Anatomie der Staatssicherheit Geschichte, Struktur und Methoden
– MfS-Handbuch –

Herausgegeben von Siegfried Suckut, Ehrhart Neubert, Walter Süß, Roger Engelmann, Bernd Eisenfeld, Jens Gieseke

Vorbemerkung Mit dem Sturz der SED-Diktatur forderte die Demokratiebewegung in der ehemaligen DDR 1989/90 auch die Öffnung der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes. Das StasiUnterlagen-Gesetz (StUG), am 20. Dezember 1991 mit breiter Mehrheit vom Parlament des vereinten Deutschlands verabschiedet, schaffte dafür die Grundlage. Zu den Aufgaben des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik gehört die »Aufarbeitung der Tätigkeit des Staatssicherheitsdienstes durch Unterrichtung der Öffentlichkeit über Struktur, Methoden und Wirkungsweise des Staatssicherheitsdienstes« (§ 37 StUG). Dazu trägt dieses Kompendium »Anatomie der Staatssicherheit« bei. Das vorliegende Handbuch liefert die grundlegenden Informationen zu Geschichte und Struktur des wichtigsten Machtinstruments der SED. Seit 1993 einer der Schwerpunkte der Tätigkeit der Abteilung Bildung und Forschung, gelangen die abgeschlossenen Kapitel des MfS-Handbuches ab Herbst 1995 als Teillieferungen zur Veröffentlichung. Damit wird dem aktuellen Bedarf unterschiedlicher Institutionen und Interessenten Rechnung getragen: den Opfern des MfS, die sich – zum Beispiel durch persönliche Akteneinsicht – jetzt noch einmal mit ihrem Lebensweg befassen, oder etwa Gerichten und Politikern, die in das konspirative Dickicht der DDR-Geheimpolizei vordringen wollen, sowie Behörden, Journalisten und interessierten Bürgern. Schließlich soll es den Historikern dienen; sie können wohl am ehesten ermessen, welche Anstrengungen erforderlich sind, binnen kurzer Frist ein Werk wie dieses zu erarbeiten. Gemessen an vergleichbaren wissenschaftlichen Publikationen mit Handbuchcharakter, erscheinen die Teillieferungen des MfS-Handbuches zu einem sehr frühen Zeitpunkt. Die Autoren konnten nicht auf einen fortgeschrittenen Forschungsstand mit entsprechend gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen zurückgreifen, sie waren vielmehr gezwungen, grundlegende Befunde erst zu erarbeiten. Da die archivische Bearbeitung der Aktenbestände des BStU noch längst nicht erledigt ist, mussten die Forschungen zum vorliegenden Werk auf der Grundlage noch nicht vollständig erschlossener Bestände erfolgen. Kleinere Korrekturen und Ergänzungen dürften daher voraussichtlich bis zur Publikation der definitiven Buchfassung noch anfallen, in der zu gegebener Zeit sämtliche Teillieferungen zusammengefasst werden. Die nachfolgende Übersicht über das Gesamtwerk ermöglicht die Einordnung der jeweils vorliegenden Teillieferung (Fettdruck). Bereits erschienene Teile sind in diesem Inhaltsverzeichnis des MfS-Handbuches mit einem Punkt gekennzeichnet (•). Die Herausgeber danken allen, die zur Erarbeitung des Handbuches beitragen: den einzelnen Autoren und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Bildung und Forschung, wo die »Anatomie der Staatssicherheit« entsteht, jenen der Abteilung Archivbestände, die das Vorhaben mit Engagement unterstützen, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Auskunft und der Außenstellen, denen wir manchen wertvollen Hinweis verdanken. Die Herausgeber Berlin, August 1995

11. Speicher. 4. 5. 19. 1. 2. 14. Deutsche Volkspolizei Hauptabteilung XXII: »Terrorabwehr« Zentrale Koordinierungsgruppe (ZKG): Flucht. 5. 4. 1. Übersiedlung Hauptverwaltung A (HV A): Auslandsaufklärung Auftragnehmende operative Diensteinheiten: HA VIII. 2. 10. III. Zusammenarbeit mit den »Bruderorganen« Wichtige Diensteinheiten Arbeitsgruppe des Ministers (AGM) Zentrale Auswertungs. 15. 12. M.MfS. 7. • BV KD OD Geschichte des Staatssicherheitsdienstes von den Vorläufern bis zur Auflösung Arbeits. 1. 17. IV. 2.und Informationsgruppe (ZAIG) Abteilung XII: Auskunft. 9. II. 3. l. V. Archiv Rechtsstelle Hauptabteilung Kader und Schulung Hochschule des MfS (JHS) Hauptabteilung II: Spionageabwehr Hauptabteilung IX: Untersuchungsorgan Abteilung XIV: Untersuchungshaftanstalten Hauptabteilung XVIII: Volkswirtschaft Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK) Hauptabteilung XX: Staatsapparat. 18. 16. 13. Abt.de. Tourismus Hauptabteilung VII: Ministerium des Innern. 8. 2. 3. Untergrund Hauptabteilung I: NVA und Grenztruppen Hauptabteilung VI: Grenzüberschreitender Verkehr.und Strukturprinzipien Grundprinzipien der Organisation und Leitung Operative Verfahren Territoriale Strukturen: Bezirksverwaltungen Kreisdienststellen Objektdienststellen 4. 20. 6. HA III. 26 Die Parteiorganisation der SED im MfS Mitarbeiter Die hauptamtlichen Mitarbeiter Die inoffiziellen Mitarbeiter Anhang Organisationsstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit 1989 Organisationsstruktur der Bezirksverwaltungen 1989 Übersicht zur Entwicklung der Diensteinheiten 1950–1989 Kurzbiographien Grundsatzdokumente • • • • • • • • • • • • • . Kirchen. 3. Abt.ÜBERSICHT ÜBER DAS GESAMTWERK ANATOMIE DER STAATSSICHERHEIT – MfS-Handbuch – G RÜNE M ARKIERUNG : IM HT ARCHIV VORHANDEN – ZUM DOWNLOAD BEI www.tt I. Kultur.

Stephan Wolf Hauptabteilung I: NVA und Grenztruppen MfS-Handbuch. Teil III/13 .

geben ausschließlich die Auffassungen der Autoren wieder.Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Abteilung Bildung und Forschung Postfach 218 10106 Berlin Die Meinungen. Schutzgebühr für diese Lieferung: 5.00 € Berlin 2004 . Abdruck und publizistische Nutzung sind nur mit Angabe des Verfassers und der Quelle sowie unter Beachtung des Urheberrechtsgesetzes gestattet. die in dieser Schriftenreihe geäußert werden.

2 2.1 2.3 2.2.2.2.2 3.3 Entwicklungsgeschichte Vorläufer der HA I während des Aufbaus von kasernierten Polizeieinheiten und Grenzpolizei in der SBZ und der frühen DDR Entwicklung der HA I Die Entwicklung der HA I bis zur Gründung der Nationalen Volksarmee 1956 Die HA I in den Jahren zwischen Gründung der NVA und Mauerbau 1961 Die HA I seit dem Mauerbau bis zu ihrer Auflösung Die Auflösung der HA I Entwicklung des Kader.3.1 2.und IM-Bestandes 51 51 54 55 63 68 87 90 Übersicht der Organigramme und Tabellen Abkürzungen 96 97 Anhang: Mitarbeiter der HA I mit Personenkennzahl (PKZ) und "Übergangsgeld" 1989/90 103 .2.5 2.Inhalt 1 2 2.1 2. Stellvertreter Bereich Stellvertreter beim Kommando Landstreitkräfte Bereich Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen Kader/IM-Bestand Kader Inoffizielle Mitarbeiter Militärische Bereiche außerhalb der Zuständigkeit der HA I 3 8 8 11 11 12 20 31 33 42 42 44 48 3 3.4 2.4 3.2.2 2.2.2 3.2.1 3.3 2.3.3 3.2.2.2 2.1 3.4 Überblick Endzustand Aufgaben Organisatorische Struktur Unterstellung Leitung Bereich 1.

HA I 95. *Wenn nicht anders vermerkt.1980. 3. in der Nationalen Volksarmee. Gödde. 214. Unteroffiziere in der NVA. MfS. 497–522. der armeeinternen Bezeichnung für die Hauptabteilung (HA) I3. Berlin 2000. Manfred. Klaus-Peter: Elite-Einheit der NVA rüstet ab. S. DSt 101038 mit Bezug auf § 10 der Musterungsordnung. Zur Abwehrarbeit des MfS. Geschichte der Kasernierten Volkspolizei 1952–1956. entstammt das Dokument dem MfS.3. Rüdiger: Die getarnte Armee. Allerdings beruht diese häufig auf Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter. 2/62 des Ministers* v.1982. BStU. S. Die HA I selbst hat die Verwendung dieser ihrer Bezeichnung forciert. Bd.1986. I Nr.1 In den Truppenteilen und Einrichtungen selbst war allenthalben von der »Verwaltung 2000«2. 42/80 über den Einsatz handelsüblicher Personenkraftwagen im Ministerium für Nationale Verteidigung. b. 1956–1965. S. Bereits bei der Musterung eines Wehrpflichtigen war das MfS durch einen Mitarbeiter offiziell vertreten – so sah es die Einberufungsordnung vor. Anm. Vgl.5. S. Berlin 2001. Wenzke. Ein Wörterbuch der DDR-Soldatensprache. Leiter der HA I: Schreiben v. S. 122–128. 2 lit. Berlin 2002. Die NVA zwischen Politisierung und Professionalisierung.2. Müller. Diese Praxis wurde bereits 1962 eingeführt. Christian Th. verlangten materielle Planung und Sicherstellung durch die NVA eine der NVA-Nomenklatur gemäße Bezeichnung. Bernhard: Zur Militärabwehr (HA I im MfS). in denen das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) lieber im Verborgenen handelte.und Wehrbezirkskommandos. hier 357. z. die in einigen Punkten den Dokumenten widersprechen. B. 23. Sie wurde 1956 zwischen dem Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV) und dem MfS vereinbart. S. in den Grenztruppen und in der Zivilverteidigung der DDR v.1962 über den Einsatz von Kadern des MfS in den Wehrkreis. Untersuchungen zu Alltag und Binnenstruktur einer sozialistischen Armee. Dienstanweisung Nr. Vgl. 32 f. Vgl. Dietze und Riebe (vgl. 354–364. MfS. Sowohl Diedrich und Wenzke als auch Giese nutzen – neben wenigen anderen Dokumenten – die von der HA I erarbeitete Chronik. 2.3 1 Überblick Im Unterschied zu vielen gesellschaftlichen Bereichen. 3. Zuletzt Bereich 2000.: Tausend Tage bei der »Asche«. Vgl. . Überblicksdarstellungen zur HA I bieten für die Jahre 1952 bis 1956 Diedrich. Tabelle 1: Allgemeine Bezeichnung militärischer Strukturen Kasernierte Volkspolizei (KVP) Einheit Truppenteil Verband Armee Abteilung Landstreitkräfte (LaSK) Bataillon Luftstreitkräfte/ Luftverteidigung (LSK/LV) Geschwader – Volksmarine (VM) Abteilung Brigade Flottille Kommando VM Vereinte Ostseeflotte* NATO Bataillon Brigade Division Korps Heeresgruppe Kommando Regiment bzw.8. 19.): Die Sicherheit. Daniel: Die SED und ihre Armee. z. S. München 2002. HA I 14557. S. Vgl. von deren Verbindungsoffizieren (VO)4 und gelegentlich von der Militärabwehr die Rede. 350–401. hielt es seine Aktivitäten hinsichtlich Nationaler Volksarmee (NVA) und Grenztruppen weit weniger geheim. Riebe.6. B. oder Minister für Nationale Verteidigung: Befehl Nr. 50. den vom Chef des Hauptstabes bestätigten Stellenplan und Ausrüstungsnachweis v. auch Möller. 211 u. MfS. Torsten. GBl. BStU. Berlin 2000. BStU. für die Jahre 1956–1965 Giese. 230. MfS.1988 über die Veränderung der Diensteinheitsbezeichnung der HA I gegenüber der NVA und den G[renz]T[ruppen] der DDR. 2) stellen aus interner Sicht die Militärabwehr vor. In: Grimmer. S. Ihrer Präsenz angemessen wird häufig in der Erinnerungsliteratur an das Wirken der HA I erinnert. § 9 Abs. HA I 14561. BStU. Nach Dietze. 3. Aeroklub Bereitschaft Division Territorialverwaltung Luftverteidigungsdivision Militärbezirk* Kommando LSK/LV Front* * im Verteidigungsfall. Reinhard (Hg. HA I 1710. Vgl. Berlin 2003. Müller behandelt darüber hinaus die Wahrnehmung des MfS durch Unteroffiziere auf Zeit. 1 2 3 4 Nationaler Verteidigungsrat (NVR) der DDR: Anordnung über die Musterung und Einberufung zum Wehrdienst vom 25. MfS. Von den Soldaten als »Vau-Null« verballhornt. 12. BStU. Klaus-Peter: Der wahre E.

Die strukturelle Verankerung des MfS in Wissenschaft und Forschung der DDR. aufdecken.): Das Wörterbuch der Staatssicherheit. Reinhard: Hochtechnologie und Staatssicherheit. einschlägig Vorbestraften) oder eingeschränkter Tauglichkeit wurde der Wehrdienst nicht mehr erlassen. MfS. Seit 1962 sorgte die allgemeine Wehrpflicht dafür.1982.. politisch-operative. 36 Monaten (Soldaten auf Zeit) führte zu einer ständigen 5 In Ministerien.: »Entweder die oder wir«. S. dazu Buthmann. Berlin 2002. 246–248. verhindern und bekämpfen. Bölsche. Zollabwehr. dass »sicherlich die Mehrzahl der Soldaten nur dem [Wehrdienst-]Gesetz [folgte] und den Tag ihrer Entlassung« erwartete. BStU.und Sicherheitsorganen. obwohl Egon Krenz und Hauptstabschef Fritz Streletz darauf hingewiesen hatten.3. Berlin 2000. Panzer gegen die Demonstranten in Leipzig einzusetzen. Vgl. Der Einsatzzeitraum von lediglich 18 (Grundwehrdienst10) bzw. Der Nationale Verteidigungsrat der DDR und seine Vorgeschichte (1953–1971). auch wenn sie mit Militärs durchsetzt war! 6 Vgl. oftmals noch ungefestigte Personen erlernten den direkten Umgang mit Waffen. BStU. B.4. Zur Auflösung der Staatssicherheit in Leipzig. Jochen u. 2.und Reiserestriktionen unattraktiv. Definitionen zur »politisch-operativen Arbeit«. BStU. S.8 Als in den achtziger Jahren die geburtenschwachen Jahrgänge wehrpflichtig wurden. 3 000 Wehrpflichtige mit einer Studienzulassung (Bausoldaten ausgenommen) nach neun (später auf zwölf geändert). für deren abwehrmäßige Sicherung sie zuständig waren (beispielsweise die Abt. Hg. zentralen und sonstigen wichtigen Einrichtungen der DDR existierte eine (Haupt-) Abteilung I. Tobias: »Wir leben jedenfalls von Montag zu Montag«. Dort wurden seit 1973 B[erechnungs]-Pläne gefertigt. die die Landesverteidigung beeinträchtigen könnten. 10 Von 1987 an war vorgesehen. Wehrpflichtigen mit kritischer Haltung zum DDR-Staat (z. MB III für den Militär-Bezirk III). als Honecker befahl. hier 80. dass nahezu jeder männliche Bürger in die Zuständigkeit der HA I geriet. Berlin 1996. die für die allgemeine Zusammenarbeit mit den Schutz.7 Daraus ergab sich eine Fülle sicherheitspolitisch bedenklicher Faktoren: Junge. S. 8 Diese Kenntnisse sollten im Oktober 1989 eine Rolle spielen. bei einem Auslandsstudium sogar nach sechs . Ein militärischer Beruf war schon wegen seiner Kontakt.1983 über die politisch-operativen Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit bei der planmäßigen Auffüllung der Streitkräfte der DDR mit Reservisten. Nicht ohne Grund bildeten die Struktureinheiten der HA I über viele Jahre die taktische Bezeichnung des Truppenteils ab. Vgl. B. 72–92. S. S. Sekretariat Neiber 64. vor dem Militärrat der Grenztruppen am 16. 7 Dem MfS war bewusst. Schreiben des Ministers v. BStU. S. In: Der Spiegel 41/99. Einer Kontrolle durch militärische Leitungsgremien war sie jedoch entzogen. in: Suckut. 37–39. aber auch deren Versorgung und Ausrüstung zuständig war. Beispielhaft sind die Dissonanzen innerhalb des MfS. Abwehrarbeit bezog sich keineswegs nur auf den Kampf gegen Spionage. Stichwort Abwehrarbeit. Berlin 1999. z. Armin: Walter Ulbricht und die geheime Sicherheitspolitik der SED. der HA IX. Vgl. 54 f. Im Vergleich mit den zivilen Entwicklungsmöglichkeiten schnitt die Armee in den Augen junger Leute immer schlechter ab. dass Wissen über die Panzernahbekämpfung in der Bevölkerung vorhanden sei. So Gerhard Niebling. DSt 102919. der damalige stellvertretende Leiter des MfS-Untersuchungsorgans. Im Rahmen der vorliegenden Abhandlung dient die Militärgeschichte jedoch allein als Folie für die Entwicklung der HA I. Wagner. Hg. sondern umfasste jede vorbeugende und Schaden verhütende Tätigkeit zur funktionellen und personellen Sicherung des Verantwortungsbereiches – wie auch sonst im MfS (vgl. Diese Abteilung I ist nicht zu verwechseln mit der HA I des MfS. Terrorabwehr). die der Überführung der DDR vom Frieden in den Verteidigungszustand dienen sollten. Erste Erkenntnisse und Schlussfolgerungen. MfS. Hollitzer. 379–383. 96. 9 Die so genannten Spezialverwendungen. -dienste und -einheiten der NVA. als 1986 der Vater eines ja seltenen Anwärters als Militärflieger vom MfS bearbeitet und aus der SED ausgeschlossen wurde. MfS. 3. BStU. S.4 Die Geschichte der HA I5 und ihrer Vorläufer kann nur im Zusammenhang mit der Entwicklung der Landesverteidigung auf dem Territorium der SBZ/DDR gesehen werden – beginnend mit dem Aufbau spezieller Polizeiorgane bis hin zu einer modernen und schlagkräftigen Armee.6 Die HA I sollte subversive Angriffe und Mängel. war die personalpolitische Auswahl für besonders sensible und verantwortungsvolle Posten innerhalb der Armee9 erschwert. Siegfried (Hg. a. HA I 7903.

Wie das MfS gehörte der Geschäftsbereich des Ministers für Nationale Verteidigung zu den bewaffneten Organen. dass das MfS vielfach die Letztverantwortung für sich reklamiert hatte. Ein beachtlicher Teil der Bevölkerung war durch persönliche Erfahrungen während der Armeezeit über das Wirken der Staatssicherheit ansatzweise informiert. Durch den stellvertretenden Leiter der AKG (also des Stabes der HA I). Schreiben des Ministers v. dennoch eine Auswahl zu treffen. HA I 14085. Dabei war das Verhältnis zwischen Kommandeuren und MfS-Verbindungsoffizieren ambivalent. S. 29. 1988 wurden 54 000 Reservisten für durchschnittlich 2 bis 3 Monate einberufen. wobei die Armee davon profitierte. Besonderheiten Die Tätigkeit der HA I zeichnete sich durch einige Besonderheiten aus: Die Unverletzlichkeit der Staatsgrenze.): Rührt euch! Zur Geschichte der NVA. Werner: Die personelle Auffüllung der NVA. MfS. wo die Verwaltung 2000 über einen Wissensvorsprung verfügte oder ob dem Verbindungsoffizier nicht auf inoffiziellem Wege zugetragen wurde.5 Fluktuation.1988 zum Thema: Die weiteren Aufgaben zur umfassenden Durchsetzung der Dienstanweisung Nr. Das im MfS gängige Schwerpunktprinzip verhalf wiederum dazu. Vgl. Sekretariat Neiber 186. was vor ihm verheimlicht werden sollte. Stellvertretern] Operativ der Leiter der Bezirksverwaltungen und den Leitern der selbstständigen Referate Abwehr/Wehrkommando am 6.1. S. Einerseits kamen von ihnen Informationen und Ratschläge im Zuge des offiziellen Zusammenwirkens. Wolfgang (Hg. 4. DSt 103387. Die Schuldzuweisungen ergingen wechselseitig. wie – allerdings erst 1989 – selbstkritisch angemerkt wurde.6. HA I/l. was nicht zuletzt deutlich wird an der Übernahme von NVA-Aus- 12 13 Monaten vorzeitig aus dem Grundwehrdienst zu entlassen. 7/84 und des Schreibens des Genossen Minister an die Leiter der Bezirksverwaltungen v. Stellvertreter des Leiters: Protokoll über die künftige Arbeit der Militärabwehr im Rahmen des Amtes für Nationale Sicherheit. Zwischen ihnen herrschte ein hohes Maß an Kooperation. BStU.6. S. Eine erhebliche Zahl von Personen erhielt Einblick in wichtige militärische Belange. MfS.1989. Andererseits konnte sich ein militärischer Vorgesetzter nie sicher sein. All das traf in besonderem Maße auf den Dienst an der Grenze zu. mehr als in jedem anderen gesellschaftlichen Bereich. Über deren Werdegang war seit ihrer Entlassung meist wenig bekannt. dessen »totale Überwachung und flächendeckende IM-Arbeit«13 die Streitkräfte überzog.1987. Der verstärkte Rückgriff auf Reservisten12 glich die geringer werdende Anzahl von Wehrpflichtigen aus. Sie nahmen Einfluss auf die Personalauswahl und mahnten die Beseitigung von Missständen an. Arbeitsmaterial zur Auswertung der Dienstberatung des Leiters der HA I mit den 1. Der unablässige Wechsel zog viele Sicherheitsüberprüfungen nach sich und verhinderte eine kontinuierliche Personalauswahl. Vgl. Anlage. 29. OSL Georg Sieber. 6. wenn als Folge von – teilweise in der Öffentlichkeit bekannt gewordenen – Vorkommnissen die Suche nach Schuldigen begann. BStU. In: Wünsche. Vgl. .1987 zu Maßnahmen zur weiteren Qualifizierung der politisch-operativen Sicherung der Arbeit der Wehrkommandos der NVA. auf einer Strategie-Beratung von Leitungskräften der HA I am 17. Berlin 1998. hier 380. sowie Patzer. die Existenz der NVA und die Waffenbrüderschaft mit der Sowjetunion genossen Verfassungsrang (Artikel 7). 84. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Verwaltung 2000 zu einem Apparat. Stellvertretern bzw. 363–390. MfS. So bildeten sie eigene Unsicherheitsfaktoren. S. Tendenzen gegenseitiger Eifersucht eskalierten dann. BStU.11.

S. Zur Biographie vgl.15 Nur die Minister für Nationale Verteidigung und für Staatssicherheit gehörten zum innersten Führungszirkel der SED. S. Willi Stoph16. Zur Biographie vgl. Bewaffnung und Personalpolitik folgten daher Vorgaben des sowjetisch dominierten Oberkommandos. Sie verstanden ihren Auftrag als »Frontdienst im Frieden«. 234. 171 f. der Medaille »Für treue Dienste in der NVA« sowie des »Leistungsabzeichens der NVA«. DSt 100189. Sicherheitsbelange – wie sie das MfS sah – spielten eine nachgeordnete Rolle. Befehl Nr. Alle drei saßen außerdem im Nationalen Verteidigungsrat. ebenda.17 Gleichwohl bedeutete diese Nähe nicht. 84. 6).19 Truppenteile wurden nach militärischen Erwägungen über das gesamte Territorium der DDR verteilt. BStU. als Fachvorgesetzter hatte er den beiden gegenüber jedoch kaum Befugnisse. gleichnamiges Stichwort in Suckut (Hg. 134/57 des Ministers v. Für den gesamten Geschäftsbereich des MfNV war eine einzige MfS-Diensteinheit zuständig. Obwohl es sich hierbei um ein Schreiben der HA I handelte (Unterschrift des Leiters der HA I). 20) und WTsch. dem Gremium mit den größten Vollmachten auf militärischem und sicherheitspolitischem Gebiet. Pag. die aber für seine Mitarbeiter verbindlich waren. MfS. war zum Vorsitzenden des Ministerrates aufgestiegen. Die Grenztruppen und die Volksmarine waren an den Außengrenzen der DDR tätig. Auch an der Spitze der Abteilung Sicherheit des SED-Zentralkomitees stand über viele Jahre ein früherer NVA-General. Ein Handbuch. Klaus. Dislozierung. S. MfS. Küstenvorfeld und Luftraum zu verteidigen.14 Für die Ausrüstung der Verwaltung 2000 – vom »Bau eines Dienstkomplexes« bis zur Ausstattung mit Dienstfahrzeugen und Uniformteilen – war die Armee zuständig. auf bezirklicher Ebene aber die Abt. S. BStU. weil sie in Berührung mit Angehörigen der NATO-Streitkräfte kamen. Territorium.6 Zeichnungen durch das MfS. 23.4. VII der jeweiligen BV zuständig war. Strategischen Staffel des Warschauer Bündnisses auf dem westlichen Kriegsschauplatz geworden. Vgl. . o. Die Luftverteidigung war schon zu Friedenszeiten in das Diensthabende System des Ostblockes eingebunden. 184 f. darunter die Standards für die gesicherten Nachrichtenverbindungen SAS (vgl. Automatisch galten folglich auch die sowjetischen Geheimhaltungsbestimmungen in der NVA.). S. Die Militärabwehr war also funktional organisiert: Liniendiensteinheiten gab es auf der Ebene der MfS-Bezirksverwaltungen nicht. verlegt und neu eingerichtet. 14 15 16 17 18 19 Neben dem erst 1969 gestifteten Ehrentitel »Verdienter Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit« wurden auf Beschluss des DDR-Ministerrates seit 1957 an hauptamtliche und inoffizielle Mitarbeiter gewöhnlich die »Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee«. Zum Linienprinzip vgl. HA I 15514 (o.1985. mit Ausnahme der dort angesiedelten Referate zur Sicherung der Wehrkommandos (AWK). Allein waren die Streitkräfte der DDR nicht in der Lage. an deren Erstellung sich das MfS beteiligte. 11. dass das MfS anders oder gar eingeschränkt agierte. Anders verhielt sich etwa die Zuordnung bei der Polizei. Froh. die Medaille »Für treue Dienste« und das »Leistungsabzeichen der Nationalen Volksarmee« verliehen. wo die HA VII für das Ministerium des Innern (MdI) und einige ausgewählte Einrichtungen.1957 über die Verleihung der »Verdienstmedaille der NVA«. Missverständnisse und Fehler konnten unabsehbare Folgen haben.: Forderungsprogramm v. Landstreitkräfte und Volksmarine wären in einer Krisensituation Bestandteil der 1. Vgl. Die Referate Grenzsicherheit wurden in den Kreisdienststellen (KD) und Bezirksverwaltungen (BV) erst seit 1989 aufgebaut. vgl. Wenzke. Verf.4.): Wörterbuch (Anm. dem Politbüro. Abteilungsleiter war von 1972 bis 1985 Generaloberst Herbert Scheibe. Berlin 2000. Rüdiger: Die Generale und Admirale der NVA. Der erste DDR-Verteidigungsminister.18 Der Dienstbetrieb im MfNV wurde durch eine Fülle dienstlicher Bestimmungen geregelt. erhielt es eine GVS-Nummer gemäß der NVA-Nomenklatur.

. Sabotage und Spekulantentum – 1917 bis 1922). 20 21 Die sowjetische Staatssicherheit hatte im Laufe ihrer Existenz folgende Bezeichnungen: Tscheka (Allrussische Außerordentliche Kommission für den Kampf gegen Konterrevolution. so gaben sich die Mitarbeiter der HA I nun bezogen auf ihr Arbeitsfeld die Bezeichnung »Militärtschekisten«21. Wie sich die MfS-Mitarbeiter in Anlehnung an den ersten in Sowjetrussland eingerichteten Geheimdienst. KfS). war dann Teil des Volkskommissariates für innere Angelegenheiten (NKWD). seit 1953 Komitee für Staatssicherheit (KGB bzw.7 Dem Selbstverständnis als »Schild und Schwert der Partei« entsprach auch die HA I. Häufig wird Bezug genommen auf Beschlüsse des Zentralkomitees (ZK) der SED oder seines Politbüros. Verwendet z. in der Chronik der HA I (Anm. als Tschekisten bezeichneten. B. der Tscheka20. 29. 3). (O)GPU (Vereinheitlichte) staatliche politische Kontrolle – 1922 bis 1934. S. seit 1946 Ministerium (MGB).

Eisenfeld. S. o. [. das sich im Grunde nicht mehr änderte:26 – – – – Schutz der bewaffneten Organe vor dem Eindringen westlicher Geheimdienste und vor deren Zersetzungsversuchen. Schutz der militärischen Technik. Hg. BStU. Vgl. S. Verhinderung von Fahnenfluchten und Verratsdelikten. Hg.27 Bekämpfen und Zurückdrängen des Einflusses gegnerischer Medien. Truppen und Einrichtungen. S. Änderungen innerhalb der Streitkräfte wirkten sich zwangsläufig auf Tätigkeit und Struktur der HA I aus. u. Vgl. Otto. Wilfriede: Erich Mielke. Innensicherung.«24 Das MfS-Statut von 1969 enthielt die »Hauptaufgabe. der seinerseits eine große Bandbreite an disziplinarischen Mitteln einsetzte. in: Suckut (Hg. Waffen und Munition vor Sabotage und Diebstahl. Roger. vorbeugend zu verhindern und zu bekämpfen. In: Neubert. e und f. Neiber in seiner Stellungnahme zum Entwurf der Militärdoktrin. S. Frank (Hg. . Bremen 2001. lit. o. (1989). 17 f.): Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit. Gelegentlich provozierten Soldaten das Einschreiten des Staates.): Grundsatzdokumente des MfS (MfS-Handbuch. Berlin 2000. Für die 80er Jahre vgl. In den Augen von Mielkes22 Stellvertreter Gerhard Neiber23 lautete der Auftrag: »Bereits im Rahmen seiner im Frieden wahrzunehmenden Verantwortung wird durch das MfS alles getan.. Bernd: Formen widerständigen Verhaltens in der Nationalen Volksarmee und bei den Grenztruppen. S. (1969). 134. Stichwort Objekt.] zu sichern«. Berlin 2004.): Wörterbuch (Anm.1 Endzustand Aufgaben Die HA I beschäftigte sich wie schon ihre Vorläufer – abgesehen von einigen Ausnahmen in den fünfziger Jahren und der jahrelangen Zuständigkeit für das MfSWachregiment (vgl. Teil V/4). Gieseke.): Macht – Ohnmacht – Gegenmacht. Aufstieg und Fall eines Tschekisten. 61 f. Darin eingeschlossen ist die Gewährleistung der personellen und funktionellen Sicherheit der Landesverteidigung der DDR. 259. Die Abwehrarbeit in der NVA und den Grenztruppen diente deren Kampfkraft.. Eisenfeld. 231–266. Joestel. D. MfS. Einsatz.] die staatliche Sicherheit in der Nationalen Volksarmee [.. Jens (Hg. 54. 3). S. 6).8 2 2. Grundfragen zur politischen Gegnerschaft in der DDR. § 2. Ehrhart. militärisches.. Zur Biographie vgl.. Organisation des Geheimnisschutzes. um die subversiven Angriffe äußerer und innerer Feinde gegen die DDR und damit auch gegen die Verteidigungsfähigkeit der DDR aufzudecken. – – 22 23 24 25 26 27 Zur Biographie vgl. S. Statut des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik. Bernd (Hg.25 Schon für 1950 verzeichnet die offizielle Chronik der Hauptabteilung I ein Aufgabenspektrum. Teil V/5). 66) – mit der »Sicherung« des Ministeriums für Nationale Verteidigung und der nachgeordneten Führungsorgane.und Gefechtsbereitschaft in funktioneller und personeller Hinsicht. In: Engelmann. Berlin 1998. BStU. 183–188. Die Analyse des Personalbestandes erfolgte unter dem Schlagwort »Wer ist wer?« und konnte sich auf den General wie auf den einfachen Soldaten beziehen.] zu gewährleisten« sowie »die Staatsgrenze mit spezifischen Mitteln und Methoden [. BStU.. Unterbinden von staatsfeindlicher Hetze und Staatsverleumdung. D. Sekretariat Neiber 888. die Chronik der HA I (Anm. Kurzbiographien des MfS-Leitungspersonals 1950–1989/90 (MfS-Handbuch.

oder Versetzungen – auch einzelner Opfer – ergänzten das Instrumentarium. BStU. Generalmajor Walter Borning.6. den Vortrag – wohl Neibers – vom März 1982 über die Verantwortung und die grundlegenden Aufgaben der HA I/KGT bei der politisch-operativen Sicherung der Staatsgrenze und der Grenztruppen der DDR. den Kommandos und Stäben«28. 15. denn »Ermittlungsverfahren auf der Basis von Arbeitsergebnissen der HA I [waren] – 28 29 32 33 Mielke auf der Dienstkonferenz in der HA I am 24. 3 Handgranaten und 1 Maschinenpistole verloren. wenn sich dienstältere Wehrpflichtige besondere Rechte herausnahmen und Dienstjüngere schikanierten. Einzelinformation des Ministers v. um solche Vorfälle zu verhindern. S. Havarien und Unglücksfällen auch Suizide. Über militärische Themen wurden auch die örtlichen Parteiorgane informiert. HA I 5865. andererseits beeinflusste es das Zusammenleben auf engstem Raum erheblich.1. vor Offiziersschülern der MfS-Hochschule Oktober oder November 1989. Hinzu kamen später die Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen im weitesten Sinne. Vgl. S. BStU. – ein ausgeprägtes Interesse an Stimmungen und Meinungen unter Militärangehörigen wie Zivilbeschäftigten29. Exzesse bis hin zu Körperverletzungen und Selbsttötungen waren die Folge. Waffenverlusten32. 338.1975 über weitere Reaktionen der Bevölkerung der Bezirksstadt Cottbus zum Flugzeugabsturz vom 14. S. »Vorbeugungs. Dietze oder Riebe. 29. hier S. Der begrenzte Zeitraum von längstens sechs Monaten schränkte die Möglichkeiten des MfS ein.9 Dies galt vor allem für zukünftige Grenzsoldaten. Neben der Zuverlässigkeit für besonders sensible Positionen galt das Interesse allen »höheren Offizieren im MfNV. 61 000 Personen mit Sicherheitsüberprüfung. Ein Katalog verdächtiger Anhaltspunkte sollte dabei helfen. warum die Chronik eine weitere Aufgabe der HA I verschweigt: die Vorkommnisuntersuchung im Bereich von Armee und Grenztruppen. auf einen Fluchtversuch schließen zu können. evtl. Solche Vorfälle gingen häufig mit maßlosem Alkoholgenuss und/oder der EK33-Bewegung einher. 1989 gab es im Verantwortungsbereich der HA I ca. MfS. mit einer Vorgangsbearbeitung zu reagieren. Damals stürzte eine MiG–21 in ein Wohnhaus wobei neun Menschen zu Tode kamen. Vgl. z.1969 über einige Tendenzen und Erscheinungen im Zusammenhang mit der politisch-ideologischen Erziehungsarbeit in verschiedenen Verbänden der NVA. ZAIG 13882. Vgl. Umfassende schriftliche Komplexaufträge (vgl.1. MfS. Im Ausbildungsjahr 1968/69 gingen u. MfS. BStU. AKG. 23) an die Inoffiziellen Mitarbeiter unter ihnen dokumentieren. den Vortrag eines leitenden Mitarbeiters der HA I. dass bereits vorbeugend alles versucht wurde. Information des Leiters der BV Cottbus v. 48. dass sie unterhalb der Schwelle zur strafrechtlichen Relevanz vorbeugend tätig geworden sei.1975. BV Cottbus. Hierzu gehörten neben Fahnenfluchten. ZMA PI 60/75. Die HA I bilanzierte. 214—217. Es ist nicht ersichtlich. MfS. . Vgl. Damit im Zusammenhang stehende Vorkommnisse beschäftigten das MfS wiederholt. Letztere wurde zum Teil von Vorgesetzten als Selbstdisziplinierung nicht ungern gesehen. B.und Verwarngespräche«. 2. dem Soldaten im letzten Diensthalbjahr. BStU. bei denen der Verbindungsoffizier besonders Auffällige teilweise demonstrativ zum Dienstzimmer bestellte. S. Sekretariat Neiber 113. Adressat der Zusammenstellung war der damalige Leiter der ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen. EK steht für Entlassungskandidat. 5 kg TNT-Sprengstoff. BStU. HA I Bündel (Bdl) 2016. a.6.1981.

»Informationsanfall nach Sachverhaltskomplexen« usw.1990. 13. S. wobei die Zahl. 29. auch über die Ostsee. Vgl. Vgl. der Leiter der HA I.1.und Staatsführung auf zwei Wegen erreichen. Der selbstgerechte Tonfall war aber zugleich der Versuch. die nur den Verantwortungsbereich der HA I betraf. 11.1987. Das barg natürlich dann besondere Brisanz in sich. BStU. So konnten Meldungen über schwerwiegende Vorkommnisse die Partei. In ihren täglichen Rapporten jedoch verschwieg die Verwaltung 2000 häufig Zusatzwissen. 37). Unter dem Schlagwort Wachsamkeit wurden von der HA I alle Unregelmäßigkeiten gesammelt und es bildete sich ein Gemenge aus Einmischung. BStU. MfS. Das MfS und die Streitkräfte führten ihre Untersuchungen jeweils eigenständig.und Staatsführung ein. die sich gegen die Westgrenze der DDR richteten (vgl.und Informationsgruppe (ZAIG) war für die Themen Landesverteidigung und Staatsgrenze die Arbeitsgruppe 3 des Bereiches 1 unter OSL Peter Poppitz zuständig. HA I 14599 (o. Gegenstand operativer Arbeit waren ferner Fahnenflüchtige (vgl. 25.1.1985. Tabelle 2: Im Vergleich die operative Bearbeitung 1960 und 198835 Stand 1960 1988 Mitarbeiter hauptamtlich 653 2474 inoffiziell 13 191 22 161 OV 38 59 Vorlauf operativ/OPK 203 312 Doch diesen wenigen Vorgängen und Personenkontrollen standen zahllose Leitzordner gegenüber mit Vorkommnismeldungen. Bundesarchiv (BA)-Militärarchiv. für das Jahr 1986 konstatieren.1988. So musste General Manfred Dietze.1987 zur Auswertung der erweiterten Kollegiumssitzung des Ministers für Staatssicherheit v. »Übersichten gemäß Deliktschlüssel«.1989 zum Bestand und ausgewählten Bestandsveränderungen zu registrierten Vorgängen und Akten mit Stand 31. Schließlich trugen Quellen.2.1. Denunziantentum und Spitzelwesen. 1. . begründet mit den besonderen Ansprüchen an die militärische Sicherheit. Pag.12. das sie auf inoffiziellem Wege erlangt hatte. Indikatoren zu erkennen. dazu bei.). Referat des Leiters der Hauptabteilung I v. der Zentralen Materialablage. MfS. die in der 34 35 36 Auskunftsbericht zu Aufgaben und Struktur der Hauptabteilung I v. Seit dem Mauerbau 1961 wurde die HA I in ein immer komplexeres System zur Verhinderung von Fluchten. HA I 13945. überspannte Anstrengungen zu rechtfertigen und ein allseitiges Misstrauen zu bemänteln. S. BStU. seit den sechziger Jahren abnahm und höchstens acht im Jahr betrug. DVW–1/39530. und zum Schutz der Staatsgrenze bis hin zur Klärung von Vorkommnissen im Grenzgebiet eingebunden36. S. MfS. 21) und Aktivitäten. Außerdem flossen Erkenntnisse der HA I in Sammel-Informationen an die Partei. 60. wenn es Abweichungen in der Darstellung gab oder einer von beiden über das Vorkommnis nicht berichtete. S. 2 f. 579.10 Ausnahmen«34. Protokoll der 69. In der Zentralen Auswertungs. BF Dokumentation. HA I 14574. die in oder an westlichen militärischen Einrichtungen nahe der Grenze operierten. S. S. BStU.3. 6. von denen die HA I erfuhr. mit eigenen Beobachtungen des Grenzvorfeldes und Erkenntnissen. Der NVR wies dem MfS hierbei noch 1985 konkrete Aufgaben zu. Generell war die Menge der Operativen Vorgänge und der Operativen Personenkontrollen angesichts der Zahl an hauptamtlichen wie inoffiziellen Mitarbeitern und der Größe des Verantwortungsbereiches ungewöhnlich gering. Analyse der politisch-operativen Arbeit der Hauptabteilung I im Jahre 1960. Sitzung des NVR v. Vgl. dass die Vorwürfe in 39 von 67 beendeten Operativen Vorgängen nicht haltbar waren und deshalb nicht weiter verfolgt wurden. Leiter der HA I/XII: Berichtsbogen v.

3. DSt 100572. und musste Stellungnahmen abliefern.und Leitungstätigkeit im MfS.1986 zur Qualifizierung der Führungs. 14. Vgl. BStU. Dislozierung und zum Kaderbestand der Hauptabteilung I sowie zur personellen Stärke der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR v. 44–80.2 Organisatorische Struktur42 2. HA IX 532. 31/72 des Ministers v. auch die jeweiligen Ausführungen von Wiedmann. Sekretariat Neiber 679. Hg. Viele Details ergeben sich aus: Angaben des Leiters der HA I zur Struktur.11 Deutung des MfS auf »Aggressionsvorbereitungen des Gegners« verwiesen37.. DSt 100682.] nicht zuzulassen«40. Sekretariat Neiber 321. 20/86 des Ministers v.12.43 Doch lag »dem Genossen Minister gerade die Landesverteidigung [sehr] am Herzen«44. Während sonst eher das politische »Feind« benutzt wurde. Teil V/l). Sie meldete bei diesen ihren Informationsbedarf an.). Pag. auch Kapitel 2. MfS.11. BStU.4. zur Abteilung Rückwärtige Dienste (RD) und zur selbstständigen UA Operative Technik (OT). S.. S. DSt 103330. MfS. 34. Roland (Bearb. MfS. Vgl. BStU.1986. Begegneten sich doch an der deutsch-deutschen Grenze zwei hochgerüstete feindliche Bündnissysteme. 217–233. B. die sie an die zuständigen Diensteinheiten verteilte.7. Militäroberstaatsanwalt: Verfahrensregelungen bei Verweigerung des Wehrdienstes bzw. 5. S. Berlin 1995. 279. Die HA I handelte innerhalb des MfS nicht separiert.6. dass aus dem eigenen Verantwortungsbereich wichtige Informationen weitergegeben wurden.1969.1 Unterstellung Zwar unterstand der Leiter der HA I dem Ministerstellvertreter General Gerhard Neiber. 37). Fachlich und territorial arbeitete sie mit anderen Diensteinheiten zusammen.1972 zur Tätigkeit der Grenzaufklärung der Hauptabteilung I des MfS. BStU. Informationsbedarf und liniengebundene Informationen der HA I an die zentral aufzubauende einheitliche Personendatenbank der EDVA im MfS v. D. gingen offizielle Dokumente der NVA auch dort ein. S. wenn die Landesverteidigung berührt schien.41 2. z. 2. 274–287. Mielke hatte – mit Bezug auf »die historischen Erfahrungen der Sowjetunion«38 – alle MfS-Diensteinheiten zu besonderer Wachsamkeit aufgefordert39. 27. z. S. 279. Vgl.und Sicherungseinheit der HA I. BStU.2.1987. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm. HA I 14599 (o. So fehlen Ausführungen zum Sekretär einschließlich der Wach. Zuletzt bestätigt durch Befehl Nr. 14.12.): Die Organisationsstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit 1989 (MfS-Handbuch. S. Befehl Nr. hatte andererseits zu gewährleisten. MfS. MfS. 37 38 39 40 41 42 43 44 Manuskript Neibers: Dienstkonferenz am 28. hierzu Befehl Nr. 1. o. erhielt hier die militärische Bezeichnung »Gegner« den Vorzug. Zu Beginn der 80er Jahre wurden die Indikatoren bedeutend erweitert. um »Überraschungen auf militärischem Gebiet [. 11.1988: Die sich aus den neuen bzw.1968 zur Durchführung politisch-operativer Maßnahmen zur Ausschaltung des Überraschungsmoments und zum rechtzeitigen Erkennen einer akuten Kriegsgefahr. Dies bezog sich auf die Westsektoren Berlins und für die Bundesrepublik auf einen 30 bis 50 km breiten Gürtel jenseits der Staatsgrenze. BStU. BStU. BStU. des Dienstes als Bausoldat. 40/68 des Ministers v. .11. ohne dass das eigens in jedem Fall ausgewiesen wird. Referat des Leiters der Hauptabteilung I v. Da außerdem die Arbeitsgruppe des Ministers (AGM – Mobilmachung) Berührungspunkte mit der Armee hatte. veränderten Lagebedingungen ergebenden höheren Anforderungen an die politisch-operative Arbeit und deren Führung und Leitung zur Gewährleistung einer ständigen hohen Verteidigungsbereitschaft der Streitkräfte sowie territoriale Integrität und Unverletzlichkeit der Staatsgrenze der DDR. Hierfür erkundete die HA I militärische und grenzpolizeiliche Einrichtungen auf gegnerischem Territorium (dem Operationsgebiet). MfS. BStU. B. S. HA I 5865. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt dieser Abschnitt nicht. zu dessen Verantwortungsbereich die Sicherung weiterer bewaffneter Organe wie des Zolls (HA VI) und der Polizei (HA VII) gehörte. (1989). MfS. MfS. Vgl.

Arbeitsgruppe des Leiters (AGL) Die AGL wurde von Oberst Hans Schönert49 geführt. 3. 23). Der Oberst verfügte über Leitungserfahrung (1953 bis 1961) in der Grenzaufklärung46 und hatte von 1969 bis 1980 als Offizier im besonderen Einsatz (OibE) die Abteilung Aufklärung und Information innerhalb der Grenztruppen geleitet. 45 46 47 48 49 50 51 Jg. Jahrgang 1928. Kreis Königs Wusterhausen). die Vorläufige Aufgabenstellung v.2 Leitung Generalleutnant Manfred Dietze48. Dietze erhielt Zuarbeiten von drei ständigen Stellvertretern. Zeitweilig war für die hauptabteilungsinterne Kommunikation die Abt. Orthopädiemechaniker. Abweichend von der im MfS üblichen Weise existierte in der HA I unterhalb der Abteilung eine weitere Ebene mit der Bezeichnung Unterabteilung. Elektrotechniker. S. leitete seit 1981 die HA I. MfS seit April 1950. Zu den Aufgaben von Giersch vgl. 1940. Zur Biographie Dietzes vgl. Die Mitarbeiter konnten nicht nur das öffentliche. 1927.1987. Ihm standen 33 Planstellen mit einer allerdings ungewöhnlichen Splittung zur Verfügung. 77. Sekretariat Neiber 197. S. MfS seit 1961.): Wer war wer (Anm. BStU. I/12. für den Bereich Aufklärung des Stellvertreters der HA I beim Kommando Grenztruppen »Grenzaufklärung« und für den Bereich Aufklärung des Ministeriums für Nationale Verteidigung »Armeeaufklärung« durchgängig verwendet.2. . 52). Vgl. MfS. das MfS-eigene und das geschützte WTschTelefonnetz nutzen. Zwischenzeitlich war er auch OibE der HV A gewesen. Er kam 1951 von der Hauptverwaltung Ausbildung (vgl. diente sich in der HA I als langjähriger Abteilungsleiter und Stellvertreter seines Vorgängers Karl Kleinjung hoch und beerbte diesen schließlich. Elektromechaniker. Über militärische Bildung verfügte er allerdings nicht.51 Hier war der Aufwand besonders hoch – bedingt durch die Streuung der Diensteinheiten. Abt. Jg. ihnen standen auch MfNV-eigene sowie die dort gebräuchlichen abgeschirmten SAS-Verbindungen zur Verfügung. Stellvertreter war ein weiterer für die zahlenmäßig starken Landstreitkräfte und der dritte für die hochsensible Sicherung von Grenze und Grenztruppen zuständig. Gieseke (Hg. denen auch die Verantwortung für die Teilstreitkräfte oblag: neben dem 1. Abweichend vom westlichen Sprachgebrauch wird der Begriff »Nachrichten« nicht für die Gewinnung von geheimdienstlichen Informationen verwendet. HA I/12 aber auch Abt. Wegen häufiger Wechsel der Bezeichnungen und zur deutlichen Unterscheidung werden für die Tätigkeit der Grenzaufklärer der Grenztruppen »Aufklärung der Grenztruppen«. Alle anderen Aufgaben (also Streitkräfte einschließlich Grenztruppen) fielen in die Zuständigkeit von OSL Uwe Giersch47. Grenztruppen (Pätz. S. S. sondern für das Fernmeldewesen. Die vollständige Bezeichnung erfolgte höchst unterschiedlich: HA I/8. der zuvor viele Jahre in der HA I und der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A) eingesetzt war.2. Offizier. MfNV-MBW/U. die für eine stabile Telekommunikation innerhalb der Hauptabteilung sorgte. 57–60. 13. doch innerhalb von NVA-Objekten. 3). ihre Stationierung außerhalb zentraler MfS-Dienstobjekte und fern von Berlin. Kreis Potsdam) bzw. Um die originäre Aufgabe einer AGL. 1928. 2. die Chronik der HA I (Anm.12 In Neibers Sekretariat kümmerten sich zwei Offiziere um den Geschäftsbereich der HA I: in Fragen der Grenzsicherheit Siegfried Weiße45. MfS seit 1962. kümmerten sich nur sechs Offiziere. Die beiden Fachexperten saßen – abweichend von der sonstigen MfS-Praxis – fernab bei den Stäben der Landstreitkräfte (Geltow. die Hauptabteilung auf einen Verteidigungszustand vorzubereiten. Jg. Das Schwergewicht bildete die Unterabteilung50 Nachrichten (24 Mitarbeiter). M[aterielle] S[icherstellung] zuständig gewesen.

S. JHS.1985. Doch auch als sich 1968 Teile der NVA zum Einmarsch in die CSSR anschickten. als er mit seinem Pendant innerhalb des KGB. HA 13178. BStU. Leiter der Abt. S. Hierbei vernachlässigten sie die Trägheit der HA I. um die Arbeit unter feldmäßigen Bedingungen zu erproben. ein Protokoll über ihr Zusammenwirken in Kriegszeiten56 unterschreiben sollte. Panzerdivision der NVA an der Hilfsaktion der fünf befreundeten Armeen im August 1968.54 Bedenken kamen Dietze dagegen 1985. (Untersucht am Beispiel der Übung »Donau«).9. von 1943 bis 1946 mit der Bezeichnung »SMERSH« (Tod den Spionen). danach als 3.58 Ihre Aufgaben sind nicht näher bekannt.5.52 Zwar nutzte man Manöver. damit die Hauptabteilung ihre Aufgaben im Verteidigungszustand fortführen konnte.5. für die bereits personelle Planungen vorlagen. Seit 1918 arbeitete in der Sowjetarmee eine Militärabwehr. und die Vorhaben resultierten sowohl aus den Erfahrungen des 2. 84–96. dass einige der zu vereinbarenden Aufgaben »die praktischen Möglichkeiten der HA I übersteigen«57. die JHS-Diplomarbeit von Siegfried Bohl: Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungswerte in der Leitungstätigkeit einer Unterabteilung der Hauptabteilung I während der Periode der Vorbereitung einer Division auf die Einführung in militärische Kampfhandlungen. S. die JHS-Diplomarbeit von Rudolf Liehr: Rolle und Aufgaben der Organe für Staatssicherheit beim Aufbau und bei der Organisation der Arbeit von Militärkommandanturen. MfS. MF GVS 001–15/69. S. Hauptverwaltung des KGB. Weltkrieges als auch des aktuellen Afghanistankrieges. HA I 15516. Generalleutnant Nikolai Duschin55. MfS. MfS. sondern zuvor die Korruption in Miliz und Innenministerium bekämpft sowie in verschiedenen Territorialorganen gedient und dabei die Bekanntschaft Michail Gorbatschows gemacht. Er hatte sich allerdings nicht innerhalb der Verwaltung hochgedient. Bdl 2016. HA 113215. JHS. BStU. Vgl. die Heftigkeit einer militärischen Konfrontation gerade in Mitteleuropa und den Umfang des militärischen Handlungsraumes. in der bis dahin völlig andere Schwerpunkte der operativen Arbeit gegolten hatten. MF GVS 001–105/68. Wohl als Folge der Vereinbarungen war für den Verteidigungsfall in der Abteilung Äußere Abwehr (vgl.53 zum anderen bei den Pflichten. was unter Umständen eine Unterstellung unter anderes nationales Kommando bedeutet hätte. ebenda. Ebenso wenig berücksichtigten die Entwürfe die Eigendynamik kriegerischer Handlungen. Zum einen bei der Vorbereitung eines Verbandes auf Kampfhandlungen. Unterabteilung vorgesehen. Sonderoffizier Moskau: Gesprächsvermerk v. HA I. Protokoll über das Zusammenwirken zwischen der 3. Hauptverwaltung des KfS der UdSSR und der HA I des MfS der DDR in Kriegszeiten v.10.1985. 11. 1969. 20) die Bildung einer 4.1989. Sie lassen sich aber aus der bis 1986 bestehenden gleichnamigen Unterabteilung ablei52 53 54 55 56 57 58 Arbeitsgruppe des Leiters: Die Aufgaben der Hauptabteilung I in einer Spannungsperiode und Anfangsperiode eines Krieges v. BStU. Äußere Abwehr: Schreiben an den Leiter der UA–2 über die Abversetzung von Mitarbeitern der UA–2 im Verteidigungsfall v. dass die HA I in eine Verwaltung Militärabwehr überführt und näher an die Militärs gerückt worden wäre. konnten einige der vorbereiteten Dokumente abgeglichen und ergänzt werden. Vgl. Sicher war nur. 1989 stand Generalleutnant Wasili Sergejew an der Spitze der 3.13 Die HA I im Verteidigungszustand Diese Mitarbeiter trafen organisatorische Festlegungen. BStU. S. 30. Der Zeitpunkt hing mit der damals angespannten internationalen Situation zusammen. K 526. 17. anfangs unter dem Namen »Sonderabteilung«.1988. 1968. 31 f. BStU. BStU. Die jeweiligen Leiter beispielsweise hätten ihren Platz auf den militärischen Führungsstellen und Gefechtsständen gefunden. 9. Vgl. MfS. 30. Dargestellt am Beispiel der Führung einer Unterabteilung während der Teilnahme der 7. MfS. MfS.1987. die dem MfS beim Aufbau von NVA-Militärkommandanturen im fremden Operationsgebiet zugefallen wären.5. . Hauptverwaltung. 67. Leiter der HA I: Vermerk an Minister Mielke zur Erarbeitung gemeinsamer Maßnahmen zwischen der 3. 18 f. Dietze informierte seinen Minister. Hauptverwaltung des Komitees für Staatssicherheit der UdSSR und der Hauptabteilung I des Ministeriums für Staatssicherheit in Kriegszeiten v.

Hinter den »Sonderaufgaben« der gleichnamigen Unterabteilung verbarg sich der Auftrag. 54) gehen von besonderen IME-Gruppen der HA I aus. die Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren sowie die Übersicht zu gewährleisten. Hg. S. Kongo und Jemen. Bodo. darunter als eigener Archivbestand 8 die Fahnen59 60 61 62 63 64 Funktionsplan für Hauptsachbearbeiter im Hauptsachgebiet (HSG) Beobachtung und Ermittlung der Abt.] in Spannungszeiten«59 kümmerte. Kontrolle. MfS seit Februar 1952. lässt sich bisher nicht ergründen. MfS. MfS. Wegmann. Leiter der AKG/UA Sonderaufgaben: Aufgabenstellung für die Unterabteilung v. der – zur HV A abgestellt – 1969 bis 1971 beim Aufbau der Geheimpolizei im Sudan half. 17). 24. 26).. Berlin 1996. Auch die beiden o.. In der Unterabteilung Auswertung 2 erfolgten unter anderem Zuarbeiten für den Datenspeicher der sozialistischen Geheimdienste »SOUD«63. aber auch als Militärberater. Jg. 21.und Reisekader. HA I 8242. BStU. die Umsetzung der vielen Weisungen61 des Leiters der HA I zu kontrollieren. I/XII. Pag. Befehl Nr. Angola.1980. Äußere Abwehr/UA 4 v. BStU. MfS. Mosambik. Das geheimdienstliche Datennetz des östlichen Bündnissystems. Zur Arbeit der Abt. Häufig verwendete Abkürzungen und Begriffe des Ministeriums für Staatssicherheit. 106. darunter in Vietnam. Abkürzungsverzeichnis.1983.und Kontrollgruppe (AKG) Dieser Stab umfasste 70 Planstellen und wurde seit 1981 von Oberst Bernhard Riebe60 geleitet.1975 über die Umbildung der selbstständigen Referate XII der BV/V und des Referates XII der HA I in Abteilungen. Zu den Registrierbereichen vgl. Monika: SOUD. als Militärattaches (vgl.2. Hg. S. Darunter die zahlreichen Arbeits-. 37) nahm die diesem Bereich unterstehende Unterabteilung AKG/Aufklärung wahr. denn den Erhalt einzelner Vorgänge konnte der Führungsoffizier kaum eigenhändig in Berlin bestätigen. Orientierungs. Diese UA ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen UA in der Abt.14 ten. Auswertungs. XII vgl. 79). 6/75 des Ministers v.11.. BStU. Unter den circa 880 Datensätzen befinden sich auch die Namen einiger Fahnenflüchtiger. Diplomarbeiten (Anm. Vgl. BStU. XII zum Erfassen von Personen und Registrieren von Vorgängen wie sonst nur die MfSZentrale und die Bezirksverwaltungen. S. S. Abteilung I/XII Um flächendeckend arbeiten und zugleich die breite Streuung durch die Zuständigkeit für die gesamte NVA abfangen zu können. Archivierte Vorgänge verblieben aber nicht in der Abt. Konsequenterweise erhielt die HA I dafür mit »XVIII« einen eigenen Registrierbereich zugeteilt. 107–118. HA I 13869 (o. DSt 100817. Äthiopien. verfügte die HA I über eine eigene Abt.und Informationshinweise (AOI-Hinweis). ebenda. die sich um die Arbeit mit »IM aus dem Operationsgebiet [. S. S. Tantzscher..). dienten beim Stab der Vereinten Streitkräfte.3. Die HA I stellte auch einzelne Experten. MfNV (vgl.62 Diese reisten zu Tagungen und Konferenzen. Grundsatzdokumente zu erarbeiten. Weshalb die falschen Angaben in den Reisepässen einiger Offiziere der Armeeaufklärung an SOUD weitergeleitet wurden.] als Beobachter und Ermittler [. ohne Beruf. Aufgaben der AKG – Anleitung. 53 u. BStU. 137. 14. Auswertung – für den Bereich Aufklärung beim KGT (siehe S. g. 1930. .64 Mappen mit einzelnen Quittungsbelegen mussten jedoch das sonst gebräuchliche Vorgangsheft ersetzen. Mit ihrer Arbeitsaufnahme 1987 gingen auch die Personalien der KSZE-Inspektoren und ihres Hilfspersonals in den Speicher ein. sowohl über ausländische Militärkader in der DDR als auch eigene Auslands. zum Beispiel Willy Brückner (vgl. sondern wurden in das Zentralarchiv des MfS abgegeben. Vgl. Berlin 1996.

a. Generaloberst Werner Fleißner. S. 2001. doch in einer völlig abweichenden hierarchischen Eingruppierung sowie mit eigenständiger Gewichtung und Bewertung. Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. ZA. Vgl. Jg. in denen davon keine Rede war (vgl. BStU. MfNV/UA Rückwärtige Dienste Seit 1976 wurde die Abteilung MfNV von Oberst Heinz Grawunder69 geleitet. 25. B. die Aktennotiz des neuen Leiters der UA Technik und Bewaffnung.11. MfS. z. Münster u. 50.1982. 12.6. 3). MfNV/UA Technik und Bewaffnung Abt. BStU. MfNV/UA Hauptstab Stellvertreter beim Kommando LaSK Abteilung LSK/LV Abteilung VM Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen Abt. 193–195. v. S. Ihm zur Seite standen zwei ständige Stellvertreter. Vgl. über das Gespräch mit dem Stellvertretenden Minister. deren Leiter allenfalls ein Oberstleutnant war. 239. 1988 jedoch hatte Dietze Festlegungen zur Arbeit der Abt. 13).1965 angestellt. 1931. Festlegungen des Leiters der AGL v. Eine Gegenüberstellung der acht Stellvertreterbereiche des MfNV und ihre Widerspiegelung in der Struktur der HA I verdeutlicht das. HA I 14549. 15.« In: Der Spiegel 11/90. MfNV wird verständlich. 362 f. Die Abteilung verfügte über 256 Planstellen. Solche Erwägungen hat das SED-Politbüro in seinen Grundsätzen für den Verteidigungszustand v. Dietze. Zwei dieser Stellvertreter (die Chefs des Hauptstabes und der Politischen Hauptverwaltung) hatten sogar Sitz und Stimme im Nationalen Verteidigungsrat.68 Tabelle 3: Zuordnung von Stellvertreterbereichen im Ministerium für Nationale Verteidigung und zuständige Diensteinheiten der HA I Stellvertreter des Ministers Chef der Politischen Hauptverwaltung Chef des Hauptstabes Chef Landstreitkräfte Chef Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Chef Volksmarine Chef Grenztruppen Chef Technik und Bewaffnung Chef Rückwärtige Dienste Zuständige Diensteinheit in der HA I Abt. MfNV/UA PHV Abt. S. Dienstsitz der Abteilung war im Ministerium in Strausberg. Riebe: Zur Militärabwehr (Anm. I/XII im Verteidigungszustand bestätigt. S. Einige Objektvorgänge aus den sechziger Jahren mit militärischem Bezug landeten im Archivbestand 2. MfS seit April 1952. »Von OibE durchsetzt.15 fluchtakten. was für die gesamte HA I galt: Die Zuordnung der MfS-Fachabteilungen – neben den Bereichen mit Querschnittsaufgaben – folgte zwar der militärischen Struktur. während einzelne Stellvertreterbereiche lediglich von einer Unterabteilung betreut wurden.8. Hg. AP 1583/86. 2). ohne Beruf.1988. OSL Horst Silbermann und OSL Gerd Hillig.65 Im Nachhinein erklärten Dietze und Riebe die Existenz der Abteilung außerdem damit. Major Schubert. Vgl. BStU.67 Abteilung Ministerium für Nationale Verteidigung Anhand des Aufbaus der Abt. S. Sein Spitzname war »Der Graf«. dass die HA I im »Verteidigungsfall jederzeit aus dem MfS herausgelöst und dem Minister für Nationale Verteidigung unterstellt werden« könnte66. der Allgemeinen Sachablage. 65 66 67 68 69 Vgl. So kam es zu der Situation. . dass sich zwar bei Gesprächen des Leiters der HA I mit dem jeweiligen Minister Generäle gegenübersaßen. Findbuch zum »Archivbestand 2: Allgemeine Sachablage« des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR.

