The Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln, by Kasimir Edschmid

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Title: Die Achatnen Kugeln Roman

Author: Kasimir Edschmid

Release Date: March 27, 2012 [EBook #39277]

Language: German

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Produced by Jens Sadowski

Die Achatnen Kugeln

Roman von Kasimir Edschmid

Verlegt bei Paul Cassirer in Berlin 1920

Alle Rechte vorbehalten Copyright 1920 by Paul Cassirer, Berlin

Geschrieben Neunzehnhundertvierzehn bis Neunzehnhundertachtzehn

Gruß an René Schickele

Vorspiel

Nun stiegen sie schon die zweite Stufenreihe hinunter. Immer sahen sie auf der anderen Seite die schwarzen Schatten, die sich wie sie selbst bewegten.

Die Wasser rauschten langsam. Als sie die dritte Terrasse erreichten, kehrten sie um nach der anderen Seite, die schwarzen Schatten schwenkten und traten auf sie zu. Da kam aus dem See unten ein silberner Strahl, er glühte auf, Licht strömte die Neigung der Rasenterrasse herauf.

Das Schloß über ihnen schlug eine Mondflamme in den Himmel.

Zwei Herren traten zur Seite, die anderen bogen Halbkreise um die Gegner,

die die Mäntel abwarfen und in weißen Samthosen, die Brust offen unter dem Hemd, sich gegenüberstanden. Ein flüsterndes Signal überklirrte das Metall. Aus dem dunklen Laubgang stöhnte ein Vogel. Ein Mann fiel um, den Säbel in der Gurgel, die Augen nach oben gebrochen.

Der andere warf sich aufs Knie. Schob mit dem Daumen die Lider des Liegenden probend herunter, sie schnellten wieder über die gläserne Pupille zurück und hefteten sich auf den Knauf des Degens, der ihn durch die Kehle auf das Rasenbeet kreuzigte. Da stand der andere auf, schüttelte die Haare. Das war vorbei.

Er sah sich um, empfand atmend die helle Nacht, die mächtig gewölbt war.

»Mein Herr . . .« sagte der Sekundant des Gegners. Er deutete mit lockerem Handgelenk auf den Toten.

Der Marquis neigte den Kopf nach ihm. Was ihn erfüllte, verschwand. Die steife Gebärde des Todes löschte die Wut des Abenteuers. Er sah auf, die Seele nicht mehr zusammengezogen. Wie schien der Mond feurig und entflammte purpurrot die Zweige.

»Zaudern Sie nicht« -- flüsterte der Sekundant, »sofort zu begreifen, daß Sie im königlichen Garten sind. Jetzt noch zu leben, heißt nur bedingt und halb ein Lebender zu sein.«

Vaudreuil trat mit einer Verbeugung zurück. Ein spöttisches Lächeln kniff in seinen abwesenden Mund. Dann kam der Laubengang. Das Dunkel der Nacht saß darin, unaufgescheucht vom Licht. Die weißen Hermen glommen aus der blauen Dämmerung. Nun paradierte ihn die Wache.

Die Rondells mit den Fontänen waren beinahe rot, und die Tritone schäumten vor sich hin. Auf den Seiten verschwammen die Alleen flaumiger Dämmerung. Eine quecksilberne Säule stand das Schloß aufgerichtet neben ihm. Zwischen dem Schwung von zwei Koniferenästen zog sich der ganze Garten noch einmal zusammen. Dicht über dem tiefen Wasserspiegel am Ende der gesenkten Terrassen hing riesenhaft der Mond.

Im runden Ausschnitt der Tanne hing eine Spiegelung, wie aus Silber eine metallene Platte.

Nächte voll Schwärmerei und Lichtern hoben sich über dem Park, zogen rasch vorüber. Zuckende Frauenleiber sträubten sich vor ihm auf. Ein großer Ritt, der ihn mit Ruhm behängte, glitt durch die Luft, sein Bein hing blutend in der Bügelung. Ehrgeizige Spiele, sehr erleuchtete gläserne Säle . . . Teile des Gartens dampften, brachen auf, Nischen entlaubten sich, Gänge warden ohne Dunkel. Gab es nicht eine Frau?

Eine Frau, ohne Geheimnis am Körper, verlogenen reizlosen Hirnes, ohne Leidenschaft der Erfindung, gut für Lakaien. Dennoch schlug er sich heut um ihre roten Haare. Dies ist das Dasein. Er lächelte, als ob er die weiße

Waren diese Terrassen nicht verbraucht bis zum Irrsinn. Da sah der Marquis hinuntergleiten in den See. Damen daneben und Hunde. Der Marquis sah zu. Er zog den Degen an sich. Das Schicksal riß durch sein Herz. Aus allen Bosketts flossen Blumenrüche. überfiel ihn alles. das sein Feuer zu fremden Abenteuern sich schuf. entblättert die Lauben beim dritten Knie schon. so sehr hing sein Herz an der Erde. was ihn ausgefüllt hatte die Jahre. bläkte ihn an. Blieb ohne die Erregung des eigenen Blutes. mit denen er soff und spielte und sich schlug. ohne Zorn. die an ihren Knieen wehmütig zitterten und leicht mit dem Kopf nickend ihn verließen. fror am Eisen. von seinem stählernen Witzwort in der Gurgel gefaßt. und er krümmte sich vor Schmerz über den Abschied. stak am Boden. die bleich durch eine Laube in der Parkecke auf ihn wartete. auch wenn sie . Als er sich aber umbog.Zofe in den Flieder herunterpfiff oder die Pikardin berührte. Die Herren. Die Grimasse des Totengesichts. das er darin geöffnet. sinnlos Wiederholtes. Der Mond nahm es auf und bog es aus dem Park. Das Bild brach ab. ohne Reue. Eine Nachtigall jagte einen süßen wilden Schrei schlaftrunken ins Gebüsch. Er sah ohne den Schleier der Spiegelung in den Park. schon oft Gelebtes. Dann trat das alles schon nicht mehr ihm zugehörig von der Neigung der letzten Rasenfälle in Berührung mit dem Wasser. nichts übrig wie nackte Enttäuschung. raffte sich auf.

»Nicht weinen Vaudreuil. »was weinst du. . der unter seinen Schritten leise aufscholl. eingekerkert in steinerne Mauern. Sie hielt nicht. Er machte zwei große Schritte. das Gesicht in Ruhe. biß in den Mantel. Lautlos. . . er wollte sich daran halten. . zerrte an dem Tuch. Affe . Angst kam auf ihn. den Seitenflügel umschreitend. stieß den Degen fluchend auf den Boden. Er blieb da stehen. .« rief er sein Herz an. als er. In der Kehle ein Zittern riß ihm den Schmerz bis zu den Zehen.« Allein er konnte seinen Schmerz nicht kränken und schluchzte. hoch. . Dies flimmernde Weiß an den Rändern des Schlosses. Er hatte noch nie Abschied genommen. keine Sonne mehr sehe. den großen Empfangshof betrat. . Kein Garten stand mehr vor ihm. die Brust frei unter dem zerrauften Hemd. daß er. taumelnd ging er zum Tor. grüßte und grinste. In weißen Samthosen. reckte sich steif. die der Mond blau schlug . . wankte und zog den Mantel über den Kopf und weinte. sein Herz klammerte sich an das Licht. Ein Soldat sprang in seinen Schatten und bog den Bauch in Verrenkungen hin und her. ging überlegen und sicher . an die Luft. die Pflastersteine. Das große Gebäude verdeckte ihm den Mond. Sie hielten ihn für betrunken. Die Wache trat vor.verbraucht war. wenn er bleibe. Wie liebte er die Freiheit.

Die Kieswege. Paris fiel zurück unberührt. fern das Sommerschloß des Marquis. Durch Schilf. Waffen. über Wiesen mit Rehböcken. Das zweite trug den Diener. dann jagte er in den eigenen Spuren zurück. das dritte Gepäck. Er ritt davon weg. Als sie bogen. Baptiste zog die Riemen der Ledertaschen auf und zu. flammte die Sonne über Versailles. nach einer schweren Stunde waren sie wieder auf dem Hügel von der anderen Richtung her. dann ganz herum gedreht nach Dieppe. Der Marquis ließ die Gäule saufen. Am Mittag brachen sie aus Weidenunterholz und waren wieder an dem See. sie jagten um einen See. zuerst gegen Havre zur Täuschung. Die Stirnen der Gäule wandten sich im Kreis. Eine Erhebung hinauf. ritt rechts in ein Tal. die spielten. Aus der einstöckigen Front schimmerten die vielen bis zum Boden gesenkten Fenster. Gegen Abend lahmte das Pferd. ging es stundenlang. Geldrollen. rastend in einem Dorf.In der Dämmerung rannten die Pferde nach der Küste. Der Marquis stieg auf. Sie ritten direkt darauf zu. Er ritt zweimal im Kreis. schoben eine südliche große Linie nach Rochelle. Links lag das Sommerschloß. sprang plötzlich wild über einen Gießbach und jagte zurück. . Die Sonne ging unter. schräg herunter . Tief im Süden sahen sie. Gegen Mittag fluchte der Marquis. . Dann warfen sie die Gäule nach Westen. Hemden. Gegen Abend kamen sie an den Hügel. Dann von eigenwilligen Dämonen getrieben. lagen . an dem See vorbei in die Landschaft der Küste. Baptiste stieg ab. ging die Fahrt im Zickzack. später durch das Dorf. massierte das Bein. angelegt für die Zärtlichkeit von Frauenschenkeln. Baptiste sagte kein Wort und folgte. Sanft stiegen über die Mauern die hellen Bogen der Springbrunnen.

. Dann trat er einen Schritt zurück. . »Zwölf Jahre waren Sie bei mir . Sie ritten hinunter. Aber der Diener ballte die Faust. . hielt ich Sie nicht wie einen Pagen . zwölf Jahre habe ich Bügel gehalten. versagte sein Herz. daß Sie mich mitreißen auch da hinaus . wies auf das Meer. Einen Augenblick hob er wie bittend die Hand. . die anfing. . er röchelte und verzerrte sein Gesicht vor Haß. daß er es . Vaudreuil sprang hinein. vom Wind geschlagen. Der Diener stand schlaff. das sich dunkel donnernd zusammenballte! »Bin ich ein Hund. vor Frauenhäusern gelauert . . Das Meer kam. Matrosen warfen die Mantelsäcke in die Barke. sprengten am Ende die Mauer wieder zurück. Als er von diesem letzten schlechten Stück sich riß. Da stieg dem Marquis das Grauenvolle des Abschieds bitter in die Kehle wie kein Schmerz.träumerisch im Schein des südlichen Abends. Sie fanden es nicht. . Der Marquis ließ Baptiste vorreiten. Er ritt in den Bügeln stehend. Der Segler lag weit draußen und löste die Anker. Sie hielten nicht an. sah auf. dann hatte der Marquis ein Messer verloren. dann in die Nacht. Oben stand Baptiste. griffen zu den Rudern.?« Der Marquis stand aufgerichtet im Boot. Nebel klatschten graue Wellen über die Küste. Die Pferde liefen wie die Teufel.«. Der Steuermann stieß das eine Bein gegen den Pflock. . die Mauer war hoch. das schwankte unter krachenden Wellen. Der Marquis erbleichte.

schoben ihn herein. Aber er empfand seine Stärke mehr zu leiden mit schmerzlichster Beschwingung. Das Boot schoß los. . Dann faßte Vaudreuil die Schlinge.demütigte. Dann warf der Wind ihm die Haare über das Gesicht. Gehen Sie zurück nach Versailles.« Er schrie. verwirrten. Möven lagen auf den Wellenspitzen. der ihn verließ. teilte sie. Das Schiff hatte sich weiß beflaggt. Matrosenhände erfaßten seine nasse Taille. Er bat eine Sekunde. Auf dem erhöhten Hügel der Mole lag Baptiste. »Wie feig er ist«. durch den Wasserstaub. »Bleiben Sie ruhig. »und doch wie groß seine Sehnsucht. das Gesicht stumm gegen den Herrn gerichtet. auf den Knieen.« Da begann Baptiste zu schreien. sein Haß und das Schmierige stritten mit dem guten Gefühl.« sagte er. Der Marquis nickte vom Rücken der nächsten dem Diener zu. »behalten Sie die Pferde. Die Tiefe der Erschütterung gab ihm ungeahnte Kraft. als die Barke an den Segler rollte. Er sah die Küste nicht mehr. Der Marquis sah zurück. denn die Flut machte die Luft voll unruhigem Geräusch. sagte der Marquis. bog sich und rauschte. Lösten sich und immer brach sein Bild. die Arme in die Luft zu stoßen. Wie ein Affe erkletterte er das Verdeck. Taue klatschten aufs Wasser. Der Segler rollte auf hohen Wellen. Vaudreuil litt mit dem Niederen. Nebel kamen. sauste eine grüne Welle hinunter. die Arme verkreuzt. Dreimal schoß eine breite Woge zwischen die Fregatte und sie.

Sein Geist litt unter der Beschmutzung seiner Kleider. das braune Segelzeug schoß scharf . Erfinderisch geworden in der Ruhe. daß seine Kabine stank wie ein Stall. Er sog den Geruch des Meeres ein. Mit weiß knatternden Spitzen schlug das Meer gegen den blau aufbrechenden Horizont. köpfte sie.Dann kamen Tage. Sein kraftloser Körper. schaute auf das Spielen von Welle mit Welle. wo die Sonne nur da war. der letzte Strich des Horizontes gab seinem Gefühl die ruhig sich schaukelnde Sicherheit der Ruhe und des Glückes. den nur einmal in Barbizon nach einer ausschweifenden Woche mit Lilotte. Er röstete Flossen. Matrosen saßen in den Takelungen. der Tänzerin des Dauphin. Der Tag ward ihm phantastisch. stieß ein Leck in den Speicher. Da stand am Horizont ein Schiff in der Form saletanischer Piraten. spielend überwand er die Melancholie der Abende. befreiten ihn helle Tage. briet Herzen. Er fing Germanen. Sein Magen spie über Bett und Tisch. warf die Körper den Kabeljaus zum Fressen hinunter. Ohne Zorn fand er sich darein. Nie aß er früher so weißes Fleisch. standen dick voll Wind. Aber die Dauer des Zustandes führte ihn in die Überwindung. ein Sturm legte die Fregatte auf die andere Seite. erfand er neue Speisen. der Himmel sich seidig zusammenzog. Seekrank lag Vaudreuil auf einem Haufen Taue in seiner Kabine. ein Purgier mit Schweiß befreite. daß er tagelang kotzte. Am fünften Tag wurden die Segel gerefft. Als er geduldig ward. litt unter der Ohnmacht und stemmte sich mit Wut dagegen. Matrosen liefen mit Haken und Büchsen nach Backbord. Die Segel klatschten. Das Schiff wendete. Die Angel lag auf dem spiegeligen Wasser. briet die Köpfe.

drachenhoch vor dem Gelb. das roch. . die ihren Namen entsprachen. ihre Schuhe aus Rindsleder. aßen mit Bewegungen. Der Kapitän schrie. Sie hielten sich gerade. die sonst das Gleichgewicht des Schiffs gegen den Wind stärkten. Ihre Fragen umzingelten ihn. Jedoch der Drang seiner Würde war größer als seine Neugier. was er wußte. nach Tang riechend. Morgens booteten sie aus nach Quibek. Denn das Schiff war gascognisch. um nicht sofort hinzulaufen. Die Straße war kotig. Aus den Verstauräumen kamen Kanonen angeschleppt. teilnahmslos. Mit schmutzigen Schuhen und Strümpfen kam er. Der Geruch Europas war noch an ihm. Er gab. Sie schlürften jedes Wort. Auf Vaudreuils anderer Seite saß der Bischof in violettblauer Sutane. Lorenz. Er hatte den ganzen Mittag die Finger seiner Hände hin und zurück gezählt. Da brauste es aus dem Sprachrohr des Drachenschiffs: »Vila«. Da begannen die Matrosen zu grinsen. Sie zogen die Hemden aus und winkten in ihren bronzenen Brüsten hell zwischen den Leinen und dem blühenden Himmel. Schwärme langgehalster Vögel hoben sich. den Frauen. faßten ihn von immer neuen Seiten. vom Hof. den Städten. halb Gelöschtes aus seinem Gedächtnis. einer sang. Vaudreuil blies die Backen auf und ging hin und her den Abend. zogen endlose Spiralen immer höher und schrieen. Die Wände standen wie Pyramiden. Zwischen zwei Felsen fuhren sie in den St. Vaudreuil ging sofort zum Fort. an die Palisaden und nannte seinen Namen. Abends erschien der Kommandant zum Bankett. wenn auch ihre Stoffe derb waren.

. »Fettes Schwein«. gebranntes Wasser zu saufen. Der Bischof setzte die Sutane. beschrieb sie mit dem Finger.Der Bischof riß einen Fisch mit beiden Händen am Schwanz auseinander und frug: »Was planen Sie hier?« Aber Vaudreuil zuckte die Schultern. wurden sie höflicher vor seinen Mitteln. Beim Dessert verloren sie ihre Haltung. bis der Apparat rauschte. Ein Hauptmann taufte einen Eingeborenen. Vaudreuil kam beim Pharao in Verlust. seine blecherne Stimme anfing zu singen. Ein Offizier fiel um wie vom Schlag gerührt. hob sie und senkte sie heftig. Sie wurden verlegen. Er hockte sich in die Ecke. seinen Gewinst festzuhalten. Der Bischof leckte an seinen fetten Fingern. Der zweite Fähnrich begann ihn sofort zu . Das Zimmer dick vor Rauch. sah nur Waden. Ein Fähnrich kam in Verlust. die er rotglühenden Auges Vaudreuil hinüberreichte. Der Bischof hob den Arm. sagte der Kommandant und schlug im Takt die Fäuste auf den Tisch. man verweigerte seine Bons. Schwenkte den andern auf. Der Kommandant trank rasch. Sie machten eine Pause. schrie: Germaine . Sie schwiegen eine Zeitlang. Der Kommandant zuckte die Achseln: »Er liebt. . Sie kehrten zurück zu den Karten. gewann zurück. aßen kleine scharfe Fische. Um vier begannen sie. Die Sonne stand draußen. Um fünf saßen sie hinter den Karten. leckte das Maul. Vaudreuil hielt Bank. Als sie zwei Rollen Louis gewonnen hatten. Boys brachten Kübel. Verlor.« Seine Hand schrieb eine Anweisung.

schlugen sich auf die . Am Fenster hing der Mondbauch des nackten Bischofs. klatschte auf feine fette Schulter.entkleiden. Sie zogen. »Den Degen. wollte ihn als Adam durch den Morgen führen. er wand sich. beugte sich wieder. Vaudreuil ging hinaus. Dann lachten sie alle. schmalnasig und hager. . ging so auf die Wache zu. trug sie hinaus. Die Fähnriche brachten die Sutane geschleift. der flachen Hand. flatterte mit den Händen. wandt sich zum anderen. Seine Schinken hingen zum Fenster heraus.« Vaudreuil bot Ohrfeigen mit. »Es hätte auch die Kehle sein können. Er richtete die Spitze des Degens nach hinten. Eine Hand hob sich über ihm. fiel krachend zurück in die Lehne. Er stank aus jeder Pore. der stieß ihm.« Der Fähnrich. . zwölf Soldaten hinter ihm.« Vaudreuil packte die Sutane mit den Fingerspitzen. das den Himmel vertrat. Sein Lachen steckte an. Zuerst prustete ein Soldat. An der Palisade erreichten ihn Schreie. Der Kommandant bog sich von seinem Stuhl. denn seine Stimme lallte und überschlug sich vor Besäufung. Der Bischof quietschte mit Faseltönen. umwirbelt von Dampf. brüllte der eine und fuchtelte in der Luft. Vaudreuil schonte ihn. im selben Augenblick leicht in die Achsel. Vaudreuil lachte. Er legte den blauen Rock auf den Haufen. Dann weinte er und psalmodierte eine Beichte. vor dessen Umarmung jede trübe Zofe flöhe. Des Bischofs Arme zeterten herunter. salutierte mit der Hand. Den Rückweg verlegte der Kommandant an den Palisaden. »Also doch . »Germaine«. krampfte die Arme über den Bauch und bekam das Maul nicht zu vor Geheul. warf seinen Degen weg. In der Mitte des Zimmers lag ein Haufen Fett.

versprach Vaudreuil Weiber. lief nach links. Der Kommandant. um fest zu stehen. setzte sich unter ein Sonnensegel. schwenkte nach rechts. die Soldaten johlten weiter. donnerte wütend. Vor der Mole schaukelte ein großes Segelboot. begann zu lesen. schlief schnarchend ein. das Meer blieb stürmisch mit schlagenden Wellen zurück. An der Ecke blieb er stehen. begann zu bluten. In der Stille verengte sich der Fluß. Er erklomm das Schiff an der Seite. Arm in Arm mit Vaudreuil verließ er das Fort. Sergeant an Wuchs. Der Fähnrich zog ein Lächeln um den dünnen Mund und salutierte.Schultern. frug nach Paris. ohrfeigten sich. Es gab einen Skandal. rülpste Gelächter. begannen eine Prügelei.« Sie zogen durch die Kneipen. »Ich warte bis zum Abend. Eine Rinne lief ganz langsam über die Platte. es geschah unter Schwanken. bis es ihn erreichte. fiel um. wo Männer loteten. Dann stand er auf. Er kommandierte die Wache zum Salutieren. ward aufgehoben. indem sie die Segel besorgten. Am Bootshaus lag sein Gepäck. schlug sich den Bauch vor Lachen. Der Kommandant torkelte einem an den Hals. Wohin? Nach Montreal. Vaudreuil blieb sitzen. In der dritten entlieh er eine Rolle Louis. Die Nase fiel auf den Tisch.« Er stemmte sich mit dem Rücken gegen ein Haus. Vaudreuil schlug sie ab. auf den Bauch. . stampfte auf. »Ich muß Sie verhaften. Mitten in der Szene vergaß er es wieder. umarmte ihn. ohne Zweifel. Die Eingeborenen sangen vor sich hin. zog ein Buch aus der Manteltasche.

« »Der Ehre halber. verneigte sich.« »Haben Sie zu verlieren?« »Das Leben. Zuckte mit den Achseln und zwitscherte wie ein Vogel. schnitt Fratzen und bog die Nase nach oben. schnitt die Luft: »Sie brachen heute mein Gesetz. . Die Adlernase kam im Bogen. sprach ihn an. Vaudreuil sah auf. Vaudreuil blinzelte. verdrehte die Augen. Wandt sich von Vaudreuil.« »Das genügt nicht. . verkrümmte sich und blinzelte. schloß die Hand. winkte mit der Hand. Öffnete die Hand. Da saß ein Offizier mit einem Orden. das Individuum verschwand unter den Fäusten der Matrosen.Plötzlich stand ein Mann vor ihm. beugte sich etwas gegen den Offizier. Der erhob sich: »Courbisson«. Soll dieser Irrtum . hing vor ihm. begann weiterzulesen. Bei diesen Menschen bedarf es mehr.« »Es waren Schweine. schwang die Arme nach hinten.« »Sie wissen es einzusetzen. der Gouverneur. nach der anderen Seite der Bank. schob den Mund schief.« . der weiter las.

« Der Gouverneur griff an seinen Hut. bogen aus.« Courbisson errötete gegen die grauen Schläfen. die Matrosen begannen zu schreien. Da legte Vaudreuil sein Buch hin. Beim zweiten Satze des Gouverneurs schlief er ein. Vaudreuil machte eine unwillkürliche Bewegung. sagte der Gouverneur. grüßte.« der Gouverneur verneigte sich. im Schwung umschwebte sie eine betäubende Insel. kam ihm entgegen: »Verhandeln wir.« Da stieß der Gouverneur einen Fluch in die schmalen Lippen. aus dem ein Löwe in die Luft biß. lächelte zerstreut. . Vaudreuil sah ihn aus aufgerissenen Augen an. haben Sie Mittel?« »Die Diskretion der ersten läßt mich auf die zweite verzichten. gewinnend.« »Ich rede in einer dringlichen Sache meines Herzens geschäftlich. . »Ich habe keine Geschäfte. Ein Haar breit.»Ich bin am Ende. . Der Gouverneur strich den Knauf. »Nein«. sie halsten. Unruhe wölkte seine Stirn. begann sofort mit Charme zu reden. Sah den Arsch des Bischofs die erste Nacht. Baumstämme kamen angeschwommen. »Ich bitte um zwei Fragen .

Der Verkäufer grinste und schrieb ihm den Urwald noch dazu. An der Tür zögerte er kurz. das ganze Hinterland dazu. trat in ein Blockhaus. schrieb. ließ Hütten bauen. der Anker hielt. Der andere zog die Lippen nach vorn. Mit Negern. fuhr langsam hinunter nach Montreal. blieb acht Tage. Tag um Tag fraß seine Horde sich in den Wald. Bald kamen Eingeborene. warf den Kopf zurück und zeigte eine Landkarte. er bestieg das Schiff nicht. fuhr mit ihnen hinauf. Er war allein.« sagte der Verkäufer. Der Wald wucherte mit Sumpf und Pflanzen gegen ihn auf. kehrte nach zehn Schritten um. stieg aus zur Jagd. fand ein Blockhaus. Ein wütender Kampf bellte auf. drehte um. kaufte fischenden Matrosen ihre Kleider für die Jagd. das er gekauft hatte. war es hoch im Mittag. die Segel hingen eingerefft. einsog. schnitt mit Feuer . Eine Landschaft kam mit Wiesen heruntergespielt zum Fluß. Er wirbelte die Äxte hinein. Vaudreuil zuckte die Achseln. brach in das Dickicht. spreizte die Beine. Die Nacht brach er durch Büsche auf dem Rückwege. jagte. Dann warf er das Geld gegen den Urwald. Er sah große Fasane. sah fragend auf. Am neunten Tage trieb er ein Boot auf. gebunden. gründete er den Kral. fixierte ein Stück mit dem Blei am Ufer. Die Ketten rasselten. Vaudreuil sah in die Luft. das ihn schluckte. streifte. Hinter dem Tisch der breite Mann zog den Spitzbart. »Das Stück ist zehn Klafter breit. Auf Heu schlief er. ging hinaus. zirkelte zu dem Flußgebiet. Morgens lockten die Stimmen der Tiere sein Blut.Als er erwachte. die er kaufte. Vaudreuil zahlte eine halbe Goldrolle. Er mietete ein Rudel Gesindel.

den Strom. seine Flügel hatten eine grüne Färbung. Die Sklaven starben an Fiebern. Eines Nachts flog ein Vogel vom anderen Ufer herüber. Sie fielen auf Rücken und Bauch. es kam eine Prozession. ließ es wieder aufbauen. Ein Löwe sprang durch das Dach seines Hauses. warfen das Holz in die Boote. Ochsenwagen zogen nach dem Strom. Er legte einen Gürtel Ablagerungshäuser an. Boden schlagend. die die Kerle schlugen. Nach einem halben Jahr kam er an einen Zug. brach Boden auf Boden ab. Schon war der Wald eine ferne Linie am Horizont. trieb sie gegen den Wald. die dicksten Plätze. Tiere jagten nachts heraus. brach vor. vom Rücken gegen das nie angegriffene Urstück. nahmen Saat zurück. da nahte ein Zug.Lücken. Fauchend mit den Stimmen seiner Tiere wich der Wald zurück. Seine Wolle fuhr über das Meer. In Tonnen und Schuppen stapelten die großen Fischzüge. als die Läufer der Prozession auf den Fischen ausglitten. Vaudreuil ritt zum Inspizieren. Er gab nicht nach. Er sprach mit dem Führer. kniff die Augen. Herden suchten morgens. Er umzingelte mit einer Gasse. Es war der dreizehnte Schuppen. Meer von Weizen schlug in schönen Wellen gegen den Wald. ritt weiter ein Stück. Dann führte er seine Leute zurück. begann das Dach zu brennen. die . dann wieder zurück. ging zurück. sie bogen um eine Waldecke. Als er am Giebel saß. streckten die Beine hoch. Sie erreichten den Weg. Er fand nichts. Vaudreuil stieg ein wenig in den Bügeln. Pflüge rissen in das Herz des Landes. Zehn folgten. der Tonnen Fische hinunterschleifte. Nun sogen Weiden das Wasser aus den modrigen Ufern. Ordnete kleine Gruppen. Das erste Boot fuhr nach Quibeck. in einem Hohlweg mit steilen Wänden ließ er eine Tonne leeren. hungerte sie aus. Er schaffte neue Scharen. fiel von den Seiten. verwüstete sie. Nach drei Tagen ritt er denselben Weg.

trat hinter einem Baum heraus mit einer Peitsche und verhieb Neger. griff in die Mantelbrust und reichte ihm ein Papier. sandte dem Bischof für die Exkommunizierung eine Verschreibung von seiner eigenen Hand. salbte sich ein Stück. er flutschte vorüber. schlug mit den Armen wie ein Häher. es war Abend. Dann ging er über die Äcker zwei Stunden. legte. entließ den Aufseher. War vor sechs Jahren ausgestellt.Zungen heraus. Vaudreuil zog weiter. »Woher?« »Quibeck«. rauften sich an den Haaren. Sie ging auf eine violettblaue Sutane. Den Bischof warf sein Esel ab. die Nase wie ein Hund . Eine halbe Stunde lang suchte er. der in der Küche sich Pasteten buk. bis er Wald erreichte. daß er nichts unternehme. sagte Vaudreuil. nahm ein Paddelboot. »Ich will es quittieren«. Geschoß kam auf Geschoß. kramte in Papieren. Vaudreuil badete. an im Gebüsch. fuhr ab. Sie machten dem Fremden ein Lager im Flur und lauerten im Halbschlaf mit schrägen Augen. Zwei Wochen darauf klopfte es nachts an sein Haus. Am Morgen ging Vaudreuil über die Diele. zog Strohsandalen unter die Schuhe. als der Flußwinkel überfahren war. Ging langsam zum Fluß. kehrte zurück. die im Garten tanzten und seine Hüte trugen. Die dicken Priester fielen auf den Hintern und rutschten auf den Fischbäuchen die glatte Bahn herunter. Da stand der Fremde auf.

schlanker als die anderen. Das Rindenboot schlürfte am Ufer hin im leisen Takt des Stroms. hielt es mitten in den Raum. Die Sonne ging über sie. herüber zu ihm. das Kupfer ihrer Haut glänzte unter der Dunkelheit der Zweige. machte einen Bogen. sah scheu nach ihm hinüber. hob ein Tuch. Das Rindenboot glitt unter Ästen mit singenden Vögeln. zündete ein Schwefelholz an. Er strich ihre junge Brust hoch. wartete eine Stunde. als sie Liebe sah. Ihre Augen der zahmen Antilope stellten sich in Rausch schräg gegen die Wipfel. sie . schaffte bis Mitternacht. sie lachte gegen die Hand. Es wurde Nacht. Er weckte sie aus dem Schlaf: »Naimi«. Dann schlief er ein wenig. Zehn Frauen saßen auf Fellen und schliefen. verknotete Schlingpflanzen durch. Ihr aus den flimmernden Schatten des Waldes heraus geformter goldbraun geschwungener Leib zitterte. »Wie lange?« Er zuckte die Achseln. flüsterte sie. schlich sich heran. er roch Feuer. Sie banden das Boot an. »Perlen«. Er fand einen Pfad. Manchmal erhob sie sich. schnitt mit dem Messer Gestrüpp. »Naimi«. war in einem Zelt. lief den ganzen Tag weiter ins Innere. begann ihre Haut sich zu färben. Am Abend fuhren sie weiter.geneigt. die sich im Dreieck zur Stirne spannten. den Kopf auf seine Hände. Da sah sie in den Mondwellen die Perlen. warf sich nach vorn in die Knie. Ihre Brust war fruchtreif und klein. Der Mond brach weich aus allen Ästen. die Zunge fuhr über seine Brauen. nach Wildbret und Beeren. Eine stand auf. Ihre Haut roch nach ihren Speisen. folgte ihm bis gegen Morgen. die über den Mondwellen hingen. Er nahm sie auf den Arm. Sie kamen an sein Boot zum Fluß. Sie hob das Gesicht über den Rand. band sie in die blauschwarzen Haare. Dann kam er an den Rücken eines Schattens. blies das Licht aus. Sie forschte erschreckt in seinen Augen. trug sie durch das Lager in den Wald.

ihr schmales Gesicht sah ohne Ausdruck nach ihm. war ihr noch munter. Von einem Baum knallte eine Frucht. erschreckt. Courbisson prüfte mit der schmalen Hand die Maiskolben. das Haus. daß ich das. erbleichte. blickte ins Innere. Er trieb allein gegen sein Haus. kontrollierte das Schreiben der Aufladung. ihn erblickte. Er hob die Hand. Später hieb er ihr gegen die Schenkel. Dann nahm er wieder Vaudreuils Hand. grau an den Schläfen. Gegen die Dämmerung redeten sie monoton. Als es dunkel war. die Anlagen. Er beugte sich noch tiefer: »Sie wissen nicht. sie gingen durch den Garten. ritten den Strom herauf. Nach Tisch schlief er. knackte zusammen. Als sie erwachte. »Ich treffe Sie doch in Geschäften«. vorbei an den Ausladehäusern. brachte Vaudreuil ihn zu seinem Schiff. Sie gingen um die Schuppen. er . Der Gouverneur ging weiter.« »Ich weiß«. Er kam in seine Faktorei. Sie sah seine Stirn. Beim Aussteigen drehte sie sich einmal noch um. von Ihnen wollte.« Er fuhr mit der Hand im Kreis herum. Dann sprang sie in den Wald. was hier geleistet. und eine Kröte sprang schwerfällig über den Schuh des Gouverneurs. Dann hoben sich seine Achseln. lächelte dünn. Er ging ein wenig gebückt. sagte Vaudreuil. Da trat ein Herr herein. einfach. den Weizen. Sie schlief ein. Der Gouverneur nahm Vaudreuils Arm. er blieb bis zum Abend. Dies alles war meine Absicht. Er sah sie an. Das Kinn des Gouverneurs berührte einen Augenblick die Brust. beschattete das Auge. Sie tranken Kaffee und spielten. als wir das erstemal uns trafen. Sie näherten sich seiner Ansiedlung gegen Morgen. Vaudreuil verbeugte sich wortlos: »Courbisson«.flüsterte. Sie waren noch im Garten. Er stand steifer: »Der Krach mit dem Bischof stellt alles in den Einsatz.

warteten. sprangen heraus. Am Morgen torkelten über die Felder eine Schar Weiber. Sie riß das Palais Royal vor ihm auf. Ihre Stimme war angenehm. Im Sommer kamen die Meerwölfe ans Ufer.« Vaudreuils Brust hob sich hoch. Dann ward sie still. Sie hatte einen roten Strumpf. pfiffen sie. Sie waren derb und saftig. Als die Sonne heiß ward. langsam die Treppe herunter.atmete tief. senkte sich. Sie brüllte eine Weile. Dann schlugen sie . schlichen hinauf und schliefen. Sie fuhren mit ein paar Schiffen hinunter. Dies verließ ihn nicht. schlugen ihr die Haut zu Striemen. liefen nach dem Strand und schnitten den Tieren den Rückweg ab. Als sie losgebunden ging. hoben Gruben aus. aber er drehte nicht um. schlagen. kamen in der Dämmerung an. Die Neger rissen die Röcke hoch. Er biß die Lippen. er hatte sie im Rücken. Unter dem Schmutz erschien ihre weiße Haut. Ließ die Sau auf einen Stuhl schnallen. schimpften vor sich hin. sang. das ein anderer faßte. Das Lied war von den Vorstädten von Paris. Sie kamen halbverhungert aus den Wäldern. Am Schiff gab er ihm die Hand: »Besuchen sie mich. wo sie breitschenkligen Huronen nachgelaufen waren. Die meisten waren betrunken. kamen in die Umzäunung. Eine nahm ein Federmesser und stach es ihm nach der Hüfte. verlangten nach Essen. verkroch sich in ihren Körper wie in eine fremde Hülle. versteckten sich. Vaudreuil ging die Treppe hinauf. beschlichen die Plätze in der Frühe. nicht mehr rauh. öffnete sie den Mund. manche fast nackt. Er ließ sie hinaustreiben: Ein Neger erschien mit einem Seil. Vaudreuil kam selbst heraus. ihre Kleider von Dornen zerfetzt.

hohen Bäumen. sah er. Der Mond stürzte aus den Palmenwipfeln heraus. Müde von der Jagd ritt Vaudreuil in die Stadt.sie mit Knüppeln tot. Schreibend früh morgens mit . ritt es hinunter. zuckte mit den Achseln. was aber in der Reibung mit seinem Herzen wie ein Wolf gewachsen . was er sieben Jahre bezwungen. suchte ein schlichtes Haus. Der Park stand voll vom Duft der Rosen und Jasminen. Er ging weiter. hoben die Röcke. daß der Gouverneur sehr grau ward: Er lächelte. Der Mond kam aus den steifen. mit denen Frankreich überschwemmte. gebaut für die Zärtlichkeit der Frauen. war der talentlosen Liebe. sank gegen das Wasser. Wo der Mondstrahl auffiel. . er drückte sein Gesicht in den Bauch der Stute. der die süße Frische der dunklen Weiber kannte. taub. und er. spiegelte das Wasser wie Glas. wiegten mit den Schenkeln und pfiffen. mit buntem Kies. obwohl er den Hals mit den Armen ihm verschnürte. Die Tiere gaben kleine Pfiffe. das sich drehte: Das Schloß . . In der Hauptstraße standen vor kleinen Häusern europäische Weiber. Tiefe Fenster wühlten in der wollüstigen Blumendämmerung. Als er Abschied nahm. mit träumerischen Zügen trieb es langsam ins Wasser. kam bis an das Ufer. Er sprang auf das Pferd. sah die Strecke an. . Da sah er zum erstenmal seit Jahren das Meer. wo der Lorenzo umbog. Das Pferd hielt starr und hingebend. trat hinein zu Courbisson und aß mit ihm. Da brach aus ihm heraus. er ging hinunter. . das Pferd am Zügel. wehrten sich in schnappigen Sprüngen mit dem Maul über die Luft rasierend. der Geruch gepflegten Fleisches war noch nicht aus ihm gewichen.

das ihn kristallen umschäumte. verließ ihn alles. das Wasser schlug an seiner Kehle und erstickte seinen Ton. Er mühte sich dreimal verzweifelt. kam mit dem Kopf gegen die Küste. . zuerst leise im Rhythmus. was von der Hure in ihm war. eine Intrige. als den Himmel ansehn durch den Regenbogen der Tritone . das er geschmeichelt nahm. der ihn mit Ruhm behängt . er trieb das Pferd mit Schlägen. Ein großer Ritt. der Mond lag auf weißen Wellen. Indem begann der Mund sich zu öffnen. kam . den Mond im Rücken. um die er sich geschlagen und die er jedem Lakaien gegeben. . Sein Herz war so irrsinnig. Er sang nicht mehr.vier Sekretären. noch feucht von der Haut der Geliebten. nicht zu sterben. Als die Kraft ihn verließ und er unterging. Das hatte noch sehr Gewalt in ihm. Als der Gaul versank. Er hob es am Zaum hoch und zwang es tiefer in die Flut. . Da schoß er Tiere. daß er weinte vor Gier. Das armselige Lied befriedigte seine Sehnsucht tief. . . Da. den Degen am Fuß empfing er eine Fürstin. dazubleiben. daß. mit großen Orden. Warf den Körper in das Bassin. es pochte dumpf den Namen der Frau. das Übelste an Erinnerung. die in London sich kraus entfaltete . als er das Land sah. schwamm er weiter. die Arme zu strecken. er wußte nichts als Leben und das Gefühl des Atmens durchstieß ihn so. Dumpfe Nächte beim Kartenspiel durchschlug er mit schweißigem Haar. als der Mund die Flamme nicht ausspeien konnte der Sehnsucht. die Hand am Schlag und sie warf ihm Blicke zu durch das Glas. . Keuchend erreichte er Grund. die er verachtet. er arbeitete sich hoch. kam Wehmut über ihn. Dann nichts tun einen Sommer. dann schreiend sang er. die Welle schlug ihn zurück. das seichte Wasser schäumte.

Spät am Morgen wachte er auf. Nach drei Tagen übernahm er die Leitung einer Abteilung. In der Nacht in seinem Haus wartete Vaudreuil am Fenster. sah es nie wieder. Sein Atem schlug wie eine Säule über den Sand. schlief an ihr wie an einer Frau. Er. Als er frühmorgens mit seinem Pferd den Garten verließ. sondern fiel mit dem Gesicht auf die Erde. Dann beherrschte er sich. sagte nichts. starrte über die Bäume nach Norden. stand der Arbeiter an dem Pfosten: »Nehmen Sie mich mit?« Vaudreuil ward zornig. drehte sich. Er sah nach. glättete seine Kleider und ritt durch. breitete die Arme aus. Er schüttelte abwesend den Kopf: »Ich muß hier einen . machte drei Schritte. Fand sein Pferd. nahm das Pferd am Halfter und ging nach der Stadt. Er nahm ihn mit sich in sein Büro. Wochen ließ er sein Geschäft laufen. Der Mond flog zärtlich aus der Waldnacht im Osten. Eines Tags widersetzte sich ihm ein Arbeiter ins Gesicht. erreichte den Gaul nicht. Einen Augenblick verweilte des Gouverneurs Auge auf Vaudreuils Stirn. Am anderen Ende kam ein Reiter ihm entgegen. Der Arbeiter kam heraus mit verändertem Gesicht. das mit dem Schweif schlug und wieherte. Am Eingang zu den Häusern stieg er auf. Er sah. daß er grau geworden war an der einen Schläfe. sein Gesicht ward versteckt. Courbisson reichte ihm die Hand. aber ohne die Schärfe des Blicks.an die Küste. lächelte. Er sah ihm nach. stellte seinen Gaul etwas schräg. Sie sprachen zwei Stunden. schaffte zwei Wochen geheimnisvoll. Vaudreuil rüstete sich aus. Er stöhnte. täglicher Kämpfe hart im Inneren bewußt. Er drehte sich nicht nach dem Meer um. daß Vaudreuil halten mußte.

lagerte. eine Kette Niederlassungen zur Küste an. brach weiter auf. Es war der Churchilriver. daß der sich hinwarf und flehte. . wohin er wolle. Sie hatten drei Tage nichts zu trinken. überstieg sie. dessen Augen hell und ärgerlich über die Abweisung waren. Morgens tauchten drei blaue Punkte auf. Er ließ ihn laufen mit so viel Verachtung. Zehn Tage weiter entdeckte er Pelztiere. Sie sahen ihn scheu an. war die Ebene reich gegliedert von großen Seen. Er überschritt ihn. . Eines Morgens glänzte Weiß. Er kam zu einer Erdspalte. er solle ihn nicht verstoßen. Sie wiesen Renntierhörnerkeule: es gäbe keine Tiere mehr zum Jagen. die Hand. . folgten. Der Wilde folgte im Abstand. Ein Indianer floh. Sie senkten die Köpfe: er würde ein Greis. Mit ein paar Eingeborenen schlug er sich durch. Er hieß sie schweigen und deutete nach Norden. Aber er nahm ihn nicht weiter mit. den noch kein Europäer sah. aß mit ihnen.Vertreter haben«. Er zog die Brauen zusammen. er hatte keine Macht darüber. Als die Flüsse auf Rindenbooten durchfahren waren. er gab dem Jungen. Die anderen fingen ihn wieder. schlief. Wilde nahten: hinter den Eisbergen sei das. Er ward ungeduldig und schrie sie an. nur gefrorene Flüsse . bis er die nördliche Küste erreiche. Vier Tage zog er die Eingeborenen mit sich Sie froren die Zehen ab im . Am Rand blieben die Eingeborenen stehen und frugen achselzuckend. Es trieb ihn. . Wie von Öl überglänzt. was Menschen tilge . Am dritten Tag wurden die Stimmen heiser. legte einen Schuppen. daß sie im Dreieck standen. kamen Steppen. Wieder kamen Steppen. durchforschte die Gegend.

Sie kam als .-. Sie neigten den Hals. er erhob sich und winkte. der Blick der wildsamtenen Antilopenaugen verdunkelte. Er entließ sie. den sein Herz unruhig suchte. wie lange. den er verjagt. plünderten sie ihn aus. hielt ihn in die Ecke. schönen Bewegung das Licht aus. hob er nachts ein Zelttuch. An diesem Tage traf er Eskimos. Sie pflegten ihn durch. sie erreichte. der schlanke Brüste wie Zitronen saßen. wo die Unendlichkeit der Ebenen und die Einsamkeit seines Herzens Europa am nächsten seien. Sie wollten zurück. in welchem Sinn -. Halbverhungert wälzte er sich weiter. Im Abstand nur folgte ihm der eine. als röche sie ihn. Als sie Lagerfeuer sahen. Sie blies mit einer raschen. Er würde nicht den magischen Pol seiner Sehnsucht erreichen. Es waren Iroquois.-. Sie schüttelten den Kopf. zwei Monate lang. schrie und verlor die Besinnung. Er würde den Punkt nicht erreichen. Ihr Körper war glatt wie ein Fisch. wie die Indianer aufbrachen. dort zusammenbrach. ohne daß er wußte. dann fiel er ab. Er machte ihnen Zeichen. Noch eh er zu trinken bat. entzündete den Schwefelspan. Als er gesund war. ließen ihn liegen. eh er ihnen schenken konnte. grub er das Zeichen des Meeres in den Schnee. blähte die Nüstern der bourbonischen Nase. Sie frug.« Sie zeigten ihre Füße.Schnee. Sie hob den Kopf. zu welchem Ziel. sprang hinein. golddunkel. daß er lief wie ein Ochse. Eines Morgens fehlte auch dieser. Er schüttelte den Kopf und nahm sie mit.er sah einmal den Kreis langsam herum. am Morgen. die den Shawl mit einer gleitenden Leichtigkeit raffte. Er schalt: »Hunde. Eine Frau stand auf. Sie sahen ihn nicht. Als aber sein Leben dahinschwand mit den verschwimmenden Konturen der Zelte und Haarbüsche. Am Morgen sah er. was sie nahmen. Er riß die Brust auf. kam die Kraft über ihn. Sie schleppten ihn mit sich südwärts.

Die faule Jugend war diszipliniert. nach Europa. Faktoren. Da nahm der Arbeiter seine Hand. Vaudreuil nickte. nun durch ein neues Bett strömte das Innere zu ihm. zu Beteiligung. der das Innere des Landes einsog und herriß. Für Ausdauer stand Lohn. . Was war das Bisherige gegen diese Leistung. wies er nochmals auf das Neue. Seine Sehnsucht hatte das Tätige nicht gestört. hielt dann erstarrt mit geöffnetem Mund. Er stapelte auf die Verträge von den großen Seen. Dolmetscher zogen ins Eis. Der Arbeiter gab ihm die Übersicht der Bücher und trat ein wenig zurück. Nach einem Monat brachte er das Geschaffene. Er machte Kräfte frei in gerechtem Wettstreit . sagte: . da Vaudreuil nicht weiter sprach. »Gut. stieg in siebenjähriger Probezeit zu höherer Stellung.« sagte Vaudreuil. die Abmachungen. bückte sich einen Augenblick. Er sah auf: Wegweiser. Der Arbeiter errötete. diesen Horizont? Er sah dem Arbeiter ins Auge: »Organisieren Sie es. . »Ist es nicht genug?« Da sah Vaudreuil wieder über ihn hinaus wie am Morgen. Nun liefen die Pelze übers östliche Meer.erste in sein Haus. Dann ging er hart. seine zehn Pfade am oberen Lorenzo. Nun flossen die Felle des Inneren nicht mehr zur Hudsonbay. den Hafen am Ontario.« Vaudreuil gab ihm die Hand.« Der zog den Mund zusammen. zu Prämien für besondere Leistung. aber. »Ich danke. die die Jagd am Sklavensee. als er aufbrach. Seine Besitzung am Lorenzo ein Strudel. für Ehrgeiz Befriedigung. am Makenziriver in seine Hand gaben.

Er würde Ruhm haben. Der Gouverneur zitterte an der Hand. obwohl die Mutter braun war. ging mit Zeit. Als die Frau ihm einen Sohn ins Bett warf. Er ging zurück in den Schatten.« Er wollte kein Lob mehr. Daran hingen drei achatne Kugeln. schreiend. er zündete Hölzer an. Am Mittag kam ein Bote. Er sah durch das Fenster. er . den großen Hauch des Daseins spürend. Er diente. Er sprang in dieses Zelt. Rastete an Feuern. wo die schwere Silhouette des Waldes noch sichtbar in der Ferne schwang.»Verzeihen Sie. mit Woche und Jahr. der Monde. schenkte er ihr eine Kette mit gewundenem alten Dukatengold. denn seine Schätzung für den Menschen war noch geringer als die für das Beispiel. daß unter anderem Gesetz die Stadt stände. daß ihm die Heimkehr frei sei. Vaudreuil äußerte sich nicht. die den Hut hielt. Flüssen. die ihn mit Blut und Saft bis ins Hirn durchspülte. Kein Trotz war mehr in ihm. Der Erde und ihrem Rücken verschwistert. Vermögen. Courbisson hielt ihn zur Taufe über das Wasser. daß die Mägde im Haus den ganzen Tag zitterten. Frauen. mit dem Vaudreuil für das Volk schuf. Macht. von den Wangen über den Mund. an Seen. gingen die Nächte über ihn. der die Nachricht hatte. die Schwingen des Sternkreises. Es ging über sein Gesicht von oben nach unten. Im Frühjahr verschwand er einige Zeit. wohin die Kerzen nicht langten.

holte zurück unter Lachen. nun würden Tauschwaren in alle Eisbezirke laufen. Als er die Stelle untersuchte. Des Nachts brach er auf. kam er ins Boudoir seiner Frau. als er die Ursache sah. sah über den straffen dunklen Zügen sein Haar hell durchblitzt. jener Frau. daß das Alter nahe. Er hob das Tuch im Wald. Drei Tage trieb er wie irrsinnig durch das Haus. reich Durchgegangenes. . Sein Auge hellte auf. stürzte hinaus. setzte sich auf einen Stein. Er ging sofort in das Zimmer. Der Norden war aufgesprengt. ging gesenkten Kopfes. wenn sein Herz . hielt nicht an dieser. schwankte. wo von einem Hausmeister und Lehrer er das Kind erziehen ließ. Am Morgen erhob er sich. Da sah er eine Flechte an ihrem Scheitel weiß. trat zurück. glich sich aus in der Bewegung. durch den Park. Er kam an den Elkfluß. der Nacken fiel mit der Glätte der Schlange und als sie sich ihm zudrehte.verließ es. Schuf die Riesenfaktorei am Winnipegsee. Nahm jene. Zog nördlicher. Von dort durch die Diele. Ging vor bis dicht an den Spiegel. Ihre Lippen leuchteten voll und rot. . dieses. auf der Steppe. sie stand vor einem Spiegel und kämmte ihr Haar. Er wurde kleinmütig. Am zwölften Geburtstag seines Sohnes kam er von einer Kontrollfahrt. Keine Aufgabe weiter . Unsinnige Angst. Er warf ihn auf. Schichtete um sich in Zellen brausend Gelebtes. ließ liegen. erbleichte. Kam an den Athalaskasee. Er sah sie vom Rücken. Am Pfosten der Tür versuchte er seinen Muskel. drang weiter vor. Sein Gesicht ward sicherer. daß er nicht mehr folgen könne. Am Abend schmerzte ihn sein Fuß. war es eine Quetschung. standen ihre Brüste klein und gegen ihn gereckt.

Ebenen mit hohem Gras. Wie Affen standen Tiere um einen Baum. Aus der Entfernung einer Meile kam sanftes Geräusch. Er kreuzte durch verschneite Prärieen am Hudson. Auf dem Fluß schaukelten Rosaschatten. so weit er sah. der Abend fiel langsam. Nach dem Ufer zu zog sich eine geordnete Kolonne. Eingeborene wiesen ihn östlich. . . Er werde sterben. Aber sein Herz schlug: Nach Norden . Er übertrieb seine Kraft. Ein Graben deckte ihn. Er schlich sich an. sich selbst davon zu überzeugen. Es kümmerte ihn nicht. Die Dämmerung hüllte das friedhafte Summen der beständigen Arbeit in stumme Seligkeit. Mit weißen Zähnen sägten sie nach gleichem Takt den Baum durch zwischen den Spalten ihrer Gänsefüße. Dunkle. Der Mond bewegte . Der Mond schwang darüber. An der Ecke saßen zwei andere. Ochsen mit gestreifter Haut und säulenhohen Hörnern sprängen. machten Gesten. Er kam an einen Fluß. womit sie andere warnten. aus der die Kegelhütten hervorstachen mit den Spitzen. schrieen. in deren Radius der Baum wohl fiel. Er lag zwei Monate krank in einem Hüttenlager.ihn hineinstieß in das Sehnsüchtige. über die Linie zu treten. Gekräftigt. Dazwischen ein Gewimmel von Tieren. die Äste trugen. sein Herz kannte nur in ungeheurem Zittern einen Pol. sofort trieb es ihn hoch hinauf. Sein Blut klopfte dumpf gegen das Dunkle vor ihm. die am Damm bauten. es nahm kein Ende. wo große Herden der Pelztiere seien. Der Fluß war eine unmeßbare Wabe. Sie stützten sich auf breite Schwänze. hatten die Vorderbeine an die Rinde gelegt.

schufen. das seine Seele mit großen Trieben hinriß da und dort. der Baum fiel.. Sklaven. hielt den großen Biberplatz in der Hand. Mit hölzernen Schlittschuhen trieb er das Eis der Flüsse südlich. das ihn wegblies wie gegen den Mond und zurückstieß gegen den Boden. als der brausende Rhythmus der Tiere auf der Spitze der Empfindung schwoll. Auch dies verließ ihn nie. Zerriß den Plan. den Wuchs des Haares und gab ihm eine Schwingung. langsam klang die Nacht mit allem Geräusch in die beruhigende Kraft des Tieres. die als Achse zwischen den Wagen seines Herzens stand. zwischen den Schwüngen des rastlos Stoßenden. Dann stand er auf. Etwas stieg auf. In langen Kantilenen zernagten sie die Äste. bis in die Poren der Haut. Vögel begannen unwiderstehlich zu kommen aus den monderhellten Dunkelheiten des Waldes. . Das Gefühl erfüllte ihn ganz bis in die Kammern des Herzens. den er baute . Langsam begann er zu weinen. Riesenbogen der Landschaft gegen den Wald . die die Maisfelder dunkel machten. Hatte genug Vermögen. in einem unirdischen Ruhepunkt erlebte er die glücklichste Stunde seines Lebens. Hingerissen. Von einem Hügel sah er zum Strom. schlich zurück.sich in der Elegie des tätigen Konzertes. Er machte eine Skizze. kroch in seinen Schlafsack. bauten. die sinnlos war vor unbewußter Sehnsucht. aber er stürzte. . Er rührte kurz an die selige Beruhigung. Frühjahr wucherte aus verhaltenen Ästen. warf sich zwei Stunden herum. die er nie gepackt. Schon kam Grün. erhob ihn und durchdrang den Überschwang an Dunklem. Tausende Habitants. aber immer in einer Richtung.

Er verließ sein Haus nur zur Jagd. Eine Kette wie von ausgelaufenem Öl . . Menschen eroberten sich Erde. du . Sein Auge verschleierte sich langsam. Er stemmte sich etwas dagegen.--« Es war das Lied der . Sein Scheitel stand zum Fluß. wünschend. Feuer qualmte am Horizont. Dann lag er ruhig. die brüllend aus den Weiden zum Wasser stampften . Heiße. Allein lag er stöhnend. Aber mit den Schmerzen löste sich der Bann und die ungeheure Treibkraft brach auf. . Aber seine Lippen sprengten sich auf und stöhnten: »Jardins . Schiffe schwankend zum Meer und zurück. . Sein Herz begann zu schmerzen. Das Quellende. . . . Er ließ das Bett herumstellen. Er nahm ein Tuch und band es sich um das Kinn und den Kopf. ein großes Tagewerk. Die Silhouette des Urwalds war zurückgewichen. palais . royal. und besinnungslos überfiel es ihn vor Angst des Todes. Er wartete acht Tage.gespannt. Sein Auge sah in die Landschaft. als er sah. Dies wurzelte. Dazwischen fluchte er. . Es geschah mit Ruhe. Er lehrte den Sohn. Niemand kam zu ihm. Was blieb noch? Er ließ die Äxte Jahre gegen den Urwald trommeln.-. Bis an die Grenze der Wolken getürmt alles sein Werk. den Wolf auf die glühenden Augen schießen. das was flatterte und sich bäumte. die den Fluß gürteten. . daß es nutzlos war. hob sich innen gegen dies kalt werdende Fleisch. . Langsam schritt er hinunter. Was blieb? Der Tod. Acker. -. Er hob die Hand über die Brauen. Er sah sie nicht mehr. Die Wolken staffelten Terrassen und flogen blitzend. Eine Erkältung schlich ihm von den Beinen gegen die Brust. Herden. kämpfte mit aller Kraft. . daß er keinen Laut gebe. die Schuppen.

Der Letzte blieb. Nichts stieß sie aus dem Kreis heraus. Besitztum um sie schlug. den Landschaft. Er spielte am Strand. Er hatte drei Söhne. in sich hinein. Er lebte ruhig. die seinen Stand hatten. Der Besitz wuchs. schöpfte Atem. sagte der Sohn. Er kannte keine anderen Frauen. stiller als Männer. der andere schoß sich vor den Kopf. Als der letzte große Griff gegen das Herz ging.Hure. starb er mit gleicher Ruhe. »Ich verstehe dich nicht«. was er tat. flüsterte er: »Der Biberplatz«. War rundherum sicher. Sein Sohn glich ihm genau. Erdgeruch. hatte blaue Augen zu dunklem Haar. Er hinkte mit dem linken Fuß. In der Pause erholte sich die Generation. war träumerisch und ernst. Er ließ den Sohn rufen. wie er dagewesen. Er lebte noch einen Tag. . schluckte nach innen. Sein Gesicht war klar. Der erste Abschnitt Der schlief mit einer Dänin mit gelbem Fjordhaar. Sie lebten nach innen in der ganzen Linie. wußte. einen erschlug der Blitz. Als der Bogen beendet. Aber auf der Spitze des Schmerzes fiel das Weh in sich selbst zusammen. indem er ihn erhielt.

Der Vater trat ins Zimmer. flaggten die Schuppen bis Quibec. umglänzten Daisys ersten Tag. Von Montreal brachte der Bote den . es sprühte in besinnungsloser Trauer ihm das Gefühl der Ehre.Als Daisy die Mutter verließ. Die Nurse senkte die Gardinen. Sie war das Letzte. der mit halbgehißter Fahne vom Ontario kreuzte. sah. Abends kam für Daisy eine eingeborene Nurse. In der Dämmerung erst ging Vaudreuil zurück ins Haus.« Er stand am Fenster. pfiffen die Dampfer Schleifen und Spitzen bis zu den Großen Seen. schwenkten das Rauchfaß. ungerührt. die Asche werde verweht. Jeder Windstoß erregte ihn. Der vierte Vaudreuil nahm die Hand des Bischofs. schwieg. duckte den Nacken etwas. Wellen zurück. warf ihm Blasen. Schalen flammten in kurzer Nacht. baute mit vier Gärtnern eine Hütte über der Asche. begriff er erst. Abordnungen des Hudson neigten das Kinn gegen die Brust. Als er die leere Bettfülle sah. Abends trat er in ihr Zimmer. ich setze sie im Garten bei. In der Nacht verbrannte er seine Frau im Garten. Eminenz. Nach dem Essen legte Vaudreuil die feine hart gebogene Hand auf die des Bischofs: »Sie irren. Morgens ging Brise. Im Fensterglas spiegelte ein Segler. Blieb die Nacht wieder draußen. Die Angst wuchs. Die Sonne schlug durch den Zenith. den faden Geruch spürte. bewegungslos den Bischof hinabgehn. Am Abend starb die Mutter. Chorknaben durchsangen die Räume. die Turbine des Motors schäumte weg von ihm.

zog aus den Akten ein Bündel. Vaudreuil band ihn an Haus. . schlug den Übertritt vor zu seiner Konfession. Hätte ihn um sich gehalten. Liebe aber wischte ihm das andere immer hinweg.« »Ich würde bedauern. . . legte ein Papier auf: »Sie irrten. Vaudreuil rief den Vorstand der achten Abteilung. Brown. dies eine Mal gab Vaudreuil keine Antwort. anglikanischer Pastor. stänke er wie Aas. Besitz und Tätigkeit. bis er senkrecht saß. seine Handgelenke. Auferlegtes Werk weiter verwalten. Er trug die Vase selbst ins Zimmer. Er würde weiter leben. Doch Brown gewann nicht ganz Boden. wie alles. das ohne schlagende Dränge nur Liebe kannte zu Respekt und Hergebrachtem. Langsam. Der Lebensschlag verwirrte ihn hier. der Priester anderer Konfession war. die Asche zu sammeln. vergaß ihm das Gebet nicht. dieses und jenes. schlug die Arme auf den Tisch. trug. Nichts hätte dies zwischen ihnen herausgejagt. dies Schicksal tragen. Nichts war gesagt worden. sprach Gebete. Brown war es los. er schloß die Augen.« Der junge Bursche trug den Fehler selbstbewußt. mit straffen Beinen. Erbe. Einmal erleichterte er sein Gewissen. Dort fiel er zusammen. waren gerötet. Er sprach eckig. fest wuchs er in Stunden zurück. fliehenden Manschetten.Wagen mittags. so schmerzlich seinem Herz. unfrei. Brown zog in die Familie ein. das er. unter flatternden.« . Doch ohne diese Frau. Früher wagte Vaudreuil nicht. »Sie haben zum zweitenmal geirrt.

der Plan war sein alter Plan. Nickte. »Es geht um die Gesundheit. arrangierte die Übersiedlung zu den Ottava-Mühlen. so sehr Ihr Eifer anerkannt wird.« Er drehte sich um. durchfuhr.« Vaudreuil erblaßte etwas. Zaudern Sie nicht. Er ging in den Garten. der ging. das zu . war sein Plan. schlug einen Wechsel vor. legte die Hand auf seine Schulter. Schwankte. Das Gehaltene verließ ihn. Das dritte Mal entlasse ich Sie. Vaudreuil schüttelte es ab. Er blieb. Brown nickte in der Sitzung: »Sie bleiben auf eignem Boden. die Augen sahen durch die Papiere. Er hielt auseinander. Morgens fuhr er im Auto zum anderen Stromhaus.« Der Vorsteher der Büros zog zwei Kreise. die Intensität erschreckender. Vaudreuil nickte über die Schulter. Da starb die Frau. der Luft. Jeden Tag ward die Frist größer. des Wohnorts. Teilte. ging aufs Ganze.« »Das spielt keine Rolle. Der Vorstand trat vor. mit der er die Arbeit zusammendrängte. Brown sprang ein. die er blieb. er erkannte. indem er nicht mischte. Dort lag sein Werk.»Zu Ihrem Vorteil. Die Ledertür fiel. Vaudreuil senkte sein Gesicht. bleich. einen Zahn in der Lippe. die sich durchbohrten: »Der Schwerpunkt der Affären fällt nach Westen«. einige Tage. errötete vor Freude. War Franzose. wo die Nurse das Kind heraufschob. ohne zu zeigen. Brown deutete den Kiesweg runter. Dann entschloß er. abends wieder zurück. Wand. So hielt er Gleichgewicht. was vorging. Holz. Nachts schlief er am Lorenz. Generationen hatten hier gelebt. »Es handelt sich nicht um Sie. Fidley. wagte es (was allein er konnte).

