Anatomie der Staatssicherheit Geschichte, Struktur und Methoden
– MfS-Handbuch –

Herausgegeben von Siegfried Suckut, Ehrhart Neubert, Walter Süß, Roger Engelmann, Bernd Eisenfeld, Jens Gieseke

Vorbemerkung Mit dem Sturz der SED-Diktatur forderte die Demokratiebewegung in der ehemaligen DDR 1989/90 auch die Öffnung der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes. Das StasiUnterlagen-Gesetz (StUG), am 20. Dezember 1991 mit breiter Mehrheit vom Parlament des vereinten Deutschlands verabschiedet, schaffte dafür die Grundlage. Zu den Aufgaben des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik gehört die »Aufarbeitung der Tätigkeit des Staatssicherheitsdienstes durch Unterrichtung der Öffentlichkeit über Struktur, Methoden und Wirkungsweise des Staatssicherheitsdienstes« (§ 37 StUG). Dazu trägt dieses Kompendium »Anatomie der Staatssicherheit« bei. Das vorliegende Handbuch liefert die grundlegenden Informationen zu Geschichte und Struktur des wichtigsten Machtinstruments der SED. Seit 1993 einer der Schwerpunkte der Tätigkeit der Abteilung Bildung und Forschung, gelangen die abgeschlossenen Kapitel des MfS-Handbuches ab Herbst 1995 als Teillieferungen zur Veröffentlichung. Damit wird dem aktuellen Bedarf unterschiedlicher Institutionen und Interessenten Rechnung getragen: den Opfern des MfS, die sich – zum Beispiel durch persönliche Akteneinsicht – jetzt noch einmal mit ihrem Lebensweg befassen, oder etwa Gerichten und Politikern, die in das konspirative Dickicht der DDR-Geheimpolizei vordringen wollen, sowie Behörden, Journalisten und interessierten Bürgern. Schließlich soll es den Historikern dienen; sie können wohl am ehesten ermessen, welche Anstrengungen erforderlich sind, binnen kurzer Frist ein Werk wie dieses zu erarbeiten. Gemessen an vergleichbaren wissenschaftlichen Publikationen mit Handbuchcharakter, erscheinen die Teillieferungen des MfS-Handbuches zu einem sehr frühen Zeitpunkt. Die Autoren konnten nicht auf einen fortgeschrittenen Forschungsstand mit entsprechend gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen zurückgreifen, sie waren vielmehr gezwungen, grundlegende Befunde erst zu erarbeiten. Da die archivische Bearbeitung der Aktenbestände des BStU noch längst nicht erledigt ist, mussten die Forschungen zum vorliegenden Werk auf der Grundlage noch nicht vollständig erschlossener Bestände erfolgen. Kleinere Korrekturen und Ergänzungen dürften daher voraussichtlich bis zur Publikation der definitiven Buchfassung noch anfallen, in der zu gegebener Zeit sämtliche Teillieferungen zusammengefasst werden. Die nachfolgende Übersicht über das Gesamtwerk ermöglicht die Einordnung der jeweils vorliegenden Teillieferung (Fettdruck). Bereits erschienene Teile sind in diesem Inhaltsverzeichnis des MfS-Handbuches mit einem Punkt gekennzeichnet (•). Die Herausgeber danken allen, die zur Erarbeitung des Handbuches beitragen: den einzelnen Autoren und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Bildung und Forschung, wo die »Anatomie der Staatssicherheit« entsteht, jenen der Abteilung Archivbestände, die das Vorhaben mit Engagement unterstützen, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Auskunft und der Außenstellen, denen wir manchen wertvollen Hinweis verdanken. Die Herausgeber Berlin, August 1995

Kirchen. 16. Tourismus Hauptabteilung VII: Ministerium des Innern. Archiv Rechtsstelle Hauptabteilung Kader und Schulung Hochschule des MfS (JHS) Hauptabteilung II: Spionageabwehr Hauptabteilung IX: Untersuchungsorgan Abteilung XIV: Untersuchungshaftanstalten Hauptabteilung XVIII: Volkswirtschaft Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK) Hauptabteilung XX: Staatsapparat. l. • BV KD OD Geschichte des Staatssicherheitsdienstes von den Vorläufern bis zur Auflösung Arbeits. 14. II. 18. 9. Kultur. 3. 1. Abt. 5. Untergrund Hauptabteilung I: NVA und Grenztruppen Hauptabteilung VI: Grenzüberschreitender Verkehr. 5. 7. HA III. 17. 19. 26 Die Parteiorganisation der SED im MfS Mitarbeiter Die hauptamtlichen Mitarbeiter Die inoffiziellen Mitarbeiter Anhang Organisationsstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit 1989 Organisationsstruktur der Bezirksverwaltungen 1989 Übersicht zur Entwicklung der Diensteinheiten 1950–1989 Kurzbiographien Grundsatzdokumente • • • • • • • • • • • • • . Zusammenarbeit mit den »Bruderorganen« Wichtige Diensteinheiten Arbeitsgruppe des Ministers (AGM) Zentrale Auswertungs. III. Speicher.de. 6.und Strukturprinzipien Grundprinzipien der Organisation und Leitung Operative Verfahren Territoriale Strukturen: Bezirksverwaltungen Kreisdienststellen Objektdienststellen 4. IV. 4. Übersiedlung Hauptverwaltung A (HV A): Auslandsaufklärung Auftragnehmende operative Diensteinheiten: HA VIII. 13. 12. Abt. 2. 10. 11. 20. V. 3.und Informationsgruppe (ZAIG) Abteilung XII: Auskunft. 4.ÜBERSICHT ÜBER DAS GESAMTWERK ANATOMIE DER STAATSSICHERHEIT – MfS-Handbuch – G RÜNE M ARKIERUNG : IM HT ARCHIV VORHANDEN – ZUM DOWNLOAD BEI www.MfS. 15. 3. 2. 1. 8. 2. M. 1. Deutsche Volkspolizei Hauptabteilung XXII: »Terrorabwehr« Zentrale Koordinierungsgruppe (ZKG): Flucht.tt I. 2.

Stephan Wolf Hauptabteilung I: NVA und Grenztruppen MfS-Handbuch. Teil III/13 .

geben ausschließlich die Auffassungen der Autoren wieder.00 € Berlin 2004 .Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Abteilung Bildung und Forschung Postfach 218 10106 Berlin Die Meinungen. Abdruck und publizistische Nutzung sind nur mit Angabe des Verfassers und der Quelle sowie unter Beachtung des Urheberrechtsgesetzes gestattet. Schutzgebühr für diese Lieferung: 5. die in dieser Schriftenreihe geäußert werden.

1 2.2.3 3.2.1 3.3 2.3.4 Überblick Endzustand Aufgaben Organisatorische Struktur Unterstellung Leitung Bereich 1.1 3.und IM-Bestandes 51 51 54 55 63 68 87 90 Übersicht der Organigramme und Tabellen Abkürzungen 96 97 Anhang: Mitarbeiter der HA I mit Personenkennzahl (PKZ) und "Übergangsgeld" 1989/90 103 .2.1 2.2 2.2.2 3.2.2 3.2.2 2.3 2.Inhalt 1 2 2.4 2.5 2.2.2.3 Entwicklungsgeschichte Vorläufer der HA I während des Aufbaus von kasernierten Polizeieinheiten und Grenzpolizei in der SBZ und der frühen DDR Entwicklung der HA I Die Entwicklung der HA I bis zur Gründung der Nationalen Volksarmee 1956 Die HA I in den Jahren zwischen Gründung der NVA und Mauerbau 1961 Die HA I seit dem Mauerbau bis zu ihrer Auflösung Die Auflösung der HA I Entwicklung des Kader.1 2.2 2.3.4 3.2. Stellvertreter Bereich Stellvertreter beim Kommando Landstreitkräfte Bereich Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen Kader/IM-Bestand Kader Inoffizielle Mitarbeiter Militärische Bereiche außerhalb der Zuständigkeit der HA I 3 8 8 11 11 12 20 31 33 42 42 44 48 3 3.

Berlin 2000.5. Leiter der HA I: Schreiben v. Die NVA zwischen Politisierung und Professionalisierung. 50. 19. S.1988 über die Veränderung der Diensteinheitsbezeichnung der HA I gegenüber der NVA und den G[renz]T[ruppen] der DDR. Sie wurde 1956 zwischen dem Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV) und dem MfS vereinbart. 211 u.1986. 230. Von den Soldaten als »Vau-Null« verballhornt. 354–364. DSt 101038 mit Bezug auf § 10 der Musterungsordnung. Bereits bei der Musterung eines Wehrpflichtigen war das MfS durch einen Mitarbeiter offiziell vertreten – so sah es die Einberufungsordnung vor. 3. Rüdiger: Die getarnte Armee. 1956–1965. Ein Wörterbuch der DDR-Soldatensprache. hier 357. Allerdings beruht diese häufig auf Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter. Diese Praxis wurde bereits 1962 eingeführt. Vgl. der armeeinternen Bezeichnung für die Hauptabteilung (HA) I3. MfS. 2. § 9 Abs. Wenzke. Berlin 2003. BStU. in den Grenztruppen und in der Zivilverteidigung der DDR v. Torsten. Berlin 2002. für die Jahre 1956–1965 Giese. S. 23.6. 3. HA I 14561. Klaus-Peter: Elite-Einheit der NVA rüstet ab. Bd. MfS. Vgl. b. München 2002. Geschichte der Kasernierten Volkspolizei 1952–1956. Riebe. Manfred. Müller behandelt darüber hinaus die Wahrnehmung des MfS durch Unteroffiziere auf Zeit. HA I 14557. 1 2 3 4 Nationaler Verteidigungsrat (NVR) der DDR: Anordnung über die Musterung und Einberufung zum Wehrdienst vom 25. GBl. S. 2/62 des Ministers* v.: Tausend Tage bei der »Asche«. Gödde. BStU. in denen das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) lieber im Verborgenen handelte. Sowohl Diedrich und Wenzke als auch Giese nutzen – neben wenigen anderen Dokumenten – die von der HA I erarbeitete Chronik. S. z. Unteroffiziere in der NVA. 32 f. auch Möller.): Die Sicherheit. in der Nationalen Volksarmee. Tabelle 1: Allgemeine Bezeichnung militärischer Strukturen Kasernierte Volkspolizei (KVP) Einheit Truppenteil Verband Armee Abteilung Landstreitkräfte (LaSK) Bataillon Luftstreitkräfte/ Luftverteidigung (LSK/LV) Geschwader – Volksmarine (VM) Abteilung Brigade Flottille Kommando VM Vereinte Ostseeflotte* NATO Bataillon Brigade Division Korps Heeresgruppe Kommando Regiment bzw. BStU. verlangten materielle Planung und Sicherstellung durch die NVA eine der NVA-Nomenklatur gemäße Bezeichnung. S. 350–401. B. Dietze und Riebe (vgl. In: Grimmer.2. *Wenn nicht anders vermerkt. 214. Berlin 2001. 12.1962 über den Einsatz von Kadern des MfS in den Wehrkreis. Müller. Nach Dietze. Berlin 2000. MfS. Dienstanweisung Nr. Untersuchungen zu Alltag und Binnenstruktur einer sozialistischen Armee. von deren Verbindungsoffizieren (VO)4 und gelegentlich von der Militärabwehr die Rede. Vgl. B. Anm. z. S. S. den vom Chef des Hauptstabes bestätigten Stellenplan und Ausrüstungsnachweis v.3. 3. HA I 1710. 497–522.1982. 122–128. Daniel: Die SED und ihre Armee. HA I 95.3 1 Überblick Im Unterschied zu vielen gesellschaftlichen Bereichen. Vgl. oder Minister für Nationale Verteidigung: Befehl Nr. BStU. Vgl. Die HA I selbst hat die Verwendung dieser ihrer Bezeichnung forciert. Zur Abwehrarbeit des MfS. 2 lit. S. Klaus-Peter: Der wahre E. Zuletzt Bereich 2000.8. Reinhard (Hg. die in einigen Punkten den Dokumenten widersprechen. Bernhard: Zur Militärabwehr (HA I im MfS). Überblicksdarstellungen zur HA I bieten für die Jahre 1952 bis 1956 Diedrich. Aeroklub Bereitschaft Division Territorialverwaltung Luftverteidigungsdivision Militärbezirk* Kommando LSK/LV Front* * im Verteidigungsfall. BStU. MfS. S. . I Nr. 42/80 über den Einsatz handelsüblicher Personenkraftwagen im Ministerium für Nationale Verteidigung. MfS. Ihrer Präsenz angemessen wird häufig in der Erinnerungsliteratur an das Wirken der HA I erinnert. Christian Th.und Wehrbezirkskommandos. Vgl.1980. 2) stellen aus interner Sicht die Militärabwehr vor. hielt es seine Aktivitäten hinsichtlich Nationaler Volksarmee (NVA) und Grenztruppen weit weniger geheim.1 In den Truppenteilen und Einrichtungen selbst war allenthalben von der »Verwaltung 2000«2. entstammt das Dokument dem MfS.

3.6 Die HA I sollte subversive Angriffe und Mängel. verhindern und bekämpfen. Beispielhaft sind die Dissonanzen innerhalb des MfS.: »Entweder die oder wir«. der damalige stellvertretende Leiter des MfS-Untersuchungsorgans. aber auch deren Versorgung und Ausrüstung zuständig war. 96. auch wenn sie mit Militärs durchsetzt war! 6 Vgl. B. Wagner. 7 Dem MfS war bewusst. Vgl. 54 f. als 1986 der Vater eines ja seltenen Anwärters als Militärflieger vom MfS bearbeitet und aus der SED ausgeschlossen wurde. S. Vgl. der HA IX. Wehrpflichtigen mit kritischer Haltung zum DDR-Staat (z. BStU. Ein militärischer Beruf war schon wegen seiner Kontakt. S. S.und Sicherheitsorganen. 379–383. S. DSt 102919. S. dass »sicherlich die Mehrzahl der Soldaten nur dem [Wehrdienst-]Gesetz [folgte] und den Tag ihrer Entlassung« erwartete. B. 8 Diese Kenntnisse sollten im Oktober 1989 eine Rolle spielen. Zur Auflösung der Staatssicherheit in Leipzig. als Honecker befahl. Berlin 2000. MfS. 72–92. dass Wissen über die Panzernahbekämpfung in der Bevölkerung vorhanden sei. 2. 37–39. HA I 7903. Panzer gegen die Demonstranten in Leipzig einzusetzen.und Reiserestriktionen unattraktiv. obwohl Egon Krenz und Hauptstabschef Fritz Streletz darauf hingewiesen hatten. Reinhard: Hochtechnologie und Staatssicherheit. Der Einsatzzeitraum von lediglich 18 (Grundwehrdienst10) bzw.8 Als in den achtziger Jahren die geburtenschwachen Jahrgänge wehrpflichtig wurden. vor dem Militärrat der Grenztruppen am 16. S. Jochen u. Die strukturelle Verankerung des MfS in Wissenschaft und Forschung der DDR. 3 000 Wehrpflichtige mit einer Studienzulassung (Bausoldaten ausgenommen) nach neun (später auf zwölf geändert). Nicht ohne Grund bildeten die Struktureinheiten der HA I über viele Jahre die taktische Bezeichnung des Truppenteils ab.4 Die Geschichte der HA I5 und ihrer Vorläufer kann nur im Zusammenhang mit der Entwicklung der Landesverteidigung auf dem Territorium der SBZ/DDR gesehen werden – beginnend mit dem Aufbau spezieller Polizeiorgane bis hin zu einer modernen und schlagkräftigen Armee. So Gerhard Niebling. Sekretariat Neiber 64. S.. oftmals noch ungefestigte Personen erlernten den direkten Umgang mit Waffen. In: Der Spiegel 41/99. Berlin 1996. BStU. BStU. politisch-operative. Einer Kontrolle durch militärische Leitungsgremien war sie jedoch entzogen.1982. Bölsche. BStU. Berlin 2002. Erste Erkenntnisse und Schlussfolgerungen. 246–248. z. Terrorabwehr). Zollabwehr. Stichwort Abwehrarbeit.4. sondern umfasste jede vorbeugende und Schaden verhütende Tätigkeit zur funktionellen und personellen Sicherung des Verantwortungsbereiches – wie auch sonst im MfS (vgl. war die personalpolitische Auswahl für besonders sensible und verantwortungsvolle Posten innerhalb der Armee9 erschwert. MfS. BStU. 9 Die so genannten Spezialverwendungen. MB III für den Militär-Bezirk III). zentralen und sonstigen wichtigen Einrichtungen der DDR existierte eine (Haupt-) Abteilung I. Dort wurden seit 1973 B[erechnungs]-Pläne gefertigt. Tobias: »Wir leben jedenfalls von Montag zu Montag«. Diese Abteilung I ist nicht zu verwechseln mit der HA I des MfS. Hg. Schreiben des Ministers v. Hg.): Das Wörterbuch der Staatssicherheit. Seit 1962 sorgte die allgemeine Wehrpflicht dafür. Definitionen zur »politisch-operativen Arbeit«. Im Vergleich mit den zivilen Entwicklungsmöglichkeiten schnitt die Armee in den Augen junger Leute immer schlechter ab. a. in: Suckut. 3. Siegfried (Hg. aufdecken. 36 Monaten (Soldaten auf Zeit) führte zu einer ständigen 5 In Ministerien. Armin: Walter Ulbricht und die geheime Sicherheitspolitik der SED. die die Landesverteidigung beeinträchtigen könnten. Vgl. bei einem Auslandsstudium sogar nach sechs . dass nahezu jeder männliche Bürger in die Zuständigkeit der HA I geriet. Berlin 1999.7 Daraus ergab sich eine Fülle sicherheitspolitisch bedenklicher Faktoren: Junge. einschlägig Vorbestraften) oder eingeschränkter Tauglichkeit wurde der Wehrdienst nicht mehr erlassen. Im Rahmen der vorliegenden Abhandlung dient die Militärgeschichte jedoch allein als Folie für die Entwicklung der HA I. die der Überführung der DDR vom Frieden in den Verteidigungszustand dienen sollten. 10 Von 1987 an war vorgesehen. hier 80. Der Nationale Verteidigungsrat der DDR und seine Vorgeschichte (1953–1971). MfS. -dienste und -einheiten der NVA. die für die allgemeine Zusammenarbeit mit den Schutz. Hollitzer. für deren abwehrmäßige Sicherung sie zuständig waren (beispielsweise die Abt.1983 über die politisch-operativen Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit bei der planmäßigen Auffüllung der Streitkräfte der DDR mit Reservisten. Abwehrarbeit bezog sich keineswegs nur auf den Kampf gegen Spionage. dazu Buthmann.

363–390. DSt 103387. Vgl. S. 6. dennoch eine Auswahl zu treffen. All das traf in besonderem Maße auf den Dienst an der Grenze zu. sowie Patzer. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Verwaltung 2000 zu einem Apparat. Stellvertretern bzw.1. dass das MfS vielfach die Letztverantwortung für sich reklamiert hatte. BStU. Das im MfS gängige Schwerpunktprinzip verhalf wiederum dazu. Eine erhebliche Zahl von Personen erhielt Einblick in wichtige militärische Belange.1989. 7/84 und des Schreibens des Genossen Minister an die Leiter der Bezirksverwaltungen v. Der unablässige Wechsel zog viele Sicherheitsüberprüfungen nach sich und verhinderte eine kontinuierliche Personalauswahl.6. Besonderheiten Die Tätigkeit der HA I zeichnete sich durch einige Besonderheiten aus: Die Unverletzlichkeit der Staatsgrenze. BStU.6. Andererseits konnte sich ein militärischer Vorgesetzter nie sicher sein.1987 zu Maßnahmen zur weiteren Qualifizierung der politisch-operativen Sicherung der Arbeit der Wehrkommandos der NVA. S. BStU. mehr als in jedem anderen gesellschaftlichen Bereich. Ein beachtlicher Teil der Bevölkerung war durch persönliche Erfahrungen während der Armeezeit über das Wirken der Staatssicherheit ansatzweise informiert. Anlage. Schreiben des Ministers v. dessen »totale Überwachung und flächendeckende IM-Arbeit«13 die Streitkräfte überzog.): Rührt euch! Zur Geschichte der NVA. hier 380. S. Werner: Die personelle Auffüllung der NVA. wie – allerdings erst 1989 – selbstkritisch angemerkt wurde. Arbeitsmaterial zur Auswertung der Dienstberatung des Leiters der HA I mit den 1. Einerseits kamen von ihnen Informationen und Ratschläge im Zuge des offiziellen Zusammenwirkens.11. Stellvertreter des Leiters: Protokoll über die künftige Arbeit der Militärabwehr im Rahmen des Amtes für Nationale Sicherheit. Die Schuldzuweisungen ergingen wechselseitig. Sie nahmen Einfluss auf die Personalauswahl und mahnten die Beseitigung von Missständen an. Tendenzen gegenseitiger Eifersucht eskalierten dann. . MfS. was vor ihm verheimlicht werden sollte. MfS. 84. Berlin 1998. 29. Sekretariat Neiber 186. In: Wünsche. Dabei war das Verhältnis zwischen Kommandeuren und MfS-Verbindungsoffizieren ambivalent. die Existenz der NVA und die Waffenbrüderschaft mit der Sowjetunion genossen Verfassungsrang (Artikel 7). Vgl. Über deren Werdegang war seit ihrer Entlassung meist wenig bekannt. 29. HA I/l. Stellvertretern] Operativ der Leiter der Bezirksverwaltungen und den Leitern der selbstständigen Referate Abwehr/Wehrkommando am 6. wo die Verwaltung 2000 über einen Wissensvorsprung verfügte oder ob dem Verbindungsoffizier nicht auf inoffiziellem Wege zugetragen wurde. Der verstärkte Rückgriff auf Reservisten12 glich die geringer werdende Anzahl von Wehrpflichtigen aus. S. wobei die Armee davon profitierte. MfS. OSL Georg Sieber.1988 zum Thema: Die weiteren Aufgaben zur umfassenden Durchsetzung der Dienstanweisung Nr. So bildeten sie eigene Unsicherheitsfaktoren. Wie das MfS gehörte der Geschäftsbereich des Ministers für Nationale Verteidigung zu den bewaffneten Organen. Durch den stellvertretenden Leiter der AKG (also des Stabes der HA I). Vgl. Wolfgang (Hg. Zwischen ihnen herrschte ein hohes Maß an Kooperation. was nicht zuletzt deutlich wird an der Übernahme von NVA-Aus- 12 13 Monaten vorzeitig aus dem Grundwehrdienst zu entlassen. HA I 14085. 1988 wurden 54 000 Reservisten für durchschnittlich 2 bis 3 Monate einberufen.1987.5 Fluktuation. wenn als Folge von – teilweise in der Öffentlichkeit bekannt gewordenen – Vorkommnissen die Suche nach Schuldigen begann. auf einer Strategie-Beratung von Leitungskräften der HA I am 17. 4.

MfS. VII der jeweiligen BV zuständig war.15 Nur die Minister für Nationale Verteidigung und für Staatssicherheit gehörten zum innersten Führungszirkel der SED. S. 171 f. Die Luftverteidigung war schon zu Friedenszeiten in das Diensthabende System des Ostblockes eingebunden. S.19 Truppenteile wurden nach militärischen Erwägungen über das gesamte Territorium der DDR verteilt. Berlin 2000. Ein Handbuch. Zum Linienprinzip vgl. Vgl. die aber für seine Mitarbeiter verbindlich waren. Küstenvorfeld und Luftraum zu verteidigen. Alle drei saßen außerdem im Nationalen Verteidigungsrat. 184 f. Der erste DDR-Verteidigungsminister. S. Allein waren die Streitkräfte der DDR nicht in der Lage. Vgl.1957 über die Verleihung der »Verdienstmedaille der NVA«. erhielt es eine GVS-Nummer gemäß der NVA-Nomenklatur. dass das MfS anders oder gar eingeschränkt agierte.4.6 Zeichnungen durch das MfS. Dislozierung. .17 Gleichwohl bedeutete diese Nähe nicht. Territorium. Landstreitkräfte und Volksmarine wären in einer Krisensituation Bestandteil der 1. Die Grenztruppen und die Volksmarine waren an den Außengrenzen der DDR tätig. Missverständnisse und Fehler konnten unabsehbare Folgen haben. an deren Erstellung sich das MfS beteiligte. 14 15 16 17 18 19 Neben dem erst 1969 gestifteten Ehrentitel »Verdienter Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit« wurden auf Beschluss des DDR-Ministerrates seit 1957 an hauptamtliche und inoffizielle Mitarbeiter gewöhnlich die »Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee«. gleichnamiges Stichwort in Suckut (Hg. der Medaille »Für treue Dienste in der NVA« sowie des »Leistungsabzeichens der NVA«. weil sie in Berührung mit Angehörigen der NATO-Streitkräfte kamen.14 Für die Ausrüstung der Verwaltung 2000 – vom »Bau eines Dienstkomplexes« bis zur Ausstattung mit Dienstfahrzeugen und Uniformteilen – war die Armee zuständig. auf bezirklicher Ebene aber die Abt.): Wörterbuch (Anm. vgl. Abteilungsleiter war von 1972 bis 1985 Generaloberst Herbert Scheibe. mit Ausnahme der dort angesiedelten Referate zur Sicherung der Wehrkommandos (AWK). Die Militärabwehr war also funktional organisiert: Liniendiensteinheiten gab es auf der Ebene der MfS-Bezirksverwaltungen nicht. Sie verstanden ihren Auftrag als »Frontdienst im Frieden«. Automatisch galten folglich auch die sowjetischen Geheimhaltungsbestimmungen in der NVA. Pag. 134/57 des Ministers v. war zum Vorsitzenden des Ministerrates aufgestiegen. HA I 15514 (o. BStU.18 Der Dienstbetrieb im MfNV wurde durch eine Fülle dienstlicher Bestimmungen geregelt. Anders verhielt sich etwa die Zuordnung bei der Polizei. 6). Obwohl es sich hierbei um ein Schreiben der HA I handelte (Unterschrift des Leiters der HA I). 20) und WTsch. verlegt und neu eingerichtet. S. Sicherheitsbelange – wie sie das MfS sah – spielten eine nachgeordnete Rolle. Strategischen Staffel des Warschauer Bündnisses auf dem westlichen Kriegsschauplatz geworden. die Medaille »Für treue Dienste« und das »Leistungsabzeichen der Nationalen Volksarmee« verliehen. S.: Forderungsprogramm v. Willi Stoph16. Befehl Nr. wo die HA VII für das Ministerium des Innern (MdI) und einige ausgewählte Einrichtungen. darunter die Standards für die gesicherten Nachrichtenverbindungen SAS (vgl. Wenzke.4. o. Bewaffnung und Personalpolitik folgten daher Vorgaben des sowjetisch dominierten Oberkommandos.1985. ebenda. 23. DSt 100189. Für den gesamten Geschäftsbereich des MfNV war eine einzige MfS-Diensteinheit zuständig. 11. als Fachvorgesetzter hatte er den beiden gegenüber jedoch kaum Befugnisse. dem Politbüro. Zur Biographie vgl. Klaus. Rüdiger: Die Generale und Admirale der NVA. 84. Die Referate Grenzsicherheit wurden in den Kreisdienststellen (KD) und Bezirksverwaltungen (BV) erst seit 1989 aufgebaut. BStU. Auch an der Spitze der Abteilung Sicherheit des SED-Zentralkomitees stand über viele Jahre ein früherer NVA-General. Froh. Zur Biographie vgl. 234. dem Gremium mit den größten Vollmachten auf militärischem und sicherheitspolitischem Gebiet. Verf. MfS.).

S.7 Dem Selbstverständnis als »Schild und Schwert der Partei« entsprach auch die HA I. Häufig wird Bezug genommen auf Beschlüsse des Zentralkomitees (ZK) der SED oder seines Politbüros. 29. war dann Teil des Volkskommissariates für innere Angelegenheiten (NKWD). seit 1946 Ministerium (MGB). Sabotage und Spekulantentum – 1917 bis 1922). in der Chronik der HA I (Anm. B. Verwendet z. . der Tscheka20. als Tschekisten bezeichneten. seit 1953 Komitee für Staatssicherheit (KGB bzw. (O)GPU (Vereinheitlichte) staatliche politische Kontrolle – 1922 bis 1934. Wie sich die MfS-Mitarbeiter in Anlehnung an den ersten in Sowjetrussland eingerichteten Geheimdienst. KfS). 20 21 Die sowjetische Staatssicherheit hatte im Laufe ihrer Existenz folgende Bezeichnungen: Tscheka (Allrussische Außerordentliche Kommission für den Kampf gegen Konterrevolution. 3). so gaben sich die Mitarbeiter der HA I nun bezogen auf ihr Arbeitsfeld die Bezeichnung »Militärtschekisten«21.

BStU. S. 54. Joestel. Wilfriede: Erich Mielke. o. die Chronik der HA I (Anm. o. Jens (Hg. Darin eingeschlossen ist die Gewährleistung der personellen und funktionellen Sicherheit der Landesverteidigung der DDR. Eisenfeld.): Wörterbuch (Anm. um die subversiven Angriffe äußerer und innerer Feinde gegen die DDR und damit auch gegen die Verteidigungsfähigkeit der DDR aufzudecken. 6). Vgl.. 259.): Grundsatzdokumente des MfS (MfS-Handbuch. Grundfragen zur politischen Gegnerschaft in der DDR. Roger. (1969). Frank (Hg. § 2.): Macht – Ohnmacht – Gegenmacht. S. Aufstieg und Fall eines Tschekisten. In: Neubert. Stichwort Objekt. der seinerseits eine große Bandbreite an disziplinarischen Mitteln einsetzte. Zur Biographie vgl.25 Schon für 1950 verzeichnet die offizielle Chronik der Hauptabteilung I ein Aufgabenspektrum.. Verhinderung von Fahnenfluchten und Verratsdelikten. Bremen 2001. S. militärisches. Ehrhart. 183–188. Waffen und Munition vor Sabotage und Diebstahl. Teil V/5). MfS. Hg. D. 231–266.und Gefechtsbereitschaft in funktioneller und personeller Hinsicht. Gieseke. Teil V/4). . das sich im Grunde nicht mehr änderte:26 – – – – Schutz der bewaffneten Organe vor dem Eindringen westlicher Geheimdienste und vor deren Zersetzungsversuchen. Gelegentlich provozierten Soldaten das Einschreiten des Staates. In: Engelmann. Kurzbiographien des MfS-Leitungspersonals 1950–1989/90 (MfS-Handbuch. BStU. Die Analyse des Personalbestandes erfolgte unter dem Schlagwort »Wer ist wer?« und konnte sich auf den General wie auf den einfachen Soldaten beziehen. In den Augen von Mielkes22 Stellvertreter Gerhard Neiber23 lautete der Auftrag: »Bereits im Rahmen seiner im Frieden wahrzunehmenden Verantwortung wird durch das MfS alles getan. Eisenfeld. Einsatz. – – 22 23 24 25 26 27 Zur Biographie vgl. Statut des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik.] zu sichern«. S. (1989).. Organisation des Geheimnisschutzes. Otto. lit.. 134.«24 Das MfS-Statut von 1969 enthielt die »Hauptaufgabe. 66) – mit der »Sicherung« des Ministeriums für Nationale Verteidigung und der nachgeordneten Führungsorgane. Berlin 1998.): Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit. Die Abwehrarbeit in der NVA und den Grenztruppen diente deren Kampfkraft. Hg. Sekretariat Neiber 888. S.8 2 2.27 Bekämpfen und Zurückdrängen des Einflusses gegnerischer Medien. Bernd (Hg. Änderungen innerhalb der Streitkräfte wirkten sich zwangsläufig auf Tätigkeit und Struktur der HA I aus. BStU. Vgl. 61 f. e und f. [.] die staatliche Sicherheit in der Nationalen Volksarmee [. S. Schutz der militärischen Technik.1 Endzustand Aufgaben Die HA I beschäftigte sich wie schon ihre Vorläufer – abgesehen von einigen Ausnahmen in den fünfziger Jahren und der jahrelangen Zuständigkeit für das MfSWachregiment (vgl. 3). Berlin 2000. Truppen und Einrichtungen. Berlin 2004. S. Neiber in seiner Stellungnahme zum Entwurf der Militärdoktrin. Bernd: Formen widerständigen Verhaltens in der Nationalen Volksarmee und bei den Grenztruppen. Innensicherung. in: Suckut (Hg.] zu gewährleisten« sowie »die Staatsgrenze mit spezifischen Mitteln und Methoden [... D. Unterbinden von staatsfeindlicher Hetze und Staatsverleumdung. 17 f. Für die 80er Jahre vgl. vorbeugend zu verhindern und zu bekämpfen. u.

MfS. 214—217. 5 kg TNT-Sprengstoff. MfS. Vgl. um solche Vorfälle zu verhindern. a. warum die Chronik eine weitere Aufgabe der HA I verschweigt: die Vorkommnisuntersuchung im Bereich von Armee und Grenztruppen. den Vortrag – wohl Neibers – vom März 1982 über die Verantwortung und die grundlegenden Aufgaben der HA I/KGT bei der politisch-operativen Sicherung der Staatsgrenze und der Grenztruppen der DDR. 3 Handgranaten und 1 Maschinenpistole verloren. BStU.1. MfS. »Vorbeugungs. Solche Vorfälle gingen häufig mit maßlosem Alkoholgenuss und/oder der EK33-Bewegung einher. dass bereits vorbeugend alles versucht wurde. 48. ZMA PI 60/75. HA I Bündel (Bdl) 2016.1. Vgl. Information des Leiters der BV Cottbus v. den Vortrag eines leitenden Mitarbeiters der HA I. 29. Vgl. denn »Ermittlungsverfahren auf der Basis von Arbeitsergebnissen der HA I [waren] – 28 29 32 33 Mielke auf der Dienstkonferenz in der HA I am 24. . bei denen der Verbindungsoffizier besonders Auffällige teilweise demonstrativ zum Dienstzimmer bestellte. wenn sich dienstältere Wehrpflichtige besondere Rechte herausnahmen und Dienstjüngere schikanierten. 15. Damals stürzte eine MiG–21 in ein Wohnhaus wobei neun Menschen zu Tode kamen. Ein Katalog verdächtiger Anhaltspunkte sollte dabei helfen. vor Offiziersschülern der MfS-Hochschule Oktober oder November 1989. Damit im Zusammenhang stehende Vorkommnisse beschäftigten das MfS wiederholt. mit einer Vorgangsbearbeitung zu reagieren. BStU. BStU. 2. hier S. Vgl. S.1981. MfS. ZAIG 13882. BV Cottbus. dem Soldaten im letzten Diensthalbjahr. 338.und Verwarngespräche«. 61 000 Personen mit Sicherheitsüberprüfung. Adressat der Zusammenstellung war der damalige Leiter der ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen. evtl. Der begrenzte Zeitraum von längstens sechs Monaten schränkte die Möglichkeiten des MfS ein. Hierzu gehörten neben Fahnenfluchten. S. andererseits beeinflusste es das Zusammenleben auf engstem Raum erheblich. Exzesse bis hin zu Körperverletzungen und Selbsttötungen waren die Folge.6. Es ist nicht ersichtlich.6. oder Versetzungen – auch einzelner Opfer – ergänzten das Instrumentarium. Umfassende schriftliche Komplexaufträge (vgl. Waffenverlusten32. Über militärische Themen wurden auch die örtlichen Parteiorgane informiert. auf einen Fluchtversuch schließen zu können. S. Hinzu kamen später die Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen im weitesten Sinne. B. z.9 Dies galt vor allem für zukünftige Grenzsoldaten. Die HA I bilanzierte. dass sie unterhalb der Schwelle zur strafrechtlichen Relevanz vorbeugend tätig geworden sei.1969 über einige Tendenzen und Erscheinungen im Zusammenhang mit der politisch-ideologischen Erziehungsarbeit in verschiedenen Verbänden der NVA. Generalmajor Walter Borning. S. EK steht für Entlassungskandidat. Einzelinformation des Ministers v. Havarien und Unglücksfällen auch Suizide. 23) an die Inoffiziellen Mitarbeiter unter ihnen dokumentieren.1975. HA I 5865. Letztere wurde zum Teil von Vorgesetzten als Selbstdisziplinierung nicht ungern gesehen. Sekretariat Neiber 113. BStU. AKG. Im Ausbildungsjahr 1968/69 gingen u. BStU. – ein ausgeprägtes Interesse an Stimmungen und Meinungen unter Militärangehörigen wie Zivilbeschäftigten29. 1989 gab es im Verantwortungsbereich der HA I ca. den Kommandos und Stäben«28. Dietze oder Riebe. Neben der Zuverlässigkeit für besonders sensible Positionen galt das Interesse allen »höheren Offizieren im MfNV.1975 über weitere Reaktionen der Bevölkerung der Bezirksstadt Cottbus zum Flugzeugabsturz vom 14.

Vgl. MfS. S. überspannte Anstrengungen zu rechtfertigen und ein allseitiges Misstrauen zu bemänteln. die nur den Verantwortungsbereich der HA I betraf.1. Das MfS und die Streitkräfte führten ihre Untersuchungen jeweils eigenständig.10 Ausnahmen«34. BStU. BStU.und Staatsführung ein. die sich gegen die Westgrenze der DDR richteten (vgl. HA I 14599 (o. S. HA I 14574. 21) und Aktivitäten. So musste General Manfred Dietze. Protokoll der 69. Seit dem Mauerbau 1961 wurde die HA I in ein immer komplexeres System zur Verhinderung von Fluchten.1985. In ihren täglichen Rapporten jedoch verschwieg die Verwaltung 2000 häufig Zusatzwissen. MfS. mit eigenen Beobachtungen des Grenzvorfeldes und Erkenntnissen. die in der 34 35 36 Auskunftsbericht zu Aufgaben und Struktur der Hauptabteilung I v. Vgl. So konnten Meldungen über schwerwiegende Vorkommnisse die Partei. Außerdem flossen Erkenntnisse der HA I in Sammel-Informationen an die Partei.und Staatsführung auf zwei Wegen erreichen. 60.1987. 11. Unter dem Schlagwort Wachsamkeit wurden von der HA I alle Unregelmäßigkeiten gesammelt und es bildete sich ein Gemenge aus Einmischung. Denunziantentum und Spitzelwesen. der Leiter der HA I. die in oder an westlichen militärischen Einrichtungen nahe der Grenze operierten. S. DVW–1/39530.1. . HA I 13945. Sitzung des NVR v. Pag.). »Informationsanfall nach Sachverhaltskomplexen« usw. Der NVR wies dem MfS hierbei noch 1985 konkrete Aufgaben zu. 29. Leiter der HA I/XII: Berichtsbogen v. Vgl.3. S.und Informationsgruppe (ZAIG) war für die Themen Landesverteidigung und Staatsgrenze die Arbeitsgruppe 3 des Bereiches 1 unter OSL Peter Poppitz zuständig.12. 6. 13. und zum Schutz der Staatsgrenze bis hin zur Klärung von Vorkommnissen im Grenzgebiet eingebunden36. »Übersichten gemäß Deliktschlüssel«. wenn es Abweichungen in der Darstellung gab oder einer von beiden über das Vorkommnis nicht berichtete.1990. Bundesarchiv (BA)-Militärarchiv. dass die Vorwürfe in 39 von 67 beendeten Operativen Vorgängen nicht haltbar waren und deshalb nicht weiter verfolgt wurden. von denen die HA I erfuhr. seit den sechziger Jahren abnahm und höchstens acht im Jahr betrug. 1. S.2. begründet mit den besonderen Ansprüchen an die militärische Sicherheit. In der Zentralen Auswertungs. 25. BF Dokumentation. Der selbstgerechte Tonfall war aber zugleich der Versuch. für das Jahr 1986 konstatieren. S. MfS. Gegenstand operativer Arbeit waren ferner Fahnenflüchtige (vgl. der Zentralen Materialablage.1989 zum Bestand und ausgewählten Bestandsveränderungen zu registrierten Vorgängen und Akten mit Stand 31.1.1988. Tabelle 2: Im Vergleich die operative Bearbeitung 1960 und 198835 Stand 1960 1988 Mitarbeiter hauptamtlich 653 2474 inoffiziell 13 191 22 161 OV 38 59 Vorlauf operativ/OPK 203 312 Doch diesen wenigen Vorgängen und Personenkontrollen standen zahllose Leitzordner gegenüber mit Vorkommnismeldungen. Analyse der politisch-operativen Arbeit der Hauptabteilung I im Jahre 1960. dazu bei. auch über die Ostsee. BStU. das sie auf inoffiziellem Wege erlangt hatte. Generell war die Menge der Operativen Vorgänge und der Operativen Personenkontrollen angesichts der Zahl an hauptamtlichen wie inoffiziellen Mitarbeitern und der Größe des Verantwortungsbereiches ungewöhnlich gering. 37). 2 f. Schließlich trugen Quellen. Indikatoren zu erkennen. 579. wobei die Zahl. BStU. Referat des Leiters der Hauptabteilung I v.1987 zur Auswertung der erweiterten Kollegiumssitzung des Ministers für Staatssicherheit v. Das barg natürlich dann besondere Brisanz in sich.

z. MfS. hatte andererseits zu gewährleisten.3. Berlin 1995. auch Kapitel 2. DSt 103330.1972 zur Tätigkeit der Grenzaufklärung der Hauptabteilung I des MfS.1968 zur Durchführung politisch-operativer Maßnahmen zur Ausschaltung des Überraschungsmoments und zum rechtzeitigen Erkennen einer akuten Kriegsgefahr. S. MfS. gingen offizielle Dokumente der NVA auch dort ein. Dislozierung und zum Kaderbestand der Hauptabteilung I sowie zur personellen Stärke der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR v. und musste Stellungnahmen abliefern. 44–80. Vgl.1 Unterstellung Zwar unterstand der Leiter der HA I dem Ministerstellvertreter General Gerhard Neiber. Zuletzt bestätigt durch Befehl Nr. BStU. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt dieser Abschnitt nicht. Pag.1987. MfS. BStU.11 Deutung des MfS auf »Aggressionsvorbereitungen des Gegners« verwiesen37. MfS.11. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm. (1989).2 Organisatorische Struktur42 2. hierzu Befehl Nr. die sie an die zuständigen Diensteinheiten verteilte. zu dessen Verantwortungsbereich die Sicherung weiterer bewaffneter Organe wie des Zolls (HA VI) und der Polizei (HA VII) gehörte. Während sonst eher das politische »Feind« benutzt wurde. DSt 100682. Viele Details ergeben sich aus: Angaben des Leiters der HA I zur Struktur. 40/68 des Ministers v. veränderten Lagebedingungen ergebenden höheren Anforderungen an die politisch-operative Arbeit und deren Führung und Leitung zur Gewährleistung einer ständigen hohen Verteidigungsbereitschaft der Streitkräfte sowie territoriale Integrität und Unverletzlichkeit der Staatsgrenze der DDR. Die HA I handelte innerhalb des MfS nicht separiert. MfS. 2. Vgl. DSt 100572. BStU.11. HA I 5865. des Dienstes als Bausoldat.7. o. MfS. erhielt hier die militärische Bezeichnung »Gegner« den Vorzug.1986. Zu Beginn der 80er Jahre wurden die Indikatoren bedeutend erweitert. Hg. 37 38 39 40 41 42 43 44 Manuskript Neibers: Dienstkonferenz am 28.und Sicherungseinheit der HA I. BStU. S. 31/72 des Ministers v.): Die Organisationsstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit 1989 (MfS-Handbuch.12. Vgl. Sekretariat Neiber 679.1969.1986 zur Qualifizierung der Führungs. ohne dass das eigens in jedem Fall ausgewiesen wird. 14. auch die jeweiligen Ausführungen von Wiedmann.43 Doch lag »dem Genossen Minister gerade die Landesverteidigung [sehr] am Herzen«44. Referat des Leiters der Hauptabteilung I v. Hierfür erkundete die HA I militärische und grenzpolizeiliche Einrichtungen auf gegnerischem Territorium (dem Operationsgebiet).. zur Abteilung Rückwärtige Dienste (RD) und zur selbstständigen UA Operative Technik (OT).4. Fachlich und territorial arbeitete sie mit anderen Diensteinheiten zusammen.. Befehl Nr. Roland (Bearb. D. BStU.2.] nicht zuzulassen«40. S. . BStU. Militäroberstaatsanwalt: Verfahrensregelungen bei Verweigerung des Wehrdienstes bzw. um »Überraschungen auf militärischem Gebiet [. Begegneten sich doch an der deutsch-deutschen Grenze zwei hochgerüstete feindliche Bündnissysteme. 5. 279. 27. HA I 14599 (o. MfS. Sie meldete bei diesen ihren Informationsbedarf an. S. 14.41 2. Dies bezog sich auf die Westsektoren Berlins und für die Bundesrepublik auf einen 30 bis 50 km breiten Gürtel jenseits der Staatsgrenze.). Vgl. 20/86 des Ministers v. Informationsbedarf und liniengebundene Informationen der HA I an die zentral aufzubauende einheitliche Personendatenbank der EDVA im MfS v. B. BStU. Da außerdem die Arbeitsgruppe des Ministers (AGM – Mobilmachung) Berührungspunkte mit der Armee hatte.und Leitungstätigkeit im MfS. S.12. 279. So fehlen Ausführungen zum Sekretär einschließlich der Wach. 37). Mielke hatte – mit Bezug auf »die historischen Erfahrungen der Sowjetunion«38 – alle MfS-Diensteinheiten zu besonderer Wachsamkeit aufgefordert39. MfS. BStU. dass aus dem eigenen Verantwortungsbereich wichtige Informationen weitergegeben wurden. 274–287. Teil V/l). S. S.6. Sekretariat Neiber 321. 217–233.1988: Die sich aus den neuen bzw. 11. wenn die Landesverteidigung berührt schien. HA IX 532. BStU. 1. z. B. 34.

2. S. Zeitweilig war für die hauptabteilungsinterne Kommunikation die Abt. das MfS-eigene und das geschützte WTschTelefonnetz nutzen. die Vorläufige Aufgabenstellung v.12 In Neibers Sekretariat kümmerten sich zwei Offiziere um den Geschäftsbereich der HA I: in Fragen der Grenzsicherheit Siegfried Weiße45. Gieseke (Hg. Jg. 1940. sondern für das Fernmeldewesen. Stellvertreter war ein weiterer für die zahlenmäßig starken Landstreitkräfte und der dritte für die hochsensible Sicherung von Grenze und Grenztruppen zuständig. die Chronik der HA I (Anm. Zu den Aufgaben von Giersch vgl. . Kreis Königs Wusterhausen). S. 23). Elektromechaniker. Abweichend vom westlichen Sprachgebrauch wird der Begriff »Nachrichten« nicht für die Gewinnung von geheimdienstlichen Informationen verwendet.2 Leitung Generalleutnant Manfred Dietze48. S. 3). Kreis Potsdam) bzw. Elektrotechniker. 1928. der zuvor viele Jahre in der HA I und der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A) eingesetzt war. HA I/12 aber auch Abt.2. Er kam 1951 von der Hauptverwaltung Ausbildung (vgl. BStU. diente sich in der HA I als langjähriger Abteilungsleiter und Stellvertreter seines Vorgängers Karl Kleinjung hoch und beerbte diesen schließlich. Grenztruppen (Pätz. Jahrgang 1928. für den Bereich Aufklärung des Stellvertreters der HA I beim Kommando Grenztruppen »Grenzaufklärung« und für den Bereich Aufklärung des Ministeriums für Nationale Verteidigung »Armeeaufklärung« durchgängig verwendet. Sekretariat Neiber 197.1987. Alle anderen Aufgaben (also Streitkräfte einschließlich Grenztruppen) fielen in die Zuständigkeit von OSL Uwe Giersch47. Orthopädiemechaniker. MfNV-MBW/U. die für eine stabile Telekommunikation innerhalb der Hauptabteilung sorgte. M[aterielle] S[icherstellung] zuständig gewesen. MfS seit 1961. MfS seit 1962. 3. Die beiden Fachexperten saßen – abweichend von der sonstigen MfS-Praxis – fernab bei den Stäben der Landstreitkräfte (Geltow. Abt. I/12. 57–60. ihnen standen auch MfNV-eigene sowie die dort gebräuchlichen abgeschirmten SAS-Verbindungen zur Verfügung. kümmerten sich nur sechs Offiziere. Die vollständige Bezeichnung erfolgte höchst unterschiedlich: HA I/8. ihre Stationierung außerhalb zentraler MfS-Dienstobjekte und fern von Berlin. Ihm standen 33 Planstellen mit einer allerdings ungewöhnlichen Splittung zur Verfügung. Dietze erhielt Zuarbeiten von drei ständigen Stellvertretern. 77. Arbeitsgruppe des Leiters (AGL) Die AGL wurde von Oberst Hans Schönert49 geführt. Zwischenzeitlich war er auch OibE der HV A gewesen. Das Schwergewicht bildete die Unterabteilung50 Nachrichten (24 Mitarbeiter). Offizier.): Wer war wer (Anm. Wegen häufiger Wechsel der Bezeichnungen und zur deutlichen Unterscheidung werden für die Tätigkeit der Grenzaufklärer der Grenztruppen »Aufklärung der Grenztruppen«. die Hauptabteilung auf einen Verteidigungszustand vorzubereiten. MfS. 13. S. 1927. denen auch die Verantwortung für die Teilstreitkräfte oblag: neben dem 1.51 Hier war der Aufwand besonders hoch – bedingt durch die Streuung der Diensteinheiten. Vgl. leitete seit 1981 die HA I. 52). Die Mitarbeiter konnten nicht nur das öffentliche. MfS seit April 1950. Abweichend von der im MfS üblichen Weise existierte in der HA I unterhalb der Abteilung eine weitere Ebene mit der Bezeichnung Unterabteilung. doch innerhalb von NVA-Objekten. Um die originäre Aufgabe einer AGL. Jg. Der Oberst verfügte über Leitungserfahrung (1953 bis 1961) in der Grenzaufklärung46 und hatte von 1969 bis 1980 als Offizier im besonderen Einsatz (OibE) die Abteilung Aufklärung und Information innerhalb der Grenztruppen geleitet. 45 46 47 48 49 50 51 Jg. 2. Zur Biographie Dietzes vgl. Über militärische Bildung verfügte er allerdings nicht.

Die jeweiligen Leiter beispielsweise hätten ihren Platz auf den militärischen Führungsstellen und Gefechtsständen gefunden. für die bereits personelle Planungen vorlagen. 18 f. in der bis dahin völlig andere Schwerpunkte der operativen Arbeit gegolten hatten. Vgl. 1969.53 zum anderen bei den Pflichten. um die Arbeit unter feldmäßigen Bedingungen zu erproben. Ebenso wenig berücksichtigten die Entwürfe die Eigendynamik kriegerischer Handlungen. Dietze informierte seinen Minister.1985. damit die Hauptabteilung ihre Aufgaben im Verteidigungszustand fortführen konnte. BStU. Hauptverwaltung des Komitees für Staatssicherheit der UdSSR und der Hauptabteilung I des Ministeriums für Staatssicherheit in Kriegszeiten v. (Untersucht am Beispiel der Übung »Donau«). S. 84–96. 20) die Bildung einer 4. Sie lassen sich aber aus der bis 1986 bestehenden gleichnamigen Unterabteilung ablei52 53 54 55 56 57 58 Arbeitsgruppe des Leiters: Die Aufgaben der Hauptabteilung I in einer Spannungsperiode und Anfangsperiode eines Krieges v. HA 113215. Dargestellt am Beispiel der Führung einer Unterabteilung während der Teilnahme der 7.58 Ihre Aufgaben sind nicht näher bekannt. dass einige der zu vereinbarenden Aufgaben »die praktischen Möglichkeiten der HA I übersteigen«57. Wohl als Folge der Vereinbarungen war für den Verteidigungsfall in der Abteilung Äußere Abwehr (vgl. MfS. danach als 3.5.5. HA I 15516. Zum einen bei der Vorbereitung eines Verbandes auf Kampfhandlungen. Generalleutnant Nikolai Duschin55. und die Vorhaben resultierten sowohl aus den Erfahrungen des 2. MF GVS 001–105/68. Sonderoffizier Moskau: Gesprächsvermerk v. Sicher war nur. S. 9. BStU. Der Zeitpunkt hing mit der damals angespannten internationalen Situation zusammen. die Heftigkeit einer militärischen Konfrontation gerade in Mitteleuropa und den Umfang des militärischen Handlungsraumes. Doch auch als sich 1968 Teile der NVA zum Einmarsch in die CSSR anschickten. anfangs unter dem Namen »Sonderabteilung«. K 526. Vgl.5. dass die HA I in eine Verwaltung Militärabwehr überführt und näher an die Militärs gerückt worden wäre. die JHS-Diplomarbeit von Siegfried Bohl: Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungswerte in der Leitungstätigkeit einer Unterabteilung der Hauptabteilung I während der Periode der Vorbereitung einer Division auf die Einführung in militärische Kampfhandlungen. Leiter der Abt. Seit 1918 arbeitete in der Sowjetarmee eine Militärabwehr. 31 f. MfS. ein Protokoll über ihr Zusammenwirken in Kriegszeiten56 unterschreiben sollte.10. Hierbei vernachlässigten sie die Trägheit der HA I. Hauptverwaltung des KGB. Weltkrieges als auch des aktuellen Afghanistankrieges. BStU.1985. 11. was unter Umständen eine Unterstellung unter anderes nationales Kommando bedeutet hätte. Panzerdivision der NVA an der Hilfsaktion der fünf befreundeten Armeen im August 1968.9. die dem MfS beim Aufbau von NVA-Militärkommandanturen im fremden Operationsgebiet zugefallen wären. BStU. 17. Protokoll über das Zusammenwirken zwischen der 3. konnten einige der vorbereiteten Dokumente abgeglichen und ergänzt werden.13 Die HA I im Verteidigungszustand Diese Mitarbeiter trafen organisatorische Festlegungen. Hauptverwaltung. Bdl 2016.1987. MfS.1989. BStU. Hauptverwaltung des KfS der UdSSR und der HA I des MfS der DDR in Kriegszeiten v. S. MfS.52 Zwar nutzte man Manöver.54 Bedenken kamen Dietze dagegen 1985. sondern zuvor die Korruption in Miliz und Innenministerium bekämpft sowie in verschiedenen Territorialorganen gedient und dabei die Bekanntschaft Michail Gorbatschows gemacht. S. HA 13178. 1968. Er hatte sich allerdings nicht innerhalb der Verwaltung hochgedient. ebenda. Unterabteilung vorgesehen. 30. MF GVS 001–15/69. 1989 stand Generalleutnant Wasili Sergejew an der Spitze der 3. 67. MfS. JHS. Vgl. . als er mit seinem Pendant innerhalb des KGB. MfS. S. Äußere Abwehr: Schreiben an den Leiter der UA–2 über die Abversetzung von Mitarbeitern der UA–2 im Verteidigungsfall v. 30. von 1943 bis 1946 mit der Bezeichnung »SMERSH« (Tod den Spionen). HA I. JHS. Leiter der HA I: Vermerk an Minister Mielke zur Erarbeitung gemeinsamer Maßnahmen zwischen der 3. die JHS-Diplomarbeit von Rudolf Liehr: Rolle und Aufgaben der Organe für Staatssicherheit beim Aufbau und bei der Organisation der Arbeit von Militärkommandanturen.1988. BStU.

] als Beobachter und Ermittler [. Vgl..62 Diese reisten zu Tagungen und Konferenzen. S. Orientierungs.1983. Jg. ohne Beruf. Auswertung – für den Bereich Aufklärung beim KGT (siehe S. Kongo und Jemen. 53 u. BStU. MfS. Bodo. Darunter die zahlreichen Arbeits-. S. 54) gehen von besonderen IME-Gruppen der HA I aus. Hg. Zur Arbeit der Abt. aber auch als Militärberater. MfS. Auch die beiden o. DSt 100817. denn den Erhalt einzelner Vorgänge konnte der Führungsoffizier kaum eigenhändig in Berlin bestätigen. Berlin 1996. Das geheimdienstliche Datennetz des östlichen Bündnissystems. BStU. Äthiopien. 79). Grundsatzdokumente zu erarbeiten. Wegmann. HA I 8242.11. Abteilung I/XII Um flächendeckend arbeiten und zugleich die breite Streuung durch die Zuständigkeit für die gesamte NVA abfangen zu können. XII vgl. S. ebenda. . g. S. Häufig verwendete Abkürzungen und Begriffe des Ministeriums für Staatssicherheit. die Umsetzung der vielen Weisungen61 des Leiters der HA I zu kontrollieren. Hg. XII zum Erfassen von Personen und Registrieren von Vorgängen wie sonst nur die MfSZentrale und die Bezirksverwaltungen.3. Pag.. Vgl. zum Beispiel Willy Brückner (vgl. Monika: SOUD. Abkürzungsverzeichnis. MfS. 37) nahm die diesem Bereich unterstehende Unterabteilung AKG/Aufklärung wahr. Archivierte Vorgänge verblieben aber nicht in der Abt. die sich um die Arbeit mit »IM aus dem Operationsgebiet [. Konsequenterweise erhielt die HA I dafür mit »XVIII« einen eigenen Registrierbereich zugeteilt. 137. Zu den Registrierbereichen vgl. dienten beim Stab der Vereinten Streitkräfte. Tantzscher.14 ten. S. der – zur HV A abgestellt – 1969 bis 1971 beim Aufbau der Geheimpolizei im Sudan half. darunter in Vietnam.und Kontrollgruppe (AKG) Dieser Stab umfasste 70 Planstellen und wurde seit 1981 von Oberst Bernhard Riebe60 geleitet. 1930. Kontrolle. Weshalb die falschen Angaben in den Reisepässen einiger Offiziere der Armeeaufklärung an SOUD weitergeleitet wurden. 106. Aufgaben der AKG – Anleitung.2. 21. als Militärattaches (vgl. Diese UA ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen UA in der Abt. MfNV (vgl.1975 über die Umbildung der selbstständigen Referate XII der BV/V und des Referates XII der HA I in Abteilungen.1980.. Berlin 1996. sowohl über ausländische Militärkader in der DDR als auch eigene Auslands. BStU. 17). HA I 13869 (o. lässt sich bisher nicht ergründen. 24. Äußere Abwehr/UA 4 v. 26).] in Spannungszeiten«59 kümmerte. Die HA I stellte auch einzelne Experten. die Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren sowie die Übersicht zu gewährleisten. darunter als eigener Archivbestand 8 die Fahnen59 60 61 62 63 64 Funktionsplan für Hauptsachbearbeiter im Hauptsachgebiet (HSG) Beobachtung und Ermittlung der Abt.. In der Unterabteilung Auswertung 2 erfolgten unter anderem Zuarbeiten für den Datenspeicher der sozialistischen Geheimdienste »SOUD«63. Leiter der AKG/UA Sonderaufgaben: Aufgabenstellung für die Unterabteilung v. Unter den circa 880 Datensätzen befinden sich auch die Namen einiger Fahnenflüchtiger. Hinter den »Sonderaufgaben« der gleichnamigen Unterabteilung verbarg sich der Auftrag. Befehl Nr. Diplomarbeiten (Anm. S. sondern wurden in das Zentralarchiv des MfS abgegeben. Auswertungs. 14. Mosambik. 107–118. Mit ihrer Arbeitsaufnahme 1987 gingen auch die Personalien der KSZE-Inspektoren und ihres Hilfspersonals in den Speicher ein. 6/75 des Ministers v.und Reisekader. I/XII. verfügte die HA I über eine eigene Abt. BStU. Angola.). BStU.64 Mappen mit einzelnen Quittungsbelegen mussten jedoch das sonst gebräuchliche Vorgangsheft ersetzen.und Informationshinweise (AOI-Hinweis). MfS seit Februar 1952.

Vgl. in denen davon keine Rede war (vgl.1982. MfNV/UA Rückwärtige Dienste Seit 1976 wurde die Abteilung MfNV von Oberst Heinz Grawunder69 geleitet. MfNV/UA Technik und Bewaffnung Abt. doch in einer völlig abweichenden hierarchischen Eingruppierung sowie mit eigenständiger Gewichtung und Bewertung. S. Eine Gegenüberstellung der acht Stellvertreterbereiche des MfNV und ihre Widerspiegelung in der Struktur der HA I verdeutlicht das. was für die gesamte HA I galt: Die Zuordnung der MfS-Fachabteilungen – neben den Bereichen mit Querschnittsaufgaben – folgte zwar der militärischen Struktur. 193–195.15 fluchtakten. Dienstsitz der Abteilung war im Ministerium in Strausberg. MfS seit April 1952. S. 1988 jedoch hatte Dietze Festlegungen zur Arbeit der Abt.65 Im Nachhinein erklärten Dietze und Riebe die Existenz der Abteilung außerdem damit. Jg. 25. Hg. 50. OSL Horst Silbermann und OSL Gerd Hillig. S.11. v. Ihm zur Seite standen zwei ständige Stellvertreter. »Von OibE durchsetzt. 15. Findbuch zum »Archivbestand 2: Allgemeine Sachablage« des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. der Allgemeinen Sachablage.1965 angestellt. S. Die Abteilung verfügte über 256 Planstellen. über das Gespräch mit dem Stellvertretenden Minister. So kam es zu der Situation. 239. Riebe: Zur Militärabwehr (Anm. MfNV/UA PHV Abt. Dietze. Solche Erwägungen hat das SED-Politbüro in seinen Grundsätzen für den Verteidigungszustand v. Münster u. HA I 14549. AP 1583/86. Zwei dieser Stellvertreter (die Chefs des Hauptstabes und der Politischen Hauptverwaltung) hatten sogar Sitz und Stimme im Nationalen Verteidigungsrat. BStU. während einzelne Stellvertreterbereiche lediglich von einer Unterabteilung betreut wurden. 2).68 Tabelle 3: Zuordnung von Stellvertreterbereichen im Ministerium für Nationale Verteidigung und zuständige Diensteinheiten der HA I Stellvertreter des Ministers Chef der Politischen Hauptverwaltung Chef des Hauptstabes Chef Landstreitkräfte Chef Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Chef Volksmarine Chef Grenztruppen Chef Technik und Bewaffnung Chef Rückwärtige Dienste Zuständige Diensteinheit in der HA I Abt. 1931. Festlegungen des Leiters der AGL v. Giese: Die SED und ihre Armee (Anm.8. Sein Spitzname war »Der Graf«. I/XII im Verteidigungszustand bestätigt. 13). deren Leiter allenfalls ein Oberstleutnant war.1988. a. 2001. ohne Beruf. Vgl. ZA. Generaloberst Werner Fleißner. 362 f. dass die HA I im »Verteidigungsfall jederzeit aus dem MfS herausgelöst und dem Minister für Nationale Verteidigung unterstellt werden« könnte66. Major Schubert. . S. dass sich zwar bei Gesprächen des Leiters der HA I mit dem jeweiligen Minister Generäle gegenübersaßen. Vgl. MfNV/UA Hauptstab Stellvertreter beim Kommando LaSK Abteilung LSK/LV Abteilung VM Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen Abt. MfS. MfNV wird verständlich. 12. 3). BStU. 65 66 67 68 69 Vgl.« In: Der Spiegel 11/90. z. B. Einige Objektvorgänge aus den sechziger Jahren mit militärischem Bezug landeten im Archivbestand 2.67 Abteilung Ministerium für Nationale Verteidigung Anhand des Aufbaus der Abt. BStU.6. die Aktennotiz des neuen Leiters der UA Technik und Bewaffnung.

um die Interessen des MfS zu sichern. BStU. an die sich Soldaten unter Umgehung des Dienstweges direkt wenden durften. MfS. wo diese Waffen stationiert waren. Betriebe und Einrichtungen sowie gesellschaftlicher Organisationen durch die operativen Diensteinheiten des MfS. – über den Wehrdienst einer Person – auch als Reservist. HA 13673.7. Peter: Zur Tätigkeit der NVA bei der Realisierung der KSZE-Beschlüsse. 99–106. die Daten der Armee benötigten. Anlage 2. die im Bedarfsfalle ihre Arbeit unverzüglich aufnahm.1987 zu politischoperativen Aufgaben und Verantwortlichkeiten des MfS in Durchsetzung der Bestimmungen des Dokumentes der Stockholmer Konferenz über Vertrauens.74 Die Erfahrungen der HA I im Umgang mit westlichen Inspektoren wurden 1988 herangezogen. 10/87 des Ministers v. 526–546. H 08.1989 wurde die GSSD umbenannt in »Westgruppe der Truppen« (WGT). Am 29. Mielke und KGB-Chef Viktor Tschebrikow 70 71 72 73 74 Vgl. S. Das Abschlussdokument der Stockholmer Konferenz über Vertrauens. – zum militärischen Werdegang einer Person vor 1945. 1. – ob der Militärstaatsanwalt gegen die betreffende Person ermittelte. S. DSt 103394. . Folgende Informationen konnte das MfS dort beschaffen: – zu Eingaben – und den Personalien des Verfassers –. BStU. die in der DDR eine militärische Ausbildungsstätte besucht hatten.70 Unterabteilung Internationale Arbeit Im MfNV betreute die Verwaltung Internationale Verbindungen die ausländischen Militärattaches. Sicherungskonzeption des Leiters der HA I zur Organisierung und Durchführung der politischoperativen Arbeit in Vorbereitung und Durchführung von Inspektionen nichtsozialistischer Staaten zu militärischen Aktivitäten auf dem Territorium der DDR v. Ordnung des Ministers Nr. als sich die Sowjetunion und die USA auf den Abbau ihrer atomar bestückten Mittelstreckenraketen in Mitteleuropa einigten. wenn sie sich an den Minister oder seinen Stellvertreter und Chef der Politischen Hauptverwaltung richteten.1989 zur Nutzung ausgewählter Informationsspeicher staatlicher und wirtschaftsleitender Organe. weil beide Politbüro. BStU. (Das konnte Brisanz in sich bergen. H 02–H 06 u. bei Sicherungsvorgängen) und war Ansprechpartner für andere MfS-Diensteinheiten.12. Sekretariat Neiber 184.8.6.und sicherheitsbildende Maßnahmen und Abrüstung in Europa. 3.1988. In: Wünsche (Hg. einschließlich der dort stationierten Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD).): Rührt Euch! (Anm. ZK-Mitglieder waren. B. 16. Vgl. natürlich auch auf dem Gebiet der DDR. 199 f. MfS.16 Unterabteilung Auswertung/Information Die Unterabteilung erfasste für die gesamte Abteilung Personendaten (z. Vgl.71 Sachlich zuständig war im MfNV der Hauptstab sowohl für eigene Aktivitäten als auch für die Betreuung von Besuchern. Vgl.73 Dietze ließ sich über das DDR-Personal an Beobachtern und Inspektoren informieren und behielt sich die Bestätigung aller operativen Maßnahmen sowie die Auswertung der Einsätze vor. BStU. MfS. S. 10).6. – über Ausländer. wo die Zuständigkeit für die eigenen Militärattaches verblieb. 4/89 v. Äußere Abwehr/UA 2. DSt 103620. Die Kontrollbesuche der USA fanden folglich in der DDR und der ČSSR statt. Kombinate. insbesondere aus Mitarbeitern der UA Hauptstab. Herrich. MfS.und sicherheitsbildende Maßnahmen und Abrüstung in Europa 1986 ließ gegenseitige Beobachtungen (angemeldet) und Inspektionen (unangemeldet) in Truppenteilen und bei Übungen zu. Befehl Nr.). S. Deren Absicherung übernahm die Unterabteilung 1985 – damals noch als Hauptsachgebiet – von der Abt.1986. Arbeitsplan des Leiters der HA I v.72 Innerhalb der Abteilung MfNV bestand anfangs eine zeitweilige Operative Einatzgruppe (OEG). Zum Gesamtkomplex Inspektionen vgl.bzw. 29.

