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Die Stoa

300 v. Chr. von Zenon von Kition (*340 260 v. Chr.) gegrndet, Stoa poikile bemalte Sulenhalle: die Stoa-Schule in Athen rivalisierende Gegenrichtung: Epikurismus System besteht aus 3 Teilen: Logik: d i e Voraussetzung fr die Ethik; die Denkttigkeit ermglicht erst, im Sinne der Stoa ethisch zu handeln, da man die Wahrheit in der Bedeutung von den Dingen erkennen muss; Physik: ebenfalls Vorstufe zur Ethik: erklrt die Welt als materialistisch und mit einem den Dingen innewohnendem, letztem Prinzip als Ursache fr die Welt (eine gttliche Gesetzmigkeit); Ethik: Der Mensch soll vernunftbegabt (deswegen die Logik so wichtig als Vorraussetzung) und tugendhaft leben. Dafr muss er seinen Geist benutzen, um die Wahrheit zu erlangen, denn die Wahrheit ist Vorraussetzung fr Wissen. Neben Wissen gehrt zu einem im Sinne der Stoa weise lebenden Menschen auch das Unterordnen des eigenen Willens unter die gttliche Vernunft (strenge Pflichterfllung) und vor allem das Beherrschen der Affekte: nichts frchten, nichts hoffen, nichts begehren! Dies wird beschrieben durch die drei Schlagwrter mit A: - Apathie (Leidenschaftslosigkeit, Unabhngigkeit von Affekten) - Autarkie (Selbstgengsamkeit) - Ataraxie (vollkommene Seelenruhe, Unerschtterlichkeit des Gemts) Je leidenschaftsloser ein Mensch lebt, umso tugendhafter ist er, und damit umso freier (frei von Affekten etc.). Die Tugendhaftigkeit macht schlielich die Glckseeligkeit des Stoikers aus. Zurckgekehrt in seinem Inneren, unabhngig von auen, erfhrt er die Seelenruhe. Dieser anfngliche Egoismus der Kyniker nderte sich im rm. Reich zu einer sozialen, kosmopolitischen Denkweise (alle Menschen von Natur aus vernunftbegabt alle gleich).
Vergleich: Hchstes Gut Natur Gott Stoiker Tugend Logos, eine Welt Gttliche Vorsehung Epikureer Lust Atome, Zufall, viele Welten Keine gttliche Vorsehung von: www.philolex.de

Sinn des Lebens Sinnvolle Ordnung der Welt Kein letzter Sinn Seele Politik unsterblich sozial sterblich asozial

Bedeutende Vertreter:

Zenon von Kition

Seneca

Marcus Aurelius

Chrysippos

2006 Christian Lucas