The Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln, by Kasimir Edschmid

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Title: Die Achatnen Kugeln Roman

Author: Kasimir Edschmid

Release Date: March 27, 2012 [EBook #39277]

Language: German

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Produced by Jens Sadowski

Die Achatnen Kugeln

Roman von Kasimir Edschmid

Verlegt bei Paul Cassirer in Berlin 1920

Alle Rechte vorbehalten Copyright 1920 by Paul Cassirer, Berlin

Geschrieben Neunzehnhundertvierzehn bis Neunzehnhundertachtzehn

Gruß an René Schickele

Vorspiel

Nun stiegen sie schon die zweite Stufenreihe hinunter. Immer sahen sie auf der anderen Seite die schwarzen Schatten, die sich wie sie selbst bewegten.

Die Wasser rauschten langsam. Als sie die dritte Terrasse erreichten, kehrten sie um nach der anderen Seite, die schwarzen Schatten schwenkten und traten auf sie zu. Da kam aus dem See unten ein silberner Strahl, er glühte auf, Licht strömte die Neigung der Rasenterrasse herauf.

Das Schloß über ihnen schlug eine Mondflamme in den Himmel.

Zwei Herren traten zur Seite, die anderen bogen Halbkreise um die Gegner,

die die Mäntel abwarfen und in weißen Samthosen, die Brust offen unter dem Hemd, sich gegenüberstanden. Ein flüsterndes Signal überklirrte das Metall. Aus dem dunklen Laubgang stöhnte ein Vogel. Ein Mann fiel um, den Säbel in der Gurgel, die Augen nach oben gebrochen.

Der andere warf sich aufs Knie. Schob mit dem Daumen die Lider des Liegenden probend herunter, sie schnellten wieder über die gläserne Pupille zurück und hefteten sich auf den Knauf des Degens, der ihn durch die Kehle auf das Rasenbeet kreuzigte. Da stand der andere auf, schüttelte die Haare. Das war vorbei.

Er sah sich um, empfand atmend die helle Nacht, die mächtig gewölbt war.

»Mein Herr . . .« sagte der Sekundant des Gegners. Er deutete mit lockerem Handgelenk auf den Toten.

Der Marquis neigte den Kopf nach ihm. Was ihn erfüllte, verschwand. Die steife Gebärde des Todes löschte die Wut des Abenteuers. Er sah auf, die Seele nicht mehr zusammengezogen. Wie schien der Mond feurig und entflammte purpurrot die Zweige.

»Zaudern Sie nicht« -- flüsterte der Sekundant, »sofort zu begreifen, daß Sie im königlichen Garten sind. Jetzt noch zu leben, heißt nur bedingt und halb ein Lebender zu sein.«

Vaudreuil trat mit einer Verbeugung zurück. Ein spöttisches Lächeln kniff in seinen abwesenden Mund. Dann kam der Laubengang. Das Dunkel der Nacht saß darin, unaufgescheucht vom Licht. Die weißen Hermen glommen aus der blauen Dämmerung. Nun paradierte ihn die Wache.

Die Rondells mit den Fontänen waren beinahe rot, und die Tritone schäumten vor sich hin. Auf den Seiten verschwammen die Alleen flaumiger Dämmerung. Eine quecksilberne Säule stand das Schloß aufgerichtet neben ihm. Zwischen dem Schwung von zwei Koniferenästen zog sich der ganze Garten noch einmal zusammen. Dicht über dem tiefen Wasserspiegel am Ende der gesenkten Terrassen hing riesenhaft der Mond.

Im runden Ausschnitt der Tanne hing eine Spiegelung, wie aus Silber eine metallene Platte.

Nächte voll Schwärmerei und Lichtern hoben sich über dem Park, zogen rasch vorüber. Zuckende Frauenleiber sträubten sich vor ihm auf. Ein großer Ritt, der ihn mit Ruhm behängte, glitt durch die Luft, sein Bein hing blutend in der Bügelung. Ehrgeizige Spiele, sehr erleuchtete gläserne Säle . . . Teile des Gartens dampften, brachen auf, Nischen entlaubten sich, Gänge warden ohne Dunkel. Gab es nicht eine Frau?

Eine Frau, ohne Geheimnis am Körper, verlogenen reizlosen Hirnes, ohne Leidenschaft der Erfindung, gut für Lakaien. Dennoch schlug er sich heut um ihre roten Haare. Dies ist das Dasein. Er lächelte, als ob er die weiße

ohne Reue. Blieb ohne die Erregung des eigenen Blutes. und er krümmte sich vor Schmerz über den Abschied. bläkte ihn an. die bleich durch eine Laube in der Parkecke auf ihn wartete. Das Bild brach ab. mit denen er soff und spielte und sich schlug. so sehr hing sein Herz an der Erde. Aus allen Bosketts flossen Blumenrüche. Die Grimasse des Totengesichts. Da sah der Marquis hinuntergleiten in den See. entblättert die Lauben beim dritten Knie schon. Der Mond nahm es auf und bog es aus dem Park. von seinem stählernen Witzwort in der Gurgel gefaßt. Eine Nachtigall jagte einen süßen wilden Schrei schlaftrunken ins Gebüsch. ohne Zorn. Das Schicksal riß durch sein Herz. Er zog den Degen an sich. überfiel ihn alles. Waren diese Terrassen nicht verbraucht bis zum Irrsinn. Die Herren. raffte sich auf. schon oft Gelebtes. das sein Feuer zu fremden Abenteuern sich schuf. Der Marquis sah zu. Als er sich aber umbog. Er sah ohne den Schleier der Spiegelung in den Park. Dann trat das alles schon nicht mehr ihm zugehörig von der Neigung der letzten Rasenfälle in Berührung mit dem Wasser. sinnlos Wiederholtes. fror am Eisen.Zofe in den Flieder herunterpfiff oder die Pikardin berührte. stak am Boden. das er darin geöffnet. auch wenn sie . Damen daneben und Hunde. die an ihren Knieen wehmütig zitterten und leicht mit dem Kopf nickend ihn verließen. nichts übrig wie nackte Enttäuschung. was ihn ausgefüllt hatte die Jahre.

« rief er sein Herz an. das Gesicht in Ruhe. Die Wache trat vor. Sie hielten ihn für betrunken. Er machte zwei große Schritte. Angst kam auf ihn. zerrte an dem Tuch. die Brust frei unter dem zerrauften Hemd. In weißen Samthosen. keine Sonne mehr sehe. die der Mond blau schlug . er wollte sich daran halten. reckte sich steif. als er. Er blieb da stehen. . .« Allein er konnte seinen Schmerz nicht kränken und schluchzte. eingekerkert in steinerne Mauern. wenn er bleibe. Sie hielt nicht. an die Luft. Kein Garten stand mehr vor ihm. die Pflastersteine. . hoch. Affe . Er hatte noch nie Abschied genommen. Lautlos. der unter seinen Schritten leise aufscholl. daß er. den Seitenflügel umschreitend. stieß den Degen fluchend auf den Boden.verbraucht war. sein Herz klammerte sich an das Licht. . Ein Soldat sprang in seinen Schatten und bog den Bauch in Verrenkungen hin und her. grüßte und grinste. . taumelnd ging er zum Tor. . »Nicht weinen Vaudreuil. wankte und zog den Mantel über den Kopf und weinte. biß in den Mantel. In der Kehle ein Zittern riß ihm den Schmerz bis zu den Zehen. . Dies flimmernde Weiß an den Rändern des Schlosses. ging überlegen und sicher . . »was weinst du. den großen Empfangshof betrat. Das große Gebäude verdeckte ihm den Mond. Wie liebte er die Freiheit.

Er ritt zweimal im Kreis. Er ritt davon weg. Die Stirnen der Gäule wandten sich im Kreis. Baptiste zog die Riemen der Ledertaschen auf und zu. ging die Fahrt im Zickzack. sprang plötzlich wild über einen Gießbach und jagte zurück. Sie ritten direkt darauf zu. schoben eine südliche große Linie nach Rochelle. Links lag das Sommerschloß. fern das Sommerschloß des Marquis. massierte das Bein. Hemden. über Wiesen mit Rehböcken. später durch das Dorf. Durch Schilf. Die Kieswege. Gegen Abend kamen sie an den Hügel. Waffen. nach einer schweren Stunde waren sie wieder auf dem Hügel von der anderen Richtung her. dann jagte er in den eigenen Spuren zurück.In der Dämmerung rannten die Pferde nach der Küste. sie jagten um einen See. ritt rechts in ein Tal. Baptiste sagte kein Wort und folgte. angelegt für die Zärtlichkeit von Frauenschenkeln. Der Marquis stieg auf. ging es stundenlang. Baptiste stieg ab. Aus der einstöckigen Front schimmerten die vielen bis zum Boden gesenkten Fenster. Am Mittag brachen sie aus Weidenunterholz und waren wieder an dem See. zuerst gegen Havre zur Täuschung. schräg herunter . Das zweite trug den Diener. an dem See vorbei in die Landschaft der Küste. . flammte die Sonne über Versailles. Gegen Abend lahmte das Pferd. Sanft stiegen über die Mauern die hellen Bogen der Springbrunnen. Geldrollen. Eine Erhebung hinauf. lagen . die spielten. das dritte Gepäck. dann ganz herum gedreht nach Dieppe. Gegen Mittag fluchte der Marquis. Dann warfen sie die Gäule nach Westen. Tief im Süden sahen sie. Der Marquis ließ die Gäule saufen. rastend in einem Dorf. Paris fiel zurück unberührt. Als sie bogen. Dann von eigenwilligen Dämonen getrieben. . Die Sonne ging unter.

Der Marquis erbleichte. griffen zu den Rudern. sprengten am Ende die Mauer wieder zurück. Der Segler lag weit draußen und löste die Anker. vor Frauenhäusern gelauert . daß er es . Der Diener stand schlaff. vom Wind geschlagen. Die Pferde liefen wie die Teufel. Da stieg dem Marquis das Grauenvolle des Abschieds bitter in die Kehle wie kein Schmerz. . . . die Mauer war hoch. Nebel klatschten graue Wellen über die Küste. Er ritt in den Bügeln stehend. daß Sie mich mitreißen auch da hinaus . »Zwölf Jahre waren Sie bei mir . . Aber der Diener ballte die Faust. wies auf das Meer. das schwankte unter krachenden Wellen. . . versagte sein Herz. Sie fanden es nicht.?« Der Marquis stand aufgerichtet im Boot. Das Meer kam. Sie ritten hinunter. sah auf. Dann trat er einen Schritt zurück. Matrosen warfen die Mantelsäcke in die Barke. zwölf Jahre habe ich Bügel gehalten. das sich dunkel donnernd zusammenballte! »Bin ich ein Hund. Einen Augenblick hob er wie bittend die Hand. Oben stand Baptiste. Vaudreuil sprang hinein. Der Marquis ließ Baptiste vorreiten. Der Steuermann stieß das eine Bein gegen den Pflock. dann hatte der Marquis ein Messer verloren.«. dann in die Nacht. . die anfing. er röchelte und verzerrte sein Gesicht vor Haß. hielt ich Sie nicht wie einen Pagen .träumerisch im Schein des südlichen Abends. . Als er von diesem letzten schlechten Stück sich riß. Sie hielten nicht an.

Dreimal schoß eine breite Woge zwischen die Fregatte und sie. »Wie feig er ist«. Aber er empfand seine Stärke mehr zu leiden mit schmerzlichster Beschwingung. Möven lagen auf den Wellenspitzen. Das Schiff hatte sich weiß beflaggt. die Arme in die Luft zu stoßen. als die Barke an den Segler rollte. die Arme verkreuzt. Dann faßte Vaudreuil die Schlinge. Dann warf der Wind ihm die Haare über das Gesicht. Vaudreuil litt mit dem Niederen. Das Boot schoß los.« Er schrie. verwirrten. schoben ihn herein. Taue klatschten aufs Wasser. teilte sie. . das Gesicht stumm gegen den Herrn gerichtet.demütigte. »behalten Sie die Pferde. Auf dem erhöhten Hügel der Mole lag Baptiste. sauste eine grüne Welle hinunter. »und doch wie groß seine Sehnsucht. Die Tiefe der Erschütterung gab ihm ungeahnte Kraft. Er bat eine Sekunde. durch den Wasserstaub. denn die Flut machte die Luft voll unruhigem Geräusch. Er sah die Küste nicht mehr. Der Marquis nickte vom Rücken der nächsten dem Diener zu. der ihn verließ. Nebel kamen.« Da begann Baptiste zu schreien. Gehen Sie zurück nach Versailles. »Bleiben Sie ruhig.« sagte er. auf den Knieen. bog sich und rauschte. Matrosenhände erfaßten seine nasse Taille. Wie ein Affe erkletterte er das Verdeck. Der Segler rollte auf hohen Wellen. Der Marquis sah zurück. sein Haß und das Schmierige stritten mit dem guten Gefühl. Lösten sich und immer brach sein Bild. sagte der Marquis.

Er fing Germanen. den nur einmal in Barbizon nach einer ausschweifenden Woche mit Lilotte.Dann kamen Tage. Am fünften Tag wurden die Segel gerefft. Mit weiß knatternden Spitzen schlug das Meer gegen den blau aufbrechenden Horizont. der Himmel sich seidig zusammenzog. Sein kraftloser Körper. erfand er neue Speisen. Nie aß er früher so weißes Fleisch. litt unter der Ohnmacht und stemmte sich mit Wut dagegen. ein Sturm legte die Fregatte auf die andere Seite. der letzte Strich des Horizontes gab seinem Gefühl die ruhig sich schaukelnde Sicherheit der Ruhe und des Glückes. Er sog den Geruch des Meeres ein. briet Herzen. Aber die Dauer des Zustandes führte ihn in die Überwindung. Matrosen saßen in den Takelungen. Er röstete Flossen. Erfinderisch geworden in der Ruhe. Als er geduldig ward. Sein Magen spie über Bett und Tisch. köpfte sie. Das Schiff wendete. Matrosen liefen mit Haken und Büchsen nach Backbord. daß seine Kabine stank wie ein Stall. stieß ein Leck in den Speicher. spielend überwand er die Melancholie der Abende. das braune Segelzeug schoß scharf . wo die Sonne nur da war. Die Segel klatschten. Ohne Zorn fand er sich darein. standen dick voll Wind. Da stand am Horizont ein Schiff in der Form saletanischer Piraten. schaute auf das Spielen von Welle mit Welle. Seekrank lag Vaudreuil auf einem Haufen Taue in seiner Kabine. der Tänzerin des Dauphin. warf die Körper den Kabeljaus zum Fressen hinunter. Sein Geist litt unter der Beschmutzung seiner Kleider. Der Tag ward ihm phantastisch. ein Purgier mit Schweiß befreite. briet die Köpfe. daß er tagelang kotzte. befreiten ihn helle Tage. Die Angel lag auf dem spiegeligen Wasser.

Jedoch der Drang seiner Würde war größer als seine Neugier. Mit schmutzigen Schuhen und Strümpfen kam er. Da begannen die Matrosen zu grinsen. Zwischen zwei Felsen fuhren sie in den St. Aus den Verstauräumen kamen Kanonen angeschleppt. Denn das Schiff war gascognisch. Da brauste es aus dem Sprachrohr des Drachenschiffs: »Vila«. vom Hof. um nicht sofort hinzulaufen. Sie hielten sich gerade. halb Gelöschtes aus seinem Gedächtnis. zogen endlose Spiralen immer höher und schrieen. einer sang. Sie zogen die Hemden aus und winkten in ihren bronzenen Brüsten hell zwischen den Leinen und dem blühenden Himmel. wenn auch ihre Stoffe derb waren. Auf Vaudreuils anderer Seite saß der Bischof in violettblauer Sutane. Abends erschien der Kommandant zum Bankett. Er gab. Morgens booteten sie aus nach Quibek. faßten ihn von immer neuen Seiten.drachenhoch vor dem Gelb. Die Wände standen wie Pyramiden. Die Straße war kotig. Sie schlürften jedes Wort. Vaudreuil blies die Backen auf und ging hin und her den Abend. Er hatte den ganzen Mittag die Finger seiner Hände hin und zurück gezählt. Ihre Fragen umzingelten ihn. Schwärme langgehalster Vögel hoben sich. den Frauen. was er wußte. an die Palisaden und nannte seinen Namen. die ihren Namen entsprachen. Der Kapitän schrie. Der Geruch Europas war noch an ihm. nach Tang riechend. teilnahmslos. die sonst das Gleichgewicht des Schiffs gegen den Wind stärkten. ihre Schuhe aus Rindsleder. . aßen mit Bewegungen. Lorenz. den Städten. das roch. Vaudreuil ging sofort zum Fort.

gewann zurück. Sie machten eine Pause. bis der Apparat rauschte. sagte der Kommandant und schlug im Takt die Fäuste auf den Tisch. gebranntes Wasser zu saufen. Ein Offizier fiel um wie vom Schlag gerührt. Der zweite Fähnrich begann ihn sofort zu . Um fünf saßen sie hinter den Karten. Sie wurden verlegen. aßen kleine scharfe Fische. Das Zimmer dick vor Rauch. Der Bischof leckte an seinen fetten Fingern. sah nur Waden. beschrieb sie mit dem Finger. Beim Dessert verloren sie ihre Haltung. hob sie und senkte sie heftig. Vaudreuil kam beim Pharao in Verlust. schrie: Germaine . . .Der Bischof riß einen Fisch mit beiden Händen am Schwanz auseinander und frug: »Was planen Sie hier?« Aber Vaudreuil zuckte die Schultern. man verweigerte seine Bons. Ein Hauptmann taufte einen Eingeborenen. Der Kommandant zuckte die Achseln: »Er liebt. Schwenkte den andern auf. »Fettes Schwein«. seinen Gewinst festzuhalten. Sie kehrten zurück zu den Karten. Sie schwiegen eine Zeitlang. Er hockte sich in die Ecke. Um vier begannen sie. Ein Fähnrich kam in Verlust. Die Sonne stand draußen. Vaudreuil hielt Bank. wurden sie höflicher vor seinen Mitteln. Verlor. leckte das Maul. Der Kommandant trank rasch.« Seine Hand schrieb eine Anweisung. Der Bischof hob den Arm. Als sie zwei Rollen Louis gewonnen hatten. Der Bischof setzte die Sutane. Boys brachten Kübel. die er rotglühenden Auges Vaudreuil hinüberreichte. seine blecherne Stimme anfing zu singen.

Dann lachten sie alle. der flachen Hand. . der stieß ihm. Er richtete die Spitze des Degens nach hinten. Den Rückweg verlegte der Kommandant an den Palisaden. Seine Schinken hingen zum Fenster heraus. fiel krachend zurück in die Lehne. klatschte auf feine fette Schulter. im selben Augenblick leicht in die Achsel. ging so auf die Wache zu. wandt sich zum anderen. zwölf Soldaten hinter ihm. er wand sich. umwirbelt von Dampf. denn seine Stimme lallte und überschlug sich vor Besäufung. In der Mitte des Zimmers lag ein Haufen Fett. Er legte den blauen Rock auf den Haufen. Des Bischofs Arme zeterten herunter. Er stank aus jeder Pore. Sein Lachen steckte an. brüllte der eine und fuchtelte in der Luft. Zuerst prustete ein Soldat.« Der Fähnrich. Vaudreuil lachte. warf seinen Degen weg. Vaudreuil schonte ihn.« Vaudreuil bot Ohrfeigen mit. salutierte mit der Hand. Der Kommandant bog sich von seinem Stuhl. An der Palisade erreichten ihn Schreie. Dann weinte er und psalmodierte eine Beichte. »Den Degen. wollte ihn als Adam durch den Morgen führen. Am Fenster hing der Mondbauch des nackten Bischofs. trug sie hinaus. Die Fähnriche brachten die Sutane geschleift. Vaudreuil ging hinaus. vor dessen Umarmung jede trübe Zofe flöhe. Der Bischof quietschte mit Faseltönen. das den Himmel vertrat. schmalnasig und hager. . flatterte mit den Händen. Sie zogen. beugte sich wieder. schlugen sich auf die .entkleiden. krampfte die Arme über den Bauch und bekam das Maul nicht zu vor Geheul. »Es hätte auch die Kehle sein können. »Germaine«.« Vaudreuil packte die Sutane mit den Fingerspitzen. »Also doch . Eine Hand hob sich über ihm.

Er kommandierte die Wache zum Salutieren. wo Männer loteten. ohne Zweifel. es geschah unter Schwanken. Am Bootshaus lag sein Gepäck. Mitten in der Szene vergaß er es wieder. versprach Vaudreuil Weiber. ward aufgehoben. frug nach Paris.« Er stemmte sich mit dem Rücken gegen ein Haus. die Soldaten johlten weiter. Es gab einen Skandal. Der Kommandant torkelte einem an den Hals. schlug sich den Bauch vor Lachen. Arm in Arm mit Vaudreuil verließ er das Fort. umarmte ihn. Er erklomm das Schiff an der Seite.« Sie zogen durch die Kneipen. bis es ihn erreichte. rülpste Gelächter. lief nach links. schwenkte nach rechts. In der dritten entlieh er eine Rolle Louis. In der Stille verengte sich der Fluß. Der Kommandant. Die Eingeborenen sangen vor sich hin. setzte sich unter ein Sonnensegel. Vaudreuil schlug sie ab. begannen eine Prügelei. Vor der Mole schaukelte ein großes Segelboot. Eine Rinne lief ganz langsam über die Platte. ohrfeigten sich. auf den Bauch. indem sie die Segel besorgten. Vaudreuil blieb sitzen. begann zu bluten. schlief schnarchend ein. begann zu lesen. Dann stand er auf. das Meer blieb stürmisch mit schlagenden Wellen zurück. »Ich muß Sie verhaften. »Ich warte bis zum Abend. Der Fähnrich zog ein Lächeln um den dünnen Mund und salutierte. um fest zu stehen. . donnerte wütend.Schultern. fiel um. zog ein Buch aus der Manteltasche. Wohin? Nach Montreal. An der Ecke blieb er stehen. Die Nase fiel auf den Tisch. stampfte auf. Sergeant an Wuchs.

« »Haben Sie zu verlieren?« »Das Leben. schnitt Fratzen und bog die Nase nach oben. verneigte sich.« . schwang die Arme nach hinten. Öffnete die Hand. Bei diesen Menschen bedarf es mehr. Wandt sich von Vaudreuil. nach der anderen Seite der Bank. . schob den Mund schief. schloß die Hand. Vaudreuil sah auf.« »Sie wissen es einzusetzen.« »Der Ehre halber. beugte sich etwas gegen den Offizier. sprach ihn an. der weiter las.« »Es waren Schweine. hing vor ihm.« »Das genügt nicht. begann weiterzulesen. . Da saß ein Offizier mit einem Orden. Die Adlernase kam im Bogen. schnitt die Luft: »Sie brachen heute mein Gesetz. Soll dieser Irrtum . das Individuum verschwand unter den Fäusten der Matrosen. Zuckte mit den Achseln und zwitscherte wie ein Vogel. verkrümmte sich und blinzelte. winkte mit der Hand. Der erhob sich: »Courbisson«. der Gouverneur.Plötzlich stand ein Mann vor ihm. verdrehte die Augen. Vaudreuil blinzelte.

aus dem ein Löwe in die Luft biß. Baumstämme kamen angeschwommen. Ein Haar breit. sie halsten. . Sah den Arsch des Bischofs die erste Nacht. Vaudreuil machte eine unwillkürliche Bewegung. grüßte. »Ich bitte um zwei Fragen . Der Gouverneur strich den Knauf.« der Gouverneur verneigte sich.« Der Gouverneur griff an seinen Hut. die Matrosen begannen zu schreien. gewinnend. »Nein«. bogen aus. Da legte Vaudreuil sein Buch hin. . im Schwung umschwebte sie eine betäubende Insel. Beim zweiten Satze des Gouverneurs schlief er ein. »Ich habe keine Geschäfte. lächelte zerstreut.»Ich bin am Ende. sagte der Gouverneur.« Courbisson errötete gegen die grauen Schläfen. Unruhe wölkte seine Stirn. haben Sie Mittel?« »Die Diskretion der ersten läßt mich auf die zweite verzichten. Vaudreuil sah ihn aus aufgerissenen Augen an. .« Da stieß der Gouverneur einen Fluch in die schmalen Lippen. kam ihm entgegen: »Verhandeln wir. begann sofort mit Charme zu reden.« »Ich rede in einer dringlichen Sache meines Herzens geschäftlich.

Er war allein. jagte. Der Wald wucherte mit Sumpf und Pflanzen gegen ihn auf. Dann warf er das Geld gegen den Urwald. Mit Negern. einsog. Vaudreuil sah in die Luft. schrieb. das ihn schluckte. Er mietete ein Rudel Gesindel. der Anker hielt. gebunden. drehte um. sah fragend auf. Eine Landschaft kam mit Wiesen heruntergespielt zum Fluß. das ganze Hinterland dazu. Bald kamen Eingeborene. fuhr langsam hinunter nach Montreal. blieb acht Tage. Vaudreuil zahlte eine halbe Goldrolle. ging hinaus. gründete er den Kral. war es hoch im Mittag. Er wirbelte die Äxte hinein. spreizte die Beine. stieg aus zur Jagd. kehrte nach zehn Schritten um. »Das Stück ist zehn Klafter breit. fand ein Blockhaus. ließ Hütten bauen. zirkelte zu dem Flußgebiet. das er gekauft hatte. streifte. Hinter dem Tisch der breite Mann zog den Spitzbart. Die Ketten rasselten. Der Verkäufer grinste und schrieb ihm den Urwald noch dazu. Die Nacht brach er durch Büsche auf dem Rückwege. Ein wütender Kampf bellte auf. trat in ein Blockhaus. Der andere zog die Lippen nach vorn. kaufte fischenden Matrosen ihre Kleider für die Jagd. Am neunten Tage trieb er ein Boot auf. Tag um Tag fraß seine Horde sich in den Wald. die Segel hingen eingerefft. Morgens lockten die Stimmen der Tiere sein Blut. fuhr mit ihnen hinauf. brach in das Dickicht. Auf Heu schlief er. Er sah große Fasane. warf den Kopf zurück und zeigte eine Landkarte.« sagte der Verkäufer. Vaudreuil zuckte die Achseln. An der Tür zögerte er kurz. schnitt mit Feuer . die er kaufte. er bestieg das Schiff nicht. fixierte ein Stück mit dem Blei am Ufer.Als er erwachte.

in einem Hohlweg mit steilen Wänden ließ er eine Tonne leeren. Boden schlagend. dann wieder zurück. brach Boden auf Boden ab. Die Sklaven starben an Fiebern. sie bogen um eine Waldecke. hungerte sie aus. begann das Dach zu brennen. Sie fielen auf Rücken und Bauch. Seine Wolle fuhr über das Meer. Er umzingelte mit einer Gasse. Vaudreuil ritt zum Inspizieren. verwüstete sie. Fauchend mit den Stimmen seiner Tiere wich der Wald zurück. die die Kerle schlugen. ließ es wieder aufbauen. Meer von Weizen schlug in schönen Wellen gegen den Wald. Ordnete kleine Gruppen. Es war der dreizehnte Schuppen. der Tonnen Fische hinunterschleifte. Er sprach mit dem Führer. Nach drei Tagen ritt er denselben Weg. es kam eine Prozession. Pflüge rissen in das Herz des Landes. die dicksten Plätze. Er schaffte neue Scharen. seine Flügel hatten eine grüne Färbung. Dann führte er seine Leute zurück.Lücken. als die Läufer der Prozession auf den Fischen ausglitten. Ein Löwe sprang durch das Dach seines Hauses. Das erste Boot fuhr nach Quibeck. ging zurück. trieb sie gegen den Wald. die . Er gab nicht nach. Sie erreichten den Weg. nahmen Saat zurück. Vaudreuil stieg ein wenig in den Bügeln. warfen das Holz in die Boote. brach vor. In Tonnen und Schuppen stapelten die großen Fischzüge. da nahte ein Zug. Als er am Giebel saß. streckten die Beine hoch. vom Rücken gegen das nie angegriffene Urstück. Nach einem halben Jahr kam er an einen Zug. Zehn folgten. Schon war der Wald eine ferne Linie am Horizont. kniff die Augen. Er fand nichts. Herden suchten morgens. Tiere jagten nachts heraus. Eines Nachts flog ein Vogel vom anderen Ufer herüber. den Strom. Er legte einen Gürtel Ablagerungshäuser an. Ochsenwagen zogen nach dem Strom. ritt weiter ein Stück. Nun sogen Weiden das Wasser aus den modrigen Ufern. fiel von den Seiten.

daß er nichts unternehme. rauften sich an den Haaren. Ging langsam zum Fluß. Zwei Wochen darauf klopfte es nachts an sein Haus. zog Strohsandalen unter die Schuhe. Sie ging auf eine violettblaue Sutane. Vaudreuil zog weiter.Zungen heraus. Den Bischof warf sein Esel ab. Am Morgen ging Vaudreuil über die Diele. die im Garten tanzten und seine Hüte trugen. kramte in Papieren. War vor sechs Jahren ausgestellt. sandte dem Bischof für die Exkommunizierung eine Verschreibung von seiner eigenen Hand. entließ den Aufseher. legte. an im Gebüsch. »Woher?« »Quibeck«. trat hinter einem Baum heraus mit einer Peitsche und verhieb Neger. schlug mit den Armen wie ein Häher. »Ich will es quittieren«. die Nase wie ein Hund . er flutschte vorüber. Geschoß kam auf Geschoß. Vaudreuil badete. der in der Küche sich Pasteten buk. Die dicken Priester fielen auf den Hintern und rutschten auf den Fischbäuchen die glatte Bahn herunter. kehrte zurück. fuhr ab. Sie machten dem Fremden ein Lager im Flur und lauerten im Halbschlaf mit schrägen Augen. griff in die Mantelbrust und reichte ihm ein Papier. es war Abend. bis er Wald erreichte. Eine halbe Stunde lang suchte er. Da stand der Fremde auf. sagte Vaudreuil. als der Flußwinkel überfahren war. nahm ein Paddelboot. Dann ging er über die Äcker zwei Stunden. salbte sich ein Stück.

folgte ihm bis gegen Morgen. Ihre Brust war fruchtreif und klein. schaffte bis Mitternacht. Er nahm sie auf den Arm. die über den Mondwellen hingen. Das Rindenboot schlürfte am Ufer hin im leisen Takt des Stroms. hielt es mitten in den Raum. die sich im Dreieck zur Stirne spannten.geneigt. Sie banden das Boot an. Manchmal erhob sie sich. »Naimi«. trug sie durch das Lager in den Wald. »Perlen«. sie . Zehn Frauen saßen auf Fellen und schliefen. wartete eine Stunde. lief den ganzen Tag weiter ins Innere. nach Wildbret und Beeren. Der Mond brach weich aus allen Ästen. Sie hob das Gesicht über den Rand. Er strich ihre junge Brust hoch. Das Rindenboot glitt unter Ästen mit singenden Vögeln. Ihre Haut roch nach ihren Speisen. »Wie lange?« Er zuckte die Achseln. sie lachte gegen die Hand. sah scheu nach ihm hinüber. Dann schlief er ein wenig. Da sah sie in den Mondwellen die Perlen. Sie kamen an sein Boot zum Fluß. Eine stand auf. warf sich nach vorn in die Knie. Er weckte sie aus dem Schlaf: »Naimi«. das Kupfer ihrer Haut glänzte unter der Dunkelheit der Zweige. machte einen Bogen. schlanker als die anderen. herüber zu ihm. Ihre Augen der zahmen Antilope stellten sich in Rausch schräg gegen die Wipfel. blies das Licht aus. zündete ein Schwefelholz an. die Zunge fuhr über seine Brauen. als sie Liebe sah. den Kopf auf seine Hände. Dann kam er an den Rücken eines Schattens. schlich sich heran. Ihr aus den flimmernden Schatten des Waldes heraus geformter goldbraun geschwungener Leib zitterte. war in einem Zelt. Die Sonne ging über sie. schnitt mit dem Messer Gestrüpp. flüsterte sie. Es wurde Nacht. er roch Feuer. begann ihre Haut sich zu färben. verknotete Schlingpflanzen durch. Sie forschte erschreckt in seinen Augen. Er fand einen Pfad. band sie in die blauschwarzen Haare. Am Abend fuhren sie weiter. hob ein Tuch.

Beim Aussteigen drehte sie sich einmal noch um. Der Gouverneur nahm Vaudreuils Arm. Sie näherten sich seiner Ansiedlung gegen Morgen. blickte ins Innere. war ihr noch munter. ihn erblickte. Später hieb er ihr gegen die Schenkel. er . Er sah sie an. und eine Kröte sprang schwerfällig über den Schuh des Gouverneurs.« »Ich weiß«. die Anlagen. Von einem Baum knallte eine Frucht. Nach Tisch schlief er. Als sie erwachte. »Ich treffe Sie doch in Geschäften«. Der Gouverneur ging weiter. sie gingen durch den Garten. Gegen die Dämmerung redeten sie monoton. Er ging ein wenig gebückt. Dann sprang sie in den Wald.« Er fuhr mit der Hand im Kreis herum. Er hob die Hand. kontrollierte das Schreiben der Aufladung. beschattete das Auge. Vaudreuil verbeugte sich wortlos: »Courbisson«. Sie schlief ein. erbleichte. knackte zusammen. Sie waren noch im Garten. von Ihnen wollte. Er kam in seine Faktorei. sagte Vaudreuil. ihr schmales Gesicht sah ohne Ausdruck nach ihm. Dann hoben sich seine Achseln. Als es dunkel war. vorbei an den Ausladehäusern. das Haus. Da trat ein Herr herein. er blieb bis zum Abend. Sie tranken Kaffee und spielten. Sie gingen um die Schuppen. grau an den Schläfen. Courbisson prüfte mit der schmalen Hand die Maiskolben. einfach. ritten den Strom herauf. Er trieb allein gegen sein Haus. Dies alles war meine Absicht. lächelte dünn. den Weizen. Er beugte sich noch tiefer: »Sie wissen nicht. daß ich das. Das Kinn des Gouverneurs berührte einen Augenblick die Brust. als wir das erstemal uns trafen.flüsterte. Dann nahm er wieder Vaudreuils Hand. erschreckt. Er stand steifer: »Der Krach mit dem Bischof stellt alles in den Einsatz. was hier geleistet. Sie sah seine Stirn. brachte Vaudreuil ihn zu seinem Schiff.

Er ließ sie hinaustreiben: Ein Neger erschien mit einem Seil. Sie brüllte eine Weile. schlichen hinauf und schliefen. Unter dem Schmutz erschien ihre weiße Haut. Als die Sonne heiß ward. Das Lied war von den Vorstädten von Paris. Die Neger rissen die Röcke hoch. das ein anderer faßte. Dann schlugen sie . Sie waren derb und saftig. Als sie losgebunden ging. sang. Er biß die Lippen. wo sie breitschenkligen Huronen nachgelaufen waren. Ihre Stimme war angenehm. Vaudreuil ging die Treppe hinauf. Ließ die Sau auf einen Stuhl schnallen.atmete tief. schlagen. kamen in der Dämmerung an. Am Morgen torkelten über die Felder eine Schar Weiber. Sie hatte einen roten Strumpf. Dies verließ ihn nicht. ihre Kleider von Dornen zerfetzt. öffnete sie den Mund. Vaudreuil kam selbst heraus. versteckten sich. verkroch sich in ihren Körper wie in eine fremde Hülle. Die meisten waren betrunken. Eine nahm ein Federmesser und stach es ihm nach der Hüfte. sprangen heraus. kamen in die Umzäunung. Im Sommer kamen die Meerwölfe ans Ufer. Sie fuhren mit ein paar Schiffen hinunter. liefen nach dem Strand und schnitten den Tieren den Rückweg ab. aber er drehte nicht um.« Vaudreuils Brust hob sich hoch. beschlichen die Plätze in der Frühe. nicht mehr rauh. schimpften vor sich hin. senkte sich. Am Schiff gab er ihm die Hand: »Besuchen sie mich. pfiffen sie. langsam die Treppe herunter. manche fast nackt. schlugen ihr die Haut zu Striemen. er hatte sie im Rücken. Dann ward sie still. verlangten nach Essen. hoben Gruben aus. warteten. Sie kamen halbverhungert aus den Wäldern. Sie riß das Palais Royal vor ihm auf.

Die Tiere gaben kleine Pfiffe. kam bis an das Ufer. Tiefe Fenster wühlten in der wollüstigen Blumendämmerung. war der talentlosen Liebe. . In der Hauptstraße standen vor kleinen Häusern europäische Weiber. mit denen Frankreich überschwemmte. obwohl er den Hals mit den Armen ihm verschnürte. suchte ein schlichtes Haus. was er sieben Jahre bezwungen. . taub. zuckte mit den Achseln. Er sprang auf das Pferd. und er.sie mit Knüppeln tot. spiegelte das Wasser wie Glas. wo der Lorenzo umbog. der die süße Frische der dunklen Weiber kannte. mit buntem Kies. er drückte sein Gesicht in den Bauch der Stute. Schreibend früh morgens mit . hohen Bäumen. wehrten sich in schnappigen Sprüngen mit dem Maul über die Luft rasierend. Da sah er zum erstenmal seit Jahren das Meer. Müde von der Jagd ritt Vaudreuil in die Stadt. Er ging weiter. Wo der Mondstrahl auffiel. hoben die Röcke. der Geruch gepflegten Fleisches war noch nicht aus ihm gewichen. Der Mond kam aus den steifen. er ging hinunter. trat hinein zu Courbisson und aß mit ihm. Der Park stand voll vom Duft der Rosen und Jasminen. . Als er Abschied nahm. Der Mond stürzte aus den Palmenwipfeln heraus. sah die Strecke an. das sich drehte: Das Schloß . wiegten mit den Schenkeln und pfiffen. ritt es hinunter. sah er. Das Pferd hielt starr und hingebend. . das Pferd am Zügel. sank gegen das Wasser. gebaut für die Zärtlichkeit der Frauen. Da brach aus ihm heraus. daß der Gouverneur sehr grau ward: Er lächelte. was aber in der Reibung mit seinem Herzen wie ein Wolf gewachsen . mit träumerischen Zügen trieb es langsam ins Wasser.

das er geschmeichelt nahm. Dumpfe Nächte beim Kartenspiel durchschlug er mit schweißigem Haar. mit großen Orden. die Arme zu strecken. das Übelste an Erinnerung. die Welle schlug ihn zurück. Da schoß er Tiere. es pochte dumpf den Namen der Frau. die er verachtet. . . um die er sich geschlagen und die er jedem Lakaien gegeben. das Wasser schlug an seiner Kehle und erstickte seinen Ton. Er mühte sich dreimal verzweifelt. daß er weinte vor Gier. die in London sich kraus entfaltete . . schwamm er weiter. den Degen am Fuß empfing er eine Fürstin. kam mit dem Kopf gegen die Küste. Das armselige Lied befriedigte seine Sehnsucht tief.vier Sekretären. dann schreiend sang er. eine Intrige. . Sein Herz war so irrsinnig. Keuchend erreichte er Grund. verließ ihn alles. als er das Land sah. den Mond im Rücken. Warf den Körper in das Bassin. als den Himmel ansehn durch den Regenbogen der Tritone . das ihn kristallen umschäumte. er wußte nichts als Leben und das Gefühl des Atmens durchstieß ihn so. kam Wehmut über ihn. Als die Kraft ihn verließ und er unterging. die Hand am Schlag und sie warf ihm Blicke zu durch das Glas. er trieb das Pferd mit Schlägen. Da. Indem begann der Mund sich zu öffnen. das seichte Wasser schäumte. er arbeitete sich hoch. Als der Gaul versank. der Mond lag auf weißen Wellen. zuerst leise im Rhythmus. als der Mund die Flamme nicht ausspeien konnte der Sehnsucht. was von der Hure in ihm war. noch feucht von der Haut der Geliebten. Er hob es am Zaum hoch und zwang es tiefer in die Flut. dazubleiben. kam . daß. Das hatte noch sehr Gewalt in ihm. Ein großer Ritt. nicht zu sterben. Er sang nicht mehr. der ihn mit Ruhm behängt . Dann nichts tun einen Sommer. . .

Einen Augenblick verweilte des Gouverneurs Auge auf Vaudreuils Stirn. daß Vaudreuil halten mußte. starrte über die Bäume nach Norden. Eines Tags widersetzte sich ihm ein Arbeiter ins Gesicht. sein Gesicht ward versteckt. erreichte den Gaul nicht. Er stöhnte. Nach drei Tagen übernahm er die Leitung einer Abteilung. Dann beherrschte er sich. daß er grau geworden war an der einen Schläfe. Am Eingang zu den Häusern stieg er auf. das mit dem Schweif schlug und wieherte. schaffte zwei Wochen geheimnisvoll. schlief an ihr wie an einer Frau.an die Küste. sah es nie wieder. stellte seinen Gaul etwas schräg. Er sah ihm nach. täglicher Kämpfe hart im Inneren bewußt. Er nahm ihn mit sich in sein Büro. Er drehte sich nicht nach dem Meer um. Sein Atem schlug wie eine Säule über den Sand. aber ohne die Schärfe des Blicks. Vaudreuil rüstete sich aus. Der Arbeiter kam heraus mit verändertem Gesicht. nahm das Pferd am Halfter und ging nach der Stadt. In der Nacht in seinem Haus wartete Vaudreuil am Fenster. Sie sprachen zwei Stunden. Als er frühmorgens mit seinem Pferd den Garten verließ. Er schüttelte abwesend den Kopf: »Ich muß hier einen . sondern fiel mit dem Gesicht auf die Erde. Fand sein Pferd. Er sah nach. lächelte. Courbisson reichte ihm die Hand. stand der Arbeiter an dem Pfosten: »Nehmen Sie mich mit?« Vaudreuil ward zornig. glättete seine Kleider und ritt durch. drehte sich. Am anderen Ende kam ein Reiter ihm entgegen. breitete die Arme aus. Er. machte drei Schritte. Spät am Morgen wachte er auf. Er sah. sagte nichts. Der Mond flog zärtlich aus der Waldnacht im Osten. Wochen ließ er sein Geschäft laufen.

Sie hatten drei Tage nichts zu trinken. Er zog die Brauen zusammen. Sie senkten die Köpfe: er würde ein Greis. Wilde nahten: hinter den Eisbergen sei das. durchforschte die Gegend. . schlief. dessen Augen hell und ärgerlich über die Abweisung waren. Am dritten Tag wurden die Stimmen heiser. legte einen Schuppen. daß der sich hinwarf und flehte. Aber er nahm ihn nicht weiter mit. Er kam zu einer Erdspalte. aß mit ihnen. bis er die nördliche Küste erreiche. Sie wiesen Renntierhörnerkeule: es gäbe keine Tiere mehr zum Jagen. . was Menschen tilge . Die anderen fingen ihn wieder. Er hieß sie schweigen und deutete nach Norden. . er solle ihn nicht verstoßen. er gab dem Jungen. Ein Indianer floh. kamen Steppen. war die Ebene reich gegliedert von großen Seen. Morgens tauchten drei blaue Punkte auf. Wieder kamen Steppen. die Hand. Er überschritt ihn. daß sie im Dreieck standen. brach weiter auf. Es war der Churchilriver. Vier Tage zog er die Eingeborenen mit sich Sie froren die Zehen ab im . wohin er wolle. überstieg sie. Sie sahen ihn scheu an. den noch kein Europäer sah. folgten. lagerte.Vertreter haben«. Mit ein paar Eingeborenen schlug er sich durch. Am Rand blieben die Eingeborenen stehen und frugen achselzuckend. Er ließ ihn laufen mit so viel Verachtung. Eines Morgens glänzte Weiß. Als die Flüsse auf Rindenbooten durchfahren waren. Zehn Tage weiter entdeckte er Pelztiere. Der Wilde folgte im Abstand. Es trieb ihn. . Wie von Öl überglänzt. er hatte keine Macht darüber. Er ward ungeduldig und schrie sie an. eine Kette Niederlassungen zur Küste an. nur gefrorene Flüsse .

Sie hob den Kopf.-. Er würde nicht den magischen Pol seiner Sehnsucht erreichen. dort zusammenbrach. hob er nachts ein Zelttuch. schönen Bewegung das Licht aus. Sie schüttelten den Kopf. hielt ihn in die Ecke. entzündete den Schwefelspan. golddunkel. Er machte ihnen Zeichen. daß er lief wie ein Ochse. der Blick der wildsamtenen Antilopenaugen verdunkelte. Sie schleppten ihn mit sich südwärts. Ihr Körper war glatt wie ein Fisch. blähte die Nüstern der bourbonischen Nase. schrie und verlor die Besinnung. Als sie Lagerfeuer sahen. am Morgen. sie erreichte. was sie nahmen. zu welchem Ziel. Er schüttelte den Kopf und nahm sie mit. dann fiel er ab. Sie frug.« Sie zeigten ihre Füße. Es waren Iroquois. Sie blies mit einer raschen. Halbverhungert wälzte er sich weiter. in welchem Sinn -. den er verjagt. Er schalt: »Hunde. plünderten sie ihn aus.er sah einmal den Kreis langsam herum. die den Shawl mit einer gleitenden Leichtigkeit raffte. Am Morgen sah er. als röche sie ihn. Als aber sein Leben dahinschwand mit den verschwimmenden Konturen der Zelte und Haarbüsche. Sie neigten den Hals. kam die Kraft über ihn. ohne daß er wußte. Eine Frau stand auf. Als er gesund war.Schnee. den sein Herz unruhig suchte. wie die Indianer aufbrachen. Sie wollten zurück. ließen ihn liegen. An diesem Tage traf er Eskimos.-. Eines Morgens fehlte auch dieser. Sie kam als . er erhob sich und winkte. wo die Unendlichkeit der Ebenen und die Einsamkeit seines Herzens Europa am nächsten seien. Im Abstand nur folgte ihm der eine. Sie sahen ihn nicht. Sie pflegten ihn durch. grub er das Zeichen des Meeres in den Schnee. der schlanke Brüste wie Zitronen saßen. wie lange. sprang hinein. Er entließ sie. Er riß die Brust auf. eh er ihnen schenken konnte. zwei Monate lang. Er würde den Punkt nicht erreichen. Noch eh er zu trinken bat.

die die Jagd am Sklavensee. Seine Sehnsucht hatte das Tätige nicht gestört. »Ist es nicht genug?« Da sah Vaudreuil wieder über ihn hinaus wie am Morgen.« sagte Vaudreuil. Seine Besitzung am Lorenzo ein Strudel. Vaudreuil nickte. Nun liefen die Pelze übers östliche Meer.erste in sein Haus. zu Prämien für besondere Leistung. Er sah auf: Wegweiser. Der Arbeiter gab ihm die Übersicht der Bücher und trat ein wenig zurück.« Der zog den Mund zusammen. . für Ehrgeiz Befriedigung. seine zehn Pfade am oberen Lorenzo. . hielt dann erstarrt mit geöffnetem Mund. aber. nach Europa. der das Innere des Landes einsog und herriß. nun durch ein neues Bett strömte das Innere zu ihm. sagte: . Für Ausdauer stand Lohn. Nach einem Monat brachte er das Geschaffene. stieg in siebenjähriger Probezeit zu höherer Stellung. da Vaudreuil nicht weiter sprach.« Vaudreuil gab ihm die Hand. Die faule Jugend war diszipliniert. am Makenziriver in seine Hand gaben. Faktoren. bückte sich einen Augenblick. »Gut. Er machte Kräfte frei in gerechtem Wettstreit . wies er nochmals auf das Neue. Er stapelte auf die Verträge von den großen Seen. diesen Horizont? Er sah dem Arbeiter ins Auge: »Organisieren Sie es. die Abmachungen. Was war das Bisherige gegen diese Leistung. den Hafen am Ontario. zu Beteiligung. Nun flossen die Felle des Inneren nicht mehr zur Hudsonbay. Der Arbeiter errötete. Dolmetscher zogen ins Eis. Dann ging er hart. Da nahm der Arbeiter seine Hand. »Ich danke. als er aufbrach.

wo die schwere Silhouette des Waldes noch sichtbar in der Ferne schwang. er . daß unter anderem Gesetz die Stadt stände. Er sprang in dieses Zelt. ging mit Zeit. Der Gouverneur zitterte an der Hand. Vaudreuil äußerte sich nicht. gingen die Nächte über ihn. schenkte er ihr eine Kette mit gewundenem alten Dukatengold. Daran hingen drei achatne Kugeln. Vermögen. Im Frühjahr verschwand er einige Zeit. Macht. an Seen.« Er wollte kein Lob mehr. mit Woche und Jahr. denn seine Schätzung für den Menschen war noch geringer als die für das Beispiel. daß ihm die Heimkehr frei sei. die Schwingen des Sternkreises. die ihn mit Blut und Saft bis ins Hirn durchspülte. Rastete an Feuern. er zündete Hölzer an. den großen Hauch des Daseins spürend. die den Hut hielt. Flüssen. Es ging über sein Gesicht von oben nach unten. schreiend. Er ging zurück in den Schatten. obwohl die Mutter braun war. wohin die Kerzen nicht langten. Er würde Ruhm haben. Als die Frau ihm einen Sohn ins Bett warf. Am Mittag kam ein Bote. der Monde. Er sah durch das Fenster. daß die Mägde im Haus den ganzen Tag zitterten.»Verzeihen Sie. Kein Trotz war mehr in ihm. Frauen. Er diente. von den Wangen über den Mund. der die Nachricht hatte. mit dem Vaudreuil für das Volk schuf. Der Erde und ihrem Rücken verschwistert. Courbisson hielt ihn zur Taufe über das Wasser.

Des Nachts brach er auf. daß das Alter nahe. jener Frau. als er die Ursache sah. Am Abend schmerzte ihn sein Fuß. Schichtete um sich in Zellen brausend Gelebtes. setzte sich auf einen Stein. drang weiter vor. hielt nicht an dieser. daß er nicht mehr folgen könne. . erbleichte.verließ es. Zog nördlicher. ließ liegen. auf der Steppe. Keine Aufgabe weiter . Er sah sie vom Rücken. Drei Tage trieb er wie irrsinnig durch das Haus. Er kam an den Elkfluß. wenn sein Herz . Der Norden war aufgesprengt. glich sich aus in der Bewegung. . Er warf ihn auf. kam er ins Boudoir seiner Frau. Unsinnige Angst. trat zurück. durch den Park. holte zurück unter Lachen. Kam an den Athalaskasee. Am zwölften Geburtstag seines Sohnes kam er von einer Kontrollfahrt. dieses. schwankte. Am Pfosten der Tür versuchte er seinen Muskel. Als er die Stelle untersuchte. reich Durchgegangenes. Sein Gesicht ward sicherer. Ihre Lippen leuchteten voll und rot. Sein Auge hellte auf. Schuf die Riesenfaktorei am Winnipegsee. Da sah er eine Flechte an ihrem Scheitel weiß. standen ihre Brüste klein und gegen ihn gereckt. ging gesenkten Kopfes. war es eine Quetschung. Nahm jene. sie stand vor einem Spiegel und kämmte ihr Haar. wo von einem Hausmeister und Lehrer er das Kind erziehen ließ. Von dort durch die Diele. Er hob das Tuch im Wald. sah über den straffen dunklen Zügen sein Haar hell durchblitzt. nun würden Tauschwaren in alle Eisbezirke laufen. der Nacken fiel mit der Glätte der Schlange und als sie sich ihm zudrehte. Am Morgen erhob er sich. Er ging sofort in das Zimmer. stürzte hinaus. Ging vor bis dicht an den Spiegel. Er wurde kleinmütig.

Er kam an einen Fluß. Aber sein Herz schlug: Nach Norden . Nach dem Ufer zu zog sich eine geordnete Kolonne. Dunkle. An der Ecke saßen zwei andere. die am Damm bauten. machten Gesten. Es kümmerte ihn nicht. . Aus der Entfernung einer Meile kam sanftes Geräusch. . Er kreuzte durch verschneite Prärieen am Hudson. sofort trieb es ihn hoch hinauf. Eingeborene wiesen ihn östlich. in deren Radius der Baum wohl fiel. hatten die Vorderbeine an die Rinde gelegt. über die Linie zu treten. Sie stützten sich auf breite Schwänze. Er werde sterben. die Äste trugen. Sein Blut klopfte dumpf gegen das Dunkle vor ihm. Ein Graben deckte ihn. Er lag zwei Monate krank in einem Hüttenlager. so weit er sah. Der Mond schwang darüber. sich selbst davon zu überzeugen. es nahm kein Ende. Die Dämmerung hüllte das friedhafte Summen der beständigen Arbeit in stumme Seligkeit. der Abend fiel langsam. sein Herz kannte nur in ungeheurem Zittern einen Pol. Ebenen mit hohem Gras. Mit weißen Zähnen sägten sie nach gleichem Takt den Baum durch zwischen den Spalten ihrer Gänsefüße. Wie Affen standen Tiere um einen Baum. Ochsen mit gestreifter Haut und säulenhohen Hörnern sprängen. aus der die Kegelhütten hervorstachen mit den Spitzen. womit sie andere warnten. schrieen.ihn hineinstieß in das Sehnsüchtige. Er übertrieb seine Kraft. Der Fluß war eine unmeßbare Wabe. Der Mond bewegte . Auf dem Fluß schaukelten Rosaschatten. Gekräftigt. Dazwischen ein Gewimmel von Tieren. Er schlich sich an. wo große Herden der Pelztiere seien.

Riesenbogen der Landschaft gegen den Wald . die die Maisfelder dunkel machten. schufen. Hatte genug Vermögen. Dann stand er auf. aber immer in einer Richtung. Hingerissen. zwischen den Schwüngen des rastlos Stoßenden. Sklaven. Etwas stieg auf.sich in der Elegie des tätigen Konzertes. Zerriß den Plan. Schon kam Grün. das ihn wegblies wie gegen den Mond und zurückstieß gegen den Boden. Auch dies verließ ihn nie. Von einem Hügel sah er zum Strom. Er machte eine Skizze. das seine Seele mit großen Trieben hinriß da und dort.. erhob ihn und durchdrang den Überschwang an Dunklem. den er baute . Langsam begann er zu weinen. Tausende Habitants. der Baum fiel. als der brausende Rhythmus der Tiere auf der Spitze der Empfindung schwoll. bis in die Poren der Haut. kroch in seinen Schlafsack. die als Achse zwischen den Wagen seines Herzens stand. langsam klang die Nacht mit allem Geräusch in die beruhigende Kraft des Tieres. . In langen Kantilenen zernagten sie die Äste. . Vögel begannen unwiderstehlich zu kommen aus den monderhellten Dunkelheiten des Waldes. die er nie gepackt. aber er stürzte. Mit hölzernen Schlittschuhen trieb er das Eis der Flüsse südlich. schlich zurück. die sinnlos war vor unbewußter Sehnsucht. den Wuchs des Haares und gab ihm eine Schwingung. bauten. Das Gefühl erfüllte ihn ganz bis in die Kammern des Herzens. Er rührte kurz an die selige Beruhigung. in einem unirdischen Ruhepunkt erlebte er die glücklichste Stunde seines Lebens. warf sich zwei Stunden herum. hielt den großen Biberplatz in der Hand. Frühjahr wucherte aus verhaltenen Ästen.

Eine Erkältung schlich ihm von den Beinen gegen die Brust. Aber mit den Schmerzen löste sich der Bann und die ungeheure Treibkraft brach auf. Das Quellende. Heiße. kämpfte mit aller Kraft. Dies wurzelte. . Er nahm ein Tuch und band es sich um das Kinn und den Kopf. . wünschend. Sein Auge verschleierte sich langsam. du . den Wolf auf die glühenden Augen schießen. . und besinnungslos überfiel es ihn vor Angst des Todes. -. Langsam schritt er hinunter.-. Was blieb? Der Tod. Aber seine Lippen sprengten sich auf und stöhnten: »Jardins . Acker. . Es geschah mit Ruhe. royal. . ein großes Tagewerk.gespannt. daß er keinen Laut gebe. das was flatterte und sich bäumte. Er lehrte den Sohn. Sein Herz begann zu schmerzen.--« Es war das Lied der . Er ließ das Bett herumstellen. Niemand kam zu ihm. Allein lag er stöhnend. Sein Scheitel stand zum Fluß. Er wartete acht Tage. als er sah. Was blieb noch? Er ließ die Äxte Jahre gegen den Urwald trommeln. Sein Auge sah in die Landschaft. Menschen eroberten sich Erde. Er verließ sein Haus nur zur Jagd. Herden. Dazwischen fluchte er. . Er sah sie nicht mehr. . die brüllend aus den Weiden zum Wasser stampften . Bis an die Grenze der Wolken getürmt alles sein Werk. daß es nutzlos war. Er hob die Hand über die Brauen. Die Wolken staffelten Terrassen und flogen blitzend. . die den Fluß gürteten. Er stemmte sich etwas dagegen. Eine Kette wie von ausgelaufenem Öl . die Schuppen. Schiffe schwankend zum Meer und zurück. palais . Die Silhouette des Urwalds war zurückgewichen. Dann lag er ruhig. . Feuer qualmte am Horizont. hob sich innen gegen dies kalt werdende Fleisch. .

Der Besitz wuchs. Er spielte am Strand. Er kannte keine anderen Frauen. indem er ihn erhielt. Aber auf der Spitze des Schmerzes fiel das Weh in sich selbst zusammen. die seinen Stand hatten. Besitztum um sie schlug. Der Letzte blieb. . wie er dagewesen. sagte der Sohn. Er hinkte mit dem linken Fuß. schluckte nach innen. stiller als Männer. Er ließ den Sohn rufen. wußte. hatte blaue Augen zu dunklem Haar. war träumerisch und ernst. Als der Bogen beendet. starb er mit gleicher Ruhe. »Ich verstehe dich nicht«.Hure. War rundherum sicher. was er tat. In der Pause erholte sich die Generation. einen erschlug der Blitz. Als der letzte große Griff gegen das Herz ging. Der erste Abschnitt Der schlief mit einer Dänin mit gelbem Fjordhaar. flüsterte er: »Der Biberplatz«. Er lebte noch einen Tag. der andere schoß sich vor den Kopf. Er lebte ruhig. Sein Sohn glich ihm genau. schöpfte Atem. Erdgeruch. Sein Gesicht war klar. in sich hinein. Er hatte drei Söhne. den Landschaft. Sie lebten nach innen in der ganzen Linie. Nichts stieß sie aus dem Kreis heraus.

Als Daisy die Mutter verließ. Die Nurse senkte die Gardinen. Wellen zurück. Schalen flammten in kurzer Nacht. sah. Der Vater trat ins Zimmer. schwenkten das Rauchfaß. begriff er erst. Eminenz. baute mit vier Gärtnern eine Hütte über der Asche. Im Fensterglas spiegelte ein Segler. duckte den Nacken etwas. In der Dämmerung erst ging Vaudreuil zurück ins Haus. Jeder Windstoß erregte ihn. Morgens ging Brise. warf ihm Blasen. umglänzten Daisys ersten Tag. die Asche werde verweht. Abends trat er in ihr Zimmer. Als er die leere Bettfülle sah. der mit halbgehißter Fahne vom Ontario kreuzte. schwieg. Von Montreal brachte der Bote den . pfiffen die Dampfer Schleifen und Spitzen bis zu den Großen Seen. Abordnungen des Hudson neigten das Kinn gegen die Brust. Sie war das Letzte. den faden Geruch spürte. ungerührt. Der vierte Vaudreuil nahm die Hand des Bischofs. In der Nacht verbrannte er seine Frau im Garten. Die Angst wuchs. flaggten die Schuppen bis Quibec. Chorknaben durchsangen die Räume. Am Abend starb die Mutter.« Er stand am Fenster. es sprühte in besinnungsloser Trauer ihm das Gefühl der Ehre. ich setze sie im Garten bei. Abends kam für Daisy eine eingeborene Nurse. die Turbine des Motors schäumte weg von ihm. Blieb die Nacht wieder draußen. Die Sonne schlug durch den Zenith. bewegungslos den Bischof hinabgehn. Nach dem Essen legte Vaudreuil die feine hart gebogene Hand auf die des Bischofs: »Sie irren.

Liebe aber wischte ihm das andere immer hinweg. Er sprach eckig. der Priester anderer Konfession war. . das ohne schlagende Dränge nur Liebe kannte zu Respekt und Hergebrachtem. Dort fiel er zusammen. das er. dies eine Mal gab Vaudreuil keine Antwort. Doch ohne diese Frau. Auferlegtes Werk weiter verwalten. Brown zog in die Familie ein. mit straffen Beinen. unfrei. trug.« »Ich würde bedauern. . stänke er wie Aas. Einmal erleichterte er sein Gewissen. unter flatternden. Hätte ihn um sich gehalten. Früher wagte Vaudreuil nicht. seine Handgelenke. Erbe. vergaß ihm das Gebet nicht. schlug die Arme auf den Tisch. Brown. Vaudreuil rief den Vorstand der achten Abteilung. wie alles. fliehenden Manschetten. Langsam. zog aus den Akten ein Bündel.« . waren gerötet. anglikanischer Pastor.« Der junge Bursche trug den Fehler selbstbewußt. Er würde weiter leben. Doch Brown gewann nicht ganz Boden. er schloß die Augen. schlug den Übertritt vor zu seiner Konfession.Wagen mittags. Er trug die Vase selbst ins Zimmer. Der Lebensschlag verwirrte ihn hier. Besitz und Tätigkeit. sprach Gebete. dies Schicksal tragen. fest wuchs er in Stunden zurück. Nichts war gesagt worden. so schmerzlich seinem Herz. legte ein Papier auf: »Sie irrten. »Sie haben zum zweitenmal geirrt. Vaudreuil band ihn an Haus. Brown war es los. Nichts hätte dies zwischen ihnen herausgejagt. die Asche zu sammeln. . dieses und jenes. bis er senkrecht saß.