Hans.und Arreststrafen bis zu zwei Jahren. Ehlert.77 Unterabteilung Rückwärtige Dienste Diese Unterabteilung beschäftigte sich nicht mit der Sicherstellung der eigenen Arbeit. Abt.und Disziplinareinheit durch die Abt. S.): Im Dienste der Partei. der seit 1986 von Generalleutnant Manfred Grätz78 geleitet wurde. Rüdiger (Hg. Rechtsgrundlage war u. Rüdiger: Die Nationale Volksarmee (1956–1990). Torsten. BStU.1975 zu den politischoperativen Aufgaben des MfS im Strafvollzug der DDR. 20) zu koordinieren. Infolge der neuen Militärdoktrin von 1987 (vgl. 19. Die Leitakte Strafvollzug. 103 f. Rudolstadt 1991. hier 462 f. Froh. 37). S. Zuständig war diese Unterabteilung ferner für das Zentrale Armeelazarett in Bad Saarow-Pieskow und die Militärmedizinische Sektion an der Ernst-Moritz-ArndtUniversität in Greifswald79. 2. Die Unterabteilung sollte verdächtige Beobachtungen. Diese befand sich in Schwedt. Unterabteilung Hauptstab Die Unterabteilung entsprach dem gleichnamigen Stellvertreterbereich des MfNV. die Bausoldaten in nur noch vier Baueinheiten zu konzentrieren. auf ihre Spionagerelevanz analysieren. 72). Streletz war Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates. BStU. Bestimmungsort Schwedt. 16). 185. Froh. 4 StPO (DDR). S. Äußere Abwehr (vgl. S. DSt 101090 über jede Strafvollzugseinrichtung. Wittenberg 2000. S. . Laut Neiber war sogar vorgesehen. MfS. Vgl. DSt 103456.3. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. X 768. 13. Vgl. Anne: Militär. X über den Ablauf des Erfahrungsaustausches v. S. 67–75. vgl. S. Stefan: Delikt 220. Berlin 1998. Burkhard. Zur Biographie vgl. also höchstwahrscheinlich auch über die Strafvollzugs.1988 zur politisch-operativen Sicherung der Rückverlegung der Raketenbrigaden OTR–22 vom Territorium der DDR in die UdSSR. 338. die von der gesamten Abteilung zusammengetragen wurden. an der innerdeutschen Grenze befestigte Führungsstellen.und Polizeihochschulen in der DDR. S. 16). hatte aber alle Schritte mit der UA 1 der Abt.2. a.. Dort verbüßten Grundwehrdienstleistende und Soldaten auf Zeit Freiheits.1988. BStU. S.75 Unterabteilung Sonderaufgaben Gerade im Ministerium häuften sich militärische Geheimnisse mit besonderer Brisanz. § 339 Abs. MfS. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. 21. Wenzke. sondern mit der Absicherung des gleichnamigen Stellvertreterbereiches im MfNV. ist nicht (mehr) auffindbar. Handbuch der bewaffneten Organe der DDR. während sich um ihre operative Bearbeitung die Abwehrdiensteinheiten vor Ort kümmerten. die so genannte Maßnahme F. auch Maßnahmeplan des Leiters der HA II v.6. Vgl. MfS. 423–535. zu 75 76 77 78 79 80 Schreiben des Leiters der HA I an den Leiter der Abt. Zur Biographie vgl. VII der BV Frankfurt vor ihrer Übergabe an die NVA angelegt wurde. 2/75 des Ministers v. Wenzke. die gemäß Dienstanweisung Nr. Wachtel. die alle der Verwaltung Pionierwesen des MfNV direkt unterstehen sollten. zu dem im Juni 1988 Dietze seine Kollegen aus der CSSR und der UdSSR einlud. Chef des Hauptstabes war seit 1979 Generaloberst Fritz Streletz76. Auch ansonsten sind die MfS-Belege dürftig. Gefängnistagebuch. Unterabteilung Pioniertruppen Diese Unterabteilung hatte im MfS unter anderem die Federführung für den Umgang mit den Bausoldaten80 (vgl. 84) begann die DDR. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm. In den Verantwortungsbereich der Unterabteilung fielen unter anderem die verbunkerten Führungsstellen des Ministeriums für Nationale Verteidigung und die Disziplinareinheit–2. In: Diedrich.17 hatten sich auf einen Erfahrungsaustausch zum Thema Inspektionen verständigt.

Der Waffenexport erfolgte aus rein wirtschaftlichen Gründen. 332. Hans Werner: Operative Ausbildung in der NVA. S. Zur Rolle der SED bei der inneren Entwicklung der DDR-Streitkräfte (1956–1971). MB V v. 10). BStU. Unterabteilung Politische Hauptverwaltung (PHV) Diese Unterabteilung sicherte den gleichnamigen Stellvertreterbereich des MfNV. Sein Stellvertreter. . vgl. die vom Staatshaushalt oder aus Spendenfonds finanziert wurden.): Rührt Euch! (Anm. Zur Biographie vgl. MfS. Es kamen unentgeltliche Lieferungen hinzu. 16). wurde von der Unterabteilung PHV gesichert.).und FDJ-Mitglieder. Die hierfür zuständigen Politstellvertreter genossen eine herausgehobene Position innerhalb ihrer Einheiten. an dessen Spitze seit 1985 Generaloberst Horst Brünner84 stand. war immerhin noch Kandidat des ZK der SED.1973 gegründet. Dazu organisierte und beeinflusste sie die gesamte politische Arbeit innerhalb der Armee (Indoktrination. Zeittafel zur Militärgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik 1949 bis 1988. Im Vordergrund stand die Organisation des Geheimnisschutzes. Legitimation und Mobilisierung) – nicht nur für die SED. Zur PHV vgl. S. Die Gewerkschaft wurde am 1. 28. 32). Zur Biographie vgl. angesichts des Überblicks. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Hg.6. Vgl. Eine Standesorganisation der Berufssoldaten gab es dagegen nicht. Brünner war Mitglied des Nationalen Verteidigungsrates und des ZK der SED. 16). Berlin 1988. Sie überwachte auch den Militärkartographischen Dienst in Halle und den Zentralvorstand der Gewerkschaft der Zivilbeschäftigten in der NVA86 (immerhin gab es 1986 52 700 Zivilbeschäftigte87) abwehrmäßig. hier 357 f. Für das Waffenlager Kavelstorf (Kreis Rostock). auch Sicherungs. Zur Biographie vgl. Froh. Froh. das zur IMES gehörte. HA I 14748 (o. Berlin 2002. Pag. Die Unterabteilung verfügte über 18 Planstellen. 325–362. Weil die übergroße Mehrheit der Beschäftigten. den dieser Bereich über den Stand der Ausrüstung. S. S.85 Der Politischen Hauptverwaltung unterstanden unter anderem die 10.und Bearbeitungskonzeption des Leiters der Abt. auch S. ferner die Militäroberstaatsan81 82 83 84 85 86 87 Vgl. Militärgeschichtlichen Institut der DDR. Waffenexport (so genannter spezieller Außenhandel) betrieben die zum KoKo-Imperium gehörende IMES sowie der Ingenieurtechnische Außenhandel (ITA). S. zugleich Gewerkschaftsmitglied war.1989 zur politisch-operativen Sicherung des Ausbaus befestigter Führungsstellen an der Staatsgrenze zur BRD. Frank: Parteiherrschaft in der Nationalen Volksarmee. In: Wünsche (Hg. 196. Generalleutnant Manfred Volland. ebenda. Unterabteilung Technik und Bewaffnung (T/B) Die Unterabteilung entsprach einem Stellvertreterbereich im MfNV. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. die NVA-Druckerei und das Armeemuseum in Dresden. widerspiegelt die Zahl der Zivilbeschäftigten etwa den Mitgliederstand der Gewerkschaft.7. Hagemann. aber auch den Waffenexport in Dritte-Welt-Länder83 hatte. 80.18 schaffen. Deim. 71). der dem Ministerium für Außenhandel unterstand und von einem General geleitet wurde. Über die Politische Hauptverwaltung war die SED in den Streitkräften verankert. der nach Abgabe der Verantwortung für die Grenzsicherung in den siebziger Jahren vorwiegend repräsentative Aufgaben blieben.. gerade im Staatsapparat. S. 78. 101 f. Vgl. die Neuentwicklung von Waffen und Gerät. v.81 Auf Seiten des MfS sollte diese Unterabteilung den unauffälligen Materialtransport und die Geheimhaltung der Bauarbeiten sichern. das Militärarchiv in Potsdam. 42). der Militärverlag. Angaben des Leiters der HA I (Anm. S. war die MfS-Abteilung BCD zuständig. der seit 1986 von Generaloberst Joachim Goldbach82 geleitet wurde. Sie hatte ihren Sitz im Militärtechnischen Institut in Königs Wusterhausen und verfügte über 18 Planstellen. aber auch zur Unterstützung einzelner Regime (vgl. Verwaltung (Konterpropaganda – vgl. Ihr Aufgabenkreis ging über den direkten Anleitungsbereich der PHV weit hinaus: Auch die Stadtkommandantur Berlin (SKB).

V. B. Unter den Sportlern und Betreuern wurden Inoffizielle Mitarbeiter geworben. Während seiner Zeit als Abteilungsleiter war Dietze gewählter Militärschöffe am Militärobergericht in Berlin. Das MfS übernahm nicht nur einzelne Untersuchungsverfahren der Militärstaatsanwaltschaften. Purschke. Grundlage für die Arbeit der HA I auf diesem Gebiet war Mielkes Dienstanweisung Nr. 2.19 waltschaft und das Militärobergericht in Berlin. 86). vgl.89 Diese sorgten für eine vertrauliche Behandlung der diffizilen Strafsachen. Fußball. ebenda. Frankfurt/O. -obergerichte. Gesetz zur Änderung des Gerichtsverfassungsgesetzes der DDR v.1962. 260–281.1. denn die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Lehrgangsteilnehmer bedeuteten zugleich eine so hohe IM-Konzentration. XVIII 2489/76. Registrier-Nr. Unterabteilung Armeesportvereinigung (ASV)92 Die Armee verfügte über eine eigene Sportvereinigung (»Vorwärts«) mit circa 250 000 Mitgliedern93. Ansonsten war Sport das Ressort der HA XX/3. S. in: Hartmann.. MfS. Vgl. Jörn: Die Steuerung der Militärjustiz der DDR. teilweise beruhten sie auf vorangegangenen Ermittlungen der HA I (in Zusammenarbeit mit der Linie IX des MfS). 24. Dienstanweisung Nr. 28. (Radsport.4. Leichtathletik. Die Arbeit der Unterabteilung bezog sich vorwiegend auf das Akademie-Personal. Eine Verbesserung der Rechtssicherheit der KVP-Angehörigen war freilich nicht beabsichtigt. Erst mit Einführung der allgemeinen Wehrpflicht entstanden 1962 Militärgerichte bzw. v. 4/7194: Hiernach hatte sie in ihrem Verantwortungsbereich vorhandene Sporteinrichtungen zu sichern und die militärischen (Sport-)Reisekader zu kontrollieren. (2004). Steike. I. hier Anm. BStU. Ihre Sonderstellung schloss allerdings eine Beaufsichtigung durch die Generalstaatsanwaltschaft nahezu aus. die losgelöst von den bewaffneten Organen agierten und denen Militärstrafsachen fremd blieben. Anfang und Ende der Lex Ewald 1955–1989. Zeittafel (Anm. Die Armeesportvereinigung wurde 1950 gegründet. Hg. Die Rechtsprechung lag weiterhin bei zivilen Gerichten. Dort hatte auch die Unterabteilung mit 14 Planstellen ihren Dienstsitz. S.l. Ringen) eingeteilt.96 88 89 90 91 92 93 94 95 96 Vgl. 62) innerhalb der bewaffneten Organe hatten dazu geführt. Vgl. Die Instrumentalisierung des DDR-Wintersports am Beispiel Oberhof. Den Sicherungsvorgang mit den SportReisekadern führte allerdings die UA Auswertung/Information. 27.s. München 1997. . dass der Generalstaatsanwalt der DDR 1954 die Bildung von Volkspolizei(VP)-Staatsanwaltschaften anordnete. Die Unterabteilung mit 17 Planstellen war für das Komitee der Armeesportvereinigung als Leitungsgremium zuständig und in vier Hauptsachgebiete für die Armeesportklubs (ASK) »Vorwärts« in Oberhof (Wintersport)95. Schwimmen. 4/71 des Ministers über die politisch-operative Arbeit im Bereich Körperkultur und Sport vom Dezember 1971. dass die wenigen operativen Mitarbeiter der Unterabteilung allenfalls mit einem Bruchteil inoffiziell zusammenarbeiten konnten. Bürgerkomitee des Landes Thüringen e. Zeittafel (Anm. 86). Deren Kürzel ASV ist daher nicht zu verwechseln mit den bis Anfang der 50er Jahre bestehenden Arbeitersportvereinen. Turnen) und Rostock (Kanusport.1954. 106 f. Rudern. S.a. Spitzer. Die Militärakademie wurde 1959 gegründet. DSt 100660. s. S. Grit: Goldkinder. 46. 21. Anordnung des Generalstaatsanwaltes der DDR v. vgl. S. Leipzig 1997. Giselher: Machtkämpfe. Potsdam (Kanusport. Thomas: Staatsplan Sieg. S. Die DDR im Spiegel ihres Spitzensports. beim Vorwurf der Militärspionage). GBl. Boxen). Unterabteilung Militärakademie Die Militärakademie »Friedrich Engels« (MAFE)91 befand sich in Dresden und war die höchste militärische Bildungseinrichtung der DDR.88 Die enormen Disziplinmängel (vgl.90 Von Militärgerichten wurden auch Zivilpersonen abgeurteilt (z.

1952–1957. die sich durch technische Aufklärung (Satelliten. s. Für das MfS galt es. DSt 103045. Paul: Befehl »Filigran«. Mechaniker. Punkt 2. Unterabteilung 1 Die Unterabteilung 1 (38 Planstellen). seit 1987 geleitet von OSL Ulrich Glawe.): Wörterbuch (Anm. Die dafür eingesetzten IM führte nicht die HA I. MfS. I/2/85 zum Schutz der Streitkräfte vor der funkelektronischen Spionage des Gegners erlassen. Die Absicherung des Chiffrierwesens oblag der Abt. Das betraf auch die geschützten SAS-Verbindungen. Dietze hatte dafür am 8. Jg.4. MfS seit 1959. S. 2000. danach HA II.98 Darüber hinaus wurden Frequenzen vorbereitet. funktechnische Aufklärung) ergaben.97 Neben zivilen Firmen beteiligten sich daran auch Einheiten der NVA. darunter durch West. Suckut (Hg. die erst bei einer militärischen Auseinandersetzung zum Einsatz gekommen wären – Strukturelemente. MfS seit 1950. seit 1987 erster Stellvertreter des Leiters der HA I.und Blickfeldarbeit102. Abteilung Äußere Abwehr Das MfS differenzierte zwischen innerer und äußerer (Spionage-)Abwehr. MBW. die es besonders zu schützen galt. sondern außerdem in diesem Bereich die nachrichtendienstliche Arbeit lahm legen und an Kenntnisse über die Organisation gegnerischer Spionage überhaupt gelangen. Die Unterabteilung hatte ihren Sitz in Berlin-Köpenick.und personenbezogene Arbeit Richtung Westen. wozu auch der so genannte Spezialnachrichtendienst (SND) diente. Die Abteilung wurde seit 1982 durch Oberst Reinhard Lemke101 geführt und gliederte sich in drei Unterabteilungen sowie das Referat Auswertung/Information (hier RAI genannt).3 Bereich 1. Bergner. 24. Dies geschah von 1975 bis 1981 sogar in einer eigenen Abt. Ernennung zum Generalmajor 1983. Die Bunker der DDR-Führung für den Ernstfall. XI." 2. die bei der Armee verwendet wurden. die aber bisher nicht erschlossen wurde.3. 1938. Angesichts der Möglichkeiten. In der Abt.2. Äußere Abwehr erfolgte unter anderem die Vorgangs. 6).10. Bei der Blickfeldarbeit versuchte das MfS einen Inoffiziellen Mitarbeiter so zu bewegen. 1958–1960 Leiter der KD Reichenbach.20 Unterabteilung Militärbauwesen/Unterbringung (MBW/U) Mitte der siebziger Jahre wurde auf Beschluss des NVR in der DDR ein umfangreiches Bunkerbauprogramm ins Leben gerufen. 82. Dienstanweisung Nr. 97 98 99 100 101 102 Vgl. Vgl. inbes. Jg. die Menge der brisanten Informationen unter den Bedingungen vieler großflächiger Baustellen und dem unentbehrlichen Einsatz von Fachpersonal in den Ingenieur-Bauregimentern zu sichern. dass er in das Blickfeld westlicher Geheimdienste geriet. scheint der Aufwand vergeblich. Stellvertreter Generalmajor Manfred Dietel100 war seit 1981 Stellvertreter. Unterabteilung Nachrichten Dem Chef Nachrichtenwesen oblag die Sicherstellung einer störungsfreien und vertraulichen Kommunikation zwischen den Stäben und Verbänden während der unterschiedlichen Lagebedingungen. Dann konnte das MfS nicht nur Einfluss auf die Lieferung von Informationen nehmen. 1.1984 über die politisch operative Sicherung des Chiffrierwesens der DDR. 1930. BStU.1985 eigens seine Dienstanweisung Nr. hatte die Federführung bei der Spionageabwehr. Vgl. womit sie innerhalb der Militärabwehr eine Ausnahme bildete. für diese interessant erschien und möglicherweise kontaktiert wurde. Funk-. XI. 3/84 des Ministers v. Schlosser. sondern die Abt. der von .

o. Arbeitsplan des Leiters der HA I für das Jahr 1987 v. I/1/83 des Leiters der Hauptabteilung I und die sich ergebenden Aufgaben zur weiteren Qualifizierung der Spionageabwehr unter den aktuellen politischen und operativen Lagebedingungen. Hierzu gehörten die schnelle Ermittlung des neuen Aufenthaltsortes.1986. HA I. bei denen sich Möglichkeiten für gegnerische Dienste eröffneten. BStU. BStU. Verlust von Verschlusssachen). denn in deren Ressort fiel die Außensicherung militärischer Objekte – auch der GSSD.3. hatten den Betroffenen dennoch die Zuverlässigkeit abgesprochen. Bdl 2016. Ermittlungsverfahren) abzuarbeiten. 103 104 105 106 . Diese konzentrierten sich vielmehr darauf. (S.21 Organigramm 1: Abteilung Äußere Abwehr/UA 1 Gewiss waren die DDR-Streitkräfte im Fadenkreuz westlicher Dienste. 105 f. Anzahl der Panzer). des Befehls Nr. Er enthält keine OV. S. 1/87 des Genossen Minister. 29. bei denen als Straftatbestand der § 97 des StGB der DDR genannt ist. Dies galt selbst unter Berücksichtigung so genannter Vorfeld-Delikte wie Verstößen gegen Geheimhaltungsvorschriften (Schwatzhaftigkeit. I/10/83 und der Dienstanweisung Nr. Informanten unter den Anwohnern zu finden. BStU.1983 auf der Erweiterten Kollegiumssitzung.106 Das Referat 4 der UA 1 ging gegen Fahnenflüchtige vor. Einschätzung des Offizier für Sonderaufgaben beim 1.6. denn Militärspionage innerhalb der Kasernen spielte keine maßgebliche Rolle.7. Stellvertreter des Leiters der HA I v.103 Das paranoide Denken – im MfS wie in der Armee – konnte rasch zum Spionageverdacht führen. die Kontrolle von Rückverbindungen in die DDR. Dienstkonferenz der HA I v. Vgl. Untersuchungen über einen möglichen Verrat militärischer Geheimnisse sowie die Erarbeitung von Informationen der NVA und vom MfS zur Spionageabwehr betrieben wurde. hatten sich auf diese Weise in der HA I Ende der siebziger Jahre angesammelt. MfS.104 Seit 1979 wurde deshalb die Arbeit vereinheitlicht sowie auf wirklich sensible Positionen begrenzt. Zahlreiche Vorgänge mit minimalen Anhaltspunkten. B. S. Ein Jahr darauf fiel die Bilanz allerdings ernüchternd aus: Es »konnte bisher in der Bearbeitung der OV/OPK noch keine Bestätigung eines geheimdienstlichen Angriffs nachgewiesen werden«105. 36. Vgl. S. 8). Die Aufgabenstellungen richteten sich folgerichtig vorwiegend an die HA II und die Kreisdienststelle. 12. so genannte Ersthinweise. HA I 13673. Doch tatsächlich verfügten westliche Nachrichtendienste nur über wenige Informationen über die ostdeutsche Ausrüstung (z. 12. Präventive Maßnahmen sollten begünstigende Bedingungen beseitigen. Spezialisten hatten die Vorgänge mit ihren teilweise fragwürdigen Anschuldigungen zügig bis zur Entscheidungsreife (Erledigung durch Nichtbestätigung bzw. Pag. Sechs Jahre später war es nicht anders. ZAIG 8613.12. Den Vorwürfen waren die Mitarbeiter oftmals nicht nachgegangen. die Beobachtung des weiteren Werdeganges. Referat des Ministers v. ebenda.1989 zur Einschätzung des Standes der Durchsetzung der Dienstanweisung Nr. Doch die Spionageabwehr der HA I war geprägt von großer Komplexität. MfS. 4.1980 zu den Offizieren für Sonderaufgaben. 27). Im Falle des Fähnrichs von der Armeeaufklärung war die HA I ahnungslos gewesen (vgl.

durch den Minister für Staatssicherheit und den Generalstaatsanwalt der DDR bestätigt«. B. aus erzieherischen Gründen [. BStU. BStU. Äußere Abwehr ihrer diesbezüglichen gewaltigen Ablage und übergab sie einschließlich der dazugehörigen Gerichtsakten an die HA IX/6. 212. Registrier-Nr.1. für den Westen die neue NVA-Truppenschutzmaske zu beschaffen. Suckut (Hg. 2. Klaus: Fallbeil-Erziehung. Information der HA IX v. wurde ihm zum Verhängnis. den das MfS zu ihrer Ausspähung betrieb. Suckut (Hg. über das der Soldat verfügte.): Wörterbuch (Anm. Vgl. Dokument im Faksimile ohne Quellenangabe abgedruckt in: Schmude. auch. 304 f. S. Damit geht der tatsächliche Umgang im MfS. MfS. Vgl. Verratshandlung vgl.1989 über ein Gespräch bei der HA IX/6. dass er sich bereit erklärt hatte. das offiziöse Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit darunter verstand. S. MfS.. Smolka. nach Westberlin fahnenflüchtig geworden sind. 17. B. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre entledigte sich die Abt.112 Fahnenflüchtige mieden den DDR-Transit113. S. die in die BRD bzw.1982 über die bisherige Verfahrensweise gegen Personen. 357/60 des Ministers v. Dies galt. über das hinaus. 48) kam zu dem Schluss. der sich 1975 auf seiner mehrtägigen Flucht in den Westen den Weg freischoss und dabei zwei Grenzsoldaten tötete) und »Mörder« (zu Egon Bunge. . dass einige der Flüchtigen im Datenverbund SOUD gespeichert waren. dass sie mit drakonischen Strafen bis hin zur Todesstrafe111 reagierte. der 1980 während des Streifendienstes seinen Postenführer erschossen hatte. womit sich Minister Mielke einverstanden erklärte. auch in den von ihm geführten Ermittlungsverfahren. Manfred. Vgl. nämlich »137 Fahnenflüchtige. Durchführungsbestimmung des Leiters der HA I v. Verhaftung im Transitverkehr nur gegen einen Bruchteil aller Fahnenflüchtigen.22 zur vorbeugenden Verhinderung weiterer Fahnenfluchten. 65. S. Die HA IX/6 (vgl. Aktenvermerk der Abt. HA I 14513. Filmer.12. MfS. Werner. München 1991. sofern bei der Flucht niemand zu Schaden gekommen war und seither keine wichtigen Informationen erarbeitet werden konnten. Vgl. 403 f. 18. S. Befehl Nr. Das lange Gedächtnis der DDR in Fällen von Fahnenflucht war bekannt. 107 108 109 110 111 112 113 Vgl. S. Die große Anzahl von Fahnenflüchtigen und der vergleichsweise hohe Aufwand. BStU. Aber aktiv eingreifen konnte das MfS höchst selten. AOP 7276/91. hatten zur Folge.107 Desertionen wurden nicht als rein militärische Verstöße begriffen. 6). DSt 100290. AIM 938/91 Bd. zeigte sich doch. Insofern war der seit 1982 bestehende Zentrale Operative Vorgang mit dem Decknamen »Verräter«108 Programm.7.1960 über das Todesurteil gegen den ehemaligen Oberleutnant der Deutschen Grenzpolizei. 11.): Wörterbuch (Anm. Heribert: Opfer der Mauer. Der Stasi/SED-Mord an Manfred Smolka. Seit 1987 erfolgte darin die Erfassung aller Fahnenflüchtigen. Die geheimen Protokolle des Todes. I/1/85 über die Aufnahme der politisch-operativen Bearbeitung von in das nichtsozialistische Ausland fahnenflüchtig gewordenen Angehörigen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR.1985 zur Dienstanweisung Nr. sondern auch Spionage. Bd. und weil sie Auslieferungsersuchen mutmaßten. im Fall Manfred Smolka. MfS. oft sogar den gesamten Ostblock. Zum Begriff Verräter bzw. 20. was z. S. sondern der Umfang des Wissens.] die Todesstrafe zu verhängen«. Ihre Gerichte ahndeten nicht nur das Entweichen. Z.. um zu flüchten110). XXII/4 v. 403 f. dass sich das Verfahren gegen ihn dazu »eignet. XVIII 669/82. dass bei Flüchtigen mit Mannschaftsdienstgrad nach zwei Jahren die Bearbeitung automatisch eingestellt wurde. Schwan. Böblingen 1992. sondern als Verrat an der DDR. Obwohl er bereits einige Wochen vor seiner Flucht aus der Grenzpolizei entlassen worden war. Allerdings wurde die Fahndung bzw. die vor oder im Zusammenhang mit ihrer Fahnenflucht Mord oder Terror durch Anwendung oder Androhung von Gewalt gegenüber anderen Personen verübten. BStU. 6). wobei maßgeblich nicht das war. Diese Befürchtungen waren teilweise zutreffend.109 Daneben existierten die Vorgänge »Terrorist« (zu Werner Weinhold.12. 188. I/6. 1. was im Westen tatsächlich verraten wurde.

Bekannt ist auch der Fall von Günter Jablonski. die früheren Kommandeure und OSL der Grenztruppen Klaus-Dieter Rauschenbach (1981) und Dieter Mann (1987). S.B. 2. ihn in der Bundesrepublik zu töten. Christoph: Zehn Jahre Aufarbeitung des Staatsunrechts in der DDR. ihn in die DDR zu entführen bzw. Aus der Kartei F 77 ergibt sich.1981 »L[eiter] [HA] I u[nd] IX [:] Rückführung versuchen zu erreichen« auf dem Bericht der HA I/GKM über die durchgeführte Untersuchung zur erfolgten Fahnenflucht in der Bootskompanie Grenzregiment 38 Hennigsdorf/Grenzkommando Mitte v. Z. 3. 1978 auf einer Transitfahrt nach Westberlin verhaftet und vom Militärobergericht Berlin zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. HA I 13245. S. Dessen Mitarbeiter verfügten also selbst über Kenntnisse geheimdienstlicher Techniken. 2.1985 über die Bekämpfung feindlicher Stellen und Kräfte im Operationsgebiet. das selbst höheren Berufsoffizieren unterbreitet und von diesen auch angenommen wurde116. 114 115 116 117 118 119 Bei Weinhold erwog das MfS. Der Verzicht auf strafrechtliche Sanktionen galt allemal als das geringere Problem. . Mielke ermutigte die HA I zu solchen Versuchen. Filmer. Niebling vor den Grenztruppen 1982 (Anm. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. Schaefgen. S. Die Unterabteilung hatte ihren Sitz im Kasernenkomplex der Armeeaufklärung im Bezirk Berlin-Treptow.114 Die Bearbeitung galt auch als erfolgreich. Hierbei handelte es sich um ein Angebot. seine Paraphe v. Die Feindobjektakte erhielt die Registrier-Nr. was im Westen erhebliche Bestürzung auslöste. sondern bezog sich auf »vom Gegner irregeleitete.. Er wurde im Westen zu neun Jahren Jugendstrafe verurteilt. wenn der Fahnenflüchtige unter Zusicherung der Straffreiheit zurückkehrte. sodass von einem Umfang von mehr als 1 500 Seiten ausgegangen werden kann. S. woran sich das MfS aktiv beteiligte. DSt 103142. 91. wenn das nicht möglich war.119 Unterabteilung 2 Die Unterabteilung 2 (38 Planstellen) unter OSL Eberhard Starke war für die Sicherung des MfNV-eigenen militärischen Nachrichtendienstes – des Bereiches Aufklärung – zuständig.1981. wie zum Beispiel die Anwendung der Schusswaffe zur Ermöglichung der Fahnenflucht«.. 88.] Menschen«115. Vgl.118 In das Ressort der UA I fiel folglich auch die Deutsche Gesellschaft für Sozialbeziehungen (DGfSB) in Bonn-Bad Godesberg. die schwere Verbrechen begangen hatten. XVIII 4475/85. BStU. S. MfS. Ebenda. die subversiv gegen die DDR und andere sozialistische Staaten tätig sind (außer imperialistische Geheimdienste und Menschenhändlerbanden). hätte doch sonst der Flüchtige sein Wissen im Westen offenbart und wäre jahrelang »publizistisch zum Nachteil der DDR missbraucht«117 worden. 7). BStU. in Konfliktsituationen geratene [. Mielke hatte der HA I diese Betreuungsstelle für Fahnenflüchtige als Feindobjekt zur Bearbeitung zugewiesen. 89. MfS. S. Vgl. 116. Der Vorgang wurde nicht archiviert. Dies betraf allerdings nicht »Feinde oder solche. Niebling sprach in diesem Zusammenhang sogar von einer »zentralen Aufgabenstellung unserer Parteiführung«. 110). 15.23 wenn es auch wiederholt Pläne für eine gewaltsame Entführung oder Ermordung gab.10. ebenda. Schreiben des Ministers v. Vgl. dass mindestens sechs Bände ausgegeben wurden.2. In: Neue Justiz 54(2000)1..10. der 1962 auf der Flucht seinen Postenführer erschossen hatte. 283–286.

Soweit es die DDR betraf. . BStU. unter denen sich auch Funker der NVA befanden.und Spannungsfall vorgehalten. unpaginiert und wurde ohne genauen Fundort zu einem Verwaltungsvorgang der BStU hinzugezogen. S.und Leitungstätigkeit des Chef Aufklärung. 12.1988. Verfassungsschutzbericht 1994. In: Focus v. Walter: Der Militärische Nachrichtendienst der Nationalen Volksarmee der DDR und seine Kontrolle durch das Ministerium für Staatssicherheit. 20) zu verwechseln ist. unter besonderer Berücksichtigung der Führungs.8. Aus MfS-Sicht: Leiter der Abt. dabei jedoch bemäntelt. hat sich die GRU nicht auf die Zusammenarbeit mit der ostdeutschen Armeeaufklärung123 beschränkt. S. S. dass er langjähriger OibE der HV A war. sondern hat eigenständig Funk. 1993.2001. 221–239.11. Die Zuarbeit ist undatiert (Terminus a quo ist der 1. Frankfurt/M. September 1952 unter dem Namen »Allgemeine Verwaltung« gebündelt. Wegmann. Sekretariat Neiber 183 Bd. Der militärische Geheimdienst der DDR. Wegen der speziellen Aufgabe und der damit verbundenen besonderen Anforderungen an die Konspiration hatte die UA ein eigenes A/I-Referat.. militärischen Nachrichtendienstes der Deutschen Demokratischen Republik 1952 bis 1990. C. 215. MfS.1. 15. Richter. 56) wurden die Kommandos mit nachrichtendienstlichen Aufgaben ab 1. a. auch in den im Ausland stationierten. nachgeordnete Diensteinheiten gibt es in zahlreichen Truppenteilen. Literatur zur Armeeaufklärung: Göpel. S. J. Das Personal (56 Mitarbeiter) wur- 120 121 122 123 124 Dieses Schema beruht auf einer umfangreichen Zuarbeit der UA 2 zur Chronik der Äußeren Abwehr. Helmut: Aufklärung. Genossen Generalleutnant Krause v.): NVA. Thalmann. 2.24 Organigramm 2: Abteilung Äußere Abwehr/UA 2120 In Sowjetrussland hatte sich neben der Geheimpolizei Tscheka bald ein eigenständiger Geheimdienst zur Militärspionage etabliert. Äußere Abwehr/UA 2: Auskunftsbericht zum Bereich Aufklärung des MfNV. Funkaufklärungsregiment.124 Nach Bildung der Kasernierten Volkspolizei im Sommer 1952 (vgl.: Funken für Moskau. 74 f. und Hufelschulte. Klaus (Hg. Anspruch und Wirklichkeit nach ausgewählten Dokumenten. Berlin 1993) zitiert. In: Naumann. 2002. das nicht mit dem RAI (vgl. S.und Fernmeldeaufklärung betrieben sowie ein Agentennetz für den Krisen. Neuwied 1997.1989). Als Gewährsmann wird häufig Andreas Kabus (Auftrag Windrose.. Deren Zentrale befindet sich noch heute in Moskau. Bodo: Die strukturhistorische Darstellung der Entwicklung des geheimen. Berlin u. die spätere Hauptverwaltung für Aufklärung beim Generalstab der Streitkräfte (GRU).

Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. sondern war von der Roten Armee mit speziellen Aufgaben betraut gewesen oder hatte eine längere KZ-Haft überlebt. 123). 127. einen Platz im wiedervereinigten Deutschland zu finden. Jan. 1957 musste der erste Chef. Hoffmann. Der Krieg der Geheimdienste im geteilten Berlin. S. die zweifellos mit operativen Erfolgen glänzte. Helmut. Gleichzeitig wurde er zum Oberst degradiert. der nun nicht mehr aus Abteilungen bestand. Bericht der Enquete-Kommission »Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland«. Die Spionage mithilfe von technischen Mitteln und Methoden gewann an Bedeutung. obwohl die Villa im Sperrgebiet Berlin-Karlshorst lag. Diese Umorientierung führte 1983 zu einer Aufwertung der Armeeaufklärung. nennt diese Tarnbezeichnung. Die Armeeaufklärung arbeitete im Laufe ihrer Existenz unter verschiedenen Bezeichnungen: 1952–1953 Allgemeine Verwaltung 1953–1956 Dienststelle 1000125 1956 Verwaltung 19 1957–1958 Verwaltung für Koordinierung 1959–1964 Verwaltung 12 1964–1983 Verwaltung Aufklärung 1983–1990 Bereich Aufklärung 1990 Informationszentrum. Rainer Eppelmann war Minister für Abrüstung und Verteidigung. Zur Operation gegen Linke vgl. Kondraschow. weil sich herausstellte. 190 f. Vgl. 18.25 de weder aus der früheren Abwehr noch unter westlichen Emigranten rekrutiert. S.. Die gewonnenen Informationen wurden für die militäri125 126 127 128 129 130 Wegmann: Die Struktur-historische Darstellung (Anm. 375–380. zum Beispiel bei der Verifikation der Rüstungskontrollvereinbarungen. die aus der Stationierung neuer Träger. So konnte schneller und flexibler als mit menschlichen Quellen reagiert werden – Anforderungen. Bailey.: Die unsichtbare Front. Mit schwindender Hoffnung. Murphy.127 Doch allmählich entwickelte sich die Armeeaufklärung zu einer Einrichtung.130 Die Armeeaufklärung sollte die bedrohlichen Potenziale des Gegners erkennen und sicher bestimmen. Im August 1990 ließ Minister Eppelmann129 außerdem die im früheren MfSArchiv lagernden Akten abtransportieren. David E. sein Amt aufgeben. entledigten sich die Mitarbeiter der Armeeaufklärung ihrer schriftlichen Hinterlassenschaften. Zur Biographie vgl. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.und Waffensysteme nach dem Doppelbeschluss der NATO resultierten. Froh. Dieter (Hg. Sergej A. Bonn 2000. MüllerEnbergs. 16). Karl Linke126. Diese bemäntelte allerdings die Risiken der geheimdienstlichen Arbeit. Unterlagen beiseite geschafft und Wanzen in seinem Wohnhaus installiert hatte. Die Armeeaufklärung geriet frühzeitig in das Visier westlicher Dienste. 135 f. wie ernst die Bedrohung jeweils war. sondern aus Verwaltungen. Fehlte es doch – im Unterschied zum MfS – an einem praktisch flächendeckenden operativen Hinterland und der Hilfe eines vielfältigen Apparates. Berlin 2000. S. Nach Gründung der NVA wurde die Armeeaufklärung 1956 dem Chef des Hauptstabes unterstellt und wuchs auf 431 Planstellen. Froh. Zur Biographie vgl. 240–244. Mutmaßlich sind sie vernichtet. S. 293.): Wer war wer in der DDR? Ein biographisches Lexikon. S. Bundestags-Drucksache 12/7820. Zur Biographie vgl. setzte eine gründliche Umstrukturierung ein. S. 16). George. denn mit jeder neu entwickelten Waffe und jeder Umgruppierung der Streitkräfte änderten sich taktische und strategische Möglichkeiten. Wielgohs. dass seine Haushälterin für einen amerikanischen Dienst gearbeitet. S. Zum Einsatz von Wanzen in Karlshorst auch ebenda. Aus der einfachen Verwaltung wurde der Bereich Aufklärung. . Als 1982 Alfred Krause128 die Leitung übernahm.

BStU. knüpften Kontakte und versuchten. 1974 wechselten Vorbereitung und Betreuung der DDR-Militärattaches von der MfNV-Verwaltung Internationale Verbindungen zur Armeeaufklärung (einschließlich der Aufklärung von Militärattaches westlicher Staaten). S. Bonn 1994. unter ihnen 8 Generäle und 773 Offiziere (HV A: 3 800 Mitarbeiter). Seine Ablösung – betrieben von der HA I – fiel mit der Umstrukturierung des DDR-Außenhandels zu Beginn der achtziger Jahre zusammen. Die Verlockungen. Es lag also nahe. existierte sie dennoch unter ähnlichem Namen bis 1989. 176 u. dass die Armeeaufklärung Beschaffungen über den eigenen Bedarf hinaus für die Armee erledigte.1982 zur OPK »Kaufmann«. Untersuchungsausschusses des 12. S. seitdem als Zentralstelle für Forschungsbedarf. Quellen allerdings durften sie nicht führen. Deutschen Bundestages. waren Krauses Vorgänger Theo Gregori132 zum Verhängnis geworden. Die dortigen Nachrichtendienste schoben der Armeeaufklärung aber auch Doppelagenten unter und konnten Quellen unter dem Stammpersonal gewinnen. Hierfür diente ein eigens gegründeter Außenhandelsbetrieb. 104. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Die Militärs verletzten damit ihr striktes Kontaktverbot nicht und garantierten den ausländischen Geschäftsleuten zugleich eine unverfängliche Umgebung. Für die Auslandsarbeit waren zahlreiche Alltagsgegenstände aus dem Westen erforderlich. – Beschaffung von Forschungsergebnissen zur Nutzbarmachung für die Verteidigungsindustrie der DDR und der mit ihr verbündeten Staaten und – Aufklärung von westlichen militärpolitischen Forschungseinrichtungen. Verwaltung – saßen 1989 in 49 Auslandsvertretungen und verfügten über einen Diplomaten-Status. S. Vgl. Als der ehemalige Leiter der für die Bundeswehr zuständigen Abteilung Winfried Zakrzowski (verheirateter Baumann) seine Flucht vorbereitete. zum Beispiel von westlichen Verbrauchsmaterialien für die Lazarette oder – zeitweilig – von Erzeugnissen. . AOPK 1699/85. als Mitarbeiter im diplomatischen Dienst oder als Angestellte von Außenhandelsbetrieben auf.26 sehe und politische Führung der DDR sowie das östliche Bündnis analysiert und aufbereitet. zum Tode verurteilt und im Juli 131 132 133 In Ländern ohne Militärattache übernahm ein so genannter Legalist dessen Aufgabe. 16).10. Drucksache 12/7600. wurde er vom MfS ergriffen. Unterstützt wurde die Armeeaufklärung einerseits vom Bereich spezieller Außenhandel (B S A) im Ministerium für Außenhandel und andererseits 1974–1982 vom Büro für Forschungsausrüstungen und technischen Dienst. 1989 umfasste die Armeeaufklärung 2239 Mitarbeiter. Froh. die auf der Embargo-Liste standen. sondern schöpften ihre Gesprächspartner ab. und den Bericht des 1. 14. unterstellt dem Ministerium für Wissenschaft und Technik. 123–127. die sich daraus ergaben. diese ominöse AußenhandelsDienststelle zu schließen. B.133 Für die Überwachung und Abwehrarbeit in den eigenen Streitkräften war die Armeeaufklärung jedoch nicht eingesetzt. Obwohl das MfS regelmäßig darauf drang. – Aufklärung von westlichen Forschungseinrichtungen der Elektrotechnik/Elektronik. MfS.131 Sie analysierten nicht nur die Presse im jeweiligen Gastland. Die Attaches – geführt von der 2. militärische Objekte auszukundschaften. Hierfür traten Offiziere der Verwaltung nach außen z. 186. – militärische und militärpolitische Aufklärung im Bereich der NATO. Vermerk der HA XVIII/5 v. Daraus ergaben sich die Arbeitsfelder der Armeeaufklärung: – Aufklärung von Einheiten der Bundeswehr sowie anderer gegnerischer Truppenteile und ihrer Bewegungen. Auch von der DDR gestellte Manöverbeobachter in den späten achtziger Jahren gehörten häufig zur Armeeaufklärung. Durch mehrere Überläufer war der Westen über Interna informiert. um Mitarbeiter und Quellen ausrüsten sowie Container (unauffällige Transportbehältnisse) bauen zu können. Zur Biographie vgl.

Berlin 2000. Erich SchmidtEenboom: Der Schattenkrieger. Er kannte nur wenige Quellen persönlich. d. 1. Helmut: Schöne Grüße aus Pullach. 134 * Zur Geschichte vgl. 7/75 des Stellvertreters des Ministers v. ECON 1995. Die abwehrmäßige Sicherung lag jedoch allein in den Händen des MfS. die als Kuriere und Instrukteure unterwegs waren oder ihre Telefone. Der 'Rote Admiral' [gemeint ist Baumann] und andere Leichen im Keller". Adressen und Wohnungen zur Verfügung stellten. Erfassung und Archivierung der inoffiziellen Verbindungen der Verwaltung Aufklärung des Ministeriums für Nationale Verteidigung in der Abt. die 1983 sogar zu einer Grundsatzvereinbarung zwischen den beiden Ministern führte. Bearb. Wagner. In: Der Spiegel 46/92. Andererseits musste die Armeeaufklärung hinnehmen.134* In den achtziger Jahren glückte es dem Schweizer Geheimdienst. Joachim. S. S. Armeeaufklärung und das Arbeitsgebiet I der K bei der Werbung von Quellen und Hilfskräften auf den gleichen Personenkreis zurückgriffen. weil KGB. 123).9. einen Mitarbeiter der Armeeaufklärung zu werben. Mascolo.136 Das in der DDR erforderliche Hilfsnetz umfasste fast 1 200 Personen.135 Die Quellen der Armeeaufklärung trugen die Bezeichnung »Agenturischer Mitarbeiter« (AM). S. Armeeaufklärung und MfS gingen arbeitsteilig vor (z. sondern der MfS-Zentrale zugeordnet.27 1980 hingerichtet. In: Naumann (Hg. Dienstanweisung Nr. womit sich die Macht der SED-Führung nach innen hätte sichern lassen. Die Quellen hatten – anders als bei der HV A – nicht den Auftrag. DSt 101973. sowie 47/92.): NVA (Anm. XII des MfS. GH 33/88. bei der Funkaufklärung zwischen deren Funkaufklärungsregiment und der MfS-HA III). S. waren auch die AM keine Inoffiziellen Mitarbeiter der Staatssicherheit. Anm. Aus Sicht des MfS vgl. Göpel: Aufklärung. Vgl. Als Verbindungsglied diente in der UA 2 die Arbeitsgruppe XII. Sie wurden nicht dem Registrierbereich der HA I. dass ihr gesamtes Archivmaterial ins Berliner Archiv des MfS gelangte138 und alle Quellen in dessen Zentralkartei erfasst wurden. Außerdem übergab er zahlreiche Lageeinschätzungen aus dem Ministerium für Nationale Verteidigung. der später zum militärischen Teil der DDR-Delegation bei den Wiener Abrüstungsverhandlungen gehörte. Diesen Spagat zu vollbringen oblag der UA 2. 1975 schloss deshalb Gregori mit Dietzes Vorgänger Kleinjung eine Vereinbarung137. Überschneidungen in der operativen Arbeit lagen in der Luft. Klaus Kinkel und der BND. 126–145. die sie daher auf inoffiziellem Wege beschaffen mussten. 116–128. Mitte der siebziger Jahre wurde eine Neuordnung dieses Verhältnisses dringend erforderlich: Die internationale Anerkennung der DDR führte dazu. auch Wagner: Schöne Grüße. Verwaltung. Diese innere Konspiration enthielt den operativen Mitarbeitern der UA 2 Details vor. Informationen zu erarbeiten. Operationen des BND gegen die DDR. 1985 wurde er in der DDR verhaftet und zu lebenslangem Freiheitsentzug verurteilt. Kap.1975 zur Überprüfung. Georg: »Beim Sterben fehlt jedes Ziel«. Preuß. S. 174–176. S. So wie die Angehörigen der Armeeaufklärung keine MfS-Mitarbeiter waren.: Als weitere empfehlenswerte Quelle zum Fall Zakrzowski/Baumann vgl. 135 136 137 138 . Den MfS-Mitarbeitern bot sich also ein umfassender Einblick in die Tätigkeit der Armeeaufklärung. Die Vorgänge der Armeeaufklärung waren jedoch strikt abgesondert. Geführt wurden die AM vorwiegend von der 1. Zwischen MfS und Armeeaufklärung bestand ein merkwürdiges Verhältnis: Auf dem Gebiet der Militäraufklärung arbeiteten sie zusammen. wo sich Ablegestellen (Tote Briefkästen) befanden. MfS. 8 – "Ein tödliches Gewerbe. darunter drei illegale Residenturen. BStU. GRU. MfS. BStU. als Objektbeobachter und Marschaufklärer oder beschafften Veröffentlichungen und dergleichen. dass ihre Einwohner häufiger dienstlich und privat in das westliche Ausland reisen konnten. 229. Sie dienten als eigentliche Quelle. Die Zahl der Besucher aus dem Westen stieg sprunghaft und dadurch vervielfachten sich Möglichkeiten und Aufgaben für die Geheimdienste. 124–136. Vgl. während diese keine Einzelheiten über die Abläufe im MfS erfuhr. Als Archivbestand 6. MfS. 1988 gab es im Westen 93 Agenturische Mitarbeiter. doch oftmals wusste er. 203f. B.

Froh. wenn sich dort Vorkommnisse häuften. obgleich die Personalien für die Armeeaufklärung bereits in der MfS-Zentrale erfasst waren. 81) – als Zivilbeschäftigte oder Armeeangehörige in Truppenteile eingeschleust. 27. Fritz: Der Nationale Verteidigungsrat und das Vereinte Kommando des Warschauer Vertrages. Hierfür war die UA 2/Referat 2 zuständig. Die Mitarbeiter der Armeeaufklärung wurden in Sicherungsvorgängen erfasst141. Kam der Verdacht auf. Vgl.1989 v. Berichtet wurde alles: Tratsch. sowie der erste Stellvertreter des Chefs der Armeeaufklärung Heinz Hofmann140. wurde ein Vorgang angelegt. HA I 2679. Für Offiziere und Offiziersschüler. um die Vorgehensweise der Armeeaufklärung zu studieren. MfS. die von der Spionageabwehr (vor allem HA II) und Gegenspionage (vor allem HV A/IX) stammten.28 Seit dem skandalösen Geschehen um die Haushälterin des ersten Chefs der Armeeaufklärung registrierte das MfS das dortige Geschehen kritisch und griff gegebenenfalls auch durch. Mängel in der operativen Arbeit. zunächst mit einem Mitarbeiter.ähnlich wie Angehörige der Einsatz-Kompanie (vgl. 130–173. Vgl. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Streletz.139 Neben den IM arbeiteten mehrere Offiziere im besonderen Einsatz in den Reihen der Armeeaufklärung. Registrier-Nr. Im Rahmen der vorbeugenden Spionageabwehr wurden über alle Offiziere Handakten angelegt. Liste über die Nutzung KO »Aero«. Befragung Verdächtiger und zurückgekehrter Fahnenflüchtiger. 33–37. waren vor Ort die Militärattaches Ansprechpartner. nachrichtendienstliche Pannen bis hin zu operativen Jahresplänen. 16). beim Umgang mit Verschlusssachen und verheimlichten Westkontakten) wie üblich bearbeitet in Form von – zuletzt vier – Operativen Vorgängen. Z.143 Sonderoffiziere der HA I in Warschau. S.1989. S. Chronik der HA I (Anm. Vgl. 54. XVIII 1323/86. wurden diese Fälle gemeinsam durch die UA 2 und die HA II bearbeitet. Registrier-Nr.): Rührt Euch! (Anm. 3). . Zur Biographie vgl. hier 168. MfS. die vor139 140 141 142 143 144 Vgl. Vermutete das MfS. Möglichkeiten und Erfahrungen. BStU. über den das MfS also Einfluss auf die Personalpolitik nehmen konnte. Als Grundlage dienten Informationen. Quellen seien von westlichen Diensten in das Blickfeld gebracht oder überworben worden. die in der CSSR. Leningrad und Moskau überwachten das Verhalten vor Ort. S. eine der Quellen könnte aus nachrichtendienstlicher Sicht unehrlich sein.9. die sich in der Sowjetunion qualifizieren oder in den Stäben der Vereinten Streitkräfte arbeiten sollten. B. unter ihnen der langjährige Kaderchef Horst Bahnik. S. Insgesamt sollen 13 500 Offiziere eine Ausbildung an ausländischen Einrichtungen erfahren haben. Außerdem führte die Unterabteilung 3 zwei Gruppen (»Aero« und »Adlerhorst«) mit Hauptamtlichen IM (HIM). HA I 3394. B. die der Armeeaufklärung zur Sicherung ihres agenturischen Netzes fehlten. 114. In: Wünsche (Hg. HA I/Abt. BStU. die OPK »Granada«. XVIII2600/76. S. Manche Treffberichte hinterlassen den Eindruck einer Fachsimpelei zweier Geheimdienstler. Verstöße gegen die Geheimhaltung. Ungarn und Polen studierten. zahlreiche IM unter ihnen geworben und das agenturische Netz der Armeeaufklärung mittels so genannter Kontrollakten unter die Lupe genommen. Äußere Abwehr/UA 2: Einschätzung zur politisch-operativen Lage und Berichterstattung über den Stand der Erfüllung des Jahresarbeitsplans 1988 bis 30. in: Führungsordner der HIM-Gruppe »Adlerhorst«.9.142 Unterabteilung 3 Diese Unterabteilung mit Sitz in Berlin-Wilhelmsruh überprüfte DDR-Militärkader. seit September 1962 mit einem eigenen Referat. Fehlhandlungen und Militärstraftaten (z.144 HIM dienten zur Personenaufklärung und wurden bei Bedarf. 10). teilweise mehrtägigen. Das Quartier der Gruppe »Aero« diente außerdem zur unauffälligen.

Januar 1989 – aufgelöst werden. Luftverteidigungsdivision (LVD) mit Sitz in Cottbus. 16).1984 über Maßnahmen zur Gewährleistung des zuverlässigen Schutzes führender Repräsentanten bei ihrer Bewegung mittels Luftverkehrsmitteln. MfS. Gemeinsamer Chef war seit 1972 Generaloberst Wolfgang Reinhold146. Zuvor allerdings waren zahlreiche Flugzeuge ausgetauscht und Flugpersonal umgesetzt worden. 24. 3. 97). Drewitz sollte – gemäß dem NVR-Beschluss über eine einseitige Reduzierung der Nationalen Volksarmee vom 23. Dies geschah mit einem Abschlussappell vor den Augen der Weltöffentlichkeit. BStU. Geleitet wurde sie seit 1982 von Oberst Karlheinz Richter147. HA I 8242.145 Abteilung Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Die Soll-Stärke der Luftverteidigung umfasste 29 500 Angehörige. Vgl. . Stahlbauschlosser. S. Materna. Jg. Armeeangehöriger und BRD-Bürger vorsah. Dietbert. S. Lang. Äußere Abwehr/UA 3: Plan zur politisch-operativen Schulung und Ausbildung eines hauptamtlichen IME v. aber auch der nahe gelegenen Regierungsbunker in Prenden und Biesenthal. zum Beispiel vor dem letzten Grenzzaun (so beim Abbau der Minenfelder 1984. 1938. BStU.151 Die DDR verfügte zwar nicht über eigene Kernsprengköpfe.8. Vgl. dem 181 Mitarbeiter unterstanden. Zur Biographie vgl. Froh.10. Bergner: Befehl »Filigran« (Anm. S. 16. HA I/Abt. durften dort aber keine Treffs durchführen. Vom geheimen Einsatzhafen des Dritten Reiches zum Regierungsflugplatz der DDR. operierten HIM-Gruppen im östlichen Ausland (in Ungarn. LVD in Neubrandenburg und Schulen in Kamenz. Die UA Stab war auch zuständig für das Führungsorgan Front. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Die Abteilung gliederte sich in das Referat Spionageabwehr und die Unterabteilungen Stab. 162 f. Reinhold war Kandidat des ZK der SED. DSt 103098. LVD gehörten die Standorte Ladeburg (Kreis Bernau) und Drewitz (Kreis Guben).10. 82) kamen sie zum Einsatz. Berlin 1998. 19/84 v. Auch bei besonders heiklen Maßnahmen und an neuralgischen Punkten. Durchführungsbestimmung v. 16.und Militärtransportfliegerkräfte148 sowie das Transportfliegergeschwader 44. Vgl. der HA I/VM. Kreis Seelow). Bulgarien und der ČSSR). stationiert in Marxwalde (heute wieder Neuhardenberg. der eine Ausbildung zum Einsatz als Zivilbeschäftigter. Selbst im westlichen Ausland wurden sie – überwiegend für Beobachtungen und Ermittlungen – eingesetzt. Die Heeresflieger besaßen mit diesem Führungsorgan fast den Stab einer dritten Fliegerdivision. In Rumänien waren sie zwar unterwegs.2. 3. S. vgl. MfS. die der Luftstreitkräfte 4 700.1989.1984.1989 des Ministers zum Befehl Nr. Horst: Der Flugplatz Neuhardenberg-Marxwalde. BStU. Sekretariat Neiber 197. das die Regierungsstaffel bildete. 42. In dessen Stab in Eggersdorf (Kreis Strausberg) residierte die Abteilung LSK/LV. 138 f.149 Zur 1. Um verheimlichte Westkontakte von DDR-Bürgern während ihrer Urlaubsreisen festzustellen. 9. Ladeburg150 diente zur Sicherung der Funktionärssiedlung Wandlitz.10. 1.29 handenen IM ungeeignet waren oder diesen die entsprechenden Möglichkeiten fehlten.1989 v. Um die einzelnen Geschwader vor Ort kümmerten sich die UA der HA I/LaSK bzw. S. MfS. 26. aber über nukleare Trägermittel und traf – zumindest bei den Luftstreitkräften – personelle Vorbe- 145 146 147 148 149 150 151 Vgl. MfS seit 1960. Giersch: Information zur Auflösung des JG–7 – Standort Drewitz/Cottbus am 25.

4. Vgl.und Hinweis (VSH)Kartei. ohne Beruf.1975. Schulen. hier 73 f. MfS seit 1959. . Gemeinsamer Kongress der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR mit den Opferverbänden und Aufarbeitungsinitiativen (4. Vom Matrosen zum Admiral.8. Baden-Baden 1998. Es gab mindestens zwei solcher Versuche: 1967 mit einem Raketenschnellboot. S. zu der auch der seehydrographische Dienst der DDR gehörte. Vgl. Hoffmann. Umso erstaunlicher ist die saubere Trennung. Harald: Die DDR und die Kernwaffen. Jg. 1.7. 1969–1972 sowjetische Militärakademie. Theodor: Kommando Ostsee.157 Der politische Schaden für die DDR wäre immens gewesen. Sein Vorgänger Wilhelm Ehm schied zwar aus dem Amt des Chefs aus. die in der HA I herrschte: Grenztruppen und Grenzbrigade gehörten zu zwei verschiedenen Stellvertreterbereichen. Flottille (Dranske. Die Abteilung gliederte sich in das Referat Spionageabwehr sowie die Unterabteilungen Stab. 6. BStU. Zur Biographie vgl. vgl. hier 5. Sekretariat Neiber 62. blieb aber Mitglied des ZK der SED. 1935. der Zollverwaltung der DDR und des Ministeriums des Innern bei der Sicherung der Staatsgrenze und der Gewährleistung des grenzüberschreitenden Verkehrs an den Grenzübergangsstellen der Deutschen Demokratischen Republik v. denn ihre Aufgaben unterschieden sich erheblich von denen anderer Flottillen. B. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. mit Sitz in Stralsund. 5.und Urlaubseinrichtungen ließen sich Fluchtversuche unbemerkt vorbereiten. Hamburg 1995. Grenzbrigade Küste. 101–103. 4–29. B. Nielsen. der Grenzsicherungskräfte der Volksmarine. »Bestätigung zur Teilnahme Lehrgang UdSSR von Flugzeugführern für Sonderbewaffnung ›A‹«. Häufig wurde die Brigade in internen Schreiben den Grenztruppen zugerechnet158 und faktisch wie deren Teil behandelt. 137. Flottille (RostockWarnemünde). betrug 16 600 Angehörige. Tief gestaffelt und engmaschig überwachte die Grenzbrigade deshalb 152 153 154 155 156 157 158 Vgl. S. 10/81 des Ministers v. die Kräfte des Ministeriums für Staatssicherheit. Der Dienst auf dem offenen Meer stellte an die Arbeit der Abteilung besondere Ansprüche: Brachte jemand ein Schiff in seine Gewalt. Vielfach genügte die Vorverdichtungs-. Schwerin 2001.1981 über die politisch-operativen Aufgaben bei der Gewährleistung der territorialen Integrität der DDR sowie der Unverletzlichkeit ihrer Staatsgrenze zur BRD und zu Westberlin und ihrer Seegrenze. Die nukleare Rolle der Nationalen Volksarmee im Warschauer Pakt. Unterabteilung 6: Grenzbrigade Küste (GBK) Die 2 500 Mann umfassende 6. BStU. DSt 102773. 113. um aktuelle Angaben zu erhalten. S.154 Abteilung Volksmarine (VM) Die Abteilung VM mit 117 Mitarbeitern unter Leitung von Oberst Gerhard Priewe155 (seit 1984) hatte ihren Sitz im Stab der Volksmarine in Rostock. 68–75. und 1979 mit einem Küstenschutzschiff. 16). die zur Flucht geeignet schien.30 reitungen zum Umgang damit. »E[insatz]-Spez[ialist] ›A‹«.152 Das dafür vorgesehene Personal wurde vom MfS sicherheitsüberprüft. Froh. Die jeweilige VSH-Karte153 erhielt den Hinweis »A«. In: Demokratie braucht Erinnerung. Das geschah sowohl MfS-intern: z. Grenzbrigade war zur Sicherung der 342 km langen Seegrenze eingesetzt. MfS. Durch die Vielzahl von Freizeit. und 6. Christine: Über die Ostsee in die Freiheit – Flüchtlingsschicksale. Wasserfahrzeuge boten zusätzliche Gelegenheiten. Seit dem Mauerbau im Jahre 1961 war die Küstenlinie die letzte frei erreichbare Begrenzung der DDR. 1. Ihr Chef war seit 1987 Vizeadmiral Theodor Hoffmann156. 4. S. als auch extern: vgl. Dienstanweisung Nr. Müller-Vogt. zu den Luftstreitkräften/Luftverteidigung ebenda. Such. Kreis Wolgast). wo und welche Informationen vorhanden sind. Z. Die Sollstärke der Volksmarine. Nicht alle interessierenden Personen des Verantwortungsbereiches wurden zentral erfasst oder gar ein Vorgang zu ihnen angelegt. war eine Fahnenflucht kaum noch zu verhindern. Flottille (Peenemünde. S. S. Verbandstreffen). Kreis Rügen). MfS. die Anmerkung 1 auf dem Titelblatt in der Vereinbarung über die Verantwortlichkeit und das Zusammenwirken der Kräfte der Grenztruppen der DDR.