Sonne spielte in fetter Luft. fuhr an neuem Strom. grinsten mit gefletschten Zähnen. Um sie wimmelten Menschen. Der Wagen hielt. Sie stiegen aus. Gegen die Dämmerung heulten die Dampfhähne. Die Nurse packte Daisy.« sagte Vaudreuil. trieben im Geruch. Nachts schlief sie auf dem Geschaukel des Ottavageräuschs. überflog sich taumelnd. schwamm um jeden Kelch. herab. saugte sie ein. Es . rollten die weißen Sonnen der Sägen über ihr im Himmel. verbeugten sich. Schlugen hämmernd hinaus in Weizenebenen. Die Rollketten der Wegbahnen knatterten sich in endlosen Ellipsen um den Horizont herum. wachte auf. *** Kam sie am Arm der Nurse schlenkernd herauf vom Fluß. Daisy schrie hell und scharf. Hinauf. folgten ihm in Launen. Mittags fuhren sie im Auto den Lorenz hinauf. Lange dunkle Wimpern brachen auf. Die Nurse saß neben Daisy. Schnellen. Aus Kronen seltsam geformter Bäume schüttelten sich Schatten herunter. Blauer Himmel stieg vom Waldblock herauf. Feuersignale schossen aus Schloten herauf. trugen Hüte in der Hand an ihr vorbei. als besäße er sie. Am Garten begann Duft sie zu überfallen.begreifen. Vögel schrieen. Ein Gartenhaus stand unter Blumen. Ottavagemurmel nickte. trächtig von Frucht. Kühe tollten unter Bäumen. Grau und stählern nahm der Blick die Landschaft. Der Wagen schwenkte nach Norden. Der Wald war dicht voll Saft. grad gesetzt. Schlägen. hinauf. verstummte. Weiber drängten um sie Koseworte herum.

Im Garten suchte sie Syg. Sie lagen eine Stunde still im Zittergras. vom Zaun kamen Rufe. wachsend ihr Ohr. streckten sie Zungen heraus. preßten die Ellenbogen aneinander. die schlaue Lauer der Nurse. hob die Goldregenzweige. Hundert Meter dahinter flimmerte Prärie. die über sie spielte. Unordnung kam in die brausende Stille. sodann kam das Hundeloch im Zaun. Primelbeete. suchte üppige Grasrosenstände durch. Nach der leeren Bank flog der Nurse Geschrei. glitt. Unsichtbare Vögel sangen gedämpft aus dem Tau der Halme. Daisy hob die Nase. Erschien er. Plötzlich drückte Daisys Hand die Sygs hart. Die Zweige hinter ihnen wogten und schluckten. und wie sie liefen. Sie hatten nichts gehört. . scharrten sie träumerisch mit den Füßen. Dann zog Syg die Mittelfinger aus den Ohren. zirpte in Schneeballendickicht. Verschwand der Kopf der Nurse.füllte langsam. Sprangen auf. Draußen kam ihnen Wind immer stärker. Sie schritten mit langen dünnen Beinen über den schiefrig blauen Kies. fürchteten das Spähauge. verklucksten sich im Gegen-den-Boden-Lachen lautlos. sahen nach dem Haus. Unten tief in der zitternden blauen Dunstwolke. Zuerst liefen sie durch Dickicht. setzten sich auf die Bank in die Sonne. Sie schlichen bis zu drei Termitenhaufen. die die Erdscheibe abbog. Salmweiden: Syg. Das Licht floß auf der Stille. wiegte. trauten der eingebrochenen Ruhe nicht. knatternd sturmhaft um die Schläfen. fuhren rückwärts. kam im Halbbogen das Atmen der Gräser in endlos wellender Flut sanft herauf. Tochter der Nurse.

das Loch verachtet. . Kroch auf den Vieren weiter. danach sich zu richten. Der grüne Leib zuckte. Sie trugen gleicherweise dünne Seide. lief mit ihnen im Kreis. aber machte nichts. schnalzte mit der Zunge. Es tat kaum weh. genau am Hals gefaßt. hob wie der Kordelhanswurst die Arme. . knotete den Schürzzipfel. ging steif auf den Zehen. der Kopf fuhr unruhig züngelnd herum. hoch. Die Sonne fing an. Auf Sygs Gequietsch legte Daisy die Hand auf der Nurse Leib. Shawls über den Schultern. Daisy bog sich in den Lenden vor. . lockte die Nurse. do . dieselben Röcke bis zu den Knieen. das Weiß des Auges bekam einen kristallischen Kern. ohne den Schwanz zu beschädigen. Hinter der Schanze kam der Nurse Hand. die Hand mit gerundetem Daumen nach unten. Sygs Ohr. Ihn hielt Daisy an Sygs Hand. Daisy«. als es klappte. tuschelte damit zu dem Kind. drehten sie um sich langsam im Bogen. Die Kinder lachten. Die schrie und machte die Faust. mitten stand ein roter Knopf in das Viereck hineingerollt. Draußen zogen sie die Schuhe aus. sprang aus einem Tuch in das andere. Syg lag am Bachrain ohne Mucks. Sie schoß nach unten. Wurde bleich. hingen an ihren dicken Schenkeln. An der Erhöhung blieben sie stehen. den Zeigefinger hinein. blieb wieder . ließen sie hinter sich schwenken.Sie banden vom Leib sich Tücher ab. hob eine Echse. faßte Daisys Gelenk. »Do . stampfte mit dem Fuß auf. Riß einen roten großen Klapprachen auf. Daisy hielt ihre Linke darüber. Mit acht Jahren war das Tor frei. .

Syg sprang ihr auf den Rücken. Auf den Knieen kreist sie herum. Dann griffen sie die Hemden heraus. schürten aus Rache neuerdings in dem Haufen. schlichen. Tiefer in der Prärie bückte sich Daisy. Schlenkerte zu Daisy.« Sie sahen sich an. ein schmaler Hund lief mit. lagen sie tief im Gras. die unten aus dem Rock fiel. Arme weggestreckt. Sygs Hand machte einen Bogen. die dünnen schlanken Rücken neben den Gräsern. schnauften. bellte leis auf. »Sie sehen sich ähnlich. schälten das letzte Tier heraus. Eine Grille schrie. Saft darauf spritzen. sahen Tausende darüber wimmeln. hupften sie rehhaft herum. Daisy lief aufschreiend. schlugen die Arme jedes quer über den Bauch vor Entzücken. Als Pferde erklangen. Stieß mißmutiges Geplärr aus. zitternd auf hohen Beinen nackt bis zum Baum.« sagte Vaudreuil nach einer Weile. liefen damit weit weg. das Ungeduld bewies. beide Arme im Busen suchend. setzte von hinten das Tier ihr in die Brust. fegte es in die Faust. hing über dem Mausloch in Parade gegen die Sonne zu. legten die Gesichter in das Leinen und sogen bis zum Rausch an dem Saftparfum. das unter ihren Beinen elastisch wieder sich erhob. das Tier verschwand. fraß die Grille. Erkletterte ein Outsider eine Wade. »Syg ist dunkler. Sie tanzten zu dritt im Kreis. warfen zwei Steine hinein. Sie legten die Hemden auf den Termitenberg. Der Schatten des Armes aber lief eilender. blieb neben ihr.Beine. . Sie fing es wie eine Mücke ab. Fidley ritt aus dem Hochgras. sah sich um. traten das Gras. Dann Ruck auf Ruck kam das Tier. Dann zogen sie die Hemden aus.

Nun lockte die Gouvernante den Widerstand aus Daisy heraus. Dann wandte sie sich breit zu den Kindern. auf sich. aber nicht gefestigt war für weiterhin. Lobte die Glieder. du. und diese und diese Fahne wird aufgehißt. Sachen. »Du fährst dann in Autos. als schenke _sie_ den Eifelturm. Überraschte sie mit neuen Dingen. _sie_ den Tegernsee. Prinzen kommen. lauernd. was sie gab. nichtswertendes Zeug. verwöhnte sie sie damit. Sie behandelte sie gleich einer Dame. Sie machte Geschenke. Vaudreuil nickte hinter dem Schreibtisch. mit der der Schenkel abbog. Welche Größe habt ihr an Land. ward fest. Sprüchen. mit der das Knie in die Wade absank. Vor Syg harrte die Frau einen Augenblick im Zweifel. einen Haarring.Im neunten Jahr brachte Brown die Gouvernante ins Büro. Durch Städte . Zweifelndem schwebte. Da machte diese den ersten Umweg und verwöhnte Syg. Daisy zu sehen.« Aber der Reflex war von Daisy ein stummes Fragen. Was in Daisys Blick an Zögerndem. wo die Warzen schon unter sanftem Rotsaft standen. das aber überraschte. Da von Dienstboten Sygs Stellung gleich der Daisys gehalten ward. legte den Arm um die Taille der Nurse. »Du. Bildern. ein Ericri. den Hüftschwung zum Becken. Dann trat sie zurück. legte sie in die der weißen Frau. Sie sah die anknospenden kleinen Brüste. die untadelige Wölbung. Daisy gab abwesend ihr die Hand. Sie bezog alles. Anders sah sie das Weib nie an. die Länge der Taille. solange sie Kind schien. Die harte Figur der Frau schob sich zu einem Knotengeflecht zusammen. Sie nahm Sygs Hand. Da werden Schiffe anfahren von drüben.

das sie auf die Haut strich. Daisy zog die vom Weib verbotenen alten Seidenkleider an.« Syg lachte. Zwischen Sternen schossen unaufhörlich Wolken. sieh. Über ihn hinüber lauerten die Beiden. sprach nur noch von ihr. nannte sie Miß und schenkte ihr Tücher.drüben. zwischen denen das der Gouvernante lag. aus dem Schatten nach Vaudreuil. Ihre einfache Dankbarkeit kam der Frau entgegen. aus denen sie erstes Blut gesogen. daß kein Verdacht. Dies gab einen vollen Riß. sitzest in Konzerten. Mondlos. Da versuchte die Gouvernante das letzte. . weil hier der Liebespol der Kinder lag. Dünne schwarze Schatten liefen sie unter dem Himmel. An Daisy aber glitt Sygs Lobgesang vorbei. Schwabbelnd hing die Nurse an ihren Röcken. Sie rückte sich dem Gestirn zu. . sie verließen auf bloßen Zehen die Zimmer. an ihm sich zu halten. Nun schlug sie die zweite Umwegstour und machte sich an die Nurse. Aber mit Feuer traten die Kinder vor die Nurse. Die Kinder lachten. den sie umleiten wollte. Du hast Perlen. selbst keine Tat es hinausgewischt hätte. Ihr imponierte mehr Kölnisches Wasser. doch es war hirnlos. Sie nannte die Nurse Diebin. Nachts kratzte es an Daisys Tür. Gab ihr einen Spiegel. versuchte die Nurse auszutreiben. suchte ihm aufzufallen. Das Bild der prallen Brüste. »Syg . die Nasenflügel bebten. Syg. Sie hatten nasse Füße vom Grastau. lag ihrem Hirn so eingebrannt. machte aus dem Spiegel eine verdrehte Geschichte. das bitzelte und kühlte und roch. Syg gab das Zeichen. Er sah sie nicht. Sie öffnete.« Sie hob die Hand über die Augen. Da machte das Weib die umgekehrte Taktik. .

stampfte Daisy ungeduldig. brachten ihn zum Feuerexplodieren. schwang ihn hinauf. sie flögen.« Daisy legte die Handflächen auf den Mund. »Los«.« Auf dem Fluß erfror die Stille. Aus dem Dunkel kamen breite große Flächen. bis an den Horizont aufgeschwungen. Ein riesenhaftes Ruder ward erfaßt von der Flammenspiegelung. Das zweite Floß fing ihn auf. sagte leis: »Viele Tage. ferner schon und daher wehmütiger. gebar sich Leere. »Weißt du es. Syg legte sich auf den Bauch. sprangen schwarz von einem Ende zum andern. Dann flog der gleiche Ton auf. warf ihn hinter sich. Um die Ränder band sich weißer Rauch. zitterte auf. lux. Zwei wimmernde Töne stiegen steil durch die Luft! »Pha . Fächerstrahlen. . dazu wellte der Fluß Nebel in zuckenden Linien um sie hoch. »Weither?« Syg starrte. langsam. ließ ihn nicht verhallen. Das dritte bog ihn. stellte die Zunge gegen den Backen. fiel irgendwie in den Horizont. Syg legte die Wange gegen die Erde. sank ab. atemlos. dessen Mondaufganglicht ihn hochsog. Lautlos glitten die Flöße so herunter. weich und gedehnt am Anfang. ließ sie dann herausfahren. . setzte in der leisesten Verhallattitüde ein. Eine Sekunde setzte der Flußlauf aus. Er schnellte den Fluß hinauf in Springkurven. Die offenen Feuer schlugen in den Dampf hinein. Die Stille summte von den Weiden herab.Feuergeruch schwebte mit kleinen Rauchsäulen hintereinander deutlich herauf. Gestalten huschten herum. . sodaß es schien. Prismenschleudern. Syg?« Syg nickte.

neugierig ihr Blick. erhielt langsam Spannung.« sagte die Gouvernante. oder: es läge selbst daran.« Sie war stehengeblieben. »Wenn es nicht an Syg läge .« ihr Licht schwankte. etwas drängte ihn zurück. Halbangekleidet stand die Gouvernante im Gang. sah sie schräg zurück: »Was sagten Sie. sie keifte. Stolperte.« Da entfaltete sich ihre Stirn. Im Korridor stellte Daisy ihren Fuß genau so. . »Syg. Am Auto küßte sie sich mit Vaudreuil. .« Die Frage schwebte zwischen ihnen. wenn die Dame Syg schlüge?« Eiskalt.« Daisy warf Syg zurück. die Stimme überschnappte sich. ein dünnes Nachtlicht in der Hand: »Woher?« »Vom Garten. das sie unterschlug. Lauerndes Schweigen. . daß sie mit dem anderen ihn schnitt. wiederholte Sygs dunklere Stimme. im Knie. schlug mit den Händen gegen die Wand.« »Es würde wohl an Syg liegen . drang ins Dunkel vor. aber -. Syg hickelte erschreckt.wenn sie Daisy schlüge und es läge nicht an Daisy . »Syg. . »Es würde an Syg liegen.« sagte Daisy schnell. Vaudreuil sah die Wange. gingen die Treppe hinauf. . hochmütig. empfing zweimal die knochige kalte Hand ins Gesicht. . »Hier. mit strohigen Zöpfen. Als Vaudreuil sie vorgehen ließ durch die Tür. . das hartnäckig tiefer herkam als die gleichgültige Frage.Sie gingen Hände ineinander zurück. stieß einen Säbel herunter. . die ihm . »Wir waren beide im Garten.« »Was war im Garten?« Nichts war im Garten. Syg mit Tanzzucken. Am Morgen saß sie auf der Terrassentreppe. sie gab es preis: »Sie irren Papa .

winkte an der Ecke. schwenkte eine Pfeifenstrauchrute. voller Hingebung.« »Chipeways. als ob er gähne: »Es ist nicht das gleiche. Tausend kleine Blitze schossen im Gras die quer. brachte Brown ein blondes Geschöpf. verehrte das Kind. Daisy zog einen Halm durch den Mund. Nach drei Tagen. Sie verachtete dieses Wesen ein wenig und bemitleidete es dunkel. Als der Stier brüllte. Diese Güte belästigte Daisy. dünn an Organ und Haltung. war hilflos. . »Syg. lehrte alles. schwieg.« Daisy sah auf ihre Nägel. Vaudreuil fuhr mit der Hand hoch. trug ein Pincenez auf kleiner Nase. . es ist das gleiche: ich und Syg. Brown stieg zu.« Sie sah nicht auf. rasselte der Horizont es rundherum wie ein fliegendes Gong. zog einen steifen Kordon um sich. In allem übrigen blieb er entfernt. Die Mähder gingen im Blau des Damms wie im Himmel entlang. Sie gingen über die Biberwiesen. »Ich wollte noch sagen. sag. Sie erschrak heftig vor Daisy.« sagte sie unsicher. gefällig. Aber du kannst es dafür halten. als das Auto einfuhr. Sah kurz zu Boden. zitternd vor Angst.sich entgegenreckte. Er ging hinein.« Sie glitt zur Seite. Die geröteten Handgelenke stiegen hoch. Kühe dampften vor den Wagen. kaute. Syg lief ein Stück nach. »Ich ordne es. waren es Chipeways . den seine korrekte Tätigkeit umschloß. Die Gouvernante darin. die Manschetten waren auf der Flucht.« Sie starrte in das Summen der Hitze. wußte alles. . »Fahren sie lange auf den Flößen?« Syg dachte an die Nurse: »Zwei Monate. Gegen Mittag fuhr das Auto vor. Ein junger Mann tauchte später auf.

.Die Arme auf dem Rücken schlenderte sie vor die Nurse: »Du . . Sie ging sofort bis an den Tisch. . Daisy . um den Gang floß ungewisser Zauber. ging eilig. . durch Mütter und Väter. Ein Vorstand kam. Als sie herauskam. Drei Tage lag sie. An zwei Stenotypistinnen erging ein niederprasselndes Diktat. . Vaudreuil kniff die Mundwinkel ein. sprudelte aus ihrem Leib. legte die Hand darauf. sicher hinaus. ging. Das Blut verließ zum erstenmal die Muttergrube. referierte. . . Sie ging.« »Aber sind diese größer?« Kopfschütteln. . lautlos. . um kein Zucken zu verraten. »Du hast es von beiden. Auf der Haut saß ein glatter Reiz. wie nichts.« Sie blieb stehen: »Syg hat auch von Chipeways. war sie Frau. wiegte hinter ihr her noch wie Zurückgebliebenes. Eine Kommission trat ein. ei. Nur die Augen . nur die Lider blinzelten.« »Aber du hast edleres. ging rückwärts hinaus. habe ich Chipewaysblut ein wenig von früher?« »O . Der Sekretär raffte zusammen. Da sah sie Vaudreuil. du . Sagte Syg nicht. Liebte Syg über jedes Schweigen hinaus. Ging sofort in das Büro. das sind Hurons. Zum vierzehnten Geburtstag schenkte Vaudreuil ihr ein eigenes Pferd. sprach. knickte ein. Abends ward sie ohnmächtig. daß sie edleres habe. . do . .« Da errötete sie. . stellte sich neben die Ledertür an die Wand. o .

Hürden. starrte Sygs Kopf glasig und eingefallen. welcher. Die Wochen wurden lang dadurch und hingezogen. Die Kupferhaut war molkig. die Schlange. das ihnen innelag. sattelten selbst. sodaß das Weibliche. Rufendes von fern. öffneten wie Kapseln ihr Gehäus. hatte Meilensteine. In einer Lichtung bekamen sie Durst. schälte ihn an. Das Fräulein spielte große Kantilenen. Ein ganz leiser Schrei verließ . satt. Noch ritten sie um das Rondell. Daisy sprang vor. Über ihrem Kopf saß unregbar mit vorgeschossenem Kopf. besaßen mehr Kraft und Wissen zu durchdringen. hatte schon das Bekannte. woher. Es war. nach den Gäulen sah. Auffangende und im Wechsel Hingegebene deutlich ward. haßte Klavier und blonde Haare. Aus einem dicken Halm sogen sie den gelblichen Zucker. umdrehte. Sonst zog sich alles von oben zur Brusthügelung. gebaren. Nun kam. doch das Geheimnis. an denen es zerschellte und vor denen das Weite erst brüllend vor Verhaltenheit lag. sie fliege. es käme Erlösendes. ohne daß man wüßte. Die Jahreszeiten änderten sich. Nun war ihr. Erlosch wieder. lockender und schwerer im Blut aus der Unbekanntheit her auf. Auch der Garten war schon Grenze und selbst das Hinundherreiten. streifte sie mit Seligkeit. unten von Fuß und Knie und Hüfte zum Mittelpunkt des Leibes hin zusammen. Das Haus ward eng unter vieler Musik. noch schwebend. reckte darüber her anderer sich schon bitter. aber sagte es nicht aus Bedauern. erhob sich Unbegreifliches. Syg fand einen Ahorn. Als sie.wurden heller. äußerte sich nicht. Sie schlug den Blick zum Plafond. bohrte ein Loch hinein. stäubten ab. das ins Wunderbare ging und endete. Schon lag der Zauber halb verblättert.

sagte Syg. wogte mit der Brust. flimmernd. Das Fräulein. Aber sie fieberte noch auf dem Pferd. Kopf. Nimm blau. welche Sache. Daisy schmollte den Mund schief. Auch Syg drehte sich nun ihr zu. Der Baum raschelte. Geschehen. hob die Ohren. wo. neigte ihr Blick sich gegen den des Tieres. schüttelte den. soff dann. hatte sie gestreift. Mit jähem Luftdruck schwebte ein Fregattenvogel von den Wellen glatt übers Deck. Sie reisten ins Innere. weiß wie Porzellan. um solang als möglich Fahrtwind zu haben. hatte Aufruhr in den Knien. so weich. wie. Spät kam ein Dachs ans Ufer. Aus dem blauen Dunkel formte sich Figur. In hellen Kleidern lehnten die Mädchen am Reeling. Die Siebzehnjährigen bestiegen einen Dampfer. In weiten aufschwellenden Kreisen vollzog . »Pa kommt nicht mit«. sie wußte nicht. die Augenbrauen standen im Dreieck. Vaudreuil lachte. In Daisys Stirn fiel eine Locke: »Du solltest dich nicht weiß anziehen. Die schwüle Ruhe lastete mit sprengender Unausgesprochenheit. Du bist zu dunkel. legte den Kopf fast auf die Luft. die Hitze um sich. weiß.den Mund. Dann kam die Nachthitze traumhaft. es pfiff und klapperte im Geäst. erhob sich das Schlürfen anderer Tiere.« Vier Tage fuhren sie den Lorenz hinauf. Unglücklich verging die Nacht. Vaudreuil winkte herauf vom Land. Abends ankerten sie spät. Als nichts zu sehen mehr. Es war aufgestanden in ihr etwas. Browns Arme schlugen Rudertakt. den Brown gechartert hatte. Noch einmal: »Komm«. Sie fror. Grau und kühl. Es hatte gebäumt und sich geduckt. Man fuhr los. der Lehrer bezogen Kabinen. weinte in ihre Hand.

Ach diese. kam hergeschwebt. Das Ufer. deuteten sie. Sie sahen keinen Boden. Geländerspitzen. der schauerte. Nachts hingen Schlingpflanzen herunter. einsank. Gemischtes aus unbekannten Blumen und Wasserfäule lag als Barriere davor. nicht gesehen. mit allem verwoben. Das Erregte ward nun lauschend. die sich selbst nicht mehr ertrug. als geschähe es in ihr. Betäubendes Labyrinth von Kanälen umgab sie. Die Inseln wurden kleiner.sich Manches. so schwer war es. Sie fühlte in sich. wie Drähte gespannt. erstickte sie fast. und schon war alles verwirrt. mit jedem Astwedel. das sich kaum über dem Wasser trug. das träumerische Aufschnellen der Fische und das jagende Husch. erkannten sie die erste nicht mehr. Das Gebrumm der Mücken über dem Schlafnetz steigerte sich. mit jedem Geräusch ging es hoch und tief. kleine blaue Flammen auf. im Licht. spannte sich herüber. riß zurück. bis. Smaragdgrün und gelb war der Strom getupft. als sie eindrangen. wenn ein Nachtvogel die Seile durchschwamm. Da schlugen aus der Spannung von Masten. Es wucherte nur. Nun kamen Inseln. Irgendeinmal in solchen Nächten schlief man dann ein. die wogten. ach jene. durch die von Astlilien Kopfweh heruntersank und ein grausames Süßes. in die Wellen mischte. Mit großen Augen überwanderte sie den Dunkelheitsbogen. Schlug mit dem Gesäusel des abfahrenden Wassers an Backbord. . das versackt drüben lag. Doch kam es auch zurück. Sie loteten den Tag durch. aber gewußt und geahnt. es eine Höhe erreichte. Ihr Herz machte sich heran an jeden Laut. erwartungsvoll.

Sie liefen wehend zum Vorderschiff. fraß neben der Küche zwei Hühner. Dazwischen wogte blauer heißer Dunst. Oben schwirrten bunte Vögel. Da unten schwamm aber auch nichts. Silbern trat die Sonne aus dem Wasser am Horizont. berührten sich nicht. es gab ziemlich Licht von oben. Abends kamen sie ins Freie. winkten hinaus. Schlugen Brücken miteinander. in denen sie irrten. Die nackten Beine sehr verhaart. Er wies immer mit dem Kneifer gegen das Wasser.Morgens tat eine Bai sich auf. endlos lag. In der Nacht fuhr das Schiff weiter. Syg holte Daisy in der Nacht. Unten liefen Regenbogenfische. umtrieben sie mit Kanälen und Buchten. bis man ihn beruhigte. sie schlichen im Schatten der Pflöcke bis hinter die Taurolle. Morgens erst schlugen Himmel und Wasser entfernt fest zusammen und machten . Jedoch sprang später aus einem Baum eine Katze auf Verdeck. und das Tier sprang durch die Glasscheibe in Browns Kajüte. Am Reeling stand neben dem Fräulein der Lehrer. der Himmel zu. sonst nur im schwarzen Predigtrock fuhr er entsetzt mit verschlafenen Haaren auf dem Deck herum. Die Sonne war weg. ohne Rast in Bewegung und Getön. der ruhig. Aus gewaltigen Grasbüschen wuchsen Bäume mit kalt geformten Blumen. sie sagten nichts. Am Mittag schwammen neue Inseln entgegen. Schrieen: »Das Meer!« Doch im Untergang brach sich die Sonne in einem gespaltenen Rubinfächer hinter neuen Inselherden. sammelten sich. befreit. die Matrosen machten Jagd. Sie griffen sich auf. Sie atmeten tief in das nun Geweitete.

Schaumdünn zog Land in einer reinen weißen Wölbung heran. kam aus sich selbst und zerrann. Segler nahten da und dort. Gegen Mittag ward der Ontario tiefblau. durchdrang sich und lud die Atmosphäre mit einem gepreßten ausschwingenden Atem. bogen über das glashafte Seidene des Sees herab.einen Kreis. Im glänzenden Himmel begannen Striche zu wachsen. Hoch über dem Horizont. knurrte. eine Sekunde. stieg aus ihr und gab sich hinaus. überrannte sie. Es ballte sich die Weite. Geräusch von Ruder und geschaufeltem Wasser fiel aus ihr heraus.« Sie machte einen Bogen. tastend. Als ihre Haut zu zittern anfing . »Das Meer«. der Wolf des Steuermanns. erschauernd. das Deck zog festlich. »Es ist auf der anderen Seite. sie zog ihn an der Gurgel wieder herunter. Der Mittag ward voller. Der Horizont ward dunkel von Glut. Well sprang auf. als sie sich kauerte. auf ihr Knie. schmal dahin. sagte Daisy.« »Ich weiß Syg. spannte sich in gebogenem Spiegel hinauf und in seidiger Biegung abebbend hinab. ging auf wie ein Gestirn. hingen Fahnen heraus. Unter der Brise legte das Schiff sich seitlich. Erst da ward es endlos. Es bäumte sich wieder. am Geländer saß Well. Hinter ihnen sammelte sich das Geweitete. Von eigenen Masten flaggten Fahnen. Mit dem davonschwingenden riesigen Segel flog es in ihr hoch. Er legte den Kopf. schwang ab in Klarheit mit dem berstenden Geknäul. Toste von Farben. fast wolkennah schwebten drei große Schiffe. schnappte nach ihrer Hand. In der dünnen singenden Luft begann das Segel über ihr sich plötzlich zu drehen.

geordnete Beete. Stiegen ab. die Kessel gespießt von Klippen. trippelte. umarmte ihn. aufstieß. Vorbei.darunter. Sahen sich in die Augen. empfanden. Es ging auf. Blumenschlangen. war schön. Sogar eine Rakete schoß hoch und knallte. An der Mole flaggte es viermal. Drei Stunden Zeit. Machten einen Korso. Sie erkletterten Wagen. sprach. rieb sich die Hände. Sechs Wagen standen nebeneinander. Das Gewesene nahm plötzlich Platz in ihr wie vorher. sahen die Hände. Der junge Mann sprang im Satz an Bord. die trommelte. Sein Neffe. zog ihn beiseite. stampften. einen Fisch. Brown fing ihn auf. Junge Leute sprangen herum. schoben auf sie zu. sammelten sich. Stangen. schnitt Fratzen vor Ungeduld. im Schweigen noch bebte. sprang das Knattern und Schäumen wieder in sie. wisperte. Wandte sich um. stellten im Kreis sich um einen starken Burschen und schrien Hurras. Brown brach ab. grinste ins Blaue. führte ihn sorglich hinüber. sahen die Muscheln angeschwemmt in Wällen. den Dampfer Skania verkracht. stellte ihn vor. Sie fuhren ein in Toronto. Aus einem Hafen kamen Drähte. die Peitschen stäupten auf. . Sie bebte. »Sie kommen«. Fuhren den Strand entlang. hob den Nacken. sagte Brown. Sahen von Basalt umstellt eine wütende Quelle. Darauf kamen Wagen hergerollt aus einer schrägfallenden Straße. schmunzelte verschmitzt. fesselten sie mit ihrer Gegenwart an. schlug. schnickte den Kopf. Brown brachte ein Tuch. kicherte. Schorne. es war gut. nahm ihn am Arm. Sahen grünseidene geschnittene Rasen abgleiten. es ward eine harte Grimasse. Hinter seinen Gesten sah der Bursch herüber. hatten schiefe Helme auf den Köpfen.

pfiff dem Hund. Schokolade. ersuchte. Lächelten. Drei junge Männer sahen nach einem alten Herrn. Die Augen streiften. die selbst Dynamit nicht zerknackte. teilte Handdrücke aus. spürten Bewegung. Fuhren durch Straßen mit Riesenfelsen. Sah Pferdeköpfe. suchte den Kapitän. die Mundwinkel etwas erschlafft. Sagten: »Ontario«. blieben daran. drehten die Hälse zurück. Der Ontario lag . Fuhren unter Hebelwerken. Sahen den See. sahen zuletzt in die Luft. näher. als Browns Neffe den Lapin setzte. schwiegen. wandten sich immer mehr um die Achse. die schwebten. Springbrunnen. Pferdehälse. Sahen seine Achseln.die Hälse. Lehnte sich ins Polster. Fuhren durch Spaliere. Sygs Tuch fiel. lachten. Ging rasch. sich vorschieben. erröteten. hohe Drähte mit Gärten. bei ihnen landete. Fahren durch ein Dickicht. das Braun des Gesichts. hob das Tuch selbst. bog sich hinüber: »Zum Hafen«. Tranken Wein. Browns Manschetten kommen. sah nicht zurück. behend. Daisy bückte sich. ließ die Lider gesenkt. der ein Ei aufschlug. die Hände. Brown abschob. Bosketts mit Hyazinthen. ahnten Lichtes. verrenkten sich. sahen dünn wie Lippen Gesträuch sich spalten. Durch eine Palmenallee. das Trittbrett abhieb im Schwung. erzitterten. sausenden Oberbahnen. den Abend noch zu fahren. durch Berge Duft. Sahen das weißhelle Blau um die Pupille. unbeugsam blieben.

das kam. Sie stand auf. erwachte die Nacht. wimmerte hinter verbissenen Lippen. zog den Kopf des Hundes in den Schoß. Sie fuhren die Nacht durch. Nach Oswego. sah auf das aufgeschlossene Gesicht der Tochter. Sie schloß die Augen halb. Nicht um sich. saß still bei der Mahlzeit im Garten. fuhr. Fuhren an Dörfern vorüber. zweimal. Der Marquis blieb am Fenster. aber sein Blut. Sie hielt dort an sich drei Tage. fiebrige Augen im Dunkel. das ohne Dünkel war. schaukelte. einen Zug Leids von der Braue nach der Stirn. Sie brachten Essen. Kamen an eine Bucht. wendeten. Legten an bei Port Hope. als Vaudreuils Kopf über ihr war. starrte. sahen sie das zweite Mal vorübergleiten. spielte um das Licht in riesigem Blaukreis. aus der die Bitte troff. Das Wasser wellte. fiel in Ohnmacht. Sie fuhren nach Hamilton. trat in das Büro. legte ein Messer auf den Papierstoß. stand mit ausgebreiteten Armen gegen die Wand. überschnitt. Die Linie aber wich nicht von der Stirn. die sich zum erstenmal verbog. Sie starb fast unter dem Drängen. schnickte das Kinn hoch. ein Leid sich weit erhob. eilte über die Diele. Zwei gelbe Segel flauschten groß im Mondschein vorüber. Knüpfte nach dem Lunch eine Hängematte auf die Veranda. den Tag. bat. sträubte sich gegen das andere . erbleichte Daisy an den Schläfen. Trinken.wie Stahl. belastete. Gelächter erscholl beim Baden. sprang sie auf. Zwei Stunden in der Bahn. stellten den Dampfer ins Dock. fixierte manchmal das Auto. daß er Syg adoptiere. stieß den Laden zum Privatbüro zurück. fuhren nach dem Huron. Gegen Morgen frug Brown: »Was willst du?« »Zurück«. nickte.

die Hemdsärmel. barocke. gewohnt: »Die Frauen trugen sie zur Hochzeit. Er sprach beiläufig. kam auf sie zu. vernahm ihren Namen.« Ein Spalt warf das Lächeln des Vaters über sie. das sie geführt zum Erfolg. *** An der Tür sah sie ihn gebückt. daran drei achatne Kugeln. kam näher. »Was willst du für Well. sein Blut sich legen sollte. das Straffe. weich eingehüllt von ihm. Sie ging hinaus. auf das sein Name. geblendete Iris. ließ ab.« Da beugte der Marquis den angezogenen Nacken. machte eine Bewegung mit der Hand.Blut. zur Sicherheit. aber mit einer Bedeutung. noch mehr Schmerz aus ihrem Blut zu haben.« Sie trug eine Kette aus gelbem geflochtenem Dukatengold. unwillkürlich. sie ging entgegen. drahtschlanke. die Riemen. kühl: »Das ist kein Vorteil. schwach. er schob eine Kassette auf.« sie . schob auf. winkte. Sagte: »Sie muß sich gewöhnen. ruhig. die die Luke aufstieß. *** Lief stracks zum Schiff.« Tonlos. gebogene. ohne Bewegung schlug Daisy die Lippe auf: »Sie würde es leichter tragen. entfaltete sich in eine rührende Bewegung. Sie wurde rot. wählte klirrend. Er zog die Nickelschlüssel. Ich gebe sie dir früher. die sie ehrte und grüßte. rief nach dem Steuermann. überlegen. zerlegenes Haar. sprang auf das Brett.« Aber von ihrer Haltung ging es über ihn und was er vorbrachte hinaus: »Sie wird es stolzer überwinden. Sah seine Hand. Dann ihr Leben.

ihre Warze. glänzender und kühler als ihre Haut. das grüne Glas.. Sie öffnete die Balkontüre. zwei Kühe. triefend. den Arm. den Wandkork.« Ging mit langen Beinen rasch hinauf. faßte ihr Kleid. . zeigte rasch die Zähne. küßte es. Klatschte in die Hände. Sie kam in der Dämmerung wieder. Ging früh zum Dampfer. Sie ließ ihn zurücktreiben. Hatte von Vaudreuil ein kleines Haus. trat aufs Brett. schob das Hemd ab. . rieb den Handrücken über die Augen. Daisy . do . ungeheuer Verhülltes. fuhr zurück. Well im Garten stand naß.deutete mit dem Fuß auf den Wolfhund. kokettierte. . Sie öffnete unten die Haustür. Wie auf dem Schiff. ließ sie offen. ihr Schmerz. schüttelte wirbelnd die Hand. verzog die schelmisch gestreiften Wangen. eine Magd. Saß allein in ihrem Zimmer. ihr Alleinsein. »Nein«. stellte sich in die Tür. betastete sein Messer.« schnatterte die Nurse. sah unten den Kopf des Steuermannes. aber ihr zugehörig. sah im Spiegel über dem bronzenen Körper die Kette mit den Kugeln. summte still vor sich hin. schmatzte. . In der Nacht bellte es im Garten. stieg zur Kajüte. er legte den Kopf auf ihr Knie. Umschwebendes. Er fuhr mit dem Unterarm über die Stirn. rief in die Luke. . trat mit dem rechten Fuß dazu auf. außer sich. »Do . sagte zweimal plötzlich: »Ich lasse Sie entlassen. . schlug die flache Hand auf den Mund. zog es ab. Nein. tremolierte. ließ ihn herein. als liefe ihr Blut hinein. Im Gang tollte Well. Sie vergaß es nicht. Sie lachte. »Ich bringe Well zurück. Fragte. . ein Hund bellte wie auf der Jagd. hob die Luke.« ging mit hängenden Armen. ihr noch Unbekanntes. schloß sie an den Busen an. Wie ihr Bein.

breitete das Maul aus. beschauten den Mittag. eilend. »Gib ihm ein besseres Schiff. Daisy stieg aus. die Dämmerung kam mit Laternen. die Tür auf. Das Nachtlicht flog eisern über Kanäle. . Ging. In einer Schwebebahn glitten sie aus ihnen heraus. besahen. fuhr Pelze seit Jahren.« Der Winter nahm Kurve auf Karneval. den er . Weiß eingenietet brach die Landschaft gegen den Himmel. hoben Syg aus dem Auto.« sagte Daisy Vaudreuil. schüttelte sich. . Am Trittbrett wandte sie sich langsam herum: »Nehmen Sie vor uns Platz. Vor dem Schlafengehen gaben sie sich die Hand. stopften ihn voll. kaute seine Frau heraus. »Du bist froh Syg?« »Ja. »Halt«. steigerte mit jedem Tag. ein schiefes Ohr. Er wollte ihn nicht mehr.« Den zehnten Dezember fuhren sie nach Montreal. Zwinkern in einem Auge. zog die Achseln ein wenig an. hatte einen Sohn im Büro. Er war unbrauchbar. Schiffe. Stapel . Sie suchte nach einer Note. bis er abbrach. Er blieb nicht mehr. daß er mir schenkt. sie suchten ihren Schleier.« Sie übersah den Lehrer.Der Steuermann am Morgen stand auf der Diele. Gab ihn ab. stiegen ein. . legte den Arm auf Sygs Schoß. fletschte. kauften den Tag über. Zufriedenheit . die ihre Grausamkeit nicht begriff. riß den Hut hoch. gab ihr Reiz. fanden ihn. Alter. hätte ihn nie verkauft. Er brachte ihn fluchend. Fräulein. häufend. Sie hatte ihn verdorben. spritzte Kautabak. Well stob herein. Städte. zerknitterte den Hut. »ich will nicht. . nickte mit dem Nacken. machten Kommissionen. Er nahm sie nicht. hoben sie adoptiert hinein.

Erhitzte. Damen fuhren mit Meuten. Fremdenlust. Männerstimmen jauchzten aus Schlitten zu. dessen weibische Lippen lächelten. ihre Zähne leuchteten. ohne Bewußtsein. ihr Gesicht glatt wie Frucht. Vier Fackelträger stiepten die Glut durch die beißende Luft. Illuminiert. Diener stürzten auf die Treppe. die Paare verwirrten sich. den Körper eingespannt in den Schwung des Partners. ohne Widerstand. beringte Frauenhände Tücher. das Arrangement schoß zum Teufel. ein kleiner Schrei. die die Gegend überkreuzten. schossen Salut am Portal. spritzten Schaum. Sie deutete auf den Fächer. sich überschlugen. winkend. ehrfurchtsvoll die Hand. Auf Stahlringen der Flüsse kerbten Kufe. Der alte Fribaurt führte Daisy. die Pferde stampften in einer Wolke. Im vierten Gang der Familienquadrille blieb ihr Blick im Fenster. als sie eine Orange ihm schnitt. bis sie sich verbellten am Schlag wie ein Wespenschwarm. die Augen suchten an ihr. Sie zog die leise aufschwebende Linie zwischen Auge und Schläfe mit dem Finger aus. Pistolen funkelten in Wintersonne. Kostüme kamen. Haken bogen. Sie aber suchte sich noch einmal . von Lachen aufgereizt. der alte Fribaurt küßte ihr. Sah Syg hineingleiten in Unbekanntes. Schellen überflirrten die Nacht. verärgert wurden. aufklingen in der Saalluft. Syg hatte sein Sohn. Aus Pelzen hoben. das Gedrängte. ihre Knabenhände nachbebten. Im hohen Fensterbogen sah Daisy sie vorbeischwimmen. Syg trug blaue Kleider.vortrieb. zornkochend. hingen die Häuser der Seigneurs am Horizont. zwischen Kerzen über Treppen. aus jedem Loch Licht stoßend. ihr Fächer fiel. die vorrasten. bliesen Tuben. Alf fuhr sie in einer Kurve vors Portal. Manngetanz.

fing sich in der Kandare. sprang plötzlich auf die vier Beine. Alf machte eine gewaltige Bewegung. Da brach das Eis zum zweitenmal. Massierte die Schlagadern am Halsstrang. Nun zog ers herauf. . Sie ließ die Arme los. flimmerte im Frühlicht. herb. Daisy führte. haschte die Schlinge. ruhig. schleifte es aufs feste Eis. Riß dem Gaul die Adern am Hals zusammen. Das Tier röchelte. gab sich seinen Pas hin. Alf auf dem Rücksitz kreuzte die Arme im Muff. erreichte nichts. das Eis schimmerte rosa. das sie nicht faßte. schnappte tief Atem. frottierte es ins japsende Leben zurück. die Nasenlinie ward schärfer. die .« Sie blieben sitzen. lux. wurde tief. zog sie an. vom Lorenz her. An der Ballustrade erwartete sie Syg. Alf kniete auf dem Eis. Sein Knie schob sich zwischen ihre Schenkel. hielt drei Meter. das Tier ward ohnmächtig. An der Ecke der Bucht knirschte das Eis. Syg klatschte mit den Nägeln auf den Daumenballen. schaukelte. glitt ab mit der Seele. ging unter. Als sie auf das Haus zu hielten. Alf würgte das Tier. . zog sacht. drang vor. langsam den Hals des strampelnden Tieres hoch. Sie fuhren weiter. Sie spannte sich ihm entgegen mit aller Kraft und suchte es zu erreichen. Nahm den Arm des spanischen Vetters. tastete. zog Vaudreuils Auto. Zog zugleich die Kraft an und den Willen. der Eleganz seiner ungewöhnlichen Kurven. erreichte Fremdes. zog es herauf. Der Bauch schwappte.hineinzubegeben in das Umfassende. »Pha . die Beine traten immer mehr Eis hinein. schlug die Schlinge ab. durch alle Voluten der Geschmeidigkeit. trieb mit ihm in die Entfesselung der letzten Äußerung ihrer Körper. am Platz drehend. brach. um es zu retten.

Sie stiegen zugleich aus.Schleife am Fluß. stapelten. Hirsche scharrten um eine verdeckte Quelle. Pelze. Unter den Hurras wimmelte es an Helmen am Anlegeplatz. »Zweimal mußten wir das Tier erdrosseln. manchmal surrte es in der Saublutsonne. Telephonierten. Teppiche. glühte sich breit aus. zurück. trug ihn ins Speisezimmer. rauschte. Alf wartete mit Gäulen. ging zum Stall. Abends kamen sie von der oberen Mühle. Sie hob die Achseln. kam heran. aber schöner.« Syg küßte ihn. krepierte in den Mulden südlich. manchmal war es unter sackendem Schnee. das ihrem Atem sich zuwölbte. schwang auf der Kurve noch. Zwei Tage sattelten sie. Irgendwelches geschah. »Zweimal«. schoß nicht. Der Boden war fester. gespannter als Syg. irgendwo zu Ende. brüllte um den Himmel. die Hüften in beispiellos abfallender Glätte. wälzte sich. schlitzte die Augen eng zur Seite. packten die Säcke für die Tiere. jagte an den Bäumen. Am vorletzten Tag kam ein Segler den Ottava herauf. Der Winter kulminierte. Manchmal gings in der Nacht über den Horizont hin. färbte sich mit Männern und Frauen und Pferden hinter dem Glas. lachte Vaudreuil. Vaudreuil erlaubte den Ausflug mit Alf zu den ersten Faktoreien. Alf pfiff die Hunde heran. Sie umschlich. Brown schwebte auf . Daisy war bleicher. Ging vor den Fenstern irgendwie. Ihre Schenkel waren stark. gereckt vor Grazie und Grausamem. fraß sich satt noch hinter dem Waldgurt zum Hudson. sehnig. Ordneten. Das Eis sprang bis hoch in den Norden. floß herunter. Blitzende Wolken flirrten zag und dünn herbei. Schoß einen Dachs.

wellig. schrien nachts. Alf wagte nicht zu schießen. rief. boxten. fließend ohne Pause stürzte er herunter. trieben um einen Wald. Stiere. wich er. der . Die Torontoner Studenten kamen in einem überlieferten Zug. Spielten Dudelsack morgens. Tranken in einer Mondnacht eine Bowle. zur Seite. war über den Wald aufgebrochen. folgten sie über einen Acker. Schweine. steckten eine Hütte an. Lagen halbnackt auf den Balkonen. Lungerten die Weiber um die Pavillons. entknäulten sich. machten Vaudreuil sein Schlafzimmer wechseln. quietschten. losgesaust. flogen wie Weberschiffe herauf. breitete die Arme. kein Wort sagen. schoß nicht. Er faßte herüber nach ihrer Hand. weiß. unterm Arm einen grün bemalten Hahn. empfing. Mittags ritt Daisy mit Alf und Browns Neffen über einer Fuchsspur. Ostwind hatte sich an den Pappeln hochgewirbelt. ein Schaf. lächelte ein wenig. hinten ein Trommler. dann zwei mit am Rücken gekreuzten Armen.der Veranda. Schlachteten Ziegen. herab. zogen blitzschnell in Zweireihen singend ins Wasser. durch einen Bach. Als der Mann ihn im Schuß hatte. was keiner verstand. ein Kind. rümpfte die Nase über die Achsel. vorn ein Dudelsack. abends. hieben aufeinander ein. Sie fuhren ihm in Jollen schnäbelnd mit der Pinne entgegen. Spritzten. schrien alle durcheinander. rauchten. Daisy kam ins Schußfeld. warfen um. Ans Tor kam der Marquis. Acht Tage fingen sie Fische. Ritten stumm nach Haus. als bocke der Gaul. da ließ sie den Fock los. badeten. Es waren Engländer. fuhren mit Lampionruderern aufs Wasser.

Die Augen standen im Dreieck. Die Ecke bog am Bootshaus. drängte dem entgegen. Sie eilte. Schloß ab. Zog die Bluse herunter. verlegen. Langsam wich der Raum zwischen ihm. geschätzter. ihren Namen vernahm sie. spürte sie. sprang hinter den Büschen. kam das Bild zurück. Faßte wieder ihre Hand. streifte das Hemd über den Rock. Gab es eine Pause. Sie nahm sie nicht. Sie hielt sich fest. entfernt. gebogenen Körper aus dem Spiegel entgegenkommen. rot. Sie verzog das Kinn. Ein grauer Schein stieß ihn zurück. es wickelte sie ein. Zog sich aus. Er hatte Syg übersehen. seinen Atem. die Haut schüttelte sich. er am Anlegeplatz stand. das Segel flatterte um sie wie Vögel. wimmerte im Sofa. Sah durch seine ametystblauen Augen. Sie hörte immer ihren Namen flüstern. Sie ging schon hochmütig. machte er Reverenz. wusch Wasser über die Brust und den Nacken. Er war feig. Sah zum Fenster hinaus. Sah den bronzenen. zwischen ihr. adoptierter. ihre zu seinen hintrieb. stotternd. schob sie in die Schublade. den Mund wie unter sauren Kirschen. warf sich herum. was seine Augen an ihre band. eilte auf der Treppe. Sagte das Essen ab.Großbaum knallte ihm über den Kopf. Sie wandte sich um. *** . legte die Hände mit den Flächen fest ins Gesicht. Der Tochter Vaudreuils nun. als sie farbig war. ihr die Hand hinhielt. Armselig und zornig stampfte er auf. krümmte die Schultern verzogen zusammen. die Lippen. Fühlte seine Hand rückwärts an der Schulter. er wandte. das Mieder ab. Verbeugung. raffte sie zusammen. bis das Segel gegen den Wind stillstand. ihren Namen. Da nahm sie die Kette ab mit den Kugeln. Galläpfeln.

Säcke. blieb hinten. verschwand im Laub. Oboe und Flöte. Alf packte aus. Sie rief ihn heran. Ritt den Morgen hinter ihr her. fiel ab. Alf ging ein paarmal im Viereck um den Raum herum. Mittags wurde er kalt. Gepäck. eine Sonne wuchs daran sich hoch. zeichnete mit dem Daumen. sie ritten den Tag. kniete. Vor dem Stall knöpfte er sich verdammend seine langen Gamaschen. Ein Pavillon war reserviert. Teppiche. später nahm der Wind ihren Glanz an. Als er lange genug gewartet. silberte. Die weißen Räder standen still im Himmel. fast seifig. übernachteten. ging er hinaus. äugte nach einem Reh. Zwei Tage darauf kamen sie an die erste Lager-Station. An dem Bahnhof verluden sie die Tiere. Mittags trafen sie einen Jäger. ritt in ein Waldstück. wusch die Brust. Kurz blieb er auf gleicher Höhe. den Nacken in einem Quell. starrte ebenso. schwang die Arme. blieb immer hinten. sanften Rots. Sie horchte. stimmte sich wie ein weichkupfernes Abendinstrument. einen Halbkreis in die Luft. Sie näherten sich den Ringen. Der Mond schlug noch über die Felder. Der Horizont war manchmal gelb. es gab viel Jagd. Segel schossen in die Tiefe hinab. Nach zwei Stunden ließ sie Alf halten. Sie hob die Hand. sah unter sich. Fluchs hielt er seinen an. kam nie an die Seite ihres Gauls. ein Orchideenpark. mummelte sich. Die weiße Fahne Torontos leckte darauf.Vom Hügel trieb der Fluß weit und schräg hinunter. kämmte am Morgen den Bart nicht. kamen an die zweite Station. dann sockelte er zurück. fluchte. Sie hörte ihn in den Bart reden. stieg in seinen Schlafsack. da ihm der Zeigefinger fehlte. kamen in ein Dorf. Sie ließ nicht auspacken. Er gab ihnen Brot. Er flüsterte weiter. Blumenprärien kamen. Am Morgen mußte er einpacken. .

als sei er nicht da. er zog den Nacken ein. wurde flau im Magen. Der erste Schuppen kam der dritten Linie. Sie sah sich mit .« »Troll dich. Sie lagen voreinander. Ein bärtiger Riese trat ein. nieteten sich gegen Eis. angerissener. Alf kam nicht nach. Sein Schimmel ging. Ein anderer flüsterte ihm Namen ins Ohr. sie nach. »Ich werde entlassen. wai! Spuckte und flennte. bestürmten sich. Alf schlich ins Nebenzimmer. Sie hörte. Alf geknickt hinter ihr. Es war deutlich: Sein Erstaunen war frisiert. aufs Bein zu schlagen. gleich Wellen anschäumend. sprangen vor. . Herden gleich. blaue Klippen. Er durfte nur bis zur zweiten Faktorei. Am vierten traten sie von rückwärts ein. der zweite kam. Sie mußten langsamer reiten.« Sie ritt weiter.Angezogen in ausgebuchteten riesenschweren Halbkreisen spannten sich die Faktoreien. Es machte ihm Kummer. erstand sich ihre Beachtung durch Hartnäckigkeit. you . Folgte. Ein Angestellter hängte den Hörer des Telephons rasch ein. als lahme er. begann vor sich hinzusingen. Horizont. nicht zu den Bögen. er glitt aus Fluchen ins Gejammer: au . Es war schon geheizt. gegen das innere Gebiet. trat sein Zimmer ab. hatte lang keine Frau gesehen. . Die Junge vor ihm ritt. begann zu lachen. . Sie ritt zurück. warfen mit dem letzten Halbring sich vor die starre Endlosigkeit. Sofort bot er Jagdplätze aus. wurden wilder. stellte ihn gegen ihr Gesicht. Sie kamen gegen den ersten.

Kein Wort. frischer Abwurf zeigte: sie waren nah. fing eine große Forelle. staunten. zwei . So liefen sie das Seil der Schuppen weiter. bis sie gegen die obere aufgespitzte Sichel kamen. kehrten zur fünften zurück. Bald sahen sie einen Mann auf einem Esel. Sie blieb drei Tage. Er hatte. ein Stein. wendend. Der junge Mann errötete tief. Sie schnitten ab. ohne gemeldet zu sein. mit der sie eine Stunde kämpfte. die Falte des Vorstehers bebte. Sie holten ihn ein. ritt auf seiner Spur zurück. Gold. Offenkundig Komödie. Sah sich nicht sonderlich um. Sie ritten weiter. sie wiederholte ihm Wort für Wort. liefen nicht bis oben hin. Im Sand sahen sie immer eine Spur vor sich. An der sechsten stellte man sich unwissend. Sie war fast leer nun. daß er es nicht vergäße. ein alter Offizier. murmelnd. wilde Augen brachen sich um. Sie zog die Brauen hoch. beleckend. sondern zogen eine Sehne in die Serpentine. ungläubig. gab es ihnen. kamen auf den neu geschwungenen Bogen. Am Morgen machten sie einen Haken.Alf an. Eine halbe Stunde ging es hin und her. Sah noch einmal um. Sie waren erwartet. Abends kamen sie zu Colonel Bol. trafen Mittags die Spur wieder. Alf bekam dunkelrote Schläfen und brummte vor sich hin vor Zorn. gefiel ihr nicht. »Was sind das für Pelze?« frug sie. Von selbst nahm er ein Papier. Wurden an der fünften Station schon erwartet. der zu entkommen suchte. Schwarze Arbeiter deuteten: für die Bay. er prägte sich es ein. jedes Wort im Mund haltend. als sei es wertvoll.

Tränen besternten vor Lachen die Gesichter der Zuschauer. Einen weißen Hirsch gab er zum Abschuß ihr. verblüffend. Sie nickte. Das Blockhaus roch nach Seife. Spielte Whist abends mit Daisy. die Wasserpfeife stand im Brennpunkt des Kreises Seidenkissen. Tranken . Lieh ihr seine Gummiwanne. er ließ die Wahl. Braten. war brauner. Der Bursche. praktischer und wärmer. Bol genoß. Aßen Geflügel. Talkpuder. brachte sie bis an ihr Vorzimmer. In seinen Pelzschuhen. Er schleifte das Traurigste der Welt auf seinen Knien. rollte die R. zog den Hut. Unter Glas wuchsen Blumen.Serpentinen unter sich. immer rascher. Ritt nach Süden. Rauchfisch. Morgens früh strich sie mit Alf ins Gebüsch. drängte sich heraus. Donnerstags galoppierten sechs Gäule am umgerodeten Lagerplatz. eine Stunde. der junge. Fuhr sie am Weiher. kaum größer als ihre. strich den parfümierten weißen Spitzbart. klatschte Applaus. zwei. stand er am Ufer. Wein und wieder etikettierte. Seine Spirituosen waren etikettiert. zurück. Er nickte wieder. Ritten zur Station. küßte ihr die Hand. Muscheln. der südlich geritten. den er von Woche zu Woche als Dessert sich aufhob. durch die Lücke trat der Bursche mit dem Esel. ging hinaus. mit Säbelbeinen und Hängebauch. Die Jäger des Lorenz schossen vor Freude Flinten ab. ein Negerzwerg. Fidley. es pfiff. Empfing ein Billet. stärker geworden. Im Vorzimmer schlief Alf. Gepökeltes. Sie hatte ein Zimmer. Tranken die etikettierten Liköre. In seinem schmalen Kopf saßen Augen des Elefanten. Bol lächelte. Auf den Teppichen tanzte Adimokuh. Aßen Lunch. hielt sie auf dem Anstand. Schinken. Wassern der Walstreet.

trank es. Anerkennung. Staunen.Kaffee. Frug hochfahrend. Lob. zuletzt Befehl: zurück. zu Daisy. Im ersten Bogen fehlt ein Schuppen. Sie putschte ihn zurück wie einen Hund. Die achte hat siebzig Prozent. Nur .« Kreidehell. Wollte nicht bremsen. Sie sagte: »Bei Versva verfaulen zehn Ballen. hatte Gemischtes. Wandte sich herum im Kreis. Fidley legte ein Papier auf den Tisch. aus Fidleys Tasche. Stand auf. was den Irrtum ausmache. Tosson liefert zur Bay. Sah Colonel Bol an: »Du bist entlassen. Ritt allein los. vornehm richtete Bol sich hoch. Vaudreuils Brief.« Langsam. Die Staffel Bol ist halb. gefaßt. ging hinaus. Hund. küßte Daisy die Hand. Er widerstand nicht. schoß sich zweimal durch den Bauch. der die Südlichen geholt. hob die Faust: »Lump. das verwischt und gedämpft kam. mokanter Lippe. die Haltung gereckt. zur Seite geneigt. schön im Spitzbart.« In der Tür stand der junge Mann. Danach stand Fidley auf. Fidley schlug auf den Tisch.« Da sah Bol den jungen Mann. »Die dritte Sektion betrügt. mit zitternden Armen warf der sich im Stuhl zurück. ihn in der Hand. wird ganz bezahlt. Bol sah ihn nicht. hob das Glas. Sie wog den Brief. Alf folgte.

Ihre Abreise feierten die Boys. Wog schwerer. Sie hielt den juckernden Gaul mit den Schenkeln. riß sie zurück. drehten die Haare. hemmte das Überfließende. dünn. Unter ihr brach es ab. blieben dann hängen. nichts. der Schmerz machte sie ohnmächtig. schwach. verstauchte sich die Sehne. Sie kam an den Rand des Hochplateaus. Der junge Fidley übernahm den ganzen Bezirk. Weiter hatte er keinen Wunsch. im Weiher eingescharrt. Aufheulend nahm er sie. Geruch des Stroms. daß mans nicht beschlug. entgegenschwingend. machte sie leicht. Der junge Bursche trat herein. wo er futsch war. glitt ihr Gaul aus an einem Bach. pomadisiert. Alf wollte auf seinem sie reiten lassen. Zog sie zurück. dem sich etwas in ihr entgegenspannte in einer entscheidenden Bestimmtheit. der hochgeblasen kreist. entstammt. sie fiel herunter. wirbelte ein Stück hinunter. hart und schmerzlich. tiefer ging das Hirn nicht. protestierte bös.bei ihr sein. der sie gezeugt. das in den Norden sich einfraß. Verbot ihn zu schänden. Staute es zurück. das so feste Hufe hatte. der Gartenerde band sich an sie. gehetzt. Als nach halber Tagestour die Eskorde zurückgeritten. zackte. Hatte Bol gehaßt. ward dann eingeschlungen in das endlose Getöse. salbten sich mit Bols Parfüms. Aus dem grauen blitzenden Gewell kam etwas gegen sie. Sterne tummelten darüber auf wie Sand. in die Höhe. Das Herz. erledigt. Er ritt . Serpentinen jagten zuerst noch in Schlingen voran. Fidley gab Daisy Bols Pferd. der Mann. Zum erstenmal gab sie ihm die Hand. Etwas trat aus ihr. die Bärte. In ihrer Hand der Brief band sie.

