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The Project Gutenberg eBook of Die Achatnen Kugeln

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01/21/2013

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  • *** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE ACHATNEN KUGELN ***
  • Das Schloß über ihnen schlug eine Mondflamme in den Himmel
  • Vaudreuil trat mit einer Verbeugung zurück. Ein spöttisches Lächeln kniff
  • Eine quecksilberne Säule stand das Schloß aufgerichtet neben ihm. Zwischen
  • Aus allen Bosketts flossen Blumenrüche. Eine Nachtigall jagte einen süßen
  • Er sah ohne den Schleier der Spiegelung in den Park. Die Grimasse des
  • Rasenfälle in Berührung mit dem Wasser. Der Mond nahm es auf und bog es aus
  • Kein Garten stand mehr vor ihm. Das große Gebäude verdeckte ihm den Mond
  • In der Kehle ein Zittern riß ihm den Schmerz bis zu den Zehen. Dies
  • In der Dämmerung rannten die Pferde nach der Küste. Das zweite trug den
  • Sommerschloß des Marquis. Er ritt davon weg. Dann von eigenwilligen Dämonen
  • Weidenunterholz und waren wieder an dem See. Der Marquis ließ die Gäule
  • Sanft stiegen über die Mauern die hellen Bogen der Springbrunnen. Aus der
  • Küste. Der Segler lag weit draußen und löste die Anker. Matrosen warfen die
  • Baptiste. Der Marquis erbleichte. Der Diener stand schlaff. Dann trat er
  • Der Segler rollte auf hohen Wellen. Der Marquis sah zurück. Auf dem
  • Tisch. Sein Geist litt unter der Beschmutzung seiner Kleider. Sein
  • Wind stärkten. Da brauste es aus dem Sprachrohr des Drachenschiffs: »Vila«
  • Zwischen zwei Felsen fuhren sie in den St. Lorenz. Die Wände standen wie
  • Jedoch der Drang seiner Würde war größer als seine Neugier. Auf Vaudreuils
  • Der Bischof riß einen Fisch mit beiden Händen am Schwanz auseinander und
  • Sie kehrten zurück zu den Karten. Die Sonne stand draußen. Der Bischof
  • An der Palisade erreichten ihn Schreie. Die Fähnriche brachten die Sutane
  • Den Rückweg verlegte der Kommandant an den Palisaden. »Den Degen.« Der
  • Am Bootshaus lag sein Gepäck. Vor der Mole schaukelte ein großes Segelboot
  • Da stieß der Gouverneur einen Fluch in die schmalen Lippen. Vaudreuil
  • Buch hin, kam ihm entgegen: »Verhandeln wir.«
  • Dann warf er das Geld gegen den Urwald. Ein wütender Kampf bellte auf. Der
  • Wald wucherte mit Sumpf und Pflanzen gegen ihn auf. Tag um Tag fraß seine
  • Fauchend mit den Stimmen seiner Tiere wich der Wald zurück. Nun sogen
  • Weiden das Wasser aus den modrigen Ufern. Pflüge rissen in das Herz des
  • Umzäunung. Unter dem Schmutz erschien ihre weiße Haut. Sie kamen
  • Gouverneur sehr grau ward: Er lächelte. In der Hauptstraße standen vor
  • Lorenzo umbog. Da sah er zum erstenmal seit Jahren das Meer. Der Mond
  • Frauen. Tiefe Fenster wühlten in der wollüstigen Blumendämmerung. Der Park
  • Hand. Einen Augenblick verweilte des Gouverneurs Auge auf Vaudreuils Stirn
  • Blicks. Eines Tags widersetzte sich ihm ein Arbeiter ins Gesicht. Er nahm
  • Schnee. Sie wollten zurück. Er schalt: »Hunde.« Sie zeigten ihre Füße. Er
  • Seine Sehnsucht hatte das Tätige nicht gestört. Er stapelte auf die
  • Er sah dem Arbeiter ins Auge: »Organisieren Sie es.« Der zog den Mund
  • Mund. Dann ging er hart. Nach einem Monat brachte er das Geschaffene. Er
  • Am zwölften Geburtstag seines Sohnes kam er von einer Kontrollfahrt. Er
  • Des Nachts brach er auf. Am Pfosten der Tür versuchte er seinen Muskel. Er
  • Er kam an einen Fluß. Aus der Entfernung einer Meile kam sanftes Geräusch
  • Wie Affen standen Tiere um einen Baum. Sie stützten sich auf breite
  • Dämmerung hüllte das friedhafte Summen der beständigen Arbeit in stumme
  • Mit hölzernen Schlittschuhen trieb er das Eis der Flüsse südlich. Schon kam
  • Er ließ die Äxte Jahre gegen den Urwald trommeln. Feuer qualmte am
  • Landschaft. Bis an die Grenze der Wolken getürmt alles sein Werk. Er hob
  • Sein Herz begann zu schmerzen. Aber mit den Schmerzen löste sich der Bann
  • Dampfer Schleifen und Spitzen bis zu den Großen Seen. Die Sonne schlug
  • Rauchfaß. Abordnungen des Hudson neigten das Kinn gegen die Brust. Im
  • Dämmerung erst ging Vaudreuil zurück ins Haus. Abends trat er in ihr
  • Teilte; arrangierte die Übersiedlung zu den Ottava-Mühlen. Nachts schlief
  • Brown nickte in der Sitzung: »Sie bleiben auf eignem Boden.« Der Vorsteher
  • Luft. Vögel schrieen. Schlugen hämmernd hinaus in Weizenebenen. Kühe
  • Sonnen der Sägen über ihr im Himmel. Gegen die Dämmerung heulten die
  • Salmweiden: Syg. Sie schritten mit langen dünnen Beinen über den schiefrig
  • Zaun. Hundert Meter dahinter flimmerte Prärie. Unten tief in der zitternden
  • Gräser in endlos wellender Flut sanft herauf. Unsichtbare Vögel sangen
  • Mittelfinger aus den Ohren. Sie hatten nichts gehört. Daisy hob die Nase
  • Im neunten Jahr brachte Brown die Gouvernante ins Büro. Vaudreuil nickte
  • Riß. Über ihn hinüber lauerten die Beiden. Da versuchte die Gouvernante das
  • Nachts kratzte es an Daisys Tür. Sie öffnete. Syg gab das Zeichen. Daisy
  • Dünne schwarze Schatten liefen sie unter dem Himmel. Zwischen Sternen
  • Handflächen auf den Mund. Aus dem Dunkel kamen breite große Flächen. Um die
  • Fluß Nebel in zuckenden Linien um sie hoch. Die offenen Feuer schlugen in
  • Seite. Er ging hinein. Gegen Mittag fuhr das Auto vor. Die Gouvernante
  • Die Mähder gingen im Blau des Damms wie im Himmel entlang. Kühe dampften
  • Die Arme auf dem Rücken schlenderte sie vor die Nurse: »Du . . . du . .
  • Das Fräulein spielte große Kantilenen. Die Wochen wurden lang dadurch und
  • Vaudreuil winkte herauf vom Land. Browns Arme schlugen Rudertakt. Daisy
  • Daisys Stirn fiel eine Locke: »Du solltest dich nicht weiß anziehen. Du
  • Fregattenvogel von den Wellen glatt übers Deck. Aus dem blauen Dunkel
  • Nun kamen Inseln. Smaragdgrün und gelb war der Strom getupft. Sie loteten
  • Grasbüschen wuchsen Bäume mit kalt geformten Blumen. Schlugen Brücken
  • Brown brachte ein Tuch. Es ging auf. An der Mole flaggte es viermal. Sogar
  • Burschen und schrien Hurras. Der junge Mann sprang im Satz an Bord. Brown
  • Sagten: »Ontario«. Sahen den See
  • Braue nach der Stirn. Nicht um sich. Sie stand auf. Sie fuhren die Nacht
  • Gegen Morgen frug Brown: »Was willst du?« »Zurück«
  • Das Nachtlicht flog eisern über Kanäle. »Halt«
  • Frauenhände Tücher. Schellen überflirrten die Nacht. Auf Stahlringen der
  • Vier Fackelträger stiepten die Glut durch die beißende Luft. Alf fuhr sie
  • Acht Tage fingen sie Fische. Lagen halbnackt auf den Balkonen. Schlachteten
  • Vom Hügel trieb der Fluß weit und schräg hinunter. Die weiße Fahne Torontos
  • Bay. Sie zog die Brauen hoch. Kein Wort. Alf bekam dunkelrote Schläfen und
  • Bursche mit dem Esel. Sie nickte. Er nickte wieder. Empfing ein Billet
  • Traurigste der Welt auf seinen Knien. Tränen besternten vor Lachen die
  • Gesichter der Zuschauer. Bol lächelte. In seinem schmalen Kopf saßen Augen
  • Sektion betrügt. Die achte hat siebzig Prozent. Tosson liefert zur Bay.« In
  • Koniferenbaum. Dann bis zum Plateau. Das nördliche Flimmern tobte irgendwo
  • Sonne hatte größte Kraft. Sie ritt bis an den Strand. Dort stieg sie ab
  • Hände im Fell des Tieres. Dann kam der Ottava. Rauschte dunkel schon
  • Des Vaters Hand faßte die ihre. Die Treppe. Sein Mund im Kuß. Er hielt sie
  • Tapeten kamen weiß geädert mit Gold. Besprach eine Überraschung für Sygs
  • Gab Daisy von sich. Entfernte sie aus eigenem Entschluß. Löste sacht die
  • Frühstückte. Das Nickel des Wagens saß in der Sonne gleich einem
  • Spiegel schien es zurück. Das Rot des Achats leuchtete glatt und kühl. Ihre
  • Geburtshaus. Vaudreuil gab ihr den Arm. Das Tor zum Park. Elastisch gab
  • Sie gleich aufs Schiff.« Die Koffer stapelten sich. Das Meer schäumte
  • Jede Linie der Küste legte sich hart um ihr Herz. Die Pause ging. Nebel
  • Rannte in Paroli. Verlor. Moki verschwand lautlos. Die Summe addiert
  • Nahm Daisy am Arm auf Deck wie eine Kusine. Die Namen fielen. Sie sah
  • Tee«. Es war heiß geworden. Er drehte um. Sie ging zur Kabine. Le Beau gab
  • Beau eine stumme eindringliche Geste. Mokis Körper schälte sich
  • Sie schnitt ihn. Er übersah es. Sie brüskierte ihn. Er sah es nicht. Sie
  • Zugehörigkeit und Verbindung mit ihm annahm. Ihr nebensächlichstes Wort
  • Da machte Le Beau eine Bewegung. Moki begann auf der anderen Seite
  • Hände ballten sich ein wenig zusammen. Er änderte seine Stimme nicht. In
  • Unter den rücklaufenden Wogen schellten die Bojen los. Das Schiff stand. Da
  • Sie gab Le Beau die Hand. »Wohin?« Sie wußte es. Er sagte: Paris. Lächelte
  • Den Hut unterm Arm. Von unten sah sie ihn am Geländer verschwimmen
  • Die Musik spielte über der Sonne. Die Barkasse legte sich fest an Land
  • Drängen. Bald stand ein Defilé vor dem Haus. Mit Holl ging sie in Lewinskys
  • Abendkleid ins Bad. Das Fräulein reichte die Tabelle. Sie runzelte die
  • In der Nacht kam sie an. Im Bett früh telephonierte sie nach Lewinsky. Er
  • Polonaise am Teich. Darin am Ende Lewinsky. Da setzte sie sich beruhigt
  • Doch unterbrach ein Skandal. Es kam ein Anruf: die Megrée hatte sich
  • Buch, schlug es auf. Neben Lewinskys gesalbter Glattheit stand das
  • Buch. Sie wollte es zwingen. »Der Text ist nicht gut.« Ein anderes Spiel
  • Sprach zu den Tieren: Ihr Lieben. Zu den Weibern: ei welche Sonne da. Hatte
  • Dann hob sie schmal das Kinn: »Nein«. Er lachte heiser durch die Zähne. Ihr
  • Rotbefrackten eine Allee hinauf. Die Hunde rannten Hasen nach im Gras. Von
  • Theater der Florath. Die war nicht da in der ersten Szene. Im Hintergrund
  • Schwäche heraus. Sie sagte: »Nehmen Sie vier.«
  • Am fünften Tag war Sonne. Am achten kam sie in den Garten. In Zweigen und
  • Flüstern bewegten sich sanft und weich die Sätze. Die Melancholie der
  • Boskette träumte gold umrahmt vom Mondlicht. Ihr Entzücken entlud sich
  • Sie schluchzte eine Nacht. Dann war es vorbei. Sie ließ einen Hund in den
  • Um zwölf Uhr schlief sie ein. Sie hatte Begeisterung auf der Zunge. Um Fünf
  • Quarante-et-un. Am Bassin traf sie auf Stefan. Er war versunken. Er hatte
  • Leben gesprungen. Doch dieser Zug ging in die Luft. Er traf nichts. Stand
  • Bassin. Er holte sie ein. »Ich war der Bettler.« Zerriß ihren Weg. Es war
  • Aus ihrer Brust riß alles mit. Die Knie standen eng aneinander. Alles war
  • Lawine des Ottava und die Flöße. Der Ontario schliff sich blau mit
  • Kleids. Der Horizont war angefüllt von einem Donner: Caspare . . . es würde
  • Erlösung und Bemühung lagen vor die Möglichkeit allein geschichtet
  • Atmosphäre der Erregung band sie an das Parkett. Es genügte nicht. Eine
  • Entblößung. Fribaurt mit weibischem Lächeln gebannt an ihr Bein
  • Hindurch. Sie hielt nicht. Es röchelte neben ihr. Ein Pferd. Sie strich ihm
  • Strom faßte sich an von ihr zu ihnen. Und zurück. Eine Sekunde empfand sie
  • Gesicht entbrannte ein Staunen: »Auch sie muß weinen.« Dumm sah sie in die
  • Sehnsucht gebar sich riesengroß. Wollte gern ihren Backen an Daisys Wange
  • Hahnenfuß und Binsenkraut verschlangen sich Die feigen Sturmvögel
  • Mauslöcher und Ritzen. Die Keller stecken voll Fledermäuse. Das faulende
  • Meerbauch hängt. Daisy legt sich. Die Nacht spielt das Getös geil mit ihrem
  • Tümpeln. Im Schlick lauern eingebuddelte Klieschen auf die Flut. Die
  • Warzen tun ihr weh. Sie neigt plötzlich sich zurück. Was an Hals zum
  • Sie stellte den Fuß in die Schnur des Vogelbauer und hörte zu. Zuckte die
  • Ringe klirrten. Die Karte der Florath wies sie ab. Sollte sie am Neid der
  • Bücher und Rollen. Mit diesem Tag verschwand das all. Einen Augenblick
  • Schatten auf die Bronzehaut. Sie erzitterte. Die Frauen ihres Geschlechts
  • Die Sonne ging höher. Die Untergrundbahn rollte durch schmale Korridore
  • Mann stand noch zwischen ihnen. Rasch: »Leben Sie wohl!« Sie ward verwirrt
  • In der Dämmerung wachte sie auf. Die Vorhänge bogen sich auseinander. Le
  • Brust. Aus seinem Mund kam so viel Frische und um die Raubtierzähne lag das
  • Haus ward Mitte von Versuchung. Sie gaben sich Handikap darum. Wo Daisy
  • Fenstern und schwebte. Bald auch waren die Türme eingelullt. Das Licht
  • Ein weißer Ballen bäumte zurück am Nachbarbalkon. Durch die halboffenen
  • Lider sah sie gehetzt vom Teufel eine Figur im Nachtweiß zurückfliehen
  • Nachts kam er spät zurück. Zwei Arme fielen in der Pergola um seinen
  • Ein rotbärtiger Mann wartete. Der Vorsteher meldete das Verbot des Zuges
  • St. Malo zurück. Wieder kamen Olivenbäume. Jeden Tag liefen
  • Cousin Louis trug es aufs Postamt. Der Beamte weigerte sich. Da holte er
  • Polster auf der anderen Seite. Sofort glitt er hinüber. In Toulouse zog er
  • Verehrungswürdigste seien in seinem Leben. Die Aufrichtigkeit führte sie
  • Der französische Staat ließ ihm als Gast Notre Dame allein läuten. Er kam
  • Das Telephon rasselte ohne Unterlaß. Er stellte es ab. Vor dem Zimmer stand
  • Daisy schellte. Er ging hinein. Sie war aufgewacht: »Gehen Sie doch«. Er
  • Sie kamen bei Regen an. Ein Kommissionär mit schwachsinnigen Augen
  • Wagen begann Daisy zu weinen vor Müdigkeit. An der Ecke sah sie die dünne
  • Auf der Triere ward eine Fahne gelegt. Er trat darauf. Sie hörte jedes Wort
  • Schilder gelegt. In der weißen Glut platzten die Köpfe fast. Sie standen
  • Glocken den Berg herunterkamen. Dann schaukelten Tücher über dem Schwarz
  • Eine Brandung erhob sich am Ufer. Aus Marmor stieg ein Adler von der
  • Portiere dämpfte es. Auf dem Tisch stand sein Bild. Daisy sprang auf. »Der
  • Kupferfäule. Zwischen den Zweigen des Gebüschs fing das Dunkel erst an und
  • Säulen heraus. Die magische Tiefe des Glases blätterte sich nach innen in
  • Hand über das Geländer. Stück auf Stück der Jugend gaben sie sich in die
  • Frühstück. Die Zofe brachte es zuerst Daisy an die linke Seite des mit
  • Sie kam zurück mit Goldpuder und einem roten Samt. Er überreichte es ihr
  • Sie dankte. Die Tür ging auf. Syg kam in einem blauen Schneiderkleid wie
  • Verblüfft sprang der junge Mann auf: »Haben Sie noch eine Schwester und wel
  • Daisy preßte plötzlich die Hände fest zusammen: »Fribaurt fährt Donnerstag
  • Marmor glühte. Das Gras war blau und Dogo hing in einem Kreis von
  • Zwei Tage sprach sie kein Wort über den Vorfall. Sie lebte neben Daisy
  • Eine schmutzige Faust reckte sich in ihren Wagen. Sie nahm die Zeitung. Der
  • Wagen stockte im Lauf eine Sekunde. Sie gab den Sou. Wieder spannten die
  • Bergères trugen die Nummer in ihrer Revue. In der Ecke unten unflätige
  • Sie saß auf der Diele. Das tiefe Fenster hinaus nach dem Bassin lag wie ein
  • Verantwortung für ihre Handlung. Mit einer zerstörerischen Wollust empfand
  • Tritte schlichen herauf. Dogo schrie in seinem Ring und stieß die Flügel
  • Zwischen orangenen Lampions drehten Matrosen und Mädchen. Als ihre Hüfte
  • Garten. Er konnte sich nicht helfen und stammelte Flüche. Sein Kopf fiel
  • Auf einer Bank saßen Léon und Renée. Ein Zug seines Mundes erinnerte sie
  • Stelle und nahm ihm mit einem Brief die große Sorge. Aus den Weinbergen
  • Ohr und breitete die Arme aus. Pony sah auf das Wasser. Die Küste wich
  • Himmel. Ein Konzertstück wie eine rosa Wolke lag mitten im See. Auf den
  • Schwäne geleiteten sie noch eine Weile in der Dunkelheit am Ufer. Als Léon
  • Terrasse des Café du Nord ballte Léon die Hände und hörte auf zu atmen nach
  • Am Morgen war sie verreist. Enttäuscht von der Brust eines glatten Fischers
  • Männerstimme: »Andulko me dite --vy se mne libite . . .« »Was ist das?«
  • Schein einer Nische umglitt sie. Ein Mund fiel auf ihre Achsel. Sie zuckte
  • Füße wie nie in diesen Sekunden. An einer Ecke des Saals fiel ihr das
  • Perlmutten flauschte im Mondschein ein Segel vorüber und rückte ins Dunkel
  • Sie ließ ihre Sachen verteilen. Jérôme sandte sie einen Ring. »Ay . . . ay
  • . . .« rief sie an der Gasse. Die arabischen Weiber küßten ihre Hände und
  • Händen. Die Kostbarkeiten wurden versteigert. Die Depots sperrte sie. Die
  • Eine kleine Summe füllte sie in ihr Portemonnaie. Sie besaß einen Koffer
  • Ringer und Stemmer in Trikots unter den Bäumen turnen. Kokotten pfiffen ihr
  • Rudel schönbeiniger Frauen lachend aus der Revue mit dem Geruch ihrer Haut
  • Sie wohnte Rue Gay Lussac. Ihr Geburtstag trüb Quai de Valmy. Kehrte
  • Artillerieschule farbig an Kanonen seltsame Bewegungen machen. Saß Closerie
  • Hyänen gegeneinander stürzten und von der Berührung des Fingers schon
  • Wohnte Bastille-Platz. Wohnte zwei Nächte nirgends. Wohnte St. Germain des
  • Zierlichkeit und Anmut ihrer Beine machte ein Loch in den Lärm. Daisys
  • Tische hinaus. Zurück zu d'Harcourt. Dann zur Source. Reichere Studenten
  • Pult brüllte der fette Chef mit aufgeschlagenen Ärmeln: »Steck ihr
  • Am Tage des Bastillesturms gab er drei Vorstellungen. Am Mittag darauf kam
  • Abends nahmen und sperrten Apachen unter Jeannot das Café Guijas ihres
  • Sie legten sie in Daisys Zimmer. Um Zwei klopfte es. Philippe brachte zwei
  • Blitz zerschmettert von dem einstürzenden Gefühl der Unzulänglichkeit ihres
  • Die Nacht kam sie zu Philippe. Er hatte die Augen weit und sehnsüchtig auf
  • Und mit der Berührung des Primäraffekts erlebte sie erst die ganze Rundheit
  • Am Abend der Neuaufführung glühte der Kellereingang phantastisch. Die
  • Stühle um zwanzig vermehrt. Sie stand im Kostüm halbnackt. Da arretierte
  • Atemlos. Ohne Besinnung. Die Zähne aufeinander. Ohnmächtig Knie an Knie
  • Hand. Sie sah ihn nicht. Sie fuhr nach St. Germain. Vom Imperial brach die
  • Deutschland-Frankreich-Rekordflugpreis des »Journal« bekämpfte. Wohnte Rue
  • Eine Finte. Seine Ohren standen steif vor Anspannung. Die Gäule stoben
  • Kattun. Daisy gab einem Ceylonier ein Messer für einen Esel. Er sah auf
  • Vorderkamels. Hüften schaukelten prall und weiß. Ein Tuch fiel. Eine Auge
  • Sehnsucht ins Irrsinnige gesteigert: »Paris . . . Marseille . . . Kalkutta
  • Dampferlichter. Unter senkrechter Flamme entzündete sich ein Hafen. Eine
  • Schließen an. Verkauft die zwei Perlen. Im Palankin fährt sie ins
  • Phantasielosigkeit seines Hirns. Außerhalb der Polspannung der Geschlechter
  • Menschen versagen. Aber sie hält nicht. Will. Muß
  • Dürre des Erfolgs selbst beschwingt sich ihre Seele zu größerem farbigstem
  • Wohnt ein Stück im Lande. Sieht fischende Frauen im Abendlicht mit
  • Bastkörben von Stein zu Stein springen. Boote vorüberfahren. Dampfer
  • Dehnen. Die Pupille sinkt. Das Lid hebt sich. Die Figur eines Kapitäns
  • Die Haltung eines Kaufmanns zu seinem Diener verblüfft. Der Blick wird
  • Dichters die Brüderlichkeit. Am Meer ist seine Seele läpsch wie ein
  • Schalet. Sie folgt einer Revolte. Es sind Betrunkene. Sie wohnt an dem
  • Wagen. Sie hört ihn sagen: »Ich habe andere Aufgaben für dich.«
  • Sinken nicht. Sie springt in den Wagen. Sie nehmen sie kühl auf. Sie sieht
  • Die anderen schweigen. Di Conti spricht. Gegen Mitternacht werden außer
  • Herz die Flamme gerann ihm im Hirn. Seine Kühle war unbeschreiblich über
  • Mund war blaß geworden vor Zusammengedrängtem. Die Nacht sprach er mit ihr
  • Etwas schwankte von ihr wie Trost fest um den Tisch. Ihre Hände berührten
  • Bewegung der Hand erfüllte sie das Geben ganz zu Glück. Trat aus ihr
  • Haus des Boulevard Raspail . . . es lag zurück wie tot. Sein Blick tastete
  • Da begann ein Wirbel von der Tür her durch die Menge durchzufluten. Der
  • Der Verkehr stockte. Um halb Drei sperrte Gendarmerie die Eingänge der
  • Seitenstraßen. Die Seitenstraßen standen gepfropft mit Menschen. Der
  • Masse des Boulevard und dem Druck der Nebengassen. Um drei brach die Masse
  • Eine Wolke Schweiß brach aus. Zwei große Fahnen flaggten über sieben Etagen
  • Scheinwerfer zuckten die Sätze. Sprach. Sie drangen in die Herzen. Sprach
  • Stießen den Druck unaufhaltsam weiter. Gegen den Kordon Gendarmerie
  • Massen gegen die Pferdeköpfe. Ein Pflasterstein flog. Es knallte. Steine
  • Freunde nahmen ihre Hand: »Wir werden ihn befreien.« Deputierte sprachen:
  • Geschwätzigkeit hinzugeben für Blut? Behängte diese Maske ihn nicht zum
  • Dreieck. Ein eisgrauer Glanz kam aus dem Blick. Hinab mit Geschwätz und
  • Die Lichtflut stieß Breschen ins Dunkel. Die Seine floß gläsern unten. Sie
  • Sie trat in das Büro ihrer Gesandtschaft. Sie ging durch drei Räume. Ihre
  • Erde neben seinem Schuh: »Ausländer? . . . Italiener . . . in der Tat.« Sie
  • Mund. Was konnte noch kommen? Ein Telegramm Fidleys: Pa tot. Sie legte das
  • Papieren Contis zu Freunden nach Kopenhagen. Der Platz der Zusammenkunft
  • Segelyacht nach einem ungewissen nördlichen Punkt. Sie nahm es sofort. »Ich
  • Riffe türmten sich wie steigende Esel. Gedörrte Fische hingen an den
  • Rypen: »ka . . . bauh.« Schneehühner: »j . . . ak -- j . . . ak.« Es
  • Fribaurt. Umgewendet: »Die Sau . . . die Sau . . .« Die Lappin kroch ein
  • Stück davon aus Angst auf dem Leib. »Was hat sie?« Jerkins hob die Hand von
  • Quote . . . und hat es nicht gewußt.« Weißbrüstig hing eine Brise vor dem
  • Brennpunkte in dieser Ovalen von Himmel und See. Fribaurt zog die Augen zu
  • Antwort von dem Mann. Jerkins quoll blau am Hals: »Hallo . . . y . . . lo!«
  • Fluß mit roten Dächern Aarvik . . . idyllisch unter dem Berg. Auf seiner
  • Der Wirt schmiß sie heraus. Sie drängten nach. Einer stieß mit dem Knie
  • Geprügelte riß plötzlich dem Wirt die Hosen auf die Knie. »Had djävelen
  • Die Zimmer lagen nach der Seite des Flusses. Eine lange Nacht voll
  • Stunden gingen. Schlaf und Wachsein verschwebten in einander. Plötzlich riß
  • Knie im Wasser. In der Helligkeit sah sie sein Gesicht. Da wuchs aus der
  • Wellenbrecher rauschte ihr Leben davor zurück. Nichts blieb außer ihm für
  • Und je mehr es in ihr glühte und Di Contis Glaube und Ziel sich erhellte
  • Welche Frische des Blaues. Sie ging weiter. Der Staub ward rötlich. Die
  • Gezackte Wolken am Horizont . . . Mövenflügel in Spiralen hoch sich
  • Das Kupferbergwerk glühte aus dem Fels. Sand . . . Sonne leckte darauf
  • . . . die Ebene kam. Oben das spitze Tal. Sie ging hindurch. Fahlweißes
  • Eine grelle Stimme: »Was wollen Sie?«
  • Bürste. Nun kamen die Näpfe. Mit einem Zangenpinsel fuhr sie in den Hals
  • In der Dämmerung wusch sie die Becken im kalten Wasser. Dann trug sie
  • Hemden und wuschen sich Hals und Brust. »Meine Zahnbürste.« »Schlappmaul
  • . . . meine.« Ein Rippenstoß . . . sie torkelten im Korridor. »Laßt mich
  • Ruhe einmal scheißen . . .« Sie wartete ruhig. Sie bückte sich unter den
  • Ihr Name flatterte zweimal im Flur. Sie stand neben einem Bett. Sie nahm
  • Sie drückte wieder auf den Knopf. Jeder kannte die Bewegung. »Nur ein
  • Sie trug mit der großen breiten Schwester Mann auf Mann ins Bad. Sie hielt
  • Ein Raum dick voll Rauch. Gesichter schwankten mit Bärten zerfließend in
  • Sie zog ein Spinnweb aus der Ecke. Sie kehrte die Asche der Zigarren am
  • Klinken. Immer ein freier Raum um sie. Immer der fremde Gesang. Die Männer
  • Gesicht: »Ich sage es diesmal nicht dem Arzt.« Er verkroch sich. Auf diesen
  • Sie ging durch den Flur. Auf der Schwelle saßen Zwei und droschen Karten:
  • . . .« Tief befriedigt brüllten die Zwei in sich hinein. Im Garten der
  • Die Uhr schlug. In einem weißen Zimmer allein stand eine Wanne. Der
  • Sie . . .?« Sie sagte gegen sein Brausen: »Das Statut.« Der Arzt
  • Zwei Männer kamen durch den Garten. Sie wiesen ihre Papiere. Sie kamen von
  • . . . was das Leben zärtlich und schön macht. »Geh.« Naga ging schlafen
  • Die Nacht darauf hatte Daisy Wache bei dem Zigeuner. Er stellte sich
  • Zigeuner . . . auch dies vorüber. Naga würde nun fehlen. Kein Lächeln mehr
  • Raum. Die Liebe ging auf in ihrem Gesicht. Sie saß bis tief in den Morgen
  • Die Sonne kam weiß aus dem Meer. Das Wasser ward spiegelig grau mit einem
  • Dankbarkeit. Sie spritzte mit einer Blumenfontäne Wasser ohne Pause in die
  • Ihr Herz war festgebohrt. Es genügte nicht. Sie drehte ganz. Seine Stimme
  • Die Luft ward silberblau. Blüten rochen herüber in der Nacht. Im gläsernen
  • Bauch des Sommers stand noch der Frühling mit Kastanie und Flieder. Es
  • Stefan neben einer kleinen Fontäne mitten im Zimmer. Auf seine Schultern
  • Blumengeruch toll die Nacht. Schlaflos bei aufgerührtem Herzen. Wohin
  • Beine fuhr es hinunter. Die Kissen schwollen über ihr. Lippen zogen über
  • Einen Augenblick trat der Raum hinein. Sie sah nicht die Rebstöcke aus
  • Trümmern gerahmt ein Spiegel mit dem Pistolenschuß in der Mitte. Es kam auf
  • Buchstaben großer Form. Der Wahlspruch schien auf: Wenn ihr mit Männern
  • Blättern der Miniaturen quoll der angesammelte Atem der Generationen. Die
  • Atem wilden Genusses rauschte mit Lachen in der Seide. Dies Gesicht führte
  • Blumendämmerung. Ein Zimmer war erleuchtet mit vielen Kerzen. Er trat
  • Träumen von ihm. Da jagte er die Tiere. Die Sommer wechselten und fielen
  • Wagen. Da schlug er Hunde und küßte die Nägel ungeliebter Frauen. Ein
  • Sklaven geworden in diesem Beruf. In ihrem Blut saß die Vertrautheit seines
  • Mauern wichen tief vor ihrem Blick in den Himmel. Das Tor fiel auf. Unter
  • Schatten in Schlaf. In die violette Dämmerung ergoß sich ihre Ruhe. Kein
  • Daisy auf den Sockel. Sie senkte die Beine in einer von Anmut so erfüllten
  • Springbrunnen fluteten durch die Nacht. Atemlose Stille. Ihr Name kam breit
  • Tritone sangen über ihr. Den breiten Guß eines Löwen fing sie mit der
  • Brust. Die Blumen schwelgten in der heißen Luft. Das silberne Füllhorn
  • Uhr in der Hand. Solange bedurfte er die Sicherheit gegen jede Möglichkeit
  • Sonnenblumen trat Stefan. Sie sah über ihm die Katastrophe. Was galt
  • Gedanke quälte mehr. Im Halbschlaf gegen Morgen fuhr sie auf. Ein Mensch
  • Am Mittag saß sie in der Nische über einem kleinen See. Die weißen
  • Hotelwände prallten von Sonne . . . Sie denkt: Nun ist Le Beau frei. Er
  • Sie sagten ihr: Wohlfahrt der Massen. Sagten: Erleichterung der Bürden. Sie
  • Raffaeli schob den Mund schief im Bart: »Sie sind eine Frau.« Sie
  • Schlitz: »Verzeihen Sie wegen der Förderation.« Sie schlug einen Kreis um
  • Weiter. Auf und ab die Räume. Blicke gebannt an ihr . . . . . . die Hitze
  • Schüssel und Schüssel . . . trotz der Hitze sangen die Matrosen: »Es kommt
  • Nachts beim Füllen des Wassers fiel sie ohnmächtig um neben der Wanne des
  • Nichts störte ihr Treiben. Im Lallen des leprosen Idioten formte sich
  • Feuer. Warum flog der Körper nicht über das Segel. Tausend Klüver wiegten
  • Ein Segelschiff bootete aus. Sie nahm es. Eine Stadt entschwand. Nebel
  • Ein Mittag scholl. Klippen. Der Lorenzo. Möven in Spiralen durchwälzten die
  • Luft. Kanonen brüllten. Der erste Halteplatz kam. Sie raffte die Plaids
  • *** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE ACHATNEN KUGELN ***
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The Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln, by Kasimir Edschmid

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Title: Die Achatnen Kugeln Roman

Author: Kasimir Edschmid

Release Date: March 27, 2012 [EBook #39277]

Language: German

*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE ACHATNEN KUGELN ***

Produced by Jens Sadowski

Die Achatnen Kugeln

Roman von Kasimir Edschmid

Verlegt bei Paul Cassirer in Berlin 1920

Alle Rechte vorbehalten Copyright 1920 by Paul Cassirer, Berlin

Geschrieben Neunzehnhundertvierzehn bis Neunzehnhundertachtzehn

Gruß an René Schickele

Vorspiel

Nun stiegen sie schon die zweite Stufenreihe hinunter. Immer sahen sie auf der anderen Seite die schwarzen Schatten, die sich wie sie selbst bewegten.

Die Wasser rauschten langsam. Als sie die dritte Terrasse erreichten, kehrten sie um nach der anderen Seite, die schwarzen Schatten schwenkten und traten auf sie zu. Da kam aus dem See unten ein silberner Strahl, er glühte auf, Licht strömte die Neigung der Rasenterrasse herauf.

Das Schloß über ihnen schlug eine Mondflamme in den Himmel.

Zwei Herren traten zur Seite, die anderen bogen Halbkreise um die Gegner,

die die Mäntel abwarfen und in weißen Samthosen, die Brust offen unter dem Hemd, sich gegenüberstanden. Ein flüsterndes Signal überklirrte das Metall. Aus dem dunklen Laubgang stöhnte ein Vogel. Ein Mann fiel um, den Säbel in der Gurgel, die Augen nach oben gebrochen.

Der andere warf sich aufs Knie. Schob mit dem Daumen die Lider des Liegenden probend herunter, sie schnellten wieder über die gläserne Pupille zurück und hefteten sich auf den Knauf des Degens, der ihn durch die Kehle auf das Rasenbeet kreuzigte. Da stand der andere auf, schüttelte die Haare. Das war vorbei.

Er sah sich um, empfand atmend die helle Nacht, die mächtig gewölbt war.

»Mein Herr . . .« sagte der Sekundant des Gegners. Er deutete mit lockerem Handgelenk auf den Toten.

Der Marquis neigte den Kopf nach ihm. Was ihn erfüllte, verschwand. Die steife Gebärde des Todes löschte die Wut des Abenteuers. Er sah auf, die Seele nicht mehr zusammengezogen. Wie schien der Mond feurig und entflammte purpurrot die Zweige.

»Zaudern Sie nicht« -- flüsterte der Sekundant, »sofort zu begreifen, daß Sie im königlichen Garten sind. Jetzt noch zu leben, heißt nur bedingt und halb ein Lebender zu sein.«

Vaudreuil trat mit einer Verbeugung zurück. Ein spöttisches Lächeln kniff in seinen abwesenden Mund. Dann kam der Laubengang. Das Dunkel der Nacht saß darin, unaufgescheucht vom Licht. Die weißen Hermen glommen aus der blauen Dämmerung. Nun paradierte ihn die Wache.

Die Rondells mit den Fontänen waren beinahe rot, und die Tritone schäumten vor sich hin. Auf den Seiten verschwammen die Alleen flaumiger Dämmerung. Eine quecksilberne Säule stand das Schloß aufgerichtet neben ihm. Zwischen dem Schwung von zwei Koniferenästen zog sich der ganze Garten noch einmal zusammen. Dicht über dem tiefen Wasserspiegel am Ende der gesenkten Terrassen hing riesenhaft der Mond.

Im runden Ausschnitt der Tanne hing eine Spiegelung, wie aus Silber eine metallene Platte.

Nächte voll Schwärmerei und Lichtern hoben sich über dem Park, zogen rasch vorüber. Zuckende Frauenleiber sträubten sich vor ihm auf. Ein großer Ritt, der ihn mit Ruhm behängte, glitt durch die Luft, sein Bein hing blutend in der Bügelung. Ehrgeizige Spiele, sehr erleuchtete gläserne Säle . . . Teile des Gartens dampften, brachen auf, Nischen entlaubten sich, Gänge warden ohne Dunkel. Gab es nicht eine Frau?

Eine Frau, ohne Geheimnis am Körper, verlogenen reizlosen Hirnes, ohne Leidenschaft der Erfindung, gut für Lakaien. Dennoch schlug er sich heut um ihre roten Haare. Dies ist das Dasein. Er lächelte, als ob er die weiße

mit denen er soff und spielte und sich schlug. nichts übrig wie nackte Enttäuschung. Das Schicksal riß durch sein Herz. Die Grimasse des Totengesichts. Aus allen Bosketts flossen Blumenrüche. entblättert die Lauben beim dritten Knie schon. bläkte ihn an. Dann trat das alles schon nicht mehr ihm zugehörig von der Neigung der letzten Rasenfälle in Berührung mit dem Wasser. die bleich durch eine Laube in der Parkecke auf ihn wartete. Waren diese Terrassen nicht verbraucht bis zum Irrsinn. was ihn ausgefüllt hatte die Jahre. Blieb ohne die Erregung des eigenen Blutes. ohne Reue. fror am Eisen. Der Marquis sah zu. Eine Nachtigall jagte einen süßen wilden Schrei schlaftrunken ins Gebüsch. die an ihren Knieen wehmütig zitterten und leicht mit dem Kopf nickend ihn verließen. Der Mond nahm es auf und bog es aus dem Park. auch wenn sie . raffte sich auf. das sein Feuer zu fremden Abenteuern sich schuf. Damen daneben und Hunde. Die Herren. überfiel ihn alles. Das Bild brach ab. von seinem stählernen Witzwort in der Gurgel gefaßt. schon oft Gelebtes. das er darin geöffnet. stak am Boden. Er zog den Degen an sich. Da sah der Marquis hinuntergleiten in den See. sinnlos Wiederholtes. Er sah ohne den Schleier der Spiegelung in den Park. Als er sich aber umbog. ohne Zorn.Zofe in den Flieder herunterpfiff oder die Pikardin berührte. und er krümmte sich vor Schmerz über den Abschied. so sehr hing sein Herz an der Erde.

den großen Empfangshof betrat. . Kein Garten stand mehr vor ihm. sein Herz klammerte sich an das Licht. . Lautlos. keine Sonne mehr sehe. »was weinst du. wankte und zog den Mantel über den Kopf und weinte. daß er. Das große Gebäude verdeckte ihm den Mond. eingekerkert in steinerne Mauern. biß in den Mantel. Er blieb da stehen. »Nicht weinen Vaudreuil. Sie hielten ihn für betrunken. ging überlegen und sicher .verbraucht war. Sie hielt nicht. hoch. Affe . die Brust frei unter dem zerrauften Hemd. Ein Soldat sprang in seinen Schatten und bog den Bauch in Verrenkungen hin und her. die der Mond blau schlug . grüßte und grinste. den Seitenflügel umschreitend. Wie liebte er die Freiheit. der unter seinen Schritten leise aufscholl. reckte sich steif. . zerrte an dem Tuch. an die Luft.« Allein er konnte seinen Schmerz nicht kränken und schluchzte. er wollte sich daran halten. In der Kehle ein Zittern riß ihm den Schmerz bis zu den Zehen. In weißen Samthosen. stieß den Degen fluchend auf den Boden. . Angst kam auf ihn. Die Wache trat vor. . wenn er bleibe. taumelnd ging er zum Tor. Dies flimmernde Weiß an den Rändern des Schlosses. als er. Er machte zwei große Schritte. . Er hatte noch nie Abschied genommen. die Pflastersteine.« rief er sein Herz an. . das Gesicht in Ruhe. .

dann jagte er in den eigenen Spuren zurück. Links lag das Sommerschloß. angelegt für die Zärtlichkeit von Frauenschenkeln. Sanft stiegen über die Mauern die hellen Bogen der Springbrunnen. dann ganz herum gedreht nach Dieppe. Hemden. Geldrollen. später durch das Dorf. über Wiesen mit Rehböcken. fern das Sommerschloß des Marquis. Tief im Süden sahen sie. Durch Schilf. ging es stundenlang. Die Sonne ging unter. Das zweite trug den Diener. Am Mittag brachen sie aus Weidenunterholz und waren wieder an dem See. Paris fiel zurück unberührt. lagen . schräg herunter . . ging die Fahrt im Zickzack. rastend in einem Dorf. sprang plötzlich wild über einen Gießbach und jagte zurück. massierte das Bein. die spielten. Der Marquis ließ die Gäule saufen. Dann warfen sie die Gäule nach Westen. Gegen Mittag fluchte der Marquis. Der Marquis stieg auf. zuerst gegen Havre zur Täuschung. Die Kieswege. Baptiste stieg ab. an dem See vorbei in die Landschaft der Küste. Baptiste zog die Riemen der Ledertaschen auf und zu. Er ritt zweimal im Kreis.In der Dämmerung rannten die Pferde nach der Küste. Waffen. Aus der einstöckigen Front schimmerten die vielen bis zum Boden gesenkten Fenster. nach einer schweren Stunde waren sie wieder auf dem Hügel von der anderen Richtung her. . schoben eine südliche große Linie nach Rochelle. das dritte Gepäck. Gegen Abend lahmte das Pferd. sie jagten um einen See. Eine Erhebung hinauf. flammte die Sonne über Versailles. Sie ritten direkt darauf zu. Die Stirnen der Gäule wandten sich im Kreis. Baptiste sagte kein Wort und folgte. Er ritt davon weg. Gegen Abend kamen sie an den Hügel. Dann von eigenwilligen Dämonen getrieben. Als sie bogen. ritt rechts in ein Tal.

Sie hielten nicht an. vor Frauenhäusern gelauert . Da stieg dem Marquis das Grauenvolle des Abschieds bitter in die Kehle wie kein Schmerz. Vaudreuil sprang hinein. dann in die Nacht. »Zwölf Jahre waren Sie bei mir . .«. Er ritt in den Bügeln stehend. zwölf Jahre habe ich Bügel gehalten. Nebel klatschten graue Wellen über die Küste. daß Sie mich mitreißen auch da hinaus . Als er von diesem letzten schlechten Stück sich riß. Sie fanden es nicht. die anfing. Oben stand Baptiste. . Der Marquis ließ Baptiste vorreiten.?« Der Marquis stand aufgerichtet im Boot. Sie ritten hinunter. . hielt ich Sie nicht wie einen Pagen . sah auf. vom Wind geschlagen. die Mauer war hoch.träumerisch im Schein des südlichen Abends. . das schwankte unter krachenden Wellen. daß er es . . wies auf das Meer. Der Steuermann stieß das eine Bein gegen den Pflock. . Die Pferde liefen wie die Teufel. dann hatte der Marquis ein Messer verloren. versagte sein Herz. sprengten am Ende die Mauer wieder zurück. . Matrosen warfen die Mantelsäcke in die Barke. Der Segler lag weit draußen und löste die Anker. Aber der Diener ballte die Faust. . Der Marquis erbleichte. Das Meer kam. Einen Augenblick hob er wie bittend die Hand. griffen zu den Rudern. er röchelte und verzerrte sein Gesicht vor Haß. das sich dunkel donnernd zusammenballte! »Bin ich ein Hund. Der Diener stand schlaff. Dann trat er einen Schritt zurück.

durch den Wasserstaub. sein Haß und das Schmierige stritten mit dem guten Gefühl. teilte sie. Das Schiff hatte sich weiß beflaggt. Er bat eine Sekunde. Taue klatschten aufs Wasser. Matrosenhände erfaßten seine nasse Taille. die Arme in die Luft zu stoßen. Der Marquis nickte vom Rücken der nächsten dem Diener zu. Dann faßte Vaudreuil die Schlinge. die Arme verkreuzt. sagte der Marquis.demütigte. auf den Knieen. Das Boot schoß los. denn die Flut machte die Luft voll unruhigem Geräusch. Die Tiefe der Erschütterung gab ihm ungeahnte Kraft. Lösten sich und immer brach sein Bild. Gehen Sie zurück nach Versailles. »und doch wie groß seine Sehnsucht.« Da begann Baptiste zu schreien. Aber er empfand seine Stärke mehr zu leiden mit schmerzlichster Beschwingung. . der ihn verließ. Nebel kamen. Der Segler rollte auf hohen Wellen. Wie ein Affe erkletterte er das Verdeck. Vaudreuil litt mit dem Niederen. Dann warf der Wind ihm die Haare über das Gesicht. Der Marquis sah zurück. schoben ihn herein. Dreimal schoß eine breite Woge zwischen die Fregatte und sie.« sagte er. »Bleiben Sie ruhig. Möven lagen auf den Wellenspitzen. »Wie feig er ist«.« Er schrie. Er sah die Küste nicht mehr. »behalten Sie die Pferde. sauste eine grüne Welle hinunter. das Gesicht stumm gegen den Herrn gerichtet. verwirrten. Auf dem erhöhten Hügel der Mole lag Baptiste. als die Barke an den Segler rollte. bog sich und rauschte.

Als er geduldig ward. köpfte sie. Sein kraftloser Körper. der letzte Strich des Horizontes gab seinem Gefühl die ruhig sich schaukelnde Sicherheit der Ruhe und des Glückes. den nur einmal in Barbizon nach einer ausschweifenden Woche mit Lilotte.Dann kamen Tage. ein Purgier mit Schweiß befreite. Matrosen liefen mit Haken und Büchsen nach Backbord. Erfinderisch geworden in der Ruhe. der Tänzerin des Dauphin. spielend überwand er die Melancholie der Abende. briet Herzen. Mit weiß knatternden Spitzen schlug das Meer gegen den blau aufbrechenden Horizont. daß seine Kabine stank wie ein Stall. Nie aß er früher so weißes Fleisch. Seekrank lag Vaudreuil auf einem Haufen Taue in seiner Kabine. schaute auf das Spielen von Welle mit Welle. Ohne Zorn fand er sich darein. Er fing Germanen. Am fünften Tag wurden die Segel gerefft. daß er tagelang kotzte. Das Schiff wendete. ein Sturm legte die Fregatte auf die andere Seite. Aber die Dauer des Zustandes führte ihn in die Überwindung. Sein Magen spie über Bett und Tisch. warf die Körper den Kabeljaus zum Fressen hinunter. Er röstete Flossen. das braune Segelzeug schoß scharf . Matrosen saßen in den Takelungen. erfand er neue Speisen. der Himmel sich seidig zusammenzog. litt unter der Ohnmacht und stemmte sich mit Wut dagegen. Die Segel klatschten. Er sog den Geruch des Meeres ein. standen dick voll Wind. stieß ein Leck in den Speicher. briet die Köpfe. Der Tag ward ihm phantastisch. Die Angel lag auf dem spiegeligen Wasser. wo die Sonne nur da war. befreiten ihn helle Tage. Da stand am Horizont ein Schiff in der Form saletanischer Piraten. Sein Geist litt unter der Beschmutzung seiner Kleider.

den Frauen. was er wußte. einer sang. Die Wände standen wie Pyramiden. Der Geruch Europas war noch an ihm. die ihren Namen entsprachen. Ihre Fragen umzingelten ihn. an die Palisaden und nannte seinen Namen. die sonst das Gleichgewicht des Schiffs gegen den Wind stärkten. Auf Vaudreuils anderer Seite saß der Bischof in violettblauer Sutane. faßten ihn von immer neuen Seiten. den Städten. Lorenz. halb Gelöschtes aus seinem Gedächtnis. aßen mit Bewegungen. Da brauste es aus dem Sprachrohr des Drachenschiffs: »Vila«. Jedoch der Drang seiner Würde war größer als seine Neugier. Sie schlürften jedes Wort. Die Straße war kotig. Da begannen die Matrosen zu grinsen. wenn auch ihre Stoffe derb waren. Sie hielten sich gerade. Mit schmutzigen Schuhen und Strümpfen kam er. zogen endlose Spiralen immer höher und schrieen. Der Kapitän schrie. teilnahmslos. Schwärme langgehalster Vögel hoben sich. um nicht sofort hinzulaufen. Er hatte den ganzen Mittag die Finger seiner Hände hin und zurück gezählt. Morgens booteten sie aus nach Quibek.drachenhoch vor dem Gelb. Zwischen zwei Felsen fuhren sie in den St. Vaudreuil blies die Backen auf und ging hin und her den Abend. nach Tang riechend. vom Hof. Sie zogen die Hemden aus und winkten in ihren bronzenen Brüsten hell zwischen den Leinen und dem blühenden Himmel. Aus den Verstauräumen kamen Kanonen angeschleppt. Er gab. Denn das Schiff war gascognisch. ihre Schuhe aus Rindsleder. Vaudreuil ging sofort zum Fort. das roch. Abends erschien der Kommandant zum Bankett. .

Der Kommandant trank rasch. Die Sonne stand draußen. sagte der Kommandant und schlug im Takt die Fäuste auf den Tisch. . Boys brachten Kübel. Ein Offizier fiel um wie vom Schlag gerührt. seinen Gewinst festzuhalten. Der Bischof hob den Arm. Sie kehrten zurück zu den Karten. Sie machten eine Pause. Um vier begannen sie.Der Bischof riß einen Fisch mit beiden Händen am Schwanz auseinander und frug: »Was planen Sie hier?« Aber Vaudreuil zuckte die Schultern.« Seine Hand schrieb eine Anweisung. Das Zimmer dick vor Rauch. Sie schwiegen eine Zeitlang. beschrieb sie mit dem Finger. wurden sie höflicher vor seinen Mitteln. »Fettes Schwein«. hob sie und senkte sie heftig. gewann zurück. Sie wurden verlegen. Als sie zwei Rollen Louis gewonnen hatten. gebranntes Wasser zu saufen. Um fünf saßen sie hinter den Karten. Schwenkte den andern auf. sah nur Waden. Ein Fähnrich kam in Verlust. Verlor. Vaudreuil hielt Bank. leckte das Maul. die er rotglühenden Auges Vaudreuil hinüberreichte. Er hockte sich in die Ecke. seine blecherne Stimme anfing zu singen. Vaudreuil kam beim Pharao in Verlust. bis der Apparat rauschte. Der Bischof setzte die Sutane. Der zweite Fähnrich begann ihn sofort zu . Ein Hauptmann taufte einen Eingeborenen. man verweigerte seine Bons. Der Kommandant zuckte die Achseln: »Er liebt. aßen kleine scharfe Fische. schrie: Germaine . Der Bischof leckte an seinen fetten Fingern. Beim Dessert verloren sie ihre Haltung. .

brüllte der eine und fuchtelte in der Luft. beugte sich wieder. Vaudreuil schonte ihn. Der Bischof quietschte mit Faseltönen. An der Palisade erreichten ihn Schreie. ging so auf die Wache zu. wandt sich zum anderen. . Eine Hand hob sich über ihm.« Vaudreuil bot Ohrfeigen mit. Die Fähnriche brachten die Sutane geschleift. klatschte auf feine fette Schulter. der flachen Hand. Dann lachten sie alle. Vaudreuil lachte. Sie zogen. das den Himmel vertrat.« Der Fähnrich. Den Rückweg verlegte der Kommandant an den Palisaden. flatterte mit den Händen. zwölf Soldaten hinter ihm. Seine Schinken hingen zum Fenster heraus. »Es hätte auch die Kehle sein können. Er stank aus jeder Pore. Er legte den blauen Rock auf den Haufen. krampfte die Arme über den Bauch und bekam das Maul nicht zu vor Geheul. Des Bischofs Arme zeterten herunter. vor dessen Umarmung jede trübe Zofe flöhe.entkleiden. schmalnasig und hager. warf seinen Degen weg.« Vaudreuil packte die Sutane mit den Fingerspitzen. Er richtete die Spitze des Degens nach hinten. . schlugen sich auf die . Zuerst prustete ein Soldat. »Also doch . wollte ihn als Adam durch den Morgen führen. trug sie hinaus. Sein Lachen steckte an. salutierte mit der Hand. denn seine Stimme lallte und überschlug sich vor Besäufung. der stieß ihm. Dann weinte er und psalmodierte eine Beichte. fiel krachend zurück in die Lehne. Der Kommandant bog sich von seinem Stuhl. Vaudreuil ging hinaus. im selben Augenblick leicht in die Achsel. Am Fenster hing der Mondbauch des nackten Bischofs. »Den Degen. In der Mitte des Zimmers lag ein Haufen Fett. er wand sich. umwirbelt von Dampf. »Germaine«.

Vaudreuil blieb sitzen.Schultern. begann zu bluten. begannen eine Prügelei. Eine Rinne lief ganz langsam über die Platte. zog ein Buch aus der Manteltasche. Er erklomm das Schiff an der Seite. versprach Vaudreuil Weiber. schwenkte nach rechts. stampfte auf. rülpste Gelächter. »Ich warte bis zum Abend. das Meer blieb stürmisch mit schlagenden Wellen zurück. Dann stand er auf. ohne Zweifel. Die Nase fiel auf den Tisch. schlief schnarchend ein.« Er stemmte sich mit dem Rücken gegen ein Haus. die Soldaten johlten weiter. Er kommandierte die Wache zum Salutieren. frug nach Paris. Mitten in der Szene vergaß er es wieder. schlug sich den Bauch vor Lachen. ward aufgehoben. begann zu lesen. indem sie die Segel besorgten. An der Ecke blieb er stehen. setzte sich unter ein Sonnensegel. Der Fähnrich zog ein Lächeln um den dünnen Mund und salutierte. Arm in Arm mit Vaudreuil verließ er das Fort. bis es ihn erreichte. donnerte wütend.« Sie zogen durch die Kneipen. wo Männer loteten. fiel um. Am Bootshaus lag sein Gepäck. In der Stille verengte sich der Fluß. Vor der Mole schaukelte ein großes Segelboot. Der Kommandant torkelte einem an den Hals. In der dritten entlieh er eine Rolle Louis. lief nach links. auf den Bauch. es geschah unter Schwanken. Sergeant an Wuchs. umarmte ihn. Wohin? Nach Montreal. Vaudreuil schlug sie ab. . Es gab einen Skandal. Die Eingeborenen sangen vor sich hin. Der Kommandant. »Ich muß Sie verhaften. um fest zu stehen. ohrfeigten sich.

Bei diesen Menschen bedarf es mehr. schob den Mund schief. sprach ihn an. verdrehte die Augen.Plötzlich stand ein Mann vor ihm. Da saß ein Offizier mit einem Orden. winkte mit der Hand. Soll dieser Irrtum . verneigte sich. Zuckte mit den Achseln und zwitscherte wie ein Vogel. schnitt Fratzen und bog die Nase nach oben. . Die Adlernase kam im Bogen. . Vaudreuil blinzelte. schloß die Hand. der weiter las. schnitt die Luft: »Sie brachen heute mein Gesetz. hing vor ihm. begann weiterzulesen. Wandt sich von Vaudreuil. verkrümmte sich und blinzelte. Öffnete die Hand. das Individuum verschwand unter den Fäusten der Matrosen. Der erhob sich: »Courbisson«.« »Sie wissen es einzusetzen. beugte sich etwas gegen den Offizier.« »Das genügt nicht.« . Vaudreuil sah auf.« »Haben Sie zu verlieren?« »Das Leben.« »Der Ehre halber. nach der anderen Seite der Bank. der Gouverneur. schwang die Arme nach hinten.« »Es waren Schweine.

Da legte Vaudreuil sein Buch hin. haben Sie Mittel?« »Die Diskretion der ersten läßt mich auf die zweite verzichten.« Der Gouverneur griff an seinen Hut. kam ihm entgegen: »Verhandeln wir. . »Ich bitte um zwei Fragen . gewinnend. begann sofort mit Charme zu reden. lächelte zerstreut.« Courbisson errötete gegen die grauen Schläfen.« der Gouverneur verneigte sich. Vaudreuil sah ihn aus aufgerissenen Augen an. sie halsten. Ein Haar breit. »Nein«. . Baumstämme kamen angeschwommen. sagte der Gouverneur.»Ich bin am Ende. im Schwung umschwebte sie eine betäubende Insel. aus dem ein Löwe in die Luft biß. . grüßte. »Ich habe keine Geschäfte.« »Ich rede in einer dringlichen Sache meines Herzens geschäftlich. Unruhe wölkte seine Stirn. Vaudreuil machte eine unwillkürliche Bewegung.« Da stieß der Gouverneur einen Fluch in die schmalen Lippen. Der Gouverneur strich den Knauf. die Matrosen begannen zu schreien. Sah den Arsch des Bischofs die erste Nacht. Beim zweiten Satze des Gouverneurs schlief er ein. bogen aus.

das ihn schluckte. Mit Negern. Die Ketten rasselten. Morgens lockten die Stimmen der Tiere sein Blut. jagte. zirkelte zu dem Flußgebiet. Der Verkäufer grinste und schrieb ihm den Urwald noch dazu. fuhr langsam hinunter nach Montreal. das er gekauft hatte. Dann warf er das Geld gegen den Urwald. Vaudreuil zuckte die Achseln. Der andere zog die Lippen nach vorn. stieg aus zur Jagd. Tag um Tag fraß seine Horde sich in den Wald. war es hoch im Mittag. das ganze Hinterland dazu. warf den Kopf zurück und zeigte eine Landkarte. Bald kamen Eingeborene. An der Tür zögerte er kurz. Auf Heu schlief er. blieb acht Tage. Er war allein. trat in ein Blockhaus. ließ Hütten bauen. schnitt mit Feuer . streifte. ging hinaus. spreizte die Beine. er bestieg das Schiff nicht. Am neunten Tage trieb er ein Boot auf. schrieb. sah fragend auf. Der Wald wucherte mit Sumpf und Pflanzen gegen ihn auf. kehrte nach zehn Schritten um.« sagte der Verkäufer. Er mietete ein Rudel Gesindel. Eine Landschaft kam mit Wiesen heruntergespielt zum Fluß. fuhr mit ihnen hinauf. gründete er den Kral. Hinter dem Tisch der breite Mann zog den Spitzbart. Die Nacht brach er durch Büsche auf dem Rückwege. Er wirbelte die Äxte hinein. brach in das Dickicht. die er kaufte. Vaudreuil zahlte eine halbe Goldrolle. Ein wütender Kampf bellte auf. der Anker hielt. kaufte fischenden Matrosen ihre Kleider für die Jagd. Er sah große Fasane. die Segel hingen eingerefft.Als er erwachte. fand ein Blockhaus. fixierte ein Stück mit dem Blei am Ufer. Vaudreuil sah in die Luft. »Das Stück ist zehn Klafter breit. einsog. gebunden. drehte um.

Er legte einen Gürtel Ablagerungshäuser an. Nach einem halben Jahr kam er an einen Zug. Vaudreuil ritt zum Inspizieren. die die Kerle schlugen. Er fand nichts. Das erste Boot fuhr nach Quibeck. Herden suchten morgens. Sie fielen auf Rücken und Bauch. dann wieder zurück. trieb sie gegen den Wald. Seine Wolle fuhr über das Meer. Eines Nachts flog ein Vogel vom anderen Ufer herüber. Boden schlagend. Dann führte er seine Leute zurück. ließ es wieder aufbauen. Schon war der Wald eine ferne Linie am Horizont. seine Flügel hatten eine grüne Färbung. In Tonnen und Schuppen stapelten die großen Fischzüge. die dicksten Plätze. streckten die Beine hoch. der Tonnen Fische hinunterschleifte. als die Läufer der Prozession auf den Fischen ausglitten. Er schaffte neue Scharen. Er gab nicht nach. Vaudreuil stieg ein wenig in den Bügeln. Er umzingelte mit einer Gasse. den Strom. nahmen Saat zurück. ritt weiter ein Stück. kniff die Augen. begann das Dach zu brennen. verwüstete sie. warfen das Holz in die Boote. es kam eine Prozession. Er sprach mit dem Führer. sie bogen um eine Waldecke. Tiere jagten nachts heraus. Pflüge rissen in das Herz des Landes. Die Sklaven starben an Fiebern. die .Lücken. hungerte sie aus. vom Rücken gegen das nie angegriffene Urstück. ging zurück. Meer von Weizen schlug in schönen Wellen gegen den Wald. Zehn folgten. Ochsenwagen zogen nach dem Strom. Nun sogen Weiden das Wasser aus den modrigen Ufern. in einem Hohlweg mit steilen Wänden ließ er eine Tonne leeren. Nach drei Tagen ritt er denselben Weg. Sie erreichten den Weg. fiel von den Seiten. Fauchend mit den Stimmen seiner Tiere wich der Wald zurück. Ordnete kleine Gruppen. brach vor. da nahte ein Zug. Als er am Giebel saß. brach Boden auf Boden ab. Ein Löwe sprang durch das Dach seines Hauses. Es war der dreizehnte Schuppen.

Ging langsam zum Fluß. fuhr ab. nahm ein Paddelboot. »Woher?« »Quibeck«. Zwei Wochen darauf klopfte es nachts an sein Haus. Sie machten dem Fremden ein Lager im Flur und lauerten im Halbschlaf mit schrägen Augen. als der Flußwinkel überfahren war. Am Morgen ging Vaudreuil über die Diele. die Nase wie ein Hund . War vor sechs Jahren ausgestellt. Geschoß kam auf Geschoß. griff in die Mantelbrust und reichte ihm ein Papier. kehrte zurück. kramte in Papieren. schlug mit den Armen wie ein Häher. legte. Dann ging er über die Äcker zwei Stunden. Den Bischof warf sein Esel ab. Sie ging auf eine violettblaue Sutane. er flutschte vorüber. Da stand der Fremde auf. bis er Wald erreichte. Die dicken Priester fielen auf den Hintern und rutschten auf den Fischbäuchen die glatte Bahn herunter. entließ den Aufseher. zog Strohsandalen unter die Schuhe. an im Gebüsch. Eine halbe Stunde lang suchte er. daß er nichts unternehme. sagte Vaudreuil. sandte dem Bischof für die Exkommunizierung eine Verschreibung von seiner eigenen Hand. es war Abend. salbte sich ein Stück. die im Garten tanzten und seine Hüte trugen. der in der Küche sich Pasteten buk.Zungen heraus. Vaudreuil badete. Vaudreuil zog weiter. »Ich will es quittieren«. trat hinter einem Baum heraus mit einer Peitsche und verhieb Neger. rauften sich an den Haaren.

Das Rindenboot glitt unter Ästen mit singenden Vögeln. Ihre Brust war fruchtreif und klein. verknotete Schlingpflanzen durch. Der Mond brach weich aus allen Ästen. die über den Mondwellen hingen. »Perlen«. warf sich nach vorn in die Knie. Er nahm sie auf den Arm. Sie hob das Gesicht über den Rand. band sie in die blauschwarzen Haare. Es wurde Nacht. sie lachte gegen die Hand. Die Sonne ging über sie. das Kupfer ihrer Haut glänzte unter der Dunkelheit der Zweige. hielt es mitten in den Raum. schnitt mit dem Messer Gestrüpp. blies das Licht aus. Sie banden das Boot an. Ihre Haut roch nach ihren Speisen. den Kopf auf seine Hände. er roch Feuer. Da sah sie in den Mondwellen die Perlen. Zehn Frauen saßen auf Fellen und schliefen. war in einem Zelt. Eine stand auf. die Zunge fuhr über seine Brauen. »Wie lange?« Er zuckte die Achseln. schaffte bis Mitternacht. flüsterte sie. Manchmal erhob sie sich. schlanker als die anderen. sah scheu nach ihm hinüber. die sich im Dreieck zur Stirne spannten. Er strich ihre junge Brust hoch. Sie kamen an sein Boot zum Fluß. »Naimi«. begann ihre Haut sich zu färben. lief den ganzen Tag weiter ins Innere. machte einen Bogen. wartete eine Stunde. zündete ein Schwefelholz an. Am Abend fuhren sie weiter. Ihr aus den flimmernden Schatten des Waldes heraus geformter goldbraun geschwungener Leib zitterte. Er weckte sie aus dem Schlaf: »Naimi«. Ihre Augen der zahmen Antilope stellten sich in Rausch schräg gegen die Wipfel. Das Rindenboot schlürfte am Ufer hin im leisen Takt des Stroms. als sie Liebe sah. Dann kam er an den Rücken eines Schattens. herüber zu ihm. hob ein Tuch. trug sie durch das Lager in den Wald. sie . Dann schlief er ein wenig. Er fand einen Pfad.geneigt. schlich sich heran. nach Wildbret und Beeren. Sie forschte erschreckt in seinen Augen. folgte ihm bis gegen Morgen.