31 zusammen mit der BV Rostock159 und der Volkspolizei Ablande-. Angesiedelt war das Kommando Landstreitkräfte in Geltow (Kreis Potsdam). 1992. Knoppick sollte perspektivisch die Leitung der HA I übernehmen. Richtlinie des Ministers Nr. selbst wenn ein Flüchtling (offiziell ein Grenzverletzer) bereits internationale Gewässer erreicht hatte.12.1979 über die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) und Gesellschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit (GMS). z. Möglicherweise gehörte zu dieser Diensteinheit der von Karau interviewte Oberleutnant aus der HA I. Anhaltspunkt hierfür ist der Gebrauch des Kürzels OLZ (Operatives Leitzentrum). Zur Biographie vgl. Gisela: Stasiprotokolle. 2. 159 160 161 162 163 164 165 Vgl.165 Heckel direkt unterstellt waren die Unterabteilungen Stab und Offiziershochschule (Sitz in Löbau). Seine Darstellungen betreffen aber auch andere Diensteinheiten. MfS seit 1957 Jg. wurde er weiter verfolgt. S. S. 1. BStU. 8. BStU. MfS. Bootsliege. sein Stellvertreter war OSL Andreas Knoppick.6. Isolierer. Juli 1989 wechselte sie in den Zuständigkeitsbereich der HA VIII. 35–51. MfS. BStU.1989 zur Eingliederung der Abteilung 8 der HA I in die Struktur der HA VIII als Abteilung 15. das heißt.4 Bereich Stellvertreter beim Kommando Landstreitkräfte Die Soll-Stärke der Landstreitkräfte betrug 99 300 Angehörige. 70–72. Anlage 1. DSt 103601. Ihr Chef war seit 1972 Generaloberst Horst Stechbarth163. B. Stechbarth war Mitglied des ZK der SED. zugleich einer der Stellvertreter des Verteidigungsministers. HA I 13673. 9/89 des Ministers v.1986 für den Perspektivzeitraum 1986 bis 1990. Schiffe der Grenzbrigade hatten die Pflicht der Nacheile. Kaderprogramm des Leiters der Hauptabteilung I v. 1932. . Befehl Nr.160 Ab 1. 1/79 v. Die inoffiziellen Kräfte dieser Abteilung (Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter für einen besonderen Einsatz – HIME162) waren in so genannten U-Basen untergebracht. Die Zuständigkeit im MfS (HA I/LaSK) lag seit 1977 bei Oberst Helmut Heckel164. BStU. hier 70. wenn möglich festgenommen und in die DDR zurückgebracht. Karau.12. Sekretariat Neiber 184. MfS. die HA VIII bei der Verfolgung von Fahrzeugen der westlichen Militärinspektionen und Militärverbindungsmissionen.. Froh. S. DSt 102658.2. 1946. S. Trupps mit Frauen oder Rentnern verringerten den Argwohn der Beobachteten. Abteilung I/8 Die HA I verfügte mit der Abteilung I/8 über eigene Möglichkeiten für Beobachtungen und Ermittlungen speziell im Bereich der Streitkräfte. Zu den IME vgl. 332–343. 19 f.und Campingplätze sowie Versteckmöglichkeiten. 10/81 des Genossen Minister angewiesenen grundsätzlichen Verantwortlichkeit und Aufgabenstellung zur Sicherung der Seegrenze der Deutschen Demokratischen Republik vom Januar 1982. Vgl. die 168 Planstellen umfasste und in sechs Unterabteilungen gegliedert war.161 Geleitet hatte Oberst Werner Pytul die Abteilung. Gespräche mit ehemaligen Mitarbeitern des MfS. darunter eine in Dresden. 29. 182 f. 16). S. Jg. Vgl. Frankfurt/M. Koordinierungsvereinbarung des Leiters der Hauptabteilung I und des Leiters der Bezirksverwaltung Rostock zur Realisierung der in der Dienstanweisung Nr. MfS. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.

sollte dieser Personenkreis fortan von der Einberufung verschont bleiben. Offizier. Stephan: Zähne hoch. Vgl. Zeittafel (Anm. Territorialverteidigung. dass das Wehrkreiskommando gegebenenfalls einen Einberufungsbefehl zurücknahm.168 Bereits wenige Wochen nach Bildung der NVA hatte sich herausgestellt. 317–329. Fiege. 100 u. Kückenshagen 1994. Die zuständigen Strukturelemente auf Linie. Engelhardt. Dienstanweisung Nr. Im MfS lagen Anleitung und Kontrolle zur Sicherung der Wehrkreis.und Wehrbezirkskommandos bei der Abt. Vgl. wenn die vorgesehene Gesamtstärke erreicht werden sollte. nämlich das selbstständige Referat Abwehr Wehrkommando (AWK) in der Bezirksverwaltung. Herz. S. des Dienstes als Bausoldat. HA IX 532. MfS seit 1963. Heinrich: Unterstützung befreundeter Staaten und progressiver nationaler Befreiungsbewegungen durch die NVA. an der seit 1980 »Soldaten befreundeter Staaten und Befreiungsorganisationen« in erster Linie zu Offizieren der Kampftruppen ausgebildet wurden. In: Naumann: NVA (Anm. Es muss aber offen bleiben. Dokumente zur Wehrdienstverweigerung in der DDR 1962–1990. 24. 1939. Uwe. hier 325. und die Abwehroffiziere Wehrkreiskommando in den Kreisdienststellen unterstanden allerdings dem Leiter der BV. Ab 1989 (allein zum Mai-Termin 1988 handelte es sich um 700 Personen171) sorgte sogar eine Verfahrensregelung172 dafür. Anm. MfS. 5/56 des Stellvertreters des Ministers v. ob diese zentral über die HA I oder vor Ort durch die Abwehroffiziere beschafft wurden.32 Unterabteilung Stab Die UA Stab bemühte sich unter anderem um die Absicherung einer weiteren Offiziershochschule in Prora (Kreis Rügen). Zur Ausrüstung von Mitarbeitern mit fiktiven Dokumenten gehörten teilweise auch Wehrpässe und Kennmarken. So wurden schon im April 1956 Wehrkommandos gebildet. 86). 27. (1989). Erfurt 2000. bei der Linie VII des MfS. Wolfgang: Untersuchungshaft und Strafverfolgung beim Staatssicherheitsdienst Erfurt/Thüringen: Die MfS-Haftanstalt Andreasstraße 37 (1952/54–1989). Obwohl es sich bei den Landstreitkräften um die personell stärkste Teilstreitmacht handelte. BStU.1971 über die Hauptaufgaben und die Organisation der politisch-operativen Arbeit des MfS im Bereich der Wehrkommandos der Nationalen Volksarmee. Andrea. ebenda. o. BStU. 112. S. MfS.12. Jg. S. 61. die Abteilungen VII der BV/V sowie die KD. Militäroberstaatsanwalt: Verfahrensregelungen bei Verweigerung des Wehrdienstes bzw. dass die Suche nach geeigneten Rekruten für diese anfängliche Freiwilligenarmee systematisch erfolgen musste. Deren Dienstsitz war ebenfalls Geltow. Vgl.166 Abteilung Territorialverteidigung Erst im Frühjahr 1989 hatte OSL Werner Rannacher167 die Leitung der 13-köpfigen Abteilung übernommen. S. Kopf zusammenbeißen. 166 167 168 169 170 171 172 Zum Gesamtkomplex vgl. Koch. war für die beiden Militärbezirke jeweils nur eine Abteilung zuständig. Engelhardt beziffert die Gesamtzahl der Ausgebildeten von 1973 bis 1989 auf 2 839 aus 20 Ländern und Befreiungsorganisationen.1956 zur politisch-operativen Bearbeitung der KVP/Registrierstellen durch die Abteilung VII des MfS. Dem Leiter des Wehrbezirkskommandos unterstand auch die militärische U-Haftanstalt. 112. MfS. 7/71 des Ministers v. 123). BStU. DSt 101085. Eschler. .1.170 1986 kam eine neue Aufgabe auf die Wehrkreiskommandos zu: Weil Haftstrafen bei Wehrdienst-Totalverweigerung dem internationalen Renommee der DDR schadeten. D. Anfangs lag die Zuständigkeit für die Wehrkommandos und ihre 1952 gebildeten Vorläufer. DSt 100967. Die Bildung dieser Linie erfolgte 1972 auf der Grundlage der Dienstanweisung Nr. sondern denen auch wichtige Aufgaben im Fall einer Mobilmachung zugewiesen waren.169 welche sich allerdings nicht nur um die personelle Auffüllung bemühten. die Registrierstellen. Vgl.

MfS. B. 175). im MfS seit 1952. Froh. Weiße. Fleischer. Industriekaufmann. An dessen Spitze stand seit 1979 Generaloberst Klaus-Dieter Baumgarten176. HA I/KGT/UA Stab: Schreiben über eine vertrauliche inoffizielle Information zum Führungsstil und persönlichen Verhalten des StMCGT. der den Stellvertreterbereich der HA I seit 1981 leitete. Leiter der Abteilung war seit 1977 Oberst Siegfried Bohl173. 16).1989 über Strukturveränderungen im Bereich des Stellvertreters des Leiters der HA I/KGT. Froh. BStU. JHS 21878. Zillich. würdigte mit Auszeichnungen die Arbeit von MfS-Offizieren. MfS. 71. S. 173 174 175 176 177 178 Jg. S. Maurer. General Erich Peter (zur Biographie vgl. Peter Joachim: Gefechtsdienst im Frieden – Das Grenzregime der DDR 1945–1990. 157 f. jedoch nicht beseitigt. zugleich Stellvertreter im MfNV. Jg. Zu den Grenztruppen vgl. Baumgartens Vorgänger.11. Dieser legte offenbar großen Wert auf die Meinung von Oberst Günter Nieter177. MfS seit 1954. 5). Sekretariat Neiber 197. Lapp. 10. Vgl. 6. Die jeweilige Unterabteilung war zwar bei einem Grenzregiment angesiedelt und trug seinen Namen. 1978 legten MfS-Experten eine ausführliche Ausarbeitung zur HA I/KGT vor: Dietze. S. Föhr: Die Erhöhung der politisch-operativen Wirksamkeit der Diensteinheiten der Hauptabteilung I/KGT beim Schutz der Grenztruppen der DDR und das Zusammenwirken mit ihnen zur Aufdeckung. S. 1931. Deshalb wird hier die bis dahin bestehende Struktur zugrunde gelegt. Baumgarten war Kandidat des ZK der SED. 16 –.1989 an den Leiter der HA Kader und Schulung/Abteilung Kader 4. 10/81178 – grundsätzlich in zwei Bereiche (eine Strukturbezeichnung. Vgl. Zur Biographie vgl. 142. 2. Dr. Leiter der Abteilung war seit 1975 Oberst Manfred Ernszt174. Vorbeugung und Bekämpfung subversiver Angriffe gegen die Staatsgrenze der DDR zur BRD und zu Westberlin.2. 12. Hauptabteilung I beim Kommando Grenztruppen: Übergabeprotokoll v.). vgl. Generaloberst Baumgarten. HA I 5742.11. 84). Dienstanweisung Nr. . Die vorgesehenen Veränderungen waren bei Öffnung der Mauer noch nicht vollständig vollzogen. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Nieter war Jg. BStU. 158). doch operierte sie in dessen Handlungsraum selbstständig. Vgl. 1931. ebenfalls findet sich »HA I beim Kommando Grenztruppen« (z. BStU. S.7. Schreiben des Ministers v. S. Die Bezeichnung der Struktureinheit wird nicht einheitlich gebraucht. was auch für die MfS-Organisation Konsequenzen hatte. Wenzke: Die Generale und Admirale – Anm.1989. Beide Bereichsleiter saßen ebenfalls in Pätz. Im 3. die selten im MfS verwendet wurde): In den Bereich Abwehr (materielle und personelle Sicherung der Grenztruppen) und den Bereich Aufklärung (Beschaffung von eigenständigen Aufklärungsergebnissen aus dem westlichen Grenzvorfeld) sowie in die Abteilung Grenzsicherheit (Verhinderung von Fluchten bereits in dem der Grenze vorgelagerten Territorium). MfS seit 1953. Quartal 1989 begann eine größere Reorganisation der Grenztruppen der DDR (Bildung von Grenzkreis. die Verantwortung der HA I/KGT für die Zusammenarbeit mit anderen operativen Linien und Diensteinheiten des MfS beim Schutz der Grenztruppen und der Staatsgrenze der DDR und für die Aufklärung des Grenzvorfeldes. v. Nieter. Die Tätigkeit der HA I im Grenzgebiet unterteilte sich – zuletzt geregelt durch Mielkes Dienstanweisung Nr.33 Abteilung Militärbezirk III (MB III) Sitz der Abteilung war am Stab des MB III in Leipzig. BStU. Abteilung Militärbezirk V (MB V) Sitz der Abteilung mit der gleichen Zahl an Planstellen war am Stab des MB V in Neubrandenburg. Härtel. dem 176 Planstellen zur Verfügung standen. Pytul. 1930. MfS. Die Existenz zweier separierter Stränge Aufklärung und Abwehr auf jeder Ebene wurde innerhalb der HA I wiederholt beklagt.und Grenzbezirkskommandos. 363 f. DSt 103609. 10/81 (Anm. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm.5 Bereich Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen175 Angesiedelt war das Kommando der Grenztruppen in Pätz (Kreis Königs Wusterhausen). Bonn 1999.

Anlage 2. Ebenda. (Terminus ad quem ist der 31.. 6. S. ASt Frankfurt/O. Dienststellen der Abwehr zogen sich bis auf die Ebene Grenzbataillon. dass der IM auch zu persönlichen Verhältnissen berichtet. wurde jede gelungene Flucht als schmerzliche Niederlage empfunden. Detailliert werden darin 40 Erscheinungen aufgezählt. vgl.. und 1989. Aktion »Grün«. Z.12. o. Ein einzelner operativer Mitarbeiter war durchschnittlich für zwei Kompanien zuständig. Ein Fragespiegel sollte dem operativen Mitarbeiter bzw. Heimsenden von persönlichem Eigentum. und die Analyse der Fahnenfluchtverbrechen (Anm. S. ebenda.1975 bis 31. deren Umsetzung die 179 180 181 182 183 184 185 Jg. Vgl. beginnend bei der Fälschung von Urlaubsscheinen bis zum Verschenken. die auf eine Fahnenflucht hindeuten könnten. die Ursachen und Motive. BStU. MfS seit August 1953. 48) und nochmals während der mehrmonatigen Grundausbildung wurden Wehrpflichtige aussortiert. bei der »Führung der Kräfte in der Grenzsicherung« und bei den »pionier. erhielten sie daher den Auftrag. z. 181). Das MfS verkannte nicht.8. 1. S. Bd. Um nun »nicht als ›Streber‹ oder Zuträger der Vorgesetztem angesehen zu werden«183.180 Die inoffiziellen Mitarbeiter unter den Grenzern erhielten Instruktionen sowie einen Komplexauftrag zur Unterschrift vorgelegt.4.184 Die Umstände einer Flucht wie auch die Arbeit der beteiligten MfS-Diensteinheiten wurden dokumentiert185 und sich daraus ergebende Maßnahmen festgelegt.1989. sondern das MfS erwartete im Grenzdienst »vorbildliche Erfüllung der auferlegten Pflichten. Es entstanden immer feinere Analysen über die begünstigenden Momente. S. B. Bereits im Rahmen der Musterung (vgl.5. Sekretariat Neiber 563. HA 12119. Neben der materiellen Funktionssicherung ging es darum zu erkunden.9. Obwohl seit 1974 die jährliche Anzahl der Fahnenflüchtigen 20 nicht überstieg. dass sie dem geforderten Auftrag nachkommen.181 Allerdings sollte der IM nicht nur berichten.1981 und Komplexauftrag v. Befehlstreue [. BStU. um späteren Sanktionen aus dem Weg zu gehen. Regelmäßige Personalanalysen des Kompaniechefs ergänzten die Erkenntnisse des MfS-Verbindungsoffiziers. 40. war nachrangig. MfS. aber auch über den weiteren Lebensweg des Geflohenen im Westen. 1–3. 61. bei der »Durchführung des Grenzdienstes«. BStU. HA I 10502.und nachrichtentechnischen Anlagen«..1989 zu Fahnenfluchtverbrechen – Einzelfluchten – in den Grenztruppen der DDR im Zeitraum vom 1. auf Flüchtende zu schießen oder bei wem die Gefahr bestand. Komplexaufträge. . S. Die Einschätzungen zur Zuverlässigkeit der Grenzer – die »Blutgruppen« – schlugen sich nieder in der Zusammensetzung von Postenpaaren und der Berechtigung für besonders heikle Abschnitte. 30–36 u.] und ständiges positives Einwirken auf den Zweitposten«. Betriebselektriker.34 Bereich Abwehr Den Bereich Abwehr leitete seit 1982 Oberst Ernst Wartmann179. Ebenda.und Offiziersschüler. sondern zu Mängeln bei der »Planung und Organisation der Grenzsicherung«. angeblich. S. ihr Verhalten als Opportunismus zu tarnen. 53–57. BStU. S. MfS. teilweise auf Übersichtsblättern. die keine Gewähr boten. 61–63. 5. Dieser Auftrag enthält keinerlei Informationsbedarf über den Garnisonsdienst. Analyse der HA I/KGT/Bereich Abwehr v.182 Der IM musste sich also gegenüber seinen Genossen deutlich positionieren. In abgewandelter Form galt das auch für Unteroffiziers. AIM 727/87. FIM helfen. 70–79. Die Spionageabwehr innerhalb der Grenztruppen zu organisieren.1981. S. D.1. S. Sekretariat Neiber 223. BStU. 3 ff. 16–19. 1930. S. 37. Verkaufen bzw. B. bei sich bietender Gelegenheit fahnenflüchtig zu werden. 3. Komplexaufträge existieren über die Jahre mit unterschiedlichen Formulierungen. dass diese offen vertretene Einstellung dem IM das Leben im Kollektiv erschwerte. welche Grenzsoldaten sich entweder (ver)weigern könnten. Instruktion v. ebenda. 64–69. MfS.1973). MfS.

Diese »Nichtzuführungen zur Linie (NL)«189 umfassten erhebliche Größenordnungen. dass niemand in den grenzsichernden Einheiten zum Einsatz kam. I/KGT/Abt. Jg. Als Vertreter des MfS sollte Niebling 1982 wohl mit seinem Referat vor der Grenztruppenführung die Wogen glätten. Sitz des Stabes Pirna) und zu Polen (Grenzlänge 460 km. B. die in OV oder operativen Materialien bearbeitet oder gegen die eine OPK durchgeführt wurde. 23) von Fahnenflüchtigen führte innerhalb der Grenztruppen zu kritischen Diskussionen. Vgl. Dabei wurden Informationen über »Bindungsfaktoren« (z. Die Unterschiedlichkeit der Aufgaben wird auch an den Formulierungen deutlich: Grenzsicherung an der innerdeutschen Grenze und um Westberlin. Zur Bedeutung der Abteilung Grenzsicherheit innerhalb der HA I/KGT vgl. aber auch über Konfliktsituationen zusammengetragen. Sitz des Stabes war Stendal. 2. Kontrolle) der Abteilung Grenzsicherheit kontrollieren sollte. S. Sonst dienten gerade der Verweis auf den unerbittlichen Militärstaatsanwalt und langjährige Haftstrafen zur Disziplinierung der Truppe.1987. 40. 1965/66 Kompaniechef im Grenzregiment 24. Behälter. Grenzüberwachung bei den sozialistischen Nachbarstaaten. denn bereits dort wurde durch Inoffizielle Mitarbeiter und GMS die Grundeinstellung jedes neuen Wehrpflichtigen getestet. Die Sicherung der beiden Grenzbrigaden187 zur ČSSR (Grenzlänge 450 km.und Apparatebauer. S. Alle Grenzsoldaten absolvierten eine mehrmonatige Grundausbildung. S.186 Die Praxis der straflosen »Rückgewinnung« (vgl. Grenzsicherheit: Erläuterungen zur Mustermappe »Ungesetzlicher Grenzübertritt« v. Die beiden Grenzbrigaden unterteilten sich in je sechs Unterabschnitte (UA). jeweils für ein Grenz(GR) bzw. Die so genannte Filtrierung sorgte dafür. S. über verwandtschaftliche oder freundschaftliche Bindungen in den Westen verfügte. Auswertung.41. 3. . der Zweifel an seiner Einsatzbereitschaft ließ. Sitz des Stabes Frankfurt/O. 1940. Den Unterabteilungen bei den Grenzausbildungsregimentern kam im System der Verhinderung von (Fahnen-)Fluchten große Bedeutung zu.a. Außerdem operierten Abwehrdiensteinheiten an der Offiziershochschule der Grenztruppen in Suhl (Unterabteilung OHS) und der Unteroffiziersschule VI in Perleberg (Unterabteilung US VI).35 UA IAK (Information. Abteilung Abwehr Grenzkommando Nord (GKN) Das Kommando organisierte die Grenztruppen über 550 km von der Lübecker Bucht bis zum Harz. im 186 187 188 189 Vgl. MfS seit 1966. als politisch ungefestigt galt oder moralische Skrupel besaß.) übernahm die Unterabteilung Stab zusätzlich. 181).2. Grenzausbildungsregiment (GAR): GR–6 GR–8 GR–20 GR–23 GR–24 GAR–5 GAR–7 Schönberg (Kreis Grevesmühlen) Grabow (Kreis Ludwigslust) Halberstadt Kalbe (Kreis Klötze) Salzwedel Glöwen (Kreis Perleberg) Halberstadt. Ihm standen 114 Planstellen zur Verfügung. Neben dem Referat Auswertung und Information sowie der für den Stab zuständigen Unterabteilung existierten weitere sieben Unterabteilungen. ebenda. Diese Erziehungsmittel fielen nun weg. Betroffen davon waren auch alle Grenztruppen-Angehörigen. Oberst Ernst Oelschläger188 leitete seit 1982 die dort ansässige Abteilung. u. Familie). Analyse der Fahnenfluchtverbrechen (Anm.

HA I 5507. MfS. 6. Jg. Beide Grenzer waren IM der HA I! Vgl. Neben dem Referat Auswertung und Information und der für den Stab zuständigen Unterabteilung enthielt die Struktur weitere neun Unterabteilungen für die Regimenter: GR–33 GR–34 GR–35 GR–36 GR–38 GR–42 GR–44 GAR–39 GAR–40 Berlin-Treptow Groß-Glienicke (Kreis Potsdam) Berlin-Pankow Berlin-Rummelsburg Hennigsdorf (Kreis Oranienburg) Kleinmachnow (Kreis Potsdam) Potsdam-Babelsberg Berlin-Wilhelmshagen Oranienburg.6. BStU. Ihm standen 122 Planstellen zur Verfügung. S.1966. dass bereits Festgenommene im Hinterland starben (vgl. MfS. 1. Die Abteilung GKS dort wurde seit 1985 von OSL Kurt Bonewitz194 geleitet. 4 f. Vgl. Für das Grenzkommando Nord ergeben sich am Beispiel einer Einberufung folgende Größenordnungen: Insgesamt wurden 978 Männer einberufen. S. 154. Februar 1989 zur Lage an der Staatsgrenze der DDR und in den Grenzgebieten zur BRD und zu Westberlin im Jahre 1988.1986 zur Organisierung und Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit im Verantwortungsbereich der Hauptabteilung I von 1987 bis 1990. Sekretariat Neiber 223. Die Gesamtquote scheint zwischen 5.36 Jahre 1988 waren es beispielsweise 1568 Personen. Der Stab des Grenzkommandos hatte seinen Sitz in Berlin-Karlshorst. Jg. von denen 58 für den Grenzdienst abgelehnt wurden. NVA-Offizier. MfS seit 1962. Dort befand sich auch die seit 1983 von Oberst Siegfried Leonhardt193 geleitete Abteilung. besonders während ihrer Grundausbildung. Dem zukünftigen Grenzer musste daher der Einsatz der Schusswaffe als Ultima Ratio erscheinen. nachdem sie sich – um die Zuverlässigkeit des anderen zu testen – gegenseitig zum Fluchtversuch provoziert hatten. BStU. Sitz seines Stabes war Erfurt. MfS seit 1959. S. Nicht nur.5. Abteilung Abwehr Grenzkommando Süd (GKS) Das Grenzkommando Süd befehligte die Grenztruppen an der 810 km langen Grenze vom Harz bis zum Dreiländereck DDR-BRD-ČSSR. Am 19. 49). Zahlreiche tödliche Zwischenfälle sind darauf zurückzuführen.1988 über die Nichtzuführung zur Linie (NL) aus der Einberufung Februar 1988. Absolvent der Militärakademie »Friedrich Engels«. Vgl.8. 190 191 192 193 194 Vgl. darunter 15 durch das MfS und 43 durch die Grenztruppen (diese auch wegen körperlicher Nichteignung). . HA I 10521. S.190 In Vorträgen berichteten Mitarbeiter der Verwaltung 2000 den neuen Rekruten über ihre Arbeit. dass jedes Vorkommnis – darunter eben Grenzdurchbrüche – genauestens untersucht wird und subjektives Fehlverhalten nicht unentdeckt bliebe. BStU.: Hinweise v. 1936. Ihm standen 121 Planstellen zur Verfügung. auch Grenzer schossen aufeinander. 28.192 Abteilung Abwehr Grenzkommando Mitte (GKM) Dieses Kommando kümmerte sich um die 156 km lange Grenze um Westberlin. ohne Beruf. Konzeption der HA I/AKG v. 1937.191 Dabei wurde gezielt der Eindruck vermittelt. Verf.5 und 6 % zu schwanken. MfS. Berichterstattung der HA I/GKN/Abt. Abwehr v. um nicht für eine gelungene Flucht bestraft zu werden. das Verfahren gegen den Überlebenden vor dem LG Stendal (502 Ks 21/95). Die Öffentlichkeitsarbeit der HA I richtete sich verstärkt an die Angehörigen der Grenztruppen.

37 Die Struktur umfasste neben dem Referat Auswertung und Information und der für den Stab zuständigen Unterabteilung weitere acht Unterabteilungen für die Regimenter: GR–1 GR–3 GR–4 GR–9 GR–10 GR–15 GAR–11 GAR–12 Mühlhausen Dermbach (Kreis Bad Salzungen) Heiligenstadt Meiningen Plauen Sonneberg Eisenach Plauen.

Bereich Aufklärung195
Leiter des Bereiches war seit 1987 OSL Wolfgang Grimm196. Ihm waren die Abteilungsleiter in den drei Grenzkommandos direkt unterstellt und denen wiederum die Leiter der Unterabteilungen. Seit dem Mauerbau 1961 teilte sich das MfS die Grenzaufklärung mit den Grenztruppen. Diese betrieben die visuelle, Funk- und funktechnische Aufklärung. Die HA I dagegen führte »menschliche Quellen« und beteiligte sich damit an der Westarbeit des MfS: – Ermittlung und Verhinderung von Störungen und Angriffen gegen die Staatsgrenze und die Grenztruppen, wenn sie vom westlichen Territorium ausgingen. (Nach Einschätzung der Grenzaufklärung waren an circa 90 Prozent aller Angriffe, die von Westberlin auf die Grenze ausgeübt wurden, frühere DDR-Bürger beteiligt.197) Die Grenzer standen unweigerlich im Fadenkreuz solcher Vorfälle. – Eine qualifizierte Dokumentation diente dazu, Täter und Hintermänner zu entlarven und gegebenenfalls den Nachweis zu liefern, dass bundesdeutsche Dienststellen in Störungen und Angriffe eingebunden waren. Die Bundesrepublik sollte damit dem Druck ausgesetzt werden, solche Aktivitäten zu verhindern. – Aufklärung und Bearbeitung der zur Grenzüberwachung eingesetzten westlichen Kräfte (Bayerische Grenzpolizei, Bundesgrenzschutz, Grenzzolldienst). – Aufklärung und Kontrolle, inwieweit sich NATO-Kräfte an der Grenzüberwachung beteiligen. – Aufklärung des gegnerischen Territoriums, einschließlich militärischer Vorbereitungen (in Westberlin also der Alliierten) auf einen Ernstfall.198
195

196 197

198

Dieser Bereich ist nicht zu verwechseln mit dem Bereich Aufklärung des MfNV! Zu den Aufgaben der Aufklärung der HA I/KGT vgl. 2. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. 10/81; BStU, MfS, DSt 102773. Jg. 1953, Lehrer, MfS seit 1976. BV Potsdam/Abt. VII: Protokoll über die Beratung der nichtstrukturellen Arbeitsgruppe »Grenze« beim Stellvertreter Operativ, Gen. Oberst Hauck, am 1.3.1989; BStU, MfS, HA I 3583, S. 50. Als Provokationen wertete die DDR auch die Aufmärsche auf westlicher Seite nahe der Grenze, die häufig am 17. Juni und 13. August stattfanden. Vielfach wurde die HA XXII (Terrorabwehr) in solchen Fällen eingeschaltet. Gemäß den Grundsätzen des Stellvertreters des Ministers für Nationale Verteidigung und Chefs des Hauptstabes für den Einsatz der Grenztruppen der DDR an der Staatsgrenze der DDR zur BRD bei ihrer zeitweiligen Unterstellung an die Landstreitkräfte v. 22.8.1989 sollten die Grenztruppen in einer militärischen Auseinandersetzung für die »Vernichtung von Erstrangobjekten des Gegners in unmittelbarer Nähe der Staatsgrenze« sorgen. Vgl. Göpel, Helmut: NVA-Landstreitkräfte. In: Naumann: NVA (Anm. 123), S. 77–120, hier Dokument III 2, S. 86 f. Hierfür wurden vermutlich nicht nur die Aufklärungsergebnisse der Grenztruppen, sondern auch die der MfS-Grenzaufklärung herangezogen.

38 Weiterhin bearbeitete die Grenzaufklärung drei ihr von Mielke zugewiesene so genannte Feindobjekte.199 Zu ihren Aufträgen zählte ferner das Anlegen von Übertrittsstellen und Grenzschleusen, also eine Möglichkeit für Inoffizielle Mitarbeiter, an schwer einsehbaren, jedoch von der Bundesrepublik aus gut erreichbaren Lücken im Todesstreifen zu Fuß oder mit einem Fahrzeug heimlich die Grenze passieren oder Material ablegen zu können.200 Rund um Westberlin galt die Absicherung von Geländeabschnitten, die sich für einen Tunnelbau eigneten, als Schwerpunkt. Obwohl bis zum Mauerbau allein die damalige Deutsche Grenzpolizei (DGP) Aufgaben der Grenzaufklärung wahrnahm, regelte eine vom MfS erlassene Richtlinie die Zusammenarbeit, zum Beispiel beim Informationsaustausch und der Abgrenzung.201 Von Mai 1952 bis August 1953 unterstand die Grenzpolizei ohnehin dem MfS, das damit auf die dort bestehende Aufklärungsabteilung umstandslos zurückgreifen konnte. Seit Februar 1953 verstärkten 45 Offiziere aus der MfS-Abt. VII/G (vgl. S. 58) die DGP-Aufklärung.202 Auch der Leiter der Grenzaufklärung, Major Horst Hammermann, wurde vom MfS gestellt. Ihm folgten an der Spitze erfahrene Mitarbeiter aus der HA I: 1957 Oberstleutnant Schneider (vgl. S. 59 u. 65) als OibE und danach Oberst Erich Kistowski. Ihre operative Anleitung erfolgte nicht durch die HA I, sondern bis 1957 durch die HA II203 und anschließend durch die Arbeitsgruppe des Ministerstellvertreters Bruno Beater204. Wie im MfS – und seit 1955 in der Kriminalpolizei – wurden Geheime Informatoren, Geheime Mitarbeiter und Konspirative Wohnungen geführt sowie Personen in Operativen Vorgängen bearbeitet.205 Ihre Vorgänge registrierte die jeweilige DGPDienststelle über die KD der Grenzkreise in der MfS-Abteilung XII; abgeschlossene

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Schreiben v. 15.2.1985 (Anm. 119), Anlage 1, Nr. 38, 45 u. 142; BStU, MfS, DSt 103142. Vgl. den Bericht über einen überdimensionierten vermeintlichen Wasserdurchlass an der thüringisch-hessischen Grenze in der Thüringer Landeszeitung online v. 2.5.2003. Grundlage war die 5. Durchführungsbestimmung v. 26.6.1987 zur Dienstanweisung Nr. 10/81; BStU, MfS, DSt 102773. Grenzschleusen wurden auch für andere MfS-Diensteinheiten, für sowjetische Dienststellen, für die Armeeaufklärung und vermutlich auch für die 10. Verwaltung des MfNV (vgl. S. 18 u. 71) angelegt. Die HA VIII und die HV A durften in ihnen zugewiesenen Grenzabschnitten eigene Schleusen anlegen. Vgl. z. B. Schreiben der HA I/GKS/Aufkl. UA Plauen v. 8.3.1988 über die Zuweisung eines Geländeabschnittes; BStU, MfS, HA VIII 6250, und Bericht über die Erfüllung der politisch-operativen Verpflichtungen der II. Etappe der Vorbereitung des 20. Jahrestages der Deutschen Demokratischen Republik v. 18.3.1969, in: Knabe, Hubertus: Westarbeit des MfS. Das Zusammenspiel von »Aufklärung« und »Abwehr«. Berlin 1999, S. 307–315, hier 313. Allein in den Monaten Januar bis August 1989 wurden 64 Personenschleusungen durchgeführt. Vgl. Konspekt der HA I/KGT/Bereich Aufklärung v. 6.10.1989 zur Dienstbesprechung mit den Leitern der Abteilungen im Monat Oktober 1989; BStU, MfS, HA I 5484, S. 22. Bis zur Ratifizierung des Grundlagenvertrages nutzte die SED zur versteckten Unterstützung von KPD bzw. DKP ebenfalls »Schleußstellen«, angelegt über Verbindungsoffiziere der Abt. BdL II bei der Grenzaufklärung. Vgl. o. Verf.: Auszug aus dem Bericht über die durchgeführte Aussprache bei der Abteilung Verkehr am 3.7.1973 mit Gen. [...].; BStU, MfS, HA II/19 14254, S. 78. Richtlinie des Ministers v. 12.6.1956 über die Aufgaben der Abteilung Aufklärung der Hauptverwaltung der Deutschen Grenzpolizei und Fragen der Koordinierung der Arbeit mit den Organen des MfS; BStU, MfS, DSt 101108. Vgl. o. Verf.: Zusammenstellung über die Besoldung der Mitarbeiter, die zur Hauptverwaltung Deutsche Grenzpolizei versetzt werden, o. D.; BStU, MfS, KuSch 1358, S. 62–68. Vgl. Richtlinie v. 12.6.1956, S. 7; BStU, MfS, DSt 101108. Zur Biographie vgl. Gieseke (Hg.): Wer war wer (Anm. 23), S. 7. Vgl. Dienstanweisung Nr. 7/54 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. 15.1.1954 über die Zusammenarbeit des SfS mit der Abteilung Aufklärung der HVDGP; BStU, MfS, DSt 100893. Zu den Kategorien GI und GM vgl. Richtlinie des Staatssekretärs für Staatssicherheit Nr. 21 v. 20.12.1952 über die Arbeit mit Informatoren, Geheimen Mitarbeitern und Personen, die konspirative Wohnungen unterhalten; BStU, MfS, DSt 101097, sowie die Richtlinie des Ministers Nr. 1/58 v. 1.10.1958 über die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern im Gebiet der DDR; BStU, MfS, DSt 101113.

39 Vorgänge gingen in die Abteilung XII der jeweiligen BV. Nach Einführung von Registrierbereichen in der MfS-Kartei erhielt die HV DGP einen eigenen zugeteilt. Die Abteilung Grenzaufklärung unterteilte sich in zwei Unterabteilungen (West und Ost) und eine Informationsgruppe. Nach dem Mauerbau wuchs das Interesse an Informationen über das westliche Grenzvorfeld nicht nur im MfS, während gleichzeitig die vollständige Abriegelung der Grenze die Beschaffung und die Kontakte zu dort ansässigen Informanten drastisch erschwerte. Das Informationsdefizit beschäftigte auch die ZK-Sitzung Ende November 1961, die vom MfS höheres Engagement forderte.206 Mielke reagierte prompt und unterstellte die Grenzaufklärung, die bis dahin auf 259 operative und 29 technische Stellen gewachsen war, per Befehl (!) zum 10. Dezember 1961 seinem Ministerium.207 Sechs Wochen nach der Übernahme regelte ein weiterer Mielke-Befehl208 die Aufgaben detailliert. So bezog sich Aufklärung nicht nur auf Gebiete jenseits der Westgrenze, sondern auch auf den 500-m-Schutzstreifen209, die Ostseeanrainer210 und selbst auf die Grenzen zur Tschechoslowakei und zu Polen. Bei den Grenzbrigaden siedelten sich Unterabteilungen an, die aus Operativgruppen (OPG) bestanden. In der HA I betrieben zwei Abteilungen Grenzaufklärung, eine an der Westgrenze und seit 1.9.1962 eine um Berlin: die Abteilung Aufklärung B. Ein Referat dieser Abteilung befasste sich mit Westarbeit und Fahnenfluchten. Vier Unterabteilungen (BerlinTreptow, Blankenfelde, Groß-Glienicke, Hennigsdorf) um die Westsektoren sollten Informationen aus deren Grenzvorfeld beschaffen, aber auch die Grenze DDR-seitig sichern helfen. Ein weiteres Referat beschäftigte sich mit der Gewinnung und dem Einsatz von Inoffiziellen Mitarbeitern im besonderen Einsatz (GME), die entlang der Grenze zum Einsatz kamen und im Westen Personen und Dienststellen ausspionierten.211 Im Zuge der Veränderungen in den Grenztruppen ließ Mielke 1972 die Aufgaben der Grenzaufklärung anpassen:212 Das führte zu einem Mix aus Aufklärung von militärischen und grenzpolizeilichen Einrichtungen sowie des Grenzzolldienstes (wofür ein mehrseitiges Papier alle relevanten Dienststellen verzeichnete), frühzeitigem Erkennen und Verhindern von Aggressionen und Provokationen, Anlegen von Grenzschleusen sowie Befragen von Grenzverletzern und Überläufern (ÜL)213, die aus dem Westen kamen.
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Vgl. das offiziöse Studienmaterial zur Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit Teil V. Der Kampf der Angehörigen des MfS zur vorbeugenden Verhinderung und Zerschlagung aller Angriffe des Feindes gegen die DDR unter den Bedingungen des veränderten internationalen Kräfteverhältnisses Anfang der sechziger Jahre im Prozess des umfassenden Aufbaus des Sozialismus und der DDR (1961–1965). Potsdam 1980, S. 17. In den offiziellen Materialien der Sitzung ist kein namentlicher Auftrag enthalten. Befehl Nr. 598/61 des Ministers v. 10.12.1961 zur Übernahme der Aufklärungsorgane der Grenztruppen durch das MfS (Abteilung Aufklärung beim Kommando Grenze – HA I); BStU, MfS, DSt 100326. Befehl Nr. 56/62 des Ministers v. 19.1.1962 zur Aufgabenstellung der Abteilung Aufklärung beim Kommando Grenze der NVA; BStU, MfS, DSt 100330. Außerdem war die Grenzaufklärung auch im 5-km-Sperrgebiet tätig, um Informationen aus diesem Raum an die zuständigen Bezirksverwaltungen und Kreisdienststellen liefern zu können. Vgl. ebenda, S. 7. Erst in der 1. Berichtigung des Ministers v. 15.4.1964 zum Befehl Nr. 56/62 werden diese Aufgaben den Operativgruppen Abwehr übertragen; BStU, MfS, DSt 100330. Referat des Leiters der HA I auf der Jahresdienstkonferenz 1964; BStU, MfS, HA I 13945, S. 66. Vgl. o. Verf.: Aufstellung zur Entwicklung der Abt. Ä[ußere] Afbwehr], o. D.; BStU, ZA HA I 5025, S. 36. Zur Kategorie GME vgl. S. 93. Befehl Nr. 31/72 (Anm. 38). Hierzu existierte eigens der Befehl Nr. 27/67 des Ministers v. 25.7.1967 zur politisch-operativen Bearbeitung von Überläufern; BStU, MfS, DSt 100523.

In: Süddeutsche Zeitung v. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. MfS.1976 getötet wurde. Die Bearbeitung ausgewählter Zielobjekte sei reinen Materialsammlungen vorzuziehen.10. S. 158).11.217 Er forderte eine langfristigere Ausrichtung bei der Gewinnung von IM im Westen. 2. S. Für die operative Grenzarbeit existierte in jeder Unterabteilung ein Referat Grenzvorfeld. 10/81 (Anm. beschädigte eine Sprengstoffexplosion von Westberlin aus die Mauer. An der Tötung von Walter Heike bei seiner Flucht am 22. Zum Fall Michael Gartenschläger. die bearbeitet würden (177218). XVIII 3300/86. waren sie an der Tötung Flüchtender offenbar nicht beteiligt!219 Die Aussetzung des »Schießbefehls« vom April 1989 galt allerdings auch für sie. BStU. 2. kam es auch zur Neuformulierung der »politisch-operativen Aufgaben der Aufklärungsdiensteinheiten der Hauptabteilung I/KGT«215. Nur das biete die Gewähr.8. Waren Postenbereiche überraschend nicht bewacht oder wurden Postentürme durch MfS-Angehörige besetzt. wenige Tage.1964 im Bezirk Berlin-Mitte war zwar ein MfS-Angehöriger beteiligt. womit das zusammenhing und gaben diesem Geschehen die Bezeichnung »Uhu«.40 Als Mielke im Juli 1981 die Aufgaben zur »Gewährleistung der territorialen Integrität der DDR sowie der Unverletzlichkeit ihrer Staatsgrenze« aktualisierte214. Ebenda. 195). S. DSt 103307. Filmer. ohne dass sich an den prinzipiellen Anforderungen etwas änderte. 60. 31/72 (Anm. der am 30. Im Juli 1986. Schreiben Mittigs in Vertretung des Ministers zu einem von Westberlin aus durchgeführten schweren Sprengstoffanschlag gegen die Grenzsicherungsanlagen der DDR im Abschnitt Berlin-Mitte v. 10. 29. Roman: »Aufspüren. Den Grenzsoldaten blieb das Wirken des MfS in diesem streng reglementierten Bereich natürlich nicht verborgen. Die HA I legte den OV »Detonation«. Es handelte sich aber um einen Posten des Wachregimentes »Feliks Edmundowitsch Dzierzynski«. Referat für die Dienstberatung mit den Angehörigen der Aufklärungsdiensteinheiten der Hauptabteilung I am 29.1. 14. BStU.und Informationsorgan. der das gesamte Ministerium zur Mithilfe bei der Suche nach den Tätern aufforderte – allerdings vergeblich. Registrier-Nr. die vor 1989 erlassen wurden v. 10/81 (Anm. Sekretariat Neiber 62. Kreis Königs Wusterhausen) das Auswertungs. BStU. Verf. bevor sich der Mauerbau zum 25. MfS.1989.1986. Vgl. 80. zum Erfolg vgl. S. Unterabteilung AKG/Aufklärung Für die Aufklärungsdiensteinheiten der HA I/KGT war diese Unterabteilung (Sitz in Motzen. Befehl Nr.216 1988 referierte Neiber auf einer Dienstberatung der Aufklärer aus der HA I. S. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. Der bisherige Einsatz der IM resultiere aus der Vielzahl an Objekten der westlichen Grenzüberwachung.6.1989. 110).1988. MfS. Die tödlichen Schüsse auf Burkhard Niehring am 5.1974 am Grenzübergang »Checkpoint Charlie« gingen von Mitarbeitern der HA VI aus. Obwohl die Mitarbeiter der Grenzaufklärung tagtäglich im Grenzgebiet unterwegs waren und sich naturgemäß an besonders heiklen Punkten aufgehalten hatten. 121. . vgl. der das unmittelbar angrenzende Regierungskrankenhaus zu sichern hatte. S. Hälfte der achtziger Jahre zu einer Umstrukturierung der Unterabteilung.: Zusammenfassung v. Vgl. 2–122.7. o. die es ihnen ermöglichten. 301. Die Grenzaufklärung alarmierte Mielke. 38) blieb in Kraft. an wichtige Informationen zu gelangen. Sekretariat Neiber 175. MfS. BStU. 31. an. Heftige Kritik an der umständlichen Ablage der Informationen führte in der 2. dass Quellen in solche Positionen kommen. Male jährte. Im Zuge der Reorgani- 214 215 216 217 218 219 220 Dienstanweisung Nr. HA I 14924. ahnten die Grenzer.4.4. S. Grafe.220 Liniendiensteinheiten zogen sich bis auf die Ebene Grenzregiment. festnehmen oder vernichten«. HA I/KGT: Meinungsäußerung an den Leiter der AKG im Ergebnis der Einschätzung der Aktualität nachfolgender dienstlicher Bestimmungen und Weisungen.1996. 26727.

jeweils einem Grenzregiment zugeordnet.1989 (Anm. lediglich 229 den Westen erreichten. ohne Beruf. sowie – als Besonderheit – die Unterabteilung Operative Grenzlage. MfS seit 1958. dass mindestens vier Bände ausgegeben wurden. Aufklärung GKN bearbeitete die Feindobjekte Verein Grenzopfer e. 20. Lapp. In: Ritter. Schreiben des Ministers v. Registrier-Nr. Von 1980 bis 1985 Mitarbeiter der HVA. die Unterabteilung GR–23 die Deutsch-deutsche Arbeitsgruppe in Wolfsburg224. 1935. Berlin 1997. Verf. 7. Abteilung Aufklärung Grenzkommando Mitte (GKM) Die Abteilung mit 98 Planstellen leitete seit 1986 Oberst Kuno Buschmann225. was aber durch die historischen Ereignisse im Herbst 1989 nicht mehr zustande kam. Abteilung Grenzsicherheit Honecker persönlich hatte 1986 den Einsatz von MfS-Grenzbeauftragten in den Kreisen entlang der innerdeutschen Grenze bestätigt. die übergroße Mehrzahl der Fluchtwilligen bereits vor dem 5-km-Streifen zu fassen.7. ohne Beruf. MfS seit 1968.227 Auf der Grundlage von Mielkes Befehl Nr. Vgl. aus dem hervorgeht. XVIII 4503/82. o. Peter Joachim: Die Grenze. . MfS.. Ihm standen 83 Planstellen zur Verfügung. so dass keine Unterlagen vorhanden sind. Befehl Nr. Grenztruppen-Offizier. die jeweils dem Handlungsraum eines Grenzregimentes zugeordnet waren. Vgl. die des Grenzdurchbruches verdächtigt wurden. XVIII 3894/82. 175).1974–30.41 sation bei den Grenztruppen wäre sie aufgelöst worden221. Abteilung Aufklärung Grenzkommando Nord (GKN) Die Abteilung wurde seit 1982 von Oberst Klaus Both222 geleitet. dass der Vorgang mindestens 900 Seiten umfasst hat. 1950–1961 Grenzaufklärung. Aus der Karteikarte F 77 ergibt sich.1979). einheitlich funktionierendes System der Grenzsicherung nicht nur die Grenze selbst.1986 zum Einsatz von Grenzbeauftragten des MfS und zur Bildung der Abt.1. Registrier-Nr. die instruktive Übersicht o. S. 2/86 des Ministers v. sondern das gesamte Grenzgebiet und seine Zugänge in den Blick. Jg. BStU. Ein deutsches Bauwerk. Vgl. In seiner Funktion als Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates. Die Abteilung gliederte sich in fünf Unterabteilungen. ein ohne Quellenangabe im Faksimile abgedrucktes GVS-Dokument. V.10. ebenda. Beide Vorgänge wurden nicht archiviert. Jg.229 Im MfS lag die Verantwortung (die Verhinderung von Fahnenfluchten ausgenommen) bei den jeweiligen territorial zuständigen Diensteinheiten. so dass keine Unterlagen vorhanden sind. Doch die Federführung hatte die Abteilung Grenzsicherheit. MfS seit 1961.1989 gesetzt. in Barum (Landkreis Uelzen)223 und – unter dem Decknamen »Institut« – das Deutschlandpolitische Bildungszentrum in Schnakenburg. 20. und obwohl es sich vom formalen Strukturelement her um eine Abtei221 222 223 224 225 226 227 228 229 Mielke hatte als Frist den 30. Auch die Videotechnik am Brandenburger Tor unterstand dieser Abteilung. 1945. 1932. S. Jürgen.11.1986. 78. 6. 2/86228 nahm ein tief gestaffeltes. Zu ihr gehörten sieben Unterabteilungen. Nicht zuletzt deshalb gelang es. Die Abteilung bestand aus sechs Unterabteilungen.: Versuchte und erfolgte Grenzdurchbrüche über die Grenzsicherungsanlagen (1. Grenzsicherheit und von Unterabteilungen Grenzsicherheit in der HA I. XVIII 461/86 bzw. Die Leitung der Abt. Vorläufige Grundsätze für die Arbeit der Grenzbeauftragten des Ministeriums für Staatssicherheit in den Grenzkreisen an der Staatsgrenze der DDR zur BRD v. Jg. D.12. Abteilung Aufklärung Grenzkommando Süd (GKS) Die Abteilung (82 Planstellen) wurde seit 1988 geleitet von OSL Heinrich Förter226. DSt 103253. dass in diesem Zeitraum von 4 956 Personen. Vgl. was den Schluss zulässt.1. Der Vorgang wurde nicht archiviert.

Verwaltung der PHV (vgl. und in den Bezirken Potsdam und Rostock am 2. wurde sie von Neiber den Bereichen Abwehr und Aufklärung oft gleichgestellt und ebenfalls als »Bereich« bezeichnet. 228).8. Denn wegen der erforderlichen militärischen Qualifikationen war der Personenkreis für Schlüsselfunktionen überschaubar. Die Abteilung umfasste 102 Planstellen. unterteilt in zwei Referate. 71). ausgewählten Leitungskadern der HA I/KGT und HA I/VM sowie der ZAIG über Strukturveränderungen im Bereich des Leiters der HA I/KGT und über die beabsichtigte Einführung von Grenzbeauftragten des MfS in der Hauptstadt der DDR. wie wichtig das MfS die Arbeit der Grenzsicherheit nahm. Berlin. 275. 2/86 (Anm.1 Kader 1989 waren der HA I 2223 Planstellen zugeteilt. Im Juli 1989234 teilte Mielke seine Absicht mit. 211. Schreiben des Ministers v. Daher wurde er dem Nachbarbezirk. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm. jeweils zwei für die Abt. Die Planstellen der einzelnen Unterabteilungen schwankten dabei zwischen sieben (Karl-MarxStadt) und 20 (Magdeburg und Suhl). Der Einsatz von MfS-Mitarbeitern als OibE stellte in den Streitkräften die Ausnahme dar. Generalmajor Hans Zukunft.3 Kader/IM-Bestand 2. Kontrolle) existierten sechs Unterabteilungen.42 lung handelte.230 Mielke hatte sich die Besetzung der Leitungsfunktion vorbehalten.1989. Elektromonteur. dass die Grenzsicherung eine höhere Wirksamkeit zeitigt. 22. analog zu den Grenztruppen die territorialen Unterabteilungen den Bezirken komplett zu übertragen (vgl. S. mit dem 1. Auswertung. 1936. 2. Unter den insgesamt 13 Planstellen befand sich ein General237. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. S. Äußere Abwehr. S. LSK/LV. 16). Jg.7. wenn die Bezirke die alleinige Verantwortung hätten.236 Die HA I verfügte über sechs OibEPlanstellen für die Abt. Das Wachregiment – ohne Zeitsoldaten – (2 459) und die HA III (2 361) waren geringfügig. 230 231 232 233 234 235 236 237 Z. S. bis 1979 Mitarbeiter HA VII. in den Thesen für die Dienstbesprechung des Stellvertreters des Ministers. MfNV.. den Leitern der HA I und VII. Genossen Generalleutnant Neiber. MfS seit 1964. Kader 4. Er hatte seinen Sitz in der MfS-Bezirksverwaltung und leitete die Referate Grenzsicherung in den Kreisdienststellen an. Mit dieser Änderung verband sich die Erwartung. S. zugeschlagen. . Dienstsitz war auch hier Pätz. 175). Der Leiter der jeweiligen Unterabteilung war als MfS-Grenzbeauftragter offizieller Ansprechpartner in allen die Staatsgrenze betreffenden Fragen. KGT sowie GKM-Aufklärung und eine für die Abt. nämlich in jedem Grenzbezirk der DDR233. 6. Mit ihrer zahlenmäßigen Stärke nahm sie einen Spitzenplatz unter den Hauptabteilungen ein235 und übertraf selbst die Mehrzahl der Bezirksverwaltungen. Geleitet wurde die Abteilung seit 1986 von OSL KarlHeinz Böckmann232.231 Dies zeigt. Vgl.3. 84). Die jahrelange Doppelunterstellung (HA I und Stellvertreter Operativ der BV) entfiel. MfS. darunter 1025 Stellen für IMführende Mitarbeiter.1989 (Anm. Das für die HA I zuständige Kaderorgan war die HA Kader und Schulung/Abt. Zur Biographie vgl. Befehl Nr. Neben dem Auswertungsorgan (UA Information. BStU. also der UA Schwerin. 18 u. Der Leiter der 10. 175). vielmehr sollten zuverlässige Offiziere für solche Stellen gewonnen werden. den Stellvertretern Operativ der BV Potsdam und Rostock. Sekretariat Neiber 222. Der Kreis Grevesmühlen war im Bezirk Rostock der einzige Grenzkreis. Froh. Tatsächlich verfügte die HA I jedoch über 2319 Mitarbeiter. die HV A (3 819) erheblich größer. Stellvertreter des Leiters der BV Berlin. Eine Karriere im MfS ließ sich nach Überzeugung der Stasi kaum verheimlichen. B.

HA I/GKM/Bereich Aufklärung: Schreiben zu den Funktions. Vgl. Um hierfür gerüstet zu sein. Einer der seltenen Fälle. HA I 3971. Alle anderen. Zulassungen. Teil III/6). 27. S. anders als Truppenoffiziere. MfS. S. Anschließend traten sie in den Dienst des MfS.und Qualifizierungsmerkmalen v. was bei Reckhart Härtel zur B. 175). die dort zu militärischen Themen promoviert wurden. Günter: Die Juristische Hochschule des MfS (MfS-Handbuch. – für die Marine – durch Weiterbildung an der sowjetischen Seekriegsakademie möglich. hatte die NVA die Pflicht. Förster. Eine MfS-interne spezielle Ausbildung für Militärtschekisten schien wohl entbehrlich angesichts der fast flächendeckenden Vorkenntnisse von den Offiziersschulen. den sie zu bearbeiten hatten. Zwei spätere Sektionsleiter der JHS beteiligten sich an der Untersuchung über die HA I/KGT240. S. 358. die zum Aufgabenspektrum der HA I forschten. 60. 2). Das erwarben sie.und bei Jürgen Fohr zur A-Promotion führte. Hg. die sich hinter unscheinbaren Details oder Merkmalen (zum Beispiel Stempel) verbargen und sich von Zeit zu Zeit urplötzlich änderten. 238 239 240 241 242 Dietze. Dieser Stabsdienstgrad galt dann auch als besondere Vergütung. Ausweise. Berlin 1998. die Verbindungsoffiziere mit allem Notwendigen auszustatten. ihm folgte 1982 Erwin Zillich (zuletzt Abteilungsleiter der für die HA I zuständigen Abt. Hg.1978. nicht nach 25 Jahren in das Zivilleben wechseln konnten. Lediglich Werner Pytul. ist gering. Eberhard Lehmann (zuletzt HA II) erwarb den Doktortitel 1979 mit einer Arbeit über Richard Sorge. traten gar nicht in deren Dienste. BStU. blieb in der HA I. Vgl. Zugangsberechtigungen usw. in denen Externe den Doktortitel an der MfS-Hochschule erwarben. OSL Manfred Stüwe. Teilweise besaßen diese Papiere Sicherheitsmerkmale.242 Verbindungsoffiziere trugen – außer in der Marine – die Uniform des Truppenteils. 21 f. Stellvertreter in der HA Personenschutz). BStU. sondern insbesondere Fachwissen.239 Die Zahl der MfS-Offiziere. »Etwa 90 % der Offiziere aller Ebenen kamen aus dem Personalbestand der NVA oder GT.43 Für ihre Arbeit in der Truppe benötigten die Mitarbeiter der HA I nicht nur Kenntnisse über militärische Umgangsformen. Schließlich sollten sie sich ungehindert und unauffällig bewegen können. Bei Mitarbeitern des Bereiches Aufklärung wurde zusätzlich ein Qualifizierungslehrgang an der Schule der HV A241 vorausgesetzt. Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm. Kader 4) sowie 1983 Günter Hummitzsch (zuletzt 1. An der MfS-Hochschule erlangten mindestens 266 Mitarbeiter der HA I ihr Diplom. Hierfür benötigten sie Ausrüstungsgegenstände. Zur Steigerung des Renommees in der Armee diente die häufige Einstufung operativer Mitarbeiter mit dem Dienstgrad Major statt – wie es der Dienststellung entsprach – Hauptmann. Zur Schule der HV A vgl. Andere wurden nach dem Offiziersstudium oder aus dem Truppendienst für das MfS geworben. indem sie als bestätigte Kader auf Perspektive an einer Offiziershochschule studierten und dort zugleich inoffiziell arbeiteten. 31). Riebe: Zur Militärabwehr (Anm.3. Nur der zur Sektion Politisch-operative Spezialdisziplin gehörende Lehrstuhl VIII »Staatsgrenze« unterstützte die HA I mit MfS-eigener Forschung und Lehre. . da Verbindungsoffiziere als MfS-Berufssoldaten. zuletzt Leiter der Beobachtungsabteilung (vgl. fiel in den Verantwortungsbereich der HA I: 1985 erhielt ihn ein Mitarbeiter der Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow.«238 Weitere Qualifikationen waren durch Besuche der Militärakademie »Friedrich Engels« in Dresden bzw. Berlin 1996. Günter: Bibliographie der Diplomarbeiten und Abschlussarbeiten an der Hochschule des MfS. S. Förster. BStU.

4. 6). . Armeeangehörige oder Zivilbeschäftigte war also IM oder GMS. StUG-Änderungsgesetzes vom 20. Die Operativen Mitarbeiter ihrerseits nutzten diese Zwangssituation aus. dem er sich nur schwer entziehen konnte. S. 8 anfügte. um den selbst gestellten Anspruch umzusetzen. Damit erreichte die HA I fast das Doppelte des MfS-Gesamtdurchschnittes. Hg. S. BStU.2. DSt 100482. war bereits wertvolle Zeit verloren. ebenda. Abteilung I/XII: Berichtsbogen zum Bestand und ausgewählten Bestandsveränderungen zu registrierten Vorgängen und Akten mit Stand vom 31. BStU. Im MfS wurden die Probleme deutlich erkannt. Kontaktierung und Werbung aber in die Zeit des Wehrdienstes. 145.): Wörterbuch (Anm. da hier nicht eigene Kriterien galten und sie eine solche Quelle allenfalls nutzen konnte. ZAIG: Übersicht über wesentliche Erkenntnisse aus der Analyse der Entwicklung der operativen Grundprozesse im Jahre 1986 (im Vergleich zu 1985) v. wonach eine Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst während des Grundwehrdienstes als geringfügig eingestuft wird. zur Begründung des Befehls-Entwurfs – Erhöhung der Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit zum Schütze der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik. 42).44 2. Hierfür konnte sie zum 31.1988 v.3. die Erwägungen in der Disposition 2 o. Fast jeder dritte IM wurde nach weniger als zwei Jahren abgeschrieben. S. 78. 244). Dezember 1988 aus einem Bestand von 12 509 IM (ohne IMK243).1. Eine Zusammenarbeit betrachtete er nicht als Vertrauensbeweis. Unscharfen ergeben sich. Vgl. Für die werbende – heimatliche – Diensteinheit war das allerdings unattraktiv. weil sich unter den IM auch Zivilisten befanden. was immerhin zwei pro Mitarbeiter bedeutet247. Vgl. Mehr als jeder fünfte IM wurde pro Jahr neu geworben.1996 (BGBl.1989. Vgl. MfS. sondern durfte sie auch ohne Aktenübergabe (!) nutzen. Alle Inoffiziellen Mitarbeiter erhielten noch daheim einen ergänzenden »grundsätzlichen politisch- 243 244 245 246 247 248 Ein IM zur Sicherung der Konspiration diente in erster Linie der Sicherung des Verbindungswesens und lieferte nur gelegentlich eigene Berichte. 33. MfS. wollte er nicht eine Befehlsverweigerung riskieren. Vgl. hier 29. o. dass der Führungsoffizier (Verbindungsoffizier) sich uniformiert in den Objekten bewegte. sondern als Befehl.248 Als sich zu Beginn der achtziger Jahre der Anteil an Reservisten wesentlich erhöhte. handelte es sich bei den GMS doch um Bürger »mit einer auch in der Öffentlichkeit staatsbewussten Einstellung und Haltung«. 12.12.12. als er gemäß Artikel 1 Nr. Vgl. BStU. Fielen die Phasen von Auswahl. Mit dieser Quote IM : GMS von ca. Angaben des Leiters der HA I (Anm. b des 3. 460). 2026) in § 19 StUG einen Abs. sofern keine personenbezogenen Informationen geliefert wurden. 10/66 (Anm. Müller-Enbergs: IM-Statistik. erhielt die HA I nicht nur Hinweise über die darunter befindlichen IM und GMS. Diesem Umstand trug auch der bundesdeutsche Gesetzgeber Rechnung. 2 820 IMK sowie 6832 GMS244 schöpfen. wenn diese später in ihren Verantwortungsbereich zurückkehrte.1 : 1) ab.10. HA I 14574. 3 lit. Vgl. erhöhte die Schwierigkeiten. Eine wirkungsvolle IMArbeit war nur möglich. Verf. S. Dieser Umstand bereitete der HA I erhebliche Probleme. Tabelle 3/1. Ähnlich verhielt es sich im vorhergehenden Jahr. 39 f.5 : 1) und Hauptabteilungen (6. Mit Stand 31. I S. Stichwort Gesellschaftlicher Mitarbeiter für Sicherheit (GMS). Der Umstand. Müller-Enbergs.. Vgl. vom Wehrpflichtigen also dessen Offiziersdienstgrad erkannt wurde.2 Inoffizielle Mitarbeiter Die Inoffiziellen Mitarbeiter innerhalb der Streitkräfte waren das wichtigste Mittel der HA I. D. 6. Helmut: IM-Statistik 1985–1989. Berlin 1993. Besonders unter Vorgesetzten dürften sich Gesellschaftliche Mitarbeiter für Sicherheit befunden haben. S. den späteren Befehl Nr. Müller-Enbergs: IMStatistik (Anm. wenn der IM Erfahrungen in der inoffiziellen Zusammenarbeit mitbrachte. 21—41. In: Suckut (Hg.1987.1986 umfassten NVA und Grenztruppen einschließlich der Zivilbeschäftigten 296 593 Personen. Ursache hierfür ist die bereits erwähnte große Fluktuation. S.246 Auf jeden Führungsoffizier kamen 11 IM.245 Etwa jeder 13. 2 : 1 wich die HA I erheblich von den Bezirksverwaltungen (3. andererseits die IM in den Wehrkommandos der jeweiligen BV zugerechnet werden.

die hitzige Debatte um den Fernsehmoderator Ingo Dubinski. S. Anlage. 28. 249 250 251 252 253 254 255 256 257 Schreiben des Ministers über die politisch-operativen Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit bei der planmäßigen Auffüllung der Streitkräfte der DDR mit Reservisten v. S.] mit zu erledigen.2001. das Protokoll des Kollegiums. Allerdings. 24. S.1987.. MfS. zu werben. 9.254 Unter den Wehrpflichtigen herrschte die Vermutung.6. SdM 1900. Die Referate Abwehr Wehrkommandos (vgl. hätten diese Offiziere »in erster Linie Befehle ihrer nächsthöheren Vorgesetzten durchzuführen«. BStU. S. Schreiben des Ministers zu Maßnahmen zur weiteren Qualifizierung der politisch-operativen Sicherung der Arbeit der Wehrkommandos der NVA v.255 Wer sich hierfür hergab. Zuletzt gefordert in der Dienstanweisung Nr. andere – wie Halle – überboten die Forderung deutlich251. 15. ›Zuträgern‹ und vor allem von ›Anscheißern‹ gesprochen. 1.1. die Interessen der Sicherheit und Wachsamkeit [. 32) waren deshalb gehalten. 3).] einer ›Petze‹ bei der Obrigkeit zuschrieb.253 Nach Beendigung des Wehrdienstes wurde der IM seiner Heimat-Kreisdienststelle zur Übernahme angeboten. die Parteiorganisation wie das MfS«. 6. Die Obrigkeit waren die Berufssoldaten. dass zum Beispiel Soldaten zur Bearbeitung von Offizieren eingesetzt werden konnten. S. 248). resümierte ein nicht genannter StasiOffizier. S. O. MfS. S. BStU. 7. denen man allgemein die Rolle [. wenn sie sich in so genannten Schlüsselpositionen befanden. S. Deshalb war das MfS nicht nur an der Zusammenarbeit mit Mannschaftsdienstgraden interessiert.1983. MfS.250 Einige Bezirke erreichten dieses Soll nicht. dass sich Kameraden vom MfS als Informanten verpflichten ließen. Bei den Grenztruppen wurde spekuliert. 2.10.] es gut verstehen. IM-Kandidaten erst in den Grenzausbildungsregimentern zu sichten und evtl. S. . sondern auch an der mit Fähnrichen und Offizieren. was Müller beschreibt: Es »wurde von ›Spitzeln‹. Hierüber informierte Kleinjung bereits 1958 das Kollegium. Um so schnell wie möglich Informationen zu erarbeiten. Doch allgemein galt wohl.1984 über die politischoperative Sicherung der Wehrkommandos der NVA und die im Zusammenhang mit der Tätigkeit der Wehrkreiskommandos der NVA zu lösenden politisch-operativen Aufgaben. HA I/GKN Abt. Abwehr: Berichterstattung über die Einberufung zu den Grenztruppen v.1958. DSt 102919. BStU. ohne plump und dekonspirierend zu wirken«.6. der 1983 als IM im Grundwehrdienst tätig war. In: Mitteldeutsche Zeitung v. Müller: Tausend Tage (Anm. 8.: Disposition 2 zur Begründung des Befehls-Entwurfs (Anm. für ein Verhältnis von mindestens 1 : 20 an IM unter den Wehrpflichtigen zu sorgen. 3.. Verf. dass es einer auf jeder Stube wäre. DSt 103104. war es nicht ausreichend. BStU. 6. Vgl. MfS.. BStU.257 Auch einzelne Generäle pflegten den inoffiziellen Kontakt. 3. Außerdem verfügten Berufssoldaten nicht selten über die größere Lebenserfahrung.45 operativen Auftrag«.. Sie »müssen [.11. vor allem. Vgl. verkomplizierte sich damit auch die Zusammenarbeit mit den Inoffiziellen Mitarbeitern. 362. um bei Gefahr im Verzug von sich aus zum Verbindungsoffizier Kontakt aufzunehmen!249 In besonderer Weise galt das natürlich für die künftigen Grenzsoldaten. 22.. Tagesordnungspunkt 4 – Der Stand und die Ergebnisse der operativen Arbeit in der Nationalen Volksarmee und der DVP v. S..3.1988. DSt 103387.256 Die starke Hierarchisierung in den Streitkräften verhinderte. wobei über 50 Prozent der IM erst unmittelbar vor der Einberufung geworben wurden und deshalb ungenügend auf die inoffizielle Zusammenarbeit vorbereitet waren. galt als »Kameradenschwein«. Vgl. Ebenda. MfS. 29.252 Als die Grundausbildung von sechs auf drei Monate verkürzt und zugleich intensiviert wurde. 7/84 des Ministers v. HA I 5507.