Zum Gesamtkomplex Inspektionen vgl.1989 zur Nutzung ausgewählter Informationsspeicher staatlicher und wirtschaftsleitender Organe. H 08. Peter: Zur Tätigkeit der NVA bei der Realisierung der KSZE-Beschlüsse.70 Unterabteilung Internationale Arbeit Im MfNV betreute die Verwaltung Internationale Verbindungen die ausländischen Militärattaches. weil beide Politbüro. Sekretariat Neiber 184. BStU. an die sich Soldaten unter Umgehung des Dienstweges direkt wenden durften. BStU. S.). HA 13673. Vgl. – über den Wehrdienst einer Person – auch als Reservist. natürlich auch auf dem Gebiet der DDR. ZK-Mitglieder waren. BStU. S. 10/87 des Ministers v. (Das konnte Brisanz in sich bergen. Kombinate.16 Unterabteilung Auswertung/Information Die Unterabteilung erfasste für die gesamte Abteilung Personendaten (z. DSt 103394. In: Wünsche (Hg. Äußere Abwehr/UA 2.73 Dietze ließ sich über das DDR-Personal an Beobachtern und Inspektoren informieren und behielt sich die Bestätigung aller operativen Maßnahmen sowie die Auswertung der Einsätze vor.1986.6. Herrich. Befehl Nr. die in der DDR eine militärische Ausbildungsstätte besucht hatten. um die Interessen des MfS zu sichern. die Daten der Armee benötigten.74 Die Erfahrungen der HA I im Umgang mit westlichen Inspektoren wurden 1988 herangezogen. – ob der Militärstaatsanwalt gegen die betreffende Person ermittelte. H 02–H 06 u.7. Folgende Informationen konnte das MfS dort beschaffen: – zu Eingaben – und den Personalien des Verfassers –.bzw. 526–546. 29.und sicherheitsbildende Maßnahmen und Abrüstung in Europa 1986 ließ gegenseitige Beobachtungen (angemeldet) und Inspektionen (unangemeldet) in Truppenteilen und bei Übungen zu. – über Ausländer. DSt 103620. S.6. Anlage 2. MfS. Ordnung des Ministers Nr. Das Abschlussdokument der Stockholmer Konferenz über Vertrauens. Arbeitsplan des Leiters der HA I v. MfS. . die im Bedarfsfalle ihre Arbeit unverzüglich aufnahm. 10).71 Sachlich zuständig war im MfNV der Hauptstab sowohl für eigene Aktivitäten als auch für die Betreuung von Besuchern. als sich die Sowjetunion und die USA auf den Abbau ihrer atomar bestückten Mittelstreckenraketen in Mitteleuropa einigten.12. – zum militärischen Werdegang einer Person vor 1945. 199 f. insbesondere aus Mitarbeitern der UA Hauptstab. BStU. Deren Absicherung übernahm die Unterabteilung 1985 – damals noch als Hauptsachgebiet – von der Abt. Vgl. 99–106. wo die Zuständigkeit für die eigenen Militärattaches verblieb.1989 wurde die GSSD umbenannt in »Westgruppe der Truppen« (WGT). wo diese Waffen stationiert waren.72 Innerhalb der Abteilung MfNV bestand anfangs eine zeitweilige Operative Einatzgruppe (OEG). Die Kontrollbesuche der USA fanden folglich in der DDR und der ČSSR statt. bei Sicherungsvorgängen) und war Ansprechpartner für andere MfS-Diensteinheiten. MfS. S. Sicherungskonzeption des Leiters der HA I zur Organisierung und Durchführung der politischoperativen Arbeit in Vorbereitung und Durchführung von Inspektionen nichtsozialistischer Staaten zu militärischen Aktivitäten auf dem Territorium der DDR v. wenn sie sich an den Minister oder seinen Stellvertreter und Chef der Politischen Hauptverwaltung richteten. MfS. B.8. 1. Mielke und KGB-Chef Viktor Tschebrikow 70 71 72 73 74 Vgl.1987 zu politischoperativen Aufgaben und Verantwortlichkeiten des MfS in Durchsetzung der Bestimmungen des Dokumentes der Stockholmer Konferenz über Vertrauens. 16. einschließlich der dort stationierten Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD). Vgl.): Rührt Euch! (Anm. 3.und sicherheitsbildende Maßnahmen und Abrüstung in Europa. 4/89 v. Betriebe und Einrichtungen sowie gesellschaftlicher Organisationen durch die operativen Diensteinheiten des MfS.1988. Am 29.

1988 zur politisch-operativen Sicherung der Rückverlegung der Raketenbrigaden OTR–22 vom Territorium der DDR in die UdSSR. Froh. Auch ansonsten sind die MfS-Belege dürftig. vgl. S. S.2. BStU. 2/75 des Ministers v. 103 f. Wachtel. Abt. Hans. 2. Vgl. zu dem im Juni 1988 Dietze seine Kollegen aus der CSSR und der UdSSR einlud. 84) begann die DDR. MfS. Anne: Militär. Ehlert. Torsten. S. hier 462 f. BStU.6. Gefängnistagebuch. die so genannte Maßnahme F. Wittenberg 2000. a.): Im Dienste der Partei. 16). die von der gesamten Abteilung zusammengetragen wurden. In: Diedrich. zu 75 76 77 78 79 80 Schreiben des Leiters der HA I an den Leiter der Abt.17 hatten sich auf einen Erfahrungsaustausch zum Thema Inspektionen verständigt. S.. BStU. 185. Zuständig war diese Unterabteilung ferner für das Zentrale Armeelazarett in Bad Saarow-Pieskow und die Militärmedizinische Sektion an der Ernst-Moritz-ArndtUniversität in Greifswald79. S. MfS. 37). Zur Biographie vgl. In den Verantwortungsbereich der Unterabteilung fielen unter anderem die verbunkerten Führungsstellen des Ministeriums für Nationale Verteidigung und die Disziplinareinheit–2.und Arreststrafen bis zu zwei Jahren. Laut Neiber war sogar vorgesehen. ist nicht (mehr) auffindbar. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm. Rüdiger (Hg. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. X über den Ablauf des Erfahrungsaustausches v. Vgl. Handbuch der bewaffneten Organe der DDR. Wenzke. also höchstwahrscheinlich auch über die Strafvollzugs. Wenzke.75 Unterabteilung Sonderaufgaben Gerade im Ministerium häuften sich militärische Geheimnisse mit besonderer Brisanz.3. Äußere Abwehr (vgl. auf ihre Spionagerelevanz analysieren. Infolge der neuen Militärdoktrin von 1987 (vgl. Zur Biographie vgl. sondern mit der Absicherung des gleichnamigen Stellvertreterbereiches im MfNV. Rudolstadt 1991. DSt 103456.1988. die alle der Verwaltung Pionierwesen des MfNV direkt unterstehen sollten. Unterabteilung Pioniertruppen Diese Unterabteilung hatte im MfS unter anderem die Federführung für den Umgang mit den Bausoldaten80 (vgl. Die Leitakte Strafvollzug. Stefan: Delikt 220. MfS. Vgl. 338. X 768. der seit 1986 von Generalleutnant Manfred Grätz78 geleitet wurde. 4 StPO (DDR). Froh. . Unterabteilung Hauptstab Die Unterabteilung entsprach dem gleichnamigen Stellvertreterbereich des MfNV. 67–75.und Disziplinareinheit durch die Abt. hatte aber alle Schritte mit der UA 1 der Abt.1975 zu den politischoperativen Aufgaben des MfS im Strafvollzug der DDR. Rüdiger: Die Nationale Volksarmee (1956–1990). Rechtsgrundlage war u. Diese befand sich in Schwedt. 72). 19. VII der BV Frankfurt vor ihrer Übergabe an die NVA angelegt wurde. Bestimmungsort Schwedt. S. Dort verbüßten Grundwehrdienstleistende und Soldaten auf Zeit Freiheits. Die Unterabteilung sollte verdächtige Beobachtungen. S. Berlin 1998.77 Unterabteilung Rückwärtige Dienste Diese Unterabteilung beschäftigte sich nicht mit der Sicherstellung der eigenen Arbeit. Streletz war Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates. an der innerdeutschen Grenze befestigte Führungsstellen. die Bausoldaten in nur noch vier Baueinheiten zu konzentrieren. S. Chef des Hauptstabes war seit 1979 Generaloberst Fritz Streletz76. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. die gemäß Dienstanweisung Nr. 16). während sich um ihre operative Bearbeitung die Abwehrdiensteinheiten vor Ort kümmerten. 423–535. DSt 101090 über jede Strafvollzugseinrichtung. Burkhard. 13. 21. 20) zu koordinieren. § 339 Abs. S.und Polizeihochschulen in der DDR. auch Maßnahmeplan des Leiters der HA II v.

zugleich Gewerkschaftsmitglied war. 101 f. Unterabteilung Technik und Bewaffnung (T/B) Die Unterabteilung entsprach einem Stellvertreterbereich im MfNV. Pag. 32). Zur Biographie vgl. Froh. Brünner war Mitglied des Nationalen Verteidigungsrates und des ZK der SED. 28. auch Sicherungs. 16). Militärgeschichtlichen Institut der DDR. 332. 16). die NVA-Druckerei und das Armeemuseum in Dresden. Frank: Parteiherrschaft in der Nationalen Volksarmee. den dieser Bereich über den Stand der Ausrüstung. der seit 1986 von Generaloberst Joachim Goldbach82 geleitet wurde. Berlin 1988. S. Zur Rolle der SED bei der inneren Entwicklung der DDR-Streitkräfte (1956–1971).): Rührt Euch! (Anm. Hg. die vom Staatshaushalt oder aus Spendenfonds finanziert wurden. Der Waffenexport erfolgte aus rein wirtschaftlichen Gründen. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Dazu organisierte und beeinflusste sie die gesamte politische Arbeit innerhalb der Armee (Indoktrination. HA I 14748 (o. 80. der nach Abgabe der Verantwortung für die Grenzsicherung in den siebziger Jahren vorwiegend repräsentative Aufgaben blieben. Über die Politische Hauptverwaltung war die SED in den Streitkräften verankert.). angesichts des Überblicks. Hagemann.und Bearbeitungskonzeption des Leiters der Abt. vgl. ebenda. Generalleutnant Manfred Volland.. MB V v. Berlin 2002. auch S. die Neuentwicklung von Waffen und Gerät. Froh. S. Zur Biographie vgl. S. Vgl. S. Zur Biographie vgl. Die hierfür zuständigen Politstellvertreter genossen eine herausgehobene Position innerhalb ihrer Einheiten. 10). der Militärverlag. Deim. Sie hatte ihren Sitz im Militärtechnischen Institut in Königs Wusterhausen und verfügte über 18 Planstellen.1973 gegründet.7.6. MfS. aber auch zur Unterstützung einzelner Regime (vgl.85 Der Politischen Hauptverwaltung unterstanden unter anderem die 10. Weil die übergroße Mehrheit der Beschäftigten.1989 zur politisch-operativen Sicherung des Ausbaus befestigter Führungsstellen an der Staatsgrenze zur BRD. der dem Ministerium für Außenhandel unterstand und von einem General geleitet wurde. wurde von der Unterabteilung PHV gesichert. S. Im Vordergrund stand die Organisation des Geheimnisschutzes. Ihr Aufgabenkreis ging über den direkten Anleitungsbereich der PHV weit hinaus: Auch die Stadtkommandantur Berlin (SKB). Sie überwachte auch den Militärkartographischen Dienst in Halle und den Zentralvorstand der Gewerkschaft der Zivilbeschäftigten in der NVA86 (immerhin gab es 1986 52 700 Zivilbeschäftigte87) abwehrmäßig. Die Gewerkschaft wurde am 1. 42). S. BStU. Verwaltung (Konterpropaganda – vgl. 196. Sein Stellvertreter. das zur IMES gehörte. Vgl. war immerhin noch Kandidat des ZK der SED. v. 78. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.und FDJ-Mitglieder.81 Auf Seiten des MfS sollte diese Unterabteilung den unauffälligen Materialtransport und die Geheimhaltung der Bauarbeiten sichern. In: Wünsche (Hg. Zur PHV vgl. an dessen Spitze seit 1985 Generaloberst Horst Brünner84 stand. Legitimation und Mobilisierung) – nicht nur für die SED. ferner die Militäroberstaatsan81 82 83 84 85 86 87 Vgl. Waffenexport (so genannter spezieller Außenhandel) betrieben die zum KoKo-Imperium gehörende IMES sowie der Ingenieurtechnische Außenhandel (ITA). Es kamen unentgeltliche Lieferungen hinzu. aber auch den Waffenexport in Dritte-Welt-Länder83 hatte. widerspiegelt die Zahl der Zivilbeschäftigten etwa den Mitgliederstand der Gewerkschaft.18 schaffen. Eine Standesorganisation der Berufssoldaten gab es dagegen nicht. Angaben des Leiters der HA I (Anm. gerade im Staatsapparat. Die Unterabteilung verfügte über 18 Planstellen. Zeittafel zur Militärgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik 1949 bis 1988. Für das Waffenlager Kavelstorf (Kreis Rostock). hier 357 f. war die MfS-Abteilung BCD zuständig. Hans Werner: Operative Ausbildung in der NVA. 71). S. 325–362. Unterabteilung Politische Hauptverwaltung (PHV) Diese Unterabteilung sicherte den gleichnamigen Stellvertreterbereich des MfNV. das Militärarchiv in Potsdam. .

Die Instrumentalisierung des DDR-Wintersports am Beispiel Oberhof. hier Anm. Potsdam (Kanusport. 4/71 des Ministers über die politisch-operative Arbeit im Bereich Körperkultur und Sport vom Dezember 1971. Dienstanweisung Nr. Die DDR im Spiegel ihres Spitzensports. Bürgerkomitee des Landes Thüringen e. Registrier-Nr. Grit: Goldkinder. Zeittafel (Anm. GBl. MfS. Rudern. S. Leipzig 1997.88 Die enormen Disziplinmängel (vgl. (2004). -obergerichte. S. 86). Ansonsten war Sport das Ressort der HA XX/3. Den Sicherungsvorgang mit den SportReisekadern führte allerdings die UA Auswertung/Information.90 Von Militärgerichten wurden auch Zivilpersonen abgeurteilt (z. 106 f. Vgl. Schwimmen. ebenda. Die Militärakademie wurde 1959 gegründet. Spitzer. Giselher: Machtkämpfe.4. DSt 100660. 2. Gesetz zur Änderung des Gerichtsverfassungsgesetzes der DDR v. Unter den Sportlern und Betreuern wurden Inoffizielle Mitarbeiter geworben. Während seiner Zeit als Abteilungsleiter war Dietze gewählter Militärschöffe am Militärobergericht in Berlin. 86). Steike.1962. S. V. Jörn: Die Steuerung der Militärjustiz der DDR. Anfang und Ende der Lex Ewald 1955–1989. München 1997. Grundlage für die Arbeit der HA I auf diesem Gebiet war Mielkes Dienstanweisung Nr. Unterabteilung Armeesportvereinigung (ASV)92 Die Armee verfügte über eine eigene Sportvereinigung (»Vorwärts«) mit circa 250 000 Mitgliedern93.l. Hg. Deren Kürzel ASV ist daher nicht zu verwechseln mit den bis Anfang der 50er Jahre bestehenden Arbeitersportvereinen. Das MfS übernahm nicht nur einzelne Untersuchungsverfahren der Militärstaatsanwaltschaften. teilweise beruhten sie auf vorangegangenen Ermittlungen der HA I (in Zusammenarbeit mit der Linie IX des MfS). Anordnung des Generalstaatsanwaltes der DDR v. Erst mit Einführung der allgemeinen Wehrpflicht entstanden 1962 Militärgerichte bzw. Eine Verbesserung der Rechtssicherheit der KVP-Angehörigen war freilich nicht beabsichtigt. 62) innerhalb der bewaffneten Organe hatten dazu geführt. 4/7194: Hiernach hatte sie in ihrem Verantwortungsbereich vorhandene Sporteinrichtungen zu sichern und die militärischen (Sport-)Reisekader zu kontrollieren.1954. Die Arbeit der Unterabteilung bezog sich vorwiegend auf das Akademie-Personal. S. Die Unterabteilung mit 17 Planstellen war für das Komitee der Armeesportvereinigung als Leitungsgremium zuständig und in vier Hauptsachgebiete für die Armeesportklubs (ASK) »Vorwärts« in Oberhof (Wintersport)95. Purschke. Die Armeesportvereinigung wurde 1950 gegründet. Dort hatte auch die Unterabteilung mit 14 Planstellen ihren Dienstsitz. Zeittafel (Anm. denn die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Lehrgangsteilnehmer bedeuteten zugleich eine so hohe IM-Konzentration. 46. S. v. dass der Generalstaatsanwalt der DDR 1954 die Bildung von Volkspolizei(VP)-Staatsanwaltschaften anordnete. Turnen) und Rostock (Kanusport. 24. Die Rechtsprechung lag weiterhin bei zivilen Gerichten. 260–281. 28. Unterabteilung Militärakademie Die Militärakademie »Friedrich Engels« (MAFE)91 befand sich in Dresden und war die höchste militärische Bildungseinrichtung der DDR.96 88 89 90 91 92 93 94 95 96 Vgl. Fußball. dass die wenigen operativen Mitarbeiter der Unterabteilung allenfalls mit einem Bruchteil inoffiziell zusammenarbeiten konnten.1. Ringen) eingeteilt. Leichtathletik. Thomas: Staatsplan Sieg.. I. in: Hartmann. . Frankfurt/O. XVIII 2489/76. vgl.s. (Radsport. 27. Boxen). BStU. beim Vorwurf der Militärspionage).89 Diese sorgten für eine vertrauliche Behandlung der diffizilen Strafsachen. vgl. die losgelöst von den bewaffneten Organen agierten und denen Militärstrafsachen fremd blieben. Vgl. S. 21.19 waltschaft und das Militärobergericht in Berlin.a. Ihre Sonderstellung schloss allerdings eine Beaufsichtigung durch die Generalstaatsanwaltschaft nahezu aus. s. B.

Funk-. Äußere Abwehr erfolgte unter anderem die Vorgangs. 24. für diese interessant erschien und möglicherweise kontaktiert wurde.3 Bereich 1. Dietze hatte dafür am 8. Mechaniker. Ernennung zum Generalmajor 1983. Für das MfS galt es. funktechnische Aufklärung) ergaben.10. Die Absicherung des Chiffrierwesens oblag der Abt.): Wörterbuch (Anm. Vgl." 2. MBW. XI. 1. die erst bei einer militärischen Auseinandersetzung zum Einsatz gekommen wären – Strukturelemente.98 Darüber hinaus wurden Frequenzen vorbereitet. XI. Schlosser. DSt 103045. S. Das betraf auch die geschützten SAS-Verbindungen. Vgl. 1952–1957. I/2/85 zum Schutz der Streitkräfte vor der funkelektronischen Spionage des Gegners erlassen. die aber bisher nicht erschlossen wurde.1985 eigens seine Dienstanweisung Nr. Abteilung Äußere Abwehr Das MfS differenzierte zwischen innerer und äußerer (Spionage-)Abwehr. BStU. Unterabteilung Nachrichten Dem Chef Nachrichtenwesen oblag die Sicherstellung einer störungsfreien und vertraulichen Kommunikation zwischen den Stäben und Verbänden während der unterschiedlichen Lagebedingungen. Unterabteilung 1 Die Unterabteilung 1 (38 Planstellen).97 Neben zivilen Firmen beteiligten sich daran auch Einheiten der NVA. 97 98 99 100 101 102 Vgl. darunter durch West.20 Unterabteilung Militärbauwesen/Unterbringung (MBW/U) Mitte der siebziger Jahre wurde auf Beschluss des NVR in der DDR ein umfangreiches Bunkerbauprogramm ins Leben gerufen. Stellvertreter Generalmajor Manfred Dietel100 war seit 1981 Stellvertreter. seit 1987 geleitet von OSL Ulrich Glawe. Die Bunker der DDR-Führung für den Ernstfall. die bei der Armee verwendet wurden. 6). scheint der Aufwand vergeblich. Die dafür eingesetzten IM führte nicht die HA I. womit sie innerhalb der Militärabwehr eine Ausnahme bildete. MfS. In der Abt. 1930. MfS seit 1959. s. die es besonders zu schützen galt. 82. 1958–1960 Leiter der KD Reichenbach.3. Dann konnte das MfS nicht nur Einfluss auf die Lieferung von Informationen nehmen. Dienstanweisung Nr.2. sondern die Abt. seit 1987 erster Stellvertreter des Leiters der HA I.1984 über die politisch operative Sicherung des Chiffrierwesens der DDR. 3/84 des Ministers v. wozu auch der so genannte Spezialnachrichtendienst (SND) diente.und personenbezogene Arbeit Richtung Westen. 1938. Die Unterabteilung hatte ihren Sitz in Berlin-Köpenick. Die Abteilung wurde seit 1982 durch Oberst Reinhard Lemke101 geführt und gliederte sich in drei Unterabteilungen sowie das Referat Auswertung/Information (hier RAI genannt). dass er in das Blickfeld westlicher Geheimdienste geriet. inbes.und Blickfeldarbeit102. die sich durch technische Aufklärung (Satelliten. der von . Bei der Blickfeldarbeit versuchte das MfS einen Inoffiziellen Mitarbeiter so zu bewegen. 2000. Suckut (Hg. hatte die Federführung bei der Spionageabwehr. Paul: Befehl »Filigran«. danach HA II. MfS seit 1950. Bergner. die Menge der brisanten Informationen unter den Bedingungen vieler großflächiger Baustellen und dem unentbehrlichen Einsatz von Fachpersonal in den Ingenieur-Bauregimentern zu sichern. Dies geschah von 1975 bis 1981 sogar in einer eigenen Abt. Jg.4. sondern außerdem in diesem Bereich die nachrichtendienstliche Arbeit lahm legen und an Kenntnisse über die Organisation gegnerischer Spionage überhaupt gelangen. Punkt 2. Jg. Angesichts der Möglichkeiten.

1/87 des Genossen Minister.1980 zu den Offizieren für Sonderaufgaben. bei denen als Straftatbestand der § 97 des StGB der DDR genannt ist. I/10/83 und der Dienstanweisung Nr. Dienstkonferenz der HA I v. Sechs Jahre später war es nicht anders. 29. S. Pag. 4. 27). HA I 13673. o. BStU. Informanten unter den Anwohnern zu finden. die Kontrolle von Rückverbindungen in die DDR. Referat des Ministers v. Verlust von Verschlusssachen). Die Aufgabenstellungen richteten sich folgerichtig vorwiegend an die HA II und die Kreisdienststelle. Ein Jahr darauf fiel die Bilanz allerdings ernüchternd aus: Es »konnte bisher in der Bearbeitung der OV/OPK noch keine Bestätigung eines geheimdienstlichen Angriffs nachgewiesen werden«105. so genannte Ersthinweise. S. Den Vorwürfen waren die Mitarbeiter oftmals nicht nachgegangen.1986.3. Stellvertreter des Leiters der HA I v. Doch tatsächlich verfügten westliche Nachrichtendienste nur über wenige Informationen über die ostdeutsche Ausrüstung (z. die Beobachtung des weiteren Werdeganges. Präventive Maßnahmen sollten begünstigende Bedingungen beseitigen. Vgl. denn Militärspionage innerhalb der Kasernen spielte keine maßgebliche Rolle. ebenda. Arbeitsplan des Leiters der HA I für das Jahr 1987 v. Bdl 2016. des Befehls Nr.104 Seit 1979 wurde deshalb die Arbeit vereinheitlicht sowie auf wirklich sensible Positionen begrenzt. Spezialisten hatten die Vorgänge mit ihren teilweise fragwürdigen Anschuldigungen zügig bis zur Entscheidungsreife (Erledigung durch Nichtbestätigung bzw. MfS. bei denen sich Möglichkeiten für gegnerische Dienste eröffneten. 8). S. Im Falle des Fähnrichs von der Armeeaufklärung war die HA I ahnungslos gewesen (vgl.106 Das Referat 4 der UA 1 ging gegen Fahnenflüchtige vor.103 Das paranoide Denken – im MfS wie in der Armee – konnte rasch zum Spionageverdacht führen. 12. Doch die Spionageabwehr der HA I war geprägt von großer Komplexität.1983 auf der Erweiterten Kollegiumssitzung. Untersuchungen über einen möglichen Verrat militärischer Geheimnisse sowie die Erarbeitung von Informationen der NVA und vom MfS zur Spionageabwehr betrieben wurde. HA I. Hierzu gehörten die schnelle Ermittlung des neuen Aufenthaltsortes.12. BStU. Zahlreiche Vorgänge mit minimalen Anhaltspunkten. 12. 36.7.21 Organigramm 1: Abteilung Äußere Abwehr/UA 1 Gewiss waren die DDR-Streitkräfte im Fadenkreuz westlicher Dienste. Ermittlungsverfahren) abzuarbeiten. 105 f. denn in deren Ressort fiel die Außensicherung militärischer Objekte – auch der GSSD. I/1/83 des Leiters der Hauptabteilung I und die sich ergebenden Aufgaben zur weiteren Qualifizierung der Spionageabwehr unter den aktuellen politischen und operativen Lagebedingungen. Er enthält keine OV. MfS. Diese konzentrierten sich vielmehr darauf.1989 zur Einschätzung des Standes der Durchsetzung der Dienstanweisung Nr. Einschätzung des Offizier für Sonderaufgaben beim 1. hatten den Betroffenen dennoch die Zuverlässigkeit abgesprochen. hatten sich auf diese Weise in der HA I Ende der siebziger Jahre angesammelt. BStU.6. 103 104 105 106 . Vgl. Anzahl der Panzer). B. ZAIG 8613. (S. Dies galt selbst unter Berücksichtigung so genannter Vorfeld-Delikte wie Verstößen gegen Geheimhaltungsvorschriften (Schwatzhaftigkeit.

HA I 14513. 357/60 des Ministers v. Zum Begriff Verräter bzw. was im Westen tatsächlich verraten wurde. Bd. sondern der Umfang des Wissens. MfS. Suckut (Hg.1989 über ein Gespräch bei der HA IX/6. über das hinaus. BStU. Die geheimen Protokolle des Todes. 188.112 Fahnenflüchtige mieden den DDR-Transit113. sofern bei der Flucht niemand zu Schaden gekommen war und seither keine wichtigen Informationen erarbeitet werden konnten. S. 18.1985 zur Dienstanweisung Nr. 48) kam zu dem Schluss. Heribert: Opfer der Mauer. 11. MfS. I/1/85 über die Aufnahme der politisch-operativen Bearbeitung von in das nichtsozialistische Ausland fahnenflüchtig gewordenen Angehörigen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR. Registrier-Nr. S. BStU.. Diese Befürchtungen waren teilweise zutreffend. S. Manfred. Werner. der sich 1975 auf seiner mehrtägigen Flucht in den Westen den Weg freischoss und dabei zwei Grenzsoldaten tötete) und »Mörder« (zu Egon Bunge. im Fall Manfred Smolka.1960 über das Todesurteil gegen den ehemaligen Oberleutnant der Deutschen Grenzpolizei. 304 f. Die große Anzahl von Fahnenflüchtigen und der vergleichsweise hohe Aufwand. 2. B. um zu flüchten110). AIM 938/91 Bd. Das lange Gedächtnis der DDR in Fällen von Fahnenflucht war bekannt. MfS. Klaus: Fallbeil-Erziehung. dass bei Flüchtigen mit Mannschaftsdienstgrad nach zwei Jahren die Bearbeitung automatisch eingestellt wurde.22 zur vorbeugenden Verhinderung weiterer Fahnenfluchten. 6)..1982 über die bisherige Verfahrensweise gegen Personen. Vgl. nämlich »137 Fahnenflüchtige. 65. 20. dass er sich bereit erklärt hatte. Vgl. Der Stasi/SED-Mord an Manfred Smolka. womit sich Minister Mielke einverstanden erklärte.109 Daneben existierten die Vorgänge »Terrorist« (zu Werner Weinhold. Obwohl er bereits einige Wochen vor seiner Flucht aus der Grenzpolizei entlassen worden war. Insofern war der seit 1982 bestehende Zentrale Operative Vorgang mit dem Decknamen »Verräter«108 Programm. Smolka. Damit geht der tatsächliche Umgang im MfS. dass einige der Flüchtigen im Datenverbund SOUD gespeichert waren. Information der HA IX v. Seit 1987 erfolgte darin die Erfassung aller Fahnenflüchtigen.12. 107 108 109 110 111 112 113 Vgl. BStU. der 1980 während des Streifendienstes seinen Postenführer erschossen hatte. 1. 17. S. sondern als Verrat an der DDR. zeigte sich doch. die in die BRD bzw. 403 f. XXII/4 v. BStU.107 Desertionen wurden nicht als rein militärische Verstöße begriffen. Allerdings wurde die Fahndung bzw. dass sie mit drakonischen Strafen bis hin zur Todesstrafe111 reagierte. Filmer. Verhaftung im Transitverkehr nur gegen einen Bruchteil aller Fahnenflüchtigen. wurde ihm zum Verhängnis. B. und weil sie Auslieferungsersuchen mutmaßten. 403 f. Vgl. S. aus erzieherischen Gründen [. München 1991. durch den Minister für Staatssicherheit und den Generalstaatsanwalt der DDR bestätigt«. MfS. die vor oder im Zusammenhang mit ihrer Fahnenflucht Mord oder Terror durch Anwendung oder Androhung von Gewalt gegenüber anderen Personen verübten. auch. Z. wobei maßgeblich nicht das war. Durchführungsbestimmung des Leiters der HA I v. Suckut (Hg. Die HA IX/6 (vgl. über das der Soldat verfügte.): Wörterbuch (Anm. S.12.7. Aber aktiv eingreifen konnte das MfS höchst selten. das offiziöse Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit darunter verstand. 212. S. XVIII 669/82. I/6. auch in den von ihm geführten Ermittlungsverfahren.): Wörterbuch (Anm. oft sogar den gesamten Ostblock. Dies galt. hatten zur Folge. Äußere Abwehr ihrer diesbezüglichen gewaltigen Ablage und übergab sie einschließlich der dazugehörigen Gerichtsakten an die HA IX/6.] die Todesstrafe zu verhängen«. sondern auch Spionage. Aktenvermerk der Abt. dass sich das Verfahren gegen ihn dazu »eignet. Vgl. AOP 7276/91. DSt 100290. . Ihre Gerichte ahndeten nicht nur das Entweichen. was z. Schwan. 6). Befehl Nr.1. Böblingen 1992. Dokument im Faksimile ohne Quellenangabe abgedruckt in: Schmude. nach Westberlin fahnenflüchtig geworden sind. für den Westen die neue NVA-Truppenschutzmaske zu beschaffen. Verratshandlung vgl. den das MfS zu ihrer Ausspähung betrieb. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre entledigte sich die Abt.

die schwere Verbrechen begangen hatten. die subversiv gegen die DDR und andere sozialistische Staaten tätig sind (außer imperialistische Geheimdienste und Menschenhändlerbanden). S. Filmer. Vgl. ihn in der Bundesrepublik zu töten. sondern bezog sich auf »vom Gegner irregeleitete.114 Die Bearbeitung galt auch als erfolgreich. was im Westen erhebliche Bestürzung auslöste. Mielke hatte der HA I diese Betreuungsstelle für Fahnenflüchtige als Feindobjekt zur Bearbeitung zugewiesen.118 In das Ressort der UA I fiel folglich auch die Deutsche Gesellschaft für Sozialbeziehungen (DGfSB) in Bonn-Bad Godesberg. BStU. 116. Niebling vor den Grenztruppen 1982 (Anm. Hierbei handelte es sich um ein Angebot. wie zum Beispiel die Anwendung der Schusswaffe zur Ermöglichung der Fahnenflucht«.B. in Konfliktsituationen geratene [. S. 3.1985 über die Bekämpfung feindlicher Stellen und Kräfte im Operationsgebiet. seine Paraphe v. XVIII 4475/85. MfS. Mielke ermutigte die HA I zu solchen Versuchen. Niebling sprach in diesem Zusammenhang sogar von einer »zentralen Aufgabenstellung unserer Parteiführung«.. In: Neue Justiz 54(2000)1. woran sich das MfS aktiv beteiligte. Ebenda. Christoph: Zehn Jahre Aufarbeitung des Staatsunrechts in der DDR.23 wenn es auch wiederholt Pläne für eine gewaltsame Entführung oder Ermordung gab. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. 283–286.119 Unterabteilung 2 Die Unterabteilung 2 (38 Planstellen) unter OSL Eberhard Starke war für die Sicherung des MfNV-eigenen militärischen Nachrichtendienstes – des Bereiches Aufklärung – zuständig. Dessen Mitarbeiter verfügten also selbst über Kenntnisse geheimdienstlicher Techniken. Aus der Kartei F 77 ergibt sich. Er wurde im Westen zu neun Jahren Jugendstrafe verurteilt. ebenda. Schreiben des Ministers v.1981. 110). wenn der Fahnenflüchtige unter Zusicherung der Straffreiheit zurückkehrte. DSt 103142. wenn das nicht möglich war. der 1962 auf der Flucht seinen Postenführer erschossen hatte. Schaefgen. dass mindestens sechs Bände ausgegeben wurden. S. 89. Dies betraf allerdings nicht »Feinde oder solche. MfS. Vgl. Der Verzicht auf strafrechtliche Sanktionen galt allemal als das geringere Problem. HA I 13245. S.2.. Die Unterabteilung hatte ihren Sitz im Kasernenkomplex der Armeeaufklärung im Bezirk Berlin-Treptow. S. hätte doch sonst der Flüchtige sein Wissen im Westen offenbart und wäre jahrelang »publizistisch zum Nachteil der DDR missbraucht«117 worden. ihn in die DDR zu entführen bzw.] Menschen«115. Vgl.1981 »L[eiter] [HA] I u[nd] IX [:] Rückführung versuchen zu erreichen« auf dem Bericht der HA I/GKM über die durchgeführte Untersuchung zur erfolgten Fahnenflucht in der Bootskompanie Grenzregiment 38 Hennigsdorf/Grenzkommando Mitte v. 1978 auf einer Transitfahrt nach Westberlin verhaftet und vom Militärobergericht Berlin zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. sodass von einem Umfang von mehr als 1 500 Seiten ausgegangen werden kann. 15. 7). Die Feindobjektakte erhielt die Registrier-Nr. 2. Der Vorgang wurde nicht archiviert. 88. Bekannt ist auch der Fall von Günter Jablonski.10.10.. 2. 91. BStU. Z. S. die früheren Kommandeure und OSL der Grenztruppen Klaus-Dieter Rauschenbach (1981) und Dieter Mann (1987). 114 115 116 117 118 119 Bei Weinhold erwog das MfS. das selbst höheren Berufsoffizieren unterbreitet und von diesen auch angenommen wurde116. .

In: Focus v. Klaus (Hg. Sekretariat Neiber 183 Bd. Richter.und Fernmeldeaufklärung betrieben sowie ein Agentennetz für den Krisen. 215. C. BStU.1989). Genossen Generalleutnant Krause v. 1993. militärischen Nachrichtendienstes der Deutschen Demokratischen Republik 1952 bis 1990. Helmut: Aufklärung. Das Personal (56 Mitarbeiter) wur- 120 121 122 123 124 Dieses Schema beruht auf einer umfangreichen Zuarbeit der UA 2 zur Chronik der Äußeren Abwehr. Die Zuarbeit ist undatiert (Terminus a quo ist der 1. Frankfurt/M.und Spannungsfall vorgehalten. unpaginiert und wurde ohne genauen Fundort zu einem Verwaltungsvorgang der BStU hinzugezogen. Thalmann. sondern hat eigenständig Funk. unter besonderer Berücksichtigung der Führungs.11. dass er langjähriger OibE der HV A war. Bodo: Die strukturhistorische Darstellung der Entwicklung des geheimen.und Leitungstätigkeit des Chef Aufklärung. Der militärische Geheimdienst der DDR. Deren Zentrale befindet sich noch heute in Moskau. hat sich die GRU nicht auf die Zusammenarbeit mit der ostdeutschen Armeeaufklärung123 beschränkt. das nicht mit dem RAI (vgl. Soweit es die DDR betraf. Äußere Abwehr/UA 2: Auskunftsbericht zum Bereich Aufklärung des MfNV. J.124 Nach Bildung der Kasernierten Volkspolizei im Sommer 1952 (vgl. S. Aus MfS-Sicht: Leiter der Abt.: Funken für Moskau.. 221–239. Anspruch und Wirklichkeit nach ausgewählten Dokumenten. a. dabei jedoch bemäntelt. auch in den im Ausland stationierten. S. Berlin 1993) zitiert. Verfassungsschutzbericht 1994. 56) wurden die Kommandos mit nachrichtendienstlichen Aufgaben ab 1. Wegen der speziellen Aufgabe und der damit verbundenen besonderen Anforderungen an die Konspiration hatte die UA ein eigenes A/I-Referat.8.1. unter denen sich auch Funker der NVA befanden.24 Organigramm 2: Abteilung Äußere Abwehr/UA 2120 In Sowjetrussland hatte sich neben der Geheimpolizei Tscheka bald ein eigenständiger Geheimdienst zur Militärspionage etabliert. 15. September 1952 unter dem Namen »Allgemeine Verwaltung« gebündelt. 2. Berlin u. die spätere Hauptverwaltung für Aufklärung beim Generalstab der Streitkräfte (GRU). und Hufelschulte. S. S.. 2002. S. Als Gewährsmann wird häufig Andreas Kabus (Auftrag Windrose.1988. Walter: Der Militärische Nachrichtendienst der Nationalen Volksarmee der DDR und seine Kontrolle durch das Ministerium für Staatssicherheit.): NVA. Wegmann. . nachgeordnete Diensteinheiten gibt es in zahlreichen Truppenteilen. 12. MfS. Funkaufklärungsregiment. Literatur zur Armeeaufklärung: Göpel. 20) zu verwechseln ist.2001. In: Naumann. Neuwied 1997. 74 f.

Froh. S. Zum Einsatz von Wanzen in Karlshorst auch ebenda. sein Amt aufgeben. 1957 musste der erste Chef. 18. S. Der Krieg der Geheimdienste im geteilten Berlin. 123).: Die unsichtbare Front. S. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.): Wer war wer in der DDR? Ein biographisches Lexikon. Murphy. Dieter (Hg. Die gewonnenen Informationen wurden für die militäri125 126 127 128 129 130 Wegmann: Die Struktur-historische Darstellung (Anm.130 Die Armeeaufklärung sollte die bedrohlichen Potenziale des Gegners erkennen und sicher bestimmen.127 Doch allmählich entwickelte sich die Armeeaufklärung zu einer Einrichtung. Mutmaßlich sind sie vernichtet. Jan. Die Spionage mithilfe von technischen Mitteln und Methoden gewann an Bedeutung. Zur Biographie vgl. Bericht der Enquete-Kommission »Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland«. zum Beispiel bei der Verifikation der Rüstungskontrollvereinbarungen. . S. David E.25 de weder aus der früheren Abwehr noch unter westlichen Emigranten rekrutiert. Vgl. entledigten sich die Mitarbeiter der Armeeaufklärung ihrer schriftlichen Hinterlassenschaften. S. die aus der Stationierung neuer Träger. die zweifellos mit operativen Erfolgen glänzte. 135 f. Zur Operation gegen Linke vgl. Kondraschow. S. Sergej A. Mit schwindender Hoffnung. Als 1982 Alfred Krause128 die Leitung übernahm. der nun nicht mehr aus Abteilungen bestand. So konnte schneller und flexibler als mit menschlichen Quellen reagiert werden – Anforderungen. sondern aus Verwaltungen. weil sich herausstellte. sondern war von der Roten Armee mit speziellen Aufgaben betraut gewesen oder hatte eine längere KZ-Haft überlebt. denn mit jeder neu entwickelten Waffe und jeder Umgruppierung der Streitkräfte änderten sich taktische und strategische Möglichkeiten. 16). Diese Umorientierung führte 1983 zu einer Aufwertung der Armeeaufklärung. 293. MüllerEnbergs. Zur Biographie vgl. George. Nach Gründung der NVA wurde die Armeeaufklärung 1956 dem Chef des Hauptstabes unterstellt und wuchs auf 431 Planstellen. Die Armeeaufklärung geriet frühzeitig in das Visier westlicher Dienste.und Waffensysteme nach dem Doppelbeschluss der NATO resultierten. Unterlagen beiseite geschafft und Wanzen in seinem Wohnhaus installiert hatte. obwohl die Villa im Sperrgebiet Berlin-Karlshorst lag. Wielgohs. Helmut. Karl Linke126. Fehlte es doch – im Unterschied zum MfS – an einem praktisch flächendeckenden operativen Hinterland und der Hilfe eines vielfältigen Apparates. Bonn 2000. einen Platz im wiedervereinigten Deutschland zu finden.. Die Armeeaufklärung arbeitete im Laufe ihrer Existenz unter verschiedenen Bezeichnungen: 1952–1953 Allgemeine Verwaltung 1953–1956 Dienststelle 1000125 1956 Verwaltung 19 1957–1958 Verwaltung für Koordinierung 1959–1964 Verwaltung 12 1964–1983 Verwaltung Aufklärung 1983–1990 Bereich Aufklärung 1990 Informationszentrum. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. dass seine Haushälterin für einen amerikanischen Dienst gearbeitet. Zur Biographie vgl. 240–244. Aus der einfachen Verwaltung wurde der Bereich Aufklärung. S. Froh. Bailey. wie ernst die Bedrohung jeweils war. Berlin 2000. 375–380. 16). Gleichzeitig wurde er zum Oberst degradiert. Bundestags-Drucksache 12/7820. 127. Im August 1990 ließ Minister Eppelmann129 außerdem die im früheren MfSArchiv lagernden Akten abtransportieren. Hoffmann. setzte eine gründliche Umstrukturierung ein. Rainer Eppelmann war Minister für Abrüstung und Verteidigung. 190 f. Diese bemäntelte allerdings die Risiken der geheimdienstlichen Arbeit. nennt diese Tarnbezeichnung.

AOPK 1699/85. Es lag also nahe. zum Beispiel von westlichen Verbrauchsmaterialien für die Lazarette oder – zeitweilig – von Erzeugnissen. – Aufklärung von westlichen Forschungseinrichtungen der Elektrotechnik/Elektronik. Die Attaches – geführt von der 2. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. 16). Die dortigen Nachrichtendienste schoben der Armeeaufklärung aber auch Doppelagenten unter und konnten Quellen unter dem Stammpersonal gewinnen. Unterstützt wurde die Armeeaufklärung einerseits vom Bereich spezieller Außenhandel (B S A) im Ministerium für Außenhandel und andererseits 1974–1982 vom Büro für Forschungsausrüstungen und technischen Dienst. Vgl. Zur Biographie vgl. 176 u.10. B. 1974 wechselten Vorbereitung und Betreuung der DDR-Militärattaches von der MfNV-Verwaltung Internationale Verbindungen zur Armeeaufklärung (einschließlich der Aufklärung von Militärattaches westlicher Staaten). Auch von der DDR gestellte Manöverbeobachter in den späten achtziger Jahren gehörten häufig zur Armeeaufklärung. Froh. die sich daraus ergaben. und den Bericht des 1. Drucksache 12/7600. Verwaltung – saßen 1989 in 49 Auslandsvertretungen und verfügten über einen Diplomaten-Status. 1989 umfasste die Armeeaufklärung 2239 Mitarbeiter. Die Verlockungen. Untersuchungsausschusses des 12. Seine Ablösung – betrieben von der HA I – fiel mit der Umstrukturierung des DDR-Außenhandels zu Beginn der achtziger Jahre zusammen. zum Tode verurteilt und im Juli 131 132 133 In Ländern ohne Militärattache übernahm ein so genannter Legalist dessen Aufgabe. Durch mehrere Überläufer war der Westen über Interna informiert. 104. die auf der Embargo-Liste standen. S. S. 123–127.26 sehe und politische Führung der DDR sowie das östliche Bündnis analysiert und aufbereitet. 186. Hierfür diente ein eigens gegründeter Außenhandelsbetrieb. Als der ehemalige Leiter der für die Bundeswehr zuständigen Abteilung Winfried Zakrzowski (verheirateter Baumann) seine Flucht vorbereitete. Bonn 1994. – militärische und militärpolitische Aufklärung im Bereich der NATO.1982 zur OPK »Kaufmann«. knüpften Kontakte und versuchten. militärische Objekte auszukundschaften. BStU. seitdem als Zentralstelle für Forschungsbedarf. Daraus ergaben sich die Arbeitsfelder der Armeeaufklärung: – Aufklärung von Einheiten der Bundeswehr sowie anderer gegnerischer Truppenteile und ihrer Bewegungen. Hierfür traten Offiziere der Verwaltung nach außen z. unterstellt dem Ministerium für Wissenschaft und Technik. unter ihnen 8 Generäle und 773 Offiziere (HV A: 3 800 Mitarbeiter). Obwohl das MfS regelmäßig darauf drang. als Mitarbeiter im diplomatischen Dienst oder als Angestellte von Außenhandelsbetrieben auf. – Beschaffung von Forschungsergebnissen zur Nutzbarmachung für die Verteidigungsindustrie der DDR und der mit ihr verbündeten Staaten und – Aufklärung von westlichen militärpolitischen Forschungseinrichtungen. S. Deutschen Bundestages. existierte sie dennoch unter ähnlichem Namen bis 1989. wurde er vom MfS ergriffen. MfS. sondern schöpften ihre Gesprächspartner ab. .131 Sie analysierten nicht nur die Presse im jeweiligen Gastland. 14. dass die Armeeaufklärung Beschaffungen über den eigenen Bedarf hinaus für die Armee erledigte. Die Militärs verletzten damit ihr striktes Kontaktverbot nicht und garantierten den ausländischen Geschäftsleuten zugleich eine unverfängliche Umgebung. Vermerk der HA XVIII/5 v. Quellen allerdings durften sie nicht führen. um Mitarbeiter und Quellen ausrüsten sowie Container (unauffällige Transportbehältnisse) bauen zu können. waren Krauses Vorgänger Theo Gregori132 zum Verhängnis geworden. diese ominöse AußenhandelsDienststelle zu schließen.133 Für die Überwachung und Abwehrarbeit in den eigenen Streitkräften war die Armeeaufklärung jedoch nicht eingesetzt. Für die Auslandsarbeit waren zahlreiche Alltagsgegenstände aus dem Westen erforderlich.

Als Archivbestand 6. DSt 101973. womit sich die Macht der SED-Führung nach innen hätte sichern lassen. Andererseits musste die Armeeaufklärung hinnehmen. 124–136. Anm. dass ihr gesamtes Archivmaterial ins Berliner Archiv des MfS gelangte138 und alle Quellen in dessen Zentralkartei erfasst wurden.: Als weitere empfehlenswerte Quelle zum Fall Zakrzowski/Baumann vgl. Wagner. Aus Sicht des MfS vgl. Bearb. 123). Mitte der siebziger Jahre wurde eine Neuordnung dieses Verhältnisses dringend erforderlich: Die internationale Anerkennung der DDR führte dazu.): NVA (Anm. 174–176. Mascolo. So wie die Angehörigen der Armeeaufklärung keine MfS-Mitarbeiter waren. Diese innere Konspiration enthielt den operativen Mitarbeitern der UA 2 Details vor. ECON 1995. 134 * Zur Geschichte vgl. S. Helmut: Schöne Grüße aus Pullach. In: Der Spiegel 46/92. als Objektbeobachter und Marschaufklärer oder beschafften Veröffentlichungen und dergleichen. Vgl. MfS. S. Dienstanweisung Nr. darunter drei illegale Residenturen. Klaus Kinkel und der BND. S. Vgl. BStU. die sie daher auf inoffiziellem Wege beschaffen mussten. 135 136 137 138 . doch oftmals wusste er. der später zum militärischen Teil der DDR-Delegation bei den Wiener Abrüstungsverhandlungen gehörte. Den MfS-Mitarbeitern bot sich also ein umfassender Einblick in die Tätigkeit der Armeeaufklärung. B. Armeeaufklärung und das Arbeitsgebiet I der K bei der Werbung von Quellen und Hilfskräften auf den gleichen Personenkreis zurückgriffen. BStU.135 Die Quellen der Armeeaufklärung trugen die Bezeichnung »Agenturischer Mitarbeiter« (AM). MfS. Informationen zu erarbeiten. Göpel: Aufklärung.1975 zur Überprüfung. einen Mitarbeiter der Armeeaufklärung zu werben. S. Sie wurden nicht dem Registrierbereich der HA I. Verwaltung. Die abwehrmäßige Sicherung lag jedoch allein in den Händen des MfS. GRU. Die Zahl der Besucher aus dem Westen stieg sprunghaft und dadurch vervielfachten sich Möglichkeiten und Aufgaben für die Geheimdienste. 126–145. 1975 schloss deshalb Gregori mit Dietzes Vorgänger Kleinjung eine Vereinbarung137. MfS. Außerdem übergab er zahlreiche Lageeinschätzungen aus dem Ministerium für Nationale Verteidigung. GH 33/88. 7/75 des Stellvertreters des Ministers v. Zwischen MfS und Armeeaufklärung bestand ein merkwürdiges Verhältnis: Auf dem Gebiet der Militäraufklärung arbeiteten sie zusammen. 116–128. XII des MfS. Kap. auch Wagner: Schöne Grüße.27 1980 hingerichtet. 8 – "Ein tödliches Gewerbe. dass ihre Einwohner häufiger dienstlich und privat in das westliche Ausland reisen konnten. sondern der MfS-Zentrale zugeordnet. S.136 Das in der DDR erforderliche Hilfsnetz umfasste fast 1 200 Personen. Die Vorgänge der Armeeaufklärung waren jedoch strikt abgesondert. Georg: »Beim Sterben fehlt jedes Ziel«. Preuß. Armeeaufklärung und MfS gingen arbeitsteilig vor (z. Geführt wurden die AM vorwiegend von der 1. 203f. Berlin 2000.9. während diese keine Einzelheiten über die Abläufe im MfS erfuhr. sowie 47/92. Als Verbindungsglied diente in der UA 2 die Arbeitsgruppe XII. Joachim. weil KGB. Der 'Rote Admiral' [gemeint ist Baumann] und andere Leichen im Keller". die als Kuriere und Instrukteure unterwegs waren oder ihre Telefone. In: Naumann (Hg. Erfassung und Archivierung der inoffiziellen Verbindungen der Verwaltung Aufklärung des Ministeriums für Nationale Verteidigung in der Abt. waren auch die AM keine Inoffiziellen Mitarbeiter der Staatssicherheit. Erich SchmidtEenboom: Der Schattenkrieger. bei der Funkaufklärung zwischen deren Funkaufklärungsregiment und der MfS-HA III).134* In den achtziger Jahren glückte es dem Schweizer Geheimdienst. Diesen Spagat zu vollbringen oblag der UA 2. Er kannte nur wenige Quellen persönlich. 1985 wurde er in der DDR verhaftet und zu lebenslangem Freiheitsentzug verurteilt. d. Überschneidungen in der operativen Arbeit lagen in der Luft. Sie dienten als eigentliche Quelle. Die Quellen hatten – anders als bei der HV A – nicht den Auftrag. S. Adressen und Wohnungen zur Verfügung stellten. Operationen des BND gegen die DDR. 1988 gab es im Westen 93 Agenturische Mitarbeiter. 229. die 1983 sogar zu einer Grundsatzvereinbarung zwischen den beiden Ministern führte. wo sich Ablegestellen (Tote Briefkästen) befanden. 1.

Berichtet wurde alles: Tratsch. Registrier-Nr. die sich in der Sowjetunion qualifizieren oder in den Stäben der Vereinten Streitkräfte arbeiten sollten. B. hier 168. die der Armeeaufklärung zur Sicherung ihres agenturischen Netzes fehlten. zahlreiche IM unter ihnen geworben und das agenturische Netz der Armeeaufklärung mittels so genannter Kontrollakten unter die Lupe genommen. unter ihnen der langjährige Kaderchef Horst Bahnik. B. wurden diese Fälle gemeinsam durch die UA 2 und die HA II bearbeitet. S. 27. S. Möglichkeiten und Erfahrungen. in: Führungsordner der HIM-Gruppe »Adlerhorst«.9. die vor139 140 141 142 143 144 Vgl. Vermutete das MfS. 33–37. Verstöße gegen die Geheimhaltung.): Rührt Euch! (Anm. die OPK »Granada«. MfS. BStU. XVIII2600/76. 16). Registrier-Nr. Liste über die Nutzung KO »Aero«. nachrichtendienstliche Pannen bis hin zu operativen Jahresplänen. die in der CSSR. Äußere Abwehr/UA 2: Einschätzung zur politisch-operativen Lage und Berichterstattung über den Stand der Erfüllung des Jahresarbeitsplans 1988 bis 30. Insgesamt sollen 13 500 Offiziere eine Ausbildung an ausländischen Einrichtungen erfahren haben. HA I 2679. 81) – als Zivilbeschäftigte oder Armeeangehörige in Truppenteile eingeschleust. über den das MfS also Einfluss auf die Personalpolitik nehmen konnte. Das Quartier der Gruppe »Aero« diente außerdem zur unauffälligen. obgleich die Personalien für die Armeeaufklärung bereits in der MfS-Zentrale erfasst waren. Froh.139 Neben den IM arbeiteten mehrere Offiziere im besonderen Einsatz in den Reihen der Armeeaufklärung. Manche Treffberichte hinterlassen den Eindruck einer Fachsimpelei zweier Geheimdienstler. Streletz. BStU. die von der Spionageabwehr (vor allem HA II) und Gegenspionage (vor allem HV A/IX) stammten. MfS. S. Vgl. zunächst mit einem Mitarbeiter. Fehlhandlungen und Militärstraftaten (z. Außerdem führte die Unterabteilung 3 zwei Gruppen (»Aero« und »Adlerhorst«) mit Hauptamtlichen IM (HIM). HA I/Abt. Ungarn und Polen studierten. In: Wünsche (Hg. HA I 3394. S. Vgl. eine der Quellen könnte aus nachrichtendienstlicher Sicht unehrlich sein. Befragung Verdächtiger und zurückgekehrter Fahnenflüchtiger. Fritz: Der Nationale Verteidigungsrat und das Vereinte Kommando des Warschauer Vertrages. Kam der Verdacht auf.144 HIM dienten zur Personenaufklärung und wurden bei Bedarf. Zur Biographie vgl.ähnlich wie Angehörige der Einsatz-Kompanie (vgl.28 Seit dem skandalösen Geschehen um die Haushälterin des ersten Chefs der Armeeaufklärung registrierte das MfS das dortige Geschehen kritisch und griff gegebenenfalls auch durch. Als Grundlage dienten Informationen. seit September 1962 mit einem eigenen Referat. Z.1989. Leningrad und Moskau überwachten das Verhalten vor Ort. S. Vgl. 3). 54. 114. beim Umgang mit Verschlusssachen und verheimlichten Westkontakten) wie üblich bearbeitet in Form von – zuletzt vier – Operativen Vorgängen. .9. Chronik der HA I (Anm.143 Sonderoffiziere der HA I in Warschau.1989 v. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. 10). Die Mitarbeiter der Armeeaufklärung wurden in Sicherungsvorgängen erfasst141. wurde ein Vorgang angelegt. sowie der erste Stellvertreter des Chefs der Armeeaufklärung Heinz Hofmann140. Im Rahmen der vorbeugenden Spionageabwehr wurden über alle Offiziere Handakten angelegt. XVIII 1323/86. um die Vorgehensweise der Armeeaufklärung zu studieren. waren vor Ort die Militärattaches Ansprechpartner. wenn sich dort Vorkommnisse häuften. Für Offiziere und Offiziersschüler.142 Unterabteilung 3 Diese Unterabteilung mit Sitz in Berlin-Wilhelmsruh überprüfte DDR-Militärkader. teilweise mehrtägigen. Mängel in der operativen Arbeit. Quellen seien von westlichen Diensten in das Blickfeld gebracht oder überworben worden. Hierfür war die UA 2/Referat 2 zuständig. 130–173.

HA I 8242.1989 des Ministers zum Befehl Nr. Ladeburg150 diente zur Sicherung der Funktionärssiedlung Wandlitz. 19/84 v. Berlin 1998. Jg. BStU. DSt 103098. BStU. Lang. 1. BStU. 42. 162 f. MfS. LVD gehörten die Standorte Ladeburg (Kreis Bernau) und Drewitz (Kreis Guben). Froh.1984. Zur Biographie vgl. S. Armeeangehöriger und BRD-Bürger vorsah. Dietbert. stationiert in Marxwalde (heute wieder Neuhardenberg. Reinhold war Kandidat des ZK der SED. Dies geschah mit einem Abschlussappell vor den Augen der Weltöffentlichkeit.151 Die DDR verfügte zwar nicht über eigene Kernsprengköpfe. Drewitz sollte – gemäß dem NVR-Beschluss über eine einseitige Reduzierung der Nationalen Volksarmee vom 23.1984 über Maßnahmen zur Gewährleistung des zuverlässigen Schutzes führender Repräsentanten bei ihrer Bewegung mittels Luftverkehrsmitteln. Luftverteidigungsdivision (LVD) mit Sitz in Cottbus. Um die einzelnen Geschwader vor Ort kümmerten sich die UA der HA I/LaSK bzw. dem 181 Mitarbeiter unterstanden.8. 1938. Die UA Stab war auch zuständig für das Führungsorgan Front.149 Zur 1. S. Materna. Giersch: Information zur Auflösung des JG–7 – Standort Drewitz/Cottbus am 25. aber über nukleare Trägermittel und traf – zumindest bei den Luftstreitkräften – personelle Vorbe- 145 146 147 148 149 150 151 Vgl. Geleitet wurde sie seit 1982 von Oberst Karlheinz Richter147. 82) kamen sie zum Einsatz. Bulgarien und der ČSSR). 24. vgl. Auch bei besonders heiklen Maßnahmen und an neuralgischen Punkten. Zuvor allerdings waren zahlreiche Flugzeuge ausgetauscht und Flugpersonal umgesetzt worden. 16). Sekretariat Neiber 197. Selbst im westlichen Ausland wurden sie – überwiegend für Beobachtungen und Ermittlungen – eingesetzt. der HA I/VM. In Rumänien waren sie zwar unterwegs. S. Vom geheimen Einsatzhafen des Dritten Reiches zum Regierungsflugplatz der DDR. 3. Stahlbauschlosser. operierten HIM-Gruppen im östlichen Ausland (in Ungarn. Horst: Der Flugplatz Neuhardenberg-Marxwalde. 9. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. S. durften dort aber keine Treffs durchführen. Äußere Abwehr/UA 3: Plan zur politisch-operativen Schulung und Ausbildung eines hauptamtlichen IME v. Die Abteilung gliederte sich in das Referat Spionageabwehr und die Unterabteilungen Stab. Vgl. 16.und Militärtransportfliegerkräfte148 sowie das Transportfliegergeschwader 44. MfS seit 1960. Bergner: Befehl »Filigran« (Anm. Januar 1989 – aufgelöst werden. Kreis Seelow). LVD in Neubrandenburg und Schulen in Kamenz. 3. . Um verheimlichte Westkontakte von DDR-Bürgern während ihrer Urlaubsreisen festzustellen. Die Heeresflieger besaßen mit diesem Führungsorgan fast den Stab einer dritten Fliegerdivision. der eine Ausbildung zum Einsatz als Zivilbeschäftigter. zum Beispiel vor dem letzten Grenzzaun (so beim Abbau der Minenfelder 1984. aber auch der nahe gelegenen Regierungsbunker in Prenden und Biesenthal. Vgl.10. MfS. HA I/Abt.1989. MfS. In dessen Stab in Eggersdorf (Kreis Strausberg) residierte die Abteilung LSK/LV.145 Abteilung Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Die Soll-Stärke der Luftverteidigung umfasste 29 500 Angehörige. 97). 26. die der Luftstreitkräfte 4 700. Vgl.2. 138 f. S.10.10.1989 v. 16. Durchführungsbestimmung v.29 handenen IM ungeeignet waren oder diesen die entsprechenden Möglichkeiten fehlten. das die Regierungsstaffel bildete. Gemeinsamer Chef war seit 1972 Generaloberst Wolfgang Reinhold146.

137. 10/81 des Ministers v. 1. Flottille (RostockWarnemünde). 68–75. 1935. Harald: Die DDR und die Kernwaffen.1975. 5. hier 73 f. MfS. Zur Biographie vgl. 4. 101–103. ohne Beruf. und 1979 mit einem Küstenschutzschiff. S. S. Das geschah sowohl MfS-intern: z. Müller-Vogt. Umso erstaunlicher ist die saubere Trennung.30 reitungen zum Umgang damit. hier 5. MfS seit 1959. 4–29. Nicht alle interessierenden Personen des Verantwortungsbereiches wurden zentral erfasst oder gar ein Vorgang zu ihnen angelegt.7. BStU.1981 über die politisch-operativen Aufgaben bei der Gewährleistung der territorialen Integrität der DDR sowie der Unverletzlichkeit ihrer Staatsgrenze zur BRD und zu Westberlin und ihrer Seegrenze. 4. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. war eine Fahnenflucht kaum noch zu verhindern. zu den Luftstreitkräften/Luftverteidigung ebenda.157 Der politische Schaden für die DDR wäre immens gewesen. Verbandstreffen). Hoffmann. In: Demokratie braucht Erinnerung. Flottille (Dranske. Baden-Baden 1998. blieb aber Mitglied des ZK der SED. . zu der auch der seehydrographische Dienst der DDR gehörte. BStU. Es gab mindestens zwei solcher Versuche: 1967 mit einem Raketenschnellboot. Flottille (Peenemünde.154 Abteilung Volksmarine (VM) Die Abteilung VM mit 117 Mitarbeitern unter Leitung von Oberst Gerhard Priewe155 (seit 1984) hatte ihren Sitz im Stab der Volksmarine in Rostock. Vgl. Christine: Über die Ostsee in die Freiheit – Flüchtlingsschicksale. Grenzbrigade war zur Sicherung der 342 km langen Seegrenze eingesetzt. Sein Vorgänger Wilhelm Ehm schied zwar aus dem Amt des Chefs aus. als auch extern: vgl. Kreis Wolgast).8. Unterabteilung 6: Grenzbrigade Küste (GBK) Die 2 500 Mann umfassende 6. Z. Gemeinsamer Kongress der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR mit den Opferverbänden und Aufarbeitungsinitiativen (4. Der Dienst auf dem offenen Meer stellte an die Arbeit der Abteilung besondere Ansprüche: Brachte jemand ein Schiff in seine Gewalt. der Zollverwaltung der DDR und des Ministeriums des Innern bei der Sicherung der Staatsgrenze und der Gewährleistung des grenzüberschreitenden Verkehrs an den Grenzübergangsstellen der Deutschen Demokratischen Republik v. B. Schulen. Grenzbrigade Küste. Ihr Chef war seit 1987 Vizeadmiral Theodor Hoffmann156.und Urlaubseinrichtungen ließen sich Fluchtversuche unbemerkt vorbereiten. Jg. Durch die Vielzahl von Freizeit. 1969–1972 sowjetische Militärakademie.und Hinweis (VSH)Kartei. Häufig wurde die Brigade in internen Schreiben den Grenztruppen zugerechnet158 und faktisch wie deren Teil behandelt. Froh.152 Das dafür vorgesehene Personal wurde vom MfS sicherheitsüberprüft. Theodor: Kommando Ostsee. mit Sitz in Stralsund. 16). die Anmerkung 1 auf dem Titelblatt in der Vereinbarung über die Verantwortlichkeit und das Zusammenwirken der Kräfte der Grenztruppen der DDR. 6. 1. betrug 16 600 Angehörige. vgl. Die Sollstärke der Volksmarine. Die Abteilung gliederte sich in das Referat Spionageabwehr sowie die Unterabteilungen Stab. Dienstanweisung Nr. Seit dem Mauerbau im Jahre 1961 war die Küstenlinie die letzte frei erreichbare Begrenzung der DDR. und 6. Such. Die nukleare Rolle der Nationalen Volksarmee im Warschauer Pakt. wo und welche Informationen vorhanden sind. Kreis Rügen). die Kräfte des Ministeriums für Staatssicherheit. Vom Matrosen zum Admiral. der Grenzsicherungskräfte der Volksmarine. S. 113. denn ihre Aufgaben unterschieden sich erheblich von denen anderer Flottillen. S. Die jeweilige VSH-Karte153 erhielt den Hinweis »A«. Schwerin 2001. MfS. DSt 102773. S. »E[insatz]-Spez[ialist] ›A‹«. »Bestätigung zur Teilnahme Lehrgang UdSSR von Flugzeugführern für Sonderbewaffnung ›A‹«. Nielsen. Wasserfahrzeuge boten zusätzliche Gelegenheiten. die in der HA I herrschte: Grenztruppen und Grenzbrigade gehörten zu zwei verschiedenen Stellvertreterbereichen. Tief gestaffelt und engmaschig überwachte die Grenzbrigade deshalb 152 153 154 155 156 157 158 Vgl. Vgl. Sekretariat Neiber 62. S. Vielfach genügte die Vorverdichtungs-. die zur Flucht geeignet schien. Hamburg 1995. B. um aktuelle Angaben zu erhalten.

