Projektmanagement 1 Zusammenfassung

Wintersemester 2009/10

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Er enthält Vergütung und schuldet dem AG den Projekterfolg. 1. einen Kostenrahmen sowie wesentliche Zwischen.4 Was bedeutet Auftraggeber und -nehmer? Auftraggeber (AG) ist der Projekt Eigentümer. Er hat Anspruch auf die Erfüllung der Projektziele Der Auftragnehmer (AN) führt den Auftrag aus und ist für Erfüllung / Abarbeitung der Aufgabenstellung zuständig.und Terminsicherheit Sicherheit hinsichtlich Einhaltung der Projektziele Risikomanagement Verantwortungsbewusste Mitarbeiter Man kann sagen. Durchführung und Kontrolle eines in sich abgeschlossenen. der den Auftrag erteilt. in Teilaufgaben unterteilten Aufgabe (Projekt). Steuerung. Es ist nahezu unmöglich. bestimmt und bezahlt. eine Senkung der Kosten durch billigere Rohstoffe beeinflusst die Qualität ebenso negativ wie eine schnellere/ hektischere Fertigstellung dies meist tun wird. die Managementaufgaben wahrnemen. eine klare Aufgabenstellung.2 Was ist Projektmanagement? Was bringt Projektmanagement? Projektmanagement ist die Verwaltung der zeitlichen und kausalen Zusammenhänge innerhalb einer großen. -2- .im funktionalen Sinne . Personengruppen. Projektmanagement ist Organisation. Dieser Prozess ist definiert durch ein eindeutiges inhaltliches Ziel. den perfekten Kompromiss zwischen den drei erstgenannten zu finden. 1. da fasst immer eines das andere negativ beeinflusst. einmaligen Prozesses (Projekt). bspw.und Endtermine. 1. die in und zwischen Organisationen Ablaufen.1 Was bedeutet Management allgemein? Management . Termine und Qualität unter dem allumfassenden Faktor Risiko gegenüber. Im institutialen Sinn beschreibt Management Personen bzw. Die Ziele des Projektmanagement sind unter anderem: • • • • • • • die Transparenz der ablaufenden Prozesse eine klare Organisation und eindeutige Verantwortlichkeiten eine klare Strukturierung des Projekts Kosten.3 Das Bermuda-Dreieck des Projektmanagement Im Bermuda-Dreieck des Projektmanagement stehen sich Kosten.Kapitel 1 Grundlagen 1.beschreibt spezielle Prozelle und Aufgaben.

das Projekt nimmt Gestalt an.1.4 Projektstufe 4 .3 Projektstufe 3 . Umfang und Periodik der Berichterstattung Projektdokumentation und Systematik der Unterlagen Besprechungssystematik Vertragsangelegenheiten 1.5 Wesentliche Merkmale eines Projektes Ein Projekt ist: ⋆ Einmalig (hinreichend) ⋆ Neuartig (hinreichend) ⋆ Zeitlich und Ressourcenhinsichtlich begrenzt (notwendig) ⋆ mit klarer Zielvorgabe und Komplexität gegeben (nicht notwendig. Diese Phase dauert naturgemäß am längsten.Projektabschluß Das Projekt wird formal abgeschlossen. die Organisation wird aufgelöst und der Projektablauf evtl.und Ressourcenplanung Art. 1. aber häufig) ⋆ Organisatorisch zuzuordnen (notwendig) ⋆ oft interdisziplinär (nicht notwendig) 1.6 Projektstufen Ein Projekt ist grob immer unterteilbar in mehrere Stufen.6.1 Vorraussetzungen zum Projektstart • • • • • • • • • Terminplanung und -steuerung Kosten. es wird eine Machbarkeitsstudie durchgeführt.6. ausgewertet. damit am Ende dieser Phase alle Voraussetzungen für einen Projektstart gegeben sind. Umfang und Periodik des Projektcontrolling Art.2 Projektstufe 2 . Umfang und Inhalt des Risikomanagements Änderungsmanagement Inhalt.6.Projektvoraussetzungen In dieser Stufe werden Voraussetzungen und Ideen definiert.2.6.Projektdurchführung Das gestellte Problem wird gelöst.Projektvorbereitung Die Aufgabe und das Projektziel werden konkretisiert und alle Schritte unternommen. Am Ende dieser Phase sollte das Projektziel erreicht sein. 1.5. -3- .1 Projektstufe 1 . 1. 1.