29-jährig. Zu den Kategorien vgl. schob ihn das MfS ab und stellte den IM-Vorgang ein. 1/79. sondern um die Vorbereitung eines IM auf seinen Einsatz im Zielobjekt. Rekrutiert wurden die HIM überwiegend während ihres Wehrdienstes nach Hinweisen der Verbindungsoffiziere. Verwaltung der Armeeaufklärung (Arbeit mit Agenturischen Mitarbeitern) ihren Spitzenwert mit einem Verhältnis von einem IM auf 2. BStU. Vgl. Materialien und Fahrzeuge inoffiziell über die Staatsgrenze der DDR in das Operationsgebiet oder zurückzubefördern. 88 f. HA I 4526. Bd. Inoffizielle Mitarbeiter in den Westen zu schicken. Personen. weil er – diesmal nicht verabredet – die Grenze überschritten hatte. 8. 15. BdL-Dok 3240. Konspekt der HA I/KGT/Bereich Aufklärung v. Intellektuell war er den Anforderungen der Zusammenarbeit nicht gewachsen. Richtlinie Nr. S. Letztere hatten die Aufgabe. S.1988. Sie erreichte in der 1. MfS. 2. Am 10. MfS. 27. Helmut (Hg.12. Spätestens zu Beginn der neunziger Jahre.1 Angehörige.und Leitungstätigkeit des Chefs Aufklärung. 16–20.8. Äußere Abwehr/UA 2 zum Bereich Aufklärung des MfNV.1989 (Anm. Gemäß der Richtlinie Nr.1988.260 Die HA I stand vor der Aufgabe. Vorwiegend als IME. 200). 2. Ein tragischer Fall dürfte Walter Otte sein.10. so vermutete die HA I. Für diese Kategorie wurde in den Akten das unübliche Kürzel PIM gebraucht. Zum Stichtag 6. Vgl. Zu den HIM vgl. 2/79 v. GKM-Aufklärung. Um dennoch dort agieren zu können. 6. BStU. hätte es eine Genauigkeit erreicht. Beobachter/Ermittler sowie Grenz-IM. 2/79 dienten hierfür die IM-Kategorien263 Quelle. BStU. Es kam zu mehreren Treffs auf dem Gebiet der DDR.1979 zur Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern im Operationsgebiet. AP 11267/67. MfS. die mit fiktiven oder Doppelgänger-Reisedokumenten von Westdeutschen ausgerüstet waren.): Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Berlin 1998.46 Die Verteilung der IM in den Einheiten war sehr unterschiedlich.6. Er querte am 6. Die Grenzaufklärung führte außerdem Inoffizielle Mitarbeiter im Operationsgebiet261. Oktober 1989 waren es 108 IM262. Teil 2: Anleitung für die Arbeit mit Agenten. . Äußere Abwehr zur Beratung mit dem Leiter und den Stellvertretern des Leiters der UA–1 zu Fragen der Gestaltung der Arbeit im und nach dem Operationsgebiet v. DSt 102658. Als er allerdings im gleichen Jahr nochmals aufgegriffen wurde.1976 wurde Otte bei einem erneuten Grenzübertritt erschossen.258 Hauptamtliche IM259 führten nur zwei Abteilungen: 35 Planstellen existierten bei der Abt. Aktenvermerk der Abt. MfS. MfS.1967. Äußere Abwehr und sechs in der Abt. wurden die bestehenden HIMGruppen erheblich umstrukturiert.265 258 259 260 261 262 263 264 265 Auskunftsbericht des Leiters der Abt. 87–89. Es handelt sich hierbei nicht um einen IM-Vorlauf. Zum Grenz-IM vgl. einzelne HIM herausgelöst und sozial verträglich untergebracht.3. Genossen Generalleutnant Krause v. Durchführungsbestimmung zur Richtlinie Nr. kurzfristig neue IM zu werben. Erschwerend für den zeitweiligen Einsatz von HIM im so genannten Operationsgebiet wirkte sich das immer präzisere Fahndungssystem in der Bundesrepublik aus. S. wozu er eine Schleusstelle im Harz nutzte. BStU. S. bei der es sich verbot. die innerdeutsche Grenze von West nach Ost durch ein Minenfeld. Perspektiv-IM264. 10. unter besonderer Berücksichtigung der Führungs. Kundschaftern und Spionen in der Bundesrepublik Deutschland. Müller-Enbergs. Dabei wurde er festgenommen und umgehend von der Grenzaufklärung als IM geworben. BStU.6. Sekretariat Neiber 183. Diese sollten dann ihre Reisen unter dem Vorwand dringender Familienangelegenheiten oder als Invalidenrentner durchführen.

6. aber auch die Inoffiziellen Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration und des Verbindungswesens (IMK/S). BStU. Hierzu dienten Tote Briefkästen. Süd 5 0 7 PerspektivIM 1 3 6 ErmittlerIM 12 35 30 Kontaktpersonen 2 1 3 Grenz-IM Vorlauf-IM 1 1 1 36 74 45 Die Informanten aus der DDR beschränkten sich nicht auf Militärpersonal oder Zivilbeschäftigte. Abt. B.. ZAIG 13882. Stand 6. BStU. MfS. die Treffs absicherten. MfS. BStU. I/1/85 zur Fahnenflucht des [. S. MfS. Hierfür eigneten sich medizinische und Freizeiteinrichtungen oder Ähnliches.1981. 2.47 Tabelle 4: IM des Bereiches Aufklärung im Operationsgebiet. MfS. BStU.269 Eine weitere auf die HA I beschränkte Kategorie war die inoffizielle Verbindung zu ausländischen Militärkadern. OPG GR–42: Abschlusseinschätzung zum ZGI »Ina Flohr« Reg.] v. ZGI (ziviler GI. Dahinter verbargen sich Personen. Treffs außerhalb der Kaserne waren kompliziert und bildeten immer einen Unsicherheitsfaktor. HA I 14585.B.10. 117) verwendet. 423 f. z. gelang noch Ende Oktober 1989. MB III UA 7. 12.: XVIII–2908/65 v. 14. 197. HA I/Abt. MfNV/UA MB W/U: Aufstellung über realisierte Werbungen 1989. um bei unvorhersehbaren Situationen Kontakt aufnehmen zu können. denn militärische hatten sich die HV A und sowjetische Geheimdienste vorbehalten. Mielke 1981 vor der HA I. 15. so dass sich der Soldat glaubhaft entfernen konnte.267 Zur Unterscheidung dienten Bezeichnungen wie Zivilangestellte (zur Unterscheidung von Zivilbeschäftigten in den Kasernen). Urlaub und Ausgang wurden selten gewährt.8. dass sich Offiziere außerhalb ihres Dienstes unbefangener bewegten. Versäumnisse bei der Arbeit mit Treffquartieren (IMK/KW) 1988 auf einer Dienstkonferenz anzusprechen. MfS. S. eine sofortige Verbindungsaufnahme zwischen IM und Führungsoffizier war schwierig.1981. Vgl. was ihre Bewegungsfreiheit betraf. 2: IMK/KW »Karl« am 28. AIM 13379/66. Vgl. Die Werbung von Zivilisten. . 2/79 handelte.11. AOP 25391/91. S. An das Verbindungssystem waren folglich hohe Anforderungen gestellt.10. HA I 14571. wenngleich es sich – wie bei den WIM (wehrpflichtigen IM) – nicht um amtliche Kategorien im Sinne der Richtlinien 1/79 bzw. deren Wohnungen vom MfS als Treffquartiere genutzt werden sollten.1989 Quellen266 Abt. den Entwurf für das Referat auf der Dienstkonferenz in der HA I am 24. Orientierung des Leiters der HA I für die Zusammenarbeit mit IMK/S in den Abwehrabteilungen der Hauptabteilung I v. Anfangs wurden die Kategorien WGI (wehrpflichtiger GI) bzw. P[anzer]D[ivision]: Abschlussbericht gemäß Dienstanweisung Nr. So sah sich Neiber veranlasst. Nr. Nord Abt. Bd. hier S. Doch ihre begrenzte Auswahl behinderte eine strenge Konspiration. Schließlich war Mielke der Meinung. Z.. Mitte Abt. Gerade Wehrpflichtige waren erheblichen Restriktionen unterworfen.1966. die als Vertrauenskontakt (VTK) bezeichnet wurde.271 266 267 268 269 270 271 Auch die Aufklärung GKM verfügte üblicherweise über vorwiegend zivile Quellen bei den westlichen Schutzmächten.und Freizeitbereich willkommen. die Abwesenheit des IM vom Dienst bemäntelten oder bei einer außerplanmäßigen Verbindungsaufnahme als Anlaufpunkt dienten. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm. IMS-zivil und GMS-zivil268.1989.10.270 Trefforte mussten leicht und unauffällig erreichbar sein. S. Zivile IM waren zur Kontrolle im Wohn.1989. 37). BStU. 34–37. um die Gefechtsstärke in der Einheit zu halten.

5. S.1964 (GBl. deren Mitarbeiter ihren Dienst überwiegend an den Grenzübergangsstellen276 versahen. o. Durchführungsbestimmung v. Abwehr: Berichterstattung v. Doch die Abwehrdiensteinheiten in den Grenztruppen klagten wiederholt. Vgl.274 Nur so ließ sich die vom MfS angestrebte Einheit von (operativem) Zusammenwirken und Abwehr umsetzen. 4. Neben den Kreisdienststellen besaß die für die Volkspolizei zuständige Abt. BStU.4 Militärische Bereiche außerhalb der Zuständigkeit der HA I Die HA I nahm zwar gegenüber den Grenztruppen die Gesamtverantwortung wahr. Vgl. Die Aufgabe gewann an Bedeutung nach der spektakulären Flucht zweier Familien mit einem Heißluftballon im September 1979. Geht auf die Verordnung des Ministerrates der DDR zum Schutz der Staatsgrenze vom 19. die Heran. MfS. Erst wenn das MfS seine Zustimmung gab.1981 zur Dienstanweisung Nr. VII: Jahresplan der nichtstrukturellen Arbeitsgruppe – Grenze – beim Stellvertreter Operativ für das Jahr 1989 v. .1. II S. 228). Teil A. HA I 3583. erfuhr der Wehrpflichtige von der vorgesehenen Verwendung. Dazu verfügten sie an der Westgrenze über Grenzbeauftragte (vgl. BStU. erfolgte dies durch die HA IX/6. MfS. 018/9/650 v. die Verhinderung von Fluchtversuchen war jedoch Aufgabe der jeweiligen territorialen Diensteinheit des MfS. Freundinnen und Verlobte) oder nicht dem tatsächlichen Sachverhalt entsprachen. 42)272. begünstigende Umstände und Bedingungen wiederum wurden mit der HA I. und in den Bezirksverwaltungen existierten nichtstrukturelle Arbeitsgruppen. o. aber auch vor ausgewählten 272 273 274 275 276 277 278 Eingeführt durch Befehl Nr. Zur HA VI vgl. Grundlage war im MfS die Anlage zur Richtlinie Nr.1988 (Anm. MfS. konnte für die Grenztruppen gemustert und einberufen werden. BStU. (August 1964). BStU. 190). HA I/GKN/Abt. hatte doch die Volkspolizei das Grenzgebiet zu sichern.7.: Struktur Grenzbeauftragter lt.1982 über die Auswahl.273 An deren Beratungen beteiligte sich die HA I mit ihren Führungskräften aus der Region.1989. S. Eisenfeld. 255) zurück. Zum Stellvertreterbereich Neiber gehörten neben der HA VIII weiterhin die Zentrale Koordinierungsgruppe (ZKG)275.und Weiterbildung. Auch die Grenzaufklärer operierten im Hinterland der Grenze – teilweise sogar in Zivil. Befehl Nr. den Einsatz und die Führung des Grenzaufklärers in der normalen und verstärkten Grenzsicherung. Teil III/17). Die Erhöhung der Wirksamkeit (Anm. Hg. MfS. in deren Zuständigkeit die vorbeugende Verhinderung insbesondere spektakulärer Fluchtversuche fiel. 10/81. S. S. Vgl. BStU. DSt 102900.277 Dies erfolgte in der Regel durch die örtliche MfSKreisdienststelle an seinem Wohnort.7. 12. 175). 1/82 des Ministers zur Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen v. 14. 42.).11. BV Potsdam/Abt. Chef der Grenztruppen: Ordnung Nr. Die HA I war aber über den dortigen Einsatz der Grenztruppen letztendlich doch involviert. Bekämpfung von Flucht und Übersiedlung (MfS-Handbuch.6.1982. B. Bernd: Die Zentrale Koordinierungsgruppe. dass die Dossiers oberflächlich waren (z. MfS. Vgl. HA I 1879. Verf. MfS. erhielt das MfS vom zuständigen Wehrkommando vorab die Unterlagen. Vgl. War ein junger Mann für den Grenzdienst vorgesehen. S. 678. auch Minister des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei: Bericht an den NVR über die Lage an der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik zu Westdeutschland.1983 zur Fahndung nach den Tätern des Ballonstartversuches Raum Seeburg. 303. Die dafür zuständige Abteilung ZKG/6 wurde 1985 gebildet. BStU. im MfNV die Auffüllungsordnung. Wohl in Anlehnung an die Farbe der Schulterstücke trug dieser Vorgang im MfS den Decknamen »Grün«. 83–93a. BStU. 17. z. VII (viele Jahre die Linie VII/2) eine herausgehobene Position. 6. DSt 102773. Vgl. Vgl. BStU. B. 36/86 [des Ministers für Nationale Verteidigung] ab 1. Berlin 1996. HA I 5494 (o. 2/86 (Anm. Bezirk Potsdam.48 2.12. fehlten Aussagen über Familienangehörige. Schreiben des Leiters der ZKG v. Dabei zutage getretene Ursachen. z.3.1986. 11. B. S. DSt 102585. Sekretariat Neiber 557. MfS. Zum Aufbau vgl. 3. Pag. 1–3.278 Führte das MfS Ermittlungsverfahren in der NVA und in den Grenztruppen durch. um Zuverlässigkeit und Eignung des Kandidaten zu überprüfen. und die HA VI. D.

Die HA IX. Vgl.49 Militärpersonen279 ausgewertet (vgl. S. als zukünftige Militärpiloten oder Funker) vor. Heider. war wegen des hohen Beobachtungsaufwandes die gleichfalls im Verantwortungsbereich Neiber angesiedelte HA VIII/5 zuständig. der nach seiner Festnahme aus einem Grenztruppenstützpunkt fliehen wollte und dabei aus nächster Nähe erschossen wurde. 279 280 281 282 283 284 Vgl. Die Gesellschaft für Sport und Technik (GST)282 war nach § 5 Abs. Wenzke (Hg. Daher wechselte 1976 die Organisation vom Innen. 19). 551–576. 18.2003. Vgl. B. 169–199. die abwehrmäßige Sicherung erfolgte jedoch durch die HA XX/3/3. 1. gestellte Flüchtlinge regelrecht exekutiert oder Geflohene noch auf westlichem Territorium beschossen bzw. Vgl. Vgl. 9. selbst dann nicht.10. als habe Beilig Widerstand geleistet und versucht. von dort zurückgeholt wurden. 77). In keinem Fall fanden Ermittlungen gegen Grenzer im Zusammenhang mit den so genannten Mauertoten statt. Die Vorgaben lieferte zwar das Ministerium für Nationale Verteidigung. Wolfgang: Der Luftschutz und die Zivilverteidigung der DDR (1955–1990).und Objektdienststellen.2000. Niebling vor den Grenztruppen (Anm. Territorialverteidigung (TV) im Zuge der Musterung zurück. einem Posten die Maschinenpistole zu entreißen. S. Jahn. 31). In: Berliner Zeitung v. das Untersuchungsorgan des MfS. Die Sicherung von Betrieben oder einzelnen Produktionsbereichen für militärische Güter (so genannte spezielle oder LVO284-Produktion) erfolgte durch die Abteilungen XVIII der Bezirksverwaltungen bzw. Doch im MfS verblieb die Zuständigkeit bei der HA VII. in der sich die DDR durch ihre territoriale und strategische Lage im Zentrum Europas befand. 10. Ehlert.): Im Dienste der Partei (Anm. Paul: Die Gesellschaft für Sport und Technik (1952–1990).281 Für die Kontrolle von Militärinspektionen und Militärverbindungsmissionen der Westalliierten. Benannt nach der Verordnung über Lieferungen und Leistungen an die bewaffneten Organe v. beteiligte sich an der Manipulation von Dokumentationen. S. Auf deren Ermittlungsergebnisse griff die Abt. 15.3. In: Diedrich. In: Der Tagesspiegel v. Müller. dass Staat. 7). I Nr. wenn sonst Angehörige der Grenztruppen belastet worden wären. S. Sie bereitete außerdem die Jugendlichen auf ihre Spezialverwendungen (z. In: ebenda. Volker: Das Ende des Dieter Beilig. die sich laut Londoner Abkommen von 1944 auf (ost)deutschem Territorium frei bewegen durften. Militärgerichte. Mit Billigung der HA IX wurde der Festnahmebericht so geändert. Kohlenberg.1981 (GBl. Dies widerspiegelte sich in der Aufgabenzuordnung beim MfS.8. So im Fall des Westberliners Dieter Beilig. durch die Kreis. Kerstin: Die Schüsse von 1962 hallen bis heute nach. . Die besondere Situation. aber auch ihre Stellung in der sozialistischen Militärkoalition führten dazu.zum Verteidigungsministerium. S. Die Zivilverteidigung der DDR283 war in das Gesamtsystem der Landesverteidigung integriert. Wirtschaft und Gesellschaft bereits im Frieden in die Landesverteidigung einbezogen und gleichzeitig Maßnahmen für die personelle und materielle Auffüllung sowie die Versorgung in einem Verteidigungszustand vorbereitet wurden. 3 des Wehrdienstgesetzes von 1982 Träger der vormilitärischen Ausbildung. wenn die Befehle zweifelsfrei überschritten (so im Falle des von der DDR zum Märtyrer verklärten Peter Göring 1962280).

10/85 zur politisch-operativen Sicherung des Militärverkehrs der Eisenbahn. Durchführungsbestimmung des Ministers v.287 285 286 287 Zur Biographie vgl. MfS. B. 152 u. Über ihn wurden Bauleistungen durch NVA-Einheiten (z.286 Der Militärverkehr mittels Eisenbahn wurde durch die HA XIX/1/3 gesichert.1988 zur Dienstanweisung Nr. erfolgte die Absicherung dieses Interkosmosvorhabens ebenfalls durch die HA XVIII. 5). vom Straßenbauregiment–2 Neuseddin) organisiert. BStU. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. DSt 103224. 965. 226 f. Vgl.50 Innerhalb des Ministeriums für Bauwesen bestand seit 1975 der von einem NVAGeneral geleitete Stellvertreterbereich Spezialbauwesen (auch als Bereich 9000 bezeichnet). S. . 1. Anm. 18. Buthmann: Hochtechnologie (Anm. Obwohl der erste DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn285 Militärpilot war.. Vgl. S. 16). Die abwehrmäßige Sicherung des Bereiches oblag der HA XVIII/1/4.3. 116. Froh.

Wenzke (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. Zum Zuge kam nur politisch zuverlässiges Personal. wurde deshalb aus der Volkspolizei im März 1949 herausgelöst und zu einem eigenständigen Apparat entwickelt. dass all diese Sicherheitsorgane ohne Aufsehen und unter größter Geheimhaltung entstanden und die Öffentlichkeit stets vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Das MdI diente als Führungsorgan aller bewaffneten Organe: Innerhalb der Hauptverwaltung Deutsche 288 289 290 291 Zum Gesamtkomplex vgl. Vgl.1 Vorläufer der HA I während des Aufbaus von kasernierten Polizeieinheiten und Grenzpolizei in der SBZ und der frühen DDR288 Erst im Laufe des Jahres 1947 gelang der DVdI ein beträchtlicher Machtzuwachs. Berlin 1998. Zum 1. Im April 1949 wurde die Polizeiformation »Ring-um-Berlin« als Grenzbereitschaft ebenfalls der DVdI unterstellt. Bruno: Volksarmee schaffen – ohne Geschrei! Studien zu einer »verdeckten Aufrüstung« in der SBZ/DDR 1947–1952. Mit dem Aufbau von Landes. Sie firmierte fortan unter der Bezeichnung K 5. Monika: Die Vorläufer des Staatssicherheitsdienstes in der Polizei der Sowjetischen Besatzungszone. Hans: Die Hauptverwaltung für Ausbildung (1949–1952). 77). 125–156. Hebig. Eine länderübergreifende.51 3 Entwicklungsgeschichte In der SBZ zerschlug die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) den nationalsozialistischen Polizeiapparat und schuf neue Polizeiorgane von unten nach oben. Aus Rücksicht auf den Alliierten Kontrollrat erhielten sie die Bezeichnung »Bereitschaften«. planendes und vorschlagendes Organ. Gleich den anderen Zentralverwaltungen in der SBZ war die DVdI zunächst jedoch nur beratendes. Zur Polizei vgl. Dieter (Hg. Zur K 5 vgl. Bd.): Im Dienste der Partei (Anm.und Provinzialverwaltungen im Juli 1945 entstanden Polizei-Abteilungen. einheitliche und ausschließliche Polizeigewalt auf zentraler Ebene war entstanden. Gabriele. 212 vom 30. Tantzscher. Ehlert.289 Nach Bildung der DVdI wurde ein weiteres Herrschaftsinstrument vereinheitlicht: die bereits entstandene politische Polizei. Baumgartner.290 Zuwachs erhielt sie 1947. hier 257. in dem die SMAD die Entnazifizierung aller öffentlichen Ämter und der Wirtschaft regelte. November 1948 der DVdI-Hauptabteilung HA GP/B. S. Der Personalbestand der Grenzpolizei belief sich inzwischen auf knapp 9 300 Mann. Thomas: Die Deutsche Volkspolizei (1945–1990). S. München 1994. Juli 1946. der sie berechtigte. Man muss sich vergegenwärtigen. Ein zonenweites Organ bildete die Deutsche Verwaltung des Innern (DVdI). Im Sommer 1948 begann der Aufbau kasernierter und voll motorisierter Polizeitruppen. Bis Jahresende entstanden 40 Bereitschaften mit insgesamt knapp 10 000 Mann. . In: Diedrich. In: Jahrbuch für historische Kommunismusforschung 1998. als sie die Durchführung des Befehls 201 übertragen bekam. Mit Gründung der DDR am 7. Ehlert. Zur Biographie vgl. 2. S. Die K 5 war ein besonderes Instrument von sowjetischer Geheimpolizei und SED-Führung. gegründet durch den SMAD-Befehl Nr. München 1996. Oktober 1949 gingen die Aufgaben der DVdI in das Ministerium des Innern (Minister Karl Steinhoff291) über. Befehle und Weisungen zu erlassen. S. Lindenberger. 3. vor allem Thoß. 890. 253–280. In: ebenda. Sie sollten auf Landesebene die sowjetischen Sicherungskräfte an den Grenzen ihrer Besatzungszone unterstützen. 97–127. die den jeweiligen Vizepräsidenten unterstellt waren. Sie bildeten den Kern der später zu errichtenden militärischen Verbände. Ursprung und Entwicklung der K 5. Beide Polizeizweige unterstanden seit 15. Dezember 1946 hatten die ersten Grenzpolizeikommandos und Grenzposten ihren Dienst aufgenommen.

S. 23). Darin wird der 31. Nach seiner Bestellung zum Minister für Staatssicherheit folgte ihm am 26. Zur Biographie vgl.1985 an den Stellvertreter des Leiters der Abt. Kern dieser Abteilung war das so genannte Referat »Haus«. Juni 1950 die Hauptverwaltung Seepolizei (HVS) unter Generalinspekteur Waldemar Verner298 gebildet. geleitet von Inspekteur Rolf Markert295 (1914–1995). Schreiben des Stellvertreters des Leiters der AGM v. MfS. Konsequent hatte sich die SED-Führung ein Herrschaftsinstrument geschaffen. der zuvor in der sächsischen Landespolizei sensible Funktionen bekleidet hatte. 176. 80. 23).und Küstenschutz-Division – war Programm. Vgl. Zur Frühgeschichte des Referates z. Die Abteilung VII a wechselte in das neue Ministerium. Ehlert: Hauptverwaltung für Ausbildung (Anm. S. S. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm.292 Die Bereitschaften und VP-Schulen unterstanden der Hauptverwaltung für Ausbildung (HVA). In geheimer Mission an der Wolga.): Wer war wer (Anm. 86). Für die geheimpolizeiliche Arbeit innerhalb der HVA war die Abteilung VII a zuständig. an deren Spitze Generalinspekteur Erich Mielke stand. Gieseke (Hg. Zur Biographie vgl. S. 194. 16). BStU. 122.b. Februar 1950 beschloss die Provisorische Volkskammer der DDR auf ihrer 10.297 Im MdI wurde am 15.1950 als Tag der Gründung genannt. Hans Jürgen: Lehrgang X. Ihr Chef wurde vorübergehend Wilhelm Zaisser293. HA I 8259. der bereits die Übergangseinrichtung Verwaltung für Schulung (VfS) geleitet hatte. April 1950 der Generalinspekteur Heinz Hoffmann294.8. Zur Biographie vgl. S. Die Bezeichnung der ersten Flottille – [Minen]Räum. 327. 289). 56. 159–172. S. 2. (Luft) unter Generalinspekteur Heinz Keßler299. deren Leitung der Chefinspekteur Josef Schütz übernahm.b. 9. I/MfNV. die im Faksimile abgedruckte Chronik der Verwaltung der Aeroklubs. BStU. die handschriftliche Aufstellung der Strukturbezeichnungen. S. Bd. 3). 39.): Wer war wer (Anm. MfS. HA I 5752.52 Volkspolizei erhielt die Grenzpolizei ihre Anweisungen von der gleichnamigen Hauptabteilung.V. 42 u. S. Zur Biographie vgl. S. B. Ebenda. 56. 274 f. S. in: Baarß. Hebig: Biographisches Handbuch der SBZ/DDR (Anm. Bekämpfen des Schmuggels und Begleiten der DDR-Fischereiflotte) hatte die HVS nicht. 3). 1. Für die HA Grenzpolizei im MdI war kurzzeitig (wohl 1950/51) die Abt. Baumgartner. Im Oktober entstand innerhalb der HVA das Referat z. das nun eigenständig war und eine einheitliche Leitung erhielt. Froh. Die Keimzellen für die drei Teilstreitkräfte waren damit gelegt. vgl. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. 291). denn ihre Aufgaben waren rein militärischer Natur. Chronik der HA I (Anm. . Hamburg 1995.10. das anfangs in der Ministeriumszentrale in Berlin-Lichtenberg saß.296 Am 8. Vgl.V. Seepolizeiliche Obliegenheiten (z. Gieseke (Hg. S. Sitzung einstimmig die Annahme des Gesetzes über die Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit. S. Sie umfassten folgende Ist-Stärken:300 292 293 294 295 296 297 298 299 300 Zeittafel (Anm. S. VII d zuständig. Froh. 272 u. Zur Biographie vgl. Die Aufgaben der späteren Staatssicherheit nahm zunächst eine dritte Säule im MdI wahr – die Hauptverwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft. anders die Chronik der HA I (Anm. 47 f. 13. 16).

Leiter der Abteilung VII b wurde der Kommandeur Karl Krug302. hier 206. Zur Biographie vgl. Dezember 1950 den Auftrag dieser Verbindungsoffiziere: Sie seien verantwortlich für die Sicherheit der Hauptverwaltung gegenüber den Feinden der Republik. S. 3). 1910. S. BStU. dass sie für die 301 302 303 304 305 306 307 308 309 Stand 1. o. S. 190–201. Verf: Geschichte der Hauptabteilung: Verbindungsoffiziere wurden seit 26. Süß. Peter Joachim: Ulbrichts Helfer. Während die sowjetischen Berater der neuen Armeeführung in Polen misstrauten und 1950 einen eigenen Marschall als Verteidigungsminister einsetzten308. Informationen über diese Spezialisten zu sammeln. Zum Verhältnis von SED und MfS. . S. gelang es der DDR in ihren Augen. HVS _ 2 071 2 558 5 904 z.4. Ehlert. leider ohne Jahresangabe und Einsatzgebiet. aber auch für die Anleitung der geheimpolizeilichen Arbeit. 23). Die SED-Führung sah als Gradmesser für die politische Zuverlässigkeit einer Einrichtung deren personelle Zusammensetzung an – nicht nur im Militär. Immerhin bildete es ein erhebliches Politikum. k.): Im Dienste der Partei (Anm. Doch dort hing davon die Kampfkraft ab. BStU. 1960 aus disziplinarischen Gründen degradiert und aus dem MfS entlassen. S.305 Rolf Markert verließ im September 1951 die Abteilung VII a. 77).V.1950 eingesetzt. (Luft). 51–72. Sowjetmarschall Konstanty Rokossowski (1896–1968) war von 1949 bis 1956 zugleich Marschall Polens und dort Verteidigungsminister. Zum System der Berater vgl. S. Der Führungsspitze erläuterte Hoffmann am 12. A. Torsten: Die Grenzpolizei der SBZ/DDR (1946–1961). Im MfS erhielt die Abteilung VII b die operative Verantwortlichkeit für das Referat z. Gieseke (Hg. bei Aussprachen über die Lage und die Bewertung von Arbeitsergebnissen. Diedrich.1950. HA I 8266. Hg. A. In: Wünsche (Hg. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. Zur Biographie vgl.309 Der Staatssicherheitsdienst sah sich in der Pflicht. Die Mitarbeiter der Abteilungen wurden als Verbindungsoffiziere zur Leitung der HVA (!) in den VP-Bereitschaften eingeführt304 – teilweise jedoch nur bei den Kommandeuren und den Politorganen. Vgl. Siegfried. Berlin 1997. 164a.V. Joachim: Von der HV A über die KVP zur NVA. Engelmann.b. Roger: Diener zweier Herren. die Abteilung VII c für die HVS. obwohl mehrere tausend Offiziere ihre Karriere in der Wehrmacht begonnen hatten. 106 Vgl. hier 47.53 Tabelle 5: Ist-Stärken der Teilstreitkräfte 1949 bis 1952 HVA (ohne Stab) Oktober 1949 Ende 1950 Ende 1951 Ende 1952 34 797 48 458 52 006 k. und Lapp.. S. 42. In: Ders. An seine Stelle trat Gerhard Kroszewski306.): Staatspartei und Staatssicherheit.): Rührt Euch! (Anm. A.): Wer war wer (Anm. griffen sowjetische Berater307 ein. aus der SED ausgeschlossen. Wenzke (Hg. binnen weniger Jahre eine völlig neue militärische Führungsschicht zu installieren. MfS. S. A. Jg. 3).): Wer war wer (Anm. 1989 verstorben.1. 10). 37. Chronik der HA I (Anm. Das Verhältnis der Staatssicherheit zur SED und den sowjetischen Beratern 1950–1959. vgl.b. Leiter der Abteilung VII c Inspekteur Erich Kistowski303. Zur Gesamtthematik Diedrich. Wehrmachtsoffiziere im Dienste der DDR. 201–223. Walter (Hg. um Leiter der Landesverwaltung Brandenburg zu werden. Um sich der Stabilität der DDR-Organe zu vergewissern und sie zu kontrollieren. Gieseke (Hg. Die Chronik der HA I listet in einer Ehrentafel die Berater in der HA I auf. k. MfS seit 1950. (Luft) _ 26 123 4 954 DGP 20 109301 k. Feinmechaniker. 39–74. 23). Das galt für die im Aufbau begriffenen Streitkräfte. Bonn 2000. Schunke. In: Suckut.

3). Chronik der HA I (Anm.317 Hinzu kamen Reibungsverluste und Doppelarbeit. S. 149.2 Entwicklung der HA I Um die schleichende Aufrüstung zu verbergen. Zur Biographie vgl. Für die Öffentlichkeit blieben die Ursachen im Dunkeln. Gieseke (Hg. Schunke: HV A (Anm. Lapp: Ulbrichts Helfer (Anm. Am 1. S. Vgl. Personal umbe- 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 Chronik der HA I (Anm. BStU. Zu seiner Zusammenarbeit ebenda. .311 Auch die HA I bediente sich dieses Personenkreises. 200. dass häufig die örtliche Diensteinheit des MfS erster Ansprechpartner für die Verbindungsoffiziere war. Ders. 209. wie Markert einstiger KZHäftling in Buchenwald und gerade von einem »Lehrgang für Panzer« aus Moskau zurückgekehrt. Vgl. S.314 Vincenz Müller. Zu Müllers Biographie vgl.312 Er hat mit seiner IM-Tätigkeit »mehr Schuld auf sich geladen als jeder andere Ex-Wehrmachtsoffizier«313. wählte im Mai 1961 den Freitod. die im Herbst 1951 in HA/Abt. Vgl. dass diese Abgeschiedenheit einer straffen Führung durch die MfS-Zentrale im Wege stand. von 1952 bis zu seiner Pensionierung 1957 als Nicht-SEDMitglied Stabschef und jahrelang Stellvertreter Stophs. wahrscheinlich der bekannteste Wehrmachtsangehörige in Ostdeutschland. deshalb den Auftrag.310 Ihre Loyalität zu den neuen Machthabern stand in Zweifel (vgl. hatte allerdings nie eine offizielle Funktion in den DDR-Streitkräften. 3). 16).54 entstehende Armee unverzichtbar waren. 62. 309). S. Und man sah sich dort zum Handeln gezwungen. wurden jedoch mit dem MfS in Verbindung gebracht. in HVA.315 3. 24. So gab es im MfS bereits eine HA I für das Personalwesen.316 Die offizielle Chronik gibt für die Anfangszeit mehrfach zu verstehen. S. 140–158.): Wer war wer (Anm. den Aufbau kasernierter Polizeikräfte zu unterstützen. Berlin 2003.und Kommunikationsmitteln in der Nachkriegszeit tat ein Übriges. Zur Biographie vgl. Die zuständigen MfSDienststellen siedelten sich in deren Nähe an und konnten auf Dienste aus den Kasernen zurückgreifen. u. Lapp: Ulbrichts Helfer (Anm. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. S. 217. waren bewusst abgelegene Stationierungsorte für die kasernierten Polizeieinheiten gewählt worden. 72. Generalfeldmarschall Friedrich Paulus (1890–1957). 3). die HA I als übergreifende Hauptabteilung aufzubauen. Andererseits hatten verschiedene kriegsgefangene Offiziere bereits dem sowjetischen Geheimdienst als Informanten zugearbeitet. AOP 709/57. Spitzenquelle war Bernhard Bechler. S. Diedrich. S. gab es doch beträchtliche Erwartungen an das MfS. 23). MfS-Deckname »Wölfi«. So lag es auf der Hand. Chef des Stabes. 60 u. den Fall Lange-Werner. Chronik der HA I (Anm. darunter Vincenz Müller. 144 f. S. So Lapp: Ulbrichts Helfer (Anm. nur elf von ihnen hatten sich im Nationalkomitee »Freies Deutschland« engagiert. S. S. Siehe Froh. Froh.319 Die Genese der Bezeichnung »HA I« ist kompliziert. Allein 25 frühere Generale und Offiziere der Wehrmacht brachten es zu einem Generalsrang in der NVA. 16). Die HA I ließ Paulus durch Hausangestellte und Fahrer rund um die Uhr betreuen und damit zugleich überwachen (Deckname »Terrasse«). MfS. S. KVP und NVA Stellvertreter bzw. 309). Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. 3). 61). 62. wie sie bei einem Nebeneinander von drei Abteilungen (VII a. Diese Zustände blieben der Leitung des Staatssicherheitsdienstes nicht verborgen. Vincenz Müller – eine deutsche Karriere. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. 67. VII b. B. Die mangelhafte Ausstattung mit Verkehrs. 305). 309). 41. VII c) mit ähnlichem Zuschnitt unvermeidlich sind. November 1950 erhielt der Inspekteur Heinz Gronau318 (1912–1977). Z.: General bei Hitler und Ulbricht.

Information aufgelöst. . Befehl Nr. ernannt321 – vertrat sie gegenüber der MfS-Spitze und organisierte gemeinsame Beratungen.1952 zur Bildung der Abt. 1977 verstorben. Ebenda. Wiedmann. Möbeltischler. So entstand mit der HA I eine eigene Struktureinheit. MfS. Heinz Gronau – im November 1951 zum Chefinspekteur. MfS. ebenda. 64. Dienstsitz war seit 1951 Berlin-Prenzlauer Berg. Jg.2. Denn hierfür wäre die Linie VII zuständig gewesen. 10. Chronik der HA I (Anm. 63. MfS seit September 1949 (!). 3). Autoschlosser. MfS seit November 1950. 1908. dem ersten Generalsdienstgrad.) Die HA I erhielt folgende Struktur:324 Organigramm 3: Hauptabteilung I im Jahr 1952 Ein ständiger Stellvertreter existierte damals nicht. 320 321 322 323 324 325 326 327 Vgl.1 Die Entwicklung der HA I bis zur Gründung der Nationalen Volksarmee 1956 Vorerst noch existierten die Abteilungen VII a. Chronik der HA I (Anm.320 Doch nach dem Verständnis des MfS handelte es sich bei der HVA – wie später der KVP – um etwas anderes als ein Polizeiorgan. S. VII b und VII c parallel. S. Befehl Nr. BStU. Kaufmännischer Gehilfe. Jg. 9. 95/52 des Ministers v. Liniendiensteinheiten auf Bezirksebene waren nicht vorgesehen. 88. S. 3. 7. der zuvor den KVP-Stab beherbergt hatte. Befehl Nr.4. BStU. S.12. VII/G im MfS. 39/52 des Ministers v.322 (Daneben entstand 1952 die Abt. Kistowski. Roland: Übersicht zur Entwicklung der Diensteinheiten 1959–1989 – Diachrone Darstellung (erscheint demnächst). MfS seit Januar 1951. In Vorgangsmaterialien wurde mit Datum 15. 94/52 des Ministers v. I auch mit Abt. in einen Gebäudekomplex an der Schnellerstraße. Andererseits wurde die anfangs bestehende neue Abt.1951 erstmals die neue Bezeichnung verwendet. Im Dezember 1951 gingen die drei Abteilungen endgültig in der Hauptabteilung I auf. Dort residierte sie bis zu ihrer Auflösung 1989/90. VII/G323 – zuständig für die Grenzpolizei.6. Im Herbst 1953 zog die Leitung der HA I in den Bezirk Treptow um.6. KuSch 1066.1952.1952. in der Prenzlauer Allee. 64. S. DSt 100027. 3). 1921. 87. Jg. Vertreter Gronaus war sein Abteilungsleiter I/2.55 nannt wurde. 1920.

CDU und FDP. Zwar nahmen nur Freiwillige den Dienst auf. Buschfort. Vgl. Beschluss der II. Berlin 1952. Wenzke: Kaderarmee. S. Diedrich. zumal der Anteil von Unteroffizieren und Offizieren an den Verstößen erheblich war. S. 127). Dessau. Aufbau und Entwicklung von 1948 bis 1952. Ehlert. 151. Die KgU verfügte sogar über eine VO[lks]PO[lizei]-Beratungsstelle. Wenzke (Hg. SED-Parteikonferenz in Berlin. S. und deren Veröffentlichung Grieneisen. Demokratie und Sozialismus. 10. Die 5-km-Sperrzone und der 500-m-Schutzstreifen wurden durch die (Polizei-)Verordnung des Ministers für Staatssicherheit v. 176. Manuskript zur RIAS-Sendung »Berlin spricht zur Zone« Nr.. . Einheit. Aus der HVA entstand die Kasernierte Volkspolizei mit vier Armeekorps (Territorialverwaltungen genannt) in Pasewalk.5. an dessen Spitze seit Mai 1952 Willi Stoph stand. In: Ders.330 Das MdI übernahm damit zusätzlich die Aufgaben eines Verteidigungsministeriums. S. 692 v.. Die Verfolgung übergelaufener MfS-Offiziere durch das MfS und die DDR-Justiz (1954– 1966). Umformiert und umbenannt wurden außerdem die VP-See und die VP-Luft. Kondraschow. Gerhard: Interne Repression. Berlin 1952.332 Die unverhüllte Militarisierung war eine Abkehr von den bis dahin offiziell vertretenen Positionen. Leipzig und Dresden. schmäht ihn dort jedoch als »Beseitigung pazifistischer Stimmungen«333 selbst innerhalb der Streitkräfte. Vgl. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. in: Ulbricht. Dresden 2002. In der Teilstadt waren zahlreiche SED-feindliche Organisationen335 aktiv. Diedrich. 248.1952 eingeführt. S. Walter: Die gegenwärtige Lage und die neuen Aufgaben der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Die Ostbüros der Bonner Parteien.] gedungene Elemente in Kameradenkreisen«334. und »Gesellschaft für Sport und Technik«. in die KVP einzutreten. Im April 1952 verlangte sie von der DDR-Spitze verstärkte Anstrengungen bezogen auf den Aufbau von Streitkräften. vgl.1952. Sie ermutigten zu Kontakten bis hin zur Fahnenflucht. 131.1952 unterstand die Grenzpolizei – wie in der Sowjetunion – dem Staatssicherheitsdienst. Der Staatssicherheitdienst ging gegen alle Kontakte Richtung Westen energisch vor. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. existierte doch bereits eine Armee mit einer Stärke von über 50 000 Mann. Hg. 173. zit. Berlin 2000. Am 1. Zum Untersuchungsausschuss Freiheitlicher Juristen (UfJ) und der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU). 258. das im Mai die Patenschaft für die Volkspolizei übernahm. selbst wenn sie auf verwandtschaftliche Bindungen zurückzuführen waren oder allein aus Neugier und Lebenslust erfolgten.5. 77). Dennoch waren die gewaltigen Disziplinarprobleme in den Reihen der KVP Alarmsignale für die HA I. FDJ-Parlament. Sälter. Zum Gesamtkomplex vgl. und Anm. Erstes offenkundiges Anzeichen dieser Entwicklung war der Ministerratsbeschluss vom 26. 328 329 330 331 332 333 334 335 Die späteren Organisationen »Dienst für Deutschland« vgl. Die besonderen Schwierigkeiten resultierten aus den offenen Grenzen zu den Westsektoren Berlins. Schon seit 16. Wolfgang: Parteien im Kalten Krieg.56 Der Aufbau bewaffneter Organe in der DDR richtete sich nach den Vorstellungen der sowjetischen Führung. Sie proklamierte die »Organisierung bewaffneter Streitkräfte«331 – eine propagandistische Täuschung der Öffentlichkeit. einer Rüstungsindustrie aber auch ziviler Organisationen für die Verteidigung und die Wehrertüchtigung328. 3). bei denen wenigstens eine gewisse Loyalität vorausgesetzt werden konnte. 153–167. 73. Mai 1952 zur verstärkten Grenzsicherung329.: Die sowjetdeutsche Nationalarmee. In ihrer Chronik erinnert sich die HA I dieses gewaltigen Umschwunges. 3).. Höhepunkt dieses Prozesses war schließlich im Juli 1952 die II. Juli 1952 wurden die kasernierten Polizeikräfte im Ministerium des Innern. Torsten: Der »Dienst für Deutschland«. darunter mit Hinweis auf die »Bespitzelung durch [. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm.): Im Dienste der Partei (Anm. Vgl. S. nach: Diedrich. auch unter dem Eindruck des Koreakrieges. umorganisiert. Ein politisches Signal setzte das IV. Denn von dort kamen nicht nur Warnungen. Die Ostbüros von SPD. 3). Parteikonferenz der SED zur gegenwärtigen Lage und zu den Aufgaben im Kampf für Frieden. Bailey. W.5. 27. der die Abriegelung der innerdeutschen Grenze zur Folge hatte. Chronik der HA I (Anm. S. BStU.

des Fehlens biographischer Unsicherheitsfaktoren (z. Gronau brachte es später dennoch zum Stabschef der Grenzpolizei. Bailey. 127). B. Tabelle 6: Fahnenfluchten 1950 bis I960337 (nur NVA. 127 u.340 In der DDR wurde unterstellt. das am 1. S. Sicherlich steht seine Auswechslung im Zusammenhang mit der massiven Kritik. Deserteure galten darum als Vaterlandsverräter und somit. handelte in seinem Dritten Teil »Verbrechen gegen die militärische Disziplin« ab. Verf. dass etliche sich eben nicht allein aus Überzeugung zur Polizei gemeldet hatten. erschütterte sie die Nachkriegsordnung nachhaltig. sondern in Erwartung einer sozialen Sicherung. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. 645). Grenztruppen sowie Vorläufer) 1950 388 1951 506 1952 1316 1953 2086 1954 756 1955 800 1956 603 1957 598 1958 332 1959 296 1960 326 Gesamt Anteil Unteroffiziere und Offiziere in % 15 60 18 13 15 9 14 16 16 18 20 Unter dem Eindruck des Koreakrieges bestand im Westen erhebliches Interesse am Geschehen innerhalb der ostdeutschen militärischen Verbände.57 Die Sicherheitsorgane fürchteten deren Einfluss auf die Rekruten. Am 28. Jetzt rächte es sich für die DDR. 8 000 Mann der »kasernierten Polizei« aus. Kondraschow. Er übernahm die Leitung der Grenzbereitschaft Blumberg. 109–111. Anm. Aus Sicht der Berater blieb der Staatssicherheitsdienst auf diesem Gebiet »eine Enttäuschung«. 24. 127). O.1957 (GBl. Bei einer Gesamtpersonalstärke von inzwischen 100 000 Mann (der Größe der früheren Reichswehr) zu Jahresbeginn 1953 fielen einige hundert Deserteure zwar kaum ins Gewicht. Das Strafrechtsergänzungsgesetz vom 11. o. westliche Kriegsgefangenschaft). Februar 1953 wurde Heinz Gronau als Leiter der HA I abgelöst und zur damals dem MfS unterstehenden Grenzpolizei versetzt. S. darauf zum Kommandeur des MfS-Wachregimentes und zum General. In: Der Tagesspiegel v. S. als Verbrecher. Als sie 1950 beim Angriff auf Südkorea zum Einsatz kam. auch wenn es bis 1957341 keine Rechtsgrundlage dafür gab. Bailey. 15. Vgl.2. S. Kondraschow. HA I 2119. Vgl. Für 1953 weist der Beschluss des Politbüros des ZK der KPdSU »über die Maßnahmen zur Gesundung der politischen Lage in der Deutschen Demokratischen Republik« von Ende Mai 1953.336 Vermutlich agitierten auch die Werberkolonnen in diesem Sinne. Salomin. 161. B.10. die allein in den ersten vier Monaten des Jahres geflohen sein sollen. Die ostdeutschen Behörden harten dem nur wenig entgegenzusetzen. ebenda passim. gaben aber viel über den inneren Zustand der KVP preis. einer ideologischen Formbarkeit und durchgängigen Erziehung in den bewaffneten Kräften der DDR. Günter: Ich war begeistert vom Aufbruch in der DDR. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. was sich in der gesamten DDR abspielte: Tausende waren auf der Flucht.: Aufstellung Fahnenfluchten im Zeitraum 1949–1961.339 Deshalb durchlief jeder Flüchtling nach seiner Ankunft im Westen die Befragungsstellen der Nachrichtendienste.342 Auch Ulbricht hatte in einer Rede vor dem Kollegium der 336 337 339 340 341 342 Vgl. Vgl. 6. Die nordkoreanische Armee war gleichfalls hinter der Fassade des Innenministeriums – von sowjetischen Offizieren ständig überwacht – herangebildet worden. z.. . 27. dass der Flüchtling dabei sein gesamtes Wissen preisgab. Junge Leute hatten den Vorzug einer hohen physischen Belastbarkeit. 474. BStU. S.1999.12. die sowjetische Berater an der mangelnden Disziplin der militärischen Verbände übten. 651–654. I S. Zur Westspionage bis zum Mauerbau vgl. BZG 32(1990)5. D. Und ihr Verhalten spiegelte wider. MfS.1958 in Kraft trat.

hier 737. Kamenz. S.1953. 23). S.) Überraschend und unvorbereitet waren die Einheiten alarmiert worden. Befehlsverweigerungen innerhalb der KVP blieben dagegen die Ausnahme.3. S. S. Zu den Forderungen der Arbeiter zählte daher auch die Auflösung der KVP. Juni 1953 kulminierte der Unmut in der Bevölkerung. Stralsund. 707. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. 129). Müller-Enbergs. 3). 206 f. Befehl Nr. 126/53 des Ministers v. S. I. für deren Dienststellen die HA I zuständig war. VP-Luft. Greifswald. Allerdings erfolgte die Einführung neuer Uniformen und Rangabzeichen in der KVP. 3). Die Stäbe der Teilstreitkräfte wurden dezentralisiert. 82. und Froh. Vgl. aus der Abteilung I/3 die Unterabteilung I/3.2. 16). Diedrich. 3). Niesky. der Stab der KVP von Berlin-Adlershof nach Strausberg verlegt351. MfS. S. dass im März 1953 im Verantwortungsbereich der HA I militärische die VP-Dienstgrade ablösten. der gerade Mitglied des Politbüros geworden war. 44/53 des Ministers v. 180 f. damit in den Standorten (was sich vor allem auf Vorkommnisse während des Ausganges bezog) Ordnung einkehrte. S. Das deckt sich mit der Einführung der Dienstgrade in der Deutschen Grenzpolizei. Zugleich ging die von diesem geleitete Abt. Vgl. Wenzke: Die Generale und Admirale (Anm. Die Mitarbeiter der HA I. BStU. Der Instanzenweg für den Einsatzbefehl war unübersichtlich. die für polizeiliche Handlungen keine Ausbildung erhalten hatten. Zur Biographie vgl. Jahrgang 1914. sich auch um die KVP zu kümmern. Juni (Anm. Radeberg. 7. Zugleich wurde die sowjetische Besatzungsmacht tätig: Die MGB-Residentur in BerlinKarlshorst wies ihre Spionageabwehr innerhalb der GSSD an. 157.350 Während der Staatssicherheitsdienst seine Eigenständigkeit verlor. Diedrich: 17.1. 56. obwohl es Zweifel an der Zuverlässigkeit der KVP-Angehörigen gegeben hatte. Chronik der HA I (Anm. (Die KVP unterstand in diesen Tagen dem Einsatzstab in der MfS-Zentrale. Die Chronik der HA I berichtet dies von Berlin. August 1953 zum Staatssekretariat und unterstellte ihn Innenminister Stoph. MfS. 75.346 Am 17. Zur Biographie vgl. Halle. S. Torsten: Der 17. Hoffmann: Wer war wer in der DDR (Anm. 347). 3). der VP-See und der VP-Luft. 185. KuSch 1359. Ohne die HA I expressis verbis zu erwähnen. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. im Oktober 1952. Bewaffnete Gewalt gegen das Volk.58 KVP ausdrücklich den Einsatz des MfS gefordert. abgedruckt in: Diedrich. VII/G als Abt. 1 gibt an. S. Vgl.348 Im SED-Zentralkomitee überwachte seit August eine Abteilung für Sicherheitsfragen unter Leitung des Chefinspekteurs Gustav Röbelen349 alle bewaffneten Organe.1953 über Strukturveränderungen im MfS. Diedrich. beteiligten sich an der Niederschlagung des Aufstandes. Gieseke (Hg. Vgl. DSt 100051. S. Kondraschow. Anm. S.343 An Gronaus Stelle trat Generalmajor344 Ottomar Pech345. 735–738. trifft er damit den Nagel auf den Kopf: Die Abstimmung zwischen der HA I und der örtlich zuständigen KD.347 Die SED-Führung suchte beim Staatssicherheitsdienst die Hauptschuld für das Debakel. Diese beteiligte sich nur allmählich an der Niederschlagung des Aufstandes.): Wer war wer (Anm. Zum volkswirtschaftlichen Aufwand der Militarisierung und zum Einsatz von Angehörigen der KVP vgl. BStU. . Wolgast »und anderen«. 127). 26. Chronik der HA I (Anm. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle vier Stäbe (KVP. Die exorbitante Aufrüstung hatte zu einer wirtschaftlichen und politischen Krise beigetragen. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. Vereinzelt zeigt sich diese Herabstufung auch in der Bezeichnung der Militärabwehr: Aus der HA I wurde die Abt. die sich vorwiegend an den Standorten der Kasernierten Volkspolizei befanden. Bailey. 40. Auch mangelte es ihnen an exakten Lageinformationen. Wielgohs. 3). VP-See und Grenzpolizei) im entmilitarisierten Berlin angesiedelt.1953. Die Chronik der HA I (Anm. 78. 4 in die HA I ein. Juni 1953 in der DDR. das Heer gestrafft (in zwei Territorialverwaltungen Süd und Nord) und schließlich die VP-Luft 343 344 345 346 347 348 349 350 351 Rede von Walter Ulbricht auf der Sitzung des Kollegiums der KVP am 9. degradierte ihn mit Wirkung vom 1. Befehl Nr. kam es in der KVP zu strukturellen Änderungen. Berlin 1991.

die insbesondere auf ihre Isolation in den KVP-Dienststellen zurückgeführt wurde. 3. Schreiben des Stellvertreters des Leiters der AGM v. 297). Für die in Berlin ansässigen Diensteinheiten erfolgte die organisatorisch-technische Anleitung dennoch durch die SED-Kreisleitung im Stab der KVP.10. 1981 Ruhestand. 83 f. BStU.11. S. Die Abteilung unterstand politisch-ideologisch der SED-Kreisleitung im SfS. während die 1952 gebildeten Bezirksverwaltungen die politisch-ideologische Arbeit anleiteten. ist außergewöhnlich. Vgl. 16. Bericht des Politbüros des ZK der SED über Mängel und Fehler in der KVP v. Dieser gab der Staatssicherheit eine gewisse Mitschuld. Jg. 1916. 1980 zum General ernannt. Vgl. S.8. MfS. Referat 2 die dem Stab direkte unterstellten Einheiten. . Chronik der HA I (Anm. Erst eine zentralisierte Parteiorganisation (VII a–1) mit eigenem Sek352 353 354 355 356 357 Wenzke: Kaderarmee. Dass Minister Mielke nach dem Tod von OSL Bitter im Oktober 1958 eigens eine Anordnung erlässt und eine hochrangige Delegation des MfS zur Beerdigung nach Brandenburg abordnet. Färber. darunter 7 727 bei der VP-See und 5 881 bei den Aeroklubs. Die Abteilung I/1 unterteilte sich in zwei Referate: Referat 1 überwachte den Stab der KVP und direkt unterstellte Einrichtungen. 1985 verstorben. MfS seit 1950. 767. 21. die Anordnung Nr.352 Daraus ergab sich für die HA I folgende Struktur:353 Organigramm 4: Hauptabteilung I im Dezember 1953 Die Parteiarbeit in der HA I erhielt Ende 1953 ein neues Aussehen: Hatten sich die Diensteinheiten für ihre Parteiarbeit anfangs den örtlichen MfS-Dienststellen angeschlossen.357 Die Politabteilung unterstützte jedoch die Diensteinheiten außerhalb Berlins. Oberstleutnant Walter Bitter. 11/58 des Ministers v. Das war die Folge aus dem bereits erwähnten Mängelbericht des Politbüros über die KVP.1985 (Anm. S. In: Diedrich.1953. 1945–1950 Schutzpolizei. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. 3).1958 zu den Beisetzungsfeierlichkeiten für den verstorbenen Leiter der HA I/6.59 umbenannt in Verwaltung der Aeroklubs. S. so wurde nun eine Politabteilung mit dem Namen VII a/19 in der HA I gebildet und mit ihrer Leitung Gerhard Kroszewski betraut. DSt 101249. 267. 9. Die Personalstärke der KVP wurde festgelegt auf 99 784 Mann. 3).

1955. 128. In: Krüger.60 retariat und eigener Parteikontrollkommission (PKK) beseitigte im März 1955 das organisatorische Durcheinander in der HA I. mit Quellen. Die Erfahrungen. Chefsaboteur der Sowjets und Zuchtmeister der Stasi. Zur Biographie vgl. die bis zur Auflösung des MfS beibehalten wurde. 245–247. MfS. der neue Staatssekretär. Dienstanweisung Nr. . S. was intern auf mangelhafte IMArbeit zurückgeführt wurde. Darin wird auch die Arbeit der Staatssicherheit heftig kritisiert. führten zu einer Struktur. Als er sich hierfür nach Ostberlin begab. MfS. 17.358 Im April 1957 wurden Sekretariat und PKK aufgelöst. BStU. Hinweise für das Schlusswort auf der Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation der HA I am 13. An Innenminister Stoph richtete sich die Forderung. dass der eigene Personalbestand keineswegs zuverlässig war: Paul Köppe (1914–1955).366 Grund genug für Pech. im Januar 1954 mit einer umfangreichen Dienstanweisung zu reagieren. 84. 507. Ebenda. – die operative Arbeit im zivilen Sektor (Wohngebiete und Freizeitbereich) sowie in der Umgebung der Militärobjekte nachlässig und – die Arbeit im und nach dem Operationsgebiet (also dem Westen) bisher höchst unsystematisch erfolgt war. hatte sich über die Weihnachtsfeiertage nach Westberlin abgesetzt. 255 u. dass sie sich mit ihrer Erziehungsarbeit auf die verstreuten Dienststellen und »Einzelkämpfer« einstellte. vgl. forderte deshalb eine Säuberung (Trennung von Karteileichen und Abbruch der Kontakte zu nutzlosen Informanten). MfS. die die SED-Kreisleitung im MfS bei der Durchsetzung der Rolle der Partei gesammelt hatte. S. nahmen ihn im Oktober 1954 MfS-Mitarbeiter fest. S. 74 u. S. DSt 100874.359 Die Mitarbeiter der HA I gehörten von nun an zur Parteiorganisation VI. 335). ZAIG 3879. auch S. Sälter: Interne Repression (Anm. S. Darüber informierte Wollweber noch am gleichen Tag sein Staatssekretariat.1969. Engelmann. Dieter (Hg. »Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeit der Staatssicherheitsorgane in der Kasernierten Volkspolizei zu treffen«365.363 Zudem erstellte das SED-Politbüro im November 1953 einen Bericht »über Mängel und Fehler in der KVP«. Doch erwartete Mielke von ihr. Erweiterung und Qualifikation des IM-Netzes. dass Informationen substanzlos und – viele IM für die vorgesehenen Aufgaben nicht geeignet waren. 3).11. 3). Ernst Wollweber361. Deutsche Geheimdienstchefs im Kalten Krieg. und es sei zu unberechtigten Festnahmen gekommen. Chronik der HA I (Anm. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. Mai 1955 wurde Köppe hingerichtet.5. Zum Jahresende musste Ottomar Pech außerdem bitter erfahren. 80 f. 760–769.1953 über die Säuberung und Erweiterung des GHI. 30/53 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. sein Wissen an westliche Dienste weitergegeben und sich bereit erklärt. Berlin 2003.362 Vor diesem Hintergrund musste sich auch die HA I eingestehen. 763 f. Roger: Ernst Wollweber (1898–1967). 54–70.360 Die SED-Führung hatte sich von der Staatssicherheit unzureichend über die Stimmung in der Bevölkerung informiert gefühlt. ab 1969 PO I genannt. Die Mitarbeiter der HA I seien isoliert. Befehl Nr. S. BStU. 3. Am 17. Auf die operative Arbeit nahm die Parteiorganisation so gut wie keinen Einfluss. Mit Quellen in Diedrich. Aus dem Bericht des Politbüros des ZK der SED v.1953 (Anm. Zum Fall Köppe vgl. BStU. 134/55 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. Oberst Kurt Schneider. die konkrete Festlegungen und Forderungen an seine operativen Dienst358 359 360 361 362 363 364 365 366 Chronik der HA I (Anm. DSt 100118. inaktiv und benähmen sich ungeschickt bei der Aufdeckung von Agenten und Deserteuren.5. 3). 357).364 Sie seien außerdem überheblich. S. Die Verhandlung des Bezirksgerichts Cottbus im März 1955 fand vor 450 SfS-Angehörigen statt und endete mit dem Todesurteil. Kontakt zu ehemaligen Genossen aufzunehmen. 21. Chauffeur des Leiters der HA I/3.): Konspiration als Beruf.9.und IM-Netzes.

wollte man sich trennen. Handschriftliche Aufzeichnungen o. 5). D.. BStU. S. Mitglieder der Kommission waren unter anderem der Innenminister und der Staatssekretär für Staatssicherheit. die KgU. Der Zerfaserung dieser für den Staatssicherheitsdienst wichtigen Aufgabe trat die Leitung der HA I im Oktober 1954 entgegen. S. S. 60). S. Allerdings wird sie in der Chronik der HA I (Anm. dessen Vorgang allerdings von der HA II bearbeitet wurde. Der Fokus sollte sich außerdem auf frühere Wehrmachtsangehörige und solche KVP-Offiziere richten. 12. die im Bereich der HA I gefällt wurden. BStU. Walter Ulbricht. S. ließ bedeutsame Informationen verloren gehen und verhinderte Professionalität. 1973 gegen einen Offizier wegen Mehrfachmordes und gegen Baumann (vgl. o. um die genannten Defizite zu beheben.1954 mit allen Abteilungs. v. Das SED-Zentralorgan »Neues Deutschland« wertete den Prozess propagandistisch aus.372 Als sich die Kommission im März 1955 zweimal traf. Er hatte für den BND-Vorläufer Organisation Gehlen Informationen über die in Prenzlau stationierte Division gesammelt.370 1956 wurde Werner Flach hingerichtet. I/7 – schuf. Inoffizielle Mitarbeiter wurden gezielt in Richtung Operationsgebiet eingesetzt. früher Flugingenieur der Wehrmacht. Vgl. den UfJ. Neubrandenburg. Flach und Smolka (vgl. In: Nordkurier. erhielt sie ausführliche Berichte über grobe Unzulänglichkeiten bei der KVP: Sie befände sich in einem schlechten inneren Zustand. hier 54. 1954 wurde das vom Bezirksgericht Cottbus verhängte Todesurteil vollstreckt. Vgl.371 Im Juli 1954 war eine SED-»Sicherheitskommission« ins Leben gerufen worden. 1972 gegen einen Fahnenflüchtigen. ausführlich zitiert. MfS.«368 Anfangs erfolgte die Bearbeitung westlicher Spionageangriffe unkoordiniert durch verschiedene Bereiche der HA I. 28. Todesurteil stand vor Scheinverhandlung fest. 2002. S. Roger. Listet man die Todesurteile auf.61 einheiten enthielt. es gäbe massenhaft Westverbindungen und die Lebens. Verf. 81 u.1.367 Ins gleiche Horn stieß Wollweber. Schlusswort des Genossen Staatssekretär auf der Dienstversammlung am 26. 22). BStU. die Entmachtung Ernst Wollwebers und die Neuausrichtung des Staatssicherheitsdienstes 1956/57. Köppe (vgl.4. hatte dort im Auftrage des amerikanischen Geheimdienstes eine Tätigkeit aufgenommen. dass ihnen geholfen wird. war keineswegs nur Ausfluss paranoiden Denkens. »Faschist Lange-Werner zum Tode verurteilt«. 3). Äußere Abwehr. die zwar in den Parteistatuten nicht vorgesehen und schon gar nicht durch Gesetz oder staatliche Verordnung legitimiert war. Silke: Kurs auf die entwickelte Diktatur. . SdM 1920. Das hatte Doppelarbeit zur Folge.1953..sowie Referatsleitern der Hauptabteilung I. S. Schumann. MfS. Von hauptamtlichen Mitarbeitern.4.369 Die Furcht. als sie eine eigene Abteilung – Abt. und Engelmann. von Spionen umgeben zu sein. An der Schule in Kamenz (VP-Luft) flog ein Fachlehrer auf: Christian Lange-Werner. In: Neues Deutschland v. 53–59. zur Geschichte der Abt.] Die Kommandeure müssen das Gefühl haben. die den Aufgaben nicht gewachsen waren. 26). 3. S. 43. als er im April an einer Dienstversammlung der HA I teilnahm: »Die Feinde der KVP müssen die Mitarbeiter der Staatssicherheit fürchten [. Ihn verurteilte das Bezirksgericht Neubrandenburg.und Dienstbedingungen seien zum Teil katastro- 367 368 369 370 371 372 Die Dienstanweisung vom 4. 10–17. der auf seiner Flucht mehrere Personen schwer verletzte. Berlin 1995. 3. denen eine militärische Karriere zugetraut wurde. Referat I hatte »unter bescheidenen Bedingungen und Voraussetzungen« Aufgaben der späteren AKG zu erfüllen. Hg. von der jedoch nun die sicherheitspolitischen Vorgaben kamen. Referat II bearbeitete mit erfahrenen Mitarbeitern westliche Dienststellen.. ergingen sie – in zeitlicher Reihenfolge – gegen Lange-Werner. 122 f. Anm. das Flüchtlingslager Berlin-Marienfelde sowie ausgewählte Fahnenflüchtige.11. 1967 gegen einen Mitarbeiter der Armeeaufklärung wegen Doppelmordes an zwei seiner Quellen.1954 wurde bisher nicht erschlossen. HA I 5025. Erstmals erfolgte die Bearbeitung systematisch und präventiv. Wagner: Walter Ulbricht (Anm.