Gesichertes. Sie entspannte sich in dem Rausch. pflegten. In wochenlanger Pflege malten sie ihr mit dünner Nadel eine Sonne um den Nabel mit Strahlen und Mondzeichen des Tages. Sie lächelte. Hunden. Sie gaben ihr Milch mit Wurzelzeug. durch die Zunge sausten Stiche immerfort. Kindern durch die Stimme. später sanft und gelöst.zurück. aber er stand im Kreise ihrer Stimme. suchten Pretiosen im Achselhaar. er hielt. Später lag sie in der Sonne vor dem Haus. entsetzt sprang er zurück. Lernte das Organ . zogen sie aus. Als ströme aus ihr hinaus. Versuchte sie wieder. Da rief sie. ritten zum Lorenz wieder runter. Einmal umschlich ein Fuchs das Küchenfenster. er kam. Wundersame Ruhe machte ihre Tage lang. Sie erbleichte. fanden ein Zeichen am Arm. versuchte sie neu. Dabei spielte sie mit Getier. summten. Sie lockte. suckelten darum hin und her. das sie berauschte und erregte bis in das Dunkel ihrer innersten Grenzen. Es sang und schwang das Belastende herauf. Sie spielte mit den Weibern. Kuriere kamen dreimal die Woche die Kette der Faktoreien herauf. Bezähmtes in ein Gefäß der Worte. quatschten die Nacht darüber. wo Hühner hingen. von Fidley geholt. warteten sie. Vögeln. kam die Nacht Fieber über sie. Wuschen. heller bestimmender. Eingeborenenweiber. der nachklang. gluckste. die wie ein Lazo ihn umschlug. Die Nacht gab ihr warmen Schweiß. holten Nachricht. speichelten. Fisch und Pfeil darin. klar. machte es leicht. lauschte dem Ton ihrer Stimme. hineingekocht. gut. hatte eine Macht und eine Befreiung. Aber obwohl sie in Decken gut und weich gewickelt lag. Nicht ganz. rückte zurück. wirbelnd. an dem sie sie fanden.

blieb aber entfernter als sonst. Spürte ihr Herz klopfen. das Nicht-Miterlebte. Als sie zum erstenmal ausging. Silberlilie. erfand sie Ton und Laut. Fidley schloß den Wagen. zu biegen in jede Leidenschaft. hatte Unlust zur Jagd. lieber Dorn. dann den stillen Mollton des Bluts. Ahnung irgendwie von Glück. Ein Hase hielt bezaubert von dünnem glasklarem Wimmern. mein Freund. Lernte von den Weibern den Dialekt. Es kamen Schwäne und Musketen. denn ihr kam in den Sinn Well. Weiber heulten. Sie ging davon. nicht jenes. verschmähte die Flinte. Trieb Altes. Sie scheuchte sie. Gab sich hinein in Klang und Fülle der Vokale. lehnte sich hinüber zu ihr. Ein wenig blieb sie nachdenklich.anzupassen. Ging allein. alle Bewegung. Mit Vögeln gab es andere Signale. Das nördliche Flimmern tobte irgendwo unter ihr. ward mit ihr gefüllt. Wagte nicht das zu sagen. den Lorenzfall herüber in das Spiegeln des Weihers. ihr Teil. Die kleinen Affen liefen eine Zeit . Dann bis zum Plateau. Liegen. der wie ihr Blut spritzte. denn sie befremdete Ungekanntes an Daisy. sich darin zu verbinden. So kam auch die Gegend ihr näher. Allein im Gehen. säuselte und bebte. Sie kam schon bis zum Koniferenbaum. hinter ihnen mit einem Wagen von der Bay her Syg. Sie brach in das Verweilen ein. Das lag ein wenig dazwischen. Das wandte sich ihr zu dann. ward traurig bei ihm. der Schauer der Krankheit und der ihr entquollenen großen Säfte und Ideen. wenn sie sie ansprach. zog sie zu sich »Go« war: springen. du Strauch sagte. empfing ihren Atem. als sei es ihr Anfang. trieben die Kleinen hinter ihr her. »Fu«: erfroren fast halten. ungerührt. die Windstille des Daseins brachte Unruhe.

kein Brief. unter Dampf lag ein Schiff. Zu sehr war sie eingehüllt schon in ein fernres Geschehen. Als das Dunkle in ihr hinrann in das Ausschweifendste und Hellste. Dahinter das Meer. Dann faßte sie fest in die Mähne des Gauls. die Sehne brauste. aber ohne Gewicht. Wagen wühlten hinter ihr ein Geschiebe. irgendeines ungeheuren Daseins. in das sie verströmte. Sie ritt bis an den Strand. Dort stieg sie ab. Ein Stück Land schob sich vor sie. Es war fünf Uhr am Abend. der es hemmte. kein Gedanke. Alles andere war Spiel. Der Steg. nichts. Es trat aus ihr hinaus. Palmen hingen herunter. an dessen äußerstem Rand dünn die Erscheinung hing der Städte. schlug die Schiffuhr. Der Bogen der Sehnsucht schoß ab. Sie kamen in den Lorenz. Irgendwo in der vor Blau zitternden Unbegrenztheit des Horizontes traf sich das Innerste ihres Blutes mit etwas. Das andere ging fast traumhaft. glitt auch zurück. Sie fühlte des Hundes Druck am Knie. Gepäcke. vergessen. die Lider naß. Kanonen lösten sich. Männer kreischten Namen. schrie fast und erbleichte nach innen in einem Schreck. Sie bewegte schmerzlich eine Sekunde die . Mövenschwärme in Spiralen. vor dem der jetzige Augenblick nur als Pause stand. des sie nicht bewußt ward. Inseln. lieb. Ein Staffel Matrosen erreichte sie. Unten. Ein Auto wartete. Dann fiel es zurück.noch neben dem Schlag. dem sie sich hineingab. Die Sonne hatte größte Kraft. Well sprang hoch.

Die Woche rollte zurück. sprang in Lawinen ihr leis entgegen. Griff vor. Des Vaters Hand faßte die ihre. das Hingewandtsein ihrer Seele. Sein Mund im Kuß. schlagend und aufgedonnert das Meer. Er hielt sie stürmisch mit steifen Armen weg. erwähnte Zukünftiges. Lächelte. Besprach eine Überraschung für Sygs Geburtstag in vier Monaten. Die Treppe. Unausgesprochenem sich geneigt. Es erlosch. Das Rauschen lag in der Luft wie ein Schneefeld. die Brust. bestellte ein Reitkleid aus Leder. Es fiel in seine Augen wie in einen Schlund. bejaht. Malte den Stand der Rosenbosketts aus auf . senkte den Kopf. Tapeten kamen weiß geädert mit Gold. Schenkte ihr ein neues Pferd. Glitt zurück. Berief einen Unterrichter für ungewohnte Kreise. baute ihr Zimmer an. *** Das Lächeln hatte gewährt. wie gewohnt. Die Schreie der Nurse blieben hinter Bäumen stecken. spürte aus allen Poren ihres Leibes ihre Richtung. Das Aufgesparte und Vorbereitete in seinem nach innen gekehrten Leben verstand den Ausbruch. vertraut mit seinem kalten Eisen. Das Gittertor kam. Rauschte dunkel schon entgegen auf Kilometer. Glitt über ihren Leib mit dem Auge. In ihrem Auge saß. das sich band an Ort und Zusammensein. Dann kam der Ottava. den Hals. sie ganz zu beschauen. Gab ihr den Arm.Hände im Fell des Tieres. Sie gingen hinein. Die Mühlen rochen. Nichts gab Erinnerung daran. das zärtliche und hochmütige Kinn. Er erbleichte. Vaudreuil hütete sein Gesicht.

Breitete die Zeit aus vor ihr. die sie nicht erhob. So. Tips sie umflackerten. was aus ihr drang. Als der Tisch beim Speisen ihr zur schrägen Scheibe ward. wie tödlich er an den Sekunden hing. dem Abend. Sonntag bestellte er die Yacht nach dem Ontario. in die er schmiegte. das Silber flimmernd wellte. Einen . gelassen wie im Nebel. Sygs Auge schmerzlich. sprach vom folgenden Sommer. Ohne Pause. Folgte nur. bei der Mahlzeit. indem er verstand und folgte. dem Herumgehen. neidlos. als es abtrieb. ohne Intervall. Ihre Erwartung allein spürte. zwischen Mußestunden. und das Kindliche. behütete. Ruhig. trieb Mauer und Wand zurück und bog sie hinter das draußen Strömende und Lockende zu einer tiefen Wölbung. wogte. das sie nicht bezweifelte. durch den Raum rotierte. ging ohne Zögern von ihr. Durch die Maske des gleichgültig gehaltenen Gesichts stieg von unten tief das Lächeln herauf. blieb ihr die Stimme Vaudreuils. Montag früh berief er sie in das Büro. nachgebend. uferlos. Baute eine Verbindung. Löste sacht die Ventile von ihr. Diktierte nicht. Vögel. Schecks. Sie bereiteten sich vor. die nichts mehr löste zwischen ihm und ihr. bestimmt. Fontänen.Papier. brach alles ab. Gab Daisy von sich. eine Pergola im Bogen vor den Terrassen. sein Wille. glitzernde Fische. vorübergleitend über den augenblicklichen Zustand. die. Fidleys Pensionen. Entfernte sie aus eigenem Entschluß. selber abhieb und damit unverlierbar sich gewann. vor sich. Sah sie wenig. was er nur abbog. neugierig aufging. Bewies Notwendiges. als sei sein Plan. Aber die Führung der Hand hatte die wissende Lindheit. Widerlegte Widersprüche. was herausbrach. gab dem nach.

ausgeatmet ihr entgegen von der Prärie. kreiselnd in der Luft. die gesiebte. Sie wuchsen an ihrer Haut. zu sich. betastete die Wand. gehörte zueinander. rissen sie nach. Zwischen beidem lag sie. aufziehend. es hielt. Sie tauchte die Arme ins Wasser. uneinholbar. Legte das Gesicht mit der Wange gegen den Weidenstrauch.Augenblick ertrug sie nicht mehr den trostlosen Schmerz aus der Gefaßtheit des Tons. Der Garten. Bahnen sich vor ihr hin. Unter ihrem Gesicht brachen Tränen. Ahnung. schwieg. floß tiefer. entfernter. Das Tiefe. riß daran. Sie lief um das Zimmer. nickte. sich hineinbegab. alles floß. Drüben schleuderten am Rand des Vorstellbaren Schiffe. Was trennte. sie bleibe. die verzehrte. ganz. ging hinaus. erschüttert. stieß sich heraus. Bleibende der Erde zog sie herunter. hob und senkte sich. durchlöcherte Brust fauchend. Sie fühlte. senkte den Kopf zum Wasser. Ihr Leib wuchs fest mit Geruch und Duft der Erde. voll. in die sie hineinschwamm. wie sie sich vertauschte der Landschaft. die Girlande des Balkons. zermalmend die Luft. Hindurch. den Kopf des Betts. es war eins. Glück. Über ihrem Nacken stand schwingend. Sie legte sich auf den Bauch. faßte die Binsen in die Hand. das Auto blinkte vor der Halle. Aber es riß zu Schmerz mit einer Stille. da blieb nichts übrig. riß entzwei. Es ging nicht. Wasserdunst lag. Sie beugte sich über den Fluß. Murmeln koste ihr entgegen. wollte sagen. Städte. sie stand auf. den schlanken Baum. verband sich. entzog sich ihr. Sie faßte das Gras. was trennte. .

Sie spürte plötzlich, das war das Glück. Schon hinter ihr. Nun, wo erkannt, verdorben, verloren für immer. Je mehr sie sich trennte, um so schärfer schnitt sie der Schmerz, um so hemmungsloser brach dies Gefühl vor ihr auf. Dies war ihre Heimat, durchspülte sie mit Erdsaft, machte sicher, frei, groß. Was kommen sollte, versackte in Staub, bekam feindlichen Atem. Städte lockten nicht, Menschen fielen schal ab wie von Drähten, Dampferschrauben wühlten durch ihr Fleisch. Der Tag schien wie Tod, wenn sie sich löse. Kraft und Sicherheit gingen aus den Adern. Es brach auseinander in ihr. Teilte sich. Unaufhörlich ging es von ihr: Geruch der Bäume aus den Adern, mit singenden Vögeln, lieben Namen von Booten, Wolken, Formen der Wellen. Spaltete sich ab von ihr. Sie hob das Gesicht aus dem Gras.

Frühstückte. Das Nickel des Wagens saß in der Sonne gleich einem schwingenden Insekt. Der Horizont ward heller. Sie ging zurück ins Zimmer. Schloß die Schublade auf, wühlte aus der Ecke eine Kette aus gelbem Dukatengold mit drei Steinen. Zog sie um mit einer langsamen Bewegung. Im Spiegel schien es zurück. Das Rot des Achats leuchtete glatt und kühl. Ihre Jugend stand darin, das Entfernte. Was hinter ihr lag. Die Stille, die sehnende Ruhe des Blutes. Der Umkreis des so Erlebten spiegelte von den Rundungen herab, das Land, die Wiese, das Gras. Sie warf den Hals im Ruck herum. Trat hinaus. Biß die Zähne zusammen. Das Auto schlug an. Es ging nicht anders. Sie folgte.

Fuhren Schleifen, den Fluß durch. Hielten am Lorenz. Hinter Zypressen ihr

Geburtshaus. Vaudreuil gab ihr den Arm. Das Tor zum Park. Elastisch gab Vaudreuil Platz frei, ging dann rasch vor ihr. Als sie seinen Rücken sah, begriff sie plötzlich, wie sehr er diese Frau geliebt. Fühlte, was sie versäumt, stand ohne wissendes Blut des Verlustes, ertrug, was sie nie an Mütterlichem besessen, ganz hell, in einer Sekunde. Die Überlast erhärtete ihr Herz. Feindlich ging sie durch den Garten. Zedern reckten um die Bleivase sich in das frühe Rot, Tau perlte in Ketten herab. Die Tür fiel zu. Zurück, Wind strich über die Mauer, senkte sich brausend einen Moment herein. Dicker Regen platschte aus einer Fichte. Der Wagen zog an. Bei Montreal verabschiedete sich Vaudreuil. Plötzlich, daß sie erblaßte. Zusammengepreßt: »Willst du mich immer lieben?«

»Ja, Liebling.« Sie gab ihm die kalte Hand. Tränen blieben hinter ihren Lidern. Fuhr weiter. »Nicht traurig«, spürte Sygs Hand herüberkommen, zuckte unter dem Schleier, zog ihn hoch. Zu dem blonden Fräulein: »Gehen Sie gleich aufs Schiff.« Die Koffer stapelten sich. Das Meer schäumte leicht. Von der Barkasse läutete die Glocke. Neigte sich, küßte Syg. Spürte an ihrem Leib den Geruch wieder des Waldblocks, des Spiels im Garten, der Betten, die nebeneinandergestanden. Sie atmete heißer, blieb eine Sekunde. Dann stieg sie ins Boot. Syg winkte. Es war neblig geworden. Pendelnd, unsicher schlug Sygs Kopf aus. Bald rückwärts, bald zur Barkasse, die vorwärts stieß. Winkte noch einmal. Drehte um. Über dem Wagen, den schiebenden Gäulen stand Abglanz von Blau, Berge, See. Ging ihnen zu.

Das Ende.

Es schien ihr, es müsse geschehen etwas, irgendwie. Sie empfand jede Wolke. Jede Linie der Küste legte sich hart um ihr Herz. Die Pause ging. Nebel häufte sich dünn vor das Land, Die Barkasse drang weiter in Flut, entfernte sich, heulte, stieß vor. Nichts geschah. Da überwältigte sie der traurige Gedanke mit solcher Gewalt, daß sie den Messingknauf des Geländers zwischen die Hände preßte, die Stirn zusammenbog mit aller Durchdringung, in der Schmerzlichkeit der Flucht noch die übersinnliche Kraft des Glaubens: nun reiße die Küste ab, komme herüber, hielte sie. Da schwand das Land. Der Schrei blieb in der Kehle, erstarrte. Die Faust ballte sich ihr in Haß. Wandte sich zornig ab vom Boden, den sie liebte. Haßte jede neue Luftschicht, jede Fahne, Gaffel, Signale um sich. Trank Gift mit dem Atem, der ihr von der anderen Seite entgegenströmte. Wandte sich aber mit tieferer Ablehnung weg von dem, was hinter ihr lag. Vorbei. Das Letzte. Die Augen brannten hell, grau. In rotem Nebel begannen Maschinen zu stampfen, pufften den Boden auf unterm Fuß mit kleinen rhythmischen Schlägen. Sie wandte sich um. Die Achseln zuckten. Das Meer vor ihr aufgewölbt von Glut.

***

Zwei Tage Nebel vermiesten, das Pack johlte, die Feinen wurden nervös. Ein Matrose griff fehl, stürzte aufs Deck. Ein Gaul brach aus, sprang ins Schwimmbad, brach den Hals. Abends im Zwischendeck schlug sich ein Dutzend um eine braune Hure. Einer hatte einen Bruch, einer schlug hin auf den Bauch, heulte und schrie »maman«. Ein Weib lief mit halbem Ohr und sammelnd

durch die Klassen. Rotteten sich zusammen, spießten einen Alten auf die Arme: »Vieux Ga . . ga.« Eine dunkle Kugel schob aus dem Wasser, über ihr ein singender Tag.

Am abgesperrten Zipfel des Promenadendecks lagen drei Malariakranke. Zwei unterhielten sich den Vormittag, mittags wurden sie gereizt. Trommelten mit den Daumen, rauchten. Abends machte der eine Vorwürfe, gereizt, heftig, der andere pfiff leis. Der dritte schwieg.

Sah durch ein Glasfenster auf den Korso, langweilte sich am Geschauten, spiegelte sich allein in dem Glas: zerrissenes Gesicht, geschmeidigen Körper, rote Haare. Ein Mischling kam, schöner als ein Weib, flüsterte, verbeugte sich, kam mit Whisky. Der Mann deutete heftig aufs Glas, der Diener öffnete den Riegel, folgte dem Zeigefinger, sah eine Frau, einen hünenhaften Mann, nickte, verschwand. Kam in einer Viertelstunde zurück. Das Paar passierte von Norden her. Lackaugen vom Mann her wanderten herüber, blieben. Die Frau gähnte. Zwei Tage ging der Korso, zogen fern langsam Dampfer vorüber. Das Fieber sank, Temperatur ließ nach. Der Rote erhob sich. Ging am Arm des Dieners hin und her auf der Promenade, anderen Tags allein am Stock. Fiel auf, elegant, zerrissen, glatt, Augen voll Geist. Verschenkte Blumen, grüßte, ließ einen Windhund springen. Trug keinen Hut, die Haare glühend über dem pockennarbigen Gesicht gescheitelt. Eine Quintrone neben ihm, Chinchilla über der Schulter, schmalen blauen Auges, auf hohen Beinen.

Warf plötzlich die Quintrone ab. Benutzte einen Moment: Ging vor, ans Geländer, fuhr mit dem Tuch an die Stirn, knickte ohnmächtig gegen das Eisen, der Riese stieß einen kleinen Laut aus. In seinem Arm machte er die Augen auf, streckte sich lässig. Der Riese zog eine grüne Riechflasche, hielt den Arm rund, weich, damenhaft, den Kopf schräg. Er atmete rasch. Der Mischling Moki kam zu seinem Herrn, stützte den Roten. Der deutete aufs Meer, das violett erzitterte, drehte sich um: »Le Beau.« Lächelte.

»Fribaurt«, sagte der Riese, sah nur den Diener. Le Beau lud den Riesen ein, zeigte ihm eine Sammlung Säbel. Ging mit ihm durch den Lesesaal, die Billardbälle. Gingen durch den Maschinensaal. Standen vor der schmiegsamen Wucht fressenden Metalls. Hörten die Pfiffe, schritten weiter. Ging mit ihm durch Regen übers Verdeck, sahen den Mond einschlucksen in grauen Brei, der innerlich geschwängert Blasen aufstieb, Ballone ins Meer setzte. Le Beau wickelte ihn ein, führte ihn im Kreis, in einer Spirale, streifte Moki, trieb ihn enger dem Willenspunkt zu, stieß ihn hinein.

Verlor Fribaurt, polierte er die Nägel. Gewann er in Bakkarat, Poker, Sieben, erschien Moki, servierte Zigaretten, Schnaps, Tee. Fribaurt juckte die Haut, der Blick schweifte rechts, schweifte links, hatte keine Konzentration, leckte über des Dieners Schenkel. Das Spiel blätterte auseinander, die beste Karte schlug gegen ihn zurück. Verlor. Spielte Paroli. Blähte die Nüstern, sog die Luft ein, die ihn verwirrte. Verlor. Rannte in Paroli. Verlor. Moki verschwand lautlos. Die Summe addiert. Fribaurt erbleichte. Schrieb einen Wechsel, legte ihn herüber. Le Beau

rührte ihn nicht an. Polierte die Nägel, sah Fribaurt starr in die Pupille, führte ihn bis an den Rand der Spirale, in die er ihn schlug. Stellte ihn neben das Zentrum, stieß ihn endlich hinein. Sagte leis drei Sätze, abgehackt, deutlich, akzentuiert wie ein Ausländer. Fribaurt erblaßte ein wenig unter der Hypnose des Klangs. Erhob sich.

Nahm Daisy am Arm auf Deck wie eine Kusine. Die Namen fielen. Sie sah zwischen Pockennarben einen Blick, der elastisch in ihrem sich bog, ihn durchstieß, unter ihrem gestählten Zorn nicht brach. Von der harten, dunklen Stimme fielen Vokale mit glattem dunklem Wohllaut. Überrumpelt, gereizt sprang sie zum Englischen. Er folgte mit gleicher Gewandtheit, wie sein Körper, ihren führend, neben ihr ging, gebogen, nachgebend, hart, fordernd. Er stützte sich ein wenig auf den Stock. Ihr Schritt ward rascher, wogte auf und herab mit dem Schiffschaukeln. Er hielt. Über die Achsel sah sie zurück. Er beugte sich, hob ihr Tuch. »Holen Sie kalten Tee«. Es war heiß geworden. Er drehte um. Sie ging zur Kabine. Le Beau gab das Tablett dem Steward, warf sich in den Liegestuhl, wartete. In der Kühle kam sie herauf. Übersah ihn. Die Ablehnung traf ihn, verzog seinen Mund, lächelnd. Am Geländer spürte Daisy die Richtung eines Fächers, zog den Blick vom Rosafisch, der sprang, sah in die weiße Iris der Quintrone, während die Zähne hell sich öffneten. Sahen beide in das Aufzucken der Lichter, schlossen die Augen, sahen, wie das Schiff festlich, erhöht, auf eine Masse Lichter zufuhr, die höher wuchsen und stiegen und an ihnen vorbeiglitten. Die Dampfer tuteten, Lichtschnüre trennten sich, verblaßten. Fribaurt und Le Beau gingen vorbei. Die Kreolin neigte den Leib, sprach mit

der ganzen Haut. Das Murmeln kam näher, spanische Missionsweiber psalmodierten, sahen in die Dämmerung, die fiel. Der Quibekaner flüsterte einer Frau zu, daß sie Regen beschwörten. Sie schrie auf. Er griff in der Dunkelheit fest in ihr volles Bein, damit die Bewegung ihn nicht verrate. Der Schrei deckte das Manöver. Am Schornstein applaudierten die Kanadier, sie gingen langsam hinüber.

Da sah sie: im Kreuzschein der großen Signallaternen bewegten sich Fribaurt und Le Beau wie Ratten, mit Brustschild und Maske, florettierend gegeneinander. Le Beau lag wundervoll in der Hüfte, bewegte sich in der Lendenwage nach oben gedreht mit fesselloser Kraft. Stieß vor, im Angriff, schien plötzlich müde. Übersah die Quintrone, die mit aller Haut atmend in seinen Blickkreis kam. Warf nur einen Blick seitwärts, der dirigierte Moki hinter seinen Rücken ins vollste Licht. Seine hitzig kalte, fast brausende Geschmeidigkeit verwirrte sich immer mehr in dem weichen unberechenbar eleganten Schlag, den Fribaurt in zu seiner Größe und Breite erstaunlichen fast mit dem Handgelenk gefächerten Etüden heraufwarf. Plötzlich machte Le Beau eine stumme eindringliche Geste. Mokis Körper schälte sich bronzeschmal aus der Dämmerung. Beau entblöste die Brust, fing Fribaurts unsicher schwankende Spitze in letzter Sekunde auf, pfiff von unten die Gegenlage, schleuderte aufspritzend das Florett des Gegners in die surrende Dunkelheit. Legte Brustschild, Maske ab, sagte Fribaurt kalt Schmeichelhaftes. Drehte Wasser an, wusch die Hände. Hob plötzlich den Kopf.

daß er ein Lächeln einmal abends darauf gab. zur Seite gebogen. schloß über dem Vorgang die Lider herunter. behandelte ihn gleichgültig. Warf ihn mit einem wehenden Ruck herum. daß sie wankte. sie trennte von allem. das traumhaft hinter ihrem Leben nun stand. nach den Narben seines Gesichts. als glaube sie. in der Haltung zart und süß. die sie gemieden. Sie aufhob und ungestüm machte nach einer Entfaltung. auflösende Kraft. suchte seine Nähe. ging mit dem Gefüllten rasch hinab. In den Adern eine bäumende. Sie brüskierte ihn. es sei von der Jagd. mitten in Daisys Gesicht. Sie setzte die Kiefer fest aufeinander.Sammelte das Gesicht zum erstenmal ganz. Sie reizte ihn. Er nahm es gleichmütig. *** Sie schnitt ihn. erinnerte in nichts an etwas. die Haltung ihrer Zigarette eine . Er übersah es. daß selbst die nichtssagende Bewegung ihres Ganges. lachend nach dem Barometer. das sie derart steigerte. Frug ihn nach der Zeit. Er sah es nicht. sprengte die Gruppe. Entjungferte ihr Auge. Am Lunchsaal strich sie ihn fast. scherzend. Fuhr in seinen Satz. Ihr Blut aufflammen fühlte. nicht weinend. Ihr Drang nach Geben und Zurückströmen des Gefüllten war so groß. legte es in den Blick. drehte um. unsicher. in der er stand. Zeigte ihm ein Maß der Ablehnung. sprach abgewendet zum Steward. Traf es mit einer Gewalt und Absicht in einer eindeutigen Sicherheit. überwältigt wie ein im Schlaf begattetes Tier. Schmerz spürte. als durchstäche er sie. Sie gab den Blick nicht zurück. zurückstürzen. den Kopf mondhaft. Sie traf ihn auf Vorderdeck. brachte ihn zu keiner Äußerung.

den Zwang . verschwand Ihr Alleinsein machte sie wortlos. trat ihn breit mit ihm. Ihre Hände ballten sich ein wenig zusammen. holte den Klatsch herauf. Eine Pause fiel. daß er ihre Hilflosigkeit erkenne. Was sie in ihn überleiten. verlegen. zog den Hut.« Sie lachte ein Lachen. legte das Gesicht darauf in schmerzhafter Umarmung. daß Le Beau schweigend hörte. unberührbar in seiner Glätte. Sie übernahm sich im Grauen davor. In der Nacht hörte sie sie im Schlaf. Holte neues heraus. »Sie haben durch den Fächer bei der Quadrille einen Feind in meiner Familie. erreichte die Spitze des Erreichbaren: das Gespräch brach ab. . Sie wandte sich Fribaurt entgegen. Das Schweigen neben ihr blieb. es bog sich herum. Fribaurt stotterte. sie stieg mit ihr herauf ins Erwachen. daß er Sie fast liebt. Entferntes und breitete es hin. versträhnte ihn. Da machte Le Beau eine Bewegung. das kein Lachen war. Er änderte seine Stimme nicht. benutze.Zugehörigkeit und Verbindung mit ihm annahm. ließ den Augenblick verklingen. ward Leere und Fassungsloses in ihr. das ihn stach. Unerfindliches. fühlte sich verloren. . Ihr Gespräch mit anderen nahm Richtung auf ihn. Da schlug ihr die Stimme heiß ins Gesicht aus jedem Knie. denen er kaum folgte. vermengte. Allein er schmiegte sich nicht hinein. glitt auf eine Bank. Sie bog die Beine herauf. ihm zurückgeben wollte. schob Fribaurt in Dialoge. Moki begann auf der anderen Seite herumzulungern. Sie wartete. Sie gähnte nicht mehr in des Riesen weibisches Gesicht. Es kam eine Ruhe über sie. Ihr nebensächlichstes Wort hatte eine Umkleidung. Mein Vater haßt Sie. Er blieb gleich. . Sie lockte es nicht heraus.

Lauschend bog sie sich über den Tisch. Dämpfte das Gute. hob das Schwanken. der sie traf. sagte die Nummer der Kabine mit weißen Lippen vor sich hin. Es war Schmiegsames. Er schmiegte sich hinein. Es schlug zwei. schwer zurück. Die Tür der Kreolin schloß sich. Ihre Haut glühte mit einem Ruck. . Sie bückte sich. Nichts stieß ihm entgegen. . legte er. Ihr Finger berührte die bewegte Schnauze. In sie hinein sprach er. Ihr Bein. durch die Luke kam Nickellicht vom Wasser. umfaßte sie selbst wie von anderen gesprochen. Hinter Gittern kamen die roten Augen kleiner Hasen an sie heran. Sie ging die Treppe hinauf. ging unter ihr weiter. Kam diesmal ohne Wucht. neigten sich herauf. breitete sich in ihr aus und verließ sie wieder in Seligkeit und Erfüllung. das sich mischte mit Stahl. »Go . bei Fribaurt glitt es heraus. Langsam sammelte es sich bei ihm. was er wollte. weich mit einer eindringlichen Unerbittlichkeit. Begannen sich zu bewegen im Ruf. Was vorging. aber mit bis ans Schreien unterdrückter Süßigkeit. Schalen. . Zartes. Da hörte sie neben sich in der Nische ein Geräusch. dunkel und braun. der sie umschwamm. Ihre Stimme aber kam auf sie zu. Baute sich aus in ihr. langsam. es prallte zurück. Gewölbt stand ihm offen das Ganze. Sie stand nachts auf. Sie gab den Blick langsam. gespannt. den Händen in der Dämmerung des Korridors. Er flüsterte zwei Worte. ohne Widerstand. Auf ihr Gesicht schrieb er Vorgänge. ohne sie anzusehen. brachte Ruhe in sie. suchte mit den Augen. Ihr Arm blieb stehen. verschwand. magisch gezogen. was sich sammelte aus ihr heraus im Ton. umgab sie. Die Sonne ging in weißem Bogen.« Die Tiere hoben sich. Nickte.In ihre Augen. Warf sein Leben hinaus ans Meer.

Die Räder gingen langsam. Das Schiff stand. Er sagte: Paris. . Hände durchglitten ihre. fiel in Schlaf wie Traum. Aus Landduft quollen roh. um jeden. daß ihn etwas enttäuschte. Sie sah zurück: Versäumtes. auseinandergespritzt.« Sie lachte über die Schulter dem Reeling zu. fielen zurück. Stellte irgendwo etwas auf. Sie gab Le Beau die Hand. Das Fräulein stieg auf der Treppe hinunter zum Wasser. Trieb darauf zu mit der Kraft und der Inbrunst des Ziels. dem plötzlich alles in ihr wie an Fahnen hingeweht sich zubewegte. vorbeigeführt innen an ihm. sich verlierend auf der tiefen Fläche. Sie sah scharf nach dem Ufer. Zwischen gestapelten Koffern irrten Passagiere. Abgelenkt.« Wind bewegte sein rotes Haar. Sein katzenhaft gestraffter großer Körper blieb neben ihr. Es kam auf sie zu. Verfehltes lag auf seinem Gesicht plötzlich gesammelt. Keine Miene zeigt.Trieb sie in eine Klarheit. verquatscht. wimmelnd. er blieb gleich. Verließ sie nicht. die Mole hing voll Menschen gedrängt. »Wohin?« Sie wußte es. . gab sie ihm die Hand. Sie lächelte. Unter den rücklaufenden Wogen schellten die Bojen los. . Hörner heulten aus dem gegen die Wellen trommelnden Abend. Blinkfeuer stachen kreuzend ins Licht. Ihr Blut spannte sich dem entgegen. Da sprang plötzlich ihr Herz. Es ging über alles hinaus. Es blieb. Unter den Sätzen warb seine Stimme um sie. Hupen. Lächelte plötzlich: »Wohin fährt ein Franzose . Schmerzhaftes zog es tief in ihn hinein. Kehrte zurück. »Leben Sie wohl. Die Barkasse legte an.

Der zweite Abschnitt Da war Berlin. Vom Bazartee kam sie mit Rosen. Geld. Drang von Schicht zu Zelle. Sie runzelte die Braue etwas hinauf. Das Fräulein reichte die Tabelle. Die Barkasse legte sich fest an Land. Bald stand ein Defilé vor dem Haus. spürte in . gingen bis in die Nacht. Das Fräulein führte die Liste der Stunden. Fuhr weiter. Sie genas. ihre Umgebung fürchtete den schlechten Ausgang. sie erkrankte an Grippe. Drei davon starben. Sie sah zuerst vorbei. Es gab keine Grenze. Wille machten vor ihr alles frei. Andere hätten sich gewälzt vor Wonne. Zwischen den weißen Hosen der Kapelle brach der flackernde Untergang auf. Erlebte den Skandal. Die Tabellen verengten sich. überging sie. Sie schob sich selbst in das Drängen.Den Hut unterm Arm. lächelte. sie folgte traumhaft. Bei Utö kam von der Regatta Symes herauf. Die Musik spielte über der Sonne. traf plötzlich seine Gestalt. Man holte sie. In Zackstrahlen von diesem runden Verharrungspunkt ausgeschleudert. Mit Holl ging sie in Lewinskys Generalproben. Below traf sie bei der Holmberg. Von unten sah sie ihn am Geländer verschwimmen. schlenkerte im Sweater auf sie zu. als Männer auf der Nizzapromenade sich um deren weißbemaltes Fleisch schlugen. die Zofe brachte das Abendkleid ins Bad. Verreiste. Böhmer. durchschwebte sie die neuen Schichtungen.

bedenkenlos die Stationen nahm. verschwand.den Knien. was sich vollzog. die sie umwölkten. vermochte nicht zu bitten. von diesem bald. sog und hintertrieb. zwei Messer im Mund. zog etwas daraus fest in sich Die Gräfin fragte. fest zusammengedrängt. je mehr sie sich dem Umstrahlenden anschloß. deren Hand schmeichelnd kam. Sah in dem Parkfest eines dekadenten Mitteldeutschen Fürsten die Megrée auf gemeißelten Beinen kommen. fuhr mit ihr den Korso. Nur. Sie gab sich hin. lachend abreiten. erblaßte. nicht tanzen. Bezauberte drei Tage von neuem die Holmberg. sah. Sie sah ihn kaum. Es war unsichtbar. Sie ward scheu. versuchte einen Einbruch. im Auge den Schlag. bald untere Welt. . mußte sie unter Menschen ihn hören. Seit dem Tag war Stefan hinter ihr her. Nur war das Obere deutlich nicht das Letzte. war es gut. bald obere. setzte sich selbst herab. Etwas saß darunter. das sie dem so heftig Genahten tief entzog. auf einem Wallach. reiste Station auf Station nach. Lief am Strand auf und ab abends. Der mit den eisernen Backenmuskeln wandte sich ruhig um. Es schwankte herauf und herab in dem Treiben. abspringen. Reiste zurück nach Nizza die Nacht. Kam es vom Land war es gut. Ihr Blick hing fest irgendwo über ihr. genoß. Seine athletische Brust zuckte zurück vor ihrem grau geworfenen Auge. Kam es vom Meer. von jenem Hauch. war etwas in ihrer Hingebung. Ihr Gesicht selbst war verschleiert. ließ sich aufnehmen wie willenlos. allein. den Norweger Stefan umarmen. wich der Hand aus. überstürzte den Blick nach Daisy. umschwebte mit dem Blick ihren Kopf. dessen Blumenwoge symphonisch in den Himmelrand schlug.

Nahm den Spiegel. Da schwankte ihr Gesicht. Mit Steinen um den verhaltenen Mund neben dem französischen Botschafter. Umzischelt. trieben Neugier aufs Gesicht. In München schwärmte sie unter herber südlicher Sonne einen Festabend. Das Lächeln. machte ihr Gesicht bekannt. sie bewunderte nicht. Das Harte. Below. Frauen. über Matten. blieb er dort. Brandt. vertuscht. Seine Entschuldigung lenkte den Blick an ihm vorbei. Vorbei. Böhmer.Fahnen und Wagen. das sie zerstreut dem Preisrichter gab. wo Sägemehl und Pferdeschaum schwirrte. was tastend offen stand. schäumte herum. ward reifer. hinter . in Zopott. flüsterten. Sicher fast. an den Molen des Innern brach sich es. lief durch Revuen. Durch solch gewölbte Gasse kamen Heroen: Lyonel. lernte eine Bewegung. Ungewisses. aufgerissen. Sah Heringsdorf. fiel fast als Frucht schon heraus. Sie stieg hinauf. auch Meer. kein Drang schlug dort hinaus. Menschen bogen sich. blieb nicht haften. Schlug einen Ball gegen ihren Schenkel. Sie lenkte den Blick kühl darüber. er sah sie nicht. Darauf. neigten die Hälse. sammelte sich dichter unter dem Schleier. Unter der Dielentür sah sie Caspare Symes. schlug dort hinaus. Fuhr im Auto durch Eifel und Rhön. sahen in die Sonne. er trieb nicht ab. Haftete. zu den stählern gereckten Chausseebändern des Bennetrennen. woher sie kam. Schlug erstaunliche Drifs. Zögerndes stand vor ihr. die es zurückschlug. in die Höhe gehoben. sie nutzte nicht aus. trat im Doppel Stefan gegen sie. Kinder. hinter ihr her. Sie saß im Zirkus. hinein fuhr in die Tiefe. Sie spielte einen Preis im Single heraus. Gespannte. mit einem Wehlaut sank sie zusammen. verkrampften den Blick. Sie bog ihr Gesicht auf. Gewalt gegenüber war sie eisig verschlossen. Machte ihr Fehler hin.

verschärfte sie sogar aus Trotz über die Abschwenkung.nie Gesehnem. Sie sah zurück. lachte. suchend. nicht in der Wohnung. Im Lunapark verlor sie einen Ring. Hielt die Richtung ein. Die Männer. hingegeben noch wie stets dem. blieb sich gleich. Das Gesicht fiel reifer heraus. Die Zeit staffelte sich darunter. hörte Stefan. es ging sie nichts mehr an. wo ihr Blut hinhielt. erweichte ihr Gesicht. Sie hörte Stimmen. Fuhr zu Guildendaal aufs Morgenfest im Park. Park. Sah Perlhuhnhunde. was bereits vorbei war. bestimmt. sah eine . von einem Schiff steigend. Im Bett früh telephonierte sie nach Lewinsky. Gegen Abend warf sie den Aufruhr in sich nieder. das mit den heißen Wellen ging und kam. wo. Suchte die Wiese ab. des Einladers breite Glatze über Favorits. ruhig. »Masseldoff«. vernahm Dinge. Sie hörte vom Diener. flüsterte Holl. Erreichte den Punkt wieder. In der Nacht kam sie an. Es schlug sie den Fahrtmittag nieder. Was blieb. Was war das all? Nichts. so straff hielt sie unnatürlich die Maske. Ihr Gesicht blieb kalt. Verdichtet aber im Innern. Wagen. Noch blieb sie in der Schwebe. wie sie es sich gelehrt. Unbestimmbar so auf Straße. Offiziere ritten neben ihr im Herbst. Warf alles zurück auf das Zentrum. Es ward klar. Der Schleier fiel ab. Wohlig streckte sie sich darin. das kam. Er grüßte. als sie aufsah. es beschäftigte sie nicht. Holls Regie. Er war nicht im Theater. traf sie Symes. Aber Ohnmacht überfiel sie. bestimmte die Rückkehr. In Christiansand an einer weißen Mauer entschloß sie sich plötzlich. An der Reede. Hochmut sprang um den Mund. kannte sie.

Polonaise am Teich. Darin am Ende Lewinsky. Holl eiferte gegen Stefan. ihn verlassend. hielt Zusammenhang immer mit einem Kopf. Sie stand an der Portiere und brachte Lewinsky aus der Fassung. um Zeit zu gewinnen. ging unter Flieder auf das gelb leuchtende Haus. als sie wieder losfuhr. hetzte fanatisch. die Türen gingen auf. ging Stefan. Sie legte. im Arbeitszimmer stand Lewinsky. Über dem Kiesweg pflückte sie einen Zweig. es ihm zu sagen. Kam Stefan vorbei. jetzt noch in ihre tierhafte Anmut verliebt. was sie sagte. erzählte den Fall das drittemal. schwang ihn hin und her. Fern nach anderen Dingen gewandt. um das Viereck. Da gab sie die Karte ab. Am Wagen blieb ihr Kleid etwas gerefft hängen. Plötzlich ging Lewinsky. Man hatte den Mut nicht. schon halb herumgewandt. Da setzte sie sich beruhigt. Sie sah deutlicher nach Stefan. Sie sah in den blauen Himmelausschnitt zwischen den Rotbuchen: wie feig sie waren. an ihr vorbei. Man sah ihr Knie. sich nicht annonciert. Eine Stunde blieb sie. Doch unterbrach ein Skandal. Fribaurt kniete neben ihr. überflog die Versammelten. die Hand mit unnachahmlicher Lässigkeit auf Stefans Schulter: »Die Megrée ist tot. Da stand sie mit einemmal leicht auf. Ließ halten vor ihrer Villa. erhielt die helle Schärfe eines Vogels. Im Boudoir zog sie sich um. schwiegen sie. nachdem Lewinsky vor ihr ausgestiegen. Sie hatte ihn den Morgen getroffen. saß noch einige Minuten am Fenster. Man rottete sich zusammen. Sie ließ sich nicht anmelden und wurde daraufhin abgelehnt. Sie fuhr die Allee hinaus. Sie fuhr ein paarmal. sie sah den Hut in seiner Hand.« Ihr Gesicht war anders wie das. war . Der Gaul wieherte. Es kam ein Anruf: die Megrée hatte sich erschossen.

Da war sie ganz enthalten in den Lauten. hob ihm die Stimme entgegen. *** Viele Tage verließ sie das Haus nicht. Seine Haare waren in der Stirn geschnitten. Er brachte sie nur deutlich zu sich. da ging gedämpft der städtische Verkehr der Grunewaldstraße. Dann schüttelt er den Kopf. Es entspannt sich in ihr. Das Beste bleibt. Sie ging zum andern. gab ihr Resonanz. Sein Blick strich die Wände hinauf. Es klang zusammen. Kämpft einen Augenblick mit den Kinnmuskeln. ist gehemmt. erschrickt. Baumwipfel bogen sich im Wind ihr zu. Sie hob den Kopf entgegen dem Geräusch. sie begriff ihn kaum. Sie fühlt sie schweben. hebt sie das Auge auf zu ihm. schlug die Arme über die herausfordernde Brust. daß der Mißerfolg sie nicht schlug. um sicher zu scheinen. das an Höflichkeit aufrafft. Kein Mensch hat sie gehört. Sie sah durch das Straßenfenster.plötzlich da. da hingen große Männer seiner Zeit.und Herbewegen und legte sie fest. verwirrend. da war rauschender Park. das . schaut herauf ihre Figur. Sie antwortet nicht. herab. die sie selbst bezauberte und hinriß. was sie will. Belebte sie. »Es genügt nicht?« Er spaltet den Mund nach den Seiten. entfernte sie von dem Hin. wenn sie allein sich preisgab dem Gefühl. er stieß mit der Zunge an. die sie ihm ganz öffnet. Erhebt ihre Stimme. sie kettete sich daran und bekam die Leichtigkeit. Ihr Mut war so stark. was es kann. rasch. macht nur eine Bewegung. elegant. vieles geht hinaus. glänzen. Er fragte. singen. Als sie eine halbe Stunde gesprochen hat. Sie fühlt die Vokale steigen. Sie spricht eine halbe Stunde vor dem Gesicht.

schleifte es weiter und brach ab. leckte die Lippen und führte beide Arme verführerisch nach den hell gemalten Haaren. Als sie unsicher ward. Alles verließ sie. sah das gute Kupee unten stehen. Die Florath reckte die langen Beine. sie träfe ihn. ohne sich zu setzen. Sie lag mit gelockerten Beinen auf dem Diwan. Als sie ins Gesicht der Schauspielerin sah. was sich sprengte in ihr. Sie glaubte. ward neugierig. Die wollte sie ablehnen.ausfloß. und als sie wieder stand. Beglückt trat sie zurück. stürzten ihr Tränen in die Augen. nicht lang. Da konnte sie Sätze biegen. half ihr der Trotz zu einer intensiven Kraft. Einmal stockte sie. sie stampfte ein wenig auf. es stoße neben hinaus. musterte Daisy mit den runden Wolfsaugen. Sie fuhr fort. begann von ihm aus sich aufzuschwingen. sagen. es fehle. winkte. sah die große Frau auf dem Diwan zusammengerollt. Am vierzehnten Tag fuhr sie zur Florath. den sie seither immer besaß. . sagte mit ihrer schwärmerischen Stimme: »Gibt es denn nichts. sie hereinzuführen.«.« Wieder suchte sie jenen Ton. was sie wollte. zog die Knie an. Daisy begann. . sagte sie nach unten hin: »Ich hatte mich nicht in der Gewalt. Sie sah auf. kam mit langen Schritten auf sie zu. was Sie sonst befriedigt . das ihr gefallen. wußte sie. Sie schwieg. der ihr eigentümlich war wie ihre Hand. erhob sich. Als sie den Arm der Florath im Nacken fühlte. daß jene sie mißverstand. sie nickte ihr zu. Wonnen rauschen lassen in blanken Diphthongen. . Es kamen nur Tränen. sprach. spielen mit Worten und ungefähren Dingen. wollte. keine Sicherheit. aber eindringlich. Kein Mut. Mit kindisch unsicherer Haltung raffte sie ein Taschentuch auf. Beim ersten Laut spürte sie. die als Sternnebel um sie waren.

von wem.«. Auf der Treppe ward sie wieder zäh wie vorher. erklärte ihre Unsichtbarkeit damit. zu Löw zu gehen. Sie sah auf den Boden. Der Goldfischteich glänzte aus der hellen Dämmerung. sie fühlte. Sie kraute die gesträubten Haubenfedern. als er nicht wich. orangen und grün flimmerte es aus der Ecke: »Dogo . Dogo. . nach dem Diener. Sie wußte nicht. Verzweiflung bisher. empfand im Schließen. das rätselhaft herabkam: »Die Welt ist voll Möglichkeiten. Sie spürte. Zu Haus fand sie einen Brief. behing sie mit Geschwätz. sie spürte unbedingt. nichts war umsonst gelebt. sangen Nachtvögel herauf. Sie verneigte sich. das sie sofort wieder sicher machte. .« Sie wandte sich von ihm um. Demütigung. verschwand. Rivale Lewinskys. Neben Lewinskys gesalbter Glattheit stand das wohlwollende menschliche Gesicht Löws. Es zog sie an. frug ihn. daß der Brief sie gut leiten wollte. Er schmollte mit den Lippen. die runden Wolfsaugen überglitten sie lächelnd. Aus dem Laden trat Fribaurt. Fischflossen glänzten manchmal weich und rasch. Der Papagei schrie lang und heiser.verschloß in sich das Geheimnisvolle. . Der Schnabel kreuzte sich. zog den Finger aus den Blättern. die Hand glitt über ihre Brust. Noch machte an der Tür die Florath eine Bewegung mit dem Kinn. schlug es auf. Er riet ihr. Nahm ein gepreßtes Buch. der in ihr Leben kam. bedrängte. . reizvollen. unauslöschlich die Stimme in sich An der Straßenecke stand Moki. Sie log ihm Krankheit vor. Sie biß die Lippen zusammen über den Eingriff. schwebten ihr mit Wind Flüstern entgegen und nassem Buschzeug aus dem Blau. Gelang dies auch nicht. es ward klar. . wenn Sie die Ihren suchen . Im Garten. der Garten stand geweitet wie ein Flußtal.

Hinter der Höflichkeit reckte sich seine Macht. sah Gesenktes an ihm. wurde tief und voll Horizont. Stefan brachte sie an die Tür. Er versprach. nun erlebte sich alles. War da. Geld. Es kam Geräusch der Ströme. hißten Fahnen. Es löste seine Oberfläche auf. da ging eine Tür hinter ihr. klar und weitschweifend zu sein.« Ein anderes Spiel. Angst. was sie wolle: Erfolg. Höflichkeit. posaunengroß. ihr Mund hatte kein: Genügts? Lewinskys Kopf war entblättert. War voll. Macht. Ruhm. Der Spiegelschatten kam aus dem Polster. grüßten.wie es sich in ihr spannte. Sie wollte es zwingen. sank zurück ins Blattgepischper. wie schön sie sei. eine dünne Bewegung. hatte Ersticktes in der Stimme: »Erhielten Sie meinen Brief?« Sie zögerte. der Brief war gut. Rührung und Hingabe legte sich in die Stimme. Ihr Auge frug nicht. Er gab ihr ein anderes Buch. Schon kämpfte sie gegen das Unfaßbare. »Der Text ist nicht gut. Sie bäumte sich auf. was alles vertrieb. Sprach zu den Tieren: Ihr Lieben. Zu den Weibern: ei welche Sonne da. Auf dem Ontario wogten Segel. Sie wechselte. Flog an den Drähten hinauf. Dann hatte sie etwas plötzlich. Sie fuhr zu Lewinsky. ihr Mund spürte Blau und Goldregen und Baumbewegung. über den Spiegel huschte ein Schatten. daß ihm dies entgehe. Hatte den Ottawa im Traum. jede Maske war weg. Um die Lippen stand eine grausame. ward goldhell. Hatte ihr Herz. . bebende Linie. Ein Springbrunn kam hereingeplätschert. die schwoll und wuchs. Er hatte sie einmal besiegt. den Erddunst in den Nüstern der Vokale. er stand in Wellen. und daß vor diesem Kreuzweg Ja und Nein des Lebens stand. Zeigte. Trug eine Kraft.

Die Diphtonge glitten dazwischen. was ihr fehle. Lewinsky zeigte klug. Das A baute sie zu Brücken. der den ausländischen Akzent abschliff.Dann hob sie schmal das Kinn: »Nein«. Sie trat ans Fenster. die funkelten vor Kuppelschwung und Material. Keine Segelfahrten lockten. Das Regulieren von Zunge und Zähnen. Die Leidenschaften der Wälder. das Hartnäckige und Sichere. bis die Figur sich entschälte. jagte sie in den Plafond gegen Dogo. Ihr Blick blieb verwundert. Ein Lehrer kam. die das Gerüst entzündete und in die obersten Logen der Erfolge trug. Nach acht Tagen sagte die Zofe ihm. wie. Fand sie. daß er flatterte und es zurückschrie. die Brüste am Gitter. Aus dem O kamen schwingende Trommeln. ferne Gewitterstürze. wo sie einhaken konnte. Ein Lehrer wies ihr die Bewegung im Raum. Von allem schnitt es sie ab. Die Arbeit begann. Das Gerüst war zu lernen. an keinem Zirkus entzündete sich die Lust nach dem Dampf der pochenden Pferdebäuche. die Wagen. blieb sie zäh dabei. sie konnte noch nichts. das war ihr Fall. dem blieb sie treu. Sie sah ein. teilte ihn . Lewinsky sandte andere. Das I schärfte. Fort gingen die Bahnen. Dies war der Durchbruch. das Siebenmaldurchsprechen der Rolle. die Hände. Sie blieb. was sie in sich trug. Die Brauen bogen sich vor Spannung. weiten Wölbungen. Sie verbrauchte viel und rasch. die erregten. das Sichsagen der Leiber brannte aus dem U. Nun gab es nur dies. nur die Flamme war. es sei genug. Er lachte heiser durch die Zähne.

gab sich hin an das Wehen der Gräser. Sie lächelte. Da wandte sie um.geometrisch. Die Hunde rannten Hasen nach im Gras. zog eine Kurve. Sie sah vorbei. hetzte das Zimmer. »Wozu?«. Er machte ein Kabinettstück. bezauberte mit seiner eigenen Regie. empfing von rückwärts in die Einsamkeit das Durchflogene. sie ihn im Hemd mit Tintenfischen fütterte auf der Veranda und die Morgenkühle ihr unter dem Leinen den Körper hinauf tastend lockte. kam nach Haus. Überzeugt selbst über seine Eitelkeit hinaus. da er Regie . Sie ritt mit Guildendaal und Rotbefrackten eine Allee hinauf. suchte durch Lebendes ihre Verwöhnung zu überwinden. das Summen. Sowie sie aus sich selbst sich bewegte. Ließ sie aber tun. entfachte sie. Da brachte er Statisten. belebte mit Fleisch. ward Aufruhr und Ergebung. als sie den Rücken kehrte. wie im Spiel. die Luft zu Drama. Von einer Pappelreihe her hob sich ein Staubkreisel. Einmal gönnte sie sich Erholung. die Rechte gähnte. den Arm auf zur Ekstase. Sie machte es nach mit der Linken. flackte über die Äcker und Weiden herbei. unaufhörlich. Holl. was sie wollte. Vorbereiten und dann dem Ansprung des jungen Winds. Mit glücklichen großen Augen und einer ganz beschäftigten Stirn versank sie in die Arbeit. Sie entflammte es. trabte ohne Abschied herum. Er stülpte den Ärmel hoch. Sie nahm drei Stühle. grinste impertinent. fingen zwei Drosseln an zu schlagen. Als er die Allee berührte. Stellte ihr die Gebärden. Er zog beleidigt die Unterlippe ein. kam Leben in das Holz. wies ihr die Plätze dekorativ. frug sie Lewinsky mit ermüdeter Schmerzlichkeit. mit Blut das Zimmer. als Dogo schrie. Besuche nahm sie nicht an. Selbst machte sie keine.

Das kleine Messer aus dem Gürtel in der Hand. Entsetzt. Später dirigierte sie sich gegen einen Slawen mit Bauernschultern. an seiner Stumpfheit blieb sie hängen. brüllte wie ein Tiger. Ihre Laster. Ließ sie fallen. Da kam sie wie ein Tier. Fuhr den Abend ins Theater der Florath. weil ihre Inbrunst größer war als die Routine der andern. Der Dieb lief. sie nahm es nicht. steckte das Messer ein. Sie hatte wichtigeres vor. um dies zu riskieren. als säße ihre Seele in den Hüften. heiterer im Spiel. doch wünschte sie Tips. ihren Busen. Er verschwand mit seinem blonden Bart. Ging sie aus. Selbst im Unsichtbaren war ihr Körper entblößt. Die war nicht da in der ersten Szene. traf sie manchmal. Lächelnd stumm in sich hinein. Sie lächelte einen Mann zu Tod.hatte. was fehlte. der erregte bis zur Stummheit. begann sie den Widerstand. Sie zog den Schluß: . Moki suchte ihr etwas zu überreichen. Wie unheimlich jene mehr konnte wie sie. Doch ließ sie fast im gleichen Augenblick den Beutel fahren. sie spielte mit einer Dose. war es mit Freude und Spannung schon auf die Rückkehr. erhielt dort den Ausdruck der Verhaltenheit. angriffslustiger. schilderte ihr Bein. Schwebte eine Herzspanne in der Luft. Im Hintergrund der Loge bereitete eine Frau sie vor. hinter dem Marmor leckte schon tosend die Glut. In einer Gartenstraße schlich ein Mann und riß an ihrem Beutel. das Kleid schaukelte erregt um sie. Es war. Die aalglatte Hüfte stand fast ruhig. Sie sah. Sie kleidete sich um. das Verhüllte knisterte um sie. als sei ein Abstand zwischen Haut und Kleid. wo die Distanz zur Arbeit sie frischer machte. Alles strömte zusammen da. Sie sog die Sprache in sich hinein. mitten in der Szene ging Daisy. Bäumte.

Da stand die Aufgabe. fiel es ihr vor Schwäche heraus.« Achtundvierzig Stunden wimmerte sie. Doch war die Nacht auf ihr heißes Decolleté gefallen.« »Ich habe Eile« Am fünften Tag war Sonne. schleppte sie sich zum Diwan. die Grippe in der Nacht zurückgerollt. In Zweigen und Flüstern bewegten sich sanft und weich die Sätze. besann sich. . Die Melancholie der Boskette träumte gold umrahmt vom Mondlicht.« Der Arzt neigte sich herunter: »Nehmen Sie alle zwei Stunden ein Pulver. Am achten kam sie in den Garten. die Zofe verstand nichts.arbeitete heftiger. wies auf ein Buch. schon gierig auf den Morgen. Er frug nach Schmerzen.« »Es ist zu viel. fiebrig. . Am dritten Abend schlug sie die Augen auf. Sie konnte nicht. Sie sagte: »Nehmen Sie vier. Sie delirierte: »Sie kann die Übergänge . . bekam ein opaliges Licht hinein. Die Zofe schellte den Arzt herbei. Als sie es in der Hand hatte. Ihr Entzücken entlud sich unaufhörlich quellend. Weinend. der die Nachtigallen sich anschlossen. die aus dem abgeschüttelten Schlaf sich mit aller Inbrunst entfalteten in ihrer Elegie. tief in die Nacht. gleitend auf einer wundervollen Bahn.« Abends zur Zofe sagte sie: »Nehmen Sie drei. hielt an langen gepflegten Nägeln das Hörrohr ihr an die Brust.

der die Ferne einfügte in den Punkt. wo der Kies lehmig war. Er zuckte die Achseln: junge Leute . Spuren. in jeder Hand Orchideen. sondern erzählte ihm. wo die Sehnsucht in ihr sich staute. der Regenbogen darüber entführte sie. streichelte ihn und führte ihn am Gitter entlang.Fand im Garten. Sie öffnete die Fenster hinter ihm. erschien ihr ein kreideweißes starrendes Gesicht manchmal. Es hob sich schmeichelnd vor ihr. doch es war in ihr. Sie kehrte sich scheu ab. sprach nicht von dem Nächsten. lief ohne Pause. Sie konnte mit. Syg reiste nach Ägypten. sie sah es nicht nur draußen. Sie ließ einen Hund in den Garten setzen. die Schwester und der Bogen. was sie sehen. das Gesicht schwammig. Holl warf das Mädchen an die Wand. Folgte mit dem Fräulein. Nachts nun. Vaudreuil schrieb: Schlug Wechsel ihr vor. verzweifelt. die zogen. kam an den Hafenstädten vorüber. Sie zeigte ihm die Gartenspuren. der Arbeit. Der Schritt gab Regen und Wolkenwind den Rhythmus. Sie schluchzte eine Nacht. sie zu entführen. Sie liefen durch den Busch zum Eisengitter. Dann war es vorbei. mit geröteten Wangen wickelte sich ihr auf ein Strom von Bildern. hallte. was all wünsche. der Hoffnung mit ihm. Die Spur ihrer Hände an ihm war noch nicht warm. Drei gaben nach. Sein Augapfel ward grün. baute Pläne auf. Sie empfing Lewinsky nach ihrer Krankheit erstmals. ging auf der Straße der Schritt eines Passanten ruhelos auf und ab. Bei einer Pfütze blieb sie stehen. da war er schon verschwunden. Die Lanzetten waren angeschraubt. nehmen solle. machten ein Loch. Wo es schwarz war und undurchsichtig hinter dem Gebüsch. weil man ihn abwies. wenn sie nicht schlief. das Szenenhafte nahm der Luft die Ruhe. stürzte herein. Sie zog an den goldgespitzten Lanzen.

machte der sich pulde. erfüllte sie. Holte kleine Kinder. Am . Manchmal fehlte sie. forschend unter die Stirn. nur Weg. Stellte fest. frug sie erstaunt. erfuhr sie den Arbeitssinn. dem Ton der Tapete. das ungeheure kreisende Räderspiel der Kräfte. Nahm von der Straße einen Bettler herauf. Um Acht erhob sie sich. verpuffte. Sie eilte ihm verständnislos nach. Sie bemühte sich und erkannte. wie weit sie vorkam. Sie hatte Begeisterung auf der Zunge. Er erzählte diese Geschichte. die sich bedingten und steigerten in einer nicht meßbaren Form. nahm die Laute auf. Sie sah. Um Fünf erwachte sie. wie größere dahinter standen. die Verpflichtung der Erfolge. Im Schwanken erfuhr sie die Grenzen. er war schon fern. der Ton ging leer. Um zwölf Uhr schlief sie ein. jene Geschichte. dies und alles. wühlte in ihm. war es schon nicht mehr von Bedeutung. Erregt mit sich selbst redend. Erwärmte sich Sie sah ihm fest. Alles war blöd und idiotisch. die an Konditoreien die Nase platt drückten. je näher sie kam einem Ziel. Dann schwamm es weiter. Ihre Kindheit kam manchmal.schwärmten für sie. sprang und lief. Sie warf sich der Arbeit hin. nur ein Stück der endlosen Bemühung. setzte ihn an ihren Speisetisch. sondern nur Etappe. Hatte sie etwas sicher. holte Frische und Lust aus dem Muster des Teppichs. daß Ziel kein Punkt war und kein Ende. wie stark manches sie zurückwarf. rührte sie zu weichen Klängen. denn ein anderes hemmte. Sie lernte aus jedem Erfolg erst die rastlose Verantwortung. erfragte sie. »Warum haben Sie Furcht?«. Schlaff sank sie zurück. daß die Aufgabe wachse mit der Potenz der Kraft.

Das Geschaffene drang durch die Poren des Raums. Am Bassin traf sie auf Stefan. jede Laune. geschah das Wunderbare und Unerklärliche. gelebt. hinein in den Strom. ohne Gespräch. Erklomm solche Ausdehnung und Tiefe in ihm. Von dem Teich stieg es auf die Veranda. Bei Tisch warf Stefan Böhmer. Lewinsky bat sie. Sie war glücklich den Tag. Unverlangt und unerbeten. Er war versunken. das Verbrecherische. Wüste zugebilligt. Es war da. der neben ihr saß. Die Leistung erhielt die Ausbreitung. der sie führte und weiterspielte. wenn nichts den Ausdruck ihr brachte. Die Leistung atmete sich fort. heftiger zu streben. mit Fribaurt bei Quarante-et-un. legte Listen der Geladenen vor. ein Billett zu. leicht. klar und alles berührend. und. war damit über alles getreten. Es umflockte sie hell. begleitete sie einige Tage. Sie ging nicht. mit dem Böhmer das Papier geöffnet. vom Himmelabschnitt über der Ulme sank es blau und bebend. von dem Grastau kam es. die Durchschlagkraft jeder Tat. zugeschlagen. was es bedeute genau wie beim Erreichen: heißer. als sie sich bemühte.Versagen spürte sie. Da war es. Die Florath lud sie ein. durch die Straßen. Das Lächeln. daß Lewinsky den Schlußstrich zog. Das war das Äußerste und rauschte sie auf wie einen Baum. blau. hatte alles sich. War wie ein Eber nach ihrem . Doch kam sie darüber. Hatte die Kinnbacken angezogen. spielte mit seinen Gästen. Er hatte bis zum dreißigsten Jahr gekämpft. saß mit Holl bei Pharao. sie kam. weich durch das Erreichte. Von dem Wind. Er bereitete das erste Auftreten. Aber manchmal. die Stadt. als sich vor Neid ihm die gebrannten Locken lösten. ohne Leitung. Nach drei Tagen erschoß er ihn. was sich danach in ihr streckte und sehnte.

Doch dieser Zug ging in die Luft. An seinem Knie rieb sich der verschwundene Hund. die er beherrschte. Caspare Symes. Sie sah es nicht. »Ich war der Bettler. gezähmt zu Güte fast. sie reichte ihm zum Ausgleich etwas zurück. Er traf nichts. was sie unternahm. wütend. die toll aufdufteten. Sie durchforschte ihn nur und das war ihm widerlich. Da sah sie an seiner Haltung: es war gut. Sie trat zurück. sog sie Hyazinthen ein. was er wollte. half nicht dem Gestank. Es blieb im Boskett. übersprang es. zum Erfolg. Da sah sie zwischen Lampions einen Mann. die auf ihr Ziel eindrang. es formen wollte. leis. formte sich darunter um. Hinter ihm trat hervor. abreißen. . Er holte sie ein. vom Erfolg und Sicherheit empfänglich und aufnehmend gemacht. Umlagerte sie von allen Seiten. erhielt eine neue Einstellung. die Spur im Garten. Befreiung kam. Wie klar die Luft. was männlich sie hemmte. als sie darüber war. einen Trotz: »Ich danke für Ihren Brief. verzaubert vor dem Widerstand. Es ging ums Ganze. Sie spürte die Kraft. Sie hob sich. fast wild. Hier war die Entscheidung. Sie gab nicht dem Elenden. Es beeindruckte sie tief. es rührte sie. wie er es nahm.« Zerriß ihren Weg. bedenken. Sie ging an ihm vorüber am Bassin.« Langsam. Es war spielerisch. Aber im gleichen Augenblick war nie der Widerstand stärker gegen das. Er wollte sie erzwingen. hinüberzwingen zu sich Es kam mit Beherrschung. spielte jede Note.Leben gesprungen. besann sich. was er geleistet: er war das Gesicht in den Büschen. Der Garten stürzte hell mit einer Flut Apfelbäume in die Nacht. den Weg kreuzte. Stand erschüttert. Sein Auge drehte sich. Weich hingegeben. Kühle. es machte sie aufsehn. eine Lüge. Sein Leben fiel von der Achse. schlug es zurück.

