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AM MONTAG, WENN ICH FRH AUFSTEH'

Am Montag, wenn ich frh aufsteh' und drauen ist es gar schon kalt, kann ich den Silbermond noch sehn, eh' er versinkt im Wald Nun wird es Zeit fr mich zu gehn, es frbt sich schon das Morgenrot dort wo die rauen Winde wehn, beim Kampf ums tglich Brot Ich fahre durch den Morgenduft, den See entlang und durch die Au, nur Mopedlrm durchdringt die Luft, die Strae glnzt im Tau Beim Bckermeister brennt schon Licht, aus dem Kamin steigt wei der Rauch Ein Hilfsarbeiter winkt mir zu, der Mann am Fahrrad auch Still schleicht der Nebel in der Wiese, hinter jeden Baum und Strauch Auf mein Gesicht weht eine Brise, von eisigkaltem Hauch Und steh ich dann im Alltagsgrau, dann denk ich an dies eine Lied, so wird der Himmel wieder blau und all das Grau entflieht
Auf dem Weg zur Arbeit
Lyrik von Fritz Reisenauer 19. Febr. 1986 Liedertext nach dem Andantino Grazioso von M,C, in C Dur. (Weitergabe und Verbreitung fr private Zwecke erlaubt)