. Bericht der Abteilung für Sicherheitsfragen v. Protokoll der 15. 29. diese aber nicht durchzusetzen habe. MfS. die in der KVP arbeitet. sah die Staatssicherheit eine weitere Gefährdung. Protokoll über die Sitzung der Sicherheitskommission am 29. BStU.382 Am 29. Dabei ließ Wollweber am Ausmaß der Aufgabe keinen Zweifel: »Die KVP ist für den Gegner das wichtigste Objekt in der DDR. ihre »Informationstätigkeit über die Stimmungen und politische Verhältnisse« dagegen einschränken 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 vgl. S. mit Untergebenen umzugehen. DSt 100941. ebenda. 67. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. So Diedrich. BStU. die das SfS betreffen.3. In Heimatvertriebenen. Juni 1955 behandelte die Sicherheitskommission erneut Fragen der KVP und den bevorstehenden Aufbau eines Verteidigungsministeriums. Generalmajor Martin Weikert378. BStU.1955.4.1955: Bericht der Abteilung für Sicherheitsfragen v. Ebenda. aufzunehmen«383. nur über einen begrenzten Einblick in den tatsächlichen Zustand verfügt und sei politisch sorglos – ein Echo der Vorwürfe aus der SED-Führung nach dem Juni-Aufstand von 1953. dass sie zu dieser Zeit recht isoliert neben den territorial zuständigen Diensteinheiten agierte374. Protokoll der 13.1955 über die Operative Bearbeitung militärischer Objekte. 76. SdM 407. Verf. dass die disziplinarischen Verstöße und der Umfang an Desertionen bei der kasernierten Polizei besorgniserregend waren. mit denen sie nicht vertraut waren.62 phal.2.1955 über die kaderpolitische Überprüfung der Bereitschaft Potsdam. Verf. Nun untergrub Mangel an fachlicher Qualifikation und Erfahrung die Autorität. MfS. 644 f. 5–7. BStU.«377 Pech und der Leiter seiner Politabteilung verloren ihre Posten. dass Offiziere Dienstfunktionen übernehmen mussten. B.6. Punkt 1 – Strukturveränderungen im Staatssekretariat für Staatssicherheit. die vielleicht die Oder-NeißeGrenze in Frage stellten.1955. SdM 1920. immerhin Stellvertreter des Staatssekretärs. 11.] der Hauptabteilung I ist als das wesentlichste Hindernis für die Arbeiten unserer Einheiten [der KVP – d. S. wenn – was häufig geschah – Desertionen auf Vorgesetzte zurückzuführen waren. 29. Protokoll der 11. BStU. hier 11–13. Sitzung des Kollegiums am 5. 3). S. 23). Dienstanweisung Nr.1955. 15.«375 Die Kommission empfahl Wollweber. Anlage zum Tagesordnungspunkt 1 der Sitzung der Sicherheitskommission am 31. dass die Staatssicherheit zwar Maßnahmen aufzeigen könne.3. S.376 Auf seiner Sitzung am 1. S. 373).380 Etwa. Punkt 2 – Behandlung von Beschlüssen der Sicherheitskommission.381 die kaum älter waren als die ihnen Unterstellten. habe sie sich verzettelt. 53 f.): Wer war wer (Anm. die es nicht verstanden. Sitzung des Kollegiums am 1. S. S. Auch die HA I musste sich namentlich scharfe und detaillierte Kritik anhören. MfS. MfS. z.1955. MfS. 6/55 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v.373 Selbst unter Berücksichtigung. 7. Vermerk über die Dienstbesprechung in der Hauptabteilung I am 4. S. Vorwiegend handelte es sich dabei um junge Offiziere.379 Sein Bericht offenbarte. Vgl. S.1955. Parteiverbundenheit und soziale Herkunft hatten bei der Werbung mehr gegolten als Befähigung und Motivation zum Offiziersberuf. In dessen Struktur war auch »die Abteilung der Staatssicherheit. BStU.3. SdM 1550. Zur Biographie Gieseke (Hg. April 1955 versuchte sich das SfS-Kollegium an einem Befreiungsschlag. MfS. Ferner kam es durch die oftmals nur kurzen Verpflichtungszeiten zu einer starken Fluktuation. ebenda. in der HA I selbst erfolgte eine Tiefenprüfung. Die HA I sollte vorrangig »feindliche Tätigkeit« abwehren. Doch das Kollegium musste zugleich einräumen. 10–14. Häufige Umstrukturierungen führten dazu. Sitzung des Kollegiums am 28. mit Verhaftungen und Vernehmungen die erforderliche Ordnung durchzusetzen. Das gipfelte in der Feststellung: »Das Verhalten der Genossen [aus der Leitung – d.6.5.4. SdM 407.] zu betrachten. übernahm die Leitung der HA I und führte zugleich die Untersuchungen. Vgl. Punkt 1 – Bericht über die Lage in der KVP. 51. SdM 407. S. 46–48.1955 (Anm.

MfS. Am 26.4. Januar 1956 verabschiedete sie das Gesetz über die Schaffung der Nationalen 384 385 386 387 388 389 390 Ebenda. MfS. 28. 15. Weltkrieg auf sowjetischer Seite als Aufklärer und Partisan gewirkt. am geringen fachlichen Niveau des Offizierspersonals konnte er wenig ändern. S. DV 30. territorial weit verstreuten Objekten und einem großen Bedarf an Arbeitskräften und Investitionsmitteln. 267). 23). Punkt 2 – Bericht über den politisch-moralischen Zustand in der Deutschen Grenzpolizei. Tagesordnungspunkt 4 – Der Stand und die Ergebnisse der operativen Arbeit in der Nationalen Volksarmee und der DVP.): Wer war wer (Anm. Kollegiumssitzung am 4. zuletzt an der Spitze der Objektverwaltung Wismut. Nach dem Krieg stand er zunächst in Thüringen als Stellvertreter. MfS. 45. Juni 1955 – war in der Bundesrepublik das Amt Blank in ein Bundesministerium der Verteidigung umgewandelt worden. Ab Dezember 1955 übernahm die Grenzpolizei die alleinige Bewachung der Grenzen.2. doch an den teilweise schlechten Lebensverhältnissen bzw. Ebenda.1955 über Strukturveränderungen im SfS. In Abwesenheit (Urlaub) von Verteidigungsminister Stoph wurde er bestätigt. die das SfS betreffen. Wollweber gab Mielke den Auftrag.385 Erst ein Jahr darauf präsentierte Mielke (!) dem SED-Politbüro (!) den Entwurf.1955. binnen 14 Tagen ein Statut für die HA I auszuarbeiten und der Kommission zur Bestätigung vorzulegen. 105. 5. SdM 1550.389 Kleinjung gelang es zwar. S. Juni 1955 trat der in Warschau unterzeichnete Militärvertrag der Sowjetunion mit ihren Satellitenstaaten.2 Die HA I in den Jahren zwischen Gründung der NVA und Mauerbau 1961 Am 4. 37 f. Im Uranbergbau sammelte er Erfahrungen bei der Sicherung eines für die Sowjetunion besonders sensiblen Bereiches mit hohem Geheimhaltungsinteresse.384 Wollweber erhielt den Auftrag. Vgl. 51.1. I IV 2/2A 499. Juli 1955 die Leitung der HA I. Vgl. . einen Entwurf vorzulegen.1955. Bereits vorher – am 7.1956. das Protokoll der 21.388 Andererseits hatte er seit 1950 hohe Leitungsposten im MfS inne.1958. Oberst Karl Klein387 jung übernahm zum 1.11. Deshalb galt er noch im Frühjahr 1955 als Anwärter auf die Funktion eines kommandierenden KVP-Generals.7. zum Werdegang Kleinjungs auch Mielkes Rede bei dessen Abschied: Entwurf für das Referat (Anm. Sitzung des Kollegiums am 9. Die DDR-Führung nutzte diese Entwicklung zum weiteren Aufbau ihrer Streitkräfte. S. September 1955 passierte die Volkskammer eine Verfassungsänderung: Nach Artikel 112 oblag »der Republik die Gesetzgebung über den militärischen Schutz der Heimat«. BStU. BdL-Dok 335. Protokoll der 16. SAPMO-BA. 73.63 und den Politorganen der KVP überlassen. S.390 3.7. BStU. Nun unterstand er Wollwebers erstem Stellvertreter Mielke. in Kraft. BStU. Protokoll der Politbüro-Sitzung v. MfS. 52. MfS. und die nochmalige Berichterstattung Kleinjungs: Protokoll v. 50–54. S. Sitzung des Kollegiums am 1. Punkt 2 – Behandlung von Beschlüssen der Sicherheitskommission. Am 18. S. S. Die DDR erhielt mit dem Staatsvertrag vom 20. Protokoll der 11. einschließlich Albaniens. BStU. SdM 1900. 22–26.6. Kleinjung (1912–2003) hatte im spanischen Bürgerkrieg auf republikanischer und später im 2. 207/55 des Ministers v. in Mecklenburg dann als Chef der Landes-VP vor. TOP 15. und Anlage 6. SdM 1550. Die Kontrolle der in Berlin stationierten Westalliierten jedoch lag weiterhin in sowjetischer Hand. BStU.1955. Von dieser Möglichkeit machte die Volkskammer schon bald Gebrauch. Befehl Nr. SdM 1550. Vgl. In den MfS-Unterlagen konnte das komplette Statut bisher nicht aufgefunden werden! Zur Biographie Gieseke (Hg. eine Besserung der Zustände in der KVP zu bewirken. September 1955 außerdem die Verantwortung für ihren äußeren Schutz. hier S. Vgl.386 Auch einer Personalie hatte die Kommission zugestimmt.

dass Informationen aus den militärischen Objekten abflossen.1956 zur Bearbeitung von Spezialobjekten. Zur Biographie: Baumgartner. Um für den personellen Zuwachs durch Freiwillige. um sowohl Informationen über die westlichen Reaktionen wie in der eigenen Bevölkerung zu erhalten und um Anschläge und Sabotageakte zu verhindern: Dienstanweisung Nr. 3). Stellvertreters des Ministers v. BStU. Entsprechend änderten sich die Zuständigkeiten der HA I. 683 f. Protokoll der 17. BStU. Bd. Februar legte der neue Verteidigungsminister mit Befehl Nr. Vgl. 3). . gerüstet zu sein. 514. die perspektivisch auch für eine leitende Funktion verwendbar sein sollten.7. S. 120–130. Noch am gleichen Tag erließ Mielke eine Dienstanweisung. 2.1955 hatte Karl Maron das Amt des Innenministers übernommen. 291). BStU. Schließlich ließ ein verstärkter Zutritt durch Zivilpersonen (Läden. 1/56 die Gliederung der Armee fest. 18. 25. Hebig (Hg.1957. Die bisherigen Bereitschaften der KVP395 dienten als Grundstock der neuen NVADivisionen.396 391 392 393 394 395 396 Diedrich. S.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR (Anm. Potsdam und Eggesin. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm. Das betraf die Infanteriebereitschaften in Erfurt. Halle. Zugleich erhöhte das MfS seine Aktivitäten zur Spionageabwehr. DSt 100966. dessen Entwurf das SED-Politbüro bereits abgesegnet hatte. Hier befanden sich zugleich Dienststellen der HA I. DSt 100963. MfS. Punkt 3 – Berichterstattung über die durchgeführten Versetzungen innerhalb der HA I im letzten halben Jahr.391 Am folgenden Tag berief Ministerpräsident Grotewohl Generaloberst Stoph als Minister für Nationale Verteidigung. Baubetriebe) befürchten.6. Prenzlau und Schwerin sowie die Mechanisierten Bereitschaften in Dresden. die sogar Gegenstand von Nachfragen des Staatssicherheitsministers wurden394.392 Am 10. Bereits am 1.64 Volksarmee. MfS. S.1956 zur Einleitung von Maßnahmen durch die Organe des MfS im Zusammenhang mit der Schaffung einer Nationalen Volksarmee.1. Dienstanweisung Nr.1. SdM 1553. Chronik der HA I (Anm. Sitzung des Kollegiums am 12. Die Auswahl geeigneter und zuverlässiger Kader. die sich zum Dienst für zwei oder drei Jahre verpflichtet hatten.393 Das hatte Versetzungen in einem Ausmaß zur Folge. wurden kurzfristig zahlreiche Offiziere der KVP an sowjetischen Einrichtungen – darunter erstmals an der Generalstabsakademie – weitergebildet. S. MfS. erfolgte in Abstimmung mit der HA I. 2/56 des 1. 4/56 des Stellvertreters des Ministers v. 83 f. von deren Votum die zukünftigen Karrieren wesentlich abhingen.

65 Organigramm 5: Hauptabteilung I im Juli 1956 Mit manchen Besonderheiten glich die Struktur der HA I mehr der einer Bezirksverwaltung als der einer zur MfS-Zentrale gehörenden Hauptabteilung. Bis 1958 verfügte die HA I mit ihrer Abteilung 9 sogar über ein Untersuchungsorgan innerhalb der Streitkräfte. 2. Das Kommando LSK/LV entstand erst im Sommer 1957 aus den Verwaltungen der Luftstreitkräfte und der Luftverteidigung. das mit den »gleichen Rechten und Pflichten wie eine Abteilung Kader und Schulung einer Bezirksvenvaltung«398 ausgestattet war. 397 398 Die Bezeichnung zu diesem Zeitpunkt ist nicht sicher. Doch hatte dessen Existenz wohl zu Abstimmungsproblemen mit der HA IX und schließlich zu seiner Verlagerung samt der Mitarbeiter als HA IX/6 geführt. Hinzu kamen die Beobachtungsabteilung und der eigene Registrierbereich. Bereits seit August 1954 verfügte die HA I über ein eigenes Referat Kader und Schulung. BStU. MfS. Doch damit reagierte man auf eine über die ganze DDR verstreute Organisation. DSt 100092. .8. 226/54 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v.1954 zur Bildung eines Referates Kader und Schulung in der HA I. Befehl Nr.

Von jetzt an trugen sie als Benennung den Truppenteil. S.1. 77).): Rührt Euch! (Anm. 32 u.408 Dagegen übernahm die HA VII erst 1961 von der HA I die Absicherung der Bereitschaftspolizei.1955 zur Bildung der HA I/10. S. 86) zeigten.8. MfS. BStU.1955 Umbenennung der Dienststellenbezeichnung »Innere Truppen«. Der gerade von seinen Aufgaben entbundene Ottomar Pech401 übernahm zum 1. 6/57 des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern v. Schumann: Kurs auf die entwickelte Diktatur (Anm. zur Unterdrückung ähnlicher Aufstände in der DDR gegebenenfalls auch die NVA einzusetzen. 10). Steike. Doch bereits am 1. . 3). 401 Pech scheint man die säumige Dienstdurchführung seiner HA I nicht weiter verübelt zu haben. »Regiment« und »Bataillon«. BStU.10. 29. Sie wurde ab 1. Schirmer. In: Diedrich. Dokument 10. Februar 1957 wurden die Polizeidienstzweige aus dem MfS ausgegliedert und wieder dem MdI unterstellt – Folge der Kritik Walter Ulbrichts an Ernst Wollweber.1956. 407 Zur Biographie Gieseke (Hg. 23). 402 Das Kollegium hatte sich schon im Juni 1955 entschlossen. S. 403 Befehl Nr.): Im Dienste der Partei (Anm. 406 Befehl Nr. S. Januar 1956 hatte die HA I zusätzlich die Sicherung der VP-Bereitschaften400 übernommen. SdM 1550.66 Im August 1956 gab die HA I die numerische Bezeichnung ihrer Abteilungen auf. 408 Befehl Nr. 372). Als Konsequenz aus den Ereignissen im polnischen Posen und in Ungarn hatte sich die SED-Führung noch im November 1956 entschlossen. Zu Beginn des Jahres 1958 kontrollierte eine Brigade aus der ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen das MfS-Wachregiment. Halle und Dresden. BStU. DSt 100139. Befehl Nr. S.1956 zur Bildung der HV Innere Sicherheit.399 Bei der Grenzpolizei bürgerte sich die Bezeichnung »Op(erativ)-Gruppen« für die MfS-Diensteinheiten ein. 61–64. Ehlert.405 Währenddessen bündelte das MfS ab 1. 8 f. DSt 50141. Seit dem 1. dass die SED-Führung frühzeitig auf die Armee bei der Bewältigung innenpolitischer Krisen setzte. BStU. Zur Verfügung standen circa 4 000 Mann für Ostberlin sowie 5 000 Mann in Rostock. Zur Historie dieser Umgliederung vgl. Protokoll der 13. Mai 1955 die im SfS gegründete Verwaltung »Innere Truppen«402. 259/55 des Staatssekretärs für Staatssicherheit v. 330–334. Vgl. Punkt 1 – Strukturveränderungen im Staatssekretariat für Staatssicherheit. 69–95. Er brachte es noch zum Stellvertreter des Hauptstabes und war von 1961 bis 1979 Chef der Verwaltung Kader des MfNV. 405 Vgl. DSt 100132.): Wer war wer (Anm.1955. 368/56 des Ministers v. 57 f. Allerdings zog sich die Aufstellung bis zum Sommer 1955 hin. MfS.und Transportpolizei ein. Wenzke (Hg. BStU. DSt 100132. 57–61.1957 zur Bildung der HV Innere Sicherheit und Auflösung HV DGP. BStU. In: Wünsche (Hg. der HA I die operative Bearbeitung der Inneren Truppen zu übertragen.12. S. In die gleichnamige Hauptverwaltung gingen die Bereitschaftspolizei. für den sie zuständig waren.404 Die dazu erlassenen Direktiven setzte der NVR erst 1962 – vermutlich als Folge ihres Übergangs zu einer Wehrpflichtigenarmee – außer Kraft. S. 287/56 v. 75–99. Auch die Sowjetunion experimentierte wiederholt bei der Zuordnung sicherheitspolitischer und geheimdienstlicher Aufgaben unter einem Dach. ZA. 404 Vgl. Verwaltung Bereitschaftspolizei und HA Transportpolizei. Jörn: Von den »Inneren Truppen« zur Bereitschaftspolizei (1953–1990). die MfS-Wacheinheiten sowie Grenz. 28.406 Die Leitung übernahm Ministerstellvertreter Generalmajor Hermann Gartmann407. Der Aufbau dieser voll motorisierten Einheiten resultierte aus den Erfahrungen des Juni-Aufstandes 1953. 22. 25. September 1955 in Verwaltung Bereitschaftspolizei umbenannt403. 29. hier 83 f. Anm. 8.6. Zur Bereitschaftspolizei vgl. zuletzt im Range eines Generalleutnants. Erfurt. 382/55 des Ministers v. insbes. bemängelte insbesondere die dortige Erzie- 399 400 Befehl Nr. Bdl. KuSch 1070. MfS. 7. S. MfS. MfS.. Dezember 1956 seine Kräfte für die innere Sicherheit. Klaus: Auftrag und Legitimation der Nationalen Volksarmee.9. Sitzung des Kollegiums v. Doch die Ereignisse im Herbst 89 (vgl. S. Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. Engelmann.

1. a. DSt 100226. ranghohe Parteifunktionäre und wenige Militärs dazu. Befehl Nr. S. Weiterhin gehörten – maximal 18 – Politbüromitglieder. Vgl.409 Den Zuschlag für die Sicherung des Regimentes410 erhielt die gerade von dieser Kommission früher so heftig gescholtene HA I – ein Zeichen für die gelungene Konsolidierung. DSt 103240. Denn hierfür waren unter dem Personal des Wachregimentes Informanten nötig.3. MfS. SdM 1900. 7. später dem Referat 2 der Abt. BStU. I/S. MfS.416 Drei Jahre später ereilte ihn dort Kritik aus der ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen betreffs der HA I: Die Offiziere der HA I und der Armee arbeiteten aneinander vorbei und enthielten sich gegenseitig Informationen vor.1. dann Streletz. Sitzung des NVR adressierte Mielke eine Information an Honecker. Die Sicherheitskommission bestätigte Kleinjung am 31.414 Mit dem am 10. dass die HV A bei der Bekämpfung der westdeutschen Militärspionage Unterstützung gewähren und die HA I zwei ihrer Mitarbeiter hierfür abstellen sollte. MfS. 1986 führte die HA Kader und Schulung diese Aufgabe (25 Planstellen) weiter. darauf den Abteilungen MfNV bzw. Januar 1958 seine »Vorlage über die Lage in der Nationalen Volksarmee und den Stand der operativen Arbeit« diskutiert und beschlossen. In das Schema der HA I ließ sich diese Aufgabe aber nur schwer fügen. 5).1958. DSt 100203. HA I 15087. hauptamtliche MfS-Mitarbeiter zu werben. S. 15.411 Am Kollegium des MdI (später der KVP bzw. 7. Wagner: Walter Ulbricht (Anm. Dietze trug dort sogar vor. in: Protokoll v. Zum NVR vgl.1988. Arbeitsplan des Kollegiums des Ministeriums für Nationale Verteidigung für das Ausbildungsjahr 1988/89 v. 28. während es sonst strikt verboten war. 26. MfS. . blieb aber führenden Genossen vorbehalten: Den Vorsitz führte der 1. Kiefel.12.1958. Von 1952 bis 1966 und seit 1972 bestanden Kollegien in allen Ministerien. BStU. BStU.7. in der schon der Minister für Nationale Verteidigung saß. des MfNV) nahmen die Leiter der HA I als ständige Gäste teil. MBW und nach deren Auflösung wieder einer Abteilung (WR/MfS). 72). S. 1/86 des Ministers v.412 Kleinjung war außerdem seit 1. BStU. aber auch Mielkes Vorgänger und damaliger Vorgesetzter. stand das wichtigste DDR-Gremium für Sicherheitspolitik auf legalen Füßen. u. darunter die Minister für Staatssicherheit und für Nationale Verteidigung. 28.1958. BStU. Schröder und Fruck als Mitglieder des Kollegiums des MfS. sowie ein Sekretär. Vgl. Minister Ernst Wollweber.1986 über die Bildung der Abteilung Kader 15 in der HA Kader und Schulung. Darin machte er auf den bedenklichen poli- 409 410 411 412 413 414 415 416 417 ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen: Vorlage an die Sicherheitskommission über die Lage im Wachregiment Berlin des MfS v. 8. 1/58 des Kollegiums v. Ebenda. Februar 1960 gegründeten Nachfolger der Sicherheitskommission. BStU.413 Dort wurde am 28.9. Vgl. 270/58 des Ministers v. SdM 407. über die Vorkommnisentwicklung und über den künftigen Einsatz von Bausoldaten (hierzu S. Vgl. Befehl Nr. mit Quellen. 180–183. 280/57 des Ministers v.1.67 hungsarbeit und berichtete darüber vor der Sicherheitskommission. Ebenda. S. MfS. 6. Sekretär (Generalsekretär) des ZK der SED. MfS.1957 als Mitglied. 11.1958 über die Verstärkung der Abwehr feindlicher Tätigkeit gegen das Wachregiment des MfS und Sicherung der Einsatzfähigkeit des Wachregimentes. 257. 78 f.8. Die Zuständigkeit für die bewaffneten Einheiten des nunmehr dritten Ministeriums wechselte oft: Sie oblag anfangs einem eigenständigen Referat. Tagesordnungspunkt 4 – Der Stand und die Ergebnisse der operativen Arbeit in der Nationalen Volksarmee und der DVP. bis 1971 Honecker.417 Bereits nach der 1. August 1957 Mitglied des MfS-Kollegiums. Beschluss Nr.415 Erich Mielke hatte erstmals im August 1956 an einer Sitzung der Sicherheitskommission teilgenommen. der zugleich ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen war.1957 zur Bestätigung der Mitarbeiter Kleinjung. Befehl Nr. dem Nationalen Verteidigungsrat. wofür die Abteilung Kader 15 gebildet wurde. S.

Walter Ulbricht. Dass die Gemusterten sich ihrer 18-monatigen Dienstpflicht durch Flucht entziehen würden. S.8. 32.4. war nicht mehr zu befürchten.420 Ulbrichts Dank als Parteichef und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates an die bewaffneten Organe bezog der Staatssicherheitsdienst auch auf sich. . 6.9. Von nun an konnte nahezu jeder junge Mann einberufen werden – auch an die innerdeutsche Grenze. sich freiwillig für einen Dienst in der NVA zu verpflichten.1960 über einige Probleme des politisch-moralischen Zustandes der Nationalen Volksarmee. 7. Vgl. für den selbstlosen Einsatz aller Mitarbeiter des MfS zum 13. gegliedert in Grenzbrigaden. 432–473. MfS. Sekretärs des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR. Die beiden Berliner Grenzbrigaden wurden aus Rücksicht auf den Viermächtestatus der Stadt bis 1962 dem Innenministerium und nach seiner Einsetzung bis 1971 dem Stadtkommandanten Berlin unterstellt.3 Die HA I seit dem Mauerbau bis zu ihrer Auflösung Die Planungen zur Abriegelung Westberlins im August 1961 wurden am NVR vorbei entworfen. Notfalls sollten sie den Marschbefehl erteilen. S. SKB) zuständig war. 1. falls bei den Kommandeuren keiner eingegangen wäre. Die Grenzbrigade Küste kam am 1.68 tisch-moralischen Zustand der NVA aufmerksam. Wagner: Walter Ulbricht (Anm. August 1961 ihre Mitglieder massiv. MfS. MfS. ZAIG 260. BStU. Seiner Meinung nach entsprach »die Erziehung der Armeeangehörigen trotz aller Erfolge noch nicht den Erfordernissen«418. I Nr. Grenzbrigade Grenzbrigade Grenzbrigade Brigade (Ausbildungsbrigade) Grenzbrigade Grenzbrigade (Küste) Grenzbrigade Grenzbrigade Berlin-Treptow Groß-Glienicke Perleberg Potsdam Kalbe/Milde Rostock Magdeburg Erfurt Meiningen Rudolstadt 11. S. Vgl. 9. dass die bereitstehenden Einheiten pünktlich in Ostberlin eintrafen. Befehl Nr. Grenzbrigade Die FDJ bedrängte unter der Losung »Das Vaterland ruft – schützt die sozialistische Republik« seit dem 16. die wiederum aus Bereitschaften (Regimentern) bestanden. BStU.419 Die Verbindungsoffiziere der HA I waren angewiesen dafür zu sorgen. Seit August 1961 hatten anfangs die linientreuen Kampfgruppen und später die Grenzpolizei für die konsequente Abriegelung gesorgt. 4. 2. GBl. Januar 1962 das Wehrpflichtgesetz423. 3. Tabelle 7: Verteilung Grenzbrigaden 1. Vgl. Fünf Monate nach der Errichtung der innerdeutschen Sperranlagen verabschiedete die Volkskammer am 24. 5). September 1961 wurde der NVA die Grenzpolizei als Kommando Grenze unterstellt422. HA I 15043. Grenzbrigade 13. Nur mit einer präzisen Auswahl von Wehr418 419 420 421 422 423 [Information] des Ministers v. für den bei der HA I die gleichnamige Abteilung (Abt. Dessen damaliger Sekretär Erich Honecker ließ sie von verschiedenen Vorbereitungsstäben ausarbeiten. 385/61 des Ministers v. 2. S. Erst dahinter bildeten zwei Divisionen der Landstreitkräfte eine weitere Sicherungsstaffel.421 Am 15. 5. DSt 100323.1961. BStU. Unmittelbar an der Grenzschließung waren die Grenzpolizei und anfangs auch die Kampfgruppen der Arbeiterklasse beteiligt. 4. Mielke hatte die Verlesung befohlen.1961 über die Danksagung des 1.2. 7. 2.1961 zur Volksmarine. 3. Gerhard Behrendt: Erinnerungen an die Tage im August 1961. 11.

MfS.69 Pflichtigen. 17.9.8. AOP 7276/81. o.425 So ging unter den veränderten Bedingungen an der Grenze die Zahl der Fahnenfluchten allmählich zurück. ließ sich fortan die Zahl der Fahnenflüchtigen gering halten. 6–8. o. Bd.. S. 2. D. Vgl. Bailey.426 Tabelle 8: Fahnenfluchten 1961 bis 1987427 (nur NVA und Grenztruppen) Anzahl Jahr 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 Gesamt 621428 553 384 155 220 185 127 65 77 68 59 34 27 24 17 5 12 9 9 10 16 14 14 12 10 14 20 Unteroffiziere und Offiziere 92 70 88 48 48 48 44 18 16 21 18 10 7 14 8 1 6 3 3 3 5 3 3 3 3 3 5 424 425 426 427 428 Kleinjung auf der Jahresabschlussdienstkonferenz am 12. Verf. Murphy: Die unsichtbare Front (Anm. Im 2. 445. 127). . S. O. HA I 8245. um die DDR-Führung zu irritieren und das Grenzregime zu stören. HA I 13945. MfS. BStU. o. S. Kondraschow. doch die Selbstzufriedenheit einiger operativer Mitarbeiter und ihrer Vorgesetzten verärgerte ihn.1963: Bericht über den Stand der Abwehr. die an der Grenze zum Einsatz kommen sollten. ermunterte Grenzer über ihre Kanäle dazu und verschaffte ihnen ein gehöriges Medienecho im Westen.1986) v. BStU. Vgl. 58–61. D. Verf. MfS. 64 f.: Fahnenfluchten im Zeitraum 1962–1971..2. 6 f. S. 18.1986. Geringfügig abweichende Zahlen in Leiter der HA I: Auskunft zur operativen Bearbeitung von Fahnenfluchrverbrechen durch die HA I/Abteilung Äußere Abwehr (Stand 31. Dies schien schon 1962 ausreichend zu funktionieren. Die CIA sah diese Desertionen gerne.424 Zumal er sich kurz zuvor – nach der Flucht eines Regimentskommandeurs und eines Majors der Grenztruppen – von Mielke und der SED-Parteiführung heftige Vorwürfe gefallen lassen musste. Halbjahr 1961 wurden 232 Fahnenfluchten registriert mit Schwerpunkt August/September. Ebenda. S.: Halbjahresanalysen zu 1961. auch die Durchsetzung mit IM genügte Kleinjung. HA I 2119.und Aufklärungstätigkeit entsprechend den Ergebnissen des Jahres 1962 und über die weiteren Aufgaben im Jahre 1963. BStU. BStU. 1972–1987. S. MfS.

und Sabotageakte in Westdeutschland ausbildete.9. 62. die. . der unter Ausnutzung seiner Funktion weiteren Personen zur Flucht verhelfen und zu deren Deckung auf die eigenen Kameraden geschossen hatte.1960 hatte der NVR beschlossen. Hg. 131. 97–99. 37): Als Geheime Kommandosache eingestuft.1986 (Anm. S. Gieseke. wechselte zum 1.1961: Mauerbau. S. sollten mit allen Mitteln bearbeitet werden. Am 19.8. 2. BStU. Jens: Partisanen des Kalten Krieges. auch die Übergabe der Grenzaufklärung. Angehörige des MfS-Wachregimentes und flüchtige Soldaten.430 Aber auch eine andere Art von Vorfallen im Zuständigkeitsbereich der HA I nahm ab: Westlichen Diensten war die Gewinnung und ein direktes Führen von Quellen an oder in ostdeutschen Militärobjekten wesentlich erschwert. hier S. befanden sich doch unter den Flüchtigen 130 Inoffizielle Mitarbeiter. Hg. S. Stephan. Roger: 13. Juli 1962 die 15.70 Für das MfS gewannen diese Vorfalle zusätzliche Brisanz. anfangs unter dem Namen »Patriotische Erziehung«. die öffentlich gegen die DDR auftraten. Hierbei handelte es sich um eine seit 1957 bestehende streng abgeschirmte Truppe. Kämpfer für Terror. BStU.432 Durch willkürliche 429 430 431 432 Leiter der HA I: Auskunft zur operativen Bearbeitung von Fahnenfluchtverbrechen v. 427).429 Diese IM. 86). Stattdessen traten Reiseagenten mit einer glaubhaften Legende in der Nähe militärischer Objekte auf.10. S. Bernd. Engelmann. die Seestreitkräfte in Volksmarine umzubenennen. Fluchtbewegung und Machtsicherung. 18.1963 (Anm. Verwaltung vom Ministerium für Nationale Verteidigung zur Staatssicherheit. Zum Zeitpunkt der Einführung der Wehrpflicht zählten folgende operative Abteilungen zur HA I: Organigramm 6: Operative Abteilungen der Hauptabteilung I im Januar 1962 1962 kam es zwischen MfS und MfNV. Vgl. Der Aufforderung Kleinjungs in seinem Referat auf der Jahresabschlussdienstkonferenz am 12. Berlin 2001. oder Soldaten wurden gezielt abgeschöpft. aber auch geflohene Offiziere. Bd. Die Untergrundtruppe der Nationalen Volksarmee 1957 bis 1962 und ihre Übernahme durch die Staatssicherheit. aber auch innerhalb der HA I zu einem umfangreichen Revirement bei der Aufgabenzuteilung (vgl. Eisenfeld. 424). Vgl. einem fahnenflüchtigen Grenzer. Zeittafel (Anm.2. Vgl. Fingerle. 6. ließen seine Mitarbeiter schon bald Taten Folgen: Sie erarbeiten einen Plan zur »Liquidierung« von Rudi Thurow. Auch vor Mordversuchen schreckte die HA I nicht zurück.

AP 4698/60. Innerhalb dieser Abteilung entstand das Referat Sonderverwaltungen.433 Das zuständige Hauptsachgebiet in der HA I alarmierte wiederholt Kleinjung. BStU.71 Entscheidungen. Gieseke: Wer war wer (Anm. Wie bei der Grenzaufklärung führte die durch den Mauerbau entstandene Situation auch hier dazu.2. und 14. Jürgen. MfS. S. S. der sich geheimdienstlicher Mittel und Methoden bediente und seines konspirativen Gehabes wegen ohnehin schwer einzuordnen war. Verwaltung des MfNV (bis 1965: 9. Wilke. Stephan: Radiopropaganda durch Geheimsender der DDR im Kalten Krieg. eine Hörerpostadresse in Berlin W 8 sollte den Eindruck erwecken. Mit einem Studio in Berlin-Grünau strahlte dieser von Burg bei Magdeburg seine Sendungen aus. Abteilung). Das erfolgte mithilfe agenturischer Kräfte434 in Form von Flugblatt. er befinde sich in Westberlin. September 1962 wurde in der HA I neben der Abteilung Aufklärung B (vgl. Unter dieses Rubrum fielen Einrichtungen. Jürgen (Hg. Historische Studien vom Vormärz bis zum Kalten Krieg. Propaganda unter der Bevölkerung der Bundesrepublik zu treiben. Zum Soldatensender 935 vgl. 18. 287–331. 433 434 435 Berlin 1996. a. Zum 1. zuständig für die Aufklärung um Westberlin. GH 29/66. In: Wilke. vom MfS beansprucht wurde. v. S. Genossen Oberst Röbelen. besonders unter Bundeswehrangehörigen – die so genannte Konterpropaganda. Zur Biographie vgl. Sartoris. Abteilung dieser Verwaltung organisierte die Arbeit des Deutschen Soldatensenders 935435. BStU. Die 9. S. dass ein Apparat. . MfS. Zu den Sonderverwaltungen zählte – neben der Armeeaufklärung – die 10.und Ausmusterungsbescheiden. Vgl. 707. 39). 1997. 91–95.): Pressepolitik und Propaganda..1959. Leiter der Abteilung/Verwaltung. war aber bei oberflächlichem Hören nicht als DDR-Sender zu erkennen. Im Zuge der Entspannungspolitik beendete der Sender im Jahre 1972 seinen Dienst..und Plakataktionen sowie des Einsatzes von Postwurfsendungen. die sich den gewöhnlichen militärischen Abläufen entzogen oder einer besonderen Geheimhaltung unterlagen und für die deshalb auch im MfS nur ausgesuchte Mitarbeiter eingesetzt werden sollten. die auch »Dienststelle R[öbelen]« genannt wurde. eine Abteilung für die Abwehrarbeit unter zentralen Dienststellen des MfNV geschaffen: die Abteilung Abwehr B. aber auch gefälschten Einberufungs. 23). Ein wesentlich kleineres Überbleibsel dieser Verwaltung war die Abteilung für operative Zusammenarbeit mit den zentralen Staatsorganen. 11. Kompetenzüberschreitungen und arrogantes Auftreten drohte dieses Unternehmen aufzufliegen. der seinerseits bei Mielke gegen den dort herrschenden Stil intervenierte. Leiter der HA I: Bericht an Minister Mielke über den Leiter der Abteilung »Patriotische Erziehung«. Köln u. Deren Auftrag bestand darin. war von 1956–1959 Gustav Röbelen. die dem Chef des Hauptstabes unterstand.

Art. S. 5 Abs. bis der Nationale Verteidigungsrat am 7. JHS 20102. Die Konflikte waren durch ihre enge Einbindung in den militärischen Betrieb vorprogrammiert. Wolf.d. in: Widera.F. S. Patzer gibt sehr detaillierte Quoten und Vergleiche zur Stärke des Gesamtjahrganges an. 129). 7. Die Bausoldaten im Spannungsfeld der SEDPolitik 1964–1989. 1961 eröffnet. Zum Komplex Bausoldaten vgl. so änderte sich das in den achtziger Jahren. vgl. 16. dekretierte doch die Verfassung den »Dienst zum Schütze des Vaterlandes« als eine »nationale Pflicht« (die 1968 in Kraft gesetzte Verfassung sprach von »Recht und Ehrenpflicht«439). die den Fahneneid oder den Wehrdienst verweigern. Zeittafel (Anm. I S. für unsere Arbeit genutzt zu werden.1955. Verfassung der DDR i. September 1964 eine Anordnung erließ.440 Die Gesamtzahl bis zur Auflösung 1990 bewegt sich um 16 000 Bausoldaten441. vgl.9. Anordnung des Nationalen Verteidigungsrates der Deutschen Demokratischen Republik über die Aufstellung von Baueinheiten im Bereich des Ministeriums für Nationale Verteidigung v. Andererseits intervenierten einzelne Würdenträger und ganze Leitungsgremien der Kirche. 135. S. 95. 436 437 438 439 440 441 442 1958 gegründet.«. Diplomarbeit 1984. 6. I S. So kam ein Major der HA I 1984 in seiner Diplomarbeit zu dem Resümee.10. Gleichwohl wurden zum ersten Termin im Frühjahr 1962 auch Verweigerer einberufen und dann festgenommen. 23 Abs. verzichtet aber leider auf durchgehende Zahlen. Handelte es sich bei den Bausoldaten über viele Jahre vorwiegend um religiös motivierte Verweigerer. Ein Teil der Wehrpflichtigen lehnte den Dienst mit der Waffe aus politischen Motiven oder wegen eines Ausreiseantrages ab.1964 (GBl. Vgl. 425).1974 (GBl. S. Ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen wollte sie nicht einräumen. ebenda. v.72 Organigramm 7: Referat Sonderverwaltungen September 1962 Die Einführung der Wehrpflicht 1962 stellte die DDR-Führung vor die Frage. die einen waffenlosen Dienst als Bausoldat ermöglichte. einer Einberufung nicht nachzukommen. ebenda. bei den Bausoldaten handle es sich um »eine legale Konzentration feindlich-negativer Kräfte«442. Art. . 115–149. v. Heinz Mäder: Ausgewählte Orientierungen zur operativen Sicherung des konzentrierten Einsatzes von Bausoldaten auf der Grundlage einer Sicherungskonzeption. wie sie mit den Männern umzugehen gedachte. 190.10. 8. Mehrere hundert junge Männer kündigten an. 1. 86). Die Gesamtzahl ist daher eine Hochrechnung. BStU. Verfassung der DDR i. MfS. Thomas: Pazifisten in Uniform. Stephan: Bausoldaten im Visier der Staatssicherheit: »Alle organisatorischen Maßnahmen der NVA sind geeignet. Es dauerte noch mehr als zwei Jahre.F. S. Weiteres wichtiges Moment war der zahlenmäßige Zuwachs: Pro Jahr wurden in den siebziger Jahren 440 und in den achtziger Jahren gar über 1 000 Männer als Bausoldaten einberufen.d. 4. Göttingen 2004.

Vgl. Pingel-Schliemann. Sekretariat Neiber 181. HA I/AKG: Information über operativ bedeutsame Aspekte der Wehrdienstverweigerung und die politisch-operative Lage in den Baueinheiten v. sich wegen der Kürze der Zeit gleich mit der HA I zusammenzusetzen.446 Auch nach Auflösung der Einsatzkompanie (1985) behielt das MfS diese Praxis bei. Äußere Abwehr: Information über den Einsatz von hauptamtlichen IME in Bausoldateneinheiten v. S.2. S. 18. Die Zersetzung als Abschlussart bei Operativen Vorgängen ergibt sich aus der Richtlinie Nr.445 Als 1983 der Einsatz großer Baueinheiten begann.73 Die HA I holte über sie systematisch Auskunftsberichte ein. Strategie einer Diktatur. um mit diesen Kenntnissen legitimiert zu den Bausoldaten einberufen zu werden. DSt 103104. 1 f. MfS. Eschler: Zähne hoch. Vgl. 10. 212.8. Wolf. in: Besier. S. Zur Zersetzung vgl. XVIII 2744/76. BStU. wurden sie in einem ausgewählten Territorium als scheinbare Zivilisten angesiedelt.451 443 444 445 446 447 448 449 450 451 Geht zurück auf die 1.447 Der IM sollte nicht nur zu den üblichen militärischen Vergehen wie unerlaubter Entfernung berichten.1990 wurde eine Verordnung durch die Regierung Modrow ver- . Dieser wiederum schlug seinem Referenten Giersch vor. die ohne strafrechtliche Mittel auskam und den Betreffenden in seinen Aktivitäten lähmte.1984. D. Schreiben des Ministers für Nationale Verteidigung v. AIM 17110/91. Manuskript zu Neibers Dienstkonferenz (Anm.1989. 93) absolviert. und handschriftlicher Vermerk an Giersch. 1. Vgl. Mit den Ergebnissen war Neiber zufrieden. 81). Stephan: »Pfarrer. führte einheitliche Formblätter und erfasste sie seit 1984 mindestens auf einem Sicherungsvorgang. Für die HA I/LSK/LV Registrier-Nr. S. allerdings blieb die »politisch-operative Arbeit unter den Bausoldaten« für ihn »ein operativer Schwerpunkt«. Hatten sie die Spezialschule (vgl.450 Das MfNV (!) entwarf umgehend ein Zivildienstgesetz und bat Schwanitz. weil Kontrolle und Bearbeitung der Bausoldaten nicht zentral erfolgte. 16 f. 171). 735–740. 194. 520–530. bereitete es der HA I erhebliche Probleme. Dort schlossen sie sich örtlichen Kirchgemeinden und Gruppen an. XVIII 2774/76. sondern durch die Diensteinheiten der HA I vor Ort. In vielen Fällen blieben deren Aktivitäten unterhalb der Schwelle selbst des politischen Strafrechts und verstießen allenfalls gegen militärische Bestimmungen. die Gunst der Stunde nutzend. 333 u. 37). BStU. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. 335. MfS. 7/84 v.1. Christen und Katholiken«. MfS. 7/84 (Anm.. Kopf zusammenbeißen (Anm. ebenda. BdL-Dok 3234. um Stellungnahme.1. S. MfS. 28. HA I/Abt. den IME »Hans Baumann«.11.449 Im November 1989 wurde.1989. S. Punkt 2. Gerhard. wurde vielfach zum Mittel der Zersetzung448 gegriffen – eine subtile Repressionsmethode. BStU. S. Sandra: Zersetzen. Sekretariat Neiber 184. für die HA I/MB V Registrier-Nr. darunter befanden sich aber auch militärische Vorgesetzte. den Nachfolger Mielkes.444 Obwohl die Anzahl der Bausoldaten wie auch die Vielfalt ihrer Beweggründe für eine Verweigerung zunahmen. Berlin 2002. Das Ministerium für Staatssicherheit und die Kirchen.443 Dies war unumgänglich geworden.6. Zum Einsatz kamen Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter aus ihrer Einsatzkompanie (vgl. Vgl. Durchführungsbestimmung zur Dienstanweisung Nr. auch HA I/LSK/LV/UA Schulen: Anforderungsbild für einen IMS unter Bausoldaten v. HA I 8141. beschritt die HA I einen anderen Weg. Dort war man in erster Linie an Einschätzungen aus dem zivilen Vorleben interessiert und erhielt deshalb von den heimatlichen MfS-Dienststellen Personendossiers für die Zeit des Wehrdienstes. Koch. BStU. Am 20. BStU. Damit die operative Bearbeitung aber noch während der Wehrdienstzeit Wirkung zeitigte.. 1/76 des Ministers zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV). S.10. 9. in Dresden ein Pilotprojekt »Zivildienst« begonnen. Neukirchen-Vluyn 1992. unter den Bausoldaten Informanten zu werben.1984. o. S. der Neiber damit betraute. BStU. 25. 213. 443). MfS. MfS. sondern generell über Interna aus dem Kreis der Bausoldaten. um an interne Informationen zu gelangen.1989 an den Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit. Rechnerisch kam lediglich ein IM auf 60 bis 100 Bausoldaten. S.

74 Die Einführung der Wehrpflicht kam in der NVA wie der HA I einer neuen Dimension gleich. Die zwischen ihnen bestehenden Einzelregelungen über die Zusammenarbeit wurden im November 1963 in eine förmliche Vereinbarung gegossen.452 Die Animositäten zwischen den Ministern Mielke und Hoffmann dürften dabei eine Rolle gespielt haben. Doch in vielem nahm die Abmachung Formulierungen aus dem Statut von 1956 (vgl. S. 63) auf. Im Januar 1964 machte Verteidigungsminister Hoffrnann in einem als Geheime Kommandosache eingestuften Befehl dann seinen Untergebenen klar, dass die »Mitarbeiter der Verwaltung 2000 (einschließlich Kraftfahrer) [...] den Kommandeuren der Nationalen Volksarmee weder unterstellt noch rechenschaftspflichtig« sind. Er erläuterte deren Aufgaben, wobei er sogar zwischen Abwehr und Aufklärung unterschied, ihre Rechte und Pflichten sowie die jeweiligen Ansprechpartner benannte.453 Innerhalb der HA I wurde im September 1965 der Zuschnitt von Abwehr B und Aufklärung B geändert und in einer Abteilung Koordinierung übergreifende und Sonderaufgaben gebündelt. Die Abteilung erhielt folgende Struktur: Organigramm 8: Abteilung Koordinierung 1965454

Die Integration der NVA in die 1. Strategische Staffel der Vereinten Streitkräfte fand im Oktober 1965 mit dem Manöver »Oktobersturm« seinen Abschluss. Neben der NVA marschierten polnische, tschechische und sowjetische Streitkräfte im Südwesten der DDR auf. Die Gegend war wegen der realistischen Bedingungen (Mittelgebirge, Wälder) gewählt worden, aber auch, um dem Westen die Stärke der östlichen Koalition vor Augen zu führen. Erstmals fand auf DDR-Gebiet ein Manöver außerhalb militärischer Übungsplätze statt.455 Entsprechend nervös reagierte die MfS-Führung, auch

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abschiedet (Verordnung über den Zivildienst in der Deutschen Demokratischen Republik v. 20.2.1990, GBl. I S. 79). Vereinbarung über die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken der Organe des Ministeriums für Staatssicherheit und des Ministeriums für Nationale Verteidigung v. 15.11.1963, in: Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. 3), S. 237 f., mit Quellen. Befehl Nr. 12/64 des Ministers für Nationale Verteidigung v 31.1.1964 über die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken mit der Verwaltung 2000; BStU, BF Dokumentation. Vgl. o. Verf.: Entwicklung der Abt. Ä[ußere] A[bwehr], o. D.; BStU, MfS, HA I 5025, S. 36. Vgl. Giese: Die SED und ihre Armee (Anm. 3), S. 185, sowie Zeittafel (Anm. 86), S. 207 f. Es fanden nur zwei Manöver während des Bestehens des Warschauer Vertrages statt, an denen Streitkräfte aller sieben Staaten teilnahmen; beide in der DDR (»Waffenbrüderschaft«), 1970 und 1980.

75 wenn sie bereits bei früheren großen Manövern Einsatzstäbe bilden ließ.456 Während General Kleinjung offizieller Gast des Manövers war, versuchte seine Hauptabteilung mit immerhin 108 Mitarbeitern von Ettersburg (Kreis Weimar) aus in einem operativen Koordinierungszentrum (KOZ) die Lage unter Kontrolle zu halten und die Zusammenarbeit mit der Militärabwehr der anderen Armeen zu organisieren.457 Das MfS übte in seiner internen Bilanz nach Abschluss des Manövers Kritik an der HA I: Sie müsse ihr Zusammenwirken mit den Stäben der NVA verbessern, damit rechtzeitig Informationen über Truppenbewegungen vorliegen. Beanstandet wurde ferner, dass das Verbindungssystem zu den IM unter gefechtsmäßigen Bedingungen nicht mithalten konnte und IM kaum überörtlich einsetzbar waren. An der NVA wurde neben den verspätet gegebenen Informationen bemängelt, dass die jeweilige Kreisdienststelle bei Grenzzwischenfällen nicht informiert und von der NVA wenig unternommen wurde, die von ihr genutzte zivile Fernmeldetechnik zu bewachen.458 Im Mai 1966, mehr als zwei Jahre nachdem der Ministerrat die Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze459 erlassen hatte, steckte Mielke die Zuständigkeiten in seinem Ministerium für die Grenzsicherung ab.460 In der HA I kam es zu einer Arbeitsteilung für die Bereiche Aufklärung (Aufklärung im westlichen Grenzvorfeld, operative Schleusungen und Befragung von westdeutschen Grenzverletzern) und Abwehr (Sicherung des Personalbestandes der Grenztruppen), an der bis zuletzt festgehalten wurde. Sicherungsoffiziere der HA I für die Arbeit im 500-m-Schutzstreifen passten nicht mehr in dieses Schema. Ihre Aufgaben übernahmen die Bezirksverwaltungen (Abt. VII). Ein knappes halbes Jahr später war es Mielkes 1. Stellvertreter, Bruno Beater, der zu einer zentralen Grenztagung nach Erfurt einlud, um sich über die Umsetzung des Befehls und vorhandene Anlaufschwierigkeiten zu informieren.461 Die HA I bestand zu diesem Zeitpunkt aus dem Leiter (Karl Kleinjung), seinem 1. (Rudolf Israel) und 2. Stellvertreter (Kurt Harnisch mit dem Verantwortungsbereich Grenze) sowie folgenden Abteilungen:

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Vgl. z. B. Befehl Nr. 538/63 des Ministers v. 24.8.1963 zu Sicherungsmaßnahmen anlässlich der Herbstmanöver der NVA vom 27.8.–15.9.1963 im Raum Cottbus-Dresden-Leipzig-Erfurt-Zittau (Aktion »Quartett«); BStU, MfS, DSt 100390. Zum Manöver »Oktobersturm« vgl. Wolf, Stephan: Das MfS und die Überwachung der NVA durch die Hauptabteilung I. In: Ehlert, Hans; Rogg, Matthias (Hg.): Militär, Staat und Gesellschaft in der DDR. Forschungsfelder, Ergebnisse, Perspektiven. Berlin 2004, S. 323–336, hier 329 f. Alle Staaten des Ostblocks hatten geheimpolizeiliche Dienststellen für den Schutz der Armeen geschaffen: In der Sowjetunion die Sonderabteilungen der 3. Hauptverwaltung (vgl. Anm. 55), in Polen den Militärischen Inneren Dienst (WSW), in Ungarn das Gruppenkommando III/IV, in der CSSR die III. Hauptverwaltung. In Polen und Kuba (CIM) war die Militärabwehr dem Verteidigungsministerium zugeordnet. Wie es sich mit Rumänien verhielt, muss offen bleiben. Die Unterlagen dokumentieren keine Zusammenarbeit. Vgl. Handakte der Abt. X zum Manöver »Waffenbrüderschaft 80«; BStU, MfS, AS 332/84. O. Verf.: Thesen zur Kollegiumssitzung am 8.11.1965 – Aktion »Oktobersturm«; BStU, MfS, GH 8/68, Bd. 1,8.52–78. Verordnung des Ministerrates der DDR zum Schutz der Staatsgrenze v. 19.3.1964; GBl. II S. 255; vgl. auch Zeittafel (Anm. 86), S. 185. Befehl Nr. 10/66 des Ministers v. 10.5.1966 zur Erhöhung der Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit zum Schutze der Staatsgrenze der DDR; BStU, MfS, DSt 100482. Vgl. Studienmaterial zur Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit Teil VI. Die Weiterführung des Kampfes der Angehörigen des MfS zum Schutz der sozialistischen Revolution, zur Sicherung der staatlichen Souveränität der DDR und der Einheit der sozialistischen Staatengemeinschaft. Die Durchkreuzung der konterrevolutionären Strategie des Imperialismus. 1966–1970, S. 35 f.

76 Organigramm 9: Abteilungen der Hauptabteilung I im März 1967

An der Niederschlagung des Prager Frühlings und dem Einmarsch in das Nachbarland im August 1968 beteiligten sich NVA-Einheiten lediglich mit einigen Stabsoffizieren und einer 30 Mann starken Nachrichtentruppe.464 Allerdings hielten sich zwei Divisionen seit Ende Juli in grenznahen Bereitstellungsräumen zur Verfügung. Kleinjung hatte Mitarbeiter der HA I und IME in die ČSSR beordert, um das potenzielle Aufmarschgebiet zu erkunden.465 Auch Keßler – als amtierender Verteidigungsminister – hatte die HA I in seine Planungen aufgenommen. Ulbricht, Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates, verfügte ihre Beteiligung beim möglichen Beginn des Einmarsches.466 Erst am 16. Oktober endete für die beiden NVA-Verbände ihre operative Un462

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Hierzu gehörte auch die Auswertungs- und Informationsgruppe (AIG). Sie war 1965 als ein Vorläufer der AKG gebildet worden. Vgl. Befehl Nr. 299/65 des Ministers v. 24.7.1965 über die Organisierung eines einheitlichen Systems der politisch-operativen Auswertungs- und Informationstätigkeit des MfS; BStU, MfS, DSt 100457. Davor nahm deren Aufgaben auch die Abteilung AKA wahr. So der Verteiler der HA I/Abt. SdL/AIG für den Personenschlüsselplan (West) – Ordner IV – v. 21.3.1967; BStU, MfS, HA I 13516 (o. Pag.). Anders in HA I/AKG: Grundlagenmaterial 2/89 zur Chronik der HA I v. 5.1.1989; BStU, MfS, HA I 5752, S. 3. Hier wird von zwei Aufklärungsabteilungen (Nord und Süd) seit 1965 gesprochen. Vgl. Wenzke, Rüdiger: Die NVA und der Prager Frühling. Die Rolle Ulbrichts und der DDRStreitkräfte bei der Niederschlagung der tschechoslowakischen Reformbewegung. Berlin 1995. Rudolf Liehr: Rolle und Aufgaben der Organe für Staatssicherheit beim Aufbau und bei der Organisation der Arbeit von Militärkommandanturen (Untersucht am Beispiel der Übung »Donau«), 1968; BStU, MfS, JHS, MF GVS 001–105/68, S. 5. Vgl. Keßlers Fernschreiben an den Chef des Militärbezirkes III v. 31.7.1968. In: Wenzke: Die NVA (Anm. 464), S. 231 f., hier 232, und den Befehl des Vorsitzenden des NVR v. 20.8.1968, ebenda, S. 234 f.

77 terstellung unter sowjetisches Kommando. So blieben am 13. September, als das MfS wieder zum normalen Dienstbetrieb überging, die Angehörigen der HA I hiervon expressis verbis ausgenommen.467 Die Grenze zur ČSSR unterlag einer verstärkten Kontrolle. Mielke reagierte mit einem Befehl, der sich insbesondere an die Grenzbezirke, die HA I und die Linie VII/2 (Kontrolle des grenznahen Raums) richtete: Einerseits sollten Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten aufgespürt werden, andererseits ČSSR-Bürger, die in der DDR Schutz suchten, Hilfe erhalten.468 Ein neu gebildetes Referat Forst in der Abt. Koordinierung wurde auf Einsätze im Grenzgebiet zur ČSSR vorbereitet. Auch nachdem sich die Lage aus Sicht des MfS »stabilisiert« hatte, blieb das Referat bestehen und kümmerte sich um den Personalbestand der NVAForstbetriebe, die Sicherung der Truppenübungsplätze sowie die Aufklärung von Schlupfwinkeln.469 Die Ereignisse in der ČSSR verunsicherten das MfS jedoch weiterhin. Obwohl den Betreffenden drakonische Folgen drohten, kam es auch in der Armee zu Sympathiebekundungen für die begonnene Entwicklung in der ČSSR und Kritik an der gewaltsamen Niederschlagung. Dies registrierte die HA I und meldete es sogleich nach oben.470 Am 13. Mai 1969 sprach Mielke vor der HA I. Er resümierte zwar, dass die »Genossen eine wichtige Bewährungsprobe bestanden« hätten, doch ginge »der Gegner in der letzten Zeit immer stärker dazu über, [...] einen gewaltfreien Aufstand von inneren Kräften [...] gegen die sozialistische Staatsmacht zu entwickeln [...], wie am Beispiel der ČSSR ersichtlich wurde«. Eine konkrete Form sei in den Augen des Gegners »die Meuterei in der Armee [...] der sozialistischen Staaten«. Dabei berief er sich »auf die Haltung negativer Elemente der ungarischen Armee, die sich 1956 offen der [...] Konterrevolution anschlossen«. Mielke sah Versäumnisse der HA I angesichts »der politisch schwankenden Haltung einer Reihe von Offizieren im Zusammenhang mit den Hilfsmaßnahmen in der ČSSR«.471 Kleinjung habe dies unterschätzt. Die Jahre von 1968 bis 1972 sind durch zahlreiche Umgruppierungen und Umbenennungen in der NVA wie in der HA I, hier namentlich der Stabs- und Querschnittsabteilungen, gekennzeichnet.472 Danach behielt die HA I weitgehend ihre Struktur bis zur Auflösung bei. Zum 1. Oktober 1968 wurde die Abteilung Koordinierung aufgelöst, und stattdessen wurden ein Stab bei der Leitung der HA I – ein weiterer Vorläufer der AKG – und eine Abteilung Operativ473 gebildet.

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Befehl Nr. 31/68 des Ministers v. 13.9.1968 zur Aufhebung der Maßnahmen der erhöhten Einsatzbereitschaft der Organe des MfS – Aktion »Genesung«; BStU, MfS, DSt 100564. Befehl Nr. 32/68 des Ministers v. 24.9.1968 über politisch-operative Aufgaben der Organe des MfS zur Durchsetzung der Grenzordnung an der Staatsgrenze der DDR zur ČSSR und Maßnahmen zur Gewährleistung der verstärkten Grenzsicherung durch die Grenztruppen der DDR; BStU, MfS, DSt 100565. Vgl. o. Verf.: Handschriftliche Aufzeichnungen zur Chronik der Abt. Äußere Abwehr, o. D., hier zum Referat Forst; BStU, MfS, HA I 5025, S. 30. Vgl. Eisenfeld, Bernd: Widerständiges Verhalten (Anm. 27), S. 243 u. 247. Hinweise für das Schlusswort auf der Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation der HA I am 13.5.1969; BStU, MfS, ZAIG 3879, S. 191–252, hier 191, 221, 225 u. 231. O. Verf.: Aufstellung über Befehle zu Strukturveränderungen in der HA I, o. D.; BStU, MfS, HA I 8245, S. 90 f. Befehl Nr. 20/68 des Leiters der HA I v. 7.8.1968; ebenda, S. 91.

78 Organigramm 10: Stab am Sitz der Leitung der Hauptabeilung I am 1. Oktober 1968

Organigramm 11: Abteilung Operativ am 1. November 1968

Die UA Sonderaufgaben ließ unter anderem Grenzschleusen für IME anlegen.475 Ihr war zu dieser Zeit auch die Einsatzkompanie (vgl. S. 81) zugeordnet. Im Rahmen einer Rochade tauschten die Abteilungen Operativ und MfNV zum 1. September 1971 die Referate Forst (bisher Abt. Operativ) und Sonderverwaltungen (bisher Abt. MfNV). Zum Jahresbeginn 1972 wurde die Abteilung Operativ umbenannt in Äußere Abwehr und erweitert um ein Referat III für die bis dahin beim Stab angesiedelte Zuständigkeit für Überläufer (der Bundeswehr). Zur effektiveren Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Aufklärung an der Grenze waren (beginnend 1969 mit der Abt. Stadtkommandantur, später den Abteilungen für die Grenzkommandos Nord und Süd) den jeweiligen Abteilungsleitern beide Bereiche – vertreten jeweils durch einen Stellvertreter – unterstellt worden.476 Das Jahr 1972 bildete eine Zäsur für die Führungsebene des Ministeriums für Nationale Verteidigung: Zum 1. Dezember nahm ein Kommando Landstreitkräfte den Dienst auf und die Chefs der Teilstreitkräfte wurden zu Stellvertretenden Ministern aufgewertet. Das MfS bildete daraufhin beim Kommando Landstreitkräfte einen Stell474

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Laut MfS-Kaderkarteikarte hatte Heinz Busch die Funktion eines stellvertretenden Abteilungsleiters der Abt. SdL. Vgl. Abt. Operativ, UA Sonderaufgaben: Vorschlag zum Anlegen einer Übertrittsstelle v. 22.11. 1968; BStU, MfS, HA I 2596. Grundlagenmaterial 2/89 zur Chronik der HA I, wo von zwei Aufklärungsabteilungen (Nord und Süd) seit 1965 gesprochen wird (Anm. 463), S. 3 f.