Konkurrierende Ziele müssen in eine Hierarchie eingeordnet werden.und Zwischenziele Teilziele Muss-. Teammitglieder) oder sind direkt vom Projekt betroffen (z. Ähnliche Ziele sollten zu einem größeren Ziel zusammengefasst werden. müssen ausführbar sein. Man unterscheidet aktive und passive Stakeholder. Anschließend wird die Wichtigkeit für das Projekt über die Stakeholderanalyse bestimmt.und Nebenziele Ober. subjektiv) untersucht. müssen sie konsequent verfolgt werden. Üblicherweise werden aktive Stakeholder nach folgenden Gruppen in der Projektumfeldanalyse strukturiert: • • • • • Projektleiter Projektmitarbeiter (Kernteam und erweitertes Projektteam) Kunden / Benutzer Auftraggeber Sponsor / Machtpromotor / Fachpromotor Passive Stakeholder sind von der Projektdurchführung oder den Projektauswirkungen nur indirekt betroffen (z.und Unterziele End. etc. Interessenvertretungen. 1. Lieferanten.6. Aktive Stakeholder arbeiten direkt am Projekt mit (z. dass das warum und wohin für alle Beteiligten klar erkennbar ist (Motivationsgründe.1. Soll-. Beeinflussung) • Interessen (Konflikt. nicht etwa mit Floskeln wie ”schnellstmöglich”. -4- . Verbände. Kunden. Sind Ziele einmal definiert. Sie müssen konkret quantifiziert werden. Die Unterscheidung in aktive/passive Stakeholder dient der Strukturierung der verschiedenen Stakeholder und unterstützt damit den Identifikationsprozess. B.2 Anforderungen an Projektziele Alle Projektziele die gestellt werden. B. Dabei werden die Faktoren • Macht (Entscheidung.). Unternehmensleitung).7 Stakeholder Laut Definition sind Stakeholder eines Projektes alle Personen.6. Ziele die sich wiedersprechen sollten jedoch von vorneherein vermieden werden. Familienmitglieder der Projektmitarbeiter. damit in Konfliktfällen besser und schneller Lösungen gefunden werden können. Anrainer bei einem Bauprojekt. Das Ergebnis der Stakeholderanalyse ist der Grundstein für den Kommunikationsplan. Sie müssen vom Auftraggeber so klar erläutert werden. die ein Interesse am Projekt haben oder von ihm in irgendeiner Weise betroffen sind. Entscheidungshilfe). Kannziele 1. und klar und eindeutig formuliert sein. Synergie) • Betroffenheit (objektiv.6 Projektziele 1.1 Kategorien von Projektzielen Man kann Projektziele in folgende Kategorien einteilen (immer nur eines davon): • • • • • Haupt. B.

wird es vorzugsweise in knapp orientierendem Text gefasst und mit Detaillierungen beispielsweise in tabellarischer Form. Die Adressaten des Lastenhefts sind der (externe oder firmeninterne) Auftraggeber sowie die Auftragnehmer. wie Modellierungssprachen. angereichert. Widersprüchlichkeit der einzelnen Teile. 2. 2.und Pflichtenheft Ein wesentlicher Unterschied zu einem Pflichtenheft besteht darin. Außerdem zeigt es die zu erfüllenden Kriterien auf.und der Kunde kann nicht einfach Forderungen nachlegen. Das Lastenheft beschreibt in der Regel somit. Um ein Lastenheft übersichtlich zu halten.1 Das Lastenheft Der Auftraggeber erstellt das Lastenheft. Es wird im Idealfall laufend fortgeschrieben.Kapitel 2 Normen und Richtlinien 2. dass das Lastenheft dem Auftraggeber gehört. Es gibt dazu auch formalisierende Ansätze. Kein Dienstleister kann mehr sagen. Das Pflichtenheft bildet die Basis für die vertraglich festgehaltenen Leistungen des Auftragnehmers.4 Prüfung der Aufgabenstellung Alle Teile der Aufgabenstellung müssen geprüft werden. Vollständigkeit und grundsätzliche Machbarkeit. Eine detailliertes Lastenheft kann während des Projektverlaufs als Referenzdokument dienen. Dienstleister und Kunden legen sich fest und sichern sich ab. Denn im Idealfall enthält es die Leitlinien und Ziele. Es hilft. die zu einer Ausschreibung nötig sind. Das Pflichtenheft gehört dem Auftragnehmer. ein Projekt durch ein realistisches Meilenstein-Konzept zu strukturieren. auf die sich alle Projektpartner geeinigt haben. dies und das sei nicht eingeplant gewesen . Das Pflichtenheft bildet die Grundlage für weitere Definitionen wie Bearbeitungszeit und Projektkosten sowie die Festschreibung des Projektvertrags. Ferner wird eine erste Risikoanalyse durchgeführt. -5- . 2. solange es nicht vom Auftraggeber abgesegnet und unterschrieben wurde. Gegenüber einem Fachkonzept ist es aber um formelle Aspekte. Zugleich dient das Lastenheft auch als Grundlage beim Einholen von Angeboten. Ein Pflichtenheft ist nicht gültig. mit Zeichnungen oder Grafiken ergänzt. und zwar auf Kompatibilität bzw. Ein Lastenheft bündelt die Vorstellung vom Projekt und verwandelt sie in ein umsetzbares Konzept . Es enthält nach DIN 69905 die vom "Auftragnehmer erarbeiteten Realisierungsvorgaben" und beschreibt die "Umsetzung des vom Auftraggeber vorgegebenen Lastenhefts". Nach der DIN 69905 enthält es die "Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers".2 Das Pflichtenheft Dienstleister erstellen ein Pflichtenheft.3 Unterscheid Lasten. das Projekt auf Realisierbarkeit und die Unterlagen auf Vollständigkeit geprüft. was und wofür etwas gemacht werden soll.