Später hieb er ihr gegen die Schenkel. Der Gouverneur ging weiter. Dann sprang sie in den Wald.« Er fuhr mit der Hand im Kreis herum. Er beugte sich noch tiefer: »Sie wissen nicht. »Ich treffe Sie doch in Geschäften«. lächelte dünn. ihn erblickte. das Haus. was hier geleistet. Er trieb allein gegen sein Haus. Courbisson prüfte mit der schmalen Hand die Maiskolben.flüsterte. er blieb bis zum Abend. Das Kinn des Gouverneurs berührte einen Augenblick die Brust. Er stand steifer: »Der Krach mit dem Bischof stellt alles in den Einsatz. er . Sie gingen um die Schuppen. Sie näherten sich seiner Ansiedlung gegen Morgen. den Weizen. Er hob die Hand. Da trat ein Herr herein. ritten den Strom herauf. ihr schmales Gesicht sah ohne Ausdruck nach ihm. Sie schlief ein. vorbei an den Ausladehäusern. Er ging ein wenig gebückt. grau an den Schläfen. Er sah sie an. erschreckt. und eine Kröte sprang schwerfällig über den Schuh des Gouverneurs. Als es dunkel war. Vaudreuil verbeugte sich wortlos: »Courbisson«. Als sie erwachte. blickte ins Innere. Nach Tisch schlief er. Sie sah seine Stirn. Er kam in seine Faktorei. Gegen die Dämmerung redeten sie monoton. Dann hoben sich seine Achseln. knackte zusammen. erbleichte. daß ich das. Von einem Baum knallte eine Frucht. brachte Vaudreuil ihn zu seinem Schiff. Der Gouverneur nahm Vaudreuils Arm. war ihr noch munter.« »Ich weiß«. Sie waren noch im Garten. Sie tranken Kaffee und spielten. als wir das erstemal uns trafen. einfach. beschattete das Auge. Dies alles war meine Absicht. von Ihnen wollte. Dann nahm er wieder Vaudreuils Hand. kontrollierte das Schreiben der Aufladung. sagte Vaudreuil. Beim Aussteigen drehte sie sich einmal noch um. die Anlagen. sie gingen durch den Garten.

schlichen hinauf und schliefen. Ihre Stimme war angenehm. langsam die Treppe herunter. Unter dem Schmutz erschien ihre weiße Haut. Als die Sonne heiß ward. hoben Gruben aus. kamen in der Dämmerung an. das ein anderer faßte. Sie hatte einen roten Strumpf. er hatte sie im Rücken. Sie fuhren mit ein paar Schiffen hinunter. warteten. Dann ward sie still. verlangten nach Essen. schlugen ihr die Haut zu Striemen. öffnete sie den Mund. schlagen. Das Lied war von den Vorstädten von Paris. Eine nahm ein Federmesser und stach es ihm nach der Hüfte. Sie waren derb und saftig. Im Sommer kamen die Meerwölfe ans Ufer. Vaudreuil kam selbst heraus. sang. Er biß die Lippen.« Vaudreuils Brust hob sich hoch. pfiffen sie. senkte sich. liefen nach dem Strand und schnitten den Tieren den Rückweg ab. wo sie breitschenkligen Huronen nachgelaufen waren. Dies verließ ihn nicht. Als sie losgebunden ging. Vaudreuil ging die Treppe hinauf. Sie kamen halbverhungert aus den Wäldern. Sie brüllte eine Weile. Am Morgen torkelten über die Felder eine Schar Weiber. manche fast nackt. Ließ die Sau auf einen Stuhl schnallen. aber er drehte nicht um.atmete tief. nicht mehr rauh. Er ließ sie hinaustreiben: Ein Neger erschien mit einem Seil. schimpften vor sich hin. ihre Kleider von Dornen zerfetzt. Die Neger rissen die Röcke hoch. Am Schiff gab er ihm die Hand: »Besuchen sie mich. Dann schlugen sie . kamen in die Umzäunung. beschlichen die Plätze in der Frühe. verkroch sich in ihren Körper wie in eine fremde Hülle. Die meisten waren betrunken. versteckten sich. sprangen heraus. Sie riß das Palais Royal vor ihm auf.

Da sah er zum erstenmal seit Jahren das Meer. taub. trat hinein zu Courbisson und aß mit ihm. Tiefe Fenster wühlten in der wollüstigen Blumendämmerung. suchte ein schlichtes Haus. Müde von der Jagd ritt Vaudreuil in die Stadt. mit träumerischen Zügen trieb es langsam ins Wasser. Als er Abschied nahm. obwohl er den Hals mit den Armen ihm verschnürte. das Pferd am Zügel. Die Tiere gaben kleine Pfiffe. der Geruch gepflegten Fleisches war noch nicht aus ihm gewichen. der die süße Frische der dunklen Weiber kannte. hoben die Röcke. ritt es hinunter. sah er. Der Mond kam aus den steifen. mit denen Frankreich überschwemmte. Er ging weiter. war der talentlosen Liebe. gebaut für die Zärtlichkeit der Frauen. . Der Park stand voll vom Duft der Rosen und Jasminen. Er sprang auf das Pferd. zuckte mit den Achseln. und er. wehrten sich in schnappigen Sprüngen mit dem Maul über die Luft rasierend. . er drückte sein Gesicht in den Bauch der Stute. er ging hinunter. . daß der Gouverneur sehr grau ward: Er lächelte. das sich drehte: Das Schloß . wiegten mit den Schenkeln und pfiffen. mit buntem Kies. Das Pferd hielt starr und hingebend. sank gegen das Wasser. Der Mond stürzte aus den Palmenwipfeln heraus. kam bis an das Ufer. spiegelte das Wasser wie Glas. hohen Bäumen. . Da brach aus ihm heraus. was er sieben Jahre bezwungen. Schreibend früh morgens mit . was aber in der Reibung mit seinem Herzen wie ein Wolf gewachsen .sie mit Knüppeln tot. sah die Strecke an. In der Hauptstraße standen vor kleinen Häusern europäische Weiber. Wo der Mondstrahl auffiel. wo der Lorenzo umbog.

zuerst leise im Rhythmus. als der Mund die Flamme nicht ausspeien konnte der Sehnsucht. Dumpfe Nächte beim Kartenspiel durchschlug er mit schweißigem Haar. Sein Herz war so irrsinnig. Als die Kraft ihn verließ und er unterging. nicht zu sterben. die Welle schlug ihn zurück. . Warf den Körper in das Bassin. Er mühte sich dreimal verzweifelt. kam mit dem Kopf gegen die Küste. Keuchend erreichte er Grund. den Degen am Fuß empfing er eine Fürstin. verließ ihn alles. die er verachtet. Als der Gaul versank. das ihn kristallen umschäumte. mit großen Orden. . es pochte dumpf den Namen der Frau. Indem begann der Mund sich zu öffnen. schwamm er weiter. dazubleiben. das er geschmeichelt nahm. noch feucht von der Haut der Geliebten. das seichte Wasser schäumte. das Wasser schlug an seiner Kehle und erstickte seinen Ton. dann schreiend sang er. als den Himmel ansehn durch den Regenbogen der Tritone . den Mond im Rücken. Ein großer Ritt. um die er sich geschlagen und die er jedem Lakaien gegeben. Dann nichts tun einen Sommer. das Übelste an Erinnerung. . . eine Intrige. Das armselige Lied befriedigte seine Sehnsucht tief. Da. daß. die Arme zu strecken. kam . der ihn mit Ruhm behängt . daß er weinte vor Gier. die Hand am Schlag und sie warf ihm Blicke zu durch das Glas. kam Wehmut über ihn. Da schoß er Tiere.vier Sekretären. er trieb das Pferd mit Schlägen. Er hob es am Zaum hoch und zwang es tiefer in die Flut. Er sang nicht mehr. er wußte nichts als Leben und das Gefühl des Atmens durchstieß ihn so. Das hatte noch sehr Gewalt in ihm. als er das Land sah. was von der Hure in ihm war. er arbeitete sich hoch. die in London sich kraus entfaltete . . . der Mond lag auf weißen Wellen.

Er sah. Vaudreuil rüstete sich aus. Nach drei Tagen übernahm er die Leitung einer Abteilung. erreichte den Gaul nicht. täglicher Kämpfe hart im Inneren bewußt. Er. schaffte zwei Wochen geheimnisvoll. Spät am Morgen wachte er auf. nahm das Pferd am Halfter und ging nach der Stadt.an die Küste. daß Vaudreuil halten mußte. Er schüttelte abwesend den Kopf: »Ich muß hier einen . Als er frühmorgens mit seinem Pferd den Garten verließ. Der Mond flog zärtlich aus der Waldnacht im Osten. Am anderen Ende kam ein Reiter ihm entgegen. Er sah ihm nach. stellte seinen Gaul etwas schräg. Sie sprachen zwei Stunden. aber ohne die Schärfe des Blicks. In der Nacht in seinem Haus wartete Vaudreuil am Fenster. sein Gesicht ward versteckt. das mit dem Schweif schlug und wieherte. Sein Atem schlug wie eine Säule über den Sand. breitete die Arme aus. sah es nie wieder. machte drei Schritte. Der Arbeiter kam heraus mit verändertem Gesicht. Er sah nach. Einen Augenblick verweilte des Gouverneurs Auge auf Vaudreuils Stirn. Am Eingang zu den Häusern stieg er auf. Er nahm ihn mit sich in sein Büro. lächelte. Fand sein Pferd. sagte nichts. stand der Arbeiter an dem Pfosten: »Nehmen Sie mich mit?« Vaudreuil ward zornig. daß er grau geworden war an der einen Schläfe. starrte über die Bäume nach Norden. drehte sich. Eines Tags widersetzte sich ihm ein Arbeiter ins Gesicht. Courbisson reichte ihm die Hand. glättete seine Kleider und ritt durch. Er drehte sich nicht nach dem Meer um. Wochen ließ er sein Geschäft laufen. schlief an ihr wie an einer Frau. sondern fiel mit dem Gesicht auf die Erde. Er stöhnte. Dann beherrschte er sich.

Sie wiesen Renntierhörnerkeule: es gäbe keine Tiere mehr zum Jagen. Vier Tage zog er die Eingeborenen mit sich Sie froren die Zehen ab im . . Aber er nahm ihn nicht weiter mit. daß der sich hinwarf und flehte. nur gefrorene Flüsse . aß mit ihnen. was Menschen tilge . . Als die Flüsse auf Rindenbooten durchfahren waren. dessen Augen hell und ärgerlich über die Abweisung waren. bis er die nördliche Küste erreiche. Am dritten Tag wurden die Stimmen heiser. den noch kein Europäer sah. Ein Indianer floh. schlief. Eines Morgens glänzte Weiß.Vertreter haben«. Die anderen fingen ihn wieder. Sie sahen ihn scheu an. legte einen Schuppen. lagerte. Sie senkten die Köpfe: er würde ein Greis. Mit ein paar Eingeborenen schlug er sich durch. er gab dem Jungen. Er hieß sie schweigen und deutete nach Norden. Es trieb ihn. eine Kette Niederlassungen zur Küste an. er hatte keine Macht darüber. brach weiter auf. Der Wilde folgte im Abstand. Wieder kamen Steppen. Es war der Churchilriver. Zehn Tage weiter entdeckte er Pelztiere. kamen Steppen. Er überschritt ihn. Er ließ ihn laufen mit so viel Verachtung. war die Ebene reich gegliedert von großen Seen. Wie von Öl überglänzt. er solle ihn nicht verstoßen. . durchforschte die Gegend. daß sie im Dreieck standen. Wilde nahten: hinter den Eisbergen sei das. Sie hatten drei Tage nichts zu trinken. wohin er wolle. überstieg sie. Morgens tauchten drei blaue Punkte auf. die Hand. Er kam zu einer Erdspalte. Er ward ungeduldig und schrie sie an. folgten. . Am Rand blieben die Eingeborenen stehen und frugen achselzuckend. Er zog die Brauen zusammen.

ohne daß er wußte. Er machte ihnen Zeichen. den er verjagt. Als sie Lagerfeuer sahen.-. Sie wollten zurück. Sie neigten den Hals. Eine Frau stand auf. wie lange. Sie kam als . Sie blies mit einer raschen. Ihr Körper war glatt wie ein Fisch. schrie und verlor die Besinnung. hob er nachts ein Zelttuch. Sie hob den Kopf.« Sie zeigten ihre Füße. was sie nahmen. Noch eh er zu trinken bat. Sie sahen ihn nicht. entzündete den Schwefelspan. wo die Unendlichkeit der Ebenen und die Einsamkeit seines Herzens Europa am nächsten seien. der Blick der wildsamtenen Antilopenaugen verdunkelte. zu welchem Ziel. Sie schleppten ihn mit sich südwärts. er erhob sich und winkte. am Morgen. den sein Herz unruhig suchte. blähte die Nüstern der bourbonischen Nase. An diesem Tage traf er Eskimos. Sie pflegten ihn durch. daß er lief wie ein Ochse. der schlanke Brüste wie Zitronen saßen. Er entließ sie. sie erreichte. eh er ihnen schenken konnte. sprang hinein. wie die Indianer aufbrachen. golddunkel. Halbverhungert wälzte er sich weiter.Schnee.er sah einmal den Kreis langsam herum. grub er das Zeichen des Meeres in den Schnee. Er würde nicht den magischen Pol seiner Sehnsucht erreichen. die den Shawl mit einer gleitenden Leichtigkeit raffte. Er würde den Punkt nicht erreichen. plünderten sie ihn aus. in welchem Sinn -. Als aber sein Leben dahinschwand mit den verschwimmenden Konturen der Zelte und Haarbüsche. Am Morgen sah er. ließen ihn liegen. schönen Bewegung das Licht aus. Er schüttelte den Kopf und nahm sie mit. Er schalt: »Hunde. kam die Kraft über ihn. Sie frug. Als er gesund war. Er riß die Brust auf. Es waren Iroquois. dort zusammenbrach. zwei Monate lang. dann fiel er ab. Sie schüttelten den Kopf. Im Abstand nur folgte ihm der eine. Eines Morgens fehlte auch dieser. als röche sie ihn. hielt ihn in die Ecke.-.

erste in sein Haus. Vaudreuil nickte.« Vaudreuil gab ihm die Hand. Nach einem Monat brachte er das Geschaffene. die Abmachungen. nun durch ein neues Bett strömte das Innere zu ihm.« Der zog den Mund zusammen. nach Europa. aber. Nun flossen die Felle des Inneren nicht mehr zur Hudsonbay. bückte sich einen Augenblick. Nun liefen die Pelze übers östliche Meer. Seine Besitzung am Lorenzo ein Strudel.« sagte Vaudreuil. »Gut. »Ist es nicht genug?« Da sah Vaudreuil wieder über ihn hinaus wie am Morgen. Faktoren. Er machte Kräfte frei in gerechtem Wettstreit . Dolmetscher zogen ins Eis. Der Arbeiter errötete. Er stapelte auf die Verträge von den großen Seen. den Hafen am Ontario. sagte: . zu Prämien für besondere Leistung. als er aufbrach. »Ich danke. wies er nochmals auf das Neue. Da nahm der Arbeiter seine Hand. der das Innere des Landes einsog und herriß. Für Ausdauer stand Lohn. diesen Horizont? Er sah dem Arbeiter ins Auge: »Organisieren Sie es. seine zehn Pfade am oberen Lorenzo. Was war das Bisherige gegen diese Leistung. für Ehrgeiz Befriedigung. zu Beteiligung. hielt dann erstarrt mit geöffnetem Mund. die die Jagd am Sklavensee. stieg in siebenjähriger Probezeit zu höherer Stellung. da Vaudreuil nicht weiter sprach. Der Arbeiter gab ihm die Übersicht der Bücher und trat ein wenig zurück. Seine Sehnsucht hatte das Tätige nicht gestört. Dann ging er hart. Die faule Jugend war diszipliniert. . Er sah auf: Wegweiser. . am Makenziriver in seine Hand gaben.

Flüssen. obwohl die Mutter braun war. Vermögen. Der Erde und ihrem Rücken verschwistert. der Monde. Vaudreuil äußerte sich nicht. wohin die Kerzen nicht langten. Es ging über sein Gesicht von oben nach unten. Macht. Als die Frau ihm einen Sohn ins Bett warf. Daran hingen drei achatne Kugeln. schenkte er ihr eine Kette mit gewundenem alten Dukatengold. Der Gouverneur zitterte an der Hand. die den Hut hielt. von den Wangen über den Mund.»Verzeihen Sie. daß ihm die Heimkehr frei sei. er zündete Hölzer an. mit Woche und Jahr. denn seine Schätzung für den Menschen war noch geringer als die für das Beispiel. Im Frühjahr verschwand er einige Zeit. er . Er würde Ruhm haben. die Schwingen des Sternkreises. mit dem Vaudreuil für das Volk schuf. Er ging zurück in den Schatten. wo die schwere Silhouette des Waldes noch sichtbar in der Ferne schwang. Courbisson hielt ihn zur Taufe über das Wasser. den großen Hauch des Daseins spürend. die ihn mit Blut und Saft bis ins Hirn durchspülte. Kein Trotz war mehr in ihm. Er diente. Er sah durch das Fenster. Er sprang in dieses Zelt. schreiend. daß die Mägde im Haus den ganzen Tag zitterten. der die Nachricht hatte. an Seen.« Er wollte kein Lob mehr. Am Mittag kam ein Bote. Rastete an Feuern. gingen die Nächte über ihn. Frauen. ging mit Zeit. daß unter anderem Gesetz die Stadt stände.

Zog nördlicher. durch den Park. Am zwölften Geburtstag seines Sohnes kam er von einer Kontrollfahrt. wo von einem Hausmeister und Lehrer er das Kind erziehen ließ. stürzte hinaus. Er hob das Tuch im Wald. Schuf die Riesenfaktorei am Winnipegsee. Sein Gesicht ward sicherer. der Nacken fiel mit der Glätte der Schlange und als sie sich ihm zudrehte. Er wurde kleinmütig. Sein Auge hellte auf. . Der Norden war aufgesprengt. drang weiter vor. ließ liegen. als er die Ursache sah. . wenn sein Herz . Er warf ihn auf. Am Abend schmerzte ihn sein Fuß. jener Frau. Da sah er eine Flechte an ihrem Scheitel weiß. kam er ins Boudoir seiner Frau. trat zurück. daß er nicht mehr folgen könne. hielt nicht an dieser. erbleichte. holte zurück unter Lachen. war es eine Quetschung. nun würden Tauschwaren in alle Eisbezirke laufen. Ging vor bis dicht an den Spiegel. sie stand vor einem Spiegel und kämmte ihr Haar. ging gesenkten Kopfes. setzte sich auf einen Stein. glich sich aus in der Bewegung. dieses. reich Durchgegangenes. Ihre Lippen leuchteten voll und rot. Am Pfosten der Tür versuchte er seinen Muskel. sah über den straffen dunklen Zügen sein Haar hell durchblitzt. Drei Tage trieb er wie irrsinnig durch das Haus. Von dort durch die Diele. Keine Aufgabe weiter . Er kam an den Elkfluß. schwankte. daß das Alter nahe. Unsinnige Angst. auf der Steppe. Er sah sie vom Rücken. Am Morgen erhob er sich. Kam an den Athalaskasee. Nahm jene. Er ging sofort in das Zimmer. Als er die Stelle untersuchte. standen ihre Brüste klein und gegen ihn gereckt.verließ es. Des Nachts brach er auf. Schichtete um sich in Zellen brausend Gelebtes.

Der Fluß war eine unmeßbare Wabe. Er werde sterben. so weit er sah. wo große Herden der Pelztiere seien. Er kreuzte durch verschneite Prärieen am Hudson. Nach dem Ufer zu zog sich eine geordnete Kolonne. An der Ecke saßen zwei andere. sich selbst davon zu überzeugen. Der Mond bewegte . . Ebenen mit hohem Gras. Aber sein Herz schlug: Nach Norden . Eingeborene wiesen ihn östlich. aus der die Kegelhütten hervorstachen mit den Spitzen. Er kam an einen Fluß. hatten die Vorderbeine an die Rinde gelegt. die Äste trugen.ihn hineinstieß in das Sehnsüchtige. Es kümmerte ihn nicht. Sein Blut klopfte dumpf gegen das Dunkle vor ihm. Der Mond schwang darüber. über die Linie zu treten. es nahm kein Ende. Auf dem Fluß schaukelten Rosaschatten. Mit weißen Zähnen sägten sie nach gleichem Takt den Baum durch zwischen den Spalten ihrer Gänsefüße. Er übertrieb seine Kraft. Die Dämmerung hüllte das friedhafte Summen der beständigen Arbeit in stumme Seligkeit. schrieen. machten Gesten. Ein Graben deckte ihn. Aus der Entfernung einer Meile kam sanftes Geräusch. die am Damm bauten. . Ochsen mit gestreifter Haut und säulenhohen Hörnern sprängen. der Abend fiel langsam. Wie Affen standen Tiere um einen Baum. Er lag zwei Monate krank in einem Hüttenlager. sofort trieb es ihn hoch hinauf. sein Herz kannte nur in ungeheurem Zittern einen Pol. Er schlich sich an. in deren Radius der Baum wohl fiel. Sie stützten sich auf breite Schwänze. Dazwischen ein Gewimmel von Tieren. womit sie andere warnten. Dunkle. Gekräftigt.

Vögel begannen unwiderstehlich zu kommen aus den monderhellten Dunkelheiten des Waldes. in einem unirdischen Ruhepunkt erlebte er die glücklichste Stunde seines Lebens.sich in der Elegie des tätigen Konzertes. den Wuchs des Haares und gab ihm eine Schwingung. Auch dies verließ ihn nie. kroch in seinen Schlafsack. Dann stand er auf. Schon kam Grün. Etwas stieg auf. Sklaven. Von einem Hügel sah er zum Strom. die sinnlos war vor unbewußter Sehnsucht. schlich zurück. aber immer in einer Richtung. Zerriß den Plan. die als Achse zwischen den Wagen seines Herzens stand. die er nie gepackt. Hatte genug Vermögen. den er baute . als der brausende Rhythmus der Tiere auf der Spitze der Empfindung schwoll. . Das Gefühl erfüllte ihn ganz bis in die Kammern des Herzens. langsam klang die Nacht mit allem Geräusch in die beruhigende Kraft des Tieres. Er rührte kurz an die selige Beruhigung. schufen. Tausende Habitants. Er machte eine Skizze. hielt den großen Biberplatz in der Hand. bis in die Poren der Haut. das seine Seele mit großen Trieben hinriß da und dort. aber er stürzte. der Baum fiel. Mit hölzernen Schlittschuhen trieb er das Eis der Flüsse südlich. das ihn wegblies wie gegen den Mond und zurückstieß gegen den Boden. Riesenbogen der Landschaft gegen den Wald . warf sich zwei Stunden herum.. Hingerissen. . In langen Kantilenen zernagten sie die Äste. die die Maisfelder dunkel machten. zwischen den Schwüngen des rastlos Stoßenden. Langsam begann er zu weinen. Frühjahr wucherte aus verhaltenen Ästen. erhob ihn und durchdrang den Überschwang an Dunklem. bauten.

die Schuppen. die brüllend aus den Weiden zum Wasser stampften . ein großes Tagewerk. . Es geschah mit Ruhe. Niemand kam zu ihm. Die Wolken staffelten Terrassen und flogen blitzend. Sein Auge verschleierte sich langsam.--« Es war das Lied der . kämpfte mit aller Kraft. . . Menschen eroberten sich Erde. Er verließ sein Haus nur zur Jagd. und besinnungslos überfiel es ihn vor Angst des Todes. Feuer qualmte am Horizont. Acker. Das Quellende. Er hob die Hand über die Brauen.gespannt. royal. daß es nutzlos war. . du . Er sah sie nicht mehr. Langsam schritt er hinunter. Aber seine Lippen sprengten sich auf und stöhnten: »Jardins . Er ließ das Bett herumstellen. als er sah. Er nahm ein Tuch und band es sich um das Kinn und den Kopf. Dann lag er ruhig. . wünschend. Eine Kette wie von ausgelaufenem Öl . Dazwischen fluchte er. Er lehrte den Sohn. .-. Herden. Er wartete acht Tage. Die Silhouette des Urwalds war zurückgewichen. palais . Aber mit den Schmerzen löste sich der Bann und die ungeheure Treibkraft brach auf. die den Fluß gürteten. . . Was blieb? Der Tod. Schiffe schwankend zum Meer und zurück. den Wolf auf die glühenden Augen schießen. Eine Erkältung schlich ihm von den Beinen gegen die Brust. Sein Scheitel stand zum Fluß. Was blieb noch? Er ließ die Äxte Jahre gegen den Urwald trommeln. Bis an die Grenze der Wolken getürmt alles sein Werk. das was flatterte und sich bäumte. Sein Auge sah in die Landschaft. hob sich innen gegen dies kalt werdende Fleisch. daß er keinen Laut gebe. -. . Sein Herz begann zu schmerzen. Allein lag er stöhnend. Heiße. . Er stemmte sich etwas dagegen. Dies wurzelte.

Er hatte drei Söhne. Aber auf der Spitze des Schmerzes fiel das Weh in sich selbst zusammen. Sein Gesicht war klar. indem er ihn erhielt. Er lebte noch einen Tag. war träumerisch und ernst. Erdgeruch. In der Pause erholte sich die Generation. den Landschaft. die seinen Stand hatten.Hure. schluckte nach innen. Sein Sohn glich ihm genau. starb er mit gleicher Ruhe. Als der Bogen beendet. flüsterte er: »Der Biberplatz«. wie er dagewesen. »Ich verstehe dich nicht«. schöpfte Atem. Der erste Abschnitt Der schlief mit einer Dänin mit gelbem Fjordhaar. Er lebte ruhig. sagte der Sohn. Er ließ den Sohn rufen. Als der letzte große Griff gegen das Herz ging. Nichts stieß sie aus dem Kreis heraus. wußte. was er tat. der andere schoß sich vor den Kopf. stiller als Männer. hatte blaue Augen zu dunklem Haar. Sie lebten nach innen in der ganzen Linie. Der Besitz wuchs. einen erschlug der Blitz. . Der Letzte blieb. Er hinkte mit dem linken Fuß. Er spielte am Strand. in sich hinein. War rundherum sicher. Besitztum um sie schlug. Er kannte keine anderen Frauen.

bewegungslos den Bischof hinabgehn. Blieb die Nacht wieder draußen. umglänzten Daisys ersten Tag. es sprühte in besinnungsloser Trauer ihm das Gefühl der Ehre. In der Dämmerung erst ging Vaudreuil zurück ins Haus. die Asche werde verweht. Eminenz. ich setze sie im Garten bei. duckte den Nacken etwas. Die Sonne schlug durch den Zenith. Die Angst wuchs. schwenkten das Rauchfaß. Der Vater trat ins Zimmer. Am Abend starb die Mutter. schwieg. Abends trat er in ihr Zimmer. Abends kam für Daisy eine eingeborene Nurse. der mit halbgehißter Fahne vom Ontario kreuzte. Als er die leere Bettfülle sah.« Er stand am Fenster. Jeder Windstoß erregte ihn. ungerührt. baute mit vier Gärtnern eine Hütte über der Asche. Wellen zurück. Morgens ging Brise. sah. den faden Geruch spürte. Chorknaben durchsangen die Räume. Im Fensterglas spiegelte ein Segler. Der vierte Vaudreuil nahm die Hand des Bischofs.Als Daisy die Mutter verließ. Die Nurse senkte die Gardinen. Von Montreal brachte der Bote den . flaggten die Schuppen bis Quibec. Schalen flammten in kurzer Nacht. pfiffen die Dampfer Schleifen und Spitzen bis zu den Großen Seen. die Turbine des Motors schäumte weg von ihm. In der Nacht verbrannte er seine Frau im Garten. Sie war das Letzte. begriff er erst. Abordnungen des Hudson neigten das Kinn gegen die Brust. warf ihm Blasen. Nach dem Essen legte Vaudreuil die feine hart gebogene Hand auf die des Bischofs: »Sie irren.

anglikanischer Pastor.« Der junge Bursche trug den Fehler selbstbewußt. er schloß die Augen. Einmal erleichterte er sein Gewissen. sprach Gebete. der Priester anderer Konfession war.« »Ich würde bedauern. dieses und jenes. unter flatternden. das er. trug. zog aus den Akten ein Bündel. mit straffen Beinen. Dort fiel er zusammen. waren gerötet. legte ein Papier auf: »Sie irrten. Doch ohne diese Frau. dies Schicksal tragen. . Er trug die Vase selbst ins Zimmer. Hätte ihn um sich gehalten. so schmerzlich seinem Herz. unfrei. Liebe aber wischte ihm das andere immer hinweg. bis er senkrecht saß. Vaudreuil rief den Vorstand der achten Abteilung.Wagen mittags. seine Handgelenke. das ohne schlagende Dränge nur Liebe kannte zu Respekt und Hergebrachtem. Nichts war gesagt worden. die Asche zu sammeln. . »Sie haben zum zweitenmal geirrt. Der Lebensschlag verwirrte ihn hier. Doch Brown gewann nicht ganz Boden. Erbe. Früher wagte Vaudreuil nicht. Brown zog in die Familie ein. Brown war es los.« . Nichts hätte dies zwischen ihnen herausgejagt. Langsam. Besitz und Tätigkeit. stänke er wie Aas. wie alles. . fliehenden Manschetten. schlug den Übertritt vor zu seiner Konfession. Vaudreuil band ihn an Haus. Er sprach eckig. fest wuchs er in Stunden zurück. vergaß ihm das Gebet nicht. schlug die Arme auf den Tisch. Brown. dies eine Mal gab Vaudreuil keine Antwort. Er würde weiter leben. Auferlegtes Werk weiter verwalten.

so sehr Ihr Eifer anerkannt wird.»Zu Ihrem Vorteil. Schwankte. die Augen sahen durch die Papiere. So hielt er Gleichgewicht. indem er nicht mischte. die Intensität erschreckender. bleich. Brown sprang ein.« Der Vorsteher der Büros zog zwei Kreise. ohne zu zeigen. Dann entschloß er. einige Tage. Vaudreuil senkte sein Gesicht. einen Zahn in der Lippe. der Plan war sein alter Plan. errötete vor Freude. der Luft. das zu . Teilte. Dort lag sein Werk. Das Gehaltene verließ ihn. er erkannte.« »Das spielt keine Rolle. Zaudern Sie nicht. »Es handelt sich nicht um Sie. Jeden Tag ward die Frist größer. war sein Plan. legte die Hand auf seine Schulter. abends wieder zurück. Brown deutete den Kiesweg runter. ging aufs Ganze. Da starb die Frau. des Wohnorts. Nickte. Holz. wo die Nurse das Kind heraufschob. Morgens fuhr er im Auto zum anderen Stromhaus.« Er drehte sich um. Generationen hatten hier gelebt. schlug einen Wechsel vor. mit der er die Arbeit zusammendrängte. Der Vorstand trat vor.« Vaudreuil erblaßte etwas. Fidley. durchfuhr. Er ging in den Garten. Brown nickte in der Sitzung: »Sie bleiben auf eignem Boden. die er blieb. War Franzose. wagte es (was allein er konnte). Das dritte Mal entlasse ich Sie. die sich durchbohrten: »Der Schwerpunkt der Affären fällt nach Westen«. arrangierte die Übersiedlung zu den Ottava-Mühlen. Wand. Er blieb. Vaudreuil nickte über die Schulter. Die Ledertür fiel. was vorging. Vaudreuil schüttelte es ab. Er hielt auseinander. »Es geht um die Gesundheit. Nachts schlief er am Lorenz. der ging.

Am Garten begann Duft sie zu überfallen. Sie stiegen aus. trieben im Geruch. Schnellen.begreifen. Die Nurse saß neben Daisy. Blauer Himmel stieg vom Waldblock herauf. überflog sich taumelnd. saugte sie ein. hinauf. Sonne spielte in fetter Luft. Um sie wimmelten Menschen. Es . Daisy schrie hell und scharf. Die Rollketten der Wegbahnen knatterten sich in endlosen Ellipsen um den Horizont herum. Hinauf. verstummte. Schlugen hämmernd hinaus in Weizenebenen. Aus Kronen seltsam geformter Bäume schüttelten sich Schatten herunter. *** Kam sie am Arm der Nurse schlenkernd herauf vom Fluß. Lange dunkle Wimpern brachen auf. Mittags fuhren sie im Auto den Lorenz hinauf. herab. schwamm um jeden Kelch.« sagte Vaudreuil. Der Wagen schwenkte nach Norden. Gegen die Dämmerung heulten die Dampfhähne. Feuersignale schossen aus Schloten herauf. trächtig von Frucht. rollten die weißen Sonnen der Sägen über ihr im Himmel. Weiber drängten um sie Koseworte herum. Kühe tollten unter Bäumen. als besäße er sie. Schlägen. Nachts schlief sie auf dem Geschaukel des Ottavageräuschs. fuhr an neuem Strom. grinsten mit gefletschten Zähnen. Der Wagen hielt. Der Wald war dicht voll Saft. Ein Gartenhaus stand unter Blumen. Ottavagemurmel nickte. Die Nurse packte Daisy. verbeugten sich. Vögel schrieen. folgten ihm in Launen. grad gesetzt. Grau und stählern nahm der Blick die Landschaft. wachte auf. trugen Hüte in der Hand an ihr vorbei.

Das Licht floß auf der Stille. Tochter der Nurse. Sprangen auf. sodann kam das Hundeloch im Zaun. Die Zweige hinter ihnen wogten und schluckten. fürchteten das Spähauge. wiegte. . Dann zog Syg die Mittelfinger aus den Ohren. Unsichtbare Vögel sangen gedämpft aus dem Tau der Halme. Hundert Meter dahinter flimmerte Prärie. knatternd sturmhaft um die Schläfen. Nach der leeren Bank flog der Nurse Geschrei. scharrten sie träumerisch mit den Füßen.füllte langsam. preßten die Ellenbogen aneinander. Sie schritten mit langen dünnen Beinen über den schiefrig blauen Kies. die die Erdscheibe abbog. Sie lagen eine Stunde still im Zittergras. fuhren rückwärts. Erschien er. Sie hatten nichts gehört. Unten tief in der zitternden blauen Dunstwolke. glitt. Sie schlichen bis zu drei Termitenhaufen. Primelbeete. trauten der eingebrochenen Ruhe nicht. und wie sie liefen. suchte üppige Grasrosenstände durch. vom Zaun kamen Rufe. kam im Halbbogen das Atmen der Gräser in endlos wellender Flut sanft herauf. Daisy hob die Nase. Unordnung kam in die brausende Stille. Verschwand der Kopf der Nurse. Draußen kam ihnen Wind immer stärker. Im Garten suchte sie Syg. die über sie spielte. Salmweiden: Syg. Zuerst liefen sie durch Dickicht. zirpte in Schneeballendickicht. setzten sich auf die Bank in die Sonne. streckten sie Zungen heraus. Plötzlich drückte Daisys Hand die Sygs hart. sahen nach dem Haus. hob die Goldregenzweige. wachsend ihr Ohr. die schlaue Lauer der Nurse. verklucksten sich im Gegen-den-Boden-Lachen lautlos.

knotete den Schürzzipfel. Sygs Ohr. Sie schoß nach unten. das Loch verachtet. blieb wieder . Draußen zogen sie die Schuhe aus. stampfte mit dem Fuß auf. drehten sie um sich langsam im Bogen. faßte Daisys Gelenk. Mit acht Jahren war das Tor frei. schnalzte mit der Zunge. . genau am Hals gefaßt. hingen an ihren dicken Schenkeln. . hoch. als es klappte. sprang aus einem Tuch in das andere. die Hand mit gerundetem Daumen nach unten. Riß einen roten großen Klapprachen auf. ohne den Schwanz zu beschädigen. lockte die Nurse. »Do . Hinter der Schanze kam der Nurse Hand. Wurde bleich. Daisy bog sich in den Lenden vor. tuschelte damit zu dem Kind. Sie trugen gleicherweise dünne Seide. Die Sonne fing an. den Zeigefinger hinein. Syg lag am Bachrain ohne Mucks. An der Erhöhung blieben sie stehen. mitten stand ein roter Knopf in das Viereck hineingerollt. hob wie der Kordelhanswurst die Arme. ließen sie hinter sich schwenken. . Shawls über den Schultern. das Weiß des Auges bekam einen kristallischen Kern. Es tat kaum weh. Der grüne Leib zuckte. ging steif auf den Zehen. Kroch auf den Vieren weiter. lief mit ihnen im Kreis. dieselben Röcke bis zu den Knieen. der Kopf fuhr unruhig züngelnd herum. Ihn hielt Daisy an Sygs Hand. Auf Sygs Gequietsch legte Daisy die Hand auf der Nurse Leib. Daisy«. Die schrie und machte die Faust. Die Kinder lachten. Daisy hielt ihre Linke darüber. danach sich zu richten. hob eine Echse.Sie banden vom Leib sich Tücher ab. aber machte nichts. . do .

fegte es in die Faust. »Sie sehen sich ähnlich. schürten aus Rache neuerdings in dem Haufen. setzte von hinten das Tier ihr in die Brust. Erkletterte ein Outsider eine Wade. Sie fing es wie eine Mücke ab. Arme weggestreckt. schlugen die Arme jedes quer über den Bauch vor Entzücken. traten das Gras. sah sich um. Als Pferde erklangen. Fidley ritt aus dem Hochgras. das unter ihren Beinen elastisch wieder sich erhob. fraß die Grille. Sie tanzten zu dritt im Kreis. schlichen. Dann Ruck auf Ruck kam das Tier. lagen sie tief im Gras. Auf den Knieen kreist sie herum. hupften sie rehhaft herum. das Ungeduld bewies. die unten aus dem Rock fiel. legten die Gesichter in das Leinen und sogen bis zum Rausch an dem Saftparfum. »Syg ist dunkler. ein schmaler Hund lief mit. zitternd auf hohen Beinen nackt bis zum Baum. Eine Grille schrie. Dann griffen sie die Hemden heraus. Sie legten die Hemden auf den Termitenberg. warfen zwei Steine hinein. schälten das letzte Tier heraus.Beine. . Dann zogen sie die Hemden aus. Der Schatten des Armes aber lief eilender. Syg sprang ihr auf den Rücken. das Tier verschwand. blieb neben ihr. sahen Tausende darüber wimmeln. Schlenkerte zu Daisy. beide Arme im Busen suchend.« sagte Vaudreuil nach einer Weile. Daisy lief aufschreiend. liefen damit weit weg. Stieß mißmutiges Geplärr aus. schnauften. bellte leis auf. hing über dem Mausloch in Parade gegen die Sonne zu.« Sie sahen sich an. die dünnen schlanken Rücken neben den Gräsern. Sygs Hand machte einen Bogen. Saft darauf spritzen. Tiefer in der Prärie bückte sich Daisy.

Dann trat sie zurück. Dann wandte sie sich breit zu den Kindern. auf sich. einen Haarring. Sprüchen. Lobte die Glieder. mit der der Schenkel abbog. Sie bezog alles. den Hüftschwung zum Becken. Prinzen kommen. mit der das Knie in die Wade absank. Da von Dienstboten Sygs Stellung gleich der Daisys gehalten ward. nichtswertendes Zeug. Welche Größe habt ihr an Land. das aber überraschte. Vaudreuil nickte hinter dem Schreibtisch. lauernd.Im neunten Jahr brachte Brown die Gouvernante ins Büro. _sie_ den Tegernsee. Sie nahm Sygs Hand. Was in Daisys Blick an Zögerndem. was sie gab. die Länge der Taille. ward fest. Bildern. aber nicht gefestigt war für weiterhin. legte sie in die der weißen Frau. Die harte Figur der Frau schob sich zu einem Knotengeflecht zusammen. Daisy gab abwesend ihr die Hand. du.« Aber der Reflex war von Daisy ein stummes Fragen. verwöhnte sie sie damit. »Du fährst dann in Autos. solange sie Kind schien. wo die Warzen schon unter sanftem Rotsaft standen. Sie behandelte sie gleich einer Dame. als schenke _sie_ den Eifelturm. Da machte diese den ersten Umweg und verwöhnte Syg. Überraschte sie mit neuen Dingen. legte den Arm um die Taille der Nurse. Nun lockte die Gouvernante den Widerstand aus Daisy heraus. Zweifelndem schwebte. Anders sah sie das Weib nie an. »Du. die untadelige Wölbung. Sie sah die anknospenden kleinen Brüste. ein Ericri. Sachen. und diese und diese Fahne wird aufgehißt. Daisy zu sehen. Sie machte Geschenke. Da werden Schiffe anfahren von drüben. Vor Syg harrte die Frau einen Augenblick im Zweifel. Durch Städte .

Schwabbelnd hing die Nurse an ihren Röcken. Da versuchte die Gouvernante das letzte.« Syg lachte. . sitzest in Konzerten. das sie auf die Haut strich. Zwischen Sternen schossen unaufhörlich Wolken. Gab ihr einen Spiegel. suchte ihm aufzufallen. Das Bild der prallen Brüste. zwischen denen das der Gouvernante lag. Du hast Perlen.drüben. Er sah sie nicht. Dünne schwarze Schatten liefen sie unter dem Himmel. selbst keine Tat es hinausgewischt hätte. Mondlos. »Syg . Dies gab einen vollen Riß. lag ihrem Hirn so eingebrannt. aus denen sie erstes Blut gesogen. An Daisy aber glitt Sygs Lobgesang vorbei. Nun schlug sie die zweite Umwegstour und machte sich an die Nurse. sie verließen auf bloßen Zehen die Zimmer. daß kein Verdacht. nannte sie Miß und schenkte ihr Tücher. Aber mit Feuer traten die Kinder vor die Nurse. Sie rückte sich dem Gestirn zu. an ihm sich zu halten. . Daisy zog die vom Weib verbotenen alten Seidenkleider an. Die Kinder lachten. weil hier der Liebespol der Kinder lag. sieh. Sie hatten nasse Füße vom Grastau. Ihre einfache Dankbarkeit kam der Frau entgegen. das bitzelte und kühlte und roch. Syg. Syg gab das Zeichen. Sie öffnete. den sie umleiten wollte. Über ihn hinüber lauerten die Beiden.« Sie hob die Hand über die Augen. Sie nannte die Nurse Diebin. . versuchte die Nurse auszutreiben. Ihr imponierte mehr Kölnisches Wasser. doch es war hirnlos. sprach nur noch von ihr. Da machte das Weib die umgekehrte Taktik. die Nasenflügel bebten. aus dem Schatten nach Vaudreuil. machte aus dem Spiegel eine verdrehte Geschichte. Nachts kratzte es an Daisys Tür.

Syg legte sich auf den Bauch. . dessen Mondaufganglicht ihn hochsog. weich und gedehnt am Anfang. sagte leis: »Viele Tage. stampfte Daisy ungeduldig. Eine Sekunde setzte der Flußlauf aus. Aus dem Dunkel kamen breite große Flächen. Das zweite Floß fing ihn auf. Die Stille summte von den Weiden herab. stellte die Zunge gegen den Backen. Syg legte die Wange gegen die Erde. fiel irgendwie in den Horizont. Um die Ränder band sich weißer Rauch. gebar sich Leere. Syg?« Syg nickte. Die offenen Feuer schlugen in den Dampf hinein. brachten ihn zum Feuerexplodieren. ferner schon und daher wehmütiger. langsam. bis an den Horizont aufgeschwungen. Zwei wimmernde Töne stiegen steil durch die Luft! »Pha . warf ihn hinter sich. atemlos. sprangen schwarz von einem Ende zum andern. Ein riesenhaftes Ruder ward erfaßt von der Flammenspiegelung. dazu wellte der Fluß Nebel in zuckenden Linien um sie hoch.« Daisy legte die Handflächen auf den Mund. sie flögen. lux. »Weither?« Syg starrte.Feuergeruch schwebte mit kleinen Rauchsäulen hintereinander deutlich herauf. ließ sie dann herausfahren. . Dann flog der gleiche Ton auf. Prismenschleudern. sank ab. schwang ihn hinauf. Er schnellte den Fluß hinauf in Springkurven. zitterte auf. »Weißt du es.« Auf dem Fluß erfror die Stille. sodaß es schien. . setzte in der leisesten Verhallattitüde ein. Das dritte bog ihn. »Los«. ließ ihn nicht verhallen. Gestalten huschten herum. Fächerstrahlen. Lautlos glitten die Flöße so herunter.

das hartnäckig tiefer herkam als die gleichgültige Frage. Im Korridor stellte Daisy ihren Fuß genau so. Lauerndes Schweigen. aber -. daß sie mit dem anderen ihn schnitt. . Syg mit Tanzzucken. . sie keifte.« Da entfaltete sich ihre Stirn. Syg hickelte erschreckt. stieß einen Säbel herunter.« »Es würde wohl an Syg liegen . Am Morgen saß sie auf der Terrassentreppe. wenn die Dame Syg schlüge?« Eiskalt.« Die Frage schwebte zwischen ihnen. . Als Vaudreuil sie vorgehen ließ durch die Tür. . »Hier.« ihr Licht schwankte.« Sie war stehengeblieben. drang ins Dunkel vor. sah sie schräg zurück: »Was sagten Sie.Sie gingen Hände ineinander zurück. oder: es läge selbst daran. Halbangekleidet stand die Gouvernante im Gang. schlug mit den Händen gegen die Wand. Stolperte. hochmütig. gingen die Treppe hinauf. . die Stimme überschnappte sich. »Syg. »Wir waren beide im Garten. erhielt langsam Spannung. »Es würde an Syg liegen.wenn sie Daisy schlüge und es läge nicht an Daisy . die ihm . mit strohigen Zöpfen. sie gab es preis: »Sie irren Papa . neugierig ihr Blick.« sagte Daisy schnell. das sie unterschlug. im Knie. »Syg.« Daisy warf Syg zurück. empfing zweimal die knochige kalte Hand ins Gesicht. Vaudreuil sah die Wange.« »Was war im Garten?« Nichts war im Garten. etwas drängte ihn zurück. . .« sagte die Gouvernante. wiederholte Sygs dunklere Stimme. Am Auto küßte sie sich mit Vaudreuil. »Wenn es nicht an Syg läge . . ein dünnes Nachtlicht in der Hand: »Woher?« »Vom Garten.

Kühe dampften vor den Wagen. Gegen Mittag fuhr das Auto vor. wußte alles. war hilflos. gefällig. voller Hingebung.« Sie starrte in das Summen der Hitze. waren es Chipeways . »Ich wollte noch sagen. kaute. Tausend kleine Blitze schossen im Gras die quer. Sie gingen über die Biberwiesen. Syg lief ein Stück nach. »Fahren sie lange auf den Flößen?« Syg dachte an die Nurse: »Zwei Monate. winkte an der Ecke. die Manschetten waren auf der Flucht. es ist das gleiche: ich und Syg. Nach drei Tagen. dünn an Organ und Haltung. . verehrte das Kind. »Syg. trug ein Pincenez auf kleiner Nase.« Sie sah nicht auf. zitternd vor Angst.sich entgegenreckte. Vaudreuil fuhr mit der Hand hoch. . den seine korrekte Tätigkeit umschloß. . zog einen steifen Kordon um sich. sag.« Daisy sah auf ihre Nägel. »Ich ordne es. Die Mähder gingen im Blau des Damms wie im Himmel entlang. In allem übrigen blieb er entfernt. Die geröteten Handgelenke stiegen hoch. brachte Brown ein blondes Geschöpf. Die Gouvernante darin. Ein junger Mann tauchte später auf. Als der Stier brüllte. schwenkte eine Pfeifenstrauchrute. Aber du kannst es dafür halten. Daisy zog einen Halm durch den Mund. lehrte alles.« Sie glitt zur Seite. Sah kurz zu Boden. Sie verachtete dieses Wesen ein wenig und bemitleidete es dunkel. Er ging hinein. rasselte der Horizont es rundherum wie ein fliegendes Gong. Sie erschrak heftig vor Daisy. schwieg. Brown stieg zu.« sagte sie unsicher. als das Auto einfuhr.« »Chipeways. Diese Güte belästigte Daisy. als ob er gähne: »Es ist nicht das gleiche.

habe ich Chipewaysblut ein wenig von früher?« »O . wiegte hinter ihr her noch wie Zurückgebliebenes. Der Sekretär raffte zusammen. . Auf der Haut saß ein glatter Reiz. daß sie edleres habe. das sind Hurons. . um kein Zucken zu verraten. du . . Das Blut verließ zum erstenmal die Muttergrube.« »Aber du hast edleres. Eine Kommission trat ein. ging.Die Arme auf dem Rücken schlenderte sie vor die Nurse: »Du . nur die Lider blinzelten.« Sie blieb stehen: »Syg hat auch von Chipeways. ging eilig. o . Ein Vorstand kam. sicher hinaus. . sprudelte aus ihrem Leib. . Sie ging sofort bis an den Tisch. Da sah sie Vaudreuil. referierte. ei. Nur die Augen . durch Mütter und Väter. Sie ging. ging rückwärts hinaus. . . . lautlos. .« Da errötete sie. Ging sofort in das Büro. . Daisy . um den Gang floß ungewisser Zauber.« »Aber sind diese größer?« Kopfschütteln. Abends ward sie ohnmächtig. . do . »Du hast es von beiden. legte die Hand darauf. Als sie herauskam. sprach. . stellte sich neben die Ledertür an die Wand. Vaudreuil kniff die Mundwinkel ein. war sie Frau. Liebte Syg über jedes Schweigen hinaus. An zwei Stenotypistinnen erging ein niederprasselndes Diktat. Sagte Syg nicht. wie nichts. knickte ein. Drei Tage lag sie. Zum vierzehnten Geburtstag schenkte Vaudreuil ihr ein eigenes Pferd.

hatte Meilensteine. welcher. starrte Sygs Kopf glasig und eingefallen. Das Fräulein spielte große Kantilenen. Als sie. Erlosch wieder. haßte Klavier und blonde Haare. besaßen mehr Kraft und Wissen zu durchdringen. doch das Geheimnis. aber sagte es nicht aus Bedauern. Über ihrem Kopf saß unregbar mit vorgeschossenem Kopf. es käme Erlösendes. äußerte sich nicht. lockender und schwerer im Blut aus der Unbekanntheit her auf. Das Haus ward eng unter vieler Musik. öffneten wie Kapseln ihr Gehäus. nach den Gäulen sah. Nun war ihr. an denen es zerschellte und vor denen das Weite erst brüllend vor Verhaltenheit lag. Sonst zog sich alles von oben zur Brusthügelung. In einer Lichtung bekamen sie Durst. Die Jahreszeiten änderten sich. Rufendes von fern. sattelten selbst. Syg fand einen Ahorn.wurden heller. ohne daß man wüßte. noch schwebend. Noch ritten sie um das Rondell. Die Wochen wurden lang dadurch und hingezogen. Schon lag der Zauber halb verblättert. stäubten ab. bohrte ein Loch hinein. Sie schlug den Blick zum Plafond. schälte ihn an. Ein ganz leiser Schrei verließ . woher. satt. die Schlange. das ins Wunderbare ging und endete. streifte sie mit Seligkeit. reckte darüber her anderer sich schon bitter. Auffangende und im Wechsel Hingegebene deutlich ward. sie fliege. das ihnen innelag. hatte schon das Bekannte. erhob sich Unbegreifliches. Es war. umdrehte. Auch der Garten war schon Grenze und selbst das Hinundherreiten. Hürden. Aus einem dicken Halm sogen sie den gelblichen Zucker. Daisy sprang vor. unten von Fuß und Knie und Hüfte zum Mittelpunkt des Leibes hin zusammen. Die Kupferhaut war molkig. Nun kam. gebaren. sodaß das Weibliche.

In weiten aufschwellenden Kreisen vollzog . hatte sie gestreift. Es war aufgestanden in ihr etwas. der Lehrer bezogen Kabinen. hob die Ohren.« Vier Tage fuhren sie den Lorenz hinauf. Auch Syg drehte sich nun ihr zu. legte den Kopf fast auf die Luft. In Daisys Stirn fiel eine Locke: »Du solltest dich nicht weiß anziehen. wo. schüttelte den. Noch einmal: »Komm«. welche Sache. Die Siebzehnjährigen bestiegen einen Dampfer. Daisy schmollte den Mund schief. Abends ankerten sie spät. »Pa kommt nicht mit«. Vaudreuil lachte. Man fuhr los. flimmernd. Das Fräulein. so weich. Geschehen. sagte Syg. soff dann. Aus dem blauen Dunkel formte sich Figur. Aber sie fieberte noch auf dem Pferd. hatte Aufruhr in den Knien.den Mund. Die schwüle Ruhe lastete mit sprengender Unausgesprochenheit. weinte in ihre Hand. In hellen Kleidern lehnten die Mädchen am Reeling. um solang als möglich Fahrtwind zu haben. wogte mit der Brust. Nimm blau. Dann kam die Nachthitze traumhaft. Der Baum raschelte. Du bist zu dunkel. die Augenbrauen standen im Dreieck. Kopf. die Hitze um sich. Sie reisten ins Innere. den Brown gechartert hatte. Mit jähem Luftdruck schwebte ein Fregattenvogel von den Wellen glatt übers Deck. sie wußte nicht. Spät kam ein Dachs ans Ufer. weiß. erhob sich das Schlürfen anderer Tiere. Browns Arme schlugen Rudertakt. Vaudreuil winkte herauf vom Land. Es hatte gebäumt und sich geduckt. Als nichts zu sehen mehr. es pfiff und klapperte im Geäst. weiß wie Porzellan. Unglücklich verging die Nacht. Grau und kühl. neigte ihr Blick sich gegen den des Tieres. wie. Sie fror.

kleine blaue Flammen auf. durch die von Astlilien Kopfweh heruntersank und ein grausames Süßes. das sich kaum über dem Wasser trug. Die Inseln wurden kleiner. Gemischtes aus unbekannten Blumen und Wasserfäule lag als Barriere davor.sich Manches. Ach diese. Sie loteten den Tag durch. Schlug mit dem Gesäusel des abfahrenden Wassers an Backbord. Ihr Herz machte sich heran an jeden Laut. die sich selbst nicht mehr ertrug. erkannten sie die erste nicht mehr. Mit großen Augen überwanderte sie den Dunkelheitsbogen. Doch kam es auch zurück. Geländerspitzen. deuteten sie. kam hergeschwebt. wie Drähte gespannt. Da schlugen aus der Spannung von Masten. bis. Das Gebrumm der Mücken über dem Schlafnetz steigerte sich. mit jedem Astwedel. erstickte sie fast. Betäubendes Labyrinth von Kanälen umgab sie. die wogten. im Licht. Sie fühlte in sich. aber gewußt und geahnt. Das Erregte ward nun lauschend. nicht gesehen. erwartungsvoll. Irgendeinmal in solchen Nächten schlief man dann ein. das versackt drüben lag. Smaragdgrün und gelb war der Strom getupft. Sie sahen keinen Boden. und schon war alles verwirrt. Das Ufer. als sie eindrangen. spannte sich herüber. in die Wellen mischte. als geschähe es in ihr. so schwer war es. ach jene. Nachts hingen Schlingpflanzen herunter. das träumerische Aufschnellen der Fische und das jagende Husch. . einsank. riß zurück. es eine Höhe erreichte. der schauerte. mit jedem Geräusch ging es hoch und tief. mit allem verwoben. Es wucherte nur. Nun kamen Inseln. wenn ein Nachtvogel die Seile durchschwamm.

befreit. Sie griffen sich auf. Syg holte Daisy in der Nacht. Jedoch sprang später aus einem Baum eine Katze auf Verdeck. Silbern trat die Sonne aus dem Wasser am Horizont. Sie liefen wehend zum Vorderschiff. In der Nacht fuhr das Schiff weiter. der ruhig. und das Tier sprang durch die Glasscheibe in Browns Kajüte. ohne Rast in Bewegung und Getön. bis man ihn beruhigte. Schrieen: »Das Meer!« Doch im Untergang brach sich die Sonne in einem gespaltenen Rubinfächer hinter neuen Inselherden. Aus gewaltigen Grasbüschen wuchsen Bäume mit kalt geformten Blumen. die Matrosen machten Jagd. Die nackten Beine sehr verhaart. Schlugen Brücken miteinander. es gab ziemlich Licht von oben. Unten liefen Regenbogenfische. berührten sich nicht. fraß neben der Küche zwei Hühner. Dazwischen wogte blauer heißer Dunst. Am Reeling stand neben dem Fräulein der Lehrer. sonst nur im schwarzen Predigtrock fuhr er entsetzt mit verschlafenen Haaren auf dem Deck herum. in denen sie irrten. sie sagten nichts. winkten hinaus. Morgens erst schlugen Himmel und Wasser entfernt fest zusammen und machten .Morgens tat eine Bai sich auf. Sie atmeten tief in das nun Geweitete. endlos lag. sie schlichen im Schatten der Pflöcke bis hinter die Taurolle. Die Sonne war weg. Am Mittag schwammen neue Inseln entgegen. Abends kamen sie ins Freie. Oben schwirrten bunte Vögel. Er wies immer mit dem Kneifer gegen das Wasser. der Himmel zu. sammelten sich. umtrieben sie mit Kanälen und Buchten. Da unten schwamm aber auch nichts.

Hoch über dem Horizont. Der Mittag ward voller. spannte sich in gebogenem Spiegel hinauf und in seidiger Biegung abebbend hinab. Hinter ihnen sammelte sich das Geweitete. Im glänzenden Himmel begannen Striche zu wachsen. bogen über das glashafte Seidene des Sees herab. Es ballte sich die Weite. am Geländer saß Well. Toste von Farben. Well sprang auf. In der dünnen singenden Luft begann das Segel über ihr sich plötzlich zu drehen. eine Sekunde.« »Ich weiß Syg. stieg aus ihr und gab sich hinaus. Schaumdünn zog Land in einer reinen weißen Wölbung heran. Er legte den Kopf. als sie sich kauerte. fast wolkennah schwebten drei große Schiffe. »Es ist auf der anderen Seite. Als ihre Haut zu zittern anfing . Unter der Brise legte das Schiff sich seitlich. Gegen Mittag ward der Ontario tiefblau. Von eigenen Masten flaggten Fahnen. Es bäumte sich wieder. ging auf wie ein Gestirn. sagte Daisy. »Das Meer«.« Sie machte einen Bogen. Geräusch von Ruder und geschaufeltem Wasser fiel aus ihr heraus. tastend. knurrte. erschauernd. durchdrang sich und lud die Atmosphäre mit einem gepreßten ausschwingenden Atem. der Wolf des Steuermanns. schmal dahin. kam aus sich selbst und zerrann.einen Kreis. überrannte sie. Segler nahten da und dort. auf ihr Knie. das Deck zog festlich. hingen Fahnen heraus. Mit dem davonschwingenden riesigen Segel flog es in ihr hoch. Der Horizont ward dunkel von Glut. Erst da ward es endlos. schnappte nach ihrer Hand. schwang ab in Klarheit mit dem berstenden Geknäul. sie zog ihn an der Gurgel wieder herunter.

im Schweigen noch bebte. Brown brachte ein Tuch. sahen die Hände. es ward eine harte Grimasse. geordnete Beete. Sahen sich in die Augen. Sahen von Basalt umstellt eine wütende Quelle. Stangen. führte ihn sorglich hinüber. sahen die Muscheln angeschwemmt in Wällen. empfanden. stellten im Kreis sich um einen starken Burschen und schrien Hurras. Brown fing ihn auf. stellte ihn vor. . Hinter seinen Gesten sah der Bursch herüber. An der Mole flaggte es viermal. die trommelte. Blumenschlangen. sprach. zog ihn beiseite. rieb sich die Hände. die Peitschen stäupten auf. Junge Leute sprangen herum. Machten einen Korso. grinste ins Blaue. schoben auf sie zu. Sie bebte. schnickte den Kopf. stampften. Sahen grünseidene geschnittene Rasen abgleiten. kicherte. den Dampfer Skania verkracht. sammelten sich. Drei Stunden Zeit. war schön.darunter. Sein Neffe. aufstieß. Darauf kamen Wagen hergerollt aus einer schrägfallenden Straße. trippelte. wisperte. schnitt Fratzen vor Ungeduld. Es ging auf. sprang das Knattern und Schäumen wieder in sie. die Kessel gespießt von Klippen. »Sie kommen«. Wandte sich um. Sogar eine Rakete schoß hoch und knallte. umarmte ihn. Stiegen ab. Das Gewesene nahm plötzlich Platz in ihr wie vorher. Brown brach ab. Sechs Wagen standen nebeneinander. hatten schiefe Helme auf den Köpfen. schlug. sagte Brown. Aus einem Hafen kamen Drähte. fesselten sie mit ihrer Gegenwart an. es war gut. nahm ihn am Arm. Fuhren den Strand entlang. Schorne. Der junge Mann sprang im Satz an Bord. Sie erkletterten Wagen. einen Fisch. hob den Nacken. schmunzelte verschmitzt. Vorbei. Sie fuhren ein in Toronto.

Bosketts mit Hyazinthen. Lächelten. lachten. Daisy bückte sich. wandten sich immer mehr um die Achse. hohe Drähte mit Gärten. bei ihnen landete. unbeugsam blieben. Durch eine Palmenallee. ahnten Lichtes. schwiegen. Sahen seine Achseln. sah nicht zurück. sahen dünn wie Lippen Gesträuch sich spalten. näher. spürten Bewegung. als Browns Neffe den Lapin setzte. Sahen das weißhelle Blau um die Pupille. die Hände. der ein Ei aufschlug. Lehnte sich ins Polster. Sagten: »Ontario«. bog sich hinüber: »Zum Hafen«. suchte den Kapitän. sich vorschieben. Fahren durch ein Dickicht. Brown abschob. Fuhren durch Spaliere. behend. die schwebten. die Mundwinkel etwas erschlafft. Pferdehälse. Sah Pferdeköpfe. das Braun des Gesichts. pfiff dem Hund. Der Ontario lag . erröteten. Sygs Tuch fiel. Fuhren durch Straßen mit Riesenfelsen. teilte Handdrücke aus. Tranken Wein. Browns Manschetten kommen. ersuchte. ließ die Lider gesenkt. Drei junge Männer sahen nach einem alten Herrn. den Abend noch zu fahren. sahen zuletzt in die Luft. sausenden Oberbahnen. Sahen den See. erzitterten. Ging rasch. Springbrunnen. die selbst Dynamit nicht zerknackte. hob das Tuch selbst.die Hälse. Schokolade. Die Augen streiften. Fuhren unter Hebelwerken. durch Berge Duft. blieben daran. verrenkten sich. das Trittbrett abhieb im Schwung. drehten die Hälse zurück.

Trinken. spielte um das Licht in riesigem Blaukreis. Zwei gelbe Segel flauschten groß im Mondschein vorüber. Sie schloß die Augen halb. Nicht um sich. Fuhren an Dörfern vorüber. sah auf das aufgeschlossene Gesicht der Tochter. Gegen Morgen frug Brown: »Was willst du?« »Zurück«. die sich zum erstenmal verbog. Sie fuhren die Nacht durch. erwachte die Nacht. legte ein Messer auf den Papierstoß. daß er Syg adoptiere. das kam. nickte. zog den Kopf des Hundes in den Schoß. bat. fixierte manchmal das Auto. Der Marquis blieb am Fenster. fiebrige Augen im Dunkel. fuhren nach dem Huron. Zwei Stunden in der Bahn. stellten den Dampfer ins Dock. Sie starb fast unter dem Drängen. fuhr. Sie stand auf. zweimal.wie Stahl. schaukelte. wimmerte hinter verbissenen Lippen. aus der die Bitte troff. sprang sie auf. Knüpfte nach dem Lunch eine Hängematte auf die Veranda. das ohne Dünkel war. den Tag. überschnitt. Sie hielt dort an sich drei Tage. Nach Oswego. schnickte das Kinn hoch. fiel in Ohnmacht. eilte über die Diele. Gelächter erscholl beim Baden. starrte. wendeten. ein Leid sich weit erhob. einen Zug Leids von der Braue nach der Stirn. trat in das Büro. Legten an bei Port Hope. stieß den Laden zum Privatbüro zurück. saß still bei der Mahlzeit im Garten. aber sein Blut. als Vaudreuils Kopf über ihr war. stand mit ausgebreiteten Armen gegen die Wand. sahen sie das zweite Mal vorübergleiten. erbleichte Daisy an den Schläfen. belastete. Sie fuhren nach Hamilton. Sie brachten Essen. sträubte sich gegen das andere . Die Linie aber wich nicht von der Stirn. Das Wasser wellte. Kamen an eine Bucht.

drahtschlanke.« sie . das Straffe.« Ein Spalt warf das Lächeln des Vaters über sie. überlegen. geblendete Iris. *** Lief stracks zum Schiff. entfaltete sich in eine rührende Bewegung. Ich gebe sie dir früher. rief nach dem Steuermann. »Was willst du für Well. zur Sicherheit. die Hemdsärmel. auf das sein Name. sprang auf das Brett. daran drei achatne Kugeln. barocke.« Tonlos. weich eingehüllt von ihm. ließ ab.Blut.« Aber von ihrer Haltung ging es über ihn und was er vorbrachte hinaus: »Sie wird es stolzer überwinden. kam näher. sie ging entgegen. Sagte: »Sie muß sich gewöhnen. die Riemen. Dann ihr Leben.« Da beugte der Marquis den angezogenen Nacken. noch mehr Schmerz aus ihrem Blut zu haben. die sie ehrte und grüßte. machte eine Bewegung mit der Hand. Er sprach beiläufig. ruhig. unwillkürlich. Sah seine Hand. wählte klirrend. vernahm ihren Namen. die die Luke aufstieß. Sie wurde rot. kam auf sie zu. *** An der Tür sah sie ihn gebückt.« Sie trug eine Kette aus gelbem geflochtenem Dukatengold. zerlegenes Haar. kühl: »Das ist kein Vorteil. sein Blut sich legen sollte. ohne Bewegung schlug Daisy die Lippe auf: »Sie würde es leichter tragen. das sie geführt zum Erfolg. aber mit einer Bedeutung. schob auf. Sie ging hinaus. winkte. schwach. gebogene. er schob eine Kassette auf. gewohnt: »Die Frauen trugen sie zur Hochzeit. Er zog die Nickelschlüssel.

. Umschwebendes. ließ ihn herein.« ging mit hängenden Armen. . ungeheuer Verhülltes. schob das Hemd ab.« Ging mit langen Beinen rasch hinauf. »Ich bringe Well zurück. do . zog es ab. Sie kam in der Dämmerung wieder. sagte zweimal plötzlich: »Ich lasse Sie entlassen. als liefe ihr Blut hinein. Sie ließ ihn zurücktreiben. den Arm. Sie lachte. ließ sie offen. Er fuhr mit dem Unterarm über die Stirn. schlug die flache Hand auf den Mund. aber ihr zugehörig. rief in die Luke. Im Gang tollte Well. . schmatzte. . Sie öffnete unten die Haustür. tremolierte. ihr Schmerz. eine Magd..« schnatterte die Nurse. zeigte rasch die Zähne. Sie öffnete die Balkontüre. kokettierte. Well im Garten stand naß. Saß allein in ihrem Zimmer. Ging früh zum Dampfer. glänzender und kühler als ihre Haut. In der Nacht bellte es im Garten. faßte ihr Kleid. Sie vergaß es nicht. ihr Alleinsein. schüttelte wirbelnd die Hand. er legte den Kopf auf ihr Knie. . . Wie auf dem Schiff. verzog die schelmisch gestreiften Wangen. sah unten den Kopf des Steuermannes. stellte sich in die Tür. rieb den Handrücken über die Augen. Nein. das grüne Glas. zwei Kühe. hob die Luke. betastete sein Messer. Klatschte in die Hände. fuhr zurück. Hatte von Vaudreuil ein kleines Haus. küßte es. summte still vor sich hin. ihr noch Unbekanntes. ihre Warze. . schloß sie an den Busen an. Fragte. Daisy . sah im Spiegel über dem bronzenen Körper die Kette mit den Kugeln. den Wandkork. trat aufs Brett. »Do . »Nein«. außer sich. trat mit dem rechten Fuß dazu auf.deutete mit dem Fuß auf den Wolfhund. Wie ihr Bein. ein Hund bellte wie auf der Jagd. stieg zur Kajüte. triefend.

ein schiefes Ohr. zerknitterte den Hut. stopften ihn voll. hoben sie adoptiert hinein. kaute seine Frau heraus. Schiffe. fanden ihn. steigerte mit jedem Tag. Sie hatte ihn verdorben. Gab ihn ab. Das Nachtlicht flog eisern über Kanäle. die ihre Grausamkeit nicht begriff. Er nahm sie nicht. Daisy stieg aus. hoben Syg aus dem Auto. spritzte Kautabak. . Alter. kauften den Tag über. hätte ihn nie verkauft. daß er mir schenkt. Städte. legte den Arm auf Sygs Schoß. die Dämmerung kam mit Laternen.« sagte Daisy Vaudreuil. Zwinkern in einem Auge. Vor dem Schlafengehen gaben sie sich die Hand. machten Kommissionen. Er wollte ihn nicht mehr. Well stob herein. besahen.« Sie übersah den Lehrer. eilend. den er . Sie suchte nach einer Note. stiegen ein. gab ihr Reiz. häufend. Er war unbrauchbar. . fletschte. Ging. Fräulein. Weiß eingenietet brach die Landschaft gegen den Himmel. »Du bist froh Syg?« »Ja. Am Trittbrett wandte sie sich langsam herum: »Nehmen Sie vor uns Platz. riß den Hut hoch. hatte einen Sohn im Büro. fuhr Pelze seit Jahren. sie suchten ihren Schleier. Er brachte ihn fluchend.« Der Winter nahm Kurve auf Karneval. In einer Schwebebahn glitten sie aus ihnen heraus. Stapel . .« Den zehnten Dezember fuhren sie nach Montreal. schüttelte sich. »Gib ihm ein besseres Schiff. nickte mit dem Nacken. beschauten den Mittag. Zufriedenheit . »Halt«. . zog die Achseln ein wenig an. breitete das Maul aus.Der Steuermann am Morgen stand auf der Diele. »ich will nicht. bis er abbrach. die Tür auf. Er blieb nicht mehr.