BStU. Territorialverwaltung478 sowie die Beobachtungsabteilung I/8 zu. MfS. 6/71 des Ministers v. dafür das Grenzkommando Mitte mit Sitz in Berlin gebildet und dem Kommando Grenztruppen unterstellt. 12. 2/73 des Leiters der HA I v. Der Stadtkommandantur wurde die Grenzsicherung um Westberlin entzogen.1971 zu den Aufgaben des MfS im Zusammenhang mit der Neufestlegung des Grenzgebietes an der Staatsgrenze der DDR zur BRD. 52/71 des Leiters der HA I v. Um bei Abrüstungsverhandlungen nicht mehr als Teil der Streitkräfte gezählt zu werden. Die HA I befürchtete ein Nachlassen der Wehrmoral und reagierte mit dem Befehl Nr. MfS. darunter zum Feindbild.1972 zu Bildungen von Diensteinheiten der militärischen Abwehr im Bereich des Kommandos Landstreitkräfte der NVA.1. 91. 2 f. BStU. Zum 1. 477 478 479 480 Vgl.79 Vertreterbereich des Leiters der HA I477 und ordnete ihm die beiden Militärbezirke. S. Befehl Nr. MfS. Das Feindbild vom aggressiven westlichen Bündnis ließ sich nicht mehr ohne weiteres aufrechterhalten. verblieben aber als relativ selbstständige »Grenztruppen der DDR« im Verantwortungsbereich des MfNV. Darin wird ein monatlicher Rapport über das Stimmungsbild in der NVA angeordnet. . 30. Januar 1974 wechselte letztmalig die Unterstellung der Grenztruppen. 1971 hatte die SED-Führung beschlossen. die Grenztruppen an der innerdeutschen und der Berliner Grenze umzustrukturieren. BStU.12. HA I 10337. Die Leitung übernahm der in verschiedenen Abteilungsleiter-Posten bewährte OSL Brückner. Aus den bisherigen Grenzbrigaden entstanden – mit Ausnahme der Grenzbrigade Küste – drei Grenzkommandos. über die Auffassungen zu den deutsch-deutschen Beziehungen und über die Hauptrichtungen armeeinterner Diskussionen sowie zum Grad der Wachsamkeit. wurden sie zwar aus der NVA herausgelöst. Der Abschluss des deutsch-deutschen Grundlagenvertrages und die europäische Entspannungspolitik führten zu einem breiten Strom von Besuchern in der DDR und zur Berichterstattung westlicher Korrespondenten. Befehl Nr. BStU. Befehl Nr. 2/73479. die zu Jahresbeginn gebildete Abt. was auch in der HA I zu Veränderungen führte.10. MfS. Gleichzeitig fand eine Neufestlegung des Grenzgebietes statt. HA I 8245. Vgl. S. Dienstanweisung Nr. DSt 100706. Nur allmählich setzten sich die neuen Bezeichnungen der Truppenteile durch. 10. 46/72 des Ministers v. DSt 101084. 26.11.1971.480 Unterabteilungen der HA I verwendeten aber auch nach dieser Umstrukturierung frühere Standortbezeichnungen der Bereitschaften.1973 zur Sicherung einer ständigen Information und politisch-operativen Auswertung des Stimmungsbildes in den Diensteinheiten der HA I.

1957 15.7.486 481 482 483 484 485 486 An der Zuständigkeit der HA I für die GrenzpolizeiAtruppen hatte sich seit 1953 nichts geändert.01. solche Geräte zu demontieren. Die direkte Unterstellung unter ein zentrales Organ erfolgte tatsächlich erst 1951.484 Michael Gartenschläger. Wohl seit 1964 wird die Bezeichnung Kommando der Grenztruppen der NVA verwendet. dass die Selbstschussanlagen unvorschriftsmäßig angebracht waren.1955 29. Die Konstruktion – auch als »Anlage 501« bezeichnet – wurde bis 1977 auf 271 km Länge montiert und bis Anfang der achtziger Jahre sogar auf 450 km mit der modernisierten Form SM–70/Anlage 701 ausgedehnt.1948 wechselte zwar die dienstaufsichtliche Zuständigkeit in die DVdI/HA Grenzpolizei und Bereitschaften zum 20. Hamburg 2001.1990 Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Deutsche Grenzpolizei Grenztruppen der DDR Grenztruppen der DDR Grenzschutz der DDR 1971 begann im Bereich des Grenzregimentes 24 (Salzwedel) die Erprobung eines völlig neuen Sperrelementes: Am letzten Zaun Richtung Bundesrepublik. Bludau. zit. S. Lienicke.08. Stellvertreter des Chefs des Kommandos Grenztruppen für operative Arbeit: Schreiben zur . Löste ein Flüchtling beim Übersteigen des Zaunes solche Selbstschussanlagen aus. dem Grenzzaun I.01.1953 01. nach: Ritter.09.80 Tabelle 9: Unterstellungsverhältnisse der Grenzpolizei/Grenztruppen481 Unterstellung 01. Für Informationen konnte nur auf die zugehörigen Behörden Vorgänge zurückgegriffen werden. rief dies schwerste Verletzungen hervor.1961 01.7. Lapp: Die Grenze (Anm.04.1956 01.03.1946 01. 1. Beim folgenden Versuch in der Nacht vom 30.01. Hierbei handelte es sich um kleine Sprengladungen auf drei Ebenen. als die Abteilungen Grenzpolizei in den Ländern aufgelöst wurden. Vgl.11.1974 03.05.1957 01. war es zweimal gelungen.195l 482 Bezeichnung Deutsche Grenzpolizei Grenzpolizei Länder Ministerium des Innern Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei (HVDVP) Ministerium für Staatssicherheit Ministerium des Innern Hauptverwaltung DGP Staatssekretariat für Staatssicherheit Hauptverwaltung DGP Ministerium für Staatssicherheit Hauptverwaltung Innere Sicherheit Ministerium des Innern Ministerium des Innern Kommando Deutsche Grenzpolizei Nationale Volksarmee Kommando Grenze483 Ministerium für Nationale Verteidigung Ministerium für Innere Angelegenheiten 16. Mehrere Flüchtlinge kamen dadurch zu Tode. Gartenschläger hatte es ausgenutzt.10.12. einem früheren DDR-Bürger. Mai 1976 geriet er in einen Hinterhalt und wurde von Mitarbeitern der HA I getötet – eine Tat der Einsatzkompanie485 und einer der spektakulärsten deutschdeutschen Todesfälle.02. die Stahlsplitter vertikal verschossen. Franz: Todesautomatik. Am 15. Die Ergänzung bleibt einer späteren Auflage vorbehalten.1983.1949 in die Hauptabteilung Grenzpolizei. April auf den 1. 103 f. Die Staatssicherheit und der Tod des Michael Gartenschläger an der Grenzsäule 231. wurden auf DDR-Seite Splitterminen vom Typ SM–70 angebracht. 229). Zum Fall Gartenschläger vgl. Lothar. So im Beschluss des NVR zur Erhöhung der Wirksamkeit der Grenzsicherungsanlagen an der Staatsgrenze der DDR zur BRD und zu Berlin (West) v. Ein Großteil der noch vorhandenen Unterlagen zur Einsatzkompanie wurde für Strafverfahren im Original ausgeliehen.1952 01.

487 488 489 490 .1964. 486). 93) und anschließend zur Einsatzkompanie mit dem Status eines hauptamtlichen IME. 1985 wurde die Einsatzkompanie aufgelöst und die so genannte Zentralschule beendete ihre Arbeit. BStU. S.und Gewaltverbrechen verhindern oder beenden. Tunnelbauten zu erkennen. Stationiert war die Einsatzkompanie zeitweilig in Stolpe (Kreis Oranienburg) und in Schulzendorf (Kreis Königs Wusterhausen). 4. Lienicke.1976. um dort über mehrere Monate zu ermitteln. 244–252. die seit dem Mauerbau an der Sektorengrenze488 zwar mit Gittern sorgfältig getrennt war. konsequenten Durchsetzung des Befehls Nr. an den IME die Äußere Abwehr – in der UA 3 – allerdings fest. Aufklärung B unterstellt werden sollte. Insgesamt gab es 75 solcher Stellen in 52 Abwasserkanälen.1964 zu Bildung und Aufgaben der Arbeitsrichtung Stöcker in der AGM. die sich zur Flucht eigneten. 41–43. Äußere Abwehr. B.10. Vgl. Außerdem hatten die Grenztruppen (wo die meisten Einsätze stattfanden) eigene Spezialisten herangebildet (Einheit »Schneewittchen«490) und konnten deshalb auf die ungeliebte Unterstützung aus der Verwaltung 2000 verzichten. 110). 1969 bereits 30. BStU. Zugführer) waren Offiziere im besonderen Einsatz. Teilweise wurden sie konspirativ in Truppenteile der NVA eingeführt. HA I: Vorschlag zur Übernahme des Kanalisations. überwiegend in den Grenztruppen. in den folgenden Jahren pendelte die Zahl zwischen 50 und 70. mit dem Namen Sicherungskompanie dem Sekretariat der HA I unterstellt.und Anforderungsprofil ähnlich dem der späteren Einsatzkompanie. S. Am »Gully-Zug«. sie führten Beobachtungen durch. Vgl. Sie absolvierten dort ihre halbjährige Ausbildung. 1968 gehörten zehn HIME zur Einsatzkompanie. Das Aufgaben-Spektrum der Kompanie war umfangreich: Sie sollten Terror. Absolventen der Grenztruppen-Unteroffiziersschule VI in Perleberg bildeten die Mannschaft. Der Trupp mit dem Spitznamen »Gully-Zug« dagegen überwachte die weitläufige Kanalisation. Deren Gründung erfolgte auf Befehl des Leiters der HA I im Dezember 1968. der als Sicherungskompanie vom MfS übernommen und der Abt. Legendiert wurden sie weiterhin als Angehörige der Grenztruppen.81 Bereits in Mielkes Befehl Nr. Dabei ging es zum einen darum.1. kamen dann allerdings nicht in den Truppendienst. Befehl Nr. nach außen abgedeckt als Grenzkompanie des Grenzregimentes 42. in den achtziger Jahren aber auch unter Bausoldaten (vgl. HA I 5750. 27. Operativ/UA Sonderaufgaben bzw.und Tunnelzug des Berliner Stadtkommandanten. Hierzu sollte die HA I dreißig von ihr geführte Inoffizielle Mitarbeiter vorschlagen. Bludau: Todesautomatik (Anm. Nach dem Truppenteil befragt. Sie unterstand der Abt. sicherten neuralgische Punkte bei Manövern sowie an der Grenze und forschten nach Unterschlupfmöglichkeiten. MfS. S. in: Filmer. hielt die HA I. Im Oktober 1964 war es der Kanalisations. S. Ihre Vorgesetzten (z. zur Liquidierung von Provokationen sowie zur Überwindung zeitweiliger Schwerpunkte in diversionsgefährdeten Räumen«489 dienen – ein Aufgaben. 32/76 des Stellvertreters des Ministers und Chefs Grenztruppen zur Sicherung der Anlage 501 v. 72). 21. Zusätzlich sollte die neue Kompanie »zur Verhinderung von schweren – insbesondere bewaffneten – Grenzdurchbrüchen. Nach der Pensionierung des früheren Partisans Kleinjung im Jahre 1981 war die Einsatzkompanie mit ihren Partisanenmethoden offenbar entbehrlich. der Abt. aber wegen der für den Abfluss erforderlichen Tiefpunkte nicht gekappt werden konnte. sondern ein weiteres halbes Jahr auf eine MfS-Schule im Kreis Hagenow (vgl.und Tunnelzuges aus dem Bereich der Nationalen Volksarmee (Stadtkommandantur Berlin) in den Stellenplan des Ministeriums für Staatssicherheit und Bildung einer Sicherungskompanie v. DSt 100405. sollten sie »Einsatzreserve des Chefs Grenztruppen« angeben.6. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. 107/64 des Ministers v. 207. 107/64487 »zu aktiven Maßnahmen gegen den Feind und sein Hinterland« galten Angehörige der Grenztruppen als Kandidaten für eine spezielle Ausbildung. S.

S. der die Verminung der Grenze befahl. 58.3. S. 110). MfS. BStU. 85/61. 6/78 des Ministers v. die Rede von Minensperren. Was Moskau zur Sicherung der deutsch-deutschen Grenze befahl. BStU. DSt 102458. 80).491 Am 1. Darin ist u. HA I 5752. Iwan Konew.1961 hatte der Oberkommandierende der GSSD. 56. . 301). Leiter der HA I: Schreiben über die Umbenennung der Abteilung IAK der Hauptabteilung I v. Kneise.und Kontrollgruppe im Jahr 1980 Im Oktober 1983 begann an der innerdeutschen Grenze die Demontage der Selbstschussanlagen und die Beseitigung der Minenfelder495.82 Kompaniechefs waren Eberhard Starke. ihren Dienst auf. S. Quelle bei Diedrich: Grenzpolizei (Anm. 1978 ordnete Mielke den Aufbau einheitlicher Stabsorgane für alle Bezirksverwaltungen und (Haupt-)Abteilungen der Zentrale an. ebenda. 365–371.und Kontrollgruppen (AKG) in den BV/V und deren Aufgaben. in: Filmer.1980. S. S. Bisher Unterabteilung Sonderinformation-Öffentlichkeitsarbeit (SI/ÖA). Wohl darauf baute der Minister für Nationale Verteidigung in seinem Befehl Nr.492 Organigramm 12: Auswertungs. dann Wolfgang Singer (1979–1983) und Alexander Baier (1983–1985). Michael: Die Minen an der Grenze. wie künftig die deutsch-deutsche Grenze gesichert werden soll. Bereits am 14. S. Anm. Vgl. 8 f. 223. die sogar unter die internationale Ächtung als Dum-Dum-Geschosse fallen dürften. April 1980 nahm in der HA I eine solche AKG.9. Minister Hoffmann seine Vorstellungen präsentiert. 491 492 493 494 495 Befehl Nr. MfS. obwohl sich insbesondere in den 90er Jahren DDR-Militärs zu ihrer Verteidigung auf eine solche beriefen. 30. 10 f. Dies gilt auch für Splitterminen (vgl. »Scharfe Minen in zwei Reihen«. Leiter der HA I: Schreiben über die Bildung der Abteilung IAK am Sitz der Hauptabteilung v.10. Eine Rechtsgrundlage für die Verminung der Grenze hat es offensichtlich nicht gegeben. 3.1974. 15. hervorgegangen aus der seit 1974 bestehenden Abteilung Information/Auswertung/Kontrolle (IAK). Bisher Arbeitsgruppe Speicherführung (AG SpF). a. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. In: Der Spiegel 33/95.1978 über die Bildung von Auswertungs.4.

Stellvertreter des Ministers und Chef Grenztruppen: Schreiben an . in: Filmer. was die HA I allerdings aufmerksam verfolgte und zu der Schlussfolgerung kommen ließ: »Die nicht mehr vorhandene Minenbarriere [ist] durch die Barriere Ordnung und Sicherheit zu ersetzen«498! Wohl auch deshalb traf der Nationale Verteidigungsrat am 25.1989. Kneise. zunächst mit 2 000 Personen. Grundlage war die Vereinbarung über das Zusammenwirken der Grenztruppen der DDR. MfS. S. Doch für die HA I bedeutet dies eine erhebliche Ände496 497 498 499 500 501 Vgl. 30.1984. aber auch um ein ungewolltes Auslösen der gefährlichen Geräte vor den Augen der westlichen Öffentlichkeit zu verhindern. 365–371. 1986 standen über 6 600 zur Verfügung. Nach Abbau dieser Sperren497 stiegen die Fahnenfluchten geringfügig an. 42.83 Tabelle 10: Einsatz von Minen an der innerdeutschen Grenze496 Beginn der Verlegung 1961 1962 1963 1971 1977 Anzahl Typ 4 526 449 000 364 000 100 000 400 000 Splittermine POMS–2 Sprengmine PMD–6 Sprengmine PMN Sprengmine PMP–71 Infanteriemine PPM–2 Pioniere und weitere Spezialisten verstärkten hierbei die Kräfte der Grenztruppen.6. Das Gremium verlangte von den bewaffneten Organen. Vgl. 4. der Kräfte des Ministeriums für Staatssicherheit und des Ministerium des Innern zum Schutz der Staatsgrenze v. die Dokumentation in: BStU. Michael: Die Minen an der Grenze. wurde im MfS eine umfangreiche Konzeption unter dem Decknamen »Herbst« erarbeitet. 28. Der Einsatz an der vordersten Linie verlockte zur Fahnenflucht. Vgl. BStU.1.1988 über die Erprobung von Methoden des Einsatzes der Kräfte und Mittel zur Grenzsicherung sowie der Erhöhung der Effektivität und Wirksamkeit des Zusammenwirkens mit den anderen Schutz. Die Effektivität beim Zusammenwirken mit der Volkspolizei und den Freiwilligen Helfern der Grenztruppen501 erhöhte sich. Damals war die Kompaniesicherung. 227).10. MfS. BStU. Der Einsatz von Minen wurde innerhalb der Grenztruppen nie als peinliche Episode betrachtet. Sekretariat Neiber 563. in: Filmer. S.1986 (Anm. die Qualität ihres Zusammenwirkens zu verbessern sowie die jeweiligen Potenzen wirkungsvoll einzusetzen.1.und Sicherheitsorgane energisch zu unterstützen. MfS. 413–416. S. Minister für Nationale Verteidigung: Meldung an den Vorsitzenden des NVR v. bei der eine Grenzkompanie einen überschaubaren Grenzabschnitt übernahm.und Sicherheitsorganen und der Zusammenarbeit im Grenzkommando Mitte. hierzu Vorläufige Grundsätze v. Vgl. Vgl. 5. 120–124.499 Bei den Grenztruppen laborierte man außerdem an einer Fehlkonstruktion aus den siebziger Jahren. 1986500 erhielten die Kompanien wieder schrittweise eine feste Zuständigkeit. Hierbei kamen aufeinanderfolgend die vier zu einem Bataillon gehörenden Grenzkompanien auf einem circa 70 km langen Abschnitt zum Einsatz. Analyse v. 110). Vgl. Sekretariat Neiber 560. S. Seit Dezember 1988 erfolgte die Umsetzung auch an der Grenze zu Westberlin. Der Einsatz dieser Freiwilligen Helfer begann 1952. Die Vorteile lagen auf der Hand: Allein die örtliche Bindung führte zu einer besseren Kenntnis des zugewiesenen Abschnittes und zu engeren Kontakten mit der Grenzbevölkerung. 20. BStU. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. S.1986. Januar 1985 »Festlegungen zur weiteren Erhöhung der Wirksamkeit und der Verantwortung beim Schutz der Staatsgrenze der DDR«. Noch 1986 während der Militärwissenschaftlichen Konferenz des Kommandos der Grenztruppen wurden die verschiedenen Exemplare offen präsentiert. Sekretariat Neiber 562. 13. und von den örtlichen Behörden. MfS. Sekretariat Neiber 62. Zu ihrer Einschüchterung.9. 70/88 des Stellvertreters des Ministers und Chefs der Grenztruppen v. Befehl Nr. Schwan: Opfer der Mauer (Anm. durch die Bataillonssicherung ersetzt worden. 110). endlich die Schutz.

und -kreiskommandos (GBK504/GKK) sowie die erforderliche Umstrukturierung in der HA I/KGT wurden allerdings bis zum Herbst 1989 nicht mehr vollständig vollzogen. S. BStU. BStU.1989. bevor der Staat aus dem Vertrag ausschied.1982. Sekretariat Neiber 184. Bei der HA I verblieb gleichwohl die Gesamtverantwortung für die Grenzsicherheit und für die Grenztruppen ohnehin. 17. Sekretariat Neiber 222. 427–445. DDR-Experten erarbeiteten daraufhin den Entwurf für eine eigene Militärdoktrin506. 25. Vgl. Nicht zu verwechseln mit der Grenzbrigade Küste. 2) vorsah. BStU. MfS. ein Dreivierteljahr. der Aufbau von Grenzbezirks. DSt 103609.1989 über Strukturveränderungen im Bereich des Stellvertreters des Leiters der HA I/KGT. 15/81 des Stellvertreters des Ministers und Chefs der Grenztruppen v.7. der Institute für internationale Beziehungen und für internationale Politik und Wirtschaft für einen Beschluss der Volkskammer über die Militärdoktrin der Deutschen Demokratischen Republik. BStU. Schreiben des Ministers v. wonach 1. 28. und den einzeln geführten Helfern der Grenzaufklärung gemäß der Anordnung Nr. Die Auflösung der Grenzkommandos Nord und Süd. 16. in den Grenzkreisen um Westberlin Grenzbeauftragte einzusetzen.1989. 207–212. Analyse v. vgl.507 Diese konnten nur durch eine Umorganisation der Landesverteidigung. S. die in Zügen und Gruppen organisiert waren. MfS. in der Anfangsperiode auf den Landkriegsschauplätzen militärische Entscheidungen erzwungen werden sollten.502 Für 1989 war. S.84 rung der bisherigen Arbeit. auch konnten sie sich wegen der besseren Übersicht in den Kompanien nicht mehr so unauffällig zum Treff entfernen. . Sekretariat Neiber 222. Auch die BV Potsdam begann. Bei der konspirativen Einflussnahme auf die Postenpaarung verringerten sich die Auswahlmöglichkeiten. 41 f. wie sie das Grenzgesetz (Gesetz über die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik v. o. § 20 Abs. die Bezirksverwaltungen und Kreisdienststellen deren Aufgaben und die dazugehörigen Mitarbeiter übernehmen. sondern überlegen sein sollte. MfS. MfS. Stellvertretern der Leiters der Bezirksverwaltungen mit Staatsgrenze und ausgewählten Leitungskadern der HA I sowie der ZKG über Strukturveränderungen im Bereich des Leiters der HA I/KGT am 21. eine Anpassung der Struktur der Grenztruppen an die politische Territorialstruktur (so genannte Struktur 95) vorgesehen. mit den Stellvertretern Operativ bzw. S. S. BStU. 502 503 504 505 506 507 den Minister für Nationale Verteidigung zur Bekleidung und Ausrüstung der FHGT v. z. S. Eins jedoch war von vornherein deutlich: Ein Verteidigungskonzept. Unterschieden wurde zwischen den freiwilligen Helfern. insbesondere der Streitkräfte ausgeglichen werden.8. ebenda. Die Grenzbezirkskommandos trugen zusätzlich zur Unterscheidung Nummern. die sozialistische Militärmacht jedem Gegner nicht nur ebenbürtig.505 In der HA I sollten die Unterabteilungen »Grenzsicherheit« aufgelöst werden. basierend auf einem weiteren Beschluss des Nationalen Verteidigungsrates503. 226. und Thesen für die Dienstbesprechung des Stellvertreters des Ministers. der allerdings erst im Dezember 1989 vorlag. MfS.7. GBK 3 (für GBK Erfurt). 1. Sekretariat Neiber 223. 215. 2.3. des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten.8.9. das auf jede zuvorkommende Handlung verzichtet. Genossen Generalleutnant Neiber. bietet dem Gegner militärstrategische Vorteile. Bis dahin war die NVA-Führung der sowjetischen Militärdoktrin gefolgt. D. 6.6.1989 (Anm. S. 498). der Feind auf seinem Territorium geschlagen werden sollte. Für die Verbindungsoffiziere wurden heimliche Spindkontrollen wegen der ständigen Anwesenheit von Freischichten komplizierter. 3.1985. seinem Angriff also zuvorgekommen werden musste. NVR: Beschluss zu Maßnahmen der Vervollkommnung des Schutzes der Staatsgrenze der DDR zur BRD v. 278.. 30.1981 über die Zusammenarbeit mit einzeln geführten freiwilligen Helfern der Grenztruppen der DDR durch Offiziere Grenzaufklärung und dafür bestätigte Grenzaufklärer. 5. Entwurf einer Arbeitsgruppe von Experten des MfNV. Eine solche Umstrukturierung der Streitkräfte hatte Auswirkungen auf den Aufbau der HA I in ihrer gesamten Breite. B. Ende Mai 1987 verabschiedeten die Staatschefs des Warschauer Bündnisses auf ihrer Tagung in Ostberlin die Erklärung über eine neue Militärdoktrin. Die Kontakte der IM beschränkten sich auf den eigenen Zug.

Schirmer. der HA I Aufgaben aufzubürden. 508). gewöhnlich seine Umschreibung für Honeckers Eingreifen. MfS. Es war aber nicht der erste Versuch. 47. wenn es alle diese Wehrpflichtigen sofort getroffen hätte. die Antragsteller auf Übersiedlung in die BRD sind.] Aktivitäten in Verbindung mit feindlichen Kräften im [. Ebenda.. ohne dass sich die militärische Stärke verringerte.5. B. ergab sich aus dem Umstand. die die bisher zuständigen Diensteinheiten nicht in den Griff bekamen. den Honecker offenbar gebilligt hatte. 24 spricht er von einer »zentralen Entscheidung«. Sekretariat Neiber 64. in dem er den Sachverhalt und die im MfS erforderlichen Maßnahmen ausführlich darlegt. 42 f. Auf der S.. HA I 13454.1984 an der Grenzübergangsstelle Chausseestraße und den daraus abgeleiteten Veränderungsvorschlägen vom August 1984. »dass wir die Richtigen treffen und diese umgehend einberufen lassen«511.1988. Also sollten die Bezirksverwaltungen und die HA I wenigstens gewährleisten. ebenda.85 Zunächst aber führte Mielke am 25. 20 OOO510) außerstande. wofür die HA VI zuständig war.10. 2) gebe. die schon die bis dato zuständigen Diensteinheiten nicht lösen konnten: Verhinderung von »feindlich-negativen Personenzusammenschlüssen. vorher die Sicherheitsüberprüfung von Personen für Arbeiten in den Grenzübergangsstellen. Abweichend von der Rede enthält das Schreiben einen Passus. Anlass boten die immer stärker in die Öffentlichkeit drängenden Antragsteller auf Ausreise. BStU. Zuvor gab es bereits vorübergehende Einsätze während . Vgl. sondern zeitweilig in einen anderen gesellschaftlichen Bereich verlagert. 15. wo »bestimmte Entscheidungen getroffen und Aufgaben gestellt« wurden.. Mielke hätte es am liebsten gesehen. S. Die Zuständigkeit des MfS blieb ohnehin erhalten. Bonn 1997. Klaus: Auftrag und Legitimation der Nationalen Volksarmee. Leiter der HA I: Stellungnahme an den Leiter der HA VI zum Bericht über tatbegünstigende Umstände und Bedingungen des Grenzdurchbruchs v. S. MfS. Vgl. Dazu sah sich aber die NVA wegen der »gegenwärtig vorhandenen Größenordnung« (ca. Vgl. Vgl. S. TV: Information an den Leiter der HA I/AKG über den Bestand an Wehrpflichtigen. wonach es eine »zahlenmäßige Höchstgrenze« bei »Ermittlungsverfahren mit Haft wegen Wehrdienstverweigerung« (S. Der HA I gab Mielke deshalb noch einige Aufträge mit auf den Weg.1988.1988«.): Rührt Euch! (Anm. Mit diesem Schnellschuss sollte wohl das Ausreiseproblem von der Straße und damit aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden. Sie hatten Zugangsmöglichkeiten zu Waffen. deren Ersuchen nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin abgelehnt wurde. Ehrhart: Geschichte der Opposition in der DDR 1949–1989. Demonstrativhandlungen [. Das AusreiseProblem wurde damit natürlich nicht gelöst. In: Wünsche (Hg.3.509 So war geplant.3. Für die NVA war die Konzentration von Antragstellern brisant. BStU. DSt 103455. MfS. Februar 1988 eine Dienstbesprechung durch. MfS. Mielke bezieht sich auf die »Sitzung des Politbüros [des ZK der SED] am 16. »alle männlichen Übersiedlungsersuchenden im wehrpflichtigen Alter« einzuberufen. Neubert.. Vgl. S. sowie über Wehrpflichtige. Schreiben des Ministers v. 104/88513 508 509 510 511 512 513 Manuskript zum Referat auf der Dienstbesprechung am 25. 26. 22. Zur Rolle der Antragsteller auf Ausreise vgl. BStU.1988. vorrangig in Truppenteile. dass Soldaten in Brennpunkten der Wirtschaft langfristig und planmäßig eingesetzt werden konnten.1988 ein Schreiben an die Diensteinheiten folgen. die strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wurden v. 16. schwerem Gerät und Staatsgeheimnissen sowie die Möglichkeit zur Fahnenflucht. Referat am 25. S. 75–99. die Tatsache. beginnend ab Mai.] Operationsgebiet«512. DSt 103455. dass sie sich organisierten. HA I/Abt.508 Ihre zahlenmäßige Stärke. diese Männer während ihres Wehrdienstes von Waffen fernzuhalten. in denen körperliche Tätigkeiten zu verrichten waren. S. Zur Situation zum Jahresbeginn 1988. hier 93. Referat auf der Dienstbesprechung am 25. S. MfS.2. 10).2. Eine Möglichkeit. S.2. Verteidigungsminister Keßler hatte mit seinem Befehl Nr. BStU.2.1988 über die Einberufung von Wehrpflichtigen zur Ableistung des Grundwehrdienstes. So z. 696–700. 24. 671–677. Deshalb stellte er einen ganzen Katalog von Maßnahmen zur »Disziplinierung von Übersiedlungsersuchenden« vor. und die von ihnen ausgehenden Aktivitäten ließen Mielke um die Stabilität der DDR und ihren internationalen Ruf fürchten. 21. BStU. Als Abwesenheitsvertreter seines Ministers ließ Mielkes Stellvertreter Rudi Mittig am 22. DSt 103464.1988 (Anm.

doch den Kern der Aussage stellte er nicht infrage. Darunter waren selbst langjährig gediente Berufssoldaten. 8. weniger aber GeheimnisSchutz oder militärische Ordnung und Sicherheit das inoffizielle Informationsaufkommen. 183. 23. die oftmals jahrzehntelang Zugang zu hochsensiblen Informationen hatten. 54.: Aufstellung über Gelungene F[ahnen]F[ luchten] von Angehörigen der NVA in das N[ icht] S[ ozialistische ]A[ usland] .«518 Neibers Referent Weiße wollte es nicht wahrhaben. S. Sekretariat Neiber 223. MfS. S. S. MfS. darunter 10 Prozent Antragsteller auf Ausreise oder Vorbestrafte. nannte ihn »politisch falsch und unvertretbar«519. Egon Krenz. o.1987 zur Einschätzung der HA I über »Ursachen. 11. sondern dass sich unter den Flüchtlingen in Prag und Budapest auch Zivilbeschäftigte befanden und junge Männer. S. Die Zahlen waren so alarmierend.1. BStU. BStU. Das Stimmungs. 29. sollte sie den von der SED-Führung gestellten Klassenauftrag umsetzen. In seiner mehrseitigen Analyse zitierte er allein diesen Satz. Leiter der HA I: Ordnung Nr.86 hierfür die Voraussetzungen geschaffen. Siegfried Weiße: Meinungsäußerung v. HA I/GKN/ Abwehr UA GAR–7: Berichterstattung über die Einberufung August 1989 v. kontrollieren sollte. 22. 18.517 Doch die Stimmung in der Armee hatte sich schon seit längerem geändert. Braunkohlegewinnung. denn am Rand der Meldung vermerkte er: »Tendenz? Analyse nötig!«520. BStU.3. die für den Wehrdienst ab Herbst vorgesehen waren. B. Im August 1989 konstatierte die HA I. dass es sogar zum Entwurf eines Arbeitsmaterials zur »Rückgewinnung/Rückführung von f[ ahnen] f[ lüchtig] gewordenen ehemaligen« Soldaten kam. HA I 5507. BStU. S. . MfS. 23.9. schien er an einen Einzelfall nicht zu glauben.522 In den ersten Oktobertagen 1989 hatte sich die Situation in der DDR zugespitzt.1989. S. Dietzes 21 Seiten umfassende Einschätzung trägt sonst keinerlei Randglossen oder Anstreichungen. Vgl. Leiter der HA I: Planvorgabe für das Jahr 1989 v. BStU. Denn bereits zwei Jahre zuvor hatte Dietze bilanziert: »Ein Kernproblem der politisch-ideologischen Arbeit auch in der NVA ist bei Anerkennung aller Erfolge die überzeugende Erklärung des Widerspruches zwischen unserer Selbstdarstellung und der Wirklichkeit.3. dass sich nicht nur Fahnenfluchten über Ungarn häuften516. die sich offen weigerten. 9.. dieser inkrimierte Satz jedoch ist durchkreuzt. war die HA I indes quasi für die operative Sicherung von Objekten der Volkswirtschaft zuständig geworden. Nunmehr bestimmten »Anzeichen für die Beeinträchtigung der inneren Sicherheit und der politischen Stabilität«. Operative Meldung Nr. Sekretariat Neiber 181.12.und Meinungsbild unter Zivilbeschäftigten und Armeeangehörigen bekam daher einen neuen Stellenwert. dass ein Kompaniechef der Grenztruppen seinen Austritt aus der SED erklärt hatte. HA I 10547.9. Zum Beschluss vgl. o. Motive und begünstigende Bedingungen für Fahnenfluchten von Angehörigen der Grenztruppen der DDR und der NVA v. Als Neiber im Januar 1989 erfuhr. Als Ausbildungsbasen (ABas) vor dem eigentlichen Einsatz in den Betrieben dienten unter anderem die Standorte der sechs 1989 aufzulösenden Panzerregimenter.. 178. 189. Giersch: Vermerk an Neiber über Veränderungen in der NVA v. 5. Also die Größenordnung einer Division. erwog. Getreideernte.515 Während die jeweilige Kreisdienststelle die dort entlassenen Berufssoldaten und Zivilbeschäftigten. ebenda.1987. 4.10. MfS. Vgl.1989. BStU.1987. BStU. Vorgesehen war eine Größenordnung von 11 000 Mann514. 15. I/4/89 v. Verf. 3 über Austrittsbestrebungen eines Offiziers aus der SED v. 292 f. S. Bahnelektrifizierung). D. o. MfS. MfS. Sekretariat Neiber 176. Leiter der HA I: Analyse über Ursachen. Die »politische Standhaftigkeit«521 der Streitkräfte musste gewährleistet bleiben. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg außerdem die Zahl junger Grenzer. HA I 15086. Sekretariat Neiber 888.9. BStU.1989. MfS. HA I 1754. ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen. Verf. ebenda. 87.. S.1988.1989. o. S. die Schusswaffe einzusetzen. D. MfS. Motive und begünstigende Bedingungen für Fahnenfluchten von Angehörigen der Grenztruppen der DDR und der NVA« v. neben den Kampfgruppen 514 515 516 517 518 519 520 521 522 widriger Witterungsbedingungen und volkswirtschaftlich wichtiger Vorhaben (z.

11. Hundertschaften sind keine militärischen. 130. die Neiber mit . 8). Vgl. S. hier 252. Krenz: Hausmitteilung an Honecker v. Hertle. 71. MfS. sollte die eigene Beteiligung an den Einsätzen bekannt werden. falls eine vollständige Abriegelung der Außengrenzen der DDR erforderlich werden sollte. S. Eine Auflösung der HA I war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht im Blick. in den folgenden Wochen die Verunsicherung der Beteiligten. S. November 1989 trat die gesamte Regierung Stoph. November verzeichnete sieben Fahnenfluchten und vermutete 35 weitere. HA I 5398.526 Der Schutz von Grenzanlagen vor Zerstörungen und Beschädigungen erübrigte sich. unter denen sogar einzelne Militärangehörige waren. 57. ebenda. Katalog zur Ausstellung des Bundesministeriums der Justiz. 8). also den Süden der DDR. Sekretariat Neiber 181. zurück. Hans-Hermann: Der Fall der Mauer. Bereich 2000: Tagesmeldung v.527 Zu alledem ließ das MfNV über ADN am 15. 30. Vgl.10. BStU. weil sich in der Öffentlichkeit niemand (mehr) vor die »Schutz. darunter die Minister für Staatssicherheit und für Nationale Verteidigung. Griff doch gleichzeitig eine allgemeine Verunsicherung Raum. Opladen 1989.und Meinungsbild in der NVA und den Grenztruppen der DDR v. auch die Mitschrift eines unbekannten Mitarbeiters auf einer Dienstversammlung.87 auch die NVA-Landstreitkräfte einzusetzen.525 Hinzu kamen Sympathien für die Forderungen der Demonstranten. Die unbeabsichtigte Selbstauflösung des SED-Staates. 137. HA I/AKG: Information über das Stimmungs. BStU.524 Schriftstücke der HA I widerspiegeln die Zustände: anfangs Zahlen und Motive bei Verweigerungshaltungen in den eigenen Reihen.1989. die Alarmstufe »Erhöhte Gefechtsbereitschaft« auslösen. hatte noch am 15. Vgl. MfS. veröffentlicht in: Im Namen des Volkes? Über die Justiz im Staat der SED. S. Leipzig 1994.523 Minister Keßler ließ für den Militärbezirk III. Selbst Offiziersschüler fragten nun nach der Rechtsgrundlage für ihr Handeln gegen Zivilisten. hierzu Hollitzer: »Wir leben jedenfalls von Montag zu Montag« (Anm. Hierzu sollte »die Abwehrarbeit in den bewaffneten Organen«528 gehören. aber auch Befürchtungen über negative öffentliche Reaktionen.10. 11. BStU. Hollitzer: »Wir leben jedenfalls von Montag zu Montag« (Anm. November mitteilen. Trotzdem standen letztlich seit 14.10. zu dem Neiber und Dietze gehörten. Vgl. 250–252.1989.2. wonach jeder Kontakt von Angehörigen der bewaffneten Organe zu westlichen Bürgern verboten und unausweichliche Begegnungen meldepflichtig waren. sondern polizeiliche Formationen. Anm. 523 524 525 526 527 528 Vgl. MfS. 55 u. November 1989 in seiner Erklärung aufgelistet. Zwei Tage später waren mit der Öffnung der Berliner Mauer die bisherigen Regelungen völlig obsolet: Allein die Tagesmeldung vom 10. 48. 132–135 u. Auch in KarlMarx-Stadt und Plauen kamen NVA-Hundertschaften und eine Ausbildungskompanie der Grenztruppen gegen Demonstranten zum Einsatz. Hundertschaften aus den Reihen der NVA (darunter der Militärakademie Dresden und den Offiziershochschulen in Kamenz und Löbau) bilden und sie nach Dresden sowie Leipzig zur Unterstützung der Polizei verlegen. S.und Sicherheitsorgane« (also auch NVA und Grenztruppen) stellte. auf den 11. 44 sowie S. S. SdM 627. Damit war jene Vorschrift gefallen. 163. 77. denn es entstanden in Selbsthilfe neue Übergänge und die Mauer lieferte massenhaft Souvenirs.1989 bis Mitte November 3 000 Soldaten für einen polizeilichen Einsatz bereit. welche »Aufgabenkomplexe unsere Arbeit zukünftig maßgeblich bestimmen bzw. Erklärung des Kollegiums des Ministeriums für Staatssicherheit. dass nun auch für NVA. 3.1989. Grenztruppen und Zivilverteidigung die neuen Regelungen für Privatreisen gelten. 113.4 Die Auflösung der HA I Am 7. noch an Bedeutung gewinnen«. S. Das MfS-Kollegium. Denn überraschend richteten sich die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen das Vorgehen der Einsatzkräfte. S. 3.

Dort vertraten Dietze und sein Stellvertreter beim Kommando Grenztruppen.12. Eine Halbierung des Personalbestandes – handschriftlich korrigiert auf nur 40 Prozent – galt als realistisch. DSt 103651. 23). S.12. Anm. Das neue Amt musste und wollte der Öffentlichkeit seine Daseinsberechtigung nachweisen und wählte dafür ein Beispiel aus der Militärspionage.1989. Wolf: »Pfarrer. P[anzer]D[ivision] an den Leiter des AfNS. S.11. S. MfS. den Leiter des AfNS. MfS. das Protokoll der Beratung v. 6.1989 waren es 15 Offiziere.1989. Vgl. Günter Nieter. 31 f.1989. wurden Dietze und mit ihm weitere Spitzen der Generalität von ihren Funktionen »entbunden« und bis zur »Entlassung aus dem aktiven Dienst beurlaubt«536. 11. 16. die gegen die Besetzung ihrer Dienststellen protestierten537. BStU.1989 abhielt: »Abwehr in bewaffn[eten] O[r]g[anen] bleibt«. Z.1989. 446).): Wer war wer (Anm. . HA I 1710. Rücktitel.1989. 15 Besier. 639–653. Ebenda. Die CIA hatte seit 1983 in der DDR automatische Bodensonden ausgesetzt. S. Allein am 11. S. Dezember. ruhig halten. Befehl Nr. 18–21. mehr strafrechtlich korrekt – bezeichnet. 11.532 Vom 4. 10. 5. Vgl. Wagner: Schöne Grüße (Anm. HA I 1710. oder 6. 5. K 4896/89 des Leiters des AfNS v. Fernschreiben von Mitarbeitern der Militärabwehr der Volksmarine an Ministerpräsident Modrow. Allerdings werden ihre Aufgaben neutraler – weniger politisch. In der HA I schien dennoch ein selbstkritischer Rückblick fehl am Platze.533 Danach war eine Säule »Verfassungs. Wolf: »Pfarrer. 8. K 4914/89 des Leiters des AfNS v. Dezember stellte vermutlich der mit der Führung der HA I beauftragte Generalmajor Dietel den Entwurf eines Befehls538 vor. 66 f. den Leiter der HA I und den Minister für Nationale Verteidigung v. S. HA I 1710. wurde nun aber am 24. 645 f. S. 134). MfS. BStU. Vermerk der HA I beim KGT v.12. In sein Ressort fiel auch die »Militärabwehr«. Auf der Abteilungsleiter-Beratung am 6. 34. BStU. S. Und immerhin sollten sechs Kommissionen über die Neuausrichtung der HA I beraten. Vgl. Sekretariat Neiber 509. Außerdem sollte die Untersuchung von »Straftaten gegen die Landesverteidigung. bisher Chef der Volksmarine. wurde Minister für Nationale Verteidigung. die Truppenbewegungen über Satellit weitermelden konnten. in der »Kompetenz des Amtes« verbleiben. ad hoc gebildeter Stab lösen. Vgl. Zur Biographie vgl. Der liest sich zwar eher wie ein Vortragsmanuskript.529 Dessen Mitarbeiter wurden unterdessen zur HA VI kommandiert. Theodor Hoffmann. den amtierenden Leiter der HA I. 25 u. November 1989 auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Fernschreiben des Leiters der UA 9. Zur Biographie vgl. 7–19.12. Befehl Nr. die HA I. organisatorischen und personellen Probleme.und Staatsschutz« unter Generalmajor Heinz Engelhardt534 vorgesehen. Gieseke (Hg. am 6. Geliebäugelt wurde mit einer kurz- 529 530 531 532 533 534 535 536 537 538 539 seinen Mitarbeitern am 15. S. für die die Militärabwehr zuständig ist«. MfS. 446). HA I 5742. Christen und Katholiken« (Anm. S.88 Die operativen. Gieseke (Hg.. 27 u.12. denn er beschwört nach einer kämpferischen Einleitung die verbleibenden Aufgaben: »die Erhaltung der Existenz und der Funktionsfähigkeit der NVA und der Grenztruppen der DDR«539. BStU.530 Am 18. die sich im MfS aus den fortlaufend neu entstehenden Grenzübergängen ergaben. Sekretariat Neiber 15. Folglich sei die HA I unverzichtbar. 265. BStU.11. Er wurde dem Bürgerkomitee Berlin unter der Hand von früheren Mitarbeitern zugänglich gemacht und ist abgedruckt in: Besier. Vielmehr musste die Leitung empörte Mitarbeiter. Dies war dem MfS seit langem bekannt.): Wer war wer (Anm. BStU.11. den Leiter der HA I/MB V.535 Zwei Tage darauf. 65. November übernahm Wolfgang Schwanitz531 die Leitung des nunmehrigen Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS) im Kabinett Modrow. Der Befehl datiert vom 5. 23). MfS. S. um die Grenzkontrolleure zu unterstützen. S. Dezember 1989 datiert ein ausführlicher Entwurf zu Aufgaben und Struktur des AfNS. MfS.1989. Christen und Katholiken« (Anm. BStU. sollte ein bei der Arbeitsgruppe des Ministers (AGM) angesiedelter. MfS. das Bezirksamt Gera und das Kreisamt Luckau v.11. B.

5. Die Leitung übernahm Oberst Heinz Klose546 – militärtschekistisch ein unbeschriebenes Blatt.11. 31 f.« In: Der Spiegel 11/90. »Von OibE durchsetzt. MfS. . 45–50.. Fernschreiben des Leiters der HA I/KGT/Abt.547 Darunter wohl Oberst Heinz Grawunder.542 In der Praxis dagegen erwies sich das Überleben der Militärabwehr als kompliziert. Zeitzeugenberichte und Dokumente. S. 15). S. Mitschrift eines Mitarbeiters hieß es »Militärabwehr bleibt! Im Amt [für Nationale Sicherheit]?«. 1942. darunter IM-Akten. Sie lagen also außerhalb solcher Objekte. 28. Gödde: Elite-Einheit der NVA rüstet ab (Anm.. dass ihr Ruf im Militär keineswegs so gut war. 35 erfahrene Spezialisten aus der HA I hätten den Aufbau zeitweilig unterstützt. Gleichwohl machte sich das Ministerium für Nationale Verteidigung an den Aufbau einer eigenen Militärabwehr. ebenda. das Kommando der Grenztruppen.): Armee ohne Zukunft. Berlin u.89 fristigen Unterstellung der Militärabwehr unter das Ministerium für Nationale Verteidigung bzw. sodass wichtige schriftliche Hinterlassenschaften. BStU. wie sie geglaubt hatten und ihnen – vielleicht aus Gründen der Staatsräson – von höheren Dienstgraden versichert worden war. Theodor: Das letzte Kommando. 1.12. Leiter der Abt. BStU. Vgl. 119.1989. 3). 1993. Vgl. 48. dass bis 19.. Ein Minister erinnert sich. hinterließ dagegen wohl einige Zweifel. 50. und in: Hoffmann. BStU. 1. deren Existenz aber nicht ernsthaft infrage stand. noch 540 541 542 543 544 545 546 547 548 549 Ebenda. Berlin 2002. Organigramm des Ministeriums für Abrüstung und Verteidigung v. Zwar blieben in dieser stürmischen Zeit Vorkommnisse weitgehend aus.1989. geht aus den AfNS-Entwürfen (!) entsprechender Befehle hervor: Sie waren datiert auf den 8. der an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lässt. Februar. Den entsprechenden Befehl Nr.. Einheiten und Einrichtungen herausgelöst«545 gewesen seien. Ebenda. Zuvor im Hauptstab und im Stab des Militärbezirkes V tätig. Die vorgesehene Personalstärke betrug 650 Armeeangehörige und 50 Zivilbeschäftigte. Terminus ad quem der 31. S. hinter denen die Bevölkerung MfS-Dienststellen vermutete. 537). 15/90 erließ Admiral Hoffmann am 16. die zu verhindern die HA I sich sonst rühmte. o. April. Die Stimmung. Sekretariat Neiber 509. seine Arbeit aufnehmen. a.549 Die Diensträume der HA I waren häufig in den Stäben untergebracht. In: Ehlert. 545).541 Untergekommen wäre der Bereich 2000 bei den Streitkräften. S. Dezember. 5. 22 f. BStU. 29. So in der undatierten Bilanz vom Januar 1990 (Anm. Februar 1990.11. der sich seinerseits um die heimliche Übergabe seiner Abteilung an die Streitkräfte bemüht hatte. Weiße hatte noch am 25. doch noch im August 1990 existierte die Militärabwehr im Ministerium für Abrüstung und Verteidigung.] positiv«540 verlaufen seien.] mit dem Minister [. Entwurf eines Befehls des Ministers für Nationale Verteidigung über die Eingliederung der Diensteinheiten der Grenzaufklärung des bisherigen Bereiches 2000 in den Bestand des Bereiches Aufklärung im Ministerium für Nationale Verteidigung. HA I 13388.. Das Ende der NVA und die deutsche Einheit. MfNV (vgl. MfS.12.1989 (Anm. S. S. 3. 235 f. Für die Grenzaufklärung plante man eine Übernahme durch die Armeeaufklärung. denn bei ihren Planungen übersahen die Mitarbeiter der HA I. S.548 Zwar gelangten diese Versuche an die Öffentlichkeit. 1990. Jg. Abwehr GBK–3 an den Leiter der HA I v. vor »einer Abtrennung der Militärabwehr vom Amt [für Nationale Sicherheit]« gewarnt. S. MfS. Januar 1990 »alle Mitarbeiter des Bereiches 2000 aus den Truppenteilen. S. »die Abwehroffiziere zu entlassen [sie!] und die Dienststellen aufzulösen«544. So ein unbekannter hochrangiger Verfasser aus dem MfNV in seiner undatierten Bilanz über die »Auflösung des ehemaligen Bereiches 2000«.1990. wenigstens aber der Tenor Neibers bei der Dienstberatung mit seinen Mitarbeitern am 20. Vgl. hierzu den Text eines Forderungskataloges von FDJ-Mitgliedern des GBK 3 Erfurt. Wie rasch diese Eingliederung erfolgen sollte. S. wozu »Vorgespräche [. S.8. 59.543 Und so ging in NVA-Einheiten ein kurzer Befehl ein.. Lt. S. Sekretariat Neiber 15. Terminus post quem ist der 19. Vgl. nach anderen Quellen bereits am 1. von denen zwar tief greifende Reformen gefordert wurden. den Tenor im Protesttelegramm der HA I/VM v. Vorsatzblatt. D. Das neue Amt sollte nach der Wahl zur Volkskammer am 1. Hans (Hg. Die NVA bilanzierte. BF Dokumentation.

10.und IM-Bestandes Hauptamtliche Mitarbeiter Von 1954 (565) bis zum Höchststand 1987 (2 509) erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter in der HA I auf das Viereinhalbfache.1994.554 Als sich vormalige MfS-Führungskräfte im darauffolgenden Jahr entschieden. Operative Personenkontrollen (alles im Archivbestand 1 – der Operativen Hauptablage) und Fahnenfluchtakten (Archivbestand 8). Diedrich. 3.2001. 3). 20. In: Berliner Morgenpost v. 5. In: Junge Welt. S. Im Juli 1955 umfasste die KVP 107 283 Mann (einschließlich Zivilisten). Manche Führungsoffiziere fertigten sogar eine detaillierte »Aufstellung der vollständig vernichteten IM/GMS-Vorgänge sowie IM-Vorlaufakten«550. Kleinjung und Dietel – ebenfalls mit ihren früheren Generalsrängen – schlossen sich an. die sie als »ehem[alige] NVA-Offiziere« und »später bei der Militärabwehr. S. 12.3 Entwicklung des Kader. Die Offiziere der HA I selbst sahen sich nach neuen Arbeitsplätzen um. Frühere Militärs und Militärtschekisten machten sich fortan gemeinsam für ihre Interessen in der ISOR stark. der gemeinsam mit dem Leiter seiner AKG den Abschnitt über die HA I verfasste. Im Jahre 2001 veröffentlichte die »Junge Welt«. 17. v. S. 621.1989.4. S.2002. 3. eine Erklärung früherer MfS-Verantwortlicher »gegen die permanenten Hexenjagden auf Inoffizielle Mitarbeiter«.7. In: Märkische Oderzeitung v. 42). ehem[alige] HA I des MfS gründlich gelernt« hätten551 oder kamen im öffentlichen Dienst der Stadtverwaltung Strausberg552 unter. . MfNV/UA Technik und Bewaffnung v. S. Vgl. 1954 umfasste die Grenzpolizei 30 745 Mann. In das Zentralarchiv der Bundesbeauftragten sind dennoch reichlich 800 laufende Meter an Unterlagen aus den Dienstzimmern gelangt. 9.9. 301). darunter IM-Vorgänge. 210. gleichnamige Aufstellung aus der HA I/Abt. Vgl. 12. während sich die Gesamtstärke von NVA (KVP) und Grenztruppen (DGP) lediglich verdoppelte. Anzeige unter Stellengesuch. BStU.90 vernichtet werden konnten. 24. MfS. BStU.11. die Dinge aus ihrer Sicht darzustellen. 19. der Initiativgemeinschaft zum Schütze der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR553. S. S. Hartmut: Nach dem letzten Gefecht winkt eine höhere Rente.555 550 551 552 553 554 555 Vgl. annoncierten ihre »Menschenkenntnis« und »Außendiensterfahrung«.2001.1986 umfassten NVA und Grenztruppen einschließlich Zivilbeschäftigter 296 593 Personen. Vgl. Diedrich: Grenzpolizei (Anm. Mit Stand 31. Erklärung ehemaliger MfS-Verantwortlicher gegen die permanenten Hexenjagden auf Inoffizielle Mitarbeiter. In: Freie Presse Chemnitz v. Vgl. das einstige FDJ-Zentralorgan. Petersohn. Die Vergangenheit lässt Strausberg nicht los. 3. 78. Sekretariat Neiber 321 (Anm.2002.4. HA I 5951. Weiteres Schriftgut mit dem Ursprung HA I war im Laufe der Jahre dem MfS-Archiv übergeben worden. war es Dietze. Berlin. MfS. Dietze war einer der Erstunterzeichner. Operative Vorgänge.8. Wenzke: Die getarnte Armee (Anm.

560 Neben Fern. BStU. S. 28.2. Befehl Nr. 134. MfS. Jens: Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfSHandbuch. MfS. Gieseke.und Direktstudium an der MfS-Hochschule selbst. HA I 95. als die Bestrafung eines Leutnants.1. Anordnung Nr. S. Ebenda. BStU. Hg. 38/56 des Ministers v.1. Teil IV/1).1954. 25 % nahm das Parteilehrjahr in Anspruch.561 556 557 558 559 560 561 Vgl. 121. reagierte General Pech im Januar 1954 auf die massive Kritik der SED-Führung an der Arbeit seiner Hauptabteilung mit einer personellen Konsolidierung: Mitarbeiter. an Ausbildungsstätten von Partei und NVA war für Mitarbeiter der Linie Aufklärung ein Besuch der HV A-Schule vorgesehen.1962. und zugleich 40 Kandidaten kurzfristig hinzukommen. BStU.1956 zu Ausschreitungen und Gesetzesverletzungen von Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit. SdM 1875. sollten gehen. die den Aufgaben nicht gewachsen waren. gar zu milde (mit einem Verweis) ausgefallen war. Dienstanweisung v.91 Diagramm: Entwicklung des Mitarbeiterbestandes der HA I 1954 bis 1989556 Wie erwähnt (vgl. Anlage. S. Ebenda. DSt 100143. 12 Prozent für die Allgemeinbildung. 61). 1/62 des Leiters der HA I v. Berlin 1995. S.558 Die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht 1962 bedeutete für die Mitarbeiter der HA I zusätzliche Schulungen und Qualifizierungen.559 Die Zusammensetzung des Unterrichts macht deutlich. S. . BStU. 4.557 Doch musste sich die HA I zwei Jahre später von Wollweber maßregeln lassen. 2. der sich im trunkenen Zustand mit Volkspolizisten geprügelt und sie beschimpft hatte. wo die Leitung der HA I Nachholbedarf ihrer operativen Mitarbeiter sah: je 30 Prozent für die politisch-operative Schulung wie für die militärische Ausbildung. 116–137. 123. MfS.

H V A/IX – Gegenspionage) und Rudi Strobel (1989 Leiter Abt.568 Hinzu kamen 1319 Konspirative Wohnungen. HA I 13945. 28. darunter die Generäle Willi Damm (1989 Leiter Abt. Vorschlag zur Werbung eines V-Mannes v. die andere IM und GMS anleiteten. Zusammenarbeit und Aktenführung regelte sowie die Abteilungen I und VII/G namentlich erwähnte. die länger als sechs Monate dauerten. MfS.565 Die begrenzte Zahl der Führungsoffiziere hatte zur Folge. S. aber auch der KVP oder NVA. M – Postkontrolle).2.1961. 37.563 Mit Bildung der HA I im Dezember 1951 änderten sich die Anforderungen an die Mitarbeiter erheblich. Insgesamt wurden 13 191 IM geführt. außerdem benötigten auch andere Diensteinheiten militärisch geschulte Kader. dass sie umfangreiche IM-Netze schufen. Gieseke. MfS. Jens: Die Hauptamtlichen 1962. Beschluss des Kollegiums Nr. Das Kollegium hielt 1958 ein Verhältnis von zehn bis zwölf GI auf einen GHI566 für praktikabel.569 562 563 564 565 566 567 568 569 Vgl. BStU. Richtlinie des Staatssekretärs für Staatssicherheit Nr. S.1958 (Anm.7. S. Es ging nicht mehr allein um die Aufklärung von Vorkommnissen. Leiter der HA I: Referat auf der Dienstkonferenz der HA I am 14. BStU. 1/58 v. die einfache IM ohnehin anzulaufen hatten.1951. Einerseits weist der Besuch von VP-Offizierslehrgängen auf Bedarf der Linie VII hin. mit dem sich die den IM zugemessene Rolle exakt bestimmen ließ. Als FIM eigneten sich in Streitkräften beispielsweise Soldaten mit Dienststellungen (Med. . Sie lag in einem von den Grenztruppen bewachten Objekt. 18. Berlin 1994. 65. Die Schule besaß den Rang einer Unterabteilung. 26. Zur Entlastung dienten Führungs-IM (FIM. 5. zur Suche nach dem Feind und zur Materialbearbeitung«564. 1985 wurde die eigene Fachschulausbildung für die HA I in Motzen (Kreis Königs Wusterhausen) als Folge der MfS-weiten Zentralisierung beendet. BStU. BStU. Bis dahin durchliefen MfS-Neulinge dort halbjährige Kurse. 31. S. Die Durchdringung der bewaffneten Kräfte betrug 1960 (damals noch mit Bereitschaftspolizei und MfS-Wachregiment) 1 : 17. S.1952. S. Otto Geisler und Erich Rümmler (beide Leiter der AGM).punkte.1. die einheitlich für alle operativen Diensteinheiten galt. die ein Praktikum einschlossen. bis 1968 Geheime Hauptinformatoren – GHI). 69. 21 v. X – Internationale Verbindungen). 7. Nicht alle Absolventen werden Dienst in der HA I getan haben. Chronik der HA I (Anm. Zur Personalstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit. Hg.und Ausrüstungskammer). 3). Tab. und war so bestens nach außen getarnt. sechs Mitarbeiter besuchten die Militärakademie.11. Analyse der politisch-operativen Arbeit der HA I im Jahre 1960. BStU. Schwerpunkt wurde die »qualifizierte Werbung [von Inoffiziellen Mitarbeitern] zur Wahrnehmung von Sicherungsaufgaben. HA 13945. Inoffizielle Mitarbeiter Frühe IM-Akten zeigen das Ungeübte aber auch Unsystematische in der operativen Aktenführung. Auch der Abschluss als Fachschuljurist war möglich. beispielsweise das Wachregiment. MfS. in der Praxis lag es 1960 bei 4 : 1 bis 5 : 1567. ZA AIM 963/53. So wurde 1951 ein Informant als »V-Mann« geworben. 20.92 Bis 1962 durchliefen 1 129 MfS-Mitarbeiter Offizierslehrgänge der VP. Bekleidungs. Ebenda. Damit erhöhte sich die Konspiration.562 In der HA I und ihren Vorläufern verdienten sich spätere hochrangige MfSFührungskräfte erste Sporen. DSt 101097. Abt. 16. Erstmals 1952 lag mit der IM-Richtlinie 21 den Mitarbeitern ein Papier vor. S. die dort auch einige Dienststellen unterhielten. 7a/19. sowie Harry Schutt (1989 Leiter der Abt. die Zahl zeitraubender Treffs für den Führungsoffizier ging zurück und ihm lagen bereits Informationen mit einer gewissen Verdichtung vor. 414).

S. B.2. die Randglossen Mielkes.und Warnzeichen zu arbeiten. Zuvor erfolgte die Ausbildung wohl 570 571 572 573 574 575 576 577 578 Leiter der HA I: Referat auf der Jahresdienstkonferenz 1964.572 Austausch und gemeinsame Nutzung der Inoffiziellen Mitarbeiter von Grenzaufklärung und KD waren ausdrücklich erwünscht. MfS. 2. um mit optischen Beobachtungs. zeitweilig in anderen Orten. Nach dem Mauerbau wurden zur Beobachtung des Grenzgebietes von der HA I GME574 geworben und geführt.1956 (Anm. 52 f. AS 189/58. 1/58 (Anm. Z. I/3. 19. Bd. Richtlinie des Ministers v. Bd. MfS. Grenzregimentes stationiert waren.573 Die HA I/6 – für die Absicherung der Grenzpolizei zuständig – war hierbei jedoch nicht eingebunden. Vgl. 24. 51. die im Auftrag des MfS Kontakte zu operativ interessanten Armeeangehörigen herstellen oder unterhalten sollten. der »aufgrund guter operativer Fähigkeiten und Erfahrungen sowie vorhandener Möglichkeiten in der Lage ist.6. zum Beispiel als Truppenund Einzelaufklärer oder als Einzelkämpfer. HA I 13945. S.1982. XII. BStU. 5/64 erlassen. Bd. Vgl. 205). 7. Vgl. BStU. S.6. BStU. Hierfür hatte der Leiter der HA I die Dienstanweisung Nr.12. B. S. Dagegen konnte das MfS die klassischen Verbindungssysteme nach dem Westen nun nicht mehr nutzen. 12. die jedoch nach außen als »Sonderschule des MfNV«. Vgl. erhielten ihre Ausbildung von 1974 bis 1985 in einer Schule der HA I. hier S. die in Sichtweite des Westens lagen. MfS. MfS.1957 über die Dekonspirierung des GI-Bestandes der Aufklärungsabteilung. in internen Dokumenten als Zentralschule578 ausgewiesen war. S. die sie als GI und GM bezeichnete und im Staatssicherheitsdienst registrieren ließ.1970.571 Das erfolgte über die Kreisdienststellen in der Abteilung. Bericht über die Aussprache mit zwei Lehrgangsteilnehmern an der Zentralschule der Hauptabteilung I v. BStU. HA I/Abt. Allzu häufige Reisen von Kurieren und Instrukteuren – selbst nach Westberlin – hätte der dortigen Spionageabwehr auffallen können. Äußere Abwehr/UA 3. sodass sich die tatsächliche Zugehörigkeit zum MfS gut vertuschen ließ. in deren Nähe auch Teile des 6. 8 f. 10.575 Eine weitere. Diese befand sich auf der Insel (!) Stintenburg (Kreis Hagenow). MfS. nahe der deutsch-deutschen Grenze.1956 (Anm. 9. MfS. Referat des Leiters der HA I auf der Jahresdienstkonferenz 1964. BStU. 131. 201). auf die HA I beschränkte Kategorie war der Geheime Mitarbeiter im besonderen Einsatz mit Kontakten zu einem vorgegebenen Personenkreis (GME/K). AIM 938/91. BStU. Richtlinie v. ZAIG 4913. HA I 13945.9. S. Operativ: Vorschlag zum weiteren Ausbau des Verbindungswesens zur Quelle »Peter Schäfer« v. Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz – 1958 eingeführte Kategorie eines inoffiziellen Mitarbeiters. . HA I/Abt. Vgl.576 Hierunter verstand die HA I Informanten unter Vorgesetzten in der NVA. 37) mit Informanten. 3–5. S. Schreiben des Leiters der Aufklärungsabteilung in der Deutschen Grenzpolizei an den Leiter der HA XII des MfS v. Kreisen und Bezirken wichtige Aufträge durchzuführen«.577 IM. AOP 7276/91.93 Nach der Einführung der Wehrpflicht verteilten sich die IM wie folgt:570 Tabelle 11: Verteilung IM im Jahr 1964 Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit Wehrpflichtige Zivilangestellte im Objekt Zivil-GI außerhalb des Objektes 58% 12% 10% 20% Obwohl bis 1961 Organ des MdI. S. 12. S. Diese gab auch die Aktendeckel aus. 205. die für besondere Aufgaben vorgesehen waren. Vgl. Deshalb suchte die HA I Konspirative Wohnungen im Osten nahe der Mauer. 201). arbeitete die Grenzaufklärung (vgl. 7. IM-Richtlinie Nr. z. 22.