1992.31 zusammen mit der BV Rostock159 und der Volkspolizei Ablande-. Zur Biographie vgl. S. die 168 Planstellen umfasste und in sechs Unterabteilungen gegliedert war. 16). 182 f. . Froh. selbst wenn ein Flüchtling (offiziell ein Grenzverletzer) bereits internationale Gewässer erreicht hatte. Kaderprogramm des Leiters der Hauptabteilung I v. Koordinierungsvereinbarung des Leiters der Hauptabteilung I und des Leiters der Bezirksverwaltung Rostock zur Realisierung der in der Dienstanweisung Nr. Vgl.161 Geleitet hatte Oberst Werner Pytul die Abteilung. das heißt. zugleich einer der Stellvertreter des Verteidigungsministers. 2.und Campingplätze sowie Versteckmöglichkeiten. Befehl Nr.165 Heckel direkt unterstellt waren die Unterabteilungen Stab und Offiziershochschule (Sitz in Löbau).1989 zur Eingliederung der Abteilung 8 der HA I in die Struktur der HA VIII als Abteilung 15. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.6. 70–72.4 Bereich Stellvertreter beim Kommando Landstreitkräfte Die Soll-Stärke der Landstreitkräfte betrug 99 300 Angehörige. die HA VIII bei der Verfolgung von Fahrzeugen der westlichen Militärinspektionen und Militärverbindungsmissionen. Knoppick sollte perspektivisch die Leitung der HA I übernehmen.. z. S. 29. Anlage 1. 35–51.2. MfS. Ihr Chef war seit 1972 Generaloberst Horst Stechbarth163. darunter eine in Dresden. sein Stellvertreter war OSL Andreas Knoppick. Bootsliege. Seine Darstellungen betreffen aber auch andere Diensteinheiten. Abteilung I/8 Die HA I verfügte mit der Abteilung I/8 über eigene Möglichkeiten für Beobachtungen und Ermittlungen speziell im Bereich der Streitkräfte. 1. BStU. 159 160 161 162 163 164 165 Vgl. S. Gisela: Stasiprotokolle.12. Karau. Zu den IME vgl. DSt 103601. Stechbarth war Mitglied des ZK der SED. MfS.12. S. 10/81 des Genossen Minister angewiesenen grundsätzlichen Verantwortlichkeit und Aufgabenstellung zur Sicherung der Seegrenze der Deutschen Demokratischen Republik vom Januar 1982. B.1979 über die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) und Gesellschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit (GMS). 1946. BStU.1986 für den Perspektivzeitraum 1986 bis 1990. BStU. Jg. MfS seit 1957 Jg.160 Ab 1. BStU. 1/79 v. wenn möglich festgenommen und in die DDR zurückgebracht. Trupps mit Frauen oder Rentnern verringerten den Argwohn der Beobachteten. 1932. DSt 102658. MfS. Juli 1989 wechselte sie in den Zuständigkeitsbereich der HA VIII. Vgl. Gespräche mit ehemaligen Mitarbeitern des MfS. Die inoffiziellen Kräfte dieser Abteilung (Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter für einen besonderen Einsatz – HIME162) waren in so genannten U-Basen untergebracht. MfS. Schiffe der Grenzbrigade hatten die Pflicht der Nacheile. Frankfurt/M. 9/89 des Ministers v. 19 f. Angesiedelt war das Kommando Landstreitkräfte in Geltow (Kreis Potsdam). hier 70. Möglicherweise gehörte zu dieser Diensteinheit der von Karau interviewte Oberleutnant aus der HA I. Richtlinie des Ministers Nr. 332–343. 8. Die Zuständigkeit im MfS (HA I/LaSK) lag seit 1977 bei Oberst Helmut Heckel164. HA I 13673. Isolierer. wurde er weiter verfolgt. Anhaltspunkt hierfür ist der Gebrauch des Kürzels OLZ (Operatives Leitzentrum). S. Sekretariat Neiber 184.

MfS. wenn die vorgesehene Gesamtstärke erreicht werden sollte.166 Abteilung Territorialverteidigung Erst im Frühjahr 1989 hatte OSL Werner Rannacher167 die Leitung der 13-köpfigen Abteilung übernommen. Koch. Engelhardt beziffert die Gesamtzahl der Ausgebildeten von 1973 bis 1989 auf 2 839 aus 20 Ländern und Befreiungsorganisationen. Vgl.168 Bereits wenige Wochen nach Bildung der NVA hatte sich herausgestellt. Kückenshagen 1994. o.32 Unterabteilung Stab Die UA Stab bemühte sich unter anderem um die Absicherung einer weiteren Offiziershochschule in Prora (Kreis Rügen). Ab 1989 (allein zum Mai-Termin 1988 handelte es sich um 700 Personen171) sorgte sogar eine Verfahrensregelung172 dafür. dass die Suche nach geeigneten Rekruten für diese anfängliche Freiwilligenarmee systematisch erfolgen musste. S. ob diese zentral über die HA I oder vor Ort durch die Abwehroffiziere beschafft wurden. Uwe. 166 167 168 169 170 171 172 Zum Gesamtkomplex vgl. nämlich das selbstständige Referat Abwehr Wehrkommando (AWK) in der Bezirksverwaltung. Herz. Vgl. Zeittafel (Anm. So wurden schon im April 1956 Wehrkommandos gebildet. BStU. BStU. die Registrierstellen. Territorialverteidigung. 112. Die zuständigen Strukturelemente auf Linie. 61. Vgl. DSt 100967. war für die beiden Militärbezirke jeweils nur eine Abteilung zuständig. Erfurt 2000.und Wehrbezirkskommandos bei der Abt. In: Naumann: NVA (Anm. BStU. S. Engelhardt. Vgl.1971 über die Hauptaufgaben und die Organisation der politisch-operativen Arbeit des MfS im Bereich der Wehrkommandos der Nationalen Volksarmee. S. MfS seit 1963. Dokumente zur Wehrdienstverweigerung in der DDR 1962–1990. Es muss aber offen bleiben. bei der Linie VII des MfS. Die Bildung dieser Linie erfolgte 1972 auf der Grundlage der Dienstanweisung Nr. 100 u. 5/56 des Stellvertreters des Ministers v.170 1986 kam eine neue Aufgabe auf die Wehrkreiskommandos zu: Weil Haftstrafen bei Wehrdienst-Totalverweigerung dem internationalen Renommee der DDR schadeten. Wolfgang: Untersuchungshaft und Strafverfolgung beim Staatssicherheitsdienst Erfurt/Thüringen: Die MfS-Haftanstalt Andreasstraße 37 (1952/54–1989). sondern denen auch wichtige Aufgaben im Fall einer Mobilmachung zugewiesen waren. Fiege.169 welche sich allerdings nicht nur um die personelle Auffüllung bemühten. hier 325. 27.1956 zur politisch-operativen Bearbeitung der KVP/Registrierstellen durch die Abteilung VII des MfS. S. die Abteilungen VII der BV/V sowie die KD. Zur Ausrüstung von Mitarbeitern mit fiktiven Dokumenten gehörten teilweise auch Wehrpässe und Kennmarken. Dem Leiter des Wehrbezirkskommandos unterstand auch die militärische U-Haftanstalt. 317–329. und die Abwehroffiziere Wehrkreiskommando in den Kreisdienststellen unterstanden allerdings dem Leiter der BV. Heinrich: Unterstützung befreundeter Staaten und progressiver nationaler Befreiungsbewegungen durch die NVA. MfS. . Stephan: Zähne hoch. Im MfS lagen Anleitung und Kontrolle zur Sicherung der Wehrkreis. Dienstanweisung Nr. Offizier. 112.12. Jg. 86). MfS. 7/71 des Ministers v. Anfangs lag die Zuständigkeit für die Wehrkommandos und ihre 1952 gebildeten Vorläufer. (1989). Andrea. an der seit 1980 »Soldaten befreundeter Staaten und Befreiungsorganisationen« in erster Linie zu Offizieren der Kampftruppen ausgebildet wurden. HA IX 532. des Dienstes als Bausoldat. ebenda. Kopf zusammenbeißen. Deren Dienstsitz war ebenfalls Geltow. Eschler. Obwohl es sich bei den Landstreitkräften um die personell stärkste Teilstreitmacht handelte. DSt 101085. 1939. D. 24. Anm. 123). dass das Wehrkreiskommando gegebenenfalls einen Einberufungsbefehl zurücknahm. sollte dieser Personenkreis fortan von der Einberufung verschont bleiben. Militäroberstaatsanwalt: Verfahrensregelungen bei Verweigerung des Wehrdienstes bzw.1.

doch operierte sie in dessen Handlungsraum selbstständig. S. An dessen Spitze stand seit 1979 Generaloberst Klaus-Dieter Baumgarten176. Dienstanweisung Nr.7. Dr. Froh. vgl. Hauptabteilung I beim Kommando Grenztruppen: Übergabeprotokoll v. Sekretariat Neiber 197. Maurer. 10/81 (Anm. Weiße.2. Lapp. Baumgarten war Kandidat des ZK der SED. 363 f. Beide Bereichsleiter saßen ebenfalls in Pätz. Froh.33 Abteilung Militärbezirk III (MB III) Sitz der Abteilung war am Stab des MB III in Leipzig. 1931. 1978 legten MfS-Experten eine ausführliche Ausarbeitung zur HA I/KGT vor: Dietze. v. Föhr: Die Erhöhung der politisch-operativen Wirksamkeit der Diensteinheiten der Hauptabteilung I/KGT beim Schutz der Grenztruppen der DDR und das Zusammenwirken mit ihnen zur Aufdeckung. 1931.1989. Leiter der Abteilung war seit 1975 Oberst Manfred Ernszt174. Im 3. Schreiben des Ministers v. MfS seit 1953. 10/81178 – grundsätzlich in zwei Bereiche (eine Strukturbezeichnung. Baumgartens Vorgänger. S. ebenfalls findet sich »HA I beim Kommando Grenztruppen« (z. Die Bezeichnung der Struktureinheit wird nicht einheitlich gebraucht. zugleich Stellvertreter im MfNV. S. 71. MfS. Nieter. Zur Biographie vgl. Zillich. S. die selten im MfS verwendet wurde): In den Bereich Abwehr (materielle und personelle Sicherung der Grenztruppen) und den Bereich Aufklärung (Beschaffung von eigenständigen Aufklärungsergebnissen aus dem westlichen Grenzvorfeld) sowie in die Abteilung Grenzsicherheit (Verhinderung von Fluchten bereits in dem der Grenze vorgelagerten Territorium). Dieser legte offenbar großen Wert auf die Meinung von Oberst Günter Nieter177. Nieter war Jg. 158). Peter Joachim: Gefechtsdienst im Frieden – Das Grenzregime der DDR 1945–1990. was auch für die MfS-Organisation Konsequenzen hatte. Generaloberst Baumgarten. HA I/KGT/UA Stab: Schreiben über eine vertrauliche inoffizielle Information zum Führungsstil und persönlichen Verhalten des StMCGT. Leiter der Abteilung war seit 1977 Oberst Siegfried Bohl173. Die jeweilige Unterabteilung war zwar bei einem Grenzregiment angesiedelt und trug seinen Namen.1989 über Strukturveränderungen im Bereich des Stellvertreters des Leiters der HA I/KGT. Jg. Härtel. die Verantwortung der HA I/KGT für die Zusammenarbeit mit anderen operativen Linien und Diensteinheiten des MfS beim Schutz der Grenztruppen und der Staatsgrenze der DDR und für die Aufklärung des Grenzvorfeldes. 142. BStU. BStU. 5).). Die Tätigkeit der HA I im Grenzgebiet unterteilte sich – zuletzt geregelt durch Mielkes Dienstanweisung Nr. 16 –. Industriekaufmann. Zu den Grenztruppen vgl.und Grenzbezirkskommandos. BStU. DSt 103609. HA I 5742. 6. Die Existenz zweier separierter Stränge Aufklärung und Abwehr auf jeder Ebene wurde innerhalb der HA I wiederholt beklagt. Vgl. 1930. Quartal 1989 begann eine größere Reorganisation der Grenztruppen der DDR (Bildung von Grenzkreis. Vorbeugung und Bekämpfung subversiver Angriffe gegen die Staatsgrenze der DDR zur BRD und zu Westberlin.1989 an den Leiter der HA Kader und Schulung/Abteilung Kader 4. MfS seit 1954. MfS. jedoch nicht beseitigt.11. Fleischer. Vgl. Bonn 1999. Wenzke: Die Generale und Admirale – Anm. Die vorgesehenen Veränderungen waren bei Öffnung der Mauer noch nicht vollständig vollzogen.11. S. Vgl. 157 f. . Abteilung Militärbezirk V (MB V) Sitz der Abteilung mit der gleichen Zahl an Planstellen war am Stab des MB V in Neubrandenburg. im MfS seit 1952. General Erich Peter (zur Biographie vgl. würdigte mit Auszeichnungen die Arbeit von MfS-Offizieren. 16). 175). JHS 21878. dem 176 Planstellen zur Verfügung standen. 2. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. 12. S. Deshalb wird hier die bis dahin bestehende Struktur zugrunde gelegt.5 Bereich Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen175 Angesiedelt war das Kommando der Grenztruppen in Pätz (Kreis Königs Wusterhausen). 84). B. 173 174 175 176 177 178 Jg. 10. BStU. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm. Pytul. MfS. der den Stellvertreterbereich der HA I seit 1981 leitete.

4. 70–79.und nachrichtentechnischen Anlagen«. Ein einzelner operativer Mitarbeiter war durchschnittlich für zwei Kompanien zuständig.8. Bereits im Rahmen der Musterung (vgl. o.. angeblich.. z. um späteren Sanktionen aus dem Weg zu gehen. Sekretariat Neiber 223. Das MfS verkannte nicht. S. die Ursachen und Motive.1. S. 1–3. MfS. auf Flüchtende zu schießen oder bei wem die Gefahr bestand. Detailliert werden darin 40 Erscheinungen aufgezählt. 64–69. MfS. dass sie dem geforderten Auftrag nachkommen.. bei sich bietender Gelegenheit fahnenflüchtig zu werden. 30–36 u.182 Der IM musste sich also gegenüber seinen Genossen deutlich positionieren. Dieser Auftrag enthält keinerlei Informationsbedarf über den Garnisonsdienst.181 Allerdings sollte der IM nicht nur berichten. die auf eine Fahnenflucht hindeuten könnten.9. . Ebenda.34 Bereich Abwehr Den Bereich Abwehr leitete seit 1982 Oberst Ernst Wartmann179. erhielten sie daher den Auftrag. MfS. sondern das MfS erwartete im Grenzdienst »vorbildliche Erfüllung der auferlegten Pflichten. MfS. BStU. wurde jede gelungene Flucht als schmerzliche Niederlage empfunden. vgl. dass diese offen vertretene Einstellung dem IM das Leben im Kollektiv erschwerte. S. und die Analyse der Fahnenfluchtverbrechen (Anm. 53–57. S. Regelmäßige Personalanalysen des Kompaniechefs ergänzten die Erkenntnisse des MfS-Verbindungsoffiziers. S. Es entstanden immer feinere Analysen über die begünstigenden Momente. ASt Frankfurt/O. S. 61. HA I 10502. dass der IM auch zu persönlichen Verhältnissen berichtet. BStU. beginnend bei der Fälschung von Urlaubsscheinen bis zum Verschenken. aber auch über den weiteren Lebensweg des Geflohenen im Westen. BStU. In abgewandelter Form galt das auch für Unteroffiziers. Anlage 2. und 1989. Um nun »nicht als ›Streber‹ oder Zuträger der Vorgesetztem angesehen zu werden«183. 1930. Verkaufen bzw.1973). MfS seit August 1953. 48) und nochmals während der mehrmonatigen Grundausbildung wurden Wehrpflichtige aussortiert.180 Die inoffiziellen Mitarbeiter unter den Grenzern erhielten Instruktionen sowie einen Komplexauftrag zur Unterschrift vorgelegt.5. sondern zu Mängeln bei der »Planung und Organisation der Grenzsicherung«. bei der »Führung der Kräfte in der Grenzsicherung« und bei den »pionier. BStU. 6. S. Dienststellen der Abwehr zogen sich bis auf die Ebene Grenzbataillon. bei der »Durchführung des Grenzdienstes«. Vgl.1981. Obwohl seit 1974 die jährliche Anzahl der Fahnenflüchtigen 20 nicht überstieg. FIM helfen. Ebenda.12. Instruktion v. Neben der materiellen Funktionssicherung ging es darum zu erkunden. ihr Verhalten als Opportunismus zu tarnen. AIM 727/87. Betriebselektriker. Ein Fragespiegel sollte dem operativen Mitarbeiter bzw. 40. teilweise auf Übersichtsblättern. 5.184 Die Umstände einer Flucht wie auch die Arbeit der beteiligten MfS-Diensteinheiten wurden dokumentiert185 und sich daraus ergebende Maßnahmen festgelegt. 16–19. B. Komplexaufträge existieren über die Jahre mit unterschiedlichen Formulierungen. ebenda. 37.1989. 3. die keine Gewähr boten. D. (Terminus ad quem ist der 31. Befehlstreue [. S. B. welche Grenzsoldaten sich entweder (ver)weigern könnten. 61–63. 1. Sekretariat Neiber 563. 3 ff.] und ständiges positives Einwirken auf den Zweitposten«. Aktion »Grün«.und Offiziersschüler. S. Bd. 181). ebenda. Die Spionageabwehr innerhalb der Grenztruppen zu organisieren. Z. Analyse der HA I/KGT/Bereich Abwehr v.1975 bis 31. war nachrangig. deren Umsetzung die 179 180 181 182 183 184 185 Jg. Heimsenden von persönlichem Eigentum. HA 12119.1981 und Komplexauftrag v. BStU. S. Die Einschätzungen zur Zuverlässigkeit der Grenzer – die »Blutgruppen« – schlugen sich nieder in der Zusammensetzung von Postenpaaren und der Berechtigung für besonders heikle Abschnitte.1989 zu Fahnenfluchtverbrechen – Einzelfluchten – in den Grenztruppen der DDR im Zeitraum vom 1. Komplexaufträge.

aber auch über Konfliktsituationen zusammengetragen. Die Unterschiedlichkeit der Aufgaben wird auch an den Formulierungen deutlich: Grenzsicherung an der innerdeutschen Grenze und um Westberlin. die in OV oder operativen Materialien bearbeitet oder gegen die eine OPK durchgeführt wurde. Diese »Nichtzuführungen zur Linie (NL)«189 umfassten erhebliche Größenordnungen. B.186 Die Praxis der straflosen »Rückgewinnung« (vgl. .35 UA IAK (Information. als politisch ungefestigt galt oder moralische Skrupel besaß. 181).1987. Behälter. S. S.2. u. I/KGT/Abt. Betroffen davon waren auch alle Grenztruppen-Angehörigen. Dabei wurden Informationen über »Bindungsfaktoren« (z. Sitz des Stabes war Stendal. Neben dem Referat Auswertung und Information sowie der für den Stab zuständigen Unterabteilung existierten weitere sieben Unterabteilungen. dass niemand in den grenzsichernden Einheiten zum Einsatz kam. Oberst Ernst Oelschläger188 leitete seit 1982 die dort ansässige Abteilung. 1965/66 Kompaniechef im Grenzregiment 24. Sitz des Stabes Pirna) und zu Polen (Grenzlänge 460 km. denn bereits dort wurde durch Inoffizielle Mitarbeiter und GMS die Grundeinstellung jedes neuen Wehrpflichtigen getestet.) übernahm die Unterabteilung Stab zusätzlich. der Zweifel an seiner Einsatzbereitschaft ließ. Grenzsicherheit: Erläuterungen zur Mustermappe »Ungesetzlicher Grenzübertritt« v. Die so genannte Filtrierung sorgte dafür. Grenzüberwachung bei den sozialistischen Nachbarstaaten. Kontrolle) der Abteilung Grenzsicherheit kontrollieren sollte. 2. 3. Sitz des Stabes Frankfurt/O. Abteilung Abwehr Grenzkommando Nord (GKN) Das Kommando organisierte die Grenztruppen über 550 km von der Lübecker Bucht bis zum Harz. über verwandtschaftliche oder freundschaftliche Bindungen in den Westen verfügte.a. 40. Die beiden Grenzbrigaden unterteilten sich in je sechs Unterabschnitte (UA). Jg. Als Vertreter des MfS sollte Niebling 1982 wohl mit seinem Referat vor der Grenztruppenführung die Wogen glätten. Analyse der Fahnenfluchtverbrechen (Anm. Familie). Sonst dienten gerade der Verweis auf den unerbittlichen Militärstaatsanwalt und langjährige Haftstrafen zur Disziplinierung der Truppe. jeweils für ein Grenz(GR) bzw. Grenzausbildungsregiment (GAR): GR–6 GR–8 GR–20 GR–23 GR–24 GAR–5 GAR–7 Schönberg (Kreis Grevesmühlen) Grabow (Kreis Ludwigslust) Halberstadt Kalbe (Kreis Klötze) Salzwedel Glöwen (Kreis Perleberg) Halberstadt. S. Alle Grenzsoldaten absolvierten eine mehrmonatige Grundausbildung. im 186 187 188 189 Vgl. Auswertung. Vgl.und Apparatebauer. MfS seit 1966. Außerdem operierten Abwehrdiensteinheiten an der Offiziershochschule der Grenztruppen in Suhl (Unterabteilung OHS) und der Unteroffiziersschule VI in Perleberg (Unterabteilung US VI).41. Zur Bedeutung der Abteilung Grenzsicherheit innerhalb der HA I/KGT vgl. ebenda. 1940. Ihm standen 114 Planstellen zur Verfügung. Diese Erziehungsmittel fielen nun weg. Die Sicherung der beiden Grenzbrigaden187 zur ČSSR (Grenzlänge 450 km. Den Unterabteilungen bei den Grenzausbildungsregimentern kam im System der Verhinderung von (Fahnen-)Fluchten große Bedeutung zu. 23) von Fahnenflüchtigen führte innerhalb der Grenztruppen zu kritischen Diskussionen. S.

154. . NVA-Offizier. Konzeption der HA I/AKG v. das Verfahren gegen den Überlebenden vor dem LG Stendal (502 Ks 21/95). S.36 Jahre 1988 waren es beispielsweise 1568 Personen. 4 f. Sekretariat Neiber 223. dass bereits Festgenommene im Hinterland starben (vgl.190 In Vorträgen berichteten Mitarbeiter der Verwaltung 2000 den neuen Rekruten über ihre Arbeit. Neben dem Referat Auswertung und Information und der für den Stab zuständigen Unterabteilung enthielt die Struktur weitere neun Unterabteilungen für die Regimenter: GR–33 GR–34 GR–35 GR–36 GR–38 GR–42 GR–44 GAR–39 GAR–40 Berlin-Treptow Groß-Glienicke (Kreis Potsdam) Berlin-Pankow Berlin-Rummelsburg Hennigsdorf (Kreis Oranienburg) Kleinmachnow (Kreis Potsdam) Potsdam-Babelsberg Berlin-Wilhelmshagen Oranienburg. Verf. MfS. BStU. Ihm standen 122 Planstellen zur Verfügung. 28. Die Öffentlichkeitsarbeit der HA I richtete sich verstärkt an die Angehörigen der Grenztruppen.8. Dort befand sich auch die seit 1983 von Oberst Siegfried Leonhardt193 geleitete Abteilung. BStU. HA I 5507.: Hinweise v. Februar 1989 zur Lage an der Staatsgrenze der DDR und in den Grenzgebieten zur BRD und zu Westberlin im Jahre 1988. Für das Grenzkommando Nord ergeben sich am Beispiel einer Einberufung folgende Größenordnungen: Insgesamt wurden 978 Männer einberufen.1986 zur Organisierung und Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit im Verantwortungsbereich der Hauptabteilung I von 1987 bis 1990. von denen 58 für den Grenzdienst abgelehnt wurden. BStU. Zahlreiche tödliche Zwischenfälle sind darauf zurückzuführen. MfS. nachdem sie sich – um die Zuverlässigkeit des anderen zu testen – gegenseitig zum Fluchtversuch provoziert hatten. Vgl. 1936. 6. 49). Vgl. Die Abteilung GKS dort wurde seit 1985 von OSL Kurt Bonewitz194 geleitet. MfS. Berichterstattung der HA I/GKN/Abt. 1. Ihm standen 121 Planstellen zur Verfügung. Abwehr v. Jg. dass jedes Vorkommnis – darunter eben Grenzdurchbrüche – genauestens untersucht wird und subjektives Fehlverhalten nicht unentdeckt bliebe. Sitz seines Stabes war Erfurt. HA I 10521. Absolvent der Militärakademie »Friedrich Engels«.5.6. Der Stab des Grenzkommandos hatte seinen Sitz in Berlin-Karlshorst. auch Grenzer schossen aufeinander. S. Am 19. Die Gesamtquote scheint zwischen 5. besonders während ihrer Grundausbildung. um nicht für eine gelungene Flucht bestraft zu werden. S. MfS seit 1962.192 Abteilung Abwehr Grenzkommando Mitte (GKM) Dieses Kommando kümmerte sich um die 156 km lange Grenze um Westberlin. 190 191 192 193 194 Vgl. MfS seit 1959. Jg.5 und 6 % zu schwanken. Dem zukünftigen Grenzer musste daher der Einsatz der Schusswaffe als Ultima Ratio erscheinen. Beide Grenzer waren IM der HA I! Vgl. S. Nicht nur. Abteilung Abwehr Grenzkommando Süd (GKS) Das Grenzkommando Süd befehligte die Grenztruppen an der 810 km langen Grenze vom Harz bis zum Dreiländereck DDR-BRD-ČSSR. 1937. darunter 15 durch das MfS und 43 durch die Grenztruppen (diese auch wegen körperlicher Nichteignung).1988 über die Nichtzuführung zur Linie (NL) aus der Einberufung Februar 1988.191 Dabei wurde gezielt der Eindruck vermittelt. ohne Beruf.1966.

37 Die Struktur umfasste neben dem Referat Auswertung und Information und der für den Stab zuständigen Unterabteilung weitere acht Unterabteilungen für die Regimenter: GR–1 GR–3 GR–4 GR–9 GR–10 GR–15 GAR–11 GAR–12 Mühlhausen Dermbach (Kreis Bad Salzungen) Heiligenstadt Meiningen Plauen Sonneberg Eisenach Plauen.

Bereich Aufklärung195
Leiter des Bereiches war seit 1987 OSL Wolfgang Grimm196. Ihm waren die Abteilungsleiter in den drei Grenzkommandos direkt unterstellt und denen wiederum die Leiter der Unterabteilungen. Seit dem Mauerbau 1961 teilte sich das MfS die Grenzaufklärung mit den Grenztruppen. Diese betrieben die visuelle, Funk- und funktechnische Aufklärung. Die HA I dagegen führte »menschliche Quellen« und beteiligte sich damit an der Westarbeit des MfS: – Ermittlung und Verhinderung von Störungen und Angriffen gegen die Staatsgrenze und die Grenztruppen, wenn sie vom westlichen Territorium ausgingen. (Nach Einschätzung der Grenzaufklärung waren an circa 90 Prozent aller Angriffe, die von Westberlin auf die Grenze ausgeübt wurden, frühere DDR-Bürger beteiligt.197) Die Grenzer standen unweigerlich im Fadenkreuz solcher Vorfälle. – Eine qualifizierte Dokumentation diente dazu, Täter und Hintermänner zu entlarven und gegebenenfalls den Nachweis zu liefern, dass bundesdeutsche Dienststellen in Störungen und Angriffe eingebunden waren. Die Bundesrepublik sollte damit dem Druck ausgesetzt werden, solche Aktivitäten zu verhindern. – Aufklärung und Bearbeitung der zur Grenzüberwachung eingesetzten westlichen Kräfte (Bayerische Grenzpolizei, Bundesgrenzschutz, Grenzzolldienst). – Aufklärung und Kontrolle, inwieweit sich NATO-Kräfte an der Grenzüberwachung beteiligen. – Aufklärung des gegnerischen Territoriums, einschließlich militärischer Vorbereitungen (in Westberlin also der Alliierten) auf einen Ernstfall.198
195

196 197

198

Dieser Bereich ist nicht zu verwechseln mit dem Bereich Aufklärung des MfNV! Zu den Aufgaben der Aufklärung der HA I/KGT vgl. 2. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. 10/81; BStU, MfS, DSt 102773. Jg. 1953, Lehrer, MfS seit 1976. BV Potsdam/Abt. VII: Protokoll über die Beratung der nichtstrukturellen Arbeitsgruppe »Grenze« beim Stellvertreter Operativ, Gen. Oberst Hauck, am 1.3.1989; BStU, MfS, HA I 3583, S. 50. Als Provokationen wertete die DDR auch die Aufmärsche auf westlicher Seite nahe der Grenze, die häufig am 17. Juni und 13. August stattfanden. Vielfach wurde die HA XXII (Terrorabwehr) in solchen Fällen eingeschaltet. Gemäß den Grundsätzen des Stellvertreters des Ministers für Nationale Verteidigung und Chefs des Hauptstabes für den Einsatz der Grenztruppen der DDR an der Staatsgrenze der DDR zur BRD bei ihrer zeitweiligen Unterstellung an die Landstreitkräfte v. 22.8.1989 sollten die Grenztruppen in einer militärischen Auseinandersetzung für die »Vernichtung von Erstrangobjekten des Gegners in unmittelbarer Nähe der Staatsgrenze« sorgen. Vgl. Göpel, Helmut: NVA-Landstreitkräfte. In: Naumann: NVA (Anm. 123), S. 77–120, hier Dokument III 2, S. 86 f. Hierfür wurden vermutlich nicht nur die Aufklärungsergebnisse der Grenztruppen, sondern auch die der MfS-Grenzaufklärung herangezogen.

38 Weiterhin bearbeitete die Grenzaufklärung drei ihr von Mielke zugewiesene so genannte Feindobjekte.199 Zu ihren Aufträgen zählte ferner das Anlegen von Übertrittsstellen und Grenzschleusen, also eine Möglichkeit für Inoffizielle Mitarbeiter, an schwer einsehbaren, jedoch von der Bundesrepublik aus gut erreichbaren Lücken im Todesstreifen zu Fuß oder mit einem Fahrzeug heimlich die Grenze passieren oder Material ablegen zu können.200 Rund um Westberlin galt die Absicherung von Geländeabschnitten, die sich für einen Tunnelbau eigneten, als Schwerpunkt. Obwohl bis zum Mauerbau allein die damalige Deutsche Grenzpolizei (DGP) Aufgaben der Grenzaufklärung wahrnahm, regelte eine vom MfS erlassene Richtlinie die Zusammenarbeit, zum Beispiel beim Informationsaustausch und der Abgrenzung.201 Von Mai 1952 bis August 1953 unterstand die Grenzpolizei ohnehin dem MfS, das damit auf die dort bestehende Aufklärungsabteilung umstandslos zurückgreifen konnte. Seit Februar 1953 verstärkten 45 Offiziere aus der MfS-Abt. VII/G (vgl. S. 58) die DGP-Aufklärung.202 Auch der Leiter der Grenzaufklärung, Major Horst Hammermann, wurde vom MfS gestellt. Ihm folgten an der Spitze erfahrene Mitarbeiter aus der HA I: 1957 Oberstleutnant Schneider (vgl. S. 59 u. 65) als OibE und danach Oberst Erich Kistowski. Ihre operative Anleitung erfolgte nicht durch die HA I, sondern bis 1957 durch die HA II203 und anschließend durch die Arbeitsgruppe des Ministerstellvertreters Bruno Beater204. Wie im MfS – und seit 1955 in der Kriminalpolizei – wurden Geheime Informatoren, Geheime Mitarbeiter und Konspirative Wohnungen geführt sowie Personen in Operativen Vorgängen bearbeitet.205 Ihre Vorgänge registrierte die jeweilige DGPDienststelle über die KD der Grenzkreise in der MfS-Abteilung XII; abgeschlossene

199 200

201

202

203 204 205

Schreiben v. 15.2.1985 (Anm. 119), Anlage 1, Nr. 38, 45 u. 142; BStU, MfS, DSt 103142. Vgl. den Bericht über einen überdimensionierten vermeintlichen Wasserdurchlass an der thüringisch-hessischen Grenze in der Thüringer Landeszeitung online v. 2.5.2003. Grundlage war die 5. Durchführungsbestimmung v. 26.6.1987 zur Dienstanweisung Nr. 10/81; BStU, MfS, DSt 102773. Grenzschleusen wurden auch für andere MfS-Diensteinheiten, für sowjetische Dienststellen, für die Armeeaufklärung und vermutlich auch für die 10. Verwaltung des MfNV (vgl. S. 18 u. 71) angelegt. Die HA VIII und die HV A durften in ihnen zugewiesenen Grenzabschnitten eigene Schleusen anlegen. Vgl. z. B. Schreiben der HA I/GKS/Aufkl. UA Plauen v. 8.3.1988 über die Zuweisung eines Geländeabschnittes; BStU, MfS, HA VIII 6250, und Bericht über die Erfüllung der politisch-operativen Verpflichtungen der II. Etappe der Vorbereitung des 20. Jahrestages der Deutschen Demokratischen Republik v. 18.3.1969, in: Knabe, Hubertus: Westarbeit des MfS. Das Zusammenspiel von »Aufklärung« und »Abwehr«. Berlin 1999, S. 307–315, hier 313. Allein in den Monaten Januar bis August 1989 wurden 64 Personenschleusungen durchgeführt. Vgl. Konspekt der HA I/KGT/Bereich Aufklärung v. 6.10.1989 zur Dienstbesprechung mit den Leitern der Abteilungen im Monat Oktober 1989; BStU, MfS, HA I 5484, S. 22. Bis zur Ratifizierung des Grundlagenvertrages nutzte die SED zur versteckten Unterstützung von KPD bzw. DKP ebenfalls »Schleußstellen«, angelegt über Verbindungsoffiziere der Abt. BdL II bei der Grenzaufklärung. Vgl. o. Verf.: Auszug aus dem Bericht über die durchgeführte Aussprache bei der Abteilung Verkehr am 3.7.1973 mit Gen. [...].; BStU, MfS, HA II/19 14254, S. 78. Richtlinie des Ministers v. 12.6.1956 über die Aufgaben der Abteilung Aufklärung der Hauptverwaltung der Deutschen Grenzpolizei und Fragen der Koordinierung der Arbeit mit den Organen des MfS; BStU, MfS, DSt 101108. Vgl. o. Verf.: Zusammenstellung über die Besoldung der Mitarbeiter, die zur Hauptverwaltung Deutsche Grenzpolizei versetzt werden, o. D.; BStU, MfS, KuSch 1358, S. 62–68. Vgl. Richtlinie v. 12.6.1956, S. 7; BStU, MfS, DSt 101108. Zur Biographie vgl. Gieseke (Hg.): Wer war wer (Anm. 23), S. 7. Vgl. Dienstanweisung Nr. 7/54 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. 15.1.1954 über die Zusammenarbeit des SfS mit der Abteilung Aufklärung der HVDGP; BStU, MfS, DSt 100893. Zu den Kategorien GI und GM vgl. Richtlinie des Staatssekretärs für Staatssicherheit Nr. 21 v. 20.12.1952 über die Arbeit mit Informatoren, Geheimen Mitarbeitern und Personen, die konspirative Wohnungen unterhalten; BStU, MfS, DSt 101097, sowie die Richtlinie des Ministers Nr. 1/58 v. 1.10.1958 über die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern im Gebiet der DDR; BStU, MfS, DSt 101113.

39 Vorgänge gingen in die Abteilung XII der jeweiligen BV. Nach Einführung von Registrierbereichen in der MfS-Kartei erhielt die HV DGP einen eigenen zugeteilt. Die Abteilung Grenzaufklärung unterteilte sich in zwei Unterabteilungen (West und Ost) und eine Informationsgruppe. Nach dem Mauerbau wuchs das Interesse an Informationen über das westliche Grenzvorfeld nicht nur im MfS, während gleichzeitig die vollständige Abriegelung der Grenze die Beschaffung und die Kontakte zu dort ansässigen Informanten drastisch erschwerte. Das Informationsdefizit beschäftigte auch die ZK-Sitzung Ende November 1961, die vom MfS höheres Engagement forderte.206 Mielke reagierte prompt und unterstellte die Grenzaufklärung, die bis dahin auf 259 operative und 29 technische Stellen gewachsen war, per Befehl (!) zum 10. Dezember 1961 seinem Ministerium.207 Sechs Wochen nach der Übernahme regelte ein weiterer Mielke-Befehl208 die Aufgaben detailliert. So bezog sich Aufklärung nicht nur auf Gebiete jenseits der Westgrenze, sondern auch auf den 500-m-Schutzstreifen209, die Ostseeanrainer210 und selbst auf die Grenzen zur Tschechoslowakei und zu Polen. Bei den Grenzbrigaden siedelten sich Unterabteilungen an, die aus Operativgruppen (OPG) bestanden. In der HA I betrieben zwei Abteilungen Grenzaufklärung, eine an der Westgrenze und seit 1.9.1962 eine um Berlin: die Abteilung Aufklärung B. Ein Referat dieser Abteilung befasste sich mit Westarbeit und Fahnenfluchten. Vier Unterabteilungen (BerlinTreptow, Blankenfelde, Groß-Glienicke, Hennigsdorf) um die Westsektoren sollten Informationen aus deren Grenzvorfeld beschaffen, aber auch die Grenze DDR-seitig sichern helfen. Ein weiteres Referat beschäftigte sich mit der Gewinnung und dem Einsatz von Inoffiziellen Mitarbeitern im besonderen Einsatz (GME), die entlang der Grenze zum Einsatz kamen und im Westen Personen und Dienststellen ausspionierten.211 Im Zuge der Veränderungen in den Grenztruppen ließ Mielke 1972 die Aufgaben der Grenzaufklärung anpassen:212 Das führte zu einem Mix aus Aufklärung von militärischen und grenzpolizeilichen Einrichtungen sowie des Grenzzolldienstes (wofür ein mehrseitiges Papier alle relevanten Dienststellen verzeichnete), frühzeitigem Erkennen und Verhindern von Aggressionen und Provokationen, Anlegen von Grenzschleusen sowie Befragen von Grenzverletzern und Überläufern (ÜL)213, die aus dem Westen kamen.
206

207

208

209

210 211

212 213

Vgl. das offiziöse Studienmaterial zur Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit Teil V. Der Kampf der Angehörigen des MfS zur vorbeugenden Verhinderung und Zerschlagung aller Angriffe des Feindes gegen die DDR unter den Bedingungen des veränderten internationalen Kräfteverhältnisses Anfang der sechziger Jahre im Prozess des umfassenden Aufbaus des Sozialismus und der DDR (1961–1965). Potsdam 1980, S. 17. In den offiziellen Materialien der Sitzung ist kein namentlicher Auftrag enthalten. Befehl Nr. 598/61 des Ministers v. 10.12.1961 zur Übernahme der Aufklärungsorgane der Grenztruppen durch das MfS (Abteilung Aufklärung beim Kommando Grenze – HA I); BStU, MfS, DSt 100326. Befehl Nr. 56/62 des Ministers v. 19.1.1962 zur Aufgabenstellung der Abteilung Aufklärung beim Kommando Grenze der NVA; BStU, MfS, DSt 100330. Außerdem war die Grenzaufklärung auch im 5-km-Sperrgebiet tätig, um Informationen aus diesem Raum an die zuständigen Bezirksverwaltungen und Kreisdienststellen liefern zu können. Vgl. ebenda, S. 7. Erst in der 1. Berichtigung des Ministers v. 15.4.1964 zum Befehl Nr. 56/62 werden diese Aufgaben den Operativgruppen Abwehr übertragen; BStU, MfS, DSt 100330. Referat des Leiters der HA I auf der Jahresdienstkonferenz 1964; BStU, MfS, HA I 13945, S. 66. Vgl. o. Verf.: Aufstellung zur Entwicklung der Abt. Ä[ußere] Afbwehr], o. D.; BStU, ZA HA I 5025, S. 36. Zur Kategorie GME vgl. S. 93. Befehl Nr. 31/72 (Anm. 38). Hierzu existierte eigens der Befehl Nr. 27/67 des Ministers v. 25.7.1967 zur politisch-operativen Bearbeitung von Überläufern; BStU, MfS, DSt 100523.

die vor 1989 erlassen wurden v. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. der das gesamte Ministerium zur Mithilfe bei der Suche nach den Tätern aufforderte – allerdings vergeblich. 2–122. Der bisherige Einsatz der IM resultiere aus der Vielzahl an Objekten der westlichen Grenzüberwachung. MfS. HA I/KGT: Meinungsäußerung an den Leiter der AKG im Ergebnis der Einschätzung der Aktualität nachfolgender dienstlicher Bestimmungen und Weisungen. Kreis Königs Wusterhausen) das Auswertungs.4.40 Als Mielke im Juli 1981 die Aufgaben zur »Gewährleistung der territorialen Integrität der DDR sowie der Unverletzlichkeit ihrer Staatsgrenze« aktualisierte214. 195).1989. 31/72 (Anm. Vgl.1. 38) blieb in Kraft. 29. Die tödlichen Schüsse auf Burkhard Niehring am 5. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. Registrier-Nr.7.217 Er forderte eine langfristigere Ausrichtung bei der Gewinnung von IM im Westen. S. beschädigte eine Sprengstoffexplosion von Westberlin aus die Mauer.1974 am Grenzübergang »Checkpoint Charlie« gingen von Mitarbeitern der HA VI aus.11. Grafe. 2. kam es auch zur Neuformulierung der »politisch-operativen Aufgaben der Aufklärungsdiensteinheiten der Hauptabteilung I/KGT«215. S. MfS. wenige Tage. BStU.1986. Vgl. Schreiben Mittigs in Vertretung des Ministers zu einem von Westberlin aus durchgeführten schweren Sprengstoffanschlag gegen die Grenzsicherungsanlagen der DDR im Abschnitt Berlin-Mitte v.1989. Filmer. 26727.8. S. die es ihnen ermöglichten. . Zum Fall Michael Gartenschläger. MfS. 301. Unterabteilung AKG/Aufklärung Für die Aufklärungsdiensteinheiten der HA I/KGT war diese Unterabteilung (Sitz in Motzen. DSt 103307. o. 158). HA I 14924. S. bevor sich der Mauerbau zum 25.216 1988 referierte Neiber auf einer Dienstberatung der Aufklärer aus der HA I. 110). die bearbeitet würden (177218). 10/81 (Anm. 80. MfS. Die Bearbeitung ausgewählter Zielobjekte sei reinen Materialsammlungen vorzuziehen. BStU. Es handelte sich aber um einen Posten des Wachregimentes »Feliks Edmundowitsch Dzierzynski«. In: Süddeutsche Zeitung v. waren sie an der Tötung Flüchtender offenbar nicht beteiligt!219 Die Aussetzung des »Schießbefehls« vom April 1989 galt allerdings auch für sie. 2. Heftige Kritik an der umständlichen Ablage der Informationen führte in der 2. An der Tötung von Walter Heike bei seiner Flucht am 22. ahnten die Grenzer.1976 getötet wurde. der am 30. Befehl Nr. 10. Waren Postenbereiche überraschend nicht bewacht oder wurden Postentürme durch MfS-Angehörige besetzt. S. Ebenda. Referat für die Dienstberatung mit den Angehörigen der Aufklärungsdiensteinheiten der Hauptabteilung I am 29. 10/81 (Anm. 31. Den Grenzsoldaten blieb das Wirken des MfS in diesem streng reglementierten Bereich natürlich nicht verborgen. zum Erfolg vgl. ohne dass sich an den prinzipiellen Anforderungen etwas änderte. Nur das biete die Gewähr. Die HA I legte den OV »Detonation«. Obwohl die Mitarbeiter der Grenzaufklärung tagtäglich im Grenzgebiet unterwegs waren und sich naturgemäß an besonders heiklen Punkten aufgehalten hatten. Roman: »Aufspüren.220 Liniendiensteinheiten zogen sich bis auf die Ebene Grenzregiment. Sekretariat Neiber 175. S.10. der das unmittelbar angrenzende Regierungskrankenhaus zu sichern hatte. 121. Hälfte der achtziger Jahre zu einer Umstrukturierung der Unterabteilung.1988. festnehmen oder vernichten«. an wichtige Informationen zu gelangen. Die Grenzaufklärung alarmierte Mielke. BStU. Sekretariat Neiber 62. Verf. womit das zusammenhing und gaben diesem Geschehen die Bezeichnung »Uhu«.6. vgl. BStU.4. an. XVIII 3300/86. 14. Für die operative Grenzarbeit existierte in jeder Unterabteilung ein Referat Grenzvorfeld. dass Quellen in solche Positionen kommen. S. Im Zuge der Reorgani- 214 215 216 217 218 219 220 Dienstanweisung Nr. Male jährte. 60.und Informationsorgan. Im Juli 1986.1996.: Zusammenfassung v.1964 im Bezirk Berlin-Mitte war zwar ein MfS-Angehöriger beteiligt.

jeweils einem Grenzregiment zugeordnet. V. Ein deutsches Bauwerk. 1945.1. sowie – als Besonderheit – die Unterabteilung Operative Grenzlage. MfS seit 1961. Ihm standen 83 Planstellen zur Verfügung. DSt 103253. 20. 6. Jg. Vgl. so dass keine Unterlagen vorhanden sind.10. Beide Vorgänge wurden nicht archiviert. Vgl. was aber durch die historischen Ereignisse im Herbst 1989 nicht mehr zustande kam.11. Peter Joachim: Die Grenze. Vorläufige Grundsätze für die Arbeit der Grenzbeauftragten des Ministeriums für Staatssicherheit in den Grenzkreisen an der Staatsgrenze der DDR zur BRD v.1989 (Anm. D.: Versuchte und erfolgte Grenzdurchbrüche über die Grenzsicherungsanlagen (1. Nicht zuletzt deshalb gelang es. sondern das gesamte Grenzgebiet und seine Zugänge in den Blick.229 Im MfS lag die Verantwortung (die Verhinderung von Fahnenfluchten ausgenommen) bei den jeweiligen territorial zuständigen Diensteinheiten.1974–30. Von 1980 bis 1985 Mitarbeiter der HVA. Aus der Karteikarte F 77 ergibt sich. 7.7. Abteilung Aufklärung Grenzkommando Mitte (GKM) Die Abteilung mit 98 Planstellen leitete seit 1986 Oberst Kuno Buschmann225. lediglich 229 den Westen erreichten. . ohne Beruf. Abteilung Aufklärung Grenzkommando Süd (GKS) Die Abteilung (82 Planstellen) wurde seit 1988 geleitet von OSL Heinrich Förter226. XVIII 4503/82. Die Leitung der Abt. ein ohne Quellenangabe im Faksimile abgedrucktes GVS-Dokument. Berlin 1997. Jg. 1935. ebenda. S. die instruktive Übersicht o. Registrier-Nr.1. Der Vorgang wurde nicht archiviert. Verf. XVIII 461/86 bzw. 1950–1961 Grenzaufklärung. 20. MfS seit 1968. In seiner Funktion als Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates. in Barum (Landkreis Uelzen)223 und – unter dem Decknamen »Institut« – das Deutschlandpolitische Bildungszentrum in Schnakenburg. die übergroße Mehrzahl der Fluchtwilligen bereits vor dem 5-km-Streifen zu fassen. dass mindestens vier Bände ausgegeben wurden. Doch die Federführung hatte die Abteilung Grenzsicherheit. so dass keine Unterlagen vorhanden sind. Die Abteilung bestand aus sechs Unterabteilungen. Grenzsicherheit und von Unterabteilungen Grenzsicherheit in der HA I. die des Grenzdurchbruches verdächtigt wurden. 175). MfS seit 1958. Aufklärung GKN bearbeitete die Feindobjekte Verein Grenzopfer e. MfS. ohne Beruf. 2/86 des Ministers v. XVIII 3894/82. aus dem hervorgeht. Abteilung Aufklärung Grenzkommando Nord (GKN) Die Abteilung wurde seit 1982 von Oberst Klaus Both222 geleitet.1986. was den Schluss zulässt. Schreiben des Ministers v.41 sation bei den Grenztruppen wäre sie aufgelöst worden221. Befehl Nr.227 Auf der Grundlage von Mielkes Befehl Nr. Abteilung Grenzsicherheit Honecker persönlich hatte 1986 den Einsatz von MfS-Grenzbeauftragten in den Kreisen entlang der innerdeutschen Grenze bestätigt.. o.12.1986 zum Einsatz von Grenzbeauftragten des MfS und zur Bildung der Abt. die Unterabteilung GR–23 die Deutsch-deutsche Arbeitsgruppe in Wolfsburg224. einheitlich funktionierendes System der Grenzsicherung nicht nur die Grenze selbst. Lapp. Grenztruppen-Offizier. Auch die Videotechnik am Brandenburger Tor unterstand dieser Abteilung. Jg. Vgl. die jeweils dem Handlungsraum eines Grenzregimentes zugeordnet waren. Die Abteilung gliederte sich in fünf Unterabteilungen. S. Zu ihr gehörten sieben Unterabteilungen. 2/86228 nahm ein tief gestaffeltes. Vgl.1979). BStU. dass in diesem Zeitraum von 4 956 Personen. 78.1989 gesetzt. 1932. In: Ritter. Registrier-Nr. und obwohl es sich vom formalen Strukturelement her um eine Abtei221 222 223 224 225 226 227 228 229 Mielke hatte als Frist den 30. Jürgen. dass der Vorgang mindestens 900 Seiten umfasst hat.

228). Vgl. KGT sowie GKM-Aufklärung und eine für die Abt. 175).3 Kader/IM-Bestand 2.42 lung handelte. S. Äußere Abwehr. wurde sie von Neiber den Bereichen Abwehr und Aufklärung oft gleichgestellt und ebenfalls als »Bereich« bezeichnet. S. 18 u. Die Planstellen der einzelnen Unterabteilungen schwankten dabei zwischen sieben (Karl-MarxStadt) und 20 (Magdeburg und Suhl). Die Abteilung umfasste 102 Planstellen. 1936. Der Einsatz von MfS-Mitarbeitern als OibE stellte in den Streitkräften die Ausnahme dar. dass die Grenzsicherung eine höhere Wirksamkeit zeitigt. und in den Bezirken Potsdam und Rostock am 2. MfNV. 175). in den Thesen für die Dienstbesprechung des Stellvertreters des Ministers. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.7. 211. Verwaltung der PHV (vgl.3. 2.1989. 71). Der Leiter der jeweiligen Unterabteilung war als MfS-Grenzbeauftragter offizieller Ansprechpartner in allen die Staatsgrenze betreffenden Fragen. mit dem 1. Genossen Generalleutnant Neiber. bis 1979 Mitarbeiter HA VII. darunter 1025 Stellen für IMführende Mitarbeiter. 275. Unter den insgesamt 13 Planstellen befand sich ein General237. analog zu den Grenztruppen die territorialen Unterabteilungen den Bezirken komplett zu übertragen (vgl. 6.231 Dies zeigt. wenn die Bezirke die alleinige Verantwortung hätten. Dienstsitz war auch hier Pätz. S. Elektromonteur. Befehl Nr. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm. den Stellvertretern Operativ der BV Potsdam und Rostock. S. unterteilt in zwei Referate. . Die jahrelange Doppelunterstellung (HA I und Stellvertreter Operativ der BV) entfiel. MfS.230 Mielke hatte sich die Besetzung der Leitungsfunktion vorbehalten. Geleitet wurde die Abteilung seit 1986 von OSL KarlHeinz Böckmann232. ausgewählten Leitungskadern der HA I/KGT und HA I/VM sowie der ZAIG über Strukturveränderungen im Bereich des Leiters der HA I/KGT und über die beabsichtigte Einführung von Grenzbeauftragten des MfS in der Hauptstadt der DDR. Im Juli 1989234 teilte Mielke seine Absicht mit.8. LSK/LV. Mit dieser Änderung verband sich die Erwartung. Neben dem Auswertungsorgan (UA Information. MfS seit 1964. Kader 4. Er hatte seinen Sitz in der MfS-Bezirksverwaltung und leitete die Referate Grenzsicherung in den Kreisdienststellen an. Daher wurde er dem Nachbarbezirk. Eine Karriere im MfS ließ sich nach Überzeugung der Stasi kaum verheimlichen.236 Die HA I verfügte über sechs OibEPlanstellen für die Abt. Stellvertreter des Leiters der BV Berlin. Froh. Das Wachregiment – ohne Zeitsoldaten – (2 459) und die HA III (2 361) waren geringfügig.1 Kader 1989 waren der HA I 2223 Planstellen zugeteilt. zugeschlagen.1989 (Anm.. S. Das für die HA I zuständige Kaderorgan war die HA Kader und Schulung/Abt. Mit ihrer zahlenmäßigen Stärke nahm sie einen Spitzenplatz unter den Hauptabteilungen ein235 und übertraf selbst die Mehrzahl der Bezirksverwaltungen. 2/86 (Anm. nämlich in jedem Grenzbezirk der DDR233. Kontrolle) existierten sechs Unterabteilungen. 84). Sekretariat Neiber 222. Zur Biographie vgl. Tatsächlich verfügte die HA I jedoch über 2319 Mitarbeiter. 22. jeweils zwei für die Abt. Der Kreis Grevesmühlen war im Bezirk Rostock der einzige Grenzkreis. BStU. den Leitern der HA I und VII. also der UA Schwerin. Generalmajor Hans Zukunft. vielmehr sollten zuverlässige Offiziere für solche Stellen gewonnen werden. die HV A (3 819) erheblich größer. 230 231 232 233 234 235 236 237 Z. B. Jg. Auswertung. Der Leiter der 10. Berlin. Denn wegen der erforderlichen militärischen Qualifikationen war der Personenkreis für Schlüsselfunktionen überschaubar. 16). wie wichtig das MfS die Arbeit der Grenzsicherheit nahm. Schreiben des Ministers v.

MfS. Teilweise besaßen diese Papiere Sicherheitsmerkmale.242 Verbindungsoffiziere trugen – außer in der Marine – die Uniform des Truppenteils. Zulassungen. ist gering. Eine MfS-interne spezielle Ausbildung für Militärtschekisten schien wohl entbehrlich angesichts der fast flächendeckenden Vorkenntnisse von den Offiziersschulen. Riebe: Zur Militärabwehr (Anm. 27. Dieser Stabsdienstgrad galt dann auch als besondere Vergütung. Eberhard Lehmann (zuletzt HA II) erwarb den Doktortitel 1979 mit einer Arbeit über Richard Sorge. Einer der seltenen Fälle. die Verbindungsoffiziere mit allem Notwendigen auszustatten. traten gar nicht in deren Dienste. Zur Steigerung des Renommees in der Armee diente die häufige Einstufung operativer Mitarbeiter mit dem Dienstgrad Major statt – wie es der Dienststellung entsprach – Hauptmann. OSL Manfred Stüwe. Lediglich Werner Pytul. – für die Marine – durch Weiterbildung an der sowjetischen Seekriegsakademie möglich. Berlin 1998. den sie zu bearbeiten hatten. S. »Etwa 90 % der Offiziere aller Ebenen kamen aus dem Personalbestand der NVA oder GT. Nur der zur Sektion Politisch-operative Spezialdisziplin gehörende Lehrstuhl VIII »Staatsgrenze« unterstützte die HA I mit MfS-eigener Forschung und Lehre. 31). 238 239 240 241 242 Dietze. Bei Mitarbeitern des Bereiches Aufklärung wurde zusätzlich ein Qualifizierungslehrgang an der Schule der HV A241 vorausgesetzt. Das erwarben sie. Berlin 1996. in denen Externe den Doktortitel an der MfS-Hochschule erwarben. 2). BStU. Kader 4) sowie 1983 Günter Hummitzsch (zuletzt 1. . Alle anderen.«238 Weitere Qualifikationen waren durch Besuche der Militärakademie »Friedrich Engels« in Dresden bzw. Teil III/6). Hg. da Verbindungsoffiziere als MfS-Berufssoldaten. Zur Schule der HV A vgl. sondern insbesondere Fachwissen. HA I 3971. anders als Truppenoffiziere. die zum Aufgabenspektrum der HA I forschten. Hg. Hierfür benötigten sie Ausrüstungsgegenstände.3. Stellvertreter in der HA Personenschutz).und Qualifizierungsmerkmalen v.und bei Jürgen Fohr zur A-Promotion führte. Förster.239 Die Zahl der MfS-Offiziere. Zugangsberechtigungen usw. Zwei spätere Sektionsleiter der JHS beteiligten sich an der Untersuchung über die HA I/KGT240. BStU. hatte die NVA die Pflicht. die dort zu militärischen Themen promoviert wurden. S. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm. Um hierfür gerüstet zu sein. Anschließend traten sie in den Dienst des MfS. nicht nach 25 Jahren in das Zivilleben wechseln konnten. zuletzt Leiter der Beobachtungsabteilung (vgl. 358. An der MfS-Hochschule erlangten mindestens 266 Mitarbeiter der HA I ihr Diplom. 60. BStU. ihm folgte 1982 Erwin Zillich (zuletzt Abteilungsleiter der für die HA I zuständigen Abt. 21 f.1978. blieb in der HA I. Schließlich sollten sie sich ungehindert und unauffällig bewegen können. Vgl. Günter: Bibliographie der Diplomarbeiten und Abschlussarbeiten an der Hochschule des MfS. was bei Reckhart Härtel zur B.43 Für ihre Arbeit in der Truppe benötigten die Mitarbeiter der HA I nicht nur Kenntnisse über militärische Umgangsformen. S. fiel in den Verantwortungsbereich der HA I: 1985 erhielt ihn ein Mitarbeiter der Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow. indem sie als bestätigte Kader auf Perspektive an einer Offiziershochschule studierten und dort zugleich inoffiziell arbeiteten. Andere wurden nach dem Offiziersstudium oder aus dem Truppendienst für das MfS geworben. 175). Förster. Ausweise. Günter: Die Juristische Hochschule des MfS (MfS-Handbuch. S. Vgl. die sich hinter unscheinbaren Details oder Merkmalen (zum Beispiel Stempel) verbargen und sich von Zeit zu Zeit urplötzlich änderten. HA I/GKM/Bereich Aufklärung: Schreiben zu den Funktions.

Vgl. BStU. ebenda. erhielt die HA I nicht nur Hinweise über die darunter befindlichen IM und GMS.1988 v.12. Eine Zusammenarbeit betrachtete er nicht als Vertrauensbeweis. Vgl. war bereits wertvolle Zeit verloren. Für die werbende – heimatliche – Diensteinheit war das allerdings unattraktiv. Mehr als jeder fünfte IM wurde pro Jahr neu geworben. Vgl. was immerhin zwei pro Mitarbeiter bedeutet247. Ursache hierfür ist die bereits erwähnte große Fluktuation. Müller-Enbergs: IM-Statistik. 2 820 IMK sowie 6832 GMS244 schöpfen.2 Inoffizielle Mitarbeiter Die Inoffiziellen Mitarbeiter innerhalb der Streitkräfte waren das wichtigste Mittel der HA I.44 2. dass der Führungsoffizier (Verbindungsoffizier) sich uniformiert in den Objekten bewegte. zur Begründung des Befehls-Entwurfs – Erhöhung der Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit zum Schütze der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik. vom Wehrpflichtigen also dessen Offiziersdienstgrad erkannt wurde.5 : 1) und Hauptabteilungen (6.245 Etwa jeder 13. Berlin 1993. MfS. Dezember 1988 aus einem Bestand von 12 509 IM (ohne IMK243). Abteilung I/XII: Berichtsbogen zum Bestand und ausgewählten Bestandsveränderungen zu registrierten Vorgängen und Akten mit Stand vom 31. Tabelle 3/1. Hg. 42). Im MfS wurden die Probleme deutlich erkannt. Stichwort Gesellschaftlicher Mitarbeiter für Sicherheit (GMS). S. 10/66 (Anm. 2026) in § 19 StUG einen Abs. Verf.1 : 1) ab. S. o. hier 29. 8 anfügte. 244). 6). Alle Inoffiziellen Mitarbeiter erhielten noch daheim einen ergänzenden »grundsätzlichen politisch- 243 244 245 246 247 248 Ein IM zur Sicherung der Konspiration diente in erster Linie der Sicherung des Verbindungswesens und lieferte nur gelegentlich eigene Berichte. sofern keine personenbezogenen Informationen geliefert wurden. 145.1. D. weil sich unter den IM auch Zivilisten befanden. Eine wirkungsvolle IMArbeit war nur möglich. um den selbst gestellten Anspruch umzusetzen. Angaben des Leiters der HA I (Anm. . Mit dieser Quote IM : GMS von ca. 460). Die Operativen Mitarbeiter ihrerseits nutzten diese Zwangssituation aus. Helmut: IM-Statistik 1985–1989.12. 6. ZAIG: Übersicht über wesentliche Erkenntnisse aus der Analyse der Entwicklung der operativen Grundprozesse im Jahre 1986 (im Vergleich zu 1985) v. 2 : 1 wich die HA I erheblich von den Bezirksverwaltungen (3. handelte es sich bei den GMS doch um Bürger »mit einer auch in der Öffentlichkeit staatsbewussten Einstellung und Haltung«. Fast jeder dritte IM wurde nach weniger als zwei Jahren abgeschrieben. S. Vgl. wonach eine Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst während des Grundwehrdienstes als geringfügig eingestuft wird. 21—41.. Besonders unter Vorgesetzten dürften sich Gesellschaftliche Mitarbeiter für Sicherheit befunden haben. Vgl.1986 umfassten NVA und Grenztruppen einschließlich der Zivilbeschäftigten 296 593 Personen. b des 3. Müller-Enbergs: IMStatistik (Anm. dem er sich nur schwer entziehen konnte. Dieser Umstand bereitete der HA I erhebliche Probleme. 3 lit. 78. S. Müller-Enbergs.1987. StUG-Änderungsgesetzes vom 20. andererseits die IM in den Wehrkommandos der jeweiligen BV zugerechnet werden.246 Auf jeden Führungsoffizier kamen 11 IM. BStU. Kontaktierung und Werbung aber in die Zeit des Wehrdienstes.1996 (BGBl. Vgl. Damit erreichte die HA I fast das Doppelte des MfS-Gesamtdurchschnittes. sondern als Befehl.): Wörterbuch (Anm. Diesem Umstand trug auch der bundesdeutsche Gesetzgeber Rechnung. da hier nicht eigene Kriterien galten und sie eine solche Quelle allenfalls nutzen konnte. BStU. als er gemäß Artikel 1 Nr. 39 f. Der Umstand. MfS. Unscharfen ergeben sich.1989. HA I 14574. In: Suckut (Hg. 33.10. Fielen die Phasen von Auswahl. S.3. wenn der IM Erfahrungen in der inoffiziellen Zusammenarbeit mitbrachte. Ähnlich verhielt es sich im vorhergehenden Jahr. die Erwägungen in der Disposition 2 o. Vgl. DSt 100482. 4.248 Als sich zu Beginn der achtziger Jahre der Anteil an Reservisten wesentlich erhöhte. Hierfür konnte sie zum 31. den späteren Befehl Nr. wollte er nicht eine Befehlsverweigerung riskieren. sondern durfte sie auch ohne Aktenübergabe (!) nutzen. wenn diese später in ihren Verantwortungsbereich zurückkehrte.2. Mit Stand 31. I S. erhöhte die Schwierigkeiten. Armeeangehörige oder Zivilbeschäftigte war also IM oder GMS. 12. S.

