möglich. 429 .com auf.sap. Alle Rechte vorbehalten. Rufen Sie hierfür die Adresse http://help.SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Abbildung 166: Die SAP-Bibliothek Hinweis: Auf die SAP-Bibliothek kann auch im Internet zugegriffen werden. 2008/Q1 © 2008 SAP AG.

Alle Rechte vorbehalten.Kapitel 12: Anhang SCM600 430 © 2008 SAP AG. 2008/Q1 .

Rufen Sie dort für verschiedene Eingabefelder die F1–Hilfe auf. Alle Rechte vorbehalten. 431 . Verwenden Sie hierfür die Anzeige im Performance Assistant. Finden Sie über Technische Informationen die Parameter-Id zum Feld Anmeldesprache. Aufgabe: Nutzung der F1– und F4–Hilfe Testen Sie innerhalb der Transaktion SU3 die F1– und die F4–Hilfe. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 1. Welches Sprachkürzel steht für „Ukrainisch“? 2.SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Übung 18: Möglichkeiten zur Hilfe Lernziele der Übung Am Ende dieser Übung können Sie • die F1– und F4–Hilfe verwenden Unternehmensszenario Sie möchten nähere Informationen zu einem Feld auf Ihrem Bildschirmbild. Rufen Sie die F4–Hilfe für das Feld Anmeldesprache auf. Rufen Sie entweder über das Systemmenü oder über den Transaktionscode SU3 die Pflege der eigenen Benutzerdaten auf.

a) b) c) Starten Sie die Transaktion SU3. Rufen Sie dort für verschiedene Eingabefelder die F1–Hilfe auf. Rufen Sie entweder über das Systemmenü oder über den Transaktionscode SU3 die Pflege der eigenen Benutzerdaten auf. z. Positionieren Sie den Cursor auf den Feld Anmeldesprache und wählen mit Quick-Info Hilfe (F1). 2008/Q1 . durch Eingabe des Transaktionscodes im Befehlsfeld. Finden Sie über Technische Informationen die Parameter-Id zum Feld Anmeldesprache. Wählen Sie die Registerkarte Festwerte.Kapitel 12: Anhang SCM600 Lösung 18: Möglichkeiten zur Hilfe Aufgabe: Nutzung der F1– und F4–Hilfe Testen Sie innerhalb der Transaktion SU3 die F1– und die F4–Hilfe.B. 2. Welches Sprachkürzel steht für „Ukrainisch“? a) Positionieren Sie den Cursor auf dem Feld Anmeldesprache und wählen Sie dieF4-Taste. wählen Sie mit Quick-Info Technische Informationen. Verwenden Sie hierfür die Anzeige im Performance Assistant. Das Sprachkürzel für Ukrainisch lautet UK. Die Parameter-Id für das Feld Anmeldesprache lautet SPR. d) 432 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 1. Der Performance Assistant wird Sie geöffnet. Rufen Sie die F4–Hilfe für das Feld Anmeldesprache auf. Um die technischen Informationen zu diesem Feld anzuzeigen.

SCM600 Lektion: Möglichkeiten zur Hilfe Zusammenfassung der Lektion Nun können Sie • die Grundfunktionen der F1–Hilfe nutzen • die F4–Hilfe verwenden • die Informationen der Online-Dokumentation abrufen Weiterführende Informationen • Weiterführende Informationen finden Sie unter http://help.com.sap. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 433 .

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Zusammenfassung des Kapitels SCM600 Zusammenfassung des Kapitels Nun können Sie • sich erfolgreich am System anmelden • die Elemente eines SAP-GUI-Bildschirms benennen und nutzen • sich erfolgreich vom System abmelden • Favoriten anlegen • Funktionen des SAP-Systems auf verschiedenen Wegen aufrufen • die Standardmenüs System und Hilfe beschreiben • verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten des SAP-Systems nutzen • die Grundfunktionen der F1–Hilfe nutzen • die F4–Hilfe verwenden • die Informationen der Online-Dokumentation abrufen 434 © 2008 SAP AG.

