Anatomie der Staatssicherheit Geschichte, Struktur und Methoden
– MfS-Handbuch –

Herausgegeben von Siegfried Suckut, Ehrhart Neubert, Walter Süß, Roger Engelmann, Bernd Eisenfeld, Jens Gieseke

Vorbemerkung Mit dem Sturz der SED-Diktatur forderte die Demokratiebewegung in der ehemaligen DDR 1989/90 auch die Öffnung der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes. Das StasiUnterlagen-Gesetz (StUG), am 20. Dezember 1991 mit breiter Mehrheit vom Parlament des vereinten Deutschlands verabschiedet, schaffte dafür die Grundlage. Zu den Aufgaben des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik gehört die »Aufarbeitung der Tätigkeit des Staatssicherheitsdienstes durch Unterrichtung der Öffentlichkeit über Struktur, Methoden und Wirkungsweise des Staatssicherheitsdienstes« (§ 37 StUG). Dazu trägt dieses Kompendium »Anatomie der Staatssicherheit« bei. Das vorliegende Handbuch liefert die grundlegenden Informationen zu Geschichte und Struktur des wichtigsten Machtinstruments der SED. Seit 1993 einer der Schwerpunkte der Tätigkeit der Abteilung Bildung und Forschung, gelangen die abgeschlossenen Kapitel des MfS-Handbuches ab Herbst 1995 als Teillieferungen zur Veröffentlichung. Damit wird dem aktuellen Bedarf unterschiedlicher Institutionen und Interessenten Rechnung getragen: den Opfern des MfS, die sich – zum Beispiel durch persönliche Akteneinsicht – jetzt noch einmal mit ihrem Lebensweg befassen, oder etwa Gerichten und Politikern, die in das konspirative Dickicht der DDR-Geheimpolizei vordringen wollen, sowie Behörden, Journalisten und interessierten Bürgern. Schließlich soll es den Historikern dienen; sie können wohl am ehesten ermessen, welche Anstrengungen erforderlich sind, binnen kurzer Frist ein Werk wie dieses zu erarbeiten. Gemessen an vergleichbaren wissenschaftlichen Publikationen mit Handbuchcharakter, erscheinen die Teillieferungen des MfS-Handbuches zu einem sehr frühen Zeitpunkt. Die Autoren konnten nicht auf einen fortgeschrittenen Forschungsstand mit entsprechend gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen zurückgreifen, sie waren vielmehr gezwungen, grundlegende Befunde erst zu erarbeiten. Da die archivische Bearbeitung der Aktenbestände des BStU noch längst nicht erledigt ist, mussten die Forschungen zum vorliegenden Werk auf der Grundlage noch nicht vollständig erschlossener Bestände erfolgen. Kleinere Korrekturen und Ergänzungen dürften daher voraussichtlich bis zur Publikation der definitiven Buchfassung noch anfallen, in der zu gegebener Zeit sämtliche Teillieferungen zusammengefasst werden. Die nachfolgende Übersicht über das Gesamtwerk ermöglicht die Einordnung der jeweils vorliegenden Teillieferung (Fettdruck). Bereits erschienene Teile sind in diesem Inhaltsverzeichnis des MfS-Handbuches mit einem Punkt gekennzeichnet (•). Die Herausgeber danken allen, die zur Erarbeitung des Handbuches beitragen: den einzelnen Autoren und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Bildung und Forschung, wo die »Anatomie der Staatssicherheit« entsteht, jenen der Abteilung Archivbestände, die das Vorhaben mit Engagement unterstützen, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Auskunft und der Außenstellen, denen wir manchen wertvollen Hinweis verdanken. Die Herausgeber Berlin, August 1995

l. HA III. 6. 4. M. 2. V. • BV KD OD Geschichte des Staatssicherheitsdienstes von den Vorläufern bis zur Auflösung Arbeits.und Strukturprinzipien Grundprinzipien der Organisation und Leitung Operative Verfahren Territoriale Strukturen: Bezirksverwaltungen Kreisdienststellen Objektdienststellen 4. Zusammenarbeit mit den »Bruderorganen« Wichtige Diensteinheiten Arbeitsgruppe des Ministers (AGM) Zentrale Auswertungs. Abt. Kultur.tt I. 4. Deutsche Volkspolizei Hauptabteilung XXII: »Terrorabwehr« Zentrale Koordinierungsgruppe (ZKG): Flucht. 15. Abt. 18. 19. 9. 7. 2. III. 16. 1.und Informationsgruppe (ZAIG) Abteilung XII: Auskunft. 3. 5. 3. 17. 2. Tourismus Hauptabteilung VII: Ministerium des Innern. 13. 11. 1. 20. 2.MfS. Übersiedlung Hauptverwaltung A (HV A): Auslandsaufklärung Auftragnehmende operative Diensteinheiten: HA VIII. IV. 1. Archiv Rechtsstelle Hauptabteilung Kader und Schulung Hochschule des MfS (JHS) Hauptabteilung II: Spionageabwehr Hauptabteilung IX: Untersuchungsorgan Abteilung XIV: Untersuchungshaftanstalten Hauptabteilung XVIII: Volkswirtschaft Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK) Hauptabteilung XX: Staatsapparat. Speicher. 14.de. II. 8. 10. 3. 5. 26 Die Parteiorganisation der SED im MfS Mitarbeiter Die hauptamtlichen Mitarbeiter Die inoffiziellen Mitarbeiter Anhang Organisationsstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit 1989 Organisationsstruktur der Bezirksverwaltungen 1989 Übersicht zur Entwicklung der Diensteinheiten 1950–1989 Kurzbiographien Grundsatzdokumente • • • • • • • • • • • • • . Untergrund Hauptabteilung I: NVA und Grenztruppen Hauptabteilung VI: Grenzüberschreitender Verkehr. 12.ÜBERSICHT ÜBER DAS GESAMTWERK ANATOMIE DER STAATSSICHERHEIT – MfS-Handbuch – G RÜNE M ARKIERUNG : IM HT ARCHIV VORHANDEN – ZUM DOWNLOAD BEI www. Kirchen.

Stephan Wolf Hauptabteilung I: NVA und Grenztruppen MfS-Handbuch. Teil III/13 .

die in dieser Schriftenreihe geäußert werden. Schutzgebühr für diese Lieferung: 5. Abdruck und publizistische Nutzung sind nur mit Angabe des Verfassers und der Quelle sowie unter Beachtung des Urheberrechtsgesetzes gestattet.00 € Berlin 2004 . geben ausschließlich die Auffassungen der Autoren wieder.Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Abteilung Bildung und Forschung Postfach 218 10106 Berlin Die Meinungen.

2 2.4 Überblick Endzustand Aufgaben Organisatorische Struktur Unterstellung Leitung Bereich 1.2.3.4 3.2 2.2.3 2.3 2.3 3.2.1 3.1 2.2.1 2.und IM-Bestandes 51 51 54 55 63 68 87 90 Übersicht der Organigramme und Tabellen Abkürzungen 96 97 Anhang: Mitarbeiter der HA I mit Personenkennzahl (PKZ) und "Übergangsgeld" 1989/90 103 .1 2.3.5 2.3 Entwicklungsgeschichte Vorläufer der HA I während des Aufbaus von kasernierten Polizeieinheiten und Grenzpolizei in der SBZ und der frühen DDR Entwicklung der HA I Die Entwicklung der HA I bis zur Gründung der Nationalen Volksarmee 1956 Die HA I in den Jahren zwischen Gründung der NVA und Mauerbau 1961 Die HA I seit dem Mauerbau bis zu ihrer Auflösung Die Auflösung der HA I Entwicklung des Kader.4 2.2.Inhalt 1 2 2.1 3.2. Stellvertreter Bereich Stellvertreter beim Kommando Landstreitkräfte Bereich Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen Kader/IM-Bestand Kader Inoffizielle Mitarbeiter Militärische Bereiche außerhalb der Zuständigkeit der HA I 3 8 8 11 11 12 20 31 33 42 42 44 48 3 3.2 2.2.2.2.2 3.2 3.

S. Bereits bei der Musterung eines Wehrpflichtigen war das MfS durch einen Mitarbeiter offiziell vertreten – so sah es die Einberufungsordnung vor. hielt es seine Aktivitäten hinsichtlich Nationaler Volksarmee (NVA) und Grenztruppen weit weniger geheim. z. Bd. Zuletzt Bereich 2000.: Tausend Tage bei der »Asche«. Wenzke. Klaus-Peter: Elite-Einheit der NVA rüstet ab. Ein Wörterbuch der DDR-Soldatensprache. Vgl. Sie wurde 1956 zwischen dem Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV) und dem MfS vereinbart. S. Berlin 2000. Müller behandelt darüber hinaus die Wahrnehmung des MfS durch Unteroffiziere auf Zeit. 1956–1965. S. BStU. DSt 101038 mit Bezug auf § 10 der Musterungsordnung. Unteroffiziere in der NVA. 50. HA I 1710.3 1 Überblick Im Unterschied zu vielen gesellschaftlichen Bereichen. Manfred.8. Berlin 2001. Dienstanweisung Nr. Sowohl Diedrich und Wenzke als auch Giese nutzen – neben wenigen anderen Dokumenten – die von der HA I erarbeitete Chronik. in den Grenztruppen und in der Zivilverteidigung der DDR v. Christian Th. HA I 95. Untersuchungen zu Alltag und Binnenstruktur einer sozialistischen Armee.1980. Rüdiger: Die getarnte Armee. Von den Soldaten als »Vau-Null« verballhornt. S. Aeroklub Bereitschaft Division Territorialverwaltung Luftverteidigungsdivision Militärbezirk* Kommando LSK/LV Front* * im Verteidigungsfall. 12. . den vom Chef des Hauptstabes bestätigten Stellenplan und Ausrüstungsnachweis v. in denen das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) lieber im Verborgenen handelte. Müller. Anm. Leiter der HA I: Schreiben v. MfS. Vgl. Ihrer Präsenz angemessen wird häufig in der Erinnerungsliteratur an das Wirken der HA I erinnert. für die Jahre 1956–1965 Giese. Berlin 2000. 3. Klaus-Peter: Der wahre E. MfS. 2) stellen aus interner Sicht die Militärabwehr vor. Gödde. auch Möller. 2.): Die Sicherheit. Vgl. Vgl. S. Überblicksdarstellungen zur HA I bieten für die Jahre 1952 bis 1956 Diedrich. Allerdings beruht diese häufig auf Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter. 42/80 über den Einsatz handelsüblicher Personenkraftwagen im Ministerium für Nationale Verteidigung. 350–401. Torsten. 230.3.1988 über die Veränderung der Diensteinheitsbezeichnung der HA I gegenüber der NVA und den G[renz]T[ruppen] der DDR. BStU. MfS. S. § 9 Abs. BStU. Vgl. Berlin 2003.und Wehrbezirkskommandos. Geschichte der Kasernierten Volkspolizei 1952–1956. 214. Berlin 2002. hier 357. oder Minister für Nationale Verteidigung: Befehl Nr. 3. die in einigen Punkten den Dokumenten widersprechen. Riebe. HA I 14561. verlangten materielle Planung und Sicherstellung durch die NVA eine der NVA-Nomenklatur gemäße Bezeichnung. Reinhard (Hg. MfS. 23. *Wenn nicht anders vermerkt. Vgl. MfS. Tabelle 1: Allgemeine Bezeichnung militärischer Strukturen Kasernierte Volkspolizei (KVP) Einheit Truppenteil Verband Armee Abteilung Landstreitkräfte (LaSK) Bataillon Luftstreitkräfte/ Luftverteidigung (LSK/LV) Geschwader – Volksmarine (VM) Abteilung Brigade Flottille Kommando VM Vereinte Ostseeflotte* NATO Bataillon Brigade Division Korps Heeresgruppe Kommando Regiment bzw.2. Die NVA zwischen Politisierung und Professionalisierung. 211 u. Nach Dietze. S. B. 122–128. Dietze und Riebe (vgl. 2 lit. der armeeinternen Bezeichnung für die Hauptabteilung (HA) I3. B. Daniel: Die SED und ihre Armee. München 2002. BStU.6. S. z. 2/62 des Ministers* v. HA I 14557.5. 19. entstammt das Dokument dem MfS. Zur Abwehrarbeit des MfS. Bernhard: Zur Militärabwehr (HA I im MfS). 497–522.1962 über den Einsatz von Kadern des MfS in den Wehrkreis. 354–364. von deren Verbindungsoffizieren (VO)4 und gelegentlich von der Militärabwehr die Rede.1986. Diese Praxis wurde bereits 1962 eingeführt. Die HA I selbst hat die Verwendung dieser ihrer Bezeichnung forciert. BStU.1982. S. b. 1 2 3 4 Nationaler Verteidigungsrat (NVR) der DDR: Anordnung über die Musterung und Einberufung zum Wehrdienst vom 25. 32 f. In: Grimmer. in der Nationalen Volksarmee. GBl. 3.1 In den Truppenteilen und Einrichtungen selbst war allenthalben von der »Verwaltung 2000«2. I Nr.

S. für deren abwehrmäßige Sicherung sie zuständig waren (beispielsweise die Abt. Jochen u. Wagner. Berlin 2002. verhindern und bekämpfen. S. BStU. aber auch deren Versorgung und Ausrüstung zuständig war. Armin: Walter Ulbricht und die geheime Sicherheitspolitik der SED. 8 Diese Kenntnisse sollten im Oktober 1989 eine Rolle spielen.): Das Wörterbuch der Staatssicherheit. Seit 1962 sorgte die allgemeine Wehrpflicht dafür. Im Vergleich mit den zivilen Entwicklungsmöglichkeiten schnitt die Armee in den Augen junger Leute immer schlechter ab. die die Landesverteidigung beeinträchtigen könnten. Der Nationale Verteidigungsrat der DDR und seine Vorgeschichte (1953–1971). Vgl. DSt 102919. MfS.1983 über die politisch-operativen Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit bei der planmäßigen Auffüllung der Streitkräfte der DDR mit Reservisten. in: Suckut.6 Die HA I sollte subversive Angriffe und Mängel. a. hier 80. Reinhard: Hochtechnologie und Staatssicherheit. 10 Von 1987 an war vorgesehen. Definitionen zur »politisch-operativen Arbeit«. BStU.: »Entweder die oder wir«. 3. Sekretariat Neiber 64. Tobias: »Wir leben jedenfalls von Montag zu Montag«.und Sicherheitsorganen. Panzer gegen die Demonstranten in Leipzig einzusetzen. obwohl Egon Krenz und Hauptstabschef Fritz Streletz darauf hingewiesen hatten. So Gerhard Niebling. sondern umfasste jede vorbeugende und Schaden verhütende Tätigkeit zur funktionellen und personellen Sicherung des Verantwortungsbereiches – wie auch sonst im MfS (vgl. Schreiben des Ministers v. einschlägig Vorbestraften) oder eingeschränkter Tauglichkeit wurde der Wehrdienst nicht mehr erlassen. MB III für den Militär-Bezirk III).und Reiserestriktionen unattraktiv. S. der HA IX. Zollabwehr. Bölsche. 37–39. -dienste und -einheiten der NVA. Ein militärischer Beruf war schon wegen seiner Kontakt. Diese Abteilung I ist nicht zu verwechseln mit der HA I des MfS. z. 96. war die personalpolitische Auswahl für besonders sensible und verantwortungsvolle Posten innerhalb der Armee9 erschwert. Dort wurden seit 1973 B[erechnungs]-Pläne gefertigt. S. Vgl. bei einem Auslandsstudium sogar nach sechs . HA I 7903. Terrorabwehr). 246–248. als 1986 der Vater eines ja seltenen Anwärters als Militärflieger vom MfS bearbeitet und aus der SED ausgeschlossen wurde. dass »sicherlich die Mehrzahl der Soldaten nur dem [Wehrdienst-]Gesetz [folgte] und den Tag ihrer Entlassung« erwartete. Hollitzer. Einer Kontrolle durch militärische Leitungsgremien war sie jedoch entzogen. Erste Erkenntnisse und Schlussfolgerungen. vor dem Militärrat der Grenztruppen am 16.1982. auch wenn sie mit Militärs durchsetzt war! 6 Vgl. dass nahezu jeder männliche Bürger in die Zuständigkeit der HA I geriet. Der Einsatzzeitraum von lediglich 18 (Grundwehrdienst10) bzw. Hg. oftmals noch ungefestigte Personen erlernten den direkten Umgang mit Waffen. die für die allgemeine Zusammenarbeit mit den Schutz.. S. 72–92.7 Daraus ergab sich eine Fülle sicherheitspolitisch bedenklicher Faktoren: Junge. BStU. Stichwort Abwehrarbeit. B. zentralen und sonstigen wichtigen Einrichtungen der DDR existierte eine (Haupt-) Abteilung I. aufdecken.8 Als in den achtziger Jahren die geburtenschwachen Jahrgänge wehrpflichtig wurden. Siegfried (Hg.4 Die Geschichte der HA I5 und ihrer Vorläufer kann nur im Zusammenhang mit der Entwicklung der Landesverteidigung auf dem Territorium der SBZ/DDR gesehen werden – beginnend mit dem Aufbau spezieller Polizeiorgane bis hin zu einer modernen und schlagkräftigen Armee. Wehrpflichtigen mit kritischer Haltung zum DDR-Staat (z. die der Überführung der DDR vom Frieden in den Verteidigungszustand dienen sollten.4. 379–383. Nicht ohne Grund bildeten die Struktureinheiten der HA I über viele Jahre die taktische Bezeichnung des Truppenteils ab. 2. Hg. BStU. Im Rahmen der vorliegenden Abhandlung dient die Militärgeschichte jedoch allein als Folie für die Entwicklung der HA I. der damalige stellvertretende Leiter des MfS-Untersuchungsorgans. 7 Dem MfS war bewusst. Berlin 1999. Berlin 1996. 54 f. Berlin 2000. 3 000 Wehrpflichtige mit einer Studienzulassung (Bausoldaten ausgenommen) nach neun (später auf zwölf geändert). dazu Buthmann. S. dass Wissen über die Panzernahbekämpfung in der Bevölkerung vorhanden sei. MfS. 36 Monaten (Soldaten auf Zeit) führte zu einer ständigen 5 In Ministerien. als Honecker befahl. politisch-operative. Beispielhaft sind die Dissonanzen innerhalb des MfS. S. Die strukturelle Verankerung des MfS in Wissenschaft und Forschung der DDR. 9 Die so genannten Spezialverwendungen.3. MfS. BStU. Zur Auflösung der Staatssicherheit in Leipzig. Vgl. Abwehrarbeit bezog sich keineswegs nur auf den Kampf gegen Spionage. B. In: Der Spiegel 41/99.

. Einerseits kamen von ihnen Informationen und Ratschläge im Zuge des offiziellen Zusammenwirkens. dass das MfS vielfach die Letztverantwortung für sich reklamiert hatte. wobei die Armee davon profitierte. auf einer Strategie-Beratung von Leitungskräften der HA I am 17. Durch den stellvertretenden Leiter der AKG (also des Stabes der HA I). wie – allerdings erst 1989 – selbstkritisch angemerkt wurde. Die Schuldzuweisungen ergingen wechselseitig. Zwischen ihnen herrschte ein hohes Maß an Kooperation.5 Fluktuation. Vgl. Andererseits konnte sich ein militärischer Vorgesetzter nie sicher sein. 4. was nicht zuletzt deutlich wird an der Übernahme von NVA-Aus- 12 13 Monaten vorzeitig aus dem Grundwehrdienst zu entlassen. Wie das MfS gehörte der Geschäftsbereich des Ministers für Nationale Verteidigung zu den bewaffneten Organen. dennoch eine Auswahl zu treffen. Anlage.1. Berlin 1998. HA I 14085. Arbeitsmaterial zur Auswertung der Dienstberatung des Leiters der HA I mit den 1. Werner: Die personelle Auffüllung der NVA. 84. Dabei war das Verhältnis zwischen Kommandeuren und MfS-Verbindungsoffizieren ambivalent.): Rührt euch! Zur Geschichte der NVA. Stellvertretern] Operativ der Leiter der Bezirksverwaltungen und den Leitern der selbstständigen Referate Abwehr/Wehrkommando am 6.1988 zum Thema: Die weiteren Aufgaben zur umfassenden Durchsetzung der Dienstanweisung Nr. Eine erhebliche Zahl von Personen erhielt Einblick in wichtige militärische Belange. Besonderheiten Die Tätigkeit der HA I zeichnete sich durch einige Besonderheiten aus: Die Unverletzlichkeit der Staatsgrenze. Stellvertreter des Leiters: Protokoll über die künftige Arbeit der Militärabwehr im Rahmen des Amtes für Nationale Sicherheit. In: Wünsche.6. Wolfgang (Hg. 7/84 und des Schreibens des Genossen Minister an die Leiter der Bezirksverwaltungen v. S.1987. Ein beachtlicher Teil der Bevölkerung war durch persönliche Erfahrungen während der Armeezeit über das Wirken der Staatssicherheit ansatzweise informiert.1989. 6. wenn als Folge von – teilweise in der Öffentlichkeit bekannt gewordenen – Vorkommnissen die Suche nach Schuldigen begann. hier 380.6. DSt 103387. BStU. Vgl. 363–390. Sekretariat Neiber 186.1987 zu Maßnahmen zur weiteren Qualifizierung der politisch-operativen Sicherung der Arbeit der Wehrkommandos der NVA.11. S. BStU. 29. MfS. So bildeten sie eigene Unsicherheitsfaktoren. die Existenz der NVA und die Waffenbrüderschaft mit der Sowjetunion genossen Verfassungsrang (Artikel 7). Tendenzen gegenseitiger Eifersucht eskalierten dann. S. Über deren Werdegang war seit ihrer Entlassung meist wenig bekannt. Der verstärkte Rückgriff auf Reservisten12 glich die geringer werdende Anzahl von Wehrpflichtigen aus. Das im MfS gängige Schwerpunktprinzip verhalf wiederum dazu. Schreiben des Ministers v. was vor ihm verheimlicht werden sollte. wo die Verwaltung 2000 über einen Wissensvorsprung verfügte oder ob dem Verbindungsoffizier nicht auf inoffiziellem Wege zugetragen wurde. S. MfS. Stellvertretern bzw. sowie Patzer. All das traf in besonderem Maße auf den Dienst an der Grenze zu. 29. Der unablässige Wechsel zog viele Sicherheitsüberprüfungen nach sich und verhinderte eine kontinuierliche Personalauswahl. OSL Georg Sieber. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Verwaltung 2000 zu einem Apparat. Sie nahmen Einfluss auf die Personalauswahl und mahnten die Beseitigung von Missständen an. MfS. HA I/l. BStU. dessen »totale Überwachung und flächendeckende IM-Arbeit«13 die Streitkräfte überzog. mehr als in jedem anderen gesellschaftlichen Bereich. Vgl. 1988 wurden 54 000 Reservisten für durchschnittlich 2 bis 3 Monate einberufen.

mit Ausnahme der dort angesiedelten Referate zur Sicherung der Wehrkommandos (AWK). verlegt und neu eingerichtet. o. DSt 100189. 171 f. Anders verhielt sich etwa die Zuordnung bei der Polizei. BStU. Zum Linienprinzip vgl.1985. Missverständnisse und Fehler konnten unabsehbare Folgen haben.). 184 f.6 Zeichnungen durch das MfS. 11. . Sicherheitsbelange – wie sie das MfS sah – spielten eine nachgeordnete Rolle. Befehl Nr. Zur Biographie vgl. 6).: Forderungsprogramm v. Die Referate Grenzsicherheit wurden in den Kreisdienststellen (KD) und Bezirksverwaltungen (BV) erst seit 1989 aufgebaut.1957 über die Verleihung der »Verdienstmedaille der NVA«. S. an deren Erstellung sich das MfS beteiligte. 234. Abteilungsleiter war von 1972 bis 1985 Generaloberst Herbert Scheibe. weil sie in Berührung mit Angehörigen der NATO-Streitkräfte kamen. 14 15 16 17 18 19 Neben dem erst 1969 gestifteten Ehrentitel »Verdienter Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit« wurden auf Beschluss des DDR-Ministerrates seit 1957 an hauptamtliche und inoffizielle Mitarbeiter gewöhnlich die »Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee«. Automatisch galten folglich auch die sowjetischen Geheimhaltungsbestimmungen in der NVA. Vgl. Berlin 2000. Ein Handbuch. Landstreitkräfte und Volksmarine wären in einer Krisensituation Bestandteil der 1. Allein waren die Streitkräfte der DDR nicht in der Lage. BStU. Die Militärabwehr war also funktional organisiert: Liniendiensteinheiten gab es auf der Ebene der MfS-Bezirksverwaltungen nicht.17 Gleichwohl bedeutete diese Nähe nicht. Territorium. 84. Die Luftverteidigung war schon zu Friedenszeiten in das Diensthabende System des Ostblockes eingebunden. die aber für seine Mitarbeiter verbindlich waren.4.15 Nur die Minister für Nationale Verteidigung und für Staatssicherheit gehörten zum innersten Führungszirkel der SED. gleichnamiges Stichwort in Suckut (Hg. S.): Wörterbuch (Anm. 134/57 des Ministers v. Willi Stoph16. Alle drei saßen außerdem im Nationalen Verteidigungsrat. erhielt es eine GVS-Nummer gemäß der NVA-Nomenklatur.14 Für die Ausrüstung der Verwaltung 2000 – vom »Bau eines Dienstkomplexes« bis zur Ausstattung mit Dienstfahrzeugen und Uniformteilen – war die Armee zuständig. 20) und WTsch. S. S. wo die HA VII für das Ministerium des Innern (MdI) und einige ausgewählte Einrichtungen. vgl. Auch an der Spitze der Abteilung Sicherheit des SED-Zentralkomitees stand über viele Jahre ein früherer NVA-General. Froh. Bewaffnung und Personalpolitik folgten daher Vorgaben des sowjetisch dominierten Oberkommandos. S. als Fachvorgesetzter hatte er den beiden gegenüber jedoch kaum Befugnisse. auf bezirklicher Ebene aber die Abt. Der erste DDR-Verteidigungsminister. Pag. Küstenvorfeld und Luftraum zu verteidigen. dem Gremium mit den größten Vollmachten auf militärischem und sicherheitspolitischem Gebiet. war zum Vorsitzenden des Ministerrates aufgestiegen. dem Politbüro. ebenda. MfS. Die Grenztruppen und die Volksmarine waren an den Außengrenzen der DDR tätig.4.19 Truppenteile wurden nach militärischen Erwägungen über das gesamte Territorium der DDR verteilt.18 Der Dienstbetrieb im MfNV wurde durch eine Fülle dienstlicher Bestimmungen geregelt. HA I 15514 (o. Dislozierung. Strategischen Staffel des Warschauer Bündnisses auf dem westlichen Kriegsschauplatz geworden. dass das MfS anders oder gar eingeschränkt agierte. MfS. darunter die Standards für die gesicherten Nachrichtenverbindungen SAS (vgl. Wenzke. die Medaille »Für treue Dienste« und das »Leistungsabzeichen der Nationalen Volksarmee« verliehen. Klaus. Zur Biographie vgl. 23. Obwohl es sich hierbei um ein Schreiben der HA I handelte (Unterschrift des Leiters der HA I). der Medaille »Für treue Dienste in der NVA« sowie des »Leistungsabzeichens der NVA«. VII der jeweiligen BV zuständig war. Für den gesamten Geschäftsbereich des MfNV war eine einzige MfS-Diensteinheit zuständig. Rüdiger: Die Generale und Admirale der NVA. Sie verstanden ihren Auftrag als »Frontdienst im Frieden«. Verf. Vgl.

. in der Chronik der HA I (Anm. seit 1953 Komitee für Staatssicherheit (KGB bzw. Häufig wird Bezug genommen auf Beschlüsse des Zentralkomitees (ZK) der SED oder seines Politbüros.7 Dem Selbstverständnis als »Schild und Schwert der Partei« entsprach auch die HA I. als Tschekisten bezeichneten. Verwendet z. Wie sich die MfS-Mitarbeiter in Anlehnung an den ersten in Sowjetrussland eingerichteten Geheimdienst. S. 29. (O)GPU (Vereinheitlichte) staatliche politische Kontrolle – 1922 bis 1934. so gaben sich die Mitarbeiter der HA I nun bezogen auf ihr Arbeitsfeld die Bezeichnung »Militärtschekisten«21. 20 21 Die sowjetische Staatssicherheit hatte im Laufe ihrer Existenz folgende Bezeichnungen: Tscheka (Allrussische Außerordentliche Kommission für den Kampf gegen Konterrevolution. B. der Tscheka20. war dann Teil des Volkskommissariates für innere Angelegenheiten (NKWD). KfS). 3). seit 1946 Ministerium (MGB). Sabotage und Spekulantentum – 1917 bis 1922).

Zur Biographie vgl. Organisation des Geheimnisschutzes. Berlin 2000. Die Analyse des Personalbestandes erfolgte unter dem Schlagwort »Wer ist wer?« und konnte sich auf den General wie auf den einfachen Soldaten beziehen. Stichwort Objekt. der seinerseits eine große Bandbreite an disziplinarischen Mitteln einsetzte. 259.): Grundsatzdokumente des MfS (MfS-Handbuch. Gelegentlich provozierten Soldaten das Einschreiten des Staates.25 Schon für 1950 verzeichnet die offizielle Chronik der Hauptabteilung I ein Aufgabenspektrum. In: Engelmann. (1969).] zu sichern«. das sich im Grunde nicht mehr änderte:26 – – – – Schutz der bewaffneten Organe vor dem Eindringen westlicher Geheimdienste und vor deren Zersetzungsversuchen. S. Sekretariat Neiber 888. BStU. Bernd: Formen widerständigen Verhaltens in der Nationalen Volksarmee und bei den Grenztruppen. Bremen 2001. militärisches. vorbeugend zu verhindern und zu bekämpfen. 6). Eisenfeld. Waffen und Munition vor Sabotage und Diebstahl. Schutz der militärischen Technik. die Chronik der HA I (Anm. Bernd (Hg. Gieseke. – – 22 23 24 25 26 27 Zur Biographie vgl. Teil V/5).. 231–266. Kurzbiographien des MfS-Leitungspersonals 1950–1989/90 (MfS-Handbuch. Innensicherung.. § 2. o. S. o. .): Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit. Jens (Hg. BStU. Otto. Berlin 2004. 66) – mit der »Sicherung« des Ministeriums für Nationale Verteidigung und der nachgeordneten Führungsorgane. Neiber in seiner Stellungnahme zum Entwurf der Militärdoktrin. Wilfriede: Erich Mielke. D. Hg. Berlin 1998.1 Endzustand Aufgaben Die HA I beschäftigte sich wie schon ihre Vorläufer – abgesehen von einigen Ausnahmen in den fünfziger Jahren und der jahrelangen Zuständigkeit für das MfSWachregiment (vgl. Teil V/4). um die subversiven Angriffe äußerer und innerer Feinde gegen die DDR und damit auch gegen die Verteidigungsfähigkeit der DDR aufzudecken. S. Änderungen innerhalb der Streitkräfte wirkten sich zwangsläufig auf Tätigkeit und Struktur der HA I aus. Truppen und Einrichtungen. Aufstieg und Fall eines Tschekisten. Joestel..] zu gewährleisten« sowie »die Staatsgrenze mit spezifischen Mitteln und Methoden [. Verhinderung von Fahnenfluchten und Verratsdelikten.] die staatliche Sicherheit in der Nationalen Volksarmee [. Die Abwehrarbeit in der NVA und den Grenztruppen diente deren Kampfkraft. S. 54. 61 f. Einsatz. S. Frank (Hg. Roger.«24 Das MfS-Statut von 1969 enthielt die »Hauptaufgabe. e und f. 183–188. 134.. 17 f.): Macht – Ohnmacht – Gegenmacht. In: Neubert.27 Bekämpfen und Zurückdrängen des Einflusses gegnerischer Medien. S.): Wörterbuch (Anm. S... MfS. Unterbinden von staatsfeindlicher Hetze und Staatsverleumdung. in: Suckut (Hg. Darin eingeschlossen ist die Gewährleistung der personellen und funktionellen Sicherheit der Landesverteidigung der DDR. Ehrhart. Statut des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik. Hg.und Gefechtsbereitschaft in funktioneller und personeller Hinsicht. In den Augen von Mielkes22 Stellvertreter Gerhard Neiber23 lautete der Auftrag: »Bereits im Rahmen seiner im Frieden wahrzunehmenden Verantwortung wird durch das MfS alles getan. D. Grundfragen zur politischen Gegnerschaft in der DDR. Eisenfeld. Für die 80er Jahre vgl. lit. [. Vgl. 3). (1989). BStU. Vgl.8 2 2. u.

S.6. oder Versetzungen – auch einzelner Opfer – ergänzten das Instrumentarium. Vgl. »Vorbeugungs. BV Cottbus. Waffenverlusten32. um solche Vorfälle zu verhindern. 23) an die Inoffiziellen Mitarbeiter unter ihnen dokumentieren. Vgl. MfS. Vgl. Sekretariat Neiber 113.6.1. Exzesse bis hin zu Körperverletzungen und Selbsttötungen waren die Folge.1. Hierzu gehörten neben Fahnenfluchten. 3 Handgranaten und 1 Maschinenpistole verloren. denn »Ermittlungsverfahren auf der Basis von Arbeitsergebnissen der HA I [waren] – 28 29 32 33 Mielke auf der Dienstkonferenz in der HA I am 24. BStU. andererseits beeinflusste es das Zusammenleben auf engstem Raum erheblich. Damals stürzte eine MiG–21 in ein Wohnhaus wobei neun Menschen zu Tode kamen. wenn sich dienstältere Wehrpflichtige besondere Rechte herausnahmen und Dienstjüngere schikanierten. Über militärische Themen wurden auch die örtlichen Parteiorgane informiert. dass bereits vorbeugend alles versucht wurde. Letztere wurde zum Teil von Vorgesetzten als Selbstdisziplinierung nicht ungern gesehen. hier S. den Vortrag eines leitenden Mitarbeiters der HA I. auf einen Fluchtversuch schließen zu können. 338. evtl. den Vortrag – wohl Neibers – vom März 1982 über die Verantwortung und die grundlegenden Aufgaben der HA I/KGT bei der politisch-operativen Sicherung der Staatsgrenze und der Grenztruppen der DDR. Information des Leiters der BV Cottbus v. 214—217. . MfS. 61 000 Personen mit Sicherheitsüberprüfung. Dietze oder Riebe. Havarien und Unglücksfällen auch Suizide. S. dem Soldaten im letzten Diensthalbjahr. Solche Vorfälle gingen häufig mit maßlosem Alkoholgenuss und/oder der EK33-Bewegung einher. HA I 5865. Umfassende schriftliche Komplexaufträge (vgl.1981. Ein Katalog verdächtiger Anhaltspunkte sollte dabei helfen. warum die Chronik eine weitere Aufgabe der HA I verschweigt: die Vorkommnisuntersuchung im Bereich von Armee und Grenztruppen. BStU. Vgl. 1989 gab es im Verantwortungsbereich der HA I ca. BStU. ZAIG 13882. ZMA PI 60/75. Generalmajor Walter Borning. Der begrenzte Zeitraum von längstens sechs Monaten schränkte die Möglichkeiten des MfS ein.9 Dies galt vor allem für zukünftige Grenzsoldaten. bei denen der Verbindungsoffizier besonders Auffällige teilweise demonstrativ zum Dienstzimmer bestellte. 48. Im Ausbildungsjahr 1968/69 gingen u. Einzelinformation des Ministers v. 29. den Kommandos und Stäben«28. S.und Verwarngespräche«.1975 über weitere Reaktionen der Bevölkerung der Bezirksstadt Cottbus zum Flugzeugabsturz vom 14. z. 2. Es ist nicht ersichtlich. S. Neben der Zuverlässigkeit für besonders sensible Positionen galt das Interesse allen »höheren Offizieren im MfNV. HA I Bündel (Bdl) 2016. dass sie unterhalb der Schwelle zur strafrechtlichen Relevanz vorbeugend tätig geworden sei. MfS. Die HA I bilanzierte. BStU. Damit im Zusammenhang stehende Vorkommnisse beschäftigten das MfS wiederholt.1975. EK steht für Entlassungskandidat. MfS.1969 über einige Tendenzen und Erscheinungen im Zusammenhang mit der politisch-ideologischen Erziehungsarbeit in verschiedenen Verbänden der NVA. BStU. Hinzu kamen später die Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen im weitesten Sinne. 15. AKG. – ein ausgeprägtes Interesse an Stimmungen und Meinungen unter Militärangehörigen wie Zivilbeschäftigten29. 5 kg TNT-Sprengstoff. mit einer Vorgangsbearbeitung zu reagieren. B. vor Offiziersschülern der MfS-Hochschule Oktober oder November 1989. a. Adressat der Zusammenstellung war der damalige Leiter der ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen.

Unter dem Schlagwort Wachsamkeit wurden von der HA I alle Unregelmäßigkeiten gesammelt und es bildete sich ein Gemenge aus Einmischung. Seit dem Mauerbau 1961 wurde die HA I in ein immer komplexeres System zur Verhinderung von Fluchten. wobei die Zahl. MfS. Das MfS und die Streitkräfte führten ihre Untersuchungen jeweils eigenständig. Denunziantentum und Spitzelwesen. wenn es Abweichungen in der Darstellung gab oder einer von beiden über das Vorkommnis nicht berichtete. Protokoll der 69. 2 f. 60. Tabelle 2: Im Vergleich die operative Bearbeitung 1960 und 198835 Stand 1960 1988 Mitarbeiter hauptamtlich 653 2474 inoffiziell 13 191 22 161 OV 38 59 Vorlauf operativ/OPK 203 312 Doch diesen wenigen Vorgängen und Personenkontrollen standen zahllose Leitzordner gegenüber mit Vorkommnismeldungen.1985. BF Dokumentation. seit den sechziger Jahren abnahm und höchstens acht im Jahr betrug. von denen die HA I erfuhr.12. 21) und Aktivitäten. die in der 34 35 36 Auskunftsbericht zu Aufgaben und Struktur der Hauptabteilung I v.10 Ausnahmen«34.1. Sitzung des NVR v. MfS. »Übersichten gemäß Deliktschlüssel«. Referat des Leiters der Hauptabteilung I v. S. S. 25. dass die Vorwürfe in 39 von 67 beendeten Operativen Vorgängen nicht haltbar waren und deshalb nicht weiter verfolgt wurden.1987. 11.2. Gegenstand operativer Arbeit waren ferner Fahnenflüchtige (vgl. So musste General Manfred Dietze. Der NVR wies dem MfS hierbei noch 1985 konkrete Aufgaben zu. S. HA I 13945. für das Jahr 1986 konstatieren. BStU. Generell war die Menge der Operativen Vorgänge und der Operativen Personenkontrollen angesichts der Zahl an hauptamtlichen wie inoffiziellen Mitarbeitern und der Größe des Verantwortungsbereiches ungewöhnlich gering.3. S.). Der selbstgerechte Tonfall war aber zugleich der Versuch. 579. Indikatoren zu erkennen. BStU. .und Staatsführung ein. das sie auf inoffiziellem Wege erlangt hatte. 6. Bundesarchiv (BA)-Militärarchiv. S. S.und Staatsführung auf zwei Wegen erreichen. die in oder an westlichen militärischen Einrichtungen nahe der Grenze operierten. begründet mit den besonderen Ansprüchen an die militärische Sicherheit. 1. »Informationsanfall nach Sachverhaltskomplexen« usw. Vgl.1988. der Zentralen Materialablage.1987 zur Auswertung der erweiterten Kollegiumssitzung des Ministers für Staatssicherheit v.1990. 37). Außerdem flossen Erkenntnisse der HA I in Sammel-Informationen an die Partei. In der Zentralen Auswertungs. Vgl. BStU. dazu bei. HA I 14574. So konnten Meldungen über schwerwiegende Vorkommnisse die Partei. Pag. die sich gegen die Westgrenze der DDR richteten (vgl. 29. auch über die Ostsee. die nur den Verantwortungsbereich der HA I betraf. Vgl. Schließlich trugen Quellen. In ihren täglichen Rapporten jedoch verschwieg die Verwaltung 2000 häufig Zusatzwissen. mit eigenen Beobachtungen des Grenzvorfeldes und Erkenntnissen. und zum Schutz der Staatsgrenze bis hin zur Klärung von Vorkommnissen im Grenzgebiet eingebunden36. BStU. Das barg natürlich dann besondere Brisanz in sich. MfS.1989 zum Bestand und ausgewählten Bestandsveränderungen zu registrierten Vorgängen und Akten mit Stand 31.und Informationsgruppe (ZAIG) war für die Themen Landesverteidigung und Staatsgrenze die Arbeitsgruppe 3 des Bereiches 1 unter OSL Peter Poppitz zuständig. überspannte Anstrengungen zu rechtfertigen und ein allseitiges Misstrauen zu bemänteln. 13. Analyse der politisch-operativen Arbeit der Hauptabteilung I im Jahre 1960. HA I 14599 (o. Leiter der HA I/XII: Berichtsbogen v.1. DVW–1/39530. der Leiter der HA I.1.

DSt 100572. MfS. auch Kapitel 2.und Sicherungseinheit der HA I.1969. BStU.] nicht zuzulassen«40. 20/86 des Ministers v. 31/72 des Ministers v. S. z. Dislozierung und zum Kaderbestand der Hauptabteilung I sowie zur personellen Stärke der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR v.). 279. erhielt hier die militärische Bezeichnung »Gegner« den Vorzug. 14. Informationsbedarf und liniengebundene Informationen der HA I an die zentral aufzubauende einheitliche Personendatenbank der EDVA im MfS v. hatte andererseits zu gewährleisten. Sekretariat Neiber 679. BStU. z. Begegneten sich doch an der deutsch-deutschen Grenze zwei hochgerüstete feindliche Bündnissysteme. 279. 37 38 39 40 41 42 43 44 Manuskript Neibers: Dienstkonferenz am 28. hierzu Befehl Nr. S. gingen offizielle Dokumente der NVA auch dort ein. auch die jeweiligen Ausführungen von Wiedmann. B. Sie meldete bei diesen ihren Informationsbedarf an. S. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm.7.2. Fachlich und territorial arbeitete sie mit anderen Diensteinheiten zusammen. MfS. So fehlen Ausführungen zum Sekretär einschließlich der Wach.1 Unterstellung Zwar unterstand der Leiter der HA I dem Ministerstellvertreter General Gerhard Neiber. HA I 14599 (o. Vgl. Viele Details ergeben sich aus: Angaben des Leiters der HA I zur Struktur.4. DSt 100682.41 2. BStU.1987. S. 37).. 27.12. des Dienstes als Bausoldat. Während sonst eher das politische »Feind« benutzt wurde. MfS.1986.11. um »Überraschungen auf militärischem Gebiet [. S.6.1972 zur Tätigkeit der Grenzaufklärung der Hauptabteilung I des MfS.3. BStU. MfS.43 Doch lag »dem Genossen Minister gerade die Landesverteidigung [sehr] am Herzen«44. MfS. BStU. Teil V/l). MfS.11 Deutung des MfS auf »Aggressionsvorbereitungen des Gegners« verwiesen37.2 Organisatorische Struktur42 2. Roland (Bearb.und Leitungstätigkeit im MfS.11. Vgl. zu dessen Verantwortungsbereich die Sicherung weiterer bewaffneter Organe wie des Zolls (HA VI) und der Polizei (HA VII) gehörte. 1. 274–287. 5. 2. HA I 5865. MfS.12. 14.): Die Organisationsstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit 1989 (MfS-Handbuch. 34. Pag. dass aus dem eigenen Verantwortungsbereich wichtige Informationen weitergegeben wurden. B. . 217–233. MfS. und musste Stellungnahmen abliefern. Sekretariat Neiber 321. (1989). DSt 103330. S. Die HA I handelte innerhalb des MfS nicht separiert. BStU. 11. Vgl.1986 zur Qualifizierung der Führungs. S. Referat des Leiters der Hauptabteilung I v. BStU. Dies bezog sich auf die Westsektoren Berlins und für die Bundesrepublik auf einen 30 bis 50 km breiten Gürtel jenseits der Staatsgrenze. BStU. D. Vgl. Militäroberstaatsanwalt: Verfahrensregelungen bei Verweigerung des Wehrdienstes bzw. Hg. Hierfür erkundete die HA I militärische und grenzpolizeiliche Einrichtungen auf gegnerischem Territorium (dem Operationsgebiet). Zu Beginn der 80er Jahre wurden die Indikatoren bedeutend erweitert. BStU. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt dieser Abschnitt nicht. zur Abteilung Rückwärtige Dienste (RD) und zur selbstständigen UA Operative Technik (OT). ohne dass das eigens in jedem Fall ausgewiesen wird. veränderten Lagebedingungen ergebenden höheren Anforderungen an die politisch-operative Arbeit und deren Führung und Leitung zur Gewährleistung einer ständigen hohen Verteidigungsbereitschaft der Streitkräfte sowie territoriale Integrität und Unverletzlichkeit der Staatsgrenze der DDR. o.. wenn die Landesverteidigung berührt schien. Befehl Nr. 44–80.1968 zur Durchführung politisch-operativer Maßnahmen zur Ausschaltung des Überraschungsmoments und zum rechtzeitigen Erkennen einer akuten Kriegsgefahr. Da außerdem die Arbeitsgruppe des Ministers (AGM – Mobilmachung) Berührungspunkte mit der Armee hatte. HA IX 532. 40/68 des Ministers v. Zuletzt bestätigt durch Befehl Nr. Mielke hatte – mit Bezug auf »die historischen Erfahrungen der Sowjetunion«38 – alle MfS-Diensteinheiten zu besonderer Wachsamkeit aufgefordert39. die sie an die zuständigen Diensteinheiten verteilte. Berlin 1995.1988: Die sich aus den neuen bzw.

Sekretariat Neiber 197. I/12. die für eine stabile Telekommunikation innerhalb der Hauptabteilung sorgte. Elektromechaniker. der zuvor viele Jahre in der HA I und der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A) eingesetzt war. für den Bereich Aufklärung des Stellvertreters der HA I beim Kommando Grenztruppen »Grenzaufklärung« und für den Bereich Aufklärung des Ministeriums für Nationale Verteidigung »Armeeaufklärung« durchgängig verwendet. Grenztruppen (Pätz. Vgl. Um die originäre Aufgabe einer AGL. 77.2. Alle anderen Aufgaben (also Streitkräfte einschließlich Grenztruppen) fielen in die Zuständigkeit von OSL Uwe Giersch47. Elektrotechniker.51 Hier war der Aufwand besonders hoch – bedingt durch die Streuung der Diensteinheiten.1987. leitete seit 1981 die HA I. Die beiden Fachexperten saßen – abweichend von der sonstigen MfS-Praxis – fernab bei den Stäben der Landstreitkräfte (Geltow. Jg. MfS seit 1962. Abweichend vom westlichen Sprachgebrauch wird der Begriff »Nachrichten« nicht für die Gewinnung von geheimdienstlichen Informationen verwendet. die Vorläufige Aufgabenstellung v. M[aterielle] S[icherstellung] zuständig gewesen. S. sondern für das Fernmeldewesen.): Wer war wer (Anm. 45 46 47 48 49 50 51 Jg. Kreis Potsdam) bzw. Jg. Das Schwergewicht bildete die Unterabteilung50 Nachrichten (24 Mitarbeiter). diente sich in der HA I als langjähriger Abteilungsleiter und Stellvertreter seines Vorgängers Karl Kleinjung hoch und beerbte diesen schließlich. Er kam 1951 von der Hauptverwaltung Ausbildung (vgl. Offizier. Arbeitsgruppe des Leiters (AGL) Die AGL wurde von Oberst Hans Schönert49 geführt. MfNV-MBW/U. MfS. die Chronik der HA I (Anm. 57–60. BStU. Abt. denen auch die Verantwortung für die Teilstreitkräfte oblag: neben dem 1. HA I/12 aber auch Abt. Jahrgang 1928. 13. Stellvertreter war ein weiterer für die zahlenmäßig starken Landstreitkräfte und der dritte für die hochsensible Sicherung von Grenze und Grenztruppen zuständig. 1927. Der Oberst verfügte über Leitungserfahrung (1953 bis 1961) in der Grenzaufklärung46 und hatte von 1969 bis 1980 als Offizier im besonderen Einsatz (OibE) die Abteilung Aufklärung und Information innerhalb der Grenztruppen geleitet. 52). 3. Ihm standen 33 Planstellen mit einer allerdings ungewöhnlichen Splittung zur Verfügung. .12 In Neibers Sekretariat kümmerten sich zwei Offiziere um den Geschäftsbereich der HA I: in Fragen der Grenzsicherheit Siegfried Weiße45. Die vollständige Bezeichnung erfolgte höchst unterschiedlich: HA I/8. Zwischenzeitlich war er auch OibE der HV A gewesen. Zu den Aufgaben von Giersch vgl. Über militärische Bildung verfügte er allerdings nicht. Orthopädiemechaniker. kümmerten sich nur sechs Offiziere. Dietze erhielt Zuarbeiten von drei ständigen Stellvertretern. Gieseke (Hg. S. ihnen standen auch MfNV-eigene sowie die dort gebräuchlichen abgeschirmten SAS-Verbindungen zur Verfügung. MfS seit 1961. Wegen häufiger Wechsel der Bezeichnungen und zur deutlichen Unterscheidung werden für die Tätigkeit der Grenzaufklärer der Grenztruppen »Aufklärung der Grenztruppen«. ihre Stationierung außerhalb zentraler MfS-Dienstobjekte und fern von Berlin. doch innerhalb von NVA-Objekten. 2. Kreis Königs Wusterhausen). Zeitweilig war für die hauptabteilungsinterne Kommunikation die Abt. MfS seit April 1950. Abweichend von der im MfS üblichen Weise existierte in der HA I unterhalb der Abteilung eine weitere Ebene mit der Bezeichnung Unterabteilung.2. 1940. 23). 1928. S. 3).2 Leitung Generalleutnant Manfred Dietze48. die Hauptabteilung auf einen Verteidigungszustand vorzubereiten. Die Mitarbeiter konnten nicht nur das öffentliche. das MfS-eigene und das geschützte WTschTelefonnetz nutzen. Zur Biographie Dietzes vgl. S.

BStU. Vgl.54 Bedenken kamen Dietze dagegen 1985.9. 31 f. von 1943 bis 1946 mit der Bezeichnung »SMERSH« (Tod den Spionen). HA I.1987. 30. BStU.53 zum anderen bei den Pflichten. dass einige der zu vereinbarenden Aufgaben »die praktischen Möglichkeiten der HA I übersteigen«57. Sicher war nur. Hauptverwaltung.5.1985. S. K 526. Doch auch als sich 1968 Teile der NVA zum Einmarsch in die CSSR anschickten. BStU. . MfS. 1989 stand Generalleutnant Wasili Sergejew an der Spitze der 3. um die Arbeit unter feldmäßigen Bedingungen zu erproben. was unter Umständen eine Unterstellung unter anderes nationales Kommando bedeutet hätte. sondern zuvor die Korruption in Miliz und Innenministerium bekämpft sowie in verschiedenen Territorialorganen gedient und dabei die Bekanntschaft Michail Gorbatschows gemacht. HA I 15516. die Heftigkeit einer militärischen Konfrontation gerade in Mitteleuropa und den Umfang des militärischen Handlungsraumes. BStU.5. 20) die Bildung einer 4. die JHS-Diplomarbeit von Siegfried Bohl: Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungswerte in der Leitungstätigkeit einer Unterabteilung der Hauptabteilung I während der Periode der Vorbereitung einer Division auf die Einführung in militärische Kampfhandlungen. die JHS-Diplomarbeit von Rudolf Liehr: Rolle und Aufgaben der Organe für Staatssicherheit beim Aufbau und bei der Organisation der Arbeit von Militärkommandanturen. Bdl 2016. JHS. und die Vorhaben resultierten sowohl aus den Erfahrungen des 2. 1969. S. Die jeweiligen Leiter beispielsweise hätten ihren Platz auf den militärischen Führungsstellen und Gefechtsständen gefunden. Dietze informierte seinen Minister. Hauptverwaltung des KGB. Der Zeitpunkt hing mit der damals angespannten internationalen Situation zusammen. danach als 3. 11. dass die HA I in eine Verwaltung Militärabwehr überführt und näher an die Militärs gerückt worden wäre. Äußere Abwehr: Schreiben an den Leiter der UA–2 über die Abversetzung von Mitarbeitern der UA–2 im Verteidigungsfall v. Sonderoffizier Moskau: Gesprächsvermerk v. BStU. Unterabteilung vorgesehen. Zum einen bei der Vorbereitung eines Verbandes auf Kampfhandlungen. Sie lassen sich aber aus der bis 1986 bestehenden gleichnamigen Unterabteilung ablei52 53 54 55 56 57 58 Arbeitsgruppe des Leiters: Die Aufgaben der Hauptabteilung I in einer Spannungsperiode und Anfangsperiode eines Krieges v. anfangs unter dem Namen »Sonderabteilung«. als er mit seinem Pendant innerhalb des KGB. 1968. Protokoll über das Zusammenwirken zwischen der 3. S. 30. Leiter der HA I: Vermerk an Minister Mielke zur Erarbeitung gemeinsamer Maßnahmen zwischen der 3. 67. MF GVS 001–105/68. MfS. Hauptverwaltung des KfS der UdSSR und der HA I des MfS der DDR in Kriegszeiten v. 9. MfS. Wohl als Folge der Vereinbarungen war für den Verteidigungsfall in der Abteilung Äußere Abwehr (vgl. die dem MfS beim Aufbau von NVA-Militärkommandanturen im fremden Operationsgebiet zugefallen wären.1989. Vgl. Hierbei vernachlässigten sie die Trägheit der HA I. Er hatte sich allerdings nicht innerhalb der Verwaltung hochgedient. Ebenso wenig berücksichtigten die Entwürfe die Eigendynamik kriegerischer Handlungen. Hauptverwaltung des Komitees für Staatssicherheit der UdSSR und der Hauptabteilung I des Ministeriums für Staatssicherheit in Kriegszeiten v. MfS. konnten einige der vorbereiteten Dokumente abgeglichen und ergänzt werden.10. Dargestellt am Beispiel der Führung einer Unterabteilung während der Teilnahme der 7. ein Protokoll über ihr Zusammenwirken in Kriegszeiten56 unterschreiben sollte. 18 f. Seit 1918 arbeitete in der Sowjetarmee eine Militärabwehr. JHS. Panzerdivision der NVA an der Hilfsaktion der fünf befreundeten Armeen im August 1968. MfS.52 Zwar nutzte man Manöver. 84–96. S. MF GVS 001–15/69.5. damit die Hauptabteilung ihre Aufgaben im Verteidigungszustand fortführen konnte. Weltkrieges als auch des aktuellen Afghanistankrieges. MfS. HA 113215. HA 13178. Generalleutnant Nikolai Duschin55. 17.13 Die HA I im Verteidigungszustand Diese Mitarbeiter trafen organisatorische Festlegungen. Leiter der Abt. für die bereits personelle Planungen vorlagen.58 Ihre Aufgaben sind nicht näher bekannt. in der bis dahin völlig andere Schwerpunkte der operativen Arbeit gegolten hatten. S. ebenda. (Untersucht am Beispiel der Übung »Donau«). Vgl.1988. BStU.1985.

. sowohl über ausländische Militärkader in der DDR als auch eigene Auslands. 107–118.] als Beobachter und Ermittler [. Das geheimdienstliche Datennetz des östlichen Bündnissystems. Berlin 1996. Darunter die zahlreichen Arbeits-. denn den Erhalt einzelner Vorgänge konnte der Führungsoffizier kaum eigenhändig in Berlin bestätigen. S. S. Grundsatzdokumente zu erarbeiten. Tantzscher. 53 u. BStU. 137. verfügte die HA I über eine eigene Abt. MfS seit Februar 1952. Unter den circa 880 Datensätzen befinden sich auch die Namen einiger Fahnenflüchtiger. Auswertungs. Äthiopien. Abkürzungsverzeichnis. darunter als eigener Archivbestand 8 die Fahnen59 60 61 62 63 64 Funktionsplan für Hauptsachbearbeiter im Hauptsachgebiet (HSG) Beobachtung und Ermittlung der Abt. . Weshalb die falschen Angaben in den Reisepässen einiger Offiziere der Armeeaufklärung an SOUD weitergeleitet wurden.62 Diese reisten zu Tagungen und Konferenzen. als Militärattaches (vgl.. XII zum Erfassen von Personen und Registrieren von Vorgängen wie sonst nur die MfSZentrale und die Bezirksverwaltungen. BStU. Häufig verwendete Abkürzungen und Begriffe des Ministeriums für Staatssicherheit. die Umsetzung der vielen Weisungen61 des Leiters der HA I zu kontrollieren. Aufgaben der AKG – Anleitung.. 26).11. g. S. BStU. die sich um die Arbeit mit »IM aus dem Operationsgebiet [.und Kontrollgruppe (AKG) Dieser Stab umfasste 70 Planstellen und wurde seit 1981 von Oberst Bernhard Riebe60 geleitet. Diplomarbeiten (Anm. zum Beispiel Willy Brückner (vgl. 17). 14. XII vgl.] in Spannungszeiten«59 kümmerte. Wegmann. I/XII. BStU. Konsequenterweise erhielt die HA I dafür mit »XVIII« einen eigenen Registrierbereich zugeteilt. HA I 8242. dienten beim Stab der Vereinten Streitkräfte. Hinter den »Sonderaufgaben« der gleichnamigen Unterabteilung verbarg sich der Auftrag. Abteilung I/XII Um flächendeckend arbeiten und zugleich die breite Streuung durch die Zuständigkeit für die gesamte NVA abfangen zu können. Jg. Vgl. Diese UA ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen UA in der Abt. Pag. Auch die beiden o. ebenda. Befehl Nr. In der Unterabteilung Auswertung 2 erfolgten unter anderem Zuarbeiten für den Datenspeicher der sozialistischen Geheimdienste »SOUD«63. S. Die HA I stellte auch einzelne Experten. sondern wurden in das Zentralarchiv des MfS abgegeben. 6/75 des Ministers v. Kongo und Jemen.2. 37) nahm die diesem Bereich unterstehende Unterabteilung AKG/Aufklärung wahr. Hg. Vgl.1983.. 1930. BStU. MfNV (vgl. 24. Mosambik. Orientierungs.1980. S.64 Mappen mit einzelnen Quittungsbelegen mussten jedoch das sonst gebräuchliche Vorgangsheft ersetzen. Leiter der AKG/UA Sonderaufgaben: Aufgabenstellung für die Unterabteilung v. HA I 13869 (o. 21. ohne Beruf. Mit ihrer Arbeitsaufnahme 1987 gingen auch die Personalien der KSZE-Inspektoren und ihres Hilfspersonals in den Speicher ein. DSt 100817. 79).3. Angola. Zur Arbeit der Abt. darunter in Vietnam. S.und Reisekader. Bodo. Kontrolle. Hg. Auswertung – für den Bereich Aufklärung beim KGT (siehe S. Monika: SOUD. die Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren sowie die Übersicht zu gewährleisten.). aber auch als Militärberater. Äußere Abwehr/UA 4 v.und Informationshinweise (AOI-Hinweis). MfS.1975 über die Umbildung der selbstständigen Referate XII der BV/V und des Referates XII der HA I in Abteilungen. Berlin 1996. der – zur HV A abgestellt – 1969 bis 1971 beim Aufbau der Geheimpolizei im Sudan half. Zu den Registrierbereichen vgl. MfS.14 ten. lässt sich bisher nicht ergründen. 106. MfS. 54) gehen von besonderen IME-Gruppen der HA I aus. Archivierte Vorgänge verblieben aber nicht in der Abt.

S. doch in einer völlig abweichenden hierarchischen Eingruppierung sowie mit eigenständiger Gewichtung und Bewertung. . Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. 50. in denen davon keine Rede war (vgl. ZA. I/XII im Verteidigungszustand bestätigt.68 Tabelle 3: Zuordnung von Stellvertreterbereichen im Ministerium für Nationale Verteidigung und zuständige Diensteinheiten der HA I Stellvertreter des Ministers Chef der Politischen Hauptverwaltung Chef des Hauptstabes Chef Landstreitkräfte Chef Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Chef Volksmarine Chef Grenztruppen Chef Technik und Bewaffnung Chef Rückwärtige Dienste Zuständige Diensteinheit in der HA I Abt. Einige Objektvorgänge aus den sechziger Jahren mit militärischem Bezug landeten im Archivbestand 2. MfNV wird verständlich. Findbuch zum »Archivbestand 2: Allgemeine Sachablage« des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. 239. was für die gesamte HA I galt: Die Zuordnung der MfS-Fachabteilungen – neben den Bereichen mit Querschnittsaufgaben – folgte zwar der militärischen Struktur. dass die HA I im »Verteidigungsfall jederzeit aus dem MfS herausgelöst und dem Minister für Nationale Verteidigung unterstellt werden« könnte66. Riebe: Zur Militärabwehr (Anm. Solche Erwägungen hat das SED-Politbüro in seinen Grundsätzen für den Verteidigungszustand v.11. S. MfS seit April 1952. Festlegungen des Leiters der AGL v. 1988 jedoch hatte Dietze Festlegungen zur Arbeit der Abt.1988.15 fluchtakten. Die Abteilung verfügte über 256 Planstellen. 15. Zwei dieser Stellvertreter (die Chefs des Hauptstabes und der Politischen Hauptverwaltung) hatten sogar Sitz und Stimme im Nationalen Verteidigungsrat. dass sich zwar bei Gesprächen des Leiters der HA I mit dem jeweiligen Minister Generäle gegenübersaßen. Vgl. Vgl.1982. S. 362 f. B. S. Hg. 193–195. »Von OibE durchsetzt. Dietze. Münster u. während einzelne Stellvertreterbereiche lediglich von einer Unterabteilung betreut wurden. Major Schubert. HA I 14549.65 Im Nachhinein erklärten Dietze und Riebe die Existenz der Abteilung außerdem damit. 65 66 67 68 69 Vgl. a. BStU.1965 angestellt. 1931.« In: Der Spiegel 11/90. MfNV/UA Rückwärtige Dienste Seit 1976 wurde die Abteilung MfNV von Oberst Heinz Grawunder69 geleitet. Vgl. Dienstsitz der Abteilung war im Ministerium in Strausberg. OSL Horst Silbermann und OSL Gerd Hillig. 12. S. Jg. MfS. MfNV/UA PHV Abt. deren Leiter allenfalls ein Oberstleutnant war. Generaloberst Werner Fleißner. So kam es zu der Situation. 3). 13). MfNV/UA Technik und Bewaffnung Abt. über das Gespräch mit dem Stellvertretenden Minister.8. Ihm zur Seite standen zwei ständige Stellvertreter. ohne Beruf. MfNV/UA Hauptstab Stellvertreter beim Kommando LaSK Abteilung LSK/LV Abteilung VM Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen Abt. v. die Aktennotiz des neuen Leiters der UA Technik und Bewaffnung. Eine Gegenüberstellung der acht Stellvertreterbereiche des MfNV und ihre Widerspiegelung in der Struktur der HA I verdeutlicht das. BStU. AP 1583/86. der Allgemeinen Sachablage. BStU. Sein Spitzname war »Der Graf«. 2001. 2). 25.67 Abteilung Ministerium für Nationale Verteidigung Anhand des Aufbaus der Abt.6. z.

