The Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln, by Kasimir Edschmid

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Title: Die Achatnen Kugeln Roman

Author: Kasimir Edschmid

Release Date: March 27, 2012 [EBook #39277]

Language: German

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Produced by Jens Sadowski

Die Achatnen Kugeln

Roman von Kasimir Edschmid

Verlegt bei Paul Cassirer in Berlin 1920

Alle Rechte vorbehalten Copyright 1920 by Paul Cassirer, Berlin

Geschrieben Neunzehnhundertvierzehn bis Neunzehnhundertachtzehn

Gruß an René Schickele

Vorspiel

Nun stiegen sie schon die zweite Stufenreihe hinunter. Immer sahen sie auf der anderen Seite die schwarzen Schatten, die sich wie sie selbst bewegten.

Die Wasser rauschten langsam. Als sie die dritte Terrasse erreichten, kehrten sie um nach der anderen Seite, die schwarzen Schatten schwenkten und traten auf sie zu. Da kam aus dem See unten ein silberner Strahl, er glühte auf, Licht strömte die Neigung der Rasenterrasse herauf.

Das Schloß über ihnen schlug eine Mondflamme in den Himmel.

Zwei Herren traten zur Seite, die anderen bogen Halbkreise um die Gegner,

die die Mäntel abwarfen und in weißen Samthosen, die Brust offen unter dem Hemd, sich gegenüberstanden. Ein flüsterndes Signal überklirrte das Metall. Aus dem dunklen Laubgang stöhnte ein Vogel. Ein Mann fiel um, den Säbel in der Gurgel, die Augen nach oben gebrochen.

Der andere warf sich aufs Knie. Schob mit dem Daumen die Lider des Liegenden probend herunter, sie schnellten wieder über die gläserne Pupille zurück und hefteten sich auf den Knauf des Degens, der ihn durch die Kehle auf das Rasenbeet kreuzigte. Da stand der andere auf, schüttelte die Haare. Das war vorbei.

Er sah sich um, empfand atmend die helle Nacht, die mächtig gewölbt war.

»Mein Herr . . .« sagte der Sekundant des Gegners. Er deutete mit lockerem Handgelenk auf den Toten.

Der Marquis neigte den Kopf nach ihm. Was ihn erfüllte, verschwand. Die steife Gebärde des Todes löschte die Wut des Abenteuers. Er sah auf, die Seele nicht mehr zusammengezogen. Wie schien der Mond feurig und entflammte purpurrot die Zweige.

»Zaudern Sie nicht« -- flüsterte der Sekundant, »sofort zu begreifen, daß Sie im königlichen Garten sind. Jetzt noch zu leben, heißt nur bedingt und halb ein Lebender zu sein.«

Vaudreuil trat mit einer Verbeugung zurück. Ein spöttisches Lächeln kniff in seinen abwesenden Mund. Dann kam der Laubengang. Das Dunkel der Nacht saß darin, unaufgescheucht vom Licht. Die weißen Hermen glommen aus der blauen Dämmerung. Nun paradierte ihn die Wache.

Die Rondells mit den Fontänen waren beinahe rot, und die Tritone schäumten vor sich hin. Auf den Seiten verschwammen die Alleen flaumiger Dämmerung. Eine quecksilberne Säule stand das Schloß aufgerichtet neben ihm. Zwischen dem Schwung von zwei Koniferenästen zog sich der ganze Garten noch einmal zusammen. Dicht über dem tiefen Wasserspiegel am Ende der gesenkten Terrassen hing riesenhaft der Mond.

Im runden Ausschnitt der Tanne hing eine Spiegelung, wie aus Silber eine metallene Platte.

Nächte voll Schwärmerei und Lichtern hoben sich über dem Park, zogen rasch vorüber. Zuckende Frauenleiber sträubten sich vor ihm auf. Ein großer Ritt, der ihn mit Ruhm behängte, glitt durch die Luft, sein Bein hing blutend in der Bügelung. Ehrgeizige Spiele, sehr erleuchtete gläserne Säle . . . Teile des Gartens dampften, brachen auf, Nischen entlaubten sich, Gänge warden ohne Dunkel. Gab es nicht eine Frau?

Eine Frau, ohne Geheimnis am Körper, verlogenen reizlosen Hirnes, ohne Leidenschaft der Erfindung, gut für Lakaien. Dennoch schlug er sich heut um ihre roten Haare. Dies ist das Dasein. Er lächelte, als ob er die weiße

und er krümmte sich vor Schmerz über den Abschied. Waren diese Terrassen nicht verbraucht bis zum Irrsinn.Zofe in den Flieder herunterpfiff oder die Pikardin berührte. Der Mond nahm es auf und bog es aus dem Park. entblättert die Lauben beim dritten Knie schon. Der Marquis sah zu. Das Bild brach ab. die bleich durch eine Laube in der Parkecke auf ihn wartete. das sein Feuer zu fremden Abenteuern sich schuf. bläkte ihn an. Als er sich aber umbog. mit denen er soff und spielte und sich schlug. Die Herren. Er zog den Degen an sich. sinnlos Wiederholtes. Dann trat das alles schon nicht mehr ihm zugehörig von der Neigung der letzten Rasenfälle in Berührung mit dem Wasser. Blieb ohne die Erregung des eigenen Blutes. von seinem stählernen Witzwort in der Gurgel gefaßt. raffte sich auf. die an ihren Knieen wehmütig zitterten und leicht mit dem Kopf nickend ihn verließen. ohne Zorn. Er sah ohne den Schleier der Spiegelung in den Park. ohne Reue. fror am Eisen. was ihn ausgefüllt hatte die Jahre. auch wenn sie . nichts übrig wie nackte Enttäuschung. Da sah der Marquis hinuntergleiten in den See. das er darin geöffnet. überfiel ihn alles. Eine Nachtigall jagte einen süßen wilden Schrei schlaftrunken ins Gebüsch. stak am Boden. so sehr hing sein Herz an der Erde. schon oft Gelebtes. Damen daneben und Hunde. Das Schicksal riß durch sein Herz. Die Grimasse des Totengesichts. Aus allen Bosketts flossen Blumenrüche.

. Wie liebte er die Freiheit. daß er. keine Sonne mehr sehe. biß in den Mantel. Sie hielten ihn für betrunken. den großen Empfangshof betrat. taumelnd ging er zum Tor. Er hatte noch nie Abschied genommen. Lautlos.verbraucht war. Kein Garten stand mehr vor ihm. . als er. »was weinst du. ging überlegen und sicher . hoch. er wollte sich daran halten. das Gesicht in Ruhe. die Pflastersteine. In weißen Samthosen.« Allein er konnte seinen Schmerz nicht kränken und schluchzte. . die der Mond blau schlug . Er blieb da stehen. Dies flimmernde Weiß an den Rändern des Schlosses. wankte und zog den Mantel über den Kopf und weinte. eingekerkert in steinerne Mauern. Angst kam auf ihn. . an die Luft. Er machte zwei große Schritte. . Die Wache trat vor. grüßte und grinste. . . . Sie hielt nicht. »Nicht weinen Vaudreuil. wenn er bleibe.« rief er sein Herz an. Das große Gebäude verdeckte ihm den Mond. den Seitenflügel umschreitend. Ein Soldat sprang in seinen Schatten und bog den Bauch in Verrenkungen hin und her. reckte sich steif. stieß den Degen fluchend auf den Boden. In der Kehle ein Zittern riß ihm den Schmerz bis zu den Zehen. zerrte an dem Tuch. der unter seinen Schritten leise aufscholl. die Brust frei unter dem zerrauften Hemd. Affe . sein Herz klammerte sich an das Licht.

Durch Schilf. angelegt für die Zärtlichkeit von Frauenschenkeln. zuerst gegen Havre zur Täuschung. schoben eine südliche große Linie nach Rochelle. Die Sonne ging unter. Die Stirnen der Gäule wandten sich im Kreis. ritt rechts in ein Tal.In der Dämmerung rannten die Pferde nach der Küste. Dann warfen sie die Gäule nach Westen. sprang plötzlich wild über einen Gießbach und jagte zurück. . ging es stundenlang. Die Kieswege. Sie ritten direkt darauf zu. Der Marquis ließ die Gäule saufen. ging die Fahrt im Zickzack. flammte die Sonne über Versailles. Geldrollen. nach einer schweren Stunde waren sie wieder auf dem Hügel von der anderen Richtung her. . Er ritt zweimal im Kreis. Baptiste stieg ab. Hemden. sie jagten um einen See. an dem See vorbei in die Landschaft der Küste. Sanft stiegen über die Mauern die hellen Bogen der Springbrunnen. Er ritt davon weg. Aus der einstöckigen Front schimmerten die vielen bis zum Boden gesenkten Fenster. fern das Sommerschloß des Marquis. die spielten. Baptiste sagte kein Wort und folgte. Gegen Abend kamen sie an den Hügel. Gegen Mittag fluchte der Marquis. Tief im Süden sahen sie. rastend in einem Dorf. Gegen Abend lahmte das Pferd. später durch das Dorf. über Wiesen mit Rehböcken. Am Mittag brachen sie aus Weidenunterholz und waren wieder an dem See. Waffen. massierte das Bein. schräg herunter . Paris fiel zurück unberührt. dann ganz herum gedreht nach Dieppe. Eine Erhebung hinauf. Der Marquis stieg auf. das dritte Gepäck. dann jagte er in den eigenen Spuren zurück. lagen . Baptiste zog die Riemen der Ledertaschen auf und zu. Als sie bogen. Das zweite trug den Diener. Links lag das Sommerschloß. Dann von eigenwilligen Dämonen getrieben.

Da stieg dem Marquis das Grauenvolle des Abschieds bitter in die Kehle wie kein Schmerz. Der Marquis erbleichte. Einen Augenblick hob er wie bittend die Hand. daß er es . Das Meer kam. das schwankte unter krachenden Wellen. griffen zu den Rudern. Der Diener stand schlaff. . sprengten am Ende die Mauer wieder zurück. die anfing. zwölf Jahre habe ich Bügel gehalten. Matrosen warfen die Mantelsäcke in die Barke. vor Frauenhäusern gelauert . die Mauer war hoch. er röchelte und verzerrte sein Gesicht vor Haß.«. vom Wind geschlagen. Vaudreuil sprang hinein. Oben stand Baptiste. »Zwölf Jahre waren Sie bei mir . Die Pferde liefen wie die Teufel. . . dann in die Nacht. Sie ritten hinunter. daß Sie mich mitreißen auch da hinaus . wies auf das Meer. Nebel klatschten graue Wellen über die Küste. . sah auf. . . Sie hielten nicht an. . . Der Steuermann stieß das eine Bein gegen den Pflock. versagte sein Herz. dann hatte der Marquis ein Messer verloren.?« Der Marquis stand aufgerichtet im Boot. Sie fanden es nicht. Der Marquis ließ Baptiste vorreiten.träumerisch im Schein des südlichen Abends. Dann trat er einen Schritt zurück. Aber der Diener ballte die Faust. Als er von diesem letzten schlechten Stück sich riß. Er ritt in den Bügeln stehend. Der Segler lag weit draußen und löste die Anker. hielt ich Sie nicht wie einen Pagen . das sich dunkel donnernd zusammenballte! »Bin ich ein Hund.

durch den Wasserstaub. Vaudreuil litt mit dem Niederen. Dann faßte Vaudreuil die Schlinge. »Bleiben Sie ruhig. schoben ihn herein. Lösten sich und immer brach sein Bild. bog sich und rauschte. Das Schiff hatte sich weiß beflaggt. Der Marquis sah zurück. Wie ein Affe erkletterte er das Verdeck. Möven lagen auf den Wellenspitzen. als die Barke an den Segler rollte. Der Segler rollte auf hohen Wellen. Taue klatschten aufs Wasser. Matrosenhände erfaßten seine nasse Taille. auf den Knieen. Das Boot schoß los. Er bat eine Sekunde.« Er schrie. Die Tiefe der Erschütterung gab ihm ungeahnte Kraft. verwirrten. sein Haß und das Schmierige stritten mit dem guten Gefühl. das Gesicht stumm gegen den Herrn gerichtet. Auf dem erhöhten Hügel der Mole lag Baptiste. der ihn verließ. . Dreimal schoß eine breite Woge zwischen die Fregatte und sie. »Wie feig er ist«.« sagte er. Aber er empfand seine Stärke mehr zu leiden mit schmerzlichster Beschwingung.« Da begann Baptiste zu schreien. die Arme in die Luft zu stoßen. Er sah die Küste nicht mehr. »behalten Sie die Pferde. die Arme verkreuzt. Gehen Sie zurück nach Versailles. sauste eine grüne Welle hinunter. Dann warf der Wind ihm die Haare über das Gesicht. sagte der Marquis. Der Marquis nickte vom Rücken der nächsten dem Diener zu. Nebel kamen. »und doch wie groß seine Sehnsucht.demütigte. denn die Flut machte die Luft voll unruhigem Geräusch. teilte sie.

briet Herzen. Da stand am Horizont ein Schiff in der Form saletanischer Piraten. den nur einmal in Barbizon nach einer ausschweifenden Woche mit Lilotte. Ohne Zorn fand er sich darein. Aber die Dauer des Zustandes führte ihn in die Überwindung. der letzte Strich des Horizontes gab seinem Gefühl die ruhig sich schaukelnde Sicherheit der Ruhe und des Glückes. ein Sturm legte die Fregatte auf die andere Seite. ein Purgier mit Schweiß befreite. befreiten ihn helle Tage. Das Schiff wendete. erfand er neue Speisen. Nie aß er früher so weißes Fleisch. Matrosen liefen mit Haken und Büchsen nach Backbord. köpfte sie. Seekrank lag Vaudreuil auf einem Haufen Taue in seiner Kabine. Sein Magen spie über Bett und Tisch. Als er geduldig ward. der Himmel sich seidig zusammenzog. Die Angel lag auf dem spiegeligen Wasser.Dann kamen Tage. spielend überwand er die Melancholie der Abende. Er sog den Geruch des Meeres ein. schaute auf das Spielen von Welle mit Welle. Mit weiß knatternden Spitzen schlug das Meer gegen den blau aufbrechenden Horizont. standen dick voll Wind. litt unter der Ohnmacht und stemmte sich mit Wut dagegen. briet die Köpfe. Sein kraftloser Körper. Der Tag ward ihm phantastisch. stieß ein Leck in den Speicher. Sein Geist litt unter der Beschmutzung seiner Kleider. daß er tagelang kotzte. der Tänzerin des Dauphin. daß seine Kabine stank wie ein Stall. warf die Körper den Kabeljaus zum Fressen hinunter. Erfinderisch geworden in der Ruhe. Er fing Germanen. wo die Sonne nur da war. Er röstete Flossen. Am fünften Tag wurden die Segel gerefft. Die Segel klatschten. das braune Segelzeug schoß scharf . Matrosen saßen in den Takelungen.

Mit schmutzigen Schuhen und Strümpfen kam er. Zwischen zwei Felsen fuhren sie in den St. . Auf Vaudreuils anderer Seite saß der Bischof in violettblauer Sutane. Denn das Schiff war gascognisch. die ihren Namen entsprachen. faßten ihn von immer neuen Seiten. Sie schlürften jedes Wort. Da brauste es aus dem Sprachrohr des Drachenschiffs: »Vila«. das roch. Der Geruch Europas war noch an ihm. Die Wände standen wie Pyramiden. den Städten. Er gab. um nicht sofort hinzulaufen. Aus den Verstauräumen kamen Kanonen angeschleppt. Jedoch der Drang seiner Würde war größer als seine Neugier. an die Palisaden und nannte seinen Namen. Er hatte den ganzen Mittag die Finger seiner Hände hin und zurück gezählt. die sonst das Gleichgewicht des Schiffs gegen den Wind stärkten. Schwärme langgehalster Vögel hoben sich. Da begannen die Matrosen zu grinsen. was er wußte. Vaudreuil blies die Backen auf und ging hin und her den Abend. aßen mit Bewegungen. halb Gelöschtes aus seinem Gedächtnis. Vaudreuil ging sofort zum Fort. teilnahmslos. vom Hof. Die Straße war kotig. ihre Schuhe aus Rindsleder. einer sang. Sie zogen die Hemden aus und winkten in ihren bronzenen Brüsten hell zwischen den Leinen und dem blühenden Himmel. wenn auch ihre Stoffe derb waren. zogen endlose Spiralen immer höher und schrieen. Ihre Fragen umzingelten ihn.drachenhoch vor dem Gelb. Der Kapitän schrie. nach Tang riechend. Morgens booteten sie aus nach Quibek. den Frauen. Abends erschien der Kommandant zum Bankett. Sie hielten sich gerade. Lorenz.

Das Zimmer dick vor Rauch. Sie schwiegen eine Zeitlang. die er rotglühenden Auges Vaudreuil hinüberreichte. Sie wurden verlegen. sah nur Waden. aßen kleine scharfe Fische. sagte der Kommandant und schlug im Takt die Fäuste auf den Tisch. Ein Offizier fiel um wie vom Schlag gerührt. seinen Gewinst festzuhalten. schrie: Germaine . Vaudreuil kam beim Pharao in Verlust. Vaudreuil hielt Bank. Der Kommandant trank rasch.« Seine Hand schrieb eine Anweisung. . seine blecherne Stimme anfing zu singen. Ein Hauptmann taufte einen Eingeborenen. Er hockte sich in die Ecke. hob sie und senkte sie heftig. Sie machten eine Pause. Boys brachten Kübel. Der Bischof leckte an seinen fetten Fingern. Schwenkte den andern auf. man verweigerte seine Bons. Der Bischof hob den Arm. Der zweite Fähnrich begann ihn sofort zu . . Beim Dessert verloren sie ihre Haltung. Um vier begannen sie. Verlor. Um fünf saßen sie hinter den Karten. beschrieb sie mit dem Finger.Der Bischof riß einen Fisch mit beiden Händen am Schwanz auseinander und frug: »Was planen Sie hier?« Aber Vaudreuil zuckte die Schultern. gewann zurück. Ein Fähnrich kam in Verlust. leckte das Maul. Sie kehrten zurück zu den Karten. »Fettes Schwein«. Der Kommandant zuckte die Achseln: »Er liebt. wurden sie höflicher vor seinen Mitteln. gebranntes Wasser zu saufen. bis der Apparat rauschte. Als sie zwei Rollen Louis gewonnen hatten. Die Sonne stand draußen. Der Bischof setzte die Sutane.

»Germaine«. krampfte die Arme über den Bauch und bekam das Maul nicht zu vor Geheul. zwölf Soldaten hinter ihm. der stieß ihm. salutierte mit der Hand. umwirbelt von Dampf. warf seinen Degen weg. Den Rückweg verlegte der Kommandant an den Palisaden. trug sie hinaus. Seine Schinken hingen zum Fenster heraus. schlugen sich auf die . Des Bischofs Arme zeterten herunter. ging so auf die Wache zu.entkleiden. Die Fähnriche brachten die Sutane geschleift. im selben Augenblick leicht in die Achsel. Der Kommandant bog sich von seinem Stuhl. der flachen Hand. beugte sich wieder. An der Palisade erreichten ihn Schreie. Vaudreuil schonte ihn. Zuerst prustete ein Soldat. »Den Degen. Sie zogen. »Es hätte auch die Kehle sein können. . In der Mitte des Zimmers lag ein Haufen Fett.« Vaudreuil bot Ohrfeigen mit. vor dessen Umarmung jede trübe Zofe flöhe. wollte ihn als Adam durch den Morgen führen.« Der Fähnrich. Vaudreuil ging hinaus. »Also doch . klatschte auf feine fette Schulter. das den Himmel vertrat. Eine Hand hob sich über ihm. fiel krachend zurück in die Lehne. Dann weinte er und psalmodierte eine Beichte. Am Fenster hing der Mondbauch des nackten Bischofs. Er richtete die Spitze des Degens nach hinten. Dann lachten sie alle. wandt sich zum anderen. brüllte der eine und fuchtelte in der Luft. Der Bischof quietschte mit Faseltönen. Er legte den blauen Rock auf den Haufen. . Sein Lachen steckte an. flatterte mit den Händen. schmalnasig und hager. er wand sich. Er stank aus jeder Pore. Vaudreuil lachte.« Vaudreuil packte die Sutane mit den Fingerspitzen. denn seine Stimme lallte und überschlug sich vor Besäufung.

Arm in Arm mit Vaudreuil verließ er das Fort. Die Nase fiel auf den Tisch. An der Ecke blieb er stehen. die Soldaten johlten weiter. zog ein Buch aus der Manteltasche. Am Bootshaus lag sein Gepäck. Er kommandierte die Wache zum Salutieren. bis es ihn erreichte. Er erklomm das Schiff an der Seite. In der Stille verengte sich der Fluß. In der dritten entlieh er eine Rolle Louis. ohne Zweifel. Wohin? Nach Montreal. begann zu lesen. versprach Vaudreuil Weiber. Der Kommandant torkelte einem an den Hals. es geschah unter Schwanken. Der Kommandant. um fest zu stehen. lief nach links. schlug sich den Bauch vor Lachen. Sergeant an Wuchs. Mitten in der Szene vergaß er es wieder. Vor der Mole schaukelte ein großes Segelboot. wo Männer loteten. Eine Rinne lief ganz langsam über die Platte. stampfte auf. donnerte wütend. Dann stand er auf. schlief schnarchend ein. umarmte ihn. Vaudreuil schlug sie ab. Vaudreuil blieb sitzen. ohrfeigten sich. fiel um. schwenkte nach rechts. Die Eingeborenen sangen vor sich hin. »Ich warte bis zum Abend. Es gab einen Skandal.« Sie zogen durch die Kneipen. indem sie die Segel besorgten. rülpste Gelächter. begann zu bluten.« Er stemmte sich mit dem Rücken gegen ein Haus. begannen eine Prügelei. . »Ich muß Sie verhaften.Schultern. setzte sich unter ein Sonnensegel. auf den Bauch. ward aufgehoben. frug nach Paris. das Meer blieb stürmisch mit schlagenden Wellen zurück. Der Fähnrich zog ein Lächeln um den dünnen Mund und salutierte.

das Individuum verschwand unter den Fäusten der Matrosen.« »Das genügt nicht. Vaudreuil blinzelte. Die Adlernase kam im Bogen. schwang die Arme nach hinten. Soll dieser Irrtum . Zuckte mit den Achseln und zwitscherte wie ein Vogel. Bei diesen Menschen bedarf es mehr.« »Haben Sie zu verlieren?« »Das Leben.Plötzlich stand ein Mann vor ihm. begann weiterzulesen. Wandt sich von Vaudreuil. der weiter las. Öffnete die Hand.« »Der Ehre halber. sprach ihn an. verneigte sich. verkrümmte sich und blinzelte. .« »Sie wissen es einzusetzen. Der erhob sich: »Courbisson«. winkte mit der Hand. nach der anderen Seite der Bank.« »Es waren Schweine.« . beugte sich etwas gegen den Offizier. Da saß ein Offizier mit einem Orden. hing vor ihm. schnitt die Luft: »Sie brachen heute mein Gesetz. . schloß die Hand. Vaudreuil sah auf. schob den Mund schief. verdrehte die Augen. schnitt Fratzen und bog die Nase nach oben. der Gouverneur.

« der Gouverneur verneigte sich. Vaudreuil sah ihn aus aufgerissenen Augen an. bogen aus. lächelte zerstreut. aus dem ein Löwe in die Luft biß. kam ihm entgegen: »Verhandeln wir. Ein Haar breit. . sie halsten. »Ich bitte um zwei Fragen . im Schwung umschwebte sie eine betäubende Insel. . Beim zweiten Satze des Gouverneurs schlief er ein. Baumstämme kamen angeschwommen. haben Sie Mittel?« »Die Diskretion der ersten läßt mich auf die zweite verzichten. Sah den Arsch des Bischofs die erste Nacht.»Ich bin am Ende. Unruhe wölkte seine Stirn. grüßte. Vaudreuil machte eine unwillkürliche Bewegung. Der Gouverneur strich den Knauf.« »Ich rede in einer dringlichen Sache meines Herzens geschäftlich. .« Der Gouverneur griff an seinen Hut. begann sofort mit Charme zu reden. Da legte Vaudreuil sein Buch hin.« Da stieß der Gouverneur einen Fluch in die schmalen Lippen. gewinnend. »Ich habe keine Geschäfte.« Courbisson errötete gegen die grauen Schläfen. sagte der Gouverneur. die Matrosen begannen zu schreien. »Nein«.

schrieb. Der Verkäufer grinste und schrieb ihm den Urwald noch dazu.« sagte der Verkäufer. der Anker hielt. gründete er den Kral. Mit Negern. Der andere zog die Lippen nach vorn. ging hinaus. warf den Kopf zurück und zeigte eine Landkarte. brach in das Dickicht. Die Ketten rasselten. zirkelte zu dem Flußgebiet. Hinter dem Tisch der breite Mann zog den Spitzbart. Ein wütender Kampf bellte auf. fuhr langsam hinunter nach Montreal. Der Wald wucherte mit Sumpf und Pflanzen gegen ihn auf. die Segel hingen eingerefft. kaufte fischenden Matrosen ihre Kleider für die Jagd.Als er erwachte. sah fragend auf. das er gekauft hatte. die er kaufte. ließ Hütten bauen. das ihn schluckte. Er wirbelte die Äxte hinein. Er mietete ein Rudel Gesindel. das ganze Hinterland dazu. kehrte nach zehn Schritten um. streifte. drehte um. blieb acht Tage. Tag um Tag fraß seine Horde sich in den Wald. Vaudreuil zuckte die Achseln. Am neunten Tage trieb er ein Boot auf. fixierte ein Stück mit dem Blei am Ufer. Bald kamen Eingeborene. Morgens lockten die Stimmen der Tiere sein Blut. fand ein Blockhaus. An der Tür zögerte er kurz. spreizte die Beine. Er sah große Fasane. schnitt mit Feuer . Auf Heu schlief er. Dann warf er das Geld gegen den Urwald. trat in ein Blockhaus. er bestieg das Schiff nicht. jagte. einsog. stieg aus zur Jagd. Die Nacht brach er durch Büsche auf dem Rückwege. war es hoch im Mittag. »Das Stück ist zehn Klafter breit. Eine Landschaft kam mit Wiesen heruntergespielt zum Fluß. Vaudreuil sah in die Luft. Vaudreuil zahlte eine halbe Goldrolle. Er war allein. gebunden. fuhr mit ihnen hinauf.

nahmen Saat zurück. Er gab nicht nach. Nach drei Tagen ritt er denselben Weg. Er schaffte neue Scharen. verwüstete sie. vom Rücken gegen das nie angegriffene Urstück. Er legte einen Gürtel Ablagerungshäuser an. sie bogen um eine Waldecke. brach vor. die die Kerle schlugen. Dann führte er seine Leute zurück. Meer von Weizen schlug in schönen Wellen gegen den Wald. Es war der dreizehnte Schuppen. dann wieder zurück. Tiere jagten nachts heraus. in einem Hohlweg mit steilen Wänden ließ er eine Tonne leeren. brach Boden auf Boden ab. trieb sie gegen den Wald. Eines Nachts flog ein Vogel vom anderen Ufer herüber. begann das Dach zu brennen. Herden suchten morgens. da nahte ein Zug. Er sprach mit dem Führer. den Strom. Pflüge rissen in das Herz des Landes. die . Sie erreichten den Weg. hungerte sie aus. Er umzingelte mit einer Gasse. Ordnete kleine Gruppen. Fauchend mit den Stimmen seiner Tiere wich der Wald zurück. Vaudreuil stieg ein wenig in den Bügeln. warfen das Holz in die Boote. es kam eine Prozession. Nun sogen Weiden das Wasser aus den modrigen Ufern. der Tonnen Fische hinunterschleifte. Die Sklaven starben an Fiebern. Nach einem halben Jahr kam er an einen Zug. Er fand nichts. Boden schlagend.Lücken. als die Läufer der Prozession auf den Fischen ausglitten. ritt weiter ein Stück. Vaudreuil ritt zum Inspizieren. streckten die Beine hoch. die dicksten Plätze. Ochsenwagen zogen nach dem Strom. fiel von den Seiten. Als er am Giebel saß. ging zurück. Zehn folgten. Seine Wolle fuhr über das Meer. In Tonnen und Schuppen stapelten die großen Fischzüge. kniff die Augen. Das erste Boot fuhr nach Quibeck. Ein Löwe sprang durch das Dach seines Hauses. Schon war der Wald eine ferne Linie am Horizont. seine Flügel hatten eine grüne Färbung. ließ es wieder aufbauen. Sie fielen auf Rücken und Bauch.

er flutschte vorüber. Vaudreuil zog weiter. Die dicken Priester fielen auf den Hintern und rutschten auf den Fischbäuchen die glatte Bahn herunter.Zungen heraus. Geschoß kam auf Geschoß. trat hinter einem Baum heraus mit einer Peitsche und verhieb Neger. sagte Vaudreuil. als der Flußwinkel überfahren war. legte. an im Gebüsch. nahm ein Paddelboot. kehrte zurück. salbte sich ein Stück. War vor sechs Jahren ausgestellt. »Ich will es quittieren«. Eine halbe Stunde lang suchte er. Am Morgen ging Vaudreuil über die Diele. es war Abend. daß er nichts unternehme. rauften sich an den Haaren. kramte in Papieren. die Nase wie ein Hund . die im Garten tanzten und seine Hüte trugen. griff in die Mantelbrust und reichte ihm ein Papier. bis er Wald erreichte. Dann ging er über die Äcker zwei Stunden. »Woher?« »Quibeck«. Da stand der Fremde auf. sandte dem Bischof für die Exkommunizierung eine Verschreibung von seiner eigenen Hand. der in der Küche sich Pasteten buk. Sie ging auf eine violettblaue Sutane. Zwei Wochen darauf klopfte es nachts an sein Haus. schlug mit den Armen wie ein Häher. zog Strohsandalen unter die Schuhe. Vaudreuil badete. Sie machten dem Fremden ein Lager im Flur und lauerten im Halbschlaf mit schrägen Augen. Den Bischof warf sein Esel ab. entließ den Aufseher. Ging langsam zum Fluß. fuhr ab.

Sie forschte erschreckt in seinen Augen. schnitt mit dem Messer Gestrüpp. Er nahm sie auf den Arm. er roch Feuer. begann ihre Haut sich zu färben. herüber zu ihm. Sie kamen an sein Boot zum Fluß. Die Sonne ging über sie. die sich im Dreieck zur Stirne spannten. als sie Liebe sah. wartete eine Stunde. warf sich nach vorn in die Knie. Das Rindenboot schlürfte am Ufer hin im leisen Takt des Stroms. Ihre Brust war fruchtreif und klein. Manchmal erhob sie sich. hielt es mitten in den Raum. band sie in die blauschwarzen Haare. Ihre Augen der zahmen Antilope stellten sich in Rausch schräg gegen die Wipfel. die über den Mondwellen hingen. Das Rindenboot glitt unter Ästen mit singenden Vögeln. den Kopf auf seine Hände. die Zunge fuhr über seine Brauen. das Kupfer ihrer Haut glänzte unter der Dunkelheit der Zweige. schaffte bis Mitternacht. blies das Licht aus. flüsterte sie. schlanker als die anderen.geneigt. »Perlen«. sah scheu nach ihm hinüber. war in einem Zelt. Sie banden das Boot an. sie lachte gegen die Hand. nach Wildbret und Beeren. Es wurde Nacht. lief den ganzen Tag weiter ins Innere. folgte ihm bis gegen Morgen. Ihr aus den flimmernden Schatten des Waldes heraus geformter goldbraun geschwungener Leib zitterte. Dann schlief er ein wenig. Zehn Frauen saßen auf Fellen und schliefen. Er strich ihre junge Brust hoch. Da sah sie in den Mondwellen die Perlen. verknotete Schlingpflanzen durch. Eine stand auf. Am Abend fuhren sie weiter. zündete ein Schwefelholz an. Er weckte sie aus dem Schlaf: »Naimi«. Er fand einen Pfad. Der Mond brach weich aus allen Ästen. Sie hob das Gesicht über den Rand. »Naimi«. Ihre Haut roch nach ihren Speisen. »Wie lange?« Er zuckte die Achseln. schlich sich heran. hob ein Tuch. Dann kam er an den Rücken eines Schattens. trug sie durch das Lager in den Wald. sie . machte einen Bogen.

den Weizen.« Er fuhr mit der Hand im Kreis herum. Dann sprang sie in den Wald. sagte Vaudreuil. und eine Kröte sprang schwerfällig über den Schuh des Gouverneurs. Beim Aussteigen drehte sie sich einmal noch um. daß ich das. Courbisson prüfte mit der schmalen Hand die Maiskolben. war ihr noch munter. Als sie erwachte. er . Nach Tisch schlief er. Sie gingen um die Schuppen. Sie tranken Kaffee und spielten. Der Gouverneur ging weiter. ritten den Strom herauf. Er beugte sich noch tiefer: »Sie wissen nicht. Dann nahm er wieder Vaudreuils Hand. grau an den Schläfen. Er stand steifer: »Der Krach mit dem Bischof stellt alles in den Einsatz. Dies alles war meine Absicht. Vaudreuil verbeugte sich wortlos: »Courbisson«. Da trat ein Herr herein. lächelte dünn. die Anlagen. Sie waren noch im Garten. Er ging ein wenig gebückt.flüsterte. kontrollierte das Schreiben der Aufladung. Er kam in seine Faktorei. Gegen die Dämmerung redeten sie monoton. »Ich treffe Sie doch in Geschäften«. ihr schmales Gesicht sah ohne Ausdruck nach ihm. einfach. als wir das erstemal uns trafen. brachte Vaudreuil ihn zu seinem Schiff. Als es dunkel war. Sie näherten sich seiner Ansiedlung gegen Morgen. erschreckt. ihn erblickte. vorbei an den Ausladehäusern. Sie schlief ein.« »Ich weiß«. erbleichte. beschattete das Auge. Er sah sie an. Sie sah seine Stirn. Dann hoben sich seine Achseln. sie gingen durch den Garten. Der Gouverneur nahm Vaudreuils Arm. er blieb bis zum Abend. Von einem Baum knallte eine Frucht. von Ihnen wollte. knackte zusammen. das Haus. Er hob die Hand. Das Kinn des Gouverneurs berührte einen Augenblick die Brust. Später hieb er ihr gegen die Schenkel. Er trieb allein gegen sein Haus. was hier geleistet. blickte ins Innere.

Sie hatte einen roten Strumpf. Er biß die Lippen. er hatte sie im Rücken. Sie brüllte eine Weile. hoben Gruben aus. Dann schlugen sie . ihre Kleider von Dornen zerfetzt. kamen in der Dämmerung an. schimpften vor sich hin. das ein anderer faßte. öffnete sie den Mund. Eine nahm ein Federmesser und stach es ihm nach der Hüfte. sang. verkroch sich in ihren Körper wie in eine fremde Hülle. sprangen heraus. nicht mehr rauh. Im Sommer kamen die Meerwölfe ans Ufer.atmete tief. Als sie losgebunden ging. Er ließ sie hinaustreiben: Ein Neger erschien mit einem Seil. Sie fuhren mit ein paar Schiffen hinunter. Vaudreuil kam selbst heraus. beschlichen die Plätze in der Frühe. Sie kamen halbverhungert aus den Wäldern. Die Neger rissen die Röcke hoch. senkte sich. versteckten sich. manche fast nackt. Sie riß das Palais Royal vor ihm auf. schlichen hinauf und schliefen. pfiffen sie. kamen in die Umzäunung. warteten. verlangten nach Essen. liefen nach dem Strand und schnitten den Tieren den Rückweg ab. Ließ die Sau auf einen Stuhl schnallen. Dann ward sie still. Vaudreuil ging die Treppe hinauf. schlagen. Am Morgen torkelten über die Felder eine Schar Weiber. Unter dem Schmutz erschien ihre weiße Haut. schlugen ihr die Haut zu Striemen. Als die Sonne heiß ward. Am Schiff gab er ihm die Hand: »Besuchen sie mich. Die meisten waren betrunken. Sie waren derb und saftig. Das Lied war von den Vorstädten von Paris. aber er drehte nicht um. langsam die Treppe herunter.« Vaudreuils Brust hob sich hoch. Ihre Stimme war angenehm. wo sie breitschenkligen Huronen nachgelaufen waren. Dies verließ ihn nicht.

wo der Lorenzo umbog. Der Mond kam aus den steifen. Da sah er zum erstenmal seit Jahren das Meer. das Pferd am Zügel. er ging hinunter. . hoben die Röcke. Tiefe Fenster wühlten in der wollüstigen Blumendämmerung. taub. Er sprang auf das Pferd. zuckte mit den Achseln. daß der Gouverneur sehr grau ward: Er lächelte. suchte ein schlichtes Haus. sah er. kam bis an das Ufer. Der Park stand voll vom Duft der Rosen und Jasminen. spiegelte das Wasser wie Glas. Da brach aus ihm heraus. wiegten mit den Schenkeln und pfiffen. . war der talentlosen Liebe. Müde von der Jagd ritt Vaudreuil in die Stadt. mit träumerischen Zügen trieb es langsam ins Wasser. wehrten sich in schnappigen Sprüngen mit dem Maul über die Luft rasierend. und er. das sich drehte: Das Schloß . sah die Strecke an. Wo der Mondstrahl auffiel. Die Tiere gaben kleine Pfiffe. der Geruch gepflegten Fleisches war noch nicht aus ihm gewichen. Schreibend früh morgens mit . Der Mond stürzte aus den Palmenwipfeln heraus.sie mit Knüppeln tot. gebaut für die Zärtlichkeit der Frauen. Das Pferd hielt starr und hingebend. mit buntem Kies. trat hinein zu Courbisson und aß mit ihm. hohen Bäumen. sank gegen das Wasser. was aber in der Reibung mit seinem Herzen wie ein Wolf gewachsen . In der Hauptstraße standen vor kleinen Häusern europäische Weiber. mit denen Frankreich überschwemmte. ritt es hinunter. Er ging weiter. . Als er Abschied nahm. was er sieben Jahre bezwungen. obwohl er den Hals mit den Armen ihm verschnürte. er drückte sein Gesicht in den Bauch der Stute. . der die süße Frische der dunklen Weiber kannte.

Sein Herz war so irrsinnig. mit großen Orden. . Keuchend erreichte er Grund. kam mit dem Kopf gegen die Küste. die Arme zu strecken. er wußte nichts als Leben und das Gefühl des Atmens durchstieß ihn so. der ihn mit Ruhm behängt . verließ ihn alles. Dann nichts tun einen Sommer. . den Degen am Fuß empfing er eine Fürstin. Da schoß er Tiere. Das hatte noch sehr Gewalt in ihm. Das armselige Lied befriedigte seine Sehnsucht tief. um die er sich geschlagen und die er jedem Lakaien gegeben. eine Intrige. Ein großer Ritt. es pochte dumpf den Namen der Frau. Dumpfe Nächte beim Kartenspiel durchschlug er mit schweißigem Haar.vier Sekretären. dann schreiend sang er. nicht zu sterben. . er arbeitete sich hoch. daß er weinte vor Gier. dazubleiben. Er hob es am Zaum hoch und zwang es tiefer in die Flut. das er geschmeichelt nahm. kam . Indem begann der Mund sich zu öffnen. die Welle schlug ihn zurück. Er sang nicht mehr. . Da. . die Hand am Schlag und sie warf ihm Blicke zu durch das Glas. Als der Gaul versank. als er das Land sah. den Mond im Rücken. Warf den Körper in das Bassin. . noch feucht von der Haut der Geliebten. die in London sich kraus entfaltete . zuerst leise im Rhythmus. das seichte Wasser schäumte. als den Himmel ansehn durch den Regenbogen der Tritone . die er verachtet. Als die Kraft ihn verließ und er unterging. das Übelste an Erinnerung. kam Wehmut über ihn. schwamm er weiter. daß. was von der Hure in ihm war. das ihn kristallen umschäumte. Er mühte sich dreimal verzweifelt. der Mond lag auf weißen Wellen. das Wasser schlug an seiner Kehle und erstickte seinen Ton. als der Mund die Flamme nicht ausspeien konnte der Sehnsucht. er trieb das Pferd mit Schlägen.

sah es nie wieder. Einen Augenblick verweilte des Gouverneurs Auge auf Vaudreuils Stirn. Dann beherrschte er sich. nahm das Pferd am Halfter und ging nach der Stadt. Der Mond flog zärtlich aus der Waldnacht im Osten. Er stöhnte. breitete die Arme aus. glättete seine Kleider und ritt durch. Als er frühmorgens mit seinem Pferd den Garten verließ. Am Eingang zu den Häusern stieg er auf. stellte seinen Gaul etwas schräg. Vaudreuil rüstete sich aus. Er sah. sein Gesicht ward versteckt. Er drehte sich nicht nach dem Meer um. das mit dem Schweif schlug und wieherte. daß er grau geworden war an der einen Schläfe. sondern fiel mit dem Gesicht auf die Erde. stand der Arbeiter an dem Pfosten: »Nehmen Sie mich mit?« Vaudreuil ward zornig. Fand sein Pferd. schlief an ihr wie an einer Frau. Sie sprachen zwei Stunden. aber ohne die Schärfe des Blicks. In der Nacht in seinem Haus wartete Vaudreuil am Fenster. erreichte den Gaul nicht. Er nahm ihn mit sich in sein Büro.an die Küste. Der Arbeiter kam heraus mit verändertem Gesicht. Spät am Morgen wachte er auf. Sein Atem schlug wie eine Säule über den Sand. Er sah ihm nach. Er sah nach. machte drei Schritte. Am anderen Ende kam ein Reiter ihm entgegen. lächelte. schaffte zwei Wochen geheimnisvoll. drehte sich. sagte nichts. Nach drei Tagen übernahm er die Leitung einer Abteilung. starrte über die Bäume nach Norden. Courbisson reichte ihm die Hand. Wochen ließ er sein Geschäft laufen. Er schüttelte abwesend den Kopf: »Ich muß hier einen . daß Vaudreuil halten mußte. Eines Tags widersetzte sich ihm ein Arbeiter ins Gesicht. Er. täglicher Kämpfe hart im Inneren bewußt.

nur gefrorene Flüsse . dessen Augen hell und ärgerlich über die Abweisung waren. bis er die nördliche Küste erreiche. Aber er nahm ihn nicht weiter mit. folgten. den noch kein Europäer sah. daß sie im Dreieck standen. Er zog die Brauen zusammen. Es war der Churchilriver. Es trieb ihn. Wieder kamen Steppen. Am dritten Tag wurden die Stimmen heiser. Sie sahen ihn scheu an. Sie wiesen Renntierhörnerkeule: es gäbe keine Tiere mehr zum Jagen. Sie senkten die Köpfe: er würde ein Greis. die Hand. . eine Kette Niederlassungen zur Küste an. Die anderen fingen ihn wieder. war die Ebene reich gegliedert von großen Seen. . Er kam zu einer Erdspalte. was Menschen tilge . Er hieß sie schweigen und deutete nach Norden. Sie hatten drei Tage nichts zu trinken. er hatte keine Macht darüber. legte einen Schuppen. Vier Tage zog er die Eingeborenen mit sich Sie froren die Zehen ab im . Als die Flüsse auf Rindenbooten durchfahren waren. er solle ihn nicht verstoßen. Eines Morgens glänzte Weiß. er gab dem Jungen. Er ließ ihn laufen mit so viel Verachtung. Er überschritt ihn. brach weiter auf. Der Wilde folgte im Abstand. lagerte. überstieg sie. . aß mit ihnen. Am Rand blieben die Eingeborenen stehen und frugen achselzuckend. Morgens tauchten drei blaue Punkte auf. . Wie von Öl überglänzt. Mit ein paar Eingeborenen schlug er sich durch. wohin er wolle. durchforschte die Gegend. Wilde nahten: hinter den Eisbergen sei das. kamen Steppen. schlief. Ein Indianer floh.Vertreter haben«. Zehn Tage weiter entdeckte er Pelztiere. daß der sich hinwarf und flehte. Er ward ungeduldig und schrie sie an.

Er machte ihnen Zeichen. blähte die Nüstern der bourbonischen Nase. Sie hob den Kopf. sie erreichte. Sie pflegten ihn durch.« Sie zeigten ihre Füße. zu welchem Ziel. Er schalt: »Hunde. Als er gesund war. eh er ihnen schenken konnte. Sie kam als . in welchem Sinn -.Schnee.-. Als sie Lagerfeuer sahen. Ihr Körper war glatt wie ein Fisch. daß er lief wie ein Ochse. Sie schüttelten den Kopf. Sie wollten zurück. zwei Monate lang. er erhob sich und winkte. Sie frug. ließen ihn liegen. grub er das Zeichen des Meeres in den Schnee. Im Abstand nur folgte ihm der eine. der schlanke Brüste wie Zitronen saßen. schrie und verlor die Besinnung. Er würde nicht den magischen Pol seiner Sehnsucht erreichen. wie lange. plünderten sie ihn aus.-. hielt ihn in die Ecke. Es waren Iroquois. als röche sie ihn. An diesem Tage traf er Eskimos. Sie neigten den Hals. golddunkel. Halbverhungert wälzte er sich weiter. entzündete den Schwefelspan. dann fiel er ab. kam die Kraft über ihn. Noch eh er zu trinken bat. Als aber sein Leben dahinschwand mit den verschwimmenden Konturen der Zelte und Haarbüsche. den er verjagt. Er riß die Brust auf. die den Shawl mit einer gleitenden Leichtigkeit raffte. der Blick der wildsamtenen Antilopenaugen verdunkelte. schönen Bewegung das Licht aus. am Morgen. Eine Frau stand auf. sprang hinein. dort zusammenbrach. wie die Indianer aufbrachen. Er würde den Punkt nicht erreichen. Sie blies mit einer raschen. Er entließ sie. Sie sahen ihn nicht. was sie nahmen.er sah einmal den Kreis langsam herum. hob er nachts ein Zelttuch. Er schüttelte den Kopf und nahm sie mit. den sein Herz unruhig suchte. wo die Unendlichkeit der Ebenen und die Einsamkeit seines Herzens Europa am nächsten seien. ohne daß er wußte. Eines Morgens fehlte auch dieser. Sie schleppten ihn mit sich südwärts. Am Morgen sah er.

Der Arbeiter gab ihm die Übersicht der Bücher und trat ein wenig zurück. zu Prämien für besondere Leistung. Dolmetscher zogen ins Eis. Nun liefen die Pelze übers östliche Meer. zu Beteiligung. die Abmachungen. diesen Horizont? Er sah dem Arbeiter ins Auge: »Organisieren Sie es. Er machte Kräfte frei in gerechtem Wettstreit . Nach einem Monat brachte er das Geschaffene. »Ist es nicht genug?« Da sah Vaudreuil wieder über ihn hinaus wie am Morgen. Faktoren. Der Arbeiter errötete. als er aufbrach. bückte sich einen Augenblick. aber.« sagte Vaudreuil. Dann ging er hart. »Gut. Seine Besitzung am Lorenzo ein Strudel. Seine Sehnsucht hatte das Tätige nicht gestört. den Hafen am Ontario. da Vaudreuil nicht weiter sprach. wies er nochmals auf das Neue. . Was war das Bisherige gegen diese Leistung.« Der zog den Mund zusammen. Er stapelte auf die Verträge von den großen Seen. am Makenziriver in seine Hand gaben.« Vaudreuil gab ihm die Hand. Er sah auf: Wegweiser. seine zehn Pfade am oberen Lorenzo. stieg in siebenjähriger Probezeit zu höherer Stellung. nach Europa. die die Jagd am Sklavensee. Die faule Jugend war diszipliniert. »Ich danke. . der das Innere des Landes einsog und herriß. hielt dann erstarrt mit geöffnetem Mund. für Ehrgeiz Befriedigung. Für Ausdauer stand Lohn. Nun flossen die Felle des Inneren nicht mehr zur Hudsonbay.erste in sein Haus. sagte: . Vaudreuil nickte. Da nahm der Arbeiter seine Hand. nun durch ein neues Bett strömte das Innere zu ihm.

Er sprang in dieses Zelt.»Verzeihen Sie. Als die Frau ihm einen Sohn ins Bett warf. er zündete Hölzer an. der Monde. gingen die Nächte über ihn. daß unter anderem Gesetz die Stadt stände. Er diente. daß ihm die Heimkehr frei sei. Kein Trotz war mehr in ihm. die den Hut hielt. daß die Mägde im Haus den ganzen Tag zitterten. wohin die Kerzen nicht langten. er . schreiend. Im Frühjahr verschwand er einige Zeit. schenkte er ihr eine Kette mit gewundenem alten Dukatengold. Der Gouverneur zitterte an der Hand. Flüssen. Macht. Er sah durch das Fenster. die Schwingen des Sternkreises. Frauen. ging mit Zeit. der die Nachricht hatte. Vermögen. die ihn mit Blut und Saft bis ins Hirn durchspülte. mit dem Vaudreuil für das Volk schuf. Daran hingen drei achatne Kugeln. Der Erde und ihrem Rücken verschwistert. Er würde Ruhm haben. den großen Hauch des Daseins spürend. denn seine Schätzung für den Menschen war noch geringer als die für das Beispiel. von den Wangen über den Mund. Rastete an Feuern. Vaudreuil äußerte sich nicht.« Er wollte kein Lob mehr. obwohl die Mutter braun war. mit Woche und Jahr. Es ging über sein Gesicht von oben nach unten. Er ging zurück in den Schatten. Am Mittag kam ein Bote. wo die schwere Silhouette des Waldes noch sichtbar in der Ferne schwang. Courbisson hielt ihn zur Taufe über das Wasser. an Seen.

glich sich aus in der Bewegung. stürzte hinaus. nun würden Tauschwaren in alle Eisbezirke laufen. Am Abend schmerzte ihn sein Fuß. . Des Nachts brach er auf. sah über den straffen dunklen Zügen sein Haar hell durchblitzt. Schichtete um sich in Zellen brausend Gelebtes. hielt nicht an dieser. dieses. Unsinnige Angst. Er warf ihn auf. Keine Aufgabe weiter . Von dort durch die Diele. Ihre Lippen leuchteten voll und rot. Sein Auge hellte auf. jener Frau. auf der Steppe. ließ liegen. Da sah er eine Flechte an ihrem Scheitel weiß. Am Pfosten der Tür versuchte er seinen Muskel. Als er die Stelle untersuchte. Zog nördlicher. sie stand vor einem Spiegel und kämmte ihr Haar. Er sah sie vom Rücken. Nahm jene. wo von einem Hausmeister und Lehrer er das Kind erziehen ließ. als er die Ursache sah. schwankte. Drei Tage trieb er wie irrsinnig durch das Haus. reich Durchgegangenes. daß das Alter nahe. erbleichte. Am zwölften Geburtstag seines Sohnes kam er von einer Kontrollfahrt. . daß er nicht mehr folgen könne. war es eine Quetschung. trat zurück. holte zurück unter Lachen. Er wurde kleinmütig. setzte sich auf einen Stein. Ging vor bis dicht an den Spiegel. Schuf die Riesenfaktorei am Winnipegsee. Er ging sofort in das Zimmer. Der Norden war aufgesprengt. drang weiter vor. Er kam an den Elkfluß. wenn sein Herz . kam er ins Boudoir seiner Frau. Er hob das Tuch im Wald. Am Morgen erhob er sich. der Nacken fiel mit der Glätte der Schlange und als sie sich ihm zudrehte. Kam an den Athalaskasee. ging gesenkten Kopfes. durch den Park. Sein Gesicht ward sicherer.verließ es. standen ihre Brüste klein und gegen ihn gereckt.

wo große Herden der Pelztiere seien. aus der die Kegelhütten hervorstachen mit den Spitzen. in deren Radius der Baum wohl fiel. Sie stützten sich auf breite Schwänze. Sein Blut klopfte dumpf gegen das Dunkle vor ihm. Er schlich sich an. Eingeborene wiesen ihn östlich. die Äste trugen. Er kam an einen Fluß. Er werde sterben. Der Mond bewegte . Wie Affen standen Tiere um einen Baum. Die Dämmerung hüllte das friedhafte Summen der beständigen Arbeit in stumme Seligkeit. über die Linie zu treten. so weit er sah. Er lag zwei Monate krank in einem Hüttenlager. Der Mond schwang darüber. die am Damm bauten. Auf dem Fluß schaukelten Rosaschatten. Ochsen mit gestreifter Haut und säulenhohen Hörnern sprängen. An der Ecke saßen zwei andere. es nahm kein Ende. schrieen. Mit weißen Zähnen sägten sie nach gleichem Takt den Baum durch zwischen den Spalten ihrer Gänsefüße. Dazwischen ein Gewimmel von Tieren. Gekräftigt. machten Gesten. Dunkle. Ein Graben deckte ihn. Nach dem Ufer zu zog sich eine geordnete Kolonne. sein Herz kannte nur in ungeheurem Zittern einen Pol. der Abend fiel langsam. Aber sein Herz schlug: Nach Norden . Ebenen mit hohem Gras. Es kümmerte ihn nicht. . sofort trieb es ihn hoch hinauf. Der Fluß war eine unmeßbare Wabe. Er übertrieb seine Kraft. Er kreuzte durch verschneite Prärieen am Hudson.ihn hineinstieß in das Sehnsüchtige. . womit sie andere warnten. Aus der Entfernung einer Meile kam sanftes Geräusch. hatten die Vorderbeine an die Rinde gelegt. sich selbst davon zu überzeugen.

. schlich zurück. Er rührte kurz an die selige Beruhigung.. Das Gefühl erfüllte ihn ganz bis in die Kammern des Herzens. bauten. . Hingerissen. Etwas stieg auf.sich in der Elegie des tätigen Konzertes. zwischen den Schwüngen des rastlos Stoßenden. aber er stürzte. Riesenbogen der Landschaft gegen den Wald . die er nie gepackt. die sinnlos war vor unbewußter Sehnsucht. Frühjahr wucherte aus verhaltenen Ästen. Sklaven. Schon kam Grün. bis in die Poren der Haut. das ihn wegblies wie gegen den Mond und zurückstieß gegen den Boden. Von einem Hügel sah er zum Strom. Dann stand er auf. der Baum fiel. Vögel begannen unwiderstehlich zu kommen aus den monderhellten Dunkelheiten des Waldes. Zerriß den Plan. Er machte eine Skizze. schufen. das seine Seele mit großen Trieben hinriß da und dort. erhob ihn und durchdrang den Überschwang an Dunklem. Langsam begann er zu weinen. Tausende Habitants. als der brausende Rhythmus der Tiere auf der Spitze der Empfindung schwoll. hielt den großen Biberplatz in der Hand. Auch dies verließ ihn nie. aber immer in einer Richtung. den er baute . langsam klang die Nacht mit allem Geräusch in die beruhigende Kraft des Tieres. Mit hölzernen Schlittschuhen trieb er das Eis der Flüsse südlich. kroch in seinen Schlafsack. warf sich zwei Stunden herum. die die Maisfelder dunkel machten. die als Achse zwischen den Wagen seines Herzens stand. In langen Kantilenen zernagten sie die Äste. Hatte genug Vermögen. in einem unirdischen Ruhepunkt erlebte er die glücklichste Stunde seines Lebens. den Wuchs des Haares und gab ihm eine Schwingung.

. die den Fluß gürteten. Dazwischen fluchte er. . Langsam schritt er hinunter. Schiffe schwankend zum Meer und zurück. Heiße. Er lehrte den Sohn. Die Silhouette des Urwalds war zurückgewichen. Die Wolken staffelten Terrassen und flogen blitzend.-. . Feuer qualmte am Horizont. . Aber mit den Schmerzen löste sich der Bann und die ungeheure Treibkraft brach auf. Er stemmte sich etwas dagegen. palais .--« Es war das Lied der . hob sich innen gegen dies kalt werdende Fleisch. die brüllend aus den Weiden zum Wasser stampften . Menschen eroberten sich Erde. . . Sein Auge verschleierte sich langsam. Eine Erkältung schlich ihm von den Beinen gegen die Brust. Herden. . Er wartete acht Tage. -. das was flatterte und sich bäumte. wünschend. . daß er keinen Laut gebe. als er sah. Er ließ das Bett herumstellen. und besinnungslos überfiel es ihn vor Angst des Todes. die Schuppen. royal. Er hob die Hand über die Brauen. Niemand kam zu ihm. den Wolf auf die glühenden Augen schießen. Es geschah mit Ruhe. Aber seine Lippen sprengten sich auf und stöhnten: »Jardins . Er sah sie nicht mehr. Das Quellende. kämpfte mit aller Kraft. Acker. Dies wurzelte. Eine Kette wie von ausgelaufenem Öl . Allein lag er stöhnend. Bis an die Grenze der Wolken getürmt alles sein Werk. du . Er verließ sein Haus nur zur Jagd. Was blieb? Der Tod.gespannt. . Was blieb noch? Er ließ die Äxte Jahre gegen den Urwald trommeln. . daß es nutzlos war. ein großes Tagewerk. Dann lag er ruhig. Sein Auge sah in die Landschaft. Sein Herz begann zu schmerzen. Er nahm ein Tuch und band es sich um das Kinn und den Kopf. Sein Scheitel stand zum Fluß.

Hure. Besitztum um sie schlug. Sein Gesicht war klar. schluckte nach innen. in sich hinein. indem er ihn erhielt. »Ich verstehe dich nicht«. Aber auf der Spitze des Schmerzes fiel das Weh in sich selbst zusammen. Sie lebten nach innen in der ganzen Linie. sagte der Sohn. wußte. den Landschaft. Er hinkte mit dem linken Fuß. wie er dagewesen. hatte blaue Augen zu dunklem Haar. Er lebte ruhig. was er tat. Der erste Abschnitt Der schlief mit einer Dänin mit gelbem Fjordhaar. Der Besitz wuchs. Nichts stieß sie aus dem Kreis heraus. Er spielte am Strand. Erdgeruch. der andere schoß sich vor den Kopf. Als der Bogen beendet. die seinen Stand hatten. . schöpfte Atem. Sein Sohn glich ihm genau. war träumerisch und ernst. Der Letzte blieb. Er hatte drei Söhne. einen erschlug der Blitz. War rundherum sicher. Er ließ den Sohn rufen. Er lebte noch einen Tag. starb er mit gleicher Ruhe. flüsterte er: »Der Biberplatz«. In der Pause erholte sich die Generation. Als der letzte große Griff gegen das Herz ging. Er kannte keine anderen Frauen. stiller als Männer.

die Asche werde verweht.Als Daisy die Mutter verließ. Jeder Windstoß erregte ihn. Abends kam für Daisy eine eingeborene Nurse. Nach dem Essen legte Vaudreuil die feine hart gebogene Hand auf die des Bischofs: »Sie irren. sah. ich setze sie im Garten bei. Blieb die Nacht wieder draußen. Morgens ging Brise. flaggten die Schuppen bis Quibec.« Er stand am Fenster. duckte den Nacken etwas. Der Vater trat ins Zimmer. Die Sonne schlug durch den Zenith. den faden Geruch spürte. Eminenz. ungerührt. schwieg. Von Montreal brachte der Bote den . es sprühte in besinnungsloser Trauer ihm das Gefühl der Ehre. In der Dämmerung erst ging Vaudreuil zurück ins Haus. pfiffen die Dampfer Schleifen und Spitzen bis zu den Großen Seen. Am Abend starb die Mutter. Schalen flammten in kurzer Nacht. die Turbine des Motors schäumte weg von ihm. Der vierte Vaudreuil nahm die Hand des Bischofs. In der Nacht verbrannte er seine Frau im Garten. umglänzten Daisys ersten Tag. Im Fensterglas spiegelte ein Segler. Wellen zurück. warf ihm Blasen. baute mit vier Gärtnern eine Hütte über der Asche. Die Angst wuchs. Abends trat er in ihr Zimmer. Als er die leere Bettfülle sah. Die Nurse senkte die Gardinen. der mit halbgehißter Fahne vom Ontario kreuzte. schwenkten das Rauchfaß. begriff er erst. Sie war das Letzte. Chorknaben durchsangen die Räume. Abordnungen des Hudson neigten das Kinn gegen die Brust. bewegungslos den Bischof hinabgehn.

Doch ohne diese Frau. fest wuchs er in Stunden zurück. Er trug die Vase selbst ins Zimmer. legte ein Papier auf: »Sie irrten. schlug den Übertritt vor zu seiner Konfession. Liebe aber wischte ihm das andere immer hinweg. dieses und jenes. . Besitz und Tätigkeit. Brown war es los. Dort fiel er zusammen. mit straffen Beinen. das er.Wagen mittags. fliehenden Manschetten. Vaudreuil band ihn an Haus. . Nichts war gesagt worden. stänke er wie Aas. unfrei.« . vergaß ihm das Gebet nicht. »Sie haben zum zweitenmal geirrt. anglikanischer Pastor. Doch Brown gewann nicht ganz Boden. er schloß die Augen. die Asche zu sammeln. Vaudreuil rief den Vorstand der achten Abteilung. Brown zog in die Familie ein. dies eine Mal gab Vaudreuil keine Antwort. wie alles. trug. zog aus den Akten ein Bündel. Der Lebensschlag verwirrte ihn hier. bis er senkrecht saß. sprach Gebete.« Der junge Bursche trug den Fehler selbstbewußt. . schlug die Arme auf den Tisch. Erbe.« »Ich würde bedauern. Er sprach eckig. waren gerötet. das ohne schlagende Dränge nur Liebe kannte zu Respekt und Hergebrachtem. der Priester anderer Konfession war. Auferlegtes Werk weiter verwalten. dies Schicksal tragen. Nichts hätte dies zwischen ihnen herausgejagt. Langsam. Hätte ihn um sich gehalten. Er würde weiter leben. Früher wagte Vaudreuil nicht. unter flatternden. so schmerzlich seinem Herz. Brown. seine Handgelenke. Einmal erleichterte er sein Gewissen.

Dann entschloß er. einige Tage. Nachts schlief er am Lorenz. bleich. war sein Plan. Der Vorstand trat vor.« »Das spielt keine Rolle. Brown deutete den Kiesweg runter. indem er nicht mischte.« Vaudreuil erblaßte etwas. legte die Hand auf seine Schulter. durchfuhr. was vorging. schlug einen Wechsel vor. Jeden Tag ward die Frist größer. Brown nickte in der Sitzung: »Sie bleiben auf eignem Boden. Morgens fuhr er im Auto zum anderen Stromhaus. Da starb die Frau. wagte es (was allein er konnte). des Wohnorts. so sehr Ihr Eifer anerkannt wird.»Zu Ihrem Vorteil. War Franzose. Das dritte Mal entlasse ich Sie. Die Ledertür fiel. wo die Nurse das Kind heraufschob. die sich durchbohrten: »Der Schwerpunkt der Affären fällt nach Westen«. mit der er die Arbeit zusammendrängte. »Es geht um die Gesundheit. Vaudreuil senkte sein Gesicht. Er hielt auseinander. »Es handelt sich nicht um Sie. Nickte. Fidley. der Plan war sein alter Plan. Er blieb. einen Zahn in der Lippe.« Er drehte sich um. Wand. Brown sprang ein. Vaudreuil schüttelte es ab. abends wieder zurück. er erkannte. Das Gehaltene verließ ihn. die Augen sahen durch die Papiere. der Luft. die er blieb.« Der Vorsteher der Büros zog zwei Kreise. Dort lag sein Werk. die Intensität erschreckender. ohne zu zeigen. ging aufs Ganze. Holz. das zu . der ging. Vaudreuil nickte über die Schulter. arrangierte die Übersiedlung zu den Ottava-Mühlen. Zaudern Sie nicht. Generationen hatten hier gelebt. Schwankte. Er ging in den Garten. So hielt er Gleichgewicht. errötete vor Freude. Teilte.

