The Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln, by Kasimir Edschmid

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Title: Die Achatnen Kugeln Roman

Author: Kasimir Edschmid

Release Date: March 27, 2012 [EBook #39277]

Language: German

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Produced by Jens Sadowski

Die Achatnen Kugeln

Roman von Kasimir Edschmid

Verlegt bei Paul Cassirer in Berlin 1920

Alle Rechte vorbehalten Copyright 1920 by Paul Cassirer, Berlin

Geschrieben Neunzehnhundertvierzehn bis Neunzehnhundertachtzehn

Gruß an René Schickele

Vorspiel

Nun stiegen sie schon die zweite Stufenreihe hinunter. Immer sahen sie auf der anderen Seite die schwarzen Schatten, die sich wie sie selbst bewegten.

Die Wasser rauschten langsam. Als sie die dritte Terrasse erreichten, kehrten sie um nach der anderen Seite, die schwarzen Schatten schwenkten und traten auf sie zu. Da kam aus dem See unten ein silberner Strahl, er glühte auf, Licht strömte die Neigung der Rasenterrasse herauf.

Das Schloß über ihnen schlug eine Mondflamme in den Himmel.

Zwei Herren traten zur Seite, die anderen bogen Halbkreise um die Gegner,

die die Mäntel abwarfen und in weißen Samthosen, die Brust offen unter dem Hemd, sich gegenüberstanden. Ein flüsterndes Signal überklirrte das Metall. Aus dem dunklen Laubgang stöhnte ein Vogel. Ein Mann fiel um, den Säbel in der Gurgel, die Augen nach oben gebrochen.

Der andere warf sich aufs Knie. Schob mit dem Daumen die Lider des Liegenden probend herunter, sie schnellten wieder über die gläserne Pupille zurück und hefteten sich auf den Knauf des Degens, der ihn durch die Kehle auf das Rasenbeet kreuzigte. Da stand der andere auf, schüttelte die Haare. Das war vorbei.

Er sah sich um, empfand atmend die helle Nacht, die mächtig gewölbt war.

»Mein Herr . . .« sagte der Sekundant des Gegners. Er deutete mit lockerem Handgelenk auf den Toten.

Der Marquis neigte den Kopf nach ihm. Was ihn erfüllte, verschwand. Die steife Gebärde des Todes löschte die Wut des Abenteuers. Er sah auf, die Seele nicht mehr zusammengezogen. Wie schien der Mond feurig und entflammte purpurrot die Zweige.

»Zaudern Sie nicht« -- flüsterte der Sekundant, »sofort zu begreifen, daß Sie im königlichen Garten sind. Jetzt noch zu leben, heißt nur bedingt und halb ein Lebender zu sein.«

Vaudreuil trat mit einer Verbeugung zurück. Ein spöttisches Lächeln kniff in seinen abwesenden Mund. Dann kam der Laubengang. Das Dunkel der Nacht saß darin, unaufgescheucht vom Licht. Die weißen Hermen glommen aus der blauen Dämmerung. Nun paradierte ihn die Wache.

Die Rondells mit den Fontänen waren beinahe rot, und die Tritone schäumten vor sich hin. Auf den Seiten verschwammen die Alleen flaumiger Dämmerung. Eine quecksilberne Säule stand das Schloß aufgerichtet neben ihm. Zwischen dem Schwung von zwei Koniferenästen zog sich der ganze Garten noch einmal zusammen. Dicht über dem tiefen Wasserspiegel am Ende der gesenkten Terrassen hing riesenhaft der Mond.

Im runden Ausschnitt der Tanne hing eine Spiegelung, wie aus Silber eine metallene Platte.

Nächte voll Schwärmerei und Lichtern hoben sich über dem Park, zogen rasch vorüber. Zuckende Frauenleiber sträubten sich vor ihm auf. Ein großer Ritt, der ihn mit Ruhm behängte, glitt durch die Luft, sein Bein hing blutend in der Bügelung. Ehrgeizige Spiele, sehr erleuchtete gläserne Säle . . . Teile des Gartens dampften, brachen auf, Nischen entlaubten sich, Gänge warden ohne Dunkel. Gab es nicht eine Frau?

Eine Frau, ohne Geheimnis am Körper, verlogenen reizlosen Hirnes, ohne Leidenschaft der Erfindung, gut für Lakaien. Dennoch schlug er sich heut um ihre roten Haare. Dies ist das Dasein. Er lächelte, als ob er die weiße

die bleich durch eine Laube in der Parkecke auf ihn wartete. raffte sich auf. Er zog den Degen an sich. was ihn ausgefüllt hatte die Jahre. nichts übrig wie nackte Enttäuschung. ohne Zorn. Als er sich aber umbog. Das Bild brach ab. Der Marquis sah zu. Der Mond nahm es auf und bog es aus dem Park. Da sah der Marquis hinuntergleiten in den See. mit denen er soff und spielte und sich schlug. ohne Reue. Er sah ohne den Schleier der Spiegelung in den Park. schon oft Gelebtes. von seinem stählernen Witzwort in der Gurgel gefaßt. fror am Eisen. auch wenn sie . und er krümmte sich vor Schmerz über den Abschied. das er darin geöffnet. Das Schicksal riß durch sein Herz. Die Grimasse des Totengesichts. Eine Nachtigall jagte einen süßen wilden Schrei schlaftrunken ins Gebüsch. Blieb ohne die Erregung des eigenen Blutes. so sehr hing sein Herz an der Erde. überfiel ihn alles. Die Herren. bläkte ihn an. Dann trat das alles schon nicht mehr ihm zugehörig von der Neigung der letzten Rasenfälle in Berührung mit dem Wasser. Aus allen Bosketts flossen Blumenrüche. Damen daneben und Hunde. Waren diese Terrassen nicht verbraucht bis zum Irrsinn. entblättert die Lauben beim dritten Knie schon. sinnlos Wiederholtes.Zofe in den Flieder herunterpfiff oder die Pikardin berührte. das sein Feuer zu fremden Abenteuern sich schuf. die an ihren Knieen wehmütig zitterten und leicht mit dem Kopf nickend ihn verließen. stak am Boden.

Kein Garten stand mehr vor ihm. . er wollte sich daran halten. biß in den Mantel. Ein Soldat sprang in seinen Schatten und bog den Bauch in Verrenkungen hin und her. Affe . Sie hielten ihn für betrunken. Dies flimmernde Weiß an den Rändern des Schlosses. . die Pflastersteine. . Er blieb da stehen. . die Brust frei unter dem zerrauften Hemd. Die Wache trat vor. an die Luft. . wenn er bleibe. . Er machte zwei große Schritte. grüßte und grinste. das Gesicht in Ruhe. Er hatte noch nie Abschied genommen. Sie hielt nicht.« Allein er konnte seinen Schmerz nicht kränken und schluchzte.« rief er sein Herz an. »was weinst du. Lautlos. Angst kam auf ihn. reckte sich steif. zerrte an dem Tuch. Wie liebte er die Freiheit. In der Kehle ein Zittern riß ihm den Schmerz bis zu den Zehen. sein Herz klammerte sich an das Licht. »Nicht weinen Vaudreuil. . keine Sonne mehr sehe. ging überlegen und sicher . Das große Gebäude verdeckte ihm den Mond. . die der Mond blau schlug . den großen Empfangshof betrat. stieß den Degen fluchend auf den Boden. hoch. den Seitenflügel umschreitend. In weißen Samthosen. taumelnd ging er zum Tor.verbraucht war. daß er. der unter seinen Schritten leise aufscholl. eingekerkert in steinerne Mauern. als er. wankte und zog den Mantel über den Kopf und weinte.

flammte die Sonne über Versailles. Der Marquis ließ die Gäule saufen. dann ganz herum gedreht nach Dieppe. sie jagten um einen See. Gegen Abend lahmte das Pferd. sprang plötzlich wild über einen Gießbach und jagte zurück. Er ritt davon weg. Sanft stiegen über die Mauern die hellen Bogen der Springbrunnen. . Waffen. Als sie bogen. rastend in einem Dorf. Die Kieswege. Baptiste stieg ab. nach einer schweren Stunde waren sie wieder auf dem Hügel von der anderen Richtung her. Sie ritten direkt darauf zu. dann jagte er in den eigenen Spuren zurück. Dann von eigenwilligen Dämonen getrieben. Aus der einstöckigen Front schimmerten die vielen bis zum Boden gesenkten Fenster. Die Sonne ging unter. an dem See vorbei in die Landschaft der Küste. Der Marquis stieg auf. . die spielten. später durch das Dorf. lagen . Geldrollen. Gegen Abend kamen sie an den Hügel. über Wiesen mit Rehböcken. ritt rechts in ein Tal. Die Stirnen der Gäule wandten sich im Kreis. Am Mittag brachen sie aus Weidenunterholz und waren wieder an dem See. Links lag das Sommerschloß. Dann warfen sie die Gäule nach Westen. Das zweite trug den Diener. Baptiste sagte kein Wort und folgte. Er ritt zweimal im Kreis. schoben eine südliche große Linie nach Rochelle. schräg herunter . Paris fiel zurück unberührt. fern das Sommerschloß des Marquis. das dritte Gepäck. Eine Erhebung hinauf. zuerst gegen Havre zur Täuschung. Gegen Mittag fluchte der Marquis. Hemden.In der Dämmerung rannten die Pferde nach der Küste. Baptiste zog die Riemen der Ledertaschen auf und zu. angelegt für die Zärtlichkeit von Frauenschenkeln. Tief im Süden sahen sie. ging die Fahrt im Zickzack. Durch Schilf. massierte das Bein. ging es stundenlang.

.«. Er ritt in den Bügeln stehend. Sie fanden es nicht. . . das schwankte unter krachenden Wellen.träumerisch im Schein des südlichen Abends. vom Wind geschlagen. dann hatte der Marquis ein Messer verloren. daß Sie mich mitreißen auch da hinaus . Dann trat er einen Schritt zurück. versagte sein Herz. Da stieg dem Marquis das Grauenvolle des Abschieds bitter in die Kehle wie kein Schmerz. . . Der Segler lag weit draußen und löste die Anker. Die Pferde liefen wie die Teufel. Als er von diesem letzten schlechten Stück sich riß. Das Meer kam. Matrosen warfen die Mantelsäcke in die Barke. hielt ich Sie nicht wie einen Pagen . er röchelte und verzerrte sein Gesicht vor Haß. . sah auf. Der Marquis erbleichte.?« Der Marquis stand aufgerichtet im Boot. Aber der Diener ballte die Faust. Nebel klatschten graue Wellen über die Küste. Der Marquis ließ Baptiste vorreiten. die Mauer war hoch. . . dann in die Nacht. vor Frauenhäusern gelauert . das sich dunkel donnernd zusammenballte! »Bin ich ein Hund. Oben stand Baptiste. Sie hielten nicht an. daß er es . Einen Augenblick hob er wie bittend die Hand. sprengten am Ende die Mauer wieder zurück. »Zwölf Jahre waren Sie bei mir . wies auf das Meer. griffen zu den Rudern. zwölf Jahre habe ich Bügel gehalten. die anfing. Vaudreuil sprang hinein. Der Diener stand schlaff. Der Steuermann stieß das eine Bein gegen den Pflock. Sie ritten hinunter.

Die Tiefe der Erschütterung gab ihm ungeahnte Kraft. Lösten sich und immer brach sein Bild. . Dann faßte Vaudreuil die Schlinge. Der Marquis nickte vom Rücken der nächsten dem Diener zu. durch den Wasserstaub. denn die Flut machte die Luft voll unruhigem Geräusch. die Arme in die Luft zu stoßen. Auf dem erhöhten Hügel der Mole lag Baptiste. das Gesicht stumm gegen den Herrn gerichtet. Aber er empfand seine Stärke mehr zu leiden mit schmerzlichster Beschwingung. »und doch wie groß seine Sehnsucht. Dann warf der Wind ihm die Haare über das Gesicht. verwirrten. Er bat eine Sekunde. bog sich und rauschte. Vaudreuil litt mit dem Niederen. »Wie feig er ist«. sagte der Marquis. »Bleiben Sie ruhig. Nebel kamen. die Arme verkreuzt. Gehen Sie zurück nach Versailles. auf den Knieen. »behalten Sie die Pferde. der ihn verließ. Er sah die Küste nicht mehr. Dreimal schoß eine breite Woge zwischen die Fregatte und sie. sauste eine grüne Welle hinunter. Taue klatschten aufs Wasser.« Da begann Baptiste zu schreien.« Er schrie. teilte sie. Matrosenhände erfaßten seine nasse Taille. als die Barke an den Segler rollte. Das Boot schoß los.demütigte. Das Schiff hatte sich weiß beflaggt. Wie ein Affe erkletterte er das Verdeck. sein Haß und das Schmierige stritten mit dem guten Gefühl. schoben ihn herein. Der Marquis sah zurück.« sagte er. Der Segler rollte auf hohen Wellen. Möven lagen auf den Wellenspitzen.

schaute auf das Spielen von Welle mit Welle. Er sog den Geruch des Meeres ein. Die Segel klatschten. erfand er neue Speisen. der Tänzerin des Dauphin. daß seine Kabine stank wie ein Stall. standen dick voll Wind. Matrosen liefen mit Haken und Büchsen nach Backbord. Sein Geist litt unter der Beschmutzung seiner Kleider. ein Purgier mit Schweiß befreite. Da stand am Horizont ein Schiff in der Form saletanischer Piraten. stieß ein Leck in den Speicher. warf die Körper den Kabeljaus zum Fressen hinunter. Sein Magen spie über Bett und Tisch. ein Sturm legte die Fregatte auf die andere Seite. der letzte Strich des Horizontes gab seinem Gefühl die ruhig sich schaukelnde Sicherheit der Ruhe und des Glückes. Matrosen saßen in den Takelungen. briet die Köpfe.Dann kamen Tage. Nie aß er früher so weißes Fleisch. Die Angel lag auf dem spiegeligen Wasser. Aber die Dauer des Zustandes führte ihn in die Überwindung. Ohne Zorn fand er sich darein. Er röstete Flossen. Erfinderisch geworden in der Ruhe. Am fünften Tag wurden die Segel gerefft. spielend überwand er die Melancholie der Abende. befreiten ihn helle Tage. köpfte sie. der Himmel sich seidig zusammenzog. den nur einmal in Barbizon nach einer ausschweifenden Woche mit Lilotte. Als er geduldig ward. das braune Segelzeug schoß scharf . daß er tagelang kotzte. wo die Sonne nur da war. Seekrank lag Vaudreuil auf einem Haufen Taue in seiner Kabine. Er fing Germanen. Das Schiff wendete. Der Tag ward ihm phantastisch. litt unter der Ohnmacht und stemmte sich mit Wut dagegen. Sein kraftloser Körper. briet Herzen. Mit weiß knatternden Spitzen schlug das Meer gegen den blau aufbrechenden Horizont.

Da begannen die Matrosen zu grinsen. an die Palisaden und nannte seinen Namen. das roch. Er hatte den ganzen Mittag die Finger seiner Hände hin und zurück gezählt. Abends erschien der Kommandant zum Bankett. teilnahmslos. nach Tang riechend. faßten ihn von immer neuen Seiten. Mit schmutzigen Schuhen und Strümpfen kam er. Auf Vaudreuils anderer Seite saß der Bischof in violettblauer Sutane. zogen endlose Spiralen immer höher und schrieen. ihre Schuhe aus Rindsleder. Denn das Schiff war gascognisch. Lorenz. den Frauen. um nicht sofort hinzulaufen. halb Gelöschtes aus seinem Gedächtnis. Der Geruch Europas war noch an ihm. was er wußte. den Städten. Schwärme langgehalster Vögel hoben sich. Sie schlürften jedes Wort. Die Straße war kotig. Sie zogen die Hemden aus und winkten in ihren bronzenen Brüsten hell zwischen den Leinen und dem blühenden Himmel. Der Kapitän schrie. Vaudreuil ging sofort zum Fort. Aus den Verstauräumen kamen Kanonen angeschleppt. . Er gab. wenn auch ihre Stoffe derb waren. Jedoch der Drang seiner Würde war größer als seine Neugier. Morgens booteten sie aus nach Quibek. einer sang. Zwischen zwei Felsen fuhren sie in den St. die ihren Namen entsprachen. Die Wände standen wie Pyramiden.drachenhoch vor dem Gelb. Sie hielten sich gerade. vom Hof. Ihre Fragen umzingelten ihn. Vaudreuil blies die Backen auf und ging hin und her den Abend. Da brauste es aus dem Sprachrohr des Drachenschiffs: »Vila«. aßen mit Bewegungen. die sonst das Gleichgewicht des Schiffs gegen den Wind stärkten.

Sie schwiegen eine Zeitlang. Die Sonne stand draußen. die er rotglühenden Auges Vaudreuil hinüberreichte. beschrieb sie mit dem Finger. Als sie zwei Rollen Louis gewonnen hatten. Der Bischof hob den Arm.« Seine Hand schrieb eine Anweisung. wurden sie höflicher vor seinen Mitteln. leckte das Maul. Der zweite Fähnrich begann ihn sofort zu . Vaudreuil kam beim Pharao in Verlust. Er hockte sich in die Ecke. Der Bischof leckte an seinen fetten Fingern. Ein Fähnrich kam in Verlust. »Fettes Schwein«. Sie machten eine Pause. gebranntes Wasser zu saufen. man verweigerte seine Bons. Ein Offizier fiel um wie vom Schlag gerührt. schrie: Germaine . Boys brachten Kübel. seine blecherne Stimme anfing zu singen. seinen Gewinst festzuhalten. Um fünf saßen sie hinter den Karten. Schwenkte den andern auf. Verlor. Beim Dessert verloren sie ihre Haltung. bis der Apparat rauschte. . . Das Zimmer dick vor Rauch. aßen kleine scharfe Fische. Der Bischof setzte die Sutane. sah nur Waden. Sie wurden verlegen. Ein Hauptmann taufte einen Eingeborenen. sagte der Kommandant und schlug im Takt die Fäuste auf den Tisch.Der Bischof riß einen Fisch mit beiden Händen am Schwanz auseinander und frug: »Was planen Sie hier?« Aber Vaudreuil zuckte die Schultern. Der Kommandant zuckte die Achseln: »Er liebt. Um vier begannen sie. gewann zurück. Vaudreuil hielt Bank. hob sie und senkte sie heftig. Sie kehrten zurück zu den Karten. Der Kommandant trank rasch.

wollte ihn als Adam durch den Morgen führen. er wand sich. Vaudreuil lachte. wandt sich zum anderen. Er stank aus jeder Pore. Er richtete die Spitze des Degens nach hinten. der flachen Hand.« Vaudreuil bot Ohrfeigen mit. Er legte den blauen Rock auf den Haufen. Den Rückweg verlegte der Kommandant an den Palisaden. vor dessen Umarmung jede trübe Zofe flöhe. das den Himmel vertrat. zwölf Soldaten hinter ihm. krampfte die Arme über den Bauch und bekam das Maul nicht zu vor Geheul.« Vaudreuil packte die Sutane mit den Fingerspitzen. Sie zogen. Seine Schinken hingen zum Fenster heraus. ging so auf die Wache zu. denn seine Stimme lallte und überschlug sich vor Besäufung. Eine Hand hob sich über ihm. flatterte mit den Händen. »Germaine«. im selben Augenblick leicht in die Achsel. schlugen sich auf die . Vaudreuil schonte ihn. Sein Lachen steckte an. Des Bischofs Arme zeterten herunter. Zuerst prustete ein Soldat. »Den Degen. trug sie hinaus. .entkleiden. umwirbelt von Dampf. »Es hätte auch die Kehle sein können. Die Fähnriche brachten die Sutane geschleift. In der Mitte des Zimmers lag ein Haufen Fett. brüllte der eine und fuchtelte in der Luft. der stieß ihm. fiel krachend zurück in die Lehne. warf seinen Degen weg. Dann weinte er und psalmodierte eine Beichte. klatschte auf feine fette Schulter. salutierte mit der Hand. schmalnasig und hager. .« Der Fähnrich. An der Palisade erreichten ihn Schreie. Vaudreuil ging hinaus. Am Fenster hing der Mondbauch des nackten Bischofs. »Also doch . Der Bischof quietschte mit Faseltönen. beugte sich wieder. Dann lachten sie alle. Der Kommandant bog sich von seinem Stuhl.

um fest zu stehen. ohne Zweifel. Die Nase fiel auf den Tisch. Dann stand er auf. ohrfeigten sich. donnerte wütend. Vaudreuil blieb sitzen. Vaudreuil schlug sie ab. Die Eingeborenen sangen vor sich hin. Arm in Arm mit Vaudreuil verließ er das Fort.« Sie zogen durch die Kneipen. Der Fähnrich zog ein Lächeln um den dünnen Mund und salutierte. Der Kommandant torkelte einem an den Hals. begann zu bluten. die Soldaten johlten weiter. schlug sich den Bauch vor Lachen. »Ich muß Sie verhaften. schlief schnarchend ein. versprach Vaudreuil Weiber. Es gab einen Skandal. lief nach links. An der Ecke blieb er stehen. Sergeant an Wuchs. bis es ihn erreichte. schwenkte nach rechts. wo Männer loteten. begannen eine Prügelei. rülpste Gelächter. frug nach Paris. . Eine Rinne lief ganz langsam über die Platte. In der Stille verengte sich der Fluß. Vor der Mole schaukelte ein großes Segelboot. es geschah unter Schwanken. Er erklomm das Schiff an der Seite. das Meer blieb stürmisch mit schlagenden Wellen zurück. umarmte ihn. Der Kommandant. setzte sich unter ein Sonnensegel. Er kommandierte die Wache zum Salutieren. indem sie die Segel besorgten.Schultern. auf den Bauch.« Er stemmte sich mit dem Rücken gegen ein Haus. fiel um. Mitten in der Szene vergaß er es wieder. »Ich warte bis zum Abend. In der dritten entlieh er eine Rolle Louis. Wohin? Nach Montreal. stampfte auf. begann zu lesen. ward aufgehoben. zog ein Buch aus der Manteltasche. Am Bootshaus lag sein Gepäck.

Öffnete die Hand. der Gouverneur. verneigte sich. schloß die Hand.« »Haben Sie zu verlieren?« »Das Leben. sprach ihn an.« . Die Adlernase kam im Bogen. nach der anderen Seite der Bank. winkte mit der Hand. Vaudreuil blinzelte. Bei diesen Menschen bedarf es mehr. das Individuum verschwand unter den Fäusten der Matrosen. verdrehte die Augen. Da saß ein Offizier mit einem Orden. .« »Sie wissen es einzusetzen. Vaudreuil sah auf. der weiter las. . hing vor ihm. schnitt die Luft: »Sie brachen heute mein Gesetz. schnitt Fratzen und bog die Nase nach oben. schwang die Arme nach hinten.« »Es waren Schweine.Plötzlich stand ein Mann vor ihm.« »Der Ehre halber. Der erhob sich: »Courbisson«. Soll dieser Irrtum .« »Das genügt nicht. verkrümmte sich und blinzelte. begann weiterzulesen. Zuckte mit den Achseln und zwitscherte wie ein Vogel. Wandt sich von Vaudreuil. schob den Mund schief. beugte sich etwas gegen den Offizier.

im Schwung umschwebte sie eine betäubende Insel.« Courbisson errötete gegen die grauen Schläfen. Unruhe wölkte seine Stirn.« Der Gouverneur griff an seinen Hut.»Ich bin am Ende. Beim zweiten Satze des Gouverneurs schlief er ein. Ein Haar breit. gewinnend. haben Sie Mittel?« »Die Diskretion der ersten läßt mich auf die zweite verzichten. aus dem ein Löwe in die Luft biß. kam ihm entgegen: »Verhandeln wir. »Nein«. sagte der Gouverneur. Baumstämme kamen angeschwommen.« »Ich rede in einer dringlichen Sache meines Herzens geschäftlich. . grüßte. lächelte zerstreut. sie halsten. die Matrosen begannen zu schreien. .« der Gouverneur verneigte sich.« Da stieß der Gouverneur einen Fluch in die schmalen Lippen. Der Gouverneur strich den Knauf. Vaudreuil sah ihn aus aufgerissenen Augen an. Sah den Arsch des Bischofs die erste Nacht. bogen aus. Vaudreuil machte eine unwillkürliche Bewegung. »Ich habe keine Geschäfte. . Da legte Vaudreuil sein Buch hin. »Ich bitte um zwei Fragen . begann sofort mit Charme zu reden.

Vaudreuil zahlte eine halbe Goldrolle. Tag um Tag fraß seine Horde sich in den Wald. war es hoch im Mittag. Der andere zog die Lippen nach vorn. spreizte die Beine. er bestieg das Schiff nicht. streifte. Morgens lockten die Stimmen der Tiere sein Blut. stieg aus zur Jagd. ließ Hütten bauen. Eine Landschaft kam mit Wiesen heruntergespielt zum Fluß. jagte. Die Ketten rasselten. schnitt mit Feuer .Als er erwachte. blieb acht Tage. die Segel hingen eingerefft. Auf Heu schlief er. das er gekauft hatte. Die Nacht brach er durch Büsche auf dem Rückwege. gebunden. Er mietete ein Rudel Gesindel. Am neunten Tage trieb er ein Boot auf. fuhr mit ihnen hinauf. Er wirbelte die Äxte hinein. brach in das Dickicht. Der Wald wucherte mit Sumpf und Pflanzen gegen ihn auf. Vaudreuil sah in die Luft. einsog. fand ein Blockhaus. Dann warf er das Geld gegen den Urwald. Er war allein. kehrte nach zehn Schritten um. der Anker hielt. Hinter dem Tisch der breite Mann zog den Spitzbart. Ein wütender Kampf bellte auf. fixierte ein Stück mit dem Blei am Ufer. zirkelte zu dem Flußgebiet. gründete er den Kral. Bald kamen Eingeborene. »Das Stück ist zehn Klafter breit. das ganze Hinterland dazu. warf den Kopf zurück und zeigte eine Landkarte. Vaudreuil zuckte die Achseln. Mit Negern. schrieb. An der Tür zögerte er kurz. sah fragend auf. ging hinaus. die er kaufte. das ihn schluckte. fuhr langsam hinunter nach Montreal. kaufte fischenden Matrosen ihre Kleider für die Jagd.« sagte der Verkäufer. Er sah große Fasane. Der Verkäufer grinste und schrieb ihm den Urwald noch dazu. trat in ein Blockhaus. drehte um.

den Strom. begann das Dach zu brennen. brach Boden auf Boden ab. die dicksten Plätze. Er sprach mit dem Führer. Nach einem halben Jahr kam er an einen Zug. brach vor. Nun sogen Weiden das Wasser aus den modrigen Ufern. Seine Wolle fuhr über das Meer. Er gab nicht nach. hungerte sie aus. die . trieb sie gegen den Wald. der Tonnen Fische hinunterschleifte. Pflüge rissen in das Herz des Landes. seine Flügel hatten eine grüne Färbung. Er fand nichts. die die Kerle schlugen. verwüstete sie. Eines Nachts flog ein Vogel vom anderen Ufer herüber. sie bogen um eine Waldecke. Fauchend mit den Stimmen seiner Tiere wich der Wald zurück. dann wieder zurück. streckten die Beine hoch. Vaudreuil stieg ein wenig in den Bügeln. ging zurück. nahmen Saat zurück. Als er am Giebel saß. Zehn folgten. Sie fielen auf Rücken und Bauch. Er schaffte neue Scharen. Er legte einen Gürtel Ablagerungshäuser an. Sie erreichten den Weg. In Tonnen und Schuppen stapelten die großen Fischzüge. kniff die Augen. Ordnete kleine Gruppen. Meer von Weizen schlug in schönen Wellen gegen den Wald. Vaudreuil ritt zum Inspizieren. warfen das Holz in die Boote. Herden suchten morgens. es kam eine Prozession. Boden schlagend. Ein Löwe sprang durch das Dach seines Hauses. ritt weiter ein Stück. Dann führte er seine Leute zurück. Das erste Boot fuhr nach Quibeck. Er umzingelte mit einer Gasse.Lücken. da nahte ein Zug. Tiere jagten nachts heraus. vom Rücken gegen das nie angegriffene Urstück. in einem Hohlweg mit steilen Wänden ließ er eine Tonne leeren. ließ es wieder aufbauen. Es war der dreizehnte Schuppen. Ochsenwagen zogen nach dem Strom. als die Läufer der Prozession auf den Fischen ausglitten. Die Sklaven starben an Fiebern. Schon war der Wald eine ferne Linie am Horizont. Nach drei Tagen ritt er denselben Weg. fiel von den Seiten.

die im Garten tanzten und seine Hüte trugen. sagte Vaudreuil. bis er Wald erreichte. legte. »Ich will es quittieren«. an im Gebüsch. zog Strohsandalen unter die Schuhe. griff in die Mantelbrust und reichte ihm ein Papier. kehrte zurück. Dann ging er über die Äcker zwei Stunden. Zwei Wochen darauf klopfte es nachts an sein Haus. Den Bischof warf sein Esel ab. Vaudreuil zog weiter. als der Flußwinkel überfahren war. salbte sich ein Stück. er flutschte vorüber. »Woher?« »Quibeck«. schlug mit den Armen wie ein Häher. Ging langsam zum Fluß. der in der Küche sich Pasteten buk. fuhr ab. Sie ging auf eine violettblaue Sutane. die Nase wie ein Hund . daß er nichts unternehme. rauften sich an den Haaren. es war Abend. sandte dem Bischof für die Exkommunizierung eine Verschreibung von seiner eigenen Hand. Vaudreuil badete. kramte in Papieren. Sie machten dem Fremden ein Lager im Flur und lauerten im Halbschlaf mit schrägen Augen. nahm ein Paddelboot. trat hinter einem Baum heraus mit einer Peitsche und verhieb Neger. Geschoß kam auf Geschoß. Da stand der Fremde auf. Am Morgen ging Vaudreuil über die Diele. Die dicken Priester fielen auf den Hintern und rutschten auf den Fischbäuchen die glatte Bahn herunter. Eine halbe Stunde lang suchte er.Zungen heraus. War vor sechs Jahren ausgestellt. entließ den Aufseher.

das Kupfer ihrer Haut glänzte unter der Dunkelheit der Zweige. Er nahm sie auf den Arm.geneigt. Das Rindenboot schlürfte am Ufer hin im leisen Takt des Stroms. Das Rindenboot glitt unter Ästen mit singenden Vögeln. Es wurde Nacht. war in einem Zelt. Zehn Frauen saßen auf Fellen und schliefen. Ihre Brust war fruchtreif und klein. hielt es mitten in den Raum. schlich sich heran. trug sie durch das Lager in den Wald. begann ihre Haut sich zu färben. Er fand einen Pfad. Ihre Augen der zahmen Antilope stellten sich in Rausch schräg gegen die Wipfel. hob ein Tuch. er roch Feuer. Manchmal erhob sie sich. den Kopf auf seine Hände. Sie hob das Gesicht über den Rand. Dann kam er an den Rücken eines Schattens. herüber zu ihm. »Naimi«. schnitt mit dem Messer Gestrüpp. Ihre Haut roch nach ihren Speisen. Sie banden das Boot an. als sie Liebe sah. Am Abend fuhren sie weiter. folgte ihm bis gegen Morgen. lief den ganzen Tag weiter ins Innere. Ihr aus den flimmernden Schatten des Waldes heraus geformter goldbraun geschwungener Leib zitterte. »Wie lange?« Er zuckte die Achseln. Sie forschte erschreckt in seinen Augen. Er weckte sie aus dem Schlaf: »Naimi«. »Perlen«. schaffte bis Mitternacht. warf sich nach vorn in die Knie. machte einen Bogen. sie lachte gegen die Hand. Dann schlief er ein wenig. Der Mond brach weich aus allen Ästen. flüsterte sie. zündete ein Schwefelholz an. Er strich ihre junge Brust hoch. Die Sonne ging über sie. Eine stand auf. Sie kamen an sein Boot zum Fluß. die sich im Dreieck zur Stirne spannten. sah scheu nach ihm hinüber. Da sah sie in den Mondwellen die Perlen. sie . die Zunge fuhr über seine Brauen. nach Wildbret und Beeren. die über den Mondwellen hingen. blies das Licht aus. schlanker als die anderen. band sie in die blauschwarzen Haare. verknotete Schlingpflanzen durch. wartete eine Stunde.

« Er fuhr mit der Hand im Kreis herum. sie gingen durch den Garten. Er sah sie an. und eine Kröte sprang schwerfällig über den Schuh des Gouverneurs. Er trieb allein gegen sein Haus. war ihr noch munter. den Weizen. daß ich das. Da trat ein Herr herein. Er kam in seine Faktorei. Dann hoben sich seine Achseln. knackte zusammen. Courbisson prüfte mit der schmalen Hand die Maiskolben. er blieb bis zum Abend. Dann nahm er wieder Vaudreuils Hand. Gegen die Dämmerung redeten sie monoton. ihr schmales Gesicht sah ohne Ausdruck nach ihm. beschattete das Auge. Beim Aussteigen drehte sie sich einmal noch um. Dies alles war meine Absicht. Als es dunkel war. von Ihnen wollte. ihn erblickte. brachte Vaudreuil ihn zu seinem Schiff. sagte Vaudreuil. grau an den Schläfen. Sie tranken Kaffee und spielten. Sie schlief ein. erschreckt. Sie waren noch im Garten. Er beugte sich noch tiefer: »Sie wissen nicht.« »Ich weiß«. die Anlagen. Das Kinn des Gouverneurs berührte einen Augenblick die Brust. vorbei an den Ausladehäusern. Vaudreuil verbeugte sich wortlos: »Courbisson«. Er hob die Hand. erbleichte. Sie näherten sich seiner Ansiedlung gegen Morgen. »Ich treffe Sie doch in Geschäften«. Von einem Baum knallte eine Frucht. Nach Tisch schlief er. Später hieb er ihr gegen die Schenkel.flüsterte. was hier geleistet. er . Der Gouverneur ging weiter. Dann sprang sie in den Wald. Der Gouverneur nahm Vaudreuils Arm. einfach. kontrollierte das Schreiben der Aufladung. blickte ins Innere. Sie gingen um die Schuppen. Als sie erwachte. Er ging ein wenig gebückt. das Haus. als wir das erstemal uns trafen. lächelte dünn. Sie sah seine Stirn. ritten den Strom herauf. Er stand steifer: »Der Krach mit dem Bischof stellt alles in den Einsatz.

nicht mehr rauh. Die Neger rissen die Röcke hoch. warteten. Sie brüllte eine Weile.atmete tief. Ließ die Sau auf einen Stuhl schnallen. Am Morgen torkelten über die Felder eine Schar Weiber. versteckten sich. Sie hatte einen roten Strumpf. Er ließ sie hinaustreiben: Ein Neger erschien mit einem Seil. Eine nahm ein Federmesser und stach es ihm nach der Hüfte. verlangten nach Essen. pfiffen sie. er hatte sie im Rücken. sprangen heraus. Dann ward sie still. schlagen. kamen in der Dämmerung an. hoben Gruben aus. aber er drehte nicht um. Vaudreuil kam selbst heraus. Vaudreuil ging die Treppe hinauf. Das Lied war von den Vorstädten von Paris. schlichen hinauf und schliefen. sang. schlugen ihr die Haut zu Striemen. Die meisten waren betrunken. verkroch sich in ihren Körper wie in eine fremde Hülle. Sie kamen halbverhungert aus den Wäldern. schimpften vor sich hin. Sie waren derb und saftig. Er biß die Lippen. öffnete sie den Mund. beschlichen die Plätze in der Frühe. Als die Sonne heiß ward. Dies verließ ihn nicht. Dann schlugen sie . senkte sich. manche fast nackt.« Vaudreuils Brust hob sich hoch. kamen in die Umzäunung. das ein anderer faßte. Ihre Stimme war angenehm. Unter dem Schmutz erschien ihre weiße Haut. Als sie losgebunden ging. Am Schiff gab er ihm die Hand: »Besuchen sie mich. liefen nach dem Strand und schnitten den Tieren den Rückweg ab. Sie fuhren mit ein paar Schiffen hinunter. Sie riß das Palais Royal vor ihm auf. Im Sommer kamen die Meerwölfe ans Ufer. langsam die Treppe herunter. ihre Kleider von Dornen zerfetzt. wo sie breitschenkligen Huronen nachgelaufen waren.

hoben die Röcke. mit buntem Kies. Der Mond stürzte aus den Palmenwipfeln heraus. Da brach aus ihm heraus. ritt es hinunter. war der talentlosen Liebe.sie mit Knüppeln tot. Der Mond kam aus den steifen. In der Hauptstraße standen vor kleinen Häusern europäische Weiber. Wo der Mondstrahl auffiel. obwohl er den Hals mit den Armen ihm verschnürte. . . suchte ein schlichtes Haus. was aber in der Reibung mit seinem Herzen wie ein Wolf gewachsen . mit träumerischen Zügen trieb es langsam ins Wasser. Das Pferd hielt starr und hingebend. sank gegen das Wasser. Er ging weiter. das sich drehte: Das Schloß . Schreibend früh morgens mit . wo der Lorenzo umbog. wiegten mit den Schenkeln und pfiffen. Der Park stand voll vom Duft der Rosen und Jasminen. hohen Bäumen. kam bis an das Ufer. . spiegelte das Wasser wie Glas. gebaut für die Zärtlichkeit der Frauen. Müde von der Jagd ritt Vaudreuil in die Stadt. er drückte sein Gesicht in den Bauch der Stute. . sah die Strecke an. sah er. Er sprang auf das Pferd. der die süße Frische der dunklen Weiber kannte. wehrten sich in schnappigen Sprüngen mit dem Maul über die Luft rasierend. zuckte mit den Achseln. mit denen Frankreich überschwemmte. daß der Gouverneur sehr grau ward: Er lächelte. Tiefe Fenster wühlten in der wollüstigen Blumendämmerung. und er. Die Tiere gaben kleine Pfiffe. taub. das Pferd am Zügel. der Geruch gepflegten Fleisches war noch nicht aus ihm gewichen. Da sah er zum erstenmal seit Jahren das Meer. trat hinein zu Courbisson und aß mit ihm. er ging hinunter. was er sieben Jahre bezwungen. Als er Abschied nahm.

um die er sich geschlagen und die er jedem Lakaien gegeben. er wußte nichts als Leben und das Gefühl des Atmens durchstieß ihn so. er arbeitete sich hoch. verließ ihn alles. als den Himmel ansehn durch den Regenbogen der Tritone . den Degen am Fuß empfing er eine Fürstin. eine Intrige. Indem begann der Mund sich zu öffnen. mit großen Orden. was von der Hure in ihm war. es pochte dumpf den Namen der Frau. Dumpfe Nächte beim Kartenspiel durchschlug er mit schweißigem Haar. Das hatte noch sehr Gewalt in ihm. der ihn mit Ruhm behängt . dann schreiend sang er. das Wasser schlug an seiner Kehle und erstickte seinen Ton. Warf den Körper in das Bassin. die in London sich kraus entfaltete . kam mit dem Kopf gegen die Küste. als er das Land sah.vier Sekretären. kam Wehmut über ihn. Als der Gaul versank. noch feucht von der Haut der Geliebten. das ihn kristallen umschäumte. den Mond im Rücken. Als die Kraft ihn verließ und er unterging. Da schoß er Tiere. daß er weinte vor Gier. . Keuchend erreichte er Grund. Da. nicht zu sterben. dazubleiben. zuerst leise im Rhythmus. . kam . Ein großer Ritt. . Er mühte sich dreimal verzweifelt. Er sang nicht mehr. Sein Herz war so irrsinnig. die Welle schlug ihn zurück. Das armselige Lied befriedigte seine Sehnsucht tief. das seichte Wasser schäumte. er trieb das Pferd mit Schlägen. daß. die Arme zu strecken. . das Übelste an Erinnerung. als der Mund die Flamme nicht ausspeien konnte der Sehnsucht. Dann nichts tun einen Sommer. . . das er geschmeichelt nahm. die er verachtet. der Mond lag auf weißen Wellen. Er hob es am Zaum hoch und zwang es tiefer in die Flut. die Hand am Schlag und sie warf ihm Blicke zu durch das Glas. schwamm er weiter.

machte drei Schritte. Der Mond flog zärtlich aus der Waldnacht im Osten. glättete seine Kleider und ritt durch. Einen Augenblick verweilte des Gouverneurs Auge auf Vaudreuils Stirn. schlief an ihr wie an einer Frau. breitete die Arme aus. nahm das Pferd am Halfter und ging nach der Stadt. Sein Atem schlug wie eine Säule über den Sand. Nach drei Tagen übernahm er die Leitung einer Abteilung. Der Arbeiter kam heraus mit verändertem Gesicht. lächelte. erreichte den Gaul nicht. sagte nichts. Er schüttelte abwesend den Kopf: »Ich muß hier einen . daß er grau geworden war an der einen Schläfe. schaffte zwei Wochen geheimnisvoll. Am Eingang zu den Häusern stieg er auf. sondern fiel mit dem Gesicht auf die Erde. Eines Tags widersetzte sich ihm ein Arbeiter ins Gesicht. stand der Arbeiter an dem Pfosten: »Nehmen Sie mich mit?« Vaudreuil ward zornig. Er sah nach. Wochen ließ er sein Geschäft laufen. sah es nie wieder. Er stöhnte. In der Nacht in seinem Haus wartete Vaudreuil am Fenster. Courbisson reichte ihm die Hand. Sie sprachen zwei Stunden. täglicher Kämpfe hart im Inneren bewußt. sein Gesicht ward versteckt. Er sah ihm nach. Dann beherrschte er sich. Als er frühmorgens mit seinem Pferd den Garten verließ.an die Küste. starrte über die Bäume nach Norden. Er sah. Am anderen Ende kam ein Reiter ihm entgegen. Spät am Morgen wachte er auf. Er drehte sich nicht nach dem Meer um. Fand sein Pferd. aber ohne die Schärfe des Blicks. daß Vaudreuil halten mußte. stellte seinen Gaul etwas schräg. drehte sich. Er. Er nahm ihn mit sich in sein Büro. das mit dem Schweif schlug und wieherte. Vaudreuil rüstete sich aus.

Sie hatten drei Tage nichts zu trinken. Es trieb ihn. aß mit ihnen. Morgens tauchten drei blaue Punkte auf. Er überschritt ihn. Mit ein paar Eingeborenen schlug er sich durch. was Menschen tilge . . Vier Tage zog er die Eingeborenen mit sich Sie froren die Zehen ab im . die Hand. wohin er wolle. Als die Flüsse auf Rindenbooten durchfahren waren. Die anderen fingen ihn wieder. er solle ihn nicht verstoßen. brach weiter auf. Der Wilde folgte im Abstand. er hatte keine Macht darüber. daß der sich hinwarf und flehte. Es war der Churchilriver. . folgten. Zehn Tage weiter entdeckte er Pelztiere. er gab dem Jungen. Er zog die Brauen zusammen. eine Kette Niederlassungen zur Küste an.Vertreter haben«. nur gefrorene Flüsse . Sie wiesen Renntierhörnerkeule: es gäbe keine Tiere mehr zum Jagen. den noch kein Europäer sah. durchforschte die Gegend. Sie sahen ihn scheu an. Ein Indianer floh. war die Ebene reich gegliedert von großen Seen. Eines Morgens glänzte Weiß. Er ließ ihn laufen mit so viel Verachtung. Aber er nahm ihn nicht weiter mit. schlief. Er ward ungeduldig und schrie sie an. . . Er kam zu einer Erdspalte. Am dritten Tag wurden die Stimmen heiser. bis er die nördliche Küste erreiche. kamen Steppen. Wieder kamen Steppen. dessen Augen hell und ärgerlich über die Abweisung waren. daß sie im Dreieck standen. Sie senkten die Köpfe: er würde ein Greis. legte einen Schuppen. Am Rand blieben die Eingeborenen stehen und frugen achselzuckend. lagerte. Er hieß sie schweigen und deutete nach Norden. Wie von Öl überglänzt. überstieg sie. Wilde nahten: hinter den Eisbergen sei das.

-. den er verjagt.« Sie zeigten ihre Füße. er erhob sich und winkte. grub er das Zeichen des Meeres in den Schnee. zu welchem Ziel. der Blick der wildsamtenen Antilopenaugen verdunkelte. Sie wollten zurück. eh er ihnen schenken konnte. entzündete den Schwefelspan. Es waren Iroquois. Am Morgen sah er. was sie nahmen. sprang hinein. Ihr Körper war glatt wie ein Fisch. daß er lief wie ein Ochse. dort zusammenbrach. Sie schüttelten den Kopf. schönen Bewegung das Licht aus. Er riß die Brust auf. hielt ihn in die Ecke. ließen ihn liegen. Sie pflegten ihn durch. Halbverhungert wälzte er sich weiter. zwei Monate lang. am Morgen. golddunkel. Im Abstand nur folgte ihm der eine. blähte die Nüstern der bourbonischen Nase. wo die Unendlichkeit der Ebenen und die Einsamkeit seines Herzens Europa am nächsten seien. Er würde nicht den magischen Pol seiner Sehnsucht erreichen. Sie kam als . dann fiel er ab. Sie frug. Sie sahen ihn nicht.er sah einmal den Kreis langsam herum.-. Sie neigten den Hals. An diesem Tage traf er Eskimos. sie erreichte. ohne daß er wußte. Er entließ sie. die den Shawl mit einer gleitenden Leichtigkeit raffte. der schlanke Brüste wie Zitronen saßen. Noch eh er zu trinken bat. hob er nachts ein Zelttuch. Sie schleppten ihn mit sich südwärts. kam die Kraft über ihn. Sie hob den Kopf. Er schüttelte den Kopf und nahm sie mit. Als er gesund war. als röche sie ihn. in welchem Sinn -. Sie blies mit einer raschen. wie lange. plünderten sie ihn aus. Er machte ihnen Zeichen. Eine Frau stand auf. Als aber sein Leben dahinschwand mit den verschwimmenden Konturen der Zelte und Haarbüsche. Eines Morgens fehlte auch dieser. schrie und verlor die Besinnung. Er würde den Punkt nicht erreichen. wie die Indianer aufbrachen. Als sie Lagerfeuer sahen. Er schalt: »Hunde. den sein Herz unruhig suchte.Schnee.

Der Arbeiter gab ihm die Übersicht der Bücher und trat ein wenig zurück. Nun flossen die Felle des Inneren nicht mehr zur Hudsonbay. aber. am Makenziriver in seine Hand gaben. Da nahm der Arbeiter seine Hand. Für Ausdauer stand Lohn. als er aufbrach. Vaudreuil nickte. Was war das Bisherige gegen diese Leistung. »Ist es nicht genug?« Da sah Vaudreuil wieder über ihn hinaus wie am Morgen. Dolmetscher zogen ins Eis. diesen Horizont? Er sah dem Arbeiter ins Auge: »Organisieren Sie es. zu Beteiligung. Der Arbeiter errötete. den Hafen am Ontario. für Ehrgeiz Befriedigung. »Ich danke. hielt dann erstarrt mit geöffnetem Mund.« Der zog den Mund zusammen. Er sah auf: Wegweiser. nun durch ein neues Bett strömte das Innere zu ihm. »Gut. Nun liefen die Pelze übers östliche Meer. Nach einem Monat brachte er das Geschaffene. da Vaudreuil nicht weiter sprach. die Abmachungen. sagte: . nach Europa. . Seine Sehnsucht hatte das Tätige nicht gestört.« sagte Vaudreuil. Faktoren.« Vaudreuil gab ihm die Hand. bückte sich einen Augenblick. Dann ging er hart. Die faule Jugend war diszipliniert. seine zehn Pfade am oberen Lorenzo. die die Jagd am Sklavensee. stieg in siebenjähriger Probezeit zu höherer Stellung. der das Innere des Landes einsog und herriß.erste in sein Haus. wies er nochmals auf das Neue. zu Prämien für besondere Leistung. Seine Besitzung am Lorenzo ein Strudel. . Er stapelte auf die Verträge von den großen Seen. Er machte Kräfte frei in gerechtem Wettstreit .

wohin die Kerzen nicht langten. mit Woche und Jahr. Macht. Er sah durch das Fenster. daß die Mägde im Haus den ganzen Tag zitterten. Er ging zurück in den Schatten. er zündete Hölzer an. gingen die Nächte über ihn. Flüssen.»Verzeihen Sie. mit dem Vaudreuil für das Volk schuf. denn seine Schätzung für den Menschen war noch geringer als die für das Beispiel. wo die schwere Silhouette des Waldes noch sichtbar in der Ferne schwang. Es ging über sein Gesicht von oben nach unten. Courbisson hielt ihn zur Taufe über das Wasser. von den Wangen über den Mund. daß ihm die Heimkehr frei sei. schenkte er ihr eine Kette mit gewundenem alten Dukatengold. Im Frühjahr verschwand er einige Zeit. den großen Hauch des Daseins spürend. der die Nachricht hatte. Als die Frau ihm einen Sohn ins Bett warf. Rastete an Feuern. Kein Trotz war mehr in ihm. Daran hingen drei achatne Kugeln. die Schwingen des Sternkreises. der Monde. obwohl die Mutter braun war. an Seen.« Er wollte kein Lob mehr. Vaudreuil äußerte sich nicht. Frauen. Er diente. Vermögen. Er sprang in dieses Zelt. daß unter anderem Gesetz die Stadt stände. Der Erde und ihrem Rücken verschwistert. Der Gouverneur zitterte an der Hand. die ihn mit Blut und Saft bis ins Hirn durchspülte. schreiend. die den Hut hielt. ging mit Zeit. Er würde Ruhm haben. er . Am Mittag kam ein Bote.

Da sah er eine Flechte an ihrem Scheitel weiß. sie stand vor einem Spiegel und kämmte ihr Haar. glich sich aus in der Bewegung. Der Norden war aufgesprengt. als er die Ursache sah. Sein Gesicht ward sicherer. Schichtete um sich in Zellen brausend Gelebtes. Er warf ihn auf. ließ liegen. Als er die Stelle untersuchte. drang weiter vor. Ging vor bis dicht an den Spiegel. Er hob das Tuch im Wald. schwankte. Zog nördlicher. erbleichte. der Nacken fiel mit der Glätte der Schlange und als sie sich ihm zudrehte. Er sah sie vom Rücken. Drei Tage trieb er wie irrsinnig durch das Haus. . Am zwölften Geburtstag seines Sohnes kam er von einer Kontrollfahrt. Keine Aufgabe weiter . Schuf die Riesenfaktorei am Winnipegsee. setzte sich auf einen Stein. Nahm jene. durch den Park. jener Frau. Am Morgen erhob er sich. Ihre Lippen leuchteten voll und rot. stürzte hinaus. Des Nachts brach er auf.verließ es. daß er nicht mehr folgen könne. Er kam an den Elkfluß. holte zurück unter Lachen. . Am Pfosten der Tür versuchte er seinen Muskel. daß das Alter nahe. dieses. wenn sein Herz . ging gesenkten Kopfes. Er ging sofort in das Zimmer. Er wurde kleinmütig. war es eine Quetschung. kam er ins Boudoir seiner Frau. Unsinnige Angst. trat zurück. auf der Steppe. standen ihre Brüste klein und gegen ihn gereckt. hielt nicht an dieser. sah über den straffen dunklen Zügen sein Haar hell durchblitzt. Kam an den Athalaskasee. reich Durchgegangenes. wo von einem Hausmeister und Lehrer er das Kind erziehen ließ. Am Abend schmerzte ihn sein Fuß. Von dort durch die Diele. nun würden Tauschwaren in alle Eisbezirke laufen. Sein Auge hellte auf.

in deren Radius der Baum wohl fiel. sofort trieb es ihn hoch hinauf. Ein Graben deckte ihn. Er übertrieb seine Kraft. der Abend fiel langsam. sich selbst davon zu überzeugen. Dazwischen ein Gewimmel von Tieren. Auf dem Fluß schaukelten Rosaschatten. Sie stützten sich auf breite Schwänze. Die Dämmerung hüllte das friedhafte Summen der beständigen Arbeit in stumme Seligkeit. schrieen. aus der die Kegelhütten hervorstachen mit den Spitzen. Dunkle. Wie Affen standen Tiere um einen Baum. machten Gesten. die Äste trugen.ihn hineinstieß in das Sehnsüchtige. hatten die Vorderbeine an die Rinde gelegt. Der Fluß war eine unmeßbare Wabe. sein Herz kannte nur in ungeheurem Zittern einen Pol. die am Damm bauten. An der Ecke saßen zwei andere. es nahm kein Ende. . Der Mond schwang darüber. Er lag zwei Monate krank in einem Hüttenlager. Aus der Entfernung einer Meile kam sanftes Geräusch. Ebenen mit hohem Gras. wo große Herden der Pelztiere seien. womit sie andere warnten. Aber sein Herz schlug: Nach Norden . Gekräftigt. Er kam an einen Fluß. Ochsen mit gestreifter Haut und säulenhohen Hörnern sprängen. Es kümmerte ihn nicht. Er werde sterben. Der Mond bewegte . über die Linie zu treten. Nach dem Ufer zu zog sich eine geordnete Kolonne. Er schlich sich an. Er kreuzte durch verschneite Prärieen am Hudson. Eingeborene wiesen ihn östlich. Mit weißen Zähnen sägten sie nach gleichem Takt den Baum durch zwischen den Spalten ihrer Gänsefüße. so weit er sah. Sein Blut klopfte dumpf gegen das Dunkle vor ihm. .

sich in der Elegie des tätigen Konzertes. erhob ihn und durchdrang den Überschwang an Dunklem. Auch dies verließ ihn nie. Sklaven. den er baute . bauten. aber er stürzte. Tausende Habitants. kroch in seinen Schlafsack. Das Gefühl erfüllte ihn ganz bis in die Kammern des Herzens. Dann stand er auf. bis in die Poren der Haut. die die Maisfelder dunkel machten. den Wuchs des Haares und gab ihm eine Schwingung. das seine Seele mit großen Trieben hinriß da und dort. das ihn wegblies wie gegen den Mond und zurückstieß gegen den Boden. In langen Kantilenen zernagten sie die Äste. als der brausende Rhythmus der Tiere auf der Spitze der Empfindung schwoll. . Er rührte kurz an die selige Beruhigung. in einem unirdischen Ruhepunkt erlebte er die glücklichste Stunde seines Lebens. Er machte eine Skizze. Hatte genug Vermögen. Vögel begannen unwiderstehlich zu kommen aus den monderhellten Dunkelheiten des Waldes. Riesenbogen der Landschaft gegen den Wald . langsam klang die Nacht mit allem Geräusch in die beruhigende Kraft des Tieres. Schon kam Grün. der Baum fiel. . Mit hölzernen Schlittschuhen trieb er das Eis der Flüsse südlich. hielt den großen Biberplatz in der Hand. aber immer in einer Richtung. Von einem Hügel sah er zum Strom. warf sich zwei Stunden herum. die sinnlos war vor unbewußter Sehnsucht. die als Achse zwischen den Wagen seines Herzens stand. Langsam begann er zu weinen. Etwas stieg auf. die er nie gepackt. zwischen den Schwüngen des rastlos Stoßenden. Zerriß den Plan. schlich zurück. schufen.. Frühjahr wucherte aus verhaltenen Ästen. Hingerissen.

die Schuppen. Aber seine Lippen sprengten sich auf und stöhnten: »Jardins . Sein Scheitel stand zum Fluß. . Er wartete acht Tage. Er stemmte sich etwas dagegen. Bis an die Grenze der Wolken getürmt alles sein Werk. Menschen eroberten sich Erde. Aber mit den Schmerzen löste sich der Bann und die ungeheure Treibkraft brach auf. . Was blieb? Der Tod.--« Es war das Lied der . hob sich innen gegen dies kalt werdende Fleisch. Sein Auge sah in die Landschaft. du . . Die Silhouette des Urwalds war zurückgewichen. das was flatterte und sich bäumte. . palais . Die Wolken staffelten Terrassen und flogen blitzend. als er sah. . royal. Langsam schritt er hinunter. Er verließ sein Haus nur zur Jagd. daß er keinen Laut gebe. und besinnungslos überfiel es ihn vor Angst des Todes. . kämpfte mit aller Kraft. Herden. Schiffe schwankend zum Meer und zurück. . Dann lag er ruhig. Eine Erkältung schlich ihm von den Beinen gegen die Brust. Dazwischen fluchte er.gespannt. Eine Kette wie von ausgelaufenem Öl . Feuer qualmte am Horizont. Dies wurzelte. Er nahm ein Tuch und band es sich um das Kinn und den Kopf. Niemand kam zu ihm. Er lehrte den Sohn. Er sah sie nicht mehr. Heiße. Das Quellende. Sein Herz begann zu schmerzen. wünschend. . die den Fluß gürteten. . ein großes Tagewerk. den Wolf auf die glühenden Augen schießen. Er hob die Hand über die Brauen. Was blieb noch? Er ließ die Äxte Jahre gegen den Urwald trommeln. daß es nutzlos war. . Acker. Er ließ das Bett herumstellen.-. -. Allein lag er stöhnend. Es geschah mit Ruhe. die brüllend aus den Weiden zum Wasser stampften . Sein Auge verschleierte sich langsam.

den Landschaft. Der Letzte blieb. War rundherum sicher. Der Besitz wuchs. In der Pause erholte sich die Generation. schluckte nach innen. Er lebte ruhig. starb er mit gleicher Ruhe. sagte der Sohn. Als der letzte große Griff gegen das Herz ging. was er tat. Er hinkte mit dem linken Fuß. Erdgeruch. einen erschlug der Blitz. Er lebte noch einen Tag. stiller als Männer. Sein Gesicht war klar. hatte blaue Augen zu dunklem Haar. Sie lebten nach innen in der ganzen Linie. Er spielte am Strand. Als der Bogen beendet. . flüsterte er: »Der Biberplatz«. »Ich verstehe dich nicht«.Hure. in sich hinein. Nichts stieß sie aus dem Kreis heraus. wußte. Er ließ den Sohn rufen. Er kannte keine anderen Frauen. der andere schoß sich vor den Kopf. Besitztum um sie schlug. war träumerisch und ernst. indem er ihn erhielt. wie er dagewesen. Sein Sohn glich ihm genau. die seinen Stand hatten. schöpfte Atem. Der erste Abschnitt Der schlief mit einer Dänin mit gelbem Fjordhaar. Aber auf der Spitze des Schmerzes fiel das Weh in sich selbst zusammen. Er hatte drei Söhne.

ich setze sie im Garten bei.« Er stand am Fenster. bewegungslos den Bischof hinabgehn. umglänzten Daisys ersten Tag. In der Nacht verbrannte er seine Frau im Garten. Der vierte Vaudreuil nahm die Hand des Bischofs.Als Daisy die Mutter verließ. begriff er erst. schwenkten das Rauchfaß. die Turbine des Motors schäumte weg von ihm. Abends kam für Daisy eine eingeborene Nurse. Die Sonne schlug durch den Zenith. Jeder Windstoß erregte ihn. Der Vater trat ins Zimmer. Im Fensterglas spiegelte ein Segler. duckte den Nacken etwas. sah. die Asche werde verweht. der mit halbgehißter Fahne vom Ontario kreuzte. Eminenz. baute mit vier Gärtnern eine Hütte über der Asche. In der Dämmerung erst ging Vaudreuil zurück ins Haus. Abends trat er in ihr Zimmer. Von Montreal brachte der Bote den . Wellen zurück. Chorknaben durchsangen die Räume. pfiffen die Dampfer Schleifen und Spitzen bis zu den Großen Seen. warf ihm Blasen. ungerührt. Morgens ging Brise. Als er die leere Bettfülle sah. Die Nurse senkte die Gardinen. Blieb die Nacht wieder draußen. Abordnungen des Hudson neigten das Kinn gegen die Brust. flaggten die Schuppen bis Quibec. Nach dem Essen legte Vaudreuil die feine hart gebogene Hand auf die des Bischofs: »Sie irren. Die Angst wuchs. schwieg. Schalen flammten in kurzer Nacht. Am Abend starb die Mutter. es sprühte in besinnungsloser Trauer ihm das Gefühl der Ehre. den faden Geruch spürte. Sie war das Letzte.

Doch Brown gewann nicht ganz Boden. Nichts war gesagt worden. legte ein Papier auf: »Sie irrten. unter flatternden. zog aus den Akten ein Bündel. dies eine Mal gab Vaudreuil keine Antwort. .Wagen mittags. . Liebe aber wischte ihm das andere immer hinweg. Er sprach eckig. anglikanischer Pastor.« »Ich würde bedauern. fliehenden Manschetten.« . Langsam.« Der junge Bursche trug den Fehler selbstbewußt. Auferlegtes Werk weiter verwalten. Er trug die Vase selbst ins Zimmer. das ohne schlagende Dränge nur Liebe kannte zu Respekt und Hergebrachtem. Vaudreuil band ihn an Haus. Vaudreuil rief den Vorstand der achten Abteilung. »Sie haben zum zweitenmal geirrt. er schloß die Augen. dies Schicksal tragen. trug. dieses und jenes. seine Handgelenke. wie alles. Einmal erleichterte er sein Gewissen. Der Lebensschlag verwirrte ihn hier. Er würde weiter leben. Brown. waren gerötet. vergaß ihm das Gebet nicht. fest wuchs er in Stunden zurück. die Asche zu sammeln. . schlug den Übertritt vor zu seiner Konfession. so schmerzlich seinem Herz. Hätte ihn um sich gehalten. unfrei. schlug die Arme auf den Tisch. sprach Gebete. Brown war es los. Doch ohne diese Frau. bis er senkrecht saß. das er. Erbe. der Priester anderer Konfession war. Nichts hätte dies zwischen ihnen herausgejagt. Besitz und Tätigkeit. mit straffen Beinen. Früher wagte Vaudreuil nicht. Dort fiel er zusammen. stänke er wie Aas. Brown zog in die Familie ein.

war sein Plan. durchfuhr. wo die Nurse das Kind heraufschob. Holz. Dort lag sein Werk. Zaudern Sie nicht. Jeden Tag ward die Frist größer. die sich durchbohrten: »Der Schwerpunkt der Affären fällt nach Westen«. Teilte. abends wieder zurück. der Luft. schlug einen Wechsel vor. »Es handelt sich nicht um Sie. Die Ledertür fiel. Schwankte. Vaudreuil nickte über die Schulter. arrangierte die Übersiedlung zu den Ottava-Mühlen. »Es geht um die Gesundheit. was vorging. Das Gehaltene verließ ihn. Brown deutete den Kiesweg runter. bleich. Vaudreuil senkte sein Gesicht. errötete vor Freude. wagte es (was allein er konnte). Vaudreuil schüttelte es ab. die er blieb. Fidley. So hielt er Gleichgewicht. ohne zu zeigen. Der Vorstand trat vor.« »Das spielt keine Rolle. der ging.« Vaudreuil erblaßte etwas. einige Tage. Wand.« Der Vorsteher der Büros zog zwei Kreise. die Augen sahen durch die Papiere. Das dritte Mal entlasse ich Sie. er erkannte.»Zu Ihrem Vorteil. einen Zahn in der Lippe. indem er nicht mischte. War Franzose. Morgens fuhr er im Auto zum anderen Stromhaus.« Er drehte sich um. Brown sprang ein. Dann entschloß er. Er hielt auseinander. der Plan war sein alter Plan. ging aufs Ganze. mit der er die Arbeit zusammendrängte. so sehr Ihr Eifer anerkannt wird. Er ging in den Garten. Da starb die Frau. legte die Hand auf seine Schulter. Er blieb. die Intensität erschreckender. das zu . Nickte. des Wohnorts. Generationen hatten hier gelebt. Brown nickte in der Sitzung: »Sie bleiben auf eignem Boden. Nachts schlief er am Lorenz.