Aber von der anderen Seite kam zum erstenmal wieder die Jugend herauf. diese Zeit und die andere vereinigt. Sie gingen. Dann riß sie sich los. zog ihn zurück. als sei sie dem Vergangenen zugehörig. Unbefangen. voll Glück. Nur sein dunkler Kopf kam. in die Hände. In diesen Bogen spannte sich alles ein. Sie wimmerte. Die Äste flammten mit einem Netz von seidenen Strahlen an den Lauben. Sie nahm ihn auf. die Erde wogte mit Wurzeln innen entgegen. schön geworden und still. Der Garten glättete sich in der Lichtwelle. drückte den Nacken ein paar mal zum Rücken. aber sie spürte. zog es hinüber. beugte den Leib nach vorn. das zusammen floß. ein Arm faßte fest um ihre Brust. als sei es abgeklärt. das Ende sah sie nicht. Alles bot sich an. Das unbefangene Glück der Kindheit zog an diesem Glück. Da fielen die Rosaenden der Blüten sanft herab. daß es gegen den Rand ihres Lebens hinunter sich neigte. Da fielen Blüten ins Gras ohne Pause. Die Büsche stiegen in dunkelrotem Ring bis zum Goldbogen auf. Ihr Blut hörte auf und setzte in seinen Takt ein. Die Knie standen eng aneinander. Besinnungslos hing die Minute um sie. Es war der Fall seines Bluts. So war durch das Blut. Sie schloß die Augen. öffnete . kam auf sie zu. es gab keine Leidenschaft. das von der Ader seiner Schläfe herübersprang. weich. Dazwischen stand die Sekunde. ganz das Ohr erfüllt. Es kam die Obstflut. Alles war Bewegung aus ihr hinaus. öffnete die hochmütigen Lippen. Und die Bäume bewegten sich nach dem Tempo ihres Atems.Aus ihrer Brust riß alles mit. Der Ontario schliff sich blau mit wiegenden Segeln. keinen Zorn. »Caspare«. in der sie atmete. stieß den Fuß auf. kam von fern die Lawine des Ottava und die Flöße. Die Schläfen lagen fest aneinander. Sein Mund war schmal.

als die Ströme das Kind umrauschten. gewann sie die grausame Ruhe. . was schön war. bis in die Höhle der Achseln empfand sie: dies war das Höchste. Noch unerreichbar. es würde klingen bis in die letzte Süßigkeit alles. lag tausendfach Geschichtetes dazwischen. brüllte in das Tuch des Kleids. wo alles lag. Sie lächelte: es war nicht gewesen. Ihr Garten kam.die Lider. lief den Kiesweg hinauf. aber mußte sich bald unterbrechen. Sie sprang in den Wagen. das Tor. Bis in die Todesstunde nicht einzuholen. *** . Die Spiegel fauchten ihn ihr zu. Erst nach Stunden. das Später. sie befreite. Verloren. was noch kommen konnte. Ihr Zimmer. Die Onyxschale mit den drei Kugeln. Sie weinte. gegen Morgen. Sie hielt nicht an. ihr Glück. Sie stellte drei Stühle auf. Irgendwo wie ein Lichtkegel öffnete diese Sekunde die Ruhe. die sie umwarf. Sie zuckte die Schenkel. Es war so weit. fuhr weiter. Gab jedem einen Partner. Ein lahmer Klepper. Bis in das Ende des Haares. der zuerst stand. Der Park grollte den Wipfelwurf ihr zu: den Namen. die Jugend. oder vielmehr das Zurück. es stach stumm wie von Augen nach ihr. war drüben vor sich gegangen. denn die Tränen kamen mit einer wilden Wucht. daß sie die Sekunde kaum noch mit dem Bewußtsein erreichte. den einzigen Glückszustand. Erhob sich daran. Sie lag nur und weinte. Der Horizont war angefüllt von einem Donner: Caspare . legte die Stirn ans Glas. Arbeit und Erlösung und Bemühung lagen vor die Möglichkeit allein geschichtet. Träumte sie es zurück. die nötig war zu solchem Gespräch. .

ganz neu und unerwartet. Sie suchte. Die Stimme flog voll Schmerz. aus dem das Spiel der letzten Tage reif und sehr süchtig schoß. was geschah. Mark in das Wort. es fehlte. in einer saftigen Linie lag der Akt. was sie suchte. Sie ging vor ein Bild. vor einen Boudoirtisch.Das gab Öl in die Sätze. Sie starrte in den Raum. die die Gefühlshöhe erweiterte. Die Taille verjüngte sich zu einer Wildheit. Sie machte den Aufschwung. verzweifelt. Warf Worte ein. . das Spiel ging nun in Tragödie. ihr Körper rauschte sehnig und voll gedrängtem Saft. ins bleiche Gesicht des Partners drang sie vor. . daß ihr entflog. Fand es nicht. Das machte einen Boden. Die Souffleuse hustetete. Grenzenloser wurde unter ihr das Leere. nahm die Puderquaste. Sie zwang es. die der Text nicht hatte. faßte sich. ohne Triumph. Ging auf und ab. aber das Blut spielte nicht mit. das selige Gefühl des Hingegebenhabens in die Worte . die die schmächtige Szene anriß und dehnte. . Sie ließ den Silberstift. Als sie zu sprechen begann. ihren Ausbruch und die Dichtung abhob. der Erguß. hörte sie dumpf. Sie wartete. Am Abend kamen ihr die Köpfe des Parketts wie ein Strudel entgegen. verwirrt. Ihr Bein stand federnd. Aber unter dem. die große Kraft in die Bewegung. Sie war gefüllt mit Zufriedenheit. Brach mit Leidenschaft ein in das schwankende Schicksal. sprach weiter. abgezeichnet im Kleid. verließ sie etwas. Sie probte den Tag vorher. zerstörte es. Der dunkle Ton.

daß ihr Spiel ihr inneres Wesen erfülle. Was war ihr Beifall? Erfolg? Nichts drängte sich dazu. Ihr Auge schärfte sich. Atmosphäre der Erregung band sie an das Parkett. Sie suchte. Sie wollte. es genügte nicht. Aber in einer Traurigkeit. sie hatte sie im Bann. Ein Riß ging durch sie. das es ahnte aber. beschaute es müßig: Die Florath. . Es war vorbei. Guildendaal. Sie sah. ihr Spiel war gut. Sie spielte die Szene zu Ende. wußte sie. daß nicht zu . doch sie verstand. über den Favorits Froschaugen. schmiß die Effekte. sie vernahm sich selbst. was sich aus ihr hob und senkte. da es spielte. sie selbst . der Kopf eine schamlose Entblößung. Dort sah sie Köpfe. Doch sie selbst. nebenher zu denken. daß es in ihr klar werde. Augen hefteten sich gefesselt daran. Es blieb entfernt. was sie gegen das Meer getrieben und darüber geführt. Und nun begriff sie. sah den Erfolg in der Pupille der Florath. vorgebeugt. Nicht daß sie nach außen Wirkungen leiste. Der große Ruf versagte. Was ihr Schönes seither gegeben. Holls nervöse spielerische Stirn. Es genügte nicht. war nur zur Hälfte beteiligt. die ihr Herz erreichte. Das Bewußtsein spaltete sich. zu wünschen und herzurufen.Dabei spürte sie. Fribaurt mit weibischem Lächeln gebannt an ihr Bein. was die Inbrunst wecken konnte. Pa und Syg und Brown und das Porzellanschiff. Es zählte nicht. sie sah sich spielen. Ihr Gehör verdoppelte sich. deren Sinn sie nicht faßte. Es sank ab vor ihr. wölkte wie unter ihren Füßen herauf. sie steigerte sich. . die ihr Bewußtsein nicht traf. Sie brachte es fertig. Daß sich darin restlos und ohne Sehnsuchtsrest ergieße. verschwand in der Tiefe. Zärtlichkeit. Eine Traurigkeit. Dies war ohne Bedeutung. Da spielte sie.

Im Spalt saß ein Paar. Wehmütig kam es. Das Erwachen am Morgen. keine Erfüllung. bis an den Rand gefüllt mit sich selbst. Sie hatte einundzwanzig . So entzog sie sich dem Beifall. die Befriedigung und der Stolz. Doch es währte nur kurz. Und zurück. So umflog es sie. lockend und treibend vor ihr sich schwemmte. das aus der Mondnacht.zwingen sei. Häusern. die Seligkeit des Schaffens. Ein Irrtum der Weg. Es war noch nicht am Ende. auf die Straße. Aber sie hatte keinen Teil. am Fluß und aus den Büschen manchmal schwankte und sie erhob bis an die Spitze der Sehnsucht. daß sie mit nichts tiefer verbunden als diesen beiden. das war noch nicht gefüllt. War noch nicht so weit. Menschen quollen aus Toren. es löste sie fast aus. Eiskalt vor Schmerz ging sie weiter. Sie strich ihm über die Stirn. Eine Sekunde empfand sie den Anschluß. Es röchelte neben ihr. Ein Pferd. Was in rollenden Kreisen sehnsüchtig. kam durch den Seiteneingang ins Vestibül. verschlossen wieder. er senkte den Nacken. Weiter nichts. das Mitleid. Die Steife blieb um ihren Mund. Verworfen. Hindurch. Es war das Wunderbare. Ging weiter. noch unfaßbar. hatte für sie keinen Sinn. sah Lewinskys gerötetes Gesicht. Umsonst. für was sie sich bemüht. Blieb ein Zwiegespräch zwischen ihr und der Ulme. Sie hielt nicht. Gehsteigen. was vor den Menschen sich versagte. Dennoch empfand sie. Ein Strom faßte sich an von ihr zu ihnen. Vorbei. Kein Ziel. Irgendwo lag es. Ein Licht schien grell heraus. Doch dies da war nicht der Weg. Was erfolgreich daran war. entriß sich den Menschen. sie weinte. Es stürzte ab mit jähem Ruck.

barg. machte Licht. Wollte gern ihren Backen an Daisys Wange legen. do . wohltat. Verachtung. mitzuleiden. . war schlecht gekleidet. häßlicher armer Lappen. schön. Aber rührte sich nicht. Die Zunge machte einen Ruck. Morgens fuhr Daisy ans Meer. an dünner Sehnsucht erstickt. stierte. schnalzte. Nur der Geruch ihrer Möbel. die Wände ihres Zimmers lockten. Doch vom Elend einer Kreatur gereizt. Das Fräulein saß da. Sie brachte das Mädchen hinüber. Sie war übersehen im Leben. Daisy.Jahre. . Im Vestibül saß das Fräulein und stickte. Alles fiel von ihr ab. zog es aus. gerührt. do . summte: »Do . das Mitleid umspülte. machte den Zug der Nurse. . schlank. tat den Kopf in ihre Knie. Die strichen sehr zart über den Kopf zwischen ihren spitzen Knien. In ihrem Gesicht entbrannte ein Staunen: »Auch sie muß weinen. Es ging in die Hände. . zu einem Bündel gemacht. Die Schultern zuckten. Falteten die Strähnen auseinander. obwohls nie heißer in ihr gezündet. Das Gesicht von nichts tief gezeichnet. . Sie heulte nicht. . So kam die Liebe über sie. flochten Zöpfe. die Beine auseinandergerissen. waren da. Kompost für Überfluß. fiel hin. Löschte das Licht. der Körper braun. wiegte die Hüften. waren ein Punkt. Badete nicht täglich. der stützte. .« Pfiffs auf den Zähnen. Sie begann zu laufen. blöd und sinnig. legte es ins Bett.« Dumm sah sie in die Luft. Sie hielt kurz an bei der Pforte. faßte es nicht. kleiner Lohn. Versäumte in die Bewegung. beginnt der ganze Erdball aufzuzucken. Tat es nicht. Dann ging sie langsam auf das blonde Geschöpf zu. die Brust war herrlich. Wagte es nicht. legten alles von ihr selbst Vernachlässigte. berührten das Haar als seis ein Kind. roch nach Korsett. Eine Sehnsucht gebar sich riesengroß.

Die Keller stecken voll Fledermäuse. Krebse schoben über Miesmuschelkolonien. zuckten am Wasser. Wind ging den Abend los. gra . . man zog die Angeln an. Seeschwalben überjagten Steingebröckel. ballten sich. der korallenrote Schnabel fliegt vor dem samtdunklen Kopf. türmt sich haushoch davor. dehnt sich und schlägt hinten am Horizont sich fest. eins nach dem andern. Die Fenster sind geschlossen. schossen hinunter. ein Darm ging durch und Aderfäden. Das Meer steht toll verliebt die Nacht vorm Gedün. Hahnenfuß und Binsenkraut verschlangen sich Die feigen Sturmvögel klatschten sich an Häuser und Raine. . ließen Bramsegel vor den Wind fallen. die Weidenstümpfe. Die Bäume im Binnenland liegen platt am Boden. hakten mit gebogenen Schnäbeln: griä. Zwei große Ewer hielten die Schleppnetze ein. ehs dunkelt hört sich nur noch ihr Schrein: gräik . die Amseln haben sich verkrochen in Mauslöcher und Ritzen. drückte den Bauch. Sie waren durchsichtig und quallig. Sie lachte mit ihm. beißt dann ans Land. An den zweitausend Metern Grundschnur fuhren Kähne raus. kamen gegen Land. Regenpfeifer sausten über den Sand.*** Windstille war. spritzte durch den Eiergang junge Zentimeterfische. strudelte schon hundert Meter hohe Pfeifen und Rollen. pfiff leis. Strandnelken und Butterloch knallten gegen Dünengras. Jüns hielt eine geschwollene Aalmutter in der Faust. rolzten. . ik. hochgeschwebt. die weißkochend vor dem zerwühlten . klatschte an. Das faulende Leberzeug der Maischollen duftet weg. Kugelblitze laufen über die Dünung. . Die Wimmermöve schlägt an. warf die Kabeljaus ins Boot.

Laich liegt. Im flachen Sand faßt der Wind sie. bekommt einen Windschlag. Die Nacht spielt das Getös geil mit ihrem Bein. Steinsack. Sie kämpft sich durch den Wind gegen das Meer runter. Sie stehen mit hochgekrämpten Hosen bis an die Hoden im Wasser. ihrem Ohr. Der Wind hält durch. . Es gibt Lärm. will beilegen. An den Erlen hängt das Wassermerk fest. uh. versinkt im Sand. Ein Schellfischkahn. Es gelingt nicht. in denen Flohkrebse. Wie sie den Kopf über den Damm hebt. böig. Zwölf Federn am Schwanz. schont den Busen nicht. Feuerkröten wie aus einer Glasglocke donnern: ku . . springt hoch. Daisy legt sich. nimmt sie vor. Berle und Hahnenfuß liegt klatschnaß. gattet sich an sie. kocht das Meer. murren. gelber Stranddistel. Es ist der Wind. stößt das brüllende Wasser zurück. bleibt. rollt zurück. hält sich an Gras. hält sich an Hahnenkamm. die Brust pelzig im Gefieder. verschüttet Knoblauchkröten unten. lassen die angewachsene kreisrunde Zunge auf dem Paukenfell schlagen. Sie kommt durchs Getümpel noch geschützt. die wie Katzen jammern. Taufrösche verschwinden schweigend. Sie läuft gerötet durch die Tümpel. . Von einer hellen Flamme ist der Tag aufgerissen. Strümpfe zurücklassen. Stimmrufen. der getrieben. grunzen hinterher. treibt in ihr Blut. fällt um. lacht. Triebsand rutscht nach. schreien und hantieren und es wird nichts draus. reißt unter die Röcke. Die Kiesel knirschen draus ineinander. Wasserläufer gleiten wie auf der Eisbahn über die Pfützen. sehr bunt waren.Meerbauch hängt. Sie steigt gänzlich hinauf. der blau. rast drauf besinnungslos unter ganz blauem Himmel. Sie steigt. muß aber Schuhe. Eine Möve ist vom Sturm erschlagen worden. kommt jetzt vom Land.

Das Wasser hat sich so gesenkt. beißt knackend die Muschel auf. Schollen Aufruhr bemerkt. Kinder schmeißen die Körper in Kästen. werden hell. Linsen. Goldbutten. trocken und sinken zurück. herüber. Die Fischhaufen laufen schwammig aus. Moosenten . Das Schellfischfleisch ist heller und weißer als das Fettbraun der Dorsche. Affheringen. Makrelen. die die Bäume aufzuziehen. die Körbe voll Kabeljauköpfen aufgeschüttet riechen. die Asseln zappeln da und dort. Die Männer stechen draus Butten. mit dem Schwanz hauend. Voll rasender Wut wirft er sich. Schon fahren Kähne. zuckt die Wurzeln zum Boden. die Weiber haben den Bauch voll Eier. Dahinter brummen die Kühe. Seegras dörrt losgerissen unter der weiß und hoch stehenden Sonne. Wandermuscheln und wie Eier Steinbohrer. Froschkraut tastet wieder nach Grund. Die Milcher strotzen von Samen. Das Riedohr stellt sich. Schon stehen Segel drauf. Im Sand ist in der Ebbe viel geblieben. kriechen zum Strand und blenden mit den Schollenflecken. einen Seewolf mit grünlichen Jungen im Tang entdeckt. Die Seeschwalben taumeln in Rudeln hoch. Sattelmuscheln liegen fest. Der Wind läßt nicht nach. Sie haben in dem Fischhaufen. kauen und fressen. Ein Taschenkrebs hängt an einem Rogen.Jüns wirft eine Muschel hin. fangen unter Wasser andere damit. daß die Pfahlgruppen von Ellern mit unsichtbaren Gärten auftauchen. Nun hat sie weißen Sand unterm Fuß. Sie geht nun durch Tang. Frauen heben den aufgestülpten Arm aus den Bütten. hängen die Eingeweide an Angeln. Leberblumen fachen sich an. Sie kommt um die Düne. von Miesmuscheln im Gezweig bedeckt. schmaust. der braunrosa sich eindrückt. Jungens hüpfen von Tümpel zu Tümpel und sammeln auf. Der Strand ist freigeblasen.

ist heller wie all andere Haut an ihr. hacken sie auf.-. Hinter der Bucht liegen Raubschwalben. Der kleine Schmerz macht sie irgendwie verrückt. Die flachen Bäuche wackeln im Flugsand. betäubt vom Wind mit ausgebreiteten Flügeln im erwärmten Sand. zum erstenmal wieder. ist sie klar und frisch. wie nachts.-. . Sie kniet. Die Hüften fangen an. Sie lacht. zischt noch fern: rädzsch -. Die Uhr: sie sind gold. Die Warzen tun ihr weh. Sie macht die Arme weit auf. glühen etwas. Ein Faß steht da und Jüns mit Merlans. werden entdeckt. Was an Hals zum Vorschein kommt. Lachmöwen gauzen los. Gleichgewicht durchbricht ihren Aderngang. Der Rücken lehnt daran. in ihr Blut. Eine Sturzentenschnur. An der Schlankheit des Baums wie an einem . Es wird groß und unermeßlich am Knick. die es wie von unten her hochschaukelt und hält. Auf den Granitklippen stehen blau und rot Gerüste. schaut hinein: sie sind grau.fallen hinter ihr ab. verschleiert. Sie hält das Tuch darüber: sie sind weiß. Sie kommt an die Nehrung. Sie neigt plötzlich sich zurück.räb . fällt. hat in den Saft gegriffen. wek. Sie faßt hinter sich einen Baum. Landkrabben nehmen Deckung. Schon tritt der Saft. Wie sie es so sieht. An Schwänzen hängen Fische in Bündeln daran. Da steht alles voll Tümpeln. greifen mit den Klauen die Sandhupfer. muß steigen. Die nach oben verschmitzt stehenden Augen zucken mit der Stikhaut. die Enttäuschung ist weg. blaugrün und weiß rauscht auf. der Wind war an ihr. Im Schlick lauern eingebuddelte Klieschen auf die Flut. weißblitzenden Bäuchen. der nach oben rauscht. graben sich im Sand vor. klinkern singend im Wind. Nun stoßen sie hoch. Hinter ihr gehen Raben herunter. . preßt sie an die Seiten. Ihr Auge fällt in sie zurück. eine Bewegung zu bekommen. auch das Wasser schwebt in der Sonne. Alles schwebt nachher.

während ihr Auge dunkel wird. Sie springt auf und lacht. sieht den Schirm. um den Rest zu Fuß zu gehen. das Auge von innen her feucht. was sie opfert. als er um die . fühlt sie im Blut. Sie nimmt etwas auf sich. dann dreht er ab. etwas ist freier geworden. Sie bleibt angedonnert. daß sie erblaßt. Mit einer unnachahmlichen Bewegung des Halses zieht sie die Linie nach. als sei sie alt geworden. ihre Bewegung wird armselig. Sie bleibt immer stehen. geht über die Straße. kann seine Schulter fassen.Tierrücken gleitet sie ab in den Sand. entschwebt. erhebt sie. Alles an ihr ist durchblutet. als sie noch erstrebte. fährt um. Caspare Symes. die Knie geöffnet. hört Schelte. Da läßt sie die Hand sinken. Taucht auf zwischen hellen Mützen. indem sie sich nicht rührt. jetzt das zu fordern. ihm nach. während sie stehen bleibt. was sie überging. Sucht ihn zu erreichen. Auf diesem Stück Trottoir sieht sie von einer Menschenmenge vorbeigespült. Wut. Dann reckt sie sich. Sie kommt näher. ist verdeckt. Sie tut eine große Tat. Sie findet den Mut nicht. Er biegt um einen Wagen. betrachtet einen Erker. Himmel und Meer haben sich vereinigt. entfacht. wiegt den Kopf hin und her. weiß daß dies das Höchste ist. Es geht süß durch sie hin. steigt aus. Sie zittert. nimmt die Tram. wölben sich herüber. in ihr langsam wandelnd. sieht ihn zum letztenmal für immer. Die Schenkel biegen sich lang und schön. Es fehlt ihr die Kraft mit einemmal. Die Sonne schlägt ihr in den Leib. als schliefe sie. Sie fährt zurück. was sie nun abgeworfen. den eine Frau nach ihr sticht. er aber wächst und steigt maßlos. durchbrochen am Horizont. die Haut ist glatter geworden. Sie bohrt sich durch. findet den Wagen nicht.

. Dann ist es vorbei. schrie ein wenig. Daisy schrieb einen Brief. abenteuerlich durchschwammen Gebüsche den Laternenschein des Wagens. küßte er sie mitten in die Brust. kam wieder. Dann legte sie das Blatt der Gouvernante beiseite. Zuckte die Achseln. er pfiff. Der Nebel dampfte um sie. steckte den Schlüssel ins Gartentor. *** Sie stellte den Fuß in die Schnur des Vogelbauer und hörte zu. klatschte ab. Als Lewinsky sie bedrängte. Freitag brachte er sie aus dem Theater. visierten die Schleife ihres Schuhs.Ecke geht. Die Karte der Florath wies sie ab. flüsterte Le Beau. das Fräulein stammelte. drehte sie um. Es war Dienstag. ihre Ringe klirrten. sein langer. »Ich bekam heute deinen Brief«. Dann frug sie. löste sich ein Schatten im Garten. Einen Augenblick kreuzten sich ihre Blicke mit denen des Fräulein. Ging hinaus. als röche sie daran. Ein rascher Blick suchte in ihren Wärme. Sie verstand ihn nicht. Ging hinaus in den Garten. hob es wieder. Mit diesem Tag verschwand das all. sie seufzte. Daisys Augen wurden schmaler. legte ein Blatt auf den Tisch. Donnerstag früh kam Le Beau. Als er ging. katzenhaft geschnellter Körper riß ihren mit allen Muskeln in seinen hinein. Er machte dabei einen kleinen Schrei. Sollte sie am Neid der Wolfsaugen sehen. Sie wollte nicht. aber heiser. Als sie sich umdrehte im weißen bauschigen Mantel. Der Schatten bewegte sich hinter ihm. Am Abend besuchte er sie wieder. wie sehr diese sie fürchtete? Vom Tisch entfernten sich Bücher und Rollen. Langsam und wild wogte ihr Leib gegen seinen. Auf dem Parkweg lag Dunkel. half beim Aussteigen.

Es fehlte nicht viel. öffnete ihn. Küßte Kreise um die Gelenke. den Muskel des Schenkels. legte den Knöchel wunderbar damit frei. löste sich kaum von der Pore hier. die unerklärlich schön hinauflief. es strich seine Haut. Er hatte ihn hergegeben. umflutete ihn mit den Lippen. Traurigkeit schwemmte sich hoch. als stürbe er mit ihr. zog mit den zarten Schultern den Kopf herunter. Es ward leer in ihr. im Traum. . Ihre Hand an seinem Mund. selbst Fribaurt. der Pore da. die . Trat heraus. hing an jeder Hautphase. sie stieß die Luft fest aus. . sie schlief weiter. und nun kam ihr Leib an seinen. Über den Leib glitt die Hand hoch. empfing ihn dann im Mund köstlich und rasend erregt. aus dem Herz was herausriß. Wo sie Flaum hatte. der sich straffte. sog sie an. blond. Moki. Er sah sie zornig an. Das Zittern nahm ihr den Atem. Er sah aus gleich einem Skandinaven. machte die Schwebung mit. fand seinen Mund. blieb er. Sie schloß die Lider. mit einer jungen gefurchten Stirn. flocht ihn um den Finger. die ihr wehtat. Er streichelte ihr Knie. als sie das Bein aufstellte. gescheitelt. Berührte wirbelnd mit dem kleinen Finger die Warze. sie ertrug diesen Blick nicht. aber er war so nie ohne Tip von ihr. schwankte. Er küßte ihre lange braune Hand. Das machte ihr sofort Ruhe. machte eine Bewegung. Er wies auf den Schatten.Er war durch Zufall gekommen . sah doppelt. wachte aber über Tränen auf. Küßte jeden Zwischenraum der Finger. sie spürte die Zunge. Der kam aus einer engelhaften Beleuchtung. warf sich über ihn. sich schüttelnd zwar. entgegengeflogen. Sie fing im Schlaf an zu weinen. Le Beau lag neben ihr. einen Mann. er ähnelte Symes. Nachts sah sie. er atmete schwer. blieb an den zärtlichen Hügeln.

Sie lag dann still. er küßte sie wieder heraus. Sie verlor die Besinnung.aufgelösten Gelenke suchten Schutz an seinen. Die Vögel der Tapete musizierten paradiesisch durch die Seide. So nahm er ihr Kinn. Er grub sie mit der . die Hände danach aus. dehnte sich so. Von da führte er es an den Mund. daß er daran glitt wie an einer Frucht. sie schluckte die Kugel. Das Silber der Bürsten. Seine Hände suchten ihren Rücken herunter. Sein Körper. die Lenden zuckten. ihr Knie und genoß es mit den Augen. Sie stürzte höher ins Unerträgliche: »Mehr«. als er wollte. Sagte über ihre Brust Vergleiche. die Bucht an der Lende. Durch die Dämmerung griff er aus der Schale eine der drei Kugeln. Ihr Blick brach. Sie wimmerte nur noch. rollte sie über die Wade. spielte auch in der Ekstase achtungsvoll mit. ohne viel Fleisch und groß hingelegt. zwischen der Brust bis an das Ohr. Sein Kopf glühte zwischen ihren Knien. wie ein Römer. sog und fuhr mit der Hand die Rückenwirbel herab. Er schwieg. drehte seinen Kopf dahin und streckte Wange an Wange. preßte den Zahn in die Weiche. sie lächelte. sie sah nur noch sein Bild unter dem Lid. Die Lippen trafen sich. Die schwarze kleine Warze der braunen Brust entflammte ihn wieder. flüsterte sie. bleich. wortlos. Da nahm er die Sehnsucht von ihr. hielten das schmale Becken hoch. Er erbebte unter seinen Worten. Es war zuviel. Sie lauschte atemlos. wie er sie setzte. der Draht der Ampel kamen in die Glückseligkeit. Ihre Haut ward nicht feucht. nur manchmal erschüttert von Schauern. die abflogen. seine Hände entzündeten sich daran. ward lasterhaft und verehrte zugleich. Die Küsse reizten sie langsam. mit den Fingern. Langsam begann er entzückte Dinge. blieb länger unter dem Bewußtsein. Er flocht seine Kragenspange in ihren Flaum. »Sprich«. glättete sich unter den Umarmungen.

Die Welle ging über sie. Es gab keine Hemmung. Magnetisch wie eine Viper holte er ihn herum. Sie empfand Le Beau durch die Körper. Sie hörte seine rauhe Stimme gedämpft reden. Die Türen knallten. der Gartenabend hatte ihr Leben irgendwie gebunden. liebkoste. Sie fiel zurück. verschwanden. einen Mantel. Sie erzitterte. steckte sie in die Tasche seines Pyjama. Er grüßte mit den Augen. Sie verstand sie nicht. aber es war zu weit. Er machte Zeichen. . Die Körper standen reglos aneinander gebäumt. Die Sonne ging höher. Die Frauen ihres Geschlechts hatten die Steine alle vor ihr getragen. die Stirn flackerte. Wie ein Vogel. hoben sich ein wenig. Er hatte einen Koffer. suchte. malte dunkle rote Schatten auf die Bronzehaut. küßte sie. blieb in der Mitte des Körpers. dann aber schwellte eine helle Flut heran. sie verstand sie nicht. Ein einzelner Baum stand wie Glas im Sternlicht. Sie schwenkte die Ampel noch einmal. Sie zog den Kimono um den Hals fest. Nun wuchs sein Kinn. Der Wind warf die Gardine ein wenig auf. Rückte gequält den Kopf zur Seite.Zunge heraus. Die Schienen gleißten stahlweiß. Da kam seine Hand. strebte auf sie zu. Die schlanken Hüften erbebten. der Wind kam herein. Die Untergrundbahn rollte durch schmale Korridore. was herauftrieb. Die Terrasse bog sich mit den Stufen entgegen. strich weiter. stöhnend. Die Hand gewöhnte sich an eine Stelle des Fußes. krampfte sich unter dem Licht. Ihm entgegen. die sich zwischen sie keilten. Da sah sie in Stefans Gesicht. es gab eine Lücke im Hirn. warf ihm eine Klavierwelle nach. Ging zurück. Die Station kam. Nun fiel das Tor zu.

« Sie nestelte an der Tasche. Er sauste ab. Raben standen zwischen unruhvoll blauen Wolken. »Geben Sie . »Anjá«. rief. glitt auf Claudius zu. daß er. daß Vorder. mit gerecktem Schweif.und Hinterfüße nebeneinander standen. Es legte sich an ihre linke Brust. sprang. draus auf dem Perron vorwärts strebend. er faßte sie. ihr Auge nicht. bleich war. fuhr mit der Hand blitzschnell gegen den Strich durch das elektrisch aufschäumende Fell. im Sprung. der Ruck warf ihn brutal herüber. Sie tauchte auf. sah in die Luft. sie behielt eine. rief sie.« Als der Zug anfuhr. . Hinunter. sie sprangen beide über das Hyazinthenbeet. Steckte den Kopf in den Lichtschein um ihr Haar. es war leer geworden. Der Wagen hielt an. Er brach sich die Schulter frei. . Das Tier bäumte den Rücken. von dort in einen Baum. Ihr Ohr vergaß aber nicht. hielt sich mit den Pfoten am Schlüsselbein und reckte sich in die Kurve der Weiche. Zog einen Strich. Geld. Sie spielte mit ihr im Garten. Nahm es mit allem auf. Le Beau riß es hoch zu ihr. fing sie das Tier wieder auf. Anjá sprang auf die Schulter. Rasch: »Leben Sie wohl!« Sie ward verwirrt über ihre Kühnheit. Er brachte ihr Katzen. Dann drehte sie sich herum. wie entfärbt er war. Drüben. man sah sie nicht. drängte sie gegen ihn. Gegen jeden außer Daisy ward sie feindlich. sah sie durch die Scheibe. Im Vorübergehen hörte sie seine Stimme.aneinandergelegt. Ich sehe Sie wieder. Ein Mann stand noch zwischen ihnen. Laue Schatten lagen um die rostbraun fallende Sonne. legte die Schnauze auf den . Sie zuckte ein wenig die Achseln. aber entfernt: »Es geht eben schlecht. was der andere gesagt.

ruderten herauf. Sah sich um. dünne Bäume wagten keinen Schatten. ein Gesicht. Der Mann war echt. ihre Schulter hing untrennbar an der Le Beaus. hielt Anjá nieder. quälten sie. Das laue faule Treiben der Natur um sie. Plötzlich sah sie eine Figur. daß Hunde nicht einmal sie näßten. das scholl und geschah und sie umkreiste. Sie zuckte die Achseln. Sie sah ihm nach. Es war das Gesicht des Traums. gab ihm das Warme. Ein Hauch schoß in ihre Haut. aber im Augenblick. Daisy gähnte. ausgedörrt. Sie sah sie bös an. schwang ab. die voll und groß abschwemmt. Aus dem Horizont kamen schwarze Punkte. Die Nüstern schwebten nach außen. schritt er auf die Bäume zu. als seien sie von Blut überfüllt. Es schien auf sie zuzugehen. Sie stieß den dünnen Stock in den Sand und sah rasch auf. die auf ihrer Hüfte sonnte. Sie wich aus. Sie sprang auf. warf sie zurück an Le Beaus Brust. Mittags querte sie einen Platz. gab ihm rasch die Katze hinüber. Le Beau stand vor ihnen. Anjá sprang zurück. . ja fast in sie hinein. Ihr Schreck hatte ihr eine Vision gegeben. begannen rauh zu schreien. daß sie nicht fauche. von der Nacht her. sonst niemand. In den Kreis war Blut getreten. spürte die Müdigkeit. wo der Schlaf den Halbtraum abtrennt und hinunterreißt. ging an ihr vorbei. den Kopf gesenkt. er hatte sie nicht gesehen. kein Mensch ging durch die Glut. Langsam. da kam der Mann wieder auf sie zu aus der anderen Richtung. Schlief ein den Abend. in der Mitte des Platzes ging eine Frau. elend. das das Tier von ihrer Lende noch an sich trug. Ihre Augen drückten sie. standen die Augen des Skandinaven über ihr. Der Kies und Sand flimmerte trocken und müd.Brustansatz.

Sie bürstete das Haar zurück. Sie zog die Beine herauf bis unter die Brust. »Was ist?«. Vögel schlugen herein. besah sich im Spiegel. Die Vorhänge bogen sich auseinander. frug sie ratlos. das großfaltig mit dünnen zahlreichen Plissees ihre schmalen Hüften umzischte.In der Dämmerung wachte sie auf. Der Geruch der aufgewühlten Sachen erfüllte das Zimmer. von innen lachend. daß sie stehen blieb. suchte im Boudoir den kleinen Koffer. Dessous.« Er lächelte und stieß den Löffel in den Schuh. wählte in ihren Strümpfen. Er pfiff leise vor sich hin. daß sie daran alles vergaß. duftend und voll schönem Saft. frug Daisy. sein Knie standen in der Morgenleuchte. . er lachte. während Daisy die Nägel einrieb. Er näherte sich ihrem Bett. in Strümpfen und einem Beinkleid. Er schob Schubladen zu mit dem Knie. Büsche dufteten herüber. »Auch auf das Bad. die Muskeln liefen aus dem Arm in den Rücken mit einer Kraft und Grazie wie Meer. Eine Hand faßte ihn draußen. Aus seinem Mund kam so viel Frische und um die Raubtierzähne lag das Rosa des Fleisches so fruchtreif. Er kam geschmeidig über den Teppich. Er gab den Koffer durchs Fenster. kreisten auf. Le Beaus Kopf. warf zwei Necessaires hinein. schwebte sie schaukelnd hin und her. Er hob den Mund in die freie Achselhöhle.« Alles gepackt. zogen sich an Rufen höher. Er hob sie mit den Kissen auf. »Wohin?«. immer andere fielen ein. Sie zitterte unter der frischen Luft. herein mit einer Gewalt und Hingabe.« Er schloß das Strumpfband an ihr Korsett. sprang herein. immer lauter. riß sie an sich: »Du wirst es jede halbe Stunde dem Chauffeur sagen. setzte sie auf den Diwan: »Sie werden auf die Zofe verzichten müssen.

Wirkung ging von ihr aus. fuhr sie auf der Rue de Rivoli. Sie sah um auf der Terrasse. schlug ein. das Haus. . die Päonien. . machte sie zur Mitte.ergriffen. Vorüber strich es. faßte Fuß. mit großen Sätzen. durchs Fenster im Parkschatten das Bild eines tanzenden Balletts. in Musik. Manekins paradierten. neigten sich Akteure bedeutenden Namens. den Fuß umrückte. durch die Wolke verhüllt. schob alles gegen sie. Unter den tutenden Raubvogelrufen der Hupe brach wie ein gläsernes Gebäude die Stille. erstaunte sie nichts mehr. dem Springbrunn. Es genügte. der Flosse eines Goldfischs. schmiegte sich in die Atmosphäre. eh sie sie dachte. So stieß sie an alles. Sie hatte nur Klang und Richtung nach Einem. Es verwirrte am Anfang sie etwas. die Finger voll Gestein. es glitt ab. . Die Inbrunst einer Blutwelle hüllte sie ein. Verweilte auf dem Tisch. gehalten. Trotz dunkler Tönung war sie durchsichtiger als die französische. der Park mit einem Ruck entzwei. verließ sie nie. Doch schloß die Welle sie ab. wild heraus. Sie faßte den Schaukelstuhl. das Gitter. schimmerte weiß auf Silber. Die Lippen hochrot. *** Sie schwankte. Sie hatte den Hauterfolg. der Schwung in die Luft riß sie los. um ihren ermüdeten Blick zu erfrischen. sprang in den Wagen. bei den gepflegtesten Frauen fiel ihre Bewegung. Gab der große Schneider. während Ballen vor ihr sich häuften . lenkte das andere ab. reckte sich. Nun fing er an zu laufen. Ihre Wünsche erfüllten sich. schrie wieder etwas. selbst wenn sie den Finger nur hob. Le Beaus Arme faßten unter ihre Kniekehlen. Zwischen alten Tapeten.

wenn Sie sich exponieren. sagten Eitelkeiten in die Loge. Er gab ihr Briefe an sie. Sie kleidete sich an im Boudoir: »Es reizt mich nicht. loulou. hatten aber hinter dem Blick. als sie sich bog. leichte Minen . Seine Nerven lauerten auf die Ahnung eines Wechsels.« Er griff in die Tasche. Es blieb nur Kälte und Hochmut. wenn Frauen heiße Blicke warfen. »Es geschieht nicht Ihretwegen«. Diener standen dressiert auf ihren Blick. flüsterten innen kaum verhehlt: bichette. Er lachte.Dichter ihr. Zofen im Korridor. Polizei ist mir widerlich. Sie legte sie ihm vor. stieß es auf Le Beau. lehnten die Herren an der Brüstung. errötet vor Zorn. Sie besaß sie am folgenden Morgen. zurück. jede Möglichkeit ihrem Geist. .« Er erbleichte ein wenig. das rote Haar war ein wenig in die Stirn gestrichen. geschah ein Start. sagte er höflich. ihre Haut. die auf verdächtige Weise kamen. noch weniger aber. morgen sah sie steifstes klassisches Theater. sein großer Körper funkelte in drei Spiegeln. Sie gaben sich Handikap darum. Le Beau umspannte ihren Horizont mit hartnäckiger Leidenschaft. ma crotte en or. erfüllte das Erdenkbarste für ihren Körper. wenn Sie Ihr Vermögen verschwenden . Das Haus ward Mitte von Versuchung. heut stürzte er in die bunte Pfauflamme der Folies Bergères. Im Musée Cluny begeisterte sie sich an alten Spitzen. Es gab keine unvereinigte Sekunde. »Es ist eine Leidenschaft. Wagen. selbst d'Annunzios Nelke. der seidene Unterrock umglockte sie. . Breschen wurden versucht. ihre Hand. am Abend fuhren sie vorn auf dem Seinedampfer in Geruch von Bäumen und Wassernacht. Es ging durch sie. Wo Daisy auftauchte. Stieß etwas aus ihr gegen die Welt.

sank gegen die Wand. ging darüber. Nichts Freund war. sich selbst die abgelegte Eleganz eines Alphonse. fing ein Diener an zu zittern. begriff plötzlich. hatte genug. verweilte eine Minute und schenkte sich ihm ganz hinein. Schleifen von Laternenstraßen schwangen vor ihnen stumm hinaus gegen das Ende. spürte Gefahr. Als er bei ihr war. gab Daisy die Kleider einer kleinen Mimi. fielen donnernd zurück. was vorging. war sie Zentrum. Le Beau suchte man zu übersehen. wie es um sie herum sich sammelte. nahmen andere. Ihre Wirkung ward aufreizend. sich angliedernd. Wagen rollten. Sie griff nach seiner Hand. Er untersuchte nichts. Sie spürte es kaum. Er lächelte. schürzte sie den Mund ein wenig. ohne daß sie begriff. ließ die Bedienung für den Abend ausgehn. Er löschte alle Lichter. wie er Witterung nahm. im Boulevard tauchten sie unter. als er den Korridor querte. Hände streckten sich ihr entgegen. Nun trug er eine Falte. nur Jagd. als kleine Juden zogen sie zur Concorde. sprang hoch und schoß durch das Fenster. dem rotumhängten Horizont sammelte sich alles in sie zurück. sie sprangen heraus. immer weiteres Herströmen. Ward es aufdringlich. nachts. rief er etwas.gelegt. tauchte sie auf. Als Reisende aus Tiflis bewohnten sie den Mont Martre. verbarg etwas. Aus der Weite. Sie ruhte nur nach ihm hin. Am Nachmittag. Durch den Garten aus dem Haus. wie nie. Ein chilenischer Politiker führte im lateinischen Viertel sein Knie unterm . Le Beau riß sie zurück. Schatten bog sie in Parkviertel. Vor der Oper fuhr mit rascher Biegung vor ihren Wagen ein fremder. veränderte sich. streckte sich in eine wunderbare Abwehr. schloß um den Kreis. Es begeisterte sie. Wartete nicht mehr. Straßen schäumten auf.

zog es rasch zurück. Ein . in ihren Kopf. Die silberne Brust schwankte. ergriff in einer weichen Spirale Notre Dame. Es schlug zwei Uhr. spülte ihn herüber. er war am dritten Haus. Er tauchte in Mauerschatten. Das Licht stieg weiter. lief einer Figur nach im spitzen Hut. die Stirn mit der Hand umklammert. geschnellt. Le Beau ging dem Geräusch nach.Tisch an ihren Schenkel. Daisy wachte. Bald auch waren die Türme eingelullt. Um ihn lag eine Sinnlichkeit aufgespart. Dann fiel das Licht in einen Park und hatte es mit den Bäumen. wie nur Weiber sie dicht an die Haut. ergriff die Seine. Es ward fast weiß. kam ein weißer Ballen. bebte mit den Lippen: »Zwei Uhr. flüsterte mit seinem Nachbar. Da öffnete sich der Mund. Sie lockte ihn zurück. Aber er folgte. auf nackten Sohlen entflog ein Umriß. bald untertauchte. das breite Flußband schwang am Horizont hinauf und Kähne liefen gegen die Sternbilder hin. überkletterte Barrikaden. wo die Linien der Eisenschnüre schon fast zusammentrafen in einem spitzen Winkel. Er kam. fiel kurz darauf gegen das Haus. klammerte sich an die Hausfront. Die Gurte der Balkone herunter von einem entfernten Haus her. der Schritt Le Beaus hielt vor der Tür. abgelenkt einen Augenblick streifte sie ihn.« Das Blut wallte in ihren Hals. gesprungen. setzte auf diese Nummer. winkte mit den Brauen. an den Atem gebunden tragen. schwang ins Licht. die am Boulevard bald hochschwamm. hatte endlich eine Spur. Nachts klirrte die Klinke. Erstaunt. die Rippen starr gebläht wie von Glas trieb die Kathedrale in die Mondwelle. Von unten stieg es herauf. Das Licht hob ihn. glänzte mit Porzellan aus allen Fenstern und schwebte. Schon drang das Licht vom Haus ab.

doudou . »Du mußtest zurück. wehrte ab: »Kein Mitleid«. während sie überredete. kam mit List. Sie trug es hinein.«. Durch die halboffenen Lider sah sie gehetzt vom Teufel eine Figur im Nachtweiß zurückfliehen. . Je tapfrer er sich wehrte. Zerrissen in der Balkonecke lag ein Tuch. Sie konzentrierte alles auf Flucht. seinen Mund. auf jedes Geräusch. Unter dem Ton zuckte er zusammen. Ein weißer Ballen bäumte zurück am Nachbarbalkon. Sie umschloß seinen Nacken. sie hatte nur zwei Sekunden gedauert. zusammengeschlagen. .Sandsack hatte ihn in einer Torflucht. Sein Blick fiel in den Spiegel. liebkoste sein Ohr. seine Eitelkeit gegen Gefahr oder sie. während er fasziniert vor sich hinsah. umwärmte ihn mit ihrem Körper. . schon halb in neuer Ohnmacht. Sprach . schüttelte fiebrig den Kopf. von Speichel feucht. wuchs in ihr das feste Ziel: ihn in Sicherheit zu wissen. Schmollte mit dem Mund und lächelte. die Angst um ihn stieß sie gegen ihn hin. Sie befahl. was er mehr liebe. Sie frug. Sie drehte den Plan um. flüsterte seinen Namen in die Nacht. in die er folgte. blieb auf dem Posten. trat mit ihm auf den Balkon.« flüsterte sie mit geschlossenen Augen. Nach der Ohnmacht kehrte er sofort zurück. besinnungslos: »Chéri . . durchschaute den Klang. Er widerstand. Sie lockte ihn weg von seiner Fechterei. Sie bat. denn im Augenblick des Schlags wußte er. er müsse zurück. blieb am Bild seiner Kopfkompresse. Daisy. und lauschte. Sie streichelte ihn: er stand nicht auf. er war im Kampf. Die Zähne entblösten sich gierig. das andere all war Abgrund.

Sie wartete eine Stunde. nahmen den Métro. Hier lebten sie nun. dem Park. dann lockte sie jeder Platz. in das Schwindelgewoge um ihn den Körper. brach sie in Weinen aus. In seinem Haus war wenigstens ein Wechsel des Orts. Bis dorthin hielt Le Beau sich. verließ das Zimmer. parierte Gefahr. nicht die Idee einer Verfolgung in der Luft hing. Straßen zurückblieben. denn dort war Sicherheit. selbst der fernste. . Sie sah in ihren Schoß. verriet ihre Erfolgfreude nicht. Aber als selbst der Siebzigjährige beim Untersuchen eine Schmeichelei hatte für ihren Arm. wie alles zerfließe. während die Gassen. liefen. Niemand wußte es. bis dies vorüber war. Sie legte. die Jagd ihr Ruhe nehme und Freude. stiegen irgendwo aus in einer Gasse. nahmen einen antrabenden Fiaker. in den Schattenbogen. der sie zuerst aufgebrochen.von seinem Haus. es drang nicht nach außen. ihren Mund an sein Ohr: »Ich bin bei dir.« Voll. Vor einer Taverne standen Wagen. Vorm Einsteigen schwankte er wieder. Sprach. fuhren umsteigend zur Etoile. daß hinter ihnen nichts blieb. deren Dunkel sie selbst unbekannt umschwirrte. den Zimmern. die Hand in sein Gesicht. drangen in ihn ein so tief. Ein alter Arzt behandelte ihn von der Erschütterung. scharf umrissen kam sein Gesicht ihrem entgegen. erreichten Mont Parnasse. Er nickte langsam. Michel. schwer überzeugt. sei dort gewesen. wie sie in Sehnsucht ihr Leben sich anders gedacht. alles zurückfiel. warf sich auf ihren Diwan. ihm entgegengereist. Über die Dienertreppe stieg sie zum zweitenmal ins Haus des. Wo sie froh gewesen. an den Händen gefaßt. Sie wartete. Sie fuhren dann Place St. Ihr Blut suchte ihn sofort.

Dies drängte ihr Leben zusammen. bog die Haare ihm aus der Stirn. wurden sie aufdringlich deutlich in der Phantasie. dem Duft ihres Haares. Er aber trat ein. weil sie auffiel. an der Stirn getroffen. der Sommerduft strich darin herum. Er trieb sie höher noch. dem Wuchs. weiter. gedämpftes Ungeheures heran. ihrer Haut. sehnsüchtige Glieder formt. ja haßte sie. An ihrer Angst wuchs ihre Liebe höher. Schatten. erlitt er Angriff. Maß sich die Schuld zu. die ihr Körper verlangte. weil sie reizte. warum verletzt du es?« Sie traten in die Parklauben. schiebe sich dies und dies zwischen ihn und sie und bohre ihn weg. gegen sie. Legte die Hand auf sein Herz und zog mit dem Finger ihren Namen auf die Haut der Grube. ob sie sein Traum sei. Von der Silberkugel zwischen den Staketen. Sie spürte. an andere Männer. Ging er von ihr. Dachte nicht. sie blieb stehen. als sie vermochte. der fremde. daß Le Beau leide. nur in das nächste Zimmer. Leitern nachts gegen die Wand sich stellen. lauschte. war ihr.schloß ab. sagte: »Liebe ich das nicht. es sei für immer. als sie von ihm . küßte ihn besinnungslos. Oft lag sie über seinem Gesicht nachts. so lange sie da sei. öffnete nicht vorm Abend. Gewärtig eines Überfalls hielt sie den Kuß an bis zum Ersticken. schon besinnungslos. sah lauschende Köpfe aus dem Rosenbeet kommen. Bleich vor Erregung strömte sie ihre Seele mit der Zunge in seinen Mund. wogte aus der Metalltiefe Zwielichtiges. machte die Augen zu. zielte es in einer unbekannten Verdichtung gegen ihn allein. Die geschmeidige Stoßkraft seines Körpers gab ihr jede Seligkeit. selbst nie im Halbtraum. schleifte sie in die letzte Wollust. Denn um ihretwillen zog er sich Feinde. faßte das überall an.

eine Stimme. ausschweifender. sagte ihr Worte der Liebe. wenn er sich ihr ergossen. je mehr er sich bewegte. sein Geist begleitete seine Hände. griff an. die kaum sprechen konnte. Er gesundete. liebte sie ohne Änderung. ihm entgegenatmete.empfand. ein Marder. flüsterte seinen Namen. erhob sie aus den kleinen Seufzern und Stammeln zu Geschrei. Mit jedem Tag ward ihr Auge größer. voll Geist. Nachts kam er spät zurück. Er aber blieb gleich. . aber erwachend spürte sie unsinnige Angst um ihn.er trieb sie in den Abgrund. . was fehlte. mehr als er sie. die nur die übersinnliche wahnsinnige Angst ihrer Seele erreichte. gab ihnen Linde und glatte Bewegung. und empfand verzweifelt. erwartender. war gefährdeter. was sich nicht gab: _den Mann_. Sie schlug verschleiert die schräg gebrochenen Augen auf: »Du mußt mich mehr lieben. Fremde an ihm. das ihr Mut gab jenseits der Umschlingung der Körper. quälte sie. durch seine Umarmung das Hemmungslose durchbrach und aufgeschleudert flog in eine leiblose Ergriffenheit. spürte sie unter wütenden Küssen das Zurückgleitende. daß sein Herz das letzte Zerschmelzen kühle. Da blieb das Männliche zurück. und daß sie ihn darum auch lieben mußte. eingestellter auf Unheil. sank zurück. der nie die Beherrschung verlor. Zwei Arme fielen in der Pergola um seinen Nacken. als ihr Hirn es träumte. . bis ihr Kopf besinnungslos ward . was er nicht zu geben vermochte.« Schmeichelnd umwand sein Körper sie wieder. Während sie sich noch auftat. das. toll. umschürfte ihr Fleisch mit Witterung. machte sie hingeflossen. nie mit ihr sich traf in einer Höhe. flog nicht zu dem erlösenden Wort. ein edles Tier. in jeder Blutfaser geöffnet nach seinem Angriff -.

Er hob ihr Gesicht ins Helle. nahm nicht. konnte noch kommen? Entzücken selbst der Tod. Unverlierbar nahm ihn ihr Auge. die sie verschwieg. hingegeben an solche Innigkeit. nur sammelnd und aufnehmend. Sie wählte nicht. Was blieb noch. frug er und bot ihr jeden Fleck. . ihre Angst. Dorthin führen sie morgen. Da hing es. Ihre Liebe stieg aufs Äußerste. wie schwer es ihr ward. Verzichtete auf die Ruhe. die es übergossen. um zu leiden für ihre Liebe. als sie ihm die Kugel zurückgab: »Ich will es nicht«. der über sie kam mit ungekannter Leidenschaft und grausamen Lippen. schob den Hochmut beiseite. atmete sie. Es leuchtete tief in der Stunde und seinem guten Willen kam es entgegen herauf und er spürte ihr Warten. brachte den lauen Blütenwind mit in ihr Bett: »Was willst du?«. was sie erwartete. Stand auf. legte ihn in ihren Schoß. was auch kam. sah er mehr. In eins zerflossen gingen sie hinein. Es war das Höchste. Schon der Sonnenaufgang hieß Abreise. Sie hatte die halbe Nacht am Tor gewartet.Zugleich strömte der Weiße-Flieder-Duft mit einem Hauch herunter. Er spürte. als was sie bot. ihre Stimme trug keinen Laut mehr vor Verwebtheit. Legte sich zurück. Sie schenkte ihm ihre Angst. In den Tränen. sagte sie. »Lieber«. brachte aus dem Nachtblau gelb aufflimmernd vom Fenster den Globus. Weich von den Tränen und gerührt von seiner Milde mahnte sie sein Versprechen zum erstenmal die Nacht. Dolden bebten am Parktor nieder und berührten ihre Gesichter. schon der Mittag Sicherheit. Sie verschmähte es. den sie benennen wollte mit dem Fingernagel. unter ihm kaum mehr lebend.

gegründet. schon im Vorsaal. ermüdete sich die Spannung. tollte darin. Die Lust umschlich sie kühl. glitt ab. Da die Wochen aber leer waren. Manchmal glaubte sie sie nah. gewiß. sie. die nicht kam. ein Auto. Als ihre Schenkel den Gaul erstmals fühlten. Am . nahm hin. gingen in der Erwartung. allein. ein wenig gelangweilt. Manchmal. Niemand warf sich in Abenteuer. ritt hin und wieder. wußte nicht mit was. was hier fest vereint schien. es ging ohne Zwischenfall. Kein Schrei. Wochen kamen. Aufschreiend blieb sie zitternd an der Wand. wobei er sich an ihrem Ärmel instinktiv hielt. eine Mispel in der Pappelkrone. keinen hörte man allein. Das stieg und fiel mit den Graden der Hingebung. Sie ermüdete mit einemmal. Aber Le Beau federte die Sicherheit erst recht. matter. sie mischten sich an die ersten Vorposten heran. keine Hand gehoben zu ihrer Entführung. die sie dem Mann verband. Es löste sich nicht ohne Lockerung auf dem Grund des Gefühls. gab ihm knabenhafte Wildheit. Ihr Name mit seinem hatte schon Patina in der Verschmelzung. traf sich ihr Herzschlag mit Entferntem. wich ein bohnender Arbeiter aus. ihre Augen wurden beruhigter. das den Horizont anrannte. Man achtete. Nichts geschah. daß er sie hatte. Als sie die Bibliothek kreuzte. Menschen streiften das Haus. Sie kam anders zurück. Sie ging spazieren. war es ein Schwan im Uferduft. kein Raub mehr. Das Raubtierhafte. stürzte hinter ihr aufs Parkett. spielte nun mit dem Gefühl. das verteidigte und lauerte.Tage. etwas resigniert. schrak aber dann zurück. Es war ihnen fern schon. Sie lauerte auf eine Gefahr. ruderte einmal am Bois. Allein der Bogen der Angst war zusammengewachsen mit ihrer Liebe. wenn sie ihm ferner war in ihrer Blutwoche. vergaß sie es.

verwischend das Grobe. In der Nacht sah Daisy Le Beau im hellen Licht neben sich. was ihr selbst nicht bewußt war. machte sie düster. Der Überschwang kehrte zurück. in dem der Aufschwung mit dem Tagaufgang über die Jacken rann.Mittag in der Sonne lachte sie über die plötzliche Furcht. Dirigierte die Reise. Sie tötete diesen Gedanken und lächelte. die Schichtung der Welt. aber die komische Bewegung der Abwehr. genoß. Gebirg. verwöhnte sie namenlos. so dies und so das. die äußerste Spitze des. Aber wartete nicht mehr in die Ferne. Suchte nach Flüssen. die das Auto kielte. Wirkungen vertauschend. Wo aber die Kontraste stiegen und rasten. die im Rauschen ihr genehm. zusammengerissener und stählerner in der Spannung wie in den . Was sie aus der innersten Tiefe gehoben. Er frug nach Plänen. kühl entfernt. Ihre Liebe gliederte sich darin. kennerisch. deren Schattenfall ihrer Lunge lieb waren. gefürchtet. in den ihr Gefühl zusammenfloß. Doch einte die Landschaft sie nicht noch tiefer. untermalend das Hauchdünne. Wälder. die Angst und die Sorge. Ebenen. Wünschen. der den Fechter zeigte. die Bilder glitten harmonisch. abwechselnd. was sie durchlebt. Der Schwung dämpfte sich. ein Betrug. sondern sie jagten auseinander. die man einsog. An einem Abend sahen sie eine italienische Oper. verbreitete sich. Ein Gleichgewicht kam. Sie reisten. zeigte ihr kaleidoskopisch. die sie gesehen. zitterte nicht mehr um ihn. bewunderte. gab es keinen Brennpunkt. schweigsam. lauschte auf Ungesagtes. Seine Beine wie aus Bronze spielten den Rumpf hinauf. standen allein. wenn er ging und kam. war nichts.

Sie sah es klar. in dem sie war. zum erstenmal. Aber sie spürte wie Ziehendes. edel und schön wie wenige. die lag. was von ihm zu ihr gekommen. was ein Mann an Liebe ihr geben konnte. was sie erträumt und dem was sie erreicht und besaß. auch liebte sie ihn. Sie drehte um. zu sehen ohne Rausch und ohne Haß. sah alles sich hinneigen nach der Höhe. als ihre Stimme noch das Ziel war und ihre kindliche Sehnsucht glaubte. Denn es trat in sie in dieser Nacht. halb schlafend. Sie sah den Körper neben sich. und wie unendlich überlegen ihr Gefühl schon dem Augenblick geworden. erblaßt fiel ihr Kopf zurück. Lange lag sie gewiegt von Dingen. und es banden sich die Enden der großen Kantilenen der Sängerin an das Ende ihres erwachten Bewußtseins. wie leer ihr Zustand schwebe und daß dies nicht sie erfülle. Genügte es? War es so viel. auch wenn die Lider sich schlossen. Das Licht flimmerte kühl.Marmorsälen die Ringer. Die lange Strecke. Sie fühlte alles. Aber im langen Wachen erkannte sie unerbittlich. daß es sie erfüllte? Es war. Begeisterung. Ein Gesicht tauchte auf. sie Beschwingendes und Reißendes die Spitze des abends eingeatmeten Gefühls über sich schweben. Sein kluger Kopf war voll Geist. traf sie vernichtend. die sie streiften. erglüht. dort sei der Ruf. Lange lag sie kalt. sie lächelte. zwischen dem. . aber es blieb unten. es verblaßte wieder. fast mehr. was sie erstrebt. nie entfachten. Hingabe und Wollust. und an der Höhe der Kantilenen ermaß sie die Höhe des.

Abends nahten drei Laternen. sie lachte eine Zeitlang über seine Zärtlichkeit. Sie saß in der ersten Reihe.Der dritte Abschnitt Ein rotbärtiger Mann wartete. Der Vorsteher meldete das Verbot des Zuges. die Arme auf den Rücken schlugen. Er wurde verlegen. Jeden Tag liefen rückwärtsgeschleudert erleuchtete Säle mit Menschenmassen zurück. Es war Abend. auf ihre Schulter. Der Parlamentarier ließ sich nicht sabotieren. Malo zurück. der Mond schwankte langsam durch die dünnen Alleebäume. stieg auf den Tender und verlangte eine Lokomotive. Unterwegs stieg seine Wut. Durch den Süden sprach er von Stadt zu Stadt. als in Valence er während des Sprechens die Budjetrede aus Paris erfuhr und eine wilde Kavalkade dagegen aufmachte. Wieder kamen Olivenbäume. sie stieg herauf. Sie fuhren durch die Provinz. Als sie . sein Geburtsort Libourne. Er kam aus dem Handdrücken der Komitees direkt in den Wagen. Neue Chausseen bäumten sich. daß sie fast zusammenbrach. Sie lächelte mit den Weibern. fuhr sie heran. Ein Telegramm rief ihn von St. Dann gab er ganz behutsam Daisy die Hand. Er redete von der Feuerung herunter. nahm sie unter den Arm. Das Personal machte ihm eine Ovation. Sie staunten sie an. legte ungeschickt den Arm. Einmal küßte er ihr die Hand. die in Holzschuhen von einem Bein aufs andere sprangen. bald waren die Lichter hinter ihnen. Er aß dann den ganzen Abend. Dann kamen sie quer durch die Bretagne. Sie gab ihm die Hände heraus. Seine Vettern erwarteten ihn mit den Weibern. indem sie sich in den Taillen weit vorneigten. er stieg ein.