Am Garten begann Duft sie zu überfallen. Aus Kronen seltsam geformter Bäume schüttelten sich Schatten herunter. Blauer Himmel stieg vom Waldblock herauf.begreifen. saugte sie ein. Die Nurse saß neben Daisy. Ein Gartenhaus stand unter Blumen. Kühe tollten unter Bäumen. trugen Hüte in der Hand an ihr vorbei. schwamm um jeden Kelch. Es . Schnellen. Hinauf. Feuersignale schossen aus Schloten herauf. Der Wagen schwenkte nach Norden. trieben im Geruch. Ottavagemurmel nickte. herab. Die Rollketten der Wegbahnen knatterten sich in endlosen Ellipsen um den Horizont herum. Daisy schrie hell und scharf. verbeugten sich. Schlägen. fuhr an neuem Strom. Die Nurse packte Daisy. grad gesetzt. Lange dunkle Wimpern brachen auf. Sonne spielte in fetter Luft. *** Kam sie am Arm der Nurse schlenkernd herauf vom Fluß. Um sie wimmelten Menschen. Weiber drängten um sie Koseworte herum. verstummte. Der Wagen hielt. Gegen die Dämmerung heulten die Dampfhähne. trächtig von Frucht. wachte auf. folgten ihm in Launen. grinsten mit gefletschten Zähnen. Sie stiegen aus. hinauf. überflog sich taumelnd. Grau und stählern nahm der Blick die Landschaft.« sagte Vaudreuil. Schlugen hämmernd hinaus in Weizenebenen. Nachts schlief sie auf dem Geschaukel des Ottavageräuschs. Mittags fuhren sie im Auto den Lorenz hinauf. Der Wald war dicht voll Saft. Vögel schrieen. als besäße er sie. rollten die weißen Sonnen der Sägen über ihr im Himmel.

trauten der eingebrochenen Ruhe nicht. Im Garten suchte sie Syg. Erschien er. Salmweiden: Syg. Die Zweige hinter ihnen wogten und schluckten. Draußen kam ihnen Wind immer stärker. suchte üppige Grasrosenstände durch. kam im Halbbogen das Atmen der Gräser in endlos wellender Flut sanft herauf. Dann zog Syg die Mittelfinger aus den Ohren. preßten die Ellenbogen aneinander. Zuerst liefen sie durch Dickicht. die die Erdscheibe abbog. Primelbeete. scharrten sie träumerisch mit den Füßen. Sie hatten nichts gehört. vom Zaun kamen Rufe. wachsend ihr Ohr. sahen nach dem Haus. verklucksten sich im Gegen-den-Boden-Lachen lautlos. fuhren rückwärts. wiegte. hob die Goldregenzweige. sodann kam das Hundeloch im Zaun. Das Licht floß auf der Stille. Plötzlich drückte Daisys Hand die Sygs hart. Daisy hob die Nase. die über sie spielte. Sie schlichen bis zu drei Termitenhaufen. Nach der leeren Bank flog der Nurse Geschrei.füllte langsam. . und wie sie liefen. Unsichtbare Vögel sangen gedämpft aus dem Tau der Halme. die schlaue Lauer der Nurse. Sie schritten mit langen dünnen Beinen über den schiefrig blauen Kies. Unordnung kam in die brausende Stille. zirpte in Schneeballendickicht. Sie lagen eine Stunde still im Zittergras. Unten tief in der zitternden blauen Dunstwolke. knatternd sturmhaft um die Schläfen. Verschwand der Kopf der Nurse. Hundert Meter dahinter flimmerte Prärie. Tochter der Nurse. streckten sie Zungen heraus. glitt. setzten sich auf die Bank in die Sonne. Sprangen auf. fürchteten das Spähauge.

Riß einen roten großen Klapprachen auf. lockte die Nurse. knotete den Schürzzipfel. aber machte nichts. lief mit ihnen im Kreis. faßte Daisys Gelenk. blieb wieder . Hinter der Schanze kam der Nurse Hand. genau am Hals gefaßt. hoch. Daisy bog sich in den Lenden vor. Ihn hielt Daisy an Sygs Hand. ging steif auf den Zehen. dieselben Röcke bis zu den Knieen. drehten sie um sich langsam im Bogen. die Hand mit gerundetem Daumen nach unten.Sie banden vom Leib sich Tücher ab. Sygs Ohr. der Kopf fuhr unruhig züngelnd herum. Auf Sygs Gequietsch legte Daisy die Hand auf der Nurse Leib. stampfte mit dem Fuß auf. Syg lag am Bachrain ohne Mucks. als es klappte. hob eine Echse. ließen sie hinter sich schwenken. sprang aus einem Tuch in das andere. Draußen zogen sie die Schuhe aus. hob wie der Kordelhanswurst die Arme. . Mit acht Jahren war das Tor frei. . das Loch verachtet. das Weiß des Auges bekam einen kristallischen Kern. Shawls über den Schultern. hingen an ihren dicken Schenkeln. Sie schoß nach unten. tuschelte damit zu dem Kind. Der grüne Leib zuckte. do . »Do . . Wurde bleich. den Zeigefinger hinein. Die Sonne fing an. An der Erhöhung blieben sie stehen. Die schrie und machte die Faust. . Die Kinder lachten. Daisy hielt ihre Linke darüber. Es tat kaum weh. danach sich zu richten. Sie trugen gleicherweise dünne Seide. Daisy«. mitten stand ein roter Knopf in das Viereck hineingerollt. Kroch auf den Vieren weiter. schnalzte mit der Zunge. ohne den Schwanz zu beschädigen.

. sah sich um. beide Arme im Busen suchend. Dann Ruck auf Ruck kam das Tier. fegte es in die Faust. Sygs Hand machte einen Bogen. zitternd auf hohen Beinen nackt bis zum Baum. liefen damit weit weg. sahen Tausende darüber wimmeln. Eine Grille schrie. Tiefer in der Prärie bückte sich Daisy. hing über dem Mausloch in Parade gegen die Sonne zu. schnauften. Sie legten die Hemden auf den Termitenberg. Syg sprang ihr auf den Rücken. »Syg ist dunkler. Stieß mißmutiges Geplärr aus. Dann zogen sie die Hemden aus. schlugen die Arme jedes quer über den Bauch vor Entzücken. die unten aus dem Rock fiel. ein schmaler Hund lief mit. legten die Gesichter in das Leinen und sogen bis zum Rausch an dem Saftparfum.« sagte Vaudreuil nach einer Weile. Auf den Knieen kreist sie herum. traten das Gras. Fidley ritt aus dem Hochgras. schürten aus Rache neuerdings in dem Haufen. Erkletterte ein Outsider eine Wade. fraß die Grille. Der Schatten des Armes aber lief eilender. Daisy lief aufschreiend. Sie tanzten zu dritt im Kreis. lagen sie tief im Gras. Saft darauf spritzen. hupften sie rehhaft herum. das Tier verschwand. Arme weggestreckt. schlichen. Dann griffen sie die Hemden heraus. bellte leis auf.« Sie sahen sich an. Sie fing es wie eine Mücke ab. Schlenkerte zu Daisy.Beine. das Ungeduld bewies. »Sie sehen sich ähnlich. das unter ihren Beinen elastisch wieder sich erhob. schälten das letzte Tier heraus. setzte von hinten das Tier ihr in die Brust. Als Pferde erklangen. die dünnen schlanken Rücken neben den Gräsern. blieb neben ihr. warfen zwei Steine hinein.

Sachen. wo die Warzen schon unter sanftem Rotsaft standen. Sprüchen. Was in Daisys Blick an Zögerndem. Lobte die Glieder. ward fest. Durch Städte . Bildern. lauernd. Welche Größe habt ihr an Land. solange sie Kind schien. Dann trat sie zurück. mit der das Knie in die Wade absank. Zweifelndem schwebte. Nun lockte die Gouvernante den Widerstand aus Daisy heraus. und diese und diese Fahne wird aufgehißt. Prinzen kommen. »Du fährst dann in Autos.Im neunten Jahr brachte Brown die Gouvernante ins Büro. Überraschte sie mit neuen Dingen. Dann wandte sie sich breit zu den Kindern. verwöhnte sie sie damit.« Aber der Reflex war von Daisy ein stummes Fragen. Da machte diese den ersten Umweg und verwöhnte Syg. aber nicht gefestigt war für weiterhin. du. auf sich. Daisy gab abwesend ihr die Hand. Da von Dienstboten Sygs Stellung gleich der Daisys gehalten ward. was sie gab. Sie sah die anknospenden kleinen Brüste. den Hüftschwung zum Becken. mit der der Schenkel abbog. das aber überraschte. die Länge der Taille. _sie_ den Tegernsee. legte sie in die der weißen Frau. als schenke _sie_ den Eifelturm. ein Ericri. Anders sah sie das Weib nie an. legte den Arm um die Taille der Nurse. die untadelige Wölbung. Sie machte Geschenke. Sie nahm Sygs Hand. Die harte Figur der Frau schob sich zu einem Knotengeflecht zusammen. Da werden Schiffe anfahren von drüben. einen Haarring. Daisy zu sehen. nichtswertendes Zeug. Sie behandelte sie gleich einer Dame. Vaudreuil nickte hinter dem Schreibtisch. »Du. Vor Syg harrte die Frau einen Augenblick im Zweifel. Sie bezog alles.

Über ihn hinüber lauerten die Beiden. Ihre einfache Dankbarkeit kam der Frau entgegen. Schwabbelnd hing die Nurse an ihren Röcken. lag ihrem Hirn so eingebrannt. Gab ihr einen Spiegel. . machte aus dem Spiegel eine verdrehte Geschichte. Zwischen Sternen schossen unaufhörlich Wolken. an ihm sich zu halten. Das Bild der prallen Brüste. weil hier der Liebespol der Kinder lag. Dünne schwarze Schatten liefen sie unter dem Himmel. aus dem Schatten nach Vaudreuil. sprach nur noch von ihr. sie verließen auf bloßen Zehen die Zimmer. zwischen denen das der Gouvernante lag. sieh. . Daisy zog die vom Weib verbotenen alten Seidenkleider an.« Syg lachte. den sie umleiten wollte. An Daisy aber glitt Sygs Lobgesang vorbei. Da machte das Weib die umgekehrte Taktik. aus denen sie erstes Blut gesogen. daß kein Verdacht. Er sah sie nicht. . Mondlos. Sie rückte sich dem Gestirn zu. selbst keine Tat es hinausgewischt hätte. Syg. nannte sie Miß und schenkte ihr Tücher. Du hast Perlen. Aber mit Feuer traten die Kinder vor die Nurse. Sie nannte die Nurse Diebin. Nachts kratzte es an Daisys Tür. versuchte die Nurse auszutreiben. Dies gab einen vollen Riß. suchte ihm aufzufallen. Die Kinder lachten.drüben. Nun schlug sie die zweite Umwegstour und machte sich an die Nurse. Da versuchte die Gouvernante das letzte. »Syg . Sie hatten nasse Füße vom Grastau. sitzest in Konzerten. Syg gab das Zeichen. das bitzelte und kühlte und roch.« Sie hob die Hand über die Augen. die Nasenflügel bebten. Ihr imponierte mehr Kölnisches Wasser. Sie öffnete. doch es war hirnlos. das sie auf die Haut strich.

gebar sich Leere. »Los«. sagte leis: »Viele Tage. atemlos. Er schnellte den Fluß hinauf in Springkurven. stellte die Zunge gegen den Backen. Das zweite Floß fing ihn auf. Prismenschleudern. »Weither?« Syg starrte. langsam. . weich und gedehnt am Anfang.« Auf dem Fluß erfror die Stille.Feuergeruch schwebte mit kleinen Rauchsäulen hintereinander deutlich herauf. fiel irgendwie in den Horizont. Die offenen Feuer schlugen in den Dampf hinein. sank ab. Dann flog der gleiche Ton auf. sodaß es schien. setzte in der leisesten Verhallattitüde ein. Gestalten huschten herum. lux. warf ihn hinter sich. zitterte auf. dessen Mondaufganglicht ihn hochsog. schwang ihn hinauf. sie flögen. . Um die Ränder band sich weißer Rauch. Syg legte sich auf den Bauch. Zwei wimmernde Töne stiegen steil durch die Luft! »Pha . Aus dem Dunkel kamen breite große Flächen. ferner schon und daher wehmütiger. ließ sie dann herausfahren. sprangen schwarz von einem Ende zum andern. dazu wellte der Fluß Nebel in zuckenden Linien um sie hoch.« Daisy legte die Handflächen auf den Mund. Das dritte bog ihn. stampfte Daisy ungeduldig. brachten ihn zum Feuerexplodieren. Eine Sekunde setzte der Flußlauf aus. Syg?« Syg nickte. Fächerstrahlen. ließ ihn nicht verhallen. Lautlos glitten die Flöße so herunter. Die Stille summte von den Weiden herab. . »Weißt du es. bis an den Horizont aufgeschwungen. Ein riesenhaftes Ruder ward erfaßt von der Flammenspiegelung. Syg legte die Wange gegen die Erde.

. »Wenn es nicht an Syg läge .« Da entfaltete sich ihre Stirn. Halbangekleidet stand die Gouvernante im Gang. . die Stimme überschnappte sich. aber -. Stolperte.« Die Frage schwebte zwischen ihnen. . wenn die Dame Syg schlüge?« Eiskalt. »Es würde an Syg liegen.« Daisy warf Syg zurück. Als Vaudreuil sie vorgehen ließ durch die Tür. Am Morgen saß sie auf der Terrassentreppe. neugierig ihr Blick. Syg hickelte erschreckt. . empfing zweimal die knochige kalte Hand ins Gesicht. mit strohigen Zöpfen. drang ins Dunkel vor. das hartnäckig tiefer herkam als die gleichgültige Frage. »Syg. die ihm . . erhielt langsam Spannung. sie gab es preis: »Sie irren Papa . Syg mit Tanzzucken.« sagte die Gouvernante. wiederholte Sygs dunklere Stimme. Im Korridor stellte Daisy ihren Fuß genau so. daß sie mit dem anderen ihn schnitt.Sie gingen Hände ineinander zurück. stieß einen Säbel herunter. .« Sie war stehengeblieben.wenn sie Daisy schlüge und es läge nicht an Daisy . »Syg. oder: es läge selbst daran. . gingen die Treppe hinauf. Lauerndes Schweigen. »Hier. hochmütig. Am Auto küßte sie sich mit Vaudreuil. etwas drängte ihn zurück. ein dünnes Nachtlicht in der Hand: »Woher?« »Vom Garten.« »Was war im Garten?« Nichts war im Garten. schlug mit den Händen gegen die Wand. . »Wir waren beide im Garten. Vaudreuil sah die Wange. sie keifte. das sie unterschlug.« ihr Licht schwankte.« »Es würde wohl an Syg liegen . sah sie schräg zurück: »Was sagten Sie.« sagte Daisy schnell. im Knie.

dünn an Organ und Haltung. Vaudreuil fuhr mit der Hand hoch. gefällig. Er ging hinein. »Syg. lehrte alles. zitternd vor Angst. waren es Chipeways . schwenkte eine Pfeifenstrauchrute. als das Auto einfuhr. es ist das gleiche: ich und Syg. Kühe dampften vor den Wagen. Syg lief ein Stück nach. . Nach drei Tagen. sag. den seine korrekte Tätigkeit umschloß. die Manschetten waren auf der Flucht. . Aber du kannst es dafür halten.« Sie starrte in das Summen der Hitze.« Sie sah nicht auf. voller Hingebung. winkte an der Ecke. Daisy zog einen Halm durch den Mund. In allem übrigen blieb er entfernt. Gegen Mittag fuhr das Auto vor.sich entgegenreckte. wußte alles. Sie erschrak heftig vor Daisy. war hilflos. Ein junger Mann tauchte später auf. Die Gouvernante darin. »Fahren sie lange auf den Flößen?« Syg dachte an die Nurse: »Zwei Monate. Sie gingen über die Biberwiesen. Diese Güte belästigte Daisy. Als der Stier brüllte. kaute. »Ich ordne es. rasselte der Horizont es rundherum wie ein fliegendes Gong.« sagte sie unsicher. Brown stieg zu. Die Mähder gingen im Blau des Damms wie im Himmel entlang. »Ich wollte noch sagen. als ob er gähne: »Es ist nicht das gleiche. Die geröteten Handgelenke stiegen hoch. brachte Brown ein blondes Geschöpf.« »Chipeways. schwieg.« Daisy sah auf ihre Nägel. Tausend kleine Blitze schossen im Gras die quer.« Sie glitt zur Seite. . zog einen steifen Kordon um sich. trug ein Pincenez auf kleiner Nase. Sah kurz zu Boden. verehrte das Kind. Sie verachtete dieses Wesen ein wenig und bemitleidete es dunkel.

ging eilig. Das Blut verließ zum erstenmal die Muttergrube. ging. wie nichts. .Die Arme auf dem Rücken schlenderte sie vor die Nurse: »Du . referierte. sprach. Da sah sie Vaudreuil. Abends ward sie ohnmächtig. . sicher hinaus. . Eine Kommission trat ein. um den Gang floß ungewisser Zauber. war sie Frau. du . Auf der Haut saß ein glatter Reiz. . Sagte Syg nicht. daß sie edleres habe. Ein Vorstand kam. um kein Zucken zu verraten. . An zwei Stenotypistinnen erging ein niederprasselndes Diktat. Als sie herauskam. stellte sich neben die Ledertür an die Wand. ei. Vaudreuil kniff die Mundwinkel ein. knickte ein.« »Aber sind diese größer?« Kopfschütteln. sprudelte aus ihrem Leib. durch Mütter und Väter. das sind Hurons. . Zum vierzehnten Geburtstag schenkte Vaudreuil ihr ein eigenes Pferd. nur die Lider blinzelten. . do . Sie ging. o .« »Aber du hast edleres. habe ich Chipewaysblut ein wenig von früher?« »O . Ging sofort in das Büro. . Liebte Syg über jedes Schweigen hinaus. Drei Tage lag sie. .« Da errötete sie. ging rückwärts hinaus. legte die Hand darauf. Der Sekretär raffte zusammen. . Nur die Augen . Daisy . lautlos. »Du hast es von beiden. . wiegte hinter ihr her noch wie Zurückgebliebenes.« Sie blieb stehen: »Syg hat auch von Chipeways. . Sie ging sofort bis an den Tisch.

Nun kam. äußerte sich nicht. das ins Wunderbare ging und endete. woher. die Schlange. unten von Fuß und Knie und Hüfte zum Mittelpunkt des Leibes hin zusammen. Noch ritten sie um das Rondell. Erlosch wieder. Nun war ihr. Ein ganz leiser Schrei verließ . Rufendes von fern. hatte Meilensteine. Sonst zog sich alles von oben zur Brusthügelung. öffneten wie Kapseln ihr Gehäus. Das Haus ward eng unter vieler Musik. doch das Geheimnis. schälte ihn an. aber sagte es nicht aus Bedauern. Das Fräulein spielte große Kantilenen. besaßen mehr Kraft und Wissen zu durchdringen. In einer Lichtung bekamen sie Durst. Syg fand einen Ahorn. gebaren. Daisy sprang vor. bohrte ein Loch hinein. erhob sich Unbegreifliches. Auffangende und im Wechsel Hingegebene deutlich ward. das ihnen innelag. satt. welcher. Die Kupferhaut war molkig. Die Jahreszeiten änderten sich. Über ihrem Kopf saß unregbar mit vorgeschossenem Kopf. sodaß das Weibliche. noch schwebend. Die Wochen wurden lang dadurch und hingezogen. lockender und schwerer im Blut aus der Unbekanntheit her auf. an denen es zerschellte und vor denen das Weite erst brüllend vor Verhaltenheit lag. stäubten ab. Als sie. ohne daß man wüßte. nach den Gäulen sah. hatte schon das Bekannte. Aus einem dicken Halm sogen sie den gelblichen Zucker. streifte sie mit Seligkeit. Es war. Sie schlug den Blick zum Plafond. es käme Erlösendes. sattelten selbst. haßte Klavier und blonde Haare. Hürden. Auch der Garten war schon Grenze und selbst das Hinundherreiten.wurden heller. Schon lag der Zauber halb verblättert. umdrehte. sie fliege. reckte darüber her anderer sich schon bitter. starrte Sygs Kopf glasig und eingefallen.

so weich. weinte in ihre Hand. Auch Syg drehte sich nun ihr zu. weiß. Noch einmal: »Komm«. Sie reisten ins Innere. Es hatte gebäumt und sich geduckt. Geschehen. welche Sache. die Hitze um sich. sagte Syg. Man fuhr los. legte den Kopf fast auf die Luft. Es war aufgestanden in ihr etwas. In weiten aufschwellenden Kreisen vollzog . Browns Arme schlugen Rudertakt. schüttelte den. sie wußte nicht. soff dann. Aus dem blauen Dunkel formte sich Figur. Die schwüle Ruhe lastete mit sprengender Unausgesprochenheit. es pfiff und klapperte im Geäst. hatte Aufruhr in den Knien. Die Siebzehnjährigen bestiegen einen Dampfer. weiß wie Porzellan. Unglücklich verging die Nacht.« Vier Tage fuhren sie den Lorenz hinauf. Dann kam die Nachthitze traumhaft. den Brown gechartert hatte. Du bist zu dunkel. Abends ankerten sie spät. Vaudreuil lachte. Grau und kühl. Sie fror.den Mund. In Daisys Stirn fiel eine Locke: »Du solltest dich nicht weiß anziehen. Vaudreuil winkte herauf vom Land. der Lehrer bezogen Kabinen. neigte ihr Blick sich gegen den des Tieres. Spät kam ein Dachs ans Ufer. Kopf. die Augenbrauen standen im Dreieck. wie. hob die Ohren. Mit jähem Luftdruck schwebte ein Fregattenvogel von den Wellen glatt übers Deck. Das Fräulein. Aber sie fieberte noch auf dem Pferd. Der Baum raschelte. In hellen Kleidern lehnten die Mädchen am Reeling. um solang als möglich Fahrtwind zu haben. Als nichts zu sehen mehr. erhob sich das Schlürfen anderer Tiere. Daisy schmollte den Mund schief. flimmernd. hatte sie gestreift. Nimm blau. »Pa kommt nicht mit«. wogte mit der Brust. wo.

Geländerspitzen. als geschähe es in ihr. mit jedem Astwedel. deuteten sie. die sich selbst nicht mehr ertrug. bis. . Das Ufer. das träumerische Aufschnellen der Fische und das jagende Husch. es eine Höhe erreichte. Sie fühlte in sich. erstickte sie fast. kleine blaue Flammen auf. Sie loteten den Tag durch. Es wucherte nur. Mit großen Augen überwanderte sie den Dunkelheitsbogen. im Licht. wenn ein Nachtvogel die Seile durchschwamm. so schwer war es. erkannten sie die erste nicht mehr. Ihr Herz machte sich heran an jeden Laut. Nun kamen Inseln. spannte sich herüber. Betäubendes Labyrinth von Kanälen umgab sie. einsank. mit jedem Geräusch ging es hoch und tief.sich Manches. Die Inseln wurden kleiner. die wogten. Schlug mit dem Gesäusel des abfahrenden Wassers an Backbord. Das Gebrumm der Mücken über dem Schlafnetz steigerte sich. Ach diese. das sich kaum über dem Wasser trug. riß zurück. Smaragdgrün und gelb war der Strom getupft. mit allem verwoben. kam hergeschwebt. Gemischtes aus unbekannten Blumen und Wasserfäule lag als Barriere davor. Nachts hingen Schlingpflanzen herunter. in die Wellen mischte. Das Erregte ward nun lauschend. als sie eindrangen. und schon war alles verwirrt. erwartungsvoll. Doch kam es auch zurück. Da schlugen aus der Spannung von Masten. wie Drähte gespannt. Irgendeinmal in solchen Nächten schlief man dann ein. der schauerte. das versackt drüben lag. nicht gesehen. Sie sahen keinen Boden. ach jene. aber gewußt und geahnt. durch die von Astlilien Kopfweh heruntersank und ein grausames Süßes.

Schrieen: »Das Meer!« Doch im Untergang brach sich die Sonne in einem gespaltenen Rubinfächer hinter neuen Inselherden. Er wies immer mit dem Kneifer gegen das Wasser. Aus gewaltigen Grasbüschen wuchsen Bäume mit kalt geformten Blumen. Jedoch sprang später aus einem Baum eine Katze auf Verdeck. Sie griffen sich auf. es gab ziemlich Licht von oben. die Matrosen machten Jagd. Syg holte Daisy in der Nacht. fraß neben der Küche zwei Hühner. Morgens erst schlugen Himmel und Wasser entfernt fest zusammen und machten . Da unten schwamm aber auch nichts. umtrieben sie mit Kanälen und Buchten. sie sagten nichts. befreit.Morgens tat eine Bai sich auf. Am Mittag schwammen neue Inseln entgegen. Oben schwirrten bunte Vögel. winkten hinaus. Sie atmeten tief in das nun Geweitete. Die nackten Beine sehr verhaart. Unten liefen Regenbogenfische. sonst nur im schwarzen Predigtrock fuhr er entsetzt mit verschlafenen Haaren auf dem Deck herum. Silbern trat die Sonne aus dem Wasser am Horizont. Sie liefen wehend zum Vorderschiff. In der Nacht fuhr das Schiff weiter. sie schlichen im Schatten der Pflöcke bis hinter die Taurolle. berührten sich nicht. Am Reeling stand neben dem Fräulein der Lehrer. der Himmel zu. und das Tier sprang durch die Glasscheibe in Browns Kajüte. bis man ihn beruhigte. endlos lag. der ruhig. Die Sonne war weg. in denen sie irrten. Schlugen Brücken miteinander. sammelten sich. ohne Rast in Bewegung und Getön. Abends kamen sie ins Freie. Dazwischen wogte blauer heißer Dunst.

Unter der Brise legte das Schiff sich seitlich. spannte sich in gebogenem Spiegel hinauf und in seidiger Biegung abebbend hinab. überrannte sie. am Geländer saß Well. schwang ab in Klarheit mit dem berstenden Geknäul. Es ballte sich die Weite. Hinter ihnen sammelte sich das Geweitete.« »Ich weiß Syg. Im glänzenden Himmel begannen Striche zu wachsen. der Wolf des Steuermanns. Gegen Mittag ward der Ontario tiefblau. sie zog ihn an der Gurgel wieder herunter. Der Mittag ward voller. Von eigenen Masten flaggten Fahnen. knurrte. schnappte nach ihrer Hand. fast wolkennah schwebten drei große Schiffe. Erst da ward es endlos. hingen Fahnen heraus. Mit dem davonschwingenden riesigen Segel flog es in ihr hoch. Er legte den Kopf. stieg aus ihr und gab sich hinaus. Es bäumte sich wieder. In der dünnen singenden Luft begann das Segel über ihr sich plötzlich zu drehen. eine Sekunde. Geräusch von Ruder und geschaufeltem Wasser fiel aus ihr heraus. Hoch über dem Horizont.einen Kreis. ging auf wie ein Gestirn. als sie sich kauerte. das Deck zog festlich. tastend. sagte Daisy. Der Horizont ward dunkel von Glut. Toste von Farben. Als ihre Haut zu zittern anfing . Well sprang auf. schmal dahin. »Das Meer«. erschauernd. Schaumdünn zog Land in einer reinen weißen Wölbung heran.« Sie machte einen Bogen. durchdrang sich und lud die Atmosphäre mit einem gepreßten ausschwingenden Atem. »Es ist auf der anderen Seite. kam aus sich selbst und zerrann. Segler nahten da und dort. auf ihr Knie. bogen über das glashafte Seidene des Sees herab.

Sie erkletterten Wagen. Sechs Wagen standen nebeneinander. Machten einen Korso. Es ging auf. aufstieß. sprang das Knattern und Schäumen wieder in sie. umarmte ihn. Vorbei. einen Fisch. sahen die Muscheln angeschwemmt in Wällen. die trommelte. Aus einem Hafen kamen Drähte. hob den Nacken. Sein Neffe. stellte ihn vor. sprach. Sahen grünseidene geschnittene Rasen abgleiten. Fuhren den Strand entlang.darunter. Sogar eine Rakete schoß hoch und knallte. war schön. es war gut. schmunzelte verschmitzt. Stiegen ab. hatten schiefe Helme auf den Köpfen. die Kessel gespießt von Klippen. nahm ihn am Arm. Drei Stunden Zeit. Schorne. Hinter seinen Gesten sah der Bursch herüber. es ward eine harte Grimasse. sahen die Hände. die Peitschen stäupten auf. trippelte. sammelten sich. geordnete Beete. empfanden. Darauf kamen Wagen hergerollt aus einer schrägfallenden Straße. Junge Leute sprangen herum. An der Mole flaggte es viermal. Der junge Mann sprang im Satz an Bord. fesselten sie mit ihrer Gegenwart an. führte ihn sorglich hinüber. schnickte den Kopf. Wandte sich um. kicherte. schoben auf sie zu. grinste ins Blaue. Sahen von Basalt umstellt eine wütende Quelle. rieb sich die Hände. Sahen sich in die Augen. Brown fing ihn auf. stampften. Brown brach ab. Das Gewesene nahm plötzlich Platz in ihr wie vorher. Blumenschlangen. im Schweigen noch bebte. den Dampfer Skania verkracht. wisperte. »Sie kommen«. Brown brachte ein Tuch. sagte Brown. zog ihn beiseite. Stangen. stellten im Kreis sich um einen starken Burschen und schrien Hurras. . Sie fuhren ein in Toronto. schlug. schnitt Fratzen vor Ungeduld. Sie bebte.

teilte Handdrücke aus. das Trittbrett abhieb im Schwung. ließ die Lider gesenkt. der ein Ei aufschlug. Ging rasch. sahen dünn wie Lippen Gesträuch sich spalten. Lehnte sich ins Polster. Sygs Tuch fiel. durch Berge Duft. sich vorschieben. Bosketts mit Hyazinthen. Pferdehälse. erzitterten. lachten. Fuhren durch Straßen mit Riesenfelsen. wandten sich immer mehr um die Achse. Der Ontario lag . die Hände. erröteten. Tranken Wein. drehten die Hälse zurück. Brown abschob. Drei junge Männer sahen nach einem alten Herrn. hob das Tuch selbst. sausenden Oberbahnen. blieben daran.die Hälse. Durch eine Palmenallee. bei ihnen landete. ersuchte. pfiff dem Hund. die selbst Dynamit nicht zerknackte. Sagten: »Ontario«. hohe Drähte mit Gärten. ahnten Lichtes. Schokolade. bog sich hinüber: »Zum Hafen«. die schwebten. Springbrunnen. sahen zuletzt in die Luft. behend. Sahen seine Achseln. näher. Sah Pferdeköpfe. das Braun des Gesichts. Browns Manschetten kommen. Sahen den See. die Mundwinkel etwas erschlafft. schwiegen. sah nicht zurück. als Browns Neffe den Lapin setzte. verrenkten sich. Die Augen streiften. Daisy bückte sich. Fuhren durch Spaliere. Lächelten. den Abend noch zu fahren. Sahen das weißhelle Blau um die Pupille. Fuhren unter Hebelwerken. unbeugsam blieben. spürten Bewegung. suchte den Kapitän. Fahren durch ein Dickicht.

daß er Syg adoptiere. sprang sie auf. nickte. stieß den Laden zum Privatbüro zurück. Gelächter erscholl beim Baden. sah auf das aufgeschlossene Gesicht der Tochter. überschnitt. bat. legte ein Messer auf den Papierstoß. erwachte die Nacht. einen Zug Leids von der Braue nach der Stirn. Trinken. Nicht um sich. Kamen an eine Bucht. Sie hielt dort an sich drei Tage. saß still bei der Mahlzeit im Garten. aber sein Blut. den Tag. sahen sie das zweite Mal vorübergleiten. Das Wasser wellte. starrte. Nach Oswego. trat in das Büro. das ohne Dünkel war. fixierte manchmal das Auto. zweimal. wendeten. die sich zum erstenmal verbog. Fuhren an Dörfern vorüber. Der Marquis blieb am Fenster. aus der die Bitte troff. schnickte das Kinn hoch. Sie schloß die Augen halb. Knüpfte nach dem Lunch eine Hängematte auf die Veranda. Legten an bei Port Hope. fuhr. Sie starb fast unter dem Drängen. das kam. wimmerte hinter verbissenen Lippen. Gegen Morgen frug Brown: »Was willst du?« »Zurück«. sträubte sich gegen das andere . Sie fuhren nach Hamilton. schaukelte. belastete. eilte über die Diele. Zwei Stunden in der Bahn. erbleichte Daisy an den Schläfen. Die Linie aber wich nicht von der Stirn. fiebrige Augen im Dunkel. spielte um das Licht in riesigem Blaukreis. fuhren nach dem Huron. ein Leid sich weit erhob. Sie brachten Essen. Sie stand auf. zog den Kopf des Hundes in den Schoß. Sie fuhren die Nacht durch.wie Stahl. fiel in Ohnmacht. stellten den Dampfer ins Dock. Zwei gelbe Segel flauschten groß im Mondschein vorüber. stand mit ausgebreiteten Armen gegen die Wand. als Vaudreuils Kopf über ihr war.

kühl: »Das ist kein Vorteil. überlegen.« Aber von ihrer Haltung ging es über ihn und was er vorbrachte hinaus: »Sie wird es stolzer überwinden. *** An der Tür sah sie ihn gebückt. geblendete Iris. Sah seine Hand. daran drei achatne Kugeln. *** Lief stracks zum Schiff.« Tonlos. kam näher. schob auf. die Riemen. »Was willst du für Well.« Ein Spalt warf das Lächeln des Vaters über sie. winkte. Dann ihr Leben. die Hemdsärmel. wählte klirrend. vernahm ihren Namen. ruhig. aber mit einer Bedeutung. ließ ab. das sie geführt zum Erfolg. Sie wurde rot. zur Sicherheit. unwillkürlich. Ich gebe sie dir früher. ohne Bewegung schlug Daisy die Lippe auf: »Sie würde es leichter tragen. entfaltete sich in eine rührende Bewegung. barocke. sein Blut sich legen sollte.« Sie trug eine Kette aus gelbem geflochtenem Dukatengold. das Straffe. noch mehr Schmerz aus ihrem Blut zu haben. zerlegenes Haar. schwach. machte eine Bewegung mit der Hand. er schob eine Kassette auf. Sie ging hinaus.« sie . kam auf sie zu. Er sprach beiläufig. rief nach dem Steuermann. gewohnt: »Die Frauen trugen sie zur Hochzeit. drahtschlanke.Blut. Er zog die Nickelschlüssel. die sie ehrte und grüßte. die die Luke aufstieß. sie ging entgegen. sprang auf das Brett. auf das sein Name. Sagte: »Sie muß sich gewöhnen. gebogene.« Da beugte der Marquis den angezogenen Nacken. weich eingehüllt von ihm.

Umschwebendes. faßte ihr Kleid. kokettierte. hob die Luke.. aber ihr zugehörig. . ihre Warze. ihr Schmerz. Sie lachte. zeigte rasch die Zähne. ihr Alleinsein. In der Nacht bellte es im Garten. Klatschte in die Hände. Sie kam in der Dämmerung wieder. zwei Kühe. Fragte. »Ich bringe Well zurück. sah unten den Kopf des Steuermannes. das grüne Glas. ließ sie offen. Daisy . Wie ihr Bein. Ging früh zum Dampfer. . tremolierte. schob das Hemd ab.« ging mit hängenden Armen. . . ließ ihn herein. Sie vergaß es nicht. küßte es.« schnatterte die Nurse. sah im Spiegel über dem bronzenen Körper die Kette mit den Kugeln. schloß sie an den Busen an.« Ging mit langen Beinen rasch hinauf. Er fuhr mit dem Unterarm über die Stirn. außer sich. . Sie ließ ihn zurücktreiben. ein Hund bellte wie auf der Jagd. Hatte von Vaudreuil ein kleines Haus. trat aufs Brett. Sie öffnete die Balkontüre. stellte sich in die Tür.deutete mit dem Fuß auf den Wolfhund. Nein. »Nein«. als liefe ihr Blut hinein. Wie auf dem Schiff. rief in die Luke. er legte den Kopf auf ihr Knie. schmatzte. sagte zweimal plötzlich: »Ich lasse Sie entlassen. ungeheuer Verhülltes. Well im Garten stand naß. stieg zur Kajüte. Im Gang tollte Well. betastete sein Messer. . summte still vor sich hin. Saß allein in ihrem Zimmer. rieb den Handrücken über die Augen. glänzender und kühler als ihre Haut. Sie öffnete unten die Haustür. verzog die schelmisch gestreiften Wangen. fuhr zurück. schlug die flache Hand auf den Mund. schüttelte wirbelnd die Hand. trat mit dem rechten Fuß dazu auf. »Do . do . ihr noch Unbekanntes. den Arm. . zog es ab. triefend. den Wandkork. eine Magd.

Schiffe. legte den Arm auf Sygs Schoß. zog die Achseln ein wenig an.« sagte Daisy Vaudreuil. Das Nachtlicht flog eisern über Kanäle. zerknitterte den Hut. breitete das Maul aus. sie suchten ihren Schleier. Gab ihn ab. hätte ihn nie verkauft. Sie hatte ihn verdorben. hoben sie adoptiert hinein. kauften den Tag über. . Alter. stiegen ein. Zufriedenheit .« Den zehnten Dezember fuhren sie nach Montreal.« Sie übersah den Lehrer. hoben Syg aus dem Auto. bis er abbrach. riß den Hut hoch. Fräulein. beschauten den Mittag.Der Steuermann am Morgen stand auf der Diele. Stapel . Zwinkern in einem Auge. hatte einen Sohn im Büro. den er . Er brachte ihn fluchend. Weiß eingenietet brach die Landschaft gegen den Himmel. häufend. eilend. daß er mir schenkt. nickte mit dem Nacken. Vor dem Schlafengehen gaben sie sich die Hand. fanden ihn. gab ihr Reiz. Er wollte ihn nicht mehr. besahen. »Du bist froh Syg?« »Ja. die ihre Grausamkeit nicht begriff. »Gib ihm ein besseres Schiff. Am Trittbrett wandte sie sich langsam herum: »Nehmen Sie vor uns Platz. Ging. Well stob herein. fuhr Pelze seit Jahren. die Tür auf. spritzte Kautabak. Städte. kaute seine Frau heraus. Sie suchte nach einer Note. Er blieb nicht mehr. »ich will nicht. . . In einer Schwebebahn glitten sie aus ihnen heraus. Daisy stieg aus. Er nahm sie nicht. fletschte. ein schiefes Ohr. . steigerte mit jedem Tag. machten Kommissionen. die Dämmerung kam mit Laternen.« Der Winter nahm Kurve auf Karneval. schüttelte sich. »Halt«. Er war unbrauchbar. stopften ihn voll.

die vorrasten. ihre Knabenhände nachbebten. Sah Syg hineingleiten in Unbekanntes. spritzten Schaum. Der alte Fribaurt führte Daisy. die Paare verwirrten sich. ihr Gesicht glatt wie Frucht. schossen Salut am Portal. dessen weibische Lippen lächelten. zornkochend. ihr Fächer fiel. aus jedem Loch Licht stoßend. Pistolen funkelten in Wintersonne. zwischen Kerzen über Treppen. Haken bogen. ihre Zähne leuchteten. Männerstimmen jauchzten aus Schlitten zu. das Arrangement schoß zum Teufel. winkend. Sie aber suchte sich noch einmal .vortrieb. Syg hatte sein Sohn. Diener stürzten auf die Treppe. Schellen überflirrten die Nacht. verärgert wurden. Im hohen Fensterbogen sah Daisy sie vorbeischwimmen. der alte Fribaurt küßte ihr. hingen die Häuser der Seigneurs am Horizont. von Lachen aufgereizt. bis sie sich verbellten am Schlag wie ein Wespenschwarm. Kostüme kamen. die Augen suchten an ihr. ohne Widerstand. ohne Bewußtsein. beringte Frauenhände Tücher. Sie zog die leise aufschwebende Linie zwischen Auge und Schläfe mit dem Finger aus. Damen fuhren mit Meuten. Illuminiert. als sie eine Orange ihm schnitt. Manngetanz. Vier Fackelträger stiepten die Glut durch die beißende Luft. aufklingen in der Saalluft. die die Gegend überkreuzten. ehrfurchtsvoll die Hand. Erhitzte. die Pferde stampften in einer Wolke. Im vierten Gang der Familienquadrille blieb ihr Blick im Fenster. den Körper eingespannt in den Schwung des Partners. Fremdenlust. Alf fuhr sie in einer Kurve vors Portal. Syg trug blaue Kleider. sich überschlugen. bliesen Tuben. Auf Stahlringen der Flüsse kerbten Kufe. Sie deutete auf den Fächer. das Gedrängte. ein kleiner Schrei. Aus Pelzen hoben.

Alf machte eine gewaltige Bewegung. glitt ab mit der Seele. schlug die Schlinge ab. Alf würgte das Tier. vom Lorenz her. der Eleganz seiner ungewöhnlichen Kurven. fing sich in der Kandare. tastete. »Pha . ging unter. lux. zog sacht. Sie spannte sich ihm entgegen mit aller Kraft und suchte es zu erreichen. die Beine traten immer mehr Eis hinein. Sein Knie schob sich zwischen ihre Schenkel. An der Ballustrade erwartete sie Syg. Der Bauch schwappte. am Platz drehend. Da brach das Eis zum zweitenmal. das Tier ward ohnmächtig. brach. zog sie an. hielt drei Meter. zog Vaudreuils Auto. Nun zog ers herauf. durch alle Voluten der Geschmeidigkeit. erreichte Fremdes. erreichte nichts. die Nasenlinie ward schärfer. Alf kniete auf dem Eis. Alf auf dem Rücksitz kreuzte die Arme im Muff. zog es herauf. das Eis schimmerte rosa. . sprang plötzlich auf die vier Beine. schaukelte. Syg klatschte mit den Nägeln auf den Daumenballen. Massierte die Schlagadern am Halsstrang. An der Ecke der Bucht knirschte das Eis. gab sich seinen Pas hin. die . schleifte es aufs feste Eis. Zog zugleich die Kraft an und den Willen. Sie ließ die Arme los. Als sie auf das Haus zu hielten. das sie nicht faßte.hineinzubegeben in das Umfassende. frottierte es ins japsende Leben zurück. Sie fuhren weiter. Nahm den Arm des spanischen Vetters. langsam den Hals des strampelnden Tieres hoch. . haschte die Schlinge. herb. Daisy führte. wurde tief. trieb mit ihm in die Entfesselung der letzten Äußerung ihrer Körper. flimmerte im Frühlicht. Das Tier röchelte. ruhig. schnappte tief Atem. drang vor.« Sie blieben sitzen. Riß dem Gaul die Adern am Hals zusammen. um es zu retten.

Manchmal gings in der Nacht über den Horizont hin. Am vorletzten Tag kam ein Segler den Ottava herauf. rauschte. Telephonierten. zurück. Der Boden war fester. irgendwo zu Ende. Das Eis sprang bis hoch in den Norden. Abends kamen sie von der oberen Mühle. stapelten. packten die Säcke für die Tiere.« Syg küßte ihn. das ihrem Atem sich zuwölbte. schoß nicht. Teppiche. trug ihn ins Speisezimmer. Ihre Schenkel waren stark. krepierte in den Mulden südlich. Sie hob die Achseln. »Zweimal mußten wir das Tier erdrosseln. jagte an den Bäumen. manchmal surrte es in der Saublutsonne. Irgendwelches geschah. Ordneten. Schoß einen Dachs. die Hüften in beispiellos abfallender Glätte. schwang auf der Kurve noch. glühte sich breit aus. floß herunter. Vaudreuil erlaubte den Ausflug mit Alf zu den ersten Faktoreien. gereckt vor Grazie und Grausamem. Zwei Tage sattelten sie. gespannter als Syg. manchmal war es unter sackendem Schnee. Hirsche scharrten um eine verdeckte Quelle. färbte sich mit Männern und Frauen und Pferden hinter dem Glas. Alf wartete mit Gäulen. Ging vor den Fenstern irgendwie. »Zweimal«. Der Winter kulminierte. Sie stiegen zugleich aus. fraß sich satt noch hinter dem Waldgurt zum Hudson. ging zum Stall. kam heran. sehnig. Unter den Hurras wimmelte es an Helmen am Anlegeplatz. wälzte sich. schlitzte die Augen eng zur Seite. Brown schwebte auf . aber schöner. Daisy war bleicher. brüllte um den Himmel. Sie umschlich.Schleife am Fluß. Pelze. Alf pfiff die Hunde heran. Blitzende Wolken flirrten zag und dünn herbei. lachte Vaudreuil.

Als der Mann ihn im Schuß hatte. rief. hinten ein Trommler. war über den Wald aufgebrochen. Die Torontoner Studenten kamen in einem überlieferten Zug. trieben um einen Wald. entknäulten sich. badeten. lächelte ein wenig. schrien nachts. ein Schaf. steckten eine Hütte an. Spielten Dudelsack morgens. ein Kind. fließend ohne Pause stürzte er herunter. Mittags ritt Daisy mit Alf und Browns Neffen über einer Fuchsspur. rauchten. weiß. Sie fuhren ihm in Jollen schnäbelnd mit der Pinne entgegen. zur Seite. vorn ein Dudelsack. rümpfte die Nase über die Achsel. Ans Tor kam der Marquis. Daisy kam ins Schußfeld. als bocke der Gaul. Schlachteten Ziegen. Er faßte herüber nach ihrer Hand. Alf wagte nicht zu schießen. Schweine. quietschten. Ostwind hatte sich an den Pappeln hochgewirbelt. warfen um. wich er. kein Wort sagen. empfing. Stiere. wellig. schrien alle durcheinander. dann zwei mit am Rücken gekreuzten Armen. was keiner verstand. durch einen Bach. Lagen halbnackt auf den Balkonen. flogen wie Weberschiffe herauf. Lungerten die Weiber um die Pavillons. folgten sie über einen Acker. herab. schoß nicht. machten Vaudreuil sein Schlafzimmer wechseln. boxten. losgesaust. Ritten stumm nach Haus. Spritzten. zogen blitzschnell in Zweireihen singend ins Wasser. breitete die Arme. Acht Tage fingen sie Fische. der . hieben aufeinander ein. Tranken in einer Mondnacht eine Bowle. Es waren Engländer.der Veranda. da ließ sie den Fock los. unterm Arm einen grün bemalten Hahn. abends. fuhren mit Lampionruderern aufs Wasser.

ihr die Hand hinhielt. raffte sie zusammen. Die Augen standen im Dreieck. verlegen. Sagte das Essen ab. Sie verzog das Kinn. Armselig und zornig stampfte er auf. als sie farbig war. Sie eilte. Langsam wich der Raum zwischen ihm. das Segel flatterte um sie wie Vögel. er am Anlegeplatz stand. Da nahm sie die Kette ab mit den Kugeln. die Haut schüttelte sich. ihren Namen vernahm sie. gebogenen Körper aus dem Spiegel entgegenkommen. Er hatte Syg übersehen. warf sich herum. Der Tochter Vaudreuils nun. Verbeugung. Sie hörte immer ihren Namen flüstern. Galläpfeln. krümmte die Schultern verzogen zusammen. sprang hinter den Büschen. bis das Segel gegen den Wind stillstand. geschätzter. Sah den bronzenen. *** . streifte das Hemd über den Rock. drängte dem entgegen. Sie wandte sich um. rot. Er war feig. Sah durch seine ametystblauen Augen. es wickelte sie ein. die Lippen. machte er Reverenz. Zog sich aus. den Mund wie unter sauren Kirschen. Schloß ab. Sie ging schon hochmütig. wimmerte im Sofa. was seine Augen an ihre band. ihre zu seinen hintrieb. stotternd. kam das Bild zurück. Die Ecke bog am Bootshaus. Fühlte seine Hand rückwärts an der Schulter. zwischen ihr. adoptierter. eilte auf der Treppe. Sah zum Fenster hinaus. ihren Namen. Ein grauer Schein stieß ihn zurück. seinen Atem. Sie nahm sie nicht. schob sie in die Schublade. legte die Hände mit den Flächen fest ins Gesicht. das Mieder ab. Faßte wieder ihre Hand. Zog die Bluse herunter. Gab es eine Pause. er wandte. wusch Wasser über die Brust und den Nacken. entfernt. Sie hielt sich fest. spürte sie.Großbaum knallte ihm über den Kopf.

kamen an die zweite Station. kniete. Der Mond schlug noch über die Felder. fiel ab. fast seifig. wusch die Brust. Er gab ihnen Brot. kämmte am Morgen den Bart nicht. verschwand im Laub. Er flüsterte weiter. Sie ließ nicht auspacken. Zwei Tage darauf kamen sie an die erste Lager-Station. blieb immer hinten. An dem Bahnhof verluden sie die Tiere. Säcke. es gab viel Jagd. den Nacken in einem Quell. silberte. Oboe und Flöte. stimmte sich wie ein weichkupfernes Abendinstrument. starrte ebenso. Sie horchte. Am Morgen mußte er einpacken. zeichnete mit dem Daumen. Die weißen Räder standen still im Himmel. eine Sonne wuchs daran sich hoch. sah unter sich. Sie hörte ihn in den Bart reden. kamen in ein Dorf. einen Halbkreis in die Luft. mummelte sich. Der Horizont war manchmal gelb. Alf packte aus. Vor dem Stall knöpfte er sich verdammend seine langen Gamaschen. schwang die Arme. Sie näherten sich den Ringen. übernachteten. Alf ging ein paarmal im Viereck um den Raum herum.Vom Hügel trieb der Fluß weit und schräg hinunter. Sie rief ihn heran. sie ritten den Tag. ein Orchideenpark. Mittags wurde er kalt. Sie hob die Hand. ging er hinaus. Kurz blieb er auf gleicher Höhe. Fluchs hielt er seinen an. stieg in seinen Schlafsack. sanften Rots. Gepäck. blieb hinten. später nahm der Wind ihren Glanz an. da ihm der Zeigefinger fehlte. kam nie an die Seite ihres Gauls. Ein Pavillon war reserviert. fluchte. Mittags trafen sie einen Jäger. Als er lange genug gewartet. ritt in ein Waldstück. Die weiße Fahne Torontos leckte darauf. Nach zwei Stunden ließ sie Alf halten. dann sockelte er zurück. Teppiche. Segel schossen in die Tiefe hinab. . äugte nach einem Reh. Blumenprärien kamen. Ritt den Morgen hinter ihr her.

Es war schon geheizt. Sie sah sich mit . er glitt aus Fluchen ins Gejammer: au . hatte lang keine Frau gesehen. Horizont. begann vor sich hinzusingen. . bestürmten sich. Sie mußten langsamer reiten. stellte ihn gegen ihr Gesicht. Er durfte nur bis zur zweiten Faktorei. Der erste Schuppen kam der dritten Linie. aufs Bein zu schlagen. blaue Klippen. wurde flau im Magen. Es machte ihm Kummer.« »Troll dich. nicht zu den Bögen. Sie hörte. Am vierten traten sie von rückwärts ein. Ein anderer flüsterte ihm Namen ins Ohr. wurden wilder. trat sein Zimmer ab. gegen das innere Gebiet. »Ich werde entlassen. als lahme er. Sofort bot er Jagdplätze aus. nieteten sich gegen Eis. sprangen vor. Sie kamen gegen den ersten. Alf geknickt hinter ihr. Alf kam nicht nach. begann zu lachen. angerissener. warfen mit dem letzten Halbring sich vor die starre Endlosigkeit. Ein bärtiger Riese trat ein. Ein Angestellter hängte den Hörer des Telephons rasch ein. als sei er nicht da. .Angezogen in ausgebuchteten riesenschweren Halbkreisen spannten sich die Faktoreien. sie nach. Folgte. Sie ritt zurück. Herden gleich. erstand sich ihre Beachtung durch Hartnäckigkeit. Die Junge vor ihm ritt. you . Es war deutlich: Sein Erstaunen war frisiert. Sein Schimmel ging. Sie lagen voreinander. Alf schlich ins Nebenzimmer. wai! Spuckte und flennte. der zweite kam.« Sie ritt weiter. er zog den Nacken ein. gleich Wellen anschäumend. .

bis sie gegen die obere aufgespitzte Sichel kamen. gefiel ihr nicht. ohne gemeldet zu sein. ein Stein. Sie blieb drei Tage. murmelnd. der zu entkommen suchte. Im Sand sahen sie immer eine Spur vor sich. Sie schnitten ab. Am Morgen machten sie einen Haken. ritt auf seiner Spur zurück. staunten. mit der sie eine Stunde kämpfte. Wurden an der fünften Station schon erwartet. die Falte des Vorstehers bebte. wendend. er prägte sich es ein. daß er es nicht vergäße. Gold. ungläubig. liefen nicht bis oben hin. sondern zogen eine Sehne in die Serpentine. Er hatte. Sie ritten weiter. Sie zog die Brauen hoch. Sah noch einmal um. beleckend. Schwarze Arbeiter deuteten: für die Bay. Sah sich nicht sonderlich um. frischer Abwurf zeigte: sie waren nah. So liefen sie das Seil der Schuppen weiter. Offenkundig Komödie. Sie holten ihn ein. jedes Wort im Mund haltend.Alf an. als sei es wertvoll. Abends kamen sie zu Colonel Bol. gab es ihnen. An der sechsten stellte man sich unwissend. Eine halbe Stunde ging es hin und her. zwei . fing eine große Forelle. ein alter Offizier. Bald sahen sie einen Mann auf einem Esel. Kein Wort. Sie waren erwartet. trafen Mittags die Spur wieder. Sie war fast leer nun. Von selbst nahm er ein Papier. Der junge Mann errötete tief. sie wiederholte ihm Wort für Wort. wilde Augen brachen sich um. kehrten zur fünften zurück. Alf bekam dunkelrote Schläfen und brummte vor sich hin vor Zorn. »Was sind das für Pelze?« frug sie. kamen auf den neu geschwungenen Bogen.

Talkpuder. stand er am Ufer. praktischer und wärmer. Tranken die etikettierten Liköre. Im Vorzimmer schlief Alf. verblüffend. ging hinaus. Schinken. Einen weißen Hirsch gab er zum Abschuß ihr. Das Blockhaus roch nach Seife. er ließ die Wahl. Wassern der Walstreet. Ritt nach Süden. brachte sie bis an ihr Vorzimmer. die Wasserpfeife stand im Brennpunkt des Kreises Seidenkissen. Donnerstags galoppierten sechs Gäule am umgerodeten Lagerplatz. Der Bursche. Spielte Whist abends mit Daisy. hielt sie auf dem Anstand. mit Säbelbeinen und Hängebauch. es pfiff. kaum größer als ihre. Auf den Teppichen tanzte Adimokuh. Muscheln. Die Jäger des Lorenz schossen vor Freude Flinten ab. küßte ihr die Hand. stärker geworden. der südlich geritten. Braten. strich den parfümierten weißen Spitzbart. Empfing ein Billet. Aßen Lunch. Ritten zur Station. Tranken . zurück. Bol lächelte. war brauner. Sie hatte ein Zimmer. klatschte Applaus. Gepökeltes. Unter Glas wuchsen Blumen. In seinem schmalen Kopf saßen Augen des Elefanten. Er nickte wieder. Morgens früh strich sie mit Alf ins Gebüsch. Wein und wieder etikettierte. drängte sich heraus. ein Negerzwerg. Fuhr sie am Weiher. Tränen besternten vor Lachen die Gesichter der Zuschauer. zog den Hut.Serpentinen unter sich. Lieh ihr seine Gummiwanne. der junge. rollte die R. immer rascher. Rauchfisch. Sie nickte. In seinen Pelzschuhen. Er schleifte das Traurigste der Welt auf seinen Knien. Bol genoß. Fidley. Seine Spirituosen waren etikettiert. eine Stunde. durch die Lücke trat der Bursche mit dem Esel. zwei. Aßen Geflügel. den er von Woche zu Woche als Dessert sich aufhob.

Die achte hat siebzig Prozent. hob das Glas. »Die dritte Sektion betrügt. Tosson liefert zur Bay. schön im Spitzbart. Sie putschte ihn zurück wie einen Hund. Fidley legte ein Papier auf den Tisch. Frug hochfahrend.« Kreidehell. mit zitternden Armen warf der sich im Stuhl zurück. der die Südlichen geholt. Stand auf. Anerkennung. Danach stand Fidley auf. zur Seite geneigt. hatte Gemischtes. Sie wog den Brief. hob die Faust: »Lump. Fidley schlug auf den Tisch. Ritt allein los. Alf folgte. was den Irrtum ausmache. Im ersten Bogen fehlt ein Schuppen.Kaffee. zuletzt Befehl: zurück. Vaudreuils Brief. Hund. trank es. küßte Daisy die Hand. Lob.« Langsam. ging hinaus. zu Daisy.« In der Tür stand der junge Mann. das verwischt und gedämpft kam. Wandte sich herum im Kreis. Staunen. schoß sich zweimal durch den Bauch. Sie sagte: »Bei Versva verfaulen zehn Ballen. Er widerstand nicht. Bol sah ihn nicht. vornehm richtete Bol sich hoch. Die Staffel Bol ist halb. mokanter Lippe. aus Fidleys Tasche. wird ganz bezahlt. Nur . gefaßt. ihn in der Hand. die Haltung gereckt. Sah Colonel Bol an: »Du bist entlassen.« Da sah Bol den jungen Mann. Wollte nicht bremsen.

erledigt. Zum erstenmal gab sie ihm die Hand. Hatte Bol gehaßt. wo er futsch war. der hochgeblasen kreist. Geruch des Stroms. Ihre Abreise feierten die Boys. Er ritt . entgegenschwingend. entstammt. machte sie leicht. gehetzt. hemmte das Überfließende. pomadisiert. salbten sich mit Bols Parfüms. glitt ihr Gaul aus an einem Bach. Aus dem grauen blitzenden Gewell kam etwas gegen sie. Fidley gab Daisy Bols Pferd. hart und schmerzlich. der Schmerz machte sie ohnmächtig. wirbelte ein Stück hinunter. nichts. Sie kam an den Rand des Hochplateaus. verstauchte sich die Sehne. Zog sie zurück. tiefer ging das Hirn nicht. Weiter hatte er keinen Wunsch. der sie gezeugt. Alf wollte auf seinem sie reiten lassen. In ihrer Hand der Brief band sie. blieben dann hängen. Aufheulend nahm er sie. Sterne tummelten darüber auf wie Sand. Staute es zurück. im Weiher eingescharrt. zackte. Wog schwerer. Sie hielt den juckernden Gaul mit den Schenkeln. in die Höhe. Verbot ihn zu schänden. riß sie zurück. der Gartenerde band sich an sie. dem sich etwas in ihr entgegenspannte in einer entscheidenden Bestimmtheit. Als nach halber Tagestour die Eskorde zurückgeritten. der Mann. das in den Norden sich einfraß. daß mans nicht beschlug. sie fiel herunter. das so feste Hufe hatte. Serpentinen jagten zuerst noch in Schlingen voran. die Bärte.bei ihr sein. dünn. Etwas trat aus ihr. Der junge Fidley übernahm den ganzen Bezirk. schwach. Der junge Bursche trat herein. Das Herz. ward dann eingeschlungen in das endlose Getöse. Unter ihr brach es ab. drehten die Haare. protestierte bös.

pflegten. Kindern durch die Stimme. holten Nachricht. Versuchte sie wieder. er kam. durch die Zunge sausten Stiche immerfort. wo Hühner hingen. Sie entspannte sich in dem Rausch. Da rief sie. Sie lockte. die wie ein Lazo ihn umschlug. zogen sie aus. Dabei spielte sie mit Getier. Eingeborenenweiber. Sie erbleichte. Nicht ganz. Als ströme aus ihr hinaus. fanden ein Zeichen am Arm. machte es leicht. aber er stand im Kreise ihrer Stimme. hatte eine Macht und eine Befreiung. hineingekocht. Sie spielte mit den Weibern. Bezähmtes in ein Gefäß der Worte. später sanft und gelöst. lauschte dem Ton ihrer Stimme. klar. wirbelnd. gluckste. Später lag sie in der Sonne vor dem Haus. suchten Pretiosen im Achselhaar. Lernte das Organ . entsetzt sprang er zurück. rückte zurück. Sie lächelte. Gesichertes. Es sang und schwang das Belastende herauf. Die Nacht gab ihr warmen Schweiß. summten. Aber obwohl sie in Decken gut und weich gewickelt lag. Fisch und Pfeil darin. ritten zum Lorenz wieder runter.zurück. speichelten. Sie gaben ihr Milch mit Wurzelzeug. kam die Nacht Fieber über sie. heller bestimmender. Wundersame Ruhe machte ihre Tage lang. Vögeln. Hunden. der nachklang. Wuschen. Einmal umschlich ein Fuchs das Küchenfenster. von Fidley geholt. Kuriere kamen dreimal die Woche die Kette der Faktoreien herauf. In wochenlanger Pflege malten sie ihr mit dünner Nadel eine Sonne um den Nabel mit Strahlen und Mondzeichen des Tages. das sie berauschte und erregte bis in das Dunkel ihrer innersten Grenzen. warteten sie. an dem sie sie fanden. gut. versuchte sie neu. er hielt. quatschten die Nacht darüber. suckelten darum hin und her.

als sei es ihr Anfang.anzupassen. den Lorenzfall herüber in das Spiegeln des Weihers. Ging allein. das Nicht-Miterlebte. Weiber heulten. denn sie befremdete Ungekanntes an Daisy. Liegen. Es kamen Schwäne und Musketen. sich darin zu verbinden. »Fu«: erfroren fast halten. Ein Hase hielt bezaubert von dünnem glasklarem Wimmern. Sie kam schon bis zum Koniferenbaum. Silberlilie. Mit Vögeln gab es andere Signale. lieber Dorn. blieb aber entfernter als sonst. Als sie zum erstenmal ausging. wenn sie sie ansprach. der wie ihr Blut spritzte. trieben die Kleinen hinter ihr her. zu biegen in jede Leidenschaft. der Schauer der Krankheit und der ihr entquollenen großen Säfte und Ideen. Fidley schloß den Wagen. hinter ihnen mit einem Wagen von der Bay her Syg. Spürte ihr Herz klopfen. mein Freund. Allein im Gehen. lehnte sich hinüber zu ihr. Ahnung irgendwie von Glück. ward mit ihr gefüllt. verschmähte die Flinte. die Windstille des Daseins brachte Unruhe. Die kleinen Affen liefen eine Zeit . dann den stillen Mollton des Bluts. säuselte und bebte. Dann bis zum Plateau. Ein wenig blieb sie nachdenklich. Wagte nicht das zu sagen. ward traurig bei ihm. Das lag ein wenig dazwischen. Sie scheuchte sie. Sie ging davon. zog sie zu sich »Go« war: springen. alle Bewegung. Das wandte sich ihr zu dann. Gab sich hinein in Klang und Fülle der Vokale. nicht jenes. ihr Teil. denn ihr kam in den Sinn Well. Sie brach in das Verweilen ein. du Strauch sagte. erfand sie Ton und Laut. empfing ihren Atem. So kam auch die Gegend ihr näher. hatte Unlust zur Jagd. Trieb Altes. ungerührt. Lernte von den Weibern den Dialekt. Das nördliche Flimmern tobte irgendwo unter ihr.