Vaudreuil senkte sein Gesicht. war sein Plan. der Plan war sein alter Plan. Fidley. Da starb die Frau. durchfuhr. Zaudern Sie nicht. Generationen hatten hier gelebt.« Er drehte sich um. Nachts schlief er am Lorenz. die Intensität erschreckender.« »Das spielt keine Rolle. die Augen sahen durch die Papiere. bleich. einen Zahn in der Lippe. »Es handelt sich nicht um Sie. die sich durchbohrten: »Der Schwerpunkt der Affären fällt nach Westen«. Morgens fuhr er im Auto zum anderen Stromhaus. Vaudreuil schüttelte es ab. Schwankte.« Vaudreuil erblaßte etwas. der ging. schlug einen Wechsel vor. ohne zu zeigen. er erkannte. legte die Hand auf seine Schulter. was vorging. der Luft. so sehr Ihr Eifer anerkannt wird. Teilte. Wand. das zu . Dann entschloß er. Das Gehaltene verließ ihn. indem er nicht mischte.« Der Vorsteher der Büros zog zwei Kreise. Er blieb. So hielt er Gleichgewicht. Das dritte Mal entlasse ich Sie. Brown sprang ein. Dort lag sein Werk. Holz. Er hielt auseinander. Die Ledertür fiel. wo die Nurse das Kind heraufschob. wagte es (was allein er konnte). Vaudreuil nickte über die Schulter. ging aufs Ganze. mit der er die Arbeit zusammendrängte. Brown nickte in der Sitzung: »Sie bleiben auf eignem Boden. Brown deutete den Kiesweg runter. einige Tage. abends wieder zurück. War Franzose. Nickte. Jeden Tag ward die Frist größer. Er ging in den Garten.»Zu Ihrem Vorteil. Der Vorstand trat vor. errötete vor Freude. die er blieb. »Es geht um die Gesundheit. arrangierte die Übersiedlung zu den Ottava-Mühlen. des Wohnorts.

fuhr an neuem Strom. Gegen die Dämmerung heulten die Dampfhähne. Blauer Himmel stieg vom Waldblock herauf. Weiber drängten um sie Koseworte herum. Sie stiegen aus. Aus Kronen seltsam geformter Bäume schüttelten sich Schatten herunter. Um sie wimmelten Menschen. Grau und stählern nahm der Blick die Landschaft. Kühe tollten unter Bäumen. Lange dunkle Wimpern brachen auf. Ottavagemurmel nickte. Der Wagen schwenkte nach Norden. überflog sich taumelnd. Die Rollketten der Wegbahnen knatterten sich in endlosen Ellipsen um den Horizont herum. Die Nurse packte Daisy. Ein Gartenhaus stand unter Blumen. als besäße er sie.« sagte Vaudreuil. Der Wagen hielt. wachte auf. Der Wald war dicht voll Saft. *** Kam sie am Arm der Nurse schlenkernd herauf vom Fluß. trächtig von Frucht. schwamm um jeden Kelch. saugte sie ein. rollten die weißen Sonnen der Sägen über ihr im Himmel. Daisy schrie hell und scharf. trugen Hüte in der Hand an ihr vorbei. Die Nurse saß neben Daisy. hinauf. Schlägen. verstummte. Am Garten begann Duft sie zu überfallen. grinsten mit gefletschten Zähnen. Feuersignale schossen aus Schloten herauf. grad gesetzt. Schlugen hämmernd hinaus in Weizenebenen. folgten ihm in Launen. Hinauf. Sonne spielte in fetter Luft. Nachts schlief sie auf dem Geschaukel des Ottavageräuschs. Es . herab. trieben im Geruch. Schnellen.begreifen. verbeugten sich. Mittags fuhren sie im Auto den Lorenz hinauf. Vögel schrieen.

Sie lagen eine Stunde still im Zittergras. Primelbeete. Salmweiden: Syg. Daisy hob die Nase. verklucksten sich im Gegen-den-Boden-Lachen lautlos. Sie schritten mit langen dünnen Beinen über den schiefrig blauen Kies. Erschien er. streckten sie Zungen heraus. wachsend ihr Ohr. trauten der eingebrochenen Ruhe nicht. Im Garten suchte sie Syg. zirpte in Schneeballendickicht. knatternd sturmhaft um die Schläfen. kam im Halbbogen das Atmen der Gräser in endlos wellender Flut sanft herauf. Nach der leeren Bank flog der Nurse Geschrei. fürchteten das Spähauge. vom Zaun kamen Rufe.füllte langsam. Sie hatten nichts gehört. die die Erdscheibe abbog. preßten die Ellenbogen aneinander. suchte üppige Grasrosenstände durch. sodann kam das Hundeloch im Zaun. scharrten sie träumerisch mit den Füßen. Dann zog Syg die Mittelfinger aus den Ohren. . Hundert Meter dahinter flimmerte Prärie. Tochter der Nurse. Unordnung kam in die brausende Stille. die über sie spielte. Draußen kam ihnen Wind immer stärker. fuhren rückwärts. sahen nach dem Haus. die schlaue Lauer der Nurse. hob die Goldregenzweige. Verschwand der Kopf der Nurse. Die Zweige hinter ihnen wogten und schluckten. Das Licht floß auf der Stille. und wie sie liefen. Unsichtbare Vögel sangen gedämpft aus dem Tau der Halme. Unten tief in der zitternden blauen Dunstwolke. Zuerst liefen sie durch Dickicht. setzten sich auf die Bank in die Sonne. Sprangen auf. Sie schlichen bis zu drei Termitenhaufen. wiegte. Plötzlich drückte Daisys Hand die Sygs hart. glitt.

Es tat kaum weh. Ihn hielt Daisy an Sygs Hand. lockte die Nurse. Syg lag am Bachrain ohne Mucks. . Shawls über den Schultern. Der grüne Leib zuckte. Riß einen roten großen Klapprachen auf. »Do . Die Sonne fing an. das Weiß des Auges bekam einen kristallischen Kern. den Zeigefinger hinein. Kroch auf den Vieren weiter. Die Kinder lachten. Sygs Ohr. Mit acht Jahren war das Tor frei. Wurde bleich. Daisy bog sich in den Lenden vor. Daisy hielt ihre Linke darüber. . ohne den Schwanz zu beschädigen. faßte Daisys Gelenk. stampfte mit dem Fuß auf. hob eine Echse. Draußen zogen sie die Schuhe aus. der Kopf fuhr unruhig züngelnd herum. als es klappte. Sie trugen gleicherweise dünne Seide. do . Hinter der Schanze kam der Nurse Hand. schnalzte mit der Zunge. ließen sie hinter sich schwenken. Daisy«. sprang aus einem Tuch in das andere. Sie schoß nach unten. hingen an ihren dicken Schenkeln. lief mit ihnen im Kreis. hoch.Sie banden vom Leib sich Tücher ab. . Auf Sygs Gequietsch legte Daisy die Hand auf der Nurse Leib. mitten stand ein roter Knopf in das Viereck hineingerollt. dieselben Röcke bis zu den Knieen. aber machte nichts. . drehten sie um sich langsam im Bogen. Die schrie und machte die Faust. tuschelte damit zu dem Kind. genau am Hals gefaßt. ging steif auf den Zehen. die Hand mit gerundetem Daumen nach unten. das Loch verachtet. knotete den Schürzzipfel. blieb wieder . danach sich zu richten. An der Erhöhung blieben sie stehen. hob wie der Kordelhanswurst die Arme.

warfen zwei Steine hinein. sahen Tausende darüber wimmeln. setzte von hinten das Tier ihr in die Brust. die dünnen schlanken Rücken neben den Gräsern. Dann Ruck auf Ruck kam das Tier. Fidley ritt aus dem Hochgras. das Ungeduld bewies. Saft darauf spritzen. fraß die Grille. Tiefer in der Prärie bückte sich Daisy. beide Arme im Busen suchend.« sagte Vaudreuil nach einer Weile. Sie fing es wie eine Mücke ab. . hing über dem Mausloch in Parade gegen die Sonne zu. Daisy lief aufschreiend. Syg sprang ihr auf den Rücken. die unten aus dem Rock fiel. fegte es in die Faust. blieb neben ihr. Sygs Hand machte einen Bogen. Eine Grille schrie. schälten das letzte Tier heraus.Beine. Auf den Knieen kreist sie herum. das Tier verschwand.« Sie sahen sich an. bellte leis auf. Stieß mißmutiges Geplärr aus. Dann zogen sie die Hemden aus. schnauften. schlugen die Arme jedes quer über den Bauch vor Entzücken. das unter ihren Beinen elastisch wieder sich erhob. »Syg ist dunkler. hupften sie rehhaft herum. Erkletterte ein Outsider eine Wade. Sie tanzten zu dritt im Kreis. traten das Gras. schürten aus Rache neuerdings in dem Haufen. schlichen. sah sich um. Schlenkerte zu Daisy. lagen sie tief im Gras. liefen damit weit weg. »Sie sehen sich ähnlich. zitternd auf hohen Beinen nackt bis zum Baum. Der Schatten des Armes aber lief eilender. Sie legten die Hemden auf den Termitenberg. Als Pferde erklangen. legten die Gesichter in das Leinen und sogen bis zum Rausch an dem Saftparfum. Dann griffen sie die Hemden heraus. Arme weggestreckt. ein schmaler Hund lief mit.

Sie sah die anknospenden kleinen Brüste. Sie nahm Sygs Hand. auf sich. Dann wandte sie sich breit zu den Kindern. Sie bezog alles.Im neunten Jahr brachte Brown die Gouvernante ins Büro. Sie behandelte sie gleich einer Dame. Da von Dienstboten Sygs Stellung gleich der Daisys gehalten ward. aber nicht gefestigt war für weiterhin. Was in Daisys Blick an Zögerndem. ward fest. Vor Syg harrte die Frau einen Augenblick im Zweifel. Zweifelndem schwebte. ein Ericri. Daisy zu sehen. »Du fährst dann in Autos. mit der das Knie in die Wade absank. legte sie in die der weißen Frau. lauernd. Nun lockte die Gouvernante den Widerstand aus Daisy heraus. das aber überraschte. verwöhnte sie sie damit. und diese und diese Fahne wird aufgehißt. Dann trat sie zurück. Die harte Figur der Frau schob sich zu einem Knotengeflecht zusammen. solange sie Kind schien.« Aber der Reflex war von Daisy ein stummes Fragen. die Länge der Taille. Prinzen kommen. Überraschte sie mit neuen Dingen. die untadelige Wölbung. Welche Größe habt ihr an Land. du. Sie machte Geschenke. _sie_ den Tegernsee. Daisy gab abwesend ihr die Hand. »Du. Vaudreuil nickte hinter dem Schreibtisch. Bildern. wo die Warzen schon unter sanftem Rotsaft standen. Lobte die Glieder. als schenke _sie_ den Eifelturm. nichtswertendes Zeug. den Hüftschwung zum Becken. einen Haarring. Sachen. legte den Arm um die Taille der Nurse. mit der der Schenkel abbog. was sie gab. Anders sah sie das Weib nie an. Sprüchen. Durch Städte . Da werden Schiffe anfahren von drüben. Da machte diese den ersten Umweg und verwöhnte Syg.

An Daisy aber glitt Sygs Lobgesang vorbei. Nachts kratzte es an Daisys Tür. das sie auf die Haut strich. Du hast Perlen.« Sie hob die Hand über die Augen. Sie öffnete. den sie umleiten wollte. das bitzelte und kühlte und roch. Er sah sie nicht. lag ihrem Hirn so eingebrannt. Gab ihr einen Spiegel. sie verließen auf bloßen Zehen die Zimmer. zwischen denen das der Gouvernante lag. sitzest in Konzerten. Dünne schwarze Schatten liefen sie unter dem Himmel. Sie rückte sich dem Gestirn zu. Zwischen Sternen schossen unaufhörlich Wolken. Daisy zog die vom Weib verbotenen alten Seidenkleider an. Aber mit Feuer traten die Kinder vor die Nurse. aus denen sie erstes Blut gesogen. Da versuchte die Gouvernante das letzte. Da machte das Weib die umgekehrte Taktik.« Syg lachte. die Nasenflügel bebten. weil hier der Liebespol der Kinder lag. selbst keine Tat es hinausgewischt hätte. Dies gab einen vollen Riß. Über ihn hinüber lauerten die Beiden. Nun schlug sie die zweite Umwegstour und machte sich an die Nurse. »Syg . doch es war hirnlos. Die Kinder lachten. . Das Bild der prallen Brüste. Syg gab das Zeichen. Sie hatten nasse Füße vom Grastau. . Mondlos. Schwabbelnd hing die Nurse an ihren Röcken. sprach nur noch von ihr.drüben. . daß kein Verdacht. suchte ihm aufzufallen. nannte sie Miß und schenkte ihr Tücher. Ihr imponierte mehr Kölnisches Wasser. Ihre einfache Dankbarkeit kam der Frau entgegen. versuchte die Nurse auszutreiben. Sie nannte die Nurse Diebin. Syg. machte aus dem Spiegel eine verdrehte Geschichte. aus dem Schatten nach Vaudreuil. sieh. an ihm sich zu halten.

Feuergeruch schwebte mit kleinen Rauchsäulen hintereinander deutlich herauf. schwang ihn hinauf. Aus dem Dunkel kamen breite große Flächen. weich und gedehnt am Anfang. dessen Mondaufganglicht ihn hochsog. Gestalten huschten herum. Ein riesenhaftes Ruder ward erfaßt von der Flammenspiegelung. Syg legte sich auf den Bauch. Lautlos glitten die Flöße so herunter. Prismenschleudern. Eine Sekunde setzte der Flußlauf aus. bis an den Horizont aufgeschwungen. dazu wellte der Fluß Nebel in zuckenden Linien um sie hoch. setzte in der leisesten Verhallattitüde ein. Die offenen Feuer schlugen in den Dampf hinein. Syg legte die Wange gegen die Erde. Er schnellte den Fluß hinauf in Springkurven. stampfte Daisy ungeduldig. Dann flog der gleiche Ton auf. Zwei wimmernde Töne stiegen steil durch die Luft! »Pha . Um die Ränder band sich weißer Rauch. langsam. ferner schon und daher wehmütiger. Die Stille summte von den Weiden herab. brachten ihn zum Feuerexplodieren. sie flögen. fiel irgendwie in den Horizont. ließ sie dann herausfahren. »Weißt du es. . sodaß es schien. zitterte auf. Syg?« Syg nickte. atemlos. . »Weither?« Syg starrte. Das dritte bog ihn. warf ihn hinter sich. gebar sich Leere. ließ ihn nicht verhallen. sagte leis: »Viele Tage. Das zweite Floß fing ihn auf.« Auf dem Fluß erfror die Stille. »Los«. sprangen schwarz von einem Ende zum andern. lux.« Daisy legte die Handflächen auf den Mund. stellte die Zunge gegen den Backen. . sank ab. Fächerstrahlen.

. sie gab es preis: »Sie irren Papa .« »Es würde wohl an Syg liegen . »Hier.« sagte Daisy schnell. drang ins Dunkel vor. Am Auto küßte sie sich mit Vaudreuil. . »Syg. wiederholte Sygs dunklere Stimme.« Sie war stehengeblieben. im Knie. gingen die Treppe hinauf. sie keifte. Lauerndes Schweigen. empfing zweimal die knochige kalte Hand ins Gesicht. »Wenn es nicht an Syg läge . etwas drängte ihn zurück. Syg mit Tanzzucken. »Es würde an Syg liegen. hochmütig.« ihr Licht schwankte. »Wir waren beide im Garten. stieß einen Säbel herunter. daß sie mit dem anderen ihn schnitt. neugierig ihr Blick.« Die Frage schwebte zwischen ihnen. Als Vaudreuil sie vorgehen ließ durch die Tür.« Da entfaltete sich ihre Stirn. . sah sie schräg zurück: »Was sagten Sie. das sie unterschlug. wenn die Dame Syg schlüge?« Eiskalt. .« Daisy warf Syg zurück.wenn sie Daisy schlüge und es läge nicht an Daisy . Halbangekleidet stand die Gouvernante im Gang. . oder: es läge selbst daran. schlug mit den Händen gegen die Wand. »Syg. die ihm . Vaudreuil sah die Wange.« sagte die Gouvernante.Sie gingen Hände ineinander zurück. aber -. Syg hickelte erschreckt. ein dünnes Nachtlicht in der Hand: »Woher?« »Vom Garten. . . die Stimme überschnappte sich. Am Morgen saß sie auf der Terrassentreppe. Stolperte.« »Was war im Garten?« Nichts war im Garten. erhielt langsam Spannung. mit strohigen Zöpfen. Im Korridor stellte Daisy ihren Fuß genau so. . das hartnäckig tiefer herkam als die gleichgültige Frage.

Nach drei Tagen. zog einen steifen Kordon um sich. Tausend kleine Blitze schossen im Gras die quer. wußte alles. »Ich wollte noch sagen. Sie gingen über die Biberwiesen.« Daisy sah auf ihre Nägel. Diese Güte belästigte Daisy. die Manschetten waren auf der Flucht. brachte Brown ein blondes Geschöpf.« »Chipeways. Aber du kannst es dafür halten. schwieg. . als ob er gähne: »Es ist nicht das gleiche. In allem übrigen blieb er entfernt.« Sie glitt zur Seite. Gegen Mittag fuhr das Auto vor. voller Hingebung. zitternd vor Angst. winkte an der Ecke. den seine korrekte Tätigkeit umschloß. Brown stieg zu. Die Mähder gingen im Blau des Damms wie im Himmel entlang. Sie erschrak heftig vor Daisy. Sah kurz zu Boden. sag. . Ein junger Mann tauchte später auf.sich entgegenreckte. »Fahren sie lange auf den Flößen?« Syg dachte an die Nurse: »Zwei Monate. trug ein Pincenez auf kleiner Nase. Daisy zog einen Halm durch den Mund. Er ging hinein. lehrte alles. waren es Chipeways . es ist das gleiche: ich und Syg. kaute. war hilflos. »Syg. Kühe dampften vor den Wagen.« sagte sie unsicher. als das Auto einfuhr. Sie verachtete dieses Wesen ein wenig und bemitleidete es dunkel. Vaudreuil fuhr mit der Hand hoch. Syg lief ein Stück nach. Die geröteten Handgelenke stiegen hoch. rasselte der Horizont es rundherum wie ein fliegendes Gong.« Sie starrte in das Summen der Hitze. gefällig. . »Ich ordne es. Als der Stier brüllte. verehrte das Kind. schwenkte eine Pfeifenstrauchrute. dünn an Organ und Haltung.« Sie sah nicht auf. Die Gouvernante darin.

Drei Tage lag sie. Das Blut verließ zum erstenmal die Muttergrube.« »Aber sind diese größer?« Kopfschütteln. du . um kein Zucken zu verraten. Abends ward sie ohnmächtig. . legte die Hand darauf. .« Da errötete sie.« »Aber du hast edleres. . Eine Kommission trat ein. Liebte Syg über jedes Schweigen hinaus. Sie ging sofort bis an den Tisch. . .« Sie blieb stehen: »Syg hat auch von Chipeways. sprach. . do . ging rückwärts hinaus. Der Sekretär raffte zusammen. Vaudreuil kniff die Mundwinkel ein. o . sprudelte aus ihrem Leib. durch Mütter und Väter.Die Arme auf dem Rücken schlenderte sie vor die Nurse: »Du . Da sah sie Vaudreuil. stellte sich neben die Ledertür an die Wand. um den Gang floß ungewisser Zauber. nur die Lider blinzelten. sicher hinaus. »Du hast es von beiden. An zwei Stenotypistinnen erging ein niederprasselndes Diktat. Nur die Augen . lautlos. knickte ein. wiegte hinter ihr her noch wie Zurückgebliebenes. Zum vierzehnten Geburtstag schenkte Vaudreuil ihr ein eigenes Pferd. . Ging sofort in das Büro. . . ging eilig. Auf der Haut saß ein glatter Reiz. referierte. . habe ich Chipewaysblut ein wenig von früher?« »O . Sie ging. . daß sie edleres habe. das sind Hurons. Als sie herauskam. . war sie Frau. Sagte Syg nicht. wie nichts. Daisy . Ein Vorstand kam. ging. ei.

Daisy sprang vor. Syg fand einen Ahorn. Nun war ihr. Es war. Aus einem dicken Halm sogen sie den gelblichen Zucker. Schon lag der Zauber halb verblättert. die Schlange. Sie schlug den Blick zum Plafond. starrte Sygs Kopf glasig und eingefallen. gebaren. Die Jahreszeiten änderten sich. erhob sich Unbegreifliches. Das Haus ward eng unter vieler Musik. doch das Geheimnis. noch schwebend. äußerte sich nicht. Auch der Garten war schon Grenze und selbst das Hinundherreiten. hatte schon das Bekannte. lockender und schwerer im Blut aus der Unbekanntheit her auf. satt. stäubten ab. Ein ganz leiser Schrei verließ . das ihnen innelag. nach den Gäulen sah. das ins Wunderbare ging und endete. aber sagte es nicht aus Bedauern. Noch ritten sie um das Rondell. an denen es zerschellte und vor denen das Weite erst brüllend vor Verhaltenheit lag. Hürden. es käme Erlösendes. Rufendes von fern. Nun kam. hatte Meilensteine. schälte ihn an. ohne daß man wüßte. bohrte ein Loch hinein. welcher. Die Kupferhaut war molkig. Über ihrem Kopf saß unregbar mit vorgeschossenem Kopf. Sonst zog sich alles von oben zur Brusthügelung. reckte darüber her anderer sich schon bitter. Als sie. unten von Fuß und Knie und Hüfte zum Mittelpunkt des Leibes hin zusammen. öffneten wie Kapseln ihr Gehäus. sodaß das Weibliche. Das Fräulein spielte große Kantilenen. Auffangende und im Wechsel Hingegebene deutlich ward. Erlosch wieder.wurden heller. besaßen mehr Kraft und Wissen zu durchdringen. In einer Lichtung bekamen sie Durst. streifte sie mit Seligkeit. sattelten selbst. woher. haßte Klavier und blonde Haare. sie fliege. Die Wochen wurden lang dadurch und hingezogen. umdrehte.

Spät kam ein Dachs ans Ufer. Geschehen. Die schwüle Ruhe lastete mit sprengender Unausgesprochenheit. wie. Grau und kühl. Man fuhr los. Sie reisten ins Innere. In hellen Kleidern lehnten die Mädchen am Reeling. weinte in ihre Hand.den Mund. In weiten aufschwellenden Kreisen vollzog . Browns Arme schlugen Rudertakt. neigte ihr Blick sich gegen den des Tieres. es pfiff und klapperte im Geäst. Die Siebzehnjährigen bestiegen einen Dampfer. die Hitze um sich. soff dann. Das Fräulein. die Augenbrauen standen im Dreieck. so weich. welche Sache. Daisy schmollte den Mund schief. In Daisys Stirn fiel eine Locke: »Du solltest dich nicht weiß anziehen. Du bist zu dunkel. Noch einmal: »Komm«. Abends ankerten sie spät. legte den Kopf fast auf die Luft. hob die Ohren. Aus dem blauen Dunkel formte sich Figur. hatte sie gestreift. Vaudreuil winkte herauf vom Land. den Brown gechartert hatte. »Pa kommt nicht mit«. Dann kam die Nachthitze traumhaft. weiß. Es war aufgestanden in ihr etwas. hatte Aufruhr in den Knien. Kopf. Aber sie fieberte noch auf dem Pferd.« Vier Tage fuhren sie den Lorenz hinauf. sagte Syg. wo. sie wußte nicht. Auch Syg drehte sich nun ihr zu. der Lehrer bezogen Kabinen. Der Baum raschelte. um solang als möglich Fahrtwind zu haben. Es hatte gebäumt und sich geduckt. Nimm blau. Unglücklich verging die Nacht. erhob sich das Schlürfen anderer Tiere. wogte mit der Brust. flimmernd. weiß wie Porzellan. Vaudreuil lachte. Mit jähem Luftdruck schwebte ein Fregattenvogel von den Wellen glatt übers Deck. Als nichts zu sehen mehr. Sie fror. schüttelte den.

Die Inseln wurden kleiner. Sie sahen keinen Boden. die sich selbst nicht mehr ertrug. Da schlugen aus der Spannung von Masten. wenn ein Nachtvogel die Seile durchschwamm. der schauerte. aber gewußt und geahnt. so schwer war es. durch die von Astlilien Kopfweh heruntersank und ein grausames Süßes. Das Erregte ward nun lauschend. Nachts hingen Schlingpflanzen herunter. mit allem verwoben. Gemischtes aus unbekannten Blumen und Wasserfäule lag als Barriere davor. die wogten. einsank. und schon war alles verwirrt. Nun kamen Inseln. kleine blaue Flammen auf. das träumerische Aufschnellen der Fische und das jagende Husch. Smaragdgrün und gelb war der Strom getupft. Das Gebrumm der Mücken über dem Schlafnetz steigerte sich. erstickte sie fast. Irgendeinmal in solchen Nächten schlief man dann ein.sich Manches. erwartungsvoll. Schlug mit dem Gesäusel des abfahrenden Wassers an Backbord. deuteten sie. Mit großen Augen überwanderte sie den Dunkelheitsbogen. Ach diese. Geländerspitzen. riß zurück. es eine Höhe erreichte. Ihr Herz machte sich heran an jeden Laut. spannte sich herüber. Sie loteten den Tag durch. Sie fühlte in sich. bis. das sich kaum über dem Wasser trug. Betäubendes Labyrinth von Kanälen umgab sie. mit jedem Astwedel. als sie eindrangen. wie Drähte gespannt. kam hergeschwebt. erkannten sie die erste nicht mehr. Es wucherte nur. Das Ufer. im Licht. mit jedem Geräusch ging es hoch und tief. . Doch kam es auch zurück. in die Wellen mischte. das versackt drüben lag. als geschähe es in ihr. ach jene. nicht gesehen.

winkten hinaus. Morgens erst schlugen Himmel und Wasser entfernt fest zusammen und machten . Am Reeling stand neben dem Fräulein der Lehrer. In der Nacht fuhr das Schiff weiter. sie sagten nichts. Die nackten Beine sehr verhaart. ohne Rast in Bewegung und Getön. Sie atmeten tief in das nun Geweitete. die Matrosen machten Jagd. Aus gewaltigen Grasbüschen wuchsen Bäume mit kalt geformten Blumen. der Himmel zu. in denen sie irrten. Schlugen Brücken miteinander. es gab ziemlich Licht von oben. Am Mittag schwammen neue Inseln entgegen. Die Sonne war weg. Syg holte Daisy in der Nacht. Abends kamen sie ins Freie. umtrieben sie mit Kanälen und Buchten. Dazwischen wogte blauer heißer Dunst. der ruhig. berührten sich nicht. Oben schwirrten bunte Vögel. Sie liefen wehend zum Vorderschiff. Silbern trat die Sonne aus dem Wasser am Horizont. sonst nur im schwarzen Predigtrock fuhr er entsetzt mit verschlafenen Haaren auf dem Deck herum. Jedoch sprang später aus einem Baum eine Katze auf Verdeck.Morgens tat eine Bai sich auf. befreit. Da unten schwamm aber auch nichts. Er wies immer mit dem Kneifer gegen das Wasser. und das Tier sprang durch die Glasscheibe in Browns Kajüte. Sie griffen sich auf. fraß neben der Küche zwei Hühner. sie schlichen im Schatten der Pflöcke bis hinter die Taurolle. Schrieen: »Das Meer!« Doch im Untergang brach sich die Sonne in einem gespaltenen Rubinfächer hinter neuen Inselherden. sammelten sich. endlos lag. Unten liefen Regenbogenfische. bis man ihn beruhigte.

spannte sich in gebogenem Spiegel hinauf und in seidiger Biegung abebbend hinab. überrannte sie. Der Mittag ward voller. das Deck zog festlich. Erst da ward es endlos. sie zog ihn an der Gurgel wieder herunter. durchdrang sich und lud die Atmosphäre mit einem gepreßten ausschwingenden Atem. knurrte. sagte Daisy. Segler nahten da und dort. Hoch über dem Horizont.« Sie machte einen Bogen. schmal dahin. Es bäumte sich wieder. Mit dem davonschwingenden riesigen Segel flog es in ihr hoch. Schaumdünn zog Land in einer reinen weißen Wölbung heran. Toste von Farben. stieg aus ihr und gab sich hinaus. Von eigenen Masten flaggten Fahnen. Hinter ihnen sammelte sich das Geweitete. Es ballte sich die Weite.einen Kreis.« »Ich weiß Syg. Unter der Brise legte das Schiff sich seitlich. als sie sich kauerte. Gegen Mittag ward der Ontario tiefblau. »Es ist auf der anderen Seite. Well sprang auf. kam aus sich selbst und zerrann. In der dünnen singenden Luft begann das Segel über ihr sich plötzlich zu drehen. Als ihre Haut zu zittern anfing . Im glänzenden Himmel begannen Striche zu wachsen. am Geländer saß Well. Er legte den Kopf. hingen Fahnen heraus. erschauernd. Geräusch von Ruder und geschaufeltem Wasser fiel aus ihr heraus. Der Horizont ward dunkel von Glut. auf ihr Knie. schnappte nach ihrer Hand. eine Sekunde. schwang ab in Klarheit mit dem berstenden Geknäul. tastend. ging auf wie ein Gestirn. der Wolf des Steuermanns. bogen über das glashafte Seidene des Sees herab. »Das Meer«. fast wolkennah schwebten drei große Schiffe.

umarmte ihn. Fuhren den Strand entlang. Der junge Mann sprang im Satz an Bord. rieb sich die Hände. grinste ins Blaue. fesselten sie mit ihrer Gegenwart an. Es ging auf. schnitt Fratzen vor Ungeduld. stampften. nahm ihn am Arm. Sogar eine Rakete schoß hoch und knallte. Aus einem Hafen kamen Drähte. Hinter seinen Gesten sah der Bursch herüber. sahen die Hände. die trommelte.darunter. einen Fisch. schnickte den Kopf. Wandte sich um. stellte ihn vor. es war gut. geordnete Beete. Sechs Wagen standen nebeneinander. im Schweigen noch bebte. Blumenschlangen. sahen die Muscheln angeschwemmt in Wällen. Sahen von Basalt umstellt eine wütende Quelle. Brown fing ihn auf. Sahen grünseidene geschnittene Rasen abgleiten. aufstieß. sprang das Knattern und Schäumen wieder in sie. Schorne. die Peitschen stäupten auf. Sein Neffe. Sie fuhren ein in Toronto. Brown brachte ein Tuch. Vorbei. Stangen. Brown brach ab. wisperte. trippelte. Stiegen ab. schoben auf sie zu. die Kessel gespießt von Klippen. hob den Nacken. es ward eine harte Grimasse. zog ihn beiseite. Das Gewesene nahm plötzlich Platz in ihr wie vorher. schlug. Sie erkletterten Wagen. Darauf kamen Wagen hergerollt aus einer schrägfallenden Straße. . war schön. führte ihn sorglich hinüber. An der Mole flaggte es viermal. empfanden. kicherte. sammelten sich. den Dampfer Skania verkracht. stellten im Kreis sich um einen starken Burschen und schrien Hurras. schmunzelte verschmitzt. »Sie kommen«. Junge Leute sprangen herum. Sie bebte. Sahen sich in die Augen. Drei Stunden Zeit. sprach. Machten einen Korso. sagte Brown. hatten schiefe Helme auf den Köpfen.

pfiff dem Hund. Pferdehälse. die selbst Dynamit nicht zerknackte. hob das Tuch selbst. als Browns Neffe den Lapin setzte. ahnten Lichtes. Die Augen streiften. Lächelten. wandten sich immer mehr um die Achse. Fuhren durch Spaliere. erröteten.die Hälse. sausenden Oberbahnen. verrenkten sich. Sygs Tuch fiel. Schokolade. Sahen seine Achseln. Der Ontario lag . ließ die Lider gesenkt. das Braun des Gesichts. Fuhren unter Hebelwerken. den Abend noch zu fahren. sich vorschieben. Ging rasch. Durch eine Palmenallee. näher. Sahen das weißhelle Blau um die Pupille. hohe Drähte mit Gärten. blieben daran. unbeugsam blieben. das Trittbrett abhieb im Schwung. Brown abschob. durch Berge Duft. Fahren durch ein Dickicht. ersuchte. teilte Handdrücke aus. Bosketts mit Hyazinthen. spürten Bewegung. behend. der ein Ei aufschlug. Daisy bückte sich. lachten. Springbrunnen. sahen dünn wie Lippen Gesträuch sich spalten. die Hände. die schwebten. Lehnte sich ins Polster. Drei junge Männer sahen nach einem alten Herrn. erzitterten. schwiegen. Sagten: »Ontario«. Sah Pferdeköpfe. Browns Manschetten kommen. suchte den Kapitän. sah nicht zurück. Sahen den See. drehten die Hälse zurück. sahen zuletzt in die Luft. Tranken Wein. bog sich hinüber: »Zum Hafen«. Fuhren durch Straßen mit Riesenfelsen. die Mundwinkel etwas erschlafft. bei ihnen landete.

spielte um das Licht in riesigem Blaukreis. Kamen an eine Bucht. sahen sie das zweite Mal vorübergleiten. erbleichte Daisy an den Schläfen. starrte. Sie hielt dort an sich drei Tage. sah auf das aufgeschlossene Gesicht der Tochter. Nicht um sich. einen Zug Leids von der Braue nach der Stirn. schnickte das Kinn hoch. legte ein Messer auf den Papierstoß. schaukelte. Sie fuhren die Nacht durch. ein Leid sich weit erhob.wie Stahl. Zwei gelbe Segel flauschten groß im Mondschein vorüber. wendeten. Sie schloß die Augen halb. Sie starb fast unter dem Drängen. fiel in Ohnmacht. Knüpfte nach dem Lunch eine Hängematte auf die Veranda. den Tag. bat. fuhr. Nach Oswego. zweimal. aus der die Bitte troff. die sich zum erstenmal verbog. Die Linie aber wich nicht von der Stirn. zog den Kopf des Hundes in den Schoß. Fuhren an Dörfern vorüber. das ohne Dünkel war. nickte. Der Marquis blieb am Fenster. belastete. daß er Syg adoptiere. trat in das Büro. Legten an bei Port Hope. Gelächter erscholl beim Baden. fiebrige Augen im Dunkel. stand mit ausgebreiteten Armen gegen die Wand. Sie stand auf. das kam. fuhren nach dem Huron. Sie brachten Essen. Das Wasser wellte. Sie fuhren nach Hamilton. eilte über die Diele. als Vaudreuils Kopf über ihr war. sträubte sich gegen das andere . Zwei Stunden in der Bahn. stieß den Laden zum Privatbüro zurück. erwachte die Nacht. Trinken. sprang sie auf. überschnitt. fixierte manchmal das Auto. Gegen Morgen frug Brown: »Was willst du?« »Zurück«. wimmerte hinter verbissenen Lippen. saß still bei der Mahlzeit im Garten. aber sein Blut. stellten den Dampfer ins Dock.

überlegen. ließ ab. Sah seine Hand. Ich gebe sie dir früher. entfaltete sich in eine rührende Bewegung. sein Blut sich legen sollte. unwillkürlich.« sie . schwach. Sagte: »Sie muß sich gewöhnen.Blut. machte eine Bewegung mit der Hand. zerlegenes Haar.« Ein Spalt warf das Lächeln des Vaters über sie. aber mit einer Bedeutung. barocke. sie ging entgegen.« Da beugte der Marquis den angezogenen Nacken. *** Lief stracks zum Schiff.« Tonlos. daran drei achatne Kugeln. rief nach dem Steuermann. das sie geführt zum Erfolg. weich eingehüllt von ihm. die Riemen. winkte. Sie wurde rot. vernahm ihren Namen. Sie ging hinaus. gewohnt: »Die Frauen trugen sie zur Hochzeit. die die Luke aufstieß. zur Sicherheit. schob auf. noch mehr Schmerz aus ihrem Blut zu haben. *** An der Tür sah sie ihn gebückt. »Was willst du für Well. ohne Bewegung schlug Daisy die Lippe auf: »Sie würde es leichter tragen. kam auf sie zu.« Aber von ihrer Haltung ging es über ihn und was er vorbrachte hinaus: »Sie wird es stolzer überwinden. geblendete Iris. ruhig. sprang auf das Brett. wählte klirrend. kam näher. das Straffe. kühl: »Das ist kein Vorteil. er schob eine Kassette auf. die Hemdsärmel. die sie ehrte und grüßte. Er sprach beiläufig. Er zog die Nickelschlüssel. auf das sein Name. drahtschlanke. gebogene.« Sie trug eine Kette aus gelbem geflochtenem Dukatengold. Dann ihr Leben.

trat mit dem rechten Fuß dazu auf. . den Wandkork. er legte den Kopf auf ihr Knie. Ging früh zum Dampfer. ungeheuer Verhülltes. als liefe ihr Blut hinein. eine Magd. faßte ihr Kleid. betastete sein Messer. Saß allein in ihrem Zimmer. schloß sie an den Busen an. Wie ihr Bein. do . stieg zur Kajüte. Daisy . zwei Kühe. Sie vergaß es nicht. Hatte von Vaudreuil ein kleines Haus. zeigte rasch die Zähne. trat aufs Brett. ein Hund bellte wie auf der Jagd. das grüne Glas. Sie öffnete die Balkontüre. hob die Luke. ließ sie offen. schüttelte wirbelnd die Hand. verzog die schelmisch gestreiften Wangen. außer sich. aber ihr zugehörig. . »Do . schmatzte. summte still vor sich hin. . Sie öffnete unten die Haustür.« ging mit hängenden Armen. Sie ließ ihn zurücktreiben. »Ich bringe Well zurück. zog es ab. ihre Warze. In der Nacht bellte es im Garten. ihr noch Unbekanntes. . sah im Spiegel über dem bronzenen Körper die Kette mit den Kugeln. ihr Alleinsein. Im Gang tollte Well. . Er fuhr mit dem Unterarm über die Stirn. stellte sich in die Tür. rieb den Handrücken über die Augen. sagte zweimal plötzlich: »Ich lasse Sie entlassen. Nein. den Arm. schob das Hemd ab. ihr Schmerz. tremolierte. rief in die Luke.deutete mit dem Fuß auf den Wolfhund. . Umschwebendes. küßte es. Wie auf dem Schiff. . Fragte.« schnatterte die Nurse..« Ging mit langen Beinen rasch hinauf. schlug die flache Hand auf den Mund. triefend. kokettierte. ließ ihn herein. fuhr zurück. Klatschte in die Hände. Well im Garten stand naß. sah unten den Kopf des Steuermannes. »Nein«. Sie kam in der Dämmerung wieder. Sie lachte. glänzender und kühler als ihre Haut.

die Tür auf. Weiß eingenietet brach die Landschaft gegen den Himmel. schüttelte sich. machten Kommissionen. kauften den Tag über. fanden ihn. Städte. »Halt«.« Den zehnten Dezember fuhren sie nach Montreal. Er wollte ihn nicht mehr. Zufriedenheit . Vor dem Schlafengehen gaben sie sich die Hand. .« Der Winter nahm Kurve auf Karneval.« Sie übersah den Lehrer. hätte ihn nie verkauft. »ich will nicht. daß er mir schenkt.« sagte Daisy Vaudreuil. steigerte mit jedem Tag. Er blieb nicht mehr. häufend. legte den Arm auf Sygs Schoß. zerknitterte den Hut. hoben Syg aus dem Auto. stiegen ein. Daisy stieg aus. Sie suchte nach einer Note. beschauten den Mittag. Schiffe. hatte einen Sohn im Büro. . Sie hatte ihn verdorben. gab ihr Reiz. eilend. nickte mit dem Nacken. den er . bis er abbrach. sie suchten ihren Schleier. stopften ihn voll. breitete das Maul aus. Er war unbrauchbar. Er nahm sie nicht. Ging. Stapel . . fletschte. Alter. ein schiefes Ohr. »Du bist froh Syg?« »Ja. »Gib ihm ein besseres Schiff. In einer Schwebebahn glitten sie aus ihnen heraus. Das Nachtlicht flog eisern über Kanäle. Fräulein. . Am Trittbrett wandte sie sich langsam herum: »Nehmen Sie vor uns Platz. Well stob herein. kaute seine Frau heraus. riß den Hut hoch. Gab ihn ab. Zwinkern in einem Auge. die ihre Grausamkeit nicht begriff. die Dämmerung kam mit Laternen.Der Steuermann am Morgen stand auf der Diele. spritzte Kautabak. Er brachte ihn fluchend. besahen. fuhr Pelze seit Jahren. zog die Achseln ein wenig an. hoben sie adoptiert hinein.

Syg hatte sein Sohn. beringte Frauenhände Tücher. Auf Stahlringen der Flüsse kerbten Kufe. das Arrangement schoß zum Teufel. bliesen Tuben. sich überschlugen. Diener stürzten auf die Treppe. die Augen suchten an ihr. Alf fuhr sie in einer Kurve vors Portal. ohne Widerstand. Haken bogen. ihr Fächer fiel. Vier Fackelträger stiepten die Glut durch die beißende Luft. Erhitzte. aufklingen in der Saalluft. die vorrasten. dessen weibische Lippen lächelten. Damen fuhren mit Meuten. der alte Fribaurt küßte ihr. Schellen überflirrten die Nacht. zornkochend. den Körper eingespannt in den Schwung des Partners. als sie eine Orange ihm schnitt. das Gedrängte. Sie deutete auf den Fächer. von Lachen aufgereizt. Pistolen funkelten in Wintersonne. ohne Bewußtsein. Sie aber suchte sich noch einmal . Der alte Fribaurt führte Daisy. Im hohen Fensterbogen sah Daisy sie vorbeischwimmen. die Paare verwirrten sich. Im vierten Gang der Familienquadrille blieb ihr Blick im Fenster. ihre Zähne leuchteten. ihr Gesicht glatt wie Frucht. Männerstimmen jauchzten aus Schlitten zu. Illuminiert. aus jedem Loch Licht stoßend. Sie zog die leise aufschwebende Linie zwischen Auge und Schläfe mit dem Finger aus. die die Gegend überkreuzten. winkend. ein kleiner Schrei. Sah Syg hineingleiten in Unbekanntes. ihre Knabenhände nachbebten. Kostüme kamen. zwischen Kerzen über Treppen. Aus Pelzen hoben. die Pferde stampften in einer Wolke. Manngetanz. Fremdenlust.vortrieb. hingen die Häuser der Seigneurs am Horizont. bis sie sich verbellten am Schlag wie ein Wespenschwarm. ehrfurchtsvoll die Hand. schossen Salut am Portal. spritzten Schaum. Syg trug blaue Kleider. verärgert wurden.

um es zu retten. die Nasenlinie ward schärfer. Sie fuhren weiter. An der Ballustrade erwartete sie Syg. fing sich in der Kandare. haschte die Schlinge. der Eleganz seiner ungewöhnlichen Kurven. Das Tier röchelte. brach. Syg klatschte mit den Nägeln auf den Daumenballen.hineinzubegeben in das Umfassende. die Beine traten immer mehr Eis hinein. am Platz drehend. Nahm den Arm des spanischen Vetters. Der Bauch schwappte. zog es herauf. das Eis schimmerte rosa. Da brach das Eis zum zweitenmal. Nun zog ers herauf. Als sie auf das Haus zu hielten. das Tier ward ohnmächtig. zog sie an. . Alf auf dem Rücksitz kreuzte die Arme im Muff. flimmerte im Frühlicht. »Pha . . Riß dem Gaul die Adern am Hals zusammen. zog Vaudreuils Auto. Zog zugleich die Kraft an und den Willen. tastete. schnappte tief Atem. sprang plötzlich auf die vier Beine. Alf würgte das Tier. Sie spannte sich ihm entgegen mit aller Kraft und suchte es zu erreichen. wurde tief. das sie nicht faßte. Alf kniete auf dem Eis. gab sich seinen Pas hin. frottierte es ins japsende Leben zurück. erreichte Fremdes. glitt ab mit der Seele. erreichte nichts. vom Lorenz her. Sie ließ die Arme los. schlug die Schlinge ab. zog sacht. Massierte die Schlagadern am Halsstrang. ging unter.« Sie blieben sitzen. trieb mit ihm in die Entfesselung der letzten Äußerung ihrer Körper. An der Ecke der Bucht knirschte das Eis. Sein Knie schob sich zwischen ihre Schenkel. Daisy führte. schaukelte. durch alle Voluten der Geschmeidigkeit. lux. drang vor. hielt drei Meter. Alf machte eine gewaltige Bewegung. schleifte es aufs feste Eis. herb. die . langsam den Hals des strampelnden Tieres hoch. ruhig.

rauschte.« Syg küßte ihn. fraß sich satt noch hinter dem Waldgurt zum Hudson. schlitzte die Augen eng zur Seite. Blitzende Wolken flirrten zag und dünn herbei. Am vorletzten Tag kam ein Segler den Ottava herauf. Telephonierten. gereckt vor Grazie und Grausamem. Das Eis sprang bis hoch in den Norden. die Hüften in beispiellos abfallender Glätte. Sie umschlich. manchmal war es unter sackendem Schnee. krepierte in den Mulden südlich. Der Boden war fester. Unter den Hurras wimmelte es an Helmen am Anlegeplatz. »Zweimal«. schwang auf der Kurve noch. gespannter als Syg. floß herunter. packten die Säcke für die Tiere. ging zum Stall. Alf wartete mit Gäulen. Teppiche. Sie stiegen zugleich aus. brüllte um den Himmel. jagte an den Bäumen. glühte sich breit aus. Ordneten. Irgendwelches geschah. Daisy war bleicher. Pelze. Abends kamen sie von der oberen Mühle. Schoß einen Dachs. lachte Vaudreuil. zurück. schoß nicht. Alf pfiff die Hunde heran. manchmal surrte es in der Saublutsonne. das ihrem Atem sich zuwölbte. kam heran. trug ihn ins Speisezimmer. Der Winter kulminierte. sehnig. Hirsche scharrten um eine verdeckte Quelle. färbte sich mit Männern und Frauen und Pferden hinter dem Glas. wälzte sich. Brown schwebte auf . Manchmal gings in der Nacht über den Horizont hin. »Zweimal mußten wir das Tier erdrosseln. Ging vor den Fenstern irgendwie. stapelten.Schleife am Fluß. irgendwo zu Ende. Vaudreuil erlaubte den Ausflug mit Alf zu den ersten Faktoreien. aber schöner. Ihre Schenkel waren stark. Zwei Tage sattelten sie. Sie hob die Achseln.

unterm Arm einen grün bemalten Hahn. Mittags ritt Daisy mit Alf und Browns Neffen über einer Fuchsspur. Als der Mann ihn im Schuß hatte. Schweine. dann zwei mit am Rücken gekreuzten Armen. Acht Tage fingen sie Fische. Spielten Dudelsack morgens. machten Vaudreuil sein Schlafzimmer wechseln. Stiere.der Veranda. Alf wagte nicht zu schießen. ein Kind. empfing. kein Wort sagen. schrien nachts. rümpfte die Nase über die Achsel. weiß. fuhren mit Lampionruderern aufs Wasser. Ostwind hatte sich an den Pappeln hochgewirbelt. was keiner verstand. lächelte ein wenig. Daisy kam ins Schußfeld. vorn ein Dudelsack. rief. hieben aufeinander ein. warfen um. ein Schaf. folgten sie über einen Acker. Ans Tor kam der Marquis. Spritzten. war über den Wald aufgebrochen. Lagen halbnackt auf den Balkonen. abends. der . badeten. Schlachteten Ziegen. herab. wich er. fließend ohne Pause stürzte er herunter. rauchten. steckten eine Hütte an. Es waren Engländer. Tranken in einer Mondnacht eine Bowle. schoß nicht. wellig. Lungerten die Weiber um die Pavillons. Die Torontoner Studenten kamen in einem überlieferten Zug. flogen wie Weberschiffe herauf. losgesaust. quietschten. schrien alle durcheinander. boxten. entknäulten sich. als bocke der Gaul. zogen blitzschnell in Zweireihen singend ins Wasser. zur Seite. Ritten stumm nach Haus. Sie fuhren ihm in Jollen schnäbelnd mit der Pinne entgegen. trieben um einen Wald. breitete die Arme. Er faßte herüber nach ihrer Hand. durch einen Bach. hinten ein Trommler. da ließ sie den Fock los.

Faßte wieder ihre Hand. Gab es eine Pause.Großbaum knallte ihm über den Kopf. Er hatte Syg übersehen. Die Augen standen im Dreieck. Der Tochter Vaudreuils nun. was seine Augen an ihre band. die Lippen. *** . ihren Namen vernahm sie. Sie hörte immer ihren Namen flüstern. bis das Segel gegen den Wind stillstand. Sah durch seine ametystblauen Augen. streifte das Hemd über den Rock. Zog die Bluse herunter. verlegen. Da nahm sie die Kette ab mit den Kugeln. machte er Reverenz. das Segel flatterte um sie wie Vögel. Ein grauer Schein stieß ihn zurück. Er war feig. entfernt. er wandte. wimmerte im Sofa. Die Ecke bog am Bootshaus. Schloß ab. Langsam wich der Raum zwischen ihm. seinen Atem. schob sie in die Schublade. Sie ging schon hochmütig. geschätzter. es wickelte sie ein. Sie wandte sich um. ihre zu seinen hintrieb. stotternd. zwischen ihr. Sie nahm sie nicht. Verbeugung. Galläpfeln. drängte dem entgegen. er am Anlegeplatz stand. legte die Hände mit den Flächen fest ins Gesicht. adoptierter. kam das Bild zurück. Sie eilte. Sie hielt sich fest. Sah den bronzenen. warf sich herum. eilte auf der Treppe. die Haut schüttelte sich. sprang hinter den Büschen. wusch Wasser über die Brust und den Nacken. das Mieder ab. krümmte die Schultern verzogen zusammen. gebogenen Körper aus dem Spiegel entgegenkommen. Zog sich aus. Fühlte seine Hand rückwärts an der Schulter. ihren Namen. ihr die Hand hinhielt. den Mund wie unter sauren Kirschen. Sagte das Essen ab. als sie farbig war. rot. Sah zum Fenster hinaus. Armselig und zornig stampfte er auf. spürte sie. raffte sie zusammen. Sie verzog das Kinn.

starrte ebenso. schwang die Arme. den Nacken in einem Quell. Nach zwei Stunden ließ sie Alf halten. sie ritten den Tag. kämmte am Morgen den Bart nicht. Fluchs hielt er seinen an. Sie rief ihn heran. Segel schossen in die Tiefe hinab. später nahm der Wind ihren Glanz an. übernachteten. stieg in seinen Schlafsack. . einen Halbkreis in die Luft. Sie ließ nicht auspacken. Teppiche. Er flüsterte weiter. da ihm der Zeigefinger fehlte. ein Orchideenpark. Die weißen Räder standen still im Himmel. verschwand im Laub. Sie hob die Hand. Mittags trafen sie einen Jäger. Die weiße Fahne Torontos leckte darauf. eine Sonne wuchs daran sich hoch. mummelte sich. kam nie an die Seite ihres Gauls. fluchte. kamen in ein Dorf. zeichnete mit dem Daumen. Sie näherten sich den Ringen. blieb immer hinten. Am Morgen mußte er einpacken. fiel ab. Er gab ihnen Brot.Vom Hügel trieb der Fluß weit und schräg hinunter. Ein Pavillon war reserviert. dann sockelte er zurück. Als er lange genug gewartet. Oboe und Flöte. Ritt den Morgen hinter ihr her. Säcke. stimmte sich wie ein weichkupfernes Abendinstrument. silberte. Mittags wurde er kalt. Der Horizont war manchmal gelb. Alf ging ein paarmal im Viereck um den Raum herum. Sie horchte. Zwei Tage darauf kamen sie an die erste Lager-Station. Kurz blieb er auf gleicher Höhe. blieb hinten. sanften Rots. Sie hörte ihn in den Bart reden. ritt in ein Waldstück. Alf packte aus. Gepäck. wusch die Brust. Der Mond schlug noch über die Felder. äugte nach einem Reh. kamen an die zweite Station. ging er hinaus. fast seifig. Vor dem Stall knöpfte er sich verdammend seine langen Gamaschen. Blumenprärien kamen. An dem Bahnhof verluden sie die Tiere. es gab viel Jagd. sah unter sich. kniete.

Der erste Schuppen kam der dritten Linie. er glitt aus Fluchen ins Gejammer: au . begann zu lachen. Sie lagen voreinander. sprangen vor.Angezogen in ausgebuchteten riesenschweren Halbkreisen spannten sich die Faktoreien. Er durfte nur bis zur zweiten Faktorei. Sofort bot er Jagdplätze aus. you . Alf geknickt hinter ihr. »Ich werde entlassen. Es war schon geheizt. sie nach. blaue Klippen. bestürmten sich. gegen das innere Gebiet. wurden wilder. Sie hörte. stellte ihn gegen ihr Gesicht. Sie mußten langsamer reiten. Sein Schimmel ging. wai! Spuckte und flennte. als lahme er. Ein Angestellter hängte den Hörer des Telephons rasch ein. Horizont. nieteten sich gegen Eis. Sie sah sich mit . nicht zu den Bögen. er zog den Nacken ein. Herden gleich. Sie kamen gegen den ersten. Es war deutlich: Sein Erstaunen war frisiert. Folgte. Es machte ihm Kummer. trat sein Zimmer ab. Ein anderer flüsterte ihm Namen ins Ohr. erstand sich ihre Beachtung durch Hartnäckigkeit. angerissener. Ein bärtiger Riese trat ein. der zweite kam. Alf schlich ins Nebenzimmer. begann vor sich hinzusingen. Die Junge vor ihm ritt. Sie ritt zurück. . .« Sie ritt weiter. warfen mit dem letzten Halbring sich vor die starre Endlosigkeit. aufs Bein zu schlagen. . Alf kam nicht nach. Am vierten traten sie von rückwärts ein. als sei er nicht da. gleich Wellen anschäumend. wurde flau im Magen.« »Troll dich. hatte lang keine Frau gesehen.

An der sechsten stellte man sich unwissend. Am Morgen machten sie einen Haken. kamen auf den neu geschwungenen Bogen. er prägte sich es ein. Alf bekam dunkelrote Schläfen und brummte vor sich hin vor Zorn. daß er es nicht vergäße. liefen nicht bis oben hin. Sah sich nicht sonderlich um. Sie ritten weiter. Im Sand sahen sie immer eine Spur vor sich. Bald sahen sie einen Mann auf einem Esel. gefiel ihr nicht. frischer Abwurf zeigte: sie waren nah. Eine halbe Stunde ging es hin und her. wendend. gab es ihnen. Sie waren erwartet. zwei . ritt auf seiner Spur zurück. sondern zogen eine Sehne in die Serpentine. staunten. trafen Mittags die Spur wieder. Sie blieb drei Tage. die Falte des Vorstehers bebte. als sei es wertvoll. Der junge Mann errötete tief. ohne gemeldet zu sein. Sie holten ihn ein. So liefen sie das Seil der Schuppen weiter. mit der sie eine Stunde kämpfte.Alf an. Schwarze Arbeiter deuteten: für die Bay. bis sie gegen die obere aufgespitzte Sichel kamen. beleckend. sie wiederholte ihm Wort für Wort. Sie schnitten ab. »Was sind das für Pelze?« frug sie. ein alter Offizier. Kein Wort. fing eine große Forelle. Sie war fast leer nun. Sah noch einmal um. Offenkundig Komödie. kehrten zur fünften zurück. wilde Augen brachen sich um. ungläubig. Von selbst nahm er ein Papier. ein Stein. Sie zog die Brauen hoch. der zu entkommen suchte. Abends kamen sie zu Colonel Bol. jedes Wort im Mund haltend. Wurden an der fünften Station schon erwartet. murmelnd. Er hatte. Gold.

Er schleifte das Traurigste der Welt auf seinen Knien. Bol lächelte. Einen weißen Hirsch gab er zum Abschuß ihr. Talkpuder. der südlich geritten. Fidley. Tranken . den er von Woche zu Woche als Dessert sich aufhob. Braten. Unter Glas wuchsen Blumen. Muscheln. klatschte Applaus. ging hinaus. In seinen Pelzschuhen. immer rascher. ein Negerzwerg. Donnerstags galoppierten sechs Gäule am umgerodeten Lagerplatz. stand er am Ufer.Serpentinen unter sich. Tranken die etikettierten Liköre. Gepökeltes. mit Säbelbeinen und Hängebauch. Morgens früh strich sie mit Alf ins Gebüsch. strich den parfümierten weißen Spitzbart. Seine Spirituosen waren etikettiert. Bol genoß. er ließ die Wahl. kaum größer als ihre. drängte sich heraus. Er nickte wieder. zog den Hut. Spielte Whist abends mit Daisy. Aßen Geflügel. Das Blockhaus roch nach Seife. durch die Lücke trat der Bursche mit dem Esel. hielt sie auf dem Anstand. Die Jäger des Lorenz schossen vor Freude Flinten ab. Ritt nach Süden. war brauner. Wassern der Walstreet. Fuhr sie am Weiher. Lieh ihr seine Gummiwanne. In seinem schmalen Kopf saßen Augen des Elefanten. Tränen besternten vor Lachen die Gesichter der Zuschauer. der junge. Schinken. Empfing ein Billet. Sie hatte ein Zimmer. Im Vorzimmer schlief Alf. stärker geworden. praktischer und wärmer. Sie nickte. Der Bursche. Wein und wieder etikettierte. rollte die R. brachte sie bis an ihr Vorzimmer. die Wasserpfeife stand im Brennpunkt des Kreises Seidenkissen. Ritten zur Station. zwei. zurück. Aßen Lunch. es pfiff. Rauchfisch. eine Stunde. verblüffend. küßte ihr die Hand. Auf den Teppichen tanzte Adimokuh.

Sie sagte: »Bei Versva verfaulen zehn Ballen. Die Staffel Bol ist halb. Alf folgte. küßte Daisy die Hand.« In der Tür stand der junge Mann. Wandte sich herum im Kreis. Stand auf. was den Irrtum ausmache. zuletzt Befehl: zurück. zur Seite geneigt. Tosson liefert zur Bay. hob das Glas. Im ersten Bogen fehlt ein Schuppen. Sie putschte ihn zurück wie einen Hund. mit zitternden Armen warf der sich im Stuhl zurück. vornehm richtete Bol sich hoch. Die achte hat siebzig Prozent.« Kreidehell. trank es. Fidley legte ein Papier auf den Tisch.« Da sah Bol den jungen Mann. Hund. Sah Colonel Bol an: »Du bist entlassen.Kaffee. schön im Spitzbart. Er widerstand nicht. das verwischt und gedämpft kam. »Die dritte Sektion betrügt. Sie wog den Brief. ging hinaus. Danach stand Fidley auf. Ritt allein los. wird ganz bezahlt. Lob. Vaudreuils Brief. ihn in der Hand. die Haltung gereckt. Staunen. zu Daisy. Bol sah ihn nicht. Wollte nicht bremsen. gefaßt. hob die Faust: »Lump.« Langsam. der die Südlichen geholt. Nur . Fidley schlug auf den Tisch. hatte Gemischtes. schoß sich zweimal durch den Bauch. Anerkennung. aus Fidleys Tasche. Frug hochfahrend. mokanter Lippe.

Zog sie zurück. Er ritt . dem sich etwas in ihr entgegenspannte in einer entscheidenden Bestimmtheit. Fidley gab Daisy Bols Pferd. Unter ihr brach es ab. der sie gezeugt. Sterne tummelten darüber auf wie Sand. Aufheulend nahm er sie. Wog schwerer. der Gartenerde band sich an sie. gehetzt. das in den Norden sich einfraß. Staute es zurück. die Bärte. dünn. Alf wollte auf seinem sie reiten lassen. protestierte bös. sie fiel herunter. der Schmerz machte sie ohnmächtig. Der junge Fidley übernahm den ganzen Bezirk. Serpentinen jagten zuerst noch in Schlingen voran. Aus dem grauen blitzenden Gewell kam etwas gegen sie. nichts. das so feste Hufe hatte. Ihre Abreise feierten die Boys. salbten sich mit Bols Parfüms. wo er futsch war. Verbot ihn zu schänden. entgegenschwingend. hemmte das Überfließende. entstammt. wirbelte ein Stück hinunter. Weiter hatte er keinen Wunsch. verstauchte sich die Sehne. In ihrer Hand der Brief band sie. Sie hielt den juckernden Gaul mit den Schenkeln. erledigt. Etwas trat aus ihr. daß mans nicht beschlug. blieben dann hängen. tiefer ging das Hirn nicht. in die Höhe. Das Herz.bei ihr sein. Geruch des Stroms. Hatte Bol gehaßt. machte sie leicht. schwach. hart und schmerzlich. glitt ihr Gaul aus an einem Bach. Als nach halber Tagestour die Eskorde zurückgeritten. ward dann eingeschlungen in das endlose Getöse. riß sie zurück. der Mann. Zum erstenmal gab sie ihm die Hand. pomadisiert. im Weiher eingescharrt. Der junge Bursche trat herein. der hochgeblasen kreist. drehten die Haare. Sie kam an den Rand des Hochplateaus. zackte.

Sie entspannte sich in dem Rausch. Es sang und schwang das Belastende herauf. Lernte das Organ . Eingeborenenweiber. pflegten. Sie lockte. gluckste. lauschte dem Ton ihrer Stimme. er hielt. hatte eine Macht und eine Befreiung. Sie erbleichte. Einmal umschlich ein Fuchs das Küchenfenster. Dabei spielte sie mit Getier. durch die Zunge sausten Stiche immerfort. der nachklang. wirbelnd. von Fidley geholt. Gesichertes. Kuriere kamen dreimal die Woche die Kette der Faktoreien herauf. ritten zum Lorenz wieder runter. Später lag sie in der Sonne vor dem Haus. versuchte sie neu. wo Hühner hingen. klar. er kam. kam die Nacht Fieber über sie. Bezähmtes in ein Gefäß der Worte. speichelten. Sie gaben ihr Milch mit Wurzelzeug. Vögeln. rückte zurück. später sanft und gelöst. quatschten die Nacht darüber. Aber obwohl sie in Decken gut und weich gewickelt lag. machte es leicht. Als ströme aus ihr hinaus. hineingekocht. Fisch und Pfeil darin. Nicht ganz. Hunden. warteten sie. Sie spielte mit den Weibern.zurück. holten Nachricht. In wochenlanger Pflege malten sie ihr mit dünner Nadel eine Sonne um den Nabel mit Strahlen und Mondzeichen des Tages. Sie lächelte. aber er stand im Kreise ihrer Stimme. Wuschen. die wie ein Lazo ihn umschlug. summten. entsetzt sprang er zurück. suchten Pretiosen im Achselhaar. Versuchte sie wieder. heller bestimmender. gut. suckelten darum hin und her. Wundersame Ruhe machte ihre Tage lang. fanden ein Zeichen am Arm. an dem sie sie fanden. das sie berauschte und erregte bis in das Dunkel ihrer innersten Grenzen. Kindern durch die Stimme. Die Nacht gab ihr warmen Schweiß. Da rief sie. zogen sie aus.