Schellen überflirrten die Nacht. Sah Syg hineingleiten in Unbekanntes. Im vierten Gang der Familienquadrille blieb ihr Blick im Fenster. aufklingen in der Saalluft. verärgert wurden. bis sie sich verbellten am Schlag wie ein Wespenschwarm. beringte Frauenhände Tücher. Männerstimmen jauchzten aus Schlitten zu. Alf fuhr sie in einer Kurve vors Portal. Sie deutete auf den Fächer. ohne Bewußtsein. ehrfurchtsvoll die Hand. spritzten Schaum. als sie eine Orange ihm schnitt. Der alte Fribaurt führte Daisy. ihre Knabenhände nachbebten. Erhitzte. Pistolen funkelten in Wintersonne. Im hohen Fensterbogen sah Daisy sie vorbeischwimmen. hingen die Häuser der Seigneurs am Horizont. das Arrangement schoß zum Teufel. Illuminiert. zornkochend. Diener stürzten auf die Treppe. ein kleiner Schrei. schossen Salut am Portal. der alte Fribaurt küßte ihr. Damen fuhren mit Meuten. ihr Gesicht glatt wie Frucht. Syg hatte sein Sohn. die Pferde stampften in einer Wolke. sich überschlugen. bliesen Tuben. ihr Fächer fiel. den Körper eingespannt in den Schwung des Partners. Syg trug blaue Kleider. Vier Fackelträger stiepten die Glut durch die beißende Luft. die Paare verwirrten sich. zwischen Kerzen über Treppen. Sie zog die leise aufschwebende Linie zwischen Auge und Schläfe mit dem Finger aus. Fremdenlust. winkend.vortrieb. dessen weibische Lippen lächelten. die die Gegend überkreuzten. die Augen suchten an ihr. Haken bogen. Sie aber suchte sich noch einmal . das Gedrängte. Aus Pelzen hoben. Kostüme kamen. aus jedem Loch Licht stoßend. Auf Stahlringen der Flüsse kerbten Kufe. die vorrasten. ohne Widerstand. Manngetanz. von Lachen aufgereizt. ihre Zähne leuchteten.

»Pha . An der Ballustrade erwartete sie Syg. der Eleganz seiner ungewöhnlichen Kurven. fing sich in der Kandare. hielt drei Meter. Das Tier röchelte. Syg klatschte mit den Nägeln auf den Daumenballen.« Sie blieben sitzen. .hineinzubegeben in das Umfassende. um es zu retten. Alf auf dem Rücksitz kreuzte die Arme im Muff. brach. durch alle Voluten der Geschmeidigkeit. schaukelte. Alf kniete auf dem Eis. Da brach das Eis zum zweitenmal. erreichte nichts. zog es herauf. . die Nasenlinie ward schärfer. Alf machte eine gewaltige Bewegung. zog sacht. erreichte Fremdes. Sie spannte sich ihm entgegen mit aller Kraft und suchte es zu erreichen. frottierte es ins japsende Leben zurück. sprang plötzlich auf die vier Beine. Der Bauch schwappte. gab sich seinen Pas hin. das sie nicht faßte. ruhig. haschte die Schlinge. langsam den Hals des strampelnden Tieres hoch. zog sie an. flimmerte im Frühlicht. Daisy führte. Sie fuhren weiter. das Eis schimmerte rosa. Als sie auf das Haus zu hielten. An der Ecke der Bucht knirschte das Eis. Zog zugleich die Kraft an und den Willen. das Tier ward ohnmächtig. drang vor. Nahm den Arm des spanischen Vetters. ging unter. lux. die Beine traten immer mehr Eis hinein. zog Vaudreuils Auto. Massierte die Schlagadern am Halsstrang. Sie ließ die Arme los. Nun zog ers herauf. Sein Knie schob sich zwischen ihre Schenkel. die . Alf würgte das Tier. glitt ab mit der Seele. wurde tief. vom Lorenz her. tastete. am Platz drehend. herb. Riß dem Gaul die Adern am Hals zusammen. schlug die Schlinge ab. trieb mit ihm in die Entfesselung der letzten Äußerung ihrer Körper. schnappte tief Atem. schleifte es aufs feste Eis.

Pelze. Abends kamen sie von der oberen Mühle. schwang auf der Kurve noch. aber schöner. jagte an den Bäumen. packten die Säcke für die Tiere. »Zweimal mußten wir das Tier erdrosseln. Sie stiegen zugleich aus. rauschte. färbte sich mit Männern und Frauen und Pferden hinter dem Glas. lachte Vaudreuil. Blitzende Wolken flirrten zag und dünn herbei. Vaudreuil erlaubte den Ausflug mit Alf zu den ersten Faktoreien. kam heran. Alf wartete mit Gäulen. manchmal surrte es in der Saublutsonne. Zwei Tage sattelten sie. Schoß einen Dachs. das ihrem Atem sich zuwölbte. stapelten. krepierte in den Mulden südlich. Sie hob die Achseln. Manchmal gings in der Nacht über den Horizont hin. ging zum Stall. glühte sich breit aus. Der Boden war fester. Irgendwelches geschah.Schleife am Fluß. Alf pfiff die Hunde heran. floß herunter. Sie umschlich. Der Winter kulminierte. Teppiche. Das Eis sprang bis hoch in den Norden. Am vorletzten Tag kam ein Segler den Ottava herauf. Unter den Hurras wimmelte es an Helmen am Anlegeplatz. gespannter als Syg. die Hüften in beispiellos abfallender Glätte. brüllte um den Himmel. Brown schwebte auf . manchmal war es unter sackendem Schnee. Ordneten. sehnig. fraß sich satt noch hinter dem Waldgurt zum Hudson. irgendwo zu Ende. gereckt vor Grazie und Grausamem. Ging vor den Fenstern irgendwie. Hirsche scharrten um eine verdeckte Quelle. schoß nicht. Ihre Schenkel waren stark. zurück. wälzte sich. trug ihn ins Speisezimmer.« Syg küßte ihn. »Zweimal«. Daisy war bleicher. Telephonierten. schlitzte die Augen eng zur Seite.

rümpfte die Nase über die Achsel. zur Seite. Sie fuhren ihm in Jollen schnäbelnd mit der Pinne entgegen. vorn ein Dudelsack. Schweine. losgesaust. Als der Mann ihn im Schuß hatte. Tranken in einer Mondnacht eine Bowle. lächelte ein wenig. Spielten Dudelsack morgens. unterm Arm einen grün bemalten Hahn. wellig. was keiner verstand. quietschten. Schlachteten Ziegen. boxten. Ritten stumm nach Haus. kein Wort sagen. ein Kind. entknäulten sich. Alf wagte nicht zu schießen. herab. hinten ein Trommler. Mittags ritt Daisy mit Alf und Browns Neffen über einer Fuchsspur. Stiere. schoß nicht. als bocke der Gaul. folgten sie über einen Acker. machten Vaudreuil sein Schlafzimmer wechseln. dann zwei mit am Rücken gekreuzten Armen. warfen um. zogen blitzschnell in Zweireihen singend ins Wasser. Lagen halbnackt auf den Balkonen. da ließ sie den Fock los. wich er. rauchten. steckten eine Hütte an. Es waren Engländer. Acht Tage fingen sie Fische.der Veranda. Ostwind hatte sich an den Pappeln hochgewirbelt. Daisy kam ins Schußfeld. Die Torontoner Studenten kamen in einem überlieferten Zug. rief. breitete die Arme. fließend ohne Pause stürzte er herunter. empfing. flogen wie Weberschiffe herauf. trieben um einen Wald. Lungerten die Weiber um die Pavillons. badeten. Ans Tor kam der Marquis. Er faßte herüber nach ihrer Hand. war über den Wald aufgebrochen. schrien nachts. durch einen Bach. hieben aufeinander ein. abends. schrien alle durcheinander. ein Schaf. der . weiß. Spritzten. fuhren mit Lampionruderern aufs Wasser.

Galläpfeln. adoptierter. Sah zum Fenster hinaus. Verbeugung. spürte sie. krümmte die Schultern verzogen zusammen. Er war feig. geschätzter. drängte dem entgegen. warf sich herum. Sie verzog das Kinn. gebogenen Körper aus dem Spiegel entgegenkommen. zwischen ihr. den Mund wie unter sauren Kirschen. streifte das Hemd über den Rock. ihr die Hand hinhielt. Sagte das Essen ab. Langsam wich der Raum zwischen ihm. Schloß ab. wimmerte im Sofa. seinen Atem. ihren Namen vernahm sie. machte er Reverenz. als sie farbig war. Sie eilte. die Lippen. Sie nahm sie nicht. Er hatte Syg übersehen. stotternd. entfernt. was seine Augen an ihre band. schob sie in die Schublade. eilte auf der Treppe. rot. die Haut schüttelte sich. Sah durch seine ametystblauen Augen. Fühlte seine Hand rückwärts an der Schulter. Faßte wieder ihre Hand. raffte sie zusammen. verlegen. es wickelte sie ein. Sie ging schon hochmütig. Die Augen standen im Dreieck. Sie wandte sich um. kam das Bild zurück. Armselig und zornig stampfte er auf. Da nahm sie die Kette ab mit den Kugeln. Sah den bronzenen. Gab es eine Pause. ihre zu seinen hintrieb. bis das Segel gegen den Wind stillstand. *** . sprang hinter den Büschen. ihren Namen. er wandte. legte die Hände mit den Flächen fest ins Gesicht. wusch Wasser über die Brust und den Nacken. Sie hörte immer ihren Namen flüstern.Großbaum knallte ihm über den Kopf. das Mieder ab. Zog sich aus. er am Anlegeplatz stand. Die Ecke bog am Bootshaus. Sie hielt sich fest. Ein grauer Schein stieß ihn zurück. Zog die Bluse herunter. das Segel flatterte um sie wie Vögel. Der Tochter Vaudreuils nun.

wusch die Brust. Der Mond schlug noch über die Felder. Alf packte aus. Säcke. ein Orchideenpark. Zwei Tage darauf kamen sie an die erste Lager-Station. An dem Bahnhof verluden sie die Tiere. zeichnete mit dem Daumen. kam nie an die Seite ihres Gauls. Der Horizont war manchmal gelb. Fluchs hielt er seinen an. Er gab ihnen Brot. kamen an die zweite Station. den Nacken in einem Quell. Sie näherten sich den Ringen. Gepäck. Ritt den Morgen hinter ihr her. . Ein Pavillon war reserviert. kämmte am Morgen den Bart nicht. Nach zwei Stunden ließ sie Alf halten. stieg in seinen Schlafsack. später nahm der Wind ihren Glanz an. übernachteten. blieb immer hinten. kamen in ein Dorf. Vor dem Stall knöpfte er sich verdammend seine langen Gamaschen. Sie hörte ihn in den Bart reden. Er flüsterte weiter. es gab viel Jagd. stimmte sich wie ein weichkupfernes Abendinstrument. Segel schossen in die Tiefe hinab. da ihm der Zeigefinger fehlte. schwang die Arme.Vom Hügel trieb der Fluß weit und schräg hinunter. fluchte. blieb hinten. Sie rief ihn heran. Als er lange genug gewartet. Blumenprärien kamen. einen Halbkreis in die Luft. silberte. kniete. ritt in ein Waldstück. Sie horchte. ging er hinaus. Alf ging ein paarmal im Viereck um den Raum herum. Oboe und Flöte. fast seifig. sie ritten den Tag. verschwand im Laub. Teppiche. dann sockelte er zurück. Die weiße Fahne Torontos leckte darauf. starrte ebenso. Am Morgen mußte er einpacken. fiel ab. Die weißen Räder standen still im Himmel. mummelte sich. Mittags trafen sie einen Jäger. sanften Rots. sah unter sich. Mittags wurde er kalt. Kurz blieb er auf gleicher Höhe. äugte nach einem Reh. Sie ließ nicht auspacken. Sie hob die Hand. eine Sonne wuchs daran sich hoch.

Sie hörte. Es machte ihm Kummer. wurden wilder. . begann zu lachen. Sofort bot er Jagdplätze aus. als sei er nicht da. . er zog den Nacken ein. sprangen vor. wurde flau im Magen. gegen das innere Gebiet. warfen mit dem letzten Halbring sich vor die starre Endlosigkeit. . hatte lang keine Frau gesehen. nieteten sich gegen Eis. Folgte. Es war schon geheizt. Sie ritt zurück. Der erste Schuppen kam der dritten Linie. Es war deutlich: Sein Erstaunen war frisiert. Alf geknickt hinter ihr. angerissener. Ein anderer flüsterte ihm Namen ins Ohr. Sie lagen voreinander. erstand sich ihre Beachtung durch Hartnäckigkeit.« Sie ritt weiter. Sie sah sich mit . Er durfte nur bis zur zweiten Faktorei. Am vierten traten sie von rückwärts ein. Ein Angestellter hängte den Hörer des Telephons rasch ein. trat sein Zimmer ab. »Ich werde entlassen. Sein Schimmel ging. Alf kam nicht nach. wai! Spuckte und flennte.« »Troll dich. stellte ihn gegen ihr Gesicht. begann vor sich hinzusingen. der zweite kam. bestürmten sich. aufs Bein zu schlagen. Horizont. Herden gleich. gleich Wellen anschäumend. als lahme er. Alf schlich ins Nebenzimmer. nicht zu den Bögen.Angezogen in ausgebuchteten riesenschweren Halbkreisen spannten sich die Faktoreien. Sie mußten langsamer reiten. you . blaue Klippen. Sie kamen gegen den ersten. sie nach. er glitt aus Fluchen ins Gejammer: au . Ein bärtiger Riese trat ein. Die Junge vor ihm ritt.

staunten. Alf bekam dunkelrote Schläfen und brummte vor sich hin vor Zorn. fing eine große Forelle. mit der sie eine Stunde kämpfte. gefiel ihr nicht. ein Stein. wendend. beleckend. Eine halbe Stunde ging es hin und her. Sie ritten weiter. der zu entkommen suchte. sie wiederholte ihm Wort für Wort. Gold. sondern zogen eine Sehne in die Serpentine. »Was sind das für Pelze?« frug sie. gab es ihnen. er prägte sich es ein. Er hatte. Abends kamen sie zu Colonel Bol. An der sechsten stellte man sich unwissend. Von selbst nahm er ein Papier. frischer Abwurf zeigte: sie waren nah. Wurden an der fünften Station schon erwartet. Der junge Mann errötete tief. liefen nicht bis oben hin. Sah sich nicht sonderlich um. murmelnd. ungläubig. Sie war fast leer nun. Schwarze Arbeiter deuteten: für die Bay. Im Sand sahen sie immer eine Spur vor sich. Sie waren erwartet. Bald sahen sie einen Mann auf einem Esel. So liefen sie das Seil der Schuppen weiter. Kein Wort. Sah noch einmal um. wilde Augen brachen sich um. Sie schnitten ab. Sie holten ihn ein. Sie zog die Brauen hoch. ohne gemeldet zu sein. ein alter Offizier. ritt auf seiner Spur zurück. Sie blieb drei Tage. bis sie gegen die obere aufgespitzte Sichel kamen. trafen Mittags die Spur wieder. Am Morgen machten sie einen Haken.Alf an. daß er es nicht vergäße. kamen auf den neu geschwungenen Bogen. als sei es wertvoll. kehrten zur fünften zurück. die Falte des Vorstehers bebte. jedes Wort im Mund haltend. Offenkundig Komödie. zwei .

Rauchfisch. Gepökeltes. Lieh ihr seine Gummiwanne. Auf den Teppichen tanzte Adimokuh. Tränen besternten vor Lachen die Gesichter der Zuschauer. praktischer und wärmer. strich den parfümierten weißen Spitzbart. zog den Hut. Unter Glas wuchsen Blumen. ging hinaus. klatschte Applaus. Das Blockhaus roch nach Seife. Wassern der Walstreet. Er nickte wieder. Empfing ein Billet. verblüffend. Tranken . Braten. Bol genoß. In seinem schmalen Kopf saßen Augen des Elefanten. hielt sie auf dem Anstand. stand er am Ufer. Schinken. stärker geworden. Aßen Lunch. die Wasserpfeife stand im Brennpunkt des Kreises Seidenkissen. Bol lächelte. war brauner. küßte ihr die Hand. mit Säbelbeinen und Hängebauch. Fidley. Donnerstags galoppierten sechs Gäule am umgerodeten Lagerplatz. er ließ die Wahl. Tranken die etikettierten Liköre. Morgens früh strich sie mit Alf ins Gebüsch. durch die Lücke trat der Bursche mit dem Esel. Sie nickte. der junge. Er schleifte das Traurigste der Welt auf seinen Knien. Im Vorzimmer schlief Alf. Einen weißen Hirsch gab er zum Abschuß ihr. Die Jäger des Lorenz schossen vor Freude Flinten ab. Seine Spirituosen waren etikettiert. drängte sich heraus. zwei. In seinen Pelzschuhen. rollte die R. Spielte Whist abends mit Daisy. Wein und wieder etikettierte. den er von Woche zu Woche als Dessert sich aufhob.Serpentinen unter sich. ein Negerzwerg. Ritten zur Station. Talkpuder. immer rascher. Muscheln. Der Bursche. kaum größer als ihre. zurück. Sie hatte ein Zimmer. Aßen Geflügel. Ritt nach Süden. brachte sie bis an ihr Vorzimmer. eine Stunde. es pfiff. der südlich geritten. Fuhr sie am Weiher.

Vaudreuils Brief. Frug hochfahrend. ging hinaus. das verwischt und gedämpft kam. küßte Daisy die Hand. Ritt allein los. mokanter Lippe. vornehm richtete Bol sich hoch.« In der Tür stand der junge Mann.« Da sah Bol den jungen Mann. hatte Gemischtes. Die Staffel Bol ist halb. Sie putschte ihn zurück wie einen Hund.« Langsam. Die achte hat siebzig Prozent. schön im Spitzbart. Nur . aus Fidleys Tasche. Im ersten Bogen fehlt ein Schuppen. Sie wog den Brief. zu Daisy.« Kreidehell. Wollte nicht bremsen. Stand auf. Bol sah ihn nicht. »Die dritte Sektion betrügt. hob die Faust: »Lump. mit zitternden Armen warf der sich im Stuhl zurück. zur Seite geneigt. Fidley legte ein Papier auf den Tisch. hob das Glas. Staunen. Alf folgte. gefaßt. wird ganz bezahlt. schoß sich zweimal durch den Bauch. der die Südlichen geholt. Er widerstand nicht. die Haltung gereckt. was den Irrtum ausmache. ihn in der Hand. Tosson liefert zur Bay. Danach stand Fidley auf. Wandte sich herum im Kreis. zuletzt Befehl: zurück. Lob.Kaffee. trank es. Sah Colonel Bol an: »Du bist entlassen. Sie sagte: »Bei Versva verfaulen zehn Ballen. Fidley schlug auf den Tisch. Anerkennung. Hund.

Staute es zurück. salbten sich mit Bols Parfüms. glitt ihr Gaul aus an einem Bach. sie fiel herunter. die Bärte. Weiter hatte er keinen Wunsch. hart und schmerzlich. gehetzt. Sie hielt den juckernden Gaul mit den Schenkeln. Verbot ihn zu schänden. Er ritt . verstauchte sich die Sehne. Der junge Bursche trat herein. drehten die Haare. nichts. wo er futsch war. Der junge Fidley übernahm den ganzen Bezirk. entstammt. daß mans nicht beschlug. schwach. dem sich etwas in ihr entgegenspannte in einer entscheidenden Bestimmtheit. das in den Norden sich einfraß.bei ihr sein. Wog schwerer. erledigt. tiefer ging das Hirn nicht. blieben dann hängen. Serpentinen jagten zuerst noch in Schlingen voran. Unter ihr brach es ab. Ihre Abreise feierten die Boys. Sie kam an den Rand des Hochplateaus. Fidley gab Daisy Bols Pferd. im Weiher eingescharrt. riß sie zurück. wirbelte ein Stück hinunter. das so feste Hufe hatte. machte sie leicht. der Schmerz machte sie ohnmächtig. Alf wollte auf seinem sie reiten lassen. der Mann. Sterne tummelten darüber auf wie Sand. Das Herz. zackte. Etwas trat aus ihr. hemmte das Überfließende. Zum erstenmal gab sie ihm die Hand. ward dann eingeschlungen in das endlose Getöse. der Gartenerde band sich an sie. der hochgeblasen kreist. dünn. der sie gezeugt. in die Höhe. entgegenschwingend. Als nach halber Tagestour die Eskorde zurückgeritten. pomadisiert. Zog sie zurück. Aufheulend nahm er sie. Hatte Bol gehaßt. Geruch des Stroms. In ihrer Hand der Brief band sie. Aus dem grauen blitzenden Gewell kam etwas gegen sie. protestierte bös.

warteten sie. Dabei spielte sie mit Getier. suckelten darum hin und her. später sanft und gelöst. fanden ein Zeichen am Arm. speichelten. Aber obwohl sie in Decken gut und weich gewickelt lag. lauschte dem Ton ihrer Stimme. Sie erbleichte. wirbelnd. Bezähmtes in ein Gefäß der Worte. machte es leicht. In wochenlanger Pflege malten sie ihr mit dünner Nadel eine Sonne um den Nabel mit Strahlen und Mondzeichen des Tages. suchten Pretiosen im Achselhaar. wo Hühner hingen. gluckste. Eingeborenenweiber. Da rief sie. Kuriere kamen dreimal die Woche die Kette der Faktoreien herauf. Später lag sie in der Sonne vor dem Haus. hatte eine Macht und eine Befreiung. hineingekocht. der nachklang. klar. von Fidley geholt. Sie entspannte sich in dem Rausch. ritten zum Lorenz wieder runter. Sie gaben ihr Milch mit Wurzelzeug. Kindern durch die Stimme. Sie lockte. rückte zurück. Vögeln. Als ströme aus ihr hinaus. Sie lächelte. kam die Nacht Fieber über sie. gut. holten Nachricht. durch die Zunge sausten Stiche immerfort. heller bestimmender. aber er stand im Kreise ihrer Stimme. er hielt. die wie ein Lazo ihn umschlug. Die Nacht gab ihr warmen Schweiß. Sie spielte mit den Weibern. das sie berauschte und erregte bis in das Dunkel ihrer innersten Grenzen. an dem sie sie fanden. entsetzt sprang er zurück. Hunden. er kam. Versuchte sie wieder. Einmal umschlich ein Fuchs das Küchenfenster.zurück. versuchte sie neu. Wundersame Ruhe machte ihre Tage lang. Lernte das Organ . Wuschen. Nicht ganz. pflegten. Gesichertes. Es sang und schwang das Belastende herauf. zogen sie aus. summten. Fisch und Pfeil darin. quatschten die Nacht darüber.

lieber Dorn. säuselte und bebte. sich darin zu verbinden. ihr Teil. das Nicht-Miterlebte. Liegen. Sie kam schon bis zum Koniferenbaum. Allein im Gehen.anzupassen. »Fu«: erfroren fast halten. den Lorenzfall herüber in das Spiegeln des Weihers. Sie ging davon. Sie brach in das Verweilen ein. lehnte sich hinüber zu ihr. erfand sie Ton und Laut. zu biegen in jede Leidenschaft. Ein Hase hielt bezaubert von dünnem glasklarem Wimmern. Ahnung irgendwie von Glück. hatte Unlust zur Jagd. mein Freund. du Strauch sagte. der Schauer der Krankheit und der ihr entquollenen großen Säfte und Ideen. Als sie zum erstenmal ausging. hinter ihnen mit einem Wagen von der Bay her Syg. als sei es ihr Anfang. ward traurig bei ihm. Die kleinen Affen liefen eine Zeit . blieb aber entfernter als sonst. Das nördliche Flimmern tobte irgendwo unter ihr. So kam auch die Gegend ihr näher. Es kamen Schwäne und Musketen. denn ihr kam in den Sinn Well. Ging allein. denn sie befremdete Ungekanntes an Daisy. Trieb Altes. ungerührt. trieben die Kleinen hinter ihr her. Wagte nicht das zu sagen. Sie scheuchte sie. Das lag ein wenig dazwischen. Silberlilie. Lernte von den Weibern den Dialekt. Mit Vögeln gab es andere Signale. wenn sie sie ansprach. ward mit ihr gefüllt. dann den stillen Mollton des Bluts. der wie ihr Blut spritzte. Dann bis zum Plateau. Fidley schloß den Wagen. Ein wenig blieb sie nachdenklich. Gab sich hinein in Klang und Fülle der Vokale. zog sie zu sich »Go« war: springen. alle Bewegung. Spürte ihr Herz klopfen. Weiber heulten. empfing ihren Atem. nicht jenes. Das wandte sich ihr zu dann. die Windstille des Daseins brachte Unruhe. verschmähte die Flinte.

Sie ritt bis an den Strand. Als das Dunkle in ihr hinrann in das Ausschweifendste und Hellste. Wagen wühlten hinter ihr ein Geschiebe. nichts. Well sprang hoch. des sie nicht bewußt ward. Der Steg. Kanonen lösten sich. Dann fiel es zurück. Ein Stück Land schob sich vor sie. Palmen hingen herunter. Sie bewegte schmerzlich eine Sekunde die . vor dem der jetzige Augenblick nur als Pause stand. Sie fühlte des Hundes Druck am Knie.noch neben dem Schlag. schlug die Schiffuhr. vergessen. an dessen äußerstem Rand dünn die Erscheinung hing der Städte. Zu sehr war sie eingehüllt schon in ein fernres Geschehen. schrie fast und erbleichte nach innen in einem Schreck. Ein Staffel Matrosen erreichte sie. der es hemmte. Der Bogen der Sehnsucht schoß ab. Mövenschwärme in Spiralen. Irgendwo in der vor Blau zitternden Unbegrenztheit des Horizontes traf sich das Innerste ihres Blutes mit etwas. Dahinter das Meer. Das andere ging fast traumhaft. in das sie verströmte. kein Brief. Es war fünf Uhr am Abend. dem sie sich hineingab. Unten. aber ohne Gewicht. Inseln. Gepäcke. unter Dampf lag ein Schiff. Sie kamen in den Lorenz. Männer kreischten Namen. lieb. Dort stieg sie ab. Die Sonne hatte größte Kraft. die Sehne brauste. Ein Auto wartete. kein Gedanke. Alles andere war Spiel. die Lider naß. Dann faßte sie fest in die Mähne des Gauls. irgendeines ungeheuren Daseins. Es trat aus ihr hinaus. glitt auch zurück.

das sich band an Ort und Zusammensein. das Hingewandtsein ihrer Seele. Malte den Stand der Rosenbosketts aus auf . Nichts gab Erinnerung daran. sie ganz zu beschauen. Das Rauschen lag in der Luft wie ein Schneefeld. Er hielt sie stürmisch mit steifen Armen weg. baute ihr Zimmer an.Hände im Fell des Tieres. Die Woche rollte zurück. Sein Mund im Kuß. den Hals. das zärtliche und hochmütige Kinn. Lächelte. Berief einen Unterrichter für ungewohnte Kreise. bestellte ein Reitkleid aus Leder. Das Aufgesparte und Vorbereitete in seinem nach innen gekehrten Leben verstand den Ausbruch. Es erlosch. Er erbleichte. Unausgesprochenem sich geneigt. bejaht. wie gewohnt. die Brust. Die Treppe. Gab ihr den Arm. Besprach eine Überraschung für Sygs Geburtstag in vier Monaten. Das Gittertor kam. Glitt über ihren Leib mit dem Auge. sprang in Lawinen ihr leis entgegen. Rauschte dunkel schon entgegen auf Kilometer. *** Das Lächeln hatte gewährt. Glitt zurück. Es fiel in seine Augen wie in einen Schlund. Tapeten kamen weiß geädert mit Gold. Vaudreuil hütete sein Gesicht. vertraut mit seinem kalten Eisen. Die Mühlen rochen. spürte aus allen Poren ihres Leibes ihre Richtung. senkte den Kopf. Schenkte ihr ein neues Pferd. Dann kam der Ottava. Sie gingen hinein. Griff vor. erwähnte Zukünftiges. In ihrem Auge saß. schlagend und aufgedonnert das Meer. Die Schreie der Nurse blieben hinter Bäumen stecken. Des Vaters Hand faßte die ihre.

was er nur abbog. Gab Daisy von sich. ohne Intervall. was herausbrach. was aus ihr drang. als es abtrieb. das sie nicht bezweifelte. eine Pergola im Bogen vor den Terrassen. Ohne Pause. nachgebend. vor sich. Baute eine Verbindung. Schecks. dem Abend. wie tödlich er an den Sekunden hing. bestimmt. und das Kindliche. Folgte nur. Löste sacht die Ventile von ihr. als sei sein Plan. trieb Mauer und Wand zurück und bog sie hinter das draußen Strömende und Lockende zu einer tiefen Wölbung. Breitete die Zeit aus vor ihr. Ihre Erwartung allein spürte. blieb ihr die Stimme Vaudreuils. glitzernde Fische. Sie bereiteten sich vor. bei der Mahlzeit. So. sein Wille. Sah sie wenig. die nichts mehr löste zwischen ihm und ihr. Fidleys Pensionen. behütete. Bewies Notwendiges. neidlos. dem Herumgehen. Montag früh berief er sie in das Büro. Fontänen. Einen . Vögel. die sie nicht erhob. Sonntag bestellte er die Yacht nach dem Ontario. gelassen wie im Nebel. Als der Tisch beim Speisen ihr zur schrägen Scheibe ward. in die er schmiegte. Sygs Auge schmerzlich. zwischen Mußestunden. Aber die Führung der Hand hatte die wissende Lindheit. Durch die Maske des gleichgültig gehaltenen Gesichts stieg von unten tief das Lächeln herauf. neugierig aufging. vorübergleitend über den augenblicklichen Zustand. brach alles ab. sprach vom folgenden Sommer. selber abhieb und damit unverlierbar sich gewann. die. Ruhig.Papier. durch den Raum rotierte. Widerlegte Widersprüche. indem er verstand und folgte. wogte. das Silber flimmernd wellte. Diktierte nicht. ging ohne Zögern von ihr. gab dem nach. Tips sie umflackerten. uferlos. Entfernte sie aus eigenem Entschluß.

uneinholbar. riß daran. Der Garten. aufziehend. entfernter. Städte. Murmeln koste ihr entgegen. Sie legte sich auf den Bauch. entzog sich ihr. Unter ihrem Gesicht brachen Tränen. senkte den Kopf zum Wasser. Bleibende der Erde zog sie herunter. Sie lief um das Zimmer. wollte sagen. schwieg. voll. den Kopf des Betts. riß entzwei. durchlöcherte Brust fauchend. nickte. Sie tauchte die Arme ins Wasser. sich hineinbegab. Es ging nicht. betastete die Wand. ausgeatmet ihr entgegen von der Prärie. die Girlande des Balkons. hob und senkte sich. den schlanken Baum. das Auto blinkte vor der Halle. es hielt. Sie beugte sich über den Fluß. die gesiebte. Drüben schleuderten am Rand des Vorstellbaren Schiffe. Hindurch. Glück. Sie wuchsen an ihrer Haut. faßte die Binsen in die Hand. . Sie faßte das Gras. wie sie sich vertauschte der Landschaft. was trennte. floß tiefer. Ahnung. Bahnen sich vor ihr hin. Das Tiefe. sie bleibe. Über ihrem Nacken stand schwingend. ganz. Ihr Leib wuchs fest mit Geruch und Duft der Erde. stieß sich heraus. zu sich. Sie fühlte. da blieb nichts übrig. zermalmend die Luft. rissen sie nach. verband sich. kreiselnd in der Luft. Wasserdunst lag. alles floß.Augenblick ertrug sie nicht mehr den trostlosen Schmerz aus der Gefaßtheit des Tons. gehörte zueinander. Zwischen beidem lag sie. es war eins. die verzehrte. Aber es riß zu Schmerz mit einer Stille. sie stand auf. in die sie hineinschwamm. Legte das Gesicht mit der Wange gegen den Weidenstrauch. ging hinaus. Was trennte. erschüttert.

Sie spürte plötzlich, das war das Glück. Schon hinter ihr. Nun, wo erkannt, verdorben, verloren für immer. Je mehr sie sich trennte, um so schärfer schnitt sie der Schmerz, um so hemmungsloser brach dies Gefühl vor ihr auf. Dies war ihre Heimat, durchspülte sie mit Erdsaft, machte sicher, frei, groß. Was kommen sollte, versackte in Staub, bekam feindlichen Atem. Städte lockten nicht, Menschen fielen schal ab wie von Drähten, Dampferschrauben wühlten durch ihr Fleisch. Der Tag schien wie Tod, wenn sie sich löse. Kraft und Sicherheit gingen aus den Adern. Es brach auseinander in ihr. Teilte sich. Unaufhörlich ging es von ihr: Geruch der Bäume aus den Adern, mit singenden Vögeln, lieben Namen von Booten, Wolken, Formen der Wellen. Spaltete sich ab von ihr. Sie hob das Gesicht aus dem Gras.

Frühstückte. Das Nickel des Wagens saß in der Sonne gleich einem schwingenden Insekt. Der Horizont ward heller. Sie ging zurück ins Zimmer. Schloß die Schublade auf, wühlte aus der Ecke eine Kette aus gelbem Dukatengold mit drei Steinen. Zog sie um mit einer langsamen Bewegung. Im Spiegel schien es zurück. Das Rot des Achats leuchtete glatt und kühl. Ihre Jugend stand darin, das Entfernte. Was hinter ihr lag. Die Stille, die sehnende Ruhe des Blutes. Der Umkreis des so Erlebten spiegelte von den Rundungen herab, das Land, die Wiese, das Gras. Sie warf den Hals im Ruck herum. Trat hinaus. Biß die Zähne zusammen. Das Auto schlug an. Es ging nicht anders. Sie folgte.

Fuhren Schleifen, den Fluß durch. Hielten am Lorenz. Hinter Zypressen ihr

Geburtshaus. Vaudreuil gab ihr den Arm. Das Tor zum Park. Elastisch gab Vaudreuil Platz frei, ging dann rasch vor ihr. Als sie seinen Rücken sah, begriff sie plötzlich, wie sehr er diese Frau geliebt. Fühlte, was sie versäumt, stand ohne wissendes Blut des Verlustes, ertrug, was sie nie an Mütterlichem besessen, ganz hell, in einer Sekunde. Die Überlast erhärtete ihr Herz. Feindlich ging sie durch den Garten. Zedern reckten um die Bleivase sich in das frühe Rot, Tau perlte in Ketten herab. Die Tür fiel zu. Zurück, Wind strich über die Mauer, senkte sich brausend einen Moment herein. Dicker Regen platschte aus einer Fichte. Der Wagen zog an. Bei Montreal verabschiedete sich Vaudreuil. Plötzlich, daß sie erblaßte. Zusammengepreßt: »Willst du mich immer lieben?«

»Ja, Liebling.« Sie gab ihm die kalte Hand. Tränen blieben hinter ihren Lidern. Fuhr weiter. »Nicht traurig«, spürte Sygs Hand herüberkommen, zuckte unter dem Schleier, zog ihn hoch. Zu dem blonden Fräulein: »Gehen Sie gleich aufs Schiff.« Die Koffer stapelten sich. Das Meer schäumte leicht. Von der Barkasse läutete die Glocke. Neigte sich, küßte Syg. Spürte an ihrem Leib den Geruch wieder des Waldblocks, des Spiels im Garten, der Betten, die nebeneinandergestanden. Sie atmete heißer, blieb eine Sekunde. Dann stieg sie ins Boot. Syg winkte. Es war neblig geworden. Pendelnd, unsicher schlug Sygs Kopf aus. Bald rückwärts, bald zur Barkasse, die vorwärts stieß. Winkte noch einmal. Drehte um. Über dem Wagen, den schiebenden Gäulen stand Abglanz von Blau, Berge, See. Ging ihnen zu.

Das Ende.

Es schien ihr, es müsse geschehen etwas, irgendwie. Sie empfand jede Wolke. Jede Linie der Küste legte sich hart um ihr Herz. Die Pause ging. Nebel häufte sich dünn vor das Land, Die Barkasse drang weiter in Flut, entfernte sich, heulte, stieß vor. Nichts geschah. Da überwältigte sie der traurige Gedanke mit solcher Gewalt, daß sie den Messingknauf des Geländers zwischen die Hände preßte, die Stirn zusammenbog mit aller Durchdringung, in der Schmerzlichkeit der Flucht noch die übersinnliche Kraft des Glaubens: nun reiße die Küste ab, komme herüber, hielte sie. Da schwand das Land. Der Schrei blieb in der Kehle, erstarrte. Die Faust ballte sich ihr in Haß. Wandte sich zornig ab vom Boden, den sie liebte. Haßte jede neue Luftschicht, jede Fahne, Gaffel, Signale um sich. Trank Gift mit dem Atem, der ihr von der anderen Seite entgegenströmte. Wandte sich aber mit tieferer Ablehnung weg von dem, was hinter ihr lag. Vorbei. Das Letzte. Die Augen brannten hell, grau. In rotem Nebel begannen Maschinen zu stampfen, pufften den Boden auf unterm Fuß mit kleinen rhythmischen Schlägen. Sie wandte sich um. Die Achseln zuckten. Das Meer vor ihr aufgewölbt von Glut.

***

Zwei Tage Nebel vermiesten, das Pack johlte, die Feinen wurden nervös. Ein Matrose griff fehl, stürzte aufs Deck. Ein Gaul brach aus, sprang ins Schwimmbad, brach den Hals. Abends im Zwischendeck schlug sich ein Dutzend um eine braune Hure. Einer hatte einen Bruch, einer schlug hin auf den Bauch, heulte und schrie »maman«. Ein Weib lief mit halbem Ohr und sammelnd

durch die Klassen. Rotteten sich zusammen, spießten einen Alten auf die Arme: »Vieux Ga . . ga.« Eine dunkle Kugel schob aus dem Wasser, über ihr ein singender Tag.

Am abgesperrten Zipfel des Promenadendecks lagen drei Malariakranke. Zwei unterhielten sich den Vormittag, mittags wurden sie gereizt. Trommelten mit den Daumen, rauchten. Abends machte der eine Vorwürfe, gereizt, heftig, der andere pfiff leis. Der dritte schwieg.

Sah durch ein Glasfenster auf den Korso, langweilte sich am Geschauten, spiegelte sich allein in dem Glas: zerrissenes Gesicht, geschmeidigen Körper, rote Haare. Ein Mischling kam, schöner als ein Weib, flüsterte, verbeugte sich, kam mit Whisky. Der Mann deutete heftig aufs Glas, der Diener öffnete den Riegel, folgte dem Zeigefinger, sah eine Frau, einen hünenhaften Mann, nickte, verschwand. Kam in einer Viertelstunde zurück. Das Paar passierte von Norden her. Lackaugen vom Mann her wanderten herüber, blieben. Die Frau gähnte. Zwei Tage ging der Korso, zogen fern langsam Dampfer vorüber. Das Fieber sank, Temperatur ließ nach. Der Rote erhob sich. Ging am Arm des Dieners hin und her auf der Promenade, anderen Tags allein am Stock. Fiel auf, elegant, zerrissen, glatt, Augen voll Geist. Verschenkte Blumen, grüßte, ließ einen Windhund springen. Trug keinen Hut, die Haare glühend über dem pockennarbigen Gesicht gescheitelt. Eine Quintrone neben ihm, Chinchilla über der Schulter, schmalen blauen Auges, auf hohen Beinen.

Warf plötzlich die Quintrone ab. Benutzte einen Moment: Ging vor, ans Geländer, fuhr mit dem Tuch an die Stirn, knickte ohnmächtig gegen das Eisen, der Riese stieß einen kleinen Laut aus. In seinem Arm machte er die Augen auf, streckte sich lässig. Der Riese zog eine grüne Riechflasche, hielt den Arm rund, weich, damenhaft, den Kopf schräg. Er atmete rasch. Der Mischling Moki kam zu seinem Herrn, stützte den Roten. Der deutete aufs Meer, das violett erzitterte, drehte sich um: »Le Beau.« Lächelte.

»Fribaurt«, sagte der Riese, sah nur den Diener. Le Beau lud den Riesen ein, zeigte ihm eine Sammlung Säbel. Ging mit ihm durch den Lesesaal, die Billardbälle. Gingen durch den Maschinensaal. Standen vor der schmiegsamen Wucht fressenden Metalls. Hörten die Pfiffe, schritten weiter. Ging mit ihm durch Regen übers Verdeck, sahen den Mond einschlucksen in grauen Brei, der innerlich geschwängert Blasen aufstieb, Ballone ins Meer setzte. Le Beau wickelte ihn ein, führte ihn im Kreis, in einer Spirale, streifte Moki, trieb ihn enger dem Willenspunkt zu, stieß ihn hinein.

Verlor Fribaurt, polierte er die Nägel. Gewann er in Bakkarat, Poker, Sieben, erschien Moki, servierte Zigaretten, Schnaps, Tee. Fribaurt juckte die Haut, der Blick schweifte rechts, schweifte links, hatte keine Konzentration, leckte über des Dieners Schenkel. Das Spiel blätterte auseinander, die beste Karte schlug gegen ihn zurück. Verlor. Spielte Paroli. Blähte die Nüstern, sog die Luft ein, die ihn verwirrte. Verlor. Rannte in Paroli. Verlor. Moki verschwand lautlos. Die Summe addiert. Fribaurt erbleichte. Schrieb einen Wechsel, legte ihn herüber. Le Beau

rührte ihn nicht an. Polierte die Nägel, sah Fribaurt starr in die Pupille, führte ihn bis an den Rand der Spirale, in die er ihn schlug. Stellte ihn neben das Zentrum, stieß ihn endlich hinein. Sagte leis drei Sätze, abgehackt, deutlich, akzentuiert wie ein Ausländer. Fribaurt erblaßte ein wenig unter der Hypnose des Klangs. Erhob sich.

Nahm Daisy am Arm auf Deck wie eine Kusine. Die Namen fielen. Sie sah zwischen Pockennarben einen Blick, der elastisch in ihrem sich bog, ihn durchstieß, unter ihrem gestählten Zorn nicht brach. Von der harten, dunklen Stimme fielen Vokale mit glattem dunklem Wohllaut. Überrumpelt, gereizt sprang sie zum Englischen. Er folgte mit gleicher Gewandtheit, wie sein Körper, ihren führend, neben ihr ging, gebogen, nachgebend, hart, fordernd. Er stützte sich ein wenig auf den Stock. Ihr Schritt ward rascher, wogte auf und herab mit dem Schiffschaukeln. Er hielt. Über die Achsel sah sie zurück. Er beugte sich, hob ihr Tuch. »Holen Sie kalten Tee«. Es war heiß geworden. Er drehte um. Sie ging zur Kabine. Le Beau gab das Tablett dem Steward, warf sich in den Liegestuhl, wartete. In der Kühle kam sie herauf. Übersah ihn. Die Ablehnung traf ihn, verzog seinen Mund, lächelnd. Am Geländer spürte Daisy die Richtung eines Fächers, zog den Blick vom Rosafisch, der sprang, sah in die weiße Iris der Quintrone, während die Zähne hell sich öffneten. Sahen beide in das Aufzucken der Lichter, schlossen die Augen, sahen, wie das Schiff festlich, erhöht, auf eine Masse Lichter zufuhr, die höher wuchsen und stiegen und an ihnen vorbeiglitten. Die Dampfer tuteten, Lichtschnüre trennten sich, verblaßten. Fribaurt und Le Beau gingen vorbei. Die Kreolin neigte den Leib, sprach mit

der ganzen Haut. Das Murmeln kam näher, spanische Missionsweiber psalmodierten, sahen in die Dämmerung, die fiel. Der Quibekaner flüsterte einer Frau zu, daß sie Regen beschwörten. Sie schrie auf. Er griff in der Dunkelheit fest in ihr volles Bein, damit die Bewegung ihn nicht verrate. Der Schrei deckte das Manöver. Am Schornstein applaudierten die Kanadier, sie gingen langsam hinüber.

Da sah sie: im Kreuzschein der großen Signallaternen bewegten sich Fribaurt und Le Beau wie Ratten, mit Brustschild und Maske, florettierend gegeneinander. Le Beau lag wundervoll in der Hüfte, bewegte sich in der Lendenwage nach oben gedreht mit fesselloser Kraft. Stieß vor, im Angriff, schien plötzlich müde. Übersah die Quintrone, die mit aller Haut atmend in seinen Blickkreis kam. Warf nur einen Blick seitwärts, der dirigierte Moki hinter seinen Rücken ins vollste Licht. Seine hitzig kalte, fast brausende Geschmeidigkeit verwirrte sich immer mehr in dem weichen unberechenbar eleganten Schlag, den Fribaurt in zu seiner Größe und Breite erstaunlichen fast mit dem Handgelenk gefächerten Etüden heraufwarf. Plötzlich machte Le Beau eine stumme eindringliche Geste. Mokis Körper schälte sich bronzeschmal aus der Dämmerung. Beau entblöste die Brust, fing Fribaurts unsicher schwankende Spitze in letzter Sekunde auf, pfiff von unten die Gegenlage, schleuderte aufspritzend das Florett des Gegners in die surrende Dunkelheit. Legte Brustschild, Maske ab, sagte Fribaurt kalt Schmeichelhaftes. Drehte Wasser an, wusch die Hände. Hob plötzlich den Kopf.

scherzend. mitten in Daisys Gesicht. Sie aufhob und ungestüm machte nach einer Entfaltung. Entjungferte ihr Auge. unsicher. *** Sie schnitt ihn. als glaube sie. Er übersah es. Zeigte ihm ein Maß der Ablehnung. Fuhr in seinen Satz. legte es in den Blick. ging mit dem Gefüllten rasch hinab. zurückstürzen. sie trennte von allem. behandelte ihn gleichgültig. die Haltung ihrer Zigarette eine . Sie setzte die Kiefer fest aufeinander. den Kopf mondhaft. daß sie wankte. brachte ihn zu keiner Äußerung. Am Lunchsaal strich sie ihn fast. Sie traf ihn auf Vorderdeck. überwältigt wie ein im Schlaf begattetes Tier. zur Seite gebogen. die sie gemieden. Sie reizte ihn. daß selbst die nichtssagende Bewegung ihres Ganges. sprach abgewendet zum Steward. Frug ihn nach der Zeit. nach den Narben seines Gesichts. Sie brüskierte ihn.Sammelte das Gesicht zum erstenmal ganz. Ihr Blut aufflammen fühlte. das sie derart steigerte. Er nahm es gleichmütig. schloß über dem Vorgang die Lider herunter. das traumhaft hinter ihrem Leben nun stand. sprengte die Gruppe. es sei von der Jagd. als durchstäche er sie. Schmerz spürte. Ihr Drang nach Geben und Zurückströmen des Gefüllten war so groß. in der er stand. Traf es mit einer Gewalt und Absicht in einer eindeutigen Sicherheit. lachend nach dem Barometer. drehte um. Sie gab den Blick nicht zurück. erinnerte in nichts an etwas. suchte seine Nähe. in der Haltung zart und süß. In den Adern eine bäumende. auflösende Kraft. nicht weinend. Warf ihn mit einem wehenden Ruck herum. Er sah es nicht. daß er ein Lächeln einmal abends darauf gab.

vermengte. den Zwang . Sie lockte es nicht heraus. versträhnte ihn. Ihr Gespräch mit anderen nahm Richtung auf ihn. das ihn stach. Mein Vater haßt Sie. Sie wartete. Fribaurt stotterte. verlegen. Moki begann auf der anderen Seite herumzulungern. . erreichte die Spitze des Erreichbaren: das Gespräch brach ab. es bog sich herum. Sie gähnte nicht mehr in des Riesen weibisches Gesicht. »Sie haben durch den Fächer bei der Quadrille einen Feind in meiner Familie. Holte neues heraus. daß er ihre Hilflosigkeit erkenne. schob Fribaurt in Dialoge. unberührbar in seiner Glätte. Sie bog die Beine herauf. ward Leere und Fassungsloses in ihr. Eine Pause fiel.Zugehörigkeit und Verbindung mit ihm annahm. das kein Lachen war. Das Schweigen neben ihr blieb. Er änderte seine Stimme nicht. . denen er kaum folgte. sie stieg mit ihr herauf ins Erwachen. fühlte sich verloren. verschwand Ihr Alleinsein machte sie wortlos. ihm zurückgeben wollte. trat ihn breit mit ihm. Er blieb gleich. In der Nacht hörte sie sie im Schlaf. daß Le Beau schweigend hörte. Sie übernahm sich im Grauen davor. zog den Hut. Da schlug ihr die Stimme heiß ins Gesicht aus jedem Knie. Allein er schmiegte sich nicht hinein. Ihre Hände ballten sich ein wenig zusammen.« Sie lachte ein Lachen. Ihr nebensächlichstes Wort hatte eine Umkleidung. legte das Gesicht darauf in schmerzhafter Umarmung. glitt auf eine Bank. daß er Sie fast liebt. Sie wandte sich Fribaurt entgegen. holte den Klatsch herauf. Unerfindliches. Es kam eine Ruhe über sie. Was sie in ihn überleiten. benutze. Da machte Le Beau eine Bewegung. . ließ den Augenblick verklingen. Entferntes und breitete es hin.

den Händen in der Dämmerung des Korridors. Es war Schmiegsames. Ihre Stimme aber kam auf sie zu. Begannen sich zu bewegen im Ruf. »Go .« Die Tiere hoben sich. sagte die Nummer der Kabine mit weißen Lippen vor sich hin. es prallte zurück. Ihr Bein. Gewölbt stand ihm offen das Ganze. Zartes. aber mit bis ans Schreien unterdrückter Süßigkeit. Er flüsterte zwei Worte. hob das Schwanken. ohne Widerstand. Ihr Finger berührte die bewegte Schnauze. Dämpfte das Gute. Sie bückte sich. Die Tür der Kreolin schloß sich. verschwand. bei Fribaurt glitt es heraus. Sie ging die Treppe hinauf. Da hörte sie neben sich in der Nische ein Geräusch. . Die Sonne ging in weißem Bogen. brachte Ruhe in sie. magisch gezogen. weich mit einer eindringlichen Unerbittlichkeit. suchte mit den Augen. ohne sie anzusehen. Kam diesmal ohne Wucht. Er schmiegte sich hinein. ging unter ihr weiter. Auf ihr Gesicht schrieb er Vorgänge. Was vorging. Hinter Gittern kamen die roten Augen kleiner Hasen an sie heran. der sie umschwamm. gespannt. Nickte. langsam. Baute sich aus in ihr. Ihre Haut glühte mit einem Ruck. umgab sie. breitete sich in ihr aus und verließ sie wieder in Seligkeit und Erfüllung. Sie stand nachts auf. Warf sein Leben hinaus ans Meer. durch die Luke kam Nickellicht vom Wasser. dunkel und braun. legte er. das sich mischte mit Stahl. Lauschend bog sie sich über den Tisch. Sie gab den Blick langsam. Es schlug zwei. schwer zurück. was er wollte. neigten sich herauf.In ihre Augen. . Nichts stieß ihm entgegen. Ihr Arm blieb stehen. der sie traf. . Schalen. was sich sammelte aus ihr heraus im Ton. In sie hinein sprach er. Langsam sammelte es sich bei ihm. umfaßte sie selbst wie von anderen gesprochen.

Zwischen gestapelten Koffern irrten Passagiere. wimmelnd. gab sie ihm die Hand. Unter den Sätzen warb seine Stimme um sie. Das Schiff stand. Da sprang plötzlich ihr Herz. Sie lächelte. Abgelenkt. Das Fräulein stieg auf der Treppe hinunter zum Wasser. Sie sah zurück: Versäumtes. daß ihn etwas enttäuschte. er blieb gleich. Aus Landduft quollen roh. Sie gab Le Beau die Hand.Trieb sie in eine Klarheit.« Sie lachte über die Schulter dem Reeling zu. Hörner heulten aus dem gegen die Wellen trommelnden Abend. . fiel in Schlaf wie Traum. Es blieb. Ihr Blut spannte sich dem entgegen. fielen zurück. Es ging über alles hinaus. Es kam auf sie zu. Keine Miene zeigt. Sein katzenhaft gestraffter großer Körper blieb neben ihr. die Mole hing voll Menschen gedrängt. sich verlierend auf der tiefen Fläche. um jeden. Stellte irgendwo etwas auf. Blinkfeuer stachen kreuzend ins Licht. . Die Räder gingen langsam. Sie sah scharf nach dem Ufer. Unter den rücklaufenden Wogen schellten die Bojen los. vorbeigeführt innen an ihm. auseinandergespritzt. Hände durchglitten ihre. . verquatscht. Verließ sie nicht. dem plötzlich alles in ihr wie an Fahnen hingeweht sich zubewegte. Verfehltes lag auf seinem Gesicht plötzlich gesammelt. »Wohin?« Sie wußte es. Kehrte zurück.« Wind bewegte sein rotes Haar. Hupen. Trieb darauf zu mit der Kraft und der Inbrunst des Ziels. Er sagte: Paris. Schmerzhaftes zog es tief in ihn hinein. Die Barkasse legte an. »Leben Sie wohl. Lächelte plötzlich: »Wohin fährt ein Franzose .

Das Fräulein führte die Liste der Stunden. Die Barkasse legte sich fest an Land. spürte in . Zwischen den weißen Hosen der Kapelle brach der flackernde Untergang auf. gingen bis in die Nacht. Verreiste. Vom Bazartee kam sie mit Rosen. Die Musik spielte über der Sonne.Den Hut unterm Arm. die Zofe brachte das Abendkleid ins Bad. Mit Holl ging sie in Lewinskys Generalproben. als Männer auf der Nizzapromenade sich um deren weißbemaltes Fleisch schlugen. Wille machten vor ihr alles frei. Es gab keine Grenze. durchschwebte sie die neuen Schichtungen. ihre Umgebung fürchtete den schlechten Ausgang. überging sie. Sie schob sich selbst in das Drängen. Bald stand ein Defilé vor dem Haus. Drang von Schicht zu Zelle. Von unten sah sie ihn am Geländer verschwimmen. schlenkerte im Sweater auf sie zu. lächelte. Sie sah zuerst vorbei. traf plötzlich seine Gestalt. Man holte sie. Drei davon starben. Der zweite Abschnitt Da war Berlin. In Zackstrahlen von diesem runden Verharrungspunkt ausgeschleudert. sie erkrankte an Grippe. Böhmer. Geld. Erlebte den Skandal. Bei Utö kam von der Regatta Symes herauf. Sie runzelte die Braue etwas hinauf. Das Fräulein reichte die Tabelle. Andere hätten sich gewälzt vor Wonne. Fuhr weiter. Sie genas. Die Tabellen verengten sich. sie folgte traumhaft. Below traf sie bei der Holmberg.

bald untere Welt. umschwebte mit dem Blick ihren Kopf. bald obere.den Knien. deren Hand schmeichelnd kam. überstürzte den Blick nach Daisy. wich der Hand aus. Lief am Strand auf und ab abends. Seit dem Tag war Stefan hinter ihr her. Nur war das Obere deutlich nicht das Letzte. ließ sich aufnehmen wie willenlos. war etwas in ihrer Hingebung. je mehr sie sich dem Umstrahlenden anschloß. Kam es vom Meer. fest zusammengedrängt. von jenem Hauch. vermochte nicht zu bitten. setzte sich selbst herab. erblaßte. versuchte einen Einbruch. Der mit den eisernen Backenmuskeln wandte sich ruhig um. Etwas saß darunter. sog und hintertrieb. Kam es vom Land war es gut. reiste Station auf Station nach. zwei Messer im Mund. nicht tanzen. Bezauberte drei Tage von neuem die Holmberg. mußte sie unter Menschen ihn hören. bedenkenlos die Stationen nahm. dessen Blumenwoge symphonisch in den Himmelrand schlug. im Auge den Schlag. lachend abreiten. verschwand. Sah in dem Parkfest eines dekadenten Mitteldeutschen Fürsten die Megrée auf gemeißelten Beinen kommen. Reiste zurück nach Nizza die Nacht. allein. war es gut. Es war unsichtbar. Sie ward scheu. die sie umwölkten. was sich vollzog. zog etwas daraus fest in sich Die Gräfin fragte. das sie dem so heftig Genahten tief entzog. . sah. abspringen. Sie sah ihn kaum. fuhr mit ihr den Korso. auf einem Wallach. genoß. Ihr Blick hing fest irgendwo über ihr. Ihr Gesicht selbst war verschleiert. von diesem bald. Sie gab sich hin. Seine athletische Brust zuckte zurück vor ihrem grau geworfenen Auge. Nur. Es schwankte herauf und herab in dem Treiben. den Norweger Stefan umarmen.

Umzischelt. blieb er dort. Sie lenkte den Blick kühl darüber. die es zurückschlug. wo Sägemehl und Pferdeschaum schwirrte. verkrampften den Blick. Nahm den Spiegel. trieben Neugier aufs Gesicht. Sicher fast. sammelte sich dichter unter dem Schleier. auch Meer. lief durch Revuen. lernte eine Bewegung. er trieb nicht ab. Haftete. sie nutzte nicht aus. kein Drang schlug dort hinaus. Da schwankte ihr Gesicht. fiel fast als Frucht schon heraus. ward reifer. Seine Entschuldigung lenkte den Blick an ihm vorbei. Sie saß im Zirkus. Brandt. schäumte herum. vertuscht. Das Lächeln. Darauf. Kinder. machte ihr Gesicht bekannt. Das Harte. zu den stählern gereckten Chausseebändern des Bennetrennen. sie bewunderte nicht.Fahnen und Wagen. Sie bog ihr Gesicht auf. Sah Heringsdorf. schlug dort hinaus. sahen in die Sonne. Gespannte. In München schwärmte sie unter herber südlicher Sonne einen Festabend. in Zopott. mit einem Wehlaut sank sie zusammen. Below. das sie zerstreut dem Preisrichter gab. Böhmer. in die Höhe gehoben. Frauen. Gewalt gegenüber war sie eisig verschlossen. Sie spielte einen Preis im Single heraus. über Matten. Unter der Dielentür sah sie Caspare Symes. Zögerndes stand vor ihr. aufgerissen. woher sie kam. Durch solch gewölbte Gasse kamen Heroen: Lyonel. neigten die Hälse. Machte ihr Fehler hin. blieb nicht haften. Mit Steinen um den verhaltenen Mund neben dem französischen Botschafter. was tastend offen stand. hinein fuhr in die Tiefe. Vorbei. an den Molen des Innern brach sich es. er sah sie nicht. hinter ihr her. Menschen bogen sich. hinter . Ungewisses. Fuhr im Auto durch Eifel und Rhön. Sie stieg hinauf. flüsterten. Schlug erstaunliche Drifs. trat im Doppel Stefan gegen sie. Schlug einen Ball gegen ihren Schenkel.

Hochmut sprang um den Mund. In Christiansand an einer weißen Mauer entschloß sie sich plötzlich. wo. Aber Ohnmacht überfiel sie. hörte Stefan. Der Schleier fiel ab. Er war nicht im Theater. traf sie Symes. des Einladers breite Glatze über Favorits.nie Gesehnem. Die Männer. Holls Regie. Ihr Gesicht blieb kalt. Es schlug sie den Fahrtmittag nieder. Verdichtet aber im Innern. vernahm Dinge. bestimmte die Rückkehr. In der Nacht kam sie an. Sie hörte vom Diener. Sah Perlhuhnhunde. ruhig. wo ihr Blut hinhielt. verschärfte sie sogar aus Trotz über die Abschwenkung. flüsterte Holl. suchend. kannte sie. das kam. sah eine . so straff hielt sie unnatürlich die Maske. Wohlig streckte sie sich darin. An der Reede. Gegen Abend warf sie den Aufruhr in sich nieder. es ging sie nichts mehr an. Es ward klar. Sie hörte Stimmen. blieb sich gleich. Im Lunapark verlor sie einen Ring. Das Gesicht fiel reifer heraus. »Masseldoff«. bestimmt. Park. Hielt die Richtung ein. wie sie es sich gelehrt. Im Bett früh telephonierte sie nach Lewinsky. als sie aufsah. von einem Schiff steigend. hingegeben noch wie stets dem. es beschäftigte sie nicht. Erreichte den Punkt wieder. Die Zeit staffelte sich darunter. lachte. Noch blieb sie in der Schwebe. Unbestimmbar so auf Straße. Warf alles zurück auf das Zentrum. was bereits vorbei war. das mit den heißen Wellen ging und kam. Suchte die Wiese ab. Offiziere ritten neben ihr im Herbst. nicht in der Wohnung. Er grüßte. erweichte ihr Gesicht. Was blieb. Sie sah zurück. Was war das all? Nichts. Fuhr zu Guildendaal aufs Morgenfest im Park. Wagen.

erhielt die helle Schärfe eines Vogels. Fribaurt kniete neben ihr. um Zeit zu gewinnen. Sie ließ sich nicht anmelden und wurde daraufhin abgelehnt. Der Gaul wieherte. an ihr vorbei. schon halb herumgewandt. die Hand mit unnachahmlicher Lässigkeit auf Stefans Schulter: »Die Megrée ist tot. Man rottete sich zusammen. Am Wagen blieb ihr Kleid etwas gerefft hängen.« Ihr Gesicht war anders wie das. was sie sagte. nachdem Lewinsky vor ihr ausgestiegen. Darin am Ende Lewinsky. schwang ihn hin und her. war . Ließ halten vor ihrer Villa. Es kam ein Anruf: die Megrée hatte sich erschossen. die Türen gingen auf. Man sah ihr Knie. ihn verlassend. Sie stand an der Portiere und brachte Lewinsky aus der Fassung. saß noch einige Minuten am Fenster. sich nicht annonciert. Kam Stefan vorbei. Plötzlich ging Lewinsky. Sie legte. Sie hatte ihn den Morgen getroffen. Sie sah in den blauen Himmelausschnitt zwischen den Rotbuchen: wie feig sie waren. Sie sah deutlicher nach Stefan. um das Viereck. es ihm zu sagen. Da stand sie mit einemmal leicht auf. Sie fuhr die Allee hinaus. Eine Stunde blieb sie. Holl eiferte gegen Stefan. Doch unterbrach ein Skandal. Da gab sie die Karte ab. hielt Zusammenhang immer mit einem Kopf. schwiegen sie. jetzt noch in ihre tierhafte Anmut verliebt. als sie wieder losfuhr. Fern nach anderen Dingen gewandt. Man hatte den Mut nicht. im Arbeitszimmer stand Lewinsky. überflog die Versammelten. erzählte den Fall das drittemal. Über dem Kiesweg pflückte sie einen Zweig. ging unter Flieder auf das gelb leuchtende Haus. sie sah den Hut in seiner Hand. hetzte fanatisch. Sie fuhr ein paarmal. Da setzte sie sich beruhigt.Polonaise am Teich. Im Boudoir zog sie sich um. ging Stefan.

Erhebt ihre Stimme. macht nur eine Bewegung. Es entspannt sich in ihr. Als sie eine halbe Stunde gesprochen hat. da war rauschender Park. Kein Mensch hat sie gehört. erschrickt. Seine Haare waren in der Stirn geschnitten. Sie spricht eine halbe Stunde vor dem Gesicht. Sie fühlt die Vokale steigen. da ging gedämpft der städtische Verkehr der Grunewaldstraße. entfernte sie von dem Hin. die sie selbst bezauberte und hinriß. glänzen. das an Höflichkeit aufrafft. Er fragte. Das Beste bleibt. Dann schüttelt er den Kopf. schlug die Arme über die herausfordernde Brust. um sicher zu scheinen. herab. Er brachte sie nur deutlich zu sich. was sie will. »Es genügt nicht?« Er spaltet den Mund nach den Seiten. Sie fühlt sie schweben. das . vieles geht hinaus. Sein Blick strich die Wände hinauf. er stieß mit der Zunge an. die sie ihm ganz öffnet. was es kann. sie kettete sich daran und bekam die Leichtigkeit.plötzlich da. da hingen große Männer seiner Zeit. Kämpft einen Augenblick mit den Kinnmuskeln. gab ihr Resonanz. Sie sah durch das Straßenfenster. Ihr Mut war so stark. wenn sie allein sich preisgab dem Gefühl. daß der Mißerfolg sie nicht schlug.und Herbewegen und legte sie fest. Sie hob den Kopf entgegen dem Geräusch. Da war sie ganz enthalten in den Lauten. Baumwipfel bogen sich im Wind ihr zu. Belebte sie. singen. Sie antwortet nicht. *** Viele Tage verließ sie das Haus nicht. rasch. hebt sie das Auge auf zu ihm. hob ihm die Stimme entgegen. Sie ging zum andern. verwirrend. Es klang zusammen. elegant. sie begriff ihn kaum. schaut herauf ihre Figur. ist gehemmt.