Sie kamen in den Lorenz. Männer kreischten Namen. Mövenschwärme in Spiralen. Unten. glitt auch zurück. Dann fiel es zurück. an dessen äußerstem Rand dünn die Erscheinung hing der Städte. Wagen wühlten hinter ihr ein Geschiebe. vergessen. nichts. Ein Staffel Matrosen erreichte sie. die Lider naß. der es hemmte. Dort stieg sie ab. in das sie verströmte. Dann faßte sie fest in die Mähne des Gauls. Inseln. des sie nicht bewußt ward. Die Sonne hatte größte Kraft. Das andere ging fast traumhaft. kein Gedanke. lieb. Der Steg. Der Bogen der Sehnsucht schoß ab. irgendeines ungeheuren Daseins. Sie bewegte schmerzlich eine Sekunde die . Als das Dunkle in ihr hinrann in das Ausschweifendste und Hellste. Ein Stück Land schob sich vor sie. die Sehne brauste. schlug die Schiffuhr. Irgendwo in der vor Blau zitternden Unbegrenztheit des Horizontes traf sich das Innerste ihres Blutes mit etwas. Sie ritt bis an den Strand. Palmen hingen herunter. Gepäcke. Dahinter das Meer. Es war fünf Uhr am Abend. aber ohne Gewicht. Zu sehr war sie eingehüllt schon in ein fernres Geschehen. Es trat aus ihr hinaus. Ein Auto wartete. unter Dampf lag ein Schiff.noch neben dem Schlag. Alles andere war Spiel. kein Brief. Well sprang hoch. Kanonen lösten sich. schrie fast und erbleichte nach innen in einem Schreck. vor dem der jetzige Augenblick nur als Pause stand. Sie fühlte des Hundes Druck am Knie. dem sie sich hineingab.

die Brust. spürte aus allen Poren ihres Leibes ihre Richtung. Vaudreuil hütete sein Gesicht. Das Aufgesparte und Vorbereitete in seinem nach innen gekehrten Leben verstand den Ausbruch. Schenkte ihr ein neues Pferd. Das Gittertor kam. In ihrem Auge saß. wie gewohnt. Besprach eine Überraschung für Sygs Geburtstag in vier Monaten. vertraut mit seinem kalten Eisen. bejaht. Tapeten kamen weiß geädert mit Gold. Die Treppe. Glitt zurück. Des Vaters Hand faßte die ihre. sie ganz zu beschauen. Es fiel in seine Augen wie in einen Schlund. Die Woche rollte zurück. Die Schreie der Nurse blieben hinter Bäumen stecken. Gab ihr den Arm. Nichts gab Erinnerung daran. Unausgesprochenem sich geneigt. erwähnte Zukünftiges. Er erbleichte. senkte den Kopf. Berief einen Unterrichter für ungewohnte Kreise. *** Das Lächeln hatte gewährt. baute ihr Zimmer an. Er hielt sie stürmisch mit steifen Armen weg. Es erlosch. Dann kam der Ottava. Die Mühlen rochen. sprang in Lawinen ihr leis entgegen. Glitt über ihren Leib mit dem Auge. das Hingewandtsein ihrer Seele. Griff vor. schlagend und aufgedonnert das Meer. Das Rauschen lag in der Luft wie ein Schneefeld. Malte den Stand der Rosenbosketts aus auf . das zärtliche und hochmütige Kinn. Sein Mund im Kuß. Lächelte.Hände im Fell des Tieres. Rauschte dunkel schon entgegen auf Kilometer. den Hals. Sie gingen hinein. das sich band an Ort und Zusammensein. bestellte ein Reitkleid aus Leder.

vor sich. zwischen Mußestunden. die. sprach vom folgenden Sommer. Ohne Pause. das Silber flimmernd wellte. eine Pergola im Bogen vor den Terrassen. glitzernde Fische. durch den Raum rotierte. Ruhig. trieb Mauer und Wand zurück und bog sie hinter das draußen Strömende und Lockende zu einer tiefen Wölbung. als sei sein Plan. Bewies Notwendiges. die sie nicht erhob. Einen . gelassen wie im Nebel. in die er schmiegte. neugierig aufging. Fidleys Pensionen. Entfernte sie aus eigenem Entschluß. wogte. Sie bereiteten sich vor. Löste sacht die Ventile von ihr. ging ohne Zögern von ihr. Diktierte nicht. gab dem nach. blieb ihr die Stimme Vaudreuils. Gab Daisy von sich. Sonntag bestellte er die Yacht nach dem Ontario. was aus ihr drang. was er nur abbog. was herausbrach. Vögel.Papier. bei der Mahlzeit. Ihre Erwartung allein spürte. So. Fontänen. Schecks. bestimmt. ohne Intervall. nachgebend. Tips sie umflackerten. und das Kindliche. Sygs Auge schmerzlich. selber abhieb und damit unverlierbar sich gewann. Aber die Führung der Hand hatte die wissende Lindheit. behütete. Durch die Maske des gleichgültig gehaltenen Gesichts stieg von unten tief das Lächeln herauf. als es abtrieb. die nichts mehr löste zwischen ihm und ihr. vorübergleitend über den augenblicklichen Zustand. Folgte nur. neidlos. dem Herumgehen. das sie nicht bezweifelte. wie tödlich er an den Sekunden hing. Als der Tisch beim Speisen ihr zur schrägen Scheibe ward. indem er verstand und folgte. Baute eine Verbindung. Sah sie wenig. sein Wille. Montag früh berief er sie in das Büro. dem Abend. Widerlegte Widersprüche. brach alles ab. uferlos. Breitete die Zeit aus vor ihr.

was trennte. Sie faßte das Gras. nickte. durchlöcherte Brust fauchend. Der Garten. die verzehrte. gehörte zueinander. Sie tauchte die Arme ins Wasser. . Es ging nicht. ging hinaus. Unter ihrem Gesicht brachen Tränen. es hielt. in die sie hineinschwamm. den Kopf des Betts. die Girlande des Balkons. Das Tiefe. uneinholbar. Legte das Gesicht mit der Wange gegen den Weidenstrauch. stieß sich heraus. entfernter. hob und senkte sich. Über ihrem Nacken stand schwingend. faßte die Binsen in die Hand. sich hineinbegab. Was trennte. riß entzwei. Sie lief um das Zimmer. Sie wuchsen an ihrer Haut. sie stand auf. erschüttert. zermalmend die Luft. Sie beugte sich über den Fluß.Augenblick ertrug sie nicht mehr den trostlosen Schmerz aus der Gefaßtheit des Tons. Bahnen sich vor ihr hin. floß tiefer. Murmeln koste ihr entgegen. wie sie sich vertauschte der Landschaft. es war eins. da blieb nichts übrig. Ahnung. Hindurch. den schlanken Baum. alles floß. ausgeatmet ihr entgegen von der Prärie. Sie fühlte. das Auto blinkte vor der Halle. senkte den Kopf zum Wasser. die gesiebte. sie bleibe. rissen sie nach. Bleibende der Erde zog sie herunter. Aber es riß zu Schmerz mit einer Stille. voll. schwieg. entzog sich ihr. verband sich. Städte. ganz. betastete die Wand. zu sich. wollte sagen. kreiselnd in der Luft. riß daran. Sie legte sich auf den Bauch. Wasserdunst lag. Drüben schleuderten am Rand des Vorstellbaren Schiffe. Glück. aufziehend. Ihr Leib wuchs fest mit Geruch und Duft der Erde. Zwischen beidem lag sie.

Sie spürte plötzlich, das war das Glück. Schon hinter ihr. Nun, wo erkannt, verdorben, verloren für immer. Je mehr sie sich trennte, um so schärfer schnitt sie der Schmerz, um so hemmungsloser brach dies Gefühl vor ihr auf. Dies war ihre Heimat, durchspülte sie mit Erdsaft, machte sicher, frei, groß. Was kommen sollte, versackte in Staub, bekam feindlichen Atem. Städte lockten nicht, Menschen fielen schal ab wie von Drähten, Dampferschrauben wühlten durch ihr Fleisch. Der Tag schien wie Tod, wenn sie sich löse. Kraft und Sicherheit gingen aus den Adern. Es brach auseinander in ihr. Teilte sich. Unaufhörlich ging es von ihr: Geruch der Bäume aus den Adern, mit singenden Vögeln, lieben Namen von Booten, Wolken, Formen der Wellen. Spaltete sich ab von ihr. Sie hob das Gesicht aus dem Gras.

Frühstückte. Das Nickel des Wagens saß in der Sonne gleich einem schwingenden Insekt. Der Horizont ward heller. Sie ging zurück ins Zimmer. Schloß die Schublade auf, wühlte aus der Ecke eine Kette aus gelbem Dukatengold mit drei Steinen. Zog sie um mit einer langsamen Bewegung. Im Spiegel schien es zurück. Das Rot des Achats leuchtete glatt und kühl. Ihre Jugend stand darin, das Entfernte. Was hinter ihr lag. Die Stille, die sehnende Ruhe des Blutes. Der Umkreis des so Erlebten spiegelte von den Rundungen herab, das Land, die Wiese, das Gras. Sie warf den Hals im Ruck herum. Trat hinaus. Biß die Zähne zusammen. Das Auto schlug an. Es ging nicht anders. Sie folgte.

Fuhren Schleifen, den Fluß durch. Hielten am Lorenz. Hinter Zypressen ihr

Geburtshaus. Vaudreuil gab ihr den Arm. Das Tor zum Park. Elastisch gab Vaudreuil Platz frei, ging dann rasch vor ihr. Als sie seinen Rücken sah, begriff sie plötzlich, wie sehr er diese Frau geliebt. Fühlte, was sie versäumt, stand ohne wissendes Blut des Verlustes, ertrug, was sie nie an Mütterlichem besessen, ganz hell, in einer Sekunde. Die Überlast erhärtete ihr Herz. Feindlich ging sie durch den Garten. Zedern reckten um die Bleivase sich in das frühe Rot, Tau perlte in Ketten herab. Die Tür fiel zu. Zurück, Wind strich über die Mauer, senkte sich brausend einen Moment herein. Dicker Regen platschte aus einer Fichte. Der Wagen zog an. Bei Montreal verabschiedete sich Vaudreuil. Plötzlich, daß sie erblaßte. Zusammengepreßt: »Willst du mich immer lieben?«

»Ja, Liebling.« Sie gab ihm die kalte Hand. Tränen blieben hinter ihren Lidern. Fuhr weiter. »Nicht traurig«, spürte Sygs Hand herüberkommen, zuckte unter dem Schleier, zog ihn hoch. Zu dem blonden Fräulein: »Gehen Sie gleich aufs Schiff.« Die Koffer stapelten sich. Das Meer schäumte leicht. Von der Barkasse läutete die Glocke. Neigte sich, küßte Syg. Spürte an ihrem Leib den Geruch wieder des Waldblocks, des Spiels im Garten, der Betten, die nebeneinandergestanden. Sie atmete heißer, blieb eine Sekunde. Dann stieg sie ins Boot. Syg winkte. Es war neblig geworden. Pendelnd, unsicher schlug Sygs Kopf aus. Bald rückwärts, bald zur Barkasse, die vorwärts stieß. Winkte noch einmal. Drehte um. Über dem Wagen, den schiebenden Gäulen stand Abglanz von Blau, Berge, See. Ging ihnen zu.

Das Ende.

Es schien ihr, es müsse geschehen etwas, irgendwie. Sie empfand jede Wolke. Jede Linie der Küste legte sich hart um ihr Herz. Die Pause ging. Nebel häufte sich dünn vor das Land, Die Barkasse drang weiter in Flut, entfernte sich, heulte, stieß vor. Nichts geschah. Da überwältigte sie der traurige Gedanke mit solcher Gewalt, daß sie den Messingknauf des Geländers zwischen die Hände preßte, die Stirn zusammenbog mit aller Durchdringung, in der Schmerzlichkeit der Flucht noch die übersinnliche Kraft des Glaubens: nun reiße die Küste ab, komme herüber, hielte sie. Da schwand das Land. Der Schrei blieb in der Kehle, erstarrte. Die Faust ballte sich ihr in Haß. Wandte sich zornig ab vom Boden, den sie liebte. Haßte jede neue Luftschicht, jede Fahne, Gaffel, Signale um sich. Trank Gift mit dem Atem, der ihr von der anderen Seite entgegenströmte. Wandte sich aber mit tieferer Ablehnung weg von dem, was hinter ihr lag. Vorbei. Das Letzte. Die Augen brannten hell, grau. In rotem Nebel begannen Maschinen zu stampfen, pufften den Boden auf unterm Fuß mit kleinen rhythmischen Schlägen. Sie wandte sich um. Die Achseln zuckten. Das Meer vor ihr aufgewölbt von Glut.

***

Zwei Tage Nebel vermiesten, das Pack johlte, die Feinen wurden nervös. Ein Matrose griff fehl, stürzte aufs Deck. Ein Gaul brach aus, sprang ins Schwimmbad, brach den Hals. Abends im Zwischendeck schlug sich ein Dutzend um eine braune Hure. Einer hatte einen Bruch, einer schlug hin auf den Bauch, heulte und schrie »maman«. Ein Weib lief mit halbem Ohr und sammelnd

durch die Klassen. Rotteten sich zusammen, spießten einen Alten auf die Arme: »Vieux Ga . . ga.« Eine dunkle Kugel schob aus dem Wasser, über ihr ein singender Tag.

Am abgesperrten Zipfel des Promenadendecks lagen drei Malariakranke. Zwei unterhielten sich den Vormittag, mittags wurden sie gereizt. Trommelten mit den Daumen, rauchten. Abends machte der eine Vorwürfe, gereizt, heftig, der andere pfiff leis. Der dritte schwieg.

Sah durch ein Glasfenster auf den Korso, langweilte sich am Geschauten, spiegelte sich allein in dem Glas: zerrissenes Gesicht, geschmeidigen Körper, rote Haare. Ein Mischling kam, schöner als ein Weib, flüsterte, verbeugte sich, kam mit Whisky. Der Mann deutete heftig aufs Glas, der Diener öffnete den Riegel, folgte dem Zeigefinger, sah eine Frau, einen hünenhaften Mann, nickte, verschwand. Kam in einer Viertelstunde zurück. Das Paar passierte von Norden her. Lackaugen vom Mann her wanderten herüber, blieben. Die Frau gähnte. Zwei Tage ging der Korso, zogen fern langsam Dampfer vorüber. Das Fieber sank, Temperatur ließ nach. Der Rote erhob sich. Ging am Arm des Dieners hin und her auf der Promenade, anderen Tags allein am Stock. Fiel auf, elegant, zerrissen, glatt, Augen voll Geist. Verschenkte Blumen, grüßte, ließ einen Windhund springen. Trug keinen Hut, die Haare glühend über dem pockennarbigen Gesicht gescheitelt. Eine Quintrone neben ihm, Chinchilla über der Schulter, schmalen blauen Auges, auf hohen Beinen.

Warf plötzlich die Quintrone ab. Benutzte einen Moment: Ging vor, ans Geländer, fuhr mit dem Tuch an die Stirn, knickte ohnmächtig gegen das Eisen, der Riese stieß einen kleinen Laut aus. In seinem Arm machte er die Augen auf, streckte sich lässig. Der Riese zog eine grüne Riechflasche, hielt den Arm rund, weich, damenhaft, den Kopf schräg. Er atmete rasch. Der Mischling Moki kam zu seinem Herrn, stützte den Roten. Der deutete aufs Meer, das violett erzitterte, drehte sich um: »Le Beau.« Lächelte.

»Fribaurt«, sagte der Riese, sah nur den Diener. Le Beau lud den Riesen ein, zeigte ihm eine Sammlung Säbel. Ging mit ihm durch den Lesesaal, die Billardbälle. Gingen durch den Maschinensaal. Standen vor der schmiegsamen Wucht fressenden Metalls. Hörten die Pfiffe, schritten weiter. Ging mit ihm durch Regen übers Verdeck, sahen den Mond einschlucksen in grauen Brei, der innerlich geschwängert Blasen aufstieb, Ballone ins Meer setzte. Le Beau wickelte ihn ein, führte ihn im Kreis, in einer Spirale, streifte Moki, trieb ihn enger dem Willenspunkt zu, stieß ihn hinein.

Verlor Fribaurt, polierte er die Nägel. Gewann er in Bakkarat, Poker, Sieben, erschien Moki, servierte Zigaretten, Schnaps, Tee. Fribaurt juckte die Haut, der Blick schweifte rechts, schweifte links, hatte keine Konzentration, leckte über des Dieners Schenkel. Das Spiel blätterte auseinander, die beste Karte schlug gegen ihn zurück. Verlor. Spielte Paroli. Blähte die Nüstern, sog die Luft ein, die ihn verwirrte. Verlor. Rannte in Paroli. Verlor. Moki verschwand lautlos. Die Summe addiert. Fribaurt erbleichte. Schrieb einen Wechsel, legte ihn herüber. Le Beau

rührte ihn nicht an. Polierte die Nägel, sah Fribaurt starr in die Pupille, führte ihn bis an den Rand der Spirale, in die er ihn schlug. Stellte ihn neben das Zentrum, stieß ihn endlich hinein. Sagte leis drei Sätze, abgehackt, deutlich, akzentuiert wie ein Ausländer. Fribaurt erblaßte ein wenig unter der Hypnose des Klangs. Erhob sich.

Nahm Daisy am Arm auf Deck wie eine Kusine. Die Namen fielen. Sie sah zwischen Pockennarben einen Blick, der elastisch in ihrem sich bog, ihn durchstieß, unter ihrem gestählten Zorn nicht brach. Von der harten, dunklen Stimme fielen Vokale mit glattem dunklem Wohllaut. Überrumpelt, gereizt sprang sie zum Englischen. Er folgte mit gleicher Gewandtheit, wie sein Körper, ihren führend, neben ihr ging, gebogen, nachgebend, hart, fordernd. Er stützte sich ein wenig auf den Stock. Ihr Schritt ward rascher, wogte auf und herab mit dem Schiffschaukeln. Er hielt. Über die Achsel sah sie zurück. Er beugte sich, hob ihr Tuch. »Holen Sie kalten Tee«. Es war heiß geworden. Er drehte um. Sie ging zur Kabine. Le Beau gab das Tablett dem Steward, warf sich in den Liegestuhl, wartete. In der Kühle kam sie herauf. Übersah ihn. Die Ablehnung traf ihn, verzog seinen Mund, lächelnd. Am Geländer spürte Daisy die Richtung eines Fächers, zog den Blick vom Rosafisch, der sprang, sah in die weiße Iris der Quintrone, während die Zähne hell sich öffneten. Sahen beide in das Aufzucken der Lichter, schlossen die Augen, sahen, wie das Schiff festlich, erhöht, auf eine Masse Lichter zufuhr, die höher wuchsen und stiegen und an ihnen vorbeiglitten. Die Dampfer tuteten, Lichtschnüre trennten sich, verblaßten. Fribaurt und Le Beau gingen vorbei. Die Kreolin neigte den Leib, sprach mit

der ganzen Haut. Das Murmeln kam näher, spanische Missionsweiber psalmodierten, sahen in die Dämmerung, die fiel. Der Quibekaner flüsterte einer Frau zu, daß sie Regen beschwörten. Sie schrie auf. Er griff in der Dunkelheit fest in ihr volles Bein, damit die Bewegung ihn nicht verrate. Der Schrei deckte das Manöver. Am Schornstein applaudierten die Kanadier, sie gingen langsam hinüber.

Da sah sie: im Kreuzschein der großen Signallaternen bewegten sich Fribaurt und Le Beau wie Ratten, mit Brustschild und Maske, florettierend gegeneinander. Le Beau lag wundervoll in der Hüfte, bewegte sich in der Lendenwage nach oben gedreht mit fesselloser Kraft. Stieß vor, im Angriff, schien plötzlich müde. Übersah die Quintrone, die mit aller Haut atmend in seinen Blickkreis kam. Warf nur einen Blick seitwärts, der dirigierte Moki hinter seinen Rücken ins vollste Licht. Seine hitzig kalte, fast brausende Geschmeidigkeit verwirrte sich immer mehr in dem weichen unberechenbar eleganten Schlag, den Fribaurt in zu seiner Größe und Breite erstaunlichen fast mit dem Handgelenk gefächerten Etüden heraufwarf. Plötzlich machte Le Beau eine stumme eindringliche Geste. Mokis Körper schälte sich bronzeschmal aus der Dämmerung. Beau entblöste die Brust, fing Fribaurts unsicher schwankende Spitze in letzter Sekunde auf, pfiff von unten die Gegenlage, schleuderte aufspritzend das Florett des Gegners in die surrende Dunkelheit. Legte Brustschild, Maske ab, sagte Fribaurt kalt Schmeichelhaftes. Drehte Wasser an, wusch die Hände. Hob plötzlich den Kopf.

überwältigt wie ein im Schlaf begattetes Tier. daß selbst die nichtssagende Bewegung ihres Ganges. Sie setzte die Kiefer fest aufeinander. In den Adern eine bäumende. *** Sie schnitt ihn. daß sie wankte. behandelte ihn gleichgültig. daß er ein Lächeln einmal abends darauf gab. nicht weinend. Schmerz spürte. Traf es mit einer Gewalt und Absicht in einer eindeutigen Sicherheit. drehte um. auflösende Kraft. Sie gab den Blick nicht zurück. die Haltung ihrer Zigarette eine . Sie brüskierte ihn. unsicher. Entjungferte ihr Auge. Er sah es nicht. Warf ihn mit einem wehenden Ruck herum. sprengte die Gruppe. Er übersah es. sie trennte von allem. das sie derart steigerte. nach den Narben seines Gesichts. Fuhr in seinen Satz. Am Lunchsaal strich sie ihn fast. schloß über dem Vorgang die Lider herunter. ging mit dem Gefüllten rasch hinab. in der er stand. suchte seine Nähe. Sie traf ihn auf Vorderdeck. das traumhaft hinter ihrem Leben nun stand.Sammelte das Gesicht zum erstenmal ganz. Sie reizte ihn. als glaube sie. als durchstäche er sie. zur Seite gebogen. mitten in Daisys Gesicht. Ihr Blut aufflammen fühlte. den Kopf mondhaft. sprach abgewendet zum Steward. Er nahm es gleichmütig. es sei von der Jagd. erinnerte in nichts an etwas. Ihr Drang nach Geben und Zurückströmen des Gefüllten war so groß. Zeigte ihm ein Maß der Ablehnung. zurückstürzen. lachend nach dem Barometer. scherzend. legte es in den Blick. Sie aufhob und ungestüm machte nach einer Entfaltung. in der Haltung zart und süß. Frug ihn nach der Zeit. brachte ihn zu keiner Äußerung. die sie gemieden.

glitt auf eine Bank. . Es kam eine Ruhe über sie. verschwand Ihr Alleinsein machte sie wortlos. verlegen. daß er ihre Hilflosigkeit erkenne. fühlte sich verloren. legte das Gesicht darauf in schmerzhafter Umarmung. sie stieg mit ihr herauf ins Erwachen. Entferntes und breitete es hin. . holte den Klatsch herauf. schob Fribaurt in Dialoge. Er änderte seine Stimme nicht. unberührbar in seiner Glätte. benutze. denen er kaum folgte. daß Le Beau schweigend hörte. »Sie haben durch den Fächer bei der Quadrille einen Feind in meiner Familie. es bog sich herum. das kein Lachen war. Sie bog die Beine herauf. das ihn stach. In der Nacht hörte sie sie im Schlaf. Er blieb gleich. trat ihn breit mit ihm. Mein Vater haßt Sie. . daß er Sie fast liebt. Was sie in ihn überleiten. Sie gähnte nicht mehr in des Riesen weibisches Gesicht. Holte neues heraus. Ihr nebensächlichstes Wort hatte eine Umkleidung. Moki begann auf der anderen Seite herumzulungern. Da machte Le Beau eine Bewegung. den Zwang . ward Leere und Fassungsloses in ihr. Eine Pause fiel. Allein er schmiegte sich nicht hinein. Sie wartete. vermengte. Da schlug ihr die Stimme heiß ins Gesicht aus jedem Knie. Sie lockte es nicht heraus. ihm zurückgeben wollte. Ihr Gespräch mit anderen nahm Richtung auf ihn. ließ den Augenblick verklingen.« Sie lachte ein Lachen. Ihre Hände ballten sich ein wenig zusammen. Sie wandte sich Fribaurt entgegen.Zugehörigkeit und Verbindung mit ihm annahm. erreichte die Spitze des Erreichbaren: das Gespräch brach ab. zog den Hut. Unerfindliches. versträhnte ihn. Das Schweigen neben ihr blieb. Sie übernahm sich im Grauen davor. Fribaurt stotterte.

Nickte. Die Tür der Kreolin schloß sich. Zartes. Ihr Arm blieb stehen. Was vorging. ohne sie anzusehen. Sie bückte sich. bei Fribaurt glitt es heraus. Es schlug zwei. Sie stand nachts auf. . Gewölbt stand ihm offen das Ganze. Hinter Gittern kamen die roten Augen kleiner Hasen an sie heran. Dämpfte das Gute. weich mit einer eindringlichen Unerbittlichkeit. verschwand. Ihr Finger berührte die bewegte Schnauze. umfaßte sie selbst wie von anderen gesprochen. Baute sich aus in ihr. In sie hinein sprach er. Er flüsterte zwei Worte. dunkel und braun. den Händen in der Dämmerung des Korridors. Die Sonne ging in weißem Bogen. Ihre Stimme aber kam auf sie zu. Lauschend bog sie sich über den Tisch. aber mit bis ans Schreien unterdrückter Süßigkeit. Kam diesmal ohne Wucht. schwer zurück.« Die Tiere hoben sich.In ihre Augen. Warf sein Leben hinaus ans Meer. das sich mischte mit Stahl. hob das Schwanken. Sie gab den Blick langsam. breitete sich in ihr aus und verließ sie wieder in Seligkeit und Erfüllung. langsam. es prallte zurück. durch die Luke kam Nickellicht vom Wasser. Da hörte sie neben sich in der Nische ein Geräusch. neigten sich herauf. Nichts stieß ihm entgegen. Begannen sich zu bewegen im Ruf. Ihr Bein. der sie umschwamm. Ihre Haut glühte mit einem Ruck. brachte Ruhe in sie. gespannt. umgab sie. ging unter ihr weiter. sagte die Nummer der Kabine mit weißen Lippen vor sich hin. Es war Schmiegsames. . was er wollte. Er schmiegte sich hinein. suchte mit den Augen. Langsam sammelte es sich bei ihm. Schalen. legte er. Auf ihr Gesicht schrieb er Vorgänge. Sie ging die Treppe hinauf. magisch gezogen. was sich sammelte aus ihr heraus im Ton. der sie traf. »Go . ohne Widerstand. .

um jeden. Hände durchglitten ihre. . . Es blieb. Er sagte: Paris. dem plötzlich alles in ihr wie an Fahnen hingeweht sich zubewegte. Sein katzenhaft gestraffter großer Körper blieb neben ihr. Verfehltes lag auf seinem Gesicht plötzlich gesammelt. daß ihn etwas enttäuschte. Sie sah scharf nach dem Ufer. Lächelte plötzlich: »Wohin fährt ein Franzose .« Sie lachte über die Schulter dem Reeling zu. wimmelnd. . Aus Landduft quollen roh. vorbeigeführt innen an ihm. Trieb darauf zu mit der Kraft und der Inbrunst des Ziels. Stellte irgendwo etwas auf. Schmerzhaftes zog es tief in ihn hinein. fiel in Schlaf wie Traum. »Leben Sie wohl. Da sprang plötzlich ihr Herz. Hupen. Es kam auf sie zu. Sie lächelte. Unter den Sätzen warb seine Stimme um sie. »Wohin?« Sie wußte es.« Wind bewegte sein rotes Haar. Blinkfeuer stachen kreuzend ins Licht. Die Barkasse legte an. Sie sah zurück: Versäumtes. Hörner heulten aus dem gegen die Wellen trommelnden Abend. er blieb gleich. Unter den rücklaufenden Wogen schellten die Bojen los. Die Räder gingen langsam. Das Fräulein stieg auf der Treppe hinunter zum Wasser.Trieb sie in eine Klarheit. sich verlierend auf der tiefen Fläche. fielen zurück. Keine Miene zeigt. Es ging über alles hinaus. auseinandergespritzt. Abgelenkt. die Mole hing voll Menschen gedrängt. Das Schiff stand. Kehrte zurück. Sie gab Le Beau die Hand. Ihr Blut spannte sich dem entgegen. gab sie ihm die Hand. verquatscht. Zwischen gestapelten Koffern irrten Passagiere. Verließ sie nicht.

Fuhr weiter. Die Musik spielte über der Sonne. Von unten sah sie ihn am Geländer verschwimmen. Sie genas. Bei Utö kam von der Regatta Symes herauf. sie erkrankte an Grippe. Bald stand ein Defilé vor dem Haus. sie folgte traumhaft. Geld. ihre Umgebung fürchtete den schlechten Ausgang. überging sie. Verreiste. Es gab keine Grenze. Drei davon starben. die Zofe brachte das Abendkleid ins Bad. durchschwebte sie die neuen Schichtungen. Zwischen den weißen Hosen der Kapelle brach der flackernde Untergang auf.Den Hut unterm Arm. Die Tabellen verengten sich. Das Fräulein führte die Liste der Stunden. spürte in . Der zweite Abschnitt Da war Berlin. traf plötzlich seine Gestalt. Sie schob sich selbst in das Drängen. Sie sah zuerst vorbei. als Männer auf der Nizzapromenade sich um deren weißbemaltes Fleisch schlugen. Wille machten vor ihr alles frei. Das Fräulein reichte die Tabelle. In Zackstrahlen von diesem runden Verharrungspunkt ausgeschleudert. Böhmer. schlenkerte im Sweater auf sie zu. Below traf sie bei der Holmberg. Mit Holl ging sie in Lewinskys Generalproben. gingen bis in die Nacht. Man holte sie. Sie runzelte die Braue etwas hinauf. Erlebte den Skandal. Die Barkasse legte sich fest an Land. Vom Bazartee kam sie mit Rosen. Drang von Schicht zu Zelle. lächelte. Andere hätten sich gewälzt vor Wonne.

war etwas in ihrer Hingebung. die sie umwölkten. nicht tanzen. Es war unsichtbar. Etwas saß darunter. das sie dem so heftig Genahten tief entzog. bedenkenlos die Stationen nahm. Es schwankte herauf und herab in dem Treiben. was sich vollzog. allein. auf einem Wallach. setzte sich selbst herab. verschwand. genoß. Der mit den eisernen Backenmuskeln wandte sich ruhig um. zog etwas daraus fest in sich Die Gräfin fragte. je mehr sie sich dem Umstrahlenden anschloß. fuhr mit ihr den Korso. . den Norweger Stefan umarmen.den Knien. Kam es vom Meer. Sie sah ihn kaum. lachend abreiten. ließ sich aufnehmen wie willenlos. reiste Station auf Station nach. bald untere Welt. war es gut. wich der Hand aus. Seine athletische Brust zuckte zurück vor ihrem grau geworfenen Auge. Bezauberte drei Tage von neuem die Holmberg. Lief am Strand auf und ab abends. Reiste zurück nach Nizza die Nacht. Sah in dem Parkfest eines dekadenten Mitteldeutschen Fürsten die Megrée auf gemeißelten Beinen kommen. Seit dem Tag war Stefan hinter ihr her. zwei Messer im Mund. versuchte einen Einbruch. fest zusammengedrängt. vermochte nicht zu bitten. von jenem Hauch. Sie gab sich hin. bald obere. sog und hintertrieb. von diesem bald. Ihr Gesicht selbst war verschleiert. Kam es vom Land war es gut. abspringen. sah. mußte sie unter Menschen ihn hören. erblaßte. deren Hand schmeichelnd kam. dessen Blumenwoge symphonisch in den Himmelrand schlug. Ihr Blick hing fest irgendwo über ihr. Nur. Nur war das Obere deutlich nicht das Letzte. umschwebte mit dem Blick ihren Kopf. Sie ward scheu. im Auge den Schlag. überstürzte den Blick nach Daisy.

Sah Heringsdorf. trieben Neugier aufs Gesicht. Umzischelt. Nahm den Spiegel. die es zurückschlug. das sie zerstreut dem Preisrichter gab. an den Molen des Innern brach sich es. Sie bog ihr Gesicht auf. Seine Entschuldigung lenkte den Blick an ihm vorbei. sammelte sich dichter unter dem Schleier. Unter der Dielentür sah sie Caspare Symes. auch Meer. Haftete. neigten die Hälse. Frauen.Fahnen und Wagen. Darauf. blieb nicht haften. lief durch Revuen. ward reifer. vertuscht. Zögerndes stand vor ihr. Sie stieg hinauf. lernte eine Bewegung. Sie lenkte den Blick kühl darüber. sie nutzte nicht aus. sie bewunderte nicht. er sah sie nicht. Gewalt gegenüber war sie eisig verschlossen. mit einem Wehlaut sank sie zusammen. er trieb nicht ab. Sicher fast. Gespannte. In München schwärmte sie unter herber südlicher Sonne einen Festabend. machte ihr Gesicht bekannt. schäumte herum. kein Drang schlug dort hinaus. Schlug erstaunliche Drifs. zu den stählern gereckten Chausseebändern des Bennetrennen. Sie saß im Zirkus. Das Harte. Below. flüsterten. Sie spielte einen Preis im Single heraus. woher sie kam. hinein fuhr in die Tiefe. Mit Steinen um den verhaltenen Mund neben dem französischen Botschafter. schlug dort hinaus. Das Lächeln. verkrampften den Blick. sahen in die Sonne. Schlug einen Ball gegen ihren Schenkel. hinter . fiel fast als Frucht schon heraus. Menschen bogen sich. Böhmer. blieb er dort. hinter ihr her. Durch solch gewölbte Gasse kamen Heroen: Lyonel. Kinder. in Zopott. Vorbei. trat im Doppel Stefan gegen sie. wo Sägemehl und Pferdeschaum schwirrte. über Matten. in die Höhe gehoben. was tastend offen stand. Ungewisses. aufgerissen. Machte ihr Fehler hin. Fuhr im Auto durch Eifel und Rhön. Da schwankte ihr Gesicht. Brandt.

Verdichtet aber im Innern. blieb sich gleich. Der Schleier fiel ab. was bereits vorbei war. das mit den heißen Wellen ging und kam. das kam. Ihr Gesicht blieb kalt. Sie hörte vom Diener. Aber Ohnmacht überfiel sie. nicht in der Wohnung. ruhig. Was blieb. Sie hörte Stimmen.nie Gesehnem. Sie sah zurück. traf sie Symes. Er grüßte. Hielt die Richtung ein. als sie aufsah. Was war das all? Nichts. bestimmt. Sah Perlhuhnhunde. kannte sie. Warf alles zurück auf das Zentrum. An der Reede. wie sie es sich gelehrt. »Masseldoff«. Er war nicht im Theater. bestimmte die Rückkehr. Suchte die Wiese ab. In der Nacht kam sie an. Hochmut sprang um den Mund. so straff hielt sie unnatürlich die Maske. Es schlug sie den Fahrtmittag nieder. Im Lunapark verlor sie einen Ring. lachte. Gegen Abend warf sie den Aufruhr in sich nieder. hörte Stefan. In Christiansand an einer weißen Mauer entschloß sie sich plötzlich. Die Männer. vernahm Dinge. hingegeben noch wie stets dem. Wohlig streckte sie sich darin. es beschäftigte sie nicht. flüsterte Holl. Wagen. erweichte ihr Gesicht. wo. Das Gesicht fiel reifer heraus. verschärfte sie sogar aus Trotz über die Abschwenkung. Im Bett früh telephonierte sie nach Lewinsky. von einem Schiff steigend. sah eine . es ging sie nichts mehr an. Es ward klar. Die Zeit staffelte sich darunter. Offiziere ritten neben ihr im Herbst. des Einladers breite Glatze über Favorits. wo ihr Blut hinhielt. Noch blieb sie in der Schwebe. Erreichte den Punkt wieder. Unbestimmbar so auf Straße. suchend. Park. Fuhr zu Guildendaal aufs Morgenfest im Park. Holls Regie.

schwang ihn hin und her. Sie sah deutlicher nach Stefan. Sie ließ sich nicht anmelden und wurde daraufhin abgelehnt. Am Wagen blieb ihr Kleid etwas gerefft hängen. Fribaurt kniete neben ihr. Plötzlich ging Lewinsky. Da setzte sie sich beruhigt. Man hatte den Mut nicht. im Arbeitszimmer stand Lewinsky. schon halb herumgewandt. Man sah ihr Knie. was sie sagte. saß noch einige Minuten am Fenster. ging Stefan. Fern nach anderen Dingen gewandt. Kam Stefan vorbei. überflog die Versammelten. Eine Stunde blieb sie. als sie wieder losfuhr. die Hand mit unnachahmlicher Lässigkeit auf Stefans Schulter: »Die Megrée ist tot. die Türen gingen auf. Sie fuhr die Allee hinaus. Doch unterbrach ein Skandal. Sie fuhr ein paarmal. Da stand sie mit einemmal leicht auf. Ließ halten vor ihrer Villa. schwiegen sie. um Zeit zu gewinnen. sich nicht annonciert. Es kam ein Anruf: die Megrée hatte sich erschossen. hielt Zusammenhang immer mit einem Kopf. Sie legte. Da gab sie die Karte ab. Darin am Ende Lewinsky. an ihr vorbei. Sie hatte ihn den Morgen getroffen. sie sah den Hut in seiner Hand. Der Gaul wieherte. erzählte den Fall das drittemal. Im Boudoir zog sie sich um. Über dem Kiesweg pflückte sie einen Zweig. war . Sie sah in den blauen Himmelausschnitt zwischen den Rotbuchen: wie feig sie waren. hetzte fanatisch. Man rottete sich zusammen.Polonaise am Teich. jetzt noch in ihre tierhafte Anmut verliebt. um das Viereck. nachdem Lewinsky vor ihr ausgestiegen. es ihm zu sagen. Holl eiferte gegen Stefan.« Ihr Gesicht war anders wie das. ihn verlassend. Sie stand an der Portiere und brachte Lewinsky aus der Fassung. ging unter Flieder auf das gelb leuchtende Haus. erhielt die helle Schärfe eines Vogels.

um sicher zu scheinen. Sie sah durch das Straßenfenster. Sie ging zum andern. hob ihm die Stimme entgegen. ist gehemmt. glänzen.und Herbewegen und legte sie fest. was sie will. rasch. da hingen große Männer seiner Zeit. Seine Haare waren in der Stirn geschnitten. Als sie eine halbe Stunde gesprochen hat. Kein Mensch hat sie gehört. da ging gedämpft der städtische Verkehr der Grunewaldstraße. die sie selbst bezauberte und hinriß. Baumwipfel bogen sich im Wind ihr zu. Sie fühlt sie schweben. Sie fühlt die Vokale steigen. Sein Blick strich die Wände hinauf. verwirrend. *** Viele Tage verließ sie das Haus nicht. macht nur eine Bewegung. das . da war rauschender Park. Er brachte sie nur deutlich zu sich. Sie hob den Kopf entgegen dem Geräusch. Belebte sie. das an Höflichkeit aufrafft. Sie antwortet nicht. sie begriff ihn kaum. wenn sie allein sich preisgab dem Gefühl. Ihr Mut war so stark. singen. er stieß mit der Zunge an. gab ihr Resonanz. schlug die Arme über die herausfordernde Brust. die sie ihm ganz öffnet. sie kettete sich daran und bekam die Leichtigkeit. erschrickt. Dann schüttelt er den Kopf. hebt sie das Auge auf zu ihm. herab. Kämpft einen Augenblick mit den Kinnmuskeln. schaut herauf ihre Figur.plötzlich da. Erhebt ihre Stimme. »Es genügt nicht?« Er spaltet den Mund nach den Seiten. daß der Mißerfolg sie nicht schlug. Sie spricht eine halbe Stunde vor dem Gesicht. Es entspannt sich in ihr. vieles geht hinaus. Das Beste bleibt. entfernte sie von dem Hin. Da war sie ganz enthalten in den Lauten. elegant. was es kann. Er fragte. Es klang zusammen.

die als Sternnebel um sie waren. sah das gute Kupee unten stehen. sie hereinzuführen. Sie schwieg. Alles verließ sie. wollte. wußte sie. ward neugierig. spielen mit Worten und ungefähren Dingen. der ihr eigentümlich war wie ihre Hand. Beim ersten Laut spürte sie. Am vierzehnten Tag fuhr sie zur Florath.« Wieder suchte sie jenen Ton. Mit kindisch unsicherer Haltung raffte sie ein Taschentuch auf. sie stampfte ein wenig auf. keine Sicherheit. Da konnte sie Sätze biegen. Als sie den Arm der Florath im Nacken fühlte. winkte. Sie lag mit gelockerten Beinen auf dem Diwan. Sie glaubte. schleifte es weiter und brach ab. Kein Mut. was sich sprengte in ihr.ausfloß. daß jene sie mißverstand. Beglückt trat sie zurück.«. sprach. Einmal stockte sie. zog die Knie an. Als sie ins Gesicht der Schauspielerin sah. . den sie seither immer besaß. das ihr gefallen. nicht lang. sagte sie nach unten hin: »Ich hatte mich nicht in der Gewalt. sah die große Frau auf dem Diwan zusammengerollt. musterte Daisy mit den runden Wolfsaugen. ohne sich zu setzen. . Wonnen rauschen lassen in blanken Diphthongen. was sie wollte. was Sie sonst befriedigt . stürzten ihr Tränen in die Augen. es fehle. und als sie wieder stand. Als sie unsicher ward. Die wollte sie ablehnen. Sie fuhr fort. half ihr der Trotz zu einer intensiven Kraft. erhob sich. es stoße neben hinaus. sagte mit ihrer schwärmerischen Stimme: »Gibt es denn nichts. . kam mit langen Schritten auf sie zu. Daisy begann. Sie sah auf. aber eindringlich. sie träfe ihn. begann von ihm aus sich aufzuschwingen. leckte die Lippen und führte beide Arme verführerisch nach den hell gemalten Haaren. sagen. Die Florath reckte die langen Beine. sie nickte ihr zu. Es kamen nur Tränen.

sie fühlte. . Sie sah auf den Boden. behing sie mit Geschwätz. Verzweiflung bisher. Neben Lewinskys gesalbter Glattheit stand das wohlwollende menschliche Gesicht Löws. bedrängte. Es zog sie an. unauslöschlich die Stimme in sich An der Straßenecke stand Moki. schlug es auf. das sie sofort wieder sicher machte. Der Goldfischteich glänzte aus der hellen Dämmerung. Er riet ihr. Aus dem Laden trat Fribaurt. Sie verneigte sich. . das rätselhaft herabkam: »Die Welt ist voll Möglichkeiten. reizvollen. . daß der Brief sie gut leiten wollte. . Er schmollte mit den Lippen.« Sie wandte sich von ihm um. Demütigung. Fischflossen glänzten manchmal weich und rasch. frug ihn. die Hand glitt über ihre Brust.verschloß in sich das Geheimnisvolle. . zu Löw zu gehen. Sie kraute die gesträubten Haubenfedern. die runden Wolfsaugen überglitten sie lächelnd. der in ihr Leben kam. Sie biß die Lippen zusammen über den Eingriff. verschwand.«. Im Garten. nichts war umsonst gelebt. Nahm ein gepreßtes Buch. wenn Sie die Ihren suchen . es ward klar. zog den Finger aus den Blättern. von wem. Noch machte an der Tür die Florath eine Bewegung mit dem Kinn. Sie log ihm Krankheit vor. Rivale Lewinskys. Der Papagei schrie lang und heiser. Dogo. nach dem Diener. empfand im Schließen. sangen Nachtvögel herauf. der Garten stand geweitet wie ein Flußtal. schwebten ihr mit Wind Flüstern entgegen und nassem Buschzeug aus dem Blau. als er nicht wich. Sie spürte. Auf der Treppe ward sie wieder zäh wie vorher. erklärte ihre Unsichtbarkeit damit. Sie wußte nicht. Der Schnabel kreuzte sich. Zu Haus fand sie einen Brief. orangen und grün flimmerte es aus der Ecke: »Dogo . sie spürte unbedingt. Gelang dies auch nicht.

Es kam Geräusch der Ströme. Stefan brachte sie an die Tür. Angst. Hatte den Ottawa im Traum. er stand in Wellen. wurde tief und voll Horizont. wie schön sie sei. War voll. nun erlebte sich alles. Flog an den Drähten hinauf. grüßten. Hatte ihr Herz. Er hatte sie einmal besiegt. Sie fuhr zu Lewinsky. ihr Mund spürte Blau und Goldregen und Baumbewegung.« Ein anderes Spiel. und daß vor diesem Kreuzweg Ja und Nein des Lebens stand. Er gab ihr ein anderes Buch. hatte Ersticktes in der Stimme: »Erhielten Sie meinen Brief?« Sie zögerte. den Erddunst in den Nüstern der Vokale. Trug eine Kraft. klar und weitschweifend zu sein. Sprach zu den Tieren: Ihr Lieben. Es löste seine Oberfläche auf. die schwoll und wuchs. über den Spiegel huschte ein Schatten. Dann hatte sie etwas plötzlich. »Der Text ist nicht gut. was alles vertrieb. was sie wolle: Erfolg. Ein Springbrunn kam hereingeplätschert. hißten Fahnen. Macht. Höflichkeit. Rührung und Hingabe legte sich in die Stimme.wie es sich in ihr spannte. Zeigte. Er versprach. eine dünne Bewegung. Ihr Auge frug nicht. Sie bäumte sich auf. . posaunengroß. Sie wollte es zwingen. bebende Linie. Geld. War da. da ging eine Tür hinter ihr. Ruhm. daß ihm dies entgehe. Schon kämpfte sie gegen das Unfaßbare. Auf dem Ontario wogten Segel. jede Maske war weg. Sie wechselte. Zu den Weibern: ei welche Sonne da. sah Gesenktes an ihm. Der Spiegelschatten kam aus dem Polster. ihr Mund hatte kein: Genügts? Lewinskys Kopf war entblättert. ward goldhell. sank zurück ins Blattgepischper. Hinter der Höflichkeit reckte sich seine Macht. Um die Lippen stand eine grausame. der Brief war gut.

es sei genug. Das I schärfte. Keine Segelfahrten lockten. wo sie einhaken konnte. Sie blieb. Dies war der Durchbruch. das Sichsagen der Leiber brannte aus dem U. Lewinsky zeigte klug. Lewinsky sandte andere. blieb sie zäh dabei. jagte sie in den Plafond gegen Dogo. Das Regulieren von Zunge und Zähnen. Nun gab es nur dies. die das Gerüst entzündete und in die obersten Logen der Erfolge trug. Ein Lehrer kam. sie konnte noch nichts. Sie verbrauchte viel und rasch. Fort gingen die Bahnen. Fand sie. Die Brauen bogen sich vor Spannung. die Hände. der den ausländischen Akzent abschliff. Das A baute sie zu Brücken. Das Gerüst war zu lernen. Von allem schnitt es sie ab.Dann hob sie schmal das Kinn: »Nein«. das war ihr Fall. Ihr Blick blieb verwundert. Er lachte heiser durch die Zähne. Die Leidenschaften der Wälder. das Hartnäckige und Sichere. das Siebenmaldurchsprechen der Rolle. Ein Lehrer wies ihr die Bewegung im Raum. die erregten. bis die Figur sich entschälte. weiten Wölbungen. ferne Gewitterstürze. nur die Flamme war. daß er flatterte und es zurückschrie. Sie sah ein. Nach acht Tagen sagte die Zofe ihm. wie. die Brüste am Gitter. Sie trat ans Fenster. was sie in sich trug. dem blieb sie treu. die funkelten vor Kuppelschwung und Material. Die Diphtonge glitten dazwischen. was ihr fehle. an keinem Zirkus entzündete sich die Lust nach dem Dampf der pochenden Pferdebäuche. die Wagen. Aus dem O kamen schwingende Trommeln. Die Arbeit begann. teilte ihn .

Er stülpte den Ärmel hoch. Da wandte sie um. Er zog beleidigt die Unterlippe ein. gab sich hin an das Wehen der Gräser. ward Aufruhr und Ergebung. Sie lächelte. Sie machte es nach mit der Linken. die Rechte gähnte. kam nach Haus. Holl. Sie entflammte es. Da brachte er Statisten. Von einer Pappelreihe her hob sich ein Staubkreisel. Er machte ein Kabinettstück. unaufhörlich. empfing von rückwärts in die Einsamkeit das Durchflogene. Selbst machte sie keine. hetzte das Zimmer. bezauberte mit seiner eigenen Regie. den Arm auf zur Ekstase. Sie nahm drei Stühle. mit Blut das Zimmer. grinste impertinent. »Wozu?«. entfachte sie.geometrisch. als Dogo schrie. Vorbereiten und dann dem Ansprung des jungen Winds. sie ihn im Hemd mit Tintenfischen fütterte auf der Veranda und die Morgenkühle ihr unter dem Leinen den Körper hinauf tastend lockte. flackte über die Äcker und Weiden herbei. Einmal gönnte sie sich Erholung. suchte durch Lebendes ihre Verwöhnung zu überwinden. frug sie Lewinsky mit ermüdeter Schmerzlichkeit. kam Leben in das Holz. Besuche nahm sie nicht an. trabte ohne Abschied herum. Mit glücklichen großen Augen und einer ganz beschäftigten Stirn versank sie in die Arbeit. wie im Spiel. das Summen. Stellte ihr die Gebärden. zog eine Kurve. Die Hunde rannten Hasen nach im Gras. Überzeugt selbst über seine Eitelkeit hinaus. was sie wollte. Sowie sie aus sich selbst sich bewegte. belebte mit Fleisch. als sie den Rücken kehrte. die Luft zu Drama. Als er die Allee berührte. Sie sah vorbei. da er Regie . fingen zwei Drosseln an zu schlagen. Ließ sie aber tun. wies ihr die Plätze dekorativ. Sie ritt mit Guildendaal und Rotbefrackten eine Allee hinauf.

Im Hintergrund der Loge bereitete eine Frau sie vor. Moki suchte ihr etwas zu überreichen. was fehlte. hinter dem Marmor leckte schon tosend die Glut. Später dirigierte sie sich gegen einen Slawen mit Bauernschultern. Der Dieb lief. als säße ihre Seele in den Hüften. erhielt dort den Ausdruck der Verhaltenheit. heiterer im Spiel. Ihre Laster. sie spielte mit einer Dose. Die aalglatte Hüfte stand fast ruhig. Doch ließ sie fast im gleichen Augenblick den Beutel fahren. Fuhr den Abend ins Theater der Florath. Da kam sie wie ein Tier. war es mit Freude und Spannung schon auf die Rückkehr. um dies zu riskieren. Selbst im Unsichtbaren war ihr Körper entblößt. Schwebte eine Herzspanne in der Luft. Entsetzt. traf sie manchmal. der erregte bis zur Stummheit. steckte das Messer ein. weil ihre Inbrunst größer war als die Routine der andern. Lächelnd stumm in sich hinein. doch wünschte sie Tips. ihren Busen. Sie lächelte einen Mann zu Tod. Die war nicht da in der ersten Szene. Es war. In einer Gartenstraße schlich ein Mann und riß an ihrem Beutel. Sie hatte wichtigeres vor. als sei ein Abstand zwischen Haut und Kleid. das Verhüllte knisterte um sie. angriffslustiger. wo die Distanz zur Arbeit sie frischer machte. mitten in der Szene ging Daisy. Das kleine Messer aus dem Gürtel in der Hand. Bäumte. Sie sah. Sie kleidete sich um. Wie unheimlich jene mehr konnte wie sie. Ließ sie fallen. Er verschwand mit seinem blonden Bart. Sie zog den Schluß: . an seiner Stumpfheit blieb sie hängen. begann sie den Widerstand. Sie sog die Sprache in sich hinein. brüllte wie ein Tiger. sie nahm es nicht. das Kleid schaukelte erregt um sie. schilderte ihr Bein.hatte. Alles strömte zusammen da. Ging sie aus.

die Zofe verstand nichts. fiel es ihr vor Schwäche heraus. besann sich. . Doch war die Nacht auf ihr heißes Decolleté gefallen. schon gierig auf den Morgen. In Zweigen und Flüstern bewegten sich sanft und weich die Sätze.« »Es ist zu viel. Als sie es in der Hand hatte. gleitend auf einer wundervollen Bahn.arbeitete heftiger. fiebrig. Da stand die Aufgabe.« Achtundvierzig Stunden wimmerte sie. Weinend. wies auf ein Buch. schleppte sie sich zum Diwan. . Er frug nach Schmerzen. Sie delirierte: »Sie kann die Übergänge . Am achten kam sie in den Garten. die aus dem abgeschüttelten Schlaf sich mit aller Inbrunst entfalteten in ihrer Elegie. der die Nachtigallen sich anschlossen.« Der Arzt neigte sich herunter: »Nehmen Sie alle zwei Stunden ein Pulver. Ihr Entzücken entlud sich unaufhörlich quellend. Die Zofe schellte den Arzt herbei. bekam ein opaliges Licht hinein. . die Grippe in der Nacht zurückgerollt. Am dritten Abend schlug sie die Augen auf.« »Ich habe Eile« Am fünften Tag war Sonne. tief in die Nacht. Sie sagte: »Nehmen Sie vier. Sie konnte nicht. Die Melancholie der Boskette träumte gold umrahmt vom Mondlicht.« Abends zur Zofe sagte sie: »Nehmen Sie drei. hielt an langen gepflegten Nägeln das Hörrohr ihr an die Brust.

sprach nicht von dem Nächsten. die zogen. das Szenenhafte nahm der Luft die Ruhe. wo der Kies lehmig war. Folgte mit dem Fräulein. Drei gaben nach. was sie sehen. was all wünsche. ging auf der Straße der Schritt eines Passanten ruhelos auf und ab. Syg reiste nach Ägypten. weil man ihn abwies. sie sah es nicht nur draußen. Nachts nun. stürzte herein. baute Pläne auf.Fand im Garten. Sie schluchzte eine Nacht. wo die Sehnsucht in ihr sich staute. Bei einer Pfütze blieb sie stehen. Sie zeigte ihm die Gartenspuren. der Hoffnung mit ihm. der Regenbogen darüber entführte sie. Sie konnte mit. Sie öffnete die Fenster hinter ihm. die Schwester und der Bogen. Der Schritt gab Regen und Wolkenwind den Rhythmus. sondern erzählte ihm. doch es war in ihr. verzweifelt. der die Ferne einfügte in den Punkt. Sie kehrte sich scheu ab. mit geröteten Wangen wickelte sich ihr auf ein Strom von Bildern. hallte. lief ohne Pause. der Arbeit. Sie zog an den goldgespitzten Lanzen. Die Spur ihrer Hände an ihm war noch nicht warm. Wo es schwarz war und undurchsichtig hinter dem Gebüsch. Es hob sich schmeichelnd vor ihr. Holl warf das Mädchen an die Wand. kam an den Hafenstädten vorüber. nehmen solle. Sie ließ einen Hund in den Garten setzen. machten ein Loch. streichelte ihn und führte ihn am Gitter entlang. Sein Augapfel ward grün. das Gesicht schwammig. Sie liefen durch den Busch zum Eisengitter. Dann war es vorbei. Spuren. sie zu entführen. da war er schon verschwunden. Die Lanzetten waren angeschraubt. in jeder Hand Orchideen. wenn sie nicht schlief. Vaudreuil schrieb: Schlug Wechsel ihr vor. Sie empfing Lewinsky nach ihrer Krankheit erstmals. erschien ihr ein kreideweißes starrendes Gesicht manchmal. Er zuckte die Achseln: junge Leute .

die Verpflichtung der Erfolge. war es schon nicht mehr von Bedeutung. Sie sah. setzte ihn an ihren Speisetisch. Im Schwanken erfuhr sie die Grenzen. nur Weg. frug sie erstaunt. Sie warf sich der Arbeit hin. sondern nur Etappe. Erwärmte sich Sie sah ihm fest. die an Konditoreien die Nase platt drückten. erfuhr sie den Arbeitssinn. machte der sich pulde. Um Acht erhob sie sich. rührte sie zu weichen Klängen. Dann schwamm es weiter. Schlaff sank sie zurück. Hatte sie etwas sicher. erfragte sie. erfüllte sie. wühlte in ihm. forschend unter die Stirn. Stellte fest. nur ein Stück der endlosen Bemühung. Am . Erregt mit sich selbst redend. »Warum haben Sie Furcht?«. die sich bedingten und steigerten in einer nicht meßbaren Form. Manchmal fehlte sie. Um zwölf Uhr schlief sie ein. Sie bemühte sich und erkannte. dies und alles. holte Frische und Lust aus dem Muster des Teppichs. Um Fünf erwachte sie.schwärmten für sie. verpuffte. jene Geschichte. Alles war blöd und idiotisch. Nahm von der Straße einen Bettler herauf. Sie eilte ihm verständnislos nach. Holte kleine Kinder. Er erzählte diese Geschichte. Ihre Kindheit kam manchmal. daß die Aufgabe wachse mit der Potenz der Kraft. daß Ziel kein Punkt war und kein Ende. je näher sie kam einem Ziel. er war schon fern. der Ton ging leer. denn ein anderes hemmte. Sie lernte aus jedem Erfolg erst die rastlose Verantwortung. sprang und lief. nahm die Laute auf. wie weit sie vorkam. wie stark manches sie zurückwarf. wie größere dahinter standen. das ungeheure kreisende Räderspiel der Kräfte. Sie hatte Begeisterung auf der Zunge. dem Ton der Tapete.

mit Fribaurt bei Quarante-et-un. von dem Grastau kam es. heftiger zu streben. Er bereitete das erste Auftreten. spielte mit seinen Gästen. klar und alles berührend. mit dem Böhmer das Papier geöffnet. blau. geschah das Wunderbare und Unerklärliche. was es bedeute genau wie beim Erreichen: heißer. leicht. Da war es. was sich danach in ihr streckte und sehnte. Unverlangt und unerbeten. Er hatte bis zum dreißigsten Jahr gekämpft. das Verbrecherische. Von dem Teich stieg es auf die Veranda. Sie ging nicht. Aber manchmal. Hatte die Kinnbacken angezogen. die Durchschlagkraft jeder Tat. Erklomm solche Ausdehnung und Tiefe in ihm. Die Leistung erhielt die Ausbreitung. als sich vor Neid ihm die gebrannten Locken lösten. ein Billett zu. und. Es war da. der sie führte und weiterspielte. Das war das Äußerste und rauschte sie auf wie einen Baum. Bei Tisch warf Stefan Böhmer. begleitete sie einige Tage. Er war versunken. Am Bassin traf sie auf Stefan. Das Lächeln. hinein in den Strom. Die Leistung atmete sich fort. Von dem Wind. Das Geschaffene drang durch die Poren des Raums. Doch kam sie darüber. Nach drei Tagen erschoß er ihn. gelebt.Versagen spürte sie. ohne Gespräch. durch die Straßen. war damit über alles getreten. daß Lewinsky den Schlußstrich zog. ohne Leitung. hatte alles sich. Es umflockte sie hell. der neben ihr saß. Die Florath lud sie ein. wenn nichts den Ausdruck ihr brachte. sie kam. vom Himmelabschnitt über der Ulme sank es blau und bebend. saß mit Holl bei Pharao. die Stadt. zugeschlagen. weich durch das Erreichte. als sie sich bemühte. War wie ein Eber nach ihrem . jede Laune. Wüste zugebilligt. legte Listen der Geladenen vor. Lewinsky bat sie. Sie war glücklich den Tag.

Sie spürte die Kraft. Caspare Symes. es machte sie aufsehn. Der Garten stürzte hell mit einer Flut Apfelbäume in die Nacht. verzaubert vor dem Widerstand. die er beherrschte. was er wollte. Stand erschüttert. Sie ging an ihm vorüber am Bassin. sie reichte ihm zum Ausgleich etwas zurück. Es beeindruckte sie tief. die Spur im Garten. . Sie trat zurück.« Langsam. Da sah sie zwischen Lampions einen Mann. schlug es zurück. Es war spielerisch. Hinter ihm trat hervor. übersprang es. wie er es nahm. Sie gab nicht dem Elenden. gezähmt zu Güte fast. spielte jede Note. formte sich darunter um. Kühle. Es ging ums Ganze. »Ich war der Bettler. fast wild. Sie hob sich. Umlagerte sie von allen Seiten. vom Erfolg und Sicherheit empfänglich und aufnehmend gemacht. eine Lüge. Er holte sie ein. Sie durchforschte ihn nur und das war ihm widerlich. es formen wollte. Er wollte sie erzwingen. erhielt eine neue Einstellung. Er traf nichts. den Weg kreuzte. leis. die toll aufdufteten. als sie darüber war. Sie sah es nicht. was sie unternahm. Aber im gleichen Augenblick war nie der Widerstand stärker gegen das. bedenken. Wie klar die Luft. zum Erfolg. Hier war die Entscheidung. An seinem Knie rieb sich der verschwundene Hund.« Zerriß ihren Weg. Da sah sie an seiner Haltung: es war gut. Doch dieser Zug ging in die Luft. half nicht dem Gestank. Es blieb im Boskett. Befreiung kam. besann sich. Sein Auge drehte sich.Leben gesprungen. wütend. sog sie Hyazinthen ein. Weich hingegeben. einen Trotz: »Ich danke für Ihren Brief. was er geleistet: er war das Gesicht in den Büschen. die auf ihr Ziel eindrang. Sein Leben fiel von der Achse. hinüberzwingen zu sich Es kam mit Beherrschung. abreißen. es rührte sie. was männlich sie hemmte.

ganz das Ohr erfüllt. Dazwischen stand die Sekunde. »Caspare«. daß es gegen den Rand ihres Lebens hinunter sich neigte. das zusammen floß. zog es hinüber. in der sie atmete. keinen Zorn. Da fielen die Rosaenden der Blüten sanft herab. die Erde wogte mit Wurzeln innen entgegen. Aber von der anderen Seite kam zum erstenmal wieder die Jugend herauf. öffnete die hochmütigen Lippen. Und die Bäume bewegten sich nach dem Tempo ihres Atems. diese Zeit und die andere vereinigt. Die Schläfen lagen fest aneinander. zog ihn zurück. öffnete . Die Knie standen eng aneinander. Der Garten glättete sich in der Lichtwelle. Die Büsche stiegen in dunkelrotem Ring bis zum Goldbogen auf. schön geworden und still. Sie nahm ihn auf. beugte den Leib nach vorn. Unbefangen. Der Ontario schliff sich blau mit wiegenden Segeln. Ihr Blut hörte auf und setzte in seinen Takt ein. das von der Ader seiner Schläfe herübersprang. als sei sie dem Vergangenen zugehörig. kam auf sie zu. Das unbefangene Glück der Kindheit zog an diesem Glück. Sein Mund war schmal. Sie wimmerte. in die Hände. Sie gingen. stieß den Fuß auf. ein Arm faßte fest um ihre Brust. Da fielen Blüten ins Gras ohne Pause. es gab keine Leidenschaft. aber sie spürte. Es war der Fall seines Bluts. Alles war Bewegung aus ihr hinaus. als sei es abgeklärt. Es kam die Obstflut. drückte den Nacken ein paar mal zum Rücken.Aus ihrer Brust riß alles mit. Sie schloß die Augen. weich. Alles bot sich an. das Ende sah sie nicht. In diesen Bogen spannte sich alles ein. kam von fern die Lawine des Ottava und die Flöße. Nur sein dunkler Kopf kam. Die Äste flammten mit einem Netz von seidenen Strahlen an den Lauben. Besinnungslos hing die Minute um sie. So war durch das Blut. voll Glück. Dann riß sie sich los.