Trieb Altes. Wagte nicht das zu sagen.anzupassen. Ging allein. die Windstille des Daseins brachte Unruhe. der wie ihr Blut spritzte. Das wandte sich ihr zu dann. dann den stillen Mollton des Bluts. empfing ihren Atem. Sie brach in das Verweilen ein. nicht jenes. Ein Hase hielt bezaubert von dünnem glasklarem Wimmern. als sei es ihr Anfang. zog sie zu sich »Go« war: springen. Silberlilie. verschmähte die Flinte. hatte Unlust zur Jagd. Lernte von den Weibern den Dialekt. Sie kam schon bis zum Koniferenbaum. erfand sie Ton und Laut. lehnte sich hinüber zu ihr. Weiber heulten. Mit Vögeln gab es andere Signale. Das lag ein wenig dazwischen. Gab sich hinein in Klang und Fülle der Vokale. Als sie zum erstenmal ausging. Fidley schloß den Wagen. Ein wenig blieb sie nachdenklich. den Lorenzfall herüber in das Spiegeln des Weihers. alle Bewegung. wenn sie sie ansprach. mein Freund. So kam auch die Gegend ihr näher. Das nördliche Flimmern tobte irgendwo unter ihr. denn sie befremdete Ungekanntes an Daisy. trieben die Kleinen hinter ihr her. Dann bis zum Plateau. »Fu«: erfroren fast halten. der Schauer der Krankheit und der ihr entquollenen großen Säfte und Ideen. lieber Dorn. Spürte ihr Herz klopfen. Die kleinen Affen liefen eine Zeit . sich darin zu verbinden. säuselte und bebte. Liegen. Ahnung irgendwie von Glück. ihr Teil. Es kamen Schwäne und Musketen. Allein im Gehen. denn ihr kam in den Sinn Well. blieb aber entfernter als sonst. ungerührt. ward traurig bei ihm. Sie scheuchte sie. zu biegen in jede Leidenschaft. ward mit ihr gefüllt. hinter ihnen mit einem Wagen von der Bay her Syg. Sie ging davon. du Strauch sagte. das Nicht-Miterlebte.

unter Dampf lag ein Schiff. Gepäcke. die Lider naß. Der Bogen der Sehnsucht schoß ab. Das andere ging fast traumhaft. Zu sehr war sie eingehüllt schon in ein fernres Geschehen. dem sie sich hineingab. Als das Dunkle in ihr hinrann in das Ausschweifendste und Hellste. aber ohne Gewicht. Dort stieg sie ab. Wagen wühlten hinter ihr ein Geschiebe. Ein Staffel Matrosen erreichte sie. schlug die Schiffuhr. Sie kamen in den Lorenz. Dahinter das Meer. kein Gedanke. Die Sonne hatte größte Kraft. des sie nicht bewußt ward. Palmen hingen herunter. Sie fühlte des Hundes Druck am Knie. Es trat aus ihr hinaus. kein Brief. die Sehne brauste. vergessen. Ein Auto wartete. in das sie verströmte. Mövenschwärme in Spiralen. Dann faßte sie fest in die Mähne des Gauls. Unten. Inseln. lieb. irgendeines ungeheuren Daseins. Dann fiel es zurück. glitt auch zurück. Sie ritt bis an den Strand. Der Steg. Alles andere war Spiel. Kanonen lösten sich. schrie fast und erbleichte nach innen in einem Schreck. Sie bewegte schmerzlich eine Sekunde die .noch neben dem Schlag. an dessen äußerstem Rand dünn die Erscheinung hing der Städte. vor dem der jetzige Augenblick nur als Pause stand. Ein Stück Land schob sich vor sie. Well sprang hoch. der es hemmte. nichts. Irgendwo in der vor Blau zitternden Unbegrenztheit des Horizontes traf sich das Innerste ihres Blutes mit etwas. Männer kreischten Namen. Es war fünf Uhr am Abend.

Es erlosch. Unausgesprochenem sich geneigt. Die Woche rollte zurück. Dann kam der Ottava. bestellte ein Reitkleid aus Leder. Das Gittertor kam. Nichts gab Erinnerung daran. Sie gingen hinein. Schenkte ihr ein neues Pferd. vertraut mit seinem kalten Eisen.Hände im Fell des Tieres. Es fiel in seine Augen wie in einen Schlund. Glitt über ihren Leib mit dem Auge. Vaudreuil hütete sein Gesicht. Die Schreie der Nurse blieben hinter Bäumen stecken. baute ihr Zimmer an. den Hals. Des Vaters Hand faßte die ihre. das zärtliche und hochmütige Kinn. schlagend und aufgedonnert das Meer. Malte den Stand der Rosenbosketts aus auf . sprang in Lawinen ihr leis entgegen. Glitt zurück. Griff vor. das Hingewandtsein ihrer Seele. die Brust. Berief einen Unterrichter für ungewohnte Kreise. Das Aufgesparte und Vorbereitete in seinem nach innen gekehrten Leben verstand den Ausbruch. sie ganz zu beschauen. Lächelte. Gab ihr den Arm. wie gewohnt. Die Mühlen rochen. senkte den Kopf. Er erbleichte. das sich band an Ort und Zusammensein. Sein Mund im Kuß. In ihrem Auge saß. spürte aus allen Poren ihres Leibes ihre Richtung. Tapeten kamen weiß geädert mit Gold. Die Treppe. bejaht. Besprach eine Überraschung für Sygs Geburtstag in vier Monaten. Er hielt sie stürmisch mit steifen Armen weg. erwähnte Zukünftiges. Rauschte dunkel schon entgegen auf Kilometer. *** Das Lächeln hatte gewährt. Das Rauschen lag in der Luft wie ein Schneefeld.

Bewies Notwendiges. neugierig aufging. Montag früh berief er sie in das Büro. Entfernte sie aus eigenem Entschluß. Ohne Pause. glitzernde Fische. gelassen wie im Nebel. Ruhig. die sie nicht erhob. wogte. gab dem nach. das Silber flimmernd wellte. Sygs Auge schmerzlich. was er nur abbog. wie tödlich er an den Sekunden hing. die nichts mehr löste zwischen ihm und ihr. sein Wille. Aber die Führung der Hand hatte die wissende Lindheit. Widerlegte Widersprüche. Vögel. als es abtrieb. in die er schmiegte. sprach vom folgenden Sommer. blieb ihr die Stimme Vaudreuils. behütete. Baute eine Verbindung. ging ohne Zögern von ihr. So. Folgte nur. und das Kindliche. bei der Mahlzeit. dem Herumgehen. vorübergleitend über den augenblicklichen Zustand. Fontänen. selber abhieb und damit unverlierbar sich gewann. Als der Tisch beim Speisen ihr zur schrägen Scheibe ward. Durch die Maske des gleichgültig gehaltenen Gesichts stieg von unten tief das Lächeln herauf. zwischen Mußestunden. Fidleys Pensionen. das sie nicht bezweifelte. Einen . trieb Mauer und Wand zurück und bog sie hinter das draußen Strömende und Lockende zu einer tiefen Wölbung. Sonntag bestellte er die Yacht nach dem Ontario. Gab Daisy von sich. was aus ihr drang. Breitete die Zeit aus vor ihr. Löste sacht die Ventile von ihr. neidlos. Ihre Erwartung allein spürte. indem er verstand und folgte. was herausbrach. eine Pergola im Bogen vor den Terrassen. ohne Intervall. vor sich. durch den Raum rotierte. Sie bereiteten sich vor. als sei sein Plan. Schecks. nachgebend. bestimmt. Diktierte nicht. Sah sie wenig. brach alles ab. uferlos. Tips sie umflackerten.Papier. die. dem Abend.

Sie fühlte. den schlanken Baum. Was trennte. entfernter. faßte die Binsen in die Hand. Ihr Leib wuchs fest mit Geruch und Duft der Erde. verband sich. stieß sich heraus. wie sie sich vertauschte der Landschaft. riß entzwei. alles floß. gehörte zueinander. durchlöcherte Brust fauchend. sie bleibe. Über ihrem Nacken stand schwingend. kreiselnd in der Luft. ausgeatmet ihr entgegen von der Prärie. zu sich. uneinholbar. Drüben schleuderten am Rand des Vorstellbaren Schiffe. Das Tiefe. Unter ihrem Gesicht brachen Tränen. was trennte. betastete die Wand. Sie wuchsen an ihrer Haut. hob und senkte sich. ganz. Wasserdunst lag. Sie lief um das Zimmer. Murmeln koste ihr entgegen. da blieb nichts übrig. Glück. Sie faßte das Gras. wollte sagen. Hindurch. Bleibende der Erde zog sie herunter. Es ging nicht. Aber es riß zu Schmerz mit einer Stille. Zwischen beidem lag sie. Sie legte sich auf den Bauch. . voll. Legte das Gesicht mit der Wange gegen den Weidenstrauch. sie stand auf. Bahnen sich vor ihr hin. in die sie hineinschwamm. riß daran. den Kopf des Betts. Ahnung. aufziehend. erschüttert. Städte. es hielt. Sie tauchte die Arme ins Wasser. rissen sie nach. schwieg. das Auto blinkte vor der Halle. Der Garten. Sie beugte sich über den Fluß.Augenblick ertrug sie nicht mehr den trostlosen Schmerz aus der Gefaßtheit des Tons. ging hinaus. es war eins. nickte. die verzehrte. zermalmend die Luft. sich hineinbegab. floß tiefer. entzog sich ihr. senkte den Kopf zum Wasser. die Girlande des Balkons. die gesiebte.

Sie spürte plötzlich, das war das Glück. Schon hinter ihr. Nun, wo erkannt, verdorben, verloren für immer. Je mehr sie sich trennte, um so schärfer schnitt sie der Schmerz, um so hemmungsloser brach dies Gefühl vor ihr auf. Dies war ihre Heimat, durchspülte sie mit Erdsaft, machte sicher, frei, groß. Was kommen sollte, versackte in Staub, bekam feindlichen Atem. Städte lockten nicht, Menschen fielen schal ab wie von Drähten, Dampferschrauben wühlten durch ihr Fleisch. Der Tag schien wie Tod, wenn sie sich löse. Kraft und Sicherheit gingen aus den Adern. Es brach auseinander in ihr. Teilte sich. Unaufhörlich ging es von ihr: Geruch der Bäume aus den Adern, mit singenden Vögeln, lieben Namen von Booten, Wolken, Formen der Wellen. Spaltete sich ab von ihr. Sie hob das Gesicht aus dem Gras.

Frühstückte. Das Nickel des Wagens saß in der Sonne gleich einem schwingenden Insekt. Der Horizont ward heller. Sie ging zurück ins Zimmer. Schloß die Schublade auf, wühlte aus der Ecke eine Kette aus gelbem Dukatengold mit drei Steinen. Zog sie um mit einer langsamen Bewegung. Im Spiegel schien es zurück. Das Rot des Achats leuchtete glatt und kühl. Ihre Jugend stand darin, das Entfernte. Was hinter ihr lag. Die Stille, die sehnende Ruhe des Blutes. Der Umkreis des so Erlebten spiegelte von den Rundungen herab, das Land, die Wiese, das Gras. Sie warf den Hals im Ruck herum. Trat hinaus. Biß die Zähne zusammen. Das Auto schlug an. Es ging nicht anders. Sie folgte.

Fuhren Schleifen, den Fluß durch. Hielten am Lorenz. Hinter Zypressen ihr

Geburtshaus. Vaudreuil gab ihr den Arm. Das Tor zum Park. Elastisch gab Vaudreuil Platz frei, ging dann rasch vor ihr. Als sie seinen Rücken sah, begriff sie plötzlich, wie sehr er diese Frau geliebt. Fühlte, was sie versäumt, stand ohne wissendes Blut des Verlustes, ertrug, was sie nie an Mütterlichem besessen, ganz hell, in einer Sekunde. Die Überlast erhärtete ihr Herz. Feindlich ging sie durch den Garten. Zedern reckten um die Bleivase sich in das frühe Rot, Tau perlte in Ketten herab. Die Tür fiel zu. Zurück, Wind strich über die Mauer, senkte sich brausend einen Moment herein. Dicker Regen platschte aus einer Fichte. Der Wagen zog an. Bei Montreal verabschiedete sich Vaudreuil. Plötzlich, daß sie erblaßte. Zusammengepreßt: »Willst du mich immer lieben?«

»Ja, Liebling.« Sie gab ihm die kalte Hand. Tränen blieben hinter ihren Lidern. Fuhr weiter. »Nicht traurig«, spürte Sygs Hand herüberkommen, zuckte unter dem Schleier, zog ihn hoch. Zu dem blonden Fräulein: »Gehen Sie gleich aufs Schiff.« Die Koffer stapelten sich. Das Meer schäumte leicht. Von der Barkasse läutete die Glocke. Neigte sich, küßte Syg. Spürte an ihrem Leib den Geruch wieder des Waldblocks, des Spiels im Garten, der Betten, die nebeneinandergestanden. Sie atmete heißer, blieb eine Sekunde. Dann stieg sie ins Boot. Syg winkte. Es war neblig geworden. Pendelnd, unsicher schlug Sygs Kopf aus. Bald rückwärts, bald zur Barkasse, die vorwärts stieß. Winkte noch einmal. Drehte um. Über dem Wagen, den schiebenden Gäulen stand Abglanz von Blau, Berge, See. Ging ihnen zu.

Das Ende.

Es schien ihr, es müsse geschehen etwas, irgendwie. Sie empfand jede Wolke. Jede Linie der Küste legte sich hart um ihr Herz. Die Pause ging. Nebel häufte sich dünn vor das Land, Die Barkasse drang weiter in Flut, entfernte sich, heulte, stieß vor. Nichts geschah. Da überwältigte sie der traurige Gedanke mit solcher Gewalt, daß sie den Messingknauf des Geländers zwischen die Hände preßte, die Stirn zusammenbog mit aller Durchdringung, in der Schmerzlichkeit der Flucht noch die übersinnliche Kraft des Glaubens: nun reiße die Küste ab, komme herüber, hielte sie. Da schwand das Land. Der Schrei blieb in der Kehle, erstarrte. Die Faust ballte sich ihr in Haß. Wandte sich zornig ab vom Boden, den sie liebte. Haßte jede neue Luftschicht, jede Fahne, Gaffel, Signale um sich. Trank Gift mit dem Atem, der ihr von der anderen Seite entgegenströmte. Wandte sich aber mit tieferer Ablehnung weg von dem, was hinter ihr lag. Vorbei. Das Letzte. Die Augen brannten hell, grau. In rotem Nebel begannen Maschinen zu stampfen, pufften den Boden auf unterm Fuß mit kleinen rhythmischen Schlägen. Sie wandte sich um. Die Achseln zuckten. Das Meer vor ihr aufgewölbt von Glut.

***

Zwei Tage Nebel vermiesten, das Pack johlte, die Feinen wurden nervös. Ein Matrose griff fehl, stürzte aufs Deck. Ein Gaul brach aus, sprang ins Schwimmbad, brach den Hals. Abends im Zwischendeck schlug sich ein Dutzend um eine braune Hure. Einer hatte einen Bruch, einer schlug hin auf den Bauch, heulte und schrie »maman«. Ein Weib lief mit halbem Ohr und sammelnd

durch die Klassen. Rotteten sich zusammen, spießten einen Alten auf die Arme: »Vieux Ga . . ga.« Eine dunkle Kugel schob aus dem Wasser, über ihr ein singender Tag.

Am abgesperrten Zipfel des Promenadendecks lagen drei Malariakranke. Zwei unterhielten sich den Vormittag, mittags wurden sie gereizt. Trommelten mit den Daumen, rauchten. Abends machte der eine Vorwürfe, gereizt, heftig, der andere pfiff leis. Der dritte schwieg.

Sah durch ein Glasfenster auf den Korso, langweilte sich am Geschauten, spiegelte sich allein in dem Glas: zerrissenes Gesicht, geschmeidigen Körper, rote Haare. Ein Mischling kam, schöner als ein Weib, flüsterte, verbeugte sich, kam mit Whisky. Der Mann deutete heftig aufs Glas, der Diener öffnete den Riegel, folgte dem Zeigefinger, sah eine Frau, einen hünenhaften Mann, nickte, verschwand. Kam in einer Viertelstunde zurück. Das Paar passierte von Norden her. Lackaugen vom Mann her wanderten herüber, blieben. Die Frau gähnte. Zwei Tage ging der Korso, zogen fern langsam Dampfer vorüber. Das Fieber sank, Temperatur ließ nach. Der Rote erhob sich. Ging am Arm des Dieners hin und her auf der Promenade, anderen Tags allein am Stock. Fiel auf, elegant, zerrissen, glatt, Augen voll Geist. Verschenkte Blumen, grüßte, ließ einen Windhund springen. Trug keinen Hut, die Haare glühend über dem pockennarbigen Gesicht gescheitelt. Eine Quintrone neben ihm, Chinchilla über der Schulter, schmalen blauen Auges, auf hohen Beinen.

Warf plötzlich die Quintrone ab. Benutzte einen Moment: Ging vor, ans Geländer, fuhr mit dem Tuch an die Stirn, knickte ohnmächtig gegen das Eisen, der Riese stieß einen kleinen Laut aus. In seinem Arm machte er die Augen auf, streckte sich lässig. Der Riese zog eine grüne Riechflasche, hielt den Arm rund, weich, damenhaft, den Kopf schräg. Er atmete rasch. Der Mischling Moki kam zu seinem Herrn, stützte den Roten. Der deutete aufs Meer, das violett erzitterte, drehte sich um: »Le Beau.« Lächelte.

»Fribaurt«, sagte der Riese, sah nur den Diener. Le Beau lud den Riesen ein, zeigte ihm eine Sammlung Säbel. Ging mit ihm durch den Lesesaal, die Billardbälle. Gingen durch den Maschinensaal. Standen vor der schmiegsamen Wucht fressenden Metalls. Hörten die Pfiffe, schritten weiter. Ging mit ihm durch Regen übers Verdeck, sahen den Mond einschlucksen in grauen Brei, der innerlich geschwängert Blasen aufstieb, Ballone ins Meer setzte. Le Beau wickelte ihn ein, führte ihn im Kreis, in einer Spirale, streifte Moki, trieb ihn enger dem Willenspunkt zu, stieß ihn hinein.

Verlor Fribaurt, polierte er die Nägel. Gewann er in Bakkarat, Poker, Sieben, erschien Moki, servierte Zigaretten, Schnaps, Tee. Fribaurt juckte die Haut, der Blick schweifte rechts, schweifte links, hatte keine Konzentration, leckte über des Dieners Schenkel. Das Spiel blätterte auseinander, die beste Karte schlug gegen ihn zurück. Verlor. Spielte Paroli. Blähte die Nüstern, sog die Luft ein, die ihn verwirrte. Verlor. Rannte in Paroli. Verlor. Moki verschwand lautlos. Die Summe addiert. Fribaurt erbleichte. Schrieb einen Wechsel, legte ihn herüber. Le Beau

rührte ihn nicht an. Polierte die Nägel, sah Fribaurt starr in die Pupille, führte ihn bis an den Rand der Spirale, in die er ihn schlug. Stellte ihn neben das Zentrum, stieß ihn endlich hinein. Sagte leis drei Sätze, abgehackt, deutlich, akzentuiert wie ein Ausländer. Fribaurt erblaßte ein wenig unter der Hypnose des Klangs. Erhob sich.

Nahm Daisy am Arm auf Deck wie eine Kusine. Die Namen fielen. Sie sah zwischen Pockennarben einen Blick, der elastisch in ihrem sich bog, ihn durchstieß, unter ihrem gestählten Zorn nicht brach. Von der harten, dunklen Stimme fielen Vokale mit glattem dunklem Wohllaut. Überrumpelt, gereizt sprang sie zum Englischen. Er folgte mit gleicher Gewandtheit, wie sein Körper, ihren führend, neben ihr ging, gebogen, nachgebend, hart, fordernd. Er stützte sich ein wenig auf den Stock. Ihr Schritt ward rascher, wogte auf und herab mit dem Schiffschaukeln. Er hielt. Über die Achsel sah sie zurück. Er beugte sich, hob ihr Tuch. »Holen Sie kalten Tee«. Es war heiß geworden. Er drehte um. Sie ging zur Kabine. Le Beau gab das Tablett dem Steward, warf sich in den Liegestuhl, wartete. In der Kühle kam sie herauf. Übersah ihn. Die Ablehnung traf ihn, verzog seinen Mund, lächelnd. Am Geländer spürte Daisy die Richtung eines Fächers, zog den Blick vom Rosafisch, der sprang, sah in die weiße Iris der Quintrone, während die Zähne hell sich öffneten. Sahen beide in das Aufzucken der Lichter, schlossen die Augen, sahen, wie das Schiff festlich, erhöht, auf eine Masse Lichter zufuhr, die höher wuchsen und stiegen und an ihnen vorbeiglitten. Die Dampfer tuteten, Lichtschnüre trennten sich, verblaßten. Fribaurt und Le Beau gingen vorbei. Die Kreolin neigte den Leib, sprach mit

der ganzen Haut. Das Murmeln kam näher, spanische Missionsweiber psalmodierten, sahen in die Dämmerung, die fiel. Der Quibekaner flüsterte einer Frau zu, daß sie Regen beschwörten. Sie schrie auf. Er griff in der Dunkelheit fest in ihr volles Bein, damit die Bewegung ihn nicht verrate. Der Schrei deckte das Manöver. Am Schornstein applaudierten die Kanadier, sie gingen langsam hinüber.

Da sah sie: im Kreuzschein der großen Signallaternen bewegten sich Fribaurt und Le Beau wie Ratten, mit Brustschild und Maske, florettierend gegeneinander. Le Beau lag wundervoll in der Hüfte, bewegte sich in der Lendenwage nach oben gedreht mit fesselloser Kraft. Stieß vor, im Angriff, schien plötzlich müde. Übersah die Quintrone, die mit aller Haut atmend in seinen Blickkreis kam. Warf nur einen Blick seitwärts, der dirigierte Moki hinter seinen Rücken ins vollste Licht. Seine hitzig kalte, fast brausende Geschmeidigkeit verwirrte sich immer mehr in dem weichen unberechenbar eleganten Schlag, den Fribaurt in zu seiner Größe und Breite erstaunlichen fast mit dem Handgelenk gefächerten Etüden heraufwarf. Plötzlich machte Le Beau eine stumme eindringliche Geste. Mokis Körper schälte sich bronzeschmal aus der Dämmerung. Beau entblöste die Brust, fing Fribaurts unsicher schwankende Spitze in letzter Sekunde auf, pfiff von unten die Gegenlage, schleuderte aufspritzend das Florett des Gegners in die surrende Dunkelheit. Legte Brustschild, Maske ab, sagte Fribaurt kalt Schmeichelhaftes. Drehte Wasser an, wusch die Hände. Hob plötzlich den Kopf.

die Haltung ihrer Zigarette eine . suchte seine Nähe. das sie derart steigerte. nach den Narben seines Gesichts. Warf ihn mit einem wehenden Ruck herum. mitten in Daisys Gesicht. Sie traf ihn auf Vorderdeck. Ihr Drang nach Geben und Zurückströmen des Gefüllten war so groß. sprach abgewendet zum Steward. zur Seite gebogen. als durchstäche er sie. ging mit dem Gefüllten rasch hinab. Am Lunchsaal strich sie ihn fast. erinnerte in nichts an etwas. die sie gemieden. den Kopf mondhaft. Er nahm es gleichmütig. daß selbst die nichtssagende Bewegung ihres Ganges. auflösende Kraft. Sie brüskierte ihn. als glaube sie. Schmerz spürte. drehte um. legte es in den Blick. in der er stand. daß er ein Lächeln einmal abends darauf gab. Traf es mit einer Gewalt und Absicht in einer eindeutigen Sicherheit. Sie reizte ihn. Entjungferte ihr Auge. scherzend. sie trennte von allem. *** Sie schnitt ihn. schloß über dem Vorgang die Lider herunter. sprengte die Gruppe. Er sah es nicht. Zeigte ihm ein Maß der Ablehnung. zurückstürzen. Sie setzte die Kiefer fest aufeinander. In den Adern eine bäumende. überwältigt wie ein im Schlaf begattetes Tier. nicht weinend. Sie gab den Blick nicht zurück. Fuhr in seinen Satz. behandelte ihn gleichgültig. in der Haltung zart und süß.Sammelte das Gesicht zum erstenmal ganz. Ihr Blut aufflammen fühlte. das traumhaft hinter ihrem Leben nun stand. Er übersah es. unsicher. es sei von der Jagd. Sie aufhob und ungestüm machte nach einer Entfaltung. Frug ihn nach der Zeit. lachend nach dem Barometer. daß sie wankte. brachte ihn zu keiner Äußerung.

Was sie in ihn überleiten.« Sie lachte ein Lachen. Fribaurt stotterte. ließ den Augenblick verklingen. den Zwang . Ihr Gespräch mit anderen nahm Richtung auf ihn. holte den Klatsch herauf. . erreichte die Spitze des Erreichbaren: das Gespräch brach ab. verlegen. zog den Hut. das kein Lachen war. unberührbar in seiner Glätte. Sie wandte sich Fribaurt entgegen. legte das Gesicht darauf in schmerzhafter Umarmung. benutze. Mein Vater haßt Sie. glitt auf eine Bank. . daß er ihre Hilflosigkeit erkenne. Sie wartete. Sie bog die Beine herauf. ihm zurückgeben wollte. Da machte Le Beau eine Bewegung. trat ihn breit mit ihm. es bog sich herum.Zugehörigkeit und Verbindung mit ihm annahm. ward Leere und Fassungsloses in ihr. das ihn stach. Holte neues heraus. Allein er schmiegte sich nicht hinein. Entferntes und breitete es hin. vermengte. Er änderte seine Stimme nicht. Sie lockte es nicht heraus. daß Le Beau schweigend hörte. Er blieb gleich. fühlte sich verloren. »Sie haben durch den Fächer bei der Quadrille einen Feind in meiner Familie. Sie übernahm sich im Grauen davor. sie stieg mit ihr herauf ins Erwachen. Eine Pause fiel. Es kam eine Ruhe über sie. denen er kaum folgte. Unerfindliches. versträhnte ihn. Da schlug ihr die Stimme heiß ins Gesicht aus jedem Knie. . daß er Sie fast liebt. Moki begann auf der anderen Seite herumzulungern. Sie gähnte nicht mehr in des Riesen weibisches Gesicht. In der Nacht hörte sie sie im Schlaf. Ihre Hände ballten sich ein wenig zusammen. Ihr nebensächlichstes Wort hatte eine Umkleidung. Das Schweigen neben ihr blieb. verschwand Ihr Alleinsein machte sie wortlos. schob Fribaurt in Dialoge.

Ihr Arm blieb stehen. Nichts stieß ihm entgegen. weich mit einer eindringlichen Unerbittlichkeit. In sie hinein sprach er. hob das Schwanken. aber mit bis ans Schreien unterdrückter Süßigkeit. brachte Ruhe in sie. es prallte zurück. Ihre Stimme aber kam auf sie zu. Schalen.« Die Tiere hoben sich. schwer zurück. . Begannen sich zu bewegen im Ruf. legte er. Die Tür der Kreolin schloß sich. Auf ihr Gesicht schrieb er Vorgänge. Sie stand nachts auf. der sie traf. Sie gab den Blick langsam. dunkel und braun. das sich mischte mit Stahl. gespannt. ohne Widerstand. Kam diesmal ohne Wucht. Ihre Haut glühte mit einem Ruck. . was sich sammelte aus ihr heraus im Ton. Was vorging. sagte die Nummer der Kabine mit weißen Lippen vor sich hin. Die Sonne ging in weißem Bogen. Er flüsterte zwei Worte. was er wollte. Ihr Finger berührte die bewegte Schnauze. »Go . umgab sie. Lauschend bog sie sich über den Tisch. . ohne sie anzusehen. Zartes. Es war Schmiegsames. umfaßte sie selbst wie von anderen gesprochen. magisch gezogen. der sie umschwamm. suchte mit den Augen. verschwand. Es schlug zwei. Er schmiegte sich hinein. Langsam sammelte es sich bei ihm. Dämpfte das Gute. ging unter ihr weiter. neigten sich herauf. Nickte. Gewölbt stand ihm offen das Ganze. Da hörte sie neben sich in der Nische ein Geräusch. langsam. Hinter Gittern kamen die roten Augen kleiner Hasen an sie heran. Sie ging die Treppe hinauf.In ihre Augen. den Händen in der Dämmerung des Korridors. bei Fribaurt glitt es heraus. Ihr Bein. durch die Luke kam Nickellicht vom Wasser. Warf sein Leben hinaus ans Meer. Baute sich aus in ihr. breitete sich in ihr aus und verließ sie wieder in Seligkeit und Erfüllung. Sie bückte sich.

wimmelnd. er blieb gleich. Aus Landduft quollen roh. Das Schiff stand. Sein katzenhaft gestraffter großer Körper blieb neben ihr. . Das Fräulein stieg auf der Treppe hinunter zum Wasser. fiel in Schlaf wie Traum. Hände durchglitten ihre. verquatscht. fielen zurück. Trieb darauf zu mit der Kraft und der Inbrunst des Ziels.« Wind bewegte sein rotes Haar. Unter den Sätzen warb seine Stimme um sie. Sie lächelte. daß ihn etwas enttäuschte. auseinandergespritzt. Verließ sie nicht. Zwischen gestapelten Koffern irrten Passagiere. Es kam auf sie zu. Abgelenkt. Keine Miene zeigt. Sie sah zurück: Versäumtes. Lächelte plötzlich: »Wohin fährt ein Franzose . Schmerzhaftes zog es tief in ihn hinein. Ihr Blut spannte sich dem entgegen. Da sprang plötzlich ihr Herz. die Mole hing voll Menschen gedrängt. Es ging über alles hinaus. Die Räder gingen langsam. Sie sah scharf nach dem Ufer. »Leben Sie wohl. Es blieb. . Die Barkasse legte an. . Hörner heulten aus dem gegen die Wellen trommelnden Abend.Trieb sie in eine Klarheit. vorbeigeführt innen an ihm. Stellte irgendwo etwas auf. gab sie ihm die Hand. Kehrte zurück. sich verlierend auf der tiefen Fläche. dem plötzlich alles in ihr wie an Fahnen hingeweht sich zubewegte. Er sagte: Paris.« Sie lachte über die Schulter dem Reeling zu. Hupen. Blinkfeuer stachen kreuzend ins Licht. »Wohin?« Sie wußte es. Sie gab Le Beau die Hand. Verfehltes lag auf seinem Gesicht plötzlich gesammelt. Unter den rücklaufenden Wogen schellten die Bojen los. um jeden.

spürte in . Erlebte den Skandal. Sie runzelte die Braue etwas hinauf. ihre Umgebung fürchtete den schlechten Ausgang. Böhmer. Sie sah zuerst vorbei. Drang von Schicht zu Zelle. Drei davon starben. Geld. Wille machten vor ihr alles frei. traf plötzlich seine Gestalt. sie folgte traumhaft. Zwischen den weißen Hosen der Kapelle brach der flackernde Untergang auf. schlenkerte im Sweater auf sie zu. Below traf sie bei der Holmberg. Das Fräulein führte die Liste der Stunden. Die Tabellen verengten sich. Es gab keine Grenze. Vom Bazartee kam sie mit Rosen. Das Fräulein reichte die Tabelle. Von unten sah sie ihn am Geländer verschwimmen. Bei Utö kam von der Regatta Symes herauf. die Zofe brachte das Abendkleid ins Bad. Man holte sie. Sie genas. Die Musik spielte über der Sonne. Der zweite Abschnitt Da war Berlin. In Zackstrahlen von diesem runden Verharrungspunkt ausgeschleudert. durchschwebte sie die neuen Schichtungen. Die Barkasse legte sich fest an Land. Sie schob sich selbst in das Drängen. Fuhr weiter. Andere hätten sich gewälzt vor Wonne. überging sie. sie erkrankte an Grippe. gingen bis in die Nacht. Bald stand ein Defilé vor dem Haus. lächelte. als Männer auf der Nizzapromenade sich um deren weißbemaltes Fleisch schlugen.Den Hut unterm Arm. Verreiste. Mit Holl ging sie in Lewinskys Generalproben.

Seine athletische Brust zuckte zurück vor ihrem grau geworfenen Auge. von jenem Hauch. . bald obere. Sie sah ihn kaum. Seit dem Tag war Stefan hinter ihr her. auf einem Wallach. war etwas in ihrer Hingebung. sah. versuchte einen Einbruch. von diesem bald. ließ sich aufnehmen wie willenlos. dessen Blumenwoge symphonisch in den Himmelrand schlug. nicht tanzen. zog etwas daraus fest in sich Die Gräfin fragte. Sie ward scheu. Lief am Strand auf und ab abends. setzte sich selbst herab. Es war unsichtbar. Bezauberte drei Tage von neuem die Holmberg. sog und hintertrieb. Es schwankte herauf und herab in dem Treiben. fuhr mit ihr den Korso. je mehr sie sich dem Umstrahlenden anschloß. verschwand. Reiste zurück nach Nizza die Nacht. die sie umwölkten. abspringen. bedenkenlos die Stationen nahm. Der mit den eisernen Backenmuskeln wandte sich ruhig um. wich der Hand aus. zwei Messer im Mund.den Knien. allein. bald untere Welt. Ihr Gesicht selbst war verschleiert. Kam es vom Meer. erblaßte. genoß. lachend abreiten. war es gut. Nur. Sah in dem Parkfest eines dekadenten Mitteldeutschen Fürsten die Megrée auf gemeißelten Beinen kommen. im Auge den Schlag. überstürzte den Blick nach Daisy. was sich vollzog. das sie dem so heftig Genahten tief entzog. vermochte nicht zu bitten. Sie gab sich hin. reiste Station auf Station nach. deren Hand schmeichelnd kam. den Norweger Stefan umarmen. fest zusammengedrängt. Etwas saß darunter. Ihr Blick hing fest irgendwo über ihr. mußte sie unter Menschen ihn hören. umschwebte mit dem Blick ihren Kopf. Kam es vom Land war es gut. Nur war das Obere deutlich nicht das Letzte.

Unter der Dielentür sah sie Caspare Symes. Below. hinein fuhr in die Tiefe. Durch solch gewölbte Gasse kamen Heroen: Lyonel. Menschen bogen sich. sahen in die Sonne. blieb nicht haften. er sah sie nicht. in die Höhe gehoben. wo Sägemehl und Pferdeschaum schwirrte. Frauen. trieben Neugier aufs Gesicht. mit einem Wehlaut sank sie zusammen. Kinder. verkrampften den Blick. Sie bog ihr Gesicht auf. Gespannte. Sah Heringsdorf. Schlug einen Ball gegen ihren Schenkel. das sie zerstreut dem Preisrichter gab. Das Harte. trat im Doppel Stefan gegen sie. Da schwankte ihr Gesicht. Sie stieg hinauf. neigten die Hälse. Seine Entschuldigung lenkte den Blick an ihm vorbei. In München schwärmte sie unter herber südlicher Sonne einen Festabend. ward reifer. aufgerissen. kein Drang schlug dort hinaus. Ungewisses. Brandt. Das Lächeln. Fuhr im Auto durch Eifel und Rhön. schlug dort hinaus. Nahm den Spiegel. Zögerndes stand vor ihr. Schlug erstaunliche Drifs. lernte eine Bewegung. blieb er dort. hinter . Vorbei. Machte ihr Fehler hin. Umzischelt. Gewalt gegenüber war sie eisig verschlossen. er trieb nicht ab. sie bewunderte nicht. Sie lenkte den Blick kühl darüber. flüsterten. Sie saß im Zirkus. machte ihr Gesicht bekannt. auch Meer. Sicher fast. woher sie kam. fiel fast als Frucht schon heraus. Darauf. hinter ihr her. vertuscht. über Matten. Haftete. sammelte sich dichter unter dem Schleier. in Zopott. Mit Steinen um den verhaltenen Mund neben dem französischen Botschafter. Böhmer. Sie spielte einen Preis im Single heraus. zu den stählern gereckten Chausseebändern des Bennetrennen. was tastend offen stand. schäumte herum.Fahnen und Wagen. an den Molen des Innern brach sich es. die es zurückschlug. sie nutzte nicht aus. lief durch Revuen.

verschärfte sie sogar aus Trotz über die Abschwenkung. Das Gesicht fiel reifer heraus. das mit den heißen Wellen ging und kam. Offiziere ritten neben ihr im Herbst. lachte. Noch blieb sie in der Schwebe. hörte Stefan. Wohlig streckte sie sich darin. von einem Schiff steigend. kannte sie. Hochmut sprang um den Mund. Die Männer. hingegeben noch wie stets dem. Es schlug sie den Fahrtmittag nieder. bestimmte die Rückkehr. nicht in der Wohnung. Holls Regie. Hielt die Richtung ein. Erreichte den Punkt wieder. ruhig. Warf alles zurück auf das Zentrum. flüsterte Holl. vernahm Dinge. wie sie es sich gelehrt. wo. In Christiansand an einer weißen Mauer entschloß sie sich plötzlich. Sie sah zurück. Aber Ohnmacht überfiel sie. als sie aufsah. Im Lunapark verlor sie einen Ring. Verdichtet aber im Innern. blieb sich gleich. Sah Perlhuhnhunde. wo ihr Blut hinhielt. Was war das all? Nichts. Im Bett früh telephonierte sie nach Lewinsky. Wagen. bestimmt. Sie hörte Stimmen. Park. traf sie Symes. Die Zeit staffelte sich darunter. Suchte die Wiese ab.nie Gesehnem. An der Reede. Unbestimmbar so auf Straße. Ihr Gesicht blieb kalt. des Einladers breite Glatze über Favorits. Was blieb. Der Schleier fiel ab. so straff hielt sie unnatürlich die Maske. Sie hörte vom Diener. Fuhr zu Guildendaal aufs Morgenfest im Park. das kam. In der Nacht kam sie an. Es ward klar. Gegen Abend warf sie den Aufruhr in sich nieder. erweichte ihr Gesicht. Er grüßte. was bereits vorbei war. suchend. es beschäftigte sie nicht. Er war nicht im Theater. sah eine . es ging sie nichts mehr an. »Masseldoff«.

hetzte fanatisch. Der Gaul wieherte. Holl eiferte gegen Stefan. Sie fuhr ein paarmal. Sie ließ sich nicht anmelden und wurde daraufhin abgelehnt. nachdem Lewinsky vor ihr ausgestiegen. als sie wieder losfuhr. Darin am Ende Lewinsky. schon halb herumgewandt. Fribaurt kniete neben ihr. Sie stand an der Portiere und brachte Lewinsky aus der Fassung. um das Viereck. schwang ihn hin und her. Da gab sie die Karte ab. Doch unterbrach ein Skandal. Man hatte den Mut nicht. die Türen gingen auf. Plötzlich ging Lewinsky. es ihm zu sagen. ging unter Flieder auf das gelb leuchtende Haus. hielt Zusammenhang immer mit einem Kopf. erhielt die helle Schärfe eines Vogels. jetzt noch in ihre tierhafte Anmut verliebt.Polonaise am Teich. Im Boudoir zog sie sich um.« Ihr Gesicht war anders wie das. Es kam ein Anruf: die Megrée hatte sich erschossen. sich nicht annonciert. Eine Stunde blieb sie. im Arbeitszimmer stand Lewinsky. sie sah den Hut in seiner Hand. Man rottete sich zusammen. Da setzte sie sich beruhigt. Über dem Kiesweg pflückte sie einen Zweig. an ihr vorbei. die Hand mit unnachahmlicher Lässigkeit auf Stefans Schulter: »Die Megrée ist tot. Sie sah deutlicher nach Stefan. Sie hatte ihn den Morgen getroffen. schwiegen sie. ihn verlassend. Da stand sie mit einemmal leicht auf. ging Stefan. Fern nach anderen Dingen gewandt. Man sah ihr Knie. erzählte den Fall das drittemal. Am Wagen blieb ihr Kleid etwas gerefft hängen. war . Ließ halten vor ihrer Villa. Sie legte. was sie sagte. Sie fuhr die Allee hinaus. überflog die Versammelten. saß noch einige Minuten am Fenster. Sie sah in den blauen Himmelausschnitt zwischen den Rotbuchen: wie feig sie waren. Kam Stefan vorbei. um Zeit zu gewinnen.

Sie fühlt sie schweben. Kämpft einen Augenblick mit den Kinnmuskeln. hebt sie das Auge auf zu ihm. elegant. »Es genügt nicht?« Er spaltet den Mund nach den Seiten.und Herbewegen und legte sie fest. verwirrend. daß der Mißerfolg sie nicht schlug. erschrickt. Dann schüttelt er den Kopf. Da war sie ganz enthalten in den Lauten. Kein Mensch hat sie gehört. hob ihm die Stimme entgegen. glänzen. Seine Haare waren in der Stirn geschnitten. was sie will. die sie selbst bezauberte und hinriß. Sie antwortet nicht. Das Beste bleibt. Sie fühlt die Vokale steigen. herab. gab ihr Resonanz. er stieß mit der Zunge an. schlug die Arme über die herausfordernde Brust. sie kettete sich daran und bekam die Leichtigkeit.plötzlich da. Ihr Mut war so stark. wenn sie allein sich preisgab dem Gefühl. macht nur eine Bewegung. was es kann. ist gehemmt. vieles geht hinaus. die sie ihm ganz öffnet. da ging gedämpft der städtische Verkehr der Grunewaldstraße. Es klang zusammen. Es entspannt sich in ihr. schaut herauf ihre Figur. um sicher zu scheinen. singen. Er brachte sie nur deutlich zu sich. das an Höflichkeit aufrafft. Er fragte. da hingen große Männer seiner Zeit. *** Viele Tage verließ sie das Haus nicht. sie begriff ihn kaum. Sie spricht eine halbe Stunde vor dem Gesicht. das . Belebte sie. Als sie eine halbe Stunde gesprochen hat. Sein Blick strich die Wände hinauf. da war rauschender Park. Sie sah durch das Straßenfenster. Baumwipfel bogen sich im Wind ihr zu. Sie hob den Kopf entgegen dem Geräusch. Erhebt ihre Stimme. Sie ging zum andern. entfernte sie von dem Hin. rasch.

Beglückt trat sie zurück. sah die große Frau auf dem Diwan zusammengerollt. sah das gute Kupee unten stehen. . sprach. Daisy begann. spielen mit Worten und ungefähren Dingen. sagte sie nach unten hin: »Ich hatte mich nicht in der Gewalt. sie nickte ihr zu. erhob sich. Am vierzehnten Tag fuhr sie zur Florath. daß jene sie mißverstand. Sie sah auf. es fehle. es stoße neben hinaus. musterte Daisy mit den runden Wolfsaugen.« Wieder suchte sie jenen Ton. wollte. . Mit kindisch unsicherer Haltung raffte sie ein Taschentuch auf. Alles verließ sie. ohne sich zu setzen. Es kamen nur Tränen. winkte.ausfloß. schleifte es weiter und brach ab. sie hereinzuführen. was Sie sonst befriedigt . aber eindringlich.«. nicht lang. was sie wollte. Einmal stockte sie. das ihr gefallen. die als Sternnebel um sie waren. sie träfe ihn. Sie schwieg. . zog die Knie an. kam mit langen Schritten auf sie zu. stürzten ihr Tränen in die Augen. sagen. sie stampfte ein wenig auf. der ihr eigentümlich war wie ihre Hand. Sie lag mit gelockerten Beinen auf dem Diwan. ward neugierig. begann von ihm aus sich aufzuschwingen. sagte mit ihrer schwärmerischen Stimme: »Gibt es denn nichts. Die wollte sie ablehnen. Sie glaubte. und als sie wieder stand. keine Sicherheit. Als sie ins Gesicht der Schauspielerin sah. Sie fuhr fort. half ihr der Trotz zu einer intensiven Kraft. leckte die Lippen und führte beide Arme verführerisch nach den hell gemalten Haaren. Da konnte sie Sätze biegen. wußte sie. was sich sprengte in ihr. den sie seither immer besaß. Kein Mut. Wonnen rauschen lassen in blanken Diphthongen. Als sie unsicher ward. Die Florath reckte die langen Beine. Beim ersten Laut spürte sie. Als sie den Arm der Florath im Nacken fühlte.

sie fühlte. Der Papagei schrie lang und heiser. Es zog sie an. . sangen Nachtvögel herauf. nichts war umsonst gelebt. Im Garten. schwebten ihr mit Wind Flüstern entgegen und nassem Buschzeug aus dem Blau. orangen und grün flimmerte es aus der Ecke: »Dogo . Er riet ihr. Sie biß die Lippen zusammen über den Eingriff. frug ihn. daß der Brief sie gut leiten wollte.« Sie wandte sich von ihm um. Sie verneigte sich. Sie spürte. Verzweiflung bisher. . zu Löw zu gehen. das sie sofort wieder sicher machte. schlug es auf. wenn Sie die Ihren suchen . . Neben Lewinskys gesalbter Glattheit stand das wohlwollende menschliche Gesicht Löws. von wem. Noch machte an der Tür die Florath eine Bewegung mit dem Kinn. Der Schnabel kreuzte sich. sie spürte unbedingt. die Hand glitt über ihre Brust.«. erklärte ihre Unsichtbarkeit damit. Sie kraute die gesträubten Haubenfedern. bedrängte. . Er schmollte mit den Lippen. Sie sah auf den Boden. Dogo. Rivale Lewinskys. Sie log ihm Krankheit vor. Gelang dies auch nicht. Der Goldfischteich glänzte aus der hellen Dämmerung. Sie wußte nicht. das rätselhaft herabkam: »Die Welt ist voll Möglichkeiten. der in ihr Leben kam.verschloß in sich das Geheimnisvolle. empfand im Schließen. es ward klar. nach dem Diener. unauslöschlich die Stimme in sich An der Straßenecke stand Moki. Nahm ein gepreßtes Buch. der Garten stand geweitet wie ein Flußtal. Aus dem Laden trat Fribaurt. verschwand. Zu Haus fand sie einen Brief. Demütigung. . zog den Finger aus den Blättern. reizvollen. als er nicht wich. die runden Wolfsaugen überglitten sie lächelnd. Auf der Treppe ward sie wieder zäh wie vorher. behing sie mit Geschwätz. Fischflossen glänzten manchmal weich und rasch.

Er hatte sie einmal besiegt. er stand in Wellen. Hatte ihr Herz. eine dünne Bewegung. nun erlebte sich alles. jede Maske war weg. Er gab ihr ein anderes Buch. Sie wechselte. . War da. Zeigte. sank zurück ins Blattgepischper. Stefan brachte sie an die Tür. wurde tief und voll Horizont. Zu den Weibern: ei welche Sonne da. War voll. klar und weitschweifend zu sein. Hatte den Ottawa im Traum. Ein Springbrunn kam hereingeplätschert. ward goldhell. den Erddunst in den Nüstern der Vokale. hißten Fahnen. Er versprach. hatte Ersticktes in der Stimme: »Erhielten Sie meinen Brief?« Sie zögerte. ihr Mund hatte kein: Genügts? Lewinskys Kopf war entblättert. die schwoll und wuchs. »Der Text ist nicht gut. Der Spiegelschatten kam aus dem Polster. wie schön sie sei. Angst. Macht. was sie wolle: Erfolg. ihr Mund spürte Blau und Goldregen und Baumbewegung. daß ihm dies entgehe. Dann hatte sie etwas plötzlich. Flog an den Drähten hinauf. Hinter der Höflichkeit reckte sich seine Macht. der Brief war gut. Auf dem Ontario wogten Segel. Höflichkeit. bebende Linie. Es löste seine Oberfläche auf. posaunengroß. und daß vor diesem Kreuzweg Ja und Nein des Lebens stand. Rührung und Hingabe legte sich in die Stimme. Schon kämpfte sie gegen das Unfaßbare. Um die Lippen stand eine grausame. Es kam Geräusch der Ströme. da ging eine Tür hinter ihr. Sie wollte es zwingen.« Ein anderes Spiel. was alles vertrieb. grüßten. über den Spiegel huschte ein Schatten. Sie fuhr zu Lewinsky. Geld. Sprach zu den Tieren: Ihr Lieben. Ruhm.wie es sich in ihr spannte. sah Gesenktes an ihm. Trug eine Kraft. Ihr Auge frug nicht. Sie bäumte sich auf.

die Wagen. Keine Segelfahrten lockten. Das A baute sie zu Brücken.Dann hob sie schmal das Kinn: »Nein«. Sie sah ein. die Brüste am Gitter. was ihr fehle. Fand sie. Das Regulieren von Zunge und Zähnen. Lewinsky sandte andere. dem blieb sie treu. Die Arbeit begann. Sie verbrauchte viel und rasch. das Sichsagen der Leiber brannte aus dem U. teilte ihn . wie. Er lachte heiser durch die Zähne. die Hände. Ein Lehrer wies ihr die Bewegung im Raum. jagte sie in den Plafond gegen Dogo. das war ihr Fall. Die Brauen bogen sich vor Spannung. Nun gab es nur dies. Sie trat ans Fenster. weiten Wölbungen. Das Gerüst war zu lernen. wo sie einhaken konnte. es sei genug. die das Gerüst entzündete und in die obersten Logen der Erfolge trug. Die Leidenschaften der Wälder. Lewinsky zeigte klug. blieb sie zäh dabei. Von allem schnitt es sie ab. das Siebenmaldurchsprechen der Rolle. Aus dem O kamen schwingende Trommeln. die funkelten vor Kuppelschwung und Material. das Hartnäckige und Sichere. Das I schärfte. daß er flatterte und es zurückschrie. der den ausländischen Akzent abschliff. nur die Flamme war. Sie blieb. Ihr Blick blieb verwundert. Ein Lehrer kam. was sie in sich trug. bis die Figur sich entschälte. Die Diphtonge glitten dazwischen. ferne Gewitterstürze. Dies war der Durchbruch. die erregten. Nach acht Tagen sagte die Zofe ihm. sie konnte noch nichts. an keinem Zirkus entzündete sich die Lust nach dem Dampf der pochenden Pferdebäuche. Fort gingen die Bahnen.

unaufhörlich. als Dogo schrie. entfachte sie. Er machte ein Kabinettstück. wies ihr die Plätze dekorativ. Von einer Pappelreihe her hob sich ein Staubkreisel. Überzeugt selbst über seine Eitelkeit hinaus. was sie wollte. als sie den Rücken kehrte. Ließ sie aber tun. suchte durch Lebendes ihre Verwöhnung zu überwinden. Mit glücklichen großen Augen und einer ganz beschäftigten Stirn versank sie in die Arbeit. Holl. grinste impertinent. Sie lächelte. trabte ohne Abschied herum. frug sie Lewinsky mit ermüdeter Schmerzlichkeit. kam Leben in das Holz. wie im Spiel. da er Regie . Sie machte es nach mit der Linken. Sie ritt mit Guildendaal und Rotbefrackten eine Allee hinauf. Sie entflammte es. Vorbereiten und dann dem Ansprung des jungen Winds. die Rechte gähnte. belebte mit Fleisch. die Luft zu Drama. zog eine Kurve. empfing von rückwärts in die Einsamkeit das Durchflogene. flackte über die Äcker und Weiden herbei. Selbst machte sie keine. bezauberte mit seiner eigenen Regie. hetzte das Zimmer. kam nach Haus. Er zog beleidigt die Unterlippe ein. Er stülpte den Ärmel hoch.geometrisch. Besuche nahm sie nicht an. den Arm auf zur Ekstase. sie ihn im Hemd mit Tintenfischen fütterte auf der Veranda und die Morgenkühle ihr unter dem Leinen den Körper hinauf tastend lockte. Da wandte sie um. Sie nahm drei Stühle. fingen zwei Drosseln an zu schlagen. das Summen. mit Blut das Zimmer. gab sich hin an das Wehen der Gräser. ward Aufruhr und Ergebung. Sie sah vorbei. Da brachte er Statisten. Einmal gönnte sie sich Erholung. Als er die Allee berührte. Die Hunde rannten Hasen nach im Gras. »Wozu?«. Stellte ihr die Gebärden. Sowie sie aus sich selbst sich bewegte.

Sie hatte wichtigeres vor. Er verschwand mit seinem blonden Bart. Im Hintergrund der Loge bereitete eine Frau sie vor. begann sie den Widerstand. das Kleid schaukelte erregt um sie. Das kleine Messer aus dem Gürtel in der Hand. steckte das Messer ein. Ließ sie fallen. Da kam sie wie ein Tier. was fehlte. Wie unheimlich jene mehr konnte wie sie. an seiner Stumpfheit blieb sie hängen. brüllte wie ein Tiger.hatte. In einer Gartenstraße schlich ein Mann und riß an ihrem Beutel. sie nahm es nicht. heiterer im Spiel. Sie sah. Lächelnd stumm in sich hinein. Entsetzt. Moki suchte ihr etwas zu überreichen. doch wünschte sie Tips. weil ihre Inbrunst größer war als die Routine der andern. ihren Busen. Die aalglatte Hüfte stand fast ruhig. um dies zu riskieren. war es mit Freude und Spannung schon auf die Rückkehr. Alles strömte zusammen da. Selbst im Unsichtbaren war ihr Körper entblößt. Schwebte eine Herzspanne in der Luft. Fuhr den Abend ins Theater der Florath. Es war. das Verhüllte knisterte um sie. Die war nicht da in der ersten Szene. wo die Distanz zur Arbeit sie frischer machte. erhielt dort den Ausdruck der Verhaltenheit. mitten in der Szene ging Daisy. Sie kleidete sich um. Bäumte. hinter dem Marmor leckte schon tosend die Glut. als säße ihre Seele in den Hüften. der erregte bis zur Stummheit. Sie zog den Schluß: . Ihre Laster. als sei ein Abstand zwischen Haut und Kleid. Doch ließ sie fast im gleichen Augenblick den Beutel fahren. angriffslustiger. Sie sog die Sprache in sich hinein. traf sie manchmal. sie spielte mit einer Dose. Der Dieb lief. Später dirigierte sie sich gegen einen Slawen mit Bauernschultern. schilderte ihr Bein. Sie lächelte einen Mann zu Tod. Ging sie aus.

. schleppte sie sich zum Diwan. fiel es ihr vor Schwäche heraus.« Abends zur Zofe sagte sie: »Nehmen Sie drei. die Grippe in der Nacht zurückgerollt. wies auf ein Buch. bekam ein opaliges Licht hinein. Am achten kam sie in den Garten. Da stand die Aufgabe. fiebrig. Er frug nach Schmerzen. Doch war die Nacht auf ihr heißes Decolleté gefallen. Die Melancholie der Boskette träumte gold umrahmt vom Mondlicht. . tief in die Nacht. Die Zofe schellte den Arzt herbei. besann sich.« »Es ist zu viel. schon gierig auf den Morgen. Sie sagte: »Nehmen Sie vier. gleitend auf einer wundervollen Bahn.« Achtundvierzig Stunden wimmerte sie. In Zweigen und Flüstern bewegten sich sanft und weich die Sätze. Weinend. Sie konnte nicht.arbeitete heftiger. hielt an langen gepflegten Nägeln das Hörrohr ihr an die Brust. Ihr Entzücken entlud sich unaufhörlich quellend. die Zofe verstand nichts.« Der Arzt neigte sich herunter: »Nehmen Sie alle zwei Stunden ein Pulver. der die Nachtigallen sich anschlossen.« »Ich habe Eile« Am fünften Tag war Sonne. Am dritten Abend schlug sie die Augen auf. . Sie delirierte: »Sie kann die Übergänge . die aus dem abgeschüttelten Schlaf sich mit aller Inbrunst entfalteten in ihrer Elegie. Als sie es in der Hand hatte.

stürzte herein. lief ohne Pause. da war er schon verschwunden. die zogen. was sie sehen. Drei gaben nach. der Arbeit. der Regenbogen darüber entführte sie. Die Lanzetten waren angeschraubt. verzweifelt. Sie kehrte sich scheu ab. Spuren. ging auf der Straße der Schritt eines Passanten ruhelos auf und ab. Holl warf das Mädchen an die Wand. kam an den Hafenstädten vorüber. Der Schritt gab Regen und Wolkenwind den Rhythmus. Sie ließ einen Hund in den Garten setzen. hallte.Fand im Garten. Sein Augapfel ward grün. der die Ferne einfügte in den Punkt. Sie öffnete die Fenster hinter ihm. Vaudreuil schrieb: Schlug Wechsel ihr vor. Sie konnte mit. sie zu entführen. Syg reiste nach Ägypten. der Hoffnung mit ihm. Folgte mit dem Fräulein. Sie zog an den goldgespitzten Lanzen. Wo es schwarz war und undurchsichtig hinter dem Gebüsch. sondern erzählte ihm. wenn sie nicht schlief. was all wünsche. Sie schluchzte eine Nacht. streichelte ihn und führte ihn am Gitter entlang. Die Spur ihrer Hände an ihm war noch nicht warm. sprach nicht von dem Nächsten. die Schwester und der Bogen. Nachts nun. baute Pläne auf. Sie liefen durch den Busch zum Eisengitter. doch es war in ihr. weil man ihn abwies. wo die Sehnsucht in ihr sich staute. Es hob sich schmeichelnd vor ihr. Sie zeigte ihm die Gartenspuren. Bei einer Pfütze blieb sie stehen. sie sah es nicht nur draußen. in jeder Hand Orchideen. machten ein Loch. das Szenenhafte nahm der Luft die Ruhe. Er zuckte die Achseln: junge Leute . Sie empfing Lewinsky nach ihrer Krankheit erstmals. das Gesicht schwammig. Dann war es vorbei. mit geröteten Wangen wickelte sich ihr auf ein Strom von Bildern. wo der Kies lehmig war. erschien ihr ein kreideweißes starrendes Gesicht manchmal. nehmen solle.

Erwärmte sich Sie sah ihm fest. dies und alles. erfüllte sie. Sie eilte ihm verständnislos nach. setzte ihn an ihren Speisetisch. wie stark manches sie zurückwarf. wie größere dahinter standen. verpuffte. Um Acht erhob sie sich. Um zwölf Uhr schlief sie ein. Sie hatte Begeisterung auf der Zunge. Sie warf sich der Arbeit hin. jene Geschichte. sprang und lief. Dann schwamm es weiter. nur Weg. Um Fünf erwachte sie. daß Ziel kein Punkt war und kein Ende. holte Frische und Lust aus dem Muster des Teppichs. forschend unter die Stirn. Im Schwanken erfuhr sie die Grenzen. Ihre Kindheit kam manchmal. die an Konditoreien die Nase platt drückten. dem Ton der Tapete. erfuhr sie den Arbeitssinn. nur ein Stück der endlosen Bemühung. Am . war es schon nicht mehr von Bedeutung. Sie lernte aus jedem Erfolg erst die rastlose Verantwortung. erfragte sie. Manchmal fehlte sie. machte der sich pulde. Hatte sie etwas sicher. sondern nur Etappe. Erregt mit sich selbst redend. Holte kleine Kinder. »Warum haben Sie Furcht?«. Stellte fest.schwärmten für sie. wie weit sie vorkam. Alles war blöd und idiotisch. daß die Aufgabe wachse mit der Potenz der Kraft. Sie sah. die Verpflichtung der Erfolge. rührte sie zu weichen Klängen. je näher sie kam einem Ziel. frug sie erstaunt. das ungeheure kreisende Räderspiel der Kräfte. Er erzählte diese Geschichte. Nahm von der Straße einen Bettler herauf. Sie bemühte sich und erkannte. Schlaff sank sie zurück. nahm die Laute auf. wühlte in ihm. die sich bedingten und steigerten in einer nicht meßbaren Form. denn ein anderes hemmte. der Ton ging leer. er war schon fern.

Sie war glücklich den Tag. mit dem Böhmer das Papier geöffnet. jede Laune. ein Billett zu. die Durchschlagkraft jeder Tat. wenn nichts den Ausdruck ihr brachte. leicht.Versagen spürte sie. ohne Gespräch. Die Leistung erhielt die Ausbreitung. mit Fribaurt bei Quarante-et-un. Die Florath lud sie ein. Das war das Äußerste und rauschte sie auf wie einen Baum. Sie ging nicht. und. Unverlangt und unerbeten. vom Himmelabschnitt über der Ulme sank es blau und bebend. durch die Straßen. sie kam. der sie führte und weiterspielte. weich durch das Erreichte. Nach drei Tagen erschoß er ihn. was es bedeute genau wie beim Erreichen: heißer. Er bereitete das erste Auftreten. daß Lewinsky den Schlußstrich zog. spielte mit seinen Gästen. Lewinsky bat sie. geschah das Wunderbare und Unerklärliche. Es umflockte sie hell. als sich vor Neid ihm die gebrannten Locken lösten. Es war da. klar und alles berührend. blau. von dem Grastau kam es. gelebt. Von dem Wind. begleitete sie einige Tage. Aber manchmal. Von dem Teich stieg es auf die Veranda. die Stadt. Doch kam sie darüber. Er war versunken. Bei Tisch warf Stefan Böhmer. Da war es. Am Bassin traf sie auf Stefan. heftiger zu streben. der neben ihr saß. war damit über alles getreten. als sie sich bemühte. saß mit Holl bei Pharao. hatte alles sich. was sich danach in ihr streckte und sehnte. hinein in den Strom. Das Lächeln. Das Geschaffene drang durch die Poren des Raums. Er hatte bis zum dreißigsten Jahr gekämpft. ohne Leitung. Wüste zugebilligt. das Verbrecherische. Die Leistung atmete sich fort. War wie ein Eber nach ihrem . legte Listen der Geladenen vor. zugeschlagen. Erklomm solche Ausdehnung und Tiefe in ihm. Hatte die Kinnbacken angezogen.

erhielt eine neue Einstellung. Befreiung kam. eine Lüge. es rührte sie. die toll aufdufteten. bedenken. wie er es nahm. Der Garten stürzte hell mit einer Flut Apfelbäume in die Nacht. was sie unternahm. zum Erfolg. hinüberzwingen zu sich Es kam mit Beherrschung. als sie darüber war. »Ich war der Bettler.Leben gesprungen. Sein Leben fiel von der Achse. . Sie ging an ihm vorüber am Bassin. half nicht dem Gestank. Da sah sie zwischen Lampions einen Mann. was er wollte. Es war spielerisch. Kühle. Hier war die Entscheidung. Es ging ums Ganze. sie reichte ihm zum Ausgleich etwas zurück. Sie trat zurück. verzaubert vor dem Widerstand. sog sie Hyazinthen ein. abreißen. es machte sie aufsehn. Sie sah es nicht. übersprang es.« Langsam. besann sich. was er geleistet: er war das Gesicht in den Büschen. schlug es zurück. Es beeindruckte sie tief. einen Trotz: »Ich danke für Ihren Brief. Umlagerte sie von allen Seiten. leis. die er beherrschte. vom Erfolg und Sicherheit empfänglich und aufnehmend gemacht. die Spur im Garten. Sie spürte die Kraft. Sein Auge drehte sich. gezähmt zu Güte fast. Es blieb im Boskett. den Weg kreuzte. formte sich darunter um. Wie klar die Luft. Er holte sie ein. die auf ihr Ziel eindrang. Doch dieser Zug ging in die Luft. Stand erschüttert. es formen wollte. Aber im gleichen Augenblick war nie der Widerstand stärker gegen das. Sie gab nicht dem Elenden. An seinem Knie rieb sich der verschwundene Hund. spielte jede Note. was männlich sie hemmte. Er traf nichts. Sie durchforschte ihn nur und das war ihm widerlich. Caspare Symes. Hinter ihm trat hervor. Sie hob sich. Weich hingegeben. fast wild. wütend. Er wollte sie erzwingen. Da sah sie an seiner Haltung: es war gut.« Zerriß ihren Weg.