Blauer Himmel stieg vom Waldblock herauf. Schlägen. trugen Hüte in der Hand an ihr vorbei. Vögel schrieen. Daisy schrie hell und scharf. Mittags fuhren sie im Auto den Lorenz hinauf. Um sie wimmelten Menschen. *** Kam sie am Arm der Nurse schlenkernd herauf vom Fluß. schwamm um jeden Kelch. saugte sie ein. fuhr an neuem Strom. grinsten mit gefletschten Zähnen. Am Garten begann Duft sie zu überfallen.« sagte Vaudreuil. Es . trieben im Geruch. Ein Gartenhaus stand unter Blumen. Ottavagemurmel nickte. Kühe tollten unter Bäumen. trächtig von Frucht.begreifen. Der Wagen hielt. folgten ihm in Launen. überflog sich taumelnd. Aus Kronen seltsam geformter Bäume schüttelten sich Schatten herunter. rollten die weißen Sonnen der Sägen über ihr im Himmel. wachte auf. grad gesetzt. Lange dunkle Wimpern brachen auf. Der Wagen schwenkte nach Norden. Sonne spielte in fetter Luft. Schnellen. Hinauf. hinauf. verbeugten sich. Nachts schlief sie auf dem Geschaukel des Ottavageräuschs. Gegen die Dämmerung heulten die Dampfhähne. Grau und stählern nahm der Blick die Landschaft. Schlugen hämmernd hinaus in Weizenebenen. Der Wald war dicht voll Saft. Feuersignale schossen aus Schloten herauf. Die Nurse packte Daisy. Sie stiegen aus. Weiber drängten um sie Koseworte herum. als besäße er sie. Die Rollketten der Wegbahnen knatterten sich in endlosen Ellipsen um den Horizont herum. Die Nurse saß neben Daisy. herab. verstummte.

Salmweiden: Syg. die die Erdscheibe abbog. wiegte. wachsend ihr Ohr. . Im Garten suchte sie Syg. Das Licht floß auf der Stille. verklucksten sich im Gegen-den-Boden-Lachen lautlos. die über sie spielte. Die Zweige hinter ihnen wogten und schluckten. Unten tief in der zitternden blauen Dunstwolke. Dann zog Syg die Mittelfinger aus den Ohren. glitt. setzten sich auf die Bank in die Sonne. Sie schlichen bis zu drei Termitenhaufen. Unsichtbare Vögel sangen gedämpft aus dem Tau der Halme. Sprangen auf. Zuerst liefen sie durch Dickicht. Unordnung kam in die brausende Stille. Primelbeete. Draußen kam ihnen Wind immer stärker. knatternd sturmhaft um die Schläfen. zirpte in Schneeballendickicht. Sie hatten nichts gehört. Tochter der Nurse. streckten sie Zungen heraus. Erschien er. kam im Halbbogen das Atmen der Gräser in endlos wellender Flut sanft herauf. sodann kam das Hundeloch im Zaun. Verschwand der Kopf der Nurse. Sie schritten mit langen dünnen Beinen über den schiefrig blauen Kies. Nach der leeren Bank flog der Nurse Geschrei. sahen nach dem Haus. vom Zaun kamen Rufe. hob die Goldregenzweige. scharrten sie träumerisch mit den Füßen. die schlaue Lauer der Nurse. Daisy hob die Nase. preßten die Ellenbogen aneinander. und wie sie liefen. suchte üppige Grasrosenstände durch.füllte langsam. Plötzlich drückte Daisys Hand die Sygs hart. fürchteten das Spähauge. Sie lagen eine Stunde still im Zittergras. fuhren rückwärts. trauten der eingebrochenen Ruhe nicht. Hundert Meter dahinter flimmerte Prärie.

Shawls über den Schultern. Hinter der Schanze kam der Nurse Hand. An der Erhöhung blieben sie stehen. hoch. mitten stand ein roter Knopf in das Viereck hineingerollt. Daisy bog sich in den Lenden vor. danach sich zu richten. Daisy«. hob eine Echse. ohne den Schwanz zu beschädigen. Die Kinder lachten. do . Daisy hielt ihre Linke darüber. aber machte nichts. hingen an ihren dicken Schenkeln. schnalzte mit der Zunge. . dieselben Röcke bis zu den Knieen. drehten sie um sich langsam im Bogen. Auf Sygs Gequietsch legte Daisy die Hand auf der Nurse Leib. den Zeigefinger hinein. Kroch auf den Vieren weiter. Riß einen roten großen Klapprachen auf. lockte die Nurse. Sygs Ohr. blieb wieder . . . Die schrie und machte die Faust. Mit acht Jahren war das Tor frei. Wurde bleich. Der grüne Leib zuckte. Es tat kaum weh. das Loch verachtet. genau am Hals gefaßt. faßte Daisys Gelenk. Sie trugen gleicherweise dünne Seide. sprang aus einem Tuch in das andere. knotete den Schürzzipfel. . Die Sonne fing an. der Kopf fuhr unruhig züngelnd herum. »Do . Draußen zogen sie die Schuhe aus. tuschelte damit zu dem Kind. ließen sie hinter sich schwenken. lief mit ihnen im Kreis. Sie schoß nach unten. Ihn hielt Daisy an Sygs Hand. hob wie der Kordelhanswurst die Arme. als es klappte. stampfte mit dem Fuß auf.Sie banden vom Leib sich Tücher ab. Syg lag am Bachrain ohne Mucks. ging steif auf den Zehen. das Weiß des Auges bekam einen kristallischen Kern. die Hand mit gerundetem Daumen nach unten.

fegte es in die Faust. Tiefer in der Prärie bückte sich Daisy. Daisy lief aufschreiend. Dann zogen sie die Hemden aus. Arme weggestreckt.Beine. schürten aus Rache neuerdings in dem Haufen. das Tier verschwand. fraß die Grille. Sygs Hand machte einen Bogen. »Syg ist dunkler. Dann griffen sie die Hemden heraus. Schlenkerte zu Daisy.« Sie sahen sich an. beide Arme im Busen suchend. ein schmaler Hund lief mit. Sie tanzten zu dritt im Kreis.« sagte Vaudreuil nach einer Weile. Erkletterte ein Outsider eine Wade. legten die Gesichter in das Leinen und sogen bis zum Rausch an dem Saftparfum. Dann Ruck auf Ruck kam das Tier. Auf den Knieen kreist sie herum. blieb neben ihr. liefen damit weit weg. bellte leis auf. Der Schatten des Armes aber lief eilender. Als Pferde erklangen. schnauften. das Ungeduld bewies. schlichen. sahen Tausende darüber wimmeln. Saft darauf spritzen. schlugen die Arme jedes quer über den Bauch vor Entzücken. sah sich um. das unter ihren Beinen elastisch wieder sich erhob. Sie legten die Hemden auf den Termitenberg. schälten das letzte Tier heraus. die unten aus dem Rock fiel. Fidley ritt aus dem Hochgras. traten das Gras. zitternd auf hohen Beinen nackt bis zum Baum. lagen sie tief im Gras. Stieß mißmutiges Geplärr aus. Sie fing es wie eine Mücke ab. warfen zwei Steine hinein. Eine Grille schrie. hupften sie rehhaft herum. Syg sprang ihr auf den Rücken. . setzte von hinten das Tier ihr in die Brust. die dünnen schlanken Rücken neben den Gräsern. hing über dem Mausloch in Parade gegen die Sonne zu. »Sie sehen sich ähnlich.

einen Haarring. legte den Arm um die Taille der Nurse. Prinzen kommen. Vaudreuil nickte hinter dem Schreibtisch. Dann trat sie zurück. Daisy zu sehen. Da machte diese den ersten Umweg und verwöhnte Syg. »Du. Lobte die Glieder. Sachen. ein Ericri. Da werden Schiffe anfahren von drüben. Daisy gab abwesend ihr die Hand. Durch Städte . Dann wandte sie sich breit zu den Kindern. Sprüchen. Anders sah sie das Weib nie an. lauernd. Was in Daisys Blick an Zögerndem. verwöhnte sie sie damit. Nun lockte die Gouvernante den Widerstand aus Daisy heraus. _sie_ den Tegernsee. »Du fährst dann in Autos. Sie sah die anknospenden kleinen Brüste. du. nichtswertendes Zeug. Sie nahm Sygs Hand. Welche Größe habt ihr an Land.Im neunten Jahr brachte Brown die Gouvernante ins Büro. Überraschte sie mit neuen Dingen. was sie gab. mit der der Schenkel abbog. als schenke _sie_ den Eifelturm. legte sie in die der weißen Frau. und diese und diese Fahne wird aufgehißt. Die harte Figur der Frau schob sich zu einem Knotengeflecht zusammen. den Hüftschwung zum Becken. die Länge der Taille.« Aber der Reflex war von Daisy ein stummes Fragen. die untadelige Wölbung. Bildern. auf sich. solange sie Kind schien. mit der das Knie in die Wade absank. Da von Dienstboten Sygs Stellung gleich der Daisys gehalten ward. Zweifelndem schwebte. wo die Warzen schon unter sanftem Rotsaft standen. aber nicht gefestigt war für weiterhin. das aber überraschte. Sie behandelte sie gleich einer Dame. ward fest. Sie machte Geschenke. Sie bezog alles. Vor Syg harrte die Frau einen Augenblick im Zweifel.

Gab ihr einen Spiegel. Aber mit Feuer traten die Kinder vor die Nurse. Über ihn hinüber lauerten die Beiden. die Nasenflügel bebten. Sie öffnete. Dünne schwarze Schatten liefen sie unter dem Himmel. Daisy zog die vom Weib verbotenen alten Seidenkleider an.drüben. den sie umleiten wollte. Syg. Das Bild der prallen Brüste. das sie auf die Haut strich. Sie nannte die Nurse Diebin. . . Da versuchte die Gouvernante das letzte. Du hast Perlen. an ihm sich zu halten. sprach nur noch von ihr. Dies gab einen vollen Riß. An Daisy aber glitt Sygs Lobgesang vorbei.« Sie hob die Hand über die Augen. daß kein Verdacht. Sie hatten nasse Füße vom Grastau. selbst keine Tat es hinausgewischt hätte. lag ihrem Hirn so eingebrannt. doch es war hirnlos. machte aus dem Spiegel eine verdrehte Geschichte. »Syg . zwischen denen das der Gouvernante lag. Er sah sie nicht. das bitzelte und kühlte und roch. Schwabbelnd hing die Nurse an ihren Röcken. Sie rückte sich dem Gestirn zu. weil hier der Liebespol der Kinder lag.« Syg lachte. Syg gab das Zeichen. Ihr imponierte mehr Kölnisches Wasser. versuchte die Nurse auszutreiben. Mondlos. sitzest in Konzerten. nannte sie Miß und schenkte ihr Tücher. Nachts kratzte es an Daisys Tür. sie verließen auf bloßen Zehen die Zimmer. sieh. aus denen sie erstes Blut gesogen. suchte ihm aufzufallen. Zwischen Sternen schossen unaufhörlich Wolken. Nun schlug sie die zweite Umwegstour und machte sich an die Nurse. Da machte das Weib die umgekehrte Taktik. aus dem Schatten nach Vaudreuil. . Ihre einfache Dankbarkeit kam der Frau entgegen. Die Kinder lachten.

. Gestalten huschten herum. . »Weißt du es. langsam. stellte die Zunge gegen den Backen. Eine Sekunde setzte der Flußlauf aus. »Weither?« Syg starrte. lux. Lautlos glitten die Flöße so herunter. Dann flog der gleiche Ton auf. sprangen schwarz von einem Ende zum andern. Er schnellte den Fluß hinauf in Springkurven. dazu wellte der Fluß Nebel in zuckenden Linien um sie hoch. ließ ihn nicht verhallen. Syg legte sich auf den Bauch. Die Stille summte von den Weiden herab.« Daisy legte die Handflächen auf den Mund. Aus dem Dunkel kamen breite große Flächen. Zwei wimmernde Töne stiegen steil durch die Luft! »Pha . fiel irgendwie in den Horizont. »Los«. ferner schon und daher wehmütiger. stampfte Daisy ungeduldig. Prismenschleudern. Ein riesenhaftes Ruder ward erfaßt von der Flammenspiegelung. dessen Mondaufganglicht ihn hochsog.« Auf dem Fluß erfror die Stille. Die offenen Feuer schlugen in den Dampf hinein. setzte in der leisesten Verhallattitüde ein. brachten ihn zum Feuerexplodieren. gebar sich Leere. . sodaß es schien. atemlos. Syg?« Syg nickte. Das zweite Floß fing ihn auf. sagte leis: »Viele Tage. zitterte auf. ließ sie dann herausfahren. Das dritte bog ihn. Fächerstrahlen. schwang ihn hinauf.Feuergeruch schwebte mit kleinen Rauchsäulen hintereinander deutlich herauf. warf ihn hinter sich. weich und gedehnt am Anfang. bis an den Horizont aufgeschwungen. sie flögen. sank ab. Um die Ränder band sich weißer Rauch. Syg legte die Wange gegen die Erde.

im Knie. . ein dünnes Nachtlicht in der Hand: »Woher?« »Vom Garten. . . »Wenn es nicht an Syg läge .wenn sie Daisy schlüge und es läge nicht an Daisy . neugierig ihr Blick.« ihr Licht schwankte. Am Auto küßte sie sich mit Vaudreuil. Als Vaudreuil sie vorgehen ließ durch die Tür. empfing zweimal die knochige kalte Hand ins Gesicht. wenn die Dame Syg schlüge?« Eiskalt. hochmütig. oder: es läge selbst daran. »Wir waren beide im Garten. daß sie mit dem anderen ihn schnitt. aber -. sie gab es preis: »Sie irren Papa .« Da entfaltete sich ihre Stirn. Am Morgen saß sie auf der Terrassentreppe. sah sie schräg zurück: »Was sagten Sie. . Im Korridor stellte Daisy ihren Fuß genau so. Syg hickelte erschreckt. erhielt langsam Spannung.« Daisy warf Syg zurück. »Hier. Lauerndes Schweigen.Sie gingen Hände ineinander zurück. Vaudreuil sah die Wange. Stolperte. wiederholte Sygs dunklere Stimme.« »Es würde wohl an Syg liegen . das hartnäckig tiefer herkam als die gleichgültige Frage. stieß einen Säbel herunter.« sagte Daisy schnell. »Es würde an Syg liegen. sie keifte. . . das sie unterschlug. Syg mit Tanzzucken. die Stimme überschnappte sich. Halbangekleidet stand die Gouvernante im Gang.« sagte die Gouvernante. die ihm . »Syg. .« Die Frage schwebte zwischen ihnen. gingen die Treppe hinauf. . mit strohigen Zöpfen.« Sie war stehengeblieben.« »Was war im Garten?« Nichts war im Garten. schlug mit den Händen gegen die Wand. drang ins Dunkel vor. etwas drängte ihn zurück. »Syg.

Diese Güte belästigte Daisy. voller Hingebung. rasselte der Horizont es rundherum wie ein fliegendes Gong. Nach drei Tagen. schwieg. Vaudreuil fuhr mit der Hand hoch. Tausend kleine Blitze schossen im Gras die quer. »Fahren sie lange auf den Flößen?« Syg dachte an die Nurse: »Zwei Monate. trug ein Pincenez auf kleiner Nase. gefällig. sag. waren es Chipeways . als das Auto einfuhr. Brown stieg zu. brachte Brown ein blondes Geschöpf.« sagte sie unsicher. Als der Stier brüllte. Daisy zog einen Halm durch den Mund. »Syg. Sie erschrak heftig vor Daisy. . zitternd vor Angst. Syg lief ein Stück nach. . dünn an Organ und Haltung. zog einen steifen Kordon um sich.« Daisy sah auf ihre Nägel. Die Mähder gingen im Blau des Damms wie im Himmel entlang. war hilflos. die Manschetten waren auf der Flucht. verehrte das Kind. »Ich wollte noch sagen. . winkte an der Ecke.« »Chipeways. den seine korrekte Tätigkeit umschloß. Sah kurz zu Boden.« Sie sah nicht auf. Sie verachtete dieses Wesen ein wenig und bemitleidete es dunkel. Gegen Mittag fuhr das Auto vor. Die Gouvernante darin. wußte alles. kaute. »Ich ordne es.sich entgegenreckte. es ist das gleiche: ich und Syg.« Sie starrte in das Summen der Hitze. schwenkte eine Pfeifenstrauchrute. Er ging hinein. Kühe dampften vor den Wagen. Aber du kannst es dafür halten. Ein junger Mann tauchte später auf. lehrte alles.« Sie glitt zur Seite. als ob er gähne: »Es ist nicht das gleiche. In allem übrigen blieb er entfernt. Die geröteten Handgelenke stiegen hoch. Sie gingen über die Biberwiesen.

ging eilig. Drei Tage lag sie. Da sah sie Vaudreuil.« Da errötete sie. legte die Hand darauf. . das sind Hurons. . Als sie herauskam. Daisy . »Du hast es von beiden. ei.Die Arme auf dem Rücken schlenderte sie vor die Nurse: »Du . um kein Zucken zu verraten. nur die Lider blinzelten. du . sprudelte aus ihrem Leib. . knickte ein. Nur die Augen . Der Sekretär raffte zusammen. habe ich Chipewaysblut ein wenig von früher?« »O . daß sie edleres habe. wiegte hinter ihr her noch wie Zurückgebliebenes. Abends ward sie ohnmächtig.« »Aber sind diese größer?« Kopfschütteln. Sie ging.« Sie blieb stehen: »Syg hat auch von Chipeways. lautlos. ging rückwärts hinaus. durch Mütter und Väter. o . wie nichts. . . An zwei Stenotypistinnen erging ein niederprasselndes Diktat. Auf der Haut saß ein glatter Reiz. . Liebte Syg über jedes Schweigen hinaus. Vaudreuil kniff die Mundwinkel ein. ging. . Sie ging sofort bis an den Tisch. sicher hinaus. . . sprach. referierte. . Ging sofort in das Büro. Das Blut verließ zum erstenmal die Muttergrube. um den Gang floß ungewisser Zauber. stellte sich neben die Ledertür an die Wand. Ein Vorstand kam. Sagte Syg nicht. war sie Frau. do . . . Zum vierzehnten Geburtstag schenkte Vaudreuil ihr ein eigenes Pferd.« »Aber du hast edleres. Eine Kommission trat ein.

Daisy sprang vor. haßte Klavier und blonde Haare. bohrte ein Loch hinein. woher. Rufendes von fern. In einer Lichtung bekamen sie Durst. es käme Erlösendes. Das Haus ward eng unter vieler Musik. satt. Auch der Garten war schon Grenze und selbst das Hinundherreiten. öffneten wie Kapseln ihr Gehäus. hatte schon das Bekannte. Ein ganz leiser Schrei verließ . die Schlange. das ihnen innelag. Syg fand einen Ahorn. Die Wochen wurden lang dadurch und hingezogen. welcher. stäubten ab. Aus einem dicken Halm sogen sie den gelblichen Zucker. hatte Meilensteine. sie fliege. Nun kam. sattelten selbst. Es war. unten von Fuß und Knie und Hüfte zum Mittelpunkt des Leibes hin zusammen. Schon lag der Zauber halb verblättert. Hürden. ohne daß man wüßte. Sonst zog sich alles von oben zur Brusthügelung. erhob sich Unbegreifliches. lockender und schwerer im Blut aus der Unbekanntheit her auf. Noch ritten sie um das Rondell. Auffangende und im Wechsel Hingegebene deutlich ward. aber sagte es nicht aus Bedauern. umdrehte. streifte sie mit Seligkeit. Als sie. Die Jahreszeiten änderten sich. starrte Sygs Kopf glasig und eingefallen. reckte darüber her anderer sich schon bitter. Die Kupferhaut war molkig. doch das Geheimnis. Sie schlug den Blick zum Plafond. noch schwebend. Nun war ihr. das ins Wunderbare ging und endete. äußerte sich nicht. gebaren. Das Fräulein spielte große Kantilenen. an denen es zerschellte und vor denen das Weite erst brüllend vor Verhaltenheit lag.wurden heller. nach den Gäulen sah. sodaß das Weibliche. Über ihrem Kopf saß unregbar mit vorgeschossenem Kopf. schälte ihn an. Erlosch wieder. besaßen mehr Kraft und Wissen zu durchdringen.

Grau und kühl. Die schwüle Ruhe lastete mit sprengender Unausgesprochenheit. wie. Abends ankerten sie spät. der Lehrer bezogen Kabinen. Sie reisten ins Innere. wo. hatte sie gestreift. Du bist zu dunkel. Es war aufgestanden in ihr etwas. Sie fror. Der Baum raschelte. In weiten aufschwellenden Kreisen vollzog . Vaudreuil lachte. welche Sache. weinte in ihre Hand. schüttelte den. Mit jähem Luftdruck schwebte ein Fregattenvogel von den Wellen glatt übers Deck. die Augenbrauen standen im Dreieck. Daisy schmollte den Mund schief. Aus dem blauen Dunkel formte sich Figur. legte den Kopf fast auf die Luft. Noch einmal: »Komm«. hatte Aufruhr in den Knien. sie wußte nicht. Nimm blau. Unglücklich verging die Nacht. Vaudreuil winkte herauf vom Land. die Hitze um sich. um solang als möglich Fahrtwind zu haben. Spät kam ein Dachs ans Ufer. neigte ihr Blick sich gegen den des Tieres. »Pa kommt nicht mit«. Geschehen. es pfiff und klapperte im Geäst. soff dann. Man fuhr los.« Vier Tage fuhren sie den Lorenz hinauf. Browns Arme schlugen Rudertakt. Auch Syg drehte sich nun ihr zu. Es hatte gebäumt und sich geduckt. sagte Syg. weiß. In Daisys Stirn fiel eine Locke: »Du solltest dich nicht weiß anziehen. Dann kam die Nachthitze traumhaft. Das Fräulein. In hellen Kleidern lehnten die Mädchen am Reeling. hob die Ohren. Kopf.den Mund. so weich. Als nichts zu sehen mehr. erhob sich das Schlürfen anderer Tiere. flimmernd. den Brown gechartert hatte. Aber sie fieberte noch auf dem Pferd. weiß wie Porzellan. wogte mit der Brust. Die Siebzehnjährigen bestiegen einen Dampfer.

Es wucherte nur. es eine Höhe erreichte. und schon war alles verwirrt. so schwer war es. das sich kaum über dem Wasser trug. mit jedem Astwedel. die wogten. Sie loteten den Tag durch. das träumerische Aufschnellen der Fische und das jagende Husch. nicht gesehen. einsank. Betäubendes Labyrinth von Kanälen umgab sie. Mit großen Augen überwanderte sie den Dunkelheitsbogen. Smaragdgrün und gelb war der Strom getupft. durch die von Astlilien Kopfweh heruntersank und ein grausames Süßes. spannte sich herüber. Sie sahen keinen Boden. Ihr Herz machte sich heran an jeden Laut. der schauerte. Die Inseln wurden kleiner. Da schlugen aus der Spannung von Masten. wenn ein Nachtvogel die Seile durchschwamm. erstickte sie fast. Geländerspitzen. Sie fühlte in sich. erkannten sie die erste nicht mehr. Gemischtes aus unbekannten Blumen und Wasserfäule lag als Barriere davor. Nun kamen Inseln. Das Gebrumm der Mücken über dem Schlafnetz steigerte sich. kam hergeschwebt. deuteten sie. Nachts hingen Schlingpflanzen herunter. aber gewußt und geahnt. riß zurück. . Das Erregte ward nun lauschend. Ach diese. als sie eindrangen. im Licht. ach jene. wie Drähte gespannt. erwartungsvoll. mit jedem Geräusch ging es hoch und tief.sich Manches. Schlug mit dem Gesäusel des abfahrenden Wassers an Backbord. das versackt drüben lag. bis. mit allem verwoben. Das Ufer. Irgendeinmal in solchen Nächten schlief man dann ein. in die Wellen mischte. kleine blaue Flammen auf. als geschähe es in ihr. die sich selbst nicht mehr ertrug. Doch kam es auch zurück.

fraß neben der Küche zwei Hühner. Die Sonne war weg. sie sagten nichts. Am Reeling stand neben dem Fräulein der Lehrer. Oben schwirrten bunte Vögel. Silbern trat die Sonne aus dem Wasser am Horizont. sie schlichen im Schatten der Pflöcke bis hinter die Taurolle. In der Nacht fuhr das Schiff weiter. Sie atmeten tief in das nun Geweitete. Schrieen: »Das Meer!« Doch im Untergang brach sich die Sonne in einem gespaltenen Rubinfächer hinter neuen Inselherden. sammelten sich. endlos lag. Aus gewaltigen Grasbüschen wuchsen Bäume mit kalt geformten Blumen. Die nackten Beine sehr verhaart. Morgens erst schlugen Himmel und Wasser entfernt fest zusammen und machten . berührten sich nicht. Unten liefen Regenbogenfische. und das Tier sprang durch die Glasscheibe in Browns Kajüte. der Himmel zu. winkten hinaus. umtrieben sie mit Kanälen und Buchten. Jedoch sprang später aus einem Baum eine Katze auf Verdeck. es gab ziemlich Licht von oben. Syg holte Daisy in der Nacht. Am Mittag schwammen neue Inseln entgegen. Abends kamen sie ins Freie. Sie griffen sich auf. der ruhig. bis man ihn beruhigte. sonst nur im schwarzen Predigtrock fuhr er entsetzt mit verschlafenen Haaren auf dem Deck herum. Da unten schwamm aber auch nichts. Sie liefen wehend zum Vorderschiff. Schlugen Brücken miteinander. in denen sie irrten. Er wies immer mit dem Kneifer gegen das Wasser. Dazwischen wogte blauer heißer Dunst. ohne Rast in Bewegung und Getön.Morgens tat eine Bai sich auf. die Matrosen machten Jagd. befreit.

Well sprang auf. schmal dahin. tastend. Erst da ward es endlos. Es ballte sich die Weite. Hinter ihnen sammelte sich das Geweitete. auf ihr Knie.einen Kreis. schnappte nach ihrer Hand. hingen Fahnen heraus. durchdrang sich und lud die Atmosphäre mit einem gepreßten ausschwingenden Atem. Es bäumte sich wieder. Toste von Farben. fast wolkennah schwebten drei große Schiffe. erschauernd. Als ihre Haut zu zittern anfing . eine Sekunde. Mit dem davonschwingenden riesigen Segel flog es in ihr hoch. sagte Daisy. Im glänzenden Himmel begannen Striche zu wachsen. »Das Meer«. In der dünnen singenden Luft begann das Segel über ihr sich plötzlich zu drehen. Schaumdünn zog Land in einer reinen weißen Wölbung heran. spannte sich in gebogenem Spiegel hinauf und in seidiger Biegung abebbend hinab. als sie sich kauerte. Geräusch von Ruder und geschaufeltem Wasser fiel aus ihr heraus. bogen über das glashafte Seidene des Sees herab.« »Ich weiß Syg. sie zog ihn an der Gurgel wieder herunter. stieg aus ihr und gab sich hinaus. Unter der Brise legte das Schiff sich seitlich. überrannte sie. »Es ist auf der anderen Seite. knurrte. Der Mittag ward voller. Von eigenen Masten flaggten Fahnen. am Geländer saß Well. das Deck zog festlich. kam aus sich selbst und zerrann. der Wolf des Steuermanns. Gegen Mittag ward der Ontario tiefblau. ging auf wie ein Gestirn. Segler nahten da und dort. schwang ab in Klarheit mit dem berstenden Geknäul. Der Horizont ward dunkel von Glut. Hoch über dem Horizont. Er legte den Kopf.« Sie machte einen Bogen.

Wandte sich um. stellten im Kreis sich um einen starken Burschen und schrien Hurras. Vorbei. empfanden. Schorne. es war gut. Stangen. schoben auf sie zu. schlug. . umarmte ihn. Brown fing ihn auf. fesselten sie mit ihrer Gegenwart an. schmunzelte verschmitzt. sahen die Muscheln angeschwemmt in Wällen. Sie bebte. sammelten sich. Sahen von Basalt umstellt eine wütende Quelle.darunter. die Kessel gespießt von Klippen. Darauf kamen Wagen hergerollt aus einer schrägfallenden Straße. sprang das Knattern und Schäumen wieder in sie. stellte ihn vor. sagte Brown. schnickte den Kopf. wisperte. aufstieß. sahen die Hände. Aus einem Hafen kamen Drähte. die trommelte. hatten schiefe Helme auf den Köpfen. hob den Nacken. Sein Neffe. stampften. die Peitschen stäupten auf. Es ging auf. Junge Leute sprangen herum. Sie erkletterten Wagen. geordnete Beete. war schön. Brown brach ab. Hinter seinen Gesten sah der Bursch herüber. »Sie kommen«. Sechs Wagen standen nebeneinander. führte ihn sorglich hinüber. kicherte. Machten einen Korso. Sahen sich in die Augen. einen Fisch. es ward eine harte Grimasse. grinste ins Blaue. Sie fuhren ein in Toronto. Blumenschlangen. Drei Stunden Zeit. Das Gewesene nahm plötzlich Platz in ihr wie vorher. Fuhren den Strand entlang. schnitt Fratzen vor Ungeduld. Brown brachte ein Tuch. sprach. zog ihn beiseite. Stiegen ab. Sahen grünseidene geschnittene Rasen abgleiten. nahm ihn am Arm. An der Mole flaggte es viermal. rieb sich die Hände. trippelte. im Schweigen noch bebte. den Dampfer Skania verkracht. Sogar eine Rakete schoß hoch und knallte. Der junge Mann sprang im Satz an Bord.

Durch eine Palmenallee. teilte Handdrücke aus. drehten die Hälse zurück. Drei junge Männer sahen nach einem alten Herrn. Lächelten. Sygs Tuch fiel. Sagten: »Ontario«. suchte den Kapitän. unbeugsam blieben. sahen dünn wie Lippen Gesträuch sich spalten. Tranken Wein. Schokolade. Pferdehälse. hob das Tuch selbst.die Hälse. lachten. die selbst Dynamit nicht zerknackte. Lehnte sich ins Polster. die Mundwinkel etwas erschlafft. Die Augen streiften. Der Ontario lag . wandten sich immer mehr um die Achse. den Abend noch zu fahren. erzitterten. Springbrunnen. sich vorschieben. Sahen den See. als Browns Neffe den Lapin setzte. Fuhren unter Hebelwerken. hohe Drähte mit Gärten. Fahren durch ein Dickicht. der ein Ei aufschlug. die Hände. erröteten. Browns Manschetten kommen. blieben daran. ließ die Lider gesenkt. Daisy bückte sich. sah nicht zurück. ersuchte. ahnten Lichtes. schwiegen. sausenden Oberbahnen. Bosketts mit Hyazinthen. Fuhren durch Spaliere. bog sich hinüber: »Zum Hafen«. spürten Bewegung. Sahen seine Achseln. sahen zuletzt in die Luft. bei ihnen landete. behend. die schwebten. näher. das Trittbrett abhieb im Schwung. pfiff dem Hund. Sahen das weißhelle Blau um die Pupille. Brown abschob. das Braun des Gesichts. verrenkten sich. Fuhren durch Straßen mit Riesenfelsen. durch Berge Duft. Sah Pferdeköpfe. Ging rasch.

wimmerte hinter verbissenen Lippen. die sich zum erstenmal verbog. Die Linie aber wich nicht von der Stirn. Sie fuhren nach Hamilton. als Vaudreuils Kopf über ihr war. Fuhren an Dörfern vorüber. schnickte das Kinn hoch. trat in das Büro. das ohne Dünkel war. sah auf das aufgeschlossene Gesicht der Tochter. Das Wasser wellte. Gelächter erscholl beim Baden. erwachte die Nacht. fixierte manchmal das Auto. Sie stand auf. aus der die Bitte troff. überschnitt. nickte. Knüpfte nach dem Lunch eine Hängematte auf die Veranda. bat. fiel in Ohnmacht. fuhren nach dem Huron. Gegen Morgen frug Brown: »Was willst du?« »Zurück«. sprang sie auf. ein Leid sich weit erhob. aber sein Blut. Nicht um sich. sahen sie das zweite Mal vorübergleiten. legte ein Messer auf den Papierstoß. Zwei gelbe Segel flauschten groß im Mondschein vorüber. Trinken. stand mit ausgebreiteten Armen gegen die Wand. schaukelte. das kam. Sie hielt dort an sich drei Tage. erbleichte Daisy an den Schläfen. Legten an bei Port Hope. starrte. zweimal. fiebrige Augen im Dunkel. Nach Oswego. zog den Kopf des Hundes in den Schoß. daß er Syg adoptiere. Sie brachten Essen. sträubte sich gegen das andere . spielte um das Licht in riesigem Blaukreis. Sie schloß die Augen halb. Zwei Stunden in der Bahn. eilte über die Diele. Sie starb fast unter dem Drängen. stellten den Dampfer ins Dock. saß still bei der Mahlzeit im Garten. einen Zug Leids von der Braue nach der Stirn.wie Stahl. fuhr. belastete. Der Marquis blieb am Fenster. Kamen an eine Bucht. wendeten. Sie fuhren die Nacht durch. stieß den Laden zum Privatbüro zurück. den Tag.

Dann ihr Leben. Er sprach beiläufig. gebogene. ließ ab. aber mit einer Bedeutung. Er zog die Nickelschlüssel. die sie ehrte und grüßte.Blut. noch mehr Schmerz aus ihrem Blut zu haben. daran drei achatne Kugeln. er schob eine Kassette auf. Sah seine Hand. »Was willst du für Well. *** Lief stracks zum Schiff.« Sie trug eine Kette aus gelbem geflochtenem Dukatengold. weich eingehüllt von ihm. das Straffe.« Tonlos. zerlegenes Haar. ohne Bewegung schlug Daisy die Lippe auf: »Sie würde es leichter tragen. barocke. geblendete Iris. das sie geführt zum Erfolg.« Aber von ihrer Haltung ging es über ihn und was er vorbrachte hinaus: »Sie wird es stolzer überwinden. schwach. sprang auf das Brett. die Riemen. Sie ging hinaus. ruhig. rief nach dem Steuermann. wählte klirrend. Sagte: »Sie muß sich gewöhnen. die Hemdsärmel. *** An der Tür sah sie ihn gebückt. unwillkürlich. die die Luke aufstieß. kam auf sie zu. drahtschlanke. machte eine Bewegung mit der Hand. Ich gebe sie dir früher. überlegen. kühl: »Das ist kein Vorteil. Sie wurde rot. auf das sein Name.« sie . schob auf. kam näher. gewohnt: »Die Frauen trugen sie zur Hochzeit.« Da beugte der Marquis den angezogenen Nacken.« Ein Spalt warf das Lächeln des Vaters über sie. vernahm ihren Namen. sie ging entgegen. zur Sicherheit. winkte. entfaltete sich in eine rührende Bewegung. sein Blut sich legen sollte.

In der Nacht bellte es im Garten. zog es ab. . Wie ihr Bein. kokettierte. do . hob die Luke.. »Nein«. Hatte von Vaudreuil ein kleines Haus. . Well im Garten stand naß. schloß sie an den Busen an. . Sie kam in der Dämmerung wieder. Ging früh zum Dampfer. küßte es.« schnatterte die Nurse. aber ihr zugehörig. verzog die schelmisch gestreiften Wangen. . sah im Spiegel über dem bronzenen Körper die Kette mit den Kugeln. den Wandkork.« Ging mit langen Beinen rasch hinauf. »Do . rief in die Luke. »Ich bringe Well zurück. Umschwebendes. trat aufs Brett. . . stellte sich in die Tür. . trat mit dem rechten Fuß dazu auf. triefend. Klatschte in die Hände. ihr Schmerz.« ging mit hängenden Armen. den Arm. schob das Hemd ab. Sie vergaß es nicht. ließ sie offen. rieb den Handrücken über die Augen. ein Hund bellte wie auf der Jagd. sagte zweimal plötzlich: »Ich lasse Sie entlassen. Sie lachte. Sie öffnete die Balkontüre. tremolierte. ihre Warze. Sie öffnete unten die Haustür. Nein. stieg zur Kajüte. schüttelte wirbelnd die Hand. Daisy . Im Gang tollte Well. summte still vor sich hin. faßte ihr Kleid. ließ ihn herein. fuhr zurück. zeigte rasch die Zähne.deutete mit dem Fuß auf den Wolfhund. Er fuhr mit dem Unterarm über die Stirn. sah unten den Kopf des Steuermannes. ihr noch Unbekanntes. Fragte. Sie ließ ihn zurücktreiben. außer sich. ungeheuer Verhülltes. ihr Alleinsein. eine Magd. betastete sein Messer. zwei Kühe. glänzender und kühler als ihre Haut. als liefe ihr Blut hinein. Saß allein in ihrem Zimmer. das grüne Glas. er legte den Kopf auf ihr Knie. schlug die flache Hand auf den Mund. Wie auf dem Schiff. schmatzte.

Schiffe. Ging. Er brachte ihn fluchend. Er nahm sie nicht.« Den zehnten Dezember fuhren sie nach Montreal. Fräulein. daß er mir schenkt. zog die Achseln ein wenig an. Das Nachtlicht flog eisern über Kanäle.Der Steuermann am Morgen stand auf der Diele. Sie hatte ihn verdorben. stopften ihn voll. Städte. die Tür auf. Er wollte ihn nicht mehr. In einer Schwebebahn glitten sie aus ihnen heraus. häufend. fuhr Pelze seit Jahren. zerknitterte den Hut. Er war unbrauchbar. Alter. Daisy stieg aus. Zwinkern in einem Auge. Gab ihn ab. sie suchten ihren Schleier. beschauten den Mittag. hoben sie adoptiert hinein. . kauften den Tag über. hatte einen Sohn im Büro. Er blieb nicht mehr. »Du bist froh Syg?« »Ja. »Halt«. fletschte. legte den Arm auf Sygs Schoß. Weiß eingenietet brach die Landschaft gegen den Himmel. bis er abbrach. . Zufriedenheit . »Gib ihm ein besseres Schiff. fanden ihn. Am Trittbrett wandte sie sich langsam herum: »Nehmen Sie vor uns Platz. nickte mit dem Nacken. . hätte ihn nie verkauft. stiegen ein. schüttelte sich. ein schiefes Ohr.« Der Winter nahm Kurve auf Karneval. riß den Hut hoch. hoben Syg aus dem Auto. spritzte Kautabak. Stapel . breitete das Maul aus. den er . eilend. steigerte mit jedem Tag. besahen. die Dämmerung kam mit Laternen. die ihre Grausamkeit nicht begriff. . »ich will nicht. Vor dem Schlafengehen gaben sie sich die Hand. kaute seine Frau heraus.« Sie übersah den Lehrer.« sagte Daisy Vaudreuil. machten Kommissionen. Sie suchte nach einer Note. Well stob herein. gab ihr Reiz.

winkend. schossen Salut am Portal. von Lachen aufgereizt. die Augen suchten an ihr. hingen die Häuser der Seigneurs am Horizont. Aus Pelzen hoben. spritzten Schaum. das Arrangement schoß zum Teufel. Sie deutete auf den Fächer. bliesen Tuben. dessen weibische Lippen lächelten. das Gedrängte. aus jedem Loch Licht stoßend. beringte Frauenhände Tücher. Erhitzte. ihr Gesicht glatt wie Frucht. Der alte Fribaurt führte Daisy. Haken bogen. Im hohen Fensterbogen sah Daisy sie vorbeischwimmen.vortrieb. die Pferde stampften in einer Wolke. ehrfurchtsvoll die Hand. zornkochend. sich überschlugen. den Körper eingespannt in den Schwung des Partners. Auf Stahlringen der Flüsse kerbten Kufe. aufklingen in der Saalluft. Damen fuhren mit Meuten. Schellen überflirrten die Nacht. ohne Widerstand. ohne Bewußtsein. Im vierten Gang der Familienquadrille blieb ihr Blick im Fenster. bis sie sich verbellten am Schlag wie ein Wespenschwarm. Sah Syg hineingleiten in Unbekanntes. Kostüme kamen. Sie aber suchte sich noch einmal . Männerstimmen jauchzten aus Schlitten zu. die Paare verwirrten sich. ihre Zähne leuchteten. Vier Fackelträger stiepten die Glut durch die beißende Luft. verärgert wurden. der alte Fribaurt küßte ihr. Fremdenlust. als sie eine Orange ihm schnitt. ein kleiner Schrei. die vorrasten. Alf fuhr sie in einer Kurve vors Portal. Syg hatte sein Sohn. Sie zog die leise aufschwebende Linie zwischen Auge und Schläfe mit dem Finger aus. Diener stürzten auf die Treppe. Manngetanz. Pistolen funkelten in Wintersonne. Illuminiert. ihre Knabenhände nachbebten. zwischen Kerzen über Treppen. die die Gegend überkreuzten. Syg trug blaue Kleider. ihr Fächer fiel.

Riß dem Gaul die Adern am Hals zusammen. Massierte die Schlagadern am Halsstrang. Da brach das Eis zum zweitenmal. langsam den Hals des strampelnden Tieres hoch. das sie nicht faßte. der Eleganz seiner ungewöhnlichen Kurven. Daisy führte. Alf kniete auf dem Eis. Alf auf dem Rücksitz kreuzte die Arme im Muff. schnappte tief Atem. haschte die Schlinge. Sie spannte sich ihm entgegen mit aller Kraft und suchte es zu erreichen. Sie ließ die Arme los. durch alle Voluten der Geschmeidigkeit. trieb mit ihm in die Entfesselung der letzten Äußerung ihrer Körper. fing sich in der Kandare. Syg klatschte mit den Nägeln auf den Daumenballen. schaukelte. Nahm den Arm des spanischen Vetters. gab sich seinen Pas hin. Das Tier röchelte. Alf machte eine gewaltige Bewegung. tastete. . wurde tief. glitt ab mit der Seele. »Pha . Zog zugleich die Kraft an und den Willen. Sein Knie schob sich zwischen ihre Schenkel. zog sacht. schlug die Schlinge ab. erreichte nichts. frottierte es ins japsende Leben zurück. Alf würgte das Tier. hielt drei Meter. ruhig. flimmerte im Frühlicht. die Nasenlinie ward schärfer. Sie fuhren weiter. Nun zog ers herauf. sprang plötzlich auf die vier Beine. die Beine traten immer mehr Eis hinein.« Sie blieben sitzen. vom Lorenz her. das Eis schimmerte rosa. zog Vaudreuils Auto. das Tier ward ohnmächtig. zog sie an. An der Ballustrade erwartete sie Syg. brach. herb. schleifte es aufs feste Eis. . An der Ecke der Bucht knirschte das Eis. lux. Der Bauch schwappte. ging unter. erreichte Fremdes.hineinzubegeben in das Umfassende. die . zog es herauf. am Platz drehend. drang vor. um es zu retten. Als sie auf das Haus zu hielten.

jagte an den Bäumen. das ihrem Atem sich zuwölbte. Irgendwelches geschah. Alf wartete mit Gäulen. kam heran. Alf pfiff die Hunde heran. glühte sich breit aus. Ihre Schenkel waren stark. floß herunter. gespannter als Syg. Brown schwebte auf . Ordneten.Schleife am Fluß. sehnig. schoß nicht. krepierte in den Mulden südlich. Der Winter kulminierte. die Hüften in beispiellos abfallender Glätte. Das Eis sprang bis hoch in den Norden. aber schöner. Sie hob die Achseln. stapelten. schwang auf der Kurve noch. brüllte um den Himmel. Manchmal gings in der Nacht über den Horizont hin. packten die Säcke für die Tiere. gereckt vor Grazie und Grausamem. Teppiche. wälzte sich. irgendwo zu Ende. »Zweimal mußten wir das Tier erdrosseln. Ging vor den Fenstern irgendwie. lachte Vaudreuil. Der Boden war fester. Sie umschlich. Abends kamen sie von der oberen Mühle. Telephonierten. fraß sich satt noch hinter dem Waldgurt zum Hudson. Daisy war bleicher. zurück. manchmal surrte es in der Saublutsonne. ging zum Stall. Zwei Tage sattelten sie. rauschte. Pelze. Schoß einen Dachs. »Zweimal«. Blitzende Wolken flirrten zag und dünn herbei. Vaudreuil erlaubte den Ausflug mit Alf zu den ersten Faktoreien. Sie stiegen zugleich aus. Am vorletzten Tag kam ein Segler den Ottava herauf.« Syg küßte ihn. Unter den Hurras wimmelte es an Helmen am Anlegeplatz. färbte sich mit Männern und Frauen und Pferden hinter dem Glas. manchmal war es unter sackendem Schnee. schlitzte die Augen eng zur Seite. Hirsche scharrten um eine verdeckte Quelle. trug ihn ins Speisezimmer.

da ließ sie den Fock los. trieben um einen Wald. machten Vaudreuil sein Schlafzimmer wechseln. Acht Tage fingen sie Fische. Ritten stumm nach Haus. als bocke der Gaul. boxten. zur Seite. fuhren mit Lampionruderern aufs Wasser. lächelte ein wenig. weiß. breitete die Arme. Sie fuhren ihm in Jollen schnäbelnd mit der Pinne entgegen. war über den Wald aufgebrochen. Er faßte herüber nach ihrer Hand. Lungerten die Weiber um die Pavillons.der Veranda. Alf wagte nicht zu schießen. badeten. Tranken in einer Mondnacht eine Bowle. warfen um. der . rauchten. dann zwei mit am Rücken gekreuzten Armen. Schlachteten Ziegen. quietschten. unterm Arm einen grün bemalten Hahn. schrien nachts. Stiere. Es waren Engländer. wellig. steckten eine Hütte an. ein Schaf. schrien alle durcheinander. Ans Tor kam der Marquis. flogen wie Weberschiffe herauf. was keiner verstand. entknäulten sich. herab. Die Torontoner Studenten kamen in einem überlieferten Zug. rümpfte die Nase über die Achsel. Ostwind hatte sich an den Pappeln hochgewirbelt. hieben aufeinander ein. ein Kind. zogen blitzschnell in Zweireihen singend ins Wasser. wich er. Schweine. folgten sie über einen Acker. abends. kein Wort sagen. schoß nicht. Als der Mann ihn im Schuß hatte. Lagen halbnackt auf den Balkonen. hinten ein Trommler. vorn ein Dudelsack. Daisy kam ins Schußfeld. durch einen Bach. rief. empfing. losgesaust. Mittags ritt Daisy mit Alf und Browns Neffen über einer Fuchsspur. Spritzten. Spielten Dudelsack morgens. fließend ohne Pause stürzte er herunter.

Sie ging schon hochmütig. Die Augen standen im Dreieck. warf sich herum. den Mund wie unter sauren Kirschen. Sie hörte immer ihren Namen flüstern. Sie wandte sich um. Schloß ab. Sah durch seine ametystblauen Augen. legte die Hände mit den Flächen fest ins Gesicht. wimmerte im Sofa. das Mieder ab. Sie eilte. die Lippen. er am Anlegeplatz stand. Gab es eine Pause. bis das Segel gegen den Wind stillstand. Er war feig. Ein grauer Schein stieß ihn zurück. rot. Sah zum Fenster hinaus. schob sie in die Schublade. Sie verzog das Kinn. zwischen ihr. streifte das Hemd über den Rock. eilte auf der Treppe. gebogenen Körper aus dem Spiegel entgegenkommen. Galläpfeln. drängte dem entgegen. als sie farbig war. Die Ecke bog am Bootshaus. Faßte wieder ihre Hand. ihren Namen. das Segel flatterte um sie wie Vögel. raffte sie zusammen. Fühlte seine Hand rückwärts an der Schulter. Der Tochter Vaudreuils nun. Sagte das Essen ab. verlegen. Sie hielt sich fest. *** . machte er Reverenz. es wickelte sie ein. was seine Augen an ihre band. Armselig und zornig stampfte er auf. ihren Namen vernahm sie. Sah den bronzenen. Er hatte Syg übersehen. adoptierter. seinen Atem. ihre zu seinen hintrieb. krümmte die Schultern verzogen zusammen. ihr die Hand hinhielt. sprang hinter den Büschen. Sie nahm sie nicht. Langsam wich der Raum zwischen ihm. die Haut schüttelte sich. Verbeugung. Zog sich aus. kam das Bild zurück. spürte sie. stotternd. er wandte. Da nahm sie die Kette ab mit den Kugeln. wusch Wasser über die Brust und den Nacken. entfernt. geschätzter.Großbaum knallte ihm über den Kopf. Zog die Bluse herunter.

starrte ebenso. dann sockelte er zurück. Mittags wurde er kalt. Mittags trafen sie einen Jäger. Ritt den Morgen hinter ihr her. da ihm der Zeigefinger fehlte. stimmte sich wie ein weichkupfernes Abendinstrument. Fluchs hielt er seinen an. zeichnete mit dem Daumen. Vor dem Stall knöpfte er sich verdammend seine langen Gamaschen. ritt in ein Waldstück. Sie ließ nicht auspacken. Er flüsterte weiter. An dem Bahnhof verluden sie die Tiere. Als er lange genug gewartet. eine Sonne wuchs daran sich hoch. es gab viel Jagd. schwang die Arme. fluchte. mummelte sich. Sie horchte. verschwand im Laub. kamen in ein Dorf. fiel ab. Alf ging ein paarmal im Viereck um den Raum herum. sah unter sich. blieb hinten. sanften Rots. Alf packte aus. silberte. Gepäck. den Nacken in einem Quell. Nach zwei Stunden ließ sie Alf halten. Am Morgen mußte er einpacken. übernachteten. Sie rief ihn heran. Kurz blieb er auf gleicher Höhe. kam nie an die Seite ihres Gauls. Sie hob die Hand. Segel schossen in die Tiefe hinab. wusch die Brust. Teppiche. Die weiße Fahne Torontos leckte darauf. Die weißen Räder standen still im Himmel. Oboe und Flöte. Der Horizont war manchmal gelb. Der Mond schlug noch über die Felder. später nahm der Wind ihren Glanz an. Säcke. kämmte am Morgen den Bart nicht. äugte nach einem Reh. Blumenprärien kamen. sie ritten den Tag. Sie näherten sich den Ringen. kamen an die zweite Station. kniete.Vom Hügel trieb der Fluß weit und schräg hinunter. blieb immer hinten. Er gab ihnen Brot. ein Orchideenpark. einen Halbkreis in die Luft. ging er hinaus. . fast seifig. Sie hörte ihn in den Bart reden. Zwei Tage darauf kamen sie an die erste Lager-Station. stieg in seinen Schlafsack. Ein Pavillon war reserviert.

begann vor sich hinzusingen. nieteten sich gegen Eis. nicht zu den Bögen. Der erste Schuppen kam der dritten Linie. angerissener. Die Junge vor ihm ritt. wai! Spuckte und flennte. Sie kamen gegen den ersten. gleich Wellen anschäumend. Ein bärtiger Riese trat ein. er zog den Nacken ein. bestürmten sich. Ein Angestellter hängte den Hörer des Telephons rasch ein. you . Horizont. er glitt aus Fluchen ins Gejammer: au . Alf geknickt hinter ihr. begann zu lachen. wurde flau im Magen. Er durfte nur bis zur zweiten Faktorei. . Sie lagen voreinander.Angezogen in ausgebuchteten riesenschweren Halbkreisen spannten sich die Faktoreien. Sofort bot er Jagdplätze aus. »Ich werde entlassen. sie nach. . sprangen vor. Am vierten traten sie von rückwärts ein. . Es war schon geheizt. Es machte ihm Kummer. Es war deutlich: Sein Erstaunen war frisiert. Sie mußten langsamer reiten. Sie ritt zurück. der zweite kam. blaue Klippen. als lahme er. Sie sah sich mit . trat sein Zimmer ab. Sein Schimmel ging. gegen das innere Gebiet. warfen mit dem letzten Halbring sich vor die starre Endlosigkeit. Ein anderer flüsterte ihm Namen ins Ohr. Sie hörte. Alf kam nicht nach. hatte lang keine Frau gesehen. Alf schlich ins Nebenzimmer. als sei er nicht da.« Sie ritt weiter. stellte ihn gegen ihr Gesicht. wurden wilder. aufs Bein zu schlagen. Herden gleich.« »Troll dich. erstand sich ihre Beachtung durch Hartnäckigkeit. Folgte.

sie wiederholte ihm Wort für Wort. mit der sie eine Stunde kämpfte. er prägte sich es ein. Offenkundig Komödie. die Falte des Vorstehers bebte. Sie holten ihn ein. sondern zogen eine Sehne in die Serpentine. Gold. Wurden an der fünften Station schon erwartet. Im Sand sahen sie immer eine Spur vor sich. Sie waren erwartet. Der junge Mann errötete tief. So liefen sie das Seil der Schuppen weiter. An der sechsten stellte man sich unwissend. ritt auf seiner Spur zurück. wilde Augen brachen sich um. ohne gemeldet zu sein. Sie war fast leer nun. Alf bekam dunkelrote Schläfen und brummte vor sich hin vor Zorn. zwei . bis sie gegen die obere aufgespitzte Sichel kamen. fing eine große Forelle. der zu entkommen suchte. Abends kamen sie zu Colonel Bol. Sie ritten weiter. Sie schnitten ab. ein alter Offizier. kehrten zur fünften zurück. Am Morgen machten sie einen Haken. frischer Abwurf zeigte: sie waren nah. Schwarze Arbeiter deuteten: für die Bay.Alf an. Eine halbe Stunde ging es hin und her. murmelnd. Er hatte. gefiel ihr nicht. Kein Wort. Von selbst nahm er ein Papier. ungläubig. kamen auf den neu geschwungenen Bogen. Sie blieb drei Tage. gab es ihnen. wendend. jedes Wort im Mund haltend. liefen nicht bis oben hin. als sei es wertvoll. Sah sich nicht sonderlich um. beleckend. Sah noch einmal um. staunten. daß er es nicht vergäße. Sie zog die Brauen hoch. trafen Mittags die Spur wieder. »Was sind das für Pelze?« frug sie. ein Stein. Bald sahen sie einen Mann auf einem Esel.

Er schleifte das Traurigste der Welt auf seinen Knien. Sie hatte ein Zimmer. eine Stunde. Wassern der Walstreet. Die Jäger des Lorenz schossen vor Freude Flinten ab. war brauner. Unter Glas wuchsen Blumen. Wein und wieder etikettierte. brachte sie bis an ihr Vorzimmer. Bol lächelte. Morgens früh strich sie mit Alf ins Gebüsch. Muscheln. praktischer und wärmer. In seinem schmalen Kopf saßen Augen des Elefanten. Tränen besternten vor Lachen die Gesichter der Zuschauer. Lieh ihr seine Gummiwanne. strich den parfümierten weißen Spitzbart. Bol genoß. Einen weißen Hirsch gab er zum Abschuß ihr. Im Vorzimmer schlief Alf. es pfiff. klatschte Applaus. der südlich geritten. Empfing ein Billet. verblüffend. küßte ihr die Hand. In seinen Pelzschuhen. stand er am Ufer. Tranken . den er von Woche zu Woche als Dessert sich aufhob. Talkpuder. durch die Lücke trat der Bursche mit dem Esel. zog den Hut. Ritten zur Station. Auf den Teppichen tanzte Adimokuh. hielt sie auf dem Anstand. Rauchfisch.Serpentinen unter sich. Der Bursche. kaum größer als ihre. er ließ die Wahl. Ritt nach Süden. ein Negerzwerg. Donnerstags galoppierten sechs Gäule am umgerodeten Lagerplatz. mit Säbelbeinen und Hängebauch. Spielte Whist abends mit Daisy. zwei. Aßen Lunch. Er nickte wieder. Fidley. der junge. rollte die R. Das Blockhaus roch nach Seife. stärker geworden. die Wasserpfeife stand im Brennpunkt des Kreises Seidenkissen. Gepökeltes. Sie nickte. Seine Spirituosen waren etikettiert. drängte sich heraus. zurück. immer rascher. Schinken. Tranken die etikettierten Liköre. Fuhr sie am Weiher. ging hinaus. Aßen Geflügel. Braten.

zu Daisy. die Haltung gereckt. Fidley schlug auf den Tisch. gefaßt. vornehm richtete Bol sich hoch. Die achte hat siebzig Prozent.« In der Tür stand der junge Mann. küßte Daisy die Hand. mit zitternden Armen warf der sich im Stuhl zurück. ihn in der Hand. schön im Spitzbart. Anerkennung. der die Südlichen geholt. Sie sagte: »Bei Versva verfaulen zehn Ballen. was den Irrtum ausmache. ging hinaus. Sie wog den Brief. Alf folgte. hatte Gemischtes.Kaffee.« Langsam. das verwischt und gedämpft kam. Die Staffel Bol ist halb. Vaudreuils Brief. zur Seite geneigt. Sah Colonel Bol an: »Du bist entlassen.« Kreidehell. »Die dritte Sektion betrügt. trank es. Bol sah ihn nicht. Fidley legte ein Papier auf den Tisch. Sie putschte ihn zurück wie einen Hund. Staunen. Tosson liefert zur Bay. Hund. Lob. wird ganz bezahlt. Nur . Stand auf. Frug hochfahrend. zuletzt Befehl: zurück. Im ersten Bogen fehlt ein Schuppen. aus Fidleys Tasche. Ritt allein los. Wandte sich herum im Kreis.« Da sah Bol den jungen Mann. schoß sich zweimal durch den Bauch. Wollte nicht bremsen. hob die Faust: »Lump. Danach stand Fidley auf. mokanter Lippe. hob das Glas. Er widerstand nicht.

tiefer ging das Hirn nicht. gehetzt. Fidley gab Daisy Bols Pferd. wirbelte ein Stück hinunter. nichts. das so feste Hufe hatte.bei ihr sein. Sie hielt den juckernden Gaul mit den Schenkeln. drehten die Haare. Der junge Fidley übernahm den ganzen Bezirk. das in den Norden sich einfraß. Etwas trat aus ihr. entstammt. entgegenschwingend. Er ritt . hart und schmerzlich. verstauchte sich die Sehne. Serpentinen jagten zuerst noch in Schlingen voran. der hochgeblasen kreist. der Mann. Ihre Abreise feierten die Boys. die Bärte. salbten sich mit Bols Parfüms. Zog sie zurück. riß sie zurück. Aufheulend nahm er sie. im Weiher eingescharrt. Unter ihr brach es ab. Aus dem grauen blitzenden Gewell kam etwas gegen sie. dünn. In ihrer Hand der Brief band sie. Hatte Bol gehaßt. erledigt. machte sie leicht. ward dann eingeschlungen in das endlose Getöse. dem sich etwas in ihr entgegenspannte in einer entscheidenden Bestimmtheit. der sie gezeugt. Alf wollte auf seinem sie reiten lassen. der Gartenerde band sich an sie. wo er futsch war. hemmte das Überfließende. schwach. Als nach halber Tagestour die Eskorde zurückgeritten. blieben dann hängen. protestierte bös. Der junge Bursche trat herein. in die Höhe. Verbot ihn zu schänden. der Schmerz machte sie ohnmächtig. zackte. daß mans nicht beschlug. Geruch des Stroms. Sie kam an den Rand des Hochplateaus. Sterne tummelten darüber auf wie Sand. Das Herz. sie fiel herunter. Staute es zurück. Wog schwerer. pomadisiert. Weiter hatte er keinen Wunsch. Zum erstenmal gab sie ihm die Hand. glitt ihr Gaul aus an einem Bach.

pflegten. aber er stand im Kreise ihrer Stimme. machte es leicht. quatschten die Nacht darüber. lauschte dem Ton ihrer Stimme. Wundersame Ruhe machte ihre Tage lang. holten Nachricht. Sie lockte. Einmal umschlich ein Fuchs das Küchenfenster. kam die Nacht Fieber über sie. Kuriere kamen dreimal die Woche die Kette der Faktoreien herauf. gut. Aber obwohl sie in Decken gut und weich gewickelt lag.zurück. Kindern durch die Stimme. versuchte sie neu. summten. suckelten darum hin und her. gluckste. warteten sie. an dem sie sie fanden. Nicht ganz. entsetzt sprang er zurück. Sie entspannte sich in dem Rausch. er hielt. die wie ein Lazo ihn umschlug. das sie berauschte und erregte bis in das Dunkel ihrer innersten Grenzen. suchten Pretiosen im Achselhaar. Sie spielte mit den Weibern. rückte zurück. Dabei spielte sie mit Getier. Es sang und schwang das Belastende herauf. er kam. Als ströme aus ihr hinaus. Die Nacht gab ihr warmen Schweiß. Wuschen. Vögeln. Fisch und Pfeil darin. durch die Zunge sausten Stiche immerfort. Hunden. hatte eine Macht und eine Befreiung. Sie erbleichte. der nachklang. Sie gaben ihr Milch mit Wurzelzeug. ritten zum Lorenz wieder runter. Gesichertes. Sie lächelte. wo Hühner hingen. heller bestimmender. fanden ein Zeichen am Arm. Eingeborenenweiber. später sanft und gelöst. Versuchte sie wieder. Lernte das Organ . von Fidley geholt. Bezähmtes in ein Gefäß der Worte. klar. Später lag sie in der Sonne vor dem Haus. wirbelnd. zogen sie aus. hineingekocht. Da rief sie. In wochenlanger Pflege malten sie ihr mit dünner Nadel eine Sonne um den Nabel mit Strahlen und Mondzeichen des Tages. speichelten.