B. 2. 2.und Kostenplanung) • Evtl. was die Einbindung in die Organisation betrifft Form und Umfang der Arbeitsbeziehungen kann freier sein Kompetenzen müssen neu geregelt werden Bei interdisziplinären Teams muss auf Kommunikation und Verständnis geachtet werden Vielleicht gibt es ein Abweichendes Vergütungssystem Teambindung und Aufgabenidentifikation Doppelfunktion Linie / Projekt -6- .1 Besonderheiten interner Projekte ggü. Fest verknüpft hiermit sind die Begriffe des Konfigurationsmanagement (Koordination der systematischen Zusammenstellung und Dokumentation des jeweiligen gültigen Standes der Konfiguration) und des Änderungsmanagement (alle Aktivitäten ändern sich in Zusammenhang mit der bestehenden Aufgabenstellung). Fahrzeugelektronik. Teilprojektleiter (auch in PU mit anderen Aufgaben) • Stellvertreter des PL (in PU) 2.6. Programmierer. Projektleiter • Umweltspezialisten • Fachleute für Betriebsabläufe • Controller • Risikomanager • Projektsteuerer (Termin.5 Zusammensetzung eines Projektteams • Projektleiter • Mitarbeiter mit unterschiedlicher Fachkompetenz z. der Organisation im Ganzen • • • • • • • Es gibt klare Regelungen. eine bestimmte Struktur aufweist. ggf. Bautechnik. Bahntechnik.Nach Durchführung der Prüfung können Änderungsvorschläge an den Auftraggeber gestellt werden und eine endgültige Festlegung der Auftragsstellung vorgenommen werden. offenes System. das zeitlich überdauernd existiert. die meist durch Arbeitsteilung und eine Hierarchie von Verantwortung gekennzeichnet ist Ressourcen und Aktivitäten brauchen Führung um zu einem Organisationsziel zu gelangen. sich aus Individuen und Gruppen zusammensetzt. spezifische Ziele verfolgt. kfm. Informatiker. Motorenbau.6 Projektorganisation Eine Organisation ist: • • • • • • • ein seiner Umgebung ggü. Statik etc) • Vertragsspezialisten • Konfigurationsmanager • Juristen • Kaufleute.

nicht reagieren Prozesse transparent gestalten Offen Kommunizieren Informationen weitergeben Kritisch hinterfragen Ergebnisorientiert arbeiten und Charisma haben -7- .2.7 Anforderungen an Projektmitarbeiter • • • • • • • • • • Eigenverantwortlich arbeiten Vertrauen haben und geben Probleme analysieren Agieren.

