The Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln, by Kasimir Edschmid

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Title: Die Achatnen Kugeln Roman

Author: Kasimir Edschmid

Release Date: March 27, 2012 [EBook #39277]

Language: German

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Produced by Jens Sadowski

Die Achatnen Kugeln

Roman von Kasimir Edschmid

Verlegt bei Paul Cassirer in Berlin 1920

Alle Rechte vorbehalten Copyright 1920 by Paul Cassirer, Berlin

Geschrieben Neunzehnhundertvierzehn bis Neunzehnhundertachtzehn

Gruß an René Schickele

Vorspiel

Nun stiegen sie schon die zweite Stufenreihe hinunter. Immer sahen sie auf der anderen Seite die schwarzen Schatten, die sich wie sie selbst bewegten.

Die Wasser rauschten langsam. Als sie die dritte Terrasse erreichten, kehrten sie um nach der anderen Seite, die schwarzen Schatten schwenkten und traten auf sie zu. Da kam aus dem See unten ein silberner Strahl, er glühte auf, Licht strömte die Neigung der Rasenterrasse herauf.

Das Schloß über ihnen schlug eine Mondflamme in den Himmel.

Zwei Herren traten zur Seite, die anderen bogen Halbkreise um die Gegner,

die die Mäntel abwarfen und in weißen Samthosen, die Brust offen unter dem Hemd, sich gegenüberstanden. Ein flüsterndes Signal überklirrte das Metall. Aus dem dunklen Laubgang stöhnte ein Vogel. Ein Mann fiel um, den Säbel in der Gurgel, die Augen nach oben gebrochen.

Der andere warf sich aufs Knie. Schob mit dem Daumen die Lider des Liegenden probend herunter, sie schnellten wieder über die gläserne Pupille zurück und hefteten sich auf den Knauf des Degens, der ihn durch die Kehle auf das Rasenbeet kreuzigte. Da stand der andere auf, schüttelte die Haare. Das war vorbei.

Er sah sich um, empfand atmend die helle Nacht, die mächtig gewölbt war.

»Mein Herr . . .« sagte der Sekundant des Gegners. Er deutete mit lockerem Handgelenk auf den Toten.

Der Marquis neigte den Kopf nach ihm. Was ihn erfüllte, verschwand. Die steife Gebärde des Todes löschte die Wut des Abenteuers. Er sah auf, die Seele nicht mehr zusammengezogen. Wie schien der Mond feurig und entflammte purpurrot die Zweige.

»Zaudern Sie nicht« -- flüsterte der Sekundant, »sofort zu begreifen, daß Sie im königlichen Garten sind. Jetzt noch zu leben, heißt nur bedingt und halb ein Lebender zu sein.«

Vaudreuil trat mit einer Verbeugung zurück. Ein spöttisches Lächeln kniff in seinen abwesenden Mund. Dann kam der Laubengang. Das Dunkel der Nacht saß darin, unaufgescheucht vom Licht. Die weißen Hermen glommen aus der blauen Dämmerung. Nun paradierte ihn die Wache.

Die Rondells mit den Fontänen waren beinahe rot, und die Tritone schäumten vor sich hin. Auf den Seiten verschwammen die Alleen flaumiger Dämmerung. Eine quecksilberne Säule stand das Schloß aufgerichtet neben ihm. Zwischen dem Schwung von zwei Koniferenästen zog sich der ganze Garten noch einmal zusammen. Dicht über dem tiefen Wasserspiegel am Ende der gesenkten Terrassen hing riesenhaft der Mond.

Im runden Ausschnitt der Tanne hing eine Spiegelung, wie aus Silber eine metallene Platte.

Nächte voll Schwärmerei und Lichtern hoben sich über dem Park, zogen rasch vorüber. Zuckende Frauenleiber sträubten sich vor ihm auf. Ein großer Ritt, der ihn mit Ruhm behängte, glitt durch die Luft, sein Bein hing blutend in der Bügelung. Ehrgeizige Spiele, sehr erleuchtete gläserne Säle . . . Teile des Gartens dampften, brachen auf, Nischen entlaubten sich, Gänge warden ohne Dunkel. Gab es nicht eine Frau?

Eine Frau, ohne Geheimnis am Körper, verlogenen reizlosen Hirnes, ohne Leidenschaft der Erfindung, gut für Lakaien. Dennoch schlug er sich heut um ihre roten Haare. Dies ist das Dasein. Er lächelte, als ob er die weiße

das er darin geöffnet. stak am Boden. Der Mond nahm es auf und bog es aus dem Park. schon oft Gelebtes. auch wenn sie . Er zog den Degen an sich. Aus allen Bosketts flossen Blumenrüche. Als er sich aber umbog. was ihn ausgefüllt hatte die Jahre. Der Marquis sah zu. entblättert die Lauben beim dritten Knie schon. mit denen er soff und spielte und sich schlug. die an ihren Knieen wehmütig zitterten und leicht mit dem Kopf nickend ihn verließen. Die Grimasse des Totengesichts. Blieb ohne die Erregung des eigenen Blutes. bläkte ihn an. Da sah der Marquis hinuntergleiten in den See. Eine Nachtigall jagte einen süßen wilden Schrei schlaftrunken ins Gebüsch. ohne Reue. und er krümmte sich vor Schmerz über den Abschied. das sein Feuer zu fremden Abenteuern sich schuf. Dann trat das alles schon nicht mehr ihm zugehörig von der Neigung der letzten Rasenfälle in Berührung mit dem Wasser. von seinem stählernen Witzwort in der Gurgel gefaßt. Waren diese Terrassen nicht verbraucht bis zum Irrsinn. sinnlos Wiederholtes. Er sah ohne den Schleier der Spiegelung in den Park. Das Schicksal riß durch sein Herz. die bleich durch eine Laube in der Parkecke auf ihn wartete. ohne Zorn. überfiel ihn alles. Damen daneben und Hunde. fror am Eisen. raffte sich auf.Zofe in den Flieder herunterpfiff oder die Pikardin berührte. nichts übrig wie nackte Enttäuschung. Das Bild brach ab. so sehr hing sein Herz an der Erde. Die Herren.

biß in den Mantel. er wollte sich daran halten. ging überlegen und sicher . Kein Garten stand mehr vor ihm. der unter seinen Schritten leise aufscholl. Wie liebte er die Freiheit. grüßte und grinste. das Gesicht in Ruhe. . Ein Soldat sprang in seinen Schatten und bog den Bauch in Verrenkungen hin und her.« Allein er konnte seinen Schmerz nicht kränken und schluchzte. den großen Empfangshof betrat. Angst kam auf ihn. eingekerkert in steinerne Mauern. die Pflastersteine. . »Nicht weinen Vaudreuil. als er. .« rief er sein Herz an. In weißen Samthosen. . reckte sich steif. »was weinst du. wankte und zog den Mantel über den Kopf und weinte. an die Luft. . die Brust frei unter dem zerrauften Hemd. Das große Gebäude verdeckte ihm den Mond. sein Herz klammerte sich an das Licht. Affe . Er hatte noch nie Abschied genommen. . keine Sonne mehr sehe. stieß den Degen fluchend auf den Boden. zerrte an dem Tuch. Er machte zwei große Schritte. daß er.verbraucht war. hoch. taumelnd ging er zum Tor. Er blieb da stehen. . . Dies flimmernde Weiß an den Rändern des Schlosses. Die Wache trat vor. den Seitenflügel umschreitend. In der Kehle ein Zittern riß ihm den Schmerz bis zu den Zehen. Sie hielt nicht. Sie hielten ihn für betrunken. Lautlos. die der Mond blau schlug . wenn er bleibe.

Gegen Mittag fluchte der Marquis. Er ritt davon weg. ritt rechts in ein Tal. über Wiesen mit Rehböcken. an dem See vorbei in die Landschaft der Küste. fern das Sommerschloß des Marquis. dann jagte er in den eigenen Spuren zurück. Die Sonne ging unter. Waffen. Gegen Abend kamen sie an den Hügel. angelegt für die Zärtlichkeit von Frauenschenkeln. Eine Erhebung hinauf. Der Marquis stieg auf. Der Marquis ließ die Gäule saufen. sprang plötzlich wild über einen Gießbach und jagte zurück. Am Mittag brachen sie aus Weidenunterholz und waren wieder an dem See. . Das zweite trug den Diener. später durch das Dorf. Baptiste zog die Riemen der Ledertaschen auf und zu. rastend in einem Dorf. Gegen Abend lahmte das Pferd. massierte das Bein. Die Kieswege. sie jagten um einen See. lagen . Paris fiel zurück unberührt. das dritte Gepäck. Baptiste sagte kein Wort und folgte. Geldrollen. Tief im Süden sahen sie. zuerst gegen Havre zur Täuschung. . Links lag das Sommerschloß. schoben eine südliche große Linie nach Rochelle. Die Stirnen der Gäule wandten sich im Kreis. Er ritt zweimal im Kreis. flammte die Sonne über Versailles. Aus der einstöckigen Front schimmerten die vielen bis zum Boden gesenkten Fenster. Sie ritten direkt darauf zu. Hemden. Dann von eigenwilligen Dämonen getrieben. Baptiste stieg ab. Sanft stiegen über die Mauern die hellen Bogen der Springbrunnen. ging die Fahrt im Zickzack.In der Dämmerung rannten die Pferde nach der Küste. dann ganz herum gedreht nach Dieppe. ging es stundenlang. die spielten. Durch Schilf. nach einer schweren Stunde waren sie wieder auf dem Hügel von der anderen Richtung her. Als sie bogen. schräg herunter . Dann warfen sie die Gäule nach Westen.

Aber der Diener ballte die Faust. . Das Meer kam. versagte sein Herz.träumerisch im Schein des südlichen Abends. sprengten am Ende die Mauer wieder zurück. dann hatte der Marquis ein Messer verloren. . Er ritt in den Bügeln stehend. . . Sie ritten hinunter. Dann trat er einen Schritt zurück. die anfing. Der Segler lag weit draußen und löste die Anker. hielt ich Sie nicht wie einen Pagen .«. die Mauer war hoch. griffen zu den Rudern. . vom Wind geschlagen. daß Sie mich mitreißen auch da hinaus . Die Pferde liefen wie die Teufel. das schwankte unter krachenden Wellen. . Einen Augenblick hob er wie bittend die Hand. Als er von diesem letzten schlechten Stück sich riß. das sich dunkel donnernd zusammenballte! »Bin ich ein Hund. daß er es .?« Der Marquis stand aufgerichtet im Boot. Sie fanden es nicht. Matrosen warfen die Mantelsäcke in die Barke. Nebel klatschten graue Wellen über die Küste. Der Steuermann stieß das eine Bein gegen den Pflock. sah auf. dann in die Nacht. Der Diener stand schlaff. Da stieg dem Marquis das Grauenvolle des Abschieds bitter in die Kehle wie kein Schmerz. »Zwölf Jahre waren Sie bei mir . Oben stand Baptiste. vor Frauenhäusern gelauert . Vaudreuil sprang hinein. . Der Marquis erbleichte. Sie hielten nicht an. wies auf das Meer. . Der Marquis ließ Baptiste vorreiten. zwölf Jahre habe ich Bügel gehalten. er röchelte und verzerrte sein Gesicht vor Haß.

das Gesicht stumm gegen den Herrn gerichtet. sein Haß und das Schmierige stritten mit dem guten Gefühl. Die Tiefe der Erschütterung gab ihm ungeahnte Kraft.« Da begann Baptiste zu schreien.demütigte. Gehen Sie zurück nach Versailles. Der Marquis nickte vom Rücken der nächsten dem Diener zu. denn die Flut machte die Luft voll unruhigem Geräusch. sagte der Marquis. Der Segler rollte auf hohen Wellen. »und doch wie groß seine Sehnsucht. Das Boot schoß los. teilte sie. Der Marquis sah zurück. Matrosenhände erfaßten seine nasse Taille. durch den Wasserstaub. Dann warf der Wind ihm die Haare über das Gesicht.« Er schrie. schoben ihn herein. Das Schiff hatte sich weiß beflaggt. Lösten sich und immer brach sein Bild. als die Barke an den Segler rollte. die Arme verkreuzt. . »behalten Sie die Pferde. Wie ein Affe erkletterte er das Verdeck. Vaudreuil litt mit dem Niederen. die Arme in die Luft zu stoßen. Dann faßte Vaudreuil die Schlinge. Dreimal schoß eine breite Woge zwischen die Fregatte und sie. Taue klatschten aufs Wasser.« sagte er. Aber er empfand seine Stärke mehr zu leiden mit schmerzlichster Beschwingung. Er bat eine Sekunde. Nebel kamen. Auf dem erhöhten Hügel der Mole lag Baptiste. sauste eine grüne Welle hinunter. verwirrten. »Bleiben Sie ruhig. der ihn verließ. auf den Knieen. Möven lagen auf den Wellenspitzen. bog sich und rauschte. »Wie feig er ist«. Er sah die Küste nicht mehr.

spielend überwand er die Melancholie der Abende. Da stand am Horizont ein Schiff in der Form saletanischer Piraten. Sein Magen spie über Bett und Tisch. ein Sturm legte die Fregatte auf die andere Seite. Die Segel klatschten. wo die Sonne nur da war. Aber die Dauer des Zustandes führte ihn in die Überwindung. litt unter der Ohnmacht und stemmte sich mit Wut dagegen. der Tänzerin des Dauphin. Matrosen liefen mit Haken und Büchsen nach Backbord. Er röstete Flossen. Als er geduldig ward. Erfinderisch geworden in der Ruhe.Dann kamen Tage. warf die Körper den Kabeljaus zum Fressen hinunter. Seekrank lag Vaudreuil auf einem Haufen Taue in seiner Kabine. Er fing Germanen. der letzte Strich des Horizontes gab seinem Gefühl die ruhig sich schaukelnde Sicherheit der Ruhe und des Glückes. Am fünften Tag wurden die Segel gerefft. den nur einmal in Barbizon nach einer ausschweifenden Woche mit Lilotte. Der Tag ward ihm phantastisch. schaute auf das Spielen von Welle mit Welle. standen dick voll Wind. befreiten ihn helle Tage. Matrosen saßen in den Takelungen. briet die Köpfe. Er sog den Geruch des Meeres ein. Sein kraftloser Körper. erfand er neue Speisen. briet Herzen. Die Angel lag auf dem spiegeligen Wasser. daß seine Kabine stank wie ein Stall. Mit weiß knatternden Spitzen schlug das Meer gegen den blau aufbrechenden Horizont. Das Schiff wendete. das braune Segelzeug schoß scharf . ein Purgier mit Schweiß befreite. Nie aß er früher so weißes Fleisch. köpfte sie. Ohne Zorn fand er sich darein. daß er tagelang kotzte. stieß ein Leck in den Speicher. Sein Geist litt unter der Beschmutzung seiner Kleider. der Himmel sich seidig zusammenzog.

Da begannen die Matrosen zu grinsen. den Städten. Sie zogen die Hemden aus und winkten in ihren bronzenen Brüsten hell zwischen den Leinen und dem blühenden Himmel. Sie schlürften jedes Wort. Er hatte den ganzen Mittag die Finger seiner Hände hin und zurück gezählt. Er gab. Morgens booteten sie aus nach Quibek. Lorenz. ihre Schuhe aus Rindsleder. um nicht sofort hinzulaufen. Auf Vaudreuils anderer Seite saß der Bischof in violettblauer Sutane. Vaudreuil ging sofort zum Fort. halb Gelöschtes aus seinem Gedächtnis. aßen mit Bewegungen. faßten ihn von immer neuen Seiten. Jedoch der Drang seiner Würde war größer als seine Neugier. den Frauen. Zwischen zwei Felsen fuhren sie in den St. Die Wände standen wie Pyramiden. einer sang. an die Palisaden und nannte seinen Namen. zogen endlose Spiralen immer höher und schrieen. die ihren Namen entsprachen. Vaudreuil blies die Backen auf und ging hin und her den Abend. Abends erschien der Kommandant zum Bankett. Denn das Schiff war gascognisch. wenn auch ihre Stoffe derb waren. Da brauste es aus dem Sprachrohr des Drachenschiffs: »Vila«. teilnahmslos. die sonst das Gleichgewicht des Schiffs gegen den Wind stärkten. das roch. Die Straße war kotig. was er wußte. vom Hof. Mit schmutzigen Schuhen und Strümpfen kam er. Ihre Fragen umzingelten ihn. Der Kapitän schrie. Sie hielten sich gerade. Der Geruch Europas war noch an ihm. . Aus den Verstauräumen kamen Kanonen angeschleppt.drachenhoch vor dem Gelb. nach Tang riechend. Schwärme langgehalster Vögel hoben sich.

Sie kehrten zurück zu den Karten. »Fettes Schwein«. Ein Fähnrich kam in Verlust. Der Kommandant zuckte die Achseln: »Er liebt. gebranntes Wasser zu saufen. man verweigerte seine Bons. beschrieb sie mit dem Finger. seine blecherne Stimme anfing zu singen.« Seine Hand schrieb eine Anweisung. seinen Gewinst festzuhalten. Sie schwiegen eine Zeitlang. Boys brachten Kübel. wurden sie höflicher vor seinen Mitteln. aßen kleine scharfe Fische. sah nur Waden. Um fünf saßen sie hinter den Karten. Der Bischof hob den Arm. Verlor. die er rotglühenden Auges Vaudreuil hinüberreichte. Beim Dessert verloren sie ihre Haltung. Sie wurden verlegen. Um vier begannen sie. Ein Hauptmann taufte einen Eingeborenen. . Die Sonne stand draußen. Der Kommandant trank rasch. Der zweite Fähnrich begann ihn sofort zu . Vaudreuil hielt Bank. gewann zurück. sagte der Kommandant und schlug im Takt die Fäuste auf den Tisch. Der Bischof leckte an seinen fetten Fingern. Er hockte sich in die Ecke. Vaudreuil kam beim Pharao in Verlust. Der Bischof setzte die Sutane. Das Zimmer dick vor Rauch. Ein Offizier fiel um wie vom Schlag gerührt.Der Bischof riß einen Fisch mit beiden Händen am Schwanz auseinander und frug: »Was planen Sie hier?« Aber Vaudreuil zuckte die Schultern. bis der Apparat rauschte. leckte das Maul. Als sie zwei Rollen Louis gewonnen hatten. . schrie: Germaine . Sie machten eine Pause. Schwenkte den andern auf. hob sie und senkte sie heftig.

klatschte auf feine fette Schulter. . Vaudreuil schonte ihn. der stieß ihm. schmalnasig und hager. Am Fenster hing der Mondbauch des nackten Bischofs. brüllte der eine und fuchtelte in der Luft. das den Himmel vertrat. trug sie hinaus. er wand sich. »Den Degen. vor dessen Umarmung jede trübe Zofe flöhe. An der Palisade erreichten ihn Schreie. Eine Hand hob sich über ihm. Der Bischof quietschte mit Faseltönen.« Der Fähnrich. Er legte den blauen Rock auf den Haufen. Er richtete die Spitze des Degens nach hinten. der flachen Hand. wandt sich zum anderen. Die Fähnriche brachten die Sutane geschleift. »Germaine«. Vaudreuil ging hinaus. warf seinen Degen weg. beugte sich wieder. krampfte die Arme über den Bauch und bekam das Maul nicht zu vor Geheul.« Vaudreuil packte die Sutane mit den Fingerspitzen. Dann lachten sie alle. ging so auf die Wache zu. Vaudreuil lachte. fiel krachend zurück in die Lehne. Den Rückweg verlegte der Kommandant an den Palisaden. .« Vaudreuil bot Ohrfeigen mit. wollte ihn als Adam durch den Morgen führen. Er stank aus jeder Pore. Zuerst prustete ein Soldat. salutierte mit der Hand. schlugen sich auf die . flatterte mit den Händen. Des Bischofs Arme zeterten herunter. umwirbelt von Dampf. zwölf Soldaten hinter ihm. »Also doch . Der Kommandant bog sich von seinem Stuhl. »Es hätte auch die Kehle sein können. denn seine Stimme lallte und überschlug sich vor Besäufung. In der Mitte des Zimmers lag ein Haufen Fett. Dann weinte er und psalmodierte eine Beichte. Sein Lachen steckte an. Seine Schinken hingen zum Fenster heraus. im selben Augenblick leicht in die Achsel.entkleiden. Sie zogen.

Vaudreuil blieb sitzen. Arm in Arm mit Vaudreuil verließ er das Fort. schlug sich den Bauch vor Lachen.« Er stemmte sich mit dem Rücken gegen ein Haus. Die Eingeborenen sangen vor sich hin.« Sie zogen durch die Kneipen. lief nach links. Vor der Mole schaukelte ein großes Segelboot. das Meer blieb stürmisch mit schlagenden Wellen zurück. schlief schnarchend ein. begann zu lesen. Am Bootshaus lag sein Gepäck. Eine Rinne lief ganz langsam über die Platte. zog ein Buch aus der Manteltasche. An der Ecke blieb er stehen. Es gab einen Skandal.Schultern. die Soldaten johlten weiter. ohrfeigten sich. um fest zu stehen. Der Fähnrich zog ein Lächeln um den dünnen Mund und salutierte. es geschah unter Schwanken. begannen eine Prügelei. Die Nase fiel auf den Tisch. Er erklomm das Schiff an der Seite. indem sie die Segel besorgten. umarmte ihn. bis es ihn erreichte. Mitten in der Szene vergaß er es wieder. Dann stand er auf. auf den Bauch. schwenkte nach rechts. fiel um. wo Männer loteten. ohne Zweifel. »Ich warte bis zum Abend. ward aufgehoben. begann zu bluten. Wohin? Nach Montreal. versprach Vaudreuil Weiber. Vaudreuil schlug sie ab. Sergeant an Wuchs. In der Stille verengte sich der Fluß. rülpste Gelächter. . In der dritten entlieh er eine Rolle Louis. stampfte auf. Der Kommandant torkelte einem an den Hals. frug nach Paris. setzte sich unter ein Sonnensegel. »Ich muß Sie verhaften. donnerte wütend. Er kommandierte die Wache zum Salutieren. Der Kommandant.

Die Adlernase kam im Bogen.« »Der Ehre halber. schloß die Hand. der Gouverneur. verkrümmte sich und blinzelte.« »Es waren Schweine.« »Sie wissen es einzusetzen. Da saß ein Offizier mit einem Orden.Plötzlich stand ein Mann vor ihm. nach der anderen Seite der Bank. . Vaudreuil sah auf. verneigte sich. schwang die Arme nach hinten.« »Das genügt nicht. beugte sich etwas gegen den Offizier. Der erhob sich: »Courbisson«. Öffnete die Hand. das Individuum verschwand unter den Fäusten der Matrosen.« »Haben Sie zu verlieren?« »Das Leben. schnitt die Luft: »Sie brachen heute mein Gesetz. Soll dieser Irrtum . begann weiterzulesen. Wandt sich von Vaudreuil. . sprach ihn an. schnitt Fratzen und bog die Nase nach oben.« . der weiter las. Bei diesen Menschen bedarf es mehr. verdrehte die Augen. Zuckte mit den Achseln und zwitscherte wie ein Vogel. Vaudreuil blinzelte. schob den Mund schief. hing vor ihm. winkte mit der Hand.

grüßte. Der Gouverneur strich den Knauf. kam ihm entgegen: »Verhandeln wir. Beim zweiten Satze des Gouverneurs schlief er ein. bogen aus. . Unruhe wölkte seine Stirn.« Der Gouverneur griff an seinen Hut.« Courbisson errötete gegen die grauen Schläfen.« Da stieß der Gouverneur einen Fluch in die schmalen Lippen. haben Sie Mittel?« »Die Diskretion der ersten läßt mich auf die zweite verzichten. aus dem ein Löwe in die Luft biß. Da legte Vaudreuil sein Buch hin. Vaudreuil machte eine unwillkürliche Bewegung. .« »Ich rede in einer dringlichen Sache meines Herzens geschäftlich. sagte der Gouverneur. lächelte zerstreut. gewinnend. Vaudreuil sah ihn aus aufgerissenen Augen an. Sah den Arsch des Bischofs die erste Nacht.« der Gouverneur verneigte sich. die Matrosen begannen zu schreien. begann sofort mit Charme zu reden.»Ich bin am Ende. »Nein«. im Schwung umschwebte sie eine betäubende Insel. »Ich habe keine Geschäfte. Baumstämme kamen angeschwommen. . »Ich bitte um zwei Fragen . sie halsten. Ein Haar breit.

blieb acht Tage. er bestieg das Schiff nicht. »Das Stück ist zehn Klafter breit. Der Wald wucherte mit Sumpf und Pflanzen gegen ihn auf. Der andere zog die Lippen nach vorn. Der Verkäufer grinste und schrieb ihm den Urwald noch dazu. Vaudreuil zahlte eine halbe Goldrolle. Auf Heu schlief er. drehte um. kehrte nach zehn Schritten um. Vaudreuil zuckte die Achseln. fand ein Blockhaus. Tag um Tag fraß seine Horde sich in den Wald. zirkelte zu dem Flußgebiet. sah fragend auf. Morgens lockten die Stimmen der Tiere sein Blut. Vaudreuil sah in die Luft. gebunden. schrieb. fuhr mit ihnen hinauf. das ganze Hinterland dazu. stieg aus zur Jagd. Mit Negern. Am neunten Tage trieb er ein Boot auf. einsog. fixierte ein Stück mit dem Blei am Ufer.Als er erwachte. das ihn schluckte. gründete er den Kral. Die Nacht brach er durch Büsche auf dem Rückwege. trat in ein Blockhaus. An der Tür zögerte er kurz. Hinter dem Tisch der breite Mann zog den Spitzbart. spreizte die Beine. Bald kamen Eingeborene. Er sah große Fasane. die er kaufte. streifte. fuhr langsam hinunter nach Montreal. Er mietete ein Rudel Gesindel. Er war allein. Eine Landschaft kam mit Wiesen heruntergespielt zum Fluß. Er wirbelte die Äxte hinein. war es hoch im Mittag. der Anker hielt. Ein wütender Kampf bellte auf. brach in das Dickicht. kaufte fischenden Matrosen ihre Kleider für die Jagd. Die Ketten rasselten. warf den Kopf zurück und zeigte eine Landkarte. schnitt mit Feuer . das er gekauft hatte. ging hinaus.« sagte der Verkäufer. Dann warf er das Geld gegen den Urwald. jagte. die Segel hingen eingerefft. ließ Hütten bauen.

streckten die Beine hoch. Sie fielen auf Rücken und Bauch. ließ es wieder aufbauen. Herden suchten morgens. Zehn folgten. es kam eine Prozession. da nahte ein Zug. sie bogen um eine Waldecke. dann wieder zurück. hungerte sie aus. Er legte einen Gürtel Ablagerungshäuser an. die dicksten Plätze. als die Läufer der Prozession auf den Fischen ausglitten. der Tonnen Fische hinunterschleifte. ritt weiter ein Stück. Seine Wolle fuhr über das Meer. nahmen Saat zurück. Tiere jagten nachts heraus. begann das Dach zu brennen. Er umzingelte mit einer Gasse. brach vor. Vaudreuil stieg ein wenig in den Bügeln. brach Boden auf Boden ab. Meer von Weizen schlug in schönen Wellen gegen den Wald. Er schaffte neue Scharen. Boden schlagend. Ein Löwe sprang durch das Dach seines Hauses. Das erste Boot fuhr nach Quibeck. seine Flügel hatten eine grüne Färbung. Er fand nichts. Fauchend mit den Stimmen seiner Tiere wich der Wald zurück. ging zurück. Dann führte er seine Leute zurück. verwüstete sie. trieb sie gegen den Wald. Er sprach mit dem Führer. die . Er gab nicht nach. Ochsenwagen zogen nach dem Strom. den Strom. kniff die Augen. Eines Nachts flog ein Vogel vom anderen Ufer herüber. Die Sklaven starben an Fiebern. Als er am Giebel saß. In Tonnen und Schuppen stapelten die großen Fischzüge. die die Kerle schlugen. fiel von den Seiten. Pflüge rissen in das Herz des Landes. Nach einem halben Jahr kam er an einen Zug. Sie erreichten den Weg. Nach drei Tagen ritt er denselben Weg. Schon war der Wald eine ferne Linie am Horizont.Lücken. in einem Hohlweg mit steilen Wänden ließ er eine Tonne leeren. Ordnete kleine Gruppen. warfen das Holz in die Boote. Es war der dreizehnte Schuppen. vom Rücken gegen das nie angegriffene Urstück. Nun sogen Weiden das Wasser aus den modrigen Ufern. Vaudreuil ritt zum Inspizieren.

Geschoß kam auf Geschoß. Da stand der Fremde auf.Zungen heraus. fuhr ab. »Woher?« »Quibeck«. Sie ging auf eine violettblaue Sutane. Die dicken Priester fielen auf den Hintern und rutschten auf den Fischbäuchen die glatte Bahn herunter. salbte sich ein Stück. Vaudreuil badete. Sie machten dem Fremden ein Lager im Flur und lauerten im Halbschlaf mit schrägen Augen. trat hinter einem Baum heraus mit einer Peitsche und verhieb Neger. Eine halbe Stunde lang suchte er. Vaudreuil zog weiter. er flutschte vorüber. die Nase wie ein Hund . Den Bischof warf sein Esel ab. sagte Vaudreuil. daß er nichts unternehme. der in der Küche sich Pasteten buk. zog Strohsandalen unter die Schuhe. die im Garten tanzten und seine Hüte trugen. Dann ging er über die Äcker zwei Stunden. kramte in Papieren. schlug mit den Armen wie ein Häher. »Ich will es quittieren«. kehrte zurück. entließ den Aufseher. nahm ein Paddelboot. sandte dem Bischof für die Exkommunizierung eine Verschreibung von seiner eigenen Hand. bis er Wald erreichte. Am Morgen ging Vaudreuil über die Diele. legte. War vor sechs Jahren ausgestellt. Ging langsam zum Fluß. Zwei Wochen darauf klopfte es nachts an sein Haus. es war Abend. griff in die Mantelbrust und reichte ihm ein Papier. rauften sich an den Haaren. als der Flußwinkel überfahren war. an im Gebüsch.

flüsterte sie. Sie banden das Boot an. er roch Feuer. »Perlen«. herüber zu ihm. Das Rindenboot glitt unter Ästen mit singenden Vögeln. trug sie durch das Lager in den Wald. Es wurde Nacht. Zehn Frauen saßen auf Fellen und schliefen. Die Sonne ging über sie. Er fand einen Pfad. Er weckte sie aus dem Schlaf: »Naimi«. die Zunge fuhr über seine Brauen. nach Wildbret und Beeren. Er strich ihre junge Brust hoch. Da sah sie in den Mondwellen die Perlen. sie lachte gegen die Hand. den Kopf auf seine Hände. die sich im Dreieck zur Stirne spannten. die über den Mondwellen hingen. sah scheu nach ihm hinüber. zündete ein Schwefelholz an. machte einen Bogen. schnitt mit dem Messer Gestrüpp. begann ihre Haut sich zu färben. Ihr aus den flimmernden Schatten des Waldes heraus geformter goldbraun geschwungener Leib zitterte. Am Abend fuhren sie weiter. Sie hob das Gesicht über den Rand. das Kupfer ihrer Haut glänzte unter der Dunkelheit der Zweige. Sie kamen an sein Boot zum Fluß. wartete eine Stunde. Er nahm sie auf den Arm. als sie Liebe sah. hob ein Tuch. Manchmal erhob sie sich. Sie forschte erschreckt in seinen Augen. band sie in die blauschwarzen Haare. sie . Ihre Brust war fruchtreif und klein. Eine stand auf. lief den ganzen Tag weiter ins Innere. hielt es mitten in den Raum. »Wie lange?« Er zuckte die Achseln. Dann kam er an den Rücken eines Schattens. schlanker als die anderen. blies das Licht aus. Der Mond brach weich aus allen Ästen.geneigt. war in einem Zelt. Ihre Haut roch nach ihren Speisen. schaffte bis Mitternacht. verknotete Schlingpflanzen durch. Dann schlief er ein wenig. »Naimi«. folgte ihm bis gegen Morgen. Ihre Augen der zahmen Antilope stellten sich in Rausch schräg gegen die Wipfel. warf sich nach vorn in die Knie. schlich sich heran. Das Rindenboot schlürfte am Ufer hin im leisen Takt des Stroms.

Er hob die Hand. Sie gingen um die Schuppen. Später hieb er ihr gegen die Schenkel. erbleichte. Nach Tisch schlief er. Courbisson prüfte mit der schmalen Hand die Maiskolben. was hier geleistet. ihn erblickte. Er ging ein wenig gebückt. Er kam in seine Faktorei. ritten den Strom herauf. erschreckt. Das Kinn des Gouverneurs berührte einen Augenblick die Brust. Dann nahm er wieder Vaudreuils Hand. Sie waren noch im Garten. sie gingen durch den Garten. sagte Vaudreuil. Er beugte sich noch tiefer: »Sie wissen nicht. ihr schmales Gesicht sah ohne Ausdruck nach ihm. er blieb bis zum Abend. Als es dunkel war. Sie näherten sich seiner Ansiedlung gegen Morgen. kontrollierte das Schreiben der Aufladung. den Weizen. Dies alles war meine Absicht. Von einem Baum knallte eine Frucht.« Er fuhr mit der Hand im Kreis herum. Der Gouverneur ging weiter. war ihr noch munter. Vaudreuil verbeugte sich wortlos: »Courbisson«. von Ihnen wollte. Als sie erwachte. er . die Anlagen. grau an den Schläfen.« »Ich weiß«. Er trieb allein gegen sein Haus. Dann hoben sich seine Achseln. Er sah sie an. Da trat ein Herr herein. Sie sah seine Stirn. Er stand steifer: »Der Krach mit dem Bischof stellt alles in den Einsatz. Gegen die Dämmerung redeten sie monoton. vorbei an den Ausladehäusern. Beim Aussteigen drehte sie sich einmal noch um. als wir das erstemal uns trafen. Dann sprang sie in den Wald. blickte ins Innere. brachte Vaudreuil ihn zu seinem Schiff.flüsterte. das Haus. daß ich das. und eine Kröte sprang schwerfällig über den Schuh des Gouverneurs. beschattete das Auge. einfach. Sie tranken Kaffee und spielten. Der Gouverneur nahm Vaudreuils Arm. »Ich treffe Sie doch in Geschäften«. lächelte dünn. knackte zusammen. Sie schlief ein.

Dann schlugen sie . nicht mehr rauh. Das Lied war von den Vorstädten von Paris. Dann ward sie still. pfiffen sie. hoben Gruben aus. Ihre Stimme war angenehm. sprangen heraus. warteten. Am Morgen torkelten über die Felder eine Schar Weiber. Vaudreuil ging die Treppe hinauf. wo sie breitschenkligen Huronen nachgelaufen waren. Sie brüllte eine Weile.« Vaudreuils Brust hob sich hoch. ihre Kleider von Dornen zerfetzt. Sie waren derb und saftig. verlangten nach Essen. Eine nahm ein Federmesser und stach es ihm nach der Hüfte. verkroch sich in ihren Körper wie in eine fremde Hülle. kamen in die Umzäunung. Die Neger rissen die Röcke hoch. beschlichen die Plätze in der Frühe. Im Sommer kamen die Meerwölfe ans Ufer. Sie kamen halbverhungert aus den Wäldern. Dies verließ ihn nicht. kamen in der Dämmerung an. senkte sich. schlugen ihr die Haut zu Striemen. manche fast nackt. sang. Als sie losgebunden ging. Ließ die Sau auf einen Stuhl schnallen. schlagen. versteckten sich. schlichen hinauf und schliefen. Sie riß das Palais Royal vor ihm auf. Sie hatte einen roten Strumpf. Er biß die Lippen. Er ließ sie hinaustreiben: Ein Neger erschien mit einem Seil. Unter dem Schmutz erschien ihre weiße Haut. liefen nach dem Strand und schnitten den Tieren den Rückweg ab. er hatte sie im Rücken. aber er drehte nicht um. schimpften vor sich hin. Die meisten waren betrunken. das ein anderer faßte. Sie fuhren mit ein paar Schiffen hinunter.atmete tief. Am Schiff gab er ihm die Hand: »Besuchen sie mich. Vaudreuil kam selbst heraus. langsam die Treppe herunter. Als die Sonne heiß ward. öffnete sie den Mund.

wo der Lorenzo umbog. mit träumerischen Zügen trieb es langsam ins Wasser. er drückte sein Gesicht in den Bauch der Stute. Tiefe Fenster wühlten in der wollüstigen Blumendämmerung. hoben die Röcke. wehrten sich in schnappigen Sprüngen mit dem Maul über die Luft rasierend. Er ging weiter. der die süße Frische der dunklen Weiber kannte. In der Hauptstraße standen vor kleinen Häusern europäische Weiber. sah die Strecke an. er ging hinunter. Er sprang auf das Pferd. daß der Gouverneur sehr grau ward: Er lächelte. mit buntem Kies. . Als er Abschied nahm. kam bis an das Ufer. sank gegen das Wasser. Der Mond kam aus den steifen. Da brach aus ihm heraus. hohen Bäumen. Wo der Mondstrahl auffiel. Die Tiere gaben kleine Pfiffe. Der Mond stürzte aus den Palmenwipfeln heraus. wiegten mit den Schenkeln und pfiffen. Das Pferd hielt starr und hingebend. was er sieben Jahre bezwungen. der Geruch gepflegten Fleisches war noch nicht aus ihm gewichen. zuckte mit den Achseln. was aber in der Reibung mit seinem Herzen wie ein Wolf gewachsen . obwohl er den Hals mit den Armen ihm verschnürte. mit denen Frankreich überschwemmte. das sich drehte: Das Schloß . das Pferd am Zügel. suchte ein schlichtes Haus. sah er. Der Park stand voll vom Duft der Rosen und Jasminen. Da sah er zum erstenmal seit Jahren das Meer.sie mit Knüppeln tot. und er. . . ritt es hinunter. Schreibend früh morgens mit . trat hinein zu Courbisson und aß mit ihm. gebaut für die Zärtlichkeit der Frauen. Müde von der Jagd ritt Vaudreuil in die Stadt. . spiegelte das Wasser wie Glas. war der talentlosen Liebe. taub.

Da. den Degen am Fuß empfing er eine Fürstin. die Hand am Schlag und sie warf ihm Blicke zu durch das Glas. das ihn kristallen umschäumte. Das armselige Lied befriedigte seine Sehnsucht tief. der ihn mit Ruhm behängt . kam mit dem Kopf gegen die Küste. das seichte Wasser schäumte. um die er sich geschlagen und die er jedem Lakaien gegeben. Er sang nicht mehr. dann schreiend sang er. verließ ihn alles. er arbeitete sich hoch. . das Wasser schlug an seiner Kehle und erstickte seinen Ton. was von der Hure in ihm war. kam . Dann nichts tun einen Sommer. daß. die Arme zu strecken. das Übelste an Erinnerung. . mit großen Orden. . Dumpfe Nächte beim Kartenspiel durchschlug er mit schweißigem Haar. zuerst leise im Rhythmus. die er verachtet. Da schoß er Tiere.vier Sekretären. Warf den Körper in das Bassin. der Mond lag auf weißen Wellen. . Ein großer Ritt. die Welle schlug ihn zurück. er wußte nichts als Leben und das Gefühl des Atmens durchstieß ihn so. Das hatte noch sehr Gewalt in ihm. nicht zu sterben. Als die Kraft ihn verließ und er unterging. . den Mond im Rücken. Indem begann der Mund sich zu öffnen. schwamm er weiter. als den Himmel ansehn durch den Regenbogen der Tritone . als der Mund die Flamme nicht ausspeien konnte der Sehnsucht. Keuchend erreichte er Grund. Sein Herz war so irrsinnig. kam Wehmut über ihn. . er trieb das Pferd mit Schlägen. Als der Gaul versank. daß er weinte vor Gier. als er das Land sah. es pochte dumpf den Namen der Frau. Er hob es am Zaum hoch und zwang es tiefer in die Flut. das er geschmeichelt nahm. noch feucht von der Haut der Geliebten. Er mühte sich dreimal verzweifelt. die in London sich kraus entfaltete . dazubleiben. eine Intrige.

Als er frühmorgens mit seinem Pferd den Garten verließ. Vaudreuil rüstete sich aus. breitete die Arme aus. Eines Tags widersetzte sich ihm ein Arbeiter ins Gesicht. sah es nie wieder. In der Nacht in seinem Haus wartete Vaudreuil am Fenster. schaffte zwei Wochen geheimnisvoll. Sein Atem schlug wie eine Säule über den Sand. Er sah. Er schüttelte abwesend den Kopf: »Ich muß hier einen . daß Vaudreuil halten mußte. Er nahm ihn mit sich in sein Büro. Er sah ihm nach. sondern fiel mit dem Gesicht auf die Erde. Spät am Morgen wachte er auf. aber ohne die Schärfe des Blicks. stellte seinen Gaul etwas schräg. Einen Augenblick verweilte des Gouverneurs Auge auf Vaudreuils Stirn. Er stöhnte. Der Arbeiter kam heraus mit verändertem Gesicht. Er. Am anderen Ende kam ein Reiter ihm entgegen. drehte sich. täglicher Kämpfe hart im Inneren bewußt. daß er grau geworden war an der einen Schläfe. lächelte. glättete seine Kleider und ritt durch. Fand sein Pferd. sagte nichts. schlief an ihr wie an einer Frau. Nach drei Tagen übernahm er die Leitung einer Abteilung. nahm das Pferd am Halfter und ging nach der Stadt. stand der Arbeiter an dem Pfosten: »Nehmen Sie mich mit?« Vaudreuil ward zornig. Am Eingang zu den Häusern stieg er auf. Dann beherrschte er sich.an die Küste. machte drei Schritte. Sie sprachen zwei Stunden. Der Mond flog zärtlich aus der Waldnacht im Osten. das mit dem Schweif schlug und wieherte. Er sah nach. starrte über die Bäume nach Norden. Courbisson reichte ihm die Hand. erreichte den Gaul nicht. Er drehte sich nicht nach dem Meer um. sein Gesicht ward versteckt. Wochen ließ er sein Geschäft laufen.

Er überschritt ihn. eine Kette Niederlassungen zur Küste an. folgten. überstieg sie. Er ließ ihn laufen mit so viel Verachtung. er solle ihn nicht verstoßen. Er kam zu einer Erdspalte. Wie von Öl überglänzt. Ein Indianer floh. Die anderen fingen ihn wieder. Er hieß sie schweigen und deutete nach Norden. war die Ebene reich gegliedert von großen Seen. dessen Augen hell und ärgerlich über die Abweisung waren. . Er ward ungeduldig und schrie sie an. Sie senkten die Köpfe: er würde ein Greis. Am Rand blieben die Eingeborenen stehen und frugen achselzuckend. daß sie im Dreieck standen. Sie sahen ihn scheu an. Als die Flüsse auf Rindenbooten durchfahren waren. den noch kein Europäer sah.Vertreter haben«. . Morgens tauchten drei blaue Punkte auf. daß der sich hinwarf und flehte. aß mit ihnen. . Er zog die Brauen zusammen. er gab dem Jungen. Am dritten Tag wurden die Stimmen heiser. was Menschen tilge . lagerte. Zehn Tage weiter entdeckte er Pelztiere. wohin er wolle. brach weiter auf. schlief. durchforschte die Gegend. Aber er nahm ihn nicht weiter mit. Vier Tage zog er die Eingeborenen mit sich Sie froren die Zehen ab im . er hatte keine Macht darüber. legte einen Schuppen. Es war der Churchilriver. Eines Morgens glänzte Weiß. bis er die nördliche Küste erreiche. kamen Steppen. Sie hatten drei Tage nichts zu trinken. Wilde nahten: hinter den Eisbergen sei das. Es trieb ihn. Der Wilde folgte im Abstand. Mit ein paar Eingeborenen schlug er sich durch. Sie wiesen Renntierhörnerkeule: es gäbe keine Tiere mehr zum Jagen. Wieder kamen Steppen. die Hand. nur gefrorene Flüsse . .

wo die Unendlichkeit der Ebenen und die Einsamkeit seines Herzens Europa am nächsten seien. Ihr Körper war glatt wie ein Fisch. dann fiel er ab.-. hob er nachts ein Zelttuch. sie erreichte. schrie und verlor die Besinnung. Es waren Iroquois. Er würde den Punkt nicht erreichen. als röche sie ihn. plünderten sie ihn aus. eh er ihnen schenken konnte. An diesem Tage traf er Eskimos. Halbverhungert wälzte er sich weiter. die den Shawl mit einer gleitenden Leichtigkeit raffte. am Morgen. ließen ihn liegen. Sie sahen ihn nicht. Im Abstand nur folgte ihm der eine. Eines Morgens fehlte auch dieser. golddunkel. den sein Herz unruhig suchte. Am Morgen sah er. Sie pflegten ihn durch. zwei Monate lang. Sie schüttelten den Kopf. schönen Bewegung das Licht aus. ohne daß er wußte. der Blick der wildsamtenen Antilopenaugen verdunkelte. der schlanke Brüste wie Zitronen saßen. den er verjagt. zu welchem Ziel. Als er gesund war. wie die Indianer aufbrachen. er erhob sich und winkte. kam die Kraft über ihn. in welchem Sinn -.« Sie zeigten ihre Füße. Sie wollten zurück. grub er das Zeichen des Meeres in den Schnee. Er schalt: »Hunde. Eine Frau stand auf. Er riß die Brust auf. daß er lief wie ein Ochse. Als sie Lagerfeuer sahen. Sie neigten den Hals. Er machte ihnen Zeichen. Sie kam als .er sah einmal den Kreis langsam herum.-. Noch eh er zu trinken bat. Er entließ sie. hielt ihn in die Ecke. sprang hinein. entzündete den Schwefelspan. was sie nahmen. Sie frug. Er würde nicht den magischen Pol seiner Sehnsucht erreichen.Schnee. wie lange. Sie schleppten ihn mit sich südwärts. Als aber sein Leben dahinschwand mit den verschwimmenden Konturen der Zelte und Haarbüsche. Er schüttelte den Kopf und nahm sie mit. Sie blies mit einer raschen. dort zusammenbrach. blähte die Nüstern der bourbonischen Nase. Sie hob den Kopf.

« Der zog den Mund zusammen. seine zehn Pfade am oberen Lorenzo. die Abmachungen. Der Arbeiter gab ihm die Übersicht der Bücher und trat ein wenig zurück. die die Jagd am Sklavensee. Faktoren. Vaudreuil nickte. Seine Sehnsucht hatte das Tätige nicht gestört. Er machte Kräfte frei in gerechtem Wettstreit . Dolmetscher zogen ins Eis. Was war das Bisherige gegen diese Leistung. . wies er nochmals auf das Neue. Dann ging er hart. hielt dann erstarrt mit geöffnetem Mund. da Vaudreuil nicht weiter sprach. Für Ausdauer stand Lohn. sagte: . stieg in siebenjähriger Probezeit zu höherer Stellung. den Hafen am Ontario. nach Europa. der das Innere des Landes einsog und herriß. »Ich danke. aber. Nun flossen die Felle des Inneren nicht mehr zur Hudsonbay. Er stapelte auf die Verträge von den großen Seen. Er sah auf: Wegweiser. Seine Besitzung am Lorenzo ein Strudel. diesen Horizont? Er sah dem Arbeiter ins Auge: »Organisieren Sie es. Der Arbeiter errötete.« Vaudreuil gab ihm die Hand. für Ehrgeiz Befriedigung. am Makenziriver in seine Hand gaben. Da nahm der Arbeiter seine Hand.« sagte Vaudreuil. Nach einem Monat brachte er das Geschaffene. »Ist es nicht genug?« Da sah Vaudreuil wieder über ihn hinaus wie am Morgen. . zu Prämien für besondere Leistung. zu Beteiligung. bückte sich einen Augenblick. »Gut. nun durch ein neues Bett strömte das Innere zu ihm. als er aufbrach. Nun liefen die Pelze übers östliche Meer.erste in sein Haus. Die faule Jugend war diszipliniert.

Macht. Flüssen. Er diente. der Monde. die den Hut hielt. Als die Frau ihm einen Sohn ins Bett warf. mit Woche und Jahr. gingen die Nächte über ihn. Daran hingen drei achatne Kugeln. Er ging zurück in den Schatten. Kein Trotz war mehr in ihm. Der Erde und ihrem Rücken verschwistert. von den Wangen über den Mund. Der Gouverneur zitterte an der Hand. daß unter anderem Gesetz die Stadt stände. an Seen. Frauen. Im Frühjahr verschwand er einige Zeit. die ihn mit Blut und Saft bis ins Hirn durchspülte. die Schwingen des Sternkreises. schreiend. er zündete Hölzer an. Er würde Ruhm haben. Er sprang in dieses Zelt.»Verzeihen Sie. Am Mittag kam ein Bote. daß ihm die Heimkehr frei sei. denn seine Schätzung für den Menschen war noch geringer als die für das Beispiel. wohin die Kerzen nicht langten. Er sah durch das Fenster. Vaudreuil äußerte sich nicht. daß die Mägde im Haus den ganzen Tag zitterten. ging mit Zeit. Rastete an Feuern. er . Vermögen. der die Nachricht hatte. mit dem Vaudreuil für das Volk schuf. den großen Hauch des Daseins spürend. obwohl die Mutter braun war. wo die schwere Silhouette des Waldes noch sichtbar in der Ferne schwang. schenkte er ihr eine Kette mit gewundenem alten Dukatengold. Es ging über sein Gesicht von oben nach unten.« Er wollte kein Lob mehr. Courbisson hielt ihn zur Taufe über das Wasser.

Er warf ihn auf. Ihre Lippen leuchteten voll und rot. Ging vor bis dicht an den Spiegel. hielt nicht an dieser. Kam an den Athalaskasee. Der Norden war aufgesprengt. stürzte hinaus. Am Pfosten der Tür versuchte er seinen Muskel. Unsinnige Angst.verließ es. jener Frau. Zog nördlicher. Da sah er eine Flechte an ihrem Scheitel weiß. Er hob das Tuch im Wald. sie stand vor einem Spiegel und kämmte ihr Haar. Drei Tage trieb er wie irrsinnig durch das Haus. Sein Auge hellte auf. war es eine Quetschung. . Keine Aufgabe weiter . wo von einem Hausmeister und Lehrer er das Kind erziehen ließ. Von dort durch die Diele. Schichtete um sich in Zellen brausend Gelebtes. glich sich aus in der Bewegung. Schuf die Riesenfaktorei am Winnipegsee. Er wurde kleinmütig. daß er nicht mehr folgen könne. daß das Alter nahe. Nahm jene. der Nacken fiel mit der Glätte der Schlange und als sie sich ihm zudrehte. trat zurück. reich Durchgegangenes. Er kam an den Elkfluß. auf der Steppe. ging gesenkten Kopfes. schwankte. Des Nachts brach er auf. setzte sich auf einen Stein. Am Abend schmerzte ihn sein Fuß. durch den Park. Er ging sofort in das Zimmer. als er die Ursache sah. kam er ins Boudoir seiner Frau. nun würden Tauschwaren in alle Eisbezirke laufen. ließ liegen. Sein Gesicht ward sicherer. drang weiter vor. sah über den straffen dunklen Zügen sein Haar hell durchblitzt. holte zurück unter Lachen. dieses. Als er die Stelle untersuchte. wenn sein Herz . standen ihre Brüste klein und gegen ihn gereckt. Er sah sie vom Rücken. erbleichte. Am zwölften Geburtstag seines Sohnes kam er von einer Kontrollfahrt. Am Morgen erhob er sich. .

in deren Radius der Baum wohl fiel. Er lag zwei Monate krank in einem Hüttenlager. die am Damm bauten. es nahm kein Ende. Er schlich sich an. Ebenen mit hohem Gras. so weit er sah. . Der Mond bewegte . über die Linie zu treten. An der Ecke saßen zwei andere. Gekräftigt. sein Herz kannte nur in ungeheurem Zittern einen Pol. Er kreuzte durch verschneite Prärieen am Hudson. die Äste trugen. Wie Affen standen Tiere um einen Baum. Er kam an einen Fluß. sofort trieb es ihn hoch hinauf.ihn hineinstieß in das Sehnsüchtige. Der Fluß war eine unmeßbare Wabe. Eingeborene wiesen ihn östlich. Mit weißen Zähnen sägten sie nach gleichem Takt den Baum durch zwischen den Spalten ihrer Gänsefüße. machten Gesten. Sein Blut klopfte dumpf gegen das Dunkle vor ihm. Aus der Entfernung einer Meile kam sanftes Geräusch. womit sie andere warnten. sich selbst davon zu überzeugen. hatten die Vorderbeine an die Rinde gelegt. Ein Graben deckte ihn. Aber sein Herz schlug: Nach Norden . Sie stützten sich auf breite Schwänze. Ochsen mit gestreifter Haut und säulenhohen Hörnern sprängen. aus der die Kegelhütten hervorstachen mit den Spitzen. schrieen. . Der Mond schwang darüber. wo große Herden der Pelztiere seien. der Abend fiel langsam. Die Dämmerung hüllte das friedhafte Summen der beständigen Arbeit in stumme Seligkeit. Er werde sterben. Dunkle. Es kümmerte ihn nicht. Dazwischen ein Gewimmel von Tieren. Auf dem Fluß schaukelten Rosaschatten. Nach dem Ufer zu zog sich eine geordnete Kolonne. Er übertrieb seine Kraft.

aber immer in einer Richtung.sich in der Elegie des tätigen Konzertes. Er machte eine Skizze. In langen Kantilenen zernagten sie die Äste. Frühjahr wucherte aus verhaltenen Ästen. Von einem Hügel sah er zum Strom. Riesenbogen der Landschaft gegen den Wald . in einem unirdischen Ruhepunkt erlebte er die glücklichste Stunde seines Lebens. Das Gefühl erfüllte ihn ganz bis in die Kammern des Herzens. Schon kam Grün. erhob ihn und durchdrang den Überschwang an Dunklem. als der brausende Rhythmus der Tiere auf der Spitze der Empfindung schwoll. das ihn wegblies wie gegen den Mond und zurückstieß gegen den Boden. die die Maisfelder dunkel machten. Zerriß den Plan. die sinnlos war vor unbewußter Sehnsucht. die er nie gepackt. den Wuchs des Haares und gab ihm eine Schwingung. kroch in seinen Schlafsack. die als Achse zwischen den Wagen seines Herzens stand. das seine Seele mit großen Trieben hinriß da und dort. bis in die Poren der Haut. Dann stand er auf. aber er stürzte. Vögel begannen unwiderstehlich zu kommen aus den monderhellten Dunkelheiten des Waldes. . langsam klang die Nacht mit allem Geräusch in die beruhigende Kraft des Tieres. Tausende Habitants. schufen. Hingerissen. Auch dies verließ ihn nie. Sklaven. bauten. Hatte genug Vermögen. Mit hölzernen Schlittschuhen trieb er das Eis der Flüsse südlich. Etwas stieg auf. der Baum fiel. . den er baute . warf sich zwei Stunden herum. schlich zurück. Langsam begann er zu weinen. Er rührte kurz an die selige Beruhigung. hielt den großen Biberplatz in der Hand. zwischen den Schwüngen des rastlos Stoßenden..

Er lehrte den Sohn. Allein lag er stöhnend. wünschend. Er hob die Hand über die Brauen. Sein Auge verschleierte sich langsam. Er ließ das Bett herumstellen. Aber seine Lippen sprengten sich auf und stöhnten: »Jardins . Was blieb noch? Er ließ die Äxte Jahre gegen den Urwald trommeln. das was flatterte und sich bäumte. Es geschah mit Ruhe. Niemand kam zu ihm. Bis an die Grenze der Wolken getürmt alles sein Werk. royal. Er stemmte sich etwas dagegen. . Die Silhouette des Urwalds war zurückgewichen. kämpfte mit aller Kraft. und besinnungslos überfiel es ihn vor Angst des Todes. hob sich innen gegen dies kalt werdende Fleisch. ein großes Tagewerk. Dazwischen fluchte er. Eine Erkältung schlich ihm von den Beinen gegen die Brust. . als er sah.-. Er verließ sein Haus nur zur Jagd. Was blieb? Der Tod. die brüllend aus den Weiden zum Wasser stampften . du . . Sein Scheitel stand zum Fluß. palais . Dies wurzelte. Langsam schritt er hinunter. Heiße. . . . Schiffe schwankend zum Meer und zurück. . Feuer qualmte am Horizont. Er wartete acht Tage. -.--« Es war das Lied der . den Wolf auf die glühenden Augen schießen. Herden. Aber mit den Schmerzen löste sich der Bann und die ungeheure Treibkraft brach auf. Das Quellende. daß es nutzlos war. Menschen eroberten sich Erde. Er sah sie nicht mehr. die den Fluß gürteten. Acker. . daß er keinen Laut gebe.gespannt. Eine Kette wie von ausgelaufenem Öl . Sein Auge sah in die Landschaft. Er nahm ein Tuch und band es sich um das Kinn und den Kopf. Sein Herz begann zu schmerzen. . Die Wolken staffelten Terrassen und flogen blitzend. Dann lag er ruhig. die Schuppen. .

Er lebte noch einen Tag. einen erschlug der Blitz. . Der Letzte blieb. schluckte nach innen. Nichts stieß sie aus dem Kreis heraus. Als der Bogen beendet. stiller als Männer. Sie lebten nach innen in der ganzen Linie. War rundherum sicher. starb er mit gleicher Ruhe. »Ich verstehe dich nicht«. was er tat. in sich hinein. die seinen Stand hatten. der andere schoß sich vor den Kopf. Aber auf der Spitze des Schmerzes fiel das Weh in sich selbst zusammen. Er hatte drei Söhne.Hure. Er spielte am Strand. war träumerisch und ernst. Er kannte keine anderen Frauen. wie er dagewesen. hatte blaue Augen zu dunklem Haar. indem er ihn erhielt. Erdgeruch. flüsterte er: »Der Biberplatz«. Er lebte ruhig. schöpfte Atem. Sein Sohn glich ihm genau. sagte der Sohn. Besitztum um sie schlug. Sein Gesicht war klar. Als der letzte große Griff gegen das Herz ging. In der Pause erholte sich die Generation. Er ließ den Sohn rufen. den Landschaft. Er hinkte mit dem linken Fuß. wußte. Der Besitz wuchs. Der erste Abschnitt Der schlief mit einer Dänin mit gelbem Fjordhaar.

Schalen flammten in kurzer Nacht. der mit halbgehißter Fahne vom Ontario kreuzte. In der Dämmerung erst ging Vaudreuil zurück ins Haus.« Er stand am Fenster. Als er die leere Bettfülle sah. den faden Geruch spürte. ungerührt. warf ihm Blasen. pfiffen die Dampfer Schleifen und Spitzen bis zu den Großen Seen. Nach dem Essen legte Vaudreuil die feine hart gebogene Hand auf die des Bischofs: »Sie irren. duckte den Nacken etwas. Jeder Windstoß erregte ihn. Wellen zurück. Am Abend starb die Mutter. schwenkten das Rauchfaß. bewegungslos den Bischof hinabgehn. Abends trat er in ihr Zimmer. die Turbine des Motors schäumte weg von ihm. ich setze sie im Garten bei. die Asche werde verweht.Als Daisy die Mutter verließ. Morgens ging Brise. baute mit vier Gärtnern eine Hütte über der Asche. Abordnungen des Hudson neigten das Kinn gegen die Brust. Abends kam für Daisy eine eingeborene Nurse. Eminenz. begriff er erst. Im Fensterglas spiegelte ein Segler. Der vierte Vaudreuil nahm die Hand des Bischofs. Chorknaben durchsangen die Räume. In der Nacht verbrannte er seine Frau im Garten. es sprühte in besinnungsloser Trauer ihm das Gefühl der Ehre. Sie war das Letzte. Die Angst wuchs. Die Nurse senkte die Gardinen. Die Sonne schlug durch den Zenith. Blieb die Nacht wieder draußen. flaggten die Schuppen bis Quibec. sah. schwieg. umglänzten Daisys ersten Tag. Der Vater trat ins Zimmer. Von Montreal brachte der Bote den .

. Erbe. dieses und jenes. waren gerötet. Liebe aber wischte ihm das andere immer hinweg. er schloß die Augen. zog aus den Akten ein Bündel.« . Nichts war gesagt worden. Hätte ihn um sich gehalten. das ohne schlagende Dränge nur Liebe kannte zu Respekt und Hergebrachtem. schlug die Arme auf den Tisch. schlug den Übertritt vor zu seiner Konfession.Wagen mittags. vergaß ihm das Gebet nicht. trug. fest wuchs er in Stunden zurück. das er. dies Schicksal tragen. . Brown zog in die Familie ein. Er würde weiter leben. Einmal erleichterte er sein Gewissen. Vaudreuil rief den Vorstand der achten Abteilung. Besitz und Tätigkeit. unfrei.« Der junge Bursche trug den Fehler selbstbewußt. Der Lebensschlag verwirrte ihn hier. wie alles. mit straffen Beinen. Langsam. unter flatternden. . »Sie haben zum zweitenmal geirrt. legte ein Papier auf: »Sie irrten. bis er senkrecht saß. Doch ohne diese Frau. sprach Gebete. Dort fiel er zusammen. seine Handgelenke. anglikanischer Pastor. Brown. der Priester anderer Konfession war. dies eine Mal gab Vaudreuil keine Antwort. fliehenden Manschetten. Doch Brown gewann nicht ganz Boden. Auferlegtes Werk weiter verwalten. die Asche zu sammeln. so schmerzlich seinem Herz.« »Ich würde bedauern. Nichts hätte dies zwischen ihnen herausgejagt. Er sprach eckig. Er trug die Vase selbst ins Zimmer. Brown war es los. Früher wagte Vaudreuil nicht. stänke er wie Aas. Vaudreuil band ihn an Haus.

die Intensität erschreckender. war sein Plan.»Zu Ihrem Vorteil. Holz. der ging. die sich durchbohrten: »Der Schwerpunkt der Affären fällt nach Westen«. mit der er die Arbeit zusammendrängte. schlug einen Wechsel vor. wo die Nurse das Kind heraufschob.« Der Vorsteher der Büros zog zwei Kreise. Morgens fuhr er im Auto zum anderen Stromhaus. War Franzose. Fidley. das zu . Vaudreuil nickte über die Schulter. Das dritte Mal entlasse ich Sie. bleich. Teilte.« Vaudreuil erblaßte etwas.« »Das spielt keine Rolle. Nickte. Nachts schlief er am Lorenz. Dann entschloß er. abends wieder zurück. die Augen sahen durch die Papiere. der Luft. Vaudreuil schüttelte es ab. »Es geht um die Gesundheit. Er hielt auseinander. Zaudern Sie nicht. des Wohnorts. Brown nickte in der Sitzung: »Sie bleiben auf eignem Boden. Vaudreuil senkte sein Gesicht. was vorging. »Es handelt sich nicht um Sie. einige Tage. einen Zahn in der Lippe. Wand. Die Ledertür fiel. Jeden Tag ward die Frist größer. er erkannte. Das Gehaltene verließ ihn. Schwankte. Der Vorstand trat vor. wagte es (was allein er konnte). durchfuhr. ging aufs Ganze. errötete vor Freude. legte die Hand auf seine Schulter. so sehr Ihr Eifer anerkannt wird. die er blieb. Dort lag sein Werk. Generationen hatten hier gelebt. Brown deutete den Kiesweg runter. arrangierte die Übersiedlung zu den Ottava-Mühlen. indem er nicht mischte. So hielt er Gleichgewicht. Er ging in den Garten. der Plan war sein alter Plan. ohne zu zeigen. Brown sprang ein. Er blieb. Da starb die Frau.« Er drehte sich um.