3. Ein Mandant kann die Abbildung eines kompletten Unternehmens sein. ob diese Aussage richtig oder falsch ist.SCM600 Überprüfen Sie Ihr Wissen Überprüfen Sie Ihr Wissen 1. Sie können sich Systemmeldungen in einem Dialogfenster anzeigen lassen. □ □ 2. Richtig Falsch Welche Aussagen treffen auf einen Mandanten in einem SAP-System zu? Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en). Folgende Eingaben im Kommandofeld veranlassen das System zu einer sinnvollen Aktion: Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en). 435 . Sie können eine persönliche Eingabehistorie auf Ihrem Frontend nutzen. A B C D E F /nend /nex ?SM04 /nsm04 vom SAP Easy Access aus: SM04 vom SAP Easy Access aus: search_sap_menu Folgende Personalisierungsmöglichkeiten stehen Ihnen im SAP GUI zur Verfügung: Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en). Man kann in einem SAP-System immer nur in einem Fenster (Modus) arbeiten. Er entspricht einem Kunden. Jeder Benutzer kann im SAP Easy Access ein eigenes Bild einbinden. □ □ □ □ A B C D Er bildet eine betriebswirtschaftlich vollkommen eigenständige Einheit. Alle Rechte vorbehalten. □ □ □ □ □ □ A B C D E F Sie können die Schriftgröße im SAP GUI in einem gewissen Rahmen ändern. Geben Sie an. □ □ □ □ □ □ 4. Sie können die Anzeige von Bildern im SAP GUI unterdrücken. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Er hat eine eigene Datenbank. Sie können die Größe von Eingabefeldern variieren.

. Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en). um .. Geben Sie an. Sie können die F1–Taste benutzen. Die kontextsensitive SAP-Bibliothek steht Ihnen auch über die F1–Taste zur Verfügung.. □ □ □ □ □ 6. Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en). □ □ Richtig Falsch 436 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. ob diese Aussage richtig oder falsch ist. um . □ □ □ □ □ A B C D E einen weiteren Modus zu öffnen technische Detailinformationen zu einem Programm zu erhalten die SAP-Bibliothek aufzurufen mögliche Eingabewerte zu einem Eingabefeld genannt zu bekommen einen Druckauftrag des gegenwärtigen Bildschirmbildes zu erzeugen 7. 2008/Q1 .. die Anmeldesprache) zu ändern den aktuellen Modus zu beenden technische Detailinformationen zu einem Feld zu erhalten Sie verwenden die F4-Taste.Überprüfen Sie Ihr Wissen SCM600 5.B. A B C D E die Bedeutung eines Feldes erklärt zu bekommen eine Liste möglicher Eingabewerte zu erhalten Ihre Benutzerdaten (wie z.

Diese Daten sind dennoch stark voneinander getrennt. sodass in verschiedenen Mandanten auch verschiedene Unternehmen verwaltet und gesteuert werden können. 4. Von anderen Funktionen des Systems aus ist das Voranstellen von/n erforderlich. E. /nend und /nex sind unterschiedliche Abmeldemöglichkeiten. Welche Aussagen treffen auf einen Mandanten in einem SAP-System zu? Antwort: A. F Über den Menüpunkt Zusätze und die Drucktaste Anpassung des lokalen Layouts sowie über die Statuszeile und Hilfe → Einstellungen. parallel in bis zu 6 Fenstern (Modi) zu arbeiten. Alle Rechte vorbehalten. Folgende Personalisierungsmöglichkeiten stehen Ihnen im SAP GUI zur Verfügung: Antwort: A.. 437 . Ein Mandant ist kein „Kunde“ innerhalb eines SAP-Systems. D Die Daten aller Mandanten eines SAP-Systems liegen innerhalb einer gemeinsamen Datenbank. search_sap_menu ist eine zulässige Eingabe. D. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. C. Ein eigenes Bild im SAP Easy Access ist ebenfalls nicht mit den Mitteln des SAP GUI erreichbar. F Vom SAP Easy Access aus können sinnvolle Transaktionscodes direkt eingegeben werden. 2. 3. Eingabefeldgrößen können allerdings nicht von Endanwendern beeinflusst werden. E. B. sind zahlreiche Personalisierungsmöglichkeiten gegeben.. Antwort: Falsch Für eine Anmeldung ist es möglich. Man kann in einem SAP-System immer nur in einem Fenster (Modus) arbeiten.SCM600 Überprüfen Sie Ihr Wissen Antworten 1. Folgende Eingaben im Kommandofeld veranlassen das System zu einer sinnvollen Aktion: Antwort: A. sie erzeugt eine Suchmaske für Einträge im SAP-Menü. ?SM04 ist keine sinnvolle Eingabe.