Zum Gesamtkomplex Inspektionen vgl. MfS. B. H 02–H 06 u.1989 zur Nutzung ausgewählter Informationsspeicher staatlicher und wirtschaftsleitender Organe. BStU.71 Sachlich zuständig war im MfNV der Hauptstab sowohl für eigene Aktivitäten als auch für die Betreuung von Besuchern. um die Interessen des MfS zu sichern. H 08. 99–106. an die sich Soldaten unter Umgehung des Dienstweges direkt wenden durften.74 Die Erfahrungen der HA I im Umgang mit westlichen Inspektoren wurden 1988 herangezogen. bei Sicherungsvorgängen) und war Ansprechpartner für andere MfS-Diensteinheiten.72 Innerhalb der Abteilung MfNV bestand anfangs eine zeitweilige Operative Einatzgruppe (OEG).). 10).bzw.7. Kombinate. Am 29. DSt 103620. Herrich. die in der DDR eine militärische Ausbildungsstätte besucht hatten. wo die Zuständigkeit für die eigenen Militärattaches verblieb. natürlich auch auf dem Gebiet der DDR. . Betriebe und Einrichtungen sowie gesellschaftlicher Organisationen durch die operativen Diensteinheiten des MfS.6.73 Dietze ließ sich über das DDR-Personal an Beobachtern und Inspektoren informieren und behielt sich die Bestätigung aller operativen Maßnahmen sowie die Auswertung der Einsätze vor. 10/87 des Ministers v. Peter: Zur Tätigkeit der NVA bei der Realisierung der KSZE-Beschlüsse.1989 wurde die GSSD umbenannt in »Westgruppe der Truppen« (WGT). Vgl. 4/89 v. Sicherungskonzeption des Leiters der HA I zur Organisierung und Durchführung der politischoperativen Arbeit in Vorbereitung und Durchführung von Inspektionen nichtsozialistischer Staaten zu militärischen Aktivitäten auf dem Territorium der DDR v. MfS. S.1988. S. die Daten der Armee benötigten. HA 13673. – ob der Militärstaatsanwalt gegen die betreffende Person ermittelte. Arbeitsplan des Leiters der HA I v. 199 f. Das Abschlussdokument der Stockholmer Konferenz über Vertrauens. ZK-Mitglieder waren. MfS.12. 29. die im Bedarfsfalle ihre Arbeit unverzüglich aufnahm.6. BStU.und sicherheitsbildende Maßnahmen und Abrüstung in Europa. Vgl. insbesondere aus Mitarbeitern der UA Hauptstab.1987 zu politischoperativen Aufgaben und Verantwortlichkeiten des MfS in Durchsetzung der Bestimmungen des Dokumentes der Stockholmer Konferenz über Vertrauens. Ordnung des Ministers Nr.und sicherheitsbildende Maßnahmen und Abrüstung in Europa 1986 ließ gegenseitige Beobachtungen (angemeldet) und Inspektionen (unangemeldet) in Truppenteilen und bei Übungen zu. S. Befehl Nr. Vgl. DSt 103394. MfS. 3. Anlage 2. – über den Wehrdienst einer Person – auch als Reservist. S. 526–546. wenn sie sich an den Minister oder seinen Stellvertreter und Chef der Politischen Hauptverwaltung richteten.16 Unterabteilung Auswertung/Information Die Unterabteilung erfasste für die gesamte Abteilung Personendaten (z. 16. Deren Absicherung übernahm die Unterabteilung 1985 – damals noch als Hauptsachgebiet – von der Abt. Folgende Informationen konnte das MfS dort beschaffen: – zu Eingaben – und den Personalien des Verfassers –. In: Wünsche (Hg. – zum militärischen Werdegang einer Person vor 1945. einschließlich der dort stationierten Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD). Sekretariat Neiber 184. – über Ausländer. (Das konnte Brisanz in sich bergen. BStU.): Rührt Euch! (Anm. Mielke und KGB-Chef Viktor Tschebrikow 70 71 72 73 74 Vgl. BStU. 1.1986. wo diese Waffen stationiert waren. Äußere Abwehr/UA 2. Die Kontrollbesuche der USA fanden folglich in der DDR und der ČSSR statt.8. weil beide Politbüro. als sich die Sowjetunion und die USA auf den Abbau ihrer atomar bestückten Mittelstreckenraketen in Mitteleuropa einigten.70 Unterabteilung Internationale Arbeit Im MfNV betreute die Verwaltung Internationale Verbindungen die ausländischen Militärattaches.

die von der gesamten Abteilung zusammengetragen wurden. Rechtsgrundlage war u. 13. S. 16).2. Wenzke. MfS. 21. 72). 2/75 des Ministers v. auf ihre Spionagerelevanz analysieren.6. hatte aber alle Schritte mit der UA 1 der Abt. Burkhard. § 339 Abs. Äußere Abwehr (vgl. S. Froh. hier 462 f. 2. Streletz war Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates. Handbuch der bewaffneten Organe der DDR. 423–535.und Polizeihochschulen in der DDR.1975 zu den politischoperativen Aufgaben des MfS im Strafvollzug der DDR. X über den Ablauf des Erfahrungsaustausches v. Torsten. Unterabteilung Hauptstab Die Unterabteilung entsprach dem gleichnamigen Stellvertreterbereich des MfNV. Wittenberg 2000. DSt 101090 über jede Strafvollzugseinrichtung. Wachtel. die alle der Verwaltung Pionierwesen des MfNV direkt unterstehen sollten. VII der BV Frankfurt vor ihrer Übergabe an die NVA angelegt wurde. 4 StPO (DDR). Dort verbüßten Grundwehrdienstleistende und Soldaten auf Zeit Freiheits. zu 75 76 77 78 79 80 Schreiben des Leiters der HA I an den Leiter der Abt. a. . die Bausoldaten in nur noch vier Baueinheiten zu konzentrieren. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Auch ansonsten sind die MfS-Belege dürftig. also höchstwahrscheinlich auch über die Strafvollzugs. S. Zur Biographie vgl. der seit 1986 von Generalleutnant Manfred Grätz78 geleitet wurde.): Im Dienste der Partei. 37). BStU. Vgl. die gemäß Dienstanweisung Nr. BStU.1988. Rüdiger (Hg. Ehlert. DSt 103456. In: Diedrich. vgl. Rüdiger: Die Nationale Volksarmee (1956–1990). Rudolstadt 1991. an der innerdeutschen Grenze befestigte Führungsstellen.75 Unterabteilung Sonderaufgaben Gerade im Ministerium häuften sich militärische Geheimnisse mit besonderer Brisanz. Die Leitakte Strafvollzug. Vgl. Berlin 1998. 67–75. Chef des Hauptstabes war seit 1979 Generaloberst Fritz Streletz76. sondern mit der Absicherung des gleichnamigen Stellvertreterbereiches im MfNV. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm. Unterabteilung Pioniertruppen Diese Unterabteilung hatte im MfS unter anderem die Federführung für den Umgang mit den Bausoldaten80 (vgl.und Arreststrafen bis zu zwei Jahren. MfS. MfS. 16). Zuständig war diese Unterabteilung ferner für das Zentrale Armeelazarett in Bad Saarow-Pieskow und die Militärmedizinische Sektion an der Ernst-Moritz-ArndtUniversität in Greifswald79. ist nicht (mehr) auffindbar.17 hatten sich auf einen Erfahrungsaustausch zum Thema Inspektionen verständigt. 84) begann die DDR. 19. die so genannte Maßnahme F. X 768. Vgl. Stefan: Delikt 220. Abt. BStU. zu dem im Juni 1988 Dietze seine Kollegen aus der CSSR und der UdSSR einlud. Zur Biographie vgl. Diese befand sich in Schwedt. Froh. Wenzke.. während sich um ihre operative Bearbeitung die Abwehrdiensteinheiten vor Ort kümmerten. 20) zu koordinieren. S. 103 f. S. S.3. In den Verantwortungsbereich der Unterabteilung fielen unter anderem die verbunkerten Führungsstellen des Ministeriums für Nationale Verteidigung und die Disziplinareinheit–2. Gefängnistagebuch. 338. S. Hans. Die Unterabteilung sollte verdächtige Beobachtungen. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.77 Unterabteilung Rückwärtige Dienste Diese Unterabteilung beschäftigte sich nicht mit der Sicherstellung der eigenen Arbeit. S.1988 zur politisch-operativen Sicherung der Rückverlegung der Raketenbrigaden OTR–22 vom Territorium der DDR in die UdSSR.und Disziplinareinheit durch die Abt. Infolge der neuen Militärdoktrin von 1987 (vgl. Laut Neiber war sogar vorgesehen. 185. auch Maßnahmeplan des Leiters der HA II v. Anne: Militär. Bestimmungsort Schwedt. S.

Es kamen unentgeltliche Lieferungen hinzu. S. Die hierfür zuständigen Politstellvertreter genossen eine herausgehobene Position innerhalb ihrer Einheiten. widerspiegelt die Zahl der Zivilbeschäftigten etwa den Mitgliederstand der Gewerkschaft. auch S. aber auch den Waffenexport in Dritte-Welt-Länder83 hatte. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Zeittafel zur Militärgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik 1949 bis 1988. Vgl. 10). S. auch Sicherungs. Frank: Parteiherrschaft in der Nationalen Volksarmee. HA I 14748 (o. Zur PHV vgl.und FDJ-Mitglieder. Berlin 1988. Sie überwachte auch den Militärkartographischen Dienst in Halle und den Zentralvorstand der Gewerkschaft der Zivilbeschäftigten in der NVA86 (immerhin gab es 1986 52 700 Zivilbeschäftigte87) abwehrmäßig. Die Gewerkschaft wurde am 1. 196. Froh.. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. angesichts des Überblicks. 32). war immerhin noch Kandidat des ZK der SED. den dieser Bereich über den Stand der Ausrüstung. gerade im Staatsapparat. 78.): Rührt Euch! (Anm.18 schaffen. Weil die übergroße Mehrheit der Beschäftigten. 101 f. BStU. Der Waffenexport erfolgte aus rein wirtschaftlichen Gründen. 325–362.85 Der Politischen Hauptverwaltung unterstanden unter anderem die 10. die vom Staatshaushalt oder aus Spendenfonds finanziert wurden. vgl. der Militärverlag. Verwaltung (Konterpropaganda – vgl. S. ferner die Militäroberstaatsan81 82 83 84 85 86 87 Vgl. Im Vordergrund stand die Organisation des Geheimnisschutzes. Brünner war Mitglied des Nationalen Verteidigungsrates und des ZK der SED. Zur Rolle der SED bei der inneren Entwicklung der DDR-Streitkräfte (1956–1971). das Militärarchiv in Potsdam. an dessen Spitze seit 1985 Generaloberst Horst Brünner84 stand. Militärgeschichtlichen Institut der DDR. 42). Zur Biographie vgl. Hans Werner: Operative Ausbildung in der NVA. Über die Politische Hauptverwaltung war die SED in den Streitkräften verankert. 16). ebenda. MB V v. MfS. die NVA-Druckerei und das Armeemuseum in Dresden. aber auch zur Unterstützung einzelner Regime (vgl. In: Wünsche (Hg. Froh. Hg. Zur Biographie vgl. Legitimation und Mobilisierung) – nicht nur für die SED.7. der dem Ministerium für Außenhandel unterstand und von einem General geleitet wurde.). Generalleutnant Manfred Volland.1973 gegründet. Pag. Für das Waffenlager Kavelstorf (Kreis Rostock). hier 357 f. S. Ihr Aufgabenkreis ging über den direkten Anleitungsbereich der PHV weit hinaus: Auch die Stadtkommandantur Berlin (SKB). die Neuentwicklung von Waffen und Gerät. S. Die Unterabteilung verfügte über 18 Planstellen. Unterabteilung Politische Hauptverwaltung (PHV) Diese Unterabteilung sicherte den gleichnamigen Stellvertreterbereich des MfNV. . Deim. wurde von der Unterabteilung PHV gesichert.6. 71).81 Auf Seiten des MfS sollte diese Unterabteilung den unauffälligen Materialtransport und die Geheimhaltung der Bauarbeiten sichern. Sein Stellvertreter. S. 80. Hagemann. das zur IMES gehörte. der seit 1986 von Generaloberst Joachim Goldbach82 geleitet wurde. Zur Biographie vgl.1989 zur politisch-operativen Sicherung des Ausbaus befestigter Führungsstellen an der Staatsgrenze zur BRD. der nach Abgabe der Verantwortung für die Grenzsicherung in den siebziger Jahren vorwiegend repräsentative Aufgaben blieben. S. Eine Standesorganisation der Berufssoldaten gab es dagegen nicht. Unterabteilung Technik und Bewaffnung (T/B) Die Unterabteilung entsprach einem Stellvertreterbereich im MfNV. Waffenexport (so genannter spezieller Außenhandel) betrieben die zum KoKo-Imperium gehörende IMES sowie der Ingenieurtechnische Außenhandel (ITA). Sie hatte ihren Sitz im Militärtechnischen Institut in Königs Wusterhausen und verfügte über 18 Planstellen. Angaben des Leiters der HA I (Anm. Dazu organisierte und beeinflusste sie die gesamte politische Arbeit innerhalb der Armee (Indoktrination. zugleich Gewerkschaftsmitglied war. 16). Berlin 2002. 28.und Bearbeitungskonzeption des Leiters der Abt. v. Vgl. 332. war die MfS-Abteilung BCD zuständig.

S. S. Purschke.88 Die enormen Disziplinmängel (vgl. 46. Deren Kürzel ASV ist daher nicht zu verwechseln mit den bis Anfang der 50er Jahre bestehenden Arbeitersportvereinen. 86). s. 28. 27. denn die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Lehrgangsteilnehmer bedeuteten zugleich eine so hohe IM-Konzentration. 62) innerhalb der bewaffneten Organe hatten dazu geführt. dass der Generalstaatsanwalt der DDR 1954 die Bildung von Volkspolizei(VP)-Staatsanwaltschaften anordnete. Anfang und Ende der Lex Ewald 1955–1989. Den Sicherungsvorgang mit den SportReisekadern führte allerdings die UA Auswertung/Information. Gesetz zur Änderung des Gerichtsverfassungsgesetzes der DDR v. 24. Die Armeesportvereinigung wurde 1950 gegründet. 4/71 des Ministers über die politisch-operative Arbeit im Bereich Körperkultur und Sport vom Dezember 1971. Eine Verbesserung der Rechtssicherheit der KVP-Angehörigen war freilich nicht beabsichtigt. Rudern.1954. BStU. dass die wenigen operativen Mitarbeiter der Unterabteilung allenfalls mit einem Bruchteil inoffiziell zusammenarbeiten konnten. (Radsport. Boxen). Erst mit Einführung der allgemeinen Wehrpflicht entstanden 1962 Militärgerichte bzw. DSt 100660. 21. die losgelöst von den bewaffneten Organen agierten und denen Militärstrafsachen fremd blieben.s. Turnen) und Rostock (Kanusport. beim Vorwurf der Militärspionage). hier Anm. Potsdam (Kanusport. Vgl. 4/7194: Hiernach hatte sie in ihrem Verantwortungsbereich vorhandene Sporteinrichtungen zu sichern und die militärischen (Sport-)Reisekader zu kontrollieren. Registrier-Nr.1962. Leichtathletik. Die DDR im Spiegel ihres Spitzensports. S. Schwimmen. Spitzer. Jörn: Die Steuerung der Militärjustiz der DDR. Dort hatte auch die Unterabteilung mit 14 Planstellen ihren Dienstsitz. Zeittafel (Anm. Hg.a.4. MfS. 86). Thomas: Staatsplan Sieg. Das MfS übernahm nicht nur einzelne Untersuchungsverfahren der Militärstaatsanwaltschaften. (2004). Ansonsten war Sport das Ressort der HA XX/3. Die Militärakademie wurde 1959 gegründet. Die Rechtsprechung lag weiterhin bei zivilen Gerichten. in: Hartmann. vgl. Unterabteilung Militärakademie Die Militärakademie »Friedrich Engels« (MAFE)91 befand sich in Dresden und war die höchste militärische Bildungseinrichtung der DDR. Leipzig 1997. Während seiner Zeit als Abteilungsleiter war Dietze gewählter Militärschöffe am Militärobergericht in Berlin. 2. vgl. Zeittafel (Anm. XVIII 2489/76. V. Unter den Sportlern und Betreuern wurden Inoffizielle Mitarbeiter geworben. Giselher: Machtkämpfe. Die Unterabteilung mit 17 Planstellen war für das Komitee der Armeesportvereinigung als Leitungsgremium zuständig und in vier Hauptsachgebiete für die Armeesportklubs (ASK) »Vorwärts« in Oberhof (Wintersport)95. Anordnung des Generalstaatsanwaltes der DDR v. B. Frankfurt/O. GBl. Dienstanweisung Nr. S. 106 f. Vgl. 260–281. Steike. Ringen) eingeteilt. S.90 Von Militärgerichten wurden auch Zivilpersonen abgeurteilt (z. Grit: Goldkinder.l. Die Instrumentalisierung des DDR-Wintersports am Beispiel Oberhof. Grundlage für die Arbeit der HA I auf diesem Gebiet war Mielkes Dienstanweisung Nr. Die Arbeit der Unterabteilung bezog sich vorwiegend auf das Akademie-Personal. ebenda. S. München 1997. Unterabteilung Armeesportvereinigung (ASV)92 Die Armee verfügte über eine eigene Sportvereinigung (»Vorwärts«) mit circa 250 000 Mitgliedern93.19 waltschaft und das Militärobergericht in Berlin.. Ihre Sonderstellung schloss allerdings eine Beaufsichtigung durch die Generalstaatsanwaltschaft nahezu aus. -obergerichte.1. teilweise beruhten sie auf vorangegangenen Ermittlungen der HA I (in Zusammenarbeit mit der Linie IX des MfS).96 88 89 90 91 92 93 94 95 96 Vgl. Fußball. I.89 Diese sorgten für eine vertrauliche Behandlung der diffizilen Strafsachen. Bürgerkomitee des Landes Thüringen e. . v.

inbes. Äußere Abwehr erfolgte unter anderem die Vorgangs. die sich durch technische Aufklärung (Satelliten. Die Abteilung wurde seit 1982 durch Oberst Reinhard Lemke101 geführt und gliederte sich in drei Unterabteilungen sowie das Referat Auswertung/Information (hier RAI genannt). 6).3. Ernennung zum Generalmajor 1983. 3/84 des Ministers v. seit 1987 geleitet von OSL Ulrich Glawe. 1. wozu auch der so genannte Spezialnachrichtendienst (SND) diente. DSt 103045. Paul: Befehl »Filigran«. I/2/85 zum Schutz der Streitkräfte vor der funkelektronischen Spionage des Gegners erlassen. 1952–1957. die erst bei einer militärischen Auseinandersetzung zum Einsatz gekommen wären – Strukturelemente. die es besonders zu schützen galt. Suckut (Hg. 97 98 99 100 101 102 Vgl. Abteilung Äußere Abwehr Das MfS differenzierte zwischen innerer und äußerer (Spionage-)Abwehr. s. Angesichts der Möglichkeiten. sondern die Abt.1984 über die politisch operative Sicherung des Chiffrierwesens der DDR. XI. Dienstanweisung Nr.und personenbezogene Arbeit Richtung Westen. 82. MfS seit 1959. dass er in das Blickfeld westlicher Geheimdienste geriet. danach HA II. 1938. Mechaniker. Vgl. Funk-. Dann konnte das MfS nicht nur Einfluss auf die Lieferung von Informationen nehmen. hatte die Federführung bei der Spionageabwehr. Vgl.und Blickfeldarbeit102. die bei der Armee verwendet wurden. für diese interessant erschien und möglicherweise kontaktiert wurde.3 Bereich 1. XI.20 Unterabteilung Militärbauwesen/Unterbringung (MBW/U) Mitte der siebziger Jahre wurde auf Beschluss des NVR in der DDR ein umfangreiches Bunkerbauprogramm ins Leben gerufen. MfS. Dies geschah von 1975 bis 1981 sogar in einer eigenen Abt. womit sie innerhalb der Militärabwehr eine Ausnahme bildete. sondern außerdem in diesem Bereich die nachrichtendienstliche Arbeit lahm legen und an Kenntnisse über die Organisation gegnerischer Spionage überhaupt gelangen. scheint der Aufwand vergeblich.10. Jg." 2.): Wörterbuch (Anm. 1958–1960 Leiter der KD Reichenbach.1985 eigens seine Dienstanweisung Nr.98 Darüber hinaus wurden Frequenzen vorbereitet.2. seit 1987 erster Stellvertreter des Leiters der HA I. In der Abt. 2000. Punkt 2. Unterabteilung Nachrichten Dem Chef Nachrichtenwesen oblag die Sicherstellung einer störungsfreien und vertraulichen Kommunikation zwischen den Stäben und Verbänden während der unterschiedlichen Lagebedingungen.4. Stellvertreter Generalmajor Manfred Dietel100 war seit 1981 Stellvertreter. die aber bisher nicht erschlossen wurde. MBW. S. der von . Für das MfS galt es. Das betraf auch die geschützten SAS-Verbindungen. Jg. Die Unterabteilung hatte ihren Sitz in Berlin-Köpenick. Die Absicherung des Chiffrierwesens oblag der Abt. Bergner. BStU. 24. die Menge der brisanten Informationen unter den Bedingungen vieler großflächiger Baustellen und dem unentbehrlichen Einsatz von Fachpersonal in den Ingenieur-Bauregimentern zu sichern. Unterabteilung 1 Die Unterabteilung 1 (38 Planstellen). 1930. Schlosser.97 Neben zivilen Firmen beteiligten sich daran auch Einheiten der NVA. Dietze hatte dafür am 8. Die dafür eingesetzten IM führte nicht die HA I. Die Bunker der DDR-Führung für den Ernstfall. MfS seit 1950. funktechnische Aufklärung) ergaben. darunter durch West. Bei der Blickfeldarbeit versuchte das MfS einen Inoffiziellen Mitarbeiter so zu bewegen.

Im Falle des Fähnrichs von der Armeeaufklärung war die HA I ahnungslos gewesen (vgl. 105 f. BStU.1986. Dienstkonferenz der HA I v. ebenda. Arbeitsplan des Leiters der HA I für das Jahr 1987 v. Hierzu gehörten die schnelle Ermittlung des neuen Aufenthaltsortes. 8). Präventive Maßnahmen sollten begünstigende Bedingungen beseitigen. Bdl 2016. bei denen als Straftatbestand der § 97 des StGB der DDR genannt ist. BStU. I/1/83 des Leiters der Hauptabteilung I und die sich ergebenden Aufgaben zur weiteren Qualifizierung der Spionageabwehr unter den aktuellen politischen und operativen Lagebedingungen. BStU. Er enthält keine OV. S. Einschätzung des Offizier für Sonderaufgaben beim 1. 29. 103 104 105 106 . 1/87 des Genossen Minister. Verlust von Verschlusssachen). bei denen sich Möglichkeiten für gegnerische Dienste eröffneten. 4. denn Militärspionage innerhalb der Kasernen spielte keine maßgebliche Rolle. B. Diese konzentrierten sich vielmehr darauf.21 Organigramm 1: Abteilung Äußere Abwehr/UA 1 Gewiss waren die DDR-Streitkräfte im Fadenkreuz westlicher Dienste. ZAIG 8613. Sechs Jahre später war es nicht anders.103 Das paranoide Denken – im MfS wie in der Armee – konnte rasch zum Spionageverdacht führen. Informanten unter den Anwohnern zu finden. so genannte Ersthinweise. Dies galt selbst unter Berücksichtigung so genannter Vorfeld-Delikte wie Verstößen gegen Geheimhaltungsvorschriften (Schwatzhaftigkeit. Stellvertreter des Leiters der HA I v. I/10/83 und der Dienstanweisung Nr. HA I 13673. o. (S. hatten sich auf diese Weise in der HA I Ende der siebziger Jahre angesammelt. 12.6. Vgl. Doch die Spionageabwehr der HA I war geprägt von großer Komplexität. die Kontrolle von Rückverbindungen in die DDR.1989 zur Einschätzung des Standes der Durchsetzung der Dienstanweisung Nr. Anzahl der Panzer). Den Vorwürfen waren die Mitarbeiter oftmals nicht nachgegangen. MfS.1980 zu den Offizieren für Sonderaufgaben. 36. Die Aufgabenstellungen richteten sich folgerichtig vorwiegend an die HA II und die Kreisdienststelle. Pag.7. Zahlreiche Vorgänge mit minimalen Anhaltspunkten.1983 auf der Erweiterten Kollegiumssitzung.12. Doch tatsächlich verfügten westliche Nachrichtendienste nur über wenige Informationen über die ostdeutsche Ausrüstung (z. Vgl. 27). Untersuchungen über einen möglichen Verrat militärischer Geheimnisse sowie die Erarbeitung von Informationen der NVA und vom MfS zur Spionageabwehr betrieben wurde. S. S. Referat des Ministers v. des Befehls Nr. hatten den Betroffenen dennoch die Zuverlässigkeit abgesprochen. Ermittlungsverfahren) abzuarbeiten.3. denn in deren Ressort fiel die Außensicherung militärischer Objekte – auch der GSSD. MfS.104 Seit 1979 wurde deshalb die Arbeit vereinheitlicht sowie auf wirklich sensible Positionen begrenzt.106 Das Referat 4 der UA 1 ging gegen Fahnenflüchtige vor. die Beobachtung des weiteren Werdeganges. HA I. Spezialisten hatten die Vorgänge mit ihren teilweise fragwürdigen Anschuldigungen zügig bis zur Entscheidungsreife (Erledigung durch Nichtbestätigung bzw. Ein Jahr darauf fiel die Bilanz allerdings ernüchternd aus: Es »konnte bisher in der Bearbeitung der OV/OPK noch keine Bestätigung eines geheimdienstlichen Angriffs nachgewiesen werden«105. 12.

Z. B. dass sich das Verfahren gegen ihn dazu »eignet. BStU.1960 über das Todesurteil gegen den ehemaligen Oberleutnant der Deutschen Grenzpolizei. wobei maßgeblich nicht das war. Äußere Abwehr ihrer diesbezüglichen gewaltigen Ablage und übergab sie einschließlich der dazugehörigen Gerichtsakten an die HA IX/6. Klaus: Fallbeil-Erziehung. Aber aktiv eingreifen konnte das MfS höchst selten. Dokument im Faksimile ohne Quellenangabe abgedruckt in: Schmude. S. Verratshandlung vgl. durch den Minister für Staatssicherheit und den Generalstaatsanwalt der DDR bestätigt«. Durchführungsbestimmung des Leiters der HA I v. MfS. 20. S. Allerdings wurde die Fahndung bzw. HA I 14513. S. oft sogar den gesamten Ostblock. nämlich »137 Fahnenflüchtige. 212.. was z. 6). Ihre Gerichte ahndeten nicht nur das Entweichen. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre entledigte sich die Abt.12. der sich 1975 auf seiner mehrtägigen Flucht in den Westen den Weg freischoss und dabei zwei Grenzsoldaten tötete) und »Mörder« (zu Egon Bunge. auch. Werner. im Fall Manfred Smolka.): Wörterbuch (Anm.] die Todesstrafe zu verhängen«. zeigte sich doch. das offiziöse Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit darunter verstand. nach Westberlin fahnenflüchtig geworden sind. wurde ihm zum Verhängnis. hatten zur Folge. I/6. Vgl.12. 2. 48) kam zu dem Schluss. Vgl. was im Westen tatsächlich verraten wurde. B. 107 108 109 110 111 112 113 Vgl. Der Stasi/SED-Mord an Manfred Smolka. 17. BStU. Heribert: Opfer der Mauer. sondern als Verrat an der DDR. Das lange Gedächtnis der DDR in Fällen von Fahnenflucht war bekannt. Damit geht der tatsächliche Umgang im MfS. Aktenvermerk der Abt. 18. Insofern war der seit 1982 bestehende Zentrale Operative Vorgang mit dem Decknamen »Verräter«108 Programm. Bd. Dies galt. Vgl. auch in den von ihm geführten Ermittlungsverfahren. Seit 1987 erfolgte darin die Erfassung aller Fahnenflüchtigen. Suckut (Hg. MfS. dass einige der Flüchtigen im Datenverbund SOUD gespeichert waren. Registrier-Nr.107 Desertionen wurden nicht als rein militärische Verstöße begriffen. Die geheimen Protokolle des Todes. 65. Böblingen 1992. Suckut (Hg. München 1991. aus erzieherischen Gründen [. über das hinaus. XVIII 669/82. sondern auch Spionage. sondern der Umfang des Wissens.1985 zur Dienstanweisung Nr. sofern bei der Flucht niemand zu Schaden gekommen war und seither keine wichtigen Informationen erarbeitet werden konnten. Die HA IX/6 (vgl.1. XXII/4 v. Verhaftung im Transitverkehr nur gegen einen Bruchteil aller Fahnenflüchtigen. und weil sie Auslieferungsersuchen mutmaßten.7. Smolka. Die große Anzahl von Fahnenflüchtigen und der vergleichsweise hohe Aufwand.112 Fahnenflüchtige mieden den DDR-Transit113.109 Daneben existierten die Vorgänge »Terrorist« (zu Werner Weinhold. um zu flüchten110). die vor oder im Zusammenhang mit ihrer Fahnenflucht Mord oder Terror durch Anwendung oder Androhung von Gewalt gegenüber anderen Personen verübten. I/1/85 über die Aufnahme der politisch-operativen Bearbeitung von in das nichtsozialistische Ausland fahnenflüchtig gewordenen Angehörigen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR.. über das der Soldat verfügte. 403 f. Obwohl er bereits einige Wochen vor seiner Flucht aus der Grenzpolizei entlassen worden war. Information der HA IX v. S.22 zur vorbeugenden Verhinderung weiterer Fahnenfluchten. der 1980 während des Streifendienstes seinen Postenführer erschossen hatte. 304 f. BStU. . 11. 1. den das MfS zu ihrer Ausspähung betrieb. 188.1982 über die bisherige Verfahrensweise gegen Personen. dass er sich bereit erklärt hatte. dass sie mit drakonischen Strafen bis hin zur Todesstrafe111 reagierte. BStU. dass bei Flüchtigen mit Mannschaftsdienstgrad nach zwei Jahren die Bearbeitung automatisch eingestellt wurde. 357/60 des Ministers v. die in die BRD bzw. Diese Befürchtungen waren teilweise zutreffend. Filmer. für den Westen die neue NVA-Truppenschutzmaske zu beschaffen. Schwan. womit sich Minister Mielke einverstanden erklärte. 403 f.): Wörterbuch (Anm. S. MfS. Zum Begriff Verräter bzw. S. 6). Vgl. AOP 7276/91.1989 über ein Gespräch bei der HA IX/6. AIM 938/91 Bd. MfS. Manfred. S. Befehl Nr. DSt 100290.

Dessen Mitarbeiter verfügten also selbst über Kenntnisse geheimdienstlicher Techniken. . BStU. Niebling sprach in diesem Zusammenhang sogar von einer »zentralen Aufgabenstellung unserer Parteiführung«. Vgl. Der Verzicht auf strafrechtliche Sanktionen galt allemal als das geringere Problem. 283–286.1981 »L[eiter] [HA] I u[nd] IX [:] Rückführung versuchen zu erreichen« auf dem Bericht der HA I/GKM über die durchgeführte Untersuchung zur erfolgten Fahnenflucht in der Bootskompanie Grenzregiment 38 Hennigsdorf/Grenzkommando Mitte v.118 In das Ressort der UA I fiel folglich auch die Deutsche Gesellschaft für Sozialbeziehungen (DGfSB) in Bonn-Bad Godesberg. 91. S. Der Vorgang wurde nicht archiviert. was im Westen erhebliche Bestürzung auslöste. 2. S. Hierbei handelte es sich um ein Angebot. Filmer..10. sondern bezog sich auf »vom Gegner irregeleitete. Niebling vor den Grenztruppen 1982 (Anm. Die Unterabteilung hatte ihren Sitz im Kasernenkomplex der Armeeaufklärung im Bezirk Berlin-Treptow. MfS. Aus der Kartei F 77 ergibt sich. Ebenda. ihn in der Bundesrepublik zu töten. 116. 88. HA I 13245. hätte doch sonst der Flüchtige sein Wissen im Westen offenbart und wäre jahrelang »publizistisch zum Nachteil der DDR missbraucht«117 worden. die schwere Verbrechen begangen hatten. sodass von einem Umfang von mehr als 1 500 Seiten ausgegangen werden kann. Mielke hatte der HA I diese Betreuungsstelle für Fahnenflüchtige als Feindobjekt zur Bearbeitung zugewiesen. Christoph: Zehn Jahre Aufarbeitung des Staatsunrechts in der DDR. 3. seine Paraphe v.. Mielke ermutigte die HA I zu solchen Versuchen. Schreiben des Ministers v. In: Neue Justiz 54(2000)1. ihn in die DDR zu entführen bzw. 7). S. wie zum Beispiel die Anwendung der Schusswaffe zur Ermöglichung der Fahnenflucht«. Bekannt ist auch der Fall von Günter Jablonski. 2. wenn das nicht möglich war. 114 115 116 117 118 119 Bei Weinhold erwog das MfS. DSt 103142. in Konfliktsituationen geratene [. S. die subversiv gegen die DDR und andere sozialistische Staaten tätig sind (außer imperialistische Geheimdienste und Menschenhändlerbanden). S. 110). Vgl. Die Feindobjektakte erhielt die Registrier-Nr.23 wenn es auch wiederholt Pläne für eine gewaltsame Entführung oder Ermordung gab. Z. Schaefgen. Dies betraf allerdings nicht »Feinde oder solche. das selbst höheren Berufsoffizieren unterbreitet und von diesen auch angenommen wurde116.1985 über die Bekämpfung feindlicher Stellen und Kräfte im Operationsgebiet. Er wurde im Westen zu neun Jahren Jugendstrafe verurteilt. 1978 auf einer Transitfahrt nach Westberlin verhaftet und vom Militärobergericht Berlin zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. der 1962 auf der Flucht seinen Postenführer erschossen hatte.10. 89. BStU. wenn der Fahnenflüchtige unter Zusicherung der Straffreiheit zurückkehrte. ebenda.] Menschen«115.B. woran sich das MfS aktiv beteiligte. die früheren Kommandeure und OSL der Grenztruppen Klaus-Dieter Rauschenbach (1981) und Dieter Mann (1987).119 Unterabteilung 2 Die Unterabteilung 2 (38 Planstellen) unter OSL Eberhard Starke war für die Sicherung des MfNV-eigenen militärischen Nachrichtendienstes – des Bereiches Aufklärung – zuständig. MfS. Schwan: Opfer der Mauer (Anm.. Vgl.2.114 Die Bearbeitung galt auch als erfolgreich. 15. S. dass mindestens sechs Bände ausgegeben wurden.1981. XVIII 4475/85.

12. S.1.. S. Aus MfS-Sicht: Leiter der Abt. J. 221–239. a. Klaus (Hg. Berlin u. Deren Zentrale befindet sich noch heute in Moskau.11. S. Helmut: Aufklärung. dass er langjähriger OibE der HV A war. Die Zuarbeit ist undatiert (Terminus a quo ist der 1. militärischen Nachrichtendienstes der Deutschen Demokratischen Republik 1952 bis 1990. unpaginiert und wurde ohne genauen Fundort zu einem Verwaltungsvorgang der BStU hinzugezogen. Neuwied 1997. In: Focus v. 56) wurden die Kommandos mit nachrichtendienstlichen Aufgaben ab 1. Richter. auch in den im Ausland stationierten. Walter: Der Militärische Nachrichtendienst der Nationalen Volksarmee der DDR und seine Kontrolle durch das Ministerium für Staatssicherheit. hat sich die GRU nicht auf die Zusammenarbeit mit der ostdeutschen Armeeaufklärung123 beschränkt. nachgeordnete Diensteinheiten gibt es in zahlreichen Truppenteilen. die spätere Hauptverwaltung für Aufklärung beim Generalstab der Streitkräfte (GRU). BStU. September 1952 unter dem Namen »Allgemeine Verwaltung« gebündelt. Soweit es die DDR betraf. Wegen der speziellen Aufgabe und der damit verbundenen besonderen Anforderungen an die Konspiration hatte die UA ein eigenes A/I-Referat. MfS. Anspruch und Wirklichkeit nach ausgewählten Dokumenten. C.24 Organigramm 2: Abteilung Äußere Abwehr/UA 2120 In Sowjetrussland hatte sich neben der Geheimpolizei Tscheka bald ein eigenständiger Geheimdienst zur Militärspionage etabliert. 15. Literatur zur Armeeaufklärung: Göpel. Funkaufklärungsregiment. und Hufelschulte. Äußere Abwehr/UA 2: Auskunftsbericht zum Bereich Aufklärung des MfNV. Sekretariat Neiber 183 Bd.1989).und Leitungstätigkeit des Chef Aufklärung. Frankfurt/M. Als Gewährsmann wird häufig Andreas Kabus (Auftrag Windrose. das nicht mit dem RAI (vgl. Bodo: Die strukturhistorische Darstellung der Entwicklung des geheimen. Der militärische Geheimdienst der DDR. 2002.. 2. sondern hat eigenständig Funk.1988. Das Personal (56 Mitarbeiter) wur- 120 121 122 123 124 Dieses Schema beruht auf einer umfangreichen Zuarbeit der UA 2 zur Chronik der Äußeren Abwehr.8. In: Naumann. S. 215.2001. Berlin 1993) zitiert. unter denen sich auch Funker der NVA befanden.und Spannungsfall vorgehalten.und Fernmeldeaufklärung betrieben sowie ein Agentennetz für den Krisen. 1993. Verfassungsschutzbericht 1994. Thalmann. . dabei jedoch bemäntelt.: Funken für Moskau.124 Nach Bildung der Kasernierten Volkspolizei im Sommer 1952 (vgl. 74 f. unter besonderer Berücksichtigung der Führungs. Wegmann. 20) zu verwechseln ist. Genossen Generalleutnant Krause v. S.): NVA.

Zum Einsatz von Wanzen in Karlshorst auch ebenda. Im August 1990 ließ Minister Eppelmann129 außerdem die im früheren MfSArchiv lagernden Akten abtransportieren. dass seine Haushälterin für einen amerikanischen Dienst gearbeitet. Als 1982 Alfred Krause128 die Leitung übernahm. George. Zur Biographie vgl. Zur Biographie vgl.und Waffensysteme nach dem Doppelbeschluss der NATO resultierten. weil sich herausstellte. Hoffmann. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Nach Gründung der NVA wurde die Armeeaufklärung 1956 dem Chef des Hauptstabes unterstellt und wuchs auf 431 Planstellen. entledigten sich die Mitarbeiter der Armeeaufklärung ihrer schriftlichen Hinterlassenschaften. die aus der Stationierung neuer Träger. Die gewonnenen Informationen wurden für die militäri125 126 127 128 129 130 Wegmann: Die Struktur-historische Darstellung (Anm.: Die unsichtbare Front.): Wer war wer in der DDR? Ein biographisches Lexikon. 16). Diese Umorientierung führte 1983 zu einer Aufwertung der Armeeaufklärung.127 Doch allmählich entwickelte sich die Armeeaufklärung zu einer Einrichtung. Jan. zum Beispiel bei der Verifikation der Rüstungskontrollvereinbarungen. Helmut. Kondraschow. Diese bemäntelte allerdings die Risiken der geheimdienstlichen Arbeit. Sergej A. Bonn 2000.130 Die Armeeaufklärung sollte die bedrohlichen Potenziale des Gegners erkennen und sicher bestimmen. obwohl die Villa im Sperrgebiet Berlin-Karlshorst lag. S. Zur Operation gegen Linke vgl. sondern aus Verwaltungen. denn mit jeder neu entwickelten Waffe und jeder Umgruppierung der Streitkräfte änderten sich taktische und strategische Möglichkeiten. MüllerEnbergs. die zweifellos mit operativen Erfolgen glänzte. Bericht der Enquete-Kommission »Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland«. 18. . 375–380. Gleichzeitig wurde er zum Oberst degradiert. S. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. S. Wielgohs. 135 f. Bailey. sondern war von der Roten Armee mit speziellen Aufgaben betraut gewesen oder hatte eine längere KZ-Haft überlebt. sein Amt aufgeben. 16). Murphy. Der Krieg der Geheimdienste im geteilten Berlin. 190 f. wie ernst die Bedrohung jeweils war. 123). Berlin 2000. Aus der einfachen Verwaltung wurde der Bereich Aufklärung. Rainer Eppelmann war Minister für Abrüstung und Verteidigung. Bundestags-Drucksache 12/7820. der nun nicht mehr aus Abteilungen bestand. Unterlagen beiseite geschafft und Wanzen in seinem Wohnhaus installiert hatte. Vgl. nennt diese Tarnbezeichnung. setzte eine gründliche Umstrukturierung ein. Die Spionage mithilfe von technischen Mitteln und Methoden gewann an Bedeutung. S. 127.25 de weder aus der früheren Abwehr noch unter westlichen Emigranten rekrutiert. 1957 musste der erste Chef. 240–244. Karl Linke126. Mutmaßlich sind sie vernichtet. einen Platz im wiedervereinigten Deutschland zu finden. Dieter (Hg.. S. Zur Biographie vgl. Die Armeeaufklärung arbeitete im Laufe ihrer Existenz unter verschiedenen Bezeichnungen: 1952–1953 Allgemeine Verwaltung 1953–1956 Dienststelle 1000125 1956 Verwaltung 19 1957–1958 Verwaltung für Koordinierung 1959–1964 Verwaltung 12 1964–1983 Verwaltung Aufklärung 1983–1990 Bereich Aufklärung 1990 Informationszentrum. Mit schwindender Hoffnung. David E. So konnte schneller und flexibler als mit menschlichen Quellen reagiert werden – Anforderungen. S. 293. Froh. S. Die Armeeaufklärung geriet frühzeitig in das Visier westlicher Dienste. Fehlte es doch – im Unterschied zum MfS – an einem praktisch flächendeckenden operativen Hinterland und der Hilfe eines vielfältigen Apparates. Froh.

1989 umfasste die Armeeaufklärung 2239 Mitarbeiter. diese ominöse AußenhandelsDienststelle zu schließen. Auch von der DDR gestellte Manöverbeobachter in den späten achtziger Jahren gehörten häufig zur Armeeaufklärung. seitdem als Zentralstelle für Forschungsbedarf.131 Sie analysierten nicht nur die Presse im jeweiligen Gastland. Vgl. 176 u. und den Bericht des 1. Die Militärs verletzten damit ihr striktes Kontaktverbot nicht und garantierten den ausländischen Geschäftsleuten zugleich eine unverfängliche Umgebung.26 sehe und politische Führung der DDR sowie das östliche Bündnis analysiert und aufbereitet. AOPK 1699/85. MfS. zum Tode verurteilt und im Juli 131 132 133 In Ländern ohne Militärattache übernahm ein so genannter Legalist dessen Aufgabe. Es lag also nahe. unterstellt dem Ministerium für Wissenschaft und Technik. Durch mehrere Überläufer war der Westen über Interna informiert. dass die Armeeaufklärung Beschaffungen über den eigenen Bedarf hinaus für die Armee erledigte. Als der ehemalige Leiter der für die Bundeswehr zuständigen Abteilung Winfried Zakrzowski (verheirateter Baumann) seine Flucht vorbereitete. die sich daraus ergaben. Für die Auslandsarbeit waren zahlreiche Alltagsgegenstände aus dem Westen erforderlich. BStU. 104. – Aufklärung von westlichen Forschungseinrichtungen der Elektrotechnik/Elektronik. Drucksache 12/7600. unter ihnen 8 Generäle und 773 Offiziere (HV A: 3 800 Mitarbeiter). Die Attaches – geführt von der 2. Zur Biographie vgl.133 Für die Überwachung und Abwehrarbeit in den eigenen Streitkräften war die Armeeaufklärung jedoch nicht eingesetzt. S. knüpften Kontakte und versuchten. Bonn 1994. – Beschaffung von Forschungsergebnissen zur Nutzbarmachung für die Verteidigungsindustrie der DDR und der mit ihr verbündeten Staaten und – Aufklärung von westlichen militärpolitischen Forschungseinrichtungen. Seine Ablösung – betrieben von der HA I – fiel mit der Umstrukturierung des DDR-Außenhandels zu Beginn der achtziger Jahre zusammen. – militärische und militärpolitische Aufklärung im Bereich der NATO. Unterstützt wurde die Armeeaufklärung einerseits vom Bereich spezieller Außenhandel (B S A) im Ministerium für Außenhandel und andererseits 1974–1982 vom Büro für Forschungsausrüstungen und technischen Dienst. Hierfür traten Offiziere der Verwaltung nach außen z. 186. S. Vermerk der HA XVIII/5 v. Die dortigen Nachrichtendienste schoben der Armeeaufklärung aber auch Doppelagenten unter und konnten Quellen unter dem Stammpersonal gewinnen. 16). S. sondern schöpften ihre Gesprächspartner ab. Die Verlockungen. 1974 wechselten Vorbereitung und Betreuung der DDR-Militärattaches von der MfNV-Verwaltung Internationale Verbindungen zur Armeeaufklärung (einschließlich der Aufklärung von Militärattaches westlicher Staaten).1982 zur OPK »Kaufmann«. Deutschen Bundestages. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Verwaltung – saßen 1989 in 49 Auslandsvertretungen und verfügten über einen Diplomaten-Status. militärische Objekte auszukundschaften. die auf der Embargo-Liste standen. als Mitarbeiter im diplomatischen Dienst oder als Angestellte von Außenhandelsbetrieben auf. . waren Krauses Vorgänger Theo Gregori132 zum Verhängnis geworden. zum Beispiel von westlichen Verbrauchsmaterialien für die Lazarette oder – zeitweilig – von Erzeugnissen. wurde er vom MfS ergriffen. 123–127. um Mitarbeiter und Quellen ausrüsten sowie Container (unauffällige Transportbehältnisse) bauen zu können. 14.10. Froh. Hierfür diente ein eigens gegründeter Außenhandelsbetrieb. B. existierte sie dennoch unter ähnlichem Namen bis 1989. Quellen allerdings durften sie nicht führen. Obwohl das MfS regelmäßig darauf drang. Untersuchungsausschusses des 12. Daraus ergaben sich die Arbeitsfelder der Armeeaufklärung: – Aufklärung von Einheiten der Bundeswehr sowie anderer gegnerischer Truppenteile und ihrer Bewegungen.

In: Naumann (Hg. 7/75 des Stellvertreters des Ministers v. Mascolo. Außerdem übergab er zahlreiche Lageeinschätzungen aus dem Ministerium für Nationale Verteidigung. Adressen und Wohnungen zur Verfügung stellten. ECON 1995. S. Armeeaufklärung und MfS gingen arbeitsteilig vor (z. Geführt wurden die AM vorwiegend von der 1. Wagner.136 Das in der DDR erforderliche Hilfsnetz umfasste fast 1 200 Personen. Helmut: Schöne Grüße aus Pullach.9. Klaus Kinkel und der BND. DSt 101973. Armeeaufklärung und das Arbeitsgebiet I der K bei der Werbung von Quellen und Hilfskräften auf den gleichen Personenkreis zurückgriffen. Göpel: Aufklärung. Den MfS-Mitarbeitern bot sich also ein umfassender Einblick in die Tätigkeit der Armeeaufklärung. Die Quellen hatten – anders als bei der HV A – nicht den Auftrag. Vgl. 1985 wurde er in der DDR verhaftet und zu lebenslangem Freiheitsentzug verurteilt. Erfassung und Archivierung der inoffiziellen Verbindungen der Verwaltung Aufklärung des Ministeriums für Nationale Verteidigung in der Abt. Sie wurden nicht dem Registrierbereich der HA I. S. dass ihre Einwohner häufiger dienstlich und privat in das westliche Ausland reisen konnten. Joachim. die sie daher auf inoffiziellem Wege beschaffen mussten. die als Kuriere und Instrukteure unterwegs waren oder ihre Telefone. Bearb. einen Mitarbeiter der Armeeaufklärung zu werben. Sie dienten als eigentliche Quelle. Anm. Mitte der siebziger Jahre wurde eine Neuordnung dieses Verhältnisses dringend erforderlich: Die internationale Anerkennung der DDR führte dazu. Als Archivbestand 6. MfS. Operationen des BND gegen die DDR. 1975 schloss deshalb Gregori mit Dietzes Vorgänger Kleinjung eine Vereinbarung137. 116–128. 229.135 Die Quellen der Armeeaufklärung trugen die Bezeichnung »Agenturischer Mitarbeiter« (AM). BStU. Die Vorgänge der Armeeaufklärung waren jedoch strikt abgesondert. Preuß.134* In den achtziger Jahren glückte es dem Schweizer Geheimdienst. Kap. der später zum militärischen Teil der DDR-Delegation bei den Wiener Abrüstungsverhandlungen gehörte. die 1983 sogar zu einer Grundsatzvereinbarung zwischen den beiden Ministern führte. Verwaltung. GH 33/88. S. GRU. 126–145. Dienstanweisung Nr. 203f. Die abwehrmäßige Sicherung lag jedoch allein in den Händen des MfS. MfS. womit sich die Macht der SED-Führung nach innen hätte sichern lassen. 123). Diesen Spagat zu vollbringen oblag der UA 2. B. während diese keine Einzelheiten über die Abläufe im MfS erfuhr. 124–136. sowie 47/92.27 1980 hingerichtet. Der 'Rote Admiral' [gemeint ist Baumann] und andere Leichen im Keller". Zwischen MfS und Armeeaufklärung bestand ein merkwürdiges Verhältnis: Auf dem Gebiet der Militäraufklärung arbeiteten sie zusammen. d. Aus Sicht des MfS vgl. Informationen zu erarbeiten. Andererseits musste die Armeeaufklärung hinnehmen. Überschneidungen in der operativen Arbeit lagen in der Luft.1975 zur Überprüfung. Erich SchmidtEenboom: Der Schattenkrieger. Diese innere Konspiration enthielt den operativen Mitarbeitern der UA 2 Details vor. 8 – "Ein tödliches Gewerbe. S. 134 * Zur Geschichte vgl. doch oftmals wusste er. Als Verbindungsglied diente in der UA 2 die Arbeitsgruppe XII. waren auch die AM keine Inoffiziellen Mitarbeiter der Staatssicherheit. Berlin 2000. In: Der Spiegel 46/92. auch Wagner: Schöne Grüße. weil KGB. S. BStU. Vgl. bei der Funkaufklärung zwischen deren Funkaufklärungsregiment und der MfS-HA III).: Als weitere empfehlenswerte Quelle zum Fall Zakrzowski/Baumann vgl. XII des MfS. S. MfS. dass ihr gesamtes Archivmaterial ins Berliner Archiv des MfS gelangte138 und alle Quellen in dessen Zentralkartei erfasst wurden. sondern der MfS-Zentrale zugeordnet. Er kannte nur wenige Quellen persönlich. 174–176. als Objektbeobachter und Marschaufklärer oder beschafften Veröffentlichungen und dergleichen. So wie die Angehörigen der Armeeaufklärung keine MfS-Mitarbeiter waren. 1. 135 136 137 138 . Georg: »Beim Sterben fehlt jedes Ziel«.): NVA (Anm. wo sich Ablegestellen (Tote Briefkästen) befanden. Die Zahl der Besucher aus dem Westen stieg sprunghaft und dadurch vervielfachten sich Möglichkeiten und Aufgaben für die Geheimdienste. darunter drei illegale Residenturen. 1988 gab es im Westen 93 Agenturische Mitarbeiter.

hier 168. XVIII2600/76. zunächst mit einem Mitarbeiter. Für Offiziere und Offiziersschüler. obgleich die Personalien für die Armeeaufklärung bereits in der MfS-Zentrale erfasst waren. Außerdem führte die Unterabteilung 3 zwei Gruppen (»Aero« und »Adlerhorst«) mit Hauptamtlichen IM (HIM). HA I 2679.9. In: Wünsche (Hg. HA I/Abt. die der Armeeaufklärung zur Sicherung ihres agenturischen Netzes fehlten. Als Grundlage dienten Informationen. wenn sich dort Vorkommnisse häuften. über den das MfS also Einfluss auf die Personalpolitik nehmen konnte. Befragung Verdächtiger und zurückgekehrter Fahnenflüchtiger. Insgesamt sollen 13 500 Offiziere eine Ausbildung an ausländischen Einrichtungen erfahren haben. . Registrier-Nr. Äußere Abwehr/UA 2: Einschätzung zur politisch-operativen Lage und Berichterstattung über den Stand der Erfüllung des Jahresarbeitsplans 1988 bis 30. 27. die OPK »Granada«. die von der Spionageabwehr (vor allem HA II) und Gegenspionage (vor allem HV A/IX) stammten. Liste über die Nutzung KO »Aero«. HA I 3394.9. Die Mitarbeiter der Armeeaufklärung wurden in Sicherungsvorgängen erfasst141. Manche Treffberichte hinterlassen den Eindruck einer Fachsimpelei zweier Geheimdienstler. 33–37. BStU. Hierfür war die UA 2/Referat 2 zuständig.): Rührt Euch! (Anm. wurden diese Fälle gemeinsam durch die UA 2 und die HA II bearbeitet. Vgl. Fehlhandlungen und Militärstraftaten (z. Registrier-Nr. teilweise mehrtägigen.139 Neben den IM arbeiteten mehrere Offiziere im besonderen Einsatz in den Reihen der Armeeaufklärung. Quellen seien von westlichen Diensten in das Blickfeld gebracht oder überworben worden. nachrichtendienstliche Pannen bis hin zu operativen Jahresplänen. 3). S.28 Seit dem skandalösen Geschehen um die Haushälterin des ersten Chefs der Armeeaufklärung registrierte das MfS das dortige Geschehen kritisch und griff gegebenenfalls auch durch.142 Unterabteilung 3 Diese Unterabteilung mit Sitz in Berlin-Wilhelmsruh überprüfte DDR-Militärkader. B. Ungarn und Polen studierten. seit September 1962 mit einem eigenen Referat. die sich in der Sowjetunion qualifizieren oder in den Stäben der Vereinten Streitkräfte arbeiten sollten. B. Mängel in der operativen Arbeit. die in der CSSR. Zur Biographie vgl. S. Verstöße gegen die Geheimhaltung. Fritz: Der Nationale Verteidigungsrat und das Vereinte Kommando des Warschauer Vertrages. in: Führungsordner der HIM-Gruppe »Adlerhorst«.1989. Möglichkeiten und Erfahrungen. 130–173. Im Rahmen der vorbeugenden Spionageabwehr wurden über alle Offiziere Handakten angelegt. 54. Berichtet wurde alles: Tratsch. 114. waren vor Ort die Militärattaches Ansprechpartner.1989 v.144 HIM dienten zur Personenaufklärung und wurden bei Bedarf. Z. um die Vorgehensweise der Armeeaufklärung zu studieren. wurde ein Vorgang angelegt. Streletz. Leningrad und Moskau überwachten das Verhalten vor Ort. zahlreiche IM unter ihnen geworben und das agenturische Netz der Armeeaufklärung mittels so genannter Kontrollakten unter die Lupe genommen. MfS. Das Quartier der Gruppe »Aero« diente außerdem zur unauffälligen. Vgl. S.143 Sonderoffiziere der HA I in Warschau. BStU. 10). S. die vor139 140 141 142 143 144 Vgl. Vgl. eine der Quellen könnte aus nachrichtendienstlicher Sicht unehrlich sein. sowie der erste Stellvertreter des Chefs der Armeeaufklärung Heinz Hofmann140. 16). XVIII 1323/86. beim Umgang mit Verschlusssachen und verheimlichten Westkontakten) wie üblich bearbeitet in Form von – zuletzt vier – Operativen Vorgängen. S. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. 81) – als Zivilbeschäftigte oder Armeeangehörige in Truppenteile eingeschleust. Vermutete das MfS. Kam der Verdacht auf. Chronik der HA I (Anm.ähnlich wie Angehörige der Einsatz-Kompanie (vgl. unter ihnen der langjährige Kaderchef Horst Bahnik. MfS. Froh.

138 f. Bulgarien und der ČSSR). Dies geschah mit einem Abschlussappell vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Um verheimlichte Westkontakte von DDR-Bürgern während ihrer Urlaubsreisen festzustellen. Vgl. 162 f.2. In Rumänien waren sie zwar unterwegs. S. aber auch der nahe gelegenen Regierungsbunker in Prenden und Biesenthal. LVD gehörten die Standorte Ladeburg (Kreis Bernau) und Drewitz (Kreis Guben). 3. der HA I/VM.1984 über Maßnahmen zur Gewährleistung des zuverlässigen Schutzes führender Repräsentanten bei ihrer Bewegung mittels Luftverkehrsmitteln. Materna. LVD in Neubrandenburg und Schulen in Kamenz. HA I/Abt. Die Heeresflieger besaßen mit diesem Führungsorgan fast den Stab einer dritten Fliegerdivision. 1. Berlin 1998. Drewitz sollte – gemäß dem NVR-Beschluss über eine einseitige Reduzierung der Nationalen Volksarmee vom 23. aber über nukleare Trägermittel und traf – zumindest bei den Luftstreitkräften – personelle Vorbe- 145 146 147 148 149 150 151 Vgl. operierten HIM-Gruppen im östlichen Ausland (in Ungarn. Sekretariat Neiber 197. Lang. Durchführungsbestimmung v.1989 des Ministers zum Befehl Nr.1989 v. Vgl. Selbst im westlichen Ausland wurden sie – überwiegend für Beobachtungen und Ermittlungen – eingesetzt.151 Die DDR verfügte zwar nicht über eigene Kernsprengköpfe. Reinhold war Kandidat des ZK der SED. Äußere Abwehr/UA 3: Plan zur politisch-operativen Schulung und Ausbildung eines hauptamtlichen IME v. Vom geheimen Einsatzhafen des Dritten Reiches zum Regierungsflugplatz der DDR. Die Abteilung gliederte sich in das Referat Spionageabwehr und die Unterabteilungen Stab. 1938.149 Zur 1. dem 181 Mitarbeiter unterstanden. durften dort aber keine Treffs durchführen.10. 82) kamen sie zum Einsatz. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.145 Abteilung Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Die Soll-Stärke der Luftverteidigung umfasste 29 500 Angehörige. BStU. S. MfS. Zur Biographie vgl. Dietbert.und Militärtransportfliegerkräfte148 sowie das Transportfliegergeschwader 44. MfS seit 1960. Bergner: Befehl »Filigran« (Anm. der eine Ausbildung zum Einsatz als Zivilbeschäftigter. Auch bei besonders heiklen Maßnahmen und an neuralgischen Punkten. 97).29 handenen IM ungeeignet waren oder diesen die entsprechenden Möglichkeiten fehlten. Vgl. 16). Zuvor allerdings waren zahlreiche Flugzeuge ausgetauscht und Flugpersonal umgesetzt worden. stationiert in Marxwalde (heute wieder Neuhardenberg. MfS. . 3. DSt 103098. Froh. die der Luftstreitkräfte 4 700. S. S. Kreis Seelow). zum Beispiel vor dem letzten Grenzzaun (so beim Abbau der Minenfelder 1984.8. 16. Gemeinsamer Chef war seit 1972 Generaloberst Wolfgang Reinhold146. HA I 8242. BStU. Jg. Armeeangehöriger und BRD-Bürger vorsah. S. Horst: Der Flugplatz Neuhardenberg-Marxwalde. Die UA Stab war auch zuständig für das Führungsorgan Front. Ladeburg150 diente zur Sicherung der Funktionärssiedlung Wandlitz. Januar 1989 – aufgelöst werden.1989. 16. 26. Stahlbauschlosser. 42. BStU. Luftverteidigungsdivision (LVD) mit Sitz in Cottbus. vgl.10. 19/84 v. Giersch: Information zur Auflösung des JG–7 – Standort Drewitz/Cottbus am 25. 9.10. Geleitet wurde sie seit 1982 von Oberst Karlheinz Richter147. MfS. In dessen Stab in Eggersdorf (Kreis Strausberg) residierte die Abteilung LSK/LV.1984. 24. Um die einzelnen Geschwader vor Ort kümmerten sich die UA der HA I/LaSK bzw. das die Regierungsstaffel bildete.

1975. In: Demokratie braucht Erinnerung. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. zu der auch der seehydrographische Dienst der DDR gehörte. vgl. die Kräfte des Ministeriums für Staatssicherheit. und 1979 mit einem Küstenschutzschiff. Häufig wurde die Brigade in internen Schreiben den Grenztruppen zugerechnet158 und faktisch wie deren Teil behandelt. Schwerin 2001. 4–29. MfS seit 1959. Jg. Vgl. Nicht alle interessierenden Personen des Verantwortungsbereiches wurden zentral erfasst oder gar ein Vorgang zu ihnen angelegt. S. Ihr Chef war seit 1987 Vizeadmiral Theodor Hoffmann156. Umso erstaunlicher ist die saubere Trennung. als auch extern: vgl. Dienstanweisung Nr. 1935. blieb aber Mitglied des ZK der SED.30 reitungen zum Umgang damit. Hamburg 1995. 1969–1972 sowjetische Militärakademie. 1.157 Der politische Schaden für die DDR wäre immens gewesen. Die jeweilige VSH-Karte153 erhielt den Hinweis »A«. B.8. denn ihre Aufgaben unterschieden sich erheblich von denen anderer Flottillen. Froh. um aktuelle Angaben zu erhalten. Vgl. betrug 16 600 Angehörige. Tief gestaffelt und engmaschig überwachte die Grenzbrigade deshalb 152 153 154 155 156 157 158 Vgl.152 Das dafür vorgesehene Personal wurde vom MfS sicherheitsüberprüft. Verbandstreffen). Harald: Die DDR und die Kernwaffen. »Bestätigung zur Teilnahme Lehrgang UdSSR von Flugzeugführern für Sonderbewaffnung ›A‹«. Hoffmann. Such. 137. Die Abteilung gliederte sich in das Referat Spionageabwehr sowie die Unterabteilungen Stab. Flottille (RostockWarnemünde). war eine Fahnenflucht kaum noch zu verhindern. S. S. wo und welche Informationen vorhanden sind. Schulen.und Hinweis (VSH)Kartei. die Anmerkung 1 auf dem Titelblatt in der Vereinbarung über die Verantwortlichkeit und das Zusammenwirken der Kräfte der Grenztruppen der DDR. hier 73 f. MfS. die in der HA I herrschte: Grenztruppen und Grenzbrigade gehörten zu zwei verschiedenen Stellvertreterbereichen. hier 5. und 6. Sekretariat Neiber 62. Das geschah sowohl MfS-intern: z. 5. Durch die Vielzahl von Freizeit. MfS. DSt 102773. B. S. der Zollverwaltung der DDR und des Ministeriums des Innern bei der Sicherung der Staatsgrenze und der Gewährleistung des grenzüberschreitenden Verkehrs an den Grenzübergangsstellen der Deutschen Demokratischen Republik v. Vielfach genügte die Vorverdichtungs-. 6. die zur Flucht geeignet schien. S. Die Sollstärke der Volksmarine. Flottille (Peenemünde. Müller-Vogt.154 Abteilung Volksmarine (VM) Die Abteilung VM mit 117 Mitarbeitern unter Leitung von Oberst Gerhard Priewe155 (seit 1984) hatte ihren Sitz im Stab der Volksmarine in Rostock. 16). Unterabteilung 6: Grenzbrigade Küste (GBK) Die 2 500 Mann umfassende 6. 1. S. BStU.1981 über die politisch-operativen Aufgaben bei der Gewährleistung der territorialen Integrität der DDR sowie der Unverletzlichkeit ihrer Staatsgrenze zur BRD und zu Westberlin und ihrer Seegrenze. Kreis Wolgast). Theodor: Kommando Ostsee. Christine: Über die Ostsee in die Freiheit – Flüchtlingsschicksale. Z. zu den Luftstreitkräften/Luftverteidigung ebenda. mit Sitz in Stralsund. Flottille (Dranske.und Urlaubseinrichtungen ließen sich Fluchtversuche unbemerkt vorbereiten. Sein Vorgänger Wilhelm Ehm schied zwar aus dem Amt des Chefs aus. Gemeinsamer Kongress der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR mit den Opferverbänden und Aufarbeitungsinitiativen (4. 4. . Vom Matrosen zum Admiral. Die nukleare Rolle der Nationalen Volksarmee im Warschauer Pakt. Der Dienst auf dem offenen Meer stellte an die Arbeit der Abteilung besondere Ansprüche: Brachte jemand ein Schiff in seine Gewalt. Grenzbrigade Küste. »E[insatz]-Spez[ialist] ›A‹«. Zur Biographie vgl. 4. Grenzbrigade war zur Sicherung der 342 km langen Seegrenze eingesetzt. Es gab mindestens zwei solcher Versuche: 1967 mit einem Raketenschnellboot.7. Wasserfahrzeuge boten zusätzliche Gelegenheiten. Seit dem Mauerbau im Jahre 1961 war die Küstenlinie die letzte frei erreichbare Begrenzung der DDR. Kreis Rügen). BStU. Baden-Baden 1998. 10/81 des Ministers v. ohne Beruf. 101–103. der Grenzsicherungskräfte der Volksmarine. 113. 68–75. Nielsen.