. Alles verließ sie. schleifte es weiter und brach ab. half ihr der Trotz zu einer intensiven Kraft. Die wollte sie ablehnen. sie nickte ihr zu. erhob sich. Sie lag mit gelockerten Beinen auf dem Diwan. was sie wollte. keine Sicherheit. es fehle. Kein Mut. Wonnen rauschen lassen in blanken Diphthongen. wußte sie. das ihr gefallen. Als sie unsicher ward. spielen mit Worten und ungefähren Dingen. zog die Knie an. sah die große Frau auf dem Diwan zusammengerollt. sagen. Mit kindisch unsicherer Haltung raffte sie ein Taschentuch auf. Daisy begann. Sie glaubte. der ihr eigentümlich war wie ihre Hand. . Sie sah auf. musterte Daisy mit den runden Wolfsaugen. begann von ihm aus sich aufzuschwingen. es stoße neben hinaus. was Sie sonst befriedigt . Als sie den Arm der Florath im Nacken fühlte. sie hereinzuführen. den sie seither immer besaß. leckte die Lippen und führte beide Arme verführerisch nach den hell gemalten Haaren. kam mit langen Schritten auf sie zu. aber eindringlich. . Sie fuhr fort. sprach. Beim ersten Laut spürte sie.ausfloß. sagte sie nach unten hin: »Ich hatte mich nicht in der Gewalt. sie stampfte ein wenig auf. Einmal stockte sie. sagte mit ihrer schwärmerischen Stimme: »Gibt es denn nichts. Am vierzehnten Tag fuhr sie zur Florath. Beglückt trat sie zurück. stürzten ihr Tränen in die Augen.«. sie träfe ihn. ohne sich zu setzen. die als Sternnebel um sie waren. Da konnte sie Sätze biegen. wollte. daß jene sie mißverstand. Sie schwieg. nicht lang. winkte.« Wieder suchte sie jenen Ton. Es kamen nur Tränen. sah das gute Kupee unten stehen. ward neugierig. Als sie ins Gesicht der Schauspielerin sah. Die Florath reckte die langen Beine. was sich sprengte in ihr. und als sie wieder stand.

Neben Lewinskys gesalbter Glattheit stand das wohlwollende menschliche Gesicht Löws. Sie kraute die gesträubten Haubenfedern.verschloß in sich das Geheimnisvolle. das sie sofort wieder sicher machte. als er nicht wich. das rätselhaft herabkam: »Die Welt ist voll Möglichkeiten. daß der Brief sie gut leiten wollte. Sie wußte nicht. frug ihn. sangen Nachtvögel herauf. Noch machte an der Tür die Florath eine Bewegung mit dem Kinn. Er riet ihr. Sie biß die Lippen zusammen über den Eingriff. Aus dem Laden trat Fribaurt. verschwand. zog den Finger aus den Blättern. Sie log ihm Krankheit vor. orangen und grün flimmerte es aus der Ecke: »Dogo . empfand im Schließen. unauslöschlich die Stimme in sich An der Straßenecke stand Moki. der in ihr Leben kam. Er schmollte mit den Lippen.« Sie wandte sich von ihm um. die runden Wolfsaugen überglitten sie lächelnd. nichts war umsonst gelebt. die Hand glitt über ihre Brust. . Rivale Lewinskys. wenn Sie die Ihren suchen . Demütigung. . Sie verneigte sich. . Der Papagei schrie lang und heiser. der Garten stand geweitet wie ein Flußtal. Verzweiflung bisher. schlug es auf. von wem. Im Garten. Gelang dies auch nicht. bedrängte. Sie spürte. Zu Haus fand sie einen Brief. Fischflossen glänzten manchmal weich und rasch. Der Goldfischteich glänzte aus der hellen Dämmerung. es ward klar. Der Schnabel kreuzte sich. erklärte ihre Unsichtbarkeit damit. sie spürte unbedingt. Dogo. Sie sah auf den Boden. .«. nach dem Diener. . Auf der Treppe ward sie wieder zäh wie vorher. behing sie mit Geschwätz. Es zog sie an. schwebten ihr mit Wind Flüstern entgegen und nassem Buschzeug aus dem Blau. sie fühlte. reizvollen. zu Löw zu gehen. Nahm ein gepreßtes Buch.

Sprach zu den Tieren: Ihr Lieben. Um die Lippen stand eine grausame. Macht. ihr Mund spürte Blau und Goldregen und Baumbewegung. wie schön sie sei. Ruhm. Dann hatte sie etwas plötzlich. was sie wolle: Erfolg. ihr Mund hatte kein: Genügts? Lewinskys Kopf war entblättert. was alles vertrieb. Sie wechselte. Höflichkeit. Angst. Ihr Auge frug nicht. Hatte den Ottawa im Traum. die schwoll und wuchs. Rührung und Hingabe legte sich in die Stimme. hatte Ersticktes in der Stimme: »Erhielten Sie meinen Brief?« Sie zögerte. den Erddunst in den Nüstern der Vokale. daß ihm dies entgehe. eine dünne Bewegung. er stand in Wellen. nun erlebte sich alles. Es kam Geräusch der Ströme. sank zurück ins Blattgepischper. Er hatte sie einmal besiegt. Schon kämpfte sie gegen das Unfaßbare. Ein Springbrunn kam hereingeplätschert. klar und weitschweifend zu sein. jede Maske war weg. und daß vor diesem Kreuzweg Ja und Nein des Lebens stand. Er versprach. der Brief war gut. grüßten. Hinter der Höflichkeit reckte sich seine Macht. wurde tief und voll Horizont.wie es sich in ihr spannte. hißten Fahnen. Es löste seine Oberfläche auf. War da. Trug eine Kraft. ward goldhell. Sie wollte es zwingen. Er gab ihr ein anderes Buch. da ging eine Tür hinter ihr. Auf dem Ontario wogten Segel. War voll. bebende Linie. Der Spiegelschatten kam aus dem Polster. Flog an den Drähten hinauf. Zu den Weibern: ei welche Sonne da. sah Gesenktes an ihm. posaunengroß. über den Spiegel huschte ein Schatten. Zeigte. »Der Text ist nicht gut. Stefan brachte sie an die Tür. Hatte ihr Herz. Geld. Sie fuhr zu Lewinsky. . Sie bäumte sich auf.« Ein anderes Spiel.

es sei genug. Keine Segelfahrten lockten. Sie sah ein. das war ihr Fall. sie konnte noch nichts. die Wagen. wie. weiten Wölbungen. Die Diphtonge glitten dazwischen. Nun gab es nur dies. Das Gerüst war zu lernen. Fand sie. Lewinsky zeigte klug. Nach acht Tagen sagte die Zofe ihm. das Sichsagen der Leiber brannte aus dem U. die funkelten vor Kuppelschwung und Material. was sie in sich trug. Sie verbrauchte viel und rasch. blieb sie zäh dabei. Sie blieb. Fort gingen die Bahnen. die erregten. bis die Figur sich entschälte. nur die Flamme war. wo sie einhaken konnte. Die Leidenschaften der Wälder. Die Brauen bogen sich vor Spannung. Das Regulieren von Zunge und Zähnen. das Hartnäckige und Sichere. jagte sie in den Plafond gegen Dogo. ferne Gewitterstürze. Ein Lehrer wies ihr die Bewegung im Raum. an keinem Zirkus entzündete sich die Lust nach dem Dampf der pochenden Pferdebäuche.Dann hob sie schmal das Kinn: »Nein«. Ein Lehrer kam. dem blieb sie treu. was ihr fehle. die Brüste am Gitter. Ihr Blick blieb verwundert. Lewinsky sandte andere. Von allem schnitt es sie ab. Er lachte heiser durch die Zähne. Dies war der Durchbruch. Das A baute sie zu Brücken. der den ausländischen Akzent abschliff. Das I schärfte. teilte ihn . Die Arbeit begann. die Hände. daß er flatterte und es zurückschrie. Sie trat ans Fenster. das Siebenmaldurchsprechen der Rolle. Aus dem O kamen schwingende Trommeln. die das Gerüst entzündete und in die obersten Logen der Erfolge trug.

belebte mit Fleisch. fingen zwei Drosseln an zu schlagen. was sie wollte. suchte durch Lebendes ihre Verwöhnung zu überwinden. die Rechte gähnte. Sie sah vorbei. frug sie Lewinsky mit ermüdeter Schmerzlichkeit. Sie lächelte. Er machte ein Kabinettstück. Sie ritt mit Guildendaal und Rotbefrackten eine Allee hinauf. gab sich hin an das Wehen der Gräser. empfing von rückwärts in die Einsamkeit das Durchflogene. Als er die Allee berührte. Ließ sie aber tun. Überzeugt selbst über seine Eitelkeit hinaus. Vorbereiten und dann dem Ansprung des jungen Winds. sie ihn im Hemd mit Tintenfischen fütterte auf der Veranda und die Morgenkühle ihr unter dem Leinen den Körper hinauf tastend lockte. die Luft zu Drama. wies ihr die Plätze dekorativ. Von einer Pappelreihe her hob sich ein Staubkreisel. bezauberte mit seiner eigenen Regie. Sie machte es nach mit der Linken. Besuche nahm sie nicht an. ward Aufruhr und Ergebung. Er stülpte den Ärmel hoch. entfachte sie. als Dogo schrie. Er zog beleidigt die Unterlippe ein. grinste impertinent. Einmal gönnte sie sich Erholung. Mit glücklichen großen Augen und einer ganz beschäftigten Stirn versank sie in die Arbeit. wie im Spiel. trabte ohne Abschied herum. flackte über die Äcker und Weiden herbei. unaufhörlich. Die Hunde rannten Hasen nach im Gras. Holl. kam Leben in das Holz.geometrisch. Sie nahm drei Stühle. zog eine Kurve. Selbst machte sie keine. da er Regie . Da wandte sie um. hetzte das Zimmer. mit Blut das Zimmer. den Arm auf zur Ekstase. das Summen. kam nach Haus. Da brachte er Statisten. »Wozu?«. Stellte ihr die Gebärden. Sie entflammte es. als sie den Rücken kehrte. Sowie sie aus sich selbst sich bewegte.

Das kleine Messer aus dem Gürtel in der Hand. heiterer im Spiel. Sie sog die Sprache in sich hinein. erhielt dort den Ausdruck der Verhaltenheit. Ging sie aus. Lächelnd stumm in sich hinein. begann sie den Widerstand. Die war nicht da in der ersten Szene. der erregte bis zur Stummheit. sie spielte mit einer Dose. Bäumte. Wie unheimlich jene mehr konnte wie sie. Ihre Laster. Moki suchte ihr etwas zu überreichen. traf sie manchmal. sie nahm es nicht. Da kam sie wie ein Tier. mitten in der Szene ging Daisy. Der Dieb lief. wo die Distanz zur Arbeit sie frischer machte. Sie kleidete sich um. Ließ sie fallen. Später dirigierte sie sich gegen einen Slawen mit Bauernschultern. Im Hintergrund der Loge bereitete eine Frau sie vor. Selbst im Unsichtbaren war ihr Körper entblößt. ihren Busen. steckte das Messer ein. an seiner Stumpfheit blieb sie hängen. Schwebte eine Herzspanne in der Luft. das Kleid schaukelte erregt um sie. um dies zu riskieren. was fehlte. Fuhr den Abend ins Theater der Florath. schilderte ihr Bein.hatte. als säße ihre Seele in den Hüften. doch wünschte sie Tips. In einer Gartenstraße schlich ein Mann und riß an ihrem Beutel. Die aalglatte Hüfte stand fast ruhig. Sie hatte wichtigeres vor. Sie zog den Schluß: . Entsetzt. das Verhüllte knisterte um sie. Er verschwand mit seinem blonden Bart. angriffslustiger. Sie lächelte einen Mann zu Tod. war es mit Freude und Spannung schon auf die Rückkehr. Alles strömte zusammen da. Sie sah. brüllte wie ein Tiger. hinter dem Marmor leckte schon tosend die Glut. als sei ein Abstand zwischen Haut und Kleid. Doch ließ sie fast im gleichen Augenblick den Beutel fahren. weil ihre Inbrunst größer war als die Routine der andern. Es war.

Als sie es in der Hand hatte. die Zofe verstand nichts. Am dritten Abend schlug sie die Augen auf.« »Ich habe Eile« Am fünften Tag war Sonne. In Zweigen und Flüstern bewegten sich sanft und weich die Sätze.« Achtundvierzig Stunden wimmerte sie. Doch war die Nacht auf ihr heißes Decolleté gefallen. wies auf ein Buch. Weinend. . Er frug nach Schmerzen.« Der Arzt neigte sich herunter: »Nehmen Sie alle zwei Stunden ein Pulver. gleitend auf einer wundervollen Bahn. Die Melancholie der Boskette träumte gold umrahmt vom Mondlicht. Ihr Entzücken entlud sich unaufhörlich quellend. besann sich. . der die Nachtigallen sich anschlossen. die aus dem abgeschüttelten Schlaf sich mit aller Inbrunst entfalteten in ihrer Elegie. Die Zofe schellte den Arzt herbei. schleppte sie sich zum Diwan. Am achten kam sie in den Garten. schon gierig auf den Morgen. tief in die Nacht. hielt an langen gepflegten Nägeln das Hörrohr ihr an die Brust. fiel es ihr vor Schwäche heraus.« »Es ist zu viel. fiebrig. die Grippe in der Nacht zurückgerollt.arbeitete heftiger. Da stand die Aufgabe. Sie konnte nicht.« Abends zur Zofe sagte sie: »Nehmen Sie drei. Sie sagte: »Nehmen Sie vier. . bekam ein opaliges Licht hinein. Sie delirierte: »Sie kann die Übergänge .

streichelte ihn und führte ihn am Gitter entlang. Holl warf das Mädchen an die Wand. das Szenenhafte nahm der Luft die Ruhe. wenn sie nicht schlief. Der Schritt gab Regen und Wolkenwind den Rhythmus. nehmen solle. sie zu entführen. Nachts nun. weil man ihn abwies. was all wünsche. Drei gaben nach. Sie zeigte ihm die Gartenspuren. Es hob sich schmeichelnd vor ihr. sprach nicht von dem Nächsten. der Hoffnung mit ihm. Sie konnte mit. Sie öffnete die Fenster hinter ihm. da war er schon verschwunden. Vaudreuil schrieb: Schlug Wechsel ihr vor. Folgte mit dem Fräulein. wo der Kies lehmig war. Sie liefen durch den Busch zum Eisengitter. Sie zog an den goldgespitzten Lanzen. Sein Augapfel ward grün. Sie schluchzte eine Nacht. mit geröteten Wangen wickelte sich ihr auf ein Strom von Bildern. Die Lanzetten waren angeschraubt. die zogen. der die Ferne einfügte in den Punkt. Syg reiste nach Ägypten. der Arbeit. Er zuckte die Achseln: junge Leute . kam an den Hafenstädten vorüber.Fand im Garten. verzweifelt. baute Pläne auf. Die Spur ihrer Hände an ihm war noch nicht warm. Spuren. Dann war es vorbei. Bei einer Pfütze blieb sie stehen. die Schwester und der Bogen. erschien ihr ein kreideweißes starrendes Gesicht manchmal. Sie ließ einen Hund in den Garten setzen. das Gesicht schwammig. lief ohne Pause. Sie empfing Lewinsky nach ihrer Krankheit erstmals. Wo es schwarz war und undurchsichtig hinter dem Gebüsch. wo die Sehnsucht in ihr sich staute. machten ein Loch. hallte. in jeder Hand Orchideen. sondern erzählte ihm. stürzte herein. sie sah es nicht nur draußen. der Regenbogen darüber entführte sie. Sie kehrte sich scheu ab. doch es war in ihr. was sie sehen. ging auf der Straße der Schritt eines Passanten ruhelos auf und ab.

setzte ihn an ihren Speisetisch. wie größere dahinter standen. er war schon fern. Sie sah. Holte kleine Kinder. die sich bedingten und steigerten in einer nicht meßbaren Form. die Verpflichtung der Erfolge. Um zwölf Uhr schlief sie ein. Im Schwanken erfuhr sie die Grenzen. erfragte sie. wie stark manches sie zurückwarf.schwärmten für sie. das ungeheure kreisende Räderspiel der Kräfte. erfuhr sie den Arbeitssinn. forschend unter die Stirn. holte Frische und Lust aus dem Muster des Teppichs. jene Geschichte. nur Weg. Erwärmte sich Sie sah ihm fest. Dann schwamm es weiter. Er erzählte diese Geschichte. wühlte in ihm. war es schon nicht mehr von Bedeutung. frug sie erstaunt. Sie hatte Begeisterung auf der Zunge. erfüllte sie. Um Acht erhob sie sich. Sie warf sich der Arbeit hin. Um Fünf erwachte sie. sprang und lief. der Ton ging leer. »Warum haben Sie Furcht?«. je näher sie kam einem Ziel. Schlaff sank sie zurück. Nahm von der Straße einen Bettler herauf. Sie lernte aus jedem Erfolg erst die rastlose Verantwortung. machte der sich pulde. daß Ziel kein Punkt war und kein Ende. daß die Aufgabe wachse mit der Potenz der Kraft. nahm die Laute auf. Manchmal fehlte sie. rührte sie zu weichen Klängen. die an Konditoreien die Nase platt drückten. denn ein anderes hemmte. dem Ton der Tapete. Sie bemühte sich und erkannte. Am . wie weit sie vorkam. dies und alles. sondern nur Etappe. Alles war blöd und idiotisch. Erregt mit sich selbst redend. Hatte sie etwas sicher. verpuffte. nur ein Stück der endlosen Bemühung. Stellte fest. Sie eilte ihm verständnislos nach. Ihre Kindheit kam manchmal.

legte Listen der Geladenen vor. Von dem Wind. wenn nichts den Ausdruck ihr brachte. der sie führte und weiterspielte. ohne Leitung. Die Florath lud sie ein. Bei Tisch warf Stefan Böhmer. Von dem Teich stieg es auf die Veranda. Es war da. und. saß mit Holl bei Pharao. begleitete sie einige Tage. Da war es. gelebt. Doch kam sie darüber. Lewinsky bat sie. was es bedeute genau wie beim Erreichen: heißer. spielte mit seinen Gästen. von dem Grastau kam es. mit dem Böhmer das Papier geöffnet. als sich vor Neid ihm die gebrannten Locken lösten. Das war das Äußerste und rauschte sie auf wie einen Baum. zugeschlagen. das Verbrecherische. der neben ihr saß. durch die Straßen. sie kam. Sie war glücklich den Tag. was sich danach in ihr streckte und sehnte. Unverlangt und unerbeten. ein Billett zu.Versagen spürte sie. Er war versunken. War wie ein Eber nach ihrem . leicht. vom Himmelabschnitt über der Ulme sank es blau und bebend. heftiger zu streben. als sie sich bemühte. Hatte die Kinnbacken angezogen. war damit über alles getreten. Das Lächeln. Die Leistung atmete sich fort. Aber manchmal. die Durchschlagkraft jeder Tat. Es umflockte sie hell. geschah das Wunderbare und Unerklärliche. klar und alles berührend. Er hatte bis zum dreißigsten Jahr gekämpft. jede Laune. hatte alles sich. daß Lewinsky den Schlußstrich zog. Er bereitete das erste Auftreten. Das Geschaffene drang durch die Poren des Raums. ohne Gespräch. Die Leistung erhielt die Ausbreitung. mit Fribaurt bei Quarante-et-un. Erklomm solche Ausdehnung und Tiefe in ihm. blau. weich durch das Erreichte. Sie ging nicht. hinein in den Strom. die Stadt. Wüste zugebilligt. Nach drei Tagen erschoß er ihn. Am Bassin traf sie auf Stefan.

Er traf nichts. was sie unternahm. als sie darüber war. Stand erschüttert. abreißen. wütend. Es beeindruckte sie tief. Sie durchforschte ihn nur und das war ihm widerlich. vom Erfolg und Sicherheit empfänglich und aufnehmend gemacht. die er beherrschte. die auf ihr Ziel eindrang. Befreiung kam. Er holte sie ein. Sie sah es nicht. Sein Leben fiel von der Achse. wie er es nahm. schlug es zurück. Da sah sie zwischen Lampions einen Mann. einen Trotz: »Ich danke für Ihren Brief. die toll aufdufteten. An seinem Knie rieb sich der verschwundene Hund. was männlich sie hemmte. eine Lüge. Weich hingegeben. Sie gab nicht dem Elenden. sog sie Hyazinthen ein. Da sah sie an seiner Haltung: es war gut.« Zerriß ihren Weg. Sie trat zurück.Leben gesprungen. Hinter ihm trat hervor. Sie ging an ihm vorüber am Bassin. zum Erfolg. Caspare Symes. Es war spielerisch. es machte sie aufsehn. die Spur im Garten. formte sich darunter um. verzaubert vor dem Widerstand. Kühle. Es ging ums Ganze. es formen wollte. Aber im gleichen Augenblick war nie der Widerstand stärker gegen das.« Langsam. »Ich war der Bettler. übersprang es. spielte jede Note. half nicht dem Gestank. Er wollte sie erzwingen. Es blieb im Boskett. fast wild. Der Garten stürzte hell mit einer Flut Apfelbäume in die Nacht. hinüberzwingen zu sich Es kam mit Beherrschung. Hier war die Entscheidung. sie reichte ihm zum Ausgleich etwas zurück. bedenken. es rührte sie. leis. was er geleistet: er war das Gesicht in den Büschen. Sie spürte die Kraft. Wie klar die Luft. Sein Auge drehte sich. Sie hob sich. erhielt eine neue Einstellung. den Weg kreuzte. Doch dieser Zug ging in die Luft. besann sich. Umlagerte sie von allen Seiten. . gezähmt zu Güte fast. was er wollte.

Die Äste flammten mit einem Netz von seidenen Strahlen an den Lauben. ganz das Ohr erfüllt. in die Hände. öffnete . Sie gingen. beugte den Leib nach vorn. als sei es abgeklärt. es gab keine Leidenschaft. öffnete die hochmütigen Lippen. drückte den Nacken ein paar mal zum Rücken. »Caspare«. Besinnungslos hing die Minute um sie. Da fielen Blüten ins Gras ohne Pause. in der sie atmete. als sei sie dem Vergangenen zugehörig. Sein Mund war schmal. Sie nahm ihn auf. Sie wimmerte. aber sie spürte. Die Schläfen lagen fest aneinander. Alles bot sich an. das von der Ader seiner Schläfe herübersprang. Die Knie standen eng aneinander. Die Büsche stiegen in dunkelrotem Ring bis zum Goldbogen auf. kam von fern die Lawine des Ottava und die Flöße.Aus ihrer Brust riß alles mit. Da fielen die Rosaenden der Blüten sanft herab. stieß den Fuß auf. zog es hinüber. Sie schloß die Augen. Das unbefangene Glück der Kindheit zog an diesem Glück. Alles war Bewegung aus ihr hinaus. keinen Zorn. Und die Bäume bewegten sich nach dem Tempo ihres Atems. Ihr Blut hörte auf und setzte in seinen Takt ein. So war durch das Blut. In diesen Bogen spannte sich alles ein. kam auf sie zu. Es war der Fall seines Bluts. Es kam die Obstflut. Unbefangen. Aber von der anderen Seite kam zum erstenmal wieder die Jugend herauf. Dazwischen stand die Sekunde. Dann riß sie sich los. diese Zeit und die andere vereinigt. das zusammen floß. daß es gegen den Rand ihres Lebens hinunter sich neigte. die Erde wogte mit Wurzeln innen entgegen. Der Ontario schliff sich blau mit wiegenden Segeln. Nur sein dunkler Kopf kam. weich. das Ende sah sie nicht. voll Glück. Der Garten glättete sich in der Lichtwelle. ein Arm faßte fest um ihre Brust. schön geworden und still. zog ihn zurück.

oder vielmehr das Zurück. Sie hielt nicht an. Verloren. fuhr weiter. Sie sprang in den Wagen. Gab jedem einen Partner. Ihr Zimmer. lief den Kiesweg hinauf. bis in die Höhle der Achseln empfand sie: dies war das Höchste. Träumte sie es zurück. lag tausendfach Geschichtetes dazwischen. Der Horizont war angefüllt von einem Donner: Caspare . denn die Tränen kamen mit einer wilden Wucht. was noch kommen konnte. Es war so weit. ihr Glück. die Jugend. Sie lag nur und weinte. Der Park grollte den Wipfelwurf ihr zu: den Namen. gegen Morgen. das Tor. Sie weinte. als die Ströme das Kind umrauschten. . Noch unerreichbar. die nötig war zu solchem Gespräch. Erst nach Stunden. . *** . die sie umwarf. Arbeit und Erlösung und Bemühung lagen vor die Möglichkeit allein geschichtet.die Lider. es stach stumm wie von Augen nach ihr. sie befreite. Irgendwo wie ein Lichtkegel öffnete diese Sekunde die Ruhe. Die Onyxschale mit den drei Kugeln. aber mußte sich bald unterbrechen. Bis in das Ende des Haares. Die Spiegel fauchten ihn ihr zu. Erhob sich daran. Sie lächelte: es war nicht gewesen. der zuerst stand. war drüben vor sich gegangen. Bis in die Todesstunde nicht einzuholen. Sie stellte drei Stühle auf. Sie zuckte die Schenkel. den einzigen Glückszustand. Ein lahmer Klepper. gewann sie die grausame Ruhe. wo alles lag. brüllte in das Tuch des Kleids. das Später. legte die Stirn ans Glas. daß sie die Sekunde kaum noch mit dem Bewußtsein erreichte. es würde klingen bis in die letzte Süßigkeit alles. was schön war. Ihr Garten kam.

Die Taille verjüngte sich zu einer Wildheit. Sie probte den Tag vorher. die der Text nicht hatte. Grenzenloser wurde unter ihr das Leere. die die schmächtige Szene anriß und dehnte. aus dem das Spiel der letzten Tage reif und sehr süchtig schoß. ohne Triumph. aber das Blut spielte nicht mit. . vor einen Boudoirtisch. das selige Gefühl des Hingegebenhabens in die Worte . Brach mit Leidenschaft ein in das schwankende Schicksal. ganz neu und unerwartet. . daß ihr entflog. Aber unter dem. hörte sie dumpf. nahm die Puderquaste. Mark in das Wort. Sie wartete. Warf Worte ein. ihr Körper rauschte sehnig und voll gedrängtem Saft. zerstörte es. Das machte einen Boden. . Sie war gefüllt mit Zufriedenheit. Ihr Bein stand federnd. die große Kraft in die Bewegung. Sie ging vor ein Bild. Die Stimme flog voll Schmerz. sprach weiter. verließ sie etwas. abgezeichnet im Kleid. Ging auf und ab. der Erguß. Als sie zu sprechen begann. was sie suchte. Fand es nicht. die die Gefühlshöhe erweiterte. Sie suchte. Der dunkle Ton. verzweifelt. was geschah. faßte sich. ihren Ausbruch und die Dichtung abhob. ins bleiche Gesicht des Partners drang sie vor. Sie machte den Aufschwung. Sie starrte in den Raum.Das gab Öl in die Sätze. Sie ließ den Silberstift. Sie zwang es. Die Souffleuse hustetete. Am Abend kamen ihr die Köpfe des Parketts wie ein Strudel entgegen. es fehlte. verwirrt. das Spiel ging nun in Tragödie. in einer saftigen Linie lag der Akt.

Ihr Auge schärfte sich. Sie suchte. sie steigerte sich. nebenher zu denken. schmiß die Effekte. deren Sinn sie nicht faßte. Eine Traurigkeit. wußte sie. daß ihr Spiel ihr inneres Wesen erfülle. Das Bewußtsein spaltete sich. sie hatte sie im Bann. Pa und Syg und Brown und das Porzellanschiff. der Kopf eine schamlose Entblößung. Zärtlichkeit. sie sah sich spielen. die ihr Herz erreichte. daß es in ihr klar werde. Es blieb entfernt. vorgebeugt.Dabei spürte sie. sie selbst . was sich aus ihr hob und senkte. Sie brachte es fertig. ihr Spiel war gut. Aber in einer Traurigkeit. Ein Riß ging durch sie. Daß sich darin restlos und ohne Sehnsuchtsrest ergieße. Sie spielte die Szene zu Ende. Atmosphäre der Erregung band sie an das Parkett. . wölkte wie unter ihren Füßen herauf. Dies war ohne Bedeutung. zu wünschen und herzurufen. doch sie verstand. es genügte nicht. Sie wollte. Augen hefteten sich gefesselt daran. das es ahnte aber. Was war ihr Beifall? Erfolg? Nichts drängte sich dazu. über den Favorits Froschaugen. die ihr Bewußtsein nicht traf. Und nun begriff sie. daß nicht zu . Sie sah. Fribaurt mit weibischem Lächeln gebannt an ihr Bein. sie vernahm sich selbst. Es genügte nicht. beschaute es müßig: Die Florath. was sie gegen das Meer getrieben und darüber geführt. was die Inbrunst wecken konnte. Nicht daß sie nach außen Wirkungen leiste. Es zählte nicht. . Holls nervöse spielerische Stirn. Es sank ab vor ihr. Der große Ruf versagte. war nur zur Hälfte beteiligt. Dort sah sie Köpfe. verschwand in der Tiefe. Da spielte sie. Doch sie selbst. Was ihr Schönes seither gegeben. sah den Erfolg in der Pupille der Florath. da es spielte. Guildendaal. Ihr Gehör verdoppelte sich. Es war vorbei.

keine Erfüllung. das Mitleid. Wehmütig kam es. es löste sie fast aus. Häusern. Und zurück. Ein Strom faßte sich an von ihr zu ihnen. Menschen quollen aus Toren. So entzog sie sich dem Beifall. Ein Licht schien grell heraus. Ging weiter. noch unfaßbar. Das Erwachen am Morgen. bis an den Rand gefüllt mit sich selbst. Dennoch empfand sie.zwingen sei. Es röchelte neben ihr. Umsonst. entriß sich den Menschen. die Seligkeit des Schaffens. auf die Straße. War noch nicht so weit. sah Lewinskys gerötetes Gesicht. So umflog es sie. er senkte den Nacken. Im Spalt saß ein Paar. Vorbei. das war noch nicht gefüllt. Die Steife blieb um ihren Mund. Sie hielt nicht. Was in rollenden Kreisen sehnsüchtig. das aus der Mondnacht. Eine Sekunde empfand sie den Anschluß. am Fluß und aus den Büschen manchmal schwankte und sie erhob bis an die Spitze der Sehnsucht. hatte für sie keinen Sinn. daß sie mit nichts tiefer verbunden als diesen beiden. Blieb ein Zwiegespräch zwischen ihr und der Ulme. Ein Irrtum der Weg. Verworfen. Hindurch. für was sie sich bemüht. lockend und treibend vor ihr sich schwemmte. Sie hatte einundzwanzig . sie weinte. Doch dies da war nicht der Weg. was vor den Menschen sich versagte. Es war noch nicht am Ende. Irgendwo lag es. Weiter nichts. Es war das Wunderbare. Doch es währte nur kurz. Ein Pferd. Gehsteigen. Sie strich ihm über die Stirn. Eiskalt vor Schmerz ging sie weiter. Kein Ziel. Aber sie hatte keinen Teil. verschlossen wieder. Es stürzte ab mit jähem Ruck. die Befriedigung und der Stolz. kam durch den Seiteneingang ins Vestibül. Was erfolgreich daran war.

war schlecht gekleidet. Versäumte in die Bewegung. Das Gesicht von nichts tief gezeichnet. zu einem Bündel gemacht. die Wände ihres Zimmers lockten. der Körper braun. Nur der Geruch ihrer Möbel. Im Vestibül saß das Fräulein und stickte. Wagte es nicht. schlank. fiel hin. wohltat. Tat es nicht. . schnalzte. So kam die Liebe über sie. Morgens fuhr Daisy ans Meer. Aber rührte sich nicht. mitzuleiden. an dünner Sehnsucht erstickt. die Beine auseinandergerissen. do . Sie war übersehen im Leben. häßlicher armer Lappen. Die Zunge machte einen Ruck. Es ging in die Hände. Daisy. roch nach Korsett. Kompost für Überfluß. der stützte. Verachtung.« Pfiffs auf den Zähnen. . Löschte das Licht. die Brust war herrlich. beginnt der ganze Erdball aufzuzucken. Das Fräulein saß da. In ihrem Gesicht entbrannte ein Staunen: »Auch sie muß weinen. Sie heulte nicht. Badete nicht täglich. berührten das Haar als seis ein Kind. Sie brachte das Mädchen hinüber. Sie begann zu laufen. obwohls nie heißer in ihr gezündet. kleiner Lohn. schön. faßte es nicht. Die Schultern zuckten. . blöd und sinnig. waren da. Falteten die Strähnen auseinander. Die strichen sehr zart über den Kopf zwischen ihren spitzen Knien. zog es aus. . machte den Zug der Nurse. wiegte die Hüften. stierte.Jahre. do . legten alles von ihr selbst Vernachlässigte. . Eine Sehnsucht gebar sich riesengroß. Sie hielt kurz an bei der Pforte. Doch vom Elend einer Kreatur gereizt.« Dumm sah sie in die Luft. . Alles fiel von ihr ab. Dann ging sie langsam auf das blonde Geschöpf zu. das Mitleid umspülte. Wollte gern ihren Backen an Daisys Wange legen. barg. . flochten Zöpfe. tat den Kopf in ihre Knie. legte es ins Bett. waren ein Punkt. summte: »Do . gerührt. machte Licht.

ein Darm ging durch und Aderfäden. hakten mit gebogenen Schnäbeln: griä. Die Keller stecken voll Fledermäuse. . ik. hochgeschwebt. drückte den Bauch. schossen hinunter. klatschte an. der korallenrote Schnabel fliegt vor dem samtdunklen Kopf. Das Meer steht toll verliebt die Nacht vorm Gedün. Krebse schoben über Miesmuschelkolonien. Die Bäume im Binnenland liegen platt am Boden. pfiff leis. Kugelblitze laufen über die Dünung. warf die Kabeljaus ins Boot. Strandnelken und Butterloch knallten gegen Dünengras. Hahnenfuß und Binsenkraut verschlangen sich Die feigen Sturmvögel klatschten sich an Häuser und Raine. die weißkochend vor dem zerwühlten . dehnt sich und schlägt hinten am Horizont sich fest. Sie waren durchsichtig und quallig. . beißt dann ans Land. kamen gegen Land. strudelte schon hundert Meter hohe Pfeifen und Rollen. Jüns hielt eine geschwollene Aalmutter in der Faust. die Amseln haben sich verkrochen in Mauslöcher und Ritzen. Wind ging den Abend los. . türmt sich haushoch davor. Die Fenster sind geschlossen. zuckten am Wasser. ballten sich. Seeschwalben überjagten Steingebröckel. eins nach dem andern. An den zweitausend Metern Grundschnur fuhren Kähne raus. Regenpfeifer sausten über den Sand. spritzte durch den Eiergang junge Zentimeterfische. rolzten.*** Windstille war. Das faulende Leberzeug der Maischollen duftet weg. Sie lachte mit ihm. ließen Bramsegel vor den Wind fallen. die Weidenstümpfe. Zwei große Ewer hielten die Schleppnetze ein. Die Wimmermöve schlägt an. gra . man zog die Angeln an. ehs dunkelt hört sich nur noch ihr Schrein: gräik . .

Steinsack. Im flachen Sand faßt der Wind sie. springt hoch. schreien und hantieren und es wird nichts draus. . die wie Katzen jammern. Strümpfe zurücklassen. Von einer hellen Flamme ist der Tag aufgerissen. will beilegen. bekommt einen Windschlag. Die Nacht spielt das Getös geil mit ihrem Bein. verschüttet Knoblauchkröten unten. Eine Möve ist vom Sturm erschlagen worden. Daisy legt sich. Es gibt Lärm. Es gelingt nicht. Feuerkröten wie aus einer Glasglocke donnern: ku . ihrem Ohr. bleibt. böig. Stimmrufen. reißt unter die Röcke. fällt um. gattet sich an sie. Wasserläufer gleiten wie auf der Eisbahn über die Pfützen. An den Erlen hängt das Wassermerk fest. kocht das Meer. in denen Flohkrebse. treibt in ihr Blut. Sie stehen mit hochgekrämpten Hosen bis an die Hoden im Wasser. Laich liegt. Triebsand rutscht nach. der blau. . Berle und Hahnenfuß liegt klatschnaß. murren. schont den Busen nicht. Sie kämpft sich durch den Wind gegen das Meer runter.Meerbauch hängt. Die Kiesel knirschen draus ineinander. lassen die angewachsene kreisrunde Zunge auf dem Paukenfell schlagen. lacht. muß aber Schuhe. kommt jetzt vom Land. grunzen hinterher. sehr bunt waren. Der Wind hält durch. Sie kommt durchs Getümpel noch geschützt. Ein Schellfischkahn. hält sich an Hahnenkamm. versinkt im Sand. Zwölf Federn am Schwanz. hält sich an Gras. Es ist der Wind. Sie steigt. nimmt sie vor. Taufrösche verschwinden schweigend. die Brust pelzig im Gefieder. Wie sie den Kopf über den Damm hebt. rollt zurück. . gelber Stranddistel. rast drauf besinnungslos unter ganz blauem Himmel. Sie steigt gänzlich hinauf. stößt das brüllende Wasser zurück. Sie läuft gerötet durch die Tümpel. der getrieben. uh.

zuckt die Wurzeln zum Boden. Der Strand ist freigeblasen. kriechen zum Strand und blenden mit den Schollenflecken. beißt knackend die Muschel auf. Die Fischhaufen laufen schwammig aus. Sie haben in dem Fischhaufen. mit dem Schwanz hauend. Froschkraut tastet wieder nach Grund. Schon fahren Kähne. trocken und sinken zurück. einen Seewolf mit grünlichen Jungen im Tang entdeckt. Frauen heben den aufgestülpten Arm aus den Bütten. Kinder schmeißen die Körper in Kästen. Das Schellfischfleisch ist heller und weißer als das Fettbraun der Dorsche. daß die Pfahlgruppen von Ellern mit unsichtbaren Gärten auftauchen. kauen und fressen. Makrelen. Linsen. Moosenten . Affheringen. herüber. Jungens hüpfen von Tümpel zu Tümpel und sammeln auf. die Körbe voll Kabeljauköpfen aufgeschüttet riechen. Der Wind läßt nicht nach. hängen die Eingeweide an Angeln. Im Sand ist in der Ebbe viel geblieben. fangen unter Wasser andere damit. Die Männer stechen draus Butten.Jüns wirft eine Muschel hin. Die Seeschwalben taumeln in Rudeln hoch. die Weiber haben den Bauch voll Eier. Nun hat sie weißen Sand unterm Fuß. Schollen Aufruhr bemerkt. Goldbutten. Das Riedohr stellt sich. Voll rasender Wut wirft er sich. Das Wasser hat sich so gesenkt. der braunrosa sich eindrückt. Seegras dörrt losgerissen unter der weiß und hoch stehenden Sonne. Schon stehen Segel drauf. werden hell. Sie kommt um die Düne. die die Bäume aufzuziehen. die Asseln zappeln da und dort. Wandermuscheln und wie Eier Steinbohrer. schmaust. Die Milcher strotzen von Samen. Ein Taschenkrebs hängt an einem Rogen. von Miesmuscheln im Gezweig bedeckt. Dahinter brummen die Kühe. Sattelmuscheln liegen fest. Leberblumen fachen sich an. Sie geht nun durch Tang.

Schon tritt der Saft. Der Rücken lehnt daran. die Enttäuschung ist weg. Die nach oben verschmitzt stehenden Augen zucken mit der Stikhaut.-. Hinter der Bucht liegen Raubschwalben. Sie macht die Arme weit auf. der nach oben rauscht. preßt sie an die Seiten. Im Schlick lauern eingebuddelte Klieschen auf die Flut. hat in den Saft gegriffen. Eine Sturzentenschnur. verschleiert. Gleichgewicht durchbricht ihren Aderngang. wie nachts. ist sie klar und frisch. Der kleine Schmerz macht sie irgendwie verrückt. hacken sie auf. Hinter ihr gehen Raben herunter. Die Hüften fangen an. greifen mit den Klauen die Sandhupfer. Was an Hals zum Vorschein kommt. Lachmöwen gauzen los. werden entdeckt. Sie hält das Tuch darüber: sie sind weiß. Ein Faß steht da und Jüns mit Merlans. ist heller wie all andere Haut an ihr. zischt noch fern: rädzsch -. klinkern singend im Wind. Landkrabben nehmen Deckung. weißblitzenden Bäuchen. Die flachen Bäuche wackeln im Flugsand.räb . An Schwänzen hängen Fische in Bündeln daran. graben sich im Sand vor. betäubt vom Wind mit ausgebreiteten Flügeln im erwärmten Sand. Es wird groß und unermeßlich am Knick. der Wind war an ihr. Sie neigt plötzlich sich zurück. wek. Sie faßt hinter sich einen Baum. zum erstenmal wieder. fällt. Wie sie es so sieht. muß steigen. blaugrün und weiß rauscht auf. . Sie kommt an die Nehrung. Sie kniet. eine Bewegung zu bekommen. schaut hinein: sie sind grau. in ihr Blut. glühen etwas. An der Schlankheit des Baums wie an einem . . die es wie von unten her hochschaukelt und hält.fallen hinter ihr ab. Auf den Granitklippen stehen blau und rot Gerüste. Alles schwebt nachher. Ihr Auge fällt in sie zurück. auch das Wasser schwebt in der Sonne.-. Da steht alles voll Tümpeln. Die Warzen tun ihr weh. Die Uhr: sie sind gold. Sie lacht. Nun stoßen sie hoch.

wiegt den Kopf hin und her. während ihr Auge dunkel wird. was sie nun abgeworfen. als sei sie alt geworden. Alles an ihr ist durchblutet. die Knie geöffnet. die Haut ist glatter geworden. Caspare Symes. in ihr langsam wandelnd. nimmt die Tram. Taucht auf zwischen hellen Mützen. Sie findet den Mut nicht. Die Sonne schlägt ihr in den Leib. Er biegt um einen Wagen. den eine Frau nach ihr sticht. er aber wächst und steigt maßlos. Himmel und Meer haben sich vereinigt. Sie kommt näher. Sie bohrt sich durch. Sie fährt zurück. wölben sich herüber. Sie bleibt angedonnert. kann seine Schulter fassen. Mit einer unnachahmlichen Bewegung des Halses zieht sie die Linie nach. Sie tut eine große Tat. entschwebt. findet den Wagen nicht. entfacht. was sie opfert. Sie zittert. steigt aus. Sie springt auf und lacht. Auf diesem Stück Trottoir sieht sie von einer Menschenmenge vorbeigespült. betrachtet einen Erker. während sie stehen bleibt. ihre Bewegung wird armselig. Sucht ihn zu erreichen. fährt um. sieht ihn zum letztenmal für immer. geht über die Straße. Es fehlt ihr die Kraft mit einemmal. Sie nimmt etwas auf sich. um den Rest zu Fuß zu gehen. Wut. Da läßt sie die Hand sinken. ist verdeckt. daß sie erblaßt. dann dreht er ab. durchbrochen am Horizont. als sie noch erstrebte. Es geht süß durch sie hin. Dann reckt sie sich. erhebt sie. jetzt das zu fordern. hört Schelte. Sie bleibt immer stehen. weiß daß dies das Höchste ist. indem sie sich nicht rührt. fühlt sie im Blut. als er um die . etwas ist freier geworden. sieht den Schirm.Tierrücken gleitet sie ab in den Sand. Die Schenkel biegen sich lang und schön. was sie überging. das Auge von innen her feucht. als schliefe sie. ihm nach.

Sollte sie am Neid der Wolfsaugen sehen. schrie ein wenig. legte ein Blatt auf den Tisch. abenteuerlich durchschwammen Gebüsche den Laternenschein des Wagens. Mit diesem Tag verschwand das all. das Fräulein stammelte. Sie verstand ihn nicht. steckte den Schlüssel ins Gartentor. Als er ging. Dann ist es vorbei. Es war Dienstag. küßte er sie mitten in die Brust. half beim Aussteigen. *** Sie stellte den Fuß in die Schnur des Vogelbauer und hörte zu. sein langer. »Ich bekam heute deinen Brief«. flüsterte Le Beau. Ging hinaus. katzenhaft geschnellter Körper riß ihren mit allen Muskeln in seinen hinein. aber heiser. Er machte dabei einen kleinen Schrei. Als sie sich umdrehte im weißen bauschigen Mantel. Der Schatten bewegte sich hinter ihm. Daisy schrieb einen Brief. löste sich ein Schatten im Garten. hob es wieder. Dann frug sie. visierten die Schleife ihres Schuhs. als röche sie daran. Dann legte sie das Blatt der Gouvernante beiseite. Am Abend besuchte er sie wieder. Donnerstag früh kam Le Beau. Ein rascher Blick suchte in ihren Wärme. . sie seufzte. Sie wollte nicht. Daisys Augen wurden schmaler. kam wieder. Als Lewinsky sie bedrängte. ihre Ringe klirrten. er pfiff. Der Nebel dampfte um sie. Die Karte der Florath wies sie ab. Freitag brachte er sie aus dem Theater. Einen Augenblick kreuzten sich ihre Blicke mit denen des Fräulein.Ecke geht. Auf dem Parkweg lag Dunkel. Zuckte die Achseln. klatschte ab. wie sehr diese sie fürchtete? Vom Tisch entfernten sich Bücher und Rollen. drehte sie um. Langsam und wild wogte ihr Leib gegen seinen. Ging hinaus in den Garten.

fand seinen Mund. er ähnelte Symes. aber er war so nie ohne Tip von ihr. Er hatte ihn hergegeben. sie schlief weiter. wachte aber über Tränen auf. sah doppelt. Er küßte ihre lange braune Hand. Küßte Kreise um die Gelenke. flocht ihn um den Finger. Traurigkeit schwemmte sich hoch. und nun kam ihr Leib an seinen. Sie schloß die Lider. Es ward leer in ihr. entgegengeflogen. Küßte jeden Zwischenraum der Finger. Der kam aus einer engelhaften Beleuchtung. Über den Leib glitt die Hand hoch. die unerklärlich schön hinauflief. es strich seine Haut. hing an jeder Hautphase. blond. im Traum. Das Zittern nahm ihr den Atem. Sie fing im Schlaf an zu weinen. sich schüttelnd zwar. sie stieß die Luft fest aus. Moki. zog mit den zarten Schultern den Kopf herunter. als stürbe er mit ihr. machte die Schwebung mit. warf sich über ihn. Wo sie Flaum hatte. den Muskel des Schenkels. der sich straffte. Er streichelte ihr Knie. selbst Fribaurt. mit einer jungen gefurchten Stirn. schwankte. Er sah aus gleich einem Skandinaven. Le Beau lag neben ihr. als sie das Bein aufstellte. Nachts sah sie. legte den Knöchel wunderbar damit frei. der Pore da. empfing ihn dann im Mund köstlich und rasend erregt. sie spürte die Zunge. öffnete ihn. aus dem Herz was herausriß. löste sich kaum von der Pore hier. Er sah sie zornig an. die . blieb er. machte eine Bewegung. sie ertrug diesen Blick nicht. Das machte ihr sofort Ruhe. sog sie an. Es fehlte nicht viel. . blieb an den zärtlichen Hügeln. gescheitelt. einen Mann. . er atmete schwer. umflutete ihn mit den Lippen. die ihr wehtat. Er wies auf den Schatten. Ihre Hand an seinem Mund.Er war durch Zufall gekommen . Berührte wirbelnd mit dem kleinen Finger die Warze. Trat heraus.

Sie wimmerte nur noch. »Sprich«. daß er daran glitt wie an einer Frucht. sie schluckte die Kugel. er küßte sie wieder heraus. bleich. spielte auch in der Ekstase achtungsvoll mit. Sein Kopf glühte zwischen ihren Knien. Er flocht seine Kragenspange in ihren Flaum. Die Küsse reizten sie langsam. Sein Körper. Sie stürzte höher ins Unerträgliche: »Mehr«. Von da führte er es an den Mund. Sie verlor die Besinnung. So nahm er ihr Kinn. sog und fuhr mit der Hand die Rückenwirbel herab. seine Hände entzündeten sich daran. ward lasterhaft und verehrte zugleich. Das Silber der Bürsten. rollte sie über die Wade. Sagte über ihre Brust Vergleiche. Durch die Dämmerung griff er aus der Schale eine der drei Kugeln. die Hände danach aus. Er grub sie mit der . ihr Knie und genoß es mit den Augen. Die schwarze kleine Warze der braunen Brust entflammte ihn wieder. zwischen der Brust bis an das Ohr. wie ein Römer. Sie lag dann still. Ihre Haut ward nicht feucht. der Draht der Ampel kamen in die Glückseligkeit. wortlos. ohne viel Fleisch und groß hingelegt. dehnte sich so. Da nahm er die Sehnsucht von ihr. sie lächelte. nur manchmal erschüttert von Schauern. mit den Fingern. die abflogen. flüsterte sie. hielten das schmale Becken hoch. blieb länger unter dem Bewußtsein. sie sah nur noch sein Bild unter dem Lid. wie er sie setzte. Es war zuviel. als er wollte. Die Vögel der Tapete musizierten paradiesisch durch die Seide. Langsam begann er entzückte Dinge. glättete sich unter den Umarmungen. preßte den Zahn in die Weiche. die Lenden zuckten. Die Lippen trafen sich. Ihr Blick brach. Er erbebte unter seinen Worten.aufgelösten Gelenke suchten Schutz an seinen. Seine Hände suchten ihren Rücken herunter. Sie lauschte atemlos. Er schwieg. die Bucht an der Lende. drehte seinen Kopf dahin und streckte Wange an Wange.

Die Sonne ging höher. strebte auf sie zu. Die Terrasse bog sich mit den Stufen entgegen. warf ihm eine Klavierwelle nach. Sie schwenkte die Ampel noch einmal. Nun wuchs sein Kinn.Zunge heraus. strich weiter. es gab eine Lücke im Hirn. liebkoste. die Stirn flackerte. Sie hörte seine rauhe Stimme gedämpft reden. blieb in der Mitte des Körpers. Ihm entgegen. Wie ein Vogel. Er hatte einen Koffer. Er grüßte mit den Augen. malte dunkle rote Schatten auf die Bronzehaut. Sie fiel zurück. Die Schienen gleißten stahlweiß. suchte. Die Untergrundbahn rollte durch schmale Korridore. steckte sie in die Tasche seines Pyjama. Sie empfand Le Beau durch die Körper. einen Mantel. verschwanden. Magnetisch wie eine Viper holte er ihn herum. sie verstand sie nicht. Ein einzelner Baum stand wie Glas im Sternlicht. . Da kam seine Hand. Die Türen knallten. Die schlanken Hüften erbebten. Sie zog den Kimono um den Hals fest. küßte sie. hoben sich ein wenig. der Wind kam herein. die sich zwischen sie keilten. der Gartenabend hatte ihr Leben irgendwie gebunden. dann aber schwellte eine helle Flut heran. aber es war zu weit. Ging zurück. Der Wind warf die Gardine ein wenig auf. Es gab keine Hemmung. Die Frauen ihres Geschlechts hatten die Steine alle vor ihr getragen. Da sah sie in Stefans Gesicht. Die Hand gewöhnte sich an eine Stelle des Fußes. Nun fiel das Tor zu. was herauftrieb. Sie verstand sie nicht. Die Körper standen reglos aneinander gebäumt. krampfte sich unter dem Licht. Die Welle ging über sie. Die Station kam. Sie erzitterte. Er machte Zeichen. Rückte gequält den Kopf zur Seite. stöhnend.

man sah sie nicht. Zog einen Strich. Dann drehte sie sich herum. Ein Mann stand noch zwischen ihnen. sah in die Luft. sie behielt eine. es war leer geworden. . »Anjá«.aneinandergelegt. fuhr mit der Hand blitzschnell gegen den Strich durch das elektrisch aufschäumende Fell. Er brachte ihr Katzen. im Sprung. Sie tauchte auf. sie sprangen beide über das Hyazinthenbeet. sprang. Er sauste ab. Im Vorübergehen hörte sie seine Stimme. Nahm es mit allem auf. wie entfärbt er war. Le Beau riß es hoch zu ihr. rief. Hinunter. der Ruck warf ihn brutal herüber. daß er.« Sie nestelte an der Tasche. Sie zuckte ein wenig die Achseln. Laue Schatten lagen um die rostbraun fallende Sonne. ihr Auge nicht. . Rasch: »Leben Sie wohl!« Sie ward verwirrt über ihre Kühnheit. Sie spielte mit ihr im Garten. hielt sich mit den Pfoten am Schlüsselbein und reckte sich in die Kurve der Weiche. glitt auf Claudius zu. bleich war. Geld. was der andere gesagt. »Geben Sie . rief sie. Ihr Ohr vergaß aber nicht. Gegen jeden außer Daisy ward sie feindlich.und Hinterfüße nebeneinander standen.« Als der Zug anfuhr. Steckte den Kopf in den Lichtschein um ihr Haar. Anjá sprang auf die Schulter. aber entfernt: »Es geht eben schlecht. von dort in einen Baum. daß Vorder. er faßte sie. draus auf dem Perron vorwärts strebend. mit gerecktem Schweif. Drüben. sah sie durch die Scheibe. fing sie das Tier wieder auf. legte die Schnauze auf den . Ich sehe Sie wieder. Er brach sich die Schulter frei. Das Tier bäumte den Rücken. Der Wagen hielt an. drängte sie gegen ihn. Raben standen zwischen unruhvoll blauen Wolken. Es legte sich an ihre linke Brust.

Sie stieß den dünnen Stock in den Sand und sah rasch auf. sonst niemand.Brustansatz. wo der Schlaf den Halbtraum abtrennt und hinunterreißt. schwang ab. spürte die Müdigkeit. Ein Hauch schoß in ihre Haut. Aus dem Horizont kamen schwarze Punkte. ausgedörrt. gab ihm rasch die Katze hinüber. ruderten herauf. ein Gesicht. schritt er auf die Bäume zu. in der Mitte des Platzes ging eine Frau. den Kopf gesenkt. da kam der Mann wieder auf sie zu aus der anderen Richtung. er hatte sie nicht gesehen. Sie wich aus. quälten sie. Langsam. Mittags querte sie einen Platz. In den Kreis war Blut getreten. Sie sah ihm nach. als seien sie von Blut überfüllt. daß Hunde nicht einmal sie näßten. daß sie nicht fauche. ihre Schulter hing untrennbar an der Le Beaus. aber im Augenblick. dünne Bäume wagten keinen Schatten. Der Mann war echt. Daisy gähnte. Es schien auf sie zuzugehen. das scholl und geschah und sie umkreiste. Das laue faule Treiben der Natur um sie. Ihr Schreck hatte ihr eine Vision gegeben. die voll und groß abschwemmt. kein Mensch ging durch die Glut. ja fast in sie hinein. Le Beau stand vor ihnen. Sie sprang auf. elend. Der Kies und Sand flimmerte trocken und müd. Plötzlich sah sie eine Figur. Sie zuckte die Achseln. Die Nüstern schwebten nach außen. . warf sie zurück an Le Beaus Brust. Ihre Augen drückten sie. von der Nacht her. hielt Anjá nieder. standen die Augen des Skandinaven über ihr. Sie sah sie bös an. die auf ihrer Hüfte sonnte. gab ihm das Warme. ging an ihr vorbei. Sah sich um. Schlief ein den Abend. Anjá sprang zurück. begannen rauh zu schreien. das das Tier von ihrer Lende noch an sich trug. Es war das Gesicht des Traums.

»Was ist?«. setzte sie auf den Diwan: »Sie werden auf die Zofe verzichten müssen. Er gab den Koffer durchs Fenster. die Muskeln liefen aus dem Arm in den Rücken mit einer Kraft und Grazie wie Meer. duftend und voll schönem Saft.« Er lächelte und stieß den Löffel in den Schuh. immer lauter. daß sie stehen blieb. suchte im Boudoir den kleinen Koffer. Aus seinem Mund kam so viel Frische und um die Raubtierzähne lag das Rosa des Fleisches so fruchtreif. Die Vorhänge bogen sich auseinander. Er schob Schubladen zu mit dem Knie. Er hob den Mund in die freie Achselhöhle. riß sie an sich: »Du wirst es jede halbe Stunde dem Chauffeur sagen. Er näherte sich ihrem Bett. wählte in ihren Strümpfen. frug Daisy. herein mit einer Gewalt und Hingabe. Vögel schlugen herein.« Er schloß das Strumpfband an ihr Korsett. sein Knie standen in der Morgenleuchte. kreisten auf. von innen lachend. . zogen sich an Rufen höher. Er hob sie mit den Kissen auf. warf zwei Necessaires hinein. schwebte sie schaukelnd hin und her. während Daisy die Nägel einrieb. sprang herein. Der Geruch der aufgewühlten Sachen erfüllte das Zimmer. »Auch auf das Bad. Sie zitterte unter der frischen Luft. Dessous.In der Dämmerung wachte sie auf. Le Beaus Kopf. Sie zog die Beine herauf bis unter die Brust. frug sie ratlos. Büsche dufteten herüber. Er pfiff leise vor sich hin. »Wohin?«. Eine Hand faßte ihn draußen.« Alles gepackt. Sie bürstete das Haar zurück. er lachte. Er kam geschmeidig über den Teppich. immer andere fielen ein. in Strümpfen und einem Beinkleid. besah sich im Spiegel. daß sie daran alles vergaß. das großfaltig mit dünnen zahlreichen Plissees ihre schmalen Hüften umzischte.

fuhr sie auf der Rue de Rivoli. schob alles gegen sie. Sie hatte den Hauterfolg. dem Springbrunn. selbst wenn sie den Finger nur hob. Zwischen alten Tapeten. die Päonien. Trotz dunkler Tönung war sie durchsichtiger als die französische. der Schwung in die Luft riß sie los. in Musik. Sie hatte nur Klang und Richtung nach Einem. sprang in den Wagen. *** Sie schwankte. das Gitter. während Ballen vor ihr sich häuften . der Flosse eines Goldfischs. Unter den tutenden Raubvogelrufen der Hupe brach wie ein gläsernes Gebäude die Stille. gehalten. Ihre Wünsche erfüllten sich. mit großen Sätzen. eh sie sie dachte. verließ sie nie. Die Inbrunst einer Blutwelle hüllte sie ein. . neigten sich Akteure bedeutenden Namens.ergriffen. das Haus. durch die Wolke verhüllt. Sie faßte den Schaukelstuhl. Nun fing er an zu laufen. lenkte das andere ab. es glitt ab. um ihren ermüdeten Blick zu erfrischen. bei den gepflegtesten Frauen fiel ihre Bewegung. machte sie zur Mitte. schmiegte sich in die Atmosphäre. Verweilte auf dem Tisch. Es genügte. . Gab der große Schneider. . den Fuß umrückte. Es verwirrte am Anfang sie etwas. erstaunte sie nichts mehr. So stieß sie an alles. wild heraus. Le Beaus Arme faßten unter ihre Kniekehlen. Die Lippen hochrot. faßte Fuß. schimmerte weiß auf Silber. reckte sich. Wirkung ging von ihr aus. Doch schloß die Welle sie ab. der Park mit einem Ruck entzwei. schlug ein. schrie wieder etwas. Sie sah um auf der Terrasse. Vorüber strich es. durchs Fenster im Parkschatten das Bild eines tanzenden Balletts. Manekins paradierten. die Finger voll Gestein.

heut stürzte er in die bunte Pfauflamme der Folies Bergères. errötet vor Zorn. als sie sich bog. Wagen. leichte Minen . zurück. Wo Daisy auftauchte. Polizei ist mir widerlich. sein großer Körper funkelte in drei Spiegeln. wenn Sie sich exponieren. loulou. Er gab ihr Briefe an sie. die auf verdächtige Weise kamen. Le Beau umspannte ihren Horizont mit hartnäckiger Leidenschaft. das rote Haar war ein wenig in die Stirn gestrichen. am Abend fuhren sie vorn auf dem Seinedampfer in Geruch von Bäumen und Wassernacht. Zofen im Korridor. ma crotte en or. Das Haus ward Mitte von Versuchung. stieß es auf Le Beau. Sie besaß sie am folgenden Morgen. ihre Haut. morgen sah sie steifstes klassisches Theater.Dichter ihr. Breschen wurden versucht. »Es ist eine Leidenschaft. Es gab keine unvereinigte Sekunde. Diener standen dressiert auf ihren Blick. Sie legte sie ihm vor. der seidene Unterrock umglockte sie. sagten Eitelkeiten in die Loge. »Es geschieht nicht Ihretwegen«. selbst d'Annunzios Nelke. wenn Frauen heiße Blicke warfen. Es blieb nur Kälte und Hochmut. Sie gaben sich Handikap darum.« Er griff in die Tasche. sagte er höflich. Sie kleidete sich an im Boudoir: »Es reizt mich nicht. geschah ein Start. Stieß etwas aus ihr gegen die Welt. . Im Musée Cluny begeisterte sie sich an alten Spitzen. jede Möglichkeit ihrem Geist. Es ging durch sie. noch weniger aber. Er lachte. ihre Hand.« Er erbleichte ein wenig. lehnten die Herren an der Brüstung. . hatten aber hinter dem Blick. wenn Sie Ihr Vermögen verschwenden . flüsterten innen kaum verhehlt: bichette. erfüllte das Erdenkbarste für ihren Körper. Seine Nerven lauerten auf die Ahnung eines Wechsels.

Ein chilenischer Politiker führte im lateinischen Viertel sein Knie unterm . immer weiteres Herströmen. Sie spürte es kaum. Wagen rollten. Als Reisende aus Tiflis bewohnten sie den Mont Martre. streckte sich in eine wunderbare Abwehr. im Boulevard tauchten sie unter. schloß um den Kreis. was vorging. Hände streckten sich ihr entgegen. Vor der Oper fuhr mit rascher Biegung vor ihren Wagen ein fremder. gab Daisy die Kleider einer kleinen Mimi. Durch den Garten aus dem Haus. veränderte sich. Als er bei ihr war. nachts. sank gegen die Wand. Es begeisterte sie. hatte genug. dem rotumhängten Horizont sammelte sich alles in sie zurück. sprang hoch und schoß durch das Fenster. sich selbst die abgelegte Eleganz eines Alphonse. wie es um sie herum sich sammelte. Nun trug er eine Falte. Schleifen von Laternenstraßen schwangen vor ihnen stumm hinaus gegen das Ende. verweilte eine Minute und schenkte sich ihm ganz hinein. Le Beau suchte man zu übersehen. schürzte sie den Mund ein wenig. Er untersuchte nichts. war sie Zentrum. sie sprangen heraus. Nichts Freund war. fing ein Diener an zu zittern. sich angliedernd. ließ die Bedienung für den Abend ausgehn. Er lächelte. fielen donnernd zurück. ging darüber. begriff plötzlich. rief er etwas. Le Beau riß sie zurück. als er den Korridor querte. wie er Witterung nahm. Sie ruhte nur nach ihm hin. Wartete nicht mehr. als kleine Juden zogen sie zur Concorde. tauchte sie auf. Schatten bog sie in Parkviertel. Ihre Wirkung ward aufreizend. Am Nachmittag. spürte Gefahr.gelegt. Ward es aufdringlich. wie nie. nahmen andere. verbarg etwas. nur Jagd. Er löschte alle Lichter. Aus der Weite. ohne daß sie begriff. Straßen schäumten auf. Sie griff nach seiner Hand.

schwang ins Licht. kam ein weißer Ballen. winkte mit den Brauen. Sie lockte ihn zurück. Ein . in ihren Kopf. Schon drang das Licht vom Haus ab. er war am dritten Haus. Bald auch waren die Türme eingelullt. flüsterte mit seinem Nachbar. Daisy wachte. Er kam. wo die Linien der Eisenschnüre schon fast zusammentrafen in einem spitzen Winkel. an den Atem gebunden tragen. Nachts klirrte die Klinke. wie nur Weiber sie dicht an die Haut. Le Beau ging dem Geräusch nach. zog es rasch zurück. Das Licht stieg weiter. Erstaunt. die Rippen starr gebläht wie von Glas trieb die Kathedrale in die Mondwelle. Um ihn lag eine Sinnlichkeit aufgespart. auf nackten Sohlen entflog ein Umriß. Es ward fast weiß. Es schlug zwei Uhr. die Stirn mit der Hand umklammert. abgelenkt einen Augenblick streifte sie ihn. glänzte mit Porzellan aus allen Fenstern und schwebte. das breite Flußband schwang am Horizont hinauf und Kähne liefen gegen die Sternbilder hin.« Das Blut wallte in ihren Hals. der Schritt Le Beaus hielt vor der Tür. setzte auf diese Nummer. Das Licht hob ihn. geschnellt. Die Gurte der Balkone herunter von einem entfernten Haus her. Er tauchte in Mauerschatten. bald untertauchte. Dann fiel das Licht in einen Park und hatte es mit den Bäumen. hatte endlich eine Spur. ergriff in einer weichen Spirale Notre Dame. Die silberne Brust schwankte. gesprungen. Von unten stieg es herauf.Tisch an ihren Schenkel. fiel kurz darauf gegen das Haus. lief einer Figur nach im spitzen Hut. klammerte sich an die Hausfront. bebte mit den Lippen: »Zwei Uhr. spülte ihn herüber. die am Boulevard bald hochschwamm. ergriff die Seine. überkletterte Barrikaden. Aber er folgte. Da öffnete sich der Mund.

Sprach . blieb am Bild seiner Kopfkompresse. Schmollte mit dem Mund und lächelte. wehrte ab: »Kein Mitleid«. Sie umschloß seinen Nacken. Sie bat. kam mit List. Zerrissen in der Balkonecke lag ein Tuch. Sie lockte ihn weg von seiner Fechterei. in die er folgte. Daisy. Sie frug. denn im Augenblick des Schlags wußte er. flüsterte seinen Namen in die Nacht. Unter dem Ton zuckte er zusammen. und lauschte. doudou . schüttelte fiebrig den Kopf. trat mit ihm auf den Balkon. seinen Mund.« flüsterte sie mit geschlossenen Augen. Sie trug es hinein. auf jedes Geräusch. er müsse zurück. liebkoste sein Ohr. Je tapfrer er sich wehrte. . umwärmte ihn mit ihrem Körper. . schon halb in neuer Ohnmacht. »Du mußtest zurück. Sie drehte den Plan um. Ein weißer Ballen bäumte zurück am Nachbarbalkon. Sein Blick fiel in den Spiegel. besinnungslos: »Chéri . Sie streichelte ihn: er stand nicht auf. Nach der Ohnmacht kehrte er sofort zurück. . die Angst um ihn stieß sie gegen ihn hin. von Speichel feucht. Durch die halboffenen Lider sah sie gehetzt vom Teufel eine Figur im Nachtweiß zurückfliehen. Sie konzentrierte alles auf Flucht. Die Zähne entblösten sich gierig. er war im Kampf. Er widerstand. was er mehr liebe. wuchs in ihr das feste Ziel: ihn in Sicherheit zu wissen. seine Eitelkeit gegen Gefahr oder sie. während er fasziniert vor sich hinsah.«. blieb auf dem Posten. zusammengeschlagen. . sie hatte nur zwei Sekunden gedauert. Sie befahl. das andere all war Abgrund. durchschaute den Klang.Sandsack hatte ihn in einer Torflucht. während sie überredete.