3. Entw. Einteilung in logische Phasen der Projektbearbeitung. Dabei wird ein größeres Projekt in Teilprojekte zerlegt. konkret definierte Aufgaben. Diese Teilprojekte werden Arbeitspakete genannt (REFA 1978). bis man zu Teilprojekten kommt. Sicherstellung einer kpl. Erstell. ”Ein Arbeitspaket ist ein nicht weiter aufgegliedertes Teilprojekt auf einer beliebigen Projekt-Strukturebene”.3 Objekt. Darstellung + Ordnung aller abzuarbeitenden Arbeitspakete + Projektbestandteile. Dies kann funktionsorientiert.1 Sinn und Zweck des Projektstrukturplans • • • • • • • • • • Erfassung aller zu entwickelnden Produktkomponenten.und Funktionsorientierter PSP Oft stellt sich die Entscheidung zwischen einem Objekt.und Risikoanalyse. Im Gegenzug dazu steht ein Funktionsorientierter PSP. Ein objektorientierter PSP erzeugt einen auf den Objektgegenstand bezogenen PSP der sich in erster Ebene an allen physischen Gegebenheiten orientiert. Zerlegung einer Phase in aufeinander aufbauende. der eine tätigkeitsorientierte Darstellung der Teilaufgaben aufzeigt. Einteilung in die in jedem Projekt durchzuführenden Projektfunktionen PPl. PS. Qualitätssicherung) 3.2 Grundprinzip des Projektstrukturplan • • • • Einteilung des Gesamtprojektes in seine Bestandteile. die jeweils einem Unterauftragnehmer übertragen werden können. Basis einer systematischen Schwachstellen.. 3. Erfassung eines komplexen Projektes. Basis für Erfassung / Verarbeitung / Aktualisierung / Ordnung aller Projektdaten. Grundlage für eine wirkungsvolle Terminsteuerung. -8- .. ablauforientiert oder objektorientiert erfolgen.Kapitel 3 Projektstrukturplan Den besten Überblick zu einem Gesamtprojekt gibt der sogenannte Projektstrukturplan nach DIN 69901. Der PSP ist definiert als ”Gesamtheit der wesentlichen Beziehungen zwischen den Elementen eines Projekts”. Grundlage für die aktuelle Transparenz über den Projektstand. Das Projekt wird in Form einer Hierarchie soweit gegliedert. Grundlage für eine wirkungsvolle Kostensteuerung.und einem Funktionsorientierten Projektstrukturplan. Basis der Aufwandsermittlung für Projekt / Teilprojekte / Aufgaben. Grundlage für die sachorientierte Koordination im Projekt.

1 Kriterien für den Detailierungsgrad • • • • • • Dauer des (Teil-) Projektes / Arbeitspaketes Kosten des (Teil-)Projektes / Arbeitspaketes Komplexität des Projektes Überschaubarkeit des Projektablaufs Risikopotential des (Teil-) Projektes / Arbeitspaketes Organisatorische Einbettung des Projektes 3.3..) Projektinhalt (Planung. Realisierung. .4..4. Organisation.4 Aufbaukriterien für den Projektstrukturplan 3. F u E. Fertigung) Projektgröße Projektdauer Zuordnung und Abgrenzung von Verantwortungsbereiche -9- .2 Kriterien für den Aufbau • • • • • Projektart (Bau.

da unrealistische Ziele und Pläne nur demotivieren. Reviews und Abbruchskriterien versehen werden. Kontrolle des Projektverlaufs und die Anpassung an Veränderungen des Projekts.und Feinterminplanung. Finanzierungsplanung. Kostenplanung.2. anpassen Verantwortlichkeiten für einzelne Vorgänge / Termine festlegen 4. Projektablaufplanung. Grob.2.10 - . Planung sollte immer nur so genau wie nötig erfolgen.2 Checkliste zur Terminplanung • • • • • • • • Alle Projektphasen. die mit Gates.1 Netzplantechnik Man unterscheidet zwischen ereignisorientiertem Netzplan. Vorgegebene Termine / Meilensteine einbauen Wichtige Ecktermine / Meilensteine / Ereignisse definieren + einbauen Puffer einbauen Terminpläne je nach Projektgröße aufteilen in verschiedene Ebenen Terminpläne mit Teammitgliedern besprechen.oder Endtermine festlegen. ggf. 4. Anfangs. Reihenfolge und Abhängigkeiten zu anderen Vorgängen festhalten.Kapitel 4 Projektplanung Zur Projektplanung gehören insbesondere die Projektphasen. aufschreiben. 4. der Ablauf sollte in Phasen aufgeteilt werden.und Feinterminplanung 4.2 Grob.1 Grundregeln der Terminplanung • • • • • • • • • • • • Terminpläne müssen realistisch sein Termindisziplin ist eine Voraussetzung zum Projekterfolg Alle relevanten Vorgänge erfassen Alle Abhängigkeiten darstellen Puffer einplanen AG muss Rahmen. Ebenso sollte man Puffer und Reserven mit einplanen. Die Planung muss auf jeden Fall flexibel bleiben! Man sollte immer realisitsch planen. Vorgänge etc. Der Netzplan soll die Beschreibung des Projektablaufs in beliebiger Detaillierung unter Berücksichtigung von Abhängigkeiten ermöglichen. Dauer und ggf. graphisch.und Gesamtterminpläne unterschreiben Alle anderen Terminpläne müssen vom PL unterschrieben werden Keine Änderung der Terminpläne ohne Freigabe des PL Terminverschiebungen nur im Einzelfall und mit plausibler Begründung Straffung von Terminen und Abläufen kann zu Qualitätsverlust führen Bei Projektänderungen Terminpläne überprüfen und ggf. beteiligen . vorgangsorientiertem Netzplan und vorgangsorientierten Netzplan sowie gemischt-orientiertem Netzplan. ggf.