Frankfurt/M. Anlage 1. Die inoffiziellen Kräfte dieser Abteilung (Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter für einen besonderen Einsatz – HIME162) waren in so genannten U-Basen untergebracht. 332–343. 8. Koordinierungsvereinbarung des Leiters der Hauptabteilung I und des Leiters der Bezirksverwaltung Rostock zur Realisierung der in der Dienstanweisung Nr. S. Karau. Die Zuständigkeit im MfS (HA I/LaSK) lag seit 1977 bei Oberst Helmut Heckel164.12. HA I 13673. Jg. Stechbarth war Mitglied des ZK der SED.1986 für den Perspektivzeitraum 1986 bis 1990. DSt 102658. MfS. Bootsliege. 10/81 des Genossen Minister angewiesenen grundsätzlichen Verantwortlichkeit und Aufgabenstellung zur Sicherung der Seegrenze der Deutschen Demokratischen Republik vom Januar 1982. Juli 1989 wechselte sie in den Zuständigkeitsbereich der HA VIII. Schiffe der Grenzbrigade hatten die Pflicht der Nacheile.und Campingplätze sowie Versteckmöglichkeiten. BStU. Froh. Kaderprogramm des Leiters der Hauptabteilung I v. darunter eine in Dresden. 182 f.6. Knoppick sollte perspektivisch die Leitung der HA I übernehmen. MfS. hier 70. 159 160 161 162 163 164 165 Vgl.1979 über die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) und Gesellschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit (GMS). Zur Biographie vgl.12. MfS seit 1957 Jg. 35–51.31 zusammen mit der BV Rostock159 und der Volkspolizei Ablande-. BStU. z.4 Bereich Stellvertreter beim Kommando Landstreitkräfte Die Soll-Stärke der Landstreitkräfte betrug 99 300 Angehörige. 1946. Isolierer. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. 70–72. MfS.160 Ab 1. sein Stellvertreter war OSL Andreas Knoppick. Richtlinie des Ministers Nr. 1932.165 Heckel direkt unterstellt waren die Unterabteilungen Stab und Offiziershochschule (Sitz in Löbau). . MfS. das heißt. BStU. die 168 Planstellen umfasste und in sechs Unterabteilungen gegliedert war. wenn möglich festgenommen und in die DDR zurückgebracht. Trupps mit Frauen oder Rentnern verringerten den Argwohn der Beobachteten. Angesiedelt war das Kommando Landstreitkräfte in Geltow (Kreis Potsdam). 16). S. Zu den IME vgl. 1. B. zugleich einer der Stellvertreter des Verteidigungsministers. 1992.2. S. 9/89 des Ministers v. Sekretariat Neiber 184. S.161 Geleitet hatte Oberst Werner Pytul die Abteilung. BStU. Möglicherweise gehörte zu dieser Diensteinheit der von Karau interviewte Oberleutnant aus der HA I. Vgl. 1/79 v. Anhaltspunkt hierfür ist der Gebrauch des Kürzels OLZ (Operatives Leitzentrum). Gespräche mit ehemaligen Mitarbeitern des MfS.1989 zur Eingliederung der Abteilung 8 der HA I in die Struktur der HA VIII als Abteilung 15. Ihr Chef war seit 1972 Generaloberst Horst Stechbarth163. S. Seine Darstellungen betreffen aber auch andere Diensteinheiten. Gisela: Stasiprotokolle. 2. Vgl.. 19 f. DSt 103601. Befehl Nr. die HA VIII bei der Verfolgung von Fahrzeugen der westlichen Militärinspektionen und Militärverbindungsmissionen. Abteilung I/8 Die HA I verfügte mit der Abteilung I/8 über eigene Möglichkeiten für Beobachtungen und Ermittlungen speziell im Bereich der Streitkräfte. wurde er weiter verfolgt. 29. selbst wenn ein Flüchtling (offiziell ein Grenzverletzer) bereits internationale Gewässer erreicht hatte.

So wurden schon im April 1956 Wehrkommandos gebildet. Erfurt 2000. Engelhardt beziffert die Gesamtzahl der Ausgebildeten von 1973 bis 1989 auf 2 839 aus 20 Ländern und Befreiungsorganisationen. 123). 7/71 des Ministers v. 317–329. 112. . Vgl. S. war für die beiden Militärbezirke jeweils nur eine Abteilung zuständig. Koch. Die zuständigen Strukturelemente auf Linie.170 1986 kam eine neue Aufgabe auf die Wehrkreiskommandos zu: Weil Haftstrafen bei Wehrdienst-Totalverweigerung dem internationalen Renommee der DDR schadeten. 86).12. Uwe. die Abteilungen VII der BV/V sowie die KD. BStU. BStU.1. Vgl.32 Unterabteilung Stab Die UA Stab bemühte sich unter anderem um die Absicherung einer weiteren Offiziershochschule in Prora (Kreis Rügen). Vgl. Obwohl es sich bei den Landstreitkräften um die personell stärkste Teilstreitmacht handelte. wenn die vorgesehene Gesamtstärke erreicht werden sollte. MfS. hier 325. Stephan: Zähne hoch. DSt 101085. In: Naumann: NVA (Anm. D. ob diese zentral über die HA I oder vor Ort durch die Abwehroffiziere beschafft wurden. 24.1971 über die Hauptaufgaben und die Organisation der politisch-operativen Arbeit des MfS im Bereich der Wehrkommandos der Nationalen Volksarmee. Territorialverteidigung. Offizier. bei der Linie VII des MfS. Dokumente zur Wehrdienstverweigerung in der DDR 1962–1990. S. BStU. Dem Leiter des Wehrbezirkskommandos unterstand auch die militärische U-Haftanstalt. Zeittafel (Anm. Vgl. des Dienstes als Bausoldat. Andrea. Die Bildung dieser Linie erfolgte 1972 auf der Grundlage der Dienstanweisung Nr. Kopf zusammenbeißen. und die Abwehroffiziere Wehrkreiskommando in den Kreisdienststellen unterstanden allerdings dem Leiter der BV. o. MfS. nämlich das selbstständige Referat Abwehr Wehrkommando (AWK) in der Bezirksverwaltung. 61. dass das Wehrkreiskommando gegebenenfalls einen Einberufungsbefehl zurücknahm. 166 167 168 169 170 171 172 Zum Gesamtkomplex vgl. Im MfS lagen Anleitung und Kontrolle zur Sicherung der Wehrkreis. die Registrierstellen. 27.166 Abteilung Territorialverteidigung Erst im Frühjahr 1989 hatte OSL Werner Rannacher167 die Leitung der 13-köpfigen Abteilung übernommen. Es muss aber offen bleiben. S. ebenda. 5/56 des Stellvertreters des Ministers v. Engelhardt. sollte dieser Personenkreis fortan von der Einberufung verschont bleiben. Anm. sondern denen auch wichtige Aufgaben im Fall einer Mobilmachung zugewiesen waren.und Wehrbezirkskommandos bei der Abt. Jg. Kückenshagen 1994. dass die Suche nach geeigneten Rekruten für diese anfängliche Freiwilligenarmee systematisch erfolgen musste. HA IX 532. 1939. Herz. Eschler. Militäroberstaatsanwalt: Verfahrensregelungen bei Verweigerung des Wehrdienstes bzw. Dienstanweisung Nr. S. MfS seit 1963. (1989). 112. Wolfgang: Untersuchungshaft und Strafverfolgung beim Staatssicherheitsdienst Erfurt/Thüringen: Die MfS-Haftanstalt Andreasstraße 37 (1952/54–1989). Deren Dienstsitz war ebenfalls Geltow. Ab 1989 (allein zum Mai-Termin 1988 handelte es sich um 700 Personen171) sorgte sogar eine Verfahrensregelung172 dafür.1956 zur politisch-operativen Bearbeitung der KVP/Registrierstellen durch die Abteilung VII des MfS. Fiege. 100 u. Anfangs lag die Zuständigkeit für die Wehrkommandos und ihre 1952 gebildeten Vorläufer.169 welche sich allerdings nicht nur um die personelle Auffüllung bemühten.168 Bereits wenige Wochen nach Bildung der NVA hatte sich herausgestellt. MfS. Heinrich: Unterstützung befreundeter Staaten und progressiver nationaler Befreiungsbewegungen durch die NVA. Zur Ausrüstung von Mitarbeitern mit fiktiven Dokumenten gehörten teilweise auch Wehrpässe und Kennmarken. an der seit 1980 »Soldaten befreundeter Staaten und Befreiungsorganisationen« in erster Linie zu Offizieren der Kampftruppen ausgebildet wurden. DSt 100967.

157 f. 12. An dessen Spitze stand seit 1979 Generaloberst Klaus-Dieter Baumgarten176. S. Peter Joachim: Gefechtsdienst im Frieden – Das Grenzregime der DDR 1945–1990. Vgl. 10/81178 – grundsätzlich in zwei Bereiche (eine Strukturbezeichnung. 142. was auch für die MfS-Organisation Konsequenzen hatte. v. B. die Verantwortung der HA I/KGT für die Zusammenarbeit mit anderen operativen Linien und Diensteinheiten des MfS beim Schutz der Grenztruppen und der Staatsgrenze der DDR und für die Aufklärung des Grenzvorfeldes. BStU. 6. Wenzke: Die Generale und Admirale – Anm. JHS 21878.1989 an den Leiter der HA Kader und Schulung/Abteilung Kader 4. BStU. Vgl. 1978 legten MfS-Experten eine ausführliche Ausarbeitung zur HA I/KGT vor: Dietze. S. Die Existenz zweier separierter Stränge Aufklärung und Abwehr auf jeder Ebene wurde innerhalb der HA I wiederholt beklagt. 1930. Schreiben des Ministers v. 10/81 (Anm. MfS. 71. 84). Sekretariat Neiber 197. zugleich Stellvertreter im MfNV. Fleischer. jedoch nicht beseitigt. . MfS seit 1953. Lapp. Bonn 1999. 363 f. 1931. Leiter der Abteilung war seit 1975 Oberst Manfred Ernszt174. Härtel. Föhr: Die Erhöhung der politisch-operativen Wirksamkeit der Diensteinheiten der Hauptabteilung I/KGT beim Schutz der Grenztruppen der DDR und das Zusammenwirken mit ihnen zur Aufdeckung. ebenfalls findet sich »HA I beim Kommando Grenztruppen« (z. S. Die Bezeichnung der Struktureinheit wird nicht einheitlich gebraucht. S. 2. Nieter. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.1989 über Strukturveränderungen im Bereich des Stellvertreters des Leiters der HA I/KGT. Industriekaufmann. Dr. Die jeweilige Unterabteilung war zwar bei einem Grenzregiment angesiedelt und trug seinen Namen. MfS seit 1954. doch operierte sie in dessen Handlungsraum selbstständig. der den Stellvertreterbereich der HA I seit 1981 leitete. HA I 5742. S. vgl. Baumgartens Vorgänger. Nieter war Jg. im MfS seit 1952. 173 174 175 176 177 178 Jg. Die Tätigkeit der HA I im Grenzgebiet unterteilte sich – zuletzt geregelt durch Mielkes Dienstanweisung Nr. Froh.und Grenzbezirkskommandos. dem 176 Planstellen zur Verfügung standen. 5). 1931. Abteilung Militärbezirk V (MB V) Sitz der Abteilung mit der gleichen Zahl an Planstellen war am Stab des MB V in Neubrandenburg. MfS.1989. Generaloberst Baumgarten. Froh. Zu den Grenztruppen vgl. Pytul. die selten im MfS verwendet wurde): In den Bereich Abwehr (materielle und personelle Sicherung der Grenztruppen) und den Bereich Aufklärung (Beschaffung von eigenständigen Aufklärungsergebnissen aus dem westlichen Grenzvorfeld) sowie in die Abteilung Grenzsicherheit (Verhinderung von Fluchten bereits in dem der Grenze vorgelagerten Territorium). Maurer.2. Vorbeugung und Bekämpfung subversiver Angriffe gegen die Staatsgrenze der DDR zur BRD und zu Westberlin. Im 3. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm.33 Abteilung Militärbezirk III (MB III) Sitz der Abteilung war am Stab des MB III in Leipzig. 10. Leiter der Abteilung war seit 1977 Oberst Siegfried Bohl173. 16 –. Vgl.7. Weiße. Dieser legte offenbar großen Wert auf die Meinung von Oberst Günter Nieter177. General Erich Peter (zur Biographie vgl. MfS. Zillich. Beide Bereichsleiter saßen ebenfalls in Pätz.5 Bereich Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen175 Angesiedelt war das Kommando der Grenztruppen in Pätz (Kreis Königs Wusterhausen). Dienstanweisung Nr. HA I/KGT/UA Stab: Schreiben über eine vertrauliche inoffizielle Information zum Führungsstil und persönlichen Verhalten des StMCGT.11. DSt 103609. Deshalb wird hier die bis dahin bestehende Struktur zugrunde gelegt. Zur Biographie vgl. Baumgarten war Kandidat des ZK der SED. würdigte mit Auszeichnungen die Arbeit von MfS-Offizieren. 175). Die vorgesehenen Veränderungen waren bei Öffnung der Mauer noch nicht vollständig vollzogen. Jg. 16). Quartal 1989 begann eine größere Reorganisation der Grenztruppen der DDR (Bildung von Grenzkreis. Hauptabteilung I beim Kommando Grenztruppen: Übergabeprotokoll v.11.). BStU. BStU. 158). S.

und 1989. Obwohl seit 1974 die jährliche Anzahl der Fahnenflüchtigen 20 nicht überstieg. bei sich bietender Gelegenheit fahnenflüchtig zu werden.8. S.1989. Z. MfS. ebenda.1981 und Komplexauftrag v. Heimsenden von persönlichem Eigentum. 40. wurde jede gelungene Flucht als schmerzliche Niederlage empfunden. S.9. Bd. 48) und nochmals während der mehrmonatigen Grundausbildung wurden Wehrpflichtige aussortiert.180 Die inoffiziellen Mitarbeiter unter den Grenzern erhielten Instruktionen sowie einen Komplexauftrag zur Unterschrift vorgelegt. Ebenda. dass diese offen vertretene Einstellung dem IM das Leben im Kollektiv erschwerte. die auf eine Fahnenflucht hindeuten könnten. aber auch über den weiteren Lebensweg des Geflohenen im Westen.34 Bereich Abwehr Den Bereich Abwehr leitete seit 1982 Oberst Ernst Wartmann179. 61. AIM 727/87. S. war nachrangig. Regelmäßige Personalanalysen des Kompaniechefs ergänzten die Erkenntnisse des MfS-Verbindungsoffiziers. ihr Verhalten als Opportunismus zu tarnen. Die Einschätzungen zur Zuverlässigkeit der Grenzer – die »Blutgruppen« – schlugen sich nieder in der Zusammensetzung von Postenpaaren und der Berechtigung für besonders heikle Abschnitte. 53–57. Das MfS verkannte nicht. BStU. Detailliert werden darin 40 Erscheinungen aufgezählt. S. angeblich. S. bei der »Führung der Kräfte in der Grenzsicherung« und bei den »pionier. z. Ebenda. 37. 64–69.1989 zu Fahnenfluchtverbrechen – Einzelfluchten – in den Grenztruppen der DDR im Zeitraum vom 1. HA 12119.1981. erhielten sie daher den Auftrag. BStU. sondern das MfS erwartete im Grenzdienst »vorbildliche Erfüllung der auferlegten Pflichten. die Ursachen und Motive. die keine Gewähr boten. MfS. ASt Frankfurt/O. dass der IM auch zu persönlichen Verhältnissen berichtet. Dienststellen der Abwehr zogen sich bis auf die Ebene Grenzbataillon. Bereits im Rahmen der Musterung (vgl. Sekretariat Neiber 563.] und ständiges positives Einwirken auf den Zweitposten«. .und nachrichtentechnischen Anlagen«.und Offiziersschüler. 30–36 u. Verkaufen bzw. Um nun »nicht als ›Streber‹ oder Zuträger der Vorgesetztem angesehen zu werden«183.181 Allerdings sollte der IM nicht nur berichten. S. 61–63.182 Der IM musste sich also gegenüber seinen Genossen deutlich positionieren. 1930. 1. Die Spionageabwehr innerhalb der Grenztruppen zu organisieren. (Terminus ad quem ist der 31. BStU.4. auf Flüchtende zu schießen oder bei wem die Gefahr bestand. Aktion »Grün«. Es entstanden immer feinere Analysen über die begünstigenden Momente.. MfS. um späteren Sanktionen aus dem Weg zu gehen. Analyse der HA I/KGT/Bereich Abwehr v. teilweise auf Übersichtsblättern. Komplexaufträge.1. In abgewandelter Form galt das auch für Unteroffiziers. B. Betriebselektriker. Dieser Auftrag enthält keinerlei Informationsbedarf über den Garnisonsdienst.1973). dass sie dem geforderten Auftrag nachkommen. 1–3.12. S.. 6. Anlage 2. S. B. 3 ff.. Ein einzelner operativer Mitarbeiter war durchschnittlich für zwei Kompanien zuständig.1975 bis 31. Komplexaufträge existieren über die Jahre mit unterschiedlichen Formulierungen. o. bei der »Durchführung des Grenzdienstes«. vgl. S. 3. 5. D. sondern zu Mängeln bei der »Planung und Organisation der Grenzsicherung«. welche Grenzsoldaten sich entweder (ver)weigern könnten. beginnend bei der Fälschung von Urlaubsscheinen bis zum Verschenken. Neben der materiellen Funktionssicherung ging es darum zu erkunden. 16–19. BStU. Sekretariat Neiber 223. 70–79.5.184 Die Umstände einer Flucht wie auch die Arbeit der beteiligten MfS-Diensteinheiten wurden dokumentiert185 und sich daraus ergebende Maßnahmen festgelegt. MfS seit August 1953. Instruktion v. BStU. ebenda. FIM helfen. Befehlstreue [. 181). HA I 10502. MfS. und die Analyse der Fahnenfluchtverbrechen (Anm. S. Ein Fragespiegel sollte dem operativen Mitarbeiter bzw. Vgl. deren Umsetzung die 179 180 181 182 183 184 185 Jg.

3. Die Sicherung der beiden Grenzbrigaden187 zur ČSSR (Grenzlänge 450 km. Den Unterabteilungen bei den Grenzausbildungsregimentern kam im System der Verhinderung von (Fahnen-)Fluchten große Bedeutung zu. Sitz des Stabes Pirna) und zu Polen (Grenzlänge 460 km. 23) von Fahnenflüchtigen führte innerhalb der Grenztruppen zu kritischen Diskussionen. Diese Erziehungsmittel fielen nun weg. MfS seit 1966. Grenzausbildungsregiment (GAR): GR–6 GR–8 GR–20 GR–23 GR–24 GAR–5 GAR–7 Schönberg (Kreis Grevesmühlen) Grabow (Kreis Ludwigslust) Halberstadt Kalbe (Kreis Klötze) Salzwedel Glöwen (Kreis Perleberg) Halberstadt. Kontrolle) der Abteilung Grenzsicherheit kontrollieren sollte. Sitz des Stabes Frankfurt/O. jeweils für ein Grenz(GR) bzw. aber auch über Konfliktsituationen zusammengetragen. als politisch ungefestigt galt oder moralische Skrupel besaß. Familie). Analyse der Fahnenfluchtverbrechen (Anm. ebenda. . Sitz des Stabes war Stendal. 1965/66 Kompaniechef im Grenzregiment 24. Grenzsicherheit: Erläuterungen zur Mustermappe »Ungesetzlicher Grenzübertritt« v. B. denn bereits dort wurde durch Inoffizielle Mitarbeiter und GMS die Grundeinstellung jedes neuen Wehrpflichtigen getestet. Diese »Nichtzuführungen zur Linie (NL)«189 umfassten erhebliche Größenordnungen.und Apparatebauer. Sonst dienten gerade der Verweis auf den unerbittlichen Militärstaatsanwalt und langjährige Haftstrafen zur Disziplinierung der Truppe. Ihm standen 114 Planstellen zur Verfügung. über verwandtschaftliche oder freundschaftliche Bindungen in den Westen verfügte. 40. Vgl. Behälter. Als Vertreter des MfS sollte Niebling 1982 wohl mit seinem Referat vor der Grenztruppenführung die Wogen glätten. S. im 186 187 188 189 Vgl. die in OV oder operativen Materialien bearbeitet oder gegen die eine OPK durchgeführt wurde.a. Oberst Ernst Oelschläger188 leitete seit 1982 die dort ansässige Abteilung. Zur Bedeutung der Abteilung Grenzsicherheit innerhalb der HA I/KGT vgl. Auswertung.2. Dabei wurden Informationen über »Bindungsfaktoren« (z. u. Jg. Neben dem Referat Auswertung und Information sowie der für den Stab zuständigen Unterabteilung existierten weitere sieben Unterabteilungen.41. Außerdem operierten Abwehrdiensteinheiten an der Offiziershochschule der Grenztruppen in Suhl (Unterabteilung OHS) und der Unteroffiziersschule VI in Perleberg (Unterabteilung US VI). S. I/KGT/Abt. 1940. Grenzüberwachung bei den sozialistischen Nachbarstaaten. der Zweifel an seiner Einsatzbereitschaft ließ.) übernahm die Unterabteilung Stab zusätzlich. Die beiden Grenzbrigaden unterteilten sich in je sechs Unterabschnitte (UA). Abteilung Abwehr Grenzkommando Nord (GKN) Das Kommando organisierte die Grenztruppen über 550 km von der Lübecker Bucht bis zum Harz. Alle Grenzsoldaten absolvierten eine mehrmonatige Grundausbildung. Die so genannte Filtrierung sorgte dafür. 181). 2. S. Betroffen davon waren auch alle Grenztruppen-Angehörigen.35 UA IAK (Information. dass niemand in den grenzsichernden Einheiten zum Einsatz kam. Die Unterschiedlichkeit der Aufgaben wird auch an den Formulierungen deutlich: Grenzsicherung an der innerdeutschen Grenze und um Westberlin.1987. S.186 Die Praxis der straflosen »Rückgewinnung« (vgl.

. Berichterstattung der HA I/GKN/Abt. S. 28. 1. Beide Grenzer waren IM der HA I! Vgl.191 Dabei wurde gezielt der Eindruck vermittelt. besonders während ihrer Grundausbildung. 6. HA I 5507. MfS. Vgl. 4 f. Sekretariat Neiber 223.190 In Vorträgen berichteten Mitarbeiter der Verwaltung 2000 den neuen Rekruten über ihre Arbeit. Für das Grenzkommando Nord ergeben sich am Beispiel einer Einberufung folgende Größenordnungen: Insgesamt wurden 978 Männer einberufen. NVA-Offizier. Vgl. 154.5. von denen 58 für den Grenzdienst abgelehnt wurden. dass bereits Festgenommene im Hinterland starben (vgl. Abwehr v. Die Abteilung GKS dort wurde seit 1985 von OSL Kurt Bonewitz194 geleitet.6. Nicht nur. 49). das Verfahren gegen den Überlebenden vor dem LG Stendal (502 Ks 21/95). MfS. MfS seit 1962. ohne Beruf. BStU.1966. Dort befand sich auch die seit 1983 von Oberst Siegfried Leonhardt193 geleitete Abteilung. um nicht für eine gelungene Flucht bestraft zu werden.5 und 6 % zu schwanken. Zahlreiche tödliche Zwischenfälle sind darauf zurückzuführen.36 Jahre 1988 waren es beispielsweise 1568 Personen. 1936. Ihm standen 121 Planstellen zur Verfügung.8. S. Konzeption der HA I/AKG v. 190 191 192 193 194 Vgl. darunter 15 durch das MfS und 43 durch die Grenztruppen (diese auch wegen körperlicher Nichteignung). Die Öffentlichkeitsarbeit der HA I richtete sich verstärkt an die Angehörigen der Grenztruppen. dass jedes Vorkommnis – darunter eben Grenzdurchbrüche – genauestens untersucht wird und subjektives Fehlverhalten nicht unentdeckt bliebe. Neben dem Referat Auswertung und Information und der für den Stab zuständigen Unterabteilung enthielt die Struktur weitere neun Unterabteilungen für die Regimenter: GR–33 GR–34 GR–35 GR–36 GR–38 GR–42 GR–44 GAR–39 GAR–40 Berlin-Treptow Groß-Glienicke (Kreis Potsdam) Berlin-Pankow Berlin-Rummelsburg Hennigsdorf (Kreis Oranienburg) Kleinmachnow (Kreis Potsdam) Potsdam-Babelsberg Berlin-Wilhelmshagen Oranienburg. Jg. Abteilung Abwehr Grenzkommando Süd (GKS) Das Grenzkommando Süd befehligte die Grenztruppen an der 810 km langen Grenze vom Harz bis zum Dreiländereck DDR-BRD-ČSSR. Sitz seines Stabes war Erfurt. Dem zukünftigen Grenzer musste daher der Einsatz der Schusswaffe als Ultima Ratio erscheinen. BStU. MfS.: Hinweise v. Die Gesamtquote scheint zwischen 5. Verf. 1937. S. Jg.192 Abteilung Abwehr Grenzkommando Mitte (GKM) Dieses Kommando kümmerte sich um die 156 km lange Grenze um Westberlin. BStU. Absolvent der Militärakademie »Friedrich Engels«. Ihm standen 122 Planstellen zur Verfügung. HA I 10521.1986 zur Organisierung und Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit im Verantwortungsbereich der Hauptabteilung I von 1987 bis 1990. MfS seit 1959.1988 über die Nichtzuführung zur Linie (NL) aus der Einberufung Februar 1988. Februar 1989 zur Lage an der Staatsgrenze der DDR und in den Grenzgebieten zur BRD und zu Westberlin im Jahre 1988. Am 19. nachdem sie sich – um die Zuverlässigkeit des anderen zu testen – gegenseitig zum Fluchtversuch provoziert hatten. Der Stab des Grenzkommandos hatte seinen Sitz in Berlin-Karlshorst. auch Grenzer schossen aufeinander. S.

37 Die Struktur umfasste neben dem Referat Auswertung und Information und der für den Stab zuständigen Unterabteilung weitere acht Unterabteilungen für die Regimenter: GR–1 GR–3 GR–4 GR–9 GR–10 GR–15 GAR–11 GAR–12 Mühlhausen Dermbach (Kreis Bad Salzungen) Heiligenstadt Meiningen Plauen Sonneberg Eisenach Plauen.

Bereich Aufklärung195
Leiter des Bereiches war seit 1987 OSL Wolfgang Grimm196. Ihm waren die Abteilungsleiter in den drei Grenzkommandos direkt unterstellt und denen wiederum die Leiter der Unterabteilungen. Seit dem Mauerbau 1961 teilte sich das MfS die Grenzaufklärung mit den Grenztruppen. Diese betrieben die visuelle, Funk- und funktechnische Aufklärung. Die HA I dagegen führte »menschliche Quellen« und beteiligte sich damit an der Westarbeit des MfS: – Ermittlung und Verhinderung von Störungen und Angriffen gegen die Staatsgrenze und die Grenztruppen, wenn sie vom westlichen Territorium ausgingen. (Nach Einschätzung der Grenzaufklärung waren an circa 90 Prozent aller Angriffe, die von Westberlin auf die Grenze ausgeübt wurden, frühere DDR-Bürger beteiligt.197) Die Grenzer standen unweigerlich im Fadenkreuz solcher Vorfälle. – Eine qualifizierte Dokumentation diente dazu, Täter und Hintermänner zu entlarven und gegebenenfalls den Nachweis zu liefern, dass bundesdeutsche Dienststellen in Störungen und Angriffe eingebunden waren. Die Bundesrepublik sollte damit dem Druck ausgesetzt werden, solche Aktivitäten zu verhindern. – Aufklärung und Bearbeitung der zur Grenzüberwachung eingesetzten westlichen Kräfte (Bayerische Grenzpolizei, Bundesgrenzschutz, Grenzzolldienst). – Aufklärung und Kontrolle, inwieweit sich NATO-Kräfte an der Grenzüberwachung beteiligen. – Aufklärung des gegnerischen Territoriums, einschließlich militärischer Vorbereitungen (in Westberlin also der Alliierten) auf einen Ernstfall.198
195

196 197

198

Dieser Bereich ist nicht zu verwechseln mit dem Bereich Aufklärung des MfNV! Zu den Aufgaben der Aufklärung der HA I/KGT vgl. 2. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. 10/81; BStU, MfS, DSt 102773. Jg. 1953, Lehrer, MfS seit 1976. BV Potsdam/Abt. VII: Protokoll über die Beratung der nichtstrukturellen Arbeitsgruppe »Grenze« beim Stellvertreter Operativ, Gen. Oberst Hauck, am 1.3.1989; BStU, MfS, HA I 3583, S. 50. Als Provokationen wertete die DDR auch die Aufmärsche auf westlicher Seite nahe der Grenze, die häufig am 17. Juni und 13. August stattfanden. Vielfach wurde die HA XXII (Terrorabwehr) in solchen Fällen eingeschaltet. Gemäß den Grundsätzen des Stellvertreters des Ministers für Nationale Verteidigung und Chefs des Hauptstabes für den Einsatz der Grenztruppen der DDR an der Staatsgrenze der DDR zur BRD bei ihrer zeitweiligen Unterstellung an die Landstreitkräfte v. 22.8.1989 sollten die Grenztruppen in einer militärischen Auseinandersetzung für die »Vernichtung von Erstrangobjekten des Gegners in unmittelbarer Nähe der Staatsgrenze« sorgen. Vgl. Göpel, Helmut: NVA-Landstreitkräfte. In: Naumann: NVA (Anm. 123), S. 77–120, hier Dokument III 2, S. 86 f. Hierfür wurden vermutlich nicht nur die Aufklärungsergebnisse der Grenztruppen, sondern auch die der MfS-Grenzaufklärung herangezogen.

38 Weiterhin bearbeitete die Grenzaufklärung drei ihr von Mielke zugewiesene so genannte Feindobjekte.199 Zu ihren Aufträgen zählte ferner das Anlegen von Übertrittsstellen und Grenzschleusen, also eine Möglichkeit für Inoffizielle Mitarbeiter, an schwer einsehbaren, jedoch von der Bundesrepublik aus gut erreichbaren Lücken im Todesstreifen zu Fuß oder mit einem Fahrzeug heimlich die Grenze passieren oder Material ablegen zu können.200 Rund um Westberlin galt die Absicherung von Geländeabschnitten, die sich für einen Tunnelbau eigneten, als Schwerpunkt. Obwohl bis zum Mauerbau allein die damalige Deutsche Grenzpolizei (DGP) Aufgaben der Grenzaufklärung wahrnahm, regelte eine vom MfS erlassene Richtlinie die Zusammenarbeit, zum Beispiel beim Informationsaustausch und der Abgrenzung.201 Von Mai 1952 bis August 1953 unterstand die Grenzpolizei ohnehin dem MfS, das damit auf die dort bestehende Aufklärungsabteilung umstandslos zurückgreifen konnte. Seit Februar 1953 verstärkten 45 Offiziere aus der MfS-Abt. VII/G (vgl. S. 58) die DGP-Aufklärung.202 Auch der Leiter der Grenzaufklärung, Major Horst Hammermann, wurde vom MfS gestellt. Ihm folgten an der Spitze erfahrene Mitarbeiter aus der HA I: 1957 Oberstleutnant Schneider (vgl. S. 59 u. 65) als OibE und danach Oberst Erich Kistowski. Ihre operative Anleitung erfolgte nicht durch die HA I, sondern bis 1957 durch die HA II203 und anschließend durch die Arbeitsgruppe des Ministerstellvertreters Bruno Beater204. Wie im MfS – und seit 1955 in der Kriminalpolizei – wurden Geheime Informatoren, Geheime Mitarbeiter und Konspirative Wohnungen geführt sowie Personen in Operativen Vorgängen bearbeitet.205 Ihre Vorgänge registrierte die jeweilige DGPDienststelle über die KD der Grenzkreise in der MfS-Abteilung XII; abgeschlossene

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Schreiben v. 15.2.1985 (Anm. 119), Anlage 1, Nr. 38, 45 u. 142; BStU, MfS, DSt 103142. Vgl. den Bericht über einen überdimensionierten vermeintlichen Wasserdurchlass an der thüringisch-hessischen Grenze in der Thüringer Landeszeitung online v. 2.5.2003. Grundlage war die 5. Durchführungsbestimmung v. 26.6.1987 zur Dienstanweisung Nr. 10/81; BStU, MfS, DSt 102773. Grenzschleusen wurden auch für andere MfS-Diensteinheiten, für sowjetische Dienststellen, für die Armeeaufklärung und vermutlich auch für die 10. Verwaltung des MfNV (vgl. S. 18 u. 71) angelegt. Die HA VIII und die HV A durften in ihnen zugewiesenen Grenzabschnitten eigene Schleusen anlegen. Vgl. z. B. Schreiben der HA I/GKS/Aufkl. UA Plauen v. 8.3.1988 über die Zuweisung eines Geländeabschnittes; BStU, MfS, HA VIII 6250, und Bericht über die Erfüllung der politisch-operativen Verpflichtungen der II. Etappe der Vorbereitung des 20. Jahrestages der Deutschen Demokratischen Republik v. 18.3.1969, in: Knabe, Hubertus: Westarbeit des MfS. Das Zusammenspiel von »Aufklärung« und »Abwehr«. Berlin 1999, S. 307–315, hier 313. Allein in den Monaten Januar bis August 1989 wurden 64 Personenschleusungen durchgeführt. Vgl. Konspekt der HA I/KGT/Bereich Aufklärung v. 6.10.1989 zur Dienstbesprechung mit den Leitern der Abteilungen im Monat Oktober 1989; BStU, MfS, HA I 5484, S. 22. Bis zur Ratifizierung des Grundlagenvertrages nutzte die SED zur versteckten Unterstützung von KPD bzw. DKP ebenfalls »Schleußstellen«, angelegt über Verbindungsoffiziere der Abt. BdL II bei der Grenzaufklärung. Vgl. o. Verf.: Auszug aus dem Bericht über die durchgeführte Aussprache bei der Abteilung Verkehr am 3.7.1973 mit Gen. [...].; BStU, MfS, HA II/19 14254, S. 78. Richtlinie des Ministers v. 12.6.1956 über die Aufgaben der Abteilung Aufklärung der Hauptverwaltung der Deutschen Grenzpolizei und Fragen der Koordinierung der Arbeit mit den Organen des MfS; BStU, MfS, DSt 101108. Vgl. o. Verf.: Zusammenstellung über die Besoldung der Mitarbeiter, die zur Hauptverwaltung Deutsche Grenzpolizei versetzt werden, o. D.; BStU, MfS, KuSch 1358, S. 62–68. Vgl. Richtlinie v. 12.6.1956, S. 7; BStU, MfS, DSt 101108. Zur Biographie vgl. Gieseke (Hg.): Wer war wer (Anm. 23), S. 7. Vgl. Dienstanweisung Nr. 7/54 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. 15.1.1954 über die Zusammenarbeit des SfS mit der Abteilung Aufklärung der HVDGP; BStU, MfS, DSt 100893. Zu den Kategorien GI und GM vgl. Richtlinie des Staatssekretärs für Staatssicherheit Nr. 21 v. 20.12.1952 über die Arbeit mit Informatoren, Geheimen Mitarbeitern und Personen, die konspirative Wohnungen unterhalten; BStU, MfS, DSt 101097, sowie die Richtlinie des Ministers Nr. 1/58 v. 1.10.1958 über die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern im Gebiet der DDR; BStU, MfS, DSt 101113.

39 Vorgänge gingen in die Abteilung XII der jeweiligen BV. Nach Einführung von Registrierbereichen in der MfS-Kartei erhielt die HV DGP einen eigenen zugeteilt. Die Abteilung Grenzaufklärung unterteilte sich in zwei Unterabteilungen (West und Ost) und eine Informationsgruppe. Nach dem Mauerbau wuchs das Interesse an Informationen über das westliche Grenzvorfeld nicht nur im MfS, während gleichzeitig die vollständige Abriegelung der Grenze die Beschaffung und die Kontakte zu dort ansässigen Informanten drastisch erschwerte. Das Informationsdefizit beschäftigte auch die ZK-Sitzung Ende November 1961, die vom MfS höheres Engagement forderte.206 Mielke reagierte prompt und unterstellte die Grenzaufklärung, die bis dahin auf 259 operative und 29 technische Stellen gewachsen war, per Befehl (!) zum 10. Dezember 1961 seinem Ministerium.207 Sechs Wochen nach der Übernahme regelte ein weiterer Mielke-Befehl208 die Aufgaben detailliert. So bezog sich Aufklärung nicht nur auf Gebiete jenseits der Westgrenze, sondern auch auf den 500-m-Schutzstreifen209, die Ostseeanrainer210 und selbst auf die Grenzen zur Tschechoslowakei und zu Polen. Bei den Grenzbrigaden siedelten sich Unterabteilungen an, die aus Operativgruppen (OPG) bestanden. In der HA I betrieben zwei Abteilungen Grenzaufklärung, eine an der Westgrenze und seit 1.9.1962 eine um Berlin: die Abteilung Aufklärung B. Ein Referat dieser Abteilung befasste sich mit Westarbeit und Fahnenfluchten. Vier Unterabteilungen (BerlinTreptow, Blankenfelde, Groß-Glienicke, Hennigsdorf) um die Westsektoren sollten Informationen aus deren Grenzvorfeld beschaffen, aber auch die Grenze DDR-seitig sichern helfen. Ein weiteres Referat beschäftigte sich mit der Gewinnung und dem Einsatz von Inoffiziellen Mitarbeitern im besonderen Einsatz (GME), die entlang der Grenze zum Einsatz kamen und im Westen Personen und Dienststellen ausspionierten.211 Im Zuge der Veränderungen in den Grenztruppen ließ Mielke 1972 die Aufgaben der Grenzaufklärung anpassen:212 Das führte zu einem Mix aus Aufklärung von militärischen und grenzpolizeilichen Einrichtungen sowie des Grenzzolldienstes (wofür ein mehrseitiges Papier alle relevanten Dienststellen verzeichnete), frühzeitigem Erkennen und Verhindern von Aggressionen und Provokationen, Anlegen von Grenzschleusen sowie Befragen von Grenzverletzern und Überläufern (ÜL)213, die aus dem Westen kamen.
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Vgl. das offiziöse Studienmaterial zur Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit Teil V. Der Kampf der Angehörigen des MfS zur vorbeugenden Verhinderung und Zerschlagung aller Angriffe des Feindes gegen die DDR unter den Bedingungen des veränderten internationalen Kräfteverhältnisses Anfang der sechziger Jahre im Prozess des umfassenden Aufbaus des Sozialismus und der DDR (1961–1965). Potsdam 1980, S. 17. In den offiziellen Materialien der Sitzung ist kein namentlicher Auftrag enthalten. Befehl Nr. 598/61 des Ministers v. 10.12.1961 zur Übernahme der Aufklärungsorgane der Grenztruppen durch das MfS (Abteilung Aufklärung beim Kommando Grenze – HA I); BStU, MfS, DSt 100326. Befehl Nr. 56/62 des Ministers v. 19.1.1962 zur Aufgabenstellung der Abteilung Aufklärung beim Kommando Grenze der NVA; BStU, MfS, DSt 100330. Außerdem war die Grenzaufklärung auch im 5-km-Sperrgebiet tätig, um Informationen aus diesem Raum an die zuständigen Bezirksverwaltungen und Kreisdienststellen liefern zu können. Vgl. ebenda, S. 7. Erst in der 1. Berichtigung des Ministers v. 15.4.1964 zum Befehl Nr. 56/62 werden diese Aufgaben den Operativgruppen Abwehr übertragen; BStU, MfS, DSt 100330. Referat des Leiters der HA I auf der Jahresdienstkonferenz 1964; BStU, MfS, HA I 13945, S. 66. Vgl. o. Verf.: Aufstellung zur Entwicklung der Abt. Ä[ußere] Afbwehr], o. D.; BStU, ZA HA I 5025, S. 36. Zur Kategorie GME vgl. S. 93. Befehl Nr. 31/72 (Anm. 38). Hierzu existierte eigens der Befehl Nr. 27/67 des Ministers v. 25.7.1967 zur politisch-operativen Bearbeitung von Überläufern; BStU, MfS, DSt 100523.

301. An der Tötung von Walter Heike bei seiner Flucht am 22. Waren Postenbereiche überraschend nicht bewacht oder wurden Postentürme durch MfS-Angehörige besetzt. Im Juli 1986. Registrier-Nr. S. MfS.10.1988.und Informationsorgan. S. BStU. Referat für die Dienstberatung mit den Angehörigen der Aufklärungsdiensteinheiten der Hauptabteilung I am 29. an. Filmer.216 1988 referierte Neiber auf einer Dienstberatung der Aufklärer aus der HA I. Schreiben Mittigs in Vertretung des Ministers zu einem von Westberlin aus durchgeführten schweren Sprengstoffanschlag gegen die Grenzsicherungsanlagen der DDR im Abschnitt Berlin-Mitte v. Nur das biete die Gewähr. 14. ahnten die Grenzer. Befehl Nr.7.8. 2. 158).217 Er forderte eine langfristigere Ausrichtung bei der Gewinnung von IM im Westen. Verf. 110). Vgl. In: Süddeutsche Zeitung v. bevor sich der Mauerbau zum 25. HA I/KGT: Meinungsäußerung an den Leiter der AKG im Ergebnis der Einschätzung der Aktualität nachfolgender dienstlicher Bestimmungen und Weisungen. Sekretariat Neiber 62. 31. XVIII 3300/86. die vor 1989 erlassen wurden v. Den Grenzsoldaten blieb das Wirken des MfS in diesem streng reglementierten Bereich natürlich nicht verborgen. Unterabteilung AKG/Aufklärung Für die Aufklärungsdiensteinheiten der HA I/KGT war diese Unterabteilung (Sitz in Motzen. MfS. 2–122.1989. vgl. Male jährte.11. Heftige Kritik an der umständlichen Ablage der Informationen führte in der 2. die es ihnen ermöglichten. wenige Tage. 10/81 (Anm. Grafe. MfS. BStU. womit das zusammenhing und gaben diesem Geschehen die Bezeichnung »Uhu«. 31/72 (Anm.6.40 Als Mielke im Juli 1981 die Aufgaben zur »Gewährleistung der territorialen Integrität der DDR sowie der Unverletzlichkeit ihrer Staatsgrenze« aktualisierte214. Obwohl die Mitarbeiter der Grenzaufklärung tagtäglich im Grenzgebiet unterwegs waren und sich naturgemäß an besonders heiklen Punkten aufgehalten hatten. S. Der bisherige Einsatz der IM resultiere aus der Vielzahl an Objekten der westlichen Grenzüberwachung.220 Liniendiensteinheiten zogen sich bis auf die Ebene Grenzregiment.1976 getötet wurde. 10/81 (Anm. o. die bearbeitet würden (177218). Die Bearbeitung ausgewählter Zielobjekte sei reinen Materialsammlungen vorzuziehen. 38) blieb in Kraft. der das unmittelbar angrenzende Regierungskrankenhaus zu sichern hatte.1989. DSt 103307. 121. 195). Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. 26727. HA I 14924. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. 60.1974 am Grenzübergang »Checkpoint Charlie« gingen von Mitarbeitern der HA VI aus. 2.1986. Kreis Königs Wusterhausen) das Auswertungs. Hälfte der achtziger Jahre zu einer Umstrukturierung der Unterabteilung.: Zusammenfassung v. zum Erfolg vgl. an wichtige Informationen zu gelangen. S.1964 im Bezirk Berlin-Mitte war zwar ein MfS-Angehöriger beteiligt. 29. waren sie an der Tötung Flüchtender offenbar nicht beteiligt!219 Die Aussetzung des »Schießbefehls« vom April 1989 galt allerdings auch für sie. BStU. Die HA I legte den OV »Detonation«. S.4. 80. Die Grenzaufklärung alarmierte Mielke. MfS. S. beschädigte eine Sprengstoffexplosion von Westberlin aus die Mauer. BStU. der am 30. Es handelte sich aber um einen Posten des Wachregimentes »Feliks Edmundowitsch Dzierzynski«.4. Für die operative Grenzarbeit existierte in jeder Unterabteilung ein Referat Grenzvorfeld. 10. S. dass Quellen in solche Positionen kommen. Sekretariat Neiber 175. kam es auch zur Neuformulierung der »politisch-operativen Aufgaben der Aufklärungsdiensteinheiten der Hauptabteilung I/KGT«215.1996. Roman: »Aufspüren. Im Zuge der Reorgani- 214 215 216 217 218 219 220 Dienstanweisung Nr.1. . der das gesamte Ministerium zur Mithilfe bei der Suche nach den Tätern aufforderte – allerdings vergeblich. Ebenda. Die tödlichen Schüsse auf Burkhard Niehring am 5. Zum Fall Michael Gartenschläger. Vgl. ohne dass sich an den prinzipiellen Anforderungen etwas änderte. festnehmen oder vernichten«.

Abteilung Aufklärung Grenzkommando Nord (GKN) Die Abteilung wurde seit 1982 von Oberst Klaus Both222 geleitet. Vgl. so dass keine Unterlagen vorhanden sind. Auch die Videotechnik am Brandenburger Tor unterstand dieser Abteilung.1989 gesetzt. Abteilung Grenzsicherheit Honecker persönlich hatte 1986 den Einsatz von MfS-Grenzbeauftragten in den Kreisen entlang der innerdeutschen Grenze bestätigt. Vgl. Aus der Karteikarte F 77 ergibt sich. 20. Beide Vorgänge wurden nicht archiviert. S. ebenda. was den Schluss zulässt. sowie – als Besonderheit – die Unterabteilung Operative Grenzlage. die des Grenzdurchbruches verdächtigt wurden. Grenztruppen-Offizier. Grenzsicherheit und von Unterabteilungen Grenzsicherheit in der HA I. ein ohne Quellenangabe im Faksimile abgedrucktes GVS-Dokument. die Unterabteilung GR–23 die Deutsch-deutsche Arbeitsgruppe in Wolfsburg224. Aufklärung GKN bearbeitete die Feindobjekte Verein Grenzopfer e. lediglich 229 den Westen erreichten. aus dem hervorgeht. 2/86228 nahm ein tief gestaffeltes. XVIII 3894/82. 7.1989 (Anm. In: Ritter. Vgl. was aber durch die historischen Ereignisse im Herbst 1989 nicht mehr zustande kam. so dass keine Unterlagen vorhanden sind. DSt 103253. Nicht zuletzt deshalb gelang es. Vgl. Der Vorgang wurde nicht archiviert. MfS. Abteilung Aufklärung Grenzkommando Mitte (GKM) Die Abteilung mit 98 Planstellen leitete seit 1986 Oberst Kuno Buschmann225.12. in Barum (Landkreis Uelzen)223 und – unter dem Decknamen »Institut« – das Deutschlandpolitische Bildungszentrum in Schnakenburg. Berlin 1997. Lapp. Die Leitung der Abt. Registrier-Nr. einheitlich funktionierendes System der Grenzsicherung nicht nur die Grenze selbst. die instruktive Übersicht o. In seiner Funktion als Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates. 175). XVIII 4503/82. jeweils einem Grenzregiment zugeordnet. die übergroße Mehrzahl der Fluchtwilligen bereits vor dem 5-km-Streifen zu fassen. D. ohne Beruf.. Vorläufige Grundsätze für die Arbeit der Grenzbeauftragten des Ministeriums für Staatssicherheit in den Grenzkreisen an der Staatsgrenze der DDR zur BRD v.1986.1. sondern das gesamte Grenzgebiet und seine Zugänge in den Blick.1974–30. Peter Joachim: Die Grenze. Jürgen. ohne Beruf.227 Auf der Grundlage von Mielkes Befehl Nr. dass in diesem Zeitraum von 4 956 Personen. 1932. V. BStU.11. Doch die Federführung hatte die Abteilung Grenzsicherheit. MfS seit 1958. o. 6. Von 1980 bis 1985 Mitarbeiter der HVA.41 sation bei den Grenztruppen wäre sie aufgelöst worden221. XVIII 461/86 bzw. MfS seit 1968.1.7. Jg. dass der Vorgang mindestens 900 Seiten umfasst hat. 1935. 1950–1961 Grenzaufklärung. Die Abteilung gliederte sich in fünf Unterabteilungen. Schreiben des Ministers v. Jg. 1945. Die Abteilung bestand aus sechs Unterabteilungen. S. Befehl Nr. 20.1979).1986 zum Einsatz von Grenzbeauftragten des MfS und zur Bildung der Abt. und obwohl es sich vom formalen Strukturelement her um eine Abtei221 222 223 224 225 226 227 228 229 Mielke hatte als Frist den 30. Zu ihr gehörten sieben Unterabteilungen. .229 Im MfS lag die Verantwortung (die Verhinderung von Fahnenfluchten ausgenommen) bei den jeweiligen territorial zuständigen Diensteinheiten. MfS seit 1961. Jg.: Versuchte und erfolgte Grenzdurchbrüche über die Grenzsicherungsanlagen (1.10. 78. 2/86 des Ministers v. Verf. Ihm standen 83 Planstellen zur Verfügung. Abteilung Aufklärung Grenzkommando Süd (GKS) Die Abteilung (82 Planstellen) wurde seit 1988 geleitet von OSL Heinrich Förter226. dass mindestens vier Bände ausgegeben wurden. Registrier-Nr. Ein deutsches Bauwerk. die jeweils dem Handlungsraum eines Grenzregimentes zugeordnet waren.

Dienstsitz war auch hier Pätz. 275. Tatsächlich verfügte die HA I jedoch über 2319 Mitarbeiter. Verwaltung der PHV (vgl.236 Die HA I verfügte über sechs OibEPlanstellen für die Abt.1989 (Anm. Neben dem Auswertungsorgan (UA Information. S. mit dem 1. 22. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Das Wachregiment – ohne Zeitsoldaten – (2 459) und die HA III (2 361) waren geringfügig. LSK/LV. darunter 1025 Stellen für IMführende Mitarbeiter. in den Thesen für die Dienstbesprechung des Stellvertreters des Ministers. und in den Bezirken Potsdam und Rostock am 2. ausgewählten Leitungskadern der HA I/KGT und HA I/VM sowie der ZAIG über Strukturveränderungen im Bereich des Leiters der HA I/KGT und über die beabsichtigte Einführung von Grenzbeauftragten des MfS in der Hauptstadt der DDR.231 Dies zeigt. KGT sowie GKM-Aufklärung und eine für die Abt. Der Leiter der jeweiligen Unterabteilung war als MfS-Grenzbeauftragter offizieller Ansprechpartner in allen die Staatsgrenze betreffenden Fragen. S. Froh. 16). unterteilt in zwei Referate. Im Juli 1989234 teilte Mielke seine Absicht mit.230 Mielke hatte sich die Besetzung der Leitungsfunktion vorbehalten. Denn wegen der erforderlichen militärischen Qualifikationen war der Personenkreis für Schlüsselfunktionen überschaubar.3 Kader/IM-Bestand 2. Mit ihrer zahlenmäßigen Stärke nahm sie einen Spitzenplatz unter den Hauptabteilungen ein235 und übertraf selbst die Mehrzahl der Bezirksverwaltungen.1989. den Leitern der HA I und VII. 228). MfS seit 1964. 18 u. Zur Biographie vgl. zugeschlagen. Äußere Abwehr.3. 211. wie wichtig das MfS die Arbeit der Grenzsicherheit nahm.8. Schreiben des Ministers v. Kader 4. Die Planstellen der einzelnen Unterabteilungen schwankten dabei zwischen sieben (Karl-MarxStadt) und 20 (Magdeburg und Suhl). den Stellvertretern Operativ der BV Potsdam und Rostock. Das für die HA I zuständige Kaderorgan war die HA Kader und Schulung/Abt. Der Kreis Grevesmühlen war im Bezirk Rostock der einzige Grenzkreis. bis 1979 Mitarbeiter HA VII. Mit dieser Änderung verband sich die Erwartung. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm. wurde sie von Neiber den Bereichen Abwehr und Aufklärung oft gleichgestellt und ebenfalls als »Bereich« bezeichnet. . Unter den insgesamt 13 Planstellen befand sich ein General237. 6. dass die Grenzsicherung eine höhere Wirksamkeit zeitigt. 2. Genossen Generalleutnant Neiber. MfNV. Stellvertreter des Leiters der BV Berlin. Der Einsatz von MfS-Mitarbeitern als OibE stellte in den Streitkräften die Ausnahme dar. jeweils zwei für die Abt. BStU. 71). B. Die Abteilung umfasste 102 Planstellen. nämlich in jedem Grenzbezirk der DDR233.7. Elektromonteur. vielmehr sollten zuverlässige Offiziere für solche Stellen gewonnen werden. 2/86 (Anm. Generalmajor Hans Zukunft. Die jahrelange Doppelunterstellung (HA I und Stellvertreter Operativ der BV) entfiel. die HV A (3 819) erheblich größer. 175). 175). Daher wurde er dem Nachbarbezirk. Der Leiter der 10. Jg.1 Kader 1989 waren der HA I 2223 Planstellen zugeteilt. 230 231 232 233 234 235 236 237 Z. MfS. S. Berlin. Vgl. also der UA Schwerin. Sekretariat Neiber 222. Er hatte seinen Sitz in der MfS-Bezirksverwaltung und leitete die Referate Grenzsicherung in den Kreisdienststellen an.42 lung handelte. analog zu den Grenztruppen die territorialen Unterabteilungen den Bezirken komplett zu übertragen (vgl. 84). Befehl Nr. S.. wenn die Bezirke die alleinige Verantwortung hätten. Geleitet wurde die Abteilung seit 1986 von OSL KarlHeinz Böckmann232. Eine Karriere im MfS ließ sich nach Überzeugung der Stasi kaum verheimlichen. Auswertung. S. Kontrolle) existierten sechs Unterabteilungen. 1936.

S. 238 239 240 241 242 Dietze. Ausweise. ist gering. »Etwa 90 % der Offiziere aller Ebenen kamen aus dem Personalbestand der NVA oder GT. was bei Reckhart Härtel zur B. ihm folgte 1982 Erwin Zillich (zuletzt Abteilungsleiter der für die HA I zuständigen Abt. Hg.242 Verbindungsoffiziere trugen – außer in der Marine – die Uniform des Truppenteils. nicht nach 25 Jahren in das Zivilleben wechseln konnten. 175). S.1978. in denen Externe den Doktortitel an der MfS-Hochschule erwarben. . blieb in der HA I. Förster. Hg. 2). Bei Mitarbeitern des Bereiches Aufklärung wurde zusätzlich ein Qualifizierungslehrgang an der Schule der HV A241 vorausgesetzt. BStU. Schließlich sollten sie sich ungehindert und unauffällig bewegen können. OSL Manfred Stüwe. 21 f. Teil III/6). BStU. indem sie als bestätigte Kader auf Perspektive an einer Offiziershochschule studierten und dort zugleich inoffiziell arbeiteten. BStU. Günter: Die Juristische Hochschule des MfS (MfS-Handbuch. HA I/GKM/Bereich Aufklärung: Schreiben zu den Funktions. Eine MfS-interne spezielle Ausbildung für Militärtschekisten schien wohl entbehrlich angesichts der fast flächendeckenden Vorkenntnisse von den Offiziersschulen. die zum Aufgabenspektrum der HA I forschten. – für die Marine – durch Weiterbildung an der sowjetischen Seekriegsakademie möglich.«238 Weitere Qualifikationen waren durch Besuche der Militärakademie »Friedrich Engels« in Dresden bzw. die Verbindungsoffiziere mit allem Notwendigen auszustatten. fiel in den Verantwortungsbereich der HA I: 1985 erhielt ihn ein Mitarbeiter der Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow. die sich hinter unscheinbaren Details oder Merkmalen (zum Beispiel Stempel) verbargen und sich von Zeit zu Zeit urplötzlich änderten.3. Berlin 1998.und Qualifizierungsmerkmalen v. hatte die NVA die Pflicht. HA I 3971. Eberhard Lehmann (zuletzt HA II) erwarb den Doktortitel 1979 mit einer Arbeit über Richard Sorge. Teilweise besaßen diese Papiere Sicherheitsmerkmale. An der MfS-Hochschule erlangten mindestens 266 Mitarbeiter der HA I ihr Diplom. Günter: Bibliographie der Diplomarbeiten und Abschlussarbeiten an der Hochschule des MfS. Dieser Stabsdienstgrad galt dann auch als besondere Vergütung. Das erwarben sie. den sie zu bearbeiten hatten. Lediglich Werner Pytul. 60. S. Um hierfür gerüstet zu sein. MfS. die dort zu militärischen Themen promoviert wurden. Vgl. S. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm. Zur Schule der HV A vgl. Nur der zur Sektion Politisch-operative Spezialdisziplin gehörende Lehrstuhl VIII »Staatsgrenze« unterstützte die HA I mit MfS-eigener Forschung und Lehre. da Verbindungsoffiziere als MfS-Berufssoldaten. Hierfür benötigten sie Ausrüstungsgegenstände. zuletzt Leiter der Beobachtungsabteilung (vgl. traten gar nicht in deren Dienste. Einer der seltenen Fälle.239 Die Zahl der MfS-Offiziere. sondern insbesondere Fachwissen. Berlin 1996. Stellvertreter in der HA Personenschutz). Vgl. Zugangsberechtigungen usw. Alle anderen. 358. Andere wurden nach dem Offiziersstudium oder aus dem Truppendienst für das MfS geworben. anders als Truppenoffiziere. Kader 4) sowie 1983 Günter Hummitzsch (zuletzt 1. Zulassungen. 27. Anschließend traten sie in den Dienst des MfS. Förster.und bei Jürgen Fohr zur A-Promotion führte. Riebe: Zur Militärabwehr (Anm. Zur Steigerung des Renommees in der Armee diente die häufige Einstufung operativer Mitarbeiter mit dem Dienstgrad Major statt – wie es der Dienststellung entsprach – Hauptmann. 31). Zwei spätere Sektionsleiter der JHS beteiligten sich an der Untersuchung über die HA I/KGT240.43 Für ihre Arbeit in der Truppe benötigten die Mitarbeiter der HA I nicht nur Kenntnisse über militärische Umgangsformen.

Vgl.. Eine wirkungsvolle IMArbeit war nur möglich. Dieser Umstand bereitete der HA I erhebliche Probleme. andererseits die IM in den Wehrkommandos der jeweiligen BV zugerechnet werden. DSt 100482. 33. HA I 14574. zur Begründung des Befehls-Entwurfs – Erhöhung der Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit zum Schütze der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik. 21—41. Ähnlich verhielt es sich im vorhergehenden Jahr. Angaben des Leiters der HA I (Anm.1989. StUG-Änderungsgesetzes vom 20. Mit Stand 31. 460). Abteilung I/XII: Berichtsbogen zum Bestand und ausgewählten Bestandsveränderungen zu registrierten Vorgängen und Akten mit Stand vom 31.2 Inoffizielle Mitarbeiter Die Inoffiziellen Mitarbeiter innerhalb der Streitkräfte waren das wichtigste Mittel der HA I. ZAIG: Übersicht über wesentliche Erkenntnisse aus der Analyse der Entwicklung der operativen Grundprozesse im Jahre 1986 (im Vergleich zu 1985) v. Fast jeder dritte IM wurde nach weniger als zwei Jahren abgeschrieben. handelte es sich bei den GMS doch um Bürger »mit einer auch in der Öffentlichkeit staatsbewussten Einstellung und Haltung«. wonach eine Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst während des Grundwehrdienstes als geringfügig eingestuft wird.1. wenn diese später in ihren Verantwortungsbereich zurückkehrte. hier 29. MfS.3.1996 (BGBl. Müller-Enbergs: IMStatistik (Anm. 2026) in § 19 StUG einen Abs. Vgl. b des 3. Vgl. 2 : 1 wich die HA I erheblich von den Bezirksverwaltungen (3. In: Suckut (Hg. Ursache hierfür ist die bereits erwähnte große Fluktuation.12. 2 820 IMK sowie 6832 GMS244 schöpfen. 10/66 (Anm. weil sich unter den IM auch Zivilisten befanden. Müller-Enbergs. .): Wörterbuch (Anm. wollte er nicht eine Befehlsverweigerung riskieren. Unscharfen ergeben sich.245 Etwa jeder 13. 78. S. Diesem Umstand trug auch der bundesdeutsche Gesetzgeber Rechnung. Stichwort Gesellschaftlicher Mitarbeiter für Sicherheit (GMS). dass der Führungsoffizier (Verbindungsoffizier) sich uniformiert in den Objekten bewegte. Im MfS wurden die Probleme deutlich erkannt. BStU. 4. Helmut: IM-Statistik 1985–1989.1988 v. 3 lit. wenn der IM Erfahrungen in der inoffiziellen Zusammenarbeit mitbrachte. Der Umstand.1987. vom Wehrpflichtigen also dessen Offiziersdienstgrad erkannt wurde. um den selbst gestellten Anspruch umzusetzen. 8 anfügte. D. Vgl. Berlin 1993. Für die werbende – heimatliche – Diensteinheit war das allerdings unattraktiv. MfS. 244). Hierfür konnte sie zum 31. Alle Inoffiziellen Mitarbeiter erhielten noch daheim einen ergänzenden »grundsätzlichen politisch- 243 244 245 246 247 248 Ein IM zur Sicherung der Konspiration diente in erster Linie der Sicherung des Verbindungswesens und lieferte nur gelegentlich eigene Berichte. S. BStU. Müller-Enbergs: IM-Statistik. 39 f. S.1986 umfassten NVA und Grenztruppen einschließlich der Zivilbeschäftigten 296 593 Personen. ebenda.2. da hier nicht eigene Kriterien galten und sie eine solche Quelle allenfalls nutzen konnte. sondern durfte sie auch ohne Aktenübergabe (!) nutzen. o. war bereits wertvolle Zeit verloren.246 Auf jeden Führungsoffizier kamen 11 IM. S. Mit dieser Quote IM : GMS von ca. Eine Zusammenarbeit betrachtete er nicht als Vertrauensbeweis. was immerhin zwei pro Mitarbeiter bedeutet247. 6). 6. BStU. I S. Tabelle 3/1. S. 42). Besonders unter Vorgesetzten dürften sich Gesellschaftliche Mitarbeiter für Sicherheit befunden haben.5 : 1) und Hauptabteilungen (6. dem er sich nur schwer entziehen konnte. erhöhte die Schwierigkeiten. Vgl. erhielt die HA I nicht nur Hinweise über die darunter befindlichen IM und GMS.44 2. Verf. sondern als Befehl. die Erwägungen in der Disposition 2 o.248 Als sich zu Beginn der achtziger Jahre der Anteil an Reservisten wesentlich erhöhte.10. Vgl.12.1 : 1) ab. Mehr als jeder fünfte IM wurde pro Jahr neu geworben. 12. S. Dezember 1988 aus einem Bestand von 12 509 IM (ohne IMK243). als er gemäß Artikel 1 Nr. Armeeangehörige oder Zivilbeschäftigte war also IM oder GMS. Fielen die Phasen von Auswahl. sofern keine personenbezogenen Informationen geliefert wurden. Die Operativen Mitarbeiter ihrerseits nutzten diese Zwangssituation aus. Vgl. Kontaktierung und Werbung aber in die Zeit des Wehrdienstes. 145. den späteren Befehl Nr. Hg. Damit erreichte die HA I fast das Doppelte des MfS-Gesamtdurchschnittes.