Er benutzte den Augenblick. Mit blutigen Armen stand er breitbeinig im Hof. lachte sie. Sie zog den Mund spitz. Da sie nicht mit ihm sprach. In Toulouse zog er den Rock aus im überfüllten Saal. Dem Saaldiener schlug er in guter Laune auf den Rücken. verhöhnten den Rotbart. als sei sie aus Glas. Die Bläue spielte um die Äste mit einer Leichtigkeit. sie steckten die Gartenhütte an. Da holte er den ganzen Saal. ging hinaus und fuhr ins Hotel. den Bauch massiert. wurde auf drei Stühle gelegt. Sein Cousin Louis trug es aufs Postamt. die Hand herüber auf ihr Knie zu legen. der bekam einen Hustenanfall. Sie sah hinaus. bis er es tickte. . hob den Kopf und sah sie mit seinen weit auseinanderliegenden Augen an. Er ging voll Wut ins Hotel. grinsten. Der Beamte weigerte sich. seine bloße Brust dampfte. vor ihrem Gesicht begann er die Hände zu bewegen. bekam die Arme gehoben. die dem Budjetredner ein Wort ins Gesicht setzte. lief auf dem Podium herum und schrie wie ein Bär. In der Versammlung stellte er eine Resolution auf. Sie ärgerte sich und beachtete ihn einen Tag nicht. Die Männer stampften wie die Ochsen und rissen die Mäuler bis gegen das Ohr auf. Sie fuhren nach Nizza zu einer Kundgebung der italienischen Irredentisten. Die Weiber klatschten auf die Schenkel. Am Mittag schlachtete er ein Schwein.ihnen ein Schlafzimmer zu zweit anboten. hob den Finger und streckte ihn nach dem Polster auf der anderen Seite. Er sprach kein Wort. legten ihn auf den Rücken und spritzten ihm aus einem Winzergummi Schnaps in die Gurgel. sie abzuholen. als durchdrängen sie sich. Mittags spät saßen sie im Auto. er war fast heiser. Sofort glitt er hinüber. Er strahlte und wagte sich zum erstenmal dicht neben sie zu setzen. räusperte er sich nach der Uhr jede fünfte Minute. das man nur in Libourne verstand. sein Publikum raste.

erreichte die Treppe. Als sie den Pelz um den Hals fester zog an der Tür.Zornig sah sie ihn an. Der Raum war mit italienischen Flaggen geschmückt neben den französischen. Sofort zog er sich in die Ecke zurück. stiegen Ballone aus einem Hoteldach. Daisy stand auf bei der zweiten Nummer. ging leis hinaus. was ist?« Sie lachte. da er nachher sprach. zog ihn von der einen Seite zur anderen. Nun schritt sie gegen einen Spiegel. den die Boulevardbäume mit einer blassen Schwermut trugen. Ein trentiner Dichter sprach eine Hymne an das italienische Meer. er wurde müde und schnarchte. Er schüttelte sich vor Behagen und strich den Bart glatt. An einem Abend. sah sich. trat mit zwei großen. den Parlamentarier zu begrüßen. Sie ging durch das Foyer. fragte traurig und kindisch: »Sie haben einen Zug um den Mund. Ihre Blicke kreuzten sich einen Moment. er versuchte einen Griff wie nach einer Magd. stiegen mit kleinen Kerzen und erleuchteten an dem Ende der schwärmerischen Kurve den Himmel mit ihrem . aber langsamen Schritten der Dichter von dem Pfeiler. Die Verse langweilten den Parlamentarier. Er tat ihr leid. Vom Zug kamen sie direkt ins Theater. Sie nahm seinen Wagen. sie griff mit der Faust in seinen Bart. schüttelte ihn und ließ ihn fahren. Der Dichter trat einen Augenblick in die Loge. als er hinausging. Sein schwerer Nacken zog sich ein. die schmalen Augen wurden ängstlich. Sie sah einen Schatten von seinem Auge. Doch der Franzose stellte ihn ihr nicht vor. aber er mußte bleiben. Der Frühling stieg mit sehr blauen zarten Morgenstunden aus dem Luxembourg.

er drang in das Dunkelste und Träumerischste ihres Lebens und erregte mit der tastenden Verführung seines Geistes. Sein Kopf war antik-haarlos.Namenszug. um ihr zu zeigen. . Als sie ihn nicht empfing. Auf der Chaussee lag ein Strauß Narzissen mit einer italienischen Schleife. das die Adria zur Revolte aufrief. entgegen. Selbst sein Parfüm fragte nach ihren Wünschen. Der französische Staat ließ ihm als Gast Notre Dame allein läuten. Vor Fontainebleau machte ein Torpedoauto eine ovale Schleife. aber der Zauber seines Hirns verstrickte mit einer Überlegenheit. daß dieser Ehrgeiz und sie das Verehrungswürdigste seien in seinem Leben. denn er brachte ihr keine Geschenke. die er erriet. Der kleine Spritzer hatte gedreht und verschwand hinter einer grauen Staubwand. In seinen Arbeiten kam ihr mit aller Genauigkeit dieser und jener Tag und Gedanke wieder. sandte er ihr das Gedicht. Er kam am Morgen. denn Daisy lag an Grippe. selbst wo er bat. Die Aufrichtigkeit führte sie dicht zu ihm. die Augen tief und umschattet. Seine Schöpferkraft sammelte sich in Verkleidungen um sie. Er kam zu ihr: »Es war keine Schönheit. aus dem Theater in Nizza. ihr Wagen bremste und fuhr in den Graben auf zwei schleifenden Hinterrädern. Später fand sie einen Brief darin. daß er sich aufhob.« Er sagte drei Stunden vor Beginn der Premiere ab. da du fehltest. daß es sie bestürzte. nur aus der Frage zum Endgültigen geführt. aber er lauerte auch auf das Unbewußte jedes Reizes in ihrer Seele.

es gäbe nur jenen einen.denn er fürchtete. . Er ging hinein. »Buffone«.Das Telephon rasselte ohne Unterlaß. »Drei Monate Reklame . wo er mit den Nägeln das Glas zum Zittern brachte. sagte der Direktor vom Fenster her. Er ging leis hinaus. vergaß die Beleidigung -. »Marquis de la bouche. denn sein Gegenüber nahm den Finger nicht von der Lippe. »Zehne«. er sagte ihr. Sie war aufgewacht: »Gehen Sie doch«. Gegen Morgen kam er zurück. der ihn in der Öffentlichkeit reize. als sie den Tantiemensatz um fünf in die Höhe hoben. hob die Stimme und schrie nach ihm: »Schieber«. Da bekam der andere einen Kopf wie ein Puter. sagte der andere leis und bebend vor Wut.« flüsterte der eine der Direktoren. Er zuckte die Achseln. Daisy schellte. das sie auf dem Tisch liegen hatte. es läge nichts daran. der erstickt. als sie die Augen schloß. . besprach sich. Vor dem Zimmer stand ein Boy. als sie den Boy bestochen hatten. es . »Acht«. daß ihre Stimmen Daisy weckten. Er machte eine geringschätzige Gebärde. im Salon. . zog sie auf den Korridor.« Mit einer aalglatten Bewegung gab er sofort nach. denn diesen Ruhm verachte er. niedergeschlagen. Er schüttelte stumm den Kopf. der niemand einließ. er hatte Schaum auf den Lippen. sagte zu. Sie wagte nicht zu fragen. Er stellte es ab. und er wies auf das Gedicht.

Er senkte den Kopf. wo er angespannt sich beschäftigte. linderte sie nur die Sekunde. dann die Arme. habe er die Niederlage gewünscht. »Laß dich nicht stören«. Er saß auf dem gelben Stuhl ohne Lehne und plauderte den Nachmittag mit ihr. daß dieses Rufen bedeutend für ihn. Im Schlafwagen lag sie eine Stunde. in Decken gehüllt. Sie war frischer. Das Decklicht irrte in blauen Kreisen um sie. er erbrach ihn. sah sie. biß die Zähne in die Oberlippe. Zwei Falten preßten die Augenschlitze gegen die Nase. »Du bist noch krank. Denn ihr Auge allein habe ihm sagen können. sagte sie. Mit dem Frühstück kamen Zeitungen. sagte sie. hinter den goldbraunen Ringen entfernte es sich. ließ sie tanzen. Sie las den Brief. Er sagte. Sie sah. Wie sie sich legte. ja eine Freude sei. machte Puppen aus den Kissenenden. lächelte nach der Seite. Ein Brief kam. gegen Mittag kam es heftig zurück.schien eine Niederlage. »Laß packen«. drehte sich um und schlug die Hände vor das Gesicht. bis er auf den Knien lag. Sie . Er kam bis ans Bett. kalt nach innen gerichtet. den sie noch lag. da sein Blick den ihren nicht traf in der Loge. Im Tunnel verlor sich das Fieber.« Sie nickte ein wenig und schellte der Zofe. Seine Augen waren feucht. Im Zug schmerzte sie der Rücken bis zum Knie. als die Augen sich trafen. ging hinaus. In der Tiefe. wie er schwankte. schmollte mit ihnen. Sie setzte sich in die Ecke. daß sein Erfolg riesig war.

als sie auf der Terrasse standen. als lese sie. Es sprang um. über den Platz die Herangelaufenen mit hochgeschlagenen Kragen in die Cafés zurückstürzten. Gegen Abend blickte sie vom Balkon. verletzten einen Gendarmen im Gesicht. Im Wagen begann Daisy zu weinen vor Müdigkeit. knickte die Knie. Sie kamen bei Regen an. warfen Kinder um. hob sie . Ein Kommissionär mit schwachsinnigen Augen umkreiste sie wie ein Hund und fing plötzlich mit den Armen zu drehen und zu schreien an. Später drang rote Glut in die Fenster. Der Regen ward so toll. fuhr hoch. Hinten begann eine rasende Musik. ein langer Frack warf vom Gaskandelaber den Hut hoch. Der Hirte suchte das Leittier. An der Ecke sah sie die dünne Erscheinung über den leeren Platz rennen. hielt sie vor das Gesicht. Als er vom Balkon hereinkam. daß. Ein Radfahrer bog um und fuhr dem Leittier in die Beine. damit er ihre Schwäche nicht sehe. sprang durch die Gruppen und pfiff auf dem Fingergelenk. liefen irrsinnig im Kreis. Schwarze Männer standen auf der Treppe. alles verlief sich Die Musik hielt vor dem Hotel. Daisy ließ sich auskleiden. der Nebel erfrischte. Einige Geiße bockten. Er hielt die Hände nebeneinander und sah durch die dünne Haut auf sie. jagte auf die Straße. stank aus dem Mund wie ein Fisch. Die roten Lichtreflexe machten eine unruhige Zartheit auf ihren Gliedern durch dies Transparent von rosanem Blut. Eine Ziegenherde kam aus der Nebengasse. Da nahte Musik.nahm eine Zeitung. Die Tiere liefen mit geblendeten Augen an die Häuser.

»Studenten«. als sie hinausging. Die Türen klappten rascher. frug sie: »Was war es«. sie griff nach seiner Hand. Sie hielt ihm den Puls hin. sie legte sich herum. Sie sah hinunter. rief er ihr zu. ihn zu sehen. Sie sah ihn nur im Sprung. als er auf den Balkon stürzte. bald spitz. sie hatte geschlafen in der Zwischenzeit. Sie verstand ihn nicht.« Sie begriff im Halbschlaf die Zusammenhänge nicht mehr und schlief sofort ein. stöhnte er. bog den Kopf zur Seite zum Trinken. »Was wollen sie?« »Provinzen. Sie hatte Durst. es war Lärm auf der Straße. ein Organ sprach. flüsterte die Zofe. Da sauste er vorbei. schon im Salon. Sie schloß die Augen unter der Müdigkeit der Schlafpulver. Später erwachte sie. stand ein fetter Herr und verbeugte sich tief mit einem fiesen Lächeln. Er nahm sie an der Hand. In der halbgeöffneten Tür. um liegen zu bleiben. Singende irredentistische Vereine zogen zum Hafen. Beim Anziehen bekam sie Fieber. »Die Unterbeamten«. leis klangen. Dann gingen im Nebenzimmer immer Türen. »Deputationen«. Er fühlte. Sie bekam Sehnsucht. sie sah in sein überhitztes Gesicht. Immer ging seine Stimme wie ein Uhrzeiger durch die anderen. »Der vierte Zug«. als gurgle es den Mund voll. Der Schlaf hatte sie erholt. die herumwanderten. sie stand auf. rief er. Er stand an ihrem Bett.den Kopf aus den Kissen. . es umplätscherte sie aus der Ferne. Sie sah in tiefblauen Himmel. das schläferte ein. Als er zurückkam. die Reden gingen wie ein Bad. gewölbt und fließend wie Glas. manchmal quatschisch schäumten. verfärbte sich ein wenig.

Sie hörte jedes Wort aus dem Theater. sie fiel fast zusammen. Die Molen waren schwarz. rief Summen ins Telephon. von denen die Photos unaufhörlich knackten. ließ sich anders anziehen. Sie sah nicht. Im Nebenzimmer telephonierte er nach dem Arzt. was vorging. kam aus der Tiefe des Meeres der Glanz langsam herauf. Auf seinem Kopf lag eine Entschlossenheit der Wollust. hatte die Hände gegen die Brust gestemmt. die ihm die Höhe seines Lebens waren. Aus Marmor stieg ein Adler von der Klippe. den er mit großen Rhythmen durchmaß. Die Schärpen standen grell über den Hemden wie auf Schilder gelegt. Es dauerte nur kurz. In der weißen Glut platzten die Köpfe fast. einen Spezialisten. überkam sie eine sinnlose Traurigkeit. sagte sie der Zofe. Im Halbdunkel . Eine Brandung erhob sich am Ufer. Dann sah er sie fragend an. Um sie herum lagen Schiffe mit Tribünen. Auf der Triere ward eine Fahne gelegt. »Öffnen Sie«. Er trat darauf. als sie zurückfuhren. bis die Glocken den Berg herunterkamen. legte sich auf den Rücken. streichelte er unter dem Mantel ihre Hand. Aber wie er schloß. Sie standen wie Zinkknöpfe. kleidete sich aus. Ein amerikanisches Boot suchte ständig die Sperre zu durchfahren. als wiege sein Hirn sich in dem Gedanken. schloß ab.dann drehte er sich um. Dann sprang sie heraus. Eine dumpfe Salve knatterte hinter der Halbinsel. die Beine eine kleine Spanne auseinander. heiß und schwitzend. Sie ging sofort in ihr Zimmer. Sie zog sich weiter an. Dann schaukelten Tücher über dem Schwarz. Das Meer schäumte ein wenig. Die Menge wartete. eine solche Spannung lag in seinem Blick. trommelte an ihre Tür. So lange sie fuhren. Er verlangte Rom. Unter seinen Sätzen aber. Er hob sie hinüber ins Boot. Dann sprach er jene mystische Revolte.

sagte sie der Zofe. Von da fuhr sie bis Calais. Sie lächelte. schrie es im Gang. krümmte sich wie eine Katze. steckte sie rasch in ihr Haar. sie kam durch ihre Tür zum Korridor. sie hörte einen stehenbleibenden Motor. verwünschte den Tag. murmelte er. dann in das Vestibül. Später kam er noch einmal. zielte dreimal nach dem Bild. Sie nahm eine Nadel. im Nebenzimmer flog das Fenster auf. bückte sich.beugte er sich über das Bett. aufs Meer gekommen. Auf dem Tisch stand sein Bild. Dann nach Lyon. Das Fieber ließ nach. Er fluchte. Dann ward es still. winkend über den Steg auf sie zu. er störe sie nicht. »Schließen Sie«. ohne aufzuhören. Daisy sprang auf. Er rief durch das Schlüsselloch. Es mußte vom Mittag liegen. »Welches Unglück«. wenn er komme. Nur sie habe Sinn für ihn. Sie machte das Telegramm auf. daß sie hierher gefolgt. Mit dem Fünf-Uhr-Dampfer kam Syg. sobald sie härtere Luft atmete. Sie brachte den Blick nicht gegen seinen zum Fixieren. verhalten. Im Dämmern sah sie auf dem Tisch etwas Helles. in einer Stunde war es vorbei. daß sie den Arzt empfange. Er sprach lange mit sich. »Der Arzt«. die Portiere dämpfte es. maß sich die Schuld zu. durch die zweite Treppe auf den Gang. *** . stöhnte er. Sie schritt mit dem Tuch. Das Telephon rief ihn hinaus. Er klopfte an die Tür. las. sein Schritt war beängstend leis. sie hörte ihn hin und hergehen. Sie fuhr über Mailand nach Turin. nur bitte er.

Die magische Tiefe des Glases blätterte sich nach innen in den schimmernden Kreisen und sog den Kiesweg mit den Tulpen in einer Spirale hoch und in sich auf. go -. Dogo . wenn sie Sygs Hand hielt.«. schrie »Do . vor deren naher Gewalt das Gelebte zurückfiel. Dann hielt er. . dachte sie im Bett. zitterte durch den Himmel. wie ein unsichtbar geschlagenes Schild. aber sie war so sicher. durch den Apfelbaum. .Der Mond flog.go. Sie empfand sogar in Vaudreuils Grüßen das geheime Suchen und Fragen. verdrehte die Augen.-. Dies aber. was sie froh machte. Die tiefgesenkten Gartenfenster brachen mit runden Quecksilberbogen aus den Säulen heraus. Aber es trug sie nicht hinüber. sobald sie Syg sah und spürte. sie hatte nur Abwehr. schlug wild gegen den Apfelbaum. ein Vogel. torkelte in ihm über die Wiese nach einer Maus. Über den Hyazinthen strudelte die Luft in einer Kupferfäule. Der Mond. war nur die Gegenwart der Schwester. schnurrte und steckte den Schnabel zwischen die Flügel. Aus der Gartenhütte taumelte ein Gegenstand mit unheimlichem Schütteln. Sygs Figur und Stimme. . Die Syringen hingen schwer und rot über den Kies. . . Sie empfand Ruhe und Stille. Zwischen den Zweigen des Gebüschs fing das Dunkel erst an und bebte. Dies alles brachte ihr die Heimat nahe. Die Unruhe war gewichen. Sie gingen angeschmiegt durch den blauen Dunst der angefachten Nacht. daß sie sie unbefangen zurückgab. Bienen stürzten in die Höhe und von ihren übervollen Poren schaukelten hochgetragene Blüten langsam und taumelnd in das Wasser zurück. kam in den Mondschein. war weiß von Metall.

Daisy richtete sich auf. flüsterte Syg und führte die flache Hand über das Geländer. herüber wie Bälle. . Das Gras begann zu leben. nun stand der Mond mitten im Rahmenkreuz und durchstieß gelb und flutend das Fenster. hinüber. »und Well? . Daisy bog sich aus ihrem Bett über Sygs klares . den Ameisenbau. Syg konnte nicht schlafen.« Syg sprang aus dem Bett. schon traten die Figuren vor der hintersten Hecke deutlich heraus. Die Nacht wurde immer wärmer und durchsichtiger. deren zärtliche Erinnerung sie am sorgfältigsten erfüllte. aus ihrer Erinnerung hoben.Elfmal schlug die Uhr. Im Scheitel der Nacht hing der Mond fröstelnd und starr. in das wollüstige Grauen. Wie sich die kleinen Dinge. Vor dem Fenster schwankten Weidengerten auf und nieder. Stück auf Stück der Jugend gaben sie sich in die Hände. Nun begannen im Boudoir die Silbersachen zu leuchten. als lausche sie: »Und Well?« frug sie und horchte hinterher . die Bäume. . die vertrocknete Fischkugel. und der Tau glühte mit einer hingegebenen Leidenschaft an der Erde. den Kopf noch an der Brust. Der Ton ging hinaus. Der Balkon war mit wogendem Lichtnebel über den Kletterrosen zugezogen. die Bettseide wurde ein Netz von zartestem Weiß. daß die Jahre hinaustraten zwischen ihnen . Der große helle Raum stand voll Mondstaub. dünn und silbern. obwohl kein Wind ging. wo der Glanz nicht nachließ. »O«. Tage flogen auf und hoben sich in sanften Farben wie aus Strohhalmen abgesandte Kugeln und schwammen in den Garten hinein. Vögel sangen. schmolz sie das Gefühl zusammen. . . . . . die Gouvernante. wie der bebende Rücken eines Tieres. . und spielten sie sich zu . Die Uhr schlug. Sie lächelten sich in das Gesicht. legte sich herum.

die tief und wundervoll ausgeschnitten und mit leidenschaftlichen Schatten befiedert waren. denn in jenem Wechseln der Körper und Erscheinung fühlten sie hingegebener die Harmonie. Freunde vertauschten sie. Der Kutscher stammelte. Sie sah mit den Augen. doch wirst du in Firenze nichts tun wie liegen und blaue Luft atmen. sie hatte das Kinn auf die Hand gestützt. . Die Uhr schlug. zog die Beine herauf und schüttelte die Locken. reckte die Arme. Die Bonnen kannten sich nicht aus. Das Mädchen sah verwirrt von einer zur anderen.« Sie legte den Kopf an Sygs Brust und liebkoste sie mit der Wange. Sie wurden ohne Pause verwechselt. Ärgerlich rief Daisy: Pha .« »Arme. Sie empfand. daß ihr Kopf wie ein Spiegel denselben Ausdruck trage. Sie empfand das Glück dieser Gegenwart mit einem berückenden Gefühl. Die Zofe brachte es zuerst Daisy an die linke Seite des mit breiten Stäben gegliederten Messingbettes. . Sie war zu faul zum Aufstehen. Sie schellten nach dem Frühstück. als sei es ein eigenes Leid. Sie wies nach Syg. Sygs blaues Haar wallte um das ovale Gesicht. die Syg gelitten. »Wie lange hattest du Fieber. . denn die Erinnerung der Schmerzen. quälte sie in dieser Stunde der Seligkeit mehr.Gesicht. Syg gähnte. . dem Mädchen zu. lux . Syg?« »Acht Wochen. Aber dies band sie nun erst aneinander. In ihrem Weiß lag ein violetter Schimmer. .

Doch wie sie sich bemühten. gab ihm die Hand und frug: »Haben Sie meine. sagte ein junger Kanadier. ging hinaus. Sie dankte. die über der Stirn lag. halb über die Ohren und scheitelte den Kopf. Kette.Sie lachten sich an vor dem Spiegel. die Rotstifte. Syg zu rufen. Syg hatte eine Grimasse. John?« . Daisy zog sie unter einer Perle. Sie kam zurück mit Goldpuder und einem roten Samt. die Kette zu besorgen«. die Korsetts. der Wind schmiegte sich in die kleinen Blumen des Battists und der Boa. sie tauschten die Rollen. Syg blaßte ab wie ein Pierrot. reichte Daisy ein Etui. Sie zogen sich verschieden an. Sie trug ein silbriges Abendkleid mit Schwarz. Syg kam in einem blauen Schneiderkleid wie von der Straße. sagte sie. stieg die Verwirrung. Daisy ging mit anmutig erhellten Wangen. Syg trug dunkle Seide. »Es war meine Schwester«. Syg trug die Haare hoch um einen dreigezackten Pfeil. Daisy ging ganz weiß. machten sich unähnlich. Er überreichte es ihr. Umsonst. Die Tür ging auf. »Sie baten mich. Sie tauschten den Puder. Da gaben sie nach.

frug er. schlanker Gärtner. schüttelte den Kopf. . Sie faßte ihn unter dem Kinn. Er sah ihr von unten in die Augen.Verblüfft sprang der junge Mann auf: »Haben Sie noch eine Schwester und wel . Dann frug sie wieder. dabei bewegte sie die Nüstern . Er sagte einen slawischen Namen und zischte. Sie hob den Finger an die Lippen. Er kam nach einer halben Stunde. Fribaurt rief an auf der Durchreise. er sagte etwas. daß die Ellenbogen nach auswärts standen und lachte. auf dem Zweig des Faulbaums sich schaukelnd. Sie tollte und sprang um ihn herum. und Dogo saß in jedem. Ihre Bewegungen waren in diesem Augenblick ganz unerlöst und kindlich. vor ihr ein junger. verzog das Gesicht. Die Tage gingen wie ein blauer Mond nach dem anderen am Fenster vorüber. Unter ihnen stand Syg.« Syg klatschte in die Hände. das um Syg Sorge trug und doch nicht vermochte. Syg nahm den Hörer. jeden Morgen freute sich Daisy und jeden Abend litt ihr Gefühl. schenkte einen Kognak ein. Sie preßte die Hände in die Hüften. sich von ihr zu trennen. den Rücken weich. Daisy empfing ihn. hündisch. nahm ihn bei den Ohren. Sie frug ihn. Jeden Tag schob Syg die Abreise hinaus. richtete sein Auge nach ihrem (denn er schlug es nieder) und horchte angespannt. biegend: »Wozu die Komödie?« Sie gingen auf die Veranda. Sie schüttelte den Kopf und lachte noch heller. . und da er ein geschärftes Ohr hatte für das herbere in Sygs Organ.

. dessen Rotunde in . hob die Hand. zuckte kaum deutlich die Schultern. Er hielt an. . Er errötete. Dann wurde er ganz blaß. Mit einem seltsamen und nie gesehenen Ausdruck sah Syg an Fribaurt hinauf und wieder herab. Sie kamen dreimal um das Bassin. »Warum nennst du ihn Pony?« »Wegen der Haare. dann schrie er mit voller Stimme: »Zsigis«. der Raum einer Wand sie trenne. »Ich danke. . der in den Büschen verschwand. Daisy preßte plötzlich die Hände fest zusammen: »Fribaurt fährt Donnerstag nach Italien . Er ging. sagte ihm etwas ins Ohr und ging lachend die Treppen zur Veranda hinauf. sah es nicht. . errötete und blickte hinauf. sagte sie stockend. als ob schon die Entfernung eines Zimmers. der stark nach einem süßen Wasser roch.« Sie stockte. mit dem Syg den anderen angesehen. als sie in den breiten Mondstrom hineingingen. Oben blieb sie stehen: »Pony« .« Auch ihre Locken hingen gefächert in die Stirn. Sie blieb den ganzen Tag dicht neben ihr. Syg blieb ganz ernst. denn sein Blick folgte dem Gärtner. daß du bleibst«.in Spott. Aber Fribaurt. fuhr ihm die Grenze der Stirn entlang. wandte sich um. rief sie. Sie winkte. Aber Daisy vergaß den Ausdruck nicht.

in höchster Erregung auf sie einsprechend. sondern Daisys Leben herausrissen aus Stunden. die sie nicht ahnte. Sie lebte neben Daisy. Ein Herr mit einem Notizbuch zog den Hut. mitten in ein Orchester. Am nächsten Tag fuhr Syg im Métro zur Etoile. »O«. Sie nahm ihr kleines Stilet. Als sie um die Hecken bogen. sie sah seinen Bart zittern. Aber die Worte. wie unrecht es sei. Aber die . Ein Photograph knipste und kurbelte neben ihr. der unter ihren Füßen schwebte. stieg an der Madeleine aus und suchte zur Oper zu ein Geschäft. Aber auf der Treppe zögerte ihr Fuß. schloß das Tor. Nachts setzte sie sich neben Daisys Bett und sah sie stumm an. »ich freue mich. Aber sie sagte nichts. Ein Herr sprang heraus. sagte Syg mit plötzlich ganz erhelltem Gesicht. Zwei Tage sprach sie kein Wort über den Vorfall. die Leute blieben stehen. besuchte eine Dame in der Avenue Wagram. daß auch ihr Wunsch nur Syg halte. er sprang in sein Auto.Marmor glühte. Sie gingen hinein. Sie sah um. Sie machte eine rasche gewandte Bewegung. Sie sah in ein vorübergleitendes Auto. fuhr zur Seine. stand der Mondschein gezackt als Segel über dem Garten. Sie spürte. das diese Antwort ihr gab. verdeckte das Gesicht. Dann fuhr sie heim. Daisy stumm vor dem Glücksgefühl. daß du dies sagst. drängte ihn bis an den Rand. Sie saß eine halbe Stunde vor einem Whisky.«. als er schrie. glitt zwischen dem Haufen durch. das vor dem Café konzertierte. entfielen ihr nicht. die sie gehört und die nicht ihr galten. Das Gras war blau und Dogo hing in einem Kreis von Fächerschatten.

denn sie fürchtete. Sie nahm die Zeitung. Sie fühlte. Sie vermochte nicht mehr. als sie fuhr. den Blick unbefangen auf Daisy zu heften. Eine schmutzige Faust reckte sich in ihren Wagen. Sie lag lange wach. Der Wagen stockte im Lauf eine Sekunde. Ekel schüttelte sie.Sie sah die . dann Zorn verdeckten ihr die Augen. -. Sie gab den Sou. daß sie reise. Sie stiegen ein. Sie gingen nebeneinander durch den Garten. schloß sie wieder. »Du hustest?« frug Daisy und fuhr aus dem Schlaf. Plötzlich öffnete Syg die Augen. Ein maßloser Schreck. Mittwoch Nacht sagte sie. die Ruhe wankte. Sie verstand zum erstenmal. Zwischen den Winden und Bohnen stand mit hohen. ihre Lippen verzerrten sich. Daisy preßte die Lippen. daß sie die eine Hand mit der anderen festhielt und geschlossenen Auges zurück sich warf in das Polster. Sie las. wie die Unbefangenheit riß. Sie fuhr zurück. als die Schwester schlief. schlanken Beinen der Gärtner. Wieder spannten die Motore sich an. sie bangte um die Schwester und wagte nichts zu sagen. Syg schüttelte den Kopf. daß dann das Helle aus dem Himmel falle und die Kraft daraus lösche.Worte spannten sich zwischen sie und die Schwester und trieben sie auseinander. Daisy sagte kein Wort. Die Räder rollten.

Sie blieb zurück. Mit kaltem Grauen empfand sie die Einsamkeit. die sie sich vorgeredet jede Sekunde des Daseins und der Gegenwart der Schwester. hart.Karikaturen auf den Parlamentarier. Seine Beine und seine trainierte Brust wiegten mit den elastischen Ruten der Büsche und Stauden. wohin er vor dem Skandal geflohen. die er aus der Provinz. sie begriff die Verwechslung . Der Abendnebel flammte den Geruch der Erde rötlich um seine Hüften hinauf. Sie saß auf der Diele. um eine Lüge beraubt. Sygs Zug glitt irgendwo in die Dämmerung und aus ihrem Leben. Jugend und Heimat fielen an ihr nieder. nun lag es nackt verschwunden. gleich einem verlassenen Tier. sah die Photos. Sie biß auf den Daumen vor Schmerz. allein sei. die sie gelebt. In der Ecke unten unflätige Telegramme. Es kam ihr. die Folies Bergères trugen die Nummer in ihrer Revue. der Wagen rauschte in den Garten. wie sie. gedrahtet. die die Kinos von seinem Überfall her spielten. Aber sie konnte es . aus der die zarten Gefühle weggeschwungen. In der Tiefe des Gartens stand Pony und arbeitete. Sie warf die Hände gegen die Brust und empfand zum erstenmal. Das tiefe Fenster hinaus nach dem Bassin lag wie ein niedergelassener Vorhang. Sie fröstelte. . Einsamer und verzweifelter schluchzte sie auf als jede Stunde. als klirrten Ringe auf der Diele. wie lind es sei. wenn sie weinen könne. . Woran ihr Herz (sei es auch nur wie ein Traum) und unwissentlich trotz des Hasses gehangen.

Aus der Tiefe des Blutes kam ein Strom. Beim Hinausgehen fragte sie den Kabarettportier nach ihrem Namen. Es genügte noch nicht. Im Spiegel sah sie die zögernd Eintretende. Sie bestellte sie in das Hotel. Ihre Augen trafen sich in dem Glas. deren zügelloses. die zwischen den Stühlen schaukelte. Daisy ging zu Léons Tisch hinaus. Sie hob den Schleier. die den Atem benahm. Streifen sie zu Gelöstheit erhob. Tritte schlichen herauf.nicht. Sie fühlte sich frei und verantwortungslos mit einem Male. stehend die Hand nach der Seite. In der Toilette brannte eine weiße Flamme. bedingte ihr Tun. zog Rot über die Lippen. Sie kam und bat. In dem Gesicht der Tänzerin ging ein Schreck auf. Nichts hielt sie. zart wie eine Libelle. die sie fast berauscht empfand. das ihr eine Kühnheit verlieh. Die Lippen bebten übereinander. Nun trat Pony aus dem Dampf ins Helle. der sie zu einer Unbedingtheit zwang. sie flüsterte etwas und glitt zurück. Sie begann zu winken. als zerbräche er Glas. Daisy ging hinüber. *** Zwischen dem dritten und vierten Tanz hob die Kleine. Mit einer zerstörerischen Wollust empfand sie ihr Ausgestoßensein. daß Daisy ihr den . gab Verantwortung für ihre Handlung. Sie stand auf. Dogo schrie in seinem Ring und stieß die Flügel gegen die Wand. Das Fenster lag wie eine aufgeschlagene Terrasse in dem Garten.

Sein Kopf fiel auf ihre Schulter und er schlug sie auf den Arm. sie bog in den Vorsaal. Sie tanzte mit starrem Blick. das ihren Körper aufsog. einen Ring von ihr auf der Brust. Dessous. er mußte wenden. Zwischen orangenen Lampions drehten Matrosen und Mädchen. kam Renée herauf. Augen. Ein großer Steuermann von der savoyischen Linie faßte sie. Sie ging am Abend mit Renée in den Florissant. aber es reizte sie nicht. schenkte ihr Strümpfe. prüfte sie mit einem Blick. umgab sie Gedränge. sie stieg in das Wasser. schäumte. Hosen. brach die Finger fast an ihren Korsettstäben. sie tanzten in den Garten. Daisy nickte gleichmütig. Die Augen der Männer . Daisy wußte jede Bewegung des Attachés. wenn sie abends frei war. Bald hatten sie kein Geheimnis. erhob sich. Er taumelte. Sie ließ nicht nach. kommandierte sie. sie schwindelten. Auf der Rückfahrt suchte seine Hand nach ihrer. seine geheimen Sätze. sie führte. der Montblanc steiler am Horizont. seine Lieblingsworte. »Das andere Ufer«.Ein Kolonialoffizier erschoß sich. Blicke. bis sie langsam mit zitternden Knien hineinging in den Dampf. durch den er die Kugel gesandt hatte. der Mann besinnungslos auf dem Kiesbeet lag. ward der See eine Tönung blässer.Mann nicht nehme. fiel in das Knie. Sie sah zitternd auf den gefalteten wollüstigen Mund der Frau vor ihr. -. Kam sie mit hochroten Lippen durch die Rue du Purgatoire. ihre Haut aus dem Wasser heraus selbst trübte ihm die Augen vor Erregung. ein Band umgab sie. Als ihre Hüfte unter den anderen erschien und in der abendlichen Dämmerung in die Tanzschleife wogte. ihr Zofenkleid machte sie noch herber. Oft. Sie fuhr mit Léon baden. Er konnte sich nicht helfen und stammelte Flüche.

trat hinaus vor die Schnüre von Lichtern. Sie blieb stehen. Verkleidet im Mannskostüm bei einem Ball jeute sie im Kursaal. Sie stiegen hinunter am Morgen. Sie fuhr zu ihm. den sie ihm geschenkt. kehrte langsam um. Ein Zug seines Mundes erinnerte sie den Abend lang an Pony. bestellt. ließ sie seine Lippen ihn aufmachen und legte ihm . Aus den Weinbergen glühte blau die Sonne. Sie ging mit zwei weißen Windhunden durch die Palmgefieder des Parc des Eaux Vives. Sie arrangierte ihren Hutkauf. Kuheuter und Wiesen rochen unter dem roten Mond. geschnitten.wanderten ruhelos nach ihr. All seine einsamen Tage erstanden als Monument seiner Liebe. daß er Sehnsucht hatte. ihr Blick tauchte in den eines ganz jungen Studenten. begossen. die eine wundervolle Sehnsucht in seine Seele zeichneten. Auf einer Bank saßen Léon und Renée. »Hast du die Harmonika?« Er nickte. verzückten ihn. »Ich schreibe deiner Schwester«. sogar eine Stelle und nahm ihm mit einem Brief die große Sorge. er fuhr sie hinaus. Er hatte den Garten. Hinter dem Strohdach sank die Vogesennacht feucht und traurig. Ihre langgeformten Knie. Sie lockte unter seinem Fenster. Auf der Höhe des Belchens ihr Wappen mit Steinen zusammengesetzt. daß er ins Wasser sprang und am Ufer schreiend davonlief. über dem Rhein lagen die Schwarzwaldtage mit silbernen Wolken. Nur ein scheuer Blick nach aufflatternden Vögeln zeigte. Ihren Namen mit Ranunkeln gesetzt. Als er in die Hecke ihr nachstieg. die die Fassade umlohten. in die vier Bäume des Eingangs geschnitten. Über den Grat der Vogesen rollte die purpurne Kugel groß und träg. sagte sie am Morgen.

Sie pfiff durch die Zähne. sahen nach. Ihre Atropinaugen. der feucht und schmal und rot war. kniff ein Fünffrancstück ins Auge. Er spiegelte sich im Rücken seines Zigarettenetuis. glänzten einen milden Schein. Der Abend schoß durch die Platanen. Er tollte in die Gesundung. die Insel umrahmte und überschwungen blieb von unwahrscheinlichen Schwanenherden. indem er die Kurve nahm. Zwei Passanten blieben stehen. Seine Tierischkeit. Sie saß an seinem Bett. die die einfältigen schönen Formen der Natur edel befolgte. roch nach Schweiß und Erde. Ringe kamen. als nach einem Gewitter ein Bach neben dem Haus herabstürzte. Sie fuhren zurück. Sie bekam Sehnsucht nach Wasser. An der Brücke flog eine Autotür auf. die Knie hochgezogen. Renée legte die Gabel hin. schaute träumerisch in den tiefblauen Schuß. -. verehrte sie wie eine Mutter. das ihm Leiden brachte. zusammen diesmal. wusch sich nicht.seidenschwarze Brombeeren eine nach der anderen in den Mund. saß auf den Bäumen. flog darauf Daisy an den Hals. Er erbrach sich nachdem er zu viel gefressen. gab ihr jeden Tag das Neue. sie fand ihn schöner als je. legte dem Kellner den Absynthstrohhalm über das . der aus der Brücke kam. indem seine Seele zum Schutz dicht an ihre sich schmiegte. ein Herr. tief untermalt.Auf dem Balkon saß Renée im Lederstuhl. riß den Schwanz der Hühner aus. Er blieb am Geländer stehen. Neben ihr zwischen den Hunden schritt Pony in weißen Hosen und Schuhen durch die Rue du Rhône. starrte sie an. Nadeln für ihn. er fürchtete sich vor dem Unbekannten. als sause eine Kugel in einer gebogenen Schiene. sie starrte auf Pony. ward traurig am Abend.

Daisy preßte dagegen. um die Insel. bebte in der Wage der Hüften in einer pfeilschnellen Schwingung. Eines Nachts brachte sie von den Anlegeplätzen vor Versoix Jérôme mit. Ein Konzertstück wie eine rosa Wolke lag mitten im See. die Muskeln des Leibes ebbten zurück und wurden spiegelglatt. war seine Stimme rauh und biß sich durch die Dunkelheit.Ohr und breitete die Arme aus. Sie tanzte nur noch mit den Knien. Eine Kette von Schwänen verfolgte das Boot. Am anderen Tag mußte Jérôme sie rudern. fuhr mit einer kreisenden tollen überschwingenden Eile wieder hinein -. Auf den Fußspitzen wiegte Renée erwartend den ganzen Körper langsam über die Lehne. ihre Weiße verblich am Abend mählich der Blässe ihrer schimmernden Haut. Sie legte die Kleider langsam ab. Nur der Rock rauschte. hinaus. Die Hüften malten sich unbeweglich und zart in die Schatten. sie küßten sich -. im Sweater ohne Kragen und Ärmel. Sie sah immer .dann kamen die Lenden in ein glücklicheres beruhigtes Schweifen. ihre Leiber bedeckten sich. die Wand war so dünn. Pony sah auf das Wasser. Selbst wenn er flüsterte. Schwärmerische Raketen überwanderten den immer neu geäderten Himmel.« Er schloß die Augen. Sie lachte: »Reizt es dich nicht zu größerer Liebe?« Sie zog ihn auf ihren Mund: »Pony. tauchte aus dem Licht. in die Rhône. blieb einige Minuten von einem unaufhörlichen Zittern durchflossen. zurück. Plötzlich wühlte sie den Bauch in den Mondschein. sie schwangen atemlos. daß das Geräusch einer Fliege im einen Raum im anderen noch lauter scholl. Im Zimmer nebenan lag Pony. Die Küste wich zurück.»Warum brachtest du mich her?« frug Pony schauernd in ihrem Arm die Nacht. die den Körper in einem fast gläsernen Taumel ertrugen. dann immer um ihr Haus. fast ohne Atmung.

auf Jérômes Nacken. wie sie mit langen braunen Beinen immer tiefer hineinstieg. Als der Zug weg war. Als Léon von der Gesandtschaft in Bern zurückkam. berührte ihre Hände. weil sie Léon liebte. Aber Renées Geschrei machte sie müde am anderen Tage. die Bernsteinkörper in seinen Augen ihr gegenüber erstarrten. dann sagte sie auf sein Drängen. Sie schüttelte den Kopf. Abends ging sie einsam und allein nach Haus. Daisy sah sie lange an. gab ihr Geld und zwei Koffer. Sie bedeutete ihn ruhig. Sie sagte kein Wort. auf den Quais. habe er doch Renée. denn sie tobte in ihren Zimmern. sie nickte mit dem Kopf. Léon griff sie stürmischer an. befreiter. mit dem er sich brüste. sah sie einen Männerschatten am Bahnhofeingang. Zu sich selbst. lag er verzweifelt im Boot vor ihr. beim Segeln. ihre Schuhe. wie er es wage. aber er strich sich damit aus ihrem Dasein. als lege er dies nebenhin als ohne Gewicht für sein Leben. daß das Opfer. wo die braunen Halsmuskeln wie Fächer zusammenschnellten. Am Abend ging sie zum Zug. Die Zarte irrte wie ein Vogel auf den Balkon gegen das Blaue und zurück in das Zimmer. ihr nichts bedeute. denn es sei eine Selbstverständlichkeit und ohne die kleinste Verpflichtung für sie. Auf der Terrasse des Café du Nord ballte Léon die Hände und hörte auf zu atmen nach seiner Frage. sie ließ eine Sekunde schweben. Renée weinte gerührt an ihrem Hals. Die Schwäne geleiteten sie noch eine Weile in der Dunkelheit am Ufer. Sie ging hinweg über Pony. schaute ihn einen Augenblick an. Sie kam mit Pony wieder und den Hunden am Abend die . Sie zeigte nichts. Sogar das Wasser erhielt eine Feierlichkeit und schäumte leicht in dunkler Erregung. mit ihr zu reden. Ihr Hochmut ließ ihn bei diesem Namen eine Bewegung machen.

Der Morgen fiel prall und von seraphischer Bläue in die Schwebe getragen auf den weißen Ufersand. das Haus. Als Léon.« Am Abend kreuzte Léon Ponys Abreise. Doch glitt es schon weiter. während ihr Anfang noch biegsam und stählern mit den Schneebergen glühte. wies sie ihn zurück mit Nein. mehr voll Liebe zu Pony wie je. Erstaunt sah sie Genf wieder auftauchen. Pony zu verlassen. hinter sie. . als die Rhône sanft. als Léon eintrat und legte ihn sofort wieder zurück. Sie sprang aus dem Bett: »Gut . Leidenschaften verschwammen wie nie geatmet nach Tagen. Am Morgen war sie verreist. Er kam als Sieger. sein Auge den fiebrigen Wahnsinn bestätigte. den sein Geist nicht hatte. »Welche Eitelkeit in . In dieser Nacht weigerte sich Pony zum erstenmal. . sie hatte ihn nicht begleitet. Er nahm einen Wagen. tiefblau vorüberströmte. Kalt vor Zorn verließ sie ihn über die Drohung. schwor. Daisy nahm ihn. In der Betäubung des irrsinnigen Suchens fiel Gelebtes sofort hinter sie. jagte.Anlage her. Sie zog die Augen an. in der der Mont Blanc wie ein weißer Ballon schwamm. du wirst Bonnen wieder haben. Léon flehte sie an. Pony zu erschießen. in ekstatisch erhellter Nacht. den Großschot in der anderen seilend. daß sie schräg standen. die Hand am Steuer. wenn sie ihn nicht verjage. schon die Dämmerung aufnehmend. Enttäuscht von der Brust eines glatten Fischers kam sie von Beaurivage. ihre Gedanken prallten schon im Wesenlosen. sein gequälter Körper gab ihm Mut. Die Landschaft der Woche vorher. »Gab ich nicht Renée?« Es verstörte sie eine Sekunde. Auf dem Tablett kam mit ihm ein Brief. an die Tänzerin zu denken.

Sie bückte sich.« »Was ist das?« frug Jérôme. Die Schrift war von Syg. lag auf ihren Kissen. An Léon vorbei. »Einer der Hunde?« frug sie ihn. wer in ihren Kreis trat. er fletschte die Zähne. nahm eine Vase und schlug sie hin. Am Ende des Zimmers hielt er. ohne sie zu sehen. vom Athos. sie gab die Buketts.Ihrem Gesicht«. wo . Tage. strich Jérôme in das Haus. blaue Ausschnitte über dem Salève. schon entrann es zu anderem. Am Morgen brachte sie Pony selbst in die Bahn. . Sie ließ ihn in das pfaublaue Wasser hinunterflattern. Es floß zurück wie in einen Bogen. . Plötzlich hob er den wirren braunen Kopf und lauschte. kurz und farbig blitzten Blicke in ihren. in dessen Kurve ihre Seele unermüdlich schwang. kamen im Bogen heran. zerschmettert kehrte Léon um. sah Augen. Ringe in Blumen . Léon schmiegte sich manchmal durch die Dämmerungsschatten draußen. Daisy trat auf die Rampe des dunkel gewordenen Hauses. um das die Brust des Wassers langsam stieg und fiel. Pony war zurückgekehrt. blickte starr und ging hinaus. Eine kalte Verschwendung trug die Luft jedem aus ihrem Leben zu. hob den Brief auf. Im untersten Fenster sang eine weiche berückende Männerstimme: »Andulko me dite --vy se mne libite . Zwei grüne Lichter bewegten sich auf dem Anlegeplatz. Sie atmete. Irrsinnig eines Abends erstürmte Léon die Treppen. höhnte sie und wandte sich um nach dem Shawl und dem Spiegel. dem Zimmermädchen. Eine Yacht trug ihren Namen am Lee unter dem Fenster vorbei. zog ihn wie einen Hammel am Fell. . Bestürzt. . Ein Kreuz mit Ametyst auf Rosenholz. stachen ins Wasser. Sie pfiff. Ein Pferd stände bereit. die erzittern machte. Sie lauschte. Sie lachte. schrieb man. kam in ein Zimmer.

Vorher bestach er die Zofe. Die Fräcke im Saal glitten durch einen dünnen silberbläulichen Rauch. sein Leben. Sie trat mit ihrem Partner ein Treppenhaus mit Marmor hinauf. bat ihren Partner mitzukommen. verlor. Sie legte den Arm auf eine Schulter. Er hatte wenigstens dies. Seine Nägel ballten sich in die Handflächen. schluchzend fuhr er damit im Zug. Wie sie in den Wagen stieg. er ward ohnmächtig. Sie kam als Frau. sprang Jérôme hinter einem Busch heraus und schrie: »Hure«. Er neigte sich über ihre langen Finger. klingelte. daß er sie mitnahm auf die Gesandtschaft in Bern. Er kompromittierte seinen Namen. Er flehte. Die rote Weste eines Dieners leuchtete hinauf neben ihr unter einem zehnkerzigen Halter. Dann überlegte sie. Der Wagen rollte. sie schloß einen Vertrag. Doch er sah sie nur entfernt wie immer. Er hatte sie nicht gehabt. Als sie ihn aber ansah. schlug sie um den Nacken und lief brüllend davon. Sie frug ihn nach seiner Arbeit. ließ er die Hände sinken. Sie wollte den Skandal. den der Atem des Tanzes und der Getränke schon zum Rausch gemacht hatten. unsichtbar durchglüht trat sie zögernd ein wenig zurück. schon war ihm alles gleich. den Geheimnissen des Berufs. konnte nicht alles zahlen. aber sie sah die geheimsten Akten. legte ihm auf. an den »Kleinen Pferden«. Sein Diener erzählte ihm von dem Kreis und den Monden auf ihrem Leib. der blasse . Seine Familie steckte ihn in ein Sanatorium. Am Abend spielte sie in einen Mann verkleidet auf einem Kostümfest. erstarrte er. streifte die Kleider ab. Als sie die Treppe zurück herunterkam. erhielt eine ihrer Hosen. Sie eilte hinaus. schloß ab.sie las. Er wartete im Vestibül. Er folgte. Etwas blaß. »Wäre ich eine Agentin?« Er zuckte die Achseln. die Stellung.

Sie zuckte zusammen. Sie hatte ihn kaum bemerkt. . Unten im Garten hörte sie deutlich eine Frau weinen. bräche ein wie in Eis.Schein einer Nische umglitt sie. . Ein olivenfarbener Jüngling. gedacht. sie öffnete ihn. Zerfetzte Trümmer lagen um sie. was sie gesehnt. Lächelnd glitten sie Ring auf Ring herum. . Das faßte sie wie mit Schrauben. ihre Gedanken kreisten irgendwo entfernt. begehrt im Blut . »Hast du mich nicht wahnsinnig gemacht?« Sie schüttelte den Kopf. Sie sah. Sie starrte vor sich hin. sich zu wehren. Sie stand auf. Ein Mund fiel auf ihre Achsel. . sie glitt hinaus. Es war. An einer Ecke des Saals fiel ihr das zweifach gesagte Wort mit einem Mal ein und sie setzte sich. der wie ein Mädchen tanzte. Sie hatte einen Brief eingesteckt. Es war. legte den Arm um sie. unter dem Schmerzenston brach es zusammen. Sie trat an das Fenster. als sie sich umzog. der ihr Gefühl bewegte. es fiel ihr nicht ein. . lächelte ein übergroßer lässig gebeugter Herr im Monokel. Es fiel ihr ein. Schon suchten an seinem Mund vorüber gleichmütig ihre Augen nach Neuem. Sie versuchte nicht. Sie zuckte kaum merkbar die Schultern. Allein es drang auf keinen Punkt in ihr ein. Mitten im Saal schrie der Mann ihr nach: »Hure« . Perlmutten flauschte im Mondschein ein Segel vorüber und rückte ins Dunkel. als zerschmetterte es etwas in ihr. gewiegt von einer Klarheit der Füße wie nie in diesen Sekunden. Ihre Glieder wurden kalt und abwesend wie oft in unerklärlichem Wechsel. Sie hörte es zum zweitenmal heute. wie sie Stück auf Stück verloren hatte. zerrinne haltlos zwischen ihren Händen. Eine Bank. ihr Leben weg. »Was?« Ein verzweifeltes Gesicht krallte sich in ihr Auge. es knallte um sie zusammen. Vorbei schon. als ströme mit dem Weinen in dem Busch. Der Mann hielt sie. »Ein Opfer«.

was Hülfe bedurfte. fühlte sie. die sie empfand. Sie schaute lange unter der vorgehaltenen Hand ins Wasser. daß ihr Schmerz sie erhob und verband. wie sie verzweifelt gesucht auf der Jagd und mit den greifenden Händen. sondern entflammte sie zur vollen Anspannung. Sie schauten sich an. in ihrem Herzen in dieser Nacht und ihr Herz drehte es in einem wunderbaren Stolz. die nichts übertraf. als stehe sie auf anderem Boden. konnte sie weinen und je länger die Tränen über ihr Gesicht strömten.Da erst. aber die Schuld. Es war ihr. Herauf kam der Kleinen Gesicht. die sich in ihr bäumte. Ein Gesicht kam zurück von der glatten Fläche. aber gleichzeitig verband sie ein Strom ungekannter Süßigkeit mit der anderen Weinenden. Schon rissen die Wochen hinter ihr wie unwirklich und ihrem Wesen ungehörig sich ab und stießen ins Wesenlose. Sie fühlte sich elend wie nie. die Neigung der Berge. Sie sah die Welt plötzlich anders. Es stieg eine Kraft aus ihrem Elend. drückte sie nicht. an die sie nie gedacht. Ihr war. Aus der Tiefe des Elends aber zog sie ein Gefühl von einer ergreifenden Harmonie in die Höhe. als ruhe die Achse alles. jede Kreatur dicht ihr Herz berühre. und daß. Sie empfand. Dann ging sie hinein. wie. in ihr lag mit einer stillen Verantwortung. . Demütig grüßte sie den Fall der Jetée. wie plötzlich ihr Schicksal sich zusammenlegte mit Tausenden von Menschen. als sie erkannte. Ein Glücksgefühl überfloß sie. daß die Stimme versage. wie angezogen von der anderen Stimme. das träumerische Schleifen der Schwäne. wie in ihr die Verzweiflung und das gierige Suchen brach. Sie stand in einer wunderbaren Empfindung. und jedes Leidende.

da es zu kostbar war. durchfühlte sie mit der Hand. Möbel. Die lehnte ab. errötete. wer es besaß.« rief sie an der Gasse. ay . Die Hosen. in matter Seide zu Dutzenden fielen. »Ay . Die Depots sperrte sie. Sie besaß einen Koffer noch und ein weiches helles Kleid aus indischer Seide. küßte Daisys Hand. . wie unter dem Hinweggehen ihres seitherigen Daseins Freiheit in sie strömte. daß ihrer Haltung zu gering war. Eine kleine Summe füllte sie in ihr Portemonnaie. ließ sich langsam zwingen. Die arabischen Weiber küßten ihre Hände und Füße. deren Plissees rauschten. die Manikure. Kindern. schenkte sie sich zurück. Gebend lebte sie drei Tage und fühlte. Die Bonnen gingen mit Ballen. . Die Spitzen rannen ihr durch die Finger. Die Zofen kamen. . *** Sie ließ ihre Sachen verteilen. zitternden Händen. Mit jedem Stück. gab dem. Es reizte sie nicht. Schmuck versteigert. Sie beschäftigte ein halbes Dutzend Agenten. Pferde untergebracht. Die Kostbarkeiten wurden versteigert. Frauen. nahmen. Und die Wollust des Hingebens verband sie den Dingen um sie. Ihre Pariser Wohnung ward verkauft. gab sie ihr. zu wissen. Sie schellte Marguerite. das sie verließ. Mit kleinen Sachen ging sie auf die Straße. Jérôme sandte sie einen Ring. zog sie aus dem Tanzsaal. Eine frische stolze Hure in einem Kleid. denn jede Tat der Entäußerung entlastete sie zu Glück.Sie hatte ein anderes Gesicht gesehen. . jenem. . bot sie ihr den Tausch an. Vor dem Spiegel die Figur und den Kleidschnitt abmessend.

daß vor der Ecole des Beaux Arts nur eine Linie der Autos vom rechten zum linken . Verlegen ging sie in die Kabine. geriet in ein falsches Haus. runzelte die Stirn und blieb eine Minute in einem merkwürdig erhellten Zustand. Das Kind kam mit einem Kleid. daß der Mann. Darauf schenkte sie es dem Kind für sich selbst. dessen Anmut sie rührte. Sie stand in Hosen plötzlich am Badestrand abends. Mit der Entledigung zog die Einsamkeit des Reichtums aus ihr. ging in sinnloser Wut auf sie zu. es Marguerite zu senden. Sie strich das Kind über den Kopf. geschlossen. nach drei Wochen war sie Mont Parnasse. sandte ein Kind mit dem Portemonnaie zu der Manikure. »Verzeihen Sie«. Sie zog ihr Armband aus. Einen warf sie den Schwänen zu.Die Summen festgelegt. brachte das Geld zurück. Sie besaß noch zwei Ringe. vom Geländer. es schrie. Der vierte Abschnitt Vierzehn Tage wohnte sie Mont Martre. die so eng war. legte es der Frau an die Brust. Küßte es. schlug die Augen herunter und ging mit einer Stille. Ein Mann brüllte sie von oben herunter an. verstummt. stieg hinab zu den Hallen. sie nahm es hoch. Dem prächtigen Körper eines verlotterten Mädchens. Sie wohnte Rue Bonaparte. ein Kind fiel die Treppe herunter. tief getroffen. abends. sie grüßte. sagte sie. Selig fühlte sie alles entgleiten. schenkte sie ihr Kleid.

griff in ihr Bein. und die ohne Pause zitterte. Sie bewohnte die Hotels am Boulevard Sebastobol. Kokotten pfiffen ihr nach. als die Seine sie drückte. Liebespaare. Auf Imperials rollte sie von Quartier zu Quartier. Mondaufgänge. Sie saß drei Nächte. Als er hochkam. Trunkene. Studenten mit zerrissenen Schuhen. ging allein. neben sich. zu Mme Fleurquin. Betrunkene an ihrer Tür. früh. Sie ging durch die Straßen. Am Panthéon erschoß sich ihr Visavis. mittags. Vaugirard. die Nacht. an Syphilis. weil sie glaubten. half . Abends in der Olympia Bar fletschten vierzig Mulattinnen die Zähne um sie. Sie wohnte Rue Monsieur Le Prince. Russen. tanzte. Germain. Square Monge erlebte die Überschwemmung. ein blonder Student. als die Rudel schönbeiniger Frauen lachend aus der Revue mit dem Geruch ihrer Haut und der Tierbewegung der Hüften und langen Schenkel kamen. beschloß er sie dankbar unter die Decke zu ziehen. aufgegeilt hinter Midinettes her. zählte die Schornsteine. Kehrte zurück. Rue Richelieu schlugen Huren sie nachts. Rue des Bernardins verließ sie das Hotel im Kahn. Bäume schwankten Boulevard St. in das Zittern der Rue Bonaparte. alte Böcke. Ihr Geburtstag trüb Quai de Valmy. wo Huren und Apachen nachts schrien. Sie wohnte Rue Gay Lussac. kühlte ihm die Brust mit Eis. im Saale der roten Papageien und drei Kapellen drehte sie sich. Beim Löwen von Belfort sah sie Ringer und Stemmer in Trikots unter den Bäumen turnen.Seineufer durchfuhr. Im Hotel des Etrangers schrie ihr Nachbar in Herzkrämpfen auf. der morgens mit roten Lippen gleichzeitig wie sie die Milchkaraffe in Unterkleidern in seine Tür hineinzog. Champollion. sie breche marodierend in ihr Männerquartier. die Fenster.

empfing ein ironisches Ziehen des Mundes. österreichischen Spitzeln. in den Pausen der Schlacht. ignorierte sie. Sie gab ein Fünfzig-Centimes Stück. sah die Zöglinge der höchsten Artillerieschule farbig an Kanonen seltsame Bewegungen machen. dem Star-Mann. nahe den Hallen. ward als Diebin verhaftet. dem jungen Louis. damit ich die Kaserne erreiche. unfähig aufzustehen. sie friere. einen Sou zum Métro. sie warfen ihr Schlüpfriges nach. hörte die Revolte der Kunst. .Emigranten retten. vierundsiebzigstes Quartier. Erstaunt suchte sie ihn drei Tage. dumpf Seinehörner tuteten. mit spanischen Zöglingen der Schneiderakademie. Michel. dem beinlosen Singenden auf dem Räderbrett. zahlte für beide. »Kommen Sie. Ging auf die Mairie neunzehntes Arrondissement. die gleich Hyänen gegeneinander stürzten und von der Berührung des Fingers schon umfielen. Saß Closerie des Lilas. Gasarbeitern. Ausgedörrte. Sie belauschte das Gespräch zweier Absynthe-Weiber. es ist warm darin. nebeneinander in der Gosse lagen. las die Zeitung. Lesbierinnen der Place St.« flehte in der Rue Pigalle ein Piou-Piou. Er lachte sie aus. Notre Dame des Lorettes willen. glaubend. Chauffeuren. lächelte sich frei. nahm sie mit in das Café Cluny. Sie wohnte gegenüber Ecole Polytechnique. Deutschen. gab sich hin für Überschwemmtenhilfe. Aux trois Poulards schlug ein Mann einer Frau durch den Schädel.« sagte ein großer Mann. Sie machte dem Trio an der Sorbonne Platz. wo sie. suchte sie zu umarmen. Sie aß mit der Papageienverkäuferin. warf sich heulend über sie. studierenden Negern. ging wieder. »Geben Sie. ging mit einem Gruß. fand ihn nie wieder. wo nach Regen Abenddächer mit weißen ovalen Schilden blitzten.

Wohnte Rue Delambre. vom dritten Stock sprang ein dicker Offizier ab. Korsos zum Bois wallfahrten. zweiter Hof. sah sich um. sah um sich Pfauenräder der Lichtkaskaden zum Himmel brennen über dem rötlichen süßen Straßengefieber.Sie ging zum Löwen von Belfort. zerschellte unter dem Flammenschein. Germain des Près. Sie wohnte Porte Maillot. stieg zwei Treppen zu Musik. schrie. Menschenmassen aufquollen. weiße wundervolle Füchse. selige Benzingerüche in Parkwipfeln schäumten. sah Autos anfahren. Wohnte neben Jardin du Luxembourg. Sie wohnte Quartier Ternes. helle Glacés. lange Frauenketten in Wagen unhörbar. Numéro Vierundachtzig. prüfte. Moulin Rouge brannte das Parterre aus. Sah an sich herunter. wer gerufen. Zitronen. diese Nacht selig von Bodengerüchen. sagte ein gesunder Mann. Da brach eine fremde Frau in Tränen aus. wo Métros aus der Erde stießen. Skunks. dritte Baracke. Sah gespannter lang hinüber. Stand Champs Elysées vor Luxushotels. mit weißen Zähnen lachte. die aber stieß ihr durch das Kreisloch den spitzen Knochen in den Leib. . fleißige kleine Bürger arbeiteten in offenen Fenstern. fluchte. folgte einem Ruf. Wohnte St. wo Ringer und Stemmer unter den Bäumen turnten. »Haben Sie Hunger?« frug Daisy mit einem Blick auf den Ellenbogen der Frau. mit Pelzen und süßen Pferden zu Wiesen zogen. Sie wohnte Impasse Bérthier. Wohnte zwei Nächte nirgends. gepflegte Frauen. Rosenkränzen. Wohnte Bastille-Platz. der Postkarten verkaufte. Am zweiten Tage hier folgte sie einer Bluse in ein Kaffeekonzert. ging zurück. Wohnte Parc Monceau. Rue de la Rochefoucauld mit der Grabesruhe und Sacré Coeur blitzend darüber mit weißen Türmen. drückte sich hinaus. »Wie elend zum Kotzen dies Leben«.

warfen die Bütte um. und die ungewöhnliche Zierlichkeit und Anmut ihrer Beine machte ein Loch in den Lärm. Affenschwänze. weiß im Gesicht. stürmten. . Sie saß in der ersten Reihe. zehn Meter unter der Erde. er verschwand. beugte sich im Gesäß. Saligots!!« Im Rauch fiel ein Sergeant gegen die bemalte Kalkwand. Ein ungarisches Violinstück kam aus der Ecke. Als im Vorgang des Schattenspieles . Sie saß nun ganz an der Spitze des ersten Tisches. Ein Rosablusenmädchen besah im Spiegel die Zungenwurzel genau und angespannt. Auf der Rampe über ihr stand ein Mädchen. der kindlichen aufreizenden Geste. ging zwischen gesäten Tischen. schüttelte den Kopf lachend gegen den Rauch. zwischen gelben Zähnen: »Elle avait un petit cadnaz . siehe. Sozialisten schrien sich am Ausgang zu: »Allons Camerades«. Sie ging über den Boden. in dessen Lehm ihr Absatz leicht sank.« Auf der Bütte in dem Winkel gegenüber schwang die Kitschfanfare eines militaristischen Fanfarengauls. Eine unsichtbare Stimme. Irrgebrunste. ging weiter nach vorn. schrieen: »Sortez-le!! Peschärsche. der zweite Keller. Daisys Blick blieb lange an der Biegung ihrer Lippen. stampfte im Tanz. den Blick fest nach vorn. »Rotz-Lumpen«. dem Schwung ihres Leibes. süße Freundin. Bauchzimbel. rief: »Schlaf mit mir. mit der sie sich entzog. Daisy stand auf. Ein altes Weib neben den Kulissen auf einem Faß zog über ihre schamlosen Beine einen Keuschheitsgürtel. Daisy stand mit ihr auf.« Sie erhob sich und warf sich einer sanften Schwimmenden gleich in den Dampf. saß nieder der Bühne gegenüber unter dem zweiten Lampion.Einen warfen sie heraus neben ihr. . schwangen einen Kreis um die Alte. grimassierte den Bauch.