Aus Kronen seltsam geformter Bäume schüttelten sich Schatten herunter. Schlägen. Lange dunkle Wimpern brachen auf. Sie stiegen aus. rollten die weißen Sonnen der Sägen über ihr im Himmel. Kühe tollten unter Bäumen. fuhr an neuem Strom. Nachts schlief sie auf dem Geschaukel des Ottavageräuschs. Der Wagen schwenkte nach Norden. Gegen die Dämmerung heulten die Dampfhähne. Die Nurse packte Daisy. saugte sie ein. Ein Gartenhaus stand unter Blumen. grinsten mit gefletschten Zähnen. als besäße er sie. herab. Die Nurse saß neben Daisy. *** Kam sie am Arm der Nurse schlenkernd herauf vom Fluß. Feuersignale schossen aus Schloten herauf. Sonne spielte in fetter Luft. Schnellen. verbeugten sich.begreifen. schwamm um jeden Kelch. Daisy schrie hell und scharf. grad gesetzt. Hinauf. wachte auf. Ottavagemurmel nickte. Weiber drängten um sie Koseworte herum. Der Wagen hielt. trieben im Geruch. Schlugen hämmernd hinaus in Weizenebenen. Die Rollketten der Wegbahnen knatterten sich in endlosen Ellipsen um den Horizont herum.« sagte Vaudreuil. trugen Hüte in der Hand an ihr vorbei. Es . Am Garten begann Duft sie zu überfallen. Mittags fuhren sie im Auto den Lorenz hinauf. überflog sich taumelnd. trächtig von Frucht. Vögel schrieen. folgten ihm in Launen. Der Wald war dicht voll Saft. verstummte. hinauf. Um sie wimmelten Menschen. Blauer Himmel stieg vom Waldblock herauf. Grau und stählern nahm der Blick die Landschaft.

Sie hatten nichts gehört. Die Zweige hinter ihnen wogten und schluckten. Sprangen auf. fuhren rückwärts. trauten der eingebrochenen Ruhe nicht. scharrten sie träumerisch mit den Füßen. Im Garten suchte sie Syg. Das Licht floß auf der Stille. die die Erdscheibe abbog. Sie lagen eine Stunde still im Zittergras. wiegte. Draußen kam ihnen Wind immer stärker. die über sie spielte. sodann kam das Hundeloch im Zaun. preßten die Ellenbogen aneinander. suchte üppige Grasrosenstände durch. Unordnung kam in die brausende Stille. Unten tief in der zitternden blauen Dunstwolke. . Primelbeete. Zuerst liefen sie durch Dickicht. setzten sich auf die Bank in die Sonne. vom Zaun kamen Rufe. glitt. sahen nach dem Haus. hob die Goldregenzweige. die schlaue Lauer der Nurse.füllte langsam. Daisy hob die Nase. Salmweiden: Syg. Verschwand der Kopf der Nurse. fürchteten das Spähauge. Unsichtbare Vögel sangen gedämpft aus dem Tau der Halme. Dann zog Syg die Mittelfinger aus den Ohren. Sie schlichen bis zu drei Termitenhaufen. und wie sie liefen. streckten sie Zungen heraus. Plötzlich drückte Daisys Hand die Sygs hart. zirpte in Schneeballendickicht. Hundert Meter dahinter flimmerte Prärie. Sie schritten mit langen dünnen Beinen über den schiefrig blauen Kies. verklucksten sich im Gegen-den-Boden-Lachen lautlos. Tochter der Nurse. knatternd sturmhaft um die Schläfen. Erschien er. wachsend ihr Ohr. kam im Halbbogen das Atmen der Gräser in endlos wellender Flut sanft herauf. Nach der leeren Bank flog der Nurse Geschrei.

Sygs Ohr. genau am Hals gefaßt. Daisy bog sich in den Lenden vor. tuschelte damit zu dem Kind. der Kopf fuhr unruhig züngelnd herum. Shawls über den Schultern. hingen an ihren dicken Schenkeln. . Der grüne Leib zuckte. . ohne den Schwanz zu beschädigen. Wurde bleich. An der Erhöhung blieben sie stehen. Auf Sygs Gequietsch legte Daisy die Hand auf der Nurse Leib. do . Daisy«. den Zeigefinger hinein. Daisy hielt ihre Linke darüber. . knotete den Schürzzipfel. mitten stand ein roter Knopf in das Viereck hineingerollt. Die schrie und machte die Faust. Riß einen roten großen Klapprachen auf. Kroch auf den Vieren weiter.Sie banden vom Leib sich Tücher ab. drehten sie um sich langsam im Bogen. Draußen zogen sie die Schuhe aus. als es klappte. die Hand mit gerundetem Daumen nach unten. Die Kinder lachten. schnalzte mit der Zunge. ließen sie hinter sich schwenken. das Weiß des Auges bekam einen kristallischen Kern. Sie schoß nach unten. Die Sonne fing an. »Do . hoch. faßte Daisys Gelenk. Hinter der Schanze kam der Nurse Hand. ging steif auf den Zehen. . lief mit ihnen im Kreis. Sie trugen gleicherweise dünne Seide. aber machte nichts. sprang aus einem Tuch in das andere. Syg lag am Bachrain ohne Mucks. dieselben Röcke bis zu den Knieen. lockte die Nurse. danach sich zu richten. Es tat kaum weh. blieb wieder . Ihn hielt Daisy an Sygs Hand. hob wie der Kordelhanswurst die Arme. Mit acht Jahren war das Tor frei. hob eine Echse. das Loch verachtet. stampfte mit dem Fuß auf.

« Sie sahen sich an. Erkletterte ein Outsider eine Wade. Daisy lief aufschreiend. Stieß mißmutiges Geplärr aus. fegte es in die Faust. setzte von hinten das Tier ihr in die Brust. ein schmaler Hund lief mit. Als Pferde erklangen. Sie legten die Hemden auf den Termitenberg. Dann Ruck auf Ruck kam das Tier. hing über dem Mausloch in Parade gegen die Sonne zu. »Syg ist dunkler. das Tier verschwand. das Ungeduld bewies. die dünnen schlanken Rücken neben den Gräsern. Fidley ritt aus dem Hochgras. schnauften. bellte leis auf. liefen damit weit weg. Sie tanzten zu dritt im Kreis.« sagte Vaudreuil nach einer Weile. schlichen. warfen zwei Steine hinein. die unten aus dem Rock fiel. legten die Gesichter in das Leinen und sogen bis zum Rausch an dem Saftparfum. traten das Gras. Dann griffen sie die Hemden heraus. Auf den Knieen kreist sie herum. Der Schatten des Armes aber lief eilender. beide Arme im Busen suchend.Beine. Saft darauf spritzen. lagen sie tief im Gras. »Sie sehen sich ähnlich. zitternd auf hohen Beinen nackt bis zum Baum. das unter ihren Beinen elastisch wieder sich erhob. schürten aus Rache neuerdings in dem Haufen. Tiefer in der Prärie bückte sich Daisy. . fraß die Grille. schlugen die Arme jedes quer über den Bauch vor Entzücken. Eine Grille schrie. blieb neben ihr. sah sich um. Schlenkerte zu Daisy. Sygs Hand machte einen Bogen. Arme weggestreckt. sahen Tausende darüber wimmeln. Syg sprang ihr auf den Rücken. Dann zogen sie die Hemden aus. schälten das letzte Tier heraus. hupften sie rehhaft herum. Sie fing es wie eine Mücke ab.

legte den Arm um die Taille der Nurse. Sie sah die anknospenden kleinen Brüste. ein Ericri. ward fest. Daisy gab abwesend ihr die Hand. Vor Syg harrte die Frau einen Augenblick im Zweifel. mit der das Knie in die Wade absank. Was in Daisys Blick an Zögerndem. Sie bezog alles. Da machte diese den ersten Umweg und verwöhnte Syg. Da von Dienstboten Sygs Stellung gleich der Daisys gehalten ward. Da werden Schiffe anfahren von drüben. Vaudreuil nickte hinter dem Schreibtisch. was sie gab. lauernd. Durch Städte . verwöhnte sie sie damit. Die harte Figur der Frau schob sich zu einem Knotengeflecht zusammen. mit der der Schenkel abbog. einen Haarring. Bildern.« Aber der Reflex war von Daisy ein stummes Fragen. und diese und diese Fahne wird aufgehißt. Sie behandelte sie gleich einer Dame. Sie machte Geschenke. _sie_ den Tegernsee. solange sie Kind schien. Daisy zu sehen. Dann wandte sie sich breit zu den Kindern. legte sie in die der weißen Frau. Sachen. Sprüchen. Sie nahm Sygs Hand.Im neunten Jahr brachte Brown die Gouvernante ins Büro. »Du. Dann trat sie zurück. die Länge der Taille. Lobte die Glieder. die untadelige Wölbung. aber nicht gefestigt war für weiterhin. als schenke _sie_ den Eifelturm. »Du fährst dann in Autos. nichtswertendes Zeug. das aber überraschte. den Hüftschwung zum Becken. auf sich. Anders sah sie das Weib nie an. Zweifelndem schwebte. Überraschte sie mit neuen Dingen. Prinzen kommen. wo die Warzen schon unter sanftem Rotsaft standen. du. Welche Größe habt ihr an Land. Nun lockte die Gouvernante den Widerstand aus Daisy heraus.

selbst keine Tat es hinausgewischt hätte. Ihr imponierte mehr Kölnisches Wasser. . das sie auf die Haut strich. Sie rückte sich dem Gestirn zu. aus denen sie erstes Blut gesogen. Dies gab einen vollen Riß.« Sie hob die Hand über die Augen. die Nasenflügel bebten. Dünne schwarze Schatten liefen sie unter dem Himmel. lag ihrem Hirn so eingebrannt. Die Kinder lachten. daß kein Verdacht. suchte ihm aufzufallen. sitzest in Konzerten. Da machte das Weib die umgekehrte Taktik. zwischen denen das der Gouvernante lag. Aber mit Feuer traten die Kinder vor die Nurse. Syg gab das Zeichen. machte aus dem Spiegel eine verdrehte Geschichte. Gab ihr einen Spiegel. Schwabbelnd hing die Nurse an ihren Röcken. Zwischen Sternen schossen unaufhörlich Wolken. An Daisy aber glitt Sygs Lobgesang vorbei. doch es war hirnlos. sprach nur noch von ihr. sieh. Sie öffnete. . Nachts kratzte es an Daisys Tür. »Syg . sie verließen auf bloßen Zehen die Zimmer.« Syg lachte. Daisy zog die vom Weib verbotenen alten Seidenkleider an. Syg. an ihm sich zu halten. versuchte die Nurse auszutreiben.drüben. Du hast Perlen. weil hier der Liebespol der Kinder lag. Da versuchte die Gouvernante das letzte. Ihre einfache Dankbarkeit kam der Frau entgegen. nannte sie Miß und schenkte ihr Tücher. Das Bild der prallen Brüste. Er sah sie nicht. Sie hatten nasse Füße vom Grastau. Über ihn hinüber lauerten die Beiden. Nun schlug sie die zweite Umwegstour und machte sich an die Nurse. . das bitzelte und kühlte und roch. den sie umleiten wollte. Sie nannte die Nurse Diebin. Mondlos. aus dem Schatten nach Vaudreuil.

»Los«. Um die Ränder band sich weißer Rauch. . dessen Mondaufganglicht ihn hochsog.Feuergeruch schwebte mit kleinen Rauchsäulen hintereinander deutlich herauf. weich und gedehnt am Anfang. schwang ihn hinauf. Fächerstrahlen. Lautlos glitten die Flöße so herunter. ließ ihn nicht verhallen. Das dritte bog ihn. Syg legte sich auf den Bauch. sie flögen. Zwei wimmernde Töne stiegen steil durch die Luft! »Pha . Er schnellte den Fluß hinauf in Springkurven. warf ihn hinter sich. setzte in der leisesten Verhallattitüde ein. Prismenschleudern. Die offenen Feuer schlugen in den Dampf hinein.« Daisy legte die Handflächen auf den Mund. Ein riesenhaftes Ruder ward erfaßt von der Flammenspiegelung. Aus dem Dunkel kamen breite große Flächen. Die Stille summte von den Weiden herab. gebar sich Leere. brachten ihn zum Feuerexplodieren. stellte die Zunge gegen den Backen. lux. dazu wellte der Fluß Nebel in zuckenden Linien um sie hoch. . ließ sie dann herausfahren. »Weißt du es. sagte leis: »Viele Tage. Das zweite Floß fing ihn auf. Dann flog der gleiche Ton auf. atemlos. Eine Sekunde setzte der Flußlauf aus. Syg legte die Wange gegen die Erde. langsam. zitterte auf. sodaß es schien. Syg?« Syg nickte. sank ab. »Weither?« Syg starrte. Gestalten huschten herum. ferner schon und daher wehmütiger. stampfte Daisy ungeduldig. bis an den Horizont aufgeschwungen. fiel irgendwie in den Horizont. sprangen schwarz von einem Ende zum andern. .« Auf dem Fluß erfror die Stille.

Am Morgen saß sie auf der Terrassentreppe. daß sie mit dem anderen ihn schnitt. Halbangekleidet stand die Gouvernante im Gang.Sie gingen Hände ineinander zurück. erhielt langsam Spannung. Im Korridor stellte Daisy ihren Fuß genau so. die Stimme überschnappte sich. ein dünnes Nachtlicht in der Hand: »Woher?« »Vom Garten. »Wir waren beide im Garten. . »Syg. Syg mit Tanzzucken.wenn sie Daisy schlüge und es läge nicht an Daisy . »Wenn es nicht an Syg läge . etwas drängte ihn zurück. Lauerndes Schweigen.« »Was war im Garten?« Nichts war im Garten. »Syg.« ihr Licht schwankte. wiederholte Sygs dunklere Stimme. . neugierig ihr Blick. Vaudreuil sah die Wange. .« sagte Daisy schnell. . Stolperte. . hochmütig. . oder: es läge selbst daran. sie gab es preis: »Sie irren Papa . Als Vaudreuil sie vorgehen ließ durch die Tür. die ihm .« Da entfaltete sich ihre Stirn. im Knie. »Es würde an Syg liegen. schlug mit den Händen gegen die Wand. empfing zweimal die knochige kalte Hand ins Gesicht. stieß einen Säbel herunter. gingen die Treppe hinauf. das hartnäckig tiefer herkam als die gleichgültige Frage. .« Sie war stehengeblieben. drang ins Dunkel vor. mit strohigen Zöpfen.« sagte die Gouvernante. sie keifte. »Hier. wenn die Dame Syg schlüge?« Eiskalt. Syg hickelte erschreckt. aber -. Am Auto küßte sie sich mit Vaudreuil.« »Es würde wohl an Syg liegen .« Daisy warf Syg zurück. sah sie schräg zurück: »Was sagten Sie.« Die Frage schwebte zwischen ihnen. . das sie unterschlug.

rasselte der Horizont es rundherum wie ein fliegendes Gong.« »Chipeways. Tausend kleine Blitze schossen im Gras die quer. zitternd vor Angst. Gegen Mittag fuhr das Auto vor. schwieg. lehrte alles. als das Auto einfuhr. Sah kurz zu Boden. Daisy zog einen Halm durch den Mund. Nach drei Tagen. war hilflos. Syg lief ein Stück nach. waren es Chipeways .« Sie sah nicht auf. zog einen steifen Kordon um sich.« sagte sie unsicher. Vaudreuil fuhr mit der Hand hoch. Sie verachtete dieses Wesen ein wenig und bemitleidete es dunkel. schwenkte eine Pfeifenstrauchrute. Die Gouvernante darin. Sie erschrak heftig vor Daisy. Aber du kannst es dafür halten.« Sie starrte in das Summen der Hitze. . die Manschetten waren auf der Flucht. trug ein Pincenez auf kleiner Nase. Die geröteten Handgelenke stiegen hoch. Diese Güte belästigte Daisy. wußte alles. Die Mähder gingen im Blau des Damms wie im Himmel entlang. kaute. dünn an Organ und Haltung. als ob er gähne: »Es ist nicht das gleiche. »Ich wollte noch sagen. »Fahren sie lange auf den Flößen?« Syg dachte an die Nurse: »Zwei Monate. Als der Stier brüllte. . »Ich ordne es. verehrte das Kind. winkte an der Ecke. voller Hingebung. Kühe dampften vor den Wagen.sich entgegenreckte.« Sie glitt zur Seite. . brachte Brown ein blondes Geschöpf. Sie gingen über die Biberwiesen. In allem übrigen blieb er entfernt. Er ging hinein. sag.« Daisy sah auf ihre Nägel. den seine korrekte Tätigkeit umschloß. »Syg. Ein junger Mann tauchte später auf. Brown stieg zu. es ist das gleiche: ich und Syg. gefällig.

stellte sich neben die Ledertür an die Wand. Zum vierzehnten Geburtstag schenkte Vaudreuil ihr ein eigenes Pferd. Ein Vorstand kam. um kein Zucken zu verraten. . wiegte hinter ihr her noch wie Zurückgebliebenes. . sprudelte aus ihrem Leib. Eine Kommission trat ein. ging. Als sie herauskam. . Liebte Syg über jedes Schweigen hinaus. . wie nichts. sicher hinaus. daß sie edleres habe.« Sie blieb stehen: »Syg hat auch von Chipeways. . o . ging eilig. habe ich Chipewaysblut ein wenig von früher?« »O . . referierte. Sie ging. . Abends ward sie ohnmächtig. Der Sekretär raffte zusammen. legte die Hand darauf. . Nur die Augen . . ei. sprach. ging rückwärts hinaus. Sie ging sofort bis an den Tisch.« »Aber sind diese größer?« Kopfschütteln. lautlos. nur die Lider blinzelten. »Du hast es von beiden. war sie Frau. Auf der Haut saß ein glatter Reiz. das sind Hurons. Da sah sie Vaudreuil.« Da errötete sie. Daisy . do . Das Blut verließ zum erstenmal die Muttergrube. knickte ein. du . . An zwei Stenotypistinnen erging ein niederprasselndes Diktat. Vaudreuil kniff die Mundwinkel ein. .« »Aber du hast edleres. Sagte Syg nicht. Drei Tage lag sie. . Ging sofort in das Büro. durch Mütter und Väter. um den Gang floß ungewisser Zauber.Die Arme auf dem Rücken schlenderte sie vor die Nurse: »Du .

welcher. lockender und schwerer im Blut aus der Unbekanntheit her auf. öffneten wie Kapseln ihr Gehäus.wurden heller. haßte Klavier und blonde Haare. Daisy sprang vor. die Schlange. Rufendes von fern. Noch ritten sie um das Rondell. nach den Gäulen sah. Hürden. sie fliege. stäubten ab. noch schwebend. hatte schon das Bekannte. Es war. Das Haus ward eng unter vieler Musik. bohrte ein Loch hinein. Auffangende und im Wechsel Hingegebene deutlich ward. ohne daß man wüßte. starrte Sygs Kopf glasig und eingefallen. an denen es zerschellte und vor denen das Weite erst brüllend vor Verhaltenheit lag. Schon lag der Zauber halb verblättert. Erlosch wieder. Über ihrem Kopf saß unregbar mit vorgeschossenem Kopf. das ihnen innelag. Aus einem dicken Halm sogen sie den gelblichen Zucker. Die Kupferhaut war molkig. Syg fand einen Ahorn. streifte sie mit Seligkeit. unten von Fuß und Knie und Hüfte zum Mittelpunkt des Leibes hin zusammen. gebaren. Ein ganz leiser Schrei verließ . Nun war ihr. aber sagte es nicht aus Bedauern. sodaß das Weibliche. hatte Meilensteine. Nun kam. Sie schlug den Blick zum Plafond. das ins Wunderbare ging und endete. umdrehte. reckte darüber her anderer sich schon bitter. woher. erhob sich Unbegreifliches. Das Fräulein spielte große Kantilenen. besaßen mehr Kraft und Wissen zu durchdringen. Auch der Garten war schon Grenze und selbst das Hinundherreiten. es käme Erlösendes. Die Jahreszeiten änderten sich. äußerte sich nicht. Sonst zog sich alles von oben zur Brusthügelung. satt. Die Wochen wurden lang dadurch und hingezogen. In einer Lichtung bekamen sie Durst. Als sie. schälte ihn an. doch das Geheimnis. sattelten selbst.

Sie reisten ins Innere. um solang als möglich Fahrtwind zu haben. sie wußte nicht. Kopf. hatte sie gestreift. erhob sich das Schlürfen anderer Tiere. Sie fror. Als nichts zu sehen mehr. weiß wie Porzellan. Noch einmal: »Komm«. flimmernd.« Vier Tage fuhren sie den Lorenz hinauf. weiß. Nimm blau.den Mund. Daisy schmollte den Mund schief. Dann kam die Nachthitze traumhaft. hob die Ohren. Man fuhr los. In hellen Kleidern lehnten die Mädchen am Reeling. Abends ankerten sie spät. legte den Kopf fast auf die Luft. Die Siebzehnjährigen bestiegen einen Dampfer. neigte ihr Blick sich gegen den des Tieres. In Daisys Stirn fiel eine Locke: »Du solltest dich nicht weiß anziehen. die Augenbrauen standen im Dreieck. wo. Auch Syg drehte sich nun ihr zu. Vaudreuil lachte. hatte Aufruhr in den Knien. Die schwüle Ruhe lastete mit sprengender Unausgesprochenheit. wogte mit der Brust. Unglücklich verging die Nacht. die Hitze um sich. soff dann. »Pa kommt nicht mit«. der Lehrer bezogen Kabinen. Aus dem blauen Dunkel formte sich Figur. Vaudreuil winkte herauf vom Land. Es war aufgestanden in ihr etwas. Browns Arme schlugen Rudertakt. es pfiff und klapperte im Geäst. Spät kam ein Dachs ans Ufer. Der Baum raschelte. sagte Syg. weinte in ihre Hand. Geschehen. Mit jähem Luftdruck schwebte ein Fregattenvogel von den Wellen glatt übers Deck. wie. Es hatte gebäumt und sich geduckt. In weiten aufschwellenden Kreisen vollzog . Grau und kühl. Aber sie fieberte noch auf dem Pferd. Du bist zu dunkel. Das Fräulein. welche Sache. schüttelte den. den Brown gechartert hatte. so weich.

Sie loteten den Tag durch. Betäubendes Labyrinth von Kanälen umgab sie. Mit großen Augen überwanderte sie den Dunkelheitsbogen. Nachts hingen Schlingpflanzen herunter. spannte sich herüber. Smaragdgrün und gelb war der Strom getupft. einsank. als sie eindrangen. . deuteten sie. ach jene. Sie fühlte in sich. im Licht. Das Gebrumm der Mücken über dem Schlafnetz steigerte sich. aber gewußt und geahnt. es eine Höhe erreichte. die wogten. Gemischtes aus unbekannten Blumen und Wasserfäule lag als Barriere davor. Das Ufer. das sich kaum über dem Wasser trug. mit allem verwoben. wenn ein Nachtvogel die Seile durchschwamm. das versackt drüben lag. Das Erregte ward nun lauschend. erstickte sie fast. Doch kam es auch zurück. Es wucherte nur. mit jedem Astwedel. die sich selbst nicht mehr ertrug. Ihr Herz machte sich heran an jeden Laut. Die Inseln wurden kleiner. Nun kamen Inseln. wie Drähte gespannt. Geländerspitzen. in die Wellen mischte. Schlug mit dem Gesäusel des abfahrenden Wassers an Backbord. durch die von Astlilien Kopfweh heruntersank und ein grausames Süßes. und schon war alles verwirrt.sich Manches. Sie sahen keinen Boden. erwartungsvoll. das träumerische Aufschnellen der Fische und das jagende Husch. kleine blaue Flammen auf. mit jedem Geräusch ging es hoch und tief. nicht gesehen. als geschähe es in ihr. Irgendeinmal in solchen Nächten schlief man dann ein. Da schlugen aus der Spannung von Masten. so schwer war es. Ach diese. bis. kam hergeschwebt. riß zurück. der schauerte. erkannten sie die erste nicht mehr.

Schrieen: »Das Meer!« Doch im Untergang brach sich die Sonne in einem gespaltenen Rubinfächer hinter neuen Inselherden. Am Mittag schwammen neue Inseln entgegen. sie sagten nichts. sie schlichen im Schatten der Pflöcke bis hinter die Taurolle. fraß neben der Küche zwei Hühner. Silbern trat die Sonne aus dem Wasser am Horizont. Da unten schwamm aber auch nichts. Er wies immer mit dem Kneifer gegen das Wasser. Unten liefen Regenbogenfische. Oben schwirrten bunte Vögel. Schlugen Brücken miteinander. es gab ziemlich Licht von oben. winkten hinaus. Abends kamen sie ins Freie. umtrieben sie mit Kanälen und Buchten. Dazwischen wogte blauer heißer Dunst. Die Sonne war weg. und das Tier sprang durch die Glasscheibe in Browns Kajüte. Sie liefen wehend zum Vorderschiff. endlos lag. bis man ihn beruhigte. Am Reeling stand neben dem Fräulein der Lehrer. Sie atmeten tief in das nun Geweitete. Jedoch sprang später aus einem Baum eine Katze auf Verdeck. Die nackten Beine sehr verhaart. der ruhig.Morgens tat eine Bai sich auf. die Matrosen machten Jagd. befreit. ohne Rast in Bewegung und Getön. Aus gewaltigen Grasbüschen wuchsen Bäume mit kalt geformten Blumen. In der Nacht fuhr das Schiff weiter. in denen sie irrten. Syg holte Daisy in der Nacht. der Himmel zu. Sie griffen sich auf. sammelten sich. berührten sich nicht. sonst nur im schwarzen Predigtrock fuhr er entsetzt mit verschlafenen Haaren auf dem Deck herum. Morgens erst schlugen Himmel und Wasser entfernt fest zusammen und machten .

Hoch über dem Horizont. Schaumdünn zog Land in einer reinen weißen Wölbung heran. der Wolf des Steuermanns. knurrte. Im glänzenden Himmel begannen Striche zu wachsen. hingen Fahnen heraus. Unter der Brise legte das Schiff sich seitlich. spannte sich in gebogenem Spiegel hinauf und in seidiger Biegung abebbend hinab. ging auf wie ein Gestirn. schwang ab in Klarheit mit dem berstenden Geknäul. überrannte sie. auf ihr Knie. Segler nahten da und dort. Es ballte sich die Weite. Well sprang auf. tastend. schnappte nach ihrer Hand. »Das Meer«. erschauernd. fast wolkennah schwebten drei große Schiffe. bogen über das glashafte Seidene des Sees herab. Als ihre Haut zu zittern anfing . als sie sich kauerte. »Es ist auf der anderen Seite. Mit dem davonschwingenden riesigen Segel flog es in ihr hoch. schmal dahin. Von eigenen Masten flaggten Fahnen. Es bäumte sich wieder. sagte Daisy. sie zog ihn an der Gurgel wieder herunter. am Geländer saß Well. Der Mittag ward voller. kam aus sich selbst und zerrann.einen Kreis. Geräusch von Ruder und geschaufeltem Wasser fiel aus ihr heraus. Gegen Mittag ward der Ontario tiefblau. Erst da ward es endlos. Toste von Farben. das Deck zog festlich. Hinter ihnen sammelte sich das Geweitete. Er legte den Kopf.« »Ich weiß Syg. durchdrang sich und lud die Atmosphäre mit einem gepreßten ausschwingenden Atem. stieg aus ihr und gab sich hinaus. eine Sekunde. In der dünnen singenden Luft begann das Segel über ihr sich plötzlich zu drehen.« Sie machte einen Bogen. Der Horizont ward dunkel von Glut.

Junge Leute sprangen herum. sammelten sich. »Sie kommen«. Brown brach ab. geordnete Beete. Hinter seinen Gesten sah der Bursch herüber. Stiegen ab. im Schweigen noch bebte. wisperte. es ward eine harte Grimasse. kicherte. Schorne. schnickte den Kopf. Blumenschlangen. Sogar eine Rakete schoß hoch und knallte. rieb sich die Hände. Das Gewesene nahm plötzlich Platz in ihr wie vorher. sahen die Hände. Der junge Mann sprang im Satz an Bord. stellte ihn vor. Sie erkletterten Wagen. die Kessel gespießt von Klippen. sahen die Muscheln angeschwemmt in Wällen. sprang das Knattern und Schäumen wieder in sie. schoben auf sie zu. schlug. Sechs Wagen standen nebeneinander. Es ging auf. hatten schiefe Helme auf den Köpfen. die trommelte. die Peitschen stäupten auf. war schön. Sein Neffe. Sahen von Basalt umstellt eine wütende Quelle. Vorbei. schmunzelte verschmitzt. hob den Nacken. zog ihn beiseite. . sagte Brown. Sie fuhren ein in Toronto. Brown fing ihn auf. aufstieß. es war gut. schnitt Fratzen vor Ungeduld.darunter. Fuhren den Strand entlang. An der Mole flaggte es viermal. sprach. stellten im Kreis sich um einen starken Burschen und schrien Hurras. trippelte. nahm ihn am Arm. fesselten sie mit ihrer Gegenwart an. Machten einen Korso. empfanden. einen Fisch. Darauf kamen Wagen hergerollt aus einer schrägfallenden Straße. Sie bebte. Drei Stunden Zeit. Sahen grünseidene geschnittene Rasen abgleiten. Wandte sich um. führte ihn sorglich hinüber. Stangen. Sahen sich in die Augen. Brown brachte ein Tuch. Aus einem Hafen kamen Drähte. grinste ins Blaue. den Dampfer Skania verkracht. umarmte ihn. stampften.

Schokolade. Tranken Wein. Sahen seine Achseln.die Hälse. die Hände. sah nicht zurück. das Trittbrett abhieb im Schwung. lachten. Fahren durch ein Dickicht. suchte den Kapitän. Der Ontario lag . Springbrunnen. die schwebten. bei ihnen landete. als Browns Neffe den Lapin setzte. blieben daran. schwiegen. Sygs Tuch fiel. Fuhren durch Straßen mit Riesenfelsen. verrenkten sich. Bosketts mit Hyazinthen. hob das Tuch selbst. unbeugsam blieben. die selbst Dynamit nicht zerknackte. teilte Handdrücke aus. sausenden Oberbahnen. durch Berge Duft. erröteten. den Abend noch zu fahren. Fuhren durch Spaliere. Sahen den See. bog sich hinüber: »Zum Hafen«. erzitterten. ahnten Lichtes. pfiff dem Hund. Ging rasch. sahen zuletzt in die Luft. Durch eine Palmenallee. spürten Bewegung. Lehnte sich ins Polster. Sah Pferdeköpfe. Die Augen streiften. hohe Drähte mit Gärten. Brown abschob. ließ die Lider gesenkt. Sahen das weißhelle Blau um die Pupille. die Mundwinkel etwas erschlafft. Drei junge Männer sahen nach einem alten Herrn. Sagten: »Ontario«. Pferdehälse. Browns Manschetten kommen. Fuhren unter Hebelwerken. Lächelten. drehten die Hälse zurück. wandten sich immer mehr um die Achse. das Braun des Gesichts. behend. sich vorschieben. sahen dünn wie Lippen Gesträuch sich spalten. ersuchte. Daisy bückte sich. näher. der ein Ei aufschlug.

Sie schloß die Augen halb. schnickte das Kinn hoch. trat in das Büro. einen Zug Leids von der Braue nach der Stirn. Sie hielt dort an sich drei Tage. Zwei Stunden in der Bahn. erwachte die Nacht. aber sein Blut. die sich zum erstenmal verbog. Trinken. stellten den Dampfer ins Dock. Das Wasser wellte. fixierte manchmal das Auto. ein Leid sich weit erhob. aus der die Bitte troff. fiel in Ohnmacht. eilte über die Diele. legte ein Messer auf den Papierstoß. Gegen Morgen frug Brown: »Was willst du?« »Zurück«. fiebrige Augen im Dunkel. bat. sah auf das aufgeschlossene Gesicht der Tochter. Kamen an eine Bucht. Knüpfte nach dem Lunch eine Hängematte auf die Veranda. Sie stand auf. Zwei gelbe Segel flauschten groß im Mondschein vorüber. stieß den Laden zum Privatbüro zurück. überschnitt. den Tag. Gelächter erscholl beim Baden. Die Linie aber wich nicht von der Stirn. daß er Syg adoptiere. fuhren nach dem Huron. Nach Oswego.wie Stahl. schaukelte. zweimal. sahen sie das zweite Mal vorübergleiten. stand mit ausgebreiteten Armen gegen die Wand. zog den Kopf des Hundes in den Schoß. Sie starb fast unter dem Drängen. das kam. erbleichte Daisy an den Schläfen. starrte. saß still bei der Mahlzeit im Garten. spielte um das Licht in riesigem Blaukreis. fuhr. wendeten. nickte. Legten an bei Port Hope. Der Marquis blieb am Fenster. wimmerte hinter verbissenen Lippen. sträubte sich gegen das andere . das ohne Dünkel war. sprang sie auf. Sie fuhren die Nacht durch. als Vaudreuils Kopf über ihr war. Sie fuhren nach Hamilton. Sie brachten Essen. Fuhren an Dörfern vorüber. belastete. Nicht um sich.

noch mehr Schmerz aus ihrem Blut zu haben. ließ ab. Ich gebe sie dir früher. die Riemen. vernahm ihren Namen. machte eine Bewegung mit der Hand. sie ging entgegen. unwillkürlich.Blut. Sie wurde rot. gewohnt: »Die Frauen trugen sie zur Hochzeit. sprang auf das Brett. kühl: »Das ist kein Vorteil. *** An der Tür sah sie ihn gebückt. daran drei achatne Kugeln.« Da beugte der Marquis den angezogenen Nacken. sein Blut sich legen sollte. wählte klirrend. auf das sein Name. zerlegenes Haar. ohne Bewegung schlug Daisy die Lippe auf: »Sie würde es leichter tragen. überlegen. geblendete Iris. zur Sicherheit.« sie . Er zog die Nickelschlüssel. »Was willst du für Well. rief nach dem Steuermann. das Straffe. Sah seine Hand. die sie ehrte und grüßte. die Hemdsärmel.« Ein Spalt warf das Lächeln des Vaters über sie. Sie ging hinaus.« Aber von ihrer Haltung ging es über ihn und was er vorbrachte hinaus: »Sie wird es stolzer überwinden.« Sie trug eine Kette aus gelbem geflochtenem Dukatengold. weich eingehüllt von ihm. aber mit einer Bedeutung. Sagte: »Sie muß sich gewöhnen. kam näher. die die Luke aufstieß. Dann ihr Leben. *** Lief stracks zum Schiff. schob auf. winkte. entfaltete sich in eine rührende Bewegung.« Tonlos. drahtschlanke. das sie geführt zum Erfolg. schwach. Er sprach beiläufig. barocke. kam auf sie zu. gebogene. er schob eine Kassette auf. ruhig.

In der Nacht bellte es im Garten. Saß allein in ihrem Zimmer. ließ sie offen. kokettierte.« schnatterte die Nurse. . Sie ließ ihn zurücktreiben. Klatschte in die Hände. »Ich bringe Well zurück. Er fuhr mit dem Unterarm über die Stirn. glänzender und kühler als ihre Haut. zwei Kühe. Nein. Umschwebendes. küßte es. . rieb den Handrücken über die Augen. er legte den Kopf auf ihr Knie. faßte ihr Kleid. stieg zur Kajüte. Im Gang tollte Well. »Nein«. aber ihr zugehörig. zog es ab. verzog die schelmisch gestreiften Wangen. Well im Garten stand naß. Hatte von Vaudreuil ein kleines Haus.deutete mit dem Fuß auf den Wolfhund. fuhr zurück. triefend. betastete sein Messer. trat aufs Brett. Sie öffnete unten die Haustür. ihr Schmerz. eine Magd. Ging früh zum Dampfer. ihr Alleinsein. schüttelte wirbelnd die Hand. ein Hund bellte wie auf der Jagd. den Wandkork. sah im Spiegel über dem bronzenen Körper die Kette mit den Kugeln. sah unten den Kopf des Steuermannes. sagte zweimal plötzlich: »Ich lasse Sie entlassen. Wie ihr Bein. das grüne Glas. schob das Hemd ab. tremolierte. ihre Warze. den Arm. hob die Luke. . . Wie auf dem Schiff. außer sich. trat mit dem rechten Fuß dazu auf.« Ging mit langen Beinen rasch hinauf.« ging mit hängenden Armen. Sie lachte. ihr noch Unbekanntes. schmatzte. stellte sich in die Tür. schlug die flache Hand auf den Mund.. als liefe ihr Blut hinein. summte still vor sich hin. . . zeigte rasch die Zähne. Sie öffnete die Balkontüre. . rief in die Luke. do . ließ ihn herein. Sie vergaß es nicht. »Do . Fragte. Sie kam in der Dämmerung wieder. ungeheuer Verhülltes. Daisy . schloß sie an den Busen an.

« Den zehnten Dezember fuhren sie nach Montreal. Er brachte ihn fluchend. Sie suchte nach einer Note. die Tür auf. Er war unbrauchbar. fletschte. Er nahm sie nicht. steigerte mit jedem Tag. daß er mir schenkt.« sagte Daisy Vaudreuil. »Halt«. Zwinkern in einem Auge. Sie hatte ihn verdorben. kaute seine Frau heraus. sie suchten ihren Schleier. »Gib ihm ein besseres Schiff. riß den Hut hoch. besahen.« Der Winter nahm Kurve auf Karneval. Städte.« Sie übersah den Lehrer. Zufriedenheit . Gab ihn ab. zog die Achseln ein wenig an. fuhr Pelze seit Jahren. Alter. Well stob herein. Er wollte ihn nicht mehr. machten Kommissionen.Der Steuermann am Morgen stand auf der Diele. den er . Ging. kauften den Tag über. nickte mit dem Nacken. . hoben sie adoptiert hinein. beschauten den Mittag. häufend. »Du bist froh Syg?« »Ja. schüttelte sich. die ihre Grausamkeit nicht begriff. stopften ihn voll. zerknitterte den Hut. legte den Arm auf Sygs Schoß. Schiffe. hoben Syg aus dem Auto. stiegen ein. Das Nachtlicht flog eisern über Kanäle. In einer Schwebebahn glitten sie aus ihnen heraus. Fräulein. bis er abbrach. Stapel . spritzte Kautabak. die Dämmerung kam mit Laternen. breitete das Maul aus. Daisy stieg aus. Am Trittbrett wandte sie sich langsam herum: »Nehmen Sie vor uns Platz. ein schiefes Ohr. . . gab ihr Reiz. hätte ihn nie verkauft. Weiß eingenietet brach die Landschaft gegen den Himmel. . hatte einen Sohn im Büro. »ich will nicht. Vor dem Schlafengehen gaben sie sich die Hand. fanden ihn. eilend. Er blieb nicht mehr.

aus jedem Loch Licht stoßend. dessen weibische Lippen lächelten. hingen die Häuser der Seigneurs am Horizont. ihre Zähne leuchteten. Sie deutete auf den Fächer.vortrieb. ihre Knabenhände nachbebten. ein kleiner Schrei. Vier Fackelträger stiepten die Glut durch die beißende Luft. die Pferde stampften in einer Wolke. die Paare verwirrten sich. Erhitzte. winkend. Sie zog die leise aufschwebende Linie zwischen Auge und Schläfe mit dem Finger aus. als sie eine Orange ihm schnitt. spritzten Schaum. ohne Widerstand. ohne Bewußtsein. Pistolen funkelten in Wintersonne. Sah Syg hineingleiten in Unbekanntes. Damen fuhren mit Meuten. Im vierten Gang der Familienquadrille blieb ihr Blick im Fenster. Im hohen Fensterbogen sah Daisy sie vorbeischwimmen. Der alte Fribaurt führte Daisy. Syg hatte sein Sohn. ihr Gesicht glatt wie Frucht. Aus Pelzen hoben. Syg trug blaue Kleider. Sie aber suchte sich noch einmal . verärgert wurden. Illuminiert. ehrfurchtsvoll die Hand. Auf Stahlringen der Flüsse kerbten Kufe. Diener stürzten auf die Treppe. das Arrangement schoß zum Teufel. Kostüme kamen. die die Gegend überkreuzten. bliesen Tuben. die vorrasten. die Augen suchten an ihr. der alte Fribaurt küßte ihr. beringte Frauenhände Tücher. zwischen Kerzen über Treppen. Fremdenlust. Manngetanz. bis sie sich verbellten am Schlag wie ein Wespenschwarm. aufklingen in der Saalluft. Männerstimmen jauchzten aus Schlitten zu. zornkochend. schossen Salut am Portal. das Gedrängte. Haken bogen. von Lachen aufgereizt. Schellen überflirrten die Nacht. sich überschlugen. ihr Fächer fiel. den Körper eingespannt in den Schwung des Partners. Alf fuhr sie in einer Kurve vors Portal.

»Pha . durch alle Voluten der Geschmeidigkeit. die Beine traten immer mehr Eis hinein. am Platz drehend. fing sich in der Kandare. An der Ecke der Bucht knirschte das Eis. trieb mit ihm in die Entfesselung der letzten Äußerung ihrer Körper. . wurde tief. Der Bauch schwappte. tastete. Das Tier röchelte. der Eleganz seiner ungewöhnlichen Kurven. vom Lorenz her.hineinzubegeben in das Umfassende. zog sie an. haschte die Schlinge. das Eis schimmerte rosa. flimmerte im Frühlicht. schnappte tief Atem. das Tier ward ohnmächtig. Alf machte eine gewaltige Bewegung. erreichte Fremdes. Da brach das Eis zum zweitenmal. Nahm den Arm des spanischen Vetters. Als sie auf das Haus zu hielten. Riß dem Gaul die Adern am Hals zusammen. Massierte die Schlagadern am Halsstrang. die . Alf würgte das Tier. Sein Knie schob sich zwischen ihre Schenkel. gab sich seinen Pas hin. zog Vaudreuils Auto. ruhig. langsam den Hals des strampelnden Tieres hoch. Syg klatschte mit den Nägeln auf den Daumenballen. zog es herauf. Sie fuhren weiter. Zog zugleich die Kraft an und den Willen. zog sacht. drang vor. schlug die Schlinge ab. glitt ab mit der Seele. Alf kniete auf dem Eis. hielt drei Meter. Daisy führte. brach. lux. ging unter. sprang plötzlich auf die vier Beine.« Sie blieben sitzen. um es zu retten. schleifte es aufs feste Eis. . Nun zog ers herauf. erreichte nichts. schaukelte. die Nasenlinie ward schärfer. herb. An der Ballustrade erwartete sie Syg. frottierte es ins japsende Leben zurück. Sie ließ die Arme los. das sie nicht faßte. Sie spannte sich ihm entgegen mit aller Kraft und suchte es zu erreichen. Alf auf dem Rücksitz kreuzte die Arme im Muff.

manchmal war es unter sackendem Schnee. Der Winter kulminierte. Schoß einen Dachs. schoß nicht. Sie umschlich. Teppiche. Alf wartete mit Gäulen. Hirsche scharrten um eine verdeckte Quelle. das ihrem Atem sich zuwölbte. Das Eis sprang bis hoch in den Norden. Irgendwelches geschah. »Zweimal«. färbte sich mit Männern und Frauen und Pferden hinter dem Glas. manchmal surrte es in der Saublutsonne. die Hüften in beispiellos abfallender Glätte. Zwei Tage sattelten sie. Am vorletzten Tag kam ein Segler den Ottava herauf. schwang auf der Kurve noch. glühte sich breit aus. ging zum Stall. gereckt vor Grazie und Grausamem. Telephonierten. sehnig. zurück. stapelten. Brown schwebte auf . Alf pfiff die Hunde heran.« Syg küßte ihn. kam heran. Pelze. jagte an den Bäumen. irgendwo zu Ende. Daisy war bleicher. trug ihn ins Speisezimmer. lachte Vaudreuil. Sie stiegen zugleich aus. Der Boden war fester. Ihre Schenkel waren stark. Ordneten. Abends kamen sie von der oberen Mühle. Unter den Hurras wimmelte es an Helmen am Anlegeplatz. »Zweimal mußten wir das Tier erdrosseln. wälzte sich. Sie hob die Achseln. schlitzte die Augen eng zur Seite. krepierte in den Mulden südlich. Ging vor den Fenstern irgendwie. Blitzende Wolken flirrten zag und dünn herbei. packten die Säcke für die Tiere. aber schöner. Manchmal gings in der Nacht über den Horizont hin. brüllte um den Himmel. Vaudreuil erlaubte den Ausflug mit Alf zu den ersten Faktoreien. gespannter als Syg.Schleife am Fluß. rauschte. fraß sich satt noch hinter dem Waldgurt zum Hudson. floß herunter.

folgten sie über einen Acker. Ostwind hatte sich an den Pappeln hochgewirbelt. dann zwei mit am Rücken gekreuzten Armen. Schlachteten Ziegen. durch einen Bach. ein Schaf. Spritzten. Daisy kam ins Schußfeld. flogen wie Weberschiffe herauf. machten Vaudreuil sein Schlafzimmer wechseln.der Veranda. trieben um einen Wald. breitete die Arme. Schweine. fließend ohne Pause stürzte er herunter. badeten. als bocke der Gaul. hinten ein Trommler. boxten. Alf wagte nicht zu schießen. Mittags ritt Daisy mit Alf und Browns Neffen über einer Fuchsspur. was keiner verstand. zogen blitzschnell in Zweireihen singend ins Wasser. Lagen halbnackt auf den Balkonen. Stiere. weiß. lächelte ein wenig. fuhren mit Lampionruderern aufs Wasser. der . Es waren Engländer. rief. rauchten. vorn ein Dudelsack. unterm Arm einen grün bemalten Hahn. Lungerten die Weiber um die Pavillons. warfen um. steckten eine Hütte an. kein Wort sagen. schrien nachts. herab. Als der Mann ihn im Schuß hatte. schoß nicht. Tranken in einer Mondnacht eine Bowle. Ritten stumm nach Haus. Die Torontoner Studenten kamen in einem überlieferten Zug. ein Kind. rümpfte die Nase über die Achsel. abends. Spielten Dudelsack morgens. Ans Tor kam der Marquis. wich er. quietschten. zur Seite. war über den Wald aufgebrochen. schrien alle durcheinander. da ließ sie den Fock los. empfing. losgesaust. hieben aufeinander ein. Er faßte herüber nach ihrer Hand. Sie fuhren ihm in Jollen schnäbelnd mit der Pinne entgegen. entknäulten sich. wellig. Acht Tage fingen sie Fische.

Sie wandte sich um. ihren Namen. Die Augen standen im Dreieck. Der Tochter Vaudreuils nun. Da nahm sie die Kette ab mit den Kugeln. Zog sich aus. kam das Bild zurück. Er war feig. raffte sie zusammen. adoptierter. zwischen ihr. Armselig und zornig stampfte er auf. es wickelte sie ein. gebogenen Körper aus dem Spiegel entgegenkommen. er am Anlegeplatz stand. seinen Atem. Galläpfeln. das Segel flatterte um sie wie Vögel. die Haut schüttelte sich. Sah den bronzenen. *** . als sie farbig war. Sie hörte immer ihren Namen flüstern. ihren Namen vernahm sie. bis das Segel gegen den Wind stillstand. rot. wusch Wasser über die Brust und den Nacken. Schloß ab. warf sich herum. legte die Hände mit den Flächen fest ins Gesicht. machte er Reverenz. krümmte die Schultern verzogen zusammen. Sie eilte. was seine Augen an ihre band. sprang hinter den Büschen. den Mund wie unter sauren Kirschen. Die Ecke bog am Bootshaus. er wandte. Sagte das Essen ab. drängte dem entgegen. Langsam wich der Raum zwischen ihm. Sie ging schon hochmütig. stotternd. entfernt. Gab es eine Pause. Sah durch seine ametystblauen Augen. Fühlte seine Hand rückwärts an der Schulter. ihr die Hand hinhielt. ihre zu seinen hintrieb. Er hatte Syg übersehen. eilte auf der Treppe. Ein grauer Schein stieß ihn zurück. das Mieder ab. Verbeugung. spürte sie. die Lippen. Faßte wieder ihre Hand. Sie verzog das Kinn. Sie hielt sich fest.Großbaum knallte ihm über den Kopf. schob sie in die Schublade. geschätzter. verlegen. Zog die Bluse herunter. Sie nahm sie nicht. streifte das Hemd über den Rock. wimmerte im Sofa. Sah zum Fenster hinaus.

Sie horchte. ritt in ein Waldstück. dann sockelte er zurück. es gab viel Jagd. Säcke. eine Sonne wuchs daran sich hoch. einen Halbkreis in die Luft. Als er lange genug gewartet. starrte ebenso. Der Horizont war manchmal gelb. Ein Pavillon war reserviert. kamen an die zweite Station. Teppiche. kam nie an die Seite ihres Gauls. Sie ließ nicht auspacken. Segel schossen in die Tiefe hinab. Er flüsterte weiter. stimmte sich wie ein weichkupfernes Abendinstrument. später nahm der Wind ihren Glanz an. sanften Rots. den Nacken in einem Quell. ging er hinaus. fast seifig. Die weißen Räder standen still im Himmel. Mittags wurde er kalt. Sie hob die Hand. Oboe und Flöte. sah unter sich. Mittags trafen sie einen Jäger. blieb immer hinten. mummelte sich. übernachteten. Alf packte aus. kniete. Ritt den Morgen hinter ihr her. wusch die Brust. Sie hörte ihn in den Bart reden.Vom Hügel trieb der Fluß weit und schräg hinunter. schwang die Arme. . Blumenprärien kamen. An dem Bahnhof verluden sie die Tiere. ein Orchideenpark. verschwand im Laub. Die weiße Fahne Torontos leckte darauf. stieg in seinen Schlafsack. Sie näherten sich den Ringen. Vor dem Stall knöpfte er sich verdammend seine langen Gamaschen. da ihm der Zeigefinger fehlte. Fluchs hielt er seinen an. fluchte. Zwei Tage darauf kamen sie an die erste Lager-Station. Nach zwei Stunden ließ sie Alf halten. Er gab ihnen Brot. kamen in ein Dorf. zeichnete mit dem Daumen. Sie rief ihn heran. Der Mond schlug noch über die Felder. Am Morgen mußte er einpacken. kämmte am Morgen den Bart nicht. sie ritten den Tag. äugte nach einem Reh. fiel ab. Gepäck. silberte. Kurz blieb er auf gleicher Höhe. blieb hinten. Alf ging ein paarmal im Viereck um den Raum herum.

Sie mußten langsamer reiten. Der erste Schuppen kam der dritten Linie. »Ich werde entlassen. Sein Schimmel ging. Alf geknickt hinter ihr. bestürmten sich. angerissener. gegen das innere Gebiet.« »Troll dich. you . Alf kam nicht nach. Ein anderer flüsterte ihm Namen ins Ohr.« Sie ritt weiter. wurde flau im Magen. wai! Spuckte und flennte. Sie sah sich mit . Es machte ihm Kummer. hatte lang keine Frau gesehen. Sie lagen voreinander. Er durfte nur bis zur zweiten Faktorei. Am vierten traten sie von rückwärts ein. sprangen vor. wurden wilder. gleich Wellen anschäumend. . nicht zu den Bögen. als sei er nicht da. .Angezogen in ausgebuchteten riesenschweren Halbkreisen spannten sich die Faktoreien. sie nach. blaue Klippen. Sie ritt zurück. nieteten sich gegen Eis. Ein Angestellter hängte den Hörer des Telephons rasch ein. Es war schon geheizt. begann vor sich hinzusingen. Alf schlich ins Nebenzimmer. Herden gleich. Sofort bot er Jagdplätze aus. begann zu lachen. trat sein Zimmer ab. er glitt aus Fluchen ins Gejammer: au . erstand sich ihre Beachtung durch Hartnäckigkeit. Folgte. warfen mit dem letzten Halbring sich vor die starre Endlosigkeit. Sie kamen gegen den ersten. der zweite kam. stellte ihn gegen ihr Gesicht. Es war deutlich: Sein Erstaunen war frisiert. Sie hörte. als lahme er. Horizont. . aufs Bein zu schlagen. Ein bärtiger Riese trat ein. er zog den Nacken ein. Die Junge vor ihm ritt.

Bald sahen sie einen Mann auf einem Esel. wilde Augen brachen sich um. ein Stein. fing eine große Forelle. Offenkundig Komödie. murmelnd. Sie waren erwartet. So liefen sie das Seil der Schuppen weiter. Sie schnitten ab. ein alter Offizier. Er hatte. Wurden an der fünften Station schon erwartet. An der sechsten stellte man sich unwissend.Alf an. mit der sie eine Stunde kämpfte. Eine halbe Stunde ging es hin und her. Sah noch einmal um. er prägte sich es ein. Am Morgen machten sie einen Haken. Sie blieb drei Tage. liefen nicht bis oben hin. ungläubig. Sah sich nicht sonderlich um. Gold. Sie war fast leer nun. Sie zog die Brauen hoch. Abends kamen sie zu Colonel Bol. Im Sand sahen sie immer eine Spur vor sich. frischer Abwurf zeigte: sie waren nah. trafen Mittags die Spur wieder. »Was sind das für Pelze?« frug sie. ohne gemeldet zu sein. daß er es nicht vergäße. wendend. Kein Wort. sondern zogen eine Sehne in die Serpentine. Sie ritten weiter. Der junge Mann errötete tief. ritt auf seiner Spur zurück. der zu entkommen suchte. Alf bekam dunkelrote Schläfen und brummte vor sich hin vor Zorn. Von selbst nahm er ein Papier. als sei es wertvoll. gefiel ihr nicht. Sie holten ihn ein. sie wiederholte ihm Wort für Wort. zwei . Schwarze Arbeiter deuteten: für die Bay. beleckend. die Falte des Vorstehers bebte. bis sie gegen die obere aufgespitzte Sichel kamen. kamen auf den neu geschwungenen Bogen. staunten. jedes Wort im Mund haltend. kehrten zur fünften zurück. gab es ihnen.

ging hinaus. Rauchfisch. In seinem schmalen Kopf saßen Augen des Elefanten. hielt sie auf dem Anstand. rollte die R. Bol lächelte. Ritten zur Station. stand er am Ufer. Tranken . Auf den Teppichen tanzte Adimokuh. Donnerstags galoppierten sechs Gäule am umgerodeten Lagerplatz. Morgens früh strich sie mit Alf ins Gebüsch. Er schleifte das Traurigste der Welt auf seinen Knien. Bol genoß. Seine Spirituosen waren etikettiert. stärker geworden. zurück. Talkpuder. Muscheln. zwei. Er nickte wieder. mit Säbelbeinen und Hängebauch. Der Bursche. Fidley. Unter Glas wuchsen Blumen. Schinken. Sie nickte. drängte sich heraus. Ritt nach Süden. die Wasserpfeife stand im Brennpunkt des Kreises Seidenkissen. strich den parfümierten weißen Spitzbart. Spielte Whist abends mit Daisy. Tränen besternten vor Lachen die Gesichter der Zuschauer. Gepökeltes. kaum größer als ihre. eine Stunde. Die Jäger des Lorenz schossen vor Freude Flinten ab. war brauner. es pfiff. praktischer und wärmer. Fuhr sie am Weiher. Aßen Geflügel. Wassern der Walstreet. immer rascher. Einen weißen Hirsch gab er zum Abschuß ihr. Aßen Lunch. In seinen Pelzschuhen. er ließ die Wahl. Braten. Sie hatte ein Zimmer. brachte sie bis an ihr Vorzimmer. den er von Woche zu Woche als Dessert sich aufhob. Das Blockhaus roch nach Seife. Empfing ein Billet. Wein und wieder etikettierte. küßte ihr die Hand.Serpentinen unter sich. der südlich geritten. zog den Hut. Lieh ihr seine Gummiwanne. verblüffend. Tranken die etikettierten Liköre. klatschte Applaus. ein Negerzwerg. der junge. durch die Lücke trat der Bursche mit dem Esel. Im Vorzimmer schlief Alf.

was den Irrtum ausmache. Die achte hat siebzig Prozent. Sah Colonel Bol an: »Du bist entlassen. Hund. Wollte nicht bremsen. hob das Glas.« Da sah Bol den jungen Mann.Kaffee. Anerkennung. Er widerstand nicht. Lob. »Die dritte Sektion betrügt. Tosson liefert zur Bay. aus Fidleys Tasche. Alf folgte. Sie wog den Brief.« Kreidehell.« Langsam. gefaßt. hatte Gemischtes. Wandte sich herum im Kreis. Sie sagte: »Bei Versva verfaulen zehn Ballen. trank es. Bol sah ihn nicht. schoß sich zweimal durch den Bauch. schön im Spitzbart. zuletzt Befehl: zurück. das verwischt und gedämpft kam. zur Seite geneigt. Stand auf. wird ganz bezahlt. Staunen. Fidley legte ein Papier auf den Tisch. der die Südlichen geholt. mokanter Lippe. Vaudreuils Brief. Im ersten Bogen fehlt ein Schuppen. mit zitternden Armen warf der sich im Stuhl zurück. Ritt allein los. ging hinaus. Fidley schlug auf den Tisch. Nur . die Haltung gereckt. Frug hochfahrend. Die Staffel Bol ist halb. ihn in der Hand. hob die Faust: »Lump. küßte Daisy die Hand.« In der Tür stand der junge Mann. Sie putschte ihn zurück wie einen Hund. vornehm richtete Bol sich hoch. zu Daisy. Danach stand Fidley auf.

schwach. Als nach halber Tagestour die Eskorde zurückgeritten. dünn. Hatte Bol gehaßt. Geruch des Stroms. entgegenschwingend. sie fiel herunter. tiefer ging das Hirn nicht. Der junge Bursche trat herein. Verbot ihn zu schänden. in die Höhe. drehten die Haare. hart und schmerzlich. Fidley gab Daisy Bols Pferd. Aus dem grauen blitzenden Gewell kam etwas gegen sie.bei ihr sein. nichts. gehetzt. Ihre Abreise feierten die Boys. verstauchte sich die Sehne. erledigt. machte sie leicht. Sie kam an den Rand des Hochplateaus. Zum erstenmal gab sie ihm die Hand. zackte. der Mann. In ihrer Hand der Brief band sie. wirbelte ein Stück hinunter. salbten sich mit Bols Parfüms. Sterne tummelten darüber auf wie Sand. Alf wollte auf seinem sie reiten lassen. wo er futsch war. das so feste Hufe hatte. pomadisiert. die Bärte. protestierte bös. glitt ihr Gaul aus an einem Bach. Etwas trat aus ihr. Aufheulend nahm er sie. dem sich etwas in ihr entgegenspannte in einer entscheidenden Bestimmtheit. Unter ihr brach es ab. Weiter hatte er keinen Wunsch. Der junge Fidley übernahm den ganzen Bezirk. daß mans nicht beschlug. Das Herz. Zog sie zurück. der Gartenerde band sich an sie. blieben dann hängen. Staute es zurück. der Schmerz machte sie ohnmächtig. im Weiher eingescharrt. der sie gezeugt. das in den Norden sich einfraß. ward dann eingeschlungen in das endlose Getöse. Serpentinen jagten zuerst noch in Schlingen voran. Sie hielt den juckernden Gaul mit den Schenkeln. riß sie zurück. Wog schwerer. entstammt. hemmte das Überfließende. Er ritt . der hochgeblasen kreist.

Kuriere kamen dreimal die Woche die Kette der Faktoreien herauf. wirbelnd. zogen sie aus. Kindern durch die Stimme. Wuschen. Sie lockte. Da rief sie. Fisch und Pfeil darin. von Fidley geholt. Die Nacht gab ihr warmen Schweiß. gut. lauschte dem Ton ihrer Stimme. Nicht ganz. versuchte sie neu. quatschten die Nacht darüber. Dabei spielte sie mit Getier. suchten Pretiosen im Achselhaar. durch die Zunge sausten Stiche immerfort. rückte zurück. Aber obwohl sie in Decken gut und weich gewickelt lag. speichelten. die wie ein Lazo ihn umschlug. entsetzt sprang er zurück. pflegten. wo Hühner hingen. Versuchte sie wieder. Sie gaben ihr Milch mit Wurzelzeug. Vögeln. Einmal umschlich ein Fuchs das Küchenfenster. Hunden. In wochenlanger Pflege malten sie ihr mit dünner Nadel eine Sonne um den Nabel mit Strahlen und Mondzeichen des Tages. Wundersame Ruhe machte ihre Tage lang. Sie erbleichte. gluckste. klar. Als ströme aus ihr hinaus. holten Nachricht. später sanft und gelöst. Sie entspannte sich in dem Rausch. das sie berauschte und erregte bis in das Dunkel ihrer innersten Grenzen. Es sang und schwang das Belastende herauf. warteten sie. aber er stand im Kreise ihrer Stimme. Sie spielte mit den Weibern. suckelten darum hin und her. hineingekocht. hatte eine Macht und eine Befreiung. Gesichertes. summten.zurück. heller bestimmender. er kam. fanden ein Zeichen am Arm. Eingeborenenweiber. kam die Nacht Fieber über sie. machte es leicht. ritten zum Lorenz wieder runter. Sie lächelte. der nachklang. Später lag sie in der Sonne vor dem Haus. Bezähmtes in ein Gefäß der Worte. er hielt. Lernte das Organ . an dem sie sie fanden.