BStU. Sie »müssen [.254 Unter den Wehrpflichtigen herrschte die Vermutung. galt als »Kameradenschwein«. Müller: Tausend Tage (Anm. 6. S. verkomplizierte sich damit auch die Zusammenarbeit mit den Inoffiziellen Mitarbeitern. 32) waren deshalb gehalten. MfS... war es nicht ausreichend. andere – wie Halle – überboten die Forderung deutlich251.6.257 Auch einzelne Generäle pflegten den inoffiziellen Kontakt.] es gut verstehen. 1. S. 7.256 Die starke Hierarchisierung in den Streitkräften verhinderte. HA I 5507.10. Um so schnell wie möglich Informationen zu erarbeiten. 2.] einer ›Petze‹ bei der Obrigkeit zuschrieb. BStU. MfS. das Protokoll des Kollegiums. wobei über 50 Prozent der IM erst unmittelbar vor der Einberufung geworben wurden und deshalb ungenügend auf die inoffizielle Zusammenarbeit vorbereitet waren. Die Referate Abwehr Wehrkommandos (vgl.253 Nach Beendigung des Wehrdienstes wurde der IM seiner Heimat-Kreisdienststelle zur Übernahme angeboten.3.1984 über die politischoperative Sicherung der Wehrkommandos der NVA und die im Zusammenhang mit der Tätigkeit der Wehrkreiskommandos der NVA zu lösenden politisch-operativen Aufgaben. . 29. S. S.] mit zu erledigen.. der 1983 als IM im Grundwehrdienst tätig war.45 operativen Auftrag«.. Bei den Grenztruppen wurde spekuliert. sondern auch an der mit Fähnrichen und Offizieren. HA I/GKN Abt.1. 22. denen man allgemein die Rolle [. Die Obrigkeit waren die Berufssoldaten. Ebenda. O.255 Wer sich hierfür hergab.2001. Abwehr: Berichterstattung über die Einberufung zu den Grenztruppen v. hätten diese Offiziere »in erster Linie Befehle ihrer nächsthöheren Vorgesetzten durchzuführen«.1983.6. S. S. 7/84 des Ministers v. S. 3).250 Einige Bezirke erreichten dieses Soll nicht. Hierüber informierte Kleinjung bereits 1958 das Kollegium. die Interessen der Sicherheit und Wachsamkeit [. Anlage. BStU. Allerdings. Zuletzt gefordert in der Dienstanweisung Nr. für ein Verhältnis von mindestens 1 : 20 an IM unter den Wehrpflichtigen zu sorgen. SdM 1900. Verf. Vgl. um bei Gefahr im Verzug von sich aus zum Verbindungsoffizier Kontakt aufzunehmen!249 In besonderer Weise galt das natürlich für die künftigen Grenzsoldaten..: Disposition 2 zur Begründung des Befehls-Entwurfs (Anm.. 6. 15. IM-Kandidaten erst in den Grenzausbildungsregimentern zu sichten und evtl. DSt 103387. vor allem. 362. DSt 102919. dass es einer auf jeder Stube wäre. Schreiben des Ministers zu Maßnahmen zur weiteren Qualifizierung der politisch-operativen Sicherung der Arbeit der Wehrkommandos der NVA v. 3. S.1958. Vgl. die Parteiorganisation wie das MfS«. ›Zuträgern‹ und vor allem von ›Anscheißern‹ gesprochen. resümierte ein nicht genannter StasiOffizier. 9. 248). MfS. wenn sie sich in so genannten Schlüsselpositionen befanden. S. Außerdem verfügten Berufssoldaten nicht selten über die größere Lebenserfahrung. MfS. Deshalb war das MfS nicht nur an der Zusammenarbeit mit Mannschaftsdienstgraden interessiert. 3. 28. 8. ohne plump und dekonspirierend zu wirken«. In: Mitteldeutsche Zeitung v. 249 250 251 252 253 254 255 256 257 Schreiben des Ministers über die politisch-operativen Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit bei der planmäßigen Auffüllung der Streitkräfte der DDR mit Reservisten v. was Müller beschreibt: Es »wurde von ›Spitzeln‹. zu werben. BStU.1988. die hitzige Debatte um den Fernsehmoderator Ingo Dubinski. 24. S. Doch allgemein galt wohl.1987.252 Als die Grundausbildung von sechs auf drei Monate verkürzt und zugleich intensiviert wurde. MfS. Tagesordnungspunkt 4 – Der Stand und die Ergebnisse der operativen Arbeit in der Nationalen Volksarmee und der DVP v. dass sich Kameraden vom MfS als Informanten verpflichten ließen. Vgl. DSt 103104. dass zum Beispiel Soldaten zur Bearbeitung von Offizieren eingesetzt werden konnten. BStU.11.

): Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. S. 8. wozu er eine Schleusstelle im Harz nutzte. Inoffizielle Mitarbeiter in den Westen zu schicken. 2.260 Die HA I stand vor der Aufgabe. Helmut (Hg. Teil 2: Anleitung für die Arbeit mit Agenten.1989 (Anm. S. die innerdeutsche Grenze von West nach Ost durch ein Minenfeld. BStU. Es handelt sich hierbei nicht um einen IM-Vorlauf. MfS. GKM-Aufklärung. Ein tragischer Fall dürfte Walter Otte sein. Konspekt der HA I/KGT/Bereich Aufklärung v. BStU. Müller-Enbergs. Beobachter/Ermittler sowie Grenz-IM. BStU. BStU. sondern um die Vorbereitung eines IM auf seinen Einsatz im Zielobjekt. 6. Am 10. Äußere Abwehr/UA 2 zum Bereich Aufklärung des MfNV. 1/79. Spätestens zu Beginn der neunziger Jahre. BdL-Dok 3240. Bd. Richtlinie Nr. weil er – diesmal nicht verabredet – die Grenze überschritten hatte. bei der es sich verbot. einzelne HIM herausgelöst und sozial verträglich untergebracht. hätte es eine Genauigkeit erreicht. Rekrutiert wurden die HIM überwiegend während ihres Wehrdienstes nach Hinweisen der Verbindungsoffiziere. 27. MfS.1988. 2. Durchführungsbestimmung zur Richtlinie Nr. 87–89. kurzfristig neue IM zu werben. 29-jährig. Zu den Kategorien vgl.46 Die Verteilung der IM in den Einheiten war sehr unterschiedlich. Als er allerdings im gleichen Jahr nochmals aufgegriffen wurde.258 Hauptamtliche IM259 führten nur zwei Abteilungen: 35 Planstellen existierten bei der Abt. Personen. Letztere hatten die Aufgabe. Um dennoch dort agieren zu können. Aktenvermerk der Abt. Es kam zu mehreren Treffs auf dem Gebiet der DDR. Perspektiv-IM264. 2/79 v. Zu den HIM vgl. Äußere Abwehr zur Beratung mit dem Leiter und den Stellvertretern des Leiters der UA–1 zu Fragen der Gestaltung der Arbeit im und nach dem Operationsgebiet v. die mit fiktiven oder Doppelgänger-Reisedokumenten von Westdeutschen ausgerüstet waren. Zum Stichtag 6. AP 11267/67. Er querte am 6. . Vgl.1967. Für diese Kategorie wurde in den Akten das unübliche Kürzel PIM gebraucht. Verwaltung der Armeeaufklärung (Arbeit mit Agenturischen Mitarbeitern) ihren Spitzenwert mit einem Verhältnis von einem IM auf 2. wurden die bestehenden HIMGruppen erheblich umstrukturiert.1 Angehörige.6.8. Dabei wurde er festgenommen und umgehend von der Grenzaufklärung als IM geworben.265 258 259 260 261 262 263 264 265 Auskunftsbericht des Leiters der Abt. 15.12. Diese sollten dann ihre Reisen unter dem Vorwand dringender Familienangelegenheiten oder als Invalidenrentner durchführen. Materialien und Fahrzeuge inoffiziell über die Staatsgrenze der DDR in das Operationsgebiet oder zurückzubefördern. Oktober 1989 waren es 108 IM262. MfS. DSt 102658. Erschwerend für den zeitweiligen Einsatz von HIM im so genannten Operationsgebiet wirkte sich das immer präzisere Fahndungssystem in der Bundesrepublik aus. S. Sekretariat Neiber 183. Sie erreichte in der 1. Äußere Abwehr und sechs in der Abt. Die Grenzaufklärung führte außerdem Inoffizielle Mitarbeiter im Operationsgebiet261. so vermutete die HA I. Gemäß der Richtlinie Nr.6. S. 16–20. Berlin 1998. 10. MfS. HA I 4526.1979 zur Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern im Operationsgebiet. Vorwiegend als IME. Genossen Generalleutnant Krause v.3. Vgl. BStU.1976 wurde Otte bei einem erneuten Grenzübertritt erschossen. unter besonderer Berücksichtigung der Führungs.und Leitungstätigkeit des Chefs Aufklärung. Zum Grenz-IM vgl.1988. 200). 2/79 dienten hierfür die IM-Kategorien263 Quelle. MfS. Intellektuell war er den Anforderungen der Zusammenarbeit nicht gewachsen.10. 88 f. schob ihn das MfS ab und stellte den IM-Vorgang ein. Kundschaftern und Spionen in der Bundesrepublik Deutschland.

So sah sich Neiber veranlasst. ZGI (ziviler GI. Zivile IM waren zur Kontrolle im Wohn. Hierzu dienten Tote Briefkästen. MfS.6. denn militärische hatten sich die HV A und sowjetische Geheimdienste vorbehalten. HA I 14571. Orientierung des Leiters der HA I für die Zusammenarbeit mit IMK/S in den Abwehrabteilungen der Hauptabteilung I v. S. gelang noch Ende Oktober 1989.1981. Schließlich war Mielke der Meinung. MfS. Stand 6. HA I/Abt. Versäumnisse bei der Arbeit mit Treffquartieren (IMK/KW) 1988 auf einer Dienstkonferenz anzusprechen. so dass sich der Soldat glaubhaft entfernen konnte. BStU. Mitte Abt. 12. Bd. wenngleich es sich – wie bei den WIM (wehrpflichtigen IM) – nicht um amtliche Kategorien im Sinne der Richtlinien 1/79 bzw. hier S. den Entwurf für das Referat auf der Dienstkonferenz in der HA I am 24.und Freizeitbereich willkommen.] v. dass sich Offiziere außerhalb ihres Dienstes unbefangener bewegten. . B.267 Zur Unterscheidung dienten Bezeichnungen wie Zivilangestellte (zur Unterscheidung von Zivilbeschäftigten in den Kasernen). Hierfür eigneten sich medizinische und Freizeiteinrichtungen oder Ähnliches. 15. Z. An das Verbindungssystem waren folglich hohe Anforderungen gestellt. I/1/85 zur Fahnenflucht des [. S. Anfangs wurden die Kategorien WGI (wehrpflichtiger GI) bzw. die Abwesenheit des IM vom Dienst bemäntelten oder bei einer außerplanmäßigen Verbindungsaufnahme als Anlaufpunkt dienten.B.1989. um die Gefechtsstärke in der Einheit zu halten. Mielke 1981 vor der HA I. eine sofortige Verbindungsaufnahme zwischen IM und Führungsoffizier war schwierig. P[anzer]D[ivision]: Abschlussbericht gemäß Dienstanweisung Nr. Nord Abt. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm.1989 Quellen266 Abt. 197. die Treffs absicherten. BStU.. 2: IMK/KW »Karl« am 28. Gerade Wehrpflichtige waren erheblichen Restriktionen unterworfen. um bei unvorhersehbaren Situationen Kontakt aufnehmen zu können. MfS. Urlaub und Ausgang wurden selten gewährt.: XVIII–2908/65 v.11. ZAIG 13882. OPG GR–42: Abschlusseinschätzung zum ZGI »Ina Flohr« Reg.8. IMS-zivil und GMS-zivil268. BStU. Süd 5 0 7 PerspektivIM 1 3 6 ErmittlerIM 12 35 30 Kontaktpersonen 2 1 3 Grenz-IM Vorlauf-IM 1 1 1 36 74 45 Die Informanten aus der DDR beschränkten sich nicht auf Militärpersonal oder Zivilbeschäftigte. HA I 14585. 14.1981. Doch ihre begrenzte Auswahl behinderte eine strenge Konspiration. Treffs außerhalb der Kaserne waren kompliziert und bildeten immer einen Unsicherheitsfaktor. AOP 25391/91. 2. Vgl.271 266 267 268 269 270 271 Auch die Aufklärung GKM verfügte üblicherweise über vorwiegend zivile Quellen bei den westlichen Schutzmächten. Die Werbung von Zivilisten. S. 2/79 handelte. z. MfNV/UA MB W/U: Aufstellung über realisierte Werbungen 1989.270 Trefforte mussten leicht und unauffällig erreichbar sein. Vgl. Dahinter verbargen sich Personen. die als Vertrauenskontakt (VTK) bezeichnet wurde. Nr. deren Wohnungen vom MfS als Treffquartiere genutzt werden sollten.. BStU. 423 f. S. Abt. MB III UA 7. MfS.10. BStU. 117) verwendet.47 Tabelle 4: IM des Bereiches Aufklärung im Operationsgebiet.269 Eine weitere auf die HA I beschränkte Kategorie war die inoffizielle Verbindung zu ausländischen Militärkadern. aber auch die Inoffiziellen Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration und des Verbindungswesens (IMK/S). 37).10. 34–37. AIM 13379/66. MfS. was ihre Bewegungsfreiheit betraf.1989.10.1966.

MfS. Teil A. (August 1964). im MfNV die Auffüllungsordnung. hatte doch die Volkspolizei das Grenzgebiet zu sichern. Neben den Kreisdienststellen besaß die für die Volkspolizei zuständige Abt. HA I/GKN/Abt. Vgl. den Einsatz und die Führung des Grenzaufklärers in der normalen und verstärkten Grenzsicherung. Durchführungsbestimmung v. erfolgte dies durch die HA IX/6. Zur HA VI vgl. um Zuverlässigkeit und Eignung des Kandidaten zu überprüfen. und in den Bezirksverwaltungen existierten nichtstrukturelle Arbeitsgruppen. und die HA VI. BStU. BStU. Doch die Abwehrdiensteinheiten in den Grenztruppen klagten wiederholt. Dazu verfügten sie an der Westgrenze über Grenzbeauftragte (vgl. Eisenfeld. B.7.6. konnte für die Grenztruppen gemustert und einberufen werden. z. BStU. 17. Vgl. Abwehr: Berichterstattung v. 190). MfS. MfS.277 Dies erfolgte in der Regel durch die örtliche MfSKreisdienststelle an seinem Wohnort. 1/82 des Ministers zur Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen v. Schreiben des Leiters der ZKG v. Die dafür zuständige Abteilung ZKG/6 wurde 1985 gebildet.12.1986. 255) zurück.11. 1–3. 6. Zum Stellvertreterbereich Neiber gehörten neben der HA VIII weiterhin die Zentrale Koordinierungsgruppe (ZKG)275. Berlin 1996. Vgl. o.1981 zur Dienstanweisung Nr. S. S. Grundlage war im MfS die Anlage zur Richtlinie Nr.1. Erst wenn das MfS seine Zustimmung gab. Bezirk Potsdam.3. Die Aufgabe gewann an Bedeutung nach der spektakulären Flucht zweier Familien mit einem Heißluftballon im September 1979. HA I 3583. auch Minister des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei: Bericht an den NVR über die Lage an der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik zu Westdeutschland.5. Vgl. 018/9/650 v. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm.4 Militärische Bereiche außerhalb der Zuständigkeit der HA I Die HA I nahm zwar gegenüber den Grenztruppen die Gesamtverantwortung wahr. B. aber auch vor ausgewählten 272 273 274 275 276 277 278 Eingeführt durch Befehl Nr. 2/86 (Anm. 4.1983 zur Fahndung nach den Tätern des Ballonstartversuches Raum Seeburg. erfuhr der Wehrpflichtige von der vorgesehenen Verwendung. MfS. begünstigende Umstände und Bedingungen wiederum wurden mit der HA I. II S. Vgl. BStU. z. S. MfS. Hg. in deren Zuständigkeit die vorbeugende Verhinderung insbesondere spektakulärer Fluchtversuche fiel. 3. S.274 Nur so ließ sich die vom MfS angestrebte Einheit von (operativem) Zusammenwirken und Abwehr umsetzen. Freundinnen und Verlobte) oder nicht dem tatsächlichen Sachverhalt entsprachen. Wohl in Anlehnung an die Farbe der Schulterstücke trug dieser Vorgang im MfS den Decknamen »Grün«. Teil III/17). Chef der Grenztruppen: Ordnung Nr. Geht auf die Verordnung des Ministerrates der DDR zum Schutz der Staatsgrenze vom 19. 42. Vgl. Auch die Grenzaufklärer operierten im Hinterland der Grenze – teilweise sogar in Zivil. DSt 102900. 14. deren Mitarbeiter ihren Dienst überwiegend an den Grenzübergangsstellen276 versahen.1964 (GBl. HA I 1879. S. 42)272. MfS.: Struktur Grenzbeauftragter lt. Bernd: Die Zentrale Koordinierungsgruppe. Bekämpfung von Flucht und Übersiedlung (MfS-Handbuch. Pag. BStU. BStU. Zum Aufbau vgl. 12. 175). D. War ein junger Mann für den Grenzdienst vorgesehen. 11. Verf. 83–93a. Befehl Nr. HA I 5494 (o.1982 über die Auswahl.und Weiterbildung. DSt 102585. 303. BStU. o.1982. VII: Jahresplan der nichtstrukturellen Arbeitsgruppe – Grenze – beim Stellvertreter Operativ für das Jahr 1989 v. Vgl. 228). dass die Dossiers oberflächlich waren (z.273 An deren Beratungen beteiligte sich die HA I mit ihren Führungskräften aus der Region. . 678.1988 (Anm. 36/86 [des Ministers für Nationale Verteidigung] ab 1. 10/81. S. fehlten Aussagen über Familienangehörige. Die HA I war aber über den dortigen Einsatz der Grenztruppen letztendlich doch involviert. B.7. die Verhinderung von Fluchtversuchen war jedoch Aufgabe der jeweiligen territorialen Diensteinheit des MfS. VII (viele Jahre die Linie VII/2) eine herausgehobene Position. Sekretariat Neiber 557. BV Potsdam/Abt. BStU. die Heran. Dabei zutage getretene Ursachen.48 2.278 Führte das MfS Ermittlungsverfahren in der NVA und in den Grenztruppen durch.).1989. DSt 102773. MfS. erhielt das MfS vom zuständigen Wehrkommando vorab die Unterlagen.

): Im Dienste der Partei (Anm. als habe Beilig Widerstand geleistet und versucht.1981 (GBl. In keinem Fall fanden Ermittlungen gegen Grenzer im Zusammenhang mit den so genannten Mauertoten statt. Territorialverteidigung (TV) im Zuge der Musterung zurück. Vgl. 9. In: Berliner Zeitung v. Auf deren Ermittlungsergebnisse griff die Abt. von dort zurückgeholt wurden. 10. Sie bereitete außerdem die Jugendlichen auf ihre Spezialverwendungen (z.2003. 279 280 281 282 283 284 Vgl. Heider. dass Staat. Müller. In: Der Tagesspiegel v. 31).2000. S. Niebling vor den Grenztruppen (Anm. Die HA IX. Vgl. als zukünftige Militärpiloten oder Funker) vor. Die Vorgaben lieferte zwar das Ministerium für Nationale Verteidigung. S. in der sich die DDR durch ihre territoriale und strategische Lage im Zentrum Europas befand. Wenzke (Hg. Daher wechselte 1976 die Organisation vom Innen. Kohlenberg. einem Posten die Maschinenpistole zu entreißen. S. die sich laut Londoner Abkommen von 1944 auf (ost)deutschem Territorium frei bewegen durften. Militärgerichte. Benannt nach der Verordnung über Lieferungen und Leistungen an die bewaffneten Organe v. 3 des Wehrdienstgesetzes von 1982 Träger der vormilitärischen Ausbildung. Volker: Das Ende des Dieter Beilig.8. 15. wenn die Befehle zweifelsfrei überschritten (so im Falle des von der DDR zum Märtyrer verklärten Peter Göring 1962280). Die besondere Situation. der nach seiner Festnahme aus einem Grenztruppenstützpunkt fliehen wollte und dabei aus nächster Nähe erschossen wurde. In: ebenda. das Untersuchungsorgan des MfS. 77). In: Diedrich. Paul: Die Gesellschaft für Sport und Technik (1952–1990). aber auch ihre Stellung in der sozialistischen Militärkoalition führten dazu.zum Verteidigungsministerium. 19). Die Zivilverteidigung der DDR283 war in das Gesamtsystem der Landesverteidigung integriert. durch die Kreis. S. So im Fall des Westberliners Dieter Beilig.3. die abwehrmäßige Sicherung erfolgte jedoch durch die HA XX/3/3. wenn sonst Angehörige der Grenztruppen belastet worden wären.281 Für die Kontrolle von Militärinspektionen und Militärverbindungsmissionen der Westalliierten. Vgl. gestellte Flüchtlinge regelrecht exekutiert oder Geflohene noch auf westlichem Territorium beschossen bzw. Kerstin: Die Schüsse von 1962 hallen bis heute nach.und Objektdienststellen. 169–199. B. 7). war wegen des hohen Beobachtungsaufwandes die gleichfalls im Verantwortungsbereich Neiber angesiedelte HA VIII/5 zuständig. I Nr.10. selbst dann nicht. Wirtschaft und Gesellschaft bereits im Frieden in die Landesverteidigung einbezogen und gleichzeitig Maßnahmen für die personelle und materielle Auffüllung sowie die Versorgung in einem Verteidigungszustand vorbereitet wurden. Die Gesellschaft für Sport und Technik (GST)282 war nach § 5 Abs.49 Militärpersonen279 ausgewertet (vgl. Wolfgang: Der Luftschutz und die Zivilverteidigung der DDR (1955–1990). 18. Jahn. Doch im MfS verblieb die Zuständigkeit bei der HA VII. 551–576. . S. Vgl. Mit Billigung der HA IX wurde der Festnahmebericht so geändert. Die Sicherung von Betrieben oder einzelnen Produktionsbereichen für militärische Güter (so genannte spezielle oder LVO284-Produktion) erfolgte durch die Abteilungen XVIII der Bezirksverwaltungen bzw. Dies widerspiegelte sich in der Aufgabenzuordnung beim MfS. beteiligte sich an der Manipulation von Dokumentationen. Ehlert. 1.

18. Anm. S. .3. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Durchführungsbestimmung des Ministers v. 5). Obwohl der erste DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn285 Militärpilot war. 226 f. MfS. S. 152 u. Froh.287 285 286 287 Zur Biographie vgl. 1. vom Straßenbauregiment–2 Neuseddin) organisiert. Vgl.. Die abwehrmäßige Sicherung des Bereiches oblag der HA XVIII/1/4.286 Der Militärverkehr mittels Eisenbahn wurde durch die HA XIX/1/3 gesichert. DSt 103224. erfolgte die Absicherung dieses Interkosmosvorhabens ebenfalls durch die HA XVIII.1988 zur Dienstanweisung Nr. 116. B.50 Innerhalb des Ministeriums für Bauwesen bestand seit 1975 der von einem NVAGeneral geleitete Stellvertreterbereich Spezialbauwesen (auch als Bereich 9000 bezeichnet). Buthmann: Hochtechnologie (Anm. 10/85 zur politisch-operativen Sicherung des Militärverkehrs der Eisenbahn. BStU. 16). Vgl. Über ihn wurden Bauleistungen durch NVA-Einheiten (z. 965.

Ehlert. Beide Polizeizweige unterstanden seit 15. Lindenberger. Hans: Die Hauptverwaltung für Ausbildung (1949–1952). . Bd. Zur Biographie vgl. Das MdI diente als Führungsorgan aller bewaffneten Organe: Innerhalb der Hauptverwaltung Deutsche 288 289 290 291 Zum Gesamtkomplex vgl. Befehle und Weisungen zu erlassen. planendes und vorschlagendes Organ. Im Sommer 1948 begann der Aufbau kasernierter und voll motorisierter Polizeitruppen. Zur Polizei vgl. 890.1 Vorläufer der HA I während des Aufbaus von kasernierten Polizeieinheiten und Grenzpolizei in der SBZ und der frühen DDR288 Erst im Laufe des Jahres 1947 gelang der DVdI ein beträchtlicher Machtzuwachs. Thomas: Die Deutsche Volkspolizei (1945–1990). In: Diedrich. Vgl. Zum 1. Mit Gründung der DDR am 7. In: Jahrbuch für historische Kommunismusforschung 1998.289 Nach Bildung der DVdI wurde ein weiteres Herrschaftsinstrument vereinheitlicht: die bereits entstandene politische Polizei. hier 257. Zum Zuge kam nur politisch zuverlässiges Personal. dass all diese Sicherheitsorgane ohne Aufsehen und unter größter Geheimhaltung entstanden und die Öffentlichkeit stets vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Der Personalbestand der Grenzpolizei belief sich inzwischen auf knapp 9 300 Mann. Hebig. Tantzscher. Aus Rücksicht auf den Alliierten Kontrollrat erhielten sie die Bezeichnung »Bereitschaften«. Man muss sich vergegenwärtigen. Ehlert. 212 vom 30. Oktober 1949 gingen die Aufgaben der DVdI in das Ministerium des Innern (Minister Karl Steinhoff291) über. München 1996. Gleich den anderen Zentralverwaltungen in der SBZ war die DVdI zunächst jedoch nur beratendes.): Im Dienste der Partei (Anm. Dezember 1946 hatten die ersten Grenzpolizeikommandos und Grenzposten ihren Dienst aufgenommen. in dem die SMAD die Entnazifizierung aller öffentlichen Ämter und der Wirtschaft regelte. Die K 5 war ein besonderes Instrument von sowjetischer Geheimpolizei und SED-Führung. vor allem Thoß.290 Zuwachs erhielt sie 1947. Eine länderübergreifende. wurde deshalb aus der Volkspolizei im März 1949 herausgelöst und zu einem eigenständigen Apparat entwickelt. Sie bildeten den Kern der später zu errichtenden militärischen Verbände. S. Sie firmierte fortan unter der Bezeichnung K 5.und Provinzialverwaltungen im Juli 1945 entstanden Polizei-Abteilungen. Monika: Die Vorläufer des Staatssicherheitsdienstes in der Polizei der Sowjetischen Besatzungszone. einheitliche und ausschließliche Polizeigewalt auf zentraler Ebene war entstanden.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. Gabriele. Wenzke (Hg. 97–127. Mit dem Aufbau von Landes. als sie die Durchführung des Befehls 201 übertragen bekam. 125–156. Bis Jahresende entstanden 40 Bereitschaften mit insgesamt knapp 10 000 Mann. der sie berechtigte. Baumgartner. Ursprung und Entwicklung der K 5. gegründet durch den SMAD-Befehl Nr. November 1948 der DVdI-Hauptabteilung HA GP/B. Dieter (Hg. die den jeweiligen Vizepräsidenten unterstellt waren. S. 253–280.51 3 Entwicklungsgeschichte In der SBZ zerschlug die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) den nationalsozialistischen Polizeiapparat und schuf neue Polizeiorgane von unten nach oben. Sie sollten auf Landesebene die sowjetischen Sicherungskräfte an den Grenzen ihrer Besatzungszone unterstützen. Berlin 1998. 77). In: ebenda. München 1994. Juli 1946. Bruno: Volksarmee schaffen – ohne Geschrei! Studien zu einer »verdeckten Aufrüstung« in der SBZ/DDR 1947–1952. Ein zonenweites Organ bildete die Deutsche Verwaltung des Innern (DVdI). 2. S. S. Im April 1949 wurde die Polizeiformation »Ring-um-Berlin« als Grenzbereitschaft ebenfalls der DVdI unterstellt. 3. Zur K 5 vgl.

die handschriftliche Aufstellung der Strukturbezeichnungen. 2. MfS. 56. In geheimer Mission an der Wolga. Für die HA Grenzpolizei im MdI war kurzzeitig (wohl 1950/51) die Abt. 39. Die Aufgaben der späteren Staatssicherheit nahm zunächst eine dritte Säule im MdI wahr – die Hauptverwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft. 80. Ehlert: Hauptverwaltung für Ausbildung (Anm.52 Volkspolizei erhielt die Grenzpolizei ihre Anweisungen von der gleichnamigen Hauptabteilung.b. Bekämpfen des Schmuggels und Begleiten der DDR-Fischereiflotte) hatte die HVS nicht. 289). der zuvor in der sächsischen Landespolizei sensible Funktionen bekleidet hatte. Schreiben des Stellvertreters des Leiters der AGM v. Baumgartner.1985 an den Stellvertreter des Leiters der Abt. S. in: Baarß. Zur Frühgeschichte des Referates z. Zur Biographie vgl. 272 u. 122. 86). Seepolizeiliche Obliegenheiten (z. Darin wird der 31. S. . Zur Biographie vgl. Ihr Chef wurde vorübergehend Wilhelm Zaisser293.b. April 1950 der Generalinspekteur Heinz Hoffmann294. 194.296 Am 8. B. geleitet von Inspekteur Rolf Markert295 (1914–1995).V.8. Chronik der HA I (Anm. S. Hans Jürgen: Lehrgang X. vgl. Gieseke (Hg. Zur Biographie vgl. denn ihre Aufgaben waren rein militärischer Natur.1950 als Tag der Gründung genannt. anders die Chronik der HA I (Anm. 56. HA I 8259. S. S. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. S. 16). an deren Spitze Generalinspekteur Erich Mielke stand. 176. Hebig: Biographisches Handbuch der SBZ/DDR (Anm. Die Abteilung VII a wechselte in das neue Ministerium. Froh. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.): Wer war wer (Anm. 274 f. Vgl.V. Vgl. Für die geheimpolizeiliche Arbeit innerhalb der HVA war die Abteilung VII a zuständig. Nach seiner Bestellung zum Minister für Staatssicherheit folgte ihm am 26. das anfangs in der Ministeriumszentrale in Berlin-Lichtenberg saß. 13. Konsequent hatte sich die SED-Führung ein Herrschaftsinstrument geschaffen. Hamburg 1995. BStU. 327. das nun eigenständig war und eine einheitliche Leitung erhielt. die im Faksimile abgedruckte Chronik der Verwaltung der Aeroklubs. S. I/MfNV. 47 f. (Luft) unter Generalinspekteur Heinz Keßler299. 23). BStU. 291). Ebenda. deren Leitung der Chefinspekteur Josef Schütz übernahm. 23).und Küstenschutz-Division – war Programm. Februar 1950 beschloss die Provisorische Volkskammer der DDR auf ihrer 10. Kern dieser Abteilung war das so genannte Referat »Haus«. 159–172.297 Im MdI wurde am 15. Die Bezeichnung der ersten Flottille – [Minen]Räum. 3).292 Die Bereitschaften und VP-Schulen unterstanden der Hauptverwaltung für Ausbildung (HVA). 1. MfS. Froh. 9. Zur Biographie vgl. der bereits die Übergangseinrichtung Verwaltung für Schulung (VfS) geleitet hatte. Zur Biographie vgl. Juni 1950 die Hauptverwaltung Seepolizei (HVS) unter Generalinspekteur Waldemar Verner298 gebildet. HA I 5752. 42 u. 3). Bd. S.10. Sitzung einstimmig die Annahme des Gesetzes über die Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit. S. Gieseke (Hg. S. S. VII d zuständig. 16). Sie umfassten folgende Ist-Stärken:300 292 293 294 295 296 297 298 299 300 Zeittafel (Anm. Im Oktober entstand innerhalb der HVA das Referat z. S.): Wer war wer (Anm. S. Die Keimzellen für die drei Teilstreitkräfte waren damit gelegt.

S. 37. dass sie für die 301 302 303 304 305 306 307 308 309 Stand 1.V. 23). Informationen über diese Spezialisten zu sammeln. Doch dort hing davon die Kampfkraft ab. bei Aussprachen über die Lage und die Bewertung von Arbeitsergebnissen. HA I 8266. 77). 1989 verstorben. Berlin 1997. S. Im MfS erhielt die Abteilung VII b die operative Verantwortlichkeit für das Referat z.b.): Rührt Euch! (Anm. Hg. 190–201. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm.309 Der Staatssicherheitsdienst sah sich in der Pflicht.1950. MfS. Roger: Diener zweier Herren.): Wer war wer (Anm. binnen weniger Jahre eine völlig neue militärische Führungsschicht zu installieren. Zur Gesamtthematik Diedrich. vgl. Leiter der Abteilung VII b wurde der Kommandeur Karl Krug302. 201–223. 3).53 Tabelle 5: Ist-Stärken der Teilstreitkräfte 1949 bis 1952 HVA (ohne Stab) Oktober 1949 Ende 1950 Ende 1951 Ende 1952 34 797 48 458 52 006 k. leider ohne Jahresangabe und Einsatzgebiet. Immerhin bildete es ein erhebliches Politikum. Zur Biographie vgl. Der Führungsspitze erläuterte Hoffmann am 12.): Staatspartei und Staatssicherheit.1950 eingesetzt. Torsten: Die Grenzpolizei der SBZ/DDR (1946–1961). . In: Ders. Während die sowjetischen Berater der neuen Armeeführung in Polen misstrauten und 1950 einen eigenen Marschall als Verteidigungsminister einsetzten308. BStU. S. 3). MfS seit 1950. Um sich der Stabilität der DDR-Organe zu vergewissern und sie zu kontrollieren. griffen sowjetische Berater307 ein.305 Rolf Markert verließ im September 1951 die Abteilung VII a. aber auch für die Anleitung der geheimpolizeilichen Arbeit.): Im Dienste der Partei (Anm. A. Bonn 2000. A. obwohl mehrere tausend Offiziere ihre Karriere in der Wehrmacht begonnen hatten. BStU. k. Die Chronik der HA I listet in einer Ehrentafel die Berater in der HA I auf. (Luft) _ 26 123 4 954 DGP 20 109301 k. HVS _ 2 071 2 558 5 904 z. 1910. Feinmechaniker.b. A. Leiter der Abteilung VII c Inspekteur Erich Kistowski303. 39–74. k. Gieseke (Hg. 1960 aus disziplinarischen Gründen degradiert und aus dem MfS entlassen. Jg. Siegfried. hier 206. S. Verf: Geschichte der Hauptabteilung: Verbindungsoffiziere wurden seit 26. 51–72. Walter (Hg. Engelmann. S. hier 47. Zum Verhältnis von SED und MfS. Ehlert. Diedrich. Vgl. Gieseke (Hg.1. An seine Stelle trat Gerhard Kroszewski306. S. Das galt für die im Aufbau begriffenen Streitkräfte. um Leiter der Landesverwaltung Brandenburg zu werden. Joachim: Von der HV A über die KVP zur NVA.4. o. (Luft). Wehrmachtsoffiziere im Dienste der DDR. 106 Vgl.V. 23). S. gelang es der DDR in ihren Augen. die Abteilung VII c für die HVS. Wenzke (Hg. Zum System der Berater vgl. 10). A. Die Mitarbeiter der Abteilungen wurden als Verbindungsoffiziere zur Leitung der HVA (!) in den VP-Bereitschaften eingeführt304 – teilweise jedoch nur bei den Kommandeuren und den Politorganen. aus der SED ausgeschlossen. Sowjetmarschall Konstanty Rokossowski (1896–1968) war von 1949 bis 1956 zugleich Marschall Polens und dort Verteidigungsminister. Das Verhältnis der Staatssicherheit zur SED und den sowjetischen Beratern 1950–1959. S.): Wer war wer (Anm. In: Wünsche (Hg. und Lapp. Chronik der HA I (Anm. Schunke. Dezember 1950 den Auftrag dieser Verbindungsoffiziere: Sie seien verantwortlich für die Sicherheit der Hauptverwaltung gegenüber den Feinden der Republik. In: Suckut.. Süß. Die SED-Führung sah als Gradmesser für die politische Zuverlässigkeit einer Einrichtung deren personelle Zusammensetzung an – nicht nur im Militär. 42. Zur Biographie vgl. Peter Joachim: Ulbrichts Helfer. 164a.

309). wahrscheinlich der bekannteste Wehrmachtsangehörige in Ostdeutschland. 67. 149. Generalfeldmarschall Friedrich Paulus (1890–1957). Ders. 3). November 1950 erhielt der Inspekteur Heinz Gronau318 (1912–1977). dass häufig die örtliche Diensteinheit des MfS erster Ansprechpartner für die Verbindungsoffiziere war. die im Herbst 1951 in HA/Abt. von 1952 bis zu seiner Pensionierung 1957 als Nicht-SEDMitglied Stabschef und jahrelang Stellvertreter Stophs. S.314 Vincenz Müller. Lapp: Ulbrichts Helfer (Anm. S. B. Vincenz Müller – eine deutsche Karriere. 144 f. wie Markert einstiger KZHäftling in Buchenwald und gerade von einem »Lehrgang für Panzer« aus Moskau zurückgekehrt. in HVA. u. KVP und NVA Stellvertreter bzw. S. Gieseke (Hg. Chronik der HA I (Anm. deshalb den Auftrag. VII c) mit ähnlichem Zuschnitt unvermeidlich sind. Und man sah sich dort zum Handeln gezwungen. So gab es im MfS bereits eine HA I für das Personalwesen. waren bewusst abgelegene Stationierungsorte für die kasernierten Polizeieinheiten gewählt worden. 140–158. Personal umbe- 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 Chronik der HA I (Anm. wählte im Mai 1961 den Freitod. Vgl. 209. den Aufbau kasernierter Polizeikräfte zu unterstützen. Die mangelhafte Ausstattung mit Verkehrs. Vgl. S. BStU. darunter Vincenz Müller. S.): Wer war wer (Anm. VII b. Schunke: HV A (Anm. 309). 62.312 Er hat mit seiner IM-Tätigkeit »mehr Schuld auf sich geladen als jeder andere Ex-Wehrmachtsoffizier«313.54 entstehende Armee unverzichtbar waren. 61).: General bei Hitler und Ulbricht. S. S. MfS. 3). 3). 3). 62.310 Ihre Loyalität zu den neuen Machthabern stand in Zweifel (vgl. Für die Öffentlichkeit blieben die Ursachen im Dunkeln.319 Die Genese der Bezeichnung »HA I« ist kompliziert. Chronik der HA I (Anm. gab es doch beträchtliche Erwartungen an das MfS. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. S. 305). die HA I als übergreifende Hauptabteilung aufzubauen. Froh. 72. wurden jedoch mit dem MfS in Verbindung gebracht. Die HA I ließ Paulus durch Hausangestellte und Fahrer rund um die Uhr betreuen und damit zugleich überwachen (Deckname »Terrasse«). 24. Am 1. Zur Biographie vgl. S. den Fall Lange-Werner. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. Andererseits hatten verschiedene kriegsgefangene Offiziere bereits dem sowjetischen Geheimdienst als Informanten zugearbeitet. MfS-Deckname »Wölfi«. 309). 200. So lag es auf der Hand. S. nur elf von ihnen hatten sich im Nationalkomitee »Freies Deutschland« engagiert. 60 u. 16). Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Zu seiner Zusammenarbeit ebenda. hatte allerdings nie eine offizielle Funktion in den DDR-Streitkräften. Chef des Stabes. Spitzenquelle war Bernhard Bechler.315 3. Allein 25 frühere Generale und Offiziere der Wehrmacht brachten es zu einem Generalsrang in der NVA.und Kommunikationsmitteln in der Nachkriegszeit tat ein Übriges. So Lapp: Ulbrichts Helfer (Anm. Berlin 2003. Zu Müllers Biographie vgl. dass diese Abgeschiedenheit einer straffen Führung durch die MfS-Zentrale im Wege stand. Lapp: Ulbrichts Helfer (Anm. 16). Siehe Froh. S. 217. S. Zur Biographie vgl. 41.316 Die offizielle Chronik gibt für die Anfangszeit mehrfach zu verstehen. 23). Z. Diese Zustände blieben der Leitung des Staatssicherheitsdienstes nicht verborgen. Vgl. .2 Entwicklung der HA I Um die schleichende Aufrüstung zu verbergen. Die zuständigen MfSDienststellen siedelten sich in deren Nähe an und konnten auf Dienste aus den Kasernen zurückgreifen.317 Hinzu kamen Reibungsverluste und Doppelarbeit. AOP 709/57. Diedrich.311 Auch die HA I bediente sich dieses Personenkreises. wie sie bei einem Nebeneinander von drei Abteilungen (VII a.

Möbeltischler.1952. Andererseits wurde die anfangs bestehende neue Abt.) Die HA I erhielt folgende Struktur:324 Organigramm 3: Hauptabteilung I im Jahr 1952 Ein ständiger Stellvertreter existierte damals nicht.6. ernannt321 – vertrat sie gegenüber der MfS-Spitze und organisierte gemeinsame Beratungen. 1908. 64. DSt 100027. . in einen Gebäudekomplex an der Schnellerstraße. 39/52 des Ministers v.322 (Daneben entstand 1952 die Abt. 63. der zuvor den KVP-Stab beherbergt hatte.320 Doch nach dem Verständnis des MfS handelte es sich bei der HVA – wie später der KVP – um etwas anderes als ein Polizeiorgan. dem ersten Generalsdienstgrad. S. In Vorgangsmaterialien wurde mit Datum 15. Befehl Nr.55 nannt wurde. BStU. Befehl Nr. 10. Dienstsitz war seit 1951 Berlin-Prenzlauer Berg. Vertreter Gronaus war sein Abteilungsleiter I/2. Chronik der HA I (Anm. MfS. in der Prenzlauer Allee.4. MfS seit September 1949 (!).1951 erstmals die neue Bezeichnung verwendet. KuSch 1066.1952 zur Bildung der Abt. VII b und VII c parallel. Im Herbst 1953 zog die Leitung der HA I in den Bezirk Treptow um. MfS seit Januar 1951. S. Kaufmännischer Gehilfe. Heinz Gronau – im November 1951 zum Chefinspekteur. 1977 verstorben. 1920. 95/52 des Ministers v. Chronik der HA I (Anm. Befehl Nr.1 Die Entwicklung der HA I bis zur Gründung der Nationalen Volksarmee 1956 Vorerst noch existierten die Abteilungen VII a. 94/52 des Ministers v. Wiedmann. Ebenda. ebenda.6. BStU. 7. Jg. Kistowski. Roland: Übersicht zur Entwicklung der Diensteinheiten 1959–1989 – Diachrone Darstellung (erscheint demnächst). Dort residierte sie bis zu ihrer Auflösung 1989/90. S. MfS. 3). Liniendiensteinheiten auf Bezirksebene waren nicht vorgesehen. So entstand mit der HA I eine eigene Struktureinheit. Denn hierfür wäre die Linie VII zuständig gewesen. 87. Autoschlosser. 3.1952. Jg. I auch mit Abt. VII/G im MfS. VII/G323 – zuständig für die Grenzpolizei. 3). 9. 64. Im Dezember 1951 gingen die drei Abteilungen endgültig in der Hauptabteilung I auf. S. Information aufgelöst.2.12. S. Jg. 88. 320 321 322 323 324 325 326 327 Vgl. MfS seit November 1950. 1921.

153–167. Leipzig und Dresden.. Diedrich. zit. Berlin 1952. in die KVP einzutreten. Berlin 2000. und Anm. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. und »Gesellschaft für Sport und Technik«. S.330 Das MdI übernahm damit zusätzlich die Aufgaben eines Verteidigungsministeriums. Im April 1952 verlangte sie von der DDR-Spitze verstärkte Anstrengungen bezogen auf den Aufbau von Streitkräften. Zum Untersuchungsausschuss Freiheitlicher Juristen (UfJ) und der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU). 127). zumal der Anteil von Unteroffizieren und Offizieren an den Verstößen erheblich war.1952 unterstand die Grenzpolizei – wie in der Sowjetunion – dem Staatssicherheitsdienst. 3). vgl. S. Wenzke: Kaderarmee. in: Ulbricht. Vgl. In: Ders. Die Verfolgung übergelaufener MfS-Offiziere durch das MfS und die DDR-Justiz (1954– 1966). Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. Umformiert und umbenannt wurden außerdem die VP-See und die VP-Luft. Schon seit 16. Sie proklamierte die »Organisierung bewaffneter Streitkräfte«331 – eine propagandistische Täuschung der Öffentlichkeit. Die KgU verfügte sogar über eine VO[lks]PO[lizei]-Beratungsstelle. In der Teilstadt waren zahlreiche SED-feindliche Organisationen335 aktiv. Erstes offenkundiges Anzeichen dieser Entwicklung war der Ministerratsbeschluss vom 26. auch unter dem Eindruck des Koreakrieges. 258. Berlin 1952. einer Rüstungsindustrie aber auch ziviler Organisationen für die Verteidigung und die Wehrertüchtigung328. das im Mai die Patenschaft für die Volkspolizei übernahm.332 Die unverhüllte Militarisierung war eine Abkehr von den bis dahin offiziell vertretenen Positionen. Wolfgang: Parteien im Kalten Krieg. selbst wenn sie auf verwandtschaftliche Bindungen zurückzuführen waren oder allein aus Neugier und Lebenslust erfolgten. Die besonderen Schwierigkeiten resultierten aus den offenen Grenzen zu den Westsektoren Berlins. Am 1. Manuskript zur RIAS-Sendung »Berlin spricht zur Zone« Nr. Die Ostbüros von SPD. S. darunter mit Hinweis auf die »Bespitzelung durch [. 151. Beschluss der II. existierte doch bereits eine Armee mit einer Stärke von über 50 000 Mann. nach: Diedrich.. 176.] gedungene Elemente in Kameradenkreisen«334. umorganisiert. S. Vgl. Zum Gesamtkomplex vgl. SED-Parteikonferenz in Berlin.: Die sowjetdeutsche Nationalarmee. Diedrich. 3). 248.5. 173. an dessen Spitze seit Mai 1952 Willi Stoph stand. Vgl. CDU und FDP. Ehlert. Einheit. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. 27. Der Staatssicherheitdienst ging gegen alle Kontakte Richtung Westen energisch vor. Zwar nahmen nur Freiwillige den Dienst auf. Gerhard: Interne Repression. Dennoch waren die gewaltigen Disziplinarprobleme in den Reihen der KVP Alarmsignale für die HA I. Kondraschow. Buschfort. W. 77). Die 5-km-Sperrzone und der 500-m-Schutzstreifen wurden durch die (Polizei-)Verordnung des Ministers für Staatssicherheit v. 692 v..1952. 3). In ihrer Chronik erinnert sich die HA I dieses gewaltigen Umschwunges. bei denen wenigstens eine gewisse Loyalität vorausgesetzt werden konnte. FDJ-Parlament. . Aufbau und Entwicklung von 1948 bis 1952. Ein politisches Signal setzte das IV. Demokratie und Sozialismus. Die Ostbüros der Bonner Parteien. 10. 73. Dessau.1952 eingeführt. 328 329 330 331 332 333 334 335 Die späteren Organisationen »Dienst für Deutschland« vgl. Dresden 2002. BStU. Sälter. S. Hg. schmäht ihn dort jedoch als »Beseitigung pazifistischer Stimmungen«333 selbst innerhalb der Streitkräfte.5. Torsten: Der »Dienst für Deutschland«. und deren Veröffentlichung Grieneisen. Mai 1952 zur verstärkten Grenzsicherung329. Aus der HVA entstand die Kasernierte Volkspolizei mit vier Armeekorps (Territorialverwaltungen genannt) in Pasewalk. Sie ermutigten zu Kontakten bis hin zur Fahnenflucht.56 Der Aufbau bewaffneter Organe in der DDR richtete sich nach den Vorstellungen der sowjetischen Führung. 131. Parteikonferenz der SED zur gegenwärtigen Lage und zu den Aufgaben im Kampf für Frieden. Höhepunkt dieses Prozesses war schließlich im Juli 1952 die II.): Im Dienste der Partei (Anm. S. Wenzke (Hg. der die Abriegelung der innerdeutschen Grenze zur Folge hatte.5. Bailey. S. Juli 1952 wurden die kasernierten Polizeikräfte im Ministerium des Innern. Denn von dort kamen nicht nur Warnungen. Walter: Die gegenwärtige Lage und die neuen Aufgaben der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Chronik der HA I (Anm.

10. B. 645). Jetzt rächte es sich für die DDR. z. Das Strafrechtsergänzungsgesetz vom 11. In: Der Tagesspiegel v. sondern in Erwartung einer sozialen Sicherung. B. was sich in der gesamten DDR abspielte: Tausende waren auf der Flucht. Die ostdeutschen Behörden harten dem nur wenig entgegenzusetzen.: Aufstellung Fahnenfluchten im Zeitraum 1949–1961. Bailey. Deserteure galten darum als Vaterlandsverräter und somit. Kondraschow. MfS. die allein in den ersten vier Monaten des Jahres geflohen sein sollen. Aus Sicht der Berater blieb der Staatssicherheitsdienst auf diesem Gebiet »eine Enttäuschung«. S. 15. 8 000 Mann der »kasernierten Polizei« aus. Als sie 1950 beim Angriff auf Südkorea zum Einsatz kam. dass etliche sich eben nicht allein aus Überzeugung zur Polizei gemeldet hatten. o. Sicherlich steht seine Auswechslung im Zusammenhang mit der massiven Kritik. D. Anm. Vgl. Vgl.336 Vermutlich agitierten auch die Werberkolonnen in diesem Sinne. 24.1999. 127 u. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. auch wenn es bis 1957341 keine Rechtsgrundlage dafür gab. HA I 2119. 474. 27. erschütterte sie die Nachkriegsordnung nachhaltig. des Fehlens biographischer Unsicherheitsfaktoren (z. I S. Februar 1953 wurde Heinz Gronau als Leiter der HA I abgelöst und zur damals dem MfS unterstehenden Grenzpolizei versetzt. Und ihr Verhalten spiegelte wider. Bei einer Gesamtpersonalstärke von inzwischen 100 000 Mann (der Größe der früheren Reichswehr) zu Jahresbeginn 1953 fielen einige hundert Deserteure zwar kaum ins Gewicht. Günter: Ich war begeistert vom Aufbruch in der DDR.340 In der DDR wurde unterstellt. dass der Flüchtling dabei sein gesamtes Wissen preisgab. 127).1957 (GBl.339 Deshalb durchlief jeder Flüchtling nach seiner Ankunft im Westen die Befragungsstellen der Nachrichtendienste. Am 28. handelte in seinem Dritten Teil »Verbrechen gegen die militärische Disziplin« ab. O.57 Die Sicherheitsorgane fürchteten deren Einfluss auf die Rekruten. Die nordkoreanische Armee war gleichfalls hinter der Fassade des Innenministeriums – von sowjetischen Offizieren ständig überwacht – herangebildet worden. westliche Kriegsgefangenschaft). Für 1953 weist der Beschluss des Politbüros des ZK der KPdSU »über die Maßnahmen zur Gesundung der politischen Lage in der Deutschen Demokratischen Republik« von Ende Mai 1953. als Verbrecher. Salomin.342 Auch Ulbricht hatte in einer Rede vor dem Kollegium der 336 337 339 340 341 342 Vgl. BZG 32(1990)5. 161. 6. S. Gronau brachte es später dennoch zum Stabschef der Grenzpolizei. einer ideologischen Formbarkeit und durchgängigen Erziehung in den bewaffneten Kräften der DDR. gaben aber viel über den inneren Zustand der KVP preis. Kondraschow. BStU. .2. Zur Westspionage bis zum Mauerbau vgl. ebenda passim. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. 651–654. das am 1. Verf. 127).12. Er übernahm die Leitung der Grenzbereitschaft Blumberg. S. die sowjetische Berater an der mangelnden Disziplin der militärischen Verbände übten. S. Junge Leute hatten den Vorzug einer hohen physischen Belastbarkeit. darauf zum Kommandeur des MfS-Wachregimentes und zum General.. Grenztruppen sowie Vorläufer) 1950 388 1951 506 1952 1316 1953 2086 1954 756 1955 800 1956 603 1957 598 1958 332 1959 296 1960 326 Gesamt Anteil Unteroffiziere und Offiziere in % 15 60 18 13 15 9 14 16 16 18 20 Unter dem Eindruck des Koreakrieges bestand im Westen erhebliches Interesse am Geschehen innerhalb der ostdeutschen militärischen Verbände.1958 in Kraft trat. Bailey. Tabelle 6: Fahnenfluchten 1950 bis I960337 (nur NVA. 109–111. S. Vgl.

Hoffmann: Wer war wer in der DDR (Anm. 75. sich auch um die KVP zu kümmern. 7. Befehlsverweigerungen innerhalb der KVP blieben dagegen die Ausnahme. S. Vgl. BStU. degradierte ihn mit Wirkung vom 1. 3). Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. der VP-See und der VP-Luft. trifft er damit den Nagel auf den Kopf: Die Abstimmung zwischen der HA I und der örtlich zuständigen KD. Diedrich. abgedruckt in: Diedrich. S.350 Während der Staatssicherheitsdienst seine Eigenständigkeit verlor. Chronik der HA I (Anm. 127).1. Berlin 1991. Anm. August 1953 zum Staatssekretariat und unterstellte ihn Innenminister Stoph. Die Mitarbeiter der HA I. Ohne die HA I expressis verbis zu erwähnen. S. hier 737. 16). Diedrich. S. Die Chronik der HA I (Anm. 735–738. 3). Greifswald.347 Die SED-Führung suchte beim Staatssicherheitsdienst die Hauptschuld für das Debakel. Die Stäbe der Teilstreitkräfte wurden dezentralisiert. die für polizeiliche Handlungen keine Ausbildung erhalten hatten. Radeberg. Die exorbitante Aufrüstung hatte zu einer wirtschaftlichen und politischen Krise beigetragen. I. (Die KVP unterstand in diesen Tagen dem Einsatzstab in der MfS-Zentrale. das Heer gestrafft (in zwei Territorialverwaltungen Süd und Nord) und schließlich die VP-Luft 343 344 345 346 347 348 349 350 351 Rede von Walter Ulbricht auf der Sitzung des Kollegiums der KVP am 9. kam es in der KVP zu strukturellen Änderungen. damit in den Standorten (was sich vor allem auf Vorkommnisse während des Ausganges bezog) Ordnung einkehrte. der gerade Mitglied des Politbüros geworden war. aus der Abteilung I/3 die Unterabteilung I/3. Auch mangelte es ihnen an exakten Lageinformationen. KuSch 1359. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. für deren Dienststellen die HA I zuständig war. Zum volkswirtschaftlichen Aufwand der Militarisierung und zum Einsatz von Angehörigen der KVP vgl.58 KVP ausdrücklich den Einsatz des MfS gefordert. Juni 1953 in der DDR. Zur Biographie vgl. Jahrgang 1914. Niesky. . Kamenz.1953. Diedrich: 17. Kondraschow.348 Im SED-Zentralkomitee überwachte seit August eine Abteilung für Sicherheitsfragen unter Leitung des Chefinspekteurs Gustav Röbelen349 alle bewaffneten Organe. Juni 1953 kulminierte der Unmut in der Bevölkerung. 185.1953. 3). 3). Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. Juni (Anm. Müller-Enbergs. Wielgohs. Torsten: Der 17. die sich vorwiegend an den Standorten der Kasernierten Volkspolizei befanden. 1 gibt an. Die Chronik der HA I berichtet dies von Berlin. 157. der Stab der KVP von Berlin-Adlershof nach Strausberg verlegt351. VP-Luft. Vereinzelt zeigt sich diese Herabstufung auch in der Bezeichnung der Militärabwehr: Aus der HA I wurde die Abt.3.): Wer war wer (Anm. und Froh. VP-See und Grenzpolizei) im entmilitarisierten Berlin angesiedelt. 180 f. obwohl es Zweifel an der Zuverlässigkeit der KVP-Angehörigen gegeben hatte. Chronik der HA I (Anm. Zugleich wurde die sowjetische Besatzungsmacht tätig: Die MGB-Residentur in BerlinKarlshorst wies ihre Spionageabwehr innerhalb der GSSD an. Stralsund. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle vier Stäbe (KVP. Das deckt sich mit der Einführung der Dienstgrade in der Deutschen Grenzpolizei. Vgl. S. S. 129). S. 44/53 des Ministers v. 40. Befehl Nr. Zu den Forderungen der Arbeiter zählte daher auch die Auflösung der KVP. 206 f. Gieseke (Hg. Allerdings erfolgte die Einführung neuer Uniformen und Rangabzeichen in der KVP.343 An Gronaus Stelle trat Generalmajor344 Ottomar Pech345. Bailey. 347). 3). Vgl. 126/53 des Ministers v. 707. S. Diese beteiligte sich nur allmählich an der Niederschlagung des Aufstandes. 78. dass im März 1953 im Verantwortungsbereich der HA I militärische die VP-Dienstgrade ablösten. Vgl. DSt 100051. VII/G als Abt. 82. S. MfS.) Überraschend und unvorbereitet waren die Einheiten alarmiert worden. MfS. Zur Biographie vgl. 4 in die HA I ein.346 Am 17. 23). BStU. Halle. 26. Wolgast »und anderen«.2. Bewaffnete Gewalt gegen das Volk. Befehl Nr. Der Instanzenweg für den Einsatzbefehl war unübersichtlich. S. Zugleich ging die von diesem geleitete Abt.1953 über Strukturveränderungen im MfS. beteiligten sich an der Niederschlagung des Aufstandes. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. 56. im Oktober 1952. S.

S. ist außergewöhnlich. Jg. so wurde nun eine Politabteilung mit dem Namen VII a/19 in der HA I gebildet und mit ihrer Leitung Gerhard Kroszewski betraut. 83 f. Färber. 1945–1950 Schutzpolizei. die Anordnung Nr. Dass Minister Mielke nach dem Tod von OSL Bitter im Oktober 1958 eigens eine Anordnung erlässt und eine hochrangige Delegation des MfS zur Beerdigung nach Brandenburg abordnet. 3.1953. 9. 11/58 des Ministers v. 1981 Ruhestand. DSt 101249. S.1958 zu den Beisetzungsfeierlichkeiten für den verstorbenen Leiter der HA I/6.8. In: Diedrich. Vgl.10. während die 1952 gebildeten Bezirksverwaltungen die politisch-ideologische Arbeit anleiteten. 1980 zum General ernannt. Dieser gab der Staatssicherheit eine gewisse Mitschuld. 297). Chronik der HA I (Anm. S. die insbesondere auf ihre Isolation in den KVP-Dienststellen zurückgeführt wurde. 1916.352 Daraus ergab sich für die HA I folgende Struktur:353 Organigramm 4: Hauptabteilung I im Dezember 1953 Die Parteiarbeit in der HA I erhielt Ende 1953 ein neues Aussehen: Hatten sich die Diensteinheiten für ihre Parteiarbeit anfangs den örtlichen MfS-Dienststellen angeschlossen. 767. 267. Schreiben des Stellvertreters des Leiters der AGM v. Die Abteilung I/1 unterteilte sich in zwei Referate: Referat 1 überwachte den Stab der KVP und direkt unterstellte Einrichtungen. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. Die Personalstärke der KVP wurde festgelegt auf 99 784 Mann. MfS seit 1950. 3). Oberstleutnant Walter Bitter. darunter 7 727 bei der VP-See und 5 881 bei den Aeroklubs. Erst eine zentralisierte Parteiorganisation (VII a–1) mit eigenem Sek352 353 354 355 356 357 Wenzke: Kaderarmee. 21. .357 Die Politabteilung unterstützte jedoch die Diensteinheiten außerhalb Berlins. 16.59 umbenannt in Verwaltung der Aeroklubs. Das war die Folge aus dem bereits erwähnten Mängelbericht des Politbüros über die KVP. Bericht des Politbüros des ZK der SED über Mängel und Fehler in der KVP v.1985 (Anm. MfS. Die Abteilung unterstand politisch-ideologisch der SED-Kreisleitung im SfS. S. 1985 verstorben. Vgl. 3). Für die in Berlin ansässigen Diensteinheiten erfolgte die organisatorisch-technische Anleitung dennoch durch die SED-Kreisleitung im Stab der KVP.11. BStU. Referat 2 die dem Stab direkte unterstellten Einheiten.

Dienstanweisung Nr.366 Grund genug für Pech. dass der eigene Personalbestand keineswegs zuverlässig war: Paul Köppe (1914–1955). 255 u. 54–70. Ebenda. 3. dass Informationen substanzlos und – viele IM für die vorgesehenen Aufgaben nicht geeignet waren. und es sei zu unberechtigten Festnahmen gekommen. ZAIG 3879. auch S.363 Zudem erstellte das SED-Politbüro im November 1953 einen Bericht »über Mängel und Fehler in der KVP«. 84. 3). Zur Biographie vgl. S.9. Sälter: Interne Repression (Anm. BStU. nahmen ihn im Oktober 1954 MfS-Mitarbeiter fest. Zum Fall Köppe vgl. MfS. Doch erwartete Mielke von ihr. S. DSt 100874. 80 f. die die SED-Kreisleitung im MfS bei der Durchsetzung der Rolle der Partei gesammelt hatte. Zum Jahresende musste Ottomar Pech außerdem bitter erfahren.1953 (Anm. S. 507. 30/53 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. BStU.5. 357).und IM-Netzes. führten zu einer Struktur. 128. mit Quellen.60 retariat und eigener Parteikontrollkommission (PKK) beseitigte im März 1955 das organisatorische Durcheinander in der HA I. Die Verhandlung des Bezirksgerichts Cottbus im März 1955 fand vor 450 SfS-Angehörigen statt und endete mit dem Todesurteil. Hinweise für das Schlusswort auf der Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation der HA I am 13. ab 1969 PO I genannt. Engelmann. Erweiterung und Qualifikation des IM-Netzes. was intern auf mangelhafte IMArbeit zurückgeführt wurde.1969. 763 f. im Januar 1954 mit einer umfangreichen Dienstanweisung zu reagieren.358 Im April 1957 wurden Sekretariat und PKK aufgelöst. Befehl Nr. MfS. Als er sich hierfür nach Ostberlin begab. DSt 100118. Deutsche Geheimdienstchefs im Kalten Krieg. sein Wissen an westliche Dienste weitergegeben und sich bereit erklärt. 3). die konkrete Festlegungen und Forderungen an seine operativen Dienst358 359 360 361 362 363 364 365 366 Chronik der HA I (Anm. »Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeit der Staatssicherheitsorgane in der Kasernierten Volkspolizei zu treffen«365. Chefsaboteur der Sowjets und Zuchtmeister der Stasi. Auf die operative Arbeit nahm die Parteiorganisation so gut wie keinen Einfluss. S. Dieter (Hg. Roger: Ernst Wollweber (1898–1967). 3). In: Krüger. 335).359 Die Mitarbeiter der HA I gehörten von nun an zur Parteiorganisation VI. . Ernst Wollweber361. S. Chauffeur des Leiters der HA I/3. An Innenminister Stoph richtete sich die Forderung. Die Mitarbeiter der HA I seien isoliert.364 Sie seien außerdem überheblich. der neue Staatssekretär. – die operative Arbeit im zivilen Sektor (Wohngebiete und Freizeitbereich) sowie in der Umgebung der Militärobjekte nachlässig und – die Arbeit im und nach dem Operationsgebiet (also dem Westen) bisher höchst unsystematisch erfolgt war. 134/55 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. inaktiv und benähmen sich ungeschickt bei der Aufdeckung von Agenten und Deserteuren. Kontakt zu ehemaligen Genossen aufzunehmen. vgl. Am 17. Chronik der HA I (Anm. hatte sich über die Weihnachtsfeiertage nach Westberlin abgesetzt. Darin wird auch die Arbeit der Staatssicherheit heftig kritisiert. MfS.11. Berlin 2003. Oberst Kurt Schneider. die bis zur Auflösung des MfS beibehalten wurde. BStU.1953 über die Säuberung und Erweiterung des GHI. 17. Aus dem Bericht des Politbüros des ZK der SED v. Mai 1955 wurde Köppe hingerichtet.5.362 Vor diesem Hintergrund musste sich auch die HA I eingestehen. Die Erfahrungen. 760–769. Darüber informierte Wollweber noch am gleichen Tag sein Staatssekretariat. dass sie sich mit ihrer Erziehungsarbeit auf die verstreuten Dienststellen und »Einzelkämpfer« einstellte. S. 21.): Konspiration als Beruf. 74 u. forderte deshalb eine Säuberung (Trennung von Karteileichen und Abbruch der Kontakte zu nutzlosen Informanten). 245–247. Mit Quellen in Diedrich.1955.360 Die SED-Führung hatte sich von der Staatssicherheit unzureichend über die Stimmung in der Bevölkerung informiert gefühlt. S. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm.