Das wandte sich ihr zu dann. Weiber heulten. Mit Vögeln gab es andere Signale. Liegen. Dann bis zum Plateau. Ein Hase hielt bezaubert von dünnem glasklarem Wimmern. mein Freund. das Nicht-Miterlebte. du Strauch sagte. die Windstille des Daseins brachte Unruhe. zog sie zu sich »Go« war: springen. lieber Dorn. Spürte ihr Herz klopfen. ungerührt. dann den stillen Mollton des Bluts. Es kamen Schwäne und Musketen. »Fu«: erfroren fast halten. Trieb Altes. empfing ihren Atem. Als sie zum erstenmal ausging. alle Bewegung. Sie brach in das Verweilen ein.anzupassen. als sei es ihr Anfang. Sie scheuchte sie. nicht jenes. sich darin zu verbinden. den Lorenzfall herüber in das Spiegeln des Weihers. Das nördliche Flimmern tobte irgendwo unter ihr. verschmähte die Flinte. denn sie befremdete Ungekanntes an Daisy. Lernte von den Weibern den Dialekt. Sie kam schon bis zum Koniferenbaum. Ahnung irgendwie von Glück. So kam auch die Gegend ihr näher. lehnte sich hinüber zu ihr. Ein wenig blieb sie nachdenklich. Das lag ein wenig dazwischen. Gab sich hinein in Klang und Fülle der Vokale. hinter ihnen mit einem Wagen von der Bay her Syg. ward mit ihr gefüllt. wenn sie sie ansprach. erfand sie Ton und Laut. Fidley schloß den Wagen. Silberlilie. säuselte und bebte. der Schauer der Krankheit und der ihr entquollenen großen Säfte und Ideen. Ging allein. Wagte nicht das zu sagen. Die kleinen Affen liefen eine Zeit . ward traurig bei ihm. Allein im Gehen. hatte Unlust zur Jagd. ihr Teil. trieben die Kleinen hinter ihr her. Sie ging davon. blieb aber entfernter als sonst. denn ihr kam in den Sinn Well. der wie ihr Blut spritzte. zu biegen in jede Leidenschaft.

Dort stieg sie ab. Sie bewegte schmerzlich eine Sekunde die . die Lider naß. Als das Dunkle in ihr hinrann in das Ausschweifendste und Hellste. glitt auch zurück. Sie fühlte des Hundes Druck am Knie. Dann faßte sie fest in die Mähne des Gauls. die Sehne brauste. Kanonen lösten sich. Ein Auto wartete. Dahinter das Meer. vergessen. schrie fast und erbleichte nach innen in einem Schreck. vor dem der jetzige Augenblick nur als Pause stand. lieb. nichts. Sie kamen in den Lorenz. Palmen hingen herunter. Alles andere war Spiel. Mövenschwärme in Spiralen. Gepäcke. Ein Stück Land schob sich vor sie. des sie nicht bewußt ward. Well sprang hoch. Inseln. Irgendwo in der vor Blau zitternden Unbegrenztheit des Horizontes traf sich das Innerste ihres Blutes mit etwas. kein Gedanke. an dessen äußerstem Rand dünn die Erscheinung hing der Städte. Wagen wühlten hinter ihr ein Geschiebe. aber ohne Gewicht. Unten. Es trat aus ihr hinaus. unter Dampf lag ein Schiff. Es war fünf Uhr am Abend. irgendeines ungeheuren Daseins. Zu sehr war sie eingehüllt schon in ein fernres Geschehen. schlug die Schiffuhr. Die Sonne hatte größte Kraft. Ein Staffel Matrosen erreichte sie. Das andere ging fast traumhaft.noch neben dem Schlag. dem sie sich hineingab. kein Brief. Dann fiel es zurück. Männer kreischten Namen. Der Steg. der es hemmte. Der Bogen der Sehnsucht schoß ab. in das sie verströmte. Sie ritt bis an den Strand.

Besprach eine Überraschung für Sygs Geburtstag in vier Monaten. baute ihr Zimmer an. sprang in Lawinen ihr leis entgegen. *** Das Lächeln hatte gewährt. das sich band an Ort und Zusammensein. Das Aufgesparte und Vorbereitete in seinem nach innen gekehrten Leben verstand den Ausbruch. schlagend und aufgedonnert das Meer. Es fiel in seine Augen wie in einen Schlund. Schenkte ihr ein neues Pferd. Es erlosch. bestellte ein Reitkleid aus Leder. senkte den Kopf. Malte den Stand der Rosenbosketts aus auf . wie gewohnt. das Hingewandtsein ihrer Seele. das zärtliche und hochmütige Kinn. Die Mühlen rochen. Dann kam der Ottava. Des Vaters Hand faßte die ihre. die Brust. bejaht. Nichts gab Erinnerung daran. Die Woche rollte zurück. Glitt über ihren Leib mit dem Auge. den Hals. Sein Mund im Kuß. erwähnte Zukünftiges. Er hielt sie stürmisch mit steifen Armen weg. vertraut mit seinem kalten Eisen. Die Schreie der Nurse blieben hinter Bäumen stecken. Die Treppe. Tapeten kamen weiß geädert mit Gold. Gab ihr den Arm. In ihrem Auge saß. Griff vor. spürte aus allen Poren ihres Leibes ihre Richtung. Glitt zurück. Unausgesprochenem sich geneigt. Er erbleichte.Hände im Fell des Tieres. Sie gingen hinein. Das Gittertor kam. Lächelte. Rauschte dunkel schon entgegen auf Kilometer. Vaudreuil hütete sein Gesicht. Das Rauschen lag in der Luft wie ein Schneefeld. sie ganz zu beschauen. Berief einen Unterrichter für ungewohnte Kreise.

neugierig aufging. Diktierte nicht. bei der Mahlzeit. selber abhieb und damit unverlierbar sich gewann. So. Als der Tisch beim Speisen ihr zur schrägen Scheibe ward. Einen . vor sich. durch den Raum rotierte. Sie bereiteten sich vor. neidlos. Löste sacht die Ventile von ihr. Sygs Auge schmerzlich. die nichts mehr löste zwischen ihm und ihr. ohne Intervall. Aber die Führung der Hand hatte die wissende Lindheit. indem er verstand und folgte. sprach vom folgenden Sommer. Ruhig.Papier. die sie nicht erhob. Fontänen. Sonntag bestellte er die Yacht nach dem Ontario. Durch die Maske des gleichgültig gehaltenen Gesichts stieg von unten tief das Lächeln herauf. Entfernte sie aus eigenem Entschluß. uferlos. wie tödlich er an den Sekunden hing. Montag früh berief er sie in das Büro. behütete. zwischen Mußestunden. die. was er nur abbog. Sah sie wenig. gab dem nach. als es abtrieb. in die er schmiegte. Gab Daisy von sich. Schecks. glitzernde Fische. wogte. Ohne Pause. und das Kindliche. gelassen wie im Nebel. was aus ihr drang. Widerlegte Widersprüche. dem Abend. das Silber flimmernd wellte. dem Herumgehen. Ihre Erwartung allein spürte. Fidleys Pensionen. Bewies Notwendiges. Baute eine Verbindung. Vögel. brach alles ab. das sie nicht bezweifelte. Tips sie umflackerten. was herausbrach. bestimmt. vorübergleitend über den augenblicklichen Zustand. Folgte nur. eine Pergola im Bogen vor den Terrassen. nachgebend. ging ohne Zögern von ihr. Breitete die Zeit aus vor ihr. blieb ihr die Stimme Vaudreuils. als sei sein Plan. trieb Mauer und Wand zurück und bog sie hinter das draußen Strömende und Lockende zu einer tiefen Wölbung. sein Wille.

Ahnung. kreiselnd in der Luft. sie bleibe. ausgeatmet ihr entgegen von der Prärie. riß entzwei. rissen sie nach. Sie lief um das Zimmer. betastete die Wand. uneinholbar. riß daran. sich hineinbegab. senkte den Kopf zum Wasser. da blieb nichts übrig. floß tiefer. erschüttert. Glück. gehörte zueinander. ganz. Über ihrem Nacken stand schwingend.Augenblick ertrug sie nicht mehr den trostlosen Schmerz aus der Gefaßtheit des Tons. Sie beugte sich über den Fluß. entfernter. die verzehrte. . Aber es riß zu Schmerz mit einer Stille. was trennte. Bahnen sich vor ihr hin. faßte die Binsen in die Hand. Zwischen beidem lag sie. es hielt. stieß sich heraus. Sie tauchte die Arme ins Wasser. zu sich. Sie faßte das Gras. schwieg. zermalmend die Luft. Städte. Ihr Leib wuchs fest mit Geruch und Duft der Erde. voll. Bleibende der Erde zog sie herunter. Sie legte sich auf den Bauch. die Girlande des Balkons. Sie wuchsen an ihrer Haut. hob und senkte sich. Was trennte. alles floß. wie sie sich vertauschte der Landschaft. Legte das Gesicht mit der Wange gegen den Weidenstrauch. das Auto blinkte vor der Halle. Murmeln koste ihr entgegen. Unter ihrem Gesicht brachen Tränen. durchlöcherte Brust fauchend. Drüben schleuderten am Rand des Vorstellbaren Schiffe. Es ging nicht. entzog sich ihr. Hindurch. wollte sagen. den schlanken Baum. Wasserdunst lag. ging hinaus. die gesiebte. den Kopf des Betts. aufziehend. in die sie hineinschwamm. es war eins. sie stand auf. Der Garten. nickte. Sie fühlte. Das Tiefe. verband sich.

Sie spürte plötzlich, das war das Glück. Schon hinter ihr. Nun, wo erkannt, verdorben, verloren für immer. Je mehr sie sich trennte, um so schärfer schnitt sie der Schmerz, um so hemmungsloser brach dies Gefühl vor ihr auf. Dies war ihre Heimat, durchspülte sie mit Erdsaft, machte sicher, frei, groß. Was kommen sollte, versackte in Staub, bekam feindlichen Atem. Städte lockten nicht, Menschen fielen schal ab wie von Drähten, Dampferschrauben wühlten durch ihr Fleisch. Der Tag schien wie Tod, wenn sie sich löse. Kraft und Sicherheit gingen aus den Adern. Es brach auseinander in ihr. Teilte sich. Unaufhörlich ging es von ihr: Geruch der Bäume aus den Adern, mit singenden Vögeln, lieben Namen von Booten, Wolken, Formen der Wellen. Spaltete sich ab von ihr. Sie hob das Gesicht aus dem Gras.

Frühstückte. Das Nickel des Wagens saß in der Sonne gleich einem schwingenden Insekt. Der Horizont ward heller. Sie ging zurück ins Zimmer. Schloß die Schublade auf, wühlte aus der Ecke eine Kette aus gelbem Dukatengold mit drei Steinen. Zog sie um mit einer langsamen Bewegung. Im Spiegel schien es zurück. Das Rot des Achats leuchtete glatt und kühl. Ihre Jugend stand darin, das Entfernte. Was hinter ihr lag. Die Stille, die sehnende Ruhe des Blutes. Der Umkreis des so Erlebten spiegelte von den Rundungen herab, das Land, die Wiese, das Gras. Sie warf den Hals im Ruck herum. Trat hinaus. Biß die Zähne zusammen. Das Auto schlug an. Es ging nicht anders. Sie folgte.

Fuhren Schleifen, den Fluß durch. Hielten am Lorenz. Hinter Zypressen ihr

Geburtshaus. Vaudreuil gab ihr den Arm. Das Tor zum Park. Elastisch gab Vaudreuil Platz frei, ging dann rasch vor ihr. Als sie seinen Rücken sah, begriff sie plötzlich, wie sehr er diese Frau geliebt. Fühlte, was sie versäumt, stand ohne wissendes Blut des Verlustes, ertrug, was sie nie an Mütterlichem besessen, ganz hell, in einer Sekunde. Die Überlast erhärtete ihr Herz. Feindlich ging sie durch den Garten. Zedern reckten um die Bleivase sich in das frühe Rot, Tau perlte in Ketten herab. Die Tür fiel zu. Zurück, Wind strich über die Mauer, senkte sich brausend einen Moment herein. Dicker Regen platschte aus einer Fichte. Der Wagen zog an. Bei Montreal verabschiedete sich Vaudreuil. Plötzlich, daß sie erblaßte. Zusammengepreßt: »Willst du mich immer lieben?«

»Ja, Liebling.« Sie gab ihm die kalte Hand. Tränen blieben hinter ihren Lidern. Fuhr weiter. »Nicht traurig«, spürte Sygs Hand herüberkommen, zuckte unter dem Schleier, zog ihn hoch. Zu dem blonden Fräulein: »Gehen Sie gleich aufs Schiff.« Die Koffer stapelten sich. Das Meer schäumte leicht. Von der Barkasse läutete die Glocke. Neigte sich, küßte Syg. Spürte an ihrem Leib den Geruch wieder des Waldblocks, des Spiels im Garten, der Betten, die nebeneinandergestanden. Sie atmete heißer, blieb eine Sekunde. Dann stieg sie ins Boot. Syg winkte. Es war neblig geworden. Pendelnd, unsicher schlug Sygs Kopf aus. Bald rückwärts, bald zur Barkasse, die vorwärts stieß. Winkte noch einmal. Drehte um. Über dem Wagen, den schiebenden Gäulen stand Abglanz von Blau, Berge, See. Ging ihnen zu.

Das Ende.

Es schien ihr, es müsse geschehen etwas, irgendwie. Sie empfand jede Wolke. Jede Linie der Küste legte sich hart um ihr Herz. Die Pause ging. Nebel häufte sich dünn vor das Land, Die Barkasse drang weiter in Flut, entfernte sich, heulte, stieß vor. Nichts geschah. Da überwältigte sie der traurige Gedanke mit solcher Gewalt, daß sie den Messingknauf des Geländers zwischen die Hände preßte, die Stirn zusammenbog mit aller Durchdringung, in der Schmerzlichkeit der Flucht noch die übersinnliche Kraft des Glaubens: nun reiße die Küste ab, komme herüber, hielte sie. Da schwand das Land. Der Schrei blieb in der Kehle, erstarrte. Die Faust ballte sich ihr in Haß. Wandte sich zornig ab vom Boden, den sie liebte. Haßte jede neue Luftschicht, jede Fahne, Gaffel, Signale um sich. Trank Gift mit dem Atem, der ihr von der anderen Seite entgegenströmte. Wandte sich aber mit tieferer Ablehnung weg von dem, was hinter ihr lag. Vorbei. Das Letzte. Die Augen brannten hell, grau. In rotem Nebel begannen Maschinen zu stampfen, pufften den Boden auf unterm Fuß mit kleinen rhythmischen Schlägen. Sie wandte sich um. Die Achseln zuckten. Das Meer vor ihr aufgewölbt von Glut.

***

Zwei Tage Nebel vermiesten, das Pack johlte, die Feinen wurden nervös. Ein Matrose griff fehl, stürzte aufs Deck. Ein Gaul brach aus, sprang ins Schwimmbad, brach den Hals. Abends im Zwischendeck schlug sich ein Dutzend um eine braune Hure. Einer hatte einen Bruch, einer schlug hin auf den Bauch, heulte und schrie »maman«. Ein Weib lief mit halbem Ohr und sammelnd

durch die Klassen. Rotteten sich zusammen, spießten einen Alten auf die Arme: »Vieux Ga . . ga.« Eine dunkle Kugel schob aus dem Wasser, über ihr ein singender Tag.

Am abgesperrten Zipfel des Promenadendecks lagen drei Malariakranke. Zwei unterhielten sich den Vormittag, mittags wurden sie gereizt. Trommelten mit den Daumen, rauchten. Abends machte der eine Vorwürfe, gereizt, heftig, der andere pfiff leis. Der dritte schwieg.

Sah durch ein Glasfenster auf den Korso, langweilte sich am Geschauten, spiegelte sich allein in dem Glas: zerrissenes Gesicht, geschmeidigen Körper, rote Haare. Ein Mischling kam, schöner als ein Weib, flüsterte, verbeugte sich, kam mit Whisky. Der Mann deutete heftig aufs Glas, der Diener öffnete den Riegel, folgte dem Zeigefinger, sah eine Frau, einen hünenhaften Mann, nickte, verschwand. Kam in einer Viertelstunde zurück. Das Paar passierte von Norden her. Lackaugen vom Mann her wanderten herüber, blieben. Die Frau gähnte. Zwei Tage ging der Korso, zogen fern langsam Dampfer vorüber. Das Fieber sank, Temperatur ließ nach. Der Rote erhob sich. Ging am Arm des Dieners hin und her auf der Promenade, anderen Tags allein am Stock. Fiel auf, elegant, zerrissen, glatt, Augen voll Geist. Verschenkte Blumen, grüßte, ließ einen Windhund springen. Trug keinen Hut, die Haare glühend über dem pockennarbigen Gesicht gescheitelt. Eine Quintrone neben ihm, Chinchilla über der Schulter, schmalen blauen Auges, auf hohen Beinen.

Warf plötzlich die Quintrone ab. Benutzte einen Moment: Ging vor, ans Geländer, fuhr mit dem Tuch an die Stirn, knickte ohnmächtig gegen das Eisen, der Riese stieß einen kleinen Laut aus. In seinem Arm machte er die Augen auf, streckte sich lässig. Der Riese zog eine grüne Riechflasche, hielt den Arm rund, weich, damenhaft, den Kopf schräg. Er atmete rasch. Der Mischling Moki kam zu seinem Herrn, stützte den Roten. Der deutete aufs Meer, das violett erzitterte, drehte sich um: »Le Beau.« Lächelte.

»Fribaurt«, sagte der Riese, sah nur den Diener. Le Beau lud den Riesen ein, zeigte ihm eine Sammlung Säbel. Ging mit ihm durch den Lesesaal, die Billardbälle. Gingen durch den Maschinensaal. Standen vor der schmiegsamen Wucht fressenden Metalls. Hörten die Pfiffe, schritten weiter. Ging mit ihm durch Regen übers Verdeck, sahen den Mond einschlucksen in grauen Brei, der innerlich geschwängert Blasen aufstieb, Ballone ins Meer setzte. Le Beau wickelte ihn ein, führte ihn im Kreis, in einer Spirale, streifte Moki, trieb ihn enger dem Willenspunkt zu, stieß ihn hinein.

Verlor Fribaurt, polierte er die Nägel. Gewann er in Bakkarat, Poker, Sieben, erschien Moki, servierte Zigaretten, Schnaps, Tee. Fribaurt juckte die Haut, der Blick schweifte rechts, schweifte links, hatte keine Konzentration, leckte über des Dieners Schenkel. Das Spiel blätterte auseinander, die beste Karte schlug gegen ihn zurück. Verlor. Spielte Paroli. Blähte die Nüstern, sog die Luft ein, die ihn verwirrte. Verlor. Rannte in Paroli. Verlor. Moki verschwand lautlos. Die Summe addiert. Fribaurt erbleichte. Schrieb einen Wechsel, legte ihn herüber. Le Beau

rührte ihn nicht an. Polierte die Nägel, sah Fribaurt starr in die Pupille, führte ihn bis an den Rand der Spirale, in die er ihn schlug. Stellte ihn neben das Zentrum, stieß ihn endlich hinein. Sagte leis drei Sätze, abgehackt, deutlich, akzentuiert wie ein Ausländer. Fribaurt erblaßte ein wenig unter der Hypnose des Klangs. Erhob sich.

Nahm Daisy am Arm auf Deck wie eine Kusine. Die Namen fielen. Sie sah zwischen Pockennarben einen Blick, der elastisch in ihrem sich bog, ihn durchstieß, unter ihrem gestählten Zorn nicht brach. Von der harten, dunklen Stimme fielen Vokale mit glattem dunklem Wohllaut. Überrumpelt, gereizt sprang sie zum Englischen. Er folgte mit gleicher Gewandtheit, wie sein Körper, ihren führend, neben ihr ging, gebogen, nachgebend, hart, fordernd. Er stützte sich ein wenig auf den Stock. Ihr Schritt ward rascher, wogte auf und herab mit dem Schiffschaukeln. Er hielt. Über die Achsel sah sie zurück. Er beugte sich, hob ihr Tuch. »Holen Sie kalten Tee«. Es war heiß geworden. Er drehte um. Sie ging zur Kabine. Le Beau gab das Tablett dem Steward, warf sich in den Liegestuhl, wartete. In der Kühle kam sie herauf. Übersah ihn. Die Ablehnung traf ihn, verzog seinen Mund, lächelnd. Am Geländer spürte Daisy die Richtung eines Fächers, zog den Blick vom Rosafisch, der sprang, sah in die weiße Iris der Quintrone, während die Zähne hell sich öffneten. Sahen beide in das Aufzucken der Lichter, schlossen die Augen, sahen, wie das Schiff festlich, erhöht, auf eine Masse Lichter zufuhr, die höher wuchsen und stiegen und an ihnen vorbeiglitten. Die Dampfer tuteten, Lichtschnüre trennten sich, verblaßten. Fribaurt und Le Beau gingen vorbei. Die Kreolin neigte den Leib, sprach mit

der ganzen Haut. Das Murmeln kam näher, spanische Missionsweiber psalmodierten, sahen in die Dämmerung, die fiel. Der Quibekaner flüsterte einer Frau zu, daß sie Regen beschwörten. Sie schrie auf. Er griff in der Dunkelheit fest in ihr volles Bein, damit die Bewegung ihn nicht verrate. Der Schrei deckte das Manöver. Am Schornstein applaudierten die Kanadier, sie gingen langsam hinüber.

Da sah sie: im Kreuzschein der großen Signallaternen bewegten sich Fribaurt und Le Beau wie Ratten, mit Brustschild und Maske, florettierend gegeneinander. Le Beau lag wundervoll in der Hüfte, bewegte sich in der Lendenwage nach oben gedreht mit fesselloser Kraft. Stieß vor, im Angriff, schien plötzlich müde. Übersah die Quintrone, die mit aller Haut atmend in seinen Blickkreis kam. Warf nur einen Blick seitwärts, der dirigierte Moki hinter seinen Rücken ins vollste Licht. Seine hitzig kalte, fast brausende Geschmeidigkeit verwirrte sich immer mehr in dem weichen unberechenbar eleganten Schlag, den Fribaurt in zu seiner Größe und Breite erstaunlichen fast mit dem Handgelenk gefächerten Etüden heraufwarf. Plötzlich machte Le Beau eine stumme eindringliche Geste. Mokis Körper schälte sich bronzeschmal aus der Dämmerung. Beau entblöste die Brust, fing Fribaurts unsicher schwankende Spitze in letzter Sekunde auf, pfiff von unten die Gegenlage, schleuderte aufspritzend das Florett des Gegners in die surrende Dunkelheit. Legte Brustschild, Maske ab, sagte Fribaurt kalt Schmeichelhaftes. Drehte Wasser an, wusch die Hände. Hob plötzlich den Kopf.

Frug ihn nach der Zeit. nach den Narben seines Gesichts. Er sah es nicht. Entjungferte ihr Auge. Traf es mit einer Gewalt und Absicht in einer eindeutigen Sicherheit. sprach abgewendet zum Steward. auflösende Kraft. nicht weinend. den Kopf mondhaft. Er nahm es gleichmütig. Fuhr in seinen Satz. behandelte ihn gleichgültig. Warf ihn mit einem wehenden Ruck herum. daß sie wankte. daß er ein Lächeln einmal abends darauf gab. schloß über dem Vorgang die Lider herunter. lachend nach dem Barometer. überwältigt wie ein im Schlaf begattetes Tier. Sie brüskierte ihn. zurückstürzen. zur Seite gebogen. Am Lunchsaal strich sie ihn fast. Ihr Blut aufflammen fühlte. Sie traf ihn auf Vorderdeck. Sie reizte ihn. Sie aufhob und ungestüm machte nach einer Entfaltung. als durchstäche er sie. suchte seine Nähe. erinnerte in nichts an etwas. In den Adern eine bäumende. scherzend. in der Haltung zart und süß. mitten in Daisys Gesicht.Sammelte das Gesicht zum erstenmal ganz. legte es in den Blick. Er übersah es. Ihr Drang nach Geben und Zurückströmen des Gefüllten war so groß. Sie setzte die Kiefer fest aufeinander. die Haltung ihrer Zigarette eine . die sie gemieden. es sei von der Jagd. Schmerz spürte. *** Sie schnitt ihn. das traumhaft hinter ihrem Leben nun stand. unsicher. sprengte die Gruppe. ging mit dem Gefüllten rasch hinab. das sie derart steigerte. als glaube sie. in der er stand. Sie gab den Blick nicht zurück. daß selbst die nichtssagende Bewegung ihres Ganges. drehte um. brachte ihn zu keiner Äußerung. Zeigte ihm ein Maß der Ablehnung. sie trennte von allem.

erreichte die Spitze des Erreichbaren: das Gespräch brach ab. Er blieb gleich. Ihr Gespräch mit anderen nahm Richtung auf ihn. Ihre Hände ballten sich ein wenig zusammen. Da machte Le Beau eine Bewegung. »Sie haben durch den Fächer bei der Quadrille einen Feind in meiner Familie. fühlte sich verloren. glitt auf eine Bank.« Sie lachte ein Lachen. sie stieg mit ihr herauf ins Erwachen. Sie übernahm sich im Grauen davor. Sie bog die Beine herauf. ließ den Augenblick verklingen. ihm zurückgeben wollte. vermengte. Es kam eine Ruhe über sie. Was sie in ihn überleiten. Allein er schmiegte sich nicht hinein. Sie wartete. trat ihn breit mit ihm. daß er ihre Hilflosigkeit erkenne. Sie gähnte nicht mehr in des Riesen weibisches Gesicht. Da schlug ihr die Stimme heiß ins Gesicht aus jedem Knie. ward Leere und Fassungsloses in ihr. Er änderte seine Stimme nicht. Eine Pause fiel. Mein Vater haßt Sie. Das Schweigen neben ihr blieb. . es bog sich herum. daß er Sie fast liebt. verschwand Ihr Alleinsein machte sie wortlos. zog den Hut. denen er kaum folgte. Unerfindliches. Holte neues heraus. verlegen. benutze. holte den Klatsch herauf. . Fribaurt stotterte. den Zwang . das ihn stach. das kein Lachen war. legte das Gesicht darauf in schmerzhafter Umarmung. Entferntes und breitete es hin. . Sie wandte sich Fribaurt entgegen. In der Nacht hörte sie sie im Schlaf. unberührbar in seiner Glätte. Ihr nebensächlichstes Wort hatte eine Umkleidung.Zugehörigkeit und Verbindung mit ihm annahm. schob Fribaurt in Dialoge. versträhnte ihn. daß Le Beau schweigend hörte. Sie lockte es nicht heraus. Moki begann auf der anderen Seite herumzulungern.

ohne Widerstand. umfaßte sie selbst wie von anderen gesprochen. es prallte zurück. Ihre Stimme aber kam auf sie zu. Nickte. Schalen. den Händen in der Dämmerung des Korridors. bei Fribaurt glitt es heraus. weich mit einer eindringlichen Unerbittlichkeit. Baute sich aus in ihr. Ihr Finger berührte die bewegte Schnauze. Hinter Gittern kamen die roten Augen kleiner Hasen an sie heran.« Die Tiere hoben sich. Ihr Bein. der sie umschwamm. schwer zurück. umgab sie. Ihre Haut glühte mit einem Ruck. . dunkel und braun. das sich mischte mit Stahl. Ihr Arm blieb stehen. Lauschend bog sie sich über den Tisch. Kam diesmal ohne Wucht. langsam. aber mit bis ans Schreien unterdrückter Süßigkeit. Da hörte sie neben sich in der Nische ein Geräusch. . hob das Schwanken. Langsam sammelte es sich bei ihm. Es war Schmiegsames. Auf ihr Gesicht schrieb er Vorgänge. Sie gab den Blick langsam. In sie hinein sprach er. verschwand. »Go .In ihre Augen. ohne sie anzusehen. Die Sonne ging in weißem Bogen. brachte Ruhe in sie. der sie traf. Es schlug zwei. . Dämpfte das Gute. ging unter ihr weiter. was sich sammelte aus ihr heraus im Ton. Was vorging. Sie stand nachts auf. Die Tür der Kreolin schloß sich. magisch gezogen. sagte die Nummer der Kabine mit weißen Lippen vor sich hin. legte er. gespannt. Er flüsterte zwei Worte. Warf sein Leben hinaus ans Meer. was er wollte. breitete sich in ihr aus und verließ sie wieder in Seligkeit und Erfüllung. durch die Luke kam Nickellicht vom Wasser. Er schmiegte sich hinein. Begannen sich zu bewegen im Ruf. Sie ging die Treppe hinauf. Gewölbt stand ihm offen das Ganze. Sie bückte sich. Nichts stieß ihm entgegen. neigten sich herauf. suchte mit den Augen. Zartes.

Sie sah zurück: Versäumtes. Sie gab Le Beau die Hand. Ihr Blut spannte sich dem entgegen. gab sie ihm die Hand. Das Schiff stand. um jeden. Er sagte: Paris. Das Fräulein stieg auf der Treppe hinunter zum Wasser. wimmelnd. Die Räder gingen langsam.Trieb sie in eine Klarheit. Da sprang plötzlich ihr Herz. Verließ sie nicht. »Leben Sie wohl. Keine Miene zeigt. Sein katzenhaft gestraffter großer Körper blieb neben ihr. Es ging über alles hinaus. Lächelte plötzlich: »Wohin fährt ein Franzose . Aus Landduft quollen roh. Kehrte zurück. Hörner heulten aus dem gegen die Wellen trommelnden Abend. . daß ihn etwas enttäuschte. Sie lächelte. Zwischen gestapelten Koffern irrten Passagiere.« Wind bewegte sein rotes Haar. Verfehltes lag auf seinem Gesicht plötzlich gesammelt. die Mole hing voll Menschen gedrängt. verquatscht. »Wohin?« Sie wußte es. Unter den Sätzen warb seine Stimme um sie. fielen zurück. . Sie sah scharf nach dem Ufer. Unter den rücklaufenden Wogen schellten die Bojen los. Stellte irgendwo etwas auf. Es kam auf sie zu. Abgelenkt. dem plötzlich alles in ihr wie an Fahnen hingeweht sich zubewegte. auseinandergespritzt. Die Barkasse legte an. Schmerzhaftes zog es tief in ihn hinein. Hupen. . Es blieb. Hände durchglitten ihre. Trieb darauf zu mit der Kraft und der Inbrunst des Ziels. vorbeigeführt innen an ihm.« Sie lachte über die Schulter dem Reeling zu. Blinkfeuer stachen kreuzend ins Licht. er blieb gleich. fiel in Schlaf wie Traum. sich verlierend auf der tiefen Fläche.

Der zweite Abschnitt Da war Berlin. Man holte sie. Das Fräulein reichte die Tabelle.Den Hut unterm Arm. schlenkerte im Sweater auf sie zu. Andere hätten sich gewälzt vor Wonne. Sie sah zuerst vorbei. traf plötzlich seine Gestalt. durchschwebte sie die neuen Schichtungen. Zwischen den weißen Hosen der Kapelle brach der flackernde Untergang auf. sie folgte traumhaft. In Zackstrahlen von diesem runden Verharrungspunkt ausgeschleudert. Verreiste. Das Fräulein führte die Liste der Stunden. Sie schob sich selbst in das Drängen. Mit Holl ging sie in Lewinskys Generalproben. Die Barkasse legte sich fest an Land. Wille machten vor ihr alles frei. ihre Umgebung fürchtete den schlechten Ausgang. Bei Utö kam von der Regatta Symes herauf. die Zofe brachte das Abendkleid ins Bad. Es gab keine Grenze. Drei davon starben. Die Tabellen verengten sich. Böhmer. Sie runzelte die Braue etwas hinauf. Below traf sie bei der Holmberg. Drang von Schicht zu Zelle. Geld. Von unten sah sie ihn am Geländer verschwimmen. Erlebte den Skandal. überging sie. Sie genas. Vom Bazartee kam sie mit Rosen. lächelte. als Männer auf der Nizzapromenade sich um deren weißbemaltes Fleisch schlugen. spürte in . Fuhr weiter. gingen bis in die Nacht. Bald stand ein Defilé vor dem Haus. Die Musik spielte über der Sonne. sie erkrankte an Grippe.

nicht tanzen. das sie dem so heftig Genahten tief entzog. Kam es vom Land war es gut. Sah in dem Parkfest eines dekadenten Mitteldeutschen Fürsten die Megrée auf gemeißelten Beinen kommen. verschwand. allein. . reiste Station auf Station nach. Der mit den eisernen Backenmuskeln wandte sich ruhig um. vermochte nicht zu bitten. fuhr mit ihr den Korso. erblaßte. von diesem bald. fest zusammengedrängt. Es schwankte herauf und herab in dem Treiben. Seine athletische Brust zuckte zurück vor ihrem grau geworfenen Auge. auf einem Wallach. zwei Messer im Mund. Reiste zurück nach Nizza die Nacht. dessen Blumenwoge symphonisch in den Himmelrand schlug. Ihr Gesicht selbst war verschleiert. Ihr Blick hing fest irgendwo über ihr.den Knien. deren Hand schmeichelnd kam. bald untere Welt. setzte sich selbst herab. die sie umwölkten. Nur war das Obere deutlich nicht das Letzte. mußte sie unter Menschen ihn hören. je mehr sie sich dem Umstrahlenden anschloß. Sie sah ihn kaum. versuchte einen Einbruch. im Auge den Schlag. Lief am Strand auf und ab abends. Sie gab sich hin. Kam es vom Meer. zog etwas daraus fest in sich Die Gräfin fragte. was sich vollzog. war etwas in ihrer Hingebung. genoß. war es gut. bedenkenlos die Stationen nahm. wich der Hand aus. lachend abreiten. Es war unsichtbar. umschwebte mit dem Blick ihren Kopf. Sie ward scheu. Seit dem Tag war Stefan hinter ihr her. von jenem Hauch. den Norweger Stefan umarmen. sog und hintertrieb. Nur. sah. überstürzte den Blick nach Daisy. bald obere. abspringen. Bezauberte drei Tage von neuem die Holmberg. ließ sich aufnehmen wie willenlos. Etwas saß darunter.

blieb er dort. Unter der Dielentür sah sie Caspare Symes. Schlug erstaunliche Drifs. Umzischelt. Machte ihr Fehler hin. hinein fuhr in die Tiefe. Das Lächeln. die es zurückschlug. sahen in die Sonne. er trieb nicht ab. trat im Doppel Stefan gegen sie. das sie zerstreut dem Preisrichter gab. Darauf. machte ihr Gesicht bekannt. Sie bog ihr Gesicht auf. fiel fast als Frucht schon heraus. Menschen bogen sich. flüsterten. Frauen. blieb nicht haften. Gewalt gegenüber war sie eisig verschlossen. in die Höhe gehoben. Fuhr im Auto durch Eifel und Rhön. Schlug einen Ball gegen ihren Schenkel. auch Meer. Sie spielte einen Preis im Single heraus. Gespannte. trieben Neugier aufs Gesicht. kein Drang schlug dort hinaus.Fahnen und Wagen. Sie stieg hinauf. in Zopott. sie nutzte nicht aus. lief durch Revuen. wo Sägemehl und Pferdeschaum schwirrte. lernte eine Bewegung. Durch solch gewölbte Gasse kamen Heroen: Lyonel. hinter . schäumte herum. an den Molen des Innern brach sich es. schlug dort hinaus. Mit Steinen um den verhaltenen Mund neben dem französischen Botschafter. zu den stählern gereckten Chausseebändern des Bennetrennen. Haftete. Ungewisses. Nahm den Spiegel. sie bewunderte nicht. vertuscht. In München schwärmte sie unter herber südlicher Sonne einen Festabend. sammelte sich dichter unter dem Schleier. Sicher fast. ward reifer. über Matten. hinter ihr her. er sah sie nicht. woher sie kam. Sie saß im Zirkus. Sie lenkte den Blick kühl darüber. verkrampften den Blick. mit einem Wehlaut sank sie zusammen. Böhmer. Zögerndes stand vor ihr. neigten die Hälse. Vorbei. Das Harte. aufgerissen. Sah Heringsdorf. Da schwankte ihr Gesicht. Seine Entschuldigung lenkte den Blick an ihm vorbei. Below. Kinder. Brandt. was tastend offen stand.

Sie sah zurück. Hielt die Richtung ein. Es ward klar.nie Gesehnem. Offiziere ritten neben ihr im Herbst. wie sie es sich gelehrt. »Masseldoff«. Die Zeit staffelte sich darunter. Die Männer. so straff hielt sie unnatürlich die Maske. Sah Perlhuhnhunde. Was war das all? Nichts. blieb sich gleich. nicht in der Wohnung. Im Bett früh telephonierte sie nach Lewinsky. erweichte ihr Gesicht. Wagen. Park. Verdichtet aber im Innern. Es schlug sie den Fahrtmittag nieder. An der Reede. hörte Stefan. Gegen Abend warf sie den Aufruhr in sich nieder. Das Gesicht fiel reifer heraus. hingegeben noch wie stets dem. Holls Regie. In der Nacht kam sie an. Noch blieb sie in der Schwebe. ruhig. In Christiansand an einer weißen Mauer entschloß sie sich plötzlich. Fuhr zu Guildendaal aufs Morgenfest im Park. es beschäftigte sie nicht. das kam. traf sie Symes. es ging sie nichts mehr an. Wohlig streckte sie sich darin. Sie hörte Stimmen. Sie hörte vom Diener. kannte sie. wo. bestimmte die Rückkehr. Hochmut sprang um den Mund. Aber Ohnmacht überfiel sie. des Einladers breite Glatze über Favorits. bestimmt. Der Schleier fiel ab. Unbestimmbar so auf Straße. sah eine . lachte. von einem Schiff steigend. Suchte die Wiese ab. verschärfte sie sogar aus Trotz über die Abschwenkung. was bereits vorbei war. Er grüßte. Im Lunapark verlor sie einen Ring. das mit den heißen Wellen ging und kam. wo ihr Blut hinhielt. Er war nicht im Theater. flüsterte Holl. Ihr Gesicht blieb kalt. als sie aufsah. Was blieb. Warf alles zurück auf das Zentrum. suchend. Erreichte den Punkt wieder. vernahm Dinge.

Polonaise am Teich. jetzt noch in ihre tierhafte Anmut verliebt. im Arbeitszimmer stand Lewinsky. was sie sagte. Man sah ihr Knie. Sie hatte ihn den Morgen getroffen. schon halb herumgewandt. Holl eiferte gegen Stefan. Da stand sie mit einemmal leicht auf. überflog die Versammelten. Darin am Ende Lewinsky. ging unter Flieder auf das gelb leuchtende Haus. Sie sah in den blauen Himmelausschnitt zwischen den Rotbuchen: wie feig sie waren. Im Boudoir zog sie sich um. Kam Stefan vorbei. war . Man hatte den Mut nicht. Über dem Kiesweg pflückte sie einen Zweig. Am Wagen blieb ihr Kleid etwas gerefft hängen. Fern nach anderen Dingen gewandt. es ihm zu sagen. als sie wieder losfuhr. Plötzlich ging Lewinsky. hielt Zusammenhang immer mit einem Kopf. nachdem Lewinsky vor ihr ausgestiegen. die Türen gingen auf. erzählte den Fall das drittemal. Sie ließ sich nicht anmelden und wurde daraufhin abgelehnt. schwang ihn hin und her. Ließ halten vor ihrer Villa. hetzte fanatisch. Da setzte sie sich beruhigt. Eine Stunde blieb sie. ging Stefan. Es kam ein Anruf: die Megrée hatte sich erschossen. sich nicht annonciert. erhielt die helle Schärfe eines Vogels. an ihr vorbei. die Hand mit unnachahmlicher Lässigkeit auf Stefans Schulter: »Die Megrée ist tot. Doch unterbrach ein Skandal. Man rottete sich zusammen. um Zeit zu gewinnen. saß noch einige Minuten am Fenster. sie sah den Hut in seiner Hand. Der Gaul wieherte. Sie fuhr die Allee hinaus. ihn verlassend. Da gab sie die Karte ab. um das Viereck. Sie sah deutlicher nach Stefan. schwiegen sie. Sie legte. Sie fuhr ein paarmal. Sie stand an der Portiere und brachte Lewinsky aus der Fassung. Fribaurt kniete neben ihr.« Ihr Gesicht war anders wie das.

Da war sie ganz enthalten in den Lauten. Dann schüttelt er den Kopf. was sie will. *** Viele Tage verließ sie das Haus nicht. Es entspannt sich in ihr. entfernte sie von dem Hin. gab ihr Resonanz. Sein Blick strich die Wände hinauf. Sie hob den Kopf entgegen dem Geräusch. glänzen. Kämpft einen Augenblick mit den Kinnmuskeln. Ihr Mut war so stark. macht nur eine Bewegung. Sie antwortet nicht. Kein Mensch hat sie gehört. ist gehemmt. Sie sah durch das Straßenfenster. erschrickt. daß der Mißerfolg sie nicht schlug. Sie fühlt die Vokale steigen. Das Beste bleibt. schlug die Arme über die herausfordernde Brust. die sie ihm ganz öffnet. elegant. Sie ging zum andern. Sie fühlt sie schweben. Als sie eine halbe Stunde gesprochen hat. Es klang zusammen. verwirrend. herab. die sie selbst bezauberte und hinriß. was es kann. Seine Haare waren in der Stirn geschnitten. da hingen große Männer seiner Zeit. »Es genügt nicht?« Er spaltet den Mund nach den Seiten. sie begriff ihn kaum.und Herbewegen und legte sie fest. da war rauschender Park. Belebte sie. das . wenn sie allein sich preisgab dem Gefühl. hob ihm die Stimme entgegen. er stieß mit der Zunge an. um sicher zu scheinen. vieles geht hinaus. Baumwipfel bogen sich im Wind ihr zu. singen. da ging gedämpft der städtische Verkehr der Grunewaldstraße. das an Höflichkeit aufrafft. Er brachte sie nur deutlich zu sich. sie kettete sich daran und bekam die Leichtigkeit.plötzlich da. schaut herauf ihre Figur. Sie spricht eine halbe Stunde vor dem Gesicht. rasch. Er fragte. Erhebt ihre Stimme. hebt sie das Auge auf zu ihm.

die als Sternnebel um sie waren. kam mit langen Schritten auf sie zu. was Sie sonst befriedigt . sah die große Frau auf dem Diwan zusammengerollt. sprach. Beglückt trat sie zurück. spielen mit Worten und ungefähren Dingen. Es kamen nur Tränen. Sie sah auf. was sie wollte. ohne sich zu setzen. aber eindringlich. der ihr eigentümlich war wie ihre Hand.«. sagen. Am vierzehnten Tag fuhr sie zur Florath. Als sie ins Gesicht der Schauspielerin sah. nicht lang. Die wollte sie ablehnen. es fehle. wußte sie. sagte sie nach unten hin: »Ich hatte mich nicht in der Gewalt. Daisy begann. Sie lag mit gelockerten Beinen auf dem Diwan.« Wieder suchte sie jenen Ton. Da konnte sie Sätze biegen. ward neugierig. Die Florath reckte die langen Beine. den sie seither immer besaß. Beim ersten Laut spürte sie. Sie schwieg. . sie hereinzuführen. sie stampfte ein wenig auf. es stoße neben hinaus. was sich sprengte in ihr. Kein Mut. . und als sie wieder stand. stürzten ihr Tränen in die Augen. zog die Knie an. musterte Daisy mit den runden Wolfsaugen. leckte die Lippen und führte beide Arme verführerisch nach den hell gemalten Haaren. keine Sicherheit. sie träfe ihn. erhob sich. Als sie den Arm der Florath im Nacken fühlte. daß jene sie mißverstand. das ihr gefallen. half ihr der Trotz zu einer intensiven Kraft. wollte. sagte mit ihrer schwärmerischen Stimme: »Gibt es denn nichts. sie nickte ihr zu. Einmal stockte sie. sah das gute Kupee unten stehen. Sie fuhr fort. Mit kindisch unsicherer Haltung raffte sie ein Taschentuch auf. Wonnen rauschen lassen in blanken Diphthongen. schleifte es weiter und brach ab. Als sie unsicher ward. .ausfloß. begann von ihm aus sich aufzuschwingen. Alles verließ sie. Sie glaubte. winkte.

Er schmollte mit den Lippen. Fischflossen glänzten manchmal weich und rasch. Zu Haus fand sie einen Brief. unauslöschlich die Stimme in sich An der Straßenecke stand Moki. . orangen und grün flimmerte es aus der Ecke: »Dogo . das sie sofort wieder sicher machte. Nahm ein gepreßtes Buch. daß der Brief sie gut leiten wollte. die Hand glitt über ihre Brust. Im Garten. behing sie mit Geschwätz. sie spürte unbedingt. Der Schnabel kreuzte sich. empfand im Schließen. erklärte ihre Unsichtbarkeit damit. Neben Lewinskys gesalbter Glattheit stand das wohlwollende menschliche Gesicht Löws. es ward klar. . als er nicht wich. frug ihn. reizvollen. schlug es auf. das rätselhaft herabkam: »Die Welt ist voll Möglichkeiten. von wem. Sie sah auf den Boden. nichts war umsonst gelebt.« Sie wandte sich von ihm um. Dogo. Aus dem Laden trat Fribaurt. zog den Finger aus den Blättern. Sie verneigte sich. wenn Sie die Ihren suchen . . Sie biß die Lippen zusammen über den Eingriff. Sie wußte nicht. Der Papagei schrie lang und heiser. Verzweiflung bisher. . Sie log ihm Krankheit vor. Rivale Lewinskys. Auf der Treppe ward sie wieder zäh wie vorher. Der Goldfischteich glänzte aus der hellen Dämmerung. .verschloß in sich das Geheimnisvolle. sie fühlte. der Garten stand geweitet wie ein Flußtal. Er riet ihr. Gelang dies auch nicht.«. sangen Nachtvögel herauf. die runden Wolfsaugen überglitten sie lächelnd. der in ihr Leben kam. Sie kraute die gesträubten Haubenfedern. Es zog sie an. verschwand. Sie spürte. nach dem Diener. zu Löw zu gehen. bedrängte. Noch machte an der Tür die Florath eine Bewegung mit dem Kinn. Demütigung. schwebten ihr mit Wind Flüstern entgegen und nassem Buschzeug aus dem Blau.

Ruhm. wurde tief und voll Horizont. Es kam Geräusch der Ströme. Sie wechselte. Er versprach. da ging eine Tür hinter ihr. Dann hatte sie etwas plötzlich. Sprach zu den Tieren: Ihr Lieben. Sie fuhr zu Lewinsky. Hatte ihr Herz. Auf dem Ontario wogten Segel. Ein Springbrunn kam hereingeplätschert. Zu den Weibern: ei welche Sonne da.wie es sich in ihr spannte. eine dünne Bewegung. Trug eine Kraft. er stand in Wellen. Sie bäumte sich auf. was alles vertrieb. ward goldhell. Macht. die schwoll und wuchs. Schon kämpfte sie gegen das Unfaßbare. Zeigte. und daß vor diesem Kreuzweg Ja und Nein des Lebens stand. was sie wolle: Erfolg. Der Spiegelschatten kam aus dem Polster. hißten Fahnen. posaunengroß. Er gab ihr ein anderes Buch. Stefan brachte sie an die Tür. daß ihm dies entgehe. bebende Linie.« Ein anderes Spiel. Hatte den Ottawa im Traum. über den Spiegel huschte ein Schatten. Angst. »Der Text ist nicht gut. War voll. grüßten. nun erlebte sich alles. sah Gesenktes an ihm. ihr Mund spürte Blau und Goldregen und Baumbewegung. den Erddunst in den Nüstern der Vokale. klar und weitschweifend zu sein. Rührung und Hingabe legte sich in die Stimme. Flog an den Drähten hinauf. Um die Lippen stand eine grausame. jede Maske war weg. sank zurück ins Blattgepischper. ihr Mund hatte kein: Genügts? Lewinskys Kopf war entblättert. Hinter der Höflichkeit reckte sich seine Macht. Sie wollte es zwingen. Ihr Auge frug nicht. hatte Ersticktes in der Stimme: »Erhielten Sie meinen Brief?« Sie zögerte. War da. Er hatte sie einmal besiegt. Geld. Höflichkeit. . Es löste seine Oberfläche auf. wie schön sie sei. der Brief war gut.

die das Gerüst entzündete und in die obersten Logen der Erfolge trug. Dies war der Durchbruch. das war ihr Fall. das Siebenmaldurchsprechen der Rolle. jagte sie in den Plafond gegen Dogo. Aus dem O kamen schwingende Trommeln. Fand sie. weiten Wölbungen. was sie in sich trug. Die Leidenschaften der Wälder. Sie sah ein. teilte ihn . ferne Gewitterstürze. die Hände. Die Diphtonge glitten dazwischen. nur die Flamme war. Er lachte heiser durch die Zähne. die Brüste am Gitter. Fort gingen die Bahnen. die erregten.Dann hob sie schmal das Kinn: »Nein«. dem blieb sie treu. Von allem schnitt es sie ab. wie. wo sie einhaken konnte. Sie blieb. sie konnte noch nichts. Sie verbrauchte viel und rasch. Lewinsky zeigte klug. Die Brauen bogen sich vor Spannung. an keinem Zirkus entzündete sich die Lust nach dem Dampf der pochenden Pferdebäuche. Die Arbeit begann. Lewinsky sandte andere. Das Gerüst war zu lernen. das Hartnäckige und Sichere. Keine Segelfahrten lockten. Nach acht Tagen sagte die Zofe ihm. Sie trat ans Fenster. das Sichsagen der Leiber brannte aus dem U. blieb sie zäh dabei. die Wagen. die funkelten vor Kuppelschwung und Material. Ihr Blick blieb verwundert. Das I schärfte. Das A baute sie zu Brücken. Ein Lehrer kam. bis die Figur sich entschälte. Das Regulieren von Zunge und Zähnen. Ein Lehrer wies ihr die Bewegung im Raum. was ihr fehle. daß er flatterte und es zurückschrie. es sei genug. Nun gab es nur dies. der den ausländischen Akzent abschliff.

die Rechte gähnte. kam Leben in das Holz. hetzte das Zimmer. Da brachte er Statisten. Besuche nahm sie nicht an. Er zog beleidigt die Unterlippe ein. wies ihr die Plätze dekorativ. empfing von rückwärts in die Einsamkeit das Durchflogene. grinste impertinent. Stellte ihr die Gebärden. Sowie sie aus sich selbst sich bewegte. entfachte sie. Vorbereiten und dann dem Ansprung des jungen Winds. zog eine Kurve. kam nach Haus. Sie machte es nach mit der Linken. suchte durch Lebendes ihre Verwöhnung zu überwinden. Sie entflammte es. Er stülpte den Ärmel hoch. als Dogo schrie. frug sie Lewinsky mit ermüdeter Schmerzlichkeit. Sie lächelte. Überzeugt selbst über seine Eitelkeit hinaus. Sie sah vorbei. Da wandte sie um. Einmal gönnte sie sich Erholung. mit Blut das Zimmer. Ließ sie aber tun. Mit glücklichen großen Augen und einer ganz beschäftigten Stirn versank sie in die Arbeit. Als er die Allee berührte. fingen zwei Drosseln an zu schlagen. Sie ritt mit Guildendaal und Rotbefrackten eine Allee hinauf. wie im Spiel. ward Aufruhr und Ergebung. belebte mit Fleisch. trabte ohne Abschied herum. Er machte ein Kabinettstück. Holl. Die Hunde rannten Hasen nach im Gras. unaufhörlich. Von einer Pappelreihe her hob sich ein Staubkreisel. Selbst machte sie keine. sie ihn im Hemd mit Tintenfischen fütterte auf der Veranda und die Morgenkühle ihr unter dem Leinen den Körper hinauf tastend lockte. gab sich hin an das Wehen der Gräser. die Luft zu Drama. da er Regie . als sie den Rücken kehrte. was sie wollte.geometrisch. bezauberte mit seiner eigenen Regie. das Summen. »Wozu?«. flackte über die Äcker und Weiden herbei. Sie nahm drei Stühle. den Arm auf zur Ekstase.

als säße ihre Seele in den Hüften. traf sie manchmal. Sie hatte wichtigeres vor. als sei ein Abstand zwischen Haut und Kleid. das Verhüllte knisterte um sie. um dies zu riskieren. der erregte bis zur Stummheit. Selbst im Unsichtbaren war ihr Körper entblößt. Alles strömte zusammen da. Es war.hatte. Die aalglatte Hüfte stand fast ruhig. Fuhr den Abend ins Theater der Florath. sie nahm es nicht. Ging sie aus. Doch ließ sie fast im gleichen Augenblick den Beutel fahren. Der Dieb lief. erhielt dort den Ausdruck der Verhaltenheit. Da kam sie wie ein Tier. hinter dem Marmor leckte schon tosend die Glut. sie spielte mit einer Dose. angriffslustiger. Im Hintergrund der Loge bereitete eine Frau sie vor. Moki suchte ihr etwas zu überreichen. Schwebte eine Herzspanne in der Luft. wo die Distanz zur Arbeit sie frischer machte. schilderte ihr Bein. heiterer im Spiel. Sie zog den Schluß: . Sie sog die Sprache in sich hinein. doch wünschte sie Tips. mitten in der Szene ging Daisy. Ließ sie fallen. Bäumte. Ihre Laster. Lächelnd stumm in sich hinein. Die war nicht da in der ersten Szene. weil ihre Inbrunst größer war als die Routine der andern. Entsetzt. In einer Gartenstraße schlich ein Mann und riß an ihrem Beutel. Das kleine Messer aus dem Gürtel in der Hand. das Kleid schaukelte erregt um sie. Sie lächelte einen Mann zu Tod. begann sie den Widerstand. was fehlte. war es mit Freude und Spannung schon auf die Rückkehr. steckte das Messer ein. Wie unheimlich jene mehr konnte wie sie. brüllte wie ein Tiger. Er verschwand mit seinem blonden Bart. ihren Busen. Sie kleidete sich um. Später dirigierte sie sich gegen einen Slawen mit Bauernschultern. an seiner Stumpfheit blieb sie hängen. Sie sah.

tief in die Nacht. Sie konnte nicht.« »Es ist zu viel.« »Ich habe Eile« Am fünften Tag war Sonne. Doch war die Nacht auf ihr heißes Decolleté gefallen. Sie sagte: »Nehmen Sie vier. die Zofe verstand nichts.arbeitete heftiger. der die Nachtigallen sich anschlossen. In Zweigen und Flüstern bewegten sich sanft und weich die Sätze. Da stand die Aufgabe. Weinend. wies auf ein Buch. Als sie es in der Hand hatte. . besann sich. die Grippe in der Nacht zurückgerollt.« Abends zur Zofe sagte sie: »Nehmen Sie drei. schleppte sie sich zum Diwan. Die Zofe schellte den Arzt herbei. schon gierig auf den Morgen. Die Melancholie der Boskette träumte gold umrahmt vom Mondlicht. gleitend auf einer wundervollen Bahn. Ihr Entzücken entlud sich unaufhörlich quellend. die aus dem abgeschüttelten Schlaf sich mit aller Inbrunst entfalteten in ihrer Elegie. hielt an langen gepflegten Nägeln das Hörrohr ihr an die Brust. . .« Achtundvierzig Stunden wimmerte sie. Am achten kam sie in den Garten. Am dritten Abend schlug sie die Augen auf. Er frug nach Schmerzen. Sie delirierte: »Sie kann die Übergänge . fiebrig. fiel es ihr vor Schwäche heraus.« Der Arzt neigte sich herunter: »Nehmen Sie alle zwei Stunden ein Pulver. bekam ein opaliges Licht hinein.

stürzte herein. was all wünsche. Es hob sich schmeichelnd vor ihr. nehmen solle. das Szenenhafte nahm der Luft die Ruhe. streichelte ihn und führte ihn am Gitter entlang. Er zuckte die Achseln: junge Leute . weil man ihn abwies. Sie empfing Lewinsky nach ihrer Krankheit erstmals. Sie liefen durch den Busch zum Eisengitter. machten ein Loch. verzweifelt. Spuren. hallte. sie zu entführen. wo die Sehnsucht in ihr sich staute. wenn sie nicht schlief. da war er schon verschwunden. Der Schritt gab Regen und Wolkenwind den Rhythmus. Sie öffnete die Fenster hinter ihm. in jeder Hand Orchideen. Syg reiste nach Ägypten. der Arbeit.Fand im Garten. Sie kehrte sich scheu ab. das Gesicht schwammig. der Regenbogen darüber entführte sie. Sie schluchzte eine Nacht. Bei einer Pfütze blieb sie stehen. Sie zog an den goldgespitzten Lanzen. kam an den Hafenstädten vorüber. ging auf der Straße der Schritt eines Passanten ruhelos auf und ab. mit geröteten Wangen wickelte sich ihr auf ein Strom von Bildern. sprach nicht von dem Nächsten. Holl warf das Mädchen an die Wand. die zogen. die Schwester und der Bogen. Dann war es vorbei. Sie zeigte ihm die Gartenspuren. Folgte mit dem Fräulein. Sie ließ einen Hund in den Garten setzen. Drei gaben nach. Wo es schwarz war und undurchsichtig hinter dem Gebüsch. erschien ihr ein kreideweißes starrendes Gesicht manchmal. doch es war in ihr. wo der Kies lehmig war. Sie konnte mit. baute Pläne auf. sondern erzählte ihm. lief ohne Pause. Die Spur ihrer Hände an ihm war noch nicht warm. Nachts nun. der Hoffnung mit ihm. Sein Augapfel ward grün. Die Lanzetten waren angeschraubt. der die Ferne einfügte in den Punkt. was sie sehen. sie sah es nicht nur draußen. Vaudreuil schrieb: Schlug Wechsel ihr vor.

Dann schwamm es weiter. Alles war blöd und idiotisch. Sie hatte Begeisterung auf der Zunge. rührte sie zu weichen Klängen. nur ein Stück der endlosen Bemühung. Um Acht erhob sie sich. denn ein anderes hemmte. je näher sie kam einem Ziel. Nahm von der Straße einen Bettler herauf. erfuhr sie den Arbeitssinn. Hatte sie etwas sicher. sondern nur Etappe. wie weit sie vorkam. er war schon fern. Erregt mit sich selbst redend. Am . machte der sich pulde. Erwärmte sich Sie sah ihm fest. Um Fünf erwachte sie. holte Frische und Lust aus dem Muster des Teppichs. der Ton ging leer. Im Schwanken erfuhr sie die Grenzen. die Verpflichtung der Erfolge. Manchmal fehlte sie. Er erzählte diese Geschichte. nahm die Laute auf. die sich bedingten und steigerten in einer nicht meßbaren Form. Sie bemühte sich und erkannte. Sie warf sich der Arbeit hin. Sie eilte ihm verständnislos nach. erfragte sie. »Warum haben Sie Furcht?«. setzte ihn an ihren Speisetisch. verpuffte. Stellte fest. Um zwölf Uhr schlief sie ein. Ihre Kindheit kam manchmal. daß Ziel kein Punkt war und kein Ende. sprang und lief. Holte kleine Kinder. forschend unter die Stirn. Schlaff sank sie zurück. wühlte in ihm. daß die Aufgabe wachse mit der Potenz der Kraft. frug sie erstaunt.schwärmten für sie. wie größere dahinter standen. wie stark manches sie zurückwarf. jene Geschichte. erfüllte sie. dem Ton der Tapete. war es schon nicht mehr von Bedeutung. Sie lernte aus jedem Erfolg erst die rastlose Verantwortung. die an Konditoreien die Nase platt drückten. Sie sah. dies und alles. nur Weg. das ungeheure kreisende Räderspiel der Kräfte.

als sie sich bemühte. legte Listen der Geladenen vor. was sich danach in ihr streckte und sehnte. vom Himmelabschnitt über der Ulme sank es blau und bebend. sie kam. begleitete sie einige Tage. blau. Sie war glücklich den Tag. Die Florath lud sie ein. heftiger zu streben. Bei Tisch warf Stefan Böhmer. mit Fribaurt bei Quarante-et-un. Das war das Äußerste und rauschte sie auf wie einen Baum. Das Lächeln. ohne Gespräch. die Durchschlagkraft jeder Tat. Es war da. Die Leistung atmete sich fort. Nach drei Tagen erschoß er ihn. ohne Leitung. War wie ein Eber nach ihrem . Die Leistung erhielt die Ausbreitung. hinein in den Strom. Sie ging nicht. Er bereitete das erste Auftreten. ein Billett zu. daß Lewinsky den Schlußstrich zog. Lewinsky bat sie. Wüste zugebilligt. gelebt. Unverlangt und unerbeten. Von dem Wind. die Stadt. mit dem Böhmer das Papier geöffnet. spielte mit seinen Gästen. hatte alles sich. wenn nichts den Ausdruck ihr brachte. Es umflockte sie hell.Versagen spürte sie. saß mit Holl bei Pharao. und. durch die Straßen. Das Geschaffene drang durch die Poren des Raums. jede Laune. das Verbrecherische. weich durch das Erreichte. Erklomm solche Ausdehnung und Tiefe in ihm. Am Bassin traf sie auf Stefan. Er war versunken. war damit über alles getreten. geschah das Wunderbare und Unerklärliche. zugeschlagen. Doch kam sie darüber. Aber manchmal. leicht. von dem Grastau kam es. Da war es. was es bedeute genau wie beim Erreichen: heißer. der sie führte und weiterspielte. Er hatte bis zum dreißigsten Jahr gekämpft. als sich vor Neid ihm die gebrannten Locken lösten. Von dem Teich stieg es auf die Veranda. der neben ihr saß. Hatte die Kinnbacken angezogen. klar und alles berührend.

Es war spielerisch.« Zerriß ihren Weg. sie reichte ihm zum Ausgleich etwas zurück. besann sich. was sie unternahm. erhielt eine neue Einstellung. »Ich war der Bettler. Sie hob sich. was er geleistet: er war das Gesicht in den Büschen. es formen wollte. Hinter ihm trat hervor. vom Erfolg und Sicherheit empfänglich und aufnehmend gemacht. Sie gab nicht dem Elenden. einen Trotz: »Ich danke für Ihren Brief. Caspare Symes. Aber im gleichen Augenblick war nie der Widerstand stärker gegen das. spielte jede Note. An seinem Knie rieb sich der verschwundene Hund. was er wollte. Kühle. wie er es nahm. übersprang es. Weich hingegeben. Sie ging an ihm vorüber am Bassin. Der Garten stürzte hell mit einer Flut Apfelbäume in die Nacht. die auf ihr Ziel eindrang. Stand erschüttert.« Langsam. . Da sah sie zwischen Lampions einen Mann. Umlagerte sie von allen Seiten. formte sich darunter um. Befreiung kam. fast wild. die Spur im Garten. Sie durchforschte ihn nur und das war ihm widerlich. schlug es zurück. als sie darüber war. es rührte sie. wütend. half nicht dem Gestank. Sie sah es nicht. eine Lüge. Sie trat zurück. Es beeindruckte sie tief. bedenken. Er wollte sie erzwingen. Er traf nichts. es machte sie aufsehn. Es ging ums Ganze. Da sah sie an seiner Haltung: es war gut. Es blieb im Boskett. was männlich sie hemmte. die er beherrschte. sog sie Hyazinthen ein. zum Erfolg. Hier war die Entscheidung. gezähmt zu Güte fast. verzaubert vor dem Widerstand.Leben gesprungen. die toll aufdufteten. Sein Auge drehte sich. abreißen. Sein Leben fiel von der Achse. Er holte sie ein. den Weg kreuzte. Sie spürte die Kraft. Doch dieser Zug ging in die Luft. leis. hinüberzwingen zu sich Es kam mit Beherrschung. Wie klar die Luft.