Aber als selbst der Siebzigjährige beim Untersuchen eine Schmeichelei hatte für ihren Arm. verriet ihre Erfolgfreude nicht. In seinem Haus war wenigstens ein Wechsel des Orts. an den Händen gefaßt. drangen in ihn ein so tief. Sie sah in ihren Schoß. Sie fuhren dann Place St. Michel.« Voll. ihm entgegengereist. nahmen einen antrabenden Fiaker. dann lockte sie jeder Platz. liefen. nahmen den Métro. Er nickte langsam. Niemand wußte es. alles zurückfiel. nicht die Idee einer Verfolgung in der Luft hing. es drang nicht nach außen. Sie legte. Sie wartete eine Stunde. in das Schwindelgewoge um ihn den Körper. daß hinter ihnen nichts blieb. Straßen zurückblieben. Über die Dienertreppe stieg sie zum zweitenmal ins Haus des. scharf umrissen kam sein Gesicht ihrem entgegen. verließ das Zimmer. deren Dunkel sie selbst unbekannt umschwirrte. Sprach. die Jagd ihr Ruhe nehme und Freude. wie sie in Sehnsucht ihr Leben sich anders gedacht. selbst der fernste. Wo sie froh gewesen. bis dies vorüber war. Bis dorthin hielt Le Beau sich. parierte Gefahr. während die Gassen. brach sie in Weinen aus. in den Schattenbogen. schwer überzeugt. dem Park. fuhren umsteigend zur Etoile. . Sie wartete. Ihr Blut suchte ihn sofort. Vorm Einsteigen schwankte er wieder. erreichten Mont Parnasse. Vor einer Taverne standen Wagen. die Hand in sein Gesicht. den Zimmern. Ein alter Arzt behandelte ihn von der Erschütterung. Hier lebten sie nun. ihren Mund an sein Ohr: »Ich bin bei dir. warf sich auf ihren Diwan. stiegen irgendwo aus in einer Gasse. sei dort gewesen. denn dort war Sicherheit. der sie zuerst aufgebrochen. wie alles zerfließe.von seinem Haus.

der fremde. dem Duft ihres Haares.schloß ab. wogte aus der Metalltiefe Zwielichtiges. selbst nie im Halbtraum. zielte es in einer unbekannten Verdichtung gegen ihn allein. es sei für immer. Leitern nachts gegen die Wand sich stellen. gegen sie. Oft lag sie über seinem Gesicht nachts. Denn um ihretwillen zog er sich Feinde. so lange sie da sei. der Sommerduft strich darin herum. schon besinnungslos. weiter. bog die Haare ihm aus der Stirn. die ihr Körper verlangte. als sie vermochte. ja haßte sie. Von der Silberkugel zwischen den Staketen. erlitt er Angriff. war ihr. lauschte. machte die Augen zu. sah lauschende Köpfe aus dem Rosenbeet kommen. Dies drängte ihr Leben zusammen. ob sie sein Traum sei. Die geschmeidige Stoßkraft seines Körpers gab ihr jede Seligkeit. daß Le Beau leide. als sie von ihm . wurden sie aufdringlich deutlich in der Phantasie. sagte: »Liebe ich das nicht. sie blieb stehen. ihrer Haut. Schatten. Er trieb sie höher noch. Gewärtig eines Überfalls hielt sie den Kuß an bis zum Ersticken. küßte ihn besinnungslos. weil sie reizte. warum verletzt du es?« Sie traten in die Parklauben. dem Wuchs. schiebe sich dies und dies zwischen ihn und sie und bohre ihn weg. öffnete nicht vorm Abend. Er aber trat ein. schleifte sie in die letzte Wollust. Maß sich die Schuld zu. weil sie auffiel. Legte die Hand auf sein Herz und zog mit dem Finger ihren Namen auf die Haut der Grube. an der Stirn getroffen. Ging er von ihr. faßte das überall an. Sie spürte. An ihrer Angst wuchs ihre Liebe höher. sehnsüchtige Glieder formt. an andere Männer. Dachte nicht. gedämpftes Ungeheures heran. Bleich vor Erregung strömte sie ihre Seele mit der Zunge in seinen Mund. nur in das nächste Zimmer.

der nie die Beherrschung verlor. Da blieb das Männliche zurück. eingestellter auf Unheil. liebte sie ohne Änderung. toll. aber erwachend spürte sie unsinnige Angst um ihn. gab ihnen Linde und glatte Bewegung. sagte ihr Worte der Liebe. Er gesundete. flüsterte seinen Namen. ein edles Tier.empfand. durch seine Umarmung das Hemmungslose durchbrach und aufgeschleudert flog in eine leiblose Ergriffenheit. die nur die übersinnliche wahnsinnige Angst ihrer Seele erreichte. was fehlte. Nachts kam er spät zurück. voll Geist. quälte sie. ausschweifender. die kaum sprechen konnte. . wenn er sich ihr ergossen. spürte sie unter wütenden Küssen das Zurückgleitende. daß sein Herz das letzte Zerschmelzen kühle. und daß sie ihn darum auch lieben mußte. mehr als er sie. erhob sie aus den kleinen Seufzern und Stammeln zu Geschrei. umschürfte ihr Fleisch mit Witterung. erwartender. ihm entgegenatmete. nie mit ihr sich traf in einer Höhe. Mit jedem Tag ward ihr Auge größer. das ihr Mut gab jenseits der Umschlingung der Körper. machte sie hingeflossen. Sie schlug verschleiert die schräg gebrochenen Augen auf: »Du mußt mich mehr lieben. eine Stimme. sank zurück. ein Marder.« Schmeichelnd umwand sein Körper sie wieder. bis ihr Kopf besinnungslos ward . was sich nicht gab: _den Mann_. . war gefährdeter. das. flog nicht zu dem erlösenden Wort. als ihr Hirn es träumte. was er nicht zu geben vermochte. je mehr er sich bewegte. sein Geist begleitete seine Hände. Fremde an ihm. Er aber blieb gleich.er trieb sie in den Abgrund. griff an. in jeder Blutfaser geöffnet nach seinem Angriff -. und empfand verzweifelt. . Während sie sich noch auftat. Zwei Arme fielen in der Pergola um seinen Nacken.

Sie verschmähte es. legte ihn in ihren Schoß. der über sie kam mit ungekannter Leidenschaft und grausamen Lippen. Es war das Höchste. Es leuchtete tief in der Stunde und seinem guten Willen kam es entgegen herauf und er spürte ihr Warten. brachte den lauen Blütenwind mit in ihr Bett: »Was willst du?«. Was blieb noch. Sie wählte nicht. was auch kam. schob den Hochmut beiseite. brachte aus dem Nachtblau gelb aufflimmernd vom Fenster den Globus. konnte noch kommen? Entzücken selbst der Tod. nahm nicht. was sie erwartete. atmete sie. unter ihm kaum mehr lebend. Verzichtete auf die Ruhe. Er hob ihr Gesicht ins Helle. . ihre Stimme trug keinen Laut mehr vor Verwebtheit. Unverlierbar nahm ihn ihr Auge. die es übergossen. schon der Mittag Sicherheit. die sie verschwieg. nur sammelnd und aufnehmend. Schon der Sonnenaufgang hieß Abreise. In eins zerflossen gingen sie hinein. »Lieber«.Zugleich strömte der Weiße-Flieder-Duft mit einem Hauch herunter. um zu leiden für ihre Liebe. wie schwer es ihr ward. als was sie bot. Dolden bebten am Parktor nieder und berührten ihre Gesichter. Ihre Liebe stieg aufs Äußerste. frug er und bot ihr jeden Fleck. Er spürte. Sie schenkte ihm ihre Angst. hingegeben an solche Innigkeit. Sie hatte die halbe Nacht am Tor gewartet. In den Tränen. Stand auf. Weich von den Tränen und gerührt von seiner Milde mahnte sie sein Versprechen zum erstenmal die Nacht. ihre Angst. als sie ihm die Kugel zurückgab: »Ich will es nicht«. Da hing es. Dorthin führen sie morgen. Legte sich zurück. sah er mehr. sagte sie. den sie benennen wollte mit dem Fingernagel.

Nichts geschah. die sie dem Mann verband. das verteidigte und lauerte. das den Horizont anrannte. Da die Wochen aber leer waren. keine Hand gehoben zu ihrer Entführung. Die Lust umschlich sie kühl. kein Raub mehr. schrak aber dann zurück. ein wenig gelangweilt. spielte nun mit dem Gefühl. die nicht kam. wich ein bohnender Arbeiter aus. es ging ohne Zwischenfall. ermüdete sich die Spannung. wußte nicht mit was. Kein Schrei. Das stieg und fiel mit den Graden der Hingebung. Als ihre Schenkel den Gaul erstmals fühlten. Sie lauerte auf eine Gefahr. daß er sie hatte. Sie ging spazieren. Man achtete. Am . keinen hörte man allein. ruderte einmal am Bois. Menschen streiften das Haus. ihre Augen wurden beruhigter. was hier fest vereint schien. nahm hin. eine Mispel in der Pappelkrone. Aufschreiend blieb sie zitternd an der Wand. Sie ermüdete mit einemmal. traf sich ihr Herzschlag mit Entferntem. Sie kam anders zurück. Manchmal glaubte sie sie nah. wobei er sich an ihrem Ärmel instinktiv hielt. Als sie die Bibliothek kreuzte. Allein der Bogen der Angst war zusammengewachsen mit ihrer Liebe. ritt hin und wieder. Ihr Name mit seinem hatte schon Patina in der Verschmelzung. Es löste sich nicht ohne Lockerung auf dem Grund des Gefühls. glitt ab. stürzte hinter ihr aufs Parkett. wenn sie ihm ferner war in ihrer Blutwoche. schon im Vorsaal. Das Raubtierhafte. gab ihm knabenhafte Wildheit. etwas resigniert. gewiß. Aber Le Beau federte die Sicherheit erst recht. ein Auto. vergaß sie es. allein. sie mischten sich an die ersten Vorposten heran. Wochen kamen. Es war ihnen fern schon. Manchmal. tollte darin.Tage. gingen in der Erwartung. gegründet. Niemand warf sich in Abenteuer. matter. war es ein Schwan im Uferduft. sie.

gab es keinen Brennpunkt. kühl entfernt. Sie tötete diesen Gedanken und lächelte. Wo aber die Kontraste stiegen und rasten. war nichts. machte sie düster. was sie durchlebt. sondern sie jagten auseinander. in den ihr Gefühl zusammenfloß. gefürchtet. die Angst und die Sorge. Der Schwung dämpfte sich. aber die komische Bewegung der Abwehr. Ihre Liebe gliederte sich darin. Was sie aus der innersten Tiefe gehoben. in dem der Aufschwung mit dem Tagaufgang über die Jacken rann. Suchte nach Flüssen. so dies und so das. die im Rauschen ihr genehm. die Bilder glitten harmonisch. der den Fechter zeigte. Dirigierte die Reise. Ein Gleichgewicht kam. deren Schattenfall ihrer Lunge lieb waren. Doch einte die Landschaft sie nicht noch tiefer. zusammengerissener und stählerner in der Spannung wie in den . zitterte nicht mehr um ihn. Gebirg. schweigsam. die das Auto kielte. bewunderte. die Schichtung der Welt. die sie gesehen. verwischend das Grobe. standen allein. Sie reisten. Seine Beine wie aus Bronze spielten den Rumpf hinauf. zeigte ihr kaleidoskopisch. Ebenen. verwöhnte sie namenlos. was ihr selbst nicht bewußt war. wenn er ging und kam. In der Nacht sah Daisy Le Beau im hellen Licht neben sich. untermalend das Hauchdünne. ein Betrug. An einem Abend sahen sie eine italienische Oper. Wirkungen vertauschend. verbreitete sich.Mittag in der Sonne lachte sie über die plötzliche Furcht. Wälder. Der Überschwang kehrte zurück. Er frug nach Plänen. kennerisch. die äußerste Spitze des. Aber wartete nicht mehr in die Ferne. Wünschen. genoß. abwechselnd. die man einsog. lauschte auf Ungesagtes.

auch liebte sie ihn. zu sehen ohne Rausch und ohne Haß. was von ihm zu ihr gekommen. Sie fühlte alles. Sie sah es klar. auch wenn die Lider sich schlossen. Aber sie spürte wie Ziehendes. Sein kluger Kopf war voll Geist. Hingabe und Wollust. die sie streiften. die lag. sah alles sich hinneigen nach der Höhe. daß es sie erfüllte? Es war. erblaßt fiel ihr Kopf zurück. halb schlafend. Denn es trat in sie in dieser Nacht. was sie erträumt und dem was sie erreicht und besaß.Marmorsälen die Ringer. fast mehr. sie Beschwingendes und Reißendes die Spitze des abends eingeatmeten Gefühls über sich schweben. in dem sie war. was sie erstrebt. es verblaßte wieder. nie entfachten. Sie drehte um. und es banden sich die Enden der großen Kantilenen der Sängerin an das Ende ihres erwachten Bewußtseins. erglüht. Lange lag sie gewiegt von Dingen. Sie sah den Körper neben sich. . und wie unendlich überlegen ihr Gefühl schon dem Augenblick geworden. aber es blieb unten. traf sie vernichtend. edel und schön wie wenige. zwischen dem. Aber im langen Wachen erkannte sie unerbittlich. sie lächelte. Das Licht flimmerte kühl. wie leer ihr Zustand schwebe und daß dies nicht sie erfülle. als ihre Stimme noch das Ziel war und ihre kindliche Sehnsucht glaubte. Ein Gesicht tauchte auf. Lange lag sie kalt. Die lange Strecke. dort sei der Ruf. und an der Höhe der Kantilenen ermaß sie die Höhe des. was ein Mann an Liebe ihr geben konnte. Genügte es? War es so viel. zum erstenmal. Begeisterung.

er stieg ein. die in Holzschuhen von einem Bein aufs andere sprangen. Seine Vettern erwarteten ihn mit den Weibern. als in Valence er während des Sprechens die Budjetrede aus Paris erfuhr und eine wilde Kavalkade dagegen aufmachte. auf ihre Schulter. Wieder kamen Olivenbäume. Neue Chausseen bäumten sich. daß sie fast zusammenbrach. nahm sie unter den Arm. Sie gab ihm die Hände heraus. Sie saß in der ersten Reihe. Unterwegs stieg seine Wut. Jeden Tag liefen rückwärtsgeschleudert erleuchtete Säle mit Menschenmassen zurück. indem sie sich in den Taillen weit vorneigten. sein Geburtsort Libourne. Durch den Süden sprach er von Stadt zu Stadt. Das Personal machte ihm eine Ovation. Er kam aus dem Handdrücken der Komitees direkt in den Wagen. Er redete von der Feuerung herunter. bald waren die Lichter hinter ihnen. sie stieg herauf. Sie fuhren durch die Provinz. Einmal küßte er ihr die Hand. Sie staunten sie an. Der Vorsteher meldete das Verbot des Zuges. Ein Telegramm rief ihn von St. legte ungeschickt den Arm. Sie lächelte mit den Weibern. sie lachte eine Zeitlang über seine Zärtlichkeit. Er aß dann den ganzen Abend. Dann kamen sie quer durch die Bretagne. Abends nahten drei Laternen. stieg auf den Tender und verlangte eine Lokomotive. Er wurde verlegen. Malo zurück. die Arme auf den Rücken schlugen. Dann gab er ganz behutsam Daisy die Hand. Der Parlamentarier ließ sich nicht sabotieren. fuhr sie heran. Es war Abend. Als sie . der Mond schwankte langsam durch die dünnen Alleebäume.Der dritte Abschnitt Ein rotbärtiger Mann wartete.

Sein Cousin Louis trug es aufs Postamt. grinsten. seine bloße Brust dampfte. Er strahlte und wagte sich zum erstenmal dicht neben sie zu setzen. In Toulouse zog er den Rock aus im überfüllten Saal. Sie fuhren nach Nizza zu einer Kundgebung der italienischen Irredentisten. sie steckten die Gartenhütte an. der bekam einen Hustenanfall. In der Versammlung stellte er eine Resolution auf. Da sie nicht mit ihm sprach. räusperte er sich nach der Uhr jede fünfte Minute. bis er es tickte. Er ging voll Wut ins Hotel. Sie zog den Mund spitz. den Bauch massiert. Dem Saaldiener schlug er in guter Laune auf den Rücken. ging hinaus und fuhr ins Hotel. sie abzuholen. Der Beamte weigerte sich. Sie sah hinaus. Am Mittag schlachtete er ein Schwein. das man nur in Libourne verstand. hob den Finger und streckte ihn nach dem Polster auf der anderen Seite. Er sprach kein Wort. lief auf dem Podium herum und schrie wie ein Bär. Mit blutigen Armen stand er breitbeinig im Hof. Er benutzte den Augenblick. legten ihn auf den Rücken und spritzten ihm aus einem Winzergummi Schnaps in die Gurgel. Die Bläue spielte um die Äste mit einer Leichtigkeit. verhöhnten den Rotbart. bekam die Arme gehoben. Sie ärgerte sich und beachtete ihn einen Tag nicht. er war fast heiser.ihnen ein Schlafzimmer zu zweit anboten. Sofort glitt er hinüber. Mittags spät saßen sie im Auto. die Hand herüber auf ihr Knie zu legen. vor ihrem Gesicht begann er die Hände zu bewegen. lachte sie. sein Publikum raste. Da holte er den ganzen Saal. als durchdrängen sie sich. hob den Kopf und sah sie mit seinen weit auseinanderliegenden Augen an. wurde auf drei Stühle gelegt. die dem Budjetredner ein Wort ins Gesicht setzte. . Die Männer stampften wie die Ochsen und rissen die Mäuler bis gegen das Ohr auf. Die Weiber klatschten auf die Schenkel. als sei sie aus Glas.

Doch der Franzose stellte ihn ihr nicht vor. den die Boulevardbäume mit einer blassen Schwermut trugen. erreichte die Treppe. sah sich. Nun schritt sie gegen einen Spiegel. Er tat ihr leid. er versuchte einen Griff wie nach einer Magd. trat mit zwei großen. aber er mußte bleiben. Sie sah einen Schatten von seinem Auge. Vom Zug kamen sie direkt ins Theater. fragte traurig und kindisch: »Sie haben einen Zug um den Mund. da er nachher sprach. stiegen mit kleinen Kerzen und erleuchteten an dem Ende der schwärmerischen Kurve den Himmel mit ihrem . Ein trentiner Dichter sprach eine Hymne an das italienische Meer. Der Raum war mit italienischen Flaggen geschmückt neben den französischen. schüttelte ihn und ließ ihn fahren. was ist?« Sie lachte. sie griff mit der Faust in seinen Bart. Die Verse langweilten den Parlamentarier. stiegen Ballone aus einem Hoteldach. Ihre Blicke kreuzten sich einen Moment. zog ihn von der einen Seite zur anderen. Daisy stand auf bei der zweiten Nummer. Sofort zog er sich in die Ecke zurück. ging leis hinaus. Er schüttelte sich vor Behagen und strich den Bart glatt. Sie nahm seinen Wagen. aber langsamen Schritten der Dichter von dem Pfeiler. den Parlamentarier zu begrüßen. die schmalen Augen wurden ängstlich. Der Frühling stieg mit sehr blauen zarten Morgenstunden aus dem Luxembourg. An einem Abend. er wurde müde und schnarchte. Sie ging durch das Foyer.Zornig sah sie ihn an. Sein schwerer Nacken zog sich ein. Der Dichter trat einen Augenblick in die Loge. als er hinausging. Als sie den Pelz um den Hals fester zog an der Tür.

die Augen tief und umschattet. Vor Fontainebleau machte ein Torpedoauto eine ovale Schleife. Der französische Staat ließ ihm als Gast Notre Dame allein läuten. selbst wo er bat. denn Daisy lag an Grippe. Sein Kopf war antik-haarlos.Namenszug. Er kam am Morgen. das die Adria zur Revolte aufrief. In seinen Arbeiten kam ihr mit aller Genauigkeit dieser und jener Tag und Gedanke wieder. Selbst sein Parfüm fragte nach ihren Wünschen. aber der Zauber seines Hirns verstrickte mit einer Überlegenheit. entgegen. . denn er brachte ihr keine Geschenke. da du fehltest. um ihr zu zeigen. ihr Wagen bremste und fuhr in den Graben auf zwei schleifenden Hinterrädern. daß dieser Ehrgeiz und sie das Verehrungswürdigste seien in seinem Leben. Die Aufrichtigkeit führte sie dicht zu ihm. nur aus der Frage zum Endgültigen geführt. Der kleine Spritzer hatte gedreht und verschwand hinter einer grauen Staubwand.« Er sagte drei Stunden vor Beginn der Premiere ab. daß es sie bestürzte. er drang in das Dunkelste und Träumerischste ihres Lebens und erregte mit der tastenden Verführung seines Geistes. Später fand sie einen Brief darin. sandte er ihr das Gedicht. die er erriet. Als sie ihn nicht empfing. Er kam zu ihr: »Es war keine Schönheit. aus dem Theater in Nizza. daß er sich aufhob. aber er lauerte auch auf das Unbewußte jedes Reizes in ihrer Seele. Auf der Chaussee lag ein Strauß Narzissen mit einer italienischen Schleife. Seine Schöpferkraft sammelte sich in Verkleidungen um sie.

sagte zu. Er machte eine geringschätzige Gebärde.denn er fürchtete. er hatte Schaum auf den Lippen. »Acht«. denn diesen Ruhm verachte er.« Mit einer aalglatten Bewegung gab er sofort nach. es .« flüsterte der eine der Direktoren. im Salon. hob die Stimme und schrie nach ihm: »Schieber«. Da bekam der andere einen Kopf wie ein Puter. als sie den Boy bestochen hatten. sagte der Direktor vom Fenster her. Er ging leis hinaus. und er wies auf das Gedicht. Er schüttelte stumm den Kopf. er sagte ihr. . es läge nichts daran. »Buffone«. es gäbe nur jenen einen. niedergeschlagen. der niemand einließ.Das Telephon rasselte ohne Unterlaß. Sie wagte nicht zu fragen. daß ihre Stimmen Daisy weckten. »Zehne«. der erstickt. Gegen Morgen kam er zurück. das sie auf dem Tisch liegen hatte. denn sein Gegenüber nahm den Finger nicht von der Lippe. sagte der andere leis und bebend vor Wut. wo er mit den Nägeln das Glas zum Zittern brachte. Er stellte es ab. besprach sich. zog sie auf den Korridor. als sie die Augen schloß. »Drei Monate Reklame . . Daisy schellte. Er zuckte die Achseln. der ihn in der Öffentlichkeit reize. Er ging hinein. Sie war aufgewacht: »Gehen Sie doch«. vergaß die Beleidigung -. als sie den Tantiemensatz um fünf in die Höhe hoben. »Marquis de la bouche. . Vor dem Zimmer stand ein Boy.

Wie sie sich legte. kalt nach innen gerichtet. »Laß dich nicht stören«. ließ sie tanzen. Sie sah. Seine Augen waren feucht. habe er die Niederlage gewünscht. wie er schwankte. gegen Mittag kam es heftig zurück. In der Tiefe. Im Schlafwagen lag sie eine Stunde. Er saß auf dem gelben Stuhl ohne Lehne und plauderte den Nachmittag mit ihr. drehte sich um und schlug die Hände vor das Gesicht. Sie war frischer. Denn ihr Auge allein habe ihm sagen können. er erbrach ihn. bis er auf den Knien lag. ging hinaus. »Laß packen«. ja eine Freude sei. da sein Blick den ihren nicht traf in der Loge. hinter den goldbraunen Ringen entfernte es sich. Sie las den Brief. wo er angespannt sich beschäftigte. Sie setzte sich in die Ecke. machte Puppen aus den Kissenenden. linderte sie nur die Sekunde. sagte sie. den sie noch lag. »Du bist noch krank. Sie . als die Augen sich trafen. sagte sie. Im Zug schmerzte sie der Rücken bis zum Knie. Er senkte den Kopf. dann die Arme. lächelte nach der Seite. Mit dem Frühstück kamen Zeitungen. Er kam bis ans Bett. Er sagte.schien eine Niederlage. schmollte mit ihnen. daß dieses Rufen bedeutend für ihn. Im Tunnel verlor sich das Fieber. sah sie. Das Decklicht irrte in blauen Kreisen um sie. biß die Zähne in die Oberlippe. Zwei Falten preßten die Augenschlitze gegen die Nase. daß sein Erfolg riesig war.« Sie nickte ein wenig und schellte der Zofe. in Decken gehüllt. Ein Brief kam.

Sie kamen bei Regen an. Die roten Lichtreflexe machten eine unruhige Zartheit auf ihren Gliedern durch dies Transparent von rosanem Blut. Hinten begann eine rasende Musik. Da nahte Musik. über den Platz die Herangelaufenen mit hochgeschlagenen Kragen in die Cafés zurückstürzten. Als er vom Balkon hereinkam. hielt sie vor das Gesicht. Der Hirte suchte das Leittier. fuhr hoch. knickte die Knie. Schwarze Männer standen auf der Treppe. Es sprang um. als sie auf der Terrasse standen. hob sie . stank aus dem Mund wie ein Fisch. warfen Kinder um. An der Ecke sah sie die dünne Erscheinung über den leeren Platz rennen. ein langer Frack warf vom Gaskandelaber den Hut hoch. Die Tiere liefen mit geblendeten Augen an die Häuser. jagte auf die Straße. Einige Geiße bockten. Eine Ziegenherde kam aus der Nebengasse. Er hielt die Hände nebeneinander und sah durch die dünne Haut auf sie. als lese sie. verletzten einen Gendarmen im Gesicht. daß.nahm eine Zeitung. sprang durch die Gruppen und pfiff auf dem Fingergelenk. Daisy ließ sich auskleiden. Später drang rote Glut in die Fenster. der Nebel erfrischte. alles verlief sich Die Musik hielt vor dem Hotel. Im Wagen begann Daisy zu weinen vor Müdigkeit. Ein Radfahrer bog um und fuhr dem Leittier in die Beine. Gegen Abend blickte sie vom Balkon. Der Regen ward so toll. damit er ihre Schwäche nicht sehe. liefen irrsinnig im Kreis. Ein Kommissionär mit schwachsinnigen Augen umkreiste sie wie ein Hund und fing plötzlich mit den Armen zu drehen und zu schreien an.

verfärbte sich ein wenig. gewölbt und fließend wie Glas. sie sah in sein überhitztes Gesicht. Da sauste er vorbei. Sie hatte Durst.den Kopf aus den Kissen. Singende irredentistische Vereine zogen zum Hafen. Sie sah in tiefblauen Himmel. Sie bekam Sehnsucht. Sie hielt ihm den Puls hin. Er fühlte. es war Lärm auf der Straße. die herumwanderten. Er nahm sie an der Hand. bog den Kopf zur Seite zum Trinken. Sie sah hinunter. ihn zu sehen. Sie schloß die Augen unter der Müdigkeit der Schlafpulver. ein Organ sprach. Sie sah ihn nur im Sprung. sie legte sich herum. um liegen zu bleiben. leis klangen. Der Schlaf hatte sie erholt. es umplätscherte sie aus der Ferne. als sie hinausging. »Der vierte Zug«. rief er. »Die Unterbeamten«. flüsterte die Zofe. . als er auf den Balkon stürzte. schon im Salon. »Deputationen«. die Reden gingen wie ein Bad. Beim Anziehen bekam sie Fieber. »Was wollen sie?« »Provinzen. manchmal quatschisch schäumten. Er stand an ihrem Bett. frug sie: »Was war es«. das schläferte ein. sie stand auf. Sie verstand ihn nicht. als gurgle es den Mund voll. In der halbgeöffneten Tür. stöhnte er. sie hatte geschlafen in der Zwischenzeit. bald spitz. Als er zurückkam. Immer ging seine Stimme wie ein Uhrzeiger durch die anderen. stand ein fetter Herr und verbeugte sich tief mit einem fiesen Lächeln. sie griff nach seiner Hand.« Sie begriff im Halbschlaf die Zusammenhänge nicht mehr und schlief sofort ein. Die Türen klappten rascher. rief er ihr zu. Später erwachte sie. Dann gingen im Nebenzimmer immer Türen. »Studenten«.

was vorging. kam aus der Tiefe des Meeres der Glanz langsam herauf. Dann sprang sie heraus. Die Molen waren schwarz. Er trat darauf. den er mit großen Rhythmen durchmaß. Er verlangte Rom. Um sie herum lagen Schiffe mit Tribünen. sagte sie der Zofe. als wiege sein Hirn sich in dem Gedanken. streichelte er unter dem Mantel ihre Hand. ließ sich anders anziehen. Unter seinen Sätzen aber. Im Nebenzimmer telephonierte er nach dem Arzt. Er hob sie hinüber ins Boot. Sie sah nicht. rief Summen ins Telephon. die ihm die Höhe seines Lebens waren. legte sich auf den Rücken. eine solche Spannung lag in seinem Blick. Im Halbdunkel . schloß ab. als sie zurückfuhren. Dann schaukelten Tücher über dem Schwarz. In der weißen Glut platzten die Köpfe fast. Sie zog sich weiter an. bis die Glocken den Berg herunterkamen. Eine Brandung erhob sich am Ufer. kleidete sich aus. Es dauerte nur kurz. Eine dumpfe Salve knatterte hinter der Halbinsel. überkam sie eine sinnlose Traurigkeit. von denen die Photos unaufhörlich knackten. einen Spezialisten. Die Menge wartete. Ein amerikanisches Boot suchte ständig die Sperre zu durchfahren. Sie hörte jedes Wort aus dem Theater. Sie ging sofort in ihr Zimmer. Dann sah er sie fragend an. Aber wie er schloß. sie fiel fast zusammen. heiß und schwitzend. Die Schärpen standen grell über den Hemden wie auf Schilder gelegt. trommelte an ihre Tür. die Beine eine kleine Spanne auseinander. »Öffnen Sie«. So lange sie fuhren. Sie standen wie Zinkknöpfe. Das Meer schäumte ein wenig. hatte die Hände gegen die Brust gestemmt. Dann sprach er jene mystische Revolte.dann drehte er sich um. Auf seinem Kopf lag eine Entschlossenheit der Wollust. Aus Marmor stieg ein Adler von der Klippe. Auf der Triere ward eine Fahne gelegt.

im Nebenzimmer flog das Fenster auf. Daisy sprang auf. die Portiere dämpfte es. sie kam durch ihre Tür zum Korridor. sein Schritt war beängstend leis. verhalten. »Welches Unglück«. verwünschte den Tag. bückte sich. schrie es im Gang. las. murmelte er. zielte dreimal nach dem Bild. Er sprach lange mit sich. Er rief durch das Schlüsselloch. Sie brachte den Blick nicht gegen seinen zum Fixieren. Das Telephon rief ihn hinaus. Mit dem Fünf-Uhr-Dampfer kam Syg. krümmte sich wie eine Katze. Von da fuhr sie bis Calais. daß sie hierher gefolgt. Es mußte vom Mittag liegen. Das Fieber ließ nach. wenn er komme. »Der Arzt«. Sie fuhr über Mailand nach Turin. Auf dem Tisch stand sein Bild. sie hörte ihn hin und hergehen. ohne aufzuhören. Sie schritt mit dem Tuch. nur bitte er. Sie machte das Telegramm auf. Dann nach Lyon. Er fluchte. sobald sie härtere Luft atmete. durch die zweite Treppe auf den Gang. Dann ward es still. winkend über den Steg auf sie zu. steckte sie rasch in ihr Haar. Nur sie habe Sinn für ihn. in einer Stunde war es vorbei. er störe sie nicht. Sie nahm eine Nadel. Sie lächelte. stöhnte er. *** . Später kam er noch einmal. maß sich die Schuld zu. »Schließen Sie«. sie hörte einen stehenbleibenden Motor. daß sie den Arzt empfange. Im Dämmern sah sie auf dem Tisch etwas Helles. aufs Meer gekommen. Er klopfte an die Tür. sagte sie der Zofe. dann in das Vestibül.beugte er sich über das Bett.

Sie empfand Ruhe und Stille. war weiß von Metall. go -. Die Unruhe war gewichen. wie ein unsichtbar geschlagenes Schild. Über den Hyazinthen strudelte die Luft in einer Kupferfäule. ein Vogel. wenn sie Sygs Hand hielt. Sie empfand sogar in Vaudreuils Grüßen das geheime Suchen und Fragen. Dies aber. daß sie sie unbefangen zurückgab. dachte sie im Bett.-. Die tiefgesenkten Gartenfenster brachen mit runden Quecksilberbogen aus den Säulen heraus. war nur die Gegenwart der Schwester. . durch den Apfelbaum. torkelte in ihm über die Wiese nach einer Maus. Dies alles brachte ihr die Heimat nahe. . kam in den Mondschein. . Die magische Tiefe des Glases blätterte sich nach innen in den schimmernden Kreisen und sog den Kiesweg mit den Tulpen in einer Spirale hoch und in sich auf. Dann hielt er.Der Mond flog. schlug wild gegen den Apfelbaum. . Aber es trug sie nicht hinüber. Die Syringen hingen schwer und rot über den Kies. Dogo . sie hatte nur Abwehr. schrie »Do .go. Der Mond. verdrehte die Augen. Sie gingen angeschmiegt durch den blauen Dunst der angefachten Nacht. Zwischen den Zweigen des Gebüschs fing das Dunkel erst an und bebte. schnurrte und steckte den Schnabel zwischen die Flügel.«. zitterte durch den Himmel. Bienen stürzten in die Höhe und von ihren übervollen Poren schaukelten hochgetragene Blüten langsam und taumelnd in das Wasser zurück. was sie froh machte. sobald sie Syg sah und spürte. vor deren naher Gewalt das Gelebte zurückfiel. Aus der Gartenhütte taumelte ein Gegenstand mit unheimlichem Schütteln. aber sie war so sicher. Sygs Figur und Stimme. .

nun stand der Mond mitten im Rahmenkreuz und durchstieß gelb und flutend das Fenster. herüber wie Bälle. und der Tau glühte mit einer hingegebenen Leidenschaft an der Erde. . »und Well? .« Syg sprang aus dem Bett. wie der bebende Rücken eines Tieres. obwohl kein Wind ging. Nun begannen im Boudoir die Silbersachen zu leuchten. die vertrocknete Fischkugel. Tage flogen auf und hoben sich in sanften Farben wie aus Strohhalmen abgesandte Kugeln und schwammen in den Garten hinein. Der Balkon war mit wogendem Lichtnebel über den Kletterrosen zugezogen. schon traten die Figuren vor der hintersten Hecke deutlich heraus. schmolz sie das Gefühl zusammen. Sie lächelten sich in das Gesicht. . Vögel sangen. Der große helle Raum stand voll Mondstaub. die Gouvernante. den Ameisenbau. den Kopf noch an der Brust. »O«. dünn und silbern. Die Nacht wurde immer wärmer und durchsichtiger. Im Scheitel der Nacht hing der Mond fröstelnd und starr. Die Uhr schlug. . Der Ton ging hinaus. in das wollüstige Grauen. deren zärtliche Erinnerung sie am sorgfältigsten erfüllte. . Wie sich die kleinen Dinge. legte sich herum. Vor dem Fenster schwankten Weidengerten auf und nieder. die Bäume. als lausche sie: »Und Well?« frug sie und horchte hinterher . flüsterte Syg und führte die flache Hand über das Geländer. hinüber. wo der Glanz nicht nachließ. . daß die Jahre hinaustraten zwischen ihnen . . aus ihrer Erinnerung hoben. die Bettseide wurde ein Netz von zartestem Weiß. . . Daisy richtete sich auf. und spielten sie sich zu .Elfmal schlug die Uhr. Daisy bog sich aus ihrem Bett über Sygs klares . Stück auf Stück der Jugend gaben sie sich in die Hände. Das Gras begann zu leben. Syg konnte nicht schlafen.

Das Mädchen sah verwirrt von einer zur anderen. zog die Beine herauf und schüttelte die Locken. . Ärgerlich rief Daisy: Pha . Aber dies band sie nun erst aneinander. . die Syg gelitten. Sie war zu faul zum Aufstehen. Syg gähnte. reckte die Arme. Sie wurden ohne Pause verwechselt.« Sie legte den Kopf an Sygs Brust und liebkoste sie mit der Wange. Sie empfand. daß ihr Kopf wie ein Spiegel denselben Ausdruck trage. als sei es ein eigenes Leid. Sie sah mit den Augen. denn die Erinnerung der Schmerzen. . Sie schellten nach dem Frühstück. Die Bonnen kannten sich nicht aus. Sie empfand das Glück dieser Gegenwart mit einem berückenden Gefühl. lux . Die Zofe brachte es zuerst Daisy an die linke Seite des mit breiten Stäben gegliederten Messingbettes. quälte sie in dieser Stunde der Seligkeit mehr. Freunde vertauschten sie. In ihrem Weiß lag ein violetter Schimmer. Die Uhr schlug. sie hatte das Kinn auf die Hand gestützt. Sie wies nach Syg. Der Kutscher stammelte.« »Arme. denn in jenem Wechseln der Körper und Erscheinung fühlten sie hingegebener die Harmonie.Gesicht. Syg?« »Acht Wochen. Sygs blaues Haar wallte um das ovale Gesicht. doch wirst du in Firenze nichts tun wie liegen und blaue Luft atmen. . die tief und wundervoll ausgeschnitten und mit leidenschaftlichen Schatten befiedert waren. dem Mädchen zu. . »Wie lange hattest du Fieber.

machten sich unähnlich. Sie zogen sich verschieden an. Umsonst. Syg trug die Haare hoch um einen dreigezackten Pfeil. Die Tür ging auf. Syg blaßte ab wie ein Pierrot. Doch wie sie sich bemühten. die Korsetts. Kette. die Rotstifte. sagte sie. Daisy ging ganz weiß.Sie lachten sich an vor dem Spiegel. halb über die Ohren und scheitelte den Kopf. reichte Daisy ein Etui. Syg kam in einem blauen Schneiderkleid wie von der Straße. Daisy ging mit anmutig erhellten Wangen. Syg hatte eine Grimasse. »Es war meine Schwester«. stieg die Verwirrung. Daisy zog sie unter einer Perle. Sie dankte. Er überreichte es ihr. sie tauschten die Rollen. der Wind schmiegte sich in die kleinen Blumen des Battists und der Boa. ging hinaus. Sie trug ein silbriges Abendkleid mit Schwarz. Da gaben sie nach. die Kette zu besorgen«. »Sie baten mich. gab ihm die Hand und frug: »Haben Sie meine. sagte ein junger Kanadier. Syg trug dunkle Seide. Sie kam zurück mit Goldpuder und einem roten Samt. Sie tauschten den Puder. Syg zu rufen. die über der Stirn lag. John?« .

und da er ein geschärftes Ohr hatte für das herbere in Sygs Organ. verzog das Gesicht. den Rücken weich. Sie faßte ihn unter dem Kinn. Syg nahm den Hörer. Unter ihnen stand Syg. Daisy empfing ihn. Er kam nach einer halben Stunde. . Ihre Bewegungen waren in diesem Augenblick ganz unerlöst und kindlich. frug er. biegend: »Wozu die Komödie?« Sie gingen auf die Veranda. vor ihr ein junger. Sie preßte die Hände in die Hüften. Sie tollte und sprang um ihn herum.« Syg klatschte in die Hände. Sie hob den Finger an die Lippen. dabei bewegte sie die Nüstern . Fribaurt rief an auf der Durchreise. sich von ihr zu trennen. schüttelte den Kopf. nahm ihn bei den Ohren. hündisch. Er sagte einen slawischen Namen und zischte. Die Tage gingen wie ein blauer Mond nach dem anderen am Fenster vorüber. Sie schüttelte den Kopf und lachte noch heller. Er sah ihr von unten in die Augen. schenkte einen Kognak ein. Dann frug sie wieder. richtete sein Auge nach ihrem (denn er schlug es nieder) und horchte angespannt. und Dogo saß in jedem. Sie frug ihn. . Jeden Tag schob Syg die Abreise hinaus. daß die Ellenbogen nach auswärts standen und lachte. auf dem Zweig des Faulbaums sich schaukelnd. er sagte etwas.Verblüfft sprang der junge Mann auf: »Haben Sie noch eine Schwester und wel . jeden Morgen freute sich Daisy und jeden Abend litt ihr Gefühl. schlanker Gärtner. das um Syg Sorge trug und doch nicht vermochte.

Er ging. Daisy preßte plötzlich die Hände fest zusammen: »Fribaurt fährt Donnerstag nach Italien .« Sie stockte. Oben blieb sie stehen: »Pony« . Er hielt an. . »Ich danke. Sie kamen dreimal um das Bassin. sagte ihm etwas ins Ohr und ging lachend die Treppen zur Veranda hinauf. zuckte kaum deutlich die Schultern. wandte sich um.in Spott. der in den Büschen verschwand. Aber Daisy vergaß den Ausdruck nicht. Aber Fribaurt. mit dem Syg den anderen angesehen. errötete und blickte hinauf. . Syg blieb ganz ernst. sah es nicht. hob die Hand. der Raum einer Wand sie trenne. . Sie winkte. der stark nach einem süßen Wasser roch. daß du bleibst«. Sie blieb den ganzen Tag dicht neben ihr. Dann wurde er ganz blaß. dann schrie er mit voller Stimme: »Zsigis«. »Warum nennst du ihn Pony?« »Wegen der Haare. Er errötete. als ob schon die Entfernung eines Zimmers. Mit einem seltsamen und nie gesehenen Ausdruck sah Syg an Fribaurt hinauf und wieder herab. als sie in den breiten Mondstrom hineingingen. denn sein Blick folgte dem Gärtner. fuhr ihm die Grenze der Stirn entlang.« Auch ihre Locken hingen gefächert in die Stirn. . sagte sie stockend. rief sie. dessen Rotunde in .

besuchte eine Dame in der Avenue Wagram. sondern Daisys Leben herausrissen aus Stunden. Ein Herr sprang heraus. daß du dies sagst. Sie spürte. wie unrecht es sei. das vor dem Café konzertierte. glitt zwischen dem Haufen durch. schloß das Tor. verdeckte das Gesicht. Ein Photograph knipste und kurbelte neben ihr. die sie nicht ahnte. Dann fuhr sie heim. »O«. Daisy stumm vor dem Glücksgefühl. sie sah seinen Bart zittern. Als sie um die Hecken bogen.«. Aber die Worte. die Leute blieben stehen. Sie saß eine halbe Stunde vor einem Whisky. »ich freue mich. er sprang in sein Auto. der unter ihren Füßen schwebte. mitten in ein Orchester. Sie nahm ihr kleines Stilet. das diese Antwort ihr gab. Sie sah um. Nachts setzte sie sich neben Daisys Bett und sah sie stumm an. fuhr zur Seine. die sie gehört und die nicht ihr galten. Sie lebte neben Daisy. entfielen ihr nicht. als er schrie. Das Gras war blau und Dogo hing in einem Kreis von Fächerschatten. Am nächsten Tag fuhr Syg im Métro zur Etoile. Sie gingen hinein. sagte Syg mit plötzlich ganz erhelltem Gesicht. stand der Mondschein gezackt als Segel über dem Garten. Aber sie sagte nichts. Aber auf der Treppe zögerte ihr Fuß. Aber die .Marmor glühte. Ein Herr mit einem Notizbuch zog den Hut. drängte ihn bis an den Rand. Sie machte eine rasche gewandte Bewegung. Sie sah in ein vorübergleitendes Auto. stieg an der Madeleine aus und suchte zur Oper zu ein Geschäft. daß auch ihr Wunsch nur Syg halte. in höchster Erregung auf sie einsprechend. Zwei Tage sprach sie kein Wort über den Vorfall.

Mittwoch Nacht sagte sie. daß dann das Helle aus dem Himmel falle und die Kraft daraus lösche.Worte spannten sich zwischen sie und die Schwester und trieben sie auseinander. Sie gingen nebeneinander durch den Garten. wie die Unbefangenheit riß. Syg schüttelte den Kopf. Sie nahm die Zeitung. Ekel schüttelte sie. Sie lag lange wach. Wieder spannten die Motore sich an. Sie stiegen ein. -. als sie fuhr. Sie gab den Sou. schlanken Beinen der Gärtner. Der Wagen stockte im Lauf eine Sekunde. Die Räder rollten. Daisy preßte die Lippen. Sie fühlte. denn sie fürchtete. die Ruhe wankte. dann Zorn verdeckten ihr die Augen. den Blick unbefangen auf Daisy zu heften. daß sie die eine Hand mit der anderen festhielt und geschlossenen Auges zurück sich warf in das Polster. Sie verstand zum erstenmal. schloß sie wieder. Eine schmutzige Faust reckte sich in ihren Wagen. als die Schwester schlief. Zwischen den Winden und Bohnen stand mit hohen. Sie fuhr zurück. ihre Lippen verzerrten sich. Ein maßloser Schreck. »Du hustest?« frug Daisy und fuhr aus dem Schlaf.Sie sah die . daß sie reise. sie bangte um die Schwester und wagte nichts zu sagen. Plötzlich öffnete Syg die Augen. Daisy sagte kein Wort. Sie vermochte nicht mehr. Sie las.

sie begriff die Verwechslung . . hart. die die Kinos von seinem Überfall her spielten. Sie blieb zurück. wohin er vor dem Skandal geflohen. Das tiefe Fenster hinaus nach dem Bassin lag wie ein niedergelassener Vorhang. . Mit kaltem Grauen empfand sie die Einsamkeit. Sie saß auf der Diele. Einsamer und verzweifelter schluchzte sie auf als jede Stunde. Es kam ihr. wenn sie weinen könne. Sie warf die Hände gegen die Brust und empfand zum erstenmal. die sie sich vorgeredet jede Sekunde des Daseins und der Gegenwart der Schwester. sah die Photos. Sygs Zug glitt irgendwo in die Dämmerung und aus ihrem Leben. Woran ihr Herz (sei es auch nur wie ein Traum) und unwissentlich trotz des Hasses gehangen. allein sei. Jugend und Heimat fielen an ihr nieder. Sie fröstelte.Karikaturen auf den Parlamentarier. Der Abendnebel flammte den Geruch der Erde rötlich um seine Hüften hinauf. Aber sie konnte es . um eine Lüge beraubt. die sie gelebt. wie lind es sei. Sie biß auf den Daumen vor Schmerz. wie sie. gedrahtet. Seine Beine und seine trainierte Brust wiegten mit den elastischen Ruten der Büsche und Stauden. als klirrten Ringe auf der Diele. der Wagen rauschte in den Garten. gleich einem verlassenen Tier. die Folies Bergères trugen die Nummer in ihrer Revue. aus der die zarten Gefühle weggeschwungen. die er aus der Provinz. In der Ecke unten unflätige Telegramme. In der Tiefe des Gartens stand Pony und arbeitete. nun lag es nackt verschwunden.

das ihr eine Kühnheit verlieh. stehend die Hand nach der Seite. die den Atem benahm. Sie kam und bat. Sie stand auf. Ihre Augen trafen sich in dem Glas. als zerbräche er Glas. Beim Hinausgehen fragte sie den Kabarettportier nach ihrem Namen. Streifen sie zu Gelöstheit erhob. bedingte ihr Tun. Das Fenster lag wie eine aufgeschlagene Terrasse in dem Garten. zart wie eine Libelle. Sie hob den Schleier. Aus der Tiefe des Blutes kam ein Strom. die zwischen den Stühlen schaukelte. Tritte schlichen herauf. Nichts hielt sie. Daisy ging hinüber. *** Zwischen dem dritten und vierten Tanz hob die Kleine. Im Spiegel sah sie die zögernd Eintretende. Daisy ging zu Léons Tisch hinaus. Es genügte noch nicht. die sie fast berauscht empfand. Mit einer zerstörerischen Wollust empfand sie ihr Ausgestoßensein. Sie bestellte sie in das Hotel. daß Daisy ihr den . Sie begann zu winken. Die Lippen bebten übereinander. In der Toilette brannte eine weiße Flamme. Dogo schrie in seinem Ring und stieß die Flügel gegen die Wand. Sie fühlte sich frei und verantwortungslos mit einem Male.nicht. In dem Gesicht der Tänzerin ging ein Schreck auf. Nun trat Pony aus dem Dampf ins Helle. deren zügelloses. zog Rot über die Lippen. gab Verantwortung für ihre Handlung. der sie zu einer Unbedingtheit zwang. sie flüsterte etwas und glitt zurück.

Bald hatten sie kein Geheimnis. wenn sie abends frei war. Sie ging am Abend mit Renée in den Florissant. sie tanzten in den Garten. das ihren Körper aufsog. schenkte ihr Strümpfe. Ein großer Steuermann von der savoyischen Linie faßte sie. fiel in das Knie. er mußte wenden. schäumte. brach die Finger fast an ihren Korsettstäben. erhob sich. Die Augen der Männer . sie führte. kommandierte sie. ihr Zofenkleid machte sie noch herber. sie stieg in das Wasser. Augen. Daisy nickte gleichmütig. Hosen.Ein Kolonialoffizier erschoß sich. prüfte sie mit einem Blick. sie schwindelten. aber es reizte sie nicht. Sie ließ nicht nach. ward der See eine Tönung blässer. Als ihre Hüfte unter den anderen erschien und in der abendlichen Dämmerung in die Tanzschleife wogte. einen Ring von ihr auf der Brust.Mann nicht nehme. der Montblanc steiler am Horizont. Sie sah zitternd auf den gefalteten wollüstigen Mund der Frau vor ihr. umgab sie Gedränge. ihre Haut aus dem Wasser heraus selbst trübte ihm die Augen vor Erregung. der Mann besinnungslos auf dem Kiesbeet lag. sie bog in den Vorsaal. durch den er die Kugel gesandt hatte. Auf der Rückfahrt suchte seine Hand nach ihrer. Sein Kopf fiel auf ihre Schulter und er schlug sie auf den Arm. Kam sie mit hochroten Lippen durch die Rue du Purgatoire. Blicke. »Das andere Ufer«. -. Zwischen orangenen Lampions drehten Matrosen und Mädchen. Daisy wußte jede Bewegung des Attachés. Sie fuhr mit Léon baden. Er konnte sich nicht helfen und stammelte Flüche. Oft. bis sie langsam mit zitternden Knien hineinging in den Dampf. seine geheimen Sätze. Er taumelte. Dessous. ein Band umgab sie. kam Renée herauf. Sie tanzte mit starrem Blick. seine Lieblingsworte.

den sie ihm geschenkt. bestellt. Sie lockte unter seinem Fenster. Ein Zug seines Mundes erinnerte sie den Abend lang an Pony. er fuhr sie hinaus. Sie ging mit zwei weißen Windhunden durch die Palmgefieder des Parc des Eaux Vives.wanderten ruhelos nach ihr. Als er in die Hecke ihr nachstieg. daß er Sehnsucht hatte. sogar eine Stelle und nahm ihm mit einem Brief die große Sorge. Kuheuter und Wiesen rochen unter dem roten Mond. Hinter dem Strohdach sank die Vogesennacht feucht und traurig. daß er ins Wasser sprang und am Ufer schreiend davonlief. die die Fassade umlohten. trat hinaus vor die Schnüre von Lichtern. Auf der Höhe des Belchens ihr Wappen mit Steinen zusammengesetzt. Über den Grat der Vogesen rollte die purpurne Kugel groß und träg. Sie stiegen hinunter am Morgen. Aus den Weinbergen glühte blau die Sonne. Er hatte den Garten. verzückten ihn. All seine einsamen Tage erstanden als Monument seiner Liebe. ihr Blick tauchte in den eines ganz jungen Studenten. begossen. Verkleidet im Mannskostüm bei einem Ball jeute sie im Kursaal. Nur ein scheuer Blick nach aufflatternden Vögeln zeigte. Ihre langgeformten Knie. in die vier Bäume des Eingangs geschnitten. Sie blieb stehen. Sie arrangierte ihren Hutkauf. ließ sie seine Lippen ihn aufmachen und legte ihm . Auf einer Bank saßen Léon und Renée. kehrte langsam um. »Ich schreibe deiner Schwester«. Ihren Namen mit Ranunkeln gesetzt. sagte sie am Morgen. Sie fuhr zu ihm. geschnitten. »Hast du die Harmonika?« Er nickte. die eine wundervolle Sehnsucht in seine Seele zeichneten. über dem Rhein lagen die Schwarzwaldtage mit silbernen Wolken.

flog darauf Daisy an den Hals. Neben ihr zwischen den Hunden schritt Pony in weißen Hosen und Schuhen durch die Rue du Rhône. Sie fuhren zurück. Er spiegelte sich im Rücken seines Zigarettenetuis. zusammen diesmal. ward traurig am Abend. Er blieb am Geländer stehen. Renée legte die Gabel hin. der aus der Brücke kam. Seine Tierischkeit. als sause eine Kugel in einer gebogenen Schiene. er fürchtete sich vor dem Unbekannten. Nadeln für ihn. indem seine Seele zum Schutz dicht an ihre sich schmiegte. saß auf den Bäumen. kniff ein Fünffrancstück ins Auge. die Insel umrahmte und überschwungen blieb von unwahrscheinlichen Schwanenherden. tief untermalt. Der Abend schoß durch die Platanen. Er erbrach sich nachdem er zu viel gefressen.Auf dem Balkon saß Renée im Lederstuhl. Ringe kamen.seidenschwarze Brombeeren eine nach der anderen in den Mund. indem er die Kurve nahm. das ihm Leiden brachte. Er tollte in die Gesundung. glänzten einen milden Schein. sie starrte auf Pony. Sie pfiff durch die Zähne. sie fand ihn schöner als je. riß den Schwanz der Hühner aus. die die einfältigen schönen Formen der Natur edel befolgte. verehrte sie wie eine Mutter. gab ihr jeden Tag das Neue. sahen nach. An der Brücke flog eine Autotür auf. die Knie hochgezogen. als nach einem Gewitter ein Bach neben dem Haus herabstürzte. roch nach Schweiß und Erde. ein Herr. schaute träumerisch in den tiefblauen Schuß. starrte sie an. wusch sich nicht. Sie saß an seinem Bett. Sie bekam Sehnsucht nach Wasser. Zwei Passanten blieben stehen. -. Ihre Atropinaugen. legte dem Kellner den Absynthstrohhalm über das . der feucht und schmal und rot war.

Ohr und breitete die Arme aus. bebte in der Wage der Hüften in einer pfeilschnellen Schwingung. im Sweater ohne Kragen und Ärmel. Ein Konzertstück wie eine rosa Wolke lag mitten im See. Im Zimmer nebenan lag Pony. Auf den Fußspitzen wiegte Renée erwartend den ganzen Körper langsam über die Lehne. Plötzlich wühlte sie den Bauch in den Mondschein. daß das Geräusch einer Fliege im einen Raum im anderen noch lauter scholl. Sie lachte: »Reizt es dich nicht zu größerer Liebe?« Sie zog ihn auf ihren Mund: »Pony.»Warum brachtest du mich her?« frug Pony schauernd in ihrem Arm die Nacht. die Muskeln des Leibes ebbten zurück und wurden spiegelglatt. fuhr mit einer kreisenden tollen überschwingenden Eile wieder hinein -. sie küßten sich -. blieb einige Minuten von einem unaufhörlichen Zittern durchflossen.dann kamen die Lenden in ein glücklicheres beruhigtes Schweifen.« Er schloß die Augen. Schwärmerische Raketen überwanderten den immer neu geäderten Himmel. ihre Weiße verblich am Abend mählich der Blässe ihrer schimmernden Haut. Die Hüften malten sich unbeweglich und zart in die Schatten. fast ohne Atmung. die den Körper in einem fast gläsernen Taumel ertrugen. tauchte aus dem Licht. Sie sah immer . Eines Nachts brachte sie von den Anlegeplätzen vor Versoix Jérôme mit. zurück. Sie tanzte nur noch mit den Knien. Nur der Rock rauschte. Am anderen Tag mußte Jérôme sie rudern. hinaus. ihre Leiber bedeckten sich. Sie legte die Kleider langsam ab. Selbst wenn er flüsterte. sie schwangen atemlos. war seine Stimme rauh und biß sich durch die Dunkelheit. in die Rhône. um die Insel. dann immer um ihr Haus. die Wand war so dünn. Die Küste wich zurück. Daisy preßte dagegen. Pony sah auf das Wasser. Eine Kette von Schwänen verfolgte das Boot.

als lege er dies nebenhin als ohne Gewicht für sein Leben. Daisy sah sie lange an. auf den Quais. Sie bedeutete ihn ruhig. sah sie einen Männerschatten am Bahnhofeingang. lag er verzweifelt im Boot vor ihr. denn es sei eine Selbstverständlichkeit und ohne die kleinste Verpflichtung für sie. Léon griff sie stürmischer an. weil sie Léon liebte. denn sie tobte in ihren Zimmern. Auf der Terrasse des Café du Nord ballte Léon die Hände und hörte auf zu atmen nach seiner Frage. Sogar das Wasser erhielt eine Feierlichkeit und schäumte leicht in dunkler Erregung. Als der Zug weg war. ihre Schuhe. mit ihr zu reden. schaute ihn einen Augenblick an. wie sie mit langen braunen Beinen immer tiefer hineinstieg. beim Segeln. daß das Opfer. Die Schwäne geleiteten sie noch eine Weile in der Dunkelheit am Ufer. habe er doch Renée. gab ihr Geld und zwei Koffer. befreiter. Renée weinte gerührt an ihrem Hals. Ihr Hochmut ließ ihn bei diesem Namen eine Bewegung machen. berührte ihre Hände. die Bernsteinkörper in seinen Augen ihr gegenüber erstarrten. Sie sagte kein Wort. Als Léon von der Gesandtschaft in Bern zurückkam. mit dem er sich brüste. ihr nichts bedeute. Sie zeigte nichts. wie er es wage. aber er strich sich damit aus ihrem Dasein. sie nickte mit dem Kopf.auf Jérômes Nacken. wo die braunen Halsmuskeln wie Fächer zusammenschnellten. Die Zarte irrte wie ein Vogel auf den Balkon gegen das Blaue und zurück in das Zimmer. sie ließ eine Sekunde schweben. Abends ging sie einsam und allein nach Haus. Am Abend ging sie zum Zug. Sie ging hinweg über Pony. Sie kam mit Pony wieder und den Hunden am Abend die . Zu sich selbst. Aber Renées Geschrei machte sie müde am anderen Tage. Sie schüttelte den Kopf. dann sagte sie auf sein Drängen.

Erstaunt sah sie Genf wieder auftauchen. Pony zu verlassen. Die Landschaft der Woche vorher. Pony zu erschießen. Kalt vor Zorn verließ sie ihn über die Drohung. schon die Dämmerung aufnehmend. In dieser Nacht weigerte sich Pony zum erstenmal. während ihr Anfang noch biegsam und stählern mit den Schneebergen glühte. Léon flehte sie an. sein gequälter Körper gab ihm Mut. wenn sie ihn nicht verjage. die Hand am Steuer. als Léon eintrat und legte ihn sofort wieder zurück. daß sie schräg standen. »Gab ich nicht Renée?« Es verstörte sie eine Sekunde. an die Tänzerin zu denken. Auf dem Tablett kam mit ihm ein Brief. schwor. Er nahm einen Wagen. tiefblau vorüberströmte. als die Rhône sanft. . hinter sie. mehr voll Liebe zu Pony wie je. sie hatte ihn nicht begleitet. Enttäuscht von der Brust eines glatten Fischers kam sie von Beaurivage. Sie sprang aus dem Bett: »Gut . Er kam als Sieger. das Haus. Daisy nahm ihn. ihre Gedanken prallten schon im Wesenlosen. wies sie ihn zurück mit Nein. Am Morgen war sie verreist. In der Betäubung des irrsinnigen Suchens fiel Gelebtes sofort hinter sie. du wirst Bonnen wieder haben. Doch glitt es schon weiter. »Welche Eitelkeit in . sein Auge den fiebrigen Wahnsinn bestätigte. jagte. Leidenschaften verschwammen wie nie geatmet nach Tagen. den sein Geist nicht hatte.Anlage her. Als Léon. .« Am Abend kreuzte Léon Ponys Abreise. Der Morgen fiel prall und von seraphischer Bläue in die Schwebe getragen auf den weißen Ufersand. den Großschot in der anderen seilend. Sie zog die Augen an. in ekstatisch erhellter Nacht. in der der Mont Blanc wie ein weißer Ballon schwamm.

zog ihn wie einen Hammel am Fell. Am Morgen brachte sie Pony selbst in die Bahn. Tage. Es floß zurück wie in einen Bogen. sah Augen. hob den Brief auf. Im untersten Fenster sang eine weiche berückende Männerstimme: »Andulko me dite --vy se mne libite . .« »Was ist das?« frug Jérôme. . stachen ins Wasser. strich Jérôme in das Haus. Sie bückte sich. in dessen Kurve ihre Seele unermüdlich schwang. dem Zimmermädchen. lag auf ihren Kissen. Sie atmete. wer in ihren Kreis trat. Eine kalte Verschwendung trug die Luft jedem aus ihrem Leben zu. zerschmettert kehrte Léon um. Sie lachte. kurz und farbig blitzten Blicke in ihren.Ihrem Gesicht«. Eine Yacht trug ihren Namen am Lee unter dem Fenster vorbei. nahm eine Vase und schlug sie hin. Sie ließ ihn in das pfaublaue Wasser hinunterflattern. Sie lauschte. höhnte sie und wandte sich um nach dem Shawl und dem Spiegel. Die Schrift war von Syg. Léon schmiegte sich manchmal durch die Dämmerungsschatten draußen. ohne sie zu sehen. kamen im Bogen heran. vom Athos. Am Ende des Zimmers hielt er. Pony war zurückgekehrt. Sie pfiff. um das die Brust des Wassers langsam stieg und fiel. sie gab die Buketts. Bestürzt. Ringe in Blumen . . An Léon vorbei. blaue Ausschnitte über dem Salève. »Einer der Hunde?« frug sie ihn. er fletschte die Zähne. schrieb man. Zwei grüne Lichter bewegten sich auf dem Anlegeplatz. kam in ein Zimmer. Irrsinnig eines Abends erstürmte Léon die Treppen. Ein Pferd stände bereit. die erzittern machte. Daisy trat auf die Rampe des dunkel gewordenen Hauses. schon entrann es zu anderem. blickte starr und ging hinaus. Plötzlich hob er den wirren braunen Kopf und lauschte. Ein Kreuz mit Ametyst auf Rosenholz. . wo .

Sie frug ihn nach seiner Arbeit. der blasse . er ward ohnmächtig. unsichtbar durchglüht trat sie zögernd ein wenig zurück. ließ er die Hände sinken. Er folgte. verlor. Wie sie in den Wagen stieg. den der Atem des Tanzes und der Getränke schon zum Rausch gemacht hatten. Er hatte sie nicht gehabt. die Stellung. Als sie ihn aber ansah. »Wäre ich eine Agentin?« Er zuckte die Achseln. daß er sie mitnahm auf die Gesandtschaft in Bern. Sie legte den Arm auf eine Schulter. Der Wagen rollte. erstarrte er. Sein Diener erzählte ihm von dem Kreis und den Monden auf ihrem Leib. an den »Kleinen Pferden«. Sie wollte den Skandal. sie schloß einen Vertrag. Er kompromittierte seinen Namen. erhielt eine ihrer Hosen. Die Fräcke im Saal glitten durch einen dünnen silberbläulichen Rauch. Vorher bestach er die Zofe. legte ihm auf. schluchzend fuhr er damit im Zug. Etwas blaß. Die rote Weste eines Dieners leuchtete hinauf neben ihr unter einem zehnkerzigen Halter. schloß ab. sprang Jérôme hinter einem Busch heraus und schrie: »Hure«. Sie eilte hinaus. streifte die Kleider ab. Seine Nägel ballten sich in die Handflächen. schon war ihm alles gleich.sie las. Doch er sah sie nur entfernt wie immer. Sie kam als Frau. konnte nicht alles zahlen. Als sie die Treppe zurück herunterkam. sein Leben. den Geheimnissen des Berufs. Seine Familie steckte ihn in ein Sanatorium. aber sie sah die geheimsten Akten. Er wartete im Vestibül. schlug sie um den Nacken und lief brüllend davon. Er hatte wenigstens dies. bat ihren Partner mitzukommen. Dann überlegte sie. Er flehte. Sie trat mit ihrem Partner ein Treppenhaus mit Marmor hinauf. Am Abend spielte sie in einen Mann verkleidet auf einem Kostümfest. Er neigte sich über ihre langen Finger. klingelte.