Allein im Gehen. verschmähte die Flinte. Die kleinen Affen liefen eine Zeit . als sei es ihr Anfang. Das nördliche Flimmern tobte irgendwo unter ihr. Gab sich hinein in Klang und Fülle der Vokale. trieben die Kleinen hinter ihr her. der Schauer der Krankheit und der ihr entquollenen großen Säfte und Ideen. Als sie zum erstenmal ausging. Spürte ihr Herz klopfen. mein Freund. ihr Teil.anzupassen. Mit Vögeln gab es andere Signale. Weiber heulten. säuselte und bebte. die Windstille des Daseins brachte Unruhe. Ein Hase hielt bezaubert von dünnem glasklarem Wimmern. Ging allein. Wagte nicht das zu sagen. hinter ihnen mit einem Wagen von der Bay her Syg. das Nicht-Miterlebte. Ahnung irgendwie von Glück. sich darin zu verbinden. Trieb Altes. ward mit ihr gefüllt. ward traurig bei ihm. du Strauch sagte. Sie scheuchte sie. Sie ging davon. Silberlilie. denn ihr kam in den Sinn Well. hatte Unlust zur Jagd. Sie kam schon bis zum Koniferenbaum. zog sie zu sich »Go« war: springen. Das wandte sich ihr zu dann. Lernte von den Weibern den Dialekt. »Fu«: erfroren fast halten. der wie ihr Blut spritzte. dann den stillen Mollton des Bluts. So kam auch die Gegend ihr näher. den Lorenzfall herüber in das Spiegeln des Weihers. Es kamen Schwäne und Musketen. blieb aber entfernter als sonst. Fidley schloß den Wagen. nicht jenes. erfand sie Ton und Laut. zu biegen in jede Leidenschaft. Das lag ein wenig dazwischen. Sie brach in das Verweilen ein. lieber Dorn. lehnte sich hinüber zu ihr. Ein wenig blieb sie nachdenklich. empfing ihren Atem. ungerührt. denn sie befremdete Ungekanntes an Daisy. Dann bis zum Plateau. alle Bewegung. wenn sie sie ansprach. Liegen.

Die Sonne hatte größte Kraft. Ein Auto wartete. Ein Stück Land schob sich vor sie. kein Brief. glitt auch zurück. Sie bewegte schmerzlich eine Sekunde die . schlug die Schiffuhr. nichts. Mövenschwärme in Spiralen. Der Steg. Alles andere war Spiel. Sie fühlte des Hundes Druck am Knie. Als das Dunkle in ihr hinrann in das Ausschweifendste und Hellste. Ein Staffel Matrosen erreichte sie. Well sprang hoch. Es war fünf Uhr am Abend. Das andere ging fast traumhaft. Palmen hingen herunter. unter Dampf lag ein Schiff. kein Gedanke. lieb. Inseln. Es trat aus ihr hinaus. Sie ritt bis an den Strand. Männer kreischten Namen. Dahinter das Meer. Dort stieg sie ab. Kanonen lösten sich. Wagen wühlten hinter ihr ein Geschiebe. Der Bogen der Sehnsucht schoß ab. Sie kamen in den Lorenz. Zu sehr war sie eingehüllt schon in ein fernres Geschehen. an dessen äußerstem Rand dünn die Erscheinung hing der Städte. die Sehne brauste. Gepäcke. Unten. vor dem der jetzige Augenblick nur als Pause stand.noch neben dem Schlag. Irgendwo in der vor Blau zitternden Unbegrenztheit des Horizontes traf sich das Innerste ihres Blutes mit etwas. aber ohne Gewicht. des sie nicht bewußt ward. schrie fast und erbleichte nach innen in einem Schreck. Dann faßte sie fest in die Mähne des Gauls. vergessen. der es hemmte. dem sie sich hineingab. Dann fiel es zurück. die Lider naß. in das sie verströmte. irgendeines ungeheuren Daseins.

das zärtliche und hochmütige Kinn. das sich band an Ort und Zusammensein. Es erlosch. Glitt zurück. sprang in Lawinen ihr leis entgegen. spürte aus allen Poren ihres Leibes ihre Richtung. Lächelte. Sie gingen hinein. senkte den Kopf. Das Rauschen lag in der Luft wie ein Schneefeld. Besprach eine Überraschung für Sygs Geburtstag in vier Monaten. Die Woche rollte zurück. den Hals. bestellte ein Reitkleid aus Leder. Dann kam der Ottava. Nichts gab Erinnerung daran. Schenkte ihr ein neues Pferd. Das Gittertor kam. Glitt über ihren Leib mit dem Auge. Unausgesprochenem sich geneigt. bejaht. Sein Mund im Kuß. Er erbleichte. Er hielt sie stürmisch mit steifen Armen weg. Gab ihr den Arm. das Hingewandtsein ihrer Seele. erwähnte Zukünftiges. Das Aufgesparte und Vorbereitete in seinem nach innen gekehrten Leben verstand den Ausbruch.Hände im Fell des Tieres. sie ganz zu beschauen. Malte den Stand der Rosenbosketts aus auf . Tapeten kamen weiß geädert mit Gold. In ihrem Auge saß. Die Mühlen rochen. Die Treppe. wie gewohnt. Rauschte dunkel schon entgegen auf Kilometer. Vaudreuil hütete sein Gesicht. vertraut mit seinem kalten Eisen. baute ihr Zimmer an. Des Vaters Hand faßte die ihre. Berief einen Unterrichter für ungewohnte Kreise. die Brust. Es fiel in seine Augen wie in einen Schlund. schlagend und aufgedonnert das Meer. Griff vor. *** Das Lächeln hatte gewährt. Die Schreie der Nurse blieben hinter Bäumen stecken.

die. Fidleys Pensionen. dem Herumgehen. die nichts mehr löste zwischen ihm und ihr. selber abhieb und damit unverlierbar sich gewann. in die er schmiegte. Sygs Auge schmerzlich. Vögel. brach alles ab. vor sich. Gab Daisy von sich. das Silber flimmernd wellte. und das Kindliche. wogte. Folgte nur. ging ohne Zögern von ihr. was aus ihr drang. zwischen Mußestunden. Einen . Breitete die Zeit aus vor ihr. was herausbrach. Tips sie umflackerten. Schecks. Durch die Maske des gleichgültig gehaltenen Gesichts stieg von unten tief das Lächeln herauf. sprach vom folgenden Sommer. trieb Mauer und Wand zurück und bog sie hinter das draußen Strömende und Lockende zu einer tiefen Wölbung. Löste sacht die Ventile von ihr. durch den Raum rotierte. Sie bereiteten sich vor. Fontänen. Widerlegte Widersprüche. Ruhig. neidlos. Entfernte sie aus eigenem Entschluß. Baute eine Verbindung. gab dem nach. uferlos. bestimmt. bei der Mahlzeit. ohne Intervall. blieb ihr die Stimme Vaudreuils. glitzernde Fische. Montag früh berief er sie in das Büro. dem Abend. das sie nicht bezweifelte. nachgebend. vorübergleitend über den augenblicklichen Zustand. indem er verstand und folgte. eine Pergola im Bogen vor den Terrassen. gelassen wie im Nebel. behütete. Diktierte nicht. sein Wille. Als der Tisch beim Speisen ihr zur schrägen Scheibe ward. was er nur abbog.Papier. Sah sie wenig. als sei sein Plan. wie tödlich er an den Sekunden hing. So. Ihre Erwartung allein spürte. Sonntag bestellte er die Yacht nach dem Ontario. Aber die Führung der Hand hatte die wissende Lindheit. neugierig aufging. als es abtrieb. Bewies Notwendiges. Ohne Pause. die sie nicht erhob.

nickte. Bleibende der Erde zog sie herunter. zu sich. Ihr Leib wuchs fest mit Geruch und Duft der Erde. die verzehrte. voll. da blieb nichts übrig. hob und senkte sich. es war eins. Ahnung. Sie wuchsen an ihrer Haut. Städte. schwieg. kreiselnd in der Luft. was trennte. Über ihrem Nacken stand schwingend. die gesiebte. Das Tiefe. uneinholbar. sie bleibe. es hielt. aufziehend. stieß sich heraus. entzog sich ihr. Bahnen sich vor ihr hin. floß tiefer. sich hineinbegab. Wasserdunst lag. senkte den Kopf zum Wasser. Sie faßte das Gras. Sie legte sich auf den Bauch. Sie lief um das Zimmer. die Girlande des Balkons. das Auto blinkte vor der Halle. Legte das Gesicht mit der Wange gegen den Weidenstrauch. Murmeln koste ihr entgegen. Glück. wollte sagen. faßte die Binsen in die Hand. gehörte zueinander. verband sich. Es ging nicht. Sie fühlte. den Kopf des Betts. alles floß. Drüben schleuderten am Rand des Vorstellbaren Schiffe. den schlanken Baum. Unter ihrem Gesicht brachen Tränen. in die sie hineinschwamm. Hindurch. ganz. ging hinaus. rissen sie nach. . zermalmend die Luft. wie sie sich vertauschte der Landschaft.Augenblick ertrug sie nicht mehr den trostlosen Schmerz aus der Gefaßtheit des Tons. Aber es riß zu Schmerz mit einer Stille. Zwischen beidem lag sie. betastete die Wand. Sie beugte sich über den Fluß. ausgeatmet ihr entgegen von der Prärie. durchlöcherte Brust fauchend. riß daran. erschüttert. entfernter. Was trennte. Der Garten. sie stand auf. Sie tauchte die Arme ins Wasser. riß entzwei.

Sie spürte plötzlich, das war das Glück. Schon hinter ihr. Nun, wo erkannt, verdorben, verloren für immer. Je mehr sie sich trennte, um so schärfer schnitt sie der Schmerz, um so hemmungsloser brach dies Gefühl vor ihr auf. Dies war ihre Heimat, durchspülte sie mit Erdsaft, machte sicher, frei, groß. Was kommen sollte, versackte in Staub, bekam feindlichen Atem. Städte lockten nicht, Menschen fielen schal ab wie von Drähten, Dampferschrauben wühlten durch ihr Fleisch. Der Tag schien wie Tod, wenn sie sich löse. Kraft und Sicherheit gingen aus den Adern. Es brach auseinander in ihr. Teilte sich. Unaufhörlich ging es von ihr: Geruch der Bäume aus den Adern, mit singenden Vögeln, lieben Namen von Booten, Wolken, Formen der Wellen. Spaltete sich ab von ihr. Sie hob das Gesicht aus dem Gras.

Frühstückte. Das Nickel des Wagens saß in der Sonne gleich einem schwingenden Insekt. Der Horizont ward heller. Sie ging zurück ins Zimmer. Schloß die Schublade auf, wühlte aus der Ecke eine Kette aus gelbem Dukatengold mit drei Steinen. Zog sie um mit einer langsamen Bewegung. Im Spiegel schien es zurück. Das Rot des Achats leuchtete glatt und kühl. Ihre Jugend stand darin, das Entfernte. Was hinter ihr lag. Die Stille, die sehnende Ruhe des Blutes. Der Umkreis des so Erlebten spiegelte von den Rundungen herab, das Land, die Wiese, das Gras. Sie warf den Hals im Ruck herum. Trat hinaus. Biß die Zähne zusammen. Das Auto schlug an. Es ging nicht anders. Sie folgte.

Fuhren Schleifen, den Fluß durch. Hielten am Lorenz. Hinter Zypressen ihr

Geburtshaus. Vaudreuil gab ihr den Arm. Das Tor zum Park. Elastisch gab Vaudreuil Platz frei, ging dann rasch vor ihr. Als sie seinen Rücken sah, begriff sie plötzlich, wie sehr er diese Frau geliebt. Fühlte, was sie versäumt, stand ohne wissendes Blut des Verlustes, ertrug, was sie nie an Mütterlichem besessen, ganz hell, in einer Sekunde. Die Überlast erhärtete ihr Herz. Feindlich ging sie durch den Garten. Zedern reckten um die Bleivase sich in das frühe Rot, Tau perlte in Ketten herab. Die Tür fiel zu. Zurück, Wind strich über die Mauer, senkte sich brausend einen Moment herein. Dicker Regen platschte aus einer Fichte. Der Wagen zog an. Bei Montreal verabschiedete sich Vaudreuil. Plötzlich, daß sie erblaßte. Zusammengepreßt: »Willst du mich immer lieben?«

»Ja, Liebling.« Sie gab ihm die kalte Hand. Tränen blieben hinter ihren Lidern. Fuhr weiter. »Nicht traurig«, spürte Sygs Hand herüberkommen, zuckte unter dem Schleier, zog ihn hoch. Zu dem blonden Fräulein: »Gehen Sie gleich aufs Schiff.« Die Koffer stapelten sich. Das Meer schäumte leicht. Von der Barkasse läutete die Glocke. Neigte sich, küßte Syg. Spürte an ihrem Leib den Geruch wieder des Waldblocks, des Spiels im Garten, der Betten, die nebeneinandergestanden. Sie atmete heißer, blieb eine Sekunde. Dann stieg sie ins Boot. Syg winkte. Es war neblig geworden. Pendelnd, unsicher schlug Sygs Kopf aus. Bald rückwärts, bald zur Barkasse, die vorwärts stieß. Winkte noch einmal. Drehte um. Über dem Wagen, den schiebenden Gäulen stand Abglanz von Blau, Berge, See. Ging ihnen zu.

Das Ende.

Es schien ihr, es müsse geschehen etwas, irgendwie. Sie empfand jede Wolke. Jede Linie der Küste legte sich hart um ihr Herz. Die Pause ging. Nebel häufte sich dünn vor das Land, Die Barkasse drang weiter in Flut, entfernte sich, heulte, stieß vor. Nichts geschah. Da überwältigte sie der traurige Gedanke mit solcher Gewalt, daß sie den Messingknauf des Geländers zwischen die Hände preßte, die Stirn zusammenbog mit aller Durchdringung, in der Schmerzlichkeit der Flucht noch die übersinnliche Kraft des Glaubens: nun reiße die Küste ab, komme herüber, hielte sie. Da schwand das Land. Der Schrei blieb in der Kehle, erstarrte. Die Faust ballte sich ihr in Haß. Wandte sich zornig ab vom Boden, den sie liebte. Haßte jede neue Luftschicht, jede Fahne, Gaffel, Signale um sich. Trank Gift mit dem Atem, der ihr von der anderen Seite entgegenströmte. Wandte sich aber mit tieferer Ablehnung weg von dem, was hinter ihr lag. Vorbei. Das Letzte. Die Augen brannten hell, grau. In rotem Nebel begannen Maschinen zu stampfen, pufften den Boden auf unterm Fuß mit kleinen rhythmischen Schlägen. Sie wandte sich um. Die Achseln zuckten. Das Meer vor ihr aufgewölbt von Glut.

***

Zwei Tage Nebel vermiesten, das Pack johlte, die Feinen wurden nervös. Ein Matrose griff fehl, stürzte aufs Deck. Ein Gaul brach aus, sprang ins Schwimmbad, brach den Hals. Abends im Zwischendeck schlug sich ein Dutzend um eine braune Hure. Einer hatte einen Bruch, einer schlug hin auf den Bauch, heulte und schrie »maman«. Ein Weib lief mit halbem Ohr und sammelnd

durch die Klassen. Rotteten sich zusammen, spießten einen Alten auf die Arme: »Vieux Ga . . ga.« Eine dunkle Kugel schob aus dem Wasser, über ihr ein singender Tag.

Am abgesperrten Zipfel des Promenadendecks lagen drei Malariakranke. Zwei unterhielten sich den Vormittag, mittags wurden sie gereizt. Trommelten mit den Daumen, rauchten. Abends machte der eine Vorwürfe, gereizt, heftig, der andere pfiff leis. Der dritte schwieg.

Sah durch ein Glasfenster auf den Korso, langweilte sich am Geschauten, spiegelte sich allein in dem Glas: zerrissenes Gesicht, geschmeidigen Körper, rote Haare. Ein Mischling kam, schöner als ein Weib, flüsterte, verbeugte sich, kam mit Whisky. Der Mann deutete heftig aufs Glas, der Diener öffnete den Riegel, folgte dem Zeigefinger, sah eine Frau, einen hünenhaften Mann, nickte, verschwand. Kam in einer Viertelstunde zurück. Das Paar passierte von Norden her. Lackaugen vom Mann her wanderten herüber, blieben. Die Frau gähnte. Zwei Tage ging der Korso, zogen fern langsam Dampfer vorüber. Das Fieber sank, Temperatur ließ nach. Der Rote erhob sich. Ging am Arm des Dieners hin und her auf der Promenade, anderen Tags allein am Stock. Fiel auf, elegant, zerrissen, glatt, Augen voll Geist. Verschenkte Blumen, grüßte, ließ einen Windhund springen. Trug keinen Hut, die Haare glühend über dem pockennarbigen Gesicht gescheitelt. Eine Quintrone neben ihm, Chinchilla über der Schulter, schmalen blauen Auges, auf hohen Beinen.

Warf plötzlich die Quintrone ab. Benutzte einen Moment: Ging vor, ans Geländer, fuhr mit dem Tuch an die Stirn, knickte ohnmächtig gegen das Eisen, der Riese stieß einen kleinen Laut aus. In seinem Arm machte er die Augen auf, streckte sich lässig. Der Riese zog eine grüne Riechflasche, hielt den Arm rund, weich, damenhaft, den Kopf schräg. Er atmete rasch. Der Mischling Moki kam zu seinem Herrn, stützte den Roten. Der deutete aufs Meer, das violett erzitterte, drehte sich um: »Le Beau.« Lächelte.

»Fribaurt«, sagte der Riese, sah nur den Diener. Le Beau lud den Riesen ein, zeigte ihm eine Sammlung Säbel. Ging mit ihm durch den Lesesaal, die Billardbälle. Gingen durch den Maschinensaal. Standen vor der schmiegsamen Wucht fressenden Metalls. Hörten die Pfiffe, schritten weiter. Ging mit ihm durch Regen übers Verdeck, sahen den Mond einschlucksen in grauen Brei, der innerlich geschwängert Blasen aufstieb, Ballone ins Meer setzte. Le Beau wickelte ihn ein, führte ihn im Kreis, in einer Spirale, streifte Moki, trieb ihn enger dem Willenspunkt zu, stieß ihn hinein.

Verlor Fribaurt, polierte er die Nägel. Gewann er in Bakkarat, Poker, Sieben, erschien Moki, servierte Zigaretten, Schnaps, Tee. Fribaurt juckte die Haut, der Blick schweifte rechts, schweifte links, hatte keine Konzentration, leckte über des Dieners Schenkel. Das Spiel blätterte auseinander, die beste Karte schlug gegen ihn zurück. Verlor. Spielte Paroli. Blähte die Nüstern, sog die Luft ein, die ihn verwirrte. Verlor. Rannte in Paroli. Verlor. Moki verschwand lautlos. Die Summe addiert. Fribaurt erbleichte. Schrieb einen Wechsel, legte ihn herüber. Le Beau

rührte ihn nicht an. Polierte die Nägel, sah Fribaurt starr in die Pupille, führte ihn bis an den Rand der Spirale, in die er ihn schlug. Stellte ihn neben das Zentrum, stieß ihn endlich hinein. Sagte leis drei Sätze, abgehackt, deutlich, akzentuiert wie ein Ausländer. Fribaurt erblaßte ein wenig unter der Hypnose des Klangs. Erhob sich.

Nahm Daisy am Arm auf Deck wie eine Kusine. Die Namen fielen. Sie sah zwischen Pockennarben einen Blick, der elastisch in ihrem sich bog, ihn durchstieß, unter ihrem gestählten Zorn nicht brach. Von der harten, dunklen Stimme fielen Vokale mit glattem dunklem Wohllaut. Überrumpelt, gereizt sprang sie zum Englischen. Er folgte mit gleicher Gewandtheit, wie sein Körper, ihren führend, neben ihr ging, gebogen, nachgebend, hart, fordernd. Er stützte sich ein wenig auf den Stock. Ihr Schritt ward rascher, wogte auf und herab mit dem Schiffschaukeln. Er hielt. Über die Achsel sah sie zurück. Er beugte sich, hob ihr Tuch. »Holen Sie kalten Tee«. Es war heiß geworden. Er drehte um. Sie ging zur Kabine. Le Beau gab das Tablett dem Steward, warf sich in den Liegestuhl, wartete. In der Kühle kam sie herauf. Übersah ihn. Die Ablehnung traf ihn, verzog seinen Mund, lächelnd. Am Geländer spürte Daisy die Richtung eines Fächers, zog den Blick vom Rosafisch, der sprang, sah in die weiße Iris der Quintrone, während die Zähne hell sich öffneten. Sahen beide in das Aufzucken der Lichter, schlossen die Augen, sahen, wie das Schiff festlich, erhöht, auf eine Masse Lichter zufuhr, die höher wuchsen und stiegen und an ihnen vorbeiglitten. Die Dampfer tuteten, Lichtschnüre trennten sich, verblaßten. Fribaurt und Le Beau gingen vorbei. Die Kreolin neigte den Leib, sprach mit

der ganzen Haut. Das Murmeln kam näher, spanische Missionsweiber psalmodierten, sahen in die Dämmerung, die fiel. Der Quibekaner flüsterte einer Frau zu, daß sie Regen beschwörten. Sie schrie auf. Er griff in der Dunkelheit fest in ihr volles Bein, damit die Bewegung ihn nicht verrate. Der Schrei deckte das Manöver. Am Schornstein applaudierten die Kanadier, sie gingen langsam hinüber.

Da sah sie: im Kreuzschein der großen Signallaternen bewegten sich Fribaurt und Le Beau wie Ratten, mit Brustschild und Maske, florettierend gegeneinander. Le Beau lag wundervoll in der Hüfte, bewegte sich in der Lendenwage nach oben gedreht mit fesselloser Kraft. Stieß vor, im Angriff, schien plötzlich müde. Übersah die Quintrone, die mit aller Haut atmend in seinen Blickkreis kam. Warf nur einen Blick seitwärts, der dirigierte Moki hinter seinen Rücken ins vollste Licht. Seine hitzig kalte, fast brausende Geschmeidigkeit verwirrte sich immer mehr in dem weichen unberechenbar eleganten Schlag, den Fribaurt in zu seiner Größe und Breite erstaunlichen fast mit dem Handgelenk gefächerten Etüden heraufwarf. Plötzlich machte Le Beau eine stumme eindringliche Geste. Mokis Körper schälte sich bronzeschmal aus der Dämmerung. Beau entblöste die Brust, fing Fribaurts unsicher schwankende Spitze in letzter Sekunde auf, pfiff von unten die Gegenlage, schleuderte aufspritzend das Florett des Gegners in die surrende Dunkelheit. Legte Brustschild, Maske ab, sagte Fribaurt kalt Schmeichelhaftes. Drehte Wasser an, wusch die Hände. Hob plötzlich den Kopf.

Sie traf ihn auf Vorderdeck. Entjungferte ihr Auge. behandelte ihn gleichgültig. auflösende Kraft. erinnerte in nichts an etwas. als glaube sie. drehte um. die Haltung ihrer Zigarette eine . Sie reizte ihn. Sie setzte die Kiefer fest aufeinander. Sie brüskierte ihn. sie trennte von allem. scherzend. Er übersah es. es sei von der Jagd. das traumhaft hinter ihrem Leben nun stand. legte es in den Blick. Sie aufhob und ungestüm machte nach einer Entfaltung. lachend nach dem Barometer. suchte seine Nähe. *** Sie schnitt ihn. Frug ihn nach der Zeit. daß sie wankte. die sie gemieden. sprengte die Gruppe. Sie gab den Blick nicht zurück. ging mit dem Gefüllten rasch hinab. sprach abgewendet zum Steward. in der er stand. unsicher. Am Lunchsaal strich sie ihn fast. nicht weinend. mitten in Daisys Gesicht. den Kopf mondhaft. Zeigte ihm ein Maß der Ablehnung. Warf ihn mit einem wehenden Ruck herum. nach den Narben seines Gesichts. als durchstäche er sie. Traf es mit einer Gewalt und Absicht in einer eindeutigen Sicherheit.Sammelte das Gesicht zum erstenmal ganz. zur Seite gebogen. Er nahm es gleichmütig. In den Adern eine bäumende. Er sah es nicht. überwältigt wie ein im Schlaf begattetes Tier. zurückstürzen. Ihr Blut aufflammen fühlte. daß selbst die nichtssagende Bewegung ihres Ganges. daß er ein Lächeln einmal abends darauf gab. Ihr Drang nach Geben und Zurückströmen des Gefüllten war so groß. schloß über dem Vorgang die Lider herunter. Fuhr in seinen Satz. in der Haltung zart und süß. das sie derart steigerte. brachte ihn zu keiner Äußerung. Schmerz spürte.

vermengte. Unerfindliches. Es kam eine Ruhe über sie. Sie wartete. daß er ihre Hilflosigkeit erkenne. verschwand Ihr Alleinsein machte sie wortlos. benutze. den Zwang .Zugehörigkeit und Verbindung mit ihm annahm. . holte den Klatsch herauf. Was sie in ihn überleiten. Fribaurt stotterte. denen er kaum folgte. unberührbar in seiner Glätte. . schob Fribaurt in Dialoge. das ihn stach. In der Nacht hörte sie sie im Schlaf. glitt auf eine Bank. Entferntes und breitete es hin. Sie bog die Beine herauf. es bog sich herum. Holte neues heraus. Ihre Hände ballten sich ein wenig zusammen.« Sie lachte ein Lachen. Mein Vater haßt Sie. fühlte sich verloren. erreichte die Spitze des Erreichbaren: das Gespräch brach ab. daß er Sie fast liebt. Da schlug ihr die Stimme heiß ins Gesicht aus jedem Knie. . Moki begann auf der anderen Seite herumzulungern. ließ den Augenblick verklingen. Eine Pause fiel. Das Schweigen neben ihr blieb. zog den Hut. Er blieb gleich. verlegen. daß Le Beau schweigend hörte. das kein Lachen war. Allein er schmiegte sich nicht hinein. trat ihn breit mit ihm. Ihr Gespräch mit anderen nahm Richtung auf ihn. Sie gähnte nicht mehr in des Riesen weibisches Gesicht. ihm zurückgeben wollte. legte das Gesicht darauf in schmerzhafter Umarmung. ward Leere und Fassungsloses in ihr. sie stieg mit ihr herauf ins Erwachen. Sie wandte sich Fribaurt entgegen. Sie übernahm sich im Grauen davor. Da machte Le Beau eine Bewegung. Sie lockte es nicht heraus. versträhnte ihn. Er änderte seine Stimme nicht. »Sie haben durch den Fächer bei der Quadrille einen Feind in meiner Familie. Ihr nebensächlichstes Wort hatte eine Umkleidung.

sagte die Nummer der Kabine mit weißen Lippen vor sich hin. Nickte. Schalen. Es schlug zwei. Es war Schmiegsames. gespannt. . umfaßte sie selbst wie von anderen gesprochen. Zartes. was sich sammelte aus ihr heraus im Ton. der sie umschwamm.« Die Tiere hoben sich. In sie hinein sprach er. Ihr Finger berührte die bewegte Schnauze. Da hörte sie neben sich in der Nische ein Geräusch. Ihr Arm blieb stehen. Nichts stieß ihm entgegen. weich mit einer eindringlichen Unerbittlichkeit. was er wollte. umgab sie. durch die Luke kam Nickellicht vom Wasser. Er flüsterte zwei Worte. ohne sie anzusehen. es prallte zurück. Was vorging. neigten sich herauf. der sie traf. Baute sich aus in ihr. schwer zurück. Er schmiegte sich hinein. Dämpfte das Gute. »Go . aber mit bis ans Schreien unterdrückter Süßigkeit. legte er. Kam diesmal ohne Wucht. Langsam sammelte es sich bei ihm. breitete sich in ihr aus und verließ sie wieder in Seligkeit und Erfüllung. hob das Schwanken. Sie gab den Blick langsam. magisch gezogen. Die Sonne ging in weißem Bogen.In ihre Augen. bei Fribaurt glitt es heraus. ging unter ihr weiter. Sie ging die Treppe hinauf. dunkel und braun. langsam. Die Tür der Kreolin schloß sich. Sie stand nachts auf. Warf sein Leben hinaus ans Meer. Ihre Stimme aber kam auf sie zu. brachte Ruhe in sie. den Händen in der Dämmerung des Korridors. Gewölbt stand ihm offen das Ganze. . Sie bückte sich. ohne Widerstand. verschwand. Ihr Bein. suchte mit den Augen. Begannen sich zu bewegen im Ruf. Hinter Gittern kamen die roten Augen kleiner Hasen an sie heran. Auf ihr Gesicht schrieb er Vorgänge. . Ihre Haut glühte mit einem Ruck. das sich mischte mit Stahl. Lauschend bog sie sich über den Tisch.

Aus Landduft quollen roh. Blinkfeuer stachen kreuzend ins Licht. Da sprang plötzlich ihr Herz. »Wohin?« Sie wußte es. Sie gab Le Beau die Hand. Sein katzenhaft gestraffter großer Körper blieb neben ihr. Die Räder gingen langsam. dem plötzlich alles in ihr wie an Fahnen hingeweht sich zubewegte. Trieb darauf zu mit der Kraft und der Inbrunst des Ziels. Abgelenkt. Lächelte plötzlich: »Wohin fährt ein Franzose . fiel in Schlaf wie Traum. Die Barkasse legte an. »Leben Sie wohl. vorbeigeführt innen an ihm. Hände durchglitten ihre. gab sie ihm die Hand. . Das Schiff stand. sich verlierend auf der tiefen Fläche. auseinandergespritzt. er blieb gleich. Unter den Sätzen warb seine Stimme um sie. verquatscht. Zwischen gestapelten Koffern irrten Passagiere. um jeden. Unter den rücklaufenden Wogen schellten die Bojen los. Er sagte: Paris. Hörner heulten aus dem gegen die Wellen trommelnden Abend. Es kam auf sie zu.Trieb sie in eine Klarheit. Kehrte zurück. die Mole hing voll Menschen gedrängt. Es ging über alles hinaus. Es blieb. Verfehltes lag auf seinem Gesicht plötzlich gesammelt. Sie sah scharf nach dem Ufer. Schmerzhaftes zog es tief in ihn hinein. Ihr Blut spannte sich dem entgegen. wimmelnd. Sie lächelte. daß ihn etwas enttäuschte.« Sie lachte über die Schulter dem Reeling zu. Sie sah zurück: Versäumtes. Stellte irgendwo etwas auf. fielen zurück. Verließ sie nicht. Hupen.« Wind bewegte sein rotes Haar. . Das Fräulein stieg auf der Treppe hinunter zum Wasser. . Keine Miene zeigt.

Vom Bazartee kam sie mit Rosen. Man holte sie. Es gab keine Grenze. Geld. Mit Holl ging sie in Lewinskys Generalproben. Sie sah zuerst vorbei. lächelte. Drei davon starben. sie folgte traumhaft. gingen bis in die Nacht. die Zofe brachte das Abendkleid ins Bad. Die Tabellen verengten sich. Below traf sie bei der Holmberg. Sie schob sich selbst in das Drängen. Die Barkasse legte sich fest an Land. Von unten sah sie ihn am Geländer verschwimmen. Verreiste. Zwischen den weißen Hosen der Kapelle brach der flackernde Untergang auf. Das Fräulein führte die Liste der Stunden.Den Hut unterm Arm. Andere hätten sich gewälzt vor Wonne. Die Musik spielte über der Sonne. Fuhr weiter. Wille machten vor ihr alles frei. Das Fräulein reichte die Tabelle. durchschwebte sie die neuen Schichtungen. überging sie. als Männer auf der Nizzapromenade sich um deren weißbemaltes Fleisch schlugen. In Zackstrahlen von diesem runden Verharrungspunkt ausgeschleudert. Bei Utö kam von der Regatta Symes herauf. Böhmer. sie erkrankte an Grippe. Sie runzelte die Braue etwas hinauf. Erlebte den Skandal. Bald stand ein Defilé vor dem Haus. Der zweite Abschnitt Da war Berlin. ihre Umgebung fürchtete den schlechten Ausgang. traf plötzlich seine Gestalt. spürte in . Sie genas. schlenkerte im Sweater auf sie zu. Drang von Schicht zu Zelle.

. genoß. bald untere Welt. Kam es vom Meer. Kam es vom Land war es gut.den Knien. sah. verschwand. fest zusammengedrängt. wich der Hand aus. von diesem bald. nicht tanzen. mußte sie unter Menschen ihn hören. überstürzte den Blick nach Daisy. Es schwankte herauf und herab in dem Treiben. zog etwas daraus fest in sich Die Gräfin fragte. Der mit den eisernen Backenmuskeln wandte sich ruhig um. Etwas saß darunter. Ihr Gesicht selbst war verschleiert. sog und hintertrieb. auf einem Wallach. Es war unsichtbar. reiste Station auf Station nach. dessen Blumenwoge symphonisch in den Himmelrand schlug. je mehr sie sich dem Umstrahlenden anschloß. Bezauberte drei Tage von neuem die Holmberg. ließ sich aufnehmen wie willenlos. Ihr Blick hing fest irgendwo über ihr. was sich vollzog. Sie gab sich hin. Nur. war es gut. im Auge den Schlag. das sie dem so heftig Genahten tief entzog. bedenkenlos die Stationen nahm. vermochte nicht zu bitten. Nur war das Obere deutlich nicht das Letzte. Sah in dem Parkfest eines dekadenten Mitteldeutschen Fürsten die Megrée auf gemeißelten Beinen kommen. fuhr mit ihr den Korso. erblaßte. versuchte einen Einbruch. von jenem Hauch. war etwas in ihrer Hingebung. lachend abreiten. Reiste zurück nach Nizza die Nacht. die sie umwölkten. bald obere. Seit dem Tag war Stefan hinter ihr her. Sie ward scheu. setzte sich selbst herab. deren Hand schmeichelnd kam. allein. umschwebte mit dem Blick ihren Kopf. Lief am Strand auf und ab abends. Sie sah ihn kaum. abspringen. zwei Messer im Mund. Seine athletische Brust zuckte zurück vor ihrem grau geworfenen Auge. den Norweger Stefan umarmen.

Gespannte. machte ihr Gesicht bekannt. wo Sägemehl und Pferdeschaum schwirrte. blieb nicht haften. Sie spielte einen Preis im Single heraus. Umzischelt. Frauen. die es zurückschlug. an den Molen des Innern brach sich es. Sah Heringsdorf. blieb er dort. sammelte sich dichter unter dem Schleier. Below. Nahm den Spiegel. Da schwankte ihr Gesicht. Sie saß im Zirkus. trat im Doppel Stefan gegen sie. lernte eine Bewegung. er sah sie nicht. aufgerissen. hinter . Das Lächeln. auch Meer. er trieb nicht ab. schäumte herum. neigten die Hälse. Durch solch gewölbte Gasse kamen Heroen: Lyonel. Das Harte. lief durch Revuen. kein Drang schlug dort hinaus. Sie bog ihr Gesicht auf. Menschen bogen sich. Sie lenkte den Blick kühl darüber. verkrampften den Blick. Unter der Dielentür sah sie Caspare Symes. Schlug einen Ball gegen ihren Schenkel. mit einem Wehlaut sank sie zusammen. sie nutzte nicht aus. trieben Neugier aufs Gesicht. Kinder. Brandt. Sicher fast. das sie zerstreut dem Preisrichter gab. sahen in die Sonne. Vorbei. Machte ihr Fehler hin. Gewalt gegenüber war sie eisig verschlossen. zu den stählern gereckten Chausseebändern des Bennetrennen. Haftete. Sie stieg hinauf. in Zopott. sie bewunderte nicht. Mit Steinen um den verhaltenen Mund neben dem französischen Botschafter. schlug dort hinaus. hinter ihr her. Darauf. In München schwärmte sie unter herber südlicher Sonne einen Festabend. in die Höhe gehoben. Seine Entschuldigung lenkte den Blick an ihm vorbei.Fahnen und Wagen. was tastend offen stand. hinein fuhr in die Tiefe. vertuscht. woher sie kam. flüsterten. fiel fast als Frucht schon heraus. ward reifer. Zögerndes stand vor ihr. Böhmer. Ungewisses. Schlug erstaunliche Drifs. über Matten. Fuhr im Auto durch Eifel und Rhön.

es ging sie nichts mehr an. Ihr Gesicht blieb kalt. Sah Perlhuhnhunde. An der Reede. Verdichtet aber im Innern. Suchte die Wiese ab. Hielt die Richtung ein. Holls Regie. Wohlig streckte sie sich darin. Im Bett früh telephonierte sie nach Lewinsky. blieb sich gleich. wo. wie sie es sich gelehrt. verschärfte sie sogar aus Trotz über die Abschwenkung. Was blieb. Die Männer. bestimmt. Unbestimmbar so auf Straße. hörte Stefan. Das Gesicht fiel reifer heraus. »Masseldoff«. Im Lunapark verlor sie einen Ring. Wagen. bestimmte die Rückkehr. sah eine . als sie aufsah. so straff hielt sie unnatürlich die Maske. Es ward klar. Aber Ohnmacht überfiel sie. Erreichte den Punkt wieder. hingegeben noch wie stets dem. traf sie Symes. Sie sah zurück. Park. was bereits vorbei war. Der Schleier fiel ab. Hochmut sprang um den Mund. Die Zeit staffelte sich darunter. es beschäftigte sie nicht. das mit den heißen Wellen ging und kam. In der Nacht kam sie an. vernahm Dinge. Noch blieb sie in der Schwebe. flüsterte Holl. ruhig. kannte sie. suchend. Es schlug sie den Fahrtmittag nieder.nie Gesehnem. Sie hörte vom Diener. nicht in der Wohnung. des Einladers breite Glatze über Favorits. wo ihr Blut hinhielt. Er grüßte. von einem Schiff steigend. Gegen Abend warf sie den Aufruhr in sich nieder. Sie hörte Stimmen. In Christiansand an einer weißen Mauer entschloß sie sich plötzlich. Was war das all? Nichts. lachte. Warf alles zurück auf das Zentrum. das kam. Fuhr zu Guildendaal aufs Morgenfest im Park. Er war nicht im Theater. Offiziere ritten neben ihr im Herbst. erweichte ihr Gesicht.

Kam Stefan vorbei. nachdem Lewinsky vor ihr ausgestiegen. Da gab sie die Karte ab. ging unter Flieder auf das gelb leuchtende Haus. Über dem Kiesweg pflückte sie einen Zweig. war . erhielt die helle Schärfe eines Vogels. Der Gaul wieherte. Eine Stunde blieb sie. überflog die Versammelten. Darin am Ende Lewinsky. es ihm zu sagen. um das Viereck. Doch unterbrach ein Skandal. sie sah den Hut in seiner Hand. Sie sah in den blauen Himmelausschnitt zwischen den Rotbuchen: wie feig sie waren. Man sah ihr Knie. im Arbeitszimmer stand Lewinsky. Fribaurt kniete neben ihr. Ließ halten vor ihrer Villa. Sie fuhr die Allee hinaus. Da setzte sie sich beruhigt. erzählte den Fall das drittemal. Da stand sie mit einemmal leicht auf. hielt Zusammenhang immer mit einem Kopf. hetzte fanatisch. Sie sah deutlicher nach Stefan. Sie ließ sich nicht anmelden und wurde daraufhin abgelehnt.« Ihr Gesicht war anders wie das. ihn verlassend. schwang ihn hin und her. Es kam ein Anruf: die Megrée hatte sich erschossen. jetzt noch in ihre tierhafte Anmut verliebt. Sie hatte ihn den Morgen getroffen. als sie wieder losfuhr. saß noch einige Minuten am Fenster. ging Stefan. Fern nach anderen Dingen gewandt. Man hatte den Mut nicht. Sie stand an der Portiere und brachte Lewinsky aus der Fassung.Polonaise am Teich. Man rottete sich zusammen. schon halb herumgewandt. Plötzlich ging Lewinsky. Holl eiferte gegen Stefan. Sie legte. Im Boudoir zog sie sich um. Sie fuhr ein paarmal. Am Wagen blieb ihr Kleid etwas gerefft hängen. die Türen gingen auf. an ihr vorbei. was sie sagte. sich nicht annonciert. um Zeit zu gewinnen. die Hand mit unnachahmlicher Lässigkeit auf Stefans Schulter: »Die Megrée ist tot. schwiegen sie.

singen. verwirrend. Da war sie ganz enthalten in den Lauten. sie kettete sich daran und bekam die Leichtigkeit. das an Höflichkeit aufrafft. das . Dann schüttelt er den Kopf. Sein Blick strich die Wände hinauf. wenn sie allein sich preisgab dem Gefühl. Er brachte sie nur deutlich zu sich. schaut herauf ihre Figur. hebt sie das Auge auf zu ihm. sie begriff ihn kaum. Belebte sie. daß der Mißerfolg sie nicht schlug. entfernte sie von dem Hin. Baumwipfel bogen sich im Wind ihr zu. um sicher zu scheinen. Es entspannt sich in ihr. erschrickt. Sie fühlt sie schweben. die sie ihm ganz öffnet. er stieß mit der Zunge an. Als sie eine halbe Stunde gesprochen hat. glänzen. Das Beste bleibt. »Es genügt nicht?« Er spaltet den Mund nach den Seiten. Sie hob den Kopf entgegen dem Geräusch. Seine Haare waren in der Stirn geschnitten. Sie sah durch das Straßenfenster. da war rauschender Park. Sie antwortet nicht. da hingen große Männer seiner Zeit.und Herbewegen und legte sie fest. Sie ging zum andern. *** Viele Tage verließ sie das Haus nicht. Er fragte. Sie fühlt die Vokale steigen. gab ihr Resonanz. herab. was sie will. Ihr Mut war so stark. Kämpft einen Augenblick mit den Kinnmuskeln.plötzlich da. rasch. elegant. hob ihm die Stimme entgegen. da ging gedämpft der städtische Verkehr der Grunewaldstraße. was es kann. Kein Mensch hat sie gehört. Es klang zusammen. Sie spricht eine halbe Stunde vor dem Gesicht. Erhebt ihre Stimme. schlug die Arme über die herausfordernde Brust. vieles geht hinaus. ist gehemmt. die sie selbst bezauberte und hinriß. macht nur eine Bewegung.

. Die wollte sie ablehnen. daß jene sie mißverstand. Sie fuhr fort.« Wieder suchte sie jenen Ton. Sie sah auf. wußte sie. aber eindringlich. Alles verließ sie. Daisy begann. wollte. stürzten ihr Tränen in die Augen. was Sie sonst befriedigt . sprach. Beim ersten Laut spürte sie. Sie glaubte. Als sie unsicher ward. sagte sie nach unten hin: »Ich hatte mich nicht in der Gewalt. spielen mit Worten und ungefähren Dingen. leckte die Lippen und führte beide Arme verführerisch nach den hell gemalten Haaren. der ihr eigentümlich war wie ihre Hand. und als sie wieder stand. schleifte es weiter und brach ab. Mit kindisch unsicherer Haltung raffte sie ein Taschentuch auf. winkte. den sie seither immer besaß.«. Wonnen rauschen lassen in blanken Diphthongen. Als sie den Arm der Florath im Nacken fühlte. sah die große Frau auf dem Diwan zusammengerollt. ward neugierig. was sich sprengte in ihr. sie hereinzuführen. keine Sicherheit. erhob sich. die als Sternnebel um sie waren. sie träfe ihn. sagen. kam mit langen Schritten auf sie zu. musterte Daisy mit den runden Wolfsaugen.ausfloß. Einmal stockte sie. es stoße neben hinaus. das ihr gefallen. sie nickte ihr zu. Sie schwieg. Da konnte sie Sätze biegen. Die Florath reckte die langen Beine. Beglückt trat sie zurück. Es kamen nur Tränen. Kein Mut. sagte mit ihrer schwärmerischen Stimme: »Gibt es denn nichts. ohne sich zu setzen. sie stampfte ein wenig auf. sah das gute Kupee unten stehen. half ihr der Trotz zu einer intensiven Kraft. Sie lag mit gelockerten Beinen auf dem Diwan. es fehle. begann von ihm aus sich aufzuschwingen. zog die Knie an. nicht lang. . was sie wollte. Als sie ins Gesicht der Schauspielerin sah. . Am vierzehnten Tag fuhr sie zur Florath.

Zu Haus fand sie einen Brief. bedrängte. von wem. Der Papagei schrie lang und heiser. Sie wußte nicht.verschloß in sich das Geheimnisvolle.« Sie wandte sich von ihm um. Er riet ihr. . Sie sah auf den Boden. verschwand. Sie spürte. frug ihn. die runden Wolfsaugen überglitten sie lächelnd. nach dem Diener. . Rivale Lewinskys. nichts war umsonst gelebt. Im Garten. Der Schnabel kreuzte sich. die Hand glitt über ihre Brust. das rätselhaft herabkam: »Die Welt ist voll Möglichkeiten. Fischflossen glänzten manchmal weich und rasch. es ward klar. wenn Sie die Ihren suchen . Aus dem Laden trat Fribaurt. reizvollen. Der Goldfischteich glänzte aus der hellen Dämmerung. das sie sofort wieder sicher machte. behing sie mit Geschwätz. der in ihr Leben kam. Auf der Treppe ward sie wieder zäh wie vorher. . empfand im Schließen. unauslöschlich die Stimme in sich An der Straßenecke stand Moki. der Garten stand geweitet wie ein Flußtal. Noch machte an der Tür die Florath eine Bewegung mit dem Kinn. . zog den Finger aus den Blättern. schlug es auf. Er schmollte mit den Lippen. Neben Lewinskys gesalbter Glattheit stand das wohlwollende menschliche Gesicht Löws. daß der Brief sie gut leiten wollte. Demütigung. Gelang dies auch nicht. Sie kraute die gesträubten Haubenfedern. orangen und grün flimmerte es aus der Ecke: »Dogo . schwebten ihr mit Wind Flüstern entgegen und nassem Buschzeug aus dem Blau. Nahm ein gepreßtes Buch. sie spürte unbedingt. zu Löw zu gehen. Es zog sie an. als er nicht wich.«. erklärte ihre Unsichtbarkeit damit. Verzweiflung bisher. . sangen Nachtvögel herauf. Sie verneigte sich. sie fühlte. Dogo. Sie biß die Lippen zusammen über den Eingriff. Sie log ihm Krankheit vor.

Hatte ihr Herz. jede Maske war weg. Es löste seine Oberfläche auf. die schwoll und wuchs. da ging eine Tür hinter ihr. Er gab ihr ein anderes Buch. und daß vor diesem Kreuzweg Ja und Nein des Lebens stand. Es kam Geräusch der Ströme. Höflichkeit. Er hatte sie einmal besiegt. Sie wollte es zwingen. ward goldhell. Sprach zu den Tieren: Ihr Lieben. den Erddunst in den Nüstern der Vokale. Ihr Auge frug nicht. Trug eine Kraft. grüßten. Stefan brachte sie an die Tür. Der Spiegelschatten kam aus dem Polster. »Der Text ist nicht gut. ihr Mund hatte kein: Genügts? Lewinskys Kopf war entblättert.« Ein anderes Spiel. sah Gesenktes an ihm. Flog an den Drähten hinauf. Sie wechselte. nun erlebte sich alles. eine dünne Bewegung. posaunengroß. Um die Lippen stand eine grausame. Ein Springbrunn kam hereingeplätschert. hatte Ersticktes in der Stimme: »Erhielten Sie meinen Brief?« Sie zögerte. Dann hatte sie etwas plötzlich. klar und weitschweifend zu sein. Sie fuhr zu Lewinsky. bebende Linie. ihr Mund spürte Blau und Goldregen und Baumbewegung. sank zurück ins Blattgepischper. Ruhm. über den Spiegel huschte ein Schatten. was alles vertrieb. Zu den Weibern: ei welche Sonne da. Sie bäumte sich auf. Angst.wie es sich in ihr spannte. Hatte den Ottawa im Traum. was sie wolle: Erfolg. Rührung und Hingabe legte sich in die Stimme. Er versprach. der Brief war gut. daß ihm dies entgehe. wurde tief und voll Horizont. War voll. wie schön sie sei. Hinter der Höflichkeit reckte sich seine Macht. . Schon kämpfte sie gegen das Unfaßbare. er stand in Wellen. Zeigte. hißten Fahnen. Geld. Auf dem Ontario wogten Segel. War da. Macht.

das Siebenmaldurchsprechen der Rolle. Dies war der Durchbruch. Lewinsky zeigte klug. die Hände. nur die Flamme war. ferne Gewitterstürze. Ein Lehrer kam. Das Regulieren von Zunge und Zähnen. daß er flatterte und es zurückschrie. Nach acht Tagen sagte die Zofe ihm. es sei genug. sie konnte noch nichts. Das I schärfte. Von allem schnitt es sie ab. Ein Lehrer wies ihr die Bewegung im Raum. die funkelten vor Kuppelschwung und Material. was sie in sich trug. was ihr fehle. an keinem Zirkus entzündete sich die Lust nach dem Dampf der pochenden Pferdebäuche.Dann hob sie schmal das Kinn: »Nein«. Die Arbeit begann. die das Gerüst entzündete und in die obersten Logen der Erfolge trug. blieb sie zäh dabei. das Sichsagen der Leiber brannte aus dem U. das war ihr Fall. Nun gab es nur dies. Die Brauen bogen sich vor Spannung. das Hartnäckige und Sichere. die Brüste am Gitter. weiten Wölbungen. Fand sie. bis die Figur sich entschälte. Die Leidenschaften der Wälder. wo sie einhaken konnte. Die Diphtonge glitten dazwischen. Er lachte heiser durch die Zähne. Sie verbrauchte viel und rasch. Sie trat ans Fenster. Das A baute sie zu Brücken. Sie sah ein. Aus dem O kamen schwingende Trommeln. Sie blieb. Keine Segelfahrten lockten. Fort gingen die Bahnen. dem blieb sie treu. jagte sie in den Plafond gegen Dogo. die Wagen. die erregten. der den ausländischen Akzent abschliff. teilte ihn . Ihr Blick blieb verwundert. wie. Lewinsky sandte andere. Das Gerüst war zu lernen.

wie im Spiel. Sie ritt mit Guildendaal und Rotbefrackten eine Allee hinauf. Einmal gönnte sie sich Erholung. trabte ohne Abschied herum. bezauberte mit seiner eigenen Regie. Vorbereiten und dann dem Ansprung des jungen Winds. entfachte sie. belebte mit Fleisch. Von einer Pappelreihe her hob sich ein Staubkreisel. kam Leben in das Holz. ward Aufruhr und Ergebung. hetzte das Zimmer. Mit glücklichen großen Augen und einer ganz beschäftigten Stirn versank sie in die Arbeit. Als er die Allee berührte. fingen zwei Drosseln an zu schlagen. Er machte ein Kabinettstück.geometrisch. frug sie Lewinsky mit ermüdeter Schmerzlichkeit. Er stülpte den Ärmel hoch. die Rechte gähnte. Sie entflammte es. Sie nahm drei Stühle. die Luft zu Drama. Da wandte sie um. Stellte ihr die Gebärden. Selbst machte sie keine. Sie machte es nach mit der Linken. empfing von rückwärts in die Einsamkeit das Durchflogene. flackte über die Äcker und Weiden herbei. Sie sah vorbei. sie ihn im Hemd mit Tintenfischen fütterte auf der Veranda und die Morgenkühle ihr unter dem Leinen den Körper hinauf tastend lockte. kam nach Haus. den Arm auf zur Ekstase. da er Regie . wies ihr die Plätze dekorativ. als sie den Rücken kehrte. Sowie sie aus sich selbst sich bewegte. Besuche nahm sie nicht an. als Dogo schrie. Holl. Ließ sie aber tun. »Wozu?«. was sie wollte. gab sich hin an das Wehen der Gräser. unaufhörlich. Die Hunde rannten Hasen nach im Gras. das Summen. zog eine Kurve. grinste impertinent. Überzeugt selbst über seine Eitelkeit hinaus. Er zog beleidigt die Unterlippe ein. Sie lächelte. Da brachte er Statisten. mit Blut das Zimmer. suchte durch Lebendes ihre Verwöhnung zu überwinden.

Im Hintergrund der Loge bereitete eine Frau sie vor. mitten in der Szene ging Daisy. das Kleid schaukelte erregt um sie. steckte das Messer ein. In einer Gartenstraße schlich ein Mann und riß an ihrem Beutel. Es war. Er verschwand mit seinem blonden Bart. schilderte ihr Bein. Die war nicht da in der ersten Szene. sie nahm es nicht. Sie lächelte einen Mann zu Tod. erhielt dort den Ausdruck der Verhaltenheit. traf sie manchmal. Der Dieb lief. Später dirigierte sie sich gegen einen Slawen mit Bauernschultern. Selbst im Unsichtbaren war ihr Körper entblößt.hatte. Die aalglatte Hüfte stand fast ruhig. der erregte bis zur Stummheit. war es mit Freude und Spannung schon auf die Rückkehr. heiterer im Spiel. an seiner Stumpfheit blieb sie hängen. Ihre Laster. Sie sog die Sprache in sich hinein. was fehlte. sie spielte mit einer Dose. wo die Distanz zur Arbeit sie frischer machte. Fuhr den Abend ins Theater der Florath. Sie hatte wichtigeres vor. angriffslustiger. begann sie den Widerstand. das Verhüllte knisterte um sie. Da kam sie wie ein Tier. Bäumte. ihren Busen. brüllte wie ein Tiger. weil ihre Inbrunst größer war als die Routine der andern. Alles strömte zusammen da. Schwebte eine Herzspanne in der Luft. Lächelnd stumm in sich hinein. Wie unheimlich jene mehr konnte wie sie. um dies zu riskieren. Das kleine Messer aus dem Gürtel in der Hand. Sie zog den Schluß: . Doch ließ sie fast im gleichen Augenblick den Beutel fahren. als sei ein Abstand zwischen Haut und Kleid. Moki suchte ihr etwas zu überreichen. Sie kleidete sich um. Ließ sie fallen. doch wünschte sie Tips. Ging sie aus. hinter dem Marmor leckte schon tosend die Glut. Entsetzt. Sie sah. als säße ihre Seele in den Hüften.

gleitend auf einer wundervollen Bahn. fiel es ihr vor Schwäche heraus. die aus dem abgeschüttelten Schlaf sich mit aller Inbrunst entfalteten in ihrer Elegie. die Zofe verstand nichts. bekam ein opaliges Licht hinein.« Abends zur Zofe sagte sie: »Nehmen Sie drei.« Der Arzt neigte sich herunter: »Nehmen Sie alle zwei Stunden ein Pulver. Ihr Entzücken entlud sich unaufhörlich quellend. tief in die Nacht. In Zweigen und Flüstern bewegten sich sanft und weich die Sätze. Doch war die Nacht auf ihr heißes Decolleté gefallen. Am dritten Abend schlug sie die Augen auf. wies auf ein Buch.« »Es ist zu viel. . die Grippe in der Nacht zurückgerollt. Da stand die Aufgabe. der die Nachtigallen sich anschlossen. Er frug nach Schmerzen. . Die Zofe schellte den Arzt herbei. Weinend. schon gierig auf den Morgen. Am achten kam sie in den Garten. fiebrig.arbeitete heftiger. Sie sagte: »Nehmen Sie vier.« »Ich habe Eile« Am fünften Tag war Sonne. Die Melancholie der Boskette träumte gold umrahmt vom Mondlicht. schleppte sie sich zum Diwan. Sie konnte nicht. Sie delirierte: »Sie kann die Übergänge .« Achtundvierzig Stunden wimmerte sie. . hielt an langen gepflegten Nägeln das Hörrohr ihr an die Brust. besann sich. Als sie es in der Hand hatte.

weil man ihn abwies. Die Lanzetten waren angeschraubt. Syg reiste nach Ägypten. Bei einer Pfütze blieb sie stehen. Sein Augapfel ward grün. der Arbeit. Sie konnte mit. Der Schritt gab Regen und Wolkenwind den Rhythmus. der die Ferne einfügte in den Punkt. doch es war in ihr. lief ohne Pause. Sie zeigte ihm die Gartenspuren. Es hob sich schmeichelnd vor ihr. das Gesicht schwammig. kam an den Hafenstädten vorüber. sondern erzählte ihm. Sie schluchzte eine Nacht. Spuren. streichelte ihn und führte ihn am Gitter entlang. Drei gaben nach. die zogen. in jeder Hand Orchideen. was sie sehen. hallte. wo der Kies lehmig war. Sie zog an den goldgespitzten Lanzen. das Szenenhafte nahm der Luft die Ruhe. wenn sie nicht schlief. machten ein Loch. Dann war es vorbei. Wo es schwarz war und undurchsichtig hinter dem Gebüsch. Sie liefen durch den Busch zum Eisengitter. sie zu entführen. erschien ihr ein kreideweißes starrendes Gesicht manchmal. wo die Sehnsucht in ihr sich staute. da war er schon verschwunden. sprach nicht von dem Nächsten. ging auf der Straße der Schritt eines Passanten ruhelos auf und ab. Sie öffnete die Fenster hinter ihm. sie sah es nicht nur draußen. was all wünsche. Er zuckte die Achseln: junge Leute . der Regenbogen darüber entführte sie. der Hoffnung mit ihm. Sie kehrte sich scheu ab. Sie empfing Lewinsky nach ihrer Krankheit erstmals. Nachts nun. Sie ließ einen Hund in den Garten setzen.Fand im Garten. nehmen solle. baute Pläne auf. Vaudreuil schrieb: Schlug Wechsel ihr vor. Die Spur ihrer Hände an ihm war noch nicht warm. Holl warf das Mädchen an die Wand. mit geröteten Wangen wickelte sich ihr auf ein Strom von Bildern. verzweifelt. stürzte herein. die Schwester und der Bogen. Folgte mit dem Fräulein.

daß Ziel kein Punkt war und kein Ende. Sie eilte ihm verständnislos nach. dem Ton der Tapete. rührte sie zu weichen Klängen. er war schon fern. forschend unter die Stirn. Stellte fest. wie stark manches sie zurückwarf. Holte kleine Kinder. erfuhr sie den Arbeitssinn. wie weit sie vorkam. wie größere dahinter standen. Sie lernte aus jedem Erfolg erst die rastlose Verantwortung. daß die Aufgabe wachse mit der Potenz der Kraft. Ihre Kindheit kam manchmal. frug sie erstaunt. nur ein Stück der endlosen Bemühung. Alles war blöd und idiotisch. Dann schwamm es weiter. war es schon nicht mehr von Bedeutung. Um zwölf Uhr schlief sie ein. die Verpflichtung der Erfolge. Hatte sie etwas sicher. Sie bemühte sich und erkannte. machte der sich pulde. dies und alles. nahm die Laute auf. Erregt mit sich selbst redend. Im Schwanken erfuhr sie die Grenzen. je näher sie kam einem Ziel. Schlaff sank sie zurück. nur Weg. Sie hatte Begeisterung auf der Zunge. sprang und lief. denn ein anderes hemmte. erfüllte sie. wühlte in ihm. Am . sondern nur Etappe.schwärmten für sie. Manchmal fehlte sie. Nahm von der Straße einen Bettler herauf. verpuffte. die sich bedingten und steigerten in einer nicht meßbaren Form. Um Fünf erwachte sie. setzte ihn an ihren Speisetisch. Sie warf sich der Arbeit hin. der Ton ging leer. Sie sah. das ungeheure kreisende Räderspiel der Kräfte. Erwärmte sich Sie sah ihm fest. die an Konditoreien die Nase platt drückten. »Warum haben Sie Furcht?«. jene Geschichte. holte Frische und Lust aus dem Muster des Teppichs. Er erzählte diese Geschichte. erfragte sie. Um Acht erhob sie sich.

wenn nichts den Ausdruck ihr brachte. Die Leistung erhielt die Ausbreitung. War wie ein Eber nach ihrem . das Verbrecherische. die Durchschlagkraft jeder Tat. die Stadt. Es umflockte sie hell. Er bereitete das erste Auftreten. von dem Grastau kam es. der sie führte und weiterspielte. Die Florath lud sie ein. was sich danach in ihr streckte und sehnte. sie kam. hinein in den Strom. als sie sich bemühte. was es bedeute genau wie beim Erreichen: heißer.Versagen spürte sie. Er hatte bis zum dreißigsten Jahr gekämpft. Aber manchmal. weich durch das Erreichte. begleitete sie einige Tage. saß mit Holl bei Pharao. Es war da. Das Lächeln. Er war versunken. Nach drei Tagen erschoß er ihn. vom Himmelabschnitt über der Ulme sank es blau und bebend. Bei Tisch warf Stefan Böhmer. Hatte die Kinnbacken angezogen. Die Leistung atmete sich fort. gelebt. Sie war glücklich den Tag. jede Laune. leicht. als sich vor Neid ihm die gebrannten Locken lösten. Wüste zugebilligt. zugeschlagen. legte Listen der Geladenen vor. ohne Gespräch. Von dem Teich stieg es auf die Veranda. der neben ihr saß. Das war das Äußerste und rauschte sie auf wie einen Baum. Das Geschaffene drang durch die Poren des Raums. Von dem Wind. Lewinsky bat sie. klar und alles berührend. spielte mit seinen Gästen. Doch kam sie darüber. blau. Unverlangt und unerbeten. Am Bassin traf sie auf Stefan. hatte alles sich. daß Lewinsky den Schlußstrich zog. war damit über alles getreten. Da war es. mit Fribaurt bei Quarante-et-un. heftiger zu streben. durch die Straßen. mit dem Böhmer das Papier geöffnet. ohne Leitung. ein Billett zu. Erklomm solche Ausdehnung und Tiefe in ihm. geschah das Wunderbare und Unerklärliche. Sie ging nicht. und.