Dazwischen stand die Sekunde. Die Schläfen lagen fest aneinander. es gab keine Leidenschaft. als sei es abgeklärt. öffnete die hochmütigen Lippen. Ihr Blut hörte auf und setzte in seinen Takt ein. öffnete . Da fielen die Rosaenden der Blüten sanft herab. Sie nahm ihn auf. So war durch das Blut. Alles war Bewegung aus ihr hinaus. diese Zeit und die andere vereinigt. kam auf sie zu. als sei sie dem Vergangenen zugehörig. Es kam die Obstflut.Aus ihrer Brust riß alles mit. drückte den Nacken ein paar mal zum Rücken. Die Knie standen eng aneinander. Sie schloß die Augen. ein Arm faßte fest um ihre Brust. daß es gegen den Rand ihres Lebens hinunter sich neigte. ganz das Ohr erfüllt. Und die Bäume bewegten sich nach dem Tempo ihres Atems. Aber von der anderen Seite kam zum erstenmal wieder die Jugend herauf. »Caspare«. aber sie spürte. die Erde wogte mit Wurzeln innen entgegen. Sie wimmerte. das zusammen floß. stieß den Fuß auf. kam von fern die Lawine des Ottava und die Flöße. Der Garten glättete sich in der Lichtwelle. weich. Die Äste flammten mit einem Netz von seidenen Strahlen an den Lauben. keinen Zorn. in der sie atmete. Der Ontario schliff sich blau mit wiegenden Segeln. schön geworden und still. Es war der Fall seines Bluts. beugte den Leib nach vorn. Unbefangen. Da fielen Blüten ins Gras ohne Pause. In diesen Bogen spannte sich alles ein. das von der Ader seiner Schläfe herübersprang. Dann riß sie sich los. voll Glück. in die Hände. Sie gingen. Nur sein dunkler Kopf kam. Sein Mund war schmal. zog ihn zurück. Alles bot sich an. zog es hinüber. das Ende sah sie nicht. Das unbefangene Glück der Kindheit zog an diesem Glück. Besinnungslos hing die Minute um sie. Die Büsche stiegen in dunkelrotem Ring bis zum Goldbogen auf.

den einzigen Glückszustand. gewann sie die grausame Ruhe. Die Onyxschale mit den drei Kugeln. die Jugend. das Tor. Die Spiegel fauchten ihn ihr zu. Arbeit und Erlösung und Bemühung lagen vor die Möglichkeit allein geschichtet. das Später. Bis in die Todesstunde nicht einzuholen. als die Ströme das Kind umrauschten. es stach stumm wie von Augen nach ihr. Sie stellte drei Stühle auf. wo alles lag. es würde klingen bis in die letzte Süßigkeit alles. . Der Park grollte den Wipfelwurf ihr zu: den Namen. sie befreite. die nötig war zu solchem Gespräch. ihr Glück. Sie zuckte die Schenkel. Sie hielt nicht an. denn die Tränen kamen mit einer wilden Wucht. Irgendwo wie ein Lichtkegel öffnete diese Sekunde die Ruhe. . Es war so weit. oder vielmehr das Zurück. fuhr weiter. die sie umwarf. daß sie die Sekunde kaum noch mit dem Bewußtsein erreichte. Verloren. bis in die Höhle der Achseln empfand sie: dies war das Höchste. was noch kommen konnte. was schön war.die Lider. Bis in das Ende des Haares. Noch unerreichbar. lief den Kiesweg hinauf. Sie sprang in den Wagen. der zuerst stand. Ein lahmer Klepper. Erst nach Stunden. lag tausendfach Geschichtetes dazwischen. gegen Morgen. Sie lächelte: es war nicht gewesen. Der Horizont war angefüllt von einem Donner: Caspare . Ihr Garten kam. Sie lag nur und weinte. Erhob sich daran. legte die Stirn ans Glas. Sie weinte. Gab jedem einen Partner. brüllte in das Tuch des Kleids. aber mußte sich bald unterbrechen. Träumte sie es zurück. war drüben vor sich gegangen. Ihr Zimmer. *** .

Das gab Öl in die Sätze. Die Souffleuse hustetete. aber das Blut spielte nicht mit. Sie ließ den Silberstift. verzweifelt. Sie starrte in den Raum. . ihr Körper rauschte sehnig und voll gedrängtem Saft. daß ihr entflog. Ihr Bein stand federnd. es fehlte. Als sie zu sprechen begann. die große Kraft in die Bewegung. sprach weiter. Sie zwang es. das selige Gefühl des Hingegebenhabens in die Worte . der Erguß. Ging auf und ab. die die Gefühlshöhe erweiterte. Sie war gefüllt mit Zufriedenheit. Der dunkle Ton. Fand es nicht. Grenzenloser wurde unter ihr das Leere. das Spiel ging nun in Tragödie. Am Abend kamen ihr die Köpfe des Parketts wie ein Strudel entgegen. in einer saftigen Linie lag der Akt. Mark in das Wort. ins bleiche Gesicht des Partners drang sie vor. hörte sie dumpf. was geschah. ihren Ausbruch und die Dichtung abhob. ganz neu und unerwartet. Sie machte den Aufschwung. Aber unter dem. ohne Triumph. Warf Worte ein. verließ sie etwas. Sie suchte. verwirrt. abgezeichnet im Kleid. Das machte einen Boden. Sie ging vor ein Bild. aus dem das Spiel der letzten Tage reif und sehr süchtig schoß. was sie suchte. nahm die Puderquaste. Sie probte den Tag vorher. faßte sich. zerstörte es. Brach mit Leidenschaft ein in das schwankende Schicksal. die der Text nicht hatte. die die schmächtige Szene anriß und dehnte. . vor einen Boudoirtisch. Die Stimme flog voll Schmerz. Die Taille verjüngte sich zu einer Wildheit. Sie wartete. .

Sie brachte es fertig. verschwand in der Tiefe. Sie suchte. Fribaurt mit weibischem Lächeln gebannt an ihr Bein. zu wünschen und herzurufen. die ihr Herz erreichte. Es blieb entfernt. Augen hefteten sich gefesselt daran. beschaute es müßig: Die Florath. was die Inbrunst wecken konnte. wölkte wie unter ihren Füßen herauf. Ihr Auge schärfte sich. Der große Ruf versagte. Aber in einer Traurigkeit. war nur zur Hälfte beteiligt. Ihr Gehör verdoppelte sich. sie steigerte sich. Es zählte nicht. sie selbst . Das Bewußtsein spaltete sich. Dies war ohne Bedeutung. Sie sah. Sie spielte die Szene zu Ende. sah den Erfolg in der Pupille der Florath. Guildendaal. sie vernahm sich selbst. über den Favorits Froschaugen. sie sah sich spielen. Und nun begriff sie. Sie wollte. was sie gegen das Meer getrieben und darüber geführt. . was sich aus ihr hob und senkte. Daß sich darin restlos und ohne Sehnsuchtsrest ergieße. Was war ihr Beifall? Erfolg? Nichts drängte sich dazu. das es ahnte aber. es genügte nicht. daß nicht zu . nebenher zu denken. die ihr Bewußtsein nicht traf. Es war vorbei. doch sie verstand. Atmosphäre der Erregung band sie an das Parkett. wußte sie. da es spielte.Dabei spürte sie. Es genügte nicht. Eine Traurigkeit. daß es in ihr klar werde. Pa und Syg und Brown und das Porzellanschiff. Dort sah sie Köpfe. sie hatte sie im Bann. schmiß die Effekte. daß ihr Spiel ihr inneres Wesen erfülle. Holls nervöse spielerische Stirn. Da spielte sie. der Kopf eine schamlose Entblößung. vorgebeugt. Doch sie selbst. Ein Riß ging durch sie. Was ihr Schönes seither gegeben. Nicht daß sie nach außen Wirkungen leiste. . ihr Spiel war gut. Zärtlichkeit. deren Sinn sie nicht faßte. Es sank ab vor ihr.

er senkte den Nacken. es löste sie fast aus. die Seligkeit des Schaffens. Es war noch nicht am Ende. Gehsteigen. Ein Irrtum der Weg. entriß sich den Menschen. Was erfolgreich daran war. bis an den Rand gefüllt mit sich selbst. das war noch nicht gefüllt. Kein Ziel. Im Spalt saß ein Paar. Ein Licht schien grell heraus. am Fluß und aus den Büschen manchmal schwankte und sie erhob bis an die Spitze der Sehnsucht. hatte für sie keinen Sinn. für was sie sich bemüht. Und zurück. Häusern. lockend und treibend vor ihr sich schwemmte. Was in rollenden Kreisen sehnsüchtig. Sie hielt nicht. Irgendwo lag es. Verworfen. Weiter nichts. auf die Straße. Ein Strom faßte sich an von ihr zu ihnen. Sie hatte einundzwanzig . Es röchelte neben ihr. Doch dies da war nicht der Weg. was vor den Menschen sich versagte. sie weinte. Vorbei. Doch es währte nur kurz. Sie strich ihm über die Stirn. Eine Sekunde empfand sie den Anschluß. das Mitleid. Blieb ein Zwiegespräch zwischen ihr und der Ulme. noch unfaßbar. Dennoch empfand sie. So umflog es sie. daß sie mit nichts tiefer verbunden als diesen beiden. Die Steife blieb um ihren Mund. kam durch den Seiteneingang ins Vestibül. Wehmütig kam es. Eiskalt vor Schmerz ging sie weiter. keine Erfüllung. das aus der Mondnacht. Aber sie hatte keinen Teil. Menschen quollen aus Toren. Hindurch. sah Lewinskys gerötetes Gesicht. War noch nicht so weit. So entzog sie sich dem Beifall. Ging weiter. Das Erwachen am Morgen. Umsonst. Es war das Wunderbare. Es stürzte ab mit jähem Ruck. verschlossen wieder. die Befriedigung und der Stolz.zwingen sei. Ein Pferd.

obwohls nie heißer in ihr gezündet. schnalzte. fiel hin. Wagte es nicht. Die Zunge machte einen Ruck. die Wände ihres Zimmers lockten. . . Alles fiel von ihr ab. waren da. berührten das Haar als seis ein Kind. Die Schultern zuckten. zu einem Bündel gemacht. Morgens fuhr Daisy ans Meer. . Daisy. faßte es nicht. Versäumte in die Bewegung. legte es ins Bett. an dünner Sehnsucht erstickt. barg. Aber rührte sich nicht. waren ein Punkt. Verachtung. Löschte das Licht.Jahre. legten alles von ihr selbst Vernachlässigte. Dann ging sie langsam auf das blonde Geschöpf zu. Es ging in die Hände. gerührt. . Sie war übersehen im Leben. machte den Zug der Nurse. blöd und sinnig. Tat es nicht. der Körper braun. do . Nur der Geruch ihrer Möbel. Sie brachte das Mädchen hinüber. Das Fräulein saß da. das Mitleid umspülte. stierte. Badete nicht täglich. mitzuleiden. kleiner Lohn. wohltat. In ihrem Gesicht entbrannte ein Staunen: »Auch sie muß weinen. tat den Kopf in ihre Knie. do . Wollte gern ihren Backen an Daisys Wange legen. Sie heulte nicht. summte: »Do . zog es aus. Das Gesicht von nichts tief gezeichnet. Im Vestibül saß das Fräulein und stickte. Sie hielt kurz an bei der Pforte. schlank. die Brust war herrlich. Doch vom Elend einer Kreatur gereizt. .« Pfiffs auf den Zähnen. häßlicher armer Lappen. beginnt der ganze Erdball aufzuzucken. die Beine auseinandergerissen. Eine Sehnsucht gebar sich riesengroß. flochten Zöpfe. Falteten die Strähnen auseinander. So kam die Liebe über sie.« Dumm sah sie in die Luft. Sie begann zu laufen. roch nach Korsett. wiegte die Hüften. Kompost für Überfluß. . Die strichen sehr zart über den Kopf zwischen ihren spitzen Knien. war schlecht gekleidet. der stützte. schön. machte Licht. .

ik. . Die Wimmermöve schlägt an. ballten sich. spritzte durch den Eiergang junge Zentimeterfische. man zog die Angeln an. kamen gegen Land. Das faulende Leberzeug der Maischollen duftet weg. Kugelblitze laufen über die Dünung. Hahnenfuß und Binsenkraut verschlangen sich Die feigen Sturmvögel klatschten sich an Häuser und Raine. Regenpfeifer sausten über den Sand. strudelte schon hundert Meter hohe Pfeifen und Rollen. Sie waren durchsichtig und quallig. Das Meer steht toll verliebt die Nacht vorm Gedün. eins nach dem andern. der korallenrote Schnabel fliegt vor dem samtdunklen Kopf. . Krebse schoben über Miesmuschelkolonien. die Amseln haben sich verkrochen in Mauslöcher und Ritzen. Strandnelken und Butterloch knallten gegen Dünengras. ehs dunkelt hört sich nur noch ihr Schrein: gräik . Die Bäume im Binnenland liegen platt am Boden. . die Weidenstümpfe. pfiff leis. drückte den Bauch. klatschte an.*** Windstille war. . Seeschwalben überjagten Steingebröckel. Die Fenster sind geschlossen. hakten mit gebogenen Schnäbeln: griä. warf die Kabeljaus ins Boot. beißt dann ans Land. hochgeschwebt. Sie lachte mit ihm. die weißkochend vor dem zerwühlten . rolzten. gra . Jüns hielt eine geschwollene Aalmutter in der Faust. türmt sich haushoch davor. dehnt sich und schlägt hinten am Horizont sich fest. Wind ging den Abend los. ein Darm ging durch und Aderfäden. ließen Bramsegel vor den Wind fallen. Die Keller stecken voll Fledermäuse. An den zweitausend Metern Grundschnur fuhren Kähne raus. zuckten am Wasser. Zwei große Ewer hielten die Schleppnetze ein. schossen hinunter.

Die Nacht spielt das Getös geil mit ihrem Bein. will beilegen. verschüttet Knoblauchkröten unten. treibt in ihr Blut. stößt das brüllende Wasser zurück. kocht das Meer. Taufrösche verschwinden schweigend. fällt um. grunzen hinterher. . gattet sich an sie. ihrem Ohr. sehr bunt waren. Es ist der Wind. Sie steigt. Eine Möve ist vom Sturm erschlagen worden. murren. uh. kommt jetzt vom Land. Wasserläufer gleiten wie auf der Eisbahn über die Pfützen.Meerbauch hängt. schont den Busen nicht. Sie stehen mit hochgekrämpten Hosen bis an die Hoden im Wasser. Steinsack. . Sie kämpft sich durch den Wind gegen das Meer runter. An den Erlen hängt das Wassermerk fest. Triebsand rutscht nach. nimmt sie vor. Laich liegt. hält sich an Gras. Daisy legt sich. in denen Flohkrebse. Der Wind hält durch. rast drauf besinnungslos unter ganz blauem Himmel. lacht. schreien und hantieren und es wird nichts draus. Sie steigt gänzlich hinauf. Sie läuft gerötet durch die Tümpel. Es gelingt nicht. die wie Katzen jammern. bekommt einen Windschlag. böig. . Ein Schellfischkahn. Es gibt Lärm. der getrieben. gelber Stranddistel. Stimmrufen. die Brust pelzig im Gefieder. Im flachen Sand faßt der Wind sie. Von einer hellen Flamme ist der Tag aufgerissen. rollt zurück. der blau. bleibt. lassen die angewachsene kreisrunde Zunge auf dem Paukenfell schlagen. Feuerkröten wie aus einer Glasglocke donnern: ku . Wie sie den Kopf über den Damm hebt. Die Kiesel knirschen draus ineinander. Berle und Hahnenfuß liegt klatschnaß. Sie kommt durchs Getümpel noch geschützt. springt hoch. versinkt im Sand. Zwölf Federn am Schwanz. hält sich an Hahnenkamm. Strümpfe zurücklassen. reißt unter die Röcke. muß aber Schuhe.

Kinder schmeißen die Körper in Kästen. daß die Pfahlgruppen von Ellern mit unsichtbaren Gärten auftauchen. Frauen heben den aufgestülpten Arm aus den Bütten. Schon stehen Segel drauf.Jüns wirft eine Muschel hin. schmaust. Affheringen. Sattelmuscheln liegen fest. von Miesmuscheln im Gezweig bedeckt. Im Sand ist in der Ebbe viel geblieben. Schon fahren Kähne. die Weiber haben den Bauch voll Eier. Die Milcher strotzen von Samen. herüber. Seegras dörrt losgerissen unter der weiß und hoch stehenden Sonne. Der Strand ist freigeblasen. Dahinter brummen die Kühe. Sie kommt um die Düne. Nun hat sie weißen Sand unterm Fuß. einen Seewolf mit grünlichen Jungen im Tang entdeckt. Die Fischhaufen laufen schwammig aus. Das Riedohr stellt sich. werden hell. zuckt die Wurzeln zum Boden. Wandermuscheln und wie Eier Steinbohrer. Das Wasser hat sich so gesenkt. Die Seeschwalben taumeln in Rudeln hoch. trocken und sinken zurück. Der Wind läßt nicht nach. beißt knackend die Muschel auf. Schollen Aufruhr bemerkt. die die Bäume aufzuziehen. Leberblumen fachen sich an. Das Schellfischfleisch ist heller und weißer als das Fettbraun der Dorsche. Sie haben in dem Fischhaufen. Jungens hüpfen von Tümpel zu Tümpel und sammeln auf. hängen die Eingeweide an Angeln. die Asseln zappeln da und dort. Sie geht nun durch Tang. mit dem Schwanz hauend. Moosenten . Makrelen. die Körbe voll Kabeljauköpfen aufgeschüttet riechen. kauen und fressen. Linsen. Froschkraut tastet wieder nach Grund. fangen unter Wasser andere damit. Voll rasender Wut wirft er sich. Ein Taschenkrebs hängt an einem Rogen. der braunrosa sich eindrückt. Die Männer stechen draus Butten. Goldbutten. kriechen zum Strand und blenden mit den Schollenflecken.

zum erstenmal wieder. Sie hält das Tuch darüber: sie sind weiß. Die flachen Bäuche wackeln im Flugsand. der Wind war an ihr. Sie neigt plötzlich sich zurück. .fallen hinter ihr ab. Landkrabben nehmen Deckung. Der kleine Schmerz macht sie irgendwie verrückt. Die Hüften fangen an. graben sich im Sand vor. Da steht alles voll Tümpeln. Die Uhr: sie sind gold. betäubt vom Wind mit ausgebreiteten Flügeln im erwärmten Sand. Die nach oben verschmitzt stehenden Augen zucken mit der Stikhaut. Wie sie es so sieht. preßt sie an die Seiten.räb . Schon tritt der Saft. Hinter der Bucht liegen Raubschwalben. Auf den Granitklippen stehen blau und rot Gerüste. schaut hinein: sie sind grau. Gleichgewicht durchbricht ihren Aderngang. Sie kommt an die Nehrung. blaugrün und weiß rauscht auf. Sie faßt hinter sich einen Baum. Die Warzen tun ihr weh. der nach oben rauscht. glühen etwas. auch das Wasser schwebt in der Sonne. greifen mit den Klauen die Sandhupfer. Was an Hals zum Vorschein kommt.-. An Schwänzen hängen Fische in Bündeln daran. Hinter ihr gehen Raben herunter. klinkern singend im Wind. An der Schlankheit des Baums wie an einem . ist sie klar und frisch. wie nachts. Eine Sturzentenschnur. verschleiert. Sie macht die Arme weit auf. Lachmöwen gauzen los. Es wird groß und unermeßlich am Knick. wek. Sie lacht. Der Rücken lehnt daran. werden entdeckt.-. Sie kniet. hacken sie auf. die es wie von unten her hochschaukelt und hält. zischt noch fern: rädzsch -. fällt. Im Schlick lauern eingebuddelte Klieschen auf die Flut. . Ihr Auge fällt in sie zurück. Nun stoßen sie hoch. Alles schwebt nachher. muß steigen. in ihr Blut. eine Bewegung zu bekommen. ist heller wie all andere Haut an ihr. die Enttäuschung ist weg. Ein Faß steht da und Jüns mit Merlans. hat in den Saft gegriffen. weißblitzenden Bäuchen.

als schliefe sie. Mit einer unnachahmlichen Bewegung des Halses zieht sie die Linie nach. Die Sonne schlägt ihr in den Leib. um den Rest zu Fuß zu gehen. in ihr langsam wandelnd. Er biegt um einen Wagen. sieht ihn zum letztenmal für immer. dann dreht er ab. während ihr Auge dunkel wird. Sie bohrt sich durch. ist verdeckt. entfacht. Sie zittert. erhebt sie. Sie kommt näher. Die Schenkel biegen sich lang und schön. Sie findet den Mut nicht. betrachtet einen Erker. Himmel und Meer haben sich vereinigt. die Knie geöffnet. Sie tut eine große Tat. jetzt das zu fordern. nimmt die Tram. er aber wächst und steigt maßlos. Sucht ihn zu erreichen. Dann reckt sie sich. was sie nun abgeworfen. fährt um. weiß daß dies das Höchste ist. Es geht süß durch sie hin. steigt aus. wölben sich herüber. entschwebt. wiegt den Kopf hin und her. Caspare Symes. als sei sie alt geworden. Alles an ihr ist durchblutet. Taucht auf zwischen hellen Mützen. Auf diesem Stück Trottoir sieht sie von einer Menschenmenge vorbeigespült. geht über die Straße. fühlt sie im Blut. Sie bleibt angedonnert. findet den Wagen nicht. was sie überging. daß sie erblaßt. Wut. durchbrochen am Horizont. ihm nach. den eine Frau nach ihr sticht. Sie nimmt etwas auf sich. als sie noch erstrebte. etwas ist freier geworden. Sie fährt zurück. die Haut ist glatter geworden. sieht den Schirm. Es fehlt ihr die Kraft mit einemmal. Sie springt auf und lacht. Sie bleibt immer stehen. als er um die . hört Schelte. während sie stehen bleibt. indem sie sich nicht rührt. das Auge von innen her feucht. was sie opfert.Tierrücken gleitet sie ab in den Sand. ihre Bewegung wird armselig. kann seine Schulter fassen. Da läßt sie die Hand sinken.

*** Sie stellte den Fuß in die Schnur des Vogelbauer und hörte zu. legte ein Blatt auf den Tisch. drehte sie um. Daisy schrieb einen Brief. katzenhaft geschnellter Körper riß ihren mit allen Muskeln in seinen hinein. Die Karte der Florath wies sie ab. Als er ging. Daisys Augen wurden schmaler. kam wieder. Dann legte sie das Blatt der Gouvernante beiseite. Der Nebel dampfte um sie. Donnerstag früh kam Le Beau. Sollte sie am Neid der Wolfsaugen sehen. küßte er sie mitten in die Brust. Der Schatten bewegte sich hinter ihm. . ihre Ringe klirrten. Dann ist es vorbei. Ein rascher Blick suchte in ihren Wärme. Als sie sich umdrehte im weißen bauschigen Mantel. steckte den Schlüssel ins Gartentor. Langsam und wild wogte ihr Leib gegen seinen. half beim Aussteigen. Ging hinaus in den Garten. Er machte dabei einen kleinen Schrei. Einen Augenblick kreuzten sich ihre Blicke mit denen des Fräulein. löste sich ein Schatten im Garten. flüsterte Le Beau. hob es wieder. »Ich bekam heute deinen Brief«. Es war Dienstag. Sie verstand ihn nicht. Zuckte die Achseln. Ging hinaus. Sie wollte nicht. klatschte ab. schrie ein wenig. sie seufzte. Am Abend besuchte er sie wieder. Mit diesem Tag verschwand das all. Als Lewinsky sie bedrängte. wie sehr diese sie fürchtete? Vom Tisch entfernten sich Bücher und Rollen. als röche sie daran. visierten die Schleife ihres Schuhs. Dann frug sie. er pfiff. sein langer.Ecke geht. abenteuerlich durchschwammen Gebüsche den Laternenschein des Wagens. Auf dem Parkweg lag Dunkel. aber heiser. Freitag brachte er sie aus dem Theater. das Fräulein stammelte.

er atmete schwer. den Muskel des Schenkels. machte die Schwebung mit. aus dem Herz was herausriß. Nachts sah sie. Küßte Kreise um die Gelenke. Er küßte ihre lange braune Hand. sie stieß die Luft fest aus. . der Pore da. Le Beau lag neben ihr. hing an jeder Hautphase. Der kam aus einer engelhaften Beleuchtung. selbst Fribaurt. im Traum. legte den Knöchel wunderbar damit frei. flocht ihn um den Finger. und nun kam ihr Leib an seinen. gescheitelt. er ähnelte Symes. Es fehlte nicht viel. es strich seine Haut. sich schüttelnd zwar. Er wies auf den Schatten. einen Mann. sie schlief weiter. öffnete ihn. Das machte ihr sofort Ruhe. entgegengeflogen. der sich straffte. Er hatte ihn hergegeben. aber er war so nie ohne Tip von ihr. schwankte. sog sie an. Traurigkeit schwemmte sich hoch. zog mit den zarten Schultern den Kopf herunter. löste sich kaum von der Pore hier. umflutete ihn mit den Lippen. Sie schloß die Lider. die . Küßte jeden Zwischenraum der Finger. Sie fing im Schlaf an zu weinen. Moki. Ihre Hand an seinem Mund. Er sah sie zornig an. blieb an den zärtlichen Hügeln. fand seinen Mund. als sie das Bein aufstellte. als stürbe er mit ihr.Er war durch Zufall gekommen . sie spürte die Zunge. Er streichelte ihr Knie. Das Zittern nahm ihr den Atem. mit einer jungen gefurchten Stirn. blieb er. Wo sie Flaum hatte. Er sah aus gleich einem Skandinaven. wachte aber über Tränen auf. die ihr wehtat. blond. die unerklärlich schön hinauflief. machte eine Bewegung. sah doppelt. . empfing ihn dann im Mund köstlich und rasend erregt. sie ertrug diesen Blick nicht. Über den Leib glitt die Hand hoch. Es ward leer in ihr. warf sich über ihn. Trat heraus. Berührte wirbelnd mit dem kleinen Finger die Warze.

Er schwieg. als er wollte. er küßte sie wieder heraus. sie sah nur noch sein Bild unter dem Lid. Sagte über ihre Brust Vergleiche. sie schluckte die Kugel. Er grub sie mit der . glättete sich unter den Umarmungen. bleich. Da nahm er die Sehnsucht von ihr. die Lenden zuckten. der Draht der Ampel kamen in die Glückseligkeit. Sie stürzte höher ins Unerträgliche: »Mehr«. Sein Körper. Er flocht seine Kragenspange in ihren Flaum. Sie lauschte atemlos. Langsam begann er entzückte Dinge. Durch die Dämmerung griff er aus der Schale eine der drei Kugeln. sog und fuhr mit der Hand die Rückenwirbel herab. Seine Hände suchten ihren Rücken herunter. flüsterte sie. sie lächelte. spielte auch in der Ekstase achtungsvoll mit. die abflogen. Ihre Haut ward nicht feucht. ohne viel Fleisch und groß hingelegt. Sie verlor die Besinnung. Sie lag dann still. Sein Kopf glühte zwischen ihren Knien. wortlos. wie er sie setzte. drehte seinen Kopf dahin und streckte Wange an Wange. So nahm er ihr Kinn. Von da führte er es an den Mund. wie ein Römer. Ihr Blick brach. Die schwarze kleine Warze der braunen Brust entflammte ihn wieder. nur manchmal erschüttert von Schauern. Er erbebte unter seinen Worten. zwischen der Brust bis an das Ohr. Es war zuviel. seine Hände entzündeten sich daran. daß er daran glitt wie an einer Frucht. die Hände danach aus. dehnte sich so. ward lasterhaft und verehrte zugleich. Die Lippen trafen sich. preßte den Zahn in die Weiche. Die Küsse reizten sie langsam. blieb länger unter dem Bewußtsein. mit den Fingern. »Sprich«. Das Silber der Bürsten. Sie wimmerte nur noch.aufgelösten Gelenke suchten Schutz an seinen. rollte sie über die Wade. hielten das schmale Becken hoch. ihr Knie und genoß es mit den Augen. Die Vögel der Tapete musizierten paradiesisch durch die Seide. die Bucht an der Lende.

Rückte gequält den Kopf zur Seite. malte dunkle rote Schatten auf die Bronzehaut. Die schlanken Hüften erbebten. krampfte sich unter dem Licht. Sie verstand sie nicht. Die Türen knallten. Er grüßte mit den Augen. Die Frauen ihres Geschlechts hatten die Steine alle vor ihr getragen. stöhnend. es gab eine Lücke im Hirn. Er hatte einen Koffer. Sie schwenkte die Ampel noch einmal. der Gartenabend hatte ihr Leben irgendwie gebunden. steckte sie in die Tasche seines Pyjama. die sich zwischen sie keilten. Die Sonne ging höher. Sie empfand Le Beau durch die Körper. Sie zog den Kimono um den Hals fest. die Stirn flackerte. Sie fiel zurück. Ging zurück. strebte auf sie zu. Nun fiel das Tor zu. Die Terrasse bog sich mit den Stufen entgegen. küßte sie. Die Schienen gleißten stahlweiß. einen Mantel. suchte. Sie hörte seine rauhe Stimme gedämpft reden. was herauftrieb. dann aber schwellte eine helle Flut heran. Sie erzitterte. blieb in der Mitte des Körpers.Zunge heraus. aber es war zu weit. strich weiter. Die Hand gewöhnte sich an eine Stelle des Fußes. Die Station kam. Nun wuchs sein Kinn. Wie ein Vogel. Ihm entgegen. Da sah sie in Stefans Gesicht. Der Wind warf die Gardine ein wenig auf. Da kam seine Hand. verschwanden. Die Welle ging über sie. warf ihm eine Klavierwelle nach. hoben sich ein wenig. sie verstand sie nicht. Die Körper standen reglos aneinander gebäumt. Er machte Zeichen. Magnetisch wie eine Viper holte er ihn herum. liebkoste. Es gab keine Hemmung. Ein einzelner Baum stand wie Glas im Sternlicht. der Wind kam herein. Die Untergrundbahn rollte durch schmale Korridore. .

Le Beau riß es hoch zu ihr. rief sie. sah sie durch die Scheibe. hielt sich mit den Pfoten am Schlüsselbein und reckte sich in die Kurve der Weiche. Raben standen zwischen unruhvoll blauen Wolken. Er brachte ihr Katzen. man sah sie nicht. sie sprangen beide über das Hyazinthenbeet. draus auf dem Perron vorwärts strebend. Gegen jeden außer Daisy ward sie feindlich. drängte sie gegen ihn. es war leer geworden. Ein Mann stand noch zwischen ihnen. Im Vorübergehen hörte sie seine Stimme. was der andere gesagt. sie behielt eine. Er sauste ab. der Ruck warf ihn brutal herüber. . von dort in einen Baum. glitt auf Claudius zu. sprang. legte die Schnauze auf den . Rasch: »Leben Sie wohl!« Sie ward verwirrt über ihre Kühnheit. Das Tier bäumte den Rücken. . Dann drehte sie sich herum. daß Vorder. im Sprung. fuhr mit der Hand blitzschnell gegen den Strich durch das elektrisch aufschäumende Fell.« Als der Zug anfuhr. Sie tauchte auf. Nahm es mit allem auf. fing sie das Tier wieder auf. Sie zuckte ein wenig die Achseln.« Sie nestelte an der Tasche. Laue Schatten lagen um die rostbraun fallende Sonne. sah in die Luft. mit gerecktem Schweif. Der Wagen hielt an. Ihr Ohr vergaß aber nicht. aber entfernt: »Es geht eben schlecht. »Anjá«. Steckte den Kopf in den Lichtschein um ihr Haar. Ich sehe Sie wieder. Hinunter. wie entfärbt er war. Es legte sich an ihre linke Brust. ihr Auge nicht. Er brach sich die Schulter frei. Sie spielte mit ihr im Garten. Drüben. Zog einen Strich. daß er. Anjá sprang auf die Schulter. Geld.aneinandergelegt.und Hinterfüße nebeneinander standen. bleich war. rief. »Geben Sie . er faßte sie.

spürte die Müdigkeit. Le Beau stand vor ihnen. Ihr Schreck hatte ihr eine Vision gegeben. die auf ihrer Hüfte sonnte. in der Mitte des Platzes ging eine Frau. elend. ein Gesicht. ausgedörrt. die voll und groß abschwemmt. Die Nüstern schwebten nach außen. Es war das Gesicht des Traums. gab ihm rasch die Katze hinüber.Brustansatz. schwang ab. ging an ihr vorbei. Sie wich aus. den Kopf gesenkt. kein Mensch ging durch die Glut. Sie stieß den dünnen Stock in den Sand und sah rasch auf. Der Kies und Sand flimmerte trocken und müd. Das laue faule Treiben der Natur um sie. Sie zuckte die Achseln. Daisy gähnte. . daß Hunde nicht einmal sie näßten. Sah sich um. Der Mann war echt. das das Tier von ihrer Lende noch an sich trug. hielt Anjá nieder. Ein Hauch schoß in ihre Haut. er hatte sie nicht gesehen. aber im Augenblick. Ihre Augen drückten sie. quälten sie. Sie sah ihm nach. warf sie zurück an Le Beaus Brust. wo der Schlaf den Halbtraum abtrennt und hinunterreißt. daß sie nicht fauche. Anjá sprang zurück. da kam der Mann wieder auf sie zu aus der anderen Richtung. Langsam. Mittags querte sie einen Platz. sonst niemand. ihre Schulter hing untrennbar an der Le Beaus. schritt er auf die Bäume zu. ruderten herauf. Sie sah sie bös an. begannen rauh zu schreien. Aus dem Horizont kamen schwarze Punkte. Schlief ein den Abend. Plötzlich sah sie eine Figur. Sie sprang auf. gab ihm das Warme. als seien sie von Blut überfüllt. ja fast in sie hinein. dünne Bäume wagten keinen Schatten. von der Nacht her. das scholl und geschah und sie umkreiste. Es schien auf sie zuzugehen. In den Kreis war Blut getreten. standen die Augen des Skandinaven über ihr.

sein Knie standen in der Morgenleuchte. Aus seinem Mund kam so viel Frische und um die Raubtierzähne lag das Rosa des Fleisches so fruchtreif. Eine Hand faßte ihn draußen.« Alles gepackt. warf zwei Necessaires hinein.« Er schloß das Strumpfband an ihr Korsett. Der Geruch der aufgewühlten Sachen erfüllte das Zimmer. wählte in ihren Strümpfen. zogen sich an Rufen höher. . Er kam geschmeidig über den Teppich. Er pfiff leise vor sich hin. Er hob den Mund in die freie Achselhöhle. er lachte. duftend und voll schönem Saft. Sie zitterte unter der frischen Luft. daß sie daran alles vergaß. die Muskeln liefen aus dem Arm in den Rücken mit einer Kraft und Grazie wie Meer. Sie bürstete das Haar zurück. Büsche dufteten herüber. sprang herein. während Daisy die Nägel einrieb. kreisten auf.In der Dämmerung wachte sie auf. »Wohin?«. Er näherte sich ihrem Bett. schwebte sie schaukelnd hin und her. herein mit einer Gewalt und Hingabe. »Auch auf das Bad. daß sie stehen blieb.« Er lächelte und stieß den Löffel in den Schuh. das großfaltig mit dünnen zahlreichen Plissees ihre schmalen Hüften umzischte. »Was ist?«. besah sich im Spiegel. suchte im Boudoir den kleinen Koffer. Die Vorhänge bogen sich auseinander. Er gab den Koffer durchs Fenster. in Strümpfen und einem Beinkleid. Vögel schlugen herein. frug sie ratlos. Er schob Schubladen zu mit dem Knie. Le Beaus Kopf. frug Daisy. immer andere fielen ein. immer lauter. setzte sie auf den Diwan: »Sie werden auf die Zofe verzichten müssen. Sie zog die Beine herauf bis unter die Brust. Dessous. riß sie an sich: »Du wirst es jede halbe Stunde dem Chauffeur sagen. Er hob sie mit den Kissen auf. von innen lachend.

Sie faßte den Schaukelstuhl. schimmerte weiß auf Silber. machte sie zur Mitte. Le Beaus Arme faßten unter ihre Kniekehlen. in Musik. Doch schloß die Welle sie ab. schmiegte sich in die Atmosphäre. faßte Fuß. dem Springbrunn. Verweilte auf dem Tisch. fuhr sie auf der Rue de Rivoli. Die Lippen hochrot. Gab der große Schneider. Es genügte. das Gitter. Vorüber strich es. bei den gepflegtesten Frauen fiel ihre Bewegung.ergriffen. Die Inbrunst einer Blutwelle hüllte sie ein. die Päonien. schrie wieder etwas. . mit großen Sätzen. . durchs Fenster im Parkschatten das Bild eines tanzenden Balletts. Ihre Wünsche erfüllten sich. Sie sah um auf der Terrasse. Sie hatte den Hauterfolg. So stieß sie an alles. Manekins paradierten. verließ sie nie. Zwischen alten Tapeten. es glitt ab. der Schwung in die Luft riß sie los. der Flosse eines Goldfischs. durch die Wolke verhüllt. um ihren ermüdeten Blick zu erfrischen. Wirkung ging von ihr aus. selbst wenn sie den Finger nur hob. die Finger voll Gestein. schlug ein. den Fuß umrückte. neigten sich Akteure bedeutenden Namens. Unter den tutenden Raubvogelrufen der Hupe brach wie ein gläsernes Gebäude die Stille. das Haus. während Ballen vor ihr sich häuften . sprang in den Wagen. Es verwirrte am Anfang sie etwas. erstaunte sie nichts mehr. reckte sich. *** Sie schwankte. Nun fing er an zu laufen. . gehalten. der Park mit einem Ruck entzwei. Sie hatte nur Klang und Richtung nach Einem. eh sie sie dachte. schob alles gegen sie. lenkte das andere ab. Trotz dunkler Tönung war sie durchsichtiger als die französische. wild heraus.

wenn Sie Ihr Vermögen verschwenden . Le Beau umspannte ihren Horizont mit hartnäckiger Leidenschaft. Sie kleidete sich an im Boudoir: »Es reizt mich nicht. als sie sich bog. Wo Daisy auftauchte. errötet vor Zorn. Stieß etwas aus ihr gegen die Welt. Diener standen dressiert auf ihren Blick. Es ging durch sie. morgen sah sie steifstes klassisches Theater. hatten aber hinter dem Blick. Im Musée Cluny begeisterte sie sich an alten Spitzen. geschah ein Start. ihre Hand. noch weniger aber. . Sie besaß sie am folgenden Morgen. Das Haus ward Mitte von Versuchung. . leichte Minen . lehnten die Herren an der Brüstung. heut stürzte er in die bunte Pfauflamme der Folies Bergères. sein großer Körper funkelte in drei Spiegeln. der seidene Unterrock umglockte sie. ihre Haut. Seine Nerven lauerten auf die Ahnung eines Wechsels. Sie legte sie ihm vor. sagten Eitelkeiten in die Loge. zurück. loulou.« Er erbleichte ein wenig. stieß es auf Le Beau. wenn Frauen heiße Blicke warfen. ma crotte en or. Es gab keine unvereinigte Sekunde. Polizei ist mir widerlich. flüsterten innen kaum verhehlt: bichette. am Abend fuhren sie vorn auf dem Seinedampfer in Geruch von Bäumen und Wassernacht. Es blieb nur Kälte und Hochmut. jede Möglichkeit ihrem Geist. Sie gaben sich Handikap darum. »Es geschieht nicht Ihretwegen«. »Es ist eine Leidenschaft. Breschen wurden versucht.« Er griff in die Tasche. sagte er höflich. Wagen. erfüllte das Erdenkbarste für ihren Körper. selbst d'Annunzios Nelke.Dichter ihr. Er gab ihr Briefe an sie. Zofen im Korridor. wenn Sie sich exponieren. die auf verdächtige Weise kamen. das rote Haar war ein wenig in die Stirn gestrichen. Er lachte.

dem rotumhängten Horizont sammelte sich alles in sie zurück. Als Reisende aus Tiflis bewohnten sie den Mont Martre. verweilte eine Minute und schenkte sich ihm ganz hinein. Hände streckten sich ihr entgegen. schloß um den Kreis. nahmen andere. Le Beau riß sie zurück. wie nie. Sie ruhte nur nach ihm hin. Sie griff nach seiner Hand. Es begeisterte sie. Aus der Weite. Vor der Oper fuhr mit rascher Biegung vor ihren Wagen ein fremder. war sie Zentrum. fielen donnernd zurück. Schatten bog sie in Parkviertel. als er den Korridor querte. schürzte sie den Mund ein wenig. Ein chilenischer Politiker führte im lateinischen Viertel sein Knie unterm . veränderte sich. Er löschte alle Lichter. ohne daß sie begriff. Wagen rollten. ließ die Bedienung für den Abend ausgehn. Durch den Garten aus dem Haus. wie er Witterung nahm. als kleine Juden zogen sie zur Concorde. gab Daisy die Kleider einer kleinen Mimi. Ward es aufdringlich. Er lächelte. Straßen schäumten auf.gelegt. Er untersuchte nichts. nachts. Am Nachmittag. Le Beau suchte man zu übersehen. fing ein Diener an zu zittern. tauchte sie auf. sprang hoch und schoß durch das Fenster. ging darüber. sie sprangen heraus. spürte Gefahr. wie es um sie herum sich sammelte. Wartete nicht mehr. sich selbst die abgelegte Eleganz eines Alphonse. was vorging. Sie spürte es kaum. hatte genug. Schleifen von Laternenstraßen schwangen vor ihnen stumm hinaus gegen das Ende. streckte sich in eine wunderbare Abwehr. verbarg etwas. nur Jagd. Nun trug er eine Falte. im Boulevard tauchten sie unter. immer weiteres Herströmen. Als er bei ihr war. Nichts Freund war. Ihre Wirkung ward aufreizend. rief er etwas. begriff plötzlich. sich angliedernd. sank gegen die Wand.

ergriff die Seine. setzte auf diese Nummer. das breite Flußband schwang am Horizont hinauf und Kähne liefen gegen die Sternbilder hin. spülte ihn herüber. Das Licht hob ihn. Erstaunt. auf nackten Sohlen entflog ein Umriß. an den Atem gebunden tragen. kam ein weißer Ballen. abgelenkt einen Augenblick streifte sie ihn. er war am dritten Haus. überkletterte Barrikaden.« Das Blut wallte in ihren Hals. flüsterte mit seinem Nachbar. wo die Linien der Eisenschnüre schon fast zusammentrafen in einem spitzen Winkel. die Stirn mit der Hand umklammert. Es ward fast weiß. Die silberne Brust schwankte. schwang ins Licht. bald untertauchte. Bald auch waren die Türme eingelullt. lief einer Figur nach im spitzen Hut. hatte endlich eine Spur. Von unten stieg es herauf. gesprungen. Da öffnete sich der Mund. die Rippen starr gebläht wie von Glas trieb die Kathedrale in die Mondwelle. Nachts klirrte die Klinke. der Schritt Le Beaus hielt vor der Tür. Daisy wachte. klammerte sich an die Hausfront. glänzte mit Porzellan aus allen Fenstern und schwebte. Ein . zog es rasch zurück. Er kam. winkte mit den Brauen. in ihren Kopf. Die Gurte der Balkone herunter von einem entfernten Haus her. Schon drang das Licht vom Haus ab. geschnellt. Das Licht stieg weiter. bebte mit den Lippen: »Zwei Uhr. die am Boulevard bald hochschwamm. Le Beau ging dem Geräusch nach. Aber er folgte. fiel kurz darauf gegen das Haus. wie nur Weiber sie dicht an die Haut. Es schlug zwei Uhr. Er tauchte in Mauerschatten. Um ihn lag eine Sinnlichkeit aufgespart.Tisch an ihren Schenkel. Sie lockte ihn zurück. Dann fiel das Licht in einen Park und hatte es mit den Bäumen. ergriff in einer weichen Spirale Notre Dame.

Sein Blick fiel in den Spiegel. blieb auf dem Posten. Unter dem Ton zuckte er zusammen. Durch die halboffenen Lider sah sie gehetzt vom Teufel eine Figur im Nachtweiß zurückfliehen. . Sie umschloß seinen Nacken. während er fasziniert vor sich hinsah. besinnungslos: »Chéri . trat mit ihm auf den Balkon. . während sie überredete. er müsse zurück.Sandsack hatte ihn in einer Torflucht. er war im Kampf. Sie drehte den Plan um. . Nach der Ohnmacht kehrte er sofort zurück. umwärmte ihn mit ihrem Körper. was er mehr liebe. schüttelte fiebrig den Kopf. doudou . Sie streichelte ihn: er stand nicht auf. Daisy. Je tapfrer er sich wehrte.«. in die er folgte. Sie frug. Zerrissen in der Balkonecke lag ein Tuch. Ein weißer Ballen bäumte zurück am Nachbarbalkon. liebkoste sein Ohr. »Du mußtest zurück. die Angst um ihn stieß sie gegen ihn hin. flüsterte seinen Namen in die Nacht. auf jedes Geräusch. denn im Augenblick des Schlags wußte er. wehrte ab: »Kein Mitleid«. durchschaute den Klang. seinen Mund. . das andere all war Abgrund. schon halb in neuer Ohnmacht. seine Eitelkeit gegen Gefahr oder sie. Er widerstand. und lauschte. Sprach . Sie befahl. wuchs in ihr das feste Ziel: ihn in Sicherheit zu wissen. Schmollte mit dem Mund und lächelte. blieb am Bild seiner Kopfkompresse. von Speichel feucht. Die Zähne entblösten sich gierig. sie hatte nur zwei Sekunden gedauert. Sie trug es hinein.« flüsterte sie mit geschlossenen Augen. zusammengeschlagen. Sie lockte ihn weg von seiner Fechterei. Sie konzentrierte alles auf Flucht. kam mit List. Sie bat.

nicht die Idee einer Verfolgung in der Luft hing.« Voll. Wo sie froh gewesen. parierte Gefahr. Aber als selbst der Siebzigjährige beim Untersuchen eine Schmeichelei hatte für ihren Arm.von seinem Haus. schwer überzeugt. In seinem Haus war wenigstens ein Wechsel des Orts. liefen. daß hinter ihnen nichts blieb. . der sie zuerst aufgebrochen. Straßen zurückblieben. Bis dorthin hielt Le Beau sich. Über die Dienertreppe stieg sie zum zweitenmal ins Haus des. warf sich auf ihren Diwan. scharf umrissen kam sein Gesicht ihrem entgegen. stiegen irgendwo aus in einer Gasse. sei dort gewesen. dem Park. fuhren umsteigend zur Etoile. Ihr Blut suchte ihn sofort. es drang nicht nach außen. nahmen einen antrabenden Fiaker. in den Schattenbogen. nahmen den Métro. selbst der fernste. wie sie in Sehnsucht ihr Leben sich anders gedacht. Vorm Einsteigen schwankte er wieder. deren Dunkel sie selbst unbekannt umschwirrte. verließ das Zimmer. Vor einer Taverne standen Wagen. wie alles zerfließe. brach sie in Weinen aus. verriet ihre Erfolgfreude nicht. denn dort war Sicherheit. die Hand in sein Gesicht. die Jagd ihr Ruhe nehme und Freude. erreichten Mont Parnasse. bis dies vorüber war. Sie fuhren dann Place St. den Zimmern. Sie legte. Sie wartete. alles zurückfiel. Sprach. Sie wartete eine Stunde. während die Gassen. Michel. Hier lebten sie nun. dann lockte sie jeder Platz. drangen in ihn ein so tief. Er nickte langsam. ihren Mund an sein Ohr: »Ich bin bei dir. ihm entgegengereist. Sie sah in ihren Schoß. Niemand wußte es. an den Händen gefaßt. in das Schwindelgewoge um ihn den Körper. Ein alter Arzt behandelte ihn von der Erschütterung.

als sie vermochte. warum verletzt du es?« Sie traten in die Parklauben. Er trieb sie höher noch. weiter. schon besinnungslos. nur in das nächste Zimmer. Denn um ihretwillen zog er sich Feinde. Schatten. Die geschmeidige Stoßkraft seines Körpers gab ihr jede Seligkeit. weil sie auffiel. An ihrer Angst wuchs ihre Liebe höher. der Sommerduft strich darin herum. schiebe sich dies und dies zwischen ihn und sie und bohre ihn weg. der fremde. wurden sie aufdringlich deutlich in der Phantasie. Legte die Hand auf sein Herz und zog mit dem Finger ihren Namen auf die Haut der Grube. an andere Männer. Oft lag sie über seinem Gesicht nachts. faßte das überall an. ihrer Haut. sehnsüchtige Glieder formt. Sie spürte. Gewärtig eines Überfalls hielt sie den Kuß an bis zum Ersticken. erlitt er Angriff. an der Stirn getroffen. wogte aus der Metalltiefe Zwielichtiges. bog die Haare ihm aus der Stirn. Leitern nachts gegen die Wand sich stellen. Bleich vor Erregung strömte sie ihre Seele mit der Zunge in seinen Mund. Maß sich die Schuld zu. machte die Augen zu. gegen sie.schloß ab. war ihr. die ihr Körper verlangte. lauschte. daß Le Beau leide. selbst nie im Halbtraum. Er aber trat ein. sie blieb stehen. gedämpftes Ungeheures heran. weil sie reizte. küßte ihn besinnungslos. als sie von ihm . Dies drängte ihr Leben zusammen. Ging er von ihr. Von der Silberkugel zwischen den Staketen. sah lauschende Köpfe aus dem Rosenbeet kommen. es sei für immer. so lange sie da sei. zielte es in einer unbekannten Verdichtung gegen ihn allein. sagte: »Liebe ich das nicht. dem Duft ihres Haares. schleifte sie in die letzte Wollust. ob sie sein Traum sei. dem Wuchs. öffnete nicht vorm Abend. Dachte nicht. ja haßte sie.

erhob sie aus den kleinen Seufzern und Stammeln zu Geschrei. daß sein Herz das letzte Zerschmelzen kühle. Fremde an ihm. . nie mit ihr sich traf in einer Höhe. was er nicht zu geben vermochte. Da blieb das Männliche zurück. flüsterte seinen Namen. quälte sie. umschürfte ihr Fleisch mit Witterung. liebte sie ohne Änderung. und empfand verzweifelt. sein Geist begleitete seine Hände. machte sie hingeflossen. Während sie sich noch auftat. . was fehlte.er trieb sie in den Abgrund. sank zurück. ausschweifender. wenn er sich ihr ergossen. war gefährdeter. der nie die Beherrschung verlor. aber erwachend spürte sie unsinnige Angst um ihn. bis ihr Kopf besinnungslos ward . ein edles Tier. griff an.empfand. Mit jedem Tag ward ihr Auge größer. je mehr er sich bewegte. . Er aber blieb gleich. durch seine Umarmung das Hemmungslose durchbrach und aufgeschleudert flog in eine leiblose Ergriffenheit.« Schmeichelnd umwand sein Körper sie wieder. erwartender. eingestellter auf Unheil. voll Geist. Er gesundete. das. Zwei Arme fielen in der Pergola um seinen Nacken. ein Marder. sagte ihr Worte der Liebe. die kaum sprechen konnte. die nur die übersinnliche wahnsinnige Angst ihrer Seele erreichte. eine Stimme. was sich nicht gab: _den Mann_. gab ihnen Linde und glatte Bewegung. Nachts kam er spät zurück. flog nicht zu dem erlösenden Wort. ihm entgegenatmete. toll. in jeder Blutfaser geöffnet nach seinem Angriff -. Sie schlug verschleiert die schräg gebrochenen Augen auf: »Du mußt mich mehr lieben. und daß sie ihn darum auch lieben mußte. mehr als er sie. spürte sie unter wütenden Küssen das Zurückgleitende. das ihr Mut gab jenseits der Umschlingung der Körper. als ihr Hirn es träumte.

atmete sie. der über sie kam mit ungekannter Leidenschaft und grausamen Lippen. . als was sie bot. nahm nicht. In eins zerflossen gingen sie hinein. In den Tränen. brachte aus dem Nachtblau gelb aufflimmernd vom Fenster den Globus. Sie verschmähte es. Schon der Sonnenaufgang hieß Abreise. sah er mehr. »Lieber«. Verzichtete auf die Ruhe. Dorthin führen sie morgen. den sie benennen wollte mit dem Fingernagel. Da hing es. Was blieb noch. um zu leiden für ihre Liebe. Es leuchtete tief in der Stunde und seinem guten Willen kam es entgegen herauf und er spürte ihr Warten. die sie verschwieg. Legte sich zurück. sagte sie. legte ihn in ihren Schoß. Sie wählte nicht.Zugleich strömte der Weiße-Flieder-Duft mit einem Hauch herunter. schon der Mittag Sicherheit. konnte noch kommen? Entzücken selbst der Tod. Es war das Höchste. was auch kam. wie schwer es ihr ward. Ihre Liebe stieg aufs Äußerste. Er hob ihr Gesicht ins Helle. Unverlierbar nahm ihn ihr Auge. hingegeben an solche Innigkeit. brachte den lauen Blütenwind mit in ihr Bett: »Was willst du?«. ihre Angst. ihre Stimme trug keinen Laut mehr vor Verwebtheit. Er spürte. Stand auf. die es übergossen. Sie schenkte ihm ihre Angst. was sie erwartete. Dolden bebten am Parktor nieder und berührten ihre Gesichter. unter ihm kaum mehr lebend. Weich von den Tränen und gerührt von seiner Milde mahnte sie sein Versprechen zum erstenmal die Nacht. schob den Hochmut beiseite. nur sammelnd und aufnehmend. frug er und bot ihr jeden Fleck. als sie ihm die Kugel zurückgab: »Ich will es nicht«. Sie hatte die halbe Nacht am Tor gewartet.

Die Lust umschlich sie kühl. Manchmal. keine Hand gehoben zu ihrer Entführung. wenn sie ihm ferner war in ihrer Blutwoche. allein. Am . Man achtete. stürzte hinter ihr aufs Parkett. schrak aber dann zurück. Aber Le Beau federte die Sicherheit erst recht. die nicht kam. wobei er sich an ihrem Ärmel instinktiv hielt. sie mischten sich an die ersten Vorposten heran. ermüdete sich die Spannung. Niemand warf sich in Abenteuer. Sie kam anders zurück. ruderte einmal am Bois. Das Raubtierhafte. das verteidigte und lauerte. Als sie die Bibliothek kreuzte. das den Horizont anrannte. gab ihm knabenhafte Wildheit. spielte nun mit dem Gefühl. Es war ihnen fern schon. Als ihre Schenkel den Gaul erstmals fühlten. ihre Augen wurden beruhigter. ein Auto. Nichts geschah. wußte nicht mit was. eine Mispel in der Pappelkrone. sie. traf sich ihr Herzschlag mit Entferntem. Sie lauerte auf eine Gefahr. tollte darin. kein Raub mehr. Manchmal glaubte sie sie nah. wich ein bohnender Arbeiter aus. war es ein Schwan im Uferduft. Kein Schrei. gegründet. Aufschreiend blieb sie zitternd an der Wand. keinen hörte man allein. glitt ab. vergaß sie es. daß er sie hatte.Tage. ritt hin und wieder. etwas resigniert. Da die Wochen aber leer waren. Sie ermüdete mit einemmal. nahm hin. ein wenig gelangweilt. Das stieg und fiel mit den Graden der Hingebung. Allein der Bogen der Angst war zusammengewachsen mit ihrer Liebe. gingen in der Erwartung. matter. Wochen kamen. es ging ohne Zwischenfall. Menschen streiften das Haus. schon im Vorsaal. Ihr Name mit seinem hatte schon Patina in der Verschmelzung. was hier fest vereint schien. Es löste sich nicht ohne Lockerung auf dem Grund des Gefühls. die sie dem Mann verband. gewiß. Sie ging spazieren.

Ein Gleichgewicht kam. die äußerste Spitze des. bewunderte. was sie durchlebt. verbreitete sich. Sie tötete diesen Gedanken und lächelte. In der Nacht sah Daisy Le Beau im hellen Licht neben sich. so dies und so das. lauschte auf Ungesagtes. deren Schattenfall ihrer Lunge lieb waren. Der Überschwang kehrte zurück. gefürchtet. gab es keinen Brennpunkt. verwöhnte sie namenlos. Gebirg. abwechselnd. wenn er ging und kam. die im Rauschen ihr genehm. die das Auto kielte. Was sie aus der innersten Tiefe gehoben. genoß. ein Betrug. der den Fechter zeigte. machte sie düster. Doch einte die Landschaft sie nicht noch tiefer. in dem der Aufschwung mit dem Tagaufgang über die Jacken rann. zusammengerissener und stählerner in der Spannung wie in den . Wälder. die Bilder glitten harmonisch. die man einsog. schweigsam. verwischend das Grobe. Wirkungen vertauschend. zitterte nicht mehr um ihn. Der Schwung dämpfte sich. Suchte nach Flüssen. standen allein. kühl entfernt. die sie gesehen. war nichts. Wünschen. An einem Abend sahen sie eine italienische Oper. Seine Beine wie aus Bronze spielten den Rumpf hinauf. zeigte ihr kaleidoskopisch. kennerisch. in den ihr Gefühl zusammenfloß.Mittag in der Sonne lachte sie über die plötzliche Furcht. was ihr selbst nicht bewußt war. Ihre Liebe gliederte sich darin. Dirigierte die Reise. die Angst und die Sorge. Wo aber die Kontraste stiegen und rasten. die Schichtung der Welt. untermalend das Hauchdünne. Er frug nach Plänen. sondern sie jagten auseinander. Aber wartete nicht mehr in die Ferne. aber die komische Bewegung der Abwehr. Ebenen. Sie reisten.

Sein kluger Kopf war voll Geist. und wie unendlich überlegen ihr Gefühl schon dem Augenblick geworden. zu sehen ohne Rausch und ohne Haß. Genügte es? War es so viel. was sie erträumt und dem was sie erreicht und besaß. zwischen dem. auch liebte sie ihn. erblaßt fiel ihr Kopf zurück. daß es sie erfüllte? Es war. und an der Höhe der Kantilenen ermaß sie die Höhe des. und es banden sich die Enden der großen Kantilenen der Sängerin an das Ende ihres erwachten Bewußtseins. Sie drehte um. dort sei der Ruf. auch wenn die Lider sich schlossen. sah alles sich hinneigen nach der Höhe.Marmorsälen die Ringer. edel und schön wie wenige. wie leer ihr Zustand schwebe und daß dies nicht sie erfülle. als ihre Stimme noch das Ziel war und ihre kindliche Sehnsucht glaubte. Sie sah es klar. Sie fühlte alles. Ein Gesicht tauchte auf. Sie sah den Körper neben sich. zum erstenmal. sie lächelte. es verblaßte wieder. was ein Mann an Liebe ihr geben konnte. Hingabe und Wollust. Aber im langen Wachen erkannte sie unerbittlich. . traf sie vernichtend. Denn es trat in sie in dieser Nacht. sie Beschwingendes und Reißendes die Spitze des abends eingeatmeten Gefühls über sich schweben. Lange lag sie gewiegt von Dingen. was von ihm zu ihr gekommen. halb schlafend. Lange lag sie kalt. erglüht. nie entfachten. fast mehr. Begeisterung. die lag. Das Licht flimmerte kühl. Aber sie spürte wie Ziehendes. die sie streiften. in dem sie war. Die lange Strecke. aber es blieb unten. was sie erstrebt.

die in Holzschuhen von einem Bein aufs andere sprangen. Sie fuhren durch die Provinz. auf ihre Schulter. indem sie sich in den Taillen weit vorneigten. nahm sie unter den Arm. legte ungeschickt den Arm. als in Valence er während des Sprechens die Budjetrede aus Paris erfuhr und eine wilde Kavalkade dagegen aufmachte. der Mond schwankte langsam durch die dünnen Alleebäume. Er kam aus dem Handdrücken der Komitees direkt in den Wagen. Durch den Süden sprach er von Stadt zu Stadt. Er aß dann den ganzen Abend. sie lachte eine Zeitlang über seine Zärtlichkeit. Er wurde verlegen. daß sie fast zusammenbrach. stieg auf den Tender und verlangte eine Lokomotive. Abends nahten drei Laternen. Sie staunten sie an. sein Geburtsort Libourne. Sie gab ihm die Hände heraus. Neue Chausseen bäumten sich.Der dritte Abschnitt Ein rotbärtiger Mann wartete. die Arme auf den Rücken schlugen. sie stieg herauf. Der Vorsteher meldete das Verbot des Zuges. bald waren die Lichter hinter ihnen. Sie saß in der ersten Reihe. Der Parlamentarier ließ sich nicht sabotieren. Ein Telegramm rief ihn von St. Einmal küßte er ihr die Hand. Malo zurück. Jeden Tag liefen rückwärtsgeschleudert erleuchtete Säle mit Menschenmassen zurück. Es war Abend. Dann gab er ganz behutsam Daisy die Hand. Das Personal machte ihm eine Ovation. Wieder kamen Olivenbäume. Dann kamen sie quer durch die Bretagne. fuhr sie heran. Unterwegs stieg seine Wut. Er redete von der Feuerung herunter. Seine Vettern erwarteten ihn mit den Weibern. Als sie . Sie lächelte mit den Weibern. er stieg ein.

Sein Cousin Louis trug es aufs Postamt. In der Versammlung stellte er eine Resolution auf. . der bekam einen Hustenanfall. Am Mittag schlachtete er ein Schwein. Da holte er den ganzen Saal. sie steckten die Gartenhütte an. die dem Budjetredner ein Wort ins Gesicht setzte. bekam die Arme gehoben. bis er es tickte. hob den Kopf und sah sie mit seinen weit auseinanderliegenden Augen an. er war fast heiser. als sei sie aus Glas. Er strahlte und wagte sich zum erstenmal dicht neben sie zu setzen. Mit blutigen Armen stand er breitbeinig im Hof. als durchdrängen sie sich. Er sprach kein Wort. Sie sah hinaus. verhöhnten den Rotbart. lachte sie. Er benutzte den Augenblick. Die Weiber klatschten auf die Schenkel. Da sie nicht mit ihm sprach. die Hand herüber auf ihr Knie zu legen. seine bloße Brust dampfte. Sie ärgerte sich und beachtete ihn einen Tag nicht. sein Publikum raste. legten ihn auf den Rücken und spritzten ihm aus einem Winzergummi Schnaps in die Gurgel. das man nur in Libourne verstand. grinsten. Sie fuhren nach Nizza zu einer Kundgebung der italienischen Irredentisten. räusperte er sich nach der Uhr jede fünfte Minute. Der Beamte weigerte sich. Die Bläue spielte um die Äste mit einer Leichtigkeit. vor ihrem Gesicht begann er die Hände zu bewegen. hob den Finger und streckte ihn nach dem Polster auf der anderen Seite. wurde auf drei Stühle gelegt. sie abzuholen. Er ging voll Wut ins Hotel. Dem Saaldiener schlug er in guter Laune auf den Rücken. lief auf dem Podium herum und schrie wie ein Bär. Mittags spät saßen sie im Auto.ihnen ein Schlafzimmer zu zweit anboten. ging hinaus und fuhr ins Hotel. Sofort glitt er hinüber. Sie zog den Mund spitz. In Toulouse zog er den Rock aus im überfüllten Saal. den Bauch massiert. Die Männer stampften wie die Ochsen und rissen die Mäuler bis gegen das Ohr auf.