Sein Mund war schmal. Nur sein dunkler Kopf kam. Sie nahm ihn auf. Alles war Bewegung aus ihr hinaus. das von der Ader seiner Schläfe herübersprang. in der sie atmete. Der Garten glättete sich in der Lichtwelle. öffnete die hochmütigen Lippen. Der Ontario schliff sich blau mit wiegenden Segeln. So war durch das Blut. das zusammen floß. Sie gingen. Die Schläfen lagen fest aneinander. zog es hinüber. aber sie spürte. Da fielen die Rosaenden der Blüten sanft herab. Da fielen Blüten ins Gras ohne Pause. als sei es abgeklärt. kam auf sie zu. Alles bot sich an. Ihr Blut hörte auf und setzte in seinen Takt ein. ein Arm faßte fest um ihre Brust. diese Zeit und die andere vereinigt. zog ihn zurück. Es war der Fall seines Bluts. daß es gegen den Rand ihres Lebens hinunter sich neigte. ganz das Ohr erfüllt. Dazwischen stand die Sekunde. Das unbefangene Glück der Kindheit zog an diesem Glück. die Erde wogte mit Wurzeln innen entgegen. keinen Zorn. Unbefangen. öffnete . Dann riß sie sich los. kam von fern die Lawine des Ottava und die Flöße. Es kam die Obstflut. Aber von der anderen Seite kam zum erstenmal wieder die Jugend herauf. Die Äste flammten mit einem Netz von seidenen Strahlen an den Lauben. stieß den Fuß auf. weich. Sie schloß die Augen. Und die Bäume bewegten sich nach dem Tempo ihres Atems.Aus ihrer Brust riß alles mit. In diesen Bogen spannte sich alles ein. Besinnungslos hing die Minute um sie. in die Hände. als sei sie dem Vergangenen zugehörig. »Caspare«. voll Glück. Sie wimmerte. drückte den Nacken ein paar mal zum Rücken. es gab keine Leidenschaft. beugte den Leib nach vorn. Die Büsche stiegen in dunkelrotem Ring bis zum Goldbogen auf. schön geworden und still. das Ende sah sie nicht. Die Knie standen eng aneinander.

es würde klingen bis in die letzte Süßigkeit alles. Sie sprang in den Wagen. . war drüben vor sich gegangen. bis in die Höhle der Achseln empfand sie: dies war das Höchste. Sie lächelte: es war nicht gewesen. Der Horizont war angefüllt von einem Donner: Caspare . das Später. Der Park grollte den Wipfelwurf ihr zu: den Namen. . gewann sie die grausame Ruhe. Sie hielt nicht an. Ihr Zimmer. Ihr Garten kam. *** . wo alles lag. Sie zuckte die Schenkel. gegen Morgen. Sie weinte. legte die Stirn ans Glas. es stach stumm wie von Augen nach ihr. Noch unerreichbar. oder vielmehr das Zurück. Bis in das Ende des Haares. Die Spiegel fauchten ihn ihr zu. was noch kommen konnte. Sie stellte drei Stühle auf. die sie umwarf. als die Ströme das Kind umrauschten. die Jugend. Erst nach Stunden. daß sie die Sekunde kaum noch mit dem Bewußtsein erreichte. die nötig war zu solchem Gespräch. Bis in die Todesstunde nicht einzuholen. was schön war. Arbeit und Erlösung und Bemühung lagen vor die Möglichkeit allein geschichtet. sie befreite.die Lider. der zuerst stand. aber mußte sich bald unterbrechen. ihr Glück. Träumte sie es zurück. lief den Kiesweg hinauf. das Tor. fuhr weiter. Es war so weit. denn die Tränen kamen mit einer wilden Wucht. den einzigen Glückszustand. Gab jedem einen Partner. Irgendwo wie ein Lichtkegel öffnete diese Sekunde die Ruhe. Ein lahmer Klepper. Die Onyxschale mit den drei Kugeln. brüllte in das Tuch des Kleids. lag tausendfach Geschichtetes dazwischen. Verloren. Erhob sich daran. Sie lag nur und weinte.

Ging auf und ab. Sie ging vor ein Bild. Ihr Bein stand federnd. Als sie zu sprechen begann. Mark in das Wort. Sie ließ den Silberstift. Sie war gefüllt mit Zufriedenheit. Warf Worte ein. in einer saftigen Linie lag der Akt. Sie machte den Aufschwung. aus dem das Spiel der letzten Tage reif und sehr süchtig schoß. aber das Blut spielte nicht mit. verwirrt. daß ihr entflog. ins bleiche Gesicht des Partners drang sie vor. die große Kraft in die Bewegung. verzweifelt. abgezeichnet im Kleid. nahm die Puderquaste. das selige Gefühl des Hingegebenhabens in die Worte . Fand es nicht. Grenzenloser wurde unter ihr das Leere. Das machte einen Boden. . die die schmächtige Szene anriß und dehnte. . sprach weiter. Sie zwang es. . der Erguß. Am Abend kamen ihr die Köpfe des Parketts wie ein Strudel entgegen. Sie starrte in den Raum. ihr Körper rauschte sehnig und voll gedrängtem Saft. Sie wartete. ganz neu und unerwartet. Die Souffleuse hustetete. ihren Ausbruch und die Dichtung abhob. Sie probte den Tag vorher. verließ sie etwas.Das gab Öl in die Sätze. Aber unter dem. Brach mit Leidenschaft ein in das schwankende Schicksal. vor einen Boudoirtisch. hörte sie dumpf. es fehlte. die der Text nicht hatte. was geschah. Die Stimme flog voll Schmerz. Die Taille verjüngte sich zu einer Wildheit. Der dunkle Ton. was sie suchte. die die Gefühlshöhe erweiterte. ohne Triumph. faßte sich. zerstörte es. das Spiel ging nun in Tragödie. Sie suchte.

Es zählte nicht. Da spielte sie. Zärtlichkeit. . Ihr Gehör verdoppelte sich. sah den Erfolg in der Pupille der Florath. wölkte wie unter ihren Füßen herauf. Es blieb entfernt. verschwand in der Tiefe. Augen hefteten sich gefesselt daran. daß ihr Spiel ihr inneres Wesen erfülle. was sich aus ihr hob und senkte. Eine Traurigkeit. wußte sie. Es war vorbei. deren Sinn sie nicht faßte. Sie wollte. schmiß die Effekte. sie hatte sie im Bann. Dies war ohne Bedeutung. ihr Spiel war gut. daß es in ihr klar werde. der Kopf eine schamlose Entblößung. die ihr Bewußtsein nicht traf. Was war ihr Beifall? Erfolg? Nichts drängte sich dazu. Sie spielte die Szene zu Ende. Was ihr Schönes seither gegeben. es genügte nicht. Ein Riß ging durch sie. Aber in einer Traurigkeit. daß nicht zu . zu wünschen und herzurufen. sie vernahm sich selbst. die ihr Herz erreichte. Fribaurt mit weibischem Lächeln gebannt an ihr Bein. Nicht daß sie nach außen Wirkungen leiste. Der große Ruf versagte. Sie suchte. Es sank ab vor ihr. Sie sah. Es genügte nicht. Und nun begriff sie. sie sah sich spielen. . was die Inbrunst wecken konnte. da es spielte. beschaute es müßig: Die Florath. doch sie verstand. Sie brachte es fertig. Ihr Auge schärfte sich. Daß sich darin restlos und ohne Sehnsuchtsrest ergieße. vorgebeugt.Dabei spürte sie. das es ahnte aber. über den Favorits Froschaugen. sie steigerte sich. Atmosphäre der Erregung band sie an das Parkett. Das Bewußtsein spaltete sich. Dort sah sie Köpfe. Doch sie selbst. Holls nervöse spielerische Stirn. sie selbst . was sie gegen das Meer getrieben und darüber geführt. Guildendaal. nebenher zu denken. Pa und Syg und Brown und das Porzellanschiff. war nur zur Hälfte beteiligt.

hatte für sie keinen Sinn. das aus der Mondnacht. daß sie mit nichts tiefer verbunden als diesen beiden. kam durch den Seiteneingang ins Vestibül. Sie hatte einundzwanzig . bis an den Rand gefüllt mit sich selbst. Es stürzte ab mit jähem Ruck. Doch es währte nur kurz. was vor den Menschen sich versagte. Eine Sekunde empfand sie den Anschluß. So entzog sie sich dem Beifall. Eiskalt vor Schmerz ging sie weiter. Sie strich ihm über die Stirn. das Mitleid. Ein Pferd. Hindurch. War noch nicht so weit. Es war noch nicht am Ende. Was in rollenden Kreisen sehnsüchtig. sie weinte. Sie hielt nicht. Gehsteigen. Aber sie hatte keinen Teil. das war noch nicht gefüllt. Ein Licht schien grell heraus. Dennoch empfand sie. sah Lewinskys gerötetes Gesicht. Und zurück. Umsonst. Im Spalt saß ein Paar. Blieb ein Zwiegespräch zwischen ihr und der Ulme. Ging weiter. Häusern. lockend und treibend vor ihr sich schwemmte. Vorbei. die Seligkeit des Schaffens. keine Erfüllung. Irgendwo lag es. Verworfen. Was erfolgreich daran war. er senkte den Nacken. noch unfaßbar. Menschen quollen aus Toren.zwingen sei. So umflog es sie. am Fluß und aus den Büschen manchmal schwankte und sie erhob bis an die Spitze der Sehnsucht. verschlossen wieder. Die Steife blieb um ihren Mund. die Befriedigung und der Stolz. Weiter nichts. Es röchelte neben ihr. Das Erwachen am Morgen. Doch dies da war nicht der Weg. es löste sie fast aus. Kein Ziel. auf die Straße. Ein Strom faßte sich an von ihr zu ihnen. Es war das Wunderbare. entriß sich den Menschen. Wehmütig kam es. Ein Irrtum der Weg. für was sie sich bemüht.

wiegte die Hüften. die Wände ihres Zimmers lockten.« Dumm sah sie in die Luft. Eine Sehnsucht gebar sich riesengroß. Nur der Geruch ihrer Möbel. Sie begann zu laufen. Doch vom Elend einer Kreatur gereizt. zog es aus. an dünner Sehnsucht erstickt. kleiner Lohn. Das Gesicht von nichts tief gezeichnet. In ihrem Gesicht entbrannte ein Staunen: »Auch sie muß weinen. wohltat. Badete nicht täglich. die Brust war herrlich. Versäumte in die Bewegung. mitzuleiden. Dann ging sie langsam auf das blonde Geschöpf zu. . Aber rührte sich nicht. summte: »Do . Tat es nicht. zu einem Bündel gemacht. Alles fiel von ihr ab. Sie heulte nicht. Falteten die Strähnen auseinander. schnalzte. waren ein Punkt. tat den Kopf in ihre Knie. Verachtung. Morgens fuhr Daisy ans Meer. der Körper braun. . legte es ins Bett. do . Löschte das Licht. do . roch nach Korsett. . So kam die Liebe über sie. der stützte. blöd und sinnig. . obwohls nie heißer in ihr gezündet. schlank. Kompost für Überfluß. faßte es nicht. Sie hielt kurz an bei der Pforte. Es ging in die Hände. Die Schultern zuckten. flochten Zöpfe. stierte. Sie war übersehen im Leben. . Die strichen sehr zart über den Kopf zwischen ihren spitzen Knien. berührten das Haar als seis ein Kind. Wollte gern ihren Backen an Daisys Wange legen.Jahre. Sie brachte das Mädchen hinüber. . barg. schön. Wagte es nicht. legten alles von ihr selbst Vernachlässigte. die Beine auseinandergerissen.« Pfiffs auf den Zähnen. waren da. häßlicher armer Lappen. war schlecht gekleidet. Die Zunge machte einen Ruck. das Mitleid umspülte. Im Vestibül saß das Fräulein und stickte. Das Fräulein saß da. machte den Zug der Nurse. machte Licht. gerührt. . Daisy. fiel hin. beginnt der ganze Erdball aufzuzucken.

der korallenrote Schnabel fliegt vor dem samtdunklen Kopf. Regenpfeifer sausten über den Sand. ballten sich. . kamen gegen Land. Zwei große Ewer hielten die Schleppnetze ein. gra . Kugelblitze laufen über die Dünung. eins nach dem andern. . Strandnelken und Butterloch knallten gegen Dünengras. . ik.*** Windstille war. Die Fenster sind geschlossen. schossen hinunter. strudelte schon hundert Meter hohe Pfeifen und Rollen. man zog die Angeln an. ein Darm ging durch und Aderfäden. die weißkochend vor dem zerwühlten . spritzte durch den Eiergang junge Zentimeterfische. Hahnenfuß und Binsenkraut verschlangen sich Die feigen Sturmvögel klatschten sich an Häuser und Raine. Wind ging den Abend los. die Amseln haben sich verkrochen in Mauslöcher und Ritzen. zuckten am Wasser. drückte den Bauch. beißt dann ans Land. die Weidenstümpfe. Krebse schoben über Miesmuschelkolonien. warf die Kabeljaus ins Boot. Sie waren durchsichtig und quallig. Die Keller stecken voll Fledermäuse. . Das faulende Leberzeug der Maischollen duftet weg. ließen Bramsegel vor den Wind fallen. Sie lachte mit ihm. türmt sich haushoch davor. hakten mit gebogenen Schnäbeln: griä. Das Meer steht toll verliebt die Nacht vorm Gedün. Die Bäume im Binnenland liegen platt am Boden. hochgeschwebt. ehs dunkelt hört sich nur noch ihr Schrein: gräik . klatschte an. rolzten. Seeschwalben überjagten Steingebröckel. Die Wimmermöve schlägt an. Jüns hielt eine geschwollene Aalmutter in der Faust. pfiff leis. dehnt sich und schlägt hinten am Horizont sich fest. An den zweitausend Metern Grundschnur fuhren Kähne raus.

der getrieben. hält sich an Gras. Daisy legt sich. Sie läuft gerötet durch die Tümpel. Zwölf Federn am Schwanz. versinkt im Sand. Ein Schellfischkahn. die Brust pelzig im Gefieder. Sie kommt durchs Getümpel noch geschützt. . verschüttet Knoblauchkröten unten. kommt jetzt vom Land. springt hoch. Die Nacht spielt das Getös geil mit ihrem Bein. Wie sie den Kopf über den Damm hebt. reißt unter die Röcke. Es gibt Lärm. Feuerkröten wie aus einer Glasglocke donnern: ku . Stimmrufen. . gattet sich an sie. schreien und hantieren und es wird nichts draus. in denen Flohkrebse. Es gelingt nicht. Sie steigt. Eine Möve ist vom Sturm erschlagen worden. ihrem Ohr. die wie Katzen jammern. Wasserläufer gleiten wie auf der Eisbahn über die Pfützen. uh. sehr bunt waren. Taufrösche verschwinden schweigend. An den Erlen hängt das Wassermerk fest. hält sich an Hahnenkamm.Meerbauch hängt. Es ist der Wind. gelber Stranddistel. bekommt einen Windschlag. Laich liegt. kocht das Meer. bleibt. rast drauf besinnungslos unter ganz blauem Himmel. schont den Busen nicht. treibt in ihr Blut. Im flachen Sand faßt der Wind sie. Sie kämpft sich durch den Wind gegen das Meer runter. Sie stehen mit hochgekrämpten Hosen bis an die Hoden im Wasser. will beilegen. Die Kiesel knirschen draus ineinander. der blau. Berle und Hahnenfuß liegt klatschnaß. Sie steigt gänzlich hinauf. nimmt sie vor. fällt um. stößt das brüllende Wasser zurück. Von einer hellen Flamme ist der Tag aufgerissen. lacht. . muß aber Schuhe. Strümpfe zurücklassen. rollt zurück. böig. grunzen hinterher. Steinsack. lassen die angewachsene kreisrunde Zunge auf dem Paukenfell schlagen. murren. Der Wind hält durch. Triebsand rutscht nach.

Das Riedohr stellt sich. Die Milcher strotzen von Samen. der braunrosa sich eindrückt. von Miesmuscheln im Gezweig bedeckt. die Weiber haben den Bauch voll Eier. beißt knackend die Muschel auf. Leberblumen fachen sich an. die die Bäume aufzuziehen. Schollen Aufruhr bemerkt. werden hell. Wandermuscheln und wie Eier Steinbohrer. Die Seeschwalben taumeln in Rudeln hoch. die Körbe voll Kabeljauköpfen aufgeschüttet riechen. Ein Taschenkrebs hängt an einem Rogen. Nun hat sie weißen Sand unterm Fuß. Voll rasender Wut wirft er sich. Sie kommt um die Düne. Die Männer stechen draus Butten. Schon stehen Segel drauf. Der Strand ist freigeblasen. daß die Pfahlgruppen von Ellern mit unsichtbaren Gärten auftauchen. mit dem Schwanz hauend. kauen und fressen. Im Sand ist in der Ebbe viel geblieben. Das Wasser hat sich so gesenkt. Goldbutten. Jungens hüpfen von Tümpel zu Tümpel und sammeln auf. Affheringen. die Asseln zappeln da und dort. Sie haben in dem Fischhaufen. Kinder schmeißen die Körper in Kästen. Frauen heben den aufgestülpten Arm aus den Bütten. Schon fahren Kähne. kriechen zum Strand und blenden mit den Schollenflecken. Die Fischhaufen laufen schwammig aus. fangen unter Wasser andere damit. Makrelen. Seegras dörrt losgerissen unter der weiß und hoch stehenden Sonne. Moosenten . Der Wind läßt nicht nach. Dahinter brummen die Kühe. Linsen. zuckt die Wurzeln zum Boden. Sie geht nun durch Tang.Jüns wirft eine Muschel hin. Das Schellfischfleisch ist heller und weißer als das Fettbraun der Dorsche. herüber. Sattelmuscheln liegen fest. schmaust. einen Seewolf mit grünlichen Jungen im Tang entdeckt. Froschkraut tastet wieder nach Grund. hängen die Eingeweide an Angeln. trocken und sinken zurück.

wek. verschleiert. An der Schlankheit des Baums wie an einem . der Wind war an ihr. Die Uhr: sie sind gold.räb . in ihr Blut. Ein Faß steht da und Jüns mit Merlans. klinkern singend im Wind. zischt noch fern: rädzsch -. Gleichgewicht durchbricht ihren Aderngang. Sie kommt an die Nehrung. Hinter der Bucht liegen Raubschwalben. Landkrabben nehmen Deckung. Nun stoßen sie hoch. blaugrün und weiß rauscht auf. Sie kniet. graben sich im Sand vor. Wie sie es so sieht. Sie neigt plötzlich sich zurück. Da steht alles voll Tümpeln. Im Schlick lauern eingebuddelte Klieschen auf die Flut. Die nach oben verschmitzt stehenden Augen zucken mit der Stikhaut. Lachmöwen gauzen los. eine Bewegung zu bekommen. der nach oben rauscht. Sie hält das Tuch darüber: sie sind weiß. auch das Wasser schwebt in der Sonne. wie nachts. hat in den Saft gegriffen. greifen mit den Klauen die Sandhupfer. Hinter ihr gehen Raben herunter. werden entdeckt. die Enttäuschung ist weg. preßt sie an die Seiten. Der kleine Schmerz macht sie irgendwie verrückt. Schon tritt der Saft. Alles schwebt nachher. schaut hinein: sie sind grau. zum erstenmal wieder.-. glühen etwas. Ihr Auge fällt in sie zurück. ist heller wie all andere Haut an ihr. Was an Hals zum Vorschein kommt. Die flachen Bäuche wackeln im Flugsand. . Der Rücken lehnt daran. . Eine Sturzentenschnur.-. Sie macht die Arme weit auf. Die Warzen tun ihr weh. Sie lacht. muß steigen. die es wie von unten her hochschaukelt und hält. ist sie klar und frisch. betäubt vom Wind mit ausgebreiteten Flügeln im erwärmten Sand. Auf den Granitklippen stehen blau und rot Gerüste.fallen hinter ihr ab. weißblitzenden Bäuchen. Die Hüften fangen an. fällt. hacken sie auf. Es wird groß und unermeßlich am Knick. An Schwänzen hängen Fische in Bündeln daran. Sie faßt hinter sich einen Baum.

wiegt den Kopf hin und her. das Auge von innen her feucht. als sei sie alt geworden. durchbrochen am Horizont. weiß daß dies das Höchste ist. nimmt die Tram. entschwebt. Sie kommt näher. als er um die . Sie bleibt immer stehen. Sie bleibt angedonnert. dann dreht er ab. sieht den Schirm. wölben sich herüber. ihm nach. Sie zittert. was sie opfert. geht über die Straße. Die Sonne schlägt ihr in den Leib. während ihr Auge dunkel wird. die Haut ist glatter geworden. Sie bohrt sich durch. er aber wächst und steigt maßlos. Er biegt um einen Wagen. betrachtet einen Erker. steigt aus. um den Rest zu Fuß zu gehen. was sie überging. Da läßt sie die Hand sinken. als sie noch erstrebte. Himmel und Meer haben sich vereinigt. Dann reckt sie sich. Die Schenkel biegen sich lang und schön. als schliefe sie. Sie findet den Mut nicht. kann seine Schulter fassen. Auf diesem Stück Trottoir sieht sie von einer Menschenmenge vorbeigespült. sieht ihn zum letztenmal für immer. daß sie erblaßt. Sie tut eine große Tat. jetzt das zu fordern. fährt um. fühlt sie im Blut. was sie nun abgeworfen. den eine Frau nach ihr sticht. die Knie geöffnet. indem sie sich nicht rührt. etwas ist freier geworden. Alles an ihr ist durchblutet. entfacht. Es fehlt ihr die Kraft mit einemmal. Mit einer unnachahmlichen Bewegung des Halses zieht sie die Linie nach.Tierrücken gleitet sie ab in den Sand. hört Schelte. in ihr langsam wandelnd. erhebt sie. Sucht ihn zu erreichen. Taucht auf zwischen hellen Mützen. Sie nimmt etwas auf sich. findet den Wagen nicht. ist verdeckt. während sie stehen bleibt. ihre Bewegung wird armselig. Es geht süß durch sie hin. Sie fährt zurück. Caspare Symes. Wut. Sie springt auf und lacht.

Freitag brachte er sie aus dem Theater. klatschte ab. aber heiser. Dann legte sie das Blatt der Gouvernante beiseite. Auf dem Parkweg lag Dunkel. Donnerstag früh kam Le Beau.Ecke geht. wie sehr diese sie fürchtete? Vom Tisch entfernten sich Bücher und Rollen. Zuckte die Achseln. Am Abend besuchte er sie wieder. drehte sie um. visierten die Schleife ihres Schuhs. abenteuerlich durchschwammen Gebüsche den Laternenschein des Wagens. Dann ist es vorbei. »Ich bekam heute deinen Brief«. legte ein Blatt auf den Tisch. Als sie sich umdrehte im weißen bauschigen Mantel. Als er ging. Ein rascher Blick suchte in ihren Wärme. . Dann frug sie. Daisys Augen wurden schmaler. katzenhaft geschnellter Körper riß ihren mit allen Muskeln in seinen hinein. Als Lewinsky sie bedrängte. *** Sie stellte den Fuß in die Schnur des Vogelbauer und hörte zu. Sie wollte nicht. küßte er sie mitten in die Brust. löste sich ein Schatten im Garten. Ging hinaus. Mit diesem Tag verschwand das all. kam wieder. Sie verstand ihn nicht. Der Schatten bewegte sich hinter ihm. Langsam und wild wogte ihr Leib gegen seinen. sie seufzte. half beim Aussteigen. Daisy schrieb einen Brief. Sollte sie am Neid der Wolfsaugen sehen. Ging hinaus in den Garten. Es war Dienstag. schrie ein wenig. ihre Ringe klirrten. Der Nebel dampfte um sie. sein langer. Die Karte der Florath wies sie ab. er pfiff. steckte den Schlüssel ins Gartentor. als röche sie daran. flüsterte Le Beau. das Fräulein stammelte. Er machte dabei einen kleinen Schrei. Einen Augenblick kreuzten sich ihre Blicke mit denen des Fräulein. hob es wieder.

entgegengeflogen. Er streichelte ihr Knie. als stürbe er mit ihr. umflutete ihn mit den Lippen. flocht ihn um den Finger. die ihr wehtat. wachte aber über Tränen auf. die unerklärlich schön hinauflief. er ähnelte Symes. . legte den Knöchel wunderbar damit frei. und nun kam ihr Leib an seinen. aus dem Herz was herausriß.Er war durch Zufall gekommen . sie stieß die Luft fest aus. der Pore da. blieb er. Der kam aus einer engelhaften Beleuchtung. Traurigkeit schwemmte sich hoch. blond. öffnete ihn. Berührte wirbelnd mit dem kleinen Finger die Warze. Küßte Kreise um die Gelenke. sah doppelt. Wo sie Flaum hatte. Er sah sie zornig an. gescheitelt. Ihre Hand an seinem Mund. Le Beau lag neben ihr. hing an jeder Hautphase. selbst Fribaurt. die . sie schlief weiter. zog mit den zarten Schultern den Kopf herunter. schwankte. sich schüttelnd zwar. Es fehlte nicht viel. machte eine Bewegung. warf sich über ihn. sie ertrug diesen Blick nicht. Sie fing im Schlaf an zu weinen. . Er hatte ihn hergegeben. einen Mann. Das machte ihr sofort Ruhe. aber er war so nie ohne Tip von ihr. empfing ihn dann im Mund köstlich und rasend erregt. blieb an den zärtlichen Hügeln. Das Zittern nahm ihr den Atem. er atmete schwer. als sie das Bein aufstellte. Er wies auf den Schatten. den Muskel des Schenkels. Nachts sah sie. Er sah aus gleich einem Skandinaven. machte die Schwebung mit. Über den Leib glitt die Hand hoch. sie spürte die Zunge. Er küßte ihre lange braune Hand. Es ward leer in ihr. mit einer jungen gefurchten Stirn. der sich straffte. sog sie an. Trat heraus. Küßte jeden Zwischenraum der Finger. fand seinen Mund. es strich seine Haut. löste sich kaum von der Pore hier. im Traum. Moki. Sie schloß die Lider.

aufgelösten Gelenke suchten Schutz an seinen. nur manchmal erschüttert von Schauern. Er erbebte unter seinen Worten. Die schwarze kleine Warze der braunen Brust entflammte ihn wieder. Sein Kopf glühte zwischen ihren Knien. ihr Knie und genoß es mit den Augen. Durch die Dämmerung griff er aus der Schale eine der drei Kugeln. die Lenden zuckten. die Bucht an der Lende. daß er daran glitt wie an einer Frucht. Die Küsse reizten sie langsam. rollte sie über die Wade. Sein Körper. sog und fuhr mit der Hand die Rückenwirbel herab. ohne viel Fleisch und groß hingelegt. glättete sich unter den Umarmungen. der Draht der Ampel kamen in die Glückseligkeit. So nahm er ihr Kinn. sie sah nur noch sein Bild unter dem Lid. Sie wimmerte nur noch. wortlos. als er wollte. er küßte sie wieder heraus. Es war zuviel. Langsam begann er entzückte Dinge. Von da führte er es an den Mund. hielten das schmale Becken hoch. Ihr Blick brach. blieb länger unter dem Bewußtsein. ward lasterhaft und verehrte zugleich. Sie stürzte höher ins Unerträgliche: »Mehr«. Er flocht seine Kragenspange in ihren Flaum. seine Hände entzündeten sich daran. spielte auch in der Ekstase achtungsvoll mit. »Sprich«. drehte seinen Kopf dahin und streckte Wange an Wange. Sie lauschte atemlos. dehnte sich so. bleich. Die Vögel der Tapete musizierten paradiesisch durch die Seide. die abflogen. sie lächelte. Seine Hände suchten ihren Rücken herunter. Sagte über ihre Brust Vergleiche. Sie lag dann still. zwischen der Brust bis an das Ohr. Das Silber der Bürsten. Sie verlor die Besinnung. sie schluckte die Kugel. Er grub sie mit der . preßte den Zahn in die Weiche. Er schwieg. Ihre Haut ward nicht feucht. die Hände danach aus. Die Lippen trafen sich. flüsterte sie. mit den Fingern. wie er sie setzte. wie ein Römer. Da nahm er die Sehnsucht von ihr.

Ging zurück. der Gartenabend hatte ihr Leben irgendwie gebunden. die sich zwischen sie keilten. Sie schwenkte die Ampel noch einmal. blieb in der Mitte des Körpers. hoben sich ein wenig. liebkoste. Sie fiel zurück. Ein einzelner Baum stand wie Glas im Sternlicht. Die Frauen ihres Geschlechts hatten die Steine alle vor ihr getragen. Die Türen knallten. küßte sie. was herauftrieb. Der Wind warf die Gardine ein wenig auf. Sie empfand Le Beau durch die Körper. . Sie hörte seine rauhe Stimme gedämpft reden. Die Körper standen reglos aneinander gebäumt. Rückte gequält den Kopf zur Seite. malte dunkle rote Schatten auf die Bronzehaut. Die schlanken Hüften erbebten. Ihm entgegen. suchte. krampfte sich unter dem Licht. Er hatte einen Koffer.Zunge heraus. die Stirn flackerte. stöhnend. Die Sonne ging höher. Die Untergrundbahn rollte durch schmale Korridore. Die Schienen gleißten stahlweiß. es gab eine Lücke im Hirn. Da sah sie in Stefans Gesicht. Er grüßte mit den Augen. Es gab keine Hemmung. strebte auf sie zu. Die Station kam. der Wind kam herein. steckte sie in die Tasche seines Pyjama. strich weiter. Sie verstand sie nicht. aber es war zu weit. Die Welle ging über sie. warf ihm eine Klavierwelle nach. verschwanden. Nun wuchs sein Kinn. Die Terrasse bog sich mit den Stufen entgegen. Nun fiel das Tor zu. Magnetisch wie eine Viper holte er ihn herum. Die Hand gewöhnte sich an eine Stelle des Fußes. Er machte Zeichen. dann aber schwellte eine helle Flut heran. Sie erzitterte. Da kam seine Hand. Sie zog den Kimono um den Hals fest. sie verstand sie nicht. einen Mantel. Wie ein Vogel.

der Ruck warf ihn brutal herüber. sah sie durch die Scheibe. bleich war. legte die Schnauze auf den . aber entfernt: »Es geht eben schlecht. rief sie. im Sprung. Nahm es mit allem auf. drängte sie gegen ihn. »Anjá«. Hinunter. Dann drehte sie sich herum. Es legte sich an ihre linke Brust. Er brachte ihr Katzen. rief. wie entfärbt er war. . »Geben Sie .und Hinterfüße nebeneinander standen. Er sauste ab. Im Vorübergehen hörte sie seine Stimme. Sie zuckte ein wenig die Achseln. Raben standen zwischen unruhvoll blauen Wolken.« Als der Zug anfuhr. er faßte sie. glitt auf Claudius zu. hielt sich mit den Pfoten am Schlüsselbein und reckte sich in die Kurve der Weiche. Steckte den Kopf in den Lichtschein um ihr Haar. Ihr Ohr vergaß aber nicht. sie sprangen beide über das Hyazinthenbeet.aneinandergelegt. Sie tauchte auf. Sie spielte mit ihr im Garten. Laue Schatten lagen um die rostbraun fallende Sonne. Drüben. . sprang. mit gerecktem Schweif. draus auf dem Perron vorwärts strebend. Rasch: »Leben Sie wohl!« Sie ward verwirrt über ihre Kühnheit. Er brach sich die Schulter frei. Le Beau riß es hoch zu ihr. sah in die Luft. daß er. daß Vorder. es war leer geworden. Der Wagen hielt an. Ein Mann stand noch zwischen ihnen. ihr Auge nicht. von dort in einen Baum. fuhr mit der Hand blitzschnell gegen den Strich durch das elektrisch aufschäumende Fell. fing sie das Tier wieder auf. Das Tier bäumte den Rücken. Zog einen Strich. Ich sehe Sie wieder. sie behielt eine. man sah sie nicht. Geld. Anjá sprang auf die Schulter.« Sie nestelte an der Tasche. was der andere gesagt. Gegen jeden außer Daisy ward sie feindlich.

daß Hunde nicht einmal sie näßten. dünne Bäume wagten keinen Schatten. in der Mitte des Platzes ging eine Frau. Die Nüstern schwebten nach außen. von der Nacht her. das das Tier von ihrer Lende noch an sich trug. Sie sah sie bös an. Aus dem Horizont kamen schwarze Punkte. die voll und groß abschwemmt. aber im Augenblick. Langsam. hielt Anjá nieder. In den Kreis war Blut getreten. Ein Hauch schoß in ihre Haut. da kam der Mann wieder auf sie zu aus der anderen Richtung. warf sie zurück an Le Beaus Brust. er hatte sie nicht gesehen. das scholl und geschah und sie umkreiste. Anjá sprang zurück. Schlief ein den Abend. gab ihm rasch die Katze hinüber. daß sie nicht fauche. schwang ab. Sie sah ihm nach. quälten sie. sonst niemand. . kein Mensch ging durch die Glut.Brustansatz. begannen rauh zu schreien. gab ihm das Warme. Der Mann war echt. Mittags querte sie einen Platz. ihre Schulter hing untrennbar an der Le Beaus. ruderten herauf. Sie sprang auf. wo der Schlaf den Halbtraum abtrennt und hinunterreißt. ging an ihr vorbei. Daisy gähnte. ein Gesicht. Der Kies und Sand flimmerte trocken und müd. Plötzlich sah sie eine Figur. als seien sie von Blut überfüllt. den Kopf gesenkt. standen die Augen des Skandinaven über ihr. Sie wich aus. Ihre Augen drückten sie. Das laue faule Treiben der Natur um sie. Sah sich um. spürte die Müdigkeit. Ihr Schreck hatte ihr eine Vision gegeben. schritt er auf die Bäume zu. Le Beau stand vor ihnen. Sie stieß den dünnen Stock in den Sand und sah rasch auf. Es schien auf sie zuzugehen. elend. Sie zuckte die Achseln. ausgedörrt. Es war das Gesicht des Traums. die auf ihrer Hüfte sonnte. ja fast in sie hinein.

Er pfiff leise vor sich hin. das großfaltig mit dünnen zahlreichen Plissees ihre schmalen Hüften umzischte. Vögel schlugen herein.In der Dämmerung wachte sie auf. herein mit einer Gewalt und Hingabe. Er schob Schubladen zu mit dem Knie. zogen sich an Rufen höher. Die Vorhänge bogen sich auseinander.« Er lächelte und stieß den Löffel in den Schuh. Sie zitterte unter der frischen Luft. schwebte sie schaukelnd hin und her. riß sie an sich: »Du wirst es jede halbe Stunde dem Chauffeur sagen. Büsche dufteten herüber. Er näherte sich ihrem Bett. er lachte. »Was ist?«. sprang herein. Er kam geschmeidig über den Teppich. wählte in ihren Strümpfen. Er hob sie mit den Kissen auf. immer lauter. Sie zog die Beine herauf bis unter die Brust. besah sich im Spiegel. Er hob den Mund in die freie Achselhöhle. kreisten auf. von innen lachend. warf zwei Necessaires hinein.« Alles gepackt. Sie bürstete das Haar zurück. duftend und voll schönem Saft. Der Geruch der aufgewühlten Sachen erfüllte das Zimmer. Le Beaus Kopf. daß sie stehen blieb. Eine Hand faßte ihn draußen. immer andere fielen ein. Aus seinem Mund kam so viel Frische und um die Raubtierzähne lag das Rosa des Fleisches so fruchtreif. frug Daisy. »Wohin?«. setzte sie auf den Diwan: »Sie werden auf die Zofe verzichten müssen. während Daisy die Nägel einrieb. in Strümpfen und einem Beinkleid. Dessous.« Er schloß das Strumpfband an ihr Korsett. Er gab den Koffer durchs Fenster. sein Knie standen in der Morgenleuchte. daß sie daran alles vergaß. »Auch auf das Bad. die Muskeln liefen aus dem Arm in den Rücken mit einer Kraft und Grazie wie Meer. . suchte im Boudoir den kleinen Koffer. frug sie ratlos.

Sie hatte nur Klang und Richtung nach Einem. machte sie zur Mitte. sprang in den Wagen. faßte Fuß. . fuhr sie auf der Rue de Rivoli. Nun fing er an zu laufen. um ihren ermüdeten Blick zu erfrischen. lenkte das andere ab. schimmerte weiß auf Silber. das Haus. . eh sie sie dachte. Sie sah um auf der Terrasse. der Flosse eines Goldfischs. schmiegte sich in die Atmosphäre. Le Beaus Arme faßten unter ihre Kniekehlen. Verweilte auf dem Tisch. bei den gepflegtesten Frauen fiel ihre Bewegung. Trotz dunkler Tönung war sie durchsichtiger als die französische. in Musik. den Fuß umrückte. Doch schloß die Welle sie ab. Zwischen alten Tapeten. So stieß sie an alles. erstaunte sie nichts mehr. Die Lippen hochrot. neigten sich Akteure bedeutenden Namens. schob alles gegen sie. Es verwirrte am Anfang sie etwas. selbst wenn sie den Finger nur hob. der Park mit einem Ruck entzwei. schrie wieder etwas. verließ sie nie. schlug ein. die Finger voll Gestein. wild heraus. durchs Fenster im Parkschatten das Bild eines tanzenden Balletts. Ihre Wünsche erfüllten sich. Es genügte. gehalten. es glitt ab. Gab der große Schneider. Die Inbrunst einer Blutwelle hüllte sie ein. Sie faßte den Schaukelstuhl. *** Sie schwankte. Unter den tutenden Raubvogelrufen der Hupe brach wie ein gläsernes Gebäude die Stille. durch die Wolke verhüllt. mit großen Sätzen. während Ballen vor ihr sich häuften . Wirkung ging von ihr aus. Sie hatte den Hauterfolg. die Päonien. der Schwung in die Luft riß sie los. Vorüber strich es. Manekins paradierten. reckte sich. dem Springbrunn.ergriffen. . das Gitter.

Es gab keine unvereinigte Sekunde. sagte er höflich. Stieß etwas aus ihr gegen die Welt. die auf verdächtige Weise kamen. Das Haus ward Mitte von Versuchung.« Er griff in die Tasche. »Es geschieht nicht Ihretwegen«. Es ging durch sie. . wenn Sie sich exponieren. wenn Sie Ihr Vermögen verschwenden . Le Beau umspannte ihren Horizont mit hartnäckiger Leidenschaft. der seidene Unterrock umglockte sie. erfüllte das Erdenkbarste für ihren Körper. ma crotte en or. sagten Eitelkeiten in die Loge. Breschen wurden versucht.« Er erbleichte ein wenig. Sie kleidete sich an im Boudoir: »Es reizt mich nicht. das rote Haar war ein wenig in die Stirn gestrichen. errötet vor Zorn. heut stürzte er in die bunte Pfauflamme der Folies Bergères. Sie gaben sich Handikap darum. Er lachte. flüsterten innen kaum verhehlt: bichette. loulou. ihre Haut. selbst d'Annunzios Nelke. leichte Minen .Dichter ihr. Seine Nerven lauerten auf die Ahnung eines Wechsels. stieß es auf Le Beau. lehnten die Herren an der Brüstung. »Es ist eine Leidenschaft. Zofen im Korridor. Sie legte sie ihm vor. Es blieb nur Kälte und Hochmut. geschah ein Start. ihre Hand. Diener standen dressiert auf ihren Blick. noch weniger aber. Wagen. sein großer Körper funkelte in drei Spiegeln. Sie besaß sie am folgenden Morgen. Im Musée Cluny begeisterte sie sich an alten Spitzen. Er gab ihr Briefe an sie. am Abend fuhren sie vorn auf dem Seinedampfer in Geruch von Bäumen und Wassernacht. Polizei ist mir widerlich. morgen sah sie steifstes klassisches Theater. hatten aber hinter dem Blick. . jede Möglichkeit ihrem Geist. zurück. Wo Daisy auftauchte. wenn Frauen heiße Blicke warfen. als sie sich bog.

Er untersuchte nichts. Ihre Wirkung ward aufreizend. nur Jagd. Als er bei ihr war. Hände streckten sich ihr entgegen. Straßen schäumten auf. schürzte sie den Mund ein wenig. immer weiteres Herströmen. nachts. sich selbst die abgelegte Eleganz eines Alphonse. verweilte eine Minute und schenkte sich ihm ganz hinein. Sie griff nach seiner Hand. was vorging. rief er etwas. Aus der Weite. begriff plötzlich. Es begeisterte sie. schloß um den Kreis. sank gegen die Wand. ging darüber. wie es um sie herum sich sammelte. Schleifen von Laternenstraßen schwangen vor ihnen stumm hinaus gegen das Ende.gelegt. als er den Korridor querte. Sie ruhte nur nach ihm hin. nahmen andere. Wagen rollten. Am Nachmittag. fielen donnernd zurück. spürte Gefahr. fing ein Diener an zu zittern. Nun trug er eine Falte. sich angliedernd. gab Daisy die Kleider einer kleinen Mimi. Le Beau riß sie zurück. im Boulevard tauchten sie unter. Wartete nicht mehr. sprang hoch und schoß durch das Fenster. Nichts Freund war. Sie spürte es kaum. wie er Witterung nahm. Durch den Garten aus dem Haus. Er lächelte. wie nie. Schatten bog sie in Parkviertel. als kleine Juden zogen sie zur Concorde. Er löschte alle Lichter. Vor der Oper fuhr mit rascher Biegung vor ihren Wagen ein fremder. hatte genug. ließ die Bedienung für den Abend ausgehn. Als Reisende aus Tiflis bewohnten sie den Mont Martre. tauchte sie auf. Ein chilenischer Politiker führte im lateinischen Viertel sein Knie unterm . Ward es aufdringlich. war sie Zentrum. veränderte sich. Le Beau suchte man zu übersehen. sie sprangen heraus. streckte sich in eine wunderbare Abwehr. ohne daß sie begriff. verbarg etwas. dem rotumhängten Horizont sammelte sich alles in sie zurück.

auf nackten Sohlen entflog ein Umriß. flüsterte mit seinem Nachbar. abgelenkt einen Augenblick streifte sie ihn. Das Licht stieg weiter. hatte endlich eine Spur. Ein . kam ein weißer Ballen. bald untertauchte.Tisch an ihren Schenkel. Das Licht hob ihn. gesprungen. setzte auf diese Nummer. die am Boulevard bald hochschwamm. Es ward fast weiß. Die Gurte der Balkone herunter von einem entfernten Haus her. winkte mit den Brauen. Sie lockte ihn zurück. Aber er folgte. spülte ihn herüber.« Das Blut wallte in ihren Hals. ergriff die Seine. er war am dritten Haus. fiel kurz darauf gegen das Haus. Er tauchte in Mauerschatten. Da öffnete sich der Mund. Es schlug zwei Uhr. Dann fiel das Licht in einen Park und hatte es mit den Bäumen. ergriff in einer weichen Spirale Notre Dame. der Schritt Le Beaus hielt vor der Tür. Von unten stieg es herauf. wie nur Weiber sie dicht an die Haut. die Stirn mit der Hand umklammert. das breite Flußband schwang am Horizont hinauf und Kähne liefen gegen die Sternbilder hin. bebte mit den Lippen: »Zwei Uhr. geschnellt. schwang ins Licht. Schon drang das Licht vom Haus ab. wo die Linien der Eisenschnüre schon fast zusammentrafen in einem spitzen Winkel. Um ihn lag eine Sinnlichkeit aufgespart. die Rippen starr gebläht wie von Glas trieb die Kathedrale in die Mondwelle. lief einer Figur nach im spitzen Hut. zog es rasch zurück. Er kam. glänzte mit Porzellan aus allen Fenstern und schwebte. Die silberne Brust schwankte. Erstaunt. klammerte sich an die Hausfront. an den Atem gebunden tragen. Le Beau ging dem Geräusch nach. in ihren Kopf. Nachts klirrte die Klinke. überkletterte Barrikaden. Daisy wachte. Bald auch waren die Türme eingelullt.

Nach der Ohnmacht kehrte er sofort zurück. . liebkoste sein Ohr. .Sandsack hatte ihn in einer Torflucht. seine Eitelkeit gegen Gefahr oder sie. denn im Augenblick des Schlags wußte er. Sprach . Er widerstand. das andere all war Abgrund. schüttelte fiebrig den Kopf. von Speichel feucht. durchschaute den Klang. wehrte ab: »Kein Mitleid«. blieb am Bild seiner Kopfkompresse. Je tapfrer er sich wehrte. er war im Kampf. wuchs in ihr das feste Ziel: ihn in Sicherheit zu wissen. flüsterte seinen Namen in die Nacht. Sie umschloß seinen Nacken.«. Die Zähne entblösten sich gierig. Sein Blick fiel in den Spiegel. trat mit ihm auf den Balkon. blieb auf dem Posten. schon halb in neuer Ohnmacht. auf jedes Geräusch. Sie bat. Ein weißer Ballen bäumte zurück am Nachbarbalkon. Sie drehte den Plan um. Daisy. . umwärmte ihn mit ihrem Körper. was er mehr liebe. . Sie trug es hinein.« flüsterte sie mit geschlossenen Augen. »Du mußtest zurück. Durch die halboffenen Lider sah sie gehetzt vom Teufel eine Figur im Nachtweiß zurückfliehen. die Angst um ihn stieß sie gegen ihn hin. Sie konzentrierte alles auf Flucht. Zerrissen in der Balkonecke lag ein Tuch. seinen Mund. während sie überredete. besinnungslos: »Chéri . er müsse zurück. zusammengeschlagen. in die er folgte. Schmollte mit dem Mund und lächelte. und lauschte. sie hatte nur zwei Sekunden gedauert. Sie frug. Sie streichelte ihn: er stand nicht auf. während er fasziniert vor sich hinsah. doudou . Sie befahl. Unter dem Ton zuckte er zusammen. Sie lockte ihn weg von seiner Fechterei. kam mit List.

schwer überzeugt. liefen. erreichten Mont Parnasse. in den Schattenbogen. Ein alter Arzt behandelte ihn von der Erschütterung. . denn dort war Sicherheit. alles zurückfiel. Michel. Sie legte. selbst der fernste. die Hand in sein Gesicht. an den Händen gefaßt. wie alles zerfließe. parierte Gefahr. Wo sie froh gewesen. dann lockte sie jeder Platz. Straßen zurückblieben. In seinem Haus war wenigstens ein Wechsel des Orts. bis dies vorüber war.von seinem Haus. Sie sah in ihren Schoß. Hier lebten sie nun. Sprach. daß hinter ihnen nichts blieb. wie sie in Sehnsucht ihr Leben sich anders gedacht.« Voll. Sie wartete. während die Gassen. Aber als selbst der Siebzigjährige beim Untersuchen eine Schmeichelei hatte für ihren Arm. drangen in ihn ein so tief. deren Dunkel sie selbst unbekannt umschwirrte. scharf umrissen kam sein Gesicht ihrem entgegen. stiegen irgendwo aus in einer Gasse. verriet ihre Erfolgfreude nicht. Niemand wußte es. Bis dorthin hielt Le Beau sich. fuhren umsteigend zur Etoile. dem Park. Er nickte langsam. in das Schwindelgewoge um ihn den Körper. Vorm Einsteigen schwankte er wieder. Sie fuhren dann Place St. nahmen einen antrabenden Fiaker. ihren Mund an sein Ohr: »Ich bin bei dir. brach sie in Weinen aus. warf sich auf ihren Diwan. nicht die Idee einer Verfolgung in der Luft hing. Über die Dienertreppe stieg sie zum zweitenmal ins Haus des. Ihr Blut suchte ihn sofort. verließ das Zimmer. die Jagd ihr Ruhe nehme und Freude. Vor einer Taverne standen Wagen. es drang nicht nach außen. ihm entgegengereist. sei dort gewesen. Sie wartete eine Stunde. der sie zuerst aufgebrochen. den Zimmern. nahmen den Métro.

Maß sich die Schuld zu. Von der Silberkugel zwischen den Staketen. Bleich vor Erregung strömte sie ihre Seele mit der Zunge in seinen Mund. daß Le Beau leide. der fremde. wogte aus der Metalltiefe Zwielichtiges. dem Wuchs. schleifte sie in die letzte Wollust. Sie spürte. öffnete nicht vorm Abend.schloß ab. an andere Männer. Schatten. warum verletzt du es?« Sie traten in die Parklauben. gedämpftes Ungeheures heran. An ihrer Angst wuchs ihre Liebe höher. als sie von ihm . sagte: »Liebe ich das nicht. Ging er von ihr. der Sommerduft strich darin herum. weil sie reizte. so lange sie da sei. war ihr. Die geschmeidige Stoßkraft seines Körpers gab ihr jede Seligkeit. machte die Augen zu. selbst nie im Halbtraum. weiter. Leitern nachts gegen die Wand sich stellen. sehnsüchtige Glieder formt. Dachte nicht. Er aber trat ein. zielte es in einer unbekannten Verdichtung gegen ihn allein. schiebe sich dies und dies zwischen ihn und sie und bohre ihn weg. nur in das nächste Zimmer. faßte das überall an. bog die Haare ihm aus der Stirn. ihrer Haut. Legte die Hand auf sein Herz und zog mit dem Finger ihren Namen auf die Haut der Grube. die ihr Körper verlangte. gegen sie. Dies drängte ihr Leben zusammen. erlitt er Angriff. ja haßte sie. küßte ihn besinnungslos. Er trieb sie höher noch. an der Stirn getroffen. dem Duft ihres Haares. Gewärtig eines Überfalls hielt sie den Kuß an bis zum Ersticken. sie blieb stehen. als sie vermochte. es sei für immer. ob sie sein Traum sei. weil sie auffiel. Oft lag sie über seinem Gesicht nachts. Denn um ihretwillen zog er sich Feinde. schon besinnungslos. sah lauschende Köpfe aus dem Rosenbeet kommen. wurden sie aufdringlich deutlich in der Phantasie. lauschte.

nie mit ihr sich traf in einer Höhe. gab ihnen Linde und glatte Bewegung. sagte ihr Worte der Liebe. voll Geist. ein edles Tier. sank zurück. die kaum sprechen konnte. spürte sie unter wütenden Küssen das Zurückgleitende. eine Stimme. was er nicht zu geben vermochte. machte sie hingeflossen. der nie die Beherrschung verlor. durch seine Umarmung das Hemmungslose durchbrach und aufgeschleudert flog in eine leiblose Ergriffenheit. sein Geist begleitete seine Hände. bis ihr Kopf besinnungslos ward . Da blieb das Männliche zurück. Nachts kam er spät zurück. und empfand verzweifelt. flüsterte seinen Namen. toll. was sich nicht gab: _den Mann_. quälte sie. .er trieb sie in den Abgrund. wenn er sich ihr ergossen. das ihr Mut gab jenseits der Umschlingung der Körper. .« Schmeichelnd umwand sein Körper sie wieder. Fremde an ihm. ein Marder. griff an. umschürfte ihr Fleisch mit Witterung. eingestellter auf Unheil. war gefährdeter. Zwei Arme fielen in der Pergola um seinen Nacken. und daß sie ihn darum auch lieben mußte. in jeder Blutfaser geöffnet nach seinem Angriff -. ausschweifender. aber erwachend spürte sie unsinnige Angst um ihn. daß sein Herz das letzte Zerschmelzen kühle. das. mehr als er sie. als ihr Hirn es träumte. die nur die übersinnliche wahnsinnige Angst ihrer Seele erreichte. Sie schlug verschleiert die schräg gebrochenen Augen auf: »Du mußt mich mehr lieben. ihm entgegenatmete. erwartender. Mit jedem Tag ward ihr Auge größer.empfand. Er aber blieb gleich. erhob sie aus den kleinen Seufzern und Stammeln zu Geschrei. Während sie sich noch auftat. liebte sie ohne Änderung. flog nicht zu dem erlösenden Wort. was fehlte. je mehr er sich bewegte. Er gesundete. .

»Lieber«. Ihre Liebe stieg aufs Äußerste. atmete sie. sagte sie. Sie hatte die halbe Nacht am Tor gewartet. sah er mehr. der über sie kam mit ungekannter Leidenschaft und grausamen Lippen. Es war das Höchste. Stand auf. ihre Angst. unter ihm kaum mehr lebend. Legte sich zurück. Dorthin führen sie morgen. Dolden bebten am Parktor nieder und berührten ihre Gesichter. um zu leiden für ihre Liebe. brachte den lauen Blütenwind mit in ihr Bett: »Was willst du?«. Da hing es. den sie benennen wollte mit dem Fingernagel. Er spürte. brachte aus dem Nachtblau gelb aufflimmernd vom Fenster den Globus. . ihre Stimme trug keinen Laut mehr vor Verwebtheit. was sie erwartete. was auch kam. legte ihn in ihren Schoß. frug er und bot ihr jeden Fleck. Es leuchtete tief in der Stunde und seinem guten Willen kam es entgegen herauf und er spürte ihr Warten. als was sie bot. In eins zerflossen gingen sie hinein. schon der Mittag Sicherheit. schob den Hochmut beiseite. nahm nicht. die sie verschwieg. Weich von den Tränen und gerührt von seiner Milde mahnte sie sein Versprechen zum erstenmal die Nacht. als sie ihm die Kugel zurückgab: »Ich will es nicht«. In den Tränen. wie schwer es ihr ward. Er hob ihr Gesicht ins Helle. nur sammelnd und aufnehmend. Was blieb noch. Sie verschmähte es.Zugleich strömte der Weiße-Flieder-Duft mit einem Hauch herunter. Sie schenkte ihm ihre Angst. die es übergossen. Schon der Sonnenaufgang hieß Abreise. Verzichtete auf die Ruhe. hingegeben an solche Innigkeit. Unverlierbar nahm ihn ihr Auge. konnte noch kommen? Entzücken selbst der Tod. Sie wählte nicht.

wobei er sich an ihrem Ärmel instinktiv hielt. schon im Vorsaal. matter. sie. Nichts geschah. Am . schrak aber dann zurück. Es war ihnen fern schon. Manchmal glaubte sie sie nah. Manchmal. gab ihm knabenhafte Wildheit. Es löste sich nicht ohne Lockerung auf dem Grund des Gefühls. Aber Le Beau federte die Sicherheit erst recht. ritt hin und wieder. ihre Augen wurden beruhigter. Wochen kamen. die nicht kam. eine Mispel in der Pappelkrone. wich ein bohnender Arbeiter aus. tollte darin. wenn sie ihm ferner war in ihrer Blutwoche. gegründet. Menschen streiften das Haus. Aufschreiend blieb sie zitternd an der Wand. die sie dem Mann verband. vergaß sie es. allein. Ihr Name mit seinem hatte schon Patina in der Verschmelzung. gingen in der Erwartung. das den Horizont anrannte. Sie ermüdete mit einemmal. ein Auto. daß er sie hatte. was hier fest vereint schien. keinen hörte man allein. Sie lauerte auf eine Gefahr. war es ein Schwan im Uferduft. Sie kam anders zurück. Das Raubtierhafte. spielte nun mit dem Gefühl. gewiß. Man achtete. Die Lust umschlich sie kühl. keine Hand gehoben zu ihrer Entführung. traf sich ihr Herzschlag mit Entferntem. Sie ging spazieren. sie mischten sich an die ersten Vorposten heran. Niemand warf sich in Abenteuer. ermüdete sich die Spannung. Kein Schrei. das verteidigte und lauerte. es ging ohne Zwischenfall. etwas resigniert. nahm hin. ein wenig gelangweilt. glitt ab. stürzte hinter ihr aufs Parkett. Allein der Bogen der Angst war zusammengewachsen mit ihrer Liebe.Tage. Als ihre Schenkel den Gaul erstmals fühlten. ruderte einmal am Bois. kein Raub mehr. Als sie die Bibliothek kreuzte. Das stieg und fiel mit den Graden der Hingebung. wußte nicht mit was. Da die Wochen aber leer waren.

abwechselnd. standen allein. war nichts. Wirkungen vertauschend. die im Rauschen ihr genehm. gefürchtet. machte sie düster. Wälder. schweigsam. in dem der Aufschwung mit dem Tagaufgang über die Jacken rann. zeigte ihr kaleidoskopisch. zusammengerissener und stählerner in der Spannung wie in den . Dirigierte die Reise. Wünschen. Seine Beine wie aus Bronze spielten den Rumpf hinauf. die äußerste Spitze des. kennerisch. ein Betrug. Doch einte die Landschaft sie nicht noch tiefer. Sie tötete diesen Gedanken und lächelte. die Schichtung der Welt. sondern sie jagten auseinander. Was sie aus der innersten Tiefe gehoben. wenn er ging und kam. Suchte nach Flüssen. Ihre Liebe gliederte sich darin.Mittag in der Sonne lachte sie über die plötzliche Furcht. Ebenen. Gebirg. verwöhnte sie namenlos. zitterte nicht mehr um ihn. die das Auto kielte. In der Nacht sah Daisy Le Beau im hellen Licht neben sich. Aber wartete nicht mehr in die Ferne. kühl entfernt. deren Schattenfall ihrer Lunge lieb waren. bewunderte. in den ihr Gefühl zusammenfloß. die man einsog. genoß. Wo aber die Kontraste stiegen und rasten. die Angst und die Sorge. Ein Gleichgewicht kam. was ihr selbst nicht bewußt war. verbreitete sich. die Bilder glitten harmonisch. Der Überschwang kehrte zurück. lauschte auf Ungesagtes. Der Schwung dämpfte sich. aber die komische Bewegung der Abwehr. Er frug nach Plänen. Sie reisten. untermalend das Hauchdünne. verwischend das Grobe. der den Fechter zeigte. An einem Abend sahen sie eine italienische Oper. so dies und so das. die sie gesehen. was sie durchlebt. gab es keinen Brennpunkt.

Genügte es? War es so viel. und es banden sich die Enden der großen Kantilenen der Sängerin an das Ende ihres erwachten Bewußtseins. was sie erstrebt. Sie fühlte alles. sie lächelte. was von ihm zu ihr gekommen. Die lange Strecke. edel und schön wie wenige. nie entfachten. wie leer ihr Zustand schwebe und daß dies nicht sie erfülle. traf sie vernichtend. Sein kluger Kopf war voll Geist. Sie sah es klar. sie Beschwingendes und Reißendes die Spitze des abends eingeatmeten Gefühls über sich schweben. als ihre Stimme noch das Ziel war und ihre kindliche Sehnsucht glaubte. Hingabe und Wollust. Das Licht flimmerte kühl. Aber sie spürte wie Ziehendes. auch liebte sie ihn. es verblaßte wieder. in dem sie war. Ein Gesicht tauchte auf. daß es sie erfüllte? Es war.Marmorsälen die Ringer. zwischen dem. die lag. . und wie unendlich überlegen ihr Gefühl schon dem Augenblick geworden. fast mehr. erglüht. aber es blieb unten. was sie erträumt und dem was sie erreicht und besaß. die sie streiften. zu sehen ohne Rausch und ohne Haß. was ein Mann an Liebe ihr geben konnte. Sie sah den Körper neben sich. und an der Höhe der Kantilenen ermaß sie die Höhe des. Begeisterung. auch wenn die Lider sich schlossen. Denn es trat in sie in dieser Nacht. Lange lag sie kalt. dort sei der Ruf. zum erstenmal. sah alles sich hinneigen nach der Höhe. erblaßt fiel ihr Kopf zurück. Lange lag sie gewiegt von Dingen. Aber im langen Wachen erkannte sie unerbittlich. Sie drehte um. halb schlafend.

Der Parlamentarier ließ sich nicht sabotieren. Dann gab er ganz behutsam Daisy die Hand. sie stieg herauf.Der dritte Abschnitt Ein rotbärtiger Mann wartete. er stieg ein. Dann kamen sie quer durch die Bretagne. auf ihre Schulter. Sie staunten sie an. Jeden Tag liefen rückwärtsgeschleudert erleuchtete Säle mit Menschenmassen zurück. Es war Abend. der Mond schwankte langsam durch die dünnen Alleebäume. Neue Chausseen bäumten sich. Als sie . die Arme auf den Rücken schlugen. Wieder kamen Olivenbäume. Er aß dann den ganzen Abend. Sie lächelte mit den Weibern. Er wurde verlegen. legte ungeschickt den Arm. Ein Telegramm rief ihn von St. indem sie sich in den Taillen weit vorneigten. Sie gab ihm die Hände heraus. Einmal küßte er ihr die Hand. Durch den Süden sprach er von Stadt zu Stadt. Seine Vettern erwarteten ihn mit den Weibern. Malo zurück. nahm sie unter den Arm. sie lachte eine Zeitlang über seine Zärtlichkeit. Er redete von der Feuerung herunter. Unterwegs stieg seine Wut. fuhr sie heran. bald waren die Lichter hinter ihnen. sein Geburtsort Libourne. Der Vorsteher meldete das Verbot des Zuges. Sie saß in der ersten Reihe. die in Holzschuhen von einem Bein aufs andere sprangen. daß sie fast zusammenbrach. Das Personal machte ihm eine Ovation. Abends nahten drei Laternen. Sie fuhren durch die Provinz. als in Valence er während des Sprechens die Budjetrede aus Paris erfuhr und eine wilde Kavalkade dagegen aufmachte. Er kam aus dem Handdrücken der Komitees direkt in den Wagen. stieg auf den Tender und verlangte eine Lokomotive.

In Toulouse zog er den Rock aus im überfüllten Saal. Mittags spät saßen sie im Auto. Mit blutigen Armen stand er breitbeinig im Hof. sie abzuholen. bis er es tickte. Sie sah hinaus. Dem Saaldiener schlug er in guter Laune auf den Rücken. Am Mittag schlachtete er ein Schwein. hob den Finger und streckte ihn nach dem Polster auf der anderen Seite. Die Bläue spielte um die Äste mit einer Leichtigkeit. Die Männer stampften wie die Ochsen und rissen die Mäuler bis gegen das Ohr auf. die Hand herüber auf ihr Knie zu legen. legten ihn auf den Rücken und spritzten ihm aus einem Winzergummi Schnaps in die Gurgel. . die dem Budjetredner ein Wort ins Gesicht setzte. als durchdrängen sie sich. er war fast heiser. lief auf dem Podium herum und schrie wie ein Bär. Sein Cousin Louis trug es aufs Postamt. Er strahlte und wagte sich zum erstenmal dicht neben sie zu setzen. Er sprach kein Wort. verhöhnten den Rotbart. hob den Kopf und sah sie mit seinen weit auseinanderliegenden Augen an. der bekam einen Hustenanfall. Der Beamte weigerte sich. sie steckten die Gartenhütte an. wurde auf drei Stühle gelegt. Sie zog den Mund spitz. Sie ärgerte sich und beachtete ihn einen Tag nicht. Er benutzte den Augenblick. bekam die Arme gehoben. lachte sie. sein Publikum raste. Da holte er den ganzen Saal. Die Weiber klatschten auf die Schenkel. Sofort glitt er hinüber. In der Versammlung stellte er eine Resolution auf. das man nur in Libourne verstand. ging hinaus und fuhr ins Hotel. vor ihrem Gesicht begann er die Hände zu bewegen. seine bloße Brust dampfte. Er ging voll Wut ins Hotel.ihnen ein Schlafzimmer zu zweit anboten. als sei sie aus Glas. den Bauch massiert. Sie fuhren nach Nizza zu einer Kundgebung der italienischen Irredentisten. räusperte er sich nach der Uhr jede fünfte Minute. Da sie nicht mit ihm sprach. grinsten.