252 Als die Grundausbildung von sechs auf drei Monate verkürzt und zugleich intensiviert wurde. MfS. zu werben. dass es einer auf jeder Stube wäre. MfS. was Müller beschreibt: Es »wurde von ›Spitzeln‹.6. andere – wie Halle – überboten die Forderung deutlich251. S. Abwehr: Berichterstattung über die Einberufung zu den Grenztruppen v. ohne plump und dekonspirierend zu wirken«. dass zum Beispiel Soldaten zur Bearbeitung von Offizieren eingesetzt werden konnten. hätten diese Offiziere »in erster Linie Befehle ihrer nächsthöheren Vorgesetzten durchzuführen«.255 Wer sich hierfür hergab..] einer ›Petze‹ bei der Obrigkeit zuschrieb. Anlage.1.250 Einige Bezirke erreichten dieses Soll nicht. 29. Deshalb war das MfS nicht nur an der Zusammenarbeit mit Mannschaftsdienstgraden interessiert. Doch allgemein galt wohl. S.257 Auch einzelne Generäle pflegten den inoffiziellen Kontakt.] es gut verstehen. Sie »müssen [.2001. S. 22.1984 über die politischoperative Sicherung der Wehrkommandos der NVA und die im Zusammenhang mit der Tätigkeit der Wehrkreiskommandos der NVA zu lösenden politisch-operativen Aufgaben. HA I 5507. Müller: Tausend Tage (Anm. Tagesordnungspunkt 4 – Der Stand und die Ergebnisse der operativen Arbeit in der Nationalen Volksarmee und der DVP v. verkomplizierte sich damit auch die Zusammenarbeit mit den Inoffiziellen Mitarbeitern.11. DSt 103387. Um so schnell wie möglich Informationen zu erarbeiten.254 Unter den Wehrpflichtigen herrschte die Vermutung. S. In: Mitteldeutsche Zeitung v. 7/84 des Ministers v. S. wobei über 50 Prozent der IM erst unmittelbar vor der Einberufung geworben wurden und deshalb ungenügend auf die inoffizielle Zusammenarbeit vorbereitet waren. MfS.45 operativen Auftrag«. vor allem.] mit zu erledigen. BStU. . 32) waren deshalb gehalten. S. die hitzige Debatte um den Fernsehmoderator Ingo Dubinski. Allerdings.: Disposition 2 zur Begründung des Befehls-Entwurfs (Anm. S. um bei Gefahr im Verzug von sich aus zum Verbindungsoffizier Kontakt aufzunehmen!249 In besonderer Weise galt das natürlich für die künftigen Grenzsoldaten. resümierte ein nicht genannter StasiOffizier. O. SdM 1900. denen man allgemein die Rolle [. Vgl..1958. 249 250 251 252 253 254 255 256 257 Schreiben des Ministers über die politisch-operativen Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit bei der planmäßigen Auffüllung der Streitkräfte der DDR mit Reservisten v. dass sich Kameraden vom MfS als Informanten verpflichten ließen. Vgl. 9. Die Referate Abwehr Wehrkommandos (vgl. Bei den Grenztruppen wurde spekuliert. Vgl. BStU. MfS. die Parteiorganisation wie das MfS«.. wenn sie sich in so genannten Schlüsselpositionen befanden. 24. Die Obrigkeit waren die Berufssoldaten. BStU. 248). galt als »Kameradenschwein«. 3).256 Die starke Hierarchisierung in den Streitkräften verhinderte.. Verf. war es nicht ausreichend. S.253 Nach Beendigung des Wehrdienstes wurde der IM seiner Heimat-Kreisdienststelle zur Übernahme angeboten. 2.10. 362. HA I/GKN Abt.. 1. Zuletzt gefordert in der Dienstanweisung Nr. Hierüber informierte Kleinjung bereits 1958 das Kollegium.3. die Interessen der Sicherheit und Wachsamkeit [. 6.1983. 28. 15. S. DSt 102919. BStU. 7.1988. 8. ›Zuträgern‹ und vor allem von ›Anscheißern‹ gesprochen.6. 3. sondern auch an der mit Fähnrichen und Offizieren. Außerdem verfügten Berufssoldaten nicht selten über die größere Lebenserfahrung.. das Protokoll des Kollegiums. S. Ebenda. für ein Verhältnis von mindestens 1 : 20 an IM unter den Wehrpflichtigen zu sorgen.1987. BStU. 6. DSt 103104. IM-Kandidaten erst in den Grenzausbildungsregimentern zu sichten und evtl. Schreiben des Ministers zu Maßnahmen zur weiteren Qualifizierung der politisch-operativen Sicherung der Arbeit der Wehrkommandos der NVA v. 3. MfS. der 1983 als IM im Grundwehrdienst tätig war.

Richtlinie Nr. Zum Grenz-IM vgl. 29-jährig. Perspektiv-IM264.260 Die HA I stand vor der Aufgabe. 200).12. Zu den Kategorien vgl. Inoffizielle Mitarbeiter in den Westen zu schicken. 2. hätte es eine Genauigkeit erreicht. Durchführungsbestimmung zur Richtlinie Nr. MfS. BStU. Helmut (Hg. S. Dabei wurde er festgenommen und umgehend von der Grenzaufklärung als IM geworben. weil er – diesmal nicht verabredet – die Grenze überschritten hatte.6. Sie erreichte in der 1. BStU. MfS. AP 11267/67. BStU. Genossen Generalleutnant Krause v. Um dennoch dort agieren zu können. Rekrutiert wurden die HIM überwiegend während ihres Wehrdienstes nach Hinweisen der Verbindungsoffiziere. MfS.1 Angehörige. Äußere Abwehr/UA 2 zum Bereich Aufklärung des MfNV.1988. BStU. Vorwiegend als IME. S. wurden die bestehenden HIMGruppen erheblich umstrukturiert. BdL-Dok 3240. GKM-Aufklärung. DSt 102658.258 Hauptamtliche IM259 führten nur zwei Abteilungen: 35 Planstellen existierten bei der Abt. Er querte am 6.8. 16–20. 10. Es handelt sich hierbei nicht um einen IM-Vorlauf. . 8.265 258 259 260 261 262 263 264 265 Auskunftsbericht des Leiters der Abt. 2. Berlin 1998.10. Beobachter/Ermittler sowie Grenz-IM. Gemäß der Richtlinie Nr. schob ihn das MfS ab und stellte den IM-Vorgang ein. BStU. Personen. bei der es sich verbot. S. so vermutete die HA I. Materialien und Fahrzeuge inoffiziell über die Staatsgrenze der DDR in das Operationsgebiet oder zurückzubefördern.46 Die Verteilung der IM in den Einheiten war sehr unterschiedlich. Aktenvermerk der Abt.3. Ein tragischer Fall dürfte Walter Otte sein. Es kam zu mehreren Treffs auf dem Gebiet der DDR. 2/79 dienten hierfür die IM-Kategorien263 Quelle. 88 f. sondern um die Vorbereitung eines IM auf seinen Einsatz im Zielobjekt. Teil 2: Anleitung für die Arbeit mit Agenten. die innerdeutsche Grenze von West nach Ost durch ein Minenfeld. Kundschaftern und Spionen in der Bundesrepublik Deutschland. Verwaltung der Armeeaufklärung (Arbeit mit Agenturischen Mitarbeitern) ihren Spitzenwert mit einem Verhältnis von einem IM auf 2.1967. Intellektuell war er den Anforderungen der Zusammenarbeit nicht gewachsen. Spätestens zu Beginn der neunziger Jahre. unter besonderer Berücksichtigung der Führungs. Diese sollten dann ihre Reisen unter dem Vorwand dringender Familienangelegenheiten oder als Invalidenrentner durchführen. 15.6. MfS. S. 2/79 v. MfS. Zu den HIM vgl. Letztere hatten die Aufgabe. Für diese Kategorie wurde in den Akten das unübliche Kürzel PIM gebraucht.und Leitungstätigkeit des Chefs Aufklärung. Bd. Oktober 1989 waren es 108 IM262. Die Grenzaufklärung führte außerdem Inoffizielle Mitarbeiter im Operationsgebiet261. 6. die mit fiktiven oder Doppelgänger-Reisedokumenten von Westdeutschen ausgerüstet waren.): Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit.1979 zur Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern im Operationsgebiet.1988.1976 wurde Otte bei einem erneuten Grenzübertritt erschossen. Äußere Abwehr zur Beratung mit dem Leiter und den Stellvertretern des Leiters der UA–1 zu Fragen der Gestaltung der Arbeit im und nach dem Operationsgebiet v. HA I 4526. 1/79. 87–89. Müller-Enbergs.1989 (Anm. Vgl. Erschwerend für den zeitweiligen Einsatz von HIM im so genannten Operationsgebiet wirkte sich das immer präzisere Fahndungssystem in der Bundesrepublik aus. wozu er eine Schleusstelle im Harz nutzte. einzelne HIM herausgelöst und sozial verträglich untergebracht. Sekretariat Neiber 183. Als er allerdings im gleichen Jahr nochmals aufgegriffen wurde. Vgl. kurzfristig neue IM zu werben. Zum Stichtag 6. Äußere Abwehr und sechs in der Abt. 27. Am 10. Konspekt der HA I/KGT/Bereich Aufklärung v.

15. Nr. Zivile IM waren zur Kontrolle im Wohn..1981.47 Tabelle 4: IM des Bereiches Aufklärung im Operationsgebiet. BStU. BStU. Anfangs wurden die Kategorien WGI (wehrpflichtiger GI) bzw. ZGI (ziviler GI. S. ZAIG 13882. Z. Treffs außerhalb der Kaserne waren kompliziert und bildeten immer einen Unsicherheitsfaktor. I/1/85 zur Fahnenflucht des [. den Entwurf für das Referat auf der Dienstkonferenz in der HA I am 24. Schließlich war Mielke der Meinung.10. 2. um die Gefechtsstärke in der Einheit zu halten. HA I/Abt. AOP 25391/91. P[anzer]D[ivision]: Abschlussbericht gemäß Dienstanweisung Nr. eine sofortige Verbindungsaufnahme zwischen IM und Führungsoffizier war schwierig. Süd 5 0 7 PerspektivIM 1 3 6 ErmittlerIM 12 35 30 Kontaktpersonen 2 1 3 Grenz-IM Vorlauf-IM 1 1 1 36 74 45 Die Informanten aus der DDR beschränkten sich nicht auf Militärpersonal oder Zivilbeschäftigte.267 Zur Unterscheidung dienten Bezeichnungen wie Zivilangestellte (zur Unterscheidung von Zivilbeschäftigten in den Kasernen). um bei unvorhersehbaren Situationen Kontakt aufnehmen zu können. 2/79 handelte.11. Urlaub und Ausgang wurden selten gewährt.. BStU. Bd.B. MfS. An das Verbindungssystem waren folglich hohe Anforderungen gestellt. dass sich Offiziere außerhalb ihres Dienstes unbefangener bewegten. die Abwesenheit des IM vom Dienst bemäntelten oder bei einer außerplanmäßigen Verbindungsaufnahme als Anlaufpunkt dienten. hier S. 2: IMK/KW »Karl« am 28. Vgl. Die Werbung von Zivilisten.10. denn militärische hatten sich die HV A und sowjetische Geheimdienste vorbehalten. 14.10. AIM 13379/66. OPG GR–42: Abschlusseinschätzung zum ZGI »Ina Flohr« Reg. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm. MfNV/UA MB W/U: Aufstellung über realisierte Werbungen 1989. Stand 6.8.] v. Versäumnisse bei der Arbeit mit Treffquartieren (IMK/KW) 1988 auf einer Dienstkonferenz anzusprechen. Mielke 1981 vor der HA I. MfS. gelang noch Ende Oktober 1989. deren Wohnungen vom MfS als Treffquartiere genutzt werden sollten.: XVIII–2908/65 v. HA I 14585. MB III UA 7. z. 117) verwendet. MfS.269 Eine weitere auf die HA I beschränkte Kategorie war die inoffizielle Verbindung zu ausländischen Militärkadern.1989 Quellen266 Abt. Doch ihre begrenzte Auswahl behinderte eine strenge Konspiration. die Treffs absicherten. Nord Abt.und Freizeitbereich willkommen.270 Trefforte mussten leicht und unauffällig erreichbar sein. Abt.1981. 34–37.6.1989.1989. Mitte Abt. aber auch die Inoffiziellen Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration und des Verbindungswesens (IMK/S). . 12. Dahinter verbargen sich Personen.1966. So sah sich Neiber veranlasst. 423 f. Vgl. wenngleich es sich – wie bei den WIM (wehrpflichtigen IM) – nicht um amtliche Kategorien im Sinne der Richtlinien 1/79 bzw. die als Vertrauenskontakt (VTK) bezeichnet wurde. BStU. Hierzu dienten Tote Briefkästen. MfS. IMS-zivil und GMS-zivil268. S. 37). BStU. was ihre Bewegungsfreiheit betraf. Hierfür eigneten sich medizinische und Freizeiteinrichtungen oder Ähnliches. S. Gerade Wehrpflichtige waren erheblichen Restriktionen unterworfen.271 266 267 268 269 270 271 Auch die Aufklärung GKM verfügte üblicherweise über vorwiegend zivile Quellen bei den westlichen Schutzmächten. S. so dass sich der Soldat glaubhaft entfernen konnte. HA I 14571. 197. MfS. B. Orientierung des Leiters der HA I für die Zusammenarbeit mit IMK/S in den Abwehrabteilungen der Hauptabteilung I v.

Teil A.277 Dies erfolgte in der Regel durch die örtliche MfSKreisdienststelle an seinem Wohnort. BStU. Sekretariat Neiber 557. BStU. Eisenfeld. 018/9/650 v. Zum Aufbau vgl. Zur HA VI vgl. 42. B. Bernd: Die Zentrale Koordinierungsgruppe. DSt 102773. 678. aber auch vor ausgewählten 272 273 274 275 276 277 278 Eingeführt durch Befehl Nr.278 Führte das MfS Ermittlungsverfahren in der NVA und in den Grenztruppen durch. fehlten Aussagen über Familienangehörige. Zum Stellvertreterbereich Neiber gehörten neben der HA VIII weiterhin die Zentrale Koordinierungsgruppe (ZKG)275. 14. S. 1–3.1981 zur Dienstanweisung Nr. S.11.274 Nur so ließ sich die vom MfS angestrebte Einheit von (operativem) Zusammenwirken und Abwehr umsetzen. Grundlage war im MfS die Anlage zur Richtlinie Nr. BStU. MfS. War ein junger Mann für den Grenzdienst vorgesehen. begünstigende Umstände und Bedingungen wiederum wurden mit der HA I. Pag. 255) zurück. BStU. 11. Freundinnen und Verlobte) oder nicht dem tatsächlichen Sachverhalt entsprachen. Die HA I war aber über den dortigen Einsatz der Grenztruppen letztendlich doch involviert. BStU. Hg.1982.1. S. 2/86 (Anm. HA I 5494 (o. den Einsatz und die Führung des Grenzaufklärers in der normalen und verstärkten Grenzsicherung. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm.48 2. 175). Vgl. BV Potsdam/Abt. Verf. 303. MfS. Erst wenn das MfS seine Zustimmung gab. o. HA I/GKN/Abt.1982 über die Auswahl. Geht auf die Verordnung des Ministerrates der DDR zum Schutz der Staatsgrenze vom 19. Befehl Nr. Neben den Kreisdienststellen besaß die für die Volkspolizei zuständige Abt. HA I 3583. Dazu verfügten sie an der Westgrenze über Grenzbeauftragte (vgl. die Verhinderung von Fluchtversuchen war jedoch Aufgabe der jeweiligen territorialen Diensteinheit des MfS.1989. BStU.: Struktur Grenzbeauftragter lt. und die HA VI.6. 1/82 des Ministers zur Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen v. o.1983 zur Fahndung nach den Tätern des Ballonstartversuches Raum Seeburg. 83–93a. VII: Jahresplan der nichtstrukturellen Arbeitsgruppe – Grenze – beim Stellvertreter Operativ für das Jahr 1989 v. D. Teil III/17). 12. Bekämpfung von Flucht und Übersiedlung (MfS-Handbuch.1988 (Anm. 4. Die dafür zuständige Abteilung ZKG/6 wurde 1985 gebildet. MfS. Chef der Grenztruppen: Ordnung Nr. erfolgte dies durch die HA IX/6. auch Minister des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei: Bericht an den NVR über die Lage an der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik zu Westdeutschland.1986. II S.273 An deren Beratungen beteiligte sich die HA I mit ihren Führungskräften aus der Region. z. Berlin 1996. B.1964 (GBl. Vgl. Dabei zutage getretene Ursachen. S. Abwehr: Berichterstattung v. S. 6. DSt 102585. dass die Dossiers oberflächlich waren (z. Bezirk Potsdam. S.und Weiterbildung. Auch die Grenzaufklärer operierten im Hinterland der Grenze – teilweise sogar in Zivil. 10/81. z. Wohl in Anlehnung an die Farbe der Schulterstücke trug dieser Vorgang im MfS den Decknamen »Grün«. im MfNV die Auffüllungsordnung. Schreiben des Leiters der ZKG v. MfS.). Durchführungsbestimmung v. 42)272. (August 1964). Vgl. Vgl. BStU. DSt 102900. erhielt das MfS vom zuständigen Wehrkommando vorab die Unterlagen. Vgl. Doch die Abwehrdiensteinheiten in den Grenztruppen klagten wiederholt. . deren Mitarbeiter ihren Dienst überwiegend an den Grenzübergangsstellen276 versahen. die Heran.4 Militärische Bereiche außerhalb der Zuständigkeit der HA I Die HA I nahm zwar gegenüber den Grenztruppen die Gesamtverantwortung wahr. und in den Bezirksverwaltungen existierten nichtstrukturelle Arbeitsgruppen. 190). Vgl. hatte doch die Volkspolizei das Grenzgebiet zu sichern. um Zuverlässigkeit und Eignung des Kandidaten zu überprüfen. MfS. 17. BStU. MfS. 36/86 [des Ministers für Nationale Verteidigung] ab 1.12.7. MfS. Vgl.3. erfuhr der Wehrpflichtige von der vorgesehenen Verwendung. in deren Zuständigkeit die vorbeugende Verhinderung insbesondere spektakulärer Fluchtversuche fiel. Die Aufgabe gewann an Bedeutung nach der spektakulären Flucht zweier Familien mit einem Heißluftballon im September 1979.7. VII (viele Jahre die Linie VII/2) eine herausgehobene Position. 228).5. 3. B. konnte für die Grenztruppen gemustert und einberufen werden. HA I 1879.

Die besondere Situation. Kerstin: Die Schüsse von 1962 hallen bis heute nach. Die Zivilverteidigung der DDR283 war in das Gesamtsystem der Landesverteidigung integriert.zum Verteidigungsministerium. Mit Billigung der HA IX wurde der Festnahmebericht so geändert. Ehlert. Dies widerspiegelte sich in der Aufgabenzuordnung beim MfS. wenn sonst Angehörige der Grenztruppen belastet worden wären. Vgl.1981 (GBl. Daher wechselte 1976 die Organisation vom Innen. das Untersuchungsorgan des MfS.3. Die HA IX. gestellte Flüchtlinge regelrecht exekutiert oder Geflohene noch auf westlichem Territorium beschossen bzw. 169–199. In: Diedrich. Kohlenberg. 77).8. beteiligte sich an der Manipulation von Dokumentationen. als habe Beilig Widerstand geleistet und versucht.281 Für die Kontrolle von Militärinspektionen und Militärverbindungsmissionen der Westalliierten. dass Staat. Auf deren Ermittlungsergebnisse griff die Abt. S. Vgl. 18. I Nr. Niebling vor den Grenztruppen (Anm. Jahn. Die Gesellschaft für Sport und Technik (GST)282 war nach § 5 Abs. Militärgerichte. 1. B.und Objektdienststellen. S. Paul: Die Gesellschaft für Sport und Technik (1952–1990). Müller. durch die Kreis. der nach seiner Festnahme aus einem Grenztruppenstützpunkt fliehen wollte und dabei aus nächster Nähe erschossen wurde. die sich laut Londoner Abkommen von 1944 auf (ost)deutschem Territorium frei bewegen durften. war wegen des hohen Beobachtungsaufwandes die gleichfalls im Verantwortungsbereich Neiber angesiedelte HA VIII/5 zuständig.10. als zukünftige Militärpiloten oder Funker) vor. S. in der sich die DDR durch ihre territoriale und strategische Lage im Zentrum Europas befand. 279 280 281 282 283 284 Vgl.49 Militärpersonen279 ausgewertet (vgl. wenn die Befehle zweifelsfrei überschritten (so im Falle des von der DDR zum Märtyrer verklärten Peter Göring 1962280). Volker: Das Ende des Dieter Beilig. aber auch ihre Stellung in der sozialistischen Militärkoalition führten dazu. Benannt nach der Verordnung über Lieferungen und Leistungen an die bewaffneten Organe v. Territorialverteidigung (TV) im Zuge der Musterung zurück. Die Sicherung von Betrieben oder einzelnen Produktionsbereichen für militärische Güter (so genannte spezielle oder LVO284-Produktion) erfolgte durch die Abteilungen XVIII der Bezirksverwaltungen bzw. In: Berliner Zeitung v. 551–576. Die Vorgaben lieferte zwar das Ministerium für Nationale Verteidigung. 19). In: Der Tagesspiegel v. Vgl. selbst dann nicht. S. In keinem Fall fanden Ermittlungen gegen Grenzer im Zusammenhang mit den so genannten Mauertoten statt. 3 des Wehrdienstgesetzes von 1982 Träger der vormilitärischen Ausbildung. Heider. Wolfgang: Der Luftschutz und die Zivilverteidigung der DDR (1955–1990). Sie bereitete außerdem die Jugendlichen auf ihre Spezialverwendungen (z. . Vgl. 31). einem Posten die Maschinenpistole zu entreißen. So im Fall des Westberliners Dieter Beilig. 9. In: ebenda. Wenzke (Hg. Doch im MfS verblieb die Zuständigkeit bei der HA VII. 7). Wirtschaft und Gesellschaft bereits im Frieden in die Landesverteidigung einbezogen und gleichzeitig Maßnahmen für die personelle und materielle Auffüllung sowie die Versorgung in einem Verteidigungszustand vorbereitet wurden.): Im Dienste der Partei (Anm. 10. S. 15.2000. von dort zurückgeholt wurden. die abwehrmäßige Sicherung erfolgte jedoch durch die HA XX/3/3.2003.

Vgl. Durchführungsbestimmung des Ministers v. 226 f. BStU.1988 zur Dienstanweisung Nr. MfS. Buthmann: Hochtechnologie (Anm. 152 u. Über ihn wurden Bauleistungen durch NVA-Einheiten (z. 16). Die abwehrmäßige Sicherung des Bereiches oblag der HA XVIII/1/4. erfolgte die Absicherung dieses Interkosmosvorhabens ebenfalls durch die HA XVIII. Anm. 10/85 zur politisch-operativen Sicherung des Militärverkehrs der Eisenbahn. 18. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.287 285 286 287 Zur Biographie vgl. . 5). vom Straßenbauregiment–2 Neuseddin) organisiert. Obwohl der erste DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn285 Militärpilot war. Froh. B.. 1. 116. DSt 103224. S. 965.50 Innerhalb des Ministeriums für Bauwesen bestand seit 1975 der von einem NVAGeneral geleitete Stellvertreterbereich Spezialbauwesen (auch als Bereich 9000 bezeichnet).286 Der Militärverkehr mittels Eisenbahn wurde durch die HA XIX/1/3 gesichert. Vgl. S.3.

Wenzke (Hg. Thomas: Die Deutsche Volkspolizei (1945–1990).1 Vorläufer der HA I während des Aufbaus von kasernierten Polizeieinheiten und Grenzpolizei in der SBZ und der frühen DDR288 Erst im Laufe des Jahres 1947 gelang der DVdI ein beträchtlicher Machtzuwachs. Tantzscher. Ehlert. vor allem Thoß. 2.und Provinzialverwaltungen im Juli 1945 entstanden Polizei-Abteilungen. in dem die SMAD die Entnazifizierung aller öffentlichen Ämter und der Wirtschaft regelte. dass all diese Sicherheitsorgane ohne Aufsehen und unter größter Geheimhaltung entstanden und die Öffentlichkeit stets vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. die den jeweiligen Vizepräsidenten unterstellt waren.): Im Dienste der Partei (Anm.290 Zuwachs erhielt sie 1947. Zum Zuge kam nur politisch zuverlässiges Personal. Gleich den anderen Zentralverwaltungen in der SBZ war die DVdI zunächst jedoch nur beratendes. Die K 5 war ein besonderes Instrument von sowjetischer Geheimpolizei und SED-Führung. der sie berechtigte. Zur K 5 vgl. München 1996. gegründet durch den SMAD-Befehl Nr. In: Diedrich. Eine länderübergreifende. Der Personalbestand der Grenzpolizei belief sich inzwischen auf knapp 9 300 Mann. planendes und vorschlagendes Organ. 253–280. hier 257. 125–156. Zur Polizei vgl. Im Sommer 1948 begann der Aufbau kasernierter und voll motorisierter Polizeitruppen. Baumgartner. Monika: Die Vorläufer des Staatssicherheitsdienstes in der Polizei der Sowjetischen Besatzungszone. Sie sollten auf Landesebene die sowjetischen Sicherungskräfte an den Grenzen ihrer Besatzungszone unterstützen. einheitliche und ausschließliche Polizeigewalt auf zentraler Ebene war entstanden. Ehlert. Zur Biographie vgl. . Lindenberger. Befehle und Weisungen zu erlassen. München 1994. Ein zonenweites Organ bildete die Deutsche Verwaltung des Innern (DVdI). Bd. Sie bildeten den Kern der später zu errichtenden militärischen Verbände. S. S. Aus Rücksicht auf den Alliierten Kontrollrat erhielten sie die Bezeichnung »Bereitschaften«. Im April 1949 wurde die Polizeiformation »Ring-um-Berlin« als Grenzbereitschaft ebenfalls der DVdI unterstellt. Ursprung und Entwicklung der K 5. 3. In: ebenda. Hebig.289 Nach Bildung der DVdI wurde ein weiteres Herrschaftsinstrument vereinheitlicht: die bereits entstandene politische Polizei. Bis Jahresende entstanden 40 Bereitschaften mit insgesamt knapp 10 000 Mann.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. Hans: Die Hauptverwaltung für Ausbildung (1949–1952). Mit Gründung der DDR am 7. Bruno: Volksarmee schaffen – ohne Geschrei! Studien zu einer »verdeckten Aufrüstung« in der SBZ/DDR 1947–1952. Dezember 1946 hatten die ersten Grenzpolizeikommandos und Grenzposten ihren Dienst aufgenommen.51 3 Entwicklungsgeschichte In der SBZ zerschlug die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) den nationalsozialistischen Polizeiapparat und schuf neue Polizeiorgane von unten nach oben. S. Juli 1946. 97–127. 890. als sie die Durchführung des Befehls 201 übertragen bekam. Das MdI diente als Führungsorgan aller bewaffneten Organe: Innerhalb der Hauptverwaltung Deutsche 288 289 290 291 Zum Gesamtkomplex vgl. Sie firmierte fortan unter der Bezeichnung K 5. Man muss sich vergegenwärtigen. Mit dem Aufbau von Landes. Berlin 1998. Vgl. S. Beide Polizeizweige unterstanden seit 15. wurde deshalb aus der Volkspolizei im März 1949 herausgelöst und zu einem eigenständigen Apparat entwickelt. November 1948 der DVdI-Hauptabteilung HA GP/B. Oktober 1949 gingen die Aufgaben der DVdI in das Ministerium des Innern (Minister Karl Steinhoff291) über. Gabriele. 77). In: Jahrbuch für historische Kommunismusforschung 1998. Zum 1. Dieter (Hg. 212 vom 30.

Gieseke (Hg. 9. April 1950 der Generalinspekteur Heinz Hoffmann294. 122. 42 u. 291). Zur Biographie vgl. 86). 23). S. Für die geheimpolizeiliche Arbeit innerhalb der HVA war die Abteilung VII a zuständig. Die Bezeichnung der ersten Flottille – [Minen]Räum. Baumgartner. S. Konsequent hatte sich die SED-Führung ein Herrschaftsinstrument geschaffen. 2. B. S. Schreiben des Stellvertreters des Leiters der AGM v. Zur Biographie vgl. Sitzung einstimmig die Annahme des Gesetzes über die Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit. 289). 13. S. Im Oktober entstand innerhalb der HVA das Referat z.1985 an den Stellvertreter des Leiters der Abt. Die Keimzellen für die drei Teilstreitkräfte waren damit gelegt. Zur Biographie vgl. S. 3). Ebenda. der zuvor in der sächsischen Landespolizei sensible Funktionen bekleidet hatte. Seepolizeiliche Obliegenheiten (z. Sie umfassten folgende Ist-Stärken:300 292 293 294 295 296 297 298 299 300 Zeittafel (Anm. in: Baarß.und Küstenschutz-Division – war Programm. das nun eigenständig war und eine einheitliche Leitung erhielt. In geheimer Mission an der Wolga.296 Am 8. Froh. S. Bekämpfen des Schmuggels und Begleiten der DDR-Fischereiflotte) hatte die HVS nicht. Vgl. 327. S. Froh. 3). HA I 5752.1950 als Tag der Gründung genannt. anders die Chronik der HA I (Anm. (Luft) unter Generalinspekteur Heinz Keßler299.): Wer war wer (Anm. 16). 39. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. S. 56. Zur Frühgeschichte des Referates z. die im Faksimile abgedruckte Chronik der Verwaltung der Aeroklubs. Hans Jürgen: Lehrgang X. der bereits die Übergangseinrichtung Verwaltung für Schulung (VfS) geleitet hatte. MfS. Nach seiner Bestellung zum Minister für Staatssicherheit folgte ihm am 26. S.297 Im MdI wurde am 15. 194. Juni 1950 die Hauptverwaltung Seepolizei (HVS) unter Generalinspekteur Waldemar Verner298 gebildet. Ihr Chef wurde vorübergehend Wilhelm Zaisser293. Gieseke (Hg. 272 u. deren Leitung der Chefinspekteur Josef Schütz übernahm. 23). MfS. die handschriftliche Aufstellung der Strukturbezeichnungen. BStU.V.): Wer war wer (Anm. S. 56.b. das anfangs in der Ministeriumszentrale in Berlin-Lichtenberg saß. Bd. Die Abteilung VII a wechselte in das neue Ministerium. Hamburg 1995. Zur Biographie vgl. BStU. S. I/MfNV. Hebig: Biographisches Handbuch der SBZ/DDR (Anm. Februar 1950 beschloss die Provisorische Volkskammer der DDR auf ihrer 10. 47 f. 80. Die Aufgaben der späteren Staatssicherheit nahm zunächst eine dritte Säule im MdI wahr – die Hauptverwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft. geleitet von Inspekteur Rolf Markert295 (1914–1995). 1. 159–172. vgl. 16). S. Chronik der HA I (Anm. 176.10.V. denn ihre Aufgaben waren rein militärischer Natur. Für die HA Grenzpolizei im MdI war kurzzeitig (wohl 1950/51) die Abt.292 Die Bereitschaften und VP-Schulen unterstanden der Hauptverwaltung für Ausbildung (HVA).8. S.52 Volkspolizei erhielt die Grenzpolizei ihre Anweisungen von der gleichnamigen Hauptabteilung. 274 f. Ehlert: Hauptverwaltung für Ausbildung (Anm. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Darin wird der 31. an deren Spitze Generalinspekteur Erich Mielke stand. Vgl. HA I 8259. VII d zuständig. Zur Biographie vgl.b. . Kern dieser Abteilung war das so genannte Referat »Haus«.

S. 190–201. o. Feinmechaniker. BStU. k. Sowjetmarschall Konstanty Rokossowski (1896–1968) war von 1949 bis 1956 zugleich Marschall Polens und dort Verteidigungsminister. Doch dort hing davon die Kampfkraft ab. 164a..b. Zur Biographie vgl.4. aber auch für die Anleitung der geheimpolizeilichen Arbeit. Vgl. Siegfried. 23). An seine Stelle trat Gerhard Kroszewski306. binnen weniger Jahre eine völlig neue militärische Führungsschicht zu installieren. Dezember 1950 den Auftrag dieser Verbindungsoffiziere: Sie seien verantwortlich für die Sicherheit der Hauptverwaltung gegenüber den Feinden der Republik.): Staatspartei und Staatssicherheit. A.b. A. gelang es der DDR in ihren Augen. S. In: Ders.): Wer war wer (Anm. (Luft). 37. MfS. Während die sowjetischen Berater der neuen Armeeführung in Polen misstrauten und 1950 einen eigenen Marschall als Verteidigungsminister einsetzten308. Diedrich. S. 1910. In: Suckut. Engelmann. leider ohne Jahresangabe und Einsatzgebiet. Wehrmachtsoffiziere im Dienste der DDR. griffen sowjetische Berater307 ein. Informationen über diese Spezialisten zu sammeln. Zur Gesamtthematik Diedrich. Leiter der Abteilung VII b wurde der Kommandeur Karl Krug302.309 Der Staatssicherheitsdienst sah sich in der Pflicht.1950 eingesetzt. 1989 verstorben. Jg. 201–223. A. 39–74. 3). Gieseke (Hg. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. 51–72. S. vgl. Peter Joachim: Ulbrichts Helfer. Chronik der HA I (Anm. S. . Das Verhältnis der Staatssicherheit zur SED und den sowjetischen Beratern 1950–1959. k. Wenzke (Hg. 77). und Lapp.): Im Dienste der Partei (Anm. obwohl mehrere tausend Offiziere ihre Karriere in der Wehrmacht begonnen hatten.V. hier 47. Gieseke (Hg. HA I 8266. MfS seit 1950.V.305 Rolf Markert verließ im September 1951 die Abteilung VII a. Die Chronik der HA I listet in einer Ehrentafel die Berater in der HA I auf. 3). 1960 aus disziplinarischen Gründen degradiert und aus dem MfS entlassen. S. Das galt für die im Aufbau begriffenen Streitkräfte. Berlin 1997. Süß. dass sie für die 301 302 303 304 305 306 307 308 309 Stand 1.53 Tabelle 5: Ist-Stärken der Teilstreitkräfte 1949 bis 1952 HVA (ohne Stab) Oktober 1949 Ende 1950 Ende 1951 Ende 1952 34 797 48 458 52 006 k. 106 Vgl. Schunke. Der Führungsspitze erläuterte Hoffmann am 12. Leiter der Abteilung VII c Inspekteur Erich Kistowski303. Immerhin bildete es ein erhebliches Politikum. S. Die SED-Führung sah als Gradmesser für die politische Zuverlässigkeit einer Einrichtung deren personelle Zusammensetzung an – nicht nur im Militär. um Leiter der Landesverwaltung Brandenburg zu werden. Hg. hier 206. Bonn 2000. Ehlert. (Luft) _ 26 123 4 954 DGP 20 109301 k. Joachim: Von der HV A über die KVP zur NVA. Die Mitarbeiter der Abteilungen wurden als Verbindungsoffiziere zur Leitung der HVA (!) in den VP-Bereitschaften eingeführt304 – teilweise jedoch nur bei den Kommandeuren und den Politorganen. Im MfS erhielt die Abteilung VII b die operative Verantwortlichkeit für das Referat z. Verf: Geschichte der Hauptabteilung: Verbindungsoffiziere wurden seit 26.1. Zum Verhältnis von SED und MfS. BStU. S.1950. Zur Biographie vgl. Roger: Diener zweier Herren. bei Aussprachen über die Lage und die Bewertung von Arbeitsergebnissen. aus der SED ausgeschlossen. HVS _ 2 071 2 558 5 904 z.): Rührt Euch! (Anm. 42. 10). A. 23). die Abteilung VII c für die HVS. In: Wünsche (Hg. Walter (Hg. Zum System der Berater vgl. Um sich der Stabilität der DDR-Organe zu vergewissern und sie zu kontrollieren.): Wer war wer (Anm. Torsten: Die Grenzpolizei der SBZ/DDR (1946–1961).

16). VII b. deshalb den Auftrag. Die mangelhafte Ausstattung mit Verkehrs. gab es doch beträchtliche Erwartungen an das MfS. Allein 25 frühere Generale und Offiziere der Wehrmacht brachten es zu einem Generalsrang in der NVA. 144 f. in HVA. Schunke: HV A (Anm. 24. die HA I als übergreifende Hauptabteilung aufzubauen. Zu seiner Zusammenarbeit ebenda. Chronik der HA I (Anm. Zur Biographie vgl. 309). Vgl. darunter Vincenz Müller. 62.311 Auch die HA I bediente sich dieses Personenkreises. S. BStU. Z. wählte im Mai 1961 den Freitod. MfS-Deckname »Wölfi«. Froh.312 Er hat mit seiner IM-Tätigkeit »mehr Schuld auf sich geladen als jeder andere Ex-Wehrmachtsoffizier«313.316 Die offizielle Chronik gibt für die Anfangszeit mehrfach zu verstehen. S. nur elf von ihnen hatten sich im Nationalkomitee »Freies Deutschland« engagiert. 72. 3).und Kommunikationsmitteln in der Nachkriegszeit tat ein Übriges. 41. Die HA I ließ Paulus durch Hausangestellte und Fahrer rund um die Uhr betreuen und damit zugleich überwachen (Deckname »Terrasse«). S. dass häufig die örtliche Diensteinheit des MfS erster Ansprechpartner für die Verbindungsoffiziere war. Chronik der HA I (Anm. S. Am 1. Generalfeldmarschall Friedrich Paulus (1890–1957). Gieseke (Hg. von 1952 bis zu seiner Pensionierung 1957 als Nicht-SEDMitglied Stabschef und jahrelang Stellvertreter Stophs. Für die Öffentlichkeit blieben die Ursachen im Dunkeln. AOP 709/57. 16). November 1950 erhielt der Inspekteur Heinz Gronau318 (1912–1977). S. Lapp: Ulbrichts Helfer (Anm. wahrscheinlich der bekannteste Wehrmachtsangehörige in Ostdeutschland. 309). 67. Lapp: Ulbrichts Helfer (Anm. 3). hatte allerdings nie eine offizielle Funktion in den DDR-Streitkräften.): Wer war wer (Anm. Chef des Stabes. u. wie sie bei einem Nebeneinander von drei Abteilungen (VII a. S. die im Herbst 1951 in HA/Abt. 3). B. Zur Biographie vgl. Und man sah sich dort zum Handeln gezwungen. Siehe Froh. Ders. Die zuständigen MfSDienststellen siedelten sich in deren Nähe an und konnten auf Dienste aus den Kasernen zurückgreifen. 23). wie Markert einstiger KZHäftling in Buchenwald und gerade von einem »Lehrgang für Panzer« aus Moskau zurückgekehrt. So Lapp: Ulbrichts Helfer (Anm.2 Entwicklung der HA I Um die schleichende Aufrüstung zu verbergen.310 Ihre Loyalität zu den neuen Machthabern stand in Zweifel (vgl. S. 61). den Aufbau kasernierter Polizeikräfte zu unterstützen.315 3. Personal umbe- 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 Chronik der HA I (Anm. Vgl. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. 140–158. Diese Zustände blieben der Leitung des Staatssicherheitsdienstes nicht verborgen. S. Berlin 2003. S. Diedrich. So lag es auf der Hand. Zu Müllers Biographie vgl. Vincenz Müller – eine deutsche Karriere. S. dass diese Abgeschiedenheit einer straffen Führung durch die MfS-Zentrale im Wege stand.317 Hinzu kamen Reibungsverluste und Doppelarbeit.319 Die Genese der Bezeichnung »HA I« ist kompliziert.54 entstehende Armee unverzichtbar waren. . Spitzenquelle war Bernhard Bechler.314 Vincenz Müller. S. KVP und NVA Stellvertreter bzw. Vgl. 60 u. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. 200. 217. den Fall Lange-Werner. 62. VII c) mit ähnlichem Zuschnitt unvermeidlich sind. 309). waren bewusst abgelegene Stationierungsorte für die kasernierten Polizeieinheiten gewählt worden. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Andererseits hatten verschiedene kriegsgefangene Offiziere bereits dem sowjetischen Geheimdienst als Informanten zugearbeitet. 3). S. wurden jedoch mit dem MfS in Verbindung gebracht. 305). So gab es im MfS bereits eine HA I für das Personalwesen. 149.: General bei Hitler und Ulbricht. 209. MfS.

9. MfS. S. Ebenda. 64. 7. dem ersten Generalsdienstgrad. ebenda. in einen Gebäudekomplex an der Schnellerstraße. 63. Liniendiensteinheiten auf Bezirksebene waren nicht vorgesehen. der zuvor den KVP-Stab beherbergt hatte.6. Dienstsitz war seit 1951 Berlin-Prenzlauer Berg. Jg. Autoschlosser. . VII/G323 – zuständig für die Grenzpolizei. 1921. MfS. ernannt321 – vertrat sie gegenüber der MfS-Spitze und organisierte gemeinsame Beratungen. 88. BStU.) Die HA I erhielt folgende Struktur:324 Organigramm 3: Hauptabteilung I im Jahr 1952 Ein ständiger Stellvertreter existierte damals nicht. 95/52 des Ministers v. DSt 100027. Chronik der HA I (Anm. KuSch 1066. 94/52 des Ministers v. Roland: Übersicht zur Entwicklung der Diensteinheiten 1959–1989 – Diachrone Darstellung (erscheint demnächst).12.1952. Im Herbst 1953 zog die Leitung der HA I in den Bezirk Treptow um. Andererseits wurde die anfangs bestehende neue Abt.2.1952 zur Bildung der Abt. 87.1951 erstmals die neue Bezeichnung verwendet. 3). I auch mit Abt.55 nannt wurde. Befehl Nr. Jg. S. Befehl Nr. VII/G im MfS. Wiedmann. S. in der Prenzlauer Allee. Heinz Gronau – im November 1951 zum Chefinspekteur. Möbeltischler. 64.1 Die Entwicklung der HA I bis zur Gründung der Nationalen Volksarmee 1956 Vorerst noch existierten die Abteilungen VII a. VII b und VII c parallel. 10. 39/52 des Ministers v. So entstand mit der HA I eine eigene Struktureinheit.4. S.1952. Dort residierte sie bis zu ihrer Auflösung 1989/90. 320 321 322 323 324 325 326 327 Vgl. Im Dezember 1951 gingen die drei Abteilungen endgültig in der Hauptabteilung I auf.6. 1920. Chronik der HA I (Anm. Vertreter Gronaus war sein Abteilungsleiter I/2. MfS seit September 1949 (!). 3). In Vorgangsmaterialien wurde mit Datum 15. Befehl Nr. Kistowski. 3. Information aufgelöst. Denn hierfür wäre die Linie VII zuständig gewesen. MfS seit November 1950. S.320 Doch nach dem Verständnis des MfS handelte es sich bei der HVA – wie später der KVP – um etwas anderes als ein Polizeiorgan. 1977 verstorben. MfS seit Januar 1951. Kaufmännischer Gehilfe. BStU. Jg.322 (Daneben entstand 1952 die Abt. 1908.

5. Aus der HVA entstand die Kasernierte Volkspolizei mit vier Armeekorps (Territorialverwaltungen genannt) in Pasewalk. Berlin 2000. in die KVP einzutreten. 3). 127). Leipzig und Dresden. darunter mit Hinweis auf die »Bespitzelung durch [. Dennoch waren die gewaltigen Disziplinarprobleme in den Reihen der KVP Alarmsignale für die HA I.330 Das MdI übernahm damit zusätzlich die Aufgaben eines Verteidigungsministeriums. zumal der Anteil von Unteroffizieren und Offizieren an den Verstößen erheblich war. der die Abriegelung der innerdeutschen Grenze zur Folge hatte. Kondraschow. nach: Diedrich. 3). Vgl.] gedungene Elemente in Kameradenkreisen«334. Diedrich. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm.1952 eingeführt. an dessen Spitze seit Mai 1952 Willi Stoph stand. FDJ-Parlament. Gerhard: Interne Repression. Berlin 1952. einer Rüstungsindustrie aber auch ziviler Organisationen für die Verteidigung und die Wehrertüchtigung328. Diedrich. vgl. 27. Ehlert. und Anm. Dresden 2002. Der Staatssicherheitdienst ging gegen alle Kontakte Richtung Westen energisch vor. S. Berlin 1952. 176. in: Ulbricht. Die Ostbüros von SPD. Hg. Wenzke (Hg.5. Im April 1952 verlangte sie von der DDR-Spitze verstärkte Anstrengungen bezogen auf den Aufbau von Streitkräften. . Demokratie und Sozialismus.. und deren Veröffentlichung Grieneisen. Zwar nahmen nur Freiwillige den Dienst auf. zit. BStU. Walter: Die gegenwärtige Lage und die neuen Aufgaben der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Einheit. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm.. Die Verfolgung übergelaufener MfS-Offiziere durch das MfS und die DDR-Justiz (1954– 1966). Sie ermutigten zu Kontakten bis hin zur Fahnenflucht. Zum Untersuchungsausschuss Freiheitlicher Juristen (UfJ) und der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU). Parteikonferenz der SED zur gegenwärtigen Lage und zu den Aufgaben im Kampf für Frieden.56 Der Aufbau bewaffneter Organe in der DDR richtete sich nach den Vorstellungen der sowjetischen Führung. bei denen wenigstens eine gewisse Loyalität vorausgesetzt werden konnte.: Die sowjetdeutsche Nationalarmee. existierte doch bereits eine Armee mit einer Stärke von über 50 000 Mann. Die Ostbüros der Bonner Parteien. S. Beschluss der II. Mai 1952 zur verstärkten Grenzsicherung329. CDU und FDP. SED-Parteikonferenz in Berlin. Die besonderen Schwierigkeiten resultierten aus den offenen Grenzen zu den Westsektoren Berlins. Juli 1952 wurden die kasernierten Polizeikräfte im Ministerium des Innern. 10. Wenzke: Kaderarmee. S. Manuskript zur RIAS-Sendung »Berlin spricht zur Zone« Nr. 153–167. und »Gesellschaft für Sport und Technik«. das im Mai die Patenschaft für die Volkspolizei übernahm. Vgl. 73.5. Zum Gesamtkomplex vgl. Vgl. In: Ders. Die KgU verfügte sogar über eine VO[lks]PO[lizei]-Beratungsstelle. Dessau. S. Schon seit 16. auch unter dem Eindruck des Koreakrieges. 151. 77). 3). Am 1. schmäht ihn dort jedoch als »Beseitigung pazifistischer Stimmungen«333 selbst innerhalb der Streitkräfte. 328 329 330 331 332 333 334 335 Die späteren Organisationen »Dienst für Deutschland« vgl. Umformiert und umbenannt wurden außerdem die VP-See und die VP-Luft. W. 248. Bailey. 258.1952 unterstand die Grenzpolizei – wie in der Sowjetunion – dem Staatssicherheitsdienst. Torsten: Der »Dienst für Deutschland«. selbst wenn sie auf verwandtschaftliche Bindungen zurückzuführen waren oder allein aus Neugier und Lebenslust erfolgten.): Im Dienste der Partei (Anm. Buschfort. Chronik der HA I (Anm. S. S. Aufbau und Entwicklung von 1948 bis 1952.. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm.1952. umorganisiert. Höhepunkt dieses Prozesses war schließlich im Juli 1952 die II. Denn von dort kamen nicht nur Warnungen.332 Die unverhüllte Militarisierung war eine Abkehr von den bis dahin offiziell vertretenen Positionen. 692 v. S. Sie proklamierte die »Organisierung bewaffneter Streitkräfte«331 – eine propagandistische Täuschung der Öffentlichkeit. Erstes offenkundiges Anzeichen dieser Entwicklung war der Ministerratsbeschluss vom 26. 131. Wolfgang: Parteien im Kalten Krieg. Die 5-km-Sperrzone und der 500-m-Schutzstreifen wurden durch die (Polizei-)Verordnung des Ministers für Staatssicherheit v. In der Teilstadt waren zahlreiche SED-feindliche Organisationen335 aktiv. 173. Sälter. In ihrer Chronik erinnert sich die HA I dieses gewaltigen Umschwunges. Ein politisches Signal setzte das IV.

BZG 32(1990)5. Vgl. des Fehlens biographischer Unsicherheitsfaktoren (z. das am 1. dass etliche sich eben nicht allein aus Überzeugung zur Polizei gemeldet hatten. BStU. Bei einer Gesamtpersonalstärke von inzwischen 100 000 Mann (der Größe der früheren Reichswehr) zu Jahresbeginn 1953 fielen einige hundert Deserteure zwar kaum ins Gewicht. 161.57 Die Sicherheitsorgane fürchteten deren Einfluss auf die Rekruten. die allein in den ersten vier Monaten des Jahres geflohen sein sollen. Junge Leute hatten den Vorzug einer hohen physischen Belastbarkeit. Er übernahm die Leitung der Grenzbereitschaft Blumberg. Februar 1953 wurde Heinz Gronau als Leiter der HA I abgelöst und zur damals dem MfS unterstehenden Grenzpolizei versetzt. 127). 651–654. S.. 474. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. ebenda passim. Gronau brachte es später dennoch zum Stabschef der Grenzpolizei. gaben aber viel über den inneren Zustand der KVP preis. O. S. Bailey. als Verbrecher. B. 6. Sicherlich steht seine Auswechslung im Zusammenhang mit der massiven Kritik. Vgl. . S. Kondraschow. Tabelle 6: Fahnenfluchten 1950 bis I960337 (nur NVA. Das Strafrechtsergänzungsgesetz vom 11. Kondraschow. B. 127). Jetzt rächte es sich für die DDR. auch wenn es bis 1957341 keine Rechtsgrundlage dafür gab. Die ostdeutschen Behörden harten dem nur wenig entgegenzusetzen. einer ideologischen Formbarkeit und durchgängigen Erziehung in den bewaffneten Kräften der DDR. S. Grenztruppen sowie Vorläufer) 1950 388 1951 506 1952 1316 1953 2086 1954 756 1955 800 1956 603 1957 598 1958 332 1959 296 1960 326 Gesamt Anteil Unteroffiziere und Offiziere in % 15 60 18 13 15 9 14 16 16 18 20 Unter dem Eindruck des Koreakrieges bestand im Westen erhebliches Interesse am Geschehen innerhalb der ostdeutschen militärischen Verbände. was sich in der gesamten DDR abspielte: Tausende waren auf der Flucht. 645). 27. Salomin. Günter: Ich war begeistert vom Aufbruch in der DDR. sondern in Erwartung einer sozialen Sicherung. Deserteure galten darum als Vaterlandsverräter und somit. 15. westliche Kriegsgefangenschaft). In: Der Tagesspiegel v. Als sie 1950 beim Angriff auf Südkorea zum Einsatz kam. Am 28. S.340 In der DDR wurde unterstellt. Zur Westspionage bis zum Mauerbau vgl. D. Anm.12. o. 109–111.1958 in Kraft trat.10. z. erschütterte sie die Nachkriegsordnung nachhaltig. Vgl. 127 u. die sowjetische Berater an der mangelnden Disziplin der militärischen Verbände übten. Und ihr Verhalten spiegelte wider. 24. darauf zum Kommandeur des MfS-Wachregimentes und zum General.2. Aus Sicht der Berater blieb der Staatssicherheitsdienst auf diesem Gebiet »eine Enttäuschung«. Verf.336 Vermutlich agitierten auch die Werberkolonnen in diesem Sinne. Für 1953 weist der Beschluss des Politbüros des ZK der KPdSU »über die Maßnahmen zur Gesundung der politischen Lage in der Deutschen Demokratischen Republik« von Ende Mai 1953.1999. 8 000 Mann der »kasernierten Polizei« aus.339 Deshalb durchlief jeder Flüchtling nach seiner Ankunft im Westen die Befragungsstellen der Nachrichtendienste. I S.1957 (GBl. Bailey. Die nordkoreanische Armee war gleichfalls hinter der Fassade des Innenministeriums – von sowjetischen Offizieren ständig überwacht – herangebildet worden. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm.: Aufstellung Fahnenfluchten im Zeitraum 1949–1961. handelte in seinem Dritten Teil »Verbrechen gegen die militärische Disziplin« ab. MfS. dass der Flüchtling dabei sein gesamtes Wissen preisgab.342 Auch Ulbricht hatte in einer Rede vor dem Kollegium der 336 337 339 340 341 342 Vgl. HA I 2119.

Juni 1953 kulminierte der Unmut in der Bevölkerung. Wolgast »und anderen«. dass im März 1953 im Verantwortungsbereich der HA I militärische die VP-Dienstgrade ablösten. Befehl Nr. Zur Biographie vgl. die für polizeiliche Handlungen keine Ausbildung erhalten hatten. kam es in der KVP zu strukturellen Änderungen. S. degradierte ihn mit Wirkung vom 1. Juni 1953 in der DDR. Bewaffnete Gewalt gegen das Volk.) Überraschend und unvorbereitet waren die Einheiten alarmiert worden. hier 737.58 KVP ausdrücklich den Einsatz des MfS gefordert. Jahrgang 1914. VP-See und Grenzpolizei) im entmilitarisierten Berlin angesiedelt. Ohne die HA I expressis verbis zu erwähnen.): Wer war wer (Anm. 3). beteiligten sich an der Niederschlagung des Aufstandes. S. 735–738. Zugleich ging die von diesem geleitete Abt. Befehlsverweigerungen innerhalb der KVP blieben dagegen die Ausnahme. Vgl. Anm. 56. August 1953 zum Staatssekretariat und unterstellte ihn Innenminister Stoph. MfS. 4 in die HA I ein. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. 3). S. Gieseke (Hg. 82. Radeberg. S. der gerade Mitglied des Politbüros geworden war. Zugleich wurde die sowjetische Besatzungsmacht tätig: Die MGB-Residentur in BerlinKarlshorst wies ihre Spionageabwehr innerhalb der GSSD an. obwohl es Zweifel an der Zuverlässigkeit der KVP-Angehörigen gegeben hatte. 126/53 des Ministers v. Hoffmann: Wer war wer in der DDR (Anm.1953. BStU. Greifswald. 3). Vgl. Die exorbitante Aufrüstung hatte zu einer wirtschaftlichen und politischen Krise beigetragen.1. Diese beteiligte sich nur allmählich an der Niederschlagung des Aufstandes. 44/53 des Ministers v. Stralsund. S. Chronik der HA I (Anm. Zu den Forderungen der Arbeiter zählte daher auch die Auflösung der KVP. S. Die Stäbe der Teilstreitkräfte wurden dezentralisiert. 7. damit in den Standorten (was sich vor allem auf Vorkommnisse während des Ausganges bezog) Ordnung einkehrte. Die Chronik der HA I berichtet dies von Berlin. 40. Juni (Anm. BStU. das Heer gestrafft (in zwei Territorialverwaltungen Süd und Nord) und schließlich die VP-Luft 343 344 345 346 347 348 349 350 351 Rede von Walter Ulbricht auf der Sitzung des Kollegiums der KVP am 9. Zur Biographie vgl. (Die KVP unterstand in diesen Tagen dem Einsatzstab in der MfS-Zentrale. sich auch um die KVP zu kümmern. S. Müller-Enbergs. Der Instanzenweg für den Einsatzbefehl war unübersichtlich. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle vier Stäbe (KVP. für deren Dienststellen die HA I zuständig war. 129). die sich vorwiegend an den Standorten der Kasernierten Volkspolizei befanden. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. DSt 100051. 707. 78. Vereinzelt zeigt sich diese Herabstufung auch in der Bezeichnung der Militärabwehr: Aus der HA I wurde die Abt. Kamenz. 127). Diedrich.1953 über Strukturveränderungen im MfS. S. . Auch mangelte es ihnen an exakten Lageinformationen. Vgl. Zum volkswirtschaftlichen Aufwand der Militarisierung und zum Einsatz von Angehörigen der KVP vgl. S. 206 f. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. 185. S.347 Die SED-Führung suchte beim Staatssicherheitsdienst die Hauptschuld für das Debakel. 75. 180 f. I. S. Kondraschow. Diedrich.348 Im SED-Zentralkomitee überwachte seit August eine Abteilung für Sicherheitsfragen unter Leitung des Chefinspekteurs Gustav Röbelen349 alle bewaffneten Organe. 23).3. Die Chronik der HA I (Anm. 3).1953. Das deckt sich mit der Einführung der Dienstgrade in der Deutschen Grenzpolizei.2. MfS. Allerdings erfolgte die Einführung neuer Uniformen und Rangabzeichen in der KVP. KuSch 1359. 347). 157. trifft er damit den Nagel auf den Kopf: Die Abstimmung zwischen der HA I und der örtlich zuständigen KD. 3). Befehl Nr. Chronik der HA I (Anm. der VP-See und der VP-Luft. und Froh. 16).346 Am 17. Bailey. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. abgedruckt in: Diedrich. 26. Halle. im Oktober 1952. 1 gibt an. Diedrich: 17. Torsten: Der 17. Niesky. der Stab der KVP von Berlin-Adlershof nach Strausberg verlegt351. Vgl. Wielgohs. VP-Luft.343 An Gronaus Stelle trat Generalmajor344 Ottomar Pech345. aus der Abteilung I/3 die Unterabteilung I/3. Berlin 1991. Die Mitarbeiter der HA I.350 Während der Staatssicherheitsdienst seine Eigenständigkeit verlor. VII/G als Abt.

3). 267.357 Die Politabteilung unterstützte jedoch die Diensteinheiten außerhalb Berlins. Für die in Berlin ansässigen Diensteinheiten erfolgte die organisatorisch-technische Anleitung dennoch durch die SED-Kreisleitung im Stab der KVP. 3). 9. Die Abteilung unterstand politisch-ideologisch der SED-Kreisleitung im SfS. Die Abteilung I/1 unterteilte sich in zwei Referate: Referat 1 überwachte den Stab der KVP und direkt unterstellte Einrichtungen.1985 (Anm. Dieser gab der Staatssicherheit eine gewisse Mitschuld. Bericht des Politbüros des ZK der SED über Mängel und Fehler in der KVP v. 1945–1950 Schutzpolizei. DSt 101249. 16. S. . MfS seit 1950. 1980 zum General ernannt.1953. darunter 7 727 bei der VP-See und 5 881 bei den Aeroklubs. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. 83 f. Jg. In: Diedrich. Erst eine zentralisierte Parteiorganisation (VII a–1) mit eigenem Sek352 353 354 355 356 357 Wenzke: Kaderarmee. MfS. 1985 verstorben. Vgl. 1981 Ruhestand. die Anordnung Nr. Dass Minister Mielke nach dem Tod von OSL Bitter im Oktober 1958 eigens eine Anordnung erlässt und eine hochrangige Delegation des MfS zur Beerdigung nach Brandenburg abordnet. 3. 21. S. 1916.1958 zu den Beisetzungsfeierlichkeiten für den verstorbenen Leiter der HA I/6. während die 1952 gebildeten Bezirksverwaltungen die politisch-ideologische Arbeit anleiteten. Referat 2 die dem Stab direkte unterstellten Einheiten.8.59 umbenannt in Verwaltung der Aeroklubs. Vgl. 297).352 Daraus ergab sich für die HA I folgende Struktur:353 Organigramm 4: Hauptabteilung I im Dezember 1953 Die Parteiarbeit in der HA I erhielt Ende 1953 ein neues Aussehen: Hatten sich die Diensteinheiten für ihre Parteiarbeit anfangs den örtlichen MfS-Dienststellen angeschlossen. Färber. die insbesondere auf ihre Isolation in den KVP-Dienststellen zurückgeführt wurde. 11/58 des Ministers v. Chronik der HA I (Anm. Schreiben des Stellvertreters des Leiters der AGM v.11. Das war die Folge aus dem bereits erwähnten Mängelbericht des Politbüros über die KVP. S. BStU. Die Personalstärke der KVP wurde festgelegt auf 99 784 Mann. 767. S. so wurde nun eine Politabteilung mit dem Namen VII a/19 in der HA I gebildet und mit ihrer Leitung Gerhard Kroszewski betraut.10. Oberstleutnant Walter Bitter. ist außergewöhnlich.

S. 335). Die Erfahrungen. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. S. DSt 100118. 255 u. die konkrete Festlegungen und Forderungen an seine operativen Dienst358 359 360 361 362 363 364 365 366 Chronik der HA I (Anm.359 Die Mitarbeiter der HA I gehörten von nun an zur Parteiorganisation VI. sein Wissen an westliche Dienste weitergegeben und sich bereit erklärt. – die operative Arbeit im zivilen Sektor (Wohngebiete und Freizeitbereich) sowie in der Umgebung der Militärobjekte nachlässig und – die Arbeit im und nach dem Operationsgebiet (also dem Westen) bisher höchst unsystematisch erfolgt war. MfS. Mai 1955 wurde Köppe hingerichtet. 80 f. BStU. Oberst Kurt Schneider. Dieter (Hg. Kontakt zu ehemaligen Genossen aufzunehmen.5. im Januar 1954 mit einer umfangreichen Dienstanweisung zu reagieren. S.60 retariat und eigener Parteikontrollkommission (PKK) beseitigte im März 1955 das organisatorische Durcheinander in der HA I. Roger: Ernst Wollweber (1898–1967). ZAIG 3879. Befehl Nr. ab 1969 PO I genannt. Chefsaboteur der Sowjets und Zuchtmeister der Stasi.9. 3). Deutsche Geheimdienstchefs im Kalten Krieg. BStU. Ebenda. 3). Zum Fall Köppe vgl. S. BStU. forderte deshalb eine Säuberung (Trennung von Karteileichen und Abbruch der Kontakte zu nutzlosen Informanten). 74 u. Chronik der HA I (Anm. was intern auf mangelhafte IMArbeit zurückgeführt wurde. Engelmann. 128. hatte sich über die Weihnachtsfeiertage nach Westberlin abgesetzt. MfS. dass der eigene Personalbestand keineswegs zuverlässig war: Paul Köppe (1914–1955). Ernst Wollweber361.1953 (Anm. MfS. 357). S. der neue Staatssekretär. 507. S. Am 17. Doch erwartete Mielke von ihr. 17. 30/53 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. dass sie sich mit ihrer Erziehungsarbeit auf die verstreuten Dienststellen und »Einzelkämpfer« einstellte. Hinweise für das Schlusswort auf der Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation der HA I am 13. und es sei zu unberechtigten Festnahmen gekommen. 84. inaktiv und benähmen sich ungeschickt bei der Aufdeckung von Agenten und Deserteuren.364 Sie seien außerdem überheblich.362 Vor diesem Hintergrund musste sich auch die HA I eingestehen. 21. Erweiterung und Qualifikation des IM-Netzes.5. 763 f. auch S. 760–769.und IM-Netzes. S. mit Quellen. Die Mitarbeiter der HA I seien isoliert. vgl. In: Krüger. 3. Die Verhandlung des Bezirksgerichts Cottbus im März 1955 fand vor 450 SfS-Angehörigen statt und endete mit dem Todesurteil.): Konspiration als Beruf. Dienstanweisung Nr. Berlin 2003. Darüber informierte Wollweber noch am gleichen Tag sein Staatssekretariat. An Innenminister Stoph richtete sich die Forderung.360 Die SED-Führung hatte sich von der Staatssicherheit unzureichend über die Stimmung in der Bevölkerung informiert gefühlt.1953 über die Säuberung und Erweiterung des GHI. Aus dem Bericht des Politbüros des ZK der SED v.366 Grund genug für Pech. Zum Jahresende musste Ottomar Pech außerdem bitter erfahren. Auf die operative Arbeit nahm die Parteiorganisation so gut wie keinen Einfluss.358 Im April 1957 wurden Sekretariat und PKK aufgelöst. Zur Biographie vgl. 54–70. die bis zur Auflösung des MfS beibehalten wurde. 3). dass Informationen substanzlos und – viele IM für die vorgesehenen Aufgaben nicht geeignet waren. Chauffeur des Leiters der HA I/3. 134/55 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v.1955. 245–247. nahmen ihn im Oktober 1954 MfS-Mitarbeiter fest.1969.11. Sälter: Interne Repression (Anm. DSt 100874. »Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeit der Staatssicherheitsorgane in der Kasernierten Volkspolizei zu treffen«365.363 Zudem erstellte das SED-Politbüro im November 1953 einen Bericht »über Mängel und Fehler in der KVP«. Mit Quellen in Diedrich. . führten zu einer Struktur. die die SED-Kreisleitung im MfS bei der Durchsetzung der Rolle der Partei gesammelt hatte. Darin wird auch die Arbeit der Staatssicherheit heftig kritisiert. Als er sich hierfür nach Ostberlin begab.