Er schüttelte sich vor Behagen und strich den Bart glatt. Ihre Blicke kreuzten sich einen Moment. den die Boulevardbäume mit einer blassen Schwermut trugen. Ein trentiner Dichter sprach eine Hymne an das italienische Meer. als er hinausging. Er tat ihr leid. trat mit zwei großen. Sie sah einen Schatten von seinem Auge. fragte traurig und kindisch: »Sie haben einen Zug um den Mund. sie griff mit der Faust in seinen Bart. Sie nahm seinen Wagen. Der Dichter trat einen Augenblick in die Loge. Vom Zug kamen sie direkt ins Theater. er wurde müde und schnarchte. Der Frühling stieg mit sehr blauen zarten Morgenstunden aus dem Luxembourg. den Parlamentarier zu begrüßen. erreichte die Treppe. Der Raum war mit italienischen Flaggen geschmückt neben den französischen. Sein schwerer Nacken zog sich ein. An einem Abend. aber er mußte bleiben. da er nachher sprach. stiegen Ballone aus einem Hoteldach. was ist?« Sie lachte. ging leis hinaus. er versuchte einen Griff wie nach einer Magd. Als sie den Pelz um den Hals fester zog an der Tür. schüttelte ihn und ließ ihn fahren. Nun schritt sie gegen einen Spiegel. Sie ging durch das Foyer. aber langsamen Schritten der Dichter von dem Pfeiler. zog ihn von der einen Seite zur anderen.Zornig sah sie ihn an. Daisy stand auf bei der zweiten Nummer. Doch der Franzose stellte ihn ihr nicht vor. Die Verse langweilten den Parlamentarier. Sofort zog er sich in die Ecke zurück. stiegen mit kleinen Kerzen und erleuchteten an dem Ende der schwärmerischen Kurve den Himmel mit ihrem . die schmalen Augen wurden ängstlich. sah sich.

Selbst sein Parfüm fragte nach ihren Wünschen. Der kleine Spritzer hatte gedreht und verschwand hinter einer grauen Staubwand. Sein Kopf war antik-haarlos. da du fehltest. . Er kam zu ihr: »Es war keine Schönheit. daß dieser Ehrgeiz und sie das Verehrungswürdigste seien in seinem Leben. denn er brachte ihr keine Geschenke. entgegen. das die Adria zur Revolte aufrief. aber der Zauber seines Hirns verstrickte mit einer Überlegenheit. daß es sie bestürzte. um ihr zu zeigen. Er kam am Morgen.Namenszug. Seine Schöpferkraft sammelte sich in Verkleidungen um sie. In seinen Arbeiten kam ihr mit aller Genauigkeit dieser und jener Tag und Gedanke wieder. Als sie ihn nicht empfing. aber er lauerte auch auf das Unbewußte jedes Reizes in ihrer Seele. selbst wo er bat. Später fand sie einen Brief darin. Auf der Chaussee lag ein Strauß Narzissen mit einer italienischen Schleife.« Er sagte drei Stunden vor Beginn der Premiere ab. die Augen tief und umschattet. ihr Wagen bremste und fuhr in den Graben auf zwei schleifenden Hinterrädern. er drang in das Dunkelste und Träumerischste ihres Lebens und erregte mit der tastenden Verführung seines Geistes. sandte er ihr das Gedicht. Die Aufrichtigkeit führte sie dicht zu ihm. nur aus der Frage zum Endgültigen geführt. denn Daisy lag an Grippe. daß er sich aufhob. Vor Fontainebleau machte ein Torpedoauto eine ovale Schleife. Der französische Staat ließ ihm als Gast Notre Dame allein läuten. die er erriet. aus dem Theater in Nizza.

es gäbe nur jenen einen.denn er fürchtete.Das Telephon rasselte ohne Unterlaß.« Mit einer aalglatten Bewegung gab er sofort nach. »Buffone«. als sie den Boy bestochen hatten. . zog sie auf den Korridor. sagte der andere leis und bebend vor Wut. und er wies auf das Gedicht. Er schüttelte stumm den Kopf. »Drei Monate Reklame . es . Gegen Morgen kam er zurück. als sie den Tantiemensatz um fünf in die Höhe hoben. als sie die Augen schloß.« flüsterte der eine der Direktoren. sagte der Direktor vom Fenster her. er hatte Schaum auf den Lippen. der erstickt. niedergeschlagen. Er stellte es ab. . Er ging hinein. das sie auf dem Tisch liegen hatte. sagte zu. besprach sich. er sagte ihr. der niemand einließ. »Marquis de la bouche. es läge nichts daran. Sie war aufgewacht: »Gehen Sie doch«. der ihn in der Öffentlichkeit reize. daß ihre Stimmen Daisy weckten. im Salon. Er machte eine geringschätzige Gebärde. Er zuckte die Achseln. denn diesen Ruhm verachte er. hob die Stimme und schrie nach ihm: »Schieber«. Da bekam der andere einen Kopf wie ein Puter. Sie wagte nicht zu fragen. »Acht«. Er ging leis hinaus. »Zehne«. vergaß die Beleidigung -. wo er mit den Nägeln das Glas zum Zittern brachte. Daisy schellte. . Vor dem Zimmer stand ein Boy. denn sein Gegenüber nahm den Finger nicht von der Lippe.

»Laß dich nicht stören«. habe er die Niederlage gewünscht. ließ sie tanzen. Sie . Sie las den Brief. Das Decklicht irrte in blauen Kreisen um sie. Im Tunnel verlor sich das Fieber. Wie sie sich legte. Denn ihr Auge allein habe ihm sagen können. dann die Arme. Mit dem Frühstück kamen Zeitungen.schien eine Niederlage. Im Zug schmerzte sie der Rücken bis zum Knie. linderte sie nur die Sekunde. Im Schlafwagen lag sie eine Stunde. machte Puppen aus den Kissenenden. drehte sich um und schlug die Hände vor das Gesicht. Er sagte. Er senkte den Kopf. In der Tiefe. er erbrach ihn. Er kam bis ans Bett. biß die Zähne in die Oberlippe. den sie noch lag. Ein Brief kam. sagte sie. schmollte mit ihnen. Seine Augen waren feucht. Sie setzte sich in die Ecke. in Decken gehüllt. wie er schwankte. Sie sah. Er saß auf dem gelben Stuhl ohne Lehne und plauderte den Nachmittag mit ihr. daß dieses Rufen bedeutend für ihn. ging hinaus. wo er angespannt sich beschäftigte. »Du bist noch krank. hinter den goldbraunen Ringen entfernte es sich. da sein Blick den ihren nicht traf in der Loge. bis er auf den Knien lag. gegen Mittag kam es heftig zurück. Zwei Falten preßten die Augenschlitze gegen die Nase. »Laß packen«. daß sein Erfolg riesig war. Sie war frischer. lächelte nach der Seite. sagte sie. sah sie. kalt nach innen gerichtet. als die Augen sich trafen. ja eine Freude sei.« Sie nickte ein wenig und schellte der Zofe.

jagte auf die Straße. der Nebel erfrischte. hob sie . Eine Ziegenherde kam aus der Nebengasse. daß. warfen Kinder um. Da nahte Musik. Der Hirte suchte das Leittier. Gegen Abend blickte sie vom Balkon. Ein Kommissionär mit schwachsinnigen Augen umkreiste sie wie ein Hund und fing plötzlich mit den Armen zu drehen und zu schreien an. verletzten einen Gendarmen im Gesicht.nahm eine Zeitung. Einige Geiße bockten. stank aus dem Mund wie ein Fisch. Im Wagen begann Daisy zu weinen vor Müdigkeit. Schwarze Männer standen auf der Treppe. ein langer Frack warf vom Gaskandelaber den Hut hoch. Er hielt die Hände nebeneinander und sah durch die dünne Haut auf sie. Ein Radfahrer bog um und fuhr dem Leittier in die Beine. An der Ecke sah sie die dünne Erscheinung über den leeren Platz rennen. damit er ihre Schwäche nicht sehe. Hinten begann eine rasende Musik. als sie auf der Terrasse standen. Daisy ließ sich auskleiden. liefen irrsinnig im Kreis. fuhr hoch. Die roten Lichtreflexe machten eine unruhige Zartheit auf ihren Gliedern durch dies Transparent von rosanem Blut. Der Regen ward so toll. Die Tiere liefen mit geblendeten Augen an die Häuser. Sie kamen bei Regen an. hielt sie vor das Gesicht. als lese sie. Später drang rote Glut in die Fenster. knickte die Knie. Als er vom Balkon hereinkam. sprang durch die Gruppen und pfiff auf dem Fingergelenk. alles verlief sich Die Musik hielt vor dem Hotel. Es sprang um. über den Platz die Herangelaufenen mit hochgeschlagenen Kragen in die Cafés zurückstürzten.

ihn zu sehen. »Studenten«. verfärbte sich ein wenig. Sie sah ihn nur im Sprung. Er nahm sie an der Hand. Singende irredentistische Vereine zogen zum Hafen. sie hatte geschlafen in der Zwischenzeit. bald spitz. »Der vierte Zug«. In der halbgeöffneten Tür.« Sie begriff im Halbschlaf die Zusammenhänge nicht mehr und schlief sofort ein. Sie hielt ihm den Puls hin. stöhnte er. die Reden gingen wie ein Bad. Beim Anziehen bekam sie Fieber. stand ein fetter Herr und verbeugte sich tief mit einem fiesen Lächeln. sie stand auf. bog den Kopf zur Seite zum Trinken. als sie hinausging. Später erwachte sie. Sie bekam Sehnsucht. Da sauste er vorbei. sie legte sich herum. die herumwanderten. Er fühlte. als gurgle es den Mund voll. Der Schlaf hatte sie erholt. manchmal quatschisch schäumten. das schläferte ein. rief er ihr zu. »Was wollen sie?« »Provinzen. Sie sah hinunter. es war Lärm auf der Straße. »Die Unterbeamten«. Dann gingen im Nebenzimmer immer Türen. Sie verstand ihn nicht. Immer ging seine Stimme wie ein Uhrzeiger durch die anderen. flüsterte die Zofe. »Deputationen«. Sie schloß die Augen unter der Müdigkeit der Schlafpulver. rief er. ein Organ sprach. um liegen zu bleiben. . sie sah in sein überhitztes Gesicht.den Kopf aus den Kissen. als er auf den Balkon stürzte. frug sie: »Was war es«. gewölbt und fließend wie Glas. es umplätscherte sie aus der Ferne. Als er zurückkam. Die Türen klappten rascher. Sie hatte Durst. Er stand an ihrem Bett. sie griff nach seiner Hand. Sie sah in tiefblauen Himmel. schon im Salon. leis klangen.

Auf seinem Kopf lag eine Entschlossenheit der Wollust. Die Schärpen standen grell über den Hemden wie auf Schilder gelegt. von denen die Photos unaufhörlich knackten. den er mit großen Rhythmen durchmaß. Sie zog sich weiter an. kam aus der Tiefe des Meeres der Glanz langsam herauf. einen Spezialisten. Die Molen waren schwarz. Aber wie er schloß. trommelte an ihre Tür. Dann sprach er jene mystische Revolte. Eine Brandung erhob sich am Ufer. So lange sie fuhren. In der weißen Glut platzten die Köpfe fast. was vorging. die Beine eine kleine Spanne auseinander. rief Summen ins Telephon. Sie hörte jedes Wort aus dem Theater. Sie ging sofort in ihr Zimmer. Aus Marmor stieg ein Adler von der Klippe. Das Meer schäumte ein wenig. als sie zurückfuhren. Die Menge wartete. Dann sprang sie heraus. ließ sich anders anziehen. Um sie herum lagen Schiffe mit Tribünen. die ihm die Höhe seines Lebens waren. sagte sie der Zofe. Im Nebenzimmer telephonierte er nach dem Arzt. Dann schaukelten Tücher über dem Schwarz. legte sich auf den Rücken. kleidete sich aus. Unter seinen Sätzen aber. Er hob sie hinüber ins Boot. Sie sah nicht. Sie standen wie Zinkknöpfe. Dann sah er sie fragend an. Es dauerte nur kurz. eine solche Spannung lag in seinem Blick. Er trat darauf. als wiege sein Hirn sich in dem Gedanken. heiß und schwitzend. »Öffnen Sie«. Eine dumpfe Salve knatterte hinter der Halbinsel. bis die Glocken den Berg herunterkamen. hatte die Hände gegen die Brust gestemmt. schloß ab. Ein amerikanisches Boot suchte ständig die Sperre zu durchfahren. streichelte er unter dem Mantel ihre Hand. Auf der Triere ward eine Fahne gelegt. sie fiel fast zusammen. Er verlangte Rom. Im Halbdunkel . überkam sie eine sinnlose Traurigkeit.dann drehte er sich um.

steckte sie rasch in ihr Haar. die Portiere dämpfte es. Sie brachte den Blick nicht gegen seinen zum Fixieren. Auf dem Tisch stand sein Bild. Mit dem Fünf-Uhr-Dampfer kam Syg. wenn er komme. krümmte sich wie eine Katze. daß sie den Arzt empfange. schrie es im Gang. murmelte er. Später kam er noch einmal. Dann nach Lyon. verhalten. »Der Arzt«. im Nebenzimmer flog das Fenster auf. Sie fuhr über Mailand nach Turin. daß sie hierher gefolgt. winkend über den Steg auf sie zu. Von da fuhr sie bis Calais. durch die zweite Treppe auf den Gang. nur bitte er. Dann ward es still. verwünschte den Tag. Er klopfte an die Tür. Daisy sprang auf. las. sie hörte einen stehenbleibenden Motor. sie hörte ihn hin und hergehen. Sie nahm eine Nadel. Sie schritt mit dem Tuch. dann in das Vestibül.beugte er sich über das Bett. aufs Meer gekommen. »Schließen Sie«. er störe sie nicht. Sie machte das Telegramm auf. »Welches Unglück«. Sie lächelte. zielte dreimal nach dem Bild. Im Dämmern sah sie auf dem Tisch etwas Helles. Es mußte vom Mittag liegen. Das Telephon rief ihn hinaus. Er fluchte. sein Schritt war beängstend leis. sobald sie härtere Luft atmete. Er sprach lange mit sich. sie kam durch ihre Tür zum Korridor. stöhnte er. in einer Stunde war es vorbei. Nur sie habe Sinn für ihn. *** . ohne aufzuhören. Das Fieber ließ nach. Er rief durch das Schlüsselloch. sagte sie der Zofe. maß sich die Schuld zu. bückte sich.

Über den Hyazinthen strudelte die Luft in einer Kupferfäule. Dies alles brachte ihr die Heimat nahe. war nur die Gegenwart der Schwester. Der Mond. schnurrte und steckte den Schnabel zwischen die Flügel. Sie empfand Ruhe und Stille. verdrehte die Augen. Dies aber. Sie empfand sogar in Vaudreuils Grüßen das geheime Suchen und Fragen. . sobald sie Syg sah und spürte. Die Unruhe war gewichen. ein Vogel. Dogo . sie hatte nur Abwehr. . . torkelte in ihm über die Wiese nach einer Maus. Bienen stürzten in die Höhe und von ihren übervollen Poren schaukelten hochgetragene Blüten langsam und taumelnd in das Wasser zurück. was sie froh machte. schrie »Do .Der Mond flog.go. daß sie sie unbefangen zurückgab.«. . Aus der Gartenhütte taumelte ein Gegenstand mit unheimlichem Schütteln. dachte sie im Bett. durch den Apfelbaum. aber sie war so sicher. Aber es trug sie nicht hinüber. wie ein unsichtbar geschlagenes Schild. go -. Sygs Figur und Stimme. zitterte durch den Himmel. Zwischen den Zweigen des Gebüschs fing das Dunkel erst an und bebte. wenn sie Sygs Hand hielt.-. Die tiefgesenkten Gartenfenster brachen mit runden Quecksilberbogen aus den Säulen heraus. Die magische Tiefe des Glases blätterte sich nach innen in den schimmernden Kreisen und sog den Kiesweg mit den Tulpen in einer Spirale hoch und in sich auf. Die Syringen hingen schwer und rot über den Kies. schlug wild gegen den Apfelbaum. Sie gingen angeschmiegt durch den blauen Dunst der angefachten Nacht. kam in den Mondschein. . war weiß von Metall. vor deren naher Gewalt das Gelebte zurückfiel. Dann hielt er.

Vor dem Fenster schwankten Weidengerten auf und nieder. . Stück auf Stück der Jugend gaben sie sich in die Hände. nun stand der Mond mitten im Rahmenkreuz und durchstieß gelb und flutend das Fenster. Wie sich die kleinen Dinge. die Bäume. Vögel sangen. Tage flogen auf und hoben sich in sanften Farben wie aus Strohhalmen abgesandte Kugeln und schwammen in den Garten hinein. . wie der bebende Rücken eines Tieres. Daisy bog sich aus ihrem Bett über Sygs klares . dünn und silbern. obwohl kein Wind ging. flüsterte Syg und führte die flache Hand über das Geländer. . in das wollüstige Grauen. legte sich herum. . deren zärtliche Erinnerung sie am sorgfältigsten erfüllte. und spielten sie sich zu . . hinüber. Der große helle Raum stand voll Mondstaub. und der Tau glühte mit einer hingegebenen Leidenschaft an der Erde. . Daisy richtete sich auf. die Gouvernante. daß die Jahre hinaustraten zwischen ihnen . die vertrocknete Fischkugel. . »und Well? . aus ihrer Erinnerung hoben. schon traten die Figuren vor der hintersten Hecke deutlich heraus. wo der Glanz nicht nachließ. Die Uhr schlug. Nun begannen im Boudoir die Silbersachen zu leuchten. Das Gras begann zu leben. Sie lächelten sich in das Gesicht. als lausche sie: »Und Well?« frug sie und horchte hinterher . Im Scheitel der Nacht hing der Mond fröstelnd und starr. herüber wie Bälle.Elfmal schlug die Uhr. Der Balkon war mit wogendem Lichtnebel über den Kletterrosen zugezogen.« Syg sprang aus dem Bett. Der Ton ging hinaus. den Kopf noch an der Brust. Die Nacht wurde immer wärmer und durchsichtiger. schmolz sie das Gefühl zusammen. die Bettseide wurde ein Netz von zartestem Weiß. den Ameisenbau. Syg konnte nicht schlafen. »O«. .

Die Uhr schlug. als sei es ein eigenes Leid. . denn in jenem Wechseln der Körper und Erscheinung fühlten sie hingegebener die Harmonie. Freunde vertauschten sie. zog die Beine herauf und schüttelte die Locken. . »Wie lange hattest du Fieber. Die Zofe brachte es zuerst Daisy an die linke Seite des mit breiten Stäben gegliederten Messingbettes.« »Arme. Sie empfand das Glück dieser Gegenwart mit einem berückenden Gefühl. reckte die Arme. die tief und wundervoll ausgeschnitten und mit leidenschaftlichen Schatten befiedert waren. doch wirst du in Firenze nichts tun wie liegen und blaue Luft atmen. Die Bonnen kannten sich nicht aus. Sie schellten nach dem Frühstück. Aber dies band sie nun erst aneinander. Sie empfand. In ihrem Weiß lag ein violetter Schimmer. Syg?« »Acht Wochen. Syg gähnte. . denn die Erinnerung der Schmerzen. Das Mädchen sah verwirrt von einer zur anderen. lux . die Syg gelitten. Sygs blaues Haar wallte um das ovale Gesicht. quälte sie in dieser Stunde der Seligkeit mehr. Ärgerlich rief Daisy: Pha . Der Kutscher stammelte. . Sie war zu faul zum Aufstehen. dem Mädchen zu. Sie wurden ohne Pause verwechselt. Sie wies nach Syg. . daß ihr Kopf wie ein Spiegel denselben Ausdruck trage. sie hatte das Kinn auf die Hand gestützt.« Sie legte den Kopf an Sygs Brust und liebkoste sie mit der Wange. Sie sah mit den Augen.Gesicht.

Sie zogen sich verschieden an. der Wind schmiegte sich in die kleinen Blumen des Battists und der Boa. reichte Daisy ein Etui. sagte ein junger Kanadier. Syg trug dunkle Seide. gab ihm die Hand und frug: »Haben Sie meine. Da gaben sie nach. Syg zu rufen. Syg kam in einem blauen Schneiderkleid wie von der Straße. Doch wie sie sich bemühten. Daisy ging mit anmutig erhellten Wangen. Sie tauschten den Puder. Syg hatte eine Grimasse. Er überreichte es ihr. Daisy ging ganz weiß. sie tauschten die Rollen. halb über die Ohren und scheitelte den Kopf. Sie trug ein silbriges Abendkleid mit Schwarz. ging hinaus. sagte sie. »Sie baten mich. Sie dankte. Syg blaßte ab wie ein Pierrot.Sie lachten sich an vor dem Spiegel. Die Tür ging auf. Sie kam zurück mit Goldpuder und einem roten Samt. machten sich unähnlich. die Rotstifte. Daisy zog sie unter einer Perle. die Korsetts. »Es war meine Schwester«. die über der Stirn lag. Umsonst. die Kette zu besorgen«. John?« . Kette. Syg trug die Haare hoch um einen dreigezackten Pfeil. stieg die Verwirrung.

vor ihr ein junger. Dann frug sie wieder. jeden Morgen freute sich Daisy und jeden Abend litt ihr Gefühl. richtete sein Auge nach ihrem (denn er schlug es nieder) und horchte angespannt. nahm ihn bei den Ohren.« Syg klatschte in die Hände. Sie schüttelte den Kopf und lachte noch heller. Er kam nach einer halben Stunde. schlanker Gärtner. Unter ihnen stand Syg. Die Tage gingen wie ein blauer Mond nach dem anderen am Fenster vorüber. Jeden Tag schob Syg die Abreise hinaus. . dabei bewegte sie die Nüstern . hündisch. schüttelte den Kopf. Er sah ihr von unten in die Augen. und da er ein geschärftes Ohr hatte für das herbere in Sygs Organ.Verblüfft sprang der junge Mann auf: »Haben Sie noch eine Schwester und wel . Er sagte einen slawischen Namen und zischte. Fribaurt rief an auf der Durchreise. Sie preßte die Hände in die Hüften. und Dogo saß in jedem. das um Syg Sorge trug und doch nicht vermochte. schenkte einen Kognak ein. verzog das Gesicht. Sie tollte und sprang um ihn herum. . Ihre Bewegungen waren in diesem Augenblick ganz unerlöst und kindlich. Sie hob den Finger an die Lippen. Sie faßte ihn unter dem Kinn. er sagte etwas. Sie frug ihn. den Rücken weich. daß die Ellenbogen nach auswärts standen und lachte. biegend: »Wozu die Komödie?« Sie gingen auf die Veranda. auf dem Zweig des Faulbaums sich schaukelnd. sich von ihr zu trennen. frug er. Daisy empfing ihn. Syg nahm den Hörer.

. »Warum nennst du ihn Pony?« »Wegen der Haare. der Raum einer Wand sie trenne. Er ging. Sie winkte.in Spott. als sie in den breiten Mondstrom hineingingen. daß du bleibst«. Aber Daisy vergaß den Ausdruck nicht. Sie kamen dreimal um das Bassin. sagte sie stockend. Syg blieb ganz ernst.« Auch ihre Locken hingen gefächert in die Stirn. dann schrie er mit voller Stimme: »Zsigis«. hob die Hand. Sie blieb den ganzen Tag dicht neben ihr. Er hielt an. errötete und blickte hinauf. Dann wurde er ganz blaß. mit dem Syg den anderen angesehen. denn sein Blick folgte dem Gärtner. der stark nach einem süßen Wasser roch. Er errötete. dessen Rotunde in . zuckte kaum deutlich die Schultern. . Aber Fribaurt. sagte ihm etwas ins Ohr und ging lachend die Treppen zur Veranda hinauf. der in den Büschen verschwand. . Mit einem seltsamen und nie gesehenen Ausdruck sah Syg an Fribaurt hinauf und wieder herab. . Daisy preßte plötzlich die Hände fest zusammen: »Fribaurt fährt Donnerstag nach Italien . fuhr ihm die Grenze der Stirn entlang. wandte sich um. »Ich danke. sah es nicht. als ob schon die Entfernung eines Zimmers. Oben blieb sie stehen: »Pony« .« Sie stockte. rief sie.

Sie saß eine halbe Stunde vor einem Whisky. Aber die Worte. Sie sah um. die Leute blieben stehen. wie unrecht es sei. Das Gras war blau und Dogo hing in einem Kreis von Fächerschatten.«. Sie nahm ihr kleines Stilet. die sie nicht ahnte. sagte Syg mit plötzlich ganz erhelltem Gesicht. »O«. stand der Mondschein gezackt als Segel über dem Garten. Aber sie sagte nichts. stieg an der Madeleine aus und suchte zur Oper zu ein Geschäft. entfielen ihr nicht. in höchster Erregung auf sie einsprechend. die sie gehört und die nicht ihr galten. Daisy stumm vor dem Glücksgefühl. sondern Daisys Leben herausrissen aus Stunden. glitt zwischen dem Haufen durch.Marmor glühte. er sprang in sein Auto. verdeckte das Gesicht. Sie spürte. als er schrie. sie sah seinen Bart zittern. schloß das Tor. besuchte eine Dame in der Avenue Wagram. der unter ihren Füßen schwebte. Ein Photograph knipste und kurbelte neben ihr. Nachts setzte sie sich neben Daisys Bett und sah sie stumm an. das vor dem Café konzertierte. daß du dies sagst. Sie machte eine rasche gewandte Bewegung. Am nächsten Tag fuhr Syg im Métro zur Etoile. Aber auf der Treppe zögerte ihr Fuß. Aber die . mitten in ein Orchester. Sie gingen hinein. »ich freue mich. drängte ihn bis an den Rand. Dann fuhr sie heim. daß auch ihr Wunsch nur Syg halte. Sie sah in ein vorübergleitendes Auto. fuhr zur Seine. Zwei Tage sprach sie kein Wort über den Vorfall. Ein Herr sprang heraus. das diese Antwort ihr gab. Sie lebte neben Daisy. Ein Herr mit einem Notizbuch zog den Hut. Als sie um die Hecken bogen.

Ekel schüttelte sie. Sie gab den Sou. Sie verstand zum erstenmal. Sie vermochte nicht mehr. sie bangte um die Schwester und wagte nichts zu sagen. schloß sie wieder. denn sie fürchtete. schlanken Beinen der Gärtner. wie die Unbefangenheit riß. Plötzlich öffnete Syg die Augen. Daisy preßte die Lippen. Daisy sagte kein Wort. als sie fuhr. -. Syg schüttelte den Kopf. dann Zorn verdeckten ihr die Augen. Sie nahm die Zeitung. die Ruhe wankte. »Du hustest?« frug Daisy und fuhr aus dem Schlaf.Sie sah die . Die Räder rollten. Mittwoch Nacht sagte sie.Worte spannten sich zwischen sie und die Schwester und trieben sie auseinander. ihre Lippen verzerrten sich. Sie gingen nebeneinander durch den Garten. Sie fuhr zurück. Sie las. Der Wagen stockte im Lauf eine Sekunde. Sie lag lange wach. Zwischen den Winden und Bohnen stand mit hohen. Wieder spannten die Motore sich an. daß sie die eine Hand mit der anderen festhielt und geschlossenen Auges zurück sich warf in das Polster. Sie stiegen ein. daß sie reise. Eine schmutzige Faust reckte sich in ihren Wagen. als die Schwester schlief. Sie fühlte. daß dann das Helle aus dem Himmel falle und die Kraft daraus lösche. Ein maßloser Schreck. den Blick unbefangen auf Daisy zu heften.

Der Abendnebel flammte den Geruch der Erde rötlich um seine Hüften hinauf. die sie gelebt. die er aus der Provinz. wohin er vor dem Skandal geflohen. als klirrten Ringe auf der Diele. wie sie. der Wagen rauschte in den Garten. sie begriff die Verwechslung . wie lind es sei. Aber sie konnte es . Sie saß auf der Diele. die Folies Bergères trugen die Nummer in ihrer Revue. Es kam ihr. Seine Beine und seine trainierte Brust wiegten mit den elastischen Ruten der Büsche und Stauden. allein sei. gedrahtet. Woran ihr Herz (sei es auch nur wie ein Traum) und unwissentlich trotz des Hasses gehangen.Karikaturen auf den Parlamentarier. Sie fröstelte. Einsamer und verzweifelter schluchzte sie auf als jede Stunde. Das tiefe Fenster hinaus nach dem Bassin lag wie ein niedergelassener Vorhang. Jugend und Heimat fielen an ihr nieder. Sie biß auf den Daumen vor Schmerz. Mit kaltem Grauen empfand sie die Einsamkeit. hart. wenn sie weinen könne. . um eine Lüge beraubt. nun lag es nackt verschwunden. . Sie blieb zurück. Sie warf die Hände gegen die Brust und empfand zum erstenmal. In der Ecke unten unflätige Telegramme. gleich einem verlassenen Tier. sah die Photos. aus der die zarten Gefühle weggeschwungen. In der Tiefe des Gartens stand Pony und arbeitete. die sie sich vorgeredet jede Sekunde des Daseins und der Gegenwart der Schwester. Sygs Zug glitt irgendwo in die Dämmerung und aus ihrem Leben. die die Kinos von seinem Überfall her spielten.

als zerbräche er Glas. zart wie eine Libelle. Sie begann zu winken. das ihr eine Kühnheit verlieh. Sie bestellte sie in das Hotel. Im Spiegel sah sie die zögernd Eintretende. die den Atem benahm. Tritte schlichen herauf. der sie zu einer Unbedingtheit zwang. stehend die Hand nach der Seite. In dem Gesicht der Tänzerin ging ein Schreck auf. sie flüsterte etwas und glitt zurück. Nun trat Pony aus dem Dampf ins Helle. Das Fenster lag wie eine aufgeschlagene Terrasse in dem Garten. daß Daisy ihr den . Beim Hinausgehen fragte sie den Kabarettportier nach ihrem Namen. In der Toilette brannte eine weiße Flamme. Sie fühlte sich frei und verantwortungslos mit einem Male.nicht. Sie kam und bat. Es genügte noch nicht. Sie stand auf. Sie hob den Schleier. *** Zwischen dem dritten und vierten Tanz hob die Kleine. Mit einer zerstörerischen Wollust empfand sie ihr Ausgestoßensein. Streifen sie zu Gelöstheit erhob. Die Lippen bebten übereinander. deren zügelloses. bedingte ihr Tun. Aus der Tiefe des Blutes kam ein Strom. Nichts hielt sie. gab Verantwortung für ihre Handlung. die zwischen den Stühlen schaukelte. Daisy ging zu Léons Tisch hinaus. Ihre Augen trafen sich in dem Glas. die sie fast berauscht empfand. Daisy ging hinüber. Dogo schrie in seinem Ring und stieß die Flügel gegen die Wand. zog Rot über die Lippen.

das ihren Körper aufsog. sie schwindelten. umgab sie Gedränge. einen Ring von ihr auf der Brust. erhob sich. fiel in das Knie. der Montblanc steiler am Horizont. bis sie langsam mit zitternden Knien hineinging in den Dampf. wenn sie abends frei war. sie führte. ein Band umgab sie. der Mann besinnungslos auf dem Kiesbeet lag. kommandierte sie. Sie sah zitternd auf den gefalteten wollüstigen Mund der Frau vor ihr. Er konnte sich nicht helfen und stammelte Flüche. sie stieg in das Wasser. schenkte ihr Strümpfe.Mann nicht nehme. Daisy wußte jede Bewegung des Attachés. Kam sie mit hochroten Lippen durch die Rue du Purgatoire. prüfte sie mit einem Blick. Bald hatten sie kein Geheimnis. Daisy nickte gleichmütig. kam Renée herauf. ihr Zofenkleid machte sie noch herber. Sie fuhr mit Léon baden. sie tanzten in den Garten. Als ihre Hüfte unter den anderen erschien und in der abendlichen Dämmerung in die Tanzschleife wogte. sie bog in den Vorsaal. Zwischen orangenen Lampions drehten Matrosen und Mädchen. Sie ließ nicht nach. »Das andere Ufer«. Blicke. Augen. Sein Kopf fiel auf ihre Schulter und er schlug sie auf den Arm. Hosen. seine geheimen Sätze. Auf der Rückfahrt suchte seine Hand nach ihrer. schäumte. Ein großer Steuermann von der savoyischen Linie faßte sie. brach die Finger fast an ihren Korsettstäben. Sie tanzte mit starrem Blick. aber es reizte sie nicht.Ein Kolonialoffizier erschoß sich. Dessous. durch den er die Kugel gesandt hatte. ihre Haut aus dem Wasser heraus selbst trübte ihm die Augen vor Erregung. er mußte wenden. Sie ging am Abend mit Renée in den Florissant. Die Augen der Männer . -. seine Lieblingsworte. ward der See eine Tönung blässer. Oft. Er taumelte.

All seine einsamen Tage erstanden als Monument seiner Liebe. kehrte langsam um. daß er ins Wasser sprang und am Ufer schreiend davonlief. über dem Rhein lagen die Schwarzwaldtage mit silbernen Wolken. er fuhr sie hinaus. Über den Grat der Vogesen rollte die purpurne Kugel groß und träg. Auf der Höhe des Belchens ihr Wappen mit Steinen zusammengesetzt. Sie arrangierte ihren Hutkauf. »Hast du die Harmonika?« Er nickte. geschnitten. ließ sie seine Lippen ihn aufmachen und legte ihm . Sie stiegen hinunter am Morgen. begossen. Ein Zug seines Mundes erinnerte sie den Abend lang an Pony. sagte sie am Morgen. Verkleidet im Mannskostüm bei einem Ball jeute sie im Kursaal. Ihren Namen mit Ranunkeln gesetzt. bestellt. Sie blieb stehen. die eine wundervolle Sehnsucht in seine Seele zeichneten. Kuheuter und Wiesen rochen unter dem roten Mond.wanderten ruhelos nach ihr. Als er in die Hecke ihr nachstieg. Sie fuhr zu ihm. Aus den Weinbergen glühte blau die Sonne. »Ich schreibe deiner Schwester«. ihr Blick tauchte in den eines ganz jungen Studenten. den sie ihm geschenkt. die die Fassade umlohten. Sie ging mit zwei weißen Windhunden durch die Palmgefieder des Parc des Eaux Vives. sogar eine Stelle und nahm ihm mit einem Brief die große Sorge. Nur ein scheuer Blick nach aufflatternden Vögeln zeigte. Ihre langgeformten Knie. trat hinaus vor die Schnüre von Lichtern. verzückten ihn. in die vier Bäume des Eingangs geschnitten. daß er Sehnsucht hatte. Er hatte den Garten. Sie lockte unter seinem Fenster. Auf einer Bank saßen Léon und Renée. Hinter dem Strohdach sank die Vogesennacht feucht und traurig.

Sie saß an seinem Bett. die die einfältigen schönen Formen der Natur edel befolgte. der aus der Brücke kam. schaute träumerisch in den tiefblauen Schuß. Ringe kamen. indem er die Kurve nahm. Renée legte die Gabel hin. -. die Insel umrahmte und überschwungen blieb von unwahrscheinlichen Schwanenherden. Sie fuhren zurück. Er tollte in die Gesundung. Ihre Atropinaugen. als sause eine Kugel in einer gebogenen Schiene. Er erbrach sich nachdem er zu viel gefressen. sie starrte auf Pony. Sie bekam Sehnsucht nach Wasser. roch nach Schweiß und Erde. Zwei Passanten blieben stehen.Auf dem Balkon saß Renée im Lederstuhl. An der Brücke flog eine Autotür auf. verehrte sie wie eine Mutter. Er blieb am Geländer stehen. der feucht und schmal und rot war. tief untermalt. Er spiegelte sich im Rücken seines Zigarettenetuis. die Knie hochgezogen. saß auf den Bäumen. glänzten einen milden Schein. indem seine Seele zum Schutz dicht an ihre sich schmiegte. zusammen diesmal. sahen nach.seidenschwarze Brombeeren eine nach der anderen in den Mund. ward traurig am Abend. kniff ein Fünffrancstück ins Auge. riß den Schwanz der Hühner aus. als nach einem Gewitter ein Bach neben dem Haus herabstürzte. starrte sie an. legte dem Kellner den Absynthstrohhalm über das . Sie pfiff durch die Zähne. Neben ihr zwischen den Hunden schritt Pony in weißen Hosen und Schuhen durch die Rue du Rhône. sie fand ihn schöner als je. er fürchtete sich vor dem Unbekannten. Nadeln für ihn. das ihm Leiden brachte. ein Herr. gab ihr jeden Tag das Neue. flog darauf Daisy an den Hals. wusch sich nicht. Der Abend schoß durch die Platanen. Seine Tierischkeit.

in die Rhône.Ohr und breitete die Arme aus. tauchte aus dem Licht. hinaus. Im Zimmer nebenan lag Pony. Schwärmerische Raketen überwanderten den immer neu geäderten Himmel. fuhr mit einer kreisenden tollen überschwingenden Eile wieder hinein -.»Warum brachtest du mich her?« frug Pony schauernd in ihrem Arm die Nacht. Sie legte die Kleider langsam ab. um die Insel. Sie lachte: »Reizt es dich nicht zu größerer Liebe?« Sie zog ihn auf ihren Mund: »Pony. Eine Kette von Schwänen verfolgte das Boot. Sie tanzte nur noch mit den Knien. daß das Geräusch einer Fliege im einen Raum im anderen noch lauter scholl. fast ohne Atmung. dann immer um ihr Haus. Sie sah immer . Auf den Fußspitzen wiegte Renée erwartend den ganzen Körper langsam über die Lehne. die Wand war so dünn. im Sweater ohne Kragen und Ärmel. Pony sah auf das Wasser. die Muskeln des Leibes ebbten zurück und wurden spiegelglatt.dann kamen die Lenden in ein glücklicheres beruhigtes Schweifen. Nur der Rock rauschte. bebte in der Wage der Hüften in einer pfeilschnellen Schwingung.« Er schloß die Augen. die den Körper in einem fast gläsernen Taumel ertrugen. Daisy preßte dagegen. blieb einige Minuten von einem unaufhörlichen Zittern durchflossen. Selbst wenn er flüsterte. Plötzlich wühlte sie den Bauch in den Mondschein. war seine Stimme rauh und biß sich durch die Dunkelheit. Die Küste wich zurück. ihre Weiße verblich am Abend mählich der Blässe ihrer schimmernden Haut. Am anderen Tag mußte Jérôme sie rudern. zurück. ihre Leiber bedeckten sich. Eines Nachts brachte sie von den Anlegeplätzen vor Versoix Jérôme mit. Die Hüften malten sich unbeweglich und zart in die Schatten. Ein Konzertstück wie eine rosa Wolke lag mitten im See. sie küßten sich -. sie schwangen atemlos.

habe er doch Renée. die Bernsteinkörper in seinen Augen ihr gegenüber erstarrten. befreiter. Léon griff sie stürmischer an. beim Segeln. als lege er dies nebenhin als ohne Gewicht für sein Leben. Sie zeigte nichts. Daisy sah sie lange an. schaute ihn einen Augenblick an. Als Léon von der Gesandtschaft in Bern zurückkam. dann sagte sie auf sein Drängen. denn es sei eine Selbstverständlichkeit und ohne die kleinste Verpflichtung für sie. sie nickte mit dem Kopf. Am Abend ging sie zum Zug. mit dem er sich brüste. Abends ging sie einsam und allein nach Haus. mit ihr zu reden. Renée weinte gerührt an ihrem Hals. Aber Renées Geschrei machte sie müde am anderen Tage. denn sie tobte in ihren Zimmern. ihre Schuhe. lag er verzweifelt im Boot vor ihr. Ihr Hochmut ließ ihn bei diesem Namen eine Bewegung machen. gab ihr Geld und zwei Koffer.auf Jérômes Nacken. Als der Zug weg war. ihr nichts bedeute. Sie ging hinweg über Pony. sah sie einen Männerschatten am Bahnhofeingang. wie er es wage. Die Schwäne geleiteten sie noch eine Weile in der Dunkelheit am Ufer. Die Zarte irrte wie ein Vogel auf den Balkon gegen das Blaue und zurück in das Zimmer. berührte ihre Hände. Zu sich selbst. daß das Opfer. aber er strich sich damit aus ihrem Dasein. Sie sagte kein Wort. sie ließ eine Sekunde schweben. Sogar das Wasser erhielt eine Feierlichkeit und schäumte leicht in dunkler Erregung. weil sie Léon liebte. Sie kam mit Pony wieder und den Hunden am Abend die . Sie schüttelte den Kopf. wie sie mit langen braunen Beinen immer tiefer hineinstieg. Auf der Terrasse des Café du Nord ballte Léon die Hände und hörte auf zu atmen nach seiner Frage. wo die braunen Halsmuskeln wie Fächer zusammenschnellten. Sie bedeutete ihn ruhig. auf den Quais.

hinter sie. Kalt vor Zorn verließ sie ihn über die Drohung. tiefblau vorüberströmte. »Welche Eitelkeit in . Pony zu verlassen.« Am Abend kreuzte Léon Ponys Abreise. Erstaunt sah sie Genf wieder auftauchen. Er kam als Sieger. daß sie schräg standen. Sie zog die Augen an. schwor. wies sie ihn zurück mit Nein. »Gab ich nicht Renée?« Es verstörte sie eine Sekunde. sie hatte ihn nicht begleitet. sein Auge den fiebrigen Wahnsinn bestätigte. Die Landschaft der Woche vorher. den sein Geist nicht hatte. die Hand am Steuer.Anlage her. Léon flehte sie an. Sie sprang aus dem Bett: »Gut . du wirst Bonnen wieder haben. schon die Dämmerung aufnehmend. mehr voll Liebe zu Pony wie je. wenn sie ihn nicht verjage. . Leidenschaften verschwammen wie nie geatmet nach Tagen. In dieser Nacht weigerte sich Pony zum erstenmal. Pony zu erschießen. Der Morgen fiel prall und von seraphischer Bläue in die Schwebe getragen auf den weißen Ufersand. den Großschot in der anderen seilend. Als Léon. in der der Mont Blanc wie ein weißer Ballon schwamm. an die Tänzerin zu denken. in ekstatisch erhellter Nacht. Auf dem Tablett kam mit ihm ein Brief. während ihr Anfang noch biegsam und stählern mit den Schneebergen glühte. ihre Gedanken prallten schon im Wesenlosen. jagte. das Haus. sein gequälter Körper gab ihm Mut. Enttäuscht von der Brust eines glatten Fischers kam sie von Beaurivage. als die Rhône sanft. In der Betäubung des irrsinnigen Suchens fiel Gelebtes sofort hinter sie. Daisy nahm ihn. . Er nahm einen Wagen. als Léon eintrat und legte ihn sofort wieder zurück. Am Morgen war sie verreist. Doch glitt es schon weiter.

Tage. wo . zog ihn wie einen Hammel am Fell. Bestürzt. nahm eine Vase und schlug sie hin. Léon schmiegte sich manchmal durch die Dämmerungsschatten draußen. .« »Was ist das?« frug Jérôme. Pony war zurückgekehrt. Eine kalte Verschwendung trug die Luft jedem aus ihrem Leben zu. lag auf ihren Kissen. Sie pfiff. sah Augen. Im untersten Fenster sang eine weiche berückende Männerstimme: »Andulko me dite --vy se mne libite . hob den Brief auf. kurz und farbig blitzten Blicke in ihren. blickte starr und ging hinaus. die erzittern machte. Sie lauschte. schrieb man. sie gab die Buketts. Die Schrift war von Syg. . Zwei grüne Lichter bewegten sich auf dem Anlegeplatz. vom Athos. Sie atmete. strich Jérôme in das Haus. Plötzlich hob er den wirren braunen Kopf und lauschte. Sie bückte sich. . blaue Ausschnitte über dem Salève. Am Ende des Zimmers hielt er. Eine Yacht trug ihren Namen am Lee unter dem Fenster vorbei. kam in ein Zimmer. Es floß zurück wie in einen Bogen. Ringe in Blumen . kamen im Bogen heran. um das die Brust des Wassers langsam stieg und fiel. stachen ins Wasser. ohne sie zu sehen. in dessen Kurve ihre Seele unermüdlich schwang. Sie lachte. höhnte sie und wandte sich um nach dem Shawl und dem Spiegel. Irrsinnig eines Abends erstürmte Léon die Treppen. Daisy trat auf die Rampe des dunkel gewordenen Hauses. An Léon vorbei. Ein Pferd stände bereit. er fletschte die Zähne. Sie ließ ihn in das pfaublaue Wasser hinunterflattern. . zerschmettert kehrte Léon um. dem Zimmermädchen. Am Morgen brachte sie Pony selbst in die Bahn.Ihrem Gesicht«. Ein Kreuz mit Ametyst auf Rosenholz. »Einer der Hunde?« frug sie ihn. wer in ihren Kreis trat. schon entrann es zu anderem.

Wie sie in den Wagen stieg. Doch er sah sie nur entfernt wie immer. Seine Nägel ballten sich in die Handflächen. Die rote Weste eines Dieners leuchtete hinauf neben ihr unter einem zehnkerzigen Halter. schloß ab. verlor. »Wäre ich eine Agentin?« Er zuckte die Achseln. Sein Diener erzählte ihm von dem Kreis und den Monden auf ihrem Leib. erstarrte er. daß er sie mitnahm auf die Gesandtschaft in Bern. bat ihren Partner mitzukommen. klingelte. Er flehte. Er neigte sich über ihre langen Finger. Er hatte sie nicht gehabt. Vorher bestach er die Zofe. Sie frug ihn nach seiner Arbeit. Der Wagen rollte. Sie eilte hinaus. legte ihm auf. an den »Kleinen Pferden«. sein Leben. aber sie sah die geheimsten Akten. Er wartete im Vestibül. der blasse . unsichtbar durchglüht trat sie zögernd ein wenig zurück. den der Atem des Tanzes und der Getränke schon zum Rausch gemacht hatten. sie schloß einen Vertrag. schluchzend fuhr er damit im Zug. Er hatte wenigstens dies. Sie trat mit ihrem Partner ein Treppenhaus mit Marmor hinauf. Als sie ihn aber ansah. schlug sie um den Nacken und lief brüllend davon. schon war ihm alles gleich. Er kompromittierte seinen Namen. die Stellung. konnte nicht alles zahlen. Die Fräcke im Saal glitten durch einen dünnen silberbläulichen Rauch. Sie kam als Frau. Seine Familie steckte ihn in ein Sanatorium. Dann überlegte sie. Am Abend spielte sie in einen Mann verkleidet auf einem Kostümfest. Sie legte den Arm auf eine Schulter. den Geheimnissen des Berufs. Als sie die Treppe zurück herunterkam. Etwas blaß. streifte die Kleider ab. er ward ohnmächtig. erhielt eine ihrer Hosen.sie las. sprang Jérôme hinter einem Busch heraus und schrie: »Hure«. ließ er die Hände sinken. Sie wollte den Skandal. Er folgte.

»Hast du mich nicht wahnsinnig gemacht?« Sie schüttelte den Kopf. Sie hatte einen Brief eingesteckt. Ihre Glieder wurden kalt und abwesend wie oft in unerklärlichem Wechsel.Schein einer Nische umglitt sie. als zerschmetterte es etwas in ihr. Schon suchten an seinem Mund vorüber gleichmütig ihre Augen nach Neuem. Es fiel ihr ein. zerrinne haltlos zwischen ihren Händen. Sie versuchte nicht. Ein Mund fiel auf ihre Achsel. Allein es drang auf keinen Punkt in ihr ein. als sie sich umzog. sie öffnete ihn. »Was?« Ein verzweifeltes Gesicht krallte sich in ihr Auge. . Sie starrte vor sich hin. wie sie Stück auf Stück verloren hatte. Sie hörte es zum zweitenmal heute. es fiel ihr nicht ein. Sie trat an das Fenster. Eine Bank. Sie zuckte zusammen. gewiegt von einer Klarheit der Füße wie nie in diesen Sekunden. unter dem Schmerzenston brach es zusammen. Perlmutten flauschte im Mondschein ein Segel vorüber und rückte ins Dunkel. Mitten im Saal schrie der Mann ihr nach: »Hure« . . . begehrt im Blut . legte den Arm um sie. ihr Leben weg. Sie stand auf. was sie gesehnt. sie glitt hinaus. Sie hatte ihn kaum bemerkt. es knallte um sie zusammen. Sie sah. gedacht. der wie ein Mädchen tanzte. der ihr Gefühl bewegte. An einer Ecke des Saals fiel ihr das zweifach gesagte Wort mit einem Mal ein und sie setzte sich. Zerfetzte Trümmer lagen um sie. ihre Gedanken kreisten irgendwo entfernt. Lächelnd glitten sie Ring auf Ring herum. bräche ein wie in Eis. Vorbei schon. sich zu wehren. Unten im Garten hörte sie deutlich eine Frau weinen. lächelte ein übergroßer lässig gebeugter Herr im Monokel. »Ein Opfer«. Es war. Es war. Der Mann hielt sie. . . als ströme mit dem Weinen in dem Busch. Das faßte sie wie mit Schrauben. Sie zuckte kaum merkbar die Schultern. Ein olivenfarbener Jüngling.

in ihrem Herzen in dieser Nacht und ihr Herz drehte es in einem wunderbaren Stolz. Sie fühlte sich elend wie nie. wie. daß ihr Schmerz sie erhob und verband.Da erst. aber die Schuld. aber gleichzeitig verband sie ein Strom ungekannter Süßigkeit mit der anderen Weinenden. die Neigung der Berge. Schon rissen die Wochen hinter ihr wie unwirklich und ihrem Wesen ungehörig sich ab und stießen ins Wesenlose. drückte sie nicht. Herauf kam der Kleinen Gesicht. als sie erkannte. Aus der Tiefe des Elends aber zog sie ein Gefühl von einer ergreifenden Harmonie in die Höhe. wie sie verzweifelt gesucht auf der Jagd und mit den greifenden Händen. jede Kreatur dicht ihr Herz berühre. sondern entflammte sie zur vollen Anspannung. Sie stand in einer wunderbaren Empfindung. an die sie nie gedacht. Ein Gesicht kam zurück von der glatten Fläche. Sie schaute lange unter der vorgehaltenen Hand ins Wasser. wie plötzlich ihr Schicksal sich zusammenlegte mit Tausenden von Menschen. die sich in ihr bäumte. Es war ihr. Sie sah die Welt plötzlich anders. die sie empfand. was Hülfe bedurfte. als ruhe die Achse alles. und daß. Es stieg eine Kraft aus ihrem Elend. das träumerische Schleifen der Schwäne. Demütig grüßte sie den Fall der Jetée. die nichts übertraf. fühlte sie. und jedes Leidende. als stehe sie auf anderem Boden. konnte sie weinen und je länger die Tränen über ihr Gesicht strömten. wie angezogen von der anderen Stimme. Ein Glücksgefühl überfloß sie. wie in ihr die Verzweiflung und das gierige Suchen brach. Sie schauten sich an. Sie empfand. in ihr lag mit einer stillen Verantwortung. Dann ging sie hinein. Ihr war. . daß die Stimme versage.

Die Spitzen rannen ihr durch die Finger. schenkte sie sich zurück. wie unter dem Hinweggehen ihres seitherigen Daseins Freiheit in sie strömte. Jérôme sandte sie einen Ring. Ihre Pariser Wohnung ward verkauft. durchfühlte sie mit der Hand. zog sie aus dem Tanzsaal. Die Zofen kamen. daß ihrer Haltung zu gering war. da es zu kostbar war. Pferde untergebracht. Die Kostbarkeiten wurden versteigert. gab sie ihr. Frauen. Mit jedem Stück. ay . jenem. zitternden Händen. Und die Wollust des Hingebens verband sie den Dingen um sie. Sie besaß einen Koffer noch und ein weiches helles Kleid aus indischer Seide. Sie schellte Marguerite. zu wissen. bot sie ihr den Tausch an. Die Depots sperrte sie. Kindern. deren Plissees rauschten.« rief sie an der Gasse. . nahmen. küßte Daisys Hand. Sie beschäftigte ein halbes Dutzend Agenten. die Manikure. . Eine frische stolze Hure in einem Kleid. Schmuck versteigert. »Ay . . Die lehnte ab. . denn jede Tat der Entäußerung entlastete sie zu Glück. Eine kleine Summe füllte sie in ihr Portemonnaie. Die Bonnen gingen mit Ballen.Sie hatte ein anderes Gesicht gesehen. *** Sie ließ ihre Sachen verteilen. ließ sich langsam zwingen. Möbel. Gebend lebte sie drei Tage und fühlte. Mit kleinen Sachen ging sie auf die Straße. . in matter Seide zu Dutzenden fielen. wer es besaß. Die arabischen Weiber küßten ihre Hände und Füße. gab dem. Es reizte sie nicht. errötete. Vor dem Spiegel die Figur und den Kleidschnitt abmessend. Die Hosen. das sie verließ.

Dem prächtigen Körper eines verlotterten Mädchens. Mit der Entledigung zog die Einsamkeit des Reichtums aus ihr. es Marguerite zu senden. sandte ein Kind mit dem Portemonnaie zu der Manikure. Sie besaß noch zwei Ringe. schlug die Augen herunter und ging mit einer Stille. Selig fühlte sie alles entgleiten. Sie wohnte Rue Bonaparte. geriet in ein falsches Haus. Ein Mann brüllte sie von oben herunter an. brachte das Geld zurück. Einen warf sie den Schwänen zu. runzelte die Stirn und blieb eine Minute in einem merkwürdig erhellten Zustand. Sie zog ihr Armband aus. nach drei Wochen war sie Mont Parnasse. daß der Mann. sie grüßte. sie nahm es hoch. verstummt. geschlossen. tief getroffen. schenkte sie ihr Kleid. Sie strich das Kind über den Kopf. Das Kind kam mit einem Kleid. Küßte es. dessen Anmut sie rührte. »Verzeihen Sie«. Verlegen ging sie in die Kabine. abends. Sie stand in Hosen plötzlich am Badestrand abends. ging in sinnloser Wut auf sie zu. sagte sie. stieg hinab zu den Hallen. daß vor der Ecole des Beaux Arts nur eine Linie der Autos vom rechten zum linken . Der vierte Abschnitt Vierzehn Tage wohnte sie Mont Martre. die so eng war. es schrie. Darauf schenkte sie es dem Kind für sich selbst. legte es der Frau an die Brust. vom Geländer. ein Kind fiel die Treppe herunter.Die Summen festgelegt.

Kokotten pfiffen ihr nach. früh. tanzte. als die Seine sie drückte. sie breche marodierend in ihr Männerquartier. griff in ihr Bein. Rue des Bernardins verließ sie das Hotel im Kahn. als die Rudel schönbeiniger Frauen lachend aus der Revue mit dem Geruch ihrer Haut und der Tierbewegung der Hüften und langen Schenkel kamen. mittags. und die ohne Pause zitterte. Abends in der Olympia Bar fletschten vierzig Mulattinnen die Zähne um sie. half . weil sie glaubten. Square Monge erlebte die Überschwemmung. Auf Imperials rollte sie von Quartier zu Quartier. aufgegeilt hinter Midinettes her. Sie wohnte Rue Gay Lussac. Bäume schwankten Boulevard St. Vaugirard. Rue Richelieu schlugen Huren sie nachts. Am Panthéon erschoß sich ihr Visavis. Sie wohnte Rue Monsieur Le Prince. zählte die Schornsteine. ein blonder Student. ging allein. Studenten mit zerrissenen Schuhen. beschloß er sie dankbar unter die Decke zu ziehen. Sie saß drei Nächte. Mondaufgänge. Champollion. Russen. Trunkene. Sie bewohnte die Hotels am Boulevard Sebastobol. kühlte ihm die Brust mit Eis. Germain. Als er hochkam. die Fenster. alte Böcke. der morgens mit roten Lippen gleichzeitig wie sie die Milchkaraffe in Unterkleidern in seine Tür hineinzog. Ihr Geburtstag trüb Quai de Valmy. neben sich. im Saale der roten Papageien und drei Kapellen drehte sie sich. zu Mme Fleurquin. Im Hotel des Etrangers schrie ihr Nachbar in Herzkrämpfen auf. in das Zittern der Rue Bonaparte. Liebespaare. die Nacht. wo Huren und Apachen nachts schrien. Beim Löwen von Belfort sah sie Ringer und Stemmer in Trikots unter den Bäumen turnen.Seineufer durchfuhr. Betrunkene an ihrer Tür. Kehrte zurück. Sie ging durch die Straßen. an Syphilis.

»Kommen Sie. österreichischen Spitzeln. glaubend. Sie belauschte das Gespräch zweier Absynthe-Weiber. ging mit einem Gruß. Deutschen. Sie machte dem Trio an der Sorbonne Platz. ignorierte sie. dumpf Seinehörner tuteten. lächelte sich frei.« flehte in der Rue Pigalle ein Piou-Piou. wo nach Regen Abenddächer mit weißen ovalen Schilden blitzten. gab sich hin für Überschwemmtenhilfe. sah die Zöglinge der höchsten Artillerieschule farbig an Kanonen seltsame Bewegungen machen. es ist warm darin. in den Pausen der Schlacht. unfähig aufzustehen. dem Star-Mann. damit ich die Kaserne erreiche. suchte sie zu umarmen. vierundsiebzigstes Quartier. Ging auf die Mairie neunzehntes Arrondissement. zahlte für beide. Aux trois Poulards schlug ein Mann einer Frau durch den Schädel. ward als Diebin verhaftet. nahe den Hallen. nebeneinander in der Gosse lagen. Michel. Er lachte sie aus.« sagte ein großer Mann. sie friere. einen Sou zum Métro. ging wieder. Ausgedörrte. nahm sie mit in das Café Cluny. hörte die Revolte der Kunst. »Geben Sie. las die Zeitung. wo sie. Erstaunt suchte sie ihn drei Tage. warf sich heulend über sie. Chauffeuren. empfing ein ironisches Ziehen des Mundes. studierenden Negern. dem beinlosen Singenden auf dem Räderbrett. Lesbierinnen der Place St. fand ihn nie wieder. Saß Closerie des Lilas. Sie wohnte gegenüber Ecole Polytechnique. . die gleich Hyänen gegeneinander stürzten und von der Berührung des Fingers schon umfielen. Gasarbeitern. Sie gab ein Fünfzig-Centimes Stück. Notre Dame des Lorettes willen.Emigranten retten. Sie aß mit der Papageienverkäuferin. mit spanischen Zöglingen der Schneiderakademie. sie warfen ihr Schlüpfriges nach. dem jungen Louis.

sah sich um. vom dritten Stock sprang ein dicker Offizier ab. Am zweiten Tage hier folgte sie einer Bluse in ein Kaffeekonzert.Sie ging zum Löwen von Belfort. wo Ringer und Stemmer unter den Bäumen turnten. . Sie wohnte Impasse Bérthier. weiße wundervolle Füchse. schrie. Sah an sich herunter. Stand Champs Elysées vor Luxushotels. Numéro Vierundachtzig. mit Pelzen und süßen Pferden zu Wiesen zogen. dritte Baracke. Zitronen. zweiter Hof. Wohnte Parc Monceau. sah Autos anfahren. Rue de la Rochefoucauld mit der Grabesruhe und Sacré Coeur blitzend darüber mit weißen Türmen. Wohnte Bastille-Platz. gepflegte Frauen. ging zurück. sagte ein gesunder Mann. mit weißen Zähnen lachte. lange Frauenketten in Wagen unhörbar. diese Nacht selig von Bodengerüchen. fleißige kleine Bürger arbeiteten in offenen Fenstern. Sie wohnte Porte Maillot. Sah gespannter lang hinüber. folgte einem Ruf. Menschenmassen aufquollen. sah um sich Pfauenräder der Lichtkaskaden zum Himmel brennen über dem rötlichen süßen Straßengefieber. Germain des Près. Korsos zum Bois wallfahrten. wer gerufen. der Postkarten verkaufte. Wohnte neben Jardin du Luxembourg. drückte sich hinaus. wo Métros aus der Erde stießen. Wohnte St. »Haben Sie Hunger?« frug Daisy mit einem Blick auf den Ellenbogen der Frau. Rosenkränzen. die aber stieß ihr durch das Kreisloch den spitzen Knochen in den Leib. Wohnte Rue Delambre. Wohnte zwei Nächte nirgends. »Wie elend zum Kotzen dies Leben«. helle Glacés. Skunks. fluchte. Sie wohnte Quartier Ternes. zerschellte unter dem Flammenschein. selige Benzingerüche in Parkwipfeln schäumten. Moulin Rouge brannte das Parterre aus. stieg zwei Treppen zu Musik. prüfte. Da brach eine fremde Frau in Tränen aus.

saß nieder der Bühne gegenüber unter dem zweiten Lampion. Irrgebrunste. Ein Rosablusenmädchen besah im Spiegel die Zungenwurzel genau und angespannt. ging weiter nach vorn. Affenschwänze. »Rotz-Lumpen«. der kindlichen aufreizenden Geste. grimassierte den Bauch. schrieen: »Sortez-le!! Peschärsche. und die ungewöhnliche Zierlichkeit und Anmut ihrer Beine machte ein Loch in den Lärm. beugte sich im Gesäß. in dessen Lehm ihr Absatz leicht sank. . weiß im Gesicht. Sie saß in der ersten Reihe. er verschwand. schwangen einen Kreis um die Alte. Eine unsichtbare Stimme. Ein altes Weib neben den Kulissen auf einem Faß zog über ihre schamlosen Beine einen Keuschheitsgürtel. zwischen gelben Zähnen: »Elle avait un petit cadnaz . .« Sie erhob sich und warf sich einer sanften Schwimmenden gleich in den Dampf. siehe. den Blick fest nach vorn. Auf der Rampe über ihr stand ein Mädchen. Daisys Blick blieb lange an der Biegung ihrer Lippen.« Auf der Bütte in dem Winkel gegenüber schwang die Kitschfanfare eines militaristischen Fanfarengauls. der zweite Keller. dem Schwung ihres Leibes. zehn Meter unter der Erde. schüttelte den Kopf lachend gegen den Rauch. warfen die Bütte um.Einen warfen sie heraus neben ihr. Daisy stand auf. Ein ungarisches Violinstück kam aus der Ecke. Sie ging über den Boden. Sozialisten schrien sich am Ausgang zu: »Allons Camerades«. rief: »Schlaf mit mir. Bauchzimbel. Daisy stand mit ihr auf. Sie saß nun ganz an der Spitze des ersten Tisches. stürmten. mit der sie sich entzog. Saligots!!« Im Rauch fiel ein Sergeant gegen die bemalte Kalkwand. süße Freundin. stampfte im Tanz. ging zwischen gesäten Tischen. Als im Vorgang des Schattenspieles .