Äußere Abwehr: Bericht über eine Absprache mit der HA Kader und Schulung und der Abteilung Finanzen zur Durchsetzung dieser Durchführungsbestimmung in der HA I v. auch Leiter der Abt. MfS.8. BStU. Instrukteure und Kuriere auf diese Weise zu bezahlen und als so genannte Verwahrkonten. Solche Regelwidrigkeiten entsprachen nicht den Weisungen581 für die HIM und sind deswegen für folgende Aufstellung herausgerechnet worden. HA I 14165.1984 1989 42 41 41 k.579 Einige Kämpfer kamen von der Spezialschule der Abt. 300 000 DM aus. IV/2 »Maria« in Schloss Struvenberg (Kreis Beizig).2. 2.1973 zur Sicherung der X.1980 01. 1/79 (Anm.94 an der Sonderschule »Else« in Biesenthal (Kreis Bernau). 180–183. BStU.4. In der HA I dienten die Planstellen hauptamtlicher IM über viele Jahre auch dazu. Befehl Nr. S.10.04. MfS. bei denen die HA I für IM im Operationsgebiet580 Konten auf der MfS-eigenen Sparkasse auffüllte. Im MfS hatten sie den Status eines hauptamtlichen IM (HIM).1983 25. 18/73 des Leiters der HA I v. Äußere Abwehr im Operationsgebiet belegt (Anm. Zu Beginn der achtziger Jahre sind auch Quellen der Abt. 259).4. 29. Weltfestspiele. MfS. KGT 15 21 25 6 35 22 123 — IME-Gruppen Einsatzkompanie 162 86 Zentralschule 27 16 — 579 580 581 Vgl.10.1980. Vgl. 23. . 259). Laut Kassenbuch gab die HA I 1987 insgesamt ca. Tabelle 12: Verteilung HIM in der Hauptabteilung I Abteilung Äußere Abwehr HA I/8 16. Vgl. A. AuszahlungenAnordnungen 1986/1987. HA I 13673. BStU. HA I 4203. Durchführungsbestimmung zur Richtlinie Nr.

Ihnen allen bin ich zu großem Dank verpflichtet. ergänzenden oder korrigierenden Schriftstücken und war schon deshalb eine unersätzliche Hilfe. . mich mit Tipps versorgt und meine Thesen diskutiert. Struktur und Arbeitsweise der MfS-Militärabwehr offen zu legen.95 DANKSAGUNG Das Vorhaben. war nur dank vieler Helfer zu bewerkstelligen: Thomas Auerbach und seine Praktikantin hatten bereits einen Grundstock wichtiger Dokumente ausfindig gemacht. Schließlich haben Thomas Auerbach. Zahlreiche weitere Gesprächs. dass sich mein Manuskript in das System des MfSHandbuches einfügen ließ. Dr. Geschichte. weil dort meine Darstellung mit den neu erschlossenen Unterlagen abgeglichen wurde.und Streitpartner haben die Entstehung des Manuskriptes verfolgt. Doch noch immer wird der Teilbestand HA I erschlossen. Das Sachgebiet 03 unter Leitung von Margot Friebe aus der Projektgruppe ETb belieferte mich regelmäßig mit Hinweisen. Siegfried Suckut und Christiane Neumicke dafür gesorgt.

Oktober 1968 Abteilung Operativ am 1.96 Übersicht der Organigramme und Tabellen Organigramm 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Abteilung Äußere Abwehr/UA 1 Abteilung Äußere Abwehr/UA 2 Hauptabteilung I im Jahr 1952 Hauptabteilung I im Dezember 1953 Hauptabteilung I im Juli 1956 Operative Abteilungen der Hauptabteilung I im Januar 1962 Referat Sonderverwaltungen September 1962 Abteilung Koordinierung 1965 Abteilungen der Hauptabteilung I im März 1967 Stab am Sitz der Leitung der Hauptabeilung I am 1. November 1968 Auswertungs.und Kontrollgruppe im Jahr 1980 Seite 21 24 55 59 65 70 72 74 76 78 78 82 Tabelle 1 2 3 Allgemeine Bezeichnung militärischer Strukturen Gegenüberstellung operative Bearbeitung 1960–1988 Zuordnung von Stellvertreterbereichen im Ministerium für Nationale Verteidigung und zuständige Diensteinheiten der HA I IM des Bereiches Aufklärung im Operationsgebiet Ist-Stärken der Teilstreitkräfte 1949 bis 1952 Fahnenfluchten 1950 bis 1960 Verteilung Grenzbrigaden Fahnenfluchten 1961 bis 1987 Unterstellungsverhältnisse der Grenzpolizei/Grenztruppen Einsatz von Minen an der innerdeutschen Grenze Verteilung IM im Jahr 1964 Verteilung HIM in der Hauptabteilung I Seite 3 10 15 4 5 6 7 8 9 10 11 12 47 53 57 68 69 80 83 93 94 Diagramm Entwicklung des Mitarbeiterbestandes der HA I 1954–1989 Seite 91 .

BF BGBl. Orientierungs.und Kontrollgruppe Agenturischer Mitarbeiter Arbeits-. BND BSA BStU BV BV/V Auswertung und Information Ausbildungsbasis Abteilung Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst Amt für Nationale Sicherheit Arbeitsgruppe Speicherführung Arbeitsgruppe des Leiters Arbeitsgruppe des Ministers Auswertungs.und Informationsgruppe Archivierter IM-Vorgang Anleitung und Kontrolle/Aufklärung Anleitung und Kontrolle/Abwehr Aufklärung Grenztruppen. AKG AM AOI-Hinweis AOP AOPK AP AS ASK ASt ASV Aufkl. AW AWK BA BCD BdL Bearb.97 Abkürzungen A/I Abas Abt.und Informations-Hinweis Archivierter Operativer Vorgang Archivierte Operative Personenkontrolle Allgemeine Personenablage Archivierte Sachablage Armeesportklub Außenstelle Armeesportvereinigung Aufklärung Auswertung Abwehr Wehrkommando Bundesarchiv Bewaffnung und Chemischer Dienst Büro der Leitung Bearbeitung Bildung und Forschung Bundesgesetzblatt Bundesnachrichtendienst Bereich Spezieller Außenhandel Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Bezirksverwaltung Bezirksverwaltungen/Verwaltungen . sonst: Auswertungs. ADN AfNS AGSpF AGL AGM AIG AIM AK/A AK/Ab.

98 BZG CIA DGfSB DGP DKP DSt DVdI DVP EDV(A) EK F FDJ FHGT FIM FuAR GAR GBK GBl. GH GHI GI GKK GKM GKN GKS GM GME GME/K GMS GP/B GR GRU GSSD GST GT GVS HA Berliner Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Central Intelligence Agency . Gen.) Auslandsaufklärungsdienst der USA Deutsche Gesellschaft für Sozialbeziehungen Deutsche Grenzpolizei Deutsche Kommunistische Partei Dokumentenstelle Deutsche Verwaltung des Innern Deutsche Volkspolizei Elektronische Datenverarbeitungsanlage Entlassungskandidat Form(blatt) Freie Deutsche Jugend Freiwilliger Helfer der Grenztruppen Führungs-IM Funkaufklärungsregiment Grenzausbildungsregiment Grenzbrigade Küste Gesetzblatt Genosse Geheime Ablage Geheimer Hauptinformator Geheimer Informator Grenzkreiskommando Grenzkommando Mitte Grenzkommando Nord Grenzkommando Süd Geheimer Mitarbeiter Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz mit Kontakten zu einem vorgegebenen Personenkreis Gesellschaftlicher Mitarbeiter für Sicherheit Grenzpolizei/Bereitschaften Grenzregiment Hauptverwaltung für Aufklärung beim Generalstab der Streitkräfte Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland Gesellschaft für Sport und Technik Grenztruppen (der DDR) Geheime Verschlusssache Hauptabteilung .(engl.

(russ. Auswertung. Kontrolle Inoffizieller Mitarbeiter Inoffizieller Mitarbeiter im besonderen Einsatz Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration/Inhaber einer konspirativen Wohnung Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration und des Verbindungswesens Inoffizieller Mitarbeiter zur Sicherung des Verantwortungsbereiches Initiativgemeinschaft zum Schutze der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR Ingenieurtechnischer Außenhandel Jagdfliegergeschwader Juristische Hochschule (des MfS) Kommissariat Kriminalpolizei Kreisdienststelle Kommando Komitee für Staatssicherheit Komitet Gossudarstwennoi Besopasnosti .99 HIM HIME Hptm. HSB/HSG HV HVDGP HV A HVA HVS HVDVP IAK IM IME IMK IMK/KW IMK/S IMS ISOR ITA JG JHS K K KD Kdo KfS KGB KGT KgU KO KoKo KOZ KSZE KuSch KVP KZ LaSK Hauptamtlicher Inoffizieller Mitarbeiter Hauptamtlicher Inoffizieller Mitarbeiter im besonderen Einsatz Hauptmann Hauptsachbearbeiter/Hauptsachgebiet Hauptverwaltung Hauptverwaltung Deutsche Grenzpolizei Hauptverwaltung A (Aufklärung) Hauptverwaltung Ausbildung Hauptverwaltung Seepolizei Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei Information.) Komitee für Staatssicherheit Kommando Grenztruppen Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit Konspiratives Objekt Kommerzielle Koordinierung Koordinierungszentrum Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Kader und Schulung Kasernierte Volkspolizei Konzentrationslager Landstreitkräfte .

(russ.) Ministerium für Staatssicherheit der UdSSR Materielle Sicherstellung North Atlantic Treaty Organization . OAK OEG OHS OibE Oltn.) Volkskommissariat für innere Angelegenheiten Nichtzuführung zur Linie Nichtsozialistisches Ausland Nationale Volksarmee Nationaler Verteidigungsrat ohne Datum ohne Verfasser Operative Anleitung und Kontrolle Operative Einsatzgruppe Offiziershochschule Offizier im besonderen Einsatz Oberleutnant Operatives Leitzentrum Operativgruppe Operative Personenkontrolle Oberstleutnant Operative Technik Operativ-taktischer Raketenkomplex Operativer Vorgang Politische Hauptverwaltung Parteiinformation . D. Verf. MF MfNV MfS MGB MS NATO NKWD NL NSA NVA NVR o. OLZ OPG OPK OSL OT OTR OV PHV PI Landgericht Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Luftverteidigung Luftverteidigungsdivision Landesverteidigungsordnung Militärakademie »Friedrich Engels« Militärbezirk Militärbauwesen/Unterbringung Ministerium des Innern medizinisch Mikrofilm Ministerium für Nationale Verteidigung Ministerium für Staatssicherheit Ministerstwo Gossudarstwennoi Besopasnosti .100 LG LSK/LV LV LVD LVO MAFE MB MBW/U MdI Med.(russ.) Nordatlantikpakt Narodny Kommissariat Wnutrennich Del .(engl. o.

Sabotage und Spekulantentum Territorialverteidigung Unterabteilung Untersuchungsausschuss freiheitlicher Juristen Überläufer Unteroffiziersschule Verwaltung Verwaltung für Schulung Volksmarine (der DDR) Verbindungsoffizier TV UA UfJ ÜL US Verw.) Allrussische Außerordentliche Kommission für den Kampf gegen Konterrevolution. VfS VM VO .(russ. sabotashem i spekulazijej .101 PIM PKK PO RAI RD Ref. RIAS SAPMO-BA SBZ SdL SdM SED SfS SI/ÖA SKB SM SMAD SMERSH SND SoA SOUD SSK StMCGT StPO StUG SVW T/B Tscheka Perspektiv-IM Parteikontrollkommission Parteiorganisation Referat Auswertung/Information Rückwärtige Dienste Referat Rundfunk im amerikanischen Sektor Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen im Bundesarchiv Sowjetische Besatzungszone Sonderaufgaben des Leiters Sekretariat des Ministers Sozialistische Einheitspartei Deutschlands Staatssekretariat für Staatssicherheit Sonderinformation/Öffentlichkeitsarbeit Stadtkommandant(ur) Berlin Splittermine Sowjetische Militäradministration in Deutschland Tod den Spionen Spezialnachrichtendienst Sonderaufgaben System der vereinigten Erfassung von Informationen über den Gegner Kommando Seestreitkräfte Stellvertreter des Ministers und Chef der Grenztruppen Strafprozessordnung Stasi-Unterlagen-Gesetz Sonderverwaltung Technik/Bewaffnung Wserossiskaja Tschreswytschainaja Kommissija po borbe s kontrrevoluzijej.

b.und Informationsgruppe ziviler GI Zentralkomitee Zentrale Koordinierungsgruppe Zentrale Materialablage . Such. ZA ZAIG ZGI ZK ZKG ZMA Volkspolizei Vorverdichtungs-.V.und Hinweiskartei Vertrauenskontakt wehrpflichtiger GI Westgruppe der Truppen wehrpflichtiger IM Wachregiment Militärischer Innerer Dienst (russ.) zur besonderen Verwendung Zentralarchiv Zentrale Auswertungs.102 VP VSH VTK WGI WGT WIM WR WSW z.

00 21120. EVELIN APELT.00 . HEINZ ADAM. OLAF BAEHRING.68 18479. BERND ALTMANN. HUGO ADAMEK.00 32812. DIETER ALTMANN. ANDRE BALKE. SIEGFRIED BARDELLE. AXEL ALBRECHT. UDO ANSCHUETZ.00 25687.00 8712. KATRIN BATHGE.00 8950.00 27750. ALEXANDER BAIER.00 28080.00 16170. UTE BARTHEL. HORST ADERHOLD. ROSWITHA AURISCH. JENS-UWE BANDOW.00 28280.50 27750. THOMAS ASZMANN.04 29937.00 31250. THEO APEL. GUENTER ADERHOLD.00 21937.50 16830.00 24840.00 23286. ECKHARD ABEL. EDITH BARBITZKI.00 39000.00 25380.04 28500.44 27300. INGO AUGE.00 24210.00 28500. HEINZ-DIETER AHRENDT. HANS-JOACHIM BANSEMER.00 33500.00 27550. EBERHARD BARTH. HEIDE AX.00 19440.00 24555. BURKHARD 30750. KARIN BAUDISCH. RALF ARNDT.00 26283. HANS-JUERGEN BACHMANN. RALF BARZIK.00 33000.50 29000.50 19440.23 19726.36 26150.00 29250.00 33500.00 16455. DIETER AUERSWALD. DIETMAR ARNDT.00 25530. MICHAEL BAIER.00 25530.00 12425.00 25920. DIETER BAUCKMANN.00 20625.00 8950.00 28500.04 16183.90 25530. JOERG ARNDT. HAGEN AUERSPERG. HANS-JOACHIM ALTENHOF. AXEL BARTELT. HOLGER ABRAHAM.00 21685.00 20230. ROLF ALTMANN. RALF BANNIER. INGRID BARTL.04 15228. MATHIAS BACHERT. DIETER BAMME. GERALD BAKOWSKI. KAI ALTENKRUEGER.00 23250.00 26820.04 14931.00 28500.87 15228. MATTHIAS BARTNIK. ROLF ARNOLD. SIEGFRIED BARTZ. JENS BAUCH. SVEN-OLAF BARZ. RAINER BALLY. AXEL ARNOLD.63 24365.00 20625. RALF AULS.00 22500. ANDREAS BAEDE.ANHANG: Mitarbeiter der HA I mit Personenkennzahl (PKZ) und "Übergangsgeld" 1989/90 111044406156 090758410114 160340406119 120361400238 021030430017 220340411913 190742410628 130664410619 030652402728 050830430026 110730407410 241250400412 060968429211 031252400728 300169417476 080862421519 140939429714 101135420210 210440425029 070949411138 050268429211 040850419714 070256516834 090754403427 141158404711 291058402317 030141404318 261151414614 150849426615 031262426323 011040530047 040360430021 241249429226 030760417425 280254422717 090258518217 220163516211 140367401539 011148401319 171069417729 020752404828 310159400856 171150407317 230550405625 291144416811 300947421018 081156406738 290156429818 211253429723 160363403324 240443421311 301143400822 040566416911 310567422739 260331406123 050938500815 241232409528 211148406714 080660400234 200733400416 080553505620 041251528913 160151426276 050667420329 160154400813 150565424028 020562404317 240163521019 080559412230 150451426228 240455518428 070756404310 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 ABEL.75 26640.00 25920. ARNOLD AHRENDT.00 18985.00 12600.50 28980. MANFRED BARESEL.00 27360.00 20625. REINHARD BAESLER. JOCHEN AFFELDT.00 10015.00 21000. GUENTER ALTMANN. MAIK BARTZ.00 17820.02 6288. ROLAND ARNOLD. TORSTEN BAASNER. HOLGER BACH.88 3375.00 17600.00 10015. HELMUT AHRENS. STEFAN ANDRAE. RENATE ATZRODT. LOTHAR ALBRECHT. LOTHAR BAER.00 28500. HOLGER ADAM. MARIO BACZINSKI.

00 16541. BERND BECKER.00 .00 27000. JOERG-PETER BEYER.67 16335. MANUELA BEHREND.00 27600.50 20149. IRENE BECKER.00 26625. WOLFGANG BOBER. RENE BILZ.04 16183.00 24720. BRIGITTE BITTERLICH. JUERGEN BIELING.00 21000.50 33000.00 27000. GUDRUN BEESE.04 29993. CHRISTA BAUMANN. EWALD BENTHIEN.00 25170. UWE BOCHMANN. DETLEF BISCHOF.00 12320.00 19102. SIEGFRIED BERGER. CHRISTINA BELOW. JUTTA BEKURTS. MICHAEL BLUDAU. ANGELIKA BLANKENBURG. JENS BEESE. KARL-HEINZ BERGHOLZ.50 25920. SVEN BETHMANN. DIRK BETTAC.00 21750.50 27187.00 23437. STEFAN BERNADOWITZ.00 16549.00 26375. BIRGIT 24840.00 13090.00 19140. SIEGFRIED BERNSTEIN. DIETMAR BECKER. MAIKA BLECHSCHMIDT.00 19830.00 15674. ROLF BECKER. KARLHEINZ BAUM. THOMAS BLOCHWITZ.50 27676.00 3674. FRANK BEINAROWITZ.82 17813.50 24592. JENS BERLICH. REINHARD BERGMANN. TORSTEN BIENECK.50 32250. KARIN BEIL. BERND BERGER. ADOLF BENECKEN. HERBERT BLUDAU.45 13685. STEFAN BISCHOF. JOERG BAUMERT.19 27530. URSULA BLOSZFELD.50 26437.00 33000.00 30750.00 24750. MICHAEL BENDA.77 21670.00 9036.00 25500.12 6820. ANKE BEIL.00 22440.26 22825. ELKE BEMM.00 28500.00 25530.19 3674. GERHARD BEHRING. GUENTER BAUMANN.26 24840. ECKBERT BAUER. REINHARD BLASCHKE. ERIKA BETHGE.00 24265. MANFRED BENKERT.00 8950.00 24840. ULLRICH BLECHSCHMIDT. ECKEHARD BERNHARDT. HEINZ BISCHOFF. RONALD BLUEHER. KLAUS BLUMENHAGEN.00 21120.04 13500.00 31680.09 27360. CARMEN BERNHARDT.00 21687.00 27937. MANFRED BEESE.00 28500.25 14145. UWE BERLET.00 27687. GERHARD BECKER. FALK BILGENROTH.00 18677. THOMAS BECKER.00 19440. KLAUS BECKER.00 19492.00 24840. CHRISTIAN BEYER.00 19320.50 22550. INGO BECKER.00 16830. HERBERT BAUER.50 21000.00 30500. WALDEMAR BEER. DIETER BETHKE.030658404310 160848402610 031134421210 270337503433 200934429725 210256414717 150935529717 010742400816 211146420918 300751417113 050554411530 081042409519 121132409911 020562410338 270335402217 050148428118 211142503628 261061400817 271160522763 041061400214 200531429712 101054430054 070164411576 010446500732 101258504510 180662423833 180132516928 270558501511 090359518515 230260426225 050448413911 160429430019 140739419618 090543407444 180831407456 290437404828 240255429754 060838403419 210332407421 281264504315 190254421328 280449404324 251262416015 240470415312 300570415012 110748407910 080869515016 030654413914 050139406427 290733507418 310834416617 011065430253 041264409817 260468400849 040558404419 030157403029 200263400728 260466421224 111169430045 231052407550 241053413011 080731429721 281248523639 190647507114 050946408912 221061426818 151163505911 210165422754 171154522734 030754424725 151064411434 251160411424 261135424935 201246421513 210267430130 020446500811 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 BAUER.00 25920.00 29250.20 27835. JUERGEN BERTHOLD.00 16422.00 26187. RAIK BERNDT. OLAF BEHRNS. JOERG BEHRENDT. KARL-HEINZ BERGER. EBERHARD BENTHIEN. SVEN BENDER.00 8712.00 21750.00 29000. THOMAS BEIER. ANGELIKA BERGMANN.

00 10560.00 28500. KLAUS-DIETER BORNKESSEL.00 27750.00 16335. KLAUS BRUECKMANN.35 29250.00 25012.00 33000. HEINZ BOROWSKY. HARTMUT BRIESEMANN.50 14526.00 24840. HORST BOERNER.19 25920. MANFRED BRUECKNER.00 21120. HARALD BOERNER.16 3674.04 42000.88 30750. CHRISTA BRAEUNLING.00 10015. HUBERT BOENISCH. WOLFGANG BOEHME. STEFFEN BRUNSCH.00 21700.00 21937.00 31520. KNUT BORUCKI.00 27750. STEFAN BRENNIG. PETER BUECHNER. KARL-HEINZ BOEHM.00 23040. GERD BOEHM.00 29562.46 28500.00 30750.04 17710.00 25461.00 19313.00 18552.37 41812. DIETMAR BUETTNER. RALF BOENISCH. HANS-PETER BOETTCHER. HARTMUT BRUECKNER. JOCHEN BOETTCHER. BRIGITTE BRAUER. JAN BREDDIN. MICHAEL BUNGE. CHRISTEL BRENDLER. BERND BOECKMANN. DIETER BREUER.00 28500.04 25290. HANS-JUERGEN BRAUER. GRIT BRUESSOW. FRIEDRICH BUSCH.00 18682. ANJA BURKHARDT.50 25687.301060404828 020758430074 030136429713 071250416933 011050415026 020952422772 020139417129 290957430229 011260430152 200749403718 120531400610 040567419719 040629416215 130458516228 220746411411 280342429716 160466430261 120231422711 240260415349 070437407311 110438406138 081147414525 171147419915 121148413819 160256427718 291161416012 041147416727 190732402528 201239529710 231047413411 041070417739 280369407525 250660407515 161253419311 011240502518 120962407224 150561402526 240154524971 010344516610 260960404518 040250429804 110947410610 030934429718 240352429799 070668408311 251232400821 110230430016 150756417744 181148428927 250264415126 280852418419 120127418413 070455403410 230464412300 150452506414 290145429732 020366515351 041262400712 210163400893 301057413934 120159411128 301266410115 040861430097 080749430130 110451417114 050649517143 150141419313 150236429733 100132429725 030360423826 160661430304 230357428913 030371506133 130361417776 030751419023 100135404814 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 BOCK. KLAUS BRENZ. MARIAN BOHL. GUENTER BUETTNER.00 24210.04 17291.00 16775.00 13217.00 22770. STEFFEN BRUECKNER. THOMAS BRATGE.00 22934. UDO BROECKEL. THOMAS BURCHARDT.00 23700. ANDRE BRANDT. VOLKER BOEHMER.50 41812.50 30960.00 20089.00 20160.00 30500.50 27360. ROLAND BREITE.00 29760.50 27490. HENRY BRANDTNER.04 33500.00 35250.00 29250.19 23712. RENE BOERNER.04 35000.00 31250. HANS-JOACHIM 23100. AXEL BUECH. WILLY BROCKE. GERT-JOACHIM BRETSCHNEIDER.50 33120. JUERGEN BUCHAL. GUENTER BORNKESSEL. MICHAEL BUNZEL.00 29000. MARIO BRUNNENMEIER.00 19575. OLAF BOECKMANN.00 8812. KLAUS BRABANT.80 21000. EDGAR BUEHLING.19 23712. SIEGFRIED BOMBIS.00 24322.00 20250.00 24894. GUENTER BUECHNER. WERNER BOERSCH.31 16038. VOLKER BUSCH. GEORG BRINKMANN.50 20625. UWE BOSE. THOMAS BONEWITZ.00 16335. RONALD BOERGERSHAUSEN. EBERHARD BRAEUTIGAM.50 24750.00 27750. ROLF BUEHLING.00 42000. RAINER BOTH. PETER BRUESSOW. BERLIND BOESE. WERNER BORNSCHEIN.00 24000. CHRISTIANE BRUEHL.00 .50 17640. TINO BRUEGERT.00 16775. SUSANNE BREITSPRECHER. RITA BUERGER. BERND BRUECKNER.00 25530.25 16830.00 9109. DIRK BRINKEL. KURT BORCK.00 3070. HANS-GEORG BUNDESMANN.

00 23923.16 16957. GERD DOLGENER. MARTINA DZIGGEL. WOLFGANG ECKE. BERND BUTZLAFF.00 22440. MICHAEL DEBUCH. DOMINIK DRECHSEL.00 14160. KARSTEN DETTMANN.00 19328. HORST CHRISTMANN. DETLEF BUSSE.00 27595. STEFFEN DITTRICH. GERHARD DIETEL.19 22440.00 19320.00 15815.97 26640.00 27360. FRANK CYRKEL.26 21937. HEIKE CAEZOR.00 6380.00 30750.00 24150.00 22660. FRIEDRICH DADEMASCH.00 27360. MICHAEL DEHNEL.00 21780.00 8350. FRANK BUTZE. HEINZ DOMHARDT.00 24840.13 15228. BERND DOERRIES.40 21125. KLAUS DETLOF.64 28500.04 24027. RALF DOEBLER. EBERHARD CAMPE. THOMAS DOBERITZSCH.00 26640. HANS DINSE. TORSTEN CHRISTEN.00 29250.04 26272. ROLF CHALUPKA.00 22500.200735410116 151257411414 141060405636 100249426616 220453417780 251059503631 151147429736 180660502124 200959420022 171254412217 070865408513 260430402216 210355429738 230633406113 040851507417 120944411932 120254418432 031265404648 130141411911 230945416214 280667415312 060853425114 090547424014 200962400727 300959409518 270359400814 120245407416 201259403437 260962403420 130566402113 030161402731 080647427213 250552407438 180969400724 211234428928 080554422739 290630430163 140457416910 191164416423 280353423619 101228407410 050733410613 280248400415 190751429734 081043511515 190366417323 021059504817 080966412115 050766414725 040469427619 220647424815 240962400811 300150405010 200551429779 140746404713 060762413257 091239402619 050253402737 291261419819 310833429723 191056430113 260848403419 060358401537 220268430270 291060415395 210551429727 270654414215 130663407311 271052429238 030343422733 081158507217 130960414614 130650417721 150755414744 091135403422 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 BUSCHMANN. CLAUS-PETER DAEHNE.00 26340.00 54500.00 28500. AXEL DOERING. BERNDT DOEHRING. KLAUS-DIETER CHOLLEE.00 28500.00 20625. DIETER DONNER. BAERBEL DITTRICH.78 29000. ANDREAS DIEDRICH. JENS DRECHSEL.00 15390. DIETER CREUTZBURG.00 10550.00 27360.00 28500. HANS-GUENTER DOERRWANDT. EBERHARD CONRAD.84 49500. GERD DIETZ.00 33000. FRANK DIETZE. HANS DUST. FRANZ DONATH. PETER DIEGNITZ.00 14988.00 21610. RALF DUERING.00 26640.00 16754.50 22440.00 27397. MARIO DIETZE.50 33000.00 3674. RENE DITTRICH.84 20625. GERHARD DOETTGER. HANS 42000. DIETRICH DORNSTREY.00 19440.53 28500. GERHARD DITTMANN. FRITZ DOISCHER.00 16830.00 17465.00 .00 15876. HANS-DIETER DITTMAR.50 26250. WOLFGANG DIEHM.00 25920. GISELA CONRAD. FRANK DRUSE.00 29520.50 26640. HANS-JOACHIM DIETEL.50 25825. MANFRED DIETMANN. HANS-PETER CZOGALLA. HAGEN DEHMELT. JUERGEN CRAMER.00 27750. ERIK EBERHARDT.00 20625.00 24827. FRED DAEBRITZ.00 19102.00 24770. BERND DOMINIKOWSKI.99 24882.00 20625. ULF-DIETRICH DICKHOFF. DIETMAR BUTZKE. VOLKMAR DUMONG. MANFRED DILS. BRIGITTE DITTMAR.00 10300.50 22080. RAINER CLAUS.71 26289. UWE DRAEBELHOFF. RENE DIETEL. KUNO BUSSE.00 30960.00 26437. RAINER DRESSLER. MICHAEL DIERINGER. CARMEN CARL.00 15876. JUERGEN EGGERT.00 16830. ROLF DAUTE.49 19257.

MARKUS FAUPEL. ERIKA FELKEL.32 17416. ANDREAS FALKE.00 27360. HELMUT EITNER. RENE FATH.50 27360.04 OibE 37249. PETER FEHRER. DETLEF ERNSZT.00 24150. RUEDIGER EHRLICHER.00 24150.00 25530. LUTZ FIEDLER. JENS-UWE FELKEL.00 24092.00 27360.00 23250.00 19440. MICHAEL FIEDLER.00 27360.00 28500.54 13915. TORSTEN ENKE. FRIEDRICH-VOLK ELLENBERG. CHRISTIAN FICHTNER.00 13640. INGRID FIEDLER. KLAUS EISZNER.00 25760. UWE FIEDLER.50 6380.00 29517. MATHIAS EUE.00 19440. FRANK ENGLER.00 20880.181057400857 020456400857 011156415366 020248423819 280162420319 240546411116 280156519929 120467422419 271159400865 070653407420 110948420319 010756402716 290154429750 181153417747 260859429227 160959424986 040439422016 040148407916 090651519312 020152419057 050454413918 181039407529 160765402711 130368418712 230253406410 211058407019 280965400610 060454428254 290751413028 020943404310 280352424927 310850429848 160961400713 261160415010 130144411116 110561426214 281232405128 251256420333 200831406117 100169422228 190660430211 271239429764 270252426918 010732402228 150855429759 150748429729 091065400858 180561402232 080946506122 251165422739 140862407225 240834410628 190847402712 250961400843 010755528288 010652407619 040868528011 311069403214 030530416910 271054407411 141056400138 280856424517 110252424514 280244421016 280863530270 201234429729 270947407019 250341529718 071263415315 110352429734 150359430128 220149407617 041060426711 210955506928 250231407429 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K. 2B FABER. JUERGEN FIEDLER. JOERG ERLITZ. MONIKA FANDEL.29 26820. MATTHIAS EHRLICH. MANFRED ETZOLD. 4271/80 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 EHM. FRANK FICHTNER. ROLAND EISLEB.00 6380. MANFRED EICHHORN. REINHARDT EWALD.00 24187. ECKHARD FICHTNER. DAGMAR EICHBERG.75 27920. UWE-ROLAND EHRLICH. ANDREAS ERBRECHT.00 19635.00 24210.50 20125. RALF EICHHORN.50 25110. KARLHEINZ 25530. HANS-JUERGEN ELCHLEB. ULF-CARSTEN FAEHNRICH. CHRISTINE ELAS.00 28500.00 23040.92 25620.00 26437. MANFRED EHM.11 33000.50 18937. HERBERT EICHHORN. ROLF FA(E)HNRICH.00 .00 25012. GUENTHER FIEDLER.00 10700. STEFFEN FACKLAM. RUEDIGER ENDERLEIN. MARIO ELSNER.04 10725.00 25560. PETRA FIEDLER.00 22769. JENS ELSAESSER.00 24000. RAINER ELAS. LOTHAR ERNST. GUENTHER FAUST.00 27750.50 26700. JOERG EICHENTOPF. ROLAND ENGWER.00 21784.00 30815.99 31312. GOTTFRIED FIEDLER. THOMAS EHRHARDT.00 30687. KARL-HEINZ EHRLICH.74 19440.00 17853. DIRK ETZOLD. DIETER FABER. LUTZ EITNER. JOERG ENGLER.04 27000.00 26640.00 21780.00 19800. HARALD FEUSTEL.04 42000.50 24840.00 26437.00 15090. WOLFGANG ENDELL. THOMAS EICHELMANN. SIEGFRIED FIEDLER. SILKE FERDINAND. VERONIKA FINDEISEN.00 25530. ERNST ERBRECHT. NILS FERG.00 20767. EDWIN ENGLER.75 10015. KAY ENDESFELDER.00 27360.00 27750.00 8350. BERNT ELIES.50 22577. REINHARD FELLER.50 25530. HORST FIEDELMANN.50 26840.00 8950. UWE FICH.00 23537.50 17665.00 19140.00 26062.00 23760. ALFRED 1602 FRIEDENSTR.50 17028. ROLAND ENGWER.00 25242.00 19102. GUNTHER EISZMANN.

ULRICH FISCHER.04 28687. ERLAND FRIEDRICH.50 27750. MARIO FRANKE.50 23367. HEINZ-JUERGEN FRANKE.50 33000.50 15516.00 25530.00 25530.00 24000. JOERG FISCHBACH. FRANK FOMFERRA.50 22764.00 25530.00 19440.50 25530. HANSJOERG FRITZSCHE.00 27750.50 21769.00 28500.00 25530. GUENTER FISCHER.00 30437. UWE FRANZ.50 21945. KARL FISCHER. MICHAEL FRITZLAR.50 28500. JUERGEN FRIEDRICH. UWE FLAIG. KLAUS FISCHER. RAINER FUGMANN. MANFRED FITZNER. KLAUS 26220.00 15822. GERD FLEMIG. KARL FRENZEL.00 17820. BERNHARD FRIEDE. STEFAN FISCHER.00 19800. GERD FUGMANN. OLAF FUELLE. CHRISTIAN FOCKMANN.00 19724. HENRY FREITAG.00 18477.00 24480.00 28080.02 21450.00 28687. ERIKA FROEMMEL.99 23712.29 17700.00 35000. KLAUS FRANZ.00 20625. FRANK FISCH. MARIANNE FISCHER.00 .00 23265. CHRISTIAN FLAMMIGER. GUENTER FRITZSCH.16 19140. SABINE FLADER.50 26280. ROLAND FRANZ.180659428246 270564430203 090835510128 071247500712 010159430057 070536402217 270352423837 230743421736 220832424956 190743417127 010848427347 241256430030 310147427015 040952422754 040559426820 130550421117 201045430050 090662509128 040171430727 180565429213 250365430069 260170415714 131151422715 041156400727 020755427224 180653427226 231039402210 121252426812 050161407020 060660430240 010941420211 310754421520 050150413628 140340429734 110259429254 310563417764 251248413715 100766526834 210270424225 060854422724 300857418720 100559417731 091242429724 110331429751 241046415027 240234405518 250863406811 020559428238 030243402516 270356422743 260549421318 071237517713 210535509516 010758416628 110451415311 031065425014 231057430178 130357518435 030254407435 040333416910 290546405213 100750429730 270363430071 130757500840 200232421331 021159430093 090356429840 160145403414 080756412213 070648417712 181162419314 190841420012 221153420712 290661408428 130849416419 050837402327 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 FINKE. STEFFEN FISCHER.00 26008. WALTRAUD FRIEBE.00 32250. GERD FROHNE.00 22770. MARTINA FRITSCH.00 8350.00 20625. KARINA FRANKE.17 21060. HARTMUT FREYER.00 28500.00 28437.50 27200.00 27360. WERNER FREITAG.95 21000. UWE FRENTZEL. SIEGFRIED FRANKE. GERALD FREUND.00 21911.00 25992.00 15898.00 15581.83 25500.00 25530.00 27300. HARTMUT FLEMMING.50 25060. RALF FROMMHOLD.78 30750.00 25530.04 26437. HANS-JUERGEN FISCHER. GERD FLANZE. PAUL FUCHS.00 26695.50 18900. WOLFGANG FITZKE. WERNER FUENFSTUECK. HENRY FRAMKE. WOLFGANG FREIER. HARRY FRITZSCHE. BERND FRUEHWIRTH. CHRISTIAN FLEISCHER. CARSTEN FLEMIG.66 20187. KARL-HEINZ FORKEL.04 29520. ROLAND FOLGERT. AXEL FLAEMIG.00 18572.00 24150. NICO FRANKE. ANDREAS FISCHER.00 28437. STEFFEN FRITSCH. HEINZ FISCHER.00 23568.00 3070. HORST FISCHER. THOMAS FROEHLICH. FRANK FOERSTER. JOERG FRANZ.54 12956.00 21000. ELFRIEDE FISCHBACH. GERHARD FROHBERG. PETER FOERSTER. HANS-JOACHIM FISCHER. DIETER FRUEH.00 30750. JENS FOERSTER.00 28500.10 29000.00 28500. EDMUND FLIEGNER.00 8812. MICHAEL FUERSTMANN. CHRISTA FRIEBUS.00 21937.50 25840.

WINFRIED GIDDE.00 26162. KLAUS GEHRING. VERENA GNEPPER.00 14619. HENRY GOEDA. THOMAS GENTSCH.58 19690. HEINZ GEIER.00 28500.00 28500.00 21750.00 8712.04 24187.34 24937. MAIK GAERTNER. ALFRED GEHRMANN.00 20880. RAINER FURTH.00 25470. RUDI GOTHE.04 22440.00 18918. ROLAND GLOEDE. AXEL GOERGES.00 22440.00 20160. HANS-JOACHIM GEPPERT. ROLAND GLASZ. FALKO GOETTING.00 26640.50 24000.50 21000. KARIN GEILICH. JENS GERBER.50 14938.00 20089.00 19505. MICHAEL GESZNER.00 35250.00 20236.50 27000. WILFRIED GENTZSCH. INGRID GERLACH. DIRK GIESE. PETER GALLINAT. HARRY GABERT.00 20880.00 30750.50 15624.00 18400.201251410122 020636400838 191050400837 150159400717 240865402217 010847424443 221048409124 100856404566 061165400815 050349519622 060851402138 050740400712 090454406810 280752406111 160151511112 071249409533 291145517710 130233411919 211055406926 180261429222 181265401838 290660418931 300650402318 010236429712 300865409111 300461429212 030968510821 160841407419 141254411962 181250404219 050452504314 180256404311 170949504316 060164404828 090170416216 120262500831 271263430052 130259406122 190546406111 150863410820 120759407122 030460518523 220135429719 261249510815 151236408419 180250500628 250270415448 220848408328 240139419639 051059407440 220961413516 060947403223 260745416946 120233429714 301237404816 180262506146 100841429728 250544430128 130755413014 210966404329 171258400010 190663419712 160753411821 050857430181 120355412232 190645406133 080752416911 040853428245 010750420913 100848422721 030160423928 291150413254 100369419066 100636411019 290156413437 150838402124 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 FUHRMANN. ULRICH GLEISZNER.00 22770. TORSTEN GIESE. ANITA GLAESZ.00 16237.00 28500. BAERBEL GERITZ.81 30500.89 23402. ANDREAS GERSTNER. JUERGEN GOLLESCH. BODO GILDEMEISTER.84 26437.50 20880.00 25500. MATTHIAS GEIKE. HOLM FUNK.00 26820.50 14026.00 28080.00 21937. STEFAN GATZSCH. ROLF GOTSCHA.03 27500. TASSILO GORTAT.00 18082.00 30407.50 20229.00 24150.00 25500.00 24155. FRED GOEHRING. WOLFGANG GODOFSKI.00 26640.84 17939.00 22440. JIRKA GOLL.00 20625. HELMUT GOETZE.00 30750. GUENTER GERHARDT. JUERGEN GENSCH. FRANK GLASER. BETTINA GERGS.11 23100.00 20625. UTE GLASER. ROLF-DIETER GOERLICH. MARIANNE GEESE.00 27800.00 25530.00 20160.00 26190. HANS-JOACHIM GAERTNER. ELKE GESANG. STEFFEN GERNANDT. BURKHARD GOETTLICH. UWE GLAWE.50 20243.00 25970.00 .29 18135. RENATE GEISLER.00 28500. THOMAS GOLD.00 21945. WOLFGANG GLATZ. INGO GESCHKE. MICHAEL FULDE. GUNTER GNIECHWITZ. HANS-JOACHIM 25530. UWE GEREKE.50 15439. DETLEF GELDNER.00 33500.33 10400. PETER GLANDER. HEINZ GLOECKNER.07 25324.00 3674.00 13500.00 27835. HANS-ULRICH GERITZ.19 30000. PETER GNEUSZ. LOTHAR GALLIEN. MANFRED GOETZL.50 25232.00 31312. HANS-WOLFGANG GEINITZ.04 20010. DIETMAR GLIESING. LARS GOSE. HANS-PETER GERHARDT. FRANK GENTZKY. KERSTIN GIESELER. KLAUS-PETER GLATZ. FRANZ GEISZLER. ERWIN GERLACH. CLAUS GOLLA.50 29280.

00 20721. HORST GRUBE. EDELTRAUD HAERTGE. MATTHIAS HAENSEL.67 19597. WOLFGANG GRAWUNDER. ELSBETH GROLLOP. KLAUS GRAENING. HELMUT GRUENERT. GERHARD GROSZE. GERHARD GROSZ.79 25200.00 28500. ALEXANDER GRUMBACH. KLAUS-DIETER GRAUROCK. DOROTHEA GREYER. ERNST-HERMANN GUENTHER.50 24840.07 25133. JOHANNES GRAU.00 14026. BERND GRAF. LOTHAR GUENTHER.00 20887.00 19310.00 21060.00 22440. GUENTHER HACKEL.00 28042. VOLKER GROPP.00 24092. GERD GRILLE.00 19320. HARRY GRAF.77 24667. JENS HAEDICKE. HERBERT GRAH. CARSTEN HACKEL. HEINZ-UWE GRIMM. UWE HABURA.00 17226. STEFFEN GROSSE.00 30187.00 28560. THOMAS GRAHL. BURKHARD HACKBART. RUEDIGER GOTTWALD. HARALD GRIDEL. RALF GUENZEL. ROLF GUENTHER.00 21120. BURKHARD 35093. DIETER HAERTEL. RENE HABERMANN. JOCHEN GROTHE.00 27360.65 24000. DETLEF GOTTWALD.00 29250.00 21025.50 24840. HORST GRZMEHLE. SVEN HAENIG. WALTER GRUNER.00 16830.00 36512.00 18745.50 27835.04 28500.00 23979. THOMAS GRAUROCK.50 21000.00 13846. INES GOTTSCHALK. UWE HAASE.00 22987.00 23700.00 26340. BERND HAASE. RENE HAGENOW.00 33500. VOLKHARD HAENSKE.00 18227.75 2700.10 14120. PETRA HAGEMANN. BERND GWOSCH.00 24840. HEINZ GRENZ. MARIO GROLMS.00 11220. KLAUS-PETER GUENTHER.50 23100.00 8200.00 20625. ARNHOLD GUTKNECHT.00 24840. HENRY GUTZEIT. KNUT GRUENWALD. LUTZ HAFNER.00 28500. ULRICH GRUNERT. GERD HAERTGE.96 28500. BERND GRAHLE.19 27750.00 27360. MARGIT GROPENGIESZER.00 27300.25 27360.00 20104.00 16037. WOLFGANG GROEGER.04 3674. FRANK GROSZE. BRUNO GUHR. ROLAND GRUDZINSKI.50 31670.04 20130. GERHARD GROPP. MARIANNE HAEDICKE. BERND GOTTHARDT.00 26640. HEINZ GROSZE.74 26640.00 28500.00 26437.23 16089. WOLFRAM GURZKI. DETLEF GROSZ.00 18478. PETER GROSZE.00 32230. DIETER GUMPEL.00 23940.230443409815 040571509848 140653403228 090156424922 100348424966 160260400884 021058421323 230860408055 210140410116 140570423215 061040402112 021033422725 270966404315 011157404538 030653404522 270231415339 251153515321 210155417759 081150415334 100658401938 090665418811 020753415019 250233503414 020961423638 100358504847 140449414528 240948417561 140365429220 100337403422 040358408415 190953408413 171155428213 071032429728 130130430025 210158403416 290757415024 020153415330 221261417326 190232405212 310759420519 100964414411 040629407415 090756427238 020239416211 180144421723 220641421728 020852413019 110253424014 070354424992 010645429713 190841404311 030153429790 260950429738 050551403615 261057430108 110358421223 260859415327 251257412917 050764404339 090659407438 090451423914 070263400223 110350422715 231156504312 031267407316 250969411416 120756421826 160352416410 200251424968 101063406208 140152510527 120351411427 030650426515 061160523613 210258410525 290965401524 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 GOTTHARDT.00 28500.00 19140. DIRK GRAESKE.00 26640.82 25118. FRANK HAGEMANN. UWE GROSZER.00 22022.00 25920. EBERHARD GUMPEL.50 24177.50 33500. HOLGER GRIMM.00 .00 42000.00 18480.50 29250.

MARIO HELWIG. NORBERT HEINZ.85 24000. HARALD HECK. DIETER HEINEMANN. DETLEF HEINRICH.68 30750.00 22605.00 33500. MAIK HARDT. ROLAND HEINRICH.00 25728. LOTHAR HARTMANN. ULF HARKENTHAL. UWE HANICKE.19 9900.00 23100. STEFAN HALLUNG.50 17490. HANS-GUENTER HAUKE.51 19765. JUERGEN HANSOHN.00 27772. HEIKE HASE.00 3674.00 28500. ANDREAS HARTMANN.00 16961.00 20625.00 33500. ROLAND HECK.00 19440.02 16237. KLAUS HANISCH.00 29000.00 29400. CARLO HEISER.00 27750.00 26640.00 21375. UWE HEGEWALD. PETER HEINRICH.00 24480.00 34125.00 24530. PETER HEINRICH. MAIK HEINKE. RONALD HAHN. SILVIA HAUSMANN. UWE HARTMANN.00 27360.04 11050.50 22770. UDO HENCKER.00 28500. RAMONA HEINZE.00 27550.00 22687. INGO HAUBOLD.00 19440. HARDI HEINRICH. JOERG HELBING. SIEGFRIED HEINSZEN. ANDREAS 26187.00 17595.00 21120. DIETMAR HAYN. CLAUS HAMPEL. JOERG HARTMANN.00 19209.00 6380.04 30500.00 27750. PETER HEITKAM. ECKHARD HEINRICH. DIRK HEMPEL. HOLGER HARTMANN. SIMONE HARTMANN.00 13255. SUSANNE HAKER.50 28290. OLAF HALKE. HANS-JOACHIM HEMPEL.00 24420.260448429222 110455428259 171149428938 280539529729 231061403236 251269408317 160165420326 111252421211 200263412219 110942400851 110941411911 300964406135 230362425071 020843429721 160439400710 181069420716 070457409437 110343429716 040143500716 250643422713 160969530141 261254422748 260462403117 160256404831 290335409513 130165421225 260951418731 201229404818 020954411436 081162522217 241255402417 221265415395 290350424615 080534404314 150659522120 210353406129 091136404312 201246424968 220361510339 250861407538 180455406918 130432406119 260837407318 110152509940 290451420736 090451522787 310564417758 080162424612 101053405615 050747413110 251170409918 310544418323 081261424727 010556408312 270255414824 230651421819 140762403729 160261414831 191046429717 250738400410 190142405614 280260418511 081251426518 271264530055 040546407428 230136421216 280852410310 270954422719 190964403829 221165415160 100163416636 271155403436 171268425000 210432410628 070459430221 081261422828 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 HAGER. UDO HASEWINKEL.50 28500.00 28500. REGINA HEIDENREICH. PETER HECKEL.00 3070. MICHAEL HAHN.50 30625.00 15687. ROLAND HASE.00 . THOMAS HAMMER.00 20770. WERNER HARTWIG. KARSTEN HEINE.50 23045.00 19440. MARIO HANSOHN.00 13994. BERND HAUKE.00 23926. RENATE HARNISCH. STEFAN HAHN.04 19440. MICHAEL HELLMICH. THOMAS HARTMANN. JUERGEN HEINL. GERHILD HEDUSCH.00 30526.04 25530. ACHIM HEISTER.00 23265. FRANK HEINZ.00 27000.00 8350.16 27837.00 26437. KNUT HEILMANN.00 20295.00 25500.00 25530. STEFFEN HANNIG. KLAUS-PETER HEINECKE.00 22605.00 25200. MANFRED HANTSCHE.30 23760. SIEGMAR HECHT.00 28080. HELMUT HECKEROTH.00 21127.91 44250. BERND HANISCH.50 25530.00 22660.00 24155. JOERG HELLER. HANS-JUERGEN HEMPEL. BERND HARTLIEB. KARL-HEINZ HECKERT.00 28500.67 24687. ANGELA HECK.00 8712.00 20380. GOTTFRIED HEINZ. KLAUSPETER HARM. HEINO HEINRICH.

00 25740. FRITZ HERRMANN. HEIKO HOCKARTH. KARL-HEINZ HOESZRICH. WERNER HOHEISEL.00 22790.54 18274.00 . HARALD HIEMANN.00 27360.00 26100. HANS-JUERGEN HOELZEL.50 OibE 28500. WOLFGANG HOFFIE. KLAUS HOFFMANN.00 25920. BERND HILSZNER.83 35250. MICHAEL HENNIG. GERHARD HILL.00 28175.190657413250 070764426210 100933410119 171042506828 280362421017 190754415354 060453422723 251051418416 260356407413 161165427522 120957402146 250960424931 300960525065 090969406158 110159530048 121053428268 030246400428 300838421211 240860420336 250762430046 130740529719 161151402228 090260422898 240166412213 021152423827 191052408015 020262406716 250547529713 260962411519 200966409518 170949427058 210555504835 061130402212 310155421326 280258504314 110455400846 030640401322 031047422717 291241415466 221156422115 271068425020 221237417764 190551428227 240952402311 250669430017 280136429715 030861428262 011050419924 260953403437 010832419617 210932417711 240833429714 210866430028 110754405217 150669422799 011161404717 130145530379 010944429748 100752413628 291267419713 120948406452 120959430108 071139403413 300648400815 020946419817 241254402749 180163511425 080152404626 080354504625 181255429765 160965400737 270952407419 100742420517 090757527126 150969504817 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K. JOERG HERRMANN.00 23760. INGOLF HENNIG.00 8712.67 17930.19 16068.00 13404. HANS HENKE. JUTTA HOFFMANN. KARL-HEINZ HOFFIE.00 18500. ANTON HOCHE.00 14539. HANNO HESSE.00 8950. BERND HIRSCH. GERHARD HOEHN.00 25500. GERD HILLMANN. STEPHAN HOENEMANN.00 20100. MIRKO HESZ.00 3674. MICHAEL HILBRECHT. RENE HOFFMANN.00 28500. GERD HOENL.97 3674.00 24150.00 25530. THOMAS HERRSCHAFT. GABRIELE HOEHN.00 6380.00 14207. INES HOLDHAUS. MATTHIAS HOCKE.00 21960.43 2150. LUTZ HEPPE.07 24480. DORIS HILBRECHT. STEFAN HINZER.00 30000.00 26640.00 28500.00 28800.00 8712.00 23100.00 23202.00 26547.00 32230. RENE HIMMER.00 30645. MARION HOFFMANN.00 24265. MICHAEL HINTZMANN. JENS HERZBERG. ANNETT 18285. DIETMAR 8060 ALAUNSTR. RUEDIGER HERRMANN.00 28500. DIETMAR HENNIG. MICHAEL HERFTER.00 21440.00 33000. ROSWITHA HENKER. HANS-VOLKER HOEHN. WOLFGANG HOCHBERGER.00 28500. ELKE HERFURTH.50 29250. WINFRIED HILLER. THOMAS HOEHNE. FRANK HERRMANN.00 13776.00 24750.00 19965.21 27835. LOTHAR HERZOG.00 25317.71 25380. ERWIN HINZER. HANS-JOACHIM HITSCHER. 7 HERRMANN. BERND HESSE. JAN HOCKE. 5235/86 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 HENDREICH. ROSEMARIE HERRMANN.00 14026.00 23265.33 28500.50 27750. HERBERT HEUSCHKEL.00 24480. MICHAEL HENKE.00 19440. MATTHIAS HIPPE. WOLFGANG HIMPEL.19 23046.00 19620. ULLIBERT HOFFMANN.00 28500.00 31418. RAINER HILLIG.04 27360. DIETER HOFFMANN.00 19440.50 19817. MARGITTA HEYER. DIRK HENK.50 21319. WALTER HOCHE.00 21000.79 23040. UDO HINZE.00 19440.00 28635.00 25200.00 27750. BRITA HESSE.00 22440.00 22500. ANDRE HESZMANN. ANDREA HERLING. ULRICH HENSEL. WOLFGANG HERMANN. DETLEF HERFTER.00 15486. CHRISTIAN HERING. KARSTEN HOEHN. HARALD HENNIG.

DANIEL JUSTMANN.00 24762.00 19440.25 29162.00 15297. JOERG HRACHOWY. SIEGRID JUNG. BRIGITTE KAEHL.00 17321.50 19440. MARIO JURASKE.00 27750.00 28500.00 30687.00 8350.50 19305.00 19440.00 28500. PETER HUBER.25 23760.00 30960.82 25530.00 25460.00 24782. UDO JARSCH. LIENHARD HUTH. MARGRIT JENSKE. STEFFEN HUEFNER. ANDREAS ILGEN. KLAUS KALINA.50 25875. BERND HUEBLER.04 33500. HARTMUTH JACOB.50 18472. GUNNAR HUMMEL. IRINA JANSHEN.50 20625. SYLVIA HOPP. HARTMUT KAISER. RAINER HUBATSCHEK. SIGRID HOLLMANN.00 26737. JENS HUBERT.00 18422. JUERGEN HUGK. HEIDELIES KAHLBOM. BERND HUBERT.00 20405. DIRK HOPF. THOMAS IHME.00 28500.00 19440. VEIT JAHN.00 23037. UWE JESKE.00 24150.60 26840.00 18285. PETER KAEHLER.04 17034.00 18766.04 29000.33 16280.00 18400.00 24000. KAROLA HUTH.00 23265.00 26220. WOLFGANG KAEDING.00 24390.00 35000.07 . GERHARD JOHN. PETER-MICHAEL JASTRZEMBSKI. MANFRED HUTSCHENREUTER. HEIDEMARIE KALOK.50 19620.50 20533.00 24000.00 24000. VOLKER JUECKSTOCK. HERMANN JOHST. BERNHARD JAETSCHMANN.00 18937.00 23537. JOCHEN ILCHMANN.00 24840. EBERHARD HOTHAS. ULRICH HUDEWENZ. DETLEF KADOW. JENS JANKOWSKI.00 14026. GUENTER HORST.021249519614 160532529711 260441406458 100559408552 190561519720 220460430131 031230430010 071153404316 030254424972 170957427912 051258406125 020959430126 141263410144 260156417713 010653400734 230458424727 020369414118 160370423614 211155426342 020563418542 210759417733 160860411528 051156518812 191039404810 070541411919 100957430042 110865423936 080162430107 140359510620 300953425082 080150400832 140932404311 181266424812 150952408538 200847411519 210340429719 271232400846 120957530068 270467408012 171056430051 311260427417 140832401316 070966409523 130355507425 010156402210 151164405613 130754429743 171257425021 121253501722 230365427312 021234405219 281147402731 150443425049 120836406917 110454427625 031159426819 150440529715 050154524210 191141400840 060662411932 080569430109 091065424729 240148403217 050951504319 310856424976 250836502728 010850400434 230449506114 251155401512 311056500832 190250413910 070441429716 150233420223 130343500824 101166421718 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 HOLLENBACH. ERNST JOHN.32 33562.00 18034.10 24150.50 17297. HANNELORE KAISER. TORSTEN HUEBNER. KARL-HEINZ HOYER. RAINER JUEPTNER. WALDEMAR JAKOBITZ.00 23632.50 20460. HORST KALKREUTH. EVELIN ILGEN.00 25920. SVEN 20090.04 21000. MATTHIAS JAENTSCH.07 16237. THOMAS HUNDT.00 8350.00 28100.00 20937.35 27750. MANFRED HOLZINGER. GERNOT JAHN.50 20412.00 26187. GUENTER JAHN.00 26100. GERALD HUSTER. BERND JUNIG. MICHAEL ISING. ERHARD JAHN. WALTRAUT HOLSTE. ANDREAS JENNING. UWE JAUERNIG. HEINZ JAHN.00 28500.37 11016. GUIDO KAHMANN.50 10015. DIETER JACOB. UWE JAGLA. KLAUS-DIETER KAETOW. EVELINE JAHN.00 10015. CHRISTA KAESZLER. SIGRUN JUNGHANS. MICHAEL HOPPE.04 9875.50 25687. HERBERT JOEREND.00 29600.00 30750.00 16191.

HOLGER KLEINSCHMIDT.00 14271. JENS-UWE KLEPPISCH. ECKART KARSTEN. REINHOLD 23170.00 22500.00 22440.00 10725. HARALD KASZLER. FRANK KERN.17 21450.04 18477. UWE KLINGER.32 28187.00 22125. JOERG KELLE. JENS KELLNER.00 19635.00 11550. JENS KARWAT. SIEGFRIED KIKELS. HELLMUT KLAEBE.00 28500.00 28500.00 28500.00 18709.00 29880.50 20010. UWE KEIM. KLAUS KEILWITZ. RUEDIGER KAMILLI. INGRID KIRSTEN.00 25530. UWE KARASCH.00 21285.00 30032. DIETMAR KAMIN. PAUL KAMRAD.00 . JUERGEN KARAS.00 20086. RUTH KIRCHNER.00 26627.00 27360.00 21780. HELGA KETTNER. BERND KLINZING.00 25530. TORSTEN KLEIN. JENS KEICHEL. HANS-JOACHIM KELLER.00 21256. GERD KLUGE. REINHARD KASPER. WOLFGANG KITTELMANN.00 31312.50 27750.50 27835.51 16694. PETER KIRSTEN. LUTZ KLEMPIEN.00 24315. TOM KIRCHNER. KLAUS KLINGELHOEFER. STEFFEN KASPER. WOLF-MICHAEL KLEINEN.00 15739.00 6264. HANS-JOACHIM KNABE. THOMAS KIRSCH.00 35000. FRANK KAPING.00 27000. ROLF KNAPPE.00 8890. DETLEF KLEEBERG.00 25530.00 26565. KLAUS-DIETER KLUTH.37 23632.00 23375. HORST KESSEL.00 32937. UWE KAUFHOLD. KAI-UWE KEWITZ. UWE KLINGNER.00 17940.00 19642. UWE KLEINER.00 25200.00 13515. JUERGEN KIENITZ. WOLFRAM KASTEN.00 20625.300754429793 300157430120 140747401928 210662430288 101153411019 050965418534 280851415339 060845404436 270362428252 220451420716 281160424935 251153422782 250239405911 210350413219 071257406121 250266416915 020349400130 081161412227 061162418622 160861423811 241265423828 020667415370 300348407011 190556424815 060235406135 060746530090 250444406438 111034521345 221264422809 180349421241 040362530093 150961405232 250844400721 290664404510 080633512222 150361417336 190966415372 140555406118 230447419017 110250424510 180651522772 021154420216 180344411116 060656420912 211241429726 310350425015 301264409559 070160403413 051149502521 010351407519 270759400813 240151528926 070253407448 170159430084 221066407528 061062407512 060262403415 160458421736 270750419315 120263400832 130956430152 250257401332 101250413948 080345405916 180764427034 060850422014 120769419637 010751430064 121156500840 230756421719 100264424969 260540410110 300453413018 180739416958 131244404321 191133410811 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 KALUS.00 20940. KLAUS KITTNER.00 27360.00 28500.00 19664.50 18810. LOTHAR KIRSTEN. CARSTEN KIRSCHKE. DIETMAR KIRSTEN. JOHANNES KASOWSKY.00 15603. OLAF KLEMM. WOLFGANG KIESEL. FRANK KLANN. DIRK KLEINKE.50 20513.37 30705.24 23100.00 7614. CHRISTIAN KETTNER.50 3070.00 21060.27 28500. BERND KIRSTEN.00 29250. MONIKA KLATTE. UWE KLOSE.00 25290. KNUT KEMPKE.00 18062.00 14026. BAERBEL KESTNER. RAINER KLUGE.00 30960.00 19640.16 28800. BARBARA KIENITZ. JUERGEN KIRSTEN.07 23760. BODO KARL.00 28500.69 26640. UWE KLATT. CHRISTIANE KLOSZ.00 26220. LUTZ KLEMME.50 28500. FRANK KENDZIERSKI.00 21285.00 25920.00 25500. HARTMUT KLIMEK.67 24840. GISELA KLEIN. MICHAEL KLIBER.00 22935. HANS-JOACHIM KLOSS. KLAUS KLUGE.

00 26243.00 3070. RAINER KOCH.00 26640. CLAUS KRETZSCHMAR.16 18301. ULRICH KOCH. GERD KNOBELSDORF. UWE KOCH. IRIS KREUTZMANN. FRED KOHL.00 22832.00 20460. HEINZ KRAUSE.00 28500.50 29000.00 15788.00 19607. UWE KOEHLER.00 25200.50 25920. KARIN KOGEL. JUERGEN KOEPP.00 35250. MICHAEL KRAMER.210366500448 060366421220 051158409521 060553408312 280649407220 210331429733 120946429730 280350428238 100642420026 020855424944 261056406915 270857404228 141143400419 130934405634 011066421041 130351503435 240852407123 020638418513 290958515013 180962403770 070260524992 060253419319 300555413940 240258403736 281255426319 030638406431 061234424926 030958419725 280533407413 150171414345 081155500116 300330430029 040362411510 200442429710 120764426846 310855415365 191062401319 140962413710 300558507328 270662407226 220564400711 031057417516 011256417756 061043416421 231153413511 110869413428 120759407421 241236429729 270951507215 030551422770 210747400715 270164424410 190245404315 230252415016 080132429711 291064400932 280736420220 090859430026 110439416610 121251419338 150449420310 080661424916 050852416233 300769415378 071257416928 071164430181 060352414118 110329430016 061066530075 220859425035 291252424026 020655514611 220255424517 040159504017 140852417438 140360401560 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 KNECHT. FRANK KRAEMER.00 25530. ELKE KOENIG.00 20460. DIETER KRAHMER. ECKHARD KOSCHE. JOERG KOHLMUELLER. KARL-HEINZ KOLK.92 24778. HARTMUT KRAEMER.00 24116.00 25702. KLAUS-DIETER KRAH. WERNER KORDTS.00 22664.00 3674.00 24750.54 18590. LOTHAR KOHLISCH.00 16674. HANS-JOERG KOLETZKI. MANFRED KOENIG. HEIKO KREMBERG. ANDREAS KNORR. BERND KOLK. EVELYNE KRANHOLD.13 27360. THOMAS KOEHN. ANDRE KOSKA.36 10496.09 16089. MANFRED KRETZSCHMAR. ROLAND KREBS. VOLKER KORN.04 16184.40 18579.00 3626.50 28875. JOCHEN KOEHLER.00 30750.00 15552.76 19800. MARINA KRAEMER.34 15488. HERBERT KOCH. MATHIAS KRESSE. SIEGFRIED KNOEFLER. INGO KRAEMER.50 23100.00 24660. ULRICH KRETSCHEL. UWE KRECH.00 18285.47 27750.00 24210. HARTMUT KNOPPICK.00 26640. HEIKO 13608.00 22942.00 10200.00 25437.02 24937.00 21600. JAN-HOLGER KRAFT.00 29000. RUDOLF KRAUSZE.00 33000. DIETER KRAHL.50 25530. EBERHARD KOENIG.00 25530. JOERG KRAMM. UTE KRISS.00 24150. GERHARD KRENZIEN. CHRISTA KOEHN. LOTHAR KOEHLER. LEONHARDT KROEGER. MICHAEL KRAUSZE. ANDREAS KRAUSE.00 25687. BODO KOPKA. SABINE KOPSCH.00 31620. JUERGEN KRASSOW.66 24750. GERHARD KRECH.00 28500.50 . LOTHAR KNOESEL. HANS-JUERGEN KRAUSE. KURT KREUSZEL.00 25530.00 25153. ANETT KRETZSCHMAR. MICHAEL KOPMANN.19 25530. TORSTEN KRAUSHAAR. DIETER KRAUSE. PETER KNOBELSDORF.00 23540. SIEGFRIED KRANEIS. PETER KONOPATZKI.00 29812.00 17930.94 25920. SIEGFRIED KRAJEWSKI. HERBERT KRAUSE. MATTHIAS KRIEGBAUM.00 33000.50 28500.00 29133.50 16335. WOLFGANG KREISZLER. INES KNIETZSCH.28 25290.34 19440. STEFFEN KRAEUSCHE.00 25277.00 6264.00 33500.00 17380.62 31740. REINER KRAUSZE.00 25530.04 25012.50 19140.