Sie lieh ihre Stimme einem Schwan hin. standen vor der Luxembourg-Fontäne. einer kitzelte den Sergant de Ville. Reichere Studenten schrien den Mimis Preise zu. Im Panthéon fiel ein Mann klatschend auf einen rundoffenen lackierten Hurenmund. gingen in die Source. Einer löschte die Laterne. Michel. hielten an der Boulangerie. stoben im Hinterzimmer über das Klappern der Jetons. trieben heraus. Dann zur Source. trat hinter das aufgespannte Leinentuch. liefen zur Bar. Stießen auf d'Harcourt. Studenten schwenkten die Biretts. Trabten weiter. gaben sie ab. Zurück zu d'Harcourt. Philipp erkannt. fand dort Renée. in heftigen Perfidien dem Präsidenten der Republik nahezutreten. Sie schafften sie in die Brasserie Lorraine. fiel um. Sie gingen eingehängt zum Boulevard St. die den Stoff ihres Kleides prüfte. saßen um einen . der an Philippes Hand grotesk in Schatten verzogen auf der Fläche tanzte und es nicht unterließ.ein schwarzes Mädchen ohnmächtig ward. beknurrt vom Haß der Tische hinaus. warfen einen Spieltisch um. passierten. lachte und sie küßte. der Mittelpunkt des Abends unter Gemurre schwankte. sagte sie entschlossen: »Ich«. neben dem Conférencier Philippe. grüßten mit Zuruf Jaurès. drückten aus ihren Mimis süße Schreie. umringt. ihre Augen dicht ansah. den Abend zu retten. überquerten den Platz. Auf dem Boulmich verdrehte die Mimi Madeleine die Augen. die frech und ängstlich an den Armen ihrer Freunde schwebten. blutete aus einem Achselgeschwür. Sie zogen durchs Croissant. Wurden aufgehalten. Damen von dreißig bis sechzig Franken stießen verächtliche Parfümwolken aus gegen die Mimis.

hoch im Rhythmus. rollte es über die Trottoirs. Rue des Etrangers.Tisch. Sie beugte sich vor. Er schlug sein Bett für sie auf. Jaques. ging überflüssig zurück. beschäftigt war. klatschten in die Hände. wieder herunter und dann monoton in einer Schleife. Sie stiegen durch die drei Hurenetagen zur sechsten der Artisten und Studenten. vermochte sich nicht zu entziehen. wühlte sich ins Dreieckkreuzfeuer der Lichter vor der Nacht-Boulangerie. Place St. Renée tanzte schon auf dem Tisch. die im Gewühl der aus allen schließenden Cafés sich hier um warme Hörnchen massierenden Massen lauerte. die schimpfte. Man rettete sich aus der Clique ins Hotel. vom Pult brüllte der fette Chef mit aufgeschlagenen Ärmeln: »Steck ihr Pferdäpfel ins Maul. Die Spionin. wieder sah sie ihre unvergleichlich schönen Beine. hielt sie fest. griff die Gelenke. Beim Abstieg zum zweiten Stock in Renées Couloir gab es im dritten Skandal. knallte die Tür hinter sich zu. riß Renée aus den Armen der Studenten in den Chauffeurmänteln. die blanken hellen Scheitel der Dänen blendeten in einem Kreis um sie. trugen Madeleine ins Zimmer Philippes. Michel. standen vor zwei Männern mit . die Kassadame keifte. Sein Gesicht. eine im Korsett. Man kam Rue Guijas. Kanalsau. wie er.« Man riß einige mit aus dem Haufen. denn am Ausgang stieß sie neben der Kranken auf Philippe. Die Droschke mit Madeleine kam an. Notre Dame. Zwei wurden abgefaßt beim Gebäckdiebstahl. gekniet. trug Madeleine vornher. warf ein Pißhaus um. eine im Hemd. wechselte ein blombiertes Fünffrancsstück. legte ein reines Taschentuch auf das Kissen. Rue St. helfend. riegelte ab. eine Brücke. Daisy schlich hinaus. unermüdlich. Zwei Weiber. Man ging Rue des Ecoles.

sie hinaushob über die Seligkeit des Franzosen und sie an eine Wonne hochstieß. was ihr Schmerzen machte bis dahin. durchwühlte sie. An Daisys Körper griff eine Hand. Er tat nichts. Männer in Pyjamas fluchten. traf nicht den Hut. und sie hob die Schüssel auf ihre Knie und wusch Renée das Gesicht und die Brust. aber im Gesicht milder. .Zylindern im Genick. »laß mich«. der sie einsog. es schoß. als er sie verließ. Sie trat hinein zu Renée.« Die Hure hieb zu. drückten Knipslaternen. Das Dunkel stürzte. aber er küßte ihr Bauch und Bein. die Kerzen hielten. so daß sie aus dem Traum mit dem Engel glücklicher und befreiter erwachte als je aus einer Männernacht. »Hundert Sous« im Nebenzimmer. Sie stellte die Schüssel auf die Kiste. eine Tür knallte. Sie flog an einen schlanken Körper. sah Bewegungen in ihrem Bett. Erstarrt hielt sie in dem Zug. Aus den Gängen quollen Weiber. was ihr zurückgab. bei Le Beaus Umarmung ihr die Nacht zerfleischte. Atemloses Geschrei verwirrte alles. In Renées Alkoven aber schlief sie im Traum die Nacht mit jenem blonden Skandinavier. Sie schloß auf zu Renée. geduldig. Dies blieb in ihrem Schlaf. ward blitzscharf am Rande des Körpers. gegen die nichts im späteren auch nur gering bestand. Der mit der Hand aus ihr streng heraushob. schüttete das Wasser in den Schacht. sondern das Licht. und einer sagte: »Alte Sau .« sagte Daisy mit unbegreiflichem Lächeln. der die erste Nacht. wo sie auf den Mann traf. Die Tür klappte. in Besitz nahm mit den Lippen. Sie wartete still. die sich müde im Rücken nach der Schüssel bückte. der sie rasend küßte. . »Nein. roch den Schweiß des Kampfes. aus dem mit einer Wolke das Gekeif in das kurz geöffnete Fenster hineinstieß. . wusch sich. plötzlich schrie sie. plötzlich lief man.

Erbleichend sah sie am eigenen Hals, wie sie sich vorneigte, die Dukatenkette vorschwingen. Es fehlte seit der Nacht eine Kugel.

Sie hatte nur noch eine.

***

Für Madeleine, die ins St. Denis-Hospital gefahren ward, sprach sie allabendlich im Schattenspiel Philippes Sätze. Ward seine Angestellte, Vertraute, Sekretärin. Sie erlitt das Kneifen ins Bein zwischen den Tischen durchgehend, Zurufe Besoffener, während sie sprach und ihre Stimme einen Schmelz annahm, der sie nie beflügelt. Sie schrieb unter der Petrollampe seine Briefe, sein Diktat. Sie schloß, war er weg, die Dachluke, räumte sein Zimmer, besorgte seine armselige Wäsche. Wurde ihr Auge verzerrt von Gesehenem, gab seines ihr Haltung. Rief er, Kommis und Louis zu ergötzen, die Nummern des Programms in fanatisch heldischer Pose, las sie zu Haus, was er schrieb. Ging sie mit ihm neben den Bahnen, verschleierte die Straße sich in wohltuenden Nebel. Als im Jardin des Plantes der Tiger aus aufgeklafftem Rachen heulte und sie mit ihm ans Gitter trat, sah sie die Jungen, nur an den Zitzen spielend, ruhig saufen. Er wehrte jede Hilfe ab, bot ihr als Ausgleich von seinen sieben Centimes, blieb streng dabei, als sie lächelte. Bald konnte sie nur tun für ihn, was er nicht merkte.

Am Tage des Bastillesturms gab er drei Vorstellungen. Am Mittag darauf kam sie in sein Zimmer. Er schlief auf dem Stuhl. Sie suchte bis mitten in das

Zimmer zu kommen. Dann schlich sie hinaus. Nach einer Stunde kam sie wieder. Er schlief noch. Sie preßte das Kinn wider die Brust, weckte ihn, gab ihm den offenen Brief, ihre Augen trafen sich, er nickte.

Sie gingen durch den Park, wo Kinder kleine Segelboote fahren ließen, durch Rosahüte, Militärmusik, sanfte Alleen mit Dogcarts. Kamen in Gassen, Geruch von Fischen, Kartoffeln, süßlichem Kinderschmutz. Eine Wolke Karbol umstand sie. Eine Schwester mit spöttisch grünem Blick versagte den Eintritt, Philippe sah sie an, nahm ihre Hand. Sie schwankte, öffnete die Tür. Als sie eintraten, lauerte eisiges Schweigen, eine Frau wälzte sich lautlos auf dem Rücken im Kot. Zwei fuhren auf aus den linealstarren Bettkolonnen, schrien, mit Armen die Kissen zerreißend, nach dem Mann: »Reiß die Mempel aus! Schlammbeißer, Creusot!« Sie rülpsten, ihre Köpfe waren verbunden und geschwollen, Eifersüchtige sich wähnend, schmissen die im letzten Stadium Irren über sechs Betten, die sie trennten, sich ihren Schleim, ihre Wut ins Gesicht. Er trat heran, sie zu beruhigen, indem er die Schwester leicht zurückdrängte. Aber als er der einen sich näherte und das Gesicht herabsenkte, begann sie zu zittern, fiel auf den Rücken, zog das Hemd auf und stülpte den zerfressenen Schoß ihm entgegen. Er wollte etwas sagen, doch die Schwester riß ihn zurück, hinaus. Daisys Rock ward gezogen. Eine dünne Stimme: »Zu mir?« Aus grauenhafter Sehnsucht kehrte ein gläserner Blick wieder zum Plafond zurück. Die Frau vom Boden stieß sie zur Seite, lief bis an die Tür, wo der Mann verschwunden, wimmerte, brach zusammen, umfaßte mit den Fingern die Klinke, die er berührt. Links war die Krankheit schon Agonie bei einer Kette Betten, rechts saß ein Kind und lächelte,

vierzehn Jahre. Nun kam Daisy zum Fenster, blieb fünf Minuten bei Madeleine, gab ihr Äpfel, Rosinen, Bananen, Brot. Dann gingen sie auf die Nachbarbetten zu, legte bald auf jenes Kissen, bald auf dieses Tuch Frucht, und wie sie austeilte mit einer Armbewegung, die fast nicht da war vor innerer Inanspruchnahme, begann, ohne daß sie sprach, es immer stiller zu werden. Als sie fertig war, peitschte ein Schrei, stand, stieß, zerbrach. Zwei neueingekleidete Mimis, die Kette mit der Indikation der Maladie um den Hals, die frech herein kamen, bekamen andere Augen, andere Bewegungen, zerbrachen irgendwie unter dem Schrei. Neben der Toten stand die Schwester. Madeleine sah auf das Grün im Garten, zurück zu Daisy, ließ ihre Hand nicht bis zur Türe. »Zu mir?« frug die gläserne Stimme, wandte das zarte Profil sich hinauf. In die geklemmte Tür noch zwängte Madeleine den Hals, sah Daisy nach, bis sie verschwand.

»Dies ist ein Zuchthaus.«

»Aber auch von St. Denis sehen sie den Himmel«, sagte Philippe.

Ihr Blick blieb nachdenklich, zugeschüttet, an dem glänzenden Lack der Kinderhüte und dem weißen Crepe, der die Hemden der Croquetspieler leuchten ließ auf der Luxembourgterrasse, als streichle er empört ihre Zartheit.

Abends nahmen und sperrten Apachen unter Jeannot das Café Guijas ihres Hotels. Sie blieben mit einem Teil, während die meisten Studenten und Mimis durch den Keller flohen. Jeannot mit sympathischen Augen aß mit Kameraden

um einen Tisch, drei standen Wache. Nach dem Dessert zog er die schmale Ly herüber, knutschte sie durch, fuhr ihr an den Bauch, lachte, legte sie aufs Billard. Alle umstellten es im Kreis, sahen zu, reichten ihre Röcke nach rückwärts. Jeannot strich seine Mouche, herrenhaft amusiert und wandte sich schon wieder ab, lachend über die Kuriosität der Hermaphrodite, als diese, außer sich, ihm einen Siffon an den Kopf schmiß. Kellner und Wirt, bleich vor Angst, dienernd vor Jeannot, schrien sie an. Der irische Aufwischer faßte sie wie ein Schwein, tat den größten Schimpf, warf sie aus der Tür. Sie wehrte sich, weinte, biß, kratzte, hielt sich an jedem Tisch, an jedem Arm. »Gut zum Schlafen, wäre sie nicht . . .« sagte Jeannot achselzuckend zum Ringkampf, dem er lässig zusah, wandte sich ab. Sie schlug vor den Scheiben in die Gosse, das Gesicht im abspülenden Regenstrom, wimmernd: »On m'a sortie.« »Fiaker?« frug ein Kutscher, der vorbeifuhr, gröhlte in sich hinein, hieb die Gäule um die Ecke. »Hilf«, sagte Daisy leis, als sie rangen. Aber Philippe blieb unbeweglich, bis sie im Schmutz lag, ging dann hinaus, tröstete sie, nahm sie am Arm, führte sie zurück vorbei an Jeannot, der die Pfauenbrauen zuckte, umdrehte, dem Iren mit der flachen Handkante ins rote Genick schlug, daß der in die Knie schoß und über ihn kindlich herüberlächelte.

Sie legten sie in Daisys Zimmer. Um Zwei klopfte es. Philippe brachte zwei Männer, einer betrunken, der andere fiebernd. Sie teilte die Matratzen. Sie machte mit Freundlichkeit Platz, haßte ihn nachts, morgens schlich sie in sein Zimmer, alles aus ihr stürzte in sein Wesen zurück.

Sie ward seine Begleiterin, nichts geschah ohne sie. An Betten, bei Kranken war sie hinter ihm. Sein Ausdruck flog ihr an. Mit seinem Wort gab sie Erhebung. Sie stand unsichtbar, ein sorgender Schatten, vor seiner täglichen Existenz. Sie wies Renée aus dem Zimmer, die mit den Waden nach einem Literaten kokettierte, die Stunde störte, wo er sich gab. Sie stand an der Wand, las er seinem Publikum, Russen, Kranken, Bettlern, Studenten. Ihre Seele schwang mit, glühte fromm mit seiner, pries er das Unglück, das tiefer forme, Hunde inniger, Pferde schöner mache. Sie bewunderte ihn, wie er gab, schenkte, sich teilte und verdoppelte mit einer Freude, die seinem Gesicht nie die weiche Erfülltheit nahm.

Sie strebte, ihm zu gleichen.

Sie warf jeden Gedanken aus dem Hirn, der von seiner Richtung abwich, kasteite sich, übertraf eine Stunde mit der anderen. Sie gab das Letzte, was sie trug, den Ring an Ly, die ihn bewunderte wie eine Legende, ihn vor Freude in den Mund steckte, darauf biß und ihn fast verschlang. Sie begleitete ihn zu Guigui, sprach mit ihr hinter dem Gitter des Gefängnisses, vergaß nicht den Zug des Rehhalses am Eisen, kam über die Korridore mit ihm heraus und begann, als die Sonne herabströmte, zu weinen.

Doch die unbewegliche Güte seines Gesichts brachte sie ins Gleichgewicht zurück und sie vergaß die Auflehnung und den Druck, mühte sich stark zu sein, ihn zu übertreffen.

wie er Hohn bekam. gerührt ins Letzte. Essen für Guigui. obwohl er wußte. blieb die Nacht im Stuhl. die ihn überwindend führte. Unfruchtbares tat jeden Tag. ohne Tat und Ziel. ohne Protest. kürzte den Schlaf. daß sie seine Manschettenknöpfe stahl. daß er trockenes Brot aß. aber unrührbar blieb in seiner Weise. wie er sich verschwendete. Bedenkenloser stellte sie sich vor ihn. Ging still neben Ly.Sie mogelte Geld in seine Kasse. die sie instinktiv auflas. Sie suchte noch mehr. gab ihm. den Vorschuß des Café-Konzert an ein Kleid Renées geben. wenn sie beschwingter ihm folgten. daß sie über alles hinweg . wie er sich quälte. Vorbild. der öffentlich ihm fehlte. Ordinäres und Geistloses aus den Tageskämpfen zog. wuchs an jedem höhnischen Lächeln. Sein Bett lieh er aus. um so die armseligen Sous für sein Leben zu gewinnen. Lächelte. hungerte um ihn. Die Liebe aber zu seinem Vorbild wuchs daran über jeden Begriff. Unterleib und Hirn des Pöbels zu reizen. das half. Und schien ihr sein Kampf verfehlt und schlecht eingesetzt am ungünstigen Hebel in mancher Sekunde. Er sprach freundlich zur Concièrge. in seinen Abend. belacht. doch ungeheuerlich im Großen. damit sie nicht sah. einen Wirkungskreis. da er Elend lobte. Sie sah ihn. Er speiste auf einer Bank im Monceau. als sie unschuldig wegen des Ringes als Diebin abgeführt ward. Sie sah mit einem schaudernden Mitleid. ihm alles leicht zu bereiten. das man auf ihn zielte. so schien die Stärke. als das Sopha unter ihm brach. das neue Schattenspiel zu stellen. verschimpft ward. brachte ihm Menschen. Sie sah. die er doch wieder weggab.

Lief durch die Gassen.sich diesem hingab. was ihr Geist vollbrachte. . gelang es.« . eh er mit ihr schlief . Übel zu vergessen. deren Bauchkonvulsionen hinrissen. schloß sich ihm demütig an. Sylvie. Aber ihr Hirn erreichte selbst in der Opferung kein Glück. . Renée verkaufte sich einem blassen Deutschen feilschend um ihre Taxe: hundert Sous. ihm Stütze zu sein. was schwerer schien wie das andere. übte die Tänze ihrer Heimat. Holte Leder und Federn. Daisy neben ihr auf dem Barstuhl. wo er sie gelehrt. indem er die Hand ausstreckte nach ihrer Stirn. Philippe ging auf sie zu und. Sie konnte. sie zu lindern. als Ly von einem Krampf ergriffen auf dem Rücken lag und schrie. restloser bemüht. die Abgründe nicht mit ihren Händen zusammenschweißen. Sie blieb allein. sie überwand ihren Körper. Achselzucken. daß sie beruhigt aufstand. die mit einem Amerikaner zog. Erbleichte unter seinem Anblick. der ihr Opium ins Gedärm gab. die aus der Not verfluchter Zeit und dem Zwang.« »Riette?« »Die Krankheit. tiefer zu schauen. um seine schwache Nummer zu stützen und gab ihren Leib den geilsten Blicken. Trost zu geben. »May?« »Die Krankheit. wenn bei aller Hingabe keine letzte Befriedigung kam. sich ergaben. zu sein wie er. Sie überwand sogar. Sie kamen ins Café. Sie frug nach Luison. und Dienen und Helfen schlugen ihr gleich Gewichten aus der Hand.

daß sie Kontraste maß. wie vom Blitz zerschmettert von dem einstürzenden Gefühl der Unzulänglichkeit ihres seitherigen Lebens. spie das Lokal voll Blut. Abends brach eine kastilische Mimi zusammen. was die Menschen schied und sie unglücklich machte. Denis. und es fiel ihr schwer zu sagen: »Wäre es nicht schöner. kniete auf das Holz. als kleine Unterscheidung empfand und unverstehend blieb an der Hartnäckigkeit. Die Nacht kam sie zu Philippe. mit der gestempelte Dummheit das Glück hintertrieb. statt mit ihr zu gehen?« . ein Auto mit bemalten Kokotten schnitt die Bahn. er rollte los. Er hatte die Augen weit und sehnsüchtig auf sie gerichtet. wie sie. trieb Wut heraus und Auflehnung. Bald sah sie nur noch so. ein jeder Tag rieb sie an der Unvollkommenheit. dem Irrsinn der Welt. Philippe. Herauf schwankte ein Beerdigungswagen. Distanzen spürte. hereintrat. Man warf sie in einen Karren. ein jeder Besuch. nur als geringe Strecke.St. Das Wort schlug wie ein Hammer sekündlich in ihre Seele. Sie ging bis an sein Bett. das Licht über dem nackten Arm. Verheerte. Samstag verschwand Renée. sie sah sie nicht wieder. bis sie flammte. das Riesige. du hättest Ly geholfen. verwüstete sie. Sie neigte sich zu ihm. Da fiel sie ohnmächtig zurück. Schlichtete ihr Glaube sich an Philippes Nähe sanfter und demütig.

wie die Maschine kaute. Schicksal sich vollzog. . . Dann sagte er: »Ich kann nicht bestimmen. Freiheit. verbraucht. Denis sich füllte. Angenagtes hineinkam. Wie neue Wellen der Boulevard hereinwarf. das dritte aber wie Pestilenz die jungen Körper durchwütete . nichts umstülpte. Stärke in Ruinen zu bauen. . Erquickung. Louison beantwortete es zwischen einer Hungerohnmacht. was gemeinhin half. Was blieb als helfen? Nachts bohrte ihr Hirn. Aber sie sah. Ihr Lächeln bezauberte. riß an der Tapete. Musik. die beiden ersten Stadien noch mit Grazie vergingen. sagte nie mehr ein Wort. fraß. wie das Café mit neuen Mimis sich füllte. In Philippes Leben stand sie und fühlte. Aber ich suchte zu helfen. Die Lues wütete. daß er es brach wie Brot. in der Maschine des Hospitals das Fleisch gesiebt ward. was ihr Glück ist. schlang -. . Sie ging. Duldung. Gott nicht unterstützte. als sie litt. sie empfange mit ihren Bananen Himmel. Madeleine schien es.« Es gab für ihn keinen anderen Weg. St. auch du nicht. Von ihrem Gesicht nahm stets sein Auge die Auflehnung hinweg.Er schwieg. zu rasch durchgekeltert. zu heben. sie schlug an die Wand.und nichts half an der Wurzel. zerbrochen. gab sie Hingebung. Ging sie mit Philippe. wie die wieder verschwanden. finden zu lernen.-. wie Verlebtes herausschoß. gespeist aus tausend Lokalen.

bewegte bei jedem Zusammenstoß mit dem Elend ihres Cafés. das mit tausend Fasern in die Zeit schlug. der das Menschliche verdarb und vergeudete in einer ungeheuerlichen Preisgabe. die wohl das Eigentliche wollte und im Zerbrochenen gleich das Geläuterte sah. um wenige sinnlos zu heben. Wohl empfand sie süß aus jeder hilfreichen Bewegung. Sie konnte nicht unterlassen zu denken. das Wichtigste sei. ihres Zimmers sie. aber keinen Sinn hatte für Anfang und Ende des qualvollen Weges. einzugreifen.Ihr Hirn jedoch bäumte sich dagegen und ihr Blut. empfand sie die Kontraste deutlicher und schicksalshafter wie er. benahm ihr den Atem und ließ sie in Gedanken sündigen stündlich gegen seinen Sinn. ihre Geschwüre seien nicht. statt an der Quelle groß und sicher die alten Schleußen zu zerschlagen und neue aufzubauen. Ihr Herz. dauerte es Jahrhunderte. aber was half es. in schon Zerschlagenem erst das Menschliche züchtete. Und mit Haß empfand sie seine große Begrenzung. blase ein Tapferer ein dünnes Vorurteil auf wie Seifenschaum. flöge ein Paragraph in die Luft. das frisch mit den Dingen des Daseins strömte. ihres Hotels. statt mitzuleiden. Denn da im Umschwung des Daseins sie aus der oberen Kuppel des Theaters hinabgestürzt aus dem Willen ihres Blutes in die hintersten Parterre. die Menschen zu bessern am Beginn. daß er dem Ende der Tragödie sich nur hingab. Guigui sei frei. Und mit der Berührung des Primäraffekts erlebte sie erst die ganze Rundheit des Daseins und mehr als je klaffte ihr von dieser Tiefe ihrer Existenz nur . der im Bodensatz nur lebend liebte und tröstete. und der Irrsinn. der Hundert zerschmetterte. während er Madeleine sein Geld gab. Menschen zu schaffen mit Vorbild und Beispiel.

was sich wehrte. seine Schuhe reinigte. das seinem Leben Ziel und Erhebung geben konnte. Das Weib war im achten Monat. Da überstieg der Zorn über das. all das in ihr einen . wenn er morgens an ihrer Etage vorbei ihn sich durch den Garçon bringen ließ. was er am Guten verfehlte.die eine Losung: »Hilfe dem Menschen«. Sie mühte sich. Die Stühle um zwanzig vermehrt. ihr Kostüm heller zu verzieren und ihren Tanz zu Schleifen zu bringen. noch rührte die Liebe zu ihm und sein Bild sie zu solchem Mitleid. einen Zucker noch. lebte selbst in seinem eingeschlafenen Gesicht. hinzufügte. während ihr Innerstes sich elementar schon empörte. Sie stand im Kostüm halbnackt. Sie schwieg. an falschen Plätzen vergeudete und verpraßte und nicht aufhob für das Donnernde. und aus Dreck und Kot und Unzucht kamen die Übersicht und die Entscheidung in ihr Leben. in die Seineantiquariate zu laufen. damit sie seine Premiere sichere und ihm Ruhe gebe. wozu sie eine halbe Stunde harrend auf der Treppe stand. Lederfransen und Muscheln zu kaufen. was Scham ihr noch ließ. noch brach nicht aus. rückte näher an ihn. Da arretierte ein Sergeant de Ville ihm die unersetzbare Sprecherin des Uhu. dem Kaffee. der Sergeant riß sie schleifend die Treppe hinauf. Kolibris. den er liebte. Am Abend der Neuaufführung glühte der Kellereingang phantastisch. Noch hielt sie seine Güte. daß sie nachts hinausschlich. Das Spiel fiel aus sieben Minuten vor Beginn. preisgaben. die das Letzte. schmiegte sich in seine verborgensten Falten.

Aber sie verlor nicht das Gefühl. fuhr auf einem Karussell mit Affen am Etoile. lobte ihr Mund nur sein Gesicht. was glühte. das sein Gesicht nicht ausließ. verließ es. durchbrach die knatternden Applause. hob Bauch und Schenkel. Sie empfand zum ersten Male die Ungenügendheit der Menschen. daß nichts ihr blieb. statt zu schaffen. daß ihre Hand. Aber er wehrte sie mit der Hand leicht ab und einem Ausdruck um den schöngeschlossenen Mund. nicht gefalteter Hand sich selbst zerstören und abbauen. steigerte sich zu den schamlosesten Gebärden. Lebte Rue Richelieu. Rue Bonaparte. strich über seine Hand. In seinem Zimmer begann sie zu schluchzen. Sie sammelte. die seine strich. alles ins Publikum fiel an Reiz und Erregung ihres unbegreiflich schönen gebogenen Körpers. Geröteten Gesichts unter der Schminke bat sie heftiger. wie sehr die Unzulänglichkeit seines Lebens das ihre bedränge und daß sie sich zerstöre und fessele. stellte den gehäuften Teller vor ihn. Kam Quartier Ternes.Augenblick lang. das an ihm hing. Sie verstummte verzweifelt. Verzeihung erbittend. forderte ihr Auge sein Lächeln. in denen die Führer taub und falsch gerichtet lagen und an denen zerbrach. Glühender . Sie lebte vor Cafés. lebte sie weiterhin wie seither. Sie tanzte mit einem Lächeln. Ging. er solle sich wehren. auf Imperials. Sie sah sich um. Während ihre Füße in Unzucht gingen.

Sie blieb draußen. die die Zigaretten in den anderen Mundwinkel steckten. der Rock flog auf wie ein Pfau. ein Mandelbaum. Die Zähne aufeinander. stieg. .Scheibe gleich sauste der Kreis des Daseins vorbei. rieb den grünen Kopf an ihrer Hand. die Männer sagten »merde«. Ohnmächtig Knie an Knie. Atemlos. hielt sich. Sie sah ihn nicht. roch wie im Traum. der Schaffner warf das Bleistück wütend auf die Erde. Der Arzt reinigte sich. ihn über einen Zaun schmissen. Der Wind wogte golden um den Hochstieg der Sonne. Sie nahm eine Bank. der Apache bestach. es stürze wie über Terrassen das Gesehene und Erlebte ab von ihr. höhnte: »un plomb«. schrie aus kreisrundem Mund »Adolphe«. die Hand eines Mannes hob. Vom Imperial brach die Stange vor der Station. schlenderten weiter. Ohne Besinnung. Germain. Ihre Verzweiflung trieb die hellsten Tage zurück. Frierend fuhr sie zurück. der sie kannte und liebte und dessen Hals sie kraute seit Wochen in schöner Zärtlichkeit. Die Boskettes fluteten vor Licht. der fast weiß ward vor Hingabe. Immer wars. Aus einer blauen Woge trieb sich der Park gleich einer Wolke heran und stand zitternd in der duftenden Luft. Sie fuhr nach St. Der Papagei der Savoyardin im Luxembourg. stürzte eine alte Frau auf die Chaussee. ging mit roten Fäusten auf die Apachen. unter Gequietsch rollte ein Handwagen mit der Frau ab. hing eine rote Windfahne über dem Schloß. blieb an der Ecke. Die Vögel sangen toll. ein Latschmützer sauste ab. sie brach die Beine. Hinter dem Brunnen ward der rote Strumpf eines Mädchens deutlicher. Als die kristallene Abendwölbung kam. Kondukteur und Arzt herbei.

Benzin. eine Geige riß ihr ins Herz. Rue du Château d'eau schlief sie bei der Concièrge. War eine Negerin im Odeon.Wohnte Trocadero. In einer Gärtnerei Neuillys goß sie Blumen. empfing das Trinkgeld der Soldaten. hielt unter den Wasserpalmwedeln durchsausender Automobile. bis es schrie und lief unter dem Schreien plötzlich davon. Sah die blauen Monde elektrischer Laternen die Sommernacht der Boulevards schwärmerisch durchschwimmen. Stand auf dem Wagen der demonstrierenden Studenten der juristischen Fakultät. spielte Karten mit den Zollwächtern der Barrikade. elegant gekleidet. Verkaufte »Les Trois Couleurs«. begann zu . Wohnte Porte de Bercy. Wohnte Tuilerien zwischen Hecken und Marmorbildern. Sah Madeleine aus einem Auto. Wohnte Rue St. umbrüllt von Jugend. Martin. Sulpice. verhüllte ihr Gesicht. entblößte den Bauch und schwang ihn wie ein kupfernes Schild zwischen den zärtlichen Hüften. spielte abends in Porte St. löste sie wundervoll auf und zog aus dem Verschütteten mit dem schon über das Menschliche hinausgehenden Hinreißenden ihrer Stimme sie in die Höhe. mit denen der »Matin« den Deutschland-Frankreich-Rekordflugpreis des »Journal« bekämpfte. Stieß im Louvre auf Guigui. sah Flugzeuge silbern am Himmel surren. sah Gare St. Stand mit Heiligenbildern vor St. Fiel zurück in das Getriebe. Sie ging hinaus. Stand fest vor der Porte Maillot mit »Intransigeant«. die mit schwarzem Lorgnon. die barock vom Panthéon steil und dämmerig zum Boulevard de Port Royal steigt. Jaques. »La Presse«. an ihr vorbei auf einen zottigen Rumänen sich lanzierte. Hielt Narzissen in einem Kiosk der Place des Vosges. Fleisch. Bois de Vincennes. hütete ein Kind. drückte Blériots schwielige Faust. Kam in ein Musikcafé. Lazare die Auslandszüge über den starren Friedhof brausen.

sieben Bäche. wäre sie gefolgt. Wasserzüge leuchteten Metall. sagte eine Stimme hinter ihr. Atemlos nahm sie seinen Arm. wäre sie rauher noch und befehlender gewesen wie diese. Der Küstenstrich war alarmiert. schlug Stefan ihr die Arme um den Hals von rückwärts. Da sie ausgedurstet war nach einer menschlichen Stimme. er ritt zurück. Als sie den Gurt durchbrachen. da rasten die Gäule. Abends. entdeckte er es. der im Café Cluny neben ihr die Zeitung gelesen. schob einen Knebel in ihren Mund. eine Hand riß ihren Zaum. das Tier lag in den Knien. sie lauschte. »Vier Jahre«. Seine Ohren standen steif vor Anspannung. ihren Kaffee bezahlt hatte. Ihre Augen zählten die Äcker. warf sie auf einen Gaul. Geräusche. Durch Tränen sah sie den Mann. Sie kamen an ein Bambushaus. Mond über einem Ölbaum. . kam auf die Bahnhofsbank des Boulevard Montparnasse. »Kommen Sie«. Die Gäule stoben durch Gestein zurück auf einen Hügel. Eine Finte. die Periode erfüllte sie mit Nebel. warf sie um. ein anderer Pferdekopf schob sich vor. ging in den Verschlag. darüber eine Kuppe wie ein Segel geflaggt. Sie ritten die Nacht durch. Er stellte die Leiter an.weinen. Der Mann schlug Schleifen. *** Aus den Sonnenblumen des Rangunschen Weibergemeinschaftshauses brechend. Verscholl. Als er sich umdrehte. als sie die Augen aufschlug. ward sie unwohl. Hinzu trieben sie in Wälder. Zweige um sie schnellten. Alarm. flammte die Sonne auf. zog die Leiter hinter ihr ab. drückte. Vor dem Himmel gebrochen hingen Bergzüge in die Weißnacht. ritt ein Stück mit ihr im Fluß. sie war frei.

Eingeborene zwischen spritzenden Spänen sausten.sagte er. blieb treu neben ihr. schlief ein. Fuhren nachts in Lagerfeuer. beugte sich über den Kopf. Anderen Tages mußte sie reiten. Sie schlug sich morgens zu einer Karawane. Beugte sich tiefer. meckerte. Um sie Sand. Sie lauerte. der unter holländischem Lampenhut das Kostüm des nördlichen Chinesen trug. Sie sah an seinen Fingern hinauf. schlug Stefan einen Pfiff. kam an den Rand. Ölbäume zitterten erregt unten in Ebenen. vorn ein Parah mit Weibern für Bergradjahs. sah Rebbach in der Beziehung. kniete sie. Mitten trugen sie einen Alligator. Sie ritt. . in die blonden Felder. machte Bogen. Sie ritt mit ihm. überströmte sich mit Blut. Schlief bei Tage. nur an seinen Händen sah sie die Sehnsucht von Jahren. führte die Gäule rechts und links am Halfter. um die Wette. hinab. seine Hände zitterten. es sei ein politischer Emissär. . roch ihn. was sie gelebt das Jahr und was sie erwartete. die Fäuste in den Augen. Nach dem Berg zu. ritt nach der Küste zurück. ließ los . starrten in das Kattun. pfiff die Gäule. Von ihrem Gesicht fiel ab. bedachte. schlug die Zweige zurück. Als sie wohl ward. wandte den Rücken. Allein. empfand die Gewalt. rannte mit ihnen ins Wiesenwachs. auf Schuhspitzen und Handflächen schlich sie in eine Rinne. Kehrte um. Sprach kein Wort mit ihm. Hielt am Mittag. Er sah auf ihre Weiberhand. Abends hob sich der Kattun des . zwei Bogen sausten in den Horizont. Daisy gab einem Ceylonier ein Messer für einen Esel. der quadratisch geschlossen schnarchte. mißtraute ihr in dem Jünglingsrock mit abgeschnittenen Haaren. Die Armenier liefen beim Halt nach vorn.

Als ihr die Milz schwoll vor Feuchtigkeit. um so mehr gab sie sich ihm schrankenlos in die Hand. schlugen sich in die Täler. Dolche sahen in den erhellten Palankin. Allein die Fremdheit dieser Ergebung füllte ihn mit Mißtrauen so. Doch sie tat keinen Laut. fraß sie sein Blick. Eine Auge grell nach Fleisch suchte das ihre. Hüften schaukelten prall und weiß. Sie hoben sich aus den Knien. sahen zwanzig Augen aus seinem Rücken. Das gesteigerte Blut wehrte sich. sie erstiegen einen Palankin. Ein sanftes Gesicht wandte sich ihm zu. geschändet in ihrem Geschlecht. Wieder roch sie seinen Körper. Ging er vor ihr. In der zweiten Reihe ritt Stefan auf sie zu. Demütig nahm sie seinen Zorn. sie schloß die Augen. seine Beglückung. das Zeichen des ersten Feuers kam. als hätte sie Fäuste in sein Gesicht geschlagen. Am Gebirge bremsten sie. daß er sie mehr beobachtete. die Lider senkten sich.Vorderkamels. Wütend schlug der Kattun zurück. Fieber ihr Hirn verwirrte. Am Morgen kreuzte sie eine Karawane. trug er sie am Leib an einen Sonnenabhang. Allein er empfand auch hierin nur. die ihn rasend machte hinter seinem steinernen Gesicht. denn das Tun der beiden Männer im Palankin war ein Greuel. der Kattun verschluckte nicht das Zeichen. trennten sich von der Masse. der tänzerinnenhaften Bronzeschlankheit. Das Weib heulte die Nacht. sie . Entfernte sie sich: »Halt«. ergab sich und war in ihrem Erleiden und sich Schenken von einer Entferntheit. Es galt ihrer männlichen Kleidung. Doch je mehr er sich bemühte. Der Kattun beim Vorderkamel stieg in die Höhe. als sie allein hinter einer Düne standen. Ein Tuch fiel. dessen breite Muskeln sie fast zerbrachen. was sie verschwieg. Führte sie.

kam zurück. . schrieen die Nacht. das dunkle Letzte suchend. Geschlitzte trieben Yaks auf Abhänge.schlug ihm das Gesicht auf. Da küßte sie seine Hand. Biegung. strich die Sandalen ab und ging mit einem kühlen Schatten neben sich los. Er band sie mit jedem Gedanken. Die Hände hingen schlaff. Ihr Schritt ward bestimmt. um so stärker zog er sie in den Kreis. . Am Ende oben stand ein Bau. blieb die Nacht weg. denn er besaß. sah sie das Blut. .« Sie lag wie ein Kind an ihn geschmiegt. Ihren Willen schied er aus. Seinen pumpte er ein. Das Moos für den Fuß bezeichnet. Je mehr er besaß. »Verzeih. band den Gürtel schräg. Selbst ihren Gang. Das drittemal war er bleich. Er sagte nichts. Bronzekörper fielen hinter sie zurück. Links. rechts sausten Abgründe. die in vier Jahren die Sehnsucht ins Irrsinnige gesteigert: »Paris . tranken Alkohol. Sein Mund murmelte die Stationen. Am Morgen kam er: Aus. Rot im Weiß des Auges. Zweimal stieß Stefan vor. . sagte sie. »Ich schlug dich nicht«. . Marseille .« Sie lächelte. Er schwieg. Ein schnurgerader Weg in Fels gemeißelt blitzte hinauf. Auf das Tor zu. als es schneefrei ward. . Kalkutta . Pegu. regelte er nach Tempo. Als das Licht das Fieber aus ihrem Körper warf. den Stein. Er untersuchte die Abstürze. was er besitzen wollte. er hätte versucht. torkelte. Die Nacht nahm er ihr die letzte der achatnen Kugeln. Klopfte den . da das Unaussprechliche ihrer Ergebung ihn wie mit tausend Widerständen peinigte. den seine Kraft um sie schloß und sie bedingungslos ihm gab. Im Morgengewölk entblätterte die Spitze. sein Blut ihren Adern einzuführen.

fiel weiß im Bogen gegen den Grenzfluß. Sie strömte durch das Brausen. es erzitterte. später erst ward der Himmel heller. aber das vergangene Jahr verließ sie nicht. Den Kopf gesenkt.vierfachen Rhythmus. trieb sie in den innersten Kern. Senkte den Kopf. bückte sich. strich nach zwei Stunden von der Peripherie. das Gegentor schoß auf. Es war dunkel. Der Kreislauf faßte sie enger um die Mitte. »Komm«. glitt durch die Barriere in die innere Drehung. stand abgestoßen vor dem Tor. Langsamer und vorsichtiger spie sie sie aus. Die Türen sperrten. schritt mit. wo sie sich über ihn schwang. die ihr Gesicht überflog. Sie lächelte. sie bog in die äußerste Peripherie. hochmütiger aus dem Herz des Sternes. ihm näher nun. sie konnte sein Gesicht nicht sehen. Gegen Abend zog die Menschen-Mühle mit Schweigen. Sie kam näher der Kuppel am Mittag. schlang sie ein. war als je. ein schmales Tal schmiegte sich entlang. Unter dieser Bewegung spürte er. Sie glitt in die Welle. es schloß sich hinter ihr. das Licht fiel auf die Tafel. die Welle nahm sie auf. In seine Hand gab sie die Tafel. Dies schlug ihn ganz . Die Ebene lag vor ihnen. sagte sie. die im Kreis des Hofes brauste. sah ein gelbes Band. sprach eine Minute. sie flog von Schleife in Schleife. Ihr Bein tat weh im Torkeln. die Flügel des Umschwungs geleiteten sie mählich. Die gelbe Binde verschwand. glitt an ein Metall. was er gesucht und nie erreicht. solang er gezwungen. die Nacht zischte in der Laterne. Sie überschritten den Steg. daß das Unwägbare in ihr. kam in den zweiten Stern. nach fünf Minuten kam sie bleich mit einer Tafel. Ein anderer wiegte an der Seite. am Ende ein Tor.

die Fäuste wuchsen. die mit schmerzlicher Glut ihn ganz erfüllte. Von weißem Licht bespült. und indem sie das sprengte. Sie häufte alles auf ihn. Blieb die gleiche. da fraß ihn das. der mein Leben einfängt«. je tiefer er sie in Wahrheit erkannt und empfand. Frug ihn nach Weg. sie wünschte. dessen Ränder sie bewohnten. aber sie zeigten. Der Himmel hatte die Farbe des Perlhuhns. Papierlaternen und Lichtern kam aus der Wölbung. Sie übersah es. Sprach ruhig zu ihm von Wäldern und Flüssen und Dingen. Als es ihn zu sehr bedrückte. was er bis zu diesem Tage als höchstes Vertrauen seiner Kraft in sich hielt. Er verstauchte das Knie eines Tags. sicherer. die sie wirklich von seinem Erleben trennte und zu deren Aufstieg der große Weg ihn noch trennte. wurde stolzer. was ihm das Ansehen. die Leitung gab. Als sie in der Bahn abfuhr. die Schläfen wölbten sich. Eine Stadt mit Musik. nahm es hin wie vorher. befreite sie in ihm die Freiheit. So entglitt sie ihm immer ferner. gab ihm die Führung. ans Herz. folgte ohne Zögern. Leitung. was ihm Komödie schien. Dies wischte seine Erregung weg. die jede Schwingung seines Blutes in einer ehrfürchtigen Entfernung hielt. In diesem Gefühl fand er sich wieder. er brauste auf. Unter senkrechter Flamme entzündete sich ein Hafen. demütig. Sie aber unterzog sich dem ohne Betonung. Cafés. sprachen es nicht aus. ergab sich eine stillschweigende Harmonie. und von diesem Augenblick blieb er in einer gefaßten Ruhe. Von sonst nichts. Aus einem Abend stachen Dampferlichter.zusammen. sagte er wie im Garten Guildendaals: »Du bist der Wirbel. fast unirdisch in der Ruhe der Fächerabende kreiselte ihr Floß. seiden in der Berückung der Flötendämmerung. und so empfand er die Entfernung. den Ausschlag. Sie blieb erschrocken. die sie umgaben. er tat. aber er sagte es mit einem .

Das Auge sucht. Da reitet. Im Palankin fährt sie ins Hafenquartier.schmerzlich veränderten. *** Sie sieht ihren schmalen bronzenen Körper im tiefen Glanz des Spiegels erscheinen. die bald rot ward. füllt einen Koffer. Ihr Mund hat einen hinreißenden aufbrechenden Zug. erstarrt. zu anderen Entschlüssen umgebrochenem Gesicht. Sie nickte zurück. Aus dem Aufschlag ihres groß bewimperten Auges blieb eine träumerische Bewegung in der Luft. Er fällt nicht vor ihr zurück. nimmt einen Raum. die Pupille sinkt. fährt zu einer Pension. verschwindet. Sie reißt. was sie erwittert. Das Auge glättet. Die Ebene glitt in dunklem Samt zurück. . aus der Einsamkeit her gesammelt und hoch schon über jeder Enttäuschung. schmeißt auf. Fährt im Männeranzug im Wagen zurück. hebt sich. was außer der leeren Halskette an ihrem Leib ist. . Von zwei Seiten durchwühlt sie den Menschenhaufen. zieht die Schließen an. Sie schloß die Augen und es kam nur das lösende Gefühl mit grenzenloser und gütiger Kraft: Schlaf. enthüllt. Sie reißt das einzige. Innerlich voll Spannung. sinkt. gleitet nicht mehr ab. Nach . Verkauft die zwei Perlen. von ihrem langen Schenkel über dem Knie das Band. grau mit tierischem Glänzen der Fluß. der Himmel berauscht. ißt sie als Herr. zerlegt . fiebernd erregt. zu einem Magazin. klopft. mit dem kurzgeschnittenen Haar einem Mischling gleichend. zögert die wundervolle kleine Brust in der Bluse. Dort klirrt die Glocke des Rockes um ihre Hüften. bebend wie eine Trommel. zu sich jetzt.

mit der Drehung der Hüfte. Kehrt zurück zu den Baggern. und Enttäuschung peitscht sie auf. Wollende. Selbst in der Maske des Mannes desavouiert sie ihn in seiner Beziehung zur Frau. hört. die Lüge seiner Frische gegenüber Weiblichem. der Mensch versagt.spürt aber. Ihr Leben wird rastloser. mäßigt sie ihr Blut zu Kühle. Sie mischt sich. von vieler Erfahrung her. im Nacken. wo Meinungen kreuzen. Außerhalb der Polspannung der Geschlechter empfindet sie die Indiskretion gegen jede Frau. Teilt seine Barnächte. dahinter erst entdeckt sie den Mann. ihn zurückgeschraubt im Thermometer seiner Begierde.außen. Aufmerksam verfolgt sie die Ereignisse der Straße. Sie konsumiert mehr Menschen. zieht ihn nach. Lauschend sitzt sie in den Ecken. doch nur spielerisch und daher unbestimmt und ohne Verlaß). das ihn aufschwänzt. Treibt mit Smith vier Tage um die Fischeransiedlungen. Visierende zeigt. Ungestört von weiblicher Schwingung trifft sie die Nüchternheit seiner grauen Stunden. Starrt ihn an. stärker. welche der Instinkt der anderen als Überlegene. die Pupille sinkt. führt ihn. öffnet ihr Ohr weiter. . kommt arbeitend an die. Sie bohrt von der anderen Seite sich ins Geheimnis. reizt ihn mit Geist. Als Frau zieht sie den Mann an allen Instinkten. ihr Auge wird heißer im Erkennen. sieht endgültig vor Zielen. in der Einstellung auf Bauch und Besitz ihn als Klasse sofort uniform macht (wohl auch riskant und alles in die Wagschale werfend. Aufgaben ihn entflammt -. Die Pupille sinkt. die Pupille sinkt. Erst hinter dem Weib. In Nankingkleidern treibt sie sich am Hafen hin. demütig überlegen. Sieht den Mut seiner Erregung. Dürftigkeit seines Spiels. die Phantasielosigkeit seines Hirns. erreicht die Grenze. Spürt seinen Blick im Ausschnitt. Sie weiß. Kräfte aufeinanderstoßen. seine Kameradschaft gegen das Weib.

mischt sich unter die Weiber. die Locken nach der Sternansammlung schwenkten. rauscht mit Dessous. Die Pupille sinkt. die sich einsetzt und stirbt. Findet Abgegrenztes. waren es Schwächlinge. schmiegt sich an die Leitung. Leid. Die Menschen versagen. Will. Sie zuckt die Achseln. gläubiger. Traf sie auf Ideen. Kein Handgelenk und Griff. Erstrebtes nur im automatischen Gang. Ringe. Schon mißt sie den Einzelnen. die Pupille sinkt. an Maschinen. und die Ergebnislosigkeit solch nüchternen Schwungs stößt zurück. Mischt sich in einen Streik. Doch sie läßt sich nicht schrecken. Wo Ziele sind. feuert sie an. Ehrgeiz. trägt Armband. In der Tiefe die wilde Grimasse aus Kneipe und Bordell. Aber sie hält nicht. Nicht genug. pflegen. Muß. Im Klub mit Abenteurern spürt sie Fabelhaftes. Sein gutes Herz sieht nur den blinden Einzelfall. Sie sieht einen Gentleman einen Hund mit Lebensgefahr retten. spannt sich nicht aus. in Kellern. Hangars Angeschmiedeten. aber es vollzieht sich nur aus Rausch. wird unermüdlicher. das sie aus jeder Stunde anschreit.Transportern. Die Pupille sinkt. aufgeregter Meute in großer körperlicher Bewegtheit Schaffender. nur Aufflammen ungezügelten Instinkts. denkt nicht für sich. Schwenkt ab zu den Stillen. Erfolg des Ich. . Verschwenderisch. Vergrabenen. duftet. wirft sie nicht um. fast nach dem Geruch. Sie rettet sich in einem Bogen. Titus und Zwicker denken. spürt. auf seine Befähigung. der sie vorwärts führt. durch den untrüglichen Instinkt. doch unbrauchbar. Schwärmer. wittert. Nur Holzbein. richtet ihn nach ihrer Forderung. hetzt. schwach fundiert. Hinter dem Programm das Nackte. säubern. den sie sieht. Sie sucht nicht für sich. Sie schließt sich ihm an.

Prüft. In der Dürre des Erfolgs selbst beschwingt sich ihre Seele zu größerem farbigstem Feuer. Der Schall eines Agitators verzückt erregt. Sieht den Saft aus der Erfahrung. Am Meer ist seine Seele läpsch wie ein Schalet. Spannt sich in den Glauben mächtig zum Dehnen.Empfindsam. Das Lid hebt sich. sieht die Haut der englischen. Sie folgt einer Revolte. Boote vorüberfahren. Sie wohnt an dem Segelhalteplatz. Lernt aus jeder der Sekunden. Die Pupille sinkt. wohnt an der Quarantäne. französischen Frauen. Sinkt. beißt den Mund fest und sucht heftiger. reift mit Brust und Hüfte in eine schlanke Rundung. Seglerin des Hotels. Das Raunen einen Slowenen in einem asyle de nuit sinkt ins Blut. Die Pupille erweitert sich.weint. indischen. In der stürzenden Dunkelheit bauen zwei Parteien ein Duell. Der Blick wird grau. reißen zwei Lichtkegel zwei Figuren . strackser. erschlafft. Sieht fischende Frauen im Abendlicht mit Bastkörben von Stein zu Stein springen. urteilt. wohnt im Hotel als Dame. Die Haltung eines Kaufmanns zu seinem Diener verblüfft. findet den Hebelpunkt -. gleich einem Apparat. verwirft. Schon wachsen Ansätze zu Plänen. In einer Barnacht singt die unsterbliche Stimme eines Dichters die Brüderlichkeit. bekommt schärferen Glanz. daß sie eine Frau ist. Wohnt ein Stück im Lande. zeichnet sich auf sie ab die Struktur des Daseins. sie mißt. Dampfer rauschen. Wohnt in Baracken. Folgt zwei singenden Vögeln. beim Sport. Es sind Betrunkene. mildere Schönheit ins Auge. das Dreieck spannt sich über die Stirn. legen Knipslaternen auf Steine. Lächelt über die Hilflosigkeit des Geschlechts. Die Figur eines Kapitäns schneidet sich aus einem Dampfer. In der Pension als Reiter. hofft. Wohnt in einem kleinen Garten mit Holzhaus. Die Heide schlägt sich um sie auf im Abend. wird braun wie die Eingeborenen.

welcher schießen will. Da lächelt sie. die Nase biegt sich skeptisch in den Flügeln. die . Ein Arm aus dem Auto greift die Hand. Raffaeli. fast umgeschleudert. schleudert die Pistole mit einer unbeschreiblich ablehnenden Gebärde auf den Rasen. offen. *** Jeden Traum sah sie in seiner Hand schon fertige Waffe. sperrt auf die gesamten Depots. tritt darauf. reißt den Mann mit sich in den Wagen. springt hinaus. Sie weicht zurück. Sie sitzt den Abend zusammen mit Gordon. Sie sieht nur den einen. glühen vor Licht. Die anderen schweigen.aus der Dämmerung. Di Conti spricht. Die von keinem Sou des Angehäuften seither nahm und lebte.« Die Pupillen stehen weit in Kreisen glasig erhellt. Ihres glüht. Raffaeli zuckt die Achseln. Sie springt in den Wagen. Sie hört ihn sagen: »Ich habe andere Aufgaben für dich. Ein Auto biegt vor dem. Di Conti. Ein Schuß pitscht. bekommen Facetten. Mit schief im schwarzen Bart gestrecktem Mund fragt Raffaeli: »Was geben Sie?« »Mich!« Gordon umreißt mit gierigem Blick ihre Figur. Di Conti wiederholt die Frage kalt. vibriert. verschenkt sich an sein Gesicht mit aller grenzenlosen Hingabe. Sinken nicht. Gegen Mitternacht werden außer seinem die Gesichter mißtrauisch. Sie nehmen sie kühl auf. Keine Ahnung.

daß aus der ungeheuren Kraft seines Wollens. im Pathos bloßer Tradition den Feind. Aus dem Herz die Flamme gerann ihm im Hirn. gedacht. er in die See hinaus. besaß mit Nichts. War kalt geworden. den Schornen und der Flutung diktieren könnte. wies ihr die Spannungen. Feuer und Lust seiner Kraft. Trieb nun vor. Ihm war. gegen die Anziehung der Kräfte. Selbst Raffaelis fanatische Unerbittlichkeit schmolz. die alle überströmte. seinen Rhythmus und Zweck dem Schiff. sprach gelassen gegen die Schwerkraft. Ihr kam nachts. die Rechnung gefertigt. Seine Kühle war unbeschreiblich über dem barbarischen Feuer. sogar die Klingelzeichen der unterirdischen Erregungen. bedacht vor Ergebnissen. An ihm fand sie die Lösung. die Tag und Nacht die Fahrt umschäumte.ihm nicht schon zum Abfeuern geladener Plan. was sie als Entfernung der Welten ohne Brücke sah. wo ohne die Gemeinschaft das Ganze in Schlagschatten zerrann. Stemmt gegen die drehende Erde sich mit der Kühle des Überlegenen wie am Schalter eines Automaten. in diesem Kampf zu führen. wenn der Tag sie in die fassungslose Nacht entließ. Sein Glaube war so ungeheuer. verfolgt war wegen Desertion. Ihr schwindelte. ging morgens neben ihr auf dem Verdeck. Der Traum machte ihr sein Bild wahnsinnig. neue Bewegungen. Aufruhr. daß er ihn schon jenseits der Ekstase mathematisch beherrschte. . Agitation. Er drahtete vom Schiff. ihm gab es keine Hemmungen in seinem Bau. der von Marokko bekannt. Doch Di Conti gewann ohne Kampf. die Drähte. Gordons nicht ausmeßbare Aktivität folgte nur seinem Druck. ließ sie das Spiel seiner Muskeln spüren. die Summe gezogen. Sah in dem Ruhenden. Daseienden. geschaut. aus ungeheurem Wollen geringe Distanz geworden. Hatte gewogen. das Erwürgende. das gebändigt darunter tobte. Gordon. Er stand am Schalter.

sah nach innen. sprach. um sie endgültig einzusetzen. Kranken. Massen aufzuwerfen. die Macht. sah auf. lächelte beherrscht. Sein Paradies war willkürlich. um von dort das Blut in den Körper des Erdteils zu treiben. der den menschlichen Bruch und Riß trug. sprach deutschen Dialekt. die aus Jahrhunderten rotierende Gesinnung zu stürzen. setzte andere Spieler ein. Er kannte nur kalt Herrschende und Blinde. Das Leid der Irren. Hatte die Organisation es aufzuschälen. Er selbst zielte aufs Herz Europas. Sklaven. Sein fachlicher Befehl. der Definitionen verachtete und aus der Berechnung. verglich die Leidenschaft der Massen. die Schaukel dann aufzutreiben. in jede Tollheit sich werfen ließ.diktierte. empfing Depeschen aus Genf. gab Ordres. zögerte. entwickelte sich im Lauf des Zentralproblems. Das eigene Vaterland ließ Di Conti kühl. falscher Sehnsucht endete hier. lauschte auf Berichte der Vertrauensmänner. tat einen Ruck. stach nach Paris. war bestimmender als Raffaelis Glut. nicht mehr. erklärte. geschaffen. zeichnete Karten. Rettete darum Gordon. die umfangenden Reifen. diktiert. im Persönlichen so schwach zu sein. es lag an der Peripherie. maß die Stadien der Siedespannungen am Barometer. verglich. fiel später unter Raffaelis Durcharbeitung. gerecht die Erde zu nivellieren. die sich nicht . Für die asiatische Welle hatte er Aufmerksamkeit. Gegen Raffaeli hatte er die Kühnheit zum weiteren Schritt. Raffaeli sah das Meer nicht. schrieb. die tausendfaches Gefühl ihm geformt. ging geschnellt auf den Ballen. Gordon trat mit englischem Backenbart aus der Kajüte. die Gerechtigkeit zu verleugnen. daß seine Eitelkeit ihn in eigenen Dingen das allgemeine verleugnen. Zielte zuerst gegen den Kitt. hatte einen Steckbrief wegen Agitation im Heer. das Militär. es kümmerte ihn nicht.

sahen sie das Land. Drückte sich bis zur Wand. Der Portier hatte Briefe. verbeugte sich durch die Dämmerung Raffaeli mit Schätzung und Verachtung zugleich auf das Geld. am folgenden putschte Marseille im Hafen. da ihre törichten Herzen die Erkenntnis zum Handeln nicht zu fassen wagten. Di Conti schlug zu. Mit zusammengepreßtem Herzen. Drei Tage darauf meuterte ein Regiment in der Aube. stand. in Nancy erschoß ein Unbekannter einen Oberst. zitternd. Er trug darum die Verantwortung seines Entschlusses mit präziser Automatigkeit. Vier Frauen .« Er hatte den Kopf zurückgeworfen. die Hände über den Augen. Er verschwand. daß ihr Leben sich verankerte in ihr. »Gott selbst könnte sich nicht widersetzen. Raffaeli an der Ecke.befreien konnten. sein Mund war blaß geworden vor Zusammengedrängtem. Wagte er das Sinnlose. Zwei Tage vor der Landung kamen Nachrichten von Gärungen in Lyon. nahm Besitz von Blut und Kräften in einer Durchdringung. *** Als sie den Boulevard heraufkam. Gordon wurde verhaftet. mit dem er arbeiten mußte. Es wurde dunkler. Eine furchtbare Gonorrhöe. Ein Kind strauchelte und stieß Raffaeli. Sie ward erfüllt von dieser Stunde. »Es ginge nicht ohne Sie«. die fast den Mond und den Meerraum mit hineingab in sie. schob die Achsel vor. hielt ein Papier in der Hand. Bei der Ankunft wehte irgendwo eine Flagge. Um zehn Uhr betrat sie das Cafe Rue Guijas. nahm eine Perücke ab mit einem Zeichen innen. seine Welt liefe taub aus. Di Conti stand an der Reeling. Laternen blitzten. Nie verließ sie das. Sie nickte. Die Nacht sprach er mit ihr zum erstenmal allein und lang.

schloß sie fest. Ihre Hände berührten Hüften. warf ihn hinaus. Sie hörte Worte. Sie kniff die Augen zusammen. Eine Gruppe löste sich. wütete in diesem Fleisch. der Rachen aufbrach. die sie nicht kannte. versehens. schob einen Brief nach. sah in die Höhe. beglückte eine Sekunde mit den Augen. Eine Stimme drehte sich ihr zu. ward um sie ein Kreis. schnellten den Hebel. helle. Sah fest nach dem Eingang. stemmte ihn hoch. breitete sich aus. brach sich zum Apparat durch. öffnete groß und sah dasselbe in dem Gesicht eines großen Mannes. plärrten. schossen für einen Sou die Freimarke zum Café für vier. faßte es . Sie kletterte. Sie sagte etwas. erhaschte sie mit einem Schielblick. Sie gab ihm einen Zettel. Sie durchdrückte die Welle. der Neger im Hufeisen ließ eine Tasse in der Schiene gleiten. Sie hatte Röte an den Schläfen. Hob rasch die Lider.standen am Schießapparat. Queues das Billard umkreuzten. Der Ire stieß sie zur Seite. Ein Mann sah sie fragend an. Der Mund war noch schön: Ly. schlang. gewann. Wie von St. glomm Stolz in ihrem Auge. Während Mädchen an den Wänden hingen. Auf der Erde wieder wand sie sich herum auf dem Absatz. Mimis saßen. zielten. Sie gelangte ans Büfett. an seine Brust. ohne Ton. ein Mann stieg vom hohen Stuhl. Denis hierher die Kette heraufschwang. fast laut. Ein Mann nickte. zischten vorbei. füllte heftiger. Es bohrte hinter den glasigen Augen. die auch um die Dominotische schon brauste. ein Zittern durchlief die Körper der Gruppen. gedämpfte. bauten. griff den Studenten am Apparat. Sie drängte weiter. Stieß ein Weib an. heiser wie Blech. ihr Gefühl faßte. ein Porzellan mit Gebäck. trieb trotz der Frühe eine Unterschicht herein. setzten. schlugen vorüber. sangen. eingeschossen. neigte rasch den Kopf. der. Sicher ging sie vorüber. Etwas schwankte von ihr wie Trost fest um den Tisch.

ein Stern von Stühlen. daß in diesen Tag ihr Leben Fülle und Bedeutung erhielt. die sie zurückließ. Nichts drückte sie mehr. sie steigerte ihn über die Taxe.« Sie gab. Trat aus ihr hinaus. wußte nur dies und dies und die. Das erste Erleben des Blutes hielt sie zusammen. entzündet weit und hoch über ihm und seinem Lebenskreis. Ein Trauring lag um seinen Finger. Sie löste sich.nicht. Glühend flog es auf in ihr. der auf sie zeigte. Zwei Männer hielten sie an. Abgewandt. sie heulte auf. während er sprach. stolz. Feste. sie wußte. ihm gehörig. Das Gefühl floß. .? Trapez mit dir -Sau von Geiz . den sie festhielt. Sie hörte. bückte sich: »Gib mir zehn Sous. . Das Hirn faßte das Gefühl nicht. war der Eingang. Bleich sah er die Linie der Nase. »Ruiniert. nichts wischte das weg. Lys Stimme dahinter: »Combien . Sein Blick tastete atemlos nach ihr. Sie aber. keine Tiefe. . die sie ihm gönnte.« Bleich vor Angst ein Preuße vor ihr.« Sein Auge war voll Geist. es würde sie immer verbinden bis in den Tod. schon war sie darüber. einer küßte ihre Hand. Der Punkt. ihr Sichsehen fest. . deren Leiber alles abhielten. . Ein luftleerer Raum kam. mißverstand die Pause. . Le Beau stand gegen die Wand. schluchzte in der Gurgel. nichts Eindeutiges. Er hatte sie gesehen. Über den Plafond strich es aus Jahren: Autos. sie fühlte. Am letzten Tisch verwirrte sich ihr Auge in einen Glanz. ein Mann neben ihm. es lag zurück wie tot. . Dorther füllte es sich mit einem Maß reifer und übermütiger Freude. zog die Luft nach. Durch Gedränge und Stimmen hielt ihr Atem. Sie kam durch. durchbrach die Barrikade von vier Männern. bog eine Frage aus ihr heraus. erkannte Daisy nicht genau. ging mit dem Detektiv hinaus. das Haus des Boulevard Raspail . In der Bewegung der Hand erfüllte sie das Geben ganz zu Glück. hoffnungslos.