. Gibt es einen Projektvertrag oder schriftlichen Projektauftrag? 4. Gibt es eine Kosten-Nutzen-Analyse oder Wirtschaftlichkeitsrechnung? 6. Ist die Projektorganisation im Team / Unternehmen / zum AG definiert? 10. Liegt eine Projektkostenschätzung vor? 4. Protokoll führen. was gleichzeitig Startdokument für alle Beteiligten ist . Terminpläne mit Zulieferern und Subunternehmern besprechen Terminpläne (Detailliertheit!) vertraglich vereinbaren Jeder bekommt nur die Termine (Feinheit).. Ist der Auftraggeber (und sein PL) und die Stakeholder klar definiert? 12.und Endtermine? 7. Sind Verantwortung und Entscheidungskompetenzen klar definiert? 11. Gibt es eine Projekt-Risikoanalyse? 5.und hat folgende Ziele: • • • • • • Alle Beteiligten sollen sich mit dem Projekt betraut machen und sich kennen lernen Aufgaben und Kompetenzen werden verteilt Erste Milestones werden festgelegt Festlegung der Berichts.und Besprechungsorganisation Einschwören auf das gemeinsame Ziel.. Stehen die richtigen Projektmitarbeiter ausreichend + rechtzeitig zur Verfügung? 8. Liegt eine klare Aufgabenstellung vor? 3. Gibt es eine klare Entscheidung im Unternehmen zum Projekt? 13. die erbraucht 4.• • • • Terminpläne mit AG / Lenkungsausschuss besprechen. Ist das Projektziel und seine Hintergründe ausreichend genau beschrieben? 2.11 - .also offizieller Beginn des Projekts .3 Checkliste zum Projektstart 1. Besitzt das Team genügend Know-How für die Projektaufgabe? 9. Gibt es (realistische) Zwischen.4 Kick-Off Meeting Das Kick-Off Meeting ist die Auftaktveranstaltung .