Auf dem Boulmich verdrehte die Mimi Madeleine die Augen.ein schwarzes Mädchen ohnmächtig ward. Damen von dreißig bis sechzig Franken stießen verächtliche Parfümwolken aus gegen die Mimis. Zurück zu d'Harcourt. warfen einen Spieltisch um. fiel um. Wurden aufgehalten. beknurrt vom Haß der Tische hinaus. Stießen auf d'Harcourt. lachte und sie küßte. sagte sie entschlossen: »Ich«. die frech und ängstlich an den Armen ihrer Freunde schwebten. liefen zur Bar. Dann zur Source. Sie schafften sie in die Brasserie Lorraine. trat hinter das aufgespannte Leinentuch. Studenten schwenkten die Biretts. Einer löschte die Laterne. Sie gingen eingehängt zum Boulevard St. in heftigen Perfidien dem Präsidenten der Republik nahezutreten. umringt. drückten aus ihren Mimis süße Schreie. gaben sie ab. ihre Augen dicht ansah. standen vor der Luxembourg-Fontäne. Sie lieh ihre Stimme einem Schwan hin. blutete aus einem Achselgeschwür. den Abend zu retten. der Mittelpunkt des Abends unter Gemurre schwankte. der an Philippes Hand grotesk in Schatten verzogen auf der Fläche tanzte und es nicht unterließ. neben dem Conférencier Philippe. überquerten den Platz. Michel. einer kitzelte den Sergant de Ville. grüßten mit Zuruf Jaurès. Im Panthéon fiel ein Mann klatschend auf einen rundoffenen lackierten Hurenmund. trieben heraus. fand dort Renée. hielten an der Boulangerie. stoben im Hinterzimmer über das Klappern der Jetons. Reichere Studenten schrien den Mimis Preise zu. Sie zogen durchs Croissant. saßen um einen . Trabten weiter. Philipp erkannt. die den Stoff ihres Kleides prüfte. gingen in die Source. passierten.

ging überflüssig zurück. vom Pult brüllte der fette Chef mit aufgeschlagenen Ärmeln: »Steck ihr Pferdäpfel ins Maul. riegelte ab. klatschten in die Hände. Sein Gesicht.Tisch. knallte die Tür hinter sich zu. rollte es über die Trottoirs. Man kam Rue Guijas. hielt sie fest. Kanalsau. helfend. wechselte ein blombiertes Fünffrancsstück. hoch im Rhythmus. Die Spionin. eine Brücke. Sie beugte sich vor. eine im Hemd. wieder herunter und dann monoton in einer Schleife. die schimpfte. vermochte sich nicht zu entziehen. beschäftigt war. riß Renée aus den Armen der Studenten in den Chauffeurmänteln. Daisy schlich hinaus. Rue St. die Kassadame keifte. gekniet. Notre Dame. Zwei Weiber. Renée tanzte schon auf dem Tisch. Die Droschke mit Madeleine kam an. die blanken hellen Scheitel der Dänen blendeten in einem Kreis um sie. Beim Abstieg zum zweiten Stock in Renées Couloir gab es im dritten Skandal. unermüdlich. Michel. standen vor zwei Männern mit . Sie stiegen durch die drei Hurenetagen zur sechsten der Artisten und Studenten. trug Madeleine vornher. Zwei wurden abgefaßt beim Gebäckdiebstahl. Jaques. Man ging Rue des Ecoles. denn am Ausgang stieß sie neben der Kranken auf Philippe. wieder sah sie ihre unvergleichlich schönen Beine. wie er. warf ein Pißhaus um. Er schlug sein Bett für sie auf. legte ein reines Taschentuch auf das Kissen.« Man riß einige mit aus dem Haufen. Man rettete sich aus der Clique ins Hotel. die im Gewühl der aus allen schließenden Cafés sich hier um warme Hörnchen massierenden Massen lauerte. wühlte sich ins Dreieckkreuzfeuer der Lichter vor der Nacht-Boulangerie. trugen Madeleine ins Zimmer Philippes. Rue des Etrangers. eine im Korsett. griff die Gelenke. Place St.

Erstarrt hielt sie in dem Zug. die sich müde im Rücken nach der Schüssel bückte. der sie einsog. . gegen die nichts im späteren auch nur gering bestand. bei Le Beaus Umarmung ihr die Nacht zerfleischte.« Die Hure hieb zu. Der mit der Hand aus ihr streng heraushob. plötzlich schrie sie. sondern das Licht. der die erste Nacht. geduldig. durchwühlte sie. ward blitzscharf am Rande des Körpers. aber im Gesicht milder. in Besitz nahm mit den Lippen. sie hinaushob über die Seligkeit des Franzosen und sie an eine Wonne hochstieß. Das Dunkel stürzte. Sie flog an einen schlanken Körper. »Hundert Sous« im Nebenzimmer. der sie rasend küßte. Die Tür klappte. als er sie verließ. . Er tat nichts. es schoß. Aus den Gängen quollen Weiber. aus dem mit einer Wolke das Gekeif in das kurz geöffnete Fenster hineinstieß. Sie stellte die Schüssel auf die Kiste. eine Tür knallte. roch den Schweiß des Kampfes. was ihr Schmerzen machte bis dahin. plötzlich lief man. und sie hob die Schüssel auf ihre Knie und wusch Renée das Gesicht und die Brust. Sie schloß auf zu Renée. drückten Knipslaternen. die Kerzen hielten. was ihr zurückgab. traf nicht den Hut. aber er küßte ihr Bauch und Bein. Sie wartete still. so daß sie aus dem Traum mit dem Engel glücklicher und befreiter erwachte als je aus einer Männernacht. Atemloses Geschrei verwirrte alles. »Nein.Zylindern im Genick.« sagte Daisy mit unbegreiflichem Lächeln. Sie trat hinein zu Renée. »laß mich«. und einer sagte: »Alte Sau . In Renées Alkoven aber schlief sie im Traum die Nacht mit jenem blonden Skandinavier. Dies blieb in ihrem Schlaf. schüttete das Wasser in den Schacht. sah Bewegungen in ihrem Bett. Männer in Pyjamas fluchten. wo sie auf den Mann traf. An Daisys Körper griff eine Hand. wusch sich. .

Erbleichend sah sie am eigenen Hals, wie sie sich vorneigte, die Dukatenkette vorschwingen. Es fehlte seit der Nacht eine Kugel.

Sie hatte nur noch eine.

***

Für Madeleine, die ins St. Denis-Hospital gefahren ward, sprach sie allabendlich im Schattenspiel Philippes Sätze. Ward seine Angestellte, Vertraute, Sekretärin. Sie erlitt das Kneifen ins Bein zwischen den Tischen durchgehend, Zurufe Besoffener, während sie sprach und ihre Stimme einen Schmelz annahm, der sie nie beflügelt. Sie schrieb unter der Petrollampe seine Briefe, sein Diktat. Sie schloß, war er weg, die Dachluke, räumte sein Zimmer, besorgte seine armselige Wäsche. Wurde ihr Auge verzerrt von Gesehenem, gab seines ihr Haltung. Rief er, Kommis und Louis zu ergötzen, die Nummern des Programms in fanatisch heldischer Pose, las sie zu Haus, was er schrieb. Ging sie mit ihm neben den Bahnen, verschleierte die Straße sich in wohltuenden Nebel. Als im Jardin des Plantes der Tiger aus aufgeklafftem Rachen heulte und sie mit ihm ans Gitter trat, sah sie die Jungen, nur an den Zitzen spielend, ruhig saufen. Er wehrte jede Hilfe ab, bot ihr als Ausgleich von seinen sieben Centimes, blieb streng dabei, als sie lächelte. Bald konnte sie nur tun für ihn, was er nicht merkte.

Am Tage des Bastillesturms gab er drei Vorstellungen. Am Mittag darauf kam sie in sein Zimmer. Er schlief auf dem Stuhl. Sie suchte bis mitten in das

Zimmer zu kommen. Dann schlich sie hinaus. Nach einer Stunde kam sie wieder. Er schlief noch. Sie preßte das Kinn wider die Brust, weckte ihn, gab ihm den offenen Brief, ihre Augen trafen sich, er nickte.

Sie gingen durch den Park, wo Kinder kleine Segelboote fahren ließen, durch Rosahüte, Militärmusik, sanfte Alleen mit Dogcarts. Kamen in Gassen, Geruch von Fischen, Kartoffeln, süßlichem Kinderschmutz. Eine Wolke Karbol umstand sie. Eine Schwester mit spöttisch grünem Blick versagte den Eintritt, Philippe sah sie an, nahm ihre Hand. Sie schwankte, öffnete die Tür. Als sie eintraten, lauerte eisiges Schweigen, eine Frau wälzte sich lautlos auf dem Rücken im Kot. Zwei fuhren auf aus den linealstarren Bettkolonnen, schrien, mit Armen die Kissen zerreißend, nach dem Mann: »Reiß die Mempel aus! Schlammbeißer, Creusot!« Sie rülpsten, ihre Köpfe waren verbunden und geschwollen, Eifersüchtige sich wähnend, schmissen die im letzten Stadium Irren über sechs Betten, die sie trennten, sich ihren Schleim, ihre Wut ins Gesicht. Er trat heran, sie zu beruhigen, indem er die Schwester leicht zurückdrängte. Aber als er der einen sich näherte und das Gesicht herabsenkte, begann sie zu zittern, fiel auf den Rücken, zog das Hemd auf und stülpte den zerfressenen Schoß ihm entgegen. Er wollte etwas sagen, doch die Schwester riß ihn zurück, hinaus. Daisys Rock ward gezogen. Eine dünne Stimme: »Zu mir?« Aus grauenhafter Sehnsucht kehrte ein gläserner Blick wieder zum Plafond zurück. Die Frau vom Boden stieß sie zur Seite, lief bis an die Tür, wo der Mann verschwunden, wimmerte, brach zusammen, umfaßte mit den Fingern die Klinke, die er berührt. Links war die Krankheit schon Agonie bei einer Kette Betten, rechts saß ein Kind und lächelte,

vierzehn Jahre. Nun kam Daisy zum Fenster, blieb fünf Minuten bei Madeleine, gab ihr Äpfel, Rosinen, Bananen, Brot. Dann gingen sie auf die Nachbarbetten zu, legte bald auf jenes Kissen, bald auf dieses Tuch Frucht, und wie sie austeilte mit einer Armbewegung, die fast nicht da war vor innerer Inanspruchnahme, begann, ohne daß sie sprach, es immer stiller zu werden. Als sie fertig war, peitschte ein Schrei, stand, stieß, zerbrach. Zwei neueingekleidete Mimis, die Kette mit der Indikation der Maladie um den Hals, die frech herein kamen, bekamen andere Augen, andere Bewegungen, zerbrachen irgendwie unter dem Schrei. Neben der Toten stand die Schwester. Madeleine sah auf das Grün im Garten, zurück zu Daisy, ließ ihre Hand nicht bis zur Türe. »Zu mir?« frug die gläserne Stimme, wandte das zarte Profil sich hinauf. In die geklemmte Tür noch zwängte Madeleine den Hals, sah Daisy nach, bis sie verschwand.

»Dies ist ein Zuchthaus.«

»Aber auch von St. Denis sehen sie den Himmel«, sagte Philippe.

Ihr Blick blieb nachdenklich, zugeschüttet, an dem glänzenden Lack der Kinderhüte und dem weißen Crepe, der die Hemden der Croquetspieler leuchten ließ auf der Luxembourgterrasse, als streichle er empört ihre Zartheit.

Abends nahmen und sperrten Apachen unter Jeannot das Café Guijas ihres Hotels. Sie blieben mit einem Teil, während die meisten Studenten und Mimis durch den Keller flohen. Jeannot mit sympathischen Augen aß mit Kameraden

um einen Tisch, drei standen Wache. Nach dem Dessert zog er die schmale Ly herüber, knutschte sie durch, fuhr ihr an den Bauch, lachte, legte sie aufs Billard. Alle umstellten es im Kreis, sahen zu, reichten ihre Röcke nach rückwärts. Jeannot strich seine Mouche, herrenhaft amusiert und wandte sich schon wieder ab, lachend über die Kuriosität der Hermaphrodite, als diese, außer sich, ihm einen Siffon an den Kopf schmiß. Kellner und Wirt, bleich vor Angst, dienernd vor Jeannot, schrien sie an. Der irische Aufwischer faßte sie wie ein Schwein, tat den größten Schimpf, warf sie aus der Tür. Sie wehrte sich, weinte, biß, kratzte, hielt sich an jedem Tisch, an jedem Arm. »Gut zum Schlafen, wäre sie nicht . . .« sagte Jeannot achselzuckend zum Ringkampf, dem er lässig zusah, wandte sich ab. Sie schlug vor den Scheiben in die Gosse, das Gesicht im abspülenden Regenstrom, wimmernd: »On m'a sortie.« »Fiaker?« frug ein Kutscher, der vorbeifuhr, gröhlte in sich hinein, hieb die Gäule um die Ecke. »Hilf«, sagte Daisy leis, als sie rangen. Aber Philippe blieb unbeweglich, bis sie im Schmutz lag, ging dann hinaus, tröstete sie, nahm sie am Arm, führte sie zurück vorbei an Jeannot, der die Pfauenbrauen zuckte, umdrehte, dem Iren mit der flachen Handkante ins rote Genick schlug, daß der in die Knie schoß und über ihn kindlich herüberlächelte.

Sie legten sie in Daisys Zimmer. Um Zwei klopfte es. Philippe brachte zwei Männer, einer betrunken, der andere fiebernd. Sie teilte die Matratzen. Sie machte mit Freundlichkeit Platz, haßte ihn nachts, morgens schlich sie in sein Zimmer, alles aus ihr stürzte in sein Wesen zurück.

Sie ward seine Begleiterin, nichts geschah ohne sie. An Betten, bei Kranken war sie hinter ihm. Sein Ausdruck flog ihr an. Mit seinem Wort gab sie Erhebung. Sie stand unsichtbar, ein sorgender Schatten, vor seiner täglichen Existenz. Sie wies Renée aus dem Zimmer, die mit den Waden nach einem Literaten kokettierte, die Stunde störte, wo er sich gab. Sie stand an der Wand, las er seinem Publikum, Russen, Kranken, Bettlern, Studenten. Ihre Seele schwang mit, glühte fromm mit seiner, pries er das Unglück, das tiefer forme, Hunde inniger, Pferde schöner mache. Sie bewunderte ihn, wie er gab, schenkte, sich teilte und verdoppelte mit einer Freude, die seinem Gesicht nie die weiche Erfülltheit nahm.

Sie strebte, ihm zu gleichen.

Sie warf jeden Gedanken aus dem Hirn, der von seiner Richtung abwich, kasteite sich, übertraf eine Stunde mit der anderen. Sie gab das Letzte, was sie trug, den Ring an Ly, die ihn bewunderte wie eine Legende, ihn vor Freude in den Mund steckte, darauf biß und ihn fast verschlang. Sie begleitete ihn zu Guigui, sprach mit ihr hinter dem Gitter des Gefängnisses, vergaß nicht den Zug des Rehhalses am Eisen, kam über die Korridore mit ihm heraus und begann, als die Sonne herabströmte, zu weinen.

Doch die unbewegliche Güte seines Gesichts brachte sie ins Gleichgewicht zurück und sie vergaß die Auflehnung und den Druck, mühte sich stark zu sein, ihn zu übertreffen.

gerührt ins Letzte. Lächelte. daß sie seine Manschettenknöpfe stahl. Bedenkenloser stellte sie sich vor ihn. Sie sah. Unfruchtbares tat jeden Tag. verschimpft ward. Ging still neben Ly. in seinen Abend. gab ihm. daß sie über alles hinweg . Er sprach freundlich zur Concièrge. den Vorschuß des Café-Konzert an ein Kleid Renées geben. als das Sopha unter ihm brach. daß er trockenes Brot aß. ihm alles leicht zu bereiten. Unterleib und Hirn des Pöbels zu reizen.Sie mogelte Geld in seine Kasse. Sie suchte noch mehr. blieb die Nacht im Stuhl. als sie unschuldig wegen des Ringes als Diebin abgeführt ward. so schien die Stärke. belacht. doch ungeheuerlich im Großen. Und schien ihr sein Kampf verfehlt und schlecht eingesetzt am ungünstigen Hebel in mancher Sekunde. hungerte um ihn. Vorbild. Ordinäres und Geistloses aus den Tageskämpfen zog. brachte ihm Menschen. obwohl er wußte. damit sie nicht sah. das neue Schattenspiel zu stellen. das half. ohne Protest. Sein Bett lieh er aus. wie er sich verschwendete. die ihn überwindend führte. der öffentlich ihm fehlte. kürzte den Schlaf. Essen für Guigui. Er speiste auf einer Bank im Monceau. um so die armseligen Sous für sein Leben zu gewinnen. Sie sah ihn. einen Wirkungskreis. Sie sah mit einem schaudernden Mitleid. wie er sich quälte. ohne Tat und Ziel. wie er Hohn bekam. Die Liebe aber zu seinem Vorbild wuchs daran über jeden Begriff. aber unrührbar blieb in seiner Weise. das man auf ihn zielte. die er doch wieder weggab. wenn sie beschwingter ihm folgten. die sie instinktiv auflas. wuchs an jedem höhnischen Lächeln. da er Elend lobte.

wenn bei aller Hingabe keine letzte Befriedigung kam. . Sylvie. sich ergaben. Sie konnte. ihm Stütze zu sein. daß sie beruhigt aufstand. eh er mit ihr schlief . Übel zu vergessen. tiefer zu schauen.« »Riette?« »Die Krankheit. restloser bemüht. als Ly von einem Krampf ergriffen auf dem Rücken lag und schrie. »May?« »Die Krankheit. sie überwand ihren Körper. die aus der Not verfluchter Zeit und dem Zwang. wo er sie gelehrt. Philippe ging auf sie zu und. sie zu lindern. Aber ihr Hirn erreichte selbst in der Opferung kein Glück. Trost zu geben. Sie blieb allein. Erbleichte unter seinem Anblick. Renée verkaufte sich einem blassen Deutschen feilschend um ihre Taxe: hundert Sous. was schwerer schien wie das andere. gelang es.« . was ihr Geist vollbrachte. Daisy neben ihr auf dem Barstuhl. die Abgründe nicht mit ihren Händen zusammenschweißen. der ihr Opium ins Gedärm gab. deren Bauchkonvulsionen hinrissen. . um seine schwache Nummer zu stützen und gab ihren Leib den geilsten Blicken. Holte Leder und Federn. zu sein wie er.sich diesem hingab. Sie kamen ins Café. übte die Tänze ihrer Heimat. indem er die Hand ausstreckte nach ihrer Stirn. Lief durch die Gassen. Sie überwand sogar. Achselzucken. und Dienen und Helfen schlugen ihr gleich Gewichten aus der Hand. schloß sich ihm demütig an. Sie frug nach Luison. die mit einem Amerikaner zog.

spie das Lokal voll Blut. kniete auf das Holz. ein jeder Tag rieb sie an der Unvollkommenheit. ein Auto mit bemalten Kokotten schnitt die Bahn. Schlichtete ihr Glaube sich an Philippes Nähe sanfter und demütig. Die Nacht kam sie zu Philippe. trieb Wut heraus und Auflehnung. Da fiel sie ohnmächtig zurück. als kleine Unterscheidung empfand und unverstehend blieb an der Hartnäckigkeit. er rollte los. Herauf schwankte ein Beerdigungswagen. nur als geringe Strecke.St. Verheerte. statt mit ihr zu gehen?« . Distanzen spürte. und es fiel ihr schwer zu sagen: »Wäre es nicht schöner. was die Menschen schied und sie unglücklich machte. hereintrat. sie sah sie nicht wieder. verwüstete sie. Abends brach eine kastilische Mimi zusammen. Denis. Samstag verschwand Renée. du hättest Ly geholfen. Philippe. wie sie. bis sie flammte. Sie neigte sich zu ihm. mit der gestempelte Dummheit das Glück hintertrieb. wie vom Blitz zerschmettert von dem einstürzenden Gefühl der Unzulänglichkeit ihres seitherigen Lebens. Das Wort schlug wie ein Hammer sekündlich in ihre Seele. Man warf sie in einen Karren. das Licht über dem nackten Arm. dem Irrsinn der Welt. Er hatte die Augen weit und sehnsüchtig auf sie gerichtet. ein jeder Besuch. das Riesige. daß sie Kontraste maß. Bald sah sie nur noch so. Sie ging bis an sein Bett.

Erquickung. Duldung. zu heben. wie die Maschine kaute. was ihr Glück ist. Ihr Lächeln bezauberte. in der Maschine des Hospitals das Fleisch gesiebt ward. sagte nie mehr ein Wort. Musik. Sie ging. Aber sie sah. gab sie Hingebung. als sie litt. Aber ich suchte zu helfen.-. . Schicksal sich vollzog. auch du nicht. Von ihrem Gesicht nahm stets sein Auge die Auflehnung hinweg. zerbrochen. riß an der Tapete.Er schwieg. Stärke in Ruinen zu bauen.und nichts half an der Wurzel. was gemeinhin half. Dann sagte er: »Ich kann nicht bestimmen. Freiheit. Madeleine schien es. . Wie neue Wellen der Boulevard hereinwarf. Ging sie mit Philippe.« Es gab für ihn keinen anderen Weg. sie empfange mit ihren Bananen Himmel. Gott nicht unterstützte. Die Lues wütete. sie schlug an die Wand. wie Verlebtes herausschoß. nichts umstülpte. Was blieb als helfen? Nachts bohrte ihr Hirn. gespeist aus tausend Lokalen. Denis sich füllte. schlang -. In Philippes Leben stand sie und fühlte. fraß. wie das Café mit neuen Mimis sich füllte. verbraucht. das dritte aber wie Pestilenz die jungen Körper durchwütete . . Louison beantwortete es zwischen einer Hungerohnmacht. zu rasch durchgekeltert. finden zu lernen. . die beiden ersten Stadien noch mit Grazie vergingen. wie die wieder verschwanden. daß er es brach wie Brot. Angenagtes hineinkam. St.

aber keinen Sinn hatte für Anfang und Ende des qualvollen Weges. Sie konnte nicht unterlassen zu denken. aber was half es. einzugreifen. und der Irrsinn. der Hundert zerschmetterte. der das Menschliche verdarb und vergeudete in einer ungeheuerlichen Preisgabe. Und mit der Berührung des Primäraffekts erlebte sie erst die ganze Rundheit des Daseins und mehr als je klaffte ihr von dieser Tiefe ihrer Existenz nur . Denn da im Umschwung des Daseins sie aus der oberen Kuppel des Theaters hinabgestürzt aus dem Willen ihres Blutes in die hintersten Parterre. flöge ein Paragraph in die Luft. benahm ihr den Atem und ließ sie in Gedanken sündigen stündlich gegen seinen Sinn. blase ein Tapferer ein dünnes Vorurteil auf wie Seifenschaum. empfand sie die Kontraste deutlicher und schicksalshafter wie er. Und mit Haß empfand sie seine große Begrenzung. die Menschen zu bessern am Beginn. statt an der Quelle groß und sicher die alten Schleußen zu zerschlagen und neue aufzubauen. in schon Zerschlagenem erst das Menschliche züchtete. Menschen zu schaffen mit Vorbild und Beispiel. dauerte es Jahrhunderte. das frisch mit den Dingen des Daseins strömte.Ihr Hirn jedoch bäumte sich dagegen und ihr Blut. daß er dem Ende der Tragödie sich nur hingab. Ihr Herz. bewegte bei jedem Zusammenstoß mit dem Elend ihres Cafés. während er Madeleine sein Geld gab. statt mitzuleiden. Wohl empfand sie süß aus jeder hilfreichen Bewegung. die wohl das Eigentliche wollte und im Zerbrochenen gleich das Geläuterte sah. das mit tausend Fasern in die Zeit schlug. ihres Zimmers sie. Guigui sei frei. um wenige sinnlos zu heben. das Wichtigste sei. ihre Geschwüre seien nicht. ihres Hotels. der im Bodensatz nur lebend liebte und tröstete.

all das in ihr einen . wozu sie eine halbe Stunde harrend auf der Treppe stand. ihr Kostüm heller zu verzieren und ihren Tanz zu Schleifen zu bringen. den er liebte. einen Zucker noch. während ihr Innerstes sich elementar schon empörte. noch brach nicht aus. der Sergeant riß sie schleifend die Treppe hinauf. Sie mühte sich. was er am Guten verfehlte. Das Weib war im achten Monat. Sie schwieg. Das Spiel fiel aus sieben Minuten vor Beginn. schmiegte sich in seine verborgensten Falten. Am Abend der Neuaufführung glühte der Kellereingang phantastisch. Da überstieg der Zorn über das. in die Seineantiquariate zu laufen. was sich wehrte. Lederfransen und Muscheln zu kaufen. das seinem Leben Ziel und Erhebung geben konnte. Sie stand im Kostüm halbnackt. an falschen Plätzen vergeudete und verpraßte und nicht aufhob für das Donnernde. was Scham ihr noch ließ. rückte näher an ihn. Kolibris. und aus Dreck und Kot und Unzucht kamen die Übersicht und die Entscheidung in ihr Leben. daß sie nachts hinausschlich.die eine Losung: »Hilfe dem Menschen«. Noch hielt sie seine Güte. dem Kaffee. hinzufügte. Da arretierte ein Sergeant de Ville ihm die unersetzbare Sprecherin des Uhu. seine Schuhe reinigte. Die Stühle um zwanzig vermehrt. die das Letzte. damit sie seine Premiere sichere und ihm Ruhe gebe. noch rührte die Liebe zu ihm und sein Bild sie zu solchem Mitleid. wenn er morgens an ihrer Etage vorbei ihn sich durch den Garçon bringen ließ. lebte selbst in seinem eingeschlafenen Gesicht. preisgaben.

Ging. fuhr auf einem Karussell mit Affen am Etoile. Sie empfand zum ersten Male die Ungenügendheit der Menschen. verließ es. daß ihre Hand. Sie tanzte mit einem Lächeln. In seinem Zimmer begann sie zu schluchzen. Sie sah sich um. wie sehr die Unzulänglichkeit seines Lebens das ihre bedränge und daß sie sich zerstöre und fessele. das an ihm hing. Sie sammelte. lobte ihr Mund nur sein Gesicht. Verzeihung erbittend. Rue Bonaparte. Lebte Rue Richelieu. stellte den gehäuften Teller vor ihn. Aber sie verlor nicht das Gefühl. forderte ihr Auge sein Lächeln. in denen die Führer taub und falsch gerichtet lagen und an denen zerbrach. was glühte. steigerte sich zu den schamlosesten Gebärden. Sie verstummte verzweifelt. Während ihre Füße in Unzucht gingen. hob Bauch und Schenkel.Augenblick lang. Kam Quartier Ternes. statt zu schaffen. Sie lebte vor Cafés. er solle sich wehren. alles ins Publikum fiel an Reiz und Erregung ihres unbegreiflich schönen gebogenen Körpers. Glühender . das sein Gesicht nicht ausließ. auf Imperials. daß nichts ihr blieb. strich über seine Hand. lebte sie weiterhin wie seither. Aber er wehrte sie mit der Hand leicht ab und einem Ausdruck um den schöngeschlossenen Mund. durchbrach die knatternden Applause. Geröteten Gesichts unter der Schminke bat sie heftiger. nicht gefalteter Hand sich selbst zerstören und abbauen. die seine strich.

ging mit roten Fäusten auf die Apachen. hielt sich. schlenderten weiter. Kondukteur und Arzt herbei. rieb den grünen Kopf an ihrer Hand. Ihre Verzweiflung trieb die hellsten Tage zurück. Sie blieb draußen. Aus einer blauen Woge trieb sich der Park gleich einer Wolke heran und stand zitternd in der duftenden Luft. die die Zigaretten in den anderen Mundwinkel steckten. der Rock flog auf wie ein Pfau. es stürze wie über Terrassen das Gesehene und Erlebte ab von ihr. ihn über einen Zaun schmissen. Ohnmächtig Knie an Knie. der Schaffner warf das Bleistück wütend auf die Erde. Der Wind wogte golden um den Hochstieg der Sonne. die Hand eines Mannes hob. Die Zähne aufeinander.Scheibe gleich sauste der Kreis des Daseins vorbei. Der Papagei der Savoyardin im Luxembourg. Vom Imperial brach die Stange vor der Station. Die Boskettes fluteten vor Licht. die Männer sagten »merde«. hing eine rote Windfahne über dem Schloß. blieb an der Ecke. Sie fuhr nach St. der sie kannte und liebte und dessen Hals sie kraute seit Wochen in schöner Zärtlichkeit. Hinter dem Brunnen ward der rote Strumpf eines Mädchens deutlicher. . Die Vögel sangen toll. Der Arzt reinigte sich. ein Mandelbaum. der Apache bestach. Sie sah ihn nicht. stürzte eine alte Frau auf die Chaussee. Immer wars. ein Latschmützer sauste ab. Germain. unter Gequietsch rollte ein Handwagen mit der Frau ab. der fast weiß ward vor Hingabe. Als die kristallene Abendwölbung kam. roch wie im Traum. Frierend fuhr sie zurück. sie brach die Beine. schrie aus kreisrundem Mund »Adolphe«. höhnte: »un plomb«. Atemlos. Ohne Besinnung. stieg. Sie nahm eine Bank.

begann zu . drückte Blériots schwielige Faust. Stand fest vor der Porte Maillot mit »Intransigeant«. die mit schwarzem Lorgnon. Verkaufte »Les Trois Couleurs«. hielt unter den Wasserpalmwedeln durchsausender Automobile. Jaques. Lazare die Auslandszüge über den starren Friedhof brausen. elegant gekleidet. spielte abends in Porte St. entblößte den Bauch und schwang ihn wie ein kupfernes Schild zwischen den zärtlichen Hüften. bis es schrie und lief unter dem Schreien plötzlich davon. Benzin. Fleisch. Martin. Sah Madeleine aus einem Auto. mit denen der »Matin« den Deutschland-Frankreich-Rekordflugpreis des »Journal« bekämpfte. Sie ging hinaus. War eine Negerin im Odeon. eine Geige riß ihr ins Herz. Hielt Narzissen in einem Kiosk der Place des Vosges.Wohnte Trocadero. sah Flugzeuge silbern am Himmel surren. spielte Karten mit den Zollwächtern der Barrikade. Sulpice. In einer Gärtnerei Neuillys goß sie Blumen. Sah die blauen Monde elektrischer Laternen die Sommernacht der Boulevards schwärmerisch durchschwimmen. Rue du Château d'eau schlief sie bei der Concièrge. empfing das Trinkgeld der Soldaten. Stand mit Heiligenbildern vor St. »La Presse«. Fiel zurück in das Getriebe. die barock vom Panthéon steil und dämmerig zum Boulevard de Port Royal steigt. an ihr vorbei auf einen zottigen Rumänen sich lanzierte. Wohnte Rue St. umbrüllt von Jugend. hütete ein Kind. Kam in ein Musikcafé. Bois de Vincennes. Stieß im Louvre auf Guigui. Stand auf dem Wagen der demonstrierenden Studenten der juristischen Fakultät. Wohnte Tuilerien zwischen Hecken und Marmorbildern. verhüllte ihr Gesicht. Wohnte Porte de Bercy. löste sie wundervoll auf und zog aus dem Verschütteten mit dem schon über das Menschliche hinausgehenden Hinreißenden ihrer Stimme sie in die Höhe. sah Gare St.

ritt ein Stück mit ihr im Fluß. warf sie auf einen Gaul. Verscholl. . ging in den Verschlag. Zweige um sie schnellten. er ritt zurück. drückte. wäre sie gefolgt. ihren Kaffee bezahlt hatte. da rasten die Gäule. eine Hand riß ihren Zaum. Sie ritten die Nacht durch. Vor dem Himmel gebrochen hingen Bergzüge in die Weißnacht. Er stellte die Leiter an. Der Mann schlug Schleifen. Seine Ohren standen steif vor Anspannung. »Vier Jahre«. Alarm. Sie kamen an ein Bambushaus. sagte eine Stimme hinter ihr. kam auf die Bahnhofsbank des Boulevard Montparnasse. wäre sie rauher noch und befehlender gewesen wie diese. ward sie unwohl. das Tier lag in den Knien. der im Café Cluny neben ihr die Zeitung gelesen. Atemlos nahm sie seinen Arm. Geräusche. schlug Stefan ihr die Arme um den Hals von rückwärts. Die Gäule stoben durch Gestein zurück auf einen Hügel. als sie die Augen aufschlug. »Kommen Sie«.weinen. zog die Leiter hinter ihr ab. die Periode erfüllte sie mit Nebel. Als sie den Gurt durchbrachen. Durch Tränen sah sie den Mann. sie war frei. Abends. flammte die Sonne auf. sie lauschte. *** Aus den Sonnenblumen des Rangunschen Weibergemeinschaftshauses brechend. schob einen Knebel in ihren Mund. darüber eine Kuppe wie ein Segel geflaggt. Da sie ausgedurstet war nach einer menschlichen Stimme. Mond über einem Ölbaum. Als er sich umdrehte. Der Küstenstrich war alarmiert. Hinzu trieben sie in Wälder. entdeckte er es. sieben Bäche. warf sie um. Wasserzüge leuchteten Metall. ein anderer Pferdekopf schob sich vor. Ihre Augen zählten die Äcker. Eine Finte.

Um sie Sand. beugte sich über den Kopf. Kehrte um. Von ihrem Gesicht fiel ab. rannte mit ihnen ins Wiesenwachs. pfiff die Gäule. die Fäuste in den Augen. der unter holländischem Lampenhut das Kostüm des nördlichen Chinesen trug. starrten in das Kattun. zwei Bogen sausten in den Horizont. schlug Stefan einen Pfiff. seine Hände zitterten. Allein. ließ los . Sie ritt. der quadratisch geschlossen schnarchte. Ölbäume zitterten erregt unten in Ebenen. roch ihn. bedachte. Sie sah an seinen Fingern hinauf. Er sah auf ihre Weiberhand. Schlief bei Tage. Die Armenier liefen beim Halt nach vorn.sagte er. kam an den Rand. Daisy gab einem Ceylonier ein Messer für einen Esel. hinab. auf Schuhspitzen und Handflächen schlich sie in eine Rinne. Fuhren nachts in Lagerfeuer. es sei ein politischer Emissär. schlug die Zweige zurück. Als sie wohl ward. . sah Rebbach in der Beziehung. machte Bogen. Sprach kein Wort mit ihm. ritt nach der Küste zurück. führte die Gäule rechts und links am Halfter. . was sie gelebt das Jahr und was sie erwartete. Mitten trugen sie einen Alligator. Sie ritt mit ihm. nur an seinen Händen sah sie die Sehnsucht von Jahren. Sie lauerte. empfand die Gewalt. wandte den Rücken. Nach dem Berg zu. um die Wette. Abends hob sich der Kattun des . blieb treu neben ihr. Anderen Tages mußte sie reiten. Hielt am Mittag. in die blonden Felder. mißtraute ihr in dem Jünglingsrock mit abgeschnittenen Haaren. kniete sie. überströmte sich mit Blut. schlief ein. Beugte sich tiefer. meckerte. Eingeborene zwischen spritzenden Spänen sausten. Sie schlug sich morgens zu einer Karawane. vorn ein Parah mit Weibern für Bergradjahs.

Das gesteigerte Blut wehrte sich. trennten sich von der Masse. Doch je mehr er sich bemühte. Das Weib heulte die Nacht. als sie allein hinter einer Düne standen. das Zeichen des ersten Feuers kam. um so mehr gab sie sich ihm schrankenlos in die Hand. Hüften schaukelten prall und weiß. Sie hoben sich aus den Knien. Führte sie. ergab sich und war in ihrem Erleiden und sich Schenken von einer Entferntheit. Der Kattun beim Vorderkamel stieg in die Höhe. schlugen sich in die Täler. Am Morgen kreuzte sie eine Karawane. dessen breite Muskeln sie fast zerbrachen. Allein die Fremdheit dieser Ergebung füllte ihn mit Mißtrauen so. der tänzerinnenhaften Bronzeschlankheit. Ein sanftes Gesicht wandte sich ihm zu. Dolche sahen in den erhellten Palankin. als hätte sie Fäuste in sein Gesicht geschlagen. Ging er vor ihr. sahen zwanzig Augen aus seinem Rücken.Vorderkamels. Ein Tuch fiel. seine Beglückung. Doch sie tat keinen Laut. der Kattun verschluckte nicht das Zeichen. trug er sie am Leib an einen Sonnenabhang. Wütend schlug der Kattun zurück. sie . Wieder roch sie seinen Körper. In der zweiten Reihe ritt Stefan auf sie zu. geschändet in ihrem Geschlecht. sie erstiegen einen Palankin. die ihn rasend machte hinter seinem steinernen Gesicht. denn das Tun der beiden Männer im Palankin war ein Greuel. Fieber ihr Hirn verwirrte. Demütig nahm sie seinen Zorn. Als ihr die Milz schwoll vor Feuchtigkeit. Am Gebirge bremsten sie. Entfernte sie sich: »Halt«. fraß sie sein Blick. die Lider senkten sich. Eine Auge grell nach Fleisch suchte das ihre. daß er sie mehr beobachtete. sie schloß die Augen. Es galt ihrer männlichen Kleidung. Allein er empfand auch hierin nur. was sie verschwieg.

Selbst ihren Gang. tranken Alkohol. Er untersuchte die Abstürze. Sein Mund murmelte die Stationen. . da das Unaussprechliche ihrer Ergebung ihn wie mit tausend Widerständen peinigte. Ihren Willen schied er aus. Geschlitzte trieben Yaks auf Abhänge. Bronzekörper fielen hinter sie zurück. . was er besitzen wollte. Das drittemal war er bleich. Auf das Tor zu. Klopfte den . kam zurück. Biegung. den seine Kraft um sie schloß und sie bedingungslos ihm gab. blieb die Nacht weg. torkelte. um so stärker zog er sie in den Kreis. als es schneefrei ward. . Im Morgengewölk entblätterte die Spitze. Am Ende oben stand ein Bau. Marseille .« Sie lächelte. Ein schnurgerader Weg in Fels gemeißelt blitzte hinauf. Pegu. Als das Licht das Fieber aus ihrem Körper warf. Das Moos für den Fuß bezeichnet. Rot im Weiß des Auges. die in vier Jahren die Sehnsucht ins Irrsinnige gesteigert: »Paris . Ihr Schritt ward bestimmt. das dunkle Letzte suchend. Die Nacht nahm er ihr die letzte der achatnen Kugeln. Er schwieg. sagte sie. Die Hände hingen schlaff. Links. . Je mehr er besaß. rechts sausten Abgründe. er hätte versucht. regelte er nach Tempo.schlug ihm das Gesicht auf. Da küßte sie seine Hand. Er band sie mit jedem Gedanken. den Stein. . sah sie das Blut. Kalkutta . Am Morgen kam er: Aus. . Seinen pumpte er ein. sein Blut ihren Adern einzuführen. denn er besaß.« Sie lag wie ein Kind an ihn geschmiegt. Zweimal stieß Stefan vor. Er sagte nichts. »Verzeih. band den Gürtel schräg. strich die Sandalen ab und ging mit einem kühlen Schatten neben sich los. schrieen die Nacht. »Ich schlug dich nicht«.

die Nacht zischte in der Laterne. fiel weiß im Bogen gegen den Grenzfluß. solang er gezwungen. Ein anderer wiegte an der Seite. stand abgestoßen vor dem Tor. Dies schlug ihn ganz . »Komm«. Sie lächelte. was er gesucht und nie erreicht. nach fünf Minuten kam sie bleich mit einer Tafel. hochmütiger aus dem Herz des Sternes. sie bog in die äußerste Peripherie. Es war dunkel. die ihr Gesicht überflog. sprach eine Minute. kam in den zweiten Stern. schlang sie ein. ein schmales Tal schmiegte sich entlang. es erzitterte. sagte sie. Die gelbe Binde verschwand. aber das vergangene Jahr verließ sie nicht. strich nach zwei Stunden von der Peripherie. die Flügel des Umschwungs geleiteten sie mählich. bückte sich. am Ende ein Tor. glitt an ein Metall. Sie strömte durch das Brausen. war als je. die Welle nahm sie auf. schritt mit. Langsamer und vorsichtiger spie sie sie aus. später erst ward der Himmel heller. sie flog von Schleife in Schleife. Unter dieser Bewegung spürte er. sie konnte sein Gesicht nicht sehen. das Gegentor schoß auf. In seine Hand gab sie die Tafel. Die Türen sperrten. ihm näher nun. Der Kreislauf faßte sie enger um die Mitte. daß das Unwägbare in ihr. Die Ebene lag vor ihnen. wo sie sich über ihn schwang. das Licht fiel auf die Tafel. sah ein gelbes Band. trieb sie in den innersten Kern. Den Kopf gesenkt. Ihr Bein tat weh im Torkeln. Sie glitt in die Welle. Sie überschritten den Steg. glitt durch die Barriere in die innere Drehung. Gegen Abend zog die Menschen-Mühle mit Schweigen. Sie kam näher der Kuppel am Mittag. es schloß sich hinter ihr. Senkte den Kopf. die im Kreis des Hofes brauste.vierfachen Rhythmus.

was ihm das Ansehen. die mit schmerzlicher Glut ihn ganz erfüllte. er tat. wurde stolzer. der mein Leben einfängt«. fast unirdisch in der Ruhe der Fächerabende kreiselte ihr Floß. den Ausschlag. die Schläfen wölbten sich. die Leitung gab. Sprach ruhig zu ihm von Wäldern und Flüssen und Dingen. Leitung. demütig. Als sie in der Bahn abfuhr. sie wünschte. aber sie zeigten. Er verstauchte das Knie eines Tags. was ihm Komödie schien. und von diesem Augenblick blieb er in einer gefaßten Ruhe. er brauste auf. ans Herz. Cafés. Papierlaternen und Lichtern kam aus der Wölbung. dessen Ränder sie bewohnten. Der Himmel hatte die Farbe des Perlhuhns. und so empfand er die Entfernung. die sie wirklich von seinem Erleben trennte und zu deren Aufstieg der große Weg ihn noch trennte. Blieb die gleiche. Von weißem Licht bespült. Frug ihn nach Weg. Als es ihn zu sehr bedrückte. Von sonst nichts. In diesem Gefühl fand er sich wieder. gab ihm die Führung. Dies wischte seine Erregung weg.zusammen. und indem sie das sprengte. die jede Schwingung seines Blutes in einer ehrfürchtigen Entfernung hielt. seiden in der Berückung der Flötendämmerung. sicherer. ergab sich eine stillschweigende Harmonie. Eine Stadt mit Musik. die sie umgaben. Sie aber unterzog sich dem ohne Betonung. Sie häufte alles auf ihn. aber er sagte es mit einem . nahm es hin wie vorher. die Fäuste wuchsen. da fraß ihn das. sagte er wie im Garten Guildendaals: »Du bist der Wirbel. befreite sie in ihm die Freiheit. sprachen es nicht aus. Sie blieb erschrocken. Aus einem Abend stachen Dampferlichter. So entglitt sie ihm immer ferner. was er bis zu diesem Tage als höchstes Vertrauen seiner Kraft in sich hielt. je tiefer er sie in Wahrheit erkannt und empfand. folgte ohne Zögern. Sie übersah es. Unter senkrechter Flamme entzündete sich ein Hafen.

Sie reißt das einzige. zu einem Magazin. zu anderen Entschlüssen umgebrochenem Gesicht. Dort klirrt die Glocke des Rockes um ihre Hüften. mit dem kurzgeschnittenen Haar einem Mischling gleichend. ißt sie als Herr. Ihr Mund hat einen hinreißenden aufbrechenden Zug. enthüllt. was sie erwittert. Er fällt nicht vor ihr zurück. gleitet nicht mehr ab. zu sich jetzt. Das Auge glättet. der Himmel berauscht. Im Palankin fährt sie ins Hafenquartier. hebt sich. bebend wie eine Trommel. Innerlich voll Spannung. Sie schloß die Augen und es kam nur das lösende Gefühl mit grenzenloser und gütiger Kraft: Schlaf. . nimmt einen Raum. Nach . aus der Einsamkeit her gesammelt und hoch schon über jeder Enttäuschung. zieht die Schließen an.schmerzlich veränderten. fiebernd erregt. *** Sie sieht ihren schmalen bronzenen Körper im tiefen Glanz des Spiegels erscheinen. Sie nickte zurück. Verkauft die zwei Perlen. Aus dem Aufschlag ihres groß bewimperten Auges blieb eine träumerische Bewegung in der Luft. von ihrem langen Schenkel über dem Knie das Band. füllt einen Koffer. klopft. Das Auge sucht. . fährt zu einer Pension. die bald rot ward. sinkt. zerlegt . Sie reißt. die Pupille sinkt. grau mit tierischem Glänzen der Fluß. Von zwei Seiten durchwühlt sie den Menschenhaufen. Die Ebene glitt in dunklem Samt zurück. Fährt im Männeranzug im Wagen zurück. was außer der leeren Halskette an ihrem Leib ist. verschwindet. erstarrt. Da reitet. schmeißt auf. zögert die wundervolle kleine Brust in der Bluse.

Kehrt zurück zu den Baggern. ihr Auge wird heißer im Erkennen. Dürftigkeit seines Spiels. ihn zurückgeschraubt im Thermometer seiner Begierde. erreicht die Grenze. Wollende. das ihn aufschwänzt. zieht ihn nach. Spürt seinen Blick im Ausschnitt.außen. Sieht den Mut seiner Erregung. Erst hinter dem Weib. und Enttäuschung peitscht sie auf. mit der Drehung der Hüfte. Sie mischt sich. Aufmerksam verfolgt sie die Ereignisse der Straße. Ihr Leben wird rastloser. von vieler Erfahrung her. die Pupille sinkt. seine Kameradschaft gegen das Weib. Sie konsumiert mehr Menschen. die Phantasielosigkeit seines Hirns. In Nankingkleidern treibt sie sich am Hafen hin. stärker. Teilt seine Barnächte. reizt ihn mit Geist. in der Einstellung auf Bauch und Besitz ihn als Klasse sofort uniform macht (wohl auch riskant und alles in die Wagschale werfend. Treibt mit Smith vier Tage um die Fischeransiedlungen. der Mensch versagt. Aufgaben ihn entflammt -. Visierende zeigt. Ungestört von weiblicher Schwingung trifft sie die Nüchternheit seiner grauen Stunden. sieht endgültig vor Zielen. doch nur spielerisch und daher unbestimmt und ohne Verlaß). wo Meinungen kreuzen. Sie weiß. die Lüge seiner Frische gegenüber Weiblichem. demütig überlegen. hört. Selbst in der Maske des Mannes desavouiert sie ihn in seiner Beziehung zur Frau. dahinter erst entdeckt sie den Mann. Kräfte aufeinanderstoßen. die Pupille sinkt. Als Frau zieht sie den Mann an allen Instinkten.spürt aber. welche der Instinkt der anderen als Überlegene. Die Pupille sinkt. Lauschend sitzt sie in den Ecken. führt ihn. Außerhalb der Polspannung der Geschlechter empfindet sie die Indiskretion gegen jede Frau. Starrt ihn an. mäßigt sie ihr Blut zu Kühle. kommt arbeitend an die. Sie bohrt von der anderen Seite sich ins Geheimnis. . öffnet ihr Ohr weiter. im Nacken.

Ehrgeiz. Hangars Angeschmiedeten. hetzt. Erstrebtes nur im automatischen Gang. . durch den untrüglichen Instinkt. spürt. Sie schließt sich ihm an. Sein gutes Herz sieht nur den blinden Einzelfall. Will. Verschwenderisch. in Kellern. säubern. aufgeregter Meute in großer körperlicher Bewegtheit Schaffender. auf seine Befähigung. Doch sie läßt sich nicht schrecken. die Pupille sinkt. Ringe. den sie sieht. Schwärmer. Mischt sich in einen Streik. Schwenkt ab zu den Stillen. die sich einsetzt und stirbt. schmiegt sich an die Leitung. das sie aus jeder Stunde anschreit. Aber sie hält nicht. Erfolg des Ich. Titus und Zwicker denken. Im Klub mit Abenteurern spürt sie Fabelhaftes. und die Ergebnislosigkeit solch nüchternen Schwungs stößt zurück. die Locken nach der Sternansammlung schwenkten. Sie sucht nicht für sich. duftet. Leid. an Maschinen. spannt sich nicht aus. Findet Abgegrenztes. rauscht mit Dessous. pflegen. denkt nicht für sich. wird unermüdlicher. gläubiger. Die Pupille sinkt. Muß. aber es vollzieht sich nur aus Rausch. schwach fundiert. Sie rettet sich in einem Bogen. trägt Armband. Sie sieht einen Gentleman einen Hund mit Lebensgefahr retten. Traf sie auf Ideen. Die Menschen versagen. richtet ihn nach ihrer Forderung. Nicht genug. Sie zuckt die Achseln. der sie vorwärts führt. fast nach dem Geruch. Nur Holzbein. feuert sie an. wirft sie nicht um. mischt sich unter die Weiber. Wo Ziele sind. Vergrabenen. waren es Schwächlinge. Kein Handgelenk und Griff.Transportern. nur Aufflammen ungezügelten Instinkts. wittert. Die Pupille sinkt. Hinter dem Programm das Nackte. In der Tiefe die wilde Grimasse aus Kneipe und Bordell. Schon mißt sie den Einzelnen. doch unbrauchbar.

Empfindsam. In einer Barnacht singt die unsterbliche Stimme eines Dichters die Brüderlichkeit. beißt den Mund fest und sucht heftiger. Das Raunen einen Slowenen in einem asyle de nuit sinkt ins Blut. Sie wohnt an dem Segelhalteplatz. reift mit Brust und Hüfte in eine schlanke Rundung. Die Pupille erweitert sich. Am Meer ist seine Seele läpsch wie ein Schalet. urteilt. Die Heide schlägt sich um sie auf im Abend. Lernt aus jeder der Sekunden. Das Lid hebt sich. verwirft. Die Haltung eines Kaufmanns zu seinem Diener verblüfft. strackser. Sie folgt einer Revolte. Wohnt in Baracken.weint. erschlafft. Sinkt. Dampfer rauschen. Seglerin des Hotels. Boote vorüberfahren. legen Knipslaternen auf Steine. Lächelt über die Hilflosigkeit des Geschlechts. Sieht fischende Frauen im Abendlicht mit Bastkörben von Stein zu Stein springen. beim Sport. daß sie eine Frau ist. gleich einem Apparat. sieht die Haut der englischen. Sieht den Saft aus der Erfahrung. In der stürzenden Dunkelheit bauen zwei Parteien ein Duell. bekommt schärferen Glanz. Die Pupille sinkt. wohnt im Hotel als Dame. Der Blick wird grau. Spannt sich in den Glauben mächtig zum Dehnen. zeichnet sich auf sie ab die Struktur des Daseins. Wohnt ein Stück im Lande. indischen. Wohnt in einem kleinen Garten mit Holzhaus. reißen zwei Lichtkegel zwei Figuren . Folgt zwei singenden Vögeln. das Dreieck spannt sich über die Stirn. französischen Frauen. mildere Schönheit ins Auge. wohnt an der Quarantäne. hofft. Schon wachsen Ansätze zu Plänen. Die Figur eines Kapitäns schneidet sich aus einem Dampfer. wird braun wie die Eingeborenen. In der Dürre des Erfolgs selbst beschwingt sich ihre Seele zu größerem farbigstem Feuer. Prüft. findet den Hebelpunkt -. Es sind Betrunkene. In der Pension als Reiter. Der Schall eines Agitators verzückt erregt. sie mißt.

bekommen Facetten. verschenkt sich an sein Gesicht mit aller grenzenlosen Hingabe. Da lächelt sie. Sie hört ihn sagen: »Ich habe andere Aufgaben für dich. vibriert. die Nase biegt sich skeptisch in den Flügeln. Die anderen schweigen. tritt darauf. Mit schief im schwarzen Bart gestrecktem Mund fragt Raffaeli: »Was geben Sie?« »Mich!« Gordon umreißt mit gierigem Blick ihre Figur. Ihres glüht. Raffaeli. Sie sieht nur den einen. Ein Schuß pitscht. Gegen Mitternacht werden außer seinem die Gesichter mißtrauisch. Keine Ahnung. Di Conti wiederholt die Frage kalt. Sie sitzt den Abend zusammen mit Gordon. Sinken nicht. die . Raffaeli zuckt die Achseln. offen. welcher schießen will. Di Conti spricht. fast umgeschleudert.« Die Pupillen stehen weit in Kreisen glasig erhellt. sperrt auf die gesamten Depots.aus der Dämmerung. glühen vor Licht. Ein Auto biegt vor dem. Di Conti. Sie springt in den Wagen. Sie weicht zurück. *** Jeden Traum sah sie in seiner Hand schon fertige Waffe. Die von keinem Sou des Angehäuften seither nahm und lebte. springt hinaus. reißt den Mann mit sich in den Wagen. schleudert die Pistole mit einer unbeschreiblich ablehnenden Gebärde auf den Rasen. Ein Arm aus dem Auto greift die Hand. Sie nehmen sie kühl auf.

Sah in dem Ruhenden. Er stand am Schalter. das gebändigt darunter tobte. geschaut. Selbst Raffaelis fanatische Unerbittlichkeit schmolz. daß aus der ungeheuren Kraft seines Wollens. . Gordon. in diesem Kampf zu führen. Agitation. wenn der Tag sie in die fassungslose Nacht entließ.ihm nicht schon zum Abfeuern geladener Plan. gegen die Anziehung der Kräfte. ließ sie das Spiel seiner Muskeln spüren. Ihm war. die alle überströmte. verfolgt war wegen Desertion. wo ohne die Gemeinschaft das Ganze in Schlagschatten zerrann. er in die See hinaus. Ihr kam nachts. An ihm fand sie die Lösung. War kalt geworden. Feuer und Lust seiner Kraft. Gordons nicht ausmeßbare Aktivität folgte nur seinem Druck. die Tag und Nacht die Fahrt umschäumte. besaß mit Nichts. Daseienden. ging morgens neben ihr auf dem Verdeck. der von Marokko bekannt. Ihr schwindelte. Der Traum machte ihr sein Bild wahnsinnig. daß er ihn schon jenseits der Ekstase mathematisch beherrschte. das Erwürgende. ihm gab es keine Hemmungen in seinem Bau. aus ungeheurem Wollen geringe Distanz geworden. Sein Glaube war so ungeheuer. die Rechnung gefertigt. sogar die Klingelzeichen der unterirdischen Erregungen. gedacht. Aus dem Herz die Flamme gerann ihm im Hirn. im Pathos bloßer Tradition den Feind. die Drähte. Trieb nun vor. neue Bewegungen. den Schornen und der Flutung diktieren könnte. die Summe gezogen. Hatte gewogen. Er drahtete vom Schiff. sprach gelassen gegen die Schwerkraft. Doch Di Conti gewann ohne Kampf. Seine Kühle war unbeschreiblich über dem barbarischen Feuer. was sie als Entfernung der Welten ohne Brücke sah. Aufruhr. bedacht vor Ergebnissen. Stemmt gegen die drehende Erde sich mit der Kühle des Überlegenen wie am Schalter eines Automaten. wies ihr die Spannungen. seinen Rhythmus und Zweck dem Schiff.

erklärte. sah auf. es kümmerte ihn nicht. Sein Paradies war willkürlich. sprach. hatte einen Steckbrief wegen Agitation im Heer. verglich. der Definitionen verachtete und aus der Berechnung. Kranken.diktierte. Er selbst zielte aufs Herz Europas. Raffaeli sah das Meer nicht. Er kannte nur kalt Herrschende und Blinde. die Schaukel dann aufzutreiben. nicht mehr. ging geschnellt auf den Ballen. das Militär. geschaffen. die Macht. daß seine Eitelkeit ihn in eigenen Dingen das allgemeine verleugnen. setzte andere Spieler ein. zögerte. fiel später unter Raffaelis Durcharbeitung. im Persönlichen so schwach zu sein. sprach deutschen Dialekt. Sklaven. die Gerechtigkeit zu verleugnen. entwickelte sich im Lauf des Zentralproblems. der den menschlichen Bruch und Riß trug. Gordon trat mit englischem Backenbart aus der Kajüte. gerecht die Erde zu nivellieren. gab Ordres. lächelte beherrscht. diktiert. Hatte die Organisation es aufzuschälen. Für die asiatische Welle hatte er Aufmerksamkeit. die umfangenden Reifen. lauschte auf Berichte der Vertrauensmänner. war bestimmender als Raffaelis Glut. empfing Depeschen aus Genf. tat einen Ruck. Das eigene Vaterland ließ Di Conti kühl. zeichnete Karten. sah nach innen. Zielte zuerst gegen den Kitt. Massen aufzuwerfen. falscher Sehnsucht endete hier. Rettete darum Gordon. um sie endgültig einzusetzen. Das Leid der Irren. Gegen Raffaeli hatte er die Kühnheit zum weiteren Schritt. schrieb. es lag an der Peripherie. die sich nicht . maß die Stadien der Siedespannungen am Barometer. die tausendfaches Gefühl ihm geformt. um von dort das Blut in den Körper des Erdteils zu treiben. stach nach Paris. in jede Tollheit sich werfen ließ. verglich die Leidenschaft der Massen. Sein fachlicher Befehl. die aus Jahrhunderten rotierende Gesinnung zu stürzen.

in Nancy erschoß ein Unbekannter einen Oberst. Die Nacht sprach er mit ihr zum erstenmal allein und lang.« Er hatte den Kopf zurückgeworfen. Raffaeli an der Ecke. da ihre törichten Herzen die Erkenntnis zum Handeln nicht zu fassen wagten. zitternd. sahen sie das Land. Er trug darum die Verantwortung seines Entschlusses mit präziser Automatigkeit. am folgenden putschte Marseille im Hafen. Es wurde dunkler. Zwei Tage vor der Landung kamen Nachrichten von Gärungen in Lyon. hielt ein Papier in der Hand. Wagte er das Sinnlose. Bei der Ankunft wehte irgendwo eine Flagge. Nie verließ sie das. stand. Mit zusammengepreßtem Herzen. nahm Besitz von Blut und Kräften in einer Durchdringung. Sie ward erfüllt von dieser Stunde. die Hände über den Augen. Di Conti stand an der Reeling. daß ihr Leben sich verankerte in ihr. Gordon wurde verhaftet. Di Conti schlug zu. »Gott selbst könnte sich nicht widersetzen. mit dem er arbeiten mußte. seine Welt liefe taub aus. nahm eine Perücke ab mit einem Zeichen innen. »Es ginge nicht ohne Sie«. *** Als sie den Boulevard heraufkam. Er verschwand. Ein Kind strauchelte und stieß Raffaeli.befreien konnten. Sie nickte. Eine furchtbare Gonorrhöe. Drückte sich bis zur Wand. die fast den Mond und den Meerraum mit hineingab in sie. Um zehn Uhr betrat sie das Cafe Rue Guijas. Vier Frauen . sein Mund war blaß geworden vor Zusammengedrängtem. schob die Achsel vor. Der Portier hatte Briefe. verbeugte sich durch die Dämmerung Raffaeli mit Schätzung und Verachtung zugleich auf das Geld. Drei Tage darauf meuterte ein Regiment in der Aube. Laternen blitzten.

Sie drängte weiter. Eine Stimme drehte sich ihr zu. Sie gab ihm einen Zettel. Eine Gruppe löste sich. Ein Mann nickte. öffnete groß und sah dasselbe in dem Gesicht eines großen Mannes. Der Ire stieß sie zur Seite. schloß sie fest. setzten. bauten. plärrten. neigte rasch den Kopf. Ihre Hände berührten Hüften. Sie gelangte ans Büfett. Ein Mann sah sie fragend an. ohne Ton. sah in die Höhe. erhaschte sie mit einem Schielblick. Sicher ging sie vorüber. der.standen am Schießapparat. gedämpfte. Wie von St. füllte heftiger. ein Zittern durchlief die Körper der Gruppen. sangen. Denis hierher die Kette heraufschwang. brach sich zum Apparat durch. faßte es . Stieß ein Weib an. Der Mund war noch schön: Ly. helle. die auch um die Dominotische schon brauste. eingeschossen. der Neger im Hufeisen ließ eine Tasse in der Schiene gleiten. Es bohrte hinter den glasigen Augen. ihr Gefühl faßte. Auf der Erde wieder wand sie sich herum auf dem Absatz. stemmte ihn hoch. Sie hörte Worte. Sie durchdrückte die Welle. trieb trotz der Frühe eine Unterschicht herein. glomm Stolz in ihrem Auge. die sie nicht kannte. schlang. schossen für einen Sou die Freimarke zum Café für vier. heiser wie Blech. griff den Studenten am Apparat. der Rachen aufbrach. Sie sagte etwas. Sie hatte Röte an den Schläfen. ward um sie ein Kreis. Etwas schwankte von ihr wie Trost fest um den Tisch. Hob rasch die Lider. schob einen Brief nach. an seine Brust. zischten vorbei. schlugen vorüber. schnellten den Hebel. Sie kniff die Augen zusammen. wütete in diesem Fleisch. Während Mädchen an den Wänden hingen. beglückte eine Sekunde mit den Augen. Sah fest nach dem Eingang. ein Porzellan mit Gebäck. fast laut. zielten. warf ihn hinaus. Queues das Billard umkreuzten. Sie kletterte. ein Mann stieg vom hohen Stuhl. gewann. versehens. Mimis saßen. breitete sich aus.

Bleich sah er die Linie der Nase. Er hatte sie gesehen. Glühend flog es auf in ihr. Das Gefühl floß. schon war sie darüber. Sie aber. es würde sie immer verbinden bis in den Tod. Lys Stimme dahinter: »Combien . Sie kam durch. keine Tiefe. Durch Gedränge und Stimmen hielt ihr Atem. . Der Punkt.« Bleich vor Angst ein Preuße vor ihr. entzündet weit und hoch über ihm und seinem Lebenskreis. es lag zurück wie tot.nicht. Sein Blick tastete atemlos nach ihr. hoffnungslos. Ein Trauring lag um seinen Finger. . Sie hörte. daß in diesen Tag ihr Leben Fülle und Bedeutung erhielt. die sie zurückließ. sie steigerte ihn über die Taxe. bog eine Frage aus ihr heraus. ein Stern von Stühlen. ging mit dem Detektiv hinaus. war der Eingang. bückte sich: »Gib mir zehn Sous. Nichts drückte sie mehr.« Sein Auge war voll Geist. Zwei Männer hielten sie an.« Sie gab. Abgewandt. nichts Eindeutiges. In der Bewegung der Hand erfüllte sie das Geben ganz zu Glück. . Feste. deren Leiber alles abhielten. einer küßte ihre Hand. die sie ihm gönnte. Sie löste sich. ihm gehörig. mißverstand die Pause. stolz. das Haus des Boulevard Raspail . »Ruiniert. der auf sie zeigte. Le Beau stand gegen die Wand. Ein luftleerer Raum kam. Das erste Erleben des Blutes hielt sie zusammen. . ein Mann neben ihm. . Am letzten Tisch verwirrte sich ihr Auge in einen Glanz. ihr Sichsehen fest. . sie fühlte. . den sie festhielt. wußte nur dies und dies und die. sie heulte auf. schluchzte in der Gurgel. Über den Plafond strich es aus Jahren: Autos. durchbrach die Barrikade von vier Männern. nichts wischte das weg. Trat aus ihr hinaus.? Trapez mit dir -Sau von Geiz . zog die Luft nach. während er sprach. sie wußte. erkannte Daisy nicht genau. Das Hirn faßte das Gefühl nicht. Dorther füllte es sich mit einem Maß reifer und übermütiger Freude.