Ihre Blicke kreuzten sich einen Moment. schüttelte ihn und ließ ihn fahren. Nun schritt sie gegen einen Spiegel. ging leis hinaus. Als sie den Pelz um den Hals fester zog an der Tür. Sie ging durch das Foyer. Er tat ihr leid. Daisy stand auf bei der zweiten Nummer. Er schüttelte sich vor Behagen und strich den Bart glatt. was ist?« Sie lachte. zog ihn von der einen Seite zur anderen. Vom Zug kamen sie direkt ins Theater. Der Raum war mit italienischen Flaggen geschmückt neben den französischen. als er hinausging. sah sich. er wurde müde und schnarchte. Doch der Franzose stellte ihn ihr nicht vor. Sein schwerer Nacken zog sich ein. Sie sah einen Schatten von seinem Auge. da er nachher sprach. den die Boulevardbäume mit einer blassen Schwermut trugen. stiegen mit kleinen Kerzen und erleuchteten an dem Ende der schwärmerischen Kurve den Himmel mit ihrem . aber er mußte bleiben. aber langsamen Schritten der Dichter von dem Pfeiler. Sie nahm seinen Wagen. Der Dichter trat einen Augenblick in die Loge. er versuchte einen Griff wie nach einer Magd. sie griff mit der Faust in seinen Bart. stiegen Ballone aus einem Hoteldach. erreichte die Treppe. An einem Abend. Ein trentiner Dichter sprach eine Hymne an das italienische Meer. den Parlamentarier zu begrüßen. Der Frühling stieg mit sehr blauen zarten Morgenstunden aus dem Luxembourg.Zornig sah sie ihn an. trat mit zwei großen. Die Verse langweilten den Parlamentarier. fragte traurig und kindisch: »Sie haben einen Zug um den Mund. Sofort zog er sich in die Ecke zurück. die schmalen Augen wurden ängstlich.

da du fehltest. Die Aufrichtigkeit führte sie dicht zu ihm. Vor Fontainebleau machte ein Torpedoauto eine ovale Schleife. aus dem Theater in Nizza. Seine Schöpferkraft sammelte sich in Verkleidungen um sie. Er kam zu ihr: »Es war keine Schönheit. aber der Zauber seines Hirns verstrickte mit einer Überlegenheit. er drang in das Dunkelste und Träumerischste ihres Lebens und erregte mit der tastenden Verführung seines Geistes. In seinen Arbeiten kam ihr mit aller Genauigkeit dieser und jener Tag und Gedanke wieder. denn Daisy lag an Grippe. um ihr zu zeigen. sandte er ihr das Gedicht. . die Augen tief und umschattet. daß es sie bestürzte. Er kam am Morgen. Auf der Chaussee lag ein Strauß Narzissen mit einer italienischen Schleife. selbst wo er bat. Als sie ihn nicht empfing. Selbst sein Parfüm fragte nach ihren Wünschen. Der französische Staat ließ ihm als Gast Notre Dame allein läuten. ihr Wagen bremste und fuhr in den Graben auf zwei schleifenden Hinterrädern. Sein Kopf war antik-haarlos. die er erriet.« Er sagte drei Stunden vor Beginn der Premiere ab. entgegen. daß dieser Ehrgeiz und sie das Verehrungswürdigste seien in seinem Leben.Namenszug. Der kleine Spritzer hatte gedreht und verschwand hinter einer grauen Staubwand. das die Adria zur Revolte aufrief. nur aus der Frage zum Endgültigen geführt. aber er lauerte auch auf das Unbewußte jedes Reizes in ihrer Seele. Später fand sie einen Brief darin. daß er sich aufhob. denn er brachte ihr keine Geschenke.

denn er fürchtete. zog sie auf den Korridor. der niemand einließ. niedergeschlagen. er hatte Schaum auf den Lippen. daß ihre Stimmen Daisy weckten. denn diesen Ruhm verachte er. Er schüttelte stumm den Kopf. Vor dem Zimmer stand ein Boy. sagte der Direktor vom Fenster her. und er wies auf das Gedicht. »Buffone«. »Drei Monate Reklame . besprach sich. er sagte ihr. hob die Stimme und schrie nach ihm: »Schieber«. »Zehne«. Er machte eine geringschätzige Gebärde. »Acht«. das sie auf dem Tisch liegen hatte. vergaß die Beleidigung -. Da bekam der andere einen Kopf wie ein Puter. Er zuckte die Achseln. Er ging hinein. der erstickt. als sie den Tantiemensatz um fünf in die Höhe hoben. es gäbe nur jenen einen. . sagte zu. .Das Telephon rasselte ohne Unterlaß. Daisy schellte. es läge nichts daran. Er ging leis hinaus. als sie den Boy bestochen hatten.« Mit einer aalglatten Bewegung gab er sofort nach. sagte der andere leis und bebend vor Wut. es . Gegen Morgen kam er zurück. wo er mit den Nägeln das Glas zum Zittern brachte. im Salon. der ihn in der Öffentlichkeit reize. denn sein Gegenüber nahm den Finger nicht von der Lippe. Sie wagte nicht zu fragen. »Marquis de la bouche. .« flüsterte der eine der Direktoren. Sie war aufgewacht: »Gehen Sie doch«. als sie die Augen schloß. Er stellte es ab.

kalt nach innen gerichtet. lächelte nach der Seite. drehte sich um und schlug die Hände vor das Gesicht. habe er die Niederlage gewünscht. schmollte mit ihnen. sagte sie. »Du bist noch krank. wo er angespannt sich beschäftigte. in Decken gehüllt. Wie sie sich legte. In der Tiefe. Er senkte den Kopf. dann die Arme. Sie setzte sich in die Ecke. hinter den goldbraunen Ringen entfernte es sich. gegen Mittag kam es heftig zurück.schien eine Niederlage. er erbrach ihn. Sie war frischer. Sie sah. ging hinaus. sah sie.« Sie nickte ein wenig und schellte der Zofe. Ein Brief kam. biß die Zähne in die Oberlippe. Mit dem Frühstück kamen Zeitungen. Sie las den Brief. Zwei Falten preßten die Augenschlitze gegen die Nase. »Laß dich nicht stören«. bis er auf den Knien lag. Er sagte. Im Schlafwagen lag sie eine Stunde. wie er schwankte. sagte sie. ja eine Freude sei. Sie . Seine Augen waren feucht. daß dieses Rufen bedeutend für ihn. Im Zug schmerzte sie der Rücken bis zum Knie. daß sein Erfolg riesig war. Denn ihr Auge allein habe ihm sagen können. linderte sie nur die Sekunde. als die Augen sich trafen. den sie noch lag. da sein Blick den ihren nicht traf in der Loge. machte Puppen aus den Kissenenden. ließ sie tanzen. Er kam bis ans Bett. Im Tunnel verlor sich das Fieber. Er saß auf dem gelben Stuhl ohne Lehne und plauderte den Nachmittag mit ihr. »Laß packen«. Das Decklicht irrte in blauen Kreisen um sie.

Der Regen ward so toll. Als er vom Balkon hereinkam. über den Platz die Herangelaufenen mit hochgeschlagenen Kragen in die Cafés zurückstürzten. Ein Kommissionär mit schwachsinnigen Augen umkreiste sie wie ein Hund und fing plötzlich mit den Armen zu drehen und zu schreien an.nahm eine Zeitung. Die roten Lichtreflexe machten eine unruhige Zartheit auf ihren Gliedern durch dies Transparent von rosanem Blut. Sie kamen bei Regen an. Hinten begann eine rasende Musik. Im Wagen begann Daisy zu weinen vor Müdigkeit. Er hielt die Hände nebeneinander und sah durch die dünne Haut auf sie. als sie auf der Terrasse standen. Die Tiere liefen mit geblendeten Augen an die Häuser. sprang durch die Gruppen und pfiff auf dem Fingergelenk. ein langer Frack warf vom Gaskandelaber den Hut hoch. als lese sie. liefen irrsinnig im Kreis. stank aus dem Mund wie ein Fisch. knickte die Knie. hielt sie vor das Gesicht. Gegen Abend blickte sie vom Balkon. Da nahte Musik. daß. warfen Kinder um. Schwarze Männer standen auf der Treppe. der Nebel erfrischte. Der Hirte suchte das Leittier. verletzten einen Gendarmen im Gesicht. damit er ihre Schwäche nicht sehe. Einige Geiße bockten. Ein Radfahrer bog um und fuhr dem Leittier in die Beine. Es sprang um. Daisy ließ sich auskleiden. Eine Ziegenherde kam aus der Nebengasse. An der Ecke sah sie die dünne Erscheinung über den leeren Platz rennen. jagte auf die Straße. fuhr hoch. alles verlief sich Die Musik hielt vor dem Hotel. Später drang rote Glut in die Fenster. hob sie .

das schläferte ein. als sie hinausging. Immer ging seine Stimme wie ein Uhrzeiger durch die anderen. als gurgle es den Mund voll. Der Schlaf hatte sie erholt. sie hatte geschlafen in der Zwischenzeit.« Sie begriff im Halbschlaf die Zusammenhänge nicht mehr und schlief sofort ein. Sie sah ihn nur im Sprung. Er stand an ihrem Bett. stand ein fetter Herr und verbeugte sich tief mit einem fiesen Lächeln. sie stand auf. um liegen zu bleiben. Später erwachte sie. schon im Salon. sie legte sich herum. Dann gingen im Nebenzimmer immer Türen. »Die Unterbeamten«. sie sah in sein überhitztes Gesicht. es war Lärm auf der Straße. Er fühlte. Sie schloß die Augen unter der Müdigkeit der Schlafpulver. Da sauste er vorbei. gewölbt und fließend wie Glas. rief er. rief er ihr zu. es umplätscherte sie aus der Ferne. leis klangen. Singende irredentistische Vereine zogen zum Hafen. Sie hatte Durst. ihn zu sehen. bald spitz. stöhnte er. Sie hielt ihm den Puls hin. manchmal quatschisch schäumten. Sie verstand ihn nicht. flüsterte die Zofe. Er nahm sie an der Hand. sie griff nach seiner Hand. Sie bekam Sehnsucht. »Was wollen sie?« »Provinzen. bog den Kopf zur Seite zum Trinken. »Studenten«. »Der vierte Zug«. Sie sah hinunter. Die Türen klappten rascher. In der halbgeöffneten Tür. verfärbte sich ein wenig. die herumwanderten. als er auf den Balkon stürzte. die Reden gingen wie ein Bad. . Als er zurückkam. ein Organ sprach. frug sie: »Was war es«. Beim Anziehen bekam sie Fieber. »Deputationen«. Sie sah in tiefblauen Himmel.den Kopf aus den Kissen.

Er hob sie hinüber ins Boot.dann drehte er sich um. kleidete sich aus. Die Molen waren schwarz. legte sich auf den Rücken. Dann sprang sie heraus. Sie sah nicht. Dann schaukelten Tücher über dem Schwarz. Im Nebenzimmer telephonierte er nach dem Arzt. rief Summen ins Telephon. sie fiel fast zusammen. Eine dumpfe Salve knatterte hinter der Halbinsel. heiß und schwitzend. Die Menge wartete. Dann sah er sie fragend an. Er trat darauf. schloß ab. Es dauerte nur kurz. Sie zog sich weiter an. Dann sprach er jene mystische Revolte. hatte die Hände gegen die Brust gestemmt. was vorging. überkam sie eine sinnlose Traurigkeit. den er mit großen Rhythmen durchmaß. bis die Glocken den Berg herunterkamen. Eine Brandung erhob sich am Ufer. trommelte an ihre Tür. Sie hörte jedes Wort aus dem Theater. ließ sich anders anziehen. Auf der Triere ward eine Fahne gelegt. sagte sie der Zofe. Unter seinen Sätzen aber. als sie zurückfuhren. Die Schärpen standen grell über den Hemden wie auf Schilder gelegt. Auf seinem Kopf lag eine Entschlossenheit der Wollust. Im Halbdunkel . die Beine eine kleine Spanne auseinander. Ein amerikanisches Boot suchte ständig die Sperre zu durchfahren. Sie standen wie Zinkknöpfe. Aber wie er schloß. So lange sie fuhren. In der weißen Glut platzten die Köpfe fast. von denen die Photos unaufhörlich knackten. als wiege sein Hirn sich in dem Gedanken. Um sie herum lagen Schiffe mit Tribünen. »Öffnen Sie«. streichelte er unter dem Mantel ihre Hand. Das Meer schäumte ein wenig. eine solche Spannung lag in seinem Blick. einen Spezialisten. kam aus der Tiefe des Meeres der Glanz langsam herauf. die ihm die Höhe seines Lebens waren. Er verlangte Rom. Aus Marmor stieg ein Adler von der Klippe. Sie ging sofort in ihr Zimmer.

Sie fuhr über Mailand nach Turin. in einer Stunde war es vorbei. Er rief durch das Schlüsselloch. Sie brachte den Blick nicht gegen seinen zum Fixieren. verhalten. nur bitte er. krümmte sich wie eine Katze. verwünschte den Tag. Später kam er noch einmal. sie hörte einen stehenbleibenden Motor. winkend über den Steg auf sie zu. Sie schritt mit dem Tuch. sie hörte ihn hin und hergehen. Er sprach lange mit sich. er störe sie nicht. ohne aufzuhören. maß sich die Schuld zu. Es mußte vom Mittag liegen. durch die zweite Treppe auf den Gang. Daisy sprang auf. las. die Portiere dämpfte es. »Schließen Sie«. stöhnte er. Sie lächelte. sein Schritt war beängstend leis. Er klopfte an die Tür. Auf dem Tisch stand sein Bild. »Welches Unglück«. steckte sie rasch in ihr Haar. zielte dreimal nach dem Bild. schrie es im Gang. Mit dem Fünf-Uhr-Dampfer kam Syg. Dann nach Lyon. wenn er komme. Das Telephon rief ihn hinaus. bückte sich. daß sie hierher gefolgt. sagte sie der Zofe. »Der Arzt«. dann in das Vestibül. Von da fuhr sie bis Calais. aufs Meer gekommen. sie kam durch ihre Tür zum Korridor. sobald sie härtere Luft atmete. Nur sie habe Sinn für ihn. im Nebenzimmer flog das Fenster auf. Sie machte das Telegramm auf. *** .beugte er sich über das Bett. daß sie den Arzt empfange. Er fluchte. Im Dämmern sah sie auf dem Tisch etwas Helles. murmelte er. Das Fieber ließ nach. Sie nahm eine Nadel. Dann ward es still.

verdrehte die Augen. schlug wild gegen den Apfelbaum. vor deren naher Gewalt das Gelebte zurückfiel. go -. Sie empfand Ruhe und Stille. Dies alles brachte ihr die Heimat nahe. Aus der Gartenhütte taumelte ein Gegenstand mit unheimlichem Schütteln. schnurrte und steckte den Schnabel zwischen die Flügel. Sygs Figur und Stimme. sie hatte nur Abwehr. Die Unruhe war gewichen. Sie gingen angeschmiegt durch den blauen Dunst der angefachten Nacht. . Über den Hyazinthen strudelte die Luft in einer Kupferfäule.Der Mond flog.go. wenn sie Sygs Hand hielt. war nur die Gegenwart der Schwester. ein Vogel. Dann hielt er. . Sie empfand sogar in Vaudreuils Grüßen das geheime Suchen und Fragen. kam in den Mondschein. torkelte in ihm über die Wiese nach einer Maus. zitterte durch den Himmel. Bienen stürzten in die Höhe und von ihren übervollen Poren schaukelten hochgetragene Blüten langsam und taumelnd in das Wasser zurück. dachte sie im Bett. Aber es trug sie nicht hinüber. Zwischen den Zweigen des Gebüschs fing das Dunkel erst an und bebte. . . Dogo . wie ein unsichtbar geschlagenes Schild. sobald sie Syg sah und spürte. aber sie war so sicher. Dies aber. schrie »Do . war weiß von Metall.-. durch den Apfelbaum. daß sie sie unbefangen zurückgab. Der Mond. Die Syringen hingen schwer und rot über den Kies. . was sie froh machte.«. Die tiefgesenkten Gartenfenster brachen mit runden Quecksilberbogen aus den Säulen heraus. Die magische Tiefe des Glases blätterte sich nach innen in den schimmernden Kreisen und sog den Kiesweg mit den Tulpen in einer Spirale hoch und in sich auf.

Im Scheitel der Nacht hing der Mond fröstelnd und starr. den Ameisenbau. dünn und silbern. Die Nacht wurde immer wärmer und durchsichtiger. nun stand der Mond mitten im Rahmenkreuz und durchstieß gelb und flutend das Fenster. . und spielten sie sich zu . Das Gras begann zu leben.Elfmal schlug die Uhr. Der Balkon war mit wogendem Lichtnebel über den Kletterrosen zugezogen. Vögel sangen. legte sich herum. obwohl kein Wind ging. Daisy bog sich aus ihrem Bett über Sygs klares . Stück auf Stück der Jugend gaben sie sich in die Hände. . . schmolz sie das Gefühl zusammen. herüber wie Bälle. Daisy richtete sich auf. »und Well? . die Bäume. hinüber. »O«. den Kopf noch an der Brust. . Wie sich die kleinen Dinge. Nun begannen im Boudoir die Silbersachen zu leuchten. als lausche sie: »Und Well?« frug sie und horchte hinterher . die Gouvernante. . flüsterte Syg und führte die flache Hand über das Geländer. Der Ton ging hinaus. . Die Uhr schlug. und der Tau glühte mit einer hingegebenen Leidenschaft an der Erde. Vor dem Fenster schwankten Weidengerten auf und nieder.« Syg sprang aus dem Bett. deren zärtliche Erinnerung sie am sorgfältigsten erfüllte. schon traten die Figuren vor der hintersten Hecke deutlich heraus. wo der Glanz nicht nachließ. wie der bebende Rücken eines Tieres. in das wollüstige Grauen. die vertrocknete Fischkugel. Der große helle Raum stand voll Mondstaub. Tage flogen auf und hoben sich in sanften Farben wie aus Strohhalmen abgesandte Kugeln und schwammen in den Garten hinein. . aus ihrer Erinnerung hoben. die Bettseide wurde ein Netz von zartestem Weiß. daß die Jahre hinaustraten zwischen ihnen . Sie lächelten sich in das Gesicht. . Syg konnte nicht schlafen.

Sie sah mit den Augen. Das Mädchen sah verwirrt von einer zur anderen.Gesicht. sie hatte das Kinn auf die Hand gestützt. Sie war zu faul zum Aufstehen. die Syg gelitten. »Wie lange hattest du Fieber.« Sie legte den Kopf an Sygs Brust und liebkoste sie mit der Wange. Aber dies band sie nun erst aneinander. Sie empfand das Glück dieser Gegenwart mit einem berückenden Gefühl. . als sei es ein eigenes Leid.« »Arme. dem Mädchen zu. die tief und wundervoll ausgeschnitten und mit leidenschaftlichen Schatten befiedert waren. reckte die Arme. Der Kutscher stammelte. doch wirst du in Firenze nichts tun wie liegen und blaue Luft atmen. daß ihr Kopf wie ein Spiegel denselben Ausdruck trage. lux . Die Uhr schlug. Sygs blaues Haar wallte um das ovale Gesicht. Freunde vertauschten sie. In ihrem Weiß lag ein violetter Schimmer. Die Bonnen kannten sich nicht aus. Sie empfand. Ärgerlich rief Daisy: Pha . . quälte sie in dieser Stunde der Seligkeit mehr. . Syg?« »Acht Wochen. Sie schellten nach dem Frühstück. . Sie wurden ohne Pause verwechselt. Die Zofe brachte es zuerst Daisy an die linke Seite des mit breiten Stäben gegliederten Messingbettes. denn die Erinnerung der Schmerzen. . denn in jenem Wechseln der Körper und Erscheinung fühlten sie hingegebener die Harmonie. Syg gähnte. zog die Beine herauf und schüttelte die Locken. Sie wies nach Syg.

Daisy zog sie unter einer Perle. gab ihm die Hand und frug: »Haben Sie meine. Sie kam zurück mit Goldpuder und einem roten Samt. Syg kam in einem blauen Schneiderkleid wie von der Straße. Sie dankte. sie tauschten die Rollen. Umsonst. sagte ein junger Kanadier. Doch wie sie sich bemühten. Sie tauschten den Puder. die Korsetts. Syg blaßte ab wie ein Pierrot. machten sich unähnlich. Syg hatte eine Grimasse. sagte sie. die Kette zu besorgen«. die Rotstifte. Er überreichte es ihr. reichte Daisy ein Etui. Sie trug ein silbriges Abendkleid mit Schwarz. der Wind schmiegte sich in die kleinen Blumen des Battists und der Boa. die über der Stirn lag. Da gaben sie nach. Daisy ging mit anmutig erhellten Wangen. Daisy ging ganz weiß. Sie zogen sich verschieden an. John?« . ging hinaus. Syg trug dunkle Seide. Syg zu rufen. stieg die Verwirrung. »Es war meine Schwester«. Syg trug die Haare hoch um einen dreigezackten Pfeil.Sie lachten sich an vor dem Spiegel. halb über die Ohren und scheitelte den Kopf. Die Tür ging auf. Kette. »Sie baten mich.

Sie schüttelte den Kopf und lachte noch heller. hündisch. Jeden Tag schob Syg die Abreise hinaus. Er sah ihr von unten in die Augen. Sie tollte und sprang um ihn herum. und da er ein geschärftes Ohr hatte für das herbere in Sygs Organ. verzog das Gesicht. er sagte etwas. Die Tage gingen wie ein blauer Mond nach dem anderen am Fenster vorüber. Er sagte einen slawischen Namen und zischte. schlanker Gärtner. richtete sein Auge nach ihrem (denn er schlug es nieder) und horchte angespannt. und Dogo saß in jedem.Verblüfft sprang der junge Mann auf: »Haben Sie noch eine Schwester und wel . biegend: »Wozu die Komödie?« Sie gingen auf die Veranda. Sie preßte die Hände in die Hüften. auf dem Zweig des Faulbaums sich schaukelnd. Fribaurt rief an auf der Durchreise. . dabei bewegte sie die Nüstern . Syg nahm den Hörer. Daisy empfing ihn. sich von ihr zu trennen. daß die Ellenbogen nach auswärts standen und lachte. vor ihr ein junger. das um Syg Sorge trug und doch nicht vermochte. Unter ihnen stand Syg. Ihre Bewegungen waren in diesem Augenblick ganz unerlöst und kindlich. frug er. schenkte einen Kognak ein. Er kam nach einer halben Stunde. Dann frug sie wieder. nahm ihn bei den Ohren.« Syg klatschte in die Hände. . Sie frug ihn. Sie faßte ihn unter dem Kinn. den Rücken weich. Sie hob den Finger an die Lippen. jeden Morgen freute sich Daisy und jeden Abend litt ihr Gefühl. schüttelte den Kopf.

dessen Rotunde in . als ob schon die Entfernung eines Zimmers. wandte sich um.in Spott. Er hielt an. sagte ihm etwas ins Ohr und ging lachend die Treppen zur Veranda hinauf. . sah es nicht. Syg blieb ganz ernst. Er ging. Oben blieb sie stehen: »Pony« . »Warum nennst du ihn Pony?« »Wegen der Haare. errötete und blickte hinauf. Mit einem seltsamen und nie gesehenen Ausdruck sah Syg an Fribaurt hinauf und wieder herab.« Sie stockte. rief sie. mit dem Syg den anderen angesehen. hob die Hand. . Aber Daisy vergaß den Ausdruck nicht. . Sie blieb den ganzen Tag dicht neben ihr. der in den Büschen verschwand. dann schrie er mit voller Stimme: »Zsigis«. der stark nach einem süßen Wasser roch. als sie in den breiten Mondstrom hineingingen. Aber Fribaurt.« Auch ihre Locken hingen gefächert in die Stirn. Sie kamen dreimal um das Bassin. Er errötete. Sie winkte. denn sein Blick folgte dem Gärtner. Dann wurde er ganz blaß. daß du bleibst«. der Raum einer Wand sie trenne. sagte sie stockend. . zuckte kaum deutlich die Schultern. fuhr ihm die Grenze der Stirn entlang. Daisy preßte plötzlich die Hände fest zusammen: »Fribaurt fährt Donnerstag nach Italien . »Ich danke.

»O«. Ein Photograph knipste und kurbelte neben ihr. Sie nahm ihr kleines Stilet. besuchte eine Dame in der Avenue Wagram. er sprang in sein Auto. entfielen ihr nicht. das diese Antwort ihr gab. Dann fuhr sie heim. Aber die Worte. als er schrie. wie unrecht es sei. Aber die . das vor dem Café konzertierte. Sie saß eine halbe Stunde vor einem Whisky. stieg an der Madeleine aus und suchte zur Oper zu ein Geschäft. Sie sah um. Zwei Tage sprach sie kein Wort über den Vorfall. schloß das Tor. Sie sah in ein vorübergleitendes Auto. Sie machte eine rasche gewandte Bewegung. fuhr zur Seine. verdeckte das Gesicht. Das Gras war blau und Dogo hing in einem Kreis von Fächerschatten. Sie lebte neben Daisy. Sie spürte. Am nächsten Tag fuhr Syg im Métro zur Etoile. Daisy stumm vor dem Glücksgefühl. in höchster Erregung auf sie einsprechend. mitten in ein Orchester. Als sie um die Hecken bogen. der unter ihren Füßen schwebte. Ein Herr mit einem Notizbuch zog den Hut. sondern Daisys Leben herausrissen aus Stunden.«. Aber sie sagte nichts. daß auch ihr Wunsch nur Syg halte.Marmor glühte. sie sah seinen Bart zittern. daß du dies sagst. Nachts setzte sie sich neben Daisys Bett und sah sie stumm an. die sie nicht ahnte. die Leute blieben stehen. stand der Mondschein gezackt als Segel über dem Garten. drängte ihn bis an den Rand. die sie gehört und die nicht ihr galten. »ich freue mich. Ein Herr sprang heraus. sagte Syg mit plötzlich ganz erhelltem Gesicht. glitt zwischen dem Haufen durch. Aber auf der Treppe zögerte ihr Fuß. Sie gingen hinein.

Sie nahm die Zeitung. -. wie die Unbefangenheit riß. daß sie reise. Wieder spannten die Motore sich an. Sie verstand zum erstenmal. Daisy sagte kein Wort. die Ruhe wankte. Der Wagen stockte im Lauf eine Sekunde. Sie fühlte. Zwischen den Winden und Bohnen stand mit hohen. Syg schüttelte den Kopf. ihre Lippen verzerrten sich. schlanken Beinen der Gärtner. Ein maßloser Schreck. Eine schmutzige Faust reckte sich in ihren Wagen. Plötzlich öffnete Syg die Augen. Sie vermochte nicht mehr. Daisy preßte die Lippen. sie bangte um die Schwester und wagte nichts zu sagen. Sie lag lange wach. Sie gab den Sou. Ekel schüttelte sie.Worte spannten sich zwischen sie und die Schwester und trieben sie auseinander. denn sie fürchtete. als sie fuhr. den Blick unbefangen auf Daisy zu heften. daß sie die eine Hand mit der anderen festhielt und geschlossenen Auges zurück sich warf in das Polster. schloß sie wieder. Sie gingen nebeneinander durch den Garten. daß dann das Helle aus dem Himmel falle und die Kraft daraus lösche. als die Schwester schlief. dann Zorn verdeckten ihr die Augen. Sie stiegen ein. Sie las. Mittwoch Nacht sagte sie. Sie fuhr zurück. »Du hustest?« frug Daisy und fuhr aus dem Schlaf.Sie sah die . Die Räder rollten.

. nun lag es nackt verschwunden. Das tiefe Fenster hinaus nach dem Bassin lag wie ein niedergelassener Vorhang. hart. Der Abendnebel flammte den Geruch der Erde rötlich um seine Hüften hinauf. Sie fröstelte. . Sie biß auf den Daumen vor Schmerz.Karikaturen auf den Parlamentarier. wie sie. Sie saß auf der Diele. gedrahtet. die sie sich vorgeredet jede Sekunde des Daseins und der Gegenwart der Schwester. die Folies Bergères trugen die Nummer in ihrer Revue. wie lind es sei. Aber sie konnte es . wohin er vor dem Skandal geflohen. Woran ihr Herz (sei es auch nur wie ein Traum) und unwissentlich trotz des Hasses gehangen. sie begriff die Verwechslung . sah die Photos. Jugend und Heimat fielen an ihr nieder. die er aus der Provinz. Einsamer und verzweifelter schluchzte sie auf als jede Stunde. gleich einem verlassenen Tier. Sie warf die Hände gegen die Brust und empfand zum erstenmal. Sygs Zug glitt irgendwo in die Dämmerung und aus ihrem Leben. wenn sie weinen könne. die sie gelebt. um eine Lüge beraubt. allein sei. In der Tiefe des Gartens stand Pony und arbeitete. Sie blieb zurück. als klirrten Ringe auf der Diele. In der Ecke unten unflätige Telegramme. Seine Beine und seine trainierte Brust wiegten mit den elastischen Ruten der Büsche und Stauden. Es kam ihr. die die Kinos von seinem Überfall her spielten. aus der die zarten Gefühle weggeschwungen. der Wagen rauschte in den Garten. Mit kaltem Grauen empfand sie die Einsamkeit.

als zerbräche er Glas. Sie stand auf. Dogo schrie in seinem Ring und stieß die Flügel gegen die Wand. Streifen sie zu Gelöstheit erhob. In der Toilette brannte eine weiße Flamme. *** Zwischen dem dritten und vierten Tanz hob die Kleine. die sie fast berauscht empfand. Mit einer zerstörerischen Wollust empfand sie ihr Ausgestoßensein. Sie bestellte sie in das Hotel. Im Spiegel sah sie die zögernd Eintretende. bedingte ihr Tun. Es genügte noch nicht. Ihre Augen trafen sich in dem Glas. Sie begann zu winken. Aus der Tiefe des Blutes kam ein Strom. sie flüsterte etwas und glitt zurück. zart wie eine Libelle. Sie kam und bat. der sie zu einer Unbedingtheit zwang. stehend die Hand nach der Seite. Sie hob den Schleier. Nichts hielt sie. Beim Hinausgehen fragte sie den Kabarettportier nach ihrem Namen. die den Atem benahm. In dem Gesicht der Tänzerin ging ein Schreck auf. das ihr eine Kühnheit verlieh. Sie fühlte sich frei und verantwortungslos mit einem Male. zog Rot über die Lippen. Die Lippen bebten übereinander. deren zügelloses. gab Verantwortung für ihre Handlung. Nun trat Pony aus dem Dampf ins Helle. die zwischen den Stühlen schaukelte.nicht. Daisy ging hinüber. Tritte schlichen herauf. Daisy ging zu Léons Tisch hinaus. daß Daisy ihr den . Das Fenster lag wie eine aufgeschlagene Terrasse in dem Garten.

Er taumelte. Er konnte sich nicht helfen und stammelte Flüche. Auf der Rückfahrt suchte seine Hand nach ihrer. der Mann besinnungslos auf dem Kiesbeet lag. Hosen. schenkte ihr Strümpfe. durch den er die Kugel gesandt hatte. Dessous. ihr Zofenkleid machte sie noch herber. fiel in das Knie.Ein Kolonialoffizier erschoß sich. kommandierte sie. Augen. Sein Kopf fiel auf ihre Schulter und er schlug sie auf den Arm. er mußte wenden. einen Ring von ihr auf der Brust. Zwischen orangenen Lampions drehten Matrosen und Mädchen. der Montblanc steiler am Horizont. Sie sah zitternd auf den gefalteten wollüstigen Mund der Frau vor ihr. Kam sie mit hochroten Lippen durch die Rue du Purgatoire. sie führte. sie bog in den Vorsaal. Sie ließ nicht nach. ein Band umgab sie. Ein großer Steuermann von der savoyischen Linie faßte sie. »Das andere Ufer«. umgab sie Gedränge. wenn sie abends frei war. erhob sich. sie stieg in das Wasser. Daisy wußte jede Bewegung des Attachés. Sie ging am Abend mit Renée in den Florissant. Als ihre Hüfte unter den anderen erschien und in der abendlichen Dämmerung in die Tanzschleife wogte. Sie tanzte mit starrem Blick. bis sie langsam mit zitternden Knien hineinging in den Dampf. brach die Finger fast an ihren Korsettstäben. seine Lieblingsworte. schäumte. das ihren Körper aufsog. kam Renée herauf. prüfte sie mit einem Blick.Mann nicht nehme. Sie fuhr mit Léon baden. ihre Haut aus dem Wasser heraus selbst trübte ihm die Augen vor Erregung. Blicke. -. sie tanzten in den Garten. Oft. Daisy nickte gleichmütig. aber es reizte sie nicht. Bald hatten sie kein Geheimnis. seine geheimen Sätze. sie schwindelten. Die Augen der Männer . ward der See eine Tönung blässer.

Ihren Namen mit Ranunkeln gesetzt. Sie arrangierte ihren Hutkauf. verzückten ihn. Ihre langgeformten Knie. Aus den Weinbergen glühte blau die Sonne. Über den Grat der Vogesen rollte die purpurne Kugel groß und träg. Kuheuter und Wiesen rochen unter dem roten Mond. daß er ins Wasser sprang und am Ufer schreiend davonlief. Sie ging mit zwei weißen Windhunden durch die Palmgefieder des Parc des Eaux Vives. sogar eine Stelle und nahm ihm mit einem Brief die große Sorge. geschnitten. Sie lockte unter seinem Fenster. über dem Rhein lagen die Schwarzwaldtage mit silbernen Wolken. begossen. ließ sie seine Lippen ihn aufmachen und legte ihm . »Hast du die Harmonika?« Er nickte. Sie fuhr zu ihm. »Ich schreibe deiner Schwester«. Er hatte den Garten.wanderten ruhelos nach ihr. Ein Zug seines Mundes erinnerte sie den Abend lang an Pony. kehrte langsam um. Hinter dem Strohdach sank die Vogesennacht feucht und traurig. Sie stiegen hinunter am Morgen. Auf der Höhe des Belchens ihr Wappen mit Steinen zusammengesetzt. daß er Sehnsucht hatte. trat hinaus vor die Schnüre von Lichtern. sagte sie am Morgen. Sie blieb stehen. ihr Blick tauchte in den eines ganz jungen Studenten. All seine einsamen Tage erstanden als Monument seiner Liebe. Nur ein scheuer Blick nach aufflatternden Vögeln zeigte. Verkleidet im Mannskostüm bei einem Ball jeute sie im Kursaal. Auf einer Bank saßen Léon und Renée. die die Fassade umlohten. in die vier Bäume des Eingangs geschnitten. bestellt. den sie ihm geschenkt. Als er in die Hecke ihr nachstieg. die eine wundervolle Sehnsucht in seine Seele zeichneten. er fuhr sie hinaus.

Sie saß an seinem Bett. Er tollte in die Gesundung. Renée legte die Gabel hin. Nadeln für ihn. Er blieb am Geländer stehen. schaute träumerisch in den tiefblauen Schuß. Der Abend schoß durch die Platanen. roch nach Schweiß und Erde. Sie pfiff durch die Zähne.Auf dem Balkon saß Renée im Lederstuhl. Zwei Passanten blieben stehen. Er spiegelte sich im Rücken seines Zigarettenetuis. indem er die Kurve nahm. flog darauf Daisy an den Hals. Sie bekam Sehnsucht nach Wasser. der feucht und schmal und rot war. als nach einem Gewitter ein Bach neben dem Haus herabstürzte. als sause eine Kugel in einer gebogenen Schiene. starrte sie an. verehrte sie wie eine Mutter. indem seine Seele zum Schutz dicht an ihre sich schmiegte. Seine Tierischkeit. zusammen diesmal.seidenschwarze Brombeeren eine nach der anderen in den Mund. die Insel umrahmte und überschwungen blieb von unwahrscheinlichen Schwanenherden. -. tief untermalt. Er erbrach sich nachdem er zu viel gefressen. Ihre Atropinaugen. wusch sich nicht. der aus der Brücke kam. riß den Schwanz der Hühner aus. sie fand ihn schöner als je. glänzten einen milden Schein. sahen nach. legte dem Kellner den Absynthstrohhalm über das . kniff ein Fünffrancstück ins Auge. Sie fuhren zurück. sie starrte auf Pony. saß auf den Bäumen. Neben ihr zwischen den Hunden schritt Pony in weißen Hosen und Schuhen durch die Rue du Rhône. das ihm Leiden brachte. ward traurig am Abend. ein Herr. An der Brücke flog eine Autotür auf. die Knie hochgezogen. die die einfältigen schönen Formen der Natur edel befolgte. gab ihr jeden Tag das Neue. Ringe kamen. er fürchtete sich vor dem Unbekannten.

Schwärmerische Raketen überwanderten den immer neu geäderten Himmel. Die Hüften malten sich unbeweglich und zart in die Schatten. Ein Konzertstück wie eine rosa Wolke lag mitten im See. die Wand war so dünn. Eine Kette von Schwänen verfolgte das Boot. fast ohne Atmung. in die Rhône. daß das Geräusch einer Fliege im einen Raum im anderen noch lauter scholl. Sie legte die Kleider langsam ab.dann kamen die Lenden in ein glücklicheres beruhigtes Schweifen. sie küßten sich -. bebte in der Wage der Hüften in einer pfeilschnellen Schwingung. Sie tanzte nur noch mit den Knien. tauchte aus dem Licht.»Warum brachtest du mich her?« frug Pony schauernd in ihrem Arm die Nacht. blieb einige Minuten von einem unaufhörlichen Zittern durchflossen. zurück.Ohr und breitete die Arme aus. ihre Leiber bedeckten sich. hinaus. Daisy preßte dagegen. die den Körper in einem fast gläsernen Taumel ertrugen. Sie lachte: »Reizt es dich nicht zu größerer Liebe?« Sie zog ihn auf ihren Mund: »Pony. Pony sah auf das Wasser. Sie sah immer . Die Küste wich zurück.« Er schloß die Augen. Am anderen Tag mußte Jérôme sie rudern. Nur der Rock rauschte. war seine Stimme rauh und biß sich durch die Dunkelheit. sie schwangen atemlos. im Sweater ohne Kragen und Ärmel. Selbst wenn er flüsterte. die Muskeln des Leibes ebbten zurück und wurden spiegelglatt. Im Zimmer nebenan lag Pony. fuhr mit einer kreisenden tollen überschwingenden Eile wieder hinein -. um die Insel. ihre Weiße verblich am Abend mählich der Blässe ihrer schimmernden Haut. Auf den Fußspitzen wiegte Renée erwartend den ganzen Körper langsam über die Lehne. Plötzlich wühlte sie den Bauch in den Mondschein. Eines Nachts brachte sie von den Anlegeplätzen vor Versoix Jérôme mit. dann immer um ihr Haus.

mit dem er sich brüste. ihr nichts bedeute. Die Schwäne geleiteten sie noch eine Weile in der Dunkelheit am Ufer. wie sie mit langen braunen Beinen immer tiefer hineinstieg. wo die braunen Halsmuskeln wie Fächer zusammenschnellten. denn es sei eine Selbstverständlichkeit und ohne die kleinste Verpflichtung für sie. Als Léon von der Gesandtschaft in Bern zurückkam. aber er strich sich damit aus ihrem Dasein. lag er verzweifelt im Boot vor ihr. schaute ihn einen Augenblick an. Sie bedeutete ihn ruhig. Abends ging sie einsam und allein nach Haus. als lege er dies nebenhin als ohne Gewicht für sein Leben. Aber Renées Geschrei machte sie müde am anderen Tage. ihre Schuhe. Sie sagte kein Wort. mit ihr zu reden. habe er doch Renée. Zu sich selbst. Renée weinte gerührt an ihrem Hals. denn sie tobte in ihren Zimmern. beim Segeln. berührte ihre Hände. Ihr Hochmut ließ ihn bei diesem Namen eine Bewegung machen. Léon griff sie stürmischer an. weil sie Léon liebte. gab ihr Geld und zwei Koffer. wie er es wage. Daisy sah sie lange an. daß das Opfer. Auf der Terrasse des Café du Nord ballte Léon die Hände und hörte auf zu atmen nach seiner Frage. Sie zeigte nichts. befreiter. sah sie einen Männerschatten am Bahnhofeingang. Die Zarte irrte wie ein Vogel auf den Balkon gegen das Blaue und zurück in das Zimmer. die Bernsteinkörper in seinen Augen ihr gegenüber erstarrten. sie ließ eine Sekunde schweben. Sogar das Wasser erhielt eine Feierlichkeit und schäumte leicht in dunkler Erregung. dann sagte sie auf sein Drängen. Als der Zug weg war. sie nickte mit dem Kopf. Sie ging hinweg über Pony. auf den Quais. Sie schüttelte den Kopf. Sie kam mit Pony wieder und den Hunden am Abend die .auf Jérômes Nacken. Am Abend ging sie zum Zug.

Auf dem Tablett kam mit ihm ein Brief. sein gequälter Körper gab ihm Mut. die Hand am Steuer. Pony zu erschießen. den Großschot in der anderen seilend. hinter sie. »Welche Eitelkeit in . Pony zu verlassen. Leidenschaften verschwammen wie nie geatmet nach Tagen. »Gab ich nicht Renée?« Es verstörte sie eine Sekunde. wies sie ihn zurück mit Nein. . schon die Dämmerung aufnehmend.« Am Abend kreuzte Léon Ponys Abreise. Doch glitt es schon weiter. . sie hatte ihn nicht begleitet. schwor. Er nahm einen Wagen. Die Landschaft der Woche vorher. du wirst Bonnen wieder haben. ihre Gedanken prallten schon im Wesenlosen. Léon flehte sie an. Enttäuscht von der Brust eines glatten Fischers kam sie von Beaurivage. In der Betäubung des irrsinnigen Suchens fiel Gelebtes sofort hinter sie. Er kam als Sieger. Kalt vor Zorn verließ sie ihn über die Drohung. das Haus. In dieser Nacht weigerte sich Pony zum erstenmal. als Léon eintrat und legte ihn sofort wieder zurück. in der der Mont Blanc wie ein weißer Ballon schwamm. tiefblau vorüberströmte. mehr voll Liebe zu Pony wie je. Sie zog die Augen an. an die Tänzerin zu denken. während ihr Anfang noch biegsam und stählern mit den Schneebergen glühte.Anlage her. als die Rhône sanft. Der Morgen fiel prall und von seraphischer Bläue in die Schwebe getragen auf den weißen Ufersand. Am Morgen war sie verreist. den sein Geist nicht hatte. Erstaunt sah sie Genf wieder auftauchen. Sie sprang aus dem Bett: »Gut . Als Léon. jagte. daß sie schräg standen. wenn sie ihn nicht verjage. sein Auge den fiebrigen Wahnsinn bestätigte. Daisy nahm ihn. in ekstatisch erhellter Nacht.

Bestürzt. Tage. Eine kalte Verschwendung trug die Luft jedem aus ihrem Leben zu. strich Jérôme in das Haus. Zwei grüne Lichter bewegten sich auf dem Anlegeplatz. ohne sie zu sehen. wer in ihren Kreis trat. dem Zimmermädchen. Sie pfiff. sah Augen. Am Morgen brachte sie Pony selbst in die Bahn. hob den Brief auf. Ein Pferd stände bereit. zog ihn wie einen Hammel am Fell. höhnte sie und wandte sich um nach dem Shawl und dem Spiegel. . schon entrann es zu anderem. sie gab die Buketts. . die erzittern machte. Plötzlich hob er den wirren braunen Kopf und lauschte. Im untersten Fenster sang eine weiche berückende Männerstimme: »Andulko me dite --vy se mne libite . in dessen Kurve ihre Seele unermüdlich schwang.« »Was ist das?« frug Jérôme. »Einer der Hunde?« frug sie ihn. . Am Ende des Zimmers hielt er. Sie ließ ihn in das pfaublaue Wasser hinunterflattern. Sie atmete. blickte starr und ging hinaus. Sie lauschte. Es floß zurück wie in einen Bogen. Pony war zurückgekehrt. Eine Yacht trug ihren Namen am Lee unter dem Fenster vorbei. Ein Kreuz mit Ametyst auf Rosenholz. An Léon vorbei. schrieb man. blaue Ausschnitte über dem Salève. . Léon schmiegte sich manchmal durch die Dämmerungsschatten draußen. wo . Irrsinnig eines Abends erstürmte Léon die Treppen. Daisy trat auf die Rampe des dunkel gewordenen Hauses. nahm eine Vase und schlug sie hin. kurz und farbig blitzten Blicke in ihren. er fletschte die Zähne. kamen im Bogen heran. vom Athos. Sie lachte. Ringe in Blumen . zerschmettert kehrte Léon um. kam in ein Zimmer.Ihrem Gesicht«. Sie bückte sich. um das die Brust des Wassers langsam stieg und fiel. Die Schrift war von Syg. stachen ins Wasser. lag auf ihren Kissen.

schon war ihm alles gleich. aber sie sah die geheimsten Akten. Die rote Weste eines Dieners leuchtete hinauf neben ihr unter einem zehnkerzigen Halter. Als sie die Treppe zurück herunterkam. Seine Familie steckte ihn in ein Sanatorium. Sie legte den Arm auf eine Schulter. Am Abend spielte sie in einen Mann verkleidet auf einem Kostümfest. schloß ab. Der Wagen rollte. verlor. Sie kam als Frau. Die Fräcke im Saal glitten durch einen dünnen silberbläulichen Rauch. Sein Diener erzählte ihm von dem Kreis und den Monden auf ihrem Leib. die Stellung. erstarrte er. »Wäre ich eine Agentin?« Er zuckte die Achseln. klingelte. Wie sie in den Wagen stieg. der blasse . Er wartete im Vestibül. streifte die Kleider ab. Er kompromittierte seinen Namen. daß er sie mitnahm auf die Gesandtschaft in Bern. erhielt eine ihrer Hosen.sie las. Sie wollte den Skandal. Als sie ihn aber ansah. Vorher bestach er die Zofe. Etwas blaß. sein Leben. konnte nicht alles zahlen. Sie trat mit ihrem Partner ein Treppenhaus mit Marmor hinauf. Er hatte wenigstens dies. legte ihm auf. Er neigte sich über ihre langen Finger. schlug sie um den Nacken und lief brüllend davon. sie schloß einen Vertrag. ließ er die Hände sinken. bat ihren Partner mitzukommen. Sie frug ihn nach seiner Arbeit. Dann überlegte sie. unsichtbar durchglüht trat sie zögernd ein wenig zurück. er ward ohnmächtig. Doch er sah sie nur entfernt wie immer. schluchzend fuhr er damit im Zug. an den »Kleinen Pferden«. sprang Jérôme hinter einem Busch heraus und schrie: »Hure«. den der Atem des Tanzes und der Getränke schon zum Rausch gemacht hatten. Sie eilte hinaus. den Geheimnissen des Berufs. Seine Nägel ballten sich in die Handflächen. Er flehte. Er folgte. Er hatte sie nicht gehabt.

Vorbei schon.Schein einer Nische umglitt sie. zerrinne haltlos zwischen ihren Händen. »Was?« Ein verzweifeltes Gesicht krallte sich in ihr Auge. begehrt im Blut . Ein Mund fiel auf ihre Achsel. Sie trat an das Fenster. ihr Leben weg. Sie hatte ihn kaum bemerkt. Sie zuckte zusammen. Sie sah. als ströme mit dem Weinen in dem Busch. Ihre Glieder wurden kalt und abwesend wie oft in unerklärlichem Wechsel. . Allein es drang auf keinen Punkt in ihr ein. als sie sich umzog. der wie ein Mädchen tanzte. gewiegt von einer Klarheit der Füße wie nie in diesen Sekunden. Unten im Garten hörte sie deutlich eine Frau weinen. . lächelte ein übergroßer lässig gebeugter Herr im Monokel. Sie zuckte kaum merkbar die Schultern. sie öffnete ihn. Sie versuchte nicht. »Ein Opfer«. wie sie Stück auf Stück verloren hatte. Sie stand auf. sich zu wehren. . Es war. sie glitt hinaus. Sie starrte vor sich hin. gedacht. Eine Bank. . legte den Arm um sie. ihre Gedanken kreisten irgendwo entfernt. Lächelnd glitten sie Ring auf Ring herum. als zerschmetterte es etwas in ihr. . Es fiel ihr ein. Sie hatte einen Brief eingesteckt. An einer Ecke des Saals fiel ihr das zweifach gesagte Wort mit einem Mal ein und sie setzte sich. unter dem Schmerzenston brach es zusammen. Mitten im Saal schrie der Mann ihr nach: »Hure« . was sie gesehnt. Es war. Ein olivenfarbener Jüngling. Sie hörte es zum zweitenmal heute. es knallte um sie zusammen. Das faßte sie wie mit Schrauben. Schon suchten an seinem Mund vorüber gleichmütig ihre Augen nach Neuem. Zerfetzte Trümmer lagen um sie. bräche ein wie in Eis. der ihr Gefühl bewegte. Perlmutten flauschte im Mondschein ein Segel vorüber und rückte ins Dunkel. Der Mann hielt sie. es fiel ihr nicht ein. »Hast du mich nicht wahnsinnig gemacht?« Sie schüttelte den Kopf.

Aus der Tiefe des Elends aber zog sie ein Gefühl von einer ergreifenden Harmonie in die Höhe. Ein Glücksgefühl überfloß sie. aber gleichzeitig verband sie ein Strom ungekannter Süßigkeit mit der anderen Weinenden. Herauf kam der Kleinen Gesicht. die nichts übertraf. Ihr war. jede Kreatur dicht ihr Herz berühre. Schon rissen die Wochen hinter ihr wie unwirklich und ihrem Wesen ungehörig sich ab und stießen ins Wesenlose. in ihrem Herzen in dieser Nacht und ihr Herz drehte es in einem wunderbaren Stolz. und daß. wie in ihr die Verzweiflung und das gierige Suchen brach. Ein Gesicht kam zurück von der glatten Fläche. fühlte sie. daß ihr Schmerz sie erhob und verband. Es war ihr. wie sie verzweifelt gesucht auf der Jagd und mit den greifenden Händen. wie plötzlich ihr Schicksal sich zusammenlegte mit Tausenden von Menschen. Sie fühlte sich elend wie nie. wie angezogen von der anderen Stimme. Sie sah die Welt plötzlich anders. als sie erkannte. die sich in ihr bäumte. was Hülfe bedurfte. aber die Schuld. die sie empfand. an die sie nie gedacht. Sie empfand. Es stieg eine Kraft aus ihrem Elend. als ruhe die Achse alles. die Neigung der Berge. Demütig grüßte sie den Fall der Jetée. sondern entflammte sie zur vollen Anspannung. als stehe sie auf anderem Boden. wie. das träumerische Schleifen der Schwäne. daß die Stimme versage. Dann ging sie hinein. konnte sie weinen und je länger die Tränen über ihr Gesicht strömten. in ihr lag mit einer stillen Verantwortung. Sie schauten sich an. drückte sie nicht.Da erst. Sie stand in einer wunderbaren Empfindung. und jedes Leidende. . Sie schaute lange unter der vorgehaltenen Hand ins Wasser.

nahmen. Gebend lebte sie drei Tage und fühlte. durchfühlte sie mit der Hand. Schmuck versteigert. zu wissen. Möbel. küßte Daisys Hand. . Sie beschäftigte ein halbes Dutzend Agenten. Mit jedem Stück. Vor dem Spiegel die Figur und den Kleidschnitt abmessend. Eine frische stolze Hure in einem Kleid. .Sie hatte ein anderes Gesicht gesehen. jenem. schenkte sie sich zurück. deren Plissees rauschten. wie unter dem Hinweggehen ihres seitherigen Daseins Freiheit in sie strömte. denn jede Tat der Entäußerung entlastete sie zu Glück. da es zu kostbar war. *** Sie ließ ihre Sachen verteilen. errötete. Die lehnte ab. Die Bonnen gingen mit Ballen. in matter Seide zu Dutzenden fielen. Kindern. Jérôme sandte sie einen Ring. Es reizte sie nicht. zitternden Händen. Die Zofen kamen. Ihre Pariser Wohnung ward verkauft. Die Depots sperrte sie.« rief sie an der Gasse. »Ay . Mit kleinen Sachen ging sie auf die Straße. ay . Sie schellte Marguerite. Sie besaß einen Koffer noch und ein weiches helles Kleid aus indischer Seide. Die Kostbarkeiten wurden versteigert. das sie verließ. wer es besaß. Die arabischen Weiber küßten ihre Hände und Füße. Und die Wollust des Hingebens verband sie den Dingen um sie. Frauen. . Eine kleine Summe füllte sie in ihr Portemonnaie. zog sie aus dem Tanzsaal. gab sie ihr. Die Spitzen rannen ihr durch die Finger. . Pferde untergebracht. ließ sich langsam zwingen. . Die Hosen. gab dem. daß ihrer Haltung zu gering war. bot sie ihr den Tausch an. die Manikure.

stieg hinab zu den Hallen. daß vor der Ecole des Beaux Arts nur eine Linie der Autos vom rechten zum linken . Selig fühlte sie alles entgleiten. schlug die Augen herunter und ging mit einer Stille. sie nahm es hoch. Küßte es. es Marguerite zu senden. schenkte sie ihr Kleid. tief getroffen. ging in sinnloser Wut auf sie zu. Sie zog ihr Armband aus. sagte sie. »Verzeihen Sie«. runzelte die Stirn und blieb eine Minute in einem merkwürdig erhellten Zustand. Der vierte Abschnitt Vierzehn Tage wohnte sie Mont Martre. geschlossen. brachte das Geld zurück. sie grüßte. Sie strich das Kind über den Kopf. abends. ein Kind fiel die Treppe herunter. legte es der Frau an die Brust. Mit der Entledigung zog die Einsamkeit des Reichtums aus ihr. Sie besaß noch zwei Ringe. Darauf schenkte sie es dem Kind für sich selbst. nach drei Wochen war sie Mont Parnasse. Einen warf sie den Schwänen zu. geriet in ein falsches Haus. Sie stand in Hosen plötzlich am Badestrand abends. es schrie. Dem prächtigen Körper eines verlotterten Mädchens. Sie wohnte Rue Bonaparte. Ein Mann brüllte sie von oben herunter an. Verlegen ging sie in die Kabine.Die Summen festgelegt. die so eng war. dessen Anmut sie rührte. Das Kind kam mit einem Kleid. verstummt. daß der Mann. vom Geländer. sandte ein Kind mit dem Portemonnaie zu der Manikure.

Sie wohnte Rue Gay Lussac. Am Panthéon erschoß sich ihr Visavis. neben sich. Beim Löwen von Belfort sah sie Ringer und Stemmer in Trikots unter den Bäumen turnen. zu Mme Fleurquin. Kehrte zurück. die Fenster. Sie bewohnte die Hotels am Boulevard Sebastobol. Bäume schwankten Boulevard St. ein blonder Student. ging allein. Mondaufgänge. als die Rudel schönbeiniger Frauen lachend aus der Revue mit dem Geruch ihrer Haut und der Tierbewegung der Hüften und langen Schenkel kamen. mittags. Auf Imperials rollte sie von Quartier zu Quartier.Seineufer durchfuhr. als die Seine sie drückte. zählte die Schornsteine. griff in ihr Bein. an Syphilis. Germain. aufgegeilt hinter Midinettes her. Abends in der Olympia Bar fletschten vierzig Mulattinnen die Zähne um sie. Sie ging durch die Straßen. Im Hotel des Etrangers schrie ihr Nachbar in Herzkrämpfen auf. Ihr Geburtstag trüb Quai de Valmy. in das Zittern der Rue Bonaparte. der morgens mit roten Lippen gleichzeitig wie sie die Milchkaraffe in Unterkleidern in seine Tür hineinzog. wo Huren und Apachen nachts schrien. die Nacht. Rue des Bernardins verließ sie das Hotel im Kahn. Champollion. weil sie glaubten. Russen. Studenten mit zerrissenen Schuhen. Vaugirard. Sie saß drei Nächte. Rue Richelieu schlugen Huren sie nachts. im Saale der roten Papageien und drei Kapellen drehte sie sich. Kokotten pfiffen ihr nach. früh. Square Monge erlebte die Überschwemmung. beschloß er sie dankbar unter die Decke zu ziehen. und die ohne Pause zitterte. kühlte ihm die Brust mit Eis. Betrunkene an ihrer Tür. sie breche marodierend in ihr Männerquartier. Liebespaare. Als er hochkam. tanzte. Trunkene. alte Böcke. half . Sie wohnte Rue Monsieur Le Prince.

ging mit einem Gruß. Erstaunt suchte sie ihn drei Tage. studierenden Negern. Deutschen.« sagte ein großer Mann. »Geben Sie. Saß Closerie des Lilas. Lesbierinnen der Place St. lächelte sich frei. nebeneinander in der Gosse lagen. dumpf Seinehörner tuteten. ignorierte sie. sah die Zöglinge der höchsten Artillerieschule farbig an Kanonen seltsame Bewegungen machen. warf sich heulend über sie. ward als Diebin verhaftet. sie friere.Emigranten retten. wo sie. wo nach Regen Abenddächer mit weißen ovalen Schilden blitzten. Ausgedörrte. »Kommen Sie. Notre Dame des Lorettes willen. nahm sie mit in das Café Cluny. einen Sou zum Métro.« flehte in der Rue Pigalle ein Piou-Piou. Er lachte sie aus. Sie wohnte gegenüber Ecole Polytechnique. Sie gab ein Fünfzig-Centimes Stück. es ist warm darin. nahe den Hallen. dem Star-Mann. Sie aß mit der Papageienverkäuferin. Sie belauschte das Gespräch zweier Absynthe-Weiber. Ging auf die Mairie neunzehntes Arrondissement. sie warfen ihr Schlüpfriges nach. glaubend. Sie machte dem Trio an der Sorbonne Platz. . las die Zeitung. Gasarbeitern. ging wieder. zahlte für beide. dem beinlosen Singenden auf dem Räderbrett. unfähig aufzustehen. Chauffeuren. in den Pausen der Schlacht. vierundsiebzigstes Quartier. empfing ein ironisches Ziehen des Mundes. mit spanischen Zöglingen der Schneiderakademie. fand ihn nie wieder. gab sich hin für Überschwemmtenhilfe. suchte sie zu umarmen. damit ich die Kaserne erreiche. Michel. hörte die Revolte der Kunst. die gleich Hyänen gegeneinander stürzten und von der Berührung des Fingers schon umfielen. dem jungen Louis. Aux trois Poulards schlug ein Mann einer Frau durch den Schädel. österreichischen Spitzeln.

ging zurück. mit Pelzen und süßen Pferden zu Wiesen zogen. zweiter Hof. Wohnte Bastille-Platz. Wohnte Parc Monceau. diese Nacht selig von Bodengerüchen. wer gerufen. Germain des Près. Skunks. der Postkarten verkaufte. prüfte. wo Ringer und Stemmer unter den Bäumen turnten. »Haben Sie Hunger?« frug Daisy mit einem Blick auf den Ellenbogen der Frau. zerschellte unter dem Flammenschein. Wohnte Rue Delambre.Sie ging zum Löwen von Belfort. . weiße wundervolle Füchse. Stand Champs Elysées vor Luxushotels. sah Autos anfahren. Sie wohnte Porte Maillot. lange Frauenketten in Wagen unhörbar. mit weißen Zähnen lachte. Wohnte St. selige Benzingerüche in Parkwipfeln schäumten. Wohnte zwei Nächte nirgends. wo Métros aus der Erde stießen. vom dritten Stock sprang ein dicker Offizier ab. »Wie elend zum Kotzen dies Leben«. Sie wohnte Quartier Ternes. Am zweiten Tage hier folgte sie einer Bluse in ein Kaffeekonzert. fluchte. Moulin Rouge brannte das Parterre aus. Wohnte neben Jardin du Luxembourg. Sah gespannter lang hinüber. folgte einem Ruf. Zitronen. Sah an sich herunter. sah um sich Pfauenräder der Lichtkaskaden zum Himmel brennen über dem rötlichen süßen Straßengefieber. fleißige kleine Bürger arbeiteten in offenen Fenstern. Sie wohnte Impasse Bérthier. schrie. stieg zwei Treppen zu Musik. helle Glacés. Menschenmassen aufquollen. Rosenkränzen. sah sich um. gepflegte Frauen. sagte ein gesunder Mann. drückte sich hinaus. dritte Baracke. Rue de la Rochefoucauld mit der Grabesruhe und Sacré Coeur blitzend darüber mit weißen Türmen. Korsos zum Bois wallfahrten. die aber stieß ihr durch das Kreisloch den spitzen Knochen in den Leib. Da brach eine fremde Frau in Tränen aus. Numéro Vierundachtzig.