Ihn verurteilte das Bezirksgericht Neubrandenburg.1954 wurde bisher nicht erschlossen. die KgU. S. 81 u. ausführlich zitiert. Der Fokus sollte sich außerdem auf frühere Wehrmachtsangehörige und solche KVP-Offiziere richten. den UfJ. In: Neues Deutschland v. 3). die den Aufgaben nicht gewachsen waren. Anm. Roger. wollte man sich trennen. S. I/7 – schuf. Inoffizielle Mitarbeiter wurden gezielt in Richtung Operationsgebiet eingesetzt. Verf. MfS. BStU.] Die Kommandeure müssen das Gefühl haben. Listet man die Todesurteile auf. S. als sie eine eigene Abteilung – Abt. Er hatte für den BND-Vorläufer Organisation Gehlen Informationen über die in Prenzlau stationierte Division gesammelt. Referat I hatte »unter bescheidenen Bedingungen und Voraussetzungen« Aufgaben der späteren AKG zu erfüllen.369 Die Furcht. HA I 5025. Schumann. 22). Silke: Kurs auf die entwickelte Diktatur. 2002. S.371 Im Juli 1954 war eine SED-»Sicherheitskommission« ins Leben gerufen worden.«368 Anfangs erfolgte die Bearbeitung westlicher Spionageangriffe unkoordiniert durch verschiedene Bereiche der HA I. v. o. Köppe (vgl. um die genannten Defizite zu beheben. zur Geschichte der Abt.11.4. Flach und Smolka (vgl. .367 Ins gleiche Horn stieß Wollweber. 26). hatte dort im Auftrage des amerikanischen Geheimdienstes eine Tätigkeit aufgenommen. S.1953. als er im April an einer Dienstversammlung der HA I teilnahm: »Die Feinde der KVP müssen die Mitarbeiter der Staatssicherheit fürchten [.372 Als sich die Kommission im März 1955 zweimal traf. 43. »Faschist Lange-Werner zum Tode verurteilt«. hier 54.370 1956 wurde Werner Flach hingerichtet. S. die im Bereich der HA I gefällt wurden. es gäbe massenhaft Westverbindungen und die Lebens. Von hauptamtlichen Mitarbeitern.und Dienstbedingungen seien zum Teil katastro- 367 368 369 370 371 372 Die Dienstanweisung vom 4. An der Schule in Kamenz (VP-Luft) flog ein Fachlehrer auf: Christian Lange-Werner. Hg.1954 mit allen Abteilungs.. D. Mitglieder der Kommission waren unter anderem der Innenminister und der Staatssekretär für Staatssicherheit. 28. 1972 gegen einen Fahnenflüchtigen. früher Flugingenieur der Wehrmacht. denen eine militärische Karriere zugetraut wurde. BStU. 1967 gegen einen Mitarbeiter der Armeeaufklärung wegen Doppelmordes an zwei seiner Quellen. die zwar in den Parteistatuten nicht vorgesehen und schon gar nicht durch Gesetz oder staatliche Verordnung legitimiert war. Neubrandenburg. dessen Vorgang allerdings von der HA II bearbeitet wurde. von der jedoch nun die sicherheitspolitischen Vorgaben kamen. 122 f. 1954 wurde das vom Bezirksgericht Cottbus verhängte Todesurteil vollstreckt. In: Nordkurier. Das SED-Zentralorgan »Neues Deutschland« wertete den Prozess propagandistisch aus. die Entmachtung Ernst Wollwebers und die Neuausrichtung des Staatssicherheitsdienstes 1956/57. war keineswegs nur Ausfluss paranoiden Denkens. Vgl. BStU. 5). Schlusswort des Genossen Staatssekretär auf der Dienstversammlung am 26. 12. SdM 1920. ließ bedeutsame Informationen verloren gehen und verhinderte Professionalität. S.. Berlin 1995. dass ihnen geholfen wird. Wagner: Walter Ulbricht (Anm. der auf seiner Flucht mehrere Personen schwer verletzte. 3. ergingen sie – in zeitlicher Reihenfolge – gegen Lange-Werner. Äußere Abwehr. Vgl.sowie Referatsleitern der Hauptabteilung I. Walter Ulbricht. Allerdings wird sie in der Chronik der HA I (Anm. von Spionen umgeben zu sein. S. Der Zerfaserung dieser für den Staatssicherheitsdienst wichtigen Aufgabe trat die Leitung der HA I im Oktober 1954 entgegen. erhielt sie ausführliche Berichte über grobe Unzulänglichkeiten bei der KVP: Sie befände sich in einem schlechten inneren Zustand.1. Erstmals erfolgte die Bearbeitung systematisch und präventiv. 1973 gegen einen Offizier wegen Mehrfachmordes und gegen Baumann (vgl. 53–59. Das hatte Doppelarbeit zur Folge. und Engelmann.4. 10–17. Todesurteil stand vor Scheinverhandlung fest.61 einheiten enthielt. MfS. das Flüchtlingslager Berlin-Marienfelde sowie ausgewählte Fahnenflüchtige.. Referat II bearbeitete mit erfahrenen Mitarbeitern westliche Dienststellen. Handschriftliche Aufzeichnungen o. 3. 60).

die in der KVP arbeitet. S. BStU. mit Untergebenen umzugehen. immerhin Stellvertreter des Staatssekretärs. Die HA I sollte vorrangig »feindliche Tätigkeit« abwehren. Ebenda. S. BStU. 51. die das SfS betreffen. hier 11–13. Juni 1955 behandelte die Sicherheitskommission erneut Fragen der KVP und den bevorstehenden Aufbau eines Verteidigungsministeriums. ihre »Informationstätigkeit über die Stimmungen und politische Verhältnisse« dagegen einschränken 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 vgl. Parteiverbundenheit und soziale Herkunft hatten bei der Werbung mehr gegolten als Befähigung und Motivation zum Offiziersberuf. 11. MfS. SdM 407. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. Punkt 1 – Strukturveränderungen im Staatssekretariat für Staatssicherheit. dass die Staatssicherheit zwar Maßnahmen aufzeigen könne. 67. Doch das Kollegium musste zugleich einräumen. In Heimatvertriebenen.1955. 10–14. Auch die HA I musste sich namentlich scharfe und detaillierte Kritik anhören.62 phal. mit Verhaftungen und Vernehmungen die erforderliche Ordnung durchzusetzen. SdM 1920. Zur Biographie Gieseke (Hg. Vgl. MfS. aufzunehmen«383.1955 über die kaderpolitische Überprüfung der Bereitschaft Potsdam. 46–48. ebenda. 7. MfS. BStU.6. diese aber nicht durchzusetzen habe. MfS. dass Offiziere Dienstfunktionen übernehmen mussten.1955. SdM 407. die es nicht verstanden. Anlage zum Tagesordnungspunkt 1 der Sitzung der Sicherheitskommission am 31.6.376 Auf seiner Sitzung am 1. 29. übernahm die Leitung der HA I und führte zugleich die Untersuchungen. Häufige Umstrukturierungen führten dazu. BStU.2. S. SdM 1550.] zu betrachten. 6/55 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. habe sie sich verzettelt.1955. Protokoll der 11. dass die disziplinarischen Verstöße und der Umfang an Desertionen bei der kasernierten Polizei besorgniserregend waren. in der HA I selbst erfolgte eine Tiefenprüfung.1955. Bericht der Abteilung für Sicherheitsfragen v. Punkt 2 – Behandlung von Beschlüssen der Sicherheitskommission. 53 f. mit denen sie nicht vertraut waren. In dessen Struktur war auch »die Abteilung der Staatssicherheit.1955 (Anm.): Wer war wer (Anm. Sitzung des Kollegiums am 1.4. 5–7. Das gipfelte in der Feststellung: »Das Verhalten der Genossen [aus der Leitung – d. 373).1955: Bericht der Abteilung für Sicherheitsfragen v. MfS.3. S. sah die Staatssicherheit eine weitere Gefährdung. B.4. DSt 100941. Generalmajor Martin Weikert378. 29. MfS. wenn – was häufig geschah – Desertionen auf Vorgesetzte zurückzuführen waren. Vorwiegend handelte es sich dabei um junge Offiziere. S. dass sie zu dieser Zeit recht isoliert neben den territorial zuständigen Diensteinheiten agierte374. BStU.380 Etwa. Verf.3. Nun untergrub Mangel an fachlicher Qualifikation und Erfahrung die Autorität. S. nur über einen begrenzten Einblick in den tatsächlichen Zustand verfügt und sei politisch sorglos – ein Echo der Vorwürfe aus der SED-Führung nach dem Juni-Aufstand von 1953.5.] der Hauptabteilung I ist als das wesentlichste Hindernis für die Arbeiten unserer Einheiten [der KVP – d. April 1955 versuchte sich das SfS-Kollegium an einem Befreiungsschlag. ebenda. Dabei ließ Wollweber am Ausmaß der Aufgabe keinen Zweifel: »Die KVP ist für den Gegner das wichtigste Objekt in der DDR. . Vermerk über die Dienstbesprechung in der Hauptabteilung I am 4.373 Selbst unter Berücksichtigung. S. z.1955. Dienstanweisung Nr. 3). die vielleicht die Oder-NeißeGrenze in Frage stellten. SdM 407. So Diedrich.382 Am 29.379 Sein Bericht offenbarte. Sitzung des Kollegiums am 28. Protokoll über die Sitzung der Sicherheitskommission am 29. S. 23). 644 f. Verf. Sitzung des Kollegiums am 5. Protokoll der 13. Protokoll der 15.1955 über die Operative Bearbeitung militärischer Objekte.«375 Die Kommission empfahl Wollweber. 76. 15. S.3. Vgl.381 die kaum älter waren als die ihnen Unterstellten. S. Punkt 1 – Bericht über die Lage in der KVP. BStU. Ferner kam es durch die oftmals nur kurzen Verpflichtungszeiten zu einer starken Fluktuation.«377 Pech und der Leiter seiner Politabteilung verloren ihre Posten.

BStU.2 Die HA I in den Jahren zwischen Gründung der NVA und Mauerbau 1961 Am 4. Am 18. 207/55 des Ministers v.386 Auch einer Personalie hatte die Kommission zugestimmt. BStU.6.7. Sitzung des Kollegiums am 9. Von dieser Möglichkeit machte die Volkskammer schon bald Gebrauch. MfS. Vgl. 37 f. und Anlage 6. BStU. Protokoll der 11. 51. 5. Protokoll der 16. Januar 1956 verabschiedete sie das Gesetz über die Schaffung der Nationalen 384 385 386 387 388 389 390 Ebenda. Bereits vorher – am 7. Ab Dezember 1955 übernahm die Grenzpolizei die alleinige Bewachung der Grenzen. September 1955 passierte die Volkskammer eine Verfassungsänderung: Nach Artikel 112 oblag »der Republik die Gesetzgebung über den militärischen Schutz der Heimat«. Die DDR-Führung nutzte diese Entwicklung zum weiteren Aufbau ihrer Streitkräfte. Befehl Nr. S. S.1955. .1955. Die DDR erhielt mit dem Staatsvertrag vom 20. zum Werdegang Kleinjungs auch Mielkes Rede bei dessen Abschied: Entwurf für das Referat (Anm. Kollegiumssitzung am 4. S. S. Nach dem Krieg stand er zunächst in Thüringen als Stellvertreter. Juni 1955 trat der in Warschau unterzeichnete Militärvertrag der Sowjetunion mit ihren Satellitenstaaten. MfS. binnen 14 Tagen ein Statut für die HA I auszuarbeiten und der Kommission zur Bestätigung vorzulegen. hier S. Weltkrieg auf sowjetischer Seite als Aufklärer und Partisan gewirkt. September 1955 außerdem die Verantwortung für ihren äußeren Schutz. 23).11. Wollweber gab Mielke den Auftrag. Im Uranbergbau sammelte er Erfahrungen bei der Sicherung eines für die Sowjetunion besonders sensiblen Bereiches mit hohem Geheimhaltungsinteresse. und die nochmalige Berichterstattung Kleinjungs: Protokoll v. Punkt 2 – Behandlung von Beschlüssen der Sicherheitskommission. 50–54.1. DV 30. die das SfS betreffen. 105. I IV 2/2A 499. SdM 1550.389 Kleinjung gelang es zwar. S. SdM 1550. das Protokoll der 21. 15. 45. Protokoll der Politbüro-Sitzung v.1958. Juli 1955 die Leitung der HA I. zuletzt an der Spitze der Objektverwaltung Wismut. BStU.390 3. S. BdL-Dok 335.385 Erst ein Jahr darauf präsentierte Mielke (!) dem SED-Politbüro (!) den Entwurf. MfS. SdM 1550. territorial weit verstreuten Objekten und einem großen Bedarf an Arbeitskräften und Investitionsmitteln. 73. SAPMO-BA.388 Andererseits hatte er seit 1950 hohe Leitungsposten im MfS inne. MfS. 22–26. Vgl. Tagesordnungspunkt 4 – Der Stand und die Ergebnisse der operativen Arbeit in der Nationalen Volksarmee und der DVP. Die Kontrolle der in Berlin stationierten Westalliierten jedoch lag weiterhin in sowjetischer Hand. Am 26. Juni 1955 – war in der Bundesrepublik das Amt Blank in ein Bundesministerium der Verteidigung umgewandelt worden.1955 über Strukturveränderungen im SfS. SdM 1900. Ebenda. MfS. Punkt 2 – Bericht über den politisch-moralischen Zustand in der Deutschen Grenzpolizei.63 und den Politorganen der KVP überlassen. Nun unterstand er Wollwebers erstem Stellvertreter Mielke. in Kraft. TOP 15.384 Wollweber erhielt den Auftrag. 267). doch an den teilweise schlechten Lebensverhältnissen bzw. Sitzung des Kollegiums am 1. eine Besserung der Zustände in der KVP zu bewirken.2.4. Deshalb galt er noch im Frühjahr 1955 als Anwärter auf die Funktion eines kommandierenden KVP-Generals.): Wer war wer (Anm. 28. In den MfS-Unterlagen konnte das komplette Statut bisher nicht aufgefunden werden! Zur Biographie Gieseke (Hg. S. einschließlich Albaniens.7. 52. in Mecklenburg dann als Chef der Landes-VP vor. Vgl. Oberst Karl Klein387 jung übernahm zum 1. am geringen fachlichen Niveau des Offizierspersonals konnte er wenig ändern.1955.1956. einen Entwurf vorzulegen. Kleinjung (1912–2003) hatte im spanischen Bürgerkrieg auf republikanischer und später im 2. Vgl. BStU. In Abwesenheit (Urlaub) von Verteidigungsminister Stoph wurde er bestätigt.

MfS. 514. DSt 100966. S. Entsprechend änderten sich die Zuständigkeiten der HA I. gerüstet zu sein. Noch am gleichen Tag erließ Mielke eine Dienstanweisung. 120–130. 1/56 die Gliederung der Armee fest. Dienstanweisung Nr. MfS. BStU. 83 f. Um für den personellen Zuwachs durch Freiwillige. von deren Votum die zukünftigen Karrieren wesentlich abhingen. Potsdam und Eggesin. 2/56 des 1. S. Protokoll der 17. dass Informationen aus den militärischen Objekten abflossen. Baubetriebe) befürchten. BStU. die sogar Gegenstand von Nachfragen des Staatssicherheitsministers wurden394. Punkt 3 – Berichterstattung über die durchgeführten Versetzungen innerhalb der HA I im letzten halben Jahr. Bereits am 1. die perspektivisch auch für eine leitende Funktion verwendbar sein sollten. Die bisherigen Bereitschaften der KVP395 dienten als Grundstock der neuen NVADivisionen.1. Zugleich erhöhte das MfS seine Aktivitäten zur Spionageabwehr. MfS. die sich zum Dienst für zwei oder drei Jahre verpflichtet hatten. BStU.1. 18.6. 25. 4/56 des Stellvertreters des Ministers v.396 391 392 393 394 395 396 Diedrich. Das betraf die Infanteriebereitschaften in Erfurt. S. Chronik der HA I (Anm. 291). 2.393 Das hatte Versetzungen in einem Ausmaß zur Folge.64 Volksarmee. 683 f. Hebig (Hg. . 3). S. wurden kurzfristig zahlreiche Offiziere der KVP an sowjetischen Einrichtungen – darunter erstmals an der Generalstabsakademie – weitergebildet.392 Am 10. Februar legte der neue Verteidigungsminister mit Befehl Nr.391 Am folgenden Tag berief Ministerpräsident Grotewohl Generaloberst Stoph als Minister für Nationale Verteidigung. Sitzung des Kollegiums am 12. Die Auswahl geeigneter und zuverlässiger Kader.1956 zur Bearbeitung von Spezialobjekten. Hier befanden sich zugleich Dienststellen der HA I. erfolgte in Abstimmung mit der HA I. um sowohl Informationen über die westlichen Reaktionen wie in der eigenen Bevölkerung zu erhalten und um Anschläge und Sabotageakte zu verhindern: Dienstanweisung Nr. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm.1955 hatte Karl Maron das Amt des Innenministers übernommen. Prenzlau und Schwerin sowie die Mechanisierten Bereitschaften in Dresden. Vgl.1957. SdM 1553. Zur Biographie: Baumgartner. 3). Halle. dessen Entwurf das SED-Politbüro bereits abgesegnet hatte. DSt 100963.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR (Anm. Bd.7. Schließlich ließ ein verstärkter Zutritt durch Zivilpersonen (Läden. Stellvertreters des Ministers v.1956 zur Einleitung von Maßnahmen durch die Organe des MfS im Zusammenhang mit der Schaffung einer Nationalen Volksarmee.

Bereits seit August 1954 verfügte die HA I über ein eigenes Referat Kader und Schulung.8. Hinzu kamen die Beobachtungsabteilung und der eigene Registrierbereich. DSt 100092. 2. Bis 1958 verfügte die HA I mit ihrer Abteilung 9 sogar über ein Untersuchungsorgan innerhalb der Streitkräfte. . BStU. 226/54 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. das mit den »gleichen Rechten und Pflichten wie eine Abteilung Kader und Schulung einer Bezirksvenvaltung«398 ausgestattet war. MfS. Doch hatte dessen Existenz wohl zu Abstimmungsproblemen mit der HA IX und schließlich zu seiner Verlagerung samt der Mitarbeiter als HA IX/6 geführt.1954 zur Bildung eines Referates Kader und Schulung in der HA I. Das Kommando LSK/LV entstand erst im Sommer 1957 aus den Verwaltungen der Luftstreitkräfte und der Luftverteidigung. Befehl Nr. Doch damit reagierte man auf eine über die ganze DDR verstreute Organisation. 397 398 Die Bezeichnung zu diesem Zeitpunkt ist nicht sicher.65 Organigramm 5: Hauptabteilung I im Juli 1956 Mit manchen Besonderheiten glich die Struktur der HA I mehr der einer Bezirksverwaltung als der einer zur MfS-Zentrale gehörenden Hauptabteilung.

401 Pech scheint man die säumige Dienstdurchführung seiner HA I nicht weiter verübelt zu haben. BStU. BStU. 382/55 des Ministers v. Ehlert. 405 Vgl. 75–99. Sitzung des Kollegiums v. 330–334. 372). Steike. 403 Befehl Nr. DSt 100132.1955 zur Bildung der HA I/10. 404 Vgl.10. 8 f. BStU.9. Schirmer. 28. DSt 50141. Verwaltung Bereitschaftspolizei und HA Transportpolizei. Schumann: Kurs auf die entwickelte Diktatur (Anm. S. Jörn: Von den »Inneren Truppen« zur Bereitschaftspolizei (1953–1990). DSt 100139. Mai 1955 die im SfS gegründete Verwaltung »Innere Truppen«402. 69–95. Als Konsequenz aus den Ereignissen im polnischen Posen und in Ungarn hatte sich die SED-Führung noch im November 1956 entschlossen.404 Die dazu erlassenen Direktiven setzte der NVR erst 1962 – vermutlich als Folge ihres Übergangs zu einer Wehrpflichtigenarmee – außer Kraft. MfS.1955 Umbenennung der Dienststellenbezeichnung »Innere Truppen«.8. ZA. S.1956 zur Bildung der HV Innere Sicherheit. 86) zeigten. Anm. hier 83 f. »Regiment« und »Bataillon«. Halle und Dresden. S.1955. . Befehl Nr. MfS. S. September 1955 in Verwaltung Bereitschaftspolizei umbenannt403.405 Währenddessen bündelte das MfS ab 1. 29. DSt 100132. S. zur Unterdrückung ähnlicher Aufstände in der DDR gegebenenfalls auch die NVA einzusetzen. Der gerade von seinen Aufgaben entbundene Ottomar Pech401 übernahm zum 1. 23). In: Diedrich. 3). Doch bereits am 1. SdM 1550. Der Aufbau dieser voll motorisierten Einheiten resultierte aus den Erfahrungen des Juni-Aufstandes 1953.399 Bei der Grenzpolizei bürgerte sich die Bezeichnung »Op(erativ)-Gruppen« für die MfS-Diensteinheiten ein. Februar 1957 wurden die Polizeidienstzweige aus dem MfS ausgegliedert und wieder dem MdI unterstellt – Folge der Kritik Walter Ulbrichts an Ernst Wollweber. 259/55 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. 57–61. BStU. Vgl. 6/57 des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern v.): Rührt Euch! (Anm. In: Wünsche (Hg. Januar 1956 hatte die HA I zusätzlich die Sicherung der VP-Bereitschaften400 übernommen. Zu Beginn des Jahres 1958 kontrollierte eine Brigade aus der ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen das MfS-Wachregiment. Klaus: Auftrag und Legitimation der Nationalen Volksarmee. Sie wurde ab 1. Er brachte es noch zum Stellvertreter des Hauptstabes und war von 1961 bis 1979 Chef der Verwaltung Kader des MfNV.12. die MfS-Wacheinheiten sowie Grenz. der HA I die operative Bearbeitung der Inneren Truppen zu übertragen. S.und Transportpolizei ein. S. zuletzt im Range eines Generalleutnants. insbes. 408 Befehl Nr. bemängelte insbesondere die dortige Erzie- 399 400 Befehl Nr. 8. 77). MfS. MfS. 10). 22. Allerdings zog sich die Aufstellung bis zum Sommer 1955 hin. Seit dem 1. BStU. Punkt 1 – Strukturveränderungen im Staatssekretariat für Staatssicherheit. Bdl. 61–64. Dezember 1956 seine Kräfte für die innere Sicherheit. S. BStU. 25. KuSch 1070.66 Im August 1956 gab die HA I die numerische Bezeichnung ihrer Abteilungen auf. 29.): Im Dienste der Partei (Anm. Zur Bereitschaftspolizei vgl. Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. Protokoll der 13. 368/56 des Ministers v.): Wer war wer (Anm. Von jetzt an trugen sie als Benennung den Truppenteil. Zur Verfügung standen circa 4 000 Mann für Ostberlin sowie 5 000 Mann in Rostock. 287/56 v. Dokument 10. Engelmann.1956. 406 Befehl Nr. 7. dass die SED-Führung frühzeitig auf die Armee bei der Bewältigung innenpolitischer Krisen setzte. 57 f.6. MfS. für den sie zuständig waren.408 Dagegen übernahm die HA VII erst 1961 von der HA I die Absicherung der Bereitschaftspolizei. Erfurt. Wenzke (Hg. In die gleichnamige Hauptverwaltung gingen die Bereitschaftspolizei. Zur Historie dieser Umgliederung vgl. 32 u. 402 Das Kollegium hatte sich schon im Juni 1955 entschlossen. Auch die Sowjetunion experimentierte wiederholt bei der Zuordnung sicherheitspolitischer und geheimdienstlicher Aufgaben unter einem Dach.1957 zur Bildung der HV Innere Sicherheit und Auflösung HV DGP. S.406 Die Leitung übernahm Ministerstellvertreter Generalmajor Hermann Gartmann407.1. Doch die Ereignisse im Herbst 89 (vgl. 407 Zur Biographie Gieseke (Hg..

28. MfS. S. über die Vorkommnisentwicklung und über den künftigen Einsatz von Bausoldaten (hierzu S. hauptamtliche MfS-Mitarbeiter zu werben. 15. darauf den Abteilungen MfNV bzw. August 1957 Mitglied des MfS-Kollegiums. Minister Ernst Wollweber. 7. Arbeitsplan des Kollegiums des Ministeriums für Nationale Verteidigung für das Ausbildungsjahr 1988/89 v. MfS. Die Sicherheitskommission bestätigte Kleinjung am 31. Kiefel. in: Protokoll v.417 Bereits nach der 1. 1/86 des Ministers v.1957 zur Bestätigung der Mitarbeiter Kleinjung.1957 als Mitglied. in der schon der Minister für Nationale Verteidigung saß.12. 7.1986 über die Bildung der Abteilung Kader 15 in der HA Kader und Schulung. S.3. ranghohe Parteifunktionäre und wenige Militärs dazu. BStU. Die Zuständigkeit für die bewaffneten Einheiten des nunmehr dritten Ministeriums wechselte oft: Sie oblag anfangs einem eigenständigen Referat. 78 f. 270/58 des Ministers v. DSt 100203. BStU.1958. 8. DSt 100226. des MfNV) nahmen die Leiter der HA I als ständige Gäste teil. 5).413 Dort wurde am 28. u.409 Den Zuschlag für die Sicherung des Regimentes410 erhielt die gerade von dieser Kommission früher so heftig gescholtene HA I – ein Zeichen für die gelungene Konsolidierung.1958. SdM 1900.9. BStU. Schröder und Fruck als Mitglieder des Kollegiums des MfS.1958 über die Verstärkung der Abwehr feindlicher Tätigkeit gegen das Wachregiment des MfS und Sicherung der Einsatzfähigkeit des Wachregimentes.414 Mit dem am 10. Ebenda. 180–183.412 Kleinjung war außerdem seit 1.416 Drei Jahre später ereilte ihn dort Kritik aus der ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen betreffs der HA I: Die Offiziere der HA I und der Armee arbeiteten aneinander vorbei und enthielten sich gegenseitig Informationen vor. BStU. Weiterhin gehörten – maximal 18 – Politbüromitglieder. 6. Wagner: Walter Ulbricht (Anm.67 hungsarbeit und berichtete darüber vor der Sicherheitskommission. Tagesordnungspunkt 4 – Der Stand und die Ergebnisse der operativen Arbeit in der Nationalen Volksarmee und der DVP. S. blieb aber führenden Genossen vorbehalten: Den Vorsitz führte der 1. aber auch Mielkes Vorgänger und damaliger Vorgesetzter.415 Erich Mielke hatte erstmals im August 1956 an einer Sitzung der Sicherheitskommission teilgenommen. MfS. 72). bis 1971 Honecker. Sitzung des NVR adressierte Mielke eine Information an Honecker. MfS.411 Am Kollegium des MdI (später der KVP bzw. BStU.1. Vgl. Vgl. 280/57 des Ministers v. wofür die Abteilung Kader 15 gebildet wurde. Vgl. . Februar 1960 gegründeten Nachfolger der Sicherheitskommission. Darin machte er auf den bedenklichen poli- 409 410 411 412 413 414 415 416 417 ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen: Vorlage an die Sicherheitskommission über die Lage im Wachregiment Berlin des MfS v. der zugleich ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen war. stand das wichtigste DDR-Gremium für Sicherheitspolitik auf legalen Füßen. Beschluss Nr. mit Quellen. SdM 407. BStU. 1986 führte die HA Kader und Schulung diese Aufgabe (25 Planstellen) weiter. Zum NVR vgl. DSt 103240. darunter die Minister für Staatssicherheit und für Nationale Verteidigung. 28. Befehl Nr. MfS. Januar 1958 seine »Vorlage über die Lage in der Nationalen Volksarmee und den Stand der operativen Arbeit« diskutiert und beschlossen. 11. S.8. HA I 15087. S. Sekretär (Generalsekretär) des ZK der SED. MfS. dem Nationalen Verteidigungsrat. a.1988. Vgl. Von 1952 bis 1966 und seit 1972 bestanden Kollegien in allen Ministerien. MBW und nach deren Auflösung wieder einer Abteilung (WR/MfS). dass die HV A bei der Bekämpfung der westdeutschen Militärspionage Unterstützung gewähren und die HA I zwei ihrer Mitarbeiter hierfür abstellen sollte. Ebenda.1. Dietze trug dort sogar vor. dann Streletz. In das Schema der HA I ließ sich diese Aufgabe aber nur schwer fügen. Denn hierfür waren unter dem Personal des Wachregimentes Informanten nötig. sowie ein Sekretär. 1/58 des Kollegiums v. Befehl Nr.1958. Befehl Nr. 26.1. I/S.7. später dem Referat 2 der Abt. 257. während es sonst strikt verboten war.

S. 385/61 des Ministers v. war nicht mehr zu befürchten. gegliedert in Grenzbrigaden.3 Die HA I seit dem Mauerbau bis zu ihrer Auflösung Die Planungen zur Abriegelung Westberlins im August 1961 wurden am NVR vorbei entworfen. Dessen damaliger Sekretär Erich Honecker ließ sie von verschiedenen Vorbereitungsstäben ausarbeiten. sich freiwillig für einen Dienst in der NVA zu verpflichten. August 1961 ihre Mitglieder massiv. Befehl Nr. 7. Seit August 1961 hatten anfangs die linientreuen Kampfgruppen und später die Grenzpolizei für die konsequente Abriegelung gesorgt. Die Grenzbrigade Küste kam am 1. S. 7. Erst dahinter bildeten zwei Divisionen der Landstreitkräfte eine weitere Sicherungsstaffel. Tabelle 7: Verteilung Grenzbrigaden 1. DSt 100323.419 Die Verbindungsoffiziere der HA I waren angewiesen dafür zu sorgen. September 1961 wurde der NVA die Grenzpolizei als Kommando Grenze unterstellt422.421 Am 15. Unmittelbar an der Grenzschließung waren die Grenzpolizei und anfangs auch die Kampfgruppen der Arbeiterklasse beteiligt.1961. S. Grenzbrigade Grenzbrigade Grenzbrigade Brigade (Ausbildungsbrigade) Grenzbrigade Grenzbrigade (Küste) Grenzbrigade Grenzbrigade Berlin-Treptow Groß-Glienicke Perleberg Potsdam Kalbe/Milde Rostock Magdeburg Erfurt Meiningen Rudolstadt 11. 1. 3. S. 5. 32. BStU. Seiner Meinung nach entsprach »die Erziehung der Armeeangehörigen trotz aller Erfolge noch nicht den Erfordernissen«418. Von nun an konnte nahezu jeder junge Mann einberufen werden – auch an die innerdeutsche Grenze. Sekretärs des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR. 3. Vgl. GBl. Wagner: Walter Ulbricht (Anm. Gerhard Behrendt: Erinnerungen an die Tage im August 1961. Dass die Gemusterten sich ihrer 18-monatigen Dienstpflicht durch Flucht entziehen würden. Grenzbrigade 13. MfS.8. ZAIG 260. 2. Grenzbrigade Die FDJ bedrängte unter der Losung »Das Vaterland ruft – schützt die sozialistische Republik« seit dem 16.1961 zur Volksmarine. 11. 9. falls bei den Kommandeuren keiner eingegangen wäre. I Nr. Mielke hatte die Verlesung befohlen. MfS. MfS. HA I 15043. 5). 2.68 tisch-moralischen Zustand der NVA aufmerksam.4. für den bei der HA I die gleichnamige Abteilung (Abt. Vgl. BStU. 6. SKB) zuständig war.9. Die beiden Berliner Grenzbrigaden wurden aus Rücksicht auf den Viermächtestatus der Stadt bis 1962 dem Innenministerium und nach seiner Einsetzung bis 1971 dem Stadtkommandanten Berlin unterstellt. 2. 432–473. dass die bereitstehenden Einheiten pünktlich in Ostberlin eintrafen.1960 über einige Probleme des politisch-moralischen Zustandes der Nationalen Volksarmee. Vgl. Walter Ulbricht. Notfalls sollten sie den Marschbefehl erteilen. Fünf Monate nach der Errichtung der innerdeutschen Sperranlagen verabschiedete die Volkskammer am 24. für den selbstlosen Einsatz aller Mitarbeiter des MfS zum 13. Januar 1962 das Wehrpflichtgesetz423. 4.2. BStU. 4.420 Ulbrichts Dank als Parteichef und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates an die bewaffneten Organe bezog der Staatssicherheitsdienst auch auf sich. . Nur mit einer präzisen Auswahl von Wehr418 419 420 421 422 423 [Information] des Ministers v.1961 über die Danksagung des 1. die wiederum aus Bereitschaften (Regimentern) bestanden.

Verf.9. MfS. MfS. D. ließ sich fortan die Zahl der Fahnenflüchtigen gering halten.424 Zumal er sich kurz zuvor – nach der Flucht eines Regimentskommandeurs und eines Majors der Grenztruppen – von Mielke und der SED-Parteiführung heftige Vorwürfe gefallen lassen musste. 2. o. 18. 6–8.425 So ging unter den veränderten Bedingungen an der Grenze die Zahl der Fahnenfluchten allmählich zurück. Verf. S. Halbjahr 1961 wurden 232 Fahnenfluchten registriert mit Schwerpunkt August/September.. HA I 2119. S. MfS. .2. 445. die an der Grenze zum Einsatz kommen sollten. Ebenda. 127).: Halbjahresanalysen zu 1961. um die DDR-Führung zu irritieren und das Grenzregime zu stören.: Fahnenfluchten im Zeitraum 1962–1971. 64 f. 17. HA I 13945. ermunterte Grenzer über ihre Kanäle dazu und verschaffte ihnen ein gehöriges Medienecho im Westen.und Aufklärungstätigkeit entsprechend den Ergebnissen des Jahres 1962 und über die weiteren Aufgaben im Jahre 1963. S. D. Vgl.. o. o. MfS. 58–61. Vgl. Geringfügig abweichende Zahlen in Leiter der HA I: Auskunft zur operativen Bearbeitung von Fahnenfluchrverbrechen durch die HA I/Abteilung Äußere Abwehr (Stand 31. S. Bailey.69 Pflichtigen. Die CIA sah diese Desertionen gerne.1986.426 Tabelle 8: Fahnenfluchten 1961 bis 1987427 (nur NVA und Grenztruppen) Anzahl Jahr 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 Gesamt 621428 553 384 155 220 185 127 65 77 68 59 34 27 24 17 5 12 9 9 10 16 14 14 12 10 14 20 Unteroffiziere und Offiziere 92 70 88 48 48 48 44 18 16 21 18 10 7 14 8 1 6 3 3 3 5 3 3 3 3 3 5 424 425 426 427 428 Kleinjung auf der Jahresabschlussdienstkonferenz am 12. 6 f. Dies schien schon 1962 ausreichend zu funktionieren. BStU. BStU. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. BStU. S. O.8. Im 2. BStU. doch die Selbstzufriedenheit einiger operativer Mitarbeiter und ihrer Vorgesetzten verärgerte ihn. 1972–1987.1963: Bericht über den Stand der Abwehr. S. HA I 8245. Kondraschow.1986) v. AOP 7276/81. auch die Durchsetzung mit IM genügte Kleinjung. Bd.

Jens: Partisanen des Kalten Krieges. 2.2.432 Durch willkürliche 429 430 431 432 Leiter der HA I: Auskunft zur operativen Bearbeitung von Fahnenfluchtverbrechen v. 86).1986 (Anm. der unter Ausnutzung seiner Funktion weiteren Personen zur Flucht verhelfen und zu deren Deckung auf die eigenen Kameraden geschossen hatte. Zum Zeitpunkt der Einführung der Wehrpflicht zählten folgende operative Abteilungen zur HA I: Organigramm 6: Operative Abteilungen der Hauptabteilung I im Januar 1962 1962 kam es zwischen MfS und MfNV. 18. auch die Übergabe der Grenzaufklärung. Vgl. Am 19. Fluchtbewegung und Machtsicherung. ließen seine Mitarbeiter schon bald Taten Folgen: Sie erarbeiten einen Plan zur »Liquidierung« von Rudi Thurow. . anfangs unter dem Namen »Patriotische Erziehung«. Fingerle. Hierbei handelte es sich um eine seit 1957 bestehende streng abgeschirmte Truppe. Die Untergrundtruppe der Nationalen Volksarmee 1957 bis 1962 und ihre Übernahme durch die Staatssicherheit.9. BStU. Hg. oder Soldaten wurden gezielt abgeschöpft. sollten mit allen Mitteln bearbeitet werden. Vgl. 37): Als Geheime Kommandosache eingestuft. 427). Angehörige des MfS-Wachregimentes und flüchtige Soldaten.und Sabotageakte in Westdeutschland ausbildete. Berlin 2001.1961: Mauerbau. Hg. Der Aufforderung Kleinjungs in seinem Referat auf der Jahresabschlussdienstkonferenz am 12. Eisenfeld. Stephan. Bernd. aber auch geflohene Offiziere. S. aber auch innerhalb der HA I zu einem umfangreichen Revirement bei der Aufgabenzuteilung (vgl. 424). die öffentlich gegen die DDR auftraten. S. 6. Stattdessen traten Reiseagenten mit einer glaubhaften Legende in der Nähe militärischer Objekte auf.1960 hatte der NVR beschlossen. befanden sich doch unter den Flüchtigen 130 Inoffizielle Mitarbeiter. 131. Gieseke. wechselte zum 1. 62. S. Auch vor Mordversuchen schreckte die HA I nicht zurück.10. Vgl. die Seestreitkräfte in Volksmarine umzubenennen. 97–99.1963 (Anm. hier S.430 Aber auch eine andere Art von Vorfallen im Zuständigkeitsbereich der HA I nahm ab: Westlichen Diensten war die Gewinnung und ein direktes Führen von Quellen an oder in ostdeutschen Militärobjekten wesentlich erschwert.8. Juli 1962 die 15. Bd. Kämpfer für Terror. einem fahnenflüchtigen Grenzer.70 Für das MfS gewannen diese Vorfalle zusätzliche Brisanz. S. Zeittafel (Anm. BStU. Roger: 13.429 Diese IM. Engelmann. die. Verwaltung vom Ministerium für Nationale Verteidigung zur Staatssicherheit.

Die 9. BStU. Zum Soldatensender 935 vgl. Gieseke: Wer war wer (Anm. 287–331. Zum 1. Innerhalb dieser Abteilung entstand das Referat Sonderverwaltungen. war aber bei oberflächlichem Hören nicht als DDR-Sender zu erkennen. 707. eine Abteilung für die Abwehrarbeit unter zentralen Dienststellen des MfNV geschaffen: die Abteilung Abwehr B. dass ein Apparat. Genossen Oberst Röbelen.): Pressepolitik und Propaganda. aber auch gefälschten Einberufungs.und Plakataktionen sowie des Einsatzes von Postwurfsendungen. Unter dieses Rubrum fielen Einrichtungen. GH 29/66. Zu den Sonderverwaltungen zählte – neben der Armeeaufklärung – die 10.71 Entscheidungen. und 14. 18. Leiter der Abteilung/Verwaltung. Wie bei der Grenzaufklärung führte die durch den Mauerbau entstandene Situation auch hier dazu. . S. er befinde sich in Westberlin.1959. Leiter der HA I: Bericht an Minister Mielke über den Leiter der Abteilung »Patriotische Erziehung«. 11. S. 39). die auch »Dienststelle R[öbelen]« genannt wurde. Abteilung). die sich den gewöhnlichen militärischen Abläufen entzogen oder einer besonderen Geheimhaltung unterlagen und für die deshalb auch im MfS nur ausgesuchte Mitarbeiter eingesetzt werden sollten. Kompetenzüberschreitungen und arrogantes Auftreten drohte dieses Unternehmen aufzufliegen. 433 434 435 Berlin 1996. a. Das erfolgte mithilfe agenturischer Kräfte434 in Form von Flugblatt. eine Hörerpostadresse in Berlin W 8 sollte den Eindruck erwecken. der sich geheimdienstlicher Mittel und Methoden bediente und seines konspirativen Gehabes wegen ohnehin schwer einzuordnen war. Köln u.433 Das zuständige Hauptsachgebiet in der HA I alarmierte wiederholt Kleinjung. Sartoris. vom MfS beansprucht wurde. Deren Auftrag bestand darin. zuständig für die Aufklärung um Westberlin. Propaganda unter der Bevölkerung der Bundesrepublik zu treiben.2.und Ausmusterungsbescheiden. AP 4698/60. 91–95.. besonders unter Bundeswehrangehörigen – die so genannte Konterpropaganda. Ein wesentlich kleineres Überbleibsel dieser Verwaltung war die Abteilung für operative Zusammenarbeit mit den zentralen Staatsorganen. die dem Chef des Hauptstabes unterstand. In: Wilke.. S. war von 1956–1959 Gustav Röbelen. MfS. S. BStU. Verwaltung des MfNV (bis 1965: 9. Zur Biographie vgl. September 1962 wurde in der HA I neben der Abteilung Aufklärung B (vgl. Stephan: Radiopropaganda durch Geheimsender der DDR im Kalten Krieg. Vgl. MfS. Abteilung dieser Verwaltung organisierte die Arbeit des Deutschen Soldatensenders 935435. v. Historische Studien vom Vormärz bis zum Kalten Krieg. 1997. der seinerseits bei Mielke gegen den dort herrschenden Stil intervenierte. Wilke. 23). Im Zuge der Entspannungspolitik beendete der Sender im Jahre 1972 seinen Dienst. Jürgen. Jürgen (Hg. Mit einem Studio in Berlin-Grünau strahlte dieser von Burg bei Magdeburg seine Sendungen aus.

«. Mehrere hundert junge Männer kündigten an. 1961 eröffnet. Weiteres wichtiges Moment war der zahlenmäßige Zuwachs: Pro Jahr wurden in den siebziger Jahren 440 und in den achtziger Jahren gar über 1 000 Männer als Bausoldaten einberufen. einer Einberufung nicht nachzukommen. die einen waffenlosen Dienst als Bausoldat ermöglichte. Diplomarbeit 1984. so änderte sich das in den achtziger Jahren.d.F. MfS. I S. in: Widera. S. 115–149. Art. Es dauerte noch mehr als zwei Jahre. 86). 16. 436 437 438 439 440 441 442 1958 gegründet.F. Die Gesamtzahl ist daher eine Hochrechnung. vgl. I S. Stephan: Bausoldaten im Visier der Staatssicherheit: »Alle organisatorischen Maßnahmen der NVA sind geeignet. 129). Patzer gibt sehr detaillierte Quoten und Vergleiche zur Stärke des Gesamtjahrganges an. Handelte es sich bei den Bausoldaten über viele Jahre vorwiegend um religiös motivierte Verweigerer. Ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen wollte sie nicht einräumen. 95. S. v. verzichtet aber leider auf durchgehende Zahlen. Ein Teil der Wehrpflichtigen lehnte den Dienst mit der Waffe aus politischen Motiven oder wegen eines Ausreiseantrages ab. Heinz Mäder: Ausgewählte Orientierungen zur operativen Sicherung des konzentrierten Einsatzes von Bausoldaten auf der Grundlage einer Sicherungskonzeption. 23 Abs. . bis der Nationale Verteidigungsrat am 7. 8. die den Fahneneid oder den Wehrdienst verweigern. vgl. Die Bausoldaten im Spannungsfeld der SEDPolitik 1964–1989. BStU. 5 Abs. Thomas: Pazifisten in Uniform. Wolf. Verfassung der DDR i. Göttingen 2004.10. S. 1. S. 135. Vgl. bei den Bausoldaten handle es sich um »eine legale Konzentration feindlich-negativer Kräfte«442. 190. Zeittafel (Anm.10. wie sie mit den Männern umzugehen gedachte. ebenda. So kam ein Major der HA I 1984 in seiner Diplomarbeit zu dem Resümee. Gleichwohl wurden zum ersten Termin im Frühjahr 1962 auch Verweigerer einberufen und dann festgenommen. September 1964 eine Anordnung erließ. ebenda. Die Konflikte waren durch ihre enge Einbindung in den militärischen Betrieb vorprogrammiert.9. Verfassung der DDR i. 6.440 Die Gesamtzahl bis zur Auflösung 1990 bewegt sich um 16 000 Bausoldaten441. 4. 425). Art.1974 (GBl.1964 (GBl. S. Anordnung des Nationalen Verteidigungsrates der Deutschen Demokratischen Republik über die Aufstellung von Baueinheiten im Bereich des Ministeriums für Nationale Verteidigung v.1955. Andererseits intervenierten einzelne Würdenträger und ganze Leitungsgremien der Kirche. dekretierte doch die Verfassung den »Dienst zum Schütze des Vaterlandes« als eine »nationale Pflicht« (die 1968 in Kraft gesetzte Verfassung sprach von »Recht und Ehrenpflicht«439). v.72 Organigramm 7: Referat Sonderverwaltungen September 1962 Die Einführung der Wehrpflicht 1962 stellte die DDR-Führung vor die Frage. für unsere Arbeit genutzt zu werden. 7. Zum Komplex Bausoldaten vgl.d. JHS 20102.

sondern durch die Diensteinheiten der HA I vor Ort. S. 93) absolviert. 9. 37). S. der Neiber damit betraute. Zum Einsatz kamen Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter aus ihrer Einsatzkompanie (vgl. Sandra: Zersetzen.449 Im November 1989 wurde.443 Dies war unumgänglich geworden. 25. S.1990 wurde eine Verordnung durch die Regierung Modrow ver- . S. Kopf zusammenbeißen (Anm.1.. Sekretariat Neiber 181. Neukirchen-Vluyn 1992.2. XVIII 2744/76. 1 f. Berlin 2002. 7/84 (Anm. Am 20.447 Der IM sollte nicht nur zu den üblichen militärischen Vergehen wie unerlaubter Entfernung berichten. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr.445 Als 1983 der Einsatz großer Baueinheiten begann. Zur Zersetzung vgl. 212. BStU. BdL-Dok 3234.1. Hatten sie die Spezialschule (vgl. In vielen Fällen blieben deren Aktivitäten unterhalb der Schwelle selbst des politischen Strafrechts und verstießen allenfalls gegen militärische Bestimmungen. unter den Bausoldaten Informanten zu werben. 194. 28.1989. Mit den Ergebnissen war Neiber zufrieden.451 443 444 445 446 447 448 449 450 451 Geht zurück auf die 1. in Dresden ein Pilotprojekt »Zivildienst« begonnen. darunter befanden sich aber auch militärische Vorgesetzte. ebenda. XVIII 2774/76. den Nachfolger Mielkes. Vgl. 213. AIM 17110/91. Dort schlossen sie sich örtlichen Kirchgemeinden und Gruppen an. Koch. Pingel-Schliemann. Vgl. und handschriftlicher Vermerk an Giersch. BStU. in: Besier. Rechnerisch kam lediglich ein IM auf 60 bis 100 Bausoldaten. sondern generell über Interna aus dem Kreis der Bausoldaten. Damit die operative Bearbeitung aber noch während der Wehrdienstzeit Wirkung zeitigte. 520–530. Eschler: Zähne hoch.1984. 171). Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. 1.450 Das MfNV (!) entwarf umgehend ein Zivildienstgesetz und bat Schwanitz. Die Zersetzung als Abschlussart bei Operativen Vorgängen ergibt sich aus der Richtlinie Nr.10. 443). die ohne strafrechtliche Mittel auskam und den Betreffenden in seinen Aktivitäten lähmte. DSt 103104. BStU. wurde vielfach zum Mittel der Zersetzung448 gegriffen – eine subtile Repressionsmethode. um Stellungnahme.1984. 81). Dort war man in erster Linie an Einschätzungen aus dem zivilen Vorleben interessiert und erhielt deshalb von den heimatlichen MfS-Dienststellen Personendossiers für die Zeit des Wehrdienstes. 18. 10. Strategie einer Diktatur. S. Vgl. Äußere Abwehr: Information über den Einsatz von hauptamtlichen IME in Bausoldateneinheiten v. führte einheitliche Formblätter und erfasste sie seit 1984 mindestens auf einem Sicherungsvorgang. Sekretariat Neiber 184. 16 f. Schreiben des Ministers für Nationale Verteidigung v. um an interne Informationen zu gelangen. HA I/Abt. 7/84 v. Vgl. Dieser wiederum schlug seinem Referenten Giersch vor.. 735–740. MfS. Wolf. Stephan: »Pfarrer. 1/76 des Ministers zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV). D. S. S. MfS. 335. MfS. allerdings blieb die »politisch-operative Arbeit unter den Bausoldaten« für ihn »ein operativer Schwerpunkt«. auch HA I/LSK/LV/UA Schulen: Anforderungsbild für einen IMS unter Bausoldaten v. HA I 8141. Gerhard. BStU.11.446 Auch nach Auflösung der Einsatzkompanie (1985) behielt das MfS diese Praxis bei. S. den IME »Hans Baumann«. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm. Für die HA I/LSK/LV Registrier-Nr. MfS.6. Punkt 2. S. Christen und Katholiken«. MfS. S. beschritt die HA I einen anderen Weg.1989.73 Die HA I holte über sie systematisch Auskunftsberichte ein. Das Ministerium für Staatssicherheit und die Kirchen. die Gunst der Stunde nutzend. für die HA I/MB V Registrier-Nr.8. 333 u. BStU. BStU.1989 an den Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit. sich wegen der Kürze der Zeit gleich mit der HA I zusammenzusetzen. bereitete es der HA I erhebliche Probleme. um mit diesen Kenntnissen legitimiert zu den Bausoldaten einberufen zu werden. wurden sie in einem ausgewählten Territorium als scheinbare Zivilisten angesiedelt. weil Kontrolle und Bearbeitung der Bausoldaten nicht zentral erfolgte. MfS. HA I/AKG: Information über operativ bedeutsame Aspekte der Wehrdienstverweigerung und die politisch-operative Lage in den Baueinheiten v. o.444 Obwohl die Anzahl der Bausoldaten wie auch die Vielfalt ihrer Beweggründe für eine Verweigerung zunahmen.

74 Die Einführung der Wehrpflicht kam in der NVA wie der HA I einer neuen Dimension gleich. Die zwischen ihnen bestehenden Einzelregelungen über die Zusammenarbeit wurden im November 1963 in eine förmliche Vereinbarung gegossen.452 Die Animositäten zwischen den Ministern Mielke und Hoffmann dürften dabei eine Rolle gespielt haben. Doch in vielem nahm die Abmachung Formulierungen aus dem Statut von 1956 (vgl. S. 63) auf. Im Januar 1964 machte Verteidigungsminister Hoffrnann in einem als Geheime Kommandosache eingestuften Befehl dann seinen Untergebenen klar, dass die »Mitarbeiter der Verwaltung 2000 (einschließlich Kraftfahrer) [...] den Kommandeuren der Nationalen Volksarmee weder unterstellt noch rechenschaftspflichtig« sind. Er erläuterte deren Aufgaben, wobei er sogar zwischen Abwehr und Aufklärung unterschied, ihre Rechte und Pflichten sowie die jeweiligen Ansprechpartner benannte.453 Innerhalb der HA I wurde im September 1965 der Zuschnitt von Abwehr B und Aufklärung B geändert und in einer Abteilung Koordinierung übergreifende und Sonderaufgaben gebündelt. Die Abteilung erhielt folgende Struktur: Organigramm 8: Abteilung Koordinierung 1965454

Die Integration der NVA in die 1. Strategische Staffel der Vereinten Streitkräfte fand im Oktober 1965 mit dem Manöver »Oktobersturm« seinen Abschluss. Neben der NVA marschierten polnische, tschechische und sowjetische Streitkräfte im Südwesten der DDR auf. Die Gegend war wegen der realistischen Bedingungen (Mittelgebirge, Wälder) gewählt worden, aber auch, um dem Westen die Stärke der östlichen Koalition vor Augen zu führen. Erstmals fand auf DDR-Gebiet ein Manöver außerhalb militärischer Übungsplätze statt.455 Entsprechend nervös reagierte die MfS-Führung, auch

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abschiedet (Verordnung über den Zivildienst in der Deutschen Demokratischen Republik v. 20.2.1990, GBl. I S. 79). Vereinbarung über die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken der Organe des Ministeriums für Staatssicherheit und des Ministeriums für Nationale Verteidigung v. 15.11.1963, in: Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. 3), S. 237 f., mit Quellen. Befehl Nr. 12/64 des Ministers für Nationale Verteidigung v 31.1.1964 über die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken mit der Verwaltung 2000; BStU, BF Dokumentation. Vgl. o. Verf.: Entwicklung der Abt. Ä[ußere] A[bwehr], o. D.; BStU, MfS, HA I 5025, S. 36. Vgl. Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. 3), S. 185, sowie Zeittafel (Anm. 86), S. 207 f. Es fanden nur zwei Manöver während des Bestehens des Warschauer Vertrages statt, an denen Streitkräfte aller sieben Staaten teilnahmen; beide in der DDR (»Waffenbrüderschaft«), 1970 und 1980.

75 wenn sie bereits bei früheren großen Manövern Einsatzstäbe bilden ließ.456 Während General Kleinjung offizieller Gast des Manövers war, versuchte seine Hauptabteilung mit immerhin 108 Mitarbeitern von Ettersburg (Kreis Weimar) aus in einem operativen Koordinierungszentrum (KOZ) die Lage unter Kontrolle zu halten und die Zusammenarbeit mit der Militärabwehr der anderen Armeen zu organisieren.457 Das MfS übte in seiner internen Bilanz nach Abschluss des Manövers Kritik an der HA I: Sie müsse ihr Zusammenwirken mit den Stäben der NVA verbessern, damit rechtzeitig Informationen über Truppenbewegungen vorliegen. Beanstandet wurde ferner, dass das Verbindungssystem zu den IM unter gefechtsmäßigen Bedingungen nicht mithalten konnte und IM kaum überörtlich einsetzbar waren. An der NVA wurde neben den verspätet gegebenen Informationen bemängelt, dass die jeweilige Kreisdienststelle bei Grenzzwischenfällen nicht informiert und von der NVA wenig unternommen wurde, die von ihr genutzte zivile Fernmeldetechnik zu bewachen.458 Im Mai 1966, mehr als zwei Jahre nachdem der Ministerrat die Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze459 erlassen hatte, steckte Mielke die Zuständigkeiten in seinem Ministerium für die Grenzsicherung ab.460 In der HA I kam es zu einer Arbeitsteilung für die Bereiche Aufklärung (Aufklärung im westlichen Grenzvorfeld, operative Schleusungen und Befragung von westdeutschen Grenzverletzern) und Abwehr (Sicherung des Personalbestandes der Grenztruppen), an der bis zuletzt festgehalten wurde. Sicherungsoffiziere der HA I für die Arbeit im 500-m-Schutzstreifen passten nicht mehr in dieses Schema. Ihre Aufgaben übernahmen die Bezirksverwaltungen (Abt. VII). Ein knappes halbes Jahr später war es Mielkes 1. Stellvertreter, Bruno Beater, der zu einer zentralen Grenztagung nach Erfurt einlud, um sich über die Umsetzung des Befehls und vorhandene Anlaufschwierigkeiten zu informieren.461 Die HA I bestand zu diesem Zeitpunkt aus dem Leiter (Karl Kleinjung), seinem 1. (Rudolf Israel) und 2. Stellvertreter (Kurt Harnisch mit dem Verantwortungsbereich Grenze) sowie folgenden Abteilungen:

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Vgl. z. B. Befehl Nr. 538/63 des Ministers v. 24.8.1963 zu Sicherungsmaßnahmen anlässlich der Herbstmanöver der NVA vom 27.8.–15.9.1963 im Raum Cottbus-Dresden-Leipzig-Erfurt-Zittau (Aktion »Quartett«); BStU, MfS, DSt 100390. Zum Manöver »Oktobersturm« vgl. Wolf, Stephan: Das MfS und die Überwachung der NVA durch die Hauptabteilung I. In: Ehlert, Hans; Rogg, Matthias (Hg.): Militär, Staat und Gesellschaft in der DDR. Forschungsfelder, Ergebnisse, Perspektiven. Berlin 2004, S. 323–336, hier 329 f. Alle Staaten des Ostblocks hatten geheimpolizeiliche Dienststellen für den Schutz der Armeen geschaffen: In der Sowjetunion die Sonderabteilungen der 3. Hauptverwaltung (vgl. Anm. 55), in Polen den Militärischen Inneren Dienst (WSW), in Ungarn das Gruppenkommando III/IV, in der CSSR die III. Hauptverwaltung. In Polen und Kuba (CIM) war die Militärabwehr dem Verteidigungsministerium zugeordnet. Wie es sich mit Rumänien verhielt, muss offen bleiben. Die Unterlagen dokumentieren keine Zusammenarbeit. Vgl. Handakte der Abt. X zum Manöver »Waffenbrüderschaft 80«; BStU, MfS, AS 332/84. O. Verf.: Thesen zur Kollegiumssitzung am 8.11.1965 – Aktion »Oktobersturm«; BStU, MfS, GH 8/68, Bd. 1,8.52–78. Verordnung des Ministerrates der DDR zum Schutz der Staatsgrenze v. 19.3.1964; GBl. II S. 255; vgl. auch Zeittafel (Anm. 86), S. 185. Befehl Nr. 10/66 des Ministers v. 10.5.1966 zur Erhöhung der Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit zum Schutze der Staatsgrenze der DDR; BStU, MfS, DSt 100482. Vgl. Studienmaterial zur Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit Teil VI. Die Weiterführung des Kampfes der Angehörigen des MfS zum Schutz der sozialistischen Revolution, zur Sicherung der staatlichen Souveränität der DDR und der Einheit der sozialistischen Staatengemeinschaft. Die Durchkreuzung der konterrevolutionären Strategie des Imperialismus. 1966–1970, S. 35 f.

76 Organigramm 9: Abteilungen der Hauptabteilung I im März 1967

An der Niederschlagung des Prager Frühlings und dem Einmarsch in das Nachbarland im August 1968 beteiligten sich NVA-Einheiten lediglich mit einigen Stabsoffizieren und einer 30 Mann starken Nachrichtentruppe.464 Allerdings hielten sich zwei Divisionen seit Ende Juli in grenznahen Bereitstellungsräumen zur Verfügung. Kleinjung hatte Mitarbeiter der HA I und IME in die ČSSR beordert, um das potenzielle Aufmarschgebiet zu erkunden.465 Auch Keßler – als amtierender Verteidigungsminister – hatte die HA I in seine Planungen aufgenommen. Ulbricht, Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates, verfügte ihre Beteiligung beim möglichen Beginn des Einmarsches.466 Erst am 16. Oktober endete für die beiden NVA-Verbände ihre operative Un462

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Hierzu gehörte auch die Auswertungs- und Informationsgruppe (AIG). Sie war 1965 als ein Vorläufer der AKG gebildet worden. Vgl. Befehl Nr. 299/65 des Ministers v. 24.7.1965 über die Organisierung eines einheitlichen Systems der politisch-operativen Auswertungs- und Informationstätigkeit des MfS; BStU, MfS, DSt 100457. Davor nahm deren Aufgaben auch die Abteilung AKA wahr. So der Verteiler der HA I/Abt. SdL/AIG für den Personenschlüsselplan (West) – Ordner IV – v. 21.3.1967; BStU, MfS, HA I 13516 (o. Pag.). Anders in HA I/AKG: Grundlagenmaterial 2/89 zur Chronik der HA I v. 5.1.1989; BStU, MfS, HA I 5752, S. 3. Hier wird von zwei Aufklärungsabteilungen (Nord und Süd) seit 1965 gesprochen. Vgl. Wenzke, Rüdiger: Die NVA und der Prager Frühling. Die Rolle Ulbrichts und der DDRStreitkräfte bei der Niederschlagung der tschechoslowakischen Reformbewegung. Berlin 1995. Rudolf Liehr: Rolle und Aufgaben der Organe für Staatssicherheit beim Aufbau und bei der Organisation der Arbeit von Militärkommandanturen (Untersucht am Beispiel der Übung »Donau«), 1968; BStU, MfS, JHS, MF GVS 001–105/68, S. 5. Vgl. Keßlers Fernschreiben an den Chef des Militärbezirkes III v. 31.7.1968. In: Wenzke: Die NVA (Anm. 464), S. 231 f., hier 232, und den Befehl des Vorsitzenden des NVR v. 20.8.1968, ebenda, S. 234 f.

77 terstellung unter sowjetisches Kommando. So blieben am 13. September, als das MfS wieder zum normalen Dienstbetrieb überging, die Angehörigen der HA I hiervon expressis verbis ausgenommen.467 Die Grenze zur ČSSR unterlag einer verstärkten Kontrolle. Mielke reagierte mit einem Befehl, der sich insbesondere an die Grenzbezirke, die HA I und die Linie VII/2 (Kontrolle des grenznahen Raums) richtete: Einerseits sollten Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten aufgespürt werden, andererseits ČSSR-Bürger, die in der DDR Schutz suchten, Hilfe erhalten.468 Ein neu gebildetes Referat Forst in der Abt. Koordinierung wurde auf Einsätze im Grenzgebiet zur ČSSR vorbereitet. Auch nachdem sich die Lage aus Sicht des MfS »stabilisiert« hatte, blieb das Referat bestehen und kümmerte sich um den Personalbestand der NVAForstbetriebe, die Sicherung der Truppenübungsplätze sowie die Aufklärung von Schlupfwinkeln.469 Die Ereignisse in der ČSSR verunsicherten das MfS jedoch weiterhin. Obwohl den Betreffenden drakonische Folgen drohten, kam es auch in der Armee zu Sympathiebekundungen für die begonnene Entwicklung in der ČSSR und Kritik an der gewaltsamen Niederschlagung. Dies registrierte die HA I und meldete es sogleich nach oben.470 Am 13. Mai 1969 sprach Mielke vor der HA I. Er resümierte zwar, dass die »Genossen eine wichtige Bewährungsprobe bestanden« hätten, doch ginge »der Gegner in der letzten Zeit immer stärker dazu über, [...] einen gewaltfreien Aufstand von inneren Kräften [...] gegen die sozialistische Staatsmacht zu entwickeln [...], wie am Beispiel der ČSSR ersichtlich wurde«. Eine konkrete Form sei in den Augen des Gegners »die Meuterei in der Armee [...] der sozialistischen Staaten«. Dabei berief er sich »auf die Haltung negativer Elemente der ungarischen Armee, die sich 1956 offen der [...] Konterrevolution anschlossen«. Mielke sah Versäumnisse der HA I angesichts »der politisch schwankenden Haltung einer Reihe von Offizieren im Zusammenhang mit den Hilfsmaßnahmen in der ČSSR«.471 Kleinjung habe dies unterschätzt. Die Jahre von 1968 bis 1972 sind durch zahlreiche Umgruppierungen und Umbenennungen in der NVA wie in der HA I, hier namentlich der Stabs- und Querschnittsabteilungen, gekennzeichnet.472 Danach behielt die HA I weitgehend ihre Struktur bis zur Auflösung bei. Zum 1. Oktober 1968 wurde die Abteilung Koordinierung aufgelöst, und stattdessen wurden ein Stab bei der Leitung der HA I – ein weiterer Vorläufer der AKG – und eine Abteilung Operativ473 gebildet.

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Befehl Nr. 31/68 des Ministers v. 13.9.1968 zur Aufhebung der Maßnahmen der erhöhten Einsatzbereitschaft der Organe des MfS – Aktion »Genesung«; BStU, MfS, DSt 100564. Befehl Nr. 32/68 des Ministers v. 24.9.1968 über politisch-operative Aufgaben der Organe des MfS zur Durchsetzung der Grenzordnung an der Staatsgrenze der DDR zur ČSSR und Maßnahmen zur Gewährleistung der verstärkten Grenzsicherung durch die Grenztruppen der DDR; BStU, MfS, DSt 100565. Vgl. o. Verf.: Handschriftliche Aufzeichnungen zur Chronik der Abt. Äußere Abwehr, o. D., hier zum Referat Forst; BStU, MfS, HA I 5025, S. 30. Vgl. Eisenfeld, Bernd: Widerständiges Verhalten (Anm. 27), S. 243 u. 247. Hinweise für das Schlusswort auf der Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation der HA I am 13.5.1969; BStU, MfS, ZAIG 3879, S. 191–252, hier 191, 221, 225 u. 231. O. Verf.: Aufstellung über Befehle zu Strukturveränderungen in der HA I, o. D.; BStU, MfS, HA I 8245, S. 90 f. Befehl Nr. 20/68 des Leiters der HA I v. 7.8.1968; ebenda, S. 91.

78 Organigramm 10: Stab am Sitz der Leitung der Hauptabeilung I am 1. Oktober 1968

Organigramm 11: Abteilung Operativ am 1. November 1968

Die UA Sonderaufgaben ließ unter anderem Grenzschleusen für IME anlegen.475 Ihr war zu dieser Zeit auch die Einsatzkompanie (vgl. S. 81) zugeordnet. Im Rahmen einer Rochade tauschten die Abteilungen Operativ und MfNV zum 1. September 1971 die Referate Forst (bisher Abt. Operativ) und Sonderverwaltungen (bisher Abt. MfNV). Zum Jahresbeginn 1972 wurde die Abteilung Operativ umbenannt in Äußere Abwehr und erweitert um ein Referat III für die bis dahin beim Stab angesiedelte Zuständigkeit für Überläufer (der Bundeswehr). Zur effektiveren Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Aufklärung an der Grenze waren (beginnend 1969 mit der Abt. Stadtkommandantur, später den Abteilungen für die Grenzkommandos Nord und Süd) den jeweiligen Abteilungsleitern beide Bereiche – vertreten jeweils durch einen Stellvertreter – unterstellt worden.476 Das Jahr 1972 bildete eine Zäsur für die Führungsebene des Ministeriums für Nationale Verteidigung: Zum 1. Dezember nahm ein Kommando Landstreitkräfte den Dienst auf und die Chefs der Teilstreitkräfte wurden zu Stellvertretenden Ministern aufgewertet. Das MfS bildete daraufhin beim Kommando Landstreitkräfte einen Stell474

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Laut MfS-Kaderkarteikarte hatte Heinz Busch die Funktion eines stellvertretenden Abteilungsleiters der Abt. SdL. Vgl. Abt. Operativ, UA Sonderaufgaben: Vorschlag zum Anlegen einer Übertrittsstelle v. 22.11. 1968; BStU, MfS, HA I 2596. Grundlagenmaterial 2/89 zur Chronik der HA I, wo von zwei Aufklärungsabteilungen (Nord und Süd) seit 1965 gesprochen wird (Anm. 463), S. 3 f.