Der Fokus sollte sich außerdem auf frühere Wehrmachtsangehörige und solche KVP-Offiziere richten. Todesurteil stand vor Scheinverhandlung fest. SdM 1920. Hg. S. hier 54. S. als er im April an einer Dienstversammlung der HA I teilnahm: »Die Feinde der KVP müssen die Mitarbeiter der Staatssicherheit fürchten [.11. 2002. Äußere Abwehr.61 einheiten enthielt. Anm. das Flüchtlingslager Berlin-Marienfelde sowie ausgewählte Fahnenflüchtige. Von hauptamtlichen Mitarbeitern. Flach und Smolka (vgl. S. In: Neues Deutschland v. als sie eine eigene Abteilung – Abt. I/7 – schuf.. dass ihnen geholfen wird. 3). die Entmachtung Ernst Wollwebers und die Neuausrichtung des Staatssicherheitsdienstes 1956/57. 5). 26). und Engelmann. 81 u. Wagner: Walter Ulbricht (Anm.372 Als sich die Kommission im März 1955 zweimal traf. war keineswegs nur Ausfluss paranoiden Denkens. Köppe (vgl. BStU.. die zwar in den Parteistatuten nicht vorgesehen und schon gar nicht durch Gesetz oder staatliche Verordnung legitimiert war. wollte man sich trennen. o.367 Ins gleiche Horn stieß Wollweber. die den Aufgaben nicht gewachsen waren. Handschriftliche Aufzeichnungen o.370 1956 wurde Werner Flach hingerichtet. Er hatte für den BND-Vorläufer Organisation Gehlen Informationen über die in Prenzlau stationierte Division gesammelt. Allerdings wird sie in der Chronik der HA I (Anm. Schlusswort des Genossen Staatssekretär auf der Dienstversammlung am 26. Vgl. die KgU. 53–59. 1972 gegen einen Fahnenflüchtigen. 1954 wurde das vom Bezirksgericht Cottbus verhängte Todesurteil vollstreckt. 12. 122 f. von Spionen umgeben zu sein. der auf seiner Flucht mehrere Personen schwer verletzte.1954 wurde bisher nicht erschlossen. früher Flugingenieur der Wehrmacht. ließ bedeutsame Informationen verloren gehen und verhinderte Professionalität. . S. Berlin 1995.1954 mit allen Abteilungs. ergingen sie – in zeitlicher Reihenfolge – gegen Lange-Werner. Listet man die Todesurteile auf. Der Zerfaserung dieser für den Staatssicherheitsdienst wichtigen Aufgabe trat die Leitung der HA I im Oktober 1954 entgegen.] Die Kommandeure müssen das Gefühl haben. erhielt sie ausführliche Berichte über grobe Unzulänglichkeiten bei der KVP: Sie befände sich in einem schlechten inneren Zustand. 10–17. den UfJ.4. S. Das hatte Doppelarbeit zur Folge. Walter Ulbricht. die im Bereich der HA I gefällt wurden. 1967 gegen einen Mitarbeiter der Armeeaufklärung wegen Doppelmordes an zwei seiner Quellen. HA I 5025. Mitglieder der Kommission waren unter anderem der Innenminister und der Staatssekretär für Staatssicherheit. BStU. 3.sowie Referatsleitern der Hauptabteilung I. es gäbe massenhaft Westverbindungen und die Lebens. 28. Roger. Referat II bearbeitete mit erfahrenen Mitarbeitern westliche Dienststellen. v. Neubrandenburg. zur Geschichte der Abt. Inoffizielle Mitarbeiter wurden gezielt in Richtung Operationsgebiet eingesetzt. In: Nordkurier. Vgl.4.1. Silke: Kurs auf die entwickelte Diktatur. S. MfS. denen eine militärische Karriere zugetraut wurde. um die genannten Defizite zu beheben.369 Die Furcht. 43. An der Schule in Kamenz (VP-Luft) flog ein Fachlehrer auf: Christian Lange-Werner. Erstmals erfolgte die Bearbeitung systematisch und präventiv. 60). S. Schumann. »Faschist Lange-Werner zum Tode verurteilt«.und Dienstbedingungen seien zum Teil katastro- 367 368 369 370 371 372 Die Dienstanweisung vom 4. 1973 gegen einen Offizier wegen Mehrfachmordes und gegen Baumann (vgl.1953.. Verf. ausführlich zitiert. D. Das SED-Zentralorgan »Neues Deutschland« wertete den Prozess propagandistisch aus. Ihn verurteilte das Bezirksgericht Neubrandenburg. BStU. MfS.«368 Anfangs erfolgte die Bearbeitung westlicher Spionageangriffe unkoordiniert durch verschiedene Bereiche der HA I. 3. von der jedoch nun die sicherheitspolitischen Vorgaben kamen. Referat I hatte »unter bescheidenen Bedingungen und Voraussetzungen« Aufgaben der späteren AKG zu erfüllen.371 Im Juli 1954 war eine SED-»Sicherheitskommission« ins Leben gerufen worden. 22). S. hatte dort im Auftrage des amerikanischen Geheimdienstes eine Tätigkeit aufgenommen. dessen Vorgang allerdings von der HA II bearbeitet wurde.

Vorwiegend handelte es sich dabei um junge Offiziere.373 Selbst unter Berücksichtigung. in der HA I selbst erfolgte eine Tiefenprüfung. dass die Staatssicherheit zwar Maßnahmen aufzeigen könne. ebenda.1955.2. 3). 46–48.1955 (Anm. dass Offiziere Dienstfunktionen übernehmen mussten.381 die kaum älter waren als die ihnen Unterstellten. S.] der Hauptabteilung I ist als das wesentlichste Hindernis für die Arbeiten unserer Einheiten [der KVP – d. 29. S. SdM 407. diese aber nicht durchzusetzen habe. Punkt 1 – Strukturveränderungen im Staatssekretariat für Staatssicherheit. BStU. S. So Diedrich.5. S. Bericht der Abteilung für Sicherheitsfragen v. die das SfS betreffen.379 Sein Bericht offenbarte. nur über einen begrenzten Einblick in den tatsächlichen Zustand verfügt und sei politisch sorglos – ein Echo der Vorwürfe aus der SED-Führung nach dem Juni-Aufstand von 1953. die in der KVP arbeitet. Protokoll der 13. Das gipfelte in der Feststellung: »Das Verhalten der Genossen [aus der Leitung – d.382 Am 29. Ferner kam es durch die oftmals nur kurzen Verpflichtungszeiten zu einer starken Fluktuation. Nun untergrub Mangel an fachlicher Qualifikation und Erfahrung die Autorität.4. wenn – was häufig geschah – Desertionen auf Vorgesetzte zurückzuführen waren. Ebenda. SdM 407. Protokoll der 15. Auch die HA I musste sich namentlich scharfe und detaillierte Kritik anhören. Juni 1955 behandelte die Sicherheitskommission erneut Fragen der KVP und den bevorstehenden Aufbau eines Verteidigungsministeriums. Punkt 2 – Behandlung von Beschlüssen der Sicherheitskommission.6.376 Auf seiner Sitzung am 1. S. BStU. In dessen Struktur war auch »die Abteilung der Staatssicherheit. Vgl.1955 über die kaderpolitische Überprüfung der Bereitschaft Potsdam. BStU. die es nicht verstanden. Sitzung des Kollegiums am 1. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. sah die Staatssicherheit eine weitere Gefährdung. z. BStU. Parteiverbundenheit und soziale Herkunft hatten bei der Werbung mehr gegolten als Befähigung und Motivation zum Offiziersberuf. Vgl. 10–14.380 Etwa.): Wer war wer (Anm. 7. hier 11–13. MfS. Dienstanweisung Nr. BStU. mit Untergebenen umzugehen. mit denen sie nicht vertraut waren. S. Dabei ließ Wollweber am Ausmaß der Aufgabe keinen Zweifel: »Die KVP ist für den Gegner das wichtigste Objekt in der DDR.1955. Verf. 6/55 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. April 1955 versuchte sich das SfS-Kollegium an einem Befreiungsschlag. S. 11. 51. Generalmajor Martin Weikert378.1955. Punkt 1 – Bericht über die Lage in der KVP. Doch das Kollegium musste zugleich einräumen. 23). 67.3. übernahm die Leitung der HA I und führte zugleich die Untersuchungen. BStU. MfS. 5–7. 29.62 phal. Sitzung des Kollegiums am 5. .3. Die HA I sollte vorrangig »feindliche Tätigkeit« abwehren. mit Verhaftungen und Vernehmungen die erforderliche Ordnung durchzusetzen.«377 Pech und der Leiter seiner Politabteilung verloren ihre Posten.1955.1955 über die Operative Bearbeitung militärischer Objekte. Zur Biographie Gieseke (Hg. B. aufzunehmen«383. dass sie zu dieser Zeit recht isoliert neben den territorial zuständigen Diensteinheiten agierte374. Verf. Sitzung des Kollegiums am 28. 53 f. S. SdM 1550.1955. immerhin Stellvertreter des Staatssekretärs. Anlage zum Tagesordnungspunkt 1 der Sitzung der Sicherheitskommission am 31.4. SdM 407. DSt 100941. 644 f. S. MfS. S.1955: Bericht der Abteilung für Sicherheitsfragen v. MfS. 373). MfS. Häufige Umstrukturierungen führten dazu.3.] zu betrachten. die vielleicht die Oder-NeißeGrenze in Frage stellten. Protokoll über die Sitzung der Sicherheitskommission am 29. habe sie sich verzettelt. dass die disziplinarischen Verstöße und der Umfang an Desertionen bei der kasernierten Polizei besorgniserregend waren. Vermerk über die Dienstbesprechung in der Hauptabteilung I am 4. In Heimatvertriebenen. ebenda.6. 15. 76.«375 Die Kommission empfahl Wollweber. SdM 1920. ihre »Informationstätigkeit über die Stimmungen und politische Verhältnisse« dagegen einschränken 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 vgl. Protokoll der 11. MfS.

Protokoll der 11. S. In den MfS-Unterlagen konnte das komplette Statut bisher nicht aufgefunden werden! Zur Biographie Gieseke (Hg. 52. Protokoll der Politbüro-Sitzung v. Kollegiumssitzung am 4. BStU. BStU. Ab Dezember 1955 übernahm die Grenzpolizei die alleinige Bewachung der Grenzen. Die DDR erhielt mit dem Staatsvertrag vom 20. S. Am 26. MfS. in Kraft. Juni 1955 trat der in Warschau unterzeichnete Militärvertrag der Sowjetunion mit ihren Satellitenstaaten. Vgl. MfS. Punkt 2 – Behandlung von Beschlüssen der Sicherheitskommission. BStU. 267). Punkt 2 – Bericht über den politisch-moralischen Zustand in der Deutschen Grenzpolizei. MfS.388 Andererseits hatte er seit 1950 hohe Leitungsposten im MfS inne. SdM 1900.385 Erst ein Jahr darauf präsentierte Mielke (!) dem SED-Politbüro (!) den Entwurf. I IV 2/2A 499.11.2 Die HA I in den Jahren zwischen Gründung der NVA und Mauerbau 1961 Am 4. 15. 45. zuletzt an der Spitze der Objektverwaltung Wismut. . Vgl. und die nochmalige Berichterstattung Kleinjungs: Protokoll v.6.1955. S. BdL-Dok 335. einen Entwurf vorzulegen. 50–54. das Protokoll der 21. Die DDR-Führung nutzte diese Entwicklung zum weiteren Aufbau ihrer Streitkräfte. hier S. DV 30. Juni 1955 – war in der Bundesrepublik das Amt Blank in ein Bundesministerium der Verteidigung umgewandelt worden. Bereits vorher – am 7. SAPMO-BA.7.7. Im Uranbergbau sammelte er Erfahrungen bei der Sicherung eines für die Sowjetunion besonders sensiblen Bereiches mit hohem Geheimhaltungsinteresse. in Mecklenburg dann als Chef der Landes-VP vor.1958. Wollweber gab Mielke den Auftrag. BStU. Protokoll der 16. 5.1955. 207/55 des Ministers v. S. am geringen fachlichen Niveau des Offizierspersonals konnte er wenig ändern. TOP 15. Sitzung des Kollegiums am 1. und Anlage 6. MfS.1955 über Strukturveränderungen im SfS.390 3. doch an den teilweise schlechten Lebensverhältnissen bzw. Ebenda. 28. 73. BStU.384 Wollweber erhielt den Auftrag. Sitzung des Kollegiums am 9. Am 18. Nun unterstand er Wollwebers erstem Stellvertreter Mielke. In Abwesenheit (Urlaub) von Verteidigungsminister Stoph wurde er bestätigt. territorial weit verstreuten Objekten und einem großen Bedarf an Arbeitskräften und Investitionsmitteln. MfS. die das SfS betreffen.386 Auch einer Personalie hatte die Kommission zugestimmt. Befehl Nr. Nach dem Krieg stand er zunächst in Thüringen als Stellvertreter. SdM 1550. einschließlich Albaniens.): Wer war wer (Anm. Vgl. S. 22–26. S.4. Oberst Karl Klein387 jung übernahm zum 1. S.63 und den Politorganen der KVP überlassen. eine Besserung der Zustände in der KVP zu bewirken. 23).1956. binnen 14 Tagen ein Statut für die HA I auszuarbeiten und der Kommission zur Bestätigung vorzulegen. Vgl.2. Kleinjung (1912–2003) hatte im spanischen Bürgerkrieg auf republikanischer und später im 2. Weltkrieg auf sowjetischer Seite als Aufklärer und Partisan gewirkt. SdM 1550. 37 f. Deshalb galt er noch im Frühjahr 1955 als Anwärter auf die Funktion eines kommandierenden KVP-Generals. zum Werdegang Kleinjungs auch Mielkes Rede bei dessen Abschied: Entwurf für das Referat (Anm. Die Kontrolle der in Berlin stationierten Westalliierten jedoch lag weiterhin in sowjetischer Hand. September 1955 außerdem die Verantwortung für ihren äußeren Schutz. 51. September 1955 passierte die Volkskammer eine Verfassungsänderung: Nach Artikel 112 oblag »der Republik die Gesetzgebung über den militärischen Schutz der Heimat«. SdM 1550. 105. Von dieser Möglichkeit machte die Volkskammer schon bald Gebrauch.1955.1. Juli 1955 die Leitung der HA I. Januar 1956 verabschiedete sie das Gesetz über die Schaffung der Nationalen 384 385 386 387 388 389 390 Ebenda. Tagesordnungspunkt 4 – Der Stand und die Ergebnisse der operativen Arbeit in der Nationalen Volksarmee und der DVP.389 Kleinjung gelang es zwar.

S. 2. . DSt 100963. Baubetriebe) befürchten. BStU. gerüstet zu sein. Potsdam und Eggesin. Hier befanden sich zugleich Dienststellen der HA I. die sich zum Dienst für zwei oder drei Jahre verpflichtet hatten. 3). 18. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. Noch am gleichen Tag erließ Mielke eine Dienstanweisung. BStU. Stellvertreters des Ministers v. 25. Zur Biographie: Baumgartner. dessen Entwurf das SED-Politbüro bereits abgesegnet hatte.1.1956 zur Bearbeitung von Spezialobjekten. BStU. MfS. 3). dass Informationen aus den militärischen Objekten abflossen.391 Am folgenden Tag berief Ministerpräsident Grotewohl Generaloberst Stoph als Minister für Nationale Verteidigung. MfS.1956 zur Einleitung von Maßnahmen durch die Organe des MfS im Zusammenhang mit der Schaffung einer Nationalen Volksarmee. Protokoll der 17. Die bisherigen Bereitschaften der KVP395 dienten als Grundstock der neuen NVADivisionen.6. wurden kurzfristig zahlreiche Offiziere der KVP an sowjetischen Einrichtungen – darunter erstmals an der Generalstabsakademie – weitergebildet.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR (Anm. Vgl. Um für den personellen Zuwachs durch Freiwillige. S. 120–130. Zugleich erhöhte das MfS seine Aktivitäten zur Spionageabwehr. MfS. S. Bereits am 1. DSt 100966.392 Am 10. Februar legte der neue Verteidigungsminister mit Befehl Nr.1955 hatte Karl Maron das Amt des Innenministers übernommen. Halle. 4/56 des Stellvertreters des Ministers v. Dienstanweisung Nr. Schließlich ließ ein verstärkter Zutritt durch Zivilpersonen (Läden. Entsprechend änderten sich die Zuständigkeiten der HA I. die sogar Gegenstand von Nachfragen des Staatssicherheitsministers wurden394. Das betraf die Infanteriebereitschaften in Erfurt. 83 f. 2/56 des 1.396 391 392 393 394 395 396 Diedrich. Sitzung des Kollegiums am 12. Bd. erfolgte in Abstimmung mit der HA I. 514. Die Auswahl geeigneter und zuverlässiger Kader. um sowohl Informationen über die westlichen Reaktionen wie in der eigenen Bevölkerung zu erhalten und um Anschläge und Sabotageakte zu verhindern: Dienstanweisung Nr. Hebig (Hg. von deren Votum die zukünftigen Karrieren wesentlich abhingen. SdM 1553. 683 f. 1/56 die Gliederung der Armee fest. Prenzlau und Schwerin sowie die Mechanisierten Bereitschaften in Dresden. die perspektivisch auch für eine leitende Funktion verwendbar sein sollten. Punkt 3 – Berichterstattung über die durchgeführten Versetzungen innerhalb der HA I im letzten halben Jahr.7.1.393 Das hatte Versetzungen in einem Ausmaß zur Folge. 291). Chronik der HA I (Anm.1957.64 Volksarmee. S.

Bereits seit August 1954 verfügte die HA I über ein eigenes Referat Kader und Schulung.1954 zur Bildung eines Referates Kader und Schulung in der HA I. 226/54 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. 397 398 Die Bezeichnung zu diesem Zeitpunkt ist nicht sicher. BStU. Befehl Nr. Doch damit reagierte man auf eine über die ganze DDR verstreute Organisation.8. Bis 1958 verfügte die HA I mit ihrer Abteilung 9 sogar über ein Untersuchungsorgan innerhalb der Streitkräfte. Hinzu kamen die Beobachtungsabteilung und der eigene Registrierbereich.65 Organigramm 5: Hauptabteilung I im Juli 1956 Mit manchen Besonderheiten glich die Struktur der HA I mehr der einer Bezirksverwaltung als der einer zur MfS-Zentrale gehörenden Hauptabteilung. 2. . MfS. Das Kommando LSK/LV entstand erst im Sommer 1957 aus den Verwaltungen der Luftstreitkräfte und der Luftverteidigung. DSt 100092. Doch hatte dessen Existenz wohl zu Abstimmungsproblemen mit der HA IX und schließlich zu seiner Verlagerung samt der Mitarbeiter als HA IX/6 geführt. das mit den »gleichen Rechten und Pflichten wie eine Abteilung Kader und Schulung einer Bezirksvenvaltung«398 ausgestattet war.

Jörn: Von den »Inneren Truppen« zur Bereitschaftspolizei (1953–1990). BStU. 75–99.405 Währenddessen bündelte das MfS ab 1. Als Konsequenz aus den Ereignissen im polnischen Posen und in Ungarn hatte sich die SED-Führung noch im November 1956 entschlossen.406 Die Leitung übernahm Ministerstellvertreter Generalmajor Hermann Gartmann407. MfS. Befehl Nr. September 1955 in Verwaltung Bereitschaftspolizei umbenannt403.): Wer war wer (Anm. 404 Vgl. Bdl.66 Im August 1956 gab die HA I die numerische Bezeichnung ihrer Abteilungen auf. 57–61. Halle und Dresden. DSt 100132.10.1957 zur Bildung der HV Innere Sicherheit und Auflösung HV DGP. S. S. 32 u. DSt 100132. Vgl. Ehlert. Der gerade von seinen Aufgaben entbundene Ottomar Pech401 übernahm zum 1.6. SdM 1550. Klaus: Auftrag und Legitimation der Nationalen Volksarmee. S. BStU. der HA I die operative Bearbeitung der Inneren Truppen zu übertragen.9. Schirmer. 403 Befehl Nr. 408 Befehl Nr. S. Dokument 10. Erfurt. In die gleichnamige Hauptverwaltung gingen die Bereitschaftspolizei. 372). In: Wünsche (Hg. 8 f. Der Aufbau dieser voll motorisierten Einheiten resultierte aus den Erfahrungen des Juni-Aufstandes 1953. Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. Er brachte es noch zum Stellvertreter des Hauptstabes und war von 1961 bis 1979 Chef der Verwaltung Kader des MfNV. KuSch 1070.): Rührt Euch! (Anm.1956 zur Bildung der HV Innere Sicherheit. Seit dem 1. S. MfS. 8. ZA. Dezember 1956 seine Kräfte für die innere Sicherheit. MfS. 7.1956. Zur Verfügung standen circa 4 000 Mann für Ostberlin sowie 5 000 Mann in Rostock. 407 Zur Biographie Gieseke (Hg. dass die SED-Führung frühzeitig auf die Armee bei der Bewältigung innenpolitischer Krisen setzte. Februar 1957 wurden die Polizeidienstzweige aus dem MfS ausgegliedert und wieder dem MdI unterstellt – Folge der Kritik Walter Ulbrichts an Ernst Wollweber.1955 zur Bildung der HA I/10. Sie wurde ab 1.1955.12. Engelmann. die MfS-Wacheinheiten sowie Grenz. BStU. Doch die Ereignisse im Herbst 89 (vgl. Doch bereits am 1. . Wenzke (Hg. 406 Befehl Nr.und Transportpolizei ein. 61–64. BStU. 368/56 des Ministers v. 401 Pech scheint man die säumige Dienstdurchführung seiner HA I nicht weiter verübelt zu haben. Von jetzt an trugen sie als Benennung den Truppenteil. 10). DSt 100139. MfS. 287/56 v. bemängelte insbesondere die dortige Erzie- 399 400 Befehl Nr.1. 28. MfS. Zur Historie dieser Umgliederung vgl. Steike. 259/55 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. Schumann: Kurs auf die entwickelte Diktatur (Anm.8. 23). Mai 1955 die im SfS gegründete Verwaltung »Innere Truppen«402. DSt 50141.404 Die dazu erlassenen Direktiven setzte der NVR erst 1962 – vermutlich als Folge ihres Übergangs zu einer Wehrpflichtigenarmee – außer Kraft. 22. 86) zeigten. Zu Beginn des Jahres 1958 kontrollierte eine Brigade aus der ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen das MfS-Wachregiment. Allerdings zog sich die Aufstellung bis zum Sommer 1955 hin. 330–334. insbes. In: Diedrich. 69–95. 3). S. S.1955 Umbenennung der Dienststellenbezeichnung »Innere Truppen«. hier 83 f. Verwaltung Bereitschaftspolizei und HA Transportpolizei. 77). 57 f. BStU. Sitzung des Kollegiums v. zur Unterdrückung ähnlicher Aufstände in der DDR gegebenenfalls auch die NVA einzusetzen. S. 402 Das Kollegium hatte sich schon im Juni 1955 entschlossen. Januar 1956 hatte die HA I zusätzlich die Sicherung der VP-Bereitschaften400 übernommen. 382/55 des Ministers v. für den sie zuständig waren. Auch die Sowjetunion experimentierte wiederholt bei der Zuordnung sicherheitspolitischer und geheimdienstlicher Aufgaben unter einem Dach. 29. 29. S. 405 Vgl. 25.408 Dagegen übernahm die HA VII erst 1961 von der HA I die Absicherung der Bereitschaftspolizei.399 Bei der Grenzpolizei bürgerte sich die Bezeichnung »Op(erativ)-Gruppen« für die MfS-Diensteinheiten ein. »Regiment« und »Bataillon«. zuletzt im Range eines Generalleutnants. Anm.. Zur Bereitschaftspolizei vgl. Protokoll der 13.): Im Dienste der Partei (Anm. 6/57 des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern v. Punkt 1 – Strukturveränderungen im Staatssekretariat für Staatssicherheit. BStU.

67 hungsarbeit und berichtete darüber vor der Sicherheitskommission. a.1. 1/86 des Ministers v. Befehl Nr. 280/57 des Ministers v. Sitzung des NVR adressierte Mielke eine Information an Honecker. Zum NVR vgl. MfS. Von 1952 bis 1966 und seit 1972 bestanden Kollegien in allen Ministerien. S. MfS. blieb aber führenden Genossen vorbehalten: Den Vorsitz führte der 1. HA I 15087. MfS. Befehl Nr. Ebenda.417 Bereits nach der 1. Kiefel. 26. MfS. hauptamtliche MfS-Mitarbeiter zu werben. über die Vorkommnisentwicklung und über den künftigen Einsatz von Bausoldaten (hierzu S. u.1957 zur Bestätigung der Mitarbeiter Kleinjung. Darin machte er auf den bedenklichen poli- 409 410 411 412 413 414 415 416 417 ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen: Vorlage an die Sicherheitskommission über die Lage im Wachregiment Berlin des MfS v. 7. dass die HV A bei der Bekämpfung der westdeutschen Militärspionage Unterstützung gewähren und die HA I zwei ihrer Mitarbeiter hierfür abstellen sollte.1986 über die Bildung der Abteilung Kader 15 in der HA Kader und Schulung. Minister Ernst Wollweber.414 Mit dem am 10. 1986 führte die HA Kader und Schulung diese Aufgabe (25 Planstellen) weiter. August 1957 Mitglied des MfS-Kollegiums.8. SdM 1900. des MfNV) nahmen die Leiter der HA I als ständige Gäste teil.12. Die Zuständigkeit für die bewaffneten Einheiten des nunmehr dritten Ministeriums wechselte oft: Sie oblag anfangs einem eigenständigen Referat.416 Drei Jahre später ereilte ihn dort Kritik aus der ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen betreffs der HA I: Die Offiziere der HA I und der Armee arbeiteten aneinander vorbei und enthielten sich gegenseitig Informationen vor. I/S. Ebenda. In das Schema der HA I ließ sich diese Aufgabe aber nur schwer fügen. BStU. in: Protokoll v. Schröder und Fruck als Mitglieder des Kollegiums des MfS. BStU. Vgl. 11. Sekretär (Generalsekretär) des ZK der SED. BStU. aber auch Mielkes Vorgänger und damaliger Vorgesetzter. später dem Referat 2 der Abt. Befehl Nr. ranghohe Parteifunktionäre und wenige Militärs dazu. .1958. BStU. Die Sicherheitskommission bestätigte Kleinjung am 31. dann Streletz. 270/58 des Ministers v. S.1958. MBW und nach deren Auflösung wieder einer Abteilung (WR/MfS). Arbeitsplan des Kollegiums des Ministeriums für Nationale Verteidigung für das Ausbildungsjahr 1988/89 v. 15.1. Dietze trug dort sogar vor. S. Wagner: Walter Ulbricht (Anm. Tagesordnungspunkt 4 – Der Stand und die Ergebnisse der operativen Arbeit in der Nationalen Volksarmee und der DVP.3. MfS.1958 über die Verstärkung der Abwehr feindlicher Tätigkeit gegen das Wachregiment des MfS und Sicherung der Einsatzfähigkeit des Wachregimentes.415 Erich Mielke hatte erstmals im August 1956 an einer Sitzung der Sicherheitskommission teilgenommen. Vgl.7. bis 1971 Honecker. SdM 407. 6. 28.9. 5). 257.1957 als Mitglied. DSt 103240. MfS. 78 f. 7.413 Dort wurde am 28. 1/58 des Kollegiums v. Vgl. S.1988.409 Den Zuschlag für die Sicherung des Regimentes410 erhielt die gerade von dieser Kommission früher so heftig gescholtene HA I – ein Zeichen für die gelungene Konsolidierung. BStU. 8. in der schon der Minister für Nationale Verteidigung saß. Weiterhin gehörten – maximal 18 – Politbüromitglieder.411 Am Kollegium des MdI (später der KVP bzw. Februar 1960 gegründeten Nachfolger der Sicherheitskommission.1958. BStU. stand das wichtigste DDR-Gremium für Sicherheitspolitik auf legalen Füßen. Beschluss Nr. der zugleich ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen war. mit Quellen. wofür die Abteilung Kader 15 gebildet wurde. Denn hierfür waren unter dem Personal des Wachregimentes Informanten nötig. Vgl. DSt 100226. darauf den Abteilungen MfNV bzw. Januar 1958 seine »Vorlage über die Lage in der Nationalen Volksarmee und den Stand der operativen Arbeit« diskutiert und beschlossen. während es sonst strikt verboten war. dem Nationalen Verteidigungsrat. DSt 100203. 180–183. sowie ein Sekretär. 72). 28. darunter die Minister für Staatssicherheit und für Nationale Verteidigung. S.1.412 Kleinjung war außerdem seit 1.

419 Die Verbindungsoffiziere der HA I waren angewiesen dafür zu sorgen. Grenzbrigade 13. 7. Vgl. MfS. Fünf Monate nach der Errichtung der innerdeutschen Sperranlagen verabschiedete die Volkskammer am 24. GBl. 1.8. 2. sich freiwillig für einen Dienst in der NVA zu verpflichten. DSt 100323. 3. S. Gerhard Behrendt: Erinnerungen an die Tage im August 1961. Mielke hatte die Verlesung befohlen. August 1961 ihre Mitglieder massiv. Seiner Meinung nach entsprach »die Erziehung der Armeeangehörigen trotz aller Erfolge noch nicht den Erfordernissen«418. 2. Grenzbrigade Die FDJ bedrängte unter der Losung »Das Vaterland ruft – schützt die sozialistische Republik« seit dem 16.3 Die HA I seit dem Mauerbau bis zu ihrer Auflösung Die Planungen zur Abriegelung Westberlins im August 1961 wurden am NVR vorbei entworfen. die wiederum aus Bereitschaften (Regimentern) bestanden. September 1961 wurde der NVA die Grenzpolizei als Kommando Grenze unterstellt422. S. S. war nicht mehr zu befürchten. Von nun an konnte nahezu jeder junge Mann einberufen werden – auch an die innerdeutsche Grenze. MfS. Unmittelbar an der Grenzschließung waren die Grenzpolizei und anfangs auch die Kampfgruppen der Arbeiterklasse beteiligt. Wagner: Walter Ulbricht (Anm.1960 über einige Probleme des politisch-moralischen Zustandes der Nationalen Volksarmee. 4. 6.420 Ulbrichts Dank als Parteichef und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates an die bewaffneten Organe bezog der Staatssicherheitsdienst auch auf sich. BStU. Sekretärs des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR. Tabelle 7: Verteilung Grenzbrigaden 1. 385/61 des Ministers v.1961. BStU. Vgl. 5. I Nr. 9. 3. 5). dass die bereitstehenden Einheiten pünktlich in Ostberlin eintrafen. Vgl. Befehl Nr.1961 über die Danksagung des 1. . S. Die Grenzbrigade Küste kam am 1. Notfalls sollten sie den Marschbefehl erteilen. 7. ZAIG 260. Dessen damaliger Sekretär Erich Honecker ließ sie von verschiedenen Vorbereitungsstäben ausarbeiten.2. Grenzbrigade Grenzbrigade Grenzbrigade Brigade (Ausbildungsbrigade) Grenzbrigade Grenzbrigade (Küste) Grenzbrigade Grenzbrigade Berlin-Treptow Groß-Glienicke Perleberg Potsdam Kalbe/Milde Rostock Magdeburg Erfurt Meiningen Rudolstadt 11.4. gegliedert in Grenzbrigaden. BStU.9.68 tisch-moralischen Zustand der NVA aufmerksam.421 Am 15. MfS. falls bei den Kommandeuren keiner eingegangen wäre. Erst dahinter bildeten zwei Divisionen der Landstreitkräfte eine weitere Sicherungsstaffel. für den bei der HA I die gleichnamige Abteilung (Abt. 432–473. Januar 1962 das Wehrpflichtgesetz423. 4. Walter Ulbricht. 2. Nur mit einer präzisen Auswahl von Wehr418 419 420 421 422 423 [Information] des Ministers v. 11. Dass die Gemusterten sich ihrer 18-monatigen Dienstpflicht durch Flucht entziehen würden. für den selbstlosen Einsatz aller Mitarbeiter des MfS zum 13. Die beiden Berliner Grenzbrigaden wurden aus Rücksicht auf den Viermächtestatus der Stadt bis 1962 dem Innenministerium und nach seiner Einsetzung bis 1971 dem Stadtkommandanten Berlin unterstellt. 32.1961 zur Volksmarine. HA I 15043. SKB) zuständig war. Seit August 1961 hatten anfangs die linientreuen Kampfgruppen und später die Grenzpolizei für die konsequente Abriegelung gesorgt.

O. um die DDR-Führung zu irritieren und das Grenzregime zu stören. D. Vgl. BStU.424 Zumal er sich kurz zuvor – nach der Flucht eines Regimentskommandeurs und eines Majors der Grenztruppen – von Mielke und der SED-Parteiführung heftige Vorwürfe gefallen lassen musste. 18. 2.69 Pflichtigen. D.425 So ging unter den veränderten Bedingungen an der Grenze die Zahl der Fahnenfluchten allmählich zurück. die an der Grenze zum Einsatz kommen sollten. Kondraschow. 1972–1987. 58–61. HA I 2119. Die CIA sah diese Desertionen gerne. . HA I 13945.: Fahnenfluchten im Zeitraum 1962–1971.1963: Bericht über den Stand der Abwehr.426 Tabelle 8: Fahnenfluchten 1961 bis 1987427 (nur NVA und Grenztruppen) Anzahl Jahr 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 Gesamt 621428 553 384 155 220 185 127 65 77 68 59 34 27 24 17 5 12 9 9 10 16 14 14 12 10 14 20 Unteroffiziere und Offiziere 92 70 88 48 48 48 44 18 16 21 18 10 7 14 8 1 6 3 3 3 5 3 3 3 3 3 5 424 425 426 427 428 Kleinjung auf der Jahresabschlussdienstkonferenz am 12. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm.. 127). ermunterte Grenzer über ihre Kanäle dazu und verschaffte ihnen ein gehöriges Medienecho im Westen. BStU.: Halbjahresanalysen zu 1961. Verf. 64 f.9. auch die Durchsetzung mit IM genügte Kleinjung. Geringfügig abweichende Zahlen in Leiter der HA I: Auskunft zur operativen Bearbeitung von Fahnenfluchrverbrechen durch die HA I/Abteilung Äußere Abwehr (Stand 31. S. 6 f. Im 2. Halbjahr 1961 wurden 232 Fahnenfluchten registriert mit Schwerpunkt August/September. BStU.8. S. Ebenda. Vgl.1986) v. MfS. doch die Selbstzufriedenheit einiger operativer Mitarbeiter und ihrer Vorgesetzten verärgerte ihn. MfS. o. S. S. 6–8. BStU.2. o. HA I 8245. S. S. Bd.und Aufklärungstätigkeit entsprechend den Ergebnissen des Jahres 1962 und über die weiteren Aufgaben im Jahre 1963. Bailey. MfS. ließ sich fortan die Zahl der Fahnenflüchtigen gering halten. o. 445.1986. Dies schien schon 1962 ausreichend zu funktionieren. MfS. 17. Verf. AOP 7276/81..

Hg. auch die Übergabe der Grenzaufklärung. 424). wechselte zum 1. Die Untergrundtruppe der Nationalen Volksarmee 1957 bis 1962 und ihre Übernahme durch die Staatssicherheit. die.10. hier S. S. 2. Gieseke. Der Aufforderung Kleinjungs in seinem Referat auf der Jahresabschlussdienstkonferenz am 12. Juli 1962 die 15. 62. 86). 131. Fluchtbewegung und Machtsicherung. anfangs unter dem Namen »Patriotische Erziehung«. Stephan.8. Kämpfer für Terror. Zeittafel (Anm. BStU.und Sabotageakte in Westdeutschland ausbildete. aber auch geflohene Offiziere. die öffentlich gegen die DDR auftraten. Fingerle.2. Vgl. Vgl.1986 (Anm. die Seestreitkräfte in Volksmarine umzubenennen. BStU.9.1963 (Anm. sollten mit allen Mitteln bearbeitet werden. oder Soldaten wurden gezielt abgeschöpft. Hierbei handelte es sich um eine seit 1957 bestehende streng abgeschirmte Truppe.1960 hatte der NVR beschlossen. Engelmann. Berlin 2001. 37): Als Geheime Kommandosache eingestuft. Zum Zeitpunkt der Einführung der Wehrpflicht zählten folgende operative Abteilungen zur HA I: Organigramm 6: Operative Abteilungen der Hauptabteilung I im Januar 1962 1962 kam es zwischen MfS und MfNV. einem fahnenflüchtigen Grenzer.70 Für das MfS gewannen diese Vorfalle zusätzliche Brisanz. 18. aber auch innerhalb der HA I zu einem umfangreichen Revirement bei der Aufgabenzuteilung (vgl. Auch vor Mordversuchen schreckte die HA I nicht zurück. 97–99. ließen seine Mitarbeiter schon bald Taten Folgen: Sie erarbeiten einen Plan zur »Liquidierung« von Rudi Thurow. 6. befanden sich doch unter den Flüchtigen 130 Inoffizielle Mitarbeiter. .432 Durch willkürliche 429 430 431 432 Leiter der HA I: Auskunft zur operativen Bearbeitung von Fahnenfluchtverbrechen v. Stattdessen traten Reiseagenten mit einer glaubhaften Legende in der Nähe militärischer Objekte auf. Angehörige des MfS-Wachregimentes und flüchtige Soldaten. Hg. Bd. S.429 Diese IM. Bernd. S. Jens: Partisanen des Kalten Krieges. 427). Verwaltung vom Ministerium für Nationale Verteidigung zur Staatssicherheit.430 Aber auch eine andere Art von Vorfallen im Zuständigkeitsbereich der HA I nahm ab: Westlichen Diensten war die Gewinnung und ein direktes Führen von Quellen an oder in ostdeutschen Militärobjekten wesentlich erschwert. S. Vgl.1961: Mauerbau. Eisenfeld. der unter Ausnutzung seiner Funktion weiteren Personen zur Flucht verhelfen und zu deren Deckung auf die eigenen Kameraden geschossen hatte. Roger: 13. Am 19.

der sich geheimdienstlicher Mittel und Methoden bediente und seines konspirativen Gehabes wegen ohnehin schwer einzuordnen war. Abteilung dieser Verwaltung organisierte die Arbeit des Deutschen Soldatensenders 935435. dass ein Apparat. Wie bei der Grenzaufklärung führte die durch den Mauerbau entstandene Situation auch hier dazu.71 Entscheidungen. Das erfolgte mithilfe agenturischer Kräfte434 in Form von Flugblatt. Propaganda unter der Bevölkerung der Bundesrepublik zu treiben. eine Hörerpostadresse in Berlin W 8 sollte den Eindruck erwecken. . 23). September 1962 wurde in der HA I neben der Abteilung Aufklärung B (vgl. Sartoris. Deren Auftrag bestand darin. AP 4698/60. aber auch gefälschten Einberufungs. 39). eine Abteilung für die Abwehrarbeit unter zentralen Dienststellen des MfNV geschaffen: die Abteilung Abwehr B. S. die auch »Dienststelle R[öbelen]« genannt wurde. er befinde sich in Westberlin. Historische Studien vom Vormärz bis zum Kalten Krieg. 287–331. Abteilung). Zur Biographie vgl. Verwaltung des MfNV (bis 1965: 9.und Ausmusterungsbescheiden. Vgl. 1997.1959. vom MfS beansprucht wurde. a. Jürgen (Hg. S. Zu den Sonderverwaltungen zählte – neben der Armeeaufklärung – die 10. Innerhalb dieser Abteilung entstand das Referat Sonderverwaltungen. GH 29/66.. zuständig für die Aufklärung um Westberlin. war aber bei oberflächlichem Hören nicht als DDR-Sender zu erkennen. Im Zuge der Entspannungspolitik beendete der Sender im Jahre 1972 seinen Dienst. die sich den gewöhnlichen militärischen Abläufen entzogen oder einer besonderen Geheimhaltung unterlagen und für die deshalb auch im MfS nur ausgesuchte Mitarbeiter eingesetzt werden sollten. MfS. Leiter der HA I: Bericht an Minister Mielke über den Leiter der Abteilung »Patriotische Erziehung«. Wilke. Ein wesentlich kleineres Überbleibsel dieser Verwaltung war die Abteilung für operative Zusammenarbeit mit den zentralen Staatsorganen. Mit einem Studio in Berlin-Grünau strahlte dieser von Burg bei Magdeburg seine Sendungen aus. der seinerseits bei Mielke gegen den dort herrschenden Stil intervenierte. v. besonders unter Bundeswehrangehörigen – die so genannte Konterpropaganda. In: Wilke. Stephan: Radiopropaganda durch Geheimsender der DDR im Kalten Krieg. 433 434 435 Berlin 1996. Jürgen. Zum Soldatensender 935 vgl. 91–95.): Pressepolitik und Propaganda.und Plakataktionen sowie des Einsatzes von Postwurfsendungen. die dem Chef des Hauptstabes unterstand.2. Köln u. 18.433 Das zuständige Hauptsachgebiet in der HA I alarmierte wiederholt Kleinjung. und 14. S. Unter dieses Rubrum fielen Einrichtungen. BStU. Leiter der Abteilung/Verwaltung. 707. Kompetenzüberschreitungen und arrogantes Auftreten drohte dieses Unternehmen aufzufliegen. Gieseke: Wer war wer (Anm. Zum 1. BStU.. MfS. 11. war von 1956–1959 Gustav Röbelen. Die 9. Genossen Oberst Röbelen. S.

115–149. v. Die Bausoldaten im Spannungsfeld der SEDPolitik 1964–1989. 1. Stephan: Bausoldaten im Visier der Staatssicherheit: »Alle organisatorischen Maßnahmen der NVA sind geeignet. 425).1964 (GBl. .1974 (GBl. 6. ebenda. bis der Nationale Verteidigungsrat am 7. Gleichwohl wurden zum ersten Termin im Frühjahr 1962 auch Verweigerer einberufen und dann festgenommen.d. Ein Teil der Wehrpflichtigen lehnte den Dienst mit der Waffe aus politischen Motiven oder wegen eines Ausreiseantrages ab. Wolf. Die Konflikte waren durch ihre enge Einbindung in den militärischen Betrieb vorprogrammiert. Die Gesamtzahl ist daher eine Hochrechnung. so änderte sich das in den achtziger Jahren.72 Organigramm 7: Referat Sonderverwaltungen September 1962 Die Einführung der Wehrpflicht 1962 stellte die DDR-Führung vor die Frage. JHS 20102. Göttingen 2004. Zum Komplex Bausoldaten vgl. Es dauerte noch mehr als zwei Jahre. für unsere Arbeit genutzt zu werden. Mehrere hundert junge Männer kündigten an. 4. S. 16. Verfassung der DDR i.F. wie sie mit den Männern umzugehen gedachte.440 Die Gesamtzahl bis zur Auflösung 1990 bewegt sich um 16 000 Bausoldaten441. Vgl. bei den Bausoldaten handle es sich um »eine legale Konzentration feindlich-negativer Kräfte«442. Ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen wollte sie nicht einräumen. S.d. September 1964 eine Anordnung erließ. Art. vgl. 1961 eröffnet. 8. Anordnung des Nationalen Verteidigungsrates der Deutschen Demokratischen Republik über die Aufstellung von Baueinheiten im Bereich des Ministeriums für Nationale Verteidigung v.«.9.1955. Art. Thomas: Pazifisten in Uniform. einer Einberufung nicht nachzukommen. Andererseits intervenierten einzelne Würdenträger und ganze Leitungsgremien der Kirche. 436 437 438 439 440 441 442 1958 gegründet. Diplomarbeit 1984. dekretierte doch die Verfassung den »Dienst zum Schütze des Vaterlandes« als eine »nationale Pflicht« (die 1968 in Kraft gesetzte Verfassung sprach von »Recht und Ehrenpflicht«439). verzichtet aber leider auf durchgehende Zahlen. 5 Abs. die einen waffenlosen Dienst als Bausoldat ermöglichte. 129). Patzer gibt sehr detaillierte Quoten und Vergleiche zur Stärke des Gesamtjahrganges an. 190. BStU. S. die den Fahneneid oder den Wehrdienst verweigern. S. 7. Verfassung der DDR i. MfS. 86). ebenda. vgl. So kam ein Major der HA I 1984 in seiner Diplomarbeit zu dem Resümee. 135.10. 23 Abs. Heinz Mäder: Ausgewählte Orientierungen zur operativen Sicherung des konzentrierten Einsatzes von Bausoldaten auf der Grundlage einer Sicherungskonzeption. Handelte es sich bei den Bausoldaten über viele Jahre vorwiegend um religiös motivierte Verweigerer. 95. I S. I S. v. in: Widera.10. S. Zeittafel (Anm. Weiteres wichtiges Moment war der zahlenmäßige Zuwachs: Pro Jahr wurden in den siebziger Jahren 440 und in den achtziger Jahren gar über 1 000 Männer als Bausoldaten einberufen.F.

446 Auch nach Auflösung der Einsatzkompanie (1985) behielt das MfS diese Praxis bei. 335. Punkt 2.1989.1984. XVIII 2744/76. MfS. Kopf zusammenbeißen (Anm. Zur Zersetzung vgl. die ohne strafrechtliche Mittel auskam und den Betreffenden in seinen Aktivitäten lähmte.2. wurden sie in einem ausgewählten Territorium als scheinbare Zivilisten angesiedelt. der Neiber damit betraute. Das Ministerium für Staatssicherheit und die Kirchen. Sandra: Zersetzen. BStU. Sekretariat Neiber 181. 212. BStU. Vgl. BStU. S.73 Die HA I holte über sie systematisch Auskunftsberichte ein. Äußere Abwehr: Information über den Einsatz von hauptamtlichen IME in Bausoldateneinheiten v. 18. Für die HA I/LSK/LV Registrier-Nr. MfS.1990 wurde eine Verordnung durch die Regierung Modrow ver- . in Dresden ein Pilotprojekt »Zivildienst« begonnen. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. 81). sondern durch die Diensteinheiten der HA I vor Ort. führte einheitliche Formblätter und erfasste sie seit 1984 mindestens auf einem Sicherungsvorgang. Pingel-Schliemann. BStU. 10.444 Obwohl die Anzahl der Bausoldaten wie auch die Vielfalt ihrer Beweggründe für eine Verweigerung zunahmen. DSt 103104. 7/84 v.450 Das MfNV (!) entwarf umgehend ein Zivildienstgesetz und bat Schwanitz. die Gunst der Stunde nutzend. 1. 25. 1/76 des Ministers zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV).8. S. 333 u. MfS. MfS. Damit die operative Bearbeitung aber noch während der Wehrdienstzeit Wirkung zeitigte. auch HA I/LSK/LV/UA Schulen: Anforderungsbild für einen IMS unter Bausoldaten v. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm. S.1. allerdings blieb die »politisch-operative Arbeit unter den Bausoldaten« für ihn »ein operativer Schwerpunkt«. Zum Einsatz kamen Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter aus ihrer Einsatzkompanie (vgl. S. S. 194.443 Dies war unumgänglich geworden. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. Strategie einer Diktatur. 93) absolviert.445 Als 1983 der Einsatz großer Baueinheiten begann. sich wegen der Kürze der Zeit gleich mit der HA I zusammenzusetzen. BStU. S. 9.1989 an den Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit. 520–530.. wurde vielfach zum Mittel der Zersetzung448 gegriffen – eine subtile Repressionsmethode. 7/84 (Anm. S. Eschler: Zähne hoch.10.1989. 443).6. ebenda. S. Koch. Christen und Katholiken«. in: Besier.1984. MfS. darunter befanden sich aber auch militärische Vorgesetzte. Vgl. Vgl. Neukirchen-Vluyn 1992. weil Kontrolle und Bearbeitung der Bausoldaten nicht zentral erfolgte. um an interne Informationen zu gelangen. S. HA I 8141. S. D. Stephan: »Pfarrer. BdL-Dok 3234.. den IME »Hans Baumann«.451 443 444 445 446 447 448 449 450 451 Geht zurück auf die 1. bereitete es der HA I erhebliche Probleme. 16 f. Sekretariat Neiber 184. beschritt die HA I einen anderen Weg. Wolf. 1 f. 735–740. HA I/Abt. Dort war man in erster Linie an Einschätzungen aus dem zivilen Vorleben interessiert und erhielt deshalb von den heimatlichen MfS-Dienststellen Personendossiers für die Zeit des Wehrdienstes. Schreiben des Ministers für Nationale Verteidigung v. 171). Mit den Ergebnissen war Neiber zufrieden. MfS. 28. um Stellungnahme. Dieser wiederum schlug seinem Referenten Giersch vor. unter den Bausoldaten Informanten zu werben. 213.447 Der IM sollte nicht nur zu den üblichen militärischen Vergehen wie unerlaubter Entfernung berichten.11. AIM 17110/91. für die HA I/MB V Registrier-Nr. 37). BStU. Hatten sie die Spezialschule (vgl. sondern generell über Interna aus dem Kreis der Bausoldaten. Gerhard.1. Am 20. Die Zersetzung als Abschlussart bei Operativen Vorgängen ergibt sich aus der Richtlinie Nr. o. den Nachfolger Mielkes. und handschriftlicher Vermerk an Giersch. um mit diesen Kenntnissen legitimiert zu den Bausoldaten einberufen zu werden. XVIII 2774/76. Berlin 2002. Rechnerisch kam lediglich ein IM auf 60 bis 100 Bausoldaten. HA I/AKG: Information über operativ bedeutsame Aspekte der Wehrdienstverweigerung und die politisch-operative Lage in den Baueinheiten v.449 Im November 1989 wurde. In vielen Fällen blieben deren Aktivitäten unterhalb der Schwelle selbst des politischen Strafrechts und verstießen allenfalls gegen militärische Bestimmungen. Dort schlossen sie sich örtlichen Kirchgemeinden und Gruppen an. Vgl.

74 Die Einführung der Wehrpflicht kam in der NVA wie der HA I einer neuen Dimension gleich. Die zwischen ihnen bestehenden Einzelregelungen über die Zusammenarbeit wurden im November 1963 in eine förmliche Vereinbarung gegossen.452 Die Animositäten zwischen den Ministern Mielke und Hoffmann dürften dabei eine Rolle gespielt haben. Doch in vielem nahm die Abmachung Formulierungen aus dem Statut von 1956 (vgl. S. 63) auf. Im Januar 1964 machte Verteidigungsminister Hoffrnann in einem als Geheime Kommandosache eingestuften Befehl dann seinen Untergebenen klar, dass die »Mitarbeiter der Verwaltung 2000 (einschließlich Kraftfahrer) [...] den Kommandeuren der Nationalen Volksarmee weder unterstellt noch rechenschaftspflichtig« sind. Er erläuterte deren Aufgaben, wobei er sogar zwischen Abwehr und Aufklärung unterschied, ihre Rechte und Pflichten sowie die jeweiligen Ansprechpartner benannte.453 Innerhalb der HA I wurde im September 1965 der Zuschnitt von Abwehr B und Aufklärung B geändert und in einer Abteilung Koordinierung übergreifende und Sonderaufgaben gebündelt. Die Abteilung erhielt folgende Struktur: Organigramm 8: Abteilung Koordinierung 1965454

Die Integration der NVA in die 1. Strategische Staffel der Vereinten Streitkräfte fand im Oktober 1965 mit dem Manöver »Oktobersturm« seinen Abschluss. Neben der NVA marschierten polnische, tschechische und sowjetische Streitkräfte im Südwesten der DDR auf. Die Gegend war wegen der realistischen Bedingungen (Mittelgebirge, Wälder) gewählt worden, aber auch, um dem Westen die Stärke der östlichen Koalition vor Augen zu führen. Erstmals fand auf DDR-Gebiet ein Manöver außerhalb militärischer Übungsplätze statt.455 Entsprechend nervös reagierte die MfS-Führung, auch

452

453

454 455

abschiedet (Verordnung über den Zivildienst in der Deutschen Demokratischen Republik v. 20.2.1990, GBl. I S. 79). Vereinbarung über die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken der Organe des Ministeriums für Staatssicherheit und des Ministeriums für Nationale Verteidigung v. 15.11.1963, in: Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. 3), S. 237 f., mit Quellen. Befehl Nr. 12/64 des Ministers für Nationale Verteidigung v 31.1.1964 über die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken mit der Verwaltung 2000; BStU, BF Dokumentation. Vgl. o. Verf.: Entwicklung der Abt. Ä[ußere] A[bwehr], o. D.; BStU, MfS, HA I 5025, S. 36. Vgl. Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. 3), S. 185, sowie Zeittafel (Anm. 86), S. 207 f. Es fanden nur zwei Manöver während des Bestehens des Warschauer Vertrages statt, an denen Streitkräfte aller sieben Staaten teilnahmen; beide in der DDR (»Waffenbrüderschaft«), 1970 und 1980.

75 wenn sie bereits bei früheren großen Manövern Einsatzstäbe bilden ließ.456 Während General Kleinjung offizieller Gast des Manövers war, versuchte seine Hauptabteilung mit immerhin 108 Mitarbeitern von Ettersburg (Kreis Weimar) aus in einem operativen Koordinierungszentrum (KOZ) die Lage unter Kontrolle zu halten und die Zusammenarbeit mit der Militärabwehr der anderen Armeen zu organisieren.457 Das MfS übte in seiner internen Bilanz nach Abschluss des Manövers Kritik an der HA I: Sie müsse ihr Zusammenwirken mit den Stäben der NVA verbessern, damit rechtzeitig Informationen über Truppenbewegungen vorliegen. Beanstandet wurde ferner, dass das Verbindungssystem zu den IM unter gefechtsmäßigen Bedingungen nicht mithalten konnte und IM kaum überörtlich einsetzbar waren. An der NVA wurde neben den verspätet gegebenen Informationen bemängelt, dass die jeweilige Kreisdienststelle bei Grenzzwischenfällen nicht informiert und von der NVA wenig unternommen wurde, die von ihr genutzte zivile Fernmeldetechnik zu bewachen.458 Im Mai 1966, mehr als zwei Jahre nachdem der Ministerrat die Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze459 erlassen hatte, steckte Mielke die Zuständigkeiten in seinem Ministerium für die Grenzsicherung ab.460 In der HA I kam es zu einer Arbeitsteilung für die Bereiche Aufklärung (Aufklärung im westlichen Grenzvorfeld, operative Schleusungen und Befragung von westdeutschen Grenzverletzern) und Abwehr (Sicherung des Personalbestandes der Grenztruppen), an der bis zuletzt festgehalten wurde. Sicherungsoffiziere der HA I für die Arbeit im 500-m-Schutzstreifen passten nicht mehr in dieses Schema. Ihre Aufgaben übernahmen die Bezirksverwaltungen (Abt. VII). Ein knappes halbes Jahr später war es Mielkes 1. Stellvertreter, Bruno Beater, der zu einer zentralen Grenztagung nach Erfurt einlud, um sich über die Umsetzung des Befehls und vorhandene Anlaufschwierigkeiten zu informieren.461 Die HA I bestand zu diesem Zeitpunkt aus dem Leiter (Karl Kleinjung), seinem 1. (Rudolf Israel) und 2. Stellvertreter (Kurt Harnisch mit dem Verantwortungsbereich Grenze) sowie folgenden Abteilungen:

456

457

458

459

460

461

Vgl. z. B. Befehl Nr. 538/63 des Ministers v. 24.8.1963 zu Sicherungsmaßnahmen anlässlich der Herbstmanöver der NVA vom 27.8.–15.9.1963 im Raum Cottbus-Dresden-Leipzig-Erfurt-Zittau (Aktion »Quartett«); BStU, MfS, DSt 100390. Zum Manöver »Oktobersturm« vgl. Wolf, Stephan: Das MfS und die Überwachung der NVA durch die Hauptabteilung I. In: Ehlert, Hans; Rogg, Matthias (Hg.): Militär, Staat und Gesellschaft in der DDR. Forschungsfelder, Ergebnisse, Perspektiven. Berlin 2004, S. 323–336, hier 329 f. Alle Staaten des Ostblocks hatten geheimpolizeiliche Dienststellen für den Schutz der Armeen geschaffen: In der Sowjetunion die Sonderabteilungen der 3. Hauptverwaltung (vgl. Anm. 55), in Polen den Militärischen Inneren Dienst (WSW), in Ungarn das Gruppenkommando III/IV, in der CSSR die III. Hauptverwaltung. In Polen und Kuba (CIM) war die Militärabwehr dem Verteidigungsministerium zugeordnet. Wie es sich mit Rumänien verhielt, muss offen bleiben. Die Unterlagen dokumentieren keine Zusammenarbeit. Vgl. Handakte der Abt. X zum Manöver »Waffenbrüderschaft 80«; BStU, MfS, AS 332/84. O. Verf.: Thesen zur Kollegiumssitzung am 8.11.1965 – Aktion »Oktobersturm«; BStU, MfS, GH 8/68, Bd. 1,8.52–78. Verordnung des Ministerrates der DDR zum Schutz der Staatsgrenze v. 19.3.1964; GBl. II S. 255; vgl. auch Zeittafel (Anm. 86), S. 185. Befehl Nr. 10/66 des Ministers v. 10.5.1966 zur Erhöhung der Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit zum Schutze der Staatsgrenze der DDR; BStU, MfS, DSt 100482. Vgl. Studienmaterial zur Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit Teil VI. Die Weiterführung des Kampfes der Angehörigen des MfS zum Schutz der sozialistischen Revolution, zur Sicherung der staatlichen Souveränität der DDR und der Einheit der sozialistischen Staatengemeinschaft. Die Durchkreuzung der konterrevolutionären Strategie des Imperialismus. 1966–1970, S. 35 f.

76 Organigramm 9: Abteilungen der Hauptabteilung I im März 1967

An der Niederschlagung des Prager Frühlings und dem Einmarsch in das Nachbarland im August 1968 beteiligten sich NVA-Einheiten lediglich mit einigen Stabsoffizieren und einer 30 Mann starken Nachrichtentruppe.464 Allerdings hielten sich zwei Divisionen seit Ende Juli in grenznahen Bereitstellungsräumen zur Verfügung. Kleinjung hatte Mitarbeiter der HA I und IME in die ČSSR beordert, um das potenzielle Aufmarschgebiet zu erkunden.465 Auch Keßler – als amtierender Verteidigungsminister – hatte die HA I in seine Planungen aufgenommen. Ulbricht, Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates, verfügte ihre Beteiligung beim möglichen Beginn des Einmarsches.466 Erst am 16. Oktober endete für die beiden NVA-Verbände ihre operative Un462

463

464

465

466

Hierzu gehörte auch die Auswertungs- und Informationsgruppe (AIG). Sie war 1965 als ein Vorläufer der AKG gebildet worden. Vgl. Befehl Nr. 299/65 des Ministers v. 24.7.1965 über die Organisierung eines einheitlichen Systems der politisch-operativen Auswertungs- und Informationstätigkeit des MfS; BStU, MfS, DSt 100457. Davor nahm deren Aufgaben auch die Abteilung AKA wahr. So der Verteiler der HA I/Abt. SdL/AIG für den Personenschlüsselplan (West) – Ordner IV – v. 21.3.1967; BStU, MfS, HA I 13516 (o. Pag.). Anders in HA I/AKG: Grundlagenmaterial 2/89 zur Chronik der HA I v. 5.1.1989; BStU, MfS, HA I 5752, S. 3. Hier wird von zwei Aufklärungsabteilungen (Nord und Süd) seit 1965 gesprochen. Vgl. Wenzke, Rüdiger: Die NVA und der Prager Frühling. Die Rolle Ulbrichts und der DDRStreitkräfte bei der Niederschlagung der tschechoslowakischen Reformbewegung. Berlin 1995. Rudolf Liehr: Rolle und Aufgaben der Organe für Staatssicherheit beim Aufbau und bei der Organisation der Arbeit von Militärkommandanturen (Untersucht am Beispiel der Übung »Donau«), 1968; BStU, MfS, JHS, MF GVS 001–105/68, S. 5. Vgl. Keßlers Fernschreiben an den Chef des Militärbezirkes III v. 31.7.1968. In: Wenzke: Die NVA (Anm. 464), S. 231 f., hier 232, und den Befehl des Vorsitzenden des NVR v. 20.8.1968, ebenda, S. 234 f.

77 terstellung unter sowjetisches Kommando. So blieben am 13. September, als das MfS wieder zum normalen Dienstbetrieb überging, die Angehörigen der HA I hiervon expressis verbis ausgenommen.467 Die Grenze zur ČSSR unterlag einer verstärkten Kontrolle. Mielke reagierte mit einem Befehl, der sich insbesondere an die Grenzbezirke, die HA I und die Linie VII/2 (Kontrolle des grenznahen Raums) richtete: Einerseits sollten Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten aufgespürt werden, andererseits ČSSR-Bürger, die in der DDR Schutz suchten, Hilfe erhalten.468 Ein neu gebildetes Referat Forst in der Abt. Koordinierung wurde auf Einsätze im Grenzgebiet zur ČSSR vorbereitet. Auch nachdem sich die Lage aus Sicht des MfS »stabilisiert« hatte, blieb das Referat bestehen und kümmerte sich um den Personalbestand der NVAForstbetriebe, die Sicherung der Truppenübungsplätze sowie die Aufklärung von Schlupfwinkeln.469 Die Ereignisse in der ČSSR verunsicherten das MfS jedoch weiterhin. Obwohl den Betreffenden drakonische Folgen drohten, kam es auch in der Armee zu Sympathiebekundungen für die begonnene Entwicklung in der ČSSR und Kritik an der gewaltsamen Niederschlagung. Dies registrierte die HA I und meldete es sogleich nach oben.470 Am 13. Mai 1969 sprach Mielke vor der HA I. Er resümierte zwar, dass die »Genossen eine wichtige Bewährungsprobe bestanden« hätten, doch ginge »der Gegner in der letzten Zeit immer stärker dazu über, [...] einen gewaltfreien Aufstand von inneren Kräften [...] gegen die sozialistische Staatsmacht zu entwickeln [...], wie am Beispiel der ČSSR ersichtlich wurde«. Eine konkrete Form sei in den Augen des Gegners »die Meuterei in der Armee [...] der sozialistischen Staaten«. Dabei berief er sich »auf die Haltung negativer Elemente der ungarischen Armee, die sich 1956 offen der [...] Konterrevolution anschlossen«. Mielke sah Versäumnisse der HA I angesichts »der politisch schwankenden Haltung einer Reihe von Offizieren im Zusammenhang mit den Hilfsmaßnahmen in der ČSSR«.471 Kleinjung habe dies unterschätzt. Die Jahre von 1968 bis 1972 sind durch zahlreiche Umgruppierungen und Umbenennungen in der NVA wie in der HA I, hier namentlich der Stabs- und Querschnittsabteilungen, gekennzeichnet.472 Danach behielt die HA I weitgehend ihre Struktur bis zur Auflösung bei. Zum 1. Oktober 1968 wurde die Abteilung Koordinierung aufgelöst, und stattdessen wurden ein Stab bei der Leitung der HA I – ein weiterer Vorläufer der AKG – und eine Abteilung Operativ473 gebildet.

467

468

469

470 471

472

473

Befehl Nr. 31/68 des Ministers v. 13.9.1968 zur Aufhebung der Maßnahmen der erhöhten Einsatzbereitschaft der Organe des MfS – Aktion »Genesung«; BStU, MfS, DSt 100564. Befehl Nr. 32/68 des Ministers v. 24.9.1968 über politisch-operative Aufgaben der Organe des MfS zur Durchsetzung der Grenzordnung an der Staatsgrenze der DDR zur ČSSR und Maßnahmen zur Gewährleistung der verstärkten Grenzsicherung durch die Grenztruppen der DDR; BStU, MfS, DSt 100565. Vgl. o. Verf.: Handschriftliche Aufzeichnungen zur Chronik der Abt. Äußere Abwehr, o. D., hier zum Referat Forst; BStU, MfS, HA I 5025, S. 30. Vgl. Eisenfeld, Bernd: Widerständiges Verhalten (Anm. 27), S. 243 u. 247. Hinweise für das Schlusswort auf der Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation der HA I am 13.5.1969; BStU, MfS, ZAIG 3879, S. 191–252, hier 191, 221, 225 u. 231. O. Verf.: Aufstellung über Befehle zu Strukturveränderungen in der HA I, o. D.; BStU, MfS, HA I 8245, S. 90 f. Befehl Nr. 20/68 des Leiters der HA I v. 7.8.1968; ebenda, S. 91.

78 Organigramm 10: Stab am Sitz der Leitung der Hauptabeilung I am 1. Oktober 1968

Organigramm 11: Abteilung Operativ am 1. November 1968

Die UA Sonderaufgaben ließ unter anderem Grenzschleusen für IME anlegen.475 Ihr war zu dieser Zeit auch die Einsatzkompanie (vgl. S. 81) zugeordnet. Im Rahmen einer Rochade tauschten die Abteilungen Operativ und MfNV zum 1. September 1971 die Referate Forst (bisher Abt. Operativ) und Sonderverwaltungen (bisher Abt. MfNV). Zum Jahresbeginn 1972 wurde die Abteilung Operativ umbenannt in Äußere Abwehr und erweitert um ein Referat III für die bis dahin beim Stab angesiedelte Zuständigkeit für Überläufer (der Bundeswehr). Zur effektiveren Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Aufklärung an der Grenze waren (beginnend 1969 mit der Abt. Stadtkommandantur, später den Abteilungen für die Grenzkommandos Nord und Süd) den jeweiligen Abteilungsleitern beide Bereiche – vertreten jeweils durch einen Stellvertreter – unterstellt worden.476 Das Jahr 1972 bildete eine Zäsur für die Führungsebene des Ministeriums für Nationale Verteidigung: Zum 1. Dezember nahm ein Kommando Landstreitkräfte den Dienst auf und die Chefs der Teilstreitkräfte wurden zu Stellvertretenden Ministern aufgewertet. Das MfS bildete daraufhin beim Kommando Landstreitkräfte einen Stell474

475

476

Laut MfS-Kaderkarteikarte hatte Heinz Busch die Funktion eines stellvertretenden Abteilungsleiters der Abt. SdL. Vgl. Abt. Operativ, UA Sonderaufgaben: Vorschlag zum Anlegen einer Übertrittsstelle v. 22.11. 1968; BStU, MfS, HA I 2596. Grundlagenmaterial 2/89 zur Chronik der HA I, wo von zwei Aufklärungsabteilungen (Nord und Süd) seit 1965 gesprochen wird (Anm. 463), S. 3 f.