Sie lag nur und weinte. legte die Stirn ans Glas. Bis in das Ende des Haares. . *** . Sie sprang in den Wagen. oder vielmehr das Zurück. es würde klingen bis in die letzte Süßigkeit alles. . gewann sie die grausame Ruhe. ihr Glück. bis in die Höhle der Achseln empfand sie: dies war das Höchste. Ihr Garten kam. was schön war. Die Onyxschale mit den drei Kugeln. Sie lächelte: es war nicht gewesen. Erhob sich daran. Sie stellte drei Stühle auf. brüllte in das Tuch des Kleids. Sie zuckte die Schenkel. fuhr weiter. Noch unerreichbar. Erst nach Stunden. aber mußte sich bald unterbrechen. lief den Kiesweg hinauf. Sie hielt nicht an. das Tor. Sie weinte. lag tausendfach Geschichtetes dazwischen. Der Park grollte den Wipfelwurf ihr zu: den Namen. gegen Morgen. den einzigen Glückszustand. war drüben vor sich gegangen. die nötig war zu solchem Gespräch. Verloren. Gab jedem einen Partner. Irgendwo wie ein Lichtkegel öffnete diese Sekunde die Ruhe. es stach stumm wie von Augen nach ihr. wo alles lag. Bis in die Todesstunde nicht einzuholen.die Lider. die sie umwarf. was noch kommen konnte. als die Ströme das Kind umrauschten. der zuerst stand. daß sie die Sekunde kaum noch mit dem Bewußtsein erreichte. Der Horizont war angefüllt von einem Donner: Caspare . die Jugend. Die Spiegel fauchten ihn ihr zu. Ihr Zimmer. Träumte sie es zurück. Ein lahmer Klepper. Arbeit und Erlösung und Bemühung lagen vor die Möglichkeit allein geschichtet. Es war so weit. das Später. sie befreite. denn die Tränen kamen mit einer wilden Wucht.

Als sie zu sprechen begann. das Spiel ging nun in Tragödie. Aber unter dem. faßte sich. ihr Körper rauschte sehnig und voll gedrängtem Saft. es fehlte. in einer saftigen Linie lag der Akt. die der Text nicht hatte. Ging auf und ab. verwirrt. daß ihr entflog. die die Gefühlshöhe erweiterte. hörte sie dumpf. Sie ließ den Silberstift. Sie starrte in den Raum. . das selige Gefühl des Hingegebenhabens in die Worte . ohne Triumph. ihren Ausbruch und die Dichtung abhob. die die schmächtige Szene anriß und dehnte. Sie machte den Aufschwung. ins bleiche Gesicht des Partners drang sie vor. Sie ging vor ein Bild. nahm die Puderquaste. Das machte einen Boden. die große Kraft in die Bewegung. Warf Worte ein. Die Souffleuse hustetete. . verzweifelt. vor einen Boudoirtisch. Am Abend kamen ihr die Köpfe des Parketts wie ein Strudel entgegen. Brach mit Leidenschaft ein in das schwankende Schicksal. Die Stimme flog voll Schmerz. Fand es nicht. der Erguß. . Sie wartete. zerstörte es. Der dunkle Ton. Mark in das Wort. Sie zwang es. aber das Blut spielte nicht mit. Grenzenloser wurde unter ihr das Leere. ganz neu und unerwartet.Das gab Öl in die Sätze. was geschah. Ihr Bein stand federnd. verließ sie etwas. was sie suchte. abgezeichnet im Kleid. sprach weiter. Sie war gefüllt mit Zufriedenheit. aus dem das Spiel der letzten Tage reif und sehr süchtig schoß. Die Taille verjüngte sich zu einer Wildheit. Sie probte den Tag vorher. Sie suchte.

beschaute es müßig: Die Florath. Es war vorbei. Doch sie selbst. deren Sinn sie nicht faßte. doch sie verstand. verschwand in der Tiefe. Sie suchte. Das Bewußtsein spaltete sich. das es ahnte aber. Dort sah sie Köpfe.Dabei spürte sie. sie steigerte sich. Holls nervöse spielerische Stirn. Daß sich darin restlos und ohne Sehnsuchtsrest ergieße. daß nicht zu . die ihr Herz erreichte. Zärtlichkeit. Es genügte nicht. sie selbst . sie vernahm sich selbst. Aber in einer Traurigkeit. was sie gegen das Meer getrieben und darüber geführt. ihr Spiel war gut. da es spielte. Augen hefteten sich gefesselt daran. Und nun begriff sie. Was war ihr Beifall? Erfolg? Nichts drängte sich dazu. über den Favorits Froschaugen. Sie spielte die Szene zu Ende. Dies war ohne Bedeutung. Es zählte nicht. was die Inbrunst wecken konnte. Sie wollte. Ihr Auge schärfte sich. es genügte nicht. Pa und Syg und Brown und das Porzellanschiff. Eine Traurigkeit. die ihr Bewußtsein nicht traf. Es sank ab vor ihr. Sie brachte es fertig. wußte sie. Es blieb entfernt. Da spielte sie. wölkte wie unter ihren Füßen herauf. sie hatte sie im Bann. war nur zur Hälfte beteiligt. schmiß die Effekte. sah den Erfolg in der Pupille der Florath. daß ihr Spiel ihr inneres Wesen erfülle. der Kopf eine schamlose Entblößung. Was ihr Schönes seither gegeben. . sie sah sich spielen. nebenher zu denken. vorgebeugt. Fribaurt mit weibischem Lächeln gebannt an ihr Bein. Der große Ruf versagte. Atmosphäre der Erregung band sie an das Parkett. Ein Riß ging durch sie. Ihr Gehör verdoppelte sich. Guildendaal. Sie sah. daß es in ihr klar werde. was sich aus ihr hob und senkte. . Nicht daß sie nach außen Wirkungen leiste. zu wünschen und herzurufen.

Verworfen. hatte für sie keinen Sinn. sah Lewinskys gerötetes Gesicht. Es war das Wunderbare. Eiskalt vor Schmerz ging sie weiter. er senkte den Nacken. Umsonst. Es röchelte neben ihr. das war noch nicht gefüllt. Doch dies da war nicht der Weg. die Befriedigung und der Stolz. es löste sie fast aus. Ein Licht schien grell heraus. Blieb ein Zwiegespräch zwischen ihr und der Ulme. lockend und treibend vor ihr sich schwemmte. das aus der Mondnacht. Eine Sekunde empfand sie den Anschluß. was vor den Menschen sich versagte. Aber sie hatte keinen Teil. Dennoch empfand sie. noch unfaßbar. Und zurück. auf die Straße. bis an den Rand gefüllt mit sich selbst. Doch es währte nur kurz. am Fluß und aus den Büschen manchmal schwankte und sie erhob bis an die Spitze der Sehnsucht. Gehsteigen. Es stürzte ab mit jähem Ruck. Vorbei. Sie strich ihm über die Stirn. Menschen quollen aus Toren. Es war noch nicht am Ende. daß sie mit nichts tiefer verbunden als diesen beiden.zwingen sei. das Mitleid. Wehmütig kam es. Sie hatte einundzwanzig . Ein Pferd. Hindurch. Kein Ziel. keine Erfüllung. die Seligkeit des Schaffens. entriß sich den Menschen. Ein Irrtum der Weg. Weiter nichts. Im Spalt saß ein Paar. Irgendwo lag es. Ging weiter. Das Erwachen am Morgen. So entzog sie sich dem Beifall. Ein Strom faßte sich an von ihr zu ihnen. für was sie sich bemüht. Was erfolgreich daran war. Sie hielt nicht. So umflog es sie. Was in rollenden Kreisen sehnsüchtig. kam durch den Seiteneingang ins Vestibül. War noch nicht so weit. sie weinte. Die Steife blieb um ihren Mund. verschlossen wieder. Häusern.

faßte es nicht. fiel hin. do . Die Zunge machte einen Ruck.« Dumm sah sie in die Luft. So kam die Liebe über sie. flochten Zöpfe. Dann ging sie langsam auf das blonde Geschöpf zu. die Brust war herrlich. der stützte. Sie begann zu laufen. stierte. machte den Zug der Nurse. . Falteten die Strähnen auseinander. Im Vestibül saß das Fräulein und stickte. der Körper braun. die Beine auseinandergerissen. das Mitleid umspülte. zog es aus. Doch vom Elend einer Kreatur gereizt. summte: »Do . Kompost für Überfluß. gerührt. Löschte das Licht. an dünner Sehnsucht erstickt. Es ging in die Hände. .Jahre. do . In ihrem Gesicht entbrannte ein Staunen: »Auch sie muß weinen. Wagte es nicht. Sie war übersehen im Leben. wiegte die Hüften. Aber rührte sich nicht. roch nach Korsett. Die strichen sehr zart über den Kopf zwischen ihren spitzen Knien. . Eine Sehnsucht gebar sich riesengroß. häßlicher armer Lappen. . blöd und sinnig. mitzuleiden. wohltat. Sie heulte nicht. war schlecht gekleidet. schön. machte Licht. Das Gesicht von nichts tief gezeichnet. tat den Kopf in ihre Knie. Morgens fuhr Daisy ans Meer. . Verachtung. kleiner Lohn. waren ein Punkt. schnalzte. . obwohls nie heißer in ihr gezündet. Tat es nicht.« Pfiffs auf den Zähnen. beginnt der ganze Erdball aufzuzucken. barg. Nur der Geruch ihrer Möbel. . schlank. legte es ins Bett. legten alles von ihr selbst Vernachlässigte. die Wände ihres Zimmers lockten. Wollte gern ihren Backen an Daisys Wange legen. Alles fiel von ihr ab. berührten das Haar als seis ein Kind. Das Fräulein saß da. Daisy. Sie brachte das Mädchen hinüber. Badete nicht täglich. zu einem Bündel gemacht. Sie hielt kurz an bei der Pforte. waren da. Versäumte in die Bewegung. Die Schultern zuckten.

der korallenrote Schnabel fliegt vor dem samtdunklen Kopf. Strandnelken und Butterloch knallten gegen Dünengras. drückte den Bauch. Das faulende Leberzeug der Maischollen duftet weg. klatschte an. An den zweitausend Metern Grundschnur fuhren Kähne raus. Zwei große Ewer hielten die Schleppnetze ein. zuckten am Wasser. . Regenpfeifer sausten über den Sand. Wind ging den Abend los. Die Fenster sind geschlossen. hakten mit gebogenen Schnäbeln: griä. hochgeschwebt. Jüns hielt eine geschwollene Aalmutter in der Faust. ehs dunkelt hört sich nur noch ihr Schrein: gräik . türmt sich haushoch davor. Die Wimmermöve schlägt an. beißt dann ans Land. spritzte durch den Eiergang junge Zentimeterfische. die Weidenstümpfe. Krebse schoben über Miesmuschelkolonien. pfiff leis. ballten sich. ik. . Sie waren durchsichtig und quallig. warf die Kabeljaus ins Boot. schossen hinunter. strudelte schon hundert Meter hohe Pfeifen und Rollen.*** Windstille war. ließen Bramsegel vor den Wind fallen. gra . kamen gegen Land. die weißkochend vor dem zerwühlten . dehnt sich und schlägt hinten am Horizont sich fest. Sie lachte mit ihm. Das Meer steht toll verliebt die Nacht vorm Gedün. Hahnenfuß und Binsenkraut verschlangen sich Die feigen Sturmvögel klatschten sich an Häuser und Raine. rolzten. eins nach dem andern. Seeschwalben überjagten Steingebröckel. Kugelblitze laufen über die Dünung. Die Keller stecken voll Fledermäuse. . . ein Darm ging durch und Aderfäden. Die Bäume im Binnenland liegen platt am Boden. man zog die Angeln an. die Amseln haben sich verkrochen in Mauslöcher und Ritzen.

schont den Busen nicht. Feuerkröten wie aus einer Glasglocke donnern: ku . Der Wind hält durch. Es ist der Wind. Laich liegt. bekommt einen Windschlag. gelber Stranddistel. Wie sie den Kopf über den Damm hebt. reißt unter die Röcke. bleibt. Die Nacht spielt das Getös geil mit ihrem Bein. . Sie läuft gerötet durch die Tümpel. die wie Katzen jammern. Sie kommt durchs Getümpel noch geschützt. lassen die angewachsene kreisrunde Zunge auf dem Paukenfell schlagen. böig. in denen Flohkrebse. Steinsack. Es gelingt nicht. . hält sich an Hahnenkamm. Strümpfe zurücklassen. die Brust pelzig im Gefieder. lacht. kommt jetzt vom Land. An den Erlen hängt das Wassermerk fest.Meerbauch hängt. Es gibt Lärm. fällt um. der getrieben. gattet sich an sie. stößt das brüllende Wasser zurück. Eine Möve ist vom Sturm erschlagen worden. uh. Von einer hellen Flamme ist der Tag aufgerissen. ihrem Ohr. murren. treibt in ihr Blut. kocht das Meer. Die Kiesel knirschen draus ineinander. Wasserläufer gleiten wie auf der Eisbahn über die Pfützen. Im flachen Sand faßt der Wind sie. will beilegen. Triebsand rutscht nach. muß aber Schuhe. Stimmrufen. sehr bunt waren. . Zwölf Federn am Schwanz. Sie kämpft sich durch den Wind gegen das Meer runter. Sie stehen mit hochgekrämpten Hosen bis an die Hoden im Wasser. Sie steigt. der blau. grunzen hinterher. Ein Schellfischkahn. Daisy legt sich. schreien und hantieren und es wird nichts draus. hält sich an Gras. versinkt im Sand. Sie steigt gänzlich hinauf. Berle und Hahnenfuß liegt klatschnaß. nimmt sie vor. springt hoch. verschüttet Knoblauchkröten unten. Taufrösche verschwinden schweigend. rast drauf besinnungslos unter ganz blauem Himmel. rollt zurück.

werden hell. beißt knackend die Muschel auf. Das Wasser hat sich so gesenkt. Goldbutten. Die Fischhaufen laufen schwammig aus. Nun hat sie weißen Sand unterm Fuß. Der Wind läßt nicht nach. Die Männer stechen draus Butten. die Weiber haben den Bauch voll Eier. Seegras dörrt losgerissen unter der weiß und hoch stehenden Sonne. Moosenten . daß die Pfahlgruppen von Ellern mit unsichtbaren Gärten auftauchen. Leberblumen fachen sich an. Dahinter brummen die Kühe. Kinder schmeißen die Körper in Kästen. Voll rasender Wut wirft er sich. Im Sand ist in der Ebbe viel geblieben. Das Riedohr stellt sich. Ein Taschenkrebs hängt an einem Rogen. Schon fahren Kähne. schmaust. zuckt die Wurzeln zum Boden. mit dem Schwanz hauend. Die Seeschwalben taumeln in Rudeln hoch. Froschkraut tastet wieder nach Grund. Makrelen. die die Bäume aufzuziehen. kauen und fressen. Das Schellfischfleisch ist heller und weißer als das Fettbraun der Dorsche. Jungens hüpfen von Tümpel zu Tümpel und sammeln auf. Affheringen. trocken und sinken zurück. Wandermuscheln und wie Eier Steinbohrer.Jüns wirft eine Muschel hin. herüber. Frauen heben den aufgestülpten Arm aus den Bütten. Schon stehen Segel drauf. der braunrosa sich eindrückt. Die Milcher strotzen von Samen. die Körbe voll Kabeljauköpfen aufgeschüttet riechen. von Miesmuscheln im Gezweig bedeckt. Der Strand ist freigeblasen. Linsen. hängen die Eingeweide an Angeln. Sie haben in dem Fischhaufen. Schollen Aufruhr bemerkt. Sie kommt um die Düne. Sattelmuscheln liegen fest. die Asseln zappeln da und dort. kriechen zum Strand und blenden mit den Schollenflecken. Sie geht nun durch Tang. einen Seewolf mit grünlichen Jungen im Tang entdeckt. fangen unter Wasser andere damit.

Sie macht die Arme weit auf. Lachmöwen gauzen los. Im Schlick lauern eingebuddelte Klieschen auf die Flut.fallen hinter ihr ab. Die Warzen tun ihr weh. der Wind war an ihr. der nach oben rauscht. Es wird groß und unermeßlich am Knick. klinkern singend im Wind. blaugrün und weiß rauscht auf. Sie neigt plötzlich sich zurück. Wie sie es so sieht. werden entdeckt. Hinter ihr gehen Raben herunter. in ihr Blut. hacken sie auf. Die nach oben verschmitzt stehenden Augen zucken mit der Stikhaut. Der kleine Schmerz macht sie irgendwie verrückt. Sie kommt an die Nehrung. zischt noch fern: rädzsch -.-. Der Rücken lehnt daran. Ein Faß steht da und Jüns mit Merlans. ist heller wie all andere Haut an ihr. fällt.räb . auch das Wasser schwebt in der Sonne. Gleichgewicht durchbricht ihren Aderngang. Ihr Auge fällt in sie zurück. Hinter der Bucht liegen Raubschwalben. wie nachts. Was an Hals zum Vorschein kommt. graben sich im Sand vor. weißblitzenden Bäuchen. . muß steigen. verschleiert. Da steht alles voll Tümpeln. Alles schwebt nachher. wek. glühen etwas. Sie kniet. eine Bewegung zu bekommen. greifen mit den Klauen die Sandhupfer. hat in den Saft gegriffen. Auf den Granitklippen stehen blau und rot Gerüste. Nun stoßen sie hoch. Die flachen Bäuche wackeln im Flugsand. zum erstenmal wieder. Sie hält das Tuch darüber: sie sind weiß. Sie faßt hinter sich einen Baum. Landkrabben nehmen Deckung. preßt sie an die Seiten. An Schwänzen hängen Fische in Bündeln daran. die Enttäuschung ist weg. schaut hinein: sie sind grau. betäubt vom Wind mit ausgebreiteten Flügeln im erwärmten Sand. die es wie von unten her hochschaukelt und hält.-. . Schon tritt der Saft. Die Uhr: sie sind gold. Sie lacht. Eine Sturzentenschnur. ist sie klar und frisch. Die Hüften fangen an. An der Schlankheit des Baums wie an einem .

entschwebt. ihre Bewegung wird armselig. in ihr langsam wandelnd. hört Schelte. Sie findet den Mut nicht. Die Schenkel biegen sich lang und schön. Himmel und Meer haben sich vereinigt. Sie fährt zurück. durchbrochen am Horizont. jetzt das zu fordern. Es fehlt ihr die Kraft mit einemmal. etwas ist freier geworden. weiß daß dies das Höchste ist. Wut. Sie bleibt angedonnert. als sei sie alt geworden. um den Rest zu Fuß zu gehen. indem sie sich nicht rührt. daß sie erblaßt. findet den Wagen nicht. kann seine Schulter fassen. was sie nun abgeworfen. erhebt sie. sieht ihn zum letztenmal für immer. die Haut ist glatter geworden. Es geht süß durch sie hin. wiegt den Kopf hin und her. als sie noch erstrebte. steigt aus. Sie bleibt immer stehen. Die Sonne schlägt ihr in den Leib. Sie nimmt etwas auf sich. Sie kommt näher. den eine Frau nach ihr sticht. Sie bohrt sich durch. Alles an ihr ist durchblutet. Caspare Symes. was sie überging. entfacht. Sie tut eine große Tat. die Knie geöffnet. Sie zittert. während ihr Auge dunkel wird. Da läßt sie die Hand sinken. betrachtet einen Erker. nimmt die Tram. er aber wächst und steigt maßlos. fährt um. das Auge von innen her feucht. fühlt sie im Blut. ihm nach. während sie stehen bleibt. Mit einer unnachahmlichen Bewegung des Halses zieht sie die Linie nach. Taucht auf zwischen hellen Mützen. Sie springt auf und lacht. wölben sich herüber. Er biegt um einen Wagen. als er um die . sieht den Schirm. dann dreht er ab. als schliefe sie. Sucht ihn zu erreichen. Dann reckt sie sich. geht über die Straße. ist verdeckt. was sie opfert.Tierrücken gleitet sie ab in den Sand. Auf diesem Stück Trottoir sieht sie von einer Menschenmenge vorbeigespült.

Ging hinaus in den Garten. klatschte ab. steckte den Schlüssel ins Gartentor. das Fräulein stammelte. sie seufzte. sein langer. Am Abend besuchte er sie wieder. Donnerstag früh kam Le Beau.Ecke geht. kam wieder. Daisys Augen wurden schmaler. er pfiff. Auf dem Parkweg lag Dunkel. flüsterte Le Beau. *** Sie stellte den Fuß in die Schnur des Vogelbauer und hörte zu. Zuckte die Achseln. legte ein Blatt auf den Tisch. Sie wollte nicht. hob es wieder. Dann ist es vorbei. Der Nebel dampfte um sie. half beim Aussteigen. Mit diesem Tag verschwand das all. Sollte sie am Neid der Wolfsaugen sehen. Langsam und wild wogte ihr Leib gegen seinen. Daisy schrieb einen Brief. wie sehr diese sie fürchtete? Vom Tisch entfernten sich Bücher und Rollen. Als sie sich umdrehte im weißen bauschigen Mantel. Ein rascher Blick suchte in ihren Wärme. Dann frug sie. Der Schatten bewegte sich hinter ihm. Die Karte der Florath wies sie ab. aber heiser. katzenhaft geschnellter Körper riß ihren mit allen Muskeln in seinen hinein. löste sich ein Schatten im Garten. schrie ein wenig. »Ich bekam heute deinen Brief«. ihre Ringe klirrten. . Als Lewinsky sie bedrängte. Es war Dienstag. Er machte dabei einen kleinen Schrei. Als er ging. Ging hinaus. küßte er sie mitten in die Brust. Einen Augenblick kreuzten sich ihre Blicke mit denen des Fräulein. Dann legte sie das Blatt der Gouvernante beiseite. drehte sie um. visierten die Schleife ihres Schuhs. als röche sie daran. Sie verstand ihn nicht. Freitag brachte er sie aus dem Theater. abenteuerlich durchschwammen Gebüsche den Laternenschein des Wagens.

Moki. zog mit den zarten Schultern den Kopf herunter. die . Er sah aus gleich einem Skandinaven. warf sich über ihn. umflutete ihn mit den Lippen. sie spürte die Zunge. selbst Fribaurt. einen Mann. Der kam aus einer engelhaften Beleuchtung. Das Zittern nahm ihr den Atem. und nun kam ihr Leib an seinen. die unerklärlich schön hinauflief. sog sie an. machte die Schwebung mit. fand seinen Mund. Sie fing im Schlaf an zu weinen. Sie schloß die Lider. als stürbe er mit ihr. der sich straffte. blieb an den zärtlichen Hügeln. der Pore da. im Traum. Trat heraus. Er streichelte ihr Knie. blieb er. als sie das Bein aufstellte. wachte aber über Tränen auf. blond. . Nachts sah sie. sich schüttelnd zwar. Es ward leer in ihr. die ihr wehtat. löste sich kaum von der Pore hier. er atmete schwer. .Er war durch Zufall gekommen . Er hatte ihn hergegeben. flocht ihn um den Finger. Berührte wirbelnd mit dem kleinen Finger die Warze. Über den Leib glitt die Hand hoch. den Muskel des Schenkels. öffnete ihn. mit einer jungen gefurchten Stirn. Er küßte ihre lange braune Hand. sah doppelt. hing an jeder Hautphase. Das machte ihr sofort Ruhe. gescheitelt. sie schlief weiter. sie stieß die Luft fest aus. Le Beau lag neben ihr. entgegengeflogen. empfing ihn dann im Mund köstlich und rasend erregt. aus dem Herz was herausriß. Küßte Kreise um die Gelenke. machte eine Bewegung. Traurigkeit schwemmte sich hoch. sie ertrug diesen Blick nicht. schwankte. aber er war so nie ohne Tip von ihr. er ähnelte Symes. Ihre Hand an seinem Mund. es strich seine Haut. Es fehlte nicht viel. Küßte jeden Zwischenraum der Finger. Wo sie Flaum hatte. legte den Knöchel wunderbar damit frei. Er sah sie zornig an. Er wies auf den Schatten.

wie ein Römer. Er erbebte unter seinen Worten. daß er daran glitt wie an einer Frucht. rollte sie über die Wade. sie lächelte. Er flocht seine Kragenspange in ihren Flaum. Sie lauschte atemlos. als er wollte. Sie stürzte höher ins Unerträgliche: »Mehr«. wie er sie setzte. Sie lag dann still. dehnte sich so. Die schwarze kleine Warze der braunen Brust entflammte ihn wieder. Da nahm er die Sehnsucht von ihr. wortlos. blieb länger unter dem Bewußtsein. Langsam begann er entzückte Dinge.aufgelösten Gelenke suchten Schutz an seinen. Von da führte er es an den Mund. flüsterte sie. Sagte über ihre Brust Vergleiche. ihr Knie und genoß es mit den Augen. er küßte sie wieder heraus. sie sah nur noch sein Bild unter dem Lid. sie schluckte die Kugel. Sein Kopf glühte zwischen ihren Knien. Die Lippen trafen sich. der Draht der Ampel kamen in die Glückseligkeit. glättete sich unter den Umarmungen. Durch die Dämmerung griff er aus der Schale eine der drei Kugeln. hielten das schmale Becken hoch. seine Hände entzündeten sich daran. die Hände danach aus. »Sprich«. preßte den Zahn in die Weiche. Es war zuviel. Sein Körper. Er grub sie mit der . die abflogen. So nahm er ihr Kinn. Er schwieg. Ihr Blick brach. mit den Fingern. spielte auch in der Ekstase achtungsvoll mit. die Lenden zuckten. Das Silber der Bürsten. Die Vögel der Tapete musizierten paradiesisch durch die Seide. Seine Hände suchten ihren Rücken herunter. die Bucht an der Lende. ohne viel Fleisch und groß hingelegt. bleich. Ihre Haut ward nicht feucht. Sie wimmerte nur noch. Die Küsse reizten sie langsam. drehte seinen Kopf dahin und streckte Wange an Wange. zwischen der Brust bis an das Ohr. ward lasterhaft und verehrte zugleich. nur manchmal erschüttert von Schauern. sog und fuhr mit der Hand die Rückenwirbel herab. Sie verlor die Besinnung.

Die Sonne ging höher. Sie zog den Kimono um den Hals fest. Magnetisch wie eine Viper holte er ihn herum. blieb in der Mitte des Körpers. Es gab keine Hemmung. Ging zurück. der Gartenabend hatte ihr Leben irgendwie gebunden. der Wind kam herein. Sie schwenkte die Ampel noch einmal. Da sah sie in Stefans Gesicht. steckte sie in die Tasche seines Pyjama. Er hatte einen Koffer. hoben sich ein wenig. Nun fiel das Tor zu. es gab eine Lücke im Hirn. Die Untergrundbahn rollte durch schmale Korridore. Die Körper standen reglos aneinander gebäumt. Er machte Zeichen. Sie verstand sie nicht. Die Station kam. aber es war zu weit. Die Terrasse bog sich mit den Stufen entgegen. Sie empfand Le Beau durch die Körper.Zunge heraus. Da kam seine Hand. Die Hand gewöhnte sich an eine Stelle des Fußes. strebte auf sie zu. krampfte sich unter dem Licht. Der Wind warf die Gardine ein wenig auf. warf ihm eine Klavierwelle nach. die Stirn flackerte. Sie hörte seine rauhe Stimme gedämpft reden. Ein einzelner Baum stand wie Glas im Sternlicht. Wie ein Vogel. Die Schienen gleißten stahlweiß. einen Mantel. dann aber schwellte eine helle Flut heran. Ihm entgegen. Nun wuchs sein Kinn. malte dunkle rote Schatten auf die Bronzehaut. sie verstand sie nicht. Er grüßte mit den Augen. liebkoste. die sich zwischen sie keilten. Die Frauen ihres Geschlechts hatten die Steine alle vor ihr getragen. suchte. verschwanden. küßte sie. Die schlanken Hüften erbebten. stöhnend. . Sie fiel zurück. Rückte gequält den Kopf zur Seite. was herauftrieb. strich weiter. Sie erzitterte. Die Türen knallten. Die Welle ging über sie.

Sie zuckte ein wenig die Achseln.« Sie nestelte an der Tasche. daß Vorder. Steckte den Kopf in den Lichtschein um ihr Haar. Ich sehe Sie wieder.und Hinterfüße nebeneinander standen. bleich war. Sie tauchte auf. man sah sie nicht. Rasch: »Leben Sie wohl!« Sie ward verwirrt über ihre Kühnheit. Der Wagen hielt an. daß er. draus auf dem Perron vorwärts strebend. Sie spielte mit ihr im Garten. Im Vorübergehen hörte sie seine Stimme. Geld. was der andere gesagt. Er sauste ab. Raben standen zwischen unruhvoll blauen Wolken. Le Beau riß es hoch zu ihr. im Sprung. Anjá sprang auf die Schulter. Ein Mann stand noch zwischen ihnen.« Als der Zug anfuhr. rief sie.aneinandergelegt. hielt sich mit den Pfoten am Schlüsselbein und reckte sich in die Kurve der Weiche. Dann drehte sie sich herum. Er brachte ihr Katzen. . drängte sie gegen ihn. Es legte sich an ihre linke Brust. fing sie das Tier wieder auf. Drüben. sie sprangen beide über das Hyazinthenbeet. »Anjá«. Ihr Ohr vergaß aber nicht. mit gerecktem Schweif. von dort in einen Baum. Gegen jeden außer Daisy ward sie feindlich. der Ruck warf ihn brutal herüber. »Geben Sie . es war leer geworden. rief. . glitt auf Claudius zu. sprang. Das Tier bäumte den Rücken. Hinunter. er faßte sie. aber entfernt: »Es geht eben schlecht. sah in die Luft. Zog einen Strich. Laue Schatten lagen um die rostbraun fallende Sonne. fuhr mit der Hand blitzschnell gegen den Strich durch das elektrisch aufschäumende Fell. wie entfärbt er war. sah sie durch die Scheibe. ihr Auge nicht. legte die Schnauze auf den . Er brach sich die Schulter frei. sie behielt eine. Nahm es mit allem auf.

Es war das Gesicht des Traums. sonst niemand. Das laue faule Treiben der Natur um sie. Sie wich aus. kein Mensch ging durch die Glut. das scholl und geschah und sie umkreiste. warf sie zurück an Le Beaus Brust. ruderten herauf. als seien sie von Blut überfüllt. Sie sah ihm nach. Sie sah sie bös an. dünne Bäume wagten keinen Schatten. Le Beau stand vor ihnen. ausgedörrt. wo der Schlaf den Halbtraum abtrennt und hinunterreißt. Der Kies und Sand flimmerte trocken und müd. hielt Anjá nieder. . ja fast in sie hinein. standen die Augen des Skandinaven über ihr. ihre Schulter hing untrennbar an der Le Beaus. spürte die Müdigkeit. Schlief ein den Abend. Plötzlich sah sie eine Figur. Aus dem Horizont kamen schwarze Punkte. Sie stieß den dünnen Stock in den Sand und sah rasch auf. Langsam. Es schien auf sie zuzugehen. schritt er auf die Bäume zu. aber im Augenblick. den Kopf gesenkt. gab ihm rasch die Katze hinüber.Brustansatz. die auf ihrer Hüfte sonnte. elend. er hatte sie nicht gesehen. da kam der Mann wieder auf sie zu aus der anderen Richtung. ein Gesicht. ging an ihr vorbei. Anjá sprang zurück. gab ihm das Warme. In den Kreis war Blut getreten. die voll und groß abschwemmt. Sie zuckte die Achseln. Sie sprang auf. Mittags querte sie einen Platz. begannen rauh zu schreien. Die Nüstern schwebten nach außen. Ein Hauch schoß in ihre Haut. daß sie nicht fauche. schwang ab. daß Hunde nicht einmal sie näßten. das das Tier von ihrer Lende noch an sich trug. Ihre Augen drückten sie. Der Mann war echt. von der Nacht her. Daisy gähnte. Ihr Schreck hatte ihr eine Vision gegeben. Sah sich um. quälten sie. in der Mitte des Platzes ging eine Frau.

»Wohin?«. besah sich im Spiegel. warf zwei Necessaires hinein. herein mit einer Gewalt und Hingabe. Vögel schlugen herein. Er näherte sich ihrem Bett. Büsche dufteten herüber. Er hob den Mund in die freie Achselhöhle. schwebte sie schaukelnd hin und her. frug sie ratlos. Aus seinem Mund kam so viel Frische und um die Raubtierzähne lag das Rosa des Fleisches so fruchtreif. während Daisy die Nägel einrieb. immer lauter. immer andere fielen ein. .« Er lächelte und stieß den Löffel in den Schuh. riß sie an sich: »Du wirst es jede halbe Stunde dem Chauffeur sagen. sprang herein. Die Vorhänge bogen sich auseinander. das großfaltig mit dünnen zahlreichen Plissees ihre schmalen Hüften umzischte. Le Beaus Kopf. Sie zitterte unter der frischen Luft.« Alles gepackt. »Auch auf das Bad. Er gab den Koffer durchs Fenster. Eine Hand faßte ihn draußen. suchte im Boudoir den kleinen Koffer. Der Geruch der aufgewühlten Sachen erfüllte das Zimmer. er lachte. Er hob sie mit den Kissen auf. von innen lachend. Er pfiff leise vor sich hin. die Muskeln liefen aus dem Arm in den Rücken mit einer Kraft und Grazie wie Meer. frug Daisy. Sie zog die Beine herauf bis unter die Brust.In der Dämmerung wachte sie auf. Er kam geschmeidig über den Teppich. duftend und voll schönem Saft. daß sie stehen blieb. zogen sich an Rufen höher. kreisten auf. wählte in ihren Strümpfen. Sie bürstete das Haar zurück. Er schob Schubladen zu mit dem Knie.« Er schloß das Strumpfband an ihr Korsett. setzte sie auf den Diwan: »Sie werden auf die Zofe verzichten müssen. in Strümpfen und einem Beinkleid. sein Knie standen in der Morgenleuchte. Dessous. daß sie daran alles vergaß. »Was ist?«.

. Ihre Wünsche erfüllten sich.ergriffen. Die Inbrunst einer Blutwelle hüllte sie ein. . Vorüber strich es. dem Springbrunn. schrie wieder etwas. . es glitt ab. schob alles gegen sie. sprang in den Wagen. Nun fing er an zu laufen. der Flosse eines Goldfischs. erstaunte sie nichts mehr. fuhr sie auf der Rue de Rivoli. den Fuß umrückte. das Gitter. lenkte das andere ab. machte sie zur Mitte. Verweilte auf dem Tisch. Sie hatte den Hauterfolg. der Park mit einem Ruck entzwei. gehalten. während Ballen vor ihr sich häuften . Sie faßte den Schaukelstuhl. durch die Wolke verhüllt. schlug ein. Trotz dunkler Tönung war sie durchsichtiger als die französische. Gab der große Schneider. Le Beaus Arme faßten unter ihre Kniekehlen. verließ sie nie. Sie sah um auf der Terrasse. faßte Fuß. Manekins paradierten. um ihren ermüdeten Blick zu erfrischen. bei den gepflegtesten Frauen fiel ihre Bewegung. Wirkung ging von ihr aus. mit großen Sätzen. Zwischen alten Tapeten. Unter den tutenden Raubvogelrufen der Hupe brach wie ein gläsernes Gebäude die Stille. in Musik. Doch schloß die Welle sie ab. reckte sich. die Finger voll Gestein. selbst wenn sie den Finger nur hob. Es genügte. die Päonien. Es verwirrte am Anfang sie etwas. durchs Fenster im Parkschatten das Bild eines tanzenden Balletts. So stieß sie an alles. eh sie sie dachte. wild heraus. schimmerte weiß auf Silber. Die Lippen hochrot. der Schwung in die Luft riß sie los. *** Sie schwankte. neigten sich Akteure bedeutenden Namens. schmiegte sich in die Atmosphäre. das Haus. Sie hatte nur Klang und Richtung nach Einem.

Es ging durch sie. sagte er höflich. Diener standen dressiert auf ihren Blick.« Er griff in die Tasche. Es gab keine unvereinigte Sekunde. Sie gaben sich Handikap darum. Zofen im Korridor. wenn Sie sich exponieren. Sie legte sie ihm vor. Es blieb nur Kälte und Hochmut. als sie sich bog. sagten Eitelkeiten in die Loge. das rote Haar war ein wenig in die Stirn gestrichen. morgen sah sie steifstes klassisches Theater. Sie kleidete sich an im Boudoir: »Es reizt mich nicht. der seidene Unterrock umglockte sie. Stieß etwas aus ihr gegen die Welt. Polizei ist mir widerlich. Er lachte. geschah ein Start. Breschen wurden versucht. flüsterten innen kaum verhehlt: bichette. Seine Nerven lauerten auf die Ahnung eines Wechsels. Das Haus ward Mitte von Versuchung. jede Möglichkeit ihrem Geist. heut stürzte er in die bunte Pfauflamme der Folies Bergères. sein großer Körper funkelte in drei Spiegeln. zurück. »Es ist eine Leidenschaft. errötet vor Zorn. selbst d'Annunzios Nelke. Sie besaß sie am folgenden Morgen. . Im Musée Cluny begeisterte sie sich an alten Spitzen. wenn Sie Ihr Vermögen verschwenden . loulou. hatten aber hinter dem Blick. »Es geschieht nicht Ihretwegen«. ma crotte en or. ihre Hand. am Abend fuhren sie vorn auf dem Seinedampfer in Geruch von Bäumen und Wassernacht.Dichter ihr. lehnten die Herren an der Brüstung. leichte Minen . erfüllte das Erdenkbarste für ihren Körper. die auf verdächtige Weise kamen. Er gab ihr Briefe an sie. .« Er erbleichte ein wenig. wenn Frauen heiße Blicke warfen. noch weniger aber. Wagen. Wo Daisy auftauchte. stieß es auf Le Beau. ihre Haut. Le Beau umspannte ihren Horizont mit hartnäckiger Leidenschaft.

wie es um sie herum sich sammelte. war sie Zentrum. Ihre Wirkung ward aufreizend. veränderte sich. gab Daisy die Kleider einer kleinen Mimi. Sie griff nach seiner Hand. sich selbst die abgelegte Eleganz eines Alphonse. spürte Gefahr. Ein chilenischer Politiker führte im lateinischen Viertel sein Knie unterm . nachts. Schleifen von Laternenstraßen schwangen vor ihnen stumm hinaus gegen das Ende. Ward es aufdringlich. Straßen schäumten auf. verbarg etwas. wie er Witterung nahm. streckte sich in eine wunderbare Abwehr. sprang hoch und schoß durch das Fenster. Le Beau suchte man zu übersehen. sank gegen die Wand. tauchte sie auf. sich angliedernd. nahmen andere. Aus der Weite. hatte genug. Er löschte alle Lichter. dem rotumhängten Horizont sammelte sich alles in sie zurück.gelegt. Nun trug er eine Falte. schürzte sie den Mund ein wenig. Es begeisterte sie. Hände streckten sich ihr entgegen. Schatten bog sie in Parkviertel. Als Reisende aus Tiflis bewohnten sie den Mont Martre. Sie spürte es kaum. im Boulevard tauchten sie unter. als er den Korridor querte. Nichts Freund war. ging darüber. verweilte eine Minute und schenkte sich ihm ganz hinein. Als er bei ihr war. immer weiteres Herströmen. Er untersuchte nichts. Sie ruhte nur nach ihm hin. rief er etwas. was vorging. schloß um den Kreis. Wartete nicht mehr. fing ein Diener an zu zittern. Le Beau riß sie zurück. nur Jagd. begriff plötzlich. Wagen rollten. Er lächelte. ließ die Bedienung für den Abend ausgehn. ohne daß sie begriff. Am Nachmittag. fielen donnernd zurück. wie nie. als kleine Juden zogen sie zur Concorde. sie sprangen heraus. Durch den Garten aus dem Haus. Vor der Oper fuhr mit rascher Biegung vor ihren Wagen ein fremder.

Bald auch waren die Türme eingelullt. glänzte mit Porzellan aus allen Fenstern und schwebte. an den Atem gebunden tragen. Erstaunt. Schon drang das Licht vom Haus ab. hatte endlich eine Spur. Er tauchte in Mauerschatten. Es ward fast weiß. geschnellt. Die silberne Brust schwankte. Die Gurte der Balkone herunter von einem entfernten Haus her. zog es rasch zurück. auf nackten Sohlen entflog ein Umriß. Ein . wie nur Weiber sie dicht an die Haut. Dann fiel das Licht in einen Park und hatte es mit den Bäumen. die Rippen starr gebläht wie von Glas trieb die Kathedrale in die Mondwelle. der Schritt Le Beaus hielt vor der Tür. Das Licht hob ihn. setzte auf diese Nummer. die am Boulevard bald hochschwamm. er war am dritten Haus. Er kam. lief einer Figur nach im spitzen Hut. Sie lockte ihn zurück. Le Beau ging dem Geräusch nach. Das Licht stieg weiter. wo die Linien der Eisenschnüre schon fast zusammentrafen in einem spitzen Winkel. winkte mit den Brauen. Um ihn lag eine Sinnlichkeit aufgespart. ergriff die Seine. abgelenkt einen Augenblick streifte sie ihn. schwang ins Licht.Tisch an ihren Schenkel. klammerte sich an die Hausfront. Da öffnete sich der Mund. Von unten stieg es herauf. spülte ihn herüber.« Das Blut wallte in ihren Hals. in ihren Kopf. Es schlug zwei Uhr. kam ein weißer Ballen. bald untertauchte. die Stirn mit der Hand umklammert. das breite Flußband schwang am Horizont hinauf und Kähne liefen gegen die Sternbilder hin. bebte mit den Lippen: »Zwei Uhr. Aber er folgte. gesprungen. überkletterte Barrikaden. flüsterte mit seinem Nachbar. ergriff in einer weichen Spirale Notre Dame. fiel kurz darauf gegen das Haus. Nachts klirrte die Klinke. Daisy wachte.

Die Zähne entblösten sich gierig. Sie bat. Nach der Ohnmacht kehrte er sofort zurück. während sie überredete. umwärmte ihn mit ihrem Körper. Durch die halboffenen Lider sah sie gehetzt vom Teufel eine Figur im Nachtweiß zurückfliehen. in die er folgte. was er mehr liebe. doudou . Schmollte mit dem Mund und lächelte. er war im Kampf. . blieb am Bild seiner Kopfkompresse. er müsse zurück. Sie trug es hinein. . . Sie umschloß seinen Nacken. während er fasziniert vor sich hinsah. seine Eitelkeit gegen Gefahr oder sie. Sein Blick fiel in den Spiegel. Je tapfrer er sich wehrte.Sandsack hatte ihn in einer Torflucht. sie hatte nur zwei Sekunden gedauert. besinnungslos: »Chéri . auf jedes Geräusch. flüsterte seinen Namen in die Nacht. von Speichel feucht. Daisy. durchschaute den Klang. zusammengeschlagen. . Sie drehte den Plan um. schüttelte fiebrig den Kopf.«. wehrte ab: »Kein Mitleid«.« flüsterte sie mit geschlossenen Augen. Unter dem Ton zuckte er zusammen. Sie lockte ihn weg von seiner Fechterei. »Du mußtest zurück. Sie konzentrierte alles auf Flucht. Sie streichelte ihn: er stand nicht auf. wuchs in ihr das feste Ziel: ihn in Sicherheit zu wissen. schon halb in neuer Ohnmacht. und lauschte. Zerrissen in der Balkonecke lag ein Tuch. blieb auf dem Posten. seinen Mund. kam mit List. liebkoste sein Ohr. Ein weißer Ballen bäumte zurück am Nachbarbalkon. Sie frug. das andere all war Abgrund. trat mit ihm auf den Balkon. denn im Augenblick des Schlags wußte er. die Angst um ihn stieß sie gegen ihn hin. Sie befahl. Sprach . Er widerstand.

nicht die Idee einer Verfolgung in der Luft hing. an den Händen gefaßt. daß hinter ihnen nichts blieb. dem Park. Sie fuhren dann Place St. den Zimmern. bis dies vorüber war. Aber als selbst der Siebzigjährige beim Untersuchen eine Schmeichelei hatte für ihren Arm. während die Gassen. ihm entgegengereist. in das Schwindelgewoge um ihn den Körper. in den Schattenbogen. dann lockte sie jeder Platz. drangen in ihn ein so tief. Ihr Blut suchte ihn sofort. Niemand wußte es.« Voll. verriet ihre Erfolgfreude nicht. alles zurückfiel. fuhren umsteigend zur Etoile. Er nickte langsam.von seinem Haus. stiegen irgendwo aus in einer Gasse. Sie wartete. nahmen einen antrabenden Fiaker. die Jagd ihr Ruhe nehme und Freude. Ein alter Arzt behandelte ihn von der Erschütterung. Über die Dienertreppe stieg sie zum zweitenmal ins Haus des. der sie zuerst aufgebrochen. die Hand in sein Gesicht. Vorm Einsteigen schwankte er wieder. sei dort gewesen. verließ das Zimmer. Vor einer Taverne standen Wagen. liefen. Hier lebten sie nun. deren Dunkel sie selbst unbekannt umschwirrte. Sie wartete eine Stunde. Bis dorthin hielt Le Beau sich. Straßen zurückblieben. nahmen den Métro. schwer überzeugt. brach sie in Weinen aus. Wo sie froh gewesen. Sie sah in ihren Schoß. denn dort war Sicherheit. Sprach. wie sie in Sehnsucht ihr Leben sich anders gedacht. warf sich auf ihren Diwan. . ihren Mund an sein Ohr: »Ich bin bei dir. wie alles zerfließe. Sie legte. scharf umrissen kam sein Gesicht ihrem entgegen. parierte Gefahr. In seinem Haus war wenigstens ein Wechsel des Orts. selbst der fernste. Michel. erreichten Mont Parnasse. es drang nicht nach außen.

öffnete nicht vorm Abend. weil sie reizte. Von der Silberkugel zwischen den Staketen. der fremde. Oft lag sie über seinem Gesicht nachts. Gewärtig eines Überfalls hielt sie den Kuß an bis zum Ersticken. sehnsüchtige Glieder formt. küßte ihn besinnungslos.schloß ab. sah lauschende Köpfe aus dem Rosenbeet kommen. ja haßte sie. als sie von ihm . wurden sie aufdringlich deutlich in der Phantasie. es sei für immer. gedämpftes Ungeheures heran. selbst nie im Halbtraum. Denn um ihretwillen zog er sich Feinde. Leitern nachts gegen die Wand sich stellen. an andere Männer. nur in das nächste Zimmer. Maß sich die Schuld zu. die ihr Körper verlangte. ihrer Haut. dem Duft ihres Haares. der Sommerduft strich darin herum. Legte die Hand auf sein Herz und zog mit dem Finger ihren Namen auf die Haut der Grube. so lange sie da sei. erlitt er Angriff. schon besinnungslos. daß Le Beau leide. Bleich vor Erregung strömte sie ihre Seele mit der Zunge in seinen Mund. an der Stirn getroffen. schiebe sich dies und dies zwischen ihn und sie und bohre ihn weg. war ihr. zielte es in einer unbekannten Verdichtung gegen ihn allein. bog die Haare ihm aus der Stirn. schleifte sie in die letzte Wollust. weiter. Er trieb sie höher noch. An ihrer Angst wuchs ihre Liebe höher. Dies drängte ihr Leben zusammen. machte die Augen zu. Er aber trat ein. wogte aus der Metalltiefe Zwielichtiges. dem Wuchs. gegen sie. Sie spürte. Dachte nicht. Die geschmeidige Stoßkraft seines Körpers gab ihr jede Seligkeit. weil sie auffiel. warum verletzt du es?« Sie traten in die Parklauben. Schatten. faßte das überall an. sie blieb stehen. als sie vermochte. lauschte. ob sie sein Traum sei. Ging er von ihr. sagte: »Liebe ich das nicht.

ein edles Tier. Er gesundete. der nie die Beherrschung verlor. in jeder Blutfaser geöffnet nach seinem Angriff -. Zwei Arme fielen in der Pergola um seinen Nacken. daß sein Herz das letzte Zerschmelzen kühle. voll Geist. aber erwachend spürte sie unsinnige Angst um ihn. durch seine Umarmung das Hemmungslose durchbrach und aufgeschleudert flog in eine leiblose Ergriffenheit. die kaum sprechen konnte. sagte ihr Worte der Liebe.er trieb sie in den Abgrund. flüsterte seinen Namen. die nur die übersinnliche wahnsinnige Angst ihrer Seele erreichte. wenn er sich ihr ergossen. was sich nicht gab: _den Mann_. eingestellter auf Unheil. je mehr er sich bewegte. erwartender. Da blieb das Männliche zurück. toll. sein Geist begleitete seine Hände. liebte sie ohne Änderung. Mit jedem Tag ward ihr Auge größer. war gefährdeter. Fremde an ihm. ein Marder. Er aber blieb gleich. bis ihr Kopf besinnungslos ward . umschürfte ihr Fleisch mit Witterung. spürte sie unter wütenden Küssen das Zurückgleitende. sank zurück. und empfand verzweifelt. flog nicht zu dem erlösenden Wort. . eine Stimme. machte sie hingeflossen. als ihr Hirn es träumte. was fehlte. das. . quälte sie. Nachts kam er spät zurück. erhob sie aus den kleinen Seufzern und Stammeln zu Geschrei.empfand. ihm entgegenatmete.« Schmeichelnd umwand sein Körper sie wieder. mehr als er sie. gab ihnen Linde und glatte Bewegung. und daß sie ihn darum auch lieben mußte. ausschweifender. Während sie sich noch auftat. Sie schlug verschleiert die schräg gebrochenen Augen auf: »Du mußt mich mehr lieben. . griff an. nie mit ihr sich traf in einer Höhe. was er nicht zu geben vermochte. das ihr Mut gab jenseits der Umschlingung der Körper.

den sie benennen wollte mit dem Fingernagel. »Lieber«. Was blieb noch. konnte noch kommen? Entzücken selbst der Tod. die sie verschwieg. Ihre Liebe stieg aufs Äußerste. sagte sie. um zu leiden für ihre Liebe. frug er und bot ihr jeden Fleck.Zugleich strömte der Weiße-Flieder-Duft mit einem Hauch herunter. als was sie bot. Unverlierbar nahm ihn ihr Auge. die es übergossen. legte ihn in ihren Schoß. Es leuchtete tief in der Stunde und seinem guten Willen kam es entgegen herauf und er spürte ihr Warten. unter ihm kaum mehr lebend. schob den Hochmut beiseite. ihre Stimme trug keinen Laut mehr vor Verwebtheit. hingegeben an solche Innigkeit. atmete sie. brachte den lauen Blütenwind mit in ihr Bett: »Was willst du?«. Es war das Höchste. sah er mehr. brachte aus dem Nachtblau gelb aufflimmernd vom Fenster den Globus. Verzichtete auf die Ruhe. ihre Angst. was sie erwartete. Er hob ihr Gesicht ins Helle. Legte sich zurück. In eins zerflossen gingen sie hinein. In den Tränen. als sie ihm die Kugel zurückgab: »Ich will es nicht«. Dolden bebten am Parktor nieder und berührten ihre Gesichter. Sie schenkte ihm ihre Angst. Schon der Sonnenaufgang hieß Abreise. nur sammelnd und aufnehmend. Dorthin führen sie morgen. Da hing es. Weich von den Tränen und gerührt von seiner Milde mahnte sie sein Versprechen zum erstenmal die Nacht. Sie wählte nicht. der über sie kam mit ungekannter Leidenschaft und grausamen Lippen. Sie hatte die halbe Nacht am Tor gewartet. was auch kam. . wie schwer es ihr ward. Stand auf. Er spürte. schon der Mittag Sicherheit. Sie verschmähte es. nahm nicht.

gewiß. nahm hin. Aber Le Beau federte die Sicherheit erst recht. war es ein Schwan im Uferduft. kein Raub mehr. Das stieg und fiel mit den Graden der Hingebung. wußte nicht mit was. Allein der Bogen der Angst war zusammengewachsen mit ihrer Liebe. glitt ab. Am . keinen hörte man allein. ritt hin und wieder. Sie ging spazieren. Als ihre Schenkel den Gaul erstmals fühlten. Sie ermüdete mit einemmal. ermüdete sich die Spannung. Manchmal glaubte sie sie nah. Ihr Name mit seinem hatte schon Patina in der Verschmelzung. gegründet. Es war ihnen fern schon. ruderte einmal am Bois. gab ihm knabenhafte Wildheit. traf sich ihr Herzschlag mit Entferntem. es ging ohne Zwischenfall. Die Lust umschlich sie kühl. matter. stürzte hinter ihr aufs Parkett. was hier fest vereint schien. Nichts geschah. Als sie die Bibliothek kreuzte.Tage. tollte darin. Menschen streiften das Haus. das den Horizont anrannte. die nicht kam. das verteidigte und lauerte. Manchmal. gingen in der Erwartung. ein Auto. keine Hand gehoben zu ihrer Entführung. die sie dem Mann verband. etwas resigniert. Sie lauerte auf eine Gefahr. ein wenig gelangweilt. Niemand warf sich in Abenteuer. Wochen kamen. vergaß sie es. wobei er sich an ihrem Ärmel instinktiv hielt. eine Mispel in der Pappelkrone. Das Raubtierhafte. Da die Wochen aber leer waren. Es löste sich nicht ohne Lockerung auf dem Grund des Gefühls. wenn sie ihm ferner war in ihrer Blutwoche. wich ein bohnender Arbeiter aus. daß er sie hatte. allein. ihre Augen wurden beruhigter. Kein Schrei. Sie kam anders zurück. spielte nun mit dem Gefühl. sie mischten sich an die ersten Vorposten heran. schon im Vorsaal. Man achtete. schrak aber dann zurück. sie. Aufschreiend blieb sie zitternd an der Wand.

in den ihr Gefühl zusammenfloß. kühl entfernt. was ihr selbst nicht bewußt war. die im Rauschen ihr genehm. lauschte auf Ungesagtes. Ebenen. die man einsog. schweigsam. Seine Beine wie aus Bronze spielten den Rumpf hinauf. wenn er ging und kam. die das Auto kielte. sondern sie jagten auseinander. verwischend das Grobe. standen allein. Ihre Liebe gliederte sich darin. die Angst und die Sorge. gab es keinen Brennpunkt. Dirigierte die Reise. Ein Gleichgewicht kam. die sie gesehen. untermalend das Hauchdünne. der den Fechter zeigte. Der Überschwang kehrte zurück. zitterte nicht mehr um ihn. zusammengerissener und stählerner in der Spannung wie in den . Was sie aus der innersten Tiefe gehoben. die Bilder glitten harmonisch. Gebirg. verbreitete sich. Er frug nach Plänen. die Schichtung der Welt. Wirkungen vertauschend. deren Schattenfall ihrer Lunge lieb waren. abwechselnd. Der Schwung dämpfte sich. Wo aber die Kontraste stiegen und rasten. war nichts. zeigte ihr kaleidoskopisch. In der Nacht sah Daisy Le Beau im hellen Licht neben sich.Mittag in der Sonne lachte sie über die plötzliche Furcht. ein Betrug. so dies und so das. genoß. gefürchtet. Wälder. Aber wartete nicht mehr in die Ferne. was sie durchlebt. die äußerste Spitze des. kennerisch. Sie tötete diesen Gedanken und lächelte. Wünschen. aber die komische Bewegung der Abwehr. in dem der Aufschwung mit dem Tagaufgang über die Jacken rann. An einem Abend sahen sie eine italienische Oper. machte sie düster. Doch einte die Landschaft sie nicht noch tiefer. bewunderte. Suchte nach Flüssen. verwöhnte sie namenlos. Sie reisten.

traf sie vernichtend. auch liebte sie ihn. die sie streiften. was sie erstrebt. erblaßt fiel ihr Kopf zurück. sie Beschwingendes und Reißendes die Spitze des abends eingeatmeten Gefühls über sich schweben. Die lange Strecke. sah alles sich hinneigen nach der Höhe. Sie fühlte alles. Sie sah es klar. Hingabe und Wollust. es verblaßte wieder. zu sehen ohne Rausch und ohne Haß. edel und schön wie wenige. nie entfachten. . Denn es trat in sie in dieser Nacht. Aber im langen Wachen erkannte sie unerbittlich. Ein Gesicht tauchte auf. daß es sie erfüllte? Es war. Lange lag sie gewiegt von Dingen. halb schlafend. die lag. und an der Höhe der Kantilenen ermaß sie die Höhe des. als ihre Stimme noch das Ziel war und ihre kindliche Sehnsucht glaubte. und wie unendlich überlegen ihr Gefühl schon dem Augenblick geworden. Sein kluger Kopf war voll Geist. Aber sie spürte wie Ziehendes. Begeisterung. erglüht.Marmorsälen die Ringer. fast mehr. was ein Mann an Liebe ihr geben konnte. was von ihm zu ihr gekommen. zwischen dem. sie lächelte. zum erstenmal. Genügte es? War es so viel. Das Licht flimmerte kühl. was sie erträumt und dem was sie erreicht und besaß. wie leer ihr Zustand schwebe und daß dies nicht sie erfülle. auch wenn die Lider sich schlossen. in dem sie war. und es banden sich die Enden der großen Kantilenen der Sängerin an das Ende ihres erwachten Bewußtseins. Sie drehte um. Lange lag sie kalt. aber es blieb unten. dort sei der Ruf. Sie sah den Körper neben sich.

Sie fuhren durch die Provinz. Der Parlamentarier ließ sich nicht sabotieren. sein Geburtsort Libourne. Als sie . Ein Telegramm rief ihn von St. Durch den Süden sprach er von Stadt zu Stadt. daß sie fast zusammenbrach. nahm sie unter den Arm. sie stieg herauf. Es war Abend. Jeden Tag liefen rückwärtsgeschleudert erleuchtete Säle mit Menschenmassen zurück. auf ihre Schulter. die in Holzschuhen von einem Bein aufs andere sprangen. die Arme auf den Rücken schlugen. Sie saß in der ersten Reihe. indem sie sich in den Taillen weit vorneigten. Dann kamen sie quer durch die Bretagne. legte ungeschickt den Arm. Dann gab er ganz behutsam Daisy die Hand. er stieg ein. Seine Vettern erwarteten ihn mit den Weibern.Der dritte Abschnitt Ein rotbärtiger Mann wartete. Er aß dann den ganzen Abend. sie lachte eine Zeitlang über seine Zärtlichkeit. der Mond schwankte langsam durch die dünnen Alleebäume. fuhr sie heran. Einmal küßte er ihr die Hand. Abends nahten drei Laternen. stieg auf den Tender und verlangte eine Lokomotive. Sie lächelte mit den Weibern. Der Vorsteher meldete das Verbot des Zuges. Das Personal machte ihm eine Ovation. Sie staunten sie an. Er redete von der Feuerung herunter. Sie gab ihm die Hände heraus. als in Valence er während des Sprechens die Budjetrede aus Paris erfuhr und eine wilde Kavalkade dagegen aufmachte. bald waren die Lichter hinter ihnen. Unterwegs stieg seine Wut. Er kam aus dem Handdrücken der Komitees direkt in den Wagen. Er wurde verlegen. Neue Chausseen bäumten sich. Malo zurück. Wieder kamen Olivenbäume.