Befehl Nr. Die HA I befürchtete ein Nachlassen der Wehrmoral und reagierte mit dem Befehl Nr. über die Auffassungen zu den deutsch-deutschen Beziehungen und über die Hauptrichtungen armeeinterner Diskussionen sowie zum Grad der Wachsamkeit. HA I 10337. 52/71 des Leiters der HA I v. DSt 101084. Um bei Abrüstungsverhandlungen nicht mehr als Teil der Streitkräfte gezählt zu werden. Der Abschluss des deutsch-deutschen Grundlagenvertrages und die europäische Entspannungspolitik führten zu einem breiten Strom von Besuchern in der DDR und zur Berichterstattung westlicher Korrespondenten. Befehl Nr. 46/72 des Ministers v. 6/71 des Ministers v. Aus den bisherigen Grenzbrigaden entstanden – mit Ausnahme der Grenzbrigade Küste – drei Grenzkommandos. MfS. 2/73479. 2 f. 10. Befehl Nr.480 Unterabteilungen der HA I verwendeten aber auch nach dieser Umstrukturierung frühere Standortbezeichnungen der Bereitschaften. Das Feindbild vom aggressiven westlichen Bündnis ließ sich nicht mehr ohne weiteres aufrechterhalten.12. MfS.1.11. Darin wird ein monatlicher Rapport über das Stimmungsbild in der NVA angeordnet. MfS. Der Stadtkommandantur wurde die Grenzsicherung um Westberlin entzogen.79 Vertreterbereich des Leiters der HA I477 und ordnete ihm die beiden Militärbezirke. . Januar 1974 wechselte letztmalig die Unterstellung der Grenztruppen. BStU. Vgl. darunter zum Feindbild.1971 zu den Aufgaben des MfS im Zusammenhang mit der Neufestlegung des Grenzgebietes an der Staatsgrenze der DDR zur BRD. 26. S. die zu Jahresbeginn gebildete Abt.1971. 30. Dienstanweisung Nr. BStU. die Grenztruppen an der innerdeutschen und der Berliner Grenze umzustrukturieren. Territorialverwaltung478 sowie die Beobachtungsabteilung I/8 zu. 477 478 479 480 Vgl. S. 12. 1971 hatte die SED-Führung beschlossen. 2/73 des Leiters der HA I v. 91. verblieben aber als relativ selbstständige »Grenztruppen der DDR« im Verantwortungsbereich des MfNV. dafür das Grenzkommando Mitte mit Sitz in Berlin gebildet und dem Kommando Grenztruppen unterstellt. DSt 100706. Nur allmählich setzten sich die neuen Bezeichnungen der Truppenteile durch. Zum 1.1973 zur Sicherung einer ständigen Information und politisch-operativen Auswertung des Stimmungsbildes in den Diensteinheiten der HA I.1972 zu Bildungen von Diensteinheiten der militärischen Abwehr im Bereich des Kommandos Landstreitkräfte der NVA. BStU. BStU. Die Leitung übernahm der in verschiedenen Abteilungsleiter-Posten bewährte OSL Brückner. was auch in der HA I zu Veränderungen führte. wurden sie zwar aus der NVA herausgelöst. Gleichzeitig fand eine Neufestlegung des Grenzgebietes statt. HA I 8245. MfS.10.

1955 29. Die Ergänzung bleibt einer späteren Auflage vorbehalten. Mai 1976 geriet er in einen Hinterhalt und wurde von Mitarbeitern der HA I getötet – eine Tat der Einsatzkompanie485 und einer der spektakulärsten deutschdeutschen Todesfälle. Löste ein Flüchtling beim Übersteigen des Zaunes solche Selbstschussanlagen aus. rief dies schwerste Verletzungen hervor.1953 01.01. Für Informationen konnte nur auf die zugehörigen Behörden Vorgänge zurückgegriffen werden. Zum Fall Gartenschläger vgl. April auf den 1. So im Beschluss des NVR zur Erhöhung der Wirksamkeit der Grenzsicherungsanlagen an der Staatsgrenze der DDR zur BRD und zu Berlin (West) v.1974 03.09.484 Michael Gartenschläger. zit.1983. Franz: Todesautomatik. 103 f.05.1957 15. Ein Großteil der noch vorhandenen Unterlagen zur Einsatzkompanie wurde für Strafverfahren im Original ausgeliehen.1952 01. 1. als die Abteilungen Grenzpolizei in den Ländern aufgelöst wurden. Wohl seit 1964 wird die Bezeichnung Kommando der Grenztruppen der NVA verwendet.1990 Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Grenztruppen der DDR Grenztruppen der DDR Grenzschutz der DDR 1971 begann im Bereich des Grenzregimentes 24 (Salzwedel) die Erprobung eines völlig neuen Sperrelementes: Am letzten Zaun Richtung Bundesrepublik. Die direkte Unterstellung unter ein zentrales Organ erfolgte tatsächlich erst 1951. Lapp: Die Grenze (Anm. war es zweimal gelungen. Lienicke.195l 482 Bezeichnung Deutsche Grenzpolizei Grenzpolizei Länder Ministerium des Innern Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei (HVDVP) Ministerium für Staatssicherheit Ministerium des Innern Hauptverwaltung DGP Staatssekretariat für Staatssicherheit Hauptverwaltung DGP Ministerium für Staatssicherheit Hauptverwaltung Innere Sicherheit Ministerium des Innern Ministerium des Innern Kommando Deutsche Grenzpolizei Nationale Volksarmee Kommando Grenze483 Ministerium für Nationale Verteidigung Ministerium für Innere Angelegenheiten 16. Mehrere Flüchtlinge kamen dadurch zu Tode.7. Bludau.7.03.01.12.10. wurden auf DDR-Seite Splitterminen vom Typ SM–70 angebracht.1949 in die Hauptabteilung Grenzpolizei. die Stahlsplitter vertikal verschossen. dem Grenzzaun I.1956 01.1948 wechselte zwar die dienstaufsichtliche Zuständigkeit in die DVdI/HA Grenzpolizei und Bereitschaften zum 20. Beim folgenden Versuch in der Nacht vom 30. Die Konstruktion – auch als »Anlage 501« bezeichnet – wurde bis 1977 auf 271 km Länge montiert und bis Anfang der achtziger Jahre sogar auf 450 km mit der modernisierten Form SM–70/Anlage 701 ausgedehnt. nach: Ritter. Vgl.02. Lothar.80 Tabelle 9: Unterstellungsverhältnisse der Grenzpolizei/Grenztruppen481 Unterstellung 01.1946 01. Gartenschläger hatte es ausgenutzt.486 481 482 483 484 485 486 An der Zuständigkeit der HA I für die GrenzpolizeiAtruppen hatte sich seit 1953 nichts geändert. einem früheren DDR-Bürger. Die Staatssicherheit und der Tod des Michael Gartenschläger an der Grenzsäule 231. solche Geräte zu demontieren.1957 01. Stellvertreter des Chefs des Kommandos Grenztruppen für operative Arbeit: Schreiben zur . 229). dass die Selbstschussanlagen unvorschriftsmäßig angebracht waren.11. Am 15.04. Hamburg 2001. Hierbei handelte es sich um kleine Sprengladungen auf drei Ebenen. S.08.1961 01.01.

und Gewaltverbrechen verhindern oder beenden. B. der als Sicherungskompanie vom MfS übernommen und der Abt. 487 488 489 490 . Dabei ging es zum einen darum. sie führten Beobachtungen durch. Insgesamt gab es 75 solcher Stellen in 52 Abwasserkanälen. die sich zur Flucht eigneten. 244–252. BStU. Sie absolvierten dort ihre halbjährige Ausbildung. Äußere Abwehr. Stationiert war die Einsatzkompanie zeitweilig in Stolpe (Kreis Oranienburg) und in Schulzendorf (Kreis Königs Wusterhausen). Zugführer) waren Offiziere im besonderen Einsatz. Vgl. S. 27. Vgl. kamen dann allerdings nicht in den Truppendienst. HA I: Vorschlag zur Übernahme des Kanalisations. 110). 1985 wurde die Einsatzkompanie aufgelöst und die so genannte Zentralschule beendete ihre Arbeit. 21. der Abt.10.und Anforderungsprofil ähnlich dem der späteren Einsatzkompanie. Hierzu sollte die HA I dreißig von ihr geführte Inoffizielle Mitarbeiter vorschlagen. in: Filmer. S. S. mit dem Namen Sicherungskompanie dem Sekretariat der HA I unterstellt. Bludau: Todesautomatik (Anm. Legendiert wurden sie weiterhin als Angehörige der Grenztruppen. an den IME die Äußere Abwehr – in der UA 3 – allerdings fest. die seit dem Mauerbau an der Sektorengrenze488 zwar mit Gittern sorgfältig getrennt war. in den folgenden Jahren pendelte die Zahl zwischen 50 und 70. zur Liquidierung von Provokationen sowie zur Überwindung zeitweiliger Schwerpunkte in diversionsgefährdeten Räumen«489 dienen – ein Aufgaben. sondern ein weiteres halbes Jahr auf eine MfS-Schule im Kreis Hagenow (vgl. Der Trupp mit dem Spitznamen »Gully-Zug« dagegen überwachte die weitläufige Kanalisation. 4. MfS. BStU. nach außen abgedeckt als Grenzkompanie des Grenzregimentes 42. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. 1969 bereits 30. 486). konsequenten Durchsetzung des Befehls Nr. um dort über mehrere Monate zu ermitteln. 207. 93) und anschließend zur Einsatzkompanie mit dem Status eines hauptamtlichen IME. überwiegend in den Grenztruppen.1964 zu Bildung und Aufgaben der Arbeitsrichtung Stöcker in der AGM. in den achtziger Jahren aber auch unter Bausoldaten (vgl. Absolventen der Grenztruppen-Unteroffiziersschule VI in Perleberg bildeten die Mannschaft. hielt die HA I. Zusätzlich sollte die neue Kompanie »zur Verhinderung von schweren – insbesondere bewaffneten – Grenzdurchbrüchen. 107/64487 »zu aktiven Maßnahmen gegen den Feind und sein Hinterland« galten Angehörige der Grenztruppen als Kandidaten für eine spezielle Ausbildung. Nach dem Truppenteil befragt. Sie unterstand der Abt. Außerdem hatten die Grenztruppen (wo die meisten Einsätze stattfanden) eigene Spezialisten herangebildet (Einheit »Schneewittchen«490) und konnten deshalb auf die ungeliebte Unterstützung aus der Verwaltung 2000 verzichten. Nach der Pensionierung des früheren Partisans Kleinjung im Jahre 1981 war die Einsatzkompanie mit ihren Partisanenmethoden offenbar entbehrlich. Ihre Vorgesetzten (z.1964. DSt 100405. Befehl Nr. Teilweise wurden sie konspirativ in Truppenteile der NVA eingeführt. sicherten neuralgische Punkte bei Manövern sowie an der Grenze und forschten nach Unterschlupfmöglichkeiten. Aufklärung B unterstellt werden sollte.1.und Tunnelzuges aus dem Bereich der Nationalen Volksarmee (Stadtkommandantur Berlin) in den Stellenplan des Ministeriums für Staatssicherheit und Bildung einer Sicherungskompanie v. sollten sie »Einsatzreserve des Chefs Grenztruppen« angeben. aber wegen der für den Abfluss erforderlichen Tiefpunkte nicht gekappt werden konnte. 32/76 des Stellvertreters des Ministers und Chefs Grenztruppen zur Sicherung der Anlage 501 v.und Tunnelzug des Berliner Stadtkommandanten. Das Aufgaben-Spektrum der Kompanie war umfangreich: Sie sollten Terror.1976. Operativ/UA Sonderaufgaben bzw.81 Bereits in Mielkes Befehl Nr. 107/64 des Ministers v. S. 41–43. Deren Gründung erfolgte auf Befehl des Leiters der HA I im Dezember 1968. HA I 5750. Lienicke. 1968 gehörten zehn HIME zur Einsatzkompanie.6. 72). Im Oktober 1964 war es der Kanalisations. Tunnelbauten zu erkennen. Am »Gully-Zug«. S.

9. 15. .492 Organigramm 12: Auswertungs.1978 über die Bildung von Auswertungs. Michael: Die Minen an der Grenze. S. Leiter der HA I: Schreiben über die Umbenennung der Abteilung IAK der Hauptabteilung I v. 10 f. Anm. 223. »Scharfe Minen in zwei Reihen«.82 Kompaniechefs waren Eberhard Starke. 301). HA I 5752.4. 3. Vgl. 365–371. Schwan: Opfer der Mauer (Anm.und Kontrollgruppen (AKG) in den BV/V und deren Aufgaben. der die Verminung der Grenze befahl. die Rede von Minensperren. ebenda. Bisher Unterabteilung Sonderinformation-Öffentlichkeitsarbeit (SI/ÖA).491 Am 1. DSt 102458. 80). BStU. S. MfS. Bereits am 14. BStU. S. Bisher Arbeitsgruppe Speicherführung (AG SpF).und Kontrollgruppe im Jahr 1980 Im Oktober 1983 begann an der innerdeutschen Grenze die Demontage der Selbstschussanlagen und die Beseitigung der Minenfelder495. 30. in: Filmer. S. dann Wolfgang Singer (1979–1983) und Alexander Baier (1983–1985). hervorgegangen aus der seit 1974 bestehenden Abteilung Information/Auswertung/Kontrolle (IAK). die sogar unter die internationale Ächtung als Dum-Dum-Geschosse fallen dürften. April 1980 nahm in der HA I eine solche AKG. S. ihren Dienst auf. 1978 ordnete Mielke den Aufbau einheitlicher Stabsorgane für alle Bezirksverwaltungen und (Haupt-)Abteilungen der Zentrale an. S. Eine Rechtsgrundlage für die Verminung der Grenze hat es offensichtlich nicht gegeben. obwohl sich insbesondere in den 90er Jahren DDR-Militärs zu ihrer Verteidigung auf eine solche beriefen. Dies gilt auch für Splitterminen (vgl. Minister Hoffmann seine Vorstellungen präsentiert. wie künftig die deutsch-deutsche Grenze gesichert werden soll.3. 85/61.1980.10. 491 492 493 494 495 Befehl Nr. Wohl darauf baute der Minister für Nationale Verteidigung in seinem Befehl Nr. 6/78 des Ministers v. 56. Darin ist u. Was Moskau zur Sicherung der deutsch-deutschen Grenze befahl. Iwan Konew.1974. In: Der Spiegel 33/95. a.1961 hatte der Oberkommandierende der GSSD. 58. Leiter der HA I: Schreiben über die Bildung der Abteilung IAK am Sitz der Hauptabteilung v. Quelle bei Diedrich: Grenzpolizei (Anm. MfS. 110). 8 f. Kneise.

6. Stellvertreter des Ministers und Chef Grenztruppen: Schreiben an .1989. 1986500 erhielten die Kompanien wieder schrittweise eine feste Zuständigkeit. Damals war die Kompaniesicherung. der Kräfte des Ministeriums für Staatssicherheit und des Ministerium des Innern zum Schutz der Staatsgrenze v. Januar 1985 »Festlegungen zur weiteren Erhöhung der Wirksamkeit und der Verantwortung beim Schutz der Staatsgrenze der DDR«. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. wurde im MfS eine umfangreiche Konzeption unter dem Decknamen »Herbst« erarbeitet. S. endlich die Schutz. 5. Doch für die HA I bedeutet dies eine erhebliche Ände496 497 498 499 500 501 Vgl. 1986 standen über 6 600 zur Verfügung. S. MfS. 227). 110).1. Vgl. die Dokumentation in: BStU. BStU. Die Vorteile lagen auf der Hand: Allein die örtliche Bindung führte zu einer besseren Kenntnis des zugewiesenen Abschnittes und zu engeren Kontakten mit der Grenzbevölkerung. Vgl. Sekretariat Neiber 62. S. Schwan: Opfer der Mauer (Anm.9.1986. Der Einsatz dieser Freiwilligen Helfer begann 1952. Befehl Nr. die Qualität ihres Zusammenwirkens zu verbessern sowie die jeweiligen Potenzen wirkungsvoll einzusetzen. Die Effektivität beim Zusammenwirken mit der Volkspolizei und den Freiwilligen Helfern der Grenztruppen501 erhöhte sich.10. Zu ihrer Einschüchterung. 28. Analyse v.83 Tabelle 10: Einsatz von Minen an der innerdeutschen Grenze496 Beginn der Verlegung 1961 1962 1963 1971 1977 Anzahl Typ 4 526 449 000 364 000 100 000 400 000 Splittermine POMS–2 Sprengmine PMD–6 Sprengmine PMN Sprengmine PMP–71 Infanteriemine PPM–2 Pioniere und weitere Spezialisten verstärkten hierbei die Kräfte der Grenztruppen.und Sicherheitsorgane energisch zu unterstützen. 365–371. hierzu Vorläufige Grundsätze v. Der Einsatz an der vordersten Linie verlockte zur Fahnenflucht. BStU. in: Filmer. BStU. 413–416. 110). Nach Abbau dieser Sperren497 stiegen die Fahnenfluchten geringfügig an.499 Bei den Grenztruppen laborierte man außerdem an einer Fehlkonstruktion aus den siebziger Jahren. MfS. Der Einsatz von Minen wurde innerhalb der Grenztruppen nie als peinliche Episode betrachtet.und Sicherheitsorganen und der Zusammenarbeit im Grenzkommando Mitte. Kneise.1. S. MfS. aber auch um ein ungewolltes Auslösen der gefährlichen Geräte vor den Augen der westlichen Öffentlichkeit zu verhindern. Vgl. zunächst mit 2 000 Personen. 4. Vgl. Minister für Nationale Verteidigung: Meldung an den Vorsitzenden des NVR v. 20.1984. S. Hierbei kamen aufeinanderfolgend die vier zu einem Bataillon gehörenden Grenzkompanien auf einem circa 70 km langen Abschnitt zum Einsatz. bei der eine Grenzkompanie einen überschaubaren Grenzabschnitt übernahm. Sekretariat Neiber 560. Das Gremium verlangte von den bewaffneten Organen. Michael: Die Minen an der Grenze. Grundlage war die Vereinbarung über das Zusammenwirken der Grenztruppen der DDR. Seit Dezember 1988 erfolgte die Umsetzung auch an der Grenze zu Westberlin. Sekretariat Neiber 563. 13. MfS. durch die Bataillonssicherung ersetzt worden. 42. 120–124. 70/88 des Stellvertreters des Ministers und Chefs der Grenztruppen v.1986 (Anm. 30. Vgl. in: Filmer. was die HA I allerdings aufmerksam verfolgte und zu der Schlussfolgerung kommen ließ: »Die nicht mehr vorhandene Minenbarriere [ist] durch die Barriere Ordnung und Sicherheit zu ersetzen«498! Wohl auch deshalb traf der Nationale Verteidigungsrat am 25. Sekretariat Neiber 562. Noch 1986 während der Militärwissenschaftlichen Konferenz des Kommandos der Grenztruppen wurden die verschiedenen Exemplare offen präsentiert. und von den örtlichen Behörden.1988 über die Erprobung von Methoden des Einsatzes der Kräfte und Mittel zur Grenzsicherung sowie der Erhöhung der Effektivität und Wirksamkeit des Zusammenwirkens mit den anderen Schutz.

7. und den einzeln geführten Helfern der Grenzaufklärung gemäß der Anordnung Nr. Die Auflösung der Grenzkommandos Nord und Süd. insbesondere der Streitkräfte ausgeglichen werden. Sekretariat Neiber 222. 16. ebenda. Die Kontakte der IM beschränkten sich auf den eigenen Zug. 502 503 504 505 506 507 den Minister für Nationale Verteidigung zur Bekleidung und Ausrüstung der FHGT v. Ende Mai 1987 verabschiedeten die Staatschefs des Warschauer Bündnisses auf ihrer Tagung in Ostberlin die Erklärung über eine neue Militärdoktrin. Stellvertretern der Leiters der Bezirksverwaltungen mit Staatsgrenze und ausgewählten Leitungskadern der HA I sowie der ZKG über Strukturveränderungen im Bereich des Leiters der HA I/KGT am 21. Schreiben des Ministers v. BStU.1981 über die Zusammenarbeit mit einzeln geführten freiwilligen Helfern der Grenztruppen der DDR durch Offiziere Grenzaufklärung und dafür bestätigte Grenzaufklärer. 498). Sekretariat Neiber 222. ein Dreivierteljahr. .8. S. MfS.1985. auch konnten sie sich wegen der besseren Übersicht in den Kompanien nicht mehr so unauffällig zum Treff entfernen. Analyse v. eine Anpassung der Struktur der Grenztruppen an die politische Territorialstruktur (so genannte Struktur 95) vorgesehen.und -kreiskommandos (GBK504/GKK) sowie die erforderliche Umstrukturierung in der HA I/KGT wurden allerdings bis zum Herbst 1989 nicht mehr vollständig vollzogen. MfS.84 rung der bisherigen Arbeit. mit den Stellvertretern Operativ bzw. Bei der HA I verblieb gleichwohl die Gesamtverantwortung für die Grenzsicherheit und für die Grenztruppen ohnehin. 25. GBK 3 (für GBK Erfurt). Für die Verbindungsoffiziere wurden heimliche Spindkontrollen wegen der ständigen Anwesenheit von Freischichten komplizierter. 5. 6. NVR: Beschluss zu Maßnahmen der Vervollkommnung des Schutzes der Staatsgrenze der DDR zur BRD v. Auch die BV Potsdam begann. S. wie sie das Grenzgesetz (Gesetz über die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik v. S. 226. § 20 Abs. die in Zügen und Gruppen organisiert waren. BStU. Bis dahin war die NVA-Führung der sowjetischen Militärdoktrin gefolgt. Sekretariat Neiber 223. Entwurf einer Arbeitsgruppe von Experten des MfNV. MfS. S. DSt 103609. seinem Angriff also zuvorgekommen werden musste. bietet dem Gegner militärstrategische Vorteile. B. BStU. basierend auf einem weiteren Beschluss des Nationalen Verteidigungsrates503. das auf jede zuvorkommende Handlung verzichtet. MfS. Eine solche Umstrukturierung der Streitkräfte hatte Auswirkungen auf den Aufbau der HA I in ihrer gesamten Breite. Bei der konspirativen Einflussnahme auf die Postenpaarung verringerten sich die Auswahlmöglichkeiten. der allerdings erst im Dezember 1989 vorlag. die sozialistische Militärmacht jedem Gegner nicht nur ebenbürtig.505 In der HA I sollten die Unterabteilungen »Grenzsicherheit« aufgelöst werden.1989 über Strukturveränderungen im Bereich des Stellvertreters des Leiters der HA I/KGT. 2. in den Grenzkreisen um Westberlin Grenzbeauftragte einzusetzen. 278. bevor der Staat aus dem Vertrag ausschied. Nicht zu verwechseln mit der Grenzbrigade Küste. S. Eins jedoch war von vornherein deutlich: Ein Verteidigungskonzept.. 207–212. der Aufbau von Grenzbezirks.502 Für 1989 war. Sekretariat Neiber 184.1989. Unterschieden wurde zwischen den freiwilligen Helfern. S.6. BStU. 28. Die Grenzbezirkskommandos trugen zusätzlich zur Unterscheidung Nummern. MfS. 427–445. z. des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten. der Feind auf seinem Territorium geschlagen werden sollte. o.7. und Thesen für die Dienstbesprechung des Stellvertreters des Ministers. Vgl. 41 f.1989. wonach 1. die Bezirksverwaltungen und Kreisdienststellen deren Aufgaben und die dazugehörigen Mitarbeiter übernehmen. 15/81 des Stellvertreters des Ministers und Chefs der Grenztruppen v. sondern überlegen sein sollte. vgl. S. 17. der Institute für internationale Beziehungen und für internationale Politik und Wirtschaft für einen Beschluss der Volkskammer über die Militärdoktrin der Deutschen Demokratischen Republik.1989 (Anm. 1.9. Genossen Generalleutnant Neiber.8. 30. D. BStU.1982. 215.3. DDR-Experten erarbeiteten daraufhin den Entwurf für eine eigene Militärdoktrin506. in der Anfangsperiode auf den Landkriegsschauplätzen militärische Entscheidungen erzwungen werden sollten. 3. 2) vorsah.507 Diese konnten nur durch eine Umorganisation der Landesverteidigung.

Zur Situation zum Jahresbeginn 1988. MfS. die die bisher zuständigen Diensteinheiten nicht in den Griff bekamen. Vgl. die schon die bis dato zuständigen Diensteinheiten nicht lösen konnten: Verhinderung von »feindlich-negativen Personenzusammenschlüssen. Der HA I gab Mielke deshalb noch einige Aufträge mit auf den Weg.. MfS. 26. MfS.1988«. HA I/Abt. S.1988. deren Ersuchen nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin abgelehnt wurde. vorher die Sicherheitsüberprüfung von Personen für Arbeiten in den Grenzübergangsstellen. Ehrhart: Geschichte der Opposition in der DDR 1949–1989. Leiter der HA I: Stellungnahme an den Leiter der HA VI zum Bericht über tatbegünstigende Umstände und Bedingungen des Grenzdurchbruchs v. sondern zeitweilig in einen anderen gesellschaftlichen Bereich verlagert. gewöhnlich seine Umschreibung für Honeckers Eingreifen. B. S. wonach es eine »zahlenmäßige Höchstgrenze« bei »Ermittlungsverfahren mit Haft wegen Wehrdienstverweigerung« (S. »alle männlichen Übersiedlungsersuchenden im wehrpflichtigen Alter« einzuberufen. Schirmer. in denen körperliche Tätigkeiten zu verrichten waren. Vgl.] Aktivitäten in Verbindung mit feindlichen Kräften im [. hier 93. ohne dass sich die militärische Stärke verringerte. 20 OOO510) außerstande.1988. 21.85 Zunächst aber führte Mielke am 25. 2) gebe. in dem er den Sachverhalt und die im MfS erforderlichen Maßnahmen ausführlich darlegt. BStU. BStU. und die von ihnen ausgehenden Aktivitäten ließen Mielke um die Stabilität der DDR und ihren internationalen Ruf fürchten. DSt 103455.3. Referat auf der Dienstbesprechung am 25. »dass wir die Richtigen treffen und diese umgehend einberufen lassen«511. S.. sowie über Wehrpflichtige. dass Soldaten in Brennpunkten der Wirtschaft langfristig und planmäßig eingesetzt werden konnten. 10). Vgl. S. Die Zuständigkeit des MfS blieb ohnehin erhalten.1984 an der Grenzübergangsstelle Chausseestraße und den daraus abgeleiteten Veränderungsvorschlägen vom August 1984. beginnend ab Mai. Ebenda. S. S. 24 spricht er von einer »zentralen Entscheidung«. diese Männer während ihres Wehrdienstes von Waffen fernzuhalten. Es war aber nicht der erste Versuch. ebenda. Das AusreiseProblem wurde damit natürlich nicht gelöst. Also sollten die Bezirksverwaltungen und die HA I wenigstens gewährleisten. die Antragsteller auf Übersiedlung in die BRD sind. Sekretariat Neiber 64. ergab sich aus dem Umstand. So z.2. wofür die HA VI zuständig war. 15. 104/88513 508 509 510 511 512 513 Manuskript zum Referat auf der Dienstbesprechung am 25. HA I 13454. Sie hatten Zugangsmöglichkeiten zu Waffen. 671–677. S. BStU. Bonn 1997. Neubert. den Honecker offenbar gebilligt hatte. MfS. 75–99. TV: Information an den Leiter der HA I/AKG über den Bestand an Wehrpflichtigen. 696–700. MfS. wo »bestimmte Entscheidungen getroffen und Aufgaben gestellt« wurden.1988 (Anm.3. Mit diesem Schnellschuss sollte wohl das Ausreiseproblem von der Straße und damit aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden. 42 f. die Tatsache. Schreiben des Ministers v. Dazu sah sich aber die NVA wegen der »gegenwärtig vorhandenen Größenordnung« (ca. Verteidigungsminister Keßler hatte mit seinem Befehl Nr. 47. Referat am 25.. dass sie sich organisierten. Demonstrativhandlungen [. Für die NVA war die Konzentration von Antragstellern brisant. 508). Deshalb stellte er einen ganzen Katalog von Maßnahmen zur »Disziplinierung von Übersiedlungsersuchenden« vor. BStU. Klaus: Auftrag und Legitimation der Nationalen Volksarmee. vorrangig in Truppenteile.): Rührt Euch! (Anm. Abweichend von der Rede enthält das Schreiben einen Passus.2. Mielke bezieht sich auf die »Sitzung des Politbüros [des ZK der SED] am 16. BStU. DSt 103464. Zur Rolle der Antragsteller auf Ausreise vgl. Auf der S. Anlass boten die immer stärker in die Öffentlichkeit drängenden Antragsteller auf Ausreise.1988 ein Schreiben an die Diensteinheiten folgen.] Operationsgebiet«512. Vgl. 22. In: Wünsche (Hg. die strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wurden v. der HA I Aufgaben aufzubürden.1988. wenn es alle diese Wehrpflichtigen sofort getroffen hätte.5.2. Mielke hätte es am liebsten gesehen. S.1988 über die Einberufung von Wehrpflichtigen zur Ableistung des Grundwehrdienstes.2. schwerem Gerät und Staatsgeheimnissen sowie die Möglichkeit zur Fahnenflucht. Februar 1988 eine Dienstbesprechung durch.509 So war geplant.10. DSt 103455. Als Abwesenheitsvertreter seines Ministers ließ Mielkes Stellvertreter Rudi Mittig am 22. Zuvor gab es bereits vorübergehende Einsätze während . Eine Möglichkeit. 16.508 Ihre zahlenmäßige Stärke.. Vgl. 24.

Denn bereits zwei Jahre zuvor hatte Dietze bilanziert: »Ein Kernproblem der politisch-ideologischen Arbeit auch in der NVA ist bei Anerkennung aller Erfolge die überzeugende Erklärung des Widerspruches zwischen unserer Selbstdarstellung und der Wirklichkeit. 178. 15. Sekretariat Neiber 181. Dietzes 21 Seiten umfassende Einschätzung trägt sonst keinerlei Randglossen oder Anstreichungen. dass ein Kompaniechef der Grenztruppen seinen Austritt aus der SED erklärt hatte. Vgl.: Aufstellung über Gelungene F[ahnen]F[ luchten] von Angehörigen der NVA in das N[ icht] S[ ozialistische ]A[ usland] .. kontrollieren sollte. I/4/89 v. BStU. BStU. S. Sekretariat Neiber 223. S. 18. S. ebenda. HA I 10547. Leiter der HA I: Planvorgabe für das Jahr 1989 v. Bahnelektrifizierung). Giersch: Vermerk an Neiber über Veränderungen in der NVA v. MfS.1. Nunmehr bestimmten »Anzeichen für die Beeinträchtigung der inneren Sicherheit und der politischen Stabilität«. o.1989. HA I 1754. 5. 189. BStU. schien er an einen Einzelfall nicht zu glauben. BStU. Siegfried Weiße: Meinungsäußerung v. Das Stimmungs. Die Zahlen waren so alarmierend. Motive und begünstigende Bedingungen für Fahnenfluchten von Angehörigen der Grenztruppen der DDR und der NVA v. dass sich nicht nur Fahnenfluchten über Ungarn häuften516.9. Getreideernte. In seiner mehrseitigen Analyse zitierte er allein diesen Satz. Verf. 183.517 Doch die Stimmung in der Armee hatte sich schon seit längerem geändert. Sekretariat Neiber 888. MfS. die sich offen weigerten.1988. MfS. MfS. S.12. o. Leiter der HA I: Analyse über Ursachen. Egon Krenz. Im August 1989 konstatierte die HA I. S. war die HA I indes quasi für die operative Sicherung von Objekten der Volkswirtschaft zuständig geworden. S. Also die Größenordnung einer Division. Motive und begünstigende Bedingungen für Fahnenfluchten von Angehörigen der Grenztruppen der DDR und der NVA« v. Vorgesehen war eine Größenordnung von 11 000 Mann514. Vgl.. dieser inkrimierte Satz jedoch ist durchkreuzt. sollte sie den von der SED-Führung gestellten Klassenauftrag umsetzen.1987.1989. BStU. 23. D. erwog..1987. nannte ihn »politisch falsch und unvertretbar«519. BStU. BStU. 54. 292 f. Die »politische Standhaftigkeit«521 der Streitkräfte musste gewährleistet bleiben. Sekretariat Neiber 176.1989. 4. S.3. die oftmals jahrzehntelang Zugang zu hochsensiblen Informationen hatten.86 hierfür die Voraussetzungen geschaffen. 3 über Austrittsbestrebungen eines Offiziers aus der SED v. weniger aber GeheimnisSchutz oder militärische Ordnung und Sicherheit das inoffizielle Informationsaufkommen. o. Leiter der HA I: Ordnung Nr. Verf.9. MfS. 87. HA I/GKN/ Abwehr UA GAR–7: Berichterstattung über die Einberufung August 1989 v. Darunter waren selbst langjährig gediente Berufssoldaten.9. 11. 22. 29. die für den Wehrdienst ab Herbst vorgesehen waren. D. darunter 10 Prozent Antragsteller auf Ausreise oder Vorbestrafte.3. S. die Schusswaffe einzusetzen.«518 Neibers Referent Weiße wollte es nicht wahrhaben. Braunkohlegewinnung.515 Während die jeweilige Kreisdienststelle die dort entlassenen Berufssoldaten und Zivilbeschäftigten. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg außerdem die Zahl junger Grenzer. Als Ausbildungsbasen (ABas) vor dem eigentlichen Einsatz in den Betrieben dienten unter anderem die Standorte der sechs 1989 aufzulösenden Panzerregimenter. BStU. MfS. denn am Rand der Meldung vermerkte er: »Tendenz? Analyse nötig!«520. Zum Beschluss vgl. dass es sogar zum Entwurf eines Arbeitsmaterials zur »Rückgewinnung/Rückführung von f[ ahnen] f[ lüchtig] gewordenen ehemaligen« Soldaten kam.522 In den ersten Oktobertagen 1989 hatte sich die Situation in der DDR zugespitzt. neben den Kampfgruppen 514 515 516 517 518 519 520 521 522 widriger Witterungsbedingungen und volkswirtschaftlich wichtiger Vorhaben (z. MfS. sondern dass sich unter den Flüchtlingen in Prag und Budapest auch Zivilbeschäftigte befanden und junge Männer. Als Neiber im Januar 1989 erfuhr. Operative Meldung Nr.1987 zur Einschätzung der HA I über »Ursachen. 9. HA I 15086. 23. S. ebenda. HA I 5507.1989.10. . B. MfS. doch den Kern der Aussage stellte er nicht infrage. 8. ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen. o.und Meinungsbild unter Zivilbeschäftigten und Armeeangehörigen bekam daher einen neuen Stellenwert.

1989. weil sich in der Öffentlichkeit niemand (mehr) vor die »Schutz.10. 250–252. Trotzdem standen letztlich seit 14. HA I 5398. Katalog zur Ausstellung des Bundesministeriums der Justiz.1989.und Sicherheitsorgane« (also auch NVA und Grenztruppen) stellte. wonach jeder Kontakt von Angehörigen der bewaffneten Organe zu westlichen Bürgern verboten und unausweichliche Begegnungen meldepflichtig waren. S.525 Hinzu kamen Sympathien für die Forderungen der Demonstranten. veröffentlicht in: Im Namen des Volkes? Über die Justiz im Staat der SED. Vgl. unter denen sogar einzelne Militärangehörige waren.87 auch die NVA-Landstreitkräfte einzusetzen.1989. darunter die Minister für Staatssicherheit und für Nationale Verteidigung. Anm. Hertle. Krenz: Hausmitteilung an Honecker v. 130. Grenztruppen und Zivilverteidigung die neuen Regelungen für Privatreisen gelten. Hierzu sollte »die Abwehrarbeit in den bewaffneten Organen«528 gehören. auch die Mitschrift eines unbekannten Mitarbeiters auf einer Dienstversammlung. MfS. 3. Vgl. Bereich 2000: Tagesmeldung v. Auch in KarlMarx-Stadt und Plauen kamen NVA-Hundertschaften und eine Ausbildungskompanie der Grenztruppen gegen Demonstranten zum Einsatz. Selbst Offiziersschüler fragten nun nach der Rechtsgrundlage für ihr Handeln gegen Zivilisten. November 1989 trat die gesamte Regierung Stoph. falls eine vollständige Abriegelung der Außengrenzen der DDR erforderlich werden sollte. 3. 523 524 525 526 527 528 Vgl. sollte die eigene Beteiligung an den Einsätzen bekannt werden. MfS. Vgl. 44 sowie S. Hans-Hermann: Der Fall der Mauer. November mitteilen. BStU.10. Hundertschaften aus den Reihen der NVA (darunter der Militärakademie Dresden und den Offiziershochschulen in Kamenz und Löbau) bilden und sie nach Dresden sowie Leipzig zur Unterstützung der Polizei verlegen.10. also den Süden der DDR. aber auch Befürchtungen über negative öffentliche Reaktionen. Zwei Tage später waren mit der Öffnung der Berliner Mauer die bisherigen Regelungen völlig obsolet: Allein die Tagesmeldung vom 10. S. SdM 627. S. die Neiber mit . 11. S. auf den 11. 163. 8). BStU.2. 132–135 u. ebenda. 137. November 1989 in seiner Erklärung aufgelistet. Die unbeabsichtigte Selbstauflösung des SED-Staates. Vgl.1989 bis Mitte November 3 000 Soldaten für einen polizeilichen Einsatz bereit. 30. 77.526 Der Schutz von Grenzanlagen vor Zerstörungen und Beschädigungen erübrigte sich. S. 113. 55 u. Opladen 1989. zurück. zu dem Neiber und Dietze gehörten. Denn überraschend richteten sich die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen das Vorgehen der Einsatzkräfte.und Meinungsbild in der NVA und den Grenztruppen der DDR v. Damit war jene Vorschrift gefallen. hatte noch am 15. sondern polizeiliche Formationen. S. BStU. noch an Bedeutung gewinnen«. in den folgenden Wochen die Verunsicherung der Beteiligten. hierzu Hollitzer: »Wir leben jedenfalls von Montag zu Montag« (Anm. 71.527 Zu alledem ließ das MfNV über ADN am 15. Griff doch gleichzeitig eine allgemeine Verunsicherung Raum. 48. Das MfS-Kollegium. Sekretariat Neiber 181. Hundertschaften sind keine militärischen. die Alarmstufe »Erhöhte Gefechtsbereitschaft« auslösen. November verzeichnete sieben Fahnenfluchten und vermutete 35 weitere. 57. hier 252.523 Minister Keßler ließ für den Militärbezirk III. Hollitzer: »Wir leben jedenfalls von Montag zu Montag« (Anm. S. HA I/AKG: Information über das Stimmungs. denn es entstanden in Selbsthilfe neue Übergänge und die Mauer lieferte massenhaft Souvenirs. Eine Auflösung der HA I war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht im Blick. Leipzig 1994. dass nun auch für NVA. welche »Aufgabenkomplexe unsere Arbeit zukünftig maßgeblich bestimmen bzw.524 Schriftstücke der HA I widerspiegeln die Zustände: anfangs Zahlen und Motive bei Verweigerungshaltungen in den eigenen Reihen.11. Erklärung des Kollegiums des Ministeriums für Staatssicherheit. 8). S. MfS.4 Die Auflösung der HA I Am 7.

Vgl. S. ad hoc gebildeter Stab lösen.12. die HA I. Dezember stellte vermutlich der mit der Führung der HA I beauftragte Generalmajor Dietel den Entwurf eines Befehls538 vor. S. . S. Das neue Amt musste und wollte der Öffentlichkeit seine Daseinsberechtigung nachweisen und wählte dafür ein Beispiel aus der Militärspionage. Dies war dem MfS seit langem bekannt. 34. das Bezirksamt Gera und das Kreisamt Luckau v. BStU. 16.1989.1989 waren es 15 Offiziere. Vielmehr musste die Leitung empörte Mitarbeiter. Und immerhin sollten sechs Kommissionen über die Neuausrichtung der HA I beraten.530 Am 18. Fernschreiben von Mitarbeitern der Militärabwehr der Volksmarine an Ministerpräsident Modrow. Auf der Abteilungsleiter-Beratung am 6. sollte ein bei der Arbeitsgruppe des Ministers (AGM) angesiedelter. 18–21.1989. November übernahm Wolfgang Schwanitz531 die Leitung des nunmehrigen Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS) im Kabinett Modrow. wurde nun aber am 24. um die Grenzkontrolleure zu unterstützen.88 Die operativen. die gegen die Besetzung ihrer Dienststellen protestierten537. wurde Minister für Nationale Verteidigung.12. P[anzer]D[ivision] an den Leiter des AfNS. Allerdings werden ihre Aufgaben neutraler – weniger politisch. Geliebäugelt wurde mit einer kurz- 529 530 531 532 533 534 535 536 537 538 539 seinen Mitarbeitern am 15.11. mehr strafrechtlich korrekt – bezeichnet.1989 abhielt: »Abwehr in bewaffn[eten] O[r]g[anen] bleibt«. 265.und Staatsschutz« unter Generalmajor Heinz Engelhardt534 vorgesehen.11. Günter Nieter. Vermerk der HA I beim KGT v. HA I 5742. MfS. Vgl.12. den Leiter des AfNS. MfS. Die CIA hatte seit 1983 in der DDR automatische Bodensonden ausgesetzt. die Truppenbewegungen über Satellit weitermelden konnten. DSt 103651. 25 u. 10. S. 31 f.): Wer war wer (Anm. 23). die sich im MfS aus den fortlaufend neu entstehenden Grenzübergängen ergaben. S. S. Z. denn er beschwört nach einer kämpferischen Einleitung die verbleibenden Aufgaben: »die Erhaltung der Existenz und der Funktionsfähigkeit der NVA und der Grenztruppen der DDR«539.533 Danach war eine Säule »Verfassungs. Gieseke (Hg.532 Vom 4. ruhig halten. für die die Militärabwehr zuständig ist«. Außerdem sollte die Untersuchung von »Straftaten gegen die Landesverteidigung. BStU. Folglich sei die HA I unverzichtbar.11. Zur Biographie vgl. Christen und Katholiken« (Anm.1989. HA I 1710. in der »Kompetenz des Amtes« verbleiben. am 6. BStU. Der Befehl datiert vom 5. 66 f. Sekretariat Neiber 15. In sein Ressort fiel auch die »Militärabwehr«. Wolf: »Pfarrer. B. 5. 5. Rücktitel. Befehl Nr. Anm. 639–653.529 Dessen Mitarbeiter wurden unterdessen zur HA VI kommandiert.1989. Wagner: Schöne Grüße (Anm. Theodor Hoffmann. 11. S. S. Zur Biographie vgl. MfS. In der HA I schien dennoch ein selbstkritischer Rückblick fehl am Platze. Dort vertraten Dietze und sein Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen. den Leiter der HA I/MB V. BStU. 65.12. MfS. S. Der liest sich zwar eher wie ein Vortragsmanuskript. Dezember.): Wer war wer (Anm. 27 u. K 4914/89 des Leiters des AfNS v. organisatorischen und personellen Probleme. Dezember 1989 datiert ein ausführlicher Entwurf zu Aufgaben und Struktur des AfNS. 134).1989. November 1989 auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Gieseke (Hg. K 4896/89 des Leiters des AfNS v. 446). BStU. oder 6. wurden Dietze und mit ihm weitere Spitzen der Generalität von ihren Funktionen »entbunden« und bis zur »Entlassung aus dem aktiven Dienst beurlaubt«536. 23). HA I 1710. 446). den amtierenden Leiter der HA I. Er wurde dem Bürgerkomitee Berlin unter der Hand von früheren Mitarbeitern zugänglich gemacht und ist abgedruckt in: Besier. S. das Protokoll der Beratung v. Ebenda. MfS. BStU. Vgl.12. MfS. HA I 1710. 8. den Leiter der HA I und den Minister für Nationale Verteidigung v.1989. 7–19.535 Zwei Tage darauf. MfS. Fernschreiben des Leiters der UA 9.. 645 f. S. Allein am 11.11. Befehl Nr. 11. 15 Besier. 6. Sekretariat Neiber 509. Wolf: »Pfarrer. Vgl. BStU. Christen und Katholiken« (Anm. bisher Chef der Volksmarine. S. Eine Halbierung des Personalbestandes – handschriftlich korrigiert auf nur 40 Prozent – galt als realistisch.

15/90 erließ Admiral Hoffmann am 16. dass ihr Ruf im Militär keineswegs so gut war.): Armee ohne Zukunft. Vgl. Vorsatzblatt. MfS. vor »einer Abtrennung der Militärabwehr vom Amt [für Nationale Sicherheit]« gewarnt. »Von OibE durchsetzt. Fernschreiben des Leiters der HA I/KGT/Abt. 3. 1942. Leiter der Abt. 28. doch noch im August 1990 existierte die Militärabwehr im Ministerium für Abrüstung und Verteidigung. S. Abwehr GBK–3 an den Leiter der HA I v. Jg. Ebenda. seine Arbeit aufnehmen. Einheiten und Einrichtungen herausgelöst«545 gewesen seien. So ein unbekannter hochrangiger Verfasser aus dem MfNV in seiner undatierten Bilanz über die »Auflösung des ehemaligen Bereiches 2000«. In: Ehlert. wie sie geglaubt hatten und ihnen – vielleicht aus Gründen der Staatsräson – von höheren Dienstgraden versichert worden war.1989. Mitschrift eines Mitarbeiters hieß es »Militärabwehr bleibt! Im Amt [für Nationale Sicherheit]?«. nach anderen Quellen bereits am 1. S. S. noch 540 541 542 543 544 545 546 547 548 549 Ebenda. 45–50. hinter denen die Bevölkerung MfS-Dienststellen vermutete. D. Vgl. MfS. die zu verhindern die HA I sich sonst rühmte. 31 f. Terminus post quem ist der 19. 1993. BF Dokumentation.. das Kommando der Grenztruppen. 537). o. 545). Ein Minister erinnert sich. Für die Grenzaufklärung plante man eine Übernahme durch die Armeeaufklärung. BStU.547 Darunter wohl Oberst Heinz Grawunder. Dezember.542 In der Praxis dagegen erwies sich das Überleben der Militärabwehr als kompliziert. Lt.1990. Februar 1990. S. a.1989. Zuvor im Hauptstab und im Stab des Militärbezirkes V tätig.12. Hans (Hg. Gleichwohl machte sich das Ministerium für Nationale Verteidigung an den Aufbau einer eigenen Militärabwehr. Februar. . S. 119. geht aus den AfNS-Entwürfen (!) entsprechender Befehle hervor: Sie waren datiert auf den 8. Entwurf eines Befehls des Ministers für Nationale Verteidigung über die Eingliederung der Diensteinheiten der Grenzaufklärung des bisherigen Bereiches 2000 in den Bestand des Bereiches Aufklärung im Ministerium für Nationale Verteidigung. hierzu den Text eines Forderungskataloges von FDJ-Mitgliedern des GBK 3 Erfurt.8.89 fristigen Unterstellung der Militärabwehr unter das Ministerium für Nationale Verteidigung bzw. Theodor: Das letzte Kommando. denn bei ihren Planungen übersahen die Mitarbeiter der HA I.. 1. MfS. S. 5. Vgl. Organigramm des Ministeriums für Abrüstung und Verteidigung v. 29.« In: Der Spiegel 11/90.541 Untergekommen wäre der Bereich 2000 bei den Streitkräften.11.548 Zwar gelangten diese Versuche an die Öffentlichkeit. Berlin u.11. Zeitzeugenberichte und Dokumente. wozu »Vorgespräche [. sodass wichtige schriftliche Hinterlassenschaften. Weiße hatte noch am 25. 3). 50. 15). 235 f. Zwar blieben in dieser stürmischen Zeit Vorkommnisse weitgehend aus. So in der undatierten Bilanz vom Januar 1990 (Anm. HA I 13388. S.. 1990. Wie rasch diese Eingliederung erfolgen sollte. der an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lässt.12.] positiv«540 verlaufen seien. April. 22 f. 35 erfahrene Spezialisten aus der HA I hätten den Aufbau zeitweilig unterstützt. 59. 1. BStU. Das neue Amt sollte nach der Wahl zur Volkskammer am 1. wenigstens aber der Tenor Neibers bei der Dienstberatung mit seinen Mitarbeitern am 20. Sie lagen also außerhalb solcher Objekte. 5.] mit dem Minister [. 48. ebenda. hinterließ dagegen wohl einige Zweifel. deren Existenz aber nicht ernsthaft infrage stand. S. der sich seinerseits um die heimliche Übergabe seiner Abteilung an die Streitkräfte bemüht hatte. S. Sekretariat Neiber 15. den Tenor im Protesttelegramm der HA I/VM v. und in: Hoffmann. Das Ende der NVA und die deutsche Einheit.1989 (Anm.. Die vorgesehene Personalstärke betrug 650 Armeeangehörige und 50 Zivilbeschäftigte. Januar 1990 »alle Mitarbeiter des Bereiches 2000 aus den Truppenteilen. von denen zwar tief greifende Reformen gefordert wurden. Gödde: Elite-Einheit der NVA rüstet ab (Anm. Vgl. Die Stimmung. darunter IM-Akten. BStU. BStU. Terminus ad quem der 31. Den entsprechenden Befehl Nr. Die Leitung übernahm Oberst Heinz Klose546 – militärtschekistisch ein unbeschriebenes Blatt. S.. »die Abwehroffiziere zu entlassen [sie!] und die Dienststellen aufzulösen«544. S. MfNV (vgl.549 Die Diensträume der HA I waren häufig in den Stäben untergebracht. Die NVA bilanzierte. S.. dass bis 19.543 Und so ging in NVA-Einheiten ein kurzer Befehl ein. Berlin 2002. Sekretariat Neiber 509.

Die Offiziere der HA I selbst sahen sich nach neuen Arbeitsplätzen um.1994. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. S. Petersohn. Die Vergangenheit lässt Strausberg nicht los. Dietze war einer der Erstunterzeichner. Erklärung ehemaliger MfS-Verantwortlicher gegen die permanenten Hexenjagden auf Inoffizielle Mitarbeiter. Diedrich.7. In: Junge Welt. 5. Operative Personenkontrollen (alles im Archivbestand 1 – der Operativen Hauptablage) und Fahnenfluchtakten (Archivbestand 8).1989. der gemeinsam mit dem Leiter seiner AKG den Abschnitt über die HA I verfasste. Vgl. gleichnamige Aufstellung aus der HA I/Abt.11. In: Freie Presse Chemnitz v. darunter IM-Vorgänge. der Initiativgemeinschaft zum Schütze der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR553.10. Sekretariat Neiber 321 (Anm. 3. 3. Anzeige unter Stellengesuch. S.90 vernichtet werden konnten. Im Juli 1955 umfasste die KVP 107 283 Mann (einschließlich Zivilisten).2002. MfS. Mit Stand 31.4. Berlin.9. Weiteres Schriftgut mit dem Ursprung HA I war im Laufe der Jahre dem MfS-Archiv übergeben worden. MfNV/UA Technik und Bewaffnung v. S. ehem[alige] HA I des MfS gründlich gelernt« hätten551 oder kamen im öffentlichen Dienst der Stadtverwaltung Strausberg552 unter. In: Berliner Morgenpost v. S. In das Zentralarchiv der Bundesbeauftragten sind dennoch reichlich 800 laufende Meter an Unterlagen aus den Dienstzimmern gelangt. S. 42). BStU. S. Diedrich: Grenzpolizei (Anm. 3. Operative Vorgänge. 78.8. 20. v. MfS. 19. 17. 621. annoncierten ihre »Menschenkenntnis« und »Außendiensterfahrung«. 12. Hartmut: Nach dem letzten Gefecht winkt eine höhere Rente. Kleinjung und Dietel – ebenfalls mit ihren früheren Generalsrängen – schlossen sich an. war es Dietze.3 Entwicklung des Kader. 210.2001. BStU. Vgl. 9. die sie als »ehem[alige] NVA-Offiziere« und »später bei der Militärabwehr.2002.554 Als sich vormalige MfS-Führungskräfte im darauffolgenden Jahr entschieden. 3). HA I 5951. Vgl.1986 umfassten NVA und Grenztruppen einschließlich Zivilbeschäftigter 296 593 Personen. Frühere Militärs und Militärtschekisten machten sich fortan gemeinsam für ihre Interessen in der ISOR stark. 301).und IM-Bestandes Hauptamtliche Mitarbeiter Von 1954 (565) bis zum Höchststand 1987 (2 509) erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter in der HA I auf das Viereinhalbfache. während sich die Gesamtstärke von NVA (KVP) und Grenztruppen (DGP) lediglich verdoppelte.4. 24. 1954 umfasste die Grenzpolizei 30 745 Mann. Manche Führungsoffiziere fertigten sogar eine detaillierte »Aufstellung der vollständig vernichteten IM/GMS-Vorgänge sowie IM-Vorlaufakten«550. In: Märkische Oderzeitung v. das einstige FDJ-Zentralorgan. eine Erklärung früherer MfS-Verantwortlicher »gegen die permanenten Hexenjagden auf Inoffizielle Mitarbeiter«.555 550 551 552 553 554 555 Vgl. . S. die Dinge aus ihrer Sicht darzustellen. 12.2001. Im Jahre 2001 veröffentlichte die »Junge Welt«. Vgl.

1. 123. BStU.1954. Berlin 1995. Jens: Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfSHandbuch.561 556 557 558 559 560 561 Vgl. gar zu milde (mit einem Verweis) ausgefallen war. Hg.558 Die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht 1962 bedeutete für die Mitarbeiter der HA I zusätzliche Schulungen und Qualifizierungen. MfS. 121. Gieseke. . HA I 95. S. sollten gehen.557 Doch musste sich die HA I zwei Jahre später von Wollweber maßregeln lassen.1956 zu Ausschreitungen und Gesetzesverletzungen von Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit.1962. 4. 38/56 des Ministers v. S. und zugleich 40 Kandidaten kurzfristig hinzukommen. der sich im trunkenen Zustand mit Volkspolizisten geprügelt und sie beschimpft hatte. Ebenda. Befehl Nr. 12 Prozent für die Allgemeinbildung. BStU. MfS.und Direktstudium an der MfS-Hochschule selbst. SdM 1875. S. Anordnung Nr. 28. Anlage. 2. reagierte General Pech im Januar 1954 auf die massive Kritik der SED-Führung an der Arbeit seiner Hauptabteilung mit einer personellen Konsolidierung: Mitarbeiter. an Ausbildungsstätten von Partei und NVA war für Mitarbeiter der Linie Aufklärung ein Besuch der HV A-Schule vorgesehen. 116–137. S. 1/62 des Leiters der HA I v. DSt 100143. die den Aufgaben nicht gewachsen waren.1.560 Neben Fern. MfS. 61). S.2. wo die Leitung der HA I Nachholbedarf ihrer operativen Mitarbeiter sah: je 30 Prozent für die politisch-operative Schulung wie für die militärische Ausbildung. Dienstanweisung v. als die Bestrafung eines Leutnants. 25 % nahm das Parteilehrjahr in Anspruch. Ebenda. 134. BStU.559 Die Zusammensetzung des Unterrichts macht deutlich. Teil IV/1).91 Diagramm: Entwicklung des Mitarbeiterbestandes der HA I 1954 bis 1989556 Wie erwähnt (vgl. BStU.

die dort auch einige Dienststellen unterhielten. Zur Entlastung dienten Führungs-IM (FIM.565 Die begrenzte Zahl der Führungsoffiziere hatte zur Folge. darunter die Generäle Willi Damm (1989 Leiter Abt. Gieseke. Nicht alle Absolventen werden Dienst in der HA I getan haben. die ein Praktikum einschlossen.562 In der HA I und ihren Vorläufern verdienten sich spätere hochrangige MfSFührungskräfte erste Sporen. Jens: Die Hauptamtlichen 1962.1958 (Anm. X – Internationale Verbindungen). BStU. 18. BStU. 414).563 Mit Bildung der HA I im Dezember 1951 änderten sich die Anforderungen an die Mitarbeiter erheblich. So wurde 1951 ein Informant als »V-Mann« geworben. 1985 wurde die eigene Fachschulausbildung für die HA I in Motzen (Kreis Königs Wusterhausen) als Folge der MfS-weiten Zentralisierung beendet. die einfache IM ohnehin anzulaufen hatten.und Ausrüstungskammer). dass sie umfangreiche IM-Netze schufen.569 562 563 564 565 566 567 568 569 Vgl. Chronik der HA I (Anm. 37. BStU. Inoffizielle Mitarbeiter Frühe IM-Akten zeigen das Ungeübte aber auch Unsystematische in der operativen Aktenführung. S. Das Kollegium hielt 1958 ein Verhältnis von zehn bis zwölf GI auf einen GHI566 für praktikabel. Erstmals 1952 lag mit der IM-Richtlinie 21 den Mitarbeitern ein Papier vor. Einerseits weist der Besuch von VP-Offizierslehrgängen auf Bedarf der Linie VII hin. Schwerpunkt wurde die »qualifizierte Werbung [von Inoffiziellen Mitarbeitern] zur Wahrnehmung von Sicherungsaufgaben. 21 v.1961. BStU. 7a/19. mit dem sich die den IM zugemessene Rolle exakt bestimmen ließ. außerdem benötigten auch andere Diensteinheiten militärisch geschulte Kader. die andere IM und GMS anleiteten. Bis dahin durchliefen MfS-Neulinge dort halbjährige Kurse. sechs Mitarbeiter besuchten die Militärakademie. MfS. Sie lag in einem von den Grenztruppen bewachten Objekt. bis 1968 Geheime Hauptinformatoren – GHI). Es ging nicht mehr allein um die Aufklärung von Vorkommnissen. Berlin 1994. S. 69.92 Bis 1962 durchliefen 1 129 MfS-Mitarbeiter Offizierslehrgänge der VP. Abt. die einheitlich für alle operativen Diensteinheiten galt. zur Suche nach dem Feind und zur Materialbearbeitung«564. M – Postkontrolle). in der Praxis lag es 1960 bei 4 : 1 bis 5 : 1567. 65. S. Insgesamt wurden 13 191 IM geführt. Tab. Hg. S. Analyse der politisch-operativen Arbeit der HA I im Jahre 1960. 26. HA I 13945. sowie Harry Schutt (1989 Leiter der Abt. Vorschlag zur Werbung eines V-Mannes v. 20.punkte. Als FIM eigneten sich in Streitkräften beispielsweise Soldaten mit Dienststellungen (Med. 31. Zur Personalstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit. MfS. BStU. Die Schule besaß den Rang einer Unterabteilung. S. Damit erhöhte sich die Konspiration. 5. Ebenda. aber auch der KVP oder NVA.1952. 7. MfS. beispielsweise das Wachregiment.2. HA 13945. Auch der Abschluss als Fachschuljurist war möglich. 16. DSt 101097.7. Beschluss des Kollegiums Nr.568 Hinzu kamen 1319 Konspirative Wohnungen. 3). Bekleidungs. Otto Geisler und Erich Rümmler (beide Leiter der AGM).1951. H V A/IX – Gegenspionage) und Rudi Strobel (1989 Leiter Abt. 28. Leiter der HA I: Referat auf der Dienstkonferenz der HA I am 14. 1/58 v. die länger als sechs Monate dauerten. Richtlinie des Staatssekretärs für Staatssicherheit Nr. S. S.1. ZA AIM 963/53. Die Durchdringung der bewaffneten Kräfte betrug 1960 (damals noch mit Bereitschaftspolizei und MfS-Wachregiment) 1 : 17. die Zahl zeitraubender Treffs für den Führungsoffizier ging zurück und ihm lagen bereits Informationen mit einer gewissen Verdichtung vor. .11. und war so bestens nach außen getarnt. Zusammenarbeit und Aktenführung regelte sowie die Abteilungen I und VII/G namentlich erwähnte.

1970. nahe der deutsch-deutschen Grenze. Bd. Vgl. S. 131. auf die HA I beschränkte Kategorie war der Geheime Mitarbeiter im besonderen Einsatz mit Kontakten zu einem vorgegebenen Personenkreis (GME/K). Nach dem Mauerbau wurden zur Beobachtung des Grenzgebietes von der HA I GME574 geworben und geführt. in internen Dokumenten als Zentralschule578 ausgewiesen war. Richtlinie v.12. 201). S. in deren Nähe auch Teile des 6. MfS. 205). Bd. 1/58 (Anm. 10.9. Zuvor erfolgte die Ausbildung wohl 570 571 572 573 574 575 576 577 578 Leiter der HA I: Referat auf der Jahresdienstkonferenz 1964. S. .93 Nach der Einführung der Wehrpflicht verteilten sich die IM wie folgt:570 Tabelle 11: Verteilung IM im Jahr 1964 Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit Wehrpflichtige Zivilangestellte im Objekt Zivil-GI außerhalb des Objektes 58% 12% 10% 20% Obwohl bis 1961 Organ des MdI. BStU. erhielten ihre Ausbildung von 1974 bis 1985 in einer Schule der HA I. AIM 938/91. Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz – 1958 eingeführte Kategorie eines inoffiziellen Mitarbeiters. 5/64 erlassen. BStU. MfS. Z. XII. BStU. zeitweilig in anderen Orten. Äußere Abwehr/UA 3. HA I 13945.1957 über die Dekonspirierung des GI-Bestandes der Aufklärungsabteilung. die Randglossen Mielkes. Richtlinie des Ministers v. die jedoch nach außen als »Sonderschule des MfNV«. S. Bd. die in Sichtweite des Westens lagen.573 Die HA I/6 – für die Absicherung der Grenzpolizei zuständig – war hierbei jedoch nicht eingebunden.576 Hierunter verstand die HA I Informanten unter Vorgesetzten in der NVA. 37) mit Informanten. Vgl. MfS. HA I/Abt. hier S.6. Bericht über die Aussprache mit zwei Lehrgangsteilnehmern an der Zentralschule der Hauptabteilung I v. sodass sich die tatsächliche Zugehörigkeit zum MfS gut vertuschen ließ. Referat des Leiters der HA I auf der Jahresdienstkonferenz 1964. 7. Vgl. z. Allzu häufige Reisen von Kurieren und Instrukteuren – selbst nach Westberlin – hätte der dortigen Spionageabwehr auffallen können. MfS. ZAIG 4913. 22.1982. S. 7. I/3. der »aufgrund guter operativer Fähigkeiten und Erfahrungen sowie vorhandener Möglichkeiten in der Lage ist. Operativ: Vorschlag zum weiteren Ausbau des Verbindungswesens zur Quelle »Peter Schäfer« v. BStU. Kreisen und Bezirken wichtige Aufträge durchzuführen«. Vgl. HA I 13945. Hierfür hatte der Leiter der HA I die Dienstanweisung Nr. S. IM-Richtlinie Nr. S.571 Das erfolgte über die Kreisdienststellen in der Abteilung. die für besondere Aufgaben vorgesehen waren. AS 189/58. Vgl. B. 12. Deshalb suchte die HA I Konspirative Wohnungen im Osten nahe der Mauer. Diese gab auch die Aktendeckel aus. Dagegen konnte das MfS die klassischen Verbindungssysteme nach dem Westen nun nicht mehr nutzen. 205.1956 (Anm. 24. die sie als GI und GM bezeichnete und im Staatssicherheitsdienst registrieren ließ. 12. 51. MfS. 3–5. die im Auftrag des MfS Kontakte zu operativ interessanten Armeeangehörigen herstellen oder unterhalten sollten. 201).2. Grenzregimentes stationiert waren. B. 19. MfS.und Warnzeichen zu arbeiten.572 Austausch und gemeinsame Nutzung der Inoffiziellen Mitarbeiter von Grenzaufklärung und KD waren ausdrücklich erwünscht. S. zum Beispiel als Truppenund Einzelaufklärer oder als Einzelkämpfer.1956 (Anm. arbeitete die Grenzaufklärung (vgl. S. BStU. 9.6. HA I/Abt. 2. 52 f. AOP 7276/91.577 IM. Schreiben des Leiters der Aufklärungsabteilung in der Deutschen Grenzpolizei an den Leiter der HA XII des MfS v. um mit optischen Beobachtungs. BStU. 8 f. Diese befand sich auf der Insel (!) Stintenburg (Kreis Hagenow).575 Eine weitere. Vgl.