270254526373 310565423914 210648409511 190554411236 170145410613 030848400214 290865401818 280869430115 040966421525 220948413415 201265412268 140435506149 210460400830 150650520217 060866422756 120734529713 171058430071 180363402215 051238402215 010644410818 290650409126 050355429885 101248416832 260466428936 070847400710 220952404810 020769415128 290857422766 090968400248 250756420044 291158429226 050566420522 131052415405 041066421727 160362404229 240455420543 011261424846 080461400223 250453423811 091129406117 270428416837 250967417339 160655416848 031258404658 280951421330 250364407561 201252404218 260855510511 080852400861 280939429719 200640516268 231052417556 030154412253 170138403423 060150414638 240452529762 051256403318 230137403423 300730417114 301061404328 190553424959 291249419015 141050407021 010235411115 021053420540 200752417547 020256411113 180551426230 100651406138 230661400819 150247404216 060951402135 190139411917 061254424931 120538429715 220260425127 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 KRONAUER. ANDREAS LEECK. HEINZ LEHMANN. JOERG LANDGRAF.00 28980. FRANK KUNATH. BARBARA LANGE. HEINZ KUNZE. MICHAEL KUNTZSCH. UWE KUHNT. PETER LAUBE. DIETER LANGE.00 21875.00 23345.00 8950.00 2700.50 24840.50 29000. HENRY KUECH. ALBERT LANGER.00 21000. GUENTER LANGE. HANS LANDMANN. FRANK 18630.00 26640. INGOLF KUBACH.00 19062. GUENTER LANGNER.00 27360.25 19440.00 10015.00 10450. HANS-JUERGEN KRUEGER. LOTHAR KUEHN.00 25900. RITA LAESZKER.00 28175.00 22605.00 28800.00 15390.90 26370. MICHAEL KUPKE. JOERG KUHNE.00 26220.33 21010.00 21875.50 23760.19 24840.00 18670.00 26625.00 19620.00 27360.50 20625. HARTMUT LANGENSTEDT.00 19516.83 18265. MANFRED LANGE. BERND KROSCHEL.00 24000. JENS LAUBE. KARIN KUBASCH. MARIO KUEHNEL.17 18285. KLAUS-PETER KUNATH.00 28875. HOLGER LASAR. MEIK KUNZE.00 27000. FRITZ LAUKNER. THOMAS KUEHNE.00 30000. GERHARD LAUSMANN. BARBARA KRONBIEGEL.13 6380. WOLFRAM LANGER. JUERGEN KUEHR. EVA KUBIS. RONALD KRUPKA.00 28020. RALF KUCHER. HEIKO KUBIS. ROLF-DIETER KYRIS. HEIKO KUENZL. BODO LANGE. RAINER KUETTERER. MICHAEL KRUEGER. DENNIS KWAST. FRANK KUBISCH. STEFAN KRUEGER.00 25187. FRANK KRUEGER.00 19140. REINHARD LAPSCHIES. GUNTER LASSMANN. UWE KUNISZ.00 23482.00 .00 23805. UWE KRUGENBERG. KLAUS-DIETER LAUDAN. DETLEF KULITZSCHER. WOLFGANG KROTHAUS.00 25200.00 13737.00 23832.00 6264.00 32700. ARTHUR KRUEGER.00 33000.00 17983.00 16183.00 28500.00 26980.00 11612.00 26352. WERNER KUEBITZ.00 6380. MAXIMILIAN LANGNER.00 19440. HERBERT LADKAU.00 29250. PETER KURZHALS.00 15822.00 24863. HOLGER KRUPPA. GERT KUEHNE.00 26220.00 27750. HORST KUBITZA. GUENTHER LAMPE.54 18452.00 23925.00 25200.00 3674. EIKE KUEHN.00 26640.00 26250.00 29250. RALF KUMM. FRITZ KUNZE. WALTRAUT KSCHISCHANK.04 26250. MANFRED KUBISCH.00 18641.00 18285. GUNTER LANGE.00 25920. JOERG KURA.00 25920. ELKE KYRIS. FRANK KUNZ.00 22500. MANFRED LACHMANN.

00 17226. KLAUS LORENZ.00 22500. SIEGFRIED LUDWICZAK. MICHAEL LEIPNITZ.00 20625. JANEK LINTHE.00 26150. INGO LINDACHER. JOERG LEHMANN.00 33000. RALF LEIBIGER.00 2250. KERSTEN LIEBICH. ROLAND LEVIE. FRANK LEISTNER.00 23265.00 24750. HANS LEUSCHNER.00 26250. MIRKO LOEFFLER.00 24085.50 33500.50 2285. RALF LEUSCHNER.00 30500.33 24840.04 8950. WOLFRAM LOJEWSKI.27 22500. ACHIM LOEBE.15 16830.00 30750.00 33000. WOLFGANG LOSENSKY. WALTER LIEBERT.00 26640. MARIO LEUSCHNER. LUDWIG LOHSE. STEPHAN LUEBKE.04 23630. BERND LINDNER. DIRK LIEBAU.04 24750.00 19440. HORST LINKE.00 25437. ILONA LEISTEKOW.00 8300. JOACHIM LENZ. PETER LEICHSENRING. JOHANNES LIPPOLDT.00 28500. FRANK LEHMANN.00 27750. WERNER LIEHR. JOERG LORENZ. FRED LIEBIG.00 23120.00 22080.93 19800. HOLGER LIPPERT. KARL-HEINZ LINDNER.00 20625.00 19637. REINER LOMOTH.00 10015. RUDOLF LEHNIGER. FRANK 21780. THOMAS LEHSTEN. JUERGEN LIPPERT. ERNST LIEBERT. ANDREAS LIPFERT. RAINER LENZ.00 16830. RALPH LOESER.04 28080. GABRIELE LEIMNER.00 21187. HANS LEHMANN.00 .50 22440. EBERHARD LORENZ. FRANK LEOPOLD.00 18285.04 27360.04 27750. BJOERN LOEBEL.00 27360.00 23100.00 17340. JOCHEN LOEBEL. RONALD LIEMEN.00 27750. HENDRIK LISCHINSKY.00 26840. KARL-HEINZ LIEBERAMM.00 2700.00 18885.00 10200.04 27715. SABINE-CHRIST LEONHARDT. MANFRED LEISTNER.00 30750.00 24600.50 28500. ERICH LORENZ. ROLAND LENZ.00 10015. UTE LESCHINSKY. KONRAD LINKE.16 21725.00 42000. DETLEF LOHSE.00 28500.00 32750.50 21000. PETER LORENZ. ILJA LEMKE. HERBERT LIPFERT. REGINA LEHMANN.00 25500. GERHARD LEIMNER.83 23482. BERND LOSENSKY. REINHARD LENK.210352429847 260855406933 020842416929 101146519718 241134429736 300763424994 070162401921 111037418415 030338429738 090954524020 130853427110 270953529792 160365400012 101248415346 030165417762 080167430157 030938429715 260540402129 040849400725 140354407448 081155510138 160461422764 080462513617 160764419618 301053422745 240763407025 280743429717 210963417116 180561430065 080353424922 080649415339 220333428936 281061404816 200657406815 090945405628 221151424939 081068413911 231046423810 240942421324 020932419736 050748418538 260862419038 060764415387 100632419910 110670419718 190448422214 070852420011 190439429721 101068418814 060469430189 281156420114 110467417741 300457426617 130464406113 070463406419 300743517712 250848406135 070555429765 080655400424 230854428244 270345401816 080846426328 180549404227 160963426351 241243428927 090956404815 260541404329 030555429785 070654408935 090553408926 160944514516 230340414515 270552416412 121257411222 250857430014 010860413626 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 LEHMANN.00 23760.00 24210. THOMAS LEYMANN.00 29000.00 33500.00 28500.00 19965.00 22942. WERNER LORENZ.00 23760.04 25290. KNUT LOOS. VOLKER LUCAS. GERD LUCAS.00 26640.00 26695. SVEN LOCHNER. REINHARD LIPPOLD.00 18967. FRANK LUDWIG. ASTRID LUCAS.00 16109.00 27300. THOMAS LEITER.00 25242. ANGELIKA LOEWNING.

00 6380.00 28500. THOMAS MENZ. HANNELORE MENZ. BERND MEIER.00 16335. BERND MEINL.00 19492.00 25530. MIRKO LUTZE.52 23220.00 8300.00 19320.00 22440. INGOLF MEERBACH.00 16730.75 21064.00 22500. MAIK MATTHAES.00 19481. ANNETTE MEIER. ANDREA MANGLIERS.00 32250.00 21120. FRANK MARX. JUERGEN MARECKI.00 10400. RALF MELZER. WILFRIED MARSCHKE.00 19283. STEFFEN MEISZNER.00 23280.69 25992. BAERBEL MEINHARDT.190361513631 110334429730 250652429730 250659430160 251149413015 060166403618 250368422806 261258417428 020168406111 050451409913 110156401814 250368430048 221143418416 271261430040 130850500415 230141429722 300354513013 190346404314 260142505210 130934429724 071165430036 071159516415 250535404315 291253400122 290161406725 180247406729 080556522813 220756410818 130257407420 061054417518 100853415024 180859422711 020944424970 160869413212 120535404846 061063404823 090857400851 211149429723 240430405638 180955405620 270936429714 310851430082 050570402511 220869415025 150365400232 010753401734 240462430117 050662415379 110151423934 160531404319 300354429890 190660427127 020156510819 290655402126 180958420316 201053400628 180638403410 270938411112 210264511920 141048427728 140652523623 140350423619 271049500822 160663403318 310555425043 300338402129 130161430079 120964406129 120755417710 100756404817 311041407416 250468422731 280468416929 280347524990 211055416411 281154408023 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 LUEBKE.00 24840. HELMUT MANSKE. WILFRIED MAY.00 27143. RALF MELCHER. HARALD MACHULIK. GUIDO MACHT. RALF-PETER LUEDKE.22 33000.00 16215.00 25651.00 24210.50 21060. MANFRED LUECKE. JUERGEN MASUR.00 26640. MARIO MENG. STEFFEN MEIER.00 23630. EBERHARD MEITZNER.00 35250. UWE MEITZNER.00 27750. TORSTEN MAEDER. DETLEF MEIER. HEINZ-JUERGEN MATISKE.00 6380.00 26187.50 18285.00 27360. DIRK MASKE.04 16280. MARGITTA MALLWITZ. GUENTER MENDE. KLAUS-DIETER MATTFELDT. PEER MARDER. LOTHAR MEIER. ILKA MEISZNER. ANDREAS MARX. RENE MANDEL. ULRICH MARQUARDT. BERND LUST.35 35250.19 23437. PETRA MEINELT. HEINZ MAENNCHEN. ROLAND MEHNERT.00 25530.00 24000. ERWIN MAHN.00 20440. SIGRID LUECK. BERND MARX. WOLFRAM MARONDEL. PETER MAMMITZSCH.00 . KLAUS LUECK.50 15675.00 18715.03 19440.00 29300. MAIK MATZ.00 19965. VOLKER MAAR. HEINZ MEHNER.00 27750. ERWIN MEIER.50 10450.00 20937.00 25992.50 28500.00 25242. JENS-PETER MEBS. RENE LUTZE. RALF MATISKE.50 27360.00 17204. BERND MEINHARDT.69 26937. HORST MASKE. HEINZ MATISKE.00 25530.00 14852. VOLKER MAUCK.00 25920. KNUT MENDE. ULRICH 15545. JENS MELISZ. BERND MEIER. BRIGITTE MAHLER.00 17655.50 19965.50 28500. NORBERT METAG.00 19440.50 27360.00 8712.00 27360. MANFRED MAEBERT.00 22440. CHRISTIANE MAHNKE. MARLIES MARKS. RONALD MAETZSCH.00 23940. GEORG MEERKATZ.00 8712.00 10015. WERNER MATROS.00 18360.00 24850.00 26340.50 27000.00 22365. LUTZ MANTHEY. HEINZ MAJEWSKI.00 25760. KARSTEN MATERNA.00 8950.

KIRSTEN MILIMONKA.00 31250.00 30500. EDGAR MISCH.00 16830.00 26220. MICHAEL MISZFELDER. HARALD MILTSCH.00 25920. GUENTER MEYER.00 26640. JUERGEN MUELLER. TINO MURR. MARLIES MOH.00 25530.00 16502. HERBERT MOEBIUS.00 42000.50 18572. THOMAS MUELLER. STEFFEN MEYFARTH.00 14026.50 27937.00 33000.50 20160.50 25530.00 22437.96 29000.04 20812.00 28780. HORST MIKA. IRIS 33500.00 20770.00 28500. HORST METZLER. THORSTEN MUTZ.00 10550. RENE MICHAELSEN.16 14160.04 25702.50 21937. HANS-GEORG MORGENSTERN. IRIS MICHALEWICZ. THOMAS MOECKEL. INES MUELLER. MANFRED MUNDT. BERND MILDE. BERND MOOSBACH. MANFRED MOELLER. DETLEF MRUGALLA.50 12421.07 22440.170938400431 280662404323 180753426925 251243429718 261040404835 020666427513 021053428016 010263413425 070643416235 160956430213 220242420023 230461504410 160231410119 050869520010 260243421315 130933410116 261233429713 161034529713 030254426820 160861506721 210456411211 030156415335 130746429727 181257430153 120755429834 230865405128 160148515315 250337411928 090463430169 131051428036 300636429725 160639404310 130934429716 071145516916 260350516416 070451509920 150236400527 080962400854 110957413436 180760413612 220953420118 310565408925 240161409912 161139416619 060157424919 230746405627 190369430144 270754421711 200268430168 050459430223 130945429738 230764517120 160850427120 100245417747 300563511815 061169420020 160556429715 020556428224 191140417771 220245416919 260146429710 030856427919 151259411514 140356411432 010154426921 280532404819 020536415370 080248422423 230437429756 260355400834 301066428214 060264412948 310568408912 291130430014 270253428237 290648508416 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 METTIN. HANS-BERND MEYER. URSULA MIKOSCH. LUTZ MOOS. RALF MEUSCHKE. WOLFGANG MUENZNER. ECKHARD MICHAEL. HEINZ MOELLER. RAINER MORITZ.00 15492.91 25536. SIEGBERT MUELLER. FRANK MOEHRKE. BERND MUELLER. CHRISTINA MLYNEK. THOMAS MITTELBACH.00 21020.00 8055.78 20937.00 28500.20 18192. TORSTEN MUECKE. WERNER MUELLER. LOTHAR MIETHE.07 . MICHAEL NAAKE.00 25530.00 24000.00 21505.00 20625. FRANZ MINTUS.00 19268. JOCHEN MEYER. ARNOLD MUETZEL. THOMAS MOSCHNER.04 16830. GUENTER MIKA.04 28500.00 26150.92 20625. MICHAEL MUELLER.00 28080. FRITZ MICHLER. ANDREA MUELLER. KLAUS-DIETER MUNDT.00 25710.00 25765.50 15795.00 8350.63 28500. UWE MOSER.00 25530. VOLKMAR MINAR. RICHARD MOHNCKE.00 30750. MANFRED MUELLER. BERND MICHALEK.00 35250. HEIKE MICKLISCH.50 30000.00 15746.14 2700.00 19320.00 31500. HARTMUT MORGENSTERN. ALFRED MOELLER.50 28440.00 24000.00 28500.00 23940. INGRID MOELLER. JENS MUELLER.00 29250. KLAUS MUELLER. FRANK MONTAG.00 27360. JUERGEN MEYER. REINHARD MORZINEK. HANS-JOACHIM MUELLER. KLAUS NAETHER.70 20074.04 24150. BURKHARD MUEHLMANN.00 21540.00 25290.00 20460. KLAUS MUELLER. PETER MORITZ.33 20880.00 29000. MANFRED MUELLER.00 3920. HERMANN MEYER.04 11769.00 20937.00 30750.00 20625. DIETER NAETHER. ERICH-PETER MUELLER. KARIN MOELLER. OLAF MUELLER.

00 27750. HANS-JOACHIM PABST.00 28800. HANS-PETER OELRICH.99 17595. WOLFGANG NOACK.50 3070. HANS-JUERGEN OSWALD.16 26820. HANS-JUERGEN NEUBAUER.50 19435.04 20625.00 3070.50 23590.50 17891.76 20625. KLAUS-DIETER OEHLER.00 33500.00 19597. ELLEN NEUBERT. DIRK OCZKOWSKI. BERND PAHLKE. FRANK ODEBRECHT.00 2700. EKKEHARD OPITZ.00 23100.00 31437.00 32312.00 18285.00 23460. KLAUS NICKEL. LUTZ NILIUS. KARL-HEINZ NIETER. HELMUT NIMMICH. FRANK OELSCHLAEGER.00 20880. VOLKER OERTEL.00 33562.50 25500. JOERG NENTWIG.00 28500. MONIKA NEUBAUER. BERNHARD OSTERBERG. ULRICH NEUDECK.50 27300. KAI OETTEL.00 31620.00 25702. MICHAEL NEUMANN. REINER NIEDERHAUSEN. GERHARD NAUMANN.00 26437. FALK OESTERHELT.32 26640. JUERGEN OPIELINSKI. GUENTER OHNESORGE.04 16775. ECKBERT NEUBAUER. HARALD NEFF. HANS NEUFELDT.49 21000. ERNST OELSCHLAEGER. EBERHARD NEUMANN.00 20625.00 42000.00 26840.00 28500.50 17195. KAI NIKULKA. GISELA NAUMANN. KARSTEN NEHLS. DITMAR OERTEL.00 24035. PETER NAUMANN. OSWALD NEHLS.00 26179.00 24840.00 19435.00 8712. HEIKO NIEHOFF. PETRA PAHLITZSCH. BERND OTTO. FRANK NEUFELDT. ANDREAS OKKENGA. KARSTEN NORDHEIM. MATTHIAS OTTO.32 28500. OLAF NICKELMANN.00 10015. CHRISTIANE 25500. STEFAN NEUMEISTER.66 .50 13680.00 44250.00 27750. ROSEMARIE OTTO.50 21120.00 21120.00 25920.00 20937.181248424421 200840419614 230961430059 121251428234 231049421810 251056509317 300457424988 270832429728 161264400894 060242403418 300468402119 120952429817 301056427920 070656527911 170149412245 051052517735 041249428243 150260406144 021237404318 180738504315 151159424828 190636400856 020140410610 080362430320 050566430042 210531428938 210759400712 270766406738 040554424957 230459417748 030162422435 080552413927 180554417436 110630430015 100541411913 141270411946 010762411117 201230430028 110158430088 050858402748 160455417328 070962430149 231257419627 290861419324 140869424917 141158406151 141246403436 070758406133 140851422032 060640411122 070263411213 020851418117 221069427313 280970418612 241051428113 040447413646 230859400646 300855529742 091253428276 100436400729 100259414117 100746420119 070643406416 051063503646 101142510513 200855415018 150453406941 260653426944 241253415337 220860417120 120946420111 051054504815 051243406130 271043422800 120859503429 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 NAETHER. PETER OTTO. SYBILLE OLSCHEWSKI. BERND NAUMANN. ALFRED NASZ. BERNHARD NICKOL.16 24906.00 25380.00 16830. SIMONE OTTE. DIETMAR PAHLKE.00 28500. PETER NICOLAUS.00 26250. WERNER NEHRENBERG. PETER NEUBERT.00 17290. ANDRE NITSCH.78 30750.00 27750.00 21615.50 18457. ROLF OTTOMANN. JUERGEN NASZ.00 15195. HANS OSTERLOH. FRED OVERATH.04 19011.00 25460.00 39750. EBERHARD NEUMANN. GUENTER NIKOLEIT. ALFRED NIKOLEIT.00 28400. WOLFGANG OHLENDORF.00 23811. UWE NEUHAEUSER.00 17595.50 17149.33 25702.00 11220.00 20880.00 27360. ANDREAS NICOLAUS.00 19262. DETLEF NITSCHKE.23 21937.00 23040. FRANK NOTROFF. HERTA NEUGEBAUER. BODO NORDHEIM.

00 26640.00 30000. HARTMUT PIETSCHMANN. UTA POLZENHAGEN.00 8950.00 28080. RAMONA PETRITZKI.00 33000. KLAUS-JUERGEN PAULI.00 11232. HANS-JOACHIM PIEHLER.00 33500.00 24840. PAUL PAWLIK.00 27750.00 30750. PETER PAULICK. HANS-JOACHIM POHLE.53 16335. RAINER POBLENZ.00 3674. CHRISTIAN PASCHE. UTE PETZOLD. ROLF PARTSCH. RALF PIORREK.19 19073. WOLFGANG PFANNSCHMIDT.00 31824.00 26250. HANS-JUERGEN PATZ.00 23100. MARCO POLLAK. VOLKER POHLE.00 28733.00 8612.00 26250.00 24840.04 14285. MATTHIAS PFEIFFER. KARL-HEINZ PAUL.120646524218 020463430077 310836407212 140938405622 290959430062 060169424027 040129407216 060145415011 011253428011 261156402727 070953415019 290852429280 280554413417 230446400824 030966509536 120864408522 210738407413 121159411536 100635419713 270666405711 260670414726 100647421562 280769406935 151255529873 030850427141 311046400715 220361511120 170160400448 230457405620 030936405613 070957430013 100561507429 240169420518 101062408930 270654404850 081249413048 041264419927 230452407619 170963415037 210857403415 021063415139 300851415377 230759417117 100264527415 271163406151 180542504858 121252402319 311055426810 210344416923 031053422430 300853417747 210949415384 300530403420 300448425049 010334429724 271144407415 280952427515 050152406149 031040429721 250245409142 120257414314 130348428219 040366411964 110546520210 170150416833 111162419070 120263411910 060254414632 250952413247 150155413246 071152402212 220463421716 070954426211 260656529877 150262530122 220570429721 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 PAHLKE.19 24687. MANFRED PILZ.00 26437. SABINE PHILIPP. HARTMUT PITSCHKE.48 24840.73 24150. PETER POHL.00 10431. ANITA PICHA. HANS-JUERGEN PFEIFFER.00 27360. ULLRICH PALMGREN.00 29250.00 25920. FRANK 21110. CLAUS POLENZ.91 21285. ANDREAS POHL. FRANK PETERMANN. HAGEN PAULKE.28 19965.50 22200.00 24840.00 25500. UWE PETERSOHN. HANS-JOACHIM PIETSCHMANN.00 25200. KLAUS PIETSCH. MICHAEL PFUETZENREUTER.00 26335. ROBERTO PFENNIG. HORST PANUSCHKA.00 18227.00 18121. GABRIELE PETERS. HERBERT POKORNY.04 23040.00 27920. RALPH PANY. JENS PETRUSCHKE. GEROLD POLLMER.50 8350. RUEDIGER POLAK. ROLF PETERS.00 25920.50 28500. FRANK PETZOLD. ERHARD PANZER. WALTER PINGER. KARSTEN PETZOLD. LUTZ PFEIFER. HARTMUT PILZ. HARALD PETRUSCHKE. FRANK PHENN. TORSTEN PALM. GRIT PAULICK.50 21750. HORST PETZ. JOERG PLEW. BURKHARD PFENNIGSDORF. RONALD PETZGALL.00 21000.80 8712.00 18285.00 23040.50 . JIRKA PETAU. HANNELORE POHL.00 20020.00 6380.62 27360.00 28500. THOMAS PINSLER. RALF PERSICKE.00 26040. BRIGITTE POLLMER.00 31125. KLAUS-DIETER POELZING.00 25900.50 27000. CLAUS POHL.00 35250.74 17832.00 23220.00 27937.50 25627.81 24840.00 19227.25 14999.00 20308.00 8771. THOMAS POHL. GUIDO PETERS.00 22385. PETER PANSTER. WOLFGANG PESCHKE.50 13050.00 25702. RENATE PALM.00 15228. OLAF PFLUEGER. FRANK-DIETRICH PASSON.00 25530.00 23940.00 30840.00 16037. ANDREJ PHILIPP. HEIKO PESCHT. KLAUS-DIETMAR PIPPIG.03 19440. RUEDIGER PIZZINI.

CHRISTA REITZ. UTE RADTKE. BAERBEL PONATH.00 20010.04 16170.00 19440.00 28500.97 17134. DIRK RAUSCHNING. KLAUS REICHOW.00 22440.00 . OLIVER POSORSKI.00 3070.00 20144.00 22253.00 20625.85 19470. JOERN RANK.50 42000. DIRK RAETZER. WOLFGANG PUESCHEL.00 27550. RUDOLF PULSACK.00 29375. HOLM REIMANN. PETER RABE.00 23100. ANDREAS REINMANN.00 26637.50 10015.00 6264.00 26370.04 25437. KERSTIN RAMMELT.00 28250. GUENTER REIMITZ. WOLFRAM RABENOW. ANDRE REICHEL. GUENTER PORTHUN. DIRK RAUSCHER.68 24903. INGE RAASCH.36 29000.00 19800.00 25804. KLAUS-PETER POSSEHL. MANFRED REPPIN. RAINER RAHNFELD.05 19296.00 23460.00 3070. WOLFGANG PUSCH. ULF-JOACHIM RADDATZ. HOLGER RAMDOHR. DETLEF RABE.00 28500.00 15935.04 17490. MANFRED RADDATZ. JUERGEN REINSCH. ROLAND RAEHM. STEPHAN REIMUS.00 27750. HANS PREUSER.00 15133.00 33000.00 15470. STEFFEN PUMP.00 28500.00 16571.00 27750.00 21750.00 20625. DIETRICH PRIEWE.00 28500. AXEL 18915.00 21120. IGOR RAEBIGER. DIETER PSCHERA.00 30750. GERHARD PROCHASKA.50 19800.00 28290. RUDOLF PUSCHKE. ANTJE RECHLIN. WERNER PREE.00 24750. HORST PROKISCH. HANS-WERNER RENN. FRITZ RENNERT.00 23460. SONJA PUSTLAUCK. BERNHARD RAUSCH. DIETER PROSKE. WALDEMAR REINEKE.00 20625. GERHARD REITZ.00 20625.00 22915. PETER POSTER. HARTMUT QUASDORF.00 26722.16 18285. ROLF PRAMME. HEINZ RAU.00 27360.030247516238 070227430011 140969408914 180755404332 290946401326 070432409537 150228430013 150951429222 091044429723 160235429730 271056404812 040249404028 040553407450 261156413223 260154427926 160430421216 160663400627 100559411938 101045410326 230858430050 121161504854 010652403431 250755424019 031152401336 300652501336 011252416940 301150426633 230249420551 030646400611 230665429256 131158406144 130234404315 121134405228 111150417545 070555506724 240256410617 230563404525 011260409417 031262403818 061250428230 230268424419 241152401331 100856430115 220861500831 200265425136 290264430103 081139406920 200360422734 121232403410 040150400852 180565426362 010369428289 171167507023 061164417738 230967404310 030649411519 070839504819 070263421219 110538411911 281151422823 071035400832 140743417711 290135411918 200165421314 110969419915 180547420338 030956403746 090643419629 270144421036 290546500835 201145400836 230530418533 091050403239 030966413438 041061430077 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 POMPA. RAINER RADDATZ. GUENTER PUSCHKE.34 19440.79 23937. MICHAEL RAETZER.00 27200. HARALD RADTKE. CHRISTIAN REINSCH.50 21060. KARIN REIFGERSTE.00 22984.00 22625. KLAUS RADDATZ. STEFAN RANNACHER. FRANK RADACH. HARTMUT PROCHNOW. TINO REUTER.00 27360.00 8712.00 27360.00 20625. WOLFGANG REISZ.00 37875. FRANK REETZ. JENS-UWE RAETHEL. PETER REINERT.00 19965.00 10750.00 26460. WERNER RASCHER. MICHAEL REINMANN. PETER RASENBERGER.50 20625.00 17940.16 23250. HERMANNFRIED RAABE. GERD RAABE.50 29520.00 1842. ULRICH RABIS.00 27000.98 25530. HEINZ REINKE.

00 27360.00 25920. THOMAS RUEHLE.00 25530.00 21120. HANS-WERNER RINGLEB.16 24840. HANS-JUERGEN ROESNER.00 23760. RALF RICHTER. MATTHIAS ROESZCHEN. GERD ROTHE.00 18720.00 27360. ALEXANDER ROTHER.32 39750. WOLFGANG RIESBECK.00 27570. JUERGEN ROEHLIG. UWE RITTMANN.00 27937.00 18285.00 18285. MANFRED RICHTER. GERHARD RITTER.10 10015.00 25470.00 25530.36 20160.00 22880. THOMAS RICHTER.00 23100. STEFAN RIEMER.00 28500.98 21000. THOMAS RUMPEL. BAERBEL RUHMER. BERND ROESZLER.00 .00 21937. RALF-THOMAS RUEDIGER.04 22605. WOLFRAM RIDDER. VOLKER RICHTER.00 29437.50 28500.00 29520.00 22605.00 23760. ANGELIKA ROHRBECK. FRITZ RITTER.00 3070. KLAUS RIEDEL. HEINZ RICHTER.00 26250. TORSTEN ROHLAND.00 24750. HANS RUHMER.50 25530. GERD RIEDEL. DETLEF ROTHE. HANS-DIETER RILL. RALF ROSIN.00 19172.00 28500.00 16177. HOLGER ROST.00 25530. HENDRIK ROHDE.00 28500.00 24750.00 30750.50 20625. CHRISTINA ROTENBURG. PETER RICHTER. KURT RUDOLPH. MARIO RICHTER.00 21000.04 33000.00 23055.00 27000.00 26250. HANS-JOACHIM RICHTER. MANFRED ROSZBACH. DIETER RULZ.00 33000. GERT ROESZLER.00 30750. HANS-JOACHIM RUHMKE.50 25500. HOLGER RICHTER.36 26172.04 24882. KARLHEINZ RICHTER. GABRIELE ROTENBURG.00 19440.00 14421. KLAUS ROEBER.00 42000. LOTHAR RICHTER. BERNHARD RIEBENSTAHL. JUERGEN RICHTER. BURKHARD 25530.281256400823 260955403158 081263404834 210661403413 110957404820 270832404846 200360415331 100746421218 020434417113 220466427734 220941402318 100538409580 200456413613 130550412253 120163416968 240653428247 120357510637 310150422725 110958402229 180461430068 210856400845 181254502211 241230407414 060853414212 290746421322 230554405219 291245429718 040447402429 030742409915 140741407317 080261401352 090136406815 180243402114 161162417724 301163427627 190841429711 060854424973 080950419056 280254427729 250452425030 220955402327 130853417756 120463402736 041162405321 270363415365 240354503446 100456406423 090749423917 130450410410 160364404222 110555416124 020958412241 230841419613 150663518538 031152510014 140947405624 180650417348 150564426347 261159413026 050243418436 200240404320 210131424217 141061430024 150661506728 261166426917 110150429859 020532407234 160366407347 040364416243 190439405623 250930422783 060746510612 010638410619 130552429833 010970411410 260160407411 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 REUTER. ANDRE RUDOLPH. THOMAS RUEMLER. JOACHIM ROEDIGER. PETRA RIEBE.00 6380. GEROLD RIELING.00 31125.00 26150. BODO REUTER.00 20613. FALK-HARTWIG ROST.00 28500. STEFFEN ROTHER.00 22440.00 28640. DILO RICHTER.00 16237. UWE RHEIN.00 17910. MANFRED RIETZ.00 19019. WILFRIED REUTERMANN. FRANK RICHTER.00 23220.00 27775.00 32250. JOERG ROSENKRANZ. ARMIN RUGE.00 23375. GUENTER RUEHLEMANN. JENS RITTER. ANDRE RICHTER. ANDRE ROHLOFF.00 31250.25 18782.00 25530. RALF ROST. PETRA RICHTER.50 23100. UWE RUELKE. NORBERT ROSSA.00 21780. EBERHARD ROTHKIRCH. ANNETTE RUDOLPH. KLAUS RUDERT.50 25530. TORSTEN RICKERT.00 18576.03 22440.

00 26640. SIGRID SCHLUETER.50 20340.00 24750.00 29520.50 24187. LUTZ SCHARENWEBER.50 23482. DIETER SANDER. UWE SCHERZER.00 22660. HANNY SCHINDLER. HARALD SCHAEFER.00 27300. FRANK SCHMIDT.50 18285.00 25500.00 20625. HEIDEMARIE SAUER. UWE SCHAEFER.00 20625. HILMAR SCHARF.50 9942. MONIKA SCHIEKEL.00 24552. KARL-HEINZ SCHMIDT. UWE SCHAEFER.00 27360. DIETMAR SCHIRRMANN.00 16500. DIETMAR SCHELLBACH.00 23437. HERBERT SCHIEFERDECKER. HEINZ SCHIRMER.00 26640. ECKHARD SCHMIDT.00 27316.00 26640. RONNY SCHIPPMANN. ARNE SCHMIDT. FRANK SCHMIDT. PETER SCHIEKE. KARL SCHMIDT. ROLF SALUCK. KARL-HEINZ SARODNICK.50 13925.00 27360. WILFRIED SCHERTLING.00 21060. THOMAS SCHLEICHER.09 30187.00 26187.84 3070.00 29000. REINHARD SCHENK.00 26187.00 27937. GERD SANDHOEFER. HORST SCHAEFER. OTTO SCHMIDT. HEINZ-JUERGEN SCHMIDT. MYLIUS SCHAAL.00 23760. DIETER SCHIELMANN.03 18917.50 24155. FRED SCHLITTE. UDO SCHELLER.00 25992. BERT SCHAEFER.50 25530. BODO SCHIRMER.37 .50 21120. SABINE 25290. RAINER SCHIFFBAUER. JOERG SAUERTEIG.00 23787.00 14160.26 10015.00 21060. REINHARD SCHACHLEWITZ.00 12600. KLAUS SANDER. JOERG SAUERBREY. FRANK SANFTLEBEN.00 26812.00 24150. MICHAEL SCHMIDT.00 23265.50 19980.00 23100.00 28500.78 20167. MARIO SCHEWTSCHIK. JENS SCHIEKE.60 26637. MANFRED SCHINDLER.50 27750. MANFRED SCHINDLER. STEFAN SCHEIBE.00 24232.50 18987.04 10300.151055413462 110440417127 221067408936 121039413414 160854413439 151049415365 241251408846 090255408346 280768406714 230233405613 270633429717 021144500415 240966421038 120360407323 181130403414 200344424967 280843402757 021061422896 290761400861 140962420531 090534419611 090566418410 110438411113 050658407210 080561418420 191251400411 070659515318 250670414620 260553404246 120164400714 231259407224 051155408515 010360405638 080250428015 230754418524 230561430068 240164419032 070153500864 080850414119 220656424438 101246407318 290665419060 190747507322 090235429713 050258403739 060640406171 070931518412 190244403724 070843406736 200449411011 240868418812 131040417753 240756417778 010651422032 110961428294 271055420116 141253511515 290655407410 130660419712 110839428944 101052415379 090155422810 080261420027 010756424210 260851409547 270455419013 030557424427 281032429715 220452404734 251049405325 180269411828 270837411113 280863430149 040453405933 020338400733 280159511025 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 RUTKOWSKI. JUTTA SCHARF. WOLFGANG SCHMIDT.00 31500.50 23760.00 23760.00 29000.00 23937.00 15570.00 8950. PETER SANDNER. WILHELM SCHAEFFNER. FRITHJOF SCHMIDT.00 26220.00 30602.50 28500. HARRO SCHINDLER. RALF SCHMIDT.00 19227. KARL SCHMIDT.50 17785. GERD-MICHAEL SCHADEL.33 17737.04 20625. NORBERT SCHINKITZ. RUDI SCHMIDT.16 25860. UWE SCHAN. ANDREAS SCHEFFEL. SYLVIO SACHSE.00 24480. BERND SCHMIDT.00 26310. KLAUS SACHERT. KARL-HEINZ SCHMIDT. GERD SABISCH. THOMAS SCHARRA.04 18937. MANFRED SASZ.00 17112.00 26840.42 25920.50 28500.50 15525. MARION SCHIECK. GERT SCHIEKE. REINER SCHMIDT. GUNTHER SCHMIDT. MANFRED SCHEEL.

50 17650.04 26580.34 21140. ROLF SCHMIRLER. WERNER SCHROEFEL. RONALD SCHREMMER. GUNTER SCHNAPKE. ROLAND SCHMUTZLER. AXEL SCHOLZ. ANDREAS SCHUBERT. UWE SCHOLZE. KARSTEN SCHREITER.00 27750. HORST SCHOELENS. MICHAEL SCHOLZ. KLAUS SCHNABEL. GUDRUN SCHNEIDER.00 27835.00 29520. BERTRAM SCHREIBER.96 20625.00 27750.00 28980. HEINZ SCHROEDER. REINHARD SCHROEDER. PETER SCHNEIDER.50 15292. JUERGEN SCHOLZ.88 . WERNER SCHMIDT-KUNTER.00 29520.00 23164. ERNST SCHMUECKING.00 21000. FRANK SCHNABEL.00 27360. HANS-WERNER SCHOLZ.00 24840. GABRIELE SCHROEDER.00 24840.00 24382.74 21187. MICHAEL SCHREIBER. HARALD SCHOENERT.50 25500.00 20160.00 8950.00 18660.04 22770. ROLF SCHREITER.00 31500. HANS-GERHARD SCHOEPP. REINHARD SCHOESZ. DIETER SCHUBERT.00 30750. PETER SCHRANK. BERND SCHOENFELDER. ERIKA SCHOBER.00 28500. RENE SCHROEDER. EBERHARD SCHMIEDEL. JUERGEN SCHOLZ.00 25530.00 19440.00 33000. RALF SCHNEE.00 26640.00 19440. AXEL SCHREYER. HANS-GEORG SCHROTH. CARSTEN SCHOLZ.00 25530. HORST SCHOLZ. RAMONA SCHNEIDER.00 18630.65 26885. MANFRED SCHRAMM. UWE SCHMIDT.240950417413 100363428260 130836421227 260551425043 130736403419 150841417802 010462405647 221138405629 131259419710 040338429737 270752407414 140957417135 220552429875 170956425026 240357420726 211163400855 180335429728 080738409563 230953507423 191044515320 280542528938 270656416214 250256528921 241049405713 220853413420 230831529712 260640529733 161037429718 070948420219 120227424917 130153413818 020251428944 200733400897 030250401968 290951405217 070758402618 100657419618 020867402742 180761404128 140232429710 040755404127 030850407423 230839416616 250750413118 030743404016 020948513129 120756403716 261160416638 280950414120 200738417778 220849429278 290141419748 130748414318 160160414859 290761426228 010558424711 160339411113 021246402613 070559428276 200457428286 090452411130 160138429739 091255512244 220455410814 290950419318 280850400864 010251402518 100968406718 180443408334 060953414228 260431429728 061053418316 180942421218 010561404834 030752515340 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K.04 23100. HANS-WERNER SCHROEDER.00 34449.WOLFMARSTEIG 6 SCHROEDER.00 28500.04 33500. FLORIAN SCHRUMPF. 741/89 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 SCHMIDT. HANS-JUERGEN SCHOLZ.00 30000.00 19440.00 27360. FRANK SCHREIBER.00 28500. HANS SCHOENFELD. ELKE 26480.00 27750. REINHARD SCHNEIDER.00 28800. FRANK SCHMIEDER.50 28980. MICHAEL SCHROEDER.00 21890.50 20048.00 OibE 36437. FRITZ SCHMOLINSKE. WINFRIED SCHMIEDEL. UWE SCHMITT.00 26187.00 22437.00 27750. WILFRIED SCHOLZ.00 24840.00 39750. GERDA SCHOBER.00 24000. JUERGEN SCHROETER.04 10015.00 25460.00 23862.02 27000. HARRY 1185. BERND SCHONERT.50 18383. UWE SCHMIDT. KARIN SCHNEIDER. KORDULA SCHOLZ.19 32980. MANFRED SCHRAMM. EUGEN SCHOENFUSZ.00 20717.00 27360.75 18630.50 13415. VOLKMAR SCHOBER.00 25715.00 20460.00 24937. FRANK SCHOLZ. EVA SCHNEIDER.00 19003. JUERGEN SCHMIEDER. GUENTER SCHOLZ.00 30500. GUENTHER SCHOENHERR.00 27550.00 28500.00 23100. DIETMAR SCHRAMM. GUENTER SCHREIBER.00 18285. PETER SCHNEIDER.00 25560. GUENTER SCHNEEBERG.

KERSTIN SCHUSTER.050650426337 150940400635 300849407415 130956405512 171060501326 261143408214 180763407533 250161401717 240944429266 230755428038 250238429719 210459506814 151056407419 180743429719 160764522025 030258507425 070630416228 290340504814 231248400879 201235402210 161155429874 100936410819 310335406174 210259406448 070143404836 040648407525 130556429769 010358407546 061140429718 040452429722 091058402556 111044411115 190546505910 101044415387 180154429884 020139403712 260134429713 180942505614 161164404812 290849424219 021067430096 270260430159 290171512126 121058410120 070848429718 050258520580 220253506420 250858408310 120951416635 230846412111 050341417728 200633429713 090253418321 180750516415 270738404313 160244422450 241257406139 110640402114 030755412240 070942405632 281268402412 060746510516 080655413049 091060411515 121160403744 230164401335 300959407440 270165426549 050754429823 301257419011 150259418228 280939405215 231056417115 210170404411 031160430081 180543429714 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 SCHUBERT.50 23537. INGE SCHULZE.25 26250.50 20370.62 26250. ANETTE SCHUMANN. ROLF SCHWARZ.00 33375. RALF-RAINER SCHWIEGER. ROLAND 27102.00 30000.00 .00 23800. ECKHARD SCHULZE. RUDOLF SCHWAEBLEIN.00 21000. HANS-JOACHIM SCHULZE. GUENTER SCHUBERT. GERALD SCHULZE. JUERGEN SCHULZE. MICHAEL SCHULZ.00 30000. UWE-KARSTEN SCHWABE.50 11220. HANS-GUENTER SCHULZ. MICHAEL SCHULZ.00 24840.00 25687. GUDRUN SCHUETTE.00 28500. BURKHARD SCHUMANN. WILK SCHUMACHER.19 22437.00 24840.15 27000.00 33000. HANS-JUERGEN SCHWARZ. HANS SCHULZ.00 26429.00 28080.00 27750. KLAUS-DIETER SCHUBERT.19 25530. MICHAEL SEIDEMANN. VOLKER SCHULZE. HEINZ SCHWIEGER. ANITA SCHULTZ.50 21937.00 24420. HEINZ SCHUBERT.50 27750. GERT-WILLI SCHULZ.00 12127. MICHAEL SEIDEL.00 16712.00 20020.00 33000. HEIKE SCHUELER.00 22437. BERNDT SCHWARZ. BERND SEIDEL. KLAUS SCHUHMACHER. HARALD SEGLER.00 23820. RAINER SCHUERRMANN.50 18151.00 27750. HEIKE SCHULENBURG. DORIS SCHWARZ. GABRIELE SCHULTHEISZ.00 18477.00 27937.50 4854. STEFFEN SCHUERER. PETER SCHULZ.00 20380. JOERG SEIFERT. HARTMUT SCHWABE. HARTMUT SEEMANN.39 19440.50 33000.00 26640.00 24782. JUERGEN SEEBER. ERNST-DIETER SCHULZE. DETLEF SCHUELZKE.50 30221.00 22080.03 21600. BAERBEL SCHYMANSKI.93 16832.00 26640. RUEDIGER SCHULZ. GERALD SEIFERT. FRIEDHELM SEIFERT. HENRY SCHULZ.50 23375. GERD SCHUERER. PETER SCHUETTE.08 24210. UWE SCHUEHNER. UWE SCHUH.00 20182.00 24840.50 25530. HENRY SCHYMALLA. JUERGEN SEIDEL. VOLKER SCHWENTKOWSKI. KARL-HEINZ SCHULTZ.09 28500.00 20625.00 28500.00 25290.00 27000.00 27360. KARL SCHULZ.99 17203. HORST SCHUMANN. KLAUS SCHULZ.50 24018.00 17600.45 21983.00 3674. RAINER SCHULZE.00 16310.00 25530.00 35000. ANDREAS SEIBT. RALPH SEIFERT. EWALD SCHULZ. UWE SCHWIETZER. MICHAEL SCHUMANN. ERIKA SCHULZE.90 20875.00 23710.00 17168.00 14785. GUENTHER SCHWARZ.00 27937.34 27000. FRANK SCHULZ. REGINA SCHUSTER.00 35250.04 24660.50 16335. MICHAEL SCHWABE. DIETMAR SCHUEPPLER. GUNTER SEIFERT.00 8712.50 20437. GERALD SCHULZE.

GERHARD SMILOWSKY. HANS-GERT STAEBERT.50 8350. RAINER STARKE. HOLGER STANISCH. UWE SKRZIPCZYK.00 . HORST SILZ. PETER SIKORSKI.00 22605.00 24325.00 24660.00 21945.00 24840. JENS STERNBERG. HELMUT STEFFEN.00 21500.00 23265. BORIS SIEBENAEUGER. DIRK SLODOWSKI.04 20880. DETLEF SEMPER. KORDULA STOLZE.08 20185.50 25200. KARL-HEINZ SIEWERT. TORSTEN STENDEL.50 29000.00 20460. EBERHARD STASIAK. RALF STEGLICH. ERICH STEINER. MANFRED STERN. FRANK-DETLEF STOLL. JENS-UWE SOBOTTA.00 20820.00 14050. HERBERT SKAERKE.00 19140. JUERGEN SONNTAG. THOMAS STEPANEK.31 35250.50 32230. TORSTEN SPERBER.041049400887 111052417111 190161413935 250549506128 250852429823 120260430016 180853428135 200335407428 160136405215 270534408419 260844403219 061168422016 261166421825 081030407428 100952401920 130853407451 190664404619 290441429710 121049408811 070660427315 230255403766 110362406421 280963404116 280665410833 130948524810 090531410128 031260408527 280135429721 080243429722 030740503422 110754404513 181064420311 120753424984 211162430083 230964414417 160551410337 190463400611 160651425069 250940429719 040650421027 040548405119 221264419343 160543400884 240552425071 230151429750 231237406140 220655407628 221256430091 130254429878 161133425004 270544429758 280755429909 030758416618 020270417722 170944405634 250253410020 300648413413 250450420228 140152425015 030958401517 080462408817 280764406936 230859421818 190438417112 280248500213 180455429888 311052406435 250565405810 060953402614 030556526819 010148400039 211137402523 020455400863 071261503020 050364405316 060757412225 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 SEIFERT. MAIK SILBERMANN.00 24750. WOLFGANG SITZ.00 18477.50 22564. HANNELORE SMETTANA. FRANK STANDAU. UWE SKURAS. ANDRE SIEBER. KURT 23925. ROLF SEIFFART.00 29670. PETER STOFFEL. WOLFGANG STEIN.00 23100.00 33562. JOACHIM STOLL.51 27300. LUTZ STEGK. GERALD STARK. KLAUS-DIETER STEINBRECHER. SIEGFRIED SPREER. JOACHIM SOLDMANN.50 18285. BURKHARD SPERLING.00 21945. MANFRED STAMMBERGER.00 10250.50 25687. HANS-JUERGEN STAUB. FRANK STEINWERTH.00 19965.00 25560.00 26640. TOM SOWADE. BURKHARD STEBANI. TINO SENF.02 24840.00 28500. WALTER STEPHAN.00 24177.98 24482.00 26565.00 21937.00 23037.00 20880.00 18705. DIETMAR STEINHAEUSER.50 29187. JOERG STENKE.00 25920.00 35812. ERHARD SIELER. KLAUS SOLKA. PETER STEFAN.00 22500.00 24420.00 6380.00 23760. JUERGEN STEPHAN. BERND SOMMER. VOLKER SINGER.00 11973. OLAF STOYE. AXEL SPAKOWSKI. ROMEO SKUPIN. WOLFGANG SIEGMUND. MARTIN STEINHAGEN. GERALD SPACEK.50 22365.50 31250. WOLFGANG SIMON.00 30750. CHRISTA STEPHAN.00 17477. BIRGITT STOEBE.00 19205.00 19536. HANNELORE SOLOWIJ. RAINER SKRZYPSKI.00 25687.00 24065.00 27750.00 6264. JIRKA STEGLICH.50 20880. WOLFGANG STEYER.00 33562. KLAUS-DIETER SOMMER.00 24210.00 19440.50 24687.50 25530.00 26158.00 8712.00 21750. HORST STEFFEN.00 24150.00 35250. LUTZ SEYFFARTH.00 23940.04 23937.00 5600. ULRICH SINGER. GEORG SIEBERT. HEIDEROSE SENF.00 23760.00 28500.

ULRICH TEMPLIN.00 19440. HARALD TEICHMANN.50 25530. VOLKMAR TREICHEL. GERD THIEM.00 26732. HARALD THEUKE. ROLAND THOMAS.00 24840.50 28500. DETLEF TIETZE.25 27750. WERNER TRAUTZOLD.00 25500.00 26410.00 23040. FRIEDRICH STROBEL. NORBERT THUEMMLER. ULRICH THORMANN. ULLRICH THIERFELDER. TORSTEN THIESZEN.00 19320. MICHAEL TAUBNER.00 24150. RALF TANNER.00 24840. WOLFGANG THEISINGER. ANDREAS TETZLAFF. JUERGEN TITZE.00 10300. RUDOLF TITZE.00 21937.00 19140.50 26272. ANDREAS TAEUBRECHT.00 24000.00 6750. JOERG-ULRICH TONDORYS. RALF STROBELT.00 15840.00 23437.00 . EMIL SYRBE.50 29487.50 29000. BRUNO THIELICKE.00 24840.00 24150. DIETER TREPPNER. JOACHIM SUCKOW.00 25530.50 25992.04 28500.00 8950. JOERG STREBE.00 5096. KLAUS STUECKLER.00 26640.00 28500.00 19440.37 27750.00 33500. HELMUT TRETTIN.00 22385. RENE THIEL. HARTWIG SUESZ.07 27750.00 26250. REINER THOMAS.12 26125. KLAUS TIESIES. VOLKER TOBOLDT.00 24210. BAERBEL TRAEGER.00 28500.00 27000. GERD TISCHER. RALF TRAEGER.00 14026.00 35250.00 28413. WERNER STRITZEL.00 17721. THOMAS TESCHNER.00 30960.030451516120 030558430116 271168426717 270368416818 130252423640 010157415347 080748429779 020754426334 291136417785 020436416616 300365417764 110750427056 211057402419 040543530324 180255424935 181261401515 240137429737 270467419918 250933411115 251157407512 211158415315 100960414713 310367430048 061246420121 151161403444 220451419627 060432409917 260342424028 200734418458 220945405620 150649405617 020560407311 120849417711 090858430083 031243400830 310360407443 181253419037 270741410626 301168424994 100237411919 110959415312 300464421232 201253402222 010737400918 051146424011 160561430198 190453402736 171152415054 300841417715 150159430238 140443405938 061166414821 120358425004 261148411519 180952429248 271134429717 070747425005 130755408020 130358422128 201147413016 230539404314 201138410614 310760416824 160635404313 120953400821 070368412925 231245504816 020438404838 020455409526 180260421317 250551421318 101137410112 310539406838 230829406166 091059404318 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 K.00 33000.00 23402. GUNTHER TREFFKY.50 28437.00 27102. STEFAN THURM. REGINA STRANGFELD.00 8350.50 20625. BERND THIEME.00 25530.00 25920. KLAUS-PETER TAUBERT.00 24840. ULRICH TREPTAU. HANNELORE STUMBRIES.77 21020.50 25324. KARSTEN SZUBA.00 23760.00 27750. DIETER THIERFELDER.00 24840. MANFRED TAUBERT.34 30750.04 25530. FRANK THOMAS. KURT TANNERT.50 21083.00 OibE 39750. ROLAND 18414. 5809/82 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 STRAMBOWSKI. KLAUS-PETER TIETZ. LUTZ STRECKERT. JUERGEN THEMEL.00 26250.50 23250. 101 STROBEL. WALTER TREFFKY. HORST TISCHER.00 16957. FRANK STRECH. KLAUS THOMAS. TORSTEN SUSKE. BODO STRICKER.00 15812. FRANK STROBEL. HANS-GUENTHER THIES. JUERGEN STROZYK.00 25920. MANFRED TOLZIEN. JOERG STRANSKY. ROLF THEUS. GU(E)NTER 8312 DRESDNER STR.00 26537. ULF TENNEMANN. FRANK-UWE TEICHMANN. ANDRE SYRING.00 11016. DIETHARDT TAUBERT. STEFFEN THOMS.00 28740.00 21750. THOMAS SUESZ. LUTZ THOMAS.71 25530.

00 24572.00 19140.52 19285. HANNELORE VOGT. HARALD TRUEBENBACH. PETER TRUMPF.90 27550.50 23760. SIEGFRIED VOIGTMANN. EBERHARD VOGE.00 28500. KARSTEN VOLKMANN. JOERN VOSZ. BORIS ULLRICH. BERND ULRICH.00 25920. HEINZ TROMMER.00 25920.00 25200. ULRICH TRIPPNER. FRANZ VIERGUTZ.00 31125. ILONA VIERGUTZ. FRANK TYRA.00 25290. WERNER TRIER.00 26162. SIEGFRIED TRIEGEL. ROBERTO VORKAEUFER. PETRA VALENTIN. SYLVIO VAHL. ANGELA ULBRICHT.00 14377.00 28500. UDO WAGLER.67 28500.00 6264.00 24750. LUTZ VOGLER.70 27750.17 24210. JOERG VOLLAND. WILFRIED VONAU. SILKE URBAN. UWE ULBRICH.00 28500. ROLAND VESPER. HANS-JUERGEN TZSCHACH.00 21285. RALF UNGER. DIRK TROST. BERND VOGLER. ERIKA VOGEL. THOMAS VOIGT. BERNHARD VOGE.00 15391. RENATE VOLLMANN.50 28500.00 25461.04 28500. MANFRED WAECHTER.00 19492. HANS-DIETER VOELKER. WALTER VIEHWEG.00 26640. INGEBORG VOIGT. EDITH VOLLMANN.00 22500. WOLFGANG UHL. FRANK 28500.09 26986. KLAUS VOGT. KARL-HEINZ WACHSMANN.00 28066.00 30750. MARTIN VIEBIG. HENRY USZFELLER.00 20100.50 22320.00 22371. STEFAN ULRICH. MANFRED UNTE.00 18755. KARL-HEINZ ULBRICHT.00 25625.50 25125.00 24882. BERND VOLKMANN.190633404317 150935402513 310552420319 290532407445 260564427929 190265417113 020263400025 070655428911 070254410614 010158407410 260956417770 250446420217 200558507426 040654429886 220558418210 111253426356 300341529729 170159419643 090959506817 020834405218 050159430213 120153416438 260763419913 300758415356 300835418236 120255413449 040963413917 270860428247 230736424998 181265525005 020654413130 010966427428 300866509130 160361407313 290760430217 271032424974 090433400612 240656524218 200354429876 211237402619 230641425023 240539404815 060542504819 260650405726 111045407310 031259426234 260551415371 050845400612 130147414558 050340502736 240736416217 030666423618 130963420761 130749407515 250341409919 131234525031 160358413632 150251414222 200842425081 060370422234 010561424210 030263405650 100846529728 020150513410 150351414510 291261420027 140653407413 120170401510 081043429722 080455425029 040240416225 120955418929 280353405517 221054418828 030855414710 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 TRETTIN.67 33000. LUTZ VOIGT. JUERGEN TSCHOERTNER. WINFRIED VIEROTH.00 20460. HARRALD WAGENKNECHT. PETER WAAGE. MICHAEL WAGENER. LOTHAR VOGEL.00 24420.00 8712.00 26825.00 20850. HARTMUT TZSCHOPPE.00 23100.89 25200.00 15660.00 16830.00 26580.00 30500. HANS-JOACHIM VOGT.09 26825. KONRAD ULLRICH. FRANK ULBRICHT.00 33300.50 25071.00 7159.00 18556. LUTZ ULRICH. JUERGEN TROPSCH.00 26250.00 24000. HARTMUT VOIGT.00 26640.00 19440.00 24840. MICHAEL VOGEL.50 28500.00 22770. KERSTIN ULLMANN.00 15822.00 27360.37 26437.00 19486.00 19926.74 13587. HELMUTH VOIGT. HELMUT ULLRICH. REGINA UFER.37 28500. PETER VOIGT. KLAUS VORKAUF. GERHARD ULRICH.00 25500.00 19440.00 18670. BERND UNTE.00 .00 21252. RAINER VOGELSBERG.00 8350. DETLEF VOIGT.

50 27750. DIETMAR WENDT. LARS WARGALLA. BERND WALTHER.94 22440. WOLFGANG WERSCHNICK. JUERGEN WERNER. JENS WEIGEL. DIETMAR WENDELMUTH. ULRICH WANDSCHNEIDER.17 20625. HEINZ WENZEL.00 14988.08 19440. MIRKO WEIDNER. HANS WERNER.00 17340. BERND WERNER. KARL WEIDLICH. KLAUS WALTHER.00 22192.55 14026. MONIKA WERNER.00 3070. EVELIN WAGNER. RUDOLF WEHRMANN.00 33000.00 24150. BERND WEBER.00 8350. FRANK WEIHRICH.00 28437. UWE WENDE.00 21600.07 17077. UDO WICHMANN.00 16905. HUBERT WEBER.00 3070. FRED WENDLER. THOMAS WEINKE.50 22350. GEORG WATZKE.00 24750. MARTIN WELLER.00 21961.00 26281.50 37500.97 29972.00 23705. GISELA WEIZ. HORST WEBER. JOERG WEINERT.79 29000.00 24840. PETER WIEDERHOLD. JUERGEN WALTHER.00 20160. INGRID WEIDHAAS.00 28500.00 28500.00 26177.50 24150. ERNST WASMUND.00 20845.00 30750. RAINER WENDEL.50 28500.19 30750. HERBERT WEISKE. MARITA WEINBERG. GERHARD WIEDEMANN. SIEGFRIED WEISE. KRIEMHILD WAGNER. RUTH WEGNER.00 20332.04 25500.00 24840. LUTZ WEGNER. GISELA WALTER.00 33000. WOLFGANG WELKE.00 25530. PETER WEICHELT.50 16335. JENS WEILAND. GUENTER WEICHELT.50 .00 24150.16 22125. SIEGFRIED WALLUSCH. MICHAEL WEISE. TORSTEN WERMKE.00 24894. JOERG WELLER. FRANK WAGNER. ANNELIESE WALTHER.00 27360. THOMAS WENZEL.00 20625. DETLEF WAGNER.00 19320. INGEBORG WERNER.00 23922. ULLRICH WEISER. ARNE WAGNER.110162430320 200460406926 271260527318 270258421210 240860410015 060148504810 071237400136 201045502210 280757413126 240351519645 070745400023 030539407236 240556429926 251054428927 190660404224 161260400256 130657415112 081230430024 060242429714 240943406177 120746427212 090741427315 120335506119 100861412923 150949414814 250761407418 230938429746 250135530347 100951402219 071070400870 220464408310 161060424317 140562505018 191066413624 150555517722 121240400893 161263413933 090570400037 161149406713 230662422809 260754429896 140140425077 140954403416 190154410410 090344420021 080659404836 011051524814 311246417749 061152504113 101159403837 300631400712 201060428928 260336405672 020757404536 060153516023 230331406142 240950421332 030362406122 220735429712 100170403737 130250416236 240163430360 010158505627 250248420558 040734429720 060736416219 250939516217 251253425059 121055421828 130659422762 291254418439 110340409920 110749417723 080351417745 141239400907 020261417771 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 WAGNER. MANFRED WEISZ. ANGELA WEILAND.50 25687.00 15447. MICHAEL WARTMANN. FRANK WAGNER.00 28500. REINER WARKEN. FRITZ WEISZ. JAN WENZEL. MICHAEL WEISS.50 33000.00 25920.00 27750. ANDREAS 16830.00 27360.00 26250.00 20582. LUTZ WALTHER.00 19687.00 26162.00 25530. UDO WEISZER. DIETER WIEDEMANN.00 21054.50 18700.16 21945. KURT WIEDEMANN.50 25530.50 29250. CLAUS WEINERT.00 19620.00 21787.00 19837.50 23265. HORST WERNER.00 23100.04 19278.00 24770. JOCHEN WEYER. JUERGEN WENZEL.00 20869. EDELTRAUD WELLER.00 2875. VERONIKA WENDLANDT.00 44250.

00 23760.04 20625.00 3070. RENE WOLFGRAMM.00 28800. JUERGEN WITT. MARCO WUTTKE. HANS-JUERGEN WULF.00 27360.00 26640.00 20864.70 22687. FRANK WOLTER.50 20625.00 19440. AXEL WILHELM. ULRICH ZETZSCHE.00 27360. PETER ZETTIER.00 28800. MICHAEL WOHLER. BERND ZICKLER. ANDREAS WIRTH. ANDREAS WULF. GISELA WILLER. VOLKER ZEINERT. ALFRED WOLF. RAINER ZIELKE.00 35250.16 25223.42 22500.50 18919.00 33562. KLAUS-DIETER WITT. LUTZ WOLF. RONNY WOLFF.04 28500.00 26220.00 21690. WOLFGANG WOJAK. GERD WINTER.00 15384. TATJANA WILKE.00 25100. HELMUT ZESSIN. MICHAELA WILLBRANDT. SIGRID WITTSTOCK.00 22687. JUERGEN WOITZIK.00 19492. REINER WINTERLICH.50 . REINHARD WIENHOLD.50 30750. HANS-GERHARD ZENGERLING.50 2535.04 24723.00 22770. ASTRID WITT. DIETMAR WINKLER.57 30750.00 24840.00 26840.50 18468. RALF WUENSCHE. UWE WOJATSCHKE. LOTHAR WILKE. ANDREA WIENHOLD. DIETMAR ZAGER.00 31500.00 33000.04 21937. HANS WINDERLICH. BERND WILKE.00 15822.00 3070.00 26250. SIMONE ZETTL.00 35000.28 29520.00 19440. MICHAEL WOLTER. HERWARTH ZIEGERT.75 27360. NORBERT WOELLNER. GERD WINDISCH. PAUL WITTIG. BERND WOLF.00 12760.00 22605.00 25530.00 18728.00 6264. TAMARA WUENSCH. LUTZ WOLFF. OTTO WITTIG. VOLKER WIRKNER.04 29520. DIRK ZEMKE.00 16059. KAI WOHLFAHRT. JUERGEN WOELFEL.00 26250. ROBERT 17693.31 26220.00 26150. HOLGER ZELLHORN. GUNTER WINKLER. HEINZ WILLING.160950527145 100444406733 210632419918 200757412235 181251412253 240262505911 050854424616 050464408848 131134422051 140963530046 280256416230 011129407336 200556529787 080355403316 260757503318 050831410115 040137400882 040338411115 120663407136 080454429925 140449427716 220351424015 010658403416 230243419744 310844420011 261258507036 210551406728 090461419038 180741419736 110554529717 230942429714 060841400710 130852403432 141037411114 231139420221 010654514629 250161430120 250370428828 251061423833 200662415134 100461426728 020451412939 171261400863 171253402236 010632410511 310769426527 281263430158 180856404315 160148424974 130368421524 290354409826 081070415158 250659413424 040157403415 090658413115 231252524989 240362413723 231052404632 011259408417 220567410835 281051402729 120457416234 030859430021 190457422734 020563410815 031154417120 140350428938 280856416816 090368530049 310349429780 060351422220 200553422116 091051419021 240727400838 261057410828 050536418413 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 WIEDNER.00 27835.00 8446. ANDRE WOLF. JAN WINDISCH.00 26840.00 28437.00 19952.73 22200.00 28500.00 23100. ROLAND WOLLENZIN.00 18720.00 17595.00 24882. KARLA WIEGNER.00 28500. BERND ZETTLITZ.50 2527. WOLFGANG WITTE.00 22165.00 25530. UWE WIESE. RUDOLF WILLERT.00 25530. BURKHARD WIEMANN.12 16830. HARALD WOLF. PETER WIEJA. FRANK WOLF. BAERBEL WINTERLICH. HEINZ WIEMANN. DIETER WINTER. JUERGEN ZEBISCH. GUENTER WITT. MARTIN ZIELINSKI.00 21060.00 8712.50 22875. HEINFRIED WILHELM.00 16775.50 28500. GERD-PETER WILLBRANDT.16 18285.

DIETRICH ZIPPEL. ECKARD ZILINSKI. VOLKER ZIENER.00 24120. JOERG ZUEGE.32 28187. UWE ZOERNER. HANS-DIETER ZIMDARS. ANDREAS ZIOLKOWSKI.00 6264. KLAUS ZOLLER.00 19772.00 23710. ERNST ZIERKE.00 35250.37 27977. GERHARD ZIEMS.48 30000. ULRICH ZINK. JENS ZOELLNER.82 20625.150143429718 110150513719 260947403430 300837419611 190959430152 020744403411 071251410154 200434404839 060659507212 020143404814 230166408717 101031429720 260653418936 060147414610 270964417753 260157417715 101165423658 120552416021 030769419080 120164406155 160841509917 161133409928 110865421033 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 970100 ZIEM.50 15416. HEINZ ZIPFEL.50 11016.00 22500. KURT ZWETZSCHKE.00 20595. ULRICH ZIRON.00 20625. HANNELORE ZIEMS. KATHARINA ZIMMERMANN.00 23760. ERIKA ZUEGE. VICTOR ZILLMANN.00 19800.00 3361.00 .00 26162.00 3674. HOLGER 20625.00 27000. KARSTEN ZOERNER.00 25500. HENRY ZSCHERPER. ANDREAS ZIETAL.19 19140.

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