2. Informationsgrundlage und wird bei Veränderung fortgeschrieben. etc.h. Stakeholder) Aufgabenprofil der Projektmitarbeiter Befugnisse. Das betrifft Standards. Risiko vermeiden (Risikoeintritt verhindern) Risiko vermindern (Eintrittsrisiko und Risikofolgen verkleinern) Risiko auf Dritte abwälzen Restrisiko übernehmen (sich auf das Risiko vorbereiten. Beteiligten und Abläufen enthalten sind.5 Risiko Als Risiko bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit einer Krise im Projektablauf. Die Risiken müssen identifiziert und hinsichtlich ihrer Auswirkungen bewertet werden. der Termin.4.12 - . einem weiterhelfen. Aufgaben. Arbeitspakete Zusammenarbeit mit dem AG Alle wichtigen Formulare 4. Projektrisikoanalyse findet erstmalig bei der Angebotsbearbeitung. danach laufend in allen Projektphasen statt. Unternehmensebene! 4. Bestandteil der Projektakte. zu dem alle wesentlichen Informationen zu Zielen. Subunternehmer. sich auf Restrisiko vorbereiten) . eine gute Inhaltsübersicht + möglichst Schlagwortregister. Projektrisiken müssen bei der Planung berücksichtigt werden. 4. Projektebene! Ein Projektmanagementhandbuch hingegen beinhaltet die PM Konzeption eines Unternehmens.1 Projektbeschreibung und Organisation • • • • • • • • • Kurzbeschreibung des Projektes.Handbuch muss Form und Inhalt derart haben.5.4 Projekthandbuch Ein Projekt . wie im Unternehmen PM betrieben wird. Projekte sind hinsichtlich der Einhaltung der Sachziele.4. Prozesse. der Projektaufgabe.h. Je nach der Wahrscheinlichkeit des Auftretens und der möglichen Schwere der Konsequenzen müssen Maßnahmen zur Zielerreichung eingeplant werden. d. Verantwortung. Es ist Arbeitsgrundlage. 3. Risikofolgen mindern. Ansprechpartner. dass potenziellen Nutzer motiviert sind es zu nutzen! D. die letztlich zum Projektscheitern führen könnte. Auftraggeber. Elemente. Ein Projekthandbuch ist der Leitfaden eines Projektes.und Kostenziele und der Umsetzbarkeit der Projektergebnisse mit Risiken behaftet. es muss kompakt und knapp sein. projektrelevante Dinge.1 Risikomanagement nach dem Minimierungsgrundsatz 1. Es beschreibt. 4. der Projektziele Organisation des Projektteams Organisatorische Einbindung des Projektes in das Unternehmen Projektbeteiligte (intern. übersichtlich sein. Unterschriftsregelung Projektstruktur. Vollmachten des PL. Auswirkungen können die Realisierbarkeit ansich oder den erforderlichen Aufwand und die Termineinhaltung betreffen.

bzw. 2.2 Risikozustände Chance = Nutzen x Eintrittswahrscheinlichkeit Gefahr = Schaden x Eintrittswahrscheinlichkeit 4. die Standortkosten. Finanzplanung und Qualitätsanspruch des Projekts wie auch den am Markt erzielbaren Preis und das Unternehmensergebnis.5. produktivität beim Programmieren) • Prozentsatzmethoden Extrapolation aus ausgeführten Projektteilen. Problem: Setzt vollständige Definition der Projektstruktur voraus.6. Gewichtsmethoden Wertesystem von Faktoren und Gewichtszahlen. Produktvorlaufkosten und Fremdleistungskosten an. Kostenschätzung erfolgt meist durch Bottom-Up (von Einzelschätzung zur Gesamtschätzung). die es zu managen gilt. der Einsatz und das Mitarbeiterprofil.13 - .3 Projektrisiken • • • • • • • • • Schlechte / unsichere Aufgabenstellung Unsichere Finanzierung Projektbudget reicht nicht Projektmitarbeiter fehlen oder fallen aus Projektziele werden nicht (vollständig) erreicht Einfluss von Stakeholdern Gesetzliche Randbedingungen ändern sich währen Projektablauf Geräte-. Kennzahlenmethoden • Multiplikatormethoden linearer Zusammenhang zwischen Schätz. Algorithmische Verfahren • Parametrische Methoden Formelmäßiger Zusammenhang zwischen meßbaren Produktgrößen und Aufwand an Personal • Faktoren.B. die Qualität und Halbwertszeit der Aufgabenstellung sowie Fremdkosten. Einfluß auf die Projektkosten haben vor allem die Laufzeit und die Mitarbeiterzahl. Sachkosten. Maschinenausfall Qualität der eigenen / externen Leistung 4.und Produktgröße (Kosten / lfm Strasse.5. Vergleichsmethoden • Analogiemethoden und Relationsmethoden Vergleich mit bereits abeschlossenen Projekten (Wissensmanagement) 3. Problem: Erst später im Ablauf möglich . Quadratmeter umbauter Raum) • Produktivitätsmethoden Ähnlich MpM. die Qualität der Arbeit (Fehlerquote.1 Verfahren zur Kostenschätzung 1. Kostensicherheit bestimmt maßgeblich sowohl Machbarkeit. Effizienz).6 Kostenmanagement Bei einem Projekt fallen in der Regel Personalkosten.4. Top-Down (von Gesamtschätzung zur Einzelschätzung) oder durch Expertenbefragung (einzeln oder Mittelwertbildung) 4. die den Einfluß bestimmter Kriterien auf den Aufwand ausdrücken. Ergebnis / Aufwand (z.