Territorialverwaltung478 sowie die Beobachtungsabteilung I/8 zu.1971. BStU. dafür das Grenzkommando Mitte mit Sitz in Berlin gebildet und dem Kommando Grenztruppen unterstellt. HA I 10337.1973 zur Sicherung einer ständigen Information und politisch-operativen Auswertung des Stimmungsbildes in den Diensteinheiten der HA I.1972 zu Bildungen von Diensteinheiten der militärischen Abwehr im Bereich des Kommandos Landstreitkräfte der NVA.1. BStU.12. Die HA I befürchtete ein Nachlassen der Wehrmoral und reagierte mit dem Befehl Nr.10. Befehl Nr. Der Abschluss des deutsch-deutschen Grundlagenvertrages und die europäische Entspannungspolitik führten zu einem breiten Strom von Besuchern in der DDR und zur Berichterstattung westlicher Korrespondenten. BStU. . verblieben aber als relativ selbstständige »Grenztruppen der DDR« im Verantwortungsbereich des MfNV. MfS. 2/73 des Leiters der HA I v. über die Auffassungen zu den deutsch-deutschen Beziehungen und über die Hauptrichtungen armeeinterner Diskussionen sowie zum Grad der Wachsamkeit.480 Unterabteilungen der HA I verwendeten aber auch nach dieser Umstrukturierung frühere Standortbezeichnungen der Bereitschaften. Dienstanweisung Nr.1971 zu den Aufgaben des MfS im Zusammenhang mit der Neufestlegung des Grenzgebietes an der Staatsgrenze der DDR zur BRD. 30. Befehl Nr. Um bei Abrüstungsverhandlungen nicht mehr als Teil der Streitkräfte gezählt zu werden. 2/73479. 477 478 479 480 Vgl. die zu Jahresbeginn gebildete Abt. Das Feindbild vom aggressiven westlichen Bündnis ließ sich nicht mehr ohne weiteres aufrechterhalten. Die Leitung übernahm der in verschiedenen Abteilungsleiter-Posten bewährte OSL Brückner. BStU. 2 f. Darin wird ein monatlicher Rapport über das Stimmungsbild in der NVA angeordnet. Vgl. was auch in der HA I zu Veränderungen führte. Aus den bisherigen Grenzbrigaden entstanden – mit Ausnahme der Grenzbrigade Küste – drei Grenzkommandos. S. darunter zum Feindbild.79 Vertreterbereich des Leiters der HA I477 und ordnete ihm die beiden Militärbezirke. HA I 8245. Der Stadtkommandantur wurde die Grenzsicherung um Westberlin entzogen. 46/72 des Ministers v.11. Gleichzeitig fand eine Neufestlegung des Grenzgebietes statt. Befehl Nr. 12. MfS. DSt 101084. Januar 1974 wechselte letztmalig die Unterstellung der Grenztruppen. Zum 1. Nur allmählich setzten sich die neuen Bezeichnungen der Truppenteile durch. S. MfS. 1971 hatte die SED-Führung beschlossen. 52/71 des Leiters der HA I v. DSt 100706. die Grenztruppen an der innerdeutschen und der Berliner Grenze umzustrukturieren. 91. MfS. 10. 26. wurden sie zwar aus der NVA herausgelöst. 6/71 des Ministers v.

02. 103 f. April auf den 1. Die Ergänzung bleibt einer späteren Auflage vorbehalten.1983. Mai 1976 geriet er in einen Hinterhalt und wurde von Mitarbeitern der HA I getötet – eine Tat der Einsatzkompanie485 und einer der spektakulärsten deutschdeutschen Todesfälle. dass die Selbstschussanlagen unvorschriftsmäßig angebracht waren. Die Konstruktion – auch als »Anlage 501« bezeichnet – wurde bis 1977 auf 271 km Länge montiert und bis Anfang der achtziger Jahre sogar auf 450 km mit der modernisierten Form SM–70/Anlage 701 ausgedehnt. einem früheren DDR-Bürger. Bludau.1974 03. Mehrere Flüchtlinge kamen dadurch zu Tode.7.1955 29. war es zweimal gelungen. So im Beschluss des NVR zur Erhöhung der Wirksamkeit der Grenzsicherungsanlagen an der Staatsgrenze der DDR zur BRD und zu Berlin (West) v.1957 01. nach: Ritter.01. Löste ein Flüchtling beim Übersteigen des Zaunes solche Selbstschussanlagen aus.1961 01.04.7.10.01. Wohl seit 1964 wird die Bezeichnung Kommando der Grenztruppen der NVA verwendet.11. Franz: Todesautomatik. S.80 Tabelle 9: Unterstellungsverhältnisse der Grenzpolizei/Grenztruppen481 Unterstellung 01.12.484 Michael Gartenschläger.1956 01. Stellvertreter des Chefs des Kommandos Grenztruppen für operative Arbeit: Schreiben zur . dem Grenzzaun I. Lienicke. Beim folgenden Versuch in der Nacht vom 30. Vgl.03.1949 in die Hauptabteilung Grenzpolizei. solche Geräte zu demontieren.1990 Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Grenztruppen der DDR Grenztruppen der DDR Grenzschutz der DDR 1971 begann im Bereich des Grenzregimentes 24 (Salzwedel) die Erprobung eines völlig neuen Sperrelementes: Am letzten Zaun Richtung Bundesrepublik. die Stahlsplitter vertikal verschossen. Gartenschläger hatte es ausgenutzt. als die Abteilungen Grenzpolizei in den Ländern aufgelöst wurden. Die Staatssicherheit und der Tod des Michael Gartenschläger an der Grenzsäule 231.1952 01.05. 1. Lothar.195l 482 Bezeichnung Deutsche Grenzpolizei Grenzpolizei Länder Ministerium des Innern Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei (HVDVP) Ministerium für Staatssicherheit Ministerium des Innern Hauptverwaltung DGP Staatssekretariat für Staatssicherheit Hauptverwaltung DGP Ministerium für Staatssicherheit Hauptverwaltung Innere Sicherheit Ministerium des Innern Ministerium des Innern Kommando Deutsche Grenzpolizei Nationale Volksarmee Kommando Grenze483 Ministerium für Nationale Verteidigung Ministerium für Innere Angelegenheiten 16.1957 15. Die direkte Unterstellung unter ein zentrales Organ erfolgte tatsächlich erst 1951. Hierbei handelte es sich um kleine Sprengladungen auf drei Ebenen. Zum Fall Gartenschläger vgl.09. Lapp: Die Grenze (Anm. Ein Großteil der noch vorhandenen Unterlagen zur Einsatzkompanie wurde für Strafverfahren im Original ausgeliehen.1948 wechselte zwar die dienstaufsichtliche Zuständigkeit in die DVdI/HA Grenzpolizei und Bereitschaften zum 20.1946 01.486 481 482 483 484 485 486 An der Zuständigkeit der HA I für die GrenzpolizeiAtruppen hatte sich seit 1953 nichts geändert. rief dies schwerste Verletzungen hervor.01. wurden auf DDR-Seite Splitterminen vom Typ SM–70 angebracht. Am 15. Für Informationen konnte nur auf die zugehörigen Behörden Vorgänge zurückgegriffen werden. zit.08. 229). Hamburg 2001.1953 01.

Zusätzlich sollte die neue Kompanie »zur Verhinderung von schweren – insbesondere bewaffneten – Grenzdurchbrüchen. Zugführer) waren Offiziere im besonderen Einsatz.1964. 107/64 des Ministers v. hielt die HA I. 4. nach außen abgedeckt als Grenzkompanie des Grenzregimentes 42. Der Trupp mit dem Spitznamen »Gully-Zug« dagegen überwachte die weitläufige Kanalisation. kamen dann allerdings nicht in den Truppendienst. MfS. Sie absolvierten dort ihre halbjährige Ausbildung. Aufklärung B unterstellt werden sollte. 93) und anschließend zur Einsatzkompanie mit dem Status eines hauptamtlichen IME.und Tunnelzug des Berliner Stadtkommandanten. um dort über mehrere Monate zu ermitteln.10. S. 110).und Tunnelzuges aus dem Bereich der Nationalen Volksarmee (Stadtkommandantur Berlin) in den Stellenplan des Ministeriums für Staatssicherheit und Bildung einer Sicherungskompanie v.81 Bereits in Mielkes Befehl Nr. Am »Gully-Zug«. Außerdem hatten die Grenztruppen (wo die meisten Einsätze stattfanden) eigene Spezialisten herangebildet (Einheit »Schneewittchen«490) und konnten deshalb auf die ungeliebte Unterstützung aus der Verwaltung 2000 verzichten. Äußere Abwehr. überwiegend in den Grenztruppen. aber wegen der für den Abfluss erforderlichen Tiefpunkte nicht gekappt werden konnte. S. Insgesamt gab es 75 solcher Stellen in 52 Abwasserkanälen. der als Sicherungskompanie vom MfS übernommen und der Abt. Deren Gründung erfolgte auf Befehl des Leiters der HA I im Dezember 1968. Das Aufgaben-Spektrum der Kompanie war umfangreich: Sie sollten Terror. die sich zur Flucht eigneten. Im Oktober 1964 war es der Kanalisations. S. Legendiert wurden sie weiterhin als Angehörige der Grenztruppen. Dabei ging es zum einen darum.6. 21. Lienicke. sondern ein weiteres halbes Jahr auf eine MfS-Schule im Kreis Hagenow (vgl. in den folgenden Jahren pendelte die Zahl zwischen 50 und 70. B.1964 zu Bildung und Aufgaben der Arbeitsrichtung Stöcker in der AGM. Absolventen der Grenztruppen-Unteroffiziersschule VI in Perleberg bildeten die Mannschaft. 244–252. in den achtziger Jahren aber auch unter Bausoldaten (vgl. Ihre Vorgesetzten (z. Hierzu sollte die HA I dreißig von ihr geführte Inoffizielle Mitarbeiter vorschlagen. BStU. Befehl Nr. 486). Vgl. S. Bludau: Todesautomatik (Anm. sollten sie »Einsatzreserve des Chefs Grenztruppen« angeben. S. die seit dem Mauerbau an der Sektorengrenze488 zwar mit Gittern sorgfältig getrennt war.und Gewaltverbrechen verhindern oder beenden. an den IME die Äußere Abwehr – in der UA 3 – allerdings fest. sicherten neuralgische Punkte bei Manövern sowie an der Grenze und forschten nach Unterschlupfmöglichkeiten. HA I 5750. zur Liquidierung von Provokationen sowie zur Überwindung zeitweiliger Schwerpunkte in diversionsgefährdeten Räumen«489 dienen – ein Aufgaben. Stationiert war die Einsatzkompanie zeitweilig in Stolpe (Kreis Oranienburg) und in Schulzendorf (Kreis Königs Wusterhausen). 207. Vgl. 487 488 489 490 . 32/76 des Stellvertreters des Ministers und Chefs Grenztruppen zur Sicherung der Anlage 501 v. in: Filmer. 1985 wurde die Einsatzkompanie aufgelöst und die so genannte Zentralschule beendete ihre Arbeit. DSt 100405. Nach dem Truppenteil befragt. 1969 bereits 30. Tunnelbauten zu erkennen. Teilweise wurden sie konspirativ in Truppenteile der NVA eingeführt. konsequenten Durchsetzung des Befehls Nr. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. 41–43. HA I: Vorschlag zur Übernahme des Kanalisations. 27.und Anforderungsprofil ähnlich dem der späteren Einsatzkompanie. 72).1976.1. der Abt. 107/64487 »zu aktiven Maßnahmen gegen den Feind und sein Hinterland« galten Angehörige der Grenztruppen als Kandidaten für eine spezielle Ausbildung. sie führten Beobachtungen durch. Operativ/UA Sonderaufgaben bzw. Sie unterstand der Abt. mit dem Namen Sicherungskompanie dem Sekretariat der HA I unterstellt. BStU. Nach der Pensionierung des früheren Partisans Kleinjung im Jahre 1981 war die Einsatzkompanie mit ihren Partisanenmethoden offenbar entbehrlich. 1968 gehörten zehn HIME zur Einsatzkompanie.

wie künftig die deutsch-deutsche Grenze gesichert werden soll. 15. ihren Dienst auf. BStU. MfS. die Rede von Minensperren. Anm. 80). a.und Kontrollgruppen (AKG) in den BV/V und deren Aufgaben.10. 8 f.3. ebenda. 56. in: Filmer. 6/78 des Ministers v. . Darin ist u.82 Kompaniechefs waren Eberhard Starke. Vgl. Leiter der HA I: Schreiben über die Bildung der Abteilung IAK am Sitz der Hauptabteilung v. Bisher Arbeitsgruppe Speicherführung (AG SpF). Dies gilt auch für Splitterminen (vgl. 3. 110).492 Organigramm 12: Auswertungs. 223. Quelle bei Diedrich: Grenzpolizei (Anm.1980.1961 hatte der Oberkommandierende der GSSD. S. S. 365–371.1978 über die Bildung von Auswertungs. Bisher Unterabteilung Sonderinformation-Öffentlichkeitsarbeit (SI/ÖA). Was Moskau zur Sicherung der deutsch-deutschen Grenze befahl. Iwan Konew. Kneise. die sogar unter die internationale Ächtung als Dum-Dum-Geschosse fallen dürften.4. Wohl darauf baute der Minister für Nationale Verteidigung in seinem Befehl Nr.und Kontrollgruppe im Jahr 1980 Im Oktober 1983 begann an der innerdeutschen Grenze die Demontage der Selbstschussanlagen und die Beseitigung der Minenfelder495. dann Wolfgang Singer (1979–1983) und Alexander Baier (1983–1985). »Scharfe Minen in zwei Reihen«. obwohl sich insbesondere in den 90er Jahren DDR-Militärs zu ihrer Verteidigung auf eine solche beriefen.491 Am 1. MfS. Bereits am 14. S. In: Der Spiegel 33/95. 1978 ordnete Mielke den Aufbau einheitlicher Stabsorgane für alle Bezirksverwaltungen und (Haupt-)Abteilungen der Zentrale an. 30.9. S. der die Verminung der Grenze befahl. 301). Michael: Die Minen an der Grenze. Eine Rechtsgrundlage für die Verminung der Grenze hat es offensichtlich nicht gegeben. 58. BStU. Minister Hoffmann seine Vorstellungen präsentiert. HA I 5752. S. 491 492 493 494 495 Befehl Nr. DSt 102458.1974. 10 f. Leiter der HA I: Schreiben über die Umbenennung der Abteilung IAK der Hauptabteilung I v. S. 85/61. April 1980 nahm in der HA I eine solche AKG. hervorgegangen aus der seit 1974 bestehenden Abteilung Information/Auswertung/Kontrolle (IAK). Schwan: Opfer der Mauer (Anm.

zunächst mit 2 000 Personen. Minister für Nationale Verteidigung: Meldung an den Vorsitzenden des NVR v. Das Gremium verlangte von den bewaffneten Organen.6. Noch 1986 während der Militärwissenschaftlichen Konferenz des Kommandos der Grenztruppen wurden die verschiedenen Exemplare offen präsentiert. MfS. Die Effektivität beim Zusammenwirken mit der Volkspolizei und den Freiwilligen Helfern der Grenztruppen501 erhöhte sich. 13. Damals war die Kompaniesicherung. Die Vorteile lagen auf der Hand: Allein die örtliche Bindung führte zu einer besseren Kenntnis des zugewiesenen Abschnittes und zu engeren Kontakten mit der Grenzbevölkerung. MfS. BStU. S. Grundlage war die Vereinbarung über das Zusammenwirken der Grenztruppen der DDR. Sekretariat Neiber 62. S. 5. 413–416. 28. Vgl. Der Einsatz dieser Freiwilligen Helfer begann 1952.10.1988 über die Erprobung von Methoden des Einsatzes der Kräfte und Mittel zur Grenzsicherung sowie der Erhöhung der Effektivität und Wirksamkeit des Zusammenwirkens mit den anderen Schutz.und Sicherheitsorgane energisch zu unterstützen. BStU. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. bei der eine Grenzkompanie einen überschaubaren Grenzabschnitt übernahm.9. in: Filmer.1986.83 Tabelle 10: Einsatz von Minen an der innerdeutschen Grenze496 Beginn der Verlegung 1961 1962 1963 1971 1977 Anzahl Typ 4 526 449 000 364 000 100 000 400 000 Splittermine POMS–2 Sprengmine PMD–6 Sprengmine PMN Sprengmine PMP–71 Infanteriemine PPM–2 Pioniere und weitere Spezialisten verstärkten hierbei die Kräfte der Grenztruppen. Kneise. Vgl. 1986500 erhielten die Kompanien wieder schrittweise eine feste Zuständigkeit. was die HA I allerdings aufmerksam verfolgte und zu der Schlussfolgerung kommen ließ: »Die nicht mehr vorhandene Minenbarriere [ist] durch die Barriere Ordnung und Sicherheit zu ersetzen«498! Wohl auch deshalb traf der Nationale Verteidigungsrat am 25. die Qualität ihres Zusammenwirkens zu verbessern sowie die jeweiligen Potenzen wirkungsvoll einzusetzen.und Sicherheitsorganen und der Zusammenarbeit im Grenzkommando Mitte. Der Einsatz von Minen wurde innerhalb der Grenztruppen nie als peinliche Episode betrachtet. Analyse v. Sekretariat Neiber 563. Stellvertreter des Ministers und Chef Grenztruppen: Schreiben an .499 Bei den Grenztruppen laborierte man außerdem an einer Fehlkonstruktion aus den siebziger Jahren.1986 (Anm. 1986 standen über 6 600 zur Verfügung. Zu ihrer Einschüchterung. Hierbei kamen aufeinanderfolgend die vier zu einem Bataillon gehörenden Grenzkompanien auf einem circa 70 km langen Abschnitt zum Einsatz. S. BStU. S. durch die Bataillonssicherung ersetzt worden. Der Einsatz an der vordersten Linie verlockte zur Fahnenflucht. Sekretariat Neiber 560. MfS. 30. aber auch um ein ungewolltes Auslösen der gefährlichen Geräte vor den Augen der westlichen Öffentlichkeit zu verhindern. S. 120–124. Sekretariat Neiber 562. Nach Abbau dieser Sperren497 stiegen die Fahnenfluchten geringfügig an. die Dokumentation in: BStU. wurde im MfS eine umfangreiche Konzeption unter dem Decknamen »Herbst« erarbeitet. 4. MfS. 70/88 des Stellvertreters des Ministers und Chefs der Grenztruppen v. Vgl.1.1984. hierzu Vorläufige Grundsätze v. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. Januar 1985 »Festlegungen zur weiteren Erhöhung der Wirksamkeit und der Verantwortung beim Schutz der Staatsgrenze der DDR«. 110). 20. Doch für die HA I bedeutet dies eine erhebliche Ände496 497 498 499 500 501 Vgl. Vgl. Seit Dezember 1988 erfolgte die Umsetzung auch an der Grenze zu Westberlin. Vgl. 365–371. der Kräfte des Ministeriums für Staatssicherheit und des Ministerium des Innern zum Schutz der Staatsgrenze v. und von den örtlichen Behörden. 42. endlich die Schutz.1989. 227). in: Filmer. Michael: Die Minen an der Grenze.1. Befehl Nr. 110).

z. wie sie das Grenzgesetz (Gesetz über die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik v. 41 f. MfS.502 Für 1989 war.1981 über die Zusammenarbeit mit einzeln geführten freiwilligen Helfern der Grenztruppen der DDR durch Offiziere Grenzaufklärung und dafür bestätigte Grenzaufklärer.6. MfS. die Bezirksverwaltungen und Kreisdienststellen deren Aufgaben und die dazugehörigen Mitarbeiter übernehmen. Bei der konspirativen Einflussnahme auf die Postenpaarung verringerten sich die Auswahlmöglichkeiten.und -kreiskommandos (GBK504/GKK) sowie die erforderliche Umstrukturierung in der HA I/KGT wurden allerdings bis zum Herbst 1989 nicht mehr vollständig vollzogen. das auf jede zuvorkommende Handlung verzichtet.505 In der HA I sollten die Unterabteilungen »Grenzsicherheit« aufgelöst werden. der allerdings erst im Dezember 1989 vorlag. Stellvertretern der Leiters der Bezirksverwaltungen mit Staatsgrenze und ausgewählten Leitungskadern der HA I sowie der ZKG über Strukturveränderungen im Bereich des Leiters der HA I/KGT am 21. 2. 215. des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten. Bis dahin war die NVA-Führung der sowjetischen Militärdoktrin gefolgt. sondern überlegen sein sollte. S. Sekretariat Neiber 222. 278. die sozialistische Militärmacht jedem Gegner nicht nur ebenbürtig. bevor der Staat aus dem Vertrag ausschied. in der Anfangsperiode auf den Landkriegsschauplätzen militärische Entscheidungen erzwungen werden sollten. S.8. Unterschieden wurde zwischen den freiwilligen Helfern. 502 503 504 505 506 507 den Minister für Nationale Verteidigung zur Bekleidung und Ausrüstung der FHGT v. Entwurf einer Arbeitsgruppe von Experten des MfNV. 6. Sekretariat Neiber 184.3. Die Kontakte der IM beschränkten sich auf den eigenen Zug.7. 16. Ende Mai 1987 verabschiedeten die Staatschefs des Warschauer Bündnisses auf ihrer Tagung in Ostberlin die Erklärung über eine neue Militärdoktrin. MfS. NVR: Beschluss zu Maßnahmen der Vervollkommnung des Schutzes der Staatsgrenze der DDR zur BRD v. bietet dem Gegner militärstrategische Vorteile. seinem Angriff also zuvorgekommen werden musste. 226. BStU. MfS. 498). 427–445. 30. Analyse v. 2) vorsah.9. Für die Verbindungsoffiziere wurden heimliche Spindkontrollen wegen der ständigen Anwesenheit von Freischichten komplizierter.. insbesondere der Streitkräfte ausgeglichen werden. Die Grenzbezirkskommandos trugen zusätzlich zur Unterscheidung Nummern.1985. der Aufbau von Grenzbezirks. Schreiben des Ministers v. die in Zügen und Gruppen organisiert waren. auch konnten sie sich wegen der besseren Übersicht in den Kompanien nicht mehr so unauffällig zum Treff entfernen. 1. basierend auf einem weiteren Beschluss des Nationalen Verteidigungsrates503. der Feind auf seinem Territorium geschlagen werden sollte.1989 (Anm. mit den Stellvertretern Operativ bzw. S. Bei der HA I verblieb gleichwohl die Gesamtverantwortung für die Grenzsicherheit und für die Grenztruppen ohnehin.8. GBK 3 (für GBK Erfurt). Vgl. Auch die BV Potsdam begann. 15/81 des Stellvertreters des Ministers und Chefs der Grenztruppen v. 3. der Institute für internationale Beziehungen und für internationale Politik und Wirtschaft für einen Beschluss der Volkskammer über die Militärdoktrin der Deutschen Demokratischen Republik. S. Die Auflösung der Grenzkommandos Nord und Süd. o. Nicht zu verwechseln mit der Grenzbrigade Küste.1989. § 20 Abs. Genossen Generalleutnant Neiber.507 Diese konnten nur durch eine Umorganisation der Landesverteidigung. BStU.84 rung der bisherigen Arbeit.1989 über Strukturveränderungen im Bereich des Stellvertreters des Leiters der HA I/KGT. Sekretariat Neiber 223. ebenda. BStU. vgl.7. 5. S. Eins jedoch war von vornherein deutlich: Ein Verteidigungskonzept. . 207–212. DDR-Experten erarbeiteten daraufhin den Entwurf für eine eigene Militärdoktrin506. DSt 103609. ein Dreivierteljahr. S. 17. und Thesen für die Dienstbesprechung des Stellvertreters des Ministers. wonach 1. S. B. D. 28. BStU. MfS. und den einzeln geführten Helfern der Grenzaufklärung gemäß der Anordnung Nr. BStU.1982. 25. in den Grenzkreisen um Westberlin Grenzbeauftragte einzusetzen. eine Anpassung der Struktur der Grenztruppen an die politische Territorialstruktur (so genannte Struktur 95) vorgesehen.1989. Sekretariat Neiber 222. Eine solche Umstrukturierung der Streitkräfte hatte Auswirkungen auf den Aufbau der HA I in ihrer gesamten Breite.

2. BStU.3. S. beginnend ab Mai. HA I/Abt. Auf der S. 671–677. »alle männlichen Übersiedlungsersuchenden im wehrpflichtigen Alter« einzuberufen. Sie hatten Zugangsmöglichkeiten zu Waffen. DSt 103464. 47. MfS. Mielke hätte es am liebsten gesehen. Sekretariat Neiber 64.. Deshalb stellte er einen ganzen Katalog von Maßnahmen zur »Disziplinierung von Übersiedlungsersuchenden« vor. Ehrhart: Geschichte der Opposition in der DDR 1949–1989. S. 20 OOO510) außerstande. vorrangig in Truppenteile.): Rührt Euch! (Anm. Für die NVA war die Konzentration von Antragstellern brisant. 696–700. 10). 24 spricht er von einer »zentralen Entscheidung«. Vgl.508 Ihre zahlenmäßige Stärke. hier 93. wonach es eine »zahlenmäßige Höchstgrenze« bei »Ermittlungsverfahren mit Haft wegen Wehrdienstverweigerung« (S. Die Zuständigkeit des MfS blieb ohnehin erhalten.1988 über die Einberufung von Wehrpflichtigen zur Ableistung des Grundwehrdienstes. die Antragsteller auf Übersiedlung in die BRD sind. Schirmer. in denen körperliche Tätigkeiten zu verrichten waren. sowie über Wehrpflichtige. TV: Information an den Leiter der HA I/AKG über den Bestand an Wehrpflichtigen. Als Abwesenheitsvertreter seines Ministers ließ Mielkes Stellvertreter Rudi Mittig am 22. die Tatsache. ebenda. »dass wir die Richtigen treffen und diese umgehend einberufen lassen«511. Leiter der HA I: Stellungnahme an den Leiter der HA VI zum Bericht über tatbegünstigende Umstände und Bedingungen des Grenzdurchbruchs v.2. in dem er den Sachverhalt und die im MfS erforderlichen Maßnahmen ausführlich darlegt.1988 (Anm. S.1988. S. Februar 1988 eine Dienstbesprechung durch. So z.3. HA I 13454. schwerem Gerät und Staatsgeheimnissen sowie die Möglichkeit zur Fahnenflucht. dass sie sich organisierten. BStU. MfS. Dazu sah sich aber die NVA wegen der »gegenwärtig vorhandenen Größenordnung« (ca. die die bisher zuständigen Diensteinheiten nicht in den Griff bekamen. Vgl. Es war aber nicht der erste Versuch. MfS. Abweichend von der Rede enthält das Schreiben einen Passus. Mielke bezieht sich auf die »Sitzung des Politbüros [des ZK der SED] am 16. 42 f. ergab sich aus dem Umstand... wo »bestimmte Entscheidungen getroffen und Aufgaben gestellt« wurden. Vgl. Also sollten die Bezirksverwaltungen und die HA I wenigstens gewährleisten. und die von ihnen ausgehenden Aktivitäten ließen Mielke um die Stabilität der DDR und ihren internationalen Ruf fürchten. den Honecker offenbar gebilligt hatte. Bonn 1997. Zur Rolle der Antragsteller auf Ausreise vgl. In: Wünsche (Hg. Vgl. wenn es alle diese Wehrpflichtigen sofort getroffen hätte. ohne dass sich die militärische Stärke verringerte.10.] Operationsgebiet«512. diese Männer während ihres Wehrdienstes von Waffen fernzuhalten. Zuvor gab es bereits vorübergehende Einsätze während .5. BStU. Verteidigungsminister Keßler hatte mit seinem Befehl Nr. 24. 2) gebe.1984 an der Grenzübergangsstelle Chausseestraße und den daraus abgeleiteten Veränderungsvorschlägen vom August 1984. Referat auf der Dienstbesprechung am 25. Demonstrativhandlungen [. deren Ersuchen nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin abgelehnt wurde. DSt 103455. BStU. BStU.1988.1988«. 26.85 Zunächst aber führte Mielke am 25. vorher die Sicherheitsüberprüfung von Personen für Arbeiten in den Grenzübergangsstellen. die strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wurden v. Anlass boten die immer stärker in die Öffentlichkeit drängenden Antragsteller auf Ausreise. Ebenda. 16.. 15. S. 22. 21. Das AusreiseProblem wurde damit natürlich nicht gelöst. S. Neubert.2. Zur Situation zum Jahresbeginn 1988. Eine Möglichkeit. B. 104/88513 508 509 510 511 512 513 Manuskript zum Referat auf der Dienstbesprechung am 25. MfS.2. gewöhnlich seine Umschreibung für Honeckers Eingreifen. Referat am 25. MfS. wofür die HA VI zuständig war. der HA I Aufgaben aufzubürden. 508). Mit diesem Schnellschuss sollte wohl das Ausreiseproblem von der Straße und damit aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden.] Aktivitäten in Verbindung mit feindlichen Kräften im [. dass Soldaten in Brennpunkten der Wirtschaft langfristig und planmäßig eingesetzt werden konnten. Klaus: Auftrag und Legitimation der Nationalen Volksarmee.1988 ein Schreiben an die Diensteinheiten folgen. 75–99. Schreiben des Ministers v.1988. Vgl. DSt 103455.509 So war geplant. S. die schon die bis dato zuständigen Diensteinheiten nicht lösen konnten: Verhinderung von »feindlich-negativen Personenzusammenschlüssen. sondern zeitweilig in einen anderen gesellschaftlichen Bereich verlagert. S. Der HA I gab Mielke deshalb noch einige Aufträge mit auf den Weg.

86 hierfür die Voraussetzungen geschaffen.. Im August 1989 konstatierte die HA I. Giersch: Vermerk an Neiber über Veränderungen in der NVA v. Leiter der HA I: Planvorgabe für das Jahr 1989 v. S. 11. MfS. S. BStU. o. Als Neiber im Januar 1989 erfuhr.3. 4. Egon Krenz. Sekretariat Neiber 223. B. Sekretariat Neiber 888. schien er an einen Einzelfall nicht zu glauben. ebenda. dieser inkrimierte Satz jedoch ist durchkreuzt. sollte sie den von der SED-Führung gestellten Klassenauftrag umsetzen. sondern dass sich unter den Flüchtlingen in Prag und Budapest auch Zivilbeschäftigte befanden und junge Männer.. In seiner mehrseitigen Analyse zitierte er allein diesen Satz. S. die Schusswaffe einzusetzen.9. Verf. ebenda.1987 zur Einschätzung der HA I über »Ursachen. dass sich nicht nur Fahnenfluchten über Ungarn häuften516. Darunter waren selbst langjährig gediente Berufssoldaten.522 In den ersten Oktobertagen 1989 hatte sich die Situation in der DDR zugespitzt. dass ein Kompaniechef der Grenztruppen seinen Austritt aus der SED erklärt hatte. D. o. darunter 10 Prozent Antragsteller auf Ausreise oder Vorbestrafte. Leiter der HA I: Ordnung Nr. Motive und begünstigende Bedingungen für Fahnenfluchten von Angehörigen der Grenztruppen der DDR und der NVA v. nannte ihn »politisch falsch und unvertretbar«519.. Motive und begünstigende Bedingungen für Fahnenfluchten von Angehörigen der Grenztruppen der DDR und der NVA« v. kontrollieren sollte. Bahnelektrifizierung). 5.1989. BStU. BStU. Verf. MfS. HA I 10547. 8. 183. 189. Sekretariat Neiber 176. D. die sich offen weigerten. denn am Rand der Meldung vermerkte er: »Tendenz? Analyse nötig!«520. o. HA I/GKN/ Abwehr UA GAR–7: Berichterstattung über die Einberufung August 1989 v.1987. Denn bereits zwei Jahre zuvor hatte Dietze bilanziert: »Ein Kernproblem der politisch-ideologischen Arbeit auch in der NVA ist bei Anerkennung aller Erfolge die überzeugende Erklärung des Widerspruches zwischen unserer Selbstdarstellung und der Wirklichkeit. MfS.517 Doch die Stimmung in der Armee hatte sich schon seit längerem geändert. . 29. Leiter der HA I: Analyse über Ursachen. MfS. ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen. Vgl. 23. Sekretariat Neiber 181.1989.1987. dass es sogar zum Entwurf eines Arbeitsmaterials zur »Rückgewinnung/Rückführung von f[ ahnen] f[ lüchtig] gewordenen ehemaligen« Soldaten kam. Nunmehr bestimmten »Anzeichen für die Beeinträchtigung der inneren Sicherheit und der politischen Stabilität«. S. Zum Beschluss vgl. war die HA I indes quasi für die operative Sicherung von Objekten der Volkswirtschaft zuständig geworden. 54. Die »politische Standhaftigkeit«521 der Streitkräfte musste gewährleistet bleiben. 178. Als Ausbildungsbasen (ABas) vor dem eigentlichen Einsatz in den Betrieben dienten unter anderem die Standorte der sechs 1989 aufzulösenden Panzerregimenter. 22. Das Stimmungs. 292 f. Also die Größenordnung einer Division. die oftmals jahrzehntelang Zugang zu hochsensiblen Informationen hatten. HA I 1754. die für den Wehrdienst ab Herbst vorgesehen waren.und Meinungsbild unter Zivilbeschäftigten und Armeeangehörigen bekam daher einen neuen Stellenwert. 18. Vgl. HA I 15086. BStU. erwog. 3 über Austrittsbestrebungen eines Offiziers aus der SED v.3. Operative Meldung Nr. BStU. neben den Kampfgruppen 514 515 516 517 518 519 520 521 522 widriger Witterungsbedingungen und volkswirtschaftlich wichtiger Vorhaben (z.1.9. MfS.12. S.1989. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg außerdem die Zahl junger Grenzer. Dietzes 21 Seiten umfassende Einschätzung trägt sonst keinerlei Randglossen oder Anstreichungen. weniger aber GeheimnisSchutz oder militärische Ordnung und Sicherheit das inoffizielle Informationsaufkommen.10. HA I 5507.: Aufstellung über Gelungene F[ahnen]F[ luchten] von Angehörigen der NVA in das N[ icht] S[ ozialistische ]A[ usland] . S.1989.1988. S. doch den Kern der Aussage stellte er nicht infrage.515 Während die jeweilige Kreisdienststelle die dort entlassenen Berufssoldaten und Zivilbeschäftigten. MfS.«518 Neibers Referent Weiße wollte es nicht wahrhaben. 23. o. 9. MfS. S. Vorgesehen war eine Größenordnung von 11 000 Mann514. Siegfried Weiße: Meinungsäußerung v. BStU. 87. S. Die Zahlen waren so alarmierend. Getreideernte. 15. Braunkohlegewinnung. I/4/89 v.9. MfS. BStU. BStU.

526 Der Schutz von Grenzanlagen vor Zerstörungen und Beschädigungen erübrigte sich. S. Selbst Offiziersschüler fragten nun nach der Rechtsgrundlage für ihr Handeln gegen Zivilisten.523 Minister Keßler ließ für den Militärbezirk III. Zwei Tage später waren mit der Öffnung der Berliner Mauer die bisherigen Regelungen völlig obsolet: Allein die Tagesmeldung vom 10. Vgl.1989.1989.2. 8).11. Auch in KarlMarx-Stadt und Plauen kamen NVA-Hundertschaften und eine Ausbildungskompanie der Grenztruppen gegen Demonstranten zum Einsatz. BStU. in den folgenden Wochen die Verunsicherung der Beteiligten.524 Schriftstücke der HA I widerspiegeln die Zustände: anfangs Zahlen und Motive bei Verweigerungshaltungen in den eigenen Reihen. Vgl. Griff doch gleichzeitig eine allgemeine Verunsicherung Raum. BStU. unter denen sogar einzelne Militärangehörige waren. wonach jeder Kontakt von Angehörigen der bewaffneten Organe zu westlichen Bürgern verboten und unausweichliche Begegnungen meldepflichtig waren. zurück. Hundertschaften sind keine militärischen. S. 523 524 525 526 527 528 Vgl. Bereich 2000: Tagesmeldung v. MfS. MfS. dass nun auch für NVA. aber auch Befürchtungen über negative öffentliche Reaktionen. ebenda. auf den 11.87 auch die NVA-Landstreitkräfte einzusetzen.1989. veröffentlicht in: Im Namen des Volkes? Über die Justiz im Staat der SED. Grenztruppen und Zivilverteidigung die neuen Regelungen für Privatreisen gelten.4 Die Auflösung der HA I Am 7. welche »Aufgabenkomplexe unsere Arbeit zukünftig maßgeblich bestimmen bzw. 132–135 u. HA I/AKG: Information über das Stimmungs. sondern polizeiliche Formationen.und Sicherheitsorgane« (also auch NVA und Grenztruppen) stellte. Opladen 1989.und Meinungsbild in der NVA und den Grenztruppen der DDR v.1989 bis Mitte November 3 000 Soldaten für einen polizeilichen Einsatz bereit.10. S. November 1989 trat die gesamte Regierung Stoph. sollte die eigene Beteiligung an den Einsätzen bekannt werden. Krenz: Hausmitteilung an Honecker v. darunter die Minister für Staatssicherheit und für Nationale Verteidigung. 137. Damit war jene Vorschrift gefallen. 71. 30. 163. S. Hundertschaften aus den Reihen der NVA (darunter der Militärakademie Dresden und den Offiziershochschulen in Kamenz und Löbau) bilden und sie nach Dresden sowie Leipzig zur Unterstützung der Polizei verlegen. Trotzdem standen letztlich seit 14. 44 sowie S. Eine Auflösung der HA I war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht im Blick. Hans-Hermann: Der Fall der Mauer. Hollitzer: »Wir leben jedenfalls von Montag zu Montag« (Anm. 48. noch an Bedeutung gewinnen«. 55 u. BStU.10. also den Süden der DDR.10. 57. 77. Vgl. Denn überraschend richteten sich die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen das Vorgehen der Einsatzkräfte. die Neiber mit . November 1989 in seiner Erklärung aufgelistet. S. November verzeichnete sieben Fahnenfluchten und vermutete 35 weitere. hier 252. hierzu Hollitzer: »Wir leben jedenfalls von Montag zu Montag« (Anm. HA I 5398. S. Hertle. denn es entstanden in Selbsthilfe neue Übergänge und die Mauer lieferte massenhaft Souvenirs. 11. Sekretariat Neiber 181. 130. S.527 Zu alledem ließ das MfNV über ADN am 15. falls eine vollständige Abriegelung der Außengrenzen der DDR erforderlich werden sollte. SdM 627. Vgl. 3. hatte noch am 15. Die unbeabsichtigte Selbstauflösung des SED-Staates. auch die Mitschrift eines unbekannten Mitarbeiters auf einer Dienstversammlung.525 Hinzu kamen Sympathien für die Forderungen der Demonstranten. Das MfS-Kollegium. Erklärung des Kollegiums des Ministeriums für Staatssicherheit. S. Katalog zur Ausstellung des Bundesministeriums der Justiz. Anm. 8). die Alarmstufe »Erhöhte Gefechtsbereitschaft« auslösen. 3. November mitteilen. MfS. Leipzig 1994. weil sich in der Öffentlichkeit niemand (mehr) vor die »Schutz. 250–252. zu dem Neiber und Dietze gehörten. Hierzu sollte »die Abwehrarbeit in den bewaffneten Organen«528 gehören. 113.

S. S. Allein am 11. 446).1989 waren es 15 Offiziere.12. S. MfS. Geliebäugelt wurde mit einer kurz- 529 530 531 532 533 534 535 536 537 538 539 seinen Mitarbeitern am 15.. S. 639–653. 5. 15 Besier. BStU. Folglich sei die HA I unverzichtbar. Z. Rücktitel. MfS. den amtierenden Leiter der HA I. In sein Ressort fiel auch die »Militärabwehr«. wurde Minister für Nationale Verteidigung. Fernschreiben des Leiters der UA 9.11. sollte ein bei der Arbeitsgruppe des Ministers (AGM) angesiedelter. den Leiter des AfNS.1989. Gieseke (Hg. Dies war dem MfS seit langem bekannt.530 Am 18. 18–21. Zur Biographie vgl. In der HA I schien dennoch ein selbstkritischer Rückblick fehl am Platze. . 11. MfS. Dezember 1989 datiert ein ausführlicher Entwurf zu Aufgaben und Struktur des AfNS. B. BStU. Vgl. S. die Truppenbewegungen über Satellit weitermelden konnten.12. oder 6. P[anzer]D[ivision] an den Leiter des AfNS. Außerdem sollte die Untersuchung von »Straftaten gegen die Landesverteidigung. 10. Vermerk der HA I beim KGT v. BStU. S. MfS. 34. 265. Vielmehr musste die Leitung empörte Mitarbeiter. um die Grenzkontrolleure zu unterstützen. 6. das Bezirksamt Gera und das Kreisamt Luckau v. S. S. wurde nun aber am 24. Fernschreiben von Mitarbeitern der Militärabwehr der Volksmarine an Ministerpräsident Modrow. BStU. ruhig halten.1989 abhielt: »Abwehr in bewaffn[eten] O[r]g[anen] bleibt«. Wolf: »Pfarrer.88 Die operativen. ad hoc gebildeter Stab lösen.1989.12. S. Sekretariat Neiber 15. BStU. DSt 103651. die gegen die Besetzung ihrer Dienststellen protestierten537. K 4914/89 des Leiters des AfNS v. wurden Dietze und mit ihm weitere Spitzen der Generalität von ihren Funktionen »entbunden« und bis zur »Entlassung aus dem aktiven Dienst beurlaubt«536.): Wer war wer (Anm. Gieseke (Hg. bisher Chef der Volksmarine. November übernahm Wolfgang Schwanitz531 die Leitung des nunmehrigen Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS) im Kabinett Modrow. BStU. mehr strafrechtlich korrekt – bezeichnet. am 6. Er wurde dem Bürgerkomitee Berlin unter der Hand von früheren Mitarbeitern zugänglich gemacht und ist abgedruckt in: Besier. den Leiter der HA I und den Minister für Nationale Verteidigung v. K 4896/89 des Leiters des AfNS v. November 1989 auf einer Pressekonferenz vorgestellt. die sich im MfS aus den fortlaufend neu entstehenden Grenzübergängen ergaben. 23). 645 f. in der »Kompetenz des Amtes« verbleiben. Günter Nieter. Vgl. für die die Militärabwehr zuständig ist«.und Staatsschutz« unter Generalmajor Heinz Engelhardt534 vorgesehen.1989. Dezember. Vgl. 11. organisatorischen und personellen Probleme. Wagner: Schöne Grüße (Anm. den Leiter der HA I/MB V. 65. Anm. Allerdings werden ihre Aufgaben neutraler – weniger politisch.11. 66 f.535 Zwei Tage darauf. S. 7–19. Befehl Nr. MfS. Wolf: »Pfarrer. Zur Biographie vgl. 27 u. HA I 5742.1989. MfS.1989.533 Danach war eine Säule »Verfassungs. Sekretariat Neiber 509.): Wer war wer (Anm. 8. Der Befehl datiert vom 5. Befehl Nr. Dezember stellte vermutlich der mit der Führung der HA I beauftragte Generalmajor Dietel den Entwurf eines Befehls538 vor. 31 f. denn er beschwört nach einer kämpferischen Einleitung die verbleibenden Aufgaben: »die Erhaltung der Existenz und der Funktionsfähigkeit der NVA und der Grenztruppen der DDR«539. 23).11. das Protokoll der Beratung v. S. Vgl. Der liest sich zwar eher wie ein Vortragsmanuskript.12. 5. Dort vertraten Dietze und sein Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen.11. HA I 1710. Auf der Abteilungsleiter-Beratung am 6. die HA I. BStU. Und immerhin sollten sechs Kommissionen über die Neuausrichtung der HA I beraten. S. MfS. Das neue Amt musste und wollte der Öffentlichkeit seine Daseinsberechtigung nachweisen und wählte dafür ein Beispiel aus der Militärspionage. 16.529 Dessen Mitarbeiter wurden unterdessen zur HA VI kommandiert. HA I 1710. Die CIA hatte seit 1983 in der DDR automatische Bodensonden ausgesetzt.12. HA I 1710.1989. Eine Halbierung des Personalbestandes – handschriftlich korrigiert auf nur 40 Prozent – galt als realistisch. Christen und Katholiken« (Anm. Ebenda.532 Vom 4. Theodor Hoffmann. 134). 446). Christen und Katholiken« (Anm. 25 u.

doch noch im August 1990 existierte die Militärabwehr im Ministerium für Abrüstung und Verteidigung..549 Die Diensträume der HA I waren häufig in den Stäben untergebracht. Die vorgesehene Personalstärke betrug 650 Armeeangehörige und 50 Zivilbeschäftigte. wozu »Vorgespräche [. Weiße hatte noch am 25. S. geht aus den AfNS-Entwürfen (!) entsprechender Befehle hervor: Sie waren datiert auf den 8. 1990. wie sie geglaubt hatten und ihnen – vielleicht aus Gründen der Staatsräson – von höheren Dienstgraden versichert worden war. S. Ein Minister erinnert sich.1989. der an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lässt. D.] positiv«540 verlaufen seien. Das Ende der NVA und die deutsche Einheit. S. S. seine Arbeit aufnehmen. BStU. Den entsprechenden Befehl Nr.. 28. MfS.543 Und so ging in NVA-Einheiten ein kurzer Befehl ein. Jg. .1989 (Anm. 545). Theodor: Das letzte Kommando. 1. hierzu den Text eines Forderungskataloges von FDJ-Mitgliedern des GBK 3 Erfurt. a. S.] mit dem Minister [. 50. sodass wichtige schriftliche Hinterlassenschaften. Abwehr GBK–3 an den Leiter der HA I v. 48. Gleichwohl machte sich das Ministerium für Nationale Verteidigung an den Aufbau einer eigenen Militärabwehr. 5. 3. Berlin 2002. 1942. »Von OibE durchsetzt.. Terminus post quem ist der 19. nach anderen Quellen bereits am 1. dass ihr Ruf im Militär keineswegs so gut war. Entwurf eines Befehls des Ministers für Nationale Verteidigung über die Eingliederung der Diensteinheiten der Grenzaufklärung des bisherigen Bereiches 2000 in den Bestand des Bereiches Aufklärung im Ministerium für Nationale Verteidigung. o. von denen zwar tief greifende Reformen gefordert wurden. MfS. Gödde: Elite-Einheit der NVA rüstet ab (Anm. S. 3). S. Berlin u. deren Existenz aber nicht ernsthaft infrage stand.548 Zwar gelangten diese Versuche an die Öffentlichkeit. 35 erfahrene Spezialisten aus der HA I hätten den Aufbau zeitweilig unterstützt.): Armee ohne Zukunft. Vorsatzblatt. Hans (Hg. S. Februar. ebenda. Dezember. 59. MfNV (vgl.1989. Zeitzeugenberichte und Dokumente. Vgl. 537). S. Lt. Sekretariat Neiber 509. HA I 13388. Die Leitung übernahm Oberst Heinz Klose546 – militärtschekistisch ein unbeschriebenes Blatt. 5.. Fernschreiben des Leiters der HA I/KGT/Abt. Januar 1990 »alle Mitarbeiter des Bereiches 2000 aus den Truppenteilen. und in: Hoffmann. In: Ehlert. Vgl. 22 f.8. 45–50.547 Darunter wohl Oberst Heinz Grawunder. Vgl. vor »einer Abtrennung der Militärabwehr vom Amt [für Nationale Sicherheit]« gewarnt. BF Dokumentation. So ein unbekannter hochrangiger Verfasser aus dem MfNV in seiner undatierten Bilanz über die »Auflösung des ehemaligen Bereiches 2000«. S. den Tenor im Protesttelegramm der HA I/VM v. BStU. 29. Die Stimmung. Für die Grenzaufklärung plante man eine Übernahme durch die Armeeaufklärung. Leiter der Abt.11.541 Untergekommen wäre der Bereich 2000 bei den Streitkräften. Wie rasch diese Eingliederung erfolgen sollte. 235 f.12. dass bis 19. Zuvor im Hauptstab und im Stab des Militärbezirkes V tätig. Das neue Amt sollte nach der Wahl zur Volkskammer am 1. noch 540 541 542 543 544 545 546 547 548 549 Ebenda.542 In der Praxis dagegen erwies sich das Überleben der Militärabwehr als kompliziert.. Organigramm des Ministeriums für Abrüstung und Verteidigung v. 1993. 1. Mitschrift eines Mitarbeiters hieß es »Militärabwehr bleibt! Im Amt [für Nationale Sicherheit]?«. 119. Die NVA bilanzierte. wenigstens aber der Tenor Neibers bei der Dienstberatung mit seinen Mitarbeitern am 20. 15).11. der sich seinerseits um die heimliche Übergabe seiner Abteilung an die Streitkräfte bemüht hatte. denn bei ihren Planungen übersahen die Mitarbeiter der HA I. BStU. Februar 1990. S. hinter denen die Bevölkerung MfS-Dienststellen vermutete. S. So in der undatierten Bilanz vom Januar 1990 (Anm. hinterließ dagegen wohl einige Zweifel. BStU.. 31 f. »die Abwehroffiziere zu entlassen [sie!] und die Dienststellen aufzulösen«544.« In: Der Spiegel 11/90. darunter IM-Akten. Vgl. das Kommando der Grenztruppen. 15/90 erließ Admiral Hoffmann am 16. Terminus ad quem der 31. MfS. Einheiten und Einrichtungen herausgelöst«545 gewesen seien. April.12. Sekretariat Neiber 15. die zu verhindern die HA I sich sonst rühmte.1990. Zwar blieben in dieser stürmischen Zeit Vorkommnisse weitgehend aus.89 fristigen Unterstellung der Militärabwehr unter das Ministerium für Nationale Verteidigung bzw. Sie lagen also außerhalb solcher Objekte. Ebenda.

S. darunter IM-Vorgänge. Vgl.2001. das einstige FDJ-Zentralorgan. Die Vergangenheit lässt Strausberg nicht los. 9.8.90 vernichtet werden konnten. S.9. S. 621. der gemeinsam mit dem Leiter seiner AKG den Abschnitt über die HA I verfasste.555 550 551 552 553 554 555 Vgl. 3.und IM-Bestandes Hauptamtliche Mitarbeiter Von 1954 (565) bis zum Höchststand 1987 (2 509) erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter in der HA I auf das Viereinhalbfache. BStU. 17. 1954 umfasste die Grenzpolizei 30 745 Mann. eine Erklärung früherer MfS-Verantwortlicher »gegen die permanenten Hexenjagden auf Inoffizielle Mitarbeiter«.2002. S. Im Juli 1955 umfasste die KVP 107 283 Mann (einschließlich Zivilisten).4. Im Jahre 2001 veröffentlichte die »Junge Welt«.554 Als sich vormalige MfS-Führungskräfte im darauffolgenden Jahr entschieden. Operative Personenkontrollen (alles im Archivbestand 1 – der Operativen Hauptablage) und Fahnenfluchtakten (Archivbestand 8). HA I 5951. Vgl. die sie als »ehem[alige] NVA-Offiziere« und »später bei der Militärabwehr. Vgl. MfS. 24. Diedrich. 20.1994. In: Märkische Oderzeitung v. Erklärung ehemaliger MfS-Verantwortlicher gegen die permanenten Hexenjagden auf Inoffizielle Mitarbeiter. Manche Führungsoffiziere fertigten sogar eine detaillierte »Aufstellung der vollständig vernichteten IM/GMS-Vorgänge sowie IM-Vorlaufakten«550. Frühere Militärs und Militärtschekisten machten sich fortan gemeinsam für ihre Interessen in der ISOR stark. Sekretariat Neiber 321 (Anm.2001. annoncierten ihre »Menschenkenntnis« und »Außendiensterfahrung«.7. 3. der Initiativgemeinschaft zum Schütze der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR553.1986 umfassten NVA und Grenztruppen einschließlich Zivilbeschäftigter 296 593 Personen. 12.2002.3 Entwicklung des Kader. Anzeige unter Stellengesuch. 78. Dietze war einer der Erstunterzeichner.1989. 301). S. 3. war es Dietze. Kleinjung und Dietel – ebenfalls mit ihren früheren Generalsrängen – schlossen sich an. während sich die Gesamtstärke von NVA (KVP) und Grenztruppen (DGP) lediglich verdoppelte. MfNV/UA Technik und Bewaffnung v. Vgl. 12. 3). 19. gleichnamige Aufstellung aus der HA I/Abt.10. die Dinge aus ihrer Sicht darzustellen. Berlin. In: Junge Welt. . 42). Operative Vorgänge. Mit Stand 31.11. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. Weiteres Schriftgut mit dem Ursprung HA I war im Laufe der Jahre dem MfS-Archiv übergeben worden. In: Berliner Morgenpost v. 5. Petersohn. 210. In: Freie Presse Chemnitz v. Hartmut: Nach dem letzten Gefecht winkt eine höhere Rente. ehem[alige] HA I des MfS gründlich gelernt« hätten551 oder kamen im öffentlichen Dienst der Stadtverwaltung Strausberg552 unter. BStU. S. MfS.4. In das Zentralarchiv der Bundesbeauftragten sind dennoch reichlich 800 laufende Meter an Unterlagen aus den Dienstzimmern gelangt. Diedrich: Grenzpolizei (Anm. Die Offiziere der HA I selbst sahen sich nach neuen Arbeitsplätzen um. S. v.

38/56 des Ministers v. Dienstanweisung v. BStU. HA I 95. 121.560 Neben Fern. 123. MfS. 12 Prozent für die Allgemeinbildung. Jens: Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfSHandbuch. S.558 Die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht 1962 bedeutete für die Mitarbeiter der HA I zusätzliche Schulungen und Qualifizierungen. MfS. Ebenda. S.und Direktstudium an der MfS-Hochschule selbst. BStU. BStU. MfS. gar zu milde (mit einem Verweis) ausgefallen war.1.561 556 557 558 559 560 561 Vgl. Gieseke. DSt 100143. 1/62 des Leiters der HA I v. 25 % nahm das Parteilehrjahr in Anspruch. S. der sich im trunkenen Zustand mit Volkspolizisten geprügelt und sie beschimpft hatte. S.1. .1956 zu Ausschreitungen und Gesetzesverletzungen von Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit. 4. 28.557 Doch musste sich die HA I zwei Jahre später von Wollweber maßregeln lassen. Ebenda. Hg.1962. die den Aufgaben nicht gewachsen waren. 134. sollten gehen. an Ausbildungsstätten von Partei und NVA war für Mitarbeiter der Linie Aufklärung ein Besuch der HV A-Schule vorgesehen. Befehl Nr.559 Die Zusammensetzung des Unterrichts macht deutlich.1954.91 Diagramm: Entwicklung des Mitarbeiterbestandes der HA I 1954 bis 1989556 Wie erwähnt (vgl. 61). 2.2. Anordnung Nr. Berlin 1995. SdM 1875. 116–137. S. und zugleich 40 Kandidaten kurzfristig hinzukommen. wo die Leitung der HA I Nachholbedarf ihrer operativen Mitarbeiter sah: je 30 Prozent für die politisch-operative Schulung wie für die militärische Ausbildung. Anlage. reagierte General Pech im Januar 1954 auf die massive Kritik der SED-Führung an der Arbeit seiner Hauptabteilung mit einer personellen Konsolidierung: Mitarbeiter. als die Bestrafung eines Leutnants. Teil IV/1). BStU.

sowie Harry Schutt (1989 Leiter der Abt. aber auch der KVP oder NVA. 18.punkte.1961. die andere IM und GMS anleiteten. die einfache IM ohnehin anzulaufen hatten. Richtlinie des Staatssekretärs für Staatssicherheit Nr. 414). 26. BStU. Damit erhöhte sich die Konspiration. Zusammenarbeit und Aktenführung regelte sowie die Abteilungen I und VII/G namentlich erwähnte. S. Die Schule besaß den Rang einer Unterabteilung. 31. die Zahl zeitraubender Treffs für den Führungsoffizier ging zurück und ihm lagen bereits Informationen mit einer gewissen Verdichtung vor. Vorschlag zur Werbung eines V-Mannes v. MfS.und Ausrüstungskammer). darunter die Generäle Willi Damm (1989 Leiter Abt.1952.568 Hinzu kamen 1319 Konspirative Wohnungen. S. Schwerpunkt wurde die »qualifizierte Werbung [von Inoffiziellen Mitarbeitern] zur Wahrnehmung von Sicherungsaufgaben.2. So wurde 1951 ein Informant als »V-Mann« geworben. Bekleidungs. M – Postkontrolle). Inoffizielle Mitarbeiter Frühe IM-Akten zeigen das Ungeübte aber auch Unsystematische in der operativen Aktenführung. Zur Entlastung dienten Führungs-IM (FIM. 7. Erstmals 1952 lag mit der IM-Richtlinie 21 den Mitarbeitern ein Papier vor. ZA AIM 963/53.569 562 563 564 565 566 567 568 569 Vgl. 7a/19. die ein Praktikum einschlossen. bis 1968 Geheime Hauptinformatoren – GHI).1. Beschluss des Kollegiums Nr. Als FIM eigneten sich in Streitkräften beispielsweise Soldaten mit Dienststellungen (Med. Einerseits weist der Besuch von VP-Offizierslehrgängen auf Bedarf der Linie VII hin. 28. BStU. Chronik der HA I (Anm. Nicht alle Absolventen werden Dienst in der HA I getan haben. 21 v.562 In der HA I und ihren Vorläufern verdienten sich spätere hochrangige MfSFührungskräfte erste Sporen. H V A/IX – Gegenspionage) und Rudi Strobel (1989 Leiter Abt. außerdem benötigten auch andere Diensteinheiten militärisch geschulte Kader. die länger als sechs Monate dauerten. dass sie umfangreiche IM-Netze schufen. Zur Personalstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit. BStU. DSt 101097. die dort auch einige Dienststellen unterhielten. Analyse der politisch-operativen Arbeit der HA I im Jahre 1960. Otto Geisler und Erich Rümmler (beide Leiter der AGM).563 Mit Bildung der HA I im Dezember 1951 änderten sich die Anforderungen an die Mitarbeiter erheblich. Jens: Die Hauptamtlichen 1962. und war so bestens nach außen getarnt. die einheitlich für alle operativen Diensteinheiten galt. zur Suche nach dem Feind und zur Materialbearbeitung«564. X – Internationale Verbindungen).92 Bis 1962 durchliefen 1 129 MfS-Mitarbeiter Offizierslehrgänge der VP. mit dem sich die den IM zugemessene Rolle exakt bestimmen ließ. Insgesamt wurden 13 191 IM geführt. 5. Ebenda. S. 3).7. BStU. Berlin 1994. BStU. in der Praxis lag es 1960 bei 4 : 1 bis 5 : 1567. S. Gieseke. HA 13945. Tab. Bis dahin durchliefen MfS-Neulinge dort halbjährige Kurse. 1/58 v. 69.1958 (Anm. MfS. sechs Mitarbeiter besuchten die Militärakademie.1951. . S. MfS. 65. Auch der Abschluss als Fachschuljurist war möglich. Hg. Das Kollegium hielt 1958 ein Verhältnis von zehn bis zwölf GI auf einen GHI566 für praktikabel. S. Die Durchdringung der bewaffneten Kräfte betrug 1960 (damals noch mit Bereitschaftspolizei und MfS-Wachregiment) 1 : 17. S. Sie lag in einem von den Grenztruppen bewachten Objekt. HA I 13945. 37. beispielsweise das Wachregiment.11. Es ging nicht mehr allein um die Aufklärung von Vorkommnissen. 16. 1985 wurde die eigene Fachschulausbildung für die HA I in Motzen (Kreis Königs Wusterhausen) als Folge der MfS-weiten Zentralisierung beendet. Abt.565 Die begrenzte Zahl der Führungsoffiziere hatte zur Folge. Leiter der HA I: Referat auf der Dienstkonferenz der HA I am 14. 20.

1957 über die Dekonspirierung des GI-Bestandes der Aufklärungsabteilung. nahe der deutsch-deutschen Grenze. 205.6. 37) mit Informanten. 24. die Randglossen Mielkes. Z. S. Diese gab auch die Aktendeckel aus. BStU. BStU. die sie als GI und GM bezeichnete und im Staatssicherheitsdienst registrieren ließ. MfS. S. S. Schreiben des Leiters der Aufklärungsabteilung in der Deutschen Grenzpolizei an den Leiter der HA XII des MfS v. 131.576 Hierunter verstand die HA I Informanten unter Vorgesetzten in der NVA. die für besondere Aufgaben vorgesehen waren.1956 (Anm.6. Zuvor erfolgte die Ausbildung wohl 570 571 572 573 574 575 576 577 578 Leiter der HA I: Referat auf der Jahresdienstkonferenz 1964. Diese befand sich auf der Insel (!) Stintenburg (Kreis Hagenow). S. Vgl. hier S. zum Beispiel als Truppenund Einzelaufklärer oder als Einzelkämpfer. 22. 19. 12. Bd. z. . um mit optischen Beobachtungs. 1/58 (Anm.577 IM. Bericht über die Aussprache mit zwei Lehrgangsteilnehmern an der Zentralschule der Hauptabteilung I v. XII.93 Nach der Einführung der Wehrpflicht verteilten sich die IM wie folgt:570 Tabelle 11: Verteilung IM im Jahr 1964 Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit Wehrpflichtige Zivilangestellte im Objekt Zivil-GI außerhalb des Objektes 58% 12% 10% 20% Obwohl bis 1961 Organ des MdI.572 Austausch und gemeinsame Nutzung der Inoffiziellen Mitarbeiter von Grenzaufklärung und KD waren ausdrücklich erwünscht. Bd. Deshalb suchte die HA I Konspirative Wohnungen im Osten nahe der Mauer. Operativ: Vorschlag zum weiteren Ausbau des Verbindungswesens zur Quelle »Peter Schäfer« v. BStU. AS 189/58. MfS. Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz – 1958 eingeführte Kategorie eines inoffiziellen Mitarbeiters. arbeitete die Grenzaufklärung (vgl.2. BStU. Richtlinie v. 51.1956 (Anm. Vgl. 3–5. in internen Dokumenten als Zentralschule578 ausgewiesen war. in deren Nähe auch Teile des 6. 5/64 erlassen. Grenzregimentes stationiert waren. Hierfür hatte der Leiter der HA I die Dienstanweisung Nr. Dagegen konnte das MfS die klassischen Verbindungssysteme nach dem Westen nun nicht mehr nutzen. IM-Richtlinie Nr. Richtlinie des Ministers v. Allzu häufige Reisen von Kurieren und Instrukteuren – selbst nach Westberlin – hätte der dortigen Spionageabwehr auffallen können.und Warnzeichen zu arbeiten.1970. 201). I/3. zeitweilig in anderen Orten. 7. 52 f. die jedoch nach außen als »Sonderschule des MfNV«. sodass sich die tatsächliche Zugehörigkeit zum MfS gut vertuschen ließ. Vgl. BStU. 12. HA I/Abt. HA I 13945. B. 2. 7.573 Die HA I/6 – für die Absicherung der Grenzpolizei zuständig – war hierbei jedoch nicht eingebunden. 205). 201). Bd. ZAIG 4913. 9. S. 10.575 Eine weitere. Vgl. AOP 7276/91. erhielten ihre Ausbildung von 1974 bis 1985 in einer Schule der HA I. MfS. S. B. MfS. MfS. MfS.571 Das erfolgte über die Kreisdienststellen in der Abteilung. auf die HA I beschränkte Kategorie war der Geheime Mitarbeiter im besonderen Einsatz mit Kontakten zu einem vorgegebenen Personenkreis (GME/K). der »aufgrund guter operativer Fähigkeiten und Erfahrungen sowie vorhandener Möglichkeiten in der Lage ist.9. Kreisen und Bezirken wichtige Aufträge durchzuführen«. S. die im Auftrag des MfS Kontakte zu operativ interessanten Armeeangehörigen herstellen oder unterhalten sollten. AIM 938/91. die in Sichtweite des Westens lagen. Vgl. Nach dem Mauerbau wurden zur Beobachtung des Grenzgebietes von der HA I GME574 geworben und geführt. HA I 13945. Äußere Abwehr/UA 3. BStU. S. S. Vgl. HA I/Abt.1982. Referat des Leiters der HA I auf der Jahresdienstkonferenz 1964.12. 8 f.

10.1980.4. bei denen die HA I für IM im Operationsgebiet580 Konten auf der MfS-eigenen Sparkasse auffüllte. 18/73 des Leiters der HA I v. 2. IV/2 »Maria« in Schloss Struvenberg (Kreis Beizig). Vgl. 300 000 DM aus.4. 29.1980 01.8. Zu Beginn der achtziger Jahre sind auch Quellen der Abt.1983 25.94 an der Sonderschule »Else« in Biesenthal (Kreis Bernau). BStU. Laut Kassenbuch gab die HA I 1987 insgesamt ca. HA I 14165.10. BStU. KGT 15 21 25 6 35 22 123 — IME-Gruppen Einsatzkompanie 162 86 Zentralschule 27 16 — 579 580 581 Vgl. Instrukteure und Kuriere auf diese Weise zu bezahlen und als so genannte Verwahrkonten. BStU. 259). . HA I 13673. 23. S. Solche Regelwidrigkeiten entsprachen nicht den Weisungen581 für die HIM und sind deswegen für folgende Aufstellung herausgerechnet worden. 259). MfS. Äußere Abwehr im Operationsgebiet belegt (Anm. In der HA I dienten die Planstellen hauptamtlicher IM über viele Jahre auch dazu. Befehl Nr. auch Leiter der Abt. MfS.2.04. Äußere Abwehr: Bericht über eine Absprache mit der HA Kader und Schulung und der Abteilung Finanzen zur Durchsetzung dieser Durchführungsbestimmung in der HA I v.579 Einige Kämpfer kamen von der Spezialschule der Abt. 1/79 (Anm.1984 1989 42 41 41 k. HA I 4203. MfS. Weltfestspiele.1973 zur Sicherung der X. Vgl. Durchführungsbestimmung zur Richtlinie Nr. Im MfS hatten sie den Status eines hauptamtlichen IM (HIM). Tabelle 12: Verteilung HIM in der Hauptabteilung I Abteilung Äußere Abwehr HA I/8 16. AuszahlungenAnordnungen 1986/1987. A. 180–183.