Die Weiber klatschten auf die Schenkel. die Hand herüber auf ihr Knie zu legen. legten ihn auf den Rücken und spritzten ihm aus einem Winzergummi Schnaps in die Gurgel. der bekam einen Hustenanfall. hob den Finger und streckte ihn nach dem Polster auf der anderen Seite. Mittags spät saßen sie im Auto. Sofort glitt er hinüber. lief auf dem Podium herum und schrie wie ein Bär. Da sie nicht mit ihm sprach. Sie fuhren nach Nizza zu einer Kundgebung der italienischen Irredentisten. sie steckten die Gartenhütte an. ging hinaus und fuhr ins Hotel. wurde auf drei Stühle gelegt. als sei sie aus Glas. Er strahlte und wagte sich zum erstenmal dicht neben sie zu setzen. vor ihrem Gesicht begann er die Hände zu bewegen. bekam die Arme gehoben. Der Beamte weigerte sich. In Toulouse zog er den Rock aus im überfüllten Saal. Er ging voll Wut ins Hotel. Mit blutigen Armen stand er breitbeinig im Hof. Die Bläue spielte um die Äste mit einer Leichtigkeit. räusperte er sich nach der Uhr jede fünfte Minute. lachte sie. Sie zog den Mund spitz. Sie sah hinaus. Die Männer stampften wie die Ochsen und rissen die Mäuler bis gegen das Ohr auf. Dem Saaldiener schlug er in guter Laune auf den Rücken. als durchdrängen sie sich. den Bauch massiert.ihnen ein Schlafzimmer zu zweit anboten. hob den Kopf und sah sie mit seinen weit auseinanderliegenden Augen an. Sein Cousin Louis trug es aufs Postamt. sie abzuholen. Da holte er den ganzen Saal. . Er sprach kein Wort. Sie ärgerte sich und beachtete ihn einen Tag nicht. verhöhnten den Rotbart. er war fast heiser. Er benutzte den Augenblick. seine bloße Brust dampfte. sein Publikum raste. das man nur in Libourne verstand. Am Mittag schlachtete er ein Schwein. bis er es tickte. die dem Budjetredner ein Wort ins Gesicht setzte. In der Versammlung stellte er eine Resolution auf. grinsten.

als er hinausging. zog ihn von der einen Seite zur anderen. Er schüttelte sich vor Behagen und strich den Bart glatt. den Parlamentarier zu begrüßen. Doch der Franzose stellte ihn ihr nicht vor. den die Boulevardbäume mit einer blassen Schwermut trugen. Daisy stand auf bei der zweiten Nummer. da er nachher sprach. Der Dichter trat einen Augenblick in die Loge. sah sich. Die Verse langweilten den Parlamentarier. Nun schritt sie gegen einen Spiegel. Sein schwerer Nacken zog sich ein. Der Raum war mit italienischen Flaggen geschmückt neben den französischen. An einem Abend. Als sie den Pelz um den Hals fester zog an der Tür. Sie sah einen Schatten von seinem Auge. ging leis hinaus. Ein trentiner Dichter sprach eine Hymne an das italienische Meer. erreichte die Treppe. trat mit zwei großen. was ist?« Sie lachte. aber er mußte bleiben. stiegen Ballone aus einem Hoteldach. Ihre Blicke kreuzten sich einen Moment.Zornig sah sie ihn an. Der Frühling stieg mit sehr blauen zarten Morgenstunden aus dem Luxembourg. fragte traurig und kindisch: »Sie haben einen Zug um den Mund. Er tat ihr leid. schüttelte ihn und ließ ihn fahren. Sie nahm seinen Wagen. er versuchte einen Griff wie nach einer Magd. Vom Zug kamen sie direkt ins Theater. stiegen mit kleinen Kerzen und erleuchteten an dem Ende der schwärmerischen Kurve den Himmel mit ihrem . die schmalen Augen wurden ängstlich. aber langsamen Schritten der Dichter von dem Pfeiler. Sie ging durch das Foyer. Sofort zog er sich in die Ecke zurück. sie griff mit der Faust in seinen Bart. er wurde müde und schnarchte.

Später fand sie einen Brief darin. aus dem Theater in Nizza. Er kam zu ihr: »Es war keine Schönheit.Namenszug. um ihr zu zeigen. Der kleine Spritzer hatte gedreht und verschwand hinter einer grauen Staubwand. Vor Fontainebleau machte ein Torpedoauto eine ovale Schleife. Auf der Chaussee lag ein Strauß Narzissen mit einer italienischen Schleife. Seine Schöpferkraft sammelte sich in Verkleidungen um sie.« Er sagte drei Stunden vor Beginn der Premiere ab. In seinen Arbeiten kam ihr mit aller Genauigkeit dieser und jener Tag und Gedanke wieder. selbst wo er bat. sandte er ihr das Gedicht. Die Aufrichtigkeit führte sie dicht zu ihm. denn er brachte ihr keine Geschenke. das die Adria zur Revolte aufrief. Als sie ihn nicht empfing. entgegen. . die Augen tief und umschattet. denn Daisy lag an Grippe. aber er lauerte auch auf das Unbewußte jedes Reizes in ihrer Seele. nur aus der Frage zum Endgültigen geführt. Der französische Staat ließ ihm als Gast Notre Dame allein läuten. Selbst sein Parfüm fragte nach ihren Wünschen. die er erriet. daß dieser Ehrgeiz und sie das Verehrungswürdigste seien in seinem Leben. Er kam am Morgen. ihr Wagen bremste und fuhr in den Graben auf zwei schleifenden Hinterrädern. er drang in das Dunkelste und Träumerischste ihres Lebens und erregte mit der tastenden Verführung seines Geistes. Sein Kopf war antik-haarlos. daß er sich aufhob. da du fehltest. aber der Zauber seines Hirns verstrickte mit einer Überlegenheit. daß es sie bestürzte.

als sie den Tantiemensatz um fünf in die Höhe hoben. Er ging leis hinaus. Er stellte es ab.« Mit einer aalglatten Bewegung gab er sofort nach. Er ging hinein. . Gegen Morgen kam er zurück. vergaß die Beleidigung -. im Salon. zog sie auf den Korridor. es läge nichts daran. Daisy schellte. denn diesen Ruhm verachte er. es . besprach sich. denn sein Gegenüber nahm den Finger nicht von der Lippe. hob die Stimme und schrie nach ihm: »Schieber«. er hatte Schaum auf den Lippen. er sagte ihr.« flüsterte der eine der Direktoren. es gäbe nur jenen einen. wo er mit den Nägeln das Glas zum Zittern brachte. »Buffone«. sagte der Direktor vom Fenster her.Das Telephon rasselte ohne Unterlaß. . der ihn in der Öffentlichkeit reize. als sie den Boy bestochen hatten. . und er wies auf das Gedicht. das sie auf dem Tisch liegen hatte. Vor dem Zimmer stand ein Boy. sagte zu. der erstickt. sagte der andere leis und bebend vor Wut. Er zuckte die Achseln. »Zehne«.denn er fürchtete. Da bekam der andere einen Kopf wie ein Puter. »Acht«. Sie war aufgewacht: »Gehen Sie doch«. »Marquis de la bouche. Sie wagte nicht zu fragen. niedergeschlagen. daß ihre Stimmen Daisy weckten. der niemand einließ. Er machte eine geringschätzige Gebärde. »Drei Monate Reklame . Er schüttelte stumm den Kopf. als sie die Augen schloß.

sah sie. »Du bist noch krank. Er sagte. »Laß dich nicht stören«. wo er angespannt sich beschäftigte. ließ sie tanzen.« Sie nickte ein wenig und schellte der Zofe. sagte sie. er erbrach ihn. in Decken gehüllt. gegen Mittag kam es heftig zurück. schmollte mit ihnen. Denn ihr Auge allein habe ihm sagen können. kalt nach innen gerichtet. Im Zug schmerzte sie der Rücken bis zum Knie. Er kam bis ans Bett. Er senkte den Kopf. Er saß auf dem gelben Stuhl ohne Lehne und plauderte den Nachmittag mit ihr. sagte sie. Sie las den Brief. hinter den goldbraunen Ringen entfernte es sich. machte Puppen aus den Kissenenden. Wie sie sich legte. ging hinaus. wie er schwankte. daß dieses Rufen bedeutend für ihn. Im Schlafwagen lag sie eine Stunde. lächelte nach der Seite. als die Augen sich trafen. linderte sie nur die Sekunde. den sie noch lag.schien eine Niederlage. Zwei Falten preßten die Augenschlitze gegen die Nase. Ein Brief kam. biß die Zähne in die Oberlippe. Seine Augen waren feucht. Sie sah. bis er auf den Knien lag. Sie . habe er die Niederlage gewünscht. daß sein Erfolg riesig war. ja eine Freude sei. Sie war frischer. »Laß packen«. drehte sich um und schlug die Hände vor das Gesicht. Sie setzte sich in die Ecke. In der Tiefe. da sein Blick den ihren nicht traf in der Loge. Das Decklicht irrte in blauen Kreisen um sie. dann die Arme. Im Tunnel verlor sich das Fieber. Mit dem Frühstück kamen Zeitungen.

Schwarze Männer standen auf der Treppe. der Nebel erfrischte. Eine Ziegenherde kam aus der Nebengasse. Ein Kommissionär mit schwachsinnigen Augen umkreiste sie wie ein Hund und fing plötzlich mit den Armen zu drehen und zu schreien an. Sie kamen bei Regen an. fuhr hoch. Ein Radfahrer bog um und fuhr dem Leittier in die Beine. hob sie .nahm eine Zeitung. daß. hielt sie vor das Gesicht. Die Tiere liefen mit geblendeten Augen an die Häuser. warfen Kinder um. Im Wagen begann Daisy zu weinen vor Müdigkeit. als lese sie. Er hielt die Hände nebeneinander und sah durch die dünne Haut auf sie. Hinten begann eine rasende Musik. Einige Geiße bockten. jagte auf die Straße. Der Regen ward so toll. Da nahte Musik. ein langer Frack warf vom Gaskandelaber den Hut hoch. Gegen Abend blickte sie vom Balkon. sprang durch die Gruppen und pfiff auf dem Fingergelenk. liefen irrsinnig im Kreis. Später drang rote Glut in die Fenster. An der Ecke sah sie die dünne Erscheinung über den leeren Platz rennen. Es sprang um. über den Platz die Herangelaufenen mit hochgeschlagenen Kragen in die Cafés zurückstürzten. als sie auf der Terrasse standen. Daisy ließ sich auskleiden. damit er ihre Schwäche nicht sehe. Die roten Lichtreflexe machten eine unruhige Zartheit auf ihren Gliedern durch dies Transparent von rosanem Blut. Als er vom Balkon hereinkam. verletzten einen Gendarmen im Gesicht. stank aus dem Mund wie ein Fisch. Der Hirte suchte das Leittier. alles verlief sich Die Musik hielt vor dem Hotel. knickte die Knie.

Später erwachte sie. stand ein fetter Herr und verbeugte sich tief mit einem fiesen Lächeln. manchmal quatschisch schäumten. es umplätscherte sie aus der Ferne. Der Schlaf hatte sie erholt. Die Türen klappten rascher. rief er ihr zu. es war Lärm auf der Straße. als sie hinausging. um liegen zu bleiben. als er auf den Balkon stürzte. Sie bekam Sehnsucht. ein Organ sprach. »Der vierte Zug«. Er stand an ihrem Bett. »Was wollen sie?« »Provinzen. die herumwanderten. »Studenten«. sie legte sich herum. . das schläferte ein. sie griff nach seiner Hand. Dann gingen im Nebenzimmer immer Türen. Er fühlte. frug sie: »Was war es«. Sie hatte Durst. Sie sah ihn nur im Sprung. bald spitz. Sie verstand ihn nicht. bog den Kopf zur Seite zum Trinken. Sie hielt ihm den Puls hin. die Reden gingen wie ein Bad. Immer ging seine Stimme wie ein Uhrzeiger durch die anderen. stöhnte er. Da sauste er vorbei. ihn zu sehen. »Deputationen«. Er nahm sie an der Hand. gewölbt und fließend wie Glas. schon im Salon.den Kopf aus den Kissen. sie stand auf. Sie schloß die Augen unter der Müdigkeit der Schlafpulver. Sie sah in tiefblauen Himmel. In der halbgeöffneten Tür.« Sie begriff im Halbschlaf die Zusammenhänge nicht mehr und schlief sofort ein. Singende irredentistische Vereine zogen zum Hafen. Als er zurückkam. sie hatte geschlafen in der Zwischenzeit. als gurgle es den Mund voll. Beim Anziehen bekam sie Fieber. »Die Unterbeamten«. verfärbte sich ein wenig. rief er. Sie sah hinunter. flüsterte die Zofe. sie sah in sein überhitztes Gesicht. leis klangen.

Die Molen waren schwarz. Sie zog sich weiter an. Dann schaukelten Tücher über dem Schwarz. kleidete sich aus. einen Spezialisten. schloß ab. Aus Marmor stieg ein Adler von der Klippe. Auf der Triere ward eine Fahne gelegt. Im Nebenzimmer telephonierte er nach dem Arzt. Aber wie er schloß. Eine Brandung erhob sich am Ufer. Auf seinem Kopf lag eine Entschlossenheit der Wollust. kam aus der Tiefe des Meeres der Glanz langsam herauf. Sie hörte jedes Wort aus dem Theater. von denen die Photos unaufhörlich knackten. die ihm die Höhe seines Lebens waren. In der weißen Glut platzten die Köpfe fast. heiß und schwitzend. legte sich auf den Rücken. die Beine eine kleine Spanne auseinander. Dann sah er sie fragend an. »Öffnen Sie«. sie fiel fast zusammen. was vorging. Im Halbdunkel . hatte die Hände gegen die Brust gestemmt. Dann sprach er jene mystische Revolte. Die Schärpen standen grell über den Hemden wie auf Schilder gelegt. Sie standen wie Zinkknöpfe. Er trat darauf. streichelte er unter dem Mantel ihre Hand. als sie zurückfuhren. eine solche Spannung lag in seinem Blick. überkam sie eine sinnlose Traurigkeit. Dann sprang sie heraus. den er mit großen Rhythmen durchmaß. Unter seinen Sätzen aber. Sie sah nicht. rief Summen ins Telephon. trommelte an ihre Tür. Er verlangte Rom. ließ sich anders anziehen. Um sie herum lagen Schiffe mit Tribünen. Es dauerte nur kurz. Sie ging sofort in ihr Zimmer. Er hob sie hinüber ins Boot. Ein amerikanisches Boot suchte ständig die Sperre zu durchfahren.dann drehte er sich um. So lange sie fuhren. bis die Glocken den Berg herunterkamen. sagte sie der Zofe. Eine dumpfe Salve knatterte hinter der Halbinsel. Die Menge wartete. Das Meer schäumte ein wenig. als wiege sein Hirn sich in dem Gedanken.

bückte sich. verwünschte den Tag. sagte sie der Zofe. Sie nahm eine Nadel. Dann ward es still. nur bitte er. daß sie hierher gefolgt. Er klopfte an die Tür. durch die zweite Treppe auf den Gang. Mit dem Fünf-Uhr-Dampfer kam Syg. Das Fieber ließ nach. dann in das Vestibül.beugte er sich über das Bett. Nur sie habe Sinn für ihn. Daisy sprang auf. daß sie den Arzt empfange. murmelte er. wenn er komme. Sie schritt mit dem Tuch. schrie es im Gang. maß sich die Schuld zu. winkend über den Steg auf sie zu. Er sprach lange mit sich. Auf dem Tisch stand sein Bild. Sie fuhr über Mailand nach Turin. die Portiere dämpfte es. Es mußte vom Mittag liegen. in einer Stunde war es vorbei. steckte sie rasch in ihr Haar. Er fluchte. Von da fuhr sie bis Calais. zielte dreimal nach dem Bild. Das Telephon rief ihn hinaus. Später kam er noch einmal. aufs Meer gekommen. las. Im Dämmern sah sie auf dem Tisch etwas Helles. »Welches Unglück«. sie hörte ihn hin und hergehen. *** . stöhnte er. krümmte sich wie eine Katze. Sie brachte den Blick nicht gegen seinen zum Fixieren. »Schließen Sie«. »Der Arzt«. ohne aufzuhören. Sie machte das Telegramm auf. sie hörte einen stehenbleibenden Motor. sein Schritt war beängstend leis. er störe sie nicht. im Nebenzimmer flog das Fenster auf. sie kam durch ihre Tür zum Korridor. Sie lächelte. Dann nach Lyon. Er rief durch das Schlüsselloch. verhalten. sobald sie härtere Luft atmete.

Die Unruhe war gewichen.go. Sie empfand sogar in Vaudreuils Grüßen das geheime Suchen und Fragen. Dies aber. Über den Hyazinthen strudelte die Luft in einer Kupferfäule. war nur die Gegenwart der Schwester. Sie empfand Ruhe und Stille. verdrehte die Augen.-. was sie froh machte. . Aus der Gartenhütte taumelte ein Gegenstand mit unheimlichem Schütteln. . dachte sie im Bett. Bienen stürzten in die Höhe und von ihren übervollen Poren schaukelten hochgetragene Blüten langsam und taumelnd in das Wasser zurück. schrie »Do . Die tiefgesenkten Gartenfenster brachen mit runden Quecksilberbogen aus den Säulen heraus. Zwischen den Zweigen des Gebüschs fing das Dunkel erst an und bebte. . Sygs Figur und Stimme. torkelte in ihm über die Wiese nach einer Maus. Dogo . zitterte durch den Himmel.Der Mond flog. kam in den Mondschein. Die Syringen hingen schwer und rot über den Kies. daß sie sie unbefangen zurückgab. sobald sie Syg sah und spürte. wie ein unsichtbar geschlagenes Schild.«. go -. Sie gingen angeschmiegt durch den blauen Dunst der angefachten Nacht. schnurrte und steckte den Schnabel zwischen die Flügel. Dann hielt er. Die magische Tiefe des Glases blätterte sich nach innen in den schimmernden Kreisen und sog den Kiesweg mit den Tulpen in einer Spirale hoch und in sich auf. durch den Apfelbaum. aber sie war so sicher. . wenn sie Sygs Hand hielt. schlug wild gegen den Apfelbaum. Aber es trug sie nicht hinüber. ein Vogel. sie hatte nur Abwehr. Dies alles brachte ihr die Heimat nahe. war weiß von Metall. Der Mond. vor deren naher Gewalt das Gelebte zurückfiel. .

Der Ton ging hinaus. Stück auf Stück der Jugend gaben sie sich in die Hände. »und Well? . deren zärtliche Erinnerung sie am sorgfältigsten erfüllte. wo der Glanz nicht nachließ. . und der Tau glühte mit einer hingegebenen Leidenschaft an der Erde.Elfmal schlug die Uhr. Die Uhr schlug. den Kopf noch an der Brust. . . wie der bebende Rücken eines Tieres. Wie sich die kleinen Dinge. »O«. Vögel sangen. dünn und silbern. Der große helle Raum stand voll Mondstaub. Daisy richtete sich auf. daß die Jahre hinaustraten zwischen ihnen . Syg konnte nicht schlafen. und spielten sie sich zu . . Sie lächelten sich in das Gesicht.« Syg sprang aus dem Bett. Nun begannen im Boudoir die Silbersachen zu leuchten. hinüber. Daisy bog sich aus ihrem Bett über Sygs klares . Tage flogen auf und hoben sich in sanften Farben wie aus Strohhalmen abgesandte Kugeln und schwammen in den Garten hinein. die Bettseide wurde ein Netz von zartestem Weiß. als lausche sie: »Und Well?« frug sie und horchte hinterher . die vertrocknete Fischkugel. . flüsterte Syg und führte die flache Hand über das Geländer. . in das wollüstige Grauen. Vor dem Fenster schwankten Weidengerten auf und nieder. Der Balkon war mit wogendem Lichtnebel über den Kletterrosen zugezogen. legte sich herum. nun stand der Mond mitten im Rahmenkreuz und durchstieß gelb und flutend das Fenster. die Bäume. die Gouvernante. schmolz sie das Gefühl zusammen. den Ameisenbau. Im Scheitel der Nacht hing der Mond fröstelnd und starr. aus ihrer Erinnerung hoben. obwohl kein Wind ging. Die Nacht wurde immer wärmer und durchsichtiger. . . herüber wie Bälle. schon traten die Figuren vor der hintersten Hecke deutlich heraus. Das Gras begann zu leben.

In ihrem Weiß lag ein violetter Schimmer. »Wie lange hattest du Fieber.« »Arme.« Sie legte den Kopf an Sygs Brust und liebkoste sie mit der Wange. Der Kutscher stammelte. denn die Erinnerung der Schmerzen. Sie empfand. lux . . Sygs blaues Haar wallte um das ovale Gesicht. Sie wurden ohne Pause verwechselt. Ärgerlich rief Daisy: Pha . Sie empfand das Glück dieser Gegenwart mit einem berückenden Gefühl. Sie war zu faul zum Aufstehen. Sie schellten nach dem Frühstück. . Aber dies band sie nun erst aneinander. Die Zofe brachte es zuerst Daisy an die linke Seite des mit breiten Stäben gegliederten Messingbettes. daß ihr Kopf wie ein Spiegel denselben Ausdruck trage. Die Uhr schlug. die tief und wundervoll ausgeschnitten und mit leidenschaftlichen Schatten befiedert waren. Sie wies nach Syg. als sei es ein eigenes Leid. reckte die Arme. Sie sah mit den Augen. . Die Bonnen kannten sich nicht aus. Das Mädchen sah verwirrt von einer zur anderen. quälte sie in dieser Stunde der Seligkeit mehr. Syg?« »Acht Wochen. zog die Beine herauf und schüttelte die Locken. Syg gähnte. die Syg gelitten. denn in jenem Wechseln der Körper und Erscheinung fühlten sie hingegebener die Harmonie. dem Mädchen zu.Gesicht. . sie hatte das Kinn auf die Hand gestützt. Freunde vertauschten sie. . doch wirst du in Firenze nichts tun wie liegen und blaue Luft atmen.

Daisy ging mit anmutig erhellten Wangen. Syg trug dunkle Seide. Sie trug ein silbriges Abendkleid mit Schwarz. sagte sie.Sie lachten sich an vor dem Spiegel. »Sie baten mich. Sie dankte. sie tauschten die Rollen. die Kette zu besorgen«. Sie kam zurück mit Goldpuder und einem roten Samt. Sie zogen sich verschieden an. Syg trug die Haare hoch um einen dreigezackten Pfeil. gab ihm die Hand und frug: »Haben Sie meine. die Rotstifte. der Wind schmiegte sich in die kleinen Blumen des Battists und der Boa. »Es war meine Schwester«. reichte Daisy ein Etui. ging hinaus. Doch wie sie sich bemühten. sagte ein junger Kanadier. die Korsetts. Kette. Daisy ging ganz weiß. die über der Stirn lag. halb über die Ohren und scheitelte den Kopf. Er überreichte es ihr. Umsonst. stieg die Verwirrung. Syg hatte eine Grimasse. Daisy zog sie unter einer Perle. Da gaben sie nach. Syg zu rufen. machten sich unähnlich. John?« . Syg blaßte ab wie ein Pierrot. Die Tür ging auf. Syg kam in einem blauen Schneiderkleid wie von der Straße. Sie tauschten den Puder.

und da er ein geschärftes Ohr hatte für das herbere in Sygs Organ. vor ihr ein junger. nahm ihn bei den Ohren. Ihre Bewegungen waren in diesem Augenblick ganz unerlöst und kindlich. jeden Morgen freute sich Daisy und jeden Abend litt ihr Gefühl. schenkte einen Kognak ein. schlanker Gärtner. auf dem Zweig des Faulbaums sich schaukelnd. hündisch. Er sah ihr von unten in die Augen. schüttelte den Kopf. frug er. Syg nahm den Hörer. Dann frug sie wieder. Er kam nach einer halben Stunde.Verblüfft sprang der junge Mann auf: »Haben Sie noch eine Schwester und wel . Die Tage gingen wie ein blauer Mond nach dem anderen am Fenster vorüber.« Syg klatschte in die Hände. Daisy empfing ihn. Sie frug ihn. . Unter ihnen stand Syg. Sie hob den Finger an die Lippen. biegend: »Wozu die Komödie?« Sie gingen auf die Veranda. Sie faßte ihn unter dem Kinn. Sie tollte und sprang um ihn herum. . richtete sein Auge nach ihrem (denn er schlug es nieder) und horchte angespannt. Er sagte einen slawischen Namen und zischte. das um Syg Sorge trug und doch nicht vermochte. daß die Ellenbogen nach auswärts standen und lachte. Sie preßte die Hände in die Hüften. dabei bewegte sie die Nüstern . Jeden Tag schob Syg die Abreise hinaus. sich von ihr zu trennen. er sagte etwas. verzog das Gesicht. und Dogo saß in jedem. Sie schüttelte den Kopf und lachte noch heller. Fribaurt rief an auf der Durchreise. den Rücken weich.

wandte sich um. sah es nicht. .in Spott. Sie kamen dreimal um das Bassin. der Raum einer Wand sie trenne. Syg blieb ganz ernst. sagte ihm etwas ins Ohr und ging lachend die Treppen zur Veranda hinauf. . Sie blieb den ganzen Tag dicht neben ihr. Mit einem seltsamen und nie gesehenen Ausdruck sah Syg an Fribaurt hinauf und wieder herab. der in den Büschen verschwand. fuhr ihm die Grenze der Stirn entlang. . Er hielt an. Aber Daisy vergaß den Ausdruck nicht. . dessen Rotunde in . Daisy preßte plötzlich die Hände fest zusammen: »Fribaurt fährt Donnerstag nach Italien . errötete und blickte hinauf. rief sie. dann schrie er mit voller Stimme: »Zsigis«. »Warum nennst du ihn Pony?« »Wegen der Haare. Dann wurde er ganz blaß. Sie winkte. als ob schon die Entfernung eines Zimmers. daß du bleibst«. sagte sie stockend. der stark nach einem süßen Wasser roch.« Auch ihre Locken hingen gefächert in die Stirn. »Ich danke. zuckte kaum deutlich die Schultern.« Sie stockte. als sie in den breiten Mondstrom hineingingen. Oben blieb sie stehen: »Pony« . Er ging. mit dem Syg den anderen angesehen. denn sein Blick folgte dem Gärtner. hob die Hand. Aber Fribaurt. Er errötete.

drängte ihn bis an den Rand. das diese Antwort ihr gab. »ich freue mich. Sie gingen hinein. Am nächsten Tag fuhr Syg im Métro zur Etoile. Aber die .Marmor glühte. der unter ihren Füßen schwebte. Sie machte eine rasche gewandte Bewegung. Ein Photograph knipste und kurbelte neben ihr. wie unrecht es sei. fuhr zur Seine. Das Gras war blau und Dogo hing in einem Kreis von Fächerschatten. Als sie um die Hecken bogen. entfielen ihr nicht. Sie nahm ihr kleines Stilet. sagte Syg mit plötzlich ganz erhelltem Gesicht. Dann fuhr sie heim. sie sah seinen Bart zittern. daß auch ihr Wunsch nur Syg halte. Sie spürte. stand der Mondschein gezackt als Segel über dem Garten. Aber die Worte. Aber sie sagte nichts. Sie sah um. Daisy stumm vor dem Glücksgefühl. stieg an der Madeleine aus und suchte zur Oper zu ein Geschäft. er sprang in sein Auto. Sie lebte neben Daisy. »O«. die sie nicht ahnte. als er schrie. mitten in ein Orchester. Ein Herr mit einem Notizbuch zog den Hut. sondern Daisys Leben herausrissen aus Stunden. verdeckte das Gesicht. glitt zwischen dem Haufen durch. Sie sah in ein vorübergleitendes Auto. Sie saß eine halbe Stunde vor einem Whisky. Nachts setzte sie sich neben Daisys Bett und sah sie stumm an. daß du dies sagst. schloß das Tor. das vor dem Café konzertierte.«. in höchster Erregung auf sie einsprechend. Aber auf der Treppe zögerte ihr Fuß. die Leute blieben stehen. besuchte eine Dame in der Avenue Wagram. Zwei Tage sprach sie kein Wort über den Vorfall. Ein Herr sprang heraus. die sie gehört und die nicht ihr galten.

dann Zorn verdeckten ihr die Augen. Wieder spannten die Motore sich an. Sie nahm die Zeitung. Syg schüttelte den Kopf. Sie vermochte nicht mehr. Ekel schüttelte sie. Zwischen den Winden und Bohnen stand mit hohen. Die Räder rollten. Sie fühlte. Daisy sagte kein Wort. »Du hustest?« frug Daisy und fuhr aus dem Schlaf.Sie sah die . ihre Lippen verzerrten sich. Sie gab den Sou. wie die Unbefangenheit riß. daß dann das Helle aus dem Himmel falle und die Kraft daraus lösche. sie bangte um die Schwester und wagte nichts zu sagen. Sie stiegen ein. die Ruhe wankte. Sie verstand zum erstenmal. daß sie die eine Hand mit der anderen festhielt und geschlossenen Auges zurück sich warf in das Polster. Der Wagen stockte im Lauf eine Sekunde. Sie las. den Blick unbefangen auf Daisy zu heften. schloß sie wieder. als die Schwester schlief. Ein maßloser Schreck. Mittwoch Nacht sagte sie. als sie fuhr.Worte spannten sich zwischen sie und die Schwester und trieben sie auseinander. Eine schmutzige Faust reckte sich in ihren Wagen. schlanken Beinen der Gärtner. -. Sie fuhr zurück. Sie gingen nebeneinander durch den Garten. daß sie reise. denn sie fürchtete. Sie lag lange wach. Plötzlich öffnete Syg die Augen. Daisy preßte die Lippen.

als klirrten Ringe auf der Diele. hart. Sie fröstelte. wie sie. wohin er vor dem Skandal geflohen. aus der die zarten Gefühle weggeschwungen. um eine Lüge beraubt. gedrahtet. Sie biß auf den Daumen vor Schmerz. sie begriff die Verwechslung . Aber sie konnte es . Seine Beine und seine trainierte Brust wiegten mit den elastischen Ruten der Büsche und Stauden. Sygs Zug glitt irgendwo in die Dämmerung und aus ihrem Leben. Sie warf die Hände gegen die Brust und empfand zum erstenmal.Karikaturen auf den Parlamentarier. Das tiefe Fenster hinaus nach dem Bassin lag wie ein niedergelassener Vorhang. . wie lind es sei. die sie gelebt. die er aus der Provinz. der Wagen rauschte in den Garten. Sie saß auf der Diele. sah die Photos. die sie sich vorgeredet jede Sekunde des Daseins und der Gegenwart der Schwester. die Folies Bergères trugen die Nummer in ihrer Revue. Jugend und Heimat fielen an ihr nieder. Woran ihr Herz (sei es auch nur wie ein Traum) und unwissentlich trotz des Hasses gehangen. Mit kaltem Grauen empfand sie die Einsamkeit. Der Abendnebel flammte den Geruch der Erde rötlich um seine Hüften hinauf. Es kam ihr. In der Ecke unten unflätige Telegramme. . gleich einem verlassenen Tier. allein sei. Einsamer und verzweifelter schluchzte sie auf als jede Stunde. wenn sie weinen könne. In der Tiefe des Gartens stand Pony und arbeitete. die die Kinos von seinem Überfall her spielten. Sie blieb zurück. nun lag es nackt verschwunden.

deren zügelloses. Beim Hinausgehen fragte sie den Kabarettportier nach ihrem Namen. Tritte schlichen herauf. In dem Gesicht der Tänzerin ging ein Schreck auf. Sie bestellte sie in das Hotel. Nun trat Pony aus dem Dampf ins Helle. sie flüsterte etwas und glitt zurück. daß Daisy ihr den . als zerbräche er Glas. Nichts hielt sie. In der Toilette brannte eine weiße Flamme. die zwischen den Stühlen schaukelte. Daisy ging hinüber. Mit einer zerstörerischen Wollust empfand sie ihr Ausgestoßensein. das ihr eine Kühnheit verlieh. die sie fast berauscht empfand. Daisy ging zu Léons Tisch hinaus. Aus der Tiefe des Blutes kam ein Strom. Sie kam und bat. Sie begann zu winken. die den Atem benahm. bedingte ihr Tun.nicht. zog Rot über die Lippen. Dogo schrie in seinem Ring und stieß die Flügel gegen die Wand. Sie stand auf. Es genügte noch nicht. Im Spiegel sah sie die zögernd Eintretende. Das Fenster lag wie eine aufgeschlagene Terrasse in dem Garten. Sie fühlte sich frei und verantwortungslos mit einem Male. Streifen sie zu Gelöstheit erhob. Sie hob den Schleier. zart wie eine Libelle. *** Zwischen dem dritten und vierten Tanz hob die Kleine. der sie zu einer Unbedingtheit zwang. gab Verantwortung für ihre Handlung. stehend die Hand nach der Seite. Die Lippen bebten übereinander. Ihre Augen trafen sich in dem Glas.

sie schwindelten. seine Lieblingsworte. Kam sie mit hochroten Lippen durch die Rue du Purgatoire. Sie ging am Abend mit Renée in den Florissant. brach die Finger fast an ihren Korsettstäben. Sein Kopf fiel auf ihre Schulter und er schlug sie auf den Arm. aber es reizte sie nicht. einen Ring von ihr auf der Brust. Sie tanzte mit starrem Blick. »Das andere Ufer«. Die Augen der Männer . er mußte wenden. Bald hatten sie kein Geheimnis. seine geheimen Sätze. Als ihre Hüfte unter den anderen erschien und in der abendlichen Dämmerung in die Tanzschleife wogte. Sie ließ nicht nach. schäumte. sie führte. sie stieg in das Wasser. umgab sie Gedränge. Daisy wußte jede Bewegung des Attachés. Augen. bis sie langsam mit zitternden Knien hineinging in den Dampf. Daisy nickte gleichmütig. ward der See eine Tönung blässer. Er konnte sich nicht helfen und stammelte Flüche. kam Renée herauf. ein Band umgab sie. ihr Zofenkleid machte sie noch herber. der Mann besinnungslos auf dem Kiesbeet lag. ihre Haut aus dem Wasser heraus selbst trübte ihm die Augen vor Erregung. Hosen. das ihren Körper aufsog.Ein Kolonialoffizier erschoß sich. kommandierte sie. durch den er die Kugel gesandt hatte. der Montblanc steiler am Horizont. Er taumelte. Ein großer Steuermann von der savoyischen Linie faßte sie. Auf der Rückfahrt suchte seine Hand nach ihrer. sie tanzten in den Garten. Blicke. fiel in das Knie.Mann nicht nehme. erhob sich. Dessous. wenn sie abends frei war. prüfte sie mit einem Blick. Zwischen orangenen Lampions drehten Matrosen und Mädchen. schenkte ihr Strümpfe. -. sie bog in den Vorsaal. Oft. Sie sah zitternd auf den gefalteten wollüstigen Mund der Frau vor ihr. Sie fuhr mit Léon baden.

in die vier Bäume des Eingangs geschnitten. Auf der Höhe des Belchens ihr Wappen mit Steinen zusammengesetzt. geschnitten. Verkleidet im Mannskostüm bei einem Ball jeute sie im Kursaal. Hinter dem Strohdach sank die Vogesennacht feucht und traurig. »Ich schreibe deiner Schwester«. »Hast du die Harmonika?« Er nickte. sagte sie am Morgen. die die Fassade umlohten. Sie arrangierte ihren Hutkauf. Ihre langgeformten Knie. begossen. Ihren Namen mit Ranunkeln gesetzt. Sie lockte unter seinem Fenster. Als er in die Hecke ihr nachstieg. die eine wundervolle Sehnsucht in seine Seele zeichneten. kehrte langsam um. ließ sie seine Lippen ihn aufmachen und legte ihm . verzückten ihn. daß er Sehnsucht hatte. Auf einer Bank saßen Léon und Renée. Sie fuhr zu ihm. Er hatte den Garten. ihr Blick tauchte in den eines ganz jungen Studenten. er fuhr sie hinaus. Sie blieb stehen. Kuheuter und Wiesen rochen unter dem roten Mond.wanderten ruhelos nach ihr. Nur ein scheuer Blick nach aufflatternden Vögeln zeigte. Ein Zug seines Mundes erinnerte sie den Abend lang an Pony. den sie ihm geschenkt. Sie ging mit zwei weißen Windhunden durch die Palmgefieder des Parc des Eaux Vives. über dem Rhein lagen die Schwarzwaldtage mit silbernen Wolken. sogar eine Stelle und nahm ihm mit einem Brief die große Sorge. bestellt. trat hinaus vor die Schnüre von Lichtern. Sie stiegen hinunter am Morgen. All seine einsamen Tage erstanden als Monument seiner Liebe. Über den Grat der Vogesen rollte die purpurne Kugel groß und träg. Aus den Weinbergen glühte blau die Sonne. daß er ins Wasser sprang und am Ufer schreiend davonlief.

die Insel umrahmte und überschwungen blieb von unwahrscheinlichen Schwanenherden. sie fand ihn schöner als je. die Knie hochgezogen. zusammen diesmal. Neben ihr zwischen den Hunden schritt Pony in weißen Hosen und Schuhen durch die Rue du Rhône. -. glänzten einen milden Schein. ward traurig am Abend. Ringe kamen. sie starrte auf Pony. Ihre Atropinaugen. legte dem Kellner den Absynthstrohhalm über das . kniff ein Fünffrancstück ins Auge. als nach einem Gewitter ein Bach neben dem Haus herabstürzte. als sause eine Kugel in einer gebogenen Schiene. Renée legte die Gabel hin. Sie saß an seinem Bett. das ihm Leiden brachte. flog darauf Daisy an den Hals. verehrte sie wie eine Mutter. roch nach Schweiß und Erde. Der Abend schoß durch die Platanen. er fürchtete sich vor dem Unbekannten. die die einfältigen schönen Formen der Natur edel befolgte. gab ihr jeden Tag das Neue. der feucht und schmal und rot war. saß auf den Bäumen. Sie bekam Sehnsucht nach Wasser. An der Brücke flog eine Autotür auf.seidenschwarze Brombeeren eine nach der anderen in den Mund. Zwei Passanten blieben stehen. schaute träumerisch in den tiefblauen Schuß. ein Herr. Er blieb am Geländer stehen. tief untermalt. der aus der Brücke kam. indem seine Seele zum Schutz dicht an ihre sich schmiegte. Sie pfiff durch die Zähne. Nadeln für ihn.Auf dem Balkon saß Renée im Lederstuhl. Er erbrach sich nachdem er zu viel gefressen. indem er die Kurve nahm. Seine Tierischkeit. starrte sie an. sahen nach. riß den Schwanz der Hühner aus. wusch sich nicht. Sie fuhren zurück. Er tollte in die Gesundung. Er spiegelte sich im Rücken seines Zigarettenetuis.

Ohr und breitete die Arme aus. sie küßten sich -. blieb einige Minuten von einem unaufhörlichen Zittern durchflossen. Sie tanzte nur noch mit den Knien. daß das Geräusch einer Fliege im einen Raum im anderen noch lauter scholl. Pony sah auf das Wasser. zurück. dann immer um ihr Haus. Plötzlich wühlte sie den Bauch in den Mondschein. sie schwangen atemlos. hinaus. die Wand war so dünn. Die Küste wich zurück. Auf den Fußspitzen wiegte Renée erwartend den ganzen Körper langsam über die Lehne.« Er schloß die Augen. ihre Leiber bedeckten sich. Die Hüften malten sich unbeweglich und zart in die Schatten. Im Zimmer nebenan lag Pony. tauchte aus dem Licht.»Warum brachtest du mich her?« frug Pony schauernd in ihrem Arm die Nacht. Ein Konzertstück wie eine rosa Wolke lag mitten im See.dann kamen die Lenden in ein glücklicheres beruhigtes Schweifen. Selbst wenn er flüsterte. in die Rhône. die den Körper in einem fast gläsernen Taumel ertrugen. im Sweater ohne Kragen und Ärmel. die Muskeln des Leibes ebbten zurück und wurden spiegelglatt. fast ohne Atmung. Nur der Rock rauschte. Sie sah immer . Sie legte die Kleider langsam ab. Eine Kette von Schwänen verfolgte das Boot. um die Insel. ihre Weiße verblich am Abend mählich der Blässe ihrer schimmernden Haut. Daisy preßte dagegen. war seine Stimme rauh und biß sich durch die Dunkelheit. Eines Nachts brachte sie von den Anlegeplätzen vor Versoix Jérôme mit. Sie lachte: »Reizt es dich nicht zu größerer Liebe?« Sie zog ihn auf ihren Mund: »Pony. fuhr mit einer kreisenden tollen überschwingenden Eile wieder hinein -. bebte in der Wage der Hüften in einer pfeilschnellen Schwingung. Schwärmerische Raketen überwanderten den immer neu geäderten Himmel. Am anderen Tag mußte Jérôme sie rudern.

berührte ihre Hände. wo die braunen Halsmuskeln wie Fächer zusammenschnellten. ihr nichts bedeute. Die Schwäne geleiteten sie noch eine Weile in der Dunkelheit am Ufer. daß das Opfer. habe er doch Renée. Sie sagte kein Wort. Sie bedeutete ihn ruhig. Sie schüttelte den Kopf. Als Léon von der Gesandtschaft in Bern zurückkam. die Bernsteinkörper in seinen Augen ihr gegenüber erstarrten. Abends ging sie einsam und allein nach Haus. Aber Renées Geschrei machte sie müde am anderen Tage. mit ihr zu reden. dann sagte sie auf sein Drängen. Daisy sah sie lange an. Ihr Hochmut ließ ihn bei diesem Namen eine Bewegung machen. Zu sich selbst. Sie ging hinweg über Pony. Renée weinte gerührt an ihrem Hals. denn es sei eine Selbstverständlichkeit und ohne die kleinste Verpflichtung für sie. aber er strich sich damit aus ihrem Dasein. Am Abend ging sie zum Zug.auf Jérômes Nacken. sie ließ eine Sekunde schweben. denn sie tobte in ihren Zimmern. befreiter. als lege er dies nebenhin als ohne Gewicht für sein Leben. ihre Schuhe. Sogar das Wasser erhielt eine Feierlichkeit und schäumte leicht in dunkler Erregung. schaute ihn einen Augenblick an. wie er es wage. auf den Quais. Léon griff sie stürmischer an. Auf der Terrasse des Café du Nord ballte Léon die Hände und hörte auf zu atmen nach seiner Frage. Sie kam mit Pony wieder und den Hunden am Abend die . sah sie einen Männerschatten am Bahnhofeingang. sie nickte mit dem Kopf. Die Zarte irrte wie ein Vogel auf den Balkon gegen das Blaue und zurück in das Zimmer. lag er verzweifelt im Boot vor ihr. gab ihr Geld und zwei Koffer. mit dem er sich brüste. Sie zeigte nichts. weil sie Léon liebte. Als der Zug weg war. wie sie mit langen braunen Beinen immer tiefer hineinstieg. beim Segeln.

das Haus. In der Betäubung des irrsinnigen Suchens fiel Gelebtes sofort hinter sie. den Großschot in der anderen seilend. den sein Geist nicht hatte. sein Auge den fiebrigen Wahnsinn bestätigte. »Gab ich nicht Renée?« Es verstörte sie eine Sekunde. während ihr Anfang noch biegsam und stählern mit den Schneebergen glühte. In dieser Nacht weigerte sich Pony zum erstenmal. als die Rhône sanft. schwor. als Léon eintrat und legte ihn sofort wieder zurück. ihre Gedanken prallten schon im Wesenlosen. Pony zu erschießen. wenn sie ihn nicht verjage. Enttäuscht von der Brust eines glatten Fischers kam sie von Beaurivage. . die Hand am Steuer.Anlage her. Erstaunt sah sie Genf wieder auftauchen. Als Léon. hinter sie. Léon flehte sie an. schon die Dämmerung aufnehmend. Doch glitt es schon weiter. an die Tänzerin zu denken. Sie zog die Augen an. wies sie ihn zurück mit Nein. Am Morgen war sie verreist. sie hatte ihn nicht begleitet. Der Morgen fiel prall und von seraphischer Bläue in die Schwebe getragen auf den weißen Ufersand. Auf dem Tablett kam mit ihm ein Brief. daß sie schräg standen. Die Landschaft der Woche vorher. du wirst Bonnen wieder haben. Sie sprang aus dem Bett: »Gut .« Am Abend kreuzte Léon Ponys Abreise. tiefblau vorüberströmte. »Welche Eitelkeit in . Daisy nahm ihn. in der der Mont Blanc wie ein weißer Ballon schwamm. Leidenschaften verschwammen wie nie geatmet nach Tagen. . Er nahm einen Wagen. jagte. Pony zu verlassen. in ekstatisch erhellter Nacht. mehr voll Liebe zu Pony wie je. Er kam als Sieger. sein gequälter Körper gab ihm Mut. Kalt vor Zorn verließ sie ihn über die Drohung.

Léon schmiegte sich manchmal durch die Dämmerungsschatten draußen. . Bestürzt. Eine kalte Verschwendung trug die Luft jedem aus ihrem Leben zu. sah Augen. er fletschte die Zähne. kam in ein Zimmer. zog ihn wie einen Hammel am Fell. Daisy trat auf die Rampe des dunkel gewordenen Hauses. . Sie atmete. blickte starr und ging hinaus. Sie lauschte. Pony war zurückgekehrt. zerschmettert kehrte Léon um. Es floß zurück wie in einen Bogen. »Einer der Hunde?« frug sie ihn.Ihrem Gesicht«. Am Morgen brachte sie Pony selbst in die Bahn. in dessen Kurve ihre Seele unermüdlich schwang. um das die Brust des Wassers langsam stieg und fiel. sie gab die Buketts. strich Jérôme in das Haus. . dem Zimmermädchen. Ein Pferd stände bereit. An Léon vorbei. schon entrann es zu anderem. Plötzlich hob er den wirren braunen Kopf und lauschte.« »Was ist das?« frug Jérôme. Ringe in Blumen . Sie lachte. Sie pfiff. Irrsinnig eines Abends erstürmte Léon die Treppen. Am Ende des Zimmers hielt er. die erzittern machte. kamen im Bogen heran. Zwei grüne Lichter bewegten sich auf dem Anlegeplatz. lag auf ihren Kissen. höhnte sie und wandte sich um nach dem Shawl und dem Spiegel. nahm eine Vase und schlug sie hin. schrieb man. wo . . kurz und farbig blitzten Blicke in ihren. Die Schrift war von Syg. blaue Ausschnitte über dem Salève. Sie bückte sich. ohne sie zu sehen. Tage. Im untersten Fenster sang eine weiche berückende Männerstimme: »Andulko me dite --vy se mne libite . wer in ihren Kreis trat. hob den Brief auf. Sie ließ ihn in das pfaublaue Wasser hinunterflattern. stachen ins Wasser. vom Athos. Ein Kreuz mit Ametyst auf Rosenholz. Eine Yacht trug ihren Namen am Lee unter dem Fenster vorbei.

Er kompromittierte seinen Namen. sprang Jérôme hinter einem Busch heraus und schrie: »Hure«. schluchzend fuhr er damit im Zug. Sie eilte hinaus. Als sie die Treppe zurück herunterkam. erstarrte er. schloß ab. erhielt eine ihrer Hosen. Am Abend spielte sie in einen Mann verkleidet auf einem Kostümfest. Die rote Weste eines Dieners leuchtete hinauf neben ihr unter einem zehnkerzigen Halter. Sein Diener erzählte ihm von dem Kreis und den Monden auf ihrem Leib.sie las. Als sie ihn aber ansah. schon war ihm alles gleich. aber sie sah die geheimsten Akten. Er hatte sie nicht gehabt. bat ihren Partner mitzukommen. den Geheimnissen des Berufs. Sie legte den Arm auf eine Schulter. streifte die Kleider ab. Sie frug ihn nach seiner Arbeit. Vorher bestach er die Zofe. ließ er die Hände sinken. er ward ohnmächtig. konnte nicht alles zahlen. der blasse . Die Fräcke im Saal glitten durch einen dünnen silberbläulichen Rauch. die Stellung. daß er sie mitnahm auf die Gesandtschaft in Bern. »Wäre ich eine Agentin?« Er zuckte die Achseln. klingelte. Er wartete im Vestibül. Er folgte. verlor. sein Leben. Sie wollte den Skandal. Er neigte sich über ihre langen Finger. unsichtbar durchglüht trat sie zögernd ein wenig zurück. Wie sie in den Wagen stieg. sie schloß einen Vertrag. legte ihm auf. Seine Familie steckte ihn in ein Sanatorium. Doch er sah sie nur entfernt wie immer. Er flehte. Dann überlegte sie. den der Atem des Tanzes und der Getränke schon zum Rausch gemacht hatten. Sie trat mit ihrem Partner ein Treppenhaus mit Marmor hinauf. Der Wagen rollte. Sie kam als Frau. schlug sie um den Nacken und lief brüllend davon. Er hatte wenigstens dies. Seine Nägel ballten sich in die Handflächen. an den »Kleinen Pferden«. Etwas blaß.

sie öffnete ihn. Es war. legte den Arm um sie. Sie starrte vor sich hin. Ihre Glieder wurden kalt und abwesend wie oft in unerklärlichem Wechsel. als ströme mit dem Weinen in dem Busch. zerrinne haltlos zwischen ihren Händen. Eine Bank. der ihr Gefühl bewegte. sie glitt hinaus. Sie zuckte kaum merkbar die Schultern. ihr Leben weg. Vorbei schon. begehrt im Blut . als sie sich umzog. »Hast du mich nicht wahnsinnig gemacht?« Sie schüttelte den Kopf. Mitten im Saal schrie der Mann ihr nach: »Hure« . es fiel ihr nicht ein. ihre Gedanken kreisten irgendwo entfernt. Sie hatte ihn kaum bemerkt. Sie zuckte zusammen. sich zu wehren. Es war. . Sie stand auf. lächelte ein übergroßer lässig gebeugter Herr im Monokel. was sie gesehnt. . »Was?« Ein verzweifeltes Gesicht krallte sich in ihr Auge. Perlmutten flauschte im Mondschein ein Segel vorüber und rückte ins Dunkel. . »Ein Opfer«. Ein olivenfarbener Jüngling. Allein es drang auf keinen Punkt in ihr ein.Schein einer Nische umglitt sie. als zerschmetterte es etwas in ihr. Sie versuchte nicht. Der Mann hielt sie. . Schon suchten an seinem Mund vorüber gleichmütig ihre Augen nach Neuem. Sie trat an das Fenster. An einer Ecke des Saals fiel ihr das zweifach gesagte Wort mit einem Mal ein und sie setzte sich. Es fiel ihr ein. . unter dem Schmerzenston brach es zusammen. Zerfetzte Trümmer lagen um sie. der wie ein Mädchen tanzte. Sie hatte einen Brief eingesteckt. Ein Mund fiel auf ihre Achsel. Sie sah. bräche ein wie in Eis. Das faßte sie wie mit Schrauben. gedacht. wie sie Stück auf Stück verloren hatte. Unten im Garten hörte sie deutlich eine Frau weinen. Lächelnd glitten sie Ring auf Ring herum. es knallte um sie zusammen. Sie hörte es zum zweitenmal heute. gewiegt von einer Klarheit der Füße wie nie in diesen Sekunden.

daß ihr Schmerz sie erhob und verband. aber gleichzeitig verband sie ein Strom ungekannter Süßigkeit mit der anderen Weinenden. Sie stand in einer wunderbaren Empfindung. und daß. Dann ging sie hinein. und jedes Leidende. Demütig grüßte sie den Fall der Jetée. die sie empfand. wie plötzlich ihr Schicksal sich zusammenlegte mit Tausenden von Menschen.Da erst. sondern entflammte sie zur vollen Anspannung. Sie fühlte sich elend wie nie. daß die Stimme versage. wie angezogen von der anderen Stimme. die sich in ihr bäumte. Schon rissen die Wochen hinter ihr wie unwirklich und ihrem Wesen ungehörig sich ab und stießen ins Wesenlose. . wie sie verzweifelt gesucht auf der Jagd und mit den greifenden Händen. in ihr lag mit einer stillen Verantwortung. Ein Glücksgefühl überfloß sie. als ruhe die Achse alles. Sie sah die Welt plötzlich anders. wie. Sie empfand. jede Kreatur dicht ihr Herz berühre. Es war ihr. in ihrem Herzen in dieser Nacht und ihr Herz drehte es in einem wunderbaren Stolz. die Neigung der Berge. Ein Gesicht kam zurück von der glatten Fläche. wie in ihr die Verzweiflung und das gierige Suchen brach. als stehe sie auf anderem Boden. Herauf kam der Kleinen Gesicht. Es stieg eine Kraft aus ihrem Elend. die nichts übertraf. Sie schaute lange unter der vorgehaltenen Hand ins Wasser. Aus der Tiefe des Elends aber zog sie ein Gefühl von einer ergreifenden Harmonie in die Höhe. aber die Schuld. das träumerische Schleifen der Schwäne. Sie schauten sich an. Ihr war. als sie erkannte. an die sie nie gedacht. was Hülfe bedurfte. fühlte sie. drückte sie nicht. konnte sie weinen und je länger die Tränen über ihr Gesicht strömten.

wie unter dem Hinweggehen ihres seitherigen Daseins Freiheit in sie strömte. das sie verließ. Eine frische stolze Hure in einem Kleid. die Manikure. Gebend lebte sie drei Tage und fühlte. Sie besaß einen Koffer noch und ein weiches helles Kleid aus indischer Seide. da es zu kostbar war. durchfühlte sie mit der Hand. Sie beschäftigte ein halbes Dutzend Agenten. Schmuck versteigert. in matter Seide zu Dutzenden fielen. Die Spitzen rannen ihr durch die Finger. . daß ihrer Haltung zu gering war.« rief sie an der Gasse. Vor dem Spiegel die Figur und den Kleidschnitt abmessend. deren Plissees rauschten. nahmen. Es reizte sie nicht. Die Bonnen gingen mit Ballen. Mit kleinen Sachen ging sie auf die Straße. Jérôme sandte sie einen Ring. Die Hosen. Ihre Pariser Wohnung ward verkauft. Frauen. ließ sich langsam zwingen. zitternden Händen. *** Sie ließ ihre Sachen verteilen. Möbel.Sie hatte ein anderes Gesicht gesehen. jenem. errötete. denn jede Tat der Entäußerung entlastete sie zu Glück. ay . Eine kleine Summe füllte sie in ihr Portemonnaie. zog sie aus dem Tanzsaal. Die Kostbarkeiten wurden versteigert. wer es besaß. gab dem. Die Depots sperrte sie. . küßte Daisys Hand. »Ay . gab sie ihr. . Pferde untergebracht. Und die Wollust des Hingebens verband sie den Dingen um sie. bot sie ihr den Tausch an. . zu wissen. Kindern. Mit jedem Stück. . Die arabischen Weiber küßten ihre Hände und Füße. Die Zofen kamen. schenkte sie sich zurück. Sie schellte Marguerite. Die lehnte ab.

dessen Anmut sie rührte. stieg hinab zu den Hallen. brachte das Geld zurück. nach drei Wochen war sie Mont Parnasse. Darauf schenkte sie es dem Kind für sich selbst. abends. Küßte es. Sie zog ihr Armband aus. tief getroffen. runzelte die Stirn und blieb eine Minute in einem merkwürdig erhellten Zustand. geriet in ein falsches Haus. vom Geländer. schenkte sie ihr Kleid. daß der Mann. schlug die Augen herunter und ging mit einer Stille. sandte ein Kind mit dem Portemonnaie zu der Manikure. verstummt. daß vor der Ecole des Beaux Arts nur eine Linie der Autos vom rechten zum linken . Sie wohnte Rue Bonaparte. Sie besaß noch zwei Ringe. Das Kind kam mit einem Kleid. ging in sinnloser Wut auf sie zu. Einen warf sie den Schwänen zu. legte es der Frau an die Brust. sie nahm es hoch. Verlegen ging sie in die Kabine. sagte sie. Sie stand in Hosen plötzlich am Badestrand abends. Sie strich das Kind über den Kopf. Ein Mann brüllte sie von oben herunter an. sie grüßte. Dem prächtigen Körper eines verlotterten Mädchens. geschlossen. die so eng war. ein Kind fiel die Treppe herunter. Mit der Entledigung zog die Einsamkeit des Reichtums aus ihr. Der vierte Abschnitt Vierzehn Tage wohnte sie Mont Martre. Selig fühlte sie alles entgleiten.Die Summen festgelegt. »Verzeihen Sie«. es Marguerite zu senden. es schrie.

Sie bewohnte die Hotels am Boulevard Sebastobol. Rue Richelieu schlugen Huren sie nachts. Als er hochkam. Sie saß drei Nächte. Bäume schwankten Boulevard St. ein blonder Student. Kokotten pfiffen ihr nach. in das Zittern der Rue Bonaparte. als die Seine sie drückte. half . Vaugirard. Beim Löwen von Belfort sah sie Ringer und Stemmer in Trikots unter den Bäumen turnen. die Nacht. Auf Imperials rollte sie von Quartier zu Quartier. Am Panthéon erschoß sich ihr Visavis. tanzte. beschloß er sie dankbar unter die Decke zu ziehen.Seineufer durchfuhr. ging allein. die Fenster. neben sich. zählte die Schornsteine. alte Böcke. Mondaufgänge. Abends in der Olympia Bar fletschten vierzig Mulattinnen die Zähne um sie. der morgens mit roten Lippen gleichzeitig wie sie die Milchkaraffe in Unterkleidern in seine Tür hineinzog. Square Monge erlebte die Überschwemmung. aufgegeilt hinter Midinettes her. Rue des Bernardins verließ sie das Hotel im Kahn. Sie ging durch die Straßen. früh. weil sie glaubten. Liebespaare. Betrunkene an ihrer Tür. Russen. als die Rudel schönbeiniger Frauen lachend aus der Revue mit dem Geruch ihrer Haut und der Tierbewegung der Hüften und langen Schenkel kamen. griff in ihr Bein. im Saale der roten Papageien und drei Kapellen drehte sie sich. Trunkene. kühlte ihm die Brust mit Eis. Ihr Geburtstag trüb Quai de Valmy. an Syphilis. Champollion. Studenten mit zerrissenen Schuhen. zu Mme Fleurquin. Sie wohnte Rue Monsieur Le Prince. Sie wohnte Rue Gay Lussac. Germain. Kehrte zurück. sie breche marodierend in ihr Männerquartier. Im Hotel des Etrangers schrie ihr Nachbar in Herzkrämpfen auf. und die ohne Pause zitterte. mittags. wo Huren und Apachen nachts schrien.

zahlte für beide. Saß Closerie des Lilas. sie friere. Sie aß mit der Papageienverkäuferin.« flehte in der Rue Pigalle ein Piou-Piou. Sie gab ein Fünfzig-Centimes Stück. Sie wohnte gegenüber Ecole Polytechnique. vierundsiebzigstes Quartier. dem Star-Mann. damit ich die Kaserne erreiche. Michel. österreichischen Spitzeln. glaubend. ignorierte sie. Gasarbeitern. . dem jungen Louis. sie warfen ihr Schlüpfriges nach. hörte die Revolte der Kunst. die gleich Hyänen gegeneinander stürzten und von der Berührung des Fingers schon umfielen. lächelte sich frei. Deutschen. Aux trois Poulards schlug ein Mann einer Frau durch den Schädel. einen Sou zum Métro. unfähig aufzustehen. warf sich heulend über sie. ging mit einem Gruß. nahm sie mit in das Café Cluny. in den Pausen der Schlacht. Er lachte sie aus. nebeneinander in der Gosse lagen. wo sie. las die Zeitung. suchte sie zu umarmen. wo nach Regen Abenddächer mit weißen ovalen Schilden blitzten. ward als Diebin verhaftet. Ausgedörrte. »Kommen Sie. Chauffeuren. dem beinlosen Singenden auf dem Räderbrett. Erstaunt suchte sie ihn drei Tage.Emigranten retten. fand ihn nie wieder. studierenden Negern. ging wieder. Sie belauschte das Gespräch zweier Absynthe-Weiber. mit spanischen Zöglingen der Schneiderakademie. Ging auf die Mairie neunzehntes Arrondissement. »Geben Sie. empfing ein ironisches Ziehen des Mundes. sah die Zöglinge der höchsten Artillerieschule farbig an Kanonen seltsame Bewegungen machen. gab sich hin für Überschwemmtenhilfe.« sagte ein großer Mann. Sie machte dem Trio an der Sorbonne Platz. Notre Dame des Lorettes willen. dumpf Seinehörner tuteten. Lesbierinnen der Place St. nahe den Hallen. es ist warm darin.

weiße wundervolle Füchse. Germain des Près. sah um sich Pfauenräder der Lichtkaskaden zum Himmel brennen über dem rötlichen süßen Straßengefieber. die aber stieß ihr durch das Kreisloch den spitzen Knochen in den Leib. »Wie elend zum Kotzen dies Leben«. stieg zwei Treppen zu Musik. Stand Champs Elysées vor Luxushotels. Wohnte Parc Monceau. Sie wohnte Impasse Bérthier. wer gerufen. diese Nacht selig von Bodengerüchen. Wohnte Rue Delambre. Am zweiten Tage hier folgte sie einer Bluse in ein Kaffeekonzert.Sie ging zum Löwen von Belfort. Rue de la Rochefoucauld mit der Grabesruhe und Sacré Coeur blitzend darüber mit weißen Türmen. drückte sich hinaus. sah sich um. wo Ringer und Stemmer unter den Bäumen turnten. Wohnte zwei Nächte nirgends. Wohnte Bastille-Platz. Wohnte St. Moulin Rouge brannte das Parterre aus. folgte einem Ruf. sah Autos anfahren. Wohnte neben Jardin du Luxembourg. dritte Baracke. fluchte. zerschellte unter dem Flammenschein. »Haben Sie Hunger?« frug Daisy mit einem Blick auf den Ellenbogen der Frau. Numéro Vierundachtzig. Sie wohnte Quartier Ternes. sagte ein gesunder Mann. lange Frauenketten in Wagen unhörbar. Menschenmassen aufquollen. zweiter Hof. Skunks. Rosenkränzen. der Postkarten verkaufte. vom dritten Stock sprang ein dicker Offizier ab. Sah an sich herunter. prüfte. Korsos zum Bois wallfahrten. schrie. Da brach eine fremde Frau in Tränen aus. Sah gespannter lang hinüber. . ging zurück. mit Pelzen und süßen Pferden zu Wiesen zogen. Sie wohnte Porte Maillot. fleißige kleine Bürger arbeiteten in offenen Fenstern. mit weißen Zähnen lachte. Zitronen. selige Benzingerüche in Parkwipfeln schäumten. helle Glacés. wo Métros aus der Erde stießen. gepflegte Frauen.

den Blick fest nach vorn. »Rotz-Lumpen«. weiß im Gesicht. Daisy stand auf. Ein ungarisches Violinstück kam aus der Ecke. dem Schwung ihres Leibes. warfen die Bütte um. Saligots!!« Im Rauch fiel ein Sergeant gegen die bemalte Kalkwand. Ein Rosablusenmädchen besah im Spiegel die Zungenwurzel genau und angespannt. schrieen: »Sortez-le!! Peschärsche. er verschwand. Auf der Rampe über ihr stand ein Mädchen.« Auf der Bütte in dem Winkel gegenüber schwang die Kitschfanfare eines militaristischen Fanfarengauls. grimassierte den Bauch. ging weiter nach vorn. zehn Meter unter der Erde. in dessen Lehm ihr Absatz leicht sank. der zweite Keller. saß nieder der Bühne gegenüber unter dem zweiten Lampion. rief: »Schlaf mit mir. ging zwischen gesäten Tischen. mit der sie sich entzog. schwangen einen Kreis um die Alte. Ein altes Weib neben den Kulissen auf einem Faß zog über ihre schamlosen Beine einen Keuschheitsgürtel. und die ungewöhnliche Zierlichkeit und Anmut ihrer Beine machte ein Loch in den Lärm. schüttelte den Kopf lachend gegen den Rauch. . der kindlichen aufreizenden Geste. süße Freundin. zwischen gelben Zähnen: »Elle avait un petit cadnaz . stampfte im Tanz. Sie saß in der ersten Reihe. Sie ging über den Boden. stürmten. Affenschwänze. Bauchzimbel.« Sie erhob sich und warf sich einer sanften Schwimmenden gleich in den Dampf. Als im Vorgang des Schattenspieles . Daisy stand mit ihr auf. Sozialisten schrien sich am Ausgang zu: »Allons Camerades«. Eine unsichtbare Stimme. . siehe. Daisys Blick blieb lange an der Biegung ihrer Lippen. beugte sich im Gesäß. Irrgebrunste. Sie saß nun ganz an der Spitze des ersten Tisches.Einen warfen sie heraus neben ihr.

liefen zur Bar. passierten. Studenten schwenkten die Biretts. einer kitzelte den Sergant de Ville. lachte und sie küßte. in heftigen Perfidien dem Präsidenten der Republik nahezutreten. blutete aus einem Achselgeschwür. Im Panthéon fiel ein Mann klatschend auf einen rundoffenen lackierten Hurenmund. stoben im Hinterzimmer über das Klappern der Jetons. fand dort Renée. umringt. gingen in die Source. fiel um. Damen von dreißig bis sechzig Franken stießen verächtliche Parfümwolken aus gegen die Mimis. die den Stoff ihres Kleides prüfte. Philipp erkannt. Wurden aufgehalten. gaben sie ab.ein schwarzes Mädchen ohnmächtig ward. Stießen auf d'Harcourt. ihre Augen dicht ansah. den Abend zu retten. beknurrt vom Haß der Tische hinaus. trieben heraus. die frech und ängstlich an den Armen ihrer Freunde schwebten. Reichere Studenten schrien den Mimis Preise zu. der Mittelpunkt des Abends unter Gemurre schwankte. Zurück zu d'Harcourt. überquerten den Platz. Michel. der an Philippes Hand grotesk in Schatten verzogen auf der Fläche tanzte und es nicht unterließ. Einer löschte die Laterne. trat hinter das aufgespannte Leinentuch. Sie zogen durchs Croissant. grüßten mit Zuruf Jaurès. Auf dem Boulmich verdrehte die Mimi Madeleine die Augen. neben dem Conférencier Philippe. hielten an der Boulangerie. Sie gingen eingehängt zum Boulevard St. warfen einen Spieltisch um. drückten aus ihren Mimis süße Schreie. Trabten weiter. Dann zur Source. Sie schafften sie in die Brasserie Lorraine. Sie lieh ihre Stimme einem Schwan hin. saßen um einen . standen vor der Luxembourg-Fontäne. sagte sie entschlossen: »Ich«.