Doch sie hielt ihn nicht. unter denen sie litt. Was sie erfüllte. Meerhaft wogte die Gruppe. Aus der Eingangstür kamen Kommandos. Häusernamen kamen herüber. Eine Kette schob vorbei zu den Nischen. ein Gang wölbte sich. Dabei drehte die abgeschobene Kette neben ihr um. mehr glühte ihr Auge dorthin. der sich lächelnd nach innen hinein abwandte . kam endlich mit dem Rücken an die Wand. nickte. riß. gab ihrem Hochmut Duldung für ihn. es gab freieren Raum. sondern wie an keinem Tage heute zur Höhe getrieben. . Er hatte sie schauen gelernt. Im Vorderteil hob sich Tumult.Sie stellte sich daneben. es traf sie das Auge Di Contis. kam einen Augenblick Triumph in ihren Mund. sprach schon zur Seite. Sie reckte sich ganz hoch. rechnete nicht mit ihm. durchdrang sich. Noch höher. die Liebe gezeigt. eh der Kern sichtbar ward. entflammt. Fester sog sie sich an dem Eingang fest. Die Mitte drehte sich in einer Spirale. Da begann ein Wirbel von der Tür her durch die Menge durchzufluten. Der Raum zitterte. Da sie nicht mit Worten dastand. Wurde sanfter in den Lippen. . die Masse brach nicht. Zum erstenmal grüßten sie gegeneinander wieder. Die Masse zuckte auf. ihr Leib streckte sich unmerklich in diese Richtung. . Er las nicht. Langsam trat ein häßlicher kleiner schwarzer Mann heraus. Arme hoben sich. Parolen. Sie sah ihn abgeglitten von der steileren Aufgabe. Schon löste sich ihr Auge hiervon. Bestimmungen erschollen. die Luft kam ins Wogen. Sie wurde gegen die Wand geschüttelt. In ihrer Hand lag der Brief. Ein Schild schwankte. unbedingter wuchs sie in die Richtung. scharf die Straßenreihen. im Vorbeihuschen sah sie einen Augenblick Philippes Gesicht.

verwundete Daisy nicht. Quetschte sich durch die Haufen. sah. hastig und scharf. Es traf.Nur wie er zur Uhr. Sie spürte das Stück Schuld. sprach nicht mehr. aus dem Kopf eines jungen Mädchens traf sie ein verzweifelter Ausdruck: »Zu mir?« Zwei Augen kehrten starr enttäuscht.« Malte. Sie ging. in der Mitte eine Höhle. Die Lider fielen Daisy. wie heftig er sie erwarte. stank. bog sich tiefer. Aber Renée hörte nichts. roch nach fauligem Gewebe. bog in Rue Monsieur Le Prince. hörte nicht auf mit der Tröstung. Stand an Renées Bett. schilderte. Die Schwester beugte sich darüber. Die Schwester suchte Renée zu wecken. mit dem Mund zum Ohr: »Es wird gut sein. aus der pilzig Fleisch wucherte. Fand keinen Ton. Sie atmete. zur Decke zurück. Drei Jahre spannten sich von dem Gesicht zu dem ihren. neben der Welt. Unmöglich seit Tagen. durch die Wolke Karbol. unvergleichlich und bezaubernd in der Schönheit der Beine. Sie sah das andere nicht mehr. Das Gesicht im Krampf zerrissen. An der Tür hielt eine Hand ihren Rock. Schatten fielen aus den feuchten dumpfen Gassen. die ihr Gesicht rötete. schwieg langsam. Renée die Hüfttänze in Genf gewiegt. Sie sprach weiter. bewies ihr. Sulpice schlug halb zwölf. versprach. sie suchte einen Ton. in Lücken glitzerte gewitterig die Sonne. drehte um. sperrte röchelnd den Mund kreisrund. St. Von hier begann . sah verzerrt plötzlich das Gesicht. trieb in ihr hinauf. nahm ein Tuch weg. An der Ecke kam in das Fliegende. blitzte der Glanz vor ihrem Auge. Sie ging durch den sonnenleeren Garten. Wie sie sich bückte. denn sie empfand es als Ende. sie an diesem Kadaver trug. das. Stolze in ihr eine Traurigkeit. mit dem. aber wie alles Elend dieses Tages löste es Freude in ihr. Geduld. eilte.

wie er sie besaß und erhob. traumhaft befestigt in klarer Ruhe. Eine rote Fahne auf Marseille. auf der Loire. kein Wahnsinn herrschte. neue Beziehungen trafen von Herz zu Herz. Der Boulevard stand kilometerweit schwarz. sprang in einen Wagen. die Gendarmerie überschritten. Eilte. Malerei gegen die Legion. Gordon befreit.das Glück. Freude ging über ihre Zunge. die undurchdringlich ward. Die Seitenstraßen standen gepfropft mit Menschen. Um dreiviertel Vier waren die Häute gerissen. Um drei brach die Masse los. fing alles Unglück ein. sie empfand Contis Herz. nichts konnte es antun ihrer Entzückung. legte die Stirn auf das Hebelrad. Streiks im Borinage. . machte eine Schleife. Die Straßen hingen voll Gedränge. nickte. Eine dünne Kette Polizei stand zwischen der wogenden Masse des Boulevard und dem Druck der Nebengassen. Verantwortung und Glaube machten eine Sicherheit in ihr. stand um Vier wieder am Observatoire. . Kasernen gestürzt. eine Lawine. machte Bogen. sie kämpfte sich weiter auf den Boulevard. Der Verkehr stockte. Sie empfand. zog langsam zum Montparnasse. Unruhen in Bordeaux. in Perpignan. Der Zug schwankte. Um Eins kam sie Rue Guijas. Es kam als Strom. . verdarb. Um Zwei begann die Demonstration. Alle Seitenstraßen mit hermetischem Druck in den Boulevard . in Brest. Plakate riefen das Volk auf. In der ersten Reihe Gordons Bild. Hinter den Führern mit Schärpen Di Conti. küßte Contis Hand. Keine schöne Taube würde sinnlos zerstört. Sie hörte Erfolg. nahm es mit. tat Unrecht. . verarbeitete es . Sympathieausstand in Mailand. kein Schoß zertrümmert. europäische Mauern gesprengt . Um halb Drei sperrte Gendarmerie die Eingänge der Seitenstraßen. Fahnen zeigten die Kolonnen. Meuterei in der Dauphinée. Sie bückte sich.

Automobile dazwischen. kreuzten Rue Monsieur Le Prince. Studenten des Quartiers gingen in dem sausenden Ton. Da brach die Masse. schwankte. eine donnernde Stimme rief über den leeren Raum die Straße herauf etwas. immer höher. Sie lasen die Inschrift. hintereinander. in oberen Stöcken klirrten die Scheiben. Rue Guijas. Zwei große Fahnen flaggten über sieben Etagen herunter. deine Hand. Es schoß los. löste sich ein wenig. Die Kolonnen drängten sich. die Schulter. Die Masse brodelte an der Spitze. Araber. schlug hinauf die Häuser. hunderte. glühte. sie bäumte. Aus den Gassen bohrten Keile herein. dehnte sich auf die Seite. daß der Stein an den Hüften knirschte. das die erste Woge traf. Schritte gingen in dem Boulevard. Die hellen Normannen. fast schreiend. bewegte . Einer sprang vor. Läden der Verkaufshäuser rasten herunter. junge kamen. verdunkelte in der Gedrängtheit. die Kokotten der Hallen.« Eine Lawine kam vom Luxembourg. daß sie sie nicht rührten. Verfing sich in sich selbst. Der Zug stockte. besät. die Stimme ward lauter. Apachen mit Tüchern. Eine Wolke Schweiß brach aus. der sich band.hineingeplatzt. Ohne Musik. erregten. Alte Gesichter kamen. reckte etwas. Weiber. Die Straße vor dem Zug war ausgestorben. Vor dem Zug schlossen sich die Fenster. brauste. Hand hing so dicht an Hand. hallte. Ein Knabe von einem Baum schrie: »Es lebe die Freiheit. vereinigten sich. Straßenbahnwagen. hing wie ein Haken im eigenen Fleisch. mußte nach vorwärts. verbogen sich. ehemalige dunkle Soldaten. Sie brüllten sich zu: dein Kopf. Er ward dumpfer in der Tiefe. gaben einen einzigen Ton. Rue des Etrangers. ballte sich tiefer zusammen. Die Häuser zitterten unter dem Druck. Die Fahnen hingen starr herunter.

Bäume im Weg. zwang die Stille noch tiefer herunter. Di Conti sprach. entleerte sie. Sprach. Laternen standen. Reißend goß es sich auf die Place St. bog den Nacken zurück. sanft einander verschmolzen. vor den Wagen. stemmte sie höher. Faßte rückwärts. Wuchs. warf sie auf. machte Drohung. wankte und wuchs mit der Last. strömten. fabelhaft sich entfaltend. quetschte sie aus. den Autos. die er hielt. füllte sie voll und rund. flutete. stieß den Arm zum Kreis. zerrte sie auseinander. Formte im Reden die Gesichter unten. packte hinter sich den Kopf der . Zog die Reihen. hoch die Arme geschleudert. Michel. wischte sie aus. Stieg höher. über sich ihre Herzen. donnerte. In ihrer Mitte hoch. Dann gingen die Kolonnen als Fluß. unwiderstehlich. hieb das Bittere in ihre Visagen. schwankten die Laternen. roch den Zorn aufgeballt. stand am oberen Rand des Denkmals. Sprach. die Flamme schlug vom Denkmalrand. verklärte sie langsam. entfaltete sich mit einer ungeheueren Bewegung. atmete wie ein Pferd. Der Donner machte das gefüllte Platzbassin totstill. füllte begeistert an. zog die Masse mit auf. bestürzte Wut aus den Mäulern.sich. Bäume. Die Kühle war gerissen. rang einen Augenblick die Hände. Riß sie rasend hinauf. Ging auf der schmalen Leiste des Bassins hin und her. zog die Menge im Krampf zusammen. Er bückte sich wie ein Ringer. Eine Sekunde zitterte die Barriere. dichter heran.

sänftete. die Augen kamen zum Himmel. war fast bei ihnen. blühte aus jeder Haut. Daisy hielt mit beiden Armen am Sockelstein sich. Das Blut bekam eine Bahn. tief herunter mit dem Gesicht gegen die Masse. unnachahmlich erschütternd. Sie drangen in die Herzen. warb. Floß den Boulevard hinauf. Sie drangen durch die Kleider. Conti sprach. Sprach. schmiß viertausend gegen die Seine. Bäume. schlug aus. keilten gewaltig. Sprach. erstarrte. Scheinwerfer zuckten die Sätze. diktierte. Die neue Woge wälzte heran. machte Spiralen. Sie sah Di Conti. warf. Laternen kamen über den Kolonnen gegen die Seine an. Gegen den Kordon Gendarmerie. die Röcke. zerfetzte. Dort stemmte es sich zurück. stürzte sie gegen die Massen vor dem Kordon. hoch. Er verschwand unter ihren Füßen. drängten den Platz ab bis zum Kordon. faßte wieder Fuß. gaben sich von Leib zu Leib. Sprach. . schoß die Menge vom Platz. kam näher. lächelte. Stöße kamen herunter. Die Lawine brach los. trieben in die Pulse. Warf sich in die neue Welle. Die Säule stieß weiter vom Boulevard herunter. Die Hände Schallbecher vor dem Mund. löste.Chimäre mit beiden Fäusten. gleichen Schlag. Der Druck der Dreikilometersäule platzte den Pfropfen. schräg. der Leib drehte sich. Erreichte größere Distanz. Es rollte herunter vom Montparnasse. durchmaß mehr Menschen. Sprach. die Beine wurden mitgerissen. verzehrte die Kraft. über sich mit beispiellos schmerzendem Ruck. inbrünstig. Stießen den Druck unaufhaltsam weiter. die Hemden. riß die Herzen plötzlich steil. Einigte sie in eine atemlose Pause. Conti sprach. fiel nach vorn. Warf die Drohung aus den Augen. einzige Wärme.

Das Denkmal ward . Sie riefen: »Camarades. einen Schuß in der Weiche. Ein Pflasterstein flog. auf das Metall der Drücker. das Tier klatschte hinunter ins Wasser. gerissen. Ein spitzes Winseln. abgelenkt. sausten. Steine stoben durch das Licht. bewachten vor der Emeute des linken das rechte Ufer. spieen heftiger an. Die Masse floß in den Brückenstrudel. ein ungeheurer Schrei. Die dünne Stimme schrie wie ein Triller. das Herz der Stadt. gedrängt. durchdrang sie.« Sie sahen in die kleinen dunklen Löcher. rechts. Karabiner auf dem Schenkel. links. gedrückt. der Unteroffizier zeigte ein kalkweißes Gesicht.Das Ufer herauf. gleichen Herzschlag. säugte sie. Gäule zerstampft. Von der unteren Seineseite durchstach eine Kompagnie von hinten enge Gassen. Ein Mann gab einem Soldaten die Hand. kam seitlings auf den Platz. Vom Brunnen fiel Di Conti. Fraternisierend strudelte die Masse. Es knallte. Hunde. Freiheit. wälzte über die kupferrote Abendbrücke in die Stadt. Hunde. hatten einen Sinn nur. warfen sich vor die Brücke. Die Wellen kamen. Vom Blut der Stürmenden ging es hinüber auf die anderen. Die Säule stieß durch. Arbeiter. Boulevards der Bourgeoisie. die dunklen Löcher hoben sich über den Schenkeln höher. Soldaten. sie steckten brennende Zigarren dem Gaul unter den Schwanz. feuerten in die Luft. schrie ein roter Bart.« Die Kürassiere zitterten. Haarschwänze vom Kupferhelm auf dem Rücken tanzend. ritten Kürassiere. trieb einen Keil in die dünne Masse. Eine dünne Stimme rief: »Tirez. Körper an Körper gedrängt. Eine Frau hielt vor Schmerz blaß die Hand zwischen die Knie. Der Stoß in ihrem Rücken stürzte sie in Massen gegen die Pferdeköpfe. schlugen wider die Gäule. steiler. »Weg du«. eine Richtung.

Ein Druck kam auf ihren Kopf. Freunde nahmen ihre Hand: »Wir werden ihn befreien. . Allein. die Leistung verdoppeln. unbedingter sich mühen. Sie winkte ab. . . Eins war zu tun. Zwei Tage war Daisy irrsinnig. dies sei ein Wort für dies Gefäß? Maß für diese Tat? Dies Geschenk für Narren und Kinder wagte Geschwätzigkeit hinzugeben für Blut? Behängte diese Maske ihn nicht zum Komödianten . Sie reckte sich. warf sich herüber. das Gesicht von ihr ward schwarz. Ein eisgrauer Glanz kam aus dem Blick. . ging zurück. . Ihm werde des Volkes Stimme dauernder Ruhm. Hinab mit Geschwätz und Trauer. lachte. ging auf und nieder. brüllend und wie aus Marmor vor dem Gewissen der Macht. schäumte auf. Ruhm? Bot man so Geringes? Glaubte jemand. Sie schlugen ihr eine Koppel auf den Kopf. feuerte ihn zurück. das Ziel erreichen. biß sich in seinen Rock.umzingelt. ließ nicht nach. Sie konnte die Hand nicht rühren.« Die Masse begriff. Sie nahm es auf sich. steckte die Hände in die Taschen. Dame. . Di Conti aufgehoben . das schlicht nur dem Ganzen wirkte.« Sie hörte. Dann empfing sie. Conti schleppten Soldaten durch die Gassen in die Métrohalle.« Deputierte sprachen: »Wir werden ihn befreien. gegen den neuen Kordon. Daisy warf sich auf ihn. Zu spät. die Verwundung wär leicht . Kühl. Hierfür war zuerst zu leben. Angriff steiler schrauben. steif. Daisy ward zurückgetragen. Di Conti mußte frei sein. noch einmal flüsterte sie: »Conti --. Aber er lebte.« Der Schlag der Masse pulste herauf zu ihr: »Wir werden ihn befreien. hinter Bajonetten gesichert. die Augen im Dreieck. . Ging einen festen graden Weg. stand sein Gesicht doch.

Damit fuhr sie die Champs Elysées hinunter. Bäume streichelten die Luft. In der Mitte eine Jungfrau. unbeteiligt. Sie fuhr darunter hin. hielt. . legte ein Bündel in perlgeschmücktem Etui auf die Kante. Sie ging durch drei Räume. Ihre Karte lief vor ihr. Sein Blick leckte nach ihrem Hals. ein Wort. Sie sah einen Schatten. . Die blaue Seide der Wände. Fünf Minuten sprach sie mit einem eleganten Herrn mit exotisch flimmernden Augen. Ein Wachtraum im Keller sprang auf. dreigezackt brannte ein grünes Gaslicht schmetternd gegen den Kalk.Die Lichtflut stieß Breschen ins Dunkel. der geschwungenen Stühle verwirrte. gehemmt. Helligkeit und Süße wob in den Zweigen. blieb etwas. vor Achselzucken. Ein größerer Salon. Sie trat in das Büro ihrer Gesandtschaft. Als sie sie zurückzog. Die Seine floß gläsern unten. . sie lernte die Teppichmuster. stutzte. Über die Teppichstufen des Ministeriums. stieß eine Tür auf. Sie drückte ihre Hand fest in seine. sagte immer ein Wort. sie stand in einem Salon. . er verneigte sich. Sie ging mit raschen Schritten an den Tisch. Darauf gab ihr der Herr seine Karte mit einigen Worten. die auf einem Brabanter ritt. trat ein. die Karte vor sich . zögerte. das Papier knitterte. der Wagen glitt. Aufgehalten. lächelnd. Sie legte ihre Hand auf den Tisch. Ein schöner Mann im schwarzen Schnurrbart. Eine Stunde. fiel auf den Tisch. mit der Karte durchbrechend. er löste sich von der Pforte und glitt an ihr vorbei. Sie gab ein Telegramm auf an ihren Vater. der elegisch das Kinn rahmte. . In einer Schleife glitt der Wagen ins Riesenbassin der Concorde . ein Wort. bog.

Er blieb gleich. die Handbewegung voll zarter Höflichkeit. pausierte. hinkte. die Brauen seidenschmiegsam ineinander sich wölbend. Er stand auf. Seine Grazie schmeichelte sich in ihre Haut. . die nicht welk war. In seiner mageren Hand spielte ihre Karte. Lauernd. laß gegen das Knie. als sie sich schon wandte. flüsterte ihn nochmals. sie sah sein Gesicht nicht. schmeichlerisch. der Kopf fuhr auf. mit Märzwind. hinkte nicht -. ein kakadufarbener Page öffnete geräuschlos eine . Blut schoß ihr auf unter dem jähen Anprall. . Er spielte. murmelte. Sie stand auf. eilte. er las. äugte. Setzte sich wieder. stand auf. Er neigte das Kinn: daß die Oper Ballette belebe. die Quadrille Fribaurts. lauerte. Er führte immer. faltete die Lippen. ging zum Fenster.Ein grauer schmaler Herr trat ein.« Er läutete. Sie wartete.ob ihr Wagen warte. stieß an die Zunge. in der Tat. ging ans Fenster. Pelze darin seien. Italiener . elastisch in dem Knie. ein Monokel an schwarzer Schnur flog ins Auge. hinunter. daß es käme. Versailles wuchs zwischen seiner Geste. Malo.« Sie sah nur seine Brauen. ruhig. sah ihr mitten ins Gesicht. Die Lippen Daisys saßen wie Tiere aufeinander. Ein drittes Gesicht sprach mit ihr. besorgt. trommelte mit den Fingerspitzen ans Glas. sie folgte. Er hob sich halb: »Wann darf ich den Wagen senden?« Sie knotete die Hände: »Neun Uhr. schob mit drei Fingern einen Lehnstuhl zurecht. kam langsam näher. Eine Fahrt über St. sein Blick prallte ihr wieder ins Gesicht. sah auf ein knallendes Buchenholz im Kamin zerstreut. er kannte es. Er sah auf die Erde neben seinem Schuh: »Ausländer? . Er trat zurück. bis er genau sie sah. indem er ihn kaum berührte. Er notierte den Namen. welcher Zug. die Stimme schlürfte etwas. Erschreckt. Plötzlich schlug er die weiße Hand. . . führte herauf. Er war nicht groß. Kanadische Jagd.

wunderbar entzügelt. ließ sich massieren. Allein nun empfand sie. die sie erblaßte. mehr heute als je. Sie ging gestärkt. war Di Conti tot. Was konnte noch kommen? Ein Telegramm Fidleys: Pa tot. frühstückte. Blei in die Knie. innerlich lediglich gerichtet auf das Ziel. was sie verlor.Tapetentür. Vierundzwanzig Stunden vorher speiste Conti. Unverlierbar. Geballter als im Menschlichen. fuhr zurück. schwankte. abgeschüttelt. Di Conti war in ihr. Vermächtnis besaß sie. Sie legte das Papier auseinander. Nichts war zu schlagen. verdrehte die Iris. Fuhr in den Luxembourg. um so ungeheuerlicher fühlte sie aus sich brechen das Bewußtsein der Stärke und der Sammlung. Sie verlor kein Glück. selbst ohne Erkenntnis und Bedeutung des Opfers. zarter heraushob. Sommerhimmel erbrausten. zwischen Wange und Mund. beherrschte und durchtrieb sie unausdenkbar an Berufung. Sie bog die Lippen tiefer. Verdi rauschte. ausbiegend aus ihr mit einer Glut. bekam Kälte in die Finger. das alles hinter sich hat. voll. schlief. versteinte an den Schläfen. . wie gefüllt und selbst sie war. die den Schmelz der sehnigen Schenkel und das flimmernde Spiel der Hüften unter der kleinen Brust begehrenswerter. legte es zu dem anderen. Als Daisy morgens heimkam. Am Abend in die Oper. traubenhaft geschwellt. Je mehr sie spürte. sie speiste. Stand auf am Morgen. verzerrte die Zähne über die Regie der dritten Republik. die selbst die Einrichtungen der Küche pragmatisch ordnete. Sie besaß sein Werk. Sie kam hin mit einem Gehenlassen der Glieder. Eine Ruhe umgab sie. badete.

ak -. Jerkins. Sie wurde klug verführt. Sie machte eine kindliche Gebärde. Es geschah am Horizont. wie sie die Ufer hinausfuhren. wünschte. Papieren Contis zu Freunden nach Kopenhagen. allein.« Die Tage füllten sich mit dem und jenem. ak. Sie badeten in einem Fjord. Syg einem Mann gefolgt. Urblasen erstarrt. sagte. Der Platz der Zusammenkunft war leer. Es geschah in der Ferne. . Hinaussehen auf glatte See bis zu entfernten Dampferwolken. Weisungen stäubten. Christianias . Ihr Mittelpunkt blieb unerregt.j . doch ungeheuer in der Berührung mit schrankenloser Natur. Ungenauem. abends ward das Wasser papageirot. . bauh. dennoch voll Glut. rote. dem Reffen der Leinen. ausgespieen fuhr sie.*** Pa tot.« Schneehühner: »j . Nach zwei Tagen stand sie am Hafen. Arzt. Sie nahm es sofort. traf Fribaurt nach einer schmerzlichen Sitzung. Granit. befahl Erholung. . Der Körper hielt stand. »Ich komme mit. Menschen. Die Fahrt im Zug war dumpf. mit denen der eigene sich schön traf beim Rauchen. Fidleys Telegramme. Raffaelis Bruder. Sie mußte weiter nach Christiania. schaukelte bunte. Auf den Klippen saßen Rypen: »ka . Ein Kreis mit heißen Wallungen bäumte um sie. Sie fuhr mit Briefen. Der Geist sah manchmal Bilder. . Er fuhr mit der Segelyacht nach einem ungewissen nördlichen Punkt. grüne Häuser wie Spielzeug. . Gedörrte Fische hingen an den Felswänden. Inseln kamen. Er verstand. deren Geist abgewandt war.« Es rauschte. Riffe türmten sich wie steigende Esel. .

Zerfressene Gesichter sahen aus den Fenstern: »Hüten Sie sich. Sie spielten Karten. die wie . Am Ende. schon zur Ebene zu. Kam mit Schneeschuhen aus dem Gebirge. sein Finger überschrieb die Gegend: »Nördliche Lepra«. Sie gingen zurück. Die Segel schlappten plötzlich. Die Sonne malte auf den Holzplanken. äugte schielend mit schrägen grünen Augen nach Daisy. hing über Sandwüsten ein weißes. Das Morgenwasser zischelte . sah Daisy ins Gesicht. grün. schwärmerisch. Er zuckte die Achseln unwillig. zuckte. Die Lappin wurde aufs vordere Verdeck gerufen. das Weib lauerte. eine Wolke Papageitaucher. bekam einen Rippenstoß. führte sie dennoch heran. blau an Lee. eine Musik umschwirrte sie . . ehe er einlief. Das Steuer war angebunden. die Luft ging ganz stät.« Der Schiffsjunge schloß die entzündeten Augen. Sie übernachteten im Dorf. Ein Tal kam aus den Felsen gegen das Meer geflossen. . sahen sie ihn im Glas oben wie ein metallenes Insekt flitzen in Stemmbogen und Telemarks. Jerkins führte im Bogen heran. lernten die Lappin zum siebentenmal an.« Ein Schrei. Fribaurt und Jerkins lagen auf dem Bauch. Die Windtrommel saß in dem Segel. Der Kreis war verseucht. . Die Nordsee leckte gierig. . Das Weib mußte sich legen. stieß auf ein Signal mit der Kupfertrompete dazu. schmetterte. Stunden.größter Jäger. legte klatschend mit fetter Hand ihre Karte nach. klatschten hohl hin und zurück zum Großbaum . »Geh in meine Kajüte. warfen den Fock aus. . Licht schleuderndes Haus. schlugen Atouts auf den Boden. Sie lag unter dem Segeldach und gab statt seiner acht. kroch in die Kabine und schlief sich aus. eingekeilt. .

. ein dunkler Frühstrich vor ihr her wirbelte das Meer mit einem bläulichen Schatten. »Welche Harmonie. auf dem Rücken liegend. Sie lagen still. . der Bogen sauste heran. . Umgewendet: »Die Sau . die hinter ihnen her war. eine Möve. zog ihr. . zuckten die Achseln. . zu schick . verlor einen Haufen Geld und lachte.« Fribaurt zur Lappin geneigt: »Süße Freundin.« gähnte Fribaurt. . Jerkins schoß. Kopf und Atlas ein wenig auseinander. die Sau . Fribaurt lächelte ein Diplomatengesicht: »Zu grob. stieß einen Pfiff aus. und hat es nicht gewußt. . eine Brise kam. . die schrie. flog eilig nach dem Land. runzelte die Stirn. schaute zu Daisy: »Die phantastische Quote .« er bog sich vor Lachen über Fribaurt. »Schöne Frau von der Seefahrt.« Weißbrüstig hing eine Brise vor dem Meer. Fribaurt band ein rotes Tuch um den Kopf. meine Freunde.« Er legte auf: »Street. welch verschwenderische Tollkühnheit des Glückes . . schwand. Vorbei. fischte sie herein.« Das Segel aufgerefft. »wir haben maßlose Zeit. Geigen im Baum. Dann bluffte er wie toll. . Der schaukelnde Wind ließ nach. . . legte es wieder auf den Bauch. Plötzlich schob Jerkins auseinander. das Meer ward tierisch faul. . .Rypen zirpten. . die Lappin in Hosen an der Gaffel mit klebriger Behendigkeit . Jerkins hob das Weib hoch. Er fuhr mit der Hand in den orangegelben Flaum und ließ die Federn einzeln zu Daisy fliegen.« Fribaurt sang mit dunklem Bariton. »Was hat sie?« Jerkins hob die Hand von der Kartenflöte. Jerkins sprang auf.« Die anderen warfen zusammen.« Die Lappin kroch ein Stück davon aus Angst auf dem Leib. hielt die Shagpfeife in der Hand und warf die Karten auf. griff hinüber.« Jerkins teilte aus. Sie wälzten sich zu zweit: »Royal Fluch. bei jedem Verlust aus Vergnügen. legte die Karten der Lappin nebeneinander: »Zu früh . der Tag stand still.

dann kam die Antwort. die dünnen Echos quirlten . als bewege sich keines. . Keine Antwort von dem Mann. tänzelnd lief das Boot. nun fuhren sie in der Windschwankung parallel. die Lappin ließ das Segel zwischen zwei Tauen herab. Sie starrten hinüber. y . »Haltet Ihr die Wette nach Aarvik?« Sie lauschten. eine rötliche Spirale. . scharf vor den Himmel gelegt. . In silbernem Regenbogen hing eine Springwelle an Lee. Jerkins wickelte. Jerkins quoll blau am Hals: »Hallo . Fribaurt zog die Augen zu Schlitzen zusammen. . . . Es war. Der Wind zog stärker. flog hinaus .leierte am Großschot. kalt: »Holla!« Jerkins stand am Großbaum. . lo!« Eine Pause zitterte. Staub ringelte sich in einer umgelegten Säule hinter ihm. . klemmte die Wange ans Holz. nicht das Pferd. Es zog ein Karreol. flach und groß wie ein Kanoe. die Hände vor dem Mund. als blieben sie festgehaftet wie Brennpunkte in dieser Ovalen von Himmel und See. . . Sie fuhren nebeneinander. Auf ihm fuhr in gleicher Linie wie sie ein Pferd. das Segel wechselte. machte einen Schifferknoten mit den Daumen. der Stoß kam und erzitterte jeden Nagel. nicht sie. die Gaffel wechselte . . Dann eine schneidende helle Stimme: »Am Arsch. . Jerkins.« Sein Pferd sprang über eine Wolke. Der Wall schickte vier Echos herüber. was er norwegisch rief. Drin saß ein Mann. . o!« Sein Organ schlug den Wind mitten durch und traf drüben auf. Daisy verstand nicht. lo . Das Ufer neben ihnen. Sie sah . . . ein hoher Damm. Der Damm bog landeinwärts. . . die Brust aufgesogen wie ein Schwamm: »Hall . Die Blase des Segels neigte sich schaumig gegen das Wasser. Fribaurt schmiß das Ruder herum. Fribaurt deutete mit der Spitze der Pfeife nach ihm. sie kamen dem Ufer näher.

. .nach Jerkins. er trat dem Mann auf die . Ein helles Wirtshaus mit einem Garten. daß er wie ein Messer einknickte. Der Berg hob sich von zwei Seiten. . . hielt es sich vor den Bauch. sie schüttelten die Fäuste. Ein Schock Matrosen lungerte um die Kneipe. Der Wirt schmiß sie heraus. stieß ihn in den Magen. . . . die Terrasse mit Bäumen. Er nahm es herunter. Auf seiner Spitze hob sich eine Flamme Staub. unten am Fluß mit roten Dächern Aarvik . die Karriole kam in die Schleifen des ihnen zugewandten abfallenden Teils. einer zog den Wirt an einem Westenknopf neben sein rothaariges Gesicht und flüsterte in sein Ohr. halste. Der Schiffsjunge fletschte ein Grinsen von Ohr zu Ohr. sie schrie: »Dumme Schicksen. Sie drängten nach. »Ein kleines Faß. graue Zipfelmützen im Nacken. . Jerkins warf das Ruder herum. gingen im Beiboot ans Land. Sie maulten. dahinter die Ebene vom Morgen .« Der Wirt zeigte auf ein Holzbrett. »Kotzt Lumpen«.« schrieen sie. er wandte sich zu Daisy und lobte die Farbe der Mövenfedern. Auf der jenseitigen mitten in der Spirale peitschte der Fahrer sein Pferd. Einer stieß mit dem Knie einer Magd in den Hintern. das Ufer zog sich tief zurück . seine Zunge hing raus vor Wut. am Ende des anderen Abfalls lag unten Aarvik. Der Wirt brüllte auf. Nach einer Viertelstunde klapperte sie an hinter dem Haus. . Sie warfen Anker. . die flimmerte . Daran verstand Fribaurt die Antwort.« mit Knie und Faust drückte sie der Wirt die Steintreppe runter. »wir scheißen auf das Verbot. einen kleinen Fjord.« »Dåd og Pine . Er machte ein verschlossenes Gesicht. um eine Halbinsel. idyllisch unter dem Berg. verschwand in einer Schlinge. Sein Schnurrbart zuckte. das Pferd kulminierte.

Der Wirt dienerte. bewegten sich mit den Hüften vor und zurück. Er rief nach dem Weg über die Brücke. Die Hunde bellten. Der Fremde winkte. Aus dem Bootshaus soffen die Matrosen in die Gegend. Der Geprügelte riß plötzlich dem Wirt die Hosen auf die Knie. Der Wirt verzog das Maul. die Hände in den Taschen. dann Stille wie Blei. schlugen sich die Schenkel vor Lachen. Der Fremde warf seine Gamaschen einer Magd zu. »Hafer . . der sich verkroch.« Die Zimmer lagen nach der Seite des Flusses. rollten langsam in ihre Kabinen. »Abgerissen.« Daisy bog sich zu Fribaurt: »Wer ist Sven Mair?« Fribaurt lächelte mit dem Schnurrbart. steckten die Hände in die Taschen und johlten. wurden plötzlich still. ins Haus. da die Matrosen sich beschwerten. schielte giftig zu den Abtrollenden. . .« Die Matrosen gröhlten. kam zurück. Das Meer stand in uferlosem Schweigen. Kurz die Stimme des Fremden unter seinen Leuten. Sie sahen den Aussteigenden nur vom Rücken. strich seine Hand mit der anderen: »Jerkins Feind. Die Matrosen quakten herüber. Jerkins schlenderte.« Wieder gab es einen kurzen Krach. Der Fremde sprang ins Haus. »Wer?« fragte Fribaurt. Ein Faß rumpelte. .« Der Gaul hob den Schwanz und strich einen großen Furz. stellte das Brett zur Seite. Er schrie durch den Radau. . mir ein Bett . sangen. . Eine lange Nacht voll Geräusche. Die Felsen kühl und geheimnisvoll über . »Sven Mair. ich schlag dir in die Fresse. seine Matrosen rieben sich die Hände an den Hosen.Schenkel. Zwei der Leute schirrten den Gaul aus. »Had djävelen . Da fuhr die Karriole auf den Hof. die Matrosen kicherten und verrollten sich langsam.

hörte Pferdegeplätscher im Wasser. . sie schloß unter ihrem Druck die Augen. Kupfriger Schein spann über die Landschaft. . Er hatte Lachszeug über der Schulter. die Pferde bissen schaumkauend auf dem Eisen.« Schritte gingen über ihr. schmiß es in seine Karriole. Zwei Karriolen rollten vor das Haus. ihre Ohren.« Da trat er heraus aus der Tür unter ihr. In der Helligkeit sah sie sein Gesicht. ein Schatten lief vor ihm rasch über den bläulichen Boden. trieb sie in den Fluß. schrieen: »Sven.« Sie grinsten nach oben. bis an die Knie im Wasser. Stunden gingen. Die Nacht war weiß. die Gesichter schauten hinauf. ein gedämpfter Ruf von oben: »Skideriks.dem Wasser._ Sie ging vom Fenster zurück. hieb besinnungslos in sie. .alles sichtbar. krempte die Hosenbeine bis zum Bauch. Im Plafond über . Ein Pfiff. Angelgeräte auf den Wagen. die Farbe der Augen -. Sie eilte ans Fenster. Plötzlich riß sie wilder Spektakel auf. Da wuchs aus der Nacht der Schlag. sah nach dem dritten Gaul. . stürzte wie eine Feuersbrunst zum Herz: _Dies Gesicht ähnelte Caspare Symes. Der Fremde drehte sich um. zwei Rufe. Schreiend warfen die aus den anderen Karriolen sich auf die Gäule. nahm zwei Pferde. bleierne Stille. »Sven . Schlaf und Wachsein verschwebten in einander. fiel mit dem Rücken auf das Bett. Drei Burschen bläkten die Zähne. panische Stille . Ihre Nasen.

Höllischer Schmerz verzehrte ihr Auge. Stunden. . glaubte. kannte.sich sah sie das Gesicht. Er schlug als Zentrum in den Kreis. Derselbe Ausdruck in seinen Zügen mit dem Unbekannten. Nichts blieb außer ihm für sie: Dinge eitel. die nicht zielte in diesen magischen Punkt. starr. das sie gelitten. Keine Sehnsucht. ohne die Glieder zu bewegen. Ihr Herz zog sich zusammen. wandte sich an Gott. . ihr Blut. der im Traum ihren Bauch umschlungen in der Nacht Le Beaus. die er brachte. sie schrie um Gerechtigkeit. keine Handlung. verzweifelte. Da drehte er um und erfüllte sie mit Seligkeit. die sie lag. Kämpfte mit dem Kopf. was sie größer füllte. Das Meiste umsonst getan. sah weit vor sich die Aufgabe. forderte. ungestüm. Kein Leid. Eingebrannt im Boden glühte es sie an. nicht erfüllt seither. Er hob sich. das Gestreckte. wandte sich ab. als sie am entferntesten schien. Menschen verworfen. Der Schmerz ward so tief. . Sie starrte durchs Fenster. ohne daß es bestimmt war für dies. peitschte sie auf. sie sterbe. Rufende. Mit tödlicher Schärfe riß ihr Dasein herauf. schloß die Augen. . was sie erduldet. Da stand es innen in den Lidern mit einer Zärtlichkeit des tiefsten Schmerzes und sah durch die Iris ihr in die Brust. daß sie ihn nicht mehr ertrug. Erschöpft sank sie in die Kissen. Winkende. Es füllte den Rahmen. überwand ihre Sehnsucht. Bestimmung des Leibes. den sie gelebt. im Traum des Hotels neben Renée. Sie warf sich herum. Langsam wuchs sie aus dem Zweifel. sie erkannte die Rechenschaft über ihr eigenes Lebens. der Sehnsucht unerfüllbar. und wie von einem Wellenbrecher rauschte ihr Leben davor zurück. So unerbittlich klar stand in dem Kontur das Glück. die alles an sich rief.

Sonne leckte darauf . sank der Kopf auf der anderen. gab sich auf und ganz in die Aufgabe. Aus Di Contis Atem kam die Befreiung. Gezackte Wolken am Horizont . die Eidern weich geschaukelt in der Bucht -. Welch unendliche Kühle des Sommermorgens. Verzichtete. die Augen wie Stein. Das Silber zitterte heller. Gab es hinüber in das Unbedingtere. hob das rosane frische Maul. Dann stand sie auf. die Ebene kam. Die Sonne kam. . ließ es. . wölbte Licht. an allem. Sie gab es. Lief davon. Oben das spitze Tal. die nichts überbrückte: nur ihr Blut. Sand .-. Wohl lag zwischen dem Kopf und allem Geschehen eine Kluft. Sah zum ersten Male das Unbeschreiblichste. . Fahlweißes Licht prallte ihr entgegen. das Georgskreuz.der Tag stieg. von der anderen . aber tief. Sie ging. am Nichtgewesen.-. schon vorüber. Mövenflügel in Spiralen hoch sich schleudernd . Sie lag. Die Riffe des Kessels ballten sich dunkel. Entsagte. . Legte den Kopf weinend in die Hände. Das Kupferbergwerk glühte aus dem Fels. unerreicht noch vom Licht. als ein Boot unten vorbeifuhr.Und je mehr es in ihr glühte und Di Contis Glaube und Ziel sich erhellte auf einer Seite. Welche Frische des Blaues. . lösend. das Spiel der Wage ging hinab. . Litt. Eine Fahne wehte. was sie versäumte. . erkannte. . ihr großes Glück. hielt. Sie ging hindurch. Ging hinaus über die Schwelle. Aus der Wiese kam ein Gaul auf sie zugelaufen. Gab es auf. Sie stand vor dem Haus wieder. Die Arme standen etwas ab. legte es auf ihre Schulter. hart. Der Staub ward rötlich. Sie ging weiter.

Ungetrübt durch Schmerz wehte es rein in ihr auf. Mit unerbittlich weichen Buchstaben stand über dem Eingang vor dem Himmel geschrieben: Hilfe den Menschen. zwischen der Ebene und dem Gebirge lag.»Durst. es dampfte nach Kaffee. schaukelte den Zuber mit den Henkeln auf der . . Eine grelle Stimme: »Was wollen Sie?« »Hinein. Sie schlug die Augen auf. stülpte die letzte auf die Neunzehn. Sie schaukelte den Zuber in die Badewanne. bog den Draht. . . nahm Soda. das.« Der fünfte Abschnitt Die zwanzigste Schüssel . schlug Schaum mit einer Bürste. . schabte den Kalk innen ab. Mit einem Zangenpinsel fuhr sie in den Hals der Urinenten. ein Nabel. Das Wasser sprudelte. Nun kamen die Näpfe. goß den Zuber aus. Sie wusch den Nachtstuhl aus. sie hing das Tuch an den Ständer.Seite. durch sie hin.« Sie brachte Wasser an ein Bett. Die Liebe quoll verdichteter in ihr. wusch die Wanne aus mit Seife und Sand. Sie schaukelte das Wasser in die Wanne. griff in Schmierseife. Die Tür weit offen . ließ heißes Wasser einlaufen. Aus einem oberen Fenster sah ein blauzerquollenes Gesicht. -.

. Es stand zum drittenmal mit Blei geschrieben. »Deine Zahnbürste -. meine. »Laßt mich durch.Wanne unter den Hahn. Neues heißes Wasser .-. Jedesmal untereinander. . Das Klosett verschlossen: »nicht in Ruhe einmal scheißen . Auf dem Gang standen Sechs vor einem Tisch in Hemden und wuschen sich Hals und Brust.« Sie wartete ruhig. sie torkelten im Korridor. Im Klosett keifte es. . Die Türe fiel hinter dem Arzt. »Langsamer sage ich .--« Der Mann winselte. . .« Sie nahm ihr Buch. »Meine Zahnbürste.« Ihr rußiges Gesicht sah um. . schob den Schalter zurück. Der Ofen explodierte. die Stichflamme schoß in das Zimmer.« Sofort wichen sie zur Seite. Sie schob den Schalter langsam herum und hielt ein Streichholz daran. das Gas knatterte irrsinnig. Der Ofen wurde nicht repariert. . Pinsel. es lief nicht mehr.« Ein Rippenstoß .« »Schlappmaul . nach oben die blaue Flamme. sagte eine Stimme hinter ihr. an der Decke das Licht losch aus. notierte es. . Sie öffnete langsam. »Schreiben Sie auf: der Ofen wird repariert. Langsam öffnete sie. . In der Dämmerung wusch sie die Becken im kalten Wasser. Dann trug sie Bürste. . entzündete das Holz. Sie bückte sich unter den Tisch. Sie sprang in die Flamme. . Der schmale Gasofen an der Wand spie nach unten Ruß. »Langsamer öffnen«. Stuhl hinaus. es donnerte.

Arm um Arm. »Daisy . Das siebente Bett . wusch den Boden auf. fuhren die Betten herüber. Die freie Seite kehrten sie. zog die Wasserspülung. Die Luft roch scharf nach nassem Tuch. Sie ging mit.« Bittender Ruf. Der Schwären auf seiner Weiche juckte ihn so. wich ihr aus. ließen trocknen. Achtzehn. Als er sie sah. . leerte sie von eitrigem Gerinnsel. die andere band ihm die Hände fest. Sie nahm zwei Beine. bewältigten die andere Seite. rieb sich die Augen mürrisch.In hängenden Hosen erschien er dann in der Tür. daß er nun hüpfte im Bett. »Falle nicht. . . »Bist du müde?« Die Brust der kleinen festen Schwester schmiegte sich an ihren Arm. wuschen auf. Sie stand neben einem Bett. scheuerte sie.« sagte sie. und lag in einem Gefäß mit Wasser. ein Arm . »der Boden ist naß. füllte sie neu. Naga hing in ihrem Arm. die den Kopf hielt. rieb das Porzellan glatt.« Die sich wuschen. Der Schnee draußen schimmerte frostig. alle belegt. schrie den Mann an mit drohendem Baß. tuschelten nur noch miteinander. hob sie hoch. Mund an Ohr. senkte den Blick. Sie fuhren die Betten in die Ecke. wanden Lumpen um die Besen. . Daisy trug die Wannen hinaus. ungekämmt. Die Dicke gab ihm Kaffee in den Mund. . Naga hielt Bein um Bein. Aus jedem Bett ragte ein Bein. Große Scheiben gingen ins Land. In dem Zimmer standen zwei Kolonnen Betten. Die dicke Schwester. Sie schloß das Fenster. das Brot. . Ihr Name flatterte zweimal im Flur. Sie machte das Fenster auf im Klosett. Sie gingen über zwei Korridore in den höheren Stock. ging er auf die Seite. ein junger Mann warf .

Darauf lag wechselnd ein verbundenes Bein. sie nickte. die andere an den Knöcheln. . das Bein blau. Der Kranke kannte die Bewegung.sie machte ein Kreuz auf das Brett. Als sie schruppten.« Sie trugen einen anderen herein.-. . wenn sie der Aufgabe nicht gewachsen ist. Sie drückte wieder auf den Knopf. Sie trug mit der großen breiten Schwester Mann auf Mann ins Bad.« »Ich habe nichts versäumt.« Er lächelte ungläubig. Sie wuschen die Leute ab mit Seife und dicken Bürsten. die Fieberkurve gestiegen -. er warf sich knirschend herum. Einer lag darübergekrümmt auf der Seite. wir werden deiner Mutter schreiben. geschwollen . »Nur ein kleiner Schnitt.sich im Fieber herum -.« Sie nickte.»Ja. ein Arm. ein Knie. Jeder kannte die Bewegung. »Sie soll es nicht tun. trockneten sie mit den Fingerspitzen ab: »Du hast Naga geholfen.-. ging die Haut ihm ab . Sie hoben sie heraus auf den Stuhl. Im Bad stand ein Schemel. Sie hielt sie unter den Armen. begann zu winseln.« Das elfte Bett . Ihr Name auf der Treppe. . drückte auf einen Knopf. .

schrieb . . . Gesang: Isch un du Mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Dag am Arsch . »Du Schwein . Er hatte sich gekratzt. sprach. ein junger Prediger. . gab Puder darauf.« Er sah die große Schwester an. deutsche Matrosen mit Scharbock von Grönland.-. deckte sich zu und schloß die Augen.wie einer Schlange. die Schenkel ab mit Spiritus. Ein Raum dick voll Rauch. der entsetzt in die Brille des Arztes stierte: »Sie werden gut tun. Ein neuer Kranker ward eingeliefert. weil Sie ein kluger Mensch sind. halb schlafend flog ein Zug zufriedenen Liegens ihr an den Mund.: »Liebe Mutter -. nichts gegen die Tragödie drüben. werden Sie ruhiger leben.ich bin nicht schuld . Die Welt draußen ist vorbei. Wenn Sie so denken. .« Sie aß zu Mittag. horchte. .-. Müdigkeit floß an ihr herab. . er sprach kein Wort. Sie stand neben dem Arzt. setzte sich zu dem Fiebernden.« Sie ging still mit dem Arzt hinaus. Gesichter schwankten mit Bärten zerfließend in der geballten Luft . Sie werden hier sterben. . ging vor das Haus auf einen Liegestuhl. trat von dem Flur in das Nebenzimmer. daß Sie hier bleiben. Die Sonne brannte auf den Schnee und färbte ihr Gesicht. Die leichte Abteilung. ging zu Nagas Station. Daisy rieb vier Leuten den Rücken. . Sie ließ die Glieder sich lösen. sich damit auseinanderzusetzen.

starrte er vor sich hin. Da gab er sich Wochen der Wut und der Anklage. . Aufgezogen von einer schönen Frau. als daß so Maßloses sich in ihn schon so rasch ergösse. wusch das Fenster. dieser Mund. seine guten Glieder . Fassungslos dies große Ungeheure vor sich. unter der Heizung jagte sie Flocken. . Immer der fremde Gesang. wenn Gott war. . der schöne und tapfere Dinge sagte . Immer ein freier Raum um sie. . Unmöglich zu fassen. . sein Geist zu enge Öffnung. Hier Ende seines Lebens. Die Männer kaum sichtbar in dem Qualm: Isch un du mir hawwe uns so gern un leck'st de misch bei Nacht am Arsch da scheine der die Schdern. . indem es ihn an sich gewöhnte. Der Ausschnitt seines Zimmers. Dann fraß ihn das Neue. das konnte nicht sein. putzte das Messing der Klinken. so war dies unbegreiflich . . Sie kehrte die Asche der Zigarren am Boden zusammen. Sein Auge sah starr.er glaubte es nicht -. Zu klein sein Hirn für solchen ungeahnten Gott. wusch mit Petroleum das Lambris. gebrochen vor Melancholie in die Ecke. das Stück kümmerliche . als die Lippen anschwollen.. Sie stand auf dem Sims. Sie zog ein Spinnweb aus der Ecke.da brauchst de kei Laddern. Sie ging auf den Zehen an das Bett des Geistlichen. Er spürte nichts wie die Vernichtung. Acht Tage lag er steif. . hier nun verfaulen. seiner Mutter. ein schwaches Lächeln -.

bog ihn zu dem Fenster. . . Der Mond. . . wo es sie sah.-. der Dampf der regenbeschwerten Erde .« Da sah er ihren Blick zum erstenmal. entsetzlich aufsteigend . . Da begann sein Blick an ihrem sich zu erstaunen und zu kräftigen. daß Sie in einer Arbeit wie dieser leben können. . kein Gott. welches Schicksal. der mehr Abgeschlossenes hatte mit den Dingen wie der seine. nie haben werden. Nun litt er mit geschlossenem Gesicht. Ihm schien Sterben nicht mehr schwer von dieser Sekunde. . ein Bauernmädchen. . mit aller Wildheit begehren. warum ihm . warum diese Grausamkeit . Daisy kam. . legte Bücher darauf -. . . er hielt es nicht mehr . . -. »Was wundert Sie?« fragte Daisy.-. . .Jahre stiegen auf in dem Fensterbogen. dies alles inbrünstig sehen. Hell wie ein Kind. der Kern des Leides durchlitten war. das vorbeiging . daß ein Körper wie meiner verfault -. . der es ihm in die Hände geben würde . rückte einen Stuhl zurecht. er würde ihn nie mehr sehen von anderem Ort. .Landschaft ward ihm die Welt. stellte Wasser neben ihn. eine schmale Frau trat an sein Bett. nichts zu halten. Nach Wochen sagte er zu Daisy: »Wenn ich begreife. Da stand seine Jugend. . zeigten jede Sekunde mit einer Eindringlichkeit. löste es sich in schmerzliche Seligkeit. Das ganze Haus hörte ihn. Als der Pendel durchschwang. .wie soll ich fassen. . An das Fenster treten. . schrie. .und ging. nie zu berühren und zu haben . . in die Ferne gerückt. Spiele der Jugend . ein Garten abends . er begann beim Abebben des Zorns eines Nachts zu weinen. Er folgte ihr mit dem Blick. die die Augen schmerzte . die Blumengerüche. entfalteten sich. fuhr hoch. Sein Auge folgte dieser Schwester. . Wie war es zu tragen . . .

Warum erschlägt man das nicht. Das soll ein Mensch sein . Sie stand früh auf und ordnete es wie neu. »Das ist ungeheuerlich. den ich auf die Steuerschule schickte . Sie sind ohne Laune. schlug die roten Deckel zurück. nur im engen Schlitz sich noch öffneten.« Der Kloß verdrehte die Augen. Nachts auf dem Korridor umarmte sie einer von hinten. es leicht zu nehmen.« »Haben Sie den Mut. der die Instrumente beschmutzte und zerwühlte. .« . Ist das Gottes Güte? . Das ist nicht mein Sohn. . saß an dem Bett des Fiebernden: »Ist das mein Sohn?« »Ihr Sohn.« Er verkroch sich.Der Arzt nahm sie mit in sein Kabinett: »Sie werden mir operieren helfen. ohne Lider. fiel unter ihrer Parade schreiend zurück. . eine Glaswand trennte diesen in Manneshöhe von ihr. die. . . flüsterte.« »Das ist ungeheuerlich. . Es kam eine alte Frau. unbedingt. Sie sah nachts einen Schatten. Sie hatte das Zimmer über dem Operationsraum. Licht fiel auf sein Gesicht: »Ich sage es diesmal nicht dem Arzt.« Die große Schwester haßte sie von diesem Tag. Sie hetzte einen Saal auf. Mein Sohn. ruhig. Auf diesen Mann konnte sie sich verlassen von nun ab.

Sie ging durch den Flur. sog an dem Schlauch. hob den silbernen Lauf und bog ihn elegisch in die Höhe.« Die Frau blieb starr unter dieser plötzlich harten Stimme. . Auf der Schwelle saßen Zwei und droschen Karten: »Mitspielen . Sie nahm die Füße. tief gefurcht. Sie lachte hell: »Ihr Dorsche . legte eine Glocke mit einem Rohr in das Wasser. folgte jeder ihrer Bewegungen katzenhaft. . ließ Eimer auf Eimer heraus. Daisy wiederholte. . wischte sie aus und ging. . Ein . neigte den Kopf. Sie band das Wachstuch weg. Daisy legte ein nasses Tuch auf die Augen des Kranken. Die Amsel pfiff die Läufe zarter und inniger zurück. Sie setzte die Glocke an.« Verschmitzte Gesichter. Eine Amsel schlug an.« Tief befriedigt brüllten die Zwei in sich hinein. In einem weißen Zimmer allein stand eine Wanne. leerte aus. Sie waren im Wasser wie Hirne geworden. Der Zigeuner darin schlief.zum mindesten -. tapfer zu sein. weiß. Dann trug sie die Eimer heißes Wasser in die Wanne. Grün überall leuchtend . Im Garten der Frühling. rieb sie mit Äther aus und gab gelbe Vaseline darauf. Der Kranke sah zu. Eine Stunde.»Sind sie wahnsinnig.soviel Liebe. . immer im Bogen um die offenen Stellen. goß wieder neues Wasser ein. Der Kranke ließ seinen Urin hinein. die Arme auf den Rändern aufgestützt. hing das Ende in einen Eimer. . Dann wusch sie mit Spiritus und Watte den Körper ab. Die Uhr schlug. Schwester?« »So haben sie -.

der Pflicht folgend. Daisy sog das Wasser heraus. Sie meldete es. Zwei Tage darauf vertraute er der großen Schwester an. dem Arzt. Wohltätiger Besuch kam aus der Stadt.?« Sie sagte gegen sein Brausen: »Das Statut. An diesem Tag speiste ihn Daisy mit ihrem Essen. sagte er dem Arzt. Als Daisy fertig war. grinste er und gab seinen Darm in das frische Wasser. zog den Gummiring unter ihm weg. Daisy speise ihm sein Essen. Bei der Morgenvisite zeigte er es an.Pfarrer kam. . »Es wird . übergab sich noch im Zimmer und eilte hinaus. »Wie können Sie . um zu größeren Geschenken zu rühren. »So . schob den Stechnapf hinein. Der Zigeuner zog das Wachstuch weg und zeigte. der Zigeuner warf wütende Blicke. . allein er schloß die Augen. sondern bestrafte die Bosheit mit zwei Tage Hunger. Sie ließ das Wasser aus. Er ließ den Arzt holen. gab wieder neues zu. sagte er und zog den Mund herunter. sagte der Arzt und schlug ihn aufs Ohr. rief er.« Der Arzt untersuchte und gab dem Zigeuner wegen Verleumdung einen Tag Hunger. Der Zigeuner sah zur Seite. »Sie mißt mich falsch«. Sie gab ihm neues Wasser. »Scheißen«. als schlafe er. seinen zerfleischten Körper.«. Seine Stimme lauerte auf den Verweis. Sie petze ihn . . Es war eine Lüge. wandte sich zu ihm. Daisy zog das Erbrochene auf. »Du Schwein«. indem er weinte und sie zu Fragen zwang. . er sei traurig. Die Dame schluckte. Der Arzt tat ihm nicht den Gefallen. . .

Aber -. geräuchert. »Scharbockabteilung. in den Hüften gebeugt. echoten leis. Sie wohnte in Nagas Zimmer. hob die Augen. Zwei Männer kamen durch den Garten. Daisy folgte. als striche Wind mit Bäumen. . .« sagte der Arzt »das ist nicht meine Sache . Wolken ansah. Morgens die Luft blau und gold. die aus dem Meer stiegen. federte den schlanken Körper herum . hob die Faust. Dann schwoll die Bewegung. huschte rasch. die unsichtbar sangen. die Wände des Gebäudes gaben sie weiter. geschmeidig die Hand darauf. besorgte das Nötige auf der Nagas. . Sein Haß gegen alles andere ist natürlich. Naga überwachte es. Sie kamen von einem spanischen Segler.Strafe wird ihn nie bessern. lange halb undeutlich. ein Gesicht fassungslos aufgegangen in der Freude. Naga bückte sich.« »Nein. tauschte mit ihr die Station. glatt.« Naga führte sie hinauf. gebadet. Die Blumenterrasse dahinter schwoll herein. frisch gekleidet. setzte sich für ihn ein: »Warum?« Zwei Brillengläser funkelten sie an. lief weiter. sagte Daisy.« Ein Blick in die Runde. aus der oben der toderschreckte Tierkopf. aber die Autorität wird gewahrt. Sie lehnte an den Tisch: »Er wird sein Leben im Wasser liegen. der Rasen roch. »Bleib«. ging hinauf auf ihre Station. Eine Eidechse lief über den Kies. züngelte herauf. unten steif der Schwanz heraussah. Vögel darin.durchgeführt. rollte sich über einen heißen Stein.« In diesen zwei Tagen ließ Daisy von Naga sich vertreten. In vier Wochen kommt Ihr wieder raus. . die hinter einem Busch saß. Ein Gartenbusch lehnte herein. . Sie wiesen ihre Papiere. In der Nacht wiegte ein Gemurmel. Im Garten Naga. Sie wurden ausgekleidet. grün. Die Tür fiel zu.

-. mischten sich. . Gehilfen drangen herein. Patienten der Lepra mit Flaschen am Mund. . . er schäumte. . . er preßte den Kopf an ihre Knie. Geheul .« Ein steiler Arm hob sich kurz vor Daisy. Das Licht wurde dreifach. Entsetzt fühlte sie den Druck. die Patienten machten Jagd. »Coño«. Plötzlich sang einer heiser und laut. . Sie sah die Leine. schellte Alarm. Sie wurde ohnmächtig. . die Bettücher hingen als Flaggen hinaus. Sie ging hinein. verzog den Mund zum Weinen und ging starr auf den Spanier zu. Links lagen Flaschen auf dem Boden. Einen Augenblick . taumelnd. Stimmen schwebten hindurch. um den Operationstisch. riß die Schnur ab . sie erbleichte. Den Schlüssel vergessen abzuziehen . Sie stand vor dem Operationssaal. . fest. rasch. Naga stand stumm eine Sekunde. . . . »Still hinüber«. versperrt der Ausgang. in der Hand . kam durch Tür und Türen näher. ein Reflektor glühte aus der offenen Tür. zu wenig Achtung auf ihre Mäntel . blitzte mit der Laterne auf leere Betten. Weit geöffnet schrie der Mund des hereinkommenden Arztes. . hing sich daran. . schon nach der Tür . Eingeschmuggelt . Naga ging dem Geräusch nach. . . ein Lepröser in die Zwangsjacke gesteckt. rief der eine Spanier und warf seinen Mantel auf den Tisch. er fiel nieder. stöhnten ihr nach . . . zupfte mit kurzen Rucken an ihrem Rock. . die Spanier tanzend und krähend eine Orgie . zwei kurze Befehle: »Me caco de la puñedra y jodida alma de la grandissima puda madre qué te caco . Schwestern. . Die Fenster waren geöffnet. Hinaus . der Garten.knaxten. riß an der Flasche. da ging der Schwarze in das Knie.-. Der Spanier ward gefesselt. . die ihn unter dem Tisch entdeckte. .Da schnitt eine Stimme herein. .

« Es war dunkel: »Wie lange hast du Kontrakt?« »Oktober. . Die Nacht darauf hatte Daisy Wache bei dem Zigeuner. Tränen an ihrem Mund. Nichts wird vom Ende aus begonnen. Daisy ging hinein. fandest du Gegebeneres für dein Schicksal. Kommst du wieder. . »Geh. die noch nicht gehen wollten: »Aber du kannst es doch. schmiegte sich auf dem Bett an sie: »Ich kann nicht mehr . die getröstet werden wollten. öffnete sich leis Daisys Tür. Dann gingen Türen.« Nagas verweintes Gesicht suchte auf dem Kissen nach ihrem. Hast du nicht Kraft. Erst hindurch durch das andere .« »Geh sofort. Als alles still war. was das Leben zärtlich und schön macht. Hast du dazu nicht mehr gesehen. . Naga kam. lebe. . kaum . Es klirrte im Nebenraum. reichte Pakete hinaus. ist nichts so entsetzlich. schloß die Tür hinter sich. . geflüstert ein heißes Wort zurück. gehalten.stand ein Kreis noch erregt plaudernd um den Arzt.« Doch Augen kamen ihr im Kissen entgegen. . du trügest es nicht mit einem Lächeln. die im Mund blieben. Er stellte sich fiebrig. was sollte dies Kind hier. ein Kuß mit Tränen. Kommst du nicht wieder. Schluchzen . Arbeitest du nicht wie Vier. Geh. damit sie nicht zum Schlafen komme. der sich in Sublimat wusch.« Naga ging schlafen. »Mut«. alle Sehnsucht zu verdrängen. erlebt wie wir?« Sie zog sie neben sich: »Der Wille genügt nicht.