Siegfried Suckut und Christiane Neumicke dafür gesorgt. Schließlich haben Thomas Auerbach. weil dort meine Darstellung mit den neu erschlossenen Unterlagen abgeglichen wurde. war nur dank vieler Helfer zu bewerkstelligen: Thomas Auerbach und seine Praktikantin hatten bereits einen Grundstock wichtiger Dokumente ausfindig gemacht. Geschichte. . Das Sachgebiet 03 unter Leitung von Margot Friebe aus der Projektgruppe ETb belieferte mich regelmäßig mit Hinweisen. Zahlreiche weitere Gesprächs. dass sich mein Manuskript in das System des MfSHandbuches einfügen ließ.95 DANKSAGUNG Das Vorhaben. ergänzenden oder korrigierenden Schriftstücken und war schon deshalb eine unersätzliche Hilfe. Ihnen allen bin ich zu großem Dank verpflichtet. Dr. Struktur und Arbeitsweise der MfS-Militärabwehr offen zu legen. Doch noch immer wird der Teilbestand HA I erschlossen. mich mit Tipps versorgt und meine Thesen diskutiert.und Streitpartner haben die Entstehung des Manuskriptes verfolgt.

96 Übersicht der Organigramme und Tabellen Organigramm 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Abteilung Äußere Abwehr/UA 1 Abteilung Äußere Abwehr/UA 2 Hauptabteilung I im Jahr 1952 Hauptabteilung I im Dezember 1953 Hauptabteilung I im Juli 1956 Operative Abteilungen der Hauptabteilung I im Januar 1962 Referat Sonderverwaltungen September 1962 Abteilung Koordinierung 1965 Abteilungen der Hauptabteilung I im März 1967 Stab am Sitz der Leitung der Hauptabeilung I am 1.und Kontrollgruppe im Jahr 1980 Seite 21 24 55 59 65 70 72 74 76 78 78 82 Tabelle 1 2 3 Allgemeine Bezeichnung militärischer Strukturen Gegenüberstellung operative Bearbeitung 1960–1988 Zuordnung von Stellvertreterbereichen im Ministerium für Nationale Verteidigung und zuständige Diensteinheiten der HA I IM des Bereiches Aufklärung im Operationsgebiet Ist-Stärken der Teilstreitkräfte 1949 bis 1952 Fahnenfluchten 1950 bis 1960 Verteilung Grenzbrigaden Fahnenfluchten 1961 bis 1987 Unterstellungsverhältnisse der Grenzpolizei/Grenztruppen Einsatz von Minen an der innerdeutschen Grenze Verteilung IM im Jahr 1964 Verteilung HIM in der Hauptabteilung I Seite 3 10 15 4 5 6 7 8 9 10 11 12 47 53 57 68 69 80 83 93 94 Diagramm Entwicklung des Mitarbeiterbestandes der HA I 1954–1989 Seite 91 . November 1968 Auswertungs. Oktober 1968 Abteilung Operativ am 1.

BF BGBl.und Kontrollgruppe Agenturischer Mitarbeiter Arbeits-.97 Abkürzungen A/I Abas Abt.und Informations-Hinweis Archivierter Operativer Vorgang Archivierte Operative Personenkontrolle Allgemeine Personenablage Archivierte Sachablage Armeesportklub Außenstelle Armeesportvereinigung Aufklärung Auswertung Abwehr Wehrkommando Bundesarchiv Bewaffnung und Chemischer Dienst Büro der Leitung Bearbeitung Bildung und Forschung Bundesgesetzblatt Bundesnachrichtendienst Bereich Spezieller Außenhandel Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Bezirksverwaltung Bezirksverwaltungen/Verwaltungen .und Informationsgruppe Archivierter IM-Vorgang Anleitung und Kontrolle/Aufklärung Anleitung und Kontrolle/Abwehr Aufklärung Grenztruppen. BND BSA BStU BV BV/V Auswertung und Information Ausbildungsbasis Abteilung Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst Amt für Nationale Sicherheit Arbeitsgruppe Speicherführung Arbeitsgruppe des Leiters Arbeitsgruppe des Ministers Auswertungs. sonst: Auswertungs. AW AWK BA BCD BdL Bearb. AKG AM AOI-Hinweis AOP AOPK AP AS ASK ASt ASV Aufkl. ADN AfNS AGSpF AGL AGM AIG AIM AK/A AK/Ab. Orientierungs.

GH GHI GI GKK GKM GKN GKS GM GME GME/K GMS GP/B GR GRU GSSD GST GT GVS HA Berliner Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Central Intelligence Agency . Gen.) Auslandsaufklärungsdienst der USA Deutsche Gesellschaft für Sozialbeziehungen Deutsche Grenzpolizei Deutsche Kommunistische Partei Dokumentenstelle Deutsche Verwaltung des Innern Deutsche Volkspolizei Elektronische Datenverarbeitungsanlage Entlassungskandidat Form(blatt) Freie Deutsche Jugend Freiwilliger Helfer der Grenztruppen Führungs-IM Funkaufklärungsregiment Grenzausbildungsregiment Grenzbrigade Küste Gesetzblatt Genosse Geheime Ablage Geheimer Hauptinformator Geheimer Informator Grenzkreiskommando Grenzkommando Mitte Grenzkommando Nord Grenzkommando Süd Geheimer Mitarbeiter Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz mit Kontakten zu einem vorgegebenen Personenkreis Gesellschaftlicher Mitarbeiter für Sicherheit Grenzpolizei/Bereitschaften Grenzregiment Hauptverwaltung für Aufklärung beim Generalstab der Streitkräfte Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland Gesellschaft für Sport und Technik Grenztruppen (der DDR) Geheime Verschlusssache Hauptabteilung .(engl.98 BZG CIA DGfSB DGP DKP DSt DVdI DVP EDV(A) EK F FDJ FHGT FIM FuAR GAR GBK GBl.

Auswertung. HSB/HSG HV HVDGP HV A HVA HVS HVDVP IAK IM IME IMK IMK/KW IMK/S IMS ISOR ITA JG JHS K K KD Kdo KfS KGB KGT KgU KO KoKo KOZ KSZE KuSch KVP KZ LaSK Hauptamtlicher Inoffizieller Mitarbeiter Hauptamtlicher Inoffizieller Mitarbeiter im besonderen Einsatz Hauptmann Hauptsachbearbeiter/Hauptsachgebiet Hauptverwaltung Hauptverwaltung Deutsche Grenzpolizei Hauptverwaltung A (Aufklärung) Hauptverwaltung Ausbildung Hauptverwaltung Seepolizei Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei Information.) Komitee für Staatssicherheit Kommando Grenztruppen Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit Konspiratives Objekt Kommerzielle Koordinierung Koordinierungszentrum Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Kader und Schulung Kasernierte Volkspolizei Konzentrationslager Landstreitkräfte .(russ.99 HIM HIME Hptm. Kontrolle Inoffizieller Mitarbeiter Inoffizieller Mitarbeiter im besonderen Einsatz Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration/Inhaber einer konspirativen Wohnung Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration und des Verbindungswesens Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung des Verantwortungsbereiches Initiativgemeinschaft zum Schutze der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR Ingenieurtechnischer Außenhandel Jagdfliegergeschwader Juristische Hochschule (des MfS) Kommissariat Kriminalpolizei Kreisdienststelle Kommando Komitee für Staatssicherheit Komitet Gossudarstwennoi Besopasnosti .

D. OAK OEG OHS OibE Oltn.(russ. Verf.) Volkskommissariat für innere Angelegenheiten Nichtzuführung zur Linie Nichtsozialistisches Ausland Nationale Volksarmee Nationaler Verteidigungsrat ohne Datum ohne Verfasser Operative Anleitung und Kontrolle Operative Einsatzgruppe Offiziershochschule Offizier im besonderen Einsatz Oberleutnant Operatives Leitzentrum Operativgruppe Operative Personenkontrolle Oberstleutnant Operative Technik Operativ-taktischer Raketenkomplex Operativer Vorgang Politische Hauptverwaltung Parteiinformation .) Ministerium für Staatssicherheit der UdSSR Materielle Sicherstellung North Atlantic Treaty Organization . o.100 LG LSK/LV LV LVD LVO MAFE MB MBW/U MdI Med.(russ. MF MfNV MfS MGB MS NATO NKWD NL NSA NVA NVR o.(engl. OLZ OPG OPK OSL OT OTR OV PHV PI Landgericht Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Luftverteidigung Luftverteidigungsdivision Landesverteidigungsordnung Militärakademie »Friedrich Engels« Militärbezirk Militärbauwesen/Unterbringung Ministerium des Innern medizinisch Mikrofilm Ministerium für Nationale Verteidigung Ministerium für Staatssicherheit Ministerstwo Gossudarstwennoi Besopasnosti .) Nordatlantikpakt Narodny Kommissariat Wnutrennich Del .

VfS VM VO . Sabotage und Spekulantentum Territorialverteidigung Unterabteilung Untersuchungsausschuss freiheitlicher Juristen Überläufer Unteroffiziersschule Verwaltung Verwaltung für Schulung Volksmarine (der DDR) Verbindungsoffizier TV UA UfJ ÜL US Verw. RIAS SAPMO-BA SBZ SdL SdM SED SfS SI/ÖA SKB SM SMAD SMERSH SND SoA SOUD SSK StMCGT StPO StUG SVW T/B Tscheka Perspektiv-IM Parteikontrollkommission Parteiorganisation Referat Auswertung/Information Rückwärtige Dienste Referat Rundfunk im amerikanischen Sektor Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen im Bundesarchiv Sowjetische Besatzungszone Sonderaufgaben des Leiters Sekretariat des Ministers Sozialistische Einheitspartei Deutschlands Staatssekretariat für Staatssicherheit Sonderinformation/Öffentlichkeitsarbeit Stadtkommandant(ur) Berlin Splittermine Sowjetische Militäradministration in Deutschland Tod den Spionen Spezialnachrichtendienst Sonderaufgaben System der vereinigten Erfassung von Informationen über den Gegner Kommando Seestreitkräfte Stellvertreter des Ministers und Chef der Grenztruppen Strafprozessordnung Stasi-Unterlagen-Gesetz Sonderverwaltung Technik/Bewaffnung Wserossiskaja Tschreswytschainaja Kommissija po borbe s kontrrevoluzijej.(russ.101 PIM PKK PO RAI RD Ref.) Allrussische Außerordentliche Kommission für den Kampf gegen Konterrevolution. sabotashem i spekulazijej .

ZA ZAIG ZGI ZK ZKG ZMA Volkspolizei Vorverdichtungs-.V.) zur besonderen Verwendung Zentralarchiv Zentrale Auswertungs.b.und Informationsgruppe ziviler GI Zentralkomitee Zentrale Koordinierungsgruppe Zentrale Materialablage .und Hinweiskartei Vertrauenskontakt wehrpflichtiger GI Westgruppe der Truppen wehrpflichtiger IM Wachregiment Militärischer Innerer Dienst (russ. Such.102 VP VSH VTK WGI WGT WIM WR WSW z.

HOLGER ABRAHAM.00 25530.00 8950. ROLF ALTMANN.00 25380. RENATE ATZRODT.00 25530. HANS-JUERGEN BACHMANN. AXEL ARNOLD. HOLGER ADAM. STEFAN ANDRAE.50 27750. MATTHIAS BARTNIK. ARNOLD AHRENDT.50 29000. HEINZ ADAM. LOTHAR BAER. RALF AULS.00 20230. SIEGFRIED BARTZ. UDO ANSCHUETZ. HELMUT AHRENS. EDITH BARBITZKI.00 28500. DIETER BAMME. KAI ALTENKRUEGER. HUGO ADAMEK. ROLAND ARNOLD. HOLGER BACH.00 17820.00 33500.00 16455.00 12600. HANS-JOACHIM ALTENHOF.44 27300.68 18479.00 33000.00 17600. INGRID BARTL. SVEN-OLAF BARZ. EBERHARD BARTH. OLAF BAEHRING.75 26640.00 27550.00 20625.00 39000. JENS-UWE BANDOW. GERALD BAKOWSKI.00 28500. JOCHEN AFFELDT. MANFRED BARESEL.00 24840.00 21000. LOTHAR ALBRECHT.50 16830. THOMAS ASZMANN.00 20625. AXEL BARTELT.04 14931. RALF BANNIER.04 16183.04 15228.00 21685. MAIK BARTZ. ROSWITHA AURISCH.00 32812. GUENTER ADERHOLD.00 28500.00 29250.00 8950. DIETER ALTMANN.00 24210.00 28500.00 16170. ECKHARD ABEL. ANDRE BALKE.00 24555. SIEGFRIED BARDELLE.00 27750.00 31250. RALF ARNDT.23 19726. EVELIN APELT.36 26150.00 10015. RAINER BALLY. HANS-JOACHIM BANSEMER.02 6288.00 28080.00 23250.00 28280. RALF BARZIK.00 23286.00 22500.63 24365. JENS BAUCH. HEIDE AX. HAGEN AUERSPERG.00 26283.00 20625. BURKHARD 30750. ALEXANDER BAIER. MATHIAS BACHERT.00 25920.00 21120.00 33500. HEINZ-DIETER AHRENDT. GUENTER ALTMANN.00 19440.88 3375.00 25687.50 19440. KATRIN BATHGE. DIETMAR ARNDT. ANDREAS BAEDE. UTE BARTHEL.00 26820. DIETER AUERSWALD.ANHANG: Mitarbeiter der HA I mit Personenkennzahl (PKZ) und "Übergangsgeld" 1989/90 111044406156 090758410114 160340406119 120361400238 021030430017 220340411913 190742410628 130664410619 030652402728 050830430026 110730407410 241250400412 060968429211 031252400728 300169417476 080862421519 140939429714 101135420210 210440425029 070949411138 050268429211 040850419714 070256516834 090754403427 141158404711 291058402317 030141404318 261151414614 150849426615 031262426323 011040530047 040360430021 241249429226 030760417425 280254422717 090258518217 220163516211 140367401539 011148401319 171069417729 020752404828 310159400856 171150407317 230550405625 291144416811 300947421018 081156406738 290156429818 211253429723 160363403324 240443421311 301143400822 040566416911 310567422739 260331406123 050938500815 241232409528 211148406714 080660400234 200733400416 080553505620 041251528913 160151426276 050667420329 160154400813 150565424028 020562404317 240163521019 080559412230 150451426228 240455518428 070756404310 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 ABEL.00 18985. MICHAEL BAIER. TORSTEN BAASNER. DIETER BAUCKMANN.04 29937.00 8712.00 27360.00 25920. REINHARD BAESLER. MARIO BACZINSKI.04 28500.00 10015.00 12425. AXEL ALBRECHT.00 21937.90 25530.87 15228. INGO AUGE.00 . HORST ADERHOLD. KARIN BAUDISCH.50 28980. ROLF ARNOLD. THEO APEL. BERND ALTMANN. JOERG ARNDT.

00 18677.00 .00 8712.20 27835.00 21750. JUERGEN BERTHOLD.00 29250.00 12320. STEFAN BISCHOF. URSULA BLOSZFELD. ELKE BEMM.00 16549. THOMAS BEIER.04 29993.00 19140. GUENTER BAUMANN. BIRGIT 24840.00 24840. JOERG-PETER BEYER. JUERGEN BIELING. UWE BOCHMANN. FALK BILGENROTH.50 21000. CHRISTIAN BEYER.00 25530.00 30500. WALDEMAR BEER. ANGELIKA BLANKENBURG.09 27360.00 30750.00 24840. MANFRED BEESE. EBERHARD BENTHIEN. SVEN BENDER. SVEN BETHMANN. ECKEHARD BERNHARDT. CARMEN BERNHARDT. WOLFGANG BOBER.00 23437.00 27687.67 16335. KARL-HEINZ BERGER.00 28500. HERBERT BLUDAU.77 21670.00 9036.50 26437. CHRISTA BAUMANN. MANUELA BEHREND.50 22550.00 19320.00 16541. UWE BERLET. THOMAS BLOCHWITZ.00 15674. DIRK BETTAC. ANGELIKA BERGMANN. KARLHEINZ BAUM.50 24592. RENE BILZ. DETLEF BISCHOF. JOERG BEHRENDT.00 27937. STEFAN BERNADOWITZ. ECKBERT BAUER.50 20149.04 13500. JOERG BAUMERT. GERHARD BECKER. RAIK BERNDT. HERBERT BAUER. ERIKA BETHGE.50 27676. JUTTA BEKURTS. REINHARD BERGMANN. THOMAS BECKER. ULLRICH BLECHSCHMIDT.00 25920.25 14145. KARL-HEINZ BERGHOLZ. BERND BERGER. ADOLF BENECKEN.19 3674.00 26625.00 27000.00 16830. RONALD BLUEHER. INGO BECKER.00 27000.030658404310 160848402610 031134421210 270337503433 200934429725 210256414717 150935529717 010742400816 211146420918 300751417113 050554411530 081042409519 121132409911 020562410338 270335402217 050148428118 211142503628 261061400817 271160522763 041061400214 200531429712 101054430054 070164411576 010446500732 101258504510 180662423833 180132516928 270558501511 090359518515 230260426225 050448413911 160429430019 140739419618 090543407444 180831407456 290437404828 240255429754 060838403419 210332407421 281264504315 190254421328 280449404324 251262416015 240470415312 300570415012 110748407910 080869515016 030654413914 050139406427 290733507418 310834416617 011065430253 041264409817 260468400849 040558404419 030157403029 200263400728 260466421224 111169430045 231052407550 241053413011 080731429721 281248523639 190647507114 050946408912 221061426818 151163505911 210165422754 171154522734 030754424725 151064411434 251160411424 261135424935 201246421513 210267430130 020446500811 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 BAUER. BRIGITTE BITTERLICH.00 3674.00 21120. BERND BECKER. MICHAEL BLUDAU.00 33000.00 25170.50 32250. TORSTEN BIENECK. HEINZ BISCHOFF.00 26375.00 13090.00 19440. MICHAEL BENDA.00 21750.50 27187. DIETMAR BECKER.00 29000. DIETER BETHKE. SIEGFRIED BERGER. ROLF BECKER.00 28500.00 24750.00 19830.12 6820.00 25500. KARIN BEIL.00 24720. KLAUS BLUMENHAGEN.00 21000.00 21687.26 24840.00 26187. FRANK BEINAROWITZ. JENS BERLICH. GERHARD BEHRING. MANFRED BENKERT.00 22440. CHRISTINA BELOW. GUDRUN BEESE.50 25920. ANKE BEIL.00 31680. MAIKA BLECHSCHMIDT.04 16183.00 24265.50 33000.26 22825.00 16422. OLAF BEHRNS. REINHARD BLASCHKE.00 8950. EWALD BENTHIEN.19 27530. JENS BEESE. KLAUS BECKER.00 19102. IRENE BECKER. SIEGFRIED BERNSTEIN.45 13685.00 19492.00 27600.82 17813.

00 18682.00 30500. MARIO BRUNNENMEIER. ROLAND BREITE. BERLIND BOESE.00 16775.301060404828 020758430074 030136429713 071250416933 011050415026 020952422772 020139417129 290957430229 011260430152 200749403718 120531400610 040567419719 040629416215 130458516228 220746411411 280342429716 160466430261 120231422711 240260415349 070437407311 110438406138 081147414525 171147419915 121148413819 160256427718 291161416012 041147416727 190732402528 201239529710 231047413411 041070417739 280369407525 250660407515 161253419311 011240502518 120962407224 150561402526 240154524971 010344516610 260960404518 040250429804 110947410610 030934429718 240352429799 070668408311 251232400821 110230430016 150756417744 181148428927 250264415126 280852418419 120127418413 070455403410 230464412300 150452506414 290145429732 020366515351 041262400712 210163400893 301057413934 120159411128 301266410115 040861430097 080749430130 110451417114 050649517143 150141419313 150236429733 100132429725 030360423826 160661430304 230357428913 030371506133 130361417776 030751419023 100135404814 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 BOCK.00 31520.88 30750. HARTMUT BRIESEMANN.00 22770.80 21000. FRIEDRICH BUSCH. HEINZ BOROWSKY. HUBERT BOENISCH.50 33120. SIEGFRIED BOMBIS.04 35000.00 24210. WERNER BOERSCH.00 21700.00 27750.00 .00 28500. ROLF BUEHLING.00 23040. MICHAEL BUNGE. GEORG BRINKMANN.04 42000. GUENTER BUECHNER.00 16335. KURT BORCK.25 16830.00 9109.04 33500. BERND BRUECKNER.50 14526. CHRISTIANE BRUEHL. VOLKER BUSCH. AXEL BUECH. DIETER BREUER.00 25461.19 23712. HANS-GEORG BUNDESMANN.00 29000.00 20250. JOCHEN BOETTCHER. CHRISTEL BRENDLER.50 17640.35 29250. HANS-PETER BOETTCHER.00 35250. UWE BOSE. GUENTER BUETTNER. DIRK BRINKEL.00 20160. HARALD BOERNER. KLAUS BRUECKMANN.00 23700. KLAUS BRENZ. UDO BROECKEL.00 21120. STEFFEN BRUECKNER.00 27750.00 20089.00 31250. BRIGITTE BRAUER. HANS-JUERGEN BRAUER. KARL-HEINZ BOEHM.00 19313.00 27750.50 20625.00 16775.00 29562.16 3674.31 16038.00 3070. PETER BRUESSOW.00 24840. HARTMUT BRUECKNER.50 25687. ANDRE BRANDT.00 22934. HORST BOERNER.46 28500. GERD BOEHM. BERND BOECKMANN. SUSANNE BREITSPRECHER.00 33000. WOLFGANG BOEHME. EBERHARD BRAEUTIGAM.19 25920. STEFAN BRENNIG.00 29250. WERNER BORNSCHEIN.50 27360. VOLKER BOEHMER.00 13217. MANFRED BRUECKNER. JUERGEN BUCHAL.00 16335.19 23712. ANJA BURKHARDT. EDGAR BUEHLING. CHRISTA BRAEUNLING. RONALD BOERGERSHAUSEN.50 30960. MICHAEL BUNZEL.00 8812. RALF BOENISCH. HANS-JOACHIM 23100.00 25530. DIETMAR BUETTNER.00 21937. JAN BREDDIN. THOMAS BRATGE.04 25290.00 24322.04 17291. MARIAN BOHL. TINO BRUEGERT. KNUT BORUCKI.00 28500.50 24750. RITA BUERGER. GUENTER BORNKESSEL. GRIT BRUESSOW.50 41812.00 10015.00 30750. THOMAS BONEWITZ.00 10560.00 24000.00 18552.00 29760. KLAUS BRABANT. STEFFEN BRUNSCH.50 27490.37 41812.00 24894.04 17710. GERT-JOACHIM BRETSCHNEIDER.00 42000. RAINER BOTH.00 25012. OLAF BOECKMANN. THOMAS BURCHARDT.00 19575. RENE BOERNER. WILLY BROCKE. PETER BUECHNER. KLAUS-DIETER BORNKESSEL. HENRY BRANDTNER.

00 15876. MICHAEL DEHNEL. JENS DRECHSEL.00 3674.200735410116 151257411414 141060405636 100249426616 220453417780 251059503631 151147429736 180660502124 200959420022 171254412217 070865408513 260430402216 210355429738 230633406113 040851507417 120944411932 120254418432 031265404648 130141411911 230945416214 280667415312 060853425114 090547424014 200962400727 300959409518 270359400814 120245407416 201259403437 260962403420 130566402113 030161402731 080647427213 250552407438 180969400724 211234428928 080554422739 290630430163 140457416910 191164416423 280353423619 101228407410 050733410613 280248400415 190751429734 081043511515 190366417323 021059504817 080966412115 050766414725 040469427619 220647424815 240962400811 300150405010 200551429779 140746404713 060762413257 091239402619 050253402737 291261419819 310833429723 191056430113 260848403419 060358401537 220268430270 291060415395 210551429727 270654414215 130663407311 271052429238 030343422733 081158507217 130960414614 130650417721 150755414744 091135403422 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 BUSCHMANN.00 20625. MICHAEL DEBUCH.19 22440. RENE DITTRICH. ROLF DAUTE.00 14988. FRANK DIETZE. DIETMAR BUTZKE. STEFFEN DITTRICH.84 20625. JUERGEN CRAMER. BERNDT DOEHRING.00 29250.97 26640.71 26289. DIETER CREUTZBURG. RAINER CLAUS. GERD DIETZ. MANFRED DILS. THOMAS DOBERITZSCH.00 20625. BAERBEL DITTRICH. UWE DRAEBELHOFF.00 30960. CLAUS-PETER DAEHNE.00 10550. HAGEN DEHMELT. VOLKMAR DUMONG.64 28500. EBERHARD CONRAD. KARSTEN DETTMANN. ERIK EBERHARDT.53 28500.50 22440.00 . HANS-DIETER DITTMAR. RAINER DRESSLER.26 21937. FRIEDRICH DADEMASCH.00 25920.78 29000.50 22080.00 19440.00 27750.00 27397. RALF DOEBLER.50 26250. HEIKE CAEZOR.00 24840.00 24770.00 29520. MARIO DIETZE.00 26640.00 17465. HANS-GUENTER DOERRWANDT.00 16830. WOLFGANG DIEHM.00 16754.00 28500.50 25825. BERND BUTZLAFF.00 26340.00 24827. HANS DUST. FRANK DRUSE. GERD DOLGENER. DOMINIK DRECHSEL.00 27595.00 19320.00 28500.00 10300. PETER DIEGNITZ.00 27360. ANDREAS DIEDRICH. AXEL DOERING. HORST CHRISTMANN.00 15390. HANS-JOACHIM DIETEL. KLAUS DETLOF. BERND DOMINIKOWSKI.00 27360.00 14160.00 22660. MANFRED DIETMANN. RENE DIETEL.40 21125.00 21780. DETLEF BUSSE.00 28500. ROLF CHALUPKA.00 24150.00 27360. RALF DUERING. GERHARD DITTMANN. CARMEN CARL. WOLFGANG ECKE.00 20625. TORSTEN CHRISTEN. FRED DAEBRITZ.04 24027. HANS DINSE. FRANK CYRKEL. KLAUS-DIETER CHOLLEE. JUERGEN EGGERT.13 15228.00 16830. HEINZ DOMHARDT.16 16957.00 21610.84 49500.00 15876.50 26640.00 54500.00 30750.00 22500. FRANZ DONATH. GISELA CONRAD. HANS-PETER CZOGALLA.00 22440.00 19102.00 15815. ULF-DIETRICH DICKHOFF. HANS 42000.00 23923. GERHARD DIETEL. KUNO BUSSE. DIETRICH DORNSTREY.00 26640.99 24882. FRITZ DOISCHER. MICHAEL DIERINGER. DIETER DONNER. BERND DOERRIES.00 26437. GERHARD DOETTGER.00 8350. FRANK BUTZE. EBERHARD CAMPE.00 6380.00 19328.49 19257.00 33000.50 33000. BRIGITTE DITTMAR. MARTINA DZIGGEL.04 26272.

RUEDIGER ENDERLEIN. KAY ENDESFELDER. VERONIKA FINDEISEN. UWE-ROLAND EHRLICH. GUENTHER FIEDLER. ERIKA FELKEL.181057400857 020456400857 011156415366 020248423819 280162420319 240546411116 280156519929 120467422419 271159400865 070653407420 110948420319 010756402716 290154429750 181153417747 260859429227 160959424986 040439422016 040148407916 090651519312 020152419057 050454413918 181039407529 160765402711 130368418712 230253406410 211058407019 280965400610 060454428254 290751413028 020943404310 280352424927 310850429848 160961400713 261160415010 130144411116 110561426214 281232405128 251256420333 200831406117 100169422228 190660430211 271239429764 270252426918 010732402228 150855429759 150748429729 091065400858 180561402232 080946506122 251165422739 140862407225 240834410628 190847402712 250961400843 010755528288 010652407619 040868528011 311069403214 030530416910 271054407411 141056400138 280856424517 110252424514 280244421016 280863530270 201234429729 270947407019 250341529718 071263415315 110352429734 150359430128 220149407617 041060426711 210955506928 250231407429 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K. RENE FATH.11 33000.00 26437.00 28500.75 27920.50 17028. ROLF FA(E)HNRICH.00 24150. ERNST ERBRECHT.00 8350.00 26437.00 19635.00 26062. ULF-CARSTEN FAEHNRICH. LOTHAR ERNST.00 19440.00 17853. HANS-JUERGEN ELCHLEB.04 42000. TORSTEN ENKE. JENS-UWE FELKEL. KLAUS EISZNER. MATHIAS EUE. DIETER FABER. ROLAND ENGWER. ALFRED 1602 FRIEDENSTR. RAINER ELAS. PETRA FIEDLER.00 21784. UWE FICH. ECKHARD FICHTNER.92 25620. JOERG EICHENTOPF.00 23040.00 24150. JOERG ERLITZ.00 13640.00 29517. HARALD FEUSTEL.00 8950.50 18937. JUERGEN FIEDLER. ROLAND EISLEB. WOLFGANG ENDELL.50 25110.00 15090.00 25242. LUTZ EITNER.00 24187.00 24000.50 26700.00 27360.50 24840.00 25012.32 17416.50 17665.00 23537.00 30815.00 24210. MATTHIAS EHRLICH. ANDREAS ERBRECHT.04 OibE 37249.00 23250. GUENTHER FAUST.00 21780.00 30687. MANFRED ETZOLD. NILS FERG.50 26840.54 13915. REINHARDT EWALD. ANDREAS FALKE. 4271/80 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 EHM. BERNT ELIES.00 19140.00 22769.00 27750.50 27360. MANFRED EHM.00 25530. 2B FABER. HERBERT EICHHORN. THOMAS EHRHARDT. HORST FIEDELMANN.00 27360.00 25530. UWE FIEDLER. RALF EICHHORN. GOTTFRIED FIEDLER. CHRISTIAN FICHTNER. LUTZ FIEDLER.50 22577. PETER FEHRER.00 27360.74 19440. EDWIN ENGLER. REINHARD FELLER. HELMUT EITNER.00 19102.00 19440. JENS ELSAESSER. MARKUS FAUPEL. MICHAEL FIEDLER.00 27750. DIRK ETZOLD.00 24092. GUNTHER EISZMANN.00 25760. INGRID FIEDLER.00 23760.50 20125. JOERG ENGLER. SILKE FERDINAND.00 20767. MARIO ELSNER.00 26640.99 31312. KARLHEINZ 25530.50 25530.00 . FRANK ENGLER. DETLEF ERNSZT. FRIEDRICH-VOLK ELLENBERG.75 10015. CHRISTINE ELAS. MONIKA FANDEL. STEFFEN FACKLAM.29 26820.04 10725. THOMAS EICHELMANN.00 25560. FRANK FICHTNER. SIEGFRIED FIEDLER.04 27000.00 27360.00 19800. DAGMAR EICHBERG. RUEDIGER EHRLICHER.00 28500. ROLAND ENGWER.50 6380.00 10700. KARL-HEINZ EHRLICH. MANFRED EICHHORN.00 20880.00 6380.

00 15822.66 20187. KLAUS FISCHER. CHRISTIAN FLEISCHER. HORST FISCHER.00 28437. WOLFGANG FITZKE. HEINZ-JUERGEN FRANKE.00 24480.00 27300.50 21945.78 30750.50 27750.99 23712.50 33000.00 25530.04 28687. HENRY FRAMKE. JENS FOERSTER.04 26437.00 3070. NICO FRANKE. DIETER FRUEH. SIEGFRIED FRANKE. JUERGEN FRIEDRICH.16 19140. HANSJOERG FRITZSCHE. KARINA FRANKE.00 8350.00 27750.50 21769.02 21450.00 25992.00 21000. STEFAN FISCHER.00 30750. MARIANNE FISCHER. MARTINA FRITSCH. HANS-JOACHIM FISCHER.00 28687.00 27360. JOERG FISCHBACH.17 21060. RAINER FUGMANN. UWE FRANZ.00 26008. GERD FLANZE. KARL-HEINZ FORKEL. HENRY FREITAG.00 18572. JOERG FRANZ.00 23568. GERHARD FROHBERG.50 25060.00 19724. STEFFEN FRITSCH.50 25530.00 18477. HEINZ FISCHER. PETER FOERSTER.00 28437.00 35000. KARL FRENZEL. HARTMUT FREYER. WOLFGANG FREIER. HARRY FRITZSCHE. ROLAND FOLGERT.00 26695. UWE FLAIG.00 28080.50 22764.00 20625. OLAF FUELLE. THOMAS FROEHLICH. ANDREAS FISCHER.00 24150. ULRICH FISCHER.00 30437. KARL FISCHER. WERNER FREITAG. BERND FRUEHWIRTH. GERALD FREUND. CHRISTA FRIEBUS. HANS-JUERGEN FISCHER.00 19440. PAUL FUCHS.00 25530.50 18900. ROLAND FRANZ. RALF FROMMHOLD.180659428246 270564430203 090835510128 071247500712 010159430057 070536402217 270352423837 230743421736 220832424956 190743417127 010848427347 241256430030 310147427015 040952422754 040559426820 130550421117 201045430050 090662509128 040171430727 180565429213 250365430069 260170415714 131151422715 041156400727 020755427224 180653427226 231039402210 121252426812 050161407020 060660430240 010941420211 310754421520 050150413628 140340429734 110259429254 310563417764 251248413715 100766526834 210270424225 060854422724 300857418720 100559417731 091242429724 110331429751 241046415027 240234405518 250863406811 020559428238 030243402516 270356422743 260549421318 071237517713 210535509516 010758416628 110451415311 031065425014 231057430178 130357518435 030254407435 040333416910 290546405213 100750429730 270363430071 130757500840 200232421331 021159430093 090356429840 160145403414 080756412213 070648417712 181162419314 190841420012 221153420712 290661408428 130849416419 050837402327 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 FINKE. HARTMUT FLEMMING.00 25530.00 28500.00 25530. STEFFEN FISCHER.00 21937.00 32250. CARSTEN FLEMIG. WALTRAUD FRIEBE.50 27200.50 28500.54 12956.00 .00 21911. MARIO FRANKE.00 15581. GERD FROHNE. FRANK FOMFERRA. CHRISTIAN FLAMMIGER.95 21000. FRANK FISCH.00 17820. ELFRIEDE FISCHBACH.83 25500.00 25530.00 28500.00 20625. MICHAEL FUERSTMANN. GUENTER FISCHER.00 8812.00 22770.10 29000. UWE FRENTZEL.29 17700. SABINE FLADER. FRANK FOERSTER. ERLAND FRIEDRICH.00 28500.00 23265. CHRISTIAN FOCKMANN.50 26280.50 25840. AXEL FLAEMIG. EDMUND FLIEGNER. MANFRED FITZNER.00 24000. KLAUS 26220. GUENTER FRITZSCH. ERIKA FROEMMEL.04 29520.00 15898.50 15516. KLAUS FRANZ.00 19800. MICHAEL FRITZLAR.00 25530. BERNHARD FRIEDE. GERD FLEMIG. GERD FUGMANN.50 23367. WERNER FUENFSTUECK.00 28500.

ULRICH GLEISZNER.00 25500. FRANZ GEISZLER.00 24155.00 30750.00 18082. FALKO GOETTING.00 21750.00 21937. HELMUT GOETZE. UWE GEREKE.04 22440.00 22440. BAERBEL GERITZ. UTE GLASER. FRANK GENTZKY.00 30750.50 14938.00 26190. TASSILO GORTAT. HANS-ULRICH GERITZ. JENS GERBER. HEINZ GEIER. HOLM FUNK.00 13500. MATTHIAS GEIKE.00 28500.00 25500.84 26437. THOMAS GOLD.00 16237. KLAUS GEHRING. RAINER FURTH.00 .00 35250. JUERGEN GENSCH.50 15439.00 26162. JUERGEN GOLLESCH.00 20236. FRANK GLASER. PETER GLANDER. ELKE GESANG.00 8712.00 20160.50 20229.50 24000. GUENTER GERHARDT. RENATE GEISLER.50 27000. JIRKA GOLL.58 19690.00 19505.29 18135.00 26820. KERSTIN GIESELER. ERWIN GERLACH.50 21000.00 28080.50 14026. PETER GNEUSZ.00 24150. TORSTEN GIESE. DETLEF GELDNER. GUNTER GNIECHWITZ.00 25470.00 25530. RUDI GOTHE. HANS-JOACHIM GAERTNER.19 30000.00 28500.07 25324.00 31312. WOLFGANG GODOFSKI. KARIN GEILICH. LARS GOSE.00 18400. HENRY GOEDA.00 26640. MANFRED GOETZL. BODO GILDEMEISTER.00 33500.03 27500.00 14619. HEINZ GLOECKNER. MAIK GAERTNER.201251410122 020636400838 191050400837 150159400717 240865402217 010847424443 221048409124 100856404566 061165400815 050349519622 060851402138 050740400712 090454406810 280752406111 160151511112 071249409533 291145517710 130233411919 211055406926 180261429222 181265401838 290660418931 300650402318 010236429712 300865409111 300461429212 030968510821 160841407419 141254411962 181250404219 050452504314 180256404311 170949504316 060164404828 090170416216 120262500831 271263430052 130259406122 190546406111 150863410820 120759407122 030460518523 220135429719 261249510815 151236408419 180250500628 250270415448 220848408328 240139419639 051059407440 220961413516 060947403223 260745416946 120233429714 301237404816 180262506146 100841429728 250544430128 130755413014 210966404329 171258400010 190663419712 160753411821 050857430181 120355412232 190645406133 080752416911 040853428245 010750420913 100848422721 030160423928 291150413254 100369419066 100636411019 290156413437 150838402124 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 FUHRMANN.81 30500. INGO GESCHKE. BURKHARD GOETTLICH. PETER GALLINAT. STEFAN GATZSCH. ANDREAS GERSTNER.11 23100. ROLAND GLOEDE. HANS-JOACHIM GEPPERT. HANS-JOACHIM 25530. INGRID GERLACH.00 3674.89 23402. CLAUS GOLLA. BETTINA GERGS.00 30407. ROLAND GLASZ.04 24187.50 15624.00 27800. ALFRED GEHRMANN.84 17939.00 25970. HANS-PETER GERHARDT. ROLF GOTSCHA.00 20160. AXEL GOERGES. LOTHAR GALLIEN.34 24937. WOLFGANG GLATZ.50 25232.00 28500.00 20625.00 22440. WILFRIED GENTZSCH. DIETMAR GLIESING. KLAUS-PETER GLATZ.50 29280.00 26640. THOMAS GENTSCH. HARRY GABERT. FRED GOEHRING.00 22770. DIRK GIESE.00 21945.00 20880. STEFFEN GERNANDT.04 20010. HANS-WOLFGANG GEINITZ. MICHAEL GESZNER.00 20625.50 20243. MARIANNE GEESE. UWE GLAWE.00 20880.50 20880. WINFRIED GIDDE.00 27835. ROLF-DIETER GOERLICH. VERENA GNEPPER. MICHAEL FULDE.00 20089.00 28500. ANITA GLAESZ.00 18918.33 10400.

JOHANNES GRAU.04 20130.00 22022.77 24667.50 21000. MARIANNE HAEDICKE. HENRY GUTZEIT. GERD HAERTGE.00 27360. MATTHIAS HAENSEL. SVEN HAENIG.50 24840.00 18745.00 28500. ROLAND GRUDZINSKI.50 33500.79 25200. UWE HABURA.00 24840. GUENTHER HACKEL. ARNHOLD GUTKNECHT. LUTZ HAFNER. ULRICH GRUNERT. JOCHEN GROTHE.07 25133.00 26640. DOROTHEA GREYER.00 20104. KLAUS-DIETER GRAUROCK. HEINZ-UWE GRIMM.00 30187.00 28500. BERND HAASE. BURKHARD HACKBART.00 29250.00 .00 24840. THOMAS GRAHL. BERND GOTTHARDT. KNUT GRUENWALD.00 13846. BERND GWOSCH. UWE GROSZER. ERNST-HERMANN GUENTHER.00 28500.00 42000. DETLEF GOTTWALD. RENE HAGENOW.82 25118. HEINZ GROSZE. KLAUS GRAENING. WOLFGANG GRAWUNDER. HORST GRZMEHLE.00 23940. JENS HAEDICKE. ELSBETH GROLLOP. EDELTRAUD HAERTGE. PETRA HAGEMANN. BURKHARD 35093. DIRK GRAESKE. KLAUS-PETER GUENTHER.50 23100.50 24840.00 16037.19 27750. GERHARD GROSZE. WOLFGANG GROEGER. HERBERT GRAH. BRUNO GUHR.00 28560. DIETER GUMPEL.75 2700.65 24000. DIETER HAERTEL. THOMAS GRAUROCK.00 18227.00 11220.00 32230. DETLEF GROSZ.50 27835. GERHARD GROPP.00 17226.00 21060.04 28500.00 23979. MARIO GROLMS. BERND GRAF. CARSTEN HACKEL.00 21025.50 31670. RUEDIGER GOTTWALD.00 21120.00 20721.50 29250. ROLF GUENTHER. HARRY GRAF.50 24177.00 33500.10 14120.74 26640. RENE HABERMANN.00 26437. PETER GROSZE. FRANK HAGEMANN.230443409815 040571509848 140653403228 090156424922 100348424966 160260400884 021058421323 230860408055 210140410116 140570423215 061040402112 021033422725 270966404315 011157404538 030653404522 270231415339 251153515321 210155417759 081150415334 100658401938 090665418811 020753415019 250233503414 020961423638 100358504847 140449414528 240948417561 140365429220 100337403422 040358408415 190953408413 171155428213 071032429728 130130430025 210158403416 290757415024 020153415330 221261417326 190232405212 310759420519 100964414411 040629407415 090756427238 020239416211 180144421723 220641421728 020852413019 110253424014 070354424992 010645429713 190841404311 030153429790 260950429738 050551403615 261057430108 110358421223 260859415327 251257412917 050764404339 090659407438 090451423914 070263400223 110350422715 231156504312 031267407316 250969411416 120756421826 160352416410 200251424968 101063406208 140152510527 120351411427 030650426515 061160523613 210258410525 290965401524 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 GOTTHARDT. BERND GRAHLE. MARGIT GROPENGIESZER.00 36512.00 26340.00 8200.00 26640. VOLKER GROPP.00 24092. FRANK GROSZE.23 16089. WOLFRAM GURZKI.00 14026.25 27360.00 28042.00 19310. EBERHARD GUMPEL.00 20887.00 18480. WALTER GRUNER.00 20625. HARALD GRIDEL. GERD GRILLE.67 19597.00 22440.04 3674.00 25920.00 27300. ALEXANDER GRUMBACH.00 28500. VOLKHARD HAENSKE.00 27360.96 28500. HEINZ GRENZ. GERHARD GROSZ.00 18478.00 22987. UWE HAASE.00 16830. INES GOTTSCHALK. HOLGER GRIMM.00 19140.00 19320. LOTHAR GUENTHER. RALF GUENZEL. STEFFEN GROSSE. HELMUT GRUENERT. HORST GRUBE.00 23700.

ROLAND HEINRICH. HANS-JUERGEN HEMPEL. HEINO HEINRICH.00 23265. GERHILD HEDUSCH. PETER HECKEL. HEIKE HASE.04 19440.00 25728.00 13255.50 28500. ACHIM HEISTER. ANDREAS HARTMANN.30 23760. UWE HEGEWALD. MARIO HELWIG.00 33500. OLAF HALKE. UWE HANICKE.16 27837. HARALD HECK. PETER HEITKAM. ANGELA HECK. HANS-GUENTER HAUKE. MAIK HARDT.00 19440.00 17595. SIEGMAR HECHT.00 20295. GOTTFRIED HEINZ.00 29400. THOMAS HAMMER.00 3674.50 23045. DETLEF HEINRICH. DIETMAR HAYN. FRANK HEINZ.00 22660. THOMAS HARTMANN.00 15687. JUERGEN HANSOHN. BERND HARTLIEB.50 28290.04 11050.00 24530.00 6380. MICHAEL HELLMICH.50 22770. UDO HENCKER. SILVIA HAUSMANN.00 19209. RONALD HAHN.00 26640. ANDREAS 26187.00 27000. HARDI HEINRICH.00 27360. ECKHARD HEINRICH. STEFAN HALLUNG.00 27550.00 27772. BERND HAUKE.00 22605. SIEGFRIED HEINSZEN. RENATE HARNISCH.00 27750. HELMUT HECKEROTH.00 21127. HOLGER HARTMANN.00 19440. RAMONA HEINZE. KLAUS-PETER HEINECKE. STEFFEN HANNIG. NORBERT HEINZ. MICHAEL HAHN.00 24155.00 22605.00 34125.19 9900.50 17490. JUERGEN HEINL. PETER HEINRICH.00 28500. UDO HASEWINKEL. MANFRED HANTSCHE. JOERG HELLER. KLAUS HANISCH. DIETER HEINEMANN.00 20770. PETER HEINRICH.51 19765.91 44250.00 28500.00 33500.00 13994. JOERG HARTMANN. JOERG HELBING. KARL-HEINZ HECKERT. ROLAND HECK.00 24480. KNUT HEILMANN.00 25200.00 19440.68 30750.00 21120.00 22687. SIMONE HARTMANN.85 24000.67 24687.00 27750.00 21375. LOTHAR HARTMANN.04 30500.00 8712. DIRK HEMPEL. REGINA HEIDENREICH.00 28500. KLAUSPETER HARM.00 28500.260448429222 110455428259 171149428938 280539529729 231061403236 251269408317 160165420326 111252421211 200263412219 110942400851 110941411911 300964406135 230362425071 020843429721 160439400710 181069420716 070457409437 110343429716 040143500716 250643422713 160969530141 261254422748 260462403117 160256404831 290335409513 130165421225 260951418731 201229404818 020954411436 081162522217 241255402417 221265415395 290350424615 080534404314 150659522120 210353406129 091136404312 201246424968 220361510339 250861407538 180455406918 130432406119 260837407318 110152509940 290451420736 090451522787 310564417758 080162424612 101053405615 050747413110 251170409918 310544418323 081261424727 010556408312 270255414824 230651421819 140762403729 160261414831 191046429717 250738400410 190142405614 280260418511 081251426518 271264530055 040546407428 230136421216 280852410310 270954422719 190964403829 221165415160 100163416636 271155403436 171268425000 210432410628 070459430221 081261422828 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 HAGER.00 26437.00 8350. KARSTEN HEINE. SUSANNE HAKER. ROLAND HASE. ULF HARKENTHAL. CLAUS HAMPEL.00 20625.00 3070.00 30526.00 .00 23926.50 25530.00 23100. STEFAN HAHN. WERNER HARTWIG.00 24420. MAIK HEINKE.00 20380. INGO HAUBOLD.50 30625. HANS-JOACHIM HEMPEL. UWE HARTMANN. BERND HANISCH.00 28080.04 25530.02 16237.00 25530. MARIO HANSOHN.00 16961.00 25500. CARLO HEISER.00 29000.

00 27750.50 OibE 28500. CHRISTIAN HERING.00 28500. MICHAEL HENNIG.19 16068. ROSEMARIE HERRMANN. KARL-HEINZ HOESZRICH. JAN HOCKE.00 28500.97 3674.00 22500.19 23046. ULLIBERT HOFFMANN.71 25380.00 14026. DORIS HILBRECHT. STEFAN HINZER. KLAUS HOFFMANN. STEPHAN HOENEMANN.00 27360.43 2150. RENE HOFFMANN. MARION HOFFMANN. DETLEF HERFTER.00 28500. HANS HENKE. HARALD HENNIG.00 21440.00 23760. DIETER HOFFMANN.00 26100.00 6380. DIRK HENK. LUTZ HEPPE. ERWIN HINZER. DIETMAR HENNIG. MICHAEL HENKE. HEIKO HOCKARTH.00 3674.00 14207.00 31418. LOTHAR HERZOG. UDO HINZE. JOERG HERRMANN. GABRIELE HOEHN.00 28800. 5235/86 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 HENDREICH. BRITA HESSE.00 14539. HARALD HIEMANN. MATTHIAS HOCKE.00 15486.00 28500. ELKE HERFURTH.00 21960.79 23040. MIRKO HESZ.21 27835. WALTER HOCHE.00 19440. GERHARD HOEHN. MICHAEL HERFTER.50 19817. HERBERT HEUSCHKEL. GERD HILLMANN.00 8950. ANTON HOCHE.00 28175.00 25500. MARGITTA HEYER. HANS-VOLKER HOEHN.00 23100. THOMAS HOEHNE.00 25530. WOLFGANG HIMPEL. ANNETT 18285. BERND HILSZNER.54 18274.00 24150.00 8712.00 24750.83 35250. WOLFGANG HOCHBERGER.00 25200.00 18500. HANNO HESSE.00 28635. GERD HOENL.190657413250 070764426210 100933410119 171042506828 280362421017 190754415354 060453422723 251051418416 260356407413 161165427522 120957402146 250960424931 300960525065 090969406158 110159530048 121053428268 030246400428 300838421211 240860420336 250762430046 130740529719 161151402228 090260422898 240166412213 021152423827 191052408015 020262406716 250547529713 260962411519 200966409518 170949427058 210555504835 061130402212 310155421326 280258504314 110455400846 030640401322 031047422717 291241415466 221156422115 271068425020 221237417764 190551428227 240952402311 250669430017 280136429715 030861428262 011050419924 260953403437 010832419617 210932417711 240833429714 210866430028 110754405217 150669422799 011161404717 130145530379 010944429748 100752413628 291267419713 120948406452 120959430108 071139403413 300648400815 020946419817 241254402749 180163511425 080152404626 080354504625 181255429765 160965400737 270952407419 100742420517 090757527126 150969504817 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K. THOMAS HERRSCHAFT.00 13776.00 25740.50 21319. MICHAEL HILBRECHT. ANDREA HERLING. KARL-HEINZ HOFFIE.00 26547. ROSWITHA HENKER. HANS-JOACHIM HITSCHER.00 24480. WOLFGANG HOFFIE.00 30000. WERNER HOHEISEL. JENS HERZBERG. RENE HIMMER.33 28500. RAINER HILLIG.00 23265.00 30645. INES HOLDHAUS.00 23202.00 19620.00 26640.00 8712.00 33000. ULRICH HENSEL.00 .00 19440.00 22440. RUEDIGER HERRMANN. FRITZ HERRMANN.00 25920. DIETMAR 8060 ALAUNSTR. ANDRE HESZMANN.00 24265. JUTTA HOFFMANN. BERND HIRSCH.00 19440. HANS-JUERGEN HOELZEL. GERHARD HILL.00 21000.00 19965. WINFRIED HILLER. WOLFGANG HERMANN.00 25317.00 28500. BERND HESSE.00 32230.07 24480. FRANK HERRMANN.00 20100. KARSTEN HOEHN.50 29250.00 22790. MICHAEL HINTZMANN.04 27360. 7 HERRMANN. INGOLF HENNIG.50 27750.67 17930.00 13404. MATTHIAS HIPPE.

00 8350.00 18285. VEIT JAHN. BERND HUBERT. ANDREAS ILGEN. GERHARD JOHN. KLAUS KALINA.04 29000.04 17034.00 16191. UDO JARSCH. HEINZ JAHN. HERBERT JOEREND.04 33500. EBERHARD HOTHAS. MARIO JURASKE. GUENTER HORST.00 26100. PETER KAEHLER.00 26737. MANFRED HUTSCHENREUTER.00 10015. BERNHARD JAETSCHMANN.00 25920. JENS JANKOWSKI. WOLFGANG KAEDING.00 35000.00 28500. HEIDEMARIE KALOK.00 18766.00 28500.00 14026.00 19440.00 18422. HARTMUTH JACOB.00 24000. TORSTEN HUEBNER. MICHAEL ISING.00 24000.00 26220. BERND JUNIG.00 19440. GUNNAR HUMMEL. MARGRIT JENSKE.50 19620. SIEGRID JUNG. HEIDELIES KAHLBOM. ERNST JOHN.07 16237.00 17321.00 24000. SIGRID HOLLMANN.00 8350.00 23265.33 16280. ERHARD JAHN.00 28500.00 28500. WALDEMAR JAKOBITZ. EVELIN ILGEN.00 30687. STEFFEN HUEFNER. PETER HUBER. MICHAEL HOPPE.50 19305.50 10015.50 25875.10 24150. PETER-MICHAEL JASTRZEMBSKI.00 30960.50 17297.82 25530.00 24390.04 21000.00 15297. ANDREAS JENNING.25 29162. MATTHIAS JAENTSCH. KARL-HEINZ HOYER.50 18472. LIENHARD HUTH. SYLVIA HOPP.00 18400. HERMANN JOHST.00 23537. THOMAS IHME. SVEN 20090. JOERG HRACHOWY. GUENTER JAHN.021249519614 160532529711 260441406458 100559408552 190561519720 220460430131 031230430010 071153404316 030254424972 170957427912 051258406125 020959430126 141263410144 260156417713 010653400734 230458424727 020369414118 160370423614 211155426342 020563418542 210759417733 160860411528 051156518812 191039404810 070541411919 100957430042 110865423936 080162430107 140359510620 300953425082 080150400832 140932404311 181266424812 150952408538 200847411519 210340429719 271232400846 120957530068 270467408012 171056430051 311260427417 140832401316 070966409523 130355507425 010156402210 151164405613 130754429743 171257425021 121253501722 230365427312 021234405219 281147402731 150443425049 120836406917 110454427625 031159426819 150440529715 050154524210 191141400840 060662411932 080569430109 091065424729 240148403217 050951504319 310856424976 250836502728 010850400434 230449506114 251155401512 311056500832 190250413910 070441429716 150233420223 130343500824 101166421718 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 HOLLENBACH.00 29600. BERND HUEBLER. HARTMUT KAISER. UWE JAGLA. GUIDO KAHMANN. DIRK HOPF. ULRICH HUDEWENZ. GERALD HUSTER. SIGRUN JUNGHANS. UWE JAUERNIG.50 20533.37 11016.50 25687.00 30750. KAROLA HUTH.60 26840.07 .50 20412. CHRISTA KAESZLER.50 20625. VOLKER JUECKSTOCK. IRINA JANSHEN. GERNOT JAHN. WALTRAUT HOLSTE. HANNELORE KAISER. HORST KALKREUTH.04 9875.00 18937. EVELINE JAHN. DANIEL JUSTMANN.32 33562.00 28100.00 26187. BRIGITTE KAEHL.50 19440. THOMAS HUNDT.00 23632.00 20937. RAINER HUBATSCHEK.00 27750.00 19440. DETLEF KADOW.00 24762. JOCHEN ILCHMANN. MANFRED HOLZINGER.00 23037.25 23760.00 18034.35 27750.00 25460.00 24782.00 20405. DIETER JACOB. KLAUS-DIETER KAETOW.50 20460.00 24150.00 24840. JENS HUBERT. RAINER JUEPTNER. UWE JESKE. JUERGEN HUGK.

GISELA KLEIN.00 27360.00 25530. SIEGFRIED KIKELS.00 19635. CARSTEN KIRSCHKE. UWE KAUFHOLD.00 21060. TOM KIRCHNER. JENS-UWE KLEPPISCH. ROLF KNAPPE.00 25200.00 11550.04 18477.00 26627. KNUT KEMPKE.00 25920. DIRK KLEINKE. KAI-UWE KEWITZ. CHRISTIAN KETTNER. HANS-JOACHIM KELLER.00 17940. RAINER KLUGE.00 15603. BERND KIRSTEN.00 19640.50 27750. UWE KLINGNER. UWE KARASCH.00 10725. FRANK KLANN. WOLFRAM KASTEN.00 20625. HOLGER KLEINSCHMIDT.00 14271. JOERG KELLE.00 29250. JOHANNES KASOWSKY.00 .00 28500. INGRID KIRSTEN. KLAUS KLINGELHOEFER. WOLFGANG KIESEL.00 21256. UWE KEIM.00 25290. FRANK KENDZIERSKI. DIETMAR KAMIN.00 6264. HANS-JOACHIM KNABE. JUERGEN KIRSTEN. KLAUS KITTNER.00 28500. ECKART KARSTEN.51 16694.00 8890. HELLMUT KLAEBE. TORSTEN KLEIN. STEFFEN KASPER.00 27000. JENS KEICHEL.37 23632. RUEDIGER KAMILLI.50 28500.50 27835. RUTH KIRCHNER.24 23100.37 30705. GERD KLUGE.50 20010.00 22935.00 22440. WOLF-MICHAEL KLEINEN. PETER KIRSTEN. DETLEF KLEEBERG. CHRISTIANE KLOSZ.00 21780. MICHAEL KLIBER.00 28500.50 18810.00 25530. DIETMAR KIRSTEN. MONIKA KLATTE.69 26640.00 25500.67 24840.27 28500.00 24315.00 22500.00 15739. JUERGEN KIENITZ.00 22125. KLAUS KLUGE.00 29880. UWE KLEINER. REINHARD KASPER.00 18709. JENS KARWAT.07 23760.16 28800.00 28500.00 21285.300754429793 300157430120 140747401928 210662430288 101153411019 050965418534 280851415339 060845404436 270362428252 220451420716 281160424935 251153422782 250239405911 210350413219 071257406121 250266416915 020349400130 081161412227 061162418622 160861423811 241265423828 020667415370 300348407011 190556424815 060235406135 060746530090 250444406438 111034521345 221264422809 180349421241 040362530093 150961405232 250844400721 290664404510 080633512222 150361417336 190966415372 140555406118 230447419017 110250424510 180651522772 021154420216 180344411116 060656420912 211241429726 310350425015 301264409559 070160403413 051149502521 010351407519 270759400813 240151528926 070253407448 170159430084 221066407528 061062407512 060262403415 160458421736 270750419315 120263400832 130956430152 250257401332 101250413948 080345405916 180764427034 060850422014 120769419637 010751430064 121156500840 230756421719 100264424969 260540410110 300453413018 180739416958 131244404321 191133410811 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 KALUS. LOTHAR KIRSTEN. WOLFGANG KITTELMANN. REINHOLD 23170.00 18062. UWE KLINGER. BAERBEL KESTNER. HARALD KASZLER. LUTZ KLEMME. JENS KELLNER.00 26565. UWE KLATT.00 19642.00 32937. HELGA KETTNER.50 20513.00 30960.00 26220.00 28500.00 20086.32 28187. UWE KLOSE. FRANK KERN.17 21450.00 13515. BARBARA KIENITZ.00 7614.00 27360. KLAUS KEILWITZ. PAUL KAMRAD.00 35000. JUERGEN KARAS.00 30032. LUTZ KLEMPIEN. BERND KLINZING. HORST KESSEL.00 19664. BODO KARL. HANS-JOACHIM KLOSS.00 23375.00 21285.00 25530. THOMAS KIRSCH.00 14026. FRANK KAPING.50 3070. OLAF KLEMM.00 31312. KLAUS-DIETER KLUTH. HARTMUT KLIMEK.00 20940.

50 16335.50 23100. ELKE KOENIG.00 25530. DIETER KRAHMER. REINER KRAUSZE.00 6264. MICHAEL KRAMER.50 29000. LEONHARDT KROEGER. FRED KOHL.00 23540.00 31620. MICHAEL KOPMANN. JUERGEN KOEPP. JOERG KOHLMUELLER.00 10200.00 25687.76 19800.00 25437.00 17380. ECKHARD KOSCHE.02 24937. ANDREAS KRAUSE.62 31740.00 3070. FRANK KRAEMER.00 25200.50 28875. UWE KOCH. MATHIAS KRESSE.00 24660. MICHAEL KRAUSZE. KURT KREUSZEL.04 25012. CHRISTA KOEHN. HEIKO 13608.00 16674. RUDOLF KRAUSZE. ANDREAS KNORR.00 28500. ULRICH KRETSCHEL. ULRICH KOCH.00 22664. EVELYNE KRANHOLD. RAINER KOCH.210366500448 060366421220 051158409521 060553408312 280649407220 210331429733 120946429730 280350428238 100642420026 020855424944 261056406915 270857404228 141143400419 130934405634 011066421041 130351503435 240852407123 020638418513 290958515013 180962403770 070260524992 060253419319 300555413940 240258403736 281255426319 030638406431 061234424926 030958419725 280533407413 150171414345 081155500116 300330430029 040362411510 200442429710 120764426846 310855415365 191062401319 140962413710 300558507328 270662407226 220564400711 031057417516 011256417756 061043416421 231153413511 110869413428 120759407421 241236429729 270951507215 030551422770 210747400715 270164424410 190245404315 230252415016 080132429711 291064400932 280736420220 090859430026 110439416610 121251419338 150449420310 080661424916 050852416233 300769415378 071257416928 071164430181 060352414118 110329430016 061066530075 220859425035 291252424026 020655514611 220255424517 040159504017 140852417438 140360401560 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 KNECHT.00 25153. HERBERT KRAUSE. SABINE KOPSCH.19 25530.00 18285.50 28500.00 22942. HANS-JOERG KOLETZKI. BODO KOPKA. MATTHIAS KRIEGBAUM.00 25277. PETER KNOBELSDORF. GERHARD KRECH.00 26640.94 25920. STEFFEN KRAEUSCHE.00 28500.34 19440.16 18301.50 25920.00 24750.00 15788. JOCHEN KOEHLER.00 35250. UWE KOEHLER.13 27360. INGO KRAEMER.28 25290. KLAUS-DIETER KRAH. UWE KRECH.00 20460. MARINA KRAEMER.00 3626. HEINZ KRAUSE.00 29000.00 17930. THOMAS KOEHN. HERBERT KOCH.66 24750.36 10496.47 27750.00 26243. UTE KRISS. IRIS KREUTZMANN.00 25530. MANFRED KOENIG.00 30750.00 24116. KARIN KOGEL. INES KNIETZSCH.92 24778.00 25530. HARTMUT KNOPPICK.04 16184. GERHARD KRENZIEN. ANDRE KOSKA. KARL-HEINZ KOLK. JOERG KRAMM.50 19140. EBERHARD KOENIG. JUERGEN KRASSOW.00 21600. ANETT KRETZSCHMAR. DIETER KRAHL. LOTHAR KNOESEL. TORSTEN KRAUSHAAR.00 26640. CLAUS KRETZSCHMAR. VOLKER KORN.00 24210.00 29133.00 22832.00 33000.00 25702.54 18590.09 16089. SIEGFRIED KNOEFLER. WERNER KORDTS.50 . PETER KONOPATZKI.00 33000. WOLFGANG KREISZLER.00 33500. GERD KNOBELSDORF. DIETER KRAUSE.00 15552.00 25530.50 25530.34 15488.00 24150. HANS-JUERGEN KRAUSE. ROLAND KREBS.40 18579. LOTHAR KOEHLER. HEIKO KREMBERG. SIEGFRIED KRAJEWSKI.00 3674. LOTHAR KOHLISCH.00 19607. BERND KOLK. MANFRED KRETZSCHMAR. SIEGFRIED KRANEIS.00 20460. JAN-HOLGER KRAFT.00 29812. HARTMUT KRAEMER.