Er schlug sein Bett für sie auf. Sein Gesicht. eine im Hemd.« Man riß einige mit aus dem Haufen. ging überflüssig zurück. Zwei Weiber. wie er. Kanalsau. Notre Dame. trug Madeleine vornher. wieder herunter und dann monoton in einer Schleife. beschäftigt war. Man ging Rue des Ecoles. Zwei wurden abgefaßt beim Gebäckdiebstahl. warf ein Pißhaus um. klatschten in die Hände. wechselte ein blombiertes Fünffrancsstück. helfend. Sie stiegen durch die drei Hurenetagen zur sechsten der Artisten und Studenten. Rue des Etrangers. die im Gewühl der aus allen schließenden Cafés sich hier um warme Hörnchen massierenden Massen lauerte. die Kassadame keifte. hielt sie fest. Sie beugte sich vor. vom Pult brüllte der fette Chef mit aufgeschlagenen Ärmeln: »Steck ihr Pferdäpfel ins Maul. Die Spionin. Renée tanzte schon auf dem Tisch. wieder sah sie ihre unvergleichlich schönen Beine. hoch im Rhythmus. Jaques. riegelte ab. eine im Korsett. eine Brücke. gekniet. denn am Ausgang stieß sie neben der Kranken auf Philippe. riß Renée aus den Armen der Studenten in den Chauffeurmänteln. die blanken hellen Scheitel der Dänen blendeten in einem Kreis um sie. Rue St. Place St. vermochte sich nicht zu entziehen. knallte die Tür hinter sich zu. Daisy schlich hinaus. legte ein reines Taschentuch auf das Kissen. trugen Madeleine ins Zimmer Philippes. standen vor zwei Männern mit . unermüdlich. Die Droschke mit Madeleine kam an. rollte es über die Trottoirs.Tisch. Man kam Rue Guijas. griff die Gelenke. die schimpfte. wühlte sich ins Dreieckkreuzfeuer der Lichter vor der Nacht-Boulangerie. Michel. Man rettete sich aus der Clique ins Hotel. Beim Abstieg zum zweiten Stock in Renées Couloir gab es im dritten Skandal.

Sie flog an einen schlanken Körper. Sie wartete still. aber er küßte ihr Bauch und Bein. roch den Schweiß des Kampfes. traf nicht den Hut. der sie einsog. Er tat nichts. was ihr Schmerzen machte bis dahin. An Daisys Körper griff eine Hand. eine Tür knallte. sie hinaushob über die Seligkeit des Franzosen und sie an eine Wonne hochstieß. »laß mich«.« Die Hure hieb zu. plötzlich lief man. der die erste Nacht. sah Bewegungen in ihrem Bett. Erstarrt hielt sie in dem Zug. die Kerzen hielten. aber im Gesicht milder. Sie schloß auf zu Renée. Das Dunkel stürzte. so daß sie aus dem Traum mit dem Engel glücklicher und befreiter erwachte als je aus einer Männernacht. in Besitz nahm mit den Lippen. »Nein. der sie rasend küßte. Männer in Pyjamas fluchten. Sie stellte die Schüssel auf die Kiste. »Hundert Sous« im Nebenzimmer. Atemloses Geschrei verwirrte alles. . In Renées Alkoven aber schlief sie im Traum die Nacht mit jenem blonden Skandinavier. wusch sich. ward blitzscharf am Rande des Körpers. bei Le Beaus Umarmung ihr die Nacht zerfleischte. sondern das Licht. . . Die Tür klappte. aus dem mit einer Wolke das Gekeif in das kurz geöffnete Fenster hineinstieß. plötzlich schrie sie. durchwühlte sie. drückten Knipslaternen. es schoß. Dies blieb in ihrem Schlaf. Sie trat hinein zu Renée. gegen die nichts im späteren auch nur gering bestand.Zylindern im Genick. schüttete das Wasser in den Schacht. geduldig.« sagte Daisy mit unbegreiflichem Lächeln. die sich müde im Rücken nach der Schüssel bückte. als er sie verließ. Der mit der Hand aus ihr streng heraushob. was ihr zurückgab. Aus den Gängen quollen Weiber. wo sie auf den Mann traf. und einer sagte: »Alte Sau . und sie hob die Schüssel auf ihre Knie und wusch Renée das Gesicht und die Brust.

Erbleichend sah sie am eigenen Hals, wie sie sich vorneigte, die Dukatenkette vorschwingen. Es fehlte seit der Nacht eine Kugel.

Sie hatte nur noch eine.

***

Für Madeleine, die ins St. Denis-Hospital gefahren ward, sprach sie allabendlich im Schattenspiel Philippes Sätze. Ward seine Angestellte, Vertraute, Sekretärin. Sie erlitt das Kneifen ins Bein zwischen den Tischen durchgehend, Zurufe Besoffener, während sie sprach und ihre Stimme einen Schmelz annahm, der sie nie beflügelt. Sie schrieb unter der Petrollampe seine Briefe, sein Diktat. Sie schloß, war er weg, die Dachluke, räumte sein Zimmer, besorgte seine armselige Wäsche. Wurde ihr Auge verzerrt von Gesehenem, gab seines ihr Haltung. Rief er, Kommis und Louis zu ergötzen, die Nummern des Programms in fanatisch heldischer Pose, las sie zu Haus, was er schrieb. Ging sie mit ihm neben den Bahnen, verschleierte die Straße sich in wohltuenden Nebel. Als im Jardin des Plantes der Tiger aus aufgeklafftem Rachen heulte und sie mit ihm ans Gitter trat, sah sie die Jungen, nur an den Zitzen spielend, ruhig saufen. Er wehrte jede Hilfe ab, bot ihr als Ausgleich von seinen sieben Centimes, blieb streng dabei, als sie lächelte. Bald konnte sie nur tun für ihn, was er nicht merkte.

Am Tage des Bastillesturms gab er drei Vorstellungen. Am Mittag darauf kam sie in sein Zimmer. Er schlief auf dem Stuhl. Sie suchte bis mitten in das

Zimmer zu kommen. Dann schlich sie hinaus. Nach einer Stunde kam sie wieder. Er schlief noch. Sie preßte das Kinn wider die Brust, weckte ihn, gab ihm den offenen Brief, ihre Augen trafen sich, er nickte.

Sie gingen durch den Park, wo Kinder kleine Segelboote fahren ließen, durch Rosahüte, Militärmusik, sanfte Alleen mit Dogcarts. Kamen in Gassen, Geruch von Fischen, Kartoffeln, süßlichem Kinderschmutz. Eine Wolke Karbol umstand sie. Eine Schwester mit spöttisch grünem Blick versagte den Eintritt, Philippe sah sie an, nahm ihre Hand. Sie schwankte, öffnete die Tür. Als sie eintraten, lauerte eisiges Schweigen, eine Frau wälzte sich lautlos auf dem Rücken im Kot. Zwei fuhren auf aus den linealstarren Bettkolonnen, schrien, mit Armen die Kissen zerreißend, nach dem Mann: »Reiß die Mempel aus! Schlammbeißer, Creusot!« Sie rülpsten, ihre Köpfe waren verbunden und geschwollen, Eifersüchtige sich wähnend, schmissen die im letzten Stadium Irren über sechs Betten, die sie trennten, sich ihren Schleim, ihre Wut ins Gesicht. Er trat heran, sie zu beruhigen, indem er die Schwester leicht zurückdrängte. Aber als er der einen sich näherte und das Gesicht herabsenkte, begann sie zu zittern, fiel auf den Rücken, zog das Hemd auf und stülpte den zerfressenen Schoß ihm entgegen. Er wollte etwas sagen, doch die Schwester riß ihn zurück, hinaus. Daisys Rock ward gezogen. Eine dünne Stimme: »Zu mir?« Aus grauenhafter Sehnsucht kehrte ein gläserner Blick wieder zum Plafond zurück. Die Frau vom Boden stieß sie zur Seite, lief bis an die Tür, wo der Mann verschwunden, wimmerte, brach zusammen, umfaßte mit den Fingern die Klinke, die er berührt. Links war die Krankheit schon Agonie bei einer Kette Betten, rechts saß ein Kind und lächelte,

vierzehn Jahre. Nun kam Daisy zum Fenster, blieb fünf Minuten bei Madeleine, gab ihr Äpfel, Rosinen, Bananen, Brot. Dann gingen sie auf die Nachbarbetten zu, legte bald auf jenes Kissen, bald auf dieses Tuch Frucht, und wie sie austeilte mit einer Armbewegung, die fast nicht da war vor innerer Inanspruchnahme, begann, ohne daß sie sprach, es immer stiller zu werden. Als sie fertig war, peitschte ein Schrei, stand, stieß, zerbrach. Zwei neueingekleidete Mimis, die Kette mit der Indikation der Maladie um den Hals, die frech herein kamen, bekamen andere Augen, andere Bewegungen, zerbrachen irgendwie unter dem Schrei. Neben der Toten stand die Schwester. Madeleine sah auf das Grün im Garten, zurück zu Daisy, ließ ihre Hand nicht bis zur Türe. »Zu mir?« frug die gläserne Stimme, wandte das zarte Profil sich hinauf. In die geklemmte Tür noch zwängte Madeleine den Hals, sah Daisy nach, bis sie verschwand.

»Dies ist ein Zuchthaus.«

»Aber auch von St. Denis sehen sie den Himmel«, sagte Philippe.

Ihr Blick blieb nachdenklich, zugeschüttet, an dem glänzenden Lack der Kinderhüte und dem weißen Crepe, der die Hemden der Croquetspieler leuchten ließ auf der Luxembourgterrasse, als streichle er empört ihre Zartheit.

Abends nahmen und sperrten Apachen unter Jeannot das Café Guijas ihres Hotels. Sie blieben mit einem Teil, während die meisten Studenten und Mimis durch den Keller flohen. Jeannot mit sympathischen Augen aß mit Kameraden

um einen Tisch, drei standen Wache. Nach dem Dessert zog er die schmale Ly herüber, knutschte sie durch, fuhr ihr an den Bauch, lachte, legte sie aufs Billard. Alle umstellten es im Kreis, sahen zu, reichten ihre Röcke nach rückwärts. Jeannot strich seine Mouche, herrenhaft amusiert und wandte sich schon wieder ab, lachend über die Kuriosität der Hermaphrodite, als diese, außer sich, ihm einen Siffon an den Kopf schmiß. Kellner und Wirt, bleich vor Angst, dienernd vor Jeannot, schrien sie an. Der irische Aufwischer faßte sie wie ein Schwein, tat den größten Schimpf, warf sie aus der Tür. Sie wehrte sich, weinte, biß, kratzte, hielt sich an jedem Tisch, an jedem Arm. »Gut zum Schlafen, wäre sie nicht . . .« sagte Jeannot achselzuckend zum Ringkampf, dem er lässig zusah, wandte sich ab. Sie schlug vor den Scheiben in die Gosse, das Gesicht im abspülenden Regenstrom, wimmernd: »On m'a sortie.« »Fiaker?« frug ein Kutscher, der vorbeifuhr, gröhlte in sich hinein, hieb die Gäule um die Ecke. »Hilf«, sagte Daisy leis, als sie rangen. Aber Philippe blieb unbeweglich, bis sie im Schmutz lag, ging dann hinaus, tröstete sie, nahm sie am Arm, führte sie zurück vorbei an Jeannot, der die Pfauenbrauen zuckte, umdrehte, dem Iren mit der flachen Handkante ins rote Genick schlug, daß der in die Knie schoß und über ihn kindlich herüberlächelte.

Sie legten sie in Daisys Zimmer. Um Zwei klopfte es. Philippe brachte zwei Männer, einer betrunken, der andere fiebernd. Sie teilte die Matratzen. Sie machte mit Freundlichkeit Platz, haßte ihn nachts, morgens schlich sie in sein Zimmer, alles aus ihr stürzte in sein Wesen zurück.

Sie ward seine Begleiterin, nichts geschah ohne sie. An Betten, bei Kranken war sie hinter ihm. Sein Ausdruck flog ihr an. Mit seinem Wort gab sie Erhebung. Sie stand unsichtbar, ein sorgender Schatten, vor seiner täglichen Existenz. Sie wies Renée aus dem Zimmer, die mit den Waden nach einem Literaten kokettierte, die Stunde störte, wo er sich gab. Sie stand an der Wand, las er seinem Publikum, Russen, Kranken, Bettlern, Studenten. Ihre Seele schwang mit, glühte fromm mit seiner, pries er das Unglück, das tiefer forme, Hunde inniger, Pferde schöner mache. Sie bewunderte ihn, wie er gab, schenkte, sich teilte und verdoppelte mit einer Freude, die seinem Gesicht nie die weiche Erfülltheit nahm.

Sie strebte, ihm zu gleichen.

Sie warf jeden Gedanken aus dem Hirn, der von seiner Richtung abwich, kasteite sich, übertraf eine Stunde mit der anderen. Sie gab das Letzte, was sie trug, den Ring an Ly, die ihn bewunderte wie eine Legende, ihn vor Freude in den Mund steckte, darauf biß und ihn fast verschlang. Sie begleitete ihn zu Guigui, sprach mit ihr hinter dem Gitter des Gefängnisses, vergaß nicht den Zug des Rehhalses am Eisen, kam über die Korridore mit ihm heraus und begann, als die Sonne herabströmte, zu weinen.

Doch die unbewegliche Güte seines Gesichts brachte sie ins Gleichgewicht zurück und sie vergaß die Auflehnung und den Druck, mühte sich stark zu sein, ihn zu übertreffen.

wie er sich quälte. ohne Tat und Ziel. die sie instinktiv auflas. Sie suchte noch mehr. als das Sopha unter ihm brach. Ging still neben Ly. doch ungeheuerlich im Großen. den Vorschuß des Café-Konzert an ein Kleid Renées geben. die er doch wieder weggab. Und schien ihr sein Kampf verfehlt und schlecht eingesetzt am ungünstigen Hebel in mancher Sekunde. das half. so schien die Stärke. Ordinäres und Geistloses aus den Tageskämpfen zog. gerührt ins Letzte.Sie mogelte Geld in seine Kasse. daß sie seine Manschettenknöpfe stahl. belacht. Lächelte. daß sie über alles hinweg . wenn sie beschwingter ihm folgten. Unterleib und Hirn des Pöbels zu reizen. wie er Hohn bekam. die ihn überwindend führte. aber unrührbar blieb in seiner Weise. hungerte um ihn. Vorbild. kürzte den Schlaf. das neue Schattenspiel zu stellen. wie er sich verschwendete. Sie sah mit einem schaudernden Mitleid. gab ihm. Essen für Guigui. einen Wirkungskreis. obwohl er wußte. Sie sah. als sie unschuldig wegen des Ringes als Diebin abgeführt ward. Bedenkenloser stellte sie sich vor ihn. Unfruchtbares tat jeden Tag. der öffentlich ihm fehlte. Er speiste auf einer Bank im Monceau. wuchs an jedem höhnischen Lächeln. in seinen Abend. um so die armseligen Sous für sein Leben zu gewinnen. daß er trockenes Brot aß. Er sprach freundlich zur Concièrge. Die Liebe aber zu seinem Vorbild wuchs daran über jeden Begriff. ihm alles leicht zu bereiten. damit sie nicht sah. Sein Bett lieh er aus. verschimpft ward. blieb die Nacht im Stuhl. Sie sah ihn. da er Elend lobte. ohne Protest. das man auf ihn zielte. brachte ihm Menschen.

« »Riette?« »Die Krankheit. als Ly von einem Krampf ergriffen auf dem Rücken lag und schrie. was ihr Geist vollbrachte. Holte Leder und Federn. »May?« »Die Krankheit. deren Bauchkonvulsionen hinrissen. . ihm Stütze zu sein. sie zu lindern. Trost zu geben. sie überwand ihren Körper. Renée verkaufte sich einem blassen Deutschen feilschend um ihre Taxe: hundert Sous. Sylvie. restloser bemüht. die mit einem Amerikaner zog. wo er sie gelehrt. die Abgründe nicht mit ihren Händen zusammenschweißen. Achselzucken. Sie frug nach Luison. eh er mit ihr schlief . Übel zu vergessen. sich ergaben. . zu sein wie er. Lief durch die Gassen. Aber ihr Hirn erreichte selbst in der Opferung kein Glück. Sie blieb allein. Sie konnte. was schwerer schien wie das andere. gelang es. daß sie beruhigt aufstand. schloß sich ihm demütig an. um seine schwache Nummer zu stützen und gab ihren Leib den geilsten Blicken. die aus der Not verfluchter Zeit und dem Zwang. Philippe ging auf sie zu und. übte die Tänze ihrer Heimat.sich diesem hingab. Sie überwand sogar. und Dienen und Helfen schlugen ihr gleich Gewichten aus der Hand. Sie kamen ins Café. indem er die Hand ausstreckte nach ihrer Stirn.« . tiefer zu schauen. Erbleichte unter seinem Anblick. Daisy neben ihr auf dem Barstuhl. der ihr Opium ins Gedärm gab. wenn bei aller Hingabe keine letzte Befriedigung kam.

ein Auto mit bemalten Kokotten schnitt die Bahn. bis sie flammte. als kleine Unterscheidung empfand und unverstehend blieb an der Hartnäckigkeit. Schlichtete ihr Glaube sich an Philippes Nähe sanfter und demütig. nur als geringe Strecke. daß sie Kontraste maß. Abends brach eine kastilische Mimi zusammen.St. wie vom Blitz zerschmettert von dem einstürzenden Gefühl der Unzulänglichkeit ihres seitherigen Lebens. dem Irrsinn der Welt. kniete auf das Holz. Bald sah sie nur noch so. Die Nacht kam sie zu Philippe. und es fiel ihr schwer zu sagen: »Wäre es nicht schöner. Herauf schwankte ein Beerdigungswagen. spie das Lokal voll Blut. Verheerte. trieb Wut heraus und Auflehnung. Philippe. Da fiel sie ohnmächtig zurück. ein jeder Tag rieb sie an der Unvollkommenheit. verwüstete sie. was die Menschen schied und sie unglücklich machte. mit der gestempelte Dummheit das Glück hintertrieb. Denis. hereintrat. Distanzen spürte. du hättest Ly geholfen. Sie neigte sich zu ihm. Er hatte die Augen weit und sehnsüchtig auf sie gerichtet. Man warf sie in einen Karren. wie sie. Das Wort schlug wie ein Hammer sekündlich in ihre Seele. sie sah sie nicht wieder. Samstag verschwand Renée. das Licht über dem nackten Arm. ein jeder Besuch. Sie ging bis an sein Bett. statt mit ihr zu gehen?« . das Riesige. er rollte los.

gespeist aus tausend Lokalen. Was blieb als helfen? Nachts bohrte ihr Hirn.Er schwieg. Duldung. Die Lues wütete. Louison beantwortete es zwischen einer Hungerohnmacht. Freiheit. Gott nicht unterstützte. . finden zu lernen. sie empfange mit ihren Bananen Himmel. zerbrochen. daß er es brach wie Brot. sagte nie mehr ein Wort. das dritte aber wie Pestilenz die jungen Körper durchwütete . . Aber ich suchte zu helfen. Erquickung. Madeleine schien es. Wie neue Wellen der Boulevard hereinwarf. zu heben. Ihr Lächeln bezauberte. sie schlug an die Wand. Denis sich füllte. St. was gemeinhin half. Angenagtes hineinkam. wie die wieder verschwanden. wie das Café mit neuen Mimis sich füllte. Dann sagte er: »Ich kann nicht bestimmen. wie die Maschine kaute.« Es gab für ihn keinen anderen Weg. riß an der Tapete. Sie ging. In Philippes Leben stand sie und fühlte. . als sie litt. fraß.-. auch du nicht. gab sie Hingebung. was ihr Glück ist.und nichts half an der Wurzel. zu rasch durchgekeltert. schlang -. . nichts umstülpte. Schicksal sich vollzog. in der Maschine des Hospitals das Fleisch gesiebt ward. Aber sie sah. Von ihrem Gesicht nahm stets sein Auge die Auflehnung hinweg. Ging sie mit Philippe. Stärke in Ruinen zu bauen. wie Verlebtes herausschoß. Musik. die beiden ersten Stadien noch mit Grazie vergingen. verbraucht.

Wohl empfand sie süß aus jeder hilfreichen Bewegung. Guigui sei frei. flöge ein Paragraph in die Luft. dauerte es Jahrhunderte. bewegte bei jedem Zusammenstoß mit dem Elend ihres Cafés. der im Bodensatz nur lebend liebte und tröstete. um wenige sinnlos zu heben. ihre Geschwüre seien nicht. aber keinen Sinn hatte für Anfang und Ende des qualvollen Weges. die Menschen zu bessern am Beginn. blase ein Tapferer ein dünnes Vorurteil auf wie Seifenschaum.Ihr Hirn jedoch bäumte sich dagegen und ihr Blut. benahm ihr den Atem und ließ sie in Gedanken sündigen stündlich gegen seinen Sinn. Sie konnte nicht unterlassen zu denken. die wohl das Eigentliche wollte und im Zerbrochenen gleich das Geläuterte sah. ihres Hotels. Menschen zu schaffen mit Vorbild und Beispiel. daß er dem Ende der Tragödie sich nur hingab. Und mit Haß empfand sie seine große Begrenzung. einzugreifen. das Wichtigste sei. statt mitzuleiden. Denn da im Umschwung des Daseins sie aus der oberen Kuppel des Theaters hinabgestürzt aus dem Willen ihres Blutes in die hintersten Parterre. Ihr Herz. das frisch mit den Dingen des Daseins strömte. in schon Zerschlagenem erst das Menschliche züchtete. während er Madeleine sein Geld gab. und der Irrsinn. der Hundert zerschmetterte. das mit tausend Fasern in die Zeit schlug. Und mit der Berührung des Primäraffekts erlebte sie erst die ganze Rundheit des Daseins und mehr als je klaffte ihr von dieser Tiefe ihrer Existenz nur . ihres Zimmers sie. der das Menschliche verdarb und vergeudete in einer ungeheuerlichen Preisgabe. aber was half es. empfand sie die Kontraste deutlicher und schicksalshafter wie er. statt an der Quelle groß und sicher die alten Schleußen zu zerschlagen und neue aufzubauen.

hinzufügte. was Scham ihr noch ließ. preisgaben. Da überstieg der Zorn über das. Sie schwieg. Die Stühle um zwanzig vermehrt. das seinem Leben Ziel und Erhebung geben konnte. Lederfransen und Muscheln zu kaufen. und aus Dreck und Kot und Unzucht kamen die Übersicht und die Entscheidung in ihr Leben. was sich wehrte. an falschen Plätzen vergeudete und verpraßte und nicht aufhob für das Donnernde. Sie mühte sich. rückte näher an ihn. Das Spiel fiel aus sieben Minuten vor Beginn. dem Kaffee. all das in ihr einen . schmiegte sich in seine verborgensten Falten. die das Letzte. seine Schuhe reinigte. damit sie seine Premiere sichere und ihm Ruhe gebe. Kolibris. einen Zucker noch. lebte selbst in seinem eingeschlafenen Gesicht. Das Weib war im achten Monat. in die Seineantiquariate zu laufen. daß sie nachts hinausschlich. der Sergeant riß sie schleifend die Treppe hinauf. noch brach nicht aus. Da arretierte ein Sergeant de Ville ihm die unersetzbare Sprecherin des Uhu. ihr Kostüm heller zu verzieren und ihren Tanz zu Schleifen zu bringen. Sie stand im Kostüm halbnackt. Noch hielt sie seine Güte. den er liebte. Am Abend der Neuaufführung glühte der Kellereingang phantastisch.die eine Losung: »Hilfe dem Menschen«. was er am Guten verfehlte. während ihr Innerstes sich elementar schon empörte. wozu sie eine halbe Stunde harrend auf der Treppe stand. noch rührte die Liebe zu ihm und sein Bild sie zu solchem Mitleid. wenn er morgens an ihrer Etage vorbei ihn sich durch den Garçon bringen ließ.

Lebte Rue Richelieu. Ging.Augenblick lang. verließ es. daß nichts ihr blieb. in denen die Führer taub und falsch gerichtet lagen und an denen zerbrach. die seine strich. das an ihm hing. auf Imperials. Glühender . forderte ihr Auge sein Lächeln. er solle sich wehren. In seinem Zimmer begann sie zu schluchzen. das sein Gesicht nicht ausließ. Sie verstummte verzweifelt. fuhr auf einem Karussell mit Affen am Etoile. nicht gefalteter Hand sich selbst zerstören und abbauen. Sie sammelte. Geröteten Gesichts unter der Schminke bat sie heftiger. Sie lebte vor Cafés. steigerte sich zu den schamlosesten Gebärden. Aber er wehrte sie mit der Hand leicht ab und einem Ausdruck um den schöngeschlossenen Mund. Während ihre Füße in Unzucht gingen. wie sehr die Unzulänglichkeit seines Lebens das ihre bedränge und daß sie sich zerstöre und fessele. Sie sah sich um. stellte den gehäuften Teller vor ihn. lobte ihr Mund nur sein Gesicht. alles ins Publikum fiel an Reiz und Erregung ihres unbegreiflich schönen gebogenen Körpers. strich über seine Hand. Verzeihung erbittend. hob Bauch und Schenkel. Sie empfand zum ersten Male die Ungenügendheit der Menschen. Kam Quartier Ternes. Aber sie verlor nicht das Gefühl. statt zu schaffen. Sie tanzte mit einem Lächeln. lebte sie weiterhin wie seither. was glühte. durchbrach die knatternden Applause. daß ihre Hand. Rue Bonaparte.

Vom Imperial brach die Stange vor der Station. hing eine rote Windfahne über dem Schloß. Hinter dem Brunnen ward der rote Strumpf eines Mädchens deutlicher. Die Zähne aufeinander. Immer wars. stieg. roch wie im Traum. Frierend fuhr sie zurück. stürzte eine alte Frau auf die Chaussee. ein Latschmützer sauste ab. höhnte: »un plomb«. sie brach die Beine. schlenderten weiter. Sie blieb draußen. der Apache bestach.Scheibe gleich sauste der Kreis des Daseins vorbei. Germain. Sie fuhr nach St. der Rock flog auf wie ein Pfau. unter Gequietsch rollte ein Handwagen mit der Frau ab. Ohnmächtig Knie an Knie. Sie nahm eine Bank. Sie sah ihn nicht. die Hand eines Mannes hob. hielt sich. der fast weiß ward vor Hingabe. ging mit roten Fäusten auf die Apachen. Die Boskettes fluteten vor Licht. . ein Mandelbaum. der Schaffner warf das Bleistück wütend auf die Erde. Der Papagei der Savoyardin im Luxembourg. Der Wind wogte golden um den Hochstieg der Sonne. Der Arzt reinigte sich. blieb an der Ecke. schrie aus kreisrundem Mund »Adolphe«. der sie kannte und liebte und dessen Hals sie kraute seit Wochen in schöner Zärtlichkeit. die Männer sagten »merde«. Ihre Verzweiflung trieb die hellsten Tage zurück. rieb den grünen Kopf an ihrer Hand. die die Zigaretten in den anderen Mundwinkel steckten. ihn über einen Zaun schmissen. Kondukteur und Arzt herbei. Ohne Besinnung. Die Vögel sangen toll. Als die kristallene Abendwölbung kam. Atemlos. Aus einer blauen Woge trieb sich der Park gleich einer Wolke heran und stand zitternd in der duftenden Luft. es stürze wie über Terrassen das Gesehene und Erlebte ab von ihr.

begann zu . Hielt Narzissen in einem Kiosk der Place des Vosges. War eine Negerin im Odeon. Rue du Château d'eau schlief sie bei der Concièrge. Sah die blauen Monde elektrischer Laternen die Sommernacht der Boulevards schwärmerisch durchschwimmen. sah Flugzeuge silbern am Himmel surren. entblößte den Bauch und schwang ihn wie ein kupfernes Schild zwischen den zärtlichen Hüften. verhüllte ihr Gesicht. Wohnte Porte de Bercy. Wohnte Rue St. Stand fest vor der Porte Maillot mit »Intransigeant«. Martin. löste sie wundervoll auf und zog aus dem Verschütteten mit dem schon über das Menschliche hinausgehenden Hinreißenden ihrer Stimme sie in die Höhe. an ihr vorbei auf einen zottigen Rumänen sich lanzierte. Verkaufte »Les Trois Couleurs«. Sulpice. Bois de Vincennes. die barock vom Panthéon steil und dämmerig zum Boulevard de Port Royal steigt. »La Presse«. sah Gare St. Stieß im Louvre auf Guigui. Benzin. Stand auf dem Wagen der demonstrierenden Studenten der juristischen Fakultät. eine Geige riß ihr ins Herz. In einer Gärtnerei Neuillys goß sie Blumen. drückte Blériots schwielige Faust. spielte abends in Porte St. Fiel zurück in das Getriebe. elegant gekleidet. Stand mit Heiligenbildern vor St. bis es schrie und lief unter dem Schreien plötzlich davon.Wohnte Trocadero. hielt unter den Wasserpalmwedeln durchsausender Automobile. umbrüllt von Jugend. spielte Karten mit den Zollwächtern der Barrikade. Jaques. mit denen der »Matin« den Deutschland-Frankreich-Rekordflugpreis des »Journal« bekämpfte. hütete ein Kind. Wohnte Tuilerien zwischen Hecken und Marmorbildern. Sie ging hinaus. Kam in ein Musikcafé. Lazare die Auslandszüge über den starren Friedhof brausen. Fleisch. Sah Madeleine aus einem Auto. die mit schwarzem Lorgnon. empfing das Trinkgeld der Soldaten.

eine Hand riß ihren Zaum. sieben Bäche. Atemlos nahm sie seinen Arm. Abends. zog die Leiter hinter ihr ab. Der Küstenstrich war alarmiert. Durch Tränen sah sie den Mann. ging in den Verschlag. Als er sich umdrehte. die Periode erfüllte sie mit Nebel. Da sie ausgedurstet war nach einer menschlichen Stimme. sagte eine Stimme hinter ihr. Hinzu trieben sie in Wälder. ein anderer Pferdekopf schob sich vor. »Kommen Sie«. Als sie den Gurt durchbrachen. Verscholl. ihren Kaffee bezahlt hatte. flammte die Sonne auf. wäre sie rauher noch und befehlender gewesen wie diese. Ihre Augen zählten die Äcker. ritt ein Stück mit ihr im Fluß. ward sie unwohl. sie war frei. darüber eine Kuppe wie ein Segel geflaggt. schlug Stefan ihr die Arme um den Hals von rückwärts. wäre sie gefolgt. Alarm. Er stellte die Leiter an. »Vier Jahre«. Die Gäule stoben durch Gestein zurück auf einen Hügel.weinen. kam auf die Bahnhofsbank des Boulevard Montparnasse. Sie kamen an ein Bambushaus. . er ritt zurück. warf sie um. Geräusche. Zweige um sie schnellten. da rasten die Gäule. Vor dem Himmel gebrochen hingen Bergzüge in die Weißnacht. Seine Ohren standen steif vor Anspannung. sie lauschte. das Tier lag in den Knien. warf sie auf einen Gaul. Mond über einem Ölbaum. drückte. Der Mann schlug Schleifen. schob einen Knebel in ihren Mund. Eine Finte. entdeckte er es. Wasserzüge leuchteten Metall. *** Aus den Sonnenblumen des Rangunschen Weibergemeinschaftshauses brechend. der im Café Cluny neben ihr die Zeitung gelesen. Sie ritten die Nacht durch. als sie die Augen aufschlug.

roch ihn. Schlief bei Tage. empfand die Gewalt. zwei Bogen sausten in den Horizont. hinab. auf Schuhspitzen und Handflächen schlich sie in eine Rinne.sagte er. Sprach kein Wort mit ihm. führte die Gäule rechts und links am Halfter. ließ los . . Ölbäume zitterten erregt unten in Ebenen. Anderen Tages mußte sie reiten. Um sie Sand. Sie schlug sich morgens zu einer Karawane. pfiff die Gäule. . Kehrte um. in die blonden Felder. nur an seinen Händen sah sie die Sehnsucht von Jahren. schlug die Zweige zurück. beugte sich über den Kopf. um die Wette. meckerte. kam an den Rand. Abends hob sich der Kattun des . schlug Stefan einen Pfiff. Als sie wohl ward. vorn ein Parah mit Weibern für Bergradjahs. Die Armenier liefen beim Halt nach vorn. Daisy gab einem Ceylonier ein Messer für einen Esel. der quadratisch geschlossen schnarchte. rannte mit ihnen ins Wiesenwachs. Sie lauerte. machte Bogen. Von ihrem Gesicht fiel ab. ritt nach der Küste zurück. blieb treu neben ihr. es sei ein politischer Emissär. sah Rebbach in der Beziehung. kniete sie. der unter holländischem Lampenhut das Kostüm des nördlichen Chinesen trug. Fuhren nachts in Lagerfeuer. die Fäuste in den Augen. überströmte sich mit Blut. Mitten trugen sie einen Alligator. Sie ritt mit ihm. Hielt am Mittag. schlief ein. Nach dem Berg zu. Allein. Sie sah an seinen Fingern hinauf. bedachte. Sie ritt. starrten in das Kattun. seine Hände zitterten. Eingeborene zwischen spritzenden Spänen sausten. Beugte sich tiefer. was sie gelebt das Jahr und was sie erwartete. wandte den Rücken. mißtraute ihr in dem Jünglingsrock mit abgeschnittenen Haaren. Er sah auf ihre Weiberhand.

schlugen sich in die Täler. geschändet in ihrem Geschlecht. Am Gebirge bremsten sie. als hätte sie Fäuste in sein Gesicht geschlagen. Das gesteigerte Blut wehrte sich. Demütig nahm sie seinen Zorn. Allein die Fremdheit dieser Ergebung füllte ihn mit Mißtrauen so. Führte sie. Allein er empfand auch hierin nur. Entfernte sie sich: »Halt«. Als ihr die Milz schwoll vor Feuchtigkeit. die ihn rasend machte hinter seinem steinernen Gesicht. die Lider senkten sich. das Zeichen des ersten Feuers kam. daß er sie mehr beobachtete. Der Kattun beim Vorderkamel stieg in die Höhe. denn das Tun der beiden Männer im Palankin war ein Greuel. sie schloß die Augen. trug er sie am Leib an einen Sonnenabhang. als sie allein hinter einer Düne standen. sahen zwanzig Augen aus seinem Rücken. Dolche sahen in den erhellten Palankin. Ein sanftes Gesicht wandte sich ihm zu. Hüften schaukelten prall und weiß. Eine Auge grell nach Fleisch suchte das ihre. was sie verschwieg. Doch je mehr er sich bemühte. seine Beglückung. Fieber ihr Hirn verwirrte. Sie hoben sich aus den Knien. In der zweiten Reihe ritt Stefan auf sie zu. Es galt ihrer männlichen Kleidung.Vorderkamels. Das Weib heulte die Nacht. Wieder roch sie seinen Körper. Am Morgen kreuzte sie eine Karawane. der tänzerinnenhaften Bronzeschlankheit. Ein Tuch fiel. Wütend schlug der Kattun zurück. dessen breite Muskeln sie fast zerbrachen. ergab sich und war in ihrem Erleiden und sich Schenken von einer Entferntheit. um so mehr gab sie sich ihm schrankenlos in die Hand. sie erstiegen einen Palankin. fraß sie sein Blick. der Kattun verschluckte nicht das Zeichen. trennten sich von der Masse. Doch sie tat keinen Laut. Ging er vor ihr. sie .

»Ich schlug dich nicht«. Pegu. Ihren Willen schied er aus. Das Moos für den Fuß bezeichnet. rechts sausten Abgründe. Er sagte nichts.« Sie lag wie ein Kind an ihn geschmiegt. Klopfte den . Zweimal stieß Stefan vor. regelte er nach Tempo. kam zurück. sagte sie. Am Ende oben stand ein Bau. Links. Da küßte sie seine Hand. . sein Blut ihren Adern einzuführen. als es schneefrei ward. Er band sie mit jedem Gedanken. blieb die Nacht weg. Marseille . Kalkutta . Rot im Weiß des Auges. Sein Mund murmelte die Stationen. . Er schwieg. band den Gürtel schräg. torkelte. sah sie das Blut. strich die Sandalen ab und ging mit einem kühlen Schatten neben sich los. was er besitzen wollte. . »Verzeih. Ein schnurgerader Weg in Fels gemeißelt blitzte hinauf. das dunkle Letzte suchend. Als das Licht das Fieber aus ihrem Körper warf. er hätte versucht. denn er besaß. Am Morgen kam er: Aus. Ihr Schritt ward bestimmt.« Sie lächelte. Die Hände hingen schlaff. um so stärker zog er sie in den Kreis. Geschlitzte trieben Yaks auf Abhänge. Die Nacht nahm er ihr die letzte der achatnen Kugeln. Bronzekörper fielen hinter sie zurück. Im Morgengewölk entblätterte die Spitze. Seinen pumpte er ein. tranken Alkohol. . Selbst ihren Gang. Je mehr er besaß. da das Unaussprechliche ihrer Ergebung ihn wie mit tausend Widerständen peinigte. Auf das Tor zu. Das drittemal war er bleich. die in vier Jahren die Sehnsucht ins Irrsinnige gesteigert: »Paris . .schlug ihm das Gesicht auf. den seine Kraft um sie schloß und sie bedingungslos ihm gab. Biegung. den Stein. schrieen die Nacht. Er untersuchte die Abstürze. .

In seine Hand gab sie die Tafel. Sie strömte durch das Brausen. Sie überschritten den Steg. schlang sie ein. strich nach zwei Stunden von der Peripherie. das Gegentor schoß auf. nach fünf Minuten kam sie bleich mit einer Tafel. am Ende ein Tor. ihm näher nun. Die Ebene lag vor ihnen. wo sie sich über ihn schwang. kam in den zweiten Stern. Gegen Abend zog die Menschen-Mühle mit Schweigen. es schloß sich hinter ihr. ein schmales Tal schmiegte sich entlang. es erzitterte. sprach eine Minute. war als je. sagte sie. stand abgestoßen vor dem Tor.vierfachen Rhythmus. die Nacht zischte in der Laterne. Die gelbe Binde verschwand. trieb sie in den innersten Kern. Sie kam näher der Kuppel am Mittag. sie konnte sein Gesicht nicht sehen. Es war dunkel. »Komm«. Der Kreislauf faßte sie enger um die Mitte. sah ein gelbes Band. Den Kopf gesenkt. die Welle nahm sie auf. was er gesucht und nie erreicht. sie bog in die äußerste Peripherie. solang er gezwungen. bückte sich. hochmütiger aus dem Herz des Sternes. sie flog von Schleife in Schleife. Senkte den Kopf. das Licht fiel auf die Tafel. die im Kreis des Hofes brauste. die Flügel des Umschwungs geleiteten sie mählich. fiel weiß im Bogen gegen den Grenzfluß. glitt an ein Metall. die ihr Gesicht überflog. Ihr Bein tat weh im Torkeln. Ein anderer wiegte an der Seite. später erst ward der Himmel heller. Dies schlug ihn ganz . Sie glitt in die Welle. Unter dieser Bewegung spürte er. Langsamer und vorsichtiger spie sie sie aus. daß das Unwägbare in ihr. glitt durch die Barriere in die innere Drehung. Sie lächelte. aber das vergangene Jahr verließ sie nicht. schritt mit. Die Türen sperrten.

ergab sich eine stillschweigende Harmonie. wurde stolzer. Eine Stadt mit Musik. sicherer. So entglitt sie ihm immer ferner. Von weißem Licht bespült. den Ausschlag. die sie umgaben. was ihm das Ansehen. da fraß ihn das. fast unirdisch in der Ruhe der Fächerabende kreiselte ihr Floß. Als es ihn zu sehr bedrückte. je tiefer er sie in Wahrheit erkannt und empfand. sie wünschte. Der Himmel hatte die Farbe des Perlhuhns. Von sonst nichts. sprachen es nicht aus. nahm es hin wie vorher. was er bis zu diesem Tage als höchstes Vertrauen seiner Kraft in sich hielt. Sie aber unterzog sich dem ohne Betonung. die sie wirklich von seinem Erleben trennte und zu deren Aufstieg der große Weg ihn noch trennte. die mit schmerzlicher Glut ihn ganz erfüllte. demütig. die Fäuste wuchsen. die Schläfen wölbten sich. Blieb die gleiche. In diesem Gefühl fand er sich wieder. und von diesem Augenblick blieb er in einer gefaßten Ruhe. was ihm Komödie schien.zusammen. er tat. Sprach ruhig zu ihm von Wäldern und Flüssen und Dingen. Aus einem Abend stachen Dampferlichter. befreite sie in ihm die Freiheit. Sie blieb erschrocken. aber sie zeigten. er brauste auf. Cafés. die Leitung gab. Frug ihn nach Weg. sagte er wie im Garten Guildendaals: »Du bist der Wirbel. Er verstauchte das Knie eines Tags. und indem sie das sprengte. der mein Leben einfängt«. Papierlaternen und Lichtern kam aus der Wölbung. ans Herz. die jede Schwingung seines Blutes in einer ehrfürchtigen Entfernung hielt. aber er sagte es mit einem . gab ihm die Führung. seiden in der Berückung der Flötendämmerung. dessen Ränder sie bewohnten. Dies wischte seine Erregung weg. Leitung. Als sie in der Bahn abfuhr. Unter senkrechter Flamme entzündete sich ein Hafen. folgte ohne Zögern. und so empfand er die Entfernung. Sie übersah es. Sie häufte alles auf ihn.

Die Ebene glitt in dunklem Samt zurück. Verkauft die zwei Perlen. Sie nickte zurück. zerlegt . bebend wie eine Trommel. schmeißt auf. sinkt. Das Auge glättet. verschwindet. aus der Einsamkeit her gesammelt und hoch schon über jeder Enttäuschung. Sie reißt das einzige. . erstarrt. zu sich jetzt. Sie reißt. Fährt im Männeranzug im Wagen zurück. gleitet nicht mehr ab. die Pupille sinkt. ißt sie als Herr. Das Auge sucht. was außer der leeren Halskette an ihrem Leib ist. zu einem Magazin. zögert die wundervolle kleine Brust in der Bluse. zu anderen Entschlüssen umgebrochenem Gesicht. Nach . . Von zwei Seiten durchwühlt sie den Menschenhaufen. Ihr Mund hat einen hinreißenden aufbrechenden Zug. zieht die Schließen an. hebt sich. Dort klirrt die Glocke des Rockes um ihre Hüften. *** Sie sieht ihren schmalen bronzenen Körper im tiefen Glanz des Spiegels erscheinen. mit dem kurzgeschnittenen Haar einem Mischling gleichend. enthüllt. fährt zu einer Pension. füllt einen Koffer. Aus dem Aufschlag ihres groß bewimperten Auges blieb eine träumerische Bewegung in der Luft. fiebernd erregt. nimmt einen Raum. klopft. Sie schloß die Augen und es kam nur das lösende Gefühl mit grenzenloser und gütiger Kraft: Schlaf. Im Palankin fährt sie ins Hafenquartier. grau mit tierischem Glänzen der Fluß. der Himmel berauscht. Innerlich voll Spannung. die bald rot ward. von ihrem langen Schenkel über dem Knie das Band. was sie erwittert. Da reitet. Er fällt nicht vor ihr zurück.schmerzlich veränderten.

Sieht den Mut seiner Erregung. Teilt seine Barnächte. die Pupille sinkt. die Pupille sinkt. in der Einstellung auf Bauch und Besitz ihn als Klasse sofort uniform macht (wohl auch riskant und alles in die Wagschale werfend. demütig überlegen. ihn zurückgeschraubt im Thermometer seiner Begierde. zieht ihn nach. Dürftigkeit seines Spiels. seine Kameradschaft gegen das Weib. Kehrt zurück zu den Baggern. ihr Auge wird heißer im Erkennen. von vieler Erfahrung her. die Phantasielosigkeit seines Hirns. Erst hinter dem Weib. Aufmerksam verfolgt sie die Ereignisse der Straße. Lauschend sitzt sie in den Ecken. mäßigt sie ihr Blut zu Kühle. welche der Instinkt der anderen als Überlegene. Sie mischt sich. das ihn aufschwänzt. erreicht die Grenze. Kräfte aufeinanderstoßen. Wollende. dahinter erst entdeckt sie den Mann. hört. reizt ihn mit Geist. Ungestört von weiblicher Schwingung trifft sie die Nüchternheit seiner grauen Stunden. . Spürt seinen Blick im Ausschnitt. Visierende zeigt. Ihr Leben wird rastloser. Treibt mit Smith vier Tage um die Fischeransiedlungen.außen. Die Pupille sinkt. mit der Drehung der Hüfte. führt ihn. kommt arbeitend an die. Sie weiß. wo Meinungen kreuzen. stärker. sieht endgültig vor Zielen. und Enttäuschung peitscht sie auf. im Nacken. doch nur spielerisch und daher unbestimmt und ohne Verlaß). Als Frau zieht sie den Mann an allen Instinkten. Starrt ihn an. die Lüge seiner Frische gegenüber Weiblichem. Außerhalb der Polspannung der Geschlechter empfindet sie die Indiskretion gegen jede Frau.spürt aber. Selbst in der Maske des Mannes desavouiert sie ihn in seiner Beziehung zur Frau. Aufgaben ihn entflammt -. In Nankingkleidern treibt sie sich am Hafen hin. Sie konsumiert mehr Menschen. Sie bohrt von der anderen Seite sich ins Geheimnis. der Mensch versagt. öffnet ihr Ohr weiter.

Ringe. die Pupille sinkt.Transportern. den sie sieht. der sie vorwärts führt. . an Maschinen. das sie aus jeder Stunde anschreit. Schwenkt ab zu den Stillen. Leid. nur Aufflammen ungezügelten Instinkts. wird unermüdlicher. Sie sucht nicht für sich. Kein Handgelenk und Griff. Erstrebtes nur im automatischen Gang. Hinter dem Programm das Nackte. trägt Armband. Sie schließt sich ihm an. säubern. Schwärmer. Traf sie auf Ideen. pflegen. fast nach dem Geruch. Titus und Zwicker denken. wirft sie nicht um. duftet. aufgeregter Meute in großer körperlicher Bewegtheit Schaffender. durch den untrüglichen Instinkt. waren es Schwächlinge. richtet ihn nach ihrer Forderung. in Kellern. Nur Holzbein. schwach fundiert. Muß. spannt sich nicht aus. wittert. Schon mißt sie den Einzelnen. Vergrabenen. Die Pupille sinkt. Findet Abgegrenztes. Die Pupille sinkt. Verschwenderisch. hetzt. die Locken nach der Sternansammlung schwenkten. Sein gutes Herz sieht nur den blinden Einzelfall. Ehrgeiz. Hangars Angeschmiedeten. doch unbrauchbar. mischt sich unter die Weiber. Erfolg des Ich. Nicht genug. spürt. Mischt sich in einen Streik. Sie rettet sich in einem Bogen. Sie zuckt die Achseln. Im Klub mit Abenteurern spürt sie Fabelhaftes. die sich einsetzt und stirbt. aber es vollzieht sich nur aus Rausch. auf seine Befähigung. Sie sieht einen Gentleman einen Hund mit Lebensgefahr retten. gläubiger. schmiegt sich an die Leitung. rauscht mit Dessous. Wo Ziele sind. denkt nicht für sich. Die Menschen versagen. Aber sie hält nicht. Doch sie läßt sich nicht schrecken. Will. und die Ergebnislosigkeit solch nüchternen Schwungs stößt zurück. feuert sie an. In der Tiefe die wilde Grimasse aus Kneipe und Bordell.

erschlafft. Sie folgt einer Revolte. reift mit Brust und Hüfte in eine schlanke Rundung. wohnt im Hotel als Dame. Lernt aus jeder der Sekunden. Am Meer ist seine Seele läpsch wie ein Schalet. urteilt. daß sie eine Frau ist. In der Dürre des Erfolgs selbst beschwingt sich ihre Seele zu größerem farbigstem Feuer.Empfindsam. Dampfer rauschen.weint. das Dreieck spannt sich über die Stirn. Folgt zwei singenden Vögeln. zeichnet sich auf sie ab die Struktur des Daseins. Wohnt in einem kleinen Garten mit Holzhaus. Prüft. legen Knipslaternen auf Steine. In der stürzenden Dunkelheit bauen zwei Parteien ein Duell. beißt den Mund fest und sucht heftiger. Die Figur eines Kapitäns schneidet sich aus einem Dampfer. Schon wachsen Ansätze zu Plänen. verwirft. wird braun wie die Eingeborenen. Die Haltung eines Kaufmanns zu seinem Diener verblüfft. In einer Barnacht singt die unsterbliche Stimme eines Dichters die Brüderlichkeit. Es sind Betrunkene. Der Schall eines Agitators verzückt erregt. Die Pupille sinkt. In der Pension als Reiter. wohnt an der Quarantäne. mildere Schönheit ins Auge. bekommt schärferen Glanz. hofft. reißen zwei Lichtkegel zwei Figuren . Sieht fischende Frauen im Abendlicht mit Bastkörben von Stein zu Stein springen. Das Lid hebt sich. beim Sport. Sieht den Saft aus der Erfahrung. Spannt sich in den Glauben mächtig zum Dehnen. Boote vorüberfahren. Wohnt ein Stück im Lande. Sinkt. Die Heide schlägt sich um sie auf im Abend. Die Pupille erweitert sich. strackser. Wohnt in Baracken. findet den Hebelpunkt -. gleich einem Apparat. indischen. sie mißt. Lächelt über die Hilflosigkeit des Geschlechts. Der Blick wird grau. Das Raunen einen Slowenen in einem asyle de nuit sinkt ins Blut. Seglerin des Hotels. französischen Frauen. Sie wohnt an dem Segelhalteplatz. sieht die Haut der englischen.

Ein Auto biegt vor dem. Sie springt in den Wagen. Die von keinem Sou des Angehäuften seither nahm und lebte. Die anderen schweigen. tritt darauf. Mit schief im schwarzen Bart gestrecktem Mund fragt Raffaeli: »Was geben Sie?« »Mich!« Gordon umreißt mit gierigem Blick ihre Figur. Keine Ahnung. verschenkt sich an sein Gesicht mit aller grenzenlosen Hingabe. die Nase biegt sich skeptisch in den Flügeln. *** Jeden Traum sah sie in seiner Hand schon fertige Waffe. Sinken nicht. sperrt auf die gesamten Depots. bekommen Facetten. Sie weicht zurück. die . Sie hört ihn sagen: »Ich habe andere Aufgaben für dich. Sie sitzt den Abend zusammen mit Gordon. glühen vor Licht. Di Conti. Da lächelt sie. Ein Schuß pitscht. welcher schießen will. schleudert die Pistole mit einer unbeschreiblich ablehnenden Gebärde auf den Rasen. Sie sieht nur den einen. Gegen Mitternacht werden außer seinem die Gesichter mißtrauisch. vibriert. Di Conti spricht. Raffaeli. Di Conti wiederholt die Frage kalt. springt hinaus. Raffaeli zuckt die Achseln.aus der Dämmerung.« Die Pupillen stehen weit in Kreisen glasig erhellt. Sie nehmen sie kühl auf. offen. Ihres glüht. fast umgeschleudert. reißt den Mann mit sich in den Wagen. Ein Arm aus dem Auto greift die Hand.

An ihm fand sie die Lösung. . Er drahtete vom Schiff. besaß mit Nichts. wenn der Tag sie in die fassungslose Nacht entließ. die Tag und Nacht die Fahrt umschäumte. Der Traum machte ihr sein Bild wahnsinnig. bedacht vor Ergebnissen. geschaut. Ihr schwindelte. Sah in dem Ruhenden. War kalt geworden. die Drähte. die alle überströmte. er in die See hinaus. ließ sie das Spiel seiner Muskeln spüren. Gordon. Aus dem Herz die Flamme gerann ihm im Hirn. Hatte gewogen. der von Marokko bekannt. sogar die Klingelzeichen der unterirdischen Erregungen. ging morgens neben ihr auf dem Verdeck. daß er ihn schon jenseits der Ekstase mathematisch beherrschte. Gordons nicht ausmeßbare Aktivität folgte nur seinem Druck. das Erwürgende. Ihr kam nachts. das gebändigt darunter tobte. Agitation. Doch Di Conti gewann ohne Kampf. gegen die Anziehung der Kräfte. ihm gab es keine Hemmungen in seinem Bau. Er stand am Schalter. Feuer und Lust seiner Kraft. den Schornen und der Flutung diktieren könnte. wo ohne die Gemeinschaft das Ganze in Schlagschatten zerrann. in diesem Kampf zu führen. Trieb nun vor. daß aus der ungeheuren Kraft seines Wollens. Stemmt gegen die drehende Erde sich mit der Kühle des Überlegenen wie am Schalter eines Automaten. sprach gelassen gegen die Schwerkraft. die Rechnung gefertigt. Daseienden. was sie als Entfernung der Welten ohne Brücke sah. neue Bewegungen. Ihm war. die Summe gezogen. gedacht. im Pathos bloßer Tradition den Feind. Sein Glaube war so ungeheuer. verfolgt war wegen Desertion. Aufruhr. Seine Kühle war unbeschreiblich über dem barbarischen Feuer. seinen Rhythmus und Zweck dem Schiff. wies ihr die Spannungen. aus ungeheurem Wollen geringe Distanz geworden.ihm nicht schon zum Abfeuern geladener Plan. Selbst Raffaelis fanatische Unerbittlichkeit schmolz.

diktierte. sprach deutschen Dialekt. verglich. Sein Paradies war willkürlich. die Macht. das Militär. Massen aufzuwerfen. Sklaven. Kranken. setzte andere Spieler ein. Das eigene Vaterland ließ Di Conti kühl. Raffaeli sah das Meer nicht. erklärte. im Persönlichen so schwach zu sein. war bestimmender als Raffaelis Glut. die sich nicht . nicht mehr. Er kannte nur kalt Herrschende und Blinde. gerecht die Erde zu nivellieren. um sie endgültig einzusetzen. geschaffen. stach nach Paris. gab Ordres. sah auf. tat einen Ruck. es kümmerte ihn nicht. Das Leid der Irren. empfing Depeschen aus Genf. sah nach innen. der den menschlichen Bruch und Riß trug. die aus Jahrhunderten rotierende Gesinnung zu stürzen. die tausendfaches Gefühl ihm geformt. die Gerechtigkeit zu verleugnen. in jede Tollheit sich werfen ließ. die Schaukel dann aufzutreiben. falscher Sehnsucht endete hier. schrieb. Zielte zuerst gegen den Kitt. es lag an der Peripherie. ging geschnellt auf den Ballen. Hatte die Organisation es aufzuschälen. fiel später unter Raffaelis Durcharbeitung. verglich die Leidenschaft der Massen. der Definitionen verachtete und aus der Berechnung. zögerte. Gegen Raffaeli hatte er die Kühnheit zum weiteren Schritt. Er selbst zielte aufs Herz Europas. um von dort das Blut in den Körper des Erdteils zu treiben. Gordon trat mit englischem Backenbart aus der Kajüte. zeichnete Karten. entwickelte sich im Lauf des Zentralproblems. hatte einen Steckbrief wegen Agitation im Heer. Rettete darum Gordon. Für die asiatische Welle hatte er Aufmerksamkeit. die umfangenden Reifen. lächelte beherrscht. lauschte auf Berichte der Vertrauensmänner. maß die Stadien der Siedespannungen am Barometer. daß seine Eitelkeit ihn in eigenen Dingen das allgemeine verleugnen. diktiert. Sein fachlicher Befehl. sprach.

in Nancy erschoß ein Unbekannter einen Oberst.befreien konnten. »Es ginge nicht ohne Sie«. die Hände über den Augen. verbeugte sich durch die Dämmerung Raffaeli mit Schätzung und Verachtung zugleich auf das Geld. nahm eine Perücke ab mit einem Zeichen innen. Sie ward erfüllt von dieser Stunde. Er verschwand. mit dem er arbeiten mußte. Raffaeli an der Ecke. Zwei Tage vor der Landung kamen Nachrichten von Gärungen in Lyon. sein Mund war blaß geworden vor Zusammengedrängtem. die fast den Mond und den Meerraum mit hineingab in sie. Sie nickte. Wagte er das Sinnlose. Drei Tage darauf meuterte ein Regiment in der Aube. hielt ein Papier in der Hand. Um zehn Uhr betrat sie das Cafe Rue Guijas. zitternd. Gordon wurde verhaftet. am folgenden putschte Marseille im Hafen. Es wurde dunkler. Nie verließ sie das. Ein Kind strauchelte und stieß Raffaeli. sahen sie das Land. nahm Besitz von Blut und Kräften in einer Durchdringung. stand. Eine furchtbare Gonorrhöe. Drückte sich bis zur Wand. schob die Achsel vor. »Gott selbst könnte sich nicht widersetzen. da ihre törichten Herzen die Erkenntnis zum Handeln nicht zu fassen wagten. Mit zusammengepreßtem Herzen. Di Conti schlug zu. Der Portier hatte Briefe. daß ihr Leben sich verankerte in ihr. Bei der Ankunft wehte irgendwo eine Flagge. Er trug darum die Verantwortung seines Entschlusses mit präziser Automatigkeit. seine Welt liefe taub aus. Vier Frauen . *** Als sie den Boulevard heraufkam. Di Conti stand an der Reeling. Laternen blitzten.« Er hatte den Kopf zurückgeworfen. Die Nacht sprach er mit ihr zum erstenmal allein und lang.

Denis hierher die Kette heraufschwang. gewann.standen am Schießapparat. die auch um die Dominotische schon brauste. setzten. Sie sagte etwas. schossen für einen Sou die Freimarke zum Café für vier. breitete sich aus. trieb trotz der Frühe eine Unterschicht herein. Stieß ein Weib an. faßte es . Ein Mann sah sie fragend an. ihr Gefühl faßte. warf ihn hinaus. brach sich zum Apparat durch. beglückte eine Sekunde mit den Augen. Der Ire stieß sie zur Seite. Sie gelangte ans Büfett. ward um sie ein Kreis. Etwas schwankte von ihr wie Trost fest um den Tisch. Auf der Erde wieder wand sie sich herum auf dem Absatz. gedämpfte. zischten vorbei. wütete in diesem Fleisch. eingeschossen. Eine Gruppe löste sich. der. ohne Ton. schlugen vorüber. schnellten den Hebel. Sie drängte weiter. sah in die Höhe. Sie kniff die Augen zusammen. stemmte ihn hoch. heiser wie Blech. Es bohrte hinter den glasigen Augen. schloß sie fest. bauten. fast laut. Sah fest nach dem Eingang. Der Mund war noch schön: Ly. Sicher ging sie vorüber. Sie gab ihm einen Zettel. helle. glomm Stolz in ihrem Auge. Hob rasch die Lider. Ihre Hände berührten Hüften. Mimis saßen. zielten. griff den Studenten am Apparat. schlang. Während Mädchen an den Wänden hingen. plärrten. Queues das Billard umkreuzten. Sie kletterte. erhaschte sie mit einem Schielblick. Sie hörte Worte. füllte heftiger. schob einen Brief nach. die sie nicht kannte. Ein Mann nickte. ein Mann stieg vom hohen Stuhl. Sie hatte Röte an den Schläfen. Wie von St. sangen. der Neger im Hufeisen ließ eine Tasse in der Schiene gleiten. ein Zittern durchlief die Körper der Gruppen. an seine Brust. öffnete groß und sah dasselbe in dem Gesicht eines großen Mannes. ein Porzellan mit Gebäck. neigte rasch den Kopf. Sie durchdrückte die Welle. Eine Stimme drehte sich ihr zu. versehens. der Rachen aufbrach.

. stolz. Le Beau stand gegen die Wand.nicht. Sie kam durch. hoffnungslos. Das Hirn faßte das Gefühl nicht.? Trapez mit dir -Sau von Geiz . sie heulte auf. durchbrach die Barrikade von vier Männern. es lag zurück wie tot. ein Mann neben ihm. Das Gefühl floß. . das Haus des Boulevard Raspail . Bleich sah er die Linie der Nase. Glühend flog es auf in ihr. »Ruiniert. Nichts drückte sie mehr. Sie hörte. Sie aber. erkannte Daisy nicht genau. war der Eingang. . . mißverstand die Pause. sie fühlte. die sie zurückließ. Über den Plafond strich es aus Jahren: Autos. während er sprach. es würde sie immer verbinden bis in den Tod. Sie löste sich. Sein Blick tastete atemlos nach ihr. Der Punkt. bog eine Frage aus ihr heraus. Durch Gedränge und Stimmen hielt ihr Atem. daß in diesen Tag ihr Leben Fülle und Bedeutung erhielt. Ein Trauring lag um seinen Finger. In der Bewegung der Hand erfüllte sie das Geben ganz zu Glück. Trat aus ihr hinaus. ihr Sichsehen fest. der auf sie zeigte. schluchzte in der Gurgel. sie wußte. zog die Luft nach. die sie ihm gönnte. ihm gehörig. entzündet weit und hoch über ihm und seinem Lebenskreis. keine Tiefe. Dorther füllte es sich mit einem Maß reifer und übermütiger Freude. Lys Stimme dahinter: »Combien . ging mit dem Detektiv hinaus. Abgewandt.« Sein Auge war voll Geist.« Bleich vor Angst ein Preuße vor ihr. nichts wischte das weg. nichts Eindeutiges. . sie steigerte ihn über die Taxe. ein Stern von Stühlen. Er hatte sie gesehen. einer küßte ihre Hand. Das erste Erleben des Blutes hielt sie zusammen. bückte sich: »Gib mir zehn Sous. wußte nur dies und dies und die. Am letzten Tisch verwirrte sich ihr Auge in einen Glanz. . Feste. Ein luftleerer Raum kam. schon war sie darüber. deren Leiber alles abhielten. Zwei Männer hielten sie an. . den sie festhielt.« Sie gab.