Ein Schild schwankte. Die Mitte drehte sich in einer Spirale. unter denen sie litt. ihr Leib streckte sich unmerklich in diese Richtung. Fester sog sie sich an dem Eingang fest. scharf die Straßenreihen. durchdrang sich. Er las nicht. Häusernamen kamen herüber. kam einen Augenblick Triumph in ihren Mund. rechnete nicht mit ihm. die Masse brach nicht. Da sie nicht mit Worten dastand. Die Masse zuckte auf.Sie stellte sich daneben. Zum erstenmal grüßten sie gegeneinander wieder. Aus der Eingangstür kamen Kommandos. ein Gang wölbte sich. Noch höher. Schon löste sich ihr Auge hiervon. riß. mehr glühte ihr Auge dorthin. sondern wie an keinem Tage heute zur Höhe getrieben. im Vorbeihuschen sah sie einen Augenblick Philippes Gesicht. . nickte. Was sie erfüllte. Parolen. . Im Vorderteil hob sich Tumult. Wurde sanfter in den Lippen. In ihrer Hand lag der Brief. Langsam trat ein häßlicher kleiner schwarzer Mann heraus. eh der Kern sichtbar ward. entflammt. Dabei drehte die abgeschobene Kette neben ihr um. Sie wurde gegen die Wand geschüttelt. sprach schon zur Seite. Arme hoben sich. gab ihrem Hochmut Duldung für ihn. Da begann ein Wirbel von der Tür her durch die Menge durchzufluten. . Der Raum zitterte. Sie sah ihn abgeglitten von der steileren Aufgabe. Meerhaft wogte die Gruppe. kam endlich mit dem Rücken an die Wand. Er hatte sie schauen gelernt. unbedingter wuchs sie in die Richtung. Doch sie hielt ihn nicht. Eine Kette schob vorbei zu den Nischen. es gab freieren Raum. es traf sie das Auge Di Contis. die Liebe gezeigt. Bestimmungen erschollen. der sich lächelnd nach innen hinein abwandte . Sie reckte sich ganz hoch. die Luft kam ins Wogen.

Geduld. mit dem Mund zum Ohr: »Es wird gut sein. trieb in ihr hinauf. Unmöglich seit Tagen. Aber Renée hörte nichts. aus dem Kopf eines jungen Mädchens traf sie ein verzweifelter Ausdruck: »Zu mir?« Zwei Augen kehrten starr enttäuscht. sprach nicht mehr. durch die Wolke Karbol. Renée die Hüfttänze in Genf gewiegt. bog sich tiefer. Sulpice schlug halb zwölf. schwieg langsam. in der Mitte eine Höhle. Stand an Renées Bett. verwundete Daisy nicht. Sie spürte das Stück Schuld. Es traf. sah verzerrt plötzlich das Gesicht. in Lücken glitzerte gewitterig die Sonne. Sie ging durch den sonnenleeren Garten. sah. St. eilte. zur Decke zurück. denn sie empfand es als Ende. bog in Rue Monsieur Le Prince.Nur wie er zur Uhr. Sie sprach weiter. Drei Jahre spannten sich von dem Gesicht zu dem ihren. Von hier begann .« Malte. bewies ihr. Fand keinen Ton. Die Lider fielen Daisy. Wie sie sich bückte. die ihr Gesicht rötete. An der Tür hielt eine Hand ihren Rock. unvergleichlich und bezaubernd in der Schönheit der Beine. Sie ging. Sie atmete. versprach. Sie sah das andere nicht mehr. schilderte. Das Gesicht im Krampf zerrissen. mit dem. aus der pilzig Fleisch wucherte. das. aber wie alles Elend dieses Tages löste es Freude in ihr. Schatten fielen aus den feuchten dumpfen Gassen. Die Schwester beugte sich darüber. neben der Welt. drehte um. stank. nahm ein Tuch weg. Die Schwester suchte Renée zu wecken. sie an diesem Kadaver trug. An der Ecke kam in das Fliegende. roch nach fauligem Gewebe. Quetschte sich durch die Haufen. hörte nicht auf mit der Tröstung. blitzte der Glanz vor ihrem Auge. Stolze in ihr eine Traurigkeit. wie heftig er sie erwarte. sie suchte einen Ton. hastig und scharf. sperrte röchelnd den Mund kreisrund.

stand um Vier wieder am Observatoire. die Gendarmerie überschritten. Um Zwei begann die Demonstration. tat Unrecht. kein Schoß zertrümmert. Freude ging über ihre Zunge. sie kämpfte sich weiter auf den Boulevard. Meuterei in der Dauphinée. die undurchdringlich ward. in Perpignan. Sympathieausstand in Mailand. sie empfand Contis Herz. Streiks im Borinage. Gordon befreit. . auf der Loire. nichts konnte es antun ihrer Entzückung. Der Zug schwankte. Um Eins kam sie Rue Guijas. Der Boulevard stand kilometerweit schwarz. Sie bückte sich. europäische Mauern gesprengt . verdarb. Eine dünne Kette Polizei stand zwischen der wogenden Masse des Boulevard und dem Druck der Nebengassen. legte die Stirn auf das Hebelrad. küßte Contis Hand. wie er sie besaß und erhob. eine Lawine. Unruhen in Bordeaux. verarbeitete es . Malerei gegen die Legion. Plakate riefen das Volk auf. Verantwortung und Glaube machten eine Sicherheit in ihr. Hinter den Führern mit Schärpen Di Conti. in Brest. Um drei brach die Masse los. traumhaft befestigt in klarer Ruhe. zog langsam zum Montparnasse. Der Verkehr stockte. Kasernen gestürzt. kein Wahnsinn herrschte. fing alles Unglück ein. Sie hörte Erfolg. . . Eine rote Fahne auf Marseille.das Glück. nickte. Fahnen zeigten die Kolonnen. . machte Bogen. Es kam als Strom. Um dreiviertel Vier waren die Häute gerissen. In der ersten Reihe Gordons Bild. Die Seitenstraßen standen gepfropft mit Menschen. Keine schöne Taube würde sinnlos zerstört. neue Beziehungen trafen von Herz zu Herz. Um halb Drei sperrte Gendarmerie die Eingänge der Seitenstraßen. nahm es mit. sprang in einen Wagen. Sie empfand. machte eine Schleife. Die Straßen hingen voll Gedränge. Alle Seitenstraßen mit hermetischem Druck in den Boulevard . Eilte.

Die Masse brodelte an der Spitze. Apachen mit Tüchern. Läden der Verkaufshäuser rasten herunter. Straßenbahnwagen. der sich band. mußte nach vorwärts. Es schoß los. erregten. dehnte sich auf die Seite. in oberen Stöcken klirrten die Scheiben. Weiber. Studenten des Quartiers gingen in dem sausenden Ton. Die Häuser zitterten unter dem Druck. Er ward dumpfer in der Tiefe. daß sie sie nicht rührten. Da brach die Masse. hunderte. Der Zug stockte. besät. bewegte . eine donnernde Stimme rief über den leeren Raum die Straße herauf etwas. das die erste Woge traf. Rue Guijas. löste sich ein wenig. kreuzten Rue Monsieur Le Prince. hintereinander. fast schreiend. deine Hand. die Schulter. hing wie ein Haken im eigenen Fleisch. hallte. schlug hinauf die Häuser. verbogen sich.« Eine Lawine kam vom Luxembourg. Araber. Ein Knabe von einem Baum schrie: »Es lebe die Freiheit. sie bäumte. brauste. Sie brüllten sich zu: dein Kopf. junge kamen. ehemalige dunkle Soldaten. reckte etwas. vereinigten sich. Sie lasen die Inschrift. Aus den Gassen bohrten Keile herein. Vor dem Zug schlossen sich die Fenster. die Stimme ward lauter. Ohne Musik. daß der Stein an den Hüften knirschte. ballte sich tiefer zusammen. verdunkelte in der Gedrängtheit. Zwei große Fahnen flaggten über sieben Etagen herunter. glühte. Rue des Etrangers. die Kokotten der Hallen. Automobile dazwischen. Die Kolonnen drängten sich. schwankte. Schritte gingen in dem Boulevard. Die Straße vor dem Zug war ausgestorben. Alte Gesichter kamen. Die hellen Normannen. Hand hing so dicht an Hand. Einer sprang vor. immer höher. Eine Wolke Schweiß brach aus. Die Fahnen hingen starr herunter. Verfing sich in sich selbst. gaben einen einzigen Ton.hineingeplatzt.

Riß sie rasend hinauf. schwankten die Laternen. die Flamme schlug vom Denkmalrand. quetschte sie aus. flutete. hieb das Bittere in ihre Visagen. verklärte sie langsam. Bäume im Weg. entleerte sie. Die Kühle war gerissen. Reißend goß es sich auf die Place St. fabelhaft sich entfaltend. Michel. den Autos. zog die Masse mit auf. warf sie auf. Dann gingen die Kolonnen als Fluß. stemmte sie höher. füllte begeistert an. Der Donner machte das gefüllte Platzbassin totstill. Faßte rückwärts. Wuchs. zwang die Stille noch tiefer herunter. über sich ihre Herzen. füllte sie voll und rund. Sprach. Er bückte sich wie ein Ringer. bestürzte Wut aus den Mäulern. machte Drohung. Di Conti sprach. atmete wie ein Pferd. sanft einander verschmolzen. Formte im Reden die Gesichter unten. In ihrer Mitte hoch. Laternen standen. Ging auf der schmalen Leiste des Bassins hin und her. roch den Zorn aufgeballt. Eine Sekunde zitterte die Barriere. hoch die Arme geschleudert. Stieg höher.sich. stieß den Arm zum Kreis. Sprach. zog die Menge im Krampf zusammen. zerrte sie auseinander. die er hielt. Zog die Reihen. rang einen Augenblick die Hände. stand am oberen Rand des Denkmals. wankte und wuchs mit der Last. bog den Nacken zurück. packte hinter sich den Kopf der . wischte sie aus. vor den Wagen. unwiderstehlich. dichter heran. strömten. donnerte. Bäume. entfaltete sich mit einer ungeheueren Bewegung.

Daisy hielt mit beiden Armen am Sockelstein sich. schoß die Menge vom Platz. Floß den Boulevard hinauf. löste. Die neue Woge wälzte heran. keilten gewaltig. Warf die Drohung aus den Augen. erstarrte. Die Hände Schallbecher vor dem Mund. Warf sich in die neue Welle. durchmaß mehr Menschen. Der Druck der Dreikilometersäule platzte den Pfropfen. hoch. schräg. Sie sah Di Conti. Es rollte herunter vom Montparnasse. Sprach. faßte wieder Fuß. verzehrte die Kraft. diktierte. die Hemden. Conti sprach. Einigte sie in eine atemlose Pause. die Röcke. schlug aus. schmiß viertausend gegen die Seine. Das Blut bekam eine Bahn. Bäume. die Beine wurden mitgerissen. Sie drangen in die Herzen. warb. drängten den Platz ab bis zum Kordon. inbrünstig. der Leib drehte sich. gaben sich von Leib zu Leib. riß die Herzen plötzlich steil. Sprach. . tief herunter mit dem Gesicht gegen die Masse. Conti sprach. Dort stemmte es sich zurück. fiel nach vorn. Sie drangen durch die Kleider. Laternen kamen über den Kolonnen gegen die Seine an. Scheinwerfer zuckten die Sätze. Sprach. zerfetzte. Die Lawine brach los. Sprach. Erreichte größere Distanz. Die Säule stieß weiter vom Boulevard herunter.Chimäre mit beiden Fäusten. machte Spiralen. Stöße kamen herunter. Stießen den Druck unaufhaltsam weiter. warf. Er verschwand unter ihren Füßen. die Augen kamen zum Himmel. gleichen Schlag. trieben in die Pulse. kam näher. lächelte. blühte aus jeder Haut. unnachahmlich erschütternd. einzige Wärme. stürzte sie gegen die Massen vor dem Kordon. über sich mit beispiellos schmerzendem Ruck. war fast bei ihnen. sänftete. Gegen den Kordon Gendarmerie.

« Die Kürassiere zitterten. hatten einen Sinn nur. die dunklen Löcher hoben sich über den Schenkeln höher. Vom Brunnen fiel Di Conti. auf das Metall der Drücker. Boulevards der Bourgeoisie. Es knallte.Das Ufer herauf. Von der unteren Seineseite durchstach eine Kompagnie von hinten enge Gassen. feuerten in die Luft. Soldaten. Fraternisierend strudelte die Masse. sie steckten brennende Zigarren dem Gaul unter den Schwanz. Ein spitzes Winseln. Körper an Körper gedrängt. Arbeiter. schrie ein roter Bart. »Weg du«. abgelenkt.« Sie sahen in die kleinen dunklen Löcher. einen Schuß in der Weiche. Die dünne Stimme schrie wie ein Triller. Freiheit. Haarschwänze vom Kupferhelm auf dem Rücken tanzend. säugte sie. Ein Pflasterstein flog. Steine stoben durch das Licht. gleichen Herzschlag. links. gedrängt. warfen sich vor die Brücke. Sie riefen: »Camarades. schlugen wider die Gäule. das Tier klatschte hinunter ins Wasser. ritten Kürassiere. rechts. gedrückt. der Unteroffizier zeigte ein kalkweißes Gesicht. ein ungeheurer Schrei. Vom Blut der Stürmenden ging es hinüber auf die anderen. Hunde. steiler. bewachten vor der Emeute des linken das rechte Ufer. Karabiner auf dem Schenkel. Eine Frau hielt vor Schmerz blaß die Hand zwischen die Knie. wälzte über die kupferrote Abendbrücke in die Stadt. Der Stoß in ihrem Rücken stürzte sie in Massen gegen die Pferdeköpfe. eine Richtung. kam seitlings auf den Platz. Die Säule stieß durch. das Herz der Stadt. spieen heftiger an. Das Denkmal ward . durchdrang sie. gerissen. trieb einen Keil in die dünne Masse. Eine dünne Stimme rief: »Tirez. sausten. Die Wellen kamen. Gäule zerstampft. Hunde. Die Masse floß in den Brückenstrudel. Ein Mann gab einem Soldaten die Hand.

« Die Masse begriff. noch einmal flüsterte sie: »Conti --. Aber er lebte. Eins war zu tun. das schlicht nur dem Ganzen wirkte. Angriff steiler schrauben. Sie reckte sich. Sie winkte ab. Zu spät. Kühl. . . Ihm werde des Volkes Stimme dauernder Ruhm. lachte. Dann empfing sie. das Gesicht von ihr ward schwarz. Freunde nahmen ihre Hand: »Wir werden ihn befreien. . ließ nicht nach. Hierfür war zuerst zu leben. Di Conti aufgehoben . unbedingter sich mühen.« Deputierte sprachen: »Wir werden ihn befreien. Conti schleppten Soldaten durch die Gassen in die Métrohalle. Daisy warf sich auf ihn. biß sich in seinen Rock. ging auf und nieder. .umzingelt.« Der Schlag der Masse pulste herauf zu ihr: »Wir werden ihn befreien. das Ziel erreichen. gegen den neuen Kordon. Sie nahm es auf sich. die Verwundung wär leicht . steckte die Hände in die Taschen. Ein eisgrauer Glanz kam aus dem Blick. stand sein Gesicht doch. Sie schlugen ihr eine Koppel auf den Kopf. . die Leistung verdoppeln. . dies sei ein Wort für dies Gefäß? Maß für diese Tat? Dies Geschenk für Narren und Kinder wagte Geschwätzigkeit hinzugeben für Blut? Behängte diese Maske ihn nicht zum Komödianten . Sie konnte die Hand nicht rühren. warf sich herüber. Ruhm? Bot man so Geringes? Glaubte jemand. brüllend und wie aus Marmor vor dem Gewissen der Macht.« Sie hörte. . ging zurück. Dame. schäumte auf. hinter Bajonetten gesichert. Daisy ward zurückgetragen. Hinab mit Geschwätz und Trauer. Ging einen festen graden Weg. Allein. Zwei Tage war Daisy irrsinnig. Di Conti mußte frei sein. feuerte ihn zurück. die Augen im Dreieck. Ein Druck kam auf ihren Kopf. steif.

Sie gab ein Telegramm auf an ihren Vater. Aufgehalten. gehemmt. Bäume streichelten die Luft. der Wagen glitt. ein Wort. unbeteiligt. . legte ein Bündel in perlgeschmücktem Etui auf die Kante. Die blaue Seide der Wände. er verneigte sich. Die Seine floß gläsern unten. Sie trat in das Büro ihrer Gesandtschaft. er löste sich von der Pforte und glitt an ihr vorbei. Fünf Minuten sprach sie mit einem eleganten Herrn mit exotisch flimmernden Augen. Eine Stunde. Über die Teppichstufen des Ministeriums. mit der Karte durchbrechend. stieß eine Tür auf. bog. . Damit fuhr sie die Champs Elysées hinunter. Sie sah einen Schatten. zögerte. die auf einem Brabanter ritt. Sein Blick leckte nach ihrem Hals. Ein größerer Salon. stutzte. Ein schöner Mann im schwarzen Schnurrbart. In einer Schleife glitt der Wagen ins Riesenbassin der Concorde . das Papier knitterte. fiel auf den Tisch. . der elegisch das Kinn rahmte. blieb etwas. hielt. dreigezackt brannte ein grünes Gaslicht schmetternd gegen den Kalk.Die Lichtflut stieß Breschen ins Dunkel. Darauf gab ihr der Herr seine Karte mit einigen Worten. Ihre Karte lief vor ihr. Sie drückte ihre Hand fest in seine. trat ein. Helligkeit und Süße wob in den Zweigen. . Sie fuhr darunter hin. . vor Achselzucken. sie lernte die Teppichmuster. die Karte vor sich . lächelnd. ein Wort. Sie ging durch drei Räume. Sie legte ihre Hand auf den Tisch. Ein Wachtraum im Keller sprang auf. sagte immer ein Wort. sie stand in einem Salon. Als sie sie zurückzog. In der Mitte eine Jungfrau. Sie ging mit raschen Schritten an den Tisch. der geschwungenen Stühle verwirrte.

Blut schoß ihr auf unter dem jähen Anprall. Pelze darin seien.Ein grauer schmaler Herr trat ein. kam langsam näher. als sie sich schon wandte. Er spielte. eilte. Er sah auf die Erde neben seinem Schuh: »Ausländer? . Kanadische Jagd. die Brauen seidenschmiegsam ineinander sich wölbend. schmeichlerisch. Seine Grazie schmeichelte sich in ihre Haut. Italiener . flüsterte ihn nochmals. Ein drittes Gesicht sprach mit ihr. hinkte. Eine Fahrt über St. elastisch in dem Knie. sie folgte. sah auf ein knallendes Buchenholz im Kamin zerstreut. stieß an die Zunge. die Stimme schlürfte etwas. faltete die Lippen. besorgt. sah ihr mitten ins Gesicht. murmelte. sie sah sein Gesicht nicht. Erschreckt. Die Lippen Daisys saßen wie Tiere aufeinander. indem er ihn kaum berührte. schob mit drei Fingern einen Lehnstuhl zurecht. Versailles wuchs zwischen seiner Geste. laß gegen das Knie. trommelte mit den Fingerspitzen ans Glas.« Sie sah nur seine Brauen. daß es käme. ruhig. . stand auf. die Quadrille Fribaurts. .« Er läutete. Malo. ging zum Fenster. die nicht welk war. Er hob sich halb: »Wann darf ich den Wagen senden?« Sie knotete die Hände: »Neun Uhr. ging ans Fenster. pausierte. Er neigte das Kinn: daß die Oper Ballette belebe. der Kopf fuhr auf. . hinkte nicht -. Setzte sich wieder. Er notierte den Namen. bis er genau sie sah. in der Tat. lauerte. er kannte es. Er trat zurück. welcher Zug. die Handbewegung voll zarter Höflichkeit. Sie wartete. Lauernd. In seiner mageren Hand spielte ihre Karte. Er stand auf.ob ihr Wagen warte. Er führte immer. . ein kakadufarbener Page öffnete geräuschlos eine . er las. führte herauf. ein Monokel an schwarzer Schnur flog ins Auge. Er blieb gleich. sein Blick prallte ihr wieder ins Gesicht. mit Märzwind. Plötzlich schlug er die weiße Hand. Er war nicht groß. Sie stand auf. äugte. hinunter.

verzerrte die Zähne über die Regie der dritten Republik. Geballter als im Menschlichen. Fuhr in den Luxembourg. schwankte. voll. bekam Kälte in die Finger. Sie besaß sein Werk. . die sie erblaßte. ausbiegend aus ihr mit einer Glut. frühstückte. Als Daisy morgens heimkam. Sie kam hin mit einem Gehenlassen der Glieder. schlief. Was konnte noch kommen? Ein Telegramm Fidleys: Pa tot. die selbst die Einrichtungen der Küche pragmatisch ordnete. das alles hinter sich hat. ließ sich massieren. war Di Conti tot. wunderbar entzügelt. Allein nun empfand sie.Tapetentür. Sie legte das Papier auseinander. badete. Sie bog die Lippen tiefer. Vermächtnis besaß sie. Eine Ruhe umgab sie. Verdi rauschte. Am Abend in die Oper. versteinte an den Schläfen. abgeschüttelt. Stand auf am Morgen. was sie verlor. verdrehte die Iris. Je mehr sie spürte. Nichts war zu schlagen. Unverlierbar. Sie verlor kein Glück. traubenhaft geschwellt. selbst ohne Erkenntnis und Bedeutung des Opfers. zwischen Wange und Mund. Sommerhimmel erbrausten. fuhr zurück. die den Schmelz der sehnigen Schenkel und das flimmernde Spiel der Hüften unter der kleinen Brust begehrenswerter. um so ungeheuerlicher fühlte sie aus sich brechen das Bewußtsein der Stärke und der Sammlung. wie gefüllt und selbst sie war. beherrschte und durchtrieb sie unausdenkbar an Berufung. zarter heraushob. legte es zu dem anderen. Di Conti war in ihr. Vierundzwanzig Stunden vorher speiste Conti. Sie ging gestärkt. innerlich lediglich gerichtet auf das Ziel. Blei in die Knie. mehr heute als je. sie speiste.

« Die Tage füllten sich mit dem und jenem. dem Reffen der Leinen. Inseln kamen. . Ihr Mittelpunkt blieb unerregt. . Sie mußte weiter nach Christiania. traf Fribaurt nach einer schmerzlichen Sitzung. . Weisungen stäubten. Arzt. ak. doch ungeheuer in der Berührung mit schrankenloser Natur.« Es rauschte. Ungenauem. schaukelte bunte. Sie wurde klug verführt. Menschen. deren Geist abgewandt war. Der Geist sah manchmal Bilder. Er fuhr mit der Segelyacht nach einem ungewissen nördlichen Punkt. Raffaelis Bruder. Sie badeten in einem Fjord. Der Körper hielt stand. Sie machte eine kindliche Gebärde. Syg einem Mann gefolgt. mit denen der eigene sich schön traf beim Rauchen. abends ward das Wasser papageirot. Riffe türmten sich wie steigende Esel. Auf den Klippen saßen Rypen: »ka .*** Pa tot. . Es geschah in der Ferne. ausgespieen fuhr sie. sagte. Sie nahm es sofort. . dennoch voll Glut.« Schneehühner: »j . Papieren Contis zu Freunden nach Kopenhagen. . Granit. wünschte. Fidleys Telegramme. Hinaussehen auf glatte See bis zu entfernten Dampferwolken. bauh. »Ich komme mit. ak -. Die Fahrt im Zug war dumpf. Der Platz der Zusammenkunft war leer. Nach zwei Tagen stand sie am Hafen. Er verstand. Urblasen erstarrt. rote. befahl Erholung. wie sie die Ufer hinausfuhren. Ein Kreis mit heißen Wallungen bäumte um sie. allein. Christianias . Sie fuhr mit Briefen. Gedörrte Fische hingen an den Felswänden. Jerkins. grüne Häuser wie Spielzeug.j . Es geschah am Horizont.

»Geh in meine Kajüte. legte klatschend mit fetter Hand ihre Karte nach. Sie lag unter dem Segeldach und gab statt seiner acht. Licht schleuderndes Haus. blau an Lee. schon zur Ebene zu.größter Jäger. stieß auf ein Signal mit der Kupfertrompete dazu. . zuckte. Die Sonne malte auf den Holzplanken. bekam einen Rippenstoß. Die Segel schlappten plötzlich. Die Nordsee leckte gierig. Jerkins führte im Bogen heran. eingekeilt.« Der Schiffsjunge schloß die entzündeten Augen. warfen den Fock aus. Zerfressene Gesichter sahen aus den Fenstern: »Hüten Sie sich. ehe er einlief. grün. klatschten hohl hin und zurück zum Großbaum . lernten die Lappin zum siebentenmal an. Das Steuer war angebunden. Sie übernachteten im Dorf. eine Wolke Papageitaucher. schwärmerisch.« Ein Schrei. die wie . Der Kreis war verseucht. das Weib lauerte. Die Windtrommel saß in dem Segel. schlugen Atouts auf den Boden. eine Musik umschwirrte sie . . kroch in die Kabine und schlief sich aus. sah Daisy ins Gesicht. Die Lappin wurde aufs vordere Verdeck gerufen. sahen sie ihn im Glas oben wie ein metallenes Insekt flitzen in Stemmbogen und Telemarks. die Luft ging ganz stät. Er zuckte die Achseln unwillig. Kam mit Schneeschuhen aus dem Gebirge. hing über Sandwüsten ein weißes. sein Finger überschrieb die Gegend: »Nördliche Lepra«. Ein Tal kam aus den Felsen gegen das Meer geflossen. schmetterte. Das Weib mußte sich legen. Fribaurt und Jerkins lagen auf dem Bauch. Sie spielten Karten. . . . Am Ende. Sie gingen zurück. äugte schielend mit schrägen grünen Augen nach Daisy. Stunden. Das Morgenwasser zischelte . führte sie dennoch heran. .

schwand. zog ihr. Umgewendet: »Die Sau . der Bogen sauste heran. »Schöne Frau von der Seefahrt. Plötzlich schob Jerkins auseinander. verlor einen Haufen Geld und lachte. bei jedem Verlust aus Vergnügen.« Die anderen warfen zusammen. Vorbei. Jerkins sprang auf.« Das Segel aufgerefft. . die Sau . . legte es wieder auf den Bauch. . »Was hat sie?« Jerkins hob die Hand von der Kartenflöte. . Sie lagen still. . hielt die Shagpfeife in der Hand und warf die Karten auf. das Meer ward tierisch faul. die hinter ihnen her war. Dann bluffte er wie toll. griff hinüber. fischte sie herein. .« er bog sich vor Lachen über Fribaurt. .Rypen zirpten. »Welche Harmonie. eine Möve. zu schick .« Die Lappin kroch ein Stück davon aus Angst auf dem Leib.« Er legte auf: »Street. Sie wälzten sich zu zweit: »Royal Fluch.« gähnte Fribaurt. »wir haben maßlose Zeit. die Lappin in Hosen an der Gaffel mit klebriger Behendigkeit .« Fribaurt zur Lappin geneigt: »Süße Freundin. . zuckten die Achseln. eine Brise kam. Kopf und Atlas ein wenig auseinander. legte die Karten der Lappin nebeneinander: »Zu früh . und hat es nicht gewußt. . Jerkins hob das Weib hoch.« Fribaurt sang mit dunklem Bariton. . meine Freunde. Er fuhr mit der Hand in den orangegelben Flaum und ließ die Federn einzeln zu Daisy fliegen. der Tag stand still. . Geigen im Baum. auf dem Rücken liegend. Fribaurt lächelte ein Diplomatengesicht: »Zu grob.« Jerkins teilte aus. Fribaurt band ein rotes Tuch um den Kopf. ein dunkler Frühstrich vor ihr her wirbelte das Meer mit einem bläulichen Schatten. welch verschwenderische Tollkühnheit des Glückes . die schrie. Der schaukelnde Wind ließ nach. flog eilig nach dem Land. . Jerkins schoß. schaute zu Daisy: »Die phantastische Quote . runzelte die Stirn. . .« Weißbrüstig hing eine Brise vor dem Meer. . stieß einen Pfiff aus.

Das Ufer neben ihnen. was er norwegisch rief. Auf ihm fuhr in gleicher Linie wie sie ein Pferd. Es war. . Daisy verstand nicht. Jerkins wickelte. als blieben sie festgehaftet wie Brennpunkte in dieser Ovalen von Himmel und See. . eine rötliche Spirale. »Haltet Ihr die Wette nach Aarvik?« Sie lauschten. . nicht das Pferd. die Brust aufgesogen wie ein Schwamm: »Hall . Fribaurt zog die Augen zu Schlitzen zusammen. Jerkins quoll blau am Hals: »Hallo . . lo!« Eine Pause zitterte. die dünnen Echos quirlten . Der Wall schickte vier Echos herüber. . Jerkins. . Es zog ein Karreol. Der Wind zog stärker.leierte am Großschot. In silbernem Regenbogen hing eine Springwelle an Lee. . Der Damm bog landeinwärts. flach und groß wie ein Kanoe. lo . . nicht sie. tänzelnd lief das Boot. die Hände vor dem Mund. Drin saß ein Mann. . . machte einen Schifferknoten mit den Daumen. die Lappin ließ das Segel zwischen zwei Tauen herab. . o!« Sein Organ schlug den Wind mitten durch und traf drüben auf. . ein hoher Damm. . Sie starrten hinüber. sie kamen dem Ufer näher. scharf vor den Himmel gelegt. flog hinaus . Staub ringelte sich in einer umgelegten Säule hinter ihm. nun fuhren sie in der Windschwankung parallel. y . als bewege sich keines. . Sie sah . . Dann eine schneidende helle Stimme: »Am Arsch. Fribaurt deutete mit der Spitze der Pfeife nach ihm. Die Blase des Segels neigte sich schaumig gegen das Wasser. klemmte die Wange ans Holz. der Stoß kam und erzitterte jeden Nagel. kalt: »Holla!« Jerkins stand am Großbaum. das Segel wechselte.« Sein Pferd sprang über eine Wolke. . die Gaffel wechselte . Keine Antwort von dem Mann. Fribaurt schmiß das Ruder herum. Sie fuhren nebeneinander. . dann kam die Antwort.

am Ende des anderen Abfalls lag unten Aarvik. Der Wirt schmiß sie heraus. er wandte sich zu Daisy und lobte die Farbe der Mövenfedern. »Kotzt Lumpen«. . die Karriole kam in die Schleifen des ihnen zugewandten abfallenden Teils. Der Wirt brüllte auf. Daran verstand Fribaurt die Antwort. das Pferd kulminierte. gingen im Beiboot ans Land. um eine Halbinsel. Jerkins warf das Ruder herum. verschwand in einer Schlinge. . .nach Jerkins.« »Dåd og Pine . unten am Fluß mit roten Dächern Aarvik . . Er machte ein verschlossenes Gesicht. Der Schiffsjunge fletschte ein Grinsen von Ohr zu Ohr. Auf der jenseitigen mitten in der Spirale peitschte der Fahrer sein Pferd. Ein Schock Matrosen lungerte um die Kneipe. Sie drängten nach. einer zog den Wirt an einem Westenknopf neben sein rothaariges Gesicht und flüsterte in sein Ohr. Sie maulten. er trat dem Mann auf die . graue Zipfelmützen im Nacken.« Der Wirt zeigte auf ein Holzbrett. sie schrie: »Dumme Schicksen. halste. Der Berg hob sich von zwei Seiten. stieß ihn in den Magen. sie schüttelten die Fäuste. daß er wie ein Messer einknickte. Sie warfen Anker. . Nach einer Viertelstunde klapperte sie an hinter dem Haus.« mit Knie und Faust drückte sie der Wirt die Steintreppe runter. »Ein kleines Faß. seine Zunge hing raus vor Wut. . »wir scheißen auf das Verbot. . dahinter die Ebene vom Morgen . hielt es sich vor den Bauch. . Er nahm es herunter. die Terrasse mit Bäumen. Einer stieß mit dem Knie einer Magd in den Hintern. . Auf seiner Spitze hob sich eine Flamme Staub. Sein Schnurrbart zuckte. einen kleinen Fjord. idyllisch unter dem Berg. die flimmerte . Ein helles Wirtshaus mit einem Garten.« schrieen sie. das Ufer zog sich tief zurück . .

. Der Fremde sprang ins Haus. Zwei der Leute schirrten den Gaul aus. Der Fremde warf seine Gamaschen einer Magd zu. Die Matrosen quakten herüber. Das Meer stand in uferlosem Schweigen. seine Matrosen rieben sich die Hände an den Hosen. sangen.« Der Gaul hob den Schwanz und strich einen großen Furz. Der Wirt dienerte. bewegten sich mit den Hüften vor und zurück. dann Stille wie Blei. . Jerkins schlenderte. Sie sahen den Aussteigenden nur vom Rücken. strich seine Hand mit der anderen: »Jerkins Feind. Die Hunde bellten. schlugen sich die Schenkel vor Lachen. Eine lange Nacht voll Geräusche. Ein Faß rumpelte. rollten langsam in ihre Kabinen. Er schrie durch den Radau. Er rief nach dem Weg über die Brücke. Der Wirt verzog das Maul.Schenkel.« Wieder gab es einen kurzen Krach. Da fuhr die Karriole auf den Hof. »Abgerissen. . kam zurück. Kurz die Stimme des Fremden unter seinen Leuten. ins Haus. schielte giftig zu den Abtrollenden.« Die Zimmer lagen nach der Seite des Flusses. da die Matrosen sich beschwerten. stellte das Brett zur Seite. die Hände in den Taschen.« Die Matrosen gröhlten. . Aus dem Bootshaus soffen die Matrosen in die Gegend. Der Fremde winkte. »Sven Mair. Die Felsen kühl und geheimnisvoll über . »Hafer . . »Wer?« fragte Fribaurt. steckten die Hände in die Taschen und johlten.« Daisy bog sich zu Fribaurt: »Wer ist Sven Mair?« Fribaurt lächelte mit dem Schnurrbart. »Had djävelen . der sich verkroch. . Der Geprügelte riß plötzlich dem Wirt die Hosen auf die Knie. die Matrosen kicherten und verrollten sich langsam. mir ein Bett . wurden plötzlich still. ich schlag dir in die Fresse.

schmiß es in seine Karriole. Ihre Nasen. Drei Burschen bläkten die Zähne. Da wuchs aus der Nacht der Schlag.« Schritte gingen über ihr. nahm zwei Pferde._ Sie ging vom Fenster zurück. . Im Plafond über . fiel mit dem Rücken auf das Bett. hörte Pferdegeplätscher im Wasser. . Schreiend warfen die aus den anderen Karriolen sich auf die Gäule. krempte die Hosenbeine bis zum Bauch. panische Stille . »Sven . . Kupfriger Schein spann über die Landschaft.« Da trat er heraus aus der Tür unter ihr. bis an die Knie im Wasser. ein Schatten lief vor ihm rasch über den bläulichen Boden. stürzte wie eine Feuersbrunst zum Herz: _Dies Gesicht ähnelte Caspare Symes. Angelgeräte auf den Wagen.dem Wasser. die Gesichter schauten hinauf. Zwei Karriolen rollten vor das Haus. schrieen: »Sven. In der Helligkeit sah sie sein Gesicht. zwei Rufe. Er hatte Lachszeug über der Schulter. Ein Pfiff. Der Fremde drehte sich um. Sie eilte ans Fenster. die Pferde bissen schaumkauend auf dem Eisen. die Farbe der Augen -. trieb sie in den Fluß. . sah nach dem dritten Gaul. Die Nacht war weiß. Stunden gingen.alles sichtbar. ein gedämpfter Ruf von oben: »Skideriks. hieb besinnungslos in sie. Schlaf und Wachsein verschwebten in einander.« Sie grinsten nach oben. sie schloß unter ihrem Druck die Augen. ihre Ohren. Plötzlich riß sie wilder Spektakel auf. bleierne Stille.

die sie lag. Ihr Herz zog sich zusammen. ihr Blut. peitschte sie auf. Er schlug als Zentrum in den Kreis. Kein Leid. Langsam wuchs sie aus dem Zweifel. überwand ihre Sehnsucht. ohne die Glieder zu bewegen. Winkende. der Sehnsucht unerfüllbar. Höllischer Schmerz verzehrte ihr Auge. Erschöpft sank sie in die Kissen. Bestimmung des Leibes. den sie gelebt. kannte. der im Traum ihren Bauch umschlungen in der Nacht Le Beaus. . Rufende. daß sie ihn nicht mehr ertrug. was sie größer füllte. Der Schmerz ward so tief. sah weit vor sich die Aufgabe. Derselbe Ausdruck in seinen Zügen mit dem Unbekannten. die alles an sich rief. Sie warf sich herum. keine Handlung. Mit tödlicher Schärfe riß ihr Dasein herauf. Es füllte den Rahmen. das sie gelitten. wandte sich ab. die er brachte. verzweifelte. forderte. Da stand es innen in den Lidern mit einer Zärtlichkeit des tiefsten Schmerzes und sah durch die Iris ihr in die Brust. Da drehte er um und erfüllte sie mit Seligkeit. schloß die Augen. als sie am entferntesten schien. wandte sich an Gott. . Er hob sich. sie sterbe. ungestüm. die nicht zielte in diesen magischen Punkt. ohne daß es bestimmt war für dies. Menschen verworfen. sie schrie um Gerechtigkeit. . sie erkannte die Rechenschaft über ihr eigenes Lebens. Keine Sehnsucht. starr. Nichts blieb außer ihm für sie: Dinge eitel. So unerbittlich klar stand in dem Kontur das Glück. und wie von einem Wellenbrecher rauschte ihr Leben davor zurück. Kämpfte mit dem Kopf. glaubte. Eingebrannt im Boden glühte es sie an. Stunden. was sie erduldet. . nicht erfüllt seither.sich sah sie das Gesicht. Sie starrte durchs Fenster. Das Meiste umsonst getan. im Traum des Hotels neben Renée. das Gestreckte.

die Ebene kam. unerreicht noch vom Licht. Der Staub ward rötlich. . . . Welch unendliche Kühle des Sommermorgens. Dann stand sie auf. das Spiel der Wage ging hinab. Mövenflügel in Spiralen hoch sich schleudernd . Das Kupferbergwerk glühte aus dem Fels. Aus der Wiese kam ein Gaul auf sie zugelaufen. die nichts überbrückte: nur ihr Blut. Entsagte. Sie lag.der Tag stieg. als ein Boot unten vorbeifuhr. wölbte Licht. hielt.-. schon vorüber. Sie ging hindurch. Lief davon. Gezackte Wolken am Horizont . Ging hinaus über die Schwelle. legte es auf ihre Schulter. das Georgskreuz. hob das rosane frische Maul. Die Sonne kam. .Und je mehr es in ihr glühte und Di Contis Glaube und Ziel sich erhellte auf einer Seite. aber tief.-. . Oben das spitze Tal. Das Silber zitterte heller. . Gab es auf. . Gab es hinüber in das Unbedingtere. Wohl lag zwischen dem Kopf und allem Geschehen eine Kluft. Litt. Welche Frische des Blaues. am Nichtgewesen. die Eidern weich geschaukelt in der Bucht -. Fahlweißes Licht prallte ihr entgegen. erkannte. hart. Legte den Kopf weinend in die Hände. ihr großes Glück. Sah zum ersten Male das Unbeschreiblichste. Die Riffe des Kessels ballten sich dunkel. ließ es. die Augen wie Stein. gab sich auf und ganz in die Aufgabe. Sie ging weiter. Eine Fahne wehte. an allem. Die Arme standen etwas ab. sank der Kopf auf der anderen. was sie versäumte. Sand . Sie gab es. lösend. von der anderen . Verzichtete. . Sie stand vor dem Haus wieder. Sonne leckte darauf . Aus Di Contis Atem kam die Befreiung. Sie ging.

wusch die Wanne aus mit Seife und Sand. ließ heißes Wasser einlaufen. Die Tür weit offen .« Sie brachte Wasser an ein Bett. schabte den Kalk innen ab. durch sie hin. Sie schaukelte den Zuber in die Badewanne. Nun kamen die Näpfe.Seite. . zwischen der Ebene und dem Gebirge lag. schlug Schaum mit einer Bürste. Eine grelle Stimme: »Was wollen Sie?« »Hinein. Ungetrübt durch Schmerz wehte es rein in ihr auf. . das. goß den Zuber aus. .»Durst. sie hing das Tuch an den Ständer.« Der fünfte Abschnitt Die zwanzigste Schüssel . . schaukelte den Zuber mit den Henkeln auf der . bog den Draht. es dampfte nach Kaffee. Aus einem oberen Fenster sah ein blauzerquollenes Gesicht. Mit unerbittlich weichen Buchstaben stand über dem Eingang vor dem Himmel geschrieben: Hilfe den Menschen. Das Wasser sprudelte. Mit einem Zangenpinsel fuhr sie in den Hals der Urinenten. Sie schaukelte das Wasser in die Wanne. Die Liebe quoll verdichteter in ihr. ein Nabel. stülpte die letzte auf die Neunzehn. griff in Schmierseife. -. nahm Soda. Sie wusch den Nachtstuhl aus. Sie schlug die Augen auf.

»Deine Zahnbürste -. Auf dem Gang standen Sechs vor einem Tisch in Hemden und wuschen sich Hals und Brust. Im Klosett keifte es. Sie öffnete langsam. . . an der Decke das Licht losch aus. . »Meine Zahnbürste. Sie sprang in die Flamme. Langsam öffnete sie. das Gas knatterte irrsinnig. Der schmale Gasofen an der Wand spie nach unten Ruß. Sie schob den Schalter langsam herum und hielt ein Streichholz daran. sagte eine Stimme hinter ihr. . Sie bückte sich unter den Tisch. Neues heißes Wasser . .« Ein Rippenstoß . Pinsel.« »Schlappmaul . nach oben die blaue Flamme.--« Der Mann winselte. . meine. »Langsamer sage ich . »Laßt mich durch.Wanne unter den Hahn.« Ihr rußiges Gesicht sah um. »Schreiben Sie auf: der Ofen wird repariert. . Dann trug sie Bürste. Der Ofen explodierte.-. es donnerte. . Es stand zum drittenmal mit Blei geschrieben. schob den Schalter zurück. . Stuhl hinaus. entzündete das Holz. die Stichflamme schoß in das Zimmer. sie torkelten im Korridor. notierte es. Jedesmal untereinander. In der Dämmerung wusch sie die Becken im kalten Wasser.« Sofort wichen sie zur Seite. »Langsamer öffnen«. Die Türe fiel hinter dem Arzt. . . Der Ofen wurde nicht repariert. es lief nicht mehr.« Sie nahm ihr Buch. Das Klosett verschlossen: »nicht in Ruhe einmal scheißen .« Sie wartete ruhig.

« Bittender Ruf. wuschen auf. daß er nun hüpfte im Bett. .« sagte sie. Naga hielt Bein um Bein. senkte den Blick. Große Scheiben gingen ins Land. alle belegt. Sie gingen über zwei Korridore in den höheren Stock. Sie schloß das Fenster. . Sie nahm zwei Beine. Naga hing in ihrem Arm. ließen trocknen. Mund an Ohr. Ihr Name flatterte zweimal im Flur. Der Schwären auf seiner Weiche juckte ihn so. tuschelten nur noch miteinander.In hängenden Hosen erschien er dann in der Tür. die andere band ihm die Hände fest. ging er auf die Seite. Sie ging mit. ein junger Mann warf . . »der Boden ist naß. Sie machte das Fenster auf im Klosett. Sie stand neben einem Bett. Die dicke Schwester. bewältigten die andere Seite. Als er sie sah. »Bist du müde?« Die Brust der kleinen festen Schwester schmiegte sich an ihren Arm. rieb das Porzellan glatt. Arm um Arm. Die Dicke gab ihm Kaffee in den Mund. das Brot. . hob sie hoch. Die Luft roch scharf nach nassem Tuch. Sie fuhren die Betten in die Ecke. Die freie Seite kehrten sie. füllte sie neu. »Daisy . Achtzehn. leerte sie von eitrigem Gerinnsel. fuhren die Betten herüber. zog die Wasserspülung. Das siebente Bett . scheuerte sie. In dem Zimmer standen zwei Kolonnen Betten. ein Arm . Aus jedem Bett ragte ein Bein. rieb sich die Augen mürrisch. die den Kopf hielt. »Falle nicht. wich ihr aus. Daisy trug die Wannen hinaus. und lag in einem Gefäß mit Wasser. wanden Lumpen um die Besen. . ungekämmt. Der Schnee draußen schimmerte frostig. schrie den Mann an mit drohendem Baß. wusch den Boden auf.« Die sich wuschen. .

»Nur ein kleiner Schnitt. Als sie schruppten. .« Sie trugen einen anderen herein.« Er lächelte ungläubig.-. sie nickte. »Sie soll es nicht tun. die Fieberkurve gestiegen -. . .« Sie nickte. er warf sich knirschend herum. geschwollen . Jeder kannte die Bewegung. drückte auf einen Knopf.« »Ich habe nichts versäumt. Sie trug mit der großen breiten Schwester Mann auf Mann ins Bad. Sie hoben sie heraus auf den Stuhl. ging die Haut ihm ab .sich im Fieber herum -. Darauf lag wechselnd ein verbundenes Bein. begann zu winseln. die andere an den Knöcheln.« Das elfte Bett . ein Knie.-. Einer lag darübergekrümmt auf der Seite. Sie wuschen die Leute ab mit Seife und dicken Bürsten. das Bein blau. trockneten sie mit den Fingerspitzen ab: »Du hast Naga geholfen. Sie drückte wieder auf den Knopf.»Ja. Im Bad stand ein Schemel. ein Arm. Ihr Name auf der Treppe. . Der Kranke kannte die Bewegung. Sie hielt sie unter den Armen. wir werden deiner Mutter schreiben.sie machte ein Kreuz auf das Brett. wenn sie der Aufgabe nicht gewachsen ist.

Sie stand neben dem Arzt. . horchte. Die Sonne brannte auf den Schnee und färbte ihr Gesicht. er sprach kein Wort.« Er sah die große Schwester an. Sie werden hier sterben. daß Sie hier bleiben.« Sie aß zu Mittag. Wenn Sie so denken. gab Puder darauf. Daisy rieb vier Leuten den Rücken. Er hatte sich gekratzt. deutsche Matrosen mit Scharbock von Grönland. Ein neuer Kranker ward eingeliefert. sprach. schrieb . ein junger Prediger. weil Sie ein kluger Mensch sind.: »Liebe Mutter -. Die leichte Abteilung. .wie einer Schlange.-. deckte sich zu und schloß die Augen. . ging zu Nagas Station. . .ich bin nicht schuld . . werden Sie ruhiger leben. trat von dem Flur in das Nebenzimmer. .« Sie ging still mit dem Arzt hinaus. halb schlafend flog ein Zug zufriedenen Liegens ihr an den Mund. ging vor das Haus auf einen Liegestuhl. . nichts gegen die Tragödie drüben. sich damit auseinanderzusetzen. Müdigkeit floß an ihr herab. Gesichter schwankten mit Bärten zerfließend in der geballten Luft . Sie ließ die Glieder sich lösen. die Schenkel ab mit Spiritus. der entsetzt in die Brille des Arztes stierte: »Sie werden gut tun. Ein Raum dick voll Rauch. setzte sich zu dem Fiebernden. Die Welt draußen ist vorbei. »Du Schwein . Gesang: Isch un du Mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Dag am Arsch .-.

Er spürte nichts wie die Vernichtung.. Zu klein sein Hirn für solchen ungeahnten Gott. wenn Gott war. Hier Ende seines Lebens. wusch mit Petroleum das Lambris. Immer der fremde Gesang. . Dann fraß ihn das Neue. Sie kehrte die Asche der Zigarren am Boden zusammen. unter der Heizung jagte sie Flocken. seine guten Glieder . das konnte nicht sein. Sie ging auf den Zehen an das Bett des Geistlichen. hier nun verfaulen. . . seiner Mutter. Der Ausschnitt seines Zimmers. ein schwaches Lächeln -. Unmöglich zu fassen. der schöne und tapfere Dinge sagte . putzte das Messing der Klinken. . starrte er vor sich hin.er glaubte es nicht -. indem es ihn an sich gewöhnte. Sie zog ein Spinnweb aus der Ecke. Aufgezogen von einer schönen Frau. Da gab er sich Wochen der Wut und der Anklage. gebrochen vor Melancholie in die Ecke. Sie stand auf dem Sims. . wusch das Fenster. sein Geist zu enge Öffnung.da brauchst de kei Laddern. . Acht Tage lag er steif. Fassungslos dies große Ungeheure vor sich. Immer ein freier Raum um sie. dieser Mund. das Stück kümmerliche . so war dies unbegreiflich . . . als daß so Maßloses sich in ihn schon so rasch ergösse. Sein Auge sah starr. Die Männer kaum sichtbar in dem Qualm: Isch un du mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Nacht am Arsch da scheine der die Schdern. als die Lippen anschwollen.

Ihm schien Sterben nicht mehr schwer von dieser Sekunde. . die Blumengerüche. legte Bücher darauf -. mit aller Wildheit begehren. . An das Fenster treten.wie soll ich fassen. er hielt es nicht mehr . Als der Pendel durchschwang. die die Augen schmerzte . der mehr Abgeschlossenes hatte mit den Dingen wie der seine. er würde ihn nie mehr sehen von anderem Ort. . -. das vorbeiging . . nie haben werden. nie zu berühren und zu haben . . warum ihm . Da begann sein Blick an ihrem sich zu erstaunen und zu kräftigen. . . der es ihm in die Hände geben würde . Wie war es zu tragen . wo es sie sah. daß Sie in einer Arbeit wie dieser leben können.Landschaft ward ihm die Welt. . . . . . Sein Auge folgte dieser Schwester. Hell wie ein Kind. . entsetzlich aufsteigend . nichts zu halten. . Er folgte ihr mit dem Blick. Nun litt er mit geschlossenem Gesicht. .Jahre stiegen auf in dem Fensterbogen. er begann beim Abebben des Zorns eines Nachts zu weinen. stellte Wasser neben ihn. . . Spiele der Jugend . ein Garten abends . . daß ein Körper wie meiner verfault -. »Was wundert Sie?« fragte Daisy. zeigten jede Sekunde mit einer Eindringlichkeit.-. löste es sich in schmerzliche Seligkeit. welches Schicksal. entfalteten sich. dies alles inbrünstig sehen. rückte einen Stuhl zurecht. Das ganze Haus hörte ihn. .« Da sah er ihren Blick zum erstenmal. der Dampf der regenbeschwerten Erde . . bog ihn zu dem Fenster. ein Bauernmädchen.-.und ging. Da stand seine Jugend. in die Ferne gerückt. . kein Gott. schrie. . . fuhr hoch. . der Kern des Leides durchlitten war. Nach Wochen sagte er zu Daisy: »Wenn ich begreife. . eine schmale Frau trat an sein Bett. Der Mond. warum diese Grausamkeit . Daisy kam.

fiel unter ihrer Parade schreiend zurück.« Die große Schwester haßte sie von diesem Tag. Mein Sohn. den ich auf die Steuerschule schickte .« »Das ist ungeheuerlich. unbedingt. . Ist das Gottes Güte? . Auf diesen Mann konnte sie sich verlassen von nun ab. Das soll ein Mensch sein . »Das ist ungeheuerlich. Es kam eine alte Frau. Das ist nicht mein Sohn. . Sie hatte das Zimmer über dem Operationsraum. Sie sah nachts einen Schatten. Sie sind ohne Laune. . ruhig.« Er verkroch sich. Sie hetzte einen Saal auf.« Der Kloß verdrehte die Augen. Licht fiel auf sein Gesicht: »Ich sage es diesmal nicht dem Arzt. flüsterte. schlug die roten Deckel zurück. Warum erschlägt man das nicht. . die.Der Arzt nahm sie mit in sein Kabinett: »Sie werden mir operieren helfen. eine Glaswand trennte diesen in Manneshöhe von ihr.« . der die Instrumente beschmutzte und zerwühlte. ohne Lider. . es leicht zu nehmen.« »Haben Sie den Mut. . saß an dem Bett des Fiebernden: »Ist das mein Sohn?« »Ihr Sohn. Nachts auf dem Korridor umarmte sie einer von hinten. Sie stand früh auf und ordnete es wie neu. nur im engen Schlitz sich noch öffneten.

Schwester?« »So haben sie -. . Sie ging durch den Flur. Der Kranke ließ seinen Urin hinein. tief gefurcht. Ein . Eine Amsel schlug an.»Sind sie wahnsinnig. folgte jeder ihrer Bewegungen katzenhaft. Dann wusch sie mit Spiritus und Watte den Körper ab.« Die Frau blieb starr unter dieser plötzlich harten Stimme. Sie setzte die Glocke an. . Auf der Schwelle saßen Zwei und droschen Karten: »Mitspielen . In einem weißen Zimmer allein stand eine Wanne. neigte den Kopf.« Verschmitzte Gesichter. Eine Stunde. goß wieder neues Wasser ein. hing das Ende in einen Eimer. wischte sie aus und ging. Sie lachte hell: »Ihr Dorsche . Daisy wiederholte. hob den silbernen Lauf und bog ihn elegisch in die Höhe. tapfer zu sein. .zum mindesten -. leerte aus. . sog an dem Schlauch. Sie nahm die Füße. .« Tief befriedigt brüllten die Zwei in sich hinein. . Im Garten der Frühling. Dann trug sie die Eimer heißes Wasser in die Wanne. Die Uhr schlug. Sie band das Wachstuch weg. rieb sie mit Äther aus und gab gelbe Vaseline darauf. Daisy legte ein nasses Tuch auf die Augen des Kranken. Grün überall leuchtend .soviel Liebe. Die Amsel pfiff die Läufe zarter und inniger zurück. weiß. immer im Bogen um die offenen Stellen. Der Kranke sah zu. ließ Eimer auf Eimer heraus. legte eine Glocke mit einem Rohr in das Wasser. Der Zigeuner darin schlief. Sie waren im Wasser wie Hirne geworden. die Arme auf den Rändern aufgestützt.

Sie gab ihm neues Wasser. An diesem Tag speiste ihn Daisy mit ihrem Essen. Der Zigeuner zog das Wachstuch weg und zeigte. um zu größeren Geschenken zu rühren. sagte er und zog den Mund herunter.?« Sie sagte gegen sein Brausen: »Das Statut. »Wie können Sie . Bei der Morgenvisite zeigte er es an. sagte der Arzt und schlug ihn aufs Ohr. rief er. Zwei Tage darauf vertraute er der großen Schwester an. Es war eine Lüge. »Du Schwein«. Daisy sog das Wasser heraus. er sei traurig. Er ließ den Arzt holen. zog den Gummiring unter ihm weg. wandte sich zu ihm. dem Arzt. . Wohltätiger Besuch kam aus der Stadt. »So . gab wieder neues zu. . Daisy speise ihm sein Essen. Daisy zog das Erbrochene auf. der Zigeuner warf wütende Blicke. Die Dame schluckte. Sie ließ das Wasser aus. Als Daisy fertig war.« Der Arzt untersuchte und gab dem Zigeuner wegen Verleumdung einen Tag Hunger. schob den Stechnapf hinein.Pfarrer kam. Der Arzt tat ihm nicht den Gefallen. sondern bestrafte die Bosheit mit zwei Tage Hunger. indem er weinte und sie zu Fragen zwang. . . . der Pflicht folgend. . Sie petze ihn . seinen zerfleischten Körper. Seine Stimme lauerte auf den Verweis. allein er schloß die Augen. Sie meldete es. »Scheißen«. »Sie mißt mich falsch«. übergab sich noch im Zimmer und eilte hinaus. »Es wird .«. grinste er und gab seinen Darm in das frische Wasser. Der Zigeuner sah zur Seite. sagte er dem Arzt. als schlafe er.

lange halb undeutlich. in den Hüften gebeugt. lief weiter.Strafe wird ihn nie bessern. die unsichtbar sangen. . . . hob die Faust. unten steif der Schwanz heraussah. geschmeidig die Hand darauf.« Naga führte sie hinauf. Aber -. . grün. besorgte das Nötige auf der Nagas. gebadet. rollte sich über einen heißen Stein. Wolken ansah. Dann schwoll die Bewegung. Sie wiesen ihre Papiere. »Bleib«. aus der oben der toderschreckte Tierkopf. Naga bückte sich. glatt. tauschte mit ihr die Station. Sie lehnte an den Tisch: »Er wird sein Leben im Wasser liegen. Morgens die Luft blau und gold. echoten leis. »Scharbockabteilung. Sie kamen von einem spanischen Segler.« In diesen zwei Tagen ließ Daisy von Naga sich vertreten.« Ein Blick in die Runde.durchgeführt. Daisy folgte. geräuchert. huschte rasch. ein Gesicht fassungslos aufgegangen in der Freude. aber die Autorität wird gewahrt. In vier Wochen kommt Ihr wieder raus. der Rasen roch. Naga überwachte es. ging hinauf auf ihre Station. Sein Haß gegen alles andere ist natürlich. die Wände des Gebäudes gaben sie weiter.« »Nein. Sie wohnte in Nagas Zimmer. sagte Daisy. Eine Eidechse lief über den Kies. Die Blumenterrasse dahinter schwoll herein. In der Nacht wiegte ein Gemurmel. als striche Wind mit Bäumen. Ein Gartenbusch lehnte herein. Vögel darin. Sie wurden ausgekleidet. Im Garten Naga. frisch gekleidet. züngelte herauf. die hinter einem Busch saß. Die Tür fiel zu. federte den schlanken Körper herum . die aus dem Meer stiegen.« sagte der Arzt »das ist nicht meine Sache . . hob die Augen. Zwei Männer kamen durch den Garten. setzte sich für ihn ein: »Warum?« Zwei Brillengläser funkelten sie an.

Da schnitt eine Stimme herein. die Patienten machten Jagd. . . Hinaus . fest. Einen Augenblick . Sie ging hinein. kam durch Tür und Türen näher. Stimmen schwebten hindurch. um den Operationstisch. Gehilfen drangen herein. ein Reflektor glühte aus der offenen Tür. . . Weit geöffnet schrie der Mund des hereinkommenden Arztes. . er fiel nieder. er schäumte.knaxten. . blitzte mit der Laterne auf leere Betten. zu wenig Achtung auf ihre Mäntel . versperrt der Ausgang. . Eingeschmuggelt . die Spanier tanzend und krähend eine Orgie . riß die Schnur ab . »Still hinüber«. taumelnd. . . stöhnten ihr nach . . Die Fenster waren geöffnet. . . Sie sah die Leine. Plötzlich sang einer heiser und laut. ein Lepröser in die Zwangsjacke gesteckt. rasch. -. .-. Den Schlüssel vergessen abzuziehen . Schwestern. Sie stand vor dem Operationssaal. Sie wurde ohnmächtig. . in der Hand . . Links lagen Flaschen auf dem Boden. Geheul . zwei kurze Befehle: »Me caco de la puñedra y jodida alma de la grandissima puda madre qué te caco . . schon nach der Tür . Patienten der Lepra mit Flaschen am Mund. Entsetzt fühlte sie den Druck. rief der eine Spanier und warf seinen Mantel auf den Tisch. . riß an der Flasche. verzog den Mund zum Weinen und ging starr auf den Spanier zu. . hing sich daran. Naga stand stumm eine Sekunde. die Bettücher hingen als Flaggen hinaus. sie erbleichte. schellte Alarm.« Ein steiler Arm hob sich kurz vor Daisy. »Coño«. . zupfte mit kurzen Rucken an ihrem Rock. der Garten. Das Licht wurde dreifach. Der Spanier ward gefesselt. Naga ging dem Geräusch nach. mischten sich. da ging der Schwarze in das Knie. die ihn unter dem Tisch entdeckte. . . . er preßte den Kopf an ihre Knie.

erlebt wie wir?« Sie zog sie neben sich: »Der Wille genügt nicht. Kommst du nicht wieder. geflüstert ein heißes Wort zurück. die im Mund blieben. ein Kuß mit Tränen. .« Nagas verweintes Gesicht suchte auf dem Kissen nach ihrem.« »Geh sofort. kaum . . Erst hindurch durch das andere . Dann gingen Türen. schmiegte sich auf dem Bett an sie: »Ich kann nicht mehr . »Mut«. die noch nicht gehen wollten: »Aber du kannst es doch. gehalten.« Doch Augen kamen ihr im Kissen entgegen. . . Kommst du wieder. »Geh. reichte Pakete hinaus. fandest du Gegebeneres für dein Schicksal. Die Nacht darauf hatte Daisy Wache bei dem Zigeuner. was das Leben zärtlich und schön macht. du trügest es nicht mit einem Lächeln. Es klirrte im Nebenraum. damit sie nicht zum Schlafen komme. Er stellte sich fiebrig. Schluchzen . was sollte dies Kind hier. Nichts wird vom Ende aus begonnen. . schloß die Tür hinter sich. die getröstet werden wollten.« Es war dunkel: »Wie lange hast du Kontrakt?« »Oktober. Daisy ging hinein. ist nichts so entsetzlich. Hast du dazu nicht mehr gesehen. Hast du nicht Kraft.stand ein Kreis noch erregt plaudernd um den Arzt. lebe. Naga kam. Tränen an ihrem Mund. Arbeitest du nicht wie Vier. alle Sehnsucht zu verdrängen. Geh.« Naga ging schlafen. . öffnete sich leis Daisys Tür. Als alles still war. der sich in Sublimat wusch.