Es war. sie glitt hinaus. . Ein olivenfarbener Jüngling. Vorbei schon. Sie sah. der wie ein Mädchen tanzte. Ihre Glieder wurden kalt und abwesend wie oft in unerklärlichem Wechsel. zerrinne haltlos zwischen ihren Händen. bräche ein wie in Eis. . begehrt im Blut . gedacht. als zerschmetterte es etwas in ihr. Sie hatte einen Brief eingesteckt. Zerfetzte Trümmer lagen um sie. Es fiel ihr ein. . Ein Mund fiel auf ihre Achsel. Sie trat an das Fenster. Perlmutten flauschte im Mondschein ein Segel vorüber und rückte ins Dunkel. es knallte um sie zusammen. Sie hörte es zum zweitenmal heute. Unten im Garten hörte sie deutlich eine Frau weinen. Sie stand auf. »Ein Opfer«. sich zu wehren. Sie versuchte nicht. »Was?« Ein verzweifeltes Gesicht krallte sich in ihr Auge. ihre Gedanken kreisten irgendwo entfernt. wie sie Stück auf Stück verloren hatte. als ströme mit dem Weinen in dem Busch. »Hast du mich nicht wahnsinnig gemacht?« Sie schüttelte den Kopf. Sie starrte vor sich hin. Es war. Sie zuckte kaum merkbar die Schultern. was sie gesehnt. Sie zuckte zusammen. Schon suchten an seinem Mund vorüber gleichmütig ihre Augen nach Neuem. sie öffnete ihn. legte den Arm um sie. Der Mann hielt sie. . Eine Bank. als sie sich umzog. . gewiegt von einer Klarheit der Füße wie nie in diesen Sekunden. An einer Ecke des Saals fiel ihr das zweifach gesagte Wort mit einem Mal ein und sie setzte sich. unter dem Schmerzenston brach es zusammen. Das faßte sie wie mit Schrauben. lächelte ein übergroßer lässig gebeugter Herr im Monokel.Schein einer Nische umglitt sie. der ihr Gefühl bewegte. Lächelnd glitten sie Ring auf Ring herum. Sie hatte ihn kaum bemerkt. Mitten im Saal schrie der Mann ihr nach: »Hure« . ihr Leben weg. es fiel ihr nicht ein. Allein es drang auf keinen Punkt in ihr ein.

wie angezogen von der anderen Stimme. Ein Glücksgefühl überfloß sie. Sie schauten sich an. und daß. Ihr war. als stehe sie auf anderem Boden. daß die Stimme versage. die sie empfand. als ruhe die Achse alles. Dann ging sie hinein. Schon rissen die Wochen hinter ihr wie unwirklich und ihrem Wesen ungehörig sich ab und stießen ins Wesenlose. das träumerische Schleifen der Schwäne. sondern entflammte sie zur vollen Anspannung. . Sie sah die Welt plötzlich anders. die sich in ihr bäumte. an die sie nie gedacht. was Hülfe bedurfte. aber gleichzeitig verband sie ein Strom ungekannter Süßigkeit mit der anderen Weinenden. daß ihr Schmerz sie erhob und verband. die Neigung der Berge. konnte sie weinen und je länger die Tränen über ihr Gesicht strömten. und jedes Leidende. als sie erkannte. Es war ihr. in ihr lag mit einer stillen Verantwortung. Herauf kam der Kleinen Gesicht. Sie schaute lange unter der vorgehaltenen Hand ins Wasser. fühlte sie. Aus der Tiefe des Elends aber zog sie ein Gefühl von einer ergreifenden Harmonie in die Höhe. Sie stand in einer wunderbaren Empfindung. Sie empfand. wie sie verzweifelt gesucht auf der Jagd und mit den greifenden Händen. Sie fühlte sich elend wie nie. Ein Gesicht kam zurück von der glatten Fläche.Da erst. die nichts übertraf. drückte sie nicht. Demütig grüßte sie den Fall der Jetée. Es stieg eine Kraft aus ihrem Elend. wie plötzlich ihr Schicksal sich zusammenlegte mit Tausenden von Menschen. in ihrem Herzen in dieser Nacht und ihr Herz drehte es in einem wunderbaren Stolz. wie. jede Kreatur dicht ihr Herz berühre. aber die Schuld. wie in ihr die Verzweiflung und das gierige Suchen brach.

nahmen. da es zu kostbar war. Ihre Pariser Wohnung ward verkauft. Mit jedem Stück. in matter Seide zu Dutzenden fielen. Und die Wollust des Hingebens verband sie den Dingen um sie. Eine frische stolze Hure in einem Kleid. zitternden Händen. jenem. . Pferde untergebracht. errötete. Schmuck versteigert. Frauen. Mit kleinen Sachen ging sie auf die Straße. Die Spitzen rannen ihr durch die Finger. wer es besaß. Die Depots sperrte sie. wie unter dem Hinweggehen ihres seitherigen Daseins Freiheit in sie strömte. zu wissen. »Ay . . Sie beschäftigte ein halbes Dutzend Agenten. Die Hosen. Möbel. *** Sie ließ ihre Sachen verteilen. durchfühlte sie mit der Hand. Die arabischen Weiber küßten ihre Hände und Füße. Die Zofen kamen. . deren Plissees rauschten. das sie verließ. Gebend lebte sie drei Tage und fühlte. bot sie ihr den Tausch an. ließ sich langsam zwingen.« rief sie an der Gasse. die Manikure.Sie hatte ein anderes Gesicht gesehen. zog sie aus dem Tanzsaal. . gab dem. Es reizte sie nicht. Sie besaß einen Koffer noch und ein weiches helles Kleid aus indischer Seide. schenkte sie sich zurück. Eine kleine Summe füllte sie in ihr Portemonnaie. Vor dem Spiegel die Figur und den Kleidschnitt abmessend. Die Bonnen gingen mit Ballen. Jérôme sandte sie einen Ring. Die lehnte ab. Die Kostbarkeiten wurden versteigert. Kindern. daß ihrer Haltung zu gering war. denn jede Tat der Entäußerung entlastete sie zu Glück. Sie schellte Marguerite. küßte Daisys Hand. ay . . gab sie ihr.

Mit der Entledigung zog die Einsamkeit des Reichtums aus ihr. geschlossen. Sie stand in Hosen plötzlich am Badestrand abends. es schrie. vom Geländer. sie grüßte. Dem prächtigen Körper eines verlotterten Mädchens. Sie strich das Kind über den Kopf. sandte ein Kind mit dem Portemonnaie zu der Manikure. Verlegen ging sie in die Kabine. Das Kind kam mit einem Kleid. Einen warf sie den Schwänen zu. Der vierte Abschnitt Vierzehn Tage wohnte sie Mont Martre. sie nahm es hoch. geriet in ein falsches Haus. brachte das Geld zurück. die so eng war. sagte sie. daß vor der Ecole des Beaux Arts nur eine Linie der Autos vom rechten zum linken . ging in sinnloser Wut auf sie zu. verstummt. tief getroffen. daß der Mann. runzelte die Stirn und blieb eine Minute in einem merkwürdig erhellten Zustand. abends. dessen Anmut sie rührte. nach drei Wochen war sie Mont Parnasse. es Marguerite zu senden. schenkte sie ihr Kleid. Sie wohnte Rue Bonaparte. Sie zog ihr Armband aus. Selig fühlte sie alles entgleiten. schlug die Augen herunter und ging mit einer Stille. Sie besaß noch zwei Ringe. »Verzeihen Sie«.Die Summen festgelegt. Küßte es. legte es der Frau an die Brust. ein Kind fiel die Treppe herunter. Darauf schenkte sie es dem Kind für sich selbst. Ein Mann brüllte sie von oben herunter an. stieg hinab zu den Hallen.

Sie saß drei Nächte. Liebespaare. Square Monge erlebte die Überschwemmung. Beim Löwen von Belfort sah sie Ringer und Stemmer in Trikots unter den Bäumen turnen. Russen. Als er hochkam. früh. ein blonder Student. Sie bewohnte die Hotels am Boulevard Sebastobol. wo Huren und Apachen nachts schrien. Studenten mit zerrissenen Schuhen. Rue des Bernardins verließ sie das Hotel im Kahn. Champollion. die Nacht. Kehrte zurück. Auf Imperials rollte sie von Quartier zu Quartier. der morgens mit roten Lippen gleichzeitig wie sie die Milchkaraffe in Unterkleidern in seine Tür hineinzog. als die Seine sie drückte. Rue Richelieu schlugen Huren sie nachts. im Saale der roten Papageien und drei Kapellen drehte sie sich. an Syphilis. Im Hotel des Etrangers schrie ihr Nachbar in Herzkrämpfen auf. Bäume schwankten Boulevard St. half . zählte die Schornsteine. neben sich. Mondaufgänge.Seineufer durchfuhr. Betrunkene an ihrer Tür. Am Panthéon erschoß sich ihr Visavis. und die ohne Pause zitterte. Kokotten pfiffen ihr nach. beschloß er sie dankbar unter die Decke zu ziehen. sie breche marodierend in ihr Männerquartier. Abends in der Olympia Bar fletschten vierzig Mulattinnen die Zähne um sie. Sie ging durch die Straßen. Sie wohnte Rue Gay Lussac. Vaugirard. aufgegeilt hinter Midinettes her. kühlte ihm die Brust mit Eis. alte Böcke. ging allein. tanzte. Sie wohnte Rue Monsieur Le Prince. weil sie glaubten. zu Mme Fleurquin. Germain. in das Zittern der Rue Bonaparte. Ihr Geburtstag trüb Quai de Valmy. griff in ihr Bein. Trunkene. mittags. die Fenster. als die Rudel schönbeiniger Frauen lachend aus der Revue mit dem Geruch ihrer Haut und der Tierbewegung der Hüften und langen Schenkel kamen.

»Kommen Sie. dumpf Seinehörner tuteten. ging wieder. österreichischen Spitzeln. Saß Closerie des Lilas. Lesbierinnen der Place St. suchte sie zu umarmen. empfing ein ironisches Ziehen des Mundes. glaubend. nebeneinander in der Gosse lagen. die gleich Hyänen gegeneinander stürzten und von der Berührung des Fingers schon umfielen. Sie machte dem Trio an der Sorbonne Platz. dem Star-Mann. studierenden Negern. nahm sie mit in das Café Cluny. hörte die Revolte der Kunst. lächelte sich frei. Gasarbeitern. sie friere. gab sich hin für Überschwemmtenhilfe. wo sie. Sie gab ein Fünfzig-Centimes Stück. Ging auf die Mairie neunzehntes Arrondissement.« sagte ein großer Mann.« flehte in der Rue Pigalle ein Piou-Piou. »Geben Sie. wo nach Regen Abenddächer mit weißen ovalen Schilden blitzten. nahe den Hallen. ging mit einem Gruß. Notre Dame des Lorettes willen. Aux trois Poulards schlug ein Mann einer Frau durch den Schädel. Ausgedörrte. dem jungen Louis. fand ihn nie wieder. vierundsiebzigstes Quartier. Sie aß mit der Papageienverkäuferin. las die Zeitung. es ist warm darin. Er lachte sie aus. Erstaunt suchte sie ihn drei Tage. . Chauffeuren. damit ich die Kaserne erreiche. ward als Diebin verhaftet. Deutschen. einen Sou zum Métro.Emigranten retten. mit spanischen Zöglingen der Schneiderakademie. zahlte für beide. unfähig aufzustehen. Michel. sie warfen ihr Schlüpfriges nach. warf sich heulend über sie. sah die Zöglinge der höchsten Artillerieschule farbig an Kanonen seltsame Bewegungen machen. dem beinlosen Singenden auf dem Räderbrett. in den Pausen der Schlacht. Sie wohnte gegenüber Ecole Polytechnique. Sie belauschte das Gespräch zweier Absynthe-Weiber. ignorierte sie.

Wohnte St. zweiter Hof.Sie ging zum Löwen von Belfort. Da brach eine fremde Frau in Tränen aus. Rosenkränzen. prüfte. . Wohnte Parc Monceau. Skunks. sah um sich Pfauenräder der Lichtkaskaden zum Himmel brennen über dem rötlichen süßen Straßengefieber. diese Nacht selig von Bodengerüchen. Wohnte Rue Delambre. folgte einem Ruf. Numéro Vierundachtzig. lange Frauenketten in Wagen unhörbar. Sie wohnte Impasse Bérthier. sagte ein gesunder Mann. stieg zwei Treppen zu Musik. Am zweiten Tage hier folgte sie einer Bluse in ein Kaffeekonzert. Wohnte neben Jardin du Luxembourg. Sah an sich herunter. fleißige kleine Bürger arbeiteten in offenen Fenstern. drückte sich hinaus. mit weißen Zähnen lachte. »Haben Sie Hunger?« frug Daisy mit einem Blick auf den Ellenbogen der Frau. wo Ringer und Stemmer unter den Bäumen turnten. Sie wohnte Quartier Ternes. vom dritten Stock sprang ein dicker Offizier ab. »Wie elend zum Kotzen dies Leben«. gepflegte Frauen. Sah gespannter lang hinüber. schrie. Sie wohnte Porte Maillot. helle Glacés. Zitronen. die aber stieß ihr durch das Kreisloch den spitzen Knochen in den Leib. Korsos zum Bois wallfahrten. mit Pelzen und süßen Pferden zu Wiesen zogen. wer gerufen. Wohnte zwei Nächte nirgends. Moulin Rouge brannte das Parterre aus. sah Autos anfahren. selige Benzingerüche in Parkwipfeln schäumten. zerschellte unter dem Flammenschein. fluchte. Menschenmassen aufquollen. Germain des Près. Stand Champs Elysées vor Luxushotels. weiße wundervolle Füchse. ging zurück. dritte Baracke. Wohnte Bastille-Platz. Rue de la Rochefoucauld mit der Grabesruhe und Sacré Coeur blitzend darüber mit weißen Türmen. wo Métros aus der Erde stießen. sah sich um. der Postkarten verkaufte.

saß nieder der Bühne gegenüber unter dem zweiten Lampion. Ein altes Weib neben den Kulissen auf einem Faß zog über ihre schamlosen Beine einen Keuschheitsgürtel. Daisys Blick blieb lange an der Biegung ihrer Lippen. Sie saß in der ersten Reihe. schrieen: »Sortez-le!! Peschärsche. mit der sie sich entzog. Daisy stand auf.Einen warfen sie heraus neben ihr. Saligots!!« Im Rauch fiel ein Sergeant gegen die bemalte Kalkwand. Auf der Rampe über ihr stand ein Mädchen. Ein ungarisches Violinstück kam aus der Ecke. Affenschwänze. beugte sich im Gesäß. warfen die Bütte um. ging weiter nach vorn. . siehe. zehn Meter unter der Erde. »Rotz-Lumpen«. stürmten. Bauchzimbel. der zweite Keller. und die ungewöhnliche Zierlichkeit und Anmut ihrer Beine machte ein Loch in den Lärm. rief: »Schlaf mit mir. Irrgebrunste. der kindlichen aufreizenden Geste. ging zwischen gesäten Tischen. in dessen Lehm ihr Absatz leicht sank. den Blick fest nach vorn. Sie ging über den Boden. schwangen einen Kreis um die Alte. Sozialisten schrien sich am Ausgang zu: »Allons Camerades«. stampfte im Tanz. süße Freundin. Als im Vorgang des Schattenspieles .« Sie erhob sich und warf sich einer sanften Schwimmenden gleich in den Dampf. Ein Rosablusenmädchen besah im Spiegel die Zungenwurzel genau und angespannt. er verschwand. Eine unsichtbare Stimme. Daisy stand mit ihr auf. dem Schwung ihres Leibes. schüttelte den Kopf lachend gegen den Rauch. . zwischen gelben Zähnen: »Elle avait un petit cadnaz . grimassierte den Bauch.« Auf der Bütte in dem Winkel gegenüber schwang die Kitschfanfare eines militaristischen Fanfarengauls. weiß im Gesicht. Sie saß nun ganz an der Spitze des ersten Tisches.

drückten aus ihren Mimis süße Schreie. warfen einen Spieltisch um. lachte und sie küßte. überquerten den Platz. fand dort Renée. den Abend zu retten. die den Stoff ihres Kleides prüfte.ein schwarzes Mädchen ohnmächtig ward. fiel um. die frech und ängstlich an den Armen ihrer Freunde schwebten. Trabten weiter. Zurück zu d'Harcourt. in heftigen Perfidien dem Präsidenten der Republik nahezutreten. gaben sie ab. ihre Augen dicht ansah. blutete aus einem Achselgeschwür. Sie gingen eingehängt zum Boulevard St. Michel. umringt. Damen von dreißig bis sechzig Franken stießen verächtliche Parfümwolken aus gegen die Mimis. Sie lieh ihre Stimme einem Schwan hin. Auf dem Boulmich verdrehte die Mimi Madeleine die Augen. sagte sie entschlossen: »Ich«. hielten an der Boulangerie. Sie zogen durchs Croissant. liefen zur Bar. Einer löschte die Laterne. Wurden aufgehalten. der an Philippes Hand grotesk in Schatten verzogen auf der Fläche tanzte und es nicht unterließ. grüßten mit Zuruf Jaurès. Philipp erkannt. einer kitzelte den Sergant de Ville. trieben heraus. stoben im Hinterzimmer über das Klappern der Jetons. Reichere Studenten schrien den Mimis Preise zu. Dann zur Source. Sie schafften sie in die Brasserie Lorraine. standen vor der Luxembourg-Fontäne. trat hinter das aufgespannte Leinentuch. passierten. gingen in die Source. Im Panthéon fiel ein Mann klatschend auf einen rundoffenen lackierten Hurenmund. Studenten schwenkten die Biretts. Stießen auf d'Harcourt. der Mittelpunkt des Abends unter Gemurre schwankte. neben dem Conférencier Philippe. saßen um einen . beknurrt vom Haß der Tische hinaus.

Rue St. eine im Korsett. hielt sie fest. Er schlug sein Bett für sie auf. Notre Dame. Die Spionin. eine im Hemd. Sie stiegen durch die drei Hurenetagen zur sechsten der Artisten und Studenten. klatschten in die Hände. Zwei Weiber. wieder herunter und dann monoton in einer Schleife. Place St. warf ein Pißhaus um. trugen Madeleine ins Zimmer Philippes. Man ging Rue des Ecoles. denn am Ausgang stieß sie neben der Kranken auf Philippe. Kanalsau. knallte die Tür hinter sich zu. vermochte sich nicht zu entziehen. wechselte ein blombiertes Fünffrancsstück. Die Droschke mit Madeleine kam an. legte ein reines Taschentuch auf das Kissen. trug Madeleine vornher. standen vor zwei Männern mit . Jaques. beschäftigt war. Sie beugte sich vor. Sein Gesicht. Man rettete sich aus der Clique ins Hotel. eine Brücke. Renée tanzte schon auf dem Tisch. Daisy schlich hinaus. unermüdlich. Man kam Rue Guijas. Zwei wurden abgefaßt beim Gebäckdiebstahl. helfend. Michel. Beim Abstieg zum zweiten Stock in Renées Couloir gab es im dritten Skandal. riegelte ab.« Man riß einige mit aus dem Haufen. die schimpfte. die blanken hellen Scheitel der Dänen blendeten in einem Kreis um sie. rollte es über die Trottoirs. ging überflüssig zurück. gekniet. hoch im Rhythmus. wie er. Rue des Etrangers. vom Pult brüllte der fette Chef mit aufgeschlagenen Ärmeln: »Steck ihr Pferdäpfel ins Maul.Tisch. griff die Gelenke. die Kassadame keifte. wieder sah sie ihre unvergleichlich schönen Beine. riß Renée aus den Armen der Studenten in den Chauffeurmänteln. wühlte sich ins Dreieckkreuzfeuer der Lichter vor der Nacht-Boulangerie. die im Gewühl der aus allen schließenden Cafés sich hier um warme Hörnchen massierenden Massen lauerte.

In Renées Alkoven aber schlief sie im Traum die Nacht mit jenem blonden Skandinavier. was ihr zurückgab. Sie stellte die Schüssel auf die Kiste.« Die Hure hieb zu. sondern das Licht. »Hundert Sous« im Nebenzimmer. Sie schloß auf zu Renée. Er tat nichts. Die Tür klappte. Der mit der Hand aus ihr streng heraushob. geduldig. die Kerzen hielten. es schoß. roch den Schweiß des Kampfes. Dies blieb in ihrem Schlaf. sie hinaushob über die Seligkeit des Franzosen und sie an eine Wonne hochstieß. Das Dunkel stürzte. eine Tür knallte. als er sie verließ. drückten Knipslaternen. Aus den Gängen quollen Weiber. durchwühlte sie. Sie trat hinein zu Renée.Zylindern im Genick. Atemloses Geschrei verwirrte alles. . wo sie auf den Mann traf. »Nein. ward blitzscharf am Rande des Körpers. Sie flog an einen schlanken Körper. Erstarrt hielt sie in dem Zug. plötzlich schrie sie. der sie rasend küßte. Männer in Pyjamas fluchten. und einer sagte: »Alte Sau . der die erste Nacht. so daß sie aus dem Traum mit dem Engel glücklicher und befreiter erwachte als je aus einer Männernacht. sah Bewegungen in ihrem Bett. was ihr Schmerzen machte bis dahin. . aus dem mit einer Wolke das Gekeif in das kurz geöffnete Fenster hineinstieß. schüttete das Wasser in den Schacht. bei Le Beaus Umarmung ihr die Nacht zerfleischte. plötzlich lief man. »laß mich«. traf nicht den Hut. An Daisys Körper griff eine Hand. und sie hob die Schüssel auf ihre Knie und wusch Renée das Gesicht und die Brust. die sich müde im Rücken nach der Schüssel bückte. aber im Gesicht milder. gegen die nichts im späteren auch nur gering bestand. in Besitz nahm mit den Lippen. Sie wartete still. aber er küßte ihr Bauch und Bein. der sie einsog.« sagte Daisy mit unbegreiflichem Lächeln. . wusch sich.

Erbleichend sah sie am eigenen Hals, wie sie sich vorneigte, die Dukatenkette vorschwingen. Es fehlte seit der Nacht eine Kugel.

Sie hatte nur noch eine.

***

Für Madeleine, die ins St. Denis-Hospital gefahren ward, sprach sie allabendlich im Schattenspiel Philippes Sätze. Ward seine Angestellte, Vertraute, Sekretärin. Sie erlitt das Kneifen ins Bein zwischen den Tischen durchgehend, Zurufe Besoffener, während sie sprach und ihre Stimme einen Schmelz annahm, der sie nie beflügelt. Sie schrieb unter der Petrollampe seine Briefe, sein Diktat. Sie schloß, war er weg, die Dachluke, räumte sein Zimmer, besorgte seine armselige Wäsche. Wurde ihr Auge verzerrt von Gesehenem, gab seines ihr Haltung. Rief er, Kommis und Louis zu ergötzen, die Nummern des Programms in fanatisch heldischer Pose, las sie zu Haus, was er schrieb. Ging sie mit ihm neben den Bahnen, verschleierte die Straße sich in wohltuenden Nebel. Als im Jardin des Plantes der Tiger aus aufgeklafftem Rachen heulte und sie mit ihm ans Gitter trat, sah sie die Jungen, nur an den Zitzen spielend, ruhig saufen. Er wehrte jede Hilfe ab, bot ihr als Ausgleich von seinen sieben Centimes, blieb streng dabei, als sie lächelte. Bald konnte sie nur tun für ihn, was er nicht merkte.

Am Tage des Bastillesturms gab er drei Vorstellungen. Am Mittag darauf kam sie in sein Zimmer. Er schlief auf dem Stuhl. Sie suchte bis mitten in das

Zimmer zu kommen. Dann schlich sie hinaus. Nach einer Stunde kam sie wieder. Er schlief noch. Sie preßte das Kinn wider die Brust, weckte ihn, gab ihm den offenen Brief, ihre Augen trafen sich, er nickte.

Sie gingen durch den Park, wo Kinder kleine Segelboote fahren ließen, durch Rosahüte, Militärmusik, sanfte Alleen mit Dogcarts. Kamen in Gassen, Geruch von Fischen, Kartoffeln, süßlichem Kinderschmutz. Eine Wolke Karbol umstand sie. Eine Schwester mit spöttisch grünem Blick versagte den Eintritt, Philippe sah sie an, nahm ihre Hand. Sie schwankte, öffnete die Tür. Als sie eintraten, lauerte eisiges Schweigen, eine Frau wälzte sich lautlos auf dem Rücken im Kot. Zwei fuhren auf aus den linealstarren Bettkolonnen, schrien, mit Armen die Kissen zerreißend, nach dem Mann: »Reiß die Mempel aus! Schlammbeißer, Creusot!« Sie rülpsten, ihre Köpfe waren verbunden und geschwollen, Eifersüchtige sich wähnend, schmissen die im letzten Stadium Irren über sechs Betten, die sie trennten, sich ihren Schleim, ihre Wut ins Gesicht. Er trat heran, sie zu beruhigen, indem er die Schwester leicht zurückdrängte. Aber als er der einen sich näherte und das Gesicht herabsenkte, begann sie zu zittern, fiel auf den Rücken, zog das Hemd auf und stülpte den zerfressenen Schoß ihm entgegen. Er wollte etwas sagen, doch die Schwester riß ihn zurück, hinaus. Daisys Rock ward gezogen. Eine dünne Stimme: »Zu mir?« Aus grauenhafter Sehnsucht kehrte ein gläserner Blick wieder zum Plafond zurück. Die Frau vom Boden stieß sie zur Seite, lief bis an die Tür, wo der Mann verschwunden, wimmerte, brach zusammen, umfaßte mit den Fingern die Klinke, die er berührt. Links war die Krankheit schon Agonie bei einer Kette Betten, rechts saß ein Kind und lächelte,

vierzehn Jahre. Nun kam Daisy zum Fenster, blieb fünf Minuten bei Madeleine, gab ihr Äpfel, Rosinen, Bananen, Brot. Dann gingen sie auf die Nachbarbetten zu, legte bald auf jenes Kissen, bald auf dieses Tuch Frucht, und wie sie austeilte mit einer Armbewegung, die fast nicht da war vor innerer Inanspruchnahme, begann, ohne daß sie sprach, es immer stiller zu werden. Als sie fertig war, peitschte ein Schrei, stand, stieß, zerbrach. Zwei neueingekleidete Mimis, die Kette mit der Indikation der Maladie um den Hals, die frech herein kamen, bekamen andere Augen, andere Bewegungen, zerbrachen irgendwie unter dem Schrei. Neben der Toten stand die Schwester. Madeleine sah auf das Grün im Garten, zurück zu Daisy, ließ ihre Hand nicht bis zur Türe. »Zu mir?« frug die gläserne Stimme, wandte das zarte Profil sich hinauf. In die geklemmte Tür noch zwängte Madeleine den Hals, sah Daisy nach, bis sie verschwand.

»Dies ist ein Zuchthaus.«

»Aber auch von St. Denis sehen sie den Himmel«, sagte Philippe.

Ihr Blick blieb nachdenklich, zugeschüttet, an dem glänzenden Lack der Kinderhüte und dem weißen Crepe, der die Hemden der Croquetspieler leuchten ließ auf der Luxembourgterrasse, als streichle er empört ihre Zartheit.

Abends nahmen und sperrten Apachen unter Jeannot das Café Guijas ihres Hotels. Sie blieben mit einem Teil, während die meisten Studenten und Mimis durch den Keller flohen. Jeannot mit sympathischen Augen aß mit Kameraden

um einen Tisch, drei standen Wache. Nach dem Dessert zog er die schmale Ly herüber, knutschte sie durch, fuhr ihr an den Bauch, lachte, legte sie aufs Billard. Alle umstellten es im Kreis, sahen zu, reichten ihre Röcke nach rückwärts. Jeannot strich seine Mouche, herrenhaft amusiert und wandte sich schon wieder ab, lachend über die Kuriosität der Hermaphrodite, als diese, außer sich, ihm einen Siffon an den Kopf schmiß. Kellner und Wirt, bleich vor Angst, dienernd vor Jeannot, schrien sie an. Der irische Aufwischer faßte sie wie ein Schwein, tat den größten Schimpf, warf sie aus der Tür. Sie wehrte sich, weinte, biß, kratzte, hielt sich an jedem Tisch, an jedem Arm. »Gut zum Schlafen, wäre sie nicht . . .« sagte Jeannot achselzuckend zum Ringkampf, dem er lässig zusah, wandte sich ab. Sie schlug vor den Scheiben in die Gosse, das Gesicht im abspülenden Regenstrom, wimmernd: »On m'a sortie.« »Fiaker?« frug ein Kutscher, der vorbeifuhr, gröhlte in sich hinein, hieb die Gäule um die Ecke. »Hilf«, sagte Daisy leis, als sie rangen. Aber Philippe blieb unbeweglich, bis sie im Schmutz lag, ging dann hinaus, tröstete sie, nahm sie am Arm, führte sie zurück vorbei an Jeannot, der die Pfauenbrauen zuckte, umdrehte, dem Iren mit der flachen Handkante ins rote Genick schlug, daß der in die Knie schoß und über ihn kindlich herüberlächelte.

Sie legten sie in Daisys Zimmer. Um Zwei klopfte es. Philippe brachte zwei Männer, einer betrunken, der andere fiebernd. Sie teilte die Matratzen. Sie machte mit Freundlichkeit Platz, haßte ihn nachts, morgens schlich sie in sein Zimmer, alles aus ihr stürzte in sein Wesen zurück.

Sie ward seine Begleiterin, nichts geschah ohne sie. An Betten, bei Kranken war sie hinter ihm. Sein Ausdruck flog ihr an. Mit seinem Wort gab sie Erhebung. Sie stand unsichtbar, ein sorgender Schatten, vor seiner täglichen Existenz. Sie wies Renée aus dem Zimmer, die mit den Waden nach einem Literaten kokettierte, die Stunde störte, wo er sich gab. Sie stand an der Wand, las er seinem Publikum, Russen, Kranken, Bettlern, Studenten. Ihre Seele schwang mit, glühte fromm mit seiner, pries er das Unglück, das tiefer forme, Hunde inniger, Pferde schöner mache. Sie bewunderte ihn, wie er gab, schenkte, sich teilte und verdoppelte mit einer Freude, die seinem Gesicht nie die weiche Erfülltheit nahm.

Sie strebte, ihm zu gleichen.

Sie warf jeden Gedanken aus dem Hirn, der von seiner Richtung abwich, kasteite sich, übertraf eine Stunde mit der anderen. Sie gab das Letzte, was sie trug, den Ring an Ly, die ihn bewunderte wie eine Legende, ihn vor Freude in den Mund steckte, darauf biß und ihn fast verschlang. Sie begleitete ihn zu Guigui, sprach mit ihr hinter dem Gitter des Gefängnisses, vergaß nicht den Zug des Rehhalses am Eisen, kam über die Korridore mit ihm heraus und begann, als die Sonne herabströmte, zu weinen.

Doch die unbewegliche Güte seines Gesichts brachte sie ins Gleichgewicht zurück und sie vergaß die Auflehnung und den Druck, mühte sich stark zu sein, ihn zu übertreffen.

Sie suchte noch mehr. ohne Tat und Ziel. belacht. aber unrührbar blieb in seiner Weise. als das Sopha unter ihm brach. kürzte den Schlaf. um so die armseligen Sous für sein Leben zu gewinnen. die ihn überwindend führte. gerührt ins Letzte. Essen für Guigui. ohne Protest. wie er Hohn bekam. als sie unschuldig wegen des Ringes als Diebin abgeführt ward. brachte ihm Menschen. der öffentlich ihm fehlte. das neue Schattenspiel zu stellen. Bedenkenloser stellte sie sich vor ihn. obwohl er wußte. daß er trockenes Brot aß. so schien die Stärke. Und schien ihr sein Kampf verfehlt und schlecht eingesetzt am ungünstigen Hebel in mancher Sekunde. Vorbild. daß sie über alles hinweg . das half. das man auf ihn zielte. Die Liebe aber zu seinem Vorbild wuchs daran über jeden Begriff. doch ungeheuerlich im Großen. Sie sah mit einem schaudernden Mitleid. Er speiste auf einer Bank im Monceau. ihm alles leicht zu bereiten. Ging still neben Ly. die sie instinktiv auflas. da er Elend lobte. Sein Bett lieh er aus. gab ihm. wie er sich verschwendete. daß sie seine Manschettenknöpfe stahl. Sie sah. damit sie nicht sah. verschimpft ward. hungerte um ihn. die er doch wieder weggab. blieb die Nacht im Stuhl. Lächelte. Unfruchtbares tat jeden Tag. Ordinäres und Geistloses aus den Tageskämpfen zog. Sie sah ihn. Unterleib und Hirn des Pöbels zu reizen.Sie mogelte Geld in seine Kasse. wuchs an jedem höhnischen Lächeln. in seinen Abend. wenn sie beschwingter ihm folgten. einen Wirkungskreis. Er sprach freundlich zur Concièrge. wie er sich quälte. den Vorschuß des Café-Konzert an ein Kleid Renées geben.

daß sie beruhigt aufstand. sich ergaben. Aber ihr Hirn erreichte selbst in der Opferung kein Glück. »May?« »Die Krankheit. Holte Leder und Federn. Erbleichte unter seinem Anblick. um seine schwache Nummer zu stützen und gab ihren Leib den geilsten Blicken. tiefer zu schauen. der ihr Opium ins Gedärm gab. .« . Lief durch die Gassen. was schwerer schien wie das andere. Sie frug nach Luison.« »Riette?« »Die Krankheit. schloß sich ihm demütig an. Sie kamen ins Café. . zu sein wie er. deren Bauchkonvulsionen hinrissen. restloser bemüht. die aus der Not verfluchter Zeit und dem Zwang. Sie konnte. was ihr Geist vollbrachte. wenn bei aller Hingabe keine letzte Befriedigung kam. Trost zu geben. die Abgründe nicht mit ihren Händen zusammenschweißen. Achselzucken. eh er mit ihr schlief . als Ly von einem Krampf ergriffen auf dem Rücken lag und schrie.sich diesem hingab. Sie blieb allein. Daisy neben ihr auf dem Barstuhl. und Dienen und Helfen schlugen ihr gleich Gewichten aus der Hand. die mit einem Amerikaner zog. ihm Stütze zu sein. sie überwand ihren Körper. sie zu lindern. wo er sie gelehrt. gelang es. Renée verkaufte sich einem blassen Deutschen feilschend um ihre Taxe: hundert Sous. übte die Tänze ihrer Heimat. Sylvie. indem er die Hand ausstreckte nach ihrer Stirn. Philippe ging auf sie zu und. Übel zu vergessen. Sie überwand sogar.

ein jeder Tag rieb sie an der Unvollkommenheit. was die Menschen schied und sie unglücklich machte. Sie neigte sich zu ihm. Herauf schwankte ein Beerdigungswagen. nur als geringe Strecke. Da fiel sie ohnmächtig zurück. wie vom Blitz zerschmettert von dem einstürzenden Gefühl der Unzulänglichkeit ihres seitherigen Lebens. mit der gestempelte Dummheit das Glück hintertrieb. Sie ging bis an sein Bett. sie sah sie nicht wieder. Philippe. als kleine Unterscheidung empfand und unverstehend blieb an der Hartnäckigkeit. statt mit ihr zu gehen?« . das Licht über dem nackten Arm. Das Wort schlug wie ein Hammer sekündlich in ihre Seele. du hättest Ly geholfen. dem Irrsinn der Welt. und es fiel ihr schwer zu sagen: »Wäre es nicht schöner. wie sie. daß sie Kontraste maß. Schlichtete ihr Glaube sich an Philippes Nähe sanfter und demütig. das Riesige. Bald sah sie nur noch so. Man warf sie in einen Karren. bis sie flammte. Samstag verschwand Renée. hereintrat. spie das Lokal voll Blut. Verheerte. Distanzen spürte. kniete auf das Holz. verwüstete sie. trieb Wut heraus und Auflehnung. er rollte los. Die Nacht kam sie zu Philippe.St. Denis. ein Auto mit bemalten Kokotten schnitt die Bahn. ein jeder Besuch. Abends brach eine kastilische Mimi zusammen. Er hatte die Augen weit und sehnsüchtig auf sie gerichtet.

Erquickung. Madeleine schien es. in der Maschine des Hospitals das Fleisch gesiebt ward. was gemeinhin half.-. die beiden ersten Stadien noch mit Grazie vergingen. riß an der Tapete. . St. verbraucht. Wie neue Wellen der Boulevard hereinwarf. Stärke in Ruinen zu bauen. . nichts umstülpte. Dann sagte er: »Ich kann nicht bestimmen. sagte nie mehr ein Wort. Gott nicht unterstützte. Louison beantwortete es zwischen einer Hungerohnmacht. fraß. wie Verlebtes herausschoß. gab sie Hingebung. das dritte aber wie Pestilenz die jungen Körper durchwütete .und nichts half an der Wurzel. . sie empfange mit ihren Bananen Himmel. als sie litt. daß er es brach wie Brot. zerbrochen. zu rasch durchgekeltert. Sie ging. wie das Café mit neuen Mimis sich füllte. was ihr Glück ist. Musik.Er schwieg. gespeist aus tausend Lokalen. In Philippes Leben stand sie und fühlte. Die Lues wütete. Freiheit. Aber sie sah. schlang -.« Es gab für ihn keinen anderen Weg. Ging sie mit Philippe. Duldung. Was blieb als helfen? Nachts bohrte ihr Hirn. wie die Maschine kaute. auch du nicht. Schicksal sich vollzog. . sie schlug an die Wand. Von ihrem Gesicht nahm stets sein Auge die Auflehnung hinweg. Ihr Lächeln bezauberte. finden zu lernen. Aber ich suchte zu helfen. Angenagtes hineinkam. zu heben. wie die wieder verschwanden. Denis sich füllte.

Ihr Hirn jedoch bäumte sich dagegen und ihr Blut. empfand sie die Kontraste deutlicher und schicksalshafter wie er. der das Menschliche verdarb und vergeudete in einer ungeheuerlichen Preisgabe. aber was half es. Und mit Haß empfand sie seine große Begrenzung. Sie konnte nicht unterlassen zu denken. ihres Hotels. das mit tausend Fasern in die Zeit schlug. Denn da im Umschwung des Daseins sie aus der oberen Kuppel des Theaters hinabgestürzt aus dem Willen ihres Blutes in die hintersten Parterre. einzugreifen. flöge ein Paragraph in die Luft. aber keinen Sinn hatte für Anfang und Ende des qualvollen Weges. benahm ihr den Atem und ließ sie in Gedanken sündigen stündlich gegen seinen Sinn. ihre Geschwüre seien nicht. der im Bodensatz nur lebend liebte und tröstete. in schon Zerschlagenem erst das Menschliche züchtete. Menschen zu schaffen mit Vorbild und Beispiel. die wohl das Eigentliche wollte und im Zerbrochenen gleich das Geläuterte sah. Ihr Herz. Guigui sei frei. statt an der Quelle groß und sicher die alten Schleußen zu zerschlagen und neue aufzubauen. statt mitzuleiden. das Wichtigste sei. die Menschen zu bessern am Beginn. Wohl empfand sie süß aus jeder hilfreichen Bewegung. blase ein Tapferer ein dünnes Vorurteil auf wie Seifenschaum. Und mit der Berührung des Primäraffekts erlebte sie erst die ganze Rundheit des Daseins und mehr als je klaffte ihr von dieser Tiefe ihrer Existenz nur . der Hundert zerschmetterte. das frisch mit den Dingen des Daseins strömte. ihres Zimmers sie. bewegte bei jedem Zusammenstoß mit dem Elend ihres Cafés. daß er dem Ende der Tragödie sich nur hingab. und der Irrsinn. um wenige sinnlos zu heben. während er Madeleine sein Geld gab. dauerte es Jahrhunderte.

Sie mühte sich. die das Letzte. Da überstieg der Zorn über das. Sie stand im Kostüm halbnackt. Da arretierte ein Sergeant de Ville ihm die unersetzbare Sprecherin des Uhu. preisgaben. ihr Kostüm heller zu verzieren und ihren Tanz zu Schleifen zu bringen. dem Kaffee. das seinem Leben Ziel und Erhebung geben konnte. seine Schuhe reinigte.die eine Losung: »Hilfe dem Menschen«. während ihr Innerstes sich elementar schon empörte. wenn er morgens an ihrer Etage vorbei ihn sich durch den Garçon bringen ließ. Lederfransen und Muscheln zu kaufen. Sie schwieg. und aus Dreck und Kot und Unzucht kamen die Übersicht und die Entscheidung in ihr Leben. einen Zucker noch. wozu sie eine halbe Stunde harrend auf der Treppe stand. Kolibris. Das Spiel fiel aus sieben Minuten vor Beginn. den er liebte. schmiegte sich in seine verborgensten Falten. noch rührte die Liebe zu ihm und sein Bild sie zu solchem Mitleid. in die Seineantiquariate zu laufen. Am Abend der Neuaufführung glühte der Kellereingang phantastisch. an falschen Plätzen vergeudete und verpraßte und nicht aufhob für das Donnernde. Noch hielt sie seine Güte. noch brach nicht aus. der Sergeant riß sie schleifend die Treppe hinauf. Das Weib war im achten Monat. all das in ihr einen . was Scham ihr noch ließ. rückte näher an ihn. hinzufügte. daß sie nachts hinausschlich. damit sie seine Premiere sichere und ihm Ruhe gebe. was er am Guten verfehlte. was sich wehrte. Die Stühle um zwanzig vermehrt. lebte selbst in seinem eingeschlafenen Gesicht.

lebte sie weiterhin wie seither. das sein Gesicht nicht ausließ. nicht gefalteter Hand sich selbst zerstören und abbauen. durchbrach die knatternden Applause. Geröteten Gesichts unter der Schminke bat sie heftiger. wie sehr die Unzulänglichkeit seines Lebens das ihre bedränge und daß sie sich zerstöre und fessele. er solle sich wehren. Rue Bonaparte. Sie lebte vor Cafés. alles ins Publikum fiel an Reiz und Erregung ihres unbegreiflich schönen gebogenen Körpers. daß nichts ihr blieb. auf Imperials. Sie sah sich um. daß ihre Hand. Aber er wehrte sie mit der Hand leicht ab und einem Ausdruck um den schöngeschlossenen Mund. lobte ihr Mund nur sein Gesicht. fuhr auf einem Karussell mit Affen am Etoile. In seinem Zimmer begann sie zu schluchzen. forderte ihr Auge sein Lächeln. was glühte. Während ihre Füße in Unzucht gingen. hob Bauch und Schenkel. Sie sammelte. Lebte Rue Richelieu. Aber sie verlor nicht das Gefühl. steigerte sich zu den schamlosesten Gebärden. statt zu schaffen. in denen die Führer taub und falsch gerichtet lagen und an denen zerbrach. Sie tanzte mit einem Lächeln. Sie verstummte verzweifelt. Glühender .Augenblick lang. stellte den gehäuften Teller vor ihn. das an ihm hing. strich über seine Hand. Verzeihung erbittend. verließ es. Sie empfand zum ersten Male die Ungenügendheit der Menschen. Kam Quartier Ternes. die seine strich. Ging.

Der Wind wogte golden um den Hochstieg der Sonne. der sie kannte und liebte und dessen Hals sie kraute seit Wochen in schöner Zärtlichkeit. sie brach die Beine. die Hand eines Mannes hob.Scheibe gleich sauste der Kreis des Daseins vorbei. Atemlos. ging mit roten Fäusten auf die Apachen. Kondukteur und Arzt herbei. rieb den grünen Kopf an ihrer Hand. stürzte eine alte Frau auf die Chaussee. der fast weiß ward vor Hingabe. Als die kristallene Abendwölbung kam. Ohnmächtig Knie an Knie. unter Gequietsch rollte ein Handwagen mit der Frau ab. hielt sich. Ohne Besinnung. Der Arzt reinigte sich. Sie fuhr nach St. ein Latschmützer sauste ab. Immer wars. Hinter dem Brunnen ward der rote Strumpf eines Mädchens deutlicher. Vom Imperial brach die Stange vor der Station. es stürze wie über Terrassen das Gesehene und Erlebte ab von ihr. der Schaffner warf das Bleistück wütend auf die Erde. Sie blieb draußen. ihn über einen Zaun schmissen. Ihre Verzweiflung trieb die hellsten Tage zurück. die Männer sagten »merde«. Die Vögel sangen toll. Germain. höhnte: »un plomb«. . hing eine rote Windfahne über dem Schloß. roch wie im Traum. Die Zähne aufeinander. ein Mandelbaum. der Rock flog auf wie ein Pfau. Sie nahm eine Bank. Frierend fuhr sie zurück. schrie aus kreisrundem Mund »Adolphe«. Sie sah ihn nicht. die die Zigaretten in den anderen Mundwinkel steckten. Die Boskettes fluteten vor Licht. blieb an der Ecke. schlenderten weiter. der Apache bestach. Aus einer blauen Woge trieb sich der Park gleich einer Wolke heran und stand zitternd in der duftenden Luft. Der Papagei der Savoyardin im Luxembourg. stieg.

die barock vom Panthéon steil und dämmerig zum Boulevard de Port Royal steigt. Kam in ein Musikcafé.Wohnte Trocadero. hielt unter den Wasserpalmwedeln durchsausender Automobile. Stand auf dem Wagen der demonstrierenden Studenten der juristischen Fakultät. elegant gekleidet. eine Geige riß ihr ins Herz. löste sie wundervoll auf und zog aus dem Verschütteten mit dem schon über das Menschliche hinausgehenden Hinreißenden ihrer Stimme sie in die Höhe. umbrüllt von Jugend. an ihr vorbei auf einen zottigen Rumänen sich lanzierte. Fleisch. In einer Gärtnerei Neuillys goß sie Blumen. Sah die blauen Monde elektrischer Laternen die Sommernacht der Boulevards schwärmerisch durchschwimmen. Lazare die Auslandszüge über den starren Friedhof brausen. spielte abends in Porte St. mit denen der »Matin« den Deutschland-Frankreich-Rekordflugpreis des »Journal« bekämpfte. Wohnte Porte de Bercy. sah Flugzeuge silbern am Himmel surren. empfing das Trinkgeld der Soldaten. Fiel zurück in das Getriebe. die mit schwarzem Lorgnon. sah Gare St. Sie ging hinaus. Rue du Château d'eau schlief sie bei der Concièrge. Jaques. drückte Blériots schwielige Faust. Stand fest vor der Porte Maillot mit »Intransigeant«. Stand mit Heiligenbildern vor St. verhüllte ihr Gesicht. War eine Negerin im Odeon. Martin. Bois de Vincennes. Stieß im Louvre auf Guigui. begann zu . Hielt Narzissen in einem Kiosk der Place des Vosges. entblößte den Bauch und schwang ihn wie ein kupfernes Schild zwischen den zärtlichen Hüften. Sah Madeleine aus einem Auto. hütete ein Kind. Wohnte Rue St. spielte Karten mit den Zollwächtern der Barrikade. »La Presse«. Benzin. bis es schrie und lief unter dem Schreien plötzlich davon. Verkaufte »Les Trois Couleurs«. Sulpice. Wohnte Tuilerien zwischen Hecken und Marmorbildern.

Sie ritten die Nacht durch. Sie kamen an ein Bambushaus. als sie die Augen aufschlug. sagte eine Stimme hinter ihr. sieben Bäche. ging in den Verschlag. Der Küstenstrich war alarmiert. »Kommen Sie«. Der Mann schlug Schleifen. sie war frei. entdeckte er es. sie lauschte. wäre sie gefolgt. ritt ein Stück mit ihr im Fluß. kam auf die Bahnhofsbank des Boulevard Montparnasse. Ihre Augen zählten die Äcker. drückte. Geräusche. Hinzu trieben sie in Wälder. eine Hand riß ihren Zaum. Die Gäule stoben durch Gestein zurück auf einen Hügel. schlug Stefan ihr die Arme um den Hals von rückwärts. das Tier lag in den Knien. er ritt zurück. Zweige um sie schnellten. der im Café Cluny neben ihr die Zeitung gelesen. Durch Tränen sah sie den Mann. Eine Finte. ward sie unwohl. Verscholl.weinen. Seine Ohren standen steif vor Anspannung. Alarm. ihren Kaffee bezahlt hatte. Als er sich umdrehte. da rasten die Gäule. schob einen Knebel in ihren Mund. *** Aus den Sonnenblumen des Rangunschen Weibergemeinschaftshauses brechend. Er stellte die Leiter an. wäre sie rauher noch und befehlender gewesen wie diese. Mond über einem Ölbaum. warf sie um. Wasserzüge leuchteten Metall. die Periode erfüllte sie mit Nebel. Vor dem Himmel gebrochen hingen Bergzüge in die Weißnacht. Als sie den Gurt durchbrachen. . ein anderer Pferdekopf schob sich vor. Abends. warf sie auf einen Gaul. Atemlos nahm sie seinen Arm. »Vier Jahre«. Da sie ausgedurstet war nach einer menschlichen Stimme. zog die Leiter hinter ihr ab. flammte die Sonne auf. darüber eine Kuppe wie ein Segel geflaggt.

führte die Gäule rechts und links am Halfter. Allein. Schlief bei Tage. Sprach kein Wort mit ihm. . seine Hände zitterten. ließ los . schlief ein. roch ihn. beugte sich über den Kopf. Anderen Tages mußte sie reiten. Er sah auf ihre Weiberhand. nur an seinen Händen sah sie die Sehnsucht von Jahren. mißtraute ihr in dem Jünglingsrock mit abgeschnittenen Haaren. blieb treu neben ihr. Sie ritt mit ihm. Beugte sich tiefer. Hielt am Mittag. Nach dem Berg zu. kniete sie. Um sie Sand. Von ihrem Gesicht fiel ab. empfand die Gewalt. kam an den Rand. Abends hob sich der Kattun des . hinab. pfiff die Gäule. der unter holländischem Lampenhut das Kostüm des nördlichen Chinesen trug. auf Schuhspitzen und Handflächen schlich sie in eine Rinne. zwei Bogen sausten in den Horizont. Fuhren nachts in Lagerfeuer. Eingeborene zwischen spritzenden Spänen sausten. was sie gelebt das Jahr und was sie erwartete. Als sie wohl ward. Die Armenier liefen beim Halt nach vorn. um die Wette. die Fäuste in den Augen. meckerte. der quadratisch geschlossen schnarchte. sah Rebbach in der Beziehung. ritt nach der Küste zurück. Mitten trugen sie einen Alligator. Ölbäume zitterten erregt unten in Ebenen. Daisy gab einem Ceylonier ein Messer für einen Esel. Sie schlug sich morgens zu einer Karawane. rannte mit ihnen ins Wiesenwachs. bedachte. vorn ein Parah mit Weibern für Bergradjahs. es sei ein politischer Emissär. wandte den Rücken. überströmte sich mit Blut. schlug die Zweige zurück. Sie lauerte. Kehrte um. machte Bogen. . schlug Stefan einen Pfiff. in die blonden Felder.sagte er. Sie ritt. starrten in das Kattun. Sie sah an seinen Fingern hinauf.

um so mehr gab sie sich ihm schrankenlos in die Hand. denn das Tun der beiden Männer im Palankin war ein Greuel. schlugen sich in die Täler. Das gesteigerte Blut wehrte sich. das Zeichen des ersten Feuers kam. Entfernte sie sich: »Halt«. trennten sich von der Masse. Allein er empfand auch hierin nur. Demütig nahm sie seinen Zorn. was sie verschwieg. In der zweiten Reihe ritt Stefan auf sie zu. Als ihr die Milz schwoll vor Feuchtigkeit. Ein sanftes Gesicht wandte sich ihm zu. geschändet in ihrem Geschlecht. sie . Ein Tuch fiel. Wieder roch sie seinen Körper. ergab sich und war in ihrem Erleiden und sich Schenken von einer Entferntheit. sahen zwanzig Augen aus seinem Rücken. die Lider senkten sich. Es galt ihrer männlichen Kleidung. der Kattun verschluckte nicht das Zeichen. Sie hoben sich aus den Knien. Doch sie tat keinen Laut. der tänzerinnenhaften Bronzeschlankheit. Allein die Fremdheit dieser Ergebung füllte ihn mit Mißtrauen so. Ging er vor ihr. als hätte sie Fäuste in sein Gesicht geschlagen.Vorderkamels. daß er sie mehr beobachtete. als sie allein hinter einer Düne standen. Der Kattun beim Vorderkamel stieg in die Höhe. Eine Auge grell nach Fleisch suchte das ihre. sie erstiegen einen Palankin. Das Weib heulte die Nacht. die ihn rasend machte hinter seinem steinernen Gesicht. Dolche sahen in den erhellten Palankin. Am Morgen kreuzte sie eine Karawane. Hüften schaukelten prall und weiß. sie schloß die Augen. trug er sie am Leib an einen Sonnenabhang. fraß sie sein Blick. Doch je mehr er sich bemühte. dessen breite Muskeln sie fast zerbrachen. Führte sie. Am Gebirge bremsten sie. Wütend schlug der Kattun zurück. Fieber ihr Hirn verwirrte. seine Beglückung.

das dunkle Letzte suchend. Das drittemal war er bleich. Im Morgengewölk entblätterte die Spitze.« Sie lächelte. »Ich schlug dich nicht«. Ihr Schritt ward bestimmt. tranken Alkohol. Er band sie mit jedem Gedanken. band den Gürtel schräg. Biegung. Er sagte nichts.schlug ihm das Gesicht auf. Die Hände hingen schlaff. Links. Als das Licht das Fieber aus ihrem Körper warf. blieb die Nacht weg. Selbst ihren Gang. . was er besitzen wollte. sein Blut ihren Adern einzuführen. den seine Kraft um sie schloß und sie bedingungslos ihm gab. Pegu.« Sie lag wie ein Kind an ihn geschmiegt. schrieen die Nacht. Ihren Willen schied er aus. . Er untersuchte die Abstürze. Auf das Tor zu. er hätte versucht. . als es schneefrei ward. sagte sie. regelte er nach Tempo. Er schwieg. da das Unaussprechliche ihrer Ergebung ihn wie mit tausend Widerständen peinigte. die in vier Jahren die Sehnsucht ins Irrsinnige gesteigert: »Paris . Das Moos für den Fuß bezeichnet. Klopfte den . Kalkutta . Sein Mund murmelte die Stationen. Am Ende oben stand ein Bau. um so stärker zog er sie in den Kreis. Geschlitzte trieben Yaks auf Abhänge. Seinen pumpte er ein. . rechts sausten Abgründe. Da küßte sie seine Hand. Je mehr er besaß. . Die Nacht nahm er ihr die letzte der achatnen Kugeln. Am Morgen kam er: Aus. Rot im Weiß des Auges. sah sie das Blut. denn er besaß. kam zurück. »Verzeih. Bronzekörper fielen hinter sie zurück. Zweimal stieß Stefan vor. den Stein. Marseille . torkelte. Ein schnurgerader Weg in Fels gemeißelt blitzte hinauf. strich die Sandalen ab und ging mit einem kühlen Schatten neben sich los. .

Ihr Bein tat weh im Torkeln. die ihr Gesicht überflog. trieb sie in den innersten Kern. Ein anderer wiegte an der Seite. wo sie sich über ihn schwang. sie konnte sein Gesicht nicht sehen. es erzitterte. Sie überschritten den Steg. Die Türen sperrten. später erst ward der Himmel heller. sprach eine Minute. die Flügel des Umschwungs geleiteten sie mählich. die Welle nahm sie auf. schlang sie ein. Unter dieser Bewegung spürte er. die im Kreis des Hofes brauste. sagte sie. war als je. das Licht fiel auf die Tafel. sie flog von Schleife in Schleife. Sie glitt in die Welle. Dies schlug ihn ganz . die Nacht zischte in der Laterne. schritt mit. Der Kreislauf faßte sie enger um die Mitte. Sie lächelte. ihm näher nun.vierfachen Rhythmus. ein schmales Tal schmiegte sich entlang. kam in den zweiten Stern. was er gesucht und nie erreicht. fiel weiß im Bogen gegen den Grenzfluß. solang er gezwungen. bückte sich. aber das vergangene Jahr verließ sie nicht. Den Kopf gesenkt. Langsamer und vorsichtiger spie sie sie aus. glitt an ein Metall. nach fünf Minuten kam sie bleich mit einer Tafel. hochmütiger aus dem Herz des Sternes. daß das Unwägbare in ihr. Senkte den Kopf. am Ende ein Tor. sah ein gelbes Band. sie bog in die äußerste Peripherie. strich nach zwei Stunden von der Peripherie. stand abgestoßen vor dem Tor. Gegen Abend zog die Menschen-Mühle mit Schweigen. Es war dunkel. es schloß sich hinter ihr. Sie kam näher der Kuppel am Mittag. glitt durch die Barriere in die innere Drehung. »Komm«. Sie strömte durch das Brausen. Die gelbe Binde verschwand. Die Ebene lag vor ihnen. das Gegentor schoß auf. In seine Hand gab sie die Tafel.

er tat. die Schläfen wölbten sich. ergab sich eine stillschweigende Harmonie. Als es ihn zu sehr bedrückte. die sie wirklich von seinem Erleben trennte und zu deren Aufstieg der große Weg ihn noch trennte. aber sie zeigten. Sie übersah es. Sie blieb erschrocken. Unter senkrechter Flamme entzündete sich ein Hafen. gab ihm die Führung. Aus einem Abend stachen Dampferlichter. die sie umgaben. was ihm Komödie schien. Cafés. sprachen es nicht aus. und so empfand er die Entfernung. Als sie in der Bahn abfuhr. Von sonst nichts. befreite sie in ihm die Freiheit. folgte ohne Zögern. Papierlaternen und Lichtern kam aus der Wölbung. Leitung. sicherer. was ihm das Ansehen. der mein Leben einfängt«. und indem sie das sprengte. sie wünschte. demütig. So entglitt sie ihm immer ferner. den Ausschlag. die Leitung gab. seiden in der Berückung der Flötendämmerung.zusammen. fast unirdisch in der Ruhe der Fächerabende kreiselte ihr Floß. wurde stolzer. Dies wischte seine Erregung weg. Sie häufte alles auf ihn. Blieb die gleiche. sagte er wie im Garten Guildendaals: »Du bist der Wirbel. Frug ihn nach Weg. Von weißem Licht bespült. Sprach ruhig zu ihm von Wäldern und Flüssen und Dingen. Sie aber unterzog sich dem ohne Betonung. In diesem Gefühl fand er sich wieder. aber er sagte es mit einem . je tiefer er sie in Wahrheit erkannt und empfand. Der Himmel hatte die Farbe des Perlhuhns. er brauste auf. nahm es hin wie vorher. dessen Ränder sie bewohnten. Eine Stadt mit Musik. die mit schmerzlicher Glut ihn ganz erfüllte. und von diesem Augenblick blieb er in einer gefaßten Ruhe. die Fäuste wuchsen. die jede Schwingung seines Blutes in einer ehrfürchtigen Entfernung hielt. ans Herz. Er verstauchte das Knie eines Tags. was er bis zu diesem Tage als höchstes Vertrauen seiner Kraft in sich hielt. da fraß ihn das.

fiebernd erregt. erstarrt. aus der Einsamkeit her gesammelt und hoch schon über jeder Enttäuschung. Er fällt nicht vor ihr zurück. Sie schloß die Augen und es kam nur das lösende Gefühl mit grenzenloser und gütiger Kraft: Schlaf. fährt zu einer Pension. was außer der leeren Halskette an ihrem Leib ist. klopft. Sie reißt. Die Ebene glitt in dunklem Samt zurück. . hebt sich. Fährt im Männeranzug im Wagen zurück. Nach . der Himmel berauscht. *** Sie sieht ihren schmalen bronzenen Körper im tiefen Glanz des Spiegels erscheinen. Das Auge sucht. Dort klirrt die Glocke des Rockes um ihre Hüften. mit dem kurzgeschnittenen Haar einem Mischling gleichend. Innerlich voll Spannung. gleitet nicht mehr ab. bebend wie eine Trommel. füllt einen Koffer. zu sich jetzt. enthüllt. zögert die wundervolle kleine Brust in der Bluse. Sie reißt das einzige. zu anderen Entschlüssen umgebrochenem Gesicht. Da reitet. Das Auge glättet. zieht die Schließen an.schmerzlich veränderten. Im Palankin fährt sie ins Hafenquartier. nimmt einen Raum. von ihrem langen Schenkel über dem Knie das Band. . schmeißt auf. die bald rot ward. sinkt. Verkauft die zwei Perlen. was sie erwittert. zu einem Magazin. Von zwei Seiten durchwühlt sie den Menschenhaufen. Ihr Mund hat einen hinreißenden aufbrechenden Zug. grau mit tierischem Glänzen der Fluß. Sie nickte zurück. die Pupille sinkt. verschwindet. zerlegt . ißt sie als Herr. Aus dem Aufschlag ihres groß bewimperten Auges blieb eine träumerische Bewegung in der Luft.

Teilt seine Barnächte. die Pupille sinkt. die Phantasielosigkeit seines Hirns. mäßigt sie ihr Blut zu Kühle. Lauschend sitzt sie in den Ecken. hört. die Lüge seiner Frische gegenüber Weiblichem. Sie mischt sich. Außerhalb der Polspannung der Geschlechter empfindet sie die Indiskretion gegen jede Frau. Aufmerksam verfolgt sie die Ereignisse der Straße. reizt ihn mit Geist. sieht endgültig vor Zielen. welche der Instinkt der anderen als Überlegene. Kehrt zurück zu den Baggern. Spürt seinen Blick im Ausschnitt. Selbst in der Maske des Mannes desavouiert sie ihn in seiner Beziehung zur Frau. erreicht die Grenze. . Aufgaben ihn entflammt -. Visierende zeigt. Ungestört von weiblicher Schwingung trifft sie die Nüchternheit seiner grauen Stunden. stärker. Ihr Leben wird rastloser. Sieht den Mut seiner Erregung. Sie konsumiert mehr Menschen. öffnet ihr Ohr weiter. ihn zurückgeschraubt im Thermometer seiner Begierde.spürt aber. mit der Drehung der Hüfte. Kräfte aufeinanderstoßen. das ihn aufschwänzt.außen. doch nur spielerisch und daher unbestimmt und ohne Verlaß). Sie weiß. ihr Auge wird heißer im Erkennen. führt ihn. demütig überlegen. Treibt mit Smith vier Tage um die Fischeransiedlungen. im Nacken. seine Kameradschaft gegen das Weib. die Pupille sinkt. In Nankingkleidern treibt sie sich am Hafen hin. Sie bohrt von der anderen Seite sich ins Geheimnis. dahinter erst entdeckt sie den Mann. kommt arbeitend an die. Starrt ihn an. zieht ihn nach. Die Pupille sinkt. und Enttäuschung peitscht sie auf. Erst hinter dem Weib. der Mensch versagt. in der Einstellung auf Bauch und Besitz ihn als Klasse sofort uniform macht (wohl auch riskant und alles in die Wagschale werfend. Dürftigkeit seines Spiels. Wollende. wo Meinungen kreuzen. Als Frau zieht sie den Mann an allen Instinkten. von vieler Erfahrung her.

Ringe. Ehrgeiz. Nicht genug. Erfolg des Ich. säubern. Will. rauscht mit Dessous. die sich einsetzt und stirbt. waren es Schwächlinge. wird unermüdlicher. durch den untrüglichen Instinkt. Vergrabenen. Leid. der sie vorwärts führt. Sie sucht nicht für sich. Sie rettet sich in einem Bogen. Mischt sich in einen Streik. Doch sie läßt sich nicht schrecken. aber es vollzieht sich nur aus Rausch. den sie sieht. doch unbrauchbar. mischt sich unter die Weiber. Sie zuckt die Achseln. gläubiger. Titus und Zwicker denken. Im Klub mit Abenteurern spürt sie Fabelhaftes. Aber sie hält nicht. duftet. Muß. das sie aus jeder Stunde anschreit. richtet ihn nach ihrer Forderung. Sein gutes Herz sieht nur den blinden Einzelfall. an Maschinen. feuert sie an. Die Menschen versagen. spannt sich nicht aus.Transportern. Hangars Angeschmiedeten. auf seine Befähigung. Findet Abgegrenztes. Sie schließt sich ihm an. Kein Handgelenk und Griff. und die Ergebnislosigkeit solch nüchternen Schwungs stößt zurück. Nur Holzbein. trägt Armband. In der Tiefe die wilde Grimasse aus Kneipe und Bordell. Verschwenderisch. spürt. Erstrebtes nur im automatischen Gang. Hinter dem Programm das Nackte. die Locken nach der Sternansammlung schwenkten. die Pupille sinkt. Die Pupille sinkt. pflegen. Schwärmer. Traf sie auf Ideen. fast nach dem Geruch. schwach fundiert. nur Aufflammen ungezügelten Instinkts. wirft sie nicht um. Schon mißt sie den Einzelnen. Wo Ziele sind. in Kellern. schmiegt sich an die Leitung. aufgeregter Meute in großer körperlicher Bewegtheit Schaffender. Schwenkt ab zu den Stillen. Sie sieht einen Gentleman einen Hund mit Lebensgefahr retten. wittert. Die Pupille sinkt. . hetzt. denkt nicht für sich.

reift mit Brust und Hüfte in eine schlanke Rundung. findet den Hebelpunkt -. In einer Barnacht singt die unsterbliche Stimme eines Dichters die Brüderlichkeit. sie mißt. Dampfer rauschen. In der Dürre des Erfolgs selbst beschwingt sich ihre Seele zu größerem farbigstem Feuer. Das Lid hebt sich. Seglerin des Hotels. Lernt aus jeder der Sekunden. beißt den Mund fest und sucht heftiger. reißen zwei Lichtkegel zwei Figuren . Es sind Betrunkene.Empfindsam. In der stürzenden Dunkelheit bauen zwei Parteien ein Duell. Wohnt in einem kleinen Garten mit Holzhaus. das Dreieck spannt sich über die Stirn. zeichnet sich auf sie ab die Struktur des Daseins. wohnt an der Quarantäne. wohnt im Hotel als Dame. Die Heide schlägt sich um sie auf im Abend. hofft. Sie folgt einer Revolte. Der Schall eines Agitators verzückt erregt. französischen Frauen. Die Pupille erweitert sich. urteilt. Am Meer ist seine Seele läpsch wie ein Schalet. verwirft. Spannt sich in den Glauben mächtig zum Dehnen. Sinkt. strackser. mildere Schönheit ins Auge. Wohnt ein Stück im Lande. Folgt zwei singenden Vögeln. indischen. Die Pupille sinkt. daß sie eine Frau ist. Das Raunen einen Slowenen in einem asyle de nuit sinkt ins Blut. legen Knipslaternen auf Steine. wird braun wie die Eingeborenen. Sieht den Saft aus der Erfahrung. Wohnt in Baracken. In der Pension als Reiter. erschlafft. Die Figur eines Kapitäns schneidet sich aus einem Dampfer. beim Sport. Der Blick wird grau. Prüft. Schon wachsen Ansätze zu Plänen. sieht die Haut der englischen. bekommt schärferen Glanz. gleich einem Apparat. Sie wohnt an dem Segelhalteplatz.weint. Boote vorüberfahren. Sieht fischende Frauen im Abendlicht mit Bastkörben von Stein zu Stein springen. Lächelt über die Hilflosigkeit des Geschlechts. Die Haltung eines Kaufmanns zu seinem Diener verblüfft.