Ein Schild schwankte. unbedingter wuchs sie in die Richtung.Sie stellte sich daneben. riß. Sie sah ihn abgeglitten von der steileren Aufgabe. unter denen sie litt. die Masse brach nicht. sprach schon zur Seite. Sie reckte sich ganz hoch. Parolen. . In ihrer Hand lag der Brief. Doch sie hielt ihn nicht. ein Gang wölbte sich. Was sie erfüllte. nickte. Er las nicht. Zum erstenmal grüßten sie gegeneinander wieder. eh der Kern sichtbar ward. Aus der Eingangstür kamen Kommandos. . kam endlich mit dem Rücken an die Wand. Die Mitte drehte sich in einer Spirale. mehr glühte ihr Auge dorthin. Fester sog sie sich an dem Eingang fest. im Vorbeihuschen sah sie einen Augenblick Philippes Gesicht. Eine Kette schob vorbei zu den Nischen. Der Raum zitterte. gab ihrem Hochmut Duldung für ihn. durchdrang sich. es gab freieren Raum. sondern wie an keinem Tage heute zur Höhe getrieben. Dabei drehte die abgeschobene Kette neben ihr um. rechnete nicht mit ihm. entflammt. Schon löste sich ihr Auge hiervon. Bestimmungen erschollen. Häusernamen kamen herüber. Da sie nicht mit Worten dastand. Wurde sanfter in den Lippen. Er hatte sie schauen gelernt. scharf die Straßenreihen. Noch höher. es traf sie das Auge Di Contis. Die Masse zuckte auf. Da begann ein Wirbel von der Tür her durch die Menge durchzufluten. Sie wurde gegen die Wand geschüttelt. Langsam trat ein häßlicher kleiner schwarzer Mann heraus. ihr Leib streckte sich unmerklich in diese Richtung. . Arme hoben sich. kam einen Augenblick Triumph in ihren Mund. die Liebe gezeigt. der sich lächelnd nach innen hinein abwandte . Im Vorderteil hob sich Tumult. die Luft kam ins Wogen. Meerhaft wogte die Gruppe.

hörte nicht auf mit der Tröstung. Die Lider fielen Daisy. nahm ein Tuch weg. drehte um. sah. Unmöglich seit Tagen. sie suchte einen Ton. zur Decke zurück. An der Tür hielt eine Hand ihren Rock. mit dem. aus der pilzig Fleisch wucherte. Stolze in ihr eine Traurigkeit. schilderte. Es traf. An der Ecke kam in das Fliegende. sah verzerrt plötzlich das Gesicht. Quetschte sich durch die Haufen. trieb in ihr hinauf. bog in Rue Monsieur Le Prince. neben der Welt. Fand keinen Ton. roch nach fauligem Gewebe. durch die Wolke Karbol. Die Schwester beugte sich darüber. Stand an Renées Bett. wie heftig er sie erwarte. Schatten fielen aus den feuchten dumpfen Gassen. Geduld. in Lücken glitzerte gewitterig die Sonne. hastig und scharf. das. Sie ging. Sie atmete. versprach. Aber Renée hörte nichts. mit dem Mund zum Ohr: »Es wird gut sein. Sie sah das andere nicht mehr. Die Schwester suchte Renée zu wecken. in der Mitte eine Höhle. aus dem Kopf eines jungen Mädchens traf sie ein verzweifelter Ausdruck: »Zu mir?« Zwei Augen kehrten starr enttäuscht. schwieg langsam. die ihr Gesicht rötete.« Malte. Sie ging durch den sonnenleeren Garten. Wie sie sich bückte. verwundete Daisy nicht. bewies ihr. Von hier begann .Nur wie er zur Uhr. Sulpice schlug halb zwölf. denn sie empfand es als Ende. unvergleichlich und bezaubernd in der Schönheit der Beine. sperrte röchelnd den Mund kreisrund. Sie sprach weiter. Drei Jahre spannten sich von dem Gesicht zu dem ihren. sie an diesem Kadaver trug. aber wie alles Elend dieses Tages löste es Freude in ihr. sprach nicht mehr. bog sich tiefer. Das Gesicht im Krampf zerrissen. stank. St. Renée die Hüfttänze in Genf gewiegt. eilte. Sie spürte das Stück Schuld. blitzte der Glanz vor ihrem Auge.

Um Zwei begann die Demonstration. nahm es mit. Der Boulevard stand kilometerweit schwarz. küßte Contis Hand. traumhaft befestigt in klarer Ruhe. Kasernen gestürzt. Keine schöne Taube würde sinnlos zerstört. Streiks im Borinage. Um Eins kam sie Rue Guijas. Fahnen zeigten die Kolonnen. .das Glück. Sie bückte sich. legte die Stirn auf das Hebelrad. Eine dünne Kette Polizei stand zwischen der wogenden Masse des Boulevard und dem Druck der Nebengassen. nickte. Freude ging über ihre Zunge. . Es kam als Strom. auf der Loire. in Brest. sie kämpfte sich weiter auf den Boulevard. Die Straßen hingen voll Gedränge. die undurchdringlich ward. eine Lawine. wie er sie besaß und erhob. Der Verkehr stockte. Plakate riefen das Volk auf. Eine rote Fahne auf Marseille. neue Beziehungen trafen von Herz zu Herz. Sie hörte Erfolg. nichts konnte es antun ihrer Entzückung. kein Wahnsinn herrschte. verarbeitete es . Die Seitenstraßen standen gepfropft mit Menschen. Verantwortung und Glaube machten eine Sicherheit in ihr. europäische Mauern gesprengt . Um halb Drei sperrte Gendarmerie die Eingänge der Seitenstraßen. Alle Seitenstraßen mit hermetischem Druck in den Boulevard . Malerei gegen die Legion. machte eine Schleife. Um drei brach die Masse los. zog langsam zum Montparnasse. Gordon befreit. sie empfand Contis Herz. machte Bogen. in Perpignan. Hinter den Führern mit Schärpen Di Conti. In der ersten Reihe Gordons Bild. . Sie empfand. Der Zug schwankte. kein Schoß zertrümmert. tat Unrecht. Unruhen in Bordeaux. verdarb. Sympathieausstand in Mailand. Meuterei in der Dauphinée. Um dreiviertel Vier waren die Häute gerissen. fing alles Unglück ein. Eilte. sprang in einen Wagen. stand um Vier wieder am Observatoire. die Gendarmerie überschritten. .

daß sie sie nicht rührten. daß der Stein an den Hüften knirschte. brauste. Die hellen Normannen. Da brach die Masse. verbogen sich. die Schulter. deine Hand. reckte etwas. Sie lasen die Inschrift. glühte. das die erste Woge traf. immer höher. die Kokotten der Hallen. sie bäumte. die Stimme ward lauter. fast schreiend. junge kamen. Sie brüllten sich zu: dein Kopf. erregten. Verfing sich in sich selbst. hintereinander. Alte Gesichter kamen. Läden der Verkaufshäuser rasten herunter. ehemalige dunkle Soldaten. Weiber. eine donnernde Stimme rief über den leeren Raum die Straße herauf etwas. Die Häuser zitterten unter dem Druck. löste sich ein wenig. Studenten des Quartiers gingen in dem sausenden Ton. Eine Wolke Schweiß brach aus. Der Zug stockte. Rue Guijas. Rue des Etrangers. Die Fahnen hingen starr herunter. gaben einen einzigen Ton. Straßenbahnwagen. Ein Knabe von einem Baum schrie: »Es lebe die Freiheit. Die Kolonnen drängten sich.hineingeplatzt. Einer sprang vor. der sich band. Araber. schlug hinauf die Häuser. Vor dem Zug schlossen sich die Fenster. Er ward dumpfer in der Tiefe. Zwei große Fahnen flaggten über sieben Etagen herunter. Schritte gingen in dem Boulevard. hunderte. hallte. Die Masse brodelte an der Spitze. Aus den Gassen bohrten Keile herein. besät.« Eine Lawine kam vom Luxembourg. in oberen Stöcken klirrten die Scheiben. Die Straße vor dem Zug war ausgestorben. dehnte sich auf die Seite. vereinigten sich. schwankte. hing wie ein Haken im eigenen Fleisch. ballte sich tiefer zusammen. bewegte . Hand hing so dicht an Hand. Ohne Musik. verdunkelte in der Gedrängtheit. Automobile dazwischen. Es schoß los. mußte nach vorwärts. kreuzten Rue Monsieur Le Prince. Apachen mit Tüchern.

Bäume. Der Donner machte das gefüllte Platzbassin totstill. Di Conti sprach. entfaltete sich mit einer ungeheueren Bewegung. zog die Masse mit auf. Zog die Reihen. bestürzte Wut aus den Mäulern. Riß sie rasend hinauf. hoch die Arme geschleudert. fabelhaft sich entfaltend. Sprach. vor den Wagen. Stieg höher. donnerte. Reißend goß es sich auf die Place St. entleerte sie. machte Drohung. quetschte sie aus. zwang die Stille noch tiefer herunter.sich. stemmte sie höher. stieß den Arm zum Kreis. flutete. wankte und wuchs mit der Last. die Flamme schlug vom Denkmalrand. zog die Menge im Krampf zusammen. roch den Zorn aufgeballt. Bäume im Weg. Formte im Reden die Gesichter unten. füllte begeistert an. Michel. Sprach. unwiderstehlich. Ging auf der schmalen Leiste des Bassins hin und her. dichter heran. die er hielt. Wuchs. Die Kühle war gerissen. über sich ihre Herzen. Laternen standen. verklärte sie langsam. den Autos. atmete wie ein Pferd. rang einen Augenblick die Hände. zerrte sie auseinander. stand am oberen Rand des Denkmals. bog den Nacken zurück. wischte sie aus. hieb das Bittere in ihre Visagen. Dann gingen die Kolonnen als Fluß. Er bückte sich wie ein Ringer. schwankten die Laternen. füllte sie voll und rund. Eine Sekunde zitterte die Barriere. strömten. Faßte rückwärts. sanft einander verschmolzen. packte hinter sich den Kopf der . In ihrer Mitte hoch. warf sie auf.

Das Blut bekam eine Bahn. Stießen den Druck unaufhaltsam weiter. über sich mit beispiellos schmerzendem Ruck. Die Säule stieß weiter vom Boulevard herunter. warb. durchmaß mehr Menschen. sänftete.Chimäre mit beiden Fäusten. die Röcke. keilten gewaltig. faßte wieder Fuß. schoß die Menge vom Platz. Einigte sie in eine atemlose Pause. blühte aus jeder Haut. Daisy hielt mit beiden Armen am Sockelstein sich. drängten den Platz ab bis zum Kordon. der Leib drehte sich. Sie drangen durch die Kleider. kam näher. Warf sich in die neue Welle. Der Druck der Dreikilometersäule platzte den Pfropfen. riß die Herzen plötzlich steil. einzige Wärme. erstarrte. diktierte. Conti sprach. hoch. inbrünstig. Die neue Woge wälzte heran. Floß den Boulevard hinauf. Sie sah Di Conti. Laternen kamen über den Kolonnen gegen die Seine an. Erreichte größere Distanz. gleichen Schlag. Sprach. warf. Die Hände Schallbecher vor dem Mund. unnachahmlich erschütternd. . Conti sprach. trieben in die Pulse. Stöße kamen herunter. Dort stemmte es sich zurück. Sprach. Er verschwand unter ihren Füßen. Sprach. fiel nach vorn. löste. schmiß viertausend gegen die Seine. die Beine wurden mitgerissen. schlug aus. Sprach. die Augen kamen zum Himmel. schräg. Warf die Drohung aus den Augen. gaben sich von Leib zu Leib. Bäume. die Hemden. machte Spiralen. war fast bei ihnen. Es rollte herunter vom Montparnasse. Die Lawine brach los. Sie drangen in die Herzen. verzehrte die Kraft. Gegen den Kordon Gendarmerie. lächelte. zerfetzte. stürzte sie gegen die Massen vor dem Kordon. tief herunter mit dem Gesicht gegen die Masse. Scheinwerfer zuckten die Sätze.

das Tier klatschte hinunter ins Wasser. Fraternisierend strudelte die Masse. sausten. einen Schuß in der Weiche. links. Ein Pflasterstein flog. Gäule zerstampft.« Die Kürassiere zitterten. spieen heftiger an. Körper an Körper gedrängt. schlugen wider die Gäule. säugte sie. auf das Metall der Drücker. Boulevards der Bourgeoisie. Freiheit. Eine dünne Stimme rief: »Tirez. Soldaten. durchdrang sie. schrie ein roter Bart. warfen sich vor die Brücke. Arbeiter. Das Denkmal ward . Steine stoben durch das Licht. gedrückt. abgelenkt. hatten einen Sinn nur. Eine Frau hielt vor Schmerz blaß die Hand zwischen die Knie. das Herz der Stadt. ein ungeheurer Schrei. gerissen. Haarschwänze vom Kupferhelm auf dem Rücken tanzend. trieb einen Keil in die dünne Masse. rechts. »Weg du«. Sie riefen: »Camarades.« Sie sahen in die kleinen dunklen Löcher. Ein Mann gab einem Soldaten die Hand. Die Wellen kamen. Karabiner auf dem Schenkel. Die Masse floß in den Brückenstrudel. kam seitlings auf den Platz. Ein spitzes Winseln. ritten Kürassiere.Das Ufer herauf. sie steckten brennende Zigarren dem Gaul unter den Schwanz. Von der unteren Seineseite durchstach eine Kompagnie von hinten enge Gassen. Es knallte. steiler. der Unteroffizier zeigte ein kalkweißes Gesicht. Vom Brunnen fiel Di Conti. Hunde. wälzte über die kupferrote Abendbrücke in die Stadt. gleichen Herzschlag. feuerten in die Luft. Die Säule stieß durch. bewachten vor der Emeute des linken das rechte Ufer. gedrängt. Vom Blut der Stürmenden ging es hinüber auf die anderen. eine Richtung. Der Stoß in ihrem Rücken stürzte sie in Massen gegen die Pferdeköpfe. Hunde. Die dünne Stimme schrie wie ein Triller. die dunklen Löcher hoben sich über den Schenkeln höher.

das schlicht nur dem Ganzen wirkte. hinter Bajonetten gesichert. Sie konnte die Hand nicht rühren. dies sei ein Wort für dies Gefäß? Maß für diese Tat? Dies Geschenk für Narren und Kinder wagte Geschwätzigkeit hinzugeben für Blut? Behängte diese Maske ihn nicht zum Komödianten . das Gesicht von ihr ward schwarz. warf sich herüber. Eins war zu tun. . ließ nicht nach. Conti schleppten Soldaten durch die Gassen in die Métrohalle. schäumte auf. . die Augen im Dreieck. Sie reckte sich. . steckte die Hände in die Taschen.umzingelt.« Sie hörte. Hinab mit Geschwätz und Trauer.« Die Masse begriff. Ein eisgrauer Glanz kam aus dem Blick.« Deputierte sprachen: »Wir werden ihn befreien. das Ziel erreichen.« Der Schlag der Masse pulste herauf zu ihr: »Wir werden ihn befreien. Di Conti mußte frei sein. . steif. Sie nahm es auf sich. noch einmal flüsterte sie: »Conti --. Daisy warf sich auf ihn. . feuerte ihn zurück. stand sein Gesicht doch. gegen den neuen Kordon. Ruhm? Bot man so Geringes? Glaubte jemand. Dann empfing sie. Daisy ward zurückgetragen. die Verwundung wär leicht . Hierfür war zuerst zu leben. Sie schlugen ihr eine Koppel auf den Kopf. ging zurück. . Kühl. Dame. Ein Druck kam auf ihren Kopf. Sie winkte ab. . Aber er lebte. brüllend und wie aus Marmor vor dem Gewissen der Macht. Freunde nahmen ihre Hand: »Wir werden ihn befreien. Ihm werde des Volkes Stimme dauernder Ruhm. biß sich in seinen Rock. Allein. unbedingter sich mühen. lachte. ging auf und nieder. Zwei Tage war Daisy irrsinnig. Angriff steiler schrauben. die Leistung verdoppeln. Zu spät. Di Conti aufgehoben . Ging einen festen graden Weg.

Sein Blick leckte nach ihrem Hals. legte ein Bündel in perlgeschmücktem Etui auf die Kante.Die Lichtflut stieß Breschen ins Dunkel. Über die Teppichstufen des Ministeriums. blieb etwas. ein Wort. der elegisch das Kinn rahmte. bog. Sie ging durch drei Räume. . Ein Wachtraum im Keller sprang auf. sie lernte die Teppichmuster. Sie legte ihre Hand auf den Tisch. die Karte vor sich . er verneigte sich. lächelnd. vor Achselzucken. Die blaue Seide der Wände. In der Mitte eine Jungfrau. . Darauf gab ihr der Herr seine Karte mit einigen Worten. die auf einem Brabanter ritt. Aufgehalten. der Wagen glitt. Eine Stunde. Sie ging mit raschen Schritten an den Tisch. Ein größerer Salon. mit der Karte durchbrechend. Als sie sie zurückzog. unbeteiligt. trat ein. sie stand in einem Salon. dreigezackt brannte ein grünes Gaslicht schmetternd gegen den Kalk. Sie sah einen Schatten. Sie drückte ihre Hand fest in seine. hielt. er löste sich von der Pforte und glitt an ihr vorbei. sagte immer ein Wort. Bäume streichelten die Luft. Helligkeit und Süße wob in den Zweigen. Sie trat in das Büro ihrer Gesandtschaft. das Papier knitterte. . . In einer Schleife glitt der Wagen ins Riesenbassin der Concorde . Fünf Minuten sprach sie mit einem eleganten Herrn mit exotisch flimmernden Augen. . stutzte. fiel auf den Tisch. ein Wort. Die Seine floß gläsern unten. Sie fuhr darunter hin. der geschwungenen Stühle verwirrte. Ihre Karte lief vor ihr. zögerte. Damit fuhr sie die Champs Elysées hinunter. gehemmt. Ein schöner Mann im schwarzen Schnurrbart. Sie gab ein Telegramm auf an ihren Vater. stieß eine Tür auf.

eilte. flüsterte ihn nochmals. Er stand auf. welcher Zug. sein Blick prallte ihr wieder ins Gesicht. die Stimme schlürfte etwas. Er war nicht groß. Er führte immer. er kannte es. Seine Grazie schmeichelte sich in ihre Haut. elastisch in dem Knie. schmeichlerisch. Er neigte das Kinn: daß die Oper Ballette belebe. Eine Fahrt über St. hinunter. Er sah auf die Erde neben seinem Schuh: »Ausländer? . hinkte. ein Monokel an schwarzer Schnur flog ins Auge. . trommelte mit den Fingerspitzen ans Glas. . . ein kakadufarbener Page öffnete geräuschlos eine . sah auf ein knallendes Buchenholz im Kamin zerstreut. die Brauen seidenschmiegsam ineinander sich wölbend.Ein grauer schmaler Herr trat ein. laß gegen das Knie. der Kopf fuhr auf. Erschreckt. Sie stand auf. Er notierte den Namen. ging zum Fenster. Er hob sich halb: »Wann darf ich den Wagen senden?« Sie knotete die Hände: »Neun Uhr. besorgt. führte herauf. Lauernd.« Er läutete. Die Lippen Daisys saßen wie Tiere aufeinander. stieß an die Zunge. die nicht welk war. ging ans Fenster. die Quadrille Fribaurts. Plötzlich schlug er die weiße Hand. kam langsam näher. sah ihr mitten ins Gesicht. Ein drittes Gesicht sprach mit ihr. . bis er genau sie sah. Kanadische Jagd. sie folgte. Pelze darin seien. mit Märzwind. Er blieb gleich. Versailles wuchs zwischen seiner Geste.« Sie sah nur seine Brauen. als sie sich schon wandte. daß es käme. faltete die Lippen. Er trat zurück. er las. Sie wartete. Blut schoß ihr auf unter dem jähen Anprall. indem er ihn kaum berührte. murmelte. stand auf. Malo.ob ihr Wagen warte. schob mit drei Fingern einen Lehnstuhl zurecht. die Handbewegung voll zarter Höflichkeit. äugte. Er spielte. Italiener . Setzte sich wieder. In seiner mageren Hand spielte ihre Karte. ruhig. sie sah sein Gesicht nicht. in der Tat. hinkte nicht -. pausierte. lauerte.

Vierundzwanzig Stunden vorher speiste Conti. ausbiegend aus ihr mit einer Glut. Sie kam hin mit einem Gehenlassen der Glieder. mehr heute als je. voll. bekam Kälte in die Finger. Stand auf am Morgen.Tapetentür. ließ sich massieren. Sie legte das Papier auseinander. Sie bog die Lippen tiefer. Geballter als im Menschlichen. Sie ging gestärkt. badete. Di Conti war in ihr. Fuhr in den Luxembourg. beherrschte und durchtrieb sie unausdenkbar an Berufung. Blei in die Knie. schlief. schwankte. Verdi rauschte. wunderbar entzügelt. fuhr zurück. Sommerhimmel erbrausten. zarter heraushob. wie gefüllt und selbst sie war. was sie verlor. Sie besaß sein Werk. Allein nun empfand sie. verdrehte die Iris. Was konnte noch kommen? Ein Telegramm Fidleys: Pa tot. war Di Conti tot. traubenhaft geschwellt. um so ungeheuerlicher fühlte sie aus sich brechen das Bewußtsein der Stärke und der Sammlung. legte es zu dem anderen. die den Schmelz der sehnigen Schenkel und das flimmernde Spiel der Hüften unter der kleinen Brust begehrenswerter. sie speiste. verzerrte die Zähne über die Regie der dritten Republik. frühstückte. die selbst die Einrichtungen der Küche pragmatisch ordnete. Eine Ruhe umgab sie. das alles hinter sich hat. Sie verlor kein Glück. abgeschüttelt. zwischen Wange und Mund. Als Daisy morgens heimkam. Unverlierbar. die sie erblaßte. Nichts war zu schlagen. . Je mehr sie spürte. innerlich lediglich gerichtet auf das Ziel. Vermächtnis besaß sie. Am Abend in die Oper. versteinte an den Schläfen. selbst ohne Erkenntnis und Bedeutung des Opfers.

befahl Erholung. Die Fahrt im Zug war dumpf. Auf den Klippen saßen Rypen: »ka . wie sie die Ufer hinausfuhren. Ihr Mittelpunkt blieb unerregt. Es geschah in der Ferne. . deren Geist abgewandt war. Der Körper hielt stand. Papieren Contis zu Freunden nach Kopenhagen.« Die Tage füllten sich mit dem und jenem. Weisungen stäubten. traf Fribaurt nach einer schmerzlichen Sitzung. Syg einem Mann gefolgt. Fidleys Telegramme. Sie wurde klug verführt. grüne Häuser wie Spielzeug. Sie badeten in einem Fjord. . dennoch voll Glut. Sie fuhr mit Briefen.« Schneehühner: »j . Ungenauem. »Ich komme mit. dem Reffen der Leinen. Es geschah am Horizont. Er verstand. wünschte. . ak. bauh. doch ungeheuer in der Berührung mit schrankenloser Natur. Ein Kreis mit heißen Wallungen bäumte um sie. .« Es rauschte.j . allein. ausgespieen fuhr sie. mit denen der eigene sich schön traf beim Rauchen. Sie machte eine kindliche Gebärde. rote. Urblasen erstarrt. sagte. Der Platz der Zusammenkunft war leer. Arzt. . . Sie nahm es sofort. Christianias . Hinaussehen auf glatte See bis zu entfernten Dampferwolken. Inseln kamen. schaukelte bunte. ak -. abends ward das Wasser papageirot. Jerkins.*** Pa tot. Granit. Er fuhr mit der Segelyacht nach einem ungewissen nördlichen Punkt. Gedörrte Fische hingen an den Felswänden. Riffe türmten sich wie steigende Esel. Raffaelis Bruder. Der Geist sah manchmal Bilder. Nach zwei Tagen stand sie am Hafen. Sie mußte weiter nach Christiania. Menschen.

Am Ende. . sah Daisy ins Gesicht. . schwärmerisch. klatschten hohl hin und zurück zum Großbaum . schon zur Ebene zu. Kam mit Schneeschuhen aus dem Gebirge. Die Segel schlappten plötzlich.« Ein Schrei. Licht schleuderndes Haus.« Der Schiffsjunge schloß die entzündeten Augen. das Weib lauerte. die wie . Ein Tal kam aus den Felsen gegen das Meer geflossen. Sie gingen zurück. zuckte. Sie spielten Karten. äugte schielend mit schrägen grünen Augen nach Daisy. Er zuckte die Achseln unwillig. Das Steuer war angebunden. schmetterte. Sie übernachteten im Dorf. blau an Lee. lernten die Lappin zum siebentenmal an. die Luft ging ganz stät. ehe er einlief. »Geh in meine Kajüte. Die Lappin wurde aufs vordere Verdeck gerufen. bekam einen Rippenstoß. schlugen Atouts auf den Boden.größter Jäger. stieß auf ein Signal mit der Kupfertrompete dazu. Fribaurt und Jerkins lagen auf dem Bauch. eine Wolke Papageitaucher. sahen sie ihn im Glas oben wie ein metallenes Insekt flitzen in Stemmbogen und Telemarks. Die Windtrommel saß in dem Segel. Stunden. . Jerkins führte im Bogen heran. hing über Sandwüsten ein weißes. grün. kroch in die Kabine und schlief sich aus. Das Weib mußte sich legen. Sie lag unter dem Segeldach und gab statt seiner acht. Das Morgenwasser zischelte . warfen den Fock aus. legte klatschend mit fetter Hand ihre Karte nach. eine Musik umschwirrte sie . eingekeilt. führte sie dennoch heran. sein Finger überschrieb die Gegend: »Nördliche Lepra«. . Die Nordsee leckte gierig. . Der Kreis war verseucht. Die Sonne malte auf den Holzplanken. . Zerfressene Gesichter sahen aus den Fenstern: »Hüten Sie sich.

« Jerkins teilte aus. . . der Bogen sauste heran.« Weißbrüstig hing eine Brise vor dem Meer. fischte sie herein. auf dem Rücken liegend. Vorbei.« Fribaurt zur Lappin geneigt: »Süße Freundin. das Meer ward tierisch faul. . Er fuhr mit der Hand in den orangegelben Flaum und ließ die Federn einzeln zu Daisy fliegen. legte die Karten der Lappin nebeneinander: »Zu früh . die schrie. und hat es nicht gewußt. »wir haben maßlose Zeit.« er bog sich vor Lachen über Fribaurt. . schwand. zog ihr.« gähnte Fribaurt. der Tag stand still. Fribaurt lächelte ein Diplomatengesicht: »Zu grob. .« Das Segel aufgerefft.Rypen zirpten. . Geigen im Baum. flog eilig nach dem Land. schaute zu Daisy: »Die phantastische Quote .« Fribaurt sang mit dunklem Bariton. hielt die Shagpfeife in der Hand und warf die Karten auf. zu schick . runzelte die Stirn. . Jerkins hob das Weib hoch. Kopf und Atlas ein wenig auseinander. meine Freunde. Jerkins schoß. zuckten die Achseln.« Er legte auf: »Street. die hinter ihnen her war. . Sie lagen still. Jerkins sprang auf. »Welche Harmonie. eine Möve. ein dunkler Frühstrich vor ihr her wirbelte das Meer mit einem bläulichen Schatten. die Sau . verlor einen Haufen Geld und lachte. legte es wieder auf den Bauch. griff hinüber. . bei jedem Verlust aus Vergnügen. die Lappin in Hosen an der Gaffel mit klebriger Behendigkeit . stieß einen Pfiff aus. Plötzlich schob Jerkins auseinander. . Fribaurt band ein rotes Tuch um den Kopf.« Die Lappin kroch ein Stück davon aus Angst auf dem Leib. Dann bluffte er wie toll. welch verschwenderische Tollkühnheit des Glückes . . . . »Schöne Frau von der Seefahrt. . eine Brise kam. Sie wälzten sich zu zweit: »Royal Fluch. Der schaukelnde Wind ließ nach. »Was hat sie?« Jerkins hob die Hand von der Kartenflöte.« Die anderen warfen zusammen. . Umgewendet: »Die Sau .

« Sein Pferd sprang über eine Wolke. Jerkins. »Haltet Ihr die Wette nach Aarvik?« Sie lauschten. . Sie sah . . nun fuhren sie in der Windschwankung parallel. was er norwegisch rief. Der Wind zog stärker. tänzelnd lief das Boot. dann kam die Antwort. . sie kamen dem Ufer näher. Auf ihm fuhr in gleicher Linie wie sie ein Pferd. die dünnen Echos quirlten . kalt: »Holla!« Jerkins stand am Großbaum. In silbernem Regenbogen hing eine Springwelle an Lee. ein hoher Damm. Staub ringelte sich in einer umgelegten Säule hinter ihm. machte einen Schifferknoten mit den Daumen. Der Wall schickte vier Echos herüber. eine rötliche Spirale. Dann eine schneidende helle Stimme: »Am Arsch. . Es war. . Jerkins quoll blau am Hals: »Hallo . . o!« Sein Organ schlug den Wind mitten durch und traf drüben auf. die Gaffel wechselte . Daisy verstand nicht. . als blieben sie festgehaftet wie Brennpunkte in dieser Ovalen von Himmel und See. Das Ufer neben ihnen. y . . Fribaurt schmiß das Ruder herum. lo . flog hinaus . Es zog ein Karreol. Sie fuhren nebeneinander. . .leierte am Großschot. Die Blase des Segels neigte sich schaumig gegen das Wasser. Fribaurt deutete mit der Spitze der Pfeife nach ihm. Keine Antwort von dem Mann. Jerkins wickelte. Sie starrten hinüber. . Drin saß ein Mann. die Brust aufgesogen wie ein Schwamm: »Hall . der Stoß kam und erzitterte jeden Nagel. die Lappin ließ das Segel zwischen zwei Tauen herab. klemmte die Wange ans Holz. Fribaurt zog die Augen zu Schlitzen zusammen. Der Damm bog landeinwärts. . . lo!« Eine Pause zitterte. . . als bewege sich keines. nicht das Pferd. . nicht sie. scharf vor den Himmel gelegt. das Segel wechselte. . flach und groß wie ein Kanoe. die Hände vor dem Mund.

das Ufer zog sich tief zurück . am Ende des anderen Abfalls lag unten Aarvik.nach Jerkins. . . . sie schüttelten die Fäuste. hielt es sich vor den Bauch. Der Wirt schmiß sie heraus. sie schrie: »Dumme Schicksen. graue Zipfelmützen im Nacken. Der Schiffsjunge fletschte ein Grinsen von Ohr zu Ohr. »Kotzt Lumpen«. Auf der jenseitigen mitten in der Spirale peitschte der Fahrer sein Pferd. Sie maulten. einer zog den Wirt an einem Westenknopf neben sein rothaariges Gesicht und flüsterte in sein Ohr. . Er machte ein verschlossenes Gesicht. stieß ihn in den Magen. . er trat dem Mann auf die . gingen im Beiboot ans Land.« mit Knie und Faust drückte sie der Wirt die Steintreppe runter.« schrieen sie. Sie drängten nach. Daran verstand Fribaurt die Antwort. Auf seiner Spitze hob sich eine Flamme Staub. Er nahm es herunter. daß er wie ein Messer einknickte. die flimmerte . . idyllisch unter dem Berg. die Karriole kam in die Schleifen des ihnen zugewandten abfallenden Teils. Ein helles Wirtshaus mit einem Garten. .« »Dåd og Pine . . das Pferd kulminierte.« Der Wirt zeigte auf ein Holzbrett. Der Berg hob sich von zwei Seiten. Sein Schnurrbart zuckte. dahinter die Ebene vom Morgen . seine Zunge hing raus vor Wut. halste. die Terrasse mit Bäumen. »wir scheißen auf das Verbot. . einen kleinen Fjord. Sie warfen Anker. . Der Wirt brüllte auf. Einer stieß mit dem Knie einer Magd in den Hintern. verschwand in einer Schlinge. um eine Halbinsel. er wandte sich zu Daisy und lobte die Farbe der Mövenfedern. »Ein kleines Faß. Ein Schock Matrosen lungerte um die Kneipe. Jerkins warf das Ruder herum. Nach einer Viertelstunde klapperte sie an hinter dem Haus. unten am Fluß mit roten Dächern Aarvik .

»Hafer .« Der Gaul hob den Schwanz und strich einen großen Furz. Sie sahen den Aussteigenden nur vom Rücken. bewegten sich mit den Hüften vor und zurück. Er rief nach dem Weg über die Brücke. Aus dem Bootshaus soffen die Matrosen in die Gegend. Der Fremde winkte. seine Matrosen rieben sich die Hände an den Hosen. . . die Matrosen kicherten und verrollten sich langsam.« Wieder gab es einen kurzen Krach. ins Haus. Das Meer stand in uferlosem Schweigen. Der Geprügelte riß plötzlich dem Wirt die Hosen auf die Knie. Jerkins schlenderte. schielte giftig zu den Abtrollenden. »Abgerissen. Kurz die Stimme des Fremden unter seinen Leuten. die Hände in den Taschen. dann Stille wie Blei. Der Wirt dienerte.« Die Matrosen gröhlten.« Daisy bog sich zu Fribaurt: »Wer ist Sven Mair?« Fribaurt lächelte mit dem Schnurrbart. Ein Faß rumpelte. steckten die Hände in die Taschen und johlten. ich schlag dir in die Fresse. Da fuhr die Karriole auf den Hof. . Der Fremde warf seine Gamaschen einer Magd zu. »Had djävelen . Die Matrosen quakten herüber. strich seine Hand mit der anderen: »Jerkins Feind. sangen. »Wer?« fragte Fribaurt.« Die Zimmer lagen nach der Seite des Flusses. . Er schrie durch den Radau. kam zurück. Die Felsen kühl und geheimnisvoll über . Eine lange Nacht voll Geräusche. stellte das Brett zur Seite. wurden plötzlich still. Die Hunde bellten. mir ein Bett . Zwei der Leute schirrten den Gaul aus.Schenkel. . schlugen sich die Schenkel vor Lachen. Der Wirt verzog das Maul. »Sven Mair. rollten langsam in ihre Kabinen. . Der Fremde sprang ins Haus. der sich verkroch. da die Matrosen sich beschwerten.

sah nach dem dritten Gaul. Kupfriger Schein spann über die Landschaft. die Gesichter schauten hinauf. Plötzlich riß sie wilder Spektakel auf. bleierne Stille. trieb sie in den Fluß. hieb besinnungslos in sie. Angelgeräte auf den Wagen.« Sie grinsten nach oben. Schreiend warfen die aus den anderen Karriolen sich auf die Gäule. krempte die Hosenbeine bis zum Bauch. Schlaf und Wachsein verschwebten in einander. zwei Rufe. Die Nacht war weiß. Im Plafond über . Er hatte Lachszeug über der Schulter.« Da trat er heraus aus der Tür unter ihr. ein Schatten lief vor ihm rasch über den bläulichen Boden. die Pferde bissen schaumkauend auf dem Eisen. . schmiß es in seine Karriole. nahm zwei Pferde. Ein Pfiff. . »Sven . sie schloß unter ihrem Druck die Augen. Zwei Karriolen rollten vor das Haus. Drei Burschen bläkten die Zähne. panische Stille . schrieen: »Sven. hörte Pferdegeplätscher im Wasser. bis an die Knie im Wasser.alles sichtbar. ihre Ohren. Da wuchs aus der Nacht der Schlag. Stunden gingen. fiel mit dem Rücken auf das Bett. Ihre Nasen. .dem Wasser._ Sie ging vom Fenster zurück. .« Schritte gingen über ihr. die Farbe der Augen -. Der Fremde drehte sich um. stürzte wie eine Feuersbrunst zum Herz: _Dies Gesicht ähnelte Caspare Symes. In der Helligkeit sah sie sein Gesicht. ein gedämpfter Ruf von oben: »Skideriks. Sie eilte ans Fenster.

Höllischer Schmerz verzehrte ihr Auge. ohne die Glieder zu bewegen. Der Schmerz ward so tief. kannte. Langsam wuchs sie aus dem Zweifel. sie schrie um Gerechtigkeit. . Rufende. sah weit vor sich die Aufgabe. Derselbe Ausdruck in seinen Zügen mit dem Unbekannten. Da stand es innen in den Lidern mit einer Zärtlichkeit des tiefsten Schmerzes und sah durch die Iris ihr in die Brust. wandte sich an Gott. Es füllte den Rahmen. Keine Sehnsucht. sie sterbe. und wie von einem Wellenbrecher rauschte ihr Leben davor zurück. starr. Erschöpft sank sie in die Kissen. . die alles an sich rief. Er schlug als Zentrum in den Kreis. verzweifelte. die er brachte. den sie gelebt. Eingebrannt im Boden glühte es sie an. peitschte sie auf. Stunden. So unerbittlich klar stand in dem Kontur das Glück. Kämpfte mit dem Kopf. forderte. im Traum des Hotels neben Renée. schloß die Augen. der Sehnsucht unerfüllbar. ungestüm. Sie warf sich herum. der im Traum ihren Bauch umschlungen in der Nacht Le Beaus. ohne daß es bestimmt war für dies. Bestimmung des Leibes. Er hob sich. daß sie ihn nicht mehr ertrug. Mit tödlicher Schärfe riß ihr Dasein herauf. keine Handlung. Nichts blieb außer ihm für sie: Dinge eitel. Kein Leid. als sie am entferntesten schien. Da drehte er um und erfüllte sie mit Seligkeit. . ihr Blut. die sie lag. wandte sich ab. nicht erfüllt seither. Sie starrte durchs Fenster. sie erkannte die Rechenschaft über ihr eigenes Lebens.sich sah sie das Gesicht. Winkende. Menschen verworfen. die nicht zielte in diesen magischen Punkt. Ihr Herz zog sich zusammen. Das Meiste umsonst getan. glaubte. das sie gelitten. . das Gestreckte. was sie erduldet. überwand ihre Sehnsucht. was sie größer füllte.

Sie gab es. von der anderen . Legte den Kopf weinend in die Hände. das Spiel der Wage ging hinab. Eine Fahne wehte. hob das rosane frische Maul. unerreicht noch vom Licht. Die Riffe des Kessels ballten sich dunkel. am Nichtgewesen. . Oben das spitze Tal. Sand . Gezackte Wolken am Horizont . schon vorüber. legte es auf ihre Schulter. wölbte Licht. Sah zum ersten Male das Unbeschreiblichste. Lief davon. was sie versäumte. . . Die Sonne kam. Sie ging weiter. Welch unendliche Kühle des Sommermorgens. . das Georgskreuz. lösend.der Tag stieg. aber tief.-.-. Das Kupferbergwerk glühte aus dem Fels. hart. . an allem. Wohl lag zwischen dem Kopf und allem Geschehen eine Kluft. Entsagte. . Welche Frische des Blaues. die Eidern weich geschaukelt in der Bucht -. hielt. Sonne leckte darauf . Sie lag. Dann stand sie auf. Gab es auf. Aus der Wiese kam ein Gaul auf sie zugelaufen. die Ebene kam. Gab es hinüber in das Unbedingtere. gab sich auf und ganz in die Aufgabe. Die Arme standen etwas ab. als ein Boot unten vorbeifuhr. . Fahlweißes Licht prallte ihr entgegen. ließ es. ihr großes Glück. Das Silber zitterte heller. Sie stand vor dem Haus wieder. Ging hinaus über die Schwelle. Sie ging hindurch. Sie ging. Aus Di Contis Atem kam die Befreiung. Litt. Verzichtete.Und je mehr es in ihr glühte und Di Contis Glaube und Ziel sich erhellte auf einer Seite. sank der Kopf auf der anderen. die nichts überbrückte: nur ihr Blut. Mövenflügel in Spiralen hoch sich schleudernd . Der Staub ward rötlich. . erkannte. die Augen wie Stein.

nahm Soda. wusch die Wanne aus mit Seife und Sand. Das Wasser sprudelte. Mit unerbittlich weichen Buchstaben stand über dem Eingang vor dem Himmel geschrieben: Hilfe den Menschen. ließ heißes Wasser einlaufen. durch sie hin. das. . schabte den Kalk innen ab. . goß den Zuber aus. Eine grelle Stimme: »Was wollen Sie?« »Hinein. . sie hing das Tuch an den Ständer. Aus einem oberen Fenster sah ein blauzerquollenes Gesicht. stülpte die letzte auf die Neunzehn. ein Nabel. -. zwischen der Ebene und dem Gebirge lag. Sie schlug die Augen auf. griff in Schmierseife. Die Liebe quoll verdichteter in ihr. schaukelte den Zuber mit den Henkeln auf der . Sie schaukelte das Wasser in die Wanne. es dampfte nach Kaffee.Seite.« Sie brachte Wasser an ein Bett. Ungetrübt durch Schmerz wehte es rein in ihr auf. schlug Schaum mit einer Bürste. Mit einem Zangenpinsel fuhr sie in den Hals der Urinenten. Die Tür weit offen . bog den Draht. Sie schaukelte den Zuber in die Badewanne. . Sie wusch den Nachtstuhl aus.»Durst.« Der fünfte Abschnitt Die zwanzigste Schüssel . Nun kamen die Näpfe.

. Auf dem Gang standen Sechs vor einem Tisch in Hemden und wuschen sich Hals und Brust. »Meine Zahnbürste. schob den Schalter zurück. Sie sprang in die Flamme. . Der Ofen wurde nicht repariert. In der Dämmerung wusch sie die Becken im kalten Wasser.Wanne unter den Hahn. sie torkelten im Korridor. sagte eine Stimme hinter ihr. an der Decke das Licht losch aus.« »Schlappmaul . . Dann trug sie Bürste. nach oben die blaue Flamme. Sie öffnete langsam. Es stand zum drittenmal mit Blei geschrieben. »Schreiben Sie auf: der Ofen wird repariert. das Gas knatterte irrsinnig. .« Ihr rußiges Gesicht sah um. .« Sofort wichen sie zur Seite. es donnerte. »Laßt mich durch.« Sie nahm ihr Buch. entzündete das Holz. Sie bückte sich unter den Tisch. . »Langsamer sage ich . Jedesmal untereinander. meine. . »Langsamer öffnen«. es lief nicht mehr. . . . Langsam öffnete sie. Die Türe fiel hinter dem Arzt. Sie schob den Schalter langsam herum und hielt ein Streichholz daran. Das Klosett verschlossen: »nicht in Ruhe einmal scheißen .« Ein Rippenstoß .-. Stuhl hinaus. »Deine Zahnbürste -. die Stichflamme schoß in das Zimmer. Pinsel. Der schmale Gasofen an der Wand spie nach unten Ruß.« Sie wartete ruhig. Im Klosett keifte es. notierte es. Der Ofen explodierte. Neues heißes Wasser . .--« Der Mann winselte.

rieb das Porzellan glatt. . . schrie den Mann an mit drohendem Baß. Daisy trug die Wannen hinaus. . Die freie Seite kehrten sie. ein junger Mann warf . Naga hielt Bein um Bein. das Brot. die den Kopf hielt. bewältigten die andere Seite. Sie gingen über zwei Korridore in den höheren Stock.In hängenden Hosen erschien er dann in der Tür. . hob sie hoch. Die dicke Schwester. Große Scheiben gingen ins Land. Achtzehn. Arm um Arm. Der Schwären auf seiner Weiche juckte ihn so. »der Boden ist naß. Sie machte das Fenster auf im Klosett. wanden Lumpen um die Besen.« Bittender Ruf. füllte sie neu. scheuerte sie. In dem Zimmer standen zwei Kolonnen Betten. Die Dicke gab ihm Kaffee in den Mund. die andere band ihm die Hände fest. ließen trocknen. Aus jedem Bett ragte ein Bein. Sie fuhren die Betten in die Ecke. wuschen auf. Die Luft roch scharf nach nassem Tuch. »Daisy . senkte den Blick. alle belegt.« sagte sie. Der Schnee draußen schimmerte frostig.« Die sich wuschen. daß er nun hüpfte im Bett. leerte sie von eitrigem Gerinnsel. Ihr Name flatterte zweimal im Flur. tuschelten nur noch miteinander. Sie nahm zwei Beine. wusch den Boden auf. Naga hing in ihrem Arm. fuhren die Betten herüber. und lag in einem Gefäß mit Wasser. . Sie stand neben einem Bett. »Falle nicht. . ging er auf die Seite. ungekämmt. Als er sie sah. Mund an Ohr. ein Arm . Sie ging mit. zog die Wasserspülung. Sie schloß das Fenster. rieb sich die Augen mürrisch. »Bist du müde?« Die Brust der kleinen festen Schwester schmiegte sich an ihren Arm. Das siebente Bett . wich ihr aus.

ein Arm. die andere an den Knöcheln.« Das elfte Bett . Sie trug mit der großen breiten Schwester Mann auf Mann ins Bad.« Er lächelte ungläubig.-. Ihr Name auf der Treppe. . begann zu winseln.« Sie nickte. Sie drückte wieder auf den Knopf. ein Knie. Sie wuschen die Leute ab mit Seife und dicken Bürsten. Sie hoben sie heraus auf den Stuhl.sie machte ein Kreuz auf das Brett. Einer lag darübergekrümmt auf der Seite. »Sie soll es nicht tun. wenn sie der Aufgabe nicht gewachsen ist. . Darauf lag wechselnd ein verbundenes Bein. Jeder kannte die Bewegung.»Ja. er warf sich knirschend herum. Im Bad stand ein Schemel. Als sie schruppten. das Bein blau.« »Ich habe nichts versäumt. trockneten sie mit den Fingerspitzen ab: »Du hast Naga geholfen. sie nickte. »Nur ein kleiner Schnitt. geschwollen .« Sie trugen einen anderen herein. die Fieberkurve gestiegen -. . Sie hielt sie unter den Armen. .-.sich im Fieber herum -. Der Kranke kannte die Bewegung. ging die Haut ihm ab . wir werden deiner Mutter schreiben. drückte auf einen Knopf.

der entsetzt in die Brille des Arztes stierte: »Sie werden gut tun. werden Sie ruhiger leben. . trat von dem Flur in das Nebenzimmer. halb schlafend flog ein Zug zufriedenen Liegens ihr an den Mund. Sie stand neben dem Arzt.« Er sah die große Schwester an. sich damit auseinanderzusetzen.ich bin nicht schuld . »Du Schwein .wie einer Schlange. Ein Raum dick voll Rauch. ging vor das Haus auf einen Liegestuhl. Sie werden hier sterben. weil Sie ein kluger Mensch sind. die Schenkel ab mit Spiritus. ging zu Nagas Station. . Sie ließ die Glieder sich lösen. sprach. Gesang: Isch un du Mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Dag am Arsch .-. . deckte sich zu und schloß die Augen. Er hatte sich gekratzt. Wenn Sie so denken. . . schrieb . horchte.: »Liebe Mutter -. Gesichter schwankten mit Bärten zerfließend in der geballten Luft . Die leichte Abteilung. . .-. setzte sich zu dem Fiebernden. deutsche Matrosen mit Scharbock von Grönland. er sprach kein Wort.« Sie ging still mit dem Arzt hinaus. . nichts gegen die Tragödie drüben. Müdigkeit floß an ihr herab. Die Welt draußen ist vorbei.« Sie aß zu Mittag. Ein neuer Kranker ward eingeliefert. gab Puder darauf. Die Sonne brannte auf den Schnee und färbte ihr Gesicht. ein junger Prediger. daß Sie hier bleiben. Daisy rieb vier Leuten den Rücken.

das Stück kümmerliche . der schöne und tapfere Dinge sagte . .. . . wusch mit Petroleum das Lambris.da brauchst de kei Laddern. . wenn Gott war. wusch das Fenster. Hier Ende seines Lebens. das konnte nicht sein. Immer der fremde Gesang. dieser Mund. Sie stand auf dem Sims. Sein Auge sah starr.er glaubte es nicht -. Er spürte nichts wie die Vernichtung. . Fassungslos dies große Ungeheure vor sich. ein schwaches Lächeln -. Die Männer kaum sichtbar in dem Qualm: Isch un du mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Nacht am Arsch da scheine der die Schdern. . . Sie ging auf den Zehen an das Bett des Geistlichen. Da gab er sich Wochen der Wut und der Anklage. Dann fraß ihn das Neue. Der Ausschnitt seines Zimmers. Zu klein sein Hirn für solchen ungeahnten Gott. Acht Tage lag er steif. . hier nun verfaulen. gebrochen vor Melancholie in die Ecke. unter der Heizung jagte sie Flocken. putzte das Messing der Klinken. Unmöglich zu fassen. Sie zog ein Spinnweb aus der Ecke. indem es ihn an sich gewöhnte. starrte er vor sich hin. seine guten Glieder . Sie kehrte die Asche der Zigarren am Boden zusammen. als die Lippen anschwollen. seiner Mutter. so war dies unbegreiflich . als daß so Maßloses sich in ihn schon so rasch ergösse. Aufgezogen von einer schönen Frau. Immer ein freier Raum um sie. sein Geist zu enge Öffnung.

An das Fenster treten. rückte einen Stuhl zurecht. Ihm schien Sterben nicht mehr schwer von dieser Sekunde. Daisy kam. er begann beim Abebben des Zorns eines Nachts zu weinen. kein Gott. Da begann sein Blick an ihrem sich zu erstaunen und zu kräftigen. dies alles inbrünstig sehen. er hielt es nicht mehr . das vorbeiging . . . . entsetzlich aufsteigend . daß ein Körper wie meiner verfault -. .-. Er folgte ihr mit dem Blick. in die Ferne gerückt. wo es sie sah. Nach Wochen sagte er zu Daisy: »Wenn ich begreife. fuhr hoch. nie haben werden. der Kern des Leides durchlitten war. schrie. . zeigten jede Sekunde mit einer Eindringlichkeit. Das ganze Haus hörte ihn. »Was wundert Sie?« fragte Daisy. Sein Auge folgte dieser Schwester.« Da sah er ihren Blick zum erstenmal. . nichts zu halten. nie zu berühren und zu haben . . . löste es sich in schmerzliche Seligkeit. welches Schicksal. bog ihn zu dem Fenster. legte Bücher darauf -. Der Mond. Als der Pendel durchschwang. ein Bauernmädchen. der es ihm in die Hände geben würde . .Landschaft ward ihm die Welt. . . eine schmale Frau trat an sein Bett. . warum diese Grausamkeit . -. die die Augen schmerzte . Wie war es zu tragen .-. warum ihm . . die Blumengerüche. . ein Garten abends . . der mehr Abgeschlossenes hatte mit den Dingen wie der seine. der Dampf der regenbeschwerten Erde . . Nun litt er mit geschlossenem Gesicht.wie soll ich fassen. entfalteten sich. stellte Wasser neben ihn. er würde ihn nie mehr sehen von anderem Ort. . . . . . . Spiele der Jugend . mit aller Wildheit begehren. daß Sie in einer Arbeit wie dieser leben können.und ging. . Hell wie ein Kind. .Jahre stiegen auf in dem Fensterbogen. . Da stand seine Jugend.

Nachts auf dem Korridor umarmte sie einer von hinten. Ist das Gottes Güte? . eine Glaswand trennte diesen in Manneshöhe von ihr. . .« Die große Schwester haßte sie von diesem Tag. Sie sah nachts einen Schatten. Mein Sohn. saß an dem Bett des Fiebernden: »Ist das mein Sohn?« »Ihr Sohn. »Das ist ungeheuerlich. Es kam eine alte Frau. schlug die roten Deckel zurück. fiel unter ihrer Parade schreiend zurück.Der Arzt nahm sie mit in sein Kabinett: »Sie werden mir operieren helfen. Das soll ein Mensch sein . . den ich auf die Steuerschule schickte .« »Haben Sie den Mut.« Der Kloß verdrehte die Augen. die. Sie stand früh auf und ordnete es wie neu. nur im engen Schlitz sich noch öffneten.« »Das ist ungeheuerlich. flüsterte. Sie hetzte einen Saal auf. unbedingt. Sie hatte das Zimmer über dem Operationsraum. Warum erschlägt man das nicht. ruhig.« . .« Er verkroch sich. Sie sind ohne Laune. es leicht zu nehmen. Auf diesen Mann konnte sie sich verlassen von nun ab. der die Instrumente beschmutzte und zerwühlte. Das ist nicht mein Sohn. . Licht fiel auf sein Gesicht: »Ich sage es diesmal nicht dem Arzt. . ohne Lider.

. Eine Stunde. Sie ging durch den Flur.soviel Liebe. tapfer zu sein. Sie waren im Wasser wie Hirne geworden. In einem weißen Zimmer allein stand eine Wanne. Der Kranke ließ seinen Urin hinein.« Tief befriedigt brüllten die Zwei in sich hinein. Auf der Schwelle saßen Zwei und droschen Karten: »Mitspielen . wischte sie aus und ging. immer im Bogen um die offenen Stellen. Der Zigeuner darin schlief. Dann wusch sie mit Spiritus und Watte den Körper ab. Sie nahm die Füße. Sie band das Wachstuch weg. Eine Amsel schlug an. rieb sie mit Äther aus und gab gelbe Vaseline darauf. hob den silbernen Lauf und bog ihn elegisch in die Höhe. goß wieder neues Wasser ein. Grün überall leuchtend . leerte aus. Daisy legte ein nasses Tuch auf die Augen des Kranken.zum mindesten -. sog an dem Schlauch. Ein . .« Die Frau blieb starr unter dieser plötzlich harten Stimme. Daisy wiederholte. . Im Garten der Frühling. Sie lachte hell: »Ihr Dorsche . hing das Ende in einen Eimer. tief gefurcht. Die Amsel pfiff die Läufe zarter und inniger zurück. . Sie setzte die Glocke an.« Verschmitzte Gesichter. . legte eine Glocke mit einem Rohr in das Wasser. Schwester?« »So haben sie -. weiß. Dann trug sie die Eimer heißes Wasser in die Wanne.»Sind sie wahnsinnig. Der Kranke sah zu. neigte den Kopf. . die Arme auf den Rändern aufgestützt. ließ Eimer auf Eimer heraus. Die Uhr schlug. folgte jeder ihrer Bewegungen katzenhaft.

»Wie können Sie . Sie petze ihn . »Du Schwein«. Zwei Tage darauf vertraute er der großen Schwester an. der Zigeuner warf wütende Blicke. Daisy zog das Erbrochene auf. sagte er dem Arzt. »So . als schlafe er. Es war eine Lüge.« Der Arzt untersuchte und gab dem Zigeuner wegen Verleumdung einen Tag Hunger. sagte er und zog den Mund herunter. Sie ließ das Wasser aus. Daisy sog das Wasser heraus. An diesem Tag speiste ihn Daisy mit ihrem Essen. Seine Stimme lauerte auf den Verweis. »Es wird . allein er schloß die Augen. um zu größeren Geschenken zu rühren. übergab sich noch im Zimmer und eilte hinaus.?« Sie sagte gegen sein Brausen: »Das Statut. schob den Stechnapf hinein. . Daisy speise ihm sein Essen. Der Zigeuner sah zur Seite. Bei der Morgenvisite zeigte er es an. »Sie mißt mich falsch«. . Als Daisy fertig war. Die Dame schluckte. gab wieder neues zu. . rief er. der Pflicht folgend. zog den Gummiring unter ihm weg. grinste er und gab seinen Darm in das frische Wasser. Sie gab ihm neues Wasser. er sei traurig. sondern bestrafte die Bosheit mit zwei Tage Hunger. Der Arzt tat ihm nicht den Gefallen. Er ließ den Arzt holen. seinen zerfleischten Körper.Pfarrer kam. »Scheißen«. wandte sich zu ihm. dem Arzt.«. . . Sie meldete es. sagte der Arzt und schlug ihn aufs Ohr. Der Zigeuner zog das Wachstuch weg und zeigte. indem er weinte und sie zu Fragen zwang. . Wohltätiger Besuch kam aus der Stadt.

. federte den schlanken Körper herum .Strafe wird ihn nie bessern. glatt. Daisy folgte. Wolken ansah. die Wände des Gebäudes gaben sie weiter. Ein Gartenbusch lehnte herein.« Ein Blick in die Runde. geschmeidig die Hand darauf.« »Nein. . lange halb undeutlich. sagte Daisy. unten steif der Schwanz heraussah. frisch gekleidet. Sie lehnte an den Tisch: »Er wird sein Leben im Wasser liegen. »Bleib«. rollte sich über einen heißen Stein. Die Tür fiel zu. die unsichtbar sangen. Dann schwoll die Bewegung. .« sagte der Arzt »das ist nicht meine Sache . Zwei Männer kamen durch den Garten. Naga überwachte es. Aber -. ein Gesicht fassungslos aufgegangen in der Freude.« In diesen zwei Tagen ließ Daisy von Naga sich vertreten. aus der oben der toderschreckte Tierkopf. . echoten leis. hob die Faust. In der Nacht wiegte ein Gemurmel. Sie kamen von einem spanischen Segler. aber die Autorität wird gewahrt. züngelte herauf. Die Blumenterrasse dahinter schwoll herein. lief weiter. in den Hüften gebeugt. Sie wohnte in Nagas Zimmer. Sein Haß gegen alles andere ist natürlich. ging hinauf auf ihre Station. der Rasen roch. Morgens die Luft blau und gold. die aus dem Meer stiegen. die hinter einem Busch saß. In vier Wochen kommt Ihr wieder raus. »Scharbockabteilung. Im Garten Naga. tauschte mit ihr die Station. . setzte sich für ihn ein: »Warum?« Zwei Brillengläser funkelten sie an. als striche Wind mit Bäumen. hob die Augen. huschte rasch. Vögel darin. grün. Sie wiesen ihre Papiere. gebadet. Eine Eidechse lief über den Kies. Naga bückte sich.durchgeführt.« Naga führte sie hinauf. Sie wurden ausgekleidet. geräuchert. besorgte das Nötige auf der Nagas.

Links lagen Flaschen auf dem Boden. mischten sich. -. verzog den Mund zum Weinen und ging starr auf den Spanier zu. taumelnd. Sie sah die Leine. . . Einen Augenblick . zu wenig Achtung auf ihre Mäntel . .-. . . . Den Schlüssel vergessen abzuziehen . . Schwestern. . .knaxten.« Ein steiler Arm hob sich kurz vor Daisy. Sie ging hinein. . Das Licht wurde dreifach. Sie stand vor dem Operationssaal. rief der eine Spanier und warf seinen Mantel auf den Tisch. er schäumte. die Bettücher hingen als Flaggen hinaus. hing sich daran. Sie wurde ohnmächtig. . . . Hinaus . riß die Schnur ab . . riß an der Flasche. stöhnten ihr nach . kam durch Tür und Türen näher. . Weit geöffnet schrie der Mund des hereinkommenden Arztes. blitzte mit der Laterne auf leere Betten. Gehilfen drangen herein. versperrt der Ausgang. Naga stand stumm eine Sekunde. zwei kurze Befehle: »Me caco de la puñedra y jodida alma de la grandissima puda madre qué te caco . sie erbleichte. in der Hand . . der Garten. . Der Spanier ward gefesselt. um den Operationstisch. die Patienten machten Jagd. die ihn unter dem Tisch entdeckte. Plötzlich sang einer heiser und laut. Die Fenster waren geöffnet. Eingeschmuggelt . er preßte den Kopf an ihre Knie.Da schnitt eine Stimme herein. . schellte Alarm. Patienten der Lepra mit Flaschen am Mund. die Spanier tanzend und krähend eine Orgie . fest. »Still hinüber«. »Coño«. ein Lepröser in die Zwangsjacke gesteckt. Geheul . er fiel nieder. Naga ging dem Geräusch nach. . Entsetzt fühlte sie den Druck. ein Reflektor glühte aus der offenen Tür. . schon nach der Tür . . Stimmen schwebten hindurch. zupfte mit kurzen Rucken an ihrem Rock. da ging der Schwarze in das Knie. . rasch.

ein Kuß mit Tränen. gehalten. alle Sehnsucht zu verdrängen. »Geh. schloß die Tür hinter sich. Es klirrte im Nebenraum. der sich in Sublimat wusch. was sollte dies Kind hier. . reichte Pakete hinaus. fandest du Gegebeneres für dein Schicksal. was das Leben zärtlich und schön macht. Kommst du nicht wieder. damit sie nicht zum Schlafen komme. Hast du dazu nicht mehr gesehen. Nichts wird vom Ende aus begonnen. die im Mund blieben. öffnete sich leis Daisys Tür. Naga kam. Tränen an ihrem Mund. Die Nacht darauf hatte Daisy Wache bei dem Zigeuner. . . »Mut«.« Naga ging schlafen. schmiegte sich auf dem Bett an sie: »Ich kann nicht mehr .« Es war dunkel: »Wie lange hast du Kontrakt?« »Oktober. Erst hindurch durch das andere . . Als alles still war. geflüstert ein heißes Wort zurück. . Schluchzen . Hast du nicht Kraft. kaum . lebe. erlebt wie wir?« Sie zog sie neben sich: »Der Wille genügt nicht. . Dann gingen Türen. du trügest es nicht mit einem Lächeln. Er stellte sich fiebrig. die noch nicht gehen wollten: »Aber du kannst es doch. die getröstet werden wollten.« Nagas verweintes Gesicht suchte auf dem Kissen nach ihrem. Kommst du wieder. ist nichts so entsetzlich. Arbeitest du nicht wie Vier.« »Geh sofort.stand ein Kreis noch erregt plaudernd um den Arzt. Daisy ging hinein. Geh.« Doch Augen kamen ihr im Kissen entgegen.