»Schlaf«. . Die Liebe ging auf in ihrem Gesicht. . Sie lächelte. auch dies vorüber. er klotzte wie ein Neger. Meer. Ganz allein in der Nacht ihr Wachen . sie hielt an einer Zange ein Bein. Dunkel nun im Raum. . . . Aus heißem Bett. Zwei Finger des Arztes bohrten im Fleisch. . gab ihr jeden Fluch seiner Jugend. halb licht vom Morgen. . Der Zigeuner fluchte. Sie saß bis tief in den Morgen. Der Sommer auf der Höhe .verständlich vor Weinen. Das Wasser ward spiegelig grau mit einem dunklen Rand. Die Sonne kam weiß aus dem Meer. Sie hatte Unrecht. in den Operationsraum . fiel sie morgens. schrie der Arzt. Kein Lächeln mehr im Hause sein. von der ein giftiger Hauch am Mittag gegen das Haus fiel. die Nerven zitternd.« Sie setzte sich in eine Ecke. er beschimpfte sie. sie nahm seinen Vorwurf hin: Du hast recht. . »Du Armer. Gebirge: eine Ebene erstickendster Trockenheit. . . . . zurück zu dem Zigeuner . Sie hatte ihn kurz verlassen . »Äther«. einzige Antwort. Unbeugsam blieb ihr Mund durch seine Tücke. Bosheit verzerrte sein Gesicht. . Di Contis Atem ging mit dem Wind durch den Raum. unendliche Stille ausgegossen in ihr. suchten einen Knochen. sagte sie mild. Da riß der Gummi des Handschuhs. . Er kam in Raserei. schlaflos. Die Hitze lag kreiselnd am Himmel. Puls halten. Apparate reichen . das Wasser stank faulig. Die Fenstergardinen schwankten . . Sand. ihn eine Sekunde zu verlassen. Er spie ihr in das Gesicht. Naga würde nun fehlen. Das Fenster geschlossen . . .

Geruch von Brake und Schlachthaus auf den Korridoren. Was war das Unrecht? Hätte sie nicht wissen müssen. . Über dem Waschbecken knurrte er weiter. sie nahm es mit in den Dienst.»Hier. die Augen quollen. gab ihm Packungen. weit ausgehängt. Gans . stöhnte auf. . . . . besinnungslos. solches fiel schwerer ab. . . Das eitrige Wasser faulte unter der Hand. Erstaunt: »Auch Sie . nie mehr zu öffnenden Augen winselten Dankbarkeit. . . Trost einer Sekunde. der sie anfraß. . krächzten.« Er schüttelte den Kopf. Dünner Regen kam aromatisch nieder. Sie spritzte mit einer Blumenfontäne Wasser ohne Pause in die Luft. . . Aus den Poren der Mauer kam Hitze. . Ein Atemzug Glück . Sie stand neben ihm. Schweiß in den Krankenräumen . Durch das Zimmer fliegend. was ihm menschliche . Sie kam zu dem Fiebernden: »Nimm dir Wasser. . »Jod . er lächelte. Unter den anderen stehend nickte sie mit dem Kopf. Die Gurgeln wurden trocken. auch dies. daß er irrte. ein satanischer Sommer.« Er hob den Hals. »Schlafsenkel . . Die offenen Schenkel wurden brandig. Zwanzigmal das Wasser leeren . Vor dem Weggehen warf er ihr einen wütenden Blick zu. leerte es über die Hand.«. lauerten auf Zugluft. . sah sie das glanzlose Auge des jungen Priesters. konnte sie nicht ansehen. Gestank. die umschlossenen. Die Kranken badeten in ihrem Schweiß. Es reichte nicht an ihre Ruhe. Die Fenster. vorbei. klüger sein wie er in der Stunde der Not . Einmal begann einer zu schreien. . kein Kleinmut. schrie er. . ist das Jod?« Schon verbanden ihn andere.« Er riß den Stöpsel ab. War es ein Unrecht .

welch ein Trost. Ein kleiner Windhauch nur . Wind.« Im Nebenzimmer. Der Glaube von zwanzig Unglücklichen ballte sich heftiger als von tausend anderen. nach der Erlösung. der Glaube von zwanzig Unglücklichen stand in dem Zimmer.« Ihr linkes Augenlid senkte sich kurz. schielten sich an. Rochen nicht mehr ihren Eiter. fühlten sich als Genossen. . Keiner. weiter das andere zu tragen. Der ganze Saal sammelte sich nach dem Himmel. »Geduld«. . Am Ende bei ihrem Vorbeigehen senkte sich ein maulender struppiger Banditenkopf gebändigt. . Die Deutschen . Tränen schon in den Augen: dies war die Welt. die früher nicht herrschte.« Sie bekamen Ausdruck in die Blickwinkel. Sie brachte eine Flasche Eau de Cologne. ganz verhaltene Stille. niemandes Schmerzruf . Bald das Ende der Qual. Sie stand im Zimmer: »Mut. . Alle sahen hin. Vierzig Augen sahen auf sie. traten in sie ein mit ihrer Hoffnung. . Er drehte sich um.Gewöhnung gelernt. sahen nach einer Wolke. Die einzelnen kamen sich näher. wuchs in den Räumen. der ihr Geschwür biß. Die Zimmer verbanden sich mit einer Schicht Vertrauen. alle in Spannung. lag auf der Lauer. schaukelten auf den Stühlen. »den Abend wird es frisch vom Meer. mit ihrem Mut gestärkt. Lächelnd: »Geduld. sie wehte zeigend mit dem Tuch nach dem Himmel. spürten nicht mehr Schweiß. Er entkorkte die Flasche. wie Fledermäuse ausgetrocknet. stießen die Ellenbogen sich in die Seiten. schauten gläubig. bald Wind und Mut. der haderte. Struppige .« sagte sie. zu schätzen. hockten die Matrosen. lachten sich zu. In allen Zimmern stand er auf. grinsten. »Ein Gewitter kommt. dies: »Der Geruch. sangen nicht mehr. mit dem Leinentuch wehend zum anderen Ende. klammerten sich an sie. roch sie. .« Der Glaube trat aus ihr heraus. Trat in zwanzig Halbverweste. Hunde mit trockenen Schnauzen.

sangen wieder. Freude stand über den Betten. »Dank.« Sie rief zurück: »Mut.« Der Tag vorüber, die Nacht rot vor Hitze, der Morgen graublau, entsetzliche Last. Durch die Zimmer gehen, immer ein Lächeln. Hinaussehen zum Horizont. Die, die nachts nicht geschlafen, die halb irrsinnig waren vor Schmerzen, alle, die beginnen wollten zu lästern . . . alle einigten sich an diesem Lächeln, unternahmen nichts, wurden still, sahen hinaus auf den Horizont. Sie beruhigte, entflammte still, flüsternd von Ohr zu Ohr, wenn sie sich bückte: »Geduld . . . es kommt.« Der Glaube wuchs in den Zimmern, heftiger, tiefer . . . der Glaube der vierzig Augen stieg, die anderen glaubten, wuchs in die Räume, ballte sich den Tag . . . die ganze Nacht. Schaum am nächsten Morgen am Meer, am Mittag die lähmendste Stille. Gegen Abend wuchs ein Segel, schoß in den Himmel wie ein Gaul, bäumte, riß in einem Rad den Himmel als Strudel in sich . . . Blitze zuckten flatternd, irr . . . Kühlung kam. Die Augen geschlossen . . . die Hingabe erhob sich zu ihr, aller Gefühl: »Dank.«

»Wofür . . .?« Sie starrte hinaus.

Ein Wagen traf ein. Ein Brief.

***

Das Verhängte lockte. Das Elend des Einzelnen, der ihr Blut berührt, riß sie von dem, was sie hielt. Der Brief hatte nichts von Gewalt, viel Unterwerfung. Ihr Herz rührte sich ihm zu. Sie unterbrach, reiste drei

Tage, fuhr eine Mauer unter Oliven, hörte das Meer, traf in dem Park vor einem kleinen einstöckigen Schloß Stefan, den sie tödlich getroffen glaubte, er wandte sich um, warf eine Bananenscheibe weg, kam über den Rasen. Sie erstarrte, wandte halb um, voll Schmerz und Wut. Hörte seine Stimme. Er log nicht, sie kam nicht umsonst. Sie kannte sein Leben, das zwang, niederhielt, bebenden Boden mit den Beinen feststampfte, sieben Balken im Schweben hielt. Er hatte Minen um sich gelegt. Flog eine, sauste er mit. Er hatte genug, ließ sie fliegen. Es reizte ihn nichts mehr. Er lebte allein seit langem. Er wollte sie sehen, ehe er verreckte.

Ihr Herz war festgebohrt. Es genügte nicht. Sie drehte ganz. Seine Stimme holte sie ein. Das Raubliebende besaß einen Klang, der sie bannte: »Nimmst du mir den Rest Erlösung?« Sie sah das Zerrissene seines Lebens darin, das nun der Erfüllung nahe war. Schicksal, vom Tag, wo sie zuerst ihn sah, hineingeschrieben in jede Falte des Gesichts, erfuhr unerbittlich seine Bestimmung. Wie diese Fahrt seines Blutes nun landete in Reue, sich selbst verwarf, und das Starke sich hinschmiß und bat, ergriff sie mit Rührung, die alles hinüberneigte zu ihm, zagend und nicht ohne Befremden, doch bezaubert: »Gehen wir hinein.«

Sie stellte ihr Leben unter seines, trug im Unbewußten die Last, fühlte seinen Schmerz, seine Seligkeit, sah die Grenze, die bald alles schloß, kannte sie nicht, roch die Katastrophe, bäumte sich vor ihr, legte in ihn hinein, was ihm das Letzte klar machte, beruhigend, sicher, Aufflug und Klarheit.

Sie ritt sich die Schenkel wund, er sandte Reithosen und Salbe. Sie rieb sich die langen schlanken Beine. Durch Gras, durch Fliederhecken, ein Bogen. Ein verfallener Tempel, ein kupferner Mond darauf, Lusthaus der Frauen des passierten Jahrhunderts. Dahinter fielen Terrassen. Vor den tiefen Fenstern des Schlosses tauchten Tritone auf, warfen Wasserlanzen, bliesen aus Hörnern in den blauen Abend. Sie ging zurück, zog sich ins Zimmer, speiste, schlief, suchte ihn morgens. Er saß über Papieren, schrieb. Sie wich zurück. Er sah den Schatten, fuhr herum: »Du störst nicht. Nie.« Das Geschriebene flog vom Tisch. »Doch.« Sie wollte gegen seinen Willen, ihm es leicht machen, wandte sich. Er, ihr sich hingebend, wußte nichts anderes: »Bleib.« Sie blieb.

Die Luft ward silberblau. Blüten rochen herüber in der Nacht. Im gläsernen Bauch des Sommers stand noch der Frühling mit Kastanie und Flieder. Es rauschte Tag auf Tag über die Hängematte. Morgens beim Frühstück frug Stefan: »Reiten wir?« Sie nickte. Kein Vorschlag, den sie nicht annahm. Nach einem Galopp schon sah er die dunklen Ringe unter ihrem Auge, verstand sie, ihre Woche, verlangte, daß sie sofort absteige: »Welch ein Irrsinn . . .« Doch sie log. Wozu Sorge noch mehr ihm geben, diese Stunden vergällen. Lächelnd: »Du irrst.« Weiterreiten unter Schmerzen. Reden mit frischen Lippen. Seine Schläfe lief dick an vor Qual.

Sie stand am Morgen früh auf, öffnete die Tür ihres Zimmers, ging hinaus auf den Rasen, die hohe Mauer entlang. Der Morgen, dunkelrot, verführte mit

Pracht, sie ging um das Moorstück mit den dunklen Blumen, bog um den Pavillon. Sie stand unter den Palmen, kam zurück auf die Terrasse. An dem Rondell setzte ein Schmetterling sich auf ihre Achsel. Sie drehte sich herum, da trat Stefan hinter einer Figur vor. »So früh?« sagte er, der spät aufstand. »Nicht sehr!« sagte sie, verschwieg den Weg, den er ihr ansah.

Zwischen den Oliven stand die Sonne hell, klar. Der Horizont gewölbt, kreisrund und stählern, süß die Luft darunter, schwärmerisch die Verzückung des Abends. Eine Lampe auf der Terrasse . . . der samtene Rasen blau in der Dämmerung. Eine Syrinx flog über die Mauer. Sie stand auf, müde. Er begleitete sie bis an ihr Zimmer. Sie drehte sich halb um . . . er folgte nicht.

Sie lag die Nacht wach, in gelber Gardine schwamm der Mond. Das Silber der Stutzuhr im Dunkeln . . . Bilder entblößter Damen, degentragender Herren steif an den Wänden, undeutlich im Dunkel . . . ein Spiegel glomm tiefer und ungründiger in seinen matten Glanz hinein auf dem Toilettetisch . . . kein Geräusch. Kein Vogel. Sie horchte auf Laute. Still und abenteuerlich der Park. Sie wartete.

Den Morgen blieb sie lange liegen, wartete auf die Stunde seines Aufstehens. Als sie hinauskam, sah sie ihn über die Terrasse herkommen. Sie errötete. »So früh?« Er sah auf seine verstaubten Schuhe. »Nicht sehr!«

Ein weißer Blitz setzte über ihre Hängematte am Mittag, schoß über das

Rondell, flitzte in den Mittelpavillon. Sie sprang ihm nach. Nach links war der Flügel geschlossen, nach rechts folgten Räume, große Zimmer, vorüber im Lauf bemalte Wände, goldene Rebstöcke, japanische Tapeten, Mosaike, silberne Leuchter . . . die Fenster gingen bis zu dem Rasen . . . da stand Stefan neben einer kleinen Fontäne mitten im Zimmer. Auf seine Schultern hatte ein weißer Windhund die Pfoten gelegt, seine Hand fuhr an dem geschmeidig zitternden Rücken herunter. Er sah ihr Gesicht in der Portiere, ging ungestüm auf sie zu, unterdrückte eine Wallung: »Nimm den Hund. Ich gab ihn weg, weil ich zu sehr ihn verzog. Heute kam er zurück --.« »Ach,« sagte sie, »nein, ich bitte dich, ihn zu behalten.« Er liebte ihn, wie konnte sie ihn nehmen! Blieb fest Beim Abendspeisen sah sie, daß er litt. Sie hatte ihn abgewiesen, um ihn zu freuen. »Verzeih«, sagte sie an der Schwelle ihrer Tür, berührte schwach seinen Arm, sah über die Schulter. Seine Hand zitternd am Pfosten. Die Tür schloß, er folgte nicht. Blumengeruch toll die Nacht. Schlaflos bei aufgerührtem Herzen. Wohin trieben solche Konflikte, helfen wollen und verletzen . . . annehmen und gegen das Opferbereite verstoßen . . . Leid auf jedem der Wege . . . Brausen der Springbrunnen in der Nacht . . . diese Erquickung. Sie sprang hinaus, löste am Bassin der Tritone die Matinee, tauchte in das Wasser. Eine Wasserrose trug eine Tauperle. Sie stieß daran, das Kristall flutete vor Licht, zerbrach, der Himmel ward erschüttert von diesem Fall. Die Büsche schlugen auseinander. Stefan im Pyjama, den Ginster auseinanderbiegend, oben über den Figuren . . sie schloß die Augen zitternd . . . sie sah auf. Stefan war fort. Nichts in seinem Gesicht, das davon sprach den Mittag. Keine Gebärde anders in diesem Kopf. An seiner Ruhe

In der Nacht. stürzte sich auf sie. erschütterte sie seine Haltung unbedingter zu ihm hin. wies sie zu vertiefterer Aufgabe. was sie verschmähte. Dem Zögernden unterzog sie sich. Einmal schoß sein Blick unverhüllt von der Seite. noch tastend. der blitzhafte Aufriß seines Herzens. hingegeben dem Schmerzlichen in der heiseren Frage. ohne Zögern: »Ja. öffnete ein Gewitterwind die nach innen geschliffenen Rundfenster. Ihr Mitleid erreichte die Tiefe. Ein seltsamer Ruf. Nebel riß über den Augen.spürte sie die Gespanntheit vor dem Schlag. wieviel ihm fehle. An jede Hautpore wuchs die Hand. Entfesseltes schlang um ihre Taille.« Die Hand über den Hüften griff zu. schreiend fuhr sie auf. Haare lagen zerstört und locker um den Körper. ein Mund nahm ihren. Sofort bändigte er ihn wie ein Tier. daß er sich überwand. ergriff den Leuchter. Lippen zogen über ihren Leib. als sie schlief. »Daisy. lief in seinen Arm. küßten die Sonne. ganz sich verschenken an das. Hände über ihrem Bauch. die rot wurden. Sorgen. die um den Nebel lag. die Erwartung der tötlichen Minute. alle Strahlen. dessen feuchte glänzende Bronze . Trauer. sich unendlicher mit dem Blut unter ihn betten. Sein Arm kam. ihr Hemd schwand. gab sich hinein. Sie spürte. zag. was er unterdrücke und wie es ihn fast sprengte. erfaßte Neues. die sein Hirn verwüsteten.« Hell. sie sah ihn im Spiegel. Blieb er unrührbar. die langen Beine fuhr es hinunter. sie nicht nahm. Tiefster Schmerz durchjubelte die Hingabe. ließ wieder. entsetzt von Schlaf und Schrecken. Die Kissen schwollen über ihr. Sie mußte den Himmel ihm schöner überrunden. unverlierbar nahm sie. das demütig solche Kraft überwand. vielleicht schon aus dem Wipfel eines Baums gezückt. rannte los. lief sie heftiger in ihn ein. es schwoll heraus. sah Stefan an einer Portiere.

Geschnörkelte Zeichnungen machten den Übergang unsicher. Es war das eigene. eine rechte Hand. Damen auf der altjapanischen Tapete und Jäger mit demantener Agraffe. Es kamen gerade Herren. Ihr Blut griff zu. Einen Augenblick trat der Raum hinein. Sie lächelte über das Geschenk. Es kamen ungeschickte. Vom verflossenen Gewitter duftet der Garten herein. *** Das Wappen hielt sie fest. . golddunkle Bilder. »Ich sparte es auf bis heute. Sie sah nur das Wappen. Aus den . Es hielt. Fontänenwasser kam in die verzehrende perlmutterne Schale. so wißt mit wem . Es kam auf dem Tabourett in Wachs mit blauen Adern ein Kopf. zerfuhr es mit den Fingern. -Aus dem Buch stieg der Saft des Gelebten. in den Trümmern gerahmt ein Spiegel mit dem Pistolenschuß in der Mitte. Es war ihr.« Sie trat ein. als er schlief. das sie ihm gab. was sie konnte. habe ihn erfüllt. Sie zündete die Kerze an. Der Raum erhielt Gewalt. Buchstaben großer Form. sie erreiche die verschlossenste Grenze seines Wesens. um was ihr spielt. Es war das Letzte. gestammelte Worte. wurzelte unten im Schoß der Generation. Schlug das Buch auf. Sie sah nicht die Rebstöcke aus Gold. Hochmütige Sätze kamen. Es kam ein Degen. Sie lag.das Kerzenflackern überschwemmte. . Zersplittert. blickte um mit einem rätselvollen Gesicht. Der Wahlspruch schien auf: Wenn ihr mit Männern spielt. Am Morgen öffnete er ihr den versperrten linken Flügel. vermählte sich. durchbricht den Raum. Saß über holzgeschnittenen Signets. Es trat wieder aus ihr hinaus. kam herauf aus den gestrichenen Jahrzehnten. Und ist es mit Frauen. lang.

die sich reckten. Sein Körper war größer und gewandter wie der der anderen. Die tiefen Fenster wühlten in der wollüstigen Nacht.Blättern der Miniaturen quoll der angesammelte Atem der Generationen. Sein Gesicht glatt und gefurcht von zwei großen leidenschaftlichen Linien. ein großer Ritt. An einem heißen Abend begann er. dies Schloß zu bauen für den Sommer und die Zärtlichkeit der Frauen. Frauenleiber wandten sich ihm zu und sträubten sich auf vor ihm. Terrassen bogen sich kühl . Er stand davor. Ein Turban erschien mit den Augen der Gazelle darunter in der Galerie der Frauen. Sie sah seine Schrift. Die Farbe der Gewänder bekam Gewalt und blühte. Die Miniaturen platzten unter den Muskeln. der dies Haus sich baute. in ihrem verschleierten Glanz begannen weiche Hüften der Frauen zu wiegen. als er ankam. . Dies Gesicht führte ihr Geschlecht auf den höchsten Punkt ihres Blutes. glitt durch die Luft. Atem wilden Genusses rauschte mit Lachen in der Seide. der ihn mit Ruhm behängte. seine Briefe. Der Stolz der Frauen sprengte die Taillen und die Sanftmut der Elfenbeinfarben. Sie sah den Ahnen. Lider hoben sich schwarz und flammten sie an. . sehr erleuchtete gläserne Säle . Ehrgeizige Spiele. Die Wangen röteten sich unter dem Puder und glühten. Von da ab waren die Köpfe ähnlich wie der ihre. braune Torsos schlangen sich dagegen. Ein kühnes Auge traf sie wild. wie ihres Vaters. Unter dem Feuer seines Auges fingen die Spiegel des Raumes zu leuchten an. Degen und brokatene Mäntel zuckten.

Kerzen blitzten um nächtliche Spiele. die in London sich kraus gestaltete. die Arme über die Brust gekreuzt. Er diktierte Briefe. Politik. die Wege herunter. Seine Augenbrauen schoben sich im Dreieck zueinander.Dann schlief er allein durch einen ganzen Sommer sich durch. er erhob sich und weckte sie aus Träumen von ihm. noch feucht von der Haut der Geliebten. das kristallen um ihn schäumte. zufrieden und still das Gesicht . In einem zitronen trockenen Juli sah er auf der Landstraße ein braunes Kind. Da liebte er Dirnen. den Fuß am Schlag. den Degen zum Knie gesenkt. locker in der Kleidung. Er nahm es mit sich. Ein Zimmer war erleuchtet mit vielen Kerzen. Da fuhr er in Wagen. Befehle. Ein einsamer Sommer umgab ihn ganz allein. Die Edelleute naher Höfe schwitzten um seinen Kartenschlag. als den Himmel ansehen durch den Regenbogen der Tritone . Dumpfe Nächte durchschlief er mit schweißigem Haar. die er geschmeichelt nahm. Mit großen Orden. Der Park stand wild voll Duft der Rosen und Jasminen. Fontänen bohrten sprühende Lanzen in die blaue Blumendämmerung. das in den Himmel lachte und nicht sprach. -. Am Morgen schrieb er mit vier Sekretären. Er wanderte. Dann ging die Sonne auf.hinunter zwischen dem Taxus und den Hermen. . Lange Profile hingen wie Glas gegen den Schatten. Die Sommer wechselten und fielen heiß herunter einer in die Spur des anderen. die Wege herauf. . Er trat hinein. Das Pferd rannte unter dem Spiel seiner Schenkel. nichts weiter tuend. Er schoß die Saue. . empfing er eine Fürstin. Er arbeitete eine Intrige aus. Da schlug er Hunde und küßte die Nägel ungeliebter Frauen. Aus heißen Ritten warf er den Körper in das Bassin. . Da jagte er die Tiere. Sie warf ihm Blicke zu durch das Glas ihrer Equipage.

Das Buch blieb geschlossen. geschafft. Er ging vor ihr. seine Adern hinübergeführt in ihre. Sie half. die Lippen zerbissen. sie ging neben ihm. die gleiche Kurve unten am Rand des Geschlechts. Und jeder Tropfen Blut trieb. als die Gegenströmung in seine Sehnsucht sauste. Er schuf Platz für Menschen. Sie gingen rascher. unwichtig. aber bestimmend. Er hatte gelitten. wie die Fenster sich öffneten alle in den Parkmorgen. Sie lächelte. Sie gingen. forderte. Er eroberte. Sie gingen. Der Raum trat aus ihr heraus. Aus dem Knax kam sein Werk. die Sklaven geworden in diesem Beruf. Das Ende kannte sie. die Beeren leuchteten. Die neue Kraft. als habe er sie gezeugt. sicher genug in sich. sie empfand jede seiner Minuten. aufbäumenden Zwang zur Tat. wenn diese Mission . Sie reckte sich. ihrem Dasein Luft gegeben. Blätter. Er ging vor ihr her. Wirkung. Das Vermächtnis wuchs. Daher kam sie. Von Vaudreuils Herzschlag vorwärtsgeschnellt fühlte sie sich getrieben. bestürzte sie. Es hatte ihre Jugend durchdrungen. nach der Ruhe. Luft strömte frischer. was er restlos erwarb. In ihrem Blut saß die Vertrautheit seines Schicksals so. Das Vorspiel war neu. spürte sich mit ihm durchblutet. Büsche. Sie führte zurück in die Gemeinschaft. verhieß Vollendung. war der Vordere. Liebe. machte sie gierig nach Tätigkeit. erzogen. schaffte Arbeit. Stefan rief herein. die Lider stellten sich nach innen. Die Summen zog er aus dem Entsagen. seine Arbeit. Sie aber befreite. siedelte. ausgeschlagen. Das Angehäufte veredelte nun. seinen Tod. die bestätigte. aber die Rechtfertigung ihres Daseins aus dieser mystischen Quelle bog sie auf vor Befriedigung. Sein Rausch wurde Sinn. Fortsetzung seines Handelns kam an sie nach der Pause des Geschlechts. der gleiche Schnittpunkt führte sie wie ihn. ließ ihr ein Vermächtnis. Esel tanzten vorbei.

trabten durch die Feigen. die sie noch umfing. Liebkosten Rehe. Die Riesennelken der Beete brachen auf unter ihrer Berührung. besinnungslos. die Zinnfiguren trugen ihr Lächeln. lief in der Gartenstrecke. Butter. Das Gefühl durchdrang den Tag. Sie senkte die Beine in einer von Anmut so erfüllten Bewegung. Ihr Name kam breit und voll Sehnsucht geworfen. lachten sie zurück. Die Fenster hell. die Wiese. Er hielt ihren Halfter. stellte Daisy auf den Sockel. kam an die Lichtung. Sie verließ ihn. Kein Wort. Atemlose Stille. Die Terrassen hingen beleuchtet. Nahmen Pferde an der Ferme. das Umgebende tiefer verliebt in sie. die Mauern wichen tief vor ihrem Blick in den Himmel. rief seinen Namen. ging hinaus. um den dreizackigen Wolkenberg. In die violette Dämmerung ergoß sich ihre Ruhe. dann seinen Mund. Ein Fasan lief über den Weg. flammt gelb und zart. Bienen schossen in dunklen Bogen. sah den roten Mond durch die Pappel . Sie neigte sich zur Seite. Springbrunnen fluteten durch die Nacht. machte Weichheit hingegebener an das Umgebende. Es würde vorübergehen. sanken im tiefen Schatten in Schlaf. hob sie auf die Erde ins Gebüsch. gaben aus. nahmen auf. Ein Fest. speisten Zwiebel. Pfaue gingen in einer Kette. Die Bäume der Allee fielen in rosane Glut. Brot. scheuten die Saue auf.vollendet. sie gaben die Gäule ab. Suchte. Stefan nahm eine Göttin. Sie gingen. daß ihr Knie seine Stirn traf. nahm Stefans Hand. Sie ging hinein in den Namen. war plötzlich allein. Sie gingen. Sie spürte ihn. Das Tor fiel auf. Kam an den Pavillon. verwirrte sich in den Gladiolen. Unter den Lerchen flog betäubend der Horizont auf. die sie berührte.

Furcht. er hatte ihr zugesehen.« *** Befreite er ihn. Die Blumen schwelgten in der heißen Luft. Sie überließ sich dem Wasser. die Stirn am Fenster. alles sie verband. Sie ging hinein. Tritone sangen über ihr. Sie frug mit dem Blick. Das Bassin überschäumte weiß. Sie erbleichte. die . Das silberne Füllhorn schäumte unter der Sichel. traf ihn in seinem Schlafzimmer. wo nichts sie rührte. Den breiten Guß eines Löwen fing sie mit der Brust. bläulich ihre Haut. Langsam kam die Ruhe. hielt die andere sprachlos ihm auf der offenen Hand entgegen. Sie lächelte. nickte zu einer. daß das Schicksal niedersause. mehr ihm sich noch zu geben. Ihr Augen säumten sich. Zog zwei Kugeln heraus. Ihre Lippen trugen den Namen. Ihr Blick sah hinter ihm im Kreis der Lampe eine Schale. etwas zu versäumen. suchte. wurden klein. riß die Schlinge.schwimmen. die einbezog sie in das Geschehen der Nacht. Heiser sagte er: »Le Beau. bis sie den Ausgleich erreichte. klappte das Messer. Es überkam sie Sehnsucht. Im Stillerwerden der Luft ward es klarer in ihr. flog die Mine. Das Wasser. Schreck.

bückte sich. Der schmale lange Kopf strich an ihrer Wange. Was galt Überlegung vorm Tod. Stieg die Leiter zum Bad hinauf. Im Halbschlaf gegen Morgen fuhr sie auf. Er hatte Jahre sie gesucht. Kein Gedanke quälte mehr. Was wog die Ausnahme gegen das Ganze? Nichts. Sie hörte die fadendünne Stutzuhr. forderte. sah in den Park. bis das Schicksal fiel. Ging an die Portiere seines Zimmers. Paris. nur auf den Sinn. Marseille. Erhob sich. Sie sah über ihm die Katastrophe. hinweg. den sie zurückwies aus Rührung. sah die Sonne prallen gegen die Rideaux. Es flog aus ihr. In der Nacht wurde sie riesig: Es kam nicht an auf die Größe. Sie tat Unrecht. drehte ab. . Solange bedurfte er die Sicherheit gegen jede Möglichkeit. um Liebe zu erweisen. Der Hund genügte nicht mehr. als sie verglich. Da sprang durch die Portiere der Windhund. den er ihr geschenkt. die Ausnahme drückte sie. was Güte an Stefan sie fesselte. weil er ihn liebte. atmete. Sie maß ihr keinen Sinn zu. pflückte Glyzinen am Fenster. lebte. hatte sein Leben umgestülpt. Pegu . windgestrählten Sonnenblumen trat Stefan. Kalkutta. unter ihn: »Ich bin bei dir. besah ihr Ohr im Spiegel. Aus den mähnigen.ihn erledigte. bedingungslos. auf sie gerichtet. wechselte die Farbe. Sie hielt. Wischte die Nacht weg. packte einige Dinge in einen kleinen Koffer. . wurde gut an ihr. die Uhr in der Hand. Schleifte den Hund aus dem Nebenzimmer herein.« Nachts stand der andere auf. Sie schwankte. Legte sich nieder. sah ihn . Ein Mensch litt um sie. Er hatte noch kurze Zeit. Sie ertrug es nicht. kam herunter. Das Gewaltige seiner Änderung umfing sie. trieb sie zu ihm. Sie grübelte den Abend. ging herum.

in die Stadt. wühlte sie so auf.und getragen werden. Konnte nicht anders. Schrieb ein Telegramm. daß sie ihn nicht verließ. Sie kommt gegangen über die Terrasse. Sieht seinen Kopf. hebt die Kerze hinein. fest. vorzutreten. Das flog nun in die Luft. geht durch das Zimmer des Ahnen. Er kommt an das Hotel. Sah nichts mehr als das Unrecht. Vorbei. . Nahm das Gepackte. Mücken um seinen Kopf. beschäftigt Menschen. seiner Enttäuschung sich unterbreiten. Er fragt sich durch. Noch einmal fliegt seine Stunde. schwer. Sie will auch ihm dienen. Macht sich auf. hineinging wieder in sein Schicksal. Sie schaut durch die geschlossenen Lider. konnte sie nicht vermeiden. nun atmete sie sicher. Das Auge blitzt vor Geist. *** Der Wagen kam an eine Barriere. Ein Raum schiebt sich zwischen sie und den See. sah zurück aus dem Wagen. Am Mittag saß sie in der Nische über einem kleinen See. Weiß: durch sie. Er fragt: durch wen? Sieht die Depesche. Die weißen Hotelwände prallten von Sonne . beginnt zu weinen. Hörte einen Wagen in der Nacht rollen. einen Bach. Sie denkt: Nun ist Le Beau frei. Als er erwachte. Als sie erwachte in seinem Arm. glitt herunter. Als er den Arm reckte. hob sie den Kopf. war seine Not eine Sekunde so groß. bog die Brust aus seinem Muskel. Kam in das Dorf. einen Fluß. öffnet das Schiebfach. Von beiden. Sein Schicksal. .schlafen. das er kindlich nahm. Holte ihn ein. sah zurück. daß sie erbleichte. Eine Stimme aus dem Dunkel: »Ist es . sah nur den Gefangenen. der litt. . Es mußte sein -. lauschte. dem Geschlagenen nah sein . . fordert. Der Motor stockte. Hob die Brust. das Le Beau befreite.

. arbeitet eine Stunde. Sie beißt die Zähne. doudoux.« Er lächelt mehr: »Das sollst du nicht. . Duft der Syringen lüstern auf die Terrassen gestreckt. er liegt. in der Pause erschöpft: »Daß du so leidest. versucht das Fenster aufzubrechen.« Es gelang.« Sie beginnt mit den Drähten. das wie ein Kuhmagen gefächert ist. .« Sie sagt: »Ich befreie dich. schläft. .Sommer?« Sie ist tapfer. Pappeln gigantisch reckten sich vor bleiernem Himmel. Sie stürzt in sein Zimmer. Er ist bleich. die Augen geschlossen. es gelingt die Flucht. was kann ich tun?« Sie ist außer sich. ché . lächelte aus dem verwüsteten Gesicht. . gräbt ein Loch von außen. Sie nimmt den Spaten. die Spitze bricht ab. sie kam aus Gebüsch.« Er lächelte: »Mit Gewalt macht es der andere nie. sagt hell: »Ja. der Haken faßt. »Traurig?« »Nein. . .« »Ja.« Sie kommt mit einem Dolch. zurück. weiße geballte Kugel saust überm . Sie schreit laut: »Ich befreie dich. . da du mich liebst. stößt das Messer ins Schloß. mon ami . Unmöglich. Da steht Stefan im Fliederrondell. steif vor Verzweiflung. Claudius. wenn du mich liebst?« Sie beginnt wieder. Ein Gewitter bricht über den Wagen.« Sie fährt mit der Hand über sein rötliches Haar: »Ché .« Fast in der Ohnmacht fragt sie: »Was . Sie schafft eine halbe Stunde. Sein Auge schließt sich: »Denk an mich. Uhren schlagen. die Brust leuchtet phosphorisch. es ist der letzte Plan.« Er hebt die an ihren Händen verkrampften Augen: »Leide ich.

Am Morgen erscheint er Sie ruft: »Deine Frau?« Er winkt ab. Sie hat es nicht. Im Unterdrückten wächst er. fordert Liebe. kein Gedanke streift sie. Sie kann nicht leben auf Kosten der Frau. . verstellt sich. beschwört sie. das er Jahre erstrebt. schreit verzweifelt. Glück. will ihm Jahre ersetzen. Sie hat diesen befreit. Doch er will mehr. Sie sieht auf ihre leeren Hände. Trauer fällt ab. fühlt sie sein Glück. Aber der Schatten gräbt sich in ihre Seele.-- Ein Traum erließ ihr. Sie ist erledigt. er reißt den Raum weg. Sie lächelt. was sie mit Stefan an Partie gespielt. der Fjord wird größer.Himmel. als seien sie gefüllt. Sie hebt die Lider . -. Eine Nacht wartet sie auf ihn. beglückt sie es. Allein er sieht ihre leeren Hände. zählt die tickende Uhr. Sie hört den Ton. Wochen. dasselbe mit Le Beau. Monate. Er will das Strömende. will den freiwilligen Akt. nicht das Bewußte. . Motore überspielen delphinisch die Bucht. schlägt sich auf. scheucht das Gewesene. . bereiten. Stunden. . Aber sein Gesicht ist heiß. Sie haben ein Haus. gibt ihm aufmerksamer. Er kommt nicht. Atmet er ruhig. macht. Sie bekämpft ihn. Stille umgibt sie. Nicht das gut Gegebene. Nun sind sie vereinigt. schreit im Schlaf. Sie übergeht ihn. streift seine Hand sie. sieht den Ring im Traum an Claudius Hand vor der Demonstration. Fischerboote laufen unter ihrem Fenster. Aber ihr Herz leidet mit der Verstoßenen. Sie gibt sich jedem Druck seiner Seele. sie wartet die Minuten. Sie sehen sich an. verloren.

Sie reckte sich. Sie kehrte zurück. sich verzetteln. Ihre Mission. stürzten zurück. der perlgrau vor sie sich schmiedete. versagt. Mehr kann der Einzelne nicht tun.Die feinen samtenen Lider senkten sich über den eisgrauen Blick. Sicherer wie jede Sekunde. sie hatte geirrt. Gestrafft in jeder Muskel der Seele. die sie zurückzog. Angezogen auf der Sehne des eigenen Blutes ein Pfeil. Was blieb: das Werk. bis in die Tiefe der Demut durchgelebt ihr Schicksal. Fuhr auf den Scheitel der Chaussee hinauf. ins Einzelne sich verwirrt. Da standen Tausende. die ihr Dasein immer gekreuzt. jeder Verantwortung ledig gegen ihr Leben. dem Ganzen zu. Um dich wie um mich stehen Ungezählte. fuhr. hilft uns beiden. »Du bist elend. sie suche. konnte nicht. Sie fuhr. In der Senkung blieben die beiden: Wegweiser -. Schoß des Mitleids sein. diesem. Wie geschleudert die Straße gegen den Himmel hinaufgestreckt. der sich zum Losschwung spannte. das ihn zurücktrieb und ihn anfeuerte zugleich. befreit. war zu Ende. Bin ich glücklich? Suche nach Befriedigung wie ich. Schrieb ein Billet. . Wollte sich nicht verlieren. Fuhr über den Scheitel der Straße. fielen aus. ihr Abschweifung. Die beiden.-. Erkannte die magische Grenze der Kraft. dem. apokalyptischer Hure gleich. daß er käme. Trieb über die Nächsten ihres Bluts. jenem. Saugte sich voll des Horizonts. für den Fall. der große Schwung riß sie zu sich.« Sie packte. Die beiden. daß wir da sind. Wie frei die Bahn vor ihr.hin zu den Menschen. Der schmale ovale Kopf hob sich scharf. schieden. die ihr Blut unvergeßlich zuerst erregt. War voll Gewinnst bis zum Rand. die überwunden. die sie gelebt. Der Gedanke. fast schwingend.-. sündigen gegen das Ziel. stieg steiler.

Glitt die Fäden weiter. Setzte Gordon hinein. Genf. Legte das erste Hebelwerk. Staffetten. Spannte ein Seil nach Minsk. sie zu verlieren. Stimmung der Eingekleideten. trat in ein offizielles Büro. über die sie gesprungen. war im Vorsprung. Tyska legatione. machte Abschriften aus Angst. zog eine Meute Männer. verschwand. kam mit Empfehlungen nach Kiew. sah die Taktiken. aus Holz. traf die Zentrale. studierte Quarantänen. Kaufte ein kleines Haus Rue du Purgatoire. das System. Erhielt Verstärkung. kam durch politische Korridors höher. hatte den Kernpunkt nicht. bohrte. Kenntnis der anderen nur bei ihnen. legte die mit Contis Handschrift in den Safe einer Mittelstadt. traf den letzten Zirkel der Jungsozialisten. Tauchte in Genua auf. trieb. jeden Offizier. Folgte der Linie. schaltete die Organisation nach der offiziellen. Branting auf der Gegenseite. ward nicht abgewiesen. Auswandererbaracken. jagte den Geist. Sah in den Listen nach. wechselte Pässe. pumpte es entgegen. hinter sich her. mißtrauisch behandelt. beobachtete durch die Zentrale jede Kaserne. spürte den Gegenschlag. sah Contis Liste nach. da die Technik die gleiche. Bedurfte nichts weiter. . Krankenhäuser. Gab es nach Minsk. führte darüber Buch. Stockholm. enträtselte ihn nicht ganz. in der gespanntesten Atmosphäre der Länder. Abwechslung der Reviere. Undên. füllte Skizzen aus. verzichtete auf Begleiter. vier Zimmer. fiel vor der letzten Erkenntnis. tastete tiefer. der verfolgenden. blieb acht Tage im Südviertel. maß die Spannung zu Wallenberg drüben. Vervollständigte die Listen. spürte aber die Maschinerie.*** Sie ließ Minsk. in Upsala eine Verschwörung gegen Lund. Es genügte.

hörte die Explosion. Fühlte mit neuen Kräften die äußersten Spitzen radikaler Kräfte ab. suchte. Kaschemmen Altonas. Kam der Schlag. hielt dicht die Depots zusammen. Umstülpung. Pläne verquickten sich. fuhr es auf. gab ihr ein Papier. Soziales verfettete. Sauste die Schaukel herunter. das linke Auge schloß sich. sachlich. Sah in die Listen. Wollte ändern. Bessern in jede Lücke. der schleuderte. tat nichts in verlorenes verspätetes Spiel. Traf im Coupé eine Frau. Zog die Linie von hüben und drüben. wurde klar. flog die andere auf. Rue St. Sah Bordelle Budapests. Der Mann erbleichte. machte. Sie lächelte. Gemeines -. wollte das Herz. erstickte Ungerechtigkeit. Traf nicht die Haut.Auflehnung. schlicht. begriff ein Überlegenes. Schoß Druckschriften durch die Netze.alles fuhr in das Bild. Gerichte. Vorhäuser Bergens. setzte sie ein. wo Geistiges verkalkte. entflammte. Gab nicht verschlampter heuchlerischer Wohltätigkeit verlogener Gesellschaft einen Sou. Jacques hinter der Sorbonne kontrollierte sich die Presse. Spürte . das Conti in der Pupille trug von der Welt. sondierte. Trieb weiter. schmolz die letzte Etappe des Unglücks. Tabellen. Unehrliches scharfes Ziel verfälschte. Löcher der zementenen Mauer. setzte sie in Stand. irgendwo war Paradies. strich über das schwarze Haar. Schob Raffaeli vor. verbesserte nicht. Sah die Listen nach. glitt in die neue Form. Sie setzte nur auf den großen Schlag. Ein Mann sprach sie an. die zu kreißen begann. Schuf eine Mauer. Sah vieles. suchte Menschen auf. ohne daß er verstand. verengte sich die Distanz unter Menschen. weiter. erbat Mittel für eine Mission. das sein Hirn dachte: Umschwung der Erde. verstand an den Wurzeln Gutes. es rollte sich mehr rundend ein Ganzes gegen die Hebel. vornehm.

Falsches zurück. Rußland. Sie lächelte. ihre Ordnung. weißglühende Spannung. Blieb im Hintergrund. Warf Summen in die Siedepole. ihr Unterwerfen. Quadrate. Sie horchte: Bildung des Volkes. ließ erkennen. Indien. Verzog den Mund. war kleine Agentin.ging in ihrem Bein. Sagten: Erleichterung der Bürden. Öffnete. Sah in die Listen. eine Mütze mit Metallschild funkelte in den Händen. Es waren die Haare. Männer nahmen den Blick von ihrer Hüfte. Stieß. wußte nicht. verbarg sich. nie Pause. Es genügte. daß sie einem Jüngling glich. begann Kleines. Führte sie. Sein Geist schnellte von ihrer Zunge. Traf mit ihrem Blick ins Schwankende. gespalten. die es nicht ahnten. Ging in ihre Sprache. Führte die Fäden in ein Netz. vollführte die Entscheidung. teilte Kreise. Er trug sie in seinen Kleidern. Jünglinge gaben sich ihr mit einem Ruck vorbehaltlos: nimm. ließ die Zentren. Sie unterzeichnete ein Papier: Administration des Prisons. schuf Agitatoren. erwählte. hatte Vertrauensleute. Sturm. Vom Grabe Di Contis drang ungeheure Kraft. spritzte Agenten aus aufs Land. mit sich hoch. wie als Kind die Schlange. trieb hoch. Gab Wind in sie. Züchtete junges Fleisch. . forderte Unbedingtes -. schaffte. »als ihr Eigentum bezeichnet«. Sah die Listen. wann ereignet es sich. ihren Befehl. die es nicht wußten. nur die Augenecken bebten. wann gewinnt mein Ziel. die Stefan bei der Flucht in die Berge ihr abschnitt. vergaßen es nie. Zog neue Linien. Ein Mann kam. entzündete durch ihr Herz. gingen heim. Empfing ein Paket. Sie kamen zurück. riß Geeignetes an sich. Sie sagten ihr: Wohlfahrt der Massen.durch die Zeilen das zischende vulkanische Geräusch aufsteigender Kräfte. legte nichts mit lächerlicher Gebärde ins Faule. lachten sich an breitmäulig. suchte Provinz. legte es in Raffaelis Hand. Bauern starrten blöd auf die Agierende. höhnisch.

vervollkommnete. schlug ihm Geld ab. traf ihn die Nacht mit Mimis im Absyntherausch. Studentin. Studierte die Krankenhäuser großer. zog eine Gleichung. verwarf. konnte nicht warten. ich bin nicht Pedant. Gab unter der Boulmichlaterne einem schmalen Dichter aus Renées Genfer Kabarett zwanzig Francs. spanische Tänzerin. Gründete ein Restaurant Rue Monsieur Le Prince. Sie selbst sah es nie mehr. wußte es. machte die Ausnahme. folgte der Kurve. bis das Leben sich umdrehte. bog den Rausch des alten Vaudreuil ein in den Sinn ihrer Existenz. Tat es dennoch. Geschlagene ihres Schlachtfeldes gingen auf den Terrassen.« Raffaeli schluckte. sah das Blödsinnige wohl ihrer Handlung. Blieb verborgen. schloß die Augen zum . stellte sich gegen die Polizei der Gesinnung. lachend. erhöhte. Gab Raffaeli das Schloß. Erweiterte das Einzelne. machte eine Tabelle. er senkte das Auge. in diesem Falle Aussichtslose der Besserung. damit Sie tauchen. sah Raffaeli an. Raffaeli schob den Mund schief im Bart: »Sie sind eine Frau. zu sehr selbst erlebt.« Sie schüttelte die Haare. Aber essen Sie. ward nachdenklich. Blieb sonst eisig. sie ging nach aufwärts. Belog sich. empfand Linderung im Gedanken. es werde gelindert. kleiner Städte. die kleine Huren erquickte.Sie tat das Vermächtnis. Noch nicht die Höhe. Es war genug. ihren Bauch ausruhte. errötete. verlängerte. Warf die Schatten der Frauen hinaus. traf ihn wieder Rue Guijas. wog ab. Dame. gab Anweisung auf Brot: »Schwärmen Sie. Sie zwang Vertrauen auch im Traum. hatte zu viel hier gesehen. Strich durch. Machte Verzeichnisse. Trat in eine Förderation. erneuerte. Reisende. Sah die Listen. wo gegen Ausweis Abgemühte ihres Geistes Essen erhielten.

Die Schiebetür des Lazaretts tat sich auf. Sprach mit einem Sergeanten. Tätig machte mit ihr. erschien wieder. Wiegen des Horizonts. sah die Maste und Schorne steif nebeneinander. gab sich preis dem Hafen. armen Menschen. brachte die Häuser an sich. wo die silbernen Sonnen der drahtlosen Netze blitzten. Nahm es mit. Reiste nördlich. Schloß die Liste. fortzog. ließ ein Haus reinigen. badete es. gab es einem Balten. befreite. erhielt. das Leben. Sie sprach den Arzt. ließ gehen. kam mit neuem Plan. Ihr Zimmer stand leer. Hatte einen Reiz auf Menschen. verscholl. Gab sich der Ruhe hin. zeichnete. Sie blieb ein paar Tage. legte beiseite. Mit den Schiffen ging sie hinaus. machte damit eine Kulisse. Wochen. Legte den Kopf zurück: Fast erreicht. gab aus. Traf ein kleines braunes Kind. Lebte. ein Wald gereckt.« Sie schlug einen Kreis um das Grab Di Contis. dienend. Empfing. andere Pflichten. gierig machte. die Tabellen. Fühlte den Herzschlag des Bodens. er prüfte. Zog am Todestag Contis die Liste heraus. hochmütig vor Verantwortung. fahles Licht prallte ihr entgegen. was ihre weibliche . kehrte sie voll zurück. besiedelte sie mit seinen Leuten. Verglich. das die Antennen eines Dampfers visierte. umschlug. Wachte. Gehenden. dichtete das Netz. fast erfüllt. die Augen veränderte. suchte die Gleichung. der unwiderstehlich entzündete. die Brillengläser standen scharf auf ihr. Andere Pläne umgaben sie. Fuhr hinauf über Christiania. dem ungeheuer Kommenden. Reiste. Tage. ging ans Fenster. Sie blieb dennoch. legte es zu sich. hörte die Nacht wieder Herzschlag an ihrem. ward nachdenklich. Sie war nicht draußen nötig. hatte erfüllt. blitzte auf.Schlitz: »Verzeihen Sie wegen der Förderation.

stand sie daneben. Sie ging in Nagas Saal. Licht ging hoch auf seinem Gesicht. »Wasser«. Die Zunge gehorchte ihm nicht mehr. Keine Mutter am Bett.« Sie lächelte: »Und dann?« . Sie neigte sich zurück: »Glauben Sie es immer schön .« Sie brachte Wasser. Er schiffte in die Wanne. schritt hinunter zum Saal: »Ist Naga hier?« »Nein. Wie leicht das Schwerste zu tragen. . Auf und ab die Räume. . Gut . Feindschaft . kühlte. . . neues hinein. wie schön. Unruhige Schatten schwankten. . Er starrte schweigend: »Durst. Blicke gebannt an ihr . Sie gingen nicht mehr auf. Er sah die Welt hinter ihr. . »Deine Mutter?« »Tot. die Hitze kam. des Predigers Auge irrte unstät von ihr zum Fenster. er erkannte sie.« Am Morgen trat sie in das Zimmer des Zigeuners. . Der Wind ihres Atems brachte Ergebung. wenn sie sie löste. da«. verband. das Leben heiter und reizvoll zu nehmen. die sie noch umgab. . . Sie teilte aus. Sie kleidete sich um. ließ altes Wasser heraus. Ruhe. »Sie .Kraft konnte: angeschmiegt an die Aufgabe. . . Sie schöpfte sie aus. Daß sie fehlte. . . sie eilte.« Ihre Hand auf seiner Stirn . Welches Glück im Verzweifeln. freundlich. roch sie in der Luft. . Weiter. . diese vorwärts getrieben unhemmbar. Er sprach undeutlich. sein Schicksal! Haß kam in seine Augen. Ein Bogen schlug sich von ihrer Schulter übers Meer: dort die Welt. sog den Schlauch an. . Dunkelheit immer um ihn. . Grinsend ließ er seinen Darm hinein. unbewegt auch durch Trotz. leicht?« Er wollte es nicht hören: »Nur dort sein. verführerisch. Er lallte einen Fluch. . Der Fiebernde zog an den Lidern. . . schlichtete. sah man sie nur fern. brannte auf sie. . . Sie legte die Glocke ins Wasser. unmeßbar gepreßt. sprach zu.

-.-. »daß ich deine Instrumente einmal beschmutzte. »Verzeih. . Die große Schwester kam in der Tür mit ihr zusammen. ohne Haß. stand in dem Raum wie eine Wolke. traf sie nicht. gefestigt in dem Überwundenen. Der Glaube der Männer stieg. lauschten schon halb erquickt die Insassen dem Regenfall. . ein neuer Kranker. ward Neigung. stieg. zeigte ihm täglich das Neue. erwacht. wo Sie Ungeheures vermögen?« Sie schnitt ihm das Fleisch.« Sie sagte es zehnmal. hatte er Heiterkeit. trat aus. resigniert ohne Kampf -. In der Unmöglichkeit wuchs der Glaube nur stärker. ward tödlich.unmögliches Dasein. »Ich sollte nicht Kraft haben.« »Schon damals verzieh ich.« sagte sie.-. Buntes. neigte den Kopf. schielte mit den Augen zwinkernd nach der Seite. zu dulden. verbreitete sich. heißem Wasser. . trotz der Hitze sangen die Matrosen: »Es kommt Gewitter. Er hatte geschrieen.« Die Schwester küßte ungeschickt nach ihrer Hand. den sie versprach. jedesmal mit erneut gesteigerter Kraft. Sie stachelte ihn auf. Sie sah auf. Der Zigeuner saß in größter Erregung.Sie machte Schaum aus Soda. . Seine Sehnsucht wuchs. geliebte Landschaft. Aus dem Garten ein Zug . jetzt beruhigte er sich. Die große Schwester drückte ihr ein kaltes Wasserkissen auf die Brust.-. Der Blick des Predigers traf sie. Schmierseife. Tag auf Tag beginnend mit Schüssel und Schüssel . legte die Messer hin: »Wie gering ist das alles.« Nachts beim Füllen des Wassers fiel sie ohnmächtig um neben der Wanne des Zigeuners. sondern die Klinke. erstaunt. -. Als sie vorbei war. ein noch nie erblicktes Lächeln um den harten Mund. Als sie . Bilder von Karussells und Kirmis. den Blick wie ein Fisch. War das Haus eine Kasematte schmelzenden Bleies in weißer Hitze.prallte ab.

überwand sie. Er schlug in die Hände: »Bitte . Sprechens kaum mehr fähig: »Die . ungeheuer gereckt mit metallen gekühlter Wut. setzte sich wieder. Es lag hinter dem Schleier. . In diesem Augenblick fühlte sie verzweifelt.allein mit ihm war. Möven schlugen sich hoch.« Dann schwieg er. . Schwer atmend ging sie durch den schwülen Raum. Langsam das Rauschen einer schwimmenden Otter wie aus der Ferne. dampfte zarteste Glut. Sie erreichte ihn. Am höchsten Triumph spürte sie die Lücke. stammelte er. . Ein Hase mit hell leuchtendem Pelz. Es genügte nicht. der vor Bösem strotzte. Der Bach geschliffen. Die Angst. wußte nicht wohin. Der Mond fiel platt auf das Wasser. Sie ging. Das Letzte fehlte. bitte . Er flog zur anderen Seite. Auch diesen halbverfaulten Kretin. daß etwas fehle. vorher . wischte den Nebel zu großen Strudeln. stählern. . Alles trug ihren demütigen Sieg ihr zu. stob über den Boden. hingen eine unbewegliche Schlange vor dem Himmel. schlug mich. Der letzte Sieg. . Die Erde. . O Möven. »Rype«. aufgetan. von seinem Dunst ins Gespenstische zugezogen. Ein Vogel flog auf. Die Möven. . . Die Gegend ging heller. sie zu verlieren. öffnete sich mit maßlosem Entzücken: das Meer. löste ihn.« Er tanzte im Wasser auf und ab. schlug groß und dumpf. rief sie ihm. Dunkelblau gemeißelt stieg das Meer. Die Luft vor der Küste war zusammengezogen von silbernen Nebeln. . hochgerollt. erschrak. Woher? Sie hatte Sehnsucht.

Tausend Klüver wiegten auf dem Ontario. scharf. Flöße und Feuer. Die Sonne sank blutrot über Herden neuer Inseln. begehrte. Im Lallen des leprosen Idioten formte sich glühend ein Glück. . Sie senkte die Lider. die Schenkel. Dennoch fehlt das Letzte. »Meer«. ihren Leib. Warum flog der Körper nicht über das Segel.Was Menschliches zu tun war. weich sich hebend. Hatte entsagt dem Eigenen. schliffen träumerisch den Horizont stahlblau . Dreieck spannte sich aus den Brauen. eine Flöte. stieg das Sehnsüchtige unerträglich. lockte. Der Ottava rauschte. Der Klang des Blutes. Phalux. Standen im Traumgrau der Landschaft aufgerichtet. . Sie war zufrieden. Gewähntes verwirrte. Ein Baum. Kein Phantastisches. Ihr Rücken stieß an etwas. . Abends kamen sie ins Freie. sie durchdrang sie mit dem Saft in jeder Pore. Nichts Einzelnes sog. nur nach Getrenntem gierig. war Schmerz des Rohrs nach . hielt die Sehnsucht fest im Innern. Ihr Leib und der Baum hoben sich. Der Saft zog in sie. Nichts störte ihr Treiben. Entwichenes pries nur ihre Unermüdlichkeit. ihr eisgrauer Blick streifte das Meer. Das Meer ward ein Spiegel. das Herz. flammend war es getan. zum schlankesten Instrument der Sehnsucht. nebellos: Smaragdene Inseln tauchten aus Fächern der Sonne. schrieen sie. ineinandergeflochten.

Traf Beamte. Schaum. durchdrang sie neu. vom Bug heraufgeschlagen. Di Contis Vermächtnis erfüllend. Wind trug ihr Frische zu. Nebel rollten unter der Sonne. ein Aufschrei: zurück zur Heimat. die heißen großen Lippen: daß sie die Stärke habe. Eine Stadt entschwand. der wilde Zug um den demütigen Mund. Karten. Aber erst der Saft der Erde. je näher sie rückte. ihr Leben hingegeben. schaukelte mit jeder großen Woge. Kräftigte sie und machte sie schön. ging auf Verdeck mit großen raschen Schritten. hinauf. Die Spannung blieb wohl. Dann fraß das Meer mit einem Ruck das Ganze. ein Komet. Stand am Schornstein. Noch einmal standen die Flaggen starr. daß irgendetwas. es kam ihr entgegen. Studierte Barometer. gezahlt im Guten wie im Bösen. Stück für Stück vergeben. aus der sie kam. auf langen Beinen die zarterhaltenen Brüste. die faulige Erde (geschminkt zwar und kokottenhaft . stürzte durch die Gefäße. tätig und unermüdlich wachsend und handelnd zu warten. die sie schnellte. aus der es geformt. die Lotung. Abends unter der eingeholten Fahne kam es: Sie hatte Kraft verbraucht. strebte ihr entgegen. lächelte. Ein Segelschiff bootete aus. glühend. legte sich köstlich auf ihre Haut. Erdbeben. Schmelz blühte sie hoch. Der magische Pol ihrer Jugend streifte ihr zu. Sie nahm es. sah den Kapitän. Unter braunen Segeln entschwand glühend das Kupferbergwerk in die Klippe. ging hinunter. Wurde tigerhaft. Der Morgen ging auf. frug.der Weide.

. Sie schwebte. ein Diener stieß sie an. sondern streifte die Hand nach ihr. noch grau unter Bäumen. ging über den Steg ins Boot. ans Land. Sie bückte sich. es verschwand. Hinter ihr Kommende drückten. Sonne stach durch . rief ihn dreimal. »Hinweg . stieg in ihre Haut. faßte ihr Paket. Über ihrer Achsel schwebte etwas. sah rasch auf. aber er riß nichts heraus. Der Lorenzo. Klippen. gespeist aus dem Atem ihrer Jugenderde zu Mut und unentspannbarer Dauer. ihrer Sehnsucht. wiegte auf den Beinen. Der erste Halteplatz kam. griff namenlos entsetzt an die Brust. etikettierte. Ein Mittag scholl. »Nein. durchwühle und stürze. Sein Gesicht war blond. als klatsche ein nasser Fisch auf Stein. Sie raffte die Plaids. verdeckten. kamen vor sie.« Er lutschte die Zunge zurück. Kanonen brüllten. ein Eselmaul schrie.noch lächelnd in ihrer Raserei). Das Gepäck häufte sich um sie in der Morgendämmerung. Ein Park von Wagen scharrte um sie. rief den Namen. Da dienerte ein Neger. in die Warzen der Brust. Ein Schatten blitzte vorüber. Etwas fiel vor ihr hin. hinweg --«. den Hals hoch neben ihrem Ohr. schob etwas in sie hinein. steckte die kleinen Finger in die Ohren. daß Schicksal sich balle und sie selbst zurückkehre. gescheitelt. . die Maschine zu entfachen in den großen Kreis der Tat. Ihre Augen hoben sich. Langsam zählte sie die Koffer. das eines Skandinaven. das Erhobene. Sofort schloß sie die Augen. Gepäckträger häuften ihre Koffer auf einen Wagen. Blutsüße blieb. Möven in Spiralen durchwälzten die Luft. Es spielte sich beißend ab unter den geschlossenen Lidern: Ein Mann mit Lichtkonturen machte eine Bewegung. Eine Beglückung durchfuhr sie. die Figur ihres Traumes. rief einen Namen.

Sie zieht den Mund ein. längst.« Sie steckte das Paket in die Manteltasche. Sie schüttelt den Kopf. wieder blitzte der Schatten. schlägt der andere Pol ihres . Vorbei. ein Gewölk unter den Palmen. sie erbleichte. sein Geist vom Auge. Sie drehte unter der Gewalt des Stoßes sich um die Achse. Nun rast ihr Herz. Menschliche erst erfahre. brauste mit einer Welle durch die Zweige. Sie hat überwunden.ihr Herz erstarrt -. bewegen sich. ein wenig. Ein Wagen streifte ihre Schulter. Eine rauhe Stimme brüllte: »Idiot.zwischen ihm und ihrem Leben. Da sieht sie erschreckend. nur ähnlicher. hebt sie die Achseln. Leidenschaft. Eine Lichtung entsteht. Da erkennt sie in ihrer tiefsten Minute plötzlich: Daß dies ihr aufgespart war. Erlebnis haben ihn geschlossen zu unsterblich menschlicher Schönheit. Und da sie tapfer gekämpft bis auf die Höhe. Neben ihm ein Pferd. zuckend. Die Kluft ist zu groß -. daß sein Gesicht verändert ist. Di Contis Atem schlägt ihm aus der Haut. was im Menschlichen ihr am erstrebenswertesten schien. Seuche. Als er den Kopf bewegt. Da steht darin Caspare Symes. schmiß sie fast um. Die Wagen scharren alle. Zurück? Sie dreht sich wild herum. Zitternd hob sie mit der Hand aus der Tasche die drei achatenen Kugeln. Die unbefangenen Gefühle fehlen zu dem. damit sie vor eigenem Glück das Größere.das Grau.

zip ***** This and all associated files of various formats will be found in: http://www. ist da. ist da.org/3/9/2/7/39277/ Produced by Jens Sadowski .« End of the Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln. gegen die Welt zu stoßen. beglückt. Und da sie nicht enttäuscht und feig vom Dasein kam. wächst. wandte sie ihm.Lebens ins Zentrum.txt or 39277-8. kurz und heiß die Hand zu: »Komm. geladen mit Kraft. sondern durch größte Bemühung nur der Weisheit näher ein Geringes gekommen. by Kasimir Edschmid *** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE ACHATNEN KUGELN *** ***** This file should be named 39277-8.gutenberg. sie zu ändern und Contis Hebel aufzuschlagen aus dem nun unfehlbaren Gehäuse. der auf sie zuging.

*** START: FULL LICENSE *** . complying with the rules is very easy. reports. apply to copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. and may not be used if you charge for the eBooks. Special rules. They may be modified and printed and given away--you may do practically ANYTHING with public domain eBooks. set forth in the General Terms of Use part of this license. Redistribution is subject to the trademark license. unless you receive specific permission. Creating the works from public domain print editions means that no one owns a United States copyright in these works.Updated editions will replace the previous one--the old editions will be renamed. Project Gutenberg is a registered trademark. so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United States without permission and without paying copyright royalties. especially commercial redistribution. You may use this eBook for nearly any purpose such as creation of derivative works. If you do not charge anything for copies of this eBook. performances and research.

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