Es ging ums Ganze. formte sich darunter um. Er traf nichts. Es beeindruckte sie tief. was männlich sie hemmte. spielte jede Note. bedenken. die toll aufdufteten. Sie gab nicht dem Elenden. Sie hob sich. hinüberzwingen zu sich Es kam mit Beherrschung. abreißen. Wie klar die Luft. Er holte sie ein. den Weg kreuzte. wütend. half nicht dem Gestank. die Spur im Garten. schlug es zurück. die er beherrschte. verzaubert vor dem Widerstand. Es war spielerisch. zum Erfolg. Stand erschüttert. Sie durchforschte ihn nur und das war ihm widerlich. gezähmt zu Güte fast. die auf ihr Ziel eindrang. Sein Leben fiel von der Achse. Hier war die Entscheidung. Weich hingegeben. was er geleistet: er war das Gesicht in den Büschen. was sie unternahm. Sie spürte die Kraft. Der Garten stürzte hell mit einer Flut Apfelbäume in die Nacht. Befreiung kam. Sie trat zurück. . besann sich.Leben gesprungen. wie er es nahm. was er wollte. Es blieb im Boskett. leis. es rührte sie.« Langsam. Sein Auge drehte sich. Er wollte sie erzwingen. Doch dieser Zug ging in die Luft. sog sie Hyazinthen ein. als sie darüber war. übersprang es.« Zerriß ihren Weg. Umlagerte sie von allen Seiten. Da sah sie an seiner Haltung: es war gut. Hinter ihm trat hervor. vom Erfolg und Sicherheit empfänglich und aufnehmend gemacht. es formen wollte. Sie sah es nicht. einen Trotz: »Ich danke für Ihren Brief. »Ich war der Bettler. Kühle. erhielt eine neue Einstellung. fast wild. Caspare Symes. eine Lüge. es machte sie aufsehn. Da sah sie zwischen Lampions einen Mann. An seinem Knie rieb sich der verschwundene Hund. Sie ging an ihm vorüber am Bassin. Aber im gleichen Augenblick war nie der Widerstand stärker gegen das. sie reichte ihm zum Ausgleich etwas zurück.

zog es hinüber. aber sie spürte. Der Garten glättete sich in der Lichtwelle. In diesen Bogen spannte sich alles ein. diese Zeit und die andere vereinigt. Sie schloß die Augen. Nur sein dunkler Kopf kam. Das unbefangene Glück der Kindheit zog an diesem Glück. Besinnungslos hing die Minute um sie. Die Schläfen lagen fest aneinander. ein Arm faßte fest um ihre Brust. kam von fern die Lawine des Ottava und die Flöße. Die Äste flammten mit einem Netz von seidenen Strahlen an den Lauben. Ihr Blut hörte auf und setzte in seinen Takt ein. als sei sie dem Vergangenen zugehörig. Die Knie standen eng aneinander. Unbefangen. Da fielen Blüten ins Gras ohne Pause. öffnete . Es war der Fall seines Bluts. die Erde wogte mit Wurzeln innen entgegen. schön geworden und still. ganz das Ohr erfüllt. Und die Bäume bewegten sich nach dem Tempo ihres Atems. Sein Mund war schmal. So war durch das Blut. Aber von der anderen Seite kam zum erstenmal wieder die Jugend herauf. zog ihn zurück. das zusammen floß. kam auf sie zu. drückte den Nacken ein paar mal zum Rücken. Der Ontario schliff sich blau mit wiegenden Segeln. in die Hände. Dazwischen stand die Sekunde. Da fielen die Rosaenden der Blüten sanft herab. Die Büsche stiegen in dunkelrotem Ring bis zum Goldbogen auf. das Ende sah sie nicht. Sie nahm ihn auf. Es kam die Obstflut. das von der Ader seiner Schläfe herübersprang. keinen Zorn. Alles bot sich an. stieß den Fuß auf. voll Glück. Alles war Bewegung aus ihr hinaus.Aus ihrer Brust riß alles mit. Sie wimmerte. Sie gingen. es gab keine Leidenschaft. weich. als sei es abgeklärt. in der sie atmete. Dann riß sie sich los. beugte den Leib nach vorn. öffnete die hochmütigen Lippen. »Caspare«. daß es gegen den Rand ihres Lebens hinunter sich neigte.

Bis in die Todesstunde nicht einzuholen. die Jugend. die sie umwarf. Erst nach Stunden. . die nötig war zu solchem Gespräch. Erhob sich daran. lag tausendfach Geschichtetes dazwischen. gegen Morgen. Sie weinte. als die Ströme das Kind umrauschten. das Tor. Irgendwo wie ein Lichtkegel öffnete diese Sekunde die Ruhe. das Später. denn die Tränen kamen mit einer wilden Wucht. Ein lahmer Klepper. Sie stellte drei Stühle auf. Die Onyxschale mit den drei Kugeln. Sie zuckte die Schenkel. wo alles lag. was noch kommen konnte. Der Horizont war angefüllt von einem Donner: Caspare . bis in die Höhle der Achseln empfand sie: dies war das Höchste. Es war so weit. Sie sprang in den Wagen. brüllte in das Tuch des Kleids. Der Park grollte den Wipfelwurf ihr zu: den Namen. Träumte sie es zurück. ihr Glück. oder vielmehr das Zurück. war drüben vor sich gegangen. Sie lag nur und weinte. sie befreite. *** . aber mußte sich bald unterbrechen. Ihr Garten kam. Die Spiegel fauchten ihn ihr zu. es stach stumm wie von Augen nach ihr. fuhr weiter. Arbeit und Erlösung und Bemühung lagen vor die Möglichkeit allein geschichtet. . den einzigen Glückszustand. Bis in das Ende des Haares. Sie hielt nicht an. Sie lächelte: es war nicht gewesen. was schön war. Verloren. Ihr Zimmer. Gab jedem einen Partner. gewann sie die grausame Ruhe. Noch unerreichbar. der zuerst stand. legte die Stirn ans Glas. daß sie die Sekunde kaum noch mit dem Bewußtsein erreichte. lief den Kiesweg hinauf.die Lider. es würde klingen bis in die letzte Süßigkeit alles.

Sie zwang es. verwirrt. hörte sie dumpf. die die schmächtige Szene anriß und dehnte. die der Text nicht hatte. Mark in das Wort. Sie wartete. Fand es nicht. die große Kraft in die Bewegung. Sie probte den Tag vorher. der Erguß. Sie machte den Aufschwung. es fehlte. die die Gefühlshöhe erweiterte. Ihr Bein stand federnd. vor einen Boudoirtisch. in einer saftigen Linie lag der Akt. Die Souffleuse hustetete. aus dem das Spiel der letzten Tage reif und sehr süchtig schoß. verließ sie etwas. Warf Worte ein. Das machte einen Boden. ins bleiche Gesicht des Partners drang sie vor. daß ihr entflog. ihren Ausbruch und die Dichtung abhob. Aber unter dem. .Das gab Öl in die Sätze. Sie suchte. sprach weiter. Ging auf und ab. zerstörte es. Am Abend kamen ihr die Köpfe des Parketts wie ein Strudel entgegen. ihr Körper rauschte sehnig und voll gedrängtem Saft. Sie ging vor ein Bild. Sie starrte in den Raum. Als sie zu sprechen begann. . Brach mit Leidenschaft ein in das schwankende Schicksal. Der dunkle Ton. nahm die Puderquaste. ohne Triumph. ganz neu und unerwartet. Sie ließ den Silberstift. Die Stimme flog voll Schmerz. aber das Blut spielte nicht mit. faßte sich. . Die Taille verjüngte sich zu einer Wildheit. das selige Gefühl des Hingegebenhabens in die Worte . das Spiel ging nun in Tragödie. Grenzenloser wurde unter ihr das Leere. was geschah. verzweifelt. abgezeichnet im Kleid. was sie suchte. Sie war gefüllt mit Zufriedenheit.

Es genügte nicht. was die Inbrunst wecken konnte. was sich aus ihr hob und senkte. der Kopf eine schamlose Entblößung. verschwand in der Tiefe. Eine Traurigkeit. zu wünschen und herzurufen. Es blieb entfernt. Fribaurt mit weibischem Lächeln gebannt an ihr Bein. Da spielte sie. sie hatte sie im Bann. Sie sah. doch sie verstand. nebenher zu denken. Was war ihr Beifall? Erfolg? Nichts drängte sich dazu. Es sank ab vor ihr. Ihr Auge schärfte sich. sie selbst . Zärtlichkeit. Ein Riß ging durch sie. Dies war ohne Bedeutung. es genügte nicht.Dabei spürte sie. Was ihr Schönes seither gegeben. da es spielte. Sie wollte. ihr Spiel war gut. beschaute es müßig: Die Florath. Doch sie selbst. Sie suchte. Aber in einer Traurigkeit. Der große Ruf versagte. Und nun begriff sie. sie steigerte sich. sie vernahm sich selbst. Guildendaal. sah den Erfolg in der Pupille der Florath. daß es in ihr klar werde. die ihr Herz erreichte. wußte sie. war nur zur Hälfte beteiligt. Es zählte nicht. Pa und Syg und Brown und das Porzellanschiff. Sie spielte die Szene zu Ende. Holls nervöse spielerische Stirn. Atmosphäre der Erregung band sie an das Parkett. daß ihr Spiel ihr inneres Wesen erfülle. sie sah sich spielen. was sie gegen das Meer getrieben und darüber geführt. Es war vorbei. daß nicht zu . Nicht daß sie nach außen Wirkungen leiste. Das Bewußtsein spaltete sich. . schmiß die Effekte. Ihr Gehör verdoppelte sich. über den Favorits Froschaugen. . Dort sah sie Köpfe. die ihr Bewußtsein nicht traf. Sie brachte es fertig. das es ahnte aber. Augen hefteten sich gefesselt daran. Daß sich darin restlos und ohne Sehnsuchtsrest ergieße. vorgebeugt. deren Sinn sie nicht faßte. wölkte wie unter ihren Füßen herauf.

verschlossen wieder.zwingen sei. auf die Straße. Was erfolgreich daran war. Vorbei. Kein Ziel. Sie hatte einundzwanzig . Umsonst. War noch nicht so weit. keine Erfüllung. lockend und treibend vor ihr sich schwemmte. Es war das Wunderbare. Ein Pferd. hatte für sie keinen Sinn. Ein Irrtum der Weg. das Mitleid. Doch es währte nur kurz. Ging weiter. Menschen quollen aus Toren. Doch dies da war nicht der Weg. Irgendwo lag es. am Fluß und aus den Büschen manchmal schwankte und sie erhob bis an die Spitze der Sehnsucht. daß sie mit nichts tiefer verbunden als diesen beiden. Was in rollenden Kreisen sehnsüchtig. Es war noch nicht am Ende. Aber sie hatte keinen Teil. So entzog sie sich dem Beifall. Gehsteigen. die Befriedigung und der Stolz. es löste sie fast aus. Es stürzte ab mit jähem Ruck. Eiskalt vor Schmerz ging sie weiter. So umflog es sie. Und zurück. entriß sich den Menschen. Eine Sekunde empfand sie den Anschluß. noch unfaßbar. Ein Licht schien grell heraus. die Seligkeit des Schaffens. Häusern. Es röchelte neben ihr. Sie hielt nicht. das aus der Mondnacht. sie weinte. Weiter nichts. Die Steife blieb um ihren Mund. Wehmütig kam es. kam durch den Seiteneingang ins Vestibül. er senkte den Nacken. Ein Strom faßte sich an von ihr zu ihnen. Dennoch empfand sie. Verworfen. das war noch nicht gefüllt. Im Spalt saß ein Paar. Das Erwachen am Morgen. für was sie sich bemüht. was vor den Menschen sich versagte. Blieb ein Zwiegespräch zwischen ihr und der Ulme. sah Lewinskys gerötetes Gesicht. bis an den Rand gefüllt mit sich selbst. Sie strich ihm über die Stirn. Hindurch.

mitzuleiden. waren ein Punkt. tat den Kopf in ihre Knie. schnalzte. Das Fräulein saß da. In ihrem Gesicht entbrannte ein Staunen: »Auch sie muß weinen. Das Gesicht von nichts tief gezeichnet. . an dünner Sehnsucht erstickt. Badete nicht täglich. Kompost für Überfluß. faßte es nicht. Falteten die Strähnen auseinander. waren da. zu einem Bündel gemacht. Die Zunge machte einen Ruck. schön. blöd und sinnig. roch nach Korsett. wohltat. Eine Sehnsucht gebar sich riesengroß. Dann ging sie langsam auf das blonde Geschöpf zu. das Mitleid umspülte. fiel hin. flochten Zöpfe. berührten das Haar als seis ein Kind.« Pfiffs auf den Zähnen. Nur der Geruch ihrer Möbel. Sie hielt kurz an bei der Pforte. legte es ins Bett. war schlecht gekleidet. do . .Jahre. Alles fiel von ihr ab. gerührt. beginnt der ganze Erdball aufzuzucken. do . kleiner Lohn. der Körper braun. summte: »Do . Wollte gern ihren Backen an Daisys Wange legen. die Brust war herrlich. der stützte. machte den Zug der Nurse. barg. . Verachtung. Die strichen sehr zart über den Kopf zwischen ihren spitzen Knien. die Wände ihres Zimmers lockten. obwohls nie heißer in ihr gezündet. Sie begann zu laufen. stierte. Versäumte in die Bewegung. wiegte die Hüften. . Die Schultern zuckten. So kam die Liebe über sie. Sie heulte nicht. . schlank. häßlicher armer Lappen. Sie brachte das Mädchen hinüber.« Dumm sah sie in die Luft. Sie war übersehen im Leben. Daisy. legten alles von ihr selbst Vernachlässigte. Aber rührte sich nicht. Tat es nicht. Es ging in die Hände. die Beine auseinandergerissen. machte Licht. Löschte das Licht. . Doch vom Elend einer Kreatur gereizt. . Morgens fuhr Daisy ans Meer. Im Vestibül saß das Fräulein und stickte. Wagte es nicht. zog es aus.

Die Wimmermöve schlägt an. Kugelblitze laufen über die Dünung. Seeschwalben überjagten Steingebröckel. Hahnenfuß und Binsenkraut verschlangen sich Die feigen Sturmvögel klatschten sich an Häuser und Raine. die weißkochend vor dem zerwühlten . drückte den Bauch. man zog die Angeln an. ehs dunkelt hört sich nur noch ihr Schrein: gräik . . . Wind ging den Abend los. Das faulende Leberzeug der Maischollen duftet weg. pfiff leis. klatschte an. gra . . türmt sich haushoch davor. zuckten am Wasser. . dehnt sich und schlägt hinten am Horizont sich fest. strudelte schon hundert Meter hohe Pfeifen und Rollen. Das Meer steht toll verliebt die Nacht vorm Gedün. spritzte durch den Eiergang junge Zentimeterfische. Die Keller stecken voll Fledermäuse. die Weidenstümpfe. Jüns hielt eine geschwollene Aalmutter in der Faust. die Amseln haben sich verkrochen in Mauslöcher und Ritzen. Sie lachte mit ihm. ließen Bramsegel vor den Wind fallen. rolzten. Die Fenster sind geschlossen. Die Bäume im Binnenland liegen platt am Boden. schossen hinunter. ein Darm ging durch und Aderfäden. ballten sich. ik. kamen gegen Land. der korallenrote Schnabel fliegt vor dem samtdunklen Kopf. Zwei große Ewer hielten die Schleppnetze ein. hochgeschwebt. warf die Kabeljaus ins Boot. eins nach dem andern. Sie waren durchsichtig und quallig. Krebse schoben über Miesmuschelkolonien.*** Windstille war. An den zweitausend Metern Grundschnur fuhren Kähne raus. beißt dann ans Land. Strandnelken und Butterloch knallten gegen Dünengras. hakten mit gebogenen Schnäbeln: griä. Regenpfeifer sausten über den Sand.

Ein Schellfischkahn. Sie stehen mit hochgekrämpten Hosen bis an die Hoden im Wasser. Von einer hellen Flamme ist der Tag aufgerissen. rast drauf besinnungslos unter ganz blauem Himmel. lacht. Taufrösche verschwinden schweigend. muß aber Schuhe. Es ist der Wind. Triebsand rutscht nach. Die Kiesel knirschen draus ineinander. Eine Möve ist vom Sturm erschlagen worden. uh. die wie Katzen jammern. Sie läuft gerötet durch die Tümpel. Berle und Hahnenfuß liegt klatschnaß. in denen Flohkrebse. Zwölf Federn am Schwanz. nimmt sie vor. die Brust pelzig im Gefieder. Steinsack. Wasserläufer gleiten wie auf der Eisbahn über die Pfützen. Sie steigt. Feuerkröten wie aus einer Glasglocke donnern: ku . Die Nacht spielt das Getös geil mit ihrem Bein. Der Wind hält durch. lassen die angewachsene kreisrunde Zunge auf dem Paukenfell schlagen. grunzen hinterher. springt hoch. Daisy legt sich. Sie steigt gänzlich hinauf. bleibt. Sie kämpft sich durch den Wind gegen das Meer runter. Es gelingt nicht. versinkt im Sand. kommt jetzt vom Land. der blau. . . hält sich an Gras. Stimmrufen. gelber Stranddistel. gattet sich an sie. böig. hält sich an Hahnenkamm. bekommt einen Windschlag. Im flachen Sand faßt der Wind sie. ihrem Ohr. treibt in ihr Blut. fällt um. Es gibt Lärm. der getrieben. Wie sie den Kopf über den Damm hebt. schont den Busen nicht. Sie kommt durchs Getümpel noch geschützt. will beilegen. stößt das brüllende Wasser zurück. schreien und hantieren und es wird nichts draus. verschüttet Knoblauchkröten unten. kocht das Meer. reißt unter die Röcke. An den Erlen hängt das Wassermerk fest. Strümpfe zurücklassen.Meerbauch hängt. . murren. rollt zurück. Laich liegt. sehr bunt waren.

trocken und sinken zurück. Linsen. die Asseln zappeln da und dort. mit dem Schwanz hauend. Sie kommt um die Düne. Goldbutten. Affheringen. Das Schellfischfleisch ist heller und weißer als das Fettbraun der Dorsche.Jüns wirft eine Muschel hin. hängen die Eingeweide an Angeln. Die Männer stechen draus Butten. Makrelen. werden hell. Wandermuscheln und wie Eier Steinbohrer. Ein Taschenkrebs hängt an einem Rogen. einen Seewolf mit grünlichen Jungen im Tang entdeckt. die Körbe voll Kabeljauköpfen aufgeschüttet riechen. Sie haben in dem Fischhaufen. kriechen zum Strand und blenden mit den Schollenflecken. Frauen heben den aufgestülpten Arm aus den Bütten. Voll rasender Wut wirft er sich. Kinder schmeißen die Körper in Kästen. Der Wind läßt nicht nach. zuckt die Wurzeln zum Boden. Seegras dörrt losgerissen unter der weiß und hoch stehenden Sonne. Nun hat sie weißen Sand unterm Fuß. Die Fischhaufen laufen schwammig aus. Im Sand ist in der Ebbe viel geblieben. schmaust. Die Milcher strotzen von Samen. Schon fahren Kähne. fangen unter Wasser andere damit. herüber. die Weiber haben den Bauch voll Eier. Sattelmuscheln liegen fest. Schon stehen Segel drauf. Der Strand ist freigeblasen. Leberblumen fachen sich an. Die Seeschwalben taumeln in Rudeln hoch. Jungens hüpfen von Tümpel zu Tümpel und sammeln auf. kauen und fressen. Das Riedohr stellt sich. die die Bäume aufzuziehen. Das Wasser hat sich so gesenkt. Dahinter brummen die Kühe. Froschkraut tastet wieder nach Grund. Schollen Aufruhr bemerkt. von Miesmuscheln im Gezweig bedeckt. Sie geht nun durch Tang. Moosenten . daß die Pfahlgruppen von Ellern mit unsichtbaren Gärten auftauchen. der braunrosa sich eindrückt. beißt knackend die Muschel auf.

Schon tritt der Saft. Der kleine Schmerz macht sie irgendwie verrückt. Sie kommt an die Nehrung.-. Die Warzen tun ihr weh. verschleiert. in ihr Blut. der nach oben rauscht. die Enttäuschung ist weg. der Wind war an ihr. Sie macht die Arme weit auf. Da steht alles voll Tümpeln. Die flachen Bäuche wackeln im Flugsand. Sie faßt hinter sich einen Baum. auch das Wasser schwebt in der Sonne. Die nach oben verschmitzt stehenden Augen zucken mit der Stikhaut. greifen mit den Klauen die Sandhupfer. Hinter ihr gehen Raben herunter. Die Uhr: sie sind gold. Die Hüften fangen an. Eine Sturzentenschnur. blaugrün und weiß rauscht auf. wie nachts.räb . glühen etwas. Sie lacht. betäubt vom Wind mit ausgebreiteten Flügeln im erwärmten Sand. . Ihr Auge fällt in sie zurück. wek. graben sich im Sand vor. Wie sie es so sieht. An der Schlankheit des Baums wie an einem .-. hacken sie auf. muß steigen. Sie kniet. schaut hinein: sie sind grau. weißblitzenden Bäuchen. Im Schlick lauern eingebuddelte Klieschen auf die Flut. Der Rücken lehnt daran. An Schwänzen hängen Fische in Bündeln daran. ist heller wie all andere Haut an ihr. preßt sie an die Seiten. Auf den Granitklippen stehen blau und rot Gerüste. zischt noch fern: rädzsch -. ist sie klar und frisch.fallen hinter ihr ab. klinkern singend im Wind. Es wird groß und unermeßlich am Knick. Ein Faß steht da und Jüns mit Merlans. . Hinter der Bucht liegen Raubschwalben. Sie hält das Tuch darüber: sie sind weiß. eine Bewegung zu bekommen. Was an Hals zum Vorschein kommt. zum erstenmal wieder. Nun stoßen sie hoch. Gleichgewicht durchbricht ihren Aderngang. hat in den Saft gegriffen. werden entdeckt. fällt. Lachmöwen gauzen los. die es wie von unten her hochschaukelt und hält. Sie neigt plötzlich sich zurück. Alles schwebt nachher. Landkrabben nehmen Deckung.

ihm nach. was sie überging. Es fehlt ihr die Kraft mit einemmal. was sie opfert. wölben sich herüber. geht über die Straße. Taucht auf zwischen hellen Mützen. Da läßt sie die Hand sinken. wiegt den Kopf hin und her. als sie noch erstrebte. jetzt das zu fordern. entschwebt. was sie nun abgeworfen. sieht ihn zum letztenmal für immer. ist verdeckt. fühlt sie im Blut. Wut. Die Sonne schlägt ihr in den Leib. findet den Wagen nicht. Mit einer unnachahmlichen Bewegung des Halses zieht sie die Linie nach. das Auge von innen her feucht. Sie springt auf und lacht. dann dreht er ab. Es geht süß durch sie hin. entfacht. als er um die . erhebt sie. während ihr Auge dunkel wird. er aber wächst und steigt maßlos. Sie kommt näher. Sie findet den Mut nicht. Alles an ihr ist durchblutet. Sucht ihn zu erreichen. indem sie sich nicht rührt. sieht den Schirm. als schliefe sie. Sie bleibt angedonnert. hört Schelte. Sie nimmt etwas auf sich. Sie zittert. Auf diesem Stück Trottoir sieht sie von einer Menschenmenge vorbeigespült. daß sie erblaßt. etwas ist freier geworden. kann seine Schulter fassen. betrachtet einen Erker. Sie tut eine große Tat. Himmel und Meer haben sich vereinigt. Caspare Symes. in ihr langsam wandelnd. weiß daß dies das Höchste ist. Sie bohrt sich durch. nimmt die Tram.Tierrücken gleitet sie ab in den Sand. Die Schenkel biegen sich lang und schön. den eine Frau nach ihr sticht. ihre Bewegung wird armselig. durchbrochen am Horizont. als sei sie alt geworden. um den Rest zu Fuß zu gehen. steigt aus. während sie stehen bleibt. Dann reckt sie sich. Sie bleibt immer stehen. die Haut ist glatter geworden. Sie fährt zurück. fährt um. die Knie geöffnet. Er biegt um einen Wagen.

Er machte dabei einen kleinen Schrei. aber heiser. Mit diesem Tag verschwand das all. abenteuerlich durchschwammen Gebüsche den Laternenschein des Wagens. wie sehr diese sie fürchtete? Vom Tisch entfernten sich Bücher und Rollen. Die Karte der Florath wies sie ab. Ging hinaus. katzenhaft geschnellter Körper riß ihren mit allen Muskeln in seinen hinein. sie seufzte. schrie ein wenig. legte ein Blatt auf den Tisch. Ein rascher Blick suchte in ihren Wärme. als röche sie daran.Ecke geht. Am Abend besuchte er sie wieder. Sie wollte nicht. sein langer. löste sich ein Schatten im Garten. »Ich bekam heute deinen Brief«. Donnerstag früh kam Le Beau. . Langsam und wild wogte ihr Leib gegen seinen. küßte er sie mitten in die Brust. drehte sie um. Dann ist es vorbei. Es war Dienstag. Dann legte sie das Blatt der Gouvernante beiseite. Daisy schrieb einen Brief. klatschte ab. Sollte sie am Neid der Wolfsaugen sehen. er pfiff. Der Nebel dampfte um sie. Dann frug sie. *** Sie stellte den Fuß in die Schnur des Vogelbauer und hörte zu. Als er ging. Als Lewinsky sie bedrängte. Zuckte die Achseln. Daisys Augen wurden schmaler. flüsterte Le Beau. half beim Aussteigen. Freitag brachte er sie aus dem Theater. kam wieder. hob es wieder. visierten die Schleife ihres Schuhs. das Fräulein stammelte. Der Schatten bewegte sich hinter ihm. Sie verstand ihn nicht. Als sie sich umdrehte im weißen bauschigen Mantel. Ging hinaus in den Garten. Auf dem Parkweg lag Dunkel. Einen Augenblick kreuzten sich ihre Blicke mit denen des Fräulein. ihre Ringe klirrten. steckte den Schlüssel ins Gartentor.

empfing ihn dann im Mund köstlich und rasend erregt. Er hatte ihn hergegeben. selbst Fribaurt. öffnete ihn. der Pore da. als stürbe er mit ihr. warf sich über ihn. Nachts sah sie. Trat heraus. die unerklärlich schön hinauflief. löste sich kaum von der Pore hier. hing an jeder Hautphase. zog mit den zarten Schultern den Kopf herunter. Küßte Kreise um die Gelenke. er atmete schwer. fand seinen Mund. sie spürte die Zunge. Sie schloß die Lider. aus dem Herz was herausriß.Er war durch Zufall gekommen . Le Beau lag neben ihr. Er wies auf den Schatten. . sah doppelt. es strich seine Haut. blond. er ähnelte Symes. Sie fing im Schlaf an zu weinen. die ihr wehtat. Er küßte ihre lange braune Hand. Es ward leer in ihr. Moki. sie schlief weiter. umflutete ihn mit den Lippen. Er sah aus gleich einem Skandinaven. und nun kam ihr Leib an seinen. gescheitelt. einen Mann. . flocht ihn um den Finger. der sich straffte. Es fehlte nicht viel. im Traum. Wo sie Flaum hatte. Er streichelte ihr Knie. Das machte ihr sofort Ruhe. Der kam aus einer engelhaften Beleuchtung. Über den Leib glitt die Hand hoch. blieb an den zärtlichen Hügeln. machte die Schwebung mit. Das Zittern nahm ihr den Atem. Küßte jeden Zwischenraum der Finger. blieb er. sich schüttelnd zwar. legte den Knöchel wunderbar damit frei. als sie das Bein aufstellte. Berührte wirbelnd mit dem kleinen Finger die Warze. sie stieß die Luft fest aus. Er sah sie zornig an. machte eine Bewegung. schwankte. aber er war so nie ohne Tip von ihr. mit einer jungen gefurchten Stirn. wachte aber über Tränen auf. entgegengeflogen. sie ertrug diesen Blick nicht. sog sie an. Ihre Hand an seinem Mund. Traurigkeit schwemmte sich hoch. den Muskel des Schenkels. die .

aufgelösten Gelenke suchten Schutz an seinen. flüsterte sie. Sie stürzte höher ins Unerträgliche: »Mehr«. blieb länger unter dem Bewußtsein. So nahm er ihr Kinn. die Hände danach aus. Die Lippen trafen sich. Durch die Dämmerung griff er aus der Schale eine der drei Kugeln. Er grub sie mit der . Sein Körper. wortlos. Ihre Haut ward nicht feucht. zwischen der Brust bis an das Ohr. sie sah nur noch sein Bild unter dem Lid. Sagte über ihre Brust Vergleiche. bleich. glättete sich unter den Umarmungen. Das Silber der Bürsten. Sein Kopf glühte zwischen ihren Knien. nur manchmal erschüttert von Schauern. »Sprich«. Von da führte er es an den Mund. Die Küsse reizten sie langsam. mit den Fingern. daß er daran glitt wie an einer Frucht. die Bucht an der Lende. sog und fuhr mit der Hand die Rückenwirbel herab. wie er sie setzte. als er wollte. preßte den Zahn in die Weiche. Sie lag dann still. wie ein Römer. Er flocht seine Kragenspange in ihren Flaum. hielten das schmale Becken hoch. Die schwarze kleine Warze der braunen Brust entflammte ihn wieder. Es war zuviel. Ihr Blick brach. ihr Knie und genoß es mit den Augen. Sie lauschte atemlos. ohne viel Fleisch und groß hingelegt. Da nahm er die Sehnsucht von ihr. der Draht der Ampel kamen in die Glückseligkeit. die abflogen. spielte auch in der Ekstase achtungsvoll mit. die Lenden zuckten. seine Hände entzündeten sich daran. sie schluckte die Kugel. Er schwieg. drehte seinen Kopf dahin und streckte Wange an Wange. Seine Hände suchten ihren Rücken herunter. dehnte sich so. Langsam begann er entzückte Dinge. Sie verlor die Besinnung. ward lasterhaft und verehrte zugleich. er küßte sie wieder heraus. Die Vögel der Tapete musizierten paradiesisch durch die Seide. sie lächelte. Er erbebte unter seinen Worten. Sie wimmerte nur noch. rollte sie über die Wade.

dann aber schwellte eine helle Flut heran. Nun fiel das Tor zu. blieb in der Mitte des Körpers. Die Türen knallten. der Gartenabend hatte ihr Leben irgendwie gebunden. Ging zurück. Sie erzitterte. Er hatte einen Koffer. sie verstand sie nicht. Da kam seine Hand. Die Frauen ihres Geschlechts hatten die Steine alle vor ihr getragen. Die Welle ging über sie. Sie schwenkte die Ampel noch einmal. die sich zwischen sie keilten. krampfte sich unter dem Licht. Die Untergrundbahn rollte durch schmale Korridore. Der Wind warf die Gardine ein wenig auf. hoben sich ein wenig. malte dunkle rote Schatten auf die Bronzehaut. Ein einzelner Baum stand wie Glas im Sternlicht. Nun wuchs sein Kinn. Rückte gequält den Kopf zur Seite. es gab eine Lücke im Hirn. was herauftrieb. Ihm entgegen. die Stirn flackerte. Die Körper standen reglos aneinander gebäumt. strebte auf sie zu.Zunge heraus. warf ihm eine Klavierwelle nach. strich weiter. Er grüßte mit den Augen. der Wind kam herein. Sie hörte seine rauhe Stimme gedämpft reden. Sie verstand sie nicht. Sie fiel zurück. Die Terrasse bog sich mit den Stufen entgegen. Es gab keine Hemmung. . Die Sonne ging höher. suchte. Sie zog den Kimono um den Hals fest. Die Station kam. Magnetisch wie eine Viper holte er ihn herum. stöhnend. einen Mantel. verschwanden. Er machte Zeichen. Wie ein Vogel. steckte sie in die Tasche seines Pyjama. Die schlanken Hüften erbebten. Sie empfand Le Beau durch die Körper. Da sah sie in Stefans Gesicht. Die Schienen gleißten stahlweiß. liebkoste. Die Hand gewöhnte sich an eine Stelle des Fußes. aber es war zu weit. küßte sie.

daß Vorder. Dann drehte sie sich herum. Im Vorübergehen hörte sie seine Stimme. »Geben Sie . sie behielt eine. Gegen jeden außer Daisy ward sie feindlich. rief sie. fing sie das Tier wieder auf. Sie spielte mit ihr im Garten. Raben standen zwischen unruhvoll blauen Wolken. Drüben. Ich sehe Sie wieder. drängte sie gegen ihn. Er brach sich die Schulter frei.« Sie nestelte an der Tasche. Sie zuckte ein wenig die Achseln.« Als der Zug anfuhr. man sah sie nicht. Nahm es mit allem auf. Sie tauchte auf. sie sprangen beide über das Hyazinthenbeet. sah in die Luft. der Ruck warf ihn brutal herüber. sprang. legte die Schnauze auf den . daß er. was der andere gesagt. bleich war. Anjá sprang auf die Schulter. sah sie durch die Scheibe. . Steckte den Kopf in den Lichtschein um ihr Haar. Er brachte ihr Katzen. aber entfernt: »Es geht eben schlecht. Es legte sich an ihre linke Brust. Le Beau riß es hoch zu ihr. im Sprung. Rasch: »Leben Sie wohl!« Sie ward verwirrt über ihre Kühnheit. Er sauste ab. Zog einen Strich. rief. glitt auf Claudius zu. von dort in einen Baum. hielt sich mit den Pfoten am Schlüsselbein und reckte sich in die Kurve der Weiche. fuhr mit der Hand blitzschnell gegen den Strich durch das elektrisch aufschäumende Fell. »Anjá«. draus auf dem Perron vorwärts strebend. ihr Auge nicht. Laue Schatten lagen um die rostbraun fallende Sonne. er faßte sie. wie entfärbt er war. Das Tier bäumte den Rücken. Ein Mann stand noch zwischen ihnen. Ihr Ohr vergaß aber nicht. Der Wagen hielt an.aneinandergelegt.und Hinterfüße nebeneinander standen. Hinunter. . mit gerecktem Schweif. es war leer geworden. Geld.

wo der Schlaf den Halbtraum abtrennt und hinunterreißt. Es war das Gesicht des Traums. in der Mitte des Platzes ging eine Frau. Ein Hauch schoß in ihre Haut. Daisy gähnte. von der Nacht her. das das Tier von ihrer Lende noch an sich trug. Ihr Schreck hatte ihr eine Vision gegeben. Sie sah sie bös an. ihre Schulter hing untrennbar an der Le Beaus. kein Mensch ging durch die Glut. warf sie zurück an Le Beaus Brust. dünne Bäume wagten keinen Schatten. Der Mann war echt. ein Gesicht. daß Hunde nicht einmal sie näßten. gab ihm das Warme. die voll und groß abschwemmt. ja fast in sie hinein. Sie stieß den dünnen Stock in den Sand und sah rasch auf. hielt Anjá nieder. Plötzlich sah sie eine Figur. In den Kreis war Blut getreten. sonst niemand. Die Nüstern schwebten nach außen. Sie zuckte die Achseln. schwang ab. Der Kies und Sand flimmerte trocken und müd. Sie sprang auf. Langsam. daß sie nicht fauche. Ihre Augen drückten sie. da kam der Mann wieder auf sie zu aus der anderen Richtung. Es schien auf sie zuzugehen. den Kopf gesenkt. das scholl und geschah und sie umkreiste. er hatte sie nicht gesehen. ausgedörrt. Mittags querte sie einen Platz. Schlief ein den Abend. Aus dem Horizont kamen schwarze Punkte. Le Beau stand vor ihnen. Sah sich um. Sie wich aus. gab ihm rasch die Katze hinüber. ruderten herauf. Das laue faule Treiben der Natur um sie. standen die Augen des Skandinaven über ihr.Brustansatz. die auf ihrer Hüfte sonnte. quälten sie. als seien sie von Blut überfüllt. . Anjá sprang zurück. spürte die Müdigkeit. Sie sah ihm nach. ging an ihr vorbei. schritt er auf die Bäume zu. aber im Augenblick. elend. begannen rauh zu schreien.

setzte sie auf den Diwan: »Sie werden auf die Zofe verzichten müssen. schwebte sie schaukelnd hin und her. wählte in ihren Strümpfen. Er gab den Koffer durchs Fenster. Eine Hand faßte ihn draußen. Er hob sie mit den Kissen auf. duftend und voll schönem Saft. daß sie daran alles vergaß. Der Geruch der aufgewühlten Sachen erfüllte das Zimmer. riß sie an sich: »Du wirst es jede halbe Stunde dem Chauffeur sagen. suchte im Boudoir den kleinen Koffer. herein mit einer Gewalt und Hingabe. »Wohin?«. Er hob den Mund in die freie Achselhöhle. Er pfiff leise vor sich hin. Vögel schlugen herein. Er kam geschmeidig über den Teppich. Sie zog die Beine herauf bis unter die Brust. zogen sich an Rufen höher. Sie zitterte unter der frischen Luft. Sie bürstete das Haar zurück.« Alles gepackt. Büsche dufteten herüber. die Muskeln liefen aus dem Arm in den Rücken mit einer Kraft und Grazie wie Meer. das großfaltig mit dünnen zahlreichen Plissees ihre schmalen Hüften umzischte. frug sie ratlos. immer lauter. er lachte. daß sie stehen blieb. immer andere fielen ein. Er näherte sich ihrem Bett. kreisten auf. Die Vorhänge bogen sich auseinander.« Er schloß das Strumpfband an ihr Korsett. .In der Dämmerung wachte sie auf. besah sich im Spiegel.« Er lächelte und stieß den Löffel in den Schuh. warf zwei Necessaires hinein. Dessous. während Daisy die Nägel einrieb. Er schob Schubladen zu mit dem Knie. »Was ist?«. sprang herein. »Auch auf das Bad. frug Daisy. sein Knie standen in der Morgenleuchte. Le Beaus Kopf. in Strümpfen und einem Beinkleid. von innen lachend. Aus seinem Mund kam so viel Frische und um die Raubtierzähne lag das Rosa des Fleisches so fruchtreif.

Sie hatte den Hauterfolg. während Ballen vor ihr sich häuften . den Fuß umrückte. erstaunte sie nichts mehr. eh sie sie dachte. Es verwirrte am Anfang sie etwas. durch die Wolke verhüllt. das Gitter. um ihren ermüdeten Blick zu erfrischen. wild heraus. So stieß sie an alles. Manekins paradierten. Die Inbrunst einer Blutwelle hüllte sie ein. schmiegte sich in die Atmosphäre. der Schwung in die Luft riß sie los. . Verweilte auf dem Tisch. Ihre Wünsche erfüllten sich. . die Päonien. *** Sie schwankte. fuhr sie auf der Rue de Rivoli. Nun fing er an zu laufen. Sie faßte den Schaukelstuhl. neigten sich Akteure bedeutenden Namens. schimmerte weiß auf Silber. Es genügte. es glitt ab.ergriffen. verließ sie nie. Unter den tutenden Raubvogelrufen der Hupe brach wie ein gläsernes Gebäude die Stille. faßte Fuß. . Vorüber strich es. dem Springbrunn. Sie sah um auf der Terrasse. gehalten. Gab der große Schneider. Die Lippen hochrot. selbst wenn sie den Finger nur hob. Doch schloß die Welle sie ab. schlug ein. Le Beaus Arme faßten unter ihre Kniekehlen. schrie wieder etwas. Trotz dunkler Tönung war sie durchsichtiger als die französische. Sie hatte nur Klang und Richtung nach Einem. schob alles gegen sie. die Finger voll Gestein. durchs Fenster im Parkschatten das Bild eines tanzenden Balletts. machte sie zur Mitte. mit großen Sätzen. Wirkung ging von ihr aus. der Flosse eines Goldfischs. der Park mit einem Ruck entzwei. in Musik. sprang in den Wagen. lenkte das andere ab. reckte sich. bei den gepflegtesten Frauen fiel ihre Bewegung. das Haus. Zwischen alten Tapeten.

Sie kleidete sich an im Boudoir: »Es reizt mich nicht. Es ging durch sie. die auf verdächtige Weise kamen. Sie gaben sich Handikap darum. Er lachte. Es blieb nur Kälte und Hochmut.« Er erbleichte ein wenig. sagte er höflich. errötet vor Zorn. Sie legte sie ihm vor. Zofen im Korridor. erfüllte das Erdenkbarste für ihren Körper. Le Beau umspannte ihren Horizont mit hartnäckiger Leidenschaft. am Abend fuhren sie vorn auf dem Seinedampfer in Geruch von Bäumen und Wassernacht. noch weniger aber. Polizei ist mir widerlich. das rote Haar war ein wenig in die Stirn gestrichen.« Er griff in die Tasche. stieß es auf Le Beau. . . Er gab ihr Briefe an sie. leichte Minen . geschah ein Start. flüsterten innen kaum verhehlt: bichette. lehnten die Herren an der Brüstung. loulou. jede Möglichkeit ihrem Geist. Im Musée Cluny begeisterte sie sich an alten Spitzen. ihre Haut. Seine Nerven lauerten auf die Ahnung eines Wechsels. der seidene Unterrock umglockte sie. wenn Sie Ihr Vermögen verschwenden . zurück. heut stürzte er in die bunte Pfauflamme der Folies Bergères. »Es geschieht nicht Ihretwegen«. Stieß etwas aus ihr gegen die Welt. Wo Daisy auftauchte. Es gab keine unvereinigte Sekunde. sagten Eitelkeiten in die Loge. ihre Hand. Sie besaß sie am folgenden Morgen. als sie sich bog.Dichter ihr. Das Haus ward Mitte von Versuchung. Breschen wurden versucht. Diener standen dressiert auf ihren Blick. »Es ist eine Leidenschaft. ma crotte en or. wenn Sie sich exponieren. hatten aber hinter dem Blick. selbst d'Annunzios Nelke. wenn Frauen heiße Blicke warfen. sein großer Körper funkelte in drei Spiegeln. morgen sah sie steifstes klassisches Theater. Wagen.

dem rotumhängten Horizont sammelte sich alles in sie zurück. immer weiteres Herströmen. Ihre Wirkung ward aufreizend. nachts. Sie spürte es kaum. Ward es aufdringlich. als kleine Juden zogen sie zur Concorde. als er den Korridor querte. Er lächelte. wie er Witterung nahm. sprang hoch und schoß durch das Fenster. hatte genug. Le Beau riß sie zurück. Als Reisende aus Tiflis bewohnten sie den Mont Martre. im Boulevard tauchten sie unter. spürte Gefahr. Am Nachmittag. Er löschte alle Lichter. Schleifen von Laternenstraßen schwangen vor ihnen stumm hinaus gegen das Ende. Er untersuchte nichts. ließ die Bedienung für den Abend ausgehn. fielen donnernd zurück. fing ein Diener an zu zittern. nahmen andere. streckte sich in eine wunderbare Abwehr. sank gegen die Wand. nur Jagd. Le Beau suchte man zu übersehen. wie es um sie herum sich sammelte. verbarg etwas. rief er etwas. verweilte eine Minute und schenkte sich ihm ganz hinein. schloß um den Kreis. tauchte sie auf. begriff plötzlich. Nun trug er eine Falte. sich selbst die abgelegte Eleganz eines Alphonse. Es begeisterte sie. Aus der Weite. Als er bei ihr war. Durch den Garten aus dem Haus. Vor der Oper fuhr mit rascher Biegung vor ihren Wagen ein fremder. Ein chilenischer Politiker führte im lateinischen Viertel sein Knie unterm . Hände streckten sich ihr entgegen. war sie Zentrum. Nichts Freund war. schürzte sie den Mund ein wenig. Sie ruhte nur nach ihm hin. ging darüber. wie nie. Wagen rollten.gelegt. sie sprangen heraus. was vorging. Schatten bog sie in Parkviertel. Straßen schäumten auf. gab Daisy die Kleider einer kleinen Mimi. veränderte sich. sich angliedernd. Wartete nicht mehr. Sie griff nach seiner Hand. ohne daß sie begriff.

Um ihn lag eine Sinnlichkeit aufgespart. Er kam.« Das Blut wallte in ihren Hals. schwang ins Licht. Bald auch waren die Türme eingelullt. Das Licht stieg weiter. in ihren Kopf. Dann fiel das Licht in einen Park und hatte es mit den Bäumen. Sie lockte ihn zurück. Er tauchte in Mauerschatten. spülte ihn herüber. Ein . Die Gurte der Balkone herunter von einem entfernten Haus her. Daisy wachte. wo die Linien der Eisenschnüre schon fast zusammentrafen in einem spitzen Winkel. klammerte sich an die Hausfront. Die silberne Brust schwankte. Erstaunt. setzte auf diese Nummer. Es schlug zwei Uhr. die am Boulevard bald hochschwamm. lief einer Figur nach im spitzen Hut. geschnellt. wie nur Weiber sie dicht an die Haut. Le Beau ging dem Geräusch nach. kam ein weißer Ballen. der Schritt Le Beaus hielt vor der Tür. die Rippen starr gebläht wie von Glas trieb die Kathedrale in die Mondwelle. Nachts klirrte die Klinke. bebte mit den Lippen: »Zwei Uhr. Es ward fast weiß. das breite Flußband schwang am Horizont hinauf und Kähne liefen gegen die Sternbilder hin. ergriff in einer weichen Spirale Notre Dame. glänzte mit Porzellan aus allen Fenstern und schwebte. fiel kurz darauf gegen das Haus. hatte endlich eine Spur. Aber er folgte. Da öffnete sich der Mund. er war am dritten Haus. bald untertauchte. an den Atem gebunden tragen.Tisch an ihren Schenkel. gesprungen. überkletterte Barrikaden. die Stirn mit der Hand umklammert. abgelenkt einen Augenblick streifte sie ihn. auf nackten Sohlen entflog ein Umriß. winkte mit den Brauen. Von unten stieg es herauf. flüsterte mit seinem Nachbar. ergriff die Seine. Schon drang das Licht vom Haus ab. Das Licht hob ihn. zog es rasch zurück.

schüttelte fiebrig den Kopf. Zerrissen in der Balkonecke lag ein Tuch. Unter dem Ton zuckte er zusammen. Nach der Ohnmacht kehrte er sofort zurück. auf jedes Geräusch. Sie lockte ihn weg von seiner Fechterei. Je tapfrer er sich wehrte. . wehrte ab: »Kein Mitleid«. . wuchs in ihr das feste Ziel: ihn in Sicherheit zu wissen. . was er mehr liebe. Sie befahl. in die er folgte. doudou . . seinen Mund. schon halb in neuer Ohnmacht. er war im Kampf. während er fasziniert vor sich hinsah. Sie frug. kam mit List. von Speichel feucht. die Angst um ihn stieß sie gegen ihn hin. durchschaute den Klang. denn im Augenblick des Schlags wußte er. zusammengeschlagen. trat mit ihm auf den Balkon. Sprach . Ein weißer Ballen bäumte zurück am Nachbarbalkon. sie hatte nur zwei Sekunden gedauert. Sie konzentrierte alles auf Flucht. liebkoste sein Ohr. Sie drehte den Plan um. Die Zähne entblösten sich gierig.«. Durch die halboffenen Lider sah sie gehetzt vom Teufel eine Figur im Nachtweiß zurückfliehen. Sie umschloß seinen Nacken. besinnungslos: »Chéri . Er widerstand.Sandsack hatte ihn in einer Torflucht. umwärmte ihn mit ihrem Körper. und lauschte. blieb am Bild seiner Kopfkompresse. Sie bat. blieb auf dem Posten. das andere all war Abgrund. Sie streichelte ihn: er stand nicht auf. »Du mußtest zurück. flüsterte seinen Namen in die Nacht. Daisy. er müsse zurück. Schmollte mit dem Mund und lächelte. seine Eitelkeit gegen Gefahr oder sie. während sie überredete.« flüsterte sie mit geschlossenen Augen. Sie trug es hinein. Sein Blick fiel in den Spiegel.

denn dort war Sicherheit. Sie sah in ihren Schoß. Vorm Einsteigen schwankte er wieder. Ihr Blut suchte ihn sofort. ihm entgegengereist. Bis dorthin hielt Le Beau sich. schwer überzeugt.« Voll. deren Dunkel sie selbst unbekannt umschwirrte. Vor einer Taverne standen Wagen. alles zurückfiel. in den Schattenbogen. liefen. an den Händen gefaßt. Sie legte. Hier lebten sie nun.von seinem Haus. dem Park. fuhren umsteigend zur Etoile. Er nickte langsam. Sie fuhren dann Place St. nahmen einen antrabenden Fiaker. In seinem Haus war wenigstens ein Wechsel des Orts. Über die Dienertreppe stieg sie zum zweitenmal ins Haus des. warf sich auf ihren Diwan. Michel. nicht die Idee einer Verfolgung in der Luft hing. Niemand wußte es. Straßen zurückblieben. Sie wartete eine Stunde. nahmen den Métro. . selbst der fernste. den Zimmern. bis dies vorüber war. verließ das Zimmer. ihren Mund an sein Ohr: »Ich bin bei dir. daß hinter ihnen nichts blieb. drangen in ihn ein so tief. während die Gassen. Aber als selbst der Siebzigjährige beim Untersuchen eine Schmeichelei hatte für ihren Arm. sei dort gewesen. wie alles zerfließe. die Hand in sein Gesicht. stiegen irgendwo aus in einer Gasse. brach sie in Weinen aus. Sprach. erreichten Mont Parnasse. Sie wartete. der sie zuerst aufgebrochen. in das Schwindelgewoge um ihn den Körper. verriet ihre Erfolgfreude nicht. dann lockte sie jeder Platz. die Jagd ihr Ruhe nehme und Freude. Ein alter Arzt behandelte ihn von der Erschütterung. parierte Gefahr. Wo sie froh gewesen. es drang nicht nach außen. wie sie in Sehnsucht ihr Leben sich anders gedacht. scharf umrissen kam sein Gesicht ihrem entgegen.

machte die Augen zu. faßte das überall an. Oft lag sie über seinem Gesicht nachts. als sie vermochte. Von der Silberkugel zwischen den Staketen. sagte: »Liebe ich das nicht. es sei für immer. erlitt er Angriff. weiter. dem Duft ihres Haares. selbst nie im Halbtraum. weil sie reizte. nur in das nächste Zimmer. warum verletzt du es?« Sie traten in die Parklauben. Denn um ihretwillen zog er sich Feinde. Sie spürte. der fremde. sah lauschende Köpfe aus dem Rosenbeet kommen. weil sie auffiel. der Sommerduft strich darin herum. wurden sie aufdringlich deutlich in der Phantasie. Dies drängte ihr Leben zusammen. gedämpftes Ungeheures heran. bog die Haare ihm aus der Stirn. schleifte sie in die letzte Wollust. an der Stirn getroffen. die ihr Körper verlangte.schloß ab. schiebe sich dies und dies zwischen ihn und sie und bohre ihn weg. Dachte nicht. Bleich vor Erregung strömte sie ihre Seele mit der Zunge in seinen Mund. An ihrer Angst wuchs ihre Liebe höher. öffnete nicht vorm Abend. ihrer Haut. als sie von ihm . ja haßte sie. Schatten. lauschte. Gewärtig eines Überfalls hielt sie den Kuß an bis zum Ersticken. so lange sie da sei. dem Wuchs. war ihr. zielte es in einer unbekannten Verdichtung gegen ihn allein. wogte aus der Metalltiefe Zwielichtiges. Legte die Hand auf sein Herz und zog mit dem Finger ihren Namen auf die Haut der Grube. Er aber trat ein. sie blieb stehen. gegen sie. ob sie sein Traum sei. Er trieb sie höher noch. Maß sich die Schuld zu. daß Le Beau leide. Ging er von ihr. Die geschmeidige Stoßkraft seines Körpers gab ihr jede Seligkeit. schon besinnungslos. an andere Männer. küßte ihn besinnungslos. sehnsüchtige Glieder formt. Leitern nachts gegen die Wand sich stellen.

mehr als er sie. was fehlte. in jeder Blutfaser geöffnet nach seinem Angriff -. daß sein Herz das letzte Zerschmelzen kühle. Er gesundete. Sie schlug verschleiert die schräg gebrochenen Augen auf: »Du mußt mich mehr lieben. . die kaum sprechen konnte. war gefährdeter. eingestellter auf Unheil. liebte sie ohne Änderung. Da blieb das Männliche zurück. wenn er sich ihr ergossen. Zwei Arme fielen in der Pergola um seinen Nacken. ein edles Tier. voll Geist. griff an. die nur die übersinnliche wahnsinnige Angst ihrer Seele erreichte. aber erwachend spürte sie unsinnige Angst um ihn. sagte ihr Worte der Liebe. gab ihnen Linde und glatte Bewegung. durch seine Umarmung das Hemmungslose durchbrach und aufgeschleudert flog in eine leiblose Ergriffenheit. umschürfte ihr Fleisch mit Witterung. spürte sie unter wütenden Küssen das Zurückgleitende.empfand. Während sie sich noch auftat. sein Geist begleitete seine Hände. sank zurück. das. erwartender. ausschweifender. und empfand verzweifelt. nie mit ihr sich traf in einer Höhe. eine Stimme. das ihr Mut gab jenseits der Umschlingung der Körper. was sich nicht gab: _den Mann_. . je mehr er sich bewegte.er trieb sie in den Abgrund. was er nicht zu geben vermochte. flog nicht zu dem erlösenden Wort. ein Marder. ihm entgegenatmete.« Schmeichelnd umwand sein Körper sie wieder. toll. Nachts kam er spät zurück. machte sie hingeflossen. Fremde an ihm. quälte sie. Mit jedem Tag ward ihr Auge größer. bis ihr Kopf besinnungslos ward . als ihr Hirn es träumte. . und daß sie ihn darum auch lieben mußte. flüsterte seinen Namen. erhob sie aus den kleinen Seufzern und Stammeln zu Geschrei. Er aber blieb gleich. der nie die Beherrschung verlor.

was sie erwartete. nahm nicht. Dorthin führen sie morgen. Unverlierbar nahm ihn ihr Auge. brachte aus dem Nachtblau gelb aufflimmernd vom Fenster den Globus. Weich von den Tränen und gerührt von seiner Milde mahnte sie sein Versprechen zum erstenmal die Nacht. frug er und bot ihr jeden Fleck. Sie schenkte ihm ihre Angst. In den Tränen. Er spürte. brachte den lauen Blütenwind mit in ihr Bett: »Was willst du?«. nur sammelnd und aufnehmend. ihre Angst. Dolden bebten am Parktor nieder und berührten ihre Gesichter. Verzichtete auf die Ruhe. Was blieb noch. Schon der Sonnenaufgang hieß Abreise. schob den Hochmut beiseite. Ihre Liebe stieg aufs Äußerste. Sie wählte nicht. schon der Mittag Sicherheit. unter ihm kaum mehr lebend. atmete sie. der über sie kam mit ungekannter Leidenschaft und grausamen Lippen. Sie hatte die halbe Nacht am Tor gewartet. Stand auf. ihre Stimme trug keinen Laut mehr vor Verwebtheit. um zu leiden für ihre Liebe. Da hing es. was auch kam. . die sie verschwieg. Legte sich zurück. sagte sie. die es übergossen. Er hob ihr Gesicht ins Helle.Zugleich strömte der Weiße-Flieder-Duft mit einem Hauch herunter. hingegeben an solche Innigkeit. Es war das Höchste. Sie verschmähte es. konnte noch kommen? Entzücken selbst der Tod. wie schwer es ihr ward. als sie ihm die Kugel zurückgab: »Ich will es nicht«. Es leuchtete tief in der Stunde und seinem guten Willen kam es entgegen herauf und er spürte ihr Warten. »Lieber«. legte ihn in ihren Schoß. als was sie bot. sah er mehr. den sie benennen wollte mit dem Fingernagel. In eins zerflossen gingen sie hinein.

war es ein Schwan im Uferduft. Nichts geschah. wenn sie ihm ferner war in ihrer Blutwoche. Manchmal glaubte sie sie nah. wußte nicht mit was. spielte nun mit dem Gefühl. Es löste sich nicht ohne Lockerung auf dem Grund des Gefühls. Aufschreiend blieb sie zitternd an der Wand. Wochen kamen. wich ein bohnender Arbeiter aus. keinen hörte man allein. Am .Tage. ruderte einmal am Bois. allein. gingen in der Erwartung. gewiß. Aber Le Beau federte die Sicherheit erst recht. kein Raub mehr. glitt ab. eine Mispel in der Pappelkrone. keine Hand gehoben zu ihrer Entführung. sie mischten sich an die ersten Vorposten heran. vergaß sie es. gab ihm knabenhafte Wildheit. Menschen streiften das Haus. es ging ohne Zwischenfall. Sie lauerte auf eine Gefahr. wobei er sich an ihrem Ärmel instinktiv hielt. das verteidigte und lauerte. ihre Augen wurden beruhigter. Als ihre Schenkel den Gaul erstmals fühlten. die sie dem Mann verband. was hier fest vereint schien. Das Raubtierhafte. daß er sie hatte. Sie ging spazieren. gegründet. das den Horizont anrannte. Allein der Bogen der Angst war zusammengewachsen mit ihrer Liebe. Da die Wochen aber leer waren. stürzte hinter ihr aufs Parkett. traf sich ihr Herzschlag mit Entferntem. ritt hin und wieder. Kein Schrei. Es war ihnen fern schon. tollte darin. Man achtete. Niemand warf sich in Abenteuer. Manchmal. schrak aber dann zurück. schon im Vorsaal. sie. ermüdete sich die Spannung. ein wenig gelangweilt. etwas resigniert. Sie kam anders zurück. die nicht kam. ein Auto. nahm hin. matter. Als sie die Bibliothek kreuzte. Sie ermüdete mit einemmal. Die Lust umschlich sie kühl. Ihr Name mit seinem hatte schon Patina in der Verschmelzung. Das stieg und fiel mit den Graden der Hingebung.

deren Schattenfall ihrer Lunge lieb waren. Seine Beine wie aus Bronze spielten den Rumpf hinauf. Wo aber die Kontraste stiegen und rasten. Wälder. in dem der Aufschwung mit dem Tagaufgang über die Jacken rann. schweigsam. aber die komische Bewegung der Abwehr. bewunderte. die Schichtung der Welt. abwechselnd. zitterte nicht mehr um ihn. In der Nacht sah Daisy Le Beau im hellen Licht neben sich. verwischend das Grobe. untermalend das Hauchdünne. An einem Abend sahen sie eine italienische Oper. Doch einte die Landschaft sie nicht noch tiefer. Ebenen. die sie gesehen. zusammengerissener und stählerner in der Spannung wie in den . machte sie düster. sondern sie jagten auseinander. kühl entfernt. Wirkungen vertauschend. war nichts. lauschte auf Ungesagtes. zeigte ihr kaleidoskopisch. Wünschen. Ihre Liebe gliederte sich darin. Gebirg. genoß. Aber wartete nicht mehr in die Ferne. Sie tötete diesen Gedanken und lächelte. die man einsog. gab es keinen Brennpunkt. in den ihr Gefühl zusammenfloß. die Angst und die Sorge. Er frug nach Plänen. die im Rauschen ihr genehm. verwöhnte sie namenlos. Suchte nach Flüssen. Der Schwung dämpfte sich. Dirigierte die Reise. ein Betrug. Der Überschwang kehrte zurück. was ihr selbst nicht bewußt war. die Bilder glitten harmonisch. wenn er ging und kam. kennerisch. was sie durchlebt. Sie reisten. Was sie aus der innersten Tiefe gehoben.Mittag in der Sonne lachte sie über die plötzliche Furcht. standen allein. die das Auto kielte. verbreitete sich. die äußerste Spitze des. gefürchtet. Ein Gleichgewicht kam. der den Fechter zeigte. so dies und so das.

zum erstenmal. und wie unendlich überlegen ihr Gefühl schon dem Augenblick geworden. dort sei der Ruf. Die lange Strecke. Begeisterung. wie leer ihr Zustand schwebe und daß dies nicht sie erfülle. erblaßt fiel ihr Kopf zurück. Ein Gesicht tauchte auf. die sie streiften. und an der Höhe der Kantilenen ermaß sie die Höhe des.Marmorsälen die Ringer. zwischen dem. sie Beschwingendes und Reißendes die Spitze des abends eingeatmeten Gefühls über sich schweben. als ihre Stimme noch das Ziel war und ihre kindliche Sehnsucht glaubte. erglüht. Aber im langen Wachen erkannte sie unerbittlich. Lange lag sie kalt. was sie erstrebt. in dem sie war. Sein kluger Kopf war voll Geist. Aber sie spürte wie Ziehendes. was ein Mann an Liebe ihr geben konnte. fast mehr. daß es sie erfüllte? Es war. was von ihm zu ihr gekommen. aber es blieb unten. was sie erträumt und dem was sie erreicht und besaß. Genügte es? War es so viel. Sie sah es klar. Das Licht flimmerte kühl. traf sie vernichtend. Sie sah den Körper neben sich. edel und schön wie wenige. sah alles sich hinneigen nach der Höhe. sie lächelte. Denn es trat in sie in dieser Nacht. . die lag. und es banden sich die Enden der großen Kantilenen der Sängerin an das Ende ihres erwachten Bewußtseins. nie entfachten. auch wenn die Lider sich schlossen. Sie fühlte alles. Lange lag sie gewiegt von Dingen. Sie drehte um. halb schlafend. zu sehen ohne Rausch und ohne Haß. es verblaßte wieder. Hingabe und Wollust. auch liebte sie ihn.

Dann kamen sie quer durch die Bretagne. Einmal küßte er ihr die Hand. Dann gab er ganz behutsam Daisy die Hand. stieg auf den Tender und verlangte eine Lokomotive. legte ungeschickt den Arm. als in Valence er während des Sprechens die Budjetrede aus Paris erfuhr und eine wilde Kavalkade dagegen aufmachte. fuhr sie heran. Sie fuhren durch die Provinz. Seine Vettern erwarteten ihn mit den Weibern. die in Holzschuhen von einem Bein aufs andere sprangen. sein Geburtsort Libourne. Sie saß in der ersten Reihe. Wieder kamen Olivenbäume. Es war Abend.Der dritte Abschnitt Ein rotbärtiger Mann wartete. nahm sie unter den Arm. Abends nahten drei Laternen. der Mond schwankte langsam durch die dünnen Alleebäume. er stieg ein. Der Parlamentarier ließ sich nicht sabotieren. Sie gab ihm die Hände heraus. Sie staunten sie an. Durch den Süden sprach er von Stadt zu Stadt. sie stieg herauf. Ein Telegramm rief ihn von St. Unterwegs stieg seine Wut. Jeden Tag liefen rückwärtsgeschleudert erleuchtete Säle mit Menschenmassen zurück. Sie lächelte mit den Weibern. bald waren die Lichter hinter ihnen. Er wurde verlegen. Er redete von der Feuerung herunter. Das Personal machte ihm eine Ovation. Neue Chausseen bäumten sich. Als sie . daß sie fast zusammenbrach. sie lachte eine Zeitlang über seine Zärtlichkeit. Er kam aus dem Handdrücken der Komitees direkt in den Wagen. Der Vorsteher meldete das Verbot des Zuges. indem sie sich in den Taillen weit vorneigten. Er aß dann den ganzen Abend. Malo zurück. auf ihre Schulter. die Arme auf den Rücken schlugen.

wurde auf drei Stühle gelegt. Sie fuhren nach Nizza zu einer Kundgebung der italienischen Irredentisten. Sie zog den Mund spitz. der bekam einen Hustenanfall. ging hinaus und fuhr ins Hotel. Er benutzte den Augenblick. Am Mittag schlachtete er ein Schwein. lief auf dem Podium herum und schrie wie ein Bär. Sie ärgerte sich und beachtete ihn einen Tag nicht. die Hand herüber auf ihr Knie zu legen. sie steckten die Gartenhütte an. er war fast heiser. Da holte er den ganzen Saal. verhöhnten den Rotbart. Sofort glitt er hinüber. grinsten. Sein Cousin Louis trug es aufs Postamt. Der Beamte weigerte sich.ihnen ein Schlafzimmer zu zweit anboten. hob den Finger und streckte ihn nach dem Polster auf der anderen Seite. die dem Budjetredner ein Wort ins Gesicht setzte. Mit blutigen Armen stand er breitbeinig im Hof. Dem Saaldiener schlug er in guter Laune auf den Rücken. vor ihrem Gesicht begann er die Hände zu bewegen. hob den Kopf und sah sie mit seinen weit auseinanderliegenden Augen an. sie abzuholen. das man nur in Libourne verstand. In der Versammlung stellte er eine Resolution auf. Sie sah hinaus. . Die Männer stampften wie die Ochsen und rissen die Mäuler bis gegen das Ohr auf. Die Bläue spielte um die Äste mit einer Leichtigkeit. seine bloße Brust dampfte. bis er es tickte. legten ihn auf den Rücken und spritzten ihm aus einem Winzergummi Schnaps in die Gurgel. Mittags spät saßen sie im Auto. als durchdrängen sie sich. lachte sie. Die Weiber klatschten auf die Schenkel. In Toulouse zog er den Rock aus im überfüllten Saal. räusperte er sich nach der Uhr jede fünfte Minute. Er strahlte und wagte sich zum erstenmal dicht neben sie zu setzen. den Bauch massiert. bekam die Arme gehoben. Er sprach kein Wort. Da sie nicht mit ihm sprach. Er ging voll Wut ins Hotel. sein Publikum raste. als sei sie aus Glas.