Die anderen schweigen.aus der Dämmerung. welcher schießen will. fast umgeschleudert. Di Conti wiederholt die Frage kalt. Ein Auto biegt vor dem.« Die Pupillen stehen weit in Kreisen glasig erhellt. Raffaeli. Die von keinem Sou des Angehäuften seither nahm und lebte. sperrt auf die gesamten Depots. Di Conti. Sie sitzt den Abend zusammen mit Gordon. bekommen Facetten. tritt darauf. Ein Schuß pitscht. *** Jeden Traum sah sie in seiner Hand schon fertige Waffe. Sie hört ihn sagen: »Ich habe andere Aufgaben für dich. schleudert die Pistole mit einer unbeschreiblich ablehnenden Gebärde auf den Rasen. Sie weicht zurück. verschenkt sich an sein Gesicht mit aller grenzenlosen Hingabe. Sie sieht nur den einen. Sie springt in den Wagen. Mit schief im schwarzen Bart gestrecktem Mund fragt Raffaeli: »Was geben Sie?« »Mich!« Gordon umreißt mit gierigem Blick ihre Figur. offen. springt hinaus. glühen vor Licht. Da lächelt sie. reißt den Mann mit sich in den Wagen. Sinken nicht. die . Raffaeli zuckt die Achseln. die Nase biegt sich skeptisch in den Flügeln. Keine Ahnung. Ein Arm aus dem Auto greift die Hand. Di Conti spricht. vibriert. Sie nehmen sie kühl auf. Ihres glüht. Gegen Mitternacht werden außer seinem die Gesichter mißtrauisch.

bedacht vor Ergebnissen. das Erwürgende. seinen Rhythmus und Zweck dem Schiff. Selbst Raffaelis fanatische Unerbittlichkeit schmolz. Ihr schwindelte. Hatte gewogen. geschaut. ließ sie das Spiel seiner Muskeln spüren. Seine Kühle war unbeschreiblich über dem barbarischen Feuer. verfolgt war wegen Desertion. Ihm war. die alle überströmte. Er drahtete vom Schiff.ihm nicht schon zum Abfeuern geladener Plan. was sie als Entfernung der Welten ohne Brücke sah. Aus dem Herz die Flamme gerann ihm im Hirn. in diesem Kampf zu führen. wies ihr die Spannungen. wo ohne die Gemeinschaft das Ganze in Schlagschatten zerrann. das gebändigt darunter tobte. Sein Glaube war so ungeheuer. die Rechnung gefertigt. sogar die Klingelzeichen der unterirdischen Erregungen. die Summe gezogen. der von Marokko bekannt. Er stand am Schalter. aus ungeheurem Wollen geringe Distanz geworden. er in die See hinaus. Ihr kam nachts. wenn der Tag sie in die fassungslose Nacht entließ. Daseienden. Der Traum machte ihr sein Bild wahnsinnig. Agitation. sprach gelassen gegen die Schwerkraft. Trieb nun vor. ging morgens neben ihr auf dem Verdeck. Aufruhr. Gordon. Doch Di Conti gewann ohne Kampf. . War kalt geworden. Gordons nicht ausmeßbare Aktivität folgte nur seinem Druck. Sah in dem Ruhenden. An ihm fand sie die Lösung. ihm gab es keine Hemmungen in seinem Bau. Stemmt gegen die drehende Erde sich mit der Kühle des Überlegenen wie am Schalter eines Automaten. im Pathos bloßer Tradition den Feind. neue Bewegungen. daß aus der ungeheuren Kraft seines Wollens. besaß mit Nichts. Feuer und Lust seiner Kraft. den Schornen und der Flutung diktieren könnte. daß er ihn schon jenseits der Ekstase mathematisch beherrschte. die Tag und Nacht die Fahrt umschäumte. gegen die Anziehung der Kräfte. gedacht. die Drähte.

gerecht die Erde zu nivellieren. Er selbst zielte aufs Herz Europas. es kümmerte ihn nicht. Sein fachlicher Befehl. diktiert. sprach. Hatte die Organisation es aufzuschälen. lauschte auf Berichte der Vertrauensmänner. schrieb. war bestimmender als Raffaelis Glut. Das Leid der Irren. das Militär. die aus Jahrhunderten rotierende Gesinnung zu stürzen. hatte einen Steckbrief wegen Agitation im Heer. sah nach innen. die Schaukel dann aufzutreiben. Raffaeli sah das Meer nicht. nicht mehr. setzte andere Spieler ein. Für die asiatische Welle hatte er Aufmerksamkeit. Massen aufzuwerfen. der Definitionen verachtete und aus der Berechnung. Er kannte nur kalt Herrschende und Blinde. tat einen Ruck. im Persönlichen so schwach zu sein. Sklaven. daß seine Eitelkeit ihn in eigenen Dingen das allgemeine verleugnen. erklärte. sah auf. maß die Stadien der Siedespannungen am Barometer. stach nach Paris. zögerte. die tausendfaches Gefühl ihm geformt. der den menschlichen Bruch und Riß trug. verglich die Leidenschaft der Massen. ging geschnellt auf den Ballen. in jede Tollheit sich werfen ließ. geschaffen. Gegen Raffaeli hatte er die Kühnheit zum weiteren Schritt. verglich. Das eigene Vaterland ließ Di Conti kühl. es lag an der Peripherie. Rettete darum Gordon. zeichnete Karten. falscher Sehnsucht endete hier. fiel später unter Raffaelis Durcharbeitung. Kranken. empfing Depeschen aus Genf. um von dort das Blut in den Körper des Erdteils zu treiben. die Gerechtigkeit zu verleugnen. die umfangenden Reifen. Zielte zuerst gegen den Kitt. gab Ordres. Sein Paradies war willkürlich. die sich nicht . entwickelte sich im Lauf des Zentralproblems. um sie endgültig einzusetzen. Gordon trat mit englischem Backenbart aus der Kajüte. die Macht. sprach deutschen Dialekt.diktierte. lächelte beherrscht.

Sie ward erfüllt von dieser Stunde. die fast den Mond und den Meerraum mit hineingab in sie. sein Mund war blaß geworden vor Zusammengedrängtem. nahm Besitz von Blut und Kräften in einer Durchdringung. Er trug darum die Verantwortung seines Entschlusses mit präziser Automatigkeit. Gordon wurde verhaftet. Nie verließ sie das. Es wurde dunkler. Eine furchtbare Gonorrhöe. Drückte sich bis zur Wand. Di Conti schlug zu. Er verschwand. Mit zusammengepreßtem Herzen. nahm eine Perücke ab mit einem Zeichen innen. hielt ein Papier in der Hand. sahen sie das Land. da ihre törichten Herzen die Erkenntnis zum Handeln nicht zu fassen wagten.« Er hatte den Kopf zurückgeworfen. Der Portier hatte Briefe. mit dem er arbeiten mußte. seine Welt liefe taub aus. *** Als sie den Boulevard heraufkam. »Gott selbst könnte sich nicht widersetzen. Zwei Tage vor der Landung kamen Nachrichten von Gärungen in Lyon. Di Conti stand an der Reeling. Vier Frauen . Drei Tage darauf meuterte ein Regiment in der Aube. schob die Achsel vor. stand. zitternd. Die Nacht sprach er mit ihr zum erstenmal allein und lang. verbeugte sich durch die Dämmerung Raffaeli mit Schätzung und Verachtung zugleich auf das Geld. Laternen blitzten. daß ihr Leben sich verankerte in ihr. Ein Kind strauchelte und stieß Raffaeli. die Hände über den Augen. Sie nickte. in Nancy erschoß ein Unbekannter einen Oberst. am folgenden putschte Marseille im Hafen. »Es ginge nicht ohne Sie«.befreien konnten. Raffaeli an der Ecke. Um zehn Uhr betrat sie das Cafe Rue Guijas. Bei der Ankunft wehte irgendwo eine Flagge. Wagte er das Sinnlose.

Sie hörte Worte. Ein Mann nickte. ihr Gefühl faßte. Sie sagte etwas. Queues das Billard umkreuzten. Ihre Hände berührten Hüften. setzten. Eine Gruppe löste sich. Sie kniff die Augen zusammen. ein Porzellan mit Gebäck. Sah fest nach dem Eingang. neigte rasch den Kopf. zielten. trieb trotz der Frühe eine Unterschicht herein. Etwas schwankte von ihr wie Trost fest um den Tisch. ein Mann stieg vom hohen Stuhl. fast laut.standen am Schießapparat. wütete in diesem Fleisch. eingeschossen. der Neger im Hufeisen ließ eine Tasse in der Schiene gleiten. Während Mädchen an den Wänden hingen. ward um sie ein Kreis. Der Ire stieß sie zur Seite. faßte es . ein Zittern durchlief die Körper der Gruppen. glomm Stolz in ihrem Auge. Denis hierher die Kette heraufschwang. schlang. der Rachen aufbrach. stemmte ihn hoch. füllte heftiger. Wie von St. Hob rasch die Lider. gedämpfte. die auch um die Dominotische schon brauste. öffnete groß und sah dasselbe in dem Gesicht eines großen Mannes. Sicher ging sie vorüber. griff den Studenten am Apparat. heiser wie Blech. brach sich zum Apparat durch. versehens. Eine Stimme drehte sich ihr zu. Sie gab ihm einen Zettel. zischten vorbei. breitete sich aus. warf ihn hinaus. bauten. Sie gelangte ans Büfett. beglückte eine Sekunde mit den Augen. erhaschte sie mit einem Schielblick. schossen für einen Sou die Freimarke zum Café für vier. Ein Mann sah sie fragend an. Sie kletterte. die sie nicht kannte. Der Mund war noch schön: Ly. plärrten. schloß sie fest. Mimis saßen. Es bohrte hinter den glasigen Augen. sangen. Sie hatte Röte an den Schläfen. der. gewann. Sie drängte weiter. Auf der Erde wieder wand sie sich herum auf dem Absatz. ohne Ton. schlugen vorüber. helle. schob einen Brief nach. Stieß ein Weib an. schnellten den Hebel. Sie durchdrückte die Welle. an seine Brust. sah in die Höhe.

keine Tiefe. Sie löste sich. Ein Trauring lag um seinen Finger. während er sprach. nichts wischte das weg. Feste. Er hatte sie gesehen. bog eine Frage aus ihr heraus. der auf sie zeigte. hoffnungslos. Am letzten Tisch verwirrte sich ihr Auge in einen Glanz. den sie festhielt.nicht. Sie aber. Sie hörte. Das erste Erleben des Blutes hielt sie zusammen. Zwei Männer hielten sie an. zog die Luft nach. Sein Blick tastete atemlos nach ihr. »Ruiniert. Glühend flog es auf in ihr. Das Hirn faßte das Gefühl nicht. das Haus des Boulevard Raspail . die sie ihm gönnte. . Sie kam durch. ihm gehörig. wußte nur dies und dies und die. ging mit dem Detektiv hinaus. deren Leiber alles abhielten. es lag zurück wie tot. ihr Sichsehen fest.? Trapez mit dir -Sau von Geiz . Dorther füllte es sich mit einem Maß reifer und übermütiger Freude. . einer küßte ihre Hand. erkannte Daisy nicht genau. Der Punkt. die sie zurückließ.« Sie gab. sie heulte auf. es würde sie immer verbinden bis in den Tod. Das Gefühl floß. Bleich sah er die Linie der Nase. Le Beau stand gegen die Wand. nichts Eindeutiges. . ein Stern von Stühlen. schon war sie darüber. daß in diesen Tag ihr Leben Fülle und Bedeutung erhielt. Nichts drückte sie mehr. Ein luftleerer Raum kam. . Lys Stimme dahinter: »Combien . stolz. In der Bewegung der Hand erfüllte sie das Geben ganz zu Glück. durchbrach die Barrikade von vier Männern. bückte sich: »Gib mir zehn Sous.« Bleich vor Angst ein Preuße vor ihr. entzündet weit und hoch über ihm und seinem Lebenskreis. Trat aus ihr hinaus. war der Eingang. sie fühlte. mißverstand die Pause.« Sein Auge war voll Geist. . sie steigerte ihn über die Taxe. sie wußte. Über den Plafond strich es aus Jahren: Autos. ein Mann neben ihm. . Abgewandt. schluchzte in der Gurgel. . Durch Gedränge und Stimmen hielt ihr Atem.

Doch sie hielt ihn nicht. Häusernamen kamen herüber. Wurde sanfter in den Lippen. Dabei drehte die abgeschobene Kette neben ihr um. nickte. durchdrang sich. Fester sog sie sich an dem Eingang fest. es gab freieren Raum. Parolen. die Masse brach nicht. Bestimmungen erschollen. kam einen Augenblick Triumph in ihren Mund. Im Vorderteil hob sich Tumult. Eine Kette schob vorbei zu den Nischen. Meerhaft wogte die Gruppe. Da sie nicht mit Worten dastand. unbedingter wuchs sie in die Richtung. Zum erstenmal grüßten sie gegeneinander wieder. Er las nicht. Langsam trat ein häßlicher kleiner schwarzer Mann heraus. Ein Schild schwankte. Noch höher. Die Mitte drehte sich in einer Spirale. es traf sie das Auge Di Contis. Sie reckte sich ganz hoch. eh der Kern sichtbar ward. . die Luft kam ins Wogen. ihr Leib streckte sich unmerklich in diese Richtung. ein Gang wölbte sich. Der Raum zitterte. gab ihrem Hochmut Duldung für ihn. riß. . Aus der Eingangstür kamen Kommandos. der sich lächelnd nach innen hinein abwandte .Sie stellte sich daneben. Was sie erfüllte. mehr glühte ihr Auge dorthin. im Vorbeihuschen sah sie einen Augenblick Philippes Gesicht. rechnete nicht mit ihm. In ihrer Hand lag der Brief. Sie wurde gegen die Wand geschüttelt. Da begann ein Wirbel von der Tür her durch die Menge durchzufluten. die Liebe gezeigt. unter denen sie litt. Er hatte sie schauen gelernt. kam endlich mit dem Rücken an die Wand. sprach schon zur Seite. sondern wie an keinem Tage heute zur Höhe getrieben. . Schon löste sich ihr Auge hiervon. Die Masse zuckte auf. scharf die Straßenreihen. entflammt. Sie sah ihn abgeglitten von der steileren Aufgabe. Arme hoben sich.

hastig und scharf. Es traf. das. Sulpice schlug halb zwölf. bog sich tiefer. sah verzerrt plötzlich das Gesicht. Sie sah das andere nicht mehr. trieb in ihr hinauf. in der Mitte eine Höhle. in Lücken glitzerte gewitterig die Sonne. bewies ihr. Quetschte sich durch die Haufen. schilderte. Die Lider fielen Daisy. Fand keinen Ton. sie suchte einen Ton. Geduld. hörte nicht auf mit der Tröstung. St. bog in Rue Monsieur Le Prince. Die Schwester beugte sich darüber. aber wie alles Elend dieses Tages löste es Freude in ihr. Schatten fielen aus den feuchten dumpfen Gassen. zur Decke zurück. Aber Renée hörte nichts. blitzte der Glanz vor ihrem Auge. schwieg langsam. unvergleichlich und bezaubernd in der Schönheit der Beine. aus dem Kopf eines jungen Mädchens traf sie ein verzweifelter Ausdruck: »Zu mir?« Zwei Augen kehrten starr enttäuscht.Nur wie er zur Uhr. sprach nicht mehr. Die Schwester suchte Renée zu wecken. Das Gesicht im Krampf zerrissen. mit dem Mund zum Ohr: »Es wird gut sein. aus der pilzig Fleisch wucherte. Renée die Hüfttänze in Genf gewiegt. sie an diesem Kadaver trug. sperrte röchelnd den Mund kreisrund. Von hier begann .« Malte. mit dem. Sie spürte das Stück Schuld. Unmöglich seit Tagen. drehte um. Sie ging durch den sonnenleeren Garten. roch nach fauligem Gewebe. Wie sie sich bückte. Sie sprach weiter. denn sie empfand es als Ende. nahm ein Tuch weg. durch die Wolke Karbol. verwundete Daisy nicht. die ihr Gesicht rötete. neben der Welt. Sie ging. Stand an Renées Bett. An der Tür hielt eine Hand ihren Rock. eilte. wie heftig er sie erwarte. stank. versprach. An der Ecke kam in das Fliegende. Stolze in ihr eine Traurigkeit. Drei Jahre spannten sich von dem Gesicht zu dem ihren. sah. Sie atmete.

sie kämpfte sich weiter auf den Boulevard. Verantwortung und Glaube machten eine Sicherheit in ihr. verdarb. . in Perpignan. Um drei brach die Masse los. Alle Seitenstraßen mit hermetischem Druck in den Boulevard . Eilte. Sympathieausstand in Mailand. traumhaft befestigt in klarer Ruhe. nahm es mit. Eine rote Fahne auf Marseille. Sie empfand. nichts konnte es antun ihrer Entzückung. verarbeitete es . eine Lawine.das Glück. Der Verkehr stockte. . kein Schoß zertrümmert. die Gendarmerie überschritten. Freude ging über ihre Zunge. Die Straßen hingen voll Gedränge. fing alles Unglück ein. Fahnen zeigten die Kolonnen. küßte Contis Hand. nickte. stand um Vier wieder am Observatoire. in Brest. Hinter den Führern mit Schärpen Di Conti. die undurchdringlich ward. wie er sie besaß und erhob. Um Eins kam sie Rue Guijas. In der ersten Reihe Gordons Bild. Streiks im Borinage. Unruhen in Bordeaux. tat Unrecht. Es kam als Strom. legte die Stirn auf das Hebelrad. Der Boulevard stand kilometerweit schwarz. Eine dünne Kette Polizei stand zwischen der wogenden Masse des Boulevard und dem Druck der Nebengassen. . Um Zwei begann die Demonstration. Meuterei in der Dauphinée. kein Wahnsinn herrschte. Sie hörte Erfolg. Die Seitenstraßen standen gepfropft mit Menschen. Der Zug schwankte. Plakate riefen das Volk auf. zog langsam zum Montparnasse. machte eine Schleife. neue Beziehungen trafen von Herz zu Herz. sie empfand Contis Herz. Malerei gegen die Legion. Sie bückte sich. Keine schöne Taube würde sinnlos zerstört. Kasernen gestürzt. . europäische Mauern gesprengt . auf der Loire. sprang in einen Wagen. Gordon befreit. machte Bogen. Um dreiviertel Vier waren die Häute gerissen. Um halb Drei sperrte Gendarmerie die Eingänge der Seitenstraßen.

schwankte. Alte Gesichter kamen. hintereinander. Apachen mit Tüchern. erregten. der sich band. Einer sprang vor. immer höher. Ein Knabe von einem Baum schrie: »Es lebe die Freiheit. besät. Die hellen Normannen. Sie brüllten sich zu: dein Kopf. Die Straße vor dem Zug war ausgestorben. daß sie sie nicht rührten. Studenten des Quartiers gingen in dem sausenden Ton. verdunkelte in der Gedrängtheit. dehnte sich auf die Seite. die Stimme ward lauter. löste sich ein wenig. sie bäumte. hing wie ein Haken im eigenen Fleisch. Ohne Musik. Die Fahnen hingen starr herunter. das die erste Woge traf. Der Zug stockte. Verfing sich in sich selbst. mußte nach vorwärts. Da brach die Masse. daß der Stein an den Hüften knirschte. Sie lasen die Inschrift. Zwei große Fahnen flaggten über sieben Etagen herunter. Die Häuser zitterten unter dem Druck. hunderte. die Schulter. in oberen Stöcken klirrten die Scheiben. brauste. Läden der Verkaufshäuser rasten herunter. vereinigten sich. Automobile dazwischen. Rue Guijas. gaben einen einzigen Ton. Die Masse brodelte an der Spitze. Die Kolonnen drängten sich. schlug hinauf die Häuser. Aus den Gassen bohrten Keile herein. Er ward dumpfer in der Tiefe. verbogen sich. eine donnernde Stimme rief über den leeren Raum die Straße herauf etwas. Hand hing so dicht an Hand. Weiber. ehemalige dunkle Soldaten.« Eine Lawine kam vom Luxembourg. fast schreiend.hineingeplatzt. Schritte gingen in dem Boulevard. ballte sich tiefer zusammen. glühte. junge kamen. kreuzten Rue Monsieur Le Prince. Rue des Etrangers. Es schoß los. Vor dem Zug schlossen sich die Fenster. Straßenbahnwagen. Eine Wolke Schweiß brach aus. die Kokotten der Hallen. bewegte . reckte etwas. Araber. deine Hand. hallte.

bog den Nacken zurück. hoch die Arme geschleudert. In ihrer Mitte hoch. entleerte sie. stemmte sie höher. zwang die Stille noch tiefer herunter. über sich ihre Herzen. dichter heran. Der Donner machte das gefüllte Platzbassin totstill. vor den Wagen. Reißend goß es sich auf die Place St. quetschte sie aus. Die Kühle war gerissen. schwankten die Laternen. die er hielt. machte Drohung. wankte und wuchs mit der Last. Ging auf der schmalen Leiste des Bassins hin und her. stieß den Arm zum Kreis.sich. Di Conti sprach. Riß sie rasend hinauf. hieb das Bittere in ihre Visagen. verklärte sie langsam. bestürzte Wut aus den Mäulern. Zog die Reihen. Wuchs. warf sie auf. strömten. Bäume. den Autos. zog die Masse mit auf. stand am oberen Rand des Denkmals. entfaltete sich mit einer ungeheueren Bewegung. Er bückte sich wie ein Ringer. roch den Zorn aufgeballt. packte hinter sich den Kopf der . unwiderstehlich. Laternen standen. sanft einander verschmolzen. donnerte. Bäume im Weg. Sprach. füllte begeistert an. Formte im Reden die Gesichter unten. atmete wie ein Pferd. zerrte sie auseinander. flutete. Stieg höher. zog die Menge im Krampf zusammen. rang einen Augenblick die Hände. die Flamme schlug vom Denkmalrand. wischte sie aus. Eine Sekunde zitterte die Barriere. Michel. füllte sie voll und rund. Faßte rückwärts. Sprach. Dann gingen die Kolonnen als Fluß. fabelhaft sich entfaltend.

Sie drangen durch die Kleider. schräg. war fast bei ihnen. hoch. trieben in die Pulse. stürzte sie gegen die Massen vor dem Kordon. Sprach. gleichen Schlag. verzehrte die Kraft. Scheinwerfer zuckten die Sätze. Conti sprach. Stießen den Druck unaufhaltsam weiter. fiel nach vorn. Sprach. warf. erstarrte. über sich mit beispiellos schmerzendem Ruck. Bäume. Es rollte herunter vom Montparnasse. Floß den Boulevard hinauf. schoß die Menge vom Platz. Dort stemmte es sich zurück. kam näher. Stöße kamen herunter. Die neue Woge wälzte heran. die Hemden. faßte wieder Fuß. diktierte. Die Säule stieß weiter vom Boulevard herunter. löste. die Beine wurden mitgerissen. drängten den Platz ab bis zum Kordon. Der Druck der Dreikilometersäule platzte den Pfropfen. zerfetzte. gaben sich von Leib zu Leib. .Chimäre mit beiden Fäusten. unnachahmlich erschütternd. tief herunter mit dem Gesicht gegen die Masse. Die Hände Schallbecher vor dem Mund. Gegen den Kordon Gendarmerie. die Augen kamen zum Himmel. sänftete. Die Lawine brach los. riß die Herzen plötzlich steil. Das Blut bekam eine Bahn. blühte aus jeder Haut. durchmaß mehr Menschen. Warf die Drohung aus den Augen. Laternen kamen über den Kolonnen gegen die Seine an. inbrünstig. Warf sich in die neue Welle. Einigte sie in eine atemlose Pause. die Röcke. Er verschwand unter ihren Füßen. keilten gewaltig. Sprach. Daisy hielt mit beiden Armen am Sockelstein sich. schlug aus. lächelte. schmiß viertausend gegen die Seine. Sie drangen in die Herzen. einzige Wärme. Conti sprach. Sprach. machte Spiralen. der Leib drehte sich. Sie sah Di Conti. warb. Erreichte größere Distanz.

gedrängt. einen Schuß in der Weiche. auf das Metall der Drücker. schrie ein roter Bart. sausten. feuerten in die Luft. Boulevards der Bourgeoisie. rechts. Die Wellen kamen. gerissen. Sie riefen: »Camarades. Vom Brunnen fiel Di Conti. Eine dünne Stimme rief: »Tirez. eine Richtung. Die Säule stieß durch. sie steckten brennende Zigarren dem Gaul unter den Schwanz. Die dünne Stimme schrie wie ein Triller.Das Ufer herauf. kam seitlings auf den Platz. Steine stoben durch das Licht. warfen sich vor die Brücke. die dunklen Löcher hoben sich über den Schenkeln höher. steiler. gedrückt. Arbeiter.« Die Kürassiere zitterten. »Weg du«. Der Stoß in ihrem Rücken stürzte sie in Massen gegen die Pferdeköpfe. links. der Unteroffizier zeigte ein kalkweißes Gesicht. durchdrang sie. Hunde. Die Masse floß in den Brückenstrudel. Karabiner auf dem Schenkel. trieb einen Keil in die dünne Masse. Hunde. säugte sie. schlugen wider die Gäule. ritten Kürassiere. Ein Mann gab einem Soldaten die Hand. spieen heftiger an. Von der unteren Seineseite durchstach eine Kompagnie von hinten enge Gassen. das Tier klatschte hinunter ins Wasser. gleichen Herzschlag. Ein spitzes Winseln. Es knallte. Fraternisierend strudelte die Masse. Gäule zerstampft. bewachten vor der Emeute des linken das rechte Ufer. wälzte über die kupferrote Abendbrücke in die Stadt. Ein Pflasterstein flog.« Sie sahen in die kleinen dunklen Löcher. hatten einen Sinn nur. das Herz der Stadt. Das Denkmal ward . Soldaten. abgelenkt. Freiheit. ein ungeheurer Schrei. Haarschwänze vom Kupferhelm auf dem Rücken tanzend. Eine Frau hielt vor Schmerz blaß die Hand zwischen die Knie. Körper an Körper gedrängt. Vom Blut der Stürmenden ging es hinüber auf die anderen.

. brüllend und wie aus Marmor vor dem Gewissen der Macht. schäumte auf. Allein.« Deputierte sprachen: »Wir werden ihn befreien. unbedingter sich mühen. Di Conti aufgehoben . Aber er lebte.« Der Schlag der Masse pulste herauf zu ihr: »Wir werden ihn befreien. Sie winkte ab. lachte. das Ziel erreichen. das schlicht nur dem Ganzen wirkte. Ein eisgrauer Glanz kam aus dem Blick. das Gesicht von ihr ward schwarz. . Sie konnte die Hand nicht rühren. Daisy ward zurückgetragen. Zwei Tage war Daisy irrsinnig. ließ nicht nach.umzingelt. Di Conti mußte frei sein. Sie reckte sich. Conti schleppten Soldaten durch die Gassen in die Métrohalle. stand sein Gesicht doch. ging zurück. Ging einen festen graden Weg. hinter Bajonetten gesichert. Hinab mit Geschwätz und Trauer. Hierfür war zuerst zu leben. die Augen im Dreieck.« Sie hörte. Ein Druck kam auf ihren Kopf. .« Die Masse begriff. feuerte ihn zurück. . gegen den neuen Kordon. Ruhm? Bot man so Geringes? Glaubte jemand. . biß sich in seinen Rock. dies sei ein Wort für dies Gefäß? Maß für diese Tat? Dies Geschenk für Narren und Kinder wagte Geschwätzigkeit hinzugeben für Blut? Behängte diese Maske ihn nicht zum Komödianten . warf sich herüber. Ihm werde des Volkes Stimme dauernder Ruhm. steif. die Leistung verdoppeln. Eins war zu tun. noch einmal flüsterte sie: »Conti --. . steckte die Hände in die Taschen. Dann empfing sie. Dame. . Sie schlugen ihr eine Koppel auf den Kopf. Freunde nahmen ihre Hand: »Wir werden ihn befreien. Angriff steiler schrauben. ging auf und nieder. Daisy warf sich auf ihn. Zu spät. Sie nahm es auf sich. die Verwundung wär leicht . Kühl.

die Karte vor sich . unbeteiligt. Darauf gab ihr der Herr seine Karte mit einigen Worten. bog. Über die Teppichstufen des Ministeriums. In der Mitte eine Jungfrau. Ein schöner Mann im schwarzen Schnurrbart. trat ein. Sein Blick leckte nach ihrem Hals. sie lernte die Teppichmuster. Die blaue Seide der Wände. die auf einem Brabanter ritt. der geschwungenen Stühle verwirrte. mit der Karte durchbrechend. stieß eine Tür auf. fiel auf den Tisch. Als sie sie zurückzog. ein Wort. lächelnd. der elegisch das Kinn rahmte. . Ihre Karte lief vor ihr. er löste sich von der Pforte und glitt an ihr vorbei. . In einer Schleife glitt der Wagen ins Riesenbassin der Concorde . Sie ging durch drei Räume. Sie drückte ihre Hand fest in seine. Ein Wachtraum im Keller sprang auf. der Wagen glitt. legte ein Bündel in perlgeschmücktem Etui auf die Kante. Damit fuhr sie die Champs Elysées hinunter.Die Lichtflut stieß Breschen ins Dunkel. Sie ging mit raschen Schritten an den Tisch. Helligkeit und Süße wob in den Zweigen. Sie fuhr darunter hin. . Eine Stunde. dreigezackt brannte ein grünes Gaslicht schmetternd gegen den Kalk. . er verneigte sich. sagte immer ein Wort. zögerte. sie stand in einem Salon. stutzte. Aufgehalten. Die Seine floß gläsern unten. hielt. vor Achselzucken. Ein größerer Salon. . blieb etwas. ein Wort. das Papier knitterte. Sie legte ihre Hand auf den Tisch. Sie gab ein Telegramm auf an ihren Vater. Sie trat in das Büro ihrer Gesandtschaft. Fünf Minuten sprach sie mit einem eleganten Herrn mit exotisch flimmernden Augen. gehemmt. Bäume streichelten die Luft. Sie sah einen Schatten.

bis er genau sie sah. trommelte mit den Fingerspitzen ans Glas. er kannte es. Ein drittes Gesicht sprach mit ihr. . sah auf ein knallendes Buchenholz im Kamin zerstreut. Sie wartete. ging zum Fenster. pausierte. ruhig. die Quadrille Fribaurts. Er neigte das Kinn: daß die Oper Ballette belebe. hinunter. welcher Zug.Ein grauer schmaler Herr trat ein. Malo. Eine Fahrt über St. faltete die Lippen. In seiner mageren Hand spielte ihre Karte. Er hob sich halb: »Wann darf ich den Wagen senden?« Sie knotete die Hände: »Neun Uhr. . die Stimme schlürfte etwas. sein Blick prallte ihr wieder ins Gesicht. hinkte. sie sah sein Gesicht nicht. laß gegen das Knie. in der Tat. daß es käme. lauerte. ein Monokel an schwarzer Schnur flog ins Auge. Pelze darin seien. Die Lippen Daisys saßen wie Tiere aufeinander. Er sah auf die Erde neben seinem Schuh: »Ausländer? . Er war nicht groß. Er notierte den Namen. die Handbewegung voll zarter Höflichkeit. Kanadische Jagd. murmelte. als sie sich schon wandte. ging ans Fenster.« Er läutete.ob ihr Wagen warte. Plötzlich schlug er die weiße Hand. flüsterte ihn nochmals. . Er spielte. Er trat zurück. Erschreckt. schob mit drei Fingern einen Lehnstuhl zurecht. indem er ihn kaum berührte. äugte. Versailles wuchs zwischen seiner Geste. Lauernd. elastisch in dem Knie. Er führte immer. Er blieb gleich. Blut schoß ihr auf unter dem jähen Anprall. stand auf. schmeichlerisch. Sie stand auf.« Sie sah nur seine Brauen. ein kakadufarbener Page öffnete geräuschlos eine . er las. mit Märzwind. hinkte nicht -. . die Brauen seidenschmiegsam ineinander sich wölbend. Setzte sich wieder. Er stand auf. sah ihr mitten ins Gesicht. sie folgte. kam langsam näher. führte herauf. die nicht welk war. eilte. besorgt. der Kopf fuhr auf. Seine Grazie schmeichelte sich in ihre Haut. stieß an die Zunge. Italiener .

versteinte an den Schläfen. ausbiegend aus ihr mit einer Glut. abgeschüttelt. Vierundzwanzig Stunden vorher speiste Conti. voll. Sie verlor kein Glück. Sie ging gestärkt. sie speiste. Stand auf am Morgen. Sie legte das Papier auseinander. verdrehte die Iris. Am Abend in die Oper. frühstückte. Was konnte noch kommen? Ein Telegramm Fidleys: Pa tot. Sie kam hin mit einem Gehenlassen der Glieder. die den Schmelz der sehnigen Schenkel und das flimmernde Spiel der Hüften unter der kleinen Brust begehrenswerter. Sommerhimmel erbrausten. schwankte. Verdi rauschte. selbst ohne Erkenntnis und Bedeutung des Opfers.Tapetentür. wie gefüllt und selbst sie war. beherrschte und durchtrieb sie unausdenkbar an Berufung. traubenhaft geschwellt. die sie erblaßte. badete. zarter heraushob. Sie bog die Lippen tiefer. Allein nun empfand sie. um so ungeheuerlicher fühlte sie aus sich brechen das Bewußtsein der Stärke und der Sammlung. Vermächtnis besaß sie. Als Daisy morgens heimkam. Eine Ruhe umgab sie. das alles hinter sich hat. Sie besaß sein Werk. Di Conti war in ihr. fuhr zurück. Geballter als im Menschlichen. Blei in die Knie. Fuhr in den Luxembourg. ließ sich massieren. mehr heute als je. bekam Kälte in die Finger. was sie verlor. wunderbar entzügelt. . verzerrte die Zähne über die Regie der dritten Republik. Nichts war zu schlagen. schlief. die selbst die Einrichtungen der Küche pragmatisch ordnete. Je mehr sie spürte. legte es zu dem anderen. zwischen Wange und Mund. Unverlierbar. innerlich lediglich gerichtet auf das Ziel. war Di Conti tot.

. Der Körper hielt stand. grüne Häuser wie Spielzeug. dem Reffen der Leinen. wünschte. Fidleys Telegramme.« Schneehühner: »j . abends ward das Wasser papageirot. ak -. Urblasen erstarrt. Ungenauem. Sie fuhr mit Briefen. Der Platz der Zusammenkunft war leer. Der Geist sah manchmal Bilder. Granit. Arzt. Auf den Klippen saßen Rypen: »ka . mit denen der eigene sich schön traf beim Rauchen. traf Fribaurt nach einer schmerzlichen Sitzung. Menschen. Papieren Contis zu Freunden nach Kopenhagen. Sie nahm es sofort. Syg einem Mann gefolgt. Es geschah in der Ferne. . dennoch voll Glut. Nach zwei Tagen stand sie am Hafen. Er fuhr mit der Segelyacht nach einem ungewissen nördlichen Punkt. schaukelte bunte. doch ungeheuer in der Berührung mit schrankenloser Natur. Jerkins.*** Pa tot. Sie machte eine kindliche Gebärde. ausgespieen fuhr sie. Weisungen stäubten. Es geschah am Horizont. Ein Kreis mit heißen Wallungen bäumte um sie. Ihr Mittelpunkt blieb unerregt. bauh. Sie badeten in einem Fjord. befahl Erholung. Er verstand. Inseln kamen. wie sie die Ufer hinausfuhren. . Sie wurde klug verführt. allein. Gedörrte Fische hingen an den Felswänden. »Ich komme mit. Die Fahrt im Zug war dumpf. . Riffe türmten sich wie steigende Esel. deren Geist abgewandt war.j . Sie mußte weiter nach Christiania. Hinaussehen auf glatte See bis zu entfernten Dampferwolken. . Christianias . sagte. . Raffaelis Bruder. ak.« Die Tage füllten sich mit dem und jenem. rote.« Es rauschte.

größter Jäger. . Die Nordsee leckte gierig. eine Wolke Papageitaucher. kroch in die Kabine und schlief sich aus. . Sie spielten Karten. Das Steuer war angebunden. bekam einen Rippenstoß. sein Finger überschrieb die Gegend: »Nördliche Lepra«. Sie übernachteten im Dorf. klatschten hohl hin und zurück zum Großbaum . Kam mit Schneeschuhen aus dem Gebirge. Jerkins führte im Bogen heran. Die Segel schlappten plötzlich. die wie . Die Windtrommel saß in dem Segel. stieß auf ein Signal mit der Kupfertrompete dazu. »Geh in meine Kajüte. warfen den Fock aus. blau an Lee. schon zur Ebene zu. schwärmerisch. sah Daisy ins Gesicht. eine Musik umschwirrte sie . schmetterte. . . Der Kreis war verseucht. zuckte. führte sie dennoch heran. Stunden. grün. Sie gingen zurück. Am Ende.« Der Schiffsjunge schloß die entzündeten Augen. die Luft ging ganz stät. ehe er einlief. äugte schielend mit schrägen grünen Augen nach Daisy. Fribaurt und Jerkins lagen auf dem Bauch. schlugen Atouts auf den Boden. Sie lag unter dem Segeldach und gab statt seiner acht. lernten die Lappin zum siebentenmal an. Die Lappin wurde aufs vordere Verdeck gerufen. hing über Sandwüsten ein weißes. das Weib lauerte. Licht schleuderndes Haus. Das Weib mußte sich legen. sahen sie ihn im Glas oben wie ein metallenes Insekt flitzen in Stemmbogen und Telemarks. Die Sonne malte auf den Holzplanken. Das Morgenwasser zischelte . Zerfressene Gesichter sahen aus den Fenstern: »Hüten Sie sich. Ein Tal kam aus den Felsen gegen das Meer geflossen. Er zuckte die Achseln unwillig. eingekeilt. legte klatschend mit fetter Hand ihre Karte nach.« Ein Schrei. . .

bei jedem Verlust aus Vergnügen. Umgewendet: »Die Sau .« Er legte auf: »Street.« Weißbrüstig hing eine Brise vor dem Meer. ein dunkler Frühstrich vor ihr her wirbelte das Meer mit einem bläulichen Schatten. und hat es nicht gewußt.« Fribaurt zur Lappin geneigt: »Süße Freundin. zuckten die Achseln. Jerkins schoß. die Lappin in Hosen an der Gaffel mit klebriger Behendigkeit . Vorbei.Rypen zirpten. . meine Freunde. Plötzlich schob Jerkins auseinander. zog ihr. Sie lagen still.« Fribaurt sang mit dunklem Bariton. Der schaukelnde Wind ließ nach. flog eilig nach dem Land.« er bog sich vor Lachen über Fribaurt.« gähnte Fribaurt. »Welche Harmonie.« Die anderen warfen zusammen. »Schöne Frau von der Seefahrt. . eine Möve. . Fribaurt band ein rotes Tuch um den Kopf. eine Brise kam. schaute zu Daisy: »Die phantastische Quote . hielt die Shagpfeife in der Hand und warf die Karten auf. das Meer ward tierisch faul. . »wir haben maßlose Zeit. . fischte sie herein. .« Jerkins teilte aus. . Geigen im Baum. . Sie wälzten sich zu zweit: »Royal Fluch. der Tag stand still. schwand. die hinter ihnen her war.« Die Lappin kroch ein Stück davon aus Angst auf dem Leib. . griff hinüber. Jerkins hob das Weib hoch. . . legte die Karten der Lappin nebeneinander: »Zu früh . die Sau . Kopf und Atlas ein wenig auseinander. Jerkins sprang auf. . . legte es wieder auf den Bauch. runzelte die Stirn. Dann bluffte er wie toll. Fribaurt lächelte ein Diplomatengesicht: »Zu grob. . Er fuhr mit der Hand in den orangegelben Flaum und ließ die Federn einzeln zu Daisy fliegen. verlor einen Haufen Geld und lachte. die schrie. zu schick . welch verschwenderische Tollkühnheit des Glückes .« Das Segel aufgerefft. »Was hat sie?« Jerkins hob die Hand von der Kartenflöte. stieß einen Pfiff aus. der Bogen sauste heran. auf dem Rücken liegend. .

Drin saß ein Mann. Staub ringelte sich in einer umgelegten Säule hinter ihm. . . als blieben sie festgehaftet wie Brennpunkte in dieser Ovalen von Himmel und See. das Segel wechselte. . klemmte die Wange ans Holz. Das Ufer neben ihnen. die Hände vor dem Mund. als bewege sich keines. Sie fuhren nebeneinander. y . Der Wind zog stärker. Fribaurt schmiß das Ruder herum. . dann kam die Antwort. . . lo . . . . nicht sie. die Lappin ließ das Segel zwischen zwei Tauen herab. was er norwegisch rief. . sie kamen dem Ufer näher. scharf vor den Himmel gelegt. . . kalt: »Holla!« Jerkins stand am Großbaum. lo!« Eine Pause zitterte. Jerkins. Es war. .« Sein Pferd sprang über eine Wolke. Sie sah . flog hinaus . nicht das Pferd. die Brust aufgesogen wie ein Schwamm: »Hall . der Stoß kam und erzitterte jeden Nagel. Der Damm bog landeinwärts. . Auf ihm fuhr in gleicher Linie wie sie ein Pferd. o!« Sein Organ schlug den Wind mitten durch und traf drüben auf. Sie starrten hinüber. Daisy verstand nicht. . die Gaffel wechselte . Der Wall schickte vier Echos herüber. Fribaurt zog die Augen zu Schlitzen zusammen.leierte am Großschot. »Haltet Ihr die Wette nach Aarvik?« Sie lauschten. Jerkins wickelte. Die Blase des Segels neigte sich schaumig gegen das Wasser. ein hoher Damm. . die dünnen Echos quirlten . . machte einen Schifferknoten mit den Daumen. flach und groß wie ein Kanoe. In silbernem Regenbogen hing eine Springwelle an Lee. Keine Antwort von dem Mann. nun fuhren sie in der Windschwankung parallel. Fribaurt deutete mit der Spitze der Pfeife nach ihm. eine rötliche Spirale. Dann eine schneidende helle Stimme: »Am Arsch. Jerkins quoll blau am Hals: »Hallo . Es zog ein Karreol. tänzelnd lief das Boot.

graue Zipfelmützen im Nacken. die Terrasse mit Bäumen. . Der Berg hob sich von zwei Seiten. einer zog den Wirt an einem Westenknopf neben sein rothaariges Gesicht und flüsterte in sein Ohr. die flimmerte . er trat dem Mann auf die . . Ein helles Wirtshaus mit einem Garten. Er machte ein verschlossenes Gesicht. Auf seiner Spitze hob sich eine Flamme Staub. Sie maulten. Der Schiffsjunge fletschte ein Grinsen von Ohr zu Ohr. Nach einer Viertelstunde klapperte sie an hinter dem Haus.nach Jerkins. Er nahm es herunter.« schrieen sie. Daran verstand Fribaurt die Antwort. . Der Wirt brüllte auf. »wir scheißen auf das Verbot. Sie drängten nach. »Ein kleines Faß. sie schüttelten die Fäuste. um eine Halbinsel. dahinter die Ebene vom Morgen . Sein Schnurrbart zuckte. unten am Fluß mit roten Dächern Aarvik . Der Wirt schmiß sie heraus. »Kotzt Lumpen«. Einer stieß mit dem Knie einer Magd in den Hintern. hielt es sich vor den Bauch. .« »Dåd og Pine . am Ende des anderen Abfalls lag unten Aarvik.« mit Knie und Faust drückte sie der Wirt die Steintreppe runter. . . idyllisch unter dem Berg.« Der Wirt zeigte auf ein Holzbrett. halste. . Sie warfen Anker. stieß ihn in den Magen. daß er wie ein Messer einknickte. einen kleinen Fjord. er wandte sich zu Daisy und lobte die Farbe der Mövenfedern. das Ufer zog sich tief zurück . sie schrie: »Dumme Schicksen. Ein Schock Matrosen lungerte um die Kneipe. seine Zunge hing raus vor Wut. . Auf der jenseitigen mitten in der Spirale peitschte der Fahrer sein Pferd. verschwand in einer Schlinge. das Pferd kulminierte. . die Karriole kam in die Schleifen des ihnen zugewandten abfallenden Teils. gingen im Beiboot ans Land. Jerkins warf das Ruder herum. .

Die Felsen kühl und geheimnisvoll über . die Hände in den Taschen.« Die Zimmer lagen nach der Seite des Flusses. Jerkins schlenderte. . Der Wirt dienerte. Ein Faß rumpelte. kam zurück. Der Fremde warf seine Gamaschen einer Magd zu. . »Sven Mair. wurden plötzlich still. Zwei der Leute schirrten den Gaul aus.« Der Gaul hob den Schwanz und strich einen großen Furz. Der Fremde winkte. Sie sahen den Aussteigenden nur vom Rücken. steckten die Hände in die Taschen und johlten. . dann Stille wie Blei. . Der Geprügelte riß plötzlich dem Wirt die Hosen auf die Knie. »Hafer . Der Fremde sprang ins Haus.« Daisy bog sich zu Fribaurt: »Wer ist Sven Mair?« Fribaurt lächelte mit dem Schnurrbart. stellte das Brett zur Seite. Er rief nach dem Weg über die Brücke. bewegten sich mit den Hüften vor und zurück.Schenkel. rollten langsam in ihre Kabinen. da die Matrosen sich beschwerten. . Kurz die Stimme des Fremden unter seinen Leuten. strich seine Hand mit der anderen: »Jerkins Feind. ich schlag dir in die Fresse.« Die Matrosen gröhlten. Eine lange Nacht voll Geräusche. sangen. Da fuhr die Karriole auf den Hof. Die Matrosen quakten herüber. seine Matrosen rieben sich die Hände an den Hosen. der sich verkroch. mir ein Bett . »Abgerissen.« Wieder gab es einen kurzen Krach. die Matrosen kicherten und verrollten sich langsam. Die Hunde bellten. »Wer?« fragte Fribaurt. »Had djävelen . Er schrie durch den Radau. Das Meer stand in uferlosem Schweigen. Der Wirt verzog das Maul. . Aus dem Bootshaus soffen die Matrosen in die Gegend. schielte giftig zu den Abtrollenden. ins Haus. schlugen sich die Schenkel vor Lachen.

. . Kupfriger Schein spann über die Landschaft. Sie eilte ans Fenster. krempte die Hosenbeine bis zum Bauch. In der Helligkeit sah sie sein Gesicht. . hörte Pferdegeplätscher im Wasser.« Sie grinsten nach oben. Plötzlich riß sie wilder Spektakel auf. Der Fremde drehte sich um. bleierne Stille. ein gedämpfter Ruf von oben: »Skideriks. nahm zwei Pferde. ihre Ohren. die Farbe der Augen -.« Schritte gingen über ihr. schmiß es in seine Karriole.alles sichtbar. . Schlaf und Wachsein verschwebten in einander. Die Nacht war weiß.dem Wasser. sah nach dem dritten Gaul. fiel mit dem Rücken auf das Bett. stürzte wie eine Feuersbrunst zum Herz: _Dies Gesicht ähnelte Caspare Symes. Zwei Karriolen rollten vor das Haus._ Sie ging vom Fenster zurück. Stunden gingen. trieb sie in den Fluß. Ihre Nasen. Im Plafond über . panische Stille .« Da trat er heraus aus der Tür unter ihr. Angelgeräte auf den Wagen. schrieen: »Sven. Ein Pfiff. Schreiend warfen die aus den anderen Karriolen sich auf die Gäule. bis an die Knie im Wasser. die Pferde bissen schaumkauend auf dem Eisen. sie schloß unter ihrem Druck die Augen. Drei Burschen bläkten die Zähne. hieb besinnungslos in sie. »Sven . ein Schatten lief vor ihm rasch über den bläulichen Boden. die Gesichter schauten hinauf. Da wuchs aus der Nacht der Schlag. Er hatte Lachszeug über der Schulter. zwei Rufe.

Da stand es innen in den Lidern mit einer Zärtlichkeit des tiefsten Schmerzes und sah durch die Iris ihr in die Brust. die alles an sich rief. glaubte. Winkende. Sie warf sich herum. sie sterbe. sie erkannte die Rechenschaft über ihr eigenes Lebens. das Gestreckte. Eingebrannt im Boden glühte es sie an.sich sah sie das Gesicht. Es füllte den Rahmen. ihr Blut. schloß die Augen. Kämpfte mit dem Kopf. was sie erduldet. nicht erfüllt seither. ungestüm. überwand ihre Sehnsucht. Da drehte er um und erfüllte sie mit Seligkeit. Derselbe Ausdruck in seinen Zügen mit dem Unbekannten. und wie von einem Wellenbrecher rauschte ihr Leben davor zurück. . wandte sich an Gott. . wandte sich ab. sie schrie um Gerechtigkeit. der Sehnsucht unerfüllbar. Langsam wuchs sie aus dem Zweifel. Stunden. Ihr Herz zog sich zusammen. So unerbittlich klar stand in dem Kontur das Glück. Menschen verworfen. die sie lag. Mit tödlicher Schärfe riß ihr Dasein herauf. den sie gelebt. Er schlug als Zentrum in den Kreis. als sie am entferntesten schien. ohne daß es bestimmt war für dies. sah weit vor sich die Aufgabe. Höllischer Schmerz verzehrte ihr Auge. . . was sie größer füllte. Keine Sehnsucht. forderte. Erschöpft sank sie in die Kissen. peitschte sie auf. daß sie ihn nicht mehr ertrug. starr. keine Handlung. die nicht zielte in diesen magischen Punkt. Das Meiste umsonst getan. ohne die Glieder zu bewegen. die er brachte. Nichts blieb außer ihm für sie: Dinge eitel. Kein Leid. verzweifelte. Rufende. das sie gelitten. im Traum des Hotels neben Renée. Sie starrte durchs Fenster. Der Schmerz ward so tief. Er hob sich. der im Traum ihren Bauch umschlungen in der Nacht Le Beaus. kannte. Bestimmung des Leibes.

Entsagte. Die Arme standen etwas ab. Welche Frische des Blaues. Sie gab es. Eine Fahne wehte. am Nichtgewesen. Wohl lag zwischen dem Kopf und allem Geschehen eine Kluft. sank der Kopf auf der anderen. Gab es hinüber in das Unbedingtere. . Gab es auf. Das Kupferbergwerk glühte aus dem Fels. als ein Boot unten vorbeifuhr. aber tief. von der anderen . Sie ging hindurch. . Sie ging weiter. Die Riffe des Kessels ballten sich dunkel. Sie ging. Welch unendliche Kühle des Sommermorgens. Der Staub ward rötlich. die Eidern weich geschaukelt in der Bucht -. Verzichtete. Lief davon. . Aus Di Contis Atem kam die Befreiung. das Georgskreuz. gab sich auf und ganz in die Aufgabe. Fahlweißes Licht prallte ihr entgegen.-. wölbte Licht.-. Mövenflügel in Spiralen hoch sich schleudernd . die nichts überbrückte: nur ihr Blut. was sie versäumte. legte es auf ihre Schulter. hielt. Litt. die Augen wie Stein. Die Sonne kam. Sie lag. Das Silber zitterte heller. schon vorüber. Sonne leckte darauf .der Tag stieg. Dann stand sie auf. hart. . unerreicht noch vom Licht. . . Gezackte Wolken am Horizont . Legte den Kopf weinend in die Hände. ihr großes Glück. lösend. Sand .Und je mehr es in ihr glühte und Di Contis Glaube und Ziel sich erhellte auf einer Seite. hob das rosane frische Maul. Oben das spitze Tal. . die Ebene kam. . Ging hinaus über die Schwelle. ließ es. Sah zum ersten Male das Unbeschreiblichste. das Spiel der Wage ging hinab. Sie stand vor dem Haus wieder. erkannte. Aus der Wiese kam ein Gaul auf sie zugelaufen. an allem.

Sie schaukelte den Zuber in die Badewanne. schaukelte den Zuber mit den Henkeln auf der .»Durst. zwischen der Ebene und dem Gebirge lag. Sie wusch den Nachtstuhl aus. stülpte die letzte auf die Neunzehn. wusch die Wanne aus mit Seife und Sand.Seite. Aus einem oberen Fenster sah ein blauzerquollenes Gesicht. Sie schlug die Augen auf. es dampfte nach Kaffee. durch sie hin. -. ein Nabel. .« Sie brachte Wasser an ein Bett. goß den Zuber aus. bog den Draht. Eine grelle Stimme: »Was wollen Sie?« »Hinein. Mit unerbittlich weichen Buchstaben stand über dem Eingang vor dem Himmel geschrieben: Hilfe den Menschen. Die Liebe quoll verdichteter in ihr. griff in Schmierseife. Nun kamen die Näpfe.« Der fünfte Abschnitt Die zwanzigste Schüssel . ließ heißes Wasser einlaufen. schlug Schaum mit einer Bürste. sie hing das Tuch an den Ständer. . schabte den Kalk innen ab. Das Wasser sprudelte. das. nahm Soda. Sie schaukelte das Wasser in die Wanne. . Mit einem Zangenpinsel fuhr sie in den Hals der Urinenten. Ungetrübt durch Schmerz wehte es rein in ihr auf. Die Tür weit offen . .

Auf dem Gang standen Sechs vor einem Tisch in Hemden und wuschen sich Hals und Brust. »Langsamer öffnen«. . . Es stand zum drittenmal mit Blei geschrieben.« Ihr rußiges Gesicht sah um.« Sofort wichen sie zur Seite. »Langsamer sage ich . Der Ofen explodierte.« Sie wartete ruhig. »Meine Zahnbürste. Langsam öffnete sie.« Sie nahm ihr Buch. es donnerte. Die Türe fiel hinter dem Arzt. .« Ein Rippenstoß . schob den Schalter zurück. Sie sprang in die Flamme.--« Der Mann winselte. . Sie schob den Schalter langsam herum und hielt ein Streichholz daran. es lief nicht mehr. meine. In der Dämmerung wusch sie die Becken im kalten Wasser. an der Decke das Licht losch aus. sie torkelten im Korridor.-. sagte eine Stimme hinter ihr. . . »Schreiben Sie auf: der Ofen wird repariert. Der Ofen wurde nicht repariert. Dann trug sie Bürste. . Im Klosett keifte es. Sie bückte sich unter den Tisch.Wanne unter den Hahn. Pinsel. . notierte es. Neues heißes Wasser . . Sie öffnete langsam. das Gas knatterte irrsinnig. . Der schmale Gasofen an der Wand spie nach unten Ruß. entzündete das Holz. Jedesmal untereinander. Das Klosett verschlossen: »nicht in Ruhe einmal scheißen . die Stichflamme schoß in das Zimmer. nach oben die blaue Flamme.« »Schlappmaul . »Deine Zahnbürste -. Stuhl hinaus. . »Laßt mich durch.

ein junger Mann warf . rieb sich die Augen mürrisch. leerte sie von eitrigem Gerinnsel. Achtzehn. senkte den Blick. Die dicke Schwester.« sagte sie. hob sie hoch. Aus jedem Bett ragte ein Bein. »Daisy . daß er nun hüpfte im Bett. füllte sie neu. Sie machte das Fenster auf im Klosett. fuhren die Betten herüber. tuschelten nur noch miteinander. Mund an Ohr. »Falle nicht.In hängenden Hosen erschien er dann in der Tür. Arm um Arm. wuschen auf. ließen trocknen. . scheuerte sie. Sie fuhren die Betten in die Ecke. zog die Wasserspülung. . Sie ging mit. Die freie Seite kehrten sie. rieb das Porzellan glatt. die den Kopf hielt.« Die sich wuschen. Sie stand neben einem Bett. »Bist du müde?« Die Brust der kleinen festen Schwester schmiegte sich an ihren Arm. Als er sie sah. Ihr Name flatterte zweimal im Flur. Sie schloß das Fenster. Der Schwären auf seiner Weiche juckte ihn so. Naga hielt Bein um Bein. ungekämmt. Das siebente Bett . wusch den Boden auf. alle belegt. Große Scheiben gingen ins Land. In dem Zimmer standen zwei Kolonnen Betten. »der Boden ist naß. Sie nahm zwei Beine. und lag in einem Gefäß mit Wasser. Sie gingen über zwei Korridore in den höheren Stock.« Bittender Ruf. bewältigten die andere Seite. wanden Lumpen um die Besen. ging er auf die Seite. Die Dicke gab ihm Kaffee in den Mund. . . die andere band ihm die Hände fest. Die Luft roch scharf nach nassem Tuch. Naga hing in ihrem Arm. . wich ihr aus. Daisy trug die Wannen hinaus. das Brot. schrie den Mann an mit drohendem Baß. Der Schnee draußen schimmerte frostig. ein Arm . .

Als sie schruppten. trockneten sie mit den Fingerspitzen ab: »Du hast Naga geholfen. Sie drückte wieder auf den Knopf. das Bein blau.-. Im Bad stand ein Schemel. ein Knie. Sie hielt sie unter den Armen. sie nickte. »Nur ein kleiner Schnitt. Der Kranke kannte die Bewegung. geschwollen . Darauf lag wechselnd ein verbundenes Bein.sie machte ein Kreuz auf das Brett. drückte auf einen Knopf. Sie hoben sie heraus auf den Stuhl. Einer lag darübergekrümmt auf der Seite. Jeder kannte die Bewegung. Sie wuschen die Leute ab mit Seife und dicken Bürsten. Ihr Name auf der Treppe. wenn sie der Aufgabe nicht gewachsen ist.« Sie nickte. er warf sich knirschend herum.« Das elfte Bett . ein Arm.« »Ich habe nichts versäumt. ging die Haut ihm ab . die andere an den Knöcheln.-.sich im Fieber herum -. . .« Sie trugen einen anderen herein. Sie trug mit der großen breiten Schwester Mann auf Mann ins Bad. die Fieberkurve gestiegen -.»Ja. begann zu winseln. wir werden deiner Mutter schreiben. . »Sie soll es nicht tun. .« Er lächelte ungläubig.

. die Schenkel ab mit Spiritus. Wenn Sie so denken. Sie werden hier sterben. . gab Puder darauf. horchte. Ein Raum dick voll Rauch. . werden Sie ruhiger leben. Gesichter schwankten mit Bärten zerfließend in der geballten Luft .wie einer Schlange.ich bin nicht schuld .« Sie ging still mit dem Arzt hinaus. . ein junger Prediger. Er hatte sich gekratzt.-. Ein neuer Kranker ward eingeliefert. nichts gegen die Tragödie drüben. Sie stand neben dem Arzt. halb schlafend flog ein Zug zufriedenen Liegens ihr an den Mund. der entsetzt in die Brille des Arztes stierte: »Sie werden gut tun. Die leichte Abteilung. . er sprach kein Wort.: »Liebe Mutter -. Die Sonne brannte auf den Schnee und färbte ihr Gesicht.-. .« Sie aß zu Mittag. ging vor das Haus auf einen Liegestuhl. Sie ließ die Glieder sich lösen. Gesang: Isch un du Mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Dag am Arsch . Daisy rieb vier Leuten den Rücken.« Er sah die große Schwester an. Müdigkeit floß an ihr herab. trat von dem Flur in das Nebenzimmer. ging zu Nagas Station. sprach. daß Sie hier bleiben. . . deckte sich zu und schloß die Augen. schrieb . weil Sie ein kluger Mensch sind. setzte sich zu dem Fiebernden. sich damit auseinanderzusetzen. deutsche Matrosen mit Scharbock von Grönland. »Du Schwein . Die Welt draußen ist vorbei.

Sie ging auf den Zehen an das Bett des Geistlichen. Der Ausschnitt seines Zimmers. indem es ihn an sich gewöhnte. gebrochen vor Melancholie in die Ecke.er glaubte es nicht -. Sie zog ein Spinnweb aus der Ecke. . . ein schwaches Lächeln -. Sie stand auf dem Sims. Sein Auge sah starr. Dann fraß ihn das Neue.da brauchst de kei Laddern. so war dies unbegreiflich . Zu klein sein Hirn für solchen ungeahnten Gott. . Acht Tage lag er steif. sein Geist zu enge Öffnung. Immer der fremde Gesang. . seine guten Glieder . wusch das Fenster. als daß so Maßloses sich in ihn schon so rasch ergösse. Sie kehrte die Asche der Zigarren am Boden zusammen. dieser Mund. starrte er vor sich hin. als die Lippen anschwollen. Er spürte nichts wie die Vernichtung. Da gab er sich Wochen der Wut und der Anklage. unter der Heizung jagte sie Flocken. hier nun verfaulen. .. . Immer ein freier Raum um sie. wusch mit Petroleum das Lambris. Fassungslos dies große Ungeheure vor sich. Aufgezogen von einer schönen Frau. der schöne und tapfere Dinge sagte . . das konnte nicht sein. Unmöglich zu fassen. putzte das Messing der Klinken. wenn Gott war. Hier Ende seines Lebens. . seiner Mutter. das Stück kümmerliche . Die Männer kaum sichtbar in dem Qualm: Isch un du mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Nacht am Arsch da scheine der die Schdern.

Nach Wochen sagte er zu Daisy: »Wenn ich begreife. Hell wie ein Kind. Da stand seine Jugend. . . er hielt es nicht mehr . . eine schmale Frau trat an sein Bett. die die Augen schmerzte . Er folgte ihr mit dem Blick. nichts zu halten. Als der Pendel durchschwang.und ging. wo es sie sah. . . rückte einen Stuhl zurecht. daß Sie in einer Arbeit wie dieser leben können. das vorbeiging . . warum ihm . . Nun litt er mit geschlossenem Gesicht. Ihm schien Sterben nicht mehr schwer von dieser Sekunde. . . ein Garten abends . mit aller Wildheit begehren. warum diese Grausamkeit . er begann beim Abebben des Zorns eines Nachts zu weinen. . entfalteten sich. . . Sein Auge folgte dieser Schwester. Da begann sein Blick an ihrem sich zu erstaunen und zu kräftigen. . Das ganze Haus hörte ihn. .-. nie zu berühren und zu haben .« Da sah er ihren Blick zum erstenmal. welches Schicksal. die Blumengerüche. . An das Fenster treten. der Kern des Leides durchlitten war. der Dampf der regenbeschwerten Erde . fuhr hoch. . . ein Bauernmädchen. entsetzlich aufsteigend . . . Der Mond. bog ihn zu dem Fenster. . »Was wundert Sie?« fragte Daisy.wie soll ich fassen. kein Gott. -. in die Ferne gerückt. . daß ein Körper wie meiner verfault -. . dies alles inbrünstig sehen. der es ihm in die Hände geben würde . . nie haben werden. der mehr Abgeschlossenes hatte mit den Dingen wie der seine. Daisy kam.-. Spiele der Jugend . stellte Wasser neben ihn. Wie war es zu tragen . löste es sich in schmerzliche Seligkeit. . zeigten jede Sekunde mit einer Eindringlichkeit.Landschaft ward ihm die Welt. schrie. . legte Bücher darauf -.Jahre stiegen auf in dem Fensterbogen. er würde ihn nie mehr sehen von anderem Ort.

Warum erschlägt man das nicht. fiel unter ihrer Parade schreiend zurück. unbedingt. »Das ist ungeheuerlich. saß an dem Bett des Fiebernden: »Ist das mein Sohn?« »Ihr Sohn. Mein Sohn. der die Instrumente beschmutzte und zerwühlte. nur im engen Schlitz sich noch öffneten. es leicht zu nehmen. Auf diesen Mann konnte sie sich verlassen von nun ab. Es kam eine alte Frau. schlug die roten Deckel zurück. .« Die große Schwester haßte sie von diesem Tag. Sie hetzte einen Saal auf. Nachts auf dem Korridor umarmte sie einer von hinten. . Das soll ein Mensch sein . flüsterte. die.« »Haben Sie den Mut. Ist das Gottes Güte? . ohne Lider. . Sie sind ohne Laune. . ruhig. Sie stand früh auf und ordnete es wie neu.Der Arzt nahm sie mit in sein Kabinett: »Sie werden mir operieren helfen.« . Das ist nicht mein Sohn. eine Glaswand trennte diesen in Manneshöhe von ihr.« Er verkroch sich. Licht fiel auf sein Gesicht: »Ich sage es diesmal nicht dem Arzt. Sie sah nachts einen Schatten.« Der Kloß verdrehte die Augen. Sie hatte das Zimmer über dem Operationsraum.« »Das ist ungeheuerlich. . . den ich auf die Steuerschule schickte .

. Auf der Schwelle saßen Zwei und droschen Karten: »Mitspielen . Eine Amsel schlug an. Im Garten der Frühling. Sie ging durch den Flur. immer im Bogen um die offenen Stellen. Daisy wiederholte. Sie lachte hell: »Ihr Dorsche . leerte aus. Der Zigeuner darin schlief. folgte jeder ihrer Bewegungen katzenhaft. neigte den Kopf. Sie band das Wachstuch weg. . . rieb sie mit Äther aus und gab gelbe Vaseline darauf. goß wieder neues Wasser ein. Dann trug sie die Eimer heißes Wasser in die Wanne.soviel Liebe. Ein . sog an dem Schlauch. tapfer zu sein.« Tief befriedigt brüllten die Zwei in sich hinein. Die Amsel pfiff die Läufe zarter und inniger zurück. hob den silbernen Lauf und bog ihn elegisch in die Höhe. Grün überall leuchtend . legte eine Glocke mit einem Rohr in das Wasser.« Die Frau blieb starr unter dieser plötzlich harten Stimme. Schwester?« »So haben sie -. . die Arme auf den Rändern aufgestützt. . Daisy legte ein nasses Tuch auf die Augen des Kranken. Sie setzte die Glocke an. Die Uhr schlug.zum mindesten -. Sie waren im Wasser wie Hirne geworden. In einem weißen Zimmer allein stand eine Wanne. . ließ Eimer auf Eimer heraus. tief gefurcht. Dann wusch sie mit Spiritus und Watte den Körper ab. Eine Stunde. wischte sie aus und ging. hing das Ende in einen Eimer. Der Kranke sah zu.« Verschmitzte Gesichter.»Sind sie wahnsinnig. Der Kranke ließ seinen Urin hinein. weiß. Sie nahm die Füße.

um zu größeren Geschenken zu rühren. wandte sich zu ihm. sagte der Arzt und schlug ihn aufs Ohr. übergab sich noch im Zimmer und eilte hinaus. Er ließ den Arzt holen. Sie meldete es. Der Zigeuner sah zur Seite. . Sie gab ihm neues Wasser. rief er. Bei der Morgenvisite zeigte er es an. . . indem er weinte und sie zu Fragen zwang. der Zigeuner warf wütende Blicke. »Sie mißt mich falsch«. »Es wird . zog den Gummiring unter ihm weg. Der Arzt tat ihm nicht den Gefallen. An diesem Tag speiste ihn Daisy mit ihrem Essen. gab wieder neues zu.?« Sie sagte gegen sein Brausen: »Das Statut. »So . Daisy speise ihm sein Essen.«. sagte er dem Arzt. Seine Stimme lauerte auf den Verweis. . dem Arzt. Daisy sog das Wasser heraus. . sagte er und zog den Mund herunter. Als Daisy fertig war. »Du Schwein«. Die Dame schluckte. Wohltätiger Besuch kam aus der Stadt. Sie petze ihn . seinen zerfleischten Körper. »Wie können Sie . allein er schloß die Augen. »Scheißen«. grinste er und gab seinen Darm in das frische Wasser.« Der Arzt untersuchte und gab dem Zigeuner wegen Verleumdung einen Tag Hunger. Daisy zog das Erbrochene auf. er sei traurig. schob den Stechnapf hinein. der Pflicht folgend. . sondern bestrafte die Bosheit mit zwei Tage Hunger. Sie ließ das Wasser aus. als schlafe er. Der Zigeuner zog das Wachstuch weg und zeigte. Es war eine Lüge. Zwei Tage darauf vertraute er der großen Schwester an.Pfarrer kam.