00 21875.50 24840.19 24840. HEIKO KUENZL. KLAUS-PETER KUNATH. MICHAEL KUNTZSCH.00 26980. JOERG KURA.00 28500. WOLFGANG KROTHAUS.00 22500. ELKE KYRIS. HEIKO KUBIS. MICHAEL KRUEGER. FRITZ LAUKNER.00 27750. HEINZ KUNZE.00 23925.25 19440. HANS LANDMANN. GUENTER LANGNER. MANFRED KUBISCH. UWE KUNISZ.00 23345.00 26220. FRANK KUBISCH. UWE KUHNT. PETER LAUBE.00 22605. UWE KRUGENBERG. JOERG KUHNE. HENRY KUECH.04 26250. KLAUS-DIETER LAUDAN. MICHAEL KUPKE.00 15390.00 26640.50 23760.00 17983.00 19440. JUERGEN KUEHR.54 18452. REINHARD LAPSCHIES.00 18285. FRITZ KUNZE. MARIO KUEHNEL.00 13737. HEINZ LEHMANN. WERNER KUEBITZ. MAXIMILIAN LANGNER. BODO LANGE. HOLGER LASAR. HERBERT LADKAU. BARBARA LANGE. KARIN KUBASCH.00 28875.00 29250.00 25920. GUNTER LANGE.00 24863. DENNIS KWAST. MANFRED LACHMANN.00 28800.90 26370. HOLGER KRUPPA.00 25920.00 26250.00 25200.00 25900.13 6380.00 6264.00 27000. JOERG LANDGRAF. DIETER LANGE. RONALD KRUPKA.00 25187.00 10450.00 15822.00 19062. BARBARA KRONBIEGEL. EIKE KUEHN.00 3674.00 2700.17 18285. HARTMUT LANGENSTEDT.00 33000.00 23805. INGOLF KUBACH.270254526373 310565423914 210648409511 190554411236 170145410613 030848400214 290865401818 280869430115 040966421525 220948413415 201265412268 140435506149 210460400830 150650520217 060866422756 120734529713 171058430071 180363402215 051238402215 010644410818 290650409126 050355429885 101248416832 260466428936 070847400710 220952404810 020769415128 290857422766 090968400248 250756420044 291158429226 050566420522 131052415405 041066421727 160362404229 240455420543 011261424846 080461400223 250453423811 091129406117 270428416837 250967417339 160655416848 031258404658 280951421330 250364407561 201252404218 260855510511 080852400861 280939429719 200640516268 231052417556 030154412253 170138403423 060150414638 240452529762 051256403318 230137403423 300730417114 301061404328 190553424959 291249419015 141050407021 010235411115 021053420540 200752417547 020256411113 180551426230 100651406138 230661400819 150247404216 060951402135 190139411917 061254424931 120538429715 220260425127 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 KRONAUER. ROLF-DIETER KYRIS. HANS-JUERGEN KRUEGER.00 6380.00 11612.33 21010. FRANK KRUEGER.00 28980.00 21000. PETER KURZHALS. ANDREAS LEECK. RAINER KUETTERER. STEFAN KRUEGER. THOMAS KUEHNE. GUNTER LASSMANN.83 18265. MANFRED LANGE. GERHARD LAUSMANN.00 16183. ARTHUR KRUEGER.00 18641.00 32700. JENS LAUBE. LOTHAR KUEHN.00 28175.00 19516.00 24000.00 18670. WALTRAUT KSCHISCHANK. FRANK KUNZ.00 27360. GUENTHER LAMPE.00 19620. HORST KUBITZA. GUENTER LANGE.00 25200.00 26220. BERND KROSCHEL. ALBERT LANGER. RALF KUCHER. WOLFRAM LANGER.00 27360.00 26625.00 29250. DETLEF KULITZSCHER.00 .00 30000. MEIK KUNZE.50 20625.50 29000.00 21875. GERT KUEHNE. EVA KUBIS. FRANK KUNATH.00 23482.00 26352.00 10015.00 23832. FRANK 18630.00 19140.00 26640. RALF KUMM. RITA LAESZKER.00 8950.00 28020.

ERNST LIEBERT. JOHANNES LIPPOLDT.04 23630.04 8950. RUDOLF LEHNIGER. EBERHARD LORENZ. HENDRIK LISCHINSKY. PETER LORENZ.04 28080. THOMAS LEITER. ERICH LORENZ.04 25290. REINER LOMOTH.00 23760.50 21000.00 20625. MARIO LEUSCHNER. KERSTEN LIEBICH. KARL-HEINZ LIEBERAMM. FRANK LEISTNER. RAINER LENZ. RALF LEIBIGER.00 30750.00 27360.50 2285.00 17226.50 33500.00 18967.00 26695.00 27750. RONALD LIEMEN.00 20625.00 27300.00 25500. HERBERT LIPFERT. FRED LIEBIG. GABRIELE LEIMNER. REINHARD LENK. KLAUS LORENZ.00 19965. HOLGER LIPPERT.00 30500. THOMAS LEYMANN. LUDWIG LOHSE. MIRKO LOEFFLER. ANGELIKA LOEWNING. JOERG LEHMANN.00 23760.00 26150. ASTRID LUCAS. RALF LEUSCHNER.00 17340. REGINA LEHMANN. BERND LOSENSKY.00 26250.00 33000. GERHARD LEIMNER. ROLAND LENZ.04 27750.00 32750.00 25242. INGO LINDACHER. ILONA LEISTEKOW.00 33500.00 18285.00 26840. VOLKER LUCAS. REINHARD LIPPOLD.00 19440. ROLAND LEVIE.00 27750.00 24600. BERND LINDNER.00 10200.00 2250. FRANK LEHMANN.00 25437. WERNER LORENZ. KNUT LOOS.00 24750. WOLFRAM LOJEWSKI.93 19800.00 23100.00 19637. SVEN LOCHNER. DIRK LIEBAU. MANFRED LEISTNER.00 28500. MICHAEL LEIPNITZ. WOLFGANG LOSENSKY.00 33000.00 22500.04 24750.210352429847 260855406933 020842416929 101146519718 241134429736 300763424994 070162401921 111037418415 030338429738 090954524020 130853427110 270953529792 160365400012 101248415346 030165417762 080167430157 030938429715 260540402129 040849400725 140354407448 081155510138 160461422764 080462513617 160764419618 301053422745 240763407025 280743429717 210963417116 180561430065 080353424922 080649415339 220333428936 281061404816 200657406815 090945405628 221151424939 081068413911 231046423810 240942421324 020932419736 050748418538 260862419038 060764415387 100632419910 110670419718 190448422214 070852420011 190439429721 101068418814 060469430189 281156420114 110467417741 300457426617 130464406113 070463406419 300743517712 250848406135 070555429765 080655400424 230854428244 270345401816 080846426328 180549404227 160963426351 241243428927 090956404815 260541404329 030555429785 070654408935 090553408926 160944514516 230340414515 270552416412 121257411222 250857430014 010860413626 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 LEHMANN.00 26640. STEPHAN LUEBKE.00 22080. HANS LEUSCHNER.83 23482. JOERG LORENZ. PETER LEICHSENRING. ACHIM LOEBE. ILJA LEMKE. WERNER LIEHR.00 . THOMAS LEHSTEN. SABINE-CHRIST LEONHARDT.00 24085. DETLEF LOHSE.04 27715. GERD LUCAS. ANDREAS LIPFERT.16 21725.00 28500. FRANK LUDWIG.00 23120.00 16830. HANS LEHMANN.00 21187.33 24840. WALTER LIEBERT. JUERGEN LIPPERT.00 26640.04 27360.00 2700.00 30750.00 10015. UTE LESCHINSKY.00 10015. HORST LINKE.00 22942.00 24210. JOCHEN LOEBEL.00 23265.00 18885. RALPH LOESER. KARL-HEINZ LINDNER. JANEK LINTHE.15 16830.27 22500.00 8300.50 22440. FRANK 21780.00 42000.00 29000. FRANK LEOPOLD.00 16109. BJOERN LOEBEL. JOACHIM LENZ.00 28500.50 28500. KONRAD LINKE. SIEGFRIED LUDWICZAK.

TORSTEN MAEDER.00 35250.00 24000.00 27750.00 32250.00 26340.00 8950. NORBERT METAG.00 22440.190361513631 110334429730 250652429730 250659430160 251149413015 060166403618 250368422806 261258417428 020168406111 050451409913 110156401814 250368430048 221143418416 271261430040 130850500415 230141429722 300354513013 190346404314 260142505210 130934429724 071165430036 071159516415 250535404315 291253400122 290161406725 180247406729 080556522813 220756410818 130257407420 061054417518 100853415024 180859422711 020944424970 160869413212 120535404846 061063404823 090857400851 211149429723 240430405638 180955405620 270936429714 310851430082 050570402511 220869415025 150365400232 010753401734 240462430117 050662415379 110151423934 160531404319 300354429890 190660427127 020156510819 290655402126 180958420316 201053400628 180638403410 270938411112 210264511920 141048427728 140652523623 140350423619 271049500822 160663403318 310555425043 300338402129 130161430079 120964406129 120755417710 100756404817 311041407416 250468422731 280468416929 280347524990 211055416411 281154408023 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 LUEBKE. SIGRID LUECK.00 16335. ROLAND MEHNERT. BAERBEL MEINHARDT. ANNETTE MEIER. BERND MEIER.00 23280.03 19440. MANFRED MAEBERT. BERND MEINL.00 8712.00 20440.00 . ULRICH 15545. HEINZ-JUERGEN MATISKE. BERND LUST.00 25651.00 14852. WERNER MATROS.00 25242.69 25992.00 19283. ANDREA MANGLIERS. MARIO MENG. INGOLF MEERBACH.00 25992. BERND MEINHARDT. WILFRIED MAY.75 21064.00 6380.00 24210. STEFFEN MEISZNER.00 18715.00 18360.04 16280.00 23940.00 23630. DIRK MASKE.00 27360. WOLFRAM MARONDEL.00 19481.00 16215. MANFRED LUECKE. RALF-PETER LUEDKE. RENE LUTZE. GUENTER MENDE.50 10450. RALF MELCHER. MAIK MATZ.00 27143. HEINZ MAJEWSKI.00 25920. ERWIN MAHN.00 10015.50 15675. BERND MEIER.50 28500.69 26937. KLAUS LUECK. JUERGEN MASUR.00 6380. ANDREAS MARX.00 17655. RALF MELZER.00 22365. KNUT MENDE. BERND MARX.50 19965. WILFRIED MARSCHKE.00 16730. ULRICH MARQUARDT.50 21060.00 21120.19 23437.50 18285.00 27360. EBERHARD MEITZNER.00 22500. PETER MAMMITZSCH. JENS-PETER MEBS.00 8712.22 33000.00 19440. STEFFEN MEIER. KLAUS-DIETER MATTFELDT. ILKA MEISZNER. PEER MARDER.50 28500. LOTHAR MEIER.00 8300. HANNELORE MENZ.00 17204.50 27360. PETRA MEINELT.50 27000. DETLEF MEIER. MIRKO LUTZE. HARALD MACHULIK. HORST MASKE.52 23220. THOMAS MENZ.00 25530. GUIDO MACHT.00 19492. ERWIN MEIER.00 24840. RENE MANDEL. JENS MELISZ. FRANK MARX. HEINZ MEHNER.00 25530. VOLKER MAUCK.00 19320.00 27750. GEORG MEERKATZ. CHRISTIANE MAHNKE.00 25530.00 24850. HEINZ MAENNCHEN. MARLIES MARKS.00 28500. MARGITTA MALLWITZ.00 29300. RALF MATISKE.00 10400.00 20937. LUTZ MANTHEY. HELMUT MANSKE.00 25760.50 27360.00 22440. UWE MEITZNER. RONALD MAETZSCH. HEINZ MATISKE. BRIGITTE MAHLER.00 26640.00 26187.00 19965. VOLKER MAAR.35 35250. MAIK MATTHAES. KARSTEN MATERNA. JUERGEN MARECKI.

FRANK MOEHRKE. MICHAEL MUELLER.70 20074.00 31250. HARALD MILTSCH.00 19320.00 20937. JUERGEN MUELLER. THOMAS MOECKEL. BERND MILDE.00 16830.50 21937.00 25710.00 42000.16 14160.00 25765. ARNOLD MUETZEL. WOLFGANG MUENZNER. SIEGBERT MUELLER. KLAUS MUELLER.00 29000.00 8055. THOMAS MUELLER. UWE MOSER.00 20460.00 25530. JOCHEN MEYER.00 25530. HANS-BERND MEYER.00 3920.00 25530. HANS-GEORG MORGENSTERN. REINHARD MORZINEK.00 21540. BURKHARD MUEHLMANN. URSULA MIKOSCH.00 20625. KARIN MOELLER.50 15795.00 21505.00 30750.04 11769. ECKHARD MICHAEL.04 28500.00 29250. EDGAR MISCH.00 21020.91 25536.04 24150. OLAF MUELLER. GUENTER MEYER.00 14026. BERND MUELLER. IRIS 33500. HERMANN MEYER.96 29000.04 20812.00 19268. HERBERT MOEBIUS. FRANZ MINTUS.00 8350. MICHAEL MISZFELDER. THOMAS MITTELBACH. HORST MIKA. HEINZ MOELLER. DIETER NAETHER.00 26150. BERND MICHALEK.00 10550.00 30500. RAINER MORITZ. MANFRED MUELLER. HANS-JOACHIM MUELLER. KLAUS MUELLER.20 18192. RICHARD MOHNCKE. MANFRED MUNDT.00 24000.07 . GUENTER MIKA. LOTHAR MIETHE. ANDREA MUELLER.04 16830. THOMAS MOSCHNER.00 26220.50 18572.00 28500. ERICH-PETER MUELLER.50 20160.00 20625. HARTMUT MORGENSTERN.00 25920.00 15492. MANFRED MOELLER.00 35250. IRIS MICHALEWICZ. WERNER MUELLER. THORSTEN MUTZ.50 12421.14 2700. KLAUS NAETHER. RENE MICHAELSEN. TINO MURR.00 33000.00 16502.00 15746.33 20880. PETER MORITZ.00 26640. FRITZ MICHLER.00 28500.00 28500. BERND MOOSBACH. TORSTEN MUECKE. KLAUS-DIETER MUNDT.00 30750.00 27360.50 27937.92 20625. INGRID MOELLER. INES MUELLER.00 28080. DETLEF MRUGALLA.50 30000. KIRSTEN MILIMONKA.78 20937. CHRISTINA MLYNEK. HEIKE MICKLISCH.00 24000. STEFFEN MEYFARTH.04 25702.00 20770. LUTZ MOOS. MICHAEL NAAKE.00 23940.50 28440. MARLIES MOH. HORST METZLER.00 22437.50 25530. VOLKMAR MINAR. RALF MEUSCHKE.170938400431 280662404323 180753426925 251243429718 261040404835 020666427513 021053428016 010263413425 070643416235 160956430213 220242420023 230461504410 160231410119 050869520010 260243421315 130933410116 261233429713 161034529713 030254426820 160861506721 210456411211 030156415335 130746429727 181257430153 120755429834 230865405128 160148515315 250337411928 090463430169 131051428036 300636429725 160639404310 130934429716 071145516916 260350516416 070451509920 150236400527 080962400854 110957413436 180760413612 220953420118 310565408925 240161409912 161139416619 060157424919 230746405627 190369430144 270754421711 200268430168 050459430223 130945429738 230764517120 160850427120 100245417747 300563511815 061169420020 160556429715 020556428224 191140417771 220245416919 260146429710 030856427919 151259411514 140356411432 010154426921 280532404819 020536415370 080248422423 230437429756 260355400834 301066428214 060264412948 310568408912 291130430014 270253428237 290648508416 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 METTIN.07 22440. JUERGEN MEYER. FRANK MONTAG.00 25290. JENS MUELLER.00 28780. ALFRED MOELLER.00 31500.63 28500. MANFRED MUELLER.

00 42000.00 27750.50 23590.04 19011.00 24035. WERNER NEHRENBERG.00 17595. ANDRE NITSCH. ERNST OELSCHLAEGER.00 23811. EBERHARD NEUMANN.00 25920. ALFRED NASZ.00 23100. JUERGEN NASZ. KLAUS-DIETER OEHLER. DIETMAR PAHLKE.49 21000. FALK OESTERHELT. ELLEN NEUBERT. OSWALD NEHLS. UWE NEUHAEUSER.00 27750. KARL-HEINZ NIETER. KAI OETTEL.50 17891.00 33562.00 21615.00 18285.78 30750.00 19597.00 8712.00 32312. JUERGEN OPIELINSKI.00 24840.04 16775.50 17149. REINER NIEDERHAUSEN. BERNHARD NICKOL. BODO NORDHEIM.00 21120. FRANK NOTROFF.50 21120.00 20625.00 16830.16 26820.50 18457. EKKEHARD OPITZ. EBERHARD NEUMANN.00 20937.00 19435.50 27300.50 19435.00 17290. HEIKO NIEHOFF. KAI NIKULKA.00 26250.00 33500.00 25702.00 20880.00 31620.00 27360. CHRISTIANE 25500. MATTHIAS OTTO.33 25702. HANS-PETER OELRICH.00 2700. DETLEF NITSCHKE.23 21937. HERTA NEUGEBAUER. WOLFGANG NOACK.16 24906.00 15195.00 26437. PETER NAUMANN. MICHAEL NEUMANN.04 20625. SIMONE OTTE.00 28500.00 20880.00 25460.32 26640. PETER NICOLAUS.00 27750. ROLF OTTOMANN.00 28500. FRANK OELSCHLAEGER.50 17195. PETER OTTO. GUENTER NIKOLEIT.00 28500.50 3070. OLAF NICKELMANN. ECKBERT NEUBAUER.00 26840. GERHARD NAUMANN.50 25500. FRED OVERATH. PETRA PAHLITZSCH. HANS-JUERGEN OSWALD.00 19262.00 31437. BERNHARD OSTERBERG.00 11220.32 28500. ROSEMARIE OTTO.00 23040.00 25380. ANDREAS OKKENGA. ANDREAS NICOLAUS. KARSTEN NEHLS. FRANK NEUFELDT. KLAUS NICKEL. SYBILLE OLSCHEWSKI.00 28400.00 26179. BERND NAUMANN.00 10015. DIRK OCZKOWSKI.00 28800.00 3070.181248424421 200840419614 230961430059 121251428234 231049421810 251056509317 300457424988 270832429728 161264400894 060242403418 300468402119 120952429817 301056427920 070656527911 170149412245 051052517735 041249428243 150260406144 021237404318 180738504315 151159424828 190636400856 020140410610 080362430320 050566430042 210531428938 210759400712 270766406738 040554424957 230459417748 030162422435 080552413927 180554417436 110630430015 100541411913 141270411946 010762411117 201230430028 110158430088 050858402748 160455417328 070962430149 231257419627 290861419324 140869424917 141158406151 141246403436 070758406133 140851422032 060640411122 070263411213 020851418117 221069427313 280970418612 241051428113 040447413646 230859400646 300855529742 091253428276 100436400729 100259414117 100746420119 070643406416 051063503646 101142510513 200855415018 150453406941 260653426944 241253415337 220860417120 120946420111 051054504815 051243406130 271043422800 120859503429 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 NAETHER. HANS-JOACHIM PABST.50 13680. KARSTEN NORDHEIM.99 17595. ULRICH NEUDECK. HANS OSTERLOH. GISELA NAUMANN.00 23460. LUTZ NILIUS. HANS-JUERGEN NEUBAUER.66 . BERND OTTO. DITMAR OERTEL. HELMUT NIMMICH.00 44250. GUENTER OHNESORGE. BERND PAHLKE. HANS NEUFELDT. VOLKER OERTEL. MONIKA NEUBAUER. HARALD NEFF. JOERG NENTWIG.00 39750. PETER NEUBERT. STEFAN NEUMEISTER. WOLFGANG OHLENDORF.76 20625. ALFRED NIKOLEIT. FRANK ODEBRECHT.

00 26640.81 24840.00 21000. HARTMUT PITSCHKE.74 17832.00 20308. JOERG PLEW.00 18285.00 26040.53 16335. RALPH PANY. KLAUS-DIETMAR PIPPIG. RALF PIORREK.00 26250.19 24687. PAUL PAWLIK.00 25200.00 24840. SABINE PHILIPP. ANDREAS POHL. ANDREJ PHILIPP.00 25920. RUEDIGER PIZZINI.00 27360.00 23220.00 28733.00 18121.00 16037.00 31125. HARALD PETRUSCHKE. LUTZ PFEIFER. RAMONA PETRITZKI. ANITA PICHA.50 22200.00 26437. KARSTEN PETZOLD.00 23100. HAGEN PAULKE.50 8350. ERHARD PANZER.00 19227. HANNELORE POHL. VOLKER POHLE. HANS-JOACHIM PIETSCHMANN.00 26250. MATTHIAS PFEIFFER.00 28080. RUEDIGER POLAK. BURKHARD PFENNIGSDORF. KLAUS-DIETER POELZING. MARCO POLLAK.00 18227.00 33000.00 26335.00 24840.00 27920.50 . OLAF PFLUEGER.00 24840. UWE PETERSOHN.00 30000.03 19440. KARL-HEINZ PAUL.28 19965. MANFRED PILZ. GUIDO PETERS.00 25530. ULLRICH PALMGREN. HEIKO PESCHT. THOMAS POHL.50 27000.00 27937.120646524218 020463430077 310836407212 140938405622 290959430062 060169424027 040129407216 060145415011 011253428011 261156402727 070953415019 290852429280 280554413417 230446400824 030966509536 120864408522 210738407413 121159411536 100635419713 270666405711 260670414726 100647421562 280769406935 151255529873 030850427141 311046400715 220361511120 170160400448 230457405620 030936405613 070957430013 100561507429 240169420518 101062408930 270654404850 081249413048 041264419927 230452407619 170963415037 210857403415 021063415139 300851415377 230759417117 100264527415 271163406151 180542504858 121252402319 311055426810 210344416923 031053422430 300853417747 210949415384 300530403420 300448425049 010334429724 271144407415 280952427515 050152406149 031040429721 250245409142 120257414314 130348428219 040366411964 110546520210 170150416833 111162419070 120263411910 060254414632 250952413247 150155413246 071152402212 220463421716 070954426211 260656529877 150262530122 220570429721 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 PAHLKE. GEROLD POLLMER.00 6380.62 27360. GABRIELE PETERS. GRIT PAULICK.00 25900.00 25920.50 25627. KLAUS-JUERGEN PAULI.00 25500. HERBERT POKORNY.80 8712. ROLF PARTSCH.00 22385. HANS-JUERGEN PFEIFFER. WOLFGANG PESCHKE.19 19073.00 27750.00 11232. HANS-JOACHIM POHLE. KLAUS PIETSCH.50 21750.00 23940. CLAUS POHL.00 35250. RAINER POBLENZ.00 30750. WALTER PINGER. THOMAS PINSLER.25 14999. HORST PETZ.00 8771. HANS-JUERGEN PATZ.00 20020.00 31824.00 23040. UTE PETZOLD. UTA POLZENHAGEN.00 28500. HARTMUT PIETSCHMANN. FRANK 21110. JIRKA PETAU.04 23040. MICHAEL PFUETZENREUTER. TORSTEN PALM. RENATE PALM. ROBERTO PFENNIG.00 33500. PETER PAULICK.00 8612. FRANK PETZOLD. RONALD PETZGALL.00 15228. HARTMUT PILZ. CHRISTIAN PASCHE.73 24150.00 8950.00 3674.91 21285. CLAUS POLENZ. JENS PETRUSCHKE. HANS-JOACHIM PIEHLER. RALF PERSICKE. FRANK PHENN. BRIGITTE POLLMER.50 28500. PETER PANSTER.00 29250. FRANK PETERMANN. WOLFGANG PFANNSCHMIDT.00 30840. PETER POHL. HORST PANUSCHKA. ROLF PETERS.00 25702.00 10431.50 13050.04 14285.48 24840. FRANK-DIETRICH PASSON.

HARTMUT PROCHNOW. AXEL 18915.00 37875.00 10750. GERHARD PROCHASKA. STEFFEN PUMP.50 29520. HARALD RADTKE.16 23250. GUENTER PUSCHKE. MICHAEL RAETZER. RUDOLF PUSCHKE.00 22915.00 30750.00 20010.00 . HARTMUT QUASDORF.85 19470. HOLGER RAMDOHR.00 24750.00 28500. DIRK RAUSCHNING.34 19440. HEINZ REINKE.04 16170.50 42000. WALDEMAR REINEKE.50 10015. UTE RADTKE. STEPHAN REIMUS.00 27360. HEINZ RAU.04 17490. RAINER RADDATZ.00 25804. RAINER RAHNFELD. FRANK RADACH.00 28290.00 28500. GUENTER PORTHUN.98 25530. JENS-UWE RAETHEL.00 20625.00 20144. DIRK RAETZER. ROLF PRAMME. GERD RAABE. HORST PROKISCH. KLAUS RADDATZ.00 15935. SONJA PUSTLAUCK. MANFRED REPPIN.00 27000.00 15470. WERNER PREE. DIETER PSCHERA.00 19440. DIETER PROSKE.68 24903.00 21120.00 28500. OLIVER POSORSKI.50 20625. WOLFGANG PUSCH.79 23937. ROLAND RAEHM. ULRICH RABIS.00 17940. BAERBEL PONATH. JOERN RANK. FRITZ RENNERT.00 16571. BERNHARD RAUSCH.97 17134. HERMANNFRIED RAABE.00 22984.00 26460.00 20625. CHRISTIAN REINSCH.030247516238 070227430011 140969408914 180755404332 290946401326 070432409537 150228430013 150951429222 091044429723 160235429730 271056404812 040249404028 040553407450 261156413223 260154427926 160430421216 160663400627 100559411938 101045410326 230858430050 121161504854 010652403431 250755424019 031152401336 300652501336 011252416940 301150426633 230249420551 030646400611 230665429256 131158406144 130234404315 121134405228 111150417545 070555506724 240256410617 230563404525 011260409417 031262403818 061250428230 230268424419 241152401331 100856430115 220861500831 200265425136 290264430103 081139406920 200360422734 121232403410 040150400852 180565426362 010369428289 171167507023 061164417738 230967404310 030649411519 070839504819 070263421219 110538411911 281151422823 071035400832 140743417711 290135411918 200165421314 110969419915 180547420338 030956403746 090643419629 270144421036 290546500835 201145400836 230530418533 091050403239 030966413438 041061430077 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 POMPA.05 19296.00 3070. IGOR RAEBIGER.00 20625. DIRK RAUSCHER.00 20625. PETER REINERT. GERHARD REITZ. WOLFGANG PUESCHEL.50 21060. DIETRICH PRIEWE.00 27360. TINO REUTER.00 26370.00 3070. ANDREAS REINMANN.00 1842. WOLFRAM RABENOW. HOLM REIMANN. CHRISTA REITZ. INGE RAASCH.50 19800. RUDOLF PULSACK. KLAUS-PETER POSSEHL. ANDRE REICHEL. PETER POSTER.00 27200. GUENTER REIMITZ.00 15133.00 27360.00 26637.00 19965.00 33000. MICHAEL REINMANN. HANS-WERNER RENN.00 22253.00 28500. STEFAN RANNACHER. ANTJE RECHLIN. PETER RASENBERGER.00 29375. WOLFGANG REISZ.00 22440.00 21750.00 26722. KARIN REIFGERSTE.00 28250.00 6264. JUERGEN REINSCH.00 23100.00 8712. KLAUS REICHOW. HANS PREUSER. MANFRED RADDATZ.00 22625.00 23460.00 27750. WERNER RASCHER. FRANK REETZ.04 25437.36 29000. ULF-JOACHIM RADDATZ.16 18285. KERSTIN RAMMELT.00 20625. DETLEF RABE.00 27550.00 19800.00 27750. PETER RABE.00 23460.

00 25470.00 29520.00 28500.00 28500.00 20613.00 23100. HANS-JUERGEN ROESNER. ANNETTE RUDOLPH. RALF ROST.00 27570.00 19440. ANDRE RICHTER. JUERGEN RICHTER. MANFRED ROSZBACH. ANDRE ROHLOFF. UWE RITTMANN.50 25500.00 23375. GERD RIEDEL. RALF-THOMAS RUEDIGER. GERD ROTHE. EBERHARD ROTHKIRCH. VOLKER RICHTER.00 26250. WILFRIED REUTERMANN. DETLEF ROTHE.00 27360.00 18285. HANS-WERNER RINGLEB.00 22605. THOMAS RUEHLE.36 20160.00 25920.00 21937. GABRIELE ROTENBURG. CHRISTINA ROTENBURG. ANGELIKA ROHRBECK.32 39750.50 23100.00 23760. WOLFGANG RIESBECK.00 23760. GEROLD RIELING. GERHARD RITTER.00 24750.00 24750. GUENTER RUEHLEMANN. HOLGER ROST. MARIO RICHTER.25 18782.00 17910.00 27000.10 10015. HENDRIK ROHDE. KURT RUDOLPH.00 25530. HANS-JOACHIM RICHTER. MANFRED RIETZ. JENS RITTER. FRITZ RITTER.00 32250.04 24882.00 42000. WOLFRAM RIDDER.00 21120. THOMAS RICHTER.04 33000. JOERG ROSENKRANZ.00 29437. ALEXANDER ROTHER.00 6380.00 26150.00 18285.00 19172. HOLGER RICHTER.00 31125.04 22605. JOACHIM ROEDIGER. THOMAS RUMPEL. THOMAS RUEMLER.00 27360. LOTHAR RICHTER.00 33000.00 21780.00 18720. BERNHARD RIEBENSTAHL.00 25530. UWE RHEIN. FALK-HARTWIG ROST.00 27775. DILO RICHTER. RALF ROSIN. NORBERT ROSSA.00 28640. STEFFEN ROTHER. KLAUS ROEBER. HEINZ RICHTER. BURKHARD 25530.00 25530. JUERGEN ROEHLIG.00 30750.00 22880. HANS-DIETER RILL.16 24840.00 30750. PETRA RICHTER.00 23220. RALF RICHTER. MANFRED RICHTER. BAERBEL RUHMER.00 19019. UWE RUELKE.281256400823 260955403158 081263404834 210661403413 110957404820 270832404846 200360415331 100746421218 020434417113 220466427734 220941402318 100538409580 200456413613 130550412253 120163416968 240653428247 120357510637 310150422725 110958402229 180461430068 210856400845 181254502211 241230407414 060853414212 290746421322 230554405219 291245429718 040447402429 030742409915 140741407317 080261401352 090136406815 180243402114 161162417724 301163427627 190841429711 060854424973 080950419056 280254427729 250452425030 220955402327 130853417756 120463402736 041162405321 270363415365 240354503446 100456406423 090749423917 130450410410 160364404222 110555416124 020958412241 230841419613 150663518538 031152510014 140947405624 180650417348 150564426347 261159413026 050243418436 200240404320 210131424217 141061430024 150661506728 261166426917 110150429859 020532407234 160366407347 040364416243 190439405623 250930422783 060746510612 010638410619 130552429833 010970411410 260160407411 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 REUTER.00 16177. PETER RICHTER. STEFAN RIEMER.00 23055.00 27937. KARLHEINZ RICHTER.00 21000.00 31250.50 20625. ANDRE RUDOLPH.00 14421.00 18576.98 21000. PETRA RIEBE.03 22440. FRANK RICHTER.00 28500. TORSTEN ROHLAND.50 25530. KLAUS RIEDEL.50 28500.00 26250. TORSTEN RICKERT. ARMIN RUGE.00 22440. GERT ROESZLER.00 3070. BODO REUTER. HANS-JOACHIM RUHMKE.00 16237. HANS RUHMER.00 28500. MATTHIAS ROESZCHEN.50 25530.00 25530. KLAUS RUDERT. BERND ROESZLER.00 . DIETER RULZ.36 26172.

FRITHJOF SCHMIDT. MANFRED SASZ. STEFAN SCHEIBE.00 29000.00 24480.50 23482.50 24187. PETER SCHIEKE.37 . HILMAR SCHARF.00 23760.50 15525.00 23100. WILFRIED SCHERTLING. KARL-HEINZ SCHMIDT. REINHARD SCHACHLEWITZ. BERT SCHAEFER. GERT SCHIEKE. UWE SCHERZER.00 27300. RUDI SCHMIDT.00 20625. HEIDEMARIE SAUER.50 27750.00 30602. JENS SCHIEKE.00 28500.04 18937.00 17112. KARL-HEINZ SARODNICK.00 21060. HARRO SCHINDLER. HEINZ-JUERGEN SCHMIDT.50 19980.84 3070.00 26220. BODO SCHIRMER. MYLIUS SCHAAL. JOERG SAUERBREY. RONNY SCHIPPMANN.00 14160.00 19227.50 9942. UDO SCHELLER. DIETER SCHIELMANN. LUTZ SCHARENWEBER.00 23937.00 16500.00 23787.00 31500. MARIO SCHEWTSCHIK. KLAUS SANDER.00 25992. REINHARD SCHENK. SABINE 25290. MANFRED SCHEEL. ECKHARD SCHMIDT. HANNY SCHINDLER.00 25500.50 21120.60 26637.00 12600. RAINER SCHIFFBAUER.00 26640. WILHELM SCHAEFFNER.00 21060. GERD SANDHOEFER. UWE SCHAEFER.04 10300.50 28500.50 28500. ARNE SCHMIDT. SYLVIO SACHSE.78 20167.50 18285.50 24155.00 8950. WOLFGANG SCHMIDT. GUNTHER SCHMIDT. GERD-MICHAEL SCHADEL.151055413462 110440417127 221067408936 121039413414 160854413439 151049415365 241251408846 090255408346 280768406714 230233405613 270633429717 021144500415 240966421038 120360407323 181130403414 200344424967 280843402757 021061422896 290761400861 140962420531 090534419611 090566418410 110438411113 050658407210 080561418420 191251400411 070659515318 250670414620 260553404246 120164400714 231259407224 051155408515 010360405638 080250428015 230754418524 230561430068 240164419032 070153500864 080850414119 220656424438 101246407318 290665419060 190747507322 090235429713 050258403739 060640406171 070931518412 190244403724 070843406736 200449411011 240868418812 131040417753 240756417778 010651422032 110961428294 271055420116 141253511515 290655407410 130660419712 110839428944 101052415379 090155422810 080261420027 010756424210 260851409547 270455419013 030557424427 281032429715 220452404734 251049405325 180269411828 270837411113 280863430149 040453405933 020338400733 280159511025 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 RUTKOWSKI. MARION SCHIECK.50 17785. OTTO SCHMIDT.04 20625. RALF SCHMIDT.00 26640. HEINZ SCHIRMER.03 18917.00 24750. MANFRED SCHINDLER. JOERG SAUERTEIG. DIETMAR SCHIRRMANN. DIETMAR SCHELLBACH. THOMAS SCHLEICHER.00 26310. FRANK SCHMIDT.00 26812. MANFRED SCHINDLER.00 29000. FRANK SANFTLEBEN. UWE SCHAN.00 27360. KLAUS SACHERT.00 23760. REINER SCHMIDT. MICHAEL SCHMIDT.00 20625.00 26187.26 10015.00 27360.00 27316. HARALD SCHAEFER. KARL SCHMIDT. THOMAS SCHARRA. HORST SCHAEFER.00 26187.00 24150.00 24552.50 18987.00 23265.00 24232. FRANK SCHMIDT.00 27937.00 23437.00 22660. HERBERT SCHIEFERDECKER. ANDREAS SCHEFFEL. DIETER SANDER. SIGRID SCHLUETER.16 25860.50 25530. ROLF SALUCK.33 17737.00 29520. KARL SCHMIDT. PETER SANDNER. MONIKA SCHIEKEL. JUTTA SCHARF.00 15570.50 20340.00 26640. GERD SABISCH.09 30187. BERND SCHMIDT.00 26840.50 23760. NORBERT SCHINKITZ. UWE SCHAEFER. FRED SCHLITTE. KARL-HEINZ SCHMIDT.50 13925.42 25920.

EUGEN SCHOENFUSZ.00 8950.00 25715. ANDREAS SCHUBERT. HANS-GEORG SCHROTH. AXEL SCHREYER.04 33500. VOLKMAR SCHOBER.00 24937. AXEL SCHOLZ.00 31500. GERDA SCHOBER. GABRIELE SCHROEDER.00 23100. HANS-JUERGEN SCHOLZ.00 19440.00 28800.50 28980.00 28500.00 18660. HARALD SCHOENERT. MICHAEL SCHROEDER. GUDRUN SCHNEIDER.04 23100. GUENTER SCHREIBER.50 18383. GUENTER SCHNEEBERG.65 26885. GUENTER SCHOLZ.00 21890. RAMONA SCHNEIDER. PETER SCHNEIDER. DIETER SCHUBERT. ELKE 26480.00 27835.50 20048.00 27360. HORST SCHOELENS. KARIN SCHNEIDER.00 27750.00 30750. KLAUS SCHNABEL.240950417413 100363428260 130836421227 260551425043 130736403419 150841417802 010462405647 221138405629 131259419710 040338429737 270752407414 140957417135 220552429875 170956425026 240357420726 211163400855 180335429728 080738409563 230953507423 191044515320 280542528938 270656416214 250256528921 241049405713 220853413420 230831529712 260640529733 161037429718 070948420219 120227424917 130153413818 020251428944 200733400897 030250401968 290951405217 070758402618 100657419618 020867402742 180761404128 140232429710 040755404127 030850407423 230839416616 250750413118 030743404016 020948513129 120756403716 261160416638 280950414120 200738417778 220849429278 290141419748 130748414318 160160414859 290761426228 010558424711 160339411113 021246402613 070559428276 200457428286 090452411130 160138429739 091255512244 220455410814 290950419318 280850400864 010251402518 100968406718 180443408334 060953414228 260431429728 061053418316 180942421218 010561404834 030752515340 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K. RONALD SCHREMMER. MANFRED SCHRAMM. FRITZ SCHMOLINSKE. UWE SCHMIDT.00 27360. WERNER SCHMIDT-KUNTER.00 18285.00 27750.00 OibE 36437. WILFRIED SCHOLZ.00 19440.02 27000.00 20717.00 25560. BERND SCHOENFELDER.00 20460.00 23164.00 20160.00 27550.00 29520.00 30000.75 18630.19 32980. REINHARD SCHROEDER. GUNTER SCHNAPKE.50 15292.00 27750.00 24840.00 39750.00 27360.00 26187.00 33000. JUERGEN SCHOLZ. BERTRAM SCHREIBER.00 28500.00 18630. UWE SCHOLZE. UWE SCHMITT. FRANK SCHOLZ. UWE SCHMIDT. JUERGEN SCHOLZ. HORST SCHOLZ. KORDULA SCHOLZ.00 28980.50 25500.96 20625.04 26580.34 21140.00 34449.00 28500.00 25460. HANS-WERNER SCHROEDER. CARSTEN SCHOLZ. ROLF SCHREITER. ERNST SCHMUECKING.00 23862. ERIKA SCHOBER.00 24382.00 22437. EVA SCHNEIDER.00 25530. ROLAND SCHMUTZLER.00 21000. FRANK SCHMIEDER.50 13415. EBERHARD SCHMIEDEL.00 30500. FLORIAN SCHRUMPF. HANS-GERHARD SCHOEPP. JUERGEN SCHROETER. MICHAEL SCHREIBER.00 24000. REINHARD SCHOESZ. RENE SCHROEDER. MICHAEL SCHOLZ.00 19440. DIETMAR SCHRAMM. GUENTHER SCHOENHERR. 741/89 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 SCHMIDT.50 17650.WOLFMARSTEIG 6 SCHROEDER. HARRY 1185. HEINZ SCHROEDER.00 24840. KARSTEN SCHREITER.00 19003.74 21187.04 10015. FRANK SCHREIBER. FRANK SCHNABEL. PETER SCHNEIDER.00 29520. PETER SCHRANK. REINHARD SCHNEIDER. RALF SCHNEE.04 22770.00 26640.00 24840.88 . BERND SCHONERT. WINFRIED SCHMIEDEL.00 27750. WERNER SCHROEFEL. HANS SCHOENFELD. HANS-WERNER SCHOLZ. ROLF SCHMIRLER. JUERGEN SCHMIEDER.00 25530.00 28500. MANFRED SCHRAMM.

03 21600. PETER SCHUETTE.19 25530.50 25530.00 20380. MICHAEL SEIDEL.99 17203. HEIKE SCHULENBURG.00 28500. UWE-KARSTEN SCHWABE. GERALD SEIFERT. ERNST-DIETER SCHULZE. HENRY SCHULZ. STEFFEN SCHUERER.00 16712.50 23537. KLAUS SCHUHMACHER.00 27000.00 8712.50 30221. HEIKE SCHUELER. BERND SEIDEL. KLAUS-DIETER SCHUBERT.00 25530.50 16335. JUERGEN SEEBER.50 20370.90 20875. RALF-RAINER SCHWIEGER. JOERG SEIFERT. RALPH SEIFERT.45 21983.00 33000.00 30000.00 28080.04 24660. ROLF SCHWARZ. MICHAEL SCHULZ. MICHAEL SEIDEMANN.00 27360. MICHAEL SCHWABE.39 19440. HARTMUT SEEMANN.09 28500.00 3674.00 23820.050650426337 150940400635 300849407415 130956405512 171060501326 261143408214 180763407533 250161401717 240944429266 230755428038 250238429719 210459506814 151056407419 180743429719 160764522025 030258507425 070630416228 290340504814 231248400879 201235402210 161155429874 100936410819 310335406174 210259406448 070143404836 040648407525 130556429769 010358407546 061140429718 040452429722 091058402556 111044411115 190546505910 101044415387 180154429884 020139403712 260134429713 180942505614 161164404812 290849424219 021067430096 270260430159 290171512126 121058410120 070848429718 050258520580 220253506420 250858408310 120951416635 230846412111 050341417728 200633429713 090253418321 180750516415 270738404313 160244422450 241257406139 110640402114 030755412240 070942405632 281268402412 060746510516 080655413049 091060411515 121160403744 230164401335 300959407440 270165426549 050754429823 301257419011 150259418228 280939405215 231056417115 210170404411 031160430081 180543429714 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 SCHUBERT. BERNDT SCHWARZ.62 26250. GABRIELE SCHULTHEISZ. FRIEDHELM SEIFERT.00 27750.00 20182.00 27937. ANETTE SCHUMANN.00 23800.00 26640. HORST SCHUMANN.00 24840.93 16832. HANS-GUENTER SCHULZ. RAINER SCHUERRMANN.00 20625.50 11220.00 25290.00 23710.00 22080.00 25687. WILK SCHUMACHER.00 27750.50 20437.25 26250. ANITA SCHULTZ.00 20020. HEINZ SCHUBERT. ANDREAS SEIBT. GERALD SCHULZE. MICHAEL SCHUMANN.15 27000.00 22437.50 18151. GERALD SCHULZE. HEINZ SCHWIEGER. GUNTER SEIFERT.50 24018.00 35000.00 27937. KLAUS SCHULZ. EWALD SCHULZ.00 33000. ERIKA SCHULZE. UWE SCHUH.19 22437. FRANK SCHULZ. GERD SCHUERER. GUENTER SCHUBERT. HANS-JOACHIM SCHULZE. DIETMAR SCHUEPPLER. INGE SCHULZE. VOLKER SCHWENTKOWSKI. ROLAND 27102.50 4854. KERSTIN SCHUSTER.00 18477. REGINA SCHUSTER.00 12127.00 21000.00 26640. KARL SCHULZ. VOLKER SCHULZE. DORIS SCHWARZ. MICHAEL SCHULZ. BURKHARD SCHUMANN. JUERGEN SCHULZE.00 30000. RUEDIGER SCHULZ. GUDRUN SCHUETTE.00 24840.00 24420. HARTMUT SCHWABE.50 33000. DETLEF SCHUELZKE. HARALD SEGLER.00 .00 35250. RUDOLF SCHWAEBLEIN. GERT-WILLI SCHULZ.00 14785.00 33375. ECKHARD SCHULZE. UWE SCHUEHNER.08 24210.00 28500.00 24840.50 27750.00 17600. GUENTHER SCHWARZ. JUERGEN SEIDEL. HENRY SCHYMALLA.50 23375.00 16310.00 26429. HANS-JUERGEN SCHWARZ. UWE SCHWIETZER. HANS SCHULZ.00 17168. RAINER SCHULZE. KARL-HEINZ SCHULTZ.34 27000. BAERBEL SCHYMANSKI. PETER SCHULZ.00 24782.50 21937.

00 23265.00 29670. GEORG SIEBERT. HOLGER STANISCH. KORDULA STOLZE. KLAUS SOLKA. KLAUS-DIETER SOMMER.04 23937. WOLFGANG SIMON.00 30750. PETER STOFFEL. GERALD STARK.00 24210. DIETMAR STEINHAEUSER. JOERG STENKE. MANFRED STERN.00 21945. FRANK STANDAU.00 19140. HELMUT STEFFEN.50 8350.50 32230. HANS-JUERGEN STAUB. TORSTEN STENDEL.00 24065.00 28500.00 25920. UWE SKRZIPCZYK.00 19440. RAINER SKRZYPSKI. GERALD SPACEK.50 25687.50 29187.50 31250.00 17477.00 26565. WOLFGANG STEYER. HORST STEFFEN.00 25687. HEIDEROSE SENF. JOACHIM STOLL.00 23100. SIEGFRIED SPREER.50 29000.00 .00 27750. JIRKA STEGLICH.00 24177.08 20185. KLAUS-DIETER STEINBRECHER. RALF STEGLICH. RAINER STARKE. BURKHARD SPERLING. CHRISTA STEPHAN. HERBERT SKAERKE.00 21937. JENS-UWE SOBOTTA.00 8712. JUERGEN SONNTAG.00 35812.00 22605. FRANK-DETLEF STOLL.00 24750.041049400887 111052417111 190161413935 250549506128 250852429823 120260430016 180853428135 200335407428 160136405215 270534408419 260844403219 061168422016 261166421825 081030407428 100952401920 130853407451 190664404619 290441429710 121049408811 070660427315 230255403766 110362406421 280963404116 280665410833 130948524810 090531410128 031260408527 280135429721 080243429722 030740503422 110754404513 181064420311 120753424984 211162430083 230964414417 160551410337 190463400611 160651425069 250940429719 040650421027 040548405119 221264419343 160543400884 240552425071 230151429750 231237406140 220655407628 221256430091 130254429878 161133425004 270544429758 280755429909 030758416618 020270417722 170944405634 250253410020 300648413413 250450420228 140152425015 030958401517 080462408817 280764406936 230859421818 190438417112 280248500213 180455429888 311052406435 250565405810 060953402614 030556526819 010148400039 211137402523 020455400863 071261503020 050364405316 060757412225 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 SEIFERT. GERHARD SMILOWSKY. OLAF STOYE. FRANK STEINWERTH. DIRK SLODOWSKI.00 28500.50 25200. ANDRE SIEBER.98 24482. TORSTEN SPERBER.50 18285. ROMEO SKUPIN. TOM SOWADE. JUERGEN STEPHAN.02 24840.00 21945. VOLKER SINGER. BIRGITT STOEBE.00 20460. MARTIN STEINHAGEN.00 35250.00 20820. ERHARD SIELER.00 22500.00 21500.50 20880. THOMAS STEPANEK. MANFRED STAMMBERGER. DETLEF SEMPER.00 6264.00 19965. BURKHARD STEBANI.00 14050.00 33562.00 5600.00 19536. HANNELORE SOLOWIJ.00 24660. JOACHIM SOLDMANN.00 24840.50 22564. LUTZ SEYFFARTH.00 6380.00 33562.00 24420. UWE SKURAS.00 23037.00 23760.00 24150. WOLFGANG SITZ.31 35250.00 25560. JENS STERNBERG. WOLFGANG SIEGMUND. LUTZ STEGK. BERND SOMMER.00 18477. AXEL SPAKOWSKI. MAIK SILBERMANN.00 20880.00 26640.00 21750.00 26158. WOLFGANG STEIN. TINO SENF.50 22365. BORIS SIEBENAEUGER.00 23760.04 20880.51 27300. EBERHARD STASIAK. HANNELORE SMETTANA. HORST SILZ.00 19205. KARL-HEINZ SIEWERT.00 18705. WALTER STEPHAN.00 24325. PETER SIKORSKI. ERICH STEINER.50 24687.00 11973. ULRICH SINGER. HANS-GERT STAEBERT.00 10250. KURT 23925.50 25530. PETER STEFAN. ROLF SEIFFART.00 23940.

00 24150.00 27750. HANNELORE STUMBRIES. GUNTHER TREFFKY.00 19440.00 23040. JOACHIM SUCKOW.00 8950. KLAUS STUECKLER. ROLF THEUS. JUERGEN STROZYK.00 15840. DIETHARDT TAUBERT. VOLKER TOBOLDT.50 25530. HARTWIG SUESZ.00 5096. MICHAEL TAUBNER.00 28740. GERD TISCHER. JOERG STREBE.00 24840.00 28500.77 21020.00 24840. RALF STROBELT. MANFRED TAUBERT.00 14026.00 8350. KARSTEN SZUBA.50 25992.00 23402. 5809/82 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 STRAMBOWSKI.00 10300. ULF TENNEMANN.00 22385. DIETER THIERFELDER.37 27750. STEFFEN THOMS.00 24840.00 15812.07 27750.00 19440. WALTER TREFFKY. ULRICH TREPTAU. GU(E)NTER 8312 DRESDNER STR.00 24150. JOERG-ULRICH TONDORYS.00 25530.00 26410.00 33500. THOMAS TESCHNER.00 30960. DIETER TREPPNER. VOLKMAR TREICHEL. FRIEDRICH STROBEL.04 25530.00 25500.00 35250.00 28500. 101 STROBEL.00 6750.00 25530. DETLEF TIETZE. BAERBEL TRAEGER.030451516120 030558430116 271168426717 270368416818 130252423640 010157415347 080748429779 020754426334 291136417785 020436416616 300365417764 110750427056 211057402419 040543530324 180255424935 181261401515 240137429737 270467419918 250933411115 251157407512 211158415315 100960414713 310367430048 061246420121 151161403444 220451419627 060432409917 260342424028 200734418458 220945405620 150649405617 020560407311 120849417711 090858430083 031243400830 310360407443 181253419037 270741410626 301168424994 100237411919 110959415312 300464421232 201253402222 010737400918 051146424011 160561430198 190453402736 171152415054 300841417715 150159430238 140443405938 061166414821 120358425004 261148411519 180952429248 271134429717 070747425005 130755408020 130358422128 201147413016 230539404314 201138410614 310760416824 160635404313 120953400821 070368412925 231245504816 020438404838 020455409526 180260421317 250551421318 101137410112 310539406838 230829406166 091059404318 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K. HARALD TEICHMANN.00 25920.00 17721.00 24000. KLAUS THOMAS.12 26125. ULLRICH THIERFELDER.00 33000.50 28500. ROLAND THOMAS.00 23437. JOERG STRANSKY.00 24840. FRANK THOMAS.00 26250.00 27000. BRUNO THIELICKE. HORST TISCHER.00 26640.00 28413. ROLAND 18414.00 21937.71 25530.00 19320. THOMAS SUESZ.50 26272.00 21750. KLAUS TIESIES. LUTZ THOMAS.34 30750.50 28437. KURT TANNERT. REINER THOMAS.50 29000. NORBERT THUEMMLER. STEFAN THURM. TORSTEN SUSKE.00 26537. FRANK STRECH. ULRICH TEMPLIN. MANFRED TOLZIEN.00 . HANS-GUENTHER THIES. ANDREAS TETZLAFF. FRANK-UWE TEICHMANN. HELMUT TRETTIN. WOLFGANG THEISINGER.00 27102. KLAUS-PETER TIETZ. FRANK STROBEL.50 20625. LUTZ STRECKERT. BODO STRICKER.50 21083. ULRICH THORMANN. BERND THIEME. RUDOLF TITZE.50 23250. WERNER TRAUTZOLD. REGINA STRANGFELD. HARALD THEUKE. ANDREAS TAEUBRECHT. JUERGEN THEMEL.50 29487. KLAUS-PETER TAUBERT. ANDRE SYRING.00 16957.04 28500. WERNER STRITZEL. RALF TRAEGER.50 25324.00 11016. GERD THIEM.00 25920.00 OibE 39750.25 27750. TORSTEN THIESZEN.00 23760. RENE THIEL.00 26250. EMIL SYRBE.00 19140.00 24210. RALF TANNER.00 24840.00 26732. JUERGEN TITZE.

THOMAS VOIGT. HARALD TRUEBENBACH.00 26640.00 24420.90 27550. HANS-JOACHIM VOGT.00 30750.00 19440.67 33000.00 20460. MANFRED WAECHTER. SILKE URBAN. ILONA VIERGUTZ.00 20100. FRANK 28500.50 25125. WOLFGANG UHL. HARTMUT TZSCHOPPE.00 25920. ROLAND VESPER. STEFAN ULRICH. SIEGFRIED TRIEGEL. EBERHARD VOGE.00 21252. BERNHARD VOGE. SYLVIO VAHL.00 30500.00 14377. KARSTEN VOLKMANN. BERND VOGLER.00 20850. PETER WAAGE. PETER VOIGT. KLAUS VOGT.00 19926. HANS-DIETER VOELKER. HEINZ TROMMER.00 22371.00 19440.00 26825.00 . LOTHAR VOGEL.00 28066. HANS-JUERGEN TZSCHACH. GERHARD ULRICH.00 18755. JOERN VOSZ. HELMUT ULLRICH. MICHAEL WAGENER. ULRICH TRIPPNER.89 25200.00 24882. MARTIN VIEBIG. JOERG VOLLAND.52 19285.00 22770.50 25071.00 15822. BERND ULRICH.00 24750.50 23760.00 25500.00 24840. KARL-HEINZ ULBRICHT.00 31125. DIRK TROST. INGEBORG VOIGT.37 26437. MICHAEL VOGEL. KONRAD ULLRICH.00 25290.00 27360. ERIKA VOGEL.00 21285. WERNER TRIER. KLAUS VORKAUF. MANFRED UNTE.09 26986.00 26250. DETLEF VOIGT. WILFRIED VONAU. WINFRIED VIEROTH. WALTER VIEHWEG.00 7159. HARRALD WAGENKNECHT.00 18670.00 26580.00 19486.04 28500. UDO WAGLER. HANNELORE VOGT.37 28500.00 24572.00 25625.00 25200.00 15391.00 23100.50 28500. PETRA VALENTIN.00 16830.00 28500.00 25461.00 26640. RAINER VOGELSBERG.00 28500. FRANK ULBRICHT.190633404317 150935402513 310552420319 290532407445 260564427929 190265417113 020263400025 070655428911 070254410614 010158407410 260956417770 250446420217 200558507426 040654429886 220558418210 111253426356 300341529729 170159419643 090959506817 020834405218 050159430213 120153416438 260763419913 300758415356 300835418236 120255413449 040963413917 270860428247 230736424998 181265525005 020654413130 010966427428 300866509130 160361407313 290760430217 271032424974 090433400612 240656524218 200354429876 211237402619 230641425023 240539404815 060542504819 260650405726 111045407310 031259426234 260551415371 050845400612 130147414558 050340502736 240736416217 030666423618 130963420761 130749407515 250341409919 131234525031 160358413632 150251414222 200842425081 060370422234 010561424210 030263405650 100846529728 020150513410 150351414510 291261420027 140653407413 120170401510 081043429722 080455425029 040240416225 120955418929 280353405517 221054418828 030855414710 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 TRETTIN.67 28500. RALF UNGER. KARL-HEINZ WACHSMANN. UWE ULBRICH.00 28500. RENATE VOLLMANN. SIEGFRIED VOIGTMANN.00 25920. LUTZ ULRICH.00 15660.00 26162.50 28500.00 33300. JUERGEN TSCHOERTNER.00 6264.00 24000.00 22500. FRANZ VIERGUTZ. LUTZ VOGLER. EDITH VOLLMANN. LUTZ VOIGT. BORIS ULLRICH.00 18556.00 8712.00 19492. ANGELA ULBRICHT.50 22320.00 19140.74 13587. BERND VOLKMANN. JUERGEN TROPSCH. HENRY USZFELLER. BERND UNTE. HARTMUT VOIGT. HELMUTH VOIGT. FRANK TYRA.70 27750. PETER TRUMPF. ROBERTO VORKAEUFER.17 24210. REGINA UFER.09 26825. KERSTIN ULLMANN.00 8350.

HORST WEBER.50 27750. JENS WEILAND.00 28500.00 8350. EDELTRAUD WELLER. REINER WARKEN.04 19278. JUERGEN WENZEL. GUENTER WEICHELT.55 14026.00 2875. HERBERT WEISKE.00 25530. HUBERT WEBER. INGEBORG WERNER.00 27750. HANS WERNER.00 24840. GERHARD WIEDEMANN.00 25530. ARNE WAGNER.00 3070. UDO WICHMANN. JOERG WELLER. JENS WEIGEL.50 25530. KRIEMHILD WAGNER.50 33000.00 26281. MARITA WEINBERG.00 26162. WOLFGANG WELKE. DIETMAR WENDT.17 20625. FRANK WEIHRICH. ANDREAS 16830. FRANK WAGNER. SIEGFRIED WALLUSCH.00 20625.00 44250. KLAUS WALTHER.50 28500.00 22192.00 24150. JUERGEN WALTHER.00 19620. FRED WENDLER. ANGELA WEILAND.00 20160.00 19687.50 37500.00 28500.00 14988. RAINER WENDEL.00 26177. DETLEF WAGNER. GEORG WATZKE. JOCHEN WEYER.00 30750. FRITZ WEISZ.00 33000. ERNST WASMUND.110162430320 200460406926 271260527318 270258421210 240860410015 060148504810 071237400136 201045502210 280757413126 240351519645 070745400023 030539407236 240556429926 251054428927 190660404224 161260400256 130657415112 081230430024 060242429714 240943406177 120746427212 090741427315 120335506119 100861412923 150949414814 250761407418 230938429746 250135530347 100951402219 071070400870 220464408310 161060424317 140562505018 191066413624 150555517722 121240400893 161263413933 090570400037 161149406713 230662422809 260754429896 140140425077 140954403416 190154410410 090344420021 080659404836 011051524814 311246417749 061152504113 101159403837 300631400712 201060428928 260336405672 020757404536 060153516023 230331406142 240950421332 030362406122 220735429712 100170403737 130250416236 240163430360 010158505627 250248420558 040734429720 060736416219 250939516217 251253425059 121055421828 130659422762 291254418439 110340409920 110749417723 080351417745 141239400907 020261417771 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 WAGNER. UDO WEISZER. MONIKA WERNER. HEINZ WENZEL.00 33000.00 28437. THOMAS WEINKE. BERND WALTHER.97 29972. INGRID WEIDHAAS.00 19837. PETER WIEDERHOLD. RUTH WEGNER.16 22125.50 22350.50 16335.00 24840.19 30750.00 15447. EVELIN WAGNER.00 20845. MICHAEL WEISE. BERND WEBER.00 25920.00 20869. LARS WARGALLA. BERND WERNER.07 17077. JOERG WEINERT.00 28500.00 27360. MANFRED WEISZ.50 .04 25500.00 23922.00 21787. GISELA WEIZ.00 27360. KARL WEIDLICH.00 20582.16 21945.00 21600.00 21054.00 21961.94 22440.00 20332. GISELA WALTER. WOLFGANG WERSCHNICK. ULLRICH WEISER. MICHAEL WEISS. KURT WIEDEMANN. THOMAS WENZEL. LUTZ WALTHER. ANNELIESE WALTHER. MARTIN WELLER.50 24150. RUDOLF WEHRMANN. ULRICH WANDSCHNEIDER.00 17340. SIEGFRIED WEISE. JUERGEN WERNER.50 18700. LUTZ WEGNER. MIRKO WEIDNER.50 23265. VERONIKA WENDLANDT. FRANK WAGNER.00 16905.00 24750. MICHAEL WARTMANN.00 3070.00 23100.00 24894.00 23705. UWE WENDE. PETER WEICHELT. HORST WERNER.50 29250. DIETER WIEDEMANN. CLAUS WEINERT.08 19440. DIETMAR WENDELMUTH.50 25687. TORSTEN WERMKE.79 29000. JAN WENZEL.00 24150.00 19320.00 24770.00 26250.

00 8712. RAINER ZIELKE.00 31500. BERND WILKE. JUERGEN WITT.57 30750. BERND ZETTLITZ.00 22165. HERWARTH ZIEGERT. AXEL WILHELM.00 28800.04 21937.50 28500.00 24840. REINER WINTERLICH. JAN WINDISCH.00 20864. RONNY WOLFF. ULRICH ZETZSCHE.00 35000. GUENTER WITT. JUERGEN WOELFEL.00 8446. GERD WINTER. ROBERT 17693. GUNTER WINKLER. HEINZ WIEMANN.00 3070. NORBERT WOELLNER. ANDREAS WIRTH. WOLFGANG WITTE. SIGRID WITTSTOCK. MICHAEL WOLTER. KLAUS-DIETER WITT. BERND WOLF.00 23100. OTTO WITTIG.12 16830.00 27835.00 24882. ANDREAS WULF.31 26220.04 28500. ANDREA WIENHOLD.00 15822.75 27360.00 21060. HANS-JUERGEN WULF. PETER WIEJA.00 28437.50 2535. DIETER WINTER. LOTHAR WILKE.00 22687. KAI WOHLFAHRT.00 28800.00 27360.00 23760. ANDRE WOLF. HANS-GERHARD ZENGERLING.00 27360.00 19492.04 20625.00 33000.00 26150.00 25530.00 12760. HEINZ WILLING.00 3070.00 22605.04 24723. JUERGEN ZEBISCH. BERND ZICKLER.50 2527. GISELA WILLER. VOLKER ZEINERT.00 19952.73 22200. DIRK ZEMKE.00 19440.00 22770. ALFRED WOLF.16 25223.50 . PETER ZETTIER. HEINFRIED WILHELM. UWE WOJATSCHKE.50 18919.00 17595. HARALD WOLF.00 26220. MARTIN ZIELINSKI. TATJANA WILKE.00 16775. BURKHARD WIEMANN. DIETMAR ZAGER. ROLAND WOLLENZIN.28 29520. TAMARA WUENSCH. LUTZ WOLFF. MARCO WUTTKE.50 20625. VOLKER WIRKNER. WOLFGANG WOJAK.00 35250.00 26250. FRANK WOLTER. HELMUT ZESSIN. FRANK WOLF. RENE WOLFGRAMM.00 25530.00 26840.00 18720. BAERBEL WINTERLICH. UWE WIESE.00 28500.50 30750. HOLGER ZELLHORN. MICHAELA WILLBRANDT. PAUL WITTIG. ASTRID WITT. HANS WINDERLICH.00 25100.00 28500.04 29520. RALF WUENSCHE.70 22687.50 18468. DIETMAR WINKLER. JUERGEN WOITZIK. GERD-PETER WILLBRANDT.00 26840.00 21690.42 22500. SIMONE ZETTL. MICHAEL WOHLER.00 26250.00 6264. LUTZ WOLF.50 22875.00 33562.00 15384.00 26640.00 16059.00 25530. RUDOLF WILLERT.16 18285.00 19440.160950527145 100444406733 210632419918 200757412235 181251412253 240262505911 050854424616 050464408848 131134422051 140963530046 280256416230 011129407336 200556529787 080355403316 260757503318 050831410115 040137400882 040338411115 120663407136 080454429925 140449427716 220351424015 010658403416 230243419744 310844420011 261258507036 210551406728 090461419038 180741419736 110554529717 230942429714 060841400710 130852403432 141037411114 231139420221 010654514629 250161430120 250370428828 251061423833 200662415134 100461426728 020451412939 171261400863 171253402236 010632410511 310769426527 281263430158 180856404315 160148424974 130368421524 290354409826 081070415158 250659413424 040157403415 090658413115 231252524989 240362413723 231052404632 011259408417 220567410835 281051402729 120457416234 030859430021 190457422734 020563410815 031154417120 140350428938 280856416816 090368530049 310349429780 060351422220 200553422116 091051419021 240727400838 261057410828 050536418413 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 WIEDNER. REINHARD WIENHOLD. KARLA WIEGNER. GERD WINDISCH.00 18728.

00 3361.150143429718 110150513719 260947403430 300837419611 190959430152 020744403411 071251410154 200434404839 060659507212 020143404814 230166408717 101031429720 260653418936 060147414610 270964417753 260157417715 101165423658 120552416021 030769419080 120164406155 160841509917 161133409928 110865421033 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 ZIEM. ERIKA ZUEGE.50 11016. JENS ZOELLNER. KURT ZWETZSCHKE. HENRY ZSCHERPER.32 28187.00 .00 23710. KARSTEN ZOERNER.00 3674.00 20595. ECKARD ZILINSKI. UWE ZOERNER. HANS-DIETER ZIMDARS.50 15416.37 27977. ANDREAS ZIETAL.00 35250. HEINZ ZIPFEL. ANDREAS ZIOLKOWSKI.48 30000.19 19140. VICTOR ZILLMANN. HANNELORE ZIEMS. DIETRICH ZIPPEL.00 19800.00 23760.00 26162.00 24120.00 25500.00 27000.00 6264. ULRICH ZIRON. ERNST ZIERKE. HOLGER 20625.00 22500.00 19772.82 20625.00 20625. GERHARD ZIEMS. JOERG ZUEGE. ULRICH ZINK. KATHARINA ZIMMERMANN. KLAUS ZOLLER. VOLKER ZIENER.

Sign up to vote on this title
UsefulNot useful