Sie ging durch das Foyer. Der Frühling stieg mit sehr blauen zarten Morgenstunden aus dem Luxembourg. fragte traurig und kindisch: »Sie haben einen Zug um den Mund. Ihre Blicke kreuzten sich einen Moment. die schmalen Augen wurden ängstlich. An einem Abend. den Parlamentarier zu begrüßen. Sie nahm seinen Wagen. den die Boulevardbäume mit einer blassen Schwermut trugen. stiegen mit kleinen Kerzen und erleuchteten an dem Ende der schwärmerischen Kurve den Himmel mit ihrem . zog ihn von der einen Seite zur anderen. schüttelte ihn und ließ ihn fahren. stiegen Ballone aus einem Hoteldach.Zornig sah sie ihn an. da er nachher sprach. Der Dichter trat einen Augenblick in die Loge. Sofort zog er sich in die Ecke zurück. aber langsamen Schritten der Dichter von dem Pfeiler. ging leis hinaus. Ein trentiner Dichter sprach eine Hymne an das italienische Meer. aber er mußte bleiben. Vom Zug kamen sie direkt ins Theater. Sein schwerer Nacken zog sich ein. Sie sah einen Schatten von seinem Auge. Er schüttelte sich vor Behagen und strich den Bart glatt. trat mit zwei großen. sie griff mit der Faust in seinen Bart. er versuchte einen Griff wie nach einer Magd. er wurde müde und schnarchte. Er tat ihr leid. sah sich. Doch der Franzose stellte ihn ihr nicht vor. Die Verse langweilten den Parlamentarier. was ist?« Sie lachte. Als sie den Pelz um den Hals fester zog an der Tür. Der Raum war mit italienischen Flaggen geschmückt neben den französischen. Nun schritt sie gegen einen Spiegel. als er hinausging. erreichte die Treppe. Daisy stand auf bei der zweiten Nummer.

Sein Kopf war antik-haarlos. Auf der Chaussee lag ein Strauß Narzissen mit einer italienischen Schleife. Der französische Staat ließ ihm als Gast Notre Dame allein läuten. aus dem Theater in Nizza. um ihr zu zeigen. Seine Schöpferkraft sammelte sich in Verkleidungen um sie. daß es sie bestürzte. aber der Zauber seines Hirns verstrickte mit einer Überlegenheit. ihr Wagen bremste und fuhr in den Graben auf zwei schleifenden Hinterrädern. Selbst sein Parfüm fragte nach ihren Wünschen. das die Adria zur Revolte aufrief.Namenszug. sandte er ihr das Gedicht. daß dieser Ehrgeiz und sie das Verehrungswürdigste seien in seinem Leben. die er erriet. da du fehltest. Als sie ihn nicht empfing. . daß er sich aufhob. die Augen tief und umschattet. denn er brachte ihr keine Geschenke. entgegen. Er kam am Morgen. selbst wo er bat. Der kleine Spritzer hatte gedreht und verschwand hinter einer grauen Staubwand. Er kam zu ihr: »Es war keine Schönheit. Später fand sie einen Brief darin. Die Aufrichtigkeit führte sie dicht zu ihm. Vor Fontainebleau machte ein Torpedoauto eine ovale Schleife. denn Daisy lag an Grippe. er drang in das Dunkelste und Träumerischste ihres Lebens und erregte mit der tastenden Verführung seines Geistes.« Er sagte drei Stunden vor Beginn der Premiere ab. In seinen Arbeiten kam ihr mit aller Genauigkeit dieser und jener Tag und Gedanke wieder. nur aus der Frage zum Endgültigen geführt. aber er lauerte auch auf das Unbewußte jedes Reizes in ihrer Seele.

besprach sich. »Zehne«. Er stellte es ab. als sie den Boy bestochen hatten.denn er fürchtete. daß ihre Stimmen Daisy weckten. der erstickt. hob die Stimme und schrie nach ihm: »Schieber«. Vor dem Zimmer stand ein Boy.« flüsterte der eine der Direktoren. sagte der Direktor vom Fenster her. Gegen Morgen kam er zurück. denn sein Gegenüber nahm den Finger nicht von der Lippe. sagte der andere leis und bebend vor Wut. als sie den Tantiemensatz um fünf in die Höhe hoben. Sie war aufgewacht: »Gehen Sie doch«. Er ging leis hinaus. er sagte ihr. zog sie auf den Korridor. »Buffone«. es . es gäbe nur jenen einen.Das Telephon rasselte ohne Unterlaß. »Marquis de la bouche. »Acht«. . . wo er mit den Nägeln das Glas zum Zittern brachte. als sie die Augen schloß. er hatte Schaum auf den Lippen. Da bekam der andere einen Kopf wie ein Puter. . es läge nichts daran. Er zuckte die Achseln. sagte zu. Er machte eine geringschätzige Gebärde. und er wies auf das Gedicht. im Salon. Sie wagte nicht zu fragen.« Mit einer aalglatten Bewegung gab er sofort nach. der niemand einließ. »Drei Monate Reklame . denn diesen Ruhm verachte er. Er schüttelte stumm den Kopf. niedergeschlagen. Daisy schellte. Er ging hinein. das sie auf dem Tisch liegen hatte. der ihn in der Öffentlichkeit reize. vergaß die Beleidigung -.

lächelte nach der Seite. dann die Arme. gegen Mittag kam es heftig zurück. Sie setzte sich in die Ecke. kalt nach innen gerichtet. Im Tunnel verlor sich das Fieber. biß die Zähne in die Oberlippe. Sie sah. bis er auf den Knien lag. ja eine Freude sei. daß sein Erfolg riesig war. sagte sie. Er sagte. drehte sich um und schlug die Hände vor das Gesicht.« Sie nickte ein wenig und schellte der Zofe. sah sie. machte Puppen aus den Kissenenden. als die Augen sich trafen. ging hinaus. Wie sie sich legte. hinter den goldbraunen Ringen entfernte es sich. Sie war frischer. Er kam bis ans Bett. Sie las den Brief. Ein Brief kam. Er senkte den Kopf. habe er die Niederlage gewünscht. Denn ihr Auge allein habe ihm sagen können. Im Schlafwagen lag sie eine Stunde. Im Zug schmerzte sie der Rücken bis zum Knie. Sie . ließ sie tanzen. Das Decklicht irrte in blauen Kreisen um sie. er erbrach ihn. wo er angespannt sich beschäftigte. schmollte mit ihnen. wie er schwankte. den sie noch lag. da sein Blick den ihren nicht traf in der Loge. Seine Augen waren feucht. daß dieses Rufen bedeutend für ihn. linderte sie nur die Sekunde. In der Tiefe. »Laß packen«. Mit dem Frühstück kamen Zeitungen. Er saß auf dem gelben Stuhl ohne Lehne und plauderte den Nachmittag mit ihr. in Decken gehüllt. sagte sie.schien eine Niederlage. Zwei Falten preßten die Augenschlitze gegen die Nase. »Du bist noch krank. »Laß dich nicht stören«.

daß. Der Hirte suchte das Leittier. fuhr hoch. ein langer Frack warf vom Gaskandelaber den Hut hoch. hob sie . Schwarze Männer standen auf der Treppe. Ein Kommissionär mit schwachsinnigen Augen umkreiste sie wie ein Hund und fing plötzlich mit den Armen zu drehen und zu schreien an. über den Platz die Herangelaufenen mit hochgeschlagenen Kragen in die Cafés zurückstürzten. warfen Kinder um. Später drang rote Glut in die Fenster. An der Ecke sah sie die dünne Erscheinung über den leeren Platz rennen. verletzten einen Gendarmen im Gesicht. Es sprang um. sprang durch die Gruppen und pfiff auf dem Fingergelenk. als sie auf der Terrasse standen. Gegen Abend blickte sie vom Balkon. Die roten Lichtreflexe machten eine unruhige Zartheit auf ihren Gliedern durch dies Transparent von rosanem Blut. Da nahte Musik. Die Tiere liefen mit geblendeten Augen an die Häuser. jagte auf die Straße. Ein Radfahrer bog um und fuhr dem Leittier in die Beine. Als er vom Balkon hereinkam. Hinten begann eine rasende Musik. Einige Geiße bockten. Der Regen ward so toll. Daisy ließ sich auskleiden.nahm eine Zeitung. als lese sie. alles verlief sich Die Musik hielt vor dem Hotel. Er hielt die Hände nebeneinander und sah durch die dünne Haut auf sie. knickte die Knie. hielt sie vor das Gesicht. stank aus dem Mund wie ein Fisch. Sie kamen bei Regen an. liefen irrsinnig im Kreis. damit er ihre Schwäche nicht sehe. der Nebel erfrischte. Im Wagen begann Daisy zu weinen vor Müdigkeit. Eine Ziegenherde kam aus der Nebengasse.

Er nahm sie an der Hand. Sie verstand ihn nicht. Der Schlaf hatte sie erholt. sie griff nach seiner Hand. sie stand auf. Die Türen klappten rascher. Er fühlte. »Die Unterbeamten«. »Studenten«. ihn zu sehen. stöhnte er. bald spitz. verfärbte sich ein wenig. um liegen zu bleiben. Beim Anziehen bekam sie Fieber. Dann gingen im Nebenzimmer immer Türen. Später erwachte sie. Sie hielt ihm den Puls hin. als er auf den Balkon stürzte. Sie sah hinunter. »Der vierte Zug«. flüsterte die Zofe. sie sah in sein überhitztes Gesicht. Sie sah ihn nur im Sprung. ein Organ sprach. Sie bekam Sehnsucht. gewölbt und fließend wie Glas. Da sauste er vorbei. frug sie: »Was war es«. . sie legte sich herum. Sie sah in tiefblauen Himmel. rief er ihr zu. schon im Salon. Er stand an ihrem Bett. stand ein fetter Herr und verbeugte sich tief mit einem fiesen Lächeln. In der halbgeöffneten Tür. leis klangen. als sie hinausging. manchmal quatschisch schäumten. die Reden gingen wie ein Bad. Sie schloß die Augen unter der Müdigkeit der Schlafpulver. bog den Kopf zur Seite zum Trinken. das schläferte ein.« Sie begriff im Halbschlaf die Zusammenhänge nicht mehr und schlief sofort ein. es umplätscherte sie aus der Ferne. rief er. »Deputationen«. Singende irredentistische Vereine zogen zum Hafen. Sie hatte Durst. Als er zurückkam. es war Lärm auf der Straße. Immer ging seine Stimme wie ein Uhrzeiger durch die anderen. sie hatte geschlafen in der Zwischenzeit. als gurgle es den Mund voll. »Was wollen sie?« »Provinzen. die herumwanderten.den Kopf aus den Kissen.

von denen die Photos unaufhörlich knackten. als wiege sein Hirn sich in dem Gedanken. Er verlangte Rom. Das Meer schäumte ein wenig. rief Summen ins Telephon. Aus Marmor stieg ein Adler von der Klippe. hatte die Hände gegen die Brust gestemmt. heiß und schwitzend. Im Nebenzimmer telephonierte er nach dem Arzt. Auf seinem Kopf lag eine Entschlossenheit der Wollust. Sie standen wie Zinkknöpfe. trommelte an ihre Tür. Dann sah er sie fragend an. was vorging. bis die Glocken den Berg herunterkamen. Sie zog sich weiter an. ließ sich anders anziehen.dann drehte er sich um. die Beine eine kleine Spanne auseinander. Auf der Triere ward eine Fahne gelegt. Ein amerikanisches Boot suchte ständig die Sperre zu durchfahren. Aber wie er schloß. Die Molen waren schwarz. Dann sprang sie heraus. den er mit großen Rhythmen durchmaß. »Öffnen Sie«. Unter seinen Sätzen aber. einen Spezialisten. als sie zurückfuhren. überkam sie eine sinnlose Traurigkeit. sie fiel fast zusammen. eine solche Spannung lag in seinem Blick. Dann sprach er jene mystische Revolte. legte sich auf den Rücken. kleidete sich aus. streichelte er unter dem Mantel ihre Hand. So lange sie fuhren. In der weißen Glut platzten die Köpfe fast. kam aus der Tiefe des Meeres der Glanz langsam herauf. Eine dumpfe Salve knatterte hinter der Halbinsel. Er hob sie hinüber ins Boot. sagte sie der Zofe. Dann schaukelten Tücher über dem Schwarz. Sie sah nicht. die ihm die Höhe seines Lebens waren. Sie hörte jedes Wort aus dem Theater. Die Menge wartete. schloß ab. Eine Brandung erhob sich am Ufer. Im Halbdunkel . Es dauerte nur kurz. Er trat darauf. Sie ging sofort in ihr Zimmer. Die Schärpen standen grell über den Hemden wie auf Schilder gelegt. Um sie herum lagen Schiffe mit Tribünen.

beugte er sich über das Bett. »Schließen Sie«. Sie lächelte. Er klopfte an die Tür. Dann nach Lyon. sie kam durch ihre Tür zum Korridor. schrie es im Gang. Sie machte das Telegramm auf. Er sprach lange mit sich. Es mußte vom Mittag liegen. im Nebenzimmer flog das Fenster auf. nur bitte er. Das Fieber ließ nach. Er rief durch das Schlüsselloch. Sie nahm eine Nadel. sie hörte einen stehenbleibenden Motor. die Portiere dämpfte es. Er fluchte. Mit dem Fünf-Uhr-Dampfer kam Syg. sagte sie der Zofe. wenn er komme. er störe sie nicht. sie hörte ihn hin und hergehen. Nur sie habe Sinn für ihn. »Der Arzt«. Von da fuhr sie bis Calais. Im Dämmern sah sie auf dem Tisch etwas Helles. durch die zweite Treppe auf den Gang. sein Schritt war beängstend leis. sobald sie härtere Luft atmete. »Welches Unglück«. Sie schritt mit dem Tuch. krümmte sich wie eine Katze. verwünschte den Tag. Daisy sprang auf. Das Telephon rief ihn hinaus. aufs Meer gekommen. Dann ward es still. steckte sie rasch in ihr Haar. las. maß sich die Schuld zu. zielte dreimal nach dem Bild. dann in das Vestibül. ohne aufzuhören. murmelte er. winkend über den Steg auf sie zu. daß sie den Arzt empfange. stöhnte er. bückte sich. Sie brachte den Blick nicht gegen seinen zum Fixieren. daß sie hierher gefolgt. Auf dem Tisch stand sein Bild. Später kam er noch einmal. Sie fuhr über Mailand nach Turin. in einer Stunde war es vorbei. verhalten. *** .

Der Mond flog. Dogo . go -. . dachte sie im Bett. kam in den Mondschein. Der Mond. ein Vogel. war weiß von Metall. Dies aber. Aber es trug sie nicht hinüber. schlug wild gegen den Apfelbaum. Über den Hyazinthen strudelte die Luft in einer Kupferfäule. Dann hielt er. vor deren naher Gewalt das Gelebte zurückfiel. Dies alles brachte ihr die Heimat nahe.go. sobald sie Syg sah und spürte. Die Syringen hingen schwer und rot über den Kies. Sie gingen angeschmiegt durch den blauen Dunst der angefachten Nacht. war nur die Gegenwart der Schwester. verdrehte die Augen. Sie empfand sogar in Vaudreuils Grüßen das geheime Suchen und Fragen. durch den Apfelbaum. Sie empfand Ruhe und Stille. Zwischen den Zweigen des Gebüschs fing das Dunkel erst an und bebte. wenn sie Sygs Hand hielt. wie ein unsichtbar geschlagenes Schild. . . Die magische Tiefe des Glases blätterte sich nach innen in den schimmernden Kreisen und sog den Kiesweg mit den Tulpen in einer Spirale hoch und in sich auf. daß sie sie unbefangen zurückgab. .«. was sie froh machte. Die tiefgesenkten Gartenfenster brachen mit runden Quecksilberbogen aus den Säulen heraus.-. . Die Unruhe war gewichen. Sygs Figur und Stimme. schnurrte und steckte den Schnabel zwischen die Flügel. torkelte in ihm über die Wiese nach einer Maus. Bienen stürzten in die Höhe und von ihren übervollen Poren schaukelten hochgetragene Blüten langsam und taumelnd in das Wasser zurück. schrie »Do . sie hatte nur Abwehr. Aus der Gartenhütte taumelte ein Gegenstand mit unheimlichem Schütteln. aber sie war so sicher. zitterte durch den Himmel.

obwohl kein Wind ging. den Ameisenbau. Der Ton ging hinaus. wie der bebende Rücken eines Tieres. Die Nacht wurde immer wärmer und durchsichtiger. als lausche sie: »Und Well?« frug sie und horchte hinterher . in das wollüstige Grauen. Sie lächelten sich in das Gesicht.Elfmal schlug die Uhr. hinüber. . Die Uhr schlug. Wie sich die kleinen Dinge. schon traten die Figuren vor der hintersten Hecke deutlich heraus. . aus ihrer Erinnerung hoben. herüber wie Bälle. . die Gouvernante. . »und Well? . wo der Glanz nicht nachließ. Syg konnte nicht schlafen. »O«. die Bäume. legte sich herum. Der Balkon war mit wogendem Lichtnebel über den Kletterrosen zugezogen. Vor dem Fenster schwankten Weidengerten auf und nieder. die vertrocknete Fischkugel. Der große helle Raum stand voll Mondstaub. Stück auf Stück der Jugend gaben sie sich in die Hände. . Vögel sangen. daß die Jahre hinaustraten zwischen ihnen . Das Gras begann zu leben. nun stand der Mond mitten im Rahmenkreuz und durchstieß gelb und flutend das Fenster. . Im Scheitel der Nacht hing der Mond fröstelnd und starr. den Kopf noch an der Brust. .« Syg sprang aus dem Bett. und spielten sie sich zu . schmolz sie das Gefühl zusammen. dünn und silbern. Daisy richtete sich auf. deren zärtliche Erinnerung sie am sorgfältigsten erfüllte. die Bettseide wurde ein Netz von zartestem Weiß. flüsterte Syg und führte die flache Hand über das Geländer. Tage flogen auf und hoben sich in sanften Farben wie aus Strohhalmen abgesandte Kugeln und schwammen in den Garten hinein. und der Tau glühte mit einer hingegebenen Leidenschaft an der Erde. . Daisy bog sich aus ihrem Bett über Sygs klares . Nun begannen im Boudoir die Silbersachen zu leuchten.

denn in jenem Wechseln der Körper und Erscheinung fühlten sie hingegebener die Harmonie. Die Uhr schlug. Sie schellten nach dem Frühstück. Ärgerlich rief Daisy: Pha . Sygs blaues Haar wallte um das ovale Gesicht. die tief und wundervoll ausgeschnitten und mit leidenschaftlichen Schatten befiedert waren. . . Sie sah mit den Augen. Sie war zu faul zum Aufstehen. Freunde vertauschten sie.« »Arme. . Sie empfand. die Syg gelitten. denn die Erinnerung der Schmerzen. In ihrem Weiß lag ein violetter Schimmer. sie hatte das Kinn auf die Hand gestützt. Der Kutscher stammelte. . Syg?« »Acht Wochen. Sie wies nach Syg. Sie empfand das Glück dieser Gegenwart mit einem berückenden Gefühl.« Sie legte den Kopf an Sygs Brust und liebkoste sie mit der Wange. »Wie lange hattest du Fieber. als sei es ein eigenes Leid. Die Zofe brachte es zuerst Daisy an die linke Seite des mit breiten Stäben gegliederten Messingbettes. lux . dem Mädchen zu. .Gesicht. Aber dies band sie nun erst aneinander. Sie wurden ohne Pause verwechselt. Die Bonnen kannten sich nicht aus. Syg gähnte. Das Mädchen sah verwirrt von einer zur anderen. daß ihr Kopf wie ein Spiegel denselben Ausdruck trage. doch wirst du in Firenze nichts tun wie liegen und blaue Luft atmen. reckte die Arme. zog die Beine herauf und schüttelte die Locken. quälte sie in dieser Stunde der Seligkeit mehr.

ging hinaus. Sie dankte. Syg zu rufen. Sie zogen sich verschieden an. Syg blaßte ab wie ein Pierrot. Kette. Daisy ging mit anmutig erhellten Wangen. die Korsetts. sagte ein junger Kanadier. Syg hatte eine Grimasse. Syg kam in einem blauen Schneiderkleid wie von der Straße. John?« . Syg trug die Haare hoch um einen dreigezackten Pfeil. Die Tür ging auf. Daisy zog sie unter einer Perle. sagte sie. halb über die Ohren und scheitelte den Kopf. Sie tauschten den Puder. Da gaben sie nach. »Sie baten mich. die Kette zu besorgen«. »Es war meine Schwester«. sie tauschten die Rollen. Sie trug ein silbriges Abendkleid mit Schwarz. machten sich unähnlich. die Rotstifte.Sie lachten sich an vor dem Spiegel. der Wind schmiegte sich in die kleinen Blumen des Battists und der Boa. Daisy ging ganz weiß. Umsonst. Doch wie sie sich bemühten. reichte Daisy ein Etui. die über der Stirn lag. Syg trug dunkle Seide. Sie kam zurück mit Goldpuder und einem roten Samt. gab ihm die Hand und frug: »Haben Sie meine. stieg die Verwirrung. Er überreichte es ihr.

jeden Morgen freute sich Daisy und jeden Abend litt ihr Gefühl. . frug er. Sie faßte ihn unter dem Kinn. Dann frug sie wieder. vor ihr ein junger. und Dogo saß in jedem. Sie preßte die Hände in die Hüften. dabei bewegte sie die Nüstern .« Syg klatschte in die Hände. Jeden Tag schob Syg die Abreise hinaus. Er sagte einen slawischen Namen und zischte. . und da er ein geschärftes Ohr hatte für das herbere in Sygs Organ. biegend: »Wozu die Komödie?« Sie gingen auf die Veranda. schlanker Gärtner. das um Syg Sorge trug und doch nicht vermochte. Sie tollte und sprang um ihn herum. hündisch. Sie hob den Finger an die Lippen. Unter ihnen stand Syg.Verblüfft sprang der junge Mann auf: »Haben Sie noch eine Schwester und wel . Daisy empfing ihn. den Rücken weich. Sie frug ihn. Er kam nach einer halben Stunde. Die Tage gingen wie ein blauer Mond nach dem anderen am Fenster vorüber. Ihre Bewegungen waren in diesem Augenblick ganz unerlöst und kindlich. richtete sein Auge nach ihrem (denn er schlug es nieder) und horchte angespannt. verzog das Gesicht. auf dem Zweig des Faulbaums sich schaukelnd. Syg nahm den Hörer. schüttelte den Kopf. daß die Ellenbogen nach auswärts standen und lachte. nahm ihn bei den Ohren. Fribaurt rief an auf der Durchreise. sich von ihr zu trennen. er sagte etwas. schenkte einen Kognak ein. Er sah ihr von unten in die Augen. Sie schüttelte den Kopf und lachte noch heller.

Aber Fribaurt.in Spott. mit dem Syg den anderen angesehen. der stark nach einem süßen Wasser roch. als ob schon die Entfernung eines Zimmers. Daisy preßte plötzlich die Hände fest zusammen: »Fribaurt fährt Donnerstag nach Italien . sah es nicht. Dann wurde er ganz blaß. Er ging. Er errötete. Er hielt an. Aber Daisy vergaß den Ausdruck nicht. zuckte kaum deutlich die Schultern.« Sie stockte. daß du bleibst«. Mit einem seltsamen und nie gesehenen Ausdruck sah Syg an Fribaurt hinauf und wieder herab. fuhr ihm die Grenze der Stirn entlang. denn sein Blick folgte dem Gärtner. sagte sie stockend. .« Auch ihre Locken hingen gefächert in die Stirn. der in den Büschen verschwand. errötete und blickte hinauf. als sie in den breiten Mondstrom hineingingen. Sie winkte. dann schrie er mit voller Stimme: »Zsigis«. Syg blieb ganz ernst. Oben blieb sie stehen: »Pony« . wandte sich um. Sie blieb den ganzen Tag dicht neben ihr. rief sie. hob die Hand. . dessen Rotunde in . sagte ihm etwas ins Ohr und ging lachend die Treppen zur Veranda hinauf. »Ich danke. »Warum nennst du ihn Pony?« »Wegen der Haare. . der Raum einer Wand sie trenne. Sie kamen dreimal um das Bassin. .

Ein Herr mit einem Notizbuch zog den Hut. die sie gehört und die nicht ihr galten. das vor dem Café konzertierte. sondern Daisys Leben herausrissen aus Stunden. Das Gras war blau und Dogo hing in einem Kreis von Fächerschatten. Zwei Tage sprach sie kein Wort über den Vorfall. Aber die . der unter ihren Füßen schwebte. Sie sah in ein vorübergleitendes Auto. Sie sah um. Aber auf der Treppe zögerte ihr Fuß. er sprang in sein Auto. daß auch ihr Wunsch nur Syg halte. Sie nahm ihr kleines Stilet. Daisy stumm vor dem Glücksgefühl. verdeckte das Gesicht. die Leute blieben stehen. sie sah seinen Bart zittern. stieg an der Madeleine aus und suchte zur Oper zu ein Geschäft. Dann fuhr sie heim. Als sie um die Hecken bogen. Sie spürte. Sie saß eine halbe Stunde vor einem Whisky. Ein Herr sprang heraus. Aber sie sagte nichts. Sie gingen hinein. Aber die Worte. als er schrie. fuhr zur Seine. entfielen ihr nicht. schloß das Tor. Ein Photograph knipste und kurbelte neben ihr. »ich freue mich. besuchte eine Dame in der Avenue Wagram. drängte ihn bis an den Rand. Sie machte eine rasche gewandte Bewegung.«. sagte Syg mit plötzlich ganz erhelltem Gesicht. Nachts setzte sie sich neben Daisys Bett und sah sie stumm an. Am nächsten Tag fuhr Syg im Métro zur Etoile. glitt zwischen dem Haufen durch. die sie nicht ahnte. in höchster Erregung auf sie einsprechend. das diese Antwort ihr gab. daß du dies sagst. »O«. wie unrecht es sei. stand der Mondschein gezackt als Segel über dem Garten. Sie lebte neben Daisy.Marmor glühte. mitten in ein Orchester.

ihre Lippen verzerrten sich. Ein maßloser Schreck. »Du hustest?« frug Daisy und fuhr aus dem Schlaf. Sie gingen nebeneinander durch den Garten. Die Räder rollten. Sie fuhr zurück. daß sie die eine Hand mit der anderen festhielt und geschlossenen Auges zurück sich warf in das Polster. Sie lag lange wach. sie bangte um die Schwester und wagte nichts zu sagen. daß sie reise. Daisy sagte kein Wort. schloß sie wieder. Sie las. Sie nahm die Zeitung. Sie verstand zum erstenmal. denn sie fürchtete. schlanken Beinen der Gärtner. Eine schmutzige Faust reckte sich in ihren Wagen. daß dann das Helle aus dem Himmel falle und die Kraft daraus lösche. die Ruhe wankte. Wieder spannten die Motore sich an. -. Sie fühlte. den Blick unbefangen auf Daisy zu heften. Sie stiegen ein.Sie sah die . als sie fuhr. Zwischen den Winden und Bohnen stand mit hohen. Ekel schüttelte sie. dann Zorn verdeckten ihr die Augen. Syg schüttelte den Kopf. Plötzlich öffnete Syg die Augen. Sie gab den Sou. wie die Unbefangenheit riß.Worte spannten sich zwischen sie und die Schwester und trieben sie auseinander. Daisy preßte die Lippen. Sie vermochte nicht mehr. Mittwoch Nacht sagte sie. Der Wagen stockte im Lauf eine Sekunde. als die Schwester schlief.

die er aus der Provinz. wie lind es sei. Mit kaltem Grauen empfand sie die Einsamkeit. als klirrten Ringe auf der Diele. gleich einem verlassenen Tier. die sie sich vorgeredet jede Sekunde des Daseins und der Gegenwart der Schwester. Sie fröstelte. wohin er vor dem Skandal geflohen. Woran ihr Herz (sei es auch nur wie ein Traum) und unwissentlich trotz des Hasses gehangen. wenn sie weinen könne. . wie sie. sie begriff die Verwechslung . Aber sie konnte es . gedrahtet. In der Tiefe des Gartens stand Pony und arbeitete. Sie blieb zurück. nun lag es nackt verschwunden. Jugend und Heimat fielen an ihr nieder. sah die Photos. der Wagen rauschte in den Garten. Seine Beine und seine trainierte Brust wiegten mit den elastischen Ruten der Büsche und Stauden. um eine Lüge beraubt. die Folies Bergères trugen die Nummer in ihrer Revue. allein sei. hart. . die die Kinos von seinem Überfall her spielten. Das tiefe Fenster hinaus nach dem Bassin lag wie ein niedergelassener Vorhang. Der Abendnebel flammte den Geruch der Erde rötlich um seine Hüften hinauf. Es kam ihr. Einsamer und verzweifelter schluchzte sie auf als jede Stunde. In der Ecke unten unflätige Telegramme. Sygs Zug glitt irgendwo in die Dämmerung und aus ihrem Leben. Sie warf die Hände gegen die Brust und empfand zum erstenmal. Sie saß auf der Diele.Karikaturen auf den Parlamentarier. Sie biß auf den Daumen vor Schmerz. die sie gelebt. aus der die zarten Gefühle weggeschwungen.

Nichts hielt sie. Daisy ging zu Léons Tisch hinaus. Aus der Tiefe des Blutes kam ein Strom. Im Spiegel sah sie die zögernd Eintretende. Sie hob den Schleier. deren zügelloses. Es genügte noch nicht. Sie kam und bat. die sie fast berauscht empfand. Das Fenster lag wie eine aufgeschlagene Terrasse in dem Garten. Die Lippen bebten übereinander. die den Atem benahm. gab Verantwortung für ihre Handlung. zog Rot über die Lippen. Tritte schlichen herauf. das ihr eine Kühnheit verlieh. Ihre Augen trafen sich in dem Glas. die zwischen den Stühlen schaukelte. Dogo schrie in seinem Ring und stieß die Flügel gegen die Wand. bedingte ihr Tun. In der Toilette brannte eine weiße Flamme. Mit einer zerstörerischen Wollust empfand sie ihr Ausgestoßensein. *** Zwischen dem dritten und vierten Tanz hob die Kleine. In dem Gesicht der Tänzerin ging ein Schreck auf. zart wie eine Libelle. Nun trat Pony aus dem Dampf ins Helle. Sie stand auf. Beim Hinausgehen fragte sie den Kabarettportier nach ihrem Namen. Streifen sie zu Gelöstheit erhob. als zerbräche er Glas. Sie bestellte sie in das Hotel. Daisy ging hinüber. Sie fühlte sich frei und verantwortungslos mit einem Male. stehend die Hand nach der Seite. daß Daisy ihr den .nicht. Sie begann zu winken. sie flüsterte etwas und glitt zurück. der sie zu einer Unbedingtheit zwang.

Auf der Rückfahrt suchte seine Hand nach ihrer. Daisy wußte jede Bewegung des Attachés. Augen. sie stieg in das Wasser. Daisy nickte gleichmütig. Als ihre Hüfte unter den anderen erschien und in der abendlichen Dämmerung in die Tanzschleife wogte. Er konnte sich nicht helfen und stammelte Flüche. sie tanzten in den Garten. wenn sie abends frei war. der Mann besinnungslos auf dem Kiesbeet lag. seine geheimen Sätze. erhob sich. ihre Haut aus dem Wasser heraus selbst trübte ihm die Augen vor Erregung. der Montblanc steiler am Horizont. Ein großer Steuermann von der savoyischen Linie faßte sie. schenkte ihr Strümpfe. Sie ging am Abend mit Renée in den Florissant. Sie fuhr mit Léon baden. prüfte sie mit einem Blick. Die Augen der Männer . sie führte. Sie ließ nicht nach. durch den er die Kugel gesandt hatte. kommandierte sie. Kam sie mit hochroten Lippen durch die Rue du Purgatoire. brach die Finger fast an ihren Korsettstäben. bis sie langsam mit zitternden Knien hineinging in den Dampf. umgab sie Gedränge. Sie tanzte mit starrem Blick. Sie sah zitternd auf den gefalteten wollüstigen Mund der Frau vor ihr. aber es reizte sie nicht. seine Lieblingsworte. Zwischen orangenen Lampions drehten Matrosen und Mädchen. Sein Kopf fiel auf ihre Schulter und er schlug sie auf den Arm. ihr Zofenkleid machte sie noch herber. er mußte wenden. »Das andere Ufer«. sie schwindelten. Er taumelte.Ein Kolonialoffizier erschoß sich. schäumte. fiel in das Knie. das ihren Körper aufsog.Mann nicht nehme. sie bog in den Vorsaal. einen Ring von ihr auf der Brust. ward der See eine Tönung blässer. -. Hosen. ein Band umgab sie. kam Renée herauf. Blicke. Oft. Bald hatten sie kein Geheimnis. Dessous.

die eine wundervolle Sehnsucht in seine Seele zeichneten. Sie ging mit zwei weißen Windhunden durch die Palmgefieder des Parc des Eaux Vives. ihr Blick tauchte in den eines ganz jungen Studenten. verzückten ihn. »Hast du die Harmonika?« Er nickte. Aus den Weinbergen glühte blau die Sonne. in die vier Bäume des Eingangs geschnitten. Hinter dem Strohdach sank die Vogesennacht feucht und traurig. Nur ein scheuer Blick nach aufflatternden Vögeln zeigte. Sie lockte unter seinem Fenster. daß er ins Wasser sprang und am Ufer schreiend davonlief. begossen. ließ sie seine Lippen ihn aufmachen und legte ihm .wanderten ruhelos nach ihr. trat hinaus vor die Schnüre von Lichtern. sogar eine Stelle und nahm ihm mit einem Brief die große Sorge. bestellt. kehrte langsam um. Ihren Namen mit Ranunkeln gesetzt. Sie blieb stehen. Verkleidet im Mannskostüm bei einem Ball jeute sie im Kursaal. Kuheuter und Wiesen rochen unter dem roten Mond. den sie ihm geschenkt. Er hatte den Garten. »Ich schreibe deiner Schwester«. Sie arrangierte ihren Hutkauf. Ihre langgeformten Knie. Als er in die Hecke ihr nachstieg. Auf einer Bank saßen Léon und Renée. über dem Rhein lagen die Schwarzwaldtage mit silbernen Wolken. geschnitten. die die Fassade umlohten. daß er Sehnsucht hatte. All seine einsamen Tage erstanden als Monument seiner Liebe. Auf der Höhe des Belchens ihr Wappen mit Steinen zusammengesetzt. sagte sie am Morgen. Sie stiegen hinunter am Morgen. er fuhr sie hinaus. Sie fuhr zu ihm. Über den Grat der Vogesen rollte die purpurne Kugel groß und träg. Ein Zug seines Mundes erinnerte sie den Abend lang an Pony.

gab ihr jeden Tag das Neue. die Insel umrahmte und überschwungen blieb von unwahrscheinlichen Schwanenherden. verehrte sie wie eine Mutter. als nach einem Gewitter ein Bach neben dem Haus herabstürzte. glänzten einen milden Schein. Er spiegelte sich im Rücken seines Zigarettenetuis. ein Herr. flog darauf Daisy an den Hals. legte dem Kellner den Absynthstrohhalm über das . zusammen diesmal. Sie fuhren zurück.Auf dem Balkon saß Renée im Lederstuhl. Er blieb am Geländer stehen. sie fand ihn schöner als je.seidenschwarze Brombeeren eine nach der anderen in den Mund. Sie bekam Sehnsucht nach Wasser. schaute träumerisch in den tiefblauen Schuß. ward traurig am Abend. der aus der Brücke kam. Ihre Atropinaugen. saß auf den Bäumen. sahen nach. sie starrte auf Pony. indem seine Seele zum Schutz dicht an ihre sich schmiegte. Ringe kamen. riß den Schwanz der Hühner aus. Neben ihr zwischen den Hunden schritt Pony in weißen Hosen und Schuhen durch die Rue du Rhône. er fürchtete sich vor dem Unbekannten. Seine Tierischkeit. die Knie hochgezogen. Der Abend schoß durch die Platanen. die die einfältigen schönen Formen der Natur edel befolgte. Sie pfiff durch die Zähne. An der Brücke flog eine Autotür auf. kniff ein Fünffrancstück ins Auge. Zwei Passanten blieben stehen. als sause eine Kugel in einer gebogenen Schiene. Nadeln für ihn. Er tollte in die Gesundung. indem er die Kurve nahm. roch nach Schweiß und Erde. starrte sie an. Sie saß an seinem Bett. der feucht und schmal und rot war. Renée legte die Gabel hin. Er erbrach sich nachdem er zu viel gefressen. wusch sich nicht. das ihm Leiden brachte. tief untermalt. -.

die Muskeln des Leibes ebbten zurück und wurden spiegelglatt. in die Rhône. Pony sah auf das Wasser. war seine Stimme rauh und biß sich durch die Dunkelheit. tauchte aus dem Licht. Schwärmerische Raketen überwanderten den immer neu geäderten Himmel. Die Hüften malten sich unbeweglich und zart in die Schatten. blieb einige Minuten von einem unaufhörlichen Zittern durchflossen. ihre Weiße verblich am Abend mählich der Blässe ihrer schimmernden Haut. ihre Leiber bedeckten sich. hinaus. sie küßten sich -. Eine Kette von Schwänen verfolgte das Boot. Am anderen Tag mußte Jérôme sie rudern. im Sweater ohne Kragen und Ärmel.»Warum brachtest du mich her?« frug Pony schauernd in ihrem Arm die Nacht.dann kamen die Lenden in ein glücklicheres beruhigtes Schweifen. Auf den Fußspitzen wiegte Renée erwartend den ganzen Körper langsam über die Lehne. fuhr mit einer kreisenden tollen überschwingenden Eile wieder hinein -. Nur der Rock rauschte. Eines Nachts brachte sie von den Anlegeplätzen vor Versoix Jérôme mit. Sie sah immer . daß das Geräusch einer Fliege im einen Raum im anderen noch lauter scholl.Ohr und breitete die Arme aus. Sie tanzte nur noch mit den Knien. sie schwangen atemlos. Ein Konzertstück wie eine rosa Wolke lag mitten im See. Im Zimmer nebenan lag Pony. Die Küste wich zurück. dann immer um ihr Haus. die den Körper in einem fast gläsernen Taumel ertrugen. Selbst wenn er flüsterte. zurück. um die Insel. Sie legte die Kleider langsam ab. die Wand war so dünn. Plötzlich wühlte sie den Bauch in den Mondschein. bebte in der Wage der Hüften in einer pfeilschnellen Schwingung. fast ohne Atmung.« Er schloß die Augen. Sie lachte: »Reizt es dich nicht zu größerer Liebe?« Sie zog ihn auf ihren Mund: »Pony. Daisy preßte dagegen.

Als der Zug weg war. Sie sagte kein Wort. befreiter. Sie kam mit Pony wieder und den Hunden am Abend die . Sie bedeutete ihn ruhig. daß das Opfer. aber er strich sich damit aus ihrem Dasein. dann sagte sie auf sein Drängen. lag er verzweifelt im Boot vor ihr. weil sie Léon liebte. Sie ging hinweg über Pony. Sogar das Wasser erhielt eine Feierlichkeit und schäumte leicht in dunkler Erregung. Abends ging sie einsam und allein nach Haus. Sie schüttelte den Kopf. mit ihr zu reden. wie sie mit langen braunen Beinen immer tiefer hineinstieg. beim Segeln. Aber Renées Geschrei machte sie müde am anderen Tage. Ihr Hochmut ließ ihn bei diesem Namen eine Bewegung machen. sah sie einen Männerschatten am Bahnhofeingang. Am Abend ging sie zum Zug. wie er es wage. wo die braunen Halsmuskeln wie Fächer zusammenschnellten. auf den Quais. Auf der Terrasse des Café du Nord ballte Léon die Hände und hörte auf zu atmen nach seiner Frage. berührte ihre Hände. denn sie tobte in ihren Zimmern. als lege er dies nebenhin als ohne Gewicht für sein Leben. die Bernsteinkörper in seinen Augen ihr gegenüber erstarrten. Zu sich selbst. Daisy sah sie lange an. Die Zarte irrte wie ein Vogel auf den Balkon gegen das Blaue und zurück in das Zimmer. Léon griff sie stürmischer an. Renée weinte gerührt an ihrem Hals. Sie zeigte nichts. schaute ihn einen Augenblick an. ihr nichts bedeute. Als Léon von der Gesandtschaft in Bern zurückkam. habe er doch Renée.auf Jérômes Nacken. ihre Schuhe. gab ihr Geld und zwei Koffer. sie nickte mit dem Kopf. Die Schwäne geleiteten sie noch eine Weile in der Dunkelheit am Ufer. mit dem er sich brüste. sie ließ eine Sekunde schweben. denn es sei eine Selbstverständlichkeit und ohne die kleinste Verpflichtung für sie.

Auf dem Tablett kam mit ihm ein Brief. Sie sprang aus dem Bett: »Gut . In der Betäubung des irrsinnigen Suchens fiel Gelebtes sofort hinter sie. Die Landschaft der Woche vorher. Pony zu erschießen. hinter sie. den sein Geist nicht hatte. das Haus. Er kam als Sieger. die Hand am Steuer. mehr voll Liebe zu Pony wie je. sein Auge den fiebrigen Wahnsinn bestätigte. daß sie schräg standen. wenn sie ihn nicht verjage. In dieser Nacht weigerte sich Pony zum erstenmal. Pony zu verlassen.Anlage her. Sie zog die Augen an. Enttäuscht von der Brust eines glatten Fischers kam sie von Beaurivage. Leidenschaften verschwammen wie nie geatmet nach Tagen. Daisy nahm ihn. . den Großschot in der anderen seilend. du wirst Bonnen wieder haben. schwor. Er nahm einen Wagen. an die Tänzerin zu denken.« Am Abend kreuzte Léon Ponys Abreise. in ekstatisch erhellter Nacht. Als Léon. Erstaunt sah sie Genf wieder auftauchen. tiefblau vorüberströmte. als die Rhône sanft. sie hatte ihn nicht begleitet. sein gequälter Körper gab ihm Mut. schon die Dämmerung aufnehmend. Der Morgen fiel prall und von seraphischer Bläue in die Schwebe getragen auf den weißen Ufersand. ihre Gedanken prallten schon im Wesenlosen. »Welche Eitelkeit in . . »Gab ich nicht Renée?« Es verstörte sie eine Sekunde. Léon flehte sie an. Doch glitt es schon weiter. in der der Mont Blanc wie ein weißer Ballon schwamm. jagte. Am Morgen war sie verreist. als Léon eintrat und legte ihn sofort wieder zurück. Kalt vor Zorn verließ sie ihn über die Drohung. wies sie ihn zurück mit Nein. während ihr Anfang noch biegsam und stählern mit den Schneebergen glühte.

Léon schmiegte sich manchmal durch die Dämmerungsschatten draußen. kamen im Bogen heran. er fletschte die Zähne. Daisy trat auf die Rampe des dunkel gewordenen Hauses. Ein Pferd stände bereit. ohne sie zu sehen. Sie lauschte. Sie bückte sich. sie gab die Buketts. kam in ein Zimmer.« »Was ist das?« frug Jérôme. Zwei grüne Lichter bewegten sich auf dem Anlegeplatz. wo . blickte starr und ging hinaus. Ein Kreuz mit Ametyst auf Rosenholz. Im untersten Fenster sang eine weiche berückende Männerstimme: »Andulko me dite --vy se mne libite . strich Jérôme in das Haus. zog ihn wie einen Hammel am Fell. höhnte sie und wandte sich um nach dem Shawl und dem Spiegel. Bestürzt. . blaue Ausschnitte über dem Salève. schrieb man. sah Augen. lag auf ihren Kissen. die erzittern machte. Ringe in Blumen . Die Schrift war von Syg. Sie lachte. kurz und farbig blitzten Blicke in ihren. . Eine Yacht trug ihren Namen am Lee unter dem Fenster vorbei. dem Zimmermädchen. . um das die Brust des Wassers langsam stieg und fiel.Ihrem Gesicht«. Plötzlich hob er den wirren braunen Kopf und lauschte. Sie atmete. stachen ins Wasser. Sie pfiff. zerschmettert kehrte Léon um. in dessen Kurve ihre Seele unermüdlich schwang. vom Athos. nahm eine Vase und schlug sie hin. hob den Brief auf. An Léon vorbei. Sie ließ ihn in das pfaublaue Wasser hinunterflattern. Am Morgen brachte sie Pony selbst in die Bahn. »Einer der Hunde?« frug sie ihn. schon entrann es zu anderem. wer in ihren Kreis trat. Am Ende des Zimmers hielt er. . Pony war zurückgekehrt. Eine kalte Verschwendung trug die Luft jedem aus ihrem Leben zu. Irrsinnig eines Abends erstürmte Léon die Treppen. Tage. Es floß zurück wie in einen Bogen.

erhielt eine ihrer Hosen. konnte nicht alles zahlen. Er flehte. erstarrte er. verlor. Als sie ihn aber ansah. »Wäre ich eine Agentin?« Er zuckte die Achseln. den Geheimnissen des Berufs. ließ er die Hände sinken. Er folgte. sie schloß einen Vertrag. Sie frug ihn nach seiner Arbeit. Sie legte den Arm auf eine Schulter. Wie sie in den Wagen stieg. unsichtbar durchglüht trat sie zögernd ein wenig zurück. Am Abend spielte sie in einen Mann verkleidet auf einem Kostümfest. legte ihm auf. schon war ihm alles gleich. bat ihren Partner mitzukommen. sprang Jérôme hinter einem Busch heraus und schrie: »Hure«. Sie wollte den Skandal. die Stellung. schluchzend fuhr er damit im Zug. Die Fräcke im Saal glitten durch einen dünnen silberbläulichen Rauch. Dann überlegte sie. schloß ab. Er neigte sich über ihre langen Finger. sein Leben. Die rote Weste eines Dieners leuchtete hinauf neben ihr unter einem zehnkerzigen Halter. klingelte. Seine Nägel ballten sich in die Handflächen. er ward ohnmächtig. streifte die Kleider ab. Doch er sah sie nur entfernt wie immer. Der Wagen rollte. Sie trat mit ihrem Partner ein Treppenhaus mit Marmor hinauf. Als sie die Treppe zurück herunterkam. Sie eilte hinaus. der blasse . den der Atem des Tanzes und der Getränke schon zum Rausch gemacht hatten.sie las. Sie kam als Frau. Er wartete im Vestibül. an den »Kleinen Pferden«. daß er sie mitnahm auf die Gesandtschaft in Bern. Er kompromittierte seinen Namen. Er hatte wenigstens dies. Etwas blaß. aber sie sah die geheimsten Akten. schlug sie um den Nacken und lief brüllend davon. Vorher bestach er die Zofe. Seine Familie steckte ihn in ein Sanatorium. Sein Diener erzählte ihm von dem Kreis und den Monden auf ihrem Leib. Er hatte sie nicht gehabt.

zerrinne haltlos zwischen ihren Händen. Zerfetzte Trümmer lagen um sie. bräche ein wie in Eis. sie glitt hinaus. Unten im Garten hörte sie deutlich eine Frau weinen. Der Mann hielt sie. wie sie Stück auf Stück verloren hatte. . Sie zuckte kaum merkbar die Schultern. Sie stand auf. begehrt im Blut . Es fiel ihr ein. Sie hatte ihn kaum bemerkt. der wie ein Mädchen tanzte. Allein es drang auf keinen Punkt in ihr ein. Perlmutten flauschte im Mondschein ein Segel vorüber und rückte ins Dunkel. legte den Arm um sie. Sie versuchte nicht. Es war. Lächelnd glitten sie Ring auf Ring herum. Sie trat an das Fenster. der ihr Gefühl bewegte. . was sie gesehnt. Eine Bank. . unter dem Schmerzenston brach es zusammen. Sie hatte einen Brief eingesteckt. Sie sah. Mitten im Saal schrie der Mann ihr nach: »Hure« . als zerschmetterte es etwas in ihr. Sie starrte vor sich hin. Sie hörte es zum zweitenmal heute. es knallte um sie zusammen. . ihr Leben weg. Es war. An einer Ecke des Saals fiel ihr das zweifach gesagte Wort mit einem Mal ein und sie setzte sich. Ein olivenfarbener Jüngling. Ihre Glieder wurden kalt und abwesend wie oft in unerklärlichem Wechsel. Ein Mund fiel auf ihre Achsel. als ströme mit dem Weinen in dem Busch. Vorbei schon. sie öffnete ihn. als sie sich umzog. ihre Gedanken kreisten irgendwo entfernt. Sie zuckte zusammen. »Ein Opfer«. gewiegt von einer Klarheit der Füße wie nie in diesen Sekunden. »Hast du mich nicht wahnsinnig gemacht?« Sie schüttelte den Kopf. lächelte ein übergroßer lässig gebeugter Herr im Monokel. Schon suchten an seinem Mund vorüber gleichmütig ihre Augen nach Neuem. gedacht.Schein einer Nische umglitt sie. sich zu wehren. »Was?« Ein verzweifeltes Gesicht krallte sich in ihr Auge. Das faßte sie wie mit Schrauben. . es fiel ihr nicht ein.

Sie stand in einer wunderbaren Empfindung. daß ihr Schmerz sie erhob und verband. Ein Glücksgefühl überfloß sie. Dann ging sie hinein. Sie schauten sich an. Schon rissen die Wochen hinter ihr wie unwirklich und ihrem Wesen ungehörig sich ab und stießen ins Wesenlose. in ihr lag mit einer stillen Verantwortung. was Hülfe bedurfte. . Ihr war. wie in ihr die Verzweiflung und das gierige Suchen brach. sondern entflammte sie zur vollen Anspannung. und daß. Sie fühlte sich elend wie nie. aber gleichzeitig verband sie ein Strom ungekannter Süßigkeit mit der anderen Weinenden. als sie erkannte. Sie empfand. wie plötzlich ihr Schicksal sich zusammenlegte mit Tausenden von Menschen. Ein Gesicht kam zurück von der glatten Fläche. und jedes Leidende. Aus der Tiefe des Elends aber zog sie ein Gefühl von einer ergreifenden Harmonie in die Höhe. Demütig grüßte sie den Fall der Jetée. aber die Schuld. daß die Stimme versage. Sie sah die Welt plötzlich anders. Sie schaute lange unter der vorgehaltenen Hand ins Wasser. wie sie verzweifelt gesucht auf der Jagd und mit den greifenden Händen. die nichts übertraf. das träumerische Schleifen der Schwäne. wie angezogen von der anderen Stimme. konnte sie weinen und je länger die Tränen über ihr Gesicht strömten. Es war ihr. die Neigung der Berge. in ihrem Herzen in dieser Nacht und ihr Herz drehte es in einem wunderbaren Stolz. Es stieg eine Kraft aus ihrem Elend. drückte sie nicht.Da erst. wie. Herauf kam der Kleinen Gesicht. die sich in ihr bäumte. fühlte sie. als ruhe die Achse alles. an die sie nie gedacht. die sie empfand. als stehe sie auf anderem Boden. jede Kreatur dicht ihr Herz berühre.

« rief sie an der Gasse. . ließ sich langsam zwingen. gab sie ihr.Sie hatte ein anderes Gesicht gesehen. die Manikure. Schmuck versteigert. Die lehnte ab. das sie verließ. denn jede Tat der Entäußerung entlastete sie zu Glück. . nahmen. . Sie schellte Marguerite. Mit jedem Stück. Jérôme sandte sie einen Ring. errötete. Die arabischen Weiber küßten ihre Hände und Füße. in matter Seide zu Dutzenden fielen. schenkte sie sich zurück. Ihre Pariser Wohnung ward verkauft. »Ay . Vor dem Spiegel die Figur und den Kleidschnitt abmessend. ay . Sie besaß einen Koffer noch und ein weiches helles Kleid aus indischer Seide. Pferde untergebracht. *** Sie ließ ihre Sachen verteilen. Mit kleinen Sachen ging sie auf die Straße. zu wissen. Gebend lebte sie drei Tage und fühlte. . Die Depots sperrte sie. Und die Wollust des Hingebens verband sie den Dingen um sie. wie unter dem Hinweggehen ihres seitherigen Daseins Freiheit in sie strömte. Die Kostbarkeiten wurden versteigert. gab dem. jenem. . wer es besaß. Die Hosen. küßte Daisys Hand. zog sie aus dem Tanzsaal. Kindern. bot sie ihr den Tausch an. Möbel. Frauen. deren Plissees rauschten. zitternden Händen. daß ihrer Haltung zu gering war. Eine kleine Summe füllte sie in ihr Portemonnaie. Die Spitzen rannen ihr durch die Finger. Die Bonnen gingen mit Ballen. Es reizte sie nicht. durchfühlte sie mit der Hand. da es zu kostbar war. Die Zofen kamen. Eine frische stolze Hure in einem Kleid. Sie beschäftigte ein halbes Dutzend Agenten.

Ein Mann brüllte sie von oben herunter an. »Verzeihen Sie«. ging in sinnloser Wut auf sie zu. nach drei Wochen war sie Mont Parnasse. daß vor der Ecole des Beaux Arts nur eine Linie der Autos vom rechten zum linken . schlug die Augen herunter und ging mit einer Stille. Sie wohnte Rue Bonaparte. abends. Dem prächtigen Körper eines verlotterten Mädchens. Selig fühlte sie alles entgleiten. Sie besaß noch zwei Ringe. Sie stand in Hosen plötzlich am Badestrand abends. Einen warf sie den Schwänen zu. sagte sie. daß der Mann. Mit der Entledigung zog die Einsamkeit des Reichtums aus ihr. die so eng war. stieg hinab zu den Hallen. Das Kind kam mit einem Kleid. geschlossen. Küßte es. legte es der Frau an die Brust. tief getroffen. es schrie. vom Geländer. verstummt. Verlegen ging sie in die Kabine. geriet in ein falsches Haus. sie grüßte. Darauf schenkte sie es dem Kind für sich selbst. brachte das Geld zurück. Der vierte Abschnitt Vierzehn Tage wohnte sie Mont Martre. sie nahm es hoch. Sie zog ihr Armband aus. runzelte die Stirn und blieb eine Minute in einem merkwürdig erhellten Zustand. dessen Anmut sie rührte. sandte ein Kind mit dem Portemonnaie zu der Manikure.Die Summen festgelegt. Sie strich das Kind über den Kopf. ein Kind fiel die Treppe herunter. schenkte sie ihr Kleid. es Marguerite zu senden.

als die Rudel schönbeiniger Frauen lachend aus der Revue mit dem Geruch ihrer Haut und der Tierbewegung der Hüften und langen Schenkel kamen. an Syphilis. früh. der morgens mit roten Lippen gleichzeitig wie sie die Milchkaraffe in Unterkleidern in seine Tür hineinzog. Im Hotel des Etrangers schrie ihr Nachbar in Herzkrämpfen auf. griff in ihr Bein. Champollion. Ihr Geburtstag trüb Quai de Valmy. im Saale der roten Papageien und drei Kapellen drehte sie sich. alte Böcke. Beim Löwen von Belfort sah sie Ringer und Stemmer in Trikots unter den Bäumen turnen. als die Seine sie drückte. Studenten mit zerrissenen Schuhen. Betrunkene an ihrer Tür. Russen. tanzte. die Fenster. weil sie glaubten. Auf Imperials rollte sie von Quartier zu Quartier. Kehrte zurück. ein blonder Student. Sie wohnte Rue Gay Lussac. Bäume schwankten Boulevard St. Liebespaare. und die ohne Pause zitterte. Als er hochkam. Vaugirard. aufgegeilt hinter Midinettes her. half . Abends in der Olympia Bar fletschten vierzig Mulattinnen die Zähne um sie. Trunkene. Rue Richelieu schlugen Huren sie nachts.Seineufer durchfuhr. mittags. Kokotten pfiffen ihr nach. die Nacht. Germain. sie breche marodierend in ihr Männerquartier. zählte die Schornsteine. wo Huren und Apachen nachts schrien. Mondaufgänge. beschloß er sie dankbar unter die Decke zu ziehen. Sie bewohnte die Hotels am Boulevard Sebastobol. in das Zittern der Rue Bonaparte. Square Monge erlebte die Überschwemmung. Sie saß drei Nächte. zu Mme Fleurquin. kühlte ihm die Brust mit Eis. Am Panthéon erschoß sich ihr Visavis. Rue des Bernardins verließ sie das Hotel im Kahn. Sie ging durch die Straßen. neben sich. ging allein. Sie wohnte Rue Monsieur Le Prince.

Sie machte dem Trio an der Sorbonne Platz. ward als Diebin verhaftet. Saß Closerie des Lilas. fand ihn nie wieder. Lesbierinnen der Place St. las die Zeitung. Sie gab ein Fünfzig-Centimes Stück. Er lachte sie aus. Deutschen. Notre Dame des Lorettes willen. mit spanischen Zöglingen der Schneiderakademie. einen Sou zum Métro. Sie belauschte das Gespräch zweier Absynthe-Weiber. dumpf Seinehörner tuteten. suchte sie zu umarmen. hörte die Revolte der Kunst. gab sich hin für Überschwemmtenhilfe. »Geben Sie. Sie wohnte gegenüber Ecole Polytechnique. sie warfen ihr Schlüpfriges nach. warf sich heulend über sie. die gleich Hyänen gegeneinander stürzten und von der Berührung des Fingers schon umfielen. ging mit einem Gruß. es ist warm darin. Michel. Gasarbeitern. in den Pausen der Schlacht. unfähig aufzustehen. dem jungen Louis. österreichischen Spitzeln. »Kommen Sie. vierundsiebzigstes Quartier. studierenden Negern. Sie aß mit der Papageienverkäuferin. . Ging auf die Mairie neunzehntes Arrondissement.« sagte ein großer Mann. Erstaunt suchte sie ihn drei Tage. damit ich die Kaserne erreiche. Chauffeuren. ignorierte sie. dem beinlosen Singenden auf dem Räderbrett. wo nach Regen Abenddächer mit weißen ovalen Schilden blitzten. ging wieder. empfing ein ironisches Ziehen des Mundes. dem Star-Mann. glaubend. Aux trois Poulards schlug ein Mann einer Frau durch den Schädel. nahm sie mit in das Café Cluny. lächelte sich frei.Emigranten retten. wo sie. Ausgedörrte. nahe den Hallen.« flehte in der Rue Pigalle ein Piou-Piou. sie friere. sah die Zöglinge der höchsten Artillerieschule farbig an Kanonen seltsame Bewegungen machen. nebeneinander in der Gosse lagen. zahlte für beide.

Sie ging zum Löwen von Belfort. weiße wundervolle Füchse. wer gerufen. drückte sich hinaus. zweiter Hof. Wohnte zwei Nächte nirgends. diese Nacht selig von Bodengerüchen. Numéro Vierundachtzig. stieg zwei Treppen zu Musik. Skunks. sagte ein gesunder Mann. wo Ringer und Stemmer unter den Bäumen turnten. mit weißen Zähnen lachte. ging zurück. der Postkarten verkaufte. Sie wohnte Quartier Ternes. sah um sich Pfauenräder der Lichtkaskaden zum Himmel brennen über dem rötlichen süßen Straßengefieber. Sah an sich herunter. Wohnte Bastille-Platz. Menschenmassen aufquollen. gepflegte Frauen. folgte einem Ruf. Stand Champs Elysées vor Luxushotels. »Wie elend zum Kotzen dies Leben«. . Korsos zum Bois wallfahrten. Am zweiten Tage hier folgte sie einer Bluse in ein Kaffeekonzert. Wohnte Rue Delambre. vom dritten Stock sprang ein dicker Offizier ab. Rosenkränzen. selige Benzingerüche in Parkwipfeln schäumten. schrie. fluchte. die aber stieß ihr durch das Kreisloch den spitzen Knochen in den Leib. sah sich um. Sie wohnte Impasse Bérthier. fleißige kleine Bürger arbeiteten in offenen Fenstern. Sie wohnte Porte Maillot. dritte Baracke. Moulin Rouge brannte das Parterre aus. Wohnte Parc Monceau. Germain des Près. zerschellte unter dem Flammenschein. prüfte. wo Métros aus der Erde stießen. Sah gespannter lang hinüber. mit Pelzen und süßen Pferden zu Wiesen zogen. sah Autos anfahren. Da brach eine fremde Frau in Tränen aus. Zitronen. »Haben Sie Hunger?« frug Daisy mit einem Blick auf den Ellenbogen der Frau. lange Frauenketten in Wagen unhörbar. Wohnte St. helle Glacés. Rue de la Rochefoucauld mit der Grabesruhe und Sacré Coeur blitzend darüber mit weißen Türmen. Wohnte neben Jardin du Luxembourg.