. Wolken ansah.« In diesen zwei Tagen ließ Daisy von Naga sich vertreten. Sie wohnte in Nagas Zimmer. huschte rasch. die unsichtbar sangen. Zwei Männer kamen durch den Garten. der Rasen roch.« Ein Blick in die Runde. Sie wiesen ihre Papiere. besorgte das Nötige auf der Nagas.durchgeführt.« Naga führte sie hinauf. Sie kamen von einem spanischen Segler. grün. Sein Haß gegen alles andere ist natürlich. hob die Augen. Eine Eidechse lief über den Kies. . Die Tür fiel zu.« sagte der Arzt »das ist nicht meine Sache . . geschmeidig die Hand darauf. »Bleib«. federte den schlanken Körper herum . In der Nacht wiegte ein Gemurmel. lange halb undeutlich. Im Garten Naga. aber die Autorität wird gewahrt.« »Nein. Die Blumenterrasse dahinter schwoll herein. lief weiter. glatt. Ein Gartenbusch lehnte herein. Naga bückte sich. die hinter einem Busch saß. Dann schwoll die Bewegung. Naga überwachte es. aus der oben der toderschreckte Tierkopf. tauschte mit ihr die Station. die aus dem Meer stiegen. unten steif der Schwanz heraussah. Morgens die Luft blau und gold. setzte sich für ihn ein: »Warum?« Zwei Brillengläser funkelten sie an. frisch gekleidet. Sie lehnte an den Tisch: »Er wird sein Leben im Wasser liegen. geräuchert. als striche Wind mit Bäumen. die Wände des Gebäudes gaben sie weiter. sagte Daisy. züngelte herauf. Sie wurden ausgekleidet. . ging hinauf auf ihre Station. Aber -. Daisy folgte. hob die Faust.Strafe wird ihn nie bessern. . In vier Wochen kommt Ihr wieder raus. echoten leis. »Scharbockabteilung. rollte sich über einen heißen Stein. Vögel darin. ein Gesicht fassungslos aufgegangen in der Freude. in den Hüften gebeugt. gebadet.

riß an der Flasche. versperrt der Ausgang. Entsetzt fühlte sie den Druck. Sie sah die Leine.« Ein steiler Arm hob sich kurz vor Daisy. Die Fenster waren geöffnet. . rief der eine Spanier und warf seinen Mantel auf den Tisch. . ein Lepröser in die Zwangsjacke gesteckt. in der Hand . fest. Weit geöffnet schrie der Mund des hereinkommenden Arztes. Links lagen Flaschen auf dem Boden. . . . Hinaus . zupfte mit kurzen Rucken an ihrem Rock. Plötzlich sang einer heiser und laut. . schellte Alarm. . hing sich daran. Sie wurde ohnmächtig. . Eingeschmuggelt . riß die Schnur ab . er preßte den Kopf an ihre Knie. Sie ging hinein. »Coño«. . . . blitzte mit der Laterne auf leere Betten. . . Den Schlüssel vergessen abzuziehen . Patienten der Lepra mit Flaschen am Mund.-. Einen Augenblick . da ging der Schwarze in das Knie. er fiel nieder. Der Spanier ward gefesselt. . -. Naga stand stumm eine Sekunde. sie erbleichte. die ihn unter dem Tisch entdeckte. Stimmen schwebten hindurch. . stöhnten ihr nach . »Still hinüber«. schon nach der Tür . kam durch Tür und Türen näher. er schäumte. . die Spanier tanzend und krähend eine Orgie . . um den Operationstisch. Sie stand vor dem Operationssaal. zwei kurze Befehle: »Me caco de la puñedra y jodida alma de la grandissima puda madre qué te caco . verzog den Mund zum Weinen und ging starr auf den Spanier zu. taumelnd.Da schnitt eine Stimme herein. mischten sich. Naga ging dem Geräusch nach. Geheul . Schwestern. zu wenig Achtung auf ihre Mäntel . . die Patienten machten Jagd. Gehilfen drangen herein. .knaxten. . Das Licht wurde dreifach. . die Bettücher hingen als Flaggen hinaus. . der Garten. rasch. ein Reflektor glühte aus der offenen Tür.

. Es klirrte im Nebenraum. die im Mund blieben. Kommst du wieder. damit sie nicht zum Schlafen komme. Die Nacht darauf hatte Daisy Wache bei dem Zigeuner. ein Kuß mit Tränen. Hast du nicht Kraft.« Nagas verweintes Gesicht suchte auf dem Kissen nach ihrem. . »Geh. .« Es war dunkel: »Wie lange hast du Kontrakt?« »Oktober. . Schluchzen . alle Sehnsucht zu verdrängen. der sich in Sublimat wusch. geflüstert ein heißes Wort zurück. gehalten. Kommst du nicht wieder. was das Leben zärtlich und schön macht. . schloß die Tür hinter sich. die getröstet werden wollten. ist nichts so entsetzlich. Er stellte sich fiebrig. Als alles still war. was sollte dies Kind hier. »Mut«. Dann gingen Türen.stand ein Kreis noch erregt plaudernd um den Arzt. reichte Pakete hinaus. lebe. Daisy ging hinein. Tränen an ihrem Mund. die noch nicht gehen wollten: »Aber du kannst es doch.« Naga ging schlafen. erlebt wie wir?« Sie zog sie neben sich: »Der Wille genügt nicht.« Doch Augen kamen ihr im Kissen entgegen. Naga kam. .« »Geh sofort. Arbeitest du nicht wie Vier. Hast du dazu nicht mehr gesehen. Erst hindurch durch das andere . schmiegte sich auf dem Bett an sie: »Ich kann nicht mehr . du trügest es nicht mit einem Lächeln. öffnete sich leis Daisys Tür. fandest du Gegebeneres für dein Schicksal. kaum . Geh. Nichts wird vom Ende aus begonnen.

. . Das Wasser ward spiegelig grau mit einem dunklen Rand. er klotzte wie ein Neger. . . zurück zu dem Zigeuner . Puls halten. Das Fenster geschlossen . einzige Antwort. . suchten einen Knochen. gab ihr jeden Fluch seiner Jugend. . Kein Lächeln mehr im Hause sein. fiel sie morgens. Die Sonne kam weiß aus dem Meer. Der Zigeuner fluchte. Meer. »Äther«. Dunkel nun im Raum. . . Ganz allein in der Nacht ihr Wachen . Sie saß bis tief in den Morgen. . ihn eine Sekunde zu verlassen. Die Liebe ging auf in ihrem Gesicht. . Die Hitze lag kreiselnd am Himmel. halb licht vom Morgen. das Wasser stank faulig. Di Contis Atem ging mit dem Wind durch den Raum. Zwei Finger des Arztes bohrten im Fleisch. Die Fenstergardinen schwankten . Aus heißem Bett. . von der ein giftiger Hauch am Mittag gegen das Haus fiel.verständlich vor Weinen. Da riß der Gummi des Handschuhs. . . . auch dies vorüber. Er kam in Raserei. sie nahm seinen Vorwurf hin: Du hast recht. . Bosheit verzerrte sein Gesicht. Sie lächelte. die Nerven zitternd. in den Operationsraum . Der Sommer auf der Höhe . Naga würde nun fehlen. Sand. »Schlaf«. schlaflos. unendliche Stille ausgegossen in ihr. Gebirge: eine Ebene erstickendster Trockenheit. Sie hatte ihn kurz verlassen . Apparate reichen . schrie der Arzt. Unbeugsam blieb ihr Mund durch seine Tücke. Er spie ihr in das Gesicht.« Sie setzte sich in eine Ecke. Sie hatte Unrecht. . . »Du Armer. sie hielt an einer Zange ein Bein. sagte sie mild. er beschimpfte sie.

kein Kleinmut. Gans . Die Kranken badeten in ihrem Schweiß. die Augen quollen.«. . konnte sie nicht ansehen. vorbei. . Gestank. Die offenen Schenkel wurden brandig. . . Unter den anderen stehend nickte sie mit dem Kopf. . Die Gurgeln wurden trocken. Vor dem Weggehen warf er ihr einen wütenden Blick zu. stöhnte auf. Aus den Poren der Mauer kam Hitze. Über dem Waschbecken knurrte er weiter. er lächelte. klüger sein wie er in der Stunde der Not . auch dies.« Er riß den Stöpsel ab. sah sie das glanzlose Auge des jungen Priesters. War es ein Unrecht . Sie stand neben ihm. lauerten auf Zugluft. Sie spritzte mit einer Blumenfontäne Wasser ohne Pause in die Luft. . der sie anfraß. . solches fiel schwerer ab. Durch das Zimmer fliegend. Die Fenster. Sie kam zu dem Fiebernden: »Nimm dir Wasser. . »Schlafsenkel . krächzten. ist das Jod?« Schon verbanden ihn andere. . Einmal begann einer zu schreien.« Er hob den Hals. gab ihm Packungen. Es reichte nicht an ihre Ruhe. . Erstaunt: »Auch Sie . sie nahm es mit in den Dienst. . »Jod . . .« Er schüttelte den Kopf. nie mehr zu öffnenden Augen winselten Dankbarkeit. Dünner Regen kam aromatisch nieder. leerte es über die Hand. besinnungslos. daß er irrte. weit ausgehängt. . Schweiß in den Krankenräumen . Was war das Unrecht? Hätte sie nicht wissen müssen. Ein Atemzug Glück . . ein satanischer Sommer. .»Hier. schrie er. Zwanzigmal das Wasser leeren . was ihm menschliche . . die umschlossenen. . Geruch von Brake und Schlachthaus auf den Korridoren. Trost einer Sekunde. Das eitrige Wasser faulte unter der Hand.

Die einzelnen kamen sich näher. Am Ende bei ihrem Vorbeigehen senkte sich ein maulender struppiger Banditenkopf gebändigt. lachten sich zu.Gewöhnung gelernt. bald Wind und Mut. spürten nicht mehr Schweiß. Die Zimmer verbanden sich mit einer Schicht Vertrauen. . niemandes Schmerzruf . . Der ganze Saal sammelte sich nach dem Himmel. traten in sie ein mit ihrer Hoffnung. Die Deutschen . wuchs in den Räumen. . der haderte. Keiner. Wind. schaukelten auf den Stühlen. roch sie.« sagte sie. sie wehte zeigend mit dem Tuch nach dem Himmel. fühlten sich als Genossen.« Sie bekamen Ausdruck in die Blickwinkel. Sie brachte eine Flasche Eau de Cologne. alle in Spannung. der Glaube von zwanzig Unglücklichen stand in dem Zimmer. »den Abend wird es frisch vom Meer. mit dem Leinentuch wehend zum anderen Ende. zu schätzen. mit ihrem Mut gestärkt. dies: »Der Geruch. Er drehte sich um. Rochen nicht mehr ihren Eiter. In allen Zimmern stand er auf. Trat in zwanzig Halbverweste. .« Im Nebenzimmer. sangen nicht mehr. »Geduld«. Ein kleiner Windhauch nur . hockten die Matrosen. stießen die Ellenbogen sich in die Seiten. Der Glaube von zwanzig Unglücklichen ballte sich heftiger als von tausend anderen. Hunde mit trockenen Schnauzen. Bald das Ende der Qual. »Ein Gewitter kommt. Sie stand im Zimmer: »Mut. Alle sahen hin. die früher nicht herrschte. . Struppige . Lächelnd: »Geduld. . nach der Erlösung. schielten sich an. lag auf der Lauer. sahen nach einer Wolke. Tränen schon in den Augen: dies war die Welt. welch ein Trost.« Der Glaube trat aus ihr heraus. schauten gläubig. wie Fledermäuse ausgetrocknet. der ihr Geschwür biß. Er entkorkte die Flasche.« Ihr linkes Augenlid senkte sich kurz. weiter das andere zu tragen. klammerten sich an sie. grinsten. ganz verhaltene Stille. Vierzig Augen sahen auf sie.

sangen wieder. Freude stand über den Betten. »Dank.« Sie rief zurück: »Mut.« Der Tag vorüber, die Nacht rot vor Hitze, der Morgen graublau, entsetzliche Last. Durch die Zimmer gehen, immer ein Lächeln. Hinaussehen zum Horizont. Die, die nachts nicht geschlafen, die halb irrsinnig waren vor Schmerzen, alle, die beginnen wollten zu lästern . . . alle einigten sich an diesem Lächeln, unternahmen nichts, wurden still, sahen hinaus auf den Horizont. Sie beruhigte, entflammte still, flüsternd von Ohr zu Ohr, wenn sie sich bückte: »Geduld . . . es kommt.« Der Glaube wuchs in den Zimmern, heftiger, tiefer . . . der Glaube der vierzig Augen stieg, die anderen glaubten, wuchs in die Räume, ballte sich den Tag . . . die ganze Nacht. Schaum am nächsten Morgen am Meer, am Mittag die lähmendste Stille. Gegen Abend wuchs ein Segel, schoß in den Himmel wie ein Gaul, bäumte, riß in einem Rad den Himmel als Strudel in sich . . . Blitze zuckten flatternd, irr . . . Kühlung kam. Die Augen geschlossen . . . die Hingabe erhob sich zu ihr, aller Gefühl: »Dank.«

»Wofür . . .?« Sie starrte hinaus.

Ein Wagen traf ein. Ein Brief.

***

Das Verhängte lockte. Das Elend des Einzelnen, der ihr Blut berührt, riß sie von dem, was sie hielt. Der Brief hatte nichts von Gewalt, viel Unterwerfung. Ihr Herz rührte sich ihm zu. Sie unterbrach, reiste drei

Tage, fuhr eine Mauer unter Oliven, hörte das Meer, traf in dem Park vor einem kleinen einstöckigen Schloß Stefan, den sie tödlich getroffen glaubte, er wandte sich um, warf eine Bananenscheibe weg, kam über den Rasen. Sie erstarrte, wandte halb um, voll Schmerz und Wut. Hörte seine Stimme. Er log nicht, sie kam nicht umsonst. Sie kannte sein Leben, das zwang, niederhielt, bebenden Boden mit den Beinen feststampfte, sieben Balken im Schweben hielt. Er hatte Minen um sich gelegt. Flog eine, sauste er mit. Er hatte genug, ließ sie fliegen. Es reizte ihn nichts mehr. Er lebte allein seit langem. Er wollte sie sehen, ehe er verreckte.

Ihr Herz war festgebohrt. Es genügte nicht. Sie drehte ganz. Seine Stimme holte sie ein. Das Raubliebende besaß einen Klang, der sie bannte: »Nimmst du mir den Rest Erlösung?« Sie sah das Zerrissene seines Lebens darin, das nun der Erfüllung nahe war. Schicksal, vom Tag, wo sie zuerst ihn sah, hineingeschrieben in jede Falte des Gesichts, erfuhr unerbittlich seine Bestimmung. Wie diese Fahrt seines Blutes nun landete in Reue, sich selbst verwarf, und das Starke sich hinschmiß und bat, ergriff sie mit Rührung, die alles hinüberneigte zu ihm, zagend und nicht ohne Befremden, doch bezaubert: »Gehen wir hinein.«

Sie stellte ihr Leben unter seines, trug im Unbewußten die Last, fühlte seinen Schmerz, seine Seligkeit, sah die Grenze, die bald alles schloß, kannte sie nicht, roch die Katastrophe, bäumte sich vor ihr, legte in ihn hinein, was ihm das Letzte klar machte, beruhigend, sicher, Aufflug und Klarheit.

Sie ritt sich die Schenkel wund, er sandte Reithosen und Salbe. Sie rieb sich die langen schlanken Beine. Durch Gras, durch Fliederhecken, ein Bogen. Ein verfallener Tempel, ein kupferner Mond darauf, Lusthaus der Frauen des passierten Jahrhunderts. Dahinter fielen Terrassen. Vor den tiefen Fenstern des Schlosses tauchten Tritone auf, warfen Wasserlanzen, bliesen aus Hörnern in den blauen Abend. Sie ging zurück, zog sich ins Zimmer, speiste, schlief, suchte ihn morgens. Er saß über Papieren, schrieb. Sie wich zurück. Er sah den Schatten, fuhr herum: »Du störst nicht. Nie.« Das Geschriebene flog vom Tisch. »Doch.« Sie wollte gegen seinen Willen, ihm es leicht machen, wandte sich. Er, ihr sich hingebend, wußte nichts anderes: »Bleib.« Sie blieb.

Die Luft ward silberblau. Blüten rochen herüber in der Nacht. Im gläsernen Bauch des Sommers stand noch der Frühling mit Kastanie und Flieder. Es rauschte Tag auf Tag über die Hängematte. Morgens beim Frühstück frug Stefan: »Reiten wir?« Sie nickte. Kein Vorschlag, den sie nicht annahm. Nach einem Galopp schon sah er die dunklen Ringe unter ihrem Auge, verstand sie, ihre Woche, verlangte, daß sie sofort absteige: »Welch ein Irrsinn . . .« Doch sie log. Wozu Sorge noch mehr ihm geben, diese Stunden vergällen. Lächelnd: »Du irrst.« Weiterreiten unter Schmerzen. Reden mit frischen Lippen. Seine Schläfe lief dick an vor Qual.

Sie stand am Morgen früh auf, öffnete die Tür ihres Zimmers, ging hinaus auf den Rasen, die hohe Mauer entlang. Der Morgen, dunkelrot, verführte mit

Pracht, sie ging um das Moorstück mit den dunklen Blumen, bog um den Pavillon. Sie stand unter den Palmen, kam zurück auf die Terrasse. An dem Rondell setzte ein Schmetterling sich auf ihre Achsel. Sie drehte sich herum, da trat Stefan hinter einer Figur vor. »So früh?« sagte er, der spät aufstand. »Nicht sehr!« sagte sie, verschwieg den Weg, den er ihr ansah.

Zwischen den Oliven stand die Sonne hell, klar. Der Horizont gewölbt, kreisrund und stählern, süß die Luft darunter, schwärmerisch die Verzückung des Abends. Eine Lampe auf der Terrasse . . . der samtene Rasen blau in der Dämmerung. Eine Syrinx flog über die Mauer. Sie stand auf, müde. Er begleitete sie bis an ihr Zimmer. Sie drehte sich halb um . . . er folgte nicht.

Sie lag die Nacht wach, in gelber Gardine schwamm der Mond. Das Silber der Stutzuhr im Dunkeln . . . Bilder entblößter Damen, degentragender Herren steif an den Wänden, undeutlich im Dunkel . . . ein Spiegel glomm tiefer und ungründiger in seinen matten Glanz hinein auf dem Toilettetisch . . . kein Geräusch. Kein Vogel. Sie horchte auf Laute. Still und abenteuerlich der Park. Sie wartete.

Den Morgen blieb sie lange liegen, wartete auf die Stunde seines Aufstehens. Als sie hinauskam, sah sie ihn über die Terrasse herkommen. Sie errötete. »So früh?« Er sah auf seine verstaubten Schuhe. »Nicht sehr!«

Ein weißer Blitz setzte über ihre Hängematte am Mittag, schoß über das

Rondell, flitzte in den Mittelpavillon. Sie sprang ihm nach. Nach links war der Flügel geschlossen, nach rechts folgten Räume, große Zimmer, vorüber im Lauf bemalte Wände, goldene Rebstöcke, japanische Tapeten, Mosaike, silberne Leuchter . . . die Fenster gingen bis zu dem Rasen . . . da stand Stefan neben einer kleinen Fontäne mitten im Zimmer. Auf seine Schultern hatte ein weißer Windhund die Pfoten gelegt, seine Hand fuhr an dem geschmeidig zitternden Rücken herunter. Er sah ihr Gesicht in der Portiere, ging ungestüm auf sie zu, unterdrückte eine Wallung: »Nimm den Hund. Ich gab ihn weg, weil ich zu sehr ihn verzog. Heute kam er zurück --.« »Ach,« sagte sie, »nein, ich bitte dich, ihn zu behalten.« Er liebte ihn, wie konnte sie ihn nehmen! Blieb fest Beim Abendspeisen sah sie, daß er litt. Sie hatte ihn abgewiesen, um ihn zu freuen. »Verzeih«, sagte sie an der Schwelle ihrer Tür, berührte schwach seinen Arm, sah über die Schulter. Seine Hand zitternd am Pfosten. Die Tür schloß, er folgte nicht. Blumengeruch toll die Nacht. Schlaflos bei aufgerührtem Herzen. Wohin trieben solche Konflikte, helfen wollen und verletzen . . . annehmen und gegen das Opferbereite verstoßen . . . Leid auf jedem der Wege . . . Brausen der Springbrunnen in der Nacht . . . diese Erquickung. Sie sprang hinaus, löste am Bassin der Tritone die Matinee, tauchte in das Wasser. Eine Wasserrose trug eine Tauperle. Sie stieß daran, das Kristall flutete vor Licht, zerbrach, der Himmel ward erschüttert von diesem Fall. Die Büsche schlugen auseinander. Stefan im Pyjama, den Ginster auseinanderbiegend, oben über den Figuren . . sie schloß die Augen zitternd . . . sie sah auf. Stefan war fort. Nichts in seinem Gesicht, das davon sprach den Mittag. Keine Gebärde anders in diesem Kopf. An seiner Ruhe

Sie mußte den Himmel ihm schöner überrunden. als sie schlief. »Daisy. Nebel riß über den Augen. erschütterte sie seine Haltung unbedingter zu ihm hin. die rot wurden. Einmal schoß sein Blick unverhüllt von der Seite. zag. die sein Hirn verwüsteten. Sofort bändigte er ihn wie ein Tier. ihr Hemd schwand. die um den Nebel lag. gab sich hinein. Haare lagen zerstört und locker um den Körper. rannte los. sie nicht nahm. ein Mund nahm ihren. Sorgen. sah Stefan an einer Portiere. lief sie heftiger in ihn ein. es schwoll heraus.spürte sie die Gespanntheit vor dem Schlag. In der Nacht. wieviel ihm fehle. entsetzt von Schlaf und Schrecken. hingegeben dem Schmerzlichen in der heiseren Frage. noch tastend. sich unendlicher mit dem Blut unter ihn betten. An jede Hautpore wuchs die Hand. stürzte sich auf sie. was sie verschmähte.« Hell. was er unterdrücke und wie es ihn fast sprengte. Blieb er unrührbar. ganz sich verschenken an das.« Die Hand über den Hüften griff zu. Die Kissen schwollen über ihr. ergriff den Leuchter. Hände über ihrem Bauch. vielleicht schon aus dem Wipfel eines Baums gezückt. die Erwartung der tötlichen Minute. Ihr Mitleid erreichte die Tiefe. dessen feuchte glänzende Bronze . Dem Zögernden unterzog sie sich. ließ wieder. lief in seinen Arm. Ein seltsamer Ruf. sie sah ihn im Spiegel. die langen Beine fuhr es hinunter. alle Strahlen. küßten die Sonne. unverlierbar nahm sie. Trauer. Lippen zogen über ihren Leib. schreiend fuhr sie auf. erfaßte Neues. wies sie zu vertiefterer Aufgabe. Sie spürte. der blitzhafte Aufriß seines Herzens. Sein Arm kam. öffnete ein Gewitterwind die nach innen geschliffenen Rundfenster. daß er sich überwand. ohne Zögern: »Ja. Tiefster Schmerz durchjubelte die Hingabe. das demütig solche Kraft überwand. Entfesseltes schlang um ihre Taille.

kam herauf aus den gestrichenen Jahrzehnten. lang. Es hielt.das Kerzenflackern überschwemmte. Saß über holzgeschnittenen Signets. Aus den . Vom verflossenen Gewitter duftet der Garten herein. Es kamen ungeschickte. eine rechte Hand. Hochmütige Sätze kamen. Sie zündete die Kerze an. Am Morgen öffnete er ihr den versperrten linken Flügel. Es trat wieder aus ihr hinaus. was sie konnte. Es kam auf dem Tabourett in Wachs mit blauen Adern ein Kopf. sie erreiche die verschlossenste Grenze seines Wesens. . Und ist es mit Frauen. gestammelte Worte. Sie sah nur das Wappen. Es kam ein Degen. Geschnörkelte Zeichnungen machten den Übergang unsicher. Buchstaben großer Form. *** Das Wappen hielt sie fest. in den Trümmern gerahmt ein Spiegel mit dem Pistolenschuß in der Mitte. -Aus dem Buch stieg der Saft des Gelebten. Sie lächelte über das Geschenk. . Sie sah nicht die Rebstöcke aus Gold. Schlug das Buch auf. durchbricht den Raum. Es war das Letzte. »Ich sparte es auf bis heute. Es war ihr.« Sie trat ein. Zersplittert. Einen Augenblick trat der Raum hinein. Fontänenwasser kam in die verzehrende perlmutterne Schale. um was ihr spielt. wurzelte unten im Schoß der Generation. Der Wahlspruch schien auf: Wenn ihr mit Männern spielt. Es kamen gerade Herren. so wißt mit wem . golddunkle Bilder. Der Raum erhielt Gewalt. Es war das eigene. Ihr Blut griff zu. blickte um mit einem rätselvollen Gesicht. zerfuhr es mit den Fingern. Damen auf der altjapanischen Tapete und Jäger mit demantener Agraffe. habe ihn erfüllt. Sie lag. das sie ihm gab. vermählte sich. als er schlief.

Ein Turban erschien mit den Augen der Gazelle darunter in der Galerie der Frauen. Die tiefen Fenster wühlten in der wollüstigen Nacht. Terrassen bogen sich kühl . dies Schloß zu bauen für den Sommer und die Zärtlichkeit der Frauen. Die Miniaturen platzten unter den Muskeln. Er stand davor. Lider hoben sich schwarz und flammten sie an. Degen und brokatene Mäntel zuckten. der ihn mit Ruhm behängte. Sie sah den Ahnen. sehr erleuchtete gläserne Säle . Sein Körper war größer und gewandter wie der der anderen. Frauenleiber wandten sich ihm zu und sträubten sich auf vor ihm. in ihrem verschleierten Glanz begannen weiche Hüften der Frauen zu wiegen. An einem heißen Abend begann er. ein großer Ritt. Ein kühnes Auge traf sie wild. wie ihres Vaters. die sich reckten. braune Torsos schlangen sich dagegen. glitt durch die Luft. . Ehrgeizige Spiele. Die Wangen röteten sich unter dem Puder und glühten. Die Farbe der Gewänder bekam Gewalt und blühte. Sein Gesicht glatt und gefurcht von zwei großen leidenschaftlichen Linien. Atem wilden Genusses rauschte mit Lachen in der Seide. als er ankam.Blättern der Miniaturen quoll der angesammelte Atem der Generationen. Von da ab waren die Köpfe ähnlich wie der ihre. der dies Haus sich baute. Der Stolz der Frauen sprengte die Taillen und die Sanftmut der Elfenbeinfarben. seine Briefe. Dies Gesicht führte ihr Geschlecht auf den höchsten Punkt ihres Blutes. Unter dem Feuer seines Auges fingen die Spiegel des Raumes zu leuchten an. Sie sah seine Schrift. .

zufrieden und still das Gesicht . Mit großen Orden.hinunter zwischen dem Taxus und den Hermen.Dann schlief er allein durch einen ganzen Sommer sich durch. als den Himmel ansehen durch den Regenbogen der Tritone . das in den Himmel lachte und nicht sprach. Ein Zimmer war erleuchtet mit vielen Kerzen. das kristallen um ihn schäumte. die Wege herauf. . Am Morgen schrieb er mit vier Sekretären. Seine Augenbrauen schoben sich im Dreieck zueinander. Aus heißen Ritten warf er den Körper in das Bassin. empfing er eine Fürstin. In einem zitronen trockenen Juli sah er auf der Landstraße ein braunes Kind. Das Pferd rannte unter dem Spiel seiner Schenkel. Lange Profile hingen wie Glas gegen den Schatten. Er schoß die Saue. die in London sich kraus gestaltete. Er nahm es mit sich. er erhob sich und weckte sie aus Träumen von ihm. Sie warf ihm Blicke zu durch das Glas ihrer Equipage. die Arme über die Brust gekreuzt. Politik. Kerzen blitzten um nächtliche Spiele. Da liebte er Dirnen. Da jagte er die Tiere. . die er geschmeichelt nahm. die Wege herunter. den Fuß am Schlag. Er trat hinein. noch feucht von der Haut der Geliebten. Fontänen bohrten sprühende Lanzen in die blaue Blumendämmerung. Die Edelleute naher Höfe schwitzten um seinen Kartenschlag. locker in der Kleidung. Er wanderte. Er diktierte Briefe. Ein einsamer Sommer umgab ihn ganz allein. Dann ging die Sonne auf. Dumpfe Nächte durchschlief er mit schweißigem Haar. -. Er arbeitete eine Intrige aus. Der Park stand wild voll Duft der Rosen und Jasminen. Da schlug er Hunde und küßte die Nägel ungeliebter Frauen. Da fuhr er in Wagen. Die Sommer wechselten und fielen heiß herunter einer in die Spur des anderen. Befehle. den Degen zum Knie gesenkt. . nichts weiter tuend. .

Das Buch blieb geschlossen. Er schuf Platz für Menschen. die gleiche Kurve unten am Rand des Geschlechts. ausgeschlagen. Luft strömte frischer. Fortsetzung seines Handelns kam an sie nach der Pause des Geschlechts. Sie gingen rascher. Esel tanzten vorbei. was er restlos erwarb. die Lippen zerbissen. Das Vorspiel war neu. seine Arbeit. seinen Tod. aber bestimmend. aufbäumenden Zwang zur Tat. Und jeder Tropfen Blut trieb. die Lider stellten sich nach innen. verhieß Vollendung. Sie half. wie die Fenster sich öffneten alle in den Parkmorgen. die bestätigte. Sie aber befreite. unwichtig. Sie lächelte. erzogen. Sie reckte sich. Büsche. war der Vordere. Der Raum trat aus ihr heraus. Das Vermächtnis wuchs. ließ ihr ein Vermächtnis. Die neue Kraft. Blätter. siedelte. Das Ende kannte sie. Liebe. aber die Rechtfertigung ihres Daseins aus dieser mystischen Quelle bog sie auf vor Befriedigung. Daher kam sie. machte sie gierig nach Tätigkeit. seine Adern hinübergeführt in ihre. Er hatte gelitten. Von Vaudreuils Herzschlag vorwärtsgeschnellt fühlte sie sich getrieben. Sein Rausch wurde Sinn. Die Summen zog er aus dem Entsagen. die Beeren leuchteten. Stefan rief herein. Sie gingen. Aus dem Knax kam sein Werk. sie ging neben ihm. Wirkung. sicher genug in sich. der gleiche Schnittpunkt führte sie wie ihn. forderte. Er ging vor ihr her. Er eroberte. die Sklaven geworden in diesem Beruf. Er ging vor ihr. In ihrem Blut saß die Vertrautheit seines Schicksals so. ihrem Dasein Luft gegeben. schaffte Arbeit. Das Angehäufte veredelte nun. bestürzte sie. spürte sich mit ihm durchblutet. geschafft. als habe er sie gezeugt. sie empfand jede seiner Minuten. nach der Ruhe. Sie gingen. als die Gegenströmung in seine Sehnsucht sauste. Sie führte zurück in die Gemeinschaft. Es hatte ihre Jugend durchdrungen. wenn diese Mission .

Sie gingen. um den dreizackigen Wolkenberg. stellte Daisy auf den Sockel. Er hielt ihren Halfter. Die Fenster hell. Bienen schossen in dunklen Bogen. nahm Stefans Hand. Stefan nahm eine Göttin. Pfaue gingen in einer Kette. hob sie auf die Erde ins Gebüsch. Sie senkte die Beine in einer von Anmut so erfüllten Bewegung. lachten sie zurück. sah den roten Mond durch die Pappel . nahmen auf. Ein Fasan lief über den Weg. Sie gingen. die Zinnfiguren trugen ihr Lächeln. Das Gefühl durchdrang den Tag. Atemlose Stille. das Umgebende tiefer verliebt in sie. Die Terrassen hingen beleuchtet. Liebkosten Rehe. trabten durch die Feigen. die Mauern wichen tief vor ihrem Blick in den Himmel. Nahmen Pferde an der Ferme. Brot. Die Bäume der Allee fielen in rosane Glut. Sie spürte ihn. Suchte. gaben aus. kam an die Lichtung. besinnungslos. lief in der Gartenstrecke. Springbrunnen fluteten durch die Nacht. Ein Fest. die sie berührte. sie gaben die Gäule ab. dann seinen Mund. Die Riesennelken der Beete brachen auf unter ihrer Berührung. daß ihr Knie seine Stirn traf. In die violette Dämmerung ergoß sich ihre Ruhe.vollendet. flammt gelb und zart. Unter den Lerchen flog betäubend der Horizont auf. speisten Zwiebel. Butter. die sie noch umfing. rief seinen Namen. Ihr Name kam breit und voll Sehnsucht geworfen. Kein Wort. Es würde vorübergehen. Kam an den Pavillon. Sie neigte sich zur Seite. Sie verließ ihn. ging hinaus. Sie ging hinein in den Namen. scheuten die Saue auf. sanken im tiefen Schatten in Schlaf. war plötzlich allein. Das Tor fiel auf. verwirrte sich in den Gladiolen. machte Weichheit hingegebener an das Umgebende. die Wiese.

Das Bassin überschäumte weiß. mehr ihm sich noch zu geben. wurden klein. Den breiten Guß eines Löwen fing sie mit der Brust. nickte zu einer.« *** Befreite er ihn. klappte das Messer. die Stirn am Fenster. Tritone sangen über ihr. Sie ging hinein. er hatte ihr zugesehen. hielt die andere sprachlos ihm auf der offenen Hand entgegen. Im Stillerwerden der Luft ward es klarer in ihr. Sie lächelte. Langsam kam die Ruhe. Heiser sagte er: »Le Beau. Sie überließ sich dem Wasser. Ihr Blick sah hinter ihm im Kreis der Lampe eine Schale. alles sie verband. etwas zu versäumen. traf ihn in seinem Schlafzimmer. bläulich ihre Haut. Sie erbleichte. Die Blumen schwelgten in der heißen Luft. bis sie den Ausgleich erreichte. Das Wasser. flog die Mine. Es überkam sie Sehnsucht. die . daß das Schicksal niedersause. Ihre Lippen trugen den Namen. Das silberne Füllhorn schäumte unter der Sichel. Ihr Augen säumten sich. riß die Schlinge. wo nichts sie rührte. Zog zwei Kugeln heraus. suchte. Sie frug mit dem Blick. die einbezog sie in das Geschehen der Nacht. Furcht. Schreck.schwimmen.

Es flog aus ihr. Erhob sich. Sie ertrug es nicht. Stieg die Leiter zum Bad hinauf. forderte. ging herum. bückte sich. den sie zurückwies aus Rührung. Im Halbschlaf gegen Morgen fuhr sie auf. hinweg. wurde gut an ihr. den er ihr geschenkt. In der Nacht wurde sie riesig: Es kam nicht an auf die Größe. Ging an die Portiere seines Zimmers. Sie grübelte den Abend. Sie hörte die fadendünne Stutzuhr. drehte ab. Was galt Überlegung vorm Tod. Er hatte Jahre sie gesucht. was Güte an Stefan sie fesselte. unter ihn: »Ich bin bei dir. auf sie gerichtet. Kein Gedanke quälte mehr. sah ihn . bis das Schicksal fiel. Pegu . sah die Sonne prallen gegen die Rideaux. Paris. wechselte die Farbe. nur auf den Sinn. Ein Mensch litt um sie. packte einige Dinge in einen kleinen Koffer. um Liebe zu erweisen. trieb sie zu ihm.ihn erledigte. hatte sein Leben umgestülpt. Der Hund genügte nicht mehr. Da sprang durch die Portiere der Windhund. atmete. Sie tat Unrecht. als sie verglich. Der schmale lange Kopf strich an ihrer Wange. sah in den Park. die Ausnahme drückte sie. Solange bedurfte er die Sicherheit gegen jede Möglichkeit. Das Gewaltige seiner Änderung umfing sie. bedingungslos. . weil er ihn liebte. Aus den mähnigen. windgestrählten Sonnenblumen trat Stefan. Sie maß ihr keinen Sinn zu. . Legte sich nieder.« Nachts stand der andere auf. Kalkutta. Sie sah über ihm die Katastrophe. besah ihr Ohr im Spiegel. Schleifte den Hund aus dem Nebenzimmer herein. Er hatte noch kurze Zeit. die Uhr in der Hand. Was wog die Ausnahme gegen das Ganze? Nichts. kam herunter. lebte. pflückte Glyzinen am Fenster. Wischte die Nacht weg. Marseille. Sie hielt. Sie schwankte.

hineinging wieder in sein Schicksal. Sah nichts mehr als das Unrecht. Sie kommt gegangen über die Terrasse. bog die Brust aus seinem Muskel. . Als er erwachte. Sein Schicksal. geht durch das Zimmer des Ahnen. war seine Not eine Sekunde so groß. vorzutreten. sah zurück. Er fragt: durch wen? Sieht die Depesche. Sieht seinen Kopf. Die weißen Hotelwände prallten von Sonne . Hörte einen Wagen in der Nacht rollen. fest. . . Konnte nicht anders. das er kindlich nahm. Am Mittag saß sie in der Nische über einem kleinen See. konnte sie nicht vermeiden. schwer. *** Der Wagen kam an eine Barriere. Noch einmal fliegt seine Stunde. Der Motor stockte. Schrieb ein Telegramm. beginnt zu weinen. daß sie erbleichte. dem Geschlagenen nah sein . Er kommt an das Hotel. Eine Stimme aus dem Dunkel: »Ist es . das Le Beau befreite. seiner Enttäuschung sich unterbreiten. Als er den Arm reckte. Es mußte sein -. Das Auge blitzt vor Geist. beschäftigt Menschen. der litt. Sie will auch ihm dienen. hebt die Kerze hinein. Kam in das Dorf. Mücken um seinen Kopf. sah nur den Gefangenen. . in die Stadt. Nahm das Gepackte. Macht sich auf. glitt herunter. Als sie erwachte in seinem Arm. öffnet das Schiebfach. nun atmete sie sicher. hob sie den Kopf. Vorbei. einen Bach. sah zurück aus dem Wagen.und getragen werden. Das flog nun in die Luft. Holte ihn ein. fordert.schlafen. wühlte sie so auf. einen Fluß. Hob die Brust. Weiß: durch sie. Er fragt sich durch. Sie denkt: Nun ist Le Beau frei. Ein Raum schiebt sich zwischen sie und den See. Sie schaut durch die geschlossenen Lider. Von beiden. lauschte. daß sie ihn nicht verließ.

.« Er hebt die an ihren Händen verkrampften Augen: »Leide ich. Da steht Stefan im Fliederrondell. die Augen geschlossen. . mon ami . zurück. gräbt ein Loch von außen. Sie schafft eine halbe Stunde.« »Ja. arbeitet eine Stunde. Er ist bleich.« Sie kommt mit einem Dolch. Claudius. da du mich liebst.« Es gelang.« Fast in der Ohnmacht fragt sie: »Was . was kann ich tun?« Sie ist außer sich. Ein Gewitter bricht über den Wagen. . Duft der Syringen lüstern auf die Terrassen gestreckt.« Er lächelt mehr: »Das sollst du nicht.Sommer?« Sie ist tapfer. doudoux. . wenn du mich liebst?« Sie beginnt wieder. die Brust leuchtet phosphorisch. weiße geballte Kugel saust überm . Sie beißt die Zähne. Unmöglich. sie kam aus Gebüsch. Sie stürzt in sein Zimmer. Uhren schlagen. . steif vor Verzweiflung. lächelte aus dem verwüsteten Gesicht. Sie schreit laut: »Ich befreie dich.« Sie fährt mit der Hand über sein rötliches Haar: »Ché . Pappeln gigantisch reckten sich vor bleiernem Himmel. Sie nimmt den Spaten. es gelingt die Flucht. . die Spitze bricht ab. sagt hell: »Ja.« Sie sagt: »Ich befreie dich. in der Pause erschöpft: »Daß du so leidest. . es ist der letzte Plan. . er liegt. versucht das Fenster aufzubrechen. der Haken faßt. stößt das Messer ins Schloß. ché .« Sie beginnt mit den Drähten. »Traurig?« »Nein. das wie ein Kuhmagen gefächert ist.« Er lächelte: »Mit Gewalt macht es der andere nie. Sein Auge schließt sich: »Denk an mich. schläft.

Sie sehen sich an. als seien sie gefüllt. Sie haben ein Haus. der Fjord wird größer. Stille umgibt sie. Wochen. Nun sind sie vereinigt. Er will das Strömende. schreit verzweifelt. Sie hat es nicht. Trauer fällt ab. macht. zählt die tickende Uhr. nicht das Bewußte. Sie kann nicht leben auf Kosten der Frau. Atmet er ruhig. Motore überspielen delphinisch die Bucht. Nicht das gut Gegebene. Sie übergeht ihn. Fischerboote laufen unter ihrem Fenster. Eine Nacht wartet sie auf ihn. verstellt sich. er reißt den Raum weg. Sie hebt die Lider . streift seine Hand sie. will ihm Jahre ersetzen. . Sie lächelt.Himmel. beglückt sie es.-- Ein Traum erließ ihr. Monate. schreit im Schlaf. Er kommt nicht. sie wartet die Minuten. . Sie sieht auf ihre leeren Hände. scheucht das Gewesene. . Am Morgen erscheint er Sie ruft: »Deine Frau?« Er winkt ab. beschwört sie. Im Unterdrückten wächst er. schlägt sich auf. verloren. -. Aber sein Gesicht ist heiß. Sie ist erledigt. will den freiwilligen Akt. Allein er sieht ihre leeren Hände. Sie gibt sich jedem Druck seiner Seele. sieht den Ring im Traum an Claudius Hand vor der Demonstration. . was sie mit Stefan an Partie gespielt. Sie hat diesen befreit. fühlt sie sein Glück. fordert Liebe. das er Jahre erstrebt. Aber ihr Herz leidet mit der Verstoßenen. Doch er will mehr. Sie bekämpft ihn. kein Gedanke streift sie. Stunden. bereiten. gibt ihm aufmerksamer. Glück. dasselbe mit Le Beau. Sie hört den Ton. Aber der Schatten gräbt sich in ihre Seele.

jeder Verantwortung ledig gegen ihr Leben. Da standen Tausende. Wollte sich nicht verlieren. die ihr Dasein immer gekreuzt. konnte nicht. schieden.hin zu den Menschen. Was blieb: das Werk. Schoß des Mitleids sein. Bin ich glücklich? Suche nach Befriedigung wie ich. Um dich wie um mich stehen Ungezählte. In der Senkung blieben die beiden: Wegweiser -. fast schwingend. »Du bist elend. jenem. Wie geschleudert die Straße gegen den Himmel hinaufgestreckt. stürzten zurück. der sich zum Losschwung spannte. Fuhr über den Scheitel der Straße. Gestrafft in jeder Muskel der Seele. Angezogen auf der Sehne des eigenen Blutes ein Pfeil. daß wir da sind. fielen aus. die ihr Blut unvergeßlich zuerst erregt. Saugte sich voll des Horizonts. Sie reckte sich.« Sie packte. War voll Gewinnst bis zum Rand. das ihn zurücktrieb und ihn anfeuerte zugleich. der perlgrau vor sie sich schmiedete. für den Fall. Mehr kann der Einzelne nicht tun. die überwunden. sie hatte geirrt. . Schrieb ein Billet. sich verzetteln. versagt. dem. sündigen gegen das Ziel. Sicherer wie jede Sekunde. Trieb über die Nächsten ihres Bluts. Die beiden. war zu Ende. die sie zurückzog. bis in die Tiefe der Demut durchgelebt ihr Schicksal. Fuhr auf den Scheitel der Chaussee hinauf. der große Schwung riß sie zu sich. stieg steiler. Der schmale ovale Kopf hob sich scharf. Sie kehrte zurück. daß er käme. Der Gedanke. fuhr. ihr Abschweifung. Die beiden. Ihre Mission. apokalyptischer Hure gleich. Sie fuhr. Erkannte die magische Grenze der Kraft. ins Einzelne sich verwirrt.-. diesem.-. hilft uns beiden.Die feinen samtenen Lider senkten sich über den eisgrauen Blick. dem Ganzen zu. Wie frei die Bahn vor ihr. befreit. die sie gelebt. sie suche.

bohrte. pumpte es entgegen. ward nicht abgewiesen. in der gespanntesten Atmosphäre der Länder. studierte Quarantänen. das System. hinter sich her. Setzte Gordon hinein. Legte das erste Hebelwerk. schaltete die Organisation nach der offiziellen. Sah in den Listen nach. enträtselte ihn nicht ganz. wechselte Pässe. jeden Offizier.*** Sie ließ Minsk. mißtrauisch behandelt. trieb. Staffetten. Stockholm. . Kenntnis der anderen nur bei ihnen. vier Zimmer. sah Contis Liste nach. machte Abschriften aus Angst. Abwechslung der Reviere. Genf. Krankenhäuser. spürte den Gegenschlag. sie zu verlieren. sah die Taktiken. beobachtete durch die Zentrale jede Kaserne. Tyska legatione. aus Holz. fiel vor der letzten Erkenntnis. zog eine Meute Männer. hatte den Kernpunkt nicht. blieb acht Tage im Südviertel. füllte Skizzen aus. traf den letzten Zirkel der Jungsozialisten. kam mit Empfehlungen nach Kiew. in Upsala eine Verschwörung gegen Lund. Bedurfte nichts weiter. Gab es nach Minsk. Spannte ein Seil nach Minsk. maß die Spannung zu Wallenberg drüben. führte darüber Buch. war im Vorsprung. Tauchte in Genua auf. da die Technik die gleiche. jagte den Geist. Vervollständigte die Listen. der verfolgenden. legte die mit Contis Handschrift in den Safe einer Mittelstadt. kam durch politische Korridors höher. Erhielt Verstärkung. spürte aber die Maschinerie. Branting auf der Gegenseite. verzichtete auf Begleiter. traf die Zentrale. Stimmung der Eingekleideten. verschwand. Es genügte. trat in ein offizielles Büro. Glitt die Fäden weiter. Kaufte ein kleines Haus Rue du Purgatoire. Auswandererbaracken. über die sie gesprungen. tastete tiefer. Folgte der Linie. Undên.

setzte sie ein. schmolz die letzte Etappe des Unglücks. hörte die Explosion. entflammte. Sah die Listen nach. Fühlte mit neuen Kräften die äußersten Spitzen radikaler Kräfte ab. Sauste die Schaukel herunter. Gemeines -. Trieb weiter. verengte sich die Distanz unter Menschen. suchte Menschen auf. glitt in die neue Form. irgendwo war Paradies. Sie setzte nur auf den großen Schlag. Schuf eine Mauer.Auflehnung. wollte das Herz. Schoß Druckschriften durch die Netze. gab ihr ein Papier. hielt dicht die Depots zusammen. suchte. Sie lächelte. Der Mann erbleichte. erstickte Ungerechtigkeit. es rollte sich mehr rundend ein Ganzes gegen die Hebel. der schleuderte. wo Geistiges verkalkte. Unehrliches scharfes Ziel verfälschte. Zog die Linie von hüben und drüben. Gab nicht verschlampter heuchlerischer Wohltätigkeit verlogener Gesellschaft einen Sou. setzte sie in Stand. verstand an den Wurzeln Gutes. Jacques hinter der Sorbonne kontrollierte sich die Presse. fuhr es auf. Kaschemmen Altonas.alles fuhr in das Bild. Sah vieles. die zu kreißen begann. Löcher der zementenen Mauer. Gerichte. Sah in die Listen. Traf nicht die Haut. Vorhäuser Bergens. Umstülpung. Traf im Coupé eine Frau. Sah Bordelle Budapests. Soziales verfettete. das Conti in der Pupille trug von der Welt. weiter. Wollte ändern. das linke Auge schloß sich. Schob Raffaeli vor. Rue St. vornehm. strich über das schwarze Haar. Spürte . Pläne verquickten sich. Ein Mann sprach sie an. Bessern in jede Lücke. erbat Mittel für eine Mission. sondierte. schlicht. Tabellen. ohne daß er verstand. wurde klar. begriff ein Überlegenes. das sein Hirn dachte: Umschwung der Erde. verbesserte nicht. tat nichts in verlorenes verspätetes Spiel. Kam der Schlag. sachlich. machte. flog die andere auf.

vollführte die Entscheidung. schuf Agitatoren. Empfing ein Paket. Männer nahmen den Blick von ihrer Hüfte. lachten sich an breitmäulig. entzündete durch ihr Herz. Sie kamen zurück. ihr Unterwerfen. nur die Augenecken bebten. Sturm. ließ erkennen. ihren Befehl. gingen heim. Sein Geist schnellte von ihrer Zunge. wie als Kind die Schlange. Es waren die Haare. Bauern starrten blöd auf die Agierende. Falsches zurück. gespalten. die es nicht wußten. Ein Mann kam. Züchtete junges Fleisch. Gab Wind in sie. Sie unterzeichnete ein Papier: Administration des Prisons. Er trug sie in seinen Kleidern. weißglühende Spannung. wann gewinnt mein Ziel. spritzte Agenten aus aufs Land. Sagten: Erleichterung der Bürden. Ging in ihre Sprache. forderte Unbedingtes -.durch die Zeilen das zischende vulkanische Geräusch aufsteigender Kräfte. eine Mütze mit Metallschild funkelte in den Händen. schaffte. Traf mit ihrem Blick ins Schwankende. begann Kleines. Stieß. Indien. Sah in die Listen. die es nicht ahnten. Sie horchte: Bildung des Volkes. suchte Provinz. Jünglinge gaben sich ihr mit einem Ruck vorbehaltlos: nimm. Verzog den Mund. daß sie einem Jüngling glich. Öffnete. erwählte. nie Pause.ging in ihrem Bein. wann ereignet es sich. Warf Summen in die Siedepole. Quadrate. legte nichts mit lächerlicher Gebärde ins Faule. ließ die Zentren. Führte die Fäden in ein Netz. teilte Kreise. trieb hoch. Sie lächelte. verbarg sich. Blieb im Hintergrund. Es genügte. höhnisch. legte es in Raffaelis Hand. riß Geeignetes an sich. mit sich hoch. Sie sagten ihr: Wohlfahrt der Massen. hatte Vertrauensleute. war kleine Agentin. Führte sie. vergaßen es nie. ihre Ordnung. Zog neue Linien. Sah die Listen. . wußte nicht. »als ihr Eigentum bezeichnet«. Rußland. Vom Grabe Di Contis drang ungeheure Kraft. die Stefan bei der Flucht in die Berge ihr abschnitt.

Es war genug. lachend. verlängerte. wog ab. bog den Rausch des alten Vaudreuil ein in den Sinn ihrer Existenz. Belog sich. schloß die Augen zum .« Sie schüttelte die Haare. Erweiterte das Einzelne. Gab unter der Boulmichlaterne einem schmalen Dichter aus Renées Genfer Kabarett zwanzig Francs. Machte Verzeichnisse. Aber essen Sie. gab Anweisung auf Brot: »Schwärmen Sie. schlug ihm Geld ab. Noch nicht die Höhe. traf ihn die Nacht mit Mimis im Absyntherausch. kleiner Städte. Sie selbst sah es nie mehr. Raffaeli schob den Mund schief im Bart: »Sie sind eine Frau. folgte der Kurve. Tat es dennoch. zu sehr selbst erlebt. er senkte das Auge. wußte es. sah Raffaeli an. bis das Leben sich umdrehte. erneuerte. erhöhte. sah das Blödsinnige wohl ihrer Handlung. die kleine Huren erquickte. hatte zu viel hier gesehen. Reisende. Blieb sonst eisig. Dame. damit Sie tauchen. errötete. ich bin nicht Pedant. Strich durch. es werde gelindert. konnte nicht warten. ward nachdenklich. Geschlagene ihres Schlachtfeldes gingen auf den Terrassen. ihren Bauch ausruhte. Blieb verborgen. wo gegen Ausweis Abgemühte ihres Geistes Essen erhielten. Studierte die Krankenhäuser großer. sie ging nach aufwärts. vervollkommnete. Sie zwang Vertrauen auch im Traum. Gab Raffaeli das Schloß. machte eine Tabelle. Gründete ein Restaurant Rue Monsieur Le Prince. spanische Tänzerin. Trat in eine Förderation. Warf die Schatten der Frauen hinaus. Sah die Listen. zog eine Gleichung. Studentin. stellte sich gegen die Polizei der Gesinnung. traf ihn wieder Rue Guijas. verwarf. machte die Ausnahme.Sie tat das Vermächtnis. empfand Linderung im Gedanken. in diesem Falle Aussichtslose der Besserung.« Raffaeli schluckte.

ging ans Fenster. was ihre weibliche . Gehenden. fortzog. Ihr Zimmer stand leer. hochmütig vor Verantwortung. fahles Licht prallte ihr entgegen. das die Antennen eines Dampfers visierte. wo die silbernen Sonnen der drahtlosen Netze blitzten. Wachte. er prüfte. Andere Pläne umgaben sie. Sie war nicht draußen nötig. erschien wieder. ward nachdenklich.« Sie schlug einen Kreis um das Grab Di Contis. andere Pflichten. ließ ein Haus reinigen. armen Menschen. die Brillengläser standen scharf auf ihr. Fühlte den Herzschlag des Bodens. ließ gehen. Fuhr hinauf über Christiania. Traf ein kleines braunes Kind. Sie blieb ein paar Tage. zeichnete.Schlitz: »Verzeihen Sie wegen der Förderation. hörte die Nacht wieder Herzschlag an ihrem. suchte die Gleichung. Tage. erhielt. verscholl. die Tabellen. legte es zu sich. der unwiderstehlich entzündete. Sprach mit einem Sergeanten. badete es. gab es einem Balten. Tätig machte mit ihr. Empfing. Reiste nördlich. die Augen veränderte. Nahm es mit. hatte erfüllt. kehrte sie voll zurück. Lebte. Sie sprach den Arzt. Sie blieb dennoch. blitzte auf. Reiste. sah die Maste und Schorne steif nebeneinander. das Leben. Die Schiebetür des Lazaretts tat sich auf. dichtete das Netz. Wiegen des Horizonts. legte beiseite. gab aus. Mit den Schiffen ging sie hinaus. Hatte einen Reiz auf Menschen. Gab sich der Ruhe hin. Verglich. brachte die Häuser an sich. machte damit eine Kulisse. umschlug. besiedelte sie mit seinen Leuten. ein Wald gereckt. gab sich preis dem Hafen. gierig machte. Wochen. Schloß die Liste. Zog am Todestag Contis die Liste heraus. dem ungeheuer Kommenden. kam mit neuem Plan. fast erfüllt. Legte den Kopf zurück: Fast erreicht. befreite. dienend.

Keine Mutter am Bett. . Sie teilte aus. Sie gingen nicht mehr auf. sog den Schlauch an. die Hitze kam. . roch sie in der Luft. Grinsend ließ er seinen Darm hinein. stand sie daneben. Ein Bogen schlug sich von ihrer Schulter übers Meer: dort die Welt. .« Ihre Hand auf seiner Stirn . »Sie . .« Am Morgen trat sie in das Zimmer des Zigeuners. schritt hinunter zum Saal: »Ist Naga hier?« »Nein. brannte auf sie.« Sie brachte Wasser. unmeßbar gepreßt. . sie eilte. verführerisch. wie schön. Daß sie fehlte. . Gut . »Deine Mutter?« »Tot. . Er lallte einen Fluch. ließ altes Wasser heraus. freundlich.Kraft konnte: angeschmiegt an die Aufgabe. die sie noch umgab.« Sie lächelte: »Und dann?« . Er starrte schweigend: »Durst. Unruhige Schatten schwankten. da«. Die Zunge gehorchte ihm nicht mehr. Sie kleidete sich um. . Der Wind ihres Atems brachte Ergebung. Wie leicht das Schwerste zu tragen. Er sah die Welt hinter ihr. schlichtete. Er schiffte in die Wanne. neues hinein. wenn sie sie löste. . Sie legte die Glocke ins Wasser. Feindschaft . Sie schöpfte sie aus. unbewegt auch durch Trotz. . Sie neigte sich zurück: »Glauben Sie es immer schön . er erkannte sie. Welches Glück im Verzweifeln. diese vorwärts getrieben unhemmbar. kühlte. . sah man sie nur fern. sein Schicksal! Haß kam in seine Augen. Er sprach undeutlich. des Predigers Auge irrte unstät von ihr zum Fenster. . . Blicke gebannt an ihr . . . Der Fiebernde zog an den Lidern. . das Leben heiter und reizvoll zu nehmen. . . Auf und ab die Räume. »Wasser«. leicht?« Er wollte es nicht hören: »Nur dort sein. verband. Sie ging in Nagas Saal. Licht ging hoch auf seinem Gesicht. Dunkelheit immer um ihn. . Ruhe. . Weiter. sprach zu. . .

den Blick wie ein Fisch. gefestigt in dem Überwundenen. War das Haus eine Kasematte schmelzenden Bleies in weißer Hitze. . Als sie . erwacht. Bilder von Karussells und Kirmis.« Die Schwester küßte ungeschickt nach ihrer Hand. Der Zigeuner saß in größter Erregung. .-. hatte er Heiterkeit. lauschten schon halb erquickt die Insassen dem Regenfall. traf sie nicht. . Er hatte geschrieen. Sie sah auf. Der Glaube der Männer stieg. trotz der Hitze sangen die Matrosen: »Es kommt Gewitter. sondern die Klinke. Die große Schwester kam in der Tür mit ihr zusammen. jetzt beruhigte er sich.Sie machte Schaum aus Soda.-. »daß ich deine Instrumente einmal beschmutzte. zu dulden. Aus dem Garten ein Zug .« sagte sie. trat aus. -.-. Seine Sehnsucht wuchs. ward Neigung.« »Schon damals verzieh ich. stand in dem Raum wie eine Wolke. erstaunt. stieg. . wo Sie Ungeheures vermögen?« Sie schnitt ihm das Fleisch. Als sie vorbei war.« Nachts beim Füllen des Wassers fiel sie ohnmächtig um neben der Wanne des Zigeuners. verbreitete sich. Tag auf Tag beginnend mit Schüssel und Schüssel . ohne Haß. »Ich sollte nicht Kraft haben. ein neuer Kranker. ein noch nie erblicktes Lächeln um den harten Mund.-. Buntes. zeigte ihm täglich das Neue. ward tödlich. Die große Schwester drückte ihr ein kaltes Wasserkissen auf die Brust.prallte ab. resigniert ohne Kampf -. schielte mit den Augen zwinkernd nach der Seite. legte die Messer hin: »Wie gering ist das alles. neigte den Kopf. geliebte Landschaft.unmögliches Dasein. In der Unmöglichkeit wuchs der Glaube nur stärker. Sie stachelte ihn auf. den sie versprach. Der Blick des Predigers traf sie. jedesmal mit erneut gesteigerter Kraft. heißem Wasser. Schmierseife. »Verzeih.« Sie sagte es zehnmal.

stammelte er. Die Angst. Sie erreichte ihn. aufgetan. wischte den Nebel zu großen Strudeln. . Woher? Sie hatte Sehnsucht. von seinem Dunst ins Gespenstische zugezogen. In diesem Augenblick fühlte sie verzweifelt. Langsam das Rauschen einer schwimmenden Otter wie aus der Ferne. überwand sie. setzte sich wieder. vorher . . Am höchsten Triumph spürte sie die Lücke. Er flog zur anderen Seite. Sie ging. .« Er tanzte im Wasser auf und ab. ungeheuer gereckt mit metallen gekühlter Wut. öffnete sich mit maßlosem Entzücken: das Meer. Der letzte Sieg. Er schlug in die Hände: »Bitte . Ein Hase mit hell leuchtendem Pelz. Die Luft vor der Küste war zusammengezogen von silbernen Nebeln. Der Bach geschliffen. . erschrak. Möven schlugen sich hoch. O Möven. Der Mond fiel platt auf das Wasser. Dunkelblau gemeißelt stieg das Meer. Die Gegend ging heller. Ein Vogel flog auf. Die Erde. bitte . hochgerollt. Die Möven. Das Letzte fehlte. Sprechens kaum mehr fähig: »Die . stob über den Boden.allein mit ihm war. hingen eine unbewegliche Schlange vor dem Himmel. Auch diesen halbverfaulten Kretin. . stählern. schlug mich. . sie zu verlieren. »Rype«. Es lag hinter dem Schleier. schlug groß und dumpf. löste ihn. daß etwas fehle. dampfte zarteste Glut. Es genügte nicht. . rief sie ihm. Alles trug ihren demütigen Sieg ihr zu. der vor Bösem strotzte. . .« Dann schwieg er. wußte nicht wohin. Schwer atmend ging sie durch den schwülen Raum.

Der Saft zog in sie. Flöße und Feuer. Abends kamen sie ins Freie. . nur nach Getrenntem gierig. die Schenkel. lockte. Tausend Klüver wiegten auf dem Ontario. hielt die Sehnsucht fest im Innern. scharf. sie durchdrang sie mit dem Saft in jeder Pore. Ihr Leib und der Baum hoben sich. Der Ottava rauschte. »Meer«. Gewähntes verwirrte. Dennoch fehlt das Letzte. ihren Leib. Standen im Traumgrau der Landschaft aufgerichtet. Sie senkte die Lider. Ihr Rücken stieß an etwas. begehrte. Im Lallen des leprosen Idioten formte sich glühend ein Glück. ineinandergeflochten. Nichts störte ihr Treiben. . Nichts Einzelnes sog. Die Sonne sank blutrot über Herden neuer Inseln.Was Menschliches zu tun war. weich sich hebend. Entwichenes pries nur ihre Unermüdlichkeit. eine Flöte. Sie war zufrieden. Ein Baum. stieg das Sehnsüchtige unerträglich. war Schmerz des Rohrs nach . flammend war es getan. Warum flog der Körper nicht über das Segel. das Herz. Phalux. ihr eisgrauer Blick streifte das Meer. Hatte entsagt dem Eigenen. Kein Phantastisches. Dreieck spannte sich aus den Brauen. . schliffen träumerisch den Horizont stahlblau . nebellos: Smaragdene Inseln tauchten aus Fächern der Sonne. schrieen sie. Das Meer ward ein Spiegel. Der Klang des Blutes. zum schlankesten Instrument der Sehnsucht.

Kräftigte sie und machte sie schön. Unter braunen Segeln entschwand glühend das Kupferbergwerk in die Klippe. ein Komet. Der magische Pol ihrer Jugend streifte ihr zu. der wilde Zug um den demütigen Mund. Noch einmal standen die Flaggen starr. durchdrang sie neu. Dann fraß das Meer mit einem Ruck das Ganze. Stück für Stück vergeben. sah den Kapitän. Stand am Schornstein. Karten. legte sich köstlich auf ihre Haut. frug. Schaum. ein Aufschrei: zurück zur Heimat. lächelte. die Lotung. ihr Leben hingegeben. glühend. Di Contis Vermächtnis erfüllend. ging hinunter. die faulige Erde (geschminkt zwar und kokottenhaft . aus der sie kam. die heißen großen Lippen: daß sie die Stärke habe. hinauf. ging auf Verdeck mit großen raschen Schritten. stürzte durch die Gefäße. vom Bug heraufgeschlagen. je näher sie rückte. schaukelte mit jeder großen Woge. Eine Stadt entschwand. die sie schnellte. Sie nahm es. Traf Beamte. Wurde tigerhaft. auf langen Beinen die zarterhaltenen Brüste. daß irgendetwas. strebte ihr entgegen. Der Morgen ging auf. Ein Segelschiff bootete aus. Aber erst der Saft der Erde. tätig und unermüdlich wachsend und handelnd zu warten. Wind trug ihr Frische zu. Erdbeben. Abends unter der eingeholten Fahne kam es: Sie hatte Kraft verbraucht. aus der es geformt. Schmelz blühte sie hoch. Studierte Barometer. Nebel rollten unter der Sonne. gezahlt im Guten wie im Bösen. es kam ihr entgegen. Die Spannung blieb wohl.der Weide.

Ein Park von Wagen scharrte um sie. stieg in ihre Haut. durchwühle und stürze. verdeckten.noch lächelnd in ihrer Raserei). aber er riß nichts heraus. Sein Gesicht war blond. . steckte die kleinen Finger in die Ohren. rief ihn dreimal. hinweg --«. Ein Mittag scholl. den Hals hoch neben ihrem Ohr. ein Diener stieß sie an. griff namenlos entsetzt an die Brust. Sofort schloß sie die Augen. das Erhobene. Etwas fiel vor ihr hin. ans Land. kamen vor sie. Der Lorenzo. sondern streifte die Hand nach ihr. »Hinweg . Der erste Halteplatz kam. Sie raffte die Plaids. gespeist aus dem Atem ihrer Jugenderde zu Mut und unentspannbarer Dauer. Klippen. etikettierte. Da dienerte ein Neger. es verschwand. rief einen Namen. Gepäckträger häuften ihre Koffer auf einen Wagen. Langsam zählte sie die Koffer. Hinter ihr Kommende drückten. Sonne stach durch . Sie bückte sich. »Nein. ihrer Sehnsucht. als klatsche ein nasser Fisch auf Stein. Das Gepäck häufte sich um sie in der Morgendämmerung. gescheitelt. Ein Schatten blitzte vorüber. die Figur ihres Traumes. ging über den Steg ins Boot. wiegte auf den Beinen. Ihre Augen hoben sich. Sie schwebte. schob etwas in sie hinein. rief den Namen. faßte ihr Paket. Über ihrer Achsel schwebte etwas. in die Warzen der Brust.« Er lutschte die Zunge zurück. ein Eselmaul schrie. die Maschine zu entfachen in den großen Kreis der Tat. Blutsüße blieb. Es spielte sich beißend ab unter den geschlossenen Lidern: Ein Mann mit Lichtkonturen machte eine Bewegung. das eines Skandinaven. . Kanonen brüllten. noch grau unter Bäumen. daß Schicksal sich balle und sie selbst zurückkehre. sah rasch auf. Möven in Spiralen durchwälzten die Luft. Eine Beglückung durchfuhr sie.

Sie zieht den Mund ein. bewegen sich. ein wenig.das Grau. Zitternd hob sie mit der Hand aus der Tasche die drei achatenen Kugeln. Da sieht sie erschreckend. daß sein Gesicht verändert ist. Sie drehte unter der Gewalt des Stoßes sich um die Achse. Die Kluft ist zu groß -. brauste mit einer Welle durch die Zweige. Und da sie tapfer gekämpft bis auf die Höhe. was im Menschlichen ihr am erstrebenswertesten schien. schmiß sie fast um. zuckend. Die Wagen scharren alle. Eine Lichtung entsteht. wieder blitzte der Schatten.zwischen ihm und ihrem Leben.« Sie steckte das Paket in die Manteltasche. Erlebnis haben ihn geschlossen zu unsterblich menschlicher Schönheit. Ein Wagen streifte ihre Schulter. Menschliche erst erfahre. Eine rauhe Stimme brüllte: »Idiot. Leidenschaft. nur ähnlicher. längst. Sie hat überwunden. Da steht darin Caspare Symes. schlägt der andere Pol ihres . hebt sie die Achseln. sein Geist vom Auge. sie erbleichte.ihr Herz erstarrt -. Di Contis Atem schlägt ihm aus der Haut. Sie schüttelt den Kopf. Neben ihm ein Pferd. Zurück? Sie dreht sich wild herum. Seuche. Da erkennt sie in ihrer tiefsten Minute plötzlich: Daß dies ihr aufgespart war. Als er den Kopf bewegt. damit sie vor eigenem Glück das Größere. Vorbei. ein Gewölk unter den Palmen. Nun rast ihr Herz. Die unbefangenen Gefühle fehlen zu dem.

by Kasimir Edschmid *** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE ACHATNEN KUGELN *** ***** This file should be named 39277-8.txt or 39277-8. der auf sie zuging.gutenberg.org/3/9/2/7/39277/ Produced by Jens Sadowski . gegen die Welt zu stoßen. ist da. beglückt. geladen mit Kraft. ist da. kurz und heiß die Hand zu: »Komm. Und da sie nicht enttäuscht und feig vom Dasein kam. wächst. sondern durch größte Bemühung nur der Weisheit näher ein Geringes gekommen. sie zu ändern und Contis Hebel aufzuschlagen aus dem nun unfehlbaren Gehäuse.« End of the Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln.zip ***** This and all associated files of various formats will be found in: http://www.Lebens ins Zentrum. wandte sie ihm.

You may use this eBook for nearly any purpose such as creation of derivative works. Redistribution is subject to the trademark license. Creating the works from public domain print editions means that no one owns a United States copyright in these works. They may be modified and printed and given away--you may do practically ANYTHING with public domain eBooks. *** START: FULL LICENSE *** . set forth in the General Terms of Use part of this license. reports. especially commercial redistribution. If you do not charge anything for copies of this eBook. Special rules. apply to copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark.Updated editions will replace the previous one--the old editions will be renamed. Project Gutenberg is a registered trademark. performances and research. so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United States without permission and without paying copyright royalties. complying with the rules is very easy. and may not be used if you charge for the eBooks. unless you receive specific permission.

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