Festlegung der Schätzmethode 6. Abschätzung von Materialkosten / Sachkosten / Produktvorlaufkosten 10.3 Ablauf von Kostenschätzung 1. Quantifizierung und Fixierung von Sicherheits. Abschätzung von Mannmonaten / Personalaufwand 9. Bewertung der Fremdleistungen 11. Erstellung eines PSP 8. Feststellung vorhandener Informationen 3.14 - . 5. 4. Aufgabenstellung bzw.und Risikozuschlägen .6. In jedem Fall muss eine Mehrfachschätzung (mindestens zwei Methoden) durchgeführt werden. Klärung von infrage kommenden Vergleichsprojekten 5.2 Randbedingungen für erfolgreiche Kostenschätzung • • • • Es muss eine Klare Aufgabenstellung und ein (vorläufiger) Redaktionsschluss vorliegen Es müssen erfahrene Kostenschätzer zu rate gezogen werden Eine ehrliche Risikoanalyse muss vorliegen Mindestens zwei unabhängige Methoden / Schätzer 4.und Angebotstrategie 2. Kalkulationsmethoden Kalkulation aufgrund klar definierter Arbeitspakete und Teilvorgängen.4. etc. Schätzmethoden Schätzung des Aufwands anhand feiner und grober Arbeitspakete. klare Beschreibung von Projektzielen 4. Klärung der Projekt. Grobterminplan erstellen 7. Teilprojekte.6.

Dazu müssen wesentliche Projektwerte dargestellt.auf Basis des Projektcontrollings . muss die sachzielbezogene Produktdokumentation die Ziele spezifizieren (Pflichtenheft. Elemente der Projektdokumentation sind unter anderem der Auftrag. An ein Projektteam werden Erwartungen und Befürchtungen gestellt.15 - .h. indem man schaut.9 Team Ein Team ist eine Gruppe von Personen mit Aufgabenorientierung.die Einhaltung aller Projektziele sichern. Termine und Mittelverschwendung sowie alle Abweichungen vom Projektplan und die Gründe dafür sind umfassend zu dokumentieren. Alle Projektaktivitätten. Projektkalkulation und Projektabschlussanalyse. Projektkontrolle ist vor allem: • Ergebnisüberwachung • Zielabsicherung • Prozessoptimierung Die Methodik des Projektcontrolling ist wie ein Wasserfallmodell aufgebaut: Ist-Daten -> Soll-IstVergleich -> Analyse -> Prognose -> Maßnahmen 4. der Aufwands.und Prüfunterlagen) und die Produktnutzung unterstützen (Benutzermanual). eine gemeinsame Taktik. Diese wären unter anderem die interessante Tätigkeit. die . die Qualitätsmerkmale belegen (Test. die sich durch gleichzeitiges Handeln. um die Einhaltung aller Projektziele zu sichern. Aufgabenbereiche der Projektkontrolle bertreffen alle Planungsparameter. d. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Auswahl nach Anforderungskatalog/Aufgabenbeschreibung nach dem fachliche. Selbstverwirklichung. Spezifikation).1 Projektsteuerung Steuerung ist die gezielte Beeinflussung eines Projektes durch Entscheidungen. die Ergebnisse beschreiben (Programmlisting. Anerkennung.und Kostenplan sowie die Fortschrittsberichte. 4.7 Projektcontrolling Controlling ist die Unterstützung des PM mit geeigneten Methoden und Instrumenten. Lernchancen. soziale Kompetenzen aufgelistet werden. der Struktur.4. Aufgabenteilung. analysiert und bewertet werden. Bauunterlagen o. Stromlaufplan. . Layout. 4.ä. Personalkapazitäten und Budgets) sowie die Arbeitsfortschritte/Erfüllung der Sachziele. Arbeitsschritte und Ergebnisse. Leistungsbeschreibung.7.und Terminplan. wer die passende Kompetenz oder gerade keine Aufgabe hat. zum anderen mit Organisation und Prozess der Projektdurchfühung. aber auch Leistungsdruck.). die Entwicklung eines neuen Produkts. Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel hervortun. Teammitglieder können entweder per Einzelfall ausgewählt werden. die Einhaltung gesetzter Termine und den Ressourcenverbrauch (va. Konflikte und Risiken. Stress. Wesentlich ist der Blick in die Zukunft auf der Basis der Gegenwart! PC kann vom PL selbst oder von Teammitgliedern bearbeitet werden.8 Projektdokumentation Dokumentation als Aufgabe der Projektkontrolle befasst sich einmal mit dem Projektziel. Verfolgt das Projekt bspw.