Saligots!!« Im Rauch fiel ein Sergeant gegen die bemalte Kalkwand. in dessen Lehm ihr Absatz leicht sank. schrieen: »Sortez-le!! Peschärsche. warfen die Bütte um. Ein altes Weib neben den Kulissen auf einem Faß zog über ihre schamlosen Beine einen Keuschheitsgürtel. Ein Rosablusenmädchen besah im Spiegel die Zungenwurzel genau und angespannt. Als im Vorgang des Schattenspieles . süße Freundin. Daisy stand mit ihr auf. Auf der Rampe über ihr stand ein Mädchen. er verschwand.« Sie erhob sich und warf sich einer sanften Schwimmenden gleich in den Dampf. zwischen gelben Zähnen: »Elle avait un petit cadnaz . Ein ungarisches Violinstück kam aus der Ecke. Affenschwänze. ging weiter nach vorn. mit der sie sich entzog. ging zwischen gesäten Tischen. grimassierte den Bauch. stampfte im Tanz. saß nieder der Bühne gegenüber unter dem zweiten Lampion. Sie saß in der ersten Reihe. der zweite Keller. siehe. Sie ging über den Boden. den Blick fest nach vorn. Daisy stand auf.« Auf der Bütte in dem Winkel gegenüber schwang die Kitschfanfare eines militaristischen Fanfarengauls. dem Schwung ihres Leibes. Daisys Blick blieb lange an der Biegung ihrer Lippen. »Rotz-Lumpen«. und die ungewöhnliche Zierlichkeit und Anmut ihrer Beine machte ein Loch in den Lärm. schüttelte den Kopf lachend gegen den Rauch. Bauchzimbel. zehn Meter unter der Erde. . beugte sich im Gesäß. stürmten. der kindlichen aufreizenden Geste. Irrgebrunste. . Eine unsichtbare Stimme.Einen warfen sie heraus neben ihr. Sozialisten schrien sich am Ausgang zu: »Allons Camerades«. schwangen einen Kreis um die Alte. Sie saß nun ganz an der Spitze des ersten Tisches. weiß im Gesicht. rief: »Schlaf mit mir.

passierten. der an Philippes Hand grotesk in Schatten verzogen auf der Fläche tanzte und es nicht unterließ. saßen um einen . Philipp erkannt. Sie lieh ihre Stimme einem Schwan hin. blutete aus einem Achselgeschwür. die frech und ängstlich an den Armen ihrer Freunde schwebten. trieben heraus. der Mittelpunkt des Abends unter Gemurre schwankte. liefen zur Bar. standen vor der Luxembourg-Fontäne. hielten an der Boulangerie. grüßten mit Zuruf Jaurès. überquerten den Platz. Einer löschte die Laterne. Sie gingen eingehängt zum Boulevard St. Sie zogen durchs Croissant. sagte sie entschlossen: »Ich«.ein schwarzes Mädchen ohnmächtig ward. in heftigen Perfidien dem Präsidenten der Republik nahezutreten. fand dort Renée. gaben sie ab. Damen von dreißig bis sechzig Franken stießen verächtliche Parfümwolken aus gegen die Mimis. Sie schafften sie in die Brasserie Lorraine. Im Panthéon fiel ein Mann klatschend auf einen rundoffenen lackierten Hurenmund. Michel. Auf dem Boulmich verdrehte die Mimi Madeleine die Augen. Wurden aufgehalten. gingen in die Source. stoben im Hinterzimmer über das Klappern der Jetons. beknurrt vom Haß der Tische hinaus. fiel um. Stießen auf d'Harcourt. die den Stoff ihres Kleides prüfte. den Abend zu retten. Studenten schwenkten die Biretts. ihre Augen dicht ansah. neben dem Conférencier Philippe. Trabten weiter. umringt. lachte und sie küßte. trat hinter das aufgespannte Leinentuch. warfen einen Spieltisch um. Dann zur Source. Reichere Studenten schrien den Mimis Preise zu. drückten aus ihren Mimis süße Schreie. einer kitzelte den Sergant de Ville. Zurück zu d'Harcourt.

Kanalsau. trug Madeleine vornher. legte ein reines Taschentuch auf das Kissen. warf ein Pißhaus um. klatschten in die Hände. trugen Madeleine ins Zimmer Philippes. Rue des Etrangers. wieder sah sie ihre unvergleichlich schönen Beine. Man rettete sich aus der Clique ins Hotel. wie er. eine im Korsett. ging überflüssig zurück. gekniet. riegelte ab. knallte die Tür hinter sich zu.Tisch. helfend. beschäftigt war. die Kassadame keifte. Die Droschke mit Madeleine kam an. unermüdlich. Sie stiegen durch die drei Hurenetagen zur sechsten der Artisten und Studenten. eine Brücke. Place St. standen vor zwei Männern mit . griff die Gelenke. Beim Abstieg zum zweiten Stock in Renées Couloir gab es im dritten Skandal. riß Renée aus den Armen der Studenten in den Chauffeurmänteln. Sie beugte sich vor. Rue St. vermochte sich nicht zu entziehen. die blanken hellen Scheitel der Dänen blendeten in einem Kreis um sie. Zwei Weiber. wechselte ein blombiertes Fünffrancsstück. Er schlug sein Bett für sie auf. Jaques. Man kam Rue Guijas. Man ging Rue des Ecoles. Sein Gesicht.« Man riß einige mit aus dem Haufen. die im Gewühl der aus allen schließenden Cafés sich hier um warme Hörnchen massierenden Massen lauerte. wieder herunter und dann monoton in einer Schleife. vom Pult brüllte der fette Chef mit aufgeschlagenen Ärmeln: »Steck ihr Pferdäpfel ins Maul. eine im Hemd. hoch im Rhythmus. Notre Dame. rollte es über die Trottoirs. Zwei wurden abgefaßt beim Gebäckdiebstahl. denn am Ausgang stieß sie neben der Kranken auf Philippe. wühlte sich ins Dreieckkreuzfeuer der Lichter vor der Nacht-Boulangerie. die schimpfte. hielt sie fest. Michel. Daisy schlich hinaus. Renée tanzte schon auf dem Tisch. Die Spionin.

Männer in Pyjamas fluchten. roch den Schweiß des Kampfes. Der mit der Hand aus ihr streng heraushob. In Renées Alkoven aber schlief sie im Traum die Nacht mit jenem blonden Skandinavier. Erstarrt hielt sie in dem Zug. An Daisys Körper griff eine Hand. es schoß. .« sagte Daisy mit unbegreiflichem Lächeln. Sie stellte die Schüssel auf die Kiste. Sie schloß auf zu Renée.« Die Hure hieb zu. Das Dunkel stürzte. plötzlich lief man. Sie trat hinein zu Renée. aber er küßte ihr Bauch und Bein. traf nicht den Hut. geduldig. sah Bewegungen in ihrem Bett. der sie einsog. Aus den Gängen quollen Weiber. und sie hob die Schüssel auf ihre Knie und wusch Renée das Gesicht und die Brust. was ihr Schmerzen machte bis dahin. und einer sagte: »Alte Sau . der die erste Nacht. aber im Gesicht milder. Atemloses Geschrei verwirrte alles.Zylindern im Genick. Sie flog an einen schlanken Körper. »laß mich«. die Kerzen hielten. ward blitzscharf am Rande des Körpers. aus dem mit einer Wolke das Gekeif in das kurz geöffnete Fenster hineinstieß. bei Le Beaus Umarmung ihr die Nacht zerfleischte. . sie hinaushob über die Seligkeit des Franzosen und sie an eine Wonne hochstieß. »Hundert Sous« im Nebenzimmer. der sie rasend küßte. Die Tür klappte. in Besitz nahm mit den Lippen. die sich müde im Rücken nach der Schüssel bückte. als er sie verließ. was ihr zurückgab. plötzlich schrie sie. wo sie auf den Mann traf. drückten Knipslaternen. »Nein. gegen die nichts im späteren auch nur gering bestand. so daß sie aus dem Traum mit dem Engel glücklicher und befreiter erwachte als je aus einer Männernacht. Sie wartete still. . wusch sich. Dies blieb in ihrem Schlaf. Er tat nichts. sondern das Licht. schüttete das Wasser in den Schacht. durchwühlte sie. eine Tür knallte.

Erbleichend sah sie am eigenen Hals, wie sie sich vorneigte, die Dukatenkette vorschwingen. Es fehlte seit der Nacht eine Kugel.

Sie hatte nur noch eine.

***

Für Madeleine, die ins St. Denis-Hospital gefahren ward, sprach sie allabendlich im Schattenspiel Philippes Sätze. Ward seine Angestellte, Vertraute, Sekretärin. Sie erlitt das Kneifen ins Bein zwischen den Tischen durchgehend, Zurufe Besoffener, während sie sprach und ihre Stimme einen Schmelz annahm, der sie nie beflügelt. Sie schrieb unter der Petrollampe seine Briefe, sein Diktat. Sie schloß, war er weg, die Dachluke, räumte sein Zimmer, besorgte seine armselige Wäsche. Wurde ihr Auge verzerrt von Gesehenem, gab seines ihr Haltung. Rief er, Kommis und Louis zu ergötzen, die Nummern des Programms in fanatisch heldischer Pose, las sie zu Haus, was er schrieb. Ging sie mit ihm neben den Bahnen, verschleierte die Straße sich in wohltuenden Nebel. Als im Jardin des Plantes der Tiger aus aufgeklafftem Rachen heulte und sie mit ihm ans Gitter trat, sah sie die Jungen, nur an den Zitzen spielend, ruhig saufen. Er wehrte jede Hilfe ab, bot ihr als Ausgleich von seinen sieben Centimes, blieb streng dabei, als sie lächelte. Bald konnte sie nur tun für ihn, was er nicht merkte.

Am Tage des Bastillesturms gab er drei Vorstellungen. Am Mittag darauf kam sie in sein Zimmer. Er schlief auf dem Stuhl. Sie suchte bis mitten in das

Zimmer zu kommen. Dann schlich sie hinaus. Nach einer Stunde kam sie wieder. Er schlief noch. Sie preßte das Kinn wider die Brust, weckte ihn, gab ihm den offenen Brief, ihre Augen trafen sich, er nickte.

Sie gingen durch den Park, wo Kinder kleine Segelboote fahren ließen, durch Rosahüte, Militärmusik, sanfte Alleen mit Dogcarts. Kamen in Gassen, Geruch von Fischen, Kartoffeln, süßlichem Kinderschmutz. Eine Wolke Karbol umstand sie. Eine Schwester mit spöttisch grünem Blick versagte den Eintritt, Philippe sah sie an, nahm ihre Hand. Sie schwankte, öffnete die Tür. Als sie eintraten, lauerte eisiges Schweigen, eine Frau wälzte sich lautlos auf dem Rücken im Kot. Zwei fuhren auf aus den linealstarren Bettkolonnen, schrien, mit Armen die Kissen zerreißend, nach dem Mann: »Reiß die Mempel aus! Schlammbeißer, Creusot!« Sie rülpsten, ihre Köpfe waren verbunden und geschwollen, Eifersüchtige sich wähnend, schmissen die im letzten Stadium Irren über sechs Betten, die sie trennten, sich ihren Schleim, ihre Wut ins Gesicht. Er trat heran, sie zu beruhigen, indem er die Schwester leicht zurückdrängte. Aber als er der einen sich näherte und das Gesicht herabsenkte, begann sie zu zittern, fiel auf den Rücken, zog das Hemd auf und stülpte den zerfressenen Schoß ihm entgegen. Er wollte etwas sagen, doch die Schwester riß ihn zurück, hinaus. Daisys Rock ward gezogen. Eine dünne Stimme: »Zu mir?« Aus grauenhafter Sehnsucht kehrte ein gläserner Blick wieder zum Plafond zurück. Die Frau vom Boden stieß sie zur Seite, lief bis an die Tür, wo der Mann verschwunden, wimmerte, brach zusammen, umfaßte mit den Fingern die Klinke, die er berührt. Links war die Krankheit schon Agonie bei einer Kette Betten, rechts saß ein Kind und lächelte,

vierzehn Jahre. Nun kam Daisy zum Fenster, blieb fünf Minuten bei Madeleine, gab ihr Äpfel, Rosinen, Bananen, Brot. Dann gingen sie auf die Nachbarbetten zu, legte bald auf jenes Kissen, bald auf dieses Tuch Frucht, und wie sie austeilte mit einer Armbewegung, die fast nicht da war vor innerer Inanspruchnahme, begann, ohne daß sie sprach, es immer stiller zu werden. Als sie fertig war, peitschte ein Schrei, stand, stieß, zerbrach. Zwei neueingekleidete Mimis, die Kette mit der Indikation der Maladie um den Hals, die frech herein kamen, bekamen andere Augen, andere Bewegungen, zerbrachen irgendwie unter dem Schrei. Neben der Toten stand die Schwester. Madeleine sah auf das Grün im Garten, zurück zu Daisy, ließ ihre Hand nicht bis zur Türe. »Zu mir?« frug die gläserne Stimme, wandte das zarte Profil sich hinauf. In die geklemmte Tür noch zwängte Madeleine den Hals, sah Daisy nach, bis sie verschwand.

»Dies ist ein Zuchthaus.«

»Aber auch von St. Denis sehen sie den Himmel«, sagte Philippe.

Ihr Blick blieb nachdenklich, zugeschüttet, an dem glänzenden Lack der Kinderhüte und dem weißen Crepe, der die Hemden der Croquetspieler leuchten ließ auf der Luxembourgterrasse, als streichle er empört ihre Zartheit.

Abends nahmen und sperrten Apachen unter Jeannot das Café Guijas ihres Hotels. Sie blieben mit einem Teil, während die meisten Studenten und Mimis durch den Keller flohen. Jeannot mit sympathischen Augen aß mit Kameraden

um einen Tisch, drei standen Wache. Nach dem Dessert zog er die schmale Ly herüber, knutschte sie durch, fuhr ihr an den Bauch, lachte, legte sie aufs Billard. Alle umstellten es im Kreis, sahen zu, reichten ihre Röcke nach rückwärts. Jeannot strich seine Mouche, herrenhaft amusiert und wandte sich schon wieder ab, lachend über die Kuriosität der Hermaphrodite, als diese, außer sich, ihm einen Siffon an den Kopf schmiß. Kellner und Wirt, bleich vor Angst, dienernd vor Jeannot, schrien sie an. Der irische Aufwischer faßte sie wie ein Schwein, tat den größten Schimpf, warf sie aus der Tür. Sie wehrte sich, weinte, biß, kratzte, hielt sich an jedem Tisch, an jedem Arm. »Gut zum Schlafen, wäre sie nicht . . .« sagte Jeannot achselzuckend zum Ringkampf, dem er lässig zusah, wandte sich ab. Sie schlug vor den Scheiben in die Gosse, das Gesicht im abspülenden Regenstrom, wimmernd: »On m'a sortie.« »Fiaker?« frug ein Kutscher, der vorbeifuhr, gröhlte in sich hinein, hieb die Gäule um die Ecke. »Hilf«, sagte Daisy leis, als sie rangen. Aber Philippe blieb unbeweglich, bis sie im Schmutz lag, ging dann hinaus, tröstete sie, nahm sie am Arm, führte sie zurück vorbei an Jeannot, der die Pfauenbrauen zuckte, umdrehte, dem Iren mit der flachen Handkante ins rote Genick schlug, daß der in die Knie schoß und über ihn kindlich herüberlächelte.

Sie legten sie in Daisys Zimmer. Um Zwei klopfte es. Philippe brachte zwei Männer, einer betrunken, der andere fiebernd. Sie teilte die Matratzen. Sie machte mit Freundlichkeit Platz, haßte ihn nachts, morgens schlich sie in sein Zimmer, alles aus ihr stürzte in sein Wesen zurück.

Sie ward seine Begleiterin, nichts geschah ohne sie. An Betten, bei Kranken war sie hinter ihm. Sein Ausdruck flog ihr an. Mit seinem Wort gab sie Erhebung. Sie stand unsichtbar, ein sorgender Schatten, vor seiner täglichen Existenz. Sie wies Renée aus dem Zimmer, die mit den Waden nach einem Literaten kokettierte, die Stunde störte, wo er sich gab. Sie stand an der Wand, las er seinem Publikum, Russen, Kranken, Bettlern, Studenten. Ihre Seele schwang mit, glühte fromm mit seiner, pries er das Unglück, das tiefer forme, Hunde inniger, Pferde schöner mache. Sie bewunderte ihn, wie er gab, schenkte, sich teilte und verdoppelte mit einer Freude, die seinem Gesicht nie die weiche Erfülltheit nahm.

Sie strebte, ihm zu gleichen.

Sie warf jeden Gedanken aus dem Hirn, der von seiner Richtung abwich, kasteite sich, übertraf eine Stunde mit der anderen. Sie gab das Letzte, was sie trug, den Ring an Ly, die ihn bewunderte wie eine Legende, ihn vor Freude in den Mund steckte, darauf biß und ihn fast verschlang. Sie begleitete ihn zu Guigui, sprach mit ihr hinter dem Gitter des Gefängnisses, vergaß nicht den Zug des Rehhalses am Eisen, kam über die Korridore mit ihm heraus und begann, als die Sonne herabströmte, zu weinen.

Doch die unbewegliche Güte seines Gesichts brachte sie ins Gleichgewicht zurück und sie vergaß die Auflehnung und den Druck, mühte sich stark zu sein, ihn zu übertreffen.

brachte ihm Menschen. um so die armseligen Sous für sein Leben zu gewinnen. daß er trockenes Brot aß. ohne Protest. Sein Bett lieh er aus. Lächelte. ihm alles leicht zu bereiten. Vorbild. in seinen Abend. damit sie nicht sah. Ordinäres und Geistloses aus den Tageskämpfen zog. als das Sopha unter ihm brach. die er doch wieder weggab. ohne Tat und Ziel. Und schien ihr sein Kampf verfehlt und schlecht eingesetzt am ungünstigen Hebel in mancher Sekunde. daß sie seine Manschettenknöpfe stahl. den Vorschuß des Café-Konzert an ein Kleid Renées geben. wie er sich quälte. Sie sah. als sie unschuldig wegen des Ringes als Diebin abgeführt ward. die ihn überwindend führte. einen Wirkungskreis. Er speiste auf einer Bank im Monceau. hungerte um ihn. aber unrührbar blieb in seiner Weise. gerührt ins Letzte. wuchs an jedem höhnischen Lächeln. Er sprach freundlich zur Concièrge. daß sie über alles hinweg . wie er Hohn bekam. Sie sah mit einem schaudernden Mitleid. der öffentlich ihm fehlte. verschimpft ward. belacht.Sie mogelte Geld in seine Kasse. Sie suchte noch mehr. die sie instinktiv auflas. wie er sich verschwendete. Ging still neben Ly. blieb die Nacht im Stuhl. da er Elend lobte. so schien die Stärke. doch ungeheuerlich im Großen. kürzte den Schlaf. obwohl er wußte. Sie sah ihn. wenn sie beschwingter ihm folgten. das man auf ihn zielte. gab ihm. das half. das neue Schattenspiel zu stellen. Essen für Guigui. Bedenkenloser stellte sie sich vor ihn. Die Liebe aber zu seinem Vorbild wuchs daran über jeden Begriff. Unterleib und Hirn des Pöbels zu reizen. Unfruchtbares tat jeden Tag.

Erbleichte unter seinem Anblick. der ihr Opium ins Gedärm gab. eh er mit ihr schlief . wo er sie gelehrt. Übel zu vergessen.sich diesem hingab. die aus der Not verfluchter Zeit und dem Zwang. und Dienen und Helfen schlugen ihr gleich Gewichten aus der Hand. sie zu lindern. Holte Leder und Federn. schloß sich ihm demütig an. »May?« »Die Krankheit. übte die Tänze ihrer Heimat. Philippe ging auf sie zu und. .« . Sie konnte. . zu sein wie er. Sie überwand sogar. sie überwand ihren Körper. Lief durch die Gassen. indem er die Hand ausstreckte nach ihrer Stirn. Sie frug nach Luison. Sylvie. Aber ihr Hirn erreichte selbst in der Opferung kein Glück. als Ly von einem Krampf ergriffen auf dem Rücken lag und schrie. sich ergaben. ihm Stütze zu sein. gelang es. um seine schwache Nummer zu stützen und gab ihren Leib den geilsten Blicken.« »Riette?« »Die Krankheit. daß sie beruhigt aufstand. Renée verkaufte sich einem blassen Deutschen feilschend um ihre Taxe: hundert Sous. die Abgründe nicht mit ihren Händen zusammenschweißen. was ihr Geist vollbrachte. was schwerer schien wie das andere. die mit einem Amerikaner zog. Sie blieb allein. restloser bemüht. Achselzucken. wenn bei aller Hingabe keine letzte Befriedigung kam. Daisy neben ihr auf dem Barstuhl. tiefer zu schauen. deren Bauchkonvulsionen hinrissen. Sie kamen ins Café. Trost zu geben.

Die Nacht kam sie zu Philippe. daß sie Kontraste maß. bis sie flammte. trieb Wut heraus und Auflehnung. statt mit ihr zu gehen?« . nur als geringe Strecke. wie sie. Denis. wie vom Blitz zerschmettert von dem einstürzenden Gefühl der Unzulänglichkeit ihres seitherigen Lebens. Philippe. als kleine Unterscheidung empfand und unverstehend blieb an der Hartnäckigkeit. kniete auf das Holz. das Licht über dem nackten Arm. Man warf sie in einen Karren. und es fiel ihr schwer zu sagen: »Wäre es nicht schöner. das Riesige. verwüstete sie. Das Wort schlug wie ein Hammer sekündlich in ihre Seele. sie sah sie nicht wieder. mit der gestempelte Dummheit das Glück hintertrieb. du hättest Ly geholfen. Er hatte die Augen weit und sehnsüchtig auf sie gerichtet. ein Auto mit bemalten Kokotten schnitt die Bahn. Schlichtete ihr Glaube sich an Philippes Nähe sanfter und demütig.St. Da fiel sie ohnmächtig zurück. Bald sah sie nur noch so. er rollte los. ein jeder Besuch. dem Irrsinn der Welt. Herauf schwankte ein Beerdigungswagen. hereintrat. Sie ging bis an sein Bett. Verheerte. Samstag verschwand Renée. ein jeder Tag rieb sie an der Unvollkommenheit. was die Menschen schied und sie unglücklich machte. Sie neigte sich zu ihm. Abends brach eine kastilische Mimi zusammen. spie das Lokal voll Blut. Distanzen spürte.

zu heben. Dann sagte er: »Ich kann nicht bestimmen.-. daß er es brach wie Brot. Gott nicht unterstützte. gab sie Hingebung. Aber ich suchte zu helfen. Aber sie sah. was ihr Glück ist. finden zu lernen. gespeist aus tausend Lokalen. . St. . wie die wieder verschwanden. Freiheit. . Ging sie mit Philippe.« Es gab für ihn keinen anderen Weg. sie empfange mit ihren Bananen Himmel. Was blieb als helfen? Nachts bohrte ihr Hirn. Angenagtes hineinkam. . Louison beantwortete es zwischen einer Hungerohnmacht. schlang -. das dritte aber wie Pestilenz die jungen Körper durchwütete . Musik.Er schwieg. zu rasch durchgekeltert. die beiden ersten Stadien noch mit Grazie vergingen. sie schlug an die Wand. was gemeinhin half.und nichts half an der Wurzel. wie das Café mit neuen Mimis sich füllte. Stärke in Ruinen zu bauen. Die Lues wütete. als sie litt. Erquickung. verbraucht. Madeleine schien es. sagte nie mehr ein Wort. wie Verlebtes herausschoß. In Philippes Leben stand sie und fühlte. wie die Maschine kaute. fraß. in der Maschine des Hospitals das Fleisch gesiebt ward. Duldung. riß an der Tapete. zerbrochen. nichts umstülpte. Schicksal sich vollzog. Von ihrem Gesicht nahm stets sein Auge die Auflehnung hinweg. Sie ging. Ihr Lächeln bezauberte. auch du nicht. Denis sich füllte. Wie neue Wellen der Boulevard hereinwarf.

Menschen zu schaffen mit Vorbild und Beispiel. einzugreifen. das mit tausend Fasern in die Zeit schlug. ihre Geschwüre seien nicht. ihres Hotels. während er Madeleine sein Geld gab. benahm ihr den Atem und ließ sie in Gedanken sündigen stündlich gegen seinen Sinn. daß er dem Ende der Tragödie sich nur hingab. Guigui sei frei. in schon Zerschlagenem erst das Menschliche züchtete. Denn da im Umschwung des Daseins sie aus der oberen Kuppel des Theaters hinabgestürzt aus dem Willen ihres Blutes in die hintersten Parterre. aber was half es. flöge ein Paragraph in die Luft. die Menschen zu bessern am Beginn. bewegte bei jedem Zusammenstoß mit dem Elend ihres Cafés. das frisch mit den Dingen des Daseins strömte. Wohl empfand sie süß aus jeder hilfreichen Bewegung. ihres Zimmers sie. der im Bodensatz nur lebend liebte und tröstete. Und mit der Berührung des Primäraffekts erlebte sie erst die ganze Rundheit des Daseins und mehr als je klaffte ihr von dieser Tiefe ihrer Existenz nur . der das Menschliche verdarb und vergeudete in einer ungeheuerlichen Preisgabe. aber keinen Sinn hatte für Anfang und Ende des qualvollen Weges. blase ein Tapferer ein dünnes Vorurteil auf wie Seifenschaum. der Hundert zerschmetterte. Und mit Haß empfand sie seine große Begrenzung. Ihr Herz. Sie konnte nicht unterlassen zu denken. um wenige sinnlos zu heben. das Wichtigste sei. und der Irrsinn. statt mitzuleiden.Ihr Hirn jedoch bäumte sich dagegen und ihr Blut. die wohl das Eigentliche wollte und im Zerbrochenen gleich das Geläuterte sah. empfand sie die Kontraste deutlicher und schicksalshafter wie er. dauerte es Jahrhunderte. statt an der Quelle groß und sicher die alten Schleußen zu zerschlagen und neue aufzubauen.

preisgaben. Sie stand im Kostüm halbnackt. die das Letzte. Kolibris. wozu sie eine halbe Stunde harrend auf der Treppe stand. damit sie seine Premiere sichere und ihm Ruhe gebe. an falschen Plätzen vergeudete und verpraßte und nicht aufhob für das Donnernde. hinzufügte. Da überstieg der Zorn über das. all das in ihr einen . während ihr Innerstes sich elementar schon empörte. Da arretierte ein Sergeant de Ville ihm die unersetzbare Sprecherin des Uhu. seine Schuhe reinigte. Sie mühte sich. noch brach nicht aus. der Sergeant riß sie schleifend die Treppe hinauf. was er am Guten verfehlte. einen Zucker noch. wenn er morgens an ihrer Etage vorbei ihn sich durch den Garçon bringen ließ. Lederfransen und Muscheln zu kaufen. das seinem Leben Ziel und Erhebung geben konnte. in die Seineantiquariate zu laufen.die eine Losung: »Hilfe dem Menschen«. den er liebte. Das Spiel fiel aus sieben Minuten vor Beginn. rückte näher an ihn. noch rührte die Liebe zu ihm und sein Bild sie zu solchem Mitleid. Noch hielt sie seine Güte. lebte selbst in seinem eingeschlafenen Gesicht. ihr Kostüm heller zu verzieren und ihren Tanz zu Schleifen zu bringen. schmiegte sich in seine verborgensten Falten. Am Abend der Neuaufführung glühte der Kellereingang phantastisch. Die Stühle um zwanzig vermehrt. Sie schwieg. Das Weib war im achten Monat. und aus Dreck und Kot und Unzucht kamen die Übersicht und die Entscheidung in ihr Leben. daß sie nachts hinausschlich. was Scham ihr noch ließ. was sich wehrte. dem Kaffee.

verließ es. Sie tanzte mit einem Lächeln. forderte ihr Auge sein Lächeln. Verzeihung erbittend. Während ihre Füße in Unzucht gingen. Aber er wehrte sie mit der Hand leicht ab und einem Ausdruck um den schöngeschlossenen Mund. in denen die Führer taub und falsch gerichtet lagen und an denen zerbrach. steigerte sich zu den schamlosesten Gebärden. was glühte.Augenblick lang. auf Imperials. durchbrach die knatternden Applause. daß ihre Hand. hob Bauch und Schenkel. Aber sie verlor nicht das Gefühl. die seine strich. Geröteten Gesichts unter der Schminke bat sie heftiger. In seinem Zimmer begann sie zu schluchzen. Sie lebte vor Cafés. Sie sah sich um. Rue Bonaparte. lobte ihr Mund nur sein Gesicht. Sie verstummte verzweifelt. statt zu schaffen. fuhr auf einem Karussell mit Affen am Etoile. Glühender . das sein Gesicht nicht ausließ. Lebte Rue Richelieu. das an ihm hing. Sie empfand zum ersten Male die Ungenügendheit der Menschen. wie sehr die Unzulänglichkeit seines Lebens das ihre bedränge und daß sie sich zerstöre und fessele. er solle sich wehren. lebte sie weiterhin wie seither. alles ins Publikum fiel an Reiz und Erregung ihres unbegreiflich schönen gebogenen Körpers. stellte den gehäuften Teller vor ihn. Kam Quartier Ternes. nicht gefalteter Hand sich selbst zerstören und abbauen. daß nichts ihr blieb. Ging. Sie sammelte. strich über seine Hand.

der Apache bestach. Aus einer blauen Woge trieb sich der Park gleich einer Wolke heran und stand zitternd in der duftenden Luft. sie brach die Beine. Sie fuhr nach St. Ihre Verzweiflung trieb die hellsten Tage zurück. Als die kristallene Abendwölbung kam. höhnte: »un plomb«. stieg. roch wie im Traum. Germain. der fast weiß ward vor Hingabe. schrie aus kreisrundem Mund »Adolphe«. . der Schaffner warf das Bleistück wütend auf die Erde. die die Zigaretten in den anderen Mundwinkel steckten. Die Vögel sangen toll. Hinter dem Brunnen ward der rote Strumpf eines Mädchens deutlicher. ging mit roten Fäusten auf die Apachen. rieb den grünen Kopf an ihrer Hand. schlenderten weiter. unter Gequietsch rollte ein Handwagen mit der Frau ab. Sie nahm eine Bank. ein Latschmützer sauste ab. stürzte eine alte Frau auf die Chaussee. ein Mandelbaum. Der Arzt reinigte sich. ihn über einen Zaun schmissen. Die Zähne aufeinander. Frierend fuhr sie zurück. der sie kannte und liebte und dessen Hals sie kraute seit Wochen in schöner Zärtlichkeit. hielt sich. Ohnmächtig Knie an Knie. Der Papagei der Savoyardin im Luxembourg. die Hand eines Mannes hob. Atemlos. Der Wind wogte golden um den Hochstieg der Sonne. Vom Imperial brach die Stange vor der Station. der Rock flog auf wie ein Pfau. hing eine rote Windfahne über dem Schloß. Kondukteur und Arzt herbei. es stürze wie über Terrassen das Gesehene und Erlebte ab von ihr. Sie blieb draußen. Immer wars. Sie sah ihn nicht.Scheibe gleich sauste der Kreis des Daseins vorbei. Die Boskettes fluteten vor Licht. Ohne Besinnung. blieb an der Ecke. die Männer sagten »merde«.

löste sie wundervoll auf und zog aus dem Verschütteten mit dem schon über das Menschliche hinausgehenden Hinreißenden ihrer Stimme sie in die Höhe. bis es schrie und lief unter dem Schreien plötzlich davon. Lazare die Auslandszüge über den starren Friedhof brausen. verhüllte ihr Gesicht. hielt unter den Wasserpalmwedeln durchsausender Automobile. die mit schwarzem Lorgnon. Rue du Château d'eau schlief sie bei der Concièrge. spielte Karten mit den Zollwächtern der Barrikade. Kam in ein Musikcafé. Stand mit Heiligenbildern vor St. Hielt Narzissen in einem Kiosk der Place des Vosges. Sulpice. Jaques. umbrüllt von Jugend. Wohnte Tuilerien zwischen Hecken und Marmorbildern. empfing das Trinkgeld der Soldaten. Stand fest vor der Porte Maillot mit »Intransigeant«. eine Geige riß ihr ins Herz. Benzin. Sie ging hinaus. Fleisch. spielte abends in Porte St. an ihr vorbei auf einen zottigen Rumänen sich lanzierte. sah Gare St. In einer Gärtnerei Neuillys goß sie Blumen. War eine Negerin im Odeon. hütete ein Kind. Verkaufte »Les Trois Couleurs«. Martin. Wohnte Rue St. drückte Blériots schwielige Faust. sah Flugzeuge silbern am Himmel surren. begann zu . Stieß im Louvre auf Guigui. entblößte den Bauch und schwang ihn wie ein kupfernes Schild zwischen den zärtlichen Hüften. elegant gekleidet. »La Presse«.Wohnte Trocadero. Sah die blauen Monde elektrischer Laternen die Sommernacht der Boulevards schwärmerisch durchschwimmen. Sah Madeleine aus einem Auto. Stand auf dem Wagen der demonstrierenden Studenten der juristischen Fakultät. die barock vom Panthéon steil und dämmerig zum Boulevard de Port Royal steigt. Fiel zurück in das Getriebe. mit denen der »Matin« den Deutschland-Frankreich-Rekordflugpreis des »Journal« bekämpfte. Wohnte Porte de Bercy. Bois de Vincennes.

sie war frei. entdeckte er es. Mond über einem Ölbaum. Verscholl. Als er sich umdrehte. Sie kamen an ein Bambushaus. er ritt zurück. »Vier Jahre«. ein anderer Pferdekopf schob sich vor. als sie die Augen aufschlug. Durch Tränen sah sie den Mann. schlug Stefan ihr die Arme um den Hals von rückwärts. Der Küstenstrich war alarmiert. . Eine Finte. Abends. da rasten die Gäule. der im Café Cluny neben ihr die Zeitung gelesen. Die Gäule stoben durch Gestein zurück auf einen Hügel. warf sie auf einen Gaul. das Tier lag in den Knien. ritt ein Stück mit ihr im Fluß. Vor dem Himmel gebrochen hingen Bergzüge in die Weißnacht. ging in den Verschlag. zog die Leiter hinter ihr ab. sieben Bäche. Ihre Augen zählten die Äcker. Als sie den Gurt durchbrachen. Zweige um sie schnellten. drückte. kam auf die Bahnhofsbank des Boulevard Montparnasse. ward sie unwohl. sagte eine Stimme hinter ihr. sie lauschte. Sie ritten die Nacht durch. »Kommen Sie«. eine Hand riß ihren Zaum. ihren Kaffee bezahlt hatte.weinen. Da sie ausgedurstet war nach einer menschlichen Stimme. darüber eine Kuppe wie ein Segel geflaggt. Wasserzüge leuchteten Metall. Atemlos nahm sie seinen Arm. flammte die Sonne auf. Hinzu trieben sie in Wälder. Geräusche. die Periode erfüllte sie mit Nebel. Alarm. warf sie um. Seine Ohren standen steif vor Anspannung. Er stellte die Leiter an. wäre sie gefolgt. schob einen Knebel in ihren Mund. wäre sie rauher noch und befehlender gewesen wie diese. Der Mann schlug Schleifen. *** Aus den Sonnenblumen des Rangunschen Weibergemeinschaftshauses brechend.

Sie schlug sich morgens zu einer Karawane. seine Hände zitterten. schlug Stefan einen Pfiff. Um sie Sand. ließ los . schlug die Zweige zurück. bedachte. machte Bogen. Kehrte um. . Eingeborene zwischen spritzenden Spänen sausten. Fuhren nachts in Lagerfeuer. Allein. meckerte. Sie lauerte. ritt nach der Küste zurück. Beugte sich tiefer. Anderen Tages mußte sie reiten. Mitten trugen sie einen Alligator. in die blonden Felder. Daisy gab einem Ceylonier ein Messer für einen Esel. pfiff die Gäule. führte die Gäule rechts und links am Halfter. wandte den Rücken. . um die Wette. der quadratisch geschlossen schnarchte. blieb treu neben ihr. vorn ein Parah mit Weibern für Bergradjahs. Nach dem Berg zu. die Fäuste in den Augen. mißtraute ihr in dem Jünglingsrock mit abgeschnittenen Haaren. Hielt am Mittag. Ölbäume zitterten erregt unten in Ebenen. nur an seinen Händen sah sie die Sehnsucht von Jahren. Abends hob sich der Kattun des . Schlief bei Tage. Er sah auf ihre Weiberhand. überströmte sich mit Blut. der unter holländischem Lampenhut das Kostüm des nördlichen Chinesen trug. rannte mit ihnen ins Wiesenwachs. hinab. roch ihn. beugte sich über den Kopf. sah Rebbach in der Beziehung. was sie gelebt das Jahr und was sie erwartete. es sei ein politischer Emissär. Die Armenier liefen beim Halt nach vorn. Sprach kein Wort mit ihm. Sie ritt. auf Schuhspitzen und Handflächen schlich sie in eine Rinne. starrten in das Kattun. zwei Bogen sausten in den Horizont. Sie sah an seinen Fingern hinauf. Von ihrem Gesicht fiel ab. schlief ein. empfand die Gewalt. Als sie wohl ward.sagte er. kniete sie. Sie ritt mit ihm. kam an den Rand.

Hüften schaukelten prall und weiß. seine Beglückung. als sie allein hinter einer Düne standen. schlugen sich in die Täler. In der zweiten Reihe ritt Stefan auf sie zu. Ein sanftes Gesicht wandte sich ihm zu. dessen breite Muskeln sie fast zerbrachen. als hätte sie Fäuste in sein Gesicht geschlagen. daß er sie mehr beobachtete. Allein er empfand auch hierin nur. Es galt ihrer männlichen Kleidung. Fieber ihr Hirn verwirrte. der Kattun verschluckte nicht das Zeichen. Das Weib heulte die Nacht. Wieder roch sie seinen Körper. fraß sie sein Blick. trennten sich von der Masse. um so mehr gab sie sich ihm schrankenlos in die Hand. was sie verschwieg. Am Gebirge bremsten sie. trug er sie am Leib an einen Sonnenabhang. ergab sich und war in ihrem Erleiden und sich Schenken von einer Entferntheit. Der Kattun beim Vorderkamel stieg in die Höhe. Doch je mehr er sich bemühte. Doch sie tat keinen Laut. Ging er vor ihr. Ein Tuch fiel.Vorderkamels. Demütig nahm sie seinen Zorn. die ihn rasend machte hinter seinem steinernen Gesicht. die Lider senkten sich. das Zeichen des ersten Feuers kam. Als ihr die Milz schwoll vor Feuchtigkeit. Am Morgen kreuzte sie eine Karawane. sie . Eine Auge grell nach Fleisch suchte das ihre. der tänzerinnenhaften Bronzeschlankheit. Allein die Fremdheit dieser Ergebung füllte ihn mit Mißtrauen so. sie schloß die Augen. Das gesteigerte Blut wehrte sich. Dolche sahen in den erhellten Palankin. denn das Tun der beiden Männer im Palankin war ein Greuel. sahen zwanzig Augen aus seinem Rücken. Wütend schlug der Kattun zurück. Sie hoben sich aus den Knien. geschändet in ihrem Geschlecht. sie erstiegen einen Palankin. Entfernte sie sich: »Halt«. Führte sie.

Da küßte sie seine Hand. blieb die Nacht weg. den Stein. als es schneefrei ward. . Selbst ihren Gang. strich die Sandalen ab und ging mit einem kühlen Schatten neben sich los. Er band sie mit jedem Gedanken. »Verzeih. Bronzekörper fielen hinter sie zurück. sah sie das Blut. band den Gürtel schräg. Das drittemal war er bleich. die in vier Jahren die Sehnsucht ins Irrsinnige gesteigert: »Paris . Die Nacht nahm er ihr die letzte der achatnen Kugeln. Er untersuchte die Abstürze. Rot im Weiß des Auges.schlug ihm das Gesicht auf. um so stärker zog er sie in den Kreis. Im Morgengewölk entblätterte die Spitze. Er sagte nichts. Sein Mund murmelte die Stationen. schrieen die Nacht. Seinen pumpte er ein. Geschlitzte trieben Yaks auf Abhänge. Ihren Willen schied er aus. Klopfte den . Je mehr er besaß. Als das Licht das Fieber aus ihrem Körper warf. das dunkle Letzte suchend. Marseille .« Sie lag wie ein Kind an ihn geschmiegt. Das Moos für den Fuß bezeichnet. Ihr Schritt ward bestimmt. Links. Kalkutta . regelte er nach Tempo. torkelte. Er schwieg. Biegung. rechts sausten Abgründe.« Sie lächelte. sagte sie. . Auf das Tor zu. sein Blut ihren Adern einzuführen. denn er besaß. . . kam zurück. Zweimal stieß Stefan vor. was er besitzen wollte. Ein schnurgerader Weg in Fels gemeißelt blitzte hinauf. da das Unaussprechliche ihrer Ergebung ihn wie mit tausend Widerständen peinigte. Pegu. tranken Alkohol. . . Am Morgen kam er: Aus. er hätte versucht. Die Hände hingen schlaff. »Ich schlug dich nicht«. Am Ende oben stand ein Bau. den seine Kraft um sie schloß und sie bedingungslos ihm gab.

trieb sie in den innersten Kern. Sie kam näher der Kuppel am Mittag. die Nacht zischte in der Laterne. kam in den zweiten Stern. ihm näher nun. das Licht fiel auf die Tafel. Ihr Bein tat weh im Torkeln. strich nach zwei Stunden von der Peripherie. sah ein gelbes Band. Die Türen sperrten. sagte sie. Ein anderer wiegte an der Seite. am Ende ein Tor.vierfachen Rhythmus. bückte sich. Dies schlug ihn ganz . hochmütiger aus dem Herz des Sternes. was er gesucht und nie erreicht. Senkte den Kopf. es schloß sich hinter ihr. Sie strömte durch das Brausen. solang er gezwungen. Den Kopf gesenkt. »Komm«. war als je. Es war dunkel. glitt durch die Barriere in die innere Drehung. die ihr Gesicht überflog. die im Kreis des Hofes brauste. Unter dieser Bewegung spürte er. wo sie sich über ihn schwang. aber das vergangene Jahr verließ sie nicht. Die Ebene lag vor ihnen. Sie überschritten den Steg. sie konnte sein Gesicht nicht sehen. sprach eine Minute. Gegen Abend zog die Menschen-Mühle mit Schweigen. stand abgestoßen vor dem Tor. ein schmales Tal schmiegte sich entlang. Langsamer und vorsichtiger spie sie sie aus. fiel weiß im Bogen gegen den Grenzfluß. sie flog von Schleife in Schleife. daß das Unwägbare in ihr. glitt an ein Metall. Der Kreislauf faßte sie enger um die Mitte. nach fünf Minuten kam sie bleich mit einer Tafel. In seine Hand gab sie die Tafel. es erzitterte. die Flügel des Umschwungs geleiteten sie mählich. Die gelbe Binde verschwand. die Welle nahm sie auf. Sie lächelte. schritt mit. sie bog in die äußerste Peripherie. schlang sie ein. Sie glitt in die Welle. das Gegentor schoß auf. später erst ward der Himmel heller.

Dies wischte seine Erregung weg. was ihm das Ansehen. folgte ohne Zögern. ans Herz. sie wünschte. Er verstauchte das Knie eines Tags. da fraß ihn das. die Schläfen wölbten sich. die sie wirklich von seinem Erleben trennte und zu deren Aufstieg der große Weg ihn noch trennte. Sprach ruhig zu ihm von Wäldern und Flüssen und Dingen. dessen Ränder sie bewohnten. sicherer. Als sie in der Bahn abfuhr. Von sonst nichts. Sie aber unterzog sich dem ohne Betonung. fast unirdisch in der Ruhe der Fächerabende kreiselte ihr Floß. und so empfand er die Entfernung. Cafés. Der Himmel hatte die Farbe des Perlhuhns. seiden in der Berückung der Flötendämmerung. In diesem Gefühl fand er sich wieder. Sie häufte alles auf ihn. Aus einem Abend stachen Dampferlichter. Frug ihn nach Weg. die mit schmerzlicher Glut ihn ganz erfüllte. die Fäuste wuchsen. Blieb die gleiche. die jede Schwingung seines Blutes in einer ehrfürchtigen Entfernung hielt. aber er sagte es mit einem . Unter senkrechter Flamme entzündete sich ein Hafen. Eine Stadt mit Musik. der mein Leben einfängt«. was ihm Komödie schien. Von weißem Licht bespült. ergab sich eine stillschweigende Harmonie. sprachen es nicht aus. nahm es hin wie vorher. aber sie zeigten. Sie übersah es. und indem sie das sprengte. die Leitung gab. je tiefer er sie in Wahrheit erkannt und empfand. Als es ihn zu sehr bedrückte. demütig. So entglitt sie ihm immer ferner. die sie umgaben. befreite sie in ihm die Freiheit. er brauste auf. wurde stolzer. gab ihm die Führung. Leitung. was er bis zu diesem Tage als höchstes Vertrauen seiner Kraft in sich hielt.zusammen. er tat. Papierlaternen und Lichtern kam aus der Wölbung. Sie blieb erschrocken. sagte er wie im Garten Guildendaals: »Du bist der Wirbel. den Ausschlag. und von diesem Augenblick blieb er in einer gefaßten Ruhe.

Das Auge glättet. grau mit tierischem Glänzen der Fluß. Nach . Sie reißt. Sie schloß die Augen und es kam nur das lösende Gefühl mit grenzenloser und gütiger Kraft: Schlaf. fährt zu einer Pension. Im Palankin fährt sie ins Hafenquartier. hebt sich. aus der Einsamkeit her gesammelt und hoch schon über jeder Enttäuschung. *** Sie sieht ihren schmalen bronzenen Körper im tiefen Glanz des Spiegels erscheinen. die Pupille sinkt. zu einem Magazin. enthüllt. Aus dem Aufschlag ihres groß bewimperten Auges blieb eine träumerische Bewegung in der Luft. gleitet nicht mehr ab. Die Ebene glitt in dunklem Samt zurück. schmeißt auf. bebend wie eine Trommel. Innerlich voll Spannung. zu anderen Entschlüssen umgebrochenem Gesicht. mit dem kurzgeschnittenen Haar einem Mischling gleichend. füllt einen Koffer. die bald rot ward. fiebernd erregt. Er fällt nicht vor ihr zurück. Dort klirrt die Glocke des Rockes um ihre Hüften. verschwindet. was sie erwittert. Da reitet. sinkt. zu sich jetzt. Sie reißt das einzige. erstarrt. Das Auge sucht. zögert die wundervolle kleine Brust in der Bluse. klopft. . Von zwei Seiten durchwühlt sie den Menschenhaufen. Ihr Mund hat einen hinreißenden aufbrechenden Zug. nimmt einen Raum. . der Himmel berauscht. zieht die Schließen an. was außer der leeren Halskette an ihrem Leib ist. zerlegt . Sie nickte zurück. von ihrem langen Schenkel über dem Knie das Band. Verkauft die zwei Perlen. Fährt im Männeranzug im Wagen zurück.schmerzlich veränderten. ißt sie als Herr.

Visierende zeigt. Lauschend sitzt sie in den Ecken. Ungestört von weiblicher Schwingung trifft sie die Nüchternheit seiner grauen Stunden. Starrt ihn an. Treibt mit Smith vier Tage um die Fischeransiedlungen. Spürt seinen Blick im Ausschnitt. mit der Drehung der Hüfte. der Mensch versagt. die Phantasielosigkeit seines Hirns. reizt ihn mit Geist. öffnet ihr Ohr weiter. stärker. demütig überlegen. erreicht die Grenze. im Nacken. zieht ihn nach. Sieht den Mut seiner Erregung. ihn zurückgeschraubt im Thermometer seiner Begierde. Erst hinter dem Weib. von vieler Erfahrung her. Die Pupille sinkt. Aufmerksam verfolgt sie die Ereignisse der Straße. Teilt seine Barnächte. Wollende. Außerhalb der Polspannung der Geschlechter empfindet sie die Indiskretion gegen jede Frau. Kräfte aufeinanderstoßen. welche der Instinkt der anderen als Überlegene. sieht endgültig vor Zielen. hört. Ihr Leben wird rastloser. Sie konsumiert mehr Menschen. dahinter erst entdeckt sie den Mann. mäßigt sie ihr Blut zu Kühle.spürt aber. Kehrt zurück zu den Baggern. kommt arbeitend an die. Selbst in der Maske des Mannes desavouiert sie ihn in seiner Beziehung zur Frau. wo Meinungen kreuzen. Aufgaben ihn entflammt -.außen. seine Kameradschaft gegen das Weib. In Nankingkleidern treibt sie sich am Hafen hin. das ihn aufschwänzt. Als Frau zieht sie den Mann an allen Instinkten. und Enttäuschung peitscht sie auf. Sie bohrt von der anderen Seite sich ins Geheimnis. in der Einstellung auf Bauch und Besitz ihn als Klasse sofort uniform macht (wohl auch riskant und alles in die Wagschale werfend. die Lüge seiner Frische gegenüber Weiblichem. die Pupille sinkt. Sie weiß. führt ihn. doch nur spielerisch und daher unbestimmt und ohne Verlaß). Sie mischt sich. ihr Auge wird heißer im Erkennen. Dürftigkeit seines Spiels. . die Pupille sinkt.

rauscht mit Dessous. schmiegt sich an die Leitung. Ringe. Titus und Zwicker denken. die Pupille sinkt. die sich einsetzt und stirbt. Sie schließt sich ihm an. Vergrabenen. gläubiger. Mischt sich in einen Streik. wirft sie nicht um. Schwenkt ab zu den Stillen. aufgeregter Meute in großer körperlicher Bewegtheit Schaffender. nur Aufflammen ungezügelten Instinkts. die Locken nach der Sternansammlung schwenkten. in Kellern. spannt sich nicht aus. aber es vollzieht sich nur aus Rausch. Sie sieht einen Gentleman einen Hund mit Lebensgefahr retten. Die Menschen versagen. wittert. denkt nicht für sich. feuert sie an. den sie sieht. Muß.Transportern. Wo Ziele sind. auf seine Befähigung. Ehrgeiz. Doch sie läßt sich nicht schrecken. Will. Nicht genug. Hangars Angeschmiedeten. trägt Armband. Leid. und die Ergebnislosigkeit solch nüchternen Schwungs stößt zurück. richtet ihn nach ihrer Forderung. . waren es Schwächlinge. Schon mißt sie den Einzelnen. an Maschinen. wird unermüdlicher. Die Pupille sinkt. Im Klub mit Abenteurern spürt sie Fabelhaftes. Kein Handgelenk und Griff. Nur Holzbein. durch den untrüglichen Instinkt. Verschwenderisch. Sie sucht nicht für sich. spürt. der sie vorwärts führt. Hinter dem Programm das Nackte. schwach fundiert. Traf sie auf Ideen. Findet Abgegrenztes. duftet. fast nach dem Geruch. Schwärmer. das sie aus jeder Stunde anschreit. mischt sich unter die Weiber. Sie rettet sich in einem Bogen. Sein gutes Herz sieht nur den blinden Einzelfall. doch unbrauchbar. Erstrebtes nur im automatischen Gang. Erfolg des Ich. Die Pupille sinkt. In der Tiefe die wilde Grimasse aus Kneipe und Bordell. hetzt. pflegen. Sie zuckt die Achseln. säubern. Aber sie hält nicht.

reißen zwei Lichtkegel zwei Figuren . mildere Schönheit ins Auge. Schon wachsen Ansätze zu Plänen. wohnt an der Quarantäne. Dampfer rauschen. Am Meer ist seine Seele läpsch wie ein Schalet. In der Dürre des Erfolgs selbst beschwingt sich ihre Seele zu größerem farbigstem Feuer. Seglerin des Hotels. In einer Barnacht singt die unsterbliche Stimme eines Dichters die Brüderlichkeit. Das Lid hebt sich. Wohnt in einem kleinen Garten mit Holzhaus. französischen Frauen. In der stürzenden Dunkelheit bauen zwei Parteien ein Duell. wohnt im Hotel als Dame. verwirft. strackser. Folgt zwei singenden Vögeln. Das Raunen einen Slowenen in einem asyle de nuit sinkt ins Blut. Die Figur eines Kapitäns schneidet sich aus einem Dampfer. Sieht fischende Frauen im Abendlicht mit Bastkörben von Stein zu Stein springen. sie mißt. reift mit Brust und Hüfte in eine schlanke Rundung. zeichnet sich auf sie ab die Struktur des Daseins. Lächelt über die Hilflosigkeit des Geschlechts. wird braun wie die Eingeborenen. beim Sport. Die Pupille erweitert sich. erschlafft. Wohnt ein Stück im Lande. Boote vorüberfahren. findet den Hebelpunkt -.Empfindsam. Lernt aus jeder der Sekunden. das Dreieck spannt sich über die Stirn. Sieht den Saft aus der Erfahrung. bekommt schärferen Glanz. hofft. Es sind Betrunkene. Die Haltung eines Kaufmanns zu seinem Diener verblüfft. Der Schall eines Agitators verzückt erregt. Die Heide schlägt sich um sie auf im Abend. gleich einem Apparat. Sinkt. indischen. daß sie eine Frau ist. legen Knipslaternen auf Steine. Prüft. Sie folgt einer Revolte. Der Blick wird grau. In der Pension als Reiter. Wohnt in Baracken.weint. beißt den Mund fest und sucht heftiger. Spannt sich in den Glauben mächtig zum Dehnen. Die Pupille sinkt. Sie wohnt an dem Segelhalteplatz. sieht die Haut der englischen. urteilt.

Raffaeli. Raffaeli zuckt die Achseln. Sie springt in den Wagen. Di Conti wiederholt die Frage kalt. Sie nehmen sie kühl auf. reißt den Mann mit sich in den Wagen. welcher schießen will. verschenkt sich an sein Gesicht mit aller grenzenlosen Hingabe. Gegen Mitternacht werden außer seinem die Gesichter mißtrauisch. Ein Auto biegt vor dem. offen. Sie hört ihn sagen: »Ich habe andere Aufgaben für dich. Ein Arm aus dem Auto greift die Hand. fast umgeschleudert. Sie sitzt den Abend zusammen mit Gordon. *** Jeden Traum sah sie in seiner Hand schon fertige Waffe. Da lächelt sie. glühen vor Licht. die . sperrt auf die gesamten Depots. Die von keinem Sou des Angehäuften seither nahm und lebte. springt hinaus. schleudert die Pistole mit einer unbeschreiblich ablehnenden Gebärde auf den Rasen. die Nase biegt sich skeptisch in den Flügeln. vibriert. Sie weicht zurück. Sie sieht nur den einen. tritt darauf. Die anderen schweigen.« Die Pupillen stehen weit in Kreisen glasig erhellt. Mit schief im schwarzen Bart gestrecktem Mund fragt Raffaeli: »Was geben Sie?« »Mich!« Gordon umreißt mit gierigem Blick ihre Figur.aus der Dämmerung. bekommen Facetten. Di Conti spricht. Sinken nicht. Ein Schuß pitscht. Keine Ahnung. Ihres glüht. Di Conti.

An ihm fand sie die Lösung. das Erwürgende. Der Traum machte ihr sein Bild wahnsinnig. gedacht. sogar die Klingelzeichen der unterirdischen Erregungen. Stemmt gegen die drehende Erde sich mit der Kühle des Überlegenen wie am Schalter eines Automaten. verfolgt war wegen Desertion. geschaut. die Drähte. Gordon. daß aus der ungeheuren Kraft seines Wollens. im Pathos bloßer Tradition den Feind. daß er ihn schon jenseits der Ekstase mathematisch beherrschte. Ihm war. er in die See hinaus. wenn der Tag sie in die fassungslose Nacht entließ. ging morgens neben ihr auf dem Verdeck. ließ sie das Spiel seiner Muskeln spüren. neue Bewegungen. Doch Di Conti gewann ohne Kampf. seinen Rhythmus und Zweck dem Schiff. Agitation.ihm nicht schon zum Abfeuern geladener Plan. wo ohne die Gemeinschaft das Ganze in Schlagschatten zerrann. Feuer und Lust seiner Kraft. wies ihr die Spannungen. die alle überströmte. den Schornen und der Flutung diktieren könnte. das gebändigt darunter tobte. der von Marokko bekannt. Selbst Raffaelis fanatische Unerbittlichkeit schmolz. . Sah in dem Ruhenden. bedacht vor Ergebnissen. die Summe gezogen. die Rechnung gefertigt. Gordons nicht ausmeßbare Aktivität folgte nur seinem Druck. Er stand am Schalter. gegen die Anziehung der Kräfte. Ihr schwindelte. Er drahtete vom Schiff. Daseienden. Aus dem Herz die Flamme gerann ihm im Hirn. Trieb nun vor. besaß mit Nichts. sprach gelassen gegen die Schwerkraft. Aufruhr. was sie als Entfernung der Welten ohne Brücke sah. Hatte gewogen. Ihr kam nachts. ihm gab es keine Hemmungen in seinem Bau. Seine Kühle war unbeschreiblich über dem barbarischen Feuer. Sein Glaube war so ungeheuer. War kalt geworden. aus ungeheurem Wollen geringe Distanz geworden. die Tag und Nacht die Fahrt umschäumte. in diesem Kampf zu führen.

die sich nicht . die umfangenden Reifen. verglich die Leidenschaft der Massen. im Persönlichen so schwach zu sein. es lag an der Peripherie. das Militär. hatte einen Steckbrief wegen Agitation im Heer. sprach. sprach deutschen Dialekt. erklärte. verglich. war bestimmender als Raffaelis Glut. entwickelte sich im Lauf des Zentralproblems. nicht mehr. falscher Sehnsucht endete hier. lauschte auf Berichte der Vertrauensmänner. die Gerechtigkeit zu verleugnen. Gordon trat mit englischem Backenbart aus der Kajüte. daß seine Eitelkeit ihn in eigenen Dingen das allgemeine verleugnen. Er selbst zielte aufs Herz Europas. sah auf. stach nach Paris. Kranken. geschaffen. die Macht. Raffaeli sah das Meer nicht. der den menschlichen Bruch und Riß trug. Sklaven. in jede Tollheit sich werfen ließ. setzte andere Spieler ein. Rettete darum Gordon. Zielte zuerst gegen den Kitt. um sie endgültig einzusetzen. Sein Paradies war willkürlich. um von dort das Blut in den Körper des Erdteils zu treiben. die aus Jahrhunderten rotierende Gesinnung zu stürzen. die Schaukel dann aufzutreiben. Sein fachlicher Befehl. gab Ordres. maß die Stadien der Siedespannungen am Barometer. Gegen Raffaeli hatte er die Kühnheit zum weiteren Schritt. schrieb. Das Leid der Irren. es kümmerte ihn nicht. die tausendfaches Gefühl ihm geformt.diktierte. sah nach innen. der Definitionen verachtete und aus der Berechnung. fiel später unter Raffaelis Durcharbeitung. Für die asiatische Welle hatte er Aufmerksamkeit. Er kannte nur kalt Herrschende und Blinde. lächelte beherrscht. diktiert. Das eigene Vaterland ließ Di Conti kühl. empfing Depeschen aus Genf. zeichnete Karten. gerecht die Erde zu nivellieren. ging geschnellt auf den Ballen. Massen aufzuwerfen. tat einen Ruck. Hatte die Organisation es aufzuschälen. zögerte.

hielt ein Papier in der Hand. mit dem er arbeiten mußte. Sie ward erfüllt von dieser Stunde. die Hände über den Augen. Eine furchtbare Gonorrhöe. seine Welt liefe taub aus. zitternd. nahm eine Perücke ab mit einem Zeichen innen. am folgenden putschte Marseille im Hafen. Mit zusammengepreßtem Herzen. sahen sie das Land. Ein Kind strauchelte und stieß Raffaeli. die fast den Mond und den Meerraum mit hineingab in sie. Um zehn Uhr betrat sie das Cafe Rue Guijas. Sie nickte. Die Nacht sprach er mit ihr zum erstenmal allein und lang. Drückte sich bis zur Wand.« Er hatte den Kopf zurückgeworfen. Er verschwand. Di Conti schlug zu. Zwei Tage vor der Landung kamen Nachrichten von Gärungen in Lyon. Drei Tage darauf meuterte ein Regiment in der Aube. Bei der Ankunft wehte irgendwo eine Flagge. Es wurde dunkler. Gordon wurde verhaftet. Raffaeli an der Ecke. sein Mund war blaß geworden vor Zusammengedrängtem. »Es ginge nicht ohne Sie«. stand. nahm Besitz von Blut und Kräften in einer Durchdringung. Der Portier hatte Briefe. Di Conti stand an der Reeling. Wagte er das Sinnlose. Vier Frauen . schob die Achsel vor. Er trug darum die Verantwortung seines Entschlusses mit präziser Automatigkeit. da ihre törichten Herzen die Erkenntnis zum Handeln nicht zu fassen wagten.befreien konnten. daß ihr Leben sich verankerte in ihr. »Gott selbst könnte sich nicht widersetzen. Laternen blitzten. *** Als sie den Boulevard heraufkam. verbeugte sich durch die Dämmerung Raffaeli mit Schätzung und Verachtung zugleich auf das Geld. in Nancy erschoß ein Unbekannter einen Oberst. Nie verließ sie das.

ein Zittern durchlief die Körper der Gruppen. faßte es . die sie nicht kannte. Ihre Hände berührten Hüften. Wie von St. trieb trotz der Frühe eine Unterschicht herein. bauten. Etwas schwankte von ihr wie Trost fest um den Tisch. Sicher ging sie vorüber. sah in die Höhe. schob einen Brief nach. Sie gab ihm einen Zettel. Sie drängte weiter. erhaschte sie mit einem Schielblick. breitete sich aus. fast laut.standen am Schießapparat. stemmte ihn hoch. schlugen vorüber. ein Mann stieg vom hohen Stuhl. ward um sie ein Kreis. zischten vorbei. heiser wie Blech. glomm Stolz in ihrem Auge. beglückte eine Sekunde mit den Augen. schnellten den Hebel. der Rachen aufbrach. ihr Gefühl faßte. Sie hatte Röte an den Schläfen. Sie durchdrückte die Welle. der. griff den Studenten am Apparat. Hob rasch die Lider. die auch um die Dominotische schon brauste. sangen. Stieß ein Weib an. Sie gelangte ans Büfett. Der Mund war noch schön: Ly. Denis hierher die Kette heraufschwang. Sie kletterte. helle. Ein Mann sah sie fragend an. Queues das Billard umkreuzten. schloß sie fest. Sie hörte Worte. der Neger im Hufeisen ließ eine Tasse in der Schiene gleiten. wütete in diesem Fleisch. neigte rasch den Kopf. ohne Ton. an seine Brust. Eine Gruppe löste sich. Sie kniff die Augen zusammen. warf ihn hinaus. brach sich zum Apparat durch. öffnete groß und sah dasselbe in dem Gesicht eines großen Mannes. Mimis saßen. Eine Stimme drehte sich ihr zu. gewann. eingeschossen. Während Mädchen an den Wänden hingen. versehens. zielten. setzten. Ein Mann nickte. Sie sagte etwas. schossen für einen Sou die Freimarke zum Café für vier. gedämpfte. Auf der Erde wieder wand sie sich herum auf dem Absatz. Es bohrte hinter den glasigen Augen. schlang. Der Ire stieß sie zur Seite. füllte heftiger. plärrten. ein Porzellan mit Gebäck. Sah fest nach dem Eingang.

wußte nur dies und dies und die. Das Hirn faßte das Gefühl nicht. sie fühlte. die sie ihm gönnte. Das Gefühl floß. einer küßte ihre Hand. zog die Luft nach. ihr Sichsehen fest.nicht. Sie löste sich. Glühend flog es auf in ihr. das Haus des Boulevard Raspail . ein Stern von Stühlen.« Sie gab. . ein Mann neben ihm. sie wußte. den sie festhielt. Der Punkt. ihm gehörig. Über den Plafond strich es aus Jahren: Autos. Dorther füllte es sich mit einem Maß reifer und übermütiger Freude. entzündet weit und hoch über ihm und seinem Lebenskreis. Durch Gedränge und Stimmen hielt ihr Atem. Ein luftleerer Raum kam. bückte sich: »Gib mir zehn Sous. . es würde sie immer verbinden bis in den Tod. Ein Trauring lag um seinen Finger. deren Leiber alles abhielten.« Sein Auge war voll Geist. Bleich sah er die Linie der Nase. sie steigerte ihn über die Taxe. hoffnungslos. Er hatte sie gesehen. Nichts drückte sie mehr. sie heulte auf. es lag zurück wie tot. Le Beau stand gegen die Wand. »Ruiniert. daß in diesen Tag ihr Leben Fülle und Bedeutung erhielt. nichts Eindeutiges. Am letzten Tisch verwirrte sich ihr Auge in einen Glanz. . stolz.? Trapez mit dir -Sau von Geiz . durchbrach die Barrikade von vier Männern. In der Bewegung der Hand erfüllte sie das Geben ganz zu Glück. bog eine Frage aus ihr heraus. mißverstand die Pause. erkannte Daisy nicht genau. Sie kam durch. keine Tiefe.« Bleich vor Angst ein Preuße vor ihr. Sein Blick tastete atemlos nach ihr. . Das erste Erleben des Blutes hielt sie zusammen. Sie hörte. schluchzte in der Gurgel. ging mit dem Detektiv hinaus. Sie aber. . Trat aus ihr hinaus. während er sprach. Zwei Männer hielten sie an. schon war sie darüber. die sie zurückließ. . nichts wischte das weg. Feste. war der Eingang. . Abgewandt. Lys Stimme dahinter: »Combien . der auf sie zeigte.