um .. Sie verwenden die F4-Taste. um . 6. Alle Rechte vorbehalten. Die kontextsensitive SAP-Bibliothek steht Ihnen auch über die F1–Taste zur Verfügung. Sie können die F1–Taste benutzen. E Die F1-Hilfe bietet Ihnen Felddokumentation und Technische Informationen zu diesem Feld an... 438 © 2008 SAP AG. Antwort: Richtig Im Fenster der F1–Hilfe können Sie über die Drucktaste Hilfe zur Anwendung die kontextsensitive Hilfe aufrufen. 7. Antwort: A.Überprüfen Sie Ihr Wissen SCM600 5. 2008/Q1 .. Antwort: D Die F4–Taste stellt eine Liste mit Eingabemöglichkeiten zu einem ausgewählten Feld zur Verfügung.

Alle Rechte vorbehalten.SCM600 Zusammenfassung der Schulung Zusammenfassung der Schulung Nun können Sie • • • die wesentlichen Stammdaten des Vertriebs pflegen sowie die dafür erforderlichen Unternehmensstrukturen benennen mit den verschiedenen Belegen des Vertriebs arbeiten Berührungspunkte aus dem Vertrieb zu den Bereichen Materialwirtschaft. Produktion (am Beispiel Montageauftrag) und Finanzbuchhaltung beschreiben Auswertungen zu den Vertriebsprozessen durchführen • 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 439 .

Zusammenfassung der Schulung SCM600 440 © 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .

408 E Eigene Daten. 408 Eingabehilfe. 441 . 408 Systemfunktionsleiste. 405 Menü Hilfe. 427 R Register. 419 Anwendungsfunktionsleiste. 408 H Hilfe zur Anwendung. 427 Titelleiste. 403 SAP-Bibliothek. 408 Transaktionscode. 405 SAP GUI. 426 T Technische Information. 420. Alle Rechte vorbehalten. 404 P Parameter-Id. 417 C Customizing. 427 Personalisierung. 408 Benutzermenü. 408 Auswahlknöpfe. 408 Modus. 429 M Mandant.Index A Ankreuzfelder. 427 Eingabehistorie. 404 2008/Q1 © 2008 SAP AG. 413 Feldhilfe. 427 B Befehlsfeld. 417 U URL: SAP Help Portal. 417 search_user_menu. 413 Benutzerstammsatz. 419 F Favoriten. 402 SAP Logon. 408 Registerkarte. 406 Eingabefelder. 428 SAP-Hinweis. 426 Performance Assistant. 408 Kommandofeld (Befehlsfeld). 405 Musseingabe. 408 S SAP Easy Access. 427 K Kommandofeld. 408 D Drucktasten. 417 Statusleiste. 414 Menüleiste. 405 search_sap_menu. 408 Anpassung des lokalen Layouts. 408 Mehrfachanmeldung. 414 Menü System.

Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 .Index SCM600 442 © 2008 SAP AG.

notieren Sie diese bitte an der entsprechenden Stelle auf dem Schulungsbewertungsbogen. Alle Rechte vorbehalten. 2008/Q1 © 2008 SAP AG. Wenn Sie Korrekturwünsche oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Schulung haben.Feedback Die SAP AG hat sich bei der Erstellung dieser Schulung um Genauigkeit und Vollständigkeit bemüht. 443 .

Sign up to vote on this title
UsefulNot useful