»Rotz-Lumpen«. beugte sich im Gesäß. siehe. schrieen: »Sortez-le!! Peschärsche. und die ungewöhnliche Zierlichkeit und Anmut ihrer Beine machte ein Loch in den Lärm. Als im Vorgang des Schattenspieles . Daisys Blick blieb lange an der Biegung ihrer Lippen. stampfte im Tanz. Daisy stand auf. Ein Rosablusenmädchen besah im Spiegel die Zungenwurzel genau und angespannt. ging zwischen gesäten Tischen. ging weiter nach vorn.« Auf der Bütte in dem Winkel gegenüber schwang die Kitschfanfare eines militaristischen Fanfarengauls. Bauchzimbel. . Daisy stand mit ihr auf. schüttelte den Kopf lachend gegen den Rauch. Ein ungarisches Violinstück kam aus der Ecke. Sie ging über den Boden. grimassierte den Bauch. der zweite Keller. Affenschwänze. Saligots!!« Im Rauch fiel ein Sergeant gegen die bemalte Kalkwand. stürmten. schwangen einen Kreis um die Alte. Sozialisten schrien sich am Ausgang zu: »Allons Camerades«. den Blick fest nach vorn. weiß im Gesicht. mit der sie sich entzog. saß nieder der Bühne gegenüber unter dem zweiten Lampion. Sie saß nun ganz an der Spitze des ersten Tisches. Irrgebrunste. warfen die Bütte um. süße Freundin. Sie saß in der ersten Reihe. Eine unsichtbare Stimme. Ein altes Weib neben den Kulissen auf einem Faß zog über ihre schamlosen Beine einen Keuschheitsgürtel.« Sie erhob sich und warf sich einer sanften Schwimmenden gleich in den Dampf. Auf der Rampe über ihr stand ein Mädchen. zwischen gelben Zähnen: »Elle avait un petit cadnaz .Einen warfen sie heraus neben ihr. dem Schwung ihres Leibes. der kindlichen aufreizenden Geste. . rief: »Schlaf mit mir. zehn Meter unter der Erde. in dessen Lehm ihr Absatz leicht sank. er verschwand.

umringt. Dann zur Source. fiel um. Zurück zu d'Harcourt. beknurrt vom Haß der Tische hinaus. warfen einen Spieltisch um. passierten. Auf dem Boulmich verdrehte die Mimi Madeleine die Augen. trat hinter das aufgespannte Leinentuch. trieben heraus. Wurden aufgehalten.ein schwarzes Mädchen ohnmächtig ward. Studenten schwenkten die Biretts. gaben sie ab. Sie schafften sie in die Brasserie Lorraine. sagte sie entschlossen: »Ich«. überquerten den Platz. lachte und sie küßte. liefen zur Bar. einer kitzelte den Sergant de Ville. in heftigen Perfidien dem Präsidenten der Republik nahezutreten. Trabten weiter. Sie gingen eingehängt zum Boulevard St. neben dem Conférencier Philippe. fand dort Renée. der Mittelpunkt des Abends unter Gemurre schwankte. ihre Augen dicht ansah. Einer löschte die Laterne. Michel. Im Panthéon fiel ein Mann klatschend auf einen rundoffenen lackierten Hurenmund. den Abend zu retten. Sie lieh ihre Stimme einem Schwan hin. blutete aus einem Achselgeschwür. drückten aus ihren Mimis süße Schreie. Damen von dreißig bis sechzig Franken stießen verächtliche Parfümwolken aus gegen die Mimis. grüßten mit Zuruf Jaurès. Reichere Studenten schrien den Mimis Preise zu. standen vor der Luxembourg-Fontäne. hielten an der Boulangerie. saßen um einen . gingen in die Source. die frech und ängstlich an den Armen ihrer Freunde schwebten. der an Philippes Hand grotesk in Schatten verzogen auf der Fläche tanzte und es nicht unterließ. Sie zogen durchs Croissant. die den Stoff ihres Kleides prüfte. Philipp erkannt. Stießen auf d'Harcourt. stoben im Hinterzimmer über das Klappern der Jetons.

Er schlug sein Bett für sie auf. knallte die Tür hinter sich zu. unermüdlich. Sie beugte sich vor. die im Gewühl der aus allen schließenden Cafés sich hier um warme Hörnchen massierenden Massen lauerte. Sie stiegen durch die drei Hurenetagen zur sechsten der Artisten und Studenten. helfend. eine im Hemd. gekniet. legte ein reines Taschentuch auf das Kissen. riegelte ab. Sein Gesicht. Kanalsau. Die Droschke mit Madeleine kam an. rollte es über die Trottoirs. warf ein Pißhaus um. standen vor zwei Männern mit . Zwei wurden abgefaßt beim Gebäckdiebstahl.Tisch. denn am Ausgang stieß sie neben der Kranken auf Philippe. Beim Abstieg zum zweiten Stock in Renées Couloir gab es im dritten Skandal. hoch im Rhythmus. wieder herunter und dann monoton in einer Schleife. wühlte sich ins Dreieckkreuzfeuer der Lichter vor der Nacht-Boulangerie.« Man riß einige mit aus dem Haufen. Daisy schlich hinaus. wieder sah sie ihre unvergleichlich schönen Beine. eine im Korsett. vom Pult brüllte der fette Chef mit aufgeschlagenen Ärmeln: »Steck ihr Pferdäpfel ins Maul. ging überflüssig zurück. Notre Dame. trug Madeleine vornher. hielt sie fest. wie er. Man ging Rue des Ecoles. Zwei Weiber. Rue St. klatschten in die Hände. vermochte sich nicht zu entziehen. Place St. Rue des Etrangers. eine Brücke. Jaques. riß Renée aus den Armen der Studenten in den Chauffeurmänteln. Renée tanzte schon auf dem Tisch. wechselte ein blombiertes Fünffrancsstück. griff die Gelenke. Man rettete sich aus der Clique ins Hotel. trugen Madeleine ins Zimmer Philippes. die schimpfte. Michel. die blanken hellen Scheitel der Dänen blendeten in einem Kreis um sie. Man kam Rue Guijas. die Kassadame keifte. Die Spionin. beschäftigt war.

Dies blieb in ihrem Schlaf. die sich müde im Rücken nach der Schüssel bückte. aber im Gesicht milder. und sie hob die Schüssel auf ihre Knie und wusch Renée das Gesicht und die Brust. wo sie auf den Mann traf. geduldig. »Nein. wusch sich. der die erste Nacht. . der sie einsog. Männer in Pyjamas fluchten. In Renées Alkoven aber schlief sie im Traum die Nacht mit jenem blonden Skandinavier. . traf nicht den Hut.« Die Hure hieb zu. An Daisys Körper griff eine Hand. als er sie verließ. Das Dunkel stürzte. aus dem mit einer Wolke das Gekeif in das kurz geöffnete Fenster hineinstieß. durchwühlte sie. Sie wartete still. es schoß. Die Tür klappte. eine Tür knallte. sie hinaushob über die Seligkeit des Franzosen und sie an eine Wonne hochstieß. Atemloses Geschrei verwirrte alles.« sagte Daisy mit unbegreiflichem Lächeln. plötzlich lief man. was ihr Schmerzen machte bis dahin. Sie stellte die Schüssel auf die Kiste. Er tat nichts. ward blitzscharf am Rande des Körpers. Sie flog an einen schlanken Körper. was ihr zurückgab. aber er küßte ihr Bauch und Bein. Aus den Gängen quollen Weiber. drückten Knipslaternen. sondern das Licht. der sie rasend küßte. »Hundert Sous« im Nebenzimmer. Erstarrt hielt sie in dem Zug. Der mit der Hand aus ihr streng heraushob.Zylindern im Genick. Sie schloß auf zu Renée. in Besitz nahm mit den Lippen. bei Le Beaus Umarmung ihr die Nacht zerfleischte. roch den Schweiß des Kampfes. so daß sie aus dem Traum mit dem Engel glücklicher und befreiter erwachte als je aus einer Männernacht. und einer sagte: »Alte Sau . plötzlich schrie sie. schüttete das Wasser in den Schacht. gegen die nichts im späteren auch nur gering bestand. sah Bewegungen in ihrem Bett. Sie trat hinein zu Renée. . die Kerzen hielten. »laß mich«.

Erbleichend sah sie am eigenen Hals, wie sie sich vorneigte, die Dukatenkette vorschwingen. Es fehlte seit der Nacht eine Kugel.

Sie hatte nur noch eine.

***

Für Madeleine, die ins St. Denis-Hospital gefahren ward, sprach sie allabendlich im Schattenspiel Philippes Sätze. Ward seine Angestellte, Vertraute, Sekretärin. Sie erlitt das Kneifen ins Bein zwischen den Tischen durchgehend, Zurufe Besoffener, während sie sprach und ihre Stimme einen Schmelz annahm, der sie nie beflügelt. Sie schrieb unter der Petrollampe seine Briefe, sein Diktat. Sie schloß, war er weg, die Dachluke, räumte sein Zimmer, besorgte seine armselige Wäsche. Wurde ihr Auge verzerrt von Gesehenem, gab seines ihr Haltung. Rief er, Kommis und Louis zu ergötzen, die Nummern des Programms in fanatisch heldischer Pose, las sie zu Haus, was er schrieb. Ging sie mit ihm neben den Bahnen, verschleierte die Straße sich in wohltuenden Nebel. Als im Jardin des Plantes der Tiger aus aufgeklafftem Rachen heulte und sie mit ihm ans Gitter trat, sah sie die Jungen, nur an den Zitzen spielend, ruhig saufen. Er wehrte jede Hilfe ab, bot ihr als Ausgleich von seinen sieben Centimes, blieb streng dabei, als sie lächelte. Bald konnte sie nur tun für ihn, was er nicht merkte.

Am Tage des Bastillesturms gab er drei Vorstellungen. Am Mittag darauf kam sie in sein Zimmer. Er schlief auf dem Stuhl. Sie suchte bis mitten in das

Zimmer zu kommen. Dann schlich sie hinaus. Nach einer Stunde kam sie wieder. Er schlief noch. Sie preßte das Kinn wider die Brust, weckte ihn, gab ihm den offenen Brief, ihre Augen trafen sich, er nickte.

Sie gingen durch den Park, wo Kinder kleine Segelboote fahren ließen, durch Rosahüte, Militärmusik, sanfte Alleen mit Dogcarts. Kamen in Gassen, Geruch von Fischen, Kartoffeln, süßlichem Kinderschmutz. Eine Wolke Karbol umstand sie. Eine Schwester mit spöttisch grünem Blick versagte den Eintritt, Philippe sah sie an, nahm ihre Hand. Sie schwankte, öffnete die Tür. Als sie eintraten, lauerte eisiges Schweigen, eine Frau wälzte sich lautlos auf dem Rücken im Kot. Zwei fuhren auf aus den linealstarren Bettkolonnen, schrien, mit Armen die Kissen zerreißend, nach dem Mann: »Reiß die Mempel aus! Schlammbeißer, Creusot!« Sie rülpsten, ihre Köpfe waren verbunden und geschwollen, Eifersüchtige sich wähnend, schmissen die im letzten Stadium Irren über sechs Betten, die sie trennten, sich ihren Schleim, ihre Wut ins Gesicht. Er trat heran, sie zu beruhigen, indem er die Schwester leicht zurückdrängte. Aber als er der einen sich näherte und das Gesicht herabsenkte, begann sie zu zittern, fiel auf den Rücken, zog das Hemd auf und stülpte den zerfressenen Schoß ihm entgegen. Er wollte etwas sagen, doch die Schwester riß ihn zurück, hinaus. Daisys Rock ward gezogen. Eine dünne Stimme: »Zu mir?« Aus grauenhafter Sehnsucht kehrte ein gläserner Blick wieder zum Plafond zurück. Die Frau vom Boden stieß sie zur Seite, lief bis an die Tür, wo der Mann verschwunden, wimmerte, brach zusammen, umfaßte mit den Fingern die Klinke, die er berührt. Links war die Krankheit schon Agonie bei einer Kette Betten, rechts saß ein Kind und lächelte,

vierzehn Jahre. Nun kam Daisy zum Fenster, blieb fünf Minuten bei Madeleine, gab ihr Äpfel, Rosinen, Bananen, Brot. Dann gingen sie auf die Nachbarbetten zu, legte bald auf jenes Kissen, bald auf dieses Tuch Frucht, und wie sie austeilte mit einer Armbewegung, die fast nicht da war vor innerer Inanspruchnahme, begann, ohne daß sie sprach, es immer stiller zu werden. Als sie fertig war, peitschte ein Schrei, stand, stieß, zerbrach. Zwei neueingekleidete Mimis, die Kette mit der Indikation der Maladie um den Hals, die frech herein kamen, bekamen andere Augen, andere Bewegungen, zerbrachen irgendwie unter dem Schrei. Neben der Toten stand die Schwester. Madeleine sah auf das Grün im Garten, zurück zu Daisy, ließ ihre Hand nicht bis zur Türe. »Zu mir?« frug die gläserne Stimme, wandte das zarte Profil sich hinauf. In die geklemmte Tür noch zwängte Madeleine den Hals, sah Daisy nach, bis sie verschwand.

»Dies ist ein Zuchthaus.«

»Aber auch von St. Denis sehen sie den Himmel«, sagte Philippe.

Ihr Blick blieb nachdenklich, zugeschüttet, an dem glänzenden Lack der Kinderhüte und dem weißen Crepe, der die Hemden der Croquetspieler leuchten ließ auf der Luxembourgterrasse, als streichle er empört ihre Zartheit.

Abends nahmen und sperrten Apachen unter Jeannot das Café Guijas ihres Hotels. Sie blieben mit einem Teil, während die meisten Studenten und Mimis durch den Keller flohen. Jeannot mit sympathischen Augen aß mit Kameraden

um einen Tisch, drei standen Wache. Nach dem Dessert zog er die schmale Ly herüber, knutschte sie durch, fuhr ihr an den Bauch, lachte, legte sie aufs Billard. Alle umstellten es im Kreis, sahen zu, reichten ihre Röcke nach rückwärts. Jeannot strich seine Mouche, herrenhaft amusiert und wandte sich schon wieder ab, lachend über die Kuriosität der Hermaphrodite, als diese, außer sich, ihm einen Siffon an den Kopf schmiß. Kellner und Wirt, bleich vor Angst, dienernd vor Jeannot, schrien sie an. Der irische Aufwischer faßte sie wie ein Schwein, tat den größten Schimpf, warf sie aus der Tür. Sie wehrte sich, weinte, biß, kratzte, hielt sich an jedem Tisch, an jedem Arm. »Gut zum Schlafen, wäre sie nicht . . .« sagte Jeannot achselzuckend zum Ringkampf, dem er lässig zusah, wandte sich ab. Sie schlug vor den Scheiben in die Gosse, das Gesicht im abspülenden Regenstrom, wimmernd: »On m'a sortie.« »Fiaker?« frug ein Kutscher, der vorbeifuhr, gröhlte in sich hinein, hieb die Gäule um die Ecke. »Hilf«, sagte Daisy leis, als sie rangen. Aber Philippe blieb unbeweglich, bis sie im Schmutz lag, ging dann hinaus, tröstete sie, nahm sie am Arm, führte sie zurück vorbei an Jeannot, der die Pfauenbrauen zuckte, umdrehte, dem Iren mit der flachen Handkante ins rote Genick schlug, daß der in die Knie schoß und über ihn kindlich herüberlächelte.

Sie legten sie in Daisys Zimmer. Um Zwei klopfte es. Philippe brachte zwei Männer, einer betrunken, der andere fiebernd. Sie teilte die Matratzen. Sie machte mit Freundlichkeit Platz, haßte ihn nachts, morgens schlich sie in sein Zimmer, alles aus ihr stürzte in sein Wesen zurück.

Sie ward seine Begleiterin, nichts geschah ohne sie. An Betten, bei Kranken war sie hinter ihm. Sein Ausdruck flog ihr an. Mit seinem Wort gab sie Erhebung. Sie stand unsichtbar, ein sorgender Schatten, vor seiner täglichen Existenz. Sie wies Renée aus dem Zimmer, die mit den Waden nach einem Literaten kokettierte, die Stunde störte, wo er sich gab. Sie stand an der Wand, las er seinem Publikum, Russen, Kranken, Bettlern, Studenten. Ihre Seele schwang mit, glühte fromm mit seiner, pries er das Unglück, das tiefer forme, Hunde inniger, Pferde schöner mache. Sie bewunderte ihn, wie er gab, schenkte, sich teilte und verdoppelte mit einer Freude, die seinem Gesicht nie die weiche Erfülltheit nahm.

Sie strebte, ihm zu gleichen.

Sie warf jeden Gedanken aus dem Hirn, der von seiner Richtung abwich, kasteite sich, übertraf eine Stunde mit der anderen. Sie gab das Letzte, was sie trug, den Ring an Ly, die ihn bewunderte wie eine Legende, ihn vor Freude in den Mund steckte, darauf biß und ihn fast verschlang. Sie begleitete ihn zu Guigui, sprach mit ihr hinter dem Gitter des Gefängnisses, vergaß nicht den Zug des Rehhalses am Eisen, kam über die Korridore mit ihm heraus und begann, als die Sonne herabströmte, zu weinen.

Doch die unbewegliche Güte seines Gesichts brachte sie ins Gleichgewicht zurück und sie vergaß die Auflehnung und den Druck, mühte sich stark zu sein, ihn zu übertreffen.

Er speiste auf einer Bank im Monceau. das neue Schattenspiel zu stellen. in seinen Abend. hungerte um ihn. wenn sie beschwingter ihm folgten. Sie sah ihn. doch ungeheuerlich im Großen.Sie mogelte Geld in seine Kasse. das man auf ihn zielte. Er sprach freundlich zur Concièrge. daß sie über alles hinweg . ihm alles leicht zu bereiten. wie er sich quälte. brachte ihm Menschen. Unterleib und Hirn des Pöbels zu reizen. die ihn überwindend führte. gab ihm. belacht. wie er Hohn bekam. Sein Bett lieh er aus. kürzte den Schlaf. das half. den Vorschuß des Café-Konzert an ein Kleid Renées geben. da er Elend lobte. Vorbild. daß sie seine Manschettenknöpfe stahl. Unfruchtbares tat jeden Tag. die er doch wieder weggab. einen Wirkungskreis. daß er trockenes Brot aß. Essen für Guigui. wie er sich verschwendete. obwohl er wußte. Sie suchte noch mehr. Sie sah. damit sie nicht sah. gerührt ins Letzte. wuchs an jedem höhnischen Lächeln. Ging still neben Ly. Sie sah mit einem schaudernden Mitleid. Ordinäres und Geistloses aus den Tageskämpfen zog. verschimpft ward. aber unrührbar blieb in seiner Weise. der öffentlich ihm fehlte. die sie instinktiv auflas. ohne Protest. als sie unschuldig wegen des Ringes als Diebin abgeführt ward. als das Sopha unter ihm brach. um so die armseligen Sous für sein Leben zu gewinnen. Die Liebe aber zu seinem Vorbild wuchs daran über jeden Begriff. Bedenkenloser stellte sie sich vor ihn. so schien die Stärke. Und schien ihr sein Kampf verfehlt und schlecht eingesetzt am ungünstigen Hebel in mancher Sekunde. ohne Tat und Ziel. Lächelte. blieb die Nacht im Stuhl.

die Abgründe nicht mit ihren Händen zusammenschweißen. der ihr Opium ins Gedärm gab.« . gelang es. und Dienen und Helfen schlugen ihr gleich Gewichten aus der Hand. Achselzucken. Sie konnte. sich ergaben. tiefer zu schauen. um seine schwache Nummer zu stützen und gab ihren Leib den geilsten Blicken. Sie frug nach Luison. Sie blieb allein. deren Bauchkonvulsionen hinrissen. Renée verkaufte sich einem blassen Deutschen feilschend um ihre Taxe: hundert Sous. Sie kamen ins Café. die aus der Not verfluchter Zeit und dem Zwang. als Ly von einem Krampf ergriffen auf dem Rücken lag und schrie. Erbleichte unter seinem Anblick. Sylvie. Daisy neben ihr auf dem Barstuhl. »May?« »Die Krankheit.sich diesem hingab. Übel zu vergessen. sie überwand ihren Körper. restloser bemüht. sie zu lindern. schloß sich ihm demütig an. die mit einem Amerikaner zog. eh er mit ihr schlief . ihm Stütze zu sein. was ihr Geist vollbrachte.« »Riette?« »Die Krankheit. was schwerer schien wie das andere. indem er die Hand ausstreckte nach ihrer Stirn. Aber ihr Hirn erreichte selbst in der Opferung kein Glück. Philippe ging auf sie zu und. übte die Tänze ihrer Heimat. zu sein wie er. . Sie überwand sogar. wo er sie gelehrt. . wenn bei aller Hingabe keine letzte Befriedigung kam. Trost zu geben. daß sie beruhigt aufstand. Holte Leder und Federn. Lief durch die Gassen.

Philippe. Herauf schwankte ein Beerdigungswagen. Denis. er rollte los. was die Menschen schied und sie unglücklich machte. Samstag verschwand Renée. und es fiel ihr schwer zu sagen: »Wäre es nicht schöner. statt mit ihr zu gehen?« . das Licht über dem nackten Arm. sie sah sie nicht wieder. bis sie flammte. wie sie. Abends brach eine kastilische Mimi zusammen. ein Auto mit bemalten Kokotten schnitt die Bahn. ein jeder Tag rieb sie an der Unvollkommenheit. daß sie Kontraste maß. Sie neigte sich zu ihm. das Riesige. dem Irrsinn der Welt. nur als geringe Strecke.St. Da fiel sie ohnmächtig zurück. Er hatte die Augen weit und sehnsüchtig auf sie gerichtet. Distanzen spürte. Die Nacht kam sie zu Philippe. Sie ging bis an sein Bett. als kleine Unterscheidung empfand und unverstehend blieb an der Hartnäckigkeit. Bald sah sie nur noch so. hereintrat. Verheerte. wie vom Blitz zerschmettert von dem einstürzenden Gefühl der Unzulänglichkeit ihres seitherigen Lebens. du hättest Ly geholfen. Man warf sie in einen Karren. Das Wort schlug wie ein Hammer sekündlich in ihre Seele. spie das Lokal voll Blut. kniete auf das Holz. trieb Wut heraus und Auflehnung. ein jeder Besuch. Schlichtete ihr Glaube sich an Philippes Nähe sanfter und demütig. verwüstete sie. mit der gestempelte Dummheit das Glück hintertrieb.

gespeist aus tausend Lokalen. St. fraß. . gab sie Hingebung. auch du nicht. . sagte nie mehr ein Wort. wie das Café mit neuen Mimis sich füllte. wie Verlebtes herausschoß. das dritte aber wie Pestilenz die jungen Körper durchwütete . Musik. Von ihrem Gesicht nahm stets sein Auge die Auflehnung hinweg. Madeleine schien es.« Es gab für ihn keinen anderen Weg. Dann sagte er: »Ich kann nicht bestimmen. Sie ging. was gemeinhin half. nichts umstülpte. Schicksal sich vollzog.und nichts half an der Wurzel. wie die Maschine kaute. Freiheit. Aber ich suchte zu helfen. wie die wieder verschwanden. Was blieb als helfen? Nachts bohrte ihr Hirn. Gott nicht unterstützte. Stärke in Ruinen zu bauen. schlang -. finden zu lernen. Louison beantwortete es zwischen einer Hungerohnmacht. Ihr Lächeln bezauberte. die beiden ersten Stadien noch mit Grazie vergingen. als sie litt. zu rasch durchgekeltert. riß an der Tapete. daß er es brach wie Brot. in der Maschine des Hospitals das Fleisch gesiebt ward. Angenagtes hineinkam. Duldung. was ihr Glück ist. sie schlug an die Wand. zu heben.-. Wie neue Wellen der Boulevard hereinwarf. Denis sich füllte. In Philippes Leben stand sie und fühlte. Die Lues wütete. verbraucht. sie empfange mit ihren Bananen Himmel. Erquickung. Ging sie mit Philippe. Aber sie sah. . . zerbrochen.Er schwieg.

dauerte es Jahrhunderte. Und mit Haß empfand sie seine große Begrenzung. ihre Geschwüre seien nicht. Ihr Herz. Und mit der Berührung des Primäraffekts erlebte sie erst die ganze Rundheit des Daseins und mehr als je klaffte ihr von dieser Tiefe ihrer Existenz nur . empfand sie die Kontraste deutlicher und schicksalshafter wie er. die Menschen zu bessern am Beginn. die wohl das Eigentliche wollte und im Zerbrochenen gleich das Geläuterte sah. in schon Zerschlagenem erst das Menschliche züchtete. aber was half es. Sie konnte nicht unterlassen zu denken. ihres Hotels. und der Irrsinn. blase ein Tapferer ein dünnes Vorurteil auf wie Seifenschaum. aber keinen Sinn hatte für Anfang und Ende des qualvollen Weges. daß er dem Ende der Tragödie sich nur hingab. der im Bodensatz nur lebend liebte und tröstete. flöge ein Paragraph in die Luft. das Wichtigste sei. Wohl empfand sie süß aus jeder hilfreichen Bewegung. ihres Zimmers sie. um wenige sinnlos zu heben. statt an der Quelle groß und sicher die alten Schleußen zu zerschlagen und neue aufzubauen. Guigui sei frei. das frisch mit den Dingen des Daseins strömte. der Hundert zerschmetterte. Menschen zu schaffen mit Vorbild und Beispiel. statt mitzuleiden. benahm ihr den Atem und ließ sie in Gedanken sündigen stündlich gegen seinen Sinn. bewegte bei jedem Zusammenstoß mit dem Elend ihres Cafés. das mit tausend Fasern in die Zeit schlug.Ihr Hirn jedoch bäumte sich dagegen und ihr Blut. einzugreifen. Denn da im Umschwung des Daseins sie aus der oberen Kuppel des Theaters hinabgestürzt aus dem Willen ihres Blutes in die hintersten Parterre. der das Menschliche verdarb und vergeudete in einer ungeheuerlichen Preisgabe. während er Madeleine sein Geld gab.

dem Kaffee. rückte näher an ihn. lebte selbst in seinem eingeschlafenen Gesicht. hinzufügte. Lederfransen und Muscheln zu kaufen. Das Weib war im achten Monat. an falschen Plätzen vergeudete und verpraßte und nicht aufhob für das Donnernde. Am Abend der Neuaufführung glühte der Kellereingang phantastisch. was sich wehrte. die das Letzte. daß sie nachts hinausschlich. der Sergeant riß sie schleifend die Treppe hinauf. was Scham ihr noch ließ. Sie stand im Kostüm halbnackt. noch rührte die Liebe zu ihm und sein Bild sie zu solchem Mitleid. während ihr Innerstes sich elementar schon empörte. Da arretierte ein Sergeant de Ville ihm die unersetzbare Sprecherin des Uhu. und aus Dreck und Kot und Unzucht kamen die Übersicht und die Entscheidung in ihr Leben. noch brach nicht aus. Sie schwieg. Da überstieg der Zorn über das. Das Spiel fiel aus sieben Minuten vor Beginn. Kolibris. ihr Kostüm heller zu verzieren und ihren Tanz zu Schleifen zu bringen. wozu sie eine halbe Stunde harrend auf der Treppe stand. den er liebte. Die Stühle um zwanzig vermehrt. Sie mühte sich. Noch hielt sie seine Güte. was er am Guten verfehlte. wenn er morgens an ihrer Etage vorbei ihn sich durch den Garçon bringen ließ. in die Seineantiquariate zu laufen. das seinem Leben Ziel und Erhebung geben konnte. schmiegte sich in seine verborgensten Falten. preisgaben. all das in ihr einen .die eine Losung: »Hilfe dem Menschen«. einen Zucker noch. damit sie seine Premiere sichere und ihm Ruhe gebe. seine Schuhe reinigte.

Sie tanzte mit einem Lächeln. steigerte sich zu den schamlosesten Gebärden. verließ es. statt zu schaffen. was glühte. Während ihre Füße in Unzucht gingen. Sie sammelte. auf Imperials. er solle sich wehren. daß nichts ihr blieb. Lebte Rue Richelieu. alles ins Publikum fiel an Reiz und Erregung ihres unbegreiflich schönen gebogenen Körpers. das sein Gesicht nicht ausließ. Ging.Augenblick lang. stellte den gehäuften Teller vor ihn. Kam Quartier Ternes. Sie lebte vor Cafés. daß ihre Hand. Rue Bonaparte. Verzeihung erbittend. nicht gefalteter Hand sich selbst zerstören und abbauen. die seine strich. Geröteten Gesichts unter der Schminke bat sie heftiger. forderte ihr Auge sein Lächeln. Aber sie verlor nicht das Gefühl. in denen die Führer taub und falsch gerichtet lagen und an denen zerbrach. strich über seine Hand. In seinem Zimmer begann sie zu schluchzen. hob Bauch und Schenkel. fuhr auf einem Karussell mit Affen am Etoile. durchbrach die knatternden Applause. das an ihm hing. Sie sah sich um. lobte ihr Mund nur sein Gesicht. lebte sie weiterhin wie seither. wie sehr die Unzulänglichkeit seines Lebens das ihre bedränge und daß sie sich zerstöre und fessele. Aber er wehrte sie mit der Hand leicht ab und einem Ausdruck um den schöngeschlossenen Mund. Sie verstummte verzweifelt. Sie empfand zum ersten Male die Ungenügendheit der Menschen. Glühender .

blieb an der Ecke. hielt sich. Der Arzt reinigte sich. der Schaffner warf das Bleistück wütend auf die Erde. . Germain. Ihre Verzweiflung trieb die hellsten Tage zurück. ging mit roten Fäusten auf die Apachen. die Männer sagten »merde«. der Apache bestach. Sie nahm eine Bank. stürzte eine alte Frau auf die Chaussee. der fast weiß ward vor Hingabe. Der Papagei der Savoyardin im Luxembourg. Die Zähne aufeinander. sie brach die Beine. Kondukteur und Arzt herbei. es stürze wie über Terrassen das Gesehene und Erlebte ab von ihr. ein Latschmützer sauste ab. stieg. Sie blieb draußen. ihn über einen Zaun schmissen. der Rock flog auf wie ein Pfau. Aus einer blauen Woge trieb sich der Park gleich einer Wolke heran und stand zitternd in der duftenden Luft.Scheibe gleich sauste der Kreis des Daseins vorbei. schlenderten weiter. unter Gequietsch rollte ein Handwagen mit der Frau ab. der sie kannte und liebte und dessen Hals sie kraute seit Wochen in schöner Zärtlichkeit. Der Wind wogte golden um den Hochstieg der Sonne. Atemlos. ein Mandelbaum. die Hand eines Mannes hob. Sie sah ihn nicht. Ohne Besinnung. Vom Imperial brach die Stange vor der Station. roch wie im Traum. Hinter dem Brunnen ward der rote Strumpf eines Mädchens deutlicher. schrie aus kreisrundem Mund »Adolphe«. rieb den grünen Kopf an ihrer Hand. Immer wars. hing eine rote Windfahne über dem Schloß. die die Zigaretten in den anderen Mundwinkel steckten. Sie fuhr nach St. Als die kristallene Abendwölbung kam. Ohnmächtig Knie an Knie. Frierend fuhr sie zurück. höhnte: »un plomb«. Die Boskettes fluteten vor Licht. Die Vögel sangen toll.

Hielt Narzissen in einem Kiosk der Place des Vosges. sah Flugzeuge silbern am Himmel surren. umbrüllt von Jugend. Fiel zurück in das Getriebe. Sulpice. Stand auf dem Wagen der demonstrierenden Studenten der juristischen Fakultät. Wohnte Rue St. Stand mit Heiligenbildern vor St. elegant gekleidet. Stieß im Louvre auf Guigui. hütete ein Kind. verhüllte ihr Gesicht. Sah Madeleine aus einem Auto. spielte abends in Porte St. Bois de Vincennes. Sah die blauen Monde elektrischer Laternen die Sommernacht der Boulevards schwärmerisch durchschwimmen. Wohnte Porte de Bercy.Wohnte Trocadero. »La Presse«. Lazare die Auslandszüge über den starren Friedhof brausen. hielt unter den Wasserpalmwedeln durchsausender Automobile. Stand fest vor der Porte Maillot mit »Intransigeant«. die barock vom Panthéon steil und dämmerig zum Boulevard de Port Royal steigt. begann zu . Sie ging hinaus. Martin. drückte Blériots schwielige Faust. Fleisch. spielte Karten mit den Zollwächtern der Barrikade. mit denen der »Matin« den Deutschland-Frankreich-Rekordflugpreis des »Journal« bekämpfte. empfing das Trinkgeld der Soldaten. War eine Negerin im Odeon. die mit schwarzem Lorgnon. sah Gare St. Wohnte Tuilerien zwischen Hecken und Marmorbildern. entblößte den Bauch und schwang ihn wie ein kupfernes Schild zwischen den zärtlichen Hüften. an ihr vorbei auf einen zottigen Rumänen sich lanzierte. Rue du Château d'eau schlief sie bei der Concièrge. Benzin. Verkaufte »Les Trois Couleurs«. löste sie wundervoll auf und zog aus dem Verschütteten mit dem schon über das Menschliche hinausgehenden Hinreißenden ihrer Stimme sie in die Höhe. bis es schrie und lief unter dem Schreien plötzlich davon. eine Geige riß ihr ins Herz. Kam in ein Musikcafé. Jaques. In einer Gärtnerei Neuillys goß sie Blumen.

Abends. drückte. Da sie ausgedurstet war nach einer menschlichen Stimme. die Periode erfüllte sie mit Nebel. das Tier lag in den Knien. Als er sich umdrehte. sie war frei. ging in den Verschlag. schob einen Knebel in ihren Mund. Seine Ohren standen steif vor Anspannung. Die Gäule stoben durch Gestein zurück auf einen Hügel. schlug Stefan ihr die Arme um den Hals von rückwärts. sieben Bäche. Sie ritten die Nacht durch. Als sie den Gurt durchbrachen. wäre sie rauher noch und befehlender gewesen wie diese. entdeckte er es. Mond über einem Ölbaum. Verscholl. darüber eine Kuppe wie ein Segel geflaggt. Wasserzüge leuchteten Metall. kam auf die Bahnhofsbank des Boulevard Montparnasse. ein anderer Pferdekopf schob sich vor. warf sie um. ritt ein Stück mit ihr im Fluß. da rasten die Gäule. »Vier Jahre«. Alarm. *** Aus den Sonnenblumen des Rangunschen Weibergemeinschaftshauses brechend.weinen. zog die Leiter hinter ihr ab. Der Küstenstrich war alarmiert. sie lauschte. Zweige um sie schnellten. Atemlos nahm sie seinen Arm. Vor dem Himmel gebrochen hingen Bergzüge in die Weißnacht. Der Mann schlug Schleifen. Geräusche. sagte eine Stimme hinter ihr. ihren Kaffee bezahlt hatte. wäre sie gefolgt. Ihre Augen zählten die Äcker. Sie kamen an ein Bambushaus. eine Hand riß ihren Zaum. Durch Tränen sah sie den Mann. warf sie auf einen Gaul. flammte die Sonne auf. er ritt zurück. »Kommen Sie«. Er stellte die Leiter an. der im Café Cluny neben ihr die Zeitung gelesen. ward sie unwohl. als sie die Augen aufschlug. Eine Finte. Hinzu trieben sie in Wälder. .

blieb treu neben ihr. Mitten trugen sie einen Alligator. Sie ritt mit ihm. überströmte sich mit Blut. meckerte. Als sie wohl ward. Nach dem Berg zu. der unter holländischem Lampenhut das Kostüm des nördlichen Chinesen trug. seine Hände zitterten. der quadratisch geschlossen schnarchte. Daisy gab einem Ceylonier ein Messer für einen Esel. Schlief bei Tage. nur an seinen Händen sah sie die Sehnsucht von Jahren. pfiff die Gäule. Abends hob sich der Kattun des . Anderen Tages mußte sie reiten. Hielt am Mittag. die Fäuste in den Augen. Sprach kein Wort mit ihm. starrten in das Kattun. bedachte. Eingeborene zwischen spritzenden Spänen sausten. führte die Gäule rechts und links am Halfter. Um sie Sand. schlug Stefan einen Pfiff. Allein. was sie gelebt das Jahr und was sie erwartete. Von ihrem Gesicht fiel ab. in die blonden Felder. mißtraute ihr in dem Jünglingsrock mit abgeschnittenen Haaren. . rannte mit ihnen ins Wiesenwachs. es sei ein politischer Emissär. um die Wette.sagte er. Ölbäume zitterten erregt unten in Ebenen. . auf Schuhspitzen und Handflächen schlich sie in eine Rinne. Sie lauerte. Beugte sich tiefer. wandte den Rücken. Sie sah an seinen Fingern hinauf. schlug die Zweige zurück. beugte sich über den Kopf. Kehrte um. kniete sie. machte Bogen. Sie schlug sich morgens zu einer Karawane. ritt nach der Küste zurück. kam an den Rand. Fuhren nachts in Lagerfeuer. Die Armenier liefen beim Halt nach vorn. roch ihn. Sie ritt. hinab. empfand die Gewalt. schlief ein. vorn ein Parah mit Weibern für Bergradjahs. sah Rebbach in der Beziehung. ließ los . zwei Bogen sausten in den Horizont. Er sah auf ihre Weiberhand.

Ging er vor ihr. Doch sie tat keinen Laut. Das Weib heulte die Nacht. als hätte sie Fäuste in sein Gesicht geschlagen. fraß sie sein Blick.Vorderkamels. Am Gebirge bremsten sie. daß er sie mehr beobachtete. was sie verschwieg. schlugen sich in die Täler. trennten sich von der Masse. sie schloß die Augen. als sie allein hinter einer Düne standen. Hüften schaukelten prall und weiß. seine Beglückung. Doch je mehr er sich bemühte. Wieder roch sie seinen Körper. die ihn rasend machte hinter seinem steinernen Gesicht. Entfernte sie sich: »Halt«. Das gesteigerte Blut wehrte sich. Dolche sahen in den erhellten Palankin. sahen zwanzig Augen aus seinem Rücken. Wütend schlug der Kattun zurück. trug er sie am Leib an einen Sonnenabhang. Ein Tuch fiel. Der Kattun beim Vorderkamel stieg in die Höhe. Allein er empfand auch hierin nur. sie . Als ihr die Milz schwoll vor Feuchtigkeit. dessen breite Muskeln sie fast zerbrachen. die Lider senkten sich. geschändet in ihrem Geschlecht. Sie hoben sich aus den Knien. der Kattun verschluckte nicht das Zeichen. Führte sie. denn das Tun der beiden Männer im Palankin war ein Greuel. Ein sanftes Gesicht wandte sich ihm zu. sie erstiegen einen Palankin. Fieber ihr Hirn verwirrte. Eine Auge grell nach Fleisch suchte das ihre. Demütig nahm sie seinen Zorn. um so mehr gab sie sich ihm schrankenlos in die Hand. Allein die Fremdheit dieser Ergebung füllte ihn mit Mißtrauen so. das Zeichen des ersten Feuers kam. Am Morgen kreuzte sie eine Karawane. In der zweiten Reihe ritt Stefan auf sie zu. ergab sich und war in ihrem Erleiden und sich Schenken von einer Entferntheit. der tänzerinnenhaften Bronzeschlankheit. Es galt ihrer männlichen Kleidung.

schrieen die Nacht. Ihr Schritt ward bestimmt. Klopfte den . »Verzeih. den Stein. . blieb die Nacht weg. . Bronzekörper fielen hinter sie zurück. die in vier Jahren die Sehnsucht ins Irrsinnige gesteigert: »Paris . Links. Auf das Tor zu. Seinen pumpte er ein. Er band sie mit jedem Gedanken. Da küßte sie seine Hand.« Sie lag wie ein Kind an ihn geschmiegt. regelte er nach Tempo. sah sie das Blut. . Rot im Weiß des Auges. um so stärker zog er sie in den Kreis. Das drittemal war er bleich. das dunkle Letzte suchend. band den Gürtel schräg. Er untersuchte die Abstürze. Kalkutta . strich die Sandalen ab und ging mit einem kühlen Schatten neben sich los. Das Moos für den Fuß bezeichnet. denn er besaß. rechts sausten Abgründe. Je mehr er besaß. er hätte versucht. Geschlitzte trieben Yaks auf Abhänge. kam zurück. Sein Mund murmelte die Stationen. tranken Alkohol. als es schneefrei ward. Die Nacht nahm er ihr die letzte der achatnen Kugeln. Marseille . Zweimal stieß Stefan vor. was er besitzen wollte. sagte sie. Im Morgengewölk entblätterte die Spitze. torkelte. da das Unaussprechliche ihrer Ergebung ihn wie mit tausend Widerständen peinigte. Pegu. Die Hände hingen schlaff. . Er sagte nichts. Selbst ihren Gang. Ihren Willen schied er aus. Am Ende oben stand ein Bau. . Biegung. Ein schnurgerader Weg in Fels gemeißelt blitzte hinauf. Als das Licht das Fieber aus ihrem Körper warf. Am Morgen kam er: Aus. Er schwieg. . sein Blut ihren Adern einzuführen.schlug ihm das Gesicht auf. »Ich schlug dich nicht«. den seine Kraft um sie schloß und sie bedingungslos ihm gab.« Sie lächelte.

die im Kreis des Hofes brauste. trieb sie in den innersten Kern. die Flügel des Umschwungs geleiteten sie mählich. Sie lächelte. nach fünf Minuten kam sie bleich mit einer Tafel. sah ein gelbes Band. Sie überschritten den Steg. Die Ebene lag vor ihnen. Die gelbe Binde verschwand. fiel weiß im Bogen gegen den Grenzfluß. daß das Unwägbare in ihr. ein schmales Tal schmiegte sich entlang. war als je. Langsamer und vorsichtiger spie sie sie aus. aber das vergangene Jahr verließ sie nicht. Der Kreislauf faßte sie enger um die Mitte. bückte sich. es erzitterte. kam in den zweiten Stern. was er gesucht und nie erreicht. die Welle nahm sie auf. solang er gezwungen. Ein anderer wiegte an der Seite. glitt an ein Metall. stand abgestoßen vor dem Tor. es schloß sich hinter ihr. Ihr Bein tat weh im Torkeln. die ihr Gesicht überflog. »Komm«. strich nach zwei Stunden von der Peripherie. Sie glitt in die Welle. schritt mit. Dies schlug ihn ganz . sagte sie. Es war dunkel. wo sie sich über ihn schwang. die Nacht zischte in der Laterne. sie bog in die äußerste Peripherie. Sie kam näher der Kuppel am Mittag. Unter dieser Bewegung spürte er. das Gegentor schoß auf. sie konnte sein Gesicht nicht sehen. Die Türen sperrten. In seine Hand gab sie die Tafel.vierfachen Rhythmus. hochmütiger aus dem Herz des Sternes. Den Kopf gesenkt. glitt durch die Barriere in die innere Drehung. Gegen Abend zog die Menschen-Mühle mit Schweigen. später erst ward der Himmel heller. schlang sie ein. am Ende ein Tor. sprach eine Minute. ihm näher nun. Sie strömte durch das Brausen. Senkte den Kopf. das Licht fiel auf die Tafel. sie flog von Schleife in Schleife.

die sie umgaben. der mein Leben einfängt«. Cafés. Er verstauchte das Knie eines Tags. folgte ohne Zögern. Papierlaternen und Lichtern kam aus der Wölbung. die jede Schwingung seines Blutes in einer ehrfürchtigen Entfernung hielt. Sie häufte alles auf ihn. wurde stolzer. gab ihm die Führung. nahm es hin wie vorher. die mit schmerzlicher Glut ihn ganz erfüllte. fast unirdisch in der Ruhe der Fächerabende kreiselte ihr Floß. In diesem Gefühl fand er sich wieder. je tiefer er sie in Wahrheit erkannt und empfand. Aus einem Abend stachen Dampferlichter. sagte er wie im Garten Guildendaals: »Du bist der Wirbel. Frug ihn nach Weg. sprachen es nicht aus. er tat. Unter senkrechter Flamme entzündete sich ein Hafen. befreite sie in ihm die Freiheit. die Fäuste wuchsen. So entglitt sie ihm immer ferner. aber sie zeigten. und indem sie das sprengte. demütig. die Leitung gab. Dies wischte seine Erregung weg. und von diesem Augenblick blieb er in einer gefaßten Ruhe. Blieb die gleiche. was ihm Komödie schien. Leitung. ergab sich eine stillschweigende Harmonie. dessen Ränder sie bewohnten. da fraß ihn das. Eine Stadt mit Musik. aber er sagte es mit einem . den Ausschlag. seiden in der Berückung der Flötendämmerung. sicherer. Sie blieb erschrocken. und so empfand er die Entfernung. Als sie in der Bahn abfuhr. Als es ihn zu sehr bedrückte. was er bis zu diesem Tage als höchstes Vertrauen seiner Kraft in sich hielt. Sie übersah es. sie wünschte. er brauste auf. die sie wirklich von seinem Erleben trennte und zu deren Aufstieg der große Weg ihn noch trennte. Von sonst nichts. Sprach ruhig zu ihm von Wäldern und Flüssen und Dingen. was ihm das Ansehen. ans Herz. Sie aber unterzog sich dem ohne Betonung.zusammen. Von weißem Licht bespült. die Schläfen wölbten sich. Der Himmel hatte die Farbe des Perlhuhns.

. schmeißt auf. zerlegt . klopft. sinkt. Die Ebene glitt in dunklem Samt zurück. *** Sie sieht ihren schmalen bronzenen Körper im tiefen Glanz des Spiegels erscheinen. die Pupille sinkt. zu anderen Entschlüssen umgebrochenem Gesicht. was außer der leeren Halskette an ihrem Leib ist. zieht die Schließen an. mit dem kurzgeschnittenen Haar einem Mischling gleichend. Das Auge sucht. gleitet nicht mehr ab. bebend wie eine Trommel. Aus dem Aufschlag ihres groß bewimperten Auges blieb eine träumerische Bewegung in der Luft. Da reitet. aus der Einsamkeit her gesammelt und hoch schon über jeder Enttäuschung. die bald rot ward. grau mit tierischem Glänzen der Fluß. Innerlich voll Spannung. enthüllt. nimmt einen Raum. von ihrem langen Schenkel über dem Knie das Band. was sie erwittert. Sie nickte zurück. Sie reißt.schmerzlich veränderten. verschwindet. Von zwei Seiten durchwühlt sie den Menschenhaufen. hebt sich. ißt sie als Herr. Das Auge glättet. Dort klirrt die Glocke des Rockes um ihre Hüften. füllt einen Koffer. zu sich jetzt. Er fällt nicht vor ihr zurück. Im Palankin fährt sie ins Hafenquartier. fiebernd erregt. Fährt im Männeranzug im Wagen zurück. Verkauft die zwei Perlen. zögert die wundervolle kleine Brust in der Bluse. . zu einem Magazin. erstarrt. Ihr Mund hat einen hinreißenden aufbrechenden Zug. der Himmel berauscht. Sie reißt das einzige. Sie schloß die Augen und es kam nur das lösende Gefühl mit grenzenloser und gütiger Kraft: Schlaf. fährt zu einer Pension. Nach .

Sie konsumiert mehr Menschen. Sieht den Mut seiner Erregung. mäßigt sie ihr Blut zu Kühle. reizt ihn mit Geist. Selbst in der Maske des Mannes desavouiert sie ihn in seiner Beziehung zur Frau. In Nankingkleidern treibt sie sich am Hafen hin. kommt arbeitend an die. stärker. Sie bohrt von der anderen Seite sich ins Geheimnis. . führt ihn. Aufmerksam verfolgt sie die Ereignisse der Straße.spürt aber. öffnet ihr Ohr weiter. das ihn aufschwänzt. Als Frau zieht sie den Mann an allen Instinkten. ihn zurückgeschraubt im Thermometer seiner Begierde. seine Kameradschaft gegen das Weib. Sie weiß. Wollende. welche der Instinkt der anderen als Überlegene. Ungestört von weiblicher Schwingung trifft sie die Nüchternheit seiner grauen Stunden. Aufgaben ihn entflammt -. doch nur spielerisch und daher unbestimmt und ohne Verlaß). sieht endgültig vor Zielen. die Lüge seiner Frische gegenüber Weiblichem. Spürt seinen Blick im Ausschnitt. Außerhalb der Polspannung der Geschlechter empfindet sie die Indiskretion gegen jede Frau. von vieler Erfahrung her. und Enttäuschung peitscht sie auf. die Pupille sinkt. zieht ihn nach. Ihr Leben wird rastloser. wo Meinungen kreuzen. Starrt ihn an. demütig überlegen. Kräfte aufeinanderstoßen. ihr Auge wird heißer im Erkennen. dahinter erst entdeckt sie den Mann. hört. mit der Drehung der Hüfte. im Nacken. die Phantasielosigkeit seines Hirns. Teilt seine Barnächte. Kehrt zurück zu den Baggern.außen. Erst hinter dem Weib. erreicht die Grenze. Die Pupille sinkt. Visierende zeigt. Sie mischt sich. Lauschend sitzt sie in den Ecken. Treibt mit Smith vier Tage um die Fischeransiedlungen. die Pupille sinkt. der Mensch versagt. in der Einstellung auf Bauch und Besitz ihn als Klasse sofort uniform macht (wohl auch riskant und alles in die Wagschale werfend. Dürftigkeit seines Spiels.

Hinter dem Programm das Nackte. die Locken nach der Sternansammlung schwenkten. wird unermüdlicher. Aber sie hält nicht. Die Pupille sinkt. spannt sich nicht aus. aufgeregter Meute in großer körperlicher Bewegtheit Schaffender. Schwärmer. In der Tiefe die wilde Grimasse aus Kneipe und Bordell. fast nach dem Geruch. Schwenkt ab zu den Stillen. Die Menschen versagen. Sie zuckt die Achseln. feuert sie an. Vergrabenen. hetzt. der sie vorwärts führt. Erfolg des Ich. Nicht genug. das sie aus jeder Stunde anschreit. Sie sucht nicht für sich. Will. Im Klub mit Abenteurern spürt sie Fabelhaftes. Sein gutes Herz sieht nur den blinden Einzelfall. die sich einsetzt und stirbt. . Titus und Zwicker denken. nur Aufflammen ungezügelten Instinkts. auf seine Befähigung. Sie sieht einen Gentleman einen Hund mit Lebensgefahr retten. gläubiger. Mischt sich in einen Streik. Sie rettet sich in einem Bogen. durch den untrüglichen Instinkt. Doch sie läßt sich nicht schrecken. denkt nicht für sich. schmiegt sich an die Leitung. wirft sie nicht um. Sie schließt sich ihm an. mischt sich unter die Weiber. Nur Holzbein. duftet. Verschwenderisch. die Pupille sinkt. den sie sieht. pflegen. Muß. schwach fundiert. waren es Schwächlinge. spürt. Erstrebtes nur im automatischen Gang. rauscht mit Dessous. Hangars Angeschmiedeten.Transportern. Wo Ziele sind. Kein Handgelenk und Griff. und die Ergebnislosigkeit solch nüchternen Schwungs stößt zurück. wittert. in Kellern. doch unbrauchbar. Ringe. Die Pupille sinkt. Findet Abgegrenztes. trägt Armband. säubern. an Maschinen. Schon mißt sie den Einzelnen. Leid. Ehrgeiz. aber es vollzieht sich nur aus Rausch. richtet ihn nach ihrer Forderung. Traf sie auf Ideen.

sieht die Haut der englischen. französischen Frauen. Seglerin des Hotels. In der Dürre des Erfolgs selbst beschwingt sich ihre Seele zu größerem farbigstem Feuer. Folgt zwei singenden Vögeln. Dampfer rauschen. Die Figur eines Kapitäns schneidet sich aus einem Dampfer. In einer Barnacht singt die unsterbliche Stimme eines Dichters die Brüderlichkeit. In der Pension als Reiter. Wohnt ein Stück im Lande. Sieht den Saft aus der Erfahrung. Spannt sich in den Glauben mächtig zum Dehnen. sie mißt. Es sind Betrunkene. reißen zwei Lichtkegel zwei Figuren . Sie wohnt an dem Segelhalteplatz. Prüft. zeichnet sich auf sie ab die Struktur des Daseins. Die Haltung eines Kaufmanns zu seinem Diener verblüfft. bekommt schärferen Glanz. In der stürzenden Dunkelheit bauen zwei Parteien ein Duell. verwirft. wohnt an der Quarantäne. urteilt. indischen. Boote vorüberfahren. mildere Schönheit ins Auge. Schon wachsen Ansätze zu Plänen. wird braun wie die Eingeborenen. Sieht fischende Frauen im Abendlicht mit Bastkörben von Stein zu Stein springen.weint. Lächelt über die Hilflosigkeit des Geschlechts. Das Lid hebt sich. Die Pupille erweitert sich. beim Sport. Der Schall eines Agitators verzückt erregt. Lernt aus jeder der Sekunden. Das Raunen einen Slowenen in einem asyle de nuit sinkt ins Blut. strackser. Sinkt. Die Pupille sinkt. Sie folgt einer Revolte. Wohnt in einem kleinen Garten mit Holzhaus. beißt den Mund fest und sucht heftiger. Wohnt in Baracken. hofft. Die Heide schlägt sich um sie auf im Abend. findet den Hebelpunkt -. gleich einem Apparat. das Dreieck spannt sich über die Stirn.Empfindsam. daß sie eine Frau ist. legen Knipslaternen auf Steine. wohnt im Hotel als Dame. reift mit Brust und Hüfte in eine schlanke Rundung. Am Meer ist seine Seele läpsch wie ein Schalet. Der Blick wird grau. erschlafft.

Die anderen schweigen. schleudert die Pistole mit einer unbeschreiblich ablehnenden Gebärde auf den Rasen. reißt den Mann mit sich in den Wagen. Ein Auto biegt vor dem. Mit schief im schwarzen Bart gestrecktem Mund fragt Raffaeli: »Was geben Sie?« »Mich!« Gordon umreißt mit gierigem Blick ihre Figur. Ihres glüht. Ein Schuß pitscht. sperrt auf die gesamten Depots. tritt darauf. Raffaeli. Di Conti wiederholt die Frage kalt. Sie springt in den Wagen. bekommen Facetten. Sie nehmen sie kühl auf. verschenkt sich an sein Gesicht mit aller grenzenlosen Hingabe. glühen vor Licht. *** Jeden Traum sah sie in seiner Hand schon fertige Waffe. Sie hört ihn sagen: »Ich habe andere Aufgaben für dich. die . Sie sitzt den Abend zusammen mit Gordon. Raffaeli zuckt die Achseln. welcher schießen will. vibriert. Da lächelt sie. Sinken nicht. Ein Arm aus dem Auto greift die Hand. fast umgeschleudert. Di Conti spricht. offen. Keine Ahnung. Die von keinem Sou des Angehäuften seither nahm und lebte. Gegen Mitternacht werden außer seinem die Gesichter mißtrauisch. Di Conti.aus der Dämmerung. springt hinaus.« Die Pupillen stehen weit in Kreisen glasig erhellt. Sie sieht nur den einen. Sie weicht zurück. die Nase biegt sich skeptisch in den Flügeln.

Feuer und Lust seiner Kraft.ihm nicht schon zum Abfeuern geladener Plan. die Tag und Nacht die Fahrt umschäumte. Ihr kam nachts. das Erwürgende. Er stand am Schalter. wo ohne die Gemeinschaft das Ganze in Schlagschatten zerrann. daß er ihn schon jenseits der Ekstase mathematisch beherrschte. die Summe gezogen. gedacht. Agitation. was sie als Entfernung der Welten ohne Brücke sah. die Drähte. der von Marokko bekannt. in diesem Kampf zu führen. . im Pathos bloßer Tradition den Feind. Hatte gewogen. ging morgens neben ihr auf dem Verdeck. den Schornen und der Flutung diktieren könnte. Ihr schwindelte. Ihm war. wies ihr die Spannungen. die Rechnung gefertigt. Sah in dem Ruhenden. das gebändigt darunter tobte. aus ungeheurem Wollen geringe Distanz geworden. er in die See hinaus. War kalt geworden. besaß mit Nichts. sprach gelassen gegen die Schwerkraft. daß aus der ungeheuren Kraft seines Wollens. Der Traum machte ihr sein Bild wahnsinnig. Aus dem Herz die Flamme gerann ihm im Hirn. Trieb nun vor. sogar die Klingelzeichen der unterirdischen Erregungen. gegen die Anziehung der Kräfte. Gordons nicht ausmeßbare Aktivität folgte nur seinem Druck. Stemmt gegen die drehende Erde sich mit der Kühle des Überlegenen wie am Schalter eines Automaten. Er drahtete vom Schiff. Seine Kühle war unbeschreiblich über dem barbarischen Feuer. Selbst Raffaelis fanatische Unerbittlichkeit schmolz. verfolgt war wegen Desertion. Gordon. bedacht vor Ergebnissen. Sein Glaube war so ungeheuer. die alle überströmte. Aufruhr. Daseienden. ließ sie das Spiel seiner Muskeln spüren. ihm gab es keine Hemmungen in seinem Bau. geschaut. An ihm fand sie die Lösung. Doch Di Conti gewann ohne Kampf. seinen Rhythmus und Zweck dem Schiff. neue Bewegungen. wenn der Tag sie in die fassungslose Nacht entließ.

zeichnete Karten. gab Ordres. diktiert. lächelte beherrscht. Rettete darum Gordon. hatte einen Steckbrief wegen Agitation im Heer. in jede Tollheit sich werfen ließ. Das Leid der Irren. Das eigene Vaterland ließ Di Conti kühl. Raffaeli sah das Meer nicht. Sein Paradies war willkürlich. empfing Depeschen aus Genf. Massen aufzuwerfen. die tausendfaches Gefühl ihm geformt. Er selbst zielte aufs Herz Europas. Für die asiatische Welle hatte er Aufmerksamkeit. entwickelte sich im Lauf des Zentralproblems. Sein fachlicher Befehl. Kranken. gerecht die Erde zu nivellieren. Gegen Raffaeli hatte er die Kühnheit zum weiteren Schritt. sah nach innen. im Persönlichen so schwach zu sein. verglich. Gordon trat mit englischem Backenbart aus der Kajüte. tat einen Ruck. die umfangenden Reifen. Sklaven. sprach deutschen Dialekt. Hatte die Organisation es aufzuschälen. um von dort das Blut in den Körper des Erdteils zu treiben. die Macht. die aus Jahrhunderten rotierende Gesinnung zu stürzen. verglich die Leidenschaft der Massen. fiel später unter Raffaelis Durcharbeitung. nicht mehr. der Definitionen verachtete und aus der Berechnung. daß seine Eitelkeit ihn in eigenen Dingen das allgemeine verleugnen. falscher Sehnsucht endete hier. lauschte auf Berichte der Vertrauensmänner. erklärte. Zielte zuerst gegen den Kitt. der den menschlichen Bruch und Riß trug. das Militär. die sich nicht . stach nach Paris. maß die Stadien der Siedespannungen am Barometer. zögerte. es kümmerte ihn nicht. sprach. die Schaukel dann aufzutreiben.diktierte. die Gerechtigkeit zu verleugnen. um sie endgültig einzusetzen. setzte andere Spieler ein. ging geschnellt auf den Ballen. war bestimmender als Raffaelis Glut. schrieb. geschaffen. sah auf. Er kannte nur kalt Herrschende und Blinde. es lag an der Peripherie.

befreien konnten. nahm Besitz von Blut und Kräften in einer Durchdringung. Laternen blitzten. Es wurde dunkler. daß ihr Leben sich verankerte in ihr. Der Portier hatte Briefe. Bei der Ankunft wehte irgendwo eine Flagge. Er trug darum die Verantwortung seines Entschlusses mit präziser Automatigkeit. am folgenden putschte Marseille im Hafen. schob die Achsel vor. Gordon wurde verhaftet. hielt ein Papier in der Hand. Ein Kind strauchelte und stieß Raffaeli. mit dem er arbeiten mußte. die fast den Mond und den Meerraum mit hineingab in sie. Nie verließ sie das. »Gott selbst könnte sich nicht widersetzen. Vier Frauen . Wagte er das Sinnlose. in Nancy erschoß ein Unbekannter einen Oberst. Di Conti stand an der Reeling. Drei Tage darauf meuterte ein Regiment in der Aube. Um zehn Uhr betrat sie das Cafe Rue Guijas. die Hände über den Augen. Di Conti schlug zu.« Er hatte den Kopf zurückgeworfen. zitternd. Mit zusammengepreßtem Herzen. seine Welt liefe taub aus. Er verschwand. *** Als sie den Boulevard heraufkam. Sie nickte. Drückte sich bis zur Wand. Eine furchtbare Gonorrhöe. Zwei Tage vor der Landung kamen Nachrichten von Gärungen in Lyon. Die Nacht sprach er mit ihr zum erstenmal allein und lang. da ihre törichten Herzen die Erkenntnis zum Handeln nicht zu fassen wagten. sein Mund war blaß geworden vor Zusammengedrängtem. stand. nahm eine Perücke ab mit einem Zeichen innen. Sie ward erfüllt von dieser Stunde. verbeugte sich durch die Dämmerung Raffaeli mit Schätzung und Verachtung zugleich auf das Geld. Raffaeli an der Ecke. »Es ginge nicht ohne Sie«. sahen sie das Land.

ward um sie ein Kreis. Denis hierher die Kette heraufschwang. ein Zittern durchlief die Körper der Gruppen. sangen. gedämpfte. ohne Ton. trieb trotz der Frühe eine Unterschicht herein. Stieß ein Weib an. setzten. zischten vorbei.standen am Schießapparat. schnellten den Hebel. wütete in diesem Fleisch. stemmte ihn hoch. schloß sie fest. eingeschossen. breitete sich aus. Sie drängte weiter. Ein Mann nickte. füllte heftiger. Sie kletterte. ihr Gefühl faßte. Ihre Hände berührten Hüften. versehens. plärrten. Der Mund war noch schön: Ly. Wie von St. brach sich zum Apparat durch. Queues das Billard umkreuzten. Ein Mann sah sie fragend an. griff den Studenten am Apparat. Mimis saßen. faßte es . Während Mädchen an den Wänden hingen. Sie kniff die Augen zusammen. der Neger im Hufeisen ließ eine Tasse in der Schiene gleiten. der Rachen aufbrach. gewann. heiser wie Blech. Sie sagte etwas. fast laut. öffnete groß und sah dasselbe in dem Gesicht eines großen Mannes. ein Porzellan mit Gebäck. die sie nicht kannte. Eine Stimme drehte sich ihr zu. Sicher ging sie vorüber. Sie hörte Worte. warf ihn hinaus. Etwas schwankte von ihr wie Trost fest um den Tisch. zielten. bauten. schlugen vorüber. schossen für einen Sou die Freimarke zum Café für vier. an seine Brust. Eine Gruppe löste sich. Sie gelangte ans Büfett. glomm Stolz in ihrem Auge. sah in die Höhe. Hob rasch die Lider. neigte rasch den Kopf. Auf der Erde wieder wand sie sich herum auf dem Absatz. ein Mann stieg vom hohen Stuhl. Sah fest nach dem Eingang. schob einen Brief nach. Sie gab ihm einen Zettel. helle. Der Ire stieß sie zur Seite. die auch um die Dominotische schon brauste. der. Sie durchdrückte die Welle. beglückte eine Sekunde mit den Augen. Sie hatte Röte an den Schläfen. erhaschte sie mit einem Schielblick. schlang. Es bohrte hinter den glasigen Augen.