Langsam trat ein häßlicher kleiner schwarzer Mann heraus. sprach schon zur Seite. im Vorbeihuschen sah sie einen Augenblick Philippes Gesicht. Sie sah ihn abgeglitten von der steileren Aufgabe. Doch sie hielt ihn nicht. es gab freieren Raum. die Luft kam ins Wogen. nickte. mehr glühte ihr Auge dorthin. riß. Er las nicht. kam einen Augenblick Triumph in ihren Mund. Schon löste sich ihr Auge hiervon. rechnete nicht mit ihm. die Masse brach nicht. der sich lächelnd nach innen hinein abwandte . Bestimmungen erschollen. die Liebe gezeigt. Noch höher. Was sie erfüllte. eh der Kern sichtbar ward. Die Mitte drehte sich in einer Spirale. ihr Leib streckte sich unmerklich in diese Richtung. Er hatte sie schauen gelernt. Die Masse zuckte auf. In ihrer Hand lag der Brief. Parolen. Aus der Eingangstür kamen Kommandos. Meerhaft wogte die Gruppe. durchdrang sich. Da sie nicht mit Worten dastand. Da begann ein Wirbel von der Tür her durch die Menge durchzufluten. Arme hoben sich. Eine Kette schob vorbei zu den Nischen. . scharf die Straßenreihen. unbedingter wuchs sie in die Richtung. . sondern wie an keinem Tage heute zur Höhe getrieben. es traf sie das Auge Di Contis. kam endlich mit dem Rücken an die Wand. Ein Schild schwankte. entflammt. gab ihrem Hochmut Duldung für ihn. Sie reckte sich ganz hoch. Der Raum zitterte. Im Vorderteil hob sich Tumult. Zum erstenmal grüßten sie gegeneinander wieder. unter denen sie litt. ein Gang wölbte sich. Wurde sanfter in den Lippen. Häusernamen kamen herüber. Sie wurde gegen die Wand geschüttelt. Dabei drehte die abgeschobene Kette neben ihr um. .Sie stellte sich daneben. Fester sog sie sich an dem Eingang fest.

Sulpice schlug halb zwölf. denn sie empfand es als Ende. aus dem Kopf eines jungen Mädchens traf sie ein verzweifelter Ausdruck: »Zu mir?« Zwei Augen kehrten starr enttäuscht. bog in Rue Monsieur Le Prince. Die Schwester beugte sich darüber. bog sich tiefer. in der Mitte eine Höhle. aber wie alles Elend dieses Tages löste es Freude in ihr.Nur wie er zur Uhr. trieb in ihr hinauf. Sie sah das andere nicht mehr. Schatten fielen aus den feuchten dumpfen Gassen. versprach. sie suchte einen Ton. blitzte der Glanz vor ihrem Auge. An der Tür hielt eine Hand ihren Rock. sah. neben der Welt. Aber Renée hörte nichts. eilte. drehte um. Wie sie sich bückte. Die Lider fielen Daisy. schwieg langsam. Fand keinen Ton. sperrte röchelnd den Mund kreisrund. Unmöglich seit Tagen. Renée die Hüfttänze in Genf gewiegt. sah verzerrt plötzlich das Gesicht. Quetschte sich durch die Haufen. sprach nicht mehr. An der Ecke kam in das Fliegende. stank. mit dem Mund zum Ohr: »Es wird gut sein. Sie spürte das Stück Schuld. Sie ging. bewies ihr. hörte nicht auf mit der Tröstung. unvergleichlich und bezaubernd in der Schönheit der Beine. mit dem. Es traf.« Malte. die ihr Gesicht rötete. verwundete Daisy nicht. Geduld. Sie ging durch den sonnenleeren Garten. roch nach fauligem Gewebe. Sie atmete. sie an diesem Kadaver trug. Das Gesicht im Krampf zerrissen. hastig und scharf. wie heftig er sie erwarte. aus der pilzig Fleisch wucherte. schilderte. Stand an Renées Bett. St. Von hier begann . Drei Jahre spannten sich von dem Gesicht zu dem ihren. das. Sie sprach weiter. zur Decke zurück. Die Schwester suchte Renée zu wecken. Stolze in ihr eine Traurigkeit. in Lücken glitzerte gewitterig die Sonne. nahm ein Tuch weg. durch die Wolke Karbol.

Die Straßen hingen voll Gedränge. Der Zug schwankte. sie empfand Contis Herz. Malerei gegen die Legion. traumhaft befestigt in klarer Ruhe. neue Beziehungen trafen von Herz zu Herz. Verantwortung und Glaube machten eine Sicherheit in ihr. Plakate riefen das Volk auf. Sympathieausstand in Mailand. die Gendarmerie überschritten. in Brest. . Unruhen in Bordeaux. verdarb. Um dreiviertel Vier waren die Häute gerissen. tat Unrecht. In der ersten Reihe Gordons Bild. nichts konnte es antun ihrer Entzückung. Alle Seitenstraßen mit hermetischem Druck in den Boulevard . Die Seitenstraßen standen gepfropft mit Menschen. Um halb Drei sperrte Gendarmerie die Eingänge der Seitenstraßen.das Glück. stand um Vier wieder am Observatoire. Streiks im Borinage. Um Zwei begann die Demonstration. sprang in einen Wagen. zog langsam zum Montparnasse. kein Wahnsinn herrschte. verarbeitete es . Um drei brach die Masse los. kein Schoß zertrümmert. europäische Mauern gesprengt . machte eine Schleife. Der Boulevard stand kilometerweit schwarz. Fahnen zeigten die Kolonnen. Eine rote Fahne auf Marseille. Eilte. küßte Contis Hand. Eine dünne Kette Polizei stand zwischen der wogenden Masse des Boulevard und dem Druck der Nebengassen. Meuterei in der Dauphinée. nahm es mit. Es kam als Strom. Hinter den Führern mit Schärpen Di Conti. die undurchdringlich ward. Gordon befreit. Sie bückte sich. sie kämpfte sich weiter auf den Boulevard. Freude ging über ihre Zunge. Sie hörte Erfolg. in Perpignan. . . auf der Loire. Sie empfand. legte die Stirn auf das Hebelrad. . wie er sie besaß und erhob. nickte. fing alles Unglück ein. machte Bogen. Der Verkehr stockte. Keine schöne Taube würde sinnlos zerstört. Kasernen gestürzt. eine Lawine. Um Eins kam sie Rue Guijas.

immer höher. ehemalige dunkle Soldaten. Die Fahnen hingen starr herunter. Hand hing so dicht an Hand. Aus den Gassen bohrten Keile herein. daß der Stein an den Hüften knirschte. Die Masse brodelte an der Spitze. hunderte. Ein Knabe von einem Baum schrie: »Es lebe die Freiheit. Der Zug stockte. Einer sprang vor. Straßenbahnwagen. Läden der Verkaufshäuser rasten herunter. eine donnernde Stimme rief über den leeren Raum die Straße herauf etwas. Verfing sich in sich selbst. Studenten des Quartiers gingen in dem sausenden Ton. ballte sich tiefer zusammen. hallte. junge kamen. dehnte sich auf die Seite. reckte etwas. Eine Wolke Schweiß brach aus. der sich band. erregten. Araber. Vor dem Zug schlossen sich die Fenster. Da brach die Masse. Apachen mit Tüchern. Sie lasen die Inschrift. Die Häuser zitterten unter dem Druck. Schritte gingen in dem Boulevard. Weiber. Rue des Etrangers. verdunkelte in der Gedrängtheit. besät.hineingeplatzt. die Schulter. schlug hinauf die Häuser. verbogen sich. hintereinander. Zwei große Fahnen flaggten über sieben Etagen herunter. Es schoß los. Die Straße vor dem Zug war ausgestorben. Die Kolonnen drängten sich. Alte Gesichter kamen. gaben einen einzigen Ton. kreuzten Rue Monsieur Le Prince. fast schreiend. bewegte . hing wie ein Haken im eigenen Fleisch. Er ward dumpfer in der Tiefe. deine Hand. Die hellen Normannen. Sie brüllten sich zu: dein Kopf. Automobile dazwischen. die Stimme ward lauter. sie bäumte. löste sich ein wenig. brauste. glühte. Rue Guijas. schwankte. in oberen Stöcken klirrten die Scheiben. das die erste Woge traf.« Eine Lawine kam vom Luxembourg. daß sie sie nicht rührten. die Kokotten der Hallen. mußte nach vorwärts. vereinigten sich. Ohne Musik.

hoch die Arme geschleudert. wankte und wuchs mit der Last. stemmte sie höher. strömten. Wuchs. bestürzte Wut aus den Mäulern. quetschte sie aus. fabelhaft sich entfaltend. füllte begeistert an. Reißend goß es sich auf die Place St. Der Donner machte das gefüllte Platzbassin totstill. schwankten die Laternen. Michel. packte hinter sich den Kopf der . die er hielt. Ging auf der schmalen Leiste des Bassins hin und her. zog die Menge im Krampf zusammen. Dann gingen die Kolonnen als Fluß. den Autos. roch den Zorn aufgeballt. Zog die Reihen. über sich ihre Herzen. Bäume. Er bückte sich wie ein Ringer. Stieg höher. Bäume im Weg. Faßte rückwärts. In ihrer Mitte hoch. vor den Wagen. warf sie auf. Eine Sekunde zitterte die Barriere. rang einen Augenblick die Hände. verklärte sie langsam. zog die Masse mit auf. stieß den Arm zum Kreis. dichter heran. Die Kühle war gerissen. füllte sie voll und rund. wischte sie aus. unwiderstehlich. flutete. hieb das Bittere in ihre Visagen. Di Conti sprach. atmete wie ein Pferd. entleerte sie. zerrte sie auseinander. entfaltete sich mit einer ungeheueren Bewegung. zwang die Stille noch tiefer herunter. Riß sie rasend hinauf. die Flamme schlug vom Denkmalrand. donnerte. machte Drohung. Laternen standen.sich. sanft einander verschmolzen. bog den Nacken zurück. stand am oberen Rand des Denkmals. Sprach. Formte im Reden die Gesichter unten. Sprach.

Es rollte herunter vom Montparnasse. Erreichte größere Distanz. lächelte. die Hemden. Einigte sie in eine atemlose Pause. tief herunter mit dem Gesicht gegen die Masse. Die neue Woge wälzte heran. Daisy hielt mit beiden Armen am Sockelstein sich. hoch. Dort stemmte es sich zurück. warf. riß die Herzen plötzlich steil. sänftete. gaben sich von Leib zu Leib. Bäume. Die Säule stieß weiter vom Boulevard herunter. Warf die Drohung aus den Augen. die Augen kamen zum Himmel. Sprach.Chimäre mit beiden Fäusten. gleichen Schlag. Scheinwerfer zuckten die Sätze. schmiß viertausend gegen die Seine. die Beine wurden mitgerissen. faßte wieder Fuß. Gegen den Kordon Gendarmerie. Conti sprach. kam näher. Conti sprach. verzehrte die Kraft. warb. machte Spiralen. über sich mit beispiellos schmerzendem Ruck. schoß die Menge vom Platz. zerfetzte. Sie drangen durch die Kleider. Warf sich in die neue Welle. Sie drangen in die Herzen. Stöße kamen herunter. durchmaß mehr Menschen. Er verschwand unter ihren Füßen. keilten gewaltig. war fast bei ihnen. Sie sah Di Conti. Der Druck der Dreikilometersäule platzte den Pfropfen. Laternen kamen über den Kolonnen gegen die Seine an. einzige Wärme. erstarrte. trieben in die Pulse. Stießen den Druck unaufhaltsam weiter. schlug aus. Sprach. . blühte aus jeder Haut. Sprach. fiel nach vorn. Sprach. drängten den Platz ab bis zum Kordon. Die Hände Schallbecher vor dem Mund. diktierte. Das Blut bekam eine Bahn. Floß den Boulevard hinauf. der Leib drehte sich. stürzte sie gegen die Massen vor dem Kordon. unnachahmlich erschütternd. schräg. Die Lawine brach los. die Röcke. inbrünstig. löste.

Von der unteren Seineseite durchstach eine Kompagnie von hinten enge Gassen. Arbeiter. Soldaten. einen Schuß in der Weiche. Der Stoß in ihrem Rücken stürzte sie in Massen gegen die Pferdeköpfe. gedrängt. »Weg du«. sie steckten brennende Zigarren dem Gaul unter den Schwanz. Vom Blut der Stürmenden ging es hinüber auf die anderen. Die Masse floß in den Brückenstrudel. Das Denkmal ward . Die dünne Stimme schrie wie ein Triller. trieb einen Keil in die dünne Masse. Freiheit. die dunklen Löcher hoben sich über den Schenkeln höher. Hunde. der Unteroffizier zeigte ein kalkweißes Gesicht. Haarschwänze vom Kupferhelm auf dem Rücken tanzend. ein ungeheurer Schrei. schlugen wider die Gäule. Die Wellen kamen. ritten Kürassiere. säugte sie. Karabiner auf dem Schenkel. links. Hunde. durchdrang sie. wälzte über die kupferrote Abendbrücke in die Stadt. das Tier klatschte hinunter ins Wasser. auf das Metall der Drücker. Die Säule stieß durch. Ein Pflasterstein flog. Boulevards der Bourgeoisie.« Die Kürassiere zitterten. Eine dünne Stimme rief: »Tirez. Eine Frau hielt vor Schmerz blaß die Hand zwischen die Knie. Steine stoben durch das Licht. steiler. schrie ein roter Bart. kam seitlings auf den Platz. spieen heftiger an. Ein spitzes Winseln. hatten einen Sinn nur. Fraternisierend strudelte die Masse. Körper an Körper gedrängt. abgelenkt. Vom Brunnen fiel Di Conti. Es knallte. bewachten vor der Emeute des linken das rechte Ufer. eine Richtung. Gäule zerstampft. gerissen. warfen sich vor die Brücke. Ein Mann gab einem Soldaten die Hand. Sie riefen: »Camarades. sausten. feuerten in die Luft.Das Ufer herauf. das Herz der Stadt.« Sie sahen in die kleinen dunklen Löcher. rechts. gleichen Herzschlag. gedrückt.

schäumte auf. Freunde nahmen ihre Hand: »Wir werden ihn befreien. Eins war zu tun. lachte. ging zurück. brüllend und wie aus Marmor vor dem Gewissen der Macht. das Ziel erreichen. noch einmal flüsterte sie: »Conti --. Allein. Dame. die Verwundung wär leicht . Conti schleppten Soldaten durch die Gassen in die Métrohalle. ging auf und nieder. Dann empfing sie. Ein Druck kam auf ihren Kopf. Kühl. ließ nicht nach. steckte die Hände in die Taschen. Sie schlugen ihr eine Koppel auf den Kopf. feuerte ihn zurück. Hierfür war zuerst zu leben. Ein eisgrauer Glanz kam aus dem Blick. Hinab mit Geschwätz und Trauer.« Der Schlag der Masse pulste herauf zu ihr: »Wir werden ihn befreien. dies sei ein Wort für dies Gefäß? Maß für diese Tat? Dies Geschenk für Narren und Kinder wagte Geschwätzigkeit hinzugeben für Blut? Behängte diese Maske ihn nicht zum Komödianten . Daisy ward zurückgetragen. Di Conti mußte frei sein. steif. . die Augen im Dreieck. . stand sein Gesicht doch. biß sich in seinen Rock. Ruhm? Bot man so Geringes? Glaubte jemand. . die Leistung verdoppeln. das schlicht nur dem Ganzen wirkte. Sie winkte ab. warf sich herüber. Ging einen festen graden Weg. . Zu spät. hinter Bajonetten gesichert.« Sie hörte.umzingelt. . Ihm werde des Volkes Stimme dauernder Ruhm. .« Deputierte sprachen: »Wir werden ihn befreien. Zwei Tage war Daisy irrsinnig. . Daisy warf sich auf ihn. Sie konnte die Hand nicht rühren. unbedingter sich mühen. Angriff steiler schrauben. Sie reckte sich. Di Conti aufgehoben .« Die Masse begriff. Sie nahm es auf sich. das Gesicht von ihr ward schwarz. Aber er lebte. gegen den neuen Kordon.

er verneigte sich. Sie ging mit raschen Schritten an den Tisch. In einer Schleife glitt der Wagen ins Riesenbassin der Concorde . Ein Wachtraum im Keller sprang auf. Sie legte ihre Hand auf den Tisch. der elegisch das Kinn rahmte. trat ein. Helligkeit und Süße wob in den Zweigen. sie stand in einem Salon. blieb etwas. dreigezackt brannte ein grünes Gaslicht schmetternd gegen den Kalk. Fünf Minuten sprach sie mit einem eleganten Herrn mit exotisch flimmernden Augen. stutzte.Die Lichtflut stieß Breschen ins Dunkel. das Papier knitterte. unbeteiligt. . . Aufgehalten. ein Wort. Sie ging durch drei Räume. Bäume streichelten die Luft. Ihre Karte lief vor ihr. zögerte. legte ein Bündel in perlgeschmücktem Etui auf die Kante. . stieß eine Tür auf. Eine Stunde. ein Wort. Die Seine floß gläsern unten. Die blaue Seide der Wände. vor Achselzucken. mit der Karte durchbrechend. Darauf gab ihr der Herr seine Karte mit einigen Worten. er löste sich von der Pforte und glitt an ihr vorbei. fiel auf den Tisch. Damit fuhr sie die Champs Elysées hinunter. Über die Teppichstufen des Ministeriums. In der Mitte eine Jungfrau. Sie trat in das Büro ihrer Gesandtschaft. Sie fuhr darunter hin. Ein schöner Mann im schwarzen Schnurrbart. die auf einem Brabanter ritt. sie lernte die Teppichmuster. Sie drückte ihre Hand fest in seine. . . gehemmt. Ein größerer Salon. Als sie sie zurückzog. sagte immer ein Wort. Sie sah einen Schatten. Sie gab ein Telegramm auf an ihren Vater. hielt. der geschwungenen Stühle verwirrte. bog. die Karte vor sich . der Wagen glitt. lächelnd. Sein Blick leckte nach ihrem Hals.

ob ihr Wagen warte. trommelte mit den Fingerspitzen ans Glas. . Plötzlich schlug er die weiße Hand. hinkte nicht -. die Stimme schlürfte etwas. die nicht welk war. Blut schoß ihr auf unter dem jähen Anprall. Sie stand auf. Er war nicht groß. Kanadische Jagd. Malo. der Kopf fuhr auf. bis er genau sie sah. schob mit drei Fingern einen Lehnstuhl zurecht. die Quadrille Fribaurts. daß es käme. führte herauf. In seiner mageren Hand spielte ihre Karte. kam langsam näher. flüsterte ihn nochmals. er las. ein Monokel an schwarzer Schnur flog ins Auge. Er stand auf. eilte. lauerte. als sie sich schon wandte. Lauernd. Er führte immer. äugte. elastisch in dem Knie.« Er läutete. er kannte es. mit Märzwind. ging ans Fenster. welcher Zug.« Sie sah nur seine Brauen. . Er hob sich halb: »Wann darf ich den Wagen senden?« Sie knotete die Hände: »Neun Uhr. Ein drittes Gesicht sprach mit ihr. Seine Grazie schmeichelte sich in ihre Haut. in der Tat.Ein grauer schmaler Herr trat ein. ging zum Fenster. pausierte. sah auf ein knallendes Buchenholz im Kamin zerstreut. sah ihr mitten ins Gesicht. Setzte sich wieder. Pelze darin seien. stand auf. . die Brauen seidenschmiegsam ineinander sich wölbend. faltete die Lippen. schmeichlerisch. Er trat zurück. Sie wartete. ein kakadufarbener Page öffnete geräuschlos eine . Eine Fahrt über St. Er notierte den Namen. sein Blick prallte ihr wieder ins Gesicht. hinunter. laß gegen das Knie. Er sah auf die Erde neben seinem Schuh: »Ausländer? . Erschreckt. Italiener . Er blieb gleich. . sie folgte. ruhig. sie sah sein Gesicht nicht. Die Lippen Daisys saßen wie Tiere aufeinander. die Handbewegung voll zarter Höflichkeit. Er spielte. Er neigte das Kinn: daß die Oper Ballette belebe. besorgt. murmelte. hinkte. indem er ihn kaum berührte. stieß an die Zunge. Versailles wuchs zwischen seiner Geste.

Geballter als im Menschlichen.Tapetentür. beherrschte und durchtrieb sie unausdenkbar an Berufung. Verdi rauschte. war Di Conti tot. Je mehr sie spürte. wie gefüllt und selbst sie war. innerlich lediglich gerichtet auf das Ziel. was sie verlor. Sommerhimmel erbrausten. badete. zwischen Wange und Mund. mehr heute als je. die sie erblaßte. ließ sich massieren. Sie legte das Papier auseinander. zarter heraushob. Sie kam hin mit einem Gehenlassen der Glieder. schlief. Als Daisy morgens heimkam. die den Schmelz der sehnigen Schenkel und das flimmernde Spiel der Hüften unter der kleinen Brust begehrenswerter. die selbst die Einrichtungen der Küche pragmatisch ordnete. schwankte. Blei in die Knie. selbst ohne Erkenntnis und Bedeutung des Opfers. Fuhr in den Luxembourg. legte es zu dem anderen. Di Conti war in ihr. Am Abend in die Oper. abgeschüttelt. Allein nun empfand sie. Sie verlor kein Glück. Eine Ruhe umgab sie. Vermächtnis besaß sie. Stand auf am Morgen. um so ungeheuerlicher fühlte sie aus sich brechen das Bewußtsein der Stärke und der Sammlung. Vierundzwanzig Stunden vorher speiste Conti. Nichts war zu schlagen. Was konnte noch kommen? Ein Telegramm Fidleys: Pa tot. Sie besaß sein Werk. verzerrte die Zähne über die Regie der dritten Republik. verdrehte die Iris. das alles hinter sich hat. ausbiegend aus ihr mit einer Glut. wunderbar entzügelt. bekam Kälte in die Finger. sie speiste. fuhr zurück. frühstückte. Sie bog die Lippen tiefer. Sie ging gestärkt. Unverlierbar. versteinte an den Schläfen. traubenhaft geschwellt. voll. .

.« Schneehühner: »j . Raffaelis Bruder. Sie fuhr mit Briefen. Der Geist sah manchmal Bilder. Der Platz der Zusammenkunft war leer. Papieren Contis zu Freunden nach Kopenhagen. »Ich komme mit. Menschen. traf Fribaurt nach einer schmerzlichen Sitzung. Ihr Mittelpunkt blieb unerregt. befahl Erholung. Sie mußte weiter nach Christiania. Es geschah am Horizont. Es geschah in der Ferne.« Die Tage füllten sich mit dem und jenem. Sie badeten in einem Fjord. Sie machte eine kindliche Gebärde. sagte. Auf den Klippen saßen Rypen: »ka . Er verstand. Granit. . Jerkins. ausgespieen fuhr sie. Die Fahrt im Zug war dumpf. Sie wurde klug verführt. Nach zwei Tagen stand sie am Hafen. . Urblasen erstarrt. Er fuhr mit der Segelyacht nach einem ungewissen nördlichen Punkt. Sie nahm es sofort. bauh. Ungenauem. . Arzt. Gedörrte Fische hingen an den Felswänden. Ein Kreis mit heißen Wallungen bäumte um sie.*** Pa tot. ak.« Es rauschte. allein. schaukelte bunte. wie sie die Ufer hinausfuhren. ak -. deren Geist abgewandt war. . doch ungeheuer in der Berührung mit schrankenloser Natur. dem Reffen der Leinen. Riffe türmten sich wie steigende Esel. Fidleys Telegramme. rote. grüne Häuser wie Spielzeug. Der Körper hielt stand. abends ward das Wasser papageirot. Hinaussehen auf glatte See bis zu entfernten Dampferwolken. . wünschte. Inseln kamen. mit denen der eigene sich schön traf beim Rauchen. dennoch voll Glut.j . Christianias . Weisungen stäubten. Syg einem Mann gefolgt.

hing über Sandwüsten ein weißes. Licht schleuderndes Haus. eine Wolke Papageitaucher. Die Segel schlappten plötzlich. . Kam mit Schneeschuhen aus dem Gebirge.« Der Schiffsjunge schloß die entzündeten Augen. stieß auf ein Signal mit der Kupfertrompete dazu. schlugen Atouts auf den Boden. schwärmerisch. eine Musik umschwirrte sie . die Luft ging ganz stät. Jerkins führte im Bogen heran. äugte schielend mit schrägen grünen Augen nach Daisy. Ein Tal kam aus den Felsen gegen das Meer geflossen. sah Daisy ins Gesicht. warfen den Fock aus. . Der Kreis war verseucht. das Weib lauerte. . Die Sonne malte auf den Holzplanken. . bekam einen Rippenstoß. blau an Lee. Das Weib mußte sich legen. zuckte. »Geh in meine Kajüte. führte sie dennoch heran. . schon zur Ebene zu. lernten die Lappin zum siebentenmal an. Er zuckte die Achseln unwillig. Fribaurt und Jerkins lagen auf dem Bauch. sahen sie ihn im Glas oben wie ein metallenes Insekt flitzen in Stemmbogen und Telemarks. Die Windtrommel saß in dem Segel. grün. Das Morgenwasser zischelte . die wie . Sie gingen zurück. eingekeilt. kroch in die Kabine und schlief sich aus. schmetterte. Am Ende. klatschten hohl hin und zurück zum Großbaum . Sie lag unter dem Segeldach und gab statt seiner acht. Die Lappin wurde aufs vordere Verdeck gerufen. Stunden. sein Finger überschrieb die Gegend: »Nördliche Lepra«. . Zerfressene Gesichter sahen aus den Fenstern: »Hüten Sie sich. Das Steuer war angebunden. Die Nordsee leckte gierig. ehe er einlief. Sie spielten Karten. Sie übernachteten im Dorf. legte klatschend mit fetter Hand ihre Karte nach.« Ein Schrei.größter Jäger.

eine Brise kam.« Weißbrüstig hing eine Brise vor dem Meer.« er bog sich vor Lachen über Fribaurt. eine Möve. Geigen im Baum. . »Was hat sie?« Jerkins hob die Hand von der Kartenflöte. . Umgewendet: »Die Sau . . schwand. Der schaukelnde Wind ließ nach. . Plötzlich schob Jerkins auseinander.« Die Lappin kroch ein Stück davon aus Angst auf dem Leib. Vorbei. legte die Karten der Lappin nebeneinander: »Zu früh .« Das Segel aufgerefft. zog ihr. ein dunkler Frühstrich vor ihr her wirbelte das Meer mit einem bläulichen Schatten. Jerkins sprang auf. »Welche Harmonie. das Meer ward tierisch faul. griff hinüber. Er fuhr mit der Hand in den orangegelben Flaum und ließ die Federn einzeln zu Daisy fliegen. . fischte sie herein. schaute zu Daisy: »Die phantastische Quote . der Tag stand still. zuckten die Achseln.« Fribaurt zur Lappin geneigt: »Süße Freundin. . . Sie wälzten sich zu zweit: »Royal Fluch. legte es wieder auf den Bauch. der Bogen sauste heran. . die schrie. bei jedem Verlust aus Vergnügen. Sie lagen still. zu schick . Jerkins hob das Weib hoch. »Schöne Frau von der Seefahrt. runzelte die Stirn. . meine Freunde. . Jerkins schoß.« Er legte auf: »Street. die hinter ihnen her war. und hat es nicht gewußt. »wir haben maßlose Zeit. .« gähnte Fribaurt. auf dem Rücken liegend. .« Fribaurt sang mit dunklem Bariton. .« Jerkins teilte aus. Kopf und Atlas ein wenig auseinander. die Sau . . verlor einen Haufen Geld und lachte. welch verschwenderische Tollkühnheit des Glückes . die Lappin in Hosen an der Gaffel mit klebriger Behendigkeit . Dann bluffte er wie toll. flog eilig nach dem Land. . Fribaurt band ein rotes Tuch um den Kopf. hielt die Shagpfeife in der Hand und warf die Karten auf.« Die anderen warfen zusammen. stieß einen Pfiff aus. Fribaurt lächelte ein Diplomatengesicht: »Zu grob.Rypen zirpten.

ein hoher Damm. der Stoß kam und erzitterte jeden Nagel. lo!« Eine Pause zitterte. Fribaurt zog die Augen zu Schlitzen zusammen. klemmte die Wange ans Holz. als bewege sich keines. dann kam die Antwort. Auf ihm fuhr in gleicher Linie wie sie ein Pferd. . . y . lo . Es zog ein Karreol. nicht sie. Dann eine schneidende helle Stimme: »Am Arsch. Es war. die Brust aufgesogen wie ein Schwamm: »Hall . . Keine Antwort von dem Mann. Der Wind zog stärker. kalt: »Holla!« Jerkins stand am Großbaum. Die Blase des Segels neigte sich schaumig gegen das Wasser. Sie fuhren nebeneinander. sie kamen dem Ufer näher. tänzelnd lief das Boot. als blieben sie festgehaftet wie Brennpunkte in dieser Ovalen von Himmel und See. was er norwegisch rief. »Haltet Ihr die Wette nach Aarvik?« Sie lauschten. die dünnen Echos quirlten . o!« Sein Organ schlug den Wind mitten durch und traf drüben auf. machte einen Schifferknoten mit den Daumen. . . . das Segel wechselte. nicht das Pferd. die Lappin ließ das Segel zwischen zwei Tauen herab. Daisy verstand nicht. Jerkins wickelte. Sie sah . nun fuhren sie in der Windschwankung parallel. Staub ringelte sich in einer umgelegten Säule hinter ihm. . Jerkins quoll blau am Hals: »Hallo . In silbernem Regenbogen hing eine Springwelle an Lee. . Der Wall schickte vier Echos herüber. flach und groß wie ein Kanoe. . eine rötliche Spirale. . Fribaurt deutete mit der Spitze der Pfeife nach ihm. Das Ufer neben ihnen. Fribaurt schmiß das Ruder herum. . flog hinaus . . .leierte am Großschot. Sie starrten hinüber. . Der Damm bog landeinwärts. . Jerkins.« Sein Pferd sprang über eine Wolke. die Gaffel wechselte . scharf vor den Himmel gelegt. . Drin saß ein Mann. die Hände vor dem Mund. .

Der Wirt brüllte auf. am Ende des anderen Abfalls lag unten Aarvik. graue Zipfelmützen im Nacken. Sie drängten nach. Sie maulten. . daß er wie ein Messer einknickte. . die Terrasse mit Bäumen. . . . Jerkins warf das Ruder herum. stieß ihn in den Magen. sie schüttelten die Fäuste. sie schrie: »Dumme Schicksen.« schrieen sie. dahinter die Ebene vom Morgen . »wir scheißen auf das Verbot. die Karriole kam in die Schleifen des ihnen zugewandten abfallenden Teils. Der Wirt schmiß sie heraus. . Ein Schock Matrosen lungerte um die Kneipe.« »Dåd og Pine . er trat dem Mann auf die . das Pferd kulminierte. Der Schiffsjunge fletschte ein Grinsen von Ohr zu Ohr. Er machte ein verschlossenes Gesicht. er wandte sich zu Daisy und lobte die Farbe der Mövenfedern. . gingen im Beiboot ans Land. seine Zunge hing raus vor Wut. die flimmerte . Sein Schnurrbart zuckte. Auf seiner Spitze hob sich eine Flamme Staub. »Kotzt Lumpen«. Daran verstand Fribaurt die Antwort. Er nahm es herunter. einen kleinen Fjord. Ein helles Wirtshaus mit einem Garten.nach Jerkins. Auf der jenseitigen mitten in der Spirale peitschte der Fahrer sein Pferd. . . das Ufer zog sich tief zurück . »Ein kleines Faß. unten am Fluß mit roten Dächern Aarvik . Einer stieß mit dem Knie einer Magd in den Hintern. einer zog den Wirt an einem Westenknopf neben sein rothaariges Gesicht und flüsterte in sein Ohr.« mit Knie und Faust drückte sie der Wirt die Steintreppe runter. .« Der Wirt zeigte auf ein Holzbrett. verschwand in einer Schlinge. halste. Der Berg hob sich von zwei Seiten. Sie warfen Anker. um eine Halbinsel. Nach einer Viertelstunde klapperte sie an hinter dem Haus. hielt es sich vor den Bauch. idyllisch unter dem Berg.

wurden plötzlich still. . seine Matrosen rieben sich die Hände an den Hosen. der sich verkroch. . Er rief nach dem Weg über die Brücke. da die Matrosen sich beschwerten. kam zurück.« Daisy bog sich zu Fribaurt: »Wer ist Sven Mair?« Fribaurt lächelte mit dem Schnurrbart. die Hände in den Taschen. schielte giftig zu den Abtrollenden. Das Meer stand in uferlosem Schweigen. »Wer?« fragte Fribaurt. Der Fremde sprang ins Haus. rollten langsam in ihre Kabinen.« Der Gaul hob den Schwanz und strich einen großen Furz. Sie sahen den Aussteigenden nur vom Rücken.Schenkel. ich schlag dir in die Fresse. steckten die Hände in die Taschen und johlten. Der Wirt dienerte. Ein Faß rumpelte. . Er schrie durch den Radau. mir ein Bett . Jerkins schlenderte. Der Fremde winkte. Die Matrosen quakten herüber. ins Haus. Aus dem Bootshaus soffen die Matrosen in die Gegend.« Die Matrosen gröhlten. Eine lange Nacht voll Geräusche. Die Felsen kühl und geheimnisvoll über . Der Geprügelte riß plötzlich dem Wirt die Hosen auf die Knie. »Hafer . Zwei der Leute schirrten den Gaul aus. »Had djävelen . Kurz die Stimme des Fremden unter seinen Leuten. bewegten sich mit den Hüften vor und zurück. »Abgerissen.« Wieder gab es einen kurzen Krach. schlugen sich die Schenkel vor Lachen. . Da fuhr die Karriole auf den Hof. dann Stille wie Blei. »Sven Mair. Der Wirt verzog das Maul. stellte das Brett zur Seite.« Die Zimmer lagen nach der Seite des Flusses. Die Hunde bellten. . die Matrosen kicherten und verrollten sich langsam. Der Fremde warf seine Gamaschen einer Magd zu. . strich seine Hand mit der anderen: »Jerkins Feind. sangen.

Kupfriger Schein spann über die Landschaft. stürzte wie eine Feuersbrunst zum Herz: _Dies Gesicht ähnelte Caspare Symes. In der Helligkeit sah sie sein Gesicht. Plötzlich riß sie wilder Spektakel auf. . die Gesichter schauten hinauf. panische Stille . Ihre Nasen. ein Schatten lief vor ihm rasch über den bläulichen Boden. »Sven . schmiß es in seine Karriole.« Schritte gingen über ihr._ Sie ging vom Fenster zurück. die Pferde bissen schaumkauend auf dem Eisen. Ein Pfiff. krempte die Hosenbeine bis zum Bauch. sie schloß unter ihrem Druck die Augen. die Farbe der Augen -. Die Nacht war weiß. . hieb besinnungslos in sie.« Sie grinsten nach oben. Schreiend warfen die aus den anderen Karriolen sich auf die Gäule. Der Fremde drehte sich um.« Da trat er heraus aus der Tür unter ihr. Schlaf und Wachsein verschwebten in einander. Angelgeräte auf den Wagen. ihre Ohren. nahm zwei Pferde. fiel mit dem Rücken auf das Bett. Drei Burschen bläkten die Zähne. sah nach dem dritten Gaul. schrieen: »Sven. Sie eilte ans Fenster. Stunden gingen.dem Wasser. Da wuchs aus der Nacht der Schlag. Im Plafond über . bis an die Knie im Wasser. . bleierne Stille.alles sichtbar. trieb sie in den Fluß. Er hatte Lachszeug über der Schulter. zwei Rufe. ein gedämpfter Ruf von oben: »Skideriks. Zwei Karriolen rollten vor das Haus. hörte Pferdegeplätscher im Wasser. .

die alles an sich rief. wandte sich ab. Rufende. der im Traum ihren Bauch umschlungen in der Nacht Le Beaus. Keine Sehnsucht. und wie von einem Wellenbrecher rauschte ihr Leben davor zurück. das sie gelitten. als sie am entferntesten schien. Der Schmerz ward so tief. was sie größer füllte. das Gestreckte. . sie schrie um Gerechtigkeit. ohne daß es bestimmt war für dies. keine Handlung. Sie starrte durchs Fenster. Da drehte er um und erfüllte sie mit Seligkeit. die er brachte. die nicht zielte in diesen magischen Punkt.sich sah sie das Gesicht. Stunden. was sie erduldet. Nichts blieb außer ihm für sie: Dinge eitel. schloß die Augen. Er hob sich. Höllischer Schmerz verzehrte ihr Auge. Mit tödlicher Schärfe riß ihr Dasein herauf. Es füllte den Rahmen. die sie lag. ihr Blut. . . starr. wandte sich an Gott. überwand ihre Sehnsucht. Derselbe Ausdruck in seinen Zügen mit dem Unbekannten. daß sie ihn nicht mehr ertrug. nicht erfüllt seither. ohne die Glieder zu bewegen. der Sehnsucht unerfüllbar. Er schlug als Zentrum in den Kreis. Da stand es innen in den Lidern mit einer Zärtlichkeit des tiefsten Schmerzes und sah durch die Iris ihr in die Brust. sie erkannte die Rechenschaft über ihr eigenes Lebens. den sie gelebt. Menschen verworfen. Langsam wuchs sie aus dem Zweifel. Kämpfte mit dem Kopf. kannte. Das Meiste umsonst getan. Kein Leid. ungestüm. glaubte. peitschte sie auf. Ihr Herz zog sich zusammen. sie sterbe. Sie warf sich herum. im Traum des Hotels neben Renée. Eingebrannt im Boden glühte es sie an. So unerbittlich klar stand in dem Kontur das Glück. verzweifelte. Erschöpft sank sie in die Kissen. sah weit vor sich die Aufgabe. . forderte. Bestimmung des Leibes. Winkende.

. Gab es auf. die Augen wie Stein. Wohl lag zwischen dem Kopf und allem Geschehen eine Kluft. was sie versäumte. Sie gab es. Aus Di Contis Atem kam die Befreiung.Und je mehr es in ihr glühte und Di Contis Glaube und Ziel sich erhellte auf einer Seite. Gab es hinüber in das Unbedingtere. Die Sonne kam. hob das rosane frische Maul. die nichts überbrückte: nur ihr Blut. . legte es auf ihre Schulter. gab sich auf und ganz in die Aufgabe. Verzichtete. ihr großes Glück. sank der Kopf auf der anderen. Mövenflügel in Spiralen hoch sich schleudernd . das Georgskreuz.-. Sie stand vor dem Haus wieder. Sah zum ersten Male das Unbeschreiblichste. lösend. . Sie ging weiter. unerreicht noch vom Licht. Dann stand sie auf. Sie ging. wölbte Licht. Die Arme standen etwas ab. Litt. Ging hinaus über die Schwelle. ließ es. . die Eidern weich geschaukelt in der Bucht -. . Welche Frische des Blaues. . . Sand . Sonne leckte darauf . von der anderen . aber tief. Legte den Kopf weinend in die Hände. erkannte. die Ebene kam. als ein Boot unten vorbeifuhr. Das Silber zitterte heller. an allem. Entsagte. Welch unendliche Kühle des Sommermorgens. Aus der Wiese kam ein Gaul auf sie zugelaufen. Die Riffe des Kessels ballten sich dunkel. Das Kupferbergwerk glühte aus dem Fels. hart. Fahlweißes Licht prallte ihr entgegen. hielt.-. Lief davon.der Tag stieg. am Nichtgewesen. Sie ging hindurch. Oben das spitze Tal. Eine Fahne wehte. . das Spiel der Wage ging hinab. Gezackte Wolken am Horizont . schon vorüber. Sie lag. Der Staub ward rötlich.

Mit unerbittlich weichen Buchstaben stand über dem Eingang vor dem Himmel geschrieben: Hilfe den Menschen. Nun kamen die Näpfe. schabte den Kalk innen ab. schlug Schaum mit einer Bürste. Sie schaukelte das Wasser in die Wanne. schaukelte den Zuber mit den Henkeln auf der . Sie wusch den Nachtstuhl aus. durch sie hin.« Sie brachte Wasser an ein Bett. Die Liebe quoll verdichteter in ihr. stülpte die letzte auf die Neunzehn.Seite. Eine grelle Stimme: »Was wollen Sie?« »Hinein.« Der fünfte Abschnitt Die zwanzigste Schüssel . . Ungetrübt durch Schmerz wehte es rein in ihr auf. es dampfte nach Kaffee.»Durst. . Die Tür weit offen . Das Wasser sprudelte. Aus einem oberen Fenster sah ein blauzerquollenes Gesicht. Mit einem Zangenpinsel fuhr sie in den Hals der Urinenten. Sie schaukelte den Zuber in die Badewanne. bog den Draht. wusch die Wanne aus mit Seife und Sand. zwischen der Ebene und dem Gebirge lag. ließ heißes Wasser einlaufen. sie hing das Tuch an den Ständer. -. . Sie schlug die Augen auf. ein Nabel. das. nahm Soda. goß den Zuber aus. . griff in Schmierseife.

--« Der Mann winselte. »Schreiben Sie auf: der Ofen wird repariert. »Langsamer sage ich .-. Die Türe fiel hinter dem Arzt. entzündete das Holz.« Sie wartete ruhig. Pinsel. »Deine Zahnbürste -. Sie sprang in die Flamme. Sie schob den Schalter langsam herum und hielt ein Streichholz daran.« Ein Rippenstoß .« Sie nahm ihr Buch. . Jedesmal untereinander. . . Sie öffnete langsam. Das Klosett verschlossen: »nicht in Ruhe einmal scheißen . Der Ofen explodierte. . Der Ofen wurde nicht repariert. »Meine Zahnbürste. Sie bückte sich unter den Tisch. Auf dem Gang standen Sechs vor einem Tisch in Hemden und wuschen sich Hals und Brust. Langsam öffnete sie. Neues heißes Wasser .Wanne unter den Hahn. sagte eine Stimme hinter ihr. Der schmale Gasofen an der Wand spie nach unten Ruß. »Laßt mich durch. . Stuhl hinaus. . . das Gas knatterte irrsinnig. nach oben die blaue Flamme. meine. notierte es. es lief nicht mehr. Dann trug sie Bürste. »Langsamer öffnen«. Es stand zum drittenmal mit Blei geschrieben.« »Schlappmaul . es donnerte. In der Dämmerung wusch sie die Becken im kalten Wasser. Im Klosett keifte es. .« Ihr rußiges Gesicht sah um.« Sofort wichen sie zur Seite. . sie torkelten im Korridor. an der Decke das Licht losch aus. schob den Schalter zurück. die Stichflamme schoß in das Zimmer. . .

und lag in einem Gefäß mit Wasser. ein Arm . Sie stand neben einem Bett. senkte den Blick. Daisy trug die Wannen hinaus. leerte sie von eitrigem Gerinnsel. Das siebente Bett . schrie den Mann an mit drohendem Baß. zog die Wasserspülung. Große Scheiben gingen ins Land. Sie gingen über zwei Korridore in den höheren Stock. Mund an Ohr. . Ihr Name flatterte zweimal im Flur.« Die sich wuschen. rieb das Porzellan glatt. Naga hielt Bein um Bein. Naga hing in ihrem Arm. Sie ging mit. In dem Zimmer standen zwei Kolonnen Betten. . Die dicke Schwester. wanden Lumpen um die Besen. die andere band ihm die Hände fest. füllte sie neu. Die freie Seite kehrten sie. rieb sich die Augen mürrisch.« sagte sie. Der Schnee draußen schimmerte frostig. wuschen auf. Die Luft roch scharf nach nassem Tuch. Sie fuhren die Betten in die Ecke. wusch den Boden auf. . ein junger Mann warf . wich ihr aus. bewältigten die andere Seite. daß er nun hüpfte im Bett. ungekämmt. Sie schloß das Fenster. . Als er sie sah. tuschelten nur noch miteinander. hob sie hoch.« Bittender Ruf. »Bist du müde?« Die Brust der kleinen festen Schwester schmiegte sich an ihren Arm. . Der Schwären auf seiner Weiche juckte ihn so.In hängenden Hosen erschien er dann in der Tür. »der Boden ist naß. scheuerte sie. »Falle nicht. Achtzehn. Aus jedem Bett ragte ein Bein. alle belegt. ließen trocknen. fuhren die Betten herüber. das Brot. »Daisy . Sie machte das Fenster auf im Klosett. die den Kopf hielt. ging er auf die Seite. Sie nahm zwei Beine. Die Dicke gab ihm Kaffee in den Mund. Arm um Arm. .

Sie wuschen die Leute ab mit Seife und dicken Bürsten. . Darauf lag wechselnd ein verbundenes Bein. Sie trug mit der großen breiten Schwester Mann auf Mann ins Bad. »Nur ein kleiner Schnitt. wenn sie der Aufgabe nicht gewachsen ist.-. Sie drückte wieder auf den Knopf. Der Kranke kannte die Bewegung.sie machte ein Kreuz auf das Brett. Als sie schruppten.« Er lächelte ungläubig. geschwollen . trockneten sie mit den Fingerspitzen ab: »Du hast Naga geholfen. »Sie soll es nicht tun.« Das elfte Bett .« »Ich habe nichts versäumt. die andere an den Knöcheln.« Sie nickte. begann zu winseln.« Sie trugen einen anderen herein.sich im Fieber herum -. . Einer lag darübergekrümmt auf der Seite.»Ja. Sie hoben sie heraus auf den Stuhl. wir werden deiner Mutter schreiben. das Bein blau. ein Knie. Im Bad stand ein Schemel. drückte auf einen Knopf.-. ein Arm. ging die Haut ihm ab . Ihr Name auf der Treppe. . er warf sich knirschend herum. die Fieberkurve gestiegen -. . Sie hielt sie unter den Armen. sie nickte. Jeder kannte die Bewegung.

Daisy rieb vier Leuten den Rücken. . Ein Raum dick voll Rauch. »Du Schwein . halb schlafend flog ein Zug zufriedenen Liegens ihr an den Mund.« Sie aß zu Mittag.« Sie ging still mit dem Arzt hinaus. . gab Puder darauf. Die Sonne brannte auf den Schnee und färbte ihr Gesicht. sprach. . trat von dem Flur in das Nebenzimmer. weil Sie ein kluger Mensch sind. Sie ließ die Glieder sich lösen. horchte. Wenn Sie so denken. setzte sich zu dem Fiebernden. .: »Liebe Mutter -. nichts gegen die Tragödie drüben. Gesang: Isch un du Mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Dag am Arsch . Er hatte sich gekratzt. der entsetzt in die Brille des Arztes stierte: »Sie werden gut tun.wie einer Schlange. deckte sich zu und schloß die Augen.« Er sah die große Schwester an. Die leichte Abteilung. . Sie stand neben dem Arzt. Sie werden hier sterben. Die Welt draußen ist vorbei. . ging zu Nagas Station. werden Sie ruhiger leben. daß Sie hier bleiben. Gesichter schwankten mit Bärten zerfließend in der geballten Luft . deutsche Matrosen mit Scharbock von Grönland.-. er sprach kein Wort. . ging vor das Haus auf einen Liegestuhl.ich bin nicht schuld . Ein neuer Kranker ward eingeliefert.-. die Schenkel ab mit Spiritus. Müdigkeit floß an ihr herab. . schrieb . ein junger Prediger. sich damit auseinanderzusetzen.

Sie kehrte die Asche der Zigarren am Boden zusammen. als die Lippen anschwollen. das konnte nicht sein. . Sie zog ein Spinnweb aus der Ecke. unter der Heizung jagte sie Flocken. so war dies unbegreiflich . . Immer ein freier Raum um sie. indem es ihn an sich gewöhnte. Er spürte nichts wie die Vernichtung. gebrochen vor Melancholie in die Ecke. Die Männer kaum sichtbar in dem Qualm: Isch un du mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Nacht am Arsch da scheine der die Schdern. Zu klein sein Hirn für solchen ungeahnten Gott. als daß so Maßloses sich in ihn schon so rasch ergösse. seiner Mutter. putzte das Messing der Klinken. Hier Ende seines Lebens. Der Ausschnitt seines Zimmers. . Dann fraß ihn das Neue. . wusch das Fenster. wusch mit Petroleum das Lambris. ein schwaches Lächeln -.er glaubte es nicht -. Sein Auge sah starr. das Stück kümmerliche . Sie stand auf dem Sims. Acht Tage lag er steif. . seine guten Glieder .. der schöne und tapfere Dinge sagte . Sie ging auf den Zehen an das Bett des Geistlichen. Immer der fremde Gesang. dieser Mund. . Da gab er sich Wochen der Wut und der Anklage.da brauchst de kei Laddern. . hier nun verfaulen. wenn Gott war. Unmöglich zu fassen. Aufgezogen von einer schönen Frau. . starrte er vor sich hin. sein Geist zu enge Öffnung. Fassungslos dies große Ungeheure vor sich.

Er folgte ihr mit dem Blick. . er begann beim Abebben des Zorns eines Nachts zu weinen.und ging. . der mehr Abgeschlossenes hatte mit den Dingen wie der seine. . An das Fenster treten. eine schmale Frau trat an sein Bett. welches Schicksal. . »Was wundert Sie?« fragte Daisy. Als der Pendel durchschwang. . .Landschaft ward ihm die Welt. . Ihm schien Sterben nicht mehr schwer von dieser Sekunde. er hielt es nicht mehr . kein Gott. bog ihn zu dem Fenster. Hell wie ein Kind. warum ihm . warum diese Grausamkeit . der es ihm in die Hände geben würde . -. Da stand seine Jugend. in die Ferne gerückt. .-. nie haben werden. daß ein Körper wie meiner verfault -. . entfalteten sich.Jahre stiegen auf in dem Fensterbogen.wie soll ich fassen. . . wo es sie sah. der Dampf der regenbeschwerten Erde . rückte einen Stuhl zurecht. dies alles inbrünstig sehen. das vorbeiging .-. der Kern des Leides durchlitten war. Da begann sein Blick an ihrem sich zu erstaunen und zu kräftigen. Spiele der Jugend . .« Da sah er ihren Blick zum erstenmal. fuhr hoch. zeigten jede Sekunde mit einer Eindringlichkeit. . stellte Wasser neben ihn. die Blumengerüche. er würde ihn nie mehr sehen von anderem Ort. Sein Auge folgte dieser Schwester. . Nun litt er mit geschlossenem Gesicht. Das ganze Haus hörte ihn. . nie zu berühren und zu haben . . . . . entsetzlich aufsteigend . nichts zu halten. Daisy kam. Nach Wochen sagte er zu Daisy: »Wenn ich begreife. mit aller Wildheit begehren. ein Bauernmädchen. . . . . daß Sie in einer Arbeit wie dieser leben können. legte Bücher darauf -. Der Mond. ein Garten abends . . Wie war es zu tragen . schrie. . löste es sich in schmerzliche Seligkeit. die die Augen schmerzte .

Nachts auf dem Korridor umarmte sie einer von hinten. Auf diesen Mann konnte sie sich verlassen von nun ab. flüsterte. . Warum erschlägt man das nicht.« Er verkroch sich.« Die große Schwester haßte sie von diesem Tag. schlug die roten Deckel zurück. Ist das Gottes Güte? . . den ich auf die Steuerschule schickte . die. eine Glaswand trennte diesen in Manneshöhe von ihr. der die Instrumente beschmutzte und zerwühlte. . Sie stand früh auf und ordnete es wie neu. Sie hatte das Zimmer über dem Operationsraum.« »Das ist ungeheuerlich.« »Haben Sie den Mut. ruhig. Sie sind ohne Laune.« . . Das soll ein Mensch sein . . ohne Lider. »Das ist ungeheuerlich.« Der Kloß verdrehte die Augen. unbedingt. fiel unter ihrer Parade schreiend zurück. Es kam eine alte Frau. Licht fiel auf sein Gesicht: »Ich sage es diesmal nicht dem Arzt. Das ist nicht mein Sohn. . Sie sah nachts einen Schatten.Der Arzt nahm sie mit in sein Kabinett: »Sie werden mir operieren helfen. nur im engen Schlitz sich noch öffneten. Mein Sohn. Sie hetzte einen Saal auf. es leicht zu nehmen. saß an dem Bett des Fiebernden: »Ist das mein Sohn?« »Ihr Sohn.

hing das Ende in einen Eimer. Sie lachte hell: »Ihr Dorsche . sog an dem Schlauch. In einem weißen Zimmer allein stand eine Wanne. Der Zigeuner darin schlief. Im Garten der Frühling. . tapfer zu sein. Ein . Eine Stunde. Schwester?« »So haben sie -.»Sind sie wahnsinnig. . Sie nahm die Füße. Sie ging durch den Flur. Auf der Schwelle saßen Zwei und droschen Karten: »Mitspielen . . tief gefurcht. .« Verschmitzte Gesichter. . Dann trug sie die Eimer heißes Wasser in die Wanne. Sie band das Wachstuch weg. Sie setzte die Glocke an. neigte den Kopf. ließ Eimer auf Eimer heraus. Daisy wiederholte. weiß. folgte jeder ihrer Bewegungen katzenhaft. Die Amsel pfiff die Läufe zarter und inniger zurück.zum mindesten -.« Die Frau blieb starr unter dieser plötzlich harten Stimme. hob den silbernen Lauf und bog ihn elegisch in die Höhe. wischte sie aus und ging. Dann wusch sie mit Spiritus und Watte den Körper ab. leerte aus. Der Kranke sah zu. rieb sie mit Äther aus und gab gelbe Vaseline darauf. immer im Bogen um die offenen Stellen. . Sie waren im Wasser wie Hirne geworden. Eine Amsel schlug an.soviel Liebe. die Arme auf den Rändern aufgestützt. Der Kranke ließ seinen Urin hinein. Die Uhr schlug. legte eine Glocke mit einem Rohr in das Wasser.« Tief befriedigt brüllten die Zwei in sich hinein. Grün überall leuchtend . Daisy legte ein nasses Tuch auf die Augen des Kranken. goß wieder neues Wasser ein.

sagte der Arzt und schlug ihn aufs Ohr. Daisy speise ihm sein Essen. . übergab sich noch im Zimmer und eilte hinaus. sondern bestrafte die Bosheit mit zwei Tage Hunger. »Du Schwein«. »Wie können Sie . er sei traurig. Der Arzt tat ihm nicht den Gefallen. Es war eine Lüge. »Es wird .« Der Arzt untersuchte und gab dem Zigeuner wegen Verleumdung einen Tag Hunger. indem er weinte und sie zu Fragen zwang. Sie ließ das Wasser aus. schob den Stechnapf hinein. . der Pflicht folgend. Daisy sog das Wasser heraus. grinste er und gab seinen Darm in das frische Wasser. der Zigeuner warf wütende Blicke. Die Dame schluckte. um zu größeren Geschenken zu rühren. . »So . . sagte er dem Arzt. Zwei Tage darauf vertraute er der großen Schwester an. »Scheißen«. An diesem Tag speiste ihn Daisy mit ihrem Essen. Sie gab ihm neues Wasser.«. Seine Stimme lauerte auf den Verweis. als schlafe er. Bei der Morgenvisite zeigte er es an. Daisy zog das Erbrochene auf. Wohltätiger Besuch kam aus der Stadt. »Sie mißt mich falsch«. wandte sich zu ihm. Er ließ den Arzt holen. Der Zigeuner sah zur Seite. zog den Gummiring unter ihm weg. dem Arzt. seinen zerfleischten Körper. Der Zigeuner zog das Wachstuch weg und zeigte. . sagte er und zog den Mund herunter. .?« Sie sagte gegen sein Brausen: »Das Statut.Pfarrer kam. Sie meldete es. gab wieder neues zu. Sie petze ihn . rief er. Als Daisy fertig war. allein er schloß die Augen.

Im Garten Naga. frisch gekleidet. sagte Daisy.« Naga führte sie hinauf. Aber -. die unsichtbar sangen.« Ein Blick in die Runde. lange halb undeutlich. glatt. In der Nacht wiegte ein Gemurmel.« sagte der Arzt »das ist nicht meine Sache . . Sie wohnte in Nagas Zimmer. . echoten leis. Naga bückte sich. Vögel darin. Sie kamen von einem spanischen Segler. »Scharbockabteilung. lief weiter. Eine Eidechse lief über den Kies. Ein Gartenbusch lehnte herein. aber die Autorität wird gewahrt. Zwei Männer kamen durch den Garten.Strafe wird ihn nie bessern. Sie lehnte an den Tisch: »Er wird sein Leben im Wasser liegen. gebadet. Die Blumenterrasse dahinter schwoll herein.durchgeführt. Sie wurden ausgekleidet. federte den schlanken Körper herum . besorgte das Nötige auf der Nagas. tauschte mit ihr die Station. in den Hüften gebeugt. hob die Faust. die Wände des Gebäudes gaben sie weiter. Naga überwachte es. als striche Wind mit Bäumen. geschmeidig die Hand darauf. aus der oben der toderschreckte Tierkopf. »Bleib«. Dann schwoll die Bewegung. rollte sich über einen heißen Stein. Sein Haß gegen alles andere ist natürlich. huschte rasch. Sie wiesen ihre Papiere. In vier Wochen kommt Ihr wieder raus. ein Gesicht fassungslos aufgegangen in der Freude. ging hinauf auf ihre Station. . .« »Nein. Die Tür fiel zu. die hinter einem Busch saß. grün. unten steif der Schwanz heraussah. Morgens die Luft blau und gold. Daisy folgte.« In diesen zwei Tagen ließ Daisy von Naga sich vertreten. . die aus dem Meer stiegen. geräuchert. der Rasen roch. züngelte herauf. Wolken ansah. setzte sich für ihn ein: »Warum?« Zwei Brillengläser funkelten sie an. hob die Augen.

. . er preßte den Kopf an ihre Knie. Entsetzt fühlte sie den Druck. stöhnten ihr nach .-. »Coño«. Patienten der Lepra mit Flaschen am Mund. Stimmen schwebten hindurch. schellte Alarm. . . . Naga ging dem Geräusch nach. mischten sich. . -. Gehilfen drangen herein. ein Reflektor glühte aus der offenen Tür. Sie stand vor dem Operationssaal. Schwestern. Der Spanier ward gefesselt. . die ihn unter dem Tisch entdeckte. . zwei kurze Befehle: »Me caco de la puñedra y jodida alma de la grandissima puda madre qué te caco . die Spanier tanzend und krähend eine Orgie . zupfte mit kurzen Rucken an ihrem Rock. Weit geöffnet schrie der Mund des hereinkommenden Arztes. »Still hinüber«. Das Licht wurde dreifach.« Ein steiler Arm hob sich kurz vor Daisy. . Eingeschmuggelt . die Patienten machten Jagd. Plötzlich sang einer heiser und laut. schon nach der Tür . . Naga stand stumm eine Sekunde. Hinaus . kam durch Tür und Türen näher. . . verzog den Mund zum Weinen und ging starr auf den Spanier zu.Da schnitt eine Stimme herein. rief der eine Spanier und warf seinen Mantel auf den Tisch. versperrt der Ausgang. da ging der Schwarze in das Knie. die Bettücher hingen als Flaggen hinaus. . riß an der Flasche. . Einen Augenblick . der Garten.knaxten. er fiel nieder. . Sie sah die Leine. sie erbleichte. taumelnd. . um den Operationstisch. Die Fenster waren geöffnet. Geheul . zu wenig Achtung auf ihre Mäntel . ein Lepröser in die Zwangsjacke gesteckt. hing sich daran. . Sie wurde ohnmächtig. fest. . . . er schäumte. . blitzte mit der Laterne auf leere Betten. Sie ging hinein. riß die Schnur ab . Den Schlüssel vergessen abzuziehen . rasch. Links lagen Flaschen auf dem Boden. in der Hand . .

« »Geh sofort. erlebt wie wir?« Sie zog sie neben sich: »Der Wille genügt nicht. geflüstert ein heißes Wort zurück. reichte Pakete hinaus. Arbeitest du nicht wie Vier. Kommst du nicht wieder. die noch nicht gehen wollten: »Aber du kannst es doch. was sollte dies Kind hier. lebe. Daisy ging hinein. Hast du dazu nicht mehr gesehen. Schluchzen . Die Nacht darauf hatte Daisy Wache bei dem Zigeuner.stand ein Kreis noch erregt plaudernd um den Arzt. schloß die Tür hinter sich. die getröstet werden wollten. kaum . . fandest du Gegebeneres für dein Schicksal. alle Sehnsucht zu verdrängen. gehalten. . Kommst du wieder.« Naga ging schlafen. Geh. Als alles still war. Es klirrte im Nebenraum. Dann gingen Türen. ein Kuß mit Tränen. Tränen an ihrem Mund. Erst hindurch durch das andere . Naga kam. . schmiegte sich auf dem Bett an sie: »Ich kann nicht mehr .« Nagas verweintes Gesicht suchte auf dem Kissen nach ihrem. Hast du nicht Kraft. damit sie nicht zum Schlafen komme. du trügest es nicht mit einem Lächeln. »Geh. . . Er stellte sich fiebrig. Nichts wird vom Ende aus begonnen. die im Mund blieben.« Doch Augen kamen ihr im Kissen entgegen. der sich in Sublimat wusch. was das Leben zärtlich und schön macht. »Mut«. öffnete sich leis Daisys Tür. ist nichts so entsetzlich. .« Es war dunkel: »Wie lange hast du Kontrakt?« »Oktober.