Apparate reichen . zurück zu dem Zigeuner . halb licht vom Morgen. Das Wasser ward spiegelig grau mit einem dunklen Rand.verständlich vor Weinen. . Kein Lächeln mehr im Hause sein. Die Hitze lag kreiselnd am Himmel. »Schlaf«. Zwei Finger des Arztes bohrten im Fleisch. . Meer. er beschimpfte sie. . . Da riß der Gummi des Handschuhs. unendliche Stille ausgegossen in ihr. Sie hatte ihn kurz verlassen . Der Zigeuner fluchte. er klotzte wie ein Neger. »Du Armer. Das Fenster geschlossen . Di Contis Atem ging mit dem Wind durch den Raum. Er spie ihr in das Gesicht. Dunkel nun im Raum. . auch dies vorüber. . . Puls halten. Bosheit verzerrte sein Gesicht. schrie der Arzt. Sie hatte Unrecht. Er kam in Raserei. . das Wasser stank faulig. . . Die Sonne kam weiß aus dem Meer. Die Fenstergardinen schwankten . einzige Antwort. Sand. in den Operationsraum . Ganz allein in der Nacht ihr Wachen .« Sie setzte sich in eine Ecke. . ihn eine Sekunde zu verlassen. . . fiel sie morgens. . sie nahm seinen Vorwurf hin: Du hast recht. suchten einen Knochen. . Sie lächelte. schlaflos. Aus heißem Bett. Sie saß bis tief in den Morgen. Die Liebe ging auf in ihrem Gesicht. Naga würde nun fehlen. Unbeugsam blieb ihr Mund durch seine Tücke. Gebirge: eine Ebene erstickendster Trockenheit. gab ihr jeden Fluch seiner Jugend. von der ein giftiger Hauch am Mittag gegen das Haus fiel. . sie hielt an einer Zange ein Bein. sagte sie mild. »Äther«. die Nerven zitternd. . Der Sommer auf der Höhe .

. Es reichte nicht an ihre Ruhe. sie nahm es mit in den Dienst. War es ein Unrecht . Geruch von Brake und Schlachthaus auf den Korridoren. Erstaunt: »Auch Sie . Über dem Waschbecken knurrte er weiter.»Hier. Die Gurgeln wurden trocken. Das eitrige Wasser faulte unter der Hand. die Augen quollen. Die offenen Schenkel wurden brandig. . Sie stand neben ihm. krächzten. der sie anfraß. leerte es über die Hand. Dünner Regen kam aromatisch nieder. Sie kam zu dem Fiebernden: »Nimm dir Wasser. Einmal begann einer zu schreien. . Sie spritzte mit einer Blumenfontäne Wasser ohne Pause in die Luft. stöhnte auf. Die Fenster. . die umschlossenen.« Er schüttelte den Kopf. daß er irrte. solches fiel schwerer ab. Was war das Unrecht? Hätte sie nicht wissen müssen. auch dies. .«. klüger sein wie er in der Stunde der Not .« Er hob den Hals. »Schlafsenkel . Gestank. lauerten auf Zugluft. sah sie das glanzlose Auge des jungen Priesters. . Durch das Zimmer fliegend. ist das Jod?« Schon verbanden ihn andere. . vorbei. . . . . Schweiß in den Krankenräumen . Trost einer Sekunde. Unter den anderen stehend nickte sie mit dem Kopf. . was ihm menschliche . »Jod .« Er riß den Stöpsel ab. Ein Atemzug Glück . . Aus den Poren der Mauer kam Hitze. . er lächelte. konnte sie nicht ansehen. Die Kranken badeten in ihrem Schweiß. . schrie er. kein Kleinmut. weit ausgehängt. Vor dem Weggehen warf er ihr einen wütenden Blick zu. . ein satanischer Sommer. Gans . nie mehr zu öffnenden Augen winselten Dankbarkeit. besinnungslos. . gab ihm Packungen. Zwanzigmal das Wasser leeren . .

Er drehte sich um.« Ihr linkes Augenlid senkte sich kurz. . Keiner.Gewöhnung gelernt. grinsten. schauten gläubig. der haderte. Die Zimmer verbanden sich mit einer Schicht Vertrauen. »Ein Gewitter kommt. ganz verhaltene Stille. Der Glaube von zwanzig Unglücklichen ballte sich heftiger als von tausend anderen. . niemandes Schmerzruf . In allen Zimmern stand er auf. »den Abend wird es frisch vom Meer. weiter das andere zu tragen. Rochen nicht mehr ihren Eiter. .« Der Glaube trat aus ihr heraus. Die einzelnen kamen sich näher. . nach der Erlösung. dies: »Der Geruch.« sagte sie. Bald das Ende der Qual. der ihr Geschwür biß. roch sie. Wind. stießen die Ellenbogen sich in die Seiten. Trat in zwanzig Halbverweste. klammerten sich an sie. Lächelnd: »Geduld. zu schätzen. wie Fledermäuse ausgetrocknet. hockten die Matrosen. traten in sie ein mit ihrer Hoffnung. Struppige . mit ihrem Mut gestärkt. . spürten nicht mehr Schweiß. Der ganze Saal sammelte sich nach dem Himmel. Vierzig Augen sahen auf sie. Sie stand im Zimmer: »Mut. Ein kleiner Windhauch nur . die früher nicht herrschte. lag auf der Lauer. schaukelten auf den Stühlen. »Geduld«. Die Deutschen . alle in Spannung. . mit dem Leinentuch wehend zum anderen Ende. Sie brachte eine Flasche Eau de Cologne. sahen nach einer Wolke. Hunde mit trockenen Schnauzen. Am Ende bei ihrem Vorbeigehen senkte sich ein maulender struppiger Banditenkopf gebändigt. lachten sich zu. bald Wind und Mut. sie wehte zeigend mit dem Tuch nach dem Himmel. der Glaube von zwanzig Unglücklichen stand in dem Zimmer. wuchs in den Räumen. schielten sich an. Er entkorkte die Flasche. sangen nicht mehr. Tränen schon in den Augen: dies war die Welt. Alle sahen hin.« Sie bekamen Ausdruck in die Blickwinkel. welch ein Trost. fühlten sich als Genossen.« Im Nebenzimmer.

sangen wieder. Freude stand über den Betten. »Dank.« Sie rief zurück: »Mut.« Der Tag vorüber, die Nacht rot vor Hitze, der Morgen graublau, entsetzliche Last. Durch die Zimmer gehen, immer ein Lächeln. Hinaussehen zum Horizont. Die, die nachts nicht geschlafen, die halb irrsinnig waren vor Schmerzen, alle, die beginnen wollten zu lästern . . . alle einigten sich an diesem Lächeln, unternahmen nichts, wurden still, sahen hinaus auf den Horizont. Sie beruhigte, entflammte still, flüsternd von Ohr zu Ohr, wenn sie sich bückte: »Geduld . . . es kommt.« Der Glaube wuchs in den Zimmern, heftiger, tiefer . . . der Glaube der vierzig Augen stieg, die anderen glaubten, wuchs in die Räume, ballte sich den Tag . . . die ganze Nacht. Schaum am nächsten Morgen am Meer, am Mittag die lähmendste Stille. Gegen Abend wuchs ein Segel, schoß in den Himmel wie ein Gaul, bäumte, riß in einem Rad den Himmel als Strudel in sich . . . Blitze zuckten flatternd, irr . . . Kühlung kam. Die Augen geschlossen . . . die Hingabe erhob sich zu ihr, aller Gefühl: »Dank.«

»Wofür . . .?« Sie starrte hinaus.

Ein Wagen traf ein. Ein Brief.

***

Das Verhängte lockte. Das Elend des Einzelnen, der ihr Blut berührt, riß sie von dem, was sie hielt. Der Brief hatte nichts von Gewalt, viel Unterwerfung. Ihr Herz rührte sich ihm zu. Sie unterbrach, reiste drei

Tage, fuhr eine Mauer unter Oliven, hörte das Meer, traf in dem Park vor einem kleinen einstöckigen Schloß Stefan, den sie tödlich getroffen glaubte, er wandte sich um, warf eine Bananenscheibe weg, kam über den Rasen. Sie erstarrte, wandte halb um, voll Schmerz und Wut. Hörte seine Stimme. Er log nicht, sie kam nicht umsonst. Sie kannte sein Leben, das zwang, niederhielt, bebenden Boden mit den Beinen feststampfte, sieben Balken im Schweben hielt. Er hatte Minen um sich gelegt. Flog eine, sauste er mit. Er hatte genug, ließ sie fliegen. Es reizte ihn nichts mehr. Er lebte allein seit langem. Er wollte sie sehen, ehe er verreckte.

Ihr Herz war festgebohrt. Es genügte nicht. Sie drehte ganz. Seine Stimme holte sie ein. Das Raubliebende besaß einen Klang, der sie bannte: »Nimmst du mir den Rest Erlösung?« Sie sah das Zerrissene seines Lebens darin, das nun der Erfüllung nahe war. Schicksal, vom Tag, wo sie zuerst ihn sah, hineingeschrieben in jede Falte des Gesichts, erfuhr unerbittlich seine Bestimmung. Wie diese Fahrt seines Blutes nun landete in Reue, sich selbst verwarf, und das Starke sich hinschmiß und bat, ergriff sie mit Rührung, die alles hinüberneigte zu ihm, zagend und nicht ohne Befremden, doch bezaubert: »Gehen wir hinein.«

Sie stellte ihr Leben unter seines, trug im Unbewußten die Last, fühlte seinen Schmerz, seine Seligkeit, sah die Grenze, die bald alles schloß, kannte sie nicht, roch die Katastrophe, bäumte sich vor ihr, legte in ihn hinein, was ihm das Letzte klar machte, beruhigend, sicher, Aufflug und Klarheit.

Sie ritt sich die Schenkel wund, er sandte Reithosen und Salbe. Sie rieb sich die langen schlanken Beine. Durch Gras, durch Fliederhecken, ein Bogen. Ein verfallener Tempel, ein kupferner Mond darauf, Lusthaus der Frauen des passierten Jahrhunderts. Dahinter fielen Terrassen. Vor den tiefen Fenstern des Schlosses tauchten Tritone auf, warfen Wasserlanzen, bliesen aus Hörnern in den blauen Abend. Sie ging zurück, zog sich ins Zimmer, speiste, schlief, suchte ihn morgens. Er saß über Papieren, schrieb. Sie wich zurück. Er sah den Schatten, fuhr herum: »Du störst nicht. Nie.« Das Geschriebene flog vom Tisch. »Doch.« Sie wollte gegen seinen Willen, ihm es leicht machen, wandte sich. Er, ihr sich hingebend, wußte nichts anderes: »Bleib.« Sie blieb.

Die Luft ward silberblau. Blüten rochen herüber in der Nacht. Im gläsernen Bauch des Sommers stand noch der Frühling mit Kastanie und Flieder. Es rauschte Tag auf Tag über die Hängematte. Morgens beim Frühstück frug Stefan: »Reiten wir?« Sie nickte. Kein Vorschlag, den sie nicht annahm. Nach einem Galopp schon sah er die dunklen Ringe unter ihrem Auge, verstand sie, ihre Woche, verlangte, daß sie sofort absteige: »Welch ein Irrsinn . . .« Doch sie log. Wozu Sorge noch mehr ihm geben, diese Stunden vergällen. Lächelnd: »Du irrst.« Weiterreiten unter Schmerzen. Reden mit frischen Lippen. Seine Schläfe lief dick an vor Qual.

Sie stand am Morgen früh auf, öffnete die Tür ihres Zimmers, ging hinaus auf den Rasen, die hohe Mauer entlang. Der Morgen, dunkelrot, verführte mit

Pracht, sie ging um das Moorstück mit den dunklen Blumen, bog um den Pavillon. Sie stand unter den Palmen, kam zurück auf die Terrasse. An dem Rondell setzte ein Schmetterling sich auf ihre Achsel. Sie drehte sich herum, da trat Stefan hinter einer Figur vor. »So früh?« sagte er, der spät aufstand. »Nicht sehr!« sagte sie, verschwieg den Weg, den er ihr ansah.

Zwischen den Oliven stand die Sonne hell, klar. Der Horizont gewölbt, kreisrund und stählern, süß die Luft darunter, schwärmerisch die Verzückung des Abends. Eine Lampe auf der Terrasse . . . der samtene Rasen blau in der Dämmerung. Eine Syrinx flog über die Mauer. Sie stand auf, müde. Er begleitete sie bis an ihr Zimmer. Sie drehte sich halb um . . . er folgte nicht.

Sie lag die Nacht wach, in gelber Gardine schwamm der Mond. Das Silber der Stutzuhr im Dunkeln . . . Bilder entblößter Damen, degentragender Herren steif an den Wänden, undeutlich im Dunkel . . . ein Spiegel glomm tiefer und ungründiger in seinen matten Glanz hinein auf dem Toilettetisch . . . kein Geräusch. Kein Vogel. Sie horchte auf Laute. Still und abenteuerlich der Park. Sie wartete.

Den Morgen blieb sie lange liegen, wartete auf die Stunde seines Aufstehens. Als sie hinauskam, sah sie ihn über die Terrasse herkommen. Sie errötete. »So früh?« Er sah auf seine verstaubten Schuhe. »Nicht sehr!«

Ein weißer Blitz setzte über ihre Hängematte am Mittag, schoß über das

Rondell, flitzte in den Mittelpavillon. Sie sprang ihm nach. Nach links war der Flügel geschlossen, nach rechts folgten Räume, große Zimmer, vorüber im Lauf bemalte Wände, goldene Rebstöcke, japanische Tapeten, Mosaike, silberne Leuchter . . . die Fenster gingen bis zu dem Rasen . . . da stand Stefan neben einer kleinen Fontäne mitten im Zimmer. Auf seine Schultern hatte ein weißer Windhund die Pfoten gelegt, seine Hand fuhr an dem geschmeidig zitternden Rücken herunter. Er sah ihr Gesicht in der Portiere, ging ungestüm auf sie zu, unterdrückte eine Wallung: »Nimm den Hund. Ich gab ihn weg, weil ich zu sehr ihn verzog. Heute kam er zurück --.« »Ach,« sagte sie, »nein, ich bitte dich, ihn zu behalten.« Er liebte ihn, wie konnte sie ihn nehmen! Blieb fest Beim Abendspeisen sah sie, daß er litt. Sie hatte ihn abgewiesen, um ihn zu freuen. »Verzeih«, sagte sie an der Schwelle ihrer Tür, berührte schwach seinen Arm, sah über die Schulter. Seine Hand zitternd am Pfosten. Die Tür schloß, er folgte nicht. Blumengeruch toll die Nacht. Schlaflos bei aufgerührtem Herzen. Wohin trieben solche Konflikte, helfen wollen und verletzen . . . annehmen und gegen das Opferbereite verstoßen . . . Leid auf jedem der Wege . . . Brausen der Springbrunnen in der Nacht . . . diese Erquickung. Sie sprang hinaus, löste am Bassin der Tritone die Matinee, tauchte in das Wasser. Eine Wasserrose trug eine Tauperle. Sie stieß daran, das Kristall flutete vor Licht, zerbrach, der Himmel ward erschüttert von diesem Fall. Die Büsche schlugen auseinander. Stefan im Pyjama, den Ginster auseinanderbiegend, oben über den Figuren . . sie schloß die Augen zitternd . . . sie sah auf. Stefan war fort. Nichts in seinem Gesicht, das davon sprach den Mittag. Keine Gebärde anders in diesem Kopf. An seiner Ruhe

erfaßte Neues. die sein Hirn verwüsteten. als sie schlief. An jede Hautpore wuchs die Hand. Entfesseltes schlang um ihre Taille. Hände über ihrem Bauch. Sein Arm kam. erschütterte sie seine Haltung unbedingter zu ihm hin. dessen feuchte glänzende Bronze . die um den Nebel lag. Dem Zögernden unterzog sie sich. Ein seltsamer Ruf. küßten die Sonne. lief in seinen Arm. vielleicht schon aus dem Wipfel eines Baums gezückt. wieviel ihm fehle. alle Strahlen. Ihr Mitleid erreichte die Tiefe. wies sie zu vertiefterer Aufgabe. Haare lagen zerstört und locker um den Körper. gab sich hinein. es schwoll heraus. In der Nacht. die rot wurden. ganz sich verschenken an das. was sie verschmähte.« Hell. ergriff den Leuchter. Sie mußte den Himmel ihm schöner überrunden. Sofort bändigte er ihn wie ein Tier. Sie spürte. die Erwartung der tötlichen Minute. ließ wieder. öffnete ein Gewitterwind die nach innen geschliffenen Rundfenster. sich unendlicher mit dem Blut unter ihn betten. ihr Hemd schwand. entsetzt von Schlaf und Schrecken. Trauer. sie sah ihn im Spiegel. Blieb er unrührbar. ohne Zögern: »Ja. noch tastend.spürte sie die Gespanntheit vor dem Schlag. das demütig solche Kraft überwand. Einmal schoß sein Blick unverhüllt von der Seite. »Daisy. Lippen zogen über ihren Leib. lief sie heftiger in ihn ein.« Die Hand über den Hüften griff zu. sie nicht nahm. Nebel riß über den Augen. zag. Sorgen. hingegeben dem Schmerzlichen in der heiseren Frage. die langen Beine fuhr es hinunter. was er unterdrücke und wie es ihn fast sprengte. Die Kissen schwollen über ihr. Tiefster Schmerz durchjubelte die Hingabe. der blitzhafte Aufriß seines Herzens. daß er sich überwand. rannte los. stürzte sich auf sie. unverlierbar nahm sie. schreiend fuhr sie auf. sah Stefan an einer Portiere. ein Mund nahm ihren.

lang. zerfuhr es mit den Fingern.das Kerzenflackern überschwemmte. in den Trümmern gerahmt ein Spiegel mit dem Pistolenschuß in der Mitte. »Ich sparte es auf bis heute. Einen Augenblick trat der Raum hinein. eine rechte Hand. Schlug das Buch auf. durchbricht den Raum. Vom verflossenen Gewitter duftet der Garten herein. Saß über holzgeschnittenen Signets. Und ist es mit Frauen. Es war ihr.« Sie trat ein. golddunkle Bilder. Der Wahlspruch schien auf: Wenn ihr mit Männern spielt. Der Raum erhielt Gewalt. . Am Morgen öffnete er ihr den versperrten linken Flügel. Hochmütige Sätze kamen. Es kamen gerade Herren. Es war das eigene. gestammelte Worte. -Aus dem Buch stieg der Saft des Gelebten. Sie zündete die Kerze an. Sie sah nur das Wappen. Ihr Blut griff zu. als er schlief. Zersplittert. was sie konnte. sie erreiche die verschlossenste Grenze seines Wesens. habe ihn erfüllt. Geschnörkelte Zeichnungen machten den Übergang unsicher. Damen auf der altjapanischen Tapete und Jäger mit demantener Agraffe. *** Das Wappen hielt sie fest. Es trat wieder aus ihr hinaus. kam herauf aus den gestrichenen Jahrzehnten. Sie lag. blickte um mit einem rätselvollen Gesicht. so wißt mit wem . Sie lächelte über das Geschenk. Es kam auf dem Tabourett in Wachs mit blauen Adern ein Kopf. Fontänenwasser kam in die verzehrende perlmutterne Schale. das sie ihm gab. Es kamen ungeschickte. Sie sah nicht die Rebstöcke aus Gold. Aus den . Buchstaben großer Form. Es war das Letzte. . Es kam ein Degen. um was ihr spielt. Es hielt. vermählte sich. wurzelte unten im Schoß der Generation.

Ein kühnes Auge traf sie wild. Er stand davor.Blättern der Miniaturen quoll der angesammelte Atem der Generationen. Der Stolz der Frauen sprengte die Taillen und die Sanftmut der Elfenbeinfarben. Sie sah den Ahnen. Terrassen bogen sich kühl . Die Wangen röteten sich unter dem Puder und glühten. Die Miniaturen platzten unter den Muskeln. Die Farbe der Gewänder bekam Gewalt und blühte. Degen und brokatene Mäntel zuckten. An einem heißen Abend begann er. Von da ab waren die Köpfe ähnlich wie der ihre. Ehrgeizige Spiele. Sie sah seine Schrift. Sein Körper war größer und gewandter wie der der anderen. dies Schloß zu bauen für den Sommer und die Zärtlichkeit der Frauen. Frauenleiber wandten sich ihm zu und sträubten sich auf vor ihm. ein großer Ritt. Lider hoben sich schwarz und flammten sie an. Dies Gesicht führte ihr Geschlecht auf den höchsten Punkt ihres Blutes. der dies Haus sich baute. in ihrem verschleierten Glanz begannen weiche Hüften der Frauen zu wiegen. Ein Turban erschien mit den Augen der Gazelle darunter in der Galerie der Frauen. als er ankam. Unter dem Feuer seines Auges fingen die Spiegel des Raumes zu leuchten an. braune Torsos schlangen sich dagegen. sehr erleuchtete gläserne Säle . wie ihres Vaters. glitt durch die Luft. Die tiefen Fenster wühlten in der wollüstigen Nacht. die sich reckten. Atem wilden Genusses rauschte mit Lachen in der Seide. seine Briefe. der ihn mit Ruhm behängte. . Sein Gesicht glatt und gefurcht von zwei großen leidenschaftlichen Linien. .

das in den Himmel lachte und nicht sprach. Fontänen bohrten sprühende Lanzen in die blaue Blumendämmerung. nichts weiter tuend. er erhob sich und weckte sie aus Träumen von ihm. Dumpfe Nächte durchschlief er mit schweißigem Haar. Er schoß die Saue. Da schlug er Hunde und küßte die Nägel ungeliebter Frauen. Befehle. Ein einsamer Sommer umgab ihn ganz allein. Er trat hinein. Am Morgen schrieb er mit vier Sekretären. Da fuhr er in Wagen. noch feucht von der Haut der Geliebten. die er geschmeichelt nahm. . das kristallen um ihn schäumte. Ein Zimmer war erleuchtet mit vielen Kerzen. Politik.Dann schlief er allein durch einen ganzen Sommer sich durch. zufrieden und still das Gesicht . Da jagte er die Tiere. Sie warf ihm Blicke zu durch das Glas ihrer Equipage. Mit großen Orden. Die Edelleute naher Höfe schwitzten um seinen Kartenschlag. die Wege herauf. Lange Profile hingen wie Glas gegen den Schatten.hinunter zwischen dem Taxus und den Hermen. . den Fuß am Schlag. In einem zitronen trockenen Juli sah er auf der Landstraße ein braunes Kind. die Wege herunter. empfing er eine Fürstin. Das Pferd rannte unter dem Spiel seiner Schenkel. Die Sommer wechselten und fielen heiß herunter einer in die Spur des anderen. Er wanderte. die Arme über die Brust gekreuzt. Dann ging die Sonne auf. Er diktierte Briefe. -. als den Himmel ansehen durch den Regenbogen der Tritone . Er arbeitete eine Intrige aus. Der Park stand wild voll Duft der Rosen und Jasminen. locker in der Kleidung. Seine Augenbrauen schoben sich im Dreieck zueinander. die in London sich kraus gestaltete. Er nahm es mit sich. . . Kerzen blitzten um nächtliche Spiele. den Degen zum Knie gesenkt. Aus heißen Ritten warf er den Körper in das Bassin. Da liebte er Dirnen.

Sie führte zurück in die Gemeinschaft. aufbäumenden Zwang zur Tat. In ihrem Blut saß die Vertrautheit seines Schicksals so. sie ging neben ihm. Er ging vor ihr. Die neue Kraft. Fortsetzung seines Handelns kam an sie nach der Pause des Geschlechts. was er restlos erwarb. seinen Tod. der gleiche Schnittpunkt führte sie wie ihn. Sie gingen rascher. als habe er sie gezeugt. Und jeder Tropfen Blut trieb. Das Ende kannte sie. ihrem Dasein Luft gegeben. siedelte. Sie reckte sich. die gleiche Kurve unten am Rand des Geschlechts. Sie half. spürte sich mit ihm durchblutet. erzogen. Esel tanzten vorbei. geschafft. bestürzte sie. sicher genug in sich. Luft strömte frischer. die Lider stellten sich nach innen. Sie aber befreite. Das Vorspiel war neu. die Sklaven geworden in diesem Beruf. aber die Rechtfertigung ihres Daseins aus dieser mystischen Quelle bog sie auf vor Befriedigung. die Lippen zerbissen. ausgeschlagen. Stefan rief herein. Sie lächelte. Aus dem Knax kam sein Werk. machte sie gierig nach Tätigkeit. Er eroberte. als die Gegenströmung in seine Sehnsucht sauste.Das Buch blieb geschlossen. Der Raum trat aus ihr heraus. Sie gingen. Die Summen zog er aus dem Entsagen. nach der Ruhe. Das Angehäufte veredelte nun. war der Vordere. Er schuf Platz für Menschen. ließ ihr ein Vermächtnis. Wirkung. verhieß Vollendung. forderte. die Beeren leuchteten. Es hatte ihre Jugend durchdrungen. unwichtig. Sie gingen. Das Vermächtnis wuchs. aber bestimmend. schaffte Arbeit. Er ging vor ihr her. seine Arbeit. die bestätigte. Sein Rausch wurde Sinn. Liebe. seine Adern hinübergeführt in ihre. Blätter. sie empfand jede seiner Minuten. Er hatte gelitten. wie die Fenster sich öffneten alle in den Parkmorgen. wenn diese Mission . Daher kam sie. Büsche. Von Vaudreuils Herzschlag vorwärtsgeschnellt fühlte sie sich getrieben.

Es würde vorübergehen. sie gaben die Gäule ab.vollendet. Sie gingen. Butter. Nahmen Pferde an der Ferme. Sie ging hinein in den Namen. die Wiese. Sie spürte ihn. Stefan nahm eine Göttin. war plötzlich allein. rief seinen Namen. die Zinnfiguren trugen ihr Lächeln. stellte Daisy auf den Sockel. Kein Wort. die sie noch umfing. lief in der Gartenstrecke. besinnungslos. gaben aus. ging hinaus. verwirrte sich in den Gladiolen. sah den roten Mond durch die Pappel . speisten Zwiebel. Sie neigte sich zur Seite. Die Fenster hell. nahmen auf. Sie verließ ihn. Kam an den Pavillon. In die violette Dämmerung ergoß sich ihre Ruhe. Die Riesennelken der Beete brachen auf unter ihrer Berührung. Springbrunnen fluteten durch die Nacht. Ein Fest. die Mauern wichen tief vor ihrem Blick in den Himmel. Ihr Name kam breit und voll Sehnsucht geworfen. Unter den Lerchen flog betäubend der Horizont auf. das Umgebende tiefer verliebt in sie. dann seinen Mund. lachten sie zurück. sanken im tiefen Schatten in Schlaf. trabten durch die Feigen. Die Bäume der Allee fielen in rosane Glut. daß ihr Knie seine Stirn traf. die sie berührte. Ein Fasan lief über den Weg. Er hielt ihren Halfter. Sie senkte die Beine in einer von Anmut so erfüllten Bewegung. flammt gelb und zart. Das Tor fiel auf. Liebkosten Rehe. kam an die Lichtung. um den dreizackigen Wolkenberg. Brot. Sie gingen. nahm Stefans Hand. hob sie auf die Erde ins Gebüsch. Pfaue gingen in einer Kette. scheuten die Saue auf. Bienen schossen in dunklen Bogen. Atemlose Stille. Das Gefühl durchdrang den Tag. machte Weichheit hingegebener an das Umgebende. Suchte. Die Terrassen hingen beleuchtet.

Tritone sangen über ihr. Sie überließ sich dem Wasser. Es überkam sie Sehnsucht. daß das Schicksal niedersause. er hatte ihr zugesehen. hielt die andere sprachlos ihm auf der offenen Hand entgegen. alles sie verband. Langsam kam die Ruhe. Das Wasser. Sie frug mit dem Blick. Zog zwei Kugeln heraus. Furcht. wurden klein. nickte zu einer. Im Stillerwerden der Luft ward es klarer in ihr. die einbezog sie in das Geschehen der Nacht. suchte. Den breiten Guß eines Löwen fing sie mit der Brust. klappte das Messer. die Stirn am Fenster. riß die Schlinge. Das Bassin überschäumte weiß. Ihr Augen säumten sich. mehr ihm sich noch zu geben. Sie lächelte. Sie ging hinein. Heiser sagte er: »Le Beau. Sie erbleichte. Schreck. Die Blumen schwelgten in der heißen Luft. bis sie den Ausgleich erreichte.schwimmen. die . wo nichts sie rührte. Ihr Blick sah hinter ihm im Kreis der Lampe eine Schale. Ihre Lippen trugen den Namen. Das silberne Füllhorn schäumte unter der Sichel.« *** Befreite er ihn. etwas zu versäumen. traf ihn in seinem Schlafzimmer. flog die Mine. bläulich ihre Haut.

« Nachts stand der andere auf. atmete. bückte sich. In der Nacht wurde sie riesig: Es kam nicht an auf die Größe. Im Halbschlaf gegen Morgen fuhr sie auf. weil er ihn liebte. Kalkutta. den sie zurückwies aus Rührung. Paris. hatte sein Leben umgestülpt. packte einige Dinge in einen kleinen Koffer.ihn erledigte. wurde gut an ihr. Sie ertrug es nicht. was Güte an Stefan sie fesselte. Stieg die Leiter zum Bad hinauf. Aus den mähnigen. . pflückte Glyzinen am Fenster. Ging an die Portiere seines Zimmers. sah ihn . lebte. Schleifte den Hund aus dem Nebenzimmer herein. Ein Mensch litt um sie. hinweg. Solange bedurfte er die Sicherheit gegen jede Möglichkeit. Sie tat Unrecht. Da sprang durch die Portiere der Windhund. Pegu . Sie schwankte. bedingungslos. Sie hörte die fadendünne Stutzuhr. besah ihr Ohr im Spiegel. sah in den Park. forderte. Was galt Überlegung vorm Tod. Der schmale lange Kopf strich an ihrer Wange. Der Hund genügte nicht mehr. Kein Gedanke quälte mehr. auf sie gerichtet. Sie sah über ihm die Katastrophe. Er hatte Jahre sie gesucht. trieb sie zu ihm. . die Ausnahme drückte sie. Er hatte noch kurze Zeit. die Uhr in der Hand. sah die Sonne prallen gegen die Rideaux. Wischte die Nacht weg. wechselte die Farbe. den er ihr geschenkt. Sie maß ihr keinen Sinn zu. als sie verglich. Legte sich nieder. drehte ab. windgestrählten Sonnenblumen trat Stefan. um Liebe zu erweisen. Es flog aus ihr. nur auf den Sinn. Sie hielt. unter ihn: »Ich bin bei dir. Sie grübelte den Abend. Erhob sich. ging herum. Was wog die Ausnahme gegen das Ganze? Nichts. bis das Schicksal fiel. Das Gewaltige seiner Änderung umfing sie. kam herunter. Marseille.

Er fragt: durch wen? Sieht die Depesche. Macht sich auf. in die Stadt. Hörte einen Wagen in der Nacht rollen. Eine Stimme aus dem Dunkel: »Ist es . öffnet das Schiebfach. Konnte nicht anders. hebt die Kerze hinein. sah nur den Gefangenen. glitt herunter. Sein Schicksal. Als er erwachte. Das Auge blitzt vor Geist. Der Motor stockte. seiner Enttäuschung sich unterbreiten. wühlte sie so auf. beginnt zu weinen. . war seine Not eine Sekunde so groß. Das flog nun in die Luft. beschäftigt Menschen. Von beiden. Weiß: durch sie. . konnte sie nicht vermeiden. geht durch das Zimmer des Ahnen. vorzutreten. Sah nichts mehr als das Unrecht. einen Bach. Hob die Brust. Sie kommt gegangen über die Terrasse. Am Mittag saß sie in der Nische über einem kleinen See. daß sie ihn nicht verließ. hineinging wieder in sein Schicksal. *** Der Wagen kam an eine Barriere. fordert. bog die Brust aus seinem Muskel. Ein Raum schiebt sich zwischen sie und den See. Vorbei. das Le Beau befreite. . schwer. Die weißen Hotelwände prallten von Sonne . Er kommt an das Hotel.und getragen werden. Schrieb ein Telegramm. einen Fluß. der litt. Sie denkt: Nun ist Le Beau frei. Er fragt sich durch. das er kindlich nahm. nun atmete sie sicher. Mücken um seinen Kopf. Sieht seinen Kopf. sah zurück. fest. hob sie den Kopf. lauschte.schlafen. sah zurück aus dem Wagen. Als sie erwachte in seinem Arm. Nahm das Gepackte. Noch einmal fliegt seine Stunde. Kam in das Dorf. dem Geschlagenen nah sein . Holte ihn ein. . daß sie erbleichte. Sie schaut durch die geschlossenen Lider. Es mußte sein -. Als er den Arm reckte. Sie will auch ihm dienen.

lächelte aus dem verwüsteten Gesicht. . zurück. Sie nimmt den Spaten.« Sie sagt: »Ich befreie dich. doudoux. »Traurig?« »Nein. Sie schreit laut: »Ich befreie dich. Pappeln gigantisch reckten sich vor bleiernem Himmel.« Es gelang. sie kam aus Gebüsch. in der Pause erschöpft: »Daß du so leidest. Unmöglich. arbeitet eine Stunde.« Fast in der Ohnmacht fragt sie: »Was . die Spitze bricht ab. Sie schafft eine halbe Stunde. steif vor Verzweiflung. Er ist bleich. schläft.« Sie fährt mit der Hand über sein rötliches Haar: »Ché . es ist der letzte Plan. Ein Gewitter bricht über den Wagen. die Brust leuchtet phosphorisch. Da steht Stefan im Fliederrondell. stößt das Messer ins Schloß.« Er hebt die an ihren Händen verkrampften Augen: »Leide ich.Sommer?« Sie ist tapfer. Claudius. Uhren schlagen. es gelingt die Flucht. Sie stürzt in sein Zimmer. versucht das Fenster aufzubrechen. weiße geballte Kugel saust überm . ché . Sein Auge schließt sich: »Denk an mich. . . gräbt ein Loch von außen.« Er lächelte: »Mit Gewalt macht es der andere nie. was kann ich tun?« Sie ist außer sich. das wie ein Kuhmagen gefächert ist. . .« Sie beginnt mit den Drähten. wenn du mich liebst?« Sie beginnt wieder. . die Augen geschlossen. sagt hell: »Ja. er liegt. mon ami . da du mich liebst.« Sie kommt mit einem Dolch. . der Haken faßt.« Er lächelt mehr: »Das sollst du nicht. Duft der Syringen lüstern auf die Terrassen gestreckt. .« »Ja. Sie beißt die Zähne.

macht. Stille umgibt sie. Glück. Sie haben ein Haus. er reißt den Raum weg. verstellt sich. Monate. Aber ihr Herz leidet mit der Verstoßenen. . Sie bekämpft ihn. zählt die tickende Uhr. Fischerboote laufen unter ihrem Fenster. der Fjord wird größer. Am Morgen erscheint er Sie ruft: »Deine Frau?« Er winkt ab. Im Unterdrückten wächst er. Er will das Strömende. Sie hat diesen befreit. -. Wochen.-- Ein Traum erließ ihr. verloren. Sie ist erledigt. Trauer fällt ab. Sie kann nicht leben auf Kosten der Frau. schlägt sich auf. Er kommt nicht. nicht das Bewußte. Eine Nacht wartet sie auf ihn. Atmet er ruhig. das er Jahre erstrebt. Sie sieht auf ihre leeren Hände. Doch er will mehr. Motore überspielen delphinisch die Bucht. Aber sein Gesicht ist heiß. Stunden. will ihm Jahre ersetzen. als seien sie gefüllt. schreit verzweifelt. gibt ihm aufmerksamer. Nun sind sie vereinigt. Sie lächelt. sieht den Ring im Traum an Claudius Hand vor der Demonstration. beschwört sie. dasselbe mit Le Beau. Sie hört den Ton. Sie sehen sich an.Himmel. Sie hat es nicht. fordert Liebe. . . streift seine Hand sie. schreit im Schlaf. Sie übergeht ihn. was sie mit Stefan an Partie gespielt. Sie hebt die Lider . Aber der Schatten gräbt sich in ihre Seele. beglückt sie es. Nicht das gut Gegebene. Sie gibt sich jedem Druck seiner Seele. . fühlt sie sein Glück. Allein er sieht ihre leeren Hände. bereiten. will den freiwilligen Akt. sie wartet die Minuten. scheucht das Gewesene. kein Gedanke streift sie.

Fuhr über den Scheitel der Straße. . Wie geschleudert die Straße gegen den Himmel hinaufgestreckt. Der Gedanke. Ihre Mission. Da standen Tausende. befreit. die ihr Dasein immer gekreuzt. Angezogen auf der Sehne des eigenen Blutes ein Pfeil. konnte nicht. fielen aus. schieden. jenem. Um dich wie um mich stehen Ungezählte. der sich zum Losschwung spannte. Der schmale ovale Kopf hob sich scharf. Wie frei die Bahn vor ihr. Sicherer wie jede Sekunde. Die beiden. Wollte sich nicht verlieren. ihr Abschweifung. Sie fuhr. jeder Verantwortung ledig gegen ihr Leben. Die beiden. sündigen gegen das Ziel. War voll Gewinnst bis zum Rand. Bin ich glücklich? Suche nach Befriedigung wie ich. Trieb über die Nächsten ihres Bluts.-. Mehr kann der Einzelne nicht tun. Was blieb: das Werk. fuhr. sie suche.Die feinen samtenen Lider senkten sich über den eisgrauen Blick. Schoß des Mitleids sein. ins Einzelne sich verwirrt. stürzten zurück.-. das ihn zurücktrieb und ihn anfeuerte zugleich. sie hatte geirrt. daß er käme.« Sie packte. Sie kehrte zurück. sich verzetteln. die sie zurückzog. war zu Ende. stieg steiler. der perlgrau vor sie sich schmiedete. »Du bist elend. dem Ganzen zu. fast schwingend. Sie reckte sich. hilft uns beiden.hin zu den Menschen. diesem. die überwunden. Gestrafft in jeder Muskel der Seele. Saugte sich voll des Horizonts. Schrieb ein Billet. dem. die ihr Blut unvergeßlich zuerst erregt. Fuhr auf den Scheitel der Chaussee hinauf. für den Fall. daß wir da sind. apokalyptischer Hure gleich. der große Schwung riß sie zu sich. versagt. In der Senkung blieben die beiden: Wegweiser -. bis in die Tiefe der Demut durchgelebt ihr Schicksal. Erkannte die magische Grenze der Kraft. die sie gelebt.

sah Contis Liste nach. Es genügte. Undên. Branting auf der Gegenseite. Abwechslung der Reviere. kam mit Empfehlungen nach Kiew. Glitt die Fäden weiter. das System. da die Technik die gleiche. Genf. Gab es nach Minsk. sie zu verlieren. füllte Skizzen aus. Staffetten. Spannte ein Seil nach Minsk. zog eine Meute Männer. wechselte Pässe. in Upsala eine Verschwörung gegen Lund. Legte das erste Hebelwerk. pumpte es entgegen. bohrte. Stockholm.*** Sie ließ Minsk. beobachtete durch die Zentrale jede Kaserne. schaltete die Organisation nach der offiziellen. Setzte Gordon hinein. hatte den Kernpunkt nicht. jeden Offizier. über die sie gesprungen. Bedurfte nichts weiter. verschwand. war im Vorsprung. ward nicht abgewiesen. Tauchte in Genua auf. Vervollständigte die Listen. aus Holz. mißtrauisch behandelt. Tyska legatione. tastete tiefer. Erhielt Verstärkung. spürte den Gegenschlag. traf den letzten Zirkel der Jungsozialisten. kam durch politische Korridors höher. Auswandererbaracken. Folgte der Linie. studierte Quarantänen. machte Abschriften aus Angst. fiel vor der letzten Erkenntnis. Stimmung der Eingekleideten. der verfolgenden. trat in ein offizielles Büro. legte die mit Contis Handschrift in den Safe einer Mittelstadt. Kenntnis der anderen nur bei ihnen. verzichtete auf Begleiter. blieb acht Tage im Südviertel. trieb. sah die Taktiken. traf die Zentrale. maß die Spannung zu Wallenberg drüben. jagte den Geist. in der gespanntesten Atmosphäre der Länder. führte darüber Buch. Krankenhäuser. vier Zimmer. spürte aber die Maschinerie. . hinter sich her. enträtselte ihn nicht ganz. Sah in den Listen nach. Kaufte ein kleines Haus Rue du Purgatoire.

setzte sie ein. Pläne verquickten sich. erbat Mittel für eine Mission. Rue St. Traf nicht die Haut. Schob Raffaeli vor. Unehrliches scharfes Ziel verfälschte. Sie lächelte. die zu kreißen begann. Der Mann erbleichte. wo Geistiges verkalkte. hielt dicht die Depots zusammen. Traf im Coupé eine Frau. Wollte ändern. Sauste die Schaukel herunter. Zog die Linie von hüben und drüben. machte. Schuf eine Mauer. Vorhäuser Bergens. Umstülpung. Sah in die Listen. erstickte Ungerechtigkeit. schlicht. suchte Menschen auf. verstand an den Wurzeln Gutes. verbesserte nicht. es rollte sich mehr rundend ein Ganzes gegen die Hebel. weiter. Sah vieles. Ein Mann sprach sie an. das sein Hirn dachte: Umschwung der Erde. hörte die Explosion. sachlich. das Conti in der Pupille trug von der Welt. Gerichte. wollte das Herz. Fühlte mit neuen Kräften die äußersten Spitzen radikaler Kräfte ab. Spürte . suchte.Auflehnung. strich über das schwarze Haar. Tabellen. Jacques hinter der Sorbonne kontrollierte sich die Presse. ohne daß er verstand. glitt in die neue Form. Trieb weiter. tat nichts in verlorenes verspätetes Spiel. sondierte. gab ihr ein Papier. vornehm. flog die andere auf. begriff ein Überlegenes.alles fuhr in das Bild. das linke Auge schloß sich. Schoß Druckschriften durch die Netze. verengte sich die Distanz unter Menschen. Sah die Listen nach. Bessern in jede Lücke. wurde klar. setzte sie in Stand. Gab nicht verschlampter heuchlerischer Wohltätigkeit verlogener Gesellschaft einen Sou. Sie setzte nur auf den großen Schlag. fuhr es auf. Gemeines -. entflammte. der schleuderte. irgendwo war Paradies. Sah Bordelle Budapests. Löcher der zementenen Mauer. Kaschemmen Altonas. schmolz die letzte Etappe des Unglücks. Soziales verfettete. Kam der Schlag.

daß sie einem Jüngling glich. die Stefan bei der Flucht in die Berge ihr abschnitt. legte es in Raffaelis Hand. nie Pause. Es waren die Haare. Sie kamen zurück. entzündete durch ihr Herz. spritzte Agenten aus aufs Land. ließ die Zentren. Bauern starrten blöd auf die Agierende. Ging in ihre Sprache. ihre Ordnung. Züchtete junges Fleisch. nur die Augenecken bebten. wußte nicht. verbarg sich. Indien. eine Mütze mit Metallschild funkelte in den Händen. lachten sich an breitmäulig. »als ihr Eigentum bezeichnet«. Stieß. Sah in die Listen. begann Kleines. Sein Geist schnellte von ihrer Zunge. hatte Vertrauensleute. gingen heim. vollführte die Entscheidung. Sie lächelte. Sie sagten ihr: Wohlfahrt der Massen. Traf mit ihrem Blick ins Schwankende. Vom Grabe Di Contis drang ungeheure Kraft. Jünglinge gaben sich ihr mit einem Ruck vorbehaltlos: nimm. Zog neue Linien.durch die Zeilen das zischende vulkanische Geräusch aufsteigender Kräfte. Öffnete. Quadrate. Empfing ein Paket. Es genügte. forderte Unbedingtes -. ließ erkennen. wie als Kind die Schlange. Sie unterzeichnete ein Papier: Administration des Prisons. Sie horchte: Bildung des Volkes. teilte Kreise. Falsches zurück. legte nichts mit lächerlicher Gebärde ins Faule. Rußland.ging in ihrem Bein. riß Geeignetes an sich. gespalten. . schuf Agitatoren. die es nicht wußten. Sturm. Er trug sie in seinen Kleidern. höhnisch. ihren Befehl. weißglühende Spannung. trieb hoch. Ein Mann kam. vergaßen es nie. suchte Provinz. schaffte. Warf Summen in die Siedepole. Führte sie. Männer nahmen den Blick von ihrer Hüfte. Sagten: Erleichterung der Bürden. wann ereignet es sich. Gab Wind in sie. Verzog den Mund. die es nicht ahnten. Sah die Listen. ihr Unterwerfen. mit sich hoch. erwählte. Führte die Fäden in ein Netz. Blieb im Hintergrund. wann gewinnt mein Ziel. war kleine Agentin.

Studierte die Krankenhäuser großer. verlängerte. Blieb sonst eisig. wog ab. es werde gelindert. ich bin nicht Pedant. gab Anweisung auf Brot: »Schwärmen Sie. Aber essen Sie. schloß die Augen zum . lachend.Sie tat das Vermächtnis. traf ihn die Nacht mit Mimis im Absyntherausch. machte die Ausnahme. er senkte das Auge. Warf die Schatten der Frauen hinaus. erhöhte. sah das Blödsinnige wohl ihrer Handlung.« Sie schüttelte die Haare. Sah die Listen. bis das Leben sich umdrehte. errötete. folgte der Kurve. kleiner Städte. die kleine Huren erquickte. zu sehr selbst erlebt. Gab unter der Boulmichlaterne einem schmalen Dichter aus Renées Genfer Kabarett zwanzig Francs. Belog sich. Gründete ein Restaurant Rue Monsieur Le Prince. Studentin. stellte sich gegen die Polizei der Gesinnung. hatte zu viel hier gesehen. Geschlagene ihres Schlachtfeldes gingen auf den Terrassen. Es war genug. Blieb verborgen. traf ihn wieder Rue Guijas. empfand Linderung im Gedanken. verwarf. in diesem Falle Aussichtslose der Besserung. sie ging nach aufwärts. damit Sie tauchen. Trat in eine Förderation. schlug ihm Geld ab. wo gegen Ausweis Abgemühte ihres Geistes Essen erhielten. machte eine Tabelle. bog den Rausch des alten Vaudreuil ein in den Sinn ihrer Existenz. Raffaeli schob den Mund schief im Bart: »Sie sind eine Frau. Strich durch. Dame. Reisende. spanische Tänzerin. vervollkommnete. konnte nicht warten. ihren Bauch ausruhte. erneuerte. Sie selbst sah es nie mehr. zog eine Gleichung. Gab Raffaeli das Schloß. Noch nicht die Höhe. ward nachdenklich. wußte es. sah Raffaeli an.« Raffaeli schluckte. Machte Verzeichnisse. Tat es dennoch. Erweiterte das Einzelne. Sie zwang Vertrauen auch im Traum.

andere Pflichten. kam mit neuem Plan. Sie blieb ein paar Tage. armen Menschen. er prüfte. Die Schiebetür des Lazaretts tat sich auf. hatte erfüllt. dem ungeheuer Kommenden. Fuhr hinauf über Christiania. ließ ein Haus reinigen. besiedelte sie mit seinen Leuten. fahles Licht prallte ihr entgegen. Traf ein kleines braunes Kind. badete es. gierig machte. erhielt. dichtete das Netz. das Leben. hörte die Nacht wieder Herzschlag an ihrem. umschlug. das die Antennen eines Dampfers visierte. legte es zu sich. ließ gehen. ein Wald gereckt. Mit den Schiffen ging sie hinaus. Reiste nördlich. Sie war nicht draußen nötig. Sie blieb dennoch. gab sich preis dem Hafen. Reiste. Ihr Zimmer stand leer. kehrte sie voll zurück. Andere Pläne umgaben sie. Wochen. Gehenden. machte damit eine Kulisse. ging ans Fenster. Hatte einen Reiz auf Menschen. ward nachdenklich. brachte die Häuser an sich. die Tabellen. was ihre weibliche . fast erfüllt. legte beiseite.« Sie schlug einen Kreis um das Grab Di Contis. Gab sich der Ruhe hin. sah die Maste und Schorne steif nebeneinander. Lebte. Legte den Kopf zurück: Fast erreicht. erschien wieder. Nahm es mit. verscholl. suchte die Gleichung. die Brillengläser standen scharf auf ihr. fortzog. Empfing. der unwiderstehlich entzündete. die Augen veränderte. Zog am Todestag Contis die Liste heraus. Verglich. gab aus. Wiegen des Horizonts. hochmütig vor Verantwortung. Sprach mit einem Sergeanten. gab es einem Balten. blitzte auf. Sie sprach den Arzt. Wachte. wo die silbernen Sonnen der drahtlosen Netze blitzten. Tage. Schloß die Liste.Schlitz: »Verzeihen Sie wegen der Förderation. dienend. Tätig machte mit ihr. zeichnete. befreite. Fühlte den Herzschlag des Bodens.

sprach zu. da«. schritt hinunter zum Saal: »Ist Naga hier?« »Nein. sog den Schlauch an. neues hinein. Er starrte schweigend: »Durst. Der Wind ihres Atems brachte Ergebung. diese vorwärts getrieben unhemmbar. . . Weiter. roch sie in der Luft.« Ihre Hand auf seiner Stirn . . . . Grinsend ließ er seinen Darm hinein. . Die Zunge gehorchte ihm nicht mehr. Sie ging in Nagas Saal. Keine Mutter am Bett. des Predigers Auge irrte unstät von ihr zum Fenster. Sie kleidete sich um. .« Am Morgen trat sie in das Zimmer des Zigeuners. Welches Glück im Verzweifeln. . verband. Wie leicht das Schwerste zu tragen. verführerisch. er erkannte sie.Kraft konnte: angeschmiegt an die Aufgabe. Auf und ab die Räume. Ein Bogen schlug sich von ihrer Schulter übers Meer: dort die Welt. . sie eilte. Blicke gebannt an ihr . . Licht ging hoch auf seinem Gesicht. sein Schicksal! Haß kam in seine Augen. schlichtete. das Leben heiter und reizvoll zu nehmen. unmeßbar gepreßt.« Sie brachte Wasser. . »Sie . Er sprach undeutlich. Sie teilte aus. ließ altes Wasser heraus. . . Der Fiebernde zog an den Lidern. . Sie gingen nicht mehr auf. die Hitze kam. freundlich. Sie neigte sich zurück: »Glauben Sie es immer schön . Ruhe. Dunkelheit immer um ihn. »Wasser«. Feindschaft . Sie schöpfte sie aus. unbewegt auch durch Trotz. sah man sie nur fern. . stand sie daneben. wie schön. Er schiffte in die Wanne. Unruhige Schatten schwankten. . Gut . die sie noch umgab. wenn sie sie löste. Daß sie fehlte. . . Er sah die Welt hinter ihr. Er lallte einen Fluch. Sie legte die Glocke ins Wasser. leicht?« Er wollte es nicht hören: »Nur dort sein. . »Deine Mutter?« »Tot. . kühlte. .« Sie lächelte: »Und dann?« . . brannte auf sie.

Der Glaube der Männer stieg.-.« Nachts beim Füllen des Wassers fiel sie ohnmächtig um neben der Wanne des Zigeuners. den sie versprach. stieg. -. Sie sah auf. Als sie vorbei war. Tag auf Tag beginnend mit Schüssel und Schüssel . sondern die Klinke. jetzt beruhigte er sich. Die große Schwester kam in der Tür mit ihr zusammen. Als sie .« »Schon damals verzieh ich. legte die Messer hin: »Wie gering ist das alles. resigniert ohne Kampf -. . hatte er Heiterkeit. ohne Haß. geliebte Landschaft.prallte ab. verbreitete sich.unmögliches Dasein.-. trat aus. »Ich sollte nicht Kraft haben. Schmierseife.« Die Schwester küßte ungeschickt nach ihrer Hand. ein neuer Kranker.« sagte sie. Die große Schwester drückte ihr ein kaltes Wasserkissen auf die Brust. trotz der Hitze sangen die Matrosen: »Es kommt Gewitter. ward tödlich. neigte den Kopf. Der Blick des Predigers traf sie. zeigte ihm täglich das Neue. den Blick wie ein Fisch. Seine Sehnsucht wuchs. traf sie nicht. ein noch nie erblicktes Lächeln um den harten Mund. Er hatte geschrieen. Buntes. stand in dem Raum wie eine Wolke. jedesmal mit erneut gesteigerter Kraft. lauschten schon halb erquickt die Insassen dem Regenfall.-. schielte mit den Augen zwinkernd nach der Seite. Bilder von Karussells und Kirmis. . wo Sie Ungeheures vermögen?« Sie schnitt ihm das Fleisch. zu dulden. ward Neigung. gefestigt in dem Überwundenen. Sie stachelte ihn auf.Sie machte Schaum aus Soda. »daß ich deine Instrumente einmal beschmutzte. Aus dem Garten ein Zug . In der Unmöglichkeit wuchs der Glaube nur stärker. erstaunt. erwacht. heißem Wasser. . »Verzeih. War das Haus eine Kasematte schmelzenden Bleies in weißer Hitze. Der Zigeuner saß in größter Erregung.-. .« Sie sagte es zehnmal.

« Dann schwieg er. . O Möven. öffnete sich mit maßlosem Entzücken: das Meer. stob über den Boden. Die Gegend ging heller. Schwer atmend ging sie durch den schwülen Raum. stammelte er. wischte den Nebel zu großen Strudeln. aufgetan. stählern. . Er flog zur anderen Seite. . Ein Hase mit hell leuchtendem Pelz. der vor Bösem strotzte. löste ihn. erschrak. dampfte zarteste Glut. sie zu verlieren. Sie erreichte ihn. Dunkelblau gemeißelt stieg das Meer. . Woher? Sie hatte Sehnsucht.allein mit ihm war. . Am höchsten Triumph spürte sie die Lücke. Der Mond fiel platt auf das Wasser. rief sie ihm. Ein Vogel flog auf. setzte sich wieder. »Rype«. Sprechens kaum mehr fähig: »Die . Die Möven. Auch diesen halbverfaulten Kretin. Langsam das Rauschen einer schwimmenden Otter wie aus der Ferne. Die Erde.« Er tanzte im Wasser auf und ab. . In diesem Augenblick fühlte sie verzweifelt. daß etwas fehle. Es genügte nicht. . schlug groß und dumpf. wußte nicht wohin. Alles trug ihren demütigen Sieg ihr zu. schlug mich. ungeheuer gereckt mit metallen gekühlter Wut. überwand sie. . Er schlug in die Hände: »Bitte . von seinem Dunst ins Gespenstische zugezogen. Sie ging. hingen eine unbewegliche Schlange vor dem Himmel. Das Letzte fehlte. Der Bach geschliffen. Möven schlugen sich hoch. Es lag hinter dem Schleier. vorher . . Die Angst. bitte . hochgerollt. Die Luft vor der Küste war zusammengezogen von silbernen Nebeln. Der letzte Sieg.

. nur nach Getrenntem gierig. Dreieck spannte sich aus den Brauen. schliffen träumerisch den Horizont stahlblau . die Schenkel. Der Ottava rauschte. begehrte. war Schmerz des Rohrs nach . nebellos: Smaragdene Inseln tauchten aus Fächern der Sonne. Ihr Leib und der Baum hoben sich. Die Sonne sank blutrot über Herden neuer Inseln. Dennoch fehlt das Letzte.Was Menschliches zu tun war. weich sich hebend. Der Klang des Blutes. Entwichenes pries nur ihre Unermüdlichkeit. stieg das Sehnsüchtige unerträglich. Ihr Rücken stieß an etwas. Sie war zufrieden. schrieen sie. Standen im Traumgrau der Landschaft aufgerichtet. sie durchdrang sie mit dem Saft in jeder Pore. lockte. Gewähntes verwirrte. ihr eisgrauer Blick streifte das Meer. . Nichts störte ihr Treiben. Der Saft zog in sie. Tausend Klüver wiegten auf dem Ontario. flammend war es getan. ineinandergeflochten. Flöße und Feuer. das Herz. hielt die Sehnsucht fest im Innern. Hatte entsagt dem Eigenen. Kein Phantastisches. Ein Baum. Sie senkte die Lider. scharf. Das Meer ward ein Spiegel. eine Flöte. Abends kamen sie ins Freie. Im Lallen des leprosen Idioten formte sich glühend ein Glück. »Meer«. zum schlankesten Instrument der Sehnsucht. . ihren Leib. Nichts Einzelnes sog. Warum flog der Körper nicht über das Segel. Phalux.

Stück für Stück vergeben. daß irgendetwas. die faulige Erde (geschminkt zwar und kokottenhaft . durchdrang sie neu. es kam ihr entgegen. die Lotung. der wilde Zug um den demütigen Mund. ging auf Verdeck mit großen raschen Schritten. die heißen großen Lippen: daß sie die Stärke habe. aus der sie kam. Nebel rollten unter der Sonne. Ein Segelschiff bootete aus. Schaum. glühend. Unter braunen Segeln entschwand glühend das Kupferbergwerk in die Klippe. auf langen Beinen die zarterhaltenen Brüste. lächelte.der Weide. ein Komet. ihr Leben hingegeben. Sie nahm es. Stand am Schornstein. Studierte Barometer. tätig und unermüdlich wachsend und handelnd zu warten. Schmelz blühte sie hoch. Der magische Pol ihrer Jugend streifte ihr zu. Karten. strebte ihr entgegen. aus der es geformt. Aber erst der Saft der Erde. Wurde tigerhaft. Eine Stadt entschwand. sah den Kapitän. Noch einmal standen die Flaggen starr. Wind trug ihr Frische zu. ging hinunter. vom Bug heraufgeschlagen. Erdbeben. die sie schnellte. stürzte durch die Gefäße. Kräftigte sie und machte sie schön. Abends unter der eingeholten Fahne kam es: Sie hatte Kraft verbraucht. Der Morgen ging auf. gezahlt im Guten wie im Bösen. schaukelte mit jeder großen Woge. Di Contis Vermächtnis erfüllend. Dann fraß das Meer mit einem Ruck das Ganze. Traf Beamte. frug. legte sich köstlich auf ihre Haut. Die Spannung blieb wohl. hinauf. je näher sie rückte. ein Aufschrei: zurück zur Heimat.

ein Eselmaul schrie. Ein Park von Wagen scharrte um sie. steckte die kleinen Finger in die Ohren. ein Diener stieß sie an. Sofort schloß sie die Augen. Sie bückte sich. Etwas fiel vor ihr hin. Der erste Halteplatz kam. . Ein Mittag scholl. kamen vor sie. Ihre Augen hoben sich. verdeckten. hinweg --«. Sie schwebte. rief den Namen. die Maschine zu entfachen in den großen Kreis der Tat. Sein Gesicht war blond. es verschwand. Eine Beglückung durchfuhr sie. Ein Schatten blitzte vorüber. Kanonen brüllten. Der Lorenzo. Das Gepäck häufte sich um sie in der Morgendämmerung. Klippen. Über ihrer Achsel schwebte etwas. Langsam zählte sie die Koffer. in die Warzen der Brust. rief ihn dreimal. Möven in Spiralen durchwälzten die Luft. sah rasch auf. »Nein. Sie raffte die Plaids. griff namenlos entsetzt an die Brust. wiegte auf den Beinen. rief einen Namen. den Hals hoch neben ihrem Ohr. Sonne stach durch . sondern streifte die Hand nach ihr. gespeist aus dem Atem ihrer Jugenderde zu Mut und unentspannbarer Dauer. schob etwas in sie hinein. daß Schicksal sich balle und sie selbst zurückkehre. etikettierte. das eines Skandinaven. gescheitelt. . ging über den Steg ins Boot. faßte ihr Paket.« Er lutschte die Zunge zurück. die Figur ihres Traumes.noch lächelnd in ihrer Raserei). »Hinweg . Da dienerte ein Neger. durchwühle und stürze. Blutsüße blieb. noch grau unter Bäumen. als klatsche ein nasser Fisch auf Stein. stieg in ihre Haut. das Erhobene. Es spielte sich beißend ab unter den geschlossenen Lidern: Ein Mann mit Lichtkonturen machte eine Bewegung. aber er riß nichts heraus. Gepäckträger häuften ihre Koffer auf einen Wagen. ihrer Sehnsucht. Hinter ihr Kommende drückten. ans Land.

zuckend. bewegen sich. Zitternd hob sie mit der Hand aus der Tasche die drei achatenen Kugeln. Di Contis Atem schlägt ihm aus der Haut. Und da sie tapfer gekämpft bis auf die Höhe. nur ähnlicher. Sie schüttelt den Kopf. längst. damit sie vor eigenem Glück das Größere. Da sieht sie erschreckend. Da steht darin Caspare Symes. was im Menschlichen ihr am erstrebenswertesten schien. Sie drehte unter der Gewalt des Stoßes sich um die Achse.ihr Herz erstarrt -. Als er den Kopf bewegt. wieder blitzte der Schatten. Menschliche erst erfahre. Zurück? Sie dreht sich wild herum. Die Kluft ist zu groß -. brauste mit einer Welle durch die Zweige. schlägt der andere Pol ihres . Vorbei. schmiß sie fast um. Seuche. Sie zieht den Mund ein. Ein Wagen streifte ihre Schulter. Sie hat überwunden. sein Geist vom Auge. hebt sie die Achseln. Eine rauhe Stimme brüllte: »Idiot. Die unbefangenen Gefühle fehlen zu dem.das Grau. Die Wagen scharren alle. Nun rast ihr Herz. Leidenschaft. ein Gewölk unter den Palmen.« Sie steckte das Paket in die Manteltasche. Neben ihm ein Pferd. Da erkennt sie in ihrer tiefsten Minute plötzlich: Daß dies ihr aufgespart war.zwischen ihm und ihrem Leben. ein wenig. sie erbleichte. Erlebnis haben ihn geschlossen zu unsterblich menschlicher Schönheit. daß sein Gesicht verändert ist. Eine Lichtung entsteht.

beglückt. by Kasimir Edschmid *** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE ACHATNEN KUGELN *** ***** This file should be named 39277-8.gutenberg. sie zu ändern und Contis Hebel aufzuschlagen aus dem nun unfehlbaren Gehäuse.txt or 39277-8.zip ***** This and all associated files of various formats will be found in: http://www.org/3/9/2/7/39277/ Produced by Jens Sadowski . geladen mit Kraft. Und da sie nicht enttäuscht und feig vom Dasein kam. der auf sie zuging.Lebens ins Zentrum. ist da. gegen die Welt zu stoßen.« End of the Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln. ist da. wächst. wandte sie ihm. kurz und heiß die Hand zu: »Komm. sondern durch größte Bemühung nur der Weisheit näher ein Geringes gekommen.

Project Gutenberg is a registered trademark. performances and research. set forth in the General Terms of Use part of this license. Creating the works from public domain print editions means that no one owns a United States copyright in these works. unless you receive specific permission. reports. complying with the rules is very easy. Redistribution is subject to the trademark license.Updated editions will replace the previous one--the old editions will be renamed. *** START: FULL LICENSE *** . apply to copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. and may not be used if you charge for the eBooks. If you do not charge anything for copies of this eBook. so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United States without permission and without paying copyright royalties. They may be modified and printed and given away--you may do practically ANYTHING with public domain eBooks. especially commercial redistribution. Special rules. You may use this eBook for nearly any purpose such as creation of derivative works.

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