Der Zigeuner fluchte. Aus heißem Bett. Apparate reichen . . auch dies vorüber.verständlich vor Weinen. Die Liebe ging auf in ihrem Gesicht. . Dunkel nun im Raum. ihn eine Sekunde zu verlassen. fiel sie morgens. . Das Wasser ward spiegelig grau mit einem dunklen Rand. halb licht vom Morgen. Bosheit verzerrte sein Gesicht. Sie saß bis tief in den Morgen. Er spie ihr in das Gesicht. sagte sie mild. er beschimpfte sie. suchten einen Knochen. Naga würde nun fehlen. Die Fenstergardinen schwankten . Die Sonne kam weiß aus dem Meer. in den Operationsraum . Da riß der Gummi des Handschuhs. sie hielt an einer Zange ein Bein. Er kam in Raserei. Die Hitze lag kreiselnd am Himmel. . Der Sommer auf der Höhe . . Ganz allein in der Nacht ihr Wachen . Gebirge: eine Ebene erstickendster Trockenheit. . . zurück zu dem Zigeuner . schrie der Arzt. Sie hatte Unrecht. . . . Puls halten. . gab ihr jeden Fluch seiner Jugend. Kein Lächeln mehr im Hause sein. Das Fenster geschlossen . Sand.« Sie setzte sich in eine Ecke. . Di Contis Atem ging mit dem Wind durch den Raum. Meer. Zwei Finger des Arztes bohrten im Fleisch. . . Sie lächelte. schlaflos. Unbeugsam blieb ihr Mund durch seine Tücke. »Schlaf«. einzige Antwort. er klotzte wie ein Neger. sie nahm seinen Vorwurf hin: Du hast recht. . von der ein giftiger Hauch am Mittag gegen das Haus fiel. Sie hatte ihn kurz verlassen . . »Du Armer. unendliche Stille ausgegossen in ihr. . die Nerven zitternd. das Wasser stank faulig. »Äther«.

Aus den Poren der Mauer kam Hitze.«. . sah sie das glanzlose Auge des jungen Priesters. Sie spritzte mit einer Blumenfontäne Wasser ohne Pause in die Luft. . Was war das Unrecht? Hätte sie nicht wissen müssen. nie mehr zu öffnenden Augen winselten Dankbarkeit. . er lächelte. Geruch von Brake und Schlachthaus auf den Korridoren. Durch das Zimmer fliegend. weit ausgehängt. die umschlossenen. Die Kranken badeten in ihrem Schweiß. Sie stand neben ihm. Zwanzigmal das Wasser leeren . Ein Atemzug Glück . besinnungslos. Schweiß in den Krankenräumen . .»Hier. die Augen quollen. War es ein Unrecht . Die Fenster. Gestank. Die offenen Schenkel wurden brandig. . . . . solches fiel schwerer ab. kein Kleinmut. . . Die Gurgeln wurden trocken. schrie er. .« Er hob den Hals. konnte sie nicht ansehen. . sie nahm es mit in den Dienst. krächzten. Unter den anderen stehend nickte sie mit dem Kopf. Es reichte nicht an ihre Ruhe. Gans . der sie anfraß. . ein satanischer Sommer. . leerte es über die Hand. Das eitrige Wasser faulte unter der Hand. . lauerten auf Zugluft. . Trost einer Sekunde.« Er schüttelte den Kopf. Vor dem Weggehen warf er ihr einen wütenden Blick zu. . Dünner Regen kam aromatisch nieder. »Schlafsenkel .« Er riß den Stöpsel ab. Sie kam zu dem Fiebernden: »Nimm dir Wasser. ist das Jod?« Schon verbanden ihn andere. stöhnte auf. klüger sein wie er in der Stunde der Not . . was ihm menschliche . daß er irrte. auch dies. Über dem Waschbecken knurrte er weiter. vorbei. Einmal begann einer zu schreien. »Jod . Erstaunt: »Auch Sie . gab ihm Packungen.

traten in sie ein mit ihrer Hoffnung. Der Glaube von zwanzig Unglücklichen ballte sich heftiger als von tausend anderen. Trat in zwanzig Halbverweste. lachten sich zu. In allen Zimmern stand er auf. mit dem Leinentuch wehend zum anderen Ende. schauten gläubig. fühlten sich als Genossen. hockten die Matrosen. »Geduld«. Ein kleiner Windhauch nur . Die einzelnen kamen sich näher. wie Fledermäuse ausgetrocknet. . . zu schätzen. Sie stand im Zimmer: »Mut. grinsten. Lächelnd: »Geduld.« Im Nebenzimmer. Er drehte sich um. Wind. Hunde mit trockenen Schnauzen. bald Wind und Mut. Die Zimmer verbanden sich mit einer Schicht Vertrauen. Bald das Ende der Qual. klammerten sich an sie. . »den Abend wird es frisch vom Meer. Rochen nicht mehr ihren Eiter. Am Ende bei ihrem Vorbeigehen senkte sich ein maulender struppiger Banditenkopf gebändigt. nach der Erlösung. Keiner. der haderte. Er entkorkte die Flasche. ganz verhaltene Stille.« Sie bekamen Ausdruck in die Blickwinkel.« Ihr linkes Augenlid senkte sich kurz. Der ganze Saal sammelte sich nach dem Himmel. »Ein Gewitter kommt. lag auf der Lauer. welch ein Trost. alle in Spannung. schaukelten auf den Stühlen. Alle sahen hin. schielten sich an. . . dies: »Der Geruch. Sie brachte eine Flasche Eau de Cologne. spürten nicht mehr Schweiß. niemandes Schmerzruf . Die Deutschen . roch sie. Vierzig Augen sahen auf sie. mit ihrem Mut gestärkt. . der Glaube von zwanzig Unglücklichen stand in dem Zimmer. weiter das andere zu tragen. stießen die Ellenbogen sich in die Seiten. wuchs in den Räumen.« sagte sie. sie wehte zeigend mit dem Tuch nach dem Himmel. Tränen schon in den Augen: dies war die Welt. Struppige . sangen nicht mehr.« Der Glaube trat aus ihr heraus. sahen nach einer Wolke.Gewöhnung gelernt. die früher nicht herrschte. der ihr Geschwür biß.

sangen wieder. Freude stand über den Betten. »Dank.« Sie rief zurück: »Mut.« Der Tag vorüber, die Nacht rot vor Hitze, der Morgen graublau, entsetzliche Last. Durch die Zimmer gehen, immer ein Lächeln. Hinaussehen zum Horizont. Die, die nachts nicht geschlafen, die halb irrsinnig waren vor Schmerzen, alle, die beginnen wollten zu lästern . . . alle einigten sich an diesem Lächeln, unternahmen nichts, wurden still, sahen hinaus auf den Horizont. Sie beruhigte, entflammte still, flüsternd von Ohr zu Ohr, wenn sie sich bückte: »Geduld . . . es kommt.« Der Glaube wuchs in den Zimmern, heftiger, tiefer . . . der Glaube der vierzig Augen stieg, die anderen glaubten, wuchs in die Räume, ballte sich den Tag . . . die ganze Nacht. Schaum am nächsten Morgen am Meer, am Mittag die lähmendste Stille. Gegen Abend wuchs ein Segel, schoß in den Himmel wie ein Gaul, bäumte, riß in einem Rad den Himmel als Strudel in sich . . . Blitze zuckten flatternd, irr . . . Kühlung kam. Die Augen geschlossen . . . die Hingabe erhob sich zu ihr, aller Gefühl: »Dank.«

»Wofür . . .?« Sie starrte hinaus.

Ein Wagen traf ein. Ein Brief.

***

Das Verhängte lockte. Das Elend des Einzelnen, der ihr Blut berührt, riß sie von dem, was sie hielt. Der Brief hatte nichts von Gewalt, viel Unterwerfung. Ihr Herz rührte sich ihm zu. Sie unterbrach, reiste drei

Tage, fuhr eine Mauer unter Oliven, hörte das Meer, traf in dem Park vor einem kleinen einstöckigen Schloß Stefan, den sie tödlich getroffen glaubte, er wandte sich um, warf eine Bananenscheibe weg, kam über den Rasen. Sie erstarrte, wandte halb um, voll Schmerz und Wut. Hörte seine Stimme. Er log nicht, sie kam nicht umsonst. Sie kannte sein Leben, das zwang, niederhielt, bebenden Boden mit den Beinen feststampfte, sieben Balken im Schweben hielt. Er hatte Minen um sich gelegt. Flog eine, sauste er mit. Er hatte genug, ließ sie fliegen. Es reizte ihn nichts mehr. Er lebte allein seit langem. Er wollte sie sehen, ehe er verreckte.

Ihr Herz war festgebohrt. Es genügte nicht. Sie drehte ganz. Seine Stimme holte sie ein. Das Raubliebende besaß einen Klang, der sie bannte: »Nimmst du mir den Rest Erlösung?« Sie sah das Zerrissene seines Lebens darin, das nun der Erfüllung nahe war. Schicksal, vom Tag, wo sie zuerst ihn sah, hineingeschrieben in jede Falte des Gesichts, erfuhr unerbittlich seine Bestimmung. Wie diese Fahrt seines Blutes nun landete in Reue, sich selbst verwarf, und das Starke sich hinschmiß und bat, ergriff sie mit Rührung, die alles hinüberneigte zu ihm, zagend und nicht ohne Befremden, doch bezaubert: »Gehen wir hinein.«

Sie stellte ihr Leben unter seines, trug im Unbewußten die Last, fühlte seinen Schmerz, seine Seligkeit, sah die Grenze, die bald alles schloß, kannte sie nicht, roch die Katastrophe, bäumte sich vor ihr, legte in ihn hinein, was ihm das Letzte klar machte, beruhigend, sicher, Aufflug und Klarheit.

Sie ritt sich die Schenkel wund, er sandte Reithosen und Salbe. Sie rieb sich die langen schlanken Beine. Durch Gras, durch Fliederhecken, ein Bogen. Ein verfallener Tempel, ein kupferner Mond darauf, Lusthaus der Frauen des passierten Jahrhunderts. Dahinter fielen Terrassen. Vor den tiefen Fenstern des Schlosses tauchten Tritone auf, warfen Wasserlanzen, bliesen aus Hörnern in den blauen Abend. Sie ging zurück, zog sich ins Zimmer, speiste, schlief, suchte ihn morgens. Er saß über Papieren, schrieb. Sie wich zurück. Er sah den Schatten, fuhr herum: »Du störst nicht. Nie.« Das Geschriebene flog vom Tisch. »Doch.« Sie wollte gegen seinen Willen, ihm es leicht machen, wandte sich. Er, ihr sich hingebend, wußte nichts anderes: »Bleib.« Sie blieb.

Die Luft ward silberblau. Blüten rochen herüber in der Nacht. Im gläsernen Bauch des Sommers stand noch der Frühling mit Kastanie und Flieder. Es rauschte Tag auf Tag über die Hängematte. Morgens beim Frühstück frug Stefan: »Reiten wir?« Sie nickte. Kein Vorschlag, den sie nicht annahm. Nach einem Galopp schon sah er die dunklen Ringe unter ihrem Auge, verstand sie, ihre Woche, verlangte, daß sie sofort absteige: »Welch ein Irrsinn . . .« Doch sie log. Wozu Sorge noch mehr ihm geben, diese Stunden vergällen. Lächelnd: »Du irrst.« Weiterreiten unter Schmerzen. Reden mit frischen Lippen. Seine Schläfe lief dick an vor Qual.

Sie stand am Morgen früh auf, öffnete die Tür ihres Zimmers, ging hinaus auf den Rasen, die hohe Mauer entlang. Der Morgen, dunkelrot, verführte mit

Pracht, sie ging um das Moorstück mit den dunklen Blumen, bog um den Pavillon. Sie stand unter den Palmen, kam zurück auf die Terrasse. An dem Rondell setzte ein Schmetterling sich auf ihre Achsel. Sie drehte sich herum, da trat Stefan hinter einer Figur vor. »So früh?« sagte er, der spät aufstand. »Nicht sehr!« sagte sie, verschwieg den Weg, den er ihr ansah.

Zwischen den Oliven stand die Sonne hell, klar. Der Horizont gewölbt, kreisrund und stählern, süß die Luft darunter, schwärmerisch die Verzückung des Abends. Eine Lampe auf der Terrasse . . . der samtene Rasen blau in der Dämmerung. Eine Syrinx flog über die Mauer. Sie stand auf, müde. Er begleitete sie bis an ihr Zimmer. Sie drehte sich halb um . . . er folgte nicht.

Sie lag die Nacht wach, in gelber Gardine schwamm der Mond. Das Silber der Stutzuhr im Dunkeln . . . Bilder entblößter Damen, degentragender Herren steif an den Wänden, undeutlich im Dunkel . . . ein Spiegel glomm tiefer und ungründiger in seinen matten Glanz hinein auf dem Toilettetisch . . . kein Geräusch. Kein Vogel. Sie horchte auf Laute. Still und abenteuerlich der Park. Sie wartete.

Den Morgen blieb sie lange liegen, wartete auf die Stunde seines Aufstehens. Als sie hinauskam, sah sie ihn über die Terrasse herkommen. Sie errötete. »So früh?« Er sah auf seine verstaubten Schuhe. »Nicht sehr!«

Ein weißer Blitz setzte über ihre Hängematte am Mittag, schoß über das

Rondell, flitzte in den Mittelpavillon. Sie sprang ihm nach. Nach links war der Flügel geschlossen, nach rechts folgten Räume, große Zimmer, vorüber im Lauf bemalte Wände, goldene Rebstöcke, japanische Tapeten, Mosaike, silberne Leuchter . . . die Fenster gingen bis zu dem Rasen . . . da stand Stefan neben einer kleinen Fontäne mitten im Zimmer. Auf seine Schultern hatte ein weißer Windhund die Pfoten gelegt, seine Hand fuhr an dem geschmeidig zitternden Rücken herunter. Er sah ihr Gesicht in der Portiere, ging ungestüm auf sie zu, unterdrückte eine Wallung: »Nimm den Hund. Ich gab ihn weg, weil ich zu sehr ihn verzog. Heute kam er zurück --.« »Ach,« sagte sie, »nein, ich bitte dich, ihn zu behalten.« Er liebte ihn, wie konnte sie ihn nehmen! Blieb fest Beim Abendspeisen sah sie, daß er litt. Sie hatte ihn abgewiesen, um ihn zu freuen. »Verzeih«, sagte sie an der Schwelle ihrer Tür, berührte schwach seinen Arm, sah über die Schulter. Seine Hand zitternd am Pfosten. Die Tür schloß, er folgte nicht. Blumengeruch toll die Nacht. Schlaflos bei aufgerührtem Herzen. Wohin trieben solche Konflikte, helfen wollen und verletzen . . . annehmen und gegen das Opferbereite verstoßen . . . Leid auf jedem der Wege . . . Brausen der Springbrunnen in der Nacht . . . diese Erquickung. Sie sprang hinaus, löste am Bassin der Tritone die Matinee, tauchte in das Wasser. Eine Wasserrose trug eine Tauperle. Sie stieß daran, das Kristall flutete vor Licht, zerbrach, der Himmel ward erschüttert von diesem Fall. Die Büsche schlugen auseinander. Stefan im Pyjama, den Ginster auseinanderbiegend, oben über den Figuren . . sie schloß die Augen zitternd . . . sie sah auf. Stefan war fort. Nichts in seinem Gesicht, das davon sprach den Mittag. Keine Gebärde anders in diesem Kopf. An seiner Ruhe

vielleicht schon aus dem Wipfel eines Baums gezückt. die sein Hirn verwüsteten. es schwoll heraus. Ihr Mitleid erreichte die Tiefe. Sofort bändigte er ihn wie ein Tier. öffnete ein Gewitterwind die nach innen geschliffenen Rundfenster. daß er sich überwand. die langen Beine fuhr es hinunter. sie nicht nahm. unverlierbar nahm sie.« Die Hand über den Hüften griff zu. ergriff den Leuchter. wieviel ihm fehle.spürte sie die Gespanntheit vor dem Schlag. die Erwartung der tötlichen Minute. alle Strahlen. »Daisy. was sie verschmähte. In der Nacht. Trauer. Nebel riß über den Augen. stürzte sich auf sie. sah Stefan an einer Portiere. An jede Hautpore wuchs die Hand. gab sich hinein. Blieb er unrührbar. Ein seltsamer Ruf. erfaßte Neues. Dem Zögernden unterzog sie sich. sie sah ihn im Spiegel. Lippen zogen über ihren Leib. ihr Hemd schwand. die um den Nebel lag. dessen feuchte glänzende Bronze . die rot wurden. lief in seinen Arm. erschütterte sie seine Haltung unbedingter zu ihm hin. was er unterdrücke und wie es ihn fast sprengte. hingegeben dem Schmerzlichen in der heiseren Frage. Sie mußte den Himmel ihm schöner überrunden. Sein Arm kam. wies sie zu vertiefterer Aufgabe. Hände über ihrem Bauch. noch tastend. ohne Zögern: »Ja. der blitzhafte Aufriß seines Herzens. schreiend fuhr sie auf. Sorgen. Entfesseltes schlang um ihre Taille. Sie spürte.« Hell. lief sie heftiger in ihn ein. ein Mund nahm ihren. Haare lagen zerstört und locker um den Körper. sich unendlicher mit dem Blut unter ihn betten. Einmal schoß sein Blick unverhüllt von der Seite. als sie schlief. Die Kissen schwollen über ihr. entsetzt von Schlaf und Schrecken. zag. Tiefster Schmerz durchjubelte die Hingabe. das demütig solche Kraft überwand. ganz sich verschenken an das. ließ wieder. küßten die Sonne. rannte los.

Fontänenwasser kam in die verzehrende perlmutterne Schale. habe ihn erfüllt. *** Das Wappen hielt sie fest. Es kam auf dem Tabourett in Wachs mit blauen Adern ein Kopf. durchbricht den Raum. Der Raum erhielt Gewalt. Damen auf der altjapanischen Tapete und Jäger mit demantener Agraffe. blickte um mit einem rätselvollen Gesicht. als er schlief.das Kerzenflackern überschwemmte. Sie lag. Geschnörkelte Zeichnungen machten den Übergang unsicher. »Ich sparte es auf bis heute. Es trat wieder aus ihr hinaus. Sie sah nicht die Rebstöcke aus Gold. Sie sah nur das Wappen. das sie ihm gab. Zersplittert. Schlug das Buch auf. Es kamen ungeschickte. Vom verflossenen Gewitter duftet der Garten herein. gestammelte Worte. Der Wahlspruch schien auf: Wenn ihr mit Männern spielt. Es war das eigene. Sie lächelte über das Geschenk. so wißt mit wem . Und ist es mit Frauen. Aus den . Hochmütige Sätze kamen. in den Trümmern gerahmt ein Spiegel mit dem Pistolenschuß in der Mitte. -Aus dem Buch stieg der Saft des Gelebten. Es kam ein Degen. . zerfuhr es mit den Fingern. Es war ihr. Saß über holzgeschnittenen Signets. Es kamen gerade Herren. . golddunkle Bilder. Es hielt. Einen Augenblick trat der Raum hinein. wurzelte unten im Schoß der Generation. lang. Es war das Letzte. kam herauf aus den gestrichenen Jahrzehnten. um was ihr spielt. eine rechte Hand.« Sie trat ein. sie erreiche die verschlossenste Grenze seines Wesens. vermählte sich. Ihr Blut griff zu. Sie zündete die Kerze an. Buchstaben großer Form. was sie konnte. Am Morgen öffnete er ihr den versperrten linken Flügel.

die sich reckten. Die Wangen röteten sich unter dem Puder und glühten. Sein Gesicht glatt und gefurcht von zwei großen leidenschaftlichen Linien. Atem wilden Genusses rauschte mit Lachen in der Seide. . der ihn mit Ruhm behängte. Der Stolz der Frauen sprengte die Taillen und die Sanftmut der Elfenbeinfarben. Lider hoben sich schwarz und flammten sie an. sehr erleuchtete gläserne Säle . An einem heißen Abend begann er. Von da ab waren die Köpfe ähnlich wie der ihre. Die tiefen Fenster wühlten in der wollüstigen Nacht. ein großer Ritt. Sein Körper war größer und gewandter wie der der anderen. Ehrgeizige Spiele. Er stand davor. Ein kühnes Auge traf sie wild. in ihrem verschleierten Glanz begannen weiche Hüften der Frauen zu wiegen. Sie sah den Ahnen. als er ankam. Sie sah seine Schrift. Die Miniaturen platzten unter den Muskeln. Dies Gesicht führte ihr Geschlecht auf den höchsten Punkt ihres Blutes. dies Schloß zu bauen für den Sommer und die Zärtlichkeit der Frauen. seine Briefe. Unter dem Feuer seines Auges fingen die Spiegel des Raumes zu leuchten an. glitt durch die Luft. der dies Haus sich baute. . Die Farbe der Gewänder bekam Gewalt und blühte. Degen und brokatene Mäntel zuckten.Blättern der Miniaturen quoll der angesammelte Atem der Generationen. wie ihres Vaters. braune Torsos schlangen sich dagegen. Frauenleiber wandten sich ihm zu und sträubten sich auf vor ihm. Terrassen bogen sich kühl . Ein Turban erschien mit den Augen der Gazelle darunter in der Galerie der Frauen.

Da jagte er die Tiere. die er geschmeichelt nahm. Da schlug er Hunde und küßte die Nägel ungeliebter Frauen. die Wege herauf. als den Himmel ansehen durch den Regenbogen der Tritone . Das Pferd rannte unter dem Spiel seiner Schenkel. Er schoß die Saue. Er wanderte. Aus heißen Ritten warf er den Körper in das Bassin. die Arme über die Brust gekreuzt. Politik. Befehle. locker in der Kleidung. Er nahm es mit sich. Er arbeitete eine Intrige aus. Fontänen bohrten sprühende Lanzen in die blaue Blumendämmerung. . Dann ging die Sonne auf.hinunter zwischen dem Taxus und den Hermen. Er diktierte Briefe. Da fuhr er in Wagen. -. . Ein Zimmer war erleuchtet mit vielen Kerzen. den Fuß am Schlag. die in London sich kraus gestaltete. zufrieden und still das Gesicht . den Degen zum Knie gesenkt. das in den Himmel lachte und nicht sprach. Die Edelleute naher Höfe schwitzten um seinen Kartenschlag. Er trat hinein. Mit großen Orden. . Sie warf ihm Blicke zu durch das Glas ihrer Equipage. Dumpfe Nächte durchschlief er mit schweißigem Haar. nichts weiter tuend. die Wege herunter. Lange Profile hingen wie Glas gegen den Schatten. Ein einsamer Sommer umgab ihn ganz allein. er erhob sich und weckte sie aus Träumen von ihm. Kerzen blitzten um nächtliche Spiele. Der Park stand wild voll Duft der Rosen und Jasminen. In einem zitronen trockenen Juli sah er auf der Landstraße ein braunes Kind. Die Sommer wechselten und fielen heiß herunter einer in die Spur des anderen.Dann schlief er allein durch einen ganzen Sommer sich durch. noch feucht von der Haut der Geliebten. . Am Morgen schrieb er mit vier Sekretären. Seine Augenbrauen schoben sich im Dreieck zueinander. Da liebte er Dirnen. empfing er eine Fürstin. das kristallen um ihn schäumte.

Fortsetzung seines Handelns kam an sie nach der Pause des Geschlechts. sie ging neben ihm. war der Vordere. unwichtig. Er hatte gelitten. die bestätigte. Blätter. aber bestimmend. aber die Rechtfertigung ihres Daseins aus dieser mystischen Quelle bog sie auf vor Befriedigung. sicher genug in sich. schaffte Arbeit. die Beeren leuchteten. Die Summen zog er aus dem Entsagen. ließ ihr ein Vermächtnis. Aus dem Knax kam sein Werk. Sein Rausch wurde Sinn. Sie gingen. Sie half. Er schuf Platz für Menschen. der gleiche Schnittpunkt führte sie wie ihn. siedelte. ihrem Dasein Luft gegeben. bestürzte sie. Und jeder Tropfen Blut trieb. seine Arbeit. als habe er sie gezeugt. aufbäumenden Zwang zur Tat. Sie aber befreite. Er ging vor ihr. Sie gingen rascher. sie empfand jede seiner Minuten. als die Gegenströmung in seine Sehnsucht sauste. nach der Ruhe. die Lider stellten sich nach innen. die Lippen zerbissen. geschafft. spürte sich mit ihm durchblutet. seine Adern hinübergeführt in ihre. Liebe. Er ging vor ihr her. Luft strömte frischer. Sie führte zurück in die Gemeinschaft. Die neue Kraft. die Sklaven geworden in diesem Beruf. Von Vaudreuils Herzschlag vorwärtsgeschnellt fühlte sie sich getrieben. Er eroberte. Wirkung. Das Vermächtnis wuchs. Daher kam sie.Das Buch blieb geschlossen. was er restlos erwarb. In ihrem Blut saß die Vertrautheit seines Schicksals so. Esel tanzten vorbei. die gleiche Kurve unten am Rand des Geschlechts. Sie reckte sich. Stefan rief herein. ausgeschlagen. Sie lächelte. wie die Fenster sich öffneten alle in den Parkmorgen. forderte. Das Angehäufte veredelte nun. Büsche. verhieß Vollendung. Der Raum trat aus ihr heraus. Es hatte ihre Jugend durchdrungen. seinen Tod. erzogen. Das Ende kannte sie. wenn diese Mission . Sie gingen. machte sie gierig nach Tätigkeit. Das Vorspiel war neu.

Ihr Name kam breit und voll Sehnsucht geworfen. verwirrte sich in den Gladiolen. Sie verließ ihn. Das Tor fiel auf. ging hinaus. lief in der Gartenstrecke. die sie berührte. Ein Fest. Sie gingen.vollendet. Nahmen Pferde an der Ferme. Bienen schossen in dunklen Bogen. scheuten die Saue auf. sah den roten Mond durch die Pappel . das Umgebende tiefer verliebt in sie. war plötzlich allein. Sie ging hinein in den Namen. machte Weichheit hingegebener an das Umgebende. In die violette Dämmerung ergoß sich ihre Ruhe. Die Terrassen hingen beleuchtet. Stefan nahm eine Göttin. Es würde vorübergehen. Sie spürte ihn. nahm Stefans Hand. Suchte. Liebkosten Rehe. dann seinen Mund. sie gaben die Gäule ab. Unter den Lerchen flog betäubend der Horizont auf. Sie gingen. Sie senkte die Beine in einer von Anmut so erfüllten Bewegung. die Wiese. gaben aus. Butter. rief seinen Namen. stellte Daisy auf den Sockel. besinnungslos. Sie neigte sich zur Seite. Er hielt ihren Halfter. die sie noch umfing. um den dreizackigen Wolkenberg. nahmen auf. Die Bäume der Allee fielen in rosane Glut. Springbrunnen fluteten durch die Nacht. hob sie auf die Erde ins Gebüsch. trabten durch die Feigen. Kein Wort. Pfaue gingen in einer Kette. Die Fenster hell. Atemlose Stille. Das Gefühl durchdrang den Tag. speisten Zwiebel. die Mauern wichen tief vor ihrem Blick in den Himmel. Die Riesennelken der Beete brachen auf unter ihrer Berührung. daß ihr Knie seine Stirn traf. sanken im tiefen Schatten in Schlaf. Brot. lachten sie zurück. kam an die Lichtung. die Zinnfiguren trugen ihr Lächeln. flammt gelb und zart. Kam an den Pavillon. Ein Fasan lief über den Weg.

Langsam kam die Ruhe. er hatte ihr zugesehen. Das Bassin überschäumte weiß. Ihr Blick sah hinter ihm im Kreis der Lampe eine Schale. daß das Schicksal niedersause. nickte zu einer. bis sie den Ausgleich erreichte. Furcht. traf ihn in seinem Schlafzimmer. die Stirn am Fenster. wo nichts sie rührte. klappte das Messer. mehr ihm sich noch zu geben. Sie ging hinein. alles sie verband. etwas zu versäumen. Das silberne Füllhorn schäumte unter der Sichel. Die Blumen schwelgten in der heißen Luft. Sie frug mit dem Blick. Sie überließ sich dem Wasser. Im Stillerwerden der Luft ward es klarer in ihr. Sie erbleichte. Tritone sangen über ihr. Ihre Lippen trugen den Namen. Es überkam sie Sehnsucht. bläulich ihre Haut. hielt die andere sprachlos ihm auf der offenen Hand entgegen. Den breiten Guß eines Löwen fing sie mit der Brust. flog die Mine. Zog zwei Kugeln heraus. Das Wasser.schwimmen. Ihr Augen säumten sich. Heiser sagte er: »Le Beau. suchte. Sie lächelte. die . die einbezog sie in das Geschehen der Nacht. Schreck. riß die Schlinge. wurden klein.« *** Befreite er ihn.

hinweg. Schleifte den Hund aus dem Nebenzimmer herein. Sie schwankte. sah in den Park. kam herunter. packte einige Dinge in einen kleinen Koffer. unter ihn: »Ich bin bei dir. Der schmale lange Kopf strich an ihrer Wange. Der Hund genügte nicht mehr. sah die Sonne prallen gegen die Rideaux. Sie grübelte den Abend. Er hatte noch kurze Zeit. weil er ihn liebte. Aus den mähnigen. . windgestrählten Sonnenblumen trat Stefan.ihn erledigte. Was galt Überlegung vorm Tod. besah ihr Ohr im Spiegel. Sie maß ihr keinen Sinn zu. Marseille.« Nachts stand der andere auf. Er hatte Jahre sie gesucht. lebte. In der Nacht wurde sie riesig: Es kam nicht an auf die Größe. Sie ertrug es nicht. die Ausnahme drückte sie. Solange bedurfte er die Sicherheit gegen jede Möglichkeit. drehte ab. wurde gut an ihr. auf sie gerichtet. Sie hielt. bis das Schicksal fiel. was Güte an Stefan sie fesselte. ging herum. Stieg die Leiter zum Bad hinauf. Das Gewaltige seiner Änderung umfing sie. sah ihn . atmete. Im Halbschlaf gegen Morgen fuhr sie auf. Wischte die Nacht weg. um Liebe zu erweisen. forderte. Sie sah über ihm die Katastrophe. die Uhr in der Hand. . Legte sich nieder. wechselte die Farbe. trieb sie zu ihm. den sie zurückwies aus Rührung. hatte sein Leben umgestülpt. Ein Mensch litt um sie. Da sprang durch die Portiere der Windhund. pflückte Glyzinen am Fenster. als sie verglich. bückte sich. den er ihr geschenkt. Pegu . Was wog die Ausnahme gegen das Ganze? Nichts. Ging an die Portiere seines Zimmers. Kalkutta. Sie tat Unrecht. Sie hörte die fadendünne Stutzuhr. Paris. nur auf den Sinn. bedingungslos. Erhob sich. Es flog aus ihr. Kein Gedanke quälte mehr.

Sie kommt gegangen über die Terrasse. Weiß: durch sie. bog die Brust aus seinem Muskel. Das flog nun in die Luft. lauschte. das Le Beau befreite. dem Geschlagenen nah sein . Sieht seinen Kopf. *** Der Wagen kam an eine Barriere. fest. Als er erwachte. beginnt zu weinen. sah zurück. Sein Schicksal. vorzutreten. Von beiden. Eine Stimme aus dem Dunkel: »Ist es . das er kindlich nahm. Die weißen Hotelwände prallten von Sonne . war seine Not eine Sekunde so groß. Er kommt an das Hotel. Er fragt sich durch. einen Fluß. . Schrieb ein Telegramm. wühlte sie so auf. Nahm das Gepackte. Vorbei. Als er den Arm reckte. Es mußte sein -. hebt die Kerze hinein. hineinging wieder in sein Schicksal. Hob die Brust. glitt herunter. Am Mittag saß sie in der Nische über einem kleinen See. sah zurück aus dem Wagen. in die Stadt. der litt. Konnte nicht anders. Der Motor stockte. Kam in das Dorf. Holte ihn ein. hob sie den Kopf. . daß sie erbleichte. nun atmete sie sicher. Macht sich auf. Mücken um seinen Kopf. seiner Enttäuschung sich unterbreiten. Sie denkt: Nun ist Le Beau frei. Er fragt: durch wen? Sieht die Depesche.und getragen werden. einen Bach.schlafen. Sah nichts mehr als das Unrecht. Sie schaut durch die geschlossenen Lider. Noch einmal fliegt seine Stunde. Das Auge blitzt vor Geist. Als sie erwachte in seinem Arm. . Ein Raum schiebt sich zwischen sie und den See. sah nur den Gefangenen. konnte sie nicht vermeiden. fordert. geht durch das Zimmer des Ahnen. . schwer. Sie will auch ihm dienen. beschäftigt Menschen. öffnet das Schiebfach. daß sie ihn nicht verließ. Hörte einen Wagen in der Nacht rollen.

.« Es gelang. steif vor Verzweiflung. was kann ich tun?« Sie ist außer sich.« Sie kommt mit einem Dolch. es ist der letzte Plan. Sie nimmt den Spaten. die Brust leuchtet phosphorisch. Sie schafft eine halbe Stunde. »Traurig?« »Nein. Pappeln gigantisch reckten sich vor bleiernem Himmel. da du mich liebst. Sein Auge schließt sich: »Denk an mich. . die Augen geschlossen. Da steht Stefan im Fliederrondell. versucht das Fenster aufzubrechen. . in der Pause erschöpft: »Daß du so leidest.« Er lächelte: »Mit Gewalt macht es der andere nie. es gelingt die Flucht. Uhren schlagen. der Haken faßt. stößt das Messer ins Schloß. ché .« Sie beginnt mit den Drähten.« Er hebt die an ihren Händen verkrampften Augen: »Leide ich. arbeitet eine Stunde. . wenn du mich liebst?« Sie beginnt wieder. Unmöglich. Sie beißt die Zähne. Sie schreit laut: »Ich befreie dich. die Spitze bricht ab. lächelte aus dem verwüsteten Gesicht. doudoux. .Sommer?« Sie ist tapfer. das wie ein Kuhmagen gefächert ist.« Fast in der Ohnmacht fragt sie: »Was . Er ist bleich. Sie stürzt in sein Zimmer. .« »Ja. Ein Gewitter bricht über den Wagen. sagt hell: »Ja. gräbt ein Loch von außen.« Sie sagt: »Ich befreie dich.« Er lächelt mehr: »Das sollst du nicht. mon ami . Duft der Syringen lüstern auf die Terrassen gestreckt. zurück. . Claudius.« Sie fährt mit der Hand über sein rötliches Haar: »Ché . sie kam aus Gebüsch. schläft. weiße geballte Kugel saust überm . . er liegt.

will ihm Jahre ersetzen. Sie sehen sich an. was sie mit Stefan an Partie gespielt. Monate. Sie hat es nicht. streift seine Hand sie. kein Gedanke streift sie. Sie kann nicht leben auf Kosten der Frau. Sie hebt die Lider . Aber ihr Herz leidet mit der Verstoßenen. schreit im Schlaf. er reißt den Raum weg. . sie wartet die Minuten. verloren. macht. -. zählt die tickende Uhr. gibt ihm aufmerksamer. . Aber sein Gesicht ist heiß. Stille umgibt sie. Stunden. als seien sie gefüllt. dasselbe mit Le Beau. Er kommt nicht. Sie lächelt. Fischerboote laufen unter ihrem Fenster. scheucht das Gewesene. Atmet er ruhig. . Er will das Strömende. bereiten.-- Ein Traum erließ ihr. Am Morgen erscheint er Sie ruft: »Deine Frau?« Er winkt ab. Allein er sieht ihre leeren Hände. Sie gibt sich jedem Druck seiner Seele. Aber der Schatten gräbt sich in ihre Seele. sieht den Ring im Traum an Claudius Hand vor der Demonstration. Sie hat diesen befreit. Nun sind sie vereinigt. Sie hört den Ton. das er Jahre erstrebt. schreit verzweifelt. beschwört sie. der Fjord wird größer. beglückt sie es. fordert Liebe. Sie bekämpft ihn. will den freiwilligen Akt. Glück. Sie haben ein Haus. . nicht das Bewußte.Himmel. Wochen. Sie ist erledigt. Motore überspielen delphinisch die Bucht. Sie sieht auf ihre leeren Hände. schlägt sich auf. Doch er will mehr. verstellt sich. fühlt sie sein Glück. Nicht das gut Gegebene. Eine Nacht wartet sie auf ihn. Im Unterdrückten wächst er. Sie übergeht ihn. Trauer fällt ab.

Die beiden. sie suche. Der schmale ovale Kopf hob sich scharf. versagt. Der Gedanke. Gestrafft in jeder Muskel der Seele. war zu Ende. Angezogen auf der Sehne des eigenen Blutes ein Pfeil. sündigen gegen das Ziel. Schrieb ein Billet. befreit. ihr Abschweifung. das ihn zurücktrieb und ihn anfeuerte zugleich.-. fuhr. konnte nicht. der perlgrau vor sie sich schmiedete. Sie reckte sich. stieg steiler. Sie fuhr. »Du bist elend. Bin ich glücklich? Suche nach Befriedigung wie ich. der große Schwung riß sie zu sich. apokalyptischer Hure gleich. fielen aus. jenem. dem Ganzen zu. Was blieb: das Werk. Mehr kann der Einzelne nicht tun. Sie kehrte zurück. diesem. Fuhr auf den Scheitel der Chaussee hinauf. Schoß des Mitleids sein.Die feinen samtenen Lider senkten sich über den eisgrauen Blick. Die beiden. dem. Trieb über die Nächsten ihres Bluts. sie hatte geirrt. die sie zurückzog. ins Einzelne sich verwirrt. sich verzetteln. Ihre Mission. schieden. . Wollte sich nicht verlieren. In der Senkung blieben die beiden: Wegweiser -. Da standen Tausende. Wie geschleudert die Straße gegen den Himmel hinaufgestreckt. Fuhr über den Scheitel der Straße. jeder Verantwortung ledig gegen ihr Leben.-. Um dich wie um mich stehen Ungezählte. die sie gelebt. Saugte sich voll des Horizonts.« Sie packte. die überwunden. daß er käme. Wie frei die Bahn vor ihr. stürzten zurück. Erkannte die magische Grenze der Kraft. bis in die Tiefe der Demut durchgelebt ihr Schicksal. Sicherer wie jede Sekunde. daß wir da sind. für den Fall. die ihr Dasein immer gekreuzt. fast schwingend. hilft uns beiden. der sich zum Losschwung spannte.hin zu den Menschen. War voll Gewinnst bis zum Rand. die ihr Blut unvergeßlich zuerst erregt.

Undên. kam durch politische Korridors höher. hinter sich her. jeden Offizier. schaltete die Organisation nach der offiziellen. traf die Zentrale. das System. Erhielt Verstärkung. bohrte. spürte den Gegenschlag. Es genügte. Spannte ein Seil nach Minsk. legte die mit Contis Handschrift in den Safe einer Mittelstadt. füllte Skizzen aus. trat in ein offizielles Büro. Glitt die Fäden weiter. studierte Quarantänen. enträtselte ihn nicht ganz. über die sie gesprungen. aus Holz. verschwand. jagte den Geist. Tauchte in Genua auf.*** Sie ließ Minsk. maß die Spannung zu Wallenberg drüben. Kaufte ein kleines Haus Rue du Purgatoire. hatte den Kernpunkt nicht. Folgte der Linie. Gab es nach Minsk. sah die Taktiken. Setzte Gordon hinein. Stimmung der Eingekleideten. Vervollständigte die Listen. Staffetten. trieb. Kenntnis der anderen nur bei ihnen. pumpte es entgegen. Legte das erste Hebelwerk. Tyska legatione. Branting auf der Gegenseite. Sah in den Listen nach. blieb acht Tage im Südviertel. wechselte Pässe. Bedurfte nichts weiter. in Upsala eine Verschwörung gegen Lund. . da die Technik die gleiche. traf den letzten Zirkel der Jungsozialisten. sie zu verlieren. Genf. Krankenhäuser. mißtrauisch behandelt. war im Vorsprung. zog eine Meute Männer. führte darüber Buch. vier Zimmer. Abwechslung der Reviere. tastete tiefer. kam mit Empfehlungen nach Kiew. beobachtete durch die Zentrale jede Kaserne. der verfolgenden. ward nicht abgewiesen. fiel vor der letzten Erkenntnis. spürte aber die Maschinerie. machte Abschriften aus Angst. verzichtete auf Begleiter. Stockholm. Auswandererbaracken. sah Contis Liste nach. in der gespanntesten Atmosphäre der Länder.

wollte das Herz. Traf nicht die Haut. sondierte. das Conti in der Pupille trug von der Welt. Sie setzte nur auf den großen Schlag. entflammte. Gemeines -. Sah die Listen nach. verengte sich die Distanz unter Menschen. das linke Auge schloß sich.Auflehnung. das sein Hirn dachte: Umschwung der Erde. Trieb weiter. Zog die Linie von hüben und drüben. Tabellen. suchte. verbesserte nicht. Unehrliches scharfes Ziel verfälschte. gab ihr ein Papier. wurde klar. suchte Menschen auf. Schuf eine Mauer. flog die andere auf. Umstülpung. ohne daß er verstand. erbat Mittel für eine Mission. Kaschemmen Altonas. Gab nicht verschlampter heuchlerischer Wohltätigkeit verlogener Gesellschaft einen Sou. Sauste die Schaukel herunter. sachlich. Rue St. Der Mann erbleichte. hielt dicht die Depots zusammen. Gerichte. wo Geistiges verkalkte. Löcher der zementenen Mauer. Jacques hinter der Sorbonne kontrollierte sich die Presse. vornehm. verstand an den Wurzeln Gutes. Sah vieles. Sah in die Listen. begriff ein Überlegenes. setzte sie in Stand. irgendwo war Paradies. setzte sie ein. Vorhäuser Bergens. machte. hörte die Explosion. es rollte sich mehr rundend ein Ganzes gegen die Hebel. tat nichts in verlorenes verspätetes Spiel. Soziales verfettete. schlicht. glitt in die neue Form. Fühlte mit neuen Kräften die äußersten Spitzen radikaler Kräfte ab. Traf im Coupé eine Frau.alles fuhr in das Bild. Spürte . die zu kreißen begann. Ein Mann sprach sie an. fuhr es auf. Wollte ändern. Pläne verquickten sich. erstickte Ungerechtigkeit. Kam der Schlag. Schob Raffaeli vor. schmolz die letzte Etappe des Unglücks. Bessern in jede Lücke. Sie lächelte. Sah Bordelle Budapests. Schoß Druckschriften durch die Netze. strich über das schwarze Haar. der schleuderte. weiter.

Sah in die Listen. legte nichts mit lächerlicher Gebärde ins Faule. Sah die Listen. begann Kleines. Quadrate. Gab Wind in sie. Es genügte. erwählte. Falsches zurück. Vom Grabe Di Contis drang ungeheure Kraft. spritzte Agenten aus aufs Land. Führte die Fäden in ein Netz. höhnisch. Traf mit ihrem Blick ins Schwankende. Er trug sie in seinen Kleidern. wie als Kind die Schlange. eine Mütze mit Metallschild funkelte in den Händen. gespalten. Es waren die Haare. Ging in ihre Sprache. Öffnete. Männer nahmen den Blick von ihrer Hüfte. verbarg sich. Sie sagten ihr: Wohlfahrt der Massen. trieb hoch. »als ihr Eigentum bezeichnet«. ließ die Zentren. ihr Unterwerfen. legte es in Raffaelis Hand. Rußland. Sein Geist schnellte von ihrer Zunge. die Stefan bei der Flucht in die Berge ihr abschnitt. forderte Unbedingtes -. Blieb im Hintergrund. weißglühende Spannung. Sie lächelte. wußte nicht. nie Pause. war kleine Agentin.ging in ihrem Bein. lachten sich an breitmäulig. daß sie einem Jüngling glich. schuf Agitatoren. Sie horchte: Bildung des Volkes. ihren Befehl. mit sich hoch. Bauern starrten blöd auf die Agierende. die es nicht wußten. Führte sie. hatte Vertrauensleute. gingen heim. Warf Summen in die Siedepole. Indien. Jünglinge gaben sich ihr mit einem Ruck vorbehaltlos: nimm. riß Geeignetes an sich. Sagten: Erleichterung der Bürden. Verzog den Mund. ihre Ordnung. Ein Mann kam. Sie unterzeichnete ein Papier: Administration des Prisons. suchte Provinz. die es nicht ahnten. vollführte die Entscheidung. Sturm. schaffte. Sie kamen zurück. Empfing ein Paket. ließ erkennen. nur die Augenecken bebten.durch die Zeilen das zischende vulkanische Geräusch aufsteigender Kräfte. . Zog neue Linien. wann gewinnt mein Ziel. Stieß. wann ereignet es sich. teilte Kreise. entzündete durch ihr Herz. Züchtete junges Fleisch. vergaßen es nie.

« Sie schüttelte die Haare.« Raffaeli schluckte. er senkte das Auge. Sie selbst sah es nie mehr. empfand Linderung im Gedanken. Blieb verborgen. machte die Ausnahme. Tat es dennoch. Reisende. zog eine Gleichung. ich bin nicht Pedant. wog ab. kleiner Städte. Gab Raffaeli das Schloß. Aber essen Sie. in diesem Falle Aussichtslose der Besserung. Erweiterte das Einzelne. sie ging nach aufwärts. verlängerte. errötete.Sie tat das Vermächtnis. bis das Leben sich umdrehte. stellte sich gegen die Polizei der Gesinnung. Strich durch. konnte nicht warten. Warf die Schatten der Frauen hinaus. Gab unter der Boulmichlaterne einem schmalen Dichter aus Renées Genfer Kabarett zwanzig Francs. es werde gelindert. traf ihn die Nacht mit Mimis im Absyntherausch. die kleine Huren erquickte. ihren Bauch ausruhte. Es war genug. folgte der Kurve. traf ihn wieder Rue Guijas. Raffaeli schob den Mund schief im Bart: »Sie sind eine Frau. zu sehr selbst erlebt. Belog sich. Studentin. Blieb sonst eisig. Sah die Listen. verwarf. gab Anweisung auf Brot: »Schwärmen Sie. sah das Blödsinnige wohl ihrer Handlung. hatte zu viel hier gesehen. Gründete ein Restaurant Rue Monsieur Le Prince. schloß die Augen zum . machte eine Tabelle. Machte Verzeichnisse. Trat in eine Förderation. erhöhte. bog den Rausch des alten Vaudreuil ein in den Sinn ihrer Existenz. erneuerte. Geschlagene ihres Schlachtfeldes gingen auf den Terrassen. lachend. vervollkommnete. schlug ihm Geld ab. ward nachdenklich. Sie zwang Vertrauen auch im Traum. wo gegen Ausweis Abgemühte ihres Geistes Essen erhielten. Studierte die Krankenhäuser großer. damit Sie tauchen. Dame. sah Raffaeli an. Noch nicht die Höhe. spanische Tänzerin. wußte es.

badete es. brachte die Häuser an sich. suchte die Gleichung. Wochen. das die Antennen eines Dampfers visierte. Wiegen des Horizonts. legte es zu sich. Sie sprach den Arzt. was ihre weibliche . dienend. gab aus. Traf ein kleines braunes Kind. die Brillengläser standen scharf auf ihr. Fuhr hinauf über Christiania. Sprach mit einem Sergeanten. Tätig machte mit ihr. er prüfte. Nahm es mit. ward nachdenklich. Sie war nicht draußen nötig. sah die Maste und Schorne steif nebeneinander. Empfing. Reiste. kam mit neuem Plan. der unwiderstehlich entzündete. erhielt. Sie blieb dennoch. Verglich. Legte den Kopf zurück: Fast erreicht. hochmütig vor Verantwortung. befreite. fahles Licht prallte ihr entgegen. das Leben. fortzog. gierig machte. ließ gehen.« Sie schlug einen Kreis um das Grab Di Contis. andere Pflichten. fast erfüllt.Schlitz: »Verzeihen Sie wegen der Förderation. hörte die Nacht wieder Herzschlag an ihrem. verscholl. erschien wieder. Fühlte den Herzschlag des Bodens. die Tabellen. die Augen veränderte. wo die silbernen Sonnen der drahtlosen Netze blitzten. ließ ein Haus reinigen. ging ans Fenster. gab sich preis dem Hafen. machte damit eine Kulisse. Tage. blitzte auf. zeichnete. Gehenden. ein Wald gereckt. Mit den Schiffen ging sie hinaus. dem ungeheuer Kommenden. kehrte sie voll zurück. Schloß die Liste. Andere Pläne umgaben sie. Die Schiebetür des Lazaretts tat sich auf. umschlug. Reiste nördlich. hatte erfüllt. Zog am Todestag Contis die Liste heraus. Lebte. Ihr Zimmer stand leer. dichtete das Netz. Hatte einen Reiz auf Menschen. Gab sich der Ruhe hin. Wachte. besiedelte sie mit seinen Leuten. armen Menschen. gab es einem Balten. legte beiseite. Sie blieb ein paar Tage.

die sie noch umgab. . . roch sie in der Luft. er erkannte sie. Sie neigte sich zurück: »Glauben Sie es immer schön . . .Kraft konnte: angeschmiegt an die Aufgabe. Er sprach undeutlich. . . Auf und ab die Räume. wenn sie sie löste. Gut . . da«. . Der Fiebernde zog an den Lidern. leicht?« Er wollte es nicht hören: »Nur dort sein. Er starrte schweigend: »Durst. . das Leben heiter und reizvoll zu nehmen. . . sah man sie nur fern. unmeßbar gepreßt. »Sie . . Dunkelheit immer um ihn. sog den Schlauch an. Grinsend ließ er seinen Darm hinein. sprach zu. Sie legte die Glocke ins Wasser. Er sah die Welt hinter ihr.« Sie lächelte: »Und dann?« . Der Wind ihres Atems brachte Ergebung. unbewegt auch durch Trotz. freundlich. . Er lallte einen Fluch. Wie leicht das Schwerste zu tragen. stand sie daneben. Feindschaft . Sie kleidete sich um. Blicke gebannt an ihr . Keine Mutter am Bett. . schlichtete. sein Schicksal! Haß kam in seine Augen. Welches Glück im Verzweifeln. diese vorwärts getrieben unhemmbar.« Ihre Hand auf seiner Stirn . . neues hinein. sie eilte. Ein Bogen schlug sich von ihrer Schulter übers Meer: dort die Welt. . »Deine Mutter?« »Tot. Sie teilte aus. Ruhe. Licht ging hoch auf seinem Gesicht.« Sie brachte Wasser. brannte auf sie.« Am Morgen trat sie in das Zimmer des Zigeuners. . . Sie gingen nicht mehr auf. Weiter. wie schön. schritt hinunter zum Saal: »Ist Naga hier?« »Nein. Er schiffte in die Wanne. die Hitze kam. Daß sie fehlte. verband. . »Wasser«. verführerisch. . Die Zunge gehorchte ihm nicht mehr. des Predigers Auge irrte unstät von ihr zum Fenster. Sie ging in Nagas Saal. kühlte. . Unruhige Schatten schwankten. . Sie schöpfte sie aus. ließ altes Wasser heraus.

erstaunt. trotz der Hitze sangen die Matrosen: »Es kommt Gewitter. den sie versprach.Sie machte Schaum aus Soda.« »Schon damals verzieh ich.« sagte sie. Der Glaube der Männer stieg. neigte den Kopf. heißem Wasser. resigniert ohne Kampf -. stieg.prallte ab.« Die Schwester küßte ungeschickt nach ihrer Hand. hatte er Heiterkeit. »Ich sollte nicht Kraft haben. ein neuer Kranker. traf sie nicht. trat aus. den Blick wie ein Fisch. War das Haus eine Kasematte schmelzenden Bleies in weißer Hitze. legte die Messer hin: »Wie gering ist das alles.-. Bilder von Karussells und Kirmis. »daß ich deine Instrumente einmal beschmutzte.-. In der Unmöglichkeit wuchs der Glaube nur stärker. . Schmierseife. jetzt beruhigte er sich.unmögliches Dasein. »Verzeih. -. Der Blick des Predigers traf sie. schielte mit den Augen zwinkernd nach der Seite. Seine Sehnsucht wuchs. sondern die Klinke. Als sie vorbei war. Die große Schwester kam in der Tür mit ihr zusammen. erwacht. lauschten schon halb erquickt die Insassen dem Regenfall. Der Zigeuner saß in größter Erregung. wo Sie Ungeheures vermögen?« Sie schnitt ihm das Fleisch.« Sie sagte es zehnmal. ohne Haß. ward tödlich. . zeigte ihm täglich das Neue. Tag auf Tag beginnend mit Schüssel und Schüssel . Als sie . geliebte Landschaft. stand in dem Raum wie eine Wolke.-. Die große Schwester drückte ihr ein kaltes Wasserkissen auf die Brust. verbreitete sich. ein noch nie erblicktes Lächeln um den harten Mund. . Sie stachelte ihn auf. Sie sah auf. jedesmal mit erneut gesteigerter Kraft.-. Buntes. Er hatte geschrieen. . zu dulden. gefestigt in dem Überwundenen.« Nachts beim Füllen des Wassers fiel sie ohnmächtig um neben der Wanne des Zigeuners. Aus dem Garten ein Zug . ward Neigung.

Sprechens kaum mehr fähig: »Die . Es genügte nicht. der vor Bösem strotzte. . Die Angst. Der letzte Sieg. . Die Möven. von seinem Dunst ins Gespenstische zugezogen. daß etwas fehle. Dunkelblau gemeißelt stieg das Meer. stob über den Boden. schlug groß und dumpf. . . überwand sie. . stammelte er. wußte nicht wohin.« Er tanzte im Wasser auf und ab. Alles trug ihren demütigen Sieg ihr zu. . schlug mich. erschrak. wischte den Nebel zu großen Strudeln. O Möven. Sie erreichte ihn. Der Bach geschliffen. Sie ging. öffnete sich mit maßlosem Entzücken: das Meer. aufgetan. dampfte zarteste Glut. bitte .« Dann schwieg er. Es lag hinter dem Schleier. setzte sich wieder. Die Luft vor der Küste war zusammengezogen von silbernen Nebeln. Er flog zur anderen Seite. rief sie ihm. Der Mond fiel platt auf das Wasser. »Rype«. . . löste ihn. ungeheuer gereckt mit metallen gekühlter Wut. Woher? Sie hatte Sehnsucht. Er schlug in die Hände: »Bitte . Ein Hase mit hell leuchtendem Pelz. Am höchsten Triumph spürte sie die Lücke. stählern. Ein Vogel flog auf. . Möven schlugen sich hoch. sie zu verlieren. hochgerollt. Die Erde. Das Letzte fehlte. hingen eine unbewegliche Schlange vor dem Himmel.allein mit ihm war. Die Gegend ging heller. In diesem Augenblick fühlte sie verzweifelt. Schwer atmend ging sie durch den schwülen Raum. vorher . Langsam das Rauschen einer schwimmenden Otter wie aus der Ferne. Auch diesen halbverfaulten Kretin.

stieg das Sehnsüchtige unerträglich. Der Saft zog in sie. . »Meer«. Dreieck spannte sich aus den Brauen. Ihr Leib und der Baum hoben sich. ihr eisgrauer Blick streifte das Meer. Warum flog der Körper nicht über das Segel. eine Flöte. schrieen sie. Der Ottava rauschte. . Phalux. Sie senkte die Lider. schliffen träumerisch den Horizont stahlblau . Gewähntes verwirrte. Flöße und Feuer. Nichts störte ihr Treiben.Was Menschliches zu tun war. zum schlankesten Instrument der Sehnsucht. Dennoch fehlt das Letzte. Hatte entsagt dem Eigenen. Nichts Einzelnes sog. Tausend Klüver wiegten auf dem Ontario. die Schenkel. nebellos: Smaragdene Inseln tauchten aus Fächern der Sonne. ihren Leib. flammend war es getan. Sie war zufrieden. Im Lallen des leprosen Idioten formte sich glühend ein Glück. Ihr Rücken stieß an etwas. Standen im Traumgrau der Landschaft aufgerichtet. Ein Baum. das Herz. sie durchdrang sie mit dem Saft in jeder Pore. hielt die Sehnsucht fest im Innern. nur nach Getrenntem gierig. scharf. war Schmerz des Rohrs nach . Die Sonne sank blutrot über Herden neuer Inseln. Kein Phantastisches. weich sich hebend. ineinandergeflochten. begehrte. . lockte. Abends kamen sie ins Freie. Das Meer ward ein Spiegel. Entwichenes pries nur ihre Unermüdlichkeit. Der Klang des Blutes.

Der magische Pol ihrer Jugend streifte ihr zu.der Weide. tätig und unermüdlich wachsend und handelnd zu warten. gezahlt im Guten wie im Bösen. hinauf. ein Aufschrei: zurück zur Heimat. aus der es geformt. Noch einmal standen die Flaggen starr. Eine Stadt entschwand. vom Bug heraufgeschlagen. die faulige Erde (geschminkt zwar und kokottenhaft . daß irgendetwas. lächelte. Schmelz blühte sie hoch. Stand am Schornstein. ihr Leben hingegeben. Kräftigte sie und machte sie schön. glühend. frug. es kam ihr entgegen. Dann fraß das Meer mit einem Ruck das Ganze. Karten. Die Spannung blieb wohl. Traf Beamte. schaukelte mit jeder großen Woge. Schaum. Studierte Barometer. Di Contis Vermächtnis erfüllend. durchdrang sie neu. die Lotung. Unter braunen Segeln entschwand glühend das Kupferbergwerk in die Klippe. Stück für Stück vergeben. Der Morgen ging auf. stürzte durch die Gefäße. die heißen großen Lippen: daß sie die Stärke habe. die sie schnellte. je näher sie rückte. Sie nahm es. legte sich köstlich auf ihre Haut. aus der sie kam. Nebel rollten unter der Sonne. der wilde Zug um den demütigen Mund. ein Komet. Abends unter der eingeholten Fahne kam es: Sie hatte Kraft verbraucht. Erdbeben. auf langen Beinen die zarterhaltenen Brüste. Wurde tigerhaft. strebte ihr entgegen. Wind trug ihr Frische zu. sah den Kapitän. ging hinunter. Aber erst der Saft der Erde. ging auf Verdeck mit großen raschen Schritten. Ein Segelschiff bootete aus.

etikettierte. daß Schicksal sich balle und sie selbst zurückkehre. Möven in Spiralen durchwälzten die Luft. Der Lorenzo. kamen vor sie. noch grau unter Bäumen. Ihre Augen hoben sich. Das Gepäck häufte sich um sie in der Morgendämmerung. Hinter ihr Kommende drückten. das Erhobene. . aber er riß nichts heraus. Sie bückte sich. sondern streifte die Hand nach ihr. hinweg --«. Ein Schatten blitzte vorüber. Sie raffte die Plaids. »Nein. schob etwas in sie hinein. Langsam zählte sie die Koffer. das eines Skandinaven. Ein Mittag scholl.« Er lutschte die Zunge zurück.noch lächelnd in ihrer Raserei). faßte ihr Paket. ans Land. ein Diener stieß sie an. Sonne stach durch . Über ihrer Achsel schwebte etwas. als klatsche ein nasser Fisch auf Stein. Der erste Halteplatz kam. griff namenlos entsetzt an die Brust. Sein Gesicht war blond. Gepäckträger häuften ihre Koffer auf einen Wagen. in die Warzen der Brust. sah rasch auf. den Hals hoch neben ihrem Ohr. Sie schwebte. die Maschine zu entfachen in den großen Kreis der Tat. die Figur ihres Traumes. ihrer Sehnsucht. ein Eselmaul schrie. Sofort schloß sie die Augen. Kanonen brüllten. wiegte auf den Beinen. rief den Namen. »Hinweg . gespeist aus dem Atem ihrer Jugenderde zu Mut und unentspannbarer Dauer. steckte die kleinen Finger in die Ohren. Etwas fiel vor ihr hin. Da dienerte ein Neger. es verschwand. Eine Beglückung durchfuhr sie. verdeckten. Es spielte sich beißend ab unter den geschlossenen Lidern: Ein Mann mit Lichtkonturen machte eine Bewegung. ging über den Steg ins Boot. durchwühle und stürze. rief ihn dreimal. rief einen Namen. Klippen. . Blutsüße blieb. gescheitelt. Ein Park von Wagen scharrte um sie. stieg in ihre Haut.

längst. Di Contis Atem schlägt ihm aus der Haut. Nun rast ihr Herz. schmiß sie fast um. was im Menschlichen ihr am erstrebenswertesten schien. Erlebnis haben ihn geschlossen zu unsterblich menschlicher Schönheit. nur ähnlicher. ein Gewölk unter den Palmen. Ein Wagen streifte ihre Schulter.« Sie steckte das Paket in die Manteltasche. Die Kluft ist zu groß -. Menschliche erst erfahre. Vorbei. Eine Lichtung entsteht. Neben ihm ein Pferd.ihr Herz erstarrt -. hebt sie die Achseln. ein wenig. Eine rauhe Stimme brüllte: »Idiot. sie erbleichte. Sie drehte unter der Gewalt des Stoßes sich um die Achse. zuckend. Leidenschaft. Als er den Kopf bewegt.zwischen ihm und ihrem Leben.das Grau. Sie hat überwunden. brauste mit einer Welle durch die Zweige. Sie zieht den Mund ein. sein Geist vom Auge. Zitternd hob sie mit der Hand aus der Tasche die drei achatenen Kugeln. daß sein Gesicht verändert ist. Seuche. Da steht darin Caspare Symes. wieder blitzte der Schatten. Sie schüttelt den Kopf. Zurück? Sie dreht sich wild herum. Und da sie tapfer gekämpft bis auf die Höhe. Die unbefangenen Gefühle fehlen zu dem. damit sie vor eigenem Glück das Größere. bewegen sich. Da sieht sie erschreckend. Da erkennt sie in ihrer tiefsten Minute plötzlich: Daß dies ihr aufgespart war. schlägt der andere Pol ihres . Die Wagen scharren alle.

txt or 39277-8. ist da.gutenberg. by Kasimir Edschmid *** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE ACHATNEN KUGELN *** ***** This file should be named 39277-8.Lebens ins Zentrum. kurz und heiß die Hand zu: »Komm. sie zu ändern und Contis Hebel aufzuschlagen aus dem nun unfehlbaren Gehäuse. geladen mit Kraft. wächst. wandte sie ihm. gegen die Welt zu stoßen. beglückt.zip ***** This and all associated files of various formats will be found in: http://www. Und da sie nicht enttäuscht und feig vom Dasein kam.org/3/9/2/7/39277/ Produced by Jens Sadowski . ist da.« End of the Project Gutenberg EBook of Die Achatnen Kugeln. der auf sie zuging. sondern durch größte Bemühung nur der Weisheit näher ein Geringes gekommen.

unless you receive specific permission. *** START: FULL LICENSE *** . Creating the works from public domain print editions means that no one owns a United States copyright in these works. They may be modified and printed and given away--you may do practically ANYTHING with public domain eBooks. so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United States without permission and without paying copyright royalties. reports. set forth in the General Terms of Use part of this license. especially commercial redistribution.Updated editions will replace the previous one--the old editions will be renamed. complying with the rules is very easy. and may not be used if you charge for the eBooks. Project Gutenberg is a registered trademark. You may use this eBook for nearly any purpose such as creation of derivative works. apply to copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. If you do not charge anything for copies of this eBook. Redistribution is subject to the trademark license. performances and research. Special rules.

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