. Sie lächelte. das Wasser stank faulig. halb licht vom Morgen. . die Nerven zitternd. »Schlaf«.« Sie setzte sich in eine Ecke. Der Zigeuner fluchte. sie hielt an einer Zange ein Bein. . Sie saß bis tief in den Morgen. Puls halten. Zwei Finger des Arztes bohrten im Fleisch. Gebirge: eine Ebene erstickendster Trockenheit. Sand. . schrie der Arzt. »Äther«. sagte sie mild. Sie hatte ihn kurz verlassen . . Apparate reichen . Ganz allein in der Nacht ihr Wachen . Meer. . »Du Armer. Dunkel nun im Raum. .verständlich vor Weinen. er klotzte wie ein Neger. sie nahm seinen Vorwurf hin: Du hast recht. . . einzige Antwort. Das Fenster geschlossen . fiel sie morgens. Die Liebe ging auf in ihrem Gesicht. von der ein giftiger Hauch am Mittag gegen das Haus fiel. . Sie hatte Unrecht. Da riß der Gummi des Handschuhs. suchten einen Knochen. auch dies vorüber. Unbeugsam blieb ihr Mund durch seine Tücke. Die Fenstergardinen schwankten . zurück zu dem Zigeuner . . . . schlaflos. in den Operationsraum . Naga würde nun fehlen. unendliche Stille ausgegossen in ihr. Kein Lächeln mehr im Hause sein. . . Bosheit verzerrte sein Gesicht. ihn eine Sekunde zu verlassen. . Er spie ihr in das Gesicht. Aus heißem Bett. Der Sommer auf der Höhe . gab ihr jeden Fluch seiner Jugend. Di Contis Atem ging mit dem Wind durch den Raum. Das Wasser ward spiegelig grau mit einem dunklen Rand. . Die Sonne kam weiß aus dem Meer. Er kam in Raserei. Die Hitze lag kreiselnd am Himmel. er beschimpfte sie.

krächzten. Das eitrige Wasser faulte unter der Hand. ein satanischer Sommer. Die Fenster. Sie spritzte mit einer Blumenfontäne Wasser ohne Pause in die Luft. Die offenen Schenkel wurden brandig. lauerten auf Zugluft. sah sie das glanzlose Auge des jungen Priesters. Schweiß in den Krankenräumen . . »Schlafsenkel . besinnungslos. leerte es über die Hand.« Er hob den Hals. . Was war das Unrecht? Hätte sie nicht wissen müssen. Erstaunt: »Auch Sie . solches fiel schwerer ab. . die Augen quollen. . Vor dem Weggehen warf er ihr einen wütenden Blick zu. Ein Atemzug Glück . ist das Jod?« Schon verbanden ihn andere. vorbei. Trost einer Sekunde. . was ihm menschliche . . Sie kam zu dem Fiebernden: »Nimm dir Wasser. Durch das Zimmer fliegend. nie mehr zu öffnenden Augen winselten Dankbarkeit.»Hier. . . sie nahm es mit in den Dienst. Aus den Poren der Mauer kam Hitze.«. . auch dies. Zwanzigmal das Wasser leeren . . schrie er. er lächelte. »Jod . die umschlossenen. . Sie stand neben ihm. Die Kranken badeten in ihrem Schweiß. Gans . Dünner Regen kam aromatisch nieder. klüger sein wie er in der Stunde der Not . stöhnte auf. konnte sie nicht ansehen. weit ausgehängt. Die Gurgeln wurden trocken. Über dem Waschbecken knurrte er weiter. War es ein Unrecht . Geruch von Brake und Schlachthaus auf den Korridoren. . Unter den anderen stehend nickte sie mit dem Kopf. . daß er irrte. Einmal begann einer zu schreien. der sie anfraß. Es reichte nicht an ihre Ruhe. . . gab ihm Packungen.« Er riß den Stöpsel ab. . kein Kleinmut. . Gestank. .« Er schüttelte den Kopf.

ganz verhaltene Stille. fühlten sich als Genossen. schauten gläubig. wie Fledermäuse ausgetrocknet. »Ein Gewitter kommt. . niemandes Schmerzruf . Lächelnd: »Geduld. spürten nicht mehr Schweiß. Vierzig Augen sahen auf sie. zu schätzen. dies: »Der Geruch. Sie brachte eine Flasche Eau de Cologne. mit ihrem Mut gestärkt. grinsten. welch ein Trost. . Alle sahen hin.Gewöhnung gelernt. Trat in zwanzig Halbverweste. Er entkorkte die Flasche. Die Deutschen . hockten die Matrosen. In allen Zimmern stand er auf. mit dem Leinentuch wehend zum anderen Ende. Er drehte sich um. Am Ende bei ihrem Vorbeigehen senkte sich ein maulender struppiger Banditenkopf gebändigt. weiter das andere zu tragen. klammerten sich an sie. lag auf der Lauer. Der ganze Saal sammelte sich nach dem Himmel. sie wehte zeigend mit dem Tuch nach dem Himmel.« Der Glaube trat aus ihr heraus. Ein kleiner Windhauch nur . Tränen schon in den Augen: dies war die Welt.« Ihr linkes Augenlid senkte sich kurz. sangen nicht mehr. Der Glaube von zwanzig Unglücklichen ballte sich heftiger als von tausend anderen. sahen nach einer Wolke. Wind. lachten sich zu. »Geduld«. der haderte.« sagte sie. »den Abend wird es frisch vom Meer. . alle in Spannung. Die einzelnen kamen sich näher.« Im Nebenzimmer. schielten sich an. . traten in sie ein mit ihrer Hoffnung. Bald das Ende der Qual. . bald Wind und Mut. Die Zimmer verbanden sich mit einer Schicht Vertrauen. roch sie. stießen die Ellenbogen sich in die Seiten. der ihr Geschwür biß. Rochen nicht mehr ihren Eiter. . wuchs in den Räumen. Sie stand im Zimmer: »Mut. die früher nicht herrschte. Struppige . Keiner. der Glaube von zwanzig Unglücklichen stand in dem Zimmer. schaukelten auf den Stühlen. Hunde mit trockenen Schnauzen. nach der Erlösung.« Sie bekamen Ausdruck in die Blickwinkel.

sangen wieder. Freude stand über den Betten. »Dank.« Sie rief zurück: »Mut.« Der Tag vorüber, die Nacht rot vor Hitze, der Morgen graublau, entsetzliche Last. Durch die Zimmer gehen, immer ein Lächeln. Hinaussehen zum Horizont. Die, die nachts nicht geschlafen, die halb irrsinnig waren vor Schmerzen, alle, die beginnen wollten zu lästern . . . alle einigten sich an diesem Lächeln, unternahmen nichts, wurden still, sahen hinaus auf den Horizont. Sie beruhigte, entflammte still, flüsternd von Ohr zu Ohr, wenn sie sich bückte: »Geduld . . . es kommt.« Der Glaube wuchs in den Zimmern, heftiger, tiefer . . . der Glaube der vierzig Augen stieg, die anderen glaubten, wuchs in die Räume, ballte sich den Tag . . . die ganze Nacht. Schaum am nächsten Morgen am Meer, am Mittag die lähmendste Stille. Gegen Abend wuchs ein Segel, schoß in den Himmel wie ein Gaul, bäumte, riß in einem Rad den Himmel als Strudel in sich . . . Blitze zuckten flatternd, irr . . . Kühlung kam. Die Augen geschlossen . . . die Hingabe erhob sich zu ihr, aller Gefühl: »Dank.«

»Wofür . . .?« Sie starrte hinaus.

Ein Wagen traf ein. Ein Brief.

***

Das Verhängte lockte. Das Elend des Einzelnen, der ihr Blut berührt, riß sie von dem, was sie hielt. Der Brief hatte nichts von Gewalt, viel Unterwerfung. Ihr Herz rührte sich ihm zu. Sie unterbrach, reiste drei

Tage, fuhr eine Mauer unter Oliven, hörte das Meer, traf in dem Park vor einem kleinen einstöckigen Schloß Stefan, den sie tödlich getroffen glaubte, er wandte sich um, warf eine Bananenscheibe weg, kam über den Rasen. Sie erstarrte, wandte halb um, voll Schmerz und Wut. Hörte seine Stimme. Er log nicht, sie kam nicht umsonst. Sie kannte sein Leben, das zwang, niederhielt, bebenden Boden mit den Beinen feststampfte, sieben Balken im Schweben hielt. Er hatte Minen um sich gelegt. Flog eine, sauste er mit. Er hatte genug, ließ sie fliegen. Es reizte ihn nichts mehr. Er lebte allein seit langem. Er wollte sie sehen, ehe er verreckte.

Ihr Herz war festgebohrt. Es genügte nicht. Sie drehte ganz. Seine Stimme holte sie ein. Das Raubliebende besaß einen Klang, der sie bannte: »Nimmst du mir den Rest Erlösung?« Sie sah das Zerrissene seines Lebens darin, das nun der Erfüllung nahe war. Schicksal, vom Tag, wo sie zuerst ihn sah, hineingeschrieben in jede Falte des Gesichts, erfuhr unerbittlich seine Bestimmung. Wie diese Fahrt seines Blutes nun landete in Reue, sich selbst verwarf, und das Starke sich hinschmiß und bat, ergriff sie mit Rührung, die alles hinüberneigte zu ihm, zagend und nicht ohne Befremden, doch bezaubert: »Gehen wir hinein.«

Sie stellte ihr Leben unter seines, trug im Unbewußten die Last, fühlte seinen Schmerz, seine Seligkeit, sah die Grenze, die bald alles schloß, kannte sie nicht, roch die Katastrophe, bäumte sich vor ihr, legte in ihn hinein, was ihm das Letzte klar machte, beruhigend, sicher, Aufflug und Klarheit.

Sie ritt sich die Schenkel wund, er sandte Reithosen und Salbe. Sie rieb sich die langen schlanken Beine. Durch Gras, durch Fliederhecken, ein Bogen. Ein verfallener Tempel, ein kupferner Mond darauf, Lusthaus der Frauen des passierten Jahrhunderts. Dahinter fielen Terrassen. Vor den tiefen Fenstern des Schlosses tauchten Tritone auf, warfen Wasserlanzen, bliesen aus Hörnern in den blauen Abend. Sie ging zurück, zog sich ins Zimmer, speiste, schlief, suchte ihn morgens. Er saß über Papieren, schrieb. Sie wich zurück. Er sah den Schatten, fuhr herum: »Du störst nicht. Nie.« Das Geschriebene flog vom Tisch. »Doch.« Sie wollte gegen seinen Willen, ihm es leicht machen, wandte sich. Er, ihr sich hingebend, wußte nichts anderes: »Bleib.« Sie blieb.

Die Luft ward silberblau. Blüten rochen herüber in der Nacht. Im gläsernen Bauch des Sommers stand noch der Frühling mit Kastanie und Flieder. Es rauschte Tag auf Tag über die Hängematte. Morgens beim Frühstück frug Stefan: »Reiten wir?« Sie nickte. Kein Vorschlag, den sie nicht annahm. Nach einem Galopp schon sah er die dunklen Ringe unter ihrem Auge, verstand sie, ihre Woche, verlangte, daß sie sofort absteige: »Welch ein Irrsinn . . .« Doch sie log. Wozu Sorge noch mehr ihm geben, diese Stunden vergällen. Lächelnd: »Du irrst.« Weiterreiten unter Schmerzen. Reden mit frischen Lippen. Seine Schläfe lief dick an vor Qual.

Sie stand am Morgen früh auf, öffnete die Tür ihres Zimmers, ging hinaus auf den Rasen, die hohe Mauer entlang. Der Morgen, dunkelrot, verführte mit

Pracht, sie ging um das Moorstück mit den dunklen Blumen, bog um den Pavillon. Sie stand unter den Palmen, kam zurück auf die Terrasse. An dem Rondell setzte ein Schmetterling sich auf ihre Achsel. Sie drehte sich herum, da trat Stefan hinter einer Figur vor. »So früh?« sagte er, der spät aufstand. »Nicht sehr!« sagte sie, verschwieg den Weg, den er ihr ansah.

Zwischen den Oliven stand die Sonne hell, klar. Der Horizont gewölbt, kreisrund und stählern, süß die Luft darunter, schwärmerisch die Verzückung des Abends. Eine Lampe auf der Terrasse . . . der samtene Rasen blau in der Dämmerung. Eine Syrinx flog über die Mauer. Sie stand auf, müde. Er begleitete sie bis an ihr Zimmer. Sie drehte sich halb um . . . er folgte nicht.

Sie lag die Nacht wach, in gelber Gardine schwamm der Mond. Das Silber der Stutzuhr im Dunkeln . . . Bilder entblößter Damen, degentragender Herren steif an den Wänden, undeutlich im Dunkel . . . ein Spiegel glomm tiefer und ungründiger in seinen matten Glanz hinein auf dem Toilettetisch . . . kein Geräusch. Kein Vogel. Sie horchte auf Laute. Still und abenteuerlich der Park. Sie wartete.

Den Morgen blieb sie lange liegen, wartete auf die Stunde seines Aufstehens. Als sie hinauskam, sah sie ihn über die Terrasse herkommen. Sie errötete. »So früh?« Er sah auf seine verstaubten Schuhe. »Nicht sehr!«

Ein weißer Blitz setzte über ihre Hängematte am Mittag, schoß über das

Rondell, flitzte in den Mittelpavillon. Sie sprang ihm nach. Nach links war der Flügel geschlossen, nach rechts folgten Räume, große Zimmer, vorüber im Lauf bemalte Wände, goldene Rebstöcke, japanische Tapeten, Mosaike, silberne Leuchter . . . die Fenster gingen bis zu dem Rasen . . . da stand Stefan neben einer kleinen Fontäne mitten im Zimmer. Auf seine Schultern hatte ein weißer Windhund die Pfoten gelegt, seine Hand fuhr an dem geschmeidig zitternden Rücken herunter. Er sah ihr Gesicht in der Portiere, ging ungestüm auf sie zu, unterdrückte eine Wallung: »Nimm den Hund. Ich gab ihn weg, weil ich zu sehr ihn verzog. Heute kam er zurück --.« »Ach,« sagte sie, »nein, ich bitte dich, ihn zu behalten.« Er liebte ihn, wie konnte sie ihn nehmen! Blieb fest Beim Abendspeisen sah sie, daß er litt. Sie hatte ihn abgewiesen, um ihn zu freuen. »Verzeih«, sagte sie an der Schwelle ihrer Tür, berührte schwach seinen Arm, sah über die Schulter. Seine Hand zitternd am Pfosten. Die Tür schloß, er folgte nicht. Blumengeruch toll die Nacht. Schlaflos bei aufgerührtem Herzen. Wohin trieben solche Konflikte, helfen wollen und verletzen . . . annehmen und gegen das Opferbereite verstoßen . . . Leid auf jedem der Wege . . . Brausen der Springbrunnen in der Nacht . . . diese Erquickung. Sie sprang hinaus, löste am Bassin der Tritone die Matinee, tauchte in das Wasser. Eine Wasserrose trug eine Tauperle. Sie stieß daran, das Kristall flutete vor Licht, zerbrach, der Himmel ward erschüttert von diesem Fall. Die Büsche schlugen auseinander. Stefan im Pyjama, den Ginster auseinanderbiegend, oben über den Figuren . . sie schloß die Augen zitternd . . . sie sah auf. Stefan war fort. Nichts in seinem Gesicht, das davon sprach den Mittag. Keine Gebärde anders in diesem Kopf. An seiner Ruhe

Ihr Mitleid erreichte die Tiefe. Blieb er unrührbar. alle Strahlen. Sie spürte. Einmal schoß sein Blick unverhüllt von der Seite. küßten die Sonne. ein Mund nahm ihren. daß er sich überwand. erschütterte sie seine Haltung unbedingter zu ihm hin. Sofort bändigte er ihn wie ein Tier. sie sah ihn im Spiegel. Sie mußte den Himmel ihm schöner überrunden.« Die Hand über den Hüften griff zu. das demütig solche Kraft überwand.« Hell. rannte los. ließ wieder. sich unendlicher mit dem Blut unter ihn betten. die um den Nebel lag. Lippen zogen über ihren Leib. stürzte sich auf sie. was sie verschmähte. Nebel riß über den Augen. vielleicht schon aus dem Wipfel eines Baums gezückt.spürte sie die Gespanntheit vor dem Schlag. lief in seinen Arm. Haare lagen zerstört und locker um den Körper. als sie schlief. Dem Zögernden unterzog sie sich. An jede Hautpore wuchs die Hand. öffnete ein Gewitterwind die nach innen geschliffenen Rundfenster. die rot wurden. Ein seltsamer Ruf. ganz sich verschenken an das. erfaßte Neues. die sein Hirn verwüsteten. lief sie heftiger in ihn ein. die langen Beine fuhr es hinunter. Die Kissen schwollen über ihr. was er unterdrücke und wie es ihn fast sprengte. der blitzhafte Aufriß seines Herzens. unverlierbar nahm sie. entsetzt von Schlaf und Schrecken. »Daisy. In der Nacht. Sein Arm kam. schreiend fuhr sie auf. es schwoll heraus. gab sich hinein. sie nicht nahm. sah Stefan an einer Portiere. ihr Hemd schwand. die Erwartung der tötlichen Minute. noch tastend. wies sie zu vertiefterer Aufgabe. hingegeben dem Schmerzlichen in der heiseren Frage. ohne Zögern: »Ja. Tiefster Schmerz durchjubelte die Hingabe. Trauer. zag. wieviel ihm fehle. Entfesseltes schlang um ihre Taille. Sorgen. dessen feuchte glänzende Bronze . ergriff den Leuchter. Hände über ihrem Bauch.

blickte um mit einem rätselvollen Gesicht. Sie lächelte über das Geschenk. Am Morgen öffnete er ihr den versperrten linken Flügel. eine rechte Hand. vermählte sich. Es hielt. so wißt mit wem .das Kerzenflackern überschwemmte. Es war das eigene. gestammelte Worte. Es kam ein Degen. Geschnörkelte Zeichnungen machten den Übergang unsicher. als er schlief. Es trat wieder aus ihr hinaus. Es war ihr. golddunkle Bilder. sie erreiche die verschlossenste Grenze seines Wesens. Es kam auf dem Tabourett in Wachs mit blauen Adern ein Kopf. Es kamen gerade Herren. Der Wahlspruch schien auf: Wenn ihr mit Männern spielt. Sie lag. Sie zündete die Kerze an. -Aus dem Buch stieg der Saft des Gelebten. Es war das Letzte. durchbricht den Raum. Zersplittert. Damen auf der altjapanischen Tapete und Jäger mit demantener Agraffe. habe ihn erfüllt. *** Das Wappen hielt sie fest. Und ist es mit Frauen. was sie konnte. um was ihr spielt. »Ich sparte es auf bis heute. zerfuhr es mit den Fingern. Saß über holzgeschnittenen Signets. das sie ihm gab. Vom verflossenen Gewitter duftet der Garten herein. Schlug das Buch auf. Sie sah nur das Wappen. wurzelte unten im Schoß der Generation. . Buchstaben großer Form. Ihr Blut griff zu. Es kamen ungeschickte. Sie sah nicht die Rebstöcke aus Gold. Einen Augenblick trat der Raum hinein.« Sie trat ein. lang. Aus den . in den Trümmern gerahmt ein Spiegel mit dem Pistolenschuß in der Mitte. Der Raum erhielt Gewalt. kam herauf aus den gestrichenen Jahrzehnten. Fontänenwasser kam in die verzehrende perlmutterne Schale. Hochmütige Sätze kamen. .

Dies Gesicht führte ihr Geschlecht auf den höchsten Punkt ihres Blutes. Terrassen bogen sich kühl . Ehrgeizige Spiele. . Degen und brokatene Mäntel zuckten. Die Farbe der Gewänder bekam Gewalt und blühte. glitt durch die Luft. braune Torsos schlangen sich dagegen. Frauenleiber wandten sich ihm zu und sträubten sich auf vor ihm. Der Stolz der Frauen sprengte die Taillen und die Sanftmut der Elfenbeinfarben. wie ihres Vaters. Lider hoben sich schwarz und flammten sie an. seine Briefe. Atem wilden Genusses rauschte mit Lachen in der Seide. . Sein Körper war größer und gewandter wie der der anderen. Sein Gesicht glatt und gefurcht von zwei großen leidenschaftlichen Linien. in ihrem verschleierten Glanz begannen weiche Hüften der Frauen zu wiegen.Blättern der Miniaturen quoll der angesammelte Atem der Generationen. dies Schloß zu bauen für den Sommer und die Zärtlichkeit der Frauen. als er ankam. die sich reckten. An einem heißen Abend begann er. Er stand davor. Sie sah den Ahnen. der dies Haus sich baute. Die Miniaturen platzten unter den Muskeln. der ihn mit Ruhm behängte. Ein kühnes Auge traf sie wild. Die tiefen Fenster wühlten in der wollüstigen Nacht. Die Wangen röteten sich unter dem Puder und glühten. Unter dem Feuer seines Auges fingen die Spiegel des Raumes zu leuchten an. Sie sah seine Schrift. Von da ab waren die Köpfe ähnlich wie der ihre. sehr erleuchtete gläserne Säle . Ein Turban erschien mit den Augen der Gazelle darunter in der Galerie der Frauen. ein großer Ritt.

Da schlug er Hunde und küßte die Nägel ungeliebter Frauen. Befehle. Ein Zimmer war erleuchtet mit vielen Kerzen. Der Park stand wild voll Duft der Rosen und Jasminen. Die Sommer wechselten und fielen heiß herunter einer in die Spur des anderen. den Fuß am Schlag. Er arbeitete eine Intrige aus. zufrieden und still das Gesicht . das in den Himmel lachte und nicht sprach. die in London sich kraus gestaltete. Aus heißen Ritten warf er den Körper in das Bassin. die er geschmeichelt nahm. Er diktierte Briefe. Mit großen Orden. Da jagte er die Tiere. er erhob sich und weckte sie aus Träumen von ihm. den Degen zum Knie gesenkt. Fontänen bohrten sprühende Lanzen in die blaue Blumendämmerung. Da liebte er Dirnen. die Arme über die Brust gekreuzt. Da fuhr er in Wagen.hinunter zwischen dem Taxus und den Hermen. die Wege herauf. Er schoß die Saue. als den Himmel ansehen durch den Regenbogen der Tritone . . Dumpfe Nächte durchschlief er mit schweißigem Haar. Er nahm es mit sich. Die Edelleute naher Höfe schwitzten um seinen Kartenschlag.Dann schlief er allein durch einen ganzen Sommer sich durch. Sie warf ihm Blicke zu durch das Glas ihrer Equipage. locker in der Kleidung. Er wanderte. Dann ging die Sonne auf. In einem zitronen trockenen Juli sah er auf der Landstraße ein braunes Kind. Kerzen blitzten um nächtliche Spiele. das kristallen um ihn schäumte. noch feucht von der Haut der Geliebten. Politik. . nichts weiter tuend. Das Pferd rannte unter dem Spiel seiner Schenkel. Seine Augenbrauen schoben sich im Dreieck zueinander. Ein einsamer Sommer umgab ihn ganz allein. -. Er trat hinein. empfing er eine Fürstin. . . Lange Profile hingen wie Glas gegen den Schatten. Am Morgen schrieb er mit vier Sekretären. die Wege herunter.

seinen Tod. siedelte. sie ging neben ihm. Die neue Kraft. die Lippen zerbissen. schaffte Arbeit. Sie gingen rascher. Das Angehäufte veredelte nun. Sie half. war der Vordere. Büsche. Sie gingen. Blätter. Es hatte ihre Jugend durchdrungen. die Lider stellten sich nach innen. was er restlos erwarb. Der Raum trat aus ihr heraus. erzogen. ihrem Dasein Luft gegeben. Sie reckte sich. seine Adern hinübergeführt in ihre. die bestätigte. Liebe. sie empfand jede seiner Minuten. Sie gingen. unwichtig. als habe er sie gezeugt. die Beeren leuchteten. aber die Rechtfertigung ihres Daseins aus dieser mystischen Quelle bog sie auf vor Befriedigung. die gleiche Kurve unten am Rand des Geschlechts. seine Arbeit. In ihrem Blut saß die Vertrautheit seines Schicksals so. Die Summen zog er aus dem Entsagen. Stefan rief herein. Fortsetzung seines Handelns kam an sie nach der Pause des Geschlechts. machte sie gierig nach Tätigkeit. Wirkung. die Sklaven geworden in diesem Beruf. Er ging vor ihr her. Das Vorspiel war neu. Esel tanzten vorbei. als die Gegenströmung in seine Sehnsucht sauste. geschafft. ausgeschlagen. ließ ihr ein Vermächtnis. verhieß Vollendung. Sein Rausch wurde Sinn. aber bestimmend. forderte. bestürzte sie. Das Ende kannte sie. Und jeder Tropfen Blut trieb. Daher kam sie. Er hatte gelitten. Sie führte zurück in die Gemeinschaft. aufbäumenden Zwang zur Tat. spürte sich mit ihm durchblutet. nach der Ruhe. Er eroberte. Aus dem Knax kam sein Werk. wenn diese Mission . Sie lächelte. wie die Fenster sich öffneten alle in den Parkmorgen.Das Buch blieb geschlossen. Das Vermächtnis wuchs. Luft strömte frischer. der gleiche Schnittpunkt führte sie wie ihn. Er schuf Platz für Menschen. Von Vaudreuils Herzschlag vorwärtsgeschnellt fühlte sie sich getrieben. Sie aber befreite. Er ging vor ihr. sicher genug in sich.

Sie gingen. besinnungslos. scheuten die Saue auf. speisten Zwiebel. Suchte. war plötzlich allein. Unter den Lerchen flog betäubend der Horizont auf. Ihr Name kam breit und voll Sehnsucht geworfen. lachten sie zurück. das Umgebende tiefer verliebt in sie. nahm Stefans Hand. Bienen schossen in dunklen Bogen. sanken im tiefen Schatten in Schlaf. Die Bäume der Allee fielen in rosane Glut. Stefan nahm eine Göttin. Brot. rief seinen Namen. Es würde vorübergehen. Die Fenster hell. machte Weichheit hingegebener an das Umgebende. Sie spürte ihn. Das Gefühl durchdrang den Tag. In die violette Dämmerung ergoß sich ihre Ruhe. Sie senkte die Beine in einer von Anmut so erfüllten Bewegung. Liebkosten Rehe. Die Terrassen hingen beleuchtet. sah den roten Mond durch die Pappel . Sie gingen. Nahmen Pferde an der Ferme. Das Tor fiel auf. Er hielt ihren Halfter. Kam an den Pavillon. ging hinaus. stellte Daisy auf den Sockel. die Zinnfiguren trugen ihr Lächeln. flammt gelb und zart. die Wiese.vollendet. Sie verließ ihn. gaben aus. Butter. Springbrunnen fluteten durch die Nacht. die Mauern wichen tief vor ihrem Blick in den Himmel. Die Riesennelken der Beete brachen auf unter ihrer Berührung. hob sie auf die Erde ins Gebüsch. nahmen auf. Kein Wort. Pfaue gingen in einer Kette. dann seinen Mund. um den dreizackigen Wolkenberg. Atemlose Stille. lief in der Gartenstrecke. daß ihr Knie seine Stirn traf. die sie berührte. sie gaben die Gäule ab. verwirrte sich in den Gladiolen. trabten durch die Feigen. Ein Fasan lief über den Weg. kam an die Lichtung. Sie ging hinein in den Namen. Ein Fest. Sie neigte sich zur Seite. die sie noch umfing.

alles sie verband. nickte zu einer. er hatte ihr zugesehen. Heiser sagte er: »Le Beau. Ihre Lippen trugen den Namen. Sie lächelte. die Stirn am Fenster. bis sie den Ausgleich erreichte. klappte das Messer. die . Das silberne Füllhorn schäumte unter der Sichel. wo nichts sie rührte. Sie erbleichte. Sie überließ sich dem Wasser. Sie ging hinein. Das Bassin überschäumte weiß. bläulich ihre Haut. Schreck. Es überkam sie Sehnsucht. die einbezog sie in das Geschehen der Nacht. Langsam kam die Ruhe. Zog zwei Kugeln heraus. Den breiten Guß eines Löwen fing sie mit der Brust. Die Blumen schwelgten in der heißen Luft.« *** Befreite er ihn. traf ihn in seinem Schlafzimmer. Sie frug mit dem Blick. Ihr Augen säumten sich. riß die Schlinge. Tritone sangen über ihr. wurden klein.schwimmen. mehr ihm sich noch zu geben. hielt die andere sprachlos ihm auf der offenen Hand entgegen. Furcht. etwas zu versäumen. suchte. Ihr Blick sah hinter ihm im Kreis der Lampe eine Schale. Im Stillerwerden der Luft ward es klarer in ihr. daß das Schicksal niedersause. flog die Mine. Das Wasser.

ging herum. auf sie gerichtet.« Nachts stand der andere auf. weil er ihn liebte. Schleifte den Hund aus dem Nebenzimmer herein. drehte ab. wechselte die Farbe. Es flog aus ihr. kam herunter. die Uhr in der Hand. Kein Gedanke quälte mehr. windgestrählten Sonnenblumen trat Stefan. Er hatte noch kurze Zeit. Aus den mähnigen. Wischte die Nacht weg. Im Halbschlaf gegen Morgen fuhr sie auf. Sie sah über ihm die Katastrophe. was Güte an Stefan sie fesselte. Ein Mensch litt um sie. . Legte sich nieder. nur auf den Sinn. lebte. den er ihr geschenkt. den sie zurückwies aus Rührung. Stieg die Leiter zum Bad hinauf. Sie tat Unrecht. die Ausnahme drückte sie.ihn erledigte. bückte sich. Das Gewaltige seiner Änderung umfing sie. hatte sein Leben umgestülpt. sah die Sonne prallen gegen die Rideaux. Was wog die Ausnahme gegen das Ganze? Nichts. Der Hund genügte nicht mehr. unter ihn: »Ich bin bei dir. Marseille. Sie ertrug es nicht. bis das Schicksal fiel. Der schmale lange Kopf strich an ihrer Wange. wurde gut an ihr. hinweg. Erhob sich. sah ihn . Da sprang durch die Portiere der Windhund. sah in den Park. pflückte Glyzinen am Fenster. Sie hielt. Sie hörte die fadendünne Stutzuhr. besah ihr Ohr im Spiegel. Kalkutta. trieb sie zu ihm. Sie schwankte. . atmete. Solange bedurfte er die Sicherheit gegen jede Möglichkeit. Paris. Sie grübelte den Abend. um Liebe zu erweisen. bedingungslos. Pegu . packte einige Dinge in einen kleinen Koffer. Was galt Überlegung vorm Tod. Ging an die Portiere seines Zimmers. als sie verglich. forderte. Sie maß ihr keinen Sinn zu. In der Nacht wurde sie riesig: Es kam nicht an auf die Größe. Er hatte Jahre sie gesucht.

Sie denkt: Nun ist Le Beau frei. Es mußte sein -. Als er den Arm reckte. Er fragt sich durch. Sie kommt gegangen über die Terrasse. war seine Not eine Sekunde so groß. Sieht seinen Kopf. Als sie erwachte in seinem Arm. daß sie ihn nicht verließ. Das Auge blitzt vor Geist. öffnet das Schiebfach. Holte ihn ein. Der Motor stockte. hob sie den Kopf. konnte sie nicht vermeiden. Macht sich auf. . Sah nichts mehr als das Unrecht. Mücken um seinen Kopf. Sie will auch ihm dienen. hebt die Kerze hinein. Konnte nicht anders. Das flog nun in die Luft. geht durch das Zimmer des Ahnen. hineinging wieder in sein Schicksal. Schrieb ein Telegramm. daß sie erbleichte. schwer. sah zurück. vorzutreten. seiner Enttäuschung sich unterbreiten. Nahm das Gepackte. Eine Stimme aus dem Dunkel: »Ist es . Sie schaut durch die geschlossenen Lider. Er kommt an das Hotel. Von beiden. der litt. sah nur den Gefangenen. Vorbei. fest. wühlte sie so auf. sah zurück aus dem Wagen. nun atmete sie sicher. einen Fluß. lauschte. Als er erwachte. . Hörte einen Wagen in der Nacht rollen. . Er fragt: durch wen? Sieht die Depesche. dem Geschlagenen nah sein . fordert. beschäftigt Menschen. Sein Schicksal. in die Stadt. Ein Raum schiebt sich zwischen sie und den See.und getragen werden. bog die Brust aus seinem Muskel. einen Bach. Die weißen Hotelwände prallten von Sonne . glitt herunter. Hob die Brust. das er kindlich nahm. das Le Beau befreite. . beginnt zu weinen. Kam in das Dorf. *** Der Wagen kam an eine Barriere.schlafen. Am Mittag saß sie in der Nische über einem kleinen See. Weiß: durch sie. Noch einmal fliegt seine Stunde.

das wie ein Kuhmagen gefächert ist. doudoux.« Fast in der Ohnmacht fragt sie: »Was .« Er hebt die an ihren Händen verkrampften Augen: »Leide ich. Pappeln gigantisch reckten sich vor bleiernem Himmel. Sein Auge schließt sich: »Denk an mich. stößt das Messer ins Schloß.« Sie kommt mit einem Dolch.« Er lächelte: »Mit Gewalt macht es der andere nie. Er ist bleich. es gelingt die Flucht. mon ami . da du mich liebst.Sommer?« Sie ist tapfer. Sie schafft eine halbe Stunde. Sie beißt die Zähne. Duft der Syringen lüstern auf die Terrassen gestreckt. die Brust leuchtet phosphorisch. . . in der Pause erschöpft: »Daß du so leidest. wenn du mich liebst?« Sie beginnt wieder. Sie stürzt in sein Zimmer. Claudius. .« Er lächelt mehr: »Das sollst du nicht. lächelte aus dem verwüsteten Gesicht. gräbt ein Loch von außen. Da steht Stefan im Fliederrondell. . schläft. sie kam aus Gebüsch. weiße geballte Kugel saust überm .« »Ja. Sie schreit laut: »Ich befreie dich. . »Traurig?« »Nein. Unmöglich. sagt hell: »Ja. es ist der letzte Plan. versucht das Fenster aufzubrechen. Ein Gewitter bricht über den Wagen. was kann ich tun?« Sie ist außer sich. der Haken faßt. steif vor Verzweiflung. er liegt.« Sie fährt mit der Hand über sein rötliches Haar: »Ché . ché . Uhren schlagen. die Augen geschlossen. . die Spitze bricht ab. arbeitet eine Stunde. .« Sie sagt: »Ich befreie dich.« Es gelang. Sie nimmt den Spaten.« Sie beginnt mit den Drähten. zurück. .

Fischerboote laufen unter ihrem Fenster. Atmet er ruhig. er reißt den Raum weg. Sie hat es nicht. scheucht das Gewesene. Sie hört den Ton. . Aber der Schatten gräbt sich in ihre Seele. Sie sieht auf ihre leeren Hände. -. Er will das Strömende. fühlt sie sein Glück. nicht das Bewußte. Eine Nacht wartet sie auf ihn. beglückt sie es. Nun sind sie vereinigt. Sie kann nicht leben auf Kosten der Frau. Trauer fällt ab. . Sie sehen sich an. verstellt sich.-- Ein Traum erließ ihr. bereiten. zählt die tickende Uhr. macht. das er Jahre erstrebt. Sie lächelt. Sie haben ein Haus. als seien sie gefüllt. Am Morgen erscheint er Sie ruft: »Deine Frau?« Er winkt ab. Er kommt nicht. Aber ihr Herz leidet mit der Verstoßenen. Sie übergeht ihn. Glück. schlägt sich auf. Allein er sieht ihre leeren Hände. sieht den Ring im Traum an Claudius Hand vor der Demonstration. der Fjord wird größer. Wochen. Sie bekämpft ihn. sie wartet die Minuten. Aber sein Gesicht ist heiß. Motore überspielen delphinisch die Bucht. Sie hebt die Lider . . will den freiwilligen Akt. Stunden. verloren. schreit im Schlaf. streift seine Hand sie. Im Unterdrückten wächst er. schreit verzweifelt. Sie ist erledigt. Nicht das gut Gegebene. Stille umgibt sie. fordert Liebe. kein Gedanke streift sie. was sie mit Stefan an Partie gespielt. will ihm Jahre ersetzen. Doch er will mehr. Sie gibt sich jedem Druck seiner Seele. dasselbe mit Le Beau. gibt ihm aufmerksamer. Monate. . Sie hat diesen befreit. beschwört sie.Himmel.

fuhr. die überwunden. Der schmale ovale Kopf hob sich scharf.Die feinen samtenen Lider senkten sich über den eisgrauen Blick.-. jenem. Fuhr über den Scheitel der Straße. Sie fuhr. Was blieb: das Werk. Sie reckte sich. Die beiden. Der Gedanke. der perlgrau vor sie sich schmiedete. das ihn zurücktrieb und ihn anfeuerte zugleich. war zu Ende. die sie zurückzog. Die beiden. die ihr Blut unvergeßlich zuerst erregt. Wie frei die Bahn vor ihr. ihr Abschweifung. War voll Gewinnst bis zum Rand. die sie gelebt. sie hatte geirrt. Erkannte die magische Grenze der Kraft. Um dich wie um mich stehen Ungezählte. In der Senkung blieben die beiden: Wegweiser -. stürzten zurück. fielen aus. jeder Verantwortung ledig gegen ihr Leben. Angezogen auf der Sehne des eigenen Blutes ein Pfeil. sich verzetteln. Schoß des Mitleids sein. daß wir da sind. der sich zum Losschwung spannte. stieg steiler. Saugte sich voll des Horizonts. Wie geschleudert die Straße gegen den Himmel hinaufgestreckt. sie suche. schieden. konnte nicht. dem. »Du bist elend.-. Da standen Tausende. fast schwingend.hin zu den Menschen. dem Ganzen zu. Wollte sich nicht verlieren. die ihr Dasein immer gekreuzt. hilft uns beiden. für den Fall. Ihre Mission. Gestrafft in jeder Muskel der Seele. Sie kehrte zurück. befreit. diesem. bis in die Tiefe der Demut durchgelebt ihr Schicksal. der große Schwung riß sie zu sich. Sicherer wie jede Sekunde. Bin ich glücklich? Suche nach Befriedigung wie ich. Fuhr auf den Scheitel der Chaussee hinauf. Schrieb ein Billet. ins Einzelne sich verwirrt. sündigen gegen das Ziel. daß er käme. versagt. . apokalyptischer Hure gleich. Mehr kann der Einzelne nicht tun. Trieb über die Nächsten ihres Bluts.« Sie packte.

sie zu verlieren. verzichtete auf Begleiter. Staffetten. trieb. traf den letzten Zirkel der Jungsozialisten. füllte Skizzen aus. in der gespanntesten Atmosphäre der Länder. kam mit Empfehlungen nach Kiew. blieb acht Tage im Südviertel. pumpte es entgegen.*** Sie ließ Minsk. jagte den Geist. verschwand. tastete tiefer. schaltete die Organisation nach der offiziellen. Vervollständigte die Listen. Sah in den Listen nach. Es genügte. spürte den Gegenschlag. Auswandererbaracken. Kaufte ein kleines Haus Rue du Purgatoire. beobachtete durch die Zentrale jede Kaserne. war im Vorsprung. jeden Offizier. das System. führte darüber Buch. wechselte Pässe. bohrte. . enträtselte ihn nicht ganz. Spannte ein Seil nach Minsk. machte Abschriften aus Angst. Undên. maß die Spannung zu Wallenberg drüben. Tyska legatione. trat in ein offizielles Büro. Erhielt Verstärkung. mißtrauisch behandelt. sah die Taktiken. hatte den Kernpunkt nicht. spürte aber die Maschinerie. vier Zimmer. Legte das erste Hebelwerk. Stockholm. studierte Quarantänen. Setzte Gordon hinein. Bedurfte nichts weiter. legte die mit Contis Handschrift in den Safe einer Mittelstadt. Kenntnis der anderen nur bei ihnen. über die sie gesprungen. ward nicht abgewiesen. aus Holz. in Upsala eine Verschwörung gegen Lund. zog eine Meute Männer. Folgte der Linie. sah Contis Liste nach. da die Technik die gleiche. Abwechslung der Reviere. Tauchte in Genua auf. Branting auf der Gegenseite. Glitt die Fäden weiter. fiel vor der letzten Erkenntnis. hinter sich her. der verfolgenden. traf die Zentrale. Genf. Gab es nach Minsk. kam durch politische Korridors höher. Stimmung der Eingekleideten. Krankenhäuser.

hörte die Explosion. verstand an den Wurzeln Gutes. strich über das schwarze Haar. machte. Sah vieles.Auflehnung. das sein Hirn dachte: Umschwung der Erde. erstickte Ungerechtigkeit. Löcher der zementenen Mauer. Sauste die Schaukel herunter. Zog die Linie von hüben und drüben. begriff ein Überlegenes. Gemeines -. Der Mann erbleichte. Gerichte. Ein Mann sprach sie an. es rollte sich mehr rundend ein Ganzes gegen die Hebel. Bessern in jede Lücke. Sie setzte nur auf den großen Schlag. Umstülpung. ohne daß er verstand. Schob Raffaeli vor. Sah Bordelle Budapests. Schuf eine Mauer.alles fuhr in das Bild. das linke Auge schloß sich. setzte sie ein. Fühlte mit neuen Kräften die äußersten Spitzen radikaler Kräfte ab. sachlich. Pläne verquickten sich. glitt in die neue Form. Traf nicht die Haut. fuhr es auf. Kaschemmen Altonas. flog die andere auf. Rue St. Kam der Schlag. Vorhäuser Bergens. sondierte. Traf im Coupé eine Frau. Soziales verfettete. das Conti in der Pupille trug von der Welt. Gab nicht verschlampter heuchlerischer Wohltätigkeit verlogener Gesellschaft einen Sou. vornehm. verbesserte nicht. tat nichts in verlorenes verspätetes Spiel. der schleuderte. Sie lächelte. irgendwo war Paradies. verengte sich die Distanz unter Menschen. wo Geistiges verkalkte. wurde klar. Spürte . gab ihr ein Papier. suchte Menschen auf. weiter. Schoß Druckschriften durch die Netze. Jacques hinter der Sorbonne kontrollierte sich die Presse. Tabellen. schmolz die letzte Etappe des Unglücks. Unehrliches scharfes Ziel verfälschte. hielt dicht die Depots zusammen. schlicht. Sah die Listen nach. suchte. Wollte ändern. setzte sie in Stand. wollte das Herz. Trieb weiter. die zu kreißen begann. erbat Mittel für eine Mission. entflammte. Sah in die Listen.

schuf Agitatoren. Vom Grabe Di Contis drang ungeheure Kraft. erwählte. Indien. Jünglinge gaben sich ihr mit einem Ruck vorbehaltlos: nimm. legte nichts mit lächerlicher Gebärde ins Faule. ihr Unterwerfen. schaffte. Warf Summen in die Siedepole. ließ die Zentren. suchte Provinz. trieb hoch. spritzte Agenten aus aufs Land. entzündete durch ihr Herz. Gab Wind in sie. Führte sie. war kleine Agentin. Zog neue Linien. Verzog den Mund. Er trug sie in seinen Kleidern. die es nicht ahnten. Sah in die Listen. eine Mütze mit Metallschild funkelte in den Händen. Öffnete. ihre Ordnung. Sie unterzeichnete ein Papier: Administration des Prisons. forderte Unbedingtes -. mit sich hoch. wann ereignet es sich. gespalten. Sie sagten ihr: Wohlfahrt der Massen. teilte Kreise.durch die Zeilen das zischende vulkanische Geräusch aufsteigender Kräfte. »als ihr Eigentum bezeichnet«. Sein Geist schnellte von ihrer Zunge. Traf mit ihrem Blick ins Schwankende. Rußland. riß Geeignetes an sich. hatte Vertrauensleute. lachten sich an breitmäulig. Empfing ein Paket. ließ erkennen. Es waren die Haare. Blieb im Hintergrund. weißglühende Spannung. Stieß. Sah die Listen. legte es in Raffaelis Hand. die es nicht wußten. vergaßen es nie. ihren Befehl. die Stefan bei der Flucht in die Berge ihr abschnitt. höhnisch. Es genügte. Männer nahmen den Blick von ihrer Hüfte. Sie lächelte.ging in ihrem Bein. gingen heim. nur die Augenecken bebten. Sagten: Erleichterung der Bürden. Falsches zurück. Bauern starrten blöd auf die Agierende. . Sie kamen zurück. Ging in ihre Sprache. wie als Kind die Schlange. wann gewinnt mein Ziel. verbarg sich. vollführte die Entscheidung. Sturm. daß sie einem Jüngling glich. nie Pause. begann Kleines. wußte nicht. Ein Mann kam. Sie horchte: Bildung des Volkes. Quadrate. Züchtete junges Fleisch. Führte die Fäden in ein Netz.

lachend. die kleine Huren erquickte. Sie zwang Vertrauen auch im Traum. schloß die Augen zum . zog eine Gleichung. Warf die Schatten der Frauen hinaus. wog ab. hatte zu viel hier gesehen. Belog sich. Es war genug. Studierte die Krankenhäuser großer. Trat in eine Förderation. Gab unter der Boulmichlaterne einem schmalen Dichter aus Renées Genfer Kabarett zwanzig Francs. bis das Leben sich umdrehte.« Sie schüttelte die Haare. es werde gelindert. wo gegen Ausweis Abgemühte ihres Geistes Essen erhielten. er senkte das Auge. bog den Rausch des alten Vaudreuil ein in den Sinn ihrer Existenz. Gab Raffaeli das Schloß. Studentin. erneuerte. empfand Linderung im Gedanken. erhöhte. Aber essen Sie. machte die Ausnahme. traf ihn wieder Rue Guijas. Noch nicht die Höhe. sah das Blödsinnige wohl ihrer Handlung. konnte nicht warten. Tat es dennoch. zu sehr selbst erlebt. Raffaeli schob den Mund schief im Bart: »Sie sind eine Frau. wußte es. Machte Verzeichnisse. spanische Tänzerin. verlängerte.Sie tat das Vermächtnis. Blieb sonst eisig. machte eine Tabelle. ihren Bauch ausruhte. Dame. Sah die Listen. ich bin nicht Pedant. Strich durch. vervollkommnete. damit Sie tauchen. Sie selbst sah es nie mehr. sie ging nach aufwärts. gab Anweisung auf Brot: »Schwärmen Sie. Erweiterte das Einzelne. stellte sich gegen die Polizei der Gesinnung. Geschlagene ihres Schlachtfeldes gingen auf den Terrassen. kleiner Städte.« Raffaeli schluckte. Reisende. in diesem Falle Aussichtslose der Besserung. schlug ihm Geld ab. traf ihn die Nacht mit Mimis im Absyntherausch. ward nachdenklich. errötete. sah Raffaeli an. Blieb verborgen. folgte der Kurve. verwarf. Gründete ein Restaurant Rue Monsieur Le Prince.

« Sie schlug einen Kreis um das Grab Di Contis. Fuhr hinauf über Christiania. befreite. Tage. Die Schiebetür des Lazaretts tat sich auf. zeichnete. Sprach mit einem Sergeanten. besiedelte sie mit seinen Leuten. kam mit neuem Plan. legte beiseite. Hatte einen Reiz auf Menschen. umschlug. das die Antennen eines Dampfers visierte. Sie blieb dennoch. ein Wald gereckt. Sie blieb ein paar Tage. Sie sprach den Arzt. Ihr Zimmer stand leer. Wachte. hatte erfüllt. blitzte auf. brachte die Häuser an sich. was ihre weibliche . hochmütig vor Verantwortung. Nahm es mit. Legte den Kopf zurück: Fast erreicht.Schlitz: »Verzeihen Sie wegen der Förderation. Lebte. dichtete das Netz. gierig machte. ward nachdenklich. ließ ein Haus reinigen. fast erfüllt. ließ gehen. badete es. das Leben. die Brillengläser standen scharf auf ihr. die Augen veränderte. Reiste nördlich. andere Pflichten. legte es zu sich. er prüfte. der unwiderstehlich entzündete. Empfing. Gehenden. ging ans Fenster. hörte die Nacht wieder Herzschlag an ihrem. Mit den Schiffen ging sie hinaus. suchte die Gleichung. armen Menschen. Sie war nicht draußen nötig. erschien wieder. Gab sich der Ruhe hin. die Tabellen. Wiegen des Horizonts. wo die silbernen Sonnen der drahtlosen Netze blitzten. fortzog. Reiste. Zog am Todestag Contis die Liste heraus. verscholl. dem ungeheuer Kommenden. kehrte sie voll zurück. machte damit eine Kulisse. Wochen. gab aus. Verglich. Andere Pläne umgaben sie. erhielt. Fühlte den Herzschlag des Bodens. Tätig machte mit ihr. gab sich preis dem Hafen. dienend. fahles Licht prallte ihr entgegen. sah die Maste und Schorne steif nebeneinander. gab es einem Balten. Traf ein kleines braunes Kind. Schloß die Liste.

Sie legte die Glocke ins Wasser. sah man sie nur fern. ließ altes Wasser heraus. sprach zu. . Die Zunge gehorchte ihm nicht mehr. sie eilte. . Sie neigte sich zurück: »Glauben Sie es immer schön . . . wie schön. Ein Bogen schlug sich von ihrer Schulter übers Meer: dort die Welt. . sein Schicksal! Haß kam in seine Augen. da«. . des Predigers Auge irrte unstät von ihr zum Fenster. »Deine Mutter?« »Tot. . Ruhe. Gut . . verband. . Er sah die Welt hinter ihr. Weiter. die sie noch umgab. leicht?« Er wollte es nicht hören: »Nur dort sein. Sie ging in Nagas Saal. »Wasser«. Welches Glück im Verzweifeln. die Hitze kam. Sie schöpfte sie aus. freundlich. Der Fiebernde zog an den Lidern. neues hinein.« Ihre Hand auf seiner Stirn . . Dunkelheit immer um ihn. . Er lallte einen Fluch. schritt hinunter zum Saal: »Ist Naga hier?« »Nein. Er schiffte in die Wanne. roch sie in der Luft. Blicke gebannt an ihr . »Sie . . . Licht ging hoch auf seinem Gesicht. Unruhige Schatten schwankten. Keine Mutter am Bett. sog den Schlauch an. Daß sie fehlte. diese vorwärts getrieben unhemmbar.« Am Morgen trat sie in das Zimmer des Zigeuners. stand sie daneben. . unbewegt auch durch Trotz. Wie leicht das Schwerste zu tragen. Sie gingen nicht mehr auf. wenn sie sie löste. Er starrte schweigend: »Durst. . brannte auf sie. Er sprach undeutlich. unmeßbar gepreßt. Der Wind ihres Atems brachte Ergebung. das Leben heiter und reizvoll zu nehmen. . schlichtete. er erkannte sie. kühlte. . . Feindschaft . . . . Sie kleidete sich um. Grinsend ließ er seinen Darm hinein. Auf und ab die Räume. verführerisch.« Sie brachte Wasser.Kraft konnte: angeschmiegt an die Aufgabe. Sie teilte aus.« Sie lächelte: »Und dann?« . .

-. Tag auf Tag beginnend mit Schüssel und Schüssel . jetzt beruhigte er sich. Seine Sehnsucht wuchs.« Die Schwester küßte ungeschickt nach ihrer Hand. gefestigt in dem Überwundenen. Der Blick des Predigers traf sie. schielte mit den Augen zwinkernd nach der Seite. Als sie vorbei war. .« Sie sagte es zehnmal. War das Haus eine Kasematte schmelzenden Bleies in weißer Hitze. jedesmal mit erneut gesteigerter Kraft. Er hatte geschrieen.Sie machte Schaum aus Soda. erwacht. Sie stachelte ihn auf. neigte den Kopf.« Nachts beim Füllen des Wassers fiel sie ohnmächtig um neben der Wanne des Zigeuners. -. ward Neigung. geliebte Landschaft. traf sie nicht. Schmierseife. ein noch nie erblicktes Lächeln um den harten Mund.-.« sagte sie. »Ich sollte nicht Kraft haben. . heißem Wasser. verbreitete sich. Als sie . . »daß ich deine Instrumente einmal beschmutzte. legte die Messer hin: »Wie gering ist das alles. Der Glaube der Männer stieg. Aus dem Garten ein Zug . zeigte ihm täglich das Neue. Die große Schwester kam in der Tür mit ihr zusammen.-. ward tödlich. trat aus. resigniert ohne Kampf -.-. Sie sah auf. wo Sie Ungeheures vermögen?« Sie schnitt ihm das Fleisch. stand in dem Raum wie eine Wolke. Der Zigeuner saß in größter Erregung. den sie versprach. hatte er Heiterkeit. zu dulden. lauschten schon halb erquickt die Insassen dem Regenfall. Buntes. Bilder von Karussells und Kirmis.« »Schon damals verzieh ich. ein neuer Kranker. . erstaunt. »Verzeih. den Blick wie ein Fisch. sondern die Klinke. In der Unmöglichkeit wuchs der Glaube nur stärker. ohne Haß. trotz der Hitze sangen die Matrosen: »Es kommt Gewitter. Die große Schwester drückte ihr ein kaltes Wasserkissen auf die Brust.unmögliches Dasein. stieg.prallte ab.

setzte sich wieder. Die Angst. öffnete sich mit maßlosem Entzücken: das Meer. Das Letzte fehlte. . schlug mich. . . hochgerollt. dampfte zarteste Glut. löste ihn. Der Mond fiel platt auf das Wasser.« Dann schwieg er. Der letzte Sieg. ungeheuer gereckt mit metallen gekühlter Wut. stob über den Boden. schlug groß und dumpf. Die Erde. hingen eine unbewegliche Schlange vor dem Himmel. O Möven.« Er tanzte im Wasser auf und ab. Möven schlugen sich hoch. Er flog zur anderen Seite. Die Gegend ging heller. stählern. erschrak. daß etwas fehle. stammelte er. Auch diesen halbverfaulten Kretin. Am höchsten Triumph spürte sie die Lücke. Es genügte nicht. Die Luft vor der Küste war zusammengezogen von silbernen Nebeln. Langsam das Rauschen einer schwimmenden Otter wie aus der Ferne. rief sie ihm. vorher . Dunkelblau gemeißelt stieg das Meer. . . . Es lag hinter dem Schleier. . Der Bach geschliffen. Sie erreichte ihn. Alles trug ihren demütigen Sieg ihr zu. Sprechens kaum mehr fähig: »Die . Ein Vogel flog auf. aufgetan. Die Möven. . Ein Hase mit hell leuchtendem Pelz. Er schlug in die Hände: »Bitte . Sie ging. »Rype«. überwand sie. wußte nicht wohin. wischte den Nebel zu großen Strudeln. In diesem Augenblick fühlte sie verzweifelt. sie zu verlieren. von seinem Dunst ins Gespenstische zugezogen. der vor Bösem strotzte. Schwer atmend ging sie durch den schwülen Raum. Woher? Sie hatte Sehnsucht. .allein mit ihm war. bitte .

Der Klang des Blutes. Das Meer ward ein Spiegel. scharf. Gewähntes verwirrte. Dreieck spannte sich aus den Brauen. Nichts störte ihr Treiben. weich sich hebend. war Schmerz des Rohrs nach . ineinandergeflochten. Warum flog der Körper nicht über das Segel. schrieen sie.Was Menschliches zu tun war. Im Lallen des leprosen Idioten formte sich glühend ein Glück. die Schenkel. Der Saft zog in sie. nebellos: Smaragdene Inseln tauchten aus Fächern der Sonne. Standen im Traumgrau der Landschaft aufgerichtet. Kein Phantastisches. Ihr Rücken stieß an etwas. Ihr Leib und der Baum hoben sich. lockte. »Meer«. zum schlankesten Instrument der Sehnsucht. eine Flöte. Phalux. Abends kamen sie ins Freie. Der Ottava rauschte. ihr eisgrauer Blick streifte das Meer. Ein Baum. Flöße und Feuer. stieg das Sehnsüchtige unerträglich. Tausend Klüver wiegten auf dem Ontario. Dennoch fehlt das Letzte. nur nach Getrenntem gierig. schliffen träumerisch den Horizont stahlblau . begehrte. Hatte entsagt dem Eigenen. . ihren Leib. Sie war zufrieden. . flammend war es getan. Die Sonne sank blutrot über Herden neuer Inseln. sie durchdrang sie mit dem Saft in jeder Pore. hielt die Sehnsucht fest im Innern. Nichts Einzelnes sog. das Herz. Sie senkte die Lider. . Entwichenes pries nur ihre Unermüdlichkeit.

Dann fraß das Meer mit einem Ruck das Ganze. Di Contis Vermächtnis erfüllend. Sie nahm es. Ein Segelschiff bootete aus. ging hinunter. Wurde tigerhaft. es kam ihr entgegen. Eine Stadt entschwand. Unter braunen Segeln entschwand glühend das Kupferbergwerk in die Klippe. Schmelz blühte sie hoch. Aber erst der Saft der Erde. durchdrang sie neu. hinauf. frug. gezahlt im Guten wie im Bösen. tätig und unermüdlich wachsend und handelnd zu warten. Wind trug ihr Frische zu. Kräftigte sie und machte sie schön. Karten. Traf Beamte. Der Morgen ging auf. Nebel rollten unter der Sonne. aus der sie kam. daß irgendetwas. Erdbeben. die faulige Erde (geschminkt zwar und kokottenhaft . Noch einmal standen die Flaggen starr. Stück für Stück vergeben. strebte ihr entgegen. ein Aufschrei: zurück zur Heimat. auf langen Beinen die zarterhaltenen Brüste. Schaum. Die Spannung blieb wohl. vom Bug heraufgeschlagen. stürzte durch die Gefäße. sah den Kapitän. lächelte. Der magische Pol ihrer Jugend streifte ihr zu. Studierte Barometer. je näher sie rückte. schaukelte mit jeder großen Woge. ihr Leben hingegeben. glühend. die Lotung. die heißen großen Lippen: daß sie die Stärke habe. Stand am Schornstein.der Weide. ging auf Verdeck mit großen raschen Schritten. Abends unter der eingeholten Fahne kam es: Sie hatte Kraft verbraucht. der wilde Zug um den demütigen Mund. ein Komet. aus der es geformt. die sie schnellte. legte sich köstlich auf ihre Haut.

es verschwand. den Hals hoch neben ihrem Ohr. Sofort schloß sie die Augen. Möven in Spiralen durchwälzten die Luft. als klatsche ein nasser Fisch auf Stein. das eines Skandinaven. Über ihrer Achsel schwebte etwas. sah rasch auf. stieg in ihre Haut. etikettierte.noch lächelnd in ihrer Raserei). Kanonen brüllten. Eine Beglückung durchfuhr sie. durchwühle und stürze. Ein Park von Wagen scharrte um sie. sondern streifte die Hand nach ihr. daß Schicksal sich balle und sie selbst zurückkehre. Sonne stach durch . ans Land. aber er riß nichts heraus. steckte die kleinen Finger in die Ohren. »Hinweg . das Erhobene. wiegte auf den Beinen. »Nein. Langsam zählte sie die Koffer. ein Eselmaul schrie. Blutsüße blieb. Klippen. Sein Gesicht war blond. die Maschine zu entfachen in den großen Kreis der Tat. Hinter ihr Kommende drückten. Etwas fiel vor ihr hin. gespeist aus dem Atem ihrer Jugenderde zu Mut und unentspannbarer Dauer. ein Diener stieß sie an. Der Lorenzo. Es spielte sich beißend ab unter den geschlossenen Lidern: Ein Mann mit Lichtkonturen machte eine Bewegung. Ein Mittag scholl. schob etwas in sie hinein. hinweg --«. Ihre Augen hoben sich. Ein Schatten blitzte vorüber. ging über den Steg ins Boot. rief ihn dreimal. Gepäckträger häuften ihre Koffer auf einen Wagen.« Er lutschte die Zunge zurück. Der erste Halteplatz kam. Das Gepäck häufte sich um sie in der Morgendämmerung. gescheitelt. griff namenlos entsetzt an die Brust. . faßte ihr Paket. rief einen Namen. Da dienerte ein Neger. die Figur ihres Traumes. . verdeckten. kamen vor sie. in die Warzen der Brust. ihrer Sehnsucht. noch grau unter Bäumen. Sie bückte sich. Sie raffte die Plaids. Sie schwebte. rief den Namen.

Ein Wagen streifte ihre Schulter. Sie zieht den Mund ein. Erlebnis haben ihn geschlossen zu unsterblich menschlicher Schönheit. zuckend. bewegen sich. Eine Lichtung entsteht. daß sein Gesicht verändert ist. Sie drehte unter der Gewalt des Stoßes sich um die Achse.zwischen ihm und ihrem Leben.ihr Herz erstarrt -. Die unbefangenen Gefühle fehlen zu dem.das Grau. Menschliche erst erfahre. Nun rast ihr Herz. schmiß sie fast um. Und da sie tapfer gekämpft bis auf die Höhe. ein wenig. Zitternd hob sie mit der Hand aus der Tasche die drei achatenen Kugeln. Da sieht sie erschreckend.« Sie steckte das Paket in die Manteltasche. Di Contis Atem schlägt ihm aus der Haut. Vorbei. sein Geist vom Auge. wieder blitzte der Schatten. damit sie vor eigenem Glück das Größere. nur ähnlicher. Die Wagen scharren alle. Leidenschaft. was im Menschlichen ihr am erstrebenswertesten schien. Seuche. Da erkennt sie in ihrer tiefsten Minute plötzlich: Daß dies ihr aufgespart war. Eine rauhe Stimme brüllte: »Idiot. Als er den Kopf bewegt. schlägt der andere Pol ihres . ein Gewölk unter den Palmen. Sie schüttelt den Kopf. Da steht darin Caspare Symes. sie erbleichte. Neben ihm ein Pferd. längst. Die Kluft ist zu groß -. Zurück? Sie dreht sich wild herum. hebt sie die Achseln. Sie hat überwunden. brauste mit einer Welle durch die Zweige.

by Kasimir Edschmid *** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE ACHATNEN KUGELN *** ***** This file should be named 39277-8. geladen mit Kraft. sondern durch größte Bemühung nur der Weisheit näher ein Geringes gekommen. wandte sie ihm. kurz und heiß die Hand zu: »Komm. beglückt. ist da. der auf sie zuging. sie zu ändern und Contis Hebel aufzuschlagen aus dem nun unfehlbaren Gehäuse. Und da sie nicht enttäuscht und feig vom Dasein kam.zip ***** This and all associated files of various formats will be found in: http://www. wächst.txt or 39277-8.« End of the Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln. ist da.org/3/9/2/7/39277/ Produced by Jens Sadowski .Lebens ins Zentrum.gutenberg. gegen die Welt zu stoßen.

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