1/79 (Anm. Laut Kassenbuch gab die HA I 1987 insgesamt ca.579 Einige Kämpfer kamen von der Spezialschule der Abt. MfS.04.8.1984 1989 42 41 41 k. BStU.10. MfS. Solche Regelwidrigkeiten entsprachen nicht den Weisungen581 für die HIM und sind deswegen für folgende Aufstellung herausgerechnet worden. MfS. BStU. 29. IV/2 »Maria« in Schloss Struvenberg (Kreis Beizig). Befehl Nr. 180–183. Vgl. A. BStU. 259). HA I 4203. Zu Beginn der achtziger Jahre sind auch Quellen der Abt. AuszahlungenAnordnungen 1986/1987.1980 01.4. S. Instrukteure und Kuriere auf diese Weise zu bezahlen und als so genannte Verwahrkonten. . Äußere Abwehr: Bericht über eine Absprache mit der HA Kader und Schulung und der Abteilung Finanzen zur Durchsetzung dieser Durchführungsbestimmung in der HA I v.4. Im MfS hatten sie den Status eines hauptamtlichen IM (HIM). 18/73 des Leiters der HA I v. KGT 15 21 25 6 35 22 123 — IME-Gruppen Einsatzkompanie 162 86 Zentralschule 27 16 — 579 580 581 Vgl. Tabelle 12: Verteilung HIM in der Hauptabteilung I Abteilung Äußere Abwehr HA I/8 16. HA I 13673. 300 000 DM aus. auch Leiter der Abt.10. In der HA I dienten die Planstellen hauptamtlicher IM über viele Jahre auch dazu. 2.2. Äußere Abwehr im Operationsgebiet belegt (Anm. Weltfestspiele. HA I 14165.1973 zur Sicherung der X. Vgl. 23. 259).1983 25. Durchführungsbestimmung zur Richtlinie Nr.94 an der Sonderschule »Else« in Biesenthal (Kreis Bernau).1980. bei denen die HA I für IM im Operationsgebiet580 Konten auf der MfS-eigenen Sparkasse auffüllte.

dass sich mein Manuskript in das System des MfSHandbuches einfügen ließ. Doch noch immer wird der Teilbestand HA I erschlossen. war nur dank vieler Helfer zu bewerkstelligen: Thomas Auerbach und seine Praktikantin hatten bereits einen Grundstock wichtiger Dokumente ausfindig gemacht. Dr. Siegfried Suckut und Christiane Neumicke dafür gesorgt. . Schließlich haben Thomas Auerbach. weil dort meine Darstellung mit den neu erschlossenen Unterlagen abgeglichen wurde. ergänzenden oder korrigierenden Schriftstücken und war schon deshalb eine unersätzliche Hilfe. Ihnen allen bin ich zu großem Dank verpflichtet. Struktur und Arbeitsweise der MfS-Militärabwehr offen zu legen. Geschichte. Zahlreiche weitere Gesprächs. Das Sachgebiet 03 unter Leitung von Margot Friebe aus der Projektgruppe ETb belieferte mich regelmäßig mit Hinweisen. mich mit Tipps versorgt und meine Thesen diskutiert.95 DANKSAGUNG Das Vorhaben.und Streitpartner haben die Entstehung des Manuskriptes verfolgt.

und Kontrollgruppe im Jahr 1980 Seite 21 24 55 59 65 70 72 74 76 78 78 82 Tabelle 1 2 3 Allgemeine Bezeichnung militärischer Strukturen Gegenüberstellung operative Bearbeitung 1960–1988 Zuordnung von Stellvertreterbereichen im Ministerium für Nationale Verteidigung und zuständige Diensteinheiten der HA I IM des Bereiches Aufklärung im Operationsgebiet Ist-Stärken der Teilstreitkräfte 1949 bis 1952 Fahnenfluchten 1950 bis 1960 Verteilung Grenzbrigaden Fahnenfluchten 1961 bis 1987 Unterstellungsverhältnisse der Grenzpolizei/Grenztruppen Einsatz von Minen an der innerdeutschen Grenze Verteilung IM im Jahr 1964 Verteilung HIM in der Hauptabteilung I Seite 3 10 15 4 5 6 7 8 9 10 11 12 47 53 57 68 69 80 83 93 94 Diagramm Entwicklung des Mitarbeiterbestandes der HA I 1954–1989 Seite 91 .96 Übersicht der Organigramme und Tabellen Organigramm 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Abteilung Äußere Abwehr/UA 1 Abteilung Äußere Abwehr/UA 2 Hauptabteilung I im Jahr 1952 Hauptabteilung I im Dezember 1953 Hauptabteilung I im Juli 1956 Operative Abteilungen der Hauptabteilung I im Januar 1962 Referat Sonderverwaltungen September 1962 Abteilung Koordinierung 1965 Abteilungen der Hauptabteilung I im März 1967 Stab am Sitz der Leitung der Hauptabeilung I am 1. November 1968 Auswertungs. Oktober 1968 Abteilung Operativ am 1.

AW AWK BA BCD BdL Bearb. BND BSA BStU BV BV/V Auswertung und Information Ausbildungsbasis Abteilung Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst Amt für Nationale Sicherheit Arbeitsgruppe Speicherführung Arbeitsgruppe des Leiters Arbeitsgruppe des Ministers Auswertungs.und Informationsgruppe Archivierter IM-Vorgang Anleitung und Kontrolle/Aufklärung Anleitung und Kontrolle/Abwehr Aufklärung Grenztruppen.und Informations-Hinweis Archivierter Operativer Vorgang Archivierte Operative Personenkontrolle Allgemeine Personenablage Archivierte Sachablage Armeesportklub Außenstelle Armeesportvereinigung Aufklärung Auswertung Abwehr Wehrkommando Bundesarchiv Bewaffnung und Chemischer Dienst Büro der Leitung Bearbeitung Bildung und Forschung Bundesgesetzblatt Bundesnachrichtendienst Bereich Spezieller Außenhandel Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Bezirksverwaltung Bezirksverwaltungen/Verwaltungen .und Kontrollgruppe Agenturischer Mitarbeiter Arbeits-. AKG AM AOI-Hinweis AOP AOPK AP AS ASK ASt ASV Aufkl.97 Abkürzungen A/I Abas Abt. BF BGBl. Orientierungs. sonst: Auswertungs. ADN AfNS AGSpF AGL AGM AIG AIM AK/A AK/Ab.

GH GHI GI GKK GKM GKN GKS GM GME GME/K GMS GP/B GR GRU GSSD GST GT GVS HA Berliner Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Central Intelligence Agency .98 BZG CIA DGfSB DGP DKP DSt DVdI DVP EDV(A) EK F FDJ FHGT FIM FuAR GAR GBK GBl. Gen.(engl.) Auslandsaufklärungsdienst der USA Deutsche Gesellschaft für Sozialbeziehungen Deutsche Grenzpolizei Deutsche Kommunistische Partei Dokumentenstelle Deutsche Verwaltung des Innern Deutsche Volkspolizei Elektronische Datenverarbeitungsanlage Entlassungskandidat Form(blatt) Freie Deutsche Jugend Freiwilliger Helfer der Grenztruppen Führungs-IM Funkaufklärungsregiment Grenzausbildungsregiment Grenzbrigade Küste Gesetzblatt Genosse Geheime Ablage Geheimer Hauptinformator Geheimer Informator Grenzkreiskommando Grenzkommando Mitte Grenzkommando Nord Grenzkommando Süd Geheimer Mitarbeiter Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz mit Kontakten zu einem vorgegebenen Personenkreis Gesellschaftlicher Mitarbeiter für Sicherheit Grenzpolizei/Bereitschaften Grenzregiment Hauptverwaltung für Aufklärung beim Generalstab der Streitkräfte Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland Gesellschaft für Sport und Technik Grenztruppen (der DDR) Geheime Verschlusssache Hauptabteilung .

) Komitee für Staatssicherheit Kommando Grenztruppen Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit Konspiratives Objekt Kommerzielle Koordinierung Koordinierungszentrum Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Kader und Schulung Kasernierte Volkspolizei Konzentrationslager Landstreitkräfte . Auswertung. Kontrolle Inoffizieller Mitarbeiter Inoffizieller Mitarbeiter im besonderen Einsatz Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration/Inhaber einer konspirativen Wohnung Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration und des Verbindungswesens Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung des Verantwortungsbereiches Initiativgemeinschaft zum Schutze der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR Ingenieurtechnischer Außenhandel Jagdfliegergeschwader Juristische Hochschule (des MfS) Kommissariat Kriminalpolizei Kreisdienststelle Kommando Komitee für Staatssicherheit Komitet Gossudarstwennoi Besopasnosti .99 HIM HIME Hptm. HSB/HSG HV HVDGP HV A HVA HVS HVDVP IAK IM IME IMK IMK/KW IMK/S IMS ISOR ITA JG JHS K K KD Kdo KfS KGB KGT KgU KO KoKo KOZ KSZE KuSch KVP KZ LaSK Hauptamtlicher Inoffizieller Mitarbeiter Hauptamtlicher Inoffizieller Mitarbeiter im besonderen Einsatz Hauptmann Hauptsachbearbeiter/Hauptsachgebiet Hauptverwaltung Hauptverwaltung Deutsche Grenzpolizei Hauptverwaltung A (Aufklärung) Hauptverwaltung Ausbildung Hauptverwaltung Seepolizei Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei Information.(russ.

(russ. D. MF MfNV MfS MGB MS NATO NKWD NL NSA NVA NVR o. OAK OEG OHS OibE Oltn. Verf.) Ministerium für Staatssicherheit der UdSSR Materielle Sicherstellung North Atlantic Treaty Organization .) Nordatlantikpakt Narodny Kommissariat Wnutrennich Del .100 LG LSK/LV LV LVD LVO MAFE MB MBW/U MdI Med. OLZ OPG OPK OSL OT OTR OV PHV PI Landgericht Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Luftverteidigung Luftverteidigungsdivision Landesverteidigungsordnung Militärakademie »Friedrich Engels« Militärbezirk Militärbauwesen/Unterbringung Ministerium des Innern medizinisch Mikrofilm Ministerium für Nationale Verteidigung Ministerium für Staatssicherheit Ministerstwo Gossudarstwennoi Besopasnosti .(russ. o.(engl.) Volkskommissariat für innere Angelegenheiten Nichtzuführung zur Linie Nichtsozialistisches Ausland Nationale Volksarmee Nationaler Verteidigungsrat ohne Datum ohne Verfasser Operative Anleitung und Kontrolle Operative Einsatzgruppe Offiziershochschule Offizier im besonderen Einsatz Oberleutnant Operatives Leitzentrum Operativgruppe Operative Personenkontrolle Oberstleutnant Operative Technik Operativ-taktischer Raketenkomplex Operativer Vorgang Politische Hauptverwaltung Parteiinformation .

101 PIM PKK PO RAI RD Ref.) Allrussische Außerordentliche Kommission für den Kampf gegen Konterrevolution. VfS VM VO .(russ. sabotashem i spekulazijej . RIAS SAPMO-BA SBZ SdL SdM SED SfS SI/ÖA SKB SM SMAD SMERSH SND SoA SOUD SSK StMCGT StPO StUG SVW T/B Tscheka Perspektiv-IM Parteikontrollkommission Parteiorganisation Referat Auswertung/Information Rückwärtige Dienste Referat Rundfunk im amerikanischen Sektor Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen im Bundesarchiv Sowjetische Besatzungszone Sonderaufgaben des Leiters Sekretariat des Ministers Sozialistische Einheitspartei Deutschlands Staatssekretariat für Staatssicherheit Sonderinformation/Öffentlichkeitsarbeit Stadtkommandant(ur) Berlin Splittermine Sowjetische Militäradministration in Deutschland Tod den Spionen Spezialnachrichtendienst Sonderaufgaben System der vereinigten Erfassung von Informationen über den Gegner Kommando Seestreitkräfte Stellvertreter des Ministers und Chef der Grenztruppen Strafprozessordnung Stasi-Unterlagen-Gesetz Sonderverwaltung Technik/Bewaffnung Wserossiskaja Tschreswytschainaja Kommissija po borbe s kontrrevoluzijej. Sabotage und Spekulantentum Territorialverteidigung Unterabteilung Untersuchungsausschuss freiheitlicher Juristen Überläufer Unteroffiziersschule Verwaltung Verwaltung für Schulung Volksmarine (der DDR) Verbindungsoffizier TV UA UfJ ÜL US Verw.

) zur besonderen Verwendung Zentralarchiv Zentrale Auswertungs.b.und Hinweiskartei Vertrauenskontakt wehrpflichtiger GI Westgruppe der Truppen wehrpflichtiger IM Wachregiment Militärischer Innerer Dienst (russ.und Informationsgruppe ziviler GI Zentralkomitee Zentrale Koordinierungsgruppe Zentrale Materialablage .V. Such. ZA ZAIG ZGI ZK ZKG ZMA Volkspolizei Vorverdichtungs-.102 VP VSH VTK WGI WGT WIM WR WSW z.

00 28280. ROLAND ARNOLD. HANS-JUERGEN BACHMANN.00 33500.00 20230.04 15228. HEINZ ADAM. DIETER BAUCKMANN.00 27750.04 29937.00 24555. MAIK BARTZ. REINHARD BAESLER.00 21937. SIEGFRIED BARTZ. DIETER BAMME. UDO ANSCHUETZ. ANDRE BALKE.00 33000.00 21120.00 8950.00 18985. HOLGER ABRAHAM. ANDREAS BAEDE.88 3375.00 10015.00 29250. MATHIAS BACHERT.00 33500. RALF BANNIER.00 . INGO AUGE.50 27750. HOLGER BACH. LOTHAR BAER.04 16183.00 28500. RAINER BALLY. KATRIN BATHGE. HORST ADERHOLD.04 28500.63 24365. GUENTER ADERHOLD. GUENTER ALTMANN. UTE BARTHEL. SIEGFRIED BARDELLE. ROLF ARNOLD.50 28980.90 25530. MICHAEL BAIER.68 18479. HUGO ADAMEK. DIETER AUERSWALD. GERALD BAKOWSKI. SVEN-OLAF BARZ.00 25920.00 28500. MANFRED BARESEL.00 23286. RENATE ATZRODT.00 16455.00 27550.00 20625. BERND ALTMANN. AXEL ALBRECHT.02 6288.00 23250.23 19726. LOTHAR ALBRECHT.00 25687.00 24210. DIETER ALTMANN. JOERG ARNDT.00 17820.00 20625. EVELIN APELT. RALF BARZIK. RALF AULS.00 8950. OLAF BAEHRING.50 29000. HANS-JOACHIM ALTENHOF. KAI ALTENKRUEGER.00 17600. THOMAS ASZMANN.00 25530. RALF ARNDT. HANS-JOACHIM BANSEMER. ARNOLD AHRENDT. HEIDE AX.ANHANG: Mitarbeiter der HA I mit Personenkennzahl (PKZ) und "Übergangsgeld" 1989/90 111044406156 090758410114 160340406119 120361400238 021030430017 220340411913 190742410628 130664410619 030652402728 050830430026 110730407410 241250400412 060968429211 031252400728 300169417476 080862421519 140939429714 101135420210 210440425029 070949411138 050268429211 040850419714 070256516834 090754403427 141158404711 291058402317 030141404318 261151414614 150849426615 031262426323 011040530047 040360430021 241249429226 030760417425 280254422717 090258518217 220163516211 140367401539 011148401319 171069417729 020752404828 310159400856 171150407317 230550405625 291144416811 300947421018 081156406738 290156429818 211253429723 160363403324 240443421311 301143400822 040566416911 310567422739 260331406123 050938500815 241232409528 211148406714 080660400234 200733400416 080553505620 041251528913 160151426276 050667420329 160154400813 150565424028 020562404317 240163521019 080559412230 150451426228 240455518428 070756404310 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 ABEL.00 8712. HAGEN AUERSPERG.00 26820.00 25380. HOLGER ADAM.00 28500. EDITH BARBITZKI. DIETMAR ARNDT.00 20625. MATTHIAS BARTNIK.00 32812.00 22500.00 12600. MARIO BACZINSKI. ALEXANDER BAIER. BURKHARD 30750.87 15228.00 25920.00 21685.00 39000.00 27360.00 25530.00 31250. STEFAN ANDRAE.36 26150. EBERHARD BARTH.00 24840.00 16170. ROSWITHA AURISCH. JENS-UWE BANDOW.00 12425.00 19440. JOCHEN AFFELDT. AXEL ARNOLD.50 19440.75 26640. THEO APEL. INGRID BARTL.00 26283. HEINZ-DIETER AHRENDT.00 28080.44 27300. KARIN BAUDISCH. JENS BAUCH.00 28500.50 16830. AXEL BARTELT. TORSTEN BAASNER. HELMUT AHRENS.00 10015. ECKHARD ABEL. ROLF ALTMANN.00 21000.04 14931.

00 30750.00 27000.45 13685.50 21000. ECKEHARD BERNHARDT. DETLEF BISCHOF.00 26187.00 8950.19 3674. REINHARD BLASCHKE.00 25500. DIETER BETHKE. KARLHEINZ BAUM. RENE BILZ. ADOLF BENECKEN.04 29993.25 14145.50 25920.19 27530.77 21670. THOMAS BECKER. KARIN BEIL.00 8712.00 33000.00 24840. ANGELIKA BERGMANN.00 25920. WOLFGANG BOBER. DIETMAR BECKER.00 22440. BIRGIT 24840. JUTTA BEKURTS.00 . STEFAN BISCHOF. ECKBERT BAUER.00 26375. WALDEMAR BEER.00 29000.00 26625. UWE BERLET.09 27360. EBERHARD BENTHIEN.00 15674. HERBERT BLUDAU. CARMEN BERNHARDT. JENS BERLICH. KLAUS BLUMENHAGEN.00 24720. INGO BECKER.00 12320. ELKE BEMM. EWALD BENTHIEN. MANFRED BENKERT.00 16422.00 21000.00 27937.26 22825.50 24592. DIRK BETTAC.50 32250.12 6820.00 30500. TORSTEN BIENECK.00 16830.030658404310 160848402610 031134421210 270337503433 200934429725 210256414717 150935529717 010742400816 211146420918 300751417113 050554411530 081042409519 121132409911 020562410338 270335402217 050148428118 211142503628 261061400817 271160522763 041061400214 200531429712 101054430054 070164411576 010446500732 101258504510 180662423833 180132516928 270558501511 090359518515 230260426225 050448413911 160429430019 140739419618 090543407444 180831407456 290437404828 240255429754 060838403419 210332407421 281264504315 190254421328 280449404324 251262416015 240470415312 300570415012 110748407910 080869515016 030654413914 050139406427 290733507418 310834416617 011065430253 041264409817 260468400849 040558404419 030157403029 200263400728 260466421224 111169430045 231052407550 241053413011 080731429721 281248523639 190647507114 050946408912 221061426818 151163505911 210165422754 171154522734 030754424725 151064411434 251160411424 261135424935 201246421513 210267430130 020446500811 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 BAUER. MANUELA BEHREND. JUERGEN BERTHOLD.00 28500.00 21750. HERBERT BAUER. FRANK BEINAROWITZ. JOERG BAUMERT.00 24265.50 27187. JOERG-PETER BEYER. MICHAEL BLUDAU. URSULA BLOSZFELD.20 27835.82 17813.00 25530.00 31680. BRIGITTE BITTERLICH. GERHARD BECKER. GERHARD BEHRING. SVEN BETHMANN. SVEN BENDER.00 27000. MAIKA BLECHSCHMIDT. JOERG BEHRENDT. SIEGFRIED BERNSTEIN. JUERGEN BIELING.00 23437. THOMAS BLOCHWITZ. JENS BEESE. ANKE BEIL.00 19830. BERND BERGER. CHRISTA BAUMANN.00 27600.00 19140.00 19492. ULLRICH BLECHSCHMIDT.50 27676. HEINZ BISCHOFF.00 25170.50 22550. MICHAEL BENDA.00 21120.50 26437. RONALD BLUEHER. OLAF BEHRNS. SIEGFRIED BERGER. BERND BECKER. CHRISTIAN BEYER. KARL-HEINZ BERGHOLZ.67 16335. CHRISTINA BELOW.00 21687.00 3674. FALK BILGENROTH.00 9036.00 16549.00 13090.00 18677. KARL-HEINZ BERGER.00 27687.50 20149.00 29250. RAIK BERNDT.50 33000. KLAUS BECKER.00 19102.00 21750. STEFAN BERNADOWITZ.00 24840. ROLF BECKER. IRENE BECKER. THOMAS BEIER. UWE BOCHMANN.00 24750. GUDRUN BEESE.00 19440.00 28500.00 19320.04 13500. REINHARD BERGMANN. ERIKA BETHGE.04 16183. GUENTER BAUMANN.00 16541. ANGELIKA BLANKENBURG.26 24840. MANFRED BEESE.

04 25290. DIRK BRINKEL.50 30960.00 24210. FRIEDRICH BUSCH.00 24322.00 24000. AXEL BUECH.00 21120.80 21000.19 23712.00 35250. TINO BRUEGERT. BRIGITTE BRAUER.00 18552.04 17291.31 16038. HARTMUT BRIESEMANN. HEINZ BOROWSKY.00 27750.19 23712.00 31520. STEFFEN BRUECKNER.00 3070. KLAUS BRENZ.00 18682.00 42000. BERND BOECKMANN. WERNER BORNSCHEIN. WERNER BOERSCH.00 21937. RENE BOERNER.00 20250.00 33000.04 42000. HANS-JUERGEN BRAUER.00 22770.00 27750.00 13217. THOMAS BONEWITZ.25 16830.00 29000.00 31250. UWE BOSE. VOLKER BOEHMER. GERD BOEHM. RITA BUERGER. HORST BOERNER. ANDRE BRANDT.50 41812. CHRISTIANE BRUEHL. CHRISTA BRAEUNLING.00 8812. KLAUS BRABANT. DIETER BREUER. BERND BRUECKNER. EBERHARD BRAEUTIGAM.50 24750. RONALD BOERGERSHAUSEN. GRIT BRUESSOW.50 25687. JAN BREDDIN.00 30750. MICHAEL BUNGE.00 16335. KLAUS-DIETER BORNKESSEL. BERLIND BOESE.04 33500.00 25012.00 21700.88 30750. THOMAS BURCHARDT. SUSANNE BREITSPRECHER. JOCHEN BOETTCHER. GEORG BRINKMANN. PETER BRUESSOW.00 29250. KNUT BORUCKI.301060404828 020758430074 030136429713 071250416933 011050415026 020952422772 020139417129 290957430229 011260430152 200749403718 120531400610 040567419719 040629416215 130458516228 220746411411 280342429716 160466430261 120231422711 240260415349 070437407311 110438406138 081147414525 171147419915 121148413819 160256427718 291161416012 041147416727 190732402528 201239529710 231047413411 041070417739 280369407525 250660407515 161253419311 011240502518 120962407224 150561402526 240154524971 010344516610 260960404518 040250429804 110947410610 030934429718 240352429799 070668408311 251232400821 110230430016 150756417744 181148428927 250264415126 280852418419 120127418413 070455403410 230464412300 150452506414 290145429732 020366515351 041262400712 210163400893 301057413934 120159411128 301266410115 040861430097 080749430130 110451417114 050649517143 150141419313 150236429733 100132429725 030360423826 160661430304 230357428913 030371506133 130361417776 030751419023 100135404814 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 BOCK. SIEGFRIED BOMBIS. HANS-PETER BOETTCHER.00 20160.00 25461.00 23700. JUERGEN BUCHAL. MICHAEL BUNZEL. ANJA BURKHARDT. HARTMUT BRUECKNER.50 33120. HARALD BOERNER. MARIAN BOHL. DIETMAR BUETTNER.16 3674. KURT BORCK.00 29760.50 20625.00 9109.00 28500. ROLF BUEHLING.00 24894.00 30500.04 17710.00 16775. WOLFGANG BOEHME. KLAUS BRUECKMANN. EDGAR BUEHLING.00 24840.50 17640. CHRISTEL BRENDLER.50 14526. STEFAN BRENNIG.00 19313. HUBERT BOENISCH.46 28500. VOLKER BUSCH. OLAF BOECKMANN. UDO BROECKEL. THOMAS BRATGE.50 27360. MANFRED BRUECKNER.00 20089.00 23040.00 27750. RALF BOENISCH. KARL-HEINZ BOEHM. GUENTER BUECHNER. HANS-GEORG BUNDESMANN. GUENTER BUETTNER.00 10015.00 28500.35 29250.04 35000. STEFFEN BRUNSCH.00 10560.00 16775.00 22934.37 41812. MARIO BRUNNENMEIER.00 19575.00 . RAINER BOTH.00 16335. WILLY BROCKE.19 25920. PETER BUECHNER.50 27490.00 29562.00 25530. HANS-JOACHIM 23100. GUENTER BORNKESSEL. ROLAND BREITE. HENRY BRANDTNER. GERT-JOACHIM BRETSCHNEIDER.

00 33000. STEFFEN DITTRICH.50 25825. ANDREAS DIEDRICH. ROLF CHALUPKA. FRANK DRUSE.78 29000. JUERGEN EGGERT.16 16957.00 28500.19 22440.00 16830.00 27360.00 28500. DIETMAR BUTZKE.99 24882. CARMEN CARL.00 15876. BERNDT DOEHRING.13 15228.00 20625. RAINER CLAUS.00 24827.50 22080. GERHARD DITTMANN. AXEL DOERING. THOMAS DOBERITZSCH. BRIGITTE DITTMAR.00 15815. RALF DOEBLER.50 33000. ULF-DIETRICH DICKHOFF.00 19320. KUNO BUSSE. FRIEDRICH DADEMASCH. MANFRED DILS.00 8350.97 26640. GERD DOLGENER. DOMINIK DRECHSEL. HANS-DIETER DITTMAR. ERIK EBERHARDT.00 .00 23923. RAINER DRESSLER. KLAUS-DIETER CHOLLEE.00 27360.40 21125.04 26272. KLAUS DETLOF. PETER DIEGNITZ.00 27360. JENS DRECHSEL. HANS-PETER CZOGALLA.00 22660. WOLFGANG ECKE. FRED DAEBRITZ.00 24150.00 29520.00 10300.00 26437. DIETER CREUTZBURG.00 15390.00 17465.00 19328.00 30960.00 54500. BERND BUTZLAFF.00 24840.50 26250. UWE DRAEBELHOFF.00 26640.00 29250. MICHAEL DIERINGER.00 16830.50 22440. MARTINA DZIGGEL.00 26340.00 14160.64 28500. HANS-GUENTER DOERRWANDT. GISELA CONRAD. GERHARD DIETEL. FRITZ DOISCHER.00 27595. HANS DINSE.71 26289.00 15876.49 19257.00 19440. GERHARD DOETTGER.00 20625. MANFRED DIETMANN.84 20625. FRANK CYRKEL. MARIO DIETZE. RALF DUERING. KARSTEN DETTMANN.00 25920. DIETER DONNER. FRANZ DONATH. BAERBEL DITTRICH.50 26640. BERND DOMINIKOWSKI. RENE DITTRICH.00 6380. JUERGEN CRAMER. BERND DOERRIES.53 28500. ROLF DAUTE. MICHAEL DEHNEL. EBERHARD CAMPE.26 21937. VOLKMAR DUMONG. HAGEN DEHMELT.00 19102.84 49500. HANS-JOACHIM DIETEL. EBERHARD CONRAD. DIETRICH DORNSTREY.00 20625. DETLEF BUSSE.00 27397. RENE DIETEL. FRANK BUTZE.00 24770. WOLFGANG DIEHM.00 30750.00 21780. HEINZ DOMHARDT. MICHAEL DEBUCH.200735410116 151257411414 141060405636 100249426616 220453417780 251059503631 151147429736 180660502124 200959420022 171254412217 070865408513 260430402216 210355429738 230633406113 040851507417 120944411932 120254418432 031265404648 130141411911 230945416214 280667415312 060853425114 090547424014 200962400727 300959409518 270359400814 120245407416 201259403437 260962403420 130566402113 030161402731 080647427213 250552407438 180969400724 211234428928 080554422739 290630430163 140457416910 191164416423 280353423619 101228407410 050733410613 280248400415 190751429734 081043511515 190366417323 021059504817 080966412115 050766414725 040469427619 220647424815 240962400811 300150405010 200551429779 140746404713 060762413257 091239402619 050253402737 291261419819 310833429723 191056430113 260848403419 060358401537 220268430270 291060415395 210551429727 270654414215 130663407311 271052429238 030343422733 081158507217 130960414614 130650417721 150755414744 091135403422 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 BUSCHMANN.00 14988.00 26640.00 27750. HANS DUST. HEIKE CAEZOR.00 21610. HANS 42000.00 16754. CLAUS-PETER DAEHNE. TORSTEN CHRISTEN.00 22500. FRANK DIETZE.04 24027. HORST CHRISTMANN.00 22440.00 28500. GERD DIETZ.00 3674.00 10550.

INGRID FIEDLER. REINHARD FELLER. KAY ENDESFELDER. ROLAND EISLEB.00 27360.00 27360.00 8350.00 .00 24150.50 25110.92 25620.00 26640.00 20767. DETLEF ERNSZT. DIETER FABER.00 27750. 2B FABER. ERNST ERBRECHT.00 15090.00 6380. LUTZ FIEDLER.00 23250.181057400857 020456400857 011156415366 020248423819 280162420319 240546411116 280156519929 120467422419 271159400865 070653407420 110948420319 010756402716 290154429750 181153417747 260859429227 160959424986 040439422016 040148407916 090651519312 020152419057 050454413918 181039407529 160765402711 130368418712 230253406410 211058407019 280965400610 060454428254 290751413028 020943404310 280352424927 310850429848 160961400713 261160415010 130144411116 110561426214 281232405128 251256420333 200831406117 100169422228 190660430211 271239429764 270252426918 010732402228 150855429759 150748429729 091065400858 180561402232 080946506122 251165422739 140862407225 240834410628 190847402712 250961400843 010755528288 010652407619 040868528011 311069403214 030530416910 271054407411 141056400138 280856424517 110252424514 280244421016 280863530270 201234429729 270947407019 250341529718 071263415315 110352429734 150359430128 220149407617 041060426711 210955506928 250231407429 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K.00 27750.00 25530.00 22769. FRIEDRICH-VOLK ELLENBERG. SILKE FERDINAND.32 17416. SIEGFRIED FIEDLER. MARKUS FAUPEL. KLAUS EISZNER.00 25560. ROLAND ENGWER.99 31312.50 26700. ECKHARD FICHTNER.50 6380.50 22577.50 20125. MATHIAS EUE. UWE FIEDLER.00 23760.00 29517.00 25760. STEFFEN FACKLAM. HERBERT EICHHORN.04 27000. RALF EICHHORN.00 24210. 4271/80 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 EHM. JENS ELSAESSER.75 10015.04 OibE 37249.04 10725. THOMAS EICHELMANN. ANDREAS ERBRECHT.00 24092.04 42000.75 27920. JOERG ERLITZ. JUERGEN FIEDLER.50 27360. MARIO ELSNER. HORST FIEDELMANN. HANS-JUERGEN ELCHLEB. PETER FEHRER. KARLHEINZ 25530. NILS FERG. UWE FICH. MONIKA FANDEL.00 19635. MANFRED EICHHORN. CHRISTIAN FICHTNER. RUEDIGER ENDERLEIN. EDWIN ENGLER. MICHAEL FIEDLER.00 21780. MANFRED ETZOLD.00 27360. RUEDIGER EHRLICHER.50 26840.00 21784.00 26437. DIRK ETZOLD. ROLF FA(E)HNRICH.00 28500. FRANK ENGLER.00 25530. HELMUT EITNER. KARL-HEINZ EHRLICH.00 23537.00 19800. LOTHAR ERNST.50 25530.29 26820.74 19440.00 19440.00 13640.00 30815. ULF-CARSTEN FAEHNRICH.00 27360. ERIKA FELKEL. GOTTFRIED FIEDLER. CHRISTINE ELAS.00 20880.11 33000. RENE FATH.00 19440. TORSTEN ENKE.00 10700.00 17853. ALFRED 1602 FRIEDENSTR.00 19102.00 26062.50 24840. PETRA FIEDLER.00 26437. JOERG EICHENTOPF. VERONIKA FINDEISEN. THOMAS EHRHARDT. BERNT ELIES. DAGMAR EICHBERG. JENS-UWE FELKEL. WOLFGANG ENDELL.00 24187.00 23040.00 30687.00 28500.00 25242. GUENTHER FIEDLER. MANFRED EHM. ANDREAS FALKE. GUNTHER EISZMANN.00 24150.00 19140. MATTHIAS EHRLICH. REINHARDT EWALD. LUTZ EITNER. FRANK FICHTNER.50 17028.00 25012.50 17665.00 24000. JOERG ENGLER. GUENTHER FAUST. UWE-ROLAND EHRLICH. RAINER ELAS.54 13915. ROLAND ENGWER. HARALD FEUSTEL.50 18937.00 8950.

83 25500. GERD FUGMANN. KARL FISCHER.04 26437.00 28500.50 21945. HENRY FREITAG. ULRICH FISCHER. HORST FISCHER.00 32250.00 18477.00 24150.00 25530.99 23712.00 19800.78 30750. RAINER FUGMANN.16 19140.95 21000. OLAF FUELLE. FRANK FOERSTER.00 25530.00 25530.00 3070.00 25530. NICO FRANKE.00 23568.00 30437. STEFFEN FRITSCH.50 25840.50 23367. HARTMUT FREYER.00 21000. THOMAS FROEHLICH. BERND FRUEHWIRTH.50 26280.00 28437. ROLAND FRANZ. ANDREAS FISCHER. GERALD FREUND. ERIKA FROEMMEL. GERHARD FROHBERG.02 21450. KLAUS 26220. ROLAND FOLGERT.00 26008.00 8350. FRANK FOMFERRA.17 21060. MARIANNE FISCHER. STEFFEN FISCHER. PETER FOERSTER. UWE FRENTZEL. WOLFGANG FITZKE.00 25530.00 19724.29 17700. WERNER FUENFSTUECK. STEFAN FISCHER. GUENTER FRITZSCH. HEINZ-JUERGEN FRANKE. FRANK FISCH.50 27200. JENS FOERSTER.00 15581. HENRY FRAMKE. WALTRAUD FRIEBE. ELFRIEDE FISCHBACH.00 24480. HEINZ FISCHER.00 21911. GERD FLANZE.00 23265. SABINE FLADER. EDMUND FLIEGNER.00 27750. MARTINA FRITSCH. KARL-HEINZ FORKEL.00 30750. JOERG FRANZ.00 35000. CHRISTIAN FLEISCHER. HARRY FRITZSCHE.50 21769.00 20625. MARIO FRANKE.00 28500. BERNHARD FRIEDE.00 25530. KARINA FRANKE. MANFRED FITZNER.00 8812. WERNER FREITAG. GUENTER FISCHER. DIETER FRUEH.00 25992.00 24000. ERLAND FRIEDRICH. MICHAEL FRITZLAR. HARTMUT FLEMMING.50 22764. CHRISTIAN FOCKMANN.180659428246 270564430203 090835510128 071247500712 010159430057 070536402217 270352423837 230743421736 220832424956 190743417127 010848427347 241256430030 310147427015 040952422754 040559426820 130550421117 201045430050 090662509128 040171430727 180565429213 250365430069 260170415714 131151422715 041156400727 020755427224 180653427226 231039402210 121252426812 050161407020 060660430240 010941420211 310754421520 050150413628 140340429734 110259429254 310563417764 251248413715 100766526834 210270424225 060854422724 300857418720 100559417731 091242429724 110331429751 241046415027 240234405518 250863406811 020559428238 030243402516 270356422743 260549421318 071237517713 210535509516 010758416628 110451415311 031065425014 231057430178 130357518435 030254407435 040333416910 290546405213 100750429730 270363430071 130757500840 200232421331 021159430093 090356429840 160145403414 080756412213 070648417712 181162419314 190841420012 221153420712 290661408428 130849416419 050837402327 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 FINKE.50 28500.00 26695.00 28500. CHRISTIAN FLAMMIGER.00 21937.00 15898.04 28687. GERD FLEMIG.00 19440.00 28080. HANSJOERG FRITZSCHE. RALF FROMMHOLD. JOERG FISCHBACH.00 15822.00 28500.00 17820. CHRISTA FRIEBUS. GERD FROHNE.50 25530.50 18900. PAUL FUCHS.50 25060.54 12956.00 20625. UWE FRANZ.10 29000. JUERGEN FRIEDRICH. KLAUS FRANZ.00 27300.00 22770.66 20187. AXEL FLAEMIG. HANS-JUERGEN FISCHER.00 .00 18572.50 33000. KLAUS FISCHER. WOLFGANG FREIER.00 28437. HANS-JOACHIM FISCHER. UWE FLAIG.50 15516.50 27750. KARL FRENZEL.00 27360. SIEGFRIED FRANKE.04 29520. CARSTEN FLEMIG. MICHAEL FUERSTMANN.00 28687.

00 .00 16237. STEFAN GATZSCH.84 17939. DETLEF GELDNER.00 21945. PETER GNEUSZ.00 19505. JUERGEN GOLLESCH. LARS GOSE. TORSTEN GIESE.00 24155. PETER GALLINAT.50 15624.00 21750. WOLFGANG GLATZ.00 28080.00 8712. AXEL GOERGES.00 30407. RENATE GEISLER. HANS-JOACHIM 25530.89 23402.00 28500. ROLAND GLOEDE. MAIK GAERTNER. GUNTER GNIECHWITZ.03 27500. UWE GEREKE.00 18082.00 30750.50 29280.00 28500.00 26820.00 26640.33 10400. JIRKA GOLL. RUDI GOTHE.00 26162. WINFRIED GIDDE. HANS-PETER GERHARDT.00 31312. HELMUT GOETZE. WOLFGANG GODOFSKI.00 27800. ANDREAS GERSTNER.11 23100. ANITA GLAESZ.00 20089.81 30500. KERSTIN GIESELER.00 20236.00 26640. JENS GERBER. BETTINA GERGS. JUERGEN GENSCH. HARRY GABERT.00 28500.50 21000. ALFRED GEHRMANN.00 25970. HANS-WOLFGANG GEINITZ.00 25470.00 20625. MATTHIAS GEIKE.00 18918.50 25232. ERWIN GERLACH. ELKE GESANG.50 27000.00 3674.50 20229.04 20010.29 18135. HANS-ULRICH GERITZ. RAINER FURTH. FRANK GLASER. HEINZ GLOECKNER. WILFRIED GENTZSCH. KLAUS GEHRING. MICHAEL GESZNER.00 20880. GUENTER GERHARDT. MANFRED GOETZL.50 15439.00 25500.50 20880. INGRID GERLACH.04 22440.07 25324.04 24187.00 13500. ROLF GOTSCHA.58 19690. HANS-JOACHIM GEPPERT.201251410122 020636400838 191050400837 150159400717 240865402217 010847424443 221048409124 100856404566 061165400815 050349519622 060851402138 050740400712 090454406810 280752406111 160151511112 071249409533 291145517710 130233411919 211055406926 180261429222 181265401838 290660418931 300650402318 010236429712 300865409111 300461429212 030968510821 160841407419 141254411962 181250404219 050452504314 180256404311 170949504316 060164404828 090170416216 120262500831 271263430052 130259406122 190546406111 150863410820 120759407122 030460518523 220135429719 261249510815 151236408419 180250500628 250270415448 220848408328 240139419639 051059407440 220961413516 060947403223 260745416946 120233429714 301237404816 180262506146 100841429728 250544430128 130755413014 210966404329 171258400010 190663419712 160753411821 050857430181 120355412232 190645406133 080752416911 040853428245 010750420913 100848422721 030160423928 291150413254 100369419066 100636411019 290156413437 150838402124 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 FUHRMANN.00 22770. INGO GESCHKE. DIRK GIESE. MARIANNE GEESE. KARIN GEILICH. THOMAS GENTSCH.00 14619.50 24000. FRANZ GEISZLER.00 22440. HENRY GOEDA.00 20160.00 25500. ROLF-DIETER GOERLICH.00 20160. KLAUS-PETER GLATZ. PETER GLANDER.34 24937.00 33500.50 14026.00 30750.00 20625.00 28500. STEFFEN GERNANDT. FALKO GOETTING.00 21937. HEINZ GEIER. HOLM FUNK.00 18400.00 24150.00 25530.19 30000. ULRICH GLEISZNER. HANS-JOACHIM GAERTNER. ROLAND GLASZ. BODO GILDEMEISTER.50 20243. BURKHARD GOETTLICH.00 20880. VERENA GNEPPER.00 22440. UTE GLASER.00 35250. LOTHAR GALLIEN. UWE GLAWE. DIETMAR GLIESING. BAERBEL GERITZ. TASSILO GORTAT.00 26190.84 26437. MICHAEL FULDE. THOMAS GOLD.00 27835.50 14938. FRANK GENTZKY. FRED GOEHRING. CLAUS GOLLA.

50 24177.00 18480.67 19597.50 29250. ROLF GUENTHER.04 3674. KLAUS-PETER GUENTHER. BERND GOTTHARDT. INES GOTTSCHALK.00 16830. LUTZ HAFNER.00 19320.00 27300.00 22022. RENE HABERMANN. WALTER GRUNER. ULRICH GRUNERT.00 20625. DETLEF GROSZ. BRUNO GUHR.79 25200.00 42000. SVEN HAENIG. RENE HAGENOW.00 .00 21120. WOLFRAM GURZKI. RUEDIGER GOTTWALD.00 26437. FRANK HAGEMANN.00 22440.50 24840.00 20721. FRANK GROSZE. BERND GRAF.00 32230.19 27750.00 29250.00 28500. KLAUS-DIETER GRAUROCK.04 20130.00 36512. HARALD GRIDEL. HEINZ-UWE GRIMM. UWE HAASE.50 31670.04 28500. ERNST-HERMANN GUENTHER.00 18227.00 28500. MARGIT GROPENGIESZER. EBERHARD GUMPEL.10 14120.00 28500. GERD GRILLE. DIETER HAERTEL.00 8200.00 23940. JENS HAEDICKE. GERHARD GROSZE. JOCHEN GROTHE. DOROTHEA GREYER. UWE HABURA.00 13846.50 23100.00 27360. PETRA HAGEMANN. DETLEF GOTTWALD. BERND GRAHLE.00 19310. CARSTEN HACKEL.00 23979.00 26340. BURKHARD HACKBART.00 28042. GERHARD GROSZ.96 28500.00 20104. THOMAS GRAUROCK. MARIANNE HAEDICKE. KNUT GRUENWALD.75 2700.00 28500.00 23700. HOLGER GRIMM.230443409815 040571509848 140653403228 090156424922 100348424966 160260400884 021058421323 230860408055 210140410116 140570423215 061040402112 021033422725 270966404315 011157404538 030653404522 270231415339 251153515321 210155417759 081150415334 100658401938 090665418811 020753415019 250233503414 020961423638 100358504847 140449414528 240948417561 140365429220 100337403422 040358408415 190953408413 171155428213 071032429728 130130430025 210158403416 290757415024 020153415330 221261417326 190232405212 310759420519 100964414411 040629407415 090756427238 020239416211 180144421723 220641421728 020852413019 110253424014 070354424992 010645429713 190841404311 030153429790 260950429738 050551403615 261057430108 110358421223 260859415327 251257412917 050764404339 090659407438 090451423914 070263400223 110350422715 231156504312 031267407316 250969411416 120756421826 160352416410 200251424968 101063406208 140152510527 120351411427 030650426515 061160523613 210258410525 290965401524 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 GOTTHARDT. ROLAND GRUDZINSKI.00 25920. HARRY GRAF.00 26640.00 21060. HENRY GUTZEIT.07 25133. ALEXANDER GRUMBACH. DIETER GUMPEL. VOLKHARD HAENSKE.82 25118. HORST GRZMEHLE.65 24000.25 27360.00 16037.74 26640.00 33500. HERBERT GRAH.00 21025. WOLFGANG GROEGER.00 22987. UWE GROSZER. RALF GUENZEL.23 16089.00 24840. THOMAS GRAHL. MARIO GROLMS. HELMUT GRUENERT. ARNHOLD GUTKNECHT. HEINZ GROSZE. STEFFEN GROSSE.00 27360. BURKHARD 35093.50 21000. GUENTHER HACKEL.77 24667.50 27835. KLAUS GRAENING.00 18745. HEINZ GRENZ. GERHARD GROPP.00 28560. BERND HAASE. VOLKER GROPP.00 19140. BERND GWOSCH. PETER GROSZE.00 11220.00 18478. ELSBETH GROLLOP.50 33500.00 24092. MATTHIAS HAENSEL.00 20887.50 24840. WOLFGANG GRAWUNDER. EDELTRAUD HAERTGE.00 30187.00 17226. LOTHAR GUENTHER.00 14026. JOHANNES GRAU. HORST GRUBE. DIRK GRAESKE.00 24840. GERD HAERTGE.00 26640.

NORBERT HEINZ. UWE HARTMANN.00 28080.00 13994.00 23265.00 28500. UWE HEGEWALD.00 8350.50 30625. MAIK HARDT. MICHAEL HELLMICH. HARDI HEINRICH.00 20295.00 26437. MICHAEL HAHN.00 28500.00 21375. HEIKE HASE.50 28290.00 19440. STEFAN HALLUNG. PETER HEINRICH.00 27750. CLAUS HAMPEL. STEFFEN HANNIG.04 11050. RAMONA HEINZE. HOLGER HARTMANN. RONALD HAHN.00 33500. KARL-HEINZ HECKERT. SIEGMAR HECHT.04 19440.50 22770. ANGELA HECK. ANDREAS 26187. HANS-GUENTER HAUKE.00 3070. JOERG HARTMANN.68 30750. DIETER HEINEMANN.00 24155. MARIO HELWIG. GERHILD HEDUSCH. DIETMAR HAYN. KLAUS-PETER HEINECKE.00 25728.00 .00 28500. ROLAND HASE.50 23045. PETER HEITKAM. MANFRED HANTSCHE. BERND HARTLIEB. JOERG HELBING. FRANK HEINZ. PETER HEINRICH.00 25500. ROLAND HECK.00 27750. RENATE HARNISCH.00 28500.00 29400.00 3674.04 25530. SIEGFRIED HEINSZEN.50 17490. KLAUSPETER HARM. THOMAS HAMMER. REGINA HEIDENREICH.00 20380. KNUT HEILMANN.16 27837. KLAUS HANISCH.00 27772.04 30500. UDO HASEWINKEL. SILVIA HAUSMANN.00 20770.00 24530.00 6380. ECKHARD HEINRICH.00 25200. GOTTFRIED HEINZ.00 22660. THOMAS HARTMANN. KARSTEN HEINE. ULF HARKENTHAL.00 22687.00 27000. JOERG HELLER. DIRK HEMPEL. JUERGEN HANSOHN. HEINO HEINRICH. BERND HANISCH.00 33500. PETER HECKEL.00 23926. SUSANNE HAKER.51 19765.30 23760.00 19209.50 28500.00 16961.00 27360.00 30526. MARIO HANSOHN. SIMONE HARTMANN. INGO HAUBOLD.00 8712.00 24480.00 23100.00 29000.85 24000.00 19440.02 16237. CARLO HEISER.00 21120. UWE HANICKE.00 22605.00 34125. ANDREAS HARTMANN. HARALD HECK. HANS-JOACHIM HEMPEL.00 15687. ROLAND HEINRICH. HELMUT HECKEROTH. MAIK HEINKE. STEFAN HAHN.00 17595.00 24420. WERNER HARTWIG. HANS-JUERGEN HEMPEL.00 21127.67 24687. ACHIM HEISTER.00 27550. JUERGEN HEINL.00 19440.50 25530.00 25530.00 22605.19 9900. OLAF HALKE. DETLEF HEINRICH. BERND HAUKE. LOTHAR HARTMANN.00 26640.260448429222 110455428259 171149428938 280539529729 231061403236 251269408317 160165420326 111252421211 200263412219 110942400851 110941411911 300964406135 230362425071 020843429721 160439400710 181069420716 070457409437 110343429716 040143500716 250643422713 160969530141 261254422748 260462403117 160256404831 290335409513 130165421225 260951418731 201229404818 020954411436 081162522217 241255402417 221265415395 290350424615 080534404314 150659522120 210353406129 091136404312 201246424968 220361510339 250861407538 180455406918 130432406119 260837407318 110152509940 290451420736 090451522787 310564417758 080162424612 101053405615 050747413110 251170409918 310544418323 081261424727 010556408312 270255414824 230651421819 140762403729 160261414831 191046429717 250738400410 190142405614 280260418511 081251426518 271264530055 040546407428 230136421216 280852410310 270954422719 190964403829 221165415160 100163416636 271155403436 171268425000 210432410628 070459430221 081261422828 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 HAGER. UDO HENCKER.00 13255.91 44250.00 20625.

ANNETT 18285.00 8712.00 30000. DIRK HENK. BERND HESSE. GERD HOENL.00 14539.83 35250.50 OibE 28500. HANS-VOLKER HOEHN. KARL-HEINZ HOFFIE. JOERG HERRMANN. BRITA HESSE. GABRIELE HOEHN.71 25380.00 25200.00 3674. BERND HILSZNER. DETLEF HERFTER. INES HOLDHAUS. DORIS HILBRECHT.00 14207.00 28500. HANS HENKE. HERBERT HEUSCHKEL. MICHAEL HENKE. STEFAN HINZER. WERNER HOHEISEL. RENE HOFFMANN.00 24150. HANNO HESSE.00 14026.00 26547. GERD HILLMANN.00 25740. HANS-JOACHIM HITSCHER. THOMAS HOEHNE.00 28500.00 23100. MICHAEL HILBRECHT.00 13776. RUEDIGER HERRMANN. RAINER HILLIG. WOLFGANG HOCHBERGER.00 26100. GERHARD HILL.00 21960. ULLIBERT HOFFMANN. KARSTEN HOEHN.00 13404. MICHAEL HENNIG.50 21319. DIETER HOFFMANN.00 30645.00 28500.00 25500. BERND HIRSCH.04 27360. UDO HINZE.00 23760. WOLFGANG HIMPEL.00 26640.19 16068.00 25920. WALTER HOCHE.00 19440. WOLFGANG HERMANN. ANDREA HERLING. 5235/86 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 HENDREICH.00 28800. MARGITTA HEYER. DIETMAR 8060 ALAUNSTR. INGOLF HENNIG. LOTHAR HERZOG.79 23040.00 31418.67 17930.50 27750. HEIKO HOCKARTH.00 24480. THOMAS HERRSCHAFT.43 2150.54 18274. FRANK HERRMANN. MATTHIAS HOCKE.00 25317. 7 HERRMANN. MATTHIAS HIPPE.50 19817.97 3674. KARL-HEINZ HOESZRICH. WOLFGANG HOFFIE. DIETMAR HENNIG. MICHAEL HERFTER.00 19440.00 27750.00 .00 24750.07 24480.00 19965.21 27835.00 22790.00 25530. MIRKO HESZ.19 23046.00 6380. JUTTA HOFFMANN.00 22440.00 8950. ROSWITHA HENKER. KLAUS HOFFMANN. HARALD HENNIG. FRITZ HERRMANN.00 19440.00 20100. JAN HOCKE.00 19620.00 24265. CHRISTIAN HERING.00 28500. ANTON HOCHE. JENS HERZBERG. STEPHAN HOENEMANN. GERHARD HOEHN. HARALD HIEMANN. ROSEMARIE HERRMANN. HANS-JUERGEN HOELZEL.00 28635. MARION HOFFMANN.50 29250. ANDRE HESZMANN. WINFRIED HILLER.00 21440.00 22500. MICHAEL HINTZMANN.00 33000.00 23202.00 28500.00 15486. ERWIN HINZER.00 8712.00 27360.00 23265.190657413250 070764426210 100933410119 171042506828 280362421017 190754415354 060453422723 251051418416 260356407413 161165427522 120957402146 250960424931 300960525065 090969406158 110159530048 121053428268 030246400428 300838421211 240860420336 250762430046 130740529719 161151402228 090260422898 240166412213 021152423827 191052408015 020262406716 250547529713 260962411519 200966409518 170949427058 210555504835 061130402212 310155421326 280258504314 110455400846 030640401322 031047422717 291241415466 221156422115 271068425020 221237417764 190551428227 240952402311 250669430017 280136429715 030861428262 011050419924 260953403437 010832419617 210932417711 240833429714 210866430028 110754405217 150669422799 011161404717 130145530379 010944429748 100752413628 291267419713 120948406452 120959430108 071139403413 300648400815 020946419817 241254402749 180163511425 080152404626 080354504625 181255429765 160965400737 270952407419 100742420517 090757527126 150969504817 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K. RENE HIMMER. ULRICH HENSEL.33 28500.00 28175.00 21000. ELKE HERFURTH. LUTZ HEPPE.00 32230.00 18500.

00 19440. SIGRID HOLLMANN.60 26840.82 25530. CHRISTA KAESZLER.00 25920. MANFRED HUTSCHENREUTER. KLAUS-DIETER KAETOW. WOLFGANG KAEDING. WALTRAUT HOLSTE.00 20405. THOMAS HUNDT. HEIDEMARIE KALOK.00 28500.00 26187. MICHAEL ISING. BERND HUEBLER. MANFRED HOLZINGER. MICHAEL HOPPE. WALDEMAR JAKOBITZ.00 30750. JUERGEN HUGK. GERALD HUSTER. DETLEF KADOW.00 8350. VOLKER JUECKSTOCK. MATTHIAS JAENTSCH.00 18400.00 10015.50 19620. UDO JARSCH.35 27750. KARL-HEINZ HOYER.04 9875.021249519614 160532529711 260441406458 100559408552 190561519720 220460430131 031230430010 071153404316 030254424972 170957427912 051258406125 020959430126 141263410144 260156417713 010653400734 230458424727 020369414118 160370423614 211155426342 020563418542 210759417733 160860411528 051156518812 191039404810 070541411919 100957430042 110865423936 080162430107 140359510620 300953425082 080150400832 140932404311 181266424812 150952408538 200847411519 210340429719 271232400846 120957530068 270467408012 171056430051 311260427417 140832401316 070966409523 130355507425 010156402210 151164405613 130754429743 171257425021 121253501722 230365427312 021234405219 281147402731 150443425049 120836406917 110454427625 031159426819 150440529715 050154524210 191141400840 060662411932 080569430109 091065424729 240148403217 050951504319 310856424976 250836502728 010850400434 230449506114 251155401512 311056500832 190250413910 070441429716 150233420223 130343500824 101166421718 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 HOLLENBACH. SYLVIA HOPP.00 35000.00 28100.37 11016.07 16237.50 20625.50 25687. SVEN 20090.00 24000. DIRK HOPF. GUENTER HORST.00 24150.00 30687.00 30960. SIGRUN JUNGHANS.00 28500. ERNST JOHN.00 15297. HERBERT JOEREND. HEINZ JAHN.00 18937.33 16280.50 20533.25 23760. JOCHEN ILCHMANN.00 18422.00 28500. HERMANN JOHST. GUNNAR HUMMEL.00 28500. STEFFEN HUEFNER.04 21000. IRINA JANSHEN. ANDREAS ILGEN. RAINER HUBATSCHEK. GERHARD JOHN. JOERG HRACHOWY.00 23632.00 24782.00 16191.00 23265. HORST KALKREUTH. KAROLA HUTH.50 19440. EBERHARD HOTHAS. JENS JANKOWSKI.00 24000. KLAUS KALINA.00 24762. BERND JUNIG. UWE JESKE. JENS HUBERT. LIENHARD HUTH. THOMAS IHME.50 18472.00 26737.50 10015.04 17034.10 24150. ERHARD JAHN. SIEGRID JUNG. MARIO JURASKE.00 29600. PETER KAEHLER.00 25460.00 23537. VEIT JAHN.00 26100.00 19440. BERNHARD JAETSCHMANN. HARTMUTH JACOB.00 14026.00 24840. GUIDO KAHMANN. PETER HUBER. HANNELORE KAISER. PETER-MICHAEL JASTRZEMBSKI. GERNOT JAHN. UWE JAGLA. EVELIN ILGEN. HEIDELIES KAHLBOM.00 18285. TORSTEN HUEBNER.00 26220.04 33500. BRIGITTE KAEHL.07 . BERND HUBERT.04 29000.00 19440.25 29162.00 8350. UWE JAUERNIG. RAINER JUEPTNER.00 18766.50 25875.00 24000.00 20937. ANDREAS JENNING.50 20460. GUENTER JAHN. HARTMUT KAISER.00 27750.50 17297. ULRICH HUDEWENZ. MARGRIT JENSKE.00 23037.00 18034. DIETER JACOB. EVELINE JAHN.50 19305.50 20412.00 17321. DANIEL JUSTMANN.00 24390.32 33562.

00 22935.00 21060.00 18709. JOHANNES KASOWSKY.00 21256. FRANK KERN. OLAF KLEMM. WOLFRAM KASTEN.00 26565. PETER KIRSTEN. INGRID KIRSTEN. KLAUS KEILWITZ. HANS-JOACHIM KNABE.00 15603. RUTH KIRCHNER. CARSTEN KIRSCHKE.00 27360.67 24840.00 13515. DIRK KLEINKE. JOERG KELLE.00 23375.00 25920.00 18062. JUERGEN KIRSTEN.50 20010. HOLGER KLEINSCHMIDT. THOMAS KIRSCH.00 14026.00 25200. DIETMAR KIRSTEN.00 28500.04 18477.00 31312.00 6264.00 30032. SIEGFRIED KIKELS.00 25530.50 27835. HORST KESSEL. KNUT KEMPKE. KLAUS KITTNER. UWE KLINGER.50 28500.00 27000. MONIKA KLATTE. HELGA KETTNER.00 32937. JENS KARWAT.00 25530.00 21780.69 26640. REINHARD KASPER. CHRISTIAN KETTNER. GISELA KLEIN. REINHOLD 23170. HANS-JOACHIM KELLER. RUEDIGER KAMILLI. JENS KEICHEL.00 . BERND KIRSTEN.24 23100.00 24315. BAERBEL KESTNER. UWE KLINGNER. WOLFGANG KIESEL.00 14271.32 28187. TOM KIRCHNER.00 27360. FRANK KLANN.50 3070. FRANK KAPING. HARALD KASZLER.00 8890. PAUL KAMRAD. UWE KLOSE.27 28500. FRANK KENDZIERSKI.00 10725.17 21450.07 23760.37 30705.00 25290.00 28500.00 7614. KLAUS-DIETER KLUTH.00 15739.00 19640.00 19642.00 25500. KAI-UWE KEWITZ. JUERGEN KIENITZ.00 25530.00 22500.50 18810.00 21285. WOLFGANG KITTELMANN. HANS-JOACHIM KLOSS. UWE KLATT.00 35000. HARTMUT KLIMEK.00 30960. ROLF KNAPPE. KLAUS KLUGE. HELLMUT KLAEBE. CHRISTIANE KLOSZ.300754429793 300157430120 140747401928 210662430288 101153411019 050965418534 280851415339 060845404436 270362428252 220451420716 281160424935 251153422782 250239405911 210350413219 071257406121 250266416915 020349400130 081161412227 061162418622 160861423811 241265423828 020667415370 300348407011 190556424815 060235406135 060746530090 250444406438 111034521345 221264422809 180349421241 040362530093 150961405232 250844400721 290664404510 080633512222 150361417336 190966415372 140555406118 230447419017 110250424510 180651522772 021154420216 180344411116 060656420912 211241429726 310350425015 301264409559 070160403413 051149502521 010351407519 270759400813 240151528926 070253407448 170159430084 221066407528 061062407512 060262403415 160458421736 270750419315 120263400832 130956430152 250257401332 101250413948 080345405916 180764427034 060850422014 120769419637 010751430064 121156500840 230756421719 100264424969 260540410110 300453413018 180739416958 131244404321 191133410811 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 KALUS. LUTZ KLEMME.00 22125.00 28500. RAINER KLUGE. BERND KLINZING. JENS-UWE KLEPPISCH.37 23632. DIETMAR KAMIN.50 27750. MICHAEL KLIBER.50 20513.00 26627.00 20625.16 28800. BODO KARL.00 28500. JENS KELLNER.00 11550. KLAUS KLINGELHOEFER.00 19635.00 29880. TORSTEN KLEIN.00 22440.00 17940. UWE KLEINER. JUERGEN KARAS.00 20086.00 29250. LOTHAR KIRSTEN. DETLEF KLEEBERG. STEFFEN KASPER. LUTZ KLEMPIEN.00 26220.51 16694. UWE KEIM. UWE KARASCH. ECKART KARSTEN. GERD KLUGE.00 20940.00 21285. BARBARA KIENITZ. WOLF-MICHAEL KLEINEN. UWE KAUFHOLD.00 28500.00 19664.

00 17930. REINER KRAUSZE.28 25290. RAINER KOCH. ULRICH KOCH. FRED KOHL.47 27750. ANDREAS KRAUSE. BODO KOPKA. GERD KNOBELSDORF.00 25530.50 23100.00 25702.50 19140. HEINZ KRAUSE.92 24778. HANS-JOERG KOLETZKI. DIETER KRAHMER. JUERGEN KOEPP. SIEGFRIED KRANEIS.94 25920.54 18590. LOTHAR KOHLISCH. DIETER KRAHL.50 25530. HARTMUT KRAEMER. CLAUS KRETZSCHMAR. ANETT KRETZSCHMAR.00 10200.00 29000. PETER KONOPATZKI. MICHAEL KOPMANN.04 25012.00 26243.00 3674.66 24750.76 19800.36 10496.00 22664.00 25277. VOLKER KORN.00 25530. HERBERT KRAUSE.210366500448 060366421220 051158409521 060553408312 280649407220 210331429733 120946429730 280350428238 100642420026 020855424944 261056406915 270857404228 141143400419 130934405634 011066421041 130351503435 240852407123 020638418513 290958515013 180962403770 070260524992 060253419319 300555413940 240258403736 281255426319 030638406431 061234424926 030958419725 280533407413 150171414345 081155500116 300330430029 040362411510 200442429710 120764426846 310855415365 191062401319 140962413710 300558507328 270662407226 220564400711 031057417516 011256417756 061043416421 231153413511 110869413428 120759407421 241236429729 270951507215 030551422770 210747400715 270164424410 190245404315 230252415016 080132429711 291064400932 280736420220 090859430026 110439416610 121251419338 150449420310 080661424916 050852416233 300769415378 071257416928 071164430181 060352414118 110329430016 061066530075 220859425035 291252424026 020655514611 220255424517 040159504017 140852417438 140360401560 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 KNECHT. THOMAS KOEHN.00 24750.16 18301. CHRISTA KOEHN.00 33000. ANDREAS KNORR.50 25920.00 15788.00 18285. SABINE KOPSCH.50 28500. MICHAEL KRAMER. MATHIAS KRESSE.50 29000.50 28875. PETER KNOBELSDORF.00 19607.00 21600. KARL-HEINZ KOLK. IRIS KREUTZMANN. ROLAND KREBS. HERBERT KOCH.00 24660.00 29812. LEONHARDT KROEGER.09 16089. ELKE KOENIG.40 18579.34 15488.00 28500.62 31740. FRANK KRAEMER. UWE KOEHLER. EBERHARD KOENIG. HARTMUT KNOPPICK. KARIN KOGEL. STEFFEN KRAEUSCHE. KURT KREUSZEL. ECKHARD KOSCHE.00 24150. MANFRED KOENIG. UWE KRECH.00 33000. JOCHEN KOEHLER.02 24937.00 33500.00 35250.00 24210. UWE KOCH.00 22942. HEIKO 13608.04 16184. MATTHIAS KRIEGBAUM. SIEGFRIED KRAJEWSKI.00 25687.00 23540.50 . MICHAEL KRAUSZE.00 25437. DIETER KRAUSE.34 19440.00 20460.00 25530. EVELYNE KRANHOLD. HANS-JUERGEN KRAUSE. MARINA KRAEMER.00 22832.00 20460. HEIKO KREMBERG.00 16674.00 29133. GERHARD KRENZIEN.00 30750. JUERGEN KRASSOW. UTE KRISS.50 16335. GERHARD KRECH. ANDRE KOSKA.00 28500. JOERG KOHLMUELLER.00 26640. RUDOLF KRAUSZE. JAN-HOLGER KRAFT. ULRICH KRETSCHEL.00 26640.00 25200.00 6264.13 27360. LOTHAR KOEHLER. INGO KRAEMER.00 3070. MANFRED KRETZSCHMAR. SIEGFRIED KNOEFLER.00 31620.00 15552. LOTHAR KNOESEL. BERND KOLK.00 3626. JOERG KRAMM. WERNER KORDTS. KLAUS-DIETER KRAH.19 25530.00 24116.00 25153.00 17380.00 25530. WOLFGANG KREISZLER. TORSTEN KRAUSHAAR. INES KNIETZSCH.