Nichts drückte sie mehr. Sein Blick tastete atemlos nach ihr. zog die Luft nach. Das erste Erleben des Blutes hielt sie zusammen. entzündet weit und hoch über ihm und seinem Lebenskreis. . Ein luftleerer Raum kam. Ein Trauring lag um seinen Finger. . . es würde sie immer verbinden bis in den Tod. nichts Eindeutiges. Dorther füllte es sich mit einem Maß reifer und übermütiger Freude. Über den Plafond strich es aus Jahren: Autos. ein Stern von Stühlen. daß in diesen Tag ihr Leben Fülle und Bedeutung erhielt. Sie kam durch. die sie zurückließ. Trat aus ihr hinaus. Durch Gedränge und Stimmen hielt ihr Atem. schluchzte in der Gurgel. Glühend flog es auf in ihr. Das Hirn faßte das Gefühl nicht.« Sein Auge war voll Geist. während er sprach. Le Beau stand gegen die Wand. sie wußte. Er hatte sie gesehen. durchbrach die Barrikade von vier Männern.« Bleich vor Angst ein Preuße vor ihr. Abgewandt. . ihr Sichsehen fest. »Ruiniert. ging mit dem Detektiv hinaus. deren Leiber alles abhielten. . Das Gefühl floß. nichts wischte das weg. sie fühlte. erkannte Daisy nicht genau. den sie festhielt. Zwei Männer hielten sie an. Sie aber. keine Tiefe. es lag zurück wie tot. Bleich sah er die Linie der Nase. wußte nur dies und dies und die. einer küßte ihre Hand. Feste. das Haus des Boulevard Raspail . Sie löste sich. ihm gehörig. schon war sie darüber. sie heulte auf. war der Eingang. Am letzten Tisch verwirrte sich ihr Auge in einen Glanz. hoffnungslos. bog eine Frage aus ihr heraus. bückte sich: »Gib mir zehn Sous. sie steigerte ihn über die Taxe. stolz. Der Punkt. mißverstand die Pause. der auf sie zeigte.? Trapez mit dir -Sau von Geiz .« Sie gab. Lys Stimme dahinter: »Combien .nicht. . die sie ihm gönnte. Sie hörte. . In der Bewegung der Hand erfüllte sie das Geben ganz zu Glück. ein Mann neben ihm.

riß. . Der Raum zitterte. Er hatte sie schauen gelernt. es gab freieren Raum. Sie reckte sich ganz hoch. Eine Kette schob vorbei zu den Nischen. Sie sah ihn abgeglitten von der steileren Aufgabe. Zum erstenmal grüßten sie gegeneinander wieder. Da begann ein Wirbel von der Tür her durch die Menge durchzufluten. es traf sie das Auge Di Contis. kam einen Augenblick Triumph in ihren Mund. Im Vorderteil hob sich Tumult. In ihrer Hand lag der Brief. eh der Kern sichtbar ward. die Luft kam ins Wogen. Er las nicht.Sie stellte sich daneben. sondern wie an keinem Tage heute zur Höhe getrieben. Häusernamen kamen herüber. Da sie nicht mit Worten dastand. Arme hoben sich. . sprach schon zur Seite. Die Masse zuckte auf. . Fester sog sie sich an dem Eingang fest. Doch sie hielt ihn nicht. rechnete nicht mit ihm. Schon löste sich ihr Auge hiervon. die Liebe gezeigt. nickte. die Masse brach nicht. ein Gang wölbte sich. Meerhaft wogte die Gruppe. Die Mitte drehte sich in einer Spirale. Was sie erfüllte. scharf die Straßenreihen. ihr Leib streckte sich unmerklich in diese Richtung. entflammt. der sich lächelnd nach innen hinein abwandte . durchdrang sich. Aus der Eingangstür kamen Kommandos. Wurde sanfter in den Lippen. Sie wurde gegen die Wand geschüttelt. Parolen. Bestimmungen erschollen. Dabei drehte die abgeschobene Kette neben ihr um. im Vorbeihuschen sah sie einen Augenblick Philippes Gesicht. unbedingter wuchs sie in die Richtung. mehr glühte ihr Auge dorthin. kam endlich mit dem Rücken an die Wand. Langsam trat ein häßlicher kleiner schwarzer Mann heraus. Ein Schild schwankte. Noch höher. unter denen sie litt. gab ihrem Hochmut Duldung für ihn.

An der Ecke kam in das Fliegende. sie an diesem Kadaver trug. verwundete Daisy nicht. bog sich tiefer. denn sie empfand es als Ende. aber wie alles Elend dieses Tages löste es Freude in ihr. Fand keinen Ton. durch die Wolke Karbol. Sie ging. zur Decke zurück. mit dem Mund zum Ohr: »Es wird gut sein. Von hier begann . hörte nicht auf mit der Tröstung. aus der pilzig Fleisch wucherte. Sie sprach weiter. stank.Nur wie er zur Uhr. Die Schwester beugte sich darüber. mit dem. versprach. Geduld. St. Sie ging durch den sonnenleeren Garten. hastig und scharf. wie heftig er sie erwarte. Drei Jahre spannten sich von dem Gesicht zu dem ihren. Es traf. Aber Renée hörte nichts. Stand an Renées Bett. Stolze in ihr eine Traurigkeit. blitzte der Glanz vor ihrem Auge. sperrte röchelnd den Mund kreisrund. schilderte. Quetschte sich durch die Haufen. unvergleichlich und bezaubernd in der Schönheit der Beine. schwieg langsam. in Lücken glitzerte gewitterig die Sonne. bog in Rue Monsieur Le Prince. in der Mitte eine Höhle. Das Gesicht im Krampf zerrissen. Sie spürte das Stück Schuld. aus dem Kopf eines jungen Mädchens traf sie ein verzweifelter Ausdruck: »Zu mir?« Zwei Augen kehrten starr enttäuscht. Sie atmete. Unmöglich seit Tagen. sah verzerrt plötzlich das Gesicht. trieb in ihr hinauf. nahm ein Tuch weg. die ihr Gesicht rötete. bewies ihr. sie suchte einen Ton.« Malte. Wie sie sich bückte. roch nach fauligem Gewebe. Die Lider fielen Daisy. sprach nicht mehr. neben der Welt. das. An der Tür hielt eine Hand ihren Rock. Schatten fielen aus den feuchten dumpfen Gassen. sah. Sulpice schlug halb zwölf. eilte. Sie sah das andere nicht mehr. Renée die Hüfttänze in Genf gewiegt. Die Schwester suchte Renée zu wecken. drehte um.

Sie hörte Erfolg. eine Lawine. europäische Mauern gesprengt . stand um Vier wieder am Observatoire. Unruhen in Bordeaux. Um drei brach die Masse los. Sympathieausstand in Mailand. Keine schöne Taube würde sinnlos zerstört. Plakate riefen das Volk auf. Der Verkehr stockte. . Streiks im Borinage. nahm es mit. Der Boulevard stand kilometerweit schwarz. kein Wahnsinn herrschte. Eilte. Um dreiviertel Vier waren die Häute gerissen. Es kam als Strom.das Glück. Sie empfand. die Gendarmerie überschritten. wie er sie besaß und erhob. kein Schoß zertrümmert. legte die Stirn auf das Hebelrad. die undurchdringlich ward. In der ersten Reihe Gordons Bild. nickte. sie empfand Contis Herz. neue Beziehungen trafen von Herz zu Herz. Freude ging über ihre Zunge. Eine rote Fahne auf Marseille. in Perpignan. zog langsam zum Montparnasse. küßte Contis Hand. Verantwortung und Glaube machten eine Sicherheit in ihr. Hinter den Führern mit Schärpen Di Conti. Malerei gegen die Legion. Um Eins kam sie Rue Guijas. Um halb Drei sperrte Gendarmerie die Eingänge der Seitenstraßen. Eine dünne Kette Polizei stand zwischen der wogenden Masse des Boulevard und dem Druck der Nebengassen. verarbeitete es . Meuterei in der Dauphinée. auf der Loire. verdarb. machte Bogen. tat Unrecht. fing alles Unglück ein. sie kämpfte sich weiter auf den Boulevard. . Gordon befreit. . sprang in einen Wagen. traumhaft befestigt in klarer Ruhe. Fahnen zeigten die Kolonnen. Die Seitenstraßen standen gepfropft mit Menschen. Alle Seitenstraßen mit hermetischem Druck in den Boulevard . nichts konnte es antun ihrer Entzückung. Der Zug schwankte. in Brest. Sie bückte sich. . machte eine Schleife. Die Straßen hingen voll Gedränge. Um Zwei begann die Demonstration. Kasernen gestürzt.

Weiber. Verfing sich in sich selbst. Er ward dumpfer in der Tiefe. Die Masse brodelte an der Spitze. immer höher. löste sich ein wenig. vereinigten sich. junge kamen. Hand hing so dicht an Hand. die Schulter. Apachen mit Tüchern. deine Hand. hallte. brauste. verbogen sich. Der Zug stockte. Die hellen Normannen. Studenten des Quartiers gingen in dem sausenden Ton. glühte. Die Fahnen hingen starr herunter. Einer sprang vor. Vor dem Zug schlossen sich die Fenster.« Eine Lawine kam vom Luxembourg. Die Kolonnen drängten sich. ballte sich tiefer zusammen. fast schreiend. daß sie sie nicht rührten. Sie brüllten sich zu: dein Kopf. Ohne Musik. Rue des Etrangers. kreuzten Rue Monsieur Le Prince. Es schoß los. dehnte sich auf die Seite. Schritte gingen in dem Boulevard. eine donnernde Stimme rief über den leeren Raum die Straße herauf etwas. Läden der Verkaufshäuser rasten herunter.hineingeplatzt. bewegte . hunderte. Rue Guijas. besät. mußte nach vorwärts. schwankte. ehemalige dunkle Soldaten. gaben einen einzigen Ton. schlug hinauf die Häuser. Sie lasen die Inschrift. das die erste Woge traf. Da brach die Masse. sie bäumte. Alte Gesichter kamen. die Kokotten der Hallen. Zwei große Fahnen flaggten über sieben Etagen herunter. hintereinander. Eine Wolke Schweiß brach aus. hing wie ein Haken im eigenen Fleisch. Straßenbahnwagen. Aus den Gassen bohrten Keile herein. Automobile dazwischen. der sich band. erregten. die Stimme ward lauter. verdunkelte in der Gedrängtheit. Die Häuser zitterten unter dem Druck. Ein Knabe von einem Baum schrie: »Es lebe die Freiheit. Araber. reckte etwas. Die Straße vor dem Zug war ausgestorben. in oberen Stöcken klirrten die Scheiben. daß der Stein an den Hüften knirschte.

atmete wie ein Pferd. die Flamme schlug vom Denkmalrand. über sich ihre Herzen. unwiderstehlich. hoch die Arme geschleudert. stemmte sie höher. machte Drohung. wankte und wuchs mit der Last. Di Conti sprach. fabelhaft sich entfaltend. füllte sie voll und rund. entleerte sie. Bäume im Weg. Der Donner machte das gefüllte Platzbassin totstill. Sprach. zog die Masse mit auf. stieß den Arm zum Kreis. Sprach. Dann gingen die Kolonnen als Fluß. strömten. Faßte rückwärts. Laternen standen. flutete. Ging auf der schmalen Leiste des Bassins hin und her. dichter heran. verklärte sie langsam. packte hinter sich den Kopf der . zwang die Stille noch tiefer herunter. wischte sie aus. warf sie auf. schwankten die Laternen. Michel. Wuchs. bog den Nacken zurück. die er hielt. donnerte. Riß sie rasend hinauf. füllte begeistert an. Zog die Reihen. In ihrer Mitte hoch. entfaltete sich mit einer ungeheueren Bewegung. Stieg höher. Die Kühle war gerissen. sanft einander verschmolzen. rang einen Augenblick die Hände. Formte im Reden die Gesichter unten. Bäume. Eine Sekunde zitterte die Barriere. hieb das Bittere in ihre Visagen. roch den Zorn aufgeballt. zerrte sie auseinander.sich. zog die Menge im Krampf zusammen. stand am oberen Rand des Denkmals. bestürzte Wut aus den Mäulern. den Autos. quetschte sie aus. vor den Wagen. Er bückte sich wie ein Ringer. Reißend goß es sich auf die Place St.

die Augen kamen zum Himmel. Warf die Drohung aus den Augen. Sprach. war fast bei ihnen. . löste. Daisy hielt mit beiden Armen am Sockelstein sich. Sprach. Dort stemmte es sich zurück. gleichen Schlag. Bäume. durchmaß mehr Menschen. riß die Herzen plötzlich steil. blühte aus jeder Haut. Scheinwerfer zuckten die Sätze. Sie sah Di Conti. tief herunter mit dem Gesicht gegen die Masse. unnachahmlich erschütternd. diktierte. zerfetzte. Es rollte herunter vom Montparnasse. der Leib drehte sich. schmiß viertausend gegen die Seine. Conti sprach. Die neue Woge wälzte heran. fiel nach vorn. kam näher. Conti sprach. inbrünstig. einzige Wärme. trieben in die Pulse. Er verschwand unter ihren Füßen. die Beine wurden mitgerissen. schlug aus. lächelte. Erreichte größere Distanz. drängten den Platz ab bis zum Kordon. Die Lawine brach los. warb. die Hemden. Laternen kamen über den Kolonnen gegen die Seine an. Stießen den Druck unaufhaltsam weiter. machte Spiralen. Einigte sie in eine atemlose Pause. Floß den Boulevard hinauf. erstarrte. schoß die Menge vom Platz. warf. stürzte sie gegen die Massen vor dem Kordon. hoch. Der Druck der Dreikilometersäule platzte den Pfropfen. gaben sich von Leib zu Leib. Sprach. Sprach. Die Hände Schallbecher vor dem Mund. Das Blut bekam eine Bahn. keilten gewaltig. Stöße kamen herunter. Gegen den Kordon Gendarmerie. Warf sich in die neue Welle. Sie drangen in die Herzen. Die Säule stieß weiter vom Boulevard herunter. über sich mit beispiellos schmerzendem Ruck.Chimäre mit beiden Fäusten. Sie drangen durch die Kleider. faßte wieder Fuß. verzehrte die Kraft. sänftete. schräg. die Röcke.

« Sie sahen in die kleinen dunklen Löcher. Karabiner auf dem Schenkel. einen Schuß in der Weiche. spieen heftiger an. Eine dünne Stimme rief: »Tirez. Die dünne Stimme schrie wie ein Triller. trieb einen Keil in die dünne Masse. gedrängt. ritten Kürassiere. Boulevards der Bourgeoisie. Eine Frau hielt vor Schmerz blaß die Hand zwischen die Knie. hatten einen Sinn nur. sausten. schrie ein roter Bart.Das Ufer herauf. die dunklen Löcher hoben sich über den Schenkeln höher. der Unteroffizier zeigte ein kalkweißes Gesicht. gleichen Herzschlag. »Weg du«. gedrückt. Körper an Körper gedrängt. Sie riefen: »Camarades. Arbeiter. Vom Brunnen fiel Di Conti. Hunde. rechts. schlugen wider die Gäule. gerissen. ein ungeheurer Schrei. auf das Metall der Drücker. abgelenkt. wälzte über die kupferrote Abendbrücke in die Stadt. durchdrang sie. Gäule zerstampft. kam seitlings auf den Platz. steiler. links. das Tier klatschte hinunter ins Wasser. Es knallte. feuerten in die Luft. das Herz der Stadt. warfen sich vor die Brücke. sie steckten brennende Zigarren dem Gaul unter den Schwanz. Der Stoß in ihrem Rücken stürzte sie in Massen gegen die Pferdeköpfe. Freiheit. Soldaten. Die Säule stieß durch.« Die Kürassiere zitterten. säugte sie. Von der unteren Seineseite durchstach eine Kompagnie von hinten enge Gassen. Vom Blut der Stürmenden ging es hinüber auf die anderen. Das Denkmal ward . Ein Mann gab einem Soldaten die Hand. Fraternisierend strudelte die Masse. Hunde. Ein Pflasterstein flog. Die Wellen kamen. Steine stoben durch das Licht. Ein spitzes Winseln. Die Masse floß in den Brückenstrudel. eine Richtung. Haarschwänze vom Kupferhelm auf dem Rücken tanzend. bewachten vor der Emeute des linken das rechte Ufer.

feuerte ihn zurück. Angriff steiler schrauben. Ruhm? Bot man so Geringes? Glaubte jemand. brüllend und wie aus Marmor vor dem Gewissen der Macht. Sie winkte ab. Zu spät. die Leistung verdoppeln. ging auf und nieder. hinter Bajonetten gesichert.« Sie hörte. Sie schlugen ihr eine Koppel auf den Kopf. die Verwundung wär leicht . das schlicht nur dem Ganzen wirkte. . biß sich in seinen Rock. steckte die Hände in die Taschen. Di Conti aufgehoben . . . dies sei ein Wort für dies Gefäß? Maß für diese Tat? Dies Geschenk für Narren und Kinder wagte Geschwätzigkeit hinzugeben für Blut? Behängte diese Maske ihn nicht zum Komödianten . gegen den neuen Kordon. Sie konnte die Hand nicht rühren.« Deputierte sprachen: »Wir werden ihn befreien. Hinab mit Geschwätz und Trauer. warf sich herüber. Dame. . stand sein Gesicht doch. Ein eisgrauer Glanz kam aus dem Blick. Freunde nahmen ihre Hand: »Wir werden ihn befreien. Dann empfing sie. unbedingter sich mühen. Conti schleppten Soldaten durch die Gassen in die Métrohalle. Kühl. noch einmal flüsterte sie: »Conti --. Ihm werde des Volkes Stimme dauernder Ruhm. Aber er lebte. Daisy warf sich auf ihn. Daisy ward zurückgetragen. das Ziel erreichen. Eins war zu tun. das Gesicht von ihr ward schwarz. Di Conti mußte frei sein.« Der Schlag der Masse pulste herauf zu ihr: »Wir werden ihn befreien. Sie nahm es auf sich. Allein. . schäumte auf. die Augen im Dreieck. Zwei Tage war Daisy irrsinnig.« Die Masse begriff. . steif. Ging einen festen graden Weg. . ließ nicht nach.umzingelt. Ein Druck kam auf ihren Kopf. Sie reckte sich. Hierfür war zuerst zu leben. lachte. ging zurück.

Damit fuhr sie die Champs Elysées hinunter. Die blaue Seide der Wände. Sie legte ihre Hand auf den Tisch. . Ein Wachtraum im Keller sprang auf. sagte immer ein Wort. stutzte. der elegisch das Kinn rahmte. Über die Teppichstufen des Ministeriums. Aufgehalten.Die Lichtflut stieß Breschen ins Dunkel. Bäume streichelten die Luft. Sie drückte ihre Hand fest in seine. stieß eine Tür auf. Eine Stunde. zögerte. . Fünf Minuten sprach sie mit einem eleganten Herrn mit exotisch flimmernden Augen. das Papier knitterte. der geschwungenen Stühle verwirrte. dreigezackt brannte ein grünes Gaslicht schmetternd gegen den Kalk. Sie sah einen Schatten. lächelnd. Sie gab ein Telegramm auf an ihren Vater. bog. Als sie sie zurückzog. legte ein Bündel in perlgeschmücktem Etui auf die Kante. die auf einem Brabanter ritt. . hielt. Darauf gab ihr der Herr seine Karte mit einigen Worten. gehemmt. vor Achselzucken. er löste sich von der Pforte und glitt an ihr vorbei. Ein größerer Salon. trat ein. . Sie ging mit raschen Schritten an den Tisch. sie stand in einem Salon. die Karte vor sich . Ein schöner Mann im schwarzen Schnurrbart. Ihre Karte lief vor ihr. In einer Schleife glitt der Wagen ins Riesenbassin der Concorde . Sie fuhr darunter hin. . sie lernte die Teppichmuster. mit der Karte durchbrechend. Sein Blick leckte nach ihrem Hals. fiel auf den Tisch. er verneigte sich. In der Mitte eine Jungfrau. Die Seine floß gläsern unten. Helligkeit und Süße wob in den Zweigen. Sie trat in das Büro ihrer Gesandtschaft. unbeteiligt. blieb etwas. Sie ging durch drei Räume. ein Wort. ein Wort. der Wagen glitt.

Er war nicht groß. Ein drittes Gesicht sprach mit ihr. Versailles wuchs zwischen seiner Geste. ging zum Fenster. Er trat zurück. welcher Zug. sah auf ein knallendes Buchenholz im Kamin zerstreut. Er stand auf. Plötzlich schlug er die weiße Hand. sie folgte. in der Tat. Kanadische Jagd. Italiener . bis er genau sie sah. besorgt. hinkte. er las. Pelze darin seien. . die Brauen seidenschmiegsam ineinander sich wölbend. Sie stand auf. die nicht welk war. Er blieb gleich. . der Kopf fuhr auf. die Stimme schlürfte etwas. eilte. elastisch in dem Knie. Eine Fahrt über St.« Sie sah nur seine Brauen. er kannte es. schmeichlerisch. sein Blick prallte ihr wieder ins Gesicht. Er neigte das Kinn: daß die Oper Ballette belebe. führte herauf. Er sah auf die Erde neben seinem Schuh: »Ausländer? . Lauernd. ein Monokel an schwarzer Schnur flog ins Auge. stieß an die Zunge. . äugte. hinunter. indem er ihn kaum berührte. laß gegen das Knie. Er notierte den Namen. Sie wartete. Erschreckt.« Er läutete. Malo. stand auf.Ein grauer schmaler Herr trat ein. . lauerte. Er spielte. pausierte. Setzte sich wieder. Er hob sich halb: »Wann darf ich den Wagen senden?« Sie knotete die Hände: »Neun Uhr. sie sah sein Gesicht nicht. die Handbewegung voll zarter Höflichkeit. murmelte. Er führte immer. trommelte mit den Fingerspitzen ans Glas. Blut schoß ihr auf unter dem jähen Anprall. ruhig.ob ihr Wagen warte. hinkte nicht -. daß es käme. Die Lippen Daisys saßen wie Tiere aufeinander. kam langsam näher. sah ihr mitten ins Gesicht. flüsterte ihn nochmals. schob mit drei Fingern einen Lehnstuhl zurecht. In seiner mageren Hand spielte ihre Karte. Seine Grazie schmeichelte sich in ihre Haut. als sie sich schon wandte. mit Märzwind. die Quadrille Fribaurts. faltete die Lippen. ein kakadufarbener Page öffnete geräuschlos eine . ging ans Fenster.

beherrschte und durchtrieb sie unausdenkbar an Berufung. die sie erblaßte. Was konnte noch kommen? Ein Telegramm Fidleys: Pa tot. Sommerhimmel erbrausten. Di Conti war in ihr. voll. versteinte an den Schläfen. war Di Conti tot. Sie legte das Papier auseinander. innerlich lediglich gerichtet auf das Ziel. Fuhr in den Luxembourg. abgeschüttelt. schlief. schwankte. Als Daisy morgens heimkam. was sie verlor. badete. Sie ging gestärkt. frühstückte. Geballter als im Menschlichen. das alles hinter sich hat. zarter heraushob. mehr heute als je. Sie verlor kein Glück. ausbiegend aus ihr mit einer Glut. verdrehte die Iris. Stand auf am Morgen. um so ungeheuerlicher fühlte sie aus sich brechen das Bewußtsein der Stärke und der Sammlung. verzerrte die Zähne über die Regie der dritten Republik. Blei in die Knie. Eine Ruhe umgab sie. fuhr zurück. Allein nun empfand sie. Sie bog die Lippen tiefer. Vermächtnis besaß sie. . sie speiste. ließ sich massieren. Nichts war zu schlagen. zwischen Wange und Mund. Verdi rauschte. wunderbar entzügelt. Unverlierbar. die selbst die Einrichtungen der Küche pragmatisch ordnete. traubenhaft geschwellt. Je mehr sie spürte. Am Abend in die Oper. legte es zu dem anderen. die den Schmelz der sehnigen Schenkel und das flimmernde Spiel der Hüften unter der kleinen Brust begehrenswerter. Vierundzwanzig Stunden vorher speiste Conti. selbst ohne Erkenntnis und Bedeutung des Opfers.Tapetentür. wie gefüllt und selbst sie war. bekam Kälte in die Finger. Sie kam hin mit einem Gehenlassen der Glieder. Sie besaß sein Werk.

»Ich komme mit. Ein Kreis mit heißen Wallungen bäumte um sie. dem Reffen der Leinen. Gedörrte Fische hingen an den Felswänden. Sie machte eine kindliche Gebärde. . . Er fuhr mit der Segelyacht nach einem ungewissen nördlichen Punkt. Arzt. Sie mußte weiter nach Christiania. allein. Sie wurde klug verführt. Der Körper hielt stand.j . Nach zwei Tagen stand sie am Hafen. Granit. Ihr Mittelpunkt blieb unerregt. wie sie die Ufer hinausfuhren. doch ungeheuer in der Berührung mit schrankenloser Natur.« Schneehühner: »j . Christianias . rote. Die Fahrt im Zug war dumpf. wünschte. sagte. ak. . mit denen der eigene sich schön traf beim Rauchen. grüne Häuser wie Spielzeug. Riffe türmten sich wie steigende Esel. Fidleys Telegramme.*** Pa tot. Sie badeten in einem Fjord. traf Fribaurt nach einer schmerzlichen Sitzung. dennoch voll Glut.« Die Tage füllten sich mit dem und jenem. Papieren Contis zu Freunden nach Kopenhagen. befahl Erholung. . abends ward das Wasser papageirot. Ungenauem. ak -. ausgespieen fuhr sie. Weisungen stäubten. Inseln kamen. Raffaelis Bruder. Sie fuhr mit Briefen. Der Platz der Zusammenkunft war leer. Jerkins. Der Geist sah manchmal Bilder. bauh. Es geschah am Horizont. . Auf den Klippen saßen Rypen: »ka . Urblasen erstarrt. Es geschah in der Ferne. . schaukelte bunte. Er verstand. Sie nahm es sofort. Hinaussehen auf glatte See bis zu entfernten Dampferwolken.« Es rauschte. Syg einem Mann gefolgt. Menschen. deren Geist abgewandt war.

eine Wolke Papageitaucher. Ein Tal kam aus den Felsen gegen das Meer geflossen. . Sie übernachteten im Dorf. schlugen Atouts auf den Boden. blau an Lee. grün. schwärmerisch. Die Lappin wurde aufs vordere Verdeck gerufen. eingekeilt. sein Finger überschrieb die Gegend: »Nördliche Lepra«. das Weib lauerte. legte klatschend mit fetter Hand ihre Karte nach. Sie spielten Karten.größter Jäger. Stunden. Das Steuer war angebunden. . Die Segel schlappten plötzlich. die Luft ging ganz stät. sahen sie ihn im Glas oben wie ein metallenes Insekt flitzen in Stemmbogen und Telemarks. Licht schleuderndes Haus.« Ein Schrei. Fribaurt und Jerkins lagen auf dem Bauch. Das Morgenwasser zischelte . Sie lag unter dem Segeldach und gab statt seiner acht. kroch in die Kabine und schlief sich aus. führte sie dennoch heran. klatschten hohl hin und zurück zum Großbaum . warfen den Fock aus. die wie . schon zur Ebene zu. Die Windtrommel saß in dem Segel. äugte schielend mit schrägen grünen Augen nach Daisy. hing über Sandwüsten ein weißes. eine Musik umschwirrte sie . Kam mit Schneeschuhen aus dem Gebirge. ehe er einlief. Der Kreis war verseucht.« Der Schiffsjunge schloß die entzündeten Augen. . zuckte. sah Daisy ins Gesicht. lernten die Lappin zum siebentenmal an. schmetterte. Die Sonne malte auf den Holzplanken. . Am Ende. Zerfressene Gesichter sahen aus den Fenstern: »Hüten Sie sich. Jerkins führte im Bogen heran. Er zuckte die Achseln unwillig. Die Nordsee leckte gierig. »Geh in meine Kajüte. . Das Weib mußte sich legen. Sie gingen zurück. . bekam einen Rippenstoß. stieß auf ein Signal mit der Kupfertrompete dazu.

die Lappin in Hosen an der Gaffel mit klebriger Behendigkeit . verlor einen Haufen Geld und lachte. Fribaurt lächelte ein Diplomatengesicht: »Zu grob. die schrie. zog ihr. . hielt die Shagpfeife in der Hand und warf die Karten auf.« gähnte Fribaurt. . und hat es nicht gewußt. die hinter ihnen her war. Dann bluffte er wie toll. . . . schaute zu Daisy: »Die phantastische Quote . . fischte sie herein. eine Möve. legte es wieder auf den Bauch.« Das Segel aufgerefft. bei jedem Verlust aus Vergnügen. welch verschwenderische Tollkühnheit des Glückes .« er bog sich vor Lachen über Fribaurt. die Sau . schwand. . Sie lagen still. zu schick . meine Freunde. Er fuhr mit der Hand in den orangegelben Flaum und ließ die Federn einzeln zu Daisy fliegen. das Meer ward tierisch faul. Jerkins sprang auf. eine Brise kam. Jerkins schoß.« Weißbrüstig hing eine Brise vor dem Meer.« Er legte auf: »Street. »Schöne Frau von der Seefahrt. Jerkins hob das Weib hoch. Sie wälzten sich zu zweit: »Royal Fluch. . legte die Karten der Lappin nebeneinander: »Zu früh . Fribaurt band ein rotes Tuch um den Kopf. »Was hat sie?« Jerkins hob die Hand von der Kartenflöte. Geigen im Baum. . Plötzlich schob Jerkins auseinander. Umgewendet: »Die Sau . stieß einen Pfiff aus. zuckten die Achseln. Der schaukelnde Wind ließ nach. der Bogen sauste heran.« Fribaurt sang mit dunklem Bariton. »wir haben maßlose Zeit. griff hinüber. .« Die anderen warfen zusammen. runzelte die Stirn.« Fribaurt zur Lappin geneigt: »Süße Freundin. ein dunkler Frühstrich vor ihr her wirbelte das Meer mit einem bläulichen Schatten. Kopf und Atlas ein wenig auseinander. . Vorbei. »Welche Harmonie.« Jerkins teilte aus. auf dem Rücken liegend. der Tag stand still. .Rypen zirpten.« Die Lappin kroch ein Stück davon aus Angst auf dem Leib. . . . flog eilig nach dem Land.

kalt: »Holla!« Jerkins stand am Großbaum. . als blieben sie festgehaftet wie Brennpunkte in dieser Ovalen von Himmel und See. . . die Brust aufgesogen wie ein Schwamm: »Hall . »Haltet Ihr die Wette nach Aarvik?« Sie lauschten. als bewege sich keines. klemmte die Wange ans Holz. lo . . Das Ufer neben ihnen. . lo!« Eine Pause zitterte. was er norwegisch rief. Dann eine schneidende helle Stimme: »Am Arsch.leierte am Großschot. dann kam die Antwort. Auf ihm fuhr in gleicher Linie wie sie ein Pferd. flog hinaus . Jerkins. nun fuhren sie in der Windschwankung parallel. Daisy verstand nicht. die Hände vor dem Mund. flach und groß wie ein Kanoe. Fribaurt schmiß das Ruder herum. nicht das Pferd. der Stoß kam und erzitterte jeden Nagel. Sie fuhren nebeneinander. . eine rötliche Spirale. die Gaffel wechselte . scharf vor den Himmel gelegt. . . In silbernem Regenbogen hing eine Springwelle an Lee. Sie sah . Der Damm bog landeinwärts. . . tänzelnd lief das Boot. Es zog ein Karreol. Jerkins quoll blau am Hals: »Hallo . Fribaurt zog die Augen zu Schlitzen zusammen. .« Sein Pferd sprang über eine Wolke. Der Wall schickte vier Echos herüber. Sie starrten hinüber. . das Segel wechselte. . Jerkins wickelte. die dünnen Echos quirlten . Die Blase des Segels neigte sich schaumig gegen das Wasser. o!« Sein Organ schlug den Wind mitten durch und traf drüben auf. Keine Antwort von dem Mann. ein hoher Damm. . Es war. machte einen Schifferknoten mit den Daumen. nicht sie. Drin saß ein Mann. y . . Der Wind zog stärker. sie kamen dem Ufer näher. . die Lappin ließ das Segel zwischen zwei Tauen herab. . Fribaurt deutete mit der Spitze der Pfeife nach ihm. Staub ringelte sich in einer umgelegten Säule hinter ihm.

»Kotzt Lumpen«. dahinter die Ebene vom Morgen . Ein Schock Matrosen lungerte um die Kneipe.« »Dåd og Pine . . Der Schiffsjunge fletschte ein Grinsen von Ohr zu Ohr. sie schrie: »Dumme Schicksen. Einer stieß mit dem Knie einer Magd in den Hintern.« schrieen sie. die Terrasse mit Bäumen. Ein helles Wirtshaus mit einem Garten. Sie drängten nach. »wir scheißen auf das Verbot. . . er trat dem Mann auf die . Der Wirt schmiß sie heraus. Er nahm es herunter. verschwand in einer Schlinge. . unten am Fluß mit roten Dächern Aarvik . graue Zipfelmützen im Nacken. Daran verstand Fribaurt die Antwort. einer zog den Wirt an einem Westenknopf neben sein rothaariges Gesicht und flüsterte in sein Ohr. Nach einer Viertelstunde klapperte sie an hinter dem Haus. er wandte sich zu Daisy und lobte die Farbe der Mövenfedern. um eine Halbinsel. »Ein kleines Faß. sie schüttelten die Fäuste. . das Pferd kulminierte. . . gingen im Beiboot ans Land. Sie warfen Anker. seine Zunge hing raus vor Wut. Jerkins warf das Ruder herum. .« Der Wirt zeigte auf ein Holzbrett. idyllisch unter dem Berg. Der Wirt brüllte auf. Sein Schnurrbart zuckte.nach Jerkins. die Karriole kam in die Schleifen des ihnen zugewandten abfallenden Teils. Auf seiner Spitze hob sich eine Flamme Staub. halste. am Ende des anderen Abfalls lag unten Aarvik. die flimmerte . . Auf der jenseitigen mitten in der Spirale peitschte der Fahrer sein Pferd. . hielt es sich vor den Bauch. einen kleinen Fjord. Der Berg hob sich von zwei Seiten. stieß ihn in den Magen. Er machte ein verschlossenes Gesicht. Sie maulten. das Ufer zog sich tief zurück . daß er wie ein Messer einknickte.« mit Knie und Faust drückte sie der Wirt die Steintreppe runter.

steckten die Hände in die Taschen und johlten. Der Geprügelte riß plötzlich dem Wirt die Hosen auf die Knie. Eine lange Nacht voll Geräusche.« Die Zimmer lagen nach der Seite des Flusses. .« Daisy bog sich zu Fribaurt: »Wer ist Sven Mair?« Fribaurt lächelte mit dem Schnurrbart. . sangen. ich schlag dir in die Fresse. Jerkins schlenderte. seine Matrosen rieben sich die Hände an den Hosen. . Der Wirt verzog das Maul. Der Fremde winkte. Die Matrosen quakten herüber.« Wieder gab es einen kurzen Krach. ins Haus. Die Hunde bellten. . stellte das Brett zur Seite. strich seine Hand mit der anderen: »Jerkins Feind. die Matrosen kicherten und verrollten sich langsam. Er schrie durch den Radau. Der Wirt dienerte. »Hafer . rollten langsam in ihre Kabinen. »Wer?« fragte Fribaurt. Ein Faß rumpelte. .« Der Gaul hob den Schwanz und strich einen großen Furz. Kurz die Stimme des Fremden unter seinen Leuten. Zwei der Leute schirrten den Gaul aus. »Abgerissen. Sie sahen den Aussteigenden nur vom Rücken. Der Fremde sprang ins Haus. da die Matrosen sich beschwerten. die Hände in den Taschen. bewegten sich mit den Hüften vor und zurück. »Sven Mair. Das Meer stand in uferlosem Schweigen. Die Felsen kühl und geheimnisvoll über . schielte giftig zu den Abtrollenden. der sich verkroch. Er rief nach dem Weg über die Brücke.« Die Matrosen gröhlten. Aus dem Bootshaus soffen die Matrosen in die Gegend. mir ein Bett . Da fuhr die Karriole auf den Hof. wurden plötzlich still.Schenkel. . schlugen sich die Schenkel vor Lachen. Der Fremde warf seine Gamaschen einer Magd zu. dann Stille wie Blei. kam zurück. »Had djävelen .

Schreiend warfen die aus den anderen Karriolen sich auf die Gäule. »Sven . . die Farbe der Augen -. Zwei Karriolen rollten vor das Haus. bleierne Stille. . fiel mit dem Rücken auf das Bett. Ein Pfiff. schrieen: »Sven. schmiß es in seine Karriole. sah nach dem dritten Gaul.dem Wasser. die Pferde bissen schaumkauend auf dem Eisen. die Gesichter schauten hinauf. In der Helligkeit sah sie sein Gesicht.alles sichtbar. hieb besinnungslos in sie. Da wuchs aus der Nacht der Schlag. ein Schatten lief vor ihm rasch über den bläulichen Boden. Plötzlich riß sie wilder Spektakel auf. nahm zwei Pferde. panische Stille . Schlaf und Wachsein verschwebten in einander. Angelgeräte auf den Wagen.« Schritte gingen über ihr. Der Fremde drehte sich um.« Da trat er heraus aus der Tür unter ihr. stürzte wie eine Feuersbrunst zum Herz: _Dies Gesicht ähnelte Caspare Symes. . hörte Pferdegeplätscher im Wasser. zwei Rufe.« Sie grinsten nach oben. Sie eilte ans Fenster. Er hatte Lachszeug über der Schulter. Drei Burschen bläkten die Zähne. bis an die Knie im Wasser. krempte die Hosenbeine bis zum Bauch._ Sie ging vom Fenster zurück. ihre Ohren. Die Nacht war weiß. ein gedämpfter Ruf von oben: »Skideriks. Kupfriger Schein spann über die Landschaft. sie schloß unter ihrem Druck die Augen. trieb sie in den Fluß. . Stunden gingen. Im Plafond über . Ihre Nasen.

und wie von einem Wellenbrecher rauschte ihr Leben davor zurück. . sie sterbe. schloß die Augen. sie schrie um Gerechtigkeit. Kämpfte mit dem Kopf. Das Meiste umsonst getan. Ihr Herz zog sich zusammen. Da stand es innen in den Lidern mit einer Zärtlichkeit des tiefsten Schmerzes und sah durch die Iris ihr in die Brust. die er brachte.sich sah sie das Gesicht. Bestimmung des Leibes. Nichts blieb außer ihm für sie: Dinge eitel. die sie lag. verzweifelte. Höllischer Schmerz verzehrte ihr Auge. überwand ihre Sehnsucht. Da drehte er um und erfüllte sie mit Seligkeit. Menschen verworfen. das sie gelitten. ohne die Glieder zu bewegen. Winkende. die nicht zielte in diesen magischen Punkt. peitschte sie auf. glaubte. als sie am entferntesten schien. Kein Leid. Keine Sehnsucht. was sie größer füllte. Es füllte den Rahmen. Rufende. sie erkannte die Rechenschaft über ihr eigenes Lebens. sah weit vor sich die Aufgabe. ungestüm. Derselbe Ausdruck in seinen Zügen mit dem Unbekannten. der Sehnsucht unerfüllbar. das Gestreckte. Der Schmerz ward so tief. daß sie ihn nicht mehr ertrug. Erschöpft sank sie in die Kissen. was sie erduldet. Eingebrannt im Boden glühte es sie an. ohne daß es bestimmt war für dies. wandte sich ab. Er schlug als Zentrum in den Kreis. . Stunden. So unerbittlich klar stand in dem Kontur das Glück. Er hob sich. forderte. die alles an sich rief. keine Handlung. starr. nicht erfüllt seither. wandte sich an Gott. ihr Blut. Sie warf sich herum. im Traum des Hotels neben Renée. . Sie starrte durchs Fenster. Langsam wuchs sie aus dem Zweifel. kannte. den sie gelebt. der im Traum ihren Bauch umschlungen in der Nacht Le Beaus. . Mit tödlicher Schärfe riß ihr Dasein herauf.

Das Kupferbergwerk glühte aus dem Fels. erkannte. als ein Boot unten vorbeifuhr. Aus Di Contis Atem kam die Befreiung. Sie lag. . hob das rosane frische Maul. Sie ging weiter. das Georgskreuz. . das Spiel der Wage ging hinab. ihr großes Glück. Sie ging. Verzichtete. Legte den Kopf weinend in die Hände. . Wohl lag zwischen dem Kopf und allem Geschehen eine Kluft. an allem. unerreicht noch vom Licht. Aus der Wiese kam ein Gaul auf sie zugelaufen. Das Silber zitterte heller. sank der Kopf auf der anderen.-. Gab es hinüber in das Unbedingtere. . Oben das spitze Tal. Gezackte Wolken am Horizont . Der Staub ward rötlich. schon vorüber.-. Sie ging hindurch. wölbte Licht. die Augen wie Stein. Gab es auf. Sand . Die Riffe des Kessels ballten sich dunkel. Entsagte. . ließ es. gab sich auf und ganz in die Aufgabe. Eine Fahne wehte. aber tief. Die Sonne kam. Lief davon. Ging hinaus über die Schwelle. Fahlweißes Licht prallte ihr entgegen. hielt. Sah zum ersten Male das Unbeschreiblichste. von der anderen . am Nichtgewesen. Sie stand vor dem Haus wieder. die Ebene kam. die Eidern weich geschaukelt in der Bucht -.der Tag stieg. Welch unendliche Kühle des Sommermorgens. Litt. legte es auf ihre Schulter. Welche Frische des Blaues. lösend.Und je mehr es in ihr glühte und Di Contis Glaube und Ziel sich erhellte auf einer Seite. was sie versäumte. . Mövenflügel in Spiralen hoch sich schleudernd . . Sonne leckte darauf . die nichts überbrückte: nur ihr Blut. hart. . Sie gab es. Die Arme standen etwas ab. Dann stand sie auf.

. Die Tür weit offen . das. Aus einem oberen Fenster sah ein blauzerquollenes Gesicht. . sie hing das Tuch an den Ständer. durch sie hin. schlug Schaum mit einer Bürste. Sie schaukelte das Wasser in die Wanne. Ungetrübt durch Schmerz wehte es rein in ihr auf. schaukelte den Zuber mit den Henkeln auf der . bog den Draht. goß den Zuber aus. stülpte die letzte auf die Neunzehn. nahm Soda. wusch die Wanne aus mit Seife und Sand. zwischen der Ebene und dem Gebirge lag. Nun kamen die Näpfe. ließ heißes Wasser einlaufen. Sie wusch den Nachtstuhl aus.« Der fünfte Abschnitt Die zwanzigste Schüssel . Die Liebe quoll verdichteter in ihr. es dampfte nach Kaffee. Eine grelle Stimme: »Was wollen Sie?« »Hinein. griff in Schmierseife.Seite. schabte den Kalk innen ab. -.»Durst. . Mit unerbittlich weichen Buchstaben stand über dem Eingang vor dem Himmel geschrieben: Hilfe den Menschen.« Sie brachte Wasser an ein Bett. ein Nabel. Sie schlug die Augen auf. . Sie schaukelte den Zuber in die Badewanne. Mit einem Zangenpinsel fuhr sie in den Hals der Urinenten. Das Wasser sprudelte.

»Meine Zahnbürste. Es stand zum drittenmal mit Blei geschrieben.« Sofort wichen sie zur Seite. .Wanne unter den Hahn. Stuhl hinaus. .« Ein Rippenstoß . »Laßt mich durch. Der Ofen wurde nicht repariert. . die Stichflamme schoß in das Zimmer. es lief nicht mehr. schob den Schalter zurück. »Langsamer öffnen«.-.« Sie wartete ruhig. . an der Decke das Licht losch aus. In der Dämmerung wusch sie die Becken im kalten Wasser. sie torkelten im Korridor. Sie schob den Schalter langsam herum und hielt ein Streichholz daran. Sie öffnete langsam. Der Ofen explodierte. . . Sie bückte sich unter den Tisch. »Deine Zahnbürste -. nach oben die blaue Flamme.« »Schlappmaul . Jedesmal untereinander. Pinsel. notierte es. »Langsamer sage ich . Der schmale Gasofen an der Wand spie nach unten Ruß. sagte eine Stimme hinter ihr. .--« Der Mann winselte. Im Klosett keifte es. . »Schreiben Sie auf: der Ofen wird repariert. Die Türe fiel hinter dem Arzt. Dann trug sie Bürste. . Langsam öffnete sie. Neues heißes Wasser . Sie sprang in die Flamme.« Sie nahm ihr Buch. . meine. es donnerte. Das Klosett verschlossen: »nicht in Ruhe einmal scheißen . . das Gas knatterte irrsinnig. Auf dem Gang standen Sechs vor einem Tisch in Hemden und wuschen sich Hals und Brust. entzündete das Holz.« Ihr rußiges Gesicht sah um.

das Brot. wusch den Boden auf. Große Scheiben gingen ins Land. zog die Wasserspülung. Aus jedem Bett ragte ein Bein. die andere band ihm die Hände fest. scheuerte sie. ein junger Mann warf . . alle belegt. Sie schloß das Fenster. Achtzehn. fuhren die Betten herüber.« Die sich wuschen. Arm um Arm. Naga hing in ihrem Arm. Daisy trug die Wannen hinaus. »Daisy . ungekämmt. Ihr Name flatterte zweimal im Flur. Die Luft roch scharf nach nassem Tuch. schrie den Mann an mit drohendem Baß. ließen trocknen. . rieb sich die Augen mürrisch. wich ihr aus. In dem Zimmer standen zwei Kolonnen Betten. Sie stand neben einem Bett. . und lag in einem Gefäß mit Wasser. Sie ging mit. senkte den Blick. tuschelten nur noch miteinander. bewältigten die andere Seite. wuschen auf. Sie machte das Fenster auf im Klosett. daß er nun hüpfte im Bett.« Bittender Ruf. Sie nahm zwei Beine. . Sie gingen über zwei Korridore in den höheren Stock. Das siebente Bett . Mund an Ohr. Der Schnee draußen schimmerte frostig. rieb das Porzellan glatt. . Als er sie sah. ein Arm . Sie fuhren die Betten in die Ecke. hob sie hoch. Die Dicke gab ihm Kaffee in den Mund. ging er auf die Seite. wanden Lumpen um die Besen. »der Boden ist naß.« sagte sie. die den Kopf hielt.In hängenden Hosen erschien er dann in der Tür. Die dicke Schwester. »Bist du müde?« Die Brust der kleinen festen Schwester schmiegte sich an ihren Arm. »Falle nicht. füllte sie neu. Der Schwären auf seiner Weiche juckte ihn so. leerte sie von eitrigem Gerinnsel. Naga hielt Bein um Bein. . Die freie Seite kehrten sie.

-. Ihr Name auf der Treppe. ein Knie. Sie trug mit der großen breiten Schwester Mann auf Mann ins Bad.« Sie trugen einen anderen herein.« Das elfte Bett . trockneten sie mit den Fingerspitzen ab: »Du hast Naga geholfen.« Er lächelte ungläubig. . er warf sich knirschend herum. begann zu winseln. die Fieberkurve gestiegen -.« Sie nickte. Sie wuschen die Leute ab mit Seife und dicken Bürsten. Sie hoben sie heraus auf den Stuhl.sie machte ein Kreuz auf das Brett. »Sie soll es nicht tun. . wir werden deiner Mutter schreiben. das Bein blau. Der Kranke kannte die Bewegung. .»Ja. Als sie schruppten. Sie drückte wieder auf den Knopf. die andere an den Knöcheln. sie nickte. ging die Haut ihm ab . drückte auf einen Knopf. geschwollen . »Nur ein kleiner Schnitt. Im Bad stand ein Schemel. Darauf lag wechselnd ein verbundenes Bein.« »Ich habe nichts versäumt. Jeder kannte die Bewegung. ein Arm. .sich im Fieber herum -. Sie hielt sie unter den Armen. Einer lag darübergekrümmt auf der Seite. wenn sie der Aufgabe nicht gewachsen ist.-.

Wenn Sie so denken. Ein Raum dick voll Rauch. Die Sonne brannte auf den Schnee und färbte ihr Gesicht. setzte sich zu dem Fiebernden.« Sie ging still mit dem Arzt hinaus.: »Liebe Mutter -. »Du Schwein . . nichts gegen die Tragödie drüben. Er hatte sich gekratzt. Ein neuer Kranker ward eingeliefert. die Schenkel ab mit Spiritus. weil Sie ein kluger Mensch sind. werden Sie ruhiger leben. . Die leichte Abteilung. Müdigkeit floß an ihr herab. ging zu Nagas Station. Sie stand neben dem Arzt. deutsche Matrosen mit Scharbock von Grönland. ging vor das Haus auf einen Liegestuhl. . schrieb . sprach. trat von dem Flur in das Nebenzimmer. daß Sie hier bleiben. .ich bin nicht schuld . Sie werden hier sterben.wie einer Schlange. Daisy rieb vier Leuten den Rücken. Die Welt draußen ist vorbei. Gesichter schwankten mit Bärten zerfließend in der geballten Luft . .-.« Er sah die große Schwester an.-. . Gesang: Isch un du Mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Dag am Arsch . deckte sich zu und schloß die Augen. horchte. der entsetzt in die Brille des Arztes stierte: »Sie werden gut tun. ein junger Prediger. sich damit auseinanderzusetzen.« Sie aß zu Mittag. gab Puder darauf. er sprach kein Wort. halb schlafend flog ein Zug zufriedenen Liegens ihr an den Mund. . Sie ließ die Glieder sich lösen. .

das konnte nicht sein. Er spürte nichts wie die Vernichtung. . . Zu klein sein Hirn für solchen ungeahnten Gott. gebrochen vor Melancholie in die Ecke. unter der Heizung jagte sie Flocken. seine guten Glieder . wusch mit Petroleum das Lambris. als daß so Maßloses sich in ihn schon so rasch ergösse. . Immer ein freier Raum um sie. wenn Gott war.. ein schwaches Lächeln -. Sie stand auf dem Sims. Hier Ende seines Lebens.er glaubte es nicht -. der schöne und tapfere Dinge sagte . wusch das Fenster. Sie zog ein Spinnweb aus der Ecke. . sein Geist zu enge Öffnung. Der Ausschnitt seines Zimmers. Dann fraß ihn das Neue. putzte das Messing der Klinken. . Aufgezogen von einer schönen Frau. Sie kehrte die Asche der Zigarren am Boden zusammen. so war dies unbegreiflich . Sie ging auf den Zehen an das Bett des Geistlichen. indem es ihn an sich gewöhnte. als die Lippen anschwollen. . Immer der fremde Gesang. hier nun verfaulen. Die Männer kaum sichtbar in dem Qualm: Isch un du mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Nacht am Arsch da scheine der die Schdern. das Stück kümmerliche . dieser Mund. starrte er vor sich hin. Sein Auge sah starr. Acht Tage lag er steif. . Unmöglich zu fassen. Fassungslos dies große Ungeheure vor sich. seiner Mutter. .da brauchst de kei Laddern. Da gab er sich Wochen der Wut und der Anklage.

. .Jahre stiegen auf in dem Fensterbogen. der mehr Abgeschlossenes hatte mit den Dingen wie der seine.Landschaft ward ihm die Welt. dies alles inbrünstig sehen.-. Da begann sein Blick an ihrem sich zu erstaunen und zu kräftigen. . der Dampf der regenbeschwerten Erde . . er würde ihn nie mehr sehen von anderem Ort.wie soll ich fassen. . schrie. ein Bauernmädchen. Ihm schien Sterben nicht mehr schwer von dieser Sekunde. Hell wie ein Kind. Nach Wochen sagte er zu Daisy: »Wenn ich begreife. Da stand seine Jugend. löste es sich in schmerzliche Seligkeit. wo es sie sah. daß ein Körper wie meiner verfault -. rückte einen Stuhl zurecht.und ging. . Wie war es zu tragen . er hielt es nicht mehr . Er folgte ihr mit dem Blick. . entfalteten sich.« Da sah er ihren Blick zum erstenmal. ein Garten abends . Als der Pendel durchschwang. . kein Gott.-. . nie zu berühren und zu haben . der es ihm in die Hände geben würde . . bog ihn zu dem Fenster. die die Augen schmerzte . -. Das ganze Haus hörte ihn. warum diese Grausamkeit . Nun litt er mit geschlossenem Gesicht. nichts zu halten. entsetzlich aufsteigend . . . er begann beim Abebben des Zorns eines Nachts zu weinen. mit aller Wildheit begehren. . . . . fuhr hoch. Spiele der Jugend . . daß Sie in einer Arbeit wie dieser leben können. . . stellte Wasser neben ihn. Der Mond. . warum ihm . nie haben werden. Sein Auge folgte dieser Schwester. . . Daisy kam. An das Fenster treten. das vorbeiging . . . der Kern des Leides durchlitten war. eine schmale Frau trat an sein Bett. zeigten jede Sekunde mit einer Eindringlichkeit. . »Was wundert Sie?« fragte Daisy. welches Schicksal. die Blumengerüche. legte Bücher darauf -. in die Ferne gerückt.

Sie stand früh auf und ordnete es wie neu. den ich auf die Steuerschule schickte . . Sie sind ohne Laune.« Der Kloß verdrehte die Augen.« Er verkroch sich.« »Das ist ungeheuerlich. . flüsterte. Mein Sohn. Auf diesen Mann konnte sie sich verlassen von nun ab. ohne Lider. Das soll ein Mensch sein .Der Arzt nahm sie mit in sein Kabinett: »Sie werden mir operieren helfen. . .« Die große Schwester haßte sie von diesem Tag. nur im engen Schlitz sich noch öffneten. Nachts auf dem Korridor umarmte sie einer von hinten. »Das ist ungeheuerlich. Warum erschlägt man das nicht. schlug die roten Deckel zurück. fiel unter ihrer Parade schreiend zurück. eine Glaswand trennte diesen in Manneshöhe von ihr. Sie hatte das Zimmer über dem Operationsraum.« »Haben Sie den Mut. der die Instrumente beschmutzte und zerwühlte. Sie hetzte einen Saal auf. saß an dem Bett des Fiebernden: »Ist das mein Sohn?« »Ihr Sohn. . . es leicht zu nehmen. ruhig. unbedingt. die. Das ist nicht mein Sohn.« . Es kam eine alte Frau. Licht fiel auf sein Gesicht: »Ich sage es diesmal nicht dem Arzt. Sie sah nachts einen Schatten. Ist das Gottes Güte? .

Dann wusch sie mit Spiritus und Watte den Körper ab. tapfer zu sein.« Die Frau blieb starr unter dieser plötzlich harten Stimme. Dann trug sie die Eimer heißes Wasser in die Wanne.»Sind sie wahnsinnig. Der Kranke ließ seinen Urin hinein. Grün überall leuchtend . . immer im Bogen um die offenen Stellen. Eine Stunde. Auf der Schwelle saßen Zwei und droschen Karten: »Mitspielen .soviel Liebe.zum mindesten -. folgte jeder ihrer Bewegungen katzenhaft. Die Uhr schlug. . Daisy wiederholte. ließ Eimer auf Eimer heraus. wischte sie aus und ging. Im Garten der Frühling. goß wieder neues Wasser ein. Der Zigeuner darin schlief. . Daisy legte ein nasses Tuch auf die Augen des Kranken. Sie band das Wachstuch weg. . Die Amsel pfiff die Läufe zarter und inniger zurück. Ein . neigte den Kopf. Sie ging durch den Flur. Eine Amsel schlug an. weiß. . Der Kranke sah zu. Sie nahm die Füße. Sie setzte die Glocke an. tief gefurcht. In einem weißen Zimmer allein stand eine Wanne. Schwester?« »So haben sie -. . Sie waren im Wasser wie Hirne geworden. hing das Ende in einen Eimer. legte eine Glocke mit einem Rohr in das Wasser.« Verschmitzte Gesichter. Sie lachte hell: »Ihr Dorsche . leerte aus. hob den silbernen Lauf und bog ihn elegisch in die Höhe. die Arme auf den Rändern aufgestützt. sog an dem Schlauch. rieb sie mit Äther aus und gab gelbe Vaseline darauf.« Tief befriedigt brüllten die Zwei in sich hinein.

sagte er dem Arzt. übergab sich noch im Zimmer und eilte hinaus. Sie meldete es. als schlafe er. .?« Sie sagte gegen sein Brausen: »Das Statut. Sie petze ihn . zog den Gummiring unter ihm weg. Zwei Tage darauf vertraute er der großen Schwester an. sagte der Arzt und schlug ihn aufs Ohr. Der Arzt tat ihm nicht den Gefallen. wandte sich zu ihm. Wohltätiger Besuch kam aus der Stadt. er sei traurig. . Seine Stimme lauerte auf den Verweis.« Der Arzt untersuchte und gab dem Zigeuner wegen Verleumdung einen Tag Hunger. Der Zigeuner zog das Wachstuch weg und zeigte. rief er.Pfarrer kam. Daisy sog das Wasser heraus. »Es wird . »Wie können Sie . An diesem Tag speiste ihn Daisy mit ihrem Essen.«. der Pflicht folgend. Die Dame schluckte. Der Zigeuner sah zur Seite. Als Daisy fertig war. um zu größeren Geschenken zu rühren. Er ließ den Arzt holen. schob den Stechnapf hinein. seinen zerfleischten Körper. . »Scheißen«. indem er weinte und sie zu Fragen zwang. Sie gab ihm neues Wasser. sondern bestrafte die Bosheit mit zwei Tage Hunger. allein er schloß die Augen. »Sie mißt mich falsch«. Daisy zog das Erbrochene auf. »So . Daisy speise ihm sein Essen. . dem Arzt. »Du Schwein«. . grinste er und gab seinen Darm in das frische Wasser. Sie ließ das Wasser aus. sagte er und zog den Mund herunter. . Es war eine Lüge. gab wieder neues zu. der Zigeuner warf wütende Blicke. Bei der Morgenvisite zeigte er es an.

aus der oben der toderschreckte Tierkopf. Aber -. Die Tür fiel zu. Vögel darin. . geräuchert. hob die Faust. Naga bückte sich. huschte rasch. Morgens die Luft blau und gold. gebadet. . Sie wurden ausgekleidet. Die Blumenterrasse dahinter schwoll herein. Im Garten Naga. die unsichtbar sangen. die Wände des Gebäudes gaben sie weiter. . grün. die aus dem Meer stiegen.« Naga führte sie hinauf.Strafe wird ihn nie bessern. Naga überwachte es. geschmeidig die Hand darauf. In vier Wochen kommt Ihr wieder raus. federte den schlanken Körper herum .durchgeführt. glatt. Sie kamen von einem spanischen Segler. setzte sich für ihn ein: »Warum?« Zwei Brillengläser funkelten sie an. frisch gekleidet. Wolken ansah. In der Nacht wiegte ein Gemurmel. Sie wohnte in Nagas Zimmer. rollte sich über einen heißen Stein. Eine Eidechse lief über den Kies. ging hinauf auf ihre Station.« sagte der Arzt »das ist nicht meine Sache . unten steif der Schwanz heraussah.« In diesen zwei Tagen ließ Daisy von Naga sich vertreten. als striche Wind mit Bäumen. Sie wiesen ihre Papiere.« Ein Blick in die Runde. Daisy folgte. die hinter einem Busch saß. »Scharbockabteilung. »Bleib«. tauschte mit ihr die Station. . lief weiter. Sie lehnte an den Tisch: »Er wird sein Leben im Wasser liegen. Ein Gartenbusch lehnte herein. hob die Augen. besorgte das Nötige auf der Nagas. lange halb undeutlich. Dann schwoll die Bewegung. . der Rasen roch. aber die Autorität wird gewahrt. Zwei Männer kamen durch den Garten. ein Gesicht fassungslos aufgegangen in der Freude. sagte Daisy. züngelte herauf. in den Hüften gebeugt. Sein Haß gegen alles andere ist natürlich. echoten leis.« »Nein.

rasch. Sie wurde ohnmächtig. versperrt der Ausgang. der Garten. um den Operationstisch. . hing sich daran. taumelnd. . . mischten sich. verzog den Mund zum Weinen und ging starr auf den Spanier zu. Das Licht wurde dreifach. Eingeschmuggelt . Gehilfen drangen herein. Entsetzt fühlte sie den Druck. ein Reflektor glühte aus der offenen Tür. . sie erbleichte. . die Spanier tanzend und krähend eine Orgie . Naga stand stumm eine Sekunde. schellte Alarm. kam durch Tür und Türen näher. . blitzte mit der Laterne auf leere Betten. stöhnten ihr nach . riß die Schnur ab . . Sie stand vor dem Operationssaal. zwei kurze Befehle: »Me caco de la puñedra y jodida alma de la grandissima puda madre qué te caco . fest.knaxten. zupfte mit kurzen Rucken an ihrem Rock. Naga ging dem Geräusch nach. »Still hinüber«. -. die Bettücher hingen als Flaggen hinaus. Der Spanier ward gefesselt. . Plötzlich sang einer heiser und laut. schon nach der Tür . Links lagen Flaschen auf dem Boden. . Einen Augenblick . . »Coño«. Weit geöffnet schrie der Mund des hereinkommenden Arztes. . Geheul . zu wenig Achtung auf ihre Mäntel .Da schnitt eine Stimme herein. riß an der Flasche. ein Lepröser in die Zwangsjacke gesteckt. Den Schlüssel vergessen abzuziehen .« Ein steiler Arm hob sich kurz vor Daisy. Patienten der Lepra mit Flaschen am Mund. . Die Fenster waren geöffnet. . . er preßte den Kopf an ihre Knie. . . . Schwestern. in der Hand . Hinaus . die ihn unter dem Tisch entdeckte. . . Sie ging hinein. er fiel nieder. da ging der Schwarze in das Knie. . er schäumte. Stimmen schwebten hindurch. .-. rief der eine Spanier und warf seinen Mantel auf den Tisch. die Patienten machten Jagd. . Sie sah die Leine.

was das Leben zärtlich und schön macht. kaum . Geh.stand ein Kreis noch erregt plaudernd um den Arzt. die im Mund blieben.« Doch Augen kamen ihr im Kissen entgegen. Kommst du wieder. erlebt wie wir?« Sie zog sie neben sich: »Der Wille genügt nicht. Es klirrte im Nebenraum. Erst hindurch durch das andere . Kommst du nicht wieder. du trügest es nicht mit einem Lächeln.« Es war dunkel: »Wie lange hast du Kontrakt?« »Oktober. .« Nagas verweintes Gesicht suchte auf dem Kissen nach ihrem. . reichte Pakete hinaus. die noch nicht gehen wollten: »Aber du kannst es doch. Die Nacht darauf hatte Daisy Wache bei dem Zigeuner. Schluchzen . ein Kuß mit Tränen. . fandest du Gegebeneres für dein Schicksal. . Dann gingen Türen. Nichts wird vom Ende aus begonnen. Als alles still war. schloß die Tür hinter sich. Er stellte sich fiebrig. Hast du nicht Kraft. Hast du dazu nicht mehr gesehen.« Naga ging schlafen. gehalten. was sollte dies Kind hier. . öffnete sich leis Daisys Tür.« »Geh sofort. »Mut«. ist nichts so entsetzlich. damit sie nicht zum Schlafen komme. »Geh. Arbeitest du nicht wie Vier. Tränen an ihrem Mund. der sich in Sublimat wusch. lebe. alle Sehnsucht zu verdrängen. geflüstert ein heißes Wort zurück. . Naga kam. schmiegte sich auf dem Bett an sie: »Ich kann nicht mehr . die getröstet werden wollten. Daisy ging hinein.