1 Ereignisknoten Netzplan Ereignis Nr EreignisBeschreibung früh spät Zeitabstand (T0.. Knoten. Anfangsfolge (A-A): Betoniere gleichzeitig Wand A und Wand B Endfolge (E-E): Elektroinstallation und Heizungsbau sollen gleichzeitig fertig sein Sprungfolge (A-E): Auftragsvergabe ist von Angebotseröffnung abhängig. muss man den Pfeil anders Ziehen.. Besitzt ein Vorgang mehrere Vorgänger. Vorgangbeschreib. Ereignisse sind gewisse Durchführungsstadien im Projektablauf. Je Nachdem.2 Anordnungsbeziehungen Es gibt verschiedene Anordnungsbeziehungen in einem Netzplan. die alle erst beendet sein müssen.16 - . Tw.1d Der FEZ eines Vorgangs ist jeweils gleich mit dem FAZ + 1 aller möglichen Nachfolger.2. bevor er beginnen kann. Tp) T0 = optimistische Zeit Tw = wahrscheinliche Zeit Tp = pessimistische Zeit 5. Vorwärtsrechnung (progressive Rechnung) Bei der Vorwärtsrechnung werden die frühest möglichen Anfangs. . der als letzter endet.1 Netzplanberechnung in 3 Schritten 1. Dieser Knoten stellt ein Ereignis dar. so ist bei der Vorwärtsrechnung der Vorgänger zeitbestimmend. Knoten. Hier werden die Vorgänge durch Pfeile dargestellt. früh A.3 Vorgangsknoten Netzplan Vorgang Nr. FP/GP spät E.und Endzeitpunkte aller Vorgänge systematisch ermittelt..Kapitel 5 Netzplantechnik 5. Anfang 1. • • • • Normalfolge (E-A): Beginn von Dach nach Herstellung von Wand. 5. (Wirr!!! Umdrehen?) 5. Ende 2. spät A.. Dauer früh E. FAZ (B) = FEZ (A) + 1d FEZ (B) = FAZ (A) + D(B) . Die Ablaufstruktur des Projekts ergibt sich dann im wesentlichen aus der Reihenfolge von Vorgängen. also derjenige mit dem spätesten FEZ.. E steht hierbei für Ende und A für Anfang. Das Ende eines Vorgangs wird mit dem Anfang eines anderen Vorgangs durch einen Knoten verknüpft.

Ermittlung der Pufferzeiten Der Gesamtpuffer (GP) eines Vorgangs beschreibt die Zeit.D(C) + 1d 3. FP (A) = FAZ (B) .2. SEZ (B) = SAZ (C) . für jeden Vorgang den spätest notwendigen Anfangs.1d SAZ (C) = SEZ (C) .1d Selbst eine Verspätung des Vorgängers um den freien Puffer hätte keine Auswirkungen auf den frühest möglichen Anfang des Nachfolgers. . Der freie Puffer beschreibt die Zeit. Er errechnet sich aus dem Unterschied zwischen dem frühesten Ende des Vorgängers und dem frühesten Beginn des Nachfolgers. ohne dass dies Auswirkungen auf das Projektende hätte. der eingehalten werden muss.FAZ (A) Beträgt die Gesamtpufferzeit eines Vorgangs null. eine Verzögerung des Vorgangs hätte unmittelbare Auswirkungen auf das Projektende. Dieser entspricht dem SEZ des letzten Vorgangs.17 - .h. erhält man den spätestens notwendigen Anfangszeitpunkt (SAZ) des Vorgangs. um die ein Vorgang verschoben werden darf. ohne dass sich dadurch auch ein anderer Vorgang verschieben würde. Der Ausgangspunkt der Berechnung ist dabei der bei der Vorwärtsrechnung ermittelte Projektendtermin. Endzeitpunkt zu ermitteln. um das Projektende nicht zu verzögern. Wird von diesem die Vorgangsdauer abgezogen. Rückwärtsrechnung Ziel der Rückwärtsrechnung ist es. Er ergibt sich aus der Differenz des frühesten zum spätesten Endzeitpunk eines Vorgangs.FEZ (A) .FEZ (A) = SAZ (A) . d. um die ein Vorgang verschoben werden darf.bzw. so wird der Vorgang als kritisch bezeichnet. GP (A) = SEZ (A) .