00 15822.00 . JOERG KURA. GERHARD LAUSMANN. MANFRED LACHMANN.00 22500. DENNIS KWAST. FRITZ KUNZE.00 18641. WALTRAUT KSCHISCHANK. HERBERT LADKAU.00 6264. HEIKO KUENZL. HOLGER KRUPPA. STEFAN KRUEGER.270254526373 310565423914 210648409511 190554411236 170145410613 030848400214 290865401818 280869430115 040966421525 220948413415 201265412268 140435506149 210460400830 150650520217 060866422756 120734529713 171058430071 180363402215 051238402215 010644410818 290650409126 050355429885 101248416832 260466428936 070847400710 220952404810 020769415128 290857422766 090968400248 250756420044 291158429226 050566420522 131052415405 041066421727 160362404229 240455420543 011261424846 080461400223 250453423811 091129406117 270428416837 250967417339 160655416848 031258404658 280951421330 250364407561 201252404218 260855510511 080852400861 280939429719 200640516268 231052417556 030154412253 170138403423 060150414638 240452529762 051256403318 230137403423 300730417114 301061404328 190553424959 291249419015 141050407021 010235411115 021053420540 200752417547 020256411113 180551426230 100651406138 230661400819 150247404216 060951402135 190139411917 061254424931 120538429715 220260425127 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 KRONAUER.00 24863. MARIO KUEHNEL. JENS LAUBE. GUNTER LANGE. INGOLF KUBACH.00 23345. HARTMUT LANGENSTEDT. GERT KUEHNE. HEIKO KUBIS. ARTHUR KRUEGER.00 18285. KARIN KUBASCH.00 22605. ELKE KYRIS.00 27360.00 19516. PETER LAUBE.50 24840.00 21000.00 26640.17 18285. GUENTHER LAMPE. HEINZ LEHMANN.00 18670.00 10015.00 25200.00 3674.00 11612. RITA LAESZKER.00 10450. FRANK KUNATH.00 26980.00 23805. RAINER KUETTERER.00 29250. WOLFGANG KROTHAUS. THOMAS KUEHNE.00 19620. JOERG LANDGRAF.90 26370.00 28020. FRANK KUNZ. HANS-JUERGEN KRUEGER. ANDREAS LEECK.00 21875.00 19440.00 23925.00 28875. ROLF-DIETER KYRIS.00 23482.00 23832. HANS LANDMANN. FRANK KUBISCH. DIETER LANGE. MANFRED KUBISCH.00 27750.50 20625.00 28175. KLAUS-PETER KUNATH.00 26625.00 24000. EIKE KUEHN.00 32700. HORST KUBITZA. HOLGER LASAR.00 16183. EVA KUBIS. UWE KUHNT.00 6380. MICHAEL KUNTZSCH. MAXIMILIAN LANGNER.00 19062. BARBARA LANGE.00 15390.00 19140. FRANK KRUEGER. BARBARA KRONBIEGEL. KLAUS-DIETER LAUDAN.00 30000. DETLEF KULITZSCHER.00 25187.25 19440. LOTHAR KUEHN. ALBERT LANGER.00 27360. WERNER KUEBITZ.00 26250.00 25200. FRITZ LAUKNER.00 26220. UWE KRUGENBERG.00 25900. PETER KURZHALS.00 25920.00 28800. RALF KUMM.00 27000.00 21875. JUERGEN KUEHR.83 18265. MANFRED LANGE.00 2700.00 28980. GUENTER LANGNER. REINHARD LAPSCHIES. JOERG KUHNE.00 17983. MICHAEL KRUEGER.00 8950.00 13737.33 21010.54 18452. GUNTER LASSMANN. FRANK 18630.00 26640.04 26250. RONALD KRUPKA. MEIK KUNZE.00 33000.13 6380. UWE KUNISZ.50 29000. HEINZ KUNZE.50 23760.00 29250. HENRY KUECH. WOLFRAM LANGER.00 25920. BODO LANGE.00 28500. MICHAEL KUPKE.00 26352. BERND KROSCHEL. RALF KUCHER.00 26220. GUENTER LANGE.19 24840.

BERND LOSENSKY. HERBERT LIPFERT. SVEN LOCHNER.00 27360. ROLAND LENZ.00 29000.93 19800.04 28080. RALPH LOESER.00 19637. ROLAND LEVIE.00 8300.00 24085. MICHAEL LEIPNITZ.00 28500. HENDRIK LISCHINSKY. VOLKER LUCAS. FRANK LEISTNER. LUDWIG LOHSE. THOMAS LEHSTEN.04 24750.00 22500.00 23265.00 30750.04 27715. SABINE-CHRIST LEONHARDT.00 33000. RUDOLF LEHNIGER.00 33500.00 17340.00 23760.00 22942.00 25242. GERHARD LEIMNER.00 10200. REINHARD LENK.00 22080. FRANK 21780.00 27750.00 19965. STEPHAN LUEBKE.00 28500.00 23100. MANFRED LEISTNER.00 33000.210352429847 260855406933 020842416929 101146519718 241134429736 300763424994 070162401921 111037418415 030338429738 090954524020 130853427110 270953529792 160365400012 101248415346 030165417762 080167430157 030938429715 260540402129 040849400725 140354407448 081155510138 160461422764 080462513617 160764419618 301053422745 240763407025 280743429717 210963417116 180561430065 080353424922 080649415339 220333428936 281061404816 200657406815 090945405628 221151424939 081068413911 231046423810 240942421324 020932419736 050748418538 260862419038 060764415387 100632419910 110670419718 190448422214 070852420011 190439429721 101068418814 060469430189 281156420114 110467417741 300457426617 130464406113 070463406419 300743517712 250848406135 070555429765 080655400424 230854428244 270345401816 080846426328 180549404227 160963426351 241243428927 090956404815 260541404329 030555429785 070654408935 090553408926 160944514516 230340414515 270552416412 121257411222 250857430014 010860413626 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 LEHMANN.00 16109. ANDREAS LIPFERT.50 28500.00 2700.27 22500.00 30500.00 . ERICH LORENZ. KONRAD LINKE.00 18967.04 8950.50 22440.00 42000.50 33500.00 21187. GERD LUCAS. MARIO LEUSCHNER.00 32750. THOMAS LEITER. JOHANNES LIPPOLDT.00 27750.00 17226.00 18285. HANS LEHMANN. ANGELIKA LOEWNING. WOLFRAM LOJEWSKI. SIEGFRIED LUDWICZAK.00 26150.04 27360.00 30750.00 23120.00 27300.33 24840. JOACHIM LENZ. ILJA LEMKE. KLAUS LORENZ. FRANK LEHMANN.00 19440. FRANK LUDWIG.00 10015.00 28500. ILONA LEISTEKOW. KERSTEN LIEBICH. HANS LEUSCHNER. FRED LIEBIG. WALTER LIEBERT.00 26695. UTE LESCHINSKY.00 26640. PETER LORENZ.04 25290. ASTRID LUCAS. ERNST LIEBERT.00 25500.04 27750. KARL-HEINZ LIEBERAMM. THOMAS LEYMANN. WERNER LIEHR.00 20625. KNUT LOOS.00 10015. WERNER LORENZ. JOERG LORENZ.00 25437.00 2250. JUERGEN LIPPERT. RONALD LIEMEN.16 21725. REINHARD LIPPOLD. REINER LOMOTH.00 23760. HORST LINKE. RALF LEUSCHNER.83 23482. JOERG LEHMANN. FRANK LEOPOLD. REGINA LEHMANN. ACHIM LOEBE. DIRK LIEBAU.50 21000. EBERHARD LORENZ.00 24210. BERND LINDNER. INGO LINDACHER. GABRIELE LEIMNER.50 2285.00 24750. WOLFGANG LOSENSKY.00 18885.00 26840.15 16830. JANEK LINTHE. KARL-HEINZ LINDNER.00 26640. PETER LEICHSENRING. DETLEF LOHSE. HOLGER LIPPERT.00 20625.04 23630. RAINER LENZ.00 24600. JOCHEN LOEBEL. BJOERN LOEBEL. MIRKO LOEFFLER. RALF LEIBIGER.00 26250.00 16830.

00 10400.00 22440.00 19283.00 18360.00 10015.00 28500.35 35250. DETLEF MEIER.69 26937. JUERGEN MASUR. ANNETTE MEIER. MARGITTA MALLWITZ. KNUT MENDE. MARIO MENG. WERNER MATROS. HEINZ MEHNER. MAIK MATZ. TORSTEN MAEDER.00 19320. LUTZ MANTHEY. BAERBEL MEINHARDT. BERND MEIER. HARALD MACHULIK. GUIDO MACHT.00 27143. MAIK MATTHAES.00 8300. BERND MEINHARDT. THOMAS MENZ. ANDREAS MARX.50 28500. LOTHAR MEIER. ULRICH 15545. RONALD MAETZSCH.50 27000. NORBERT METAG.00 24840. UWE MEITZNER. CHRISTIANE MAHNKE.00 16215. ULRICH MARQUARDT. HEINZ MATISKE. VOLKER MAUCK. MANFRED MAEBERT. ERWIN MEIER.00 22500.00 25992.00 19440. STEFFEN MEISZNER.50 27360.00 25651.00 21120.00 8712.00 20937.00 19481.00 26640.69 25992.00 27750. FRANK MARX.00 25920. JUERGEN MARECKI.00 25530.75 21064. KARSTEN MATERNA.00 25242. JENS-PETER MEBS. HEINZ-JUERGEN MATISKE. RALF-PETER LUEDKE.00 6380.00 26340.50 10450. PETER MAMMITZSCH.00 23940. PEER MARDER. KLAUS LUECK.50 15675. HELMUT MANSKE.00 27360.00 23630. JENS MELISZ.00 25760.00 8950.00 17655.50 21060. EBERHARD MEITZNER. VOLKER MAAR.00 24210.00 20440. BERND MARX. MANFRED LUECKE.00 22365.00 26187. HEINZ MAJEWSKI. WILFRIED MAY.00 19492.00 29300. HORST MASKE.00 . MARLIES MARKS. RENE LUTZE. ERWIN MAHN.00 16730.00 18715. ANDREA MANGLIERS. HANNELORE MENZ.00 6380.00 25530. MIRKO LUTZE.190361513631 110334429730 250652429730 250659430160 251149413015 060166403618 250368422806 261258417428 020168406111 050451409913 110156401814 250368430048 221143418416 271261430040 130850500415 230141429722 300354513013 190346404314 260142505210 130934429724 071165430036 071159516415 250535404315 291253400122 290161406725 180247406729 080556522813 220756410818 130257407420 061054417518 100853415024 180859422711 020944424970 160869413212 120535404846 061063404823 090857400851 211149429723 240430405638 180955405620 270936429714 310851430082 050570402511 220869415025 150365400232 010753401734 240462430117 050662415379 110151423934 160531404319 300354429890 190660427127 020156510819 290655402126 180958420316 201053400628 180638403410 270938411112 210264511920 141048427728 140652523623 140350423619 271049500822 160663403318 310555425043 300338402129 130161430079 120964406129 120755417710 100756404817 311041407416 250468422731 280468416929 280347524990 211055416411 281154408023 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 LUEBKE.00 14852. GUENTER MENDE. BERND MEINL. DIRK MASKE. GEORG MEERKATZ.00 35250.00 16335. RALF MATISKE.50 19965.00 27750.00 23280.04 16280. RALF MELZER. PETRA MEINELT. HEINZ MAENNCHEN.00 22440. STEFFEN MEIER. KLAUS-DIETER MATTFELDT. ILKA MEISZNER.52 23220. WILFRIED MARSCHKE.19 23437. SIGRID LUECK.50 28500.00 24000. INGOLF MEERBACH.00 27360.00 25530.22 33000.50 18285. RALF MELCHER.03 19440.00 19965. ROLAND MEHNERT. BRIGITTE MAHLER. BERND MEIER. WOLFRAM MARONDEL.00 17204.00 32250.00 24850. RENE MANDEL. BERND LUST.50 27360.00 8712.

00 20770.00 26220.00 25710.00 25920. TINO MURR.00 16830.04 16830. STEFFEN MEYFARTH.00 31500.00 29000.00 30750. BERND MICHALEK. INGRID MOELLER.00 3920.00 42000. EDGAR MISCH. MANFRED MOELLER. KLAUS MUELLER.50 30000.00 22437. FRANK MONTAG. JUERGEN MUELLER.96 29000. GUENTER MEYER. WERNER MUELLER. HARTMUT MORGENSTERN. URSULA MIKOSCH. KIRSTEN MILIMONKA.50 18572. VOLKMAR MINAR. RAINER MORITZ. THOMAS MUELLER.50 25530.00 23940. BERND MOOSBACH. BERND MILDE. LOTHAR MIETHE. MANFRED MUELLER. RICHARD MOHNCKE.00 30500.00 10550.50 21937.00 16502.00 20460.00 25530. LUTZ MOOS.00 8350. FRITZ MICHLER.00 25530. GUENTER MIKA. PETER MORITZ.91 25536. CHRISTINA MLYNEK. INES MUELLER. MICHAEL MISZFELDER.00 15492. RALF MEUSCHKE.04 25702.00 35250.70 20074. HORST METZLER.00 15746.00 20937.00 19268.00 24000. JUERGEN MEYER.00 28500.00 28500. FRANZ MINTUS. ERICH-PETER MUELLER.14 2700.00 21540.00 8055.00 27360. MANFRED MUELLER. KLAUS-DIETER MUNDT.00 21505.00 30750. HEINZ MOELLER. MICHAEL MUELLER. HERBERT MOEBIUS. BURKHARD MUEHLMANN.00 19320.00 14026.07 22440. FRANK MOEHRKE. DETLEF MRUGALLA.63 28500.50 15795.00 25530. IRIS MICHALEWICZ.00 21020. MICHAEL NAAKE. HEIKE MICKLISCH.00 25290.00 29250. THOMAS MITTELBACH. REINHARD MORZINEK. DIETER NAETHER.00 31250. THOMAS MOECKEL. THOMAS MOSCHNER. MARLIES MOH. WOLFGANG MUENZNER. ECKHARD MICHAEL. HANS-GEORG MORGENSTERN. KLAUS MUELLER.00 20625. TORSTEN MUECKE.00 24000.50 28440.92 20625. HERMANN MEYER. KLAUS NAETHER.20 18192. JENS MUELLER. BERND MUELLER.33 20880.04 20812. RENE MICHAELSEN. THORSTEN MUTZ.00 20625.00 28780.16 14160. OLAF MUELLER. ALFRED MOELLER. HANS-BERND MEYER. HORST MIKA.00 25765.50 20160. HARALD MILTSCH.00 28500. HANS-JOACHIM MUELLER.00 26640.170938400431 280662404323 180753426925 251243429718 261040404835 020666427513 021053428016 010263413425 070643416235 160956430213 220242420023 230461504410 160231410119 050869520010 260243421315 130933410116 261233429713 161034529713 030254426820 160861506721 210456411211 030156415335 130746429727 181257430153 120755429834 230865405128 160148515315 250337411928 090463430169 131051428036 300636429725 160639404310 130934429716 071145516916 260350516416 070451509920 150236400527 080962400854 110957413436 180760413612 220953420118 310565408925 240161409912 161139416619 060157424919 230746405627 190369430144 270754421711 200268430168 050459430223 130945429738 230764517120 160850427120 100245417747 300563511815 061169420020 160556429715 020556428224 191140417771 220245416919 260146429710 030856427919 151259411514 140356411432 010154426921 280532404819 020536415370 080248422423 230437429756 260355400834 301066428214 060264412948 310568408912 291130430014 270253428237 290648508416 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 METTIN.00 26150. ARNOLD MUETZEL. IRIS 33500. UWE MOSER.78 20937. JOCHEN MEYER.04 11769.04 24150. KARIN MOELLER. MANFRED MUNDT. ANDREA MUELLER.50 27937.00 33000.00 28080.50 12421.04 28500.07 . SIEGBERT MUELLER.

00 31620. ROSEMARIE OTTO.00 26840.00 8712. ANDREAS NICOLAUS.00 39750. GUENTER NIKOLEIT.181248424421 200840419614 230961430059 121251428234 231049421810 251056509317 300457424988 270832429728 161264400894 060242403418 300468402119 120952429817 301056427920 070656527911 170149412245 051052517735 041249428243 150260406144 021237404318 180738504315 151159424828 190636400856 020140410610 080362430320 050566430042 210531428938 210759400712 270766406738 040554424957 230459417748 030162422435 080552413927 180554417436 110630430015 100541411913 141270411946 010762411117 201230430028 110158430088 050858402748 160455417328 070962430149 231257419627 290861419324 140869424917 141158406151 141246403436 070758406133 140851422032 060640411122 070263411213 020851418117 221069427313 280970418612 241051428113 040447413646 230859400646 300855529742 091253428276 100436400729 100259414117 100746420119 070643406416 051063503646 101142510513 200855415018 150453406941 260653426944 241253415337 220860417120 120946420111 051054504815 051243406130 271043422800 120859503429 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 NAETHER. ROLF OTTOMANN. HELMUT NIMMICH.00 27360.50 27300.00 25920. MATTHIAS OTTO.23 21937.76 20625. DITMAR OERTEL.32 26640.00 33562.50 17149.00 11220.00 25702.32 28500.00 21120. DETLEF NITSCHKE.00 24035. PETER OTTO. STEFAN NEUMEISTER. JOERG NENTWIG. BODO NORDHEIM.00 20937. JUERGEN NASZ. ALFRED NIKOLEIT.04 19011.00 27750. BERND PAHLKE. BERND NAUMANN. JUERGEN OPIELINSKI. FALK OESTERHELT.00 23040.00 28500.00 26250. EBERHARD NEUMANN. DIETMAR PAHLKE. HANS-JUERGEN OSWALD. HEIKO NIEHOFF.00 3070.00 16830. CHRISTIANE 25500. GISELA NAUMANN. PETER NICOLAUS.50 18457.00 27750. HERTA NEUGEBAUER. KARL-HEINZ NIETER.00 15195. OSWALD NEHLS. MONIKA NEUBAUER. HANS-JOACHIM PABST.00 28800.00 42000. ALFRED NASZ. BERNHARD OSTERBERG. FRANK NOTROFF.78 30750.00 24840. FRANK ODEBRECHT.00 31437. PETER NAUMANN. KAI NIKULKA. WOLFGANG NOACK. KARSTEN NEHLS.00 2700.50 21120.00 44250. KAI OETTEL. HANS-JUERGEN NEUBAUER.04 16775.66 . EKKEHARD OPITZ.00 25380.16 26820.00 18285.00 17595. WERNER NEHRENBERG. BERND OTTO. FRANK NEUFELDT. FRED OVERATH. SYBILLE OLSCHEWSKI.00 28400. WOLFGANG OHLENDORF.50 3070.00 28500.00 10015.00 33500.16 24906.50 13680. VOLKER OERTEL. LUTZ NILIUS.00 20625. EBERHARD NEUMANN. PETRA PAHLITZSCH.00 26437.00 23460.00 26179. PETER NEUBERT. ERNST OELSCHLAEGER.99 17595.50 17195. ANDREAS OKKENGA. HANS-PETER OELRICH.00 17290. MICHAEL NEUMANN.00 25460. BERNHARD NICKOL. REINER NIEDERHAUSEN. GUENTER OHNESORGE.00 23100. ELLEN NEUBERT. ULRICH NEUDECK.00 32312.00 19262.04 20625.50 19435.50 17891. DIRK OCZKOWSKI.00 20880.50 23590. KLAUS-DIETER OEHLER. FRANK OELSCHLAEGER. ECKBERT NEUBAUER. HANS OSTERLOH.50 25500.00 28500. HANS NEUFELDT.33 25702. UWE NEUHAEUSER.00 23811.00 19597. KLAUS NICKEL. ANDRE NITSCH. OLAF NICKELMANN.00 19435.00 27750.00 21615. GERHARD NAUMANN. KARSTEN NORDHEIM.49 21000.00 20880. HARALD NEFF. SIMONE OTTE.

19 24687.00 23040.00 29250. MANFRED PILZ.00 23220.00 31125. HANS-JOACHIM POHLE. JOERG PLEW. THOMAS PINSLER.00 8771.00 15228. SABINE PHILIPP. HARTMUT PIETSCHMANN. KLAUS PIETSCH.00 33500.00 3674. RAINER POBLENZ.00 24840.50 8350. KARSTEN PETZOLD. RUEDIGER PIZZINI.00 8612.19 19073. MARCO POLLAK. UWE PETERSOHN. ANDREAS POHL.00 28080.00 26040. ROLF PETERS. BRIGITTE POLLMER. GEROLD POLLMER. HANS-JOACHIM PIEHLER. HANNELORE POHL.00 27937. THOMAS POHL. CLAUS POHL. WALTER PINGER.00 25200. MATTHIAS PFEIFFER. HANS-JOACHIM PIETSCHMANN.48 24840.73 24150. HANS-JUERGEN PATZ.62 27360.81 24840. PETER PAULICK. HAGEN PAULKE.00 28500.00 26640. RALPH PANY. UTE PETZOLD.80 8712.04 14285.25 14999.00 27920. PETER PANSTER. HERBERT POKORNY.04 23040.00 24840.00 10431.91 21285.50 25627. HANS-JUERGEN PFEIFFER.00 30750. ANDREJ PHILIPP.00 23940.00 25500.00 20020.00 30000.50 21750.00 27750. CHRISTIAN PASCHE. WOLFGANG PESCHKE.50 28500. KARL-HEINZ PAUL.00 26437. UTA POLZENHAGEN.00 11232.00 35250. ERHARD PANZER. RALF PIORREK. HORST PANUSCHKA. KLAUS-DIETER POELZING. ROBERTO PFENNIG.00 8950. PETER POHL.00 26335. VOLKER POHLE.00 18227.00 25920.00 18121.00 20308.00 23100. WOLFGANG PFANNSCHMIDT. RONALD PETZGALL.00 26250. TORSTEN PALM.50 22200.00 25920. RAMONA PETRITZKI. BURKHARD PFENNIGSDORF.00 25900. FRANK PHENN. RUEDIGER POLAK. RALF PERSICKE. ANITA PICHA.00 22385. HORST PETZ.50 27000. JENS PETRUSCHKE.00 27360. FRANK PETZOLD. FRANK PETERMANN. HARTMUT PILZ.50 13050. HARTMUT PITSCHKE.00 33000.00 16037.00 24840. GUIDO PETERS. GABRIELE PETERS. GRIT PAULICK.120646524218 020463430077 310836407212 140938405622 290959430062 060169424027 040129407216 060145415011 011253428011 261156402727 070953415019 290852429280 280554413417 230446400824 030966509536 120864408522 210738407413 121159411536 100635419713 270666405711 260670414726 100647421562 280769406935 151255529873 030850427141 311046400715 220361511120 170160400448 230457405620 030936405613 070957430013 100561507429 240169420518 101062408930 270654404850 081249413048 041264419927 230452407619 170963415037 210857403415 021063415139 300851415377 230759417117 100264527415 271163406151 180542504858 121252402319 311055426810 210344416923 031053422430 300853417747 210949415384 300530403420 300448425049 010334429724 271144407415 280952427515 050152406149 031040429721 250245409142 120257414314 130348428219 040366411964 110546520210 170150416833 111162419070 120263411910 060254414632 250952413247 150155413246 071152402212 220463421716 070954426211 260656529877 150262530122 220570429721 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 PAHLKE.03 19440. KLAUS-DIETMAR PIPPIG.00 18285.00 30840. FRANK 21110.00 25530.50 .00 21000. HEIKO PESCHT. KLAUS-JUERGEN PAULI. ULLRICH PALMGREN.00 28733. CLAUS POLENZ.53 16335. FRANK-DIETRICH PASSON.00 19227.74 17832. MICHAEL PFUETZENREUTER. RENATE PALM.00 6380.00 26250. JIRKA PETAU. OLAF PFLUEGER. HARALD PETRUSCHKE.28 19965. PAUL PAWLIK.00 25702.00 31824. LUTZ PFEIFER. ROLF PARTSCH.

DIETER PROSKE. JOERN RANK. GUENTER PUSCHKE.00 20625. MANFRED REPPIN.00 6264.04 16170. INGE RAASCH.00 21120. HOLM REIMANN.00 15470. SONJA PUSTLAUCK.00 26370.00 20625.00 19440.50 21060.00 19965.16 18285. PETER REINERT.98 25530.00 20144. HANS PREUSER.00 28500.00 23460. PETER POSTER.00 27750.00 27750.00 3070.00 . RUDOLF PULSACK. WERNER RASCHER.00 22253.00 27360.04 17490.00 20625. STEPHAN REIMUS. ANDRE REICHEL. HEINZ RAU.00 20010. GERHARD PROCHASKA. KERSTIN RAMMELT.00 24750.85 19470. FRANK RADACH. DIRK RAUSCHNING.05 19296. MICHAEL REINMANN.00 28500.00 28500. TINO REUTER.00 27360.00 30750. FRITZ RENNERT. ANDREAS REINMANN.00 26722. JENS-UWE RAETHEL.00 16571.00 29375. OLIVER POSORSKI. ULF-JOACHIM RADDATZ. KLAUS REICHOW.00 26460. FRANK REETZ. JUERGEN REINSCH.00 15935. STEFAN RANNACHER. HARALD RADTKE. GERD RAABE. STEFFEN PUMP. CHRISTA REITZ. BERNHARD RAUSCH. WOLFGANG PUESCHEL. MANFRED RADDATZ.00 1842. WERNER PREE.00 27360. ANTJE RECHLIN. DIETER PSCHERA.00 28500. RAINER RAHNFELD.00 17940. DIETRICH PRIEWE. HEINZ REINKE.00 23460. HARTMUT QUASDORF. CHRISTIAN REINSCH.00 26637.50 42000. IGOR RAEBIGER. BAERBEL PONATH.00 20625.00 3070. RUDOLF PUSCHKE. GERHARD REITZ. HARTMUT PROCHNOW.97 17134.00 33000. DIRK RAETZER.00 15133.16 23250.00 22984.00 25804.00 28250. HERMANNFRIED RAABE. AXEL 18915.00 20625. ROLAND RAEHM. PETER RABE.00 10750.50 19800. KLAUS-PETER POSSEHL. MICHAEL RAETZER. HANS-WERNER RENN.00 21750.00 23100.00 22915.68 24903.79 23937.00 27000. GUENTER PORTHUN.00 27200. HOLGER RAMDOHR. PETER RASENBERGER. RAINER RADDATZ.00 27550.50 10015. WOLFGANG REISZ.00 22625. UTE RADTKE. DETLEF RABE.00 8712. WOLFGANG PUSCH.36 29000. KLAUS RADDATZ.030247516238 070227430011 140969408914 180755404332 290946401326 070432409537 150228430013 150951429222 091044429723 160235429730 271056404812 040249404028 040553407450 261156413223 260154427926 160430421216 160663400627 100559411938 101045410326 230858430050 121161504854 010652403431 250755424019 031152401336 300652501336 011252416940 301150426633 230249420551 030646400611 230665429256 131158406144 130234404315 121134405228 111150417545 070555506724 240256410617 230563404525 011260409417 031262403818 061250428230 230268424419 241152401331 100856430115 220861500831 200265425136 290264430103 081139406920 200360422734 121232403410 040150400852 180565426362 010369428289 171167507023 061164417738 230967404310 030649411519 070839504819 070263421219 110538411911 281151422823 071035400832 140743417711 290135411918 200165421314 110969419915 180547420338 030956403746 090643419629 270144421036 290546500835 201145400836 230530418533 091050403239 030966413438 041061430077 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 POMPA. HORST PROKISCH. DIRK RAUSCHER.00 19800.00 22440.50 29520.00 28290. GUENTER REIMITZ. ROLF PRAMME.34 19440. WALDEMAR REINEKE. ULRICH RABIS. KARIN REIFGERSTE.04 25437.50 20625. WOLFRAM RABENOW.00 37875.

RALF ROST. KARLHEINZ RICHTER. RALF-THOMAS RUEDIGER. BERND ROESZLER.00 28640.00 23760. HEINZ RICHTER.00 21780. HANS-JUERGEN ROESNER. ANDRE ROHLOFF. UWE RUELKE. MANFRED ROSZBACH. JOERG ROSENKRANZ.32 39750.00 18720. BAERBEL RUHMER. THOMAS RUEHLE. EBERHARD ROTHKIRCH. RALF RICHTER. DILO RICHTER.36 20160. HOLGER RICHTER. UWE RHEIN. MATTHIAS ROESZCHEN. VOLKER RICHTER.50 28500. KLAUS ROEBER.00 28500. DETLEF ROTHE. JOACHIM ROEDIGER. HANS-JOACHIM RUHMKE. GERD ROTHE.00 25530. RALF ROSIN.00 19172.00 21937. JENS RITTER. GERHARD RITTER.04 24882. HANS-JOACHIM RICHTER. MANFRED RICHTER.00 31250. GERT ROESZLER. ALEXANDER ROTHER.00 25470. TORSTEN ROHLAND.00 31125.00 22880. KURT RUDOLPH.00 27360. HANS-WERNER RINGLEB.00 17910.00 .00 22440.00 33000. STEFAN RIEMER. BODO REUTER.50 25530. ANNETTE RUDOLPH.00 28500.00 19440. WOLFGANG RIESBECK.00 28500. JUERGEN ROEHLIG.00 29520.00 16237.00 25530. GABRIELE ROTENBURG. GUENTER RUEHLEMANN. HOLGER ROST. BERNHARD RIEBENSTAHL.00 27360. ANDRE RUDOLPH. GEROLD RIELING. PETRA RIEBE.00 25530.00 20613.281256400823 260955403158 081263404834 210661403413 110957404820 270832404846 200360415331 100746421218 020434417113 220466427734 220941402318 100538409580 200456413613 130550412253 120163416968 240653428247 120357510637 310150422725 110958402229 180461430068 210856400845 181254502211 241230407414 060853414212 290746421322 230554405219 291245429718 040447402429 030742409915 140741407317 080261401352 090136406815 180243402114 161162417724 301163427627 190841429711 060854424973 080950419056 280254427729 250452425030 220955402327 130853417756 120463402736 041162405321 270363415365 240354503446 100456406423 090749423917 130450410410 160364404222 110555416124 020958412241 230841419613 150663518538 031152510014 140947405624 180650417348 150564426347 261159413026 050243418436 200240404320 210131424217 141061430024 150661506728 261166426917 110150429859 020532407234 160366407347 040364416243 190439405623 250930422783 060746510612 010638410619 130552429833 010970411410 260160407411 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 REUTER.00 26250.00 29437. GERD RIEDEL.00 23760. TORSTEN RICKERT.00 30750.00 24750. WOLFRAM RIDDER. FALK-HARTWIG ROST.00 23375.03 22440.00 21000.00 18576.00 26250. CHRISTINA ROTENBURG.00 14421. THOMAS RUEMLER.98 21000.00 3070.00 27937.00 25530.04 22605.00 32250.00 23100.16 24840. ANGELIKA ROHRBECK.00 27775. HANS RUHMER.50 20625. DIETER RULZ.50 25500.00 26150.00 23055. KLAUS RUDERT. PETRA RICHTER.00 25920. MANFRED RIETZ.00 18285.00 23220.00 30750.00 16177. KLAUS RIEDEL. THOMAS RICHTER. WILFRIED REUTERMANN. NORBERT ROSSA.10 10015.25 18782. UWE RITTMANN.00 42000. BURKHARD 25530. JUERGEN RICHTER.50 25530.00 21120.00 24750.04 33000. ANDRE RICHTER.36 26172.00 18285.00 27570. HENDRIK ROHDE. STEFFEN ROTHER. HANS-DIETER RILL. LOTHAR RICHTER.00 19019. FRANK RICHTER. ARMIN RUGE.00 28500. THOMAS RUMPEL. MARIO RICHTER.00 22605.00 6380. FRITZ RITTER.50 23100.00 27000. PETER RICHTER.

FRITHJOF SCHMIDT.00 26220.00 26840.00 19227. RUDI SCHMIDT.00 23100. GERD-MICHAEL SCHADEL. BODO SCHIRMER. HERBERT SCHIEFERDECKER. MANFRED SCHINDLER. REINHARD SCHACHLEWITZ. KLAUS SANDER. WOLFGANG SCHMIDT.04 18937.00 16500. DIETER SCHIELMANN. REINHARD SCHENK.00 27360. KLAUS SACHERT.00 29000. STEFAN SCHEIBE.00 23265.00 8950.50 13925. FRANK SCHMIDT. OTTO SCHMIDT.00 26812. JOERG SAUERBREY. SYLVIO SACHSE.00 28500. WILFRIED SCHERTLING.50 24187.50 21120.50 9942.00 26187.151055413462 110440417127 221067408936 121039413414 160854413439 151049415365 241251408846 090255408346 280768406714 230233405613 270633429717 021144500415 240966421038 120360407323 181130403414 200344424967 280843402757 021061422896 290761400861 140962420531 090534419611 090566418410 110438411113 050658407210 080561418420 191251400411 070659515318 250670414620 260553404246 120164400714 231259407224 051155408515 010360405638 080250428015 230754418524 230561430068 240164419032 070153500864 080850414119 220656424438 101246407318 290665419060 190747507322 090235429713 050258403739 060640406171 070931518412 190244403724 070843406736 200449411011 240868418812 131040417753 240756417778 010651422032 110961428294 271055420116 141253511515 290655407410 130660419712 110839428944 101052415379 090155422810 080261420027 010756424210 260851409547 270455419013 030557424427 281032429715 220452404734 251049405325 180269411828 270837411113 280863430149 040453405933 020338400733 280159511025 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 RUTKOWSKI. GUNTHER SCHMIDT. UWE SCHAEFER. FRED SCHLITTE. RALF SCHMIDT. NORBERT SCHINKITZ.84 3070.50 25530. SABINE 25290.09 30187. FRANK SANFTLEBEN. UWE SCHAEFER. DIETER SANDER.00 25992. MANFRED SASZ. DIETMAR SCHIRRMANN.50 28500. HEINZ-JUERGEN SCHMIDT. HEIDEMARIE SAUER. ECKHARD SCHMIDT.37 . FRANK SCHMIDT.26 10015. HARALD SCHAEFER. GERD SABISCH.00 29520.33 17737.00 27937.00 29000. BERND SCHMIDT. MONIKA SCHIEKEL.00 27300. KARL SCHMIDT.50 28500. UDO SCHELLER. BERT SCHAEFER.50 24155.50 18987. MYLIUS SCHAAL.00 26640. PETER SANDNER.50 15525. HORST SCHAEFER. MARIO SCHEWTSCHIK.00 24750. KARL-HEINZ SCHMIDT. UWE SCHERZER.00 30602.16 25860.00 31500.04 10300.00 23937.00 26310.00 23437.00 22660.00 23760.00 26187. MARION SCHIECK.00 24232.50 23760.50 18285.04 20625. JUTTA SCHARF.00 26640. HARRO SCHINDLER.00 17112. HANNY SCHINDLER. ROLF SALUCK.50 27750.00 20625.50 17785.00 24480. KARL-HEINZ SCHMIDT.00 21060. ARNE SCHMIDT.00 27316.50 23482. RONNY SCHIPPMANN. GERT SCHIEKE.00 15570. KARL SCHMIDT.42 25920. KARL-HEINZ SARODNICK. MANFRED SCHEEL.00 20625. LUTZ SCHARENWEBER. THOMAS SCHLEICHER. GERD SANDHOEFER. RAINER SCHIFFBAUER. JENS SCHIEKE.00 24150.50 20340. JOERG SAUERTEIG. WILHELM SCHAEFFNER.00 25500. HEINZ SCHIRMER. PETER SCHIEKE. HILMAR SCHARF. ANDREAS SCHEFFEL.50 19980. MANFRED SCHINDLER. MICHAEL SCHMIDT.03 18917.60 26637.00 23787.00 14160. SIGRID SCHLUETER.00 23760.00 27360.00 12600.78 20167. REINER SCHMIDT.00 21060. THOMAS SCHARRA.00 26640.00 24552. DIETMAR SCHELLBACH. UWE SCHAN.

00 21890.00 27360.00 30500. ROLF SCHMIRLER. RALF SCHNEE.00 21000. HARRY 1185.00 20460. EUGEN SCHOENFUSZ.00 22437. ERNST SCHMUECKING.00 27750.50 28980.74 21187. FRANK SCHREIBER.00 25460.00 24840. FLORIAN SCHRUMPF. HARALD SCHOENERT.00 19003. DIETER SCHUBERT.00 28500. ANDREAS SCHUBERT. GUDRUN SCHNEIDER.00 23862. MICHAEL SCHROEDER. ELKE 26480.00 27750. KLAUS SCHNABEL. ERIKA SCHOBER. ROLAND SCHMUTZLER. HANS-GERHARD SCHOEPP.96 20625. KARSTEN SCHREITER.00 19440.00 28980.50 18383. HANS-GEORG SCHROTH.WOLFMARSTEIG 6 SCHROEDER. BERTRAM SCHREIBER. PETER SCHNEIDER. WILFRIED SCHOLZ. HANS-WERNER SCHOLZ. JUERGEN SCHMIEDER.00 30750.00 8950.00 27750. KORDULA SCHOLZ.00 31500. JUERGEN SCHOLZ. HORST SCHOLZ.00 25560.00 24840.00 27360. RAMONA SCHNEIDER.65 26885.02 27000. HANS-JUERGEN SCHOLZ. REINHARD SCHROEDER.00 27360.00 28800. WERNER SCHROEFEL.50 15292. FRANK SCHOLZ. REINHARD SCHOESZ. GUENTER SCHOLZ.00 29520.00 33000. MICHAEL SCHOLZ. GERDA SCHOBER.00 28500.75 18630. VOLKMAR SCHOBER.50 25500. BERND SCHONERT. HANS SCHOENFELD. FRANK SCHMIEDER.04 23100. FRITZ SCHMOLINSKE. HORST SCHOELENS. GUENTER SCHREIBER.50 13415.50 20048.04 22770.00 18630. EBERHARD SCHMIEDEL.00 26187.04 26580.00 18660.00 24382.00 34449. GUENTHER SCHOENHERR.19 32980. MANFRED SCHRAMM. GUNTER SCHNAPKE. PETER SCHRANK.00 28500.04 10015. KARIN SCHNEIDER. UWE SCHMIDT. GUENTER SCHNEEBERG. MANFRED SCHRAMM. REINHARD SCHNEIDER.88 .00 24000. EVA SCHNEIDER. UWE SCHMIDT. BERND SCHOENFELDER.00 27835.00 24937.00 26640.00 24840.00 23164.00 27750.00 19440. JUERGEN SCHOLZ. HANS-WERNER SCHROEDER. WERNER SCHMIDT-KUNTER.04 33500. GABRIELE SCHROEDER.00 39750.00 23100. DIETMAR SCHRAMM. AXEL SCHOLZ.00 29520. 741/89 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 SCHMIDT. FRANK SCHNABEL.00 30000.00 20717. MICHAEL SCHREIBER.00 25715.00 20160. ROLF SCHREITER.50 17650.00 28500.00 25530.240950417413 100363428260 130836421227 260551425043 130736403419 150841417802 010462405647 221138405629 131259419710 040338429737 270752407414 140957417135 220552429875 170956425026 240357420726 211163400855 180335429728 080738409563 230953507423 191044515320 280542528938 270656416214 250256528921 241049405713 220853413420 230831529712 260640529733 161037429718 070948420219 120227424917 130153413818 020251428944 200733400897 030250401968 290951405217 070758402618 100657419618 020867402742 180761404128 140232429710 040755404127 030850407423 230839416616 250750413118 030743404016 020948513129 120756403716 261160416638 280950414120 200738417778 220849429278 290141419748 130748414318 160160414859 290761426228 010558424711 160339411113 021246402613 070559428276 200457428286 090452411130 160138429739 091255512244 220455410814 290950419318 280850400864 010251402518 100968406718 180443408334 060953414228 260431429728 061053418316 180942421218 010561404834 030752515340 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K.00 19440. WINFRIED SCHMIEDEL. UWE SCHMITT.00 18285.00 OibE 36437. RENE SCHROEDER.00 25530. UWE SCHOLZE.00 27550. AXEL SCHREYER. HEINZ SCHROEDER. JUERGEN SCHROETER.34 21140. CARSTEN SCHOLZ. PETER SCHNEIDER. RONALD SCHREMMER.

00 33375. GUNTER SEIFERT.50 4854.25 26250. GUENTER SCHUBERT.00 24420.00 23710.00 20380. DETLEF SCHUELZKE.50 33000. DIETMAR SCHUEPPLER.00 12127.00 22437.00 23800.50 20437.50 25530. INGE SCHULZE. HANS-JUERGEN SCHWARZ. KLAUS SCHUHMACHER.00 22080. MICHAEL SCHULZ. KERSTIN SCHUSTER. GABRIELE SCHULTHEISZ.00 28500. RAINER SCHUERRMANN. MICHAEL SCHWABE. RUDOLF SCHWAEBLEIN. FRIEDHELM SEIFERT.00 24840.19 25530. FRANK SCHULZ. KARL-HEINZ SCHULTZ. ERNST-DIETER SCHULZE. HEINZ SCHUBERT. JUERGEN SEIDEL. GERD SCHUERER.09 28500.00 25687. HENRY SCHYMALLA.00 3674. HARTMUT SEEMANN. ERIKA SCHULZE.15 27000. WILK SCHUMACHER.00 33000.00 . HENRY SCHULZ. REGINA SCHUSTER.45 21983. UWE SCHUEHNER.00 24840. HEIKE SCHULENBURG. PETER SCHULZ.00 27937.00 17600. RAINER SCHULZE. GERALD SCHULZE.00 28500.00 17168.00 16712. BERND SEIDEL. ANITA SCHULTZ. UWE SCHUH. KARL SCHULZ. VOLKER SCHULZE. MICHAEL SEIDEL.00 28080.50 23537.00 35000. GERT-WILLI SCHULZ. HEIKE SCHUELER.62 26250.50 23375.00 30000. EWALD SCHULZ.00 35250. GUDRUN SCHUETTE. GERALD SEIFERT. GERALD SCHULZE. UWE-KARSTEN SCHWABE.93 16832.50 21937. HARALD SEGLER.00 26429.00 26640. ROLF SCHWARZ.00 21000.00 14785.00 25530. BERNDT SCHWARZ. BURKHARD SCHUMANN.00 25290. HANS-GUENTER SCHULZ. PETER SCHUETTE. JOERG SEIFERT. HARTMUT SCHWABE. HORST SCHUMANN.99 17203.90 20875. GUENTHER SCHWARZ. HANS-JOACHIM SCHULZE.00 24840.04 24660. KLAUS SCHULZ.50 18151.50 11220. ROLAND 27102. ANDREAS SEIBT.00 24782. MICHAEL SEIDEMANN.50 16335.00 18477.08 24210. HEINZ SCHWIEGER.00 27937. MICHAEL SCHULZ.34 27000.50 27750. RALF-RAINER SCHWIEGER.00 27750. STEFFEN SCHUERER.00 20020.00 27750. DORIS SCHWARZ. MICHAEL SCHUMANN.00 20625. JUERGEN SCHULZE.00 27000.00 8712.00 33000.50 20370. RALPH SEIFERT.00 23820. RUEDIGER SCHULZ. HANS SCHULZ.39 19440.00 30000.050650426337 150940400635 300849407415 130956405512 171060501326 261143408214 180763407533 250161401717 240944429266 230755428038 250238429719 210459506814 151056407419 180743429719 160764522025 030258507425 070630416228 290340504814 231248400879 201235402210 161155429874 100936410819 310335406174 210259406448 070143404836 040648407525 130556429769 010358407546 061140429718 040452429722 091058402556 111044411115 190546505910 101044415387 180154429884 020139403712 260134429713 180942505614 161164404812 290849424219 021067430096 270260430159 290171512126 121058410120 070848429718 050258520580 220253506420 250858408310 120951416635 230846412111 050341417728 200633429713 090253418321 180750516415 270738404313 160244422450 241257406139 110640402114 030755412240 070942405632 281268402412 060746510516 080655413049 091060411515 121160403744 230164401335 300959407440 270165426549 050754429823 301257419011 150259418228 280939405215 231056417115 210170404411 031160430081 180543429714 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 SCHUBERT. JUERGEN SEEBER. VOLKER SCHWENTKOWSKI.00 27360. KLAUS-DIETER SCHUBERT. ECKHARD SCHULZE.50 30221.03 21600. ANETTE SCHUMANN.00 26640. UWE SCHWIETZER.00 16310.50 24018.19 22437.00 20182. BAERBEL SCHYMANSKI.

HELMUT STEFFEN. FRANK STANDAU.00 30750. PETER STEFAN. BORIS SIEBENAEUGER.50 32230. KLAUS-DIETER SOMMER. JENS STERNBERG.00 20820.00 24750.04 23937. ROLF SEIFFART.00 28500. RAINER SKRZYPSKI. HANNELORE SMETTANA.50 18285. KLAUS-DIETER STEINBRECHER.00 . HANNELORE SOLOWIJ. SIEGFRIED SPREER. KURT 23925. BERND SOMMER.00 29670. ERHARD SIELER.00 11973. TOM SOWADE.00 19140. ERICH STEINER.00 23037.00 26158.50 25200. HANS-GERT STAEBERT.00 24420.04 20880. BURKHARD STEBANI. ULRICH SINGER.00 20460.50 25687.31 35250.00 21937.50 24687.00 6380. JENS-UWE SOBOTTA. CHRISTA STEPHAN. WOLFGANG STEYER. KARL-HEINZ SIEWERT.50 29000. UWE SKURAS. FRANK-DETLEF STOLL.00 35812. PETER STOFFEL. DIETMAR STEINHAEUSER.00 19965. GEORG SIEBERT. JUERGEN SONNTAG.00 27750.00 21500. MANFRED STERN.50 20880.00 24660.00 33562.50 25530. HORST SILZ. DIRK SLODOWSKI.00 35250. JOACHIM SOLDMANN.00 23265. GERALD STARK.00 24177.00 26640.08 20185.00 24325.00 8712. WOLFGANG SITZ.50 29187.00 18477.51 27300. LUTZ SEYFFARTH.00 23100.041049400887 111052417111 190161413935 250549506128 250852429823 120260430016 180853428135 200335407428 160136405215 270534408419 260844403219 061168422016 261166421825 081030407428 100952401920 130853407451 190664404619 290441429710 121049408811 070660427315 230255403766 110362406421 280963404116 280665410833 130948524810 090531410128 031260408527 280135429721 080243429722 030740503422 110754404513 181064420311 120753424984 211162430083 230964414417 160551410337 190463400611 160651425069 250940429719 040650421027 040548405119 221264419343 160543400884 240552425071 230151429750 231237406140 220655407628 221256430091 130254429878 161133425004 270544429758 280755429909 030758416618 020270417722 170944405634 250253410020 300648413413 250450420228 140152425015 030958401517 080462408817 280764406936 230859421818 190438417112 280248500213 180455429888 311052406435 250565405810 060953402614 030556526819 010148400039 211137402523 020455400863 071261503020 050364405316 060757412225 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 SEIFERT.00 22500.00 23760. JUERGEN STEPHAN. PETER SIKORSKI.00 24210.00 19536. HOLGER STANISCH.98 24482. BIRGITT STOEBE.00 28500. RAINER STARKE.00 5600.00 23760. JIRKA STEGLICH. THOMAS STEPANEK.00 25920.00 21945.50 31250. HORST STEFFEN. KORDULA STOLZE. GERALD SPACEK. LUTZ STEGK.00 6264.00 23940. TORSTEN STENDEL. HERBERT SKAERKE.00 17477. MAIK SILBERMANN. ANDRE SIEBER. WOLFGANG SIMON.00 24065. RALF STEGLICH.00 24150.00 20880.00 26565. BURKHARD SPERLING.00 24840. TINO SENF. WOLFGANG SIEGMUND. VOLKER SINGER.00 33562.00 19205.50 8350. UWE SKRZIPCZYK. ROMEO SKUPIN. EBERHARD STASIAK.00 25687. KLAUS SOLKA. DETLEF SEMPER.00 18705.00 10250.00 14050.00 21945.50 22564. MARTIN STEINHAGEN. WALTER STEPHAN.00 25560. JOERG STENKE. GERHARD SMILOWSKY. WOLFGANG STEIN.00 22605. JOACHIM STOLL. HANS-JUERGEN STAUB.00 19440.50 22365. TORSTEN SPERBER. FRANK STEINWERTH. AXEL SPAKOWSKI.02 24840. OLAF STOYE. MANFRED STAMMBERGER.00 21750. HEIDEROSE SENF.

VOLKER TOBOLDT.00 27750. FRANK STROBEL. WERNER TRAUTZOLD.00 28740. RALF TRAEGER. HORST TISCHER. KLAUS TIESIES.00 24840.00 8950. KURT TANNERT. REINER THOMAS.00 15840. RENE THIEL.00 16957.50 23250. ROLAND 18414. JOERG STRANSKY. HARALD TEICHMANN.50 25530. HELMUT TRETTIN. JOERG-ULRICH TONDORYS. HARTWIG SUESZ.00 28500. ULRICH THORMANN. BAERBEL TRAEGER.04 28500. KLAUS-PETER TAUBERT. RUDOLF TITZE. HANS-GUENTHER THIES.00 24840. GERD THIEM.00 24150. ULRICH TEMPLIN. MICHAEL TAUBNER. ROLF THEUS.00 27102. LUTZ STRECKERT. ANDRE SYRING.07 27750.00 26537.00 33000.00 25920.00 24840. JOERG STREBE. DIETHARDT TAUBERT. TORSTEN SUSKE.71 25530. REGINA STRANGFELD.00 25530. ULLRICH THIERFELDER. KLAUS-PETER TIETZ. GUNTHER TREFFKY. HANNELORE STUMBRIES.00 30960.00 22385.00 26732. RALF TANNER. STEFAN THURM.00 23760. WALTER TREFFKY.00 24840. DETLEF TIETZE. ANDREAS TAEUBRECHT.00 .50 21083.00 33500. FRANK-UWE TEICHMANN.50 28437. TORSTEN THIESZEN. 101 STROBEL.00 17721. WERNER STRITZEL. WOLFGANG THEISINGER. DIETER TREPPNER. ANDREAS TETZLAFF. DIETER THIERFELDER.50 28500.00 19440. THOMAS TESCHNER. JUERGEN TITZE. ULRICH TREPTAU. GU(E)NTER 8312 DRESDNER STR.34 30750. FRANK STRECH. GERD TISCHER. JUERGEN THEMEL.00 5096.00 26250. ULF TENNEMANN.00 23402.00 19320.00 26640. JUERGEN STROZYK. KLAUS STUECKLER.00 26410. RALF STROBELT.00 27000. BERND THIEME.030451516120 030558430116 271168426717 270368416818 130252423640 010157415347 080748429779 020754426334 291136417785 020436416616 300365417764 110750427056 211057402419 040543530324 180255424935 181261401515 240137429737 270467419918 250933411115 251157407512 211158415315 100960414713 310367430048 061246420121 151161403444 220451419627 060432409917 260342424028 200734418458 220945405620 150649405617 020560407311 120849417711 090858430083 031243400830 310360407443 181253419037 270741410626 301168424994 100237411919 110959415312 300464421232 201253402222 010737400918 051146424011 160561430198 190453402736 171152415054 300841417715 150159430238 140443405938 061166414821 120358425004 261148411519 180952429248 271134429717 070747425005 130755408020 130358422128 201147413016 230539404314 201138410614 310760416824 160635404313 120953400821 070368412925 231245504816 020438404838 020455409526 180260421317 250551421318 101137410112 310539406838 230829406166 091059404318 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K.00 8350.50 29487. LUTZ THOMAS. FRANK THOMAS.50 25324.00 24150. BRUNO THIELICKE.50 20625.04 25530.50 29000. KARSTEN SZUBA.50 25992. VOLKMAR TREICHEL. 5809/82 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 STRAMBOWSKI.12 26125.00 19440.77 21020.00 24210.00 21937. JOACHIM SUCKOW.00 19140.00 OibE 39750. MANFRED TOLZIEN. HARALD THEUKE.00 23437.00 24840.00 28413. KLAUS THOMAS. NORBERT THUEMMLER.00 10300.00 26250.00 23040.37 27750.00 35250.00 24000.00 14026.00 6750. MANFRED TAUBERT. BODO STRICKER.50 26272. ROLAND THOMAS. THOMAS SUESZ.00 25530.00 11016.00 25920. FRIEDRICH STROBEL.00 15812.25 27750. EMIL SYRBE.00 25500.00 21750.00 28500. STEFFEN THOMS.

00 24572. MANFRED WAECHTER. FRANK TYRA. SYLVIO VAHL.52 19285. KERSTIN ULLMANN. SIEGFRIED TRIEGEL.00 8350. HARALD TRUEBENBACH. JUERGEN TSCHOERTNER.00 20850.50 28500. ROLAND VESPER.00 28500.00 24882.00 15660. INGEBORG VOIGT. RAINER VOGELSBERG.00 19140.04 28500.89 25200. PETER WAAGE.00 24420.00 24000. JOERG VOLLAND.00 20460.37 26437.00 7159.00 18556. WERNER TRIER. MICHAEL VOGEL. KONRAD ULLRICH. STEFAN ULRICH. HARTMUT TZSCHOPPE.00 20100. MANFRED UNTE. KLAUS VORKAUF.00 6264. HEINZ TROMMER. GERHARD ULRICH.00 26825. JOERN VOSZ. HELMUT ULLRICH.00 25625. BORIS ULLRICH.00 19492.67 33000.50 25125. PETER TRUMPF.00 25920.00 25290.67 28500. HANS-JUERGEN TZSCHACH.00 . REGINA UFER.09 26986.00 19926. KARL-HEINZ ULBRICHT.00 26580. DIRK TROST.00 19486. SIEGFRIED VOIGTMANN. LOTHAR VOGEL. ANGELA ULBRICHT.00 25500. ULRICH TRIPPNER. EBERHARD VOGE.50 22320. BERND ULRICH. HANNELORE VOGT. MARTIN VIEBIG. HANS-DIETER VOELKER.00 19440. EDITH VOLLMANN. UDO WAGLER.37 28500. BERND VOGLER.74 13587.00 31125.00 18670. WALTER VIEHWEG. LUTZ VOIGT. KLAUS VOGT.190633404317 150935402513 310552420319 290532407445 260564427929 190265417113 020263400025 070655428911 070254410614 010158407410 260956417770 250446420217 200558507426 040654429886 220558418210 111253426356 300341529729 170159419643 090959506817 020834405218 050159430213 120153416438 260763419913 300758415356 300835418236 120255413449 040963413917 270860428247 230736424998 181265525005 020654413130 010966427428 300866509130 160361407313 290760430217 271032424974 090433400612 240656524218 200354429876 211237402619 230641425023 240539404815 060542504819 260650405726 111045407310 031259426234 260551415371 050845400612 130147414558 050340502736 240736416217 030666423618 130963420761 130749407515 250341409919 131234525031 160358413632 150251414222 200842425081 060370422234 010561424210 030263405650 100846529728 020150513410 150351414510 291261420027 140653407413 120170401510 081043429722 080455425029 040240416225 120955418929 280353405517 221054418828 030855414710 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 TRETTIN. BERNHARD VOGE. ROBERTO VORKAEUFER.00 27360.00 14377.00 30500.00 25920.00 15822.09 26825. PETER VOIGT. BERND VOLKMANN.90 27550. WOLFGANG UHL. PETRA VALENTIN. DETLEF VOIGT. KARL-HEINZ WACHSMANN. ILONA VIERGUTZ. KARSTEN VOLKMANN.00 23100. HANS-JOACHIM VOGT. HENRY USZFELLER.70 27750.00 28500.50 23760.00 33300. WILFRIED VONAU. LUTZ VOGLER.00 24840. FRANK ULBRICHT. SILKE URBAN. JUERGEN TROPSCH.00 22371.00 19440. BERND UNTE.00 25461.00 22500.00 8712. LUTZ ULRICH.00 28500.00 26162. FRANZ VIERGUTZ.00 21252.00 24750.00 26640. UWE ULBRICH.17 24210. ERIKA VOGEL. THOMAS VOIGT. WINFRIED VIEROTH.00 15391. RALF UNGER.00 28066.00 25200.00 18755. HELMUTH VOIGT.00 22770.50 28500.50 25071.00 21285. FRANK 28500. MICHAEL WAGENER.00 30750.00 26640.00 16830. HARTMUT VOIGT. RENATE VOLLMANN. HARRALD WAGENKNECHT.00 26250.

00 2875. JAN WENZEL. GERHARD WIEDEMANN. PETER WEICHELT.00 23100.00 19837.00 24150.00 33000.04 25500. JUERGEN WERNER. HORST WERNER.00 28500. FRANK WAGNER. MARITA WEINBERG.00 24840. INGEBORG WERNER.00 14988.00 15447. MIRKO WEIDNER.50 27750. FRANK WEIHRICH.50 28500. DETLEF WAGNER.00 19620. LARS WARGALLA.00 30750. FRED WENDLER.00 21787. UDO WEISZER. RAINER WENDEL.00 28500. DIETMAR WENDT.00 27750.50 37500. SIEGFRIED WEISE.00 44250.19 30750. KARL WEIDLICH.00 20625. MICHAEL WARTMANN. JENS WEIGEL. JUERGEN WALTHER. HANS WERNER.00 19687. BERND WALTHER. ANNELIESE WALTHER.79 29000.50 23265.00 21054.00 23705.00 20160.00 25920. WOLFGANG WERSCHNICK. BERND WERNER.00 20845.50 24150.04 19278. UDO WICHMANN.97 29972.110162430320 200460406926 271260527318 270258421210 240860410015 060148504810 071237400136 201045502210 280757413126 240351519645 070745400023 030539407236 240556429926 251054428927 190660404224 161260400256 130657415112 081230430024 060242429714 240943406177 120746427212 090741427315 120335506119 100861412923 150949414814 250761407418 230938429746 250135530347 100951402219 071070400870 220464408310 161060424317 140562505018 191066413624 150555517722 121240400893 161263413933 090570400037 161149406713 230662422809 260754429896 140140425077 140954403416 190154410410 090344420021 080659404836 011051524814 311246417749 061152504113 101159403837 300631400712 201060428928 260336405672 020757404536 060153516023 230331406142 240950421332 030362406122 220735429712 100170403737 130250416236 240163430360 010158505627 250248420558 040734429720 060736416219 250939516217 251253425059 121055421828 130659422762 291254418439 110340409920 110749417723 080351417745 141239400907 020261417771 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 WAGNER. MANFRED WEISZ. FRANK WAGNER. HORST WEBER.00 28437. KLAUS WALTHER.00 25530. ULRICH WANDSCHNEIDER. TORSTEN WERMKE. JOERG WELLER.00 24840.00 8350.55 14026. RUDOLF WEHRMANN. ERNST WASMUND.50 .00 33000.00 24770.50 25530.50 29250. ANGELA WEILAND. INGRID WEIDHAAS.16 21945.00 21961. JOERG WEINERT.16 22125. UWE WENDE. EVELIN WAGNER. THOMAS WENZEL.00 26162. KRIEMHILD WAGNER.00 24750. RUTH WEGNER. GUENTER WEICHELT. ANDREAS 16830.17 20625. EDELTRAUD WELLER. WOLFGANG WELKE. JUERGEN WENZEL.00 20582. THOMAS WEINKE. MARTIN WELLER. LUTZ WEGNER.00 17340. HUBERT WEBER. REINER WARKEN. CLAUS WEINERT. MICHAEL WEISE. PETER WIEDERHOLD.00 26250. BERND WEBER.00 20869. DIETMAR WENDELMUTH. JOCHEN WEYER. ARNE WAGNER.00 24894.00 28500.00 26177.00 16905. MONIKA WERNER.00 20332.00 27360. DIETER WIEDEMANN. KURT WIEDEMANN. JENS WEILAND. SIEGFRIED WALLUSCH.00 26281.00 19320.50 18700.07 17077. VERONIKA WENDLANDT. GISELA WEIZ. GISELA WALTER.00 24150.00 22192.08 19440.50 33000.94 22440. HERBERT WEISKE.00 3070. GEORG WATZKE.50 16335.00 23922. MICHAEL WEISS. LUTZ WALTHER.00 21600.00 3070.50 25687. HEINZ WENZEL.00 27360. FRITZ WEISZ.50 22350. ULLRICH WEISER.00 25530.

ANDREAS WULF.00 18720.00 26840.50 18468. WOLFGANG WOJAK. UWE WOJATSCHKE.00 28437. HEINZ WIEMANN.00 27360.04 24723.00 20864. SIGRID WITTSTOCK. ROLAND WOLLENZIN. BERND WOLF.00 22770.00 33000. PETER ZETTIER. BAERBEL WINTERLICH.50 2535. ANDRE WOLF.28 29520. DIRK ZEMKE.00 25100. FRANK WOLTER. ALFRED WOLF.00 21060.00 28800.00 26640.00 3070.00 27360.00 31500.00 23100. KARLA WIEGNER.16 25223. HANS-GERHARD ZENGERLING.00 26250. LUTZ WOLFF. DIETER WINTER.73 22200. PAUL WITTIG. HEINZ WILLING. REINER WINTERLICH. BERND WILKE.00 6264. RALF WUENSCHE. MICHAEL WOHLER. WOLFGANG WITTE.00 8712. GUENTER WITT. RONNY WOLFF. HANS WINDERLICH.00 28500.16 18285. ULRICH ZETZSCHE. JUERGEN WITT. GERD-PETER WILLBRANDT.00 23760. FRANK WOLF.00 18728.04 28500. OTTO WITTIG. DIETMAR WINKLER. LOTHAR WILKE.50 2527. KLAUS-DIETER WITT. ASTRID WITT.12 16830. NORBERT WOELLNER.50 28500. MARCO WUTTKE. RUDOLF WILLERT.04 20625. UWE WIESE.50 30750. GERD WINDISCH. JUERGEN WOELFEL. ANDREA WIENHOLD.00 27835.00 24882.00 15822.31 26220.50 22875.50 18919.00 22605.00 19492. VOLKER ZEINERT.00 3070. JUERGEN WOITZIK.00 33562.00 16775. GISELA WILLER.00 26840.00 25530. RAINER ZIELKE.00 15384.00 21690. HELMUT ZESSIN. VOLKER WIRKNER. BURKHARD WIEMANN. HOLGER ZELLHORN.160950527145 100444406733 210632419918 200757412235 181251412253 240262505911 050854424616 050464408848 131134422051 140963530046 280256416230 011129407336 200556529787 080355403316 260757503318 050831410115 040137400882 040338411115 120663407136 080454429925 140449427716 220351424015 010658403416 230243419744 310844420011 261258507036 210551406728 090461419038 180741419736 110554529717 230942429714 060841400710 130852403432 141037411114 231139420221 010654514629 250161430120 250370428828 251061423833 200662415134 100461426728 020451412939 171261400863 171253402236 010632410511 310769426527 281263430158 180856404315 160148424974 130368421524 290354409826 081070415158 250659413424 040157403415 090658413115 231252524989 240362413723 231052404632 011259408417 220567410835 281051402729 120457416234 030859430021 190457422734 020563410815 031154417120 140350428938 280856416816 090368530049 310349429780 060351422220 200553422116 091051419021 240727400838 261057410828 050536418413 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 WIEDNER.00 24840. HARALD WOLF. TATJANA WILKE.42 22500.70 22687.75 27360. KAI WOHLFAHRT. BERND ZICKLER. RENE WOLFGRAMM. MARTIN ZIELINSKI.00 28500. JAN WINDISCH.00 25530.00 22165. PETER WIEJA. MICHAELA WILLBRANDT.00 12760.00 25530.00 22687. MICHAEL WOLTER. DIETMAR ZAGER. SIMONE ZETTL. ROBERT 17693.00 26250.00 19952.57 30750.00 17595. HANS-JUERGEN WULF. HEINFRIED WILHELM.00 35000.00 26150. AXEL WILHELM.00 19440. ANDREAS WIRTH. HERWARTH ZIEGERT.04 29520. LUTZ WOLF.00 19440. TAMARA WUENSCH.04 21937.50 . GUNTER WINKLER.00 8446. REINHARD WIENHOLD. BERND ZETTLITZ.00 16059.00 26220. GERD WINTER.00 35250.00 28800. JUERGEN ZEBISCH.50 20625.

VOLKER ZIENER.19 19140.00 20625. ULRICH ZINK. KARSTEN ZOERNER. ANDREAS ZIETAL.50 15416. ECKARD ZILINSKI. UWE ZOERNER.00 26162.00 35250.00 23760.00 25500.50 11016. VICTOR ZILLMANN. ERNST ZIERKE.00 27000. ANDREAS ZIOLKOWSKI.37 27977.48 30000.00 3361. JOERG ZUEGE.150143429718 110150513719 260947403430 300837419611 190959430152 020744403411 071251410154 200434404839 060659507212 020143404814 230166408717 101031429720 260653418936 060147414610 270964417753 260157417715 101165423658 120552416021 030769419080 120164406155 160841509917 161133409928 110865421033 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 ZIEM. HOLGER 20625. HENRY ZSCHERPER.00 24120. KURT ZWETZSCHKE. HANS-DIETER ZIMDARS. GERHARD ZIEMS.00 19772.00 3674. HANNELORE ZIEMS. ERIKA ZUEGE.00 22500.00 19800. HEINZ ZIPFEL.32 28187.00 6264.82 20625. JENS ZOELLNER.00 20595. ULRICH ZIRON. DIETRICH ZIPPEL.00 23710.00 . KLAUS ZOLLER. KATHARINA ZIMMERMANN.