. . schlaflos. . . Da riß der Gummi des Handschuhs. Dunkel nun im Raum. von der ein giftiger Hauch am Mittag gegen das Haus fiel. schrie der Arzt. Aus heißem Bett. . zurück zu dem Zigeuner . . Die Hitze lag kreiselnd am Himmel. Bosheit verzerrte sein Gesicht. Sie lächelte. . er klotzte wie ein Neger. Zwei Finger des Arztes bohrten im Fleisch. . »Du Armer. Das Fenster geschlossen . unendliche Stille ausgegossen in ihr. Naga würde nun fehlen. Meer. . Sie hatte ihn kurz verlassen . Der Sommer auf der Höhe . Sand. suchten einen Knochen. . Die Sonne kam weiß aus dem Meer. er beschimpfte sie. auch dies vorüber. Die Liebe ging auf in ihrem Gesicht. sie nahm seinen Vorwurf hin: Du hast recht. Gebirge: eine Ebene erstickendster Trockenheit. »Schlaf«. ihn eine Sekunde zu verlassen. Die Fenstergardinen schwankten . sagte sie mild. . . einzige Antwort. das Wasser stank faulig. Ganz allein in der Nacht ihr Wachen . sie hielt an einer Zange ein Bein. Das Wasser ward spiegelig grau mit einem dunklen Rand. . . . Der Zigeuner fluchte.verständlich vor Weinen. Sie saß bis tief in den Morgen. »Äther«. fiel sie morgens. Unbeugsam blieb ihr Mund durch seine Tücke. Er kam in Raserei.« Sie setzte sich in eine Ecke. Apparate reichen . Sie hatte Unrecht. Puls halten. Kein Lächeln mehr im Hause sein. gab ihr jeden Fluch seiner Jugend. . die Nerven zitternd. . in den Operationsraum . halb licht vom Morgen. Er spie ihr in das Gesicht. Di Contis Atem ging mit dem Wind durch den Raum.

.« Er riß den Stöpsel ab. War es ein Unrecht . besinnungslos. der sie anfraß. nie mehr zu öffnenden Augen winselten Dankbarkeit. was ihm menschliche . Sie spritzte mit einer Blumenfontäne Wasser ohne Pause in die Luft. . Dünner Regen kam aromatisch nieder. Sie kam zu dem Fiebernden: »Nimm dir Wasser. Unter den anderen stehend nickte sie mit dem Kopf. Die Kranken badeten in ihrem Schweiß. Aus den Poren der Mauer kam Hitze. lauerten auf Zugluft. . ist das Jod?« Schon verbanden ihn andere. leerte es über die Hand. Ein Atemzug Glück . die umschlossenen. Die offenen Schenkel wurden brandig. Es reichte nicht an ihre Ruhe. Die Fenster. stöhnte auf. . Was war das Unrecht? Hätte sie nicht wissen müssen. krächzten. schrie er. . Geruch von Brake und Schlachthaus auf den Korridoren. gab ihm Packungen. .«.« Er schüttelte den Kopf. vorbei. klüger sein wie er in der Stunde der Not . Einmal begann einer zu schreien. . . Gestank. Durch das Zimmer fliegend. . Das eitrige Wasser faulte unter der Hand. Die Gurgeln wurden trocken. ein satanischer Sommer. Schweiß in den Krankenräumen . Über dem Waschbecken knurrte er weiter. . Vor dem Weggehen warf er ihr einen wütenden Blick zu. . . . Erstaunt: »Auch Sie . kein Kleinmut. konnte sie nicht ansehen. . Sie stand neben ihm. »Schlafsenkel . . daß er irrte. . auch dies. sah sie das glanzlose Auge des jungen Priesters. Gans . er lächelte.« Er hob den Hals. sie nahm es mit in den Dienst. die Augen quollen.»Hier. solches fiel schwerer ab. weit ausgehängt. . . Zwanzigmal das Wasser leeren . Trost einer Sekunde. »Jod .

sahen nach einer Wolke.« sagte sie. mit dem Leinentuch wehend zum anderen Ende. Sie brachte eine Flasche Eau de Cologne. Vierzig Augen sahen auf sie. Die einzelnen kamen sich näher. klammerten sich an sie. lachten sich zu. Der Glaube von zwanzig Unglücklichen ballte sich heftiger als von tausend anderen.« Ihr linkes Augenlid senkte sich kurz. dies: »Der Geruch. lag auf der Lauer. Bald das Ende der Qual.Gewöhnung gelernt. hockten die Matrosen. mit ihrem Mut gestärkt. weiter das andere zu tragen. Er drehte sich um. Hunde mit trockenen Schnauzen. . Ein kleiner Windhauch nur . Trat in zwanzig Halbverweste. . Am Ende bei ihrem Vorbeigehen senkte sich ein maulender struppiger Banditenkopf gebändigt. schielten sich an. . spürten nicht mehr Schweiß. niemandes Schmerzruf . die früher nicht herrschte. Tränen schon in den Augen: dies war die Welt. . Wind. Sie stand im Zimmer: »Mut. »Ein Gewitter kommt. der Glaube von zwanzig Unglücklichen stand in dem Zimmer. der ihr Geschwür biß. wie Fledermäuse ausgetrocknet. bald Wind und Mut.« Der Glaube trat aus ihr heraus. Keiner. zu schätzen. . sie wehte zeigend mit dem Tuch nach dem Himmel. Lächelnd: »Geduld. Rochen nicht mehr ihren Eiter. Struppige .« Sie bekamen Ausdruck in die Blickwinkel. fühlten sich als Genossen. stießen die Ellenbogen sich in die Seiten. alle in Spannung. traten in sie ein mit ihrer Hoffnung. »Geduld«. wuchs in den Räumen. schaukelten auf den Stühlen. Er entkorkte die Flasche. . roch sie. »den Abend wird es frisch vom Meer. grinsten. schauten gläubig. Die Deutschen . Die Zimmer verbanden sich mit einer Schicht Vertrauen. In allen Zimmern stand er auf. Alle sahen hin. Der ganze Saal sammelte sich nach dem Himmel. nach der Erlösung. welch ein Trost. der haderte. ganz verhaltene Stille.« Im Nebenzimmer. sangen nicht mehr.

sangen wieder. Freude stand über den Betten. »Dank.« Sie rief zurück: »Mut.« Der Tag vorüber, die Nacht rot vor Hitze, der Morgen graublau, entsetzliche Last. Durch die Zimmer gehen, immer ein Lächeln. Hinaussehen zum Horizont. Die, die nachts nicht geschlafen, die halb irrsinnig waren vor Schmerzen, alle, die beginnen wollten zu lästern . . . alle einigten sich an diesem Lächeln, unternahmen nichts, wurden still, sahen hinaus auf den Horizont. Sie beruhigte, entflammte still, flüsternd von Ohr zu Ohr, wenn sie sich bückte: »Geduld . . . es kommt.« Der Glaube wuchs in den Zimmern, heftiger, tiefer . . . der Glaube der vierzig Augen stieg, die anderen glaubten, wuchs in die Räume, ballte sich den Tag . . . die ganze Nacht. Schaum am nächsten Morgen am Meer, am Mittag die lähmendste Stille. Gegen Abend wuchs ein Segel, schoß in den Himmel wie ein Gaul, bäumte, riß in einem Rad den Himmel als Strudel in sich . . . Blitze zuckten flatternd, irr . . . Kühlung kam. Die Augen geschlossen . . . die Hingabe erhob sich zu ihr, aller Gefühl: »Dank.«

»Wofür . . .?« Sie starrte hinaus.

Ein Wagen traf ein. Ein Brief.

***

Das Verhängte lockte. Das Elend des Einzelnen, der ihr Blut berührt, riß sie von dem, was sie hielt. Der Brief hatte nichts von Gewalt, viel Unterwerfung. Ihr Herz rührte sich ihm zu. Sie unterbrach, reiste drei

Tage, fuhr eine Mauer unter Oliven, hörte das Meer, traf in dem Park vor einem kleinen einstöckigen Schloß Stefan, den sie tödlich getroffen glaubte, er wandte sich um, warf eine Bananenscheibe weg, kam über den Rasen. Sie erstarrte, wandte halb um, voll Schmerz und Wut. Hörte seine Stimme. Er log nicht, sie kam nicht umsonst. Sie kannte sein Leben, das zwang, niederhielt, bebenden Boden mit den Beinen feststampfte, sieben Balken im Schweben hielt. Er hatte Minen um sich gelegt. Flog eine, sauste er mit. Er hatte genug, ließ sie fliegen. Es reizte ihn nichts mehr. Er lebte allein seit langem. Er wollte sie sehen, ehe er verreckte.

Ihr Herz war festgebohrt. Es genügte nicht. Sie drehte ganz. Seine Stimme holte sie ein. Das Raubliebende besaß einen Klang, der sie bannte: »Nimmst du mir den Rest Erlösung?« Sie sah das Zerrissene seines Lebens darin, das nun der Erfüllung nahe war. Schicksal, vom Tag, wo sie zuerst ihn sah, hineingeschrieben in jede Falte des Gesichts, erfuhr unerbittlich seine Bestimmung. Wie diese Fahrt seines Blutes nun landete in Reue, sich selbst verwarf, und das Starke sich hinschmiß und bat, ergriff sie mit Rührung, die alles hinüberneigte zu ihm, zagend und nicht ohne Befremden, doch bezaubert: »Gehen wir hinein.«

Sie stellte ihr Leben unter seines, trug im Unbewußten die Last, fühlte seinen Schmerz, seine Seligkeit, sah die Grenze, die bald alles schloß, kannte sie nicht, roch die Katastrophe, bäumte sich vor ihr, legte in ihn hinein, was ihm das Letzte klar machte, beruhigend, sicher, Aufflug und Klarheit.

Sie ritt sich die Schenkel wund, er sandte Reithosen und Salbe. Sie rieb sich die langen schlanken Beine. Durch Gras, durch Fliederhecken, ein Bogen. Ein verfallener Tempel, ein kupferner Mond darauf, Lusthaus der Frauen des passierten Jahrhunderts. Dahinter fielen Terrassen. Vor den tiefen Fenstern des Schlosses tauchten Tritone auf, warfen Wasserlanzen, bliesen aus Hörnern in den blauen Abend. Sie ging zurück, zog sich ins Zimmer, speiste, schlief, suchte ihn morgens. Er saß über Papieren, schrieb. Sie wich zurück. Er sah den Schatten, fuhr herum: »Du störst nicht. Nie.« Das Geschriebene flog vom Tisch. »Doch.« Sie wollte gegen seinen Willen, ihm es leicht machen, wandte sich. Er, ihr sich hingebend, wußte nichts anderes: »Bleib.« Sie blieb.

Die Luft ward silberblau. Blüten rochen herüber in der Nacht. Im gläsernen Bauch des Sommers stand noch der Frühling mit Kastanie und Flieder. Es rauschte Tag auf Tag über die Hängematte. Morgens beim Frühstück frug Stefan: »Reiten wir?« Sie nickte. Kein Vorschlag, den sie nicht annahm. Nach einem Galopp schon sah er die dunklen Ringe unter ihrem Auge, verstand sie, ihre Woche, verlangte, daß sie sofort absteige: »Welch ein Irrsinn . . .« Doch sie log. Wozu Sorge noch mehr ihm geben, diese Stunden vergällen. Lächelnd: »Du irrst.« Weiterreiten unter Schmerzen. Reden mit frischen Lippen. Seine Schläfe lief dick an vor Qual.

Sie stand am Morgen früh auf, öffnete die Tür ihres Zimmers, ging hinaus auf den Rasen, die hohe Mauer entlang. Der Morgen, dunkelrot, verführte mit

Pracht, sie ging um das Moorstück mit den dunklen Blumen, bog um den Pavillon. Sie stand unter den Palmen, kam zurück auf die Terrasse. An dem Rondell setzte ein Schmetterling sich auf ihre Achsel. Sie drehte sich herum, da trat Stefan hinter einer Figur vor. »So früh?« sagte er, der spät aufstand. »Nicht sehr!« sagte sie, verschwieg den Weg, den er ihr ansah.

Zwischen den Oliven stand die Sonne hell, klar. Der Horizont gewölbt, kreisrund und stählern, süß die Luft darunter, schwärmerisch die Verzückung des Abends. Eine Lampe auf der Terrasse . . . der samtene Rasen blau in der Dämmerung. Eine Syrinx flog über die Mauer. Sie stand auf, müde. Er begleitete sie bis an ihr Zimmer. Sie drehte sich halb um . . . er folgte nicht.

Sie lag die Nacht wach, in gelber Gardine schwamm der Mond. Das Silber der Stutzuhr im Dunkeln . . . Bilder entblößter Damen, degentragender Herren steif an den Wänden, undeutlich im Dunkel . . . ein Spiegel glomm tiefer und ungründiger in seinen matten Glanz hinein auf dem Toilettetisch . . . kein Geräusch. Kein Vogel. Sie horchte auf Laute. Still und abenteuerlich der Park. Sie wartete.

Den Morgen blieb sie lange liegen, wartete auf die Stunde seines Aufstehens. Als sie hinauskam, sah sie ihn über die Terrasse herkommen. Sie errötete. »So früh?« Er sah auf seine verstaubten Schuhe. »Nicht sehr!«

Ein weißer Blitz setzte über ihre Hängematte am Mittag, schoß über das

Rondell, flitzte in den Mittelpavillon. Sie sprang ihm nach. Nach links war der Flügel geschlossen, nach rechts folgten Räume, große Zimmer, vorüber im Lauf bemalte Wände, goldene Rebstöcke, japanische Tapeten, Mosaike, silberne Leuchter . . . die Fenster gingen bis zu dem Rasen . . . da stand Stefan neben einer kleinen Fontäne mitten im Zimmer. Auf seine Schultern hatte ein weißer Windhund die Pfoten gelegt, seine Hand fuhr an dem geschmeidig zitternden Rücken herunter. Er sah ihr Gesicht in der Portiere, ging ungestüm auf sie zu, unterdrückte eine Wallung: »Nimm den Hund. Ich gab ihn weg, weil ich zu sehr ihn verzog. Heute kam er zurück --.« »Ach,« sagte sie, »nein, ich bitte dich, ihn zu behalten.« Er liebte ihn, wie konnte sie ihn nehmen! Blieb fest Beim Abendspeisen sah sie, daß er litt. Sie hatte ihn abgewiesen, um ihn zu freuen. »Verzeih«, sagte sie an der Schwelle ihrer Tür, berührte schwach seinen Arm, sah über die Schulter. Seine Hand zitternd am Pfosten. Die Tür schloß, er folgte nicht. Blumengeruch toll die Nacht. Schlaflos bei aufgerührtem Herzen. Wohin trieben solche Konflikte, helfen wollen und verletzen . . . annehmen und gegen das Opferbereite verstoßen . . . Leid auf jedem der Wege . . . Brausen der Springbrunnen in der Nacht . . . diese Erquickung. Sie sprang hinaus, löste am Bassin der Tritone die Matinee, tauchte in das Wasser. Eine Wasserrose trug eine Tauperle. Sie stieß daran, das Kristall flutete vor Licht, zerbrach, der Himmel ward erschüttert von diesem Fall. Die Büsche schlugen auseinander. Stefan im Pyjama, den Ginster auseinanderbiegend, oben über den Figuren . . sie schloß die Augen zitternd . . . sie sah auf. Stefan war fort. Nichts in seinem Gesicht, das davon sprach den Mittag. Keine Gebärde anders in diesem Kopf. An seiner Ruhe

Ein seltsamer Ruf. hingegeben dem Schmerzlichen in der heiseren Frage. öffnete ein Gewitterwind die nach innen geschliffenen Rundfenster. schreiend fuhr sie auf. Tiefster Schmerz durchjubelte die Hingabe. An jede Hautpore wuchs die Hand. was sie verschmähte. ihr Hemd schwand. sie sah ihn im Spiegel. Hände über ihrem Bauch. sie nicht nahm. Sein Arm kam. unverlierbar nahm sie. daß er sich überwand. Trauer. entsetzt von Schlaf und Schrecken. die um den Nebel lag. küßten die Sonne. Einmal schoß sein Blick unverhüllt von der Seite. die rot wurden. Die Kissen schwollen über ihr. noch tastend. wieviel ihm fehle. erfaßte Neues. wies sie zu vertiefterer Aufgabe. ganz sich verschenken an das. die langen Beine fuhr es hinunter. Blieb er unrührbar. sah Stefan an einer Portiere. vielleicht schon aus dem Wipfel eines Baums gezückt. dessen feuchte glänzende Bronze .spürte sie die Gespanntheit vor dem Schlag. sich unendlicher mit dem Blut unter ihn betten. »Daisy. ergriff den Leuchter. die Erwartung der tötlichen Minute.« Die Hand über den Hüften griff zu. was er unterdrücke und wie es ihn fast sprengte. lief in seinen Arm. Ihr Mitleid erreichte die Tiefe. erschütterte sie seine Haltung unbedingter zu ihm hin. die sein Hirn verwüsteten. zag. ließ wieder. der blitzhafte Aufriß seines Herzens. Lippen zogen über ihren Leib. lief sie heftiger in ihn ein.« Hell. das demütig solche Kraft überwand. Dem Zögernden unterzog sie sich. ohne Zögern: »Ja. stürzte sich auf sie. es schwoll heraus. Entfesseltes schlang um ihre Taille. Sofort bändigte er ihn wie ein Tier. ein Mund nahm ihren. Sie spürte. Sorgen. Sie mußte den Himmel ihm schöner überrunden. In der Nacht. Haare lagen zerstört und locker um den Körper. alle Strahlen. gab sich hinein. Nebel riß über den Augen. als sie schlief. rannte los.

-Aus dem Buch stieg der Saft des Gelebten. Am Morgen öffnete er ihr den versperrten linken Flügel. Der Wahlspruch schien auf: Wenn ihr mit Männern spielt. eine rechte Hand. das sie ihm gab. Schlug das Buch auf. kam herauf aus den gestrichenen Jahrzehnten. was sie konnte. Es kamen ungeschickte. Sie sah nur das Wappen. Es hielt. Damen auf der altjapanischen Tapete und Jäger mit demantener Agraffe. so wißt mit wem . *** Das Wappen hielt sie fest. Es war ihr. golddunkle Bilder. . Geschnörkelte Zeichnungen machten den Übergang unsicher. als er schlief. Es war das eigene. Sie lächelte über das Geschenk. sie erreiche die verschlossenste Grenze seines Wesens. Fontänenwasser kam in die verzehrende perlmutterne Schale. Es kam auf dem Tabourett in Wachs mit blauen Adern ein Kopf. in den Trümmern gerahmt ein Spiegel mit dem Pistolenschuß in der Mitte. Der Raum erhielt Gewalt. Einen Augenblick trat der Raum hinein. habe ihn erfüllt. Es kam ein Degen. Und ist es mit Frauen. gestammelte Worte. Vom verflossenen Gewitter duftet der Garten herein. Buchstaben großer Form. Saß über holzgeschnittenen Signets. zerfuhr es mit den Fingern. Es kamen gerade Herren. lang. Sie lag. Zersplittert. durchbricht den Raum. Ihr Blut griff zu. vermählte sich. blickte um mit einem rätselvollen Gesicht.« Sie trat ein. Es trat wieder aus ihr hinaus. Hochmütige Sätze kamen. . »Ich sparte es auf bis heute. Es war das Letzte. Sie sah nicht die Rebstöcke aus Gold. Aus den . Sie zündete die Kerze an. um was ihr spielt.das Kerzenflackern überschwemmte. wurzelte unten im Schoß der Generation.

. Unter dem Feuer seines Auges fingen die Spiegel des Raumes zu leuchten an. Von da ab waren die Köpfe ähnlich wie der ihre. Sie sah den Ahnen. in ihrem verschleierten Glanz begannen weiche Hüften der Frauen zu wiegen. Er stand davor. An einem heißen Abend begann er. Die Wangen röteten sich unter dem Puder und glühten. dies Schloß zu bauen für den Sommer und die Zärtlichkeit der Frauen. Der Stolz der Frauen sprengte die Taillen und die Sanftmut der Elfenbeinfarben. Lider hoben sich schwarz und flammten sie an. seine Briefe. die sich reckten. Sein Körper war größer und gewandter wie der der anderen. der ihn mit Ruhm behängte. Degen und brokatene Mäntel zuckten. der dies Haus sich baute. Ein kühnes Auge traf sie wild. sehr erleuchtete gläserne Säle . ein großer Ritt. Ein Turban erschien mit den Augen der Gazelle darunter in der Galerie der Frauen. Sie sah seine Schrift. . glitt durch die Luft. Ehrgeizige Spiele. braune Torsos schlangen sich dagegen.Blättern der Miniaturen quoll der angesammelte Atem der Generationen. Dies Gesicht führte ihr Geschlecht auf den höchsten Punkt ihres Blutes. Die Farbe der Gewänder bekam Gewalt und blühte. Sein Gesicht glatt und gefurcht von zwei großen leidenschaftlichen Linien. wie ihres Vaters. als er ankam. Die Miniaturen platzten unter den Muskeln. Die tiefen Fenster wühlten in der wollüstigen Nacht. Terrassen bogen sich kühl . Atem wilden Genusses rauschte mit Lachen in der Seide. Frauenleiber wandten sich ihm zu und sträubten sich auf vor ihm.

nichts weiter tuend.hinunter zwischen dem Taxus und den Hermen. Er trat hinein. Seine Augenbrauen schoben sich im Dreieck zueinander. Das Pferd rannte unter dem Spiel seiner Schenkel. In einem zitronen trockenen Juli sah er auf der Landstraße ein braunes Kind. die er geschmeichelt nahm. Dann ging die Sonne auf. locker in der Kleidung. Der Park stand wild voll Duft der Rosen und Jasminen. den Degen zum Knie gesenkt. die Arme über die Brust gekreuzt. Da fuhr er in Wagen. Kerzen blitzten um nächtliche Spiele. . Die Sommer wechselten und fielen heiß herunter einer in die Spur des anderen. die Wege herunter. die Wege herauf. Da jagte er die Tiere. Die Edelleute naher Höfe schwitzten um seinen Kartenschlag. Am Morgen schrieb er mit vier Sekretären. . Fontänen bohrten sprühende Lanzen in die blaue Blumendämmerung. Politik. Mit großen Orden. -. Befehle. noch feucht von der Haut der Geliebten. Er nahm es mit sich. das in den Himmel lachte und nicht sprach. Er diktierte Briefe. er erhob sich und weckte sie aus Träumen von ihm. Da schlug er Hunde und küßte die Nägel ungeliebter Frauen. Ein einsamer Sommer umgab ihn ganz allein. Lange Profile hingen wie Glas gegen den Schatten. Er schoß die Saue. . Er arbeitete eine Intrige aus. Da liebte er Dirnen. Dumpfe Nächte durchschlief er mit schweißigem Haar. die in London sich kraus gestaltete. zufrieden und still das Gesicht . Sie warf ihm Blicke zu durch das Glas ihrer Equipage. das kristallen um ihn schäumte. Er wanderte. als den Himmel ansehen durch den Regenbogen der Tritone .Dann schlief er allein durch einen ganzen Sommer sich durch. den Fuß am Schlag. Aus heißen Ritten warf er den Körper in das Bassin. empfing er eine Fürstin. . Ein Zimmer war erleuchtet mit vielen Kerzen.

Sein Rausch wurde Sinn. Sie gingen rascher. Das Ende kannte sie. sie ging neben ihm. Und jeder Tropfen Blut trieb. verhieß Vollendung. Er eroberte. Das Angehäufte veredelte nun. Wirkung. Stefan rief herein. Sie aber befreite. die gleiche Kurve unten am Rand des Geschlechts. Der Raum trat aus ihr heraus. als die Gegenströmung in seine Sehnsucht sauste. Sie gingen. die Sklaven geworden in diesem Beruf. die Lippen zerbissen. machte sie gierig nach Tätigkeit. aber bestimmend. als habe er sie gezeugt. Er ging vor ihr. ließ ihr ein Vermächtnis. ausgeschlagen. die bestätigte. spürte sich mit ihm durchblutet. erzogen. Das Vorspiel war neu. unwichtig. Er hatte gelitten. sie empfand jede seiner Minuten. Blätter. Es hatte ihre Jugend durchdrungen. Daher kam sie. siedelte. Luft strömte frischer. wenn diese Mission . Liebe. aufbäumenden Zwang zur Tat. schaffte Arbeit. forderte. wie die Fenster sich öffneten alle in den Parkmorgen. der gleiche Schnittpunkt führte sie wie ihn. seinen Tod. aber die Rechtfertigung ihres Daseins aus dieser mystischen Quelle bog sie auf vor Befriedigung. nach der Ruhe. war der Vordere. Büsche. Das Vermächtnis wuchs. Die Summen zog er aus dem Entsagen. die Beeren leuchteten. Sie lächelte. geschafft. Aus dem Knax kam sein Werk. Von Vaudreuils Herzschlag vorwärtsgeschnellt fühlte sie sich getrieben. Sie gingen. bestürzte sie. seine Arbeit. seine Adern hinübergeführt in ihre. In ihrem Blut saß die Vertrautheit seines Schicksals so. Sie führte zurück in die Gemeinschaft.Das Buch blieb geschlossen. Die neue Kraft. Esel tanzten vorbei. Sie reckte sich. Fortsetzung seines Handelns kam an sie nach der Pause des Geschlechts. Sie half. Er ging vor ihr her. die Lider stellten sich nach innen. was er restlos erwarb. Er schuf Platz für Menschen. sicher genug in sich. ihrem Dasein Luft gegeben.

um den dreizackigen Wolkenberg. sanken im tiefen Schatten in Schlaf. Bienen schossen in dunklen Bogen. flammt gelb und zart. Unter den Lerchen flog betäubend der Horizont auf. dann seinen Mund. speisten Zwiebel. Die Bäume der Allee fielen in rosane Glut. Ein Fasan lief über den Weg. Atemlose Stille. Kein Wort. Nahmen Pferde an der Ferme. nahm Stefans Hand. Sie spürte ihn. Die Riesennelken der Beete brachen auf unter ihrer Berührung. kam an die Lichtung. Springbrunnen fluteten durch die Nacht. Suchte. In die violette Dämmerung ergoß sich ihre Ruhe. Das Gefühl durchdrang den Tag. Sie neigte sich zur Seite. Das Tor fiel auf. Sie verließ ihn.vollendet. war plötzlich allein. Die Fenster hell. gaben aus. lachten sie zurück. machte Weichheit hingegebener an das Umgebende. verwirrte sich in den Gladiolen. hob sie auf die Erde ins Gebüsch. sah den roten Mond durch die Pappel . sie gaben die Gäule ab. Die Terrassen hingen beleuchtet. scheuten die Saue auf. ging hinaus. rief seinen Namen. Sie gingen. Ihr Name kam breit und voll Sehnsucht geworfen. die Zinnfiguren trugen ihr Lächeln. Brot. Kam an den Pavillon. das Umgebende tiefer verliebt in sie. Es würde vorübergehen. die Mauern wichen tief vor ihrem Blick in den Himmel. die sie berührte. Stefan nahm eine Göttin. Sie senkte die Beine in einer von Anmut so erfüllten Bewegung. die Wiese. Butter. Er hielt ihren Halfter. nahmen auf. Sie ging hinein in den Namen. Pfaue gingen in einer Kette. daß ihr Knie seine Stirn traf. besinnungslos. Ein Fest. die sie noch umfing. Sie gingen. lief in der Gartenstrecke. trabten durch die Feigen. Liebkosten Rehe. stellte Daisy auf den Sockel.

Sie ging hinein. die einbezog sie in das Geschehen der Nacht. bläulich ihre Haut. Furcht. Ihre Lippen trugen den Namen. Sie lächelte. wurden klein. hielt die andere sprachlos ihm auf der offenen Hand entgegen. mehr ihm sich noch zu geben. Tritone sangen über ihr. die Stirn am Fenster. Ihr Augen säumten sich. Schreck. bis sie den Ausgleich erreichte.schwimmen. Die Blumen schwelgten in der heißen Luft. die .« *** Befreite er ihn. etwas zu versäumen. Ihr Blick sah hinter ihm im Kreis der Lampe eine Schale. Sie erbleichte. Sie überließ sich dem Wasser. suchte. Im Stillerwerden der Luft ward es klarer in ihr. traf ihn in seinem Schlafzimmer. Das silberne Füllhorn schäumte unter der Sichel. wo nichts sie rührte. Sie frug mit dem Blick. Es überkam sie Sehnsucht. Das Wasser. Zog zwei Kugeln heraus. klappte das Messer. nickte zu einer. Den breiten Guß eines Löwen fing sie mit der Brust. Das Bassin überschäumte weiß. flog die Mine. Langsam kam die Ruhe. riß die Schlinge. alles sie verband. er hatte ihr zugesehen. Heiser sagte er: »Le Beau. daß das Schicksal niedersause.

ihn erledigte. Sie tat Unrecht. den sie zurückwies aus Rührung. Erhob sich. pflückte Glyzinen am Fenster. atmete. unter ihn: »Ich bin bei dir. Was galt Überlegung vorm Tod. Wischte die Nacht weg. Der schmale lange Kopf strich an ihrer Wange. Sie grübelte den Abend. den er ihr geschenkt. was Güte an Stefan sie fesselte. packte einige Dinge in einen kleinen Koffer. Sie hörte die fadendünne Stutzuhr. trieb sie zu ihm. sah die Sonne prallen gegen die Rideaux. Marseille. Kalkutta. Kein Gedanke quälte mehr. . wurde gut an ihr. Er hatte noch kurze Zeit. Sie sah über ihm die Katastrophe. windgestrählten Sonnenblumen trat Stefan. Sie hielt. . drehte ab. die Ausnahme drückte sie. Schleifte den Hund aus dem Nebenzimmer herein.« Nachts stand der andere auf. sah in den Park. besah ihr Ohr im Spiegel. bückte sich. Pegu . Stieg die Leiter zum Bad hinauf. Ein Mensch litt um sie. kam herunter. auf sie gerichtet. Im Halbschlaf gegen Morgen fuhr sie auf. Aus den mähnigen. bis das Schicksal fiel. Da sprang durch die Portiere der Windhund. forderte. lebte. weil er ihn liebte. Sie schwankte. Ging an die Portiere seines Zimmers. um Liebe zu erweisen. hatte sein Leben umgestülpt. die Uhr in der Hand. In der Nacht wurde sie riesig: Es kam nicht an auf die Größe. Solange bedurfte er die Sicherheit gegen jede Möglichkeit. bedingungslos. Sie maß ihr keinen Sinn zu. Paris. Es flog aus ihr. Der Hund genügte nicht mehr. nur auf den Sinn. sah ihn . Sie ertrug es nicht. wechselte die Farbe. Legte sich nieder. ging herum. Das Gewaltige seiner Änderung umfing sie. Er hatte Jahre sie gesucht. Was wog die Ausnahme gegen das Ganze? Nichts. hinweg. als sie verglich.

lauschte. das Le Beau befreite. einen Bach. sah nur den Gefangenen. beginnt zu weinen. Sie schaut durch die geschlossenen Lider. . bog die Brust aus seinem Muskel. Der Motor stockte. Als er den Arm reckte. sah zurück. wühlte sie so auf. das er kindlich nahm. Nahm das Gepackte. daß sie erbleichte. fordert. nun atmete sie sicher. daß sie ihn nicht verließ. Von beiden.und getragen werden. Hob die Brust. konnte sie nicht vermeiden. seiner Enttäuschung sich unterbreiten. Sie kommt gegangen über die Terrasse. hebt die Kerze hinein. Als er erwachte. Als sie erwachte in seinem Arm. geht durch das Zimmer des Ahnen. Macht sich auf.schlafen. Kam in das Dorf. Das flog nun in die Luft. Noch einmal fliegt seine Stunde. schwer. Er kommt an das Hotel. Sieht seinen Kopf. Ein Raum schiebt sich zwischen sie und den See. . hineinging wieder in sein Schicksal. Er fragt: durch wen? Sieht die Depesche. . Sie will auch ihm dienen. Weiß: durch sie. vorzutreten. *** Der Wagen kam an eine Barriere. Konnte nicht anders. Sie denkt: Nun ist Le Beau frei. Sein Schicksal. war seine Not eine Sekunde so groß. Sah nichts mehr als das Unrecht. hob sie den Kopf. fest. sah zurück aus dem Wagen. Er fragt sich durch. Mücken um seinen Kopf. dem Geschlagenen nah sein . glitt herunter. Eine Stimme aus dem Dunkel: »Ist es . öffnet das Schiebfach. Es mußte sein -. beschäftigt Menschen. . in die Stadt. Hörte einen Wagen in der Nacht rollen. Das Auge blitzt vor Geist. Am Mittag saß sie in der Nische über einem kleinen See. Holte ihn ein. Vorbei. einen Fluß. Schrieb ein Telegramm. der litt. Die weißen Hotelwände prallten von Sonne .

. Er ist bleich. zurück. doudoux. was kann ich tun?« Sie ist außer sich.« Sie beginnt mit den Drähten. Unmöglich. . schläft.« Sie fährt mit der Hand über sein rötliches Haar: »Ché .Sommer?« Sie ist tapfer. das wie ein Kuhmagen gefächert ist.« Er hebt die an ihren Händen verkrampften Augen: »Leide ich.« Er lächelt mehr: »Das sollst du nicht. . stößt das Messer ins Schloß. er liegt. es gelingt die Flucht. . Ein Gewitter bricht über den Wagen. die Brust leuchtet phosphorisch. versucht das Fenster aufzubrechen. .« Sie sagt: »Ich befreie dich. die Augen geschlossen. Duft der Syringen lüstern auf die Terrassen gestreckt. Sie beißt die Zähne. der Haken faßt.« Sie kommt mit einem Dolch. da du mich liebst. sie kam aus Gebüsch. . arbeitet eine Stunde. die Spitze bricht ab. Pappeln gigantisch reckten sich vor bleiernem Himmel. . Sie schreit laut: »Ich befreie dich. mon ami . steif vor Verzweiflung.« »Ja.« Er lächelte: »Mit Gewalt macht es der andere nie. Claudius. in der Pause erschöpft: »Daß du so leidest. ché . . es ist der letzte Plan.« Es gelang. Sie stürzt in sein Zimmer. lächelte aus dem verwüsteten Gesicht. »Traurig?« »Nein. Da steht Stefan im Fliederrondell. sagt hell: »Ja. Sein Auge schließt sich: »Denk an mich. weiße geballte Kugel saust überm . Sie schafft eine halbe Stunde.« Fast in der Ohnmacht fragt sie: »Was . wenn du mich liebst?« Sie beginnt wieder. Sie nimmt den Spaten. gräbt ein Loch von außen. Uhren schlagen.

Monate. schreit verzweifelt. Atmet er ruhig. Sie bekämpft ihn. will ihm Jahre ersetzen. Doch er will mehr. will den freiwilligen Akt. als seien sie gefüllt. Er kommt nicht. Sie ist erledigt. was sie mit Stefan an Partie gespielt.Himmel. Aber ihr Herz leidet mit der Verstoßenen. sieht den Ring im Traum an Claudius Hand vor der Demonstration. . Sie haben ein Haus. der Fjord wird größer. verstellt sich. Nicht das gut Gegebene. . er reißt den Raum weg. sie wartet die Minuten. Sie sieht auf ihre leeren Hände. Sie kann nicht leben auf Kosten der Frau. gibt ihm aufmerksamer. . Sie hebt die Lider . Allein er sieht ihre leeren Hände. Nun sind sie vereinigt. nicht das Bewußte. Stunden. Sie hört den Ton. bereiten. Er will das Strömende. Sie gibt sich jedem Druck seiner Seele. Fischerboote laufen unter ihrem Fenster. verloren. Sie sehen sich an. Stille umgibt sie. schlägt sich auf. das er Jahre erstrebt. kein Gedanke streift sie. fühlt sie sein Glück. Sie lächelt. fordert Liebe. Sie hat diesen befreit. Sie übergeht ihn. Aber der Schatten gräbt sich in ihre Seele. zählt die tickende Uhr. scheucht das Gewesene. streift seine Hand sie. Eine Nacht wartet sie auf ihn. beglückt sie es. Am Morgen erscheint er Sie ruft: »Deine Frau?« Er winkt ab. dasselbe mit Le Beau. Wochen. Motore überspielen delphinisch die Bucht. Trauer fällt ab. beschwört sie. .-- Ein Traum erließ ihr. Glück. Aber sein Gesicht ist heiß. -. schreit im Schlaf. Sie hat es nicht. macht. Im Unterdrückten wächst er.

Sie reckte sich. die ihr Blut unvergeßlich zuerst erregt. der große Schwung riß sie zu sich. sie hatte geirrt. jeder Verantwortung ledig gegen ihr Leben.Die feinen samtenen Lider senkten sich über den eisgrauen Blick. schieden. Der Gedanke. Der schmale ovale Kopf hob sich scharf. Fuhr auf den Scheitel der Chaussee hinauf. für den Fall. apokalyptischer Hure gleich. sündigen gegen das Ziel. Sie fuhr. ins Einzelne sich verwirrt. Saugte sich voll des Horizonts. hilft uns beiden. »Du bist elend. Gestrafft in jeder Muskel der Seele. der perlgrau vor sie sich schmiedete. dem Ganzen zu. fast schwingend. stieg steiler. dem. die ihr Dasein immer gekreuzt. Schoß des Mitleids sein. Schrieb ein Billet. Ihre Mission. sich verzetteln. versagt. sie suche. Um dich wie um mich stehen Ungezählte. ihr Abschweifung. Da standen Tausende. Trieb über die Nächsten ihres Bluts. Bin ich glücklich? Suche nach Befriedigung wie ich.-. Wie frei die Bahn vor ihr. Wie geschleudert die Straße gegen den Himmel hinaufgestreckt. Die beiden.hin zu den Menschen. fielen aus. daß er käme. war zu Ende. Sie kehrte zurück. bis in die Tiefe der Demut durchgelebt ihr Schicksal. Fuhr über den Scheitel der Straße. War voll Gewinnst bis zum Rand. die überwunden.-. befreit. die sie zurückzog. daß wir da sind. Angezogen auf der Sehne des eigenen Blutes ein Pfeil. In der Senkung blieben die beiden: Wegweiser -. fuhr. Was blieb: das Werk. jenem. Mehr kann der Einzelne nicht tun. Die beiden. Erkannte die magische Grenze der Kraft.« Sie packte. stürzten zurück. die sie gelebt. das ihn zurücktrieb und ihn anfeuerte zugleich. Sicherer wie jede Sekunde. der sich zum Losschwung spannte. . konnte nicht. diesem. Wollte sich nicht verlieren.

Legte das erste Hebelwerk. der verfolgenden. Es genügte. in Upsala eine Verschwörung gegen Lund. verzichtete auf Begleiter. Stimmung der Eingekleideten. das System. in der gespanntesten Atmosphäre der Länder. Staffetten. Tyska legatione. studierte Quarantänen. bohrte. Vervollständigte die Listen. Genf. sah die Taktiken. mißtrauisch behandelt. hinter sich her. verschwand. traf die Zentrale. Kenntnis der anderen nur bei ihnen. trieb. Glitt die Fäden weiter. Sah in den Listen nach. maß die Spannung zu Wallenberg drüben. aus Holz. führte darüber Buch. enträtselte ihn nicht ganz. war im Vorsprung. legte die mit Contis Handschrift in den Safe einer Mittelstadt. zog eine Meute Männer. vier Zimmer. Gab es nach Minsk. Tauchte in Genua auf. trat in ein offizielles Büro. traf den letzten Zirkel der Jungsozialisten. blieb acht Tage im Südviertel. spürte den Gegenschlag. Spannte ein Seil nach Minsk. machte Abschriften aus Angst. jagte den Geist. pumpte es entgegen. schaltete die Organisation nach der offiziellen. kam mit Empfehlungen nach Kiew. Krankenhäuser. Stockholm. jeden Offizier. Kaufte ein kleines Haus Rue du Purgatoire. beobachtete durch die Zentrale jede Kaserne. Erhielt Verstärkung.*** Sie ließ Minsk. . Setzte Gordon hinein. Abwechslung der Reviere. da die Technik die gleiche. über die sie gesprungen. kam durch politische Korridors höher. füllte Skizzen aus. hatte den Kernpunkt nicht. ward nicht abgewiesen. spürte aber die Maschinerie. Auswandererbaracken. sah Contis Liste nach. Undên. Folgte der Linie. tastete tiefer. Branting auf der Gegenseite. fiel vor der letzten Erkenntnis. sie zu verlieren. Bedurfte nichts weiter. wechselte Pässe.

verbesserte nicht. Traf im Coupé eine Frau. Jacques hinter der Sorbonne kontrollierte sich die Presse. Sah in die Listen. das sein Hirn dachte: Umschwung der Erde. tat nichts in verlorenes verspätetes Spiel. Wollte ändern. der schleuderte. hörte die Explosion. Umstülpung. Bessern in jede Lücke. wollte das Herz. Sie setzte nur auf den großen Schlag. Tabellen.Auflehnung. Fühlte mit neuen Kräften die äußersten Spitzen radikaler Kräfte ab. weiter. Löcher der zementenen Mauer. fuhr es auf. Gemeines -. Traf nicht die Haut. suchte. verengte sich die Distanz unter Menschen. Pläne verquickten sich. wo Geistiges verkalkte. Ein Mann sprach sie an. verstand an den Wurzeln Gutes. Unehrliches scharfes Ziel verfälschte. das Conti in der Pupille trug von der Welt. ohne daß er verstand. sachlich. gab ihr ein Papier. Gerichte. flog die andere auf. vornehm. Soziales verfettete. erstickte Ungerechtigkeit. Sie lächelte. Spürte . erbat Mittel für eine Mission. Kaschemmen Altonas. begriff ein Überlegenes. suchte Menschen auf. strich über das schwarze Haar. die zu kreißen begann. machte. Schuf eine Mauer. irgendwo war Paradies. Trieb weiter. Sah vieles.alles fuhr in das Bild. Vorhäuser Bergens. setzte sie in Stand. Kam der Schlag. Rue St. Zog die Linie von hüben und drüben. Gab nicht verschlampter heuchlerischer Wohltätigkeit verlogener Gesellschaft einen Sou. entflammte. schmolz die letzte Etappe des Unglücks. sondierte. es rollte sich mehr rundend ein Ganzes gegen die Hebel. glitt in die neue Form. wurde klar. Sah Bordelle Budapests. Schoß Druckschriften durch die Netze. Sauste die Schaukel herunter. hielt dicht die Depots zusammen. Der Mann erbleichte. das linke Auge schloß sich. Schob Raffaeli vor. schlicht. setzte sie ein. Sah die Listen nach.

Sie kamen zurück. Stieß. die es nicht ahnten. gingen heim. Rußland. wie als Kind die Schlange. vergaßen es nie. Es waren die Haare. trieb hoch. forderte Unbedingtes -.durch die Zeilen das zischende vulkanische Geräusch aufsteigender Kräfte. Sie sagten ihr: Wohlfahrt der Massen. Falsches zurück. höhnisch. gespalten. vollführte die Entscheidung. wußte nicht. legte es in Raffaelis Hand. Indien. riß Geeignetes an sich. Sie lächelte. nur die Augenecken bebten. ihre Ordnung. schuf Agitatoren. erwählte. Sah in die Listen. lachten sich an breitmäulig. Sturm. Sein Geist schnellte von ihrer Zunge.ging in ihrem Bein. Männer nahmen den Blick von ihrer Hüfte. Jünglinge gaben sich ihr mit einem Ruck vorbehaltlos: nimm. ließ die Zentren. weißglühende Spannung. Führte die Fäden in ein Netz. begann Kleines. Quadrate. Sie unterzeichnete ein Papier: Administration des Prisons. Warf Summen in die Siedepole. Er trug sie in seinen Kleidern. Vom Grabe Di Contis drang ungeheure Kraft. Traf mit ihrem Blick ins Schwankende. Gab Wind in sie. Ging in ihre Sprache. daß sie einem Jüngling glich. spritzte Agenten aus aufs Land. Öffnete. Bauern starrten blöd auf die Agierende. hatte Vertrauensleute. ihr Unterwerfen. Sah die Listen. ihren Befehl. suchte Provinz. entzündete durch ihr Herz. »als ihr Eigentum bezeichnet«. Empfing ein Paket. wann ereignet es sich. teilte Kreise. eine Mütze mit Metallschild funkelte in den Händen. Sie horchte: Bildung des Volkes. Führte sie. schaffte. Zog neue Linien. Verzog den Mund. ließ erkennen. Es genügte. Ein Mann kam. . war kleine Agentin. wann gewinnt mein Ziel. nie Pause. verbarg sich. mit sich hoch. legte nichts mit lächerlicher Gebärde ins Faule. die es nicht wußten. Sagten: Erleichterung der Bürden. Züchtete junges Fleisch. Blieb im Hintergrund. die Stefan bei der Flucht in die Berge ihr abschnitt.

schlug ihm Geld ab. Aber essen Sie. machte eine Tabelle.Sie tat das Vermächtnis. verwarf. Dame. es werde gelindert. folgte der Kurve. zu sehr selbst erlebt. Warf die Schatten der Frauen hinaus. erhöhte. Blieb verborgen. kleiner Städte. Strich durch.« Raffaeli schluckte. wog ab. Es war genug. wußte es. vervollkommnete.« Sie schüttelte die Haare. Noch nicht die Höhe. erneuerte. bog den Rausch des alten Vaudreuil ein in den Sinn ihrer Existenz. zog eine Gleichung. gab Anweisung auf Brot: »Schwärmen Sie. sah Raffaeli an. Blieb sonst eisig. hatte zu viel hier gesehen. lachend. traf ihn wieder Rue Guijas. Gab Raffaeli das Schloß. sah das Blödsinnige wohl ihrer Handlung. Sie selbst sah es nie mehr. ward nachdenklich. Sah die Listen. sie ging nach aufwärts. stellte sich gegen die Polizei der Gesinnung. Sie zwang Vertrauen auch im Traum. traf ihn die Nacht mit Mimis im Absyntherausch. errötete. Studentin. schloß die Augen zum . Trat in eine Förderation. konnte nicht warten. Tat es dennoch. die kleine Huren erquickte. wo gegen Ausweis Abgemühte ihres Geistes Essen erhielten. verlängerte. Erweiterte das Einzelne. ihren Bauch ausruhte. er senkte das Auge. Reisende. ich bin nicht Pedant. spanische Tänzerin. Geschlagene ihres Schlachtfeldes gingen auf den Terrassen. machte die Ausnahme. Raffaeli schob den Mund schief im Bart: »Sie sind eine Frau. Gab unter der Boulmichlaterne einem schmalen Dichter aus Renées Genfer Kabarett zwanzig Francs. Machte Verzeichnisse. damit Sie tauchen. Studierte die Krankenhäuser großer. Belog sich. Gründete ein Restaurant Rue Monsieur Le Prince. in diesem Falle Aussichtslose der Besserung. bis das Leben sich umdrehte. empfand Linderung im Gedanken.

gierig machte. besiedelte sie mit seinen Leuten. machte damit eine Kulisse. dem ungeheuer Kommenden. Tätig machte mit ihr. das die Antennen eines Dampfers visierte. Schloß die Liste. Sprach mit einem Sergeanten. wo die silbernen Sonnen der drahtlosen Netze blitzten. gab es einem Balten. das Leben. Traf ein kleines braunes Kind. erhielt. kam mit neuem Plan. ward nachdenklich.« Sie schlug einen Kreis um das Grab Di Contis. Hatte einen Reiz auf Menschen. zeichnete. Ihr Zimmer stand leer. gab aus. Verglich. was ihre weibliche . umschlug. dienend. Mit den Schiffen ging sie hinaus. Fühlte den Herzschlag des Bodens. der unwiderstehlich entzündete. sah die Maste und Schorne steif nebeneinander. Empfing. verscholl. Gab sich der Ruhe hin. ließ gehen. Andere Pläne umgaben sie. suchte die Gleichung. Zog am Todestag Contis die Liste heraus. Die Schiebetür des Lazaretts tat sich auf. Sie sprach den Arzt. brachte die Häuser an sich. fortzog. Nahm es mit. die Brillengläser standen scharf auf ihr. Tage. Legte den Kopf zurück: Fast erreicht. legte beiseite. fahles Licht prallte ihr entgegen. dichtete das Netz. hatte erfüllt. kehrte sie voll zurück. ging ans Fenster. hochmütig vor Verantwortung. Sie war nicht draußen nötig. legte es zu sich. Sie blieb ein paar Tage. hörte die Nacht wieder Herzschlag an ihrem. die Tabellen. fast erfüllt. gab sich preis dem Hafen. Sie blieb dennoch. Wochen. er prüfte. Wachte. befreite. armen Menschen. Reiste nördlich. andere Pflichten. Reiste. die Augen veränderte. badete es. Wiegen des Horizonts. Gehenden. ließ ein Haus reinigen.Schlitz: »Verzeihen Sie wegen der Förderation. Lebte. blitzte auf. erschien wieder. Fuhr hinauf über Christiania. ein Wald gereckt.

neues hinein. brannte auf sie. diese vorwärts getrieben unhemmbar. schritt hinunter zum Saal: »Ist Naga hier?« »Nein. Wie leicht das Schwerste zu tragen. . . Welches Glück im Verzweifeln. da«. . die sie noch umgab. Ruhe. Blicke gebannt an ihr . Er sprach undeutlich. . Er lallte einen Fluch. Sie teilte aus. unmeßbar gepreßt.Kraft konnte: angeschmiegt an die Aufgabe. verband. Der Wind ihres Atems brachte Ergebung. »Wasser«. . verführerisch. Unruhige Schatten schwankten. Er sah die Welt hinter ihr. . Sie schöpfte sie aus. Auf und ab die Räume. sein Schicksal! Haß kam in seine Augen. »Sie . . des Predigers Auge irrte unstät von ihr zum Fenster. das Leben heiter und reizvoll zu nehmen. Ein Bogen schlug sich von ihrer Schulter übers Meer: dort die Welt. Die Zunge gehorchte ihm nicht mehr. . Sie gingen nicht mehr auf. roch sie in der Luft. Weiter. . . sie eilte. leicht?« Er wollte es nicht hören: »Nur dort sein. Daß sie fehlte. Keine Mutter am Bett. . Feindschaft . . . Der Fiebernde zog an den Lidern.« Sie lächelte: »Und dann?« . Er starrte schweigend: »Durst. . Er schiffte in die Wanne. sah man sie nur fern. schlichtete. Gut .« Sie brachte Wasser. Sie ging in Nagas Saal. . Grinsend ließ er seinen Darm hinein. er erkannte sie. . .« Ihre Hand auf seiner Stirn . ließ altes Wasser heraus. die Hitze kam. . Sie legte die Glocke ins Wasser. . Sie neigte sich zurück: »Glauben Sie es immer schön . unbewegt auch durch Trotz.« Am Morgen trat sie in das Zimmer des Zigeuners. wenn sie sie löste. wie schön. sog den Schlauch an. . kühlte. Licht ging hoch auf seinem Gesicht. Dunkelheit immer um ihn. stand sie daneben. »Deine Mutter?« »Tot. . Sie kleidete sich um. . freundlich. sprach zu.

erwacht. Die große Schwester drückte ihr ein kaltes Wasserkissen auf die Brust. legte die Messer hin: »Wie gering ist das alles.« Die Schwester küßte ungeschickt nach ihrer Hand.unmögliches Dasein. traf sie nicht.Sie machte Schaum aus Soda. . neigte den Kopf. stand in dem Raum wie eine Wolke. hatte er Heiterkeit. zeigte ihm täglich das Neue.« »Schon damals verzieh ich.-. trotz der Hitze sangen die Matrosen: »Es kommt Gewitter.« Nachts beim Füllen des Wassers fiel sie ohnmächtig um neben der Wanne des Zigeuners. Sie sah auf. »Ich sollte nicht Kraft haben. ward tödlich. Die große Schwester kam in der Tür mit ihr zusammen. Seine Sehnsucht wuchs. Schmierseife. . gefestigt in dem Überwundenen. resigniert ohne Kampf -.-. stieg. Der Glaube der Männer stieg. »Verzeih. den Blick wie ein Fisch. Aus dem Garten ein Zug . Als sie vorbei war. wo Sie Ungeheures vermögen?« Sie schnitt ihm das Fleisch. jetzt beruhigte er sich.-. heißem Wasser. Der Blick des Predigers traf sie. jedesmal mit erneut gesteigerter Kraft. Buntes. Tag auf Tag beginnend mit Schüssel und Schüssel . schielte mit den Augen zwinkernd nach der Seite. .-. ein noch nie erblicktes Lächeln um den harten Mund.prallte ab. den sie versprach. »daß ich deine Instrumente einmal beschmutzte. lauschten schon halb erquickt die Insassen dem Regenfall.« sagte sie. -. verbreitete sich. erstaunt.« Sie sagte es zehnmal. Als sie . ward Neigung. ohne Haß. trat aus. ein neuer Kranker. Bilder von Karussells und Kirmis. sondern die Klinke. In der Unmöglichkeit wuchs der Glaube nur stärker. Er hatte geschrieen. zu dulden. Der Zigeuner saß in größter Erregung. . geliebte Landschaft. Sie stachelte ihn auf. War das Haus eine Kasematte schmelzenden Bleies in weißer Hitze.

löste ihn. schlug mich. . schlug groß und dumpf. Er schlug in die Hände: »Bitte . Die Möven. Dunkelblau gemeißelt stieg das Meer. Sie ging. Es lag hinter dem Schleier.allein mit ihm war. vorher . »Rype«. von seinem Dunst ins Gespenstische zugezogen. Das Letzte fehlte. O Möven. Er flog zur anderen Seite. stählern. Langsam das Rauschen einer schwimmenden Otter wie aus der Ferne.« Er tanzte im Wasser auf und ab. Es genügte nicht. . . öffnete sich mit maßlosem Entzücken: das Meer.« Dann schwieg er. Woher? Sie hatte Sehnsucht. erschrak. . stob über den Boden. aufgetan. daß etwas fehle. Die Gegend ging heller. . Der letzte Sieg. . hingen eine unbewegliche Schlange vor dem Himmel. dampfte zarteste Glut. . Sie erreichte ihn. In diesem Augenblick fühlte sie verzweifelt. Alles trug ihren demütigen Sieg ihr zu. stammelte er. Die Luft vor der Küste war zusammengezogen von silbernen Nebeln. wischte den Nebel zu großen Strudeln. sie zu verlieren. Möven schlugen sich hoch. Am höchsten Triumph spürte sie die Lücke. Ein Hase mit hell leuchtendem Pelz. bitte . hochgerollt. überwand sie. Der Mond fiel platt auf das Wasser. Die Angst. . rief sie ihm. Sprechens kaum mehr fähig: »Die . setzte sich wieder. ungeheuer gereckt mit metallen gekühlter Wut. Der Bach geschliffen. Schwer atmend ging sie durch den schwülen Raum. . wußte nicht wohin. der vor Bösem strotzte. Ein Vogel flog auf. Die Erde. Auch diesen halbverfaulten Kretin.

scharf. die Schenkel. Sie senkte die Lider. Die Sonne sank blutrot über Herden neuer Inseln. das Herz. Der Klang des Blutes. Kein Phantastisches. Im Lallen des leprosen Idioten formte sich glühend ein Glück. Gewähntes verwirrte. Standen im Traumgrau der Landschaft aufgerichtet. Der Ottava rauschte. Hatte entsagt dem Eigenen. sie durchdrang sie mit dem Saft in jeder Pore. Flöße und Feuer. Ein Baum. ineinandergeflochten. . weich sich hebend. begehrte. war Schmerz des Rohrs nach . »Meer«. stieg das Sehnsüchtige unerträglich. hielt die Sehnsucht fest im Innern. Abends kamen sie ins Freie. . . Nichts Einzelnes sog. Das Meer ward ein Spiegel. lockte.Was Menschliches zu tun war. Ihr Leib und der Baum hoben sich. Dennoch fehlt das Letzte. Tausend Klüver wiegten auf dem Ontario. flammend war es getan. Sie war zufrieden. Nichts störte ihr Treiben. Warum flog der Körper nicht über das Segel. schliffen träumerisch den Horizont stahlblau . zum schlankesten Instrument der Sehnsucht. Dreieck spannte sich aus den Brauen. ihr eisgrauer Blick streifte das Meer. ihren Leib. eine Flöte. Entwichenes pries nur ihre Unermüdlichkeit. nebellos: Smaragdene Inseln tauchten aus Fächern der Sonne. Der Saft zog in sie. Phalux. schrieen sie. Ihr Rücken stieß an etwas. nur nach Getrenntem gierig.

es kam ihr entgegen. der wilde Zug um den demütigen Mund. tätig und unermüdlich wachsend und handelnd zu warten. sah den Kapitän. Schmelz blühte sie hoch. gezahlt im Guten wie im Bösen. Di Contis Vermächtnis erfüllend. ging hinunter. die faulige Erde (geschminkt zwar und kokottenhaft . vom Bug heraufgeschlagen. Wind trug ihr Frische zu. Noch einmal standen die Flaggen starr. ging auf Verdeck mit großen raschen Schritten. Unter braunen Segeln entschwand glühend das Kupferbergwerk in die Klippe. Aber erst der Saft der Erde. Studierte Barometer. Abends unter der eingeholten Fahne kam es: Sie hatte Kraft verbraucht. Schaum. Die Spannung blieb wohl. je näher sie rückte. Nebel rollten unter der Sonne. aus der es geformt. Wurde tigerhaft. frug. aus der sie kam. Der magische Pol ihrer Jugend streifte ihr zu. Ein Segelschiff bootete aus. Stand am Schornstein. die Lotung. daß irgendetwas. auf langen Beinen die zarterhaltenen Brüste. Erdbeben. schaukelte mit jeder großen Woge. lächelte. Karten. ein Komet. Stück für Stück vergeben. ein Aufschrei: zurück zur Heimat. die sie schnellte. ihr Leben hingegeben. strebte ihr entgegen. die heißen großen Lippen: daß sie die Stärke habe. stürzte durch die Gefäße. hinauf. Kräftigte sie und machte sie schön. durchdrang sie neu.der Weide. Dann fraß das Meer mit einem Ruck das Ganze. Traf Beamte. Eine Stadt entschwand. glühend. Sie nahm es. legte sich köstlich auf ihre Haut. Der Morgen ging auf.

rief den Namen. es verschwand. Sonne stach durch . rief einen Namen. Sie schwebte. gespeist aus dem Atem ihrer Jugenderde zu Mut und unentspannbarer Dauer. als klatsche ein nasser Fisch auf Stein. Sofort schloß sie die Augen. kamen vor sie. Über ihrer Achsel schwebte etwas. Kanonen brüllten. Der Lorenzo. Ein Park von Wagen scharrte um sie.noch lächelnd in ihrer Raserei). sondern streifte die Hand nach ihr. Es spielte sich beißend ab unter den geschlossenen Lidern: Ein Mann mit Lichtkonturen machte eine Bewegung. Ihre Augen hoben sich. steckte die kleinen Finger in die Ohren. das Erhobene. Etwas fiel vor ihr hin. wiegte auf den Beinen. . Möven in Spiralen durchwälzten die Luft. sah rasch auf. noch grau unter Bäumen. Ein Mittag scholl. den Hals hoch neben ihrem Ohr. faßte ihr Paket. daß Schicksal sich balle und sie selbst zurückkehre. Langsam zählte sie die Koffer. . Klippen. stieg in ihre Haut. ans Land. schob etwas in sie hinein. ihrer Sehnsucht. das eines Skandinaven. verdeckten. ein Diener stieß sie an. in die Warzen der Brust. ein Eselmaul schrie. Ein Schatten blitzte vorüber. Blutsüße blieb. »Nein. Da dienerte ein Neger. Eine Beglückung durchfuhr sie. »Hinweg . Hinter ihr Kommende drückten. ging über den Steg ins Boot. griff namenlos entsetzt an die Brust. hinweg --«. Sein Gesicht war blond. Sie bückte sich. gescheitelt. Sie raffte die Plaids. etikettierte. rief ihn dreimal. Das Gepäck häufte sich um sie in der Morgendämmerung.« Er lutschte die Zunge zurück. die Figur ihres Traumes. Gepäckträger häuften ihre Koffer auf einen Wagen. aber er riß nichts heraus. durchwühle und stürze. Der erste Halteplatz kam. die Maschine zu entfachen in den großen Kreis der Tat.

Da sieht sie erschreckend. ein Gewölk unter den Palmen. nur ähnlicher. Die Wagen scharren alle. Da steht darin Caspare Symes. Sie schüttelt den Kopf.das Grau. wieder blitzte der Schatten. hebt sie die Achseln. Zurück? Sie dreht sich wild herum. Neben ihm ein Pferd. sein Geist vom Auge.ihr Herz erstarrt -. Als er den Kopf bewegt. daß sein Gesicht verändert ist. was im Menschlichen ihr am erstrebenswertesten schien. Die unbefangenen Gefühle fehlen zu dem. Di Contis Atem schlägt ihm aus der Haut. brauste mit einer Welle durch die Zweige. schmiß sie fast um. zuckend. Und da sie tapfer gekämpft bis auf die Höhe. ein wenig.zwischen ihm und ihrem Leben. längst. bewegen sich. Seuche. schlägt der andere Pol ihres . Nun rast ihr Herz. Sie zieht den Mund ein. Eine rauhe Stimme brüllte: »Idiot. Eine Lichtung entsteht. Vorbei. Menschliche erst erfahre. Erlebnis haben ihn geschlossen zu unsterblich menschlicher Schönheit. Sie hat überwunden. Sie drehte unter der Gewalt des Stoßes sich um die Achse. Ein Wagen streifte ihre Schulter. Da erkennt sie in ihrer tiefsten Minute plötzlich: Daß dies ihr aufgespart war. Zitternd hob sie mit der Hand aus der Tasche die drei achatenen Kugeln. Die Kluft ist zu groß -.« Sie steckte das Paket in die Manteltasche. Leidenschaft. damit sie vor eigenem Glück das Größere. sie erbleichte.

Lebens ins Zentrum. kurz und heiß die Hand zu: »Komm. der auf sie zuging. wandte sie ihm. beglückt. Und da sie nicht enttäuscht und feig vom Dasein kam. sie zu ändern und Contis Hebel aufzuschlagen aus dem nun unfehlbaren Gehäuse.zip ***** This and all associated files of various formats will be found in: http://www. ist da. sondern durch größte Bemühung nur der Weisheit näher ein Geringes gekommen.txt or 39277-8. gegen die Welt zu stoßen. wächst.« End of the Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln. ist da. by Kasimir Edschmid *** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE ACHATNEN KUGELN *** ***** This file should be named 39277-8. geladen mit Kraft.gutenberg.org/3/9/2/7/39277/ Produced by